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NOVEMBER 2014 | Jg. 1 | Nr. 9 | € 3,00

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LET IT SHINE!

heimische Literatinnen im Porträt

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FASHION & BEAUTY FÜR IHREN PERFEKTEN BALL-AUFTRITT

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editorial |

Editorial

Frauen kommen gewaltig!

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s ist Zeit für starken Frauen! Als die Bundesländerinnen am 16. Oktober bei der großen „Frauen des Jahres“-Gala erstmals Preise an herausragende Frauen vergaben, lag geballte Frauenpower und sehr viel positive Energie in der Luft. Besondere Frauen vor den Vorhang zu holen, war das Ziel der großen Gala im Wiener Rathaus und der vorangegangenen Leserinnen-Wahl, bei der jedes Bundesland „seine“ regionale Siegerin kürte. Auf dem Red Carpet und vor allem auf der Bühne zeigte sich dann auch, was im Alltag gelebte Frauenpower ausmacht: Unsere Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits (Aufsteigerin des Jahres) präsentierte sich als Preisträgerin neben der in der Öffentlichkeit unbekannten Bio-Bäuerin Gundula Prüller, die als Mutter von 11 Kindern mit dem Award in der Ka-

tegorie Kind und Karriere geehrt wurde; Top-Designerin Lena Hoschek (Wirtschafts-Award) freute sich gemeinsam mit der schwerbehinderten Künstlerin Alison Lapper (Outstanding Artist-Award) und der über sechs Jahre in Geiselhaft festgehaltenen kolumbianischen Präsidentschafts-Kandidatin Ingrid Betancourt (World Hope Award) ebenso über einen Preis, wie die großartige Verhaltensforscherin Jane Goodall, die Tiroler Top-Unternehmerin Ingeborg Hochmair oder die internationale Friedens-Aktivistin Sabatina James. Frauen leisten Tag für Tag Herausragendes. Sie, Ihre Nachbarin, Ihre Freundinnen und Bekannten oft genauso, wie die Frauen, die wir im Rahmen der großen Bundesländerinnen-Wahl auszeichnen durften. Gemeinsam sind wir unschlagbar. Es ist Zeit für UNS.

USCHI FELLNER, HERAUSGEBERIN uschi.fellner@bundeslaenderinnen.at

Impressum DIE BURGENLÄNDERIN Das Gesellschaftsmagazin Burgenlands Herausgeberin Bundesländerinnen: Uschi Fellner-Pöttler Eigentümer und Verleger: Die Steirerin Verlags GmbH & Co KG Schubertstraße 29/I, 8010 Graz Tel.: 0316/84 12 12-0, Fax: DW-709 Geschäftsleitung: Mag. Arnold Jaritz, Mag. Andreas Eisendle, Josef Rumer

Anzeigen: Bernadette Fördös Chefredakteur: Mag. Wolfgang Schober Redaktion: Mag. Sabrina Naseradsky, Lissi Stoimaier Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Sabine Kritsch-Schmall, Mag. Viktória Kery-Erdélyi, Mag. Werner Ringhofer, Mag. Sigrid Faustmann Assistentin d. Geschäftsleitung: Silvia Pfeifer Abo- & Adressmanagement: Bianca Gollmann Abo-Service: Tel.: 0316/84 12 12-732, office@dieburgenlaenderin.at Grafik: Sabine Pauritsch, Micki Weikhard grafik@dieburgenlaenderin.at

Druck: Druck Styria GmbH & Co KG Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H., 1011 Wien Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes können abgerufen werden unter www.dieburgenlaenderin.at

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www.dieburgenlaenderin.at DIE BURGENLÄNDERIN | 3


November 2014 Foto: Oliver Wolf

Inhalt

Coverstory 06

Schneewittchens Traum Die Jungschauspielerin Katrin Eberl aus Schützen im großen Interview.

Mode & Schönheit

Foto: Susanne Stemmer

06 Katrin Eberl

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Underwater Love Zwei „Austria’s next Topmodel“-Kandidaten tauchen ab. Das Unterwasser-Shooting!

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Fashion Highlights Glamouröses für die Ballsaison.

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The Lady is a Vamp Knallrote Kussmünder und sexy Augenaufschlag bringen den Vamp-Glam zurück.

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Schön ohne Skalpell Botox, Hyaluronsäure und Permanent Makeup – große Wirkung mit kleinem Aufwand.

Wohnen & Design

12 Underwater Love Foto: Viktória Kery-Erdélyi

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40 Altes Handwerk 4 | DIE BURGENLÄNDERIN

Liegen Sie im Trend? Wie man sich bettet … Ideen, Do’s und Don’ts für die Schlafzimmergestaltung.

Leben & Gesundheit 40

Altes Handwerk neu belebt Blaudruck, Keramik & Co.: burgenländische Handwerkskunst in der Nahaufnahme.

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Nase voll Nie mehr Schnupfen! Die besten Tipps zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten.


Kultur & Freizeit 50

Mit Herz und Sinn Die burgenländisch-steirische NewcomerBand Tagträumer im Interview.

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Weihnacht in hĂśchsten TĂśnen Die besten Konzerte im Advent.

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Dem Schreiben verschrieben Die BURGENLĂ„NDERIN schaute fĂźnf heimischen Autorinnen Ăźber die Schulter.

Foto: Fotolia

www.dieburgenlaenderin.at

Feine Maroni

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Kulinarik & Genuss 62

Feine Maroni Kreativ und raffiniert: kĂśstliche Kastanien-Rezepte zum Nachkochen.

Gesellschaft & Events BurgenländerInnen-Events im Bild LSBOJDIBU

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Standards 3

Editorial

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„look! into my life“ by Uschi Fellner

Die nächste Ausgabe des Magazins Die BURGENLÄNDERIN erscheint am 28. November 2014.

MESSE OBERW WA ART zeitgleich:

„SPRACHEN DES GAUMENS�

www.genuss-burgenland.at

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| coverstory

Katrin Therese Eberl Schauspielerin Künstlername: Kati Konrad Geboren: 10. März 1989, aufgewachsen in Ybbs/Donau und Schützen am Gebirge. Ausbildung: 5 Jahre HLT Neusiedl am See „Pannoneum“, einjähriger Aufenthalt in London, bei der hochselektiven Aufnahmeprüfung ins Max Reinhardt Seminar schaffte sie es unter die besten 14 von 1.000 Angemeldeten, Absolventin der 1st Filmacademy Wien, seit 2013 Engagement am Theater in der Josefstadt. Rollen: „Joseph und seine Brüder“ (Josefstadt), „Ziemlich beste Freunde“ (Wiener Kammerspiele), „Der Zerrissene“ (Josefstadt), „Schlangenmilch“ (Theater Delphin) sowie Mitwirkung in diversen TV-Produktionen (Winzerkönig, Soko Donau).

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coverstory |

SCHNEEWITTCHENS

großer Traum Wunderbar wandelbar: Die junge Schauspielerin Katrin Eberl aus Schützen am Gebirge schaffte auf Anhieb den Sprung auf eine große Theaterbühne. Nach einem Engagement am Theater in der Josefstadt träumt sie nun von weiteren großen Rollen in Film und Theater. Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf, Andreas Krenn, Peter Van Demme

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chützen am Gebirge. Die idyllische Gemeinde am Fuße des Leithagebirges trägt an diesem Freitagnachmittag einen grauen Anzug. Dichter Regen und trübe Sicht verwandeln den Ort in ein mystisches Aquarell. Eine Stimmung, die die wandlungsfähige Schauspielerin Katrin Eberl bei unserem Cover-Shooting für die BURGENLÄNDERIN in ihrem Heimathaus unweit des Taubenkobels gekonnt aufnimmt und sich spontan als geheimnisvolles Schneewittchen inszeniert. Ein verführerischer Apfel inklusive. Das Haar schwarz wie Ebenholz, die Lippen rot wie Blut – die physische Grundausstattung stimmt ohnehin. Und auch sonst ist die Segnung mit Talenten für die 25-jährige Burgenländerin günstig ausgefallen. Katrin Eberl ist sowohl in der darstellenden Kunst beheimatet wie auch in der Schriftstellerei zuhause. Derzeit steht auch noch eine Gesangsausbildung am Tableau. Im Interview mit der BURGENLÄNDERIN sprach die sympathische Jungschauspielerin über ihre Traumrollen, die Mühen des Schauspieleralltags und ihre großen Ziele für die Zukunft.

Ihre Heimatgemeinde Schützen ist bekannt für den Taubenkobel und damit für großes Gourmettheater. Ihre Bühne ist das Theater an der Josefstadt in Wien. Wie kam’s dazu? Schon in meiner Kindheit träumte ich davon, Schauspielerin zu werden. Ich

habe diesen Traum zwischendurch verworfen und mich mehr dem Schreiben zugewandt. Nach der Matura verbrachte ich aber ein Jahr in London, wo mein damaliger Freund Schauspiel studierte. Das hat meine Leidenschaft für die Schauspielerei neu entfacht (lacht). Nach

AUSDRUCKSSTARK. Katrin Eberl: „Als Schauspielerin muss man sich etwas trauen. Man muss sich fallen lassen können, bereit sein, sich zu öffnen und Gefühle zeigen.“

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| coverstory

WANDLUNGSFÄHIG. Wallendes schwarzes Haar, blutrote Lippen und helle Haut – Schneewittchen reloaded. Rechts: Katrin Eberl im Kleopatra-Look.

meiner Rückkehr habe ich mich gleich bei der 1st Film Academy in Wien eingeschrieben, einer renommierten zweisprachigen Schauspielschule, wo ich dann drei Jahre studierte. Und siehe da – einen Tag vor meiner Diplomprüfung erhielt ich ein Engagement am Theater in der Josefstadt. Ein irrsinniges Glück! Jenseits des Glamour-Klischees ist der Schauspielerberuf vor allem zu Beginn oftmals sehr hart und von Unsicherheiten und Existenzängsten geprägt. Wie gehen Sie damit um? Das kann ich nur bestätigen. Solange du noch keinen Namen hast, ist es tatsächlich sehr schwer. Als junger Schauspieler bist du sicher unterbezahlt, hast aber durch die intensiven Proben kaum die Chance, daneben etwas anderes zu machen. Man kämpft schon ums Überleben. Gleichzeitig ist es diese Unsicherheit, die ich wiederum sehr spannend finde. Ich halte nichts von einem geregelten Alltag. Dieses Nicht-Wissen, was als Nächstes passiert, ist sicher nicht jeder8 | DIE BURGENLÄNDERIN

manns Sache, hat für mich aber einen speziellen Reiz (lacht). Wie setzt man sich durch? Worauf kommt es dabei an? Glück gehört auf jeden Fall dazu. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die Rolle muss passen, das Stück muss passen und auch der Tag. Es gibt Tage, da fühlt man sich einfach nicht so gut und das merkt man auch. Es muss einfach viel zusammenstimmen. Und liefert man dann bei einer Premiere Top-Qualität ab, bekommt man wahrscheinlich wieder eine Chance – so kann man sich langsam einen Namen machen. Aber es gibt auch viele talentierte junge Leute in dem Bereich, die dennoch nie besetzt werden. Es gibt einfach zu wenige Möglichkeiten, zu wenige Rollen – auf der Bühne wie beim Film. Aktuell sind Sie an der Josefstadt in zwei Stücken zu erleben – in Nestroys „Der Zerrissene“ und in der Bühnenadaption des Kinoerfolgs „Ziemlich beste Freunde“.

Ja, einmal als Dame der Gesellschaft bei Nestroy und einmal als Edelprostituierte Elena. Es sind keine Hauptrollen, aber als Schauspieler findet man Nebenrollen ohnehin spannender und lustiger, weil es noch viel mehr Spielraum gibt für den Schauspieler – bei großen Rollen hat der Autor schon sehr viel vorgegeben. War es für Sie eine Überwindung, eine Prostituierte zu spielen? Nein, als Schauspieler darf man damit kein Problem haben, man muss mit seinem Körper klar kommen und darf keinerlei Berührungsängste haben, sonst ist man ganz falsch. Prostituierte sind zudem interessante Charaktere, weil sie oft eine schwierige Vergangenheit hatten. Außerdem ist die Elena ja eine elegante Edelprostituierte, da habe ich schon viel extremere Sachen auf der Bühne gemacht (lacht). Ein Zitat lautet „Schauspieler ist kein Beruf, sondern eine Diagnose“. Muss man ein bissl verrückt sein, um sich auf die Bühne zu stellen?


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POSING IN THE RAIN. Voller Einsatz: Die Schauspielerin verabreichte sich eine Wasserdusche im Freien. Und Jamie gefällt’s!


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MAKING-OF. Sandra Klawatsch von „Friseur Ossi“ in Eisenstadt beim Styling. Bernadette Fördös (BURGENLÄNDERIN, Key Account) mit Katrin Eberl, Bruder Eric und Mutter Anita Eberl (r.). U.: Das Model mit Fotograf Oliver Wolf und CR Wolfgang Schober.

An Verrücktheit fehlt’s mir sicher nicht. Man muss sich schon was trauen, über seinen eigenen Schatten springen können. Man muss sich fallen lassen können, bereit sein, sich zu öffnen, und Gefühle zeigen. Also etwas tun, das in der Gesellschaft ja vielfach verpönt ist: weinen, wütend sein etc. Auf der Bühne ist das alles erlaubt. Daher ist die Schauspielerei zum Teil sicher auch Selbsttherapie (lacht). Ihre Traumrollen? Generell werde ich gerne für starke Frauenfiguren besetzt. Ich liebe Charaktere wie Medea und Kleopatra, mit denen ich mich auch schon viel beschäftigt habe. Medea, eine von außen grausame Frau – immerhin tötet sie ihre Kinder – aber gleichzeitig ist sie auch sehr verletzlich, das heißt, es gibt viel Stoff zum Spielen. Ihr weiterer Karriereplan? Reizen Sie auch Filmrollen? Auf jeden Fall, ich habe auch schon in einigen Produktionen mitwirken dürfen. Zum Beispiel in einer Folge des Winzerkönigs oder bei Soko Donau. Da hatte ich einen Auftritt als „Schneewittchen“. Und zwar durfte ich eine Leiche spielen, die aussah wie die Märchenfigur – wunderschön (lacht). Ansonsten ist es mein Ziel, wie das von den meisten jungen Schauspielern, so viele Bühnen wie möglich im deutschsprachigen Raum – ob große und kleine – ken10 | DIE BURGENLÄNDERIN

nenzulernen und so viel Erfahrung wie möglich in vielen verschiedenen Rollen zu sammeln. Und dazu noch Filmrollen – wenn möglich, auch internationale. Da mein bürgerlicher Name sich dafür nicht bestens eignet habe ich mir auch schon einen Künstlernamen zugelegt: Kati Konrad. Konrad ist auch der Vorname meines Opas, den ich sehr schätze. Welche Vorbilder haben Sie? Da gibt es viele. An der Josefstadt haben wir viele hervorragende Schauspielerinnen und Schauspieler – z. B. Sandra Cervik, Erni Mangold, Marianne Nentwich oder Gregor Bloeb, Michael Dangl, Herbert Föttinger und Florian Teichtmeister. Sie sind die ersten Lebensjahre in Ybbs aufgewachsen und dann mit Ihrer Familie nach Schützen gezogen. Welchen Bezug haben Sie zum Burgenland? Einen sehr großen, mein Vater ist Niederösterreicher, meine Mutter Burgenländerin. Ich fühle mich auch als Burgenländerin. Ich lebe jetzt in Wien, komme aber immer wieder gerne nach Schützen, genieße die Zeit mit meiner Familie und kann hier perfekt entspannen. Und beruflich ist

es mein Ziel, irgendwann auch bei den Schloss-Spielen Kobersdorf oder bei den Sommerfestspielen Parndorf zu spielen. Ihre Leidenschaften abseits der Bühne? Ich mache viel Sport zum Ausgleich, vor allem Kickboxen, Reiten, Fechten oder Piloxing, eine Mischung aus Pilates und Boxen. Aber sehr wichtig für mich ist auch das Schreiben. Ich schreibe gerade an meinem ersten Roman – und der erste Teil eines Theaterstücks über meine Großmutter ist bereits fertig. Wie lautet Ihr Beziehungsstatus? Ich bin Single, glücklich und freue mich meines Lebens. Für mich steht der Beruf derzeit ganz im Vordergrund und ich hätte momentan gar keine Zeit für eine richtige Beziehung. Mal schauen, was die Zukunft bringt (lacht). Was ist Ihr Lebensmotto? Nur wer Mut zum Träumen hat, hat auch die Kraft zu kämpfen. Denn wer nicht kämpft, hat schon verloren.


Mode & Schönheit Foto: Madeleine

Die Seiten für Beauty & Pflege

Foto: Nivea

Zeitloser Klassiker aus den Sixties: die Hochsteckfrisur.

Heiße Herbstfarben

Süße Sixties

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ie Herbst- und Wintersaison 2014 überrascht mit faszinierenden Looks. Ob verspielte Flechtfrisuren, extravagantes Styling oder sinnliche Lockenpracht – raffiniert ist die Devise. Warmes Blond, schimmerndes Braun oder sinnliches Rot verzaubern den Look

jeder Frau. Sally Brooks, international mehrfach ausgezeichnete NiveaHaarstylistin, entwirft edle Frisuren, die unkompliziert zu Hause nachgestylt werden können – wie die tolle, voluminöse Hochsteckfrisur im Stil der 60er (Bild).

SINNLICH JUNG Foto: Sisley

Lederparka von Madeleine

Drei Jahre nach dem Kultprodukt Masque Crème à la Rose Noire, präsentiert Sisley nun das samtige Anti-Aging-Trockenöl Huile Précieuse à la Rose Noire. Nur wenige Tropfen verleihen der Haut einzigartiges Wohlbefinden, Geschmeidigkeit und Vitalität.

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ie Farbe Camel ist Dauerbrenner und im Herbst wieder heiß begehrt. Wer es eine Nuance dunkler bevorzugt, für den ist Nougat angesagt – Trendsetterinnen tragen beide Farben Ton in Ton. Absolutes Must-have der Saison: Der Lederparka aus handschuhweichem Lammnappa von Madeleine, er entpuppt sich als vielseitiges Ganzja hres-Genie: Durch abnehmbare Kapuze bzw. flexibles Steppfutter wird er im Winter und zur Übergangszeit zum edlen Begleiter. DIE BURGENLÄNDERIN | 11


| mode & schรถnheit

DER LIEBE WELLEN. Manuela: Kleid von Michel Mayer, Showpiece von NORArieser, Armreif von AND_i. Oliver: Smoking, Hemd und Fliege von Licona.

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mode & schönheit |

UNDERWATER

e v o L Elegant abgetaucht. „Austria’s next Topmodel“-Boys & Girls zeigen beim mondänen Abendmode-Shooting unter Wasser ihr Können! In den Hauptrollen: Manuela und Oliver – zu sehen am 20. November um 20.15 Uhr bei „ANTM“ auf PULS 4. Produktion & Text: Klaus Peter Vollmann Fotos: Susanne Stemmer Models: Manuela und Oliver Styling: Nora Rieser Hair & Make-up: Birgit Fuchs Tauchtraining/Security: Arno Schrittwieser Operating & Digital Imaging: Roman Keller/Malkasten Setaufbau: Decotime Stylingassistenz: Nicola Brandtmayr Location: SZ-Strebersdorf

GEHEIMNISVOLLE APHRODITE. Headpiece von Gabarage, designed by Nicola Brandtmayr.

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| mode & schönheit

SCHÖNER NEPTUN. Smoking, Hemd und Fliege von Licona, Accessoires von Nicola Brandtmayr.

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mode & schรถnheit |

IN IHREM ELEMENT. Kleid von Ninali, Krone und Armreifen von AND_i.

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| mode & schönheit

MIR TRÄUMTE, ICH SEI VERSUNKEN. Kleid von Magdalena Adriane, Headpiece von Gabarage, designed by Nicola Brandtmayr.

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mode & schönheit |

LOSGELÖST UND FREI. Kleid von Callisti, Bodypiece von Nicola Brandtmayr, Schuhe von Deichmann.

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| mode & schĂśnheit

IM RAUSCH DER TIEFE. Oliver: Smoking, Hemd und Fliege von Licona, Maske von AND_i. Manuela: Kleid von MWAM, Neckpiece von Nicola Brandtmayr.

Vielen Dank an unsere Modepartner: Ä“Ć?%$!(ĆŽ5!.ĆŽÄ“Ć?((%/0%ĆŽÄ“ĆŽ%*(%ĆŽÄ“ĆŽĆŽ Ä“ĆŽ %+*ĆŽÄ“ĆŽ# (!*ĆŽ .%*!ĆŽÄ“ĆŽ%!.%1/ĆŽ Ä“ĆŽ$''!%ĆŽÄ“ĆŽ%$. ĆŽ+6+.ĆŽÄ“ĆŽ2ĆŽ+(!/$%*/'%ĆŽ Ä“Ć?š%ĆŽÄ“ĆŽ.%!/!.ĆŽÄ“ĆŽ%+(ĆŽ.* 0)5.ĆŽ Ä“Ć?.#!ĆŽÄ“ĆŽ!%$)** 18 | DIE BURGENLĂ„NDERIN


„MIT BLUE THERAPY SEHEN SIE SO JUNG AUS, WIE SIE SICH FĂœHLEN.“ Barbara Rogger, Pege-Expertin von BIOTHERM

Foto: BIOTHERM

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Jahre und reich an Erfahrung. Es ärgert Sie, dass man das Ihrer Haut ansieht. Tiefe vertikale Falten und der Konturverlust sind es, die Frauen ab 40 älter, mĂźder und ernster wirken lassen. Jetzt ist eine Pflege gefragt, die diese „Quelle des Lächelns“ strafft und festigt, nicht nur langfristig, sondern auch mĂśglichst schnell. Blue Therapy LIFT & BLUR-Creme von BIOTHERM erfĂźllt diesen Wunsch! Das Geheimnis der neuen, sofort perfektionierenden An-

ti-Aging-Creme mit Lifting-Effekt steckt in den auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Fähigkeiten von „blauem Retinol“, einem Extrakt der A.Flos-Aquae-Alge. Vergleichbar mit Retinol, stimuliert dieser kraftvolle Wirkstoff die Haut zu eigenen Regenerationsprozessen. In der sinnlichen Textur verbindet sich Anti-Aging-Power mit weichzeichnenden Polymeren, die sofort optisch glätten. In nur 7 Sekunden sieht die Haut frischer aus und Falten werden optisch gemildert. In 7 Tagen wirken die Gesichtskonturen wie geliftet, die Haut erscheint jugendlich strahlend. Der Falten-AuffĂźller ULTRA-BLUR, ausgestattet mit einem präzisen Applikator, glättet in Sekundenschnelle optisch Falten und Linien. Wollen Sie nicht auch so jung aussehen, wie Sie sich fĂźhlen?

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GlamourÜs Ob Ball, Opernabend oder Weihnachtsfeier: Mit diesen Outfits glänzt Frau bei jedem Event.

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Redaktionsliebling

5 2ĆŽ+0!/ĆŽ,%06!*'(!% ĆŽ1)ĆŽĹ?ƎÚĀĀĎĀáĎƎ#!/!$!*ĆŽ!%ĆŽ !(!%*!ĆŽÄ“ĆŽwww.madeleine-mode.at 2ĆŽ+0!//ĆŽ, ,% 3 Kleid mit Brokatdruck um â‚Ź 76,95, gesehen bei Sisley 4 Clutch in Gold-Glitzer um â‚Ź 59,90, gesehen bei StiefelkĂśnig 5 Silberne Clutch um â‚Ź 34,95, gesehen bei Peek & Cloppenburg 6 Schwarze Pumps mit Strassapplikationen um â‚Ź 120, gesehen bei Humanic Sch S 20 | DIE BURGENLĂ„NDERIN

Fotos: beigestellt

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1 Kleid K in Schwarz mit Spitzenärmel um ₏ 59,95, gesehen bei Benetton


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*$Ä?ĆŽ+*%'ĆŽ0+(6!.ĆŽÄ“ĆŽ+().,(06ƎøƎēƎÞáááƎ%/!*/0 0ĆŽÄ“ www.boutique-doris.at 11 Clutch mit Krokoprägung um â‚Ź 69,95, gesehen bei Humanic 12 zarte Sandale mit Strasssteinen um â‚Ź 29,95, gesehen bei Jello 13 Peeptoes in Gold um â‚Ź 39,95, gesehen bei Humanic 14 One-Sholder-Dress in Mitternachtsblau um â‚Ź 239, gesehen bei Peek & Cloppenburg DIE BURGENLĂ„NDERIN | 21


| mode & schönheit

FEMME FATALE.

The Lady is a

Die Beauty-Faustregel „Augen oder Mund“ wird hier gnadenlos gebrochen: Akkurat konturierte Lippen im glossigen Mohnrot treffen auf katzenartigen Eyeliner – Markenzeichen eines jeden Lady-Vamps! Heller Lidschatten wird dick aufgepinselt und zaubert das gewisse „Je ne sais quoi“.

Vamp

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mode & schönheit | VIVA LA DIVA.

Wesentlich für diesen Old Hollywood-Look ist, dass der Teint so natürlich wie möglich aussieht. Gelingt mit Foundations, die das Licht reflektieren. Die Lippen in dunkles Weinrot getaucht, verleihen dem Look einen verruchten Touch – ideal fürs nächste Rendezvous!

ancen u N e d u N e ft o S ! in? Hell yeah e s t h c u rr e v rl e s nd sexy u is rn e d n ü m s Darf ’s ein b s u K mit lasziven – e s u a P l a m t s Gesicht. tz in m la G haben je p m a V n wir jetzt de rn e b u a z g la h c fs u Augena J[nj0Ced_aWAkb_]š<eje]hW\_[0Eb]WHkX_e:WbcWk%mmm$eb]W#hkX_e$Yec CeZ[b0>WdWPWleZdWšCWa[#kf>W_h0Hec_dWC[h[k 7YY[iie_h[i0F_jekh

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| mode & schönheit

Für spektakuläre Blickfänge sorgt der artifizielle Eyeliner – aufs Unterlid dabei nicht vergessen. Glänzende Lippen in Rubinrot runden den dramatischen Augen-Look ab und verleihen der stolzen Trägerin eine geheimnisvolle Aura.

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Fotos: beigestellt xxxxxxxxxx

BELLE DE NUIT.


mode & schönheit |

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Vamp-tastic! Stark und akkurat geschminkte Augen wirken auf den Betrachter besonders reizvoll. Fürs Edelfinish sorgen dichte Brauen.

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| mode & schönheit

Schön ohne Skalpell. Jugendliches und frisches Aussehen liegt im Trend. Botox, Hyaluronsäure und Permanent Make-up – mit kleinem Aufwand große Ergebnisse erreichen.

Minimaler Aufwand, MAXIMALE WIRKUNG Text: Lissi Stoimaier, Fotos: Fotolia, beigestellt

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er kennt nicht die Bilder diverser Hollywood-Stars, die es mit dem Wunsch nach Jugend wohl etwas zu gut gemeint haben? Starre Mienen, das Lächeln schaut eher gequält aus und die Lippen erinnern mehr an Schlauchboote als an einen sinnlichen Kussmund. Doch die Zeiten unnatürlicher Schönheit sind vorbei. Der Trend geht absolut in Richtung schön, aber bitte natürlich.

Weniger ist mehr Minimal-invasive Eingriffe mit Botox und Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure sind sanfte Methoden zur Haut26 | DIE BURGENLÄNDERIN

straffung, die professionell angewendet ein natürliches Ergebnis nach Behandlungen bieten. Maskenhafte Veränderungen und der Verlust der Mimik werden so vermieden. Neben Botox lassen sich immer mehr Frauen mit dem Filler Hyaluronsäure behandeln. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers, wobei durch den Alterungsprozesses eine Verminderung der Säure zum Volumenverlust führt. Dadurch entstehen Falten. Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure werden einerseits Falten angehoben, zum anderen hat die Hyaluronsäure eine wasserbindende Eigenschaft, wodurch die Falte „aufgepolstert“ wird.


| mode & schönheit

Früh übt sich Experten empfehlen gar nicht erst so lange zu warten, bis wirklich tiefe Falten und Co. sichtbar werden, sondern schon bei den ersten Anzeichen von Hautalterung zu handeln. Ideal ist es, den kontinuierlich stattfindenden Alterungsprozess soll bereits im Beginn zu unterbinden. So kann zum Beispiel das Absinken der Wangen oder beginnende Augenringe schon mit kleinen Volumenfiller korrigiert werden. Neben den kleineren Behandlungen sprechen die geringeren Kosten und das

gleichbleibend gute Aussehen über Jahre hinweg für kleine, regelmäßige Eingriffe. Nicht nur Frauensache Kleine Schönheitsoptimierungen sind aber nicht alleine Frauen vorbehalten. Auch immer mehr Männer nutzen die Chance auf minimal-invasive Eingriffe. Besonders nachgefragt beim starken Geschlecht sind Botoxbehandlungen, um kleine Falten im Gesicht zu vermindern oder die Volumen-Lift-Methode mit Hyaluronsäure.

Rund um die Uhr gestylt Eine beliebte Methode der Frauenwelt ständig top gestylt auszusehen, ohne aber jeden Tag Make-up rauf und wieder runter schminken zu müssen, ist Permanent Make-up. Dabei werden mikrokleine Farbpigmente mit feinen sterilen Nadeln in die Haut gestochen. Da die Farbpigmente nur in die oberste Hautschicht kommen verblasst das Make-up, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Tattoo, mit der Zeit. Wie lange es genau hält ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Aber im Allgemeinen kann man sagen, dass die kosmetische Tätowierung rund drei bis fünf Jahre hält. Auch im Bereich des Permanent Make-up greifen Männer vermehrt gerne in die Schönheits-Trickkiste. Aber anstatt Lippenkonturen und Lidstrich, werden beim starken Geschlecht vor allem Augenbrauen gerne optisch aufgefüllt. Diese haarige Option wird auch gerne von Männern verwendet, um den Eindruck dichterer Wimpern zu erzeugen oder lichte Stellen im Bart zu kaschieren.

Hier die Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um den Beauty-Trend Permanent Make-up. Nach welchem Prinzip funktioniert Permanent Make-up? Das Prinzip ist ganz einfach: Es werden subkutan, also unter der Haut, Pigmente in der obersten Hautschicht aufgebracht. Diese streng geprüften Pigmente sind selbstverständlich unbedenklich. Permanent Make-up hält je nach Hauttyp zwischen drei und fünf Jahre. Danach muss es aufgefrischt werden. Was sind die beliebtesten Stellen für Permanent Make-up? Klassische Gebiete für Permanent Make-up sind Wimpernkranz, Augenbrauen und Lidstrich. Vieles hängt natürlich von den individuellen Wünschen ab. Möglich sind beispielsweise auch kleinflächige Korrekturen bei den Lippen oder auch das bewusste Setzen von Schönheitspunkten im Gesicht.

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Worauf muss man bei der Wahl des richtigen Kosmetik-Studios unbedingt achten? Kosmetik bedeutet Hygiene. Und Hygiene braucht ein entsprechendes Zertifikat. Deswegen ist es wichtig, darauf zu achten, dass alle Leistungen rund um Permanent Make-up nur von zertifizierten Fachinstituten erbracht werden. Nur so ist die Einhaltung der hohen fachlichen und hygienischen Standards gesichert. Welche Trends/Neuheiten gibt es in diesem Bereich? Permanent Make-up wird mehr und mehr zu einer attraktiven Alternative zum täglichen Schminken. Fit und toll auszusehen und das auch noch ohne großen Zeitaufwand ist eindeutig ein Trend der nächsten Jahre. Daneben gibt es noch andere Einsatzmöglichkeiten. So ist es möglich, nicht behaarte Stellen am Kopf zu pigmentieren und so für ein farblich einheitlicheres Bild zu sorgen. Das hat in manchen Fällen auch eine nicht zu unterschätzende psychologische Wirkung, indem es das Selbstvertrauen steigert.


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Einrichtungen, Design & Ideen

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Gäste & Chaos? Last-Minute-Tipps!

B

esuch hat sich angekündigt. Unerwartet! Und die Wohnung hat schon bessere Zeiten gesehen – und keine Chance, in Kürze alles picobello aufzuräumen. Hier die besten Last-Minute-Tricks für eine dennoch entspannte Gastfreundschaft: 1. Nur die wichtigsten Stellen putzen – das sind Böden und Abstellflächen. Und das nur in den Zimmern, die der Besuch betritt! 2. Herumliegendes vorübergehend in Säcke packen und verstauen. Später kommen die Dinge dann

auf ihren Platz. 3. Hübsches für Augen und Nase platzieren: ein Blumenstrauß, ein paar sanfte Duftkerzen erwirken oft eine wundersame Verwandlung, da der Mensch Räume mit allen Sinnen aufnimmt. 4. Atmosphäre schaffen: Stehlampen, Deckenleuchten und gedimmtes Licht vermitteln Stil und Behaglichkeit. Mit diesen Tricks lässt sich jedes Zimmer in wenigen Minuten zu einer Wohlfühloase gestalten.

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| wohnen & design

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wohnen & design |

LIEGEN SIE IM

Trend?

Natur bevorzugen. In Blau schlafen. Freiraum schaffen. Hat das etwas mit Schlafqualität zu tun? Ideen, Do’s und Don’ts für die Schlafzimmergestaltung. Text: Sigrid Faustmann, Fotos: Fotolia, beigestellt

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| wohnen & design

Zu den natürlichen Betten aus Zirbenholz passt ein Schlafsystem mit Zirbenholz und einer Matratze aus reinem Naturlatex perfekt. Diese Betten sind komplett metallfrei und anhand eines ausgereiften Stecksystems gefertigt, vielfach bewährt und nahezu unverwüstlich. www.tischlerei-bieber.at

E

s gehört zu den schönsten Dingen des Daseins, am Ende eines langen und erfüllten Tages ins Bett zu sinken, durchzuatmen und die Augen zu schließen. Schlafen! Herrlich! Kennen Sie das auch? Der Mensch und sein Schlaf – das ist ein unzertrennliches Paar. „Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“, formulierte es Heinrich Heine, deutscher Dichter und Erzähler im 18. Jahrhundert. Und als Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama gefragt wurde, welche Erfahrung er auf Erden am meisten schätze, antwortete er: „Den Schlaf.“ Ein Viertel des Dornröschenschlafs Knapp 25 Jahre verbringt jeder Mensch schlafend. Das ist ein Viertel des mär34 | DIE BURGENLÄNDERIN

chenhaften 100-jährigen Dornröschenschlafs, fast ein Drittel unseres Lebens! Schlafmangel schwächt Körper und Psyche, kann zu physischen Erkrankungen und Depressionen führen. Der Schlaf ist für den Menschen das, was für das Smartphone das Aufladen des Akkus ist. Und während wir geflissentlich Sorge tragen, dass unserem Handy nicht der Saft ausgeht, widmen wir unserer Schlafqualität im Wachzustand viel zu wenig Aufmerksamkeit. Erfreulicherweise sind die Steirer dabei, das zu ändern. Das Bewusstsein für hohe Schlafund damit Lebensqualität steigt. Naheliegend: Guter Schlaf beginnt mit der Gestaltung der Schlafumgebung. Wie sieht eigentlich Ihr Schlafzimmer aus? Fördert es Entspannung, Abschalten,

Zur-Ruhe-Kommen? Freuen Sie sich am Ende des Tages auf ihr Bett – oder fallen Sie bloß erschöpft hinein? Die Aschenputtel-Frage Internationale und heimische Schlafzimmerexperten, -designer und -anbieter widmen sich diesen Fragen seit Jahrzehnten beruflich. Das Ziel: Funktionalität und Design im Schlafzimmer so zu kombinieren, dass unterm Strich höhere Schlafqualität herauskommt. Die Herausforderung: Individuelle Präferenzen (z. B. Material, Stil) mit sachlichen Anforderungen (z. B. Anzahl der Schläfer) und unveränderlichen Gegebenheiten (z. B. Form und Ausrichtung des Raumes) in Einklang zu bringen. Es ist ein bisschen wie bei Aschenputtel: Nicht je-


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Alfred Bieber, Tischlerei, Wohnund Schlafstudio Bieber

»DER TREND GEHT EINFACH IN RICHTUNG NATURMATERIALIEN. IM SCHLAFBEREICH SOLLTE MAN KEINE SYNTHETISCHEN PRODUKTE VERWENDEN UND JEDER MENSCH BRAUCHT EINE INDIVIDUELLE MATRATZE, DIE AUF SEINEN KÖRPER ABGESTIMMT IST.«

Auch ein stilvolles Bett-Kopfteil ist ein schönes Accessoire im Schlafzimmer. Im Interior-Design betrachtet man es als ein Element des Bettes, das ästhetische und stilisierende Funktionen hat.

dem Zimmer passt jeder Schuh, könnte man sagen. Einschränkungen erfolgen bespielsweise durch die Platzierung des Bettes, da der Kopf immer in Richtung Norden oder Osten ausgerechtet sein sollte, Fixpunkte sind auch Fenster, Türen oder Raumhöhe. Auf Möbelmessen weltweit lassen sich die Trends des „modernen Schlafzimmers“ ausmachen. Immer wichtiger etwa werden Materialien. Die Tendenz geht zu natürlichen, erneuerbaren und gesunden Stoffen wie etwa schonend behandeltes Massivholz, wobei sich speziell dunkle Holzarten hoher Beliebtheit erfreuen. Ebenfalls viel gesichtet: Kombinationen aus Holz und Metall, die mittlerweile auch vom Massivholztischler angeboten werden. In puncto Bettkomfort sind Rahmen und Matratzen einer kreativen Weiterentwicklung unterworfen. Immer mehr Hersteller entdecken das Boxspringbett (oder auch Federkernboxbett) für sich, dessen Basis nicht ein Lattenrost bildet, sondern der sogenannte Boxspring, eine Federung, die ringsum von einem Holzrahmen gehalten wird. Innovative DIE BURGENLÄNDERIN | 35


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Das abziehbare Polsterbett von Letti&Co. vereint die Kreativität von Paola Navone, wunderschöne Stoffe wie natürliches Leinen und Samt sowie Schneiderdetails höchster Qualität. Es handelt sich hier um Betten, die vielfältig und persönlich gestaltet werden können – je nach der Vorstellung, die jeder vom idealen Bett hat. www.sachs-wohnen.at

Matratzen warten mit neuartigen Schaummaterialien auf, die den Schläfer unabhängig vom Körpergewicht stabil und zugleich weich betten sollen. Farbenspiel Wachsendes Augenmerk liegt auf der atmosphärischen Schlafzimmergestaltung. Hintergrund sind Erkenntnisse wissenschaftlicher Studien, die belegen, dass auch „soft facts“ wesentlichen Einfluss auf die Schlafqualität nehmen. Beispiel: die Farbgestaltung. Während warme, leuchtende Farben wie Orange oder Gelb den menschlichen Organismus zu mehr Aktivität anregen, wirken kühle gedeckte Blau- und Grünschattierungen sowie dunkle Töne nachweislich beruhigend und schlaffördernd. Das Raum36 | DIE BURGENLÄNDERIN

klima inklusive Luft- und Lichtverhältnisse sowie Feuchtigkeit sind ebenfalls zu berücksichtigen. Faustregel: Kühl, dunkel und leicht feucht ist gegenüber zu warm, zu hell und zu trocken zu bevorzugen. Den eigenen Schlafplatz zu gestalten ist ein zutiefst persönlicher Prozess. Deshalb ziehen immer mehr Menschen auch alternative, ganzheitliche Experten zu Rate. Waren es früher die „Wünschelrutengeher“, die Wasseradern und störende Energiequellen ausfindig machen sollten, wird heute immer häufiger nach Aspekten des Feng Shui entschieden. Die chinesische Einrichtungslehre plädiert unter anderem für aufgeräumte Schlafzimmer mit Freiräumen. Jede Ecke als Stauraum auszunützen, mag

praktisch erscheinen. Nach Feng-ShuiGrundsätzen allerdings wirkt die Anhäufung von Dingen in Bettnähe belastend auf das Gemüt – und damit hinderlich für den Erholungsschlaf. Große Aufbewahrungskisten unterm Bett symbolisieren Alltagskramasuri und belasten im Schlaf. Dasselbe gilt für elektronische Geräte. Verbannen Sie TV-Gerät, Smartphone etc. und mit ihnen elektromagnetische Magnetfelder, blinkende Leuchtquellen und surrende Akkuaufladegeräte. Die Wirkung ist spürbar! Zum herrlichen Schlaf fehlt dann nur noch der passende Bettgefährte. Psst, aufpassen! Laut Feng Shui liegt derjenige Partner rechts im Ehebett, der insgeheim die Hosen in der Partnerschaft anhat ...


wohnen & design |

Wohntrends PRÄMIERT: HOCKER ALS VERWANDLUNGSKÜNSTLER Auf den ersten Blick ein edler Hocker, stilvoll aus massivem Buchenholz. Eine raffinierte Konstruktion lässt ihn mit einem Schwenk zum Treppentritt werden, wahlweise auch zum Beistelltisch, Coffee Table, Sitz mit Fußbank ... Das Stück wurde bei den Plus X Awards zum Produkt des Jahres 2014 (Kategorie Accessoires) gekürt. www.proidee.at

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chmerzhafte Panikattacken beeinträchtigen Leben und Alltag massiv. „Ja, ich leide unter Panikattacken!“ Mit diesem Outing vor laufender ORF-Kamera verblüffte Wolfram Pirchner ganz Österreich. Gemäß dem Motto „Opfer war ich lang genug“ schildert der beliebte ORF-Moderator seinen „Weg zurück ins Leben“ und gibt Tipps, um Betroffenen wieder in ein selbstbestimmtes Leben zu verhelfen. Im Oktober gastierte der Autor in der Stadtbibliothek Oberpullendorf, die in Kooperation mit dem Verein pro mente dazu geladen hatte. Unzählige Gäste kamen zur Lesung und lauschten Pirchners ganz persönlichen Zeilen. Der Prominente möchte damit ein Tabu brechen: Viel zu oft wird das Leiden aus Scham verschwiegen. Statt Eintritt wurden Spenden gesammelt und einem karitativen Zweck zugeführt. „Keine Panik“ ist in gut geführten burgenländischen Buchhandlungen erhältlich. DIE BURGENLÄNDERIN | 39


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ALLES handgemacht Steinberg-Dörfl

BLAUDRUCKEREI. Historische Muster und Modeln treffen auf Moderne: Künstlerin Miriam Schwack und ihr Mann Josef Koó kooperieren mit Designern wie Lena Hoschek, rosa mosa und mit Modeschulen.

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leben & gesundheit |

Altes Handwerk neu belebt: Eine Burgenland-Tour, bei der das Korbflechterdorf zwar ausbleiben muss, wir aber dafür blaue Wunder erleben, das Geheimnis des Plutzers lüften, in duftende Kräuterpatschen schlüpfen und köstliches Brot verkosten. Text: Viktória Kery-Erdélyi, Fotos: Viktória Kery-Erdélyi, Andreas Grabner

Stoob

DREHMOMENTE. Während sich die Töpferscheibe dreht, herrscht absolute Konzentration – „und jetzt gibt es einen Plutzer mehr auf der Welt“, schmunzelt Günther Hoffmann anschließend. Seine Keramikprodukte reisten bereits bis nach Australien.

E

s war einmal ein Korbflechterdorf … Dort flochten vor allem im Winter die Frauen Strohsimperl und ihre Männer Körbe. Gut 150 Jahre hindurch war Piringsdorf laut historischen Aufzeichnungen dafür bekannt. Heute winkt man auf dem Gemeindeamt seufzend ab: „Wir haben keine Korbflechter mehr.“ Die Suche nach altem Handwerk, im schönsten Fall neu belebt, beginnt mit

einem Rückschlag. Fast nur einen Steinwurf entfernt wird man dafür mit blauen Wundern mehr als entschädigt. Schönfärberei Man kann’s gar nicht verfehlen: Selbst das Haus trägt Blau, so wie das darin lebende und arbeitende Paar. Sogar die Füße von Miriam Schwack und Josef Koó stecken in per Blaudruck ge-

färbten Schuhen. Von „rosa mosa“ übrigens. Und das Designerduo ist nicht die einzige Modegröße, die gerne ins Mittelburgenland pilgert. Auch Lena Hoscheks Herz schlägt für die blauweißen Meisterwerke aus Steinberg. Dort angekommen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man wähnt sich in einem Museum, doch von Stillstand keine Rede. „Wir betreiben unsere Blaudruckerei seit 1921: ein DIE BURGENLÄNDERIN | 41


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Mariasdorf

WEICHE WÄRME. Hausschuhe, mit Kräutern gefüllte „Schlaf gut“-Pölster für Kinder und sogar kuschelige Katzenhöhlen entstehen in der Filzwerkstatt von Jasmine Knotzer. Die vielseitige Dame veranstaltet auch Kurse – unter anderem im Freilichtmuseum Gerersdorf.

Familienbetrieb in dritter Generation“, sagt Josef Koó. „Und die Schwiegermama sitzt bis heute noch in der Küche und näht“, ergänzt seine Frau. Das aufwändige, Wochen lange Prozedere des Färbens trägt überall die Handschrift des Großvaters und des Vaters. Nach ihrer Geheimrezeptur wird der Papp, ein Gemisch aus Gummiarabikum und Tonerde, angerührt. Mit in den Papp getauchten Modeln, die teilweise 200 Jahre alt sind, wird das Muster, das später weiß 42 | DIE BURGENLÄNDERIN

bleiben soll, auf den Stoff gebracht. Ist die Ehrfurcht vor den wertvollen Modeln noch so groß, sie bremst die Künstlerin Miriam Schwack in ihrer Experimentierfreude kein bisschen: So verlassen ihre Werkstatt auch Röcke, Pölster, zarte Seidenschals und Bilder etwa mit surrealistischen Szenen in Blaudruck. Ein unermüdlich treuer Diener ist die Walzendruckmaschine. Auf ihr wird per Handbedienung die Meterware fürs Färben bedruckt. „Sie dürfte etwa aus dem Jahr 1870 stammen. Sie ist weit und breit die einzige dieser Art, die in Be-

trieb ist“, erklärt Josef Koó stolz. „Wir können damit beidseitig verschiedene Muster drucken.“ Koó hatte nach einer künstlerischen Ausbildung ein Grafikbüro aufgemacht. Als dem Vater die Arbeit zunehmend schwerer fiel, brach er 2008 in Wien größtenteils seine Zelte ab und kehrte in jene Werkstätten zurück, in denen er aufgewachsen war. Er kannte das Verfahren, die besondere Färbekraft des natürlichen Indigos und er wusste, dass er viel Geduld und stets neue Ideen in das Traditionsunternehmen bringen wird müssen. Seine Frau


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und er stellten sich der Herausforderung und führten die Blaudruckerei in die Gegenwart. Kooperationen mit Modeschulen sind nur eine Facette. Selbst Weinetiketten, Tabletts und Taschen gesellten sich zu Dirndln, Schürzen oder Blusen. „Man darf nie stehen bleiben. Eine Tradition muss lebendig gehalten werden“, ist ihr Credo. Und davon zeugt auch ihr bezauberndes Geschäftslokal im Hinterhof. Von Plutzern und Lampen Zig Jahre alte Plutzer (Wasserkrüge) thronen majestätisch in den obersten Regalen. In dem kleinen Stoober Keramikgeschäft von Günther Hoffmann blicken sie auf die Gegenwart in greifbarer Höhe herab, wo sich neben Weinkühlern und Vasen mittlerweile auch Aromalampen heimisch fühlen. „So etwas ist heute gefragt“, bemerkt der Herr an seiner Töpferscheibe knapp, der gerade wieder einem scheinbaren Regi-

ment an solchen Lämpchen das Leben geschenkt hat. Die Werkstatt ist quasi eins mit seinem Geschäftslokal. „Mit Häferln und Vasen allein hupft man nicht weit. Man muss auf individuelle Wünsche eingehen“, sagt der Keramikermeister, der mit sich mit seiner Berufswahl einen Kindheitstraum erfüllte. Er hatte in zwei Traditionsunternehmen in Stoob und Markt St. Martin gearbeitet, ehe er sich mit 35 Jahren selbstständig machte. „Weil ich von Anfang an überzeugt war, dass Sonderanfertigungen gefragt sind. Wer macht das heute noch?“, wirft er eine Frage auf, die er sofort mit einer Prise Zynismus beantwortet: „Gut, reich wird man natürlich damit nicht.“ Doch dafür auch im Ausland wertgeschätzt. In die Schweiz habe er schon einmal eine Brotdose auf Bestellung geschickt, ja sogar nach Australien und in die USA seien Arbeiten, die seiner Töpferscheibe entstammten, gereist. Doch richtig ins Schwärmen kommt der

sonst eher wortkarge Herr, wenn es um das Töpfermuseum in Stoob geht. Schon jetzt veranstalte er auf dem Platzerl vor seinem Geschäft ab und an Schautöpfern. Wenn das Museum fertig ist, werde er für die Führungen verantwortlich sein. Auch wir bekommen eine live Kostprobe: „Ist nicht so einfach, wie es aussieht“, sagt Günther Hoffmann. „Der Plutzer besteht aus drei Teilen“, erklärt er, während sich die Töpferscheibe rasant dreht. „Zusammengefügt kann es mit dem letzten Teil erst werden, nachdem es etwas getrocknet ist.“ Und was hat es nun mit dem Plutzer auf sich? „Die Plutzer werden nicht dicht gebrannt, somit verdunstet stets Wasser und eben diese Verdunstungsflüssigkeit hält das Wasser drinnen schön kühl. Nach demselben Prinzip funktionieren auch die Weinkühler aus Keramik.“ Liebe auf den ersten Hut Zauberhafte Kunstwerke und kuscheli-

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ge Begleiter verlassen die Werkstatt von Jasmine Knotzer. Noch ein Stückerl gen Landessüden, nämlich in Mariasdorf, ließ sie sich im großelterlichen Bauernhof nieder und erweiterte ihn mit ihrem Mann um ein modernes Wohnhaus. Dort entstehen seit ein paar Jahren in detailverliebter Handarbeit aus Filz Hausschuhe, Hüte, Buchhüllen, mit Kräutern gefüllte „Schlaf gut“-Pölster für Kinder, ja sogar wohlig wärmende Katzenhöhlen. Es war quasi Liebe auf den ersten Hut. „Ich war für das Freilichtmuseum in Bad Tatzmannsdorf zuständig und es lag mir am Herzen, den Menschen alte Handwerkstechniken näherzubringen. Und mein Zugang war: Ich kann nichts anbieten, wovon ich keine Ahnung habe“, erinnert sie sich zurück.

Wallern

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So lernte sie die steirische Schafbäuerin Monika Meissl kennen, die sie in die Geheimnisse des Filzens einweihte. Doch nicht nur die Technik, auch das Material, das sie übrigens weiterhin von der steirischen Schafbäuerin besorgt, hat es ihr angetan. „Die Wolle ist temperaturregulierend, ich trage meine Filzpatschen im Sommer wie im Winter. Und sie reinigt sich selbst. Sollte es nötig sein, kann sie aber per Hand gewaschen werden – nur nicht zu viel schleudern, durch die Reibung werden die Produkte kleiner“, erklärt sie. Dies sei ja auch das Prinzip des Filzens. „Ich reibe das Schafwollvlies mit einem sehr warmen Seife-

Wassergemisch so lange, bis Filz daraus entsteht. Das erfordert je nach Stück viel Zeit. An ein paar Patschen arbeite ich schon gut zwei bis drei Stunden“, sagt sie. Für noch mehr Wohlfühlgefühl hat sie auch Kräuterpatschen im Repertoire. „Ich statte sie mit einem Innenleben aus beruhigenden, lange duftenden Kräutern aus wie Lavendel, Hopfen oder Melisse“, beschreibt die ausgebildete Kräuterpädagogin. Und ihr allererstes Werk war eben ein Hut. „Keine einfache Angelegenheit damals“, lacht sie. Heute gibt Jasmine Knotzer bereits selbst Kurse – etwa im wunderbaren Freilichtmuseum Gerersdorf.

WELLE FÜR DIE WELLE. 14 verschiedene Brotsorten bäckt Elisabeth Unger. Fast alle Zutaten stammen aus eigenem Anbau. Tochter Susanne ist die Meisterin der süßen Versuchungen. Ein Renner ist die von Mama ausgetüftelte „Seewinkler Welle“ (Bild).


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Immer dem Duft nach Die letzte Station der Reise versteckt sich im Seewinkel, in der Gemüsehochburg Wallern. Und Knackiges gibt es auch bei Familie Unger – im Selbstbedienungsladen. Die Preise sind angeschrieben, eine Waage inklusive Stift und Block ermöglicht der Kundschaft nach bestem Wissen und Gewissen seine Schulden etwa für sagenhaft scharfe Habaneros zu begleichen. Und zwar direkt ins Postkastl. Dies ist das Reich von Sohn Hannes, 29 Jahre, der sich eben dem Gemüseanbau verschrieben hat. Dienstags, freitags und samstags lockt der Duft noch eine Tür weiter – in die Naturbackstube von Elisabeth Unger. Das Besondere an der Bäckerei: Fast alle Zutaten stammen aus eigenem, naturnahem Anbau. Vor mehr als zehn Jahren legte die dreifache Mama den Grundstein für ihr heute florierendes Unternehmen. Unzufrieden mit der Krustenqualität ihrer im E-Herd gebackenen Brote, träum-

te sie von einem Steinofen zum Geburtstag. „Dann war der Große in Aktion und hat gleich viel gekostet wie der Kleine. Natürlich habe ich dann den großen Ofen genommen“, lacht die dynamische Dame, der man ihre 48 Jahre nicht glauben mag. Werbung musste sie kaum machen, bis dato „sind die Leute an meinen Backtagen angestellt“, schmunzelt sie. Aus dem ganzen Bezirk, ja sogar aus Wien pilgern ihre Fans nach Wallern. Mittlerweile bäckt sie 14 verschiedene Brotsorten, Hunderte Kilo davon gehen wöchentlich über ihren Ladentisch. „Alleine wäre das nimmer zu bewältigen. Die ganze Familie hilft mit. Selbst meine Tochter Martina, die Grafikdesignerin ist“, sagt Elisabeth Unger, übrigens auch schon stolze Oma zweier Enkelsöhne. Ein eigenes Standbein baute sich Tochter Susanne in der Bäckerei auf; sie zeichnet für die süßen Versuchungen verantwortlich. Viele Familiengeheimrezepte bereichern die Palette der Konditorin. Und auch Elisabeth Ungers

Eigenkreation, die „Seewinkler Welle“, hat einen fixen Platz in der Hitliste der Kunden bekommen. Experimente liebt sie sowieso. So tüftelte sie bis zur Perfektion an Rezepten für – mittlerweile preisgekrönte – Pizzatascherln aus Dinkel oder für ihr Rote Rüben- und ihr Paradeiserbrot. Oftmals sind es Unverträglichkeiten, weswegen sie gern auch Kunden von weit weg aufsuchen. „Wenn sie dann mein Brot gut vertragen, ist das die schönste Freude. Ohne Brot könnte ich mir ein Leben gar nicht vorstellen“, sagt sie. Ohne Backen offenbar auch kaum: Erst seit zwei Jahren gönnt sie sich einen Monat Auszeit im Sommer. „Wir hatten fünf wunderschöne Tage in Kroatien“, schwärmt sie. Und die restlichen Wochen? „Ich habe Paprika geerntet, meine Backstube generalgereinigt, Paradeiser eingekocht, meine Speis auf Vordermann gebracht …“, lacht sie. „Wissen S’, meine Großmutter hat schon immer gesagt: Arbeit macht das Leben süß. Und sie ist 95 Jahre alt geworden.“

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Die Nase voll Gerade in der kalten Jahreszeit sind wir besonders anfällig für Erkältungen. Die BURGENLÄNDERIN hat die besten Tipps und Tricks, um dem lästigen Schnupfen vorzubeugen. Text: Sabrina Naseradsky, Fotos: Fotolia

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er kennt das nicht? Die Nase rinnt, die Glieder schmerzen, der Hals kratzt. Wenn all diese Symptome aufeinandertreffen, hat man sich eine Erkältung eingefangen. Doch Erkältung ist nicht gleich Grippe. Denn bei einer Grippe kommt meist auch noch Fieber hinzu und die Symptome sind um einiges stärker als bei einer einfachen Erkältung oder einem grippalen Infekt. Wenn man das Gefühl hat, doch stärker erkrankt zu sein, als bei einer „normalen“ Erkältung üblich, empfiehlt sich der Gang zum Arzt. Insgesamt sind rund 100 verschiedene Viren für Erkältungen verantwortlich. Meist handelt es sich dabei um Rhino-, Adeno-, Parainfluenza- und RS-Viren. Erwachsene erkranken im Schnitt zwei- bis viermal im Jahr an einer Erkältung. Am Anfang einer Erkältung rinnt zunächst nur die Nase. Doch schnell fühlt man sich schlapp und müde. Über kurz oder lang kommen dann noch eine verstopfte Nase und Halskratzen dazu. Meist werden die Krankheitserreger über die sogenannte Tröpfcheninfektion verbreitet. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch vergehen ein bis drei Tage. Auch ist eine Ausbreitung der Infektion auf Nebenhöhlen, Bronchien und Lunge möglich. Erkältungsviren können mehrere Stunden auf der Hautoberfläche überleben. Daher empfiehlt es sich nach dem Naseputzen oder dem Händeschütteln gründlich die Hände zu waschen. So kann eine Ansteckung minimiert werden. Lästiges Übel Der alte Spruch „Zieh dich warm an“ hat gerade in der kalten Jahreszeit durchaus seine Berechtigung. Denn kürzere Tage, Kälte und Nässe trüben nicht nur die Stimmung, sondern belasten auch das Immunsystem. Heutzutage sind wir Aufgrund unserer Lebensgewohnheiten kaum noch natürlichen Wetterreizen ausgesetzt. Diese mangelnde Reizerfahrung ist schlecht für unser Abwehrsystem. Hier hilft es seinen Körper mit ein paar Kleinigkeiten wieder fit zu machen. Stress ist generell Gift für unser Immun-

system. Stressabbau und regelmäßiges Entspannen helfen das Immunsystem zu stärken. Regelmäßige Saunagänge härten ab und fördern die Anpassung an starke Temperaturunterschiede. Sport – vor allem an der frischen Luft – stärkt das Immunsystem. Aber bitte nur, wenn sie wirklich ganz gesund sind. Denn Sport und Erkältungen vertragen sich nicht und es kann zu langwierigen Folgen und Schädigungen kommen. Auch hat sich in Studien gezeigt, dass sich ein intaktes, liebevolles und reges Liebesleben positiv aufs Immunsystem auswirken. Gerade Küsse stärken die Abwehr, denn der Körper muss sich nach einem Kuss mit neuen (harmlosen) Bakterien auseinandersetzen. Wenn einen die Erkältung trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt hat, gibt es neben den konventionellen Mitteln aus der Apotheke auch das eine oder andere Hausmittel, das hilft. Das beste Mittel ist nach wie vor Schlaf. Denn hier kann sich der Körper gut erholen. Wichtig ist es auch viel zu trinken. Ideal sind Wasser und Kräutertees, wie Eibisch-, Thymian- und SalbeiTee mit Honig, auch Ingwer ist zu empfehlen. Einfach frischen Ingwer in Scheiben schneiden, mit heißem Wasser übergießen und je nach Geschmackswunsch ziehen lassen. Mit Honig süßen und lauwarm trinken. Heiße Bäder mit ätherischen Ölen beruhigen die Atemwege und helfen beim Abschwellen der Schleimhäute. Wichtig ist es, trockene Heizungsluft zu meiden. Eine Duftlampe oder eine Schale mit Wasser auf der Heizung, ebenfalls mit ätherischen Ölen, befeuchten die Luft und damit die Schleimhäute. Auch Nasenspülungen mit Salzwasser versprechen Linderung. Bei Halsschmerzen und Husten helfen Kamillentee zum Gurgeln und Zwiebelsirup.

Tipps & Tricks um einer Erkältung vorzubeugen ē Täglich Vitamin C und Zink zu sich nehmen. Diese fangen freie Radikale ab und stärken unser Immunsystem. ē Keine kalten Füße. Die Füße immer schön warm halten, denn bei Eiszehen ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um einen weiteren Wärmeverlust zu vermeiden. Dadurch wird aber der Nase-Rachen-Raum schlechter durchblutet, was das Eindringen der Viren erleichtert. ē Ausreichender Schlaf stärkt die Abwehrkräfte. Denn nur ausgeruht hält man Stress besser stand. Und Stress ist bekanntlich schlecht für unser Immunsystem. ē Regelmäßig Sport oder Spaziergänge an der frischen Luft sind ideal. Die Sonne und die Luft bringen den Kreislauf in Schwung. ē Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung unterstützen das Immunsystem. Also gerade jetzt auf Obst und Gemüse setzen. ē Gut gelüftete und befeuchtete Räume helfen, dass die Schleimhäute nicht austrocknen und so Viren keine Chance haben. ē Die Raumluft kann gerne auch mit ätherischen Ölen „beduftet“ werden. Das riecht nicht nur gut, sondern stärkt auch das Immunsystem.

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| leben & gesundheit Von vorne sieht er wie ein normaler Golf aus. Erst am Heck sieht man den Unterschied, weil ihm der Auspuff fehlt, der bereits kurz vor der Hinterachse unter dem Auto endet.

Golf gibt Gas VW bietet mittlerweile auch den Golf als Bivalenz-Modell an. Das heißt: Er fährt so lange auf Gas, bis die Tanks leer sind, und schaltet dann automatisch auf Benzin um. Ein Antrieb mit Zukunft. Text: Nicole Madlmayr

VW Golf Rabbit TGI BlueMotion, 110 PS/81 kW, Normverbrauch (Stadt & Land kombiniert): 5,3 l/100 km bzw. 3,5 kg Gas/100 km, Testmodell: 27.432,80 Euro (ab 25.369,67 Euro)

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r ist ein typischer Deutscher: zuverlässig, fleißig und halt auch ein bissl bieder. So weit das Klischee. Die Wahrheit ist: Bisher hat sich mir die Faszination Golf nie so recht erschlossen. Das hat sich geändert, als ich zwei Wochen lang den VW Golf TGI – das ist jener mit Erdgas-Antrieb – testen konnte. Seitdem kann ich nachvollziehen, warum dieser Wagen das mit Abstand meist zugelassene Modell in Österreich ist. Alleine im September waren es 1.776 neue Anmeldungen.

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Die Optik des Wolfsburgers ist hinlänglich bekannt. Interessant an unserem Testmodell ist der Antrieb. Erdgas. Neuland für mich. Was hilft, ist die doppelte Tankanzeige. Links Erdgas, rechts Benzin. Sind die beiden Tanks mit insgesamt 15 Kilogramm komprimiertem Erdgas leer, schaltet der Golf automatisch auf Benzin um. In Summe ergibt das laut Hersteller eine Reichweite von 1.300 Kilometern – ohne Tankstopp. Apropos Tanken. Das funktioniert ganz einfach – wenn man erst mal weiß, wie es geht. Der Erdgasanschluss befindet sich direkt neben dem Benzineinfüllstutzen. Und spätestens, wenn man nach dem Volltanken zwölf Euro und ein paar Zerquetschte zahlt, freut man sich über die Mehrinvestition bei den Anschaffungskosten. Beim Fahren im Golf TGI BlueMotion merkt man nämlich kaum einen Unterschied zu den herkömmlichen Modellen.

Der Antritt ist gut, die 110 PS lassen sich nicht lange bitten. Auch sonst genießt man alle Annehmlichkeiten wie in einem anderen Golf – nur der doppelte Ladeboden entfällt wegen der Gastanks. DER FR AU EN - CH ECK

Flirtfaktor: Golf geht immer :-) Familienfreundlichkeit: Wir sind übers Wochenende mit Kind und Kegel d alle waren zufrieden. weggefahren und ichkeit: Den AlltagsShoppingtauglichkeit: entrum hat er test im Einkaufszentrum anden. mit Bravour bestanden. Das gefällt uns zum Golf TGI: lässigee Armspange aus poliertem Edelstahl von 60). Calvin Klein (€ 160).

Fotos: O Oberösterreicherin, Werk

DATEN & FA K TEN


Kultur & Freizeit Foto: beigestellt

Bühne, Kunst & Festivals

LR Resetar hat Burgendlands Naturschönheiten im Blick.

Foto: beigestellt

Land der unberührten Natur

Martini – das Beste, alt und neu

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Foto: Landesmedienservice Burgenland

artini in Markt St. Martin von 7. bis. 11. November präsentiert sich 2014 mit einem neuen Konzept und erweitertem Programm. Lieb gewonnene Traditionen, wie die Eröffnung durch den „Heiligen Martin“ im roten Umhang am St. Martiner Kirchenplatz, bleiben aufrecht. „Neu ist eine Ausdehnung auf mehrere Tage, ein qualitativ hochwertigeres Programm und Landsee als Veranstaltungsort, etwa für die Martinsnacht-Gala am 10.11.“, so Touris-

musobmann Josef Muschitz. Gleich bleibt das Herzstück von Martini, der traditionelle Martinikirtag am 11.11. mit Frühschoppen und Musikprogramm. Weitere Schmankerln, bunt gemischt: außergewöhnliches Ganslmenü vom Wiener Spitzenkoch Roman Steger, ein kulinarisch-kulturelles Picknick im Naturpark Landseer Berge, der Kasperl oder der Kindererlebnisstand für die Kleinsten.

UNBESCHREIBLICH WEIBLICH Der erste rein weibliche burgenländische Kunsthandwerksmarkt geht am 15. November 2014 über die Bühne. 70 Ausstellerinnen werden ihre Werke in der Orangerie des Schlossparks Eisenstadt präsentieren. Im Bild: Katrin Höfer (Frauenreferat), LR Verena Dunst, Initiatorin Alexandra Reinprecht (v. l. n. r.).

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m pannonischen Herbst erstrahlen die sechs burgenländischen Naturparks und der Nationalpark Neusiedlersee Seewinkel in besonderem Licht – ein Ausflug lohnt sich! Da das Burgenland seine Identität nicht zuletzt auf diese Naturwerte und -schönheiten stützt, arbeitet das Tourismusreferat des Landes derzeit an einem Naturguide. „Wir planen ein Handbuch für Naturerlebnisse, eine richtige Anleitung, wie sich das Burgenland erleben lässt“, so LR Michaela Resetar. Das Werk soll in einer Auflage von rund 45.000 Stück produziert werden. Dargestellt werden Naturschätze, verschiedene Regionen und Schutzgebiete bzw. deren Flora und Fauna sowie regionaltypische Produkte. Ziel des Guide ist es, das Naturtourismus-Image des Landes zu stärken. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 350.000 Euro. DIE BURGENLÄNDERIN | 49


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kultur & freizeit |

Mit Herz

UND SINN Kometenhaft verlief der Aufstieg der steirisch-burgenländischen Newcomer-Band Tagträumer. Mit ihren Songs „Sinn“ und „Mein Herz“ sind die fünf Jungs seit Wochen in den heimischen Charts und spielen ein Konzert nach dem anderen. Die BURGENLÄNDERIN hat die Band zu ihrem neuen rasanten Leben und zur Entstehungsgeschichte ihrer Songs befragt. Text: Sabrina Naseradsky, Fotos: Susanne Hassler Photography, Tagträumer

„Tagträumer“ ist ein eher ungewöhnlicher Bandname. Wie seid ihr zu ihm gekommen? Da Thomas und Kevin eigentlich immer in der Nacht gemeinsam Songs schreiben und aufnehmen, also wirklich von 20 bis 8 Uhr, schlafen sie natürlich tagsüber. Da schien uns dieser Name ziemlich passend. Wovon träumt ihr den ganzen Tag? Teilweise von ganz alltäglichen Dingen, die sich wohl jeder Mensch wünscht. Die große Liebe finden, fest im Leben zu stehen, etc. und natürlich auch von nicht so alltäglichen Dingen wie z. B. eines Tages eine riesige Halle mit Fans zu füllen. Wie ist es dazu gekommen, dass ihr gemeinsam Musik macht? Wie habt ihr euch kennengelernt? Die Gründer der Band, Thomas und Kevin, haben sich über Facebook kennengelernt und machten gemeinsam Lieder. Als sie die Lieder dann präsentieren wollten, kamen sie drauf, dass sie nicht alleine alle Instrumente live spielen können … Also holten sie sich musikbegeisterte Freunde, die sie bereits vorher kannten, an Bord.

Euch ist der Durchbruch dank der Castingshow „Herz von Österreich“ gelungen. Warum habt ihr euch dort beworben? Eigentlich genau aus dem Grund. Weil wir hofften, dass damit unsere Lieder schneller eine breitere Masse erreichen können. Wir fanden aber auch das Format der Show von Anfang an ziemlich cool.

Eure Songs handeln von Liebeskummer und der großen Liebe. Schon einmal so richtig Liebeskummer gehabt bzw. die große Liebe bereits gefunden? Jeder von uns hatte schon mal Liebeskummer und wir sind alle noch auf der Suche nach der großen Liebe, wobei sich einer von uns gegenwärtig in einer glücklichen Beziehung befindet.

Wie geht ihr mit dem plötzlichen Hype um euch um? Langsam gewöhnt man sich daran. Zu Beginn war alles sehr neu und ungewohnt. Aber wir gehen eher alle ziemlich locker damit um. Es ist fantastisch zu sehen, dass aus unserem Hobby entstandene Songs so viele Menschen begeistern können.

Was bedeutet generell Musik für euch? Musik ist sowas wie unsere Sprache, mit der wir unsere Gefühle ausdrücken.

Wie entstehen eure Songs? Die Texte sind ja sehr stark aus dem Leben gegriffen. Unser Thomas fällt immer wieder in sehr dramatische Situationen, aus denen er dann seine Inspiration für neue Lieder schöpft. Die Texte reflektieren immer gewisse Lebenssituationen.

Was wollt ihr mit eurer Musik erreichen? Wir wollen Menschen auf der emotionalen Ebene ansprechen, sei es mit fröhlichen oder traurigen Liedern. Auf gut Deutsch: Wir wollen Menschen helfen. Wo seht ihr euch in 10 Jahren? Man kann nie sagen was die Zukunft bringt, aber wir träumen davon in 10 Jahren alle eine glückliche Familie zu haben und weiterhin gemeinsam auf der Bühne stehen zu können. DIE BURGENLÄNDERIN | 51


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Tagträumer Die Band

TAGTRĂ&#x201E;UMER sind: Ä&#x201C;Ć&#x17D;$+)/Ć&#x17D;Ä?Ć&#x17D;$*!% !. (vox/guit) Ä&#x201C;Ć&#x17D; !2%*Ć&#x17D; !$. (guit/vox) Ä&#x201C;Ć&#x17D;00$%/Ć&#x17D; ($!. (keys/vox) Ä&#x201C;Ć&#x17D;(!4* !.Ć&#x17D;106Ć&#x17D;(bass) Ä&#x201C;Ć&#x17D;+%/Ć&#x17D;!((%*#!.Ć&#x17D;(drums) Manchmal kann auch alles ganz schnell gehen. Keine zwei Monate nach BandgrĂźndung und dem Entstehen der ersten Songs entschlossen sich die Jungs von Tagträumer â&#x20AC;&#x201C; wie das im 21. Jahrhundert mittlerweile schon fast zum guten Ton gehĂśrt â&#x20AC;&#x201C; bei einer TV-Show an den Start zu gehen. Der Rest ist, wie man sagt, !/$%$0!Ä?Ć&#x17D; Gewaltige Publikumsresonanz durch die TV-Auftritte sorgte dafĂźr, dass binnen einiger Wochen auch sämtliche

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heimischen Pop-Radiostationen auf den Tagträumer-Zug aufsprangen und deren Single â&#x20AC;&#x17E;Sinnâ&#x20AC;&#x153; auf Hot Rotation setzten. Nach einem Chart-Einstieg in den Top 20 kletterte der Song der Reihe nach zuerst an die Spitze der Ă&#x2013;3-HĂśrercharts, wo er sich (fĂźr eine Ăśsterreichische Band ein absoluter Ausnahmefall) auch gleich 7 Wochen hielt, unmittelbar darauf schoss â&#x20AC;&#x17E;Sinnâ&#x20AC;&#x153; von Platz 18 auf Platz 7 der Verkaufscharts â&#x20AC;&#x201C; und machte es sich auch dort fĂźr einige Wochen in den Top 10 bequem. Hinzu kommen bereits Ăźber 1,5 Millionen YouTube-Views in wenigen Monaten, eine rasant wachsende Fanbase auf Facebook (bis dato knapp 16.000 Fans) und Live-Konzerte in vollen Häusern und auf Open Airs so gut wie jedes Wochenende.

Mit der im Sommer erschienenen neuen Single â&#x20AC;&#x17E;Mein Herz (FĂźr immer)â&#x20AC;&#x153; liefern Tagträumer den idealen Soundtrack zum Sommer fĂźr alle Frischverliebten und solche, die es noch werden wollen. Passend zum Track wurde auch das erste offizielle Musikvideo der Band verĂśffentlicht â&#x20AC;&#x201C; das ebenfalls bereits Ăźber 200.000 Klicks auf â&#x20AC;&#x17E;YouTubeâ&#x20AC;&#x153; sowie Heavy Rotation auf â&#x20AC;&#x17E;gotvâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Vivaâ&#x20AC;&#x153; fĂźr sich verzeichnen kann!


Pannonischer Adventmarkt Weihnacht wie es früher einmal war

Nehmen Sie sich einfach die Zeit, zur Ruhe zu kommen und schlendern Sie gemütlich durch das weihnachtlich geschmückte pannonische Weihnachtsdorf. Nichts versetzt Sie besser in Weihnachtsstimmung als die vielen musikalischen Darbietungen, tiefsinnige Lesungen, die Bastel- und Backmöglichkeiten zum selbst Mitmachen, das kulinarische Angebot und der gemütliche Abschluss in der Csarda. Gutschein-Tipp Kommen Sie zum Adventmarkt und holen Sie an diesen Tagen Weihnachtsgutscheine für Ihre Lieben. Wir belohnen Sie dafür: Bei jedem Gutschein-Kauf bekommen Sie einen Gutschein für einen Glühwein am Adventmarkt.


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Fröhliche Weihnacht überall

KONZERTE IM ADVENT Musik und MusikerInnen zu erleben, die live spielen und auf das Weihnachtsfest einstimmen, dazu gibt es auch im Burgenland jede Menge Anlässe und Gelegenheiten. Die BURGENLÄNDERIN hat für Sie einige Tipps für adventliche Hörgenüsse zusammengestellt. Text: Sabine Kritsch-Schmall, Foto: Fotolia

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b traditionell besinnlich bis fidel oder eher klassisch gediegen, ob ein wenig schnulzig oder beschwingt und jazzig: Weihnachtskonzerte quer durch verschiedene Musikstile erfreuen sich alljährlich allseits großer Beliebtheit. Die folgende Auswahl möchte Ihnen Vorfreude darauf machen, im bevorstehenden Advent das eine oder andere Konzert zu besuchen. 54 | DIE BURGENLÄNDERIN


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Musica Sacra Am Vorabend des ersten Adventsonntags begeben sich der renommierte Chor Musica Sacra acra lLockenhaus und die Lockenhauser Kammerphilharmonie zu einem vorweihnachtlichen Gastspiel nach Raiding. Unter der Leitung von Wolfgang Horvath erklingen im Liszt Zentrum traditionelle weihnachtliche Weisen für Soli, Chor und Orchester. Die Solostimmen übernehmen die Sopranistinnen Elisabeth Pratscher und Ricarda Glatz sowie der Tenor Herbert Fruhmann. Als Premiere musizieren Edgar Unterkirchner und Wolfgang Horvath vor der Pause Lieder von Franz Schubert und das erstmals im Duett von Saxophon und Piano. Samstag, 29.11.2014, 18.30 Uhr, Franz Liszt Zentrum, Raiding. Kartenbestellung bei Kultur Service Burgenland unter Tel.: 02682/719-3000.

Die Paldauer Seine alljährliche Weihnachtstournee führt das beliebte und bekannte Schlagersextett „Die Paldauer“ vier Wochen hindurchh hl d d wieder in große Konzerthallen in D Deutschland, der Schweiz und Österreich. Einzig im Kulturzentrum Eisenstadt tritt die Formation gleich an zwei aufeinander folgenden Abenden auf, ist doch der Saal erwartungsgemäß zu klein, um alle PaldauerFans auf einmal zu beherbergen. Durch die „Show der Extraklasse mit viel Liebe und Herzblut“, wie versprochen wird, führt, wie könnte es anders sein, Bandleader Franz Griesbacher. Dienstag, 16.12.2014 und Mittwoch, 17.12.2014, jeweils 20.00 Uhr, Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt. Kartenbestellung bei Peter Eibl unter Tel.: 0699/129 131 23 oder petereibl@gmx.net

Blasmusik Oberschützen Bad Tatzmannsdorf Am dritten Adventwochenende gibt die Blasmusik usik Oberschützen/Bad Tatzmannsdorf im Kurzentrum um Bad Tatzmannsdorf ein Adventkonzert, das bei freiem Eintritt Kurgäste und Ortsbewohner erfreuen soll. Am dritten Adventsonntag wird, wie das seit schon 34 Jahren gebräuchlich ist, zum „Oberschützer Advent“ geladen. Der Bogen spannt sich diesmal von besinnlichen bis zu beschwingten Tönen. Musikalisch zeichnet Kapellmeister Gerhard Imre verantwortlich, Literarisches steuert Mag. Franz Stangl bei. Und weil es ein aufeinander abgestimmtes Programm ist, wird Obmann Markus Frühwirth das Publikum bitten, erst zum Schluss zu applaudieren, dann aber um so kräftiger. Freitag, 12.12.2014, 19.30 Uhr, Kurzentrum Bad Tatzmannsdorf. Sonntag, 14.12.2014, 17.00 Uhr, Kulturzentrum Oberschützen. Karten für den „Oberschützer Advent“ gibt’s bei den Raiffeisenkassen in Bernstein und Oberschützen sowie bei den Musikern.

Pannonische Weihnachtsgala Wie Ferry Janoska, Ondrej Janoska, Roman Janoska, Frantisek Janoska und Arpad Janosicht ka miteinander verwandt sind, das ist nicht so leicht auseinanderzuhalten. Wer schon das Vergnügenn hatte, das Janoska Ensemble auf der Bühne zu leben, weiß: diese virtuosen und zugleich gefühlvollen Musiker spielen perfekt auch im pannonischen Stil. Von Ferry Janoska außerdem für die diesjährige Weihnachtsgala im Schloss Esterházy engagiert: Operntenor Miroslav Dvorský, „Pop-Balladen-Queen“ Eva Klikovics, ein Knabenchor aus Bratislava sowie das Orchester „Corso Wien“. Moderiert wird die Gala von Katharina Stemberger. Donnerstag, 18.12.2014, 19.30 Uhr, Schloss Esterházy, Eisenstadt. Karten im Esterházy Ticketshop im Schloss oder online bei www.oeticket.com

Triffnix-Horns Schon der Name des seit 17 Jahren bestehenden Bläser-Ensembles aus Oberwart enthält ält einen Schuss Selbstironie. Kein Wunder, dasss sich „Triffnix-Horns“ Weihnachten musikalischh auff hhumoristische und kritische Weise, aber auch nachdenklich annähern. Weil die Band unter der Leitung von Volker Weyse ausschließlich aus Blechbläsern und Schlagwerkern besteht, passt auch das Motto des diesjährigen Weihnachtskonzerts im Kulturzentrum Oberschützen ausgezeichnet: „Es wird schon glei pumpern …“. Und weil die Auftritte der MusikerInnen, die Töne nur angeblich nicht richtig treffen, beim Publikum sehr beliebt sind, „pumpern“ die „Triffnix-Horns“ zum Ende des Advents gleich dreimal hintereinander, zuletzt am Vorabend des Heiligen Abends. Samstag, 20.12.2014, 19.30 Uhr, Sonntag, 21.12.2014, 17.00 Uhr, Dienstag, 23.12.2014, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Oberschützen. Kartenbestellung bei Volker Weyse unter Tel.: 0664/40 22 047 oder volker.weyse@triffnixhorns.at und bei den Musikern.

Irish Christmas Schon seit zwölf Jahren zieht es Fans irischer Musik am letzten Adventwochenende in die Cselley Mühle, um den Weihnachtsstress hinter sich zu lassen. Allein schon die Namen der er Mitwirkenden am diesjährigen Irish Christmas Konzert klingen vielversprechend und authentisch irisch: Alisha McHahon, Joe McKenna, Eamon O’Leary und andere werden aufspielen und auch Stepp tanzen. Die Band „Beoga“ kombiniert traditionelle irische Musik mit modernen und schrägen Klängen. Und weil auch für die Akteure auf der Bühne eine stressige, dreiwöchige Tournee durch die Schweiz, Italien und Österreich in der Cselley Mühle ein Ende nimmt, ist eine ausgelassene Stimmung, garniert mit spontanen Sessions, garantiert. Samstag, 20.12.2014, 20.00 Uhr, Cselley Mühle, Oslip. Kartenbestellung in der Cselley Mühle unter 02684/22 09, online unter www.cselley-mühle.at oder www.oeticket.com

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SCHREIBEN VERSCHRIEBEN Bücher zu lesen, das ist schon lange Frauensache. Bücher zu schreiben und damit erfolgreich zu sein, das gelingt immer öfter auch burgenländischen Literatinnen. Die BURGENLÄNDERIN hat fünf von ihnen über die Schulter geschaut. Text: Sabine Kritsch-Schmall Fotos: Alain Barbero, Dessislaw Pajakoff, Fotolia, Sabine Kritsch-Schmall

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prichwörtlich „im Elfenbeinturm sitzen“ und unberührt von der Außenwelt Gedanken zu Papier zu bringen, das traf und trifft auf weibliche Schriftsteller kaum zu. Im Gegenteil: Wie viel Zeit Literatinnen am Computer verbringen, das will neben Studium, Job oder Familie gut eingeteilt sein und erfordert viel Disziplin, egal, ob Newcomerin oder arrivierte Autorin. Wie bei einem Filmschnitt Jutta Treiber verbrachte viel Zeit ihres Lebens im familieneigenen Kino in Oberpullendorf. Wenn sie mit einem Buch beinahe fertig ist, stellt sie, ähnlich wie bei einem Filmschnitt, Sequenzen der Handlung noch einmal um, kürzt oder verlängert sie, um ein Gleichgewicht zu erzielen. Am Beginn ihrer Texte steht eine Idee, die den Prozess des

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JUTTA TREIBER

Wurde 1949 in Oberpullendorf geboren, studierte an der Universität Wien Germanistik und Anglistik und unterrichtete am Gymnasium Oberpullendorf. Seit 1976 ist sie im Kino Oberpullendorf tätig, das von ihrem Großvater gegründet wurde. Seit 1988 lebt sie als freiberufliche Autorin. Ihre Bücher wurden in bisher 23 Sprachen übersetzt. Lesereisen, die sie besonders gerne unternimmt, führten sie in bislang 22 Länder Europas und Asiens. www.juttatreiber.com


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KARIN IVANCSICS

Wurde 1962 in St. Michael im Bezirk Güssing geboren, wuchs in Deutsch Jahrndorf im Bezirk Neusiedl am See auf, lebt seit 1980 in Wien und seit 2004 auch wieder in einem kleinen Haus in Deutsch Jahrndorf nahe zur Slowakei und zu Ungarn. Sie studierte Germanistik und Romanistik und schloss an der Wirtschaftsuniversität Wien einen Lehrgang für Werbung und Verkauf ab. Ivancsics arbeitete bei Verlagen und Kulturinstitutionen, seit 1994 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt “Restplatzbörse”, erschienen im Verlag Bibliothek der Provinz. www.karinivancsics.at

Schreibens in Gang setzt, „ein zündender Funke wie beim Starten eines Autos“, so die Schriftstellerin, die als eine der wichtigsten Jugendbuchautorinnen Österreichs gilt. Ebenso gut und gerne schreibt sie aber auch für Erwachsene. Selbst nach vielen Jahren literarischer Tätigkeit ist sie sehr streng zu sich selbst. Deshalb wird immer wieder korrigiert und nochmals korrigiert, wobei auch ihre Familie mit einbezogen ist. Bevor sie ein Manuskript an den Verlag schickt, lässt sie es abhängen „wie ein gutes Stück Rindfleisch“, so ein weiterer bildhafter Vergleich der Autorin. Mit ihren Bilderbüchern, Romanen und Lyrikbänden für LeserInnen jeden Alters 58 | DIE BURGENLÄNDERIN

will Jutta Treiber nicht belehren, sondern „das Leben abbilden“ und wählt „Themen, die sich aufdrängen und bearbeitet gehören.“ Ihr nächster Band in einer langen Reihe von Publikationen wird im Jänner 2015 erscheinen. „Die Wörter fliegen“ heißt das Bilderbuch, das von einer Oma erzählt, die an Alzheimer erkrankt ist. Von allem etwas Karin Ivancsics lebt genauso gerne den Alltag mit ihrem 14-jährigen Sohn David, wie sie sich Zeit fürs Schreiben nimmt und dann auch nicht ans Telefon geht. „Zwischendurch rausschauen und sich nicht einigeln, sondern von allem ein bisschen“, heißt ihre Devise, „der Egotrip ist nicht mein Revier“. Das gilt auch für ihre Literatur, in der sie sich nicht selbst bespiegelt, sondern es sind die sozial Schwachen, denen sie in ihren Erzählungen und Romanen Stimmen gibt. Ihr eigener Zugang zum Lesen und Schreiben war eher ungewöhnlich. Ihr Vater baute im damals am Eisernen Vorhang gelegenen Deutsch Jahrndorf die Dorfbücherei auf, für sie eine willkommene Fundquelle. Die Bücher von Hertha Kräftner und Andreas Okopenko gab sie übrigens bis heute nicht zurück, wurde inzwischen aber selbst mit dem Hertha Kräftner-Preis ausgezeichnet. Indem sie Literaturveranstaltungen organisiert und die Sommerakademie Schloss Kittsee leitet, fand Karin Ivancsics nach langem Hin und Her einen gangbaren Weg, Schreiben und Leben(serwerb) in Einklang zu bringen. Aktuell arbeitet sie an einem Essayband, in dem sie burgenländische Themen aufgreift, etwa die Situation von Minderheiten, ist sie doch selbst eine „halbe“ Burgenland-Kroatin. Außerdem entsteht gerade ein gemeinsames Projekt mit der um 17 Jahre jüngeren Katharina Tiwald, die Karin Ivancsics sehr schätzt. Bücher machen in jedem Fall Ihr erstes Büchlein, in Blockschrift geschrieben und zusammengeklebt, entstand, nachdem ihre Tante der damals sechsjährigen Katharina Tiwald von

Evita Peron erzählt hatte. Dass ihre Volksschullehrerin ihre „genialen Reime ausgebessert“ hat, ist bis heute unvergessen. Inzwischen geht es Katharina Tiwald langfristig gesehen darum, „dass ich vom dem, was ich kann“, nämlich das Büchermachen, „auch leben kann und dass im besten Fall jemand etwas davon mitnimmt“, dass also LeserInnen aus ihren Büchern und Theaterstücken persönliche Erkenntnisse gewinnen. Eine besondere Anziehungskraft üben auf Tiwald die russische Sprache und Literatur aus. Deshalb beschäftigt sie sich auch immer wieder mit der „russischen Seele“, weigert sich aber andererseits, sich von Verlagen als „Russland-Expertin“ festnageln und etikettieren zu lassen. Nachdem sie vor allem Prosa-Texte verfasst hatte, kam „die Entdeckung, dass ich Dialoge schreiben kann“. In zwei ihrer Theaterstücke, in „Messe für Eine“ und in „Das Cosima Panorama“, die 2007 bzw. 2011 in der Regie von Peter Wagner im Offenen Haus Oberwart INF OBO X

KATHARINA TIWALD

Wurde 1979 geboren, aufgewachsen in Großpetersdorf, lebt im Südburgenland und in Wien. Nach einem Linguistik- und Russisch-Studium in Wien, St. Petersburg und Glasgow schloss sie 2012 auch eine Zusatzausbildung zur Hauptschullehrerin ab. Ihren ersten Roman „Die Wahrheit ist ein Heer“ legte sie bei styria premium vor. Ihr jüngstes Theaterstück „Stalins Heiliger“ wurde heuer im Theater Drachengasse in Wien uraufgeführt. www.katharinatiwald.at


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Der neue Volvo XC90: skandinavischer Luxus neu definiert Das Flaggschiff feiert Publikumspremiere auf dem Pariser Salon.

Bezahlte Anzeige, Foto: beigestellt

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it dem neuen Volvo XC90 wiederholt sich die Geschichte: Zwölf Jahre nach der ersten Modellgeneration revolutioniert der schwedische Premium-Hersteller erneut das Segment der luxuriösen SUV. Nach der Weltpremiere in Stockholm und der in Rekordzeit ausverkauften First Edition feiert die Neuauflage des Volvo XC90 nun auf dem Pariser Automobilsalon 2014 ihre Publikumspremiere. Sie besticht nicht nur mit einem beeindruckenden Design, sondern definiert Komfort und Eleganz völlig neu. Und revolutioniert mit einem tablet-artigen Touchscreen in der Mittelkonsole das Bedienkonzept.

Sicherheit und Design Der Siebensitzer überzeugt darüber hinaus mit großzügiger Ausstattung, Sicherheit auf höchstem Niveau – z. B. dank dem erstmalig eingesetzten KreuzungsbremsAssistenten – und den neuen Drive-E Antrieben, die Fahrspaß und Effizienz miteinander kombinieren. Als erstes Modell auf

der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) schlägt der Volvo XC90 ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf: Das in drei Jahren und als Teil eines elf Milliarden US-Dollar schweren Investitionsprogramms entwickelte SUV zeigt die künftige Designsprache und bildet zugleich den Startschuss für eine Reihe neuer Sicherheits- und Assistenzsysteme. Ein großzügiges Platzangebot und flexible Lademöglichkeiten treffen auf Agilität und Komfort. Für puren Fahrspaß sorgen die Drive-E Motoren, die Leistung mit Effizienz vereinen. Und da der neue XC90 ein Volvo ist, bietet er auch höchste Sicherheit serienmäßig.


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BARBARA ZEMAN

Wurde 1981 in Eisenstadt geboren, inskribierte an der Universität Wien zunächst Politikwissenschaft, Ethnologie und Publizistik und schloss ein Studium der Geschichte ab. Bis 2007 arbeitete sie als Journalistin u. a. für „Die Presse“, die Wiener Stadtzeitung „Falter“ und die Musikzeitschrift „The Gap“. 2012 gewann sie mit ihrem Text „Garten. Ansichten mit Frau und zerrissenem Mann vor Paradeisstaude“ unter rund 750 anonymen Einreichungen den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis Wartholz. Veröffentlichte bisher in Literaturzeitschriften und im Radio.

uraufgeführt wurden, stand sie selbst auf der Bühne. Zur „Geldbeschaffung“, aber auch zur eigenen Freude, unterrichtet sie an einer Wiener Hauptschule und am Institut für Slawistik der Uni Wien, muss sich aber manchmal dazu zwingen, „an einem Freitag nach einer fünften Stunde den Computer aufzudrehen“, um an ihren eigenen Texten zu arbeiten. Doch damit nicht genug: Tiwald ist auch Präsidentin des burgenländischen Zweigs des renommierten P.E.N.-Clubs und schreibt Gastkommentare für große österreichische Tageszeitungen. Eine „Schreibschweigerin“ Eigentlich spricht Barbara Zeman nicht gerne darüber, woran sie schreibt, „denn 60 | DIE BURGENLÄNDERIN

das ist fast so, wie jemandem ein Geheimnis weiterzuerzählen. Aber vielleicht ändert sich das, wenn der Roman erschienen ist“, schildert sie in einem Extrazimmer eines Kaffeehauses in ihrer Heimatstadt Eisenstadt, in der sogenannten „Schulschwänzerecke“. Während ihrer eigenen Schulzeit hasste sie es, zu schreiben, „denn das war halt eine Hausübung“. Während und nachdem sie studierte und als Journalistin arbeitete, änderte sich ihre Einstellung zu Literatur gründlich. In letzter Zeit schrieb sie durchgehend sechs Stunden pro Tag, um ihren ersten Roman fertigzustellen und trank dabei jede Menge Kaffee, obwohl sie Kaffee gar nicht so gerne mag. Die Hauptfigur ihres Romans heißt Immerjahn, „ein Kunstsammler, in dessen Gemäldesammlung von Kapitel zu Kapitel Bilder auftauchen, die sein Leben erzählen“, verrät sie. Bis ihr erstes Buch veröffentlicht wird, ist es noch ein langer Weg, dessen ist sich Barbara Zeman bewusst. „Ich bin eben noch ein Frischling“, meint sie. Es könnte sein, dass sie ihren Roman auf Anraten ihrer Lektorin umschreiben muss, aber das nimmt sie in Kauf. Zu ihrem Lebensunterhalt trägt neben Stipendien der Job einer Frühstücksköchin in einem Wiener Kaffeehaus bei, „ein perfekter Ausgleich, denn ein Kaffee ist schnell fertig und muss nicht x-mal überarbeitet werden wie die Sätze, die ich schreibe.“ Eine erfolgreiche Debütantin 23 Jahre jung, gelang Theodora Bauer, Studentin aus Großhöflein, was sich viele, die schreiben, erhoffen: mit dem ersten Roman ein riesiges Medienecho hervorzurufen. Nach ihrem Erfolgsrezept befragt, klingt alles ganz einfach: Eine Freundin ist schon beim Verlag gewesen, über diese lernte sie die Verlegerin kennen, die noch dazu ähnlich wie sie selbst Dorothea heißt und sie einlud, ihr Manuskript einzureichen. Während eines Aufenthaltes in Mexiko kam eine EMail mit der Botschaft, dass der Verlag ihren Roman herausgeben wolle. „Ich habe mich unheimlich gefreut, und dann ging alles ganz schnell.“ Hinter

dieser Story aber steckt eine längere Geschichte. Schon mit elf Jahren nahm Theodora Bauer erstmals an einer Schreibwerkstatt teil, „einer Art Ferienlager unter Gleichaltrigen, das ich sehr genossen habe.“ Während eines Schreibseminars kam dann 2011 die Idee zu ihrem Roman „Das Fell der Tante Meri“. Um die Familiengeschichte, die in drei Strängen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den 1980er Jahren angesiedelt sind, schreiben zu können, zog sich sie sich während der großen Semesterferien 2013 in ihr Elternhaus zurück. Im Februar dieses Jahres lag der Romanerstling in gedruckter Form vor und erhielt durchwegs positive Besprechungen. Dem Druck, ein zweites erfolgreiches Buch vorzulegen, setzt sie sich nicht aus. Der nächste Roman wird „kein Schnellschuss sein, denn das könnte in die Hose gehen“ und wird deshalb frühestens 2016 erscheinen.

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THEODORA BAUER

Wurde 1990 geboren, wuchs in Großhöflein bei Eisenstadt auf und studiert an der Universität Wien Publizistik und Philosophie. Sie veröffentlichte bisher in Anthologien und im Hörfunk und konnte heuer mit ihrem ersten Roman „Das Fell der Tante Meri“, der im Picus Verlag erschien, ein vielbeachtetes Debüt feiern.


Kulinarik & Genuss Foto: beigestellt

Die Welt der Kulinarik

Monika Hauswirth gewann die Goldene Kaffeebohne 2014.

Foto: Taubenkobel

Prämiert: 2Beans ist zweitbestes Café Österreichs

Gault Millau 2015: Hauben-Gala in Burgenland

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Hauben verlieh Österreichs wichtigster Restaurantguide Gault Millau 2015 an Edelrestaurants aus dem Burgenland. Ein eindrucksvoller Beweis, dass das Land der Top-Winzer auch in Sachen Gourmetküche unter den Besten der Besten rangiert. Mit Spannung erwartet: Die Bewertung des umgestalteten „restaurant formerly known as Taubenkobel“ unter

der neuen Führung von Barbara und Alain Weissgerber. Exzellentes Ergebnis: 18 Punkte bzw. drei Hauben. Ganz neu steigt der Friedrichshof ein. Nach der Blauen Gans in Weiden kocht Oliver Wiegand nun im Hotel Friedrichshof in Zurndorf und läuft dabei zu bislang unbekannter Höchstform auf. Er erkochte auf Anhieb 15 Punkte und somit zwei Hauben.

KRENsgenial Immer wie frisch gerieben! Steirischer Kren g.g.A. – Scharfe Rezepte unter: www.steirerkren.at |

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as Kaffeeliebhaber schon lange wussten, ist nun offiziell: Das Eisenstädter 2Beans (Kaffee & Rösterei) wurde von Falstaff und Jacobs als bestes Café des Burgenlandes ausgezeichnet. In der österreichweiten Wertung schaffte es Inhaberin und Kaffeesommeliere Monika Hauswirth auf den sensationellen zweiten Platz. Insgesamt wurden österreichweit 1.200 Kaffeebetriebe bewertet. Das 2Beans hatte mit 92 von maximal 100 möglichen Punkten nur knapp das Nachsehen gegen dem Gewinner aus Wien (93 Punkte). Die feierliche Preisverleihung fand am Mittwoch, 15. Oktober 2014, im Haus der Ingenieure in Wien statt.


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MULTITALENT

Marone

Wer sagt, Maroni kann man nur im Stanitzel verputzen? In der Kreativküche machen sie eine blendende Figur: in Blätterteig, als Kastanienkruste für Fleisch oder als Soufflé. Kreationen wie Likör, Bier oder Brot aus Maroni sind eher noch Exoten. Text: Werner Ringhofer, Fotos: Fotolia, Ansgar Pudenz

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uch wenn sich der Herbst angestrengt hat, den verregneten Sommer wieder gut zu machen – die Frösteltage kommen bestimmt. Und das bringt eine Umstellung: Der Alkohol wird heißer, die Füße kälter. Wer das Glück hat, einen gescheiten Glühweinstandler zu entdecken, wird vielleicht auch zum Maronibrater nebenan wandern und für eine gute Unterlage mit einer Maroni-Portion frisch vom Rost sorgen. Die Marone – nicht zu verwechseln mit dem ungenießbaren Bastelzubehör Rosskastanie – hat ihre Wurzeln im Kaukasus und ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas. Ein Baum pro Mensch und Jahr war früher die Faustregel. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Maroni sogar am täglichen Speiseplan zu finden. Sie galten als „Kartoffel für die Armen“ und als „das Brot des kleinen Mannes“, weil sie wegen ihres hohen Stärkegehaltes zu Mehl gemahlen und zur Brotherstellung verwendet wurden. Im italienischen Piemont oder im schweizerischen Tessin aßen die Menschen im Winter an die 150 Kilogramm Kastanien pro Kopf. Sie kamen oft zwei Mal täglich auf den Teller. Konkurrent Erdäpfel und Entwaldung verdrängten die Maroni allerdings in ein Dasein als Snack.

Liebeskugel und Blondine Botaniker zählen die Edelkastanie zur Gattung der Nüsse, sie enthält neben Wasser und Eiweiß auch eine ordentliche Dosis Saccharose, also Zucker. Maroni sind glutenfrei, enthaltenes Kalium wirkt basenbildend, die Vitamine B1 und B2 stärken die Nerven. Was den Fettgehalt betrifft, sind Kastanien im Vergleich zu anderen Nüssen bescheiden. Und die gute Nachricht für Schlankfans: in 100 Gramm stecken ca. 200 kcal, Haselnüsse etwa bringen es auf 628 kcal. Weiter im Sachunterricht. Kastanie ist nicht gleich Kastanie, Markus Klug im weststeirischen St. Stefan/Stainz zum Beispiel hat rund 350 Bäume mit 15 auch internationalen Sorten. Allein in Frankreich kennt man an die 700 Sorten Maronen, mit liebevoll fantasievollen Namen wie Rotkehlchen, Liebeskugel, Weißer

Hintern, Fettes Schwein oder Blondine. Maroni, Kastanien – was ist eigentlich der Unterschied? Da sagt fast jeder Fachmann etwas anderes. Manche Experten würden eine Unterscheidung in diesen drei Kategorien gelten lassen: die gewöhnliche Edelkastanie ist größer und runder als die Maronen und einseitig abgeflacht. Maroni oder Maronen sind herzförmig mit flacher, dreieckiger Unterseite. Sie sind zwar kleiner als die Edelkastanien aber aromenreicher. Die rotbraune Schale hat dunkle Streifen und lässt sich besser entfernen als bei den Edelkastanien. Dauermaronen sind meist größer und schöner gefärbt, werden später reif und sind länger haltbar. Bis in den Dezember hinein können sie geerntet werden. Kastaniensoufflé Welche Fähigkeiten die Maroni haben, zeigt sich in der Küche. Rainer Schillings, Ansgar Pudenz und Claude Brioude lassen die edle Nuss in ihrem Kochbuch „Kastanie – Die ungekrönte Königin der Küche“ in unterschiedlichsten Rollen auftreten. Mit einer Ententerrine versteht sich Kastanie im Blätterteig genauso wie mit vergleichsweise zartem Fisch, zum Beispiel in Form einer Ravioli-Füllung oder als Kastanienbutter mit Petersfisch. Kalbskarree mit Kastanienkruste, Frühlingsgemüse und Morcheln passt genauso wie Kastaniensoufflé mit Himbeerkompott und Eis. In Italien, Frankreich und der Schweiz wird die Kastanie noch für eine Fülle weiterer Produkte verwendet, zum Beispiel für Kastanienbrot, -paste, -honig, -bier, -likör, -senf, für (falschen) Whisky oder Schnaps, bei uns eher selten anzutreffen. Einen Schnaps aus Kastanien zu destillieren, ist allerdings eine recht mühevolle volle Angelegenheit. Ganz abgesehen von derr Menge an Kastanien, die nötig sind. n bei b der Zwei Drittel des Gewichts gehen maan insDestillation verloren, so braucht man Marogesamt 1.000 Kilogramm frische Maroand d ni, um 300 Flaschen Kastanienbrand zu bekommen.

Zürcher Gastronom René Zimmermann und Schnapsbrenner Lorenz Humbel entwickelten in der Schweiz eine Methode, Kastanien in eine flüssige Delikatesse zu verwandeln. Die Journalistin Ulrike Hart beschrieb im Zürcher „Tages-Anzeiger“ den aufwändigen Produktionsprozess. Fünf bis sechs Wochen liegen die Maroni in Dörrhütten auf großen Rosten über ständig glosendem Feuer, um so einen rauchigen Geschmack zu bekommen. Ähnlich wie Gerste, die auf den schottischen Inseln für Malzwhisky geröstet wird. Die zerstoßene Kastanienschale wird dann von der Frucht getrennt, zu Mehl und schließlich zu Schnaps verarbeitet. Auch in Südtirol brennt Norbert Blasbichler am Radoarhof in Feldthurns einen Kastanienschnaps. Er kann aus dem Vollen schöpfen, denn sein Hof liegt am Keschtnweg, wo wunderbare Kastanienbäume stehen. Norbert Blasbichler macht daraus „einen schönen, erdig-würzigen Schnaps, der einigermaßen so schmeckt, wie man sich einen guten, ehrlichen Wodka wünscht“, schreibt Spezialist Vene Maier. Auch zu Bier wird die Kastanie gerne veredelt – allerdings außerhalb von Österreich. Immerhin hat Biersommelier Karl Schiffner in seinem Biergasthaus im Mühlviertel (www.biergasthaus.at) ein Kastanienbier aus Korsika auf der Karte. Die Schweizer Brauerei Locher in Appenzell hat mit Castégna eine etwas süßere Kastanienbier-Variante im Angebot. Sicher, Bier und Schnaps aus Kastanien sind noch Minderheitenprogramme. Aber die Edelkastanie bekommt jetzt einen höheren Stellenwert – und wird nicht nur vom Maronibrater verarbeitet. Und abgesehen davon: Jetzt, wo der Sturm schön langsam im Auslaufen ist, wäre Kastanienbier doch sicher eine interessante Alternative im Herbst.

Bier und Schnaps Der Weinpublizist Stefan Keller, derr DIE BURGENLÄNDERIN | 63


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Kastanien-Samtsuppe mit Sellerie-Gemüsewürfeln SUPPE 500 g frische Kastanien 8 gekochte Kastanien 1 l Vollmilch 1 Selleriestaude 8 hauchdünne Scheiben Brot einige Sellerieblättchen Salz, Pfeffer NUSS-SCHÄUMCHEN 250 ml Wasser 25 ml Nussöl 3 g Soja-Lezithin

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SAMTSUPPE In einem Topf bei mäßiger Hitze die Milch, die geschälten Kastanien und etwa ein Drittel des Sellerie kochen, bis die Kastanien zerfallen. In der Zwischenzeit den restlichen Sellerie würfeln und dünsten. Die vorgekochten Kastanien in dünne Scheiben schneiden und kurz in einer erhitzten Pfanne in Nussöl schwenken. Schließlich die Suppe mixen, passieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren den gehackten Sellerie sowie die ganzen Kastanien hinzugeben.

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NUSS-SCHÄUMCHEN Sämtliche Zutaten für das Schäumchen in einem Topf eine Minute lang aufkochen. Danach stark mixen, damit ein Schaum entsteht. Diesen dann auf die Suppe träufeln und mit Sellerieblättern, gerösteten Kastanienscheiben und Brot anrichten.

Weinempfehlung Ein Chardonnay Mâcon.


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Steinpilz-Kastanien-Tarte

Rezept von Claude Brioude, "Ï.ƎûƎ!./+*!*

TEIG küchenfertiger Blätterteig FRIKASSEE 8 mittelgroße Steinpilze ùûƎ#!'+$0!Ǝ /0*%!* 2–3 Scheiben Pancetta (ital. Bauchspeck) '(!%*!Ǝ3%!!(*ƎēƎ *+(1$ƎēƎ!0!./%(%!Ǝ ēƎ(%2!*¥(ƎēƎ(00/(0ƎēƎ(6ƎēƎ"!""!. TEIG Den küchenfertigen Blätterteig in etwa 3×6 cm große Rechtecke zuschneiden und auf das Backpapier legen. GARNITUR Die Steinpilze reinigen, den Stiel der Pilze in kleine Würfel hacken, die Köpfe in dünne Scheiben schneiden. Das Ganze kühl stellen. Nun die gekochten Kastanien ebenfalls dünn aufschneiden und den Pancetta in kleine Würfel zerlegen. In einer Pfanne werden nun die gehackten Zwiebeln sowie der Knoblauch mit ein wenig Butter glasig gebraten. Zunächst die Pilzwürfel und den Pancetta dazugeben, etwas zeitversetzt auch die Kastanien. Das Frikassee einige Minuten garen lassen und zum Schluss die Petersilie darüberstreuen. Schließlich das Frikassee auf dem Blätterteig verteilen und die Steinpilzscheiben darauflegen. Nun muss das Ganze noch für fünf Minuten bei 160 °C in den Backofen. Unterdessen den Salat anrichten, den Teller mit Olivenöl beträufeln und etwas Petersilie darübergeben. WEINEMPFEHLUNG Ein Marsanne (Weißwein aus dem Rhônetal). BUC HTI PP

Kastanie – Die ungekrönte Königin der Küche Ob als Suppe, Püree, Füllung, Bier, Wein oder Likör, ob als Eis, Praline oder sogar feines Öl – die Kastanie macht vor keiner Verwendung halt. Leider wurde in vielen Gegenden vergessen, wie sie sich verarbeiten lässt. Das lässt sich ändern: Dank der einfachen wie abwechslungsreichen Rezepte des französischen Spitzenkochs Claude Brioude. Sehr schöne Fotos, ein liebevoll gemachtes Buch. Kastanie – Die ungekrönte Königin der Küche, Claude Brioude, Rainer Schillings, Ansgar Pudenz, 99 Pages Verlag, um 20 Euro.

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Barsch im Kastanienteig mit WintergemĂźse TEIG kĂźchenfertiger Blätterteig vorgekochte, geraspelte Maronen SAUCE 60 g Schalotten 150 ml WeiĂ&#x;wein (Chardonnay) 250 ml Obers 250 ml Fischfond FISCH UND BEILAGEN ĂšĆ&#x17D;+("/./$Ĩ%(!0/Ć&#x17D;Ä´Ä?Ć&#x17D;ÝááĆ&#x17D;#Äľ WintergemĂźse (Wurzeln aller Art, Sellerie, Zwiebeln, Topinambur, Kastanien) HokkaidokĂźrbis 1 Ei FISCH, GEMĂ&#x153;SE UND TEIG (VORBEREITUNG) Das GemĂźse waschen, schälen, in schmale

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Streifen schneiden und blanchieren. Auch die Fischfilets mĂźssen pariert (von Gräten, Haut etc. befreit) und anschlieĂ&#x;end abgetupft werden. Salzen und pfeffern. Den kĂźchenfertigen Blätterteig auslegen und in zwei Streifen teilen. Die vorgekochten Kastanien klein raspeln. Auch den KĂźrbis wĂźrfeln und eine Stunde lang dämpfen, danach pĂźrieren. FISCH Die klein geraspelten Kastanien sowie ein wenig GemĂźse auf einer Teighälfte verteilen. Nun die Fischfilets darauflegen und das Ganze mit dem zweiten TeigstĂźck abdecken. Den Teig zusammendrĂźcken und mit Ei bestreichen. Im Ofen bei 180 °C etwa 20 bis 25 Minuten backen.

!6!,0Ć&#x17D;2+*Ć&#x17D;(1 !Ć&#x17D;.%+1 !Ć&#x17D;Ä&#x201C;Ć&#x17D;"Ă?.Ć&#x17D;ĂťĆ&#x17D;!./+*!* SAUCE In der Zwischenzeit die Schalotten in Butter anschwitzen, mit dem Wein ablĂśschen und das Ganze einkochen lassen. %0Ć&#x17D;%/$"+* Ć&#x17D;1"#%!Ăą!*Ć&#x17D;1* Ć&#x17D;61Ć&#x17D;úĎÝĆ&#x17D; einkochen lassen. Zum Schluss Obers dazugeben und 10 Minuten bei geringer Temperatur kĂścheln lassen. Jetzt die Sauce nur noch mixen, passieren und warm halten. ANRICHTEN Das restliche GemĂźse mit dem PĂźree und dem in Scheiben aufgeschnittenen Fisch im Blätterteig anrichten.

WEINEMPFEHLUNG Ein Sauvignon Blanc oder ein Pouilly FumĂŠ (Loire).


Bei der Marke „Zurück zum Ursprung“ dürfen die Kühe mindestens 120 Tage auf der Weide verbringen. Das schmeckt man auch!

TIERWOHL als Herzensangelegenheit Zurück zum Ursprung ist die erste Marke Österreichs, die das Logo „Tierschutz geprüft“ auf Milch und Milchprodukten verwenden darf.

Bezahlte Anzeige, Foto: Hofer KG

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ür unsere Liebsten wollen wir immer nur das Beste – vor allem, wenn es um den täglichen Speiseplan geht. Milch und Milchprodukte gehören zu den Grundnahrungsmitteln, sie versorgen uns mit wertvollem Kalzium und stärken die Knochen. Wenn Sie auf gesundes und hochwertiges Essen Wert legen, dann treffen Sie mit Lebensmitteln von Zurück zum Ursprung die richtige Wahl: Die Milch kommt ausschließlich von Bio-Bauern, die wissen, dass die Gesundheit ihrer Tiere einen wesentlichen Einfluss auf den Geschmack der Milch nimmt. Dabei spielt auch die Haltung der Tiere eine große Rolle. Denn, wenn die Kühe den Sommer auf saftigen Almen verbringen und auch im Winter bestes Bio-Futter bekommen,

dann schmeckt man das, und dafür leisten die Bauern gerne ein Mehr an Engagement und Fleiß. Mit gutem Gewissen genießen Dass Zurück zum Ursprung im Bereich des Tierwohls viel weiter geht, als es gesetzlich vorgeschrieben ist, wurde nun auch von der Gesellschaft für artgemäße Nutztierhaltung honoriert. Zurück zum Ursprung darf als erste Marke Österreichs das Logo „Tierschutz geprüft“ auf Milch und Milchprodukten verwenden. „Unsere Experten vergewissern sich vor Ort bei den Landwirten, dass es den Tieren gutgeht. Sie kontrollieren, ob die Tiere genügend Auslauf und frische Luft haben. Ganz wichtig ist auch, dass die Tiere mit regionalem Bio-Futter gefüttert

werden“, erklärt Michael Zoklits, Leiter des zuständigen Konsortiums. Für die Zurück zum Ursprung-Bauern ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ihre Kühe 120 Tage im Jahr auf der Weide verbringen. Und seien wir mal ehrlich: Milch von glücklichen Kühen schmeckt einfach besser und auch intensiver. Wer Milch und Michprodukte von Zurück zum Ursprung kauft, tut nicht nur sich und seinen Liebsten etwas Gutes, er setzt dabei auch ein Zeichen für eine artgerechte Tierhaltung.

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Junger Klassiker D

i ältesten ie äl Kastanienbäume K i bä iim Burgenland sind rund 700 Jahre alt, an ihrer Frische haben die Kastanien nichts verloren. Auch heute gehören sie zum Genussalltag. Rund um Klostermarienberg und Rattersdorf-Liebing fühlen sich Kastanienbäume besonders wohl, 700 Jahre sind die Riesen hier alt und tragen noch immer Früchte. In einem Durchschnittsjahr liefert ein Baum 100 Kilo Kastanien, aber nicht nur Kastaniensammler suchen die weithin sichtbaren Wesen. Man sagt, dass sie durch ihr Strahlenfeld äußerst positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Viele Besucher bleiben deshalb bei den Bäumen zum Krafttanken und um Krankheiten zu heilen. Neben der Gemeinde Mannersdorf mit

d O R d f Liebing Li bi und d Klosden Orten Ratterdorf, termarienberg ist auch die Gemeinde Stoob Kastanien-Hauptanbaugebiet. Nussbäume finden sich aber generell regelmäßig verstreut über die gesamte Region Mittelburgenland. Zur Genuss-Region „Mittelburgenländische Kaesten und Nuss“ gehören die Gemeinden Draßmarkt, Stoob, Oberpullendorf, Raiding, Ritzing, Großwarasdorf, Frankenau-Unterpullendorf, Lutzmannsburg, Nikitsch, Horitschon und Mannersdorf. Besonders engagiert ist der Verein D᾽Kästnklauba, der 2006 von Gemeindebürgern der Ortsteile Klostermarienberg, Rattersdorf und Liebing gegründet wurde. Ein wichtiges Ziel ist die Gesunderhaltung und Erweiterung der Kastanienbaum-Bestände. Im Fokus steht auch die

Haltbarmachung der Kastanien, um ganzjährig Produkte anbieten zu können. Für die Haltbarmachung der Kastanienfrucht wurde die Kaltwasser- und die Warmwassermethode getestet, beide mit guten Ergebnissen. Für die Trocknung wurde eine Niedertemperatur-Trocknungsanlage entwickelt und seit 2010 ist der Verein Besitzer einer in Österreich einmaligen Kastanienschälanlage. Sammler können ihre Kastanien an den Verein verkaufen, bei der Weiterverarbeitung sind die Kästnklauba kreativ. Kastanienmarmelade, Brot, Aufstrich, Strudel, Kipferl, Likör, Kastanienreis, Schokolade, Kastanienmehl und -flocken werden produziert. Der Verein tüftelt auch an Zukunftsprojekten, etwa an Kastaniennudeln und Kastanienbier.

K A S TA NIE N -A DRE S S EN

Sonnenlandhonig. Neben Honigsorten wie Marille-Safran oder Orange-Chili auch Kastanienblütenhonig. Johann und Martina Pfneiszl, Am Anger 4, 7372 Draßmarkt, Tel.: 02617/257 46, Mobil: 0664/283 80 02, www.sonnenlandhonig.at 68 | DIE BURGENLÄNDERIN

Pralinenmanufaktur Spiegel. Spannende Pralinensorten wie schwarze Olive oder Schnaps-Weichsel-Sternanis, im Herbst auch Kastanienpralinen. Tatzmannsdorferstraße 55, 7431 Bad Tatzmanndsorf, Tel.: 03353/84 82, www.hotelspiegel.at

Verein D’Kästnklauba. Engagiert sich für die Erweiterung des Kastanienbaumbestands und erzeugt eine Reihe von Kastanienprodukten. Herta Pichler, 7444 Klostermarienberg, Tel.: 0650/666 81 70, www.dkaestnklauba.at


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Kulinarik-News

Fotos: Vilavita, beigestellt

LESE-KOST VON DAMALS BIS HEUTE Grammelpogatscherl, Ruamgroanl, Krautrouladen. Mehr als 75 Rezepte unterschiedlichster Volksgruppen, Jahrzehnte und Geschmäcker. 12 Monate sorgfältiges Sammeln und Zusammentragen. Ergebnis: Das Kochbuch „Oberwarts Küche“, das von Stadtgemeinde, dem Verlag edition lex liszt 12 und der HBLA Oberwart präsentiert wurde. Die Idee entstand anlässlich des 75-jährigen Stadtjubiläums.

PFLICHTTERMIN FÜR GOURMETS

GANSL & WEIN: KÖSTLICHER HERBSTGENUSS

Österreichs größte Genussmesse startet wieder in Oberwart, freut sich Veranstalter Markus Tuider. Am 8. und 9. November bieten 120 Aussteller ihre Schmankerl an: eingelegte Eierschwammerl, Birnen-SalbeiKaramel-Fruchtaufstrich oder Maiwipfelsirup – kosten und genießen! Beim zeitgleichen Festival „Sprachen des Gaumens“ präsentieren sich vier burgenländischen Volksgruppen kulturell und kulinarisch. www.genuss-burgenland.at

Erstklassige Qualität, Liebe zum Detail und Gastfreundschaft von Herzen kommt: Im Hotel Vila Vita Pannonia wird der Herbst zum Genuss. Aktuelles Angebot: Zwei stilvolle Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und Halbpension. ExtraSchmankerl: das Surprise-Menü! Der Gourmetkoch verwöhnt die Gäste mit Köstlichkeiten von Gans und Ente, dazu gibt es edle Weine aus der Region. www.vilavitapannonia.at

FÜR SAUBERE UND

GESUNDE ZÄHNE

ORBIT: Regelmäßiges Kauen von zuckerfreiem Kaugummi nach dem Essen hilft, die Neutralisierung der Plaquesäuren zu unterstützen, die ein Risikofaktor bei der Entstehung von Zahnkaries sind.


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Weber Weihnacht A

lle Jahre wieder die gleiche Frage: Was schenke ich nur? Der praktische Weber® GeschenkeFinder auf www.weberstephen. at macht die Antwort leicht. Grenzen Sie Ihr Budget ein und schon erhalten Sie die passenden Vorschläge. Vom kleinen Zubehör bis zum Premium-Grill als Star unterm Weihnachtsbaum – hier finden Sie für jeden das Richtige. Für alle, die etwas ganz Besonderes schenken möchten, bietet die Weber® Grillakademie Original außerdem Gutscheine für Grillkurse an. Weber-Neuheit Ein absoluter Blickfang unter dem Weihnachtsbaum ist der neue Spirit® S-210 Premium. Vom Grillrost über den Deckel bis hin zur Arbeitsfläche besteht er vollständig aus hochwertigem Edelstahl und verspricht damit pure BBQ-Freude. Zusätzlich zum edlen Design und zu praktischen Features wie Deckelthermometer, Warmhalterost und Aromaschienen überzeugt das Multitalent mit weiteren Highlights: 70 | DIE BURGENLÄNDERIN

Dank klappbarer Seitentische ist der neue Gasgrill sowohl für großzügige Terrassen als auch für kleinere City-Balkone perfekt geeignet. Bei Bedarf werden die Tische im Handumdrehen zu praktischen Arbeitssbraten flächen – während der Weihnachtsbraten auf dem Grill gart, können BBQ-Fans n darns auf nebenbei raffinierte Beilagen vorbeorbereiten. Immer die richtige Geschenkidee eee Zu kleinen Geschenken für hohe Ansprün nsprüche zählen das zweiteilige Grillbesteck, ecck, der Fischwender, die Würstchen- und d Grillzange oder der Drehspieß. Im neuen n Buch „Weber’s Wintergrillen“ wird gezeigt, g wie gt, kalte Weihnachtstage zum heißgeliebten l liebten Genusserlebnis werden. Für alle, di die ie ihre Grillkünste noch weiter verfeinern ern möchmöchöch öh ten, ist ein Geschenkgutschein für eine der österreichweit zehn Weber® Grillakademien Original genau das Richtige. Hier können Grillfans alles Wiss ssenswerte rund um das Themaa BBQ

erfahren. Die neuen Kurse „Winter Grillen“ und „Smoken – Räuchern – Grillen“ sind die Gelegenheit, um sich auch im Winter am Grill zu erproben!

Bezahlte An Anzeige, Fotos: Weber-Stephen

Mit Weber wird Weihnachten zum echten Geschenk-Highlight.

NEU: der Spirit® S-210 Premium von Weber


Gesellschaft & Events Foto: beigestellt

Who’s who im Burgenland

Willi Gabalier

Foto: beigestellt

Tanzen mit Promi-Profi

I Brustkrebs: Bewusstsein in Pink

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ährlich werden in Österreich 5.000 neue Brustkrebsfälle diagnostiziert. Noch immer wird das Thema tabuisiert, noch immer ist die Wichtigkeit von Vorsorge und Früherkennung nicht ausreichend im Bewusstsein der Österreicher verankert. Im eo – Einkaufszentrum Oberwart informierte die „Pink Ribbon Tour“ der Österreichischen Krebshilfe im Oktober über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm sowie über die HPV-Impfung im Kinderimpfprogramm. Mit rosa Silhouet-

ten und rosa Schleifen, den Pink Ribbons, wird ein Zeichen der Solidarität mit Brustkrebspatientinnen gesetzt. Davor gab es einen Kino-Abend der Soroptimistinnen zugunsten Pink Ribbon im Dieselkino Oberwart mit dem Film „Best Exotic Marigold Hotel“. Mit dem Verkauf von Eintrittskarten, Shirts und Pink-Ribbon-Schleifen, sowie der Unterstützung von Sponsoren konnten 12.000 Euro zugunsten der Krebshilfe Burgenland eingenommen werden.

Foto: beigestellt

ÖSTERREICHS KÜCHE RELOADED Der gebürtige Burgenländer und Spitzenkoch Bernie Rieder präsentiert in seinem neuen Kochbuch die österreichische Küche von gestern und heute aus eigener Sicht. Kreativ und spielerisch gibt er traditionellen heimischen Rezepten einen innovativen Touch. Diese Rezept-Kreationen zeigen die Vielfalt der österreichischen Küche und machen Lust aufs Nachkochen.

m Oktober kamen 18 Tänzer im Hotel-Restaurant des Eisenberg in einen Tanzgenuss der besonderen Art. Sie durften mit Willi Gabalier an ihren Künsten auf dem Parkett feilen. Der ältere Bruder von Andreas Gabalier unterrichtete mit viel Charme und Esprit die Tanzformen Cha-Cha-Cha, Rumba und Chive. Den fulminanten Abschluss machte der Profi-Tänzer am Abend mit seiner Partnerin Christiana Leuthner bei einer exklusiven Vorführung voll schwungvoller Einlagen. Für die Besucher gab es anschließend einen tanzenden Gruß aus der Küche bzw. ein 5-Gänge-Galadinner. Zusätzlich hatten sie die Gelegenheit, Willi Gabalier beim Plaudern im Rahmen einer Autogrammstunde persönlich kennenzulernen. Friederike Vass, Gastgeberin und GF des Eisenberg freute sich: Sie ist selbst Tanzfan.

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Frauen-Award 2014

DIE GALA Ein Fest der Superlative: Im festlichen Rahmen des Wiener Rathauses wurde erstmals der Frauen-Award des Jahres von „look!“ und den Bundesländerinnen-Magazinen verliehen. Dabei im Mittelpunkt: goldene Awards, rauschende Roben und vor allem viele bemerkenswerte und auszeichnungswürdige Frauen. Fotos: Viktor Fertsak

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1 Glanzvoll: look-Chefredakteurin und Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner-Pöttler mit Moderatorin Désirée Nosbusch. 2 Die kolumbianische Frauenrechtlerin Ingrid Betancourt gewann den „World Hope Award“. 3 Female-Rights-AwardPreisträgerin Sabatina James bedankte sich für den Preis.

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4 Nationale und internationale Preisträgerinnen durften sich über die goldenen Statuetten freuen. 5 Die britische Künstlerin Alison Lapper mit ihrem Sohn Parys. 6 Beauty Innovation Award-Preisträgerin Jami Morse-Heidegger, Gründerin des Kosmetikkonzerns „Kiehl’s“, mit ihrem Mann Klaus Heidegger. 7 Die steirische Modemacherin Lena

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Hoschek errrang den Award als Österreicherin des Jahres in der Kategorie Wirtschaft. 8 Österreicherin des Jahres in der Kategorie Aufsteigerin: die burgenländische SnowboardOlympiasiegerin Julia Dujmovits. 9 Durfte die Auszeichnung als Österreicherin des Jahres in der Kategorie Charity entgegennehmen: Kathrin Glock.

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23 10 Kärntner-Monat-Geschäftsführer Norbert Sternad (r.) und CR Florian Zuschlag (l.) mit Kathrin Glock, Michael Aufhauser (Gut Aiderbichl) und Hotelierin Inge Unzeitig. 11 Emotionales Highlight: Preisträgerin in der Kategorie „Kind & Karriere“ wurde die elffache Mutter Gundula Prüller. 12 Men in black: STEIRERIN-Geschäftsleiter Arnold Jaritz, OBERÖSTERREICHERINGF Josef Rumer, Bundesländerinnen-GF Andreas Eisendle sowie STEIRERIN-CR Wolfgang Schober. 13 Die Wien-Award-Gewinnerin Marika Lichter (Kategorie Charity) und EasyBank-Vorstandsdirektorin Sonja Sarközi

(Kategorie Wirtschaft, l.). 14 Uschi Fellner-Pöttler gratuliert den Preisträgerinnen Anna Badora, Angelika Niedetzky, Claudia Kloihofer und Andrea Roschek. 15 Blendend gelaunt: „Frauen Award“-Mastermind Uschi Fellner-Pöttler mit Christian Pöttler vom Echo-Medienhaus. 16 Tirol-Connnection: Moser-HoldingVorstandsvorsitzender Hermann Petz mit Gattin Carmen, BundesländerinnenChef Andreas Eisendle sowie Christine Rupprechter-Rödlach. 17 Netzwerken in glamourösem Ambiente: Künstlerin Shlomit Butbul, Kommunikationsprofi Gabi Slamanig, BURGENLÄNDE-

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RIN-Key-Account Bernadette Fördös und Moderatorin Désirée Nosbusch. Starkes Trio: Laudatorin Eva Pölzl, Aufsteigerin des Jahres Julia Dujmovits und WienFrauenstadträtin Sandra Frauenberger (v. l). Nominiert in der Kategorie Wirtschaft: Bau-Innungsmeisterin Maria Epple. Die Burgenländerin 2014: Andrea Roschek, Geschäftsführerin der „Pannonischen Tafel“. BURGENLÄNDERIN-CR Wolfgang Schober mit Redakteurin Viktória Kery-Erdélyi. Ernährungswissenschafter Brigitte Wolf (Kategorie Gesundheit) mit Ralph Rösener. Maria Bauer, Stadtmarketing Oberpullendorf, mit Petra Koth (r.).

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DIE BURGENLÄNDISCHEN KREATIVEN UND IHR VOGEL Benannt nach dem inoffiziellen Wappentier des Burgenlandes zieht der burgenländische Werbepreis Adebar zwar nicht jedes Jahr ein wie sein Namensgeber, ist dafür aber umso fulminanter. Das Schloss Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) war am 25. September der Rahmen für die feierliche Übergabe der beliebten burgenländischen Werbe-Trophäe in 12 Kategorien, die durch die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WK-Burgenland vergeben wurde. 76 | DIE BURGENLÄNDERIN

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1 Bürgermeister von Neufeld/ Leitha und Präsident des Bundesrates Michael Lampel, Daniel Wikturna, KommR und Geschäftsführer der Trevision Holding GmbH Heinz Wikturna mit Gattin (v. l.). 2 Musikalische Unterhaltung gab es durch „die Schürzenträger“. 3 Martha Bolldorf und LH-Stv. Franz Steindl. 4 Rosi Wiedner und Direktor der Wirtschaftskammer Burgenland Anton Bubits. 5 Spartenobmann Franz Rumpolt, Bezirksgeschäftsführer der ÖVP

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Burgenland Christian Schriefl und Melanie Wagner-Deli von der WK-Burgenland (v. l.). Walter Laciny, Direktor des Wirtschaftsbundes Burgenland und Ruth Hoffmann. Elena Gortan, Barbara Sitar und Thomas Schmidbauer (v. l.). Georg Herr, Stephanie Patronovits und Christina Glocknitzer (v. l.). Claudia Krikler, Marina Müllner und Gerlinde Schmid (v. l.). Bernhard Rauchbauer, Andrea Stoiber, Manuela Fazekas und Erich Fazekas (v. l.).

Fotos: Viktor Fertsak

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1 Stefan Ferschich, LT-Präs. Gerhard Steier, Rosa Hirschler, Ernst Schügerl und Josef Stadler (Österr. Wasserettung, v. l.). 2 Elke Gorbel, Barbara und Valerie Chorherr (vorne v. l.), Margit Moser und Isabell Strobl (Büro LR Bieler, hinten v. l.). 3 Stabsstellenleiter der Öffentlichkeitsarbeit Christian Bleich, Daniela Popovits, Andrea Szabo und Bgm. Friedrich Zarits von Wulkaprodersdorf (v. l.). 4 Michael Weinreich, Landesrat

Andreas Liegenfeld, Marianne Reider und Alios Truksitz (v. l.). 5 LH Hans Niessl mit Familie Niessler. 6 Familie Fink aus Großhöflein mit Chihuahua Rolex. 7 Stefani Mika, LT-Präs. Gerhard Steier und Maria Parits (v. l.). 8 Magdelena, Elisa, Niklas und Christian Reithner und LR Verena Dunst (hinten M.). 9 Familie Zrim, Familie Eder, Aurelia Bogner, Ingrid Nussbaumer und LH-Stv. Franz Steindl.

HINTER DEN KULISSEN Beim „Tag der offenen Tür“ im Landhaus in Eisenstadt haben am 11. Oktober 2014 hunderte Besucher die Möglichkeit genutzt, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. An diesem Tag waren Räumlichkeiten zu besichtigen, die sonst nicht so leicht zugänglich sind. Dazu zählten z. B. die Büros des Landeshauptmanns, des Landesamtsdirektors und der Regierungsmitglieder, oder die Räume der Landessicherheitszentrale. Die Besucher nutzten auch die Gelegenheit, um mit Spitzenpolitikern ins Gespräch zu kommen. DIE BURGENLÄNDERIN | 77


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Das Weingut Esterházy lud am 18. Oktober 2014 zur großen Weinlese-Party nach Trausdorf. Bei herrlichem Herbstwetter konnten die zahlreich erschienenen Gäste den Prinzen 2014 verkosten. Auch LHStv. Franz Steindl genoss den spritzigen Esterházy-Wein gemeinsam mit Matthias Weghofer, Die BURGENLÄNDERINAnzeigenberaterin Bernadette Fördös, Stefan Ottrubay, seiner Gattin und VizeBgm. Alfred Handschuh. 78 | DIE BURGENLÄNDERIN

1 An Live-Musik, einem Käse-Buffet und Ochsen vom Grill erfreuten sich zahlreiche Gäste bei der WeinleseParty am Weingut Esterházy. 2 Gerald Rouschal (Leitung Shopund Eventmanagement Weingut Esterházy) und Angelika Sternat. 3 Matthias Siess, Nicole Helmreich und Helmut Piringer (v. l.). 4 LH-Stv. Franz Steindl, Wilhelm Kaipel und Karl Wessely (v. l.). 5 Generaldirektor der Esterházy-Betriebe Stefan Ottrubay mit Gattin und Stefan Tscheppe, General Manager des

Weingut Esterházy (v. l.). 6 Manfred und Eveline Grausner und LT-Pr. Gerhard Steier (v. l.). 7 Evelyne und Martin Schwarz-Eszmeister. 8 Petra Fromwald, Otti Karlich, Michael Götterer v. Ricci‘s Hütte, Renate Straussberger und Judith Ribich (v. l.). 9 Barbara und Gulliver Wagner sowie Damaris und Andreas Schekulin (v. l.). 10 Silva Irby und Gudrun Steininger (v. l.). 11 Rade Kalanja, Christine Fertsak, Ingo Salmutter, Die BURGENLÄNDERIN-Anzeigenberaterin Bernadette Fördös, Stefan Fördös und Petronella Salmutter (v. l.).

Fotos: Viktor Fertsak

WEINLESEPARTY


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Fotos: Viktor Fertsak

3 1 Wolfgang Weissmann, Thomas Trenkmann, Stefan Hierzer, Helmut Österreicher, Josef Doppler, Kurt Wiedmeier (Schweiz) und Matthias Siess (v. l.). 2 Ernst Rosmanith und LH-Stv. Franz Steindl. 3 Helmut Österreicher (Koch des Jahrzehnts) beim gemeinsamen Kochen mit dem Österreichischen Hobby-Koch-Club (ÖHKC). 4 Friedrich Weber, Wolfgang Tschürtz und Wolfgang Weissmann (v. l.). 5 Franz Hanel, LH-Stv. Franz Steindl, Herbert Pelzelmayer, Helmut Österreicher und Manfred Prost (v. l.). 6 Peter Frank, Franz Hanel, Franz Schmitt und Walter Grosinger (v. l.). 7 Matthias Siess, Thomas Trenkmann, Wolfgang Tschürtz und Rudolf Zachs (v. l.).

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25 JAHRE ÖHKC Vor 25 Jahren wurde von einigen KochEnthusiasten der Österreichische HobbyKoch-Club ÖHKC gegründet. Wie konnte das Jubiläum also passender begangen werden, als mit einem Kochen aller Clubgründer und den jetzigen Clubmitgliedern. Und da viele Köche nicht immer den Brei verderben, standen anerkannte Profiköche mit ihrem Wissen zur Seite. „Kochen verbindet, wir treffen uns beim Kochen und teilen die Lust am Genuss. Dieses Gruppenerlebnis stand von Beginn an im Mittelpunkt“, so Präsident Josef Doppler. DIE BURGENLÄNDERIN | 79


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GANS BURGENLAND Erstmals fand heuer vom 10. bis 12. Oktober 2014 ein dreitägiges Gans-Genussfestival in Rust statt. Ein Fest, bei dem die Gans, der Genuss, die Kultur und Tradition im Mittelpunkt standen. Produzenten und Gastronomen von Nord bis Süd präsentierten ihre Produkte und Workshops, Verkostungen, Vorträge sowie ein kulturelles Rahmenprogramm rundeten das Angebot ab. Mehr als 10.000 Besucher kamen laut Tourismus-Direktor Mario Baier nach Rust.

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1 Prächtiges Herbstwetter beim Genuss-Festival in Rust. 2 Tourismusdirektor Mario Baier, Silvia Freudensprung-Schöll, Künstlerin Petra

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Neulinger, Intendant Dietmar Kerschbaum, Bgm. Gerold Stagl von Rust (v. l.). 3 Julia Galler, Lisa Schrammel und Melanie Klein präsentierten Genussvolles

aus der Region. 4 Auch für die Kleinsten gab’s Spannendes. 5 Cornelia Inkret und Elke Gorbel genossen den lauen Abend.

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20 JAHRE BESTEHEN Die Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Recht im Burgenland waren am 23. September 2014 ins Eisenstädter Kulturzentrum gekommen, um der Güssinger Rechtsanwaltskanzlei Dax & Partner zum 20-jährigen Bestehen zu gratulieren. „Recht und Gerechtigkeit sind keine steril getrennten Welten, sondern kommunizierende Gefäße“, sagte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in seiner Festansprache. In den vergangenen 20 Jahren ist daraus eine renommierte Wirtschaftskanzlei mit über 50 Mitarbeitern, davon 15 Juristen, geworden. Firmenstandorte gibt es in Wien, Güssing, Eisenstadt und Graz. 80 | DIE BURGENLÄNDERIN

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1 Das Team von Dax & Partner. 2 Daniela Feutl, Beatrix Wagner, Gabriele Fuchs, Christina Palkovich und Mag. Johannes Wutzlhofer (v. l.). 3 Eva Dax, Mag. Werner Dax, Julia Dax und Mag. Christian Dax (v. l.). 4 LT-Präs. Gerhard Steier (v. l.). 5 Denise Kittinger, Elke Stahleder und Christina Morawitz (v. l.). 6 Kanzleigründer Werner Dax (M.) mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und dem Bischöflichen Sekretär Dominik Orieschnig (l.).

Fotos: Viktor Fertsak

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Look into my life von Uschi Fellner

Gerne bringe ich mich ein, wenn die Schule meiner Kinder Hausgemachtes anfordert. Allerdings wollen die mich jetzt nicht mehr …

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Ich stehe unter Verdacht, Brötchen gefälscht und vergiftete Ware geliefert zu haben ...

iebste“, sagte Mathildas Mutter zu mir am Telefon, „wissen Sie, was morgen für ein Tag ist?“ Mathildas Mutter ist die Präsidentin des Elternvereins der Schule meiner Kinder. Die Präsidentin hat immer Recht. Deshalb warnte mich eine innere Stimme davor, mit einem in den Hörer gegähnten: „Häh? Morgen ist Donnerstag und deshalb rufen Sie mich extra an?“ zu antworten. Was liegt an?, fragte ich stattdessen, „und wie kann ich helfen?“ Morgen ist „Hurrah!-Tag, wenn Sie wissen, was ich meine“, sagte Mathildas Mutter. Ich wusste. Der „Hurrah!-Tag wird von den Lehrern so genannt, weil die Mütter an diesem Tag als Geste der Wertschätzung für die Lehrer kochen. Sie, also ich meine selbstverständlich WIR, braten, backen und garen und die Lehrer freuen sich sehr und rufen vermutlich froh „Hurrah!“, während sie sich den Wanst vollschlagen. Das kann ich aber nur vermuten, denn Eltern sind beim „Hurrah!“-Tag leider nur in der kochenden Rolle geduldet. „Wir brauchen noch Fischbrötchen“, sagte Mathildas Mutter streng in den Hörer. 50 Stück. Ich weiß natürlich, Sie sind berufstätig, aber es wäre trotzdem hilfreich, wenn Sie ... „Selbstverständlich“, sagte ich schnell. „Ich freue mich wie immer über Ihren Anruf! Zufällig hab ich noch eine halbe Tonne Fisch im Kühlschrank, wir fangen gleich damit an!“ „Wir“ klang gut, fand ich. Das zeigte Mathildas Mutter, dass auch KarriereHyänen wie ich (vermute, als solche sieht sie mich) im trauten Einklang mit der Brut für die Allgemeinheit Brötchen dekorieren. Was für eine hübsche Aufgabe! „Kind“, sagte ich zu meiner Teenager-Tochter, „morgen ist Hurrah!-Tag und wir werden jetzt zusammen 50 Fischbrötchen …“ Das Kind starrte mich an wie der Serienmörder Freddy Krueger in „Nightmare on Elm Street“ (Sie sehen, bei uns läuft vorwiegend pädagogisch Wertvolles in der Glotze). Ich setzte mich ins Auto. Stoppte bei einem Brötchen-Filialisten. Platzierte die Schachteln im Kofferraum und verpasste der Ware durch abrupte Bremsungen einen hausgemachten Touch. „Wie war der Hurrah!-Tag“, fragte ich das Kind am nächsten Abend. „Ein paar von den Lehrern wurde schlecht, sie meinten es seien die Fischbrötchen“, sagte es. Ich rief Mathildas Mutter an. „Liebste“, fragte sie, „wo haben Sie den Fisch für Ihre Brötchen her?“ „Die Brötchen waren, also sie waren, um ehrlich zu sein …“ „Gekauft?“ hauchte Mathildas Mutter fassungslos ins Telefon. Stumm nickte ich in den Hörer. Vorsichtshalber schluchzte ich ein wenig. Jetzt stehe ich auf der schwarzen Liste und unter Verdacht, Brötchen gefälscht und vergiftete Ware geliefert zu haben. Hochverrat! Eigentlich sollte ich Fußfessel tragen und strafweise 1.000 Brötchen mit meiner an mich geketteten Tochter dekorieren. Tatsächlich bin ich für die nächsten 1.000 Hurrah!Tage der Schule gesperrt und wissen Sie was? Das tut nun doch gewaltig weh.

Schreiben Sie mir Ihre Meinung: uschi.fellner@looklive.at 82 | DIE BURGENLÄNDERIN


14. bis 16. November 2014

exclusiv

Park Hyatt Vienna Am Hof 2, Wien 1

Die Welt Der Feinen Uhren Erstmals in der historischen Beletage des Hotels

Aussteller (Änderungen vorbehalten) Alexander Shorokhoff, Alpina, Baume & Mercier, Bell & Ross, Bovet, Breitling, Breitling for Bentley, Carl F. Bucherer, Cartier, Chronoswiss, Corum, Damasko, De Bethune, Eterna, Frédérique Constant, Girard-Perregaux, Greubel Forsey, Gucci, Habring², Hirsch, IWC, Jaeger-LeCoultre, Jordi, Junghans, Laurent Ferrier, Maurice Lacroix, MeisterSinger, Montblanc, Neuhaus, Oris, Panerai, Parmigiani, Piaget, Porsche Design, Reconvilier, Ressence, Rolf Lang, Romain Jerome, Speake-Marin, Ulysse Nardin, Underwood, Vacheron Constantin, York, Zenith.

Eintrittspreis: 10 Euro Medienpartner


Wir sind Energie-Gewinner. Weil man mit wenig Verbrauch einfach besser fährt.

Monika Kohla-Strauss Kohla-Strauss GmbH St. Michael und Oberpullendorf

Energiesparen ist ein Thema, das alle Unternehmen betrifft. Energie Burgenland unterstützt Sie mit maßgeschneiderten Konzepten, damit Sie möglichst wenig Energie verbrauchen – insbesondere bei fossilen Brennstoffen. Für eine starke burgenländische Wirtschaft und eine intakte Umwelt. www.energieburgenland.at

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Burgenländerin November 2014  

Burgenländerin November 2014