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JUNI 2014 | Jg. 1 | Nr. 5 | € 3,00

So sexy wird Ihr Sommer!

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NATÜRLICH UND SCHÖN:

WohlfühlWunder Holz TOP-TRENDS FÜR IHR ZUHAUSE

FASHION UND SUN CARE FÜR IHREN URLAUB

DAGMAR SCHELLENBERGER Die MörbischIntendantin im Interview

Von Kittsee in die

WEITE WELT TOPMODEL JENNIFER HANKIEWICZ


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editorial |

Editorial

Sind Sie auch sommerdick?

N

eulich vor dem Spiegel. Eine mir gut bekannte Frau dreht sich nach rechts, nach links. Stößt einen kleinen Fluch aus, zerrt ihr Kleid über den Kopf, wirft es hin. Schnappt nach einem anderen Teil (Hose. Besser als Kleid!), dreht sich nach rechts, nach links … zerrt die Hose runter. Anderes Kleid (besser als Hose!). Welches Top? Anderes Top. Die Frau, sie sollte seit zehn Minuten aus dem Haus sein, wirkt hektisch, böse Zungen könnten den Begriff „hysterisch“ strapazieren. Gottlob ist Sie Medaillen-Trägerin in der olympischen Disziplin „Blitz-Umziehen“. Der Kleiderhaufen neben ihr wächst. Sie schnappt das erste Kleid (Unterstes im Haufen), zieht es an. Seufzt, verlässt das Haus. Der Sommer hat begonnen, Die Frau fühlt sich dick. Unsommerhaft dick. Sommerdick. Kennen Sie die Gefühle der Frau? Kennen Sie die Frau? Ich kenn zufällig beide :-). Versuchte sie zu beruhigen (hey, es gibt Schlimmeres), schaffte es nicht. Ich versteh’ die Frauen manchmal nicht … USCHI FELLNER, HERAUSGEBERIN uschi.fellner@bundesländerinnen.at

Impressum DIE BURGENLÄNDERIN Das Gesellschaftsmagazin Burgenlands Herausgeberin Bundesländerinnen: Uschi Fellner-Pöttler Eigentümer und Verleger: Die Steirerin Verlags GmbH & Co KG Schubertstraße 29/I, 8010 Graz Tel.: 0316/84 12 12-0, Fax: DW-709 Geschäftsleitung: Mag. Arnold Jaritz, Mag. Andreas Eisendle, Josef Rumer

Anzeigen: Bernadette Fördös Chefredakteur: Mag. Wolfgang Schober Redaktion: Mag. Sabrina Naseradsky, Lissi Steiner Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Sabine KritschSchmall, Eva Kopf, Mag. Werner Ringhofer Assistentin d. Geschäftsleitung: Silvia Pfeifer Abo- & Adressmanagement: Bianca Gollmann Abo-Service: Tel.: 0316/84 12 12-732, office@dieburgenlaenderin.at Grafik: Sabine Pauritsch, Micki Weikhard grafik@dieburgenlaenderin.at Druck: Druck Styria GmbH & Co KG

Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H., 1011 Wien Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes können abgerufen werden unter www.dieburgenlaenderin.at

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www.dieburgenlaenderin.at DIE BURGENLÄNDERIN | 3


Juni 2014 Foto: beigestellt

Inhalt

Coverstory 08

Kittsee meets Singapur Top-Model Jennifer Hankiewicz im großen BURGENLÄNDERIN-Interview.

Mode & Schönheit

Foto: Fotolia

08 Jennifer Hankiewicz

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Sommer, Sonne & Mee(h)r Wir haben für Sie die schönsten Trends für einen trendigen Sommer.

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look! good at any age Herausgeberin Uschi Fellner präsentiert die Looks internationaler Stil-Ikonen.

22

Von der Sonne geküsst Die besten Sonnenschutz- und PflegeTipps für einen strahlenden Teint.

24

Gabalier rockt das Design Der Volks-Rock’n’Roller präsentiert gemeinsam mit Meindl Tracht seine erste Kollektion.

Leben & Gesundheit

Foto: Katzbeck

22 Von der Sonne geküsst

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Wahre Meisterinnen An der Spitze: die sieben Bürgermeisterinnen des Burgenlandes in der Nahaufnahme.

34

Gutes Bauchgefühl Der Darm als Spiegel der Seele? Tipps rund um Darmgesundheit und -vorsorge.

38

Scharfe Augenblicke Moderne Behandlungsmethoden für das Volksleiden Sehschwäche.

Wohnen & Design

42 Holz ist genial 4 | DIE BURGENLÄNDERIN

42

Holz ist genial Böden, Küchen, Möbel & Co. – wohnliches Holz-Interieur heimischer Anbieter.

48

Fertig ist das Haus! Aktuelle Trends rund ums Thema Fertighäuser.


Kultur & Freizeit In Mörbisch gelandet Seefestspiel-Intendantin Dagmar Schellenberger im Gespräch.

56

Urlaub dahoam Kultur, Wandern, Abenteuer & Co.: die besten Tipps für Ihren Urlaub in Österreich.

60

Auto-Test: Flotter Dreier Der neue Mazda 3 im Check.

62

Danke, Papa! Kreative Geschenk-Tipps zum Vatertag.

Dagmar Schellenberger

52

Urlaub dahoam

56

Wir sind Bier

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Foto: Fotolia

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Foto: Emmerich Mädl

www.dieburgenlaenderin.at

Kulinarik & Genuss 66

Wir sind Bier Kleine Brauereien mit großen Bieren: die aktuellsten Trends und gewagtesten Geschmäcker.

Gesellschaft & Events BurgenländerInnen-Events im Bild

Standards 3

Editorial

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Gewinnspiel

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„look! into my life“ by Uschi Fellner

Die nächste Ausgabe des Magazins „Die BURGENLÄNDERIN” erscheint am 27. Juni 2014.

Foto: Fotolia

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| frauen des jahres

6 | DIE BURGENLÄNDERIN


frauen des jahres |

Frauen des Jahres Die BURGENLÄNDERIN und die Bundesländerinnen wählen die Frauen des Jahres. Nominieren Sie jetzt Ihre burgenländischen Favoritinnen!

Die „Frauen des Jahres“Awards

mit und senden Sie uns Ihre Nominierungsvorschläge! Ihre Nominierung einfach per E-Mail mit der Angabe der jeweiligen Kategorie, der Begründung, warum gerade diese Frau den Titel verdient hat sowie eventuell Kontaktinformation der Nominierten senden an: frauendesjahres@ dieburgenlaenderin.at

Deshalb sucht die BURGENLÄNDERIN die

Eine Vorauswahl aus den jeweiligen Kategorien wird in der BURGENLÄNDERIN-Ausgabe im Juli präsentiert. Aus dieser Auswahl wählt eine prominente Fachjury die Siegerinnen der jeweiligen Kategorie. Sie werden das Burgenland bei der großen Abschlussgala „Frau des Jahres“ unter der Patronanz von Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Fellner in Wien vertreten.

FRAUEN DES JAHRES In den Kategorien: t Wirtschaft t Aufsteigerin des Jahres t Kind & Karriere t Gesundheit t Kunst- & Kulturschaffende t Soziales Engagement Wer hat Ihrer Meinung nach den Titel „Frau des Jahres“ verdient? Machen Sie

Alle Informationen sowie die Möglichkeit, Ihre Nominierung abzugeben finden Sie auch auf www.dieburgenlaenderin.at.

Foto: Fotolia

Die Awards werden an Powerfrauen in ganz Österreich vergeben. Im Rahmen des Awards werden besondere Frauen jedes Bundeslandes in sechs Kategorien ausgezeichnet. In Wien geht im Oktober die große Endjurierung im Rahmen einer glanzvollen Frauen-Gala über die Bühne. Nominierungen für die „Frauen des Jahres“-Awards können Sie an frauendesjahres@ dieburgenlaenderin.at senden (Bitte die jeweilige Kategorie, die Begründung, warum gerade diese Frau den Titel verdient hat sowie eventuell Kontaktinformation der Nominierten nicht vergessen).

F

rauen leisten jeden Tag Besonderes, vereinbaren Job mit Familie, pflegen Angehörige, versetzen Berge und machen das Unmögliche möglich. Die meisten dieser „Heldinnen“ agieren tagtäglich im Stillen. Genau diesen Frauen ist der „Frauen des Jahres“-Award gewidmet.

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| coverstory

Kittsee meets SINGAPUR

Ihre Wurzeln hat sie in Kittsee, ihre Modeljobs führten sie aber bereits in die halbe Welt. Jennifer Hankiewicz im großen Interview mit der BURGENLÄNDERIN über (Rampen-)Licht und Schatten eines Modellebens, warum sich Bodenständigkeit im Business lohnt und was es mit der Kittseer Marille auf sich hat. Text: Wolfgang Schober, Fotos: beigestellt, Ismaele Bulla, Lucia Humer

DER START IN DIE MODELKARRIERE: Jennifer Hankiewicz (Siegerin der Burgenland-Wertung, l.) belegte bei Österreichs „Nächstes Top-Model 2012“ den zweiten Platz hinter Melanie Kogler (Kärnten, M.), und vor Beatrix Waha (St. Margareten, r.).

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Ihr Einstieg in das Model-Business war die Burgenland-Ausscheidung des Contests „Österreichs nächstes Top-Model“ vor zwei Jahren. Eine Entscheidung, die Ihr Leben veränderte? Ja, das kann man wohl sagen. Dabei hat alles ganz zufällig begonnen. Schon drei Monate vor dem Contest bat mich eine Freundin von der Wiener Modeschule Herbststraße, ihre Kreationen bei einer Modenschau zu tragen. Da habe ich erstmals so zum Spaß gemodelt. Bei dieser Veranstaltung hat mich dann der Organisator des Model-Contests und Chef meiner jetzigen Model-Agentur quasi „entdeckt“. Ich lebe zwar in Wien, bin aber in gewisser Weise halbe Burgenländerin, da meine Familie aus Kittsee kommt und ich auch jedes Wochenende und sonstige freie Zeiten dort verbringe. Daher konnte ich auch an der Burgenland-Wahl teilnehmen. Waren Sie damals schwer zur Teilnahme zu überreden? Eigentlich nicht, ich hatte zuvor schon öfter mit dem Gedanken gespielt. Viele meiner Freunde haben mich immer wieder bestärkt: Du bist groß, schlank und hübsch – mach doch mal was! Aber ich

habe mich nie getraut (lacht). Daher war ich nun froh über diese Möglichkeit, es endlich mal auszuprobieren. Die Burgenland-Wahl haben Sie dann auch gewonnen. Und kurz darauf auch im österreichweiten Contest den zweiten Platz belegt. Und dann ging’s richtig los? Das ist jetzt nicht einmal zwei Jahre her und wenn ich mir das anschaue: Wahnsinn, mehr als die Hälfte der Zeit habe ich im Ausland verbracht und gearbeitet. Kurz nach dem Contest ging’s zwei Monate nach Mailand, wo ich auch gleich meine ersten Jobs bekam. Zum Beispiel ein Auftrag von Valentino – ich durfte in einem Showroom eines exklusiven Großkunden die aktuelle Valentino-Kollektion präsentieren. Das war sehr aufregend. Gleichzeitig war das alles ein Sprung ins kalte Wasser. Außer den vielen Geschichten und Gerüchten aus der Mode-Welt, die man so hört, wusste ich ja nicht, was da auf mich zukommt. Inwieweit konnte die Realität mit den Klischee-Bildern Schritt halten? Es gibt sicher viele falsche Klischees in unseren Köpfen – auch wegen der ModelCasting-Shows im Fernsehen. Zum Beispiel, dass Models immer in ganz tollen


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Das Modelleben ist aufregend, aber auch hart. Mir ist ein zweites Standbein wichtig. Jennifer Hankiewicz

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| coverstory

JENNIFER HANKIEWICZ IN POSE. Ob Paris, Mailand oder München: Das aus dem Burgenland stammende Model macht für unterschiedliche Auftraggeber beste Figur.

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Villen und Penthäusern wohnen – der Alltag sieht doch etwas anders aus. In den Model-Apartments in den großen Städten, die ich erlebt habe, teilen sich zumeist sechs oder sieben Mädchen eine Wohnung mit einem Badezimmer und einer kleinen Küche. Das heißt, das typische Leben als Model ist längst nicht so glamourös wie oft dargestellt. Hand aufs Herz, wie oft herrscht unter den Models Zickenkrieg? Auch das wird im Fernsehen größer inszeniert, als es in der Realität stattfindet. Ich bin in meinen Model-WGs immer super mit allen ausgekommen, mehr noch: Man hält wirklich zusammen, weil ja alle die selben Probleme und Herausforderungen haben. Jede versucht an Jobs zu kommen und jede versucht, bei den Castings ihr Bestes zu geben. Man sieht einander daher auch gar nicht als Konkurrenten. Außerdem kommen die Mädchen aus allen Teilen der Welt und es ist eine großartige Erfahrung, Menschen aus so unter-

schiedlichen Kulturen kennenzulernen – von Brasilien bis Russland. Das Modelgeschäft ist nicht nur ein Zuckerschlecken. Die härteste Erfahrung für Sie? Man muss lernen, mit einem Nein umzugehen. Das ist schon sehr hart zu Beginn – du nimmst an unzähligen Castings teil und bekommst vielleicht keinen Job oder nur wenige. Da ist man als junges Mädchen gefordert, Selbstzweifel zu überwinden und sich nicht deprimieren zu lassen. Gerade am Anfang ist das eine Herausforderung. Zum Glück habe ich überall, wo ich war, immer ausreichend Jobs bekommen. Ihre Highlights aus den vergangenen beiden Model-Jahren? Neben dem Valentino-Showroom in Mailand habe ich denselben Auftrag auch in Paris bekommen. Auch für Diane von Fürstenberg durfte ich einen Showroom machen. Für United Colors of Benetton habe ich in einer Fashion-Show gemodelt. Für die Pro7-Fernseh-Show „Fashion Hero“ von Claudia Schiffer habe ich in München an einem Dreh mitgewirkt und für Schwarzkopf in Düsseldorf für eine große Hair-Show gemodelt. In Singapur durfte ich bei der großen Singapur Fashion-Show vor 3.000 Zuschauern die Asia Styles Collection präsentieren. Das war extrem aufregend. Meine drei Mona-


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Highlight: Jennifer Hankiewicz bei einer spektakulären Fashionshow in Singapur vor 3.000 Zuschauern.

te in Singapur waren ohnehin ein Wahnsinnserlebnis – auf der anderen Seite der Welt in eine ganz andere Kultur einzutauchen, das hat schon was. Auch die Schattenseiten des ModelBusiness werden oft diskutiert. Ausbeutung, Essstörungen, Alkohol- und Drogensucht usw. Wie viel Wahrheit steckt darin? All das gibt es leider in der Realität. Der Druck auf einzelne Mädchen ist schon sehr groß. Ein Druck, den sie sich selber machen, weil sie unbedingt gut ankommen möchten und bereit sind, fast alles zu tun. Auch von Agenturseite kann Druck ausgeübt werden – etwa noch mehr abzunehmen. Und dann sind viele Mädchen weit weg von zuhause, von Familie und Freunden und daher entsprechend anfällig – auch für Alkohol und Drogen. Wie schützen Sie sich vor negativen Einflüssen? Ich habe zum Glück gute Voraussetzungen. Erstens trinke ich sowieso keinen Alkohol und nehme natürlich keine Drogen. Zweitens habe ich das Glück, gute Gene zu besitzen, und kann fast alles essen, und bleibe dennoch schlank. Es sind übrigens burgenländische Gene, denn sie sind von

Exklusive Schau für Großkunden: das Model im Valentino Showroom in Paris.

meiner Mutter und sie stammt aus Kittsee. Was aber noch entscheidend ist: Von meiner Persönlichkeit bin ich ein sehr bodenständiger Typ und kenne meine Grenzen sehr gut. Ich sehe die ganze ModelKarriere insgesamt entspannt. Ich gehöre nicht zu denen, die es unbedingt schaffen wollen und eben alles dafür tun. Ich habe ein zweites Standbein, einen Plan B und sehe es dadurch relativ locker. Wie sieht dieser Plan B aus und wie geht es weiter? Ich studiere Biologie und Russisch auf Lehramt. Zwei Fächer, die mich sehr interessieren. Außerdem liebe ich es, mit Kindern zu arbeiten und kann mir daher gut vorstellen, später als Lehrerin tätig zu sein. Derzeit konzentriere ich mich auf mein Studium, mache aber nebenher auch weiterhin Model-Jobs. Und wenn wirklich große Aufträge reinkommen, kann ich mir auch vorstellen, im Studium zu pausieren. Ich bin da ganz offen. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Mein Leben hat sich in den beiden letzten Jahren komplett geändert und brachte so viele Überraschungen. Dabei habe ich vor allem eines gelernt: spontan zu sein! Es kann sich so viel ergeben.

Die kleine Jennifer mit ihrem Bruder Andreas im Garten von Opa Michael Wellan in Kittsee.

Sie verbringen viel Zeit in Kittsee. Was schätzen Sie daran besonders? Ich liebe Kittsee. Es ist für mich ein Stück Heimat. Ich habe dort Familie und Freunde und genieße die Natur und die Dorfgemeinschaft. Es gibt dort viele Feste, zum Beispiel das berühmte Countryfest, und unzählige Möglichkeiten, um Sport zu betreiben. Und natürlich liebe ich auch die berühmten Marillen in Kittsee. Die sind einfach herrlich. Klar, dass ich meiner Mutter und Großmutter im Sommer beim Pflücken helfe.

S TECKB R I E F

Jennifer „Jenny“ Hankiewicz: geboren am 26. Oktober 1992, aufgewachsen in Wien und Kittsee, von wo ihre Familie stammt und wo sie den Großteil ihrer freien Zeit verbringt. Model-Jobs in Mailand, Paris, Singapur, München etc. Auftraggeber: Valentino, Diane von Fürstenberg, United Colors of Benetton, Schwarzkopf etc. Derzeit Konzentration aufs Studium Biologie und Russisch (Lehramt). Unter Vertrag bei „Jademodels“: www.jademodels.at

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Unsere Gewinnfrage: Wann beginnt der Sommer? A

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Zur Teilnahme einfach die richtige Antwort sowie das jeweilige Kennwort per E-Mail an gewinnspiel@dieburgenlaenderin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Viel Glßck! 2

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KENNWORT: Kinderhotel Semi

KENNWORT: Chicco d’Oro

Der Aufenthalt beinhaltet unter anderem die Semi-Vollpension, einen Thermeneintritt fßr zwei Erwachsene und ein Kind sowie freie Benßtzung von Sauna, Kräuterdampfbad und Ruheoase. Termin nach Vereinbarung. (Nicht gßltig in den Ferien und an verlängerten Wochenenden.)

Chicco d’Oro Tradition ist eine Qualitätsmischung aus den besten Kaffeesorten Zentralamerikas. Dieser Espresso ist italienisch geprägt, ohne dabei den Blick auf den lokalen Geschmack. Ausgesuchte Bohnen aus halbhohen Hanglagen in Zentralamerika werden von erfahrenen RÜstmeistern zusammengemischt und versprechen hÜchsten Kaffeegenuss.

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Einsendeschluss ist der 27. Juni 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine BarablÜse mÜglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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Fotos: beigestellt

jacques-lemans.com


MODE & SCHÖNHEIT Foto: Joe SchildhornBFAnyc.com

Die Seiten für Beauty & Pflege

Model Georgia May Jagger

Foto: p2

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Frisch, fruchtig, farbenfroh

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rfrischend und bunt wie ein Sommercocktail präsentiert sich die neue p2 Beachwear. Da werden Erinnerungen an göttliche Drinks mit Hütchen und süßen Früchten wach, die nicht nur in einer lauen Sommernacht genossen werden. Ein Mix aus frischen Farben bringt

pure Lebensfreude an Pool, Strand und Meer. Egal, ob klare Linien, fröhliche Punkte, kreative Zickzachmuster oder florale Muster: Erlaubt ist, was gefällt. Auch Jumpsuits, Tunikas und Strandkleider warten auf ihren großen Auftitt. p2 Beachwear ist erhältlich in allen BIPA Filialen www.bipa.at

odel Georgia May Jagger ist die neue Ikone für Angel von Thierry Mugler Parfums. Mit Ihrem Markenzeichen, dem perfekten Schmollmund, ist Georgia May Jagger der strahlende Shootingstar der Modeund Beautywelt. Mit ihren gerade mal 22 Jahren gilt sie bereits als anerkannte Stilikone und zierte die Cover internationaler Top-Magazine wie British Vogue, American Vogue, Harper’s Bazaar, Dazed and Confused und W Magazine. Die Entscheidung für Georgia May Jagger leitet eine neue Ära in der Geschichte von Angel ein und ist dabei absolut naheliegend. Schon ihre Mutter, das Supermodel Jerry Hall, hat eine enge Verbindung zur Marke: Bei den Fashion Shows von Thierry Mugler war sie Stammgast und von 1995 bis 1997 die Ikone für Angel.

Fotos: beigestellt

LANGE EINKAUFSNACHT Anfang Mai ging in Mattersburg ein langer Einkaufsfreitag über die Bühne. Bis 21 Uhr konnte man ganz entspannt die neuesten Frühlingstrends gustieren, schöne Geschenke und passende Accessoires shoppen. Alle Mitgliedsbetriebe ließen sich etwas besonderes einfallen und boten „Kleben Sie ein Herz auf einen Artikel ihrer Wahl“ an. So konnten die Kunden 20 Prozent sparen. Highlight des Abends war sicher die Opern-Air-Modenschau. Die Fortsetzung des gelungenen Events folgt am 29. August 2014 unter dem Motto: „Nacht der Sterne“.

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| mode & schönheit

Urlaubsreif AB IN DEN SÜDEN Die BURGENLÄNDERIN R hat die neuesten Mode-Trends für einen entspannten Urlaub.

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| mode & schönheit

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| mode & schönheit

3 STILIKONEN

look! good at any age Gutes Styling kennt kein Alter: look! präsentiert drei Fashionistas, die als Role Models beste Figur machen. by Uschi Fellner

KATE BOSWORTH

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ie blonde Schauspielerin zählt zu den elegantesten Erscheinungen ihrer Generation: Alabasterhaut, dezentes Make-up mit Fokus auf ihre vollen Lippen und stets große Klasse in der Auswahl auch jüngerer Designer wie Prabal Gurung, Philipp Lim oder Phoebe Philo (Chloé). Und: sie mag Metallic-Looks, wie sie von den High Heels über die Clutch bis zum Kleid schon mehrfach bewiesen hat.

Glam Matte Lipgloss „Cherry Crop“ von L’Oréal, € 14,99 Baumwollkleid mit Lochstickerei von Marc Jacobs via mytheresa.com, € 850

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Silberne Pumps von Jimmy Choo bei Amicis, € 469

www.photopress.at, Getty Images, Hersteller

30er


mode & schönheit |

40er

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SA SARAH AR AH JESSICA PARKER

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D

er „SATC“-Star ist immer „edgy“ und extrem wagemutig in der Auswahl seiner Mode. Zu den Favoriten zählen Vivienne Westwood, Moschino, Manolo Blahnik und Alexander McQueen. Parkers Urban Style wirkt dabei aber weder überspannt noch bemüht.

3

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1

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50er

SHARON S HAR RON STONE

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er Leinwandvamp ist 56 und sexy wie vor 30 Jahren. Klar, für diese Figur muss sie ganz schön schuften, doch der Erfolg gibt ihr recht. Kein Wunder, dass sie das auch gerne zeigt: Figurnah, hautfreundlich, aber immer edel. DIE BURGENLÄNDERIN | 19


| mode & schönheit

look! at me Was mich im Juni anzieht.

Garantiert stilsicher! Wenn ich (wieder mal) nicht weiß, was ich anziehen soll: Black & White ist trendy und funktioniert immer! by Uschi Fellner

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WÜNSCH ICH MIR VON DIR!

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Foto: beigestellt

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mode & schönheit |

„Bella Italia“ 2014 in Mattersburg Die Italiener kommen nach Mattersburg.

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Werbung, Fotos: Stadtgemeinde Mattersburg

uch heuer findet das beliebte „Bella Italia“ in der Mattersburger Innenstadt statt. Mehr als 20 Stände mit italienischen Köstlichkeiten sind bei den diesjährigen italienischen Tagen im Juni mit dabei. „Das Fest kommt sehr gut an.

Wir freuen uns auf unsere italienischen Gäste und auf die zahlreichen Besucher aus der Region“, so Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Tourismusobmann Alfred Bandat. Auch das Rahmenprogramm ist wie immer vom Feinsten. Am 19. Juni bietet die Stadtkapelle Mattersburg einen Willkommensgruß an unsere italienischen Gäste.

Am 20. Juni sorgt DJane Claudia mit italienischen Schlagern für Stimmung und am 21. Juni gibt Lokalmatador Giuseppe Matozza sein obligatorisches Gastspiel. Am Sonntag, dem 22. Juni, hält Stadtpfarrer Günter Kroiss eine Messe. Eine Schau mit italienischen Motorrädern rundet am Sonntag das Programm ab. Marktbeginn ist täglich ab 10 Uhr. I NFOBOX

Programm am Veranstaltungsplatz Do., 19. Juni: Willkommensgruß der Stadtkapelle – 19 Uhr Fr., 20. Juni: DJane Claudia mit italienischen Schlagern – 19 Uhr Sa., 21. Juni: Giuseppe Matozza – 20 Uhr So., 22. Juni: Messe – 9.45 Uhr


| mode & schönheit

Von der

SONNE geküsst

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Fotos: Hofer f KG KG, b beigestellt i ll

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GABALIER rockt als

DESIGNER Ja, es stimmt, Andreas Gabalier ist unter die Designer gegangen. Und für seine erste Kollektion setzte der „Volks-Rock’n’Roller“ auf die Zusammenarbeit mit dem bayerischen Label Meindl Tracht. Text: Ulli Wright, Fotos: adlmannpromotion

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ederhosen, T-Shirts, Joppen, sexy Miniröcke und noch viel mehr – die Fans von Andreas Gabalier können ab Juli aus dem Vollen schöpfen. Gemeinsam mit Meindl Tracht entwarf der Steirer eine eigene Kollektion. Dabei verbindet er rockigen Lifestyle mit Tracht und spricht vor allem die junge Generation an. Im Interview mit der BURGENLÄNDERIN plaudert Gabalier über seine neue Kollektion und verrät, wie er seine Beziehung zur oberösterreichischen TV-Lady Silvia Schneider privat hält. Herr Gabalier, Sie sind unter die Designer gegangen. Wie entstand die Kooperation mit Meindl Trachten? Ich habe auf der Bühne eine Meindl Lederhose getragen. Nachdem immer wie24 | DIE BURGENLÄNDERIN

der Anfragen von Fans gekommen sind, woher ich diese Hose habe, habe ich mich mit Markus Meindl zusammengesetzt und die Idee zur Zusammenarbeit ist entstanden. Wie sah die Zusammenarbeit aus? Waren Sie Ideenlieferant oder haben Sie Modelle gezeichnet und entworfen? Die Gabalier-Kollektion ist in gemeinsamer Arbeit entstanden. Ich selber habe auch den Zeichenstift in die Hand genommen und skizziert. Was darf man sich von der „Gabalier Kollektion“ erwarten? Sie ist einfach rockig, cool und lässig. Sie umfasst neben T-Shirts, Jacken, Loden-

joppen, sexy Miniröcken und vielem mehr natürlich auch Lederhosen. Vervollständigt wird sie durch die dazu passenden Accessoires. Was bedeutet Tracht für Sie? Tracht ist ein Stück Heimat und ein Stück Identität. Außerdem ist man mit trachtigen Kleidungsstücken niemals falsch angezogen. Tragen Sie auch in Ihrer Freizeit Tracht? Tracht trage ich immer wieder, nicht nur auf der Bühne. Was muss eine optimale Lederhose „können“? Eine optimale Lederhose soll bequem zu


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»EINE FRAU IM DIRNDL ODER AUCH IN DER LEDERHOSE HAT FÜR MICH EIN GANZ EIGENES FLAIR.« Andreas Gabalier

Markus Meindl und Andreas Gabalier als Models für die neue Kollektion.

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tragen sein und sie muss aus guten Materialen verarbeitet sein, damit sie auch ein Leben lang hält! Was lieben Sie an einer Frau in Tracht? Eine Frau im Dirndl oder auch in der Lederhose hat für mich ein ganz eigenes Flair. Einmal sexy, einmal hochelegant dann wieder frech – es gibt einfach viele Möglichkeiten, sich zu stylen. Wird es weitere Kollektionen geben, bzw. arbeiten Sie schon wieder daran? Ja, es wird eine weitere Kollektion geben und wir arbeiten auch schon wieder gemeinsam daran. Was schätzen Sie am Unternehmen Meindl Tracht? Das sind erdige, ehrliche Menschen mit Handschlagqualität, die es verstehen, Ideen umzusetzen. Als einziger Österreicher sind Sie bei der TV-Sendung „Sing meinen Song“ auf VOX dabei. Wie war das Gefühl, 26 | DIE BURGENLÄNDERIN

Ihre Songs von Kollegen wie Xavier Naidoo oder Sarah Connor zu hören? Ehrlich gesagt war es atemberaubend und sehr emotional, nicht nur für mich. Es ist auch eine große Ehre, im Kreise dieser Ausnahmemusiker dabei sein zu können. Was nehmen Sie aus der Zeit von „Sing meinen Song“ mit? Neue Freundschaften und eine jede Menge Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Man hat selten die Chance, bei so einem einmaligen Projekt dabei zu sein. Im September bekommen Sie mit „Gabalier – Die Volks-Rock’n’RollShow“ eine eigene Fernsehshow. Starten Sie eine TV-Karriere? Das wäre wohl zu viel gesagt, meine Liebe gilt immer noch der Bühne. Ich mag es sehr, bei Livekonzerten, gemeinsam mit den Fans einen schönen Abend zu verbringen. Sie haben Fans in jeder Altersklasse. Können Sie in Österreich noch irgendwo hingehen, ohne erkannt zu werden?

Das ist allerdings schon schwierig, aber es macht mir nichts aus. Sie sind mit der Oberösterreicherin Silvia Schneider liiert. Wie schaffen Sie es, Ihr Privatleben privat zu halten? Nichts breittreten, sein Leben ganz normal führen, so gut es geht. Wir sind nicht im Jetset unterwegs. Somit haben wir auch ein wenig Ruhe. Im Sommer stehen Sie in Deutschland wie in Österreich bei vielen Open-Airs auf der Bühne. Wo sammeln Sie Kraft für die Auftritte, wie schalten Sie ab? Wenn ich frei habe, verbringe ich die Zeit mit der Familie zu Hause. Entspannung bieten mir die Berge und unsere wunderschöne Landschaft in der Steiermark, die ich auch gerne mit dem Motorrad durchstreife. Wo kann man die coolen Stücke Ihrer Kollektion kaufen? Überall im gut sortierten Trachtenhandel, welcher auch Meindl Produkte führt. In den Läden gibt es die Kollektion Anfang Juli.


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LEBEN & GESUNDHEIT Liebe, Gesundheit & Wohlbefinden

Mag. Sabine Müntz Salvator Apotheke Eisenstadt

Aus der homöopathischen Reiseapotheke

Foto: beigestellt

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in Burgenländer, der steirischer Golfmeister wird. Lukas Boandl aus Köngisdorf-Bergen ist zwar erst 11 Jahre, aber schon ein ganz großer. In der Kategorie Jugend U 12 wurde das Ausnahmetalent, das erstmalig an den steirischen Meisterschaften teilnahm, heuer Meister in der Klasse U  12. Jugendreferent LH-Stv. Franz

Steindl gratulierte dem jungen Golftalent und wünschte ihm für seinen weiteren sportlichen Lebensweg alles Gute. „Zahlreiche Studien bestätigen, dass sportliche Aktivitäten nicht nur die motorischen Fähigkeiten und die körperliche Fitness fördern, sondern auch zu einer positiven Entwicklung der Persönlichkeit beitragen“, so Steindl.

Werbung, Foto: beigestellt

Länderübergreifend

ines der wichtigsten Mittel in der Homöopathie ist Arnica montana. Es ist das Erste-Hilfe-Mittel bei Verletzungen, es mildert den Schmerz, stillt Blutungen und wirkt rasch. Arnica wird empfohlen bei Verletzungen, Stürzen, Unfällen mit Schock, bei akuten und chronischen Beschwerden, vor und nach Operationen, zahnärztlichen Eingriffen und Geburt und auch nach Überanstrengung (Muskelkater). Beste Erfahrungen haben wir mit Arnica in einer Homaccord-Zubereitung (Remasan®), es enthält Arnica in drei Potenzen und erfasst dadurch alle Symptombereiche. Unsere Empfehlung daher: Es gehört „in jede Tasche“ und in jede Reiseapotheke.

Fotos: beigestellt

CINEASTISCH Großen Anklang fand Ende Mai die neuerliche Aufführung des 1983 in Mattersburg gedrehten Films „Eis vom Italiener“ in der Bauernmühle. Regisseurin Susanne Zank setzte in dem Film auch zahlreiche Statisten der Stadt in Szene. Präsentieren „Eis vom Italiener“: Kulturstadträtin Rafaela Strauß und Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

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Spitzen-Frauen AN DER SPITZE Sie sind die „glorreichen Sieben“ des Landes: Mit viel weiblicher Intuition und einer Portion männlicher Willenskraft erfüllen diese sieben burgenländischen Frauen buchstäblich meisterhaft ihre Ämter als Bürgermeisterinnen. Text: Eva Kopf, Fotos: beigestellt

„H

inter einer erfolgreichen Gemeinde steht eine starke Frau.“ Das trifft im Burgenland auf genau sieben Gemeinden zu. Denn diese werden von weiblichen Bürgermeisterinnen geleitet. Und die engagierten Frauen haben, von Kittsee bis nach Rauchwart, auch so

einiges gemeinsam: Sie alle üben ihr Amt voller Leidenschaft aus, haben klare Ziele und stets ein offenes Ohr für ihre Bürger. Zudem zeichnen sich die Gemeindeoberhäupter durch eine starke Willenskraft aus und möchten mit dieser zu einer möglichst positiven Entwicklung ihrer Gemeinden beitragen.

Der BURGENLÄNDERIN erzählen die heimischen Bürgermeisterinnen, was ihnen in ihrem Amt besonders am Herzen liegt, wie schwierig es tatsächlich ist, sich als Frau in einer immer noch männlich dominierten Domäne zu behaupten und wie sich ihre Tätigkeit in der Gemeinde mit der Familie vereinbaren lässt.

Friederike Reismüller, Forchtenstein, Bezirk Mattersburg Seit 1997 im Amt

Wie sind Sie zu Ihrem Amt als Bürgermeisterin gekommen? Eigentlich habe ich mich nur auf die Liste für die Wahl zum Gemeinderat schreiben lassen, weil damals Frauen gesucht wurden. Plötzlich war ich im Gemeinderat und auf einmal auch Bürgermeisterin. Das war eigentlich nicht geplant. Was macht Ihrer Meinung nach eine gute Bürgermeisterin aus? Als Bürgermeisterin sollte man stets für 30 | DIE BURGENLÄNDERIN

alle da sein und auch hilfsbereit und tolerant sein. Man muss an Ziele mit voller Überzeugungskraft herangehen, um diese zu erreichen. Welche Rolle spielt das Verständnis der Familie in diesem Amt? Ohne verständnisvolle Familie wäre es unmöglich, dieses Amt auszuüben, da man gerade am Wochenende oft mit Veranstaltungen eingedeckt ist und dafür sehr viel Zeit braucht.


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Ingrid Salamon, Mattersburg Ist seit 1999 im Amt und feiert heuer ihr 15-Jahr-Jubliäum.

Was war bisher Ihr absolutes Highlight in dieser langen Amtszeit? Auf jeden Fall die Wahl zur Bürgermeisterin im Sommer 1999. Das war damals eine echte Überraschung, dass eine Frau schon im ersten Wahlgang Bürgermeisterin wird. Was hat sich seit 1999 in Mattersburg verändert? Es hat sich viel zum Positiven verändert: Die Infrastruktur und Verkehrsverbindungen wurden ausgebaut, die Bevölkerungszahl ist gewachsen und günstige Wohnmöglichkeiten wurden geschaffen. Zudem gibt es Kindergärten mit verschiedenen Schwerpunkten und mehr Arbeitsplätze. Feste wie der Musiksommer oder die italienischen Tage bringen Tausende Besucher in die Stadt. Ist es schwierig, sich als Frau in der Politik zu behaupten? 

Es ist weder ein Vorteil noch ein Nachteil, eine Frau zu sein. Ich war in vielen Funktionen und Gremien die erste Frau und wurde nicht anders behandelt. Haben Sie Tipps, wie man sich als Frau generell erfolgreich durchsetzt? Wichtig ist Authentizität. Wenn man von etwas überzeugt ist, dann muss man zu 100 Prozent hinter der Sache stehen. Auch eine entsprechende Vernetzung ist natürlich wichtig und als Bürgermeisterin auch die Fähigkeit, den Menschen zuhören zu können. Was liegt Ihnen als Bürgermeisterin besonders am Herzen? Ich will, dass Mattersburg eine lebenswerte Stadt mit hohem Wohlfühlfaktor bleibt. Es ist mir wichtig, dass alle Belange wie Soziales, Wirtschaft, Infrastruktur und Freizeit gut abgedeckt sind.

Klaudia Friedl, Steinberg-Dörfl, Bezirk Oberpullendorf Seit 2006 im Amt

Wie sind Sie darauf gekommen, Bürgermeisterin zu werden? Ein Parteiobmann aus Steinberg hat mich gefragt, ob ich bei der bevorstehenden Gemeinderatswahl als Gemeinderätin antreten möchte. Ich habe mich überreden lassen, weil ich den damaligen Bürgermeister-Kandidaten der gegnerischen Partei verhindern wollte. Was schätzen Sie an Ihrer Gemeinde besonders? Ich bin sehr stolz auf die Hilfsbereitschaft der Menschen. Bei unserem jüngsten Projekt „Nachbarschaftshilfe

Plus“ helfen viele Freiwillige bei der Alltags-Bewältigung anderer mit! Haben Sie sich als Frau im Zuge Ihrer Tätigkeiten jemals benachteiligt gefühlt? Nein, weil Menschen erkennen, wenn man kompetent ist. Dann wird man geschätzt, egal, ob als Frau oder Mann. Welchen Tipp geben Sie den Bürgerinnen mit auf den Weg? Ganz wichtig ist es, den Mund aufzumachen und die eigene Meinung zu vertreten, wenn man etwas erreichen möchte. – Auch wenn es dadurch oft zu unangenehmen Situationen kommt. DIE BURGENLÄNDERIN | 31


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Michaela Raber, Rauchwart, Bezirk Güssing Seit 2011 im Amt

Welches Erfolgsrezept haben Sie für Frauen parat, die sowohl private als auch berufliche Ziele erreichen möchten? Wenn man sich seiner Sache sicher ist, es wirklich machen will, dann kann man sein Ziel auch erreichen. Willensstärke und Durchhaltevermögen sind wichtig. Welches Ziel, möchten Sie als Bürgermeisterin unbedingt erreichen? Mein vorrangiges Ziel ist es, unser aktuelles Hochwasserschutzprojekt erfolgreich

Gabriele Nabinger, Kittsee, Bezirk Neusiedl am See Seit 2012 im Amt

Mit welcher Motivation sind Sie Bürgermeisterin geworden? Ich finde, dass man nicht nur jammern sollte. Wenn man etwas ändern möchte, muss man sich engagieren.  Das ist der Grund, weshalb ich politisch tätig bin. Seit wann sind Sie politisch aktiv? Ich war schon als Jugendliche in diversen Wahlkampagnen wie zum Beispiel für den ehemaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger tätig. Danach folgten Tätigkeiten in der burgenländischen Ärztekammer als Landesturnusarztsprecher und in der burgenländischen Frauenorganisation.

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Gehört die Situation der Frauen nach wie vor zu Ihren Anliegen? Ja, die Situation der Frauen ist mir noch immer sehr wichtig, da ich weiß wie viele Probleme es der Arbeitsplätze, der Ausbildungen und der Kinderbetreuung betreffend gibt. Mir sind aber auch junge Menschen und die Arbeitsplatzschaffung ein Anliegen. Durch welche Freizeitaktivitäten schaffen Sie den passenden Ausgleich zu Ihren Tätigkeiten? Den schaffe ich mit Zumba-Tanzen, Laufen, Kultur und gutem Essen.

umzusetzen. Dabei sollen Dämme und Rückhaltebecken gebaut werden. Wie lassen sich die vielen Termine als Bürgermeisterin mit der Familie vereinbaren? Wichtig ist, dass der Partner Verständnis und Vertrauen hat. Außerdem ist gutes Zeitmanagement wichtig. Wo trifft man Sie außerhalb vom Rathaus am ehesten? Irgendwo beim Walken oder im Kurzurlaub!


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Renate Habetler, Bernstein, Bezirk Oberwart Seit 2012 im Amt

Worin besteht die größte Herausforderung als Bürgermeisterin? Das schwierigste ist, gemeinsame Entscheidungen mit verschiedenen Persönlichkeiten zu treffen. Diese sollte man aber als Mensch treffen und sich in andere Personen auch hineinversetzen. Welche Eigenschaften braucht man als Bürgermeisterin unbedingt? Man braucht definitiv einen breiten

Rücken und Offenheit, um auf die Anliegen der Bürger eingehen zu können. Zudem braucht man natürlich auch ein gutes Zeitmanagement. Welchen Tipp geben Sie Frauen, die den Alltag gerne erfolgreicher bewältigen möchten? Man sollte nicht zu sehr überlegen, ob man zu gewissen Dingen überhaupt fähig ist und alles hinterfragen. „Einfach probieren“ lautet die Devise.

Ingeborg Posch-Gruska, Hirm, Bezirk Mattersburg Seit 2007 im Amt

Seit wann sind Sie politisch aktiv? Ich arbeite seit meinem 14. Lebensjahr bei den Kinderfreunden mit und habe dort erfahren, dass man in der Politik so einiges bewegen kann. In der Gemeindepolitik bin ich nun seit 27 Jahren. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit als Bürgermeisterin besonders? Die Nähe zu den Bürgern. Man ist direkt bei den Menschen und bekommt unmittelbares Feedback und Meinungen zu gewissen Themen. Was gefällt Ihnen an Ihrer Gemeinde am besten?

Wir haben mit unseren 967 Einwohnern eine überschaubare Größe. Mir gefällt, dass man hier sowohl die Privatsphäre genießen kann, aber auch am intakten gemeinsamen Dorfleben mit vielen Veranstaltungen teilnehmen kann. Bleibt bei der Tätigkeit als Bürgermeisterin Zeit für Freizeit? Für ein wirkliches Hobby bleibt mir wenig Zeit. Aber generell treffe ich mich in der Freizeit mit Freunden, lese gerne und verbringe meine freien Minuten auch gerne in der Therme.

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BAUCHGEFÜHL Spiegel der Seele und unser „zweites Gehirn“: Der Darm ist immer noch das am meisten unterschätzte Organ im menschlichen Körper. Die BURGENLÄNDERIN verrät, wie Darmgesundheit und -vorsorge Ihr Wohlbefinden steigern. Plus: die wichtigsten Fakten zur Reiseapotheke. Text: Sabrina Naseradsky, Fotos: Fotolia, beigestellt

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as Thema Darm, Darmgesundheit und Verdauung ist nach wie vor ein Tabuthema. Dabei leiden immer mehr Menschen unter Verdauungsproblemen oder haben eine chronische Erkrankung in diesem Bereich. Stress, ungesunde Ernährung und Medikamente sind oft Faktoren, warum der Darm nicht das tut was er sollte. Gerade Stress kann sich negativ auf die Darmtätigkeit auswirken. Nicht umsonst heißt es im Volksmund „das muss ich erst mal verdauen“, wenn einem etwas unangenehm ist oder stresst. Viele Menschen wissen nicht, dass gerade der Darm eine sehr wichtige Aufgabe für unsere Gesundheit erfüllt. Denn der Darm produziert 80 Prozent der Immunzellen zur Abwehr von Krankheiten und trägt damit wesentlich zur Gesunderhaltung von Körper und Geist bei.

Richtig verdaut Eine funktionierende Verdauung beginnt bereits schon mit dem ersten Bissen. Denn je besser und länger gekaut wird umso leichter tut sich der Darm mit der Aufnahme und Verarbeitung der Inhaltsstoffe. Im Magen werden mit Hilfe der Magensäfte die Proteine und Fette und der Zucker als wichtige Energielieferanten aus der Nahrung herausgelöst. Danach kommt die Nahrung in den Dünndarm, wo sie von Enzymen und Darmbakterien bearbeitet wird. Am längsten dauert die Nahrungsverwertung im Dickdarm. Hier arbeiten die meisten Mikroorganismen, um die Vitalstoffe aus der Nahrung zu lösen und ins Blut und zu den Zellen zu transportieren. Milliarden von Mikroorganismen steuern hier den Großteil aller Stoffwechselvorgänge im Körper. Der Darm produziert lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Aminosäuren und neutralisiert Stoffe, die unseren Organismus schädigen können. Der verwertete Darminhalt wird zum Schluss im Mastdarm entwässert und verdichtet. Die zahlreichen Nerven signalisieren, wenn die Stoffe bereit sind, den Körper zu verlassen.

Wenn die Verdauung stockt In den letzten 100 Jahren hat sich unsere Lebensweise deutlich verändert. Die meisten von uns üben eine sitzende Tätigkeit aus und auch die Ernährung hat sich gewandelt. Wir ernähren uns viel zu oft von industriell gefertigten Produkten. Zudem essen wir zu fett, zu eiweißreich, zu salzig und zu süß. Daher leiden Schätzungen zufolge 30 Prozent der Österreicher unter Verstopfung. Von Verstopfung spricht man, wenn seltener als nach zwei bis drei Tagen ein spontaner Stuhlgang erfolgt. Leider greifen dann viele zu schnell zu sogenannten Abführmitteln. Diese helfen aber nur kurzfristig. Um gezielt was für seine Verdauung zu tun, muss man seine Lebensweise und negative Faktoren wie Bewegungsmangel und ballaststoffarme Ernährung genau unter die Lupe nehmen. Erkrankungen liegen in den seltensten Fällen vor. Sollte man sich dennoch nicht sicher sein, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt. Wichtig, um die Verdauung in Gang zu bringen ist viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wer sich damit schwer tut, zwei oder mehr Liter Wasser am Tag zu trinken, kann mit ein paar kleinen Tricks nachhelfen. So kann man das Jausensemmerl bzw. das Frühstücksweckerl durch Buttermilch o. ä. Fitmacher bzw. flüssige Milchprodukte ersetzen. Als Hauptmahlzeit kann man auch eine Suppe zu sich nehmen, die sättigt und führt zusätzlich Flüssigkeit zu. Wer gerne einen Espresso trinkt, sollte diesen um ein großes Glas Wasser erweitern. Auch Probiotika können sich positiv auf den Darm auswirken. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Milchprodukte mit probiotischen Zusätzen. Wichtiges Organ Rund 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit nehmen wir im Laufe eines Lebens zu uns. Diese Mengen müssen natürlich auch adäquat verwertet werden. Insgesamt ist der Darm sechs bis acht Meter lang und wird von Billiarden von Darmbakterien bevölkert, die die Nah-

rung zerlegen und verwerten. Ohne diese ist eine funktionierende Verdauung nicht möglich. Auch werden im Darm dreimal mehr Immunzellen gebildet als in der Milz, dem Knochenmark und den Lymphknoten zusammen. Negativ auswirken kann sich auch eine gestörte Darmflora. Stoffe, die in unseren Lebensmitteln vorkommen, aber auch Stress und Medikamente können eine funktionierende Verdauung stören. Gerade seelische Anspannung kann sich negativ auf die Verdauung auswirken, da der Darm sehr eng mit dem Nervensystem verbunden ist. Unser Darm wird von mehr Nervensträngen umhüllt als unser Gehirn. Erkrankt Darmgesundheit sollte für jeden Menschen ein wesentliches Thema sein, denn nur mit einem gesunden Darm geht es uns gut. Neben der bekanntesten Erkrankung des Darms, dem Darmkrebs, gibt es auch andere Erkrankungen die weniger bekannt aber nicht weniger schwerwiegend sind, weil sie das Leben Betroffener beeinträchtigen können. Aber gerade diese Beeinträchtigungen sind oftmals ein Tabuthema. Eine der bekannteren chronischen Erkrankungen des Darms ist Morbus Crohn. Sängerin Anastasia leidet darunter und hat diese Erkrankung einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Morbus Crohn ist eine nicht ansteckende chronisch-entzündliche Erkrankung des Darms. Diese kann prinzipiell den gesamten Verdauungsapparat vom Mund bis zum After befallen. Eine komplette Erkrankung ist jedoch eher selten. Meist tritt die Krankheit in Schüben auf und kennzeichnet unterschiedlich starke Entzündungen des Darms, die in unterschiedlichen Abschnitten des Organs vorkommen. Die genauen Ursachen für die Erkrankung sind noch nicht geklärt. Vermutet wird eine Kombination aus Genetik, Immunsystem, Infektion und Umwelteinflüssen. Morbus Crohn ist eine Krankheit, die Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Die Erkrankung kann prinzipiell DIE BURGENLÄNDERIN | 35


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Die Irrigoskopie (Röntgen des Dickdarmes) ist eine wichtige Alternative zur Kolosokopie, wenn diese nicht möglich ist. Besonders bei Einengungen des Darmes oder massiven Divertikeln ist es sinnvoll, an diese schonende Untersuchungsmöglichkeit zu denken. Friedrich Karner, Arzt, Institut für bildgebende Diagnostik MR/CT Neusiedl am See GmbH

jeden Abschnitt des Magen-Darm-Traktes betreffen, daher sind auch die Beschwerden unterschiedlich. Am öftesten ist jedoch der letzte Abschnitt des Dünndarms betroffen. Hier kommt es meist zu Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Müdigkeit und breiig-schleimigem Durchfall. Behandelbar ist Morbus Crohn sehr gut durch Medikamente. Eine konsequente Einnahme kann eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erzielen. Heilung gibt es für die Erkrankung noch keine. Eine weitere chronische Entzündung des Darms ist Colitis ulcerosa. Dies ist eine Geschwürbildung des Dickdarms und äuße äußert sich mit blutigem Durchfall und ge k ra mpfa r t igen Bauchschmerzen. Ursache und Entstehung sind wissenschaftlich noch nicht geklärt. Es werden ähnlich wie bei Morbus Crohn verschiedene den Faktoren wie, genet genetische, immunologische gisc und infektiöse als Ursache verm mutet. Generell sind Frauen und si Männer gleicherM m maßen betroffen. In Österreich sind 36 | DIE BURGENLÄNDERIN

laut Schätzungen, wie auch bei Morbus Crohn, 20.000 bis 30.000 Menschen betroffen. Bei Colitis ulcerosa beginnt die Erkrankung meist im untersten Darmabschnitt dem Mastdarm, breitet sich dann aber kontinuierlich nach oben aus. Oftmals ist Colitis ulcerosa schwer von Morbus Crohn zu unterscheiden. Die Krankheit äußert sich meist durch Durchfall und damit ist für die Betroffenen ein hoher Blut-, Wasser- und Eiweißverlust verbunden. Auch ist das Risiko für Colitis ulcerosaPatienten an Darmkrebs zu erkranken erhöht. Neben einer medikamentösen Behandlung ist auch eine Operation möglich, da die Erkrankung durch die Entfernung von Dick- und Mastdarm geheilt werden kann. Neben diesen beiden chronischen Darmerkrankungen ist Darmkrebs eine sehr häufige Erkrankung des Verdauungsorgans. In Österreich erkranken jährlich rund 5000 Menschen an Darmkrebs. Wobei Frauen und Männer gleichermaßen betroffen sind. Darmkrebs entsteht zu 90 Prozent aus gutartigen Schleimhautwucherungen und das sehr schleichend. Von der Veränderung vom Darmpolypen hin zu einem Krebs kann es bis zu zehn Jahre dauern. Daher sind auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders bei familiären Vorerkrankungen und ab dem 50. Lebensjahr wichtig. Warum Darmkrebs überhaupt entsteht ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. Der Krebs tritt am häufigsten zwischen dem 40. und dem 75. Lebensjahr auf. Erbliche Vorbelastung als Ursache für Darmkrebs

wurde bereits erwähnt, aber auch Ernährung und Lebensstil können das Risiko beeinflussen. Wichtig ist hierbei ein gesundes Ernährungsmuster mit ausgewogener, leicht verdaulicher und fettarmer Nahrung. Vorsorge In Österreich wird im Rahmen der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung auch ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl und eine Rektaluntersuchung angeboten. Gerade für die Früherkennung von Darmkrebs ist eine Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig, da wie bereits erwähnt, Darmkrebs sich schleichend entwickelt. Bei den Untersuchungen, die beim niedergelassenen Arzt oder im Spital durchgeführt werden können, können Darmpolypen und damit ein möglicher Vorläufer erkannt und entfernt werden, und somit kann entstehendem Krebs vorgebeugt werden, bevor dieser sich ausbreitet und lebensgefährlich wird. Eine Darmspiegelung oder das händische, rektale Abtasten durch den Arzt sind sicher nicht die angenehmsten Untersuchungen, tragen aber wesentlich zur Darmgesundheit und Darmkrebsvorsorge bei. Allein durch einen rektalen Tastbefund können über die Hälfte der Fälle von Mastdarmtumoren erkannt werden. Gesunder Darm auf Reisen Auch für einen gesunden Darm ist die richtige Reiseapotheke im Gepäck zu haben, besonders wichtig.


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FAC TBOX

Die perfekt ausgestattete Reiseapotheke Mittel gegen: ēƎFieber, Schmerzen, Grippe ēƎMund- und Rachenentzündungen ēƎDurchfall ēƎErbrechen ēƎVerdauunsbeschwerden ēƎReisekrankheit ēƎSonnenbrand, Insektenstiche ēƎNasen-, Ohren- und Augentropfen ēƎƎMineralstoffe zum Auffüllen der Depots bei schwerem Durchfall

ēƎƎPräparate zur Wiederherstellung der Darmflora ēƎƎZäpfchen für Fieber und Schmerzen (vor allem, wenn man mit Kinder reist) ēƎƎMalariaprophylaxe (wenn man in ein Malariagebiet reist) Gegen Verletzungen: ēƎMittel zur Hautdesinfektion ēƎWund- und Heilsalbe ēƎƎAluminisierter Verbandmull gegen Verbrennungen

ēƎElastische Binden ēƎMullbinden ēƎPflaster in allen Größen Sowie: ēƎFieberthermometer ēƎSchere und Pinzette Nicht vergessen: ēƎƎDauermedikamente (z. B. gegen Bluthochdruck, bei chronischen Erkrankungen, aber auch die Anti-Baby-Pille)

Im Gespräch mit der BURGENLÄNDERIN spricht Monika Oszvald über Morbus Crohn Frau Oszvald wie sind Sie mit der Diagnose Morbus Crohn umgegangen? Ich war damals 24 Jahre alt, als zu Beginn meiner Erkrankung leichte Durchfälle und Fieberschübe auftraten. Mein Krankheitsweg war wegen der damals weitgehenden Unkenntnis der Erkrankung und des Nicht-Vorhandenseins von Untersuchungsgeräten in einem ländlichen Krankenhaus für die heutigen Verhältnisse sicherlich untypisch und unvorstellbar. Erst nach zweimonatigem Spitalsaufenthalt, nach fast viermonatigen Fieberschüben wurde dann 1986 im AKH Wien der Crohn diagnostiziert. Zur Zeit meiner Diagnosestellung lagen Hoffnung und Verzweiflung bei mir sehr nah beieinander. Rückschläge vernichteten die vorher entstandenen Hoffnungen und erzwangen die Fähigkeiten, mich in Geduld zu üben. Wie lebt man mit dieser Diagnose bzw. mit welchen Einschränkungen muss man rechnen? Die Diagnose Morbus Crohn bedeutet einen großen Einschnitt in die bisherigen Lebensgewohnheiten eines Menschen. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen meist noch Probleme am Arbeitsplatz, finanzielle Probleme und leider oft

auch Schwierigkeiten im Privatleben. Die Selbsthilfegruppe war für mich eine Chance, meine chronische Erkrankung annehmen zu können und damit das eigene Leben anzunehmen mit allen Facetten, die es bietet. Der Kontakt mit anderen Betroffenen, zur weiteren Lebensbewältigung bei meinen Fistelproblemen, war für mich sehr hilfreich. Leben mit M. Crohn ist: viele Tipps und Tricks kennen, damit die Krankheit nicht dich beherrscht, sondern du die Krankheit. Das größte Problem des täglichen Lebens, mit dem CED-Erkrankte immer wieder konfrontiert werden, sind die Durchfälle. Dass eine Toilette gut erreichbar und ohne Verzug aufgesucht werden kann, sollte bei der Auswahl der Arbeitsstelle bzw. bei der Teilnahme an gewissen Freizeitaktivitäten mitbedacht werden. Obwohl es grundsätzlich keine Einschränkungen in der Berufswahl gibt, ist im Krankheitsschub die körperliche Leistungsbreite üblicherweise eingeschränkt. Vom aktuellen körperlichen Zustand ist auch die Art und Intensität der Sportbetätigung abhängig und soll nach diesem ausgerichtet werden. Auch bei der Planung einer Reise wäre ein stabiler Krankheitszustand von Vorteil.

Monika Oszvald, ÖMCCV Zweigstelle Burgenland

Das Abschätzen der Erfordernisse, der Strapazen im Hinblick auf die Zeitdauer und die Verkehrsmittel, gehört für uns zur Reiseplanung. Wie sehen Sie den Umgang mit dem Thema in der Öffentlichkeit? Meiner Ansicht nach ist das Wichtigste die Information. Information der Patienten, der Angehörigen, aber auch die Information und Bewusstseinsbildung in den Schulen, der Politik, der Öffentlichkeit usw. Die Bedürfnisse, Sorgen und Probleme von CED-Erkrankten müssen ein Thema in der Österreichischen Gesundheitspolitik sein. Leider ist die Darmkrankheit oft ein Tabu-Thema. Besonders Jugendliche mit CED haben nicht nur körperliche Beschwerden, sondern stehen auch psychisch unter Druck: Minderwertigkeitsgefühle, Angst, wegen der Erkrankung ausgegrenzt zu werden … Ich wünsche mir, dass der Umgang mit diesem Thema von der öffentlichen Hand auch unterstützt wird. DIE BURGENLÄNDERIN | 37


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Scharfe AUGENBLICKE Das „schlechte Sehen“ kann im Alltag zu einer richtigen Last werden. Die vielen Operations- und Behandlungsmethoden können bei richtigem Einsatz aber buchstäblich ein Lichtblick für Betroffene sein. Text: Eva Kopf, Fotos: Fotolia, beigestellt

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s fängt bereits nach dem ersten Augenaufschlag bei der Zubereitung des Frühstücks an, macht sich kurz darauf auf dem Weg in die Arbeit beim Auto fahren oder beim Schreiben einer E-Mail bemerkbar und zieht sich durch den gesamten restlichen Tag. Wer an einer Sehschwäche leidet, muss sich im banalen Alltag oft über viele Hürden tasten. Und 25 Prozent aller Österreicher kennt diese Hürden nur allzu gut, denn sie sind fehlsichtig und können ihre Umgebung je nach Stärke der Sehschwäche nur verzerrt oder verschwommen wahrnehmen. Abgesehen davon, dass Betroffene unter anderem Objekte, Personen oder Buchstaben nicht klar erkennen können, kann sich eine Sehschwäche durch weitere unangenehme Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, trockene Augen oder Augenentzündungen bemerkbar machen. Die Ursachen können, angefangen von erblich bedingten Gründen, über eine Verkrümmung

der Hornhaut oder weiteren Augenerkrankungen bis zur altersbedingten Verfestigung der Linse, ganz unterschiedlich sein und sollten in jedem Fall von einem Augenarzt individuell untersucht und abgeklärt werden. Um die Wartezeit bis zum nächsten Augenarzttermin jedoch zu überbrücken, hat die BURGENLÄNDERIN die verschiedensten Sehbehelfe mit einem Adlerblick unter die Lupe genommen. Klassisch und altbewährt Die klassische Brille wurde bereits Ende des 13. Jahrhunderts erfunden und hat sich bis heute erfolgreich als Sehhilfe durchgesetzt. Und das zu recht – denn wer beispielsweise an Kopfschmerzen, Migräne, Schwindelgefühl oder Lichtempfindlichkeit leidet, kommt am besten mit der guten alten Brille zurecht. Sie lässt sich schnell auf-und absetzen und muss nicht in allen Alltagssituationen getragen werden. Vor allem zuckerkranke Menschen sollten auf das gläserne Gestell zählen, da deren Augen zu Trockenheit und Infektionen neigen und dies am ehesten durch die Brille

In letzter Zeit zeigt sich eine steigende Nachfrage nach der LasikOperation mittels Hornhautlaser. Wilfried Obermayer, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie

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vermieden werden kann. Ein Nachteil der Gläser liegt jedoch im eingeschränkten Sichtfeld, das für Brillenträger schnell zum Störfaktor werden kann. Zusätzlich zur Brille können sich sehschwache Personen auch mit verschiedenen Linsenarten Abhilfe verschaffen. Werden die Linsen nur für vereinzelte Tage gebraucht, so gibt es die sogenannte Tageslinse. Möchte man die Linse allerdings öfters beziehungsweise ein Monat durchgängig täglich tragen, so kann auf die Monatslinse zurückgegriffen werden. Generell sind zwei spezielle Arten von Kontaktlinsen zu unterscheiden: die weiche und die harte Linse. Die weiche Linse eignet sich optimal für sportliche Aktivitäten, da sie nicht leicht aus dem Auge rutscht. Zudem erzeugen sie kein Fremdkörpergefühl im Auge und können ohne Eingewöhnungszeit getragen werden. Jedoch erfordert diese Art von Linsen einen wesentlich höheren Pflegeaufwand als die harte Variante. Harte Linsen haben auch den Vorteil, länger zu halten und weisen zudem eine viel geringere Infektionsgefahr auf. Die weiche Variante kann bei guter Sauerstoffdurchlässigkeit bis zu zwölf Stunden im Auge verweilen, harte Linsen hingegen bis zu 18 Stunden. Sind Linsen nicht mehr brauchbar, so ist dies durch Warn40 | DIE BURGENLÄNDERIN

zeichen wie einer verstärkten Lichtempfindlichkeit oder Rötung der Augen zu erkennen. Generell sollten Linsen nach jedem Gebrauch gereinigt und niemals über Nacht getragen werden. Hartnäckige Ablagerungen sollten wöchentlich mit einem Proteinentferner auf enzymatischer Basis beseitigt werden. Sowohl die Verwendung der Brille als auch der Einsatz von Kontaktlinsen können komplizierte Brechungsfehler des Auges oder eine Hornhautverkrümmung allerdings nur schlecht korrigieren. Neue Trends im Blickpunkt Vom „blinden Hendl“ zum Adlerauge – das versprechen zwei populäre operative Behandlungsmethoden. Zum einen besteht die Möglichkeit mit Hilfe einer Laserbehandlung zu einem brillen- beziehungsweise linsenfreien Leben zu kommen. Dabei wird die Brechkraft der Hornhaut mit dem Laser verändert. Diese ist bei einer Kurzsichtigkeit von bis zu minus neun Dioptrien empfehlenswert. Bei mehr Dioptrien kann die Narbenbildung zum Problem werden. Für Personen mit mehr als minus neun Dioptrien sind dauerhafte Linsenimplantate geeignet. Dabei wird eine Linse mit zwei kleinen Clips auf der Iris befestigt. Allerdings wird dabei

ein Fremdkörper in das Auge gebracht, womit auch die Infektionsgefahr steigt. Beide Eingriffe können relativ schnell und ohne Vollnarkose abgewickelt werden. Oft dauert die Operation nur zehn Minuten. Der alternative Blickwinkel: Tipps und Tricks Heutzutage tritt die Sehschwäche unter anderem auch verstärkt durch vermehrte Bildschirmarbeit auf. Um diese im Arbeitsalltag zu vermeiden, gibt es auch alternative Methoden, die sich positiv auf die Sehleistung auswirken: Gerade Menschen, die über lange Zeit in den Bildschirm schauen, verbrauchen größere Mengen an Vitamin A, um neuen Sehpurpur aufzubauen. Hin und wieder ein Glas Karottensaft zu trinken, ist in diesem Fall sehr sinnvoll. Weiters sollte man öfter über den Bildschirm hinweg in die Ferne und dann wieder zurück in die Nähe schauen, um den Augenmuskel zu trainieren. Auch Atemübungen können hilfreich sein, da sie das Sehzentrum im Gehirn mit Sauerstoff versorgen. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, sich eine spezielle Brille für die Arbeit am Bildschirm von einem Optiker anfertigen zu lassen.


WOHNEN & DESIGN Einrichtungen, Design & Ideen

Getränkespender

Foto: Land Burgenland

Sprudelnde Erfrischung

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„JUNGES WOHNEN“ IN ILLMITZ: LAbg. Josef Loos, LH Hans Niessl, Bgm. Alois Wegleitner und OSG-Geschäftsführer Dr. Alfred Kollar (v. l.).

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ie burgenländische Landesregierung hat auf Initiative von Wohnbaureferent und Landeshauptmann Hans Niessl eine Sonderförderaktion für den mehrgeschossigen Wohnbau beschlossen. Je zehn Millionen Euro in den Jahren 2014 und 2015 werden für diese Sonderförderaktion bereitgestellt. Zudem bedeutet die Aktion eine Sicherung von Arbeitsplätzen und Stärkung der

Baubranche. Die mit 1. Mai 2014 gestartete Sonderförderaktion 2014/2015 wird in Form von Kombi-Darlehen umgesetzt. 40 Prozent der möglichen Fördersumme werden als Direktdarlehen vergeben, für die restlichen 60  Prozent wird für Fremddarlehen (Hypothekardarlehen, Bausparkassendarlehen) für einen Zeitraum von maximal 27,5 Jahren ein rückzahlbarer Annuitätenzuschuss gewährt.

Foto: Depot

Sonderförderaktion

ei herrlichem Sommerwetter lassen sich die Tage am besten draußen verbringen – am besten bei einem entspannten Picknick mit Freunden und Familie. Um sich auch outdoor so richtig zu verwöhnen, bietet Depot zahlreiche, stylische Helferlein an. Ein perfekter Begleiter, um die Sonne zu genießen, der zugleich auch herrlich erfrischt, ist der Getränkespender. Praktisch aus Kunststoff, hält er Wind und Wetter stand. Das herrliche Mintgrün passt perfekt in jeden Garten. Einfach auffüllen und das Leben und den Sommer Genießen. Den Getränkespender gibt es um 14,99  Euro bei Depot. Dies und viele weitere Wohnschmankerl für drinnen und draußen findet man auf: www.depot.at

Fotos: beigestellt

GETEILT Inspiriert von zahlreichen House-Sharing-Projekten hatten Ulrike-TschabitzerHandler und Albert Handler die Idee, ein Haus zu bauen und zu teilen. Nach intensiver Suche rund um den Neusiedlersee wurden sie schließlich in Weiden am See fündig. Ein kleines, verfallenes Bauernhaus sollte es sein. Nun ist ein neues 68 m2 großes Haus mit pannonischem Garten entstanden: das Markt 67. Ab Juli 2014 ist es möglich, ein Membership zu erwerben. Insgesamt können fünf Member sieben Wochen im Jahr nutzen das Haus. Nähere Infos unter: www.markt67.at oder hello@markt67.at

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Holz ist

GENIAL Heißt es in der Werbung. Und tatsächlich ist dies nicht nur ein findiger Werbespruch. Kein Werkstoff ist vielseitiger einsetzbar als der natürlich nachwachsende Rohstoff Holz. Text: Sabrina Naseradsky, Fotos: Fotolia, beigestellt

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DIE BURGENLÄNDERIN | 43


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Mario Haring, Holz-Center Haring

»DIE EICHE,

DER KLASSIKER UNTER DEN PARKETTHOLZARTEN, LIEGT IMMER NOCH IM TREND. VOR ALLEM IM SOGENANNTEN VINTAGE- ODER USED-LOOK.«

G

erade im letzten Jahrzehnt wurde das technische, ökonomische und gestalterische Potenzial des modernen Holzbaus enorm ausgebaut. Besonders gut sichtbar wird das anhand der Bandbreite moderner Holzkonstruktionen. Diese umfassen mittlerweile öffentliche Bauten ebenso wie den mehrgeschossigen Wohnbau und Hochhausbau und gespannte Tragewerke. Welche Bedeutung Holz als Baumaterial bekommen hat, war in den letzten Jahren noch nicht absehbar. Vor allem ist auch die gesellschaftliche Akzeptanz gewachsen. Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Verwendung von Materialien sind hierbei die wichtigsten Faktoren für das Umdenken in der Bevölkerung. Zudem haben sich die technischen Möglichkei44 | DIE BURGENLÄNDERIN

Der Landhausstil mit leicht astigen Sortierungen passt perfekt als Kontrast zu kubischen Einrichtungen. www.holzharing.at

ten so weiterentwickelt, dass es komplett neue Formen und Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Gut für die Umwelt Holz ist ein entscheidender Klimafaktor. Mit der vermehrten Verwendung von Holz, nicht nur im Wohnbau in Städten und Gemeinden, entsteht ein umfangreicher Kohlenstoffspeicher, der die Umwelt entlastet. Generell wirken sich Bauten aus Holz positiv aus. Eigene Studien zum Zirbenholz belegen die positiven Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Holz hat eine besondere Ausstrahlung und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Denn Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit in einem Raum, selbst in dem es Feuchtigkeit speichert und in trockenen Perioden wieder abgibt. Auch ist die Staubbildung in Holzbauten minimal. Der angenehme Duft von Holz trägt maßgeblich zu einer gehobenen Wohnqualität bei. Alles fertig Einer der größten Vorteile beim Bauen

mit Holz liegt in der kurzen Bauzeit. Viele An-, Um- oder Ausbauten lassen sich heute quasi im Handumdrehen verwirklichen. Der größte Vorteil von Holzbauten ist mit Sicherheit die Systembauweise und Vorfertigung einzelner Teile im Werk. Diese müssen dann nur mehr auf die Baustelle transportiert und montiert werden. Auch können im Werk bereits Haustechnikkomponenten und Installationen exakt eingebaut werden. Durch diese Vorfertigung erhöhen sich auch die Chancen für den Holzbau am Markt. Denn immer mehr Bauträger, aber auch private, setzen auf den Werkstoff Holz. Dieser Boom wird durch die Tatsache begünstigt, dass man mit Holz mittlerweile mehrgeschossige Wohnbauten, aber auch Hochhäuser verwirklichen kann und dabei die Sicherheit nicht zu kurz kommt. Eine Frage der Sicherheit Gerade beim Rohstoff Holz und dessen Verbau im Wohnbaubereich drängt sich die Frage des Brandschutzes geradezu auf. In Österreich sind die Auflagen zum


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Nina Katzbeck, Katzbeck Fenster und Türen

»HOLZ ERFREUT SICH

Holz ist klimaneutral, vermittelt ein angenehmes, gesundes Raumklima, sorgt für Wärme und Wohlbefinden. www.katzbeck.at

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Herbert Fuchs, Hero Holzbau

»DER WERK-

STOFF HOLZ IST GENERELL SOWOHL BEI NEUBAUTEN ALS AUCH BEI SANIERUNGEN IM VORMARSCH.« Thema Brandschutz besonders streng. In der OIB Richtlinie  2 zum Brandschutz, die auch von den Bundesländern herangezogen werden kann, sind die Anforderungen an das Brandverhalten von Baustoffen und die Anforderungen an den Feuerwiderstand von Bauteilen festgelegt. Dass Holz brennt, ist eine Tatsache, aber kein anderes Material ist bei einem Brand so berechenbar wie Holz. Wir alle kennen Holz und wissen, wie es reagiert wenn es brennt. Wer ein Streichholz anzündet kann diese Eigenschaften genau beobachten. Diese Berechenbarkeit gibt auch mehr Sicherheit im Brandfall. Sowohl für die Bewohner eines Hauses als auch für etwaige Einsatzkräfte. Somit erfüllen Häuser aus Holz dieselben Sicherheitsbestimmungen wie Häuser aus anderen Materialien. Zudem sind Holzhäuser auch erdbebensicher. Innen wie außen Doch nicht nur im Wohnbau auch im Außenbereich wird Holz immer beliebter. So bauen immer mehr Bauträger aber auch Private ihre Terrassen oder Balkone aus Holz. Holz ist gerade im 46 | DIE BURGENLÄNDERIN

Die Holzweichfaserplatte ist ein ökologisches Produkt und nicht vom Erdöl abhängig wie andere Dämmstoffe. www.hero-holzbau.at

Außenbereich ein sehr warmes Material, das sofort Wohlbefinden erzeugt. Richtig gepflegt, ist die Gefahr von Splitterung und damit die Verletzungsgefahr, z.  B. der Füße, minimal. Holz ist und bleibt eines der beliebtesten und schönsten Naturmaterialien. Möbel und Accessoires aus Holz sind nicht nur schön anzusehen, sondern riechen auch gut und tragen zu einem angenehmen Raumklima bei. Rustikal, elegant oder nordisch – erlaubt ist, was gefällt. Beachtet werden sollte, dass zu viel, schnell einen SaunaEffekt erzeugen kann. Holz braucht viel Luft und Licht, Helligkeit und Leichtigkeit. Am besten wirkt Holz vor einem ruhigen Hintergrund, aber keine Angst vor einem Stil- oder Holzmix, dieser lockert das Material ungemein auf. Helles Holz zu Weiß funktioniert immer. Aber auch Farben können gemeinsam mit Holz tolle Akzente setzen. Kombiniert mit verschiedenen Stilrichtungen und anderen Holzarten kann helles Holz als Klammer dem eigenen zuhause eine völlig neue Note geben. Ob Natur pur, lackiert, geölt, gewachst oder gelaugt bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Wichtig

ist bei allen Varianten die richtige Pflege der einzelnen Stücke. Lackierte Oberflächen lassen sich leicht reinigen, sind aber empfindlich gegenüber Kratzern. Geölte, gewachste oder gelaugte Flächen sind offenporig und somit empfindlicher gegenüber Flecken. Im Gegenzug lassen sich Flecken oder Kratzer sehr leicht durch abschleifen und Nachbehandlung mit den richtigen Pflegmitteln ausmerzen, sodas das Möbelstück wieder in neuem Glanz erstrahlt. Ein natürlicher Prozess sind Farbveränderungen. Holz verändert auch durch die Sonneneinstrahlung seine Farbe. Am besten ist es, die Holzmöbel keinem Sonnenlicht auszusetzen, oder so zu platzieren, dass die Farbveränderung auch gleichmäßig ist. Mittlerweile sind Holzböden in Wohnungen und Häusern Standard. Doch auch hier ist die Auswahl groß. Laminat imitiert mit Hilde einer Trägerschicht die Optik eines Holzbodens. Er ist zwar preisgünstig, lässt sich aber nicht abschleifen. Parkett gilt als hochwertiger Fußbodenbelag und kann ebenso wie der Massivholzboden abgeschliffen und neu versiegelt werden. Wobei auch bei diesen die Möglichkeit


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besteht, sie natürlich zu belassen und nur zu wachsen oder zu ölen. So bekommen sie einen ganz eigenen Charakter, der sich auf das gesamte Raumgefühl überträgt und ein eigenes Wohnklima schafft.

Bild: Fotolia

Dunkle Parkettvariationen geben dem Raum Farbe und vermitteln ein heimeliges Wohngefühl.

So bleibt Holz länger schön t Wasser sollte nicht auch Holz stehen bleiben, das dieses das Wasser aufsaugt und aufquillt. t Meiden Sie Pfennigabsätze auf Holzböden. t Tisch- und Stuhlbeine bzw. sämtliche Möbel mit Filzgleitern versehen. t Beim Putzen: wenig Wasser verwenden und nur spezielle Reiniger, Öle und Wachse benutzen. t Gleichmäßig der Sonne aussetzen und Gegenstände nicht länger auf ein und derselben Stelle liegen lassen, so werden Unregelmäßigkeiten beim Nachdunkeln vermieden.

Die Burgenländische Wohnbauförderung leistet einen wichtigen Beitrag zur hohen Wohn- und Lebensqualität im Burgenland. In den vergangenen fünf Jahren wurden fast 20.000 Wohneinheiten gefördert. Die Wohnbauförderung ist auch ein Motor für Wachstum und Beschäftigung. Dem Klimaschutz wird durch ihre ökologische Ausrichtung ebenfalls Rechnung getragen. Für das Jahr 2014 steht für die Wohnbauförderung ein Rekordbudget von 122,6 Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll Wohnen im Burgenland weiterhin leistbar sein. INFORMATIONEN und KONTAKT Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesamtsdirektion – Wohnbauförderung Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 057/600 DW 2800, E-Mail: post.wbf@bgld.gv.at www.burgenland.at


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Fertig ist

DAS HAUS Nicht immer quadratisch, aber garantiert praktisch und gut: Fertighäuser sind der Schlüssel zum stressfreien Eigenheim und erleichtern seit Jahrzehnten das Projekt Hausbauen. Text: Eva Kopf, Fotos: Fotolia, beigestellt

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Individualität, Energieeffizienz, persönliche Beratung und Verlässlichkeit findet man beim Familienbetrieb Holzbau Fischer GmbH. Im Bild ein Einfamilienfertigteilhaus in Riederberg. www.fischerfertighaus.at

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as eigene Haus bietet Schutz, vermittelt ein Gefühl von Heimat und stiftet Identität. Doch der Weg bis zur Erfüllung des Traumes vom Eigenheim ist oft ein sehr langer und vor allem mühsamer. Jahrelang bieten sich den „Häuslbauern“ Bilder, die dem Traumhaus nicht im Geringsten ähnlich sehen. Unzählige Erdhaufen auf dem ganzen Grundstück verteilt, Mörtelund Beton-Massen die erst richtig gemischt werden müssen, um dann die durchaus schweren Ziegel aufeinandersetzen zu können und eine Vielzahl an oft unbekannten Werkzeugstücken die darauf warten, richtig bedient zu werden. Wenn man dann auch noch in riesen Kostenfallen durch kleine Entscheidungsfehler oder schlechte Beratung tappt, dann kann der Traum vom Eigenheim schnell zum wahren Albtraum werden. Die Fallen scheinen an jeder Ecke des zukünftigen Traumhauses zu lauern. Wer diesen jedoch entgehen möchte, der kann – ganz einfach – auf bezugsfertige Häuser zurückgreifen. Varianten für jeden Hausbautyp Bei Fertighäusern sind verschiedene Varianten zu unterscheiden. Beim schlüs-

Birgit Sachs, Holzbau Fischer GmbH

»DER TREND IM FERTIGHAUSSEK-

TOR GEHT EINDEUTIG HIN ZUR INDIVIDUALITÄT. DIE AUSWAHL REICHT VOM BUNGALOW UND ZWEIGESCHOSSIGEN HAUS ÜBER FLACH- ODER WALMDÄCHER BIS ZU PUTZ- ODER HOLZFASSADEN.« selfertigen Haus übernimmt der Anbieter zusätzlich zu den Außenwänden von der Installation der Elektroanschlüsse, der Heizung und der Sanitäranlagen bis zum Verputzen der Innenwände und der Dämmung auch den gesamten In-

nenbereich des Hauses. Je nach Art und Größe des Hauses sind schlüsselfertige Häuser nach drei bis sechs Monaten Bauzeit einzugsbereit. Wer sich beim Hausbau dann aber doch gerne selbst verwirklichen möchte und obendrein DIE BURGENLÄNDERIN | 49


| wohnen & design

Andreas Waha, Baufirma Waha GmbH

»ZUR STEI-

GERUNG DES WOHNKOMFORTS SIND GROSSZÜGIGE VERGLASUNGEN ZUM GARTEN HIN DER TREND DER ZEIT. ZUDEM WERDEN DIE KUNDEN IMMER ENERGIEBEWUSSTER.« Geld sparen will, der kann sich beim sogenannten Aus- beziehungsweise Mitbauhaus austoben. In den meisten Fällen bezieht sich die Eigenleistung auf den Innenausbau des Hauses. Man kann also davon ausgehen, dass man bei der Schlüsselübergabe ein Haus vorfindet, das gegen äußere Einflüsse wie Regen geschützt ist und auch Unbefugten keinen Eintritt ermöglicht. All jene, die handwerklich begabt sind, können beim Bausatzhaus Hand anlegen. Die Leistung des Anbieters besteht darin, die vorgefertigten Bauteile des Hauses zum Grundstück anzuliefern. Danach kann der Hausbesitzer frei entscheiden, ob er 50 | DIE BURGENLÄNDERIN

Die Nachfrage nach Luft- und Erdwärmepumpen kombiniert mit Fußbodenheizung nimmt beim Hausbau zu. www.waha.at

den gesamten Aufbau in Eigenregie durchführen möchte oder für diverse Arbeiten Unterstützung vom Anbieter anfordert. Diese Variante erfordert allerdings viel Zeit – ist aber immer noch ein kürzeres Unternehmen als der konventionelle Hausbau. Die Vor-und Nachteile Fertighäuser zeichnen sich vor allem durch eine kurze Bauzeit mit fixen Terminen und festen Preisen aus. Zudem können verschiedene Musterhäuser bereits vor dem Bau besichtigt werden. Fertigmodelle aus Holz weisen eine gute Öko-Bilanz auf und haben durch ihre Dämmung einen kostensparenden Heizverbrauch. Allerdings verlieren die fertigen Häuser laut Untersuchungen bereits nach einigen Jahren an Wiederverkaufswert. Ein weiterer Nachteil besteht auch im Preis. Denn Fertighäuser kosten häufig nicht weniger als konventionelle Häuser. Weiters sollte man sich vorab unbedingt über die enthaltenen Leistungen informieren, da diese nicht gesetzlich festgelegt sind und von Anbieter zu Anbieter variieren können.

Individualität statt „Stangenware“ Bei Fertighäusern kann zwischen dem Massivbau mit Stahlbeton oder dem Leichtbau durch Stahlleichtbau oder mit Holz gewählt werden. Deutlich im Trend liegt aber das Holz, aus dem 95  Prozent aller Fertighäuser gebaut werden. Gerade bei der Gestaltung des Innenbereichs kann der Besitzer dem Haus eine persönliche Note verleihen. Die Art der Treppen oder die Farbe der Fensterbänke und Fliesen sind nur einige Details, die das Fertighaus zum besonderen Wohntraum machen. Zudem bedienen die Anbieter wie „Hartl Haus“ die verschiedenen Geschmäcker auch mit unterschiedlichen Außendesign-Variationen. Vom Bungalow über klassische Satteldachhäuser bis hin zu topmodernen Flachdach-Häusern. Und weil die Budgets der Kunden so unterschiedlich wie die Wünsche sind, bietet zum Beispiel Hartl Haus auch das perfekte Hausprogramm mit den Linien „Architektenhäuser“, „Traumhäuser“, „Aktionsprogramm Trend“ und dem neuesten Produkt, dem „Top³-Haus“.


KULTUR & FREIZEIT

Fotos: Stephan Flad, beigestellt

Foto: Thommy Mardo

Bühne, Kunst & Festivals

Sänger Xavier Naidoo

Vormerken!

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Der Sommer kann sich hören lassen

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uf der Seebühne Mörbisch kommt man nicht zur Ruhe und das ist gut so. Folgt dort doch ein Eventhighlight auf das nächste. Am 6. August lassen bei „Best of Austria“ hochkarätige Entertainer wie

Rainhard Fendrich, Stefanie Werger und die Seer Heimatgefühle aufkommen. Und tags darauf, am 7. August, bietet die Abba-Mania den Besuchern ein wahres Klangfeuerwerk. www.moerbischersommer.at

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Gewinnen Sie 2 x 2 Tickets für Best of Austria am 6. August sowie 2 x 2 Tickets für Abba Mania am 7. August. Zur Teilnahme einfach das Kennwort: Austria bzw. ABBA per E-Mail an gewinnspiel@dieburgenlaenderin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Viel Glück!

Einsendeschluss ist der 27. Juni 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ein Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

ein fünftes Soloalbum „Bei meiner Seele“ katapultierte den deutschen Superstar Xavier Naidoo erneut an die Spitze der deutschen Charts. „Alles kann besser werden“ prophezeite Xavier Naidoo bereits auf seiner Single und seinem gleichnamigen Album, die ihn als einen der populärsten und nachhaltigsten Interpreten im deutschsprachigen Raum bestätigten.  In der Tat hat Xavier Naidoo seit seinem Debüt vor 15 Jahren einen atemberaubenden Erfolgsweg zurückgelegt. Sich von seinen Liedern in eine andere Welt entführen lassen kann man am 20. August ab 20 Uhr bei seinem Open-Air auf der Seebühne Mörbisch. Infos und Tickets unter: www.moerbischersommer.at 

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| kultur & freizeit

In Mörbisch

GELANDET Sie war die jüngste Kammersängerin an der Komischen Oper Berlin und ist seit zwei Jahren für das weltgrößte Operettenfestival verantwortlich. Wie sehr Dagmar Schellenberger für Mörbisch glüht, das wurde im Gespräch mit der BURGENLÄNDERIN deutlich. Text: Sabine Kritsch-Schmall, Fotos: Emmerich Mädl

D

ie Gerüchteküche war am Kochen, als es nach 20 Jahren Intendanz von „Mister Mörbisch“ Harald Serafin galt, die Leitung der Seefestspiele neu zu besetzen. Zur Überraschung vieler Hellseher setzte sich unter den 35 Bewerbern mit Dagmar Schellenberger eine Frau durch, der es gelang, die Jury ohne Gegenstimme mit ihrer Erfahrung auch auf der Seebühne und mit ihrem Konzept zu überzeugen. In ihrer ersten Saison im Vorjahr hatte Schel-

lenberger nicht nur die Produktion der Operette „Der Bettelstudent“, sondern auch einen großzügigen Ausbau des Festspielgebäudes zu bewältigen. In diesem Sommer steht das Musical „Anatevka“ auf dem Spielplan und die Intendantin persönlich auf der Bühne. Derzeit steuert alles auf die Premiere am 10. Juli zu. Steuerfrau Dagmar Schellenberger stand aller Hektik zum Trotz für ein Interview zur Verfügung. Ihre Karriere als Sopranistin hat Sie von Berlin ausgehend in Musikmetropolen rund um den Erdball geführt, bevor Sie im September 2012 die Intendanz der Seefestspiele übernommen haben. Mit ihrer Bestellung haben Sie sich dazu entschlossen, Wahlburgenländerin und in Mörbisch ansässig zu werden. Wie sehr haben Sie sich inzwischen in der außerhalb der Saison eher beschaulichen Gemeinde eingelebt? Mörbisch ist für mich ein Stück Heimat

geworden. Wenn ich von meiner vielen Fahrten nach Wien und anderswohin oft auch spät nachts hierher zurückkehre, dann komme ich nach Hause. Meine Familie lebt in Berlin, besucht mich aber im Sommer, wobei es besonders meine beiden kleinen Enkelkinder genießen, die „Berliner Luft“ gegen „Landluft“ zu tauschen. Ganz nach Mörbisch übersiedelt, also eine weitere „Zuagraste“, das ist meine Siamperserkatze Ziba, eine „Kampfkatze“, wenn es darum geht, ihr Mörbischer Revier zu verteidigen. Wenn ich hier einkaufen gehe, kennen mich die Leute und ich kann und konnte viele Kontakte knüpfen. Leute aus Mörbisch machen jetzt verstärkt in der Statisterie mit, genauso wie es mir ein Anliegen ist, alle Künstler im Ort selbst unterzubringen. Das ist für mich keine Pflichtübung, sondern ich schätze Mörbisch als einen Ort der Entschleunigung, denn Action habe ich ja genug. Auch Ihre zweite Saison ist besonders reich an Action. Zusätzlich zu Ihren

Vor Herausforderungen den Kopf in den Sand zu stecken, das ist nicht meine Art. Dagmar Schellenberger, Intendantin, Kammersängerin und Wahlburgenländerin

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kultur & freizeit |

Spielplan der Seefestspiele Mörbisch 2014 ēƎƎ„ Anatevka“:Ǝø÷čƎJu(%Ǝ%/ƎùúčƎ1#1/0Ǝù÷øûƎ ēƎƎ„Operette kennt keine Grenzen“: (ƎøúčƎ1* ƎøûčƎ1#1/0Ǝù÷øûƎ ēƎƎ„Heute ziagt der g’schupfte Ferdl frische Socken an“: )%0ƎGer$. Ǝ.*/0ĎƎøĀčƎ 1(%Ǝù÷øû www.seefestspiele-moerbisch.at

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| kultur & freizeit

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Showhighlights auf der Seebühne Mörbisch ēƎƎSchlagernacht am Neusiedler SeeƎƎ øüčƎ1* ƎøýčƎ 1(%Ǝù÷øû ēƎƎGiganten der BlasmusikƎƎ ùÿčƎ 1(%Ǝù÷øû ēƎƎRock’n’Roll ForeverƎ ùĀčƎ 1(%Ǝù÷øû ēƎƎAl Bano CarrisiƎ ú÷čƎ 1(%Ǝù÷øûƎ ēƎƎVoices of MusicalƎƎ üčƎ1#1/0Ǝù÷øûƎ ēƎƎBest of Austria Ǝ ýčƎ1#1/0Ǝù÷øû ēƎƎAbba Mania Ǝ þčƎ1#1/0Ǝù÷øûƎ ēƎƎXavier NaidooƎ ù÷čƎ1#1/0Ǝù÷øû ēƎƎHansi Hinterseer Ǝ ùøčƎ1#1/0Ǝù÷øûƎ www.moerbischersommer.at

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vielen Aufgaben und Pflichten als Intendantin eines großen Festivalbetriebes haben Sie in „Anatevka“ die Partie der „Golde“, der Frau des Milchmanns „Tevje“, übernommen. Weshalb diese Doppelrolle? Die Trennung im ersten Jahr war sehr gut, denn ich konnte mir einen Überblick verschaffen. Diesmal hat mein Leading Team mit Regisseur Karl Absenger und Dirigent David Levi gemeint: „Du bist die ideale Golde“. Und auch das Publikum hat gefragt: „Wann erleben wir Sie auf der Bühne?“ Ich werde nicht jedes Jahr selbst auf der Bühne stehen, aber ich möchte für das Publikum noch greifbarer werden. Schon im Vorjahr habe ich unseren Gästen gerne gezeigt, wo zum Beispiel die Toiletten sind und wir haben Fotos gemacht. Da passt es auch, dass ich heuer selbst mitspiele. Wie lassen sich diese Mehrfachbelastung und der Umstand, dass Sie als „Golde“ quasi unter der Herrschaft von Regisseur Karl Absenger stehen, meistern? Weisungen des Regisseurs zu empfangen, das ist für mich überhaupt kein Problem,

denn ich bin ein „Theatertiger“ und weiß mich im Interesse der Inszenierung auch unterzuordnen. Ein wenig hektisch kann es schon werden, denn nach der Begrüßung und der Ansage zu Beginn der Aufführungen habe ich nur wenige Sekunden Zeit, um in mein Kostüm zu schlüpfen. Etwas geringer wird die Belastung dadurch, dass ich nicht alle 23 Vorstellungen selbst singe, sondern dass es mit Ingrid Habermann eine zweite Besetzung gibt. Sie sind in diesem Sommer aber nicht nur als Intendantin und Bühnendarstellerin zu erleben, sondern moderieren an zwei Abenden im August gemeinsam mit Frank Hoffmann eine große Gala unter dem Motto „Operette kennt keine Grenzen“ zum Gedenken an den Fall des Eisernen Vorhanges vor 25 Jahren. Weshalb haben Sie sich für diese Gala eingesetzt? Das ist mir eine Herzensangelegenheit, denn ich bin eine Zeitzeugin in doppelter Hinsicht. Als in Berlin im November 1989 die Mauer gefallen ist, bin ich im damals noch ostdeutschen Teil der Stadt auf der Bühne gestanden. Die Bilder von der Wiedervereinigung sind für mich unver-


kultur & freizeit |

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gesslich, ich habe sie noch immer im Kopf. 2004, als ich die „Gräfin Mariza“ auf der SeebĂźhne war, habe ich mir ein Fahrrad gekauft und bin jenen Weg zwischen MĂśrbisch und St. Margarethen abgeradelt, an dem im August vor 25 Jahren hunderte DDR-BĂźrger in den Westen fliehen konnten. Damals habe ich mich in die Region verguckt, aber nie damit gerechnet, dass ich die Seefestspiele Ăźbernehmen werde. Die Gala wird ein Freudenfest mit Highlights aus der Operette, denn MĂśrbisch bleibt eine OperettenbĂźhne mit Abstechern zum klassischen Musical. Bei Festspielen wie jenen am Neusiedler See geht es ja nicht nur um Kunst und Kultur, sondern es wird von Ihnen und ihrem Team auch erwartet, mĂśglichst viele Gäste anzulocken, die wiederum die Region touristisch beleben. Wie kommen Sie mit dieser Anforderung zurecht? Ich komme mir manchmal vor, als ob ich eine Angestellte des Burgenland-Tourismus wäre, aber Kultur und Wein-Seligkeit zu „vermarkten“, das liegt mir und die MĂśrbischer Winzer bieten bei uns am Gelände ja traditionellerweise auch ihre

Produkte an. Was die Zuschauer betrifft, da merken wir an der Nachfrage fĂźr „Anatevka“, dass die Zahlen erfreulicherweise wieder anziehen. Das Sparen geht aber auch an MĂśrbisch nicht vorbei. So musste ich fĂźr heuer mit hängenden FlĂźgeln von meinem Lieblingsprojekt eines KinderstĂźcks Abschied nehmen. Die neue kleine Spielstätte mit 300 Plätzen wird trotzdem erstmals in Betrieb genommen, wenn „Tevje“ Gerhard Ernst als „g’schupfter Ferdl“ frische Socken anzieht. Um den teuren Umbau vielfältig zu nutzen, gibt es Ideen fĂźr weitere Veranstaltungen und Vermietungen, wie zum Beispiel fĂźr Hochzeitsgesellschaften, die das tolle Ambiente genieĂ&#x;en kĂśnnten. Ihr Job geht sozusagen ja rund um die Uhr. Wie gelingt es Ihnen, die notwendige Entspannung zu finden? Ich freue mich, wenn ich das Klappern der MĂśrbischer StĂśrche hĂśre und wenn ich mich in meinen Garten mit Blick auf den See zurĂźckziehen kann. Wenn ich meine 64 RebstĂścke betreue und beobachten kann, wie Quitten, Schattenmorellen und viele andere Sorten im Obstgarten gedeihen, dann wird der Kopf frei.

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Dagmar Schellenberger Geboren øĀßÿƎ%*Ǝ/$06Ǝ%*Ǝ$/!*ĎƎ /01 %!.0!Ǝ*Ǝ !.Ǝ +$/$1(!Ǝ"�.Ǝ1/%'Ǝ%*Ǝ .!/ !*ĎƎ !�0%!.0!Ǝ*+$Ǝ(/Ǝ01 !*0%*Ǝ *Ǝ !.Ǝ +)%/$!*Ǝ,!.Ǝ!.(%*ĎƎ3+Ǝ/%!Ǝ%*Ǝ

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt. Entdecken Sie mit der BURGENLÄNDERIN die schönsten Seiten Österreichs.

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m Urlaub will man entspannen. Stressiges, stundenlanges Anreisen, überfüllte Wartehallen oder hohe Benzinkosten stehen da wohl bei niemandem auf dem Urlaubswunschzettel. Kurze Anreise und doch alles was das Urlauberherz begehrt. Die freien Tage in der Heimat zu verbringen wird

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immer mehr Trend. Kein Wunder, lässt Österreich doch von kristallklaren Badeseen über herrliche Bergpanoramen bis hin zu familienfreundlichen Ausflugszielen keine Wünsche offen. Und das bestätigen auch die Zahlen. Die Zahl der inländischen Gästeankünfte, die 2007 mit 10,37  Mio. erstmals die

10-Millionen-Marke überschritten hatte, wuchs laut Statistik Austria im Jahr 2013 auf ein neues Höchstniveau von 12,03 Mio. an. Urlaub in der Heimat ist einfach in. Was man da bei einem Urlaub in der Heimat alles erleben kann, zeigt die BURGENLÄNDERIN in einem Bundesländer-Überblick.

Fotos: Pyramidenkogel, Niederösterreich-Werbung/weinfranz.at, Andreas Gaßner/Vorarlberg Tourismus, Planai Bahnen/natdesign, Planai Bahnen/Gery Wolf, Familypark Neusiedlersee, WienTourismus/Claudio Alessandri, Bergbahnen Nauders/Daniel Zangerl, Bergbahnen Steinplatte, RGS/Ghezzi, TV Almtal-Salzkammergut/Röbl

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  ĆŽ  ĆŽÄ“ĆŽ  „SpaĂ&#x; und Abenteuer fĂźr die ganze Familie“ – Unter diesem Motto steht der Familypark Neusiedlersee in St. Margarethen. 2014 wartet Ă–sterreichs grĂśĂ&#x;ter Freizeitpark gleich mit mehreren Neuheiten fĂźr die Besucher auf. Im frĂśhlichen Fassltanz zum Beispiel dreht man beschwingte Runden in einem Weinfass und Mutige kĂśnnen einen Flug mit dem Adler wagen. Auch der beliebte Kinderzug bei Hans und die Bohnenranke zeigt sich im neuen Look. Und die Bewohner von Tante Mizzis kleiner Farm kĂśnnen mit Streicheleinheiten verwĂśhnt werden. Nicht nur Ziegen und Schafe, sondern auch HĂźhner und Kaninchen finden hier ein neues Zuhause.

www.familypark.at

ĆŽÄ“ĆŽ  Wer kennt ihn nicht, den Wiener Prater? Die Geschichte des Wiener Praters, genauer gesagt des Namens, geht zurĂźck bis in das 12. Jahrhundert. Die Nutzung des Gebietes als VergnĂźgungspark lieĂ&#x; aber noch einige Hundert Jahre auf sich warten. Das einst kaiserliche Jagdgebiet wurde 1766 unter dem Ăśsterreichischen Kaiser Josef II der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Erste kleine VergnĂźgungsbetriebe, wie Karusselle und SchieĂ&#x;buden entstanden. Heute ist das Wiener Riesenrad, das Schweizerhaus und Co. so gut wie jedem ein Begriff und ein besuch lohnt sich fĂźr GroĂ&#x; und Klein.

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ĆŽÄ“ĆŽ ¤  Die Weltkulturerbelandschaft Wachau, die Weinriedenlandschaft des Wagram und die Ăźppigen Auwälder des Nationalparks Donauauen – das alles verbindet der Donauradweg, einer der bekanntesten Radwege Europas, der heuer sein 30-Jahr-Jubiläum feiert. Praktisch: Von Ende April bis Ende Oktober stehen in der niederĂśsterreichischen Donauregion bei rund 87 Selbstbedienungs-Radverleihstellen von „Nextbike“ (www. nextbike.at) Räder bereit, die man unkompliziert via Handy freischalten und nutzen kann. So lässt sich ganz einfach der Radausflug mit Wanderungen oder Flussfahrten kombinieren.

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ĆŽ  ĆŽÄ“ĆŽ  Auf zwei Kieskähnen – einer fĂźr die BĂźhnenaufbauten von Mozarts Jugendwerk „Bastien et Bastienne“, der andere fĂźr das Orchester – fand 1946, ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges, die erste Bregenzer Festwoche statt. Fast 60 Jahre später begeistert das Spiel auf dem Bodensee noch immer die Besucher, nur die Dimensionen haben sich erheblich verändert. Mit insgesamt 259.425 Besuchern gingen die 68. Bregenzer Festspiele 2013 Ăźberaus erfolgreich zu Ende. 2014 zeigen die Bregenzer Festspiele Wolfgang Amadeus Mozarts 1791 uraufgefĂźhrtes Werk „Die ZauberflĂśte“, unter der Regie von Festspielintendant David Pountney. Lassen Sie sich verzaubern, wenn Vogelfänger Papageno Prinz Tamino begleitet, Pamina, die Tochter der KĂśnigin der Nacht, aus den Fängen Sarastros’ zu befreien.

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   ĆŽÄ“ĆŽ = Der weltweit hĂśchste Holzaussichtsturm erhebt sich seit Juni 2013 am Pyramidenkogel in Keutschach und bietet einen atemberaubenden Blick Ăźber den WĂśrthersee und seine Umgebung. Bereits nach wenigen Monaten haben die Besucherzahlen die 200.000er-Marke durchbrochen. Nicht nur der imposante Ausblick von den drei frei begehbaren Aussichtsplattformen begeistert die Besucher, sondern auch die hĂśchste Ăźberdachte Rutsche Europas sorgt fĂźr einen Adrenalinrausch. Ein besonderes Service ist das persĂśnliche Rutschenfoto, das man sich nach dem VergnĂźgen auf der Homepage mit einem Passwort auf dem Ticket runterladen kann. So hat man noch lange eine lustige Erinnerung an den Ausflug.

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 ƎēƎ  Macht und Pracht des Barock gibt es im neuen Museumsrundgang Domquartier zu bestaunen, der am 17. Mai erÜffnet wurde. 200 Jahre lang waren die Durchgänge zwischen dem fßrsterzbischÜflichen Palast, den Domoratorien sowie der Kunstkammer und den Gemäldegalerien verschlossen oder vermauert. Mit der Einrichtung des DomQuartiers wurde die ursprßngliche Einheit des Dom- und Residenzkomplexes – unter Einbeziehung des Benediktinerklosters St. Peter – nun wiederhergestellt. Der Rundgang ermÜglicht neue Ausblicke auf die Stadt sowie unbekannte Einblicke in die architektonischen Sehenswßrdigkeiten und barocken Schatzkammern. Dabei Üffnen sich 134 Tßren zu 2.000 Exponaten aus 1.300 Jahren Kunstund Kulturgeschichte auf 15.000 Quadratmetern.

www.domquartier.at

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 ĆŽÄ“ĆŽ  Mit dem Nauderix Goldwasser direkt an der Bergstation der Bergkastelbahn in Nauders am Reschenpass und dem Triassic Park Steinplatte Waidring begeistern im Sommer 2014 zwei neue Familienziele in Tirol. Da kĂśnnen die Kleinen lernen, wie Gold gewaschen wird oder ob im Bergsee wirklich ein Wassersaurier lebt. Die Spielewelt „Nauderix Goldwasser“ lockt mit MĂźhlen, SchĂśpfrädern, kleinen Wasserfällen, einem Goldteich und einer Stauanlage. Ein Niederseilgarten mit unterschiedlichen Slacklines und ein Erlebnisweg fĂźr alle Sinne sorgen zusätzlich fĂźr Abwechslung. Im „Triassic Park Steinplatte Waidring“ reisen die Gäste in eine vergangene Welt. Denn hier erwartet sie unter anderem eine interaktive Erlebnisausstellung auf 400 Quadratmetern. Nachwuchsarchäologen kĂśnnen hier die prähistorische Unterwasserwelt mit längst ausgestorbenen Meeresreptiwww.tirol.at lien erkunden. 

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Urlaub bei einem UNESCO-Welterbe. Durch diese Auszeichnung steht die Region Dachstein/Hallstatt-Salzkammergut auf der UNESCO-Liste gleichbedeutend neben den Pyramiden von Gizeh, den Ausgrabungen von Pompeji, der GroĂ&#x;en Mauer von China und den Galapagos-Inseln in Ecuador. Mit der neuen Panorama-Gondel ist alleine schon die Fahrt zum Dachstein-Gletscher ein Abenteuer. Im Sommer bietet der Dachstein fĂźr Outdoor-Fans ein abwechslungsreiches Programm mit Wandern, Klettern, Besuch des Eispalastes und vielem mehr. Und alleine schon wegen der Aussicht zahlt sich ein Besuch immer aus.

www.derdachstein.at

ÄŤ ¤  Glasklares Wasser und das beeindruckende Panorama der Voralpen, das Almtal im nĂśrdlichen Salzkammergut ist eines der Naturjuwelen OberĂśsterreichs, das entdeckt werden muss. Der neue, 52 Kilometer lange Uferweg fĂźhrt unter dem Titel „Genuss am Almfluss“ durch fĂźnf Gemeinden des Tales. Seine Besonderheiten: Da entlang des Flusses Bahnlinien verlaufen, sind die Zugänge zum Wanderweg umweltfreundlich zu erreichen. An der Route verteilt geben 50 Ăźberdimensionale Rufund Fragezeichen Auskunft Ăźber Besonderheiten des Almtales und weisen den Weg zu nahen Genusspunkten. www.almtal.at

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Flotter Dreier Dass Mazda mit seiner neuen Designsprache „Kodo“ ein großer Wurf gelungen ist, zeigt auch das jüngste Beispiel: der Mazda 3. Als perfekte Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz ist er für mich im Moment einer der schönsten Kompaktwagen. Text: Nicole Madlmayr, Fotos: Oberösterreicherin, Werk

DATEN & FA K TE N

Mazda 3 Sport G120 Revolution, 120 PS/ 88 kW, Normverbrauch (Stadt & Land kombiniert): 5,1 l/100 km, Testverbrauch: 6,9 l/100 km; Testmodell: 25.085,31 Euro Neben drei Benzinern (100, 120 oder 165 PS; ab 16.990 Euro) gibt es auch ein Diesel-Modell (150 PS; ab 24.590 Euro).

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ugegeben: Für den 3-er von Mazda konnte ich mich bisher nie so richtig erwärmen. Die Optik war mir einfach zu bieder. Umso größer war meine Begeisterung beim Anblick des neuen Modells. Schnittig und gleichzeitig elegant schaut er aus. Die lang gezogene Front mit dem markanten Kühlergrill, die sportliche Seitenansicht (inklusive Haifischflosse) und knackig von hinten. Kurz: rundum eine Augenweide! Bleiben wir beim Design. Das ist auch innen sehr gelungen. Es wirkt hochwertig und aufgeräumt, die 60 | DIE BURGENLÄNDERIN

Mittelkonsole ist nicht mit Schaltern und Knöpfen überladen. Der kleine Bildschirm, der wie ein iPad auf dem Armaturenbrett sitzt, erinnert mich an die neue A-Klasse von Mercedes. Hat mir auch dort schon gefallen. Unser Testwagen hat 120 PS unter der Haube. Das ist nicht zu viel und nicht zu wenig und sorgt für entsprechenden Fahrspaß. Bloß gut, dass man durch das neue Head-upDisplay die Geschwindigkeit immer im Auge hat – sonst wäre die eine oder andere Radarstrafe bestimmt nicht ausgeblieben. Leider musste ich – aufgrund meiner geringen Körpergröße – immer den Hals ein wenig recken, um die Anzeige ordentlich sehen zu können. Etwas mehr Spielraum im Verstellbereich täte gut. Was den Mazda 3 auszeichnet, ist seine Ausstattung. Die Top-Ausstattungslinie Revolution kostet 24.390 Euro und lässt kaum Wünsche offen (u. a. City-Notbremssystem, Bose-Soundsystem

mit neun Lautsprechern, Regen- und Lichtsensor, Spurwechsel-Assistent, Einparkhilfe vorne und hinten). Davon sind viele Konkurrenten im Kompakt-Bereich weit entfernt.

DER FR AU EN - CH ECK

Flirtfaktor: Super! Die Fahrerin sonnt sich im Glanz des Wagens. Familienfreundlichkeit: Besser als erwartet! Mit Kindern sind vier Türen immer besser als zwei. Shoppingtauglichkeit: Gut! Die Einkäufe schluckt der Kofferraum ohne Murren, für größere Fuhren legt frau die Rückbank um. Das gefällt uns zum Mazda 3: extravagante Sandale von Jeffrey Campbell (189 Euro).


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NEUER PEUGEOT-NEUWAGENHÄNDLER Seit Ende Mai gibt es in Eisenstadt am HaidäckerPark 1 einen neuen Peugeot-Neuwagenhändler. Das Unternehmen Nemeth Autohandel GmbH wird die Geschäftstätigkeit mit der Marke Peugeot aufnehmen. Peter Nemeth, Geschäftsführer und Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, und Michael Nemeth, künftiger Nachfolger des Unternehmens, haben sich für die Marke Peugeot entschieden. „Die Marke Peugeot hat in letzter Zeit sehr viel in neue Modelle investiert. Das hat uns überzeugt. Wir sehen, dass Peugeot in Eisenstadt und Umgebung viel Potenzial hat.“

ÖAMTC NIMMT KINDERSITZE UNTER DIE LUPE Im aktuellen Kindersitztest hat der ÖAMTC gemeinsam mit seinen Partnern 23 verschiedene Kindersitze aus allen Gewichtsklassen einer genauen Überprüfung unterzogen. „Das Ergebnis ist erfreulich“, berichtet ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. „18 Modelle konnten mit ‚gut‘, der Recaro Privia mit der Recaro Fix-Befestigung sogar mit einem ‚sehr gut‘ bewertet werden.“ Diese Sitze sind somit deutlich sicherer als vom Gesetzgeber gefordert. Auch in puncto Schadstoffbelastung gibt es kaum etwas zu bekritteln.

Fotoc: Öamtc, Viktor Fertsak, Suzuki

SUZUKI NEU BEI JAGIS

Suzuki Swift „limited edition“

2013 übernahm Johannes Jagersberger nach 16-jähriger Tätigkeit als Betriebsleiter den Standort in Eisenstadt von Mazda Rainer und wurde selbst Haupthändler von Mazda Austria und Yamaha Austria. Das bewährte Team konnte beibehalten werden. Um die Produktpalette zu erweitern, wurden mit dem Allradspezialisten Suzuki erfolgreich Gespräche geführt, so dass Jagis seit Kurzem auch offizieller Suzuki Pkw Haupthändler und Fachwerkstätte für die Bezirke Eisenstadt und Mattersburg ist. www.jagis.at

ultimativer fahrspass HLQIDFKŻ  QDQ]LHUW das M{zd{6 Sport Combi leasing

Fahren Sie den Mazda6 Sport Combi CD150 Challenge jetzt schon ab sensationellen €185,– im Monat und erleben Sie athletisches Design mit innovativen Highlights wie SKYACTIVTechnologie und i-ACTIVSENSE-Assistenzsystemen – jetzt inkl. 3+2 Jahre Garantie. MAZDA. LEIDENSCHAFTLICH ANDERS.

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Danke, PAPA Sie sind stark, sie sind fürsorglich und sie trösten uns – unsere Papas. Zeit, um einmal Danke zu sagen. Hier einige schöne, kreative und spannende Geschenktipps zum Vatertag am 8. Juni. Text: Lissi Steiner, Fotos: Fotolia, beigestellt

FÜR FLEISCHTIGER Das Buch „Das perfekte Steak“, ca. € 3,99, bietet Tipps und Infos rund um die Königsdisziplin heimischer Grillmeister. Erhältlich bei Depot.

DER GEPFLEGTE MANN  Eucerin hat ein spezielles Vatertags-Set, ca. € 21,90, zusammengestellt, ll bestehend b h d aus dem d Silver Sil Shave Sh Rasierschaum, dem pH5 Duschgel und dem DermoCapillaire pH5 Shampoo.

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PAPA IST DUFTE Davidoff Cool Water Night Dive, EdT 125 ml ca. € 68, startet mit aufregender Minze und frischen Früchten. Der faszinierende Auftakt geht langsam über in hypnotisierendes Kaschmir, warmes Moschus, Amber und Mastix-Holz.

ELEGANT Die Business-Uhr Business Uhr „Executive“ „Executive von Joop inem anspruchsvollen besticht mitit einem Design und schönen Produktdetails. d il Die dazugehörigen Manschettenknöpfe sind aus Edelstahl mit einer RoségoldPlattierung. Setpreis ca. € 299 www.joop.com

WITZIG UND SCHRÄG Glück“, In „Herr Ostrowski sucht das sich cht ma 9, 17,9 € DVD 1+2 ca. wski mit Schauspieler Michael Ostro er Prise ein und r mo Hu em spitzbübisch auf die k päc Ge im ie ron t-)I lbs (Se Suche nach dem Glück. Prädikat: Sehenswert!

PFLEGEND Das Ren Tamanu High Glide Shaving Oil, 50 ml ca. € 22,70, ist ein Rasieröl mit pflegendem Sesamund Kokosöl, perfekt für frische, weiche und geschmeidige Männerhaut.

FÜR DAS KIND IM MANN Die kompakte Mini-Autorennbahn zum Kurbeln, ca. € 49,95, ist blitzschnell aufgebaut. Mit Freunden und Kollegen ein spannendes Duell erleben. Erhältlich bei www.proidee.at

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Kulinarik-Tipps UNTERSTÜTZUNG Auch heuer luden Agnes Ottrubay, Christa Grabenhofer und Herta Wagentristl wieder zum Coffee to help, um die Waisenkinder in Wetschehaus zu unterstützen. Über 50 spendenfreudige Damen folgten der herzlichen Einladung. Unter den zahlreichen Gästen waren u.a. Rosemarie Moser, Heidrun Nemeth mit Tochter, Tanja Habeler-König, Silvia Schöll-Freudensprung, Silvia Iby und Hermine Schlag. Am Ende des Tages wurde die erfreuliche Bilanz gezogen: Über 3.700 Euro befanden sich in der Spendenbox. Und damit ist auch heuer wieder ein schöner Ausflug für die Waisenkinder möglich.

ROTER GENUSS In der Gemeinde Wiesen wurde bereits mit der Erdbeerernte begonnen. Vermarktet werden die Erdbeeren ab Hof sowie unmittelbar bei den Erdbeerfeldern am Straßenrand, in Bauernläden und im Lebensmittelhandel. Ein ganz besonderer Genuss ist hierbei die Wiesener Ananas-Erdbeere, die als Genussregion ausgezeichnet ist. Im Bild: Bürgermeister LAbg. Matthias Weghofer, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger, die Burgenländische Obstkönigin Lisa Habeler und ihr Bruder Michael Habeler, der Obmann der Genussregion Wiesener Ananas-Erdbeere. 64 | DIE BURGENLÄNDERIN

RESTAURANT-ÜBERNAHME Das Restaurant Henrici bekam nun einen neuen Pächter. Der Gastronom Leo Doppler führt die Erfolgsgeschichte des Restaurants in Eisenstadt gemeinsam mit Gerhard Kaltenbacher weiter. Leo Doppler hat bereits die Restaurants Hansen und Vestibül in Wien erfolgreich etabliert. Er wird als neuer Pächter auch das Café Maskaron im Innenhof des Schlosses Esterházy übernehmen. Im Bild: Der Generaldirektor der Esterházy Betriebe Leo Doppler, Stefan Ottrubay und Gerhard Kaltenbacher (v. l.).

Fotos: beigestellt

SONDEREDITION Das südburgenländische Mineralwasserunternehmen Güssinger unterstützt mit einer bundesweiten Sonderedition die Österreichische Krebshilfe Burgenland. 350.000 „rosa“ Flaschen mit einem Sonderetikett sind ab Juni im Handel erhältlich. Ein Cent pro verkaufter Flasche der Sorte „mit Kohlensäure“ geht unmittelbar an die Österreichische Krebshilfe Burgenland, als Unterstützung zur Kampagne der Früherkennung im Bereich der Frauengesundheit.


KULINARIK & GENUSS Die Welt der Kulinarik

Foto: beigestellt

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Licor 43

Neu im Sortiment

Jahrgangspräsentation

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ie renommierten Weingüter Burgenland luden auch heuer wieder zur Jahrgangspräsentation „die großen Lagen des Burgenlandes“ ins Schloss Esterhazy ein. Besonderheit in diesem Jahr: die Aufnahme ein neues Mitglied in ihre Runde: Erich und Claudia Giefing aus Rust. Mitten im historischen Stadtkern der Freistadt Rust ist das Weingut der Fa-

milie Giefing beheimatet. In einem 500 Jahre alten Weinbauernhaus wurde der Grundstein zum Weingut Giefing gelegt. Der Freihof stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist zugleich auch UNESCO Weltkulturerbe. Im Burgenland wurde 2013 das Produktionsniveau mit fast 700.000 Hektoliter Wein der vergangenen fünf Jahre um 4 % übertroffen.

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ie Destillerie Bauer holt sich mit dem Likör-Klassiker „Licor 43“ eine neue exklusive und starke Marke ins Sortiment. Licor 43 ist ein spanischer Likör, der besonders durch seine verschiedenen mediterranen Gewürze, erfrischende Zitrone und duftige Vanille beeindruckt. Bekannt wurde der Likör vor allem in Kombination mit Milch als Longdrink unter dem Namen „Blanco 43“ oder in Österreich auch „Gamsmilch“ genannt. Absolut Sommertauglich ist dieser Tipp: Licor 43 in einem Longdrinkglas mit Maracujasaft oder Orangensaft auf Eis serviert – erfrischt und schmeckt!

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BIO-GENUSS Bereits zum 13. Mal fand Anfang Mai im Zentrum Langeck das beliebte Biofest statt. Ein umfangreiches Angebot an Bio–Jungpflanzen wie alte Paradeisersorten, Zucchini, Gurken, Paprika, Pfefferoni, Salat wartete auf die zahlreichen Besucher. Auch Uhudler–Reben, Obstbäume, duftende Rosensorten sowie spezielle Kräuter und Gewürze wurden angeboten. Herzhafte Grillspezialitäten, vegetarische Gerichte, Suppen und andere kulinarische Schmankerln sowie Mehlspeisen und Kaffee luden zum Verweilen im Zentrum Langeck ein. Säfte, Weine und Bier durften auch nicht fehlen. Dies alles natürlich in bester 100%iger Bioqualität. Am Biofest konnten all die herrlichen Produkte der Biobauern erstanden und genossen werden.

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Wir sind Bier Konkurrenz für das Weinland Steiermark. In immer mehr kleinen Brauereien fließen große Biere. Mit durchaus schrägen Kreationen wie Bier mit Wasabi, Espresso, Absinth und Chili oder Bier im Barrique. Ein Trend, der auch in den anderen Ländern der Alpe-Adria-Region flüssiges Gold hervorbringt. Eine Minibrauerei in Kärnten holte sogar WM-Medaillen. Text: Werner Ringhofer, Fotos: Fotolia, Braunion, Neuhuber, Ringhofer, beigestellt

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usgerechnet eine Bonsai-Brauerei im hintersten Zipfel von Kärnten schenkt der Bierwelt bei Wettbewerben regelmäßig ein. Klaus Feistritzer und Alois Planner schaffen mit ihrem Loncium-Bier scheinbar mühelos den Sprung vom kleinen Mauthen auf die großen Wettbewerbsbühnen der Welt. Die Liste der höchsten Auszeichnungen ist lang: Gold bei den World Beer Awards in London als „Europe’s Best Seasonal Lager Beer“ und Silber beim European Beer Star in München, dreimal Silber und einmal Gold bei der World Beer Challenge in Portugal und dreimal Bronze bei den Australian Beer Awards. Die Medaillen regnet es natürlich nicht einfach so vom Himmel. Zum Medaillensammler wird man nur mit gutem Bier – klar – gehörig viel Arbeit und einem kreativen Kopf. Individuelle Haute Couture für Biere ist bei den Wettbewerben gefragt. „Die Konkurrenz ist oft mehrere 100 Bewerber groß“, sagt Alois Planner, „klappt es mit einem Preis, ist der positive Effekt aber umso größer.“ Der Hintergrund: „Ein internationaler Schaufensterplatz ist als Türöffner für neue Absatzmärkte im Ausland wichtig. Österreich ist noch nicht ganz bereit für exotische Biere.“ Das Weizenbock Dunkel Gailtaler Weiße, das

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dunkle Bockbier Schwarze Gams oder das röstaromatische Austrian Amber Lager verlangen heimischen Trinkern von Supermarktbier bei den ersten Schlucken wohl eine Gaumenverrenkung ab. „Wir wollen uns aber trotzdem nicht dem Märzen-Mainstream anpassen, das überlassen wir den Großen.“ Was die Qualität des Loncium-Biers ausmacht? Die einfachste Sache der Welt, das Wasser. Und das ist in Mauthen hervorragend. Die ganz persönliche Note bekommen die Biere auch durch Hefe, Spezialmalze und Bitterhopfen. Geschmack bringt außerdem Aromahopfen, „der schrägere Biere möglich macht, da ist man in den USA schon wesentlich weiter“. Karamell, Kaffeeröstaromen, reife Banane, ein Hauch von Vanille und Zitrus – das findet sich alles nach der liebevollen Behandlung im Loncium-Bier. Auch in der Steiermark blühen neben den etablierten Marken wie Gösser, Puntigamer, Schladminger oder Murauer die Mikro- und Kleinbrauereien. Mit aufwendig hergestellten Malzen, neuen Hopfensorten und Hefestämmen aus anderen Bierkulturen gebraut. Die Resultate überzeugen immer mehr Bierfans. Einer der Experimentierfreudigsten ist Gerhard Forstner in Kalsdorf. Der Ex-Bio-Bauer betreibt eine

Handbrauerei, die unter Experten seit Jahren als eine der besten in Europa gilt. Mit großem Spaß an der Grenzerweiterung braut er exklusive Starkbiere in Barriquefässern, das Bonifatius Barrique brachte die Silber-Medaille bei der World Beer Challenge ein. Ein anderes gelungenes Experiment ist das trendige Chili-Hot-Beer oder das moussierende Champagnerbier „Brew-Secco“ in der 0,75-Liter-Sektflasche. Gerhard Forstner bekam allerdings Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Seine Frau legte nun selbst Hand an und probierte sich als Braumeisterin. Das Ergebnis des Wettstreits: Er braute „Seines“ (ein 6,6 Prozent starkes, im Barrique-Fass gereiftes Roggen-Ale mit Wacholder-Würzung), sie füllte „Ihres“, ein Ale mit etwas mehr Malz und dunklerem Bernsteinton. Im eigenen Garten pflückte Elfi Forstner noch wilden Hopfen und gab ihrem Bier damit das nötige Rückgrat. Ein gallisches Dorf im südsteirischen Weinland ist Michael Löscher. Ausgerechnet Bier produziert der gelernte Maschinenbauer mitten unter den Winzern. Das Bier ist aber eine Klasse für sich, so individuell und gut wie nur ein traditionell hergestelltes Gebräu sein kann. Nicht pasteurisiert, unfiltriert und ohne Schaum-


kulinarik & genuss |

Wir wollen uns nicht dem MärzenMainstream anpassen. Alois Planner, Loncium-Bier

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V. l.: Der mehrfache Staatsmeister Alois Gratzer erzeugt feinste Naturbiere, die Palette von Michael Löschers Flamberger Bier reicht von Wasabi bis Espresso-Bier. Naturtrübe Biersorten aus biologischem Malz werden in der Vulkanland Braumanufaktur in Auersbach erzeugt. Gerhard Forstner (im Bild rechts mit Bierpapst Conrad Seidl) gilt als eine der interessantesten Kleinbrauereien in Österreich. Georg Pock kombiniert herkömmliche Zutaten mit Früchten, Rosenblättern und Kräutern.

stabilisatoren. Vor 30 Jahren begann Michael Löscher mit dem Bierbrauen, „weil ich in den Gasthäusern kein gescheites Bier bekommen habe“. Neben klassischen Sorten entstehen fantasievolle Gaudesorten wie Chili, Espresso, Rose, Wasabi oder Holunder – was eben so an Ideen kommt. Nebenbei produziert er auch in Whisky eingelegten Schinken und zupft die Gitarre in einer Jazzpartie. Die Steiermark ist ein fruchtbarer Boden für junge Brauer, sogar aus dem benachbarten Ausland zieht es kreative Köpfe ins weiß-grüne Land. Ein Start-up-Unternehmen ist die Brauerei Bevog von Vasja Golar. Aus bürokratischen Gründen zog der Slowene mit seiner modernen Ale-Brauerei nach Bad Radkersburg, im Mai 2013

wurde eröffnet. Vier Biere sind derzeit zu bekommen: das „Ond“, ein Smoked Porter mit schokoladigem und karamelligem Charakter. Am anderen Ende der Skala das Kramah, ein India Pale Ale mit superfruchtigem Hopfen, was dem Bier ein Aroma von Mango, Litchi, Citrus und tropischen Früchten verleiht. Interessant das Baja Oatmeal Stout, das dem Bier mit seinen beigefügten Haferflocken einen intensiven Geschmack nach Kaffee und cremiger, dunkler Schokolade verleiht. Einer der erfolgreichsten Aufsteiger ist Gregor Pock in Pichla bei Mureck. Zehn Jahre war er für ein steirisches Lebensmittellabor tätig, bevor er seine Kleinbrauerei startete. Seine Biere werden nach der Champagnermethode vergoren und aus-

schließlich mit Aromahopfen versetzt, kombiniert wird das Ganze mit selbst gerösteten Malzen, Rosenblättern und Kräutern aus eigener Landwirtschaft. Schräg, aber der Erfolg gibt ihm recht. „Ich komme mit der Produktion kaum nach.“ Bereits eine feste Größe in der steirischen Landschaft ist der Oststeirer Alois Gratzer. In seiner Bier-Manufaktur in Obertiefenbach bei Kaindorf braut er feinste Naturbiere, also ohne Filtration, Pasteurisation und Kohlensäure. Bier habe sich zum Qualitätsgenussmittel entwickelt, beobachtet er. Immer mehr Konsumenten wollen Bier nicht mehr kastenweise vernichten, sondern neue Geschmackshorizonte erleben. Alois Gratzer bietet sechs Sorten mit Tiermotiven auf den Etiketten an, angefangen

V. l.: Das Kärntner Loncium-Bier schaffte scheinbar mühelos den Sprung vom kleinen Mauthen auf die großen Wettbewerbsbühnen der Welt. Bei Lava-Bräu setzt man wieder auf Bio-Zutaten und die Mondphasen.

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Bier entwickelte sich in den letzten Jahren zum Lifestylegetränk, das mit einer beachtlichen Vielfalt immer wieder neue Geschmackserlebnisse auf Lager hat.

beim leichten und lieblichen Sommerbier Friedrich bis zum kräftigen Hermann mit Nuancen von Bitterschokolade, 2012 und 2013 Staatsmeister in der Kategorie dunkle Biere. Ein Anliegen ist dem Braumeister auch eine möglichst umweltschonende Produktion. Mit einigen Maßnahmen wandelte er seinen Betrieb deshalb in die erste klimaneutrale Bierbrauerei Österreichs um, was ihm den Energy Globe Styria Award 2014 einbrachte. Spannend ist derzeit auch die Szene in Italien. Im friulanischen Bergdorf Sauris di Sopra etwa braut man in der Mikrobrauerei „Zahre Beer“ Hanfbier oder Rauchbier. Das schmeckt nach Selchwürstl, eben ein handgebrautes Bier mit eigenem Charakter. Von der Birrificio di San Daniele wird

Aromatischer Hopfen wird mitten im Weinparadies Leutschach angebaut.

Im südsteirischen Leutschach produziert Wolfgang Dietrich (r.) Naturbiere wie Ginsengdrache, Weinbier und Maronibier.

das Malto d᾽Oro“ in edlen schwarz-goldenen Flaschen auf den Markt gebracht. Und in der Brauerei La Birra di Meni werden Spezialbiere wie Kürbis-, Honig- oder Kastanienbier hergestellt. Es darf also ruhig gegen den Strom gedacht werden in den Köpfen der italienischen Braumeister. Vor allem die Zutaten aus der nächsten Umgebung spielen eine gewichtige Rolle, Bohnen, Dinkel, Kastanien, Radicchio oder lokale Kräuter – alles wird verwendet. Sogar in Kroatien hat man die Liebe zu handgebrautem Bier entdeckt. Etwas außerhalb des Städtchen Buje entstand Istriens erste Privatbrauerei, umringt von den bekannten Weinund Olivenölstraßen. „Eine handwerkliche Qualitätsbrauerei hat bisher hier

Hannes Girrer schenkt in seinem Gasthaus in Mariazell selbst gebrautes, obergäriges helles und dunkles Bier aus.

noch gefehlt“, erklärt Simon Grbac die Motive für die Eröffnung der Brauerei San Servolo. Zur Auswahl stehen drei spannende Biersorten – ein blondes Lager, ein rotes Premiumbier und ein Schwarzes Bier, das hervorragend zu Fleisch und Wild passt. Als jüngste Attraktion wurde der Familienbetrieb nun um ein Bierhaus mit integrierter Brauerei und Pub erweitert. Dazu werden Freitag, Samstag und Sonntag heimische Gerichte angeboten. Die Palette reicht von Biersuppe über istrische Würste und Gulasch bis zu Grillspezialitäten. Das Bier kann sich in Buje Zeit lassen. Statt nur fünf Tage in der Industrie darf sich der Gerstensaft fast 60 Tage Zeit lassen. Anschließend kommt er unfiltriert und nicht pasteurisiert in die Flasche, wo ihm bei einer zweiten Gärung eine nachhaltige, spritzige Note verliehen wird. So bleibt das Bier lebendig, fruchtig und behält wertvolle Vitamine und Vitalstoffe – wobei nur beste Zutaten den Weg in den Braukessel finden: Hopfen und Malz aus Deutschland, Hefe aus Frankreich und natürliches Quellwasser aus der Quelle „St. John“ im nahen Mirnatal. Gebraut wird hier in Istrien alles nach einem strengen Ehrenkodex. Nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516. DIE BURGENLÄNDERIN | 69


| kulinarik & genuss

Bierfakten

Markus Sautner, Biersommelier, Pannonia Brauerei Gols, www.golserbier.at

Wohin entwickelt sich die Bierbrauerszene? Handgebrautes Bier bekommt einen immer höheren Stellenwert. Als einziges technisches Hilfsmittel im Brauprozess verwenden wir einen Thermostat zur Temperatureinstellung, der Rest läuft manuell ab. Wichtig sind uns vor allem die Zutaten aus der Region, etwa die Hauptzutat Malz. Beim Hopfen gibt es im Burgenland nicht genügend Kapazität, wir helfen uns da mit einem Biohopfen aus dem Mühlviertel. Besonders interessant ist die innovative Craft Brewing-Szene, die eine besondere Vielfalt an Bierstilen und Spezialitäten entwickelt. Auch wir haben neben unserem Angebot ständig wechselnde Craft Brew-Spezialitäten. Wie groß ist die Nachfrage nach solchen Craft BrewSpezialitäten? Sie wird immer deutlicher wahrnehmbar. Die USA und Großbritannien sind uns noch voraus, weil die klassische Bierkultur in Österreich und Deutschland so verfestigt ist, aber ein ordentlicher Aufschwung der Craft Brewing-Szene bei uns ist bereits zu spüren. In den nächsten Jahren wird es zum kulinarischen Muss werden, Craft Bier in der guten Gastronomie zu führen. Welche Geschmackstrends beobachten Sie? Obergärige Biere wie die Pale Ales werden immer beliebter. Dabei wird den Bieren in der Gärung und Reifelagerung Hopfen kalt beigesetzt, meistens Aromahopfen, die kaum Bitterstoffe, aber besonders fruchtige, würzige und florale Aromen verleihen. Das Ergebnis sind leichte, gut trinkbare Biere, die fast zu jeder Gelegenheit passen, besonders aber jetzt zu leichten Sala70 | DIE BURGENLÄNDERIN

ten oder Fisch. Im Trend sind auch holzfassgereifte Biere. Viel Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl verlangt, aber auch spannend. Wir verwenden dafür zum Beispiel Rotwein- und Tequilafässer oder wie zuletzt Whiskyfässer, die ein besonders rundes, geschmeidiges Bier hervorbringen. Wie lange sollte man Bier maximal lagern? Am besten ist das Bier immer, wenn es ganz frisch von der Brauerei kommt. Bier ist aber durchaus lagerfähig, lichtgeschützt und bei konstanter Temperatur im Keller kann die Alterung des Bieres bis zu einem halben Jahr hinausgezögert werden. Welches Bier passt zu welchem Essen? Die wichtigsten geschmacksbildenden Elemente im Bier sind die Kohlensäure, die Bitterstoffe, die Süße und die Röstaromen. Weißbier etwa hat rund 30 Prozent mehr Kohlensäure als normales Bier, da es aber cremiger ist, merkt man sie nicht so stark. Besonders geeignet ist so ein kohlensäurereiches Bier für gaumenbelegende Speisen, wie Käse oder Schokolade. Weißbier ist aber generell ein guter Begleiter und passt sich fast jedem Essen an. Pils mit seinen Bitterstoffen oder ein IPA dagegen ist vor allem bei scharfen Gerichten, bei Wild und bei Geräuchertem eine gute Wahl. Die Malz- und Karamellaromen in dunklem Bier harmonieren mit Steaks und Gegrilltem. Zu Salaten oder Fisch mit mehr Säure empfehle ich belgisches Sauerbier.


kulinarik & genuss |

Bier im Alpe-Adria-Raum STEIERMARK Bevog. Neue, slowenische Microbrauerei. Vier Biere nach englischer Art gebraut. Gewerbepark B9, 8490 Bad Radkersburg, 03476/415 43, www.bevog.at Die Brauerei Leutschach. Erlesene Naturbiere wie Gingsengdrache, Wein- oder Maronibier. Schillerplatz 3, 8463 Leutschach, 0699/104 387 49, www.diebrauerei.com Flamberger Bier. Naturbier in 30 Sorten (Chili, Kürbis etc.). Flamberg 101, 8505 St. Nikolai, 03185/32 66, www.flamberger.at Forstner Biere. Gerhard Forstner gilt unter Experten als einer der interessantesten Brauer Österreichs. Obergärige Starkbiere, englische und irische Ales sind die Spezialität. Dorfstraße 52, 8401 Kalsdorf, 03135/542 28, www.forstner-biere.at Brauerei Göss. Großes Programm von Kracherl über Bockbier, Stiftsbräu bis zu Zwickl. Brauhausgasse 1, Leoben-Göss, www.goesser.at Gratzer. Der mehrfache Bierbrau-Staatsmeister Alois Gratzer produziert sechs Naturbiere, darunter das Hermann-Bier – bernsteinfarbig, malzig, lieblich. Obertiefenbach 26, 8224 Kaindorf, 0664/302 33 44, www.brauereigratzer.at Herzog Hofbräu. Anita Herzog braut unzählige Sorten, auch ein Damenbier. Ihr Kirschenbier wurde mehrfach ausgezeichnet. Steindorf 8, 8142 Wundschuh, 0676/353 05 60, www.herzog-hofbraeu.at Lava Bräu. Acht naturtrübe Sorten aus biologischem Malz. Auch Whisky im Sortiment. Auersbach 130, 8330 Feldbach, 03152/85 75-201, www.lavabraeu.at Brauhaus Mariazell. Hannes Girrer schenkt in seinem Gasthaus selbst gebrautes obergäriges helles und dunkles Bier aus, übernachtet wird im eigenen Hotel mit zwei Zimmern. Wienerstraße 5, 8630 Mariazell, W 03882/25 03882 2/2 /25 23, www.bierundbett.at w

Pockbier. Georg Pock ist der Shooting Star der Szene. Herkömmliche Zutaten kombiniert er mit Früchten, Rosenblättern und Kräutern. Die Biere vergären einzeln nach der Champagner-Methode. Pichla/M. 31, 8481 Weinburg, 0664/191 59 63, www.pockbier.com Brauerei Puntigam. Mildes, hopfenbitteres Bier. Triester Straße 359, 8020 Graz, www.puntigamer.at Steirisch Ursprung. Walter Neuwirth braut Bier in seiner Solar-Brauerei, u. a. Bier mit Blütenhonig. Brodersdorf 21, Gleisdorf www.steirischursprung.at

Brauerei San Servolo in Istrien

FRIAUL-JULISCH VENETIEN

Foglie d’Erba. Biere nach englischer Art z. B. „Ulysses“ (schwarzes India Pale Ale). Uriges Bierlokal. Via Nazionale 87, 33024 Forni di Sopra. +39 0347/35 51 97, www.birrificiofogliederba.it KÄRNTEN La Birra di Meni. Von klassischen Sorten bis zu Spezialbieren (Kürbis-Bier, Honig-Bier Altes Brauhaus Stefan Breznik. Helles mit doppeltem Malz, Kastanienbier). und Dunkles, beide unfiltriert. 2009 zum Via Sirivella 4, 33092 Cavasso Nuovo. Kärntner Bierlokal des Jahres gewählt. +39 0427/77 028, Hauptplatz 9, 9150 Bleiburg. +43(0)42 35/ www.birraartigianaledimeni.it 20 26, www.brauhaus.breznik.at Campagnolo. India Pale Ale „Striga“, Loncium. Eine der spannendsten Braue„Bora Scuro“ (rotes Bier). Strada Delle reien Österreichs. Oft prämiert, u.a. Gold Saline 30, 34015 Muggia. bei den World Beer Awards, Silber beim +39 040/23 23 06, European Beer Star. Mauthen 60, 9640 www.birracampagnolo.it Kötschach-Mauthen, 0699/121 368 94, Cittavecchia. Qualitätsbrauerei in www.loncium.at Sgonico im Karst bei Triest. Unfiltrierte, Turmbräu. Erste Hausbrauerei Villachs, nicht pasteurisierte Biersorten. Stazione naturtrübes und dunkles Zwickl. Antondi Prosecco 29/E, 34010 Sgonico. Tuder-Straße 2, 9500 Villach/Maria Gail, +39 040/25 10 60, www.cittavecchia.com www.gaestehaus-melcher.at Wimitzbräu. Erst 2011 gegründet. 4 Bier- Birrificio di San Daniele. Das Malto sorten: Märzen, Weizen, Wimitzer Lemisch, d’Oro“ gibt es in vier Sorten, edle schwarzgoldene Flaschen. Viale Kennedy 35, 33038 Keltischer Sonnwendbock. Neu ist das San Daniele, www.birrificiodisandaniele.it Sonnwendbock Single Malt Flavored und Sauris AgriBeer. Pilsner, geräuchertes Bier, Süßwein Flavored. Wimitz 7, 9311 Kraig, Hanfbier. 33020 Sauris di Sopra 50, 04212/309 30, www.wimitzbraeu.com +39 0433/86 63 14, www.zahrebeer.com BURGENLAND Pannonia Brauerei. Neben Märzen, Weiß- SLOWENIEN bier, Lager etc. auch eine Craftbrew-Linie, z.B. Holzfassgereifter Doppelbock Hell, Chocolate Arabica Weizen, Kastanienbier. Sandgrube 1a, 7122 Gols, 02173/27 19, www.golserbier.at Kobersdorfer Schlossbräu. Kleine BioBrauerei mit Zutaten aus ökologischem Landbau. Hauptstraße 43, 7332 Kobersdorf. 02618/201 73, www.kobersdorfer.at

Human Fish Brewery. Bekannte Handbrauerei, Ales, Stouts. Trzaska Cesta 27, 1360 Vrhnika. +386 40/23 83 85, sl-si.facebook.com/HumanFishBrewery KROATIEN Bujska pivovara. Unfiltriertes, nicht pasteurisiertes Bier. Pub mit Gulasch und Grillspezialitäten. Momjanska 7, 552460 Buje, +385 91/376 42 01, www.bujska-pivovara.com w V V. l.: So sieht die Biervielfalt im Alpe-AdriaR Raum aus: vom friulanischen Pelicon über d das burgenländische Pannonia-Bier aus G Gols bis zum Bevog-Bier, das von einem sslowenischen Brauer in Bad Radkersburg eerzeugt wird.

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FEIERLICH ERÖFFNET Anfang Mai wurde das sanierte Rot-Kreuz-Haus in Eisenstadt offiziell eröffnet. Im Zeitraum von April bis Dezember 2013 wurde das Haus rundum saniert und renoviert. Dafür wurden 1,7 Mill. Euro investiert. Auch Katastrophenschutzreferent Franz Steindl war unter den Ehrengästen und Gratulanten. Im Bild: der Vizepräsident des Roten Kreuzes Gottfried Wanitschek, die Rot-KreuzGeschäftsführerin Tanja Haberler-König, LandwirtschaftskammerDirektor Otto Prieler und Geschäftsführer Thomas Wallner (v. l.). FRUCHTIGE KOOPERATION Zwischen dem Falkensteiner Balance Resort Stegersbach und dem Wieseninitiative-Verein startete eine Kooperation. Köstliche Schmankerln aus der Küche des Resorts werden von prämierten Streuobstprodukten begleitet. Mit dem Projekt „Qualitätsprodukte aus der Streuobstwiesn“ möchte der Verein Kleinproduzenten motivieren, ihre Streuobstbestände wieder zu vermarkten. Im Bild: Der Falkensteiner-Direktor Peter Kogelbauer und die Geschäftsführerin von Streuobstwiese Brigitte Gerger (v. l.).

Fotos: Energie Burgenland/Richard Neubauer, beigestellt

EISENSTADTFEST Jahr für Jahr begeistert das Stadtfest in Eisenstadt Tausende Besucher. Auch heuer verwandelt sich die Fußgängerzone an zwei Tagen zur Partymeile. Die Veranstaltung findet am 6. und 7. Juni 2014 statt. Ein Stadtfest mit jeder Menge Spaß für Groß und Klein steht auf dem Programm. Klamauk und Straßenkunst, Kinderaction und Musik von regionalen Gruppen und Top-Coverbands werden für Unterhaltung und Stimmung sorgen. Das gesamte Programm gibt es unter www.eisenstadt.at.

UMWELT SCHONEN Als erstes Energieunternehmen Österreichs hat Energie Burgenland vor 15 Jahren mit ihrer Vorgängergesellschaft Bewag ein Bonuspunkteprogramm eingeführt. Alle Strom- und Erdgaskunden sammeln mit ihrem Energieverbrauch Bonuspunkte. Diese können beim Kauf energieeffizienter strom- oder erdgasbetriebener Geräte eingetauscht werden. Seit Beginn wurde der Kauf von rund 275.000 Geräten gefördert. Im Bild: der Energie-Burgenland-Vorstandssprecher Michael Gerbavsits und Vorstandsdirektor Alois Ecker.


GESELLSCHAFT & EVENTS Who’s who im Burgenland

Foto: www.zweischrittweiter.at

Weinkönigin Isabella I.

Wer wird neue Weinkönigin?

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Sarah Wiener mit den Kindern der Volksschule Neusiedl am See.

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ls Verfechterin vernünftiger und genussvoller Esskultur engagiert sich Sarah Wiener gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten für eine vitale und vollwertige Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Das ist auch der Grund, warum die Starköchin ihre Ernährungs-Initiative für Volksschüler im Burgenland fortsetzt.

Ziel der Sarah Wiener Stiftung ist es, der Fehl- und Schmalspurernährung wirksam zu begegnen und dabei zugleich soziale, kommunikative sowie feinmotorische Fähigkeiten zu entwickeln. „Die Schule ist der ideale Ort, um Kindern und Jugendlichen das Thema gesunde Ernährung näherzubringen und praktisch erleben zu lassen“, erklärt Wiener.

Foto: Burgenländische Landwirtschaftskammer

Sarah Wiener kocht mit Kindern auf

ie Regentschaft der Burgenländischen Weinkönigin Isabella I., die in den vergangenen zwei Jahren ihre Aufgabe bestens erfüllt hat, geht zu Ende. Somit muss eine neue Weinkönigin gewählt werden. Landesrat Andreas Liegenfeld und LWK-Präsident Stefan Hautzinger hoffen, dass sich viele junge Damen für dieses ehrenvolle Amt interessieren und sich melden. „Die Burgenländische Weinkönigin hat die wichtige Aufgabe, die Weine unseres Landes bei vielen Veranstaltungen im In- und Ausland zu präsentieren und charmant zu bewerben.“ Interessierte Weinkönigin-Kandidatinnen können sich bis zum 12. Juni 2014 beim Weinbauverband Burgenland unter 02682/702-652 oder per E-Mail an: josef.finster@lk-bgld.at anmelden.

Foto: Bgld. Landesmedienservice

ERFAHRUNGSAUSTAUSCH Der Präsident des Burgenländischen Landtages, Gerhard Steier (l.), traf mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Republik Polen in Österreich, Artur Lorkowski (r.), der dieses Amt seit Anfang 2013 bekleidet, in Eisenstadt zusammen. Im Zentrum der Gespräche standen die Möglichkeiten einer länderübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, Kultur und Tourismus sowie Umwelttechnologie und Ökoenergie. „Gerade das Burgenland kann dabei auf einen erfolgreichen Weg im Sinne der Stromerzeugung durch Alternativenergie verweisen“, erklärte Steier.

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GROSSES FRÜHLINGSSHOPPING Die burgenländische Einkaufsstadt Eisenstadt ließ am 9. Mai die Frauenherzen höher schlagen. In der Innenstadt konnte man bis 21 Uhr und im Einkaufszentrum Eisenstadt bis 20 Uhr mit den neuesten Trends auf Tuchfühlung gehen. Neben Modenschauen in der Fußgängerzone gab es auch in den Boutiquen jede Menge bunte Sommermode zu bestaunen. Aber auch die männlichen Begleitungen kamen nicht zu kurz. Denn diese konnten sich über die neuesten Technik- und Autotrends informieren und so die Zeit vertreiben während die Frauen das Shopping-Paradies erkundeten. 76 | DIE BURGENLÄNDERIN

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1 Elisabeth Steiner von Trachten Tack. 2 Michi Giefing und Steffi Hof von „Flash Fashion“ (v. l.). 3 Barbara Zach von Sisley. 4 Geschäftsführerin Yvonne Mirwald vom Modegeschäft V.O.i. 5 Gabriele Petratschek vom Modegeschäft V.O.i. 6 Geschäftsführerin Andrea Dorner-Schikola (l.) und Elke Gorbel von der Modeboutique Choise. 7 Anna Maria Migsich und GF Silvia Mirwald (r.) vom Modegeschäft style.in.the.city. 8 Annemarie Horvath von der Boutique Jones.

Fotos: Viktor Fertsak

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Fotos: Viktor Fertsak

VOLLES HAUS 1 Die neue VILA VITA Csarda im pannonischen Landhausstil bietet den perfekten Rahmen für romantische Hochzeiten, rauschende Feste und unvergessliche Feiern.

6 Manfred Gelbmann von der Firma Leier, Manuela Kierein und Hoteldirektor von der VILA VITA Pannonia Joe Gelbmann (v. l.).

2 Toni Falusi, Elvira Krommer und Florian Putz (v. l.).

7 Senator Walter J. Gerbautz und Melita Wagner.

3 Pamhagens Pfarrer Dr. Titus Ifewulu, Werner Perlinger, Marion Hutter und Susi Perlinger (v. l.).

8 Katarina Janoskova und Amadeus (v. l.).

4 KommR Gen. Dir. Bert Jandl mit Key-Accounterin der BURGENLÄNDERIN Bernadette Fördös (v. l.).

5 Karl Kaplan mit Gattin.

9 Michael Thurner und Ernst Steindorfer (v. l.). 10 LH a. D. Sipötz und LH Hans Niessl (v. l.).

Anfang Mai wurde im Vila Vita Pannonia die neue „Csarda“ feierlich eröffnet. Dies ist eine Kultur- und Eventlocation mit 350 Sitzplätzen, die in nur 12 Wochen gebaut wurde. Insgesamt wurden in den Bau 2,2 Millionen Euro investiert. Mit der Location wurden zusätzliche fünf Ganzjahresarbeitsplätze geschaffen. Auf die Gäste wartet zukünftig ein bodenständiges Wirtshaus als beliebter Kommunikationstreffpunkt. Das Csarda-Ambiente beeindruckt mit geschmackvollen Holzelementen, knisterndem Kaminfeuer und einer ländlich-charmanten Dekoration. Ein weiterer Hingucker ist das handgedeckte Schilfdach, das gleich wie der Innenbereich aus regionalem Naturmaterial gestaltet wurde. DIE BURGENLÄNDERIN | 77


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450 Gäste aus dem Burgenland und Umgebung feierten den Frühling am Weingut Esterházy am 18. April. Bei südamerikanischen Klängen von „Los Gitanos“ war das regnerische Wetter rasch vergessen, dazu gab es über 30  verschiedene Weine inkl. Fassproben des Jahrgangs 2013. Erstmals gab es dabei auch Gelegenheit, den neuen Blaufränkisch „Baumschule“ vom Leithaberg zu probieren. Eine „Gourmet Burger Bar“ mit amerikanischen und pannonischen Varianten war die ideale Ergänzung zu kräftigem Blaufränkisch, Merlot und Co. Das Weingut hat ab dem Frühlingsfest jetzt 7  Tage die Woche von 10-18  Uhr geöffnet. Geboten werden Kellerführungen, Gourmet-Lekvar-Verkostungen, Schokoladeverkostungen und Weinseminare zu unterschiedlichsten Themen. 78 | DIE BURGENLÄNDERIN

1 Das Weingut Esterházy als Schauplatz für das Frühlingsfest. 2 Paul Gager, Josef Pusch und Susanne Janotka (v. l.). 3 Gerhard Spatzierer, Gisela Spatzierer, Manuel Supper und Lisa Ritzal (v. l.). 4 Alexander Wapp, Willi Macheiner, Christine & Josef Doppler (ÖWAV Vorstand) und Theresa Herzog (v. l.). 5 Manuela Riedl und Friedrich Marton.

6 Stefan Tscheppe (General Manager, Weingut Esterházy), Gabi & Karl Wessely, Claudia & Nora Horvath (v. l.). 7 Martin Jerabek und Julia Steiner. 8 Johanna Wagner (Neos), Willy Steiner und Monika Sulyok (v. l.). 9 Herbert Strehli, Judith Kardos und Simone Schumich (v. l.). 10 Unterhalten wurde die Gäste von der Band „Los Gitanos“. 11 Für die Kinder gab es Ponnyreiten.

Fotos: Viktor Fertsak

WEINFEST


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SURF- UND KITEELITE AM NEUSIEDLER SEE

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4 5 2 Fotos: Viktor Fertsak

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Fotos: Viktor Fertsak

1 Die SWAGGER Girls bei der Siegerehrung im Paddeln. 2 + 3 Die Rider begeistern auch abseits vom Windsurfsport mit ihrem Können – so wie mit der Skimboard-Challenge und perfekte Stimmung bei den Zusehern.

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1 Bauleiter Markus Waha, Sophie Schumann, Eva Waha und Geschäftsführer Andreas Waha (v. l.). 2 Bauleiter Sascha Kroyer informiert Marion und Karl Prior über aktuelle Angebote (v. l.).

Vom Windsurf-Freestyle-Wettbewerb über den Kitesurf-Slalom bis zu einer KitesurfFreestyle-Show gab es beim diesjährigen Surf Worldcup Ende April/Anfang Mai in Podersdorf viele Programmpunkte, die die Surfer-Herzen höher Schlagen ließen. Und auch die Gäste ohne Board konnten etwa beim CRO-Konzert, beim Seaside Festival oder bei den unzähligen weiteren Partys rund um den Neusiedler See kräftig feiern und die gute Stimmung genießen, denn auch das Rahmenprogramm des Worldcups ließ keine Wünsche offen. 4 Steven van Brockhoven (Belgien), Gerhard Polak und Philip Soltysiak (Canada) Weltmeister der Chiemsee Tow-In EM (v. l.). 5 Auch für die Kleinsten wurde beim Minisoccer mit Rudi Golubits (M.) gesorgt.

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ALLES ZUM THEMA HAUS …

3 Ernst Hosiner, Claudia und Thomas Artner (v. l.). 4 Andrea Schneider und Christine Pascher (v. l.). 5 Marie Koch, Michael Koch und Eva Waha (v. l.).

… gab es bei der Hausmesse am 9. und 10. Mai 2014 in St. Margarethen zu erfahren. Organisiert wurde das Frühlingsevent von „Waha – Das leistbare Wohnen!“ Anfang Mai. Zwei Tage lang wurden Häuslbauer und all jene, die schon ein Haus besitzen, rund ums Bauen und Sanieren optimal beraten. Die Besucher hatten die Gelegenheit, von der Finanzierung und Planung über das Bauen bis hin zur Gartengestaltung alles zum Thema „Traumhaus aus Ziegel“ zu erfahren. DIE BURGENLÄNDERIN | 79


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AUSFLUG IN DIE ANTIKE

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1 Messe in der Katakombe von Domitilla, eine der vielen Katakomben rund um Rom, die als Friedhofsstätten für die ersten Christen dienten. 2 Gemeinsame Messfeier in deutscher und kroatischer Sprache in der prachtvoll renovierten Kirche Santa Maria dell’Anima mit Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovits, Monsignore

Brandmayer, und Dechant Odobasic. 3 Gerald Hergovich mit einer Pilgerin aus Uganda. 4 Bei der Audienz am Petersplatz mit Papst Franziskus. 5 Ein sichtlich erfreuter Bischof Ägidius und Dechant Odobasic nach der Hl. Messe.

Fotos: Viktor Fertsak

Die freundschaftliche Verbundenheit der beiden Pfarren Trausdorf und Oslip wurde durch eine Pilgerreise in das antike Rom weiter vertieft. Der Dechant der beiden Pfarren, Zeljko Odobasic, lud vom 28. April bis zum 2. Mai zur spannenden Reise ein. Besucht wurden bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe, der TreviBrunnen, das Pantheon oder die Piazza Navona. Ein Highlight für die Mitreisenden war die Generalaudienz bei Papst Franziskus, der rund 100.000  Pilger am Petersplatz mit einem Lächeln empfing. Nach einem schönen Nachmittag im Castel Gandolfo mit einem wunderbaren Ausblick auf die umliegende Landschaft fand die Reise in der Basilika Maria Maggiore ein traumhaftes Ende.

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GEBURTSTAGSFEST MIT BUCHPRÄSENTATION

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1 Das Geburtstagskind Fria Elfen (l.) und Eva Maltrovsky. 2 Ingrid und Anton Hummer. 3 Vizebgm. Helmut Hareter, Sabine KritschSchmall, Fria Elfen, Eva Maltrovsky, Erwin Preiner, Landesrat Andi Liegenfeld, Florian Kitt, Peter & Apollonia Guth und Nikolas Lazic (v. l.). 4 Abgeordneter zum Nationalrat Erwin Preiner. 5 Horst Horvath vom Verlag „edition lex liszt 12“.

Fotos: Viktor Fertsak

Anlässlich des 80. Geburtstages von Fria Elfen wurde am 18. Mai 2014 ein Kunstband präsentiert, der erstmals umfassend die Arbeit der burgenländischen Künstlerin dokumentiert („Lichtwege und Schattenräume“). Mit Beiträgen von Klaus Basset, Sabine Kritsch-Schmall, Eva Maltrovsky, Siegfried J. Schmidt und Katharina Tiwald. Grußworte gab es von Vizebürgermeister Helmut Hareter, dem Abgeordneten zum Nationalrat Erwin Preiner und LandeshauptmannStellvertreter Franz Steindl. Für die musikalische Umrahmung sorgten Apollonia Guth, Peter Guth und Florian Kitt. Anschließend gab es ein kleines Buffet, Weine vom Weingut Siegl und Pago-Fruchtsäfte.


gesellschaft & events |

Fotos: Viktor Fertsak

„SCHULFEST“ MIT VIEL PROMINENZ Zur Eröffnungsfeier des Siegendorfer Schulzentrums gab sich neben 300 Schülern aus Volks- & Neuer Mittelschule und rund 500 Gästen auch die heimische Prominenz, u. a. LH Hans Niessl, LHStv. Franz Steindl, LT-Präsident Gerhard Steier, 1 2 LSR-Präsident Gerhard Resch sowie Hausherr Bgm. Rainer Porics, ein Stelldichein. Mit musika3 4 lischen und tänzerischen Beiträgen der 7- bis 15-Jährigen wurde die Eröffnungsfeier aufgelockert, ehe Ortsseelsorger Kan. Msgr. Thomas Krojer die Segnung des neuwertigen Schulkomplexes vornahm. Aus Anlass des Um- bzw. Zubaus der Neuen Mittelschule wurde auch ein zwölfseitiges Schulmagazin präsentiert, das ein SchülerInnenRedaktionsteam in Zusammenarbeit mit den Bezirksblättern in aufwendiger Arbeit produzierte. 1 Landesschulrat Gerhard Resch, LH Hans 3 Für die festliche Umrahmung wurde durch Schließlich konnten die interessierten Besucher Niessl, Direktorin Hedwig Polt, LandesOrchester-Musik gesorgt. im Anschluss an den Festakt alle Räumlichkeiten hauptmann-Stellvertreter Franz Steindl und 4 Direktor Alois Ecker, Michael Gerbavsits des neuen Schulgebäudes besichtigen und viele, Direktorin Margit Markovits. von der Energie Burgenland und Landtagsvor allem ehemalige SchülerInnen, lobten das ein2 Die SchülerInnen des neuen Schulzentrums Präsident Gerhard Steier waren ebenfalls freuen sich über die Eröffnung. bei der Eröffnung vertreten. ladende Schulhaus-Ambiente.

„KAISER FRANZ“ IST WURST NICHT „WURST“

Fotos: Viktor Fertsak

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Die 18. Auflage der Jahrestagung von „Sports Media Austria“ lockte Österreichs Cremè de la Cremè der Sportjournalisten nach Bad Ischl. Angeführt vom Doyen dieser Zunft über Michael Kuhn, bis Wolfgang Winheim, kamen viele der TV- und Zeitungsgrößen in die Kaiserstadt. „Kaiser“ Franz Beckenbauer hingegen empfand nicht so sehr für Österreichs Sport-Geschehen Bewunderung, sondern als Wahl-Salzburger vielmehr für unseren Songcontest-Star Conchita Wurst: „Na, die is ma net Wurscht!“ 1 Muky Korlath, Manfred Fasching und Franz Simonic aus Burgenland. 2 Gerhard Berger und Marion Kreiner. 3 Professor Michael Kuhn, Franz Beckenbauer und Landeshauptmann Josef Pühringer. 4 Bundesminister Gerald Klug.

DIE BURGENLÄNDERIN | 81


look! into my life von Uschi Fellner

Leute, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen. Ich hätte da ein einzigartiges Geschäftsmodell …

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Ich bin nicht frei von materieller Gier. Habe beschlossen, mein Talent zu vermarkten.

ndlich ist es Sommer. Zumindest dort, wo Sie sich aufhalten. Schön für Sie. Und ich kann Ihnen nur raten: Bleiben Sie mir fern. Meiden Sie mich weiträumig. Denn wo ich bin, ist schlechtes Wetter. Lange Zeit glaubte ich an Zufall, wenn sich die Bevölkerung an heißen Juli-Tagen in der Sonne räkelte und in lauen Seen planschte, während genau über mir, im gleichen Land!, schwallartig kaltes Wasser niederging. Oder wenn über Ibiza, kaum dass ich aus dem Flugzeug stieg, eine Kältewelle verheerenden Ausmaßes fegte. Wie man mir versicherte, gab es bis zu meiner Ankunft in der südlichen Ägäis auch noch niemals Schnee. Nun, halten Sie mich bitte nicht für größenwahnsinnig, wenn ich Ihnen ein Geheimnis verrate. Was die Griechen und alle anderen armen Teufel, die mich zuvor noch nie im Land hatten, nicht ahnen, ist: Das Wetter wird extra für mich gemacht. Ich weiß es. Irgendjemand sitzt da oben und denkt: „Ah, wo fährt sie denn diesmal hin? Und, aha, sie hat nur offene Schuhe im Gepäck? Fein, da werden wir es ihr mal wieder tüchtig zeigen! Und einen neuen Regenrekord aufstellen. Oder eine kleine Muren-Katastrophe anzetteln …“ Man könnte die weltweite Wetterprognose vereinfachen, wenn man der jeweiligen Bevölkerung einfach meinen Standort bekanntgibt. „Dideldumdei, hier Hitradio Ö3 mit der aktuellsten Prognose: Uschi plant in zwei Wochen einen Trip in die Südsee. Die bei uns einzigartige Frostwelle endet also in 14 Tagen, die Behörden der Fidschi-Inseln sind alarmiert, an die Bevölkerung werden bereits Pudelhauben und Schneeschuhe ausgegeben …“ Ich bin nicht frei von materieller Gier. Habe beschlossen, mein stilles Talent zu vermarkten. Rufe neuerdings bei Reisekonzernen an: „Hallo, ich bin’s, Sie wissen schon. Wollte nur erwähnen, ich fahre in zwei Wochen nach Dubai. Es sei denn, Sie zahlen gut …“ Na, Entschuldigung, würden Sie an meiner Stelle auch so machen! Meine Kinder mögen meine neue, lukrative Tätigkeit ganz gerne. Dick vermummt (dort wo ich bin, ist nicht nur verheerendes Wetter, in der Regel fallen auch Strom und Heizung aus) suchen sie mit steif gefrorenen Fingerchen und roten Nasen in ihrem alten Schulatlas nach immer kühneren Schönwetter-Destinationen. Gerade eben rang mir der größte Malediven-Anbieter das Versprechen ab, die Inselkette für die nächsten 20 Jahre großflächig zu meiden. Leute, mit dem Haufen Kohle bauen wir uns endlich eine neue Existenz auf! Regenmacher in der Sahara wäre eine Möglichkeit.

Schreiben Sie mir Ihre Meinung: uschi.fellner@looklive.at 82 | DIE BURGENLÄNDERIN


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DIE BURGENLĂ„NDERIN | 83


Ich bin Energie-Gewinnerin. Weil ich nicht nur 9GNVEWR2WPMVG| sondern auch Bonuspunkte sammle.

Olympiasiegerin Julia Dujmovits, Energie-Gewinnerin.

15 J B o n u a h re spun k te

Machen Sie es wie Olympiasiegerin Julia Dujmovits und sammeln Sie Bonuspunkte. Diese verwandeln sich EHLP.DXIYRQHQHUJLHHIĆ‚]LHQWHQ*HUĂ WHQLQEDUHV*HOGtXQGGDVEHUHLWVVHLW-DKUHQ6HLWVHW]W (QHUJLH%XUJHQODQGDXIGDV%RQXVSXQNWHSURJUDPPtXQGGDVPLWJURÂźHP(UIROJ5XQG*HUĂ WH ZXUGHQVHLW%HJLQQJHIĂ“UGHUW1XW]HQDXFK6LH,KUH%RQXVSXQNWHXQGZHUGHQ6LH(QHUJLH*HZLQQHU www.energieburgenland.at


Burgenländerin Juni 2014