Unsere Kitzbühelerin_Sommer2022_Gesamt

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SOMMER 2022 – 9. Jahrg. – € 2,90 Österreichische Post AG, MZ02Z032209M, TIROLERIN Verlags GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 IBK

Die Hüter

© Stefan Thaler

der Werte

Das Jakobskreuz Kraftplatz mit Weitblick

Frieden

Von der inneren Einheit zur Harmonie im Außen Die besten Seiten des Bezirks


Herzensprojekt Küche Als leidenschaftliche Köchin legt Lisa von „Koch mit Herz“ Wert auf frische regionale Zutaten. So waren regionale Materialien auch bei der Verwirklichung ihrer neuen Küche essentiell. Die zentrale Arbeitsfläche in Eiche und Betonoptik bietet ausreichend Platz zum Schnippeln, und aufgrund der durchdachten Planung steckt in jeder Ecke wertvoller Stauraum.

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IMPRESSUM Unsere KITZBÜHELERIN – Herz der Region

Die besten Seiten des Bezirks

Editorial

Herausgeber, Medieninhaber & Hersteller Tirolerin Verlags GmbH Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00–0 office@tirolerin.at office@unserekitzbuehelerin.at Geschäftsführung Mag. Katharina Zierl Mag. Andreas Eisendle Magazin- & Anzeigenleitung Mag. Bettina Huber 0664 / 530 65 66 bettina.huber@unserekitzbuehelerin.at Assistenz der Geschäftsführung Nicole Möller Chefredaktion: Conny Pipal 0664 / 163 49 47 conny.pipal@unserekitzbuehelerin.at Redaktionsteam Conny Pipal Anzeigen Mag. Bettina Huber Lektorat MMag. Maria Oberhofer Mag. Dr. Melanie Knünz Grafik-Kontakt 0512 / 55 16 00–5590 grafik@unserekitzbuehelerin.at Grafik-Team Barbara Schattanek, Lea Vogelsberger, Cheryl Kapferer, Ines Meßnart, Sonja Heiser BSc Abo-Verwaltung 0512 / 55 16 00–1509 abo@tirolerin.at Druck Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. Vertrieb Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH, 5081 Anif Die nächste Ausgabe erscheint am 2. Dezember 2022.

www.unserekitzbuehelerin.at Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können unter der URL www.tirolerin.at/impressum abgerufen werden. Weitere Infos zum Datenschutz sind unter www.tirolerin.at/info/datenschutz-und-cookies/ abrufbar.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Wir leben in einer Welt der Gegensätze. Die aufwühlende Aufgeregtheit im Außen braucht die natürliche Harmonie im Inneren. Wie gut, dass es tief in jedem von uns einen Ort des Friedens gibt. Dort ist es ganz still, auch wenn es draußen lärmt. Dort ist alles ganz, wenn außen vieles in Scherben liegt. Dies ist die Quelle allen Seins, der die Inspiration für unser Tun entspringt. Aber was können wir jetzt gerade tun, um gut durch diese stürmischen Zeiten zu navigieren? Nun, es ist einen Versuch wert, eine innere Einkehr zu wagen, um sich an dem Ort des Friedens zu nähren, bevor man wieder eintaucht in das geschäftige Wirken, das uns stetig voranbringt. Dafür braucht es keinen großen Aufwand. Einfach nur einmal innehalten und durchatmen, mit wachem Geist eine Biene beobachten, mit welch selbstverständlicher Gelassenheit sie den Nektar sammelt. Es ist unsere Aufgabe, nährende Fußabdrücke zu hinterlassen, Talente zu leben, aus der Kreativität zu schöpfen und Werte zu schaffen, die Bestand haben. Für unser aller Wohl. Dabei ist jeder Einzelne wichtig. Nur gemeinsam können wir eine friedvolle Welt hervorbringen. Dazu brauchen wir den Frieden in uns. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen der neuen Ausgabe „Unserer Kitzbühelerin“. Von ganzem Herzen Ihre Conny Pipal


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Inhalt MENSCHEN 10

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Seelenmusik Der junge Dirigent Max Kendlinger verzaubert mit seiner ganz besonderen Note Freude am Tanz Drei junge Tänzerinnen schwärmen von der Ausbildung an der Austria Tanz Akademie in St. Johann

MODE 18

Gut beschürzt Nicht nur in der Küche zeigt sich der Kittel als Schutz vor Schmutz und sieht auch noch schick aus

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Ohrenbetäubend schön Als wahres Juwel haben sich die Ohrringe längst nicht nur bei den Damen etabliert

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Miniteich ganz groß Wasserspiele für den feucht-fröhlichen Sommerspaß

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Saubere Kehrseite Als flotter Feger zeigt sich der Besen als reinliche Haushaltshilfe

SCHÖN & GESUND 24

Rosengewächs fürs Herz Der Weißdorn ist eine wahre Augenweide und ein bezaubernder Herzöffner

LEBEN 62

Zeitnehmen für die Nächsten Ehrenamtliche von Zeitpolster helfen liebevoll ihren Mitmenschen

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Schneidige Chronik Georg Pendl hält die größte Chronik einer Schützenkompanie in Tirol in Schuss

WOHNEN 34

Hübsch aufgetischt Der gute Geschmack am Tisch mundet vorzüglich 6

© Christoph Ascher, Conny Pipal, Tobias Guttmann, Stefan Thaler, Shutterstock (4)

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GENUSS

FREIZEIT

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Auf und ab am Wunderberg Eine Wanderung zum Wildseeloder birgt manche Überraschung

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Gipfelglück Das Jakobskreuz, ein besonderer Ort für außergewöhnliche Erlebnisse

Pfannen-Philosophie Bei einer guten Bratpfanne ist alles aus einem Guss

KULTUR 98

Malendes Multitalent Bernard Embacher erschafft großartige Werke, wirkt als genialer Architekt und macht zudem meisterliche Musik

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Musik hoch vier Als virtuoses Quartett begeistert die Band Tyrol Music Project mit einem virtuosen Sound

GESELLSCHAFT 132

Los Start.n Das Gründercenter eröffnete seine Pforten 7

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Kubus-Küche zur Eröffnung „Kirchmair alles erleben“ war das Motto beim Opening des neuen Showrooms


Regionale Schätze

Einfach zurücklehnen Sunray zeichnet eine neue Open-AirLandschaft, in der Design und durchdachte Gemütlichkeit für eine intime Entspannungsatmosphäre sorgen. Gesehen bei Aufschnaiter, St. Johann

„Promillenter“ Genuss Das wussten schon die alten Römer. Und das weiß Tirol. Höchste Kompetenz, Qualität und Leidenschaft für das Produkt zeichnen den Tiroler Weinfachhandel auf höchstem Niveau aus. Das macht erfolgreich.

Lauter schöne

Sachen

Wenn wir uns was wünschen dürfen, dann sind es diese wunderbaren Dinge. Ein jedes einzigartig und mit Liebe gemacht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Hersteller

Head Boom Team Der Head Boom Team ist ein großartiger Tennisschläger für Anfängerinnen und Anfänger. Er hat eine große Kopfgröße, die es einfach macht, den Ball zu treffen, das leichte Design macht es einfach, ihn zu schwingen. Der Schläger ist langlebig und bietet eine gute Kontrolle. Erhältlich bei Intersport Patrick, St. Johann

Zum Einseifen Umwickelt mit natürlichem Schafwollfilz, gefertigt aus regionalen Inhaltsstoffen und mit sanftem Peelingeffekt: Jede Filzseife aus dem Tiroler Oberland ist ein Unikat und in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Imst und dem PSP Tirol hergestellt. Gesehen bei Gasteiger Design Aurach, um € 10,90.

Glasklar Die Trendfarben der kommenden Modesaison kann man sich jetzt auch nach Hause auf den gedeckten Tisch oder in seine Hausbar holen. Wunderschön aus feinstem Kristall geschliffen, sind die Gläser ein Muss für Whiskykenner, Cocktailliebhaber und alle anderen, die mit Gläsern einen Farbtupfer platzieren wollen. Laudon-Trinkgläser zelebrieren die Wiederbelebung des klassischen Designs und bleiben gleichzeitig modern dank ihrer unverwechselbaren, markanten Farben. Erhältlich bei Riedel, Kufstein

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© Futureweb Florian Mitterer

Menschen

Ungedämmte Freude! Steinbacher wird 60 mit einer stimmungsvollen Jubiläumsfeier. Bild 1: Ute, Maximilian, Roland und Teresa Steinbacher 2. und 3. Generation Bild 2: Skisprunglegende Andreas Goldberger und Axel Naglich

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ine illustre Gästeschar mit rund hundert Weggefährten, Kundinnen und Kunden sowie Partnerinnen und Partnern der Steinbacher Dämmstoff GmbH fand sich am Firmengelände in Erpfendorf ein, um gemeinsam das stolze 60-Jahre-Jubiläum des erfolgreichen Fa-

milienbetriebs zu feiern. „Nach zwei Jahren coronabedingter Pause mal wieder ein schöner Anlass, sich persönlich zu begegnen“, wie es Firmenchefin Mag. Ute Steinbacher in ihrer Begrüßungsrede formulierte. Ein unterhaltsamer Anekdotenfilm ließ langjährige sowie ehemalige

Mitarbeitende, die Geschäftsführung sowie Seniorchef und Gründer Edi Steinbacher zu Wort kommen und lieferte einen unterhaltsamen Unternehmensrückblick. Auch Skisprunglegende und langjähriger Steinbacher-Markenbotschafter Andreas Goldberger war dabei.


Menschen

Der junge Schwendter Max Kendlinger dirigiert mit dem Taktstock seinen virtuosen Lebensweg und verzaubert die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seiner ganz besonderen Note. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Christoph Ascher, Yurii Olsh, privat

Vom Balkonkonzert zur

Paukenschlagkarriere


Menschen

S

eine Bescheidenheit macht ihn er ein warm’s Bier eingeb’n und g’sund auf Anhieb sympathisch. Es ist warn’s. Und als Friseur hat er seinen nämlich so, dass sich diese Geschichte Kunden einen Topf aufg’setzt, die Haar’ nur um ihn drehen sollte. Doch der g’schnitt’n, und danach gab’s ein 23-jährige Max holt lieber seine Familie Schnapserl. Ursprünglich aber war er vor den Vorhang. Ein jedes seiner Worte Bauernknecht und hat in Schwendt auf kommt tief aus seinem Inneren und ist Teepartys immer mit der Knopfzugin getragen von der Liebe zu seinen Men- g’spielt. Nur drei Stückl’n g’hörten zu schen. Und so plaudert er mit wachen seinem Repertoire, aber alle haben vor Augen und klarem Verstand munter Begeisterung dazu getanzt. Dort hat er drauf los. Im Gasthof Post in St. Johann, auch meine Uroma Anna kenneng’lernt. da wo Max gerade sitzt, haben sich sein Damit das Musikalische in der Familie blieb, verkaufte er Vater Matthias sogar eine Kuh, und seine Mutter um seinem Enkel Larissa damals ein Akkordeon zu kennengelernt, erbeschaffen“, weiß zählt er. Mit dieser Max aus ErzähBegegnung hat lungen. nicht nur eine Und ebenso, große LiebesgeMAX KENDLINGER dass Anna, die schichte begonFrau von Georg nen, sondern auch eine grandiose Karriere. „Mein Papa hat Kendlinger und die Uroma vom Max, Klarinette und Akkordeon g’spielt. Das eine derart schöne Stimme hatte, dass hat er von meinem Opa Matthias g’lernt. die Leut’ von weit her in die Kirche geZu dieser Zeit war er Unterhaltungsmu- kommen sind, um sie singen zu hören. Solange sich Max zurückerinnern siker und wollt’ eigentlich nie was mit der Klassik zu tun haben. Dann hat er kann, begleitet ihn die Musik. Schon hier in der Post meine Mama ken- früh habe er ein Schlüsselerlebnis geneng’lernt, sie hat ihn eing’laden zur habt, sagt er. Mit vier freute er sich über Zauberflöte nach Mannheim, und dann war’s um ihn geschehen. Er hat sein Herz an sie und die Klassik verloren“, erzählt Max lächelnd. Heute ist Papa Matthias ein über alle Grenzen hinaus bekannter Komponist und Dirigent. Wunder ist es ja keines, denn das Talent und die Begeisterung für die Musik ist den Kendlingers seit Generationen in die Wiege gelegt.

Die Musik lehrt uns: Wir sind alle eins.

BUNTE FAMILIENBANDE Versteht sich, dass auch Max schon den Ton angibt. Aber bevor er erzählt, wie er seinen ganz persönlichen Notenschlüssel gefunden hat, gibt es noch eine Lobeshymne auf seine Ahnen. Und da kommt die Rede auf Georg Kendlinger, seinen Uropa: „Er war ein ganz außergewöhnlicher Mensch. Als Tierarzt hat er die Viecherln mit Naturheilmitteln behandelt. Den Pferden hat

Konzert in der Ukraine

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eine kleine rote Zugin, und seit dem Tag war das Instrument überall mit dabei. Mit sechs hat er mit dem Klavierspielen angefangen, sich dann kurzfristig an Fußball verloren, bis er sich mit 13 ganz der Musik hingegeben hat, vom klassischen Klavier zum Schlagzeug bei der Blasmusik und Akkordeon. „Damals probte der Papa in Kössen, und ich bin oben am Balkon g’standen und hab’ einfach mitdirigiert. Da hat unser Konzertmeister von den ukrainischen K&K Philharmoniker zu ihm ganz eindringlich g’sagt, dass ich ein großes Talent hätt’. Daraufhin hat mich der Papa in Kössen gleich den Radetzkymarsch dirigieren lassen. Dann sind wir auf Tournee gegangen, und in Düsseldorf in der Tonhalle hat mich der Papa einfach hinausg’schickt auf die Bühne, und ich hab’ vor 1.800 Leuten dirigiert. Das Publikum hat begeistert applaudiert“, erinnert sich Max, und man spürt keinen Funken Stolz oder gar Hochmut. Ganz im Gegenteil, da ist wieder diese bezaubernde Bescheidenheit, die ihm seine ganz besondere Aura verleiht. Als er 17 Lenze zählte, gründeten die Kendlingers ein Zweitorchester in der Ukraine mit einem Gründungskonzert in


Menschen

Max und sein Vater Matthias Kendlinger

schwierigen Zeit haben wir ständig Kontakt zu ihnen“, erzählt Max mit ernster Miene.

Max mit Opa Matthias Kendlinger

Lemberg. Seit dem Jahr 2002 arbeitet die Familie mit Musikern aus der Ukraine zusammen. Wie dies zustande gekommen ist, scheint wohl vom Schicksal gelenkt: „Unser jetziger Orchesterdirektor Oleh ist aus der Ukraine. Er war Volksschullehrer in Lemberg und ist mit Kindern aus Tschernobyl nach Schwendt gekommen. Meine Mama ist in Usbekistan geboren und hat gedolmetscht. Oleh hat dann zum Papa g’sagt, wir sollen ihn in der Ukraine besuchen kommen. Dort sind wir großartigen Musikern begegnet. Seitdem sind wir pro Monat einmal für eine Woche dort gewesen. Wir sind zusammengewachsen mit den Leuten, und jetzt in dieser

MAXIMALE SEELENMUSIK Als Dirigent und Organisationstalent ist er inzwischen selbst ein Teil vom Orchester mit Auftritten in Mailand, Norwegen, Italien und Deutschland. Die Krise der vergangenen zwei Jahre hat er äußerst erfolgreich mit einem eigenen Podcast mit dem klingenden Namen „Maximal Klassik“ gemeistert. Da bekommt man zu hören, warum er jedem empfiehlt, Klassik zu hören. „Sie passt zu jeder Lebenssituation, egal ob man fröhlich, traurig oder nachdenklich ist. Die Klassik ist ein Teil des Ursprungs der Musik überhaupt, weil viele Themen, die es da gibt, sich auch in den modernen Stilrichtungen widerspiegeln. Mein Podcast ist sehr emotional, fern von Rationalem und Oberflächlichem.“ Ganz ehrlich und offen gesteht Max, er habe sich oft gefragt, warum er Musik mache und ob das sein Lebensweg sei. Und dann war da dieser magische Moment. „Mein Opa Matthias ist im Pflegeheim, und an seinem Geburtstag haben 12

der Papa und ich für ihn Akkordeon g’spielt. Ich weiß noch ganz genau, wir haben ang’fangen zu spielen, da sind plötzlich alle alten Leut’ aus ihren Zimmern gekommen. Menschen, die teilweise kein Wort mehr herausbringen, haben jedes Wort der zwei Strophen mitg’sungen. Da hab’ ich g’wusst, die Musik hat etwas Heilsames, man kann es nicht erklären, als wäre es von einer anderen Welt. Das hat mir sehr g’holfen, und seitdem bin ich ganz im Seelenfrieden mit meinem Weg.“ Und der führt den jungen Musiker im Mai 2019 einem Benefizkonzert für ein Waisenhaus in die Ukraine. „Wir haben mit dem Chor vom Papa die Symphonie Meditative Dichtung, Heilung und Sinfonie Nr. 3 „Menschenrecht“ ‘ aufgeführt. Wir sind zu dritt als Dirigenten auf der Bühne g’standen und haben uns umarmt, begleitet von einer tiefen Verbundenheit. Das war wunderbar“, erinnert sich Max berührt, denn das geht konform mit seiner Philosophie: „Die Kultur und die Musik sind so wichtig, weil sie verbinden. Die Musik lehrt uns, dass wir alle eins sind, und nicht nur in Momenten des Spielens, sondern in jedem Augenblick des Lebens.“


• Hip Hop • Zeitgenössisch • Choreografie ...

© Carsten L.Sasse, Plato

• Ballett • Jazz • Modern

Austria Tanz Akademie St. Johann • info@austria-tanz-akademie.at

• www.austria-tanz-akademie.at


Menschen

Bühne frei Für diese drei jungen talentierten Damen ist der Traum vom Tanzen an der Austria Tanz Akademie Wirklichkeit geworden. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Carsten L. Sasse

Amelie Hülsbusch

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ie Musik erklingt. Der Raum ist erfüllt von der Schwingung des Klangs. Und gibt den Takt vor für die Schritte, die diese drei Tänzerinnen mit Hingabe und in harmonischer Perfektion übers Parkett schweben lassen. Fasziniert von der Schönheit dieser Darbietungen braucht es eigentlich keine Worte. Und doch will man natürlich wissen, wie es den jungen Damen gelungen ist, diese Dimension des Tanzes zu erreichen. PLATZ FÜR VIEL GEFÜHL Amelie Hülsbusch ist mit 19 Jahren die

älteste in dieser Runde. Die Kelchsauerin zeigt ihr Talent, wie die anderen beiden auch, bei der Austria Tanz Akademie in St. Johann, die von Bettina Huber und von Beate Stibig-Nikkanen ins Leben gerufen wurde und von ihnen gemeinsam geleitet wird. Amelie hat im vergangenen Jahr ihren Abschluss gemacht. „Ich habe die Ausbildung hier neben dem Gymnasium absolviert. Man bekommt, wie in der Schule auch, Noten und ein Zeugnis. Wer Kindertanz unterrichten möchte, hat die Möglichkeit, das ATA-Zertifikat für Pädagogik zu machen, das habe ich in Anspruch 14

genommen“, erzählt Amelie und strahlt vor Glück: „Es macht so Spaß, wenn man diese Freude fürs Tanzen selber in sich trägt und diese dann auch bei den Schülerinnen und Schülern sieht und an sie weitergeben darf.“ Sie hat mit neun Jahren eine Veranstaltung der Akademie besucht, und von da an war’s um sie geschehen: „Ich habe zur Mama gleich danach gesagt: ‚Das möchte ich auch machen.‘“ Schlussendlich ist nicht nur Amelie, sondern auch ihre Schwester eingestiegen. „Wir sind in eine Gruppe gekommen, die schon ein bisschen besser war. Meine Lehrerin hat


Menschen

mich motiviert, dabei zu bleiben. Mit der Zeit gehört man dann zu den Älteren in einer Gruppe und merkt plötzlich, man gehört zu den Besseren“, lacht sie. Für Amelie ist das Tanzen mehr als ein Hobby: „Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Man kann alle Gefühle ausdrücken, und statt zu reden, tanzt man einfach alles heraus.“ Und das macht sie am liebsten bei Hip Hop und Contemporary.

Dass ihr bei einem Filmdreh für die Akademie trotzdem ein Hoppala passiert ist, nimmt sie mit Humor: „Bei einem Solo sollte ich über den Boden gleiten und zum Abschluss eine Rückwärtsrolle machen. Ich war gerade dabei rückwärts zu laufen, als ich plötzlich auf dem Hinterteil gelandet bin. Doch ich dachte, ich muss das jetzt lässig durchziehen und legte eine Notrolle hin“, gesteht Nicola lachend, während sich ihre Kollegin Ava Harrison ernst auf ihren

Ava Harrison

Nicola Gstöttner

DER SPASS KOMMT NIE ZU KURZ Dass der Spaß neben der professionellen Ausbildung in der Tanzakademie nicht zu kurz kommt, beweist die Zwölfjährige Nicola Gstöttner aus Bad Reichenhall. Ihr scheint der Schelm im Nacken zu sitzen, und sie zerkugelt sich vor Lachen. Wohl deshalb durfte sie bei der ATA-Gala „Max und Moritz“ mitwirken. Bald darauf hat sie bei der ATA ihre Ausbildung begonnen. Weil es ihr derart viel Freude macht, ist ihr auch der Weg aus Bayern nicht zu weit. „Ich bin erst seit einem halben Jahr hier, und doch habe ich das Gefühl, ich habe schon viele Fortschritte gemacht.“

mich noch umziehen, schminken und die Haare richten und hatte nur wenig Zeit. Da ist Nicola zu mir gekommen und hat mir geholfen, sodass alles noch rechtzeitig über die Bühne gehen konnte. Das war sehr schön“, sagt Ava, und da fällt ihr gleich noch eine Episode ein, die sie wohl nie vergisst: „In einer Unterrichtsstunde waren wir nur zu dritt, und wir durften zur Musik freestylen. Wir haben uns in diesen Augenblicken ganz

Kurzauftritt vorbereitet. Die 15-jährige Amerikanerin lebt in Schlitters im Zillertal, und auch sie nimmt die Mühe der Anreise nach St. Johann gerne in Kauf, um an der ATA eine professionelle Ausbildung zu bekommen. Wie auch die anderen Mädchen fühlt sie sich hier sichtlich wohl. Es sei besonders dieser starke Zusammenhalt, der Gemeinschaftssinn, der diese Tanzakademie so einzigartig mache, schwärmt sie und erzählt von einem Erlebnis, das sie berührt hat: „Wir waren kurz vor dem Auftritt bei einer Gala, und ich war voll gestresst und sehr aufgeregt. Ich musste 15

frei gefühlt, und unsere Dozentin und auch wir waren so berührt, dass wir geweint haben. Es war ein zauberhafter Moment.“ Es ist der Mix aus Perfektion und Freiheit, der die Austria Tanz Akademie in St. Johann so anziehend macht für Schülerinnen und Schüler aus nah und fern. Diese drei Mädchen haben hier den perfekten Ort gefunden, um ihr Talent zum Ausdruck zu bringen. Die eine oder andere wird wohl eine große Bühne betreten wie vor ihnen schon einige Absolventinnen und Absolventen der Akademie.


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ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Oscar Sommeregger

Mode

Cooles Design aus Kitzbühel Sabine Sommeregger kreiert ihre eigene Linie aus Naturmaterialien. Zeitlos, lässig mit dem Tragekomfort des „SOFT-WALK-LIGHT“.

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ie Jacken, Pullover, Westen, Röcke, Ponchos und Mäntel aus dem „SOFT-WALK-LIGHT“-Material sind das ganze Jahr tragbar. Passende Hosen, Röcke, Kleider und Tops aus Naturmaterialien wie Seide, Baumwolle und Viskose runden die Kollekti-

on ab. Sie können im Atelier hautnah die Entstehung der Modelle miterleben. Jedes Teil der Kollektion kann individuell in kürzester Zeit angefertigt werden. Falls es Ihnen nicht möglich ist, das Atelier zu besuchen, stöbern Sie einfach im Onlineshop

oder rufen uns direkt an. Nachhaltigkeit und regionale Produktion handmade in Austria ist uns wichtig. Sommeregger-Design • Schulgasse 7 • 6370 Kitzbühel• Tel: 05356 / 67 212 • mode@sabine-sommeregger.at • www.sommeregger-design.com


Mode

Sauber,

dieser Schurz

Schon seit frühen Zeiten genießt der Kittel ein astreines Ansehen. Von der Berufskleidung bis hin zum Hobbykoch schlüpft er in die Rolle des heimeligen Helferleins – nicht nur am Herd, sondern im ganzen Haus. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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er denkt, den Schurz kann man seit jeher den Frauen umhängen, ist auf dem Holzweg. Wenn man den roten Faden der Herkunft der Küchenschürze finden will, kommt man nicht gleich zum Ursprung dieses Kleidungsstücks. Da braucht’s zuerst einmal eine Schleife hin zur strammen

Wer denkt, die Kochschürze ist reine Frauensache, der irrt. 18

Männlichkeit. Wem nun tatsächlich der Schürzenjäger in den Sinn kommt, der mag ein Schelm sein. Tatsächlich war es so: Die Herren der Schöpfung haben sich in frühen Zeiten Schürzen umgebunden, um sich bei der Arbeit zu schützen. Das wiederum bot im späten Mittelalter alsbald Stoff, um den Kittel zum


Mode

Statussymbol für bestimmte Berufe zu erheben.

ten Bändern geschickt an den Leib gebunden.

FORMVOLLENDETE FÄHIGKEITEN So wie es sich im Leben oft zuträgt, bandelte der Schurz in der Neuzeit auch mit der holden Weiblichkeit an, schlüpfte in die Rolle der äußerst praktischen Haushaltshilfe und schlich sich in viele Bereiche ein. Ob in der Küche, im Garten, im Stall, die beschürzte Kleidung bekam ihren festen Platz. Natürlich kommt der gute Ruf nicht von ungefähr. Alleine schon in Bezug auf das alltagstaugliche Material zeigt sich die sauber gebügelte Schürze von ihrer besten Seite. Hinzu kredenzt der Kittel noch eine wahrlich körperfreundliche Form, die den Armen volle Bewegungsfreiheit lässt. Inzwischen hat sich zur Zweckmäßigkeit auch der modische Aspekt hinzugesellt. In verschiedensten Mustern und Farben fühlt man sich in jeder Lebenslage trendig umwickelt. Je nach Verwendungszweck umhüllt der kesse Kittel stets den Bauch und so manches Modell auch die Brust. In jedem Fall wird der stoffliche Helfer von angenäh-

KARRIERE STATT KITTEL Nun, es gab natürlich auch Zeiten, da der Schurz seine Bande zu Küche, Haus und Hof verlor. Das lag allerdings nicht an seiner nachlassenden Funktionsfähigkeit, sondern an der aufkommenden Selbstständigkeit der Frau. Die taffen Damen wollten sich nicht mehr nur an den Herd binden lassen und lieber in schicker Kleidung Karriere im Beruf machen. Zudem wurde der Küchenkittel durch flotte Freizeitkleidung ersetzt. Was dem Schurz in der weiblichen Welt blieb, ist der Platz in der Tradition. Als hübsche Zierde zur Tracht behauptete sich die Dirndlschürze als unersetzbarer Bestandteil eines alten Brauchtums. Und auch die Männer wollten nicht mehr vom Kittel lassen. Nahezu alle Handwerker, sei es der Bäcker, Kellner, Koch, schätzen den Schutz vor Schmutz durch die Schürze. GEBUNDENE BANDBREITE Und da ja, wie wir wissen, alles einmal wiederkommt, zog da und dort auch der

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Haushaltsschurz wieder in die Herzen der Frauen und damit in den Häusern und Höfen ein. Mit dem Aufkommen von Hobbyköchen, die mit viel Herzblut am Herd und am Grill ihre kulinarische Leidenschaft entfachen, ist eine neue Bindung zur Kochschürze entstanden. Lustige Sprüche und Aufdrucke treffen wohl nicht immer den Geschmack, beanspruchen aber auf alle Fälle die Lachmuskeln. Und zu guter Letzt hat sich dieses praktische Kleidungsstück mit der Geburt der Bistroschürze in den In-Lokalen einen Status erobert, der ihm auf den Leib geschneidert ist.


Mode Dieses Accessoire muss sich nicht erst Gehör verschaffen, es ist in aller Munde und hängt am liebsten am Läppchen – ob gesteckt oder gestochen, anliegend oder baumelnd, ob mit Karat aufgewertet oder einfach nur cool angeklipst. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

Wir sind ganz

Ohr

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ar es die holde Weiblichkeit oder waren es doch die Herren der Schöpfung, die sich bereits in alten Zeiten mit Ohrschmuck aufhübschten? Ganz genau lässt sich diese Frage nicht beantworten. Fakt ist, dass es Funde gibt, die beiden Geschlechtern das Tragen von Ohrringen umhängen. Nach Überlieferungen datieren die ältesten Teile aus Jade, die in der Mongolei ihren Ursprung haben, auf ca. 6200 vor Christi. Ausgrabungen rund um den Erdball bezeugen die frühzeitliche Freude an diesem Accessoire. Die Griechen und Römer sahen darin sogar ein Glückssymbol und einen Kraftspender. In Mittel- und Nordeuropa schätzte man schon damals die Modelle aus Edelmetallen wie Gold und Bronze in Ring- oder Reifenform. In vielen Kulturen schrieb man dem Ohrschmuck nicht nur eine

schmückende Bedeutung zu. Er war zudem ein Symbol für Status und hatte auch einen religiösen Charakter. Ganz anders stellte sich dies bei den Männern dar. Im Mittelalter trugen vornehmlich Piraten und Zigeuner Ohrringe, die nur unter Ihresgleichen einen besonderen Wert darstellten. So symbolisierte dieser Schmuck einen Sieg auf hoher See. Aber nicht nur. Damals haben Gesetze den Männern aus unteren Schichten das Tragen von Geschmeide verboten. Die Piraten rebellierten auf ihre Weise. Zudem zeigten sich die Hänger beim ohrenbetäubenden Kampf mit Kanonen als Lärmschutz, indem sie, mit Wachs beschichtet, als Stöpsel dienten. HANG ZUR VIELSEITIGKEIT Ganz Ohr waren die Damen, als sich herumsprach, dass dieses Kleinod 20


Mode Ballerina Glitzer multi, Leder von MENIN, gesehen bei St. Jo shoes & more, um € 139,–

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Mode

Ohrschmuck diente in alten Zeiten als Glückssymbol und Kraftspender. als fantasiereiches Anhängsel in Sachen Schönheit präsentiert: Kreationen als Creolen, mit Figürchen, Scheiben mit Ornamenten oder mit Steinen besetzt oder natürlich auch jene aus edlen Metallen, dem Ideenreichtum waren fast keine Grenzen gesetzt. Einen Hang zu ganz besonderen Modellen kristallisierte sich in den 1920er-Jahren heraus. Die äußerst schillernden Juwelen am Ohr im opulenten Stil begeisterten die Trägerinnen in XL-Länge im ausgefallenen Design. Auch wenn sich der Ohrschmuck in Form und Materialien durch die Epochen fest in der Welt der Accessoires etablierte, etwas war stets obligatorisch: Wollte man sich ein derartiges Stück ans Läppchen heften, musste man sich ein Loch stechen oder schießen lassen. Die Erfindung der Ohrclips verschaffte Erleichterung, vorausgesetzt man trägt den angeklipsten Schmuck nicht zu lange. Um den Druckschmerz hinauszuzögern, verwenden findige Frauen einen zarten Kunststoffüberzieher. Auch wenn es so Sitte ist, dass die Ohrringe paarweise getragen werden, gibt es seit den 1970er-Jahren im städtischen Bereich immer wieder den Trend zur Einseitigkeit. Auf dem Land mag man lieber die Tradition. Zur edlen Tracht tragen die hübschen Dirndln gerne fesche Ohrstecker mit alpinen Motiven, bevorzugt in Silber-Antik, besetzt mit farbigem Edelstein. Für welche Art und Weise man sich auch immer entscheidet, der Ohrschmuck begleitet die Menschheit seit ewigen Zeiten und wird wohl auch in Zukunft immer wieder in neuer Form von sich hören lassen. 22


ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Michael Schrof, Shutterstock

Schön & gesund

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Herzensöffner Ob grünes Blatt, weiße Blüte oder rote Beere – der Weißdorn ist ein rundum wirksames Rosengewächs für Körper, Geist und Seele und ist zudem wunderhübsch anzusehen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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un, dass man in einem Kräuterkurs allerlei Wissenswertes lernt, was eine heilsame Wirkung hat, war für mich nichts Neues. Dass man dabei aber auch so herzhaft lachen kann, dass sich die Balken biegen, war eine neue Erfahrung. Das lag an dem Weißdornlikör, dessen Zubereitung nicht nur jede Menge Spaß machte, sondern auch für eine Bombenstimmung sorgte. Doch man weiß: Der Weißdorn kann noch viel mehr. Die Pflanze ist in der Fa-

milie der Rosengewächse zuhause und gehört zu den Kernobstgewächsen. Man kennt ihn als Strauch oder auch als Baum. Meist hat er seine Wurzeln an einem Wegrand ausgebreitet und begeistert die Vorbeigehenden mit seiner üppigen Pracht. Die hübschen weißen Blüten zeigen sich in den Monaten Mai bis Juni, die Früch24

te meist ab August bis hinein in den Oktober. MEDIZIN FÜR GUTE GEISTER Der Weißdorn ist dank seines außergewöhnlichen Aussehens eine wahre Augenweide. Diese Pflanze besticht nicht nur wegen seiner Schönheit, sie berührt auch das Herz. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das wunderbare


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Rosengewächs soll das Herz schützen und Radikale fangen. Leidet man an Einschlafstörungen, Kopfschmerzen oder Stress, wirkt der Weißdorn Wunder. In der chinesischen Medizin schreibt man dem Weißdorn einen wärmenden Effekt zu. In der keltischen Mythologie sagt man, dass in den Ästen des Gewächses gute Geister wohnen und er die Elfenwelt behütet, ja sogar die feinen Feen sollen in diesen heiligen Bäumchen zuhause sein. Auch für uns Menschen ist es allemal ratsam, daheim im eigenen Garten ein Exemplar zu pflanzen. REICHE ERNTE Nach dem Einsammeln im Frühling ist es ratsam, die Blüten und Blätter rasch zu trocknen. Dazu braucht man nur ein

Weißdornlikör ZUTATEN Ein halbes Kilo Weißdornbeeren, Weißdornblüten und Blätter 2 Liter guten Korns, oder ganz toll schmecken dazu auch Obstler in verschiedensten Sorten 200 Gramm Kandiszucker

ZUBEREITUNG Alles zusammen in ein großes weites Gefäß geben, sechs Wochen ziehen lassen, gelegentlich umrühren oder schütteln, dann abseihen, das Pflanzenmaterial mit einem Löffel gut ausdrücken und den Likör in dunkle Flaschen abfüllen.

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sauberes Tuch, einen schattigen Ort und ein dunkles Glas für die Aufbewahrung. Aber auch die Beeren, die sich im Herbst von ihrer schönsten Seite zeigen, können getrocknet und anschließend vielseitig verwendet werden. WEISSDORNBEERENTEE Wenn man einen Tee aus den Beeren genießen möchte, sollte man die kleinen roten leicht süßlich schmeckenden Früchte einige Stunden zugedeckt quellen lassen. Dazu nimmt man ein kleines Gefäß, gibt einen gehäuften Löffel voll Beeren und einen Viertelliter nicht zu kaltes Wasser dazu. Dann wird das Ganze kurz aufgekocht, dann circa fünf Minuten nachziehen lassen. Anschließend abseihen und den Tee voller Freude genießen.


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Ein Männlein

steht im Walde

Die Hagebutte stammt von der Wildrose ab und enthält in ihrem Inneren nicht nur kleine pelzige Körnchen, sondern auch eine Fülle an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die wiederum bei vielen Wehwehchen Linderung bringen.

Hagebutten-Pulver fürs Immunsystem

TEXT: Conny Pipal, Doris Kern ❧ FOTOS: Doris Kern

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urpurrotes Mäntelein, schwarzes Käpplein, und es steht auf einem Bein? Wer wohl hinter dem alten Rätsellied stecken mag? Die Auflösung dieser Denkaufgabe wurzelt in der Hagebutte. Es mag einen tieferen Sinn haben, dass man in frühen Zeiten gerade dieser Frucht einen Reim gewidmet hat. Jetzt ist die Zeit, da die zartrosa, manchmal pinken und auch weißen Blüten ihre volle Pracht entfalten und ihren wunderbaren Wildrosenduft verströmen. Allerdings tun sie das nur einige wenige Tage im Jahr. Bereits nach zwei Wochen fallen die Blüten ab, und ein neues Schauspiel der Natur nimmt seinen Lauf. KLEINE KERNCHEN Die ersten Früchte zeigen keck ihre Köpfchen und wachsen über den Sommer zu hübschen Hagebutten heran. Diese können in ihrer Form variieren: Ob rund, oval oder länglich, der Inhalt

ist bei allen gleich, nämlich ein rotes Fruchtmark mit vielen kleinen weißlichen Körnchen mit Widerhaken drin. Ob man wohl deshalb die Wildrose auch als Hundsrose bezeichnet? Früher hat man nämlich diese behaarten Samenkernchen als Juckpulver verwendet, und das war wirklich hundsgemein. Heute kratzt man sie mit einem Löffel heraus, um die Frucht weiterzuverarbeiten. Warum man sich die Mühe antut, ist leicht erklärt. Die Hagebutte ist eine wunderbare Heilpflanze und stellt in Sachen Vitamin C sogar die Zitrone in den Schatten. Auch die Vitamine A, C und E findet man in ihr in großer Menge ebenso wie die wichtigen Mineralien Magnesium und Kalzium sowie wertvolle Pflanzenstoffe. Die Hagebutte stärkt das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte, ist appetitanregend, krampflösend und bringt Lebensfreude. Bluthoch26

druck und Entzündungen macht sie den Garaus. Muskeln, Knochen und Herz freuen sich über die heilsame Unterstützung und sie hilft auch bei Blasen- und Nierenleiden.

Hagebuttenpulver ZUTATEN Getrocknete Hagebutten (die ganze Frucht) SO WIRD’S GEMACHT Die getrockneten Hagebutten in einem Mixer fein mahlen. Wurden nicht alle Teile gut zerkleinert, siebt man es am besten noch einmal durch ein Sieb. In ein Glas abfüllen und beschriften. Haltbarkeit: etwa 10 bis 12 Monate


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Erleben Sie sich neu! Für uns Frauen spielt neben der Funktionalität eines Fitnessstudios auch das Ambiente eine große Rolle. Neben der modernsten Ausstattung bietet Ladylike Fitness mit seinen sonnendurchfluteten Räumen und frischen Farben ein familiäres Klima. So macht Sport und Wellbeing einfach mehr Spaß.

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Haben wir Ihre Neugier geweckt? Wie schön, denn bei uns gibt es noch mehr für Körper, Geist und Seele. 27

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Intensiv-Öl ZUTATEN 20 g Hagebutten-Mazerat 10 g Wildrosenöl 5 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl Alkohol zum Desinfizieren

Die kräuterkundige Natur-Bloggerin, Buchautorin und frisch gebackene Mama Doris Kern präsentiert uns ihre selbst kreierten Hagebuttenrezepte zum Nachmachen. Ein herzliches Dankeschön dafür! Noch mehr Selbstgemachtes ist zu finden unter: www.mitliebegemacht.at

Die Hagebutte ist ein heilsames Multitalent. IMMUNSTÄRKENDES HAGEBUTTENPULVER Übers Müsli oder Joghurt gestreut, füttert das Pulver unseren Körper mit vielen Mineralien und anderen Inhaltsstoffen und sorgt für ein starkes Immunsystem. Hagebuttenpulver ist auch ein Hausmittel bei Gelenksbeschwerden, da die darin enthaltenen Galaktolipide Entzündungen in Gelenken mildern kann, indem sie freie Radikale bekämpfen. Vor allem, wenn diese

Schmerzen durch Arthritis, Arthrose oder Rheuma hervorgerufen werden. Das Hagebuttenpulver kann auch bei Harnwegsinfekten verwendet werden. Wichtig bei der Einnahme von Hagebuttenpulver ist, dass man viel dazu trinkt, da es sonst eine stopfende Wirkung haben kann. In Studien wurde gezeigt, dass man das Pulver mehr als einen Monat einnehmen sollte, um positive Ergebnisse zu erzielen. Empfohlen werden etwa fünf Gramm des Pulvers pro Tag. HAGEBUTTEN-INTENSIV-ÖL – EIN GRUSS VON APHRODITE Wenn schon die Liebesgöttin Aphrodite ihre Schönheit den Hagebutten zu verdanken haben soll, dann schadet es bestimmt auch nicht, die Früchte in die eigene Hautpflege mit aufzunehmen. Dabei wird Zweierlei der Früchte verwendet, einerseits das pflegende Hautöl aus den Früchten und das kostbare Wildrosenöl, das aus den Samen gepresst wird. Das pflegende Intensiv-Öl kann als reichhaltige Pflege am Abend auf der gereinigten Haut einmassiert werden. 28

SO WIRD’S GEMACHT: Arbeitsplatz und alle Arbeitsgeräte mit Alkohol desinfizieren. Hagebutten-Mazerat und Wildrosenöl abwiegen und miteinander vermischen. Sanddornfruchtfleischöl hinzufügen, vermischen und in ein Fläschchen abfüllen. Haltbarkeit: etwa 8 bis 10 Monate

HagebuttenMazerat ZUTATEN 40 g frische Hagebutten 100 g Mandelöl 5 Tropfen Vitamin E Alkohol zum Desinfizieren SO WIRD’S GEMACHT Arbeitsplatz und alle Arbeitsgeräte mit Alkohol desinfizieren. Hagebutten und Mandelöl vermischen und mixen, damit die Früchte gut zerkleinert werden. So können mehr Inhaltsstoffe in das Öl übergehen. In ein hitzebeständiges Gefäß füllen und im Wasserbad erhitzen, aber nicht frittieren. Für etwa eine Stunde lang ausziehen lassen. Abgedeckt über Nacht stehen lassen, nochmals kurz erhitzen und anschließend durch ein feines Sieb abseihen und filtern. Das Vitamin E hinzufügen und in Flaschen füllen.


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Eine Auszeit im Namen der Schönheit Empathie, Erfahrung, ein holistischer Ansatz und viel Liebe – diese Symbiose macht ein Humml-Beauty-Date zu einem unvergesslichen Erlebnis für Körper, Geist und Seele.

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Studio an einem Ort der Stille, umgeben von unberührter Natur

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Lösungen gegen Akne, Couperose und sehr sensibler, irritierter Haut. Auch bei Pigmentstörungen gibt es mit COSMELAN von MESOESTETIC – der weltweiten Nummer eins in der Depigmentierung – eine Lösung, ohne nur oberflächlich zu bleichen. Voran geht immer eine genaue Hautanalyse und abgerundet wird die Behandlung mit den perfekt abgestimmten Pflegehinweisen.

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Natur und Naturell

im Einklang

Herbert Handler aus Kundl ist Lebens- und Sozialberater für sportwissenschaftliche Beratung und Kinesiologe. Seine Hauptarbeit ist das praktische Arbeiten mit Kindern und Erwachsenen. Für uns hat er spezielle Übungen zusammengestellt und dafür drei magische Seen in unserer Region besucht. TEXT: Conny Pipal, Herbert Handler ❧ FOTOS: Herbert Handler, TVB Wilder Kaiser/Manuel Bialucha

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eder Mensch hat seinen Eigenwillen, Eigensinn und seine Eigenart, um seine Aufgaben einzigartig zu lösen. „Balanceness“ hilft dabei, sein persönliches Naturell durch einen Spielkreisel und Bewegungsübungen für den Willen, die Kraft zu leben und die Persönlichkeit zu aktivieren, um der Natur und den Mitmenschen gefühlvolle Aufmerksamkeit und authentische Taten zu

schenken. Nach dem Prinzip des Lebens bekommt der sich so eingestimmte Mensch die gleiche gefühlvolle Bewegung der Natur entsprechend seinem Naturell zurück. Das tut den körperlichen Abläufen gut. HAFTUNGSAUSSCHLUSS Die „Balanceness“-Bewegungsübungen, Informationen und Empfehlungen wur30

den vom Autor sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie für das Gelingen kann jedoch nicht gegeben werden. Ebenso ist die Haftung des Autors bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Die Durchführung liegt in Ihren Händen und erfolgt in eigener Verantwortung.


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Eigenwille Übung 1

Eigensinn Übung 1

Eigenart Übung 1 am Pillersee

ÜBUNGEN AM SCHEFFAUER HINTERSTEINER SEE FÜR EINEN POSITIVEN WILLEN Strecken Sie die Beine etwas aus. Kopf gerade halten. Dann den Mittelfinger in die Handfläche einer Hand drücken. Nun den Kopf zu dieser Hand hin drehen. Wechsel zur anderen Seite. Wieder mit dem Druck in die Handfläche beginnen. Ein paar Mal pro Seite wiederholen. Fordert es Sie heraus, wenn Menschen Achtung vor dem Nächsten nur heucheln? Die Bewegung hilft Ihnen zuzulassen, sich selbst Gutes zu tun, um so Ihr Ideal zu stärken.

ÜBUNGEN AM SCHWARZSEE IN KITZBÜHEL FÜR DAS EIGENE NATURELL Halten Sie Ihre ausgestreckten Arme gerade vor den Körper. Gehen Sie nun in die tiefe Hocke und verschränken Sie die Arme vor der Brust. Die Fersen sollten auf dem Boden stehen. Wünschen Sie sich gerechten Frieden in der Welt? Dann ist das wahrscheinlich für Sie die richtige Bewegung, um in diesem Gefühl ein Vorbild zu sein und Ihr Naturell zu leben. Die Kraft aus der Ruhe.

ÜBUNG AM PILLERSEE IN ST. ULRICH FÜR EINE POSITIVE ART Legen Sie Ihre Hände auf den Unterbauch. Heben Sie beide Arme gleichzeitig leicht vor und seitlich über Ihren Kopf. Greifen Sie nach den Sternen. Öfters wiederholen. Ist es Ihre Eigenart, anderen Menschen Einsatzfreude zu zeigen? Dann ist diese Bewegung wohl die richtige für Ihre ehrliche Art, sich im Leben zu bewegen. Anderen verdeutlichen Sie das Glück, maßvoll zu sein.

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Eigenwille Übung 2

Eigensinn Übung 2

Eigenart Übung 2 am Pillersee


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Großmutters Wundermischung Sauer macht lustig – und gesund. Wohl deshalb schmeckt es ganz wunderbar, dass nun das alte Hausmittel Oxymel wieder in aller Munde ist. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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iese kraftvolle Mischung aus Honig, Apfelessig und wer mag auch mit Wurzeln, Kräutern und Gewürzen zeigt sich als wahres Wundermittel. Man nennt das heilsame Elixier auch Sauerhonig, und es dient zur Stärkung des Immunsystems, hat eine antibakterielle Wirkung, entgiftet und entschlackt, hilft bei Erkältungen, senkt Fieber und schmeichelt der Darmflora. Unser Tipp: Am besten macht man gleich mehrere Gläser auf Vorrat.

Omas Oxymel ZUTATEN Jeweils 1 gehäufter Esslöffel Wermut, Schafgarbe, Löwenzahn, Kümmel, Fenchel und Ingwer 600 Gramm guter Biohonig 0,2 Liter naturtrüber Apfelessig ZUBEREITUNG Den Essig und die zerkleinerten Kräuter und Gewürze in ein Glas geben, das man luftdicht verschließen kann. Anschließend umrühren, den Honig dazugeben und abermals alles miteinander vermischen. Das Oxymel lässt man nun einen Monat lang ziehen. Dazwischen ist es ratsam, das Glas zu schütteln. Nach den vier Wochen wird das Ganze abgeseiht, und schon ist es gebrauchsfertig. Man kann täglich einen Löffel einnehmen oder als Getränk in ein Glas Wasser einrühren.

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ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Kruut, Liewood, Räder, Hübsch Design, Walde

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Trendiger Conceptstore mit Tradition Gewachsen über Generationen präsentiert sich das Kaufhaus Möllinger in Kirchberg als ganz besonderer Schatz mit einer Fülle an Schönem und Gutem.

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infach zum Verlieben. Regionale Handwerkskunst trifft auf skandinavisches Interior. Besondere Schmuckstücke, die schönsten Seiten der Literatur und Papeterie, Feines zum Naschen, beliebte Kräuterauszüge, Tiroler Naturkosmetik, sowie kleine Präsente, die große Freude

bereiten, finden hier ihren Platz - kurzum: in jedem Eck entdeckt man wunderbare Dinge, die einen berühren. So findet man auch kreative Blumenarrangements abseits des Alltäglichen. An der Minibar darf man während der Einkaufsfreuden nach Herzenslust die Feinheiten regionaler

Brennereien verkosten, um danach genüßlich auf der Terrasse zu verweilen. Übrigens: einige der schönen Sachen gibt’s auch im Online-Shop. Kaufhaus Möllinger • Hauptstraße 17 6365 Kirchberg • Tel.: 0699 / 11 26 73 49 • www.kaufhausmoellinger.at • Instagram: kaufhausmoellinger


Wohnen

Tischlein, deck dich Ob festliche Tafelrunde oder gemütliche Teezeit, das Thema Tischkultur ist in aller Munde, wenn es um eine geschmackvolle Mahlzeit geht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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anierlich angeordnet macht der hübsch gedeckte Tisch Lust, sich zum genüsslichen Tafeln niederzulassen. Messer, Gabel, Löffel, Teller in allerlei Größen, fein säuberlich gefaltete Servietten scheinen nur darauf zu warten, dass man Platz nimmt. Die gehobene Esskultur tischt ein über Jahrtausende beharrlich gereiftes Menü an Variationen auf. Ganz früher verspeisten unsere Vorfahren den Braten an der Feuerstelle und verwendeten dafür primitive Hilfsmittel. Die alten Griechen und Ägypter hingegen schätzten schon einfaches Tischgeschirr und Besteck. Die alten Römer gaben ob der Verwendung von Tischdecken Stoff zum Staunen. Wenig Fingerspitzengefühl zeigten hingegen die Menschen im Mittelalter. Die guten Sitten wurden abserviert, man aß von der Hand in den Mund. Kurz noch im 17. Jahrhundert vorbeigeschaut, kommt das Besteck, wie wir es heute kennen, aufs Tableau. GESCHMACKVOLL GEDECKT Zurück in der Gegenwart wartet die Tischkultur mit einer Reihe an Rezepten auf, in welcher Weise eingedeckt wird. Je nach Geschmack, Anlass, Art des Mahls oder auch Ambiente des Esszimmers kredenzt die Ausstattungsvielfalt sowohl Einfaches als auch Festliches an. Welches wann für was oder vielleicht sogar zwischendurch aufgetischt wird, liegt im Detail. So stellt sich alleine schon bei der Wahl des Messers die Fra-

ge: Welches schneidet am besten ab? Nun, hier heißt es, die scharfe Klinge der Unterscheidung anzusetzen, denn vom Menümesser über das Steak- und Fischmesser bis hin zum Dessert- und Tortenmesser ist alles dabei. Diese Liste wird durch den Löffel noch weit übertroffen. Eierlöffel, Salatlöffel, Kaffeeund Teelöffel, Saucenlöffel, Spaghettilöffel, Zuckerlöffel und noch viele kleine und große Schöpfer zeigen Stil am Tisch. Ebenso verhält es sich mit Tellern. So zeigt der Platzteller wahre Größe und gibt dennoch den anderen seiner Art

In der heutigen Tischkultur kommt ein buntes Allerlei auf die Tafel.

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den Vortritt. Gegessen wird von ihm nicht, er dient lieber als Deko. Eine ähnliche Aufgabe kommt der Untertasse zu. Mit dem Ess- und Suppenteller kommt nun schließlich eine Mahlzeit auf den Tisch. Auch die Modelle für Kuchen und Dessert erfreuen sich ob des süßen Inhalts großer Beliebtheit. Natürlich gibt es in der Tellerfamilie auch geschmackvolle Verwandtschaft. Brot-, Pizza- oder Pastateller geben ihren Namen alle Ehre. FALTEN ERWÜNSCHT Doch was wäre all die Keramik und all das Porzellan ohne das glasklare Bekenntnis zur Freude am Nachschenken. Ein guter Tropfen entfaltet sein Aroma wohl am liebsten in einem edlen Glas. Von bauchig bis schmal, von hochgestochen bis breit geschwungen, von langem Stil bis zum großen Kelch, das Wein-, Schnaps-, Likör-, Champagner- oder Sektglas, die Biertulpe und der Krug, alle zeigen sich passend zum Getränk als charmante Tischbegleitung. Es ist Zeit anzustoßen, wenn Tischdecke und Serviette in vollkommener Reinheit mit ihrem Anblick das Auge des Betrachters erfreuen. Ob geknickt, gefaltet oder gekonnt eingeschlagen, zeigt sich die stofflich einwandfreie Tischwäsche von ihrer schönsten Seite. Doch auch Decken und Servietten aus Papier trüben, dank der bunten Vielfalt und Reißfestigkeit, die Feierlaune heutzutage nicht. In diesem Sinne darf man Platz nehmen und die Fülle an feinen Dingen rund um Tisch und Tafel in vollen Zügen genießen.


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Gewachsen aus der

Liebe zum Handwerk Der erste Gedanke bei Gasteiger gilt der Hände Werk. Was folgt, sind Design und Architektur – ein jedes hat seine Berechtigung und wird zum richtigen Zeitpunkt zur Geltung gebracht. In harmonischer Symbiose zueinander schaffen die Wohnkreationen einen bleibenden Wert. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Gasteiger/Andreas Wimmer

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liese, Naturstein, Bad, Küche und Beleuchtung haben sich vereint. Die Entscheidung, das traditionsreiche Unternehmen, das seinen Ursprung an zwei Standorten hatte, zusammenzuführen, geht mit einer Umstrukturierung einher. Aus zwei großen Hallen entstand eine Einheit, in der das Handwerk und die Betriebe aufeinandertreffen und neue Ideen erarbeitet werden. „Wir gehen mit unserer Philosophie in der Historie weit zurück. Früher hat das Handwerk das Design und die Architektur vorgegeben. Der Handwerker hatte seine Stellung verloren, da die Architektur in den vergangenen Jahren immer

mehr in den Vordergrund gerückt ist. Mit der Symbiose mit den eingemieteten Partnerfirmen wollen wir aus eigener Kraft innenarchitektonische Werke entwickeln und das Handwerk wieder an erste Stelle rücken. Aus dieser Kompetenz schaffen wir für unsere Kundinnen und Kunden ganz individuell gestaltete und auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Lebensräume“, so Geschäftsführer Matthias Gasteiger. VON DER PIKE AUF Man muss einen Blick in die gewachsene Geschichte der Gasteigers zurückwerfen, die mit ihrem tief verwurzelten Ver37

ständnis für die Region bis heute stets Entscheidungen getroffen haben, die von Geschäftssinn, Intuition und großer Achtung vor dem Handwerk getragen sind. „Mein Vater Hans Gasteiger hat bei einem Installationsbetrieb eine Lehre zum Bürokaufmann absolviert und nebenbei an den Wochenenden mit den Facharbeitern auf den Baustellen gearbeitet. Das ist das Fundament unserer Kompetenz. Er hat seinerseits das Produkt und die Lieferanten gekannt und auf der anderen Seite die Menschen, die das Produkt verarbeiten“, erzählt Matthias Gasteiger. Einige Jahre später


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gründete Hans Gasteiger einen eigenen Sanitärgroßhandel, später kam aus der Not heraus eine Fliesenfirma dazu, da er keinen Fliesenleger fand, der den exklusiven Ansprüchen gewachsen war. Sein fundiertes Grundwissen schätzen die Handwerkerinnen und Handwerker bis heute. PRAXIS FÜRS BAD Die Stellung und darauf aufbauend die Wertigkeit des Badezimmers hatte sich in den Jahren rapide geändert, und so begann Hans Gasteiger, individuelle Badoasen gemeinsam mit den regionalen Installationsbetrieben zu entwerfen. So konnte er die Brücke zwischen den einzelnen Gewerken schließen. Daraus ist die Gasteiger Badarchitektur entstanden. „Aus seinem Wissen hat er Bäder praxisbezogen geplant und dabei nicht nur an das Design gedacht, sondern auch an die Umsetzung und wie das fertige Bad im Alltag funktioniert, von der Ästhetik, Körperhygiene bis zum Sauberhalten des Bads“, so Matthias Gasteiger. „In den Anfängen unseres Unternehmens ist sehr schnell meine Mutter dazugekommen, und mit ihr ist das Unternehmen richtig gewachsen. Sie kümmerte sich im Büro um Administration, Organisation und Buchhaltung, der Einkauf, Verkauf und die Abwicklung vorort waren die Aufgaben von meinem Vater. Um Familie und Beruf gut zu vereinen, lag die Wohnung der Familie am Firmengelände. So machten meine zwei Geschwister und ich unsere ersten Schritte schon in der Firma.“ Mit der Familie ist auch der Betrieb stetig gewachsen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in zwei Hallen und einem Schauraum. „Einige unserer Mitarbeitenden sind schon länger bei uns, als ich auf der Welt bin. Für uns war es ganz normal mitzuarbeiten, ob im Büro, im Lager oder bei der Baustellenaufsicht, um zu sehen, wie viel Schweiß da drinnen steckt. Wir konnten

hineinspüren und dabei eine gute Bodenständigkeit entwickeln“, sagt Matthias Gasteiger und spricht von der Entscheidung der Familie, in den Jahren der Übergabe den klassischen Großhandel in ein außergewöhnliches Einzelunternehmen zu verwandeln. „In den drei Jahren der Umstrukturierung habe ich sehr viel von unseren Partnerfirmen und deren Philosophien gelernt. In dieser Zeit ist für mich die Faszination für das Handwerk gewachsen, die Liebe zum Detail entstanden. Es geht nicht mehr rein darum, wie der Raum ästhetisch aussieht; wir gehen einen Schritt weiter und rollen das Ganze von hinten auf.“ Das heißt, man arbeitet bei Gasteiger sehr wohl mit Stilwelten, beginnt aber beim Menschen. Man geht auf die Kundin bzw. den Kunden ein, auf ihre bzw. seine Persönlichkeit und Bedürfnisse. Ja noch mehr: Man bezieht sich auf ihren bzw. seinen Lebensmittelpunkt, ihre bzw. seine Lebensgewohnheiten und Lebensumstände. „So braucht eine Groß-

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Der allererste Firmenbus

Hans und Matthias Gasteiger

familie eine völlig andere Küche als ein Paar. Wir planen mit dem Ziel, das, was wir einbauen, soll Jahrzehnte überdauern. Wir kreieren für das Jetzt und für die Zukunft.“


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Perfekter Schutz

vor Sonne, Wind und Wetter

ENTGELTL I C HE EINSCHALTU NG

© Peter Biasi

Die Firma E.Biasi ist Technologieführer bei Großflächenmarkisen, Wintergärten und Sitzplatzverglasungen. Das Südtiroler Paradeunternehmen stellt alles in den Schatten.

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ie Firma E.Biasi GmbH ist ein Südtiroler Spezialunternehmen mit der Kernkompetenz Planung, Herstellung und Montage von Großflächenmarkisen, Wintergärten und Sitzplatzverglasungen. Zu den Kunden der E.Biasi GmbH zählen vor allem Unternehmen aus der Hotellerie und Gastronomie sowie anspruchsvolle Privatkundinnen und -kunden. Das enge und vertrauensvolle Verhältnis mit den Kundinnen und Kunden bewährt sich auch in der Corona-Krise. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden

und sind dadurch über deren persönliche Lage gut informiert“, so Thomas Platzer, der Biasi-Geschäftsführer. „Glücklicherweise sind wir imstande, sie bei der Anpassung an zukünftige Bedingungen zu unterstützen – nicht zuletzt, weil durch unsere Produkte Gastronomiebereiche erweitert werden und dadurch zusätzlicher Raum geschaffen wird. Dies sorgt für einen umfassenden Wind- und Wetterschutz und den angestrebten Abstand zwischen den Gästen, ohne die Qualität der Bewirtung einzuschränken.“

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KONTAKT

E.Biasi GmbH E.BIASI GMBH Peter-Anich-Str. 6 Peter-Anich-Str. 6 I-39011 Lana I-39011 Lana Tel.: +39Tel.: 0473 / 56 18 10 +39 0473 / 56 18 10 +39 0473 / 56 31 01 Fax: +39Fax: 0473 / 56 31 01 info@ebiasi.com info@ebiasi.com www.ebiasi.com www.ebiasi.com

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Herzensprojekt

Küche

Lisa Shelton von „Koch mit Herz“ hat sich einen Herzenswunsch erfüllt: eine neue große Küche ganz nach ihren Vorstellungen. Bei der Planung und Umsetzung vertraute sie auf den St. Johanner Küchenprofi Aufschnaiter und fand in Anna-Maria die perfekte Innenarchitektin. TEXT: Aufschnaiter ❧ FOTOS: Andreas Wimmer

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ls leidenschaftliche Köchin legt Lisa Wert auf frische regionale Zutaten. So waren regionale Materialien auch bei der Verwirklichung ihrer neuen Küche im modernen Landhausstil essentiell. Strahlend weiße Fronten in Kombination mit natürlichen Details und goldenen Akzenten – genau abgestimmt auf den lichtdurchfluteten Raum und die Architektur des Hauses. Highlight: Die zen-

trale Arbeitsfläche in Eiche und Betonoptik bietet ausreichend Platz zum Schnippeln und aufgrund der durchdachten Planung steckt in jeder Ecke wertvoller Stauraum. Worauf kam es Lisa noch an? Erfahren Sie mehr im Interview! UNSERE KITZBÜHELERIN: Liebe Lisa, was war für dich die wichtigste Anforderung an deine neue Küche? 40

Lisa Shelton: Für mich war wichtig, dass in meiner neuen Küche alles genau so ist, wie ich es mir zuvor erträumt hatte: vor allem viel Platz und hochwertige langlebige Materialien, sodass ich meine Leidenschaft perfekt ausleben kann. Was war dir bei der Auswahl deines Küchenplaners und in der späteren Zusammenarbeit besonders wichtig? Ich wollte unbedingt zu einem regio-


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nalen Familienunternehmen. Auf Regionalität lege ich großen Wert – auch im Hinblick auf Materialien und meine Zutaten beim Kochen. Und da man einfach in unserer Region immer wieder hört, dass Aufschnaiter in der Planung hervorragend ist, extrem qualifizierte Innenarchitektinnen und -architekten hat und von A bis Z nur Hochwertiges liefert, stand meine Entscheidung schnell fest. Mit Anna-Maria hatte ich die perfekte Ansprechpartnerin. Eine junge kreative Innenarchitektin, die sich gut in mich hineinfühlen konnte, sehr bedacht auf meine Wünsche war und das gesamte Projekt höchst professionell abwickelte. Beschreibe bitte deine neue Küche mit drei Worten. Traumhaft (im Sinne von ‚meine Traumküche‘), praktisch, heimelig.

Wie erleichtert dir deine neue Küche deinen Alltag? Ich habe so viel Platz wie noch nie! Endlich können wir als ganze Familie gemeinsam kochen und uns kreativ ausleben. Die Geräte, die Arbeitsplatten, die Spüle, der Backofen, dazu jede Menge auch versteckter Schubladen – kurz: Die hohe Qualität der Geräte und Einbauten in Kombination mit dem großzügigen Platzangebot macht alles leichter und viel mehr Spaß. Was ist das absolute Highlight in deiner Küche? Ich habe mindestens drei Highlights. Erstens meine Keramikarbeitsplatte. Das war eine Empfehlung von Aufschnaiter und ich bin so froh, dass ich mich überzeugen ließ. Ich liebe diese Platte – sie ist

unverwüstlich und sieht wunderschön aus. Deshalb mache ich auch immer meine Fotos darauf. Zweites Highlight: meine Doppelspüle. Daran erfreue ich mich jeden Tag! Highlight Nummer drei: das Bora Kochfeld professionell 3.0 – mit der größten Fläche und Drehknöpfen statt Touchscreen. So kann man es auch mit fettigen Fingern leicht bedienen. Liebe Anna-Maria, was war für dich die größte Herausforderung in der Planung dieses Projektes? Anna-Maria: Die genauen Vorstellungen in die Planung der Küche einfließen zu lassen – in Abstimmung mit dem Design und dem Budget. Worauf legst du bei deiner Arbeit am meisten Wert? Ich orientiere mich immer an den Wün-

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schen meiner Kundinnen und Kunden und bringe meine kreativen Ideen mit ein, damit jede Einrichtung ihren individuellen Charme bekommt. Dabei achte ich auch auf die optimale Nutzung der Räume – für ein Endergebnis, das begeistert. Mit welchen drei Worten würdest du die neue Küche von Lisa beschreiben? Hier beginnt Genuss! Wo holst du dir Inspiration für deine Projekte, wann bist du am kreativsten? Mich inspirieren andere Referenzprojekte von Aufschnaiter, Architekturzeitschriften und die Modebranche, vor allem in Bezug auf die neuesten Farbtrends und -kombinationen. Am kreativsten bin ich beim Anfertigen von Handskizzen, am liebsten in der Natur. Macht es einen Unterschied, ob du eine Küche für einen Kochprofi oder für eine Hobbyköchin oder einen Hobbykoch planst? Definitiv. Kochprofi Lisa wusste ganz genau, welche Anforderungen die Küche erfüllen muss. Wichtig war eine Präsentationsfläche zum Fotografieren der Gerichte, somit spielte auch das Thema Licht eine entscheidende Rolle. Bei der Gerätewahl hatte Lisa ganz genaue Vorstellungen davon, welche Gerätefunktionen für die perfekte Umsetzung ihrer Gerichte erfüllt sein müssen. Appetit auf mehr? www.aufschnaiter.com www.kochmitherz.com


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Auch der kleinste Teich ist eine Oase der Entspannung.

Quell der Freude chende Lichteinstrahlung ist ideal, pralle Sonne hingegen soll vermieden werden. Passende Pflanzen für einen Miniteich stellen sich vor:

Kraftort zum Innehalten und eine Oase zum Entspannen.

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as leise Plätschern beruhigt. Der Anblick der auf der Wasseroberfläche tänzelnden Insekten spiegeln die zauberhafte Natur wider. Die winzigen Fische, die sich besonders gerne zeigen, wenn es eine Ration Futter gibt, lassen uns eintauchen in die faszinierende Welt unter Wasser. Im Außen präsentiert sich ein Miniteich als wahrlich hübsche Dekoration. In unserem Inneren sprudelt eine Quelle für alle Sinne, wenn wir dort Platz nehmen und einfach nur genießen. Ein

Ob in einem kleinen Teichbecken, einer Schale, einem Fass, Kübel oder in einer Wanne angelegt, den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Eine hübsche Bepflanzung bringt die Begeisterung für den Miniteich zum Erblühen. Dabei sollten nur Pflanzen ausgewählt werden, die nicht die Eigenschaften besitzen, schnell zu wuchern und zu wachsen. Beachtet man ein paar Dinge, ist es sogar möglich, Fische darin zu halten. Auch der Standort sollte wohl überlegt werden. Ein Platz mit zu intensiver Sonnenbestrahlung fördert die Bildung von unerwünschten Algen. Ausrei-

Ist er auch noch so klein, ein Miniteich im Garten oder vielleicht sogar auf dem Balkon ist vielmehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ZWERGSEEROSEN Sie mag eine Wassertiefe von zehn bis 20 Zentimetern und einen sonnigen Platz. Sie zeigt sich in vielen verschiedenen Farbnuancen, blüht ab Juni bis September und verströmt einen lieblichen Duft. WASSERHYAZINTHE Damit sie nicht ausufert, kauft man sie am besten mit einem Pflanzkorb. Das macht ihrer Schwimmfreudigkeit keinen Abbruch. Sie blüht von Juni bis September und mag am liebsten Halbschatten. FROSCHBISS Seine Blätter ähneln denen der Seerose. Er verhindert die Bildung von Algen und blüht von Juli bis August. Er freut sich über Sonne und mag auch den Halbschatten und zeigt sich mit einer Pflanzenhöhe von ca. zehn Zentimetern. ZWERGROHRKOLBEN Er zeigt sich mit schmalen, langen Blättern, besticht mit einer blaugrünen Farbschattierung und blüht zwischen April und Juni. Manchmal schickt er sich sogar an, uns ein zweites Mal im Spätsommer seine Blütenpracht zu schenken.



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Wasserwelt Sie ist eine erfahrene Expertin für alle Bereiche des Gartens, für Grünflächengestaltung, für Blumen und Pflanzen und natürlich auch für alle Themen rund ums Wasser. Wir tauchen mit Andrea Sulzenbacher in die Teichkunde ein.

Für Wasser findet sich in jedem noch so kleinen Garten, auf der Terrasse oder einem Balkon ein geeignetes Fleckchen. Dabei gilt: Zu klein gibt es nicht. Wasserspaß ist auch im kleinsten Garten möglich. Formale Wasserbecken oder zumindest ein sprudelnder Quellstein haben in jedem Garten oder auf der Terrasse Platz. Notfalls dient auch nur ein Gefäß mit Wasser, Rosenblüten und Schwimmkerzen für einen stimmungsvollen Abend auf dem Balkon. „Man kann auch ohne Weiteres ein altes Zinkbecken oder ein wasserdichtes Ge-

fäß mit Wasser befüllen und mit mindestens 40 Zentimeter Wassertiefe mit Wasserpflanzen und auch Miniseerosen bepflanzen. Unterwasserpflanzen wie Tannenwedel, Hornblatt oder Wasserpest reichern das Wasser mit Sauerstoff an, und das wertvolle Nass bleibt klar. Ein halbschattiger Platz für den Miniteich mit zwei bis drei Sonnenstunden am Tag ist ideal. Bekommt ein Teich mehr Sonne ab, ist es ratsam, mit einem Sonnenschirm für Schatten zu sorgen“, so Andrea Sulzenbacher. REINER GENUSS Die Auswahl der Wasserstelle hänge allein vom Platzbedarf und den eventuell nötigen Zeitressourcen ab, so die Fachfrau und erklärt zudem: „Um einen Badeteich sauber und frei von Algen zu halten, sollte man idealerweise ein paarmal die Woche mit dem Kescher hineingefallene Blätter entfernen. Diese Arbeit kann man auch positiv sehen. Auf diese Weise kann man abends eine Runde durch den Gar44

ten gehen, die letzten Sonnenstrahlen genießen und abschalten.“ Nicht zuletzt ist ein Teich, ein Biotop oder einfach eine Wasserstelle mit vielen Pflanzen für Naturliebhaberinnen und -liebhaber ideal, um solch ein natürliches Paradies, bevölkert mit Kleinlebewesen wie Wasserinsekten, Fröschen, Libellen oder Ringelnattern zu beobachten. Eines sei jedoch erwähnt: Auf das Einsetzen von Fischen sollte man verzichten, wenn man nicht zu viele Algen möchte.

Sulzenbacher – der Gartengestalter Bahnhofstraße 28 6361 Hopfgarten E-Mail: info@imgarten.at Tel.: 05335 / 40 080 www.imgarten.at

© Andrea Sulzenbacher

asser als Urbedürfnis des Menschen ist das wichtigste Gestaltungselement im Wohlfühlgarten. „Das muss nicht unbedingt ein Schwimmteich sein, ein plätschernder Brunnen ist schon Balsam für die Seele, ein Wohlklang für die Ohren und lenkt zum Beispiel von Straßenlärm ab“, so Andrea Sulzenbacher.

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us dieser schöpferischen Verbindung entstehen unverkennbare Produkte aus Naturstein. Ein jedes trägt einen individuellen Charakter und zudem eine Reihe von Vorteilen in sich. Naturstein besticht nicht nur durch sein außergewöhnlich ansprechendes Aussehen, sondern auch durch seine Robustheit und Langlebigkeit. Diese Vorzüge machen ihn anziehend für alle Bereiche des Wohnens, im Innen und im Außen. DIE KRAFT DER NATUR Das Team rund um Steinmetz Neumayr gestaltet und fertigt spezifische und persönliche Wohnraumausstattung aus

dem einzigartigen Naturmaterial Stein. Dazu gehören Stiegen, Böden, Badezimmer, Küchen, Fensterbänke, Wandverkleidungen. Auch sehr spezielle und individuelle Wünsche werden gerne umgesetzt. Dafür holt Stefan Neumayr für den einen oder anderen Auftrag Kalksteine aus dem Pletzer Graben und schafft daraus meisterliche Stücke wie unvergleichliche Flusssteinbecken oder auch Ofenverkleidungen. Diese besonderen Natursteine bringen nicht nur die Kraft des Wassers, sondern auch eine einzigartige Farbvielfalt mit. Doch das Spektrum des Meisterbetriebes beinhaltet noch mehr: So gehört auch alles rund um die Grabgestaltung

zu den Leistungen, die von den erfahrenen Handwerkern durchgeführt werden. Ein Stein muss auch in regelmäßigen Abständen gepflegt und restauriert werden. Auch dafür steht der Steinmetzmeister mit Kompetenz und Erfahrung gerne zur Verfügung. Der junge, tatkräftige Steinmetz-Meisterbetrieb hat sich auch auf Beratung und Service spezialisiert. So zeigt Steinmetzmeister Neumayr im Schauraum und in der Werkstatt in Oberndorf eine Vielfalt an Produkten, die aus auserlesenen Natursteinen wie Granit, Marmor und Quarz mit viel Fingerspitzengefühl und handwerklichem Geschick gefertigt werden.

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Stefan Neumayr in seinem Meisterbetrieb

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Wohlfühloase Schwimmteich

Es gibt wohl nichts Schöneres, als sich an einem warmen und sonnigen Sommertag im Wasser abzukühlen.

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atürliche Mikroorganismen übernehmen wichtige Funktionen in Seen und Teichen. Im Wasser bilden sie die Lebensgrundlage für ein gesundes ökologisches System, die Verwertung überschüssiger Nährstoffe sowie die Entwicklung von Pflanzenzonen und fördern gewünschte Lebensräume innerhalb eines Biotops. Im Gegensatz zu einem natürlichen See werden in einem gebauten Teich und dem darin befindlichen Wasser nur eingeschränkt teichfördernde Mikroorganismen gebildet. Gleichzeitig findet aber eine, zum Teil unerkannte Reduktion vorhandener oder zugeführter Hochleistungsmikroorganismen statt. GEZIELTE MASSNAHMEN Die Spezialistinnen und Spezialisten der Weitz-Wasserwelt machen es sich seit über 30 Jahren zur Aufgabe, jedem Teich und Gewässer zu helfen und dafür natürliche Produkte zu entwickeln. Die Nummer eins des Hauses, Algenkiller Protect®, hilft durch aktive und nicht toxische Mikroorganismen bei Schmier- und Fadenalgen und schützt dadurch die Teichoberflächen vor Korrosion. Als Pulvergranulat in einem Spezialgewebebeutel im Wasser eingesetzt, werden vorhandene Algen nicht nur erfolgreich abgebaut, sondern dank der kontinuierlichen, langanhaltenden Freisetzung frischer Mikroorganismen deren Neubildung verhindert. So werden tote organische zu anorganischen Substanzen abgebaut und der biogene Kreislauf erhalten. Der Sauerstoffgehalt wird reguliert und ein Übermaß verschiedener Schadstoffe im Teich nachhaltig abgebaut.

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Wohnen

Ein

flotter Feger

mit Stiel

Der Besen hat keine Kehrseite, sondern sorgt schon seit ewigen Zeiten für reine Freude in Sachen Sauberkeit. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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tolz steht er an seinem Platz. Ein echter Besen lässt sich nicht verbiegen. Im Haushalt macht er der Sauberkeit den Hof. Ja, sogar Hexen sollen auf ihn fliegen. Auf einer Reise durch die Geschichte der Bodenbürste landet man unwillkürlich bei Goethes Zauberlehrling. Wohl ein Fingerzeig, dass ein magischer Besen besser von guten Händen gelenkt werden soll. In alten Zeiten hat man Zweige zu einem Reisig zusammengebunden, der auch heute noch als verlässliche Reinigungskraft mit vielen Vorteilen dient. Einer davon: Da kein Zweig dem anderen in der Länge gleicht, ist kein noch so versteckter Schmutz vor dem Kehrwisch sicher. FLUGS AUF DIE ERDE Fern der Stadt trennt sich die Spreu vom Weizen, wenn es um die Besenwahl geht. Das Modell aus Stroh lehnt sich am liebsten an Stalltüren und Hoftore, um jederzeit griffbereit für Reinlichkeit zu sorgen. Wo hingegen die Hexen ihre Besen parken, weiß niemand so genau. Wohl aber ist bekannt, dass die wilden Weiber in den mystischen Welten sich auf den Stiel schwingen und umherfliegen. Doch der Besen hatte auch eine ganz erdige Funktion. Wenn in früheren Zeiten Hebammen Kindern geholfen haben, das Licht der Welt zu erblicken, nahmen sie nach der Geburt das Vollziehen eines Rituals in die Hand: Sie fegten den Eingang von Haus und Hof, um schlechte Energien wegzuwischen. 48

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Man glaubt es kaum, doch es gibt auch Bräuche, die den einen oder anderen Herren der Schöpfung auf den Besen kommen lässt. Kommt einem Bräutigam nämlich seine Liebste beim Brautstehlen abhanden, und dies fällt ihm dank seiner ausgelassenen Feierlaune nicht auf, muss er sich was trauen, nämlich mit einem Besen statt mit seiner Angetrauten übers Tanzparkett zu schweben. HANDLICH UND HYGIENISCH Kehrt der Alltag ein, geht es darum, keinen Staub aufzuwirbeln. Dafür gibt es eine Fülle von Arten aus der Familie der Besen. Für die gute Stube taugt am besten ein Modell, das mit weichen, feinen Borsten ausgestattet ist, um ohne Kratzer und dennoch effektiv für Sauberkeit zu sorgen. Die hochwertige, handliche Variante mit kurzem Stiel eignet sich besonders für schwer zugängliche Stellen und ist meist aus Rosshaarborsten gefer-

tigt. Noch kleiner und feiner zeigt sich der Tischbesen, der mit einem runden

„Wenn der Besen verbraucht ist, sieht man erst, wozu er gedient hat.“ ALTES SPRICHWORT

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hölzernen Griff selbst dem feinsten Schmutzpartikel keine Chance gibt. Nun sagt man ja, jeder solle vor seiner Türe kehren. Diesen Spruch kann man im zweifachen Sinne interpretieren. Rein praktisch gesehen gibt es dafür auch das passende Kehrwerkzeug, das sich sehr gut für den Außenbereich eignet. Ein Straßenbesen punktet nicht nur mit seiner beachtlichen Größe, sondern auch mit einer imposanten Breite, um möglichst viel Fläche zu erwischen. Draußen im Garten geht das Fegen dank Teleskopstielen in die Verlängerung, um alle Ecken und Kanten zu erreichen. Natürlich darf ein wichtiger Kehrer nicht vergessen werden. So ist der Stoßbesen beim Schornsteinfegen Gold wert. Dank seiner flachen Form und den sternförmigen Borsten aus Metall wird der Kamin von rußigen Rückständen gereinigt und garantiert auf diese Weise einen reibungslosen Abzug. Für den sauberen Abschluss gibt es noch einen ordentlichen Trommelwirbel. Es gibt nämlich nicht nur Besen, die zum Kehren dienen. Es gibt auch welche, die für einen reinen Klang sorgen. Jazzbesen nennt sich der spezielle Trommelstock und gibt dieser Musikrichtung eine ganz besondere Note.


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Philipp Reisinger, FG Obmann Immobilien- und Vermögenstreuhänder WK Tirol

Wirtschaftszweige wie Handel, Handwerk und Dienstleister. Fraglos ein Gewinn für die heimische Wirtschaft. Wenn man aber genauer hinsieht, bemerkt man natürlich auch negative Effekte. So werden durch die profunden Leistungen unserer Bauträger die vielfältigsten Wünsche der Anleger und Käufer erfüllt, die Bedürfnisse der Kitzbühelerinnen und Kitzbüheler nach erschwinglichem Wohnraum im Eigentum aber nicht gestillt. Der Grund dafür liegt im hohen Wert von Grund und Boden. Wenngleich kaum mehr grüne Wiesen in Bauland umgewidmet werden, so sind selbst Grundstücke mit einem Altbestand nur zu Höchstpreisen erhältlich, welche den Bauträger geradezu zwingen, exklusiv zu bauen, um den

Haben diese Abgaben nicht doch einen Lenkungseffekt? In der geplanten Form leider nein. Personen mit einem legalen Freizeitwohnsitz werden zur Kasse gebeten. EU-Bürgerinnen und -Bürger, welche die Aufenthaltsfreiheit nützen, nicht. Warum das Land nicht auf eine generelle Zweitwohnsitzabgabe ausweicht, die zweckgebunden zur Förderung des Erwerbs für junge Menschen und Jungfamilien eingerichtet werden könnte, ist unverständlich. Wie sieht die Prognose für die Zukunft aus? Grund und Boden im Bezirk Kitzbühel werden auch in der nächsten Zeit nicht an Wert verlieren. Geplante Eingriffe in die Eigentumsrechte durch die Kom-

Entwicklung des

Immobilienmarkts Die Realität zeigt: Der Erwerb einer Immobilie ist nachhaltig, der Immobilienmarkt speist verschiedenste Wirtschaftszweige, und das Angebot zur Schaffung von Eigentum verlangt nach Förderung. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Die Fotografen

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achgruppenobmann der Immobilientreuhänder der WKO Tirol, Kommerzialrat Philipp Reisinger spricht über den aktuellen Markt, über zukünftige Entwicklungen und über lösungsorientierte Vorschläge zur Schaffung von Eigentum. UNSERE KITZBÜHELERIN: Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt im Bezirk Kitzbühel? Philipp Reisinger: Ambivalent würde ich verkürzt sagen. Erhebungen haben gezeigt, dass im Bezirk Kitzbühel 2021 das Transaktionsvolumen rekordverdächtige 1,6 Milliarden Euro erreicht hat. Von dieser bedeutenden Summe ausgehend, speisen sich natürlich auch nachgereihte

hohen Gestehungspreis des Grundstückes zu refinanzieren. Die nachhaltig so wichtige Errichtung von Wohnungseigentum für die normal verdienende Bevölkerung bleibt so auf der Strecke. Sind daran die vielen Freizeitwohnsitze schuld? Nein, so einfach kann man das nicht festmachen. Beschränkungen bei Freizeitwohnsitzen gibt es bereits seit 1994. Die bestehende EU-Freizügigkeit und Aufenthaltsfreiheit kann damit aber nicht eingeschränkt werden, was bewirkt, dass EU Bürger neben ihrem Aufenthalt (möglicherweise nur über Teile des Jahres) natürlich auch ihre Freizeit hier verbringen dürfen. Daran können auch Abgaben, wie sie derzeit geplant sind, nichts ändern. 52

munen, beispielsweise durch die Ausweisung von Vorbehaltsflächen und ähnlichem, würden den Markt nur noch mehr verknappen. Die bewährte Vertragsraumordnung jedoch ist, wie Beispiele aus dem Bezirk zeigen, ein Mittel zur noch erschwinglichen Eigentumsbildung für die Bevölkerung. Unsere Forderungen an das Land sind: eine spürbare Erhöhung der Subjektförderung für junge Leute und die Wiedereinführung von Eigenmittelersatzdarlehen. Dies im Hinblick auf die zu erwartenden Kreditverschärfungen. Ziel muss es sein, das Angebot zur Schaffung von Eigenheimen zu verbreitern. Der Kauf einer Immobilie ist nachhaltig, die Miete nicht.


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Wohnen

Wolfgang Czappek

tenz, sondern auch Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl sind Voraussetzungen, um diesen Beruf auszuüben. „Wir versuchen, stets einen guten Mittelweg zu finden in Sachen Durchsetzungsvermögen, Klarheit und Fachwissen. Wir sind Bindeglied zwischen Bauherrschaft und allen Handwerkern am Bau“, erklärt Wolfgang Czappek, und Leonhard Salfenauer ergänzt: „Das richtige Fingerspitzengefühl

Handwerkern, den behördlichen Vorgaben, die Kenntnis und Durchsetzung der gültigen Gesetzeslage, dazu gehört auch, die Belange mit der Nachbarschaft in Bezug auf Lärmschutz, Staubschutz, Beweissicherung, Sichtschutz zu prüfen. Weiters die Kontrolle hinsichtlich Maßgenauigkeit und Ausführungsqualität der einzelnen Gewerke im Zuge laufender Baubegehungen“, so Wolfgang Czappek. Neben laufenden Baubespre-

Leidenschaft als Leitbild

Als Bauleiter bringen Wolfgang Czappek und Leonhard Salfenauer eine Vielzahl an Aufgaben und Talenten unter Dach und Fach. Mit viel Begeisterung und jeder Menge Fachwissen werden auf diese Weise Wohnträume Wirklichkeit.

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etritt man das Büro des Planungsunternehmens Resch in Going wird eines gleich klar: Hier regiert der gute Geschmack. Hier spürt man familiäres und heimeliges Arbeitsklima. In diesem außergewöhnlichen Ambiente zu arbeiten, macht Lust, etwas Schönes zu schaffen. So wirken Wolfgang Czappek und Leonhard Salfenauer als Bauleiter und sind Mitarbeiter eines kleinen, feinen Teams. Beide besuchten nach der Hauptschule die HTL in Saalfelden und arbeiteten im Anschluss mehrere Jahre als Bauleiter bei Bauunternehmen. Nicht nur fachliche Kompe-

mit Kunden und Handwerkern bringt die Erfahrung im Laufe der Jahre. Dazu braucht man natürlich auch ein gutes Nervenkostüm, Ausdauer und Beständigkeit, besonders wenn sich gewisse Entscheidungen als schwierig erweisen.“ Je nach Größenordnung gilt es, über das Jahr gleichzeitig mehrere Bauvorhaben abzuwickeln. „Zu unserem täglich Brot gehört der geordnete Ablauf auf der Baustelle. Ein Projekt beginnt mit der Erstellung eines Bauzeitplans, der von uns koordiniert wird. Unser Aufgabenfeld ist breit gestreut und beinhaltet den Baustellenablauf mit den einzelnen 54

Leonhard Salfenauer


ENTG EL TLICHE EI N S CHA LTUN G

© Gabriel Büchelmeier Architekturfotografie

Wohnen

chungen und Kontrolle der vorgegebenen Terminvorgaben bis hin zur finalen Bauabnahme sowie Überwachen der Mängelbehebungen kümmern sie sich auch um die laufende Rechnungs- und Kostenkontrolle. „Damit auch wirklich alles im Rahmen bleibt“, erklärt Leonhard Salfenauer. Die Verantwortung, vom ersten Gespräch mit dem Bauherrn bis zum finalen Einzug ist groß. Ebenso die Leidenschaft, die Begeisterung der beiden Bauleiter für ihren Beruf: „Wir sind in der glücklichen Lage, zum einen in einer einzigartigen Region arbeiten zu dürfen, und zum anderen mit vielen tollen Firmen zusammenzuarbeiten. Hier gilt noch die viel zitierte Handschlagqualität, und das wird auch hoffentlich so bleiben. In all den Jahren kennt man sich gut, man weiß, wie das Gegenüber tickt. So kann man mit den besten Voraussetzungen gemeinsam Spaß und Freude am Job haben und bringt auch viel weiter“, schwärmt Wolfgang Czappek. Auch Leonhard Salfenauer kann sich keinen besseren Beruf für sich vor-

stellen: „Kein Bauvorhaben ist wie das andere, jede Kundschaft ist verschieden. Wir können unsere Kreativität leben, eigene Ideen einbringen und Lösungen ausarbeiten, die schlussendlich zu einem tollen Ergebnis führen. Das Schöne daran ist das Zusehen, wenn aus ein paar Blättern Papier ein wahrer Wohntraum entsteht. Man lebt selbst mit, fast schon so, als wäre es das eigene Projekt. Es ist sehr erfüllend, wenn man die Freude und die Zufriedenheit sieht, sobald ein Bauvorhaben fertig ist und man die Wertschätzung der Kundinnen und Kunden und auch der Handwerker bekommt. Das tut richtig gut.“ Das stabile Fundament für das berufliche Umfeld finden die „Reschen“ Bauleiter an einem ganz besonderen Ort. In den neu gestalteten Büroräumen in Going und mit dem Teamgeist, der sie tagtäglich begleitet, seien sie voll motiviert, leistungsfähig und mit Begeisterung dabei, stimmen beide einhellig zu. Ihre Freizeit gestalten die zwei Bauleiter jedoch auf individuelle Weise. Wolfgang Czappek war früher begeisterter Fußballer und kümmert sich nun beim FC Eurotours Kitzbühel um die finanziellen Belange. Findet man ihn nicht am Fußballfeld, ist er in den Bergen unterwegs. Leonhard Salfenauer krempelt seine Ärmel für die elterliche Landwirtschaft hoch und wirkt als Florianijünger bei der Freiwilligen Feuerwehr Going.

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Das Fundament für guten Geschmack

Um ein außergewöhnliches Projekt in Perfektion umzusetzen, braucht es einen erfahrenen Partner, der sein Handwerk in Vollendung beherrscht. Die Betonfirma Stöckl engagierte für die Umsetzung ihres neuen Bürogebäudes Kirchmair – alles Wohnen.

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etritt man das neue Bürohaus der renommierten Betonfirma Stöckl in Erpfendorf ist eines gleich klar: Hier regiert der gute Geschmack. Das Mobiliar besticht durch seine geradlinige, klare Struktur. Farbakzente sind ausschließlich in den Farben des Firmenlogos gewählt. Innen- und Au-

Kirchmair – alles Wohnen

ßenarchitektur sind in harmonischer Symbiose perfekt aufeinander abgestimmt. Das Rohmaterial Beton steht klar im Vordergrund. Die Gestaltung der Räumlichkeiten, die in ihrer Funktion für Administration und Organisation dienen, legte man in die Hände der Wohn(t)raumversteher von Kirchmair – alles Wohnen. Mit der Planung des Gebäudes wurde das Architekturbüro Hanel betraut. 56

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Das Projekt wurde in harmonischer Teamarbeit von Senior- und Juniorchef Erwin Otterbein und Jan Niklas Kreuer geleitet. Nach dem Motto Generationenwechsel stand dieses Projekt als Symbol für die bevorstehende Firmenübergabe. Mit einem eingespielten Team in der Inneneinrichtung, Gesamtplanung, Raumgestaltung sowie Wohn- und Schlafberatung verwirklicht das Unternehmen Kirchmair – alles Wohnen Vorhaben in jeder Größenordnung.

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Am stillen

Örtchen ganz aus

Eine Reise durch die Geschichte der Klosettkultur – von den ersten Sitzungen bis zum automatischen Saubermacher.

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chon in frühesten Zeiten sollen bereits die Menschen in Mesopotamien eine Art von Abort verwendet haben. Zieht man sich heutzutage lieber alleine aufs stille Örtchen zurück, war dieser natürliche Vorgang früher eine gesellige Sache. Aufzeichnungen aus Kleinasien erzählen von einer ungenierten Gruppendynamik. Es reihten sich Sitz an Sitz aneinander, und so mancher nutzte die Gelegenheit, nicht nur um sein Geschäft zu verrichten, sondern um eines zu machen. Toiletten gab es auch schon im alten Rom. Latrinen erfüllten ihre Funktion durch das Benutzen von Wasser. Das Ergebnis einer erfolgreichen Sitzung wurde damit in riesige Abwasserkanäle befördert. Doch der Untergang des Römischen Reiches spülte auch die Klosettkultur für lange Zeit hinweg. Diese erlebte im Mittelalter einen tiefen Fall, der bis heute Bestand hat. Besucht man eine alte Burg aus dieser Zeit, findet man die Löcher und Burggräben, in die alle Aus-

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

scheidungen hineingefallen sind. Im städtischen Umfeld diente der Nachttopf der Notdurft. Was damit passierte, muss man wohl erst verdauen. Den Inhalt leerte man nämlich einfach auf die Gasse. Nicht unter dem Mantel der Verschwiegenheit, sondern öffentlich wandelten im frühen Schottland Männer mit weit ausladenden Umhängen und Eimern samt Öffnung durch die Straßen. Mit lauten Rufen lockten sie die Leute und boten ihre Dienste für jene an, die gerade großen Bedarf verspürten, um unter seinen Umhang schlüpfen zu können. Die Menschen empfanden diese Gefälligkeit als große Erleichterung. HOHEITLICHE HALTUNG An dem Ort, wo sogar der Kaiser zu Fuß hingeht, wollten die französischen Könige nicht sitzen. Entgegen der hockenden Haltung des gemeinen Volks wollten die höher gestellten Herrscher nicht nur zum Regieren, sondern auch bei ihrem Geschäft auf einen Thron. So wurde eine Version mit einem Loch und somit des Kaisers Klosett erfunden. Als Trockentoilette bezeichnet man heute noch eine Vorrichtung ohne Wasserspülung. Im Volksmund gibt es dafür 58

eine romantisch anmutende Bezeichnung, die genau das wiedergibt, was dort passiert: Fast verklärt wirft man einen Blick auf das Plumpsklo samt alter Holztür und einem herzförmigen Fensterl. Dahinter verbirgt sich ganz banal eine Öffnung, die in eine Sickergrube mündet. SPÜLENDE SAUBERMACHER Wohl auch deshalb hat das Wasserklo-

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dem

Häuschen

Früher war dieser Vorgang eine gesellige Sache.

sett, kurz WC, eine Abkürzung, die trocken klingt, eine ausgesprochen wichtige Rolle in der Entwicklung dieser sanitären Sache. Diese hielt im 19. Jahrhundert Einzug. Zu Beginn nutzten vornehmlich die Städter diese Errungenschaft. Am Land dauerte es länger, bis man Sitzfleisch für die Neuerung hatte. Bei den ersten Versuchen am WC stellten sich die bäuerlichen Leute lieber auf die Klobrille. Diese Hal59

tung waren sie von den Arbeiten auf dem Feld und in den Stallungen gewohnt. Noch heute ist die Frage nach dem Wie aktuell. Allerdings anders gemeint. Wie wische ich meine Bedenken weg und wo finde ich die passende Toilette, die allen Ansprüchen entspricht? Aus der Fülle von Angeboten, den richtigen Abort herauszufiltern, richtet sich nach den Bedürfnissen der Benutzerinnen und Benutzer. Neben Modellen mit den üblichen Alltagsfunktionen findet man wahre Wellness-High-TechWCs, die alle Stückerln spielen, oder in diesem Fall spülen. Dabei sorgen Wasserdüsen als automatische Saubermacher, der Toilettendeckel senkt sich bei Bedarf, ein Warmluftföhn kümmert sich um einen sanften Trockenvorgang, und zum krönenden Abschluss lösen sich unangenehme Düfte dank des Geruchsabsaugers in Luft auf. Da kann es vorkommen, dass man am stillen Örtchen ganz aus dem Häuschen ist.


Wohnen

Zwei aus Kitzbühel in Shanghai Im österreichischen Team für die kommenden Berufsweltmeisterschaften kommen zwei aus dem Bezirk Kitzbühel.

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: WKÖ Skills Austria

Christoph Schipflinger

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orldSkills 2022 gehen unter dem Motto „Master skills, change the world“ im „National Exhibition and Convention Center“ in Shanghai in Szene. Lena Decker aus Itter geht für die HTL Bau und Design in Innsbruck im Beruf Grafik Design an den Start. Christoph Schipflinger, ebenfalls aus Itter, nimmt mit Julian Erharter aus Stans für die Firma Ing. Hussl in Brixlegg am Teambewerb GarLena Decker tengestalter teil.

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ieser Blick voller Liebe und Hingabe prägt das Werk der Autorin und Fotografin Christina Feiersinger und dies sowohl auf textlicher als auch auf bildlicher Ebene. Fotografisch werden durch diese Gabe zeitlose, ausdrucksstarke Porträts, malerische Berg-

landschaften, freudestrahlende Paare und entzückende Familien verewigt. Neben der Landschafts- und Porträtfotografie hat sich die Künstlerin zudem einer abstrakten Ausdrucksform verschrieben. Durch die Verschmelzung zwischen Fotografie – dem Zeichnen mit

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Leben Ein Polster, gefüllt mit wertvollen Momenten – diese Idee verbindet die Menschen in St. Johann auf besondere Weise. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Zeitpolster St. Johann

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a hat sie mich recht g’schimpft, weil ich die Vorhäng’ selber heruntergetan hab“, sagt Maria Kummer lachend. Sie spricht von Helga, die gute Seele aus dem St. Johanner Zeitpolster-Team. Sie kümmert sich um die bezaubernde alte Dame und ist eigentlich zuständig für die Vorhänge. Nun, zumindest für das wieder Hinaufhängen. Auch der Staubsauger ist in ihrer Obhut, denn der ist für Maria mit ihren 88 Jahren inzwischen zu schwer. Heute sitzt Maria Kummer gemütlich beisammen mit den Zeitpolster-Damen: Maria Achorner, Christl Schneider und Hildegard Hartmann. So schaut Frauenpower aus, getragen von einer ordentlichen Portion Herzlichkeit. Auch Patrizia Walstra ist mitgekommen. Sie weiß, wie wichtig dieser Verein ist, schließlich hat sie diesen schon in schwierigen Situationen in Anspruch genommen. „Ich hab den Zeitpolster kennengelernt, wie ich plötzlich jemanden für meinen inzwischen verstorbenen Papa gebraucht habe, er war zu diesem Zeitpunkt hundert. Wir wohnten im gleichen Haus, und er ist immer zu mir zum Essen gekommen. Als Dolmetscherin – ich arbeite in diesem Beruf für die Gerichte und für die Polizei – hab ich einen dringenden Auftrag bekommen. Da war die Christl sofort zur Stelle“, erinnert sich Patrizia, und Christl wirft lächelnd ein: „Ich hab den Herrn Walstra von Kind auf gekannt, und ich habe ihn gern betreut und ihm das Essen gerichtet. Die Patrizia hat eh schon einen Schweinsbraten vorbereitet, den musste ich nur noch wärmen. Ihr Papa war so lieb und wollte das Essen immer mit mir teilen.“ VOM BEGINN EINER GUTEN SACHE Wie alles begonnen hat, bringt Christl

auf den Punkt: „Die Maria ist unsere Urmutter, sie hat die Idee aufgegriffen.“ Maria Achorner war diejenige, die den Zeitpolster nach St. Johann geholt hat. Es sei ein Zufall gewesen, sagt sie. „Weil mir ein Nebenjob weggefallen ist, war ich auf der Suche und bin zufällig darauf gestoßen, und ich dachte mir, das ist genau das, was wir brauchen.“ Und weil es eben so ist, dass alle himmlischen Helferlein ihre Kräfte bündeln, wenn sich eine gute Sache auf der Erde manifestieren will, wurde das

Maria Kummer freut sich über die Hilfe der Zeitpolster-Damen.

„Ich hab gewusst, das ist genau das, was wir brauchen.“ MARIA ACHORNER

Netzwerk Zeitpolster ins Leben gerufen. Ausgehend von Vorarlberg gibt es dieses Projekt bereits in mehreren Bundesländern. „Wir haben hier inzwischen an die 30 Ehrenamtliche, die nur Fälle über-

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nehmen, die sie auch wirklich möchten. Bei uns muss niemand etwas machen, was er nicht will. Wir stellen die Fälle in eine Signal-Runde, wer möchte, kann diese annehmen“, erklärt Maria. WERTVOLLE STUNDEN Diese Idee ist doppelt gut: Auf der einen Seite bekommen Bedürftige die notwendige Hilfe, und auf der anderen Seite sammelt der Helfende Zeit, falls er selbst einmal Unterstützung benötigt. Das Konzept klingt nicht nur in der Theorie genial, es ist tatsächlich ein praktisches, perfekt funktionierendes Modell im Namen der Nächstenliebe. „Bisher haben wir 980 Stunden geleistet. Am meisten Unterstützung floss in die Entlastung von pflegenden Angehörigen“, weiß Maria. Sie führt Buch über die Stunden. „Man kann auch Stunden verschenken und sogar vererben. Auch für einen Geburtstag ist das eine tolle Idee“, meint sie. An den ersten Einsatz am 2. März 2021 kann sie sich noch gut erinnern: „Ich hab eine 94-jährige Dame betreut. Sie war ihr Leben lang Köchin und hat ein Hotel aufgebaut mit ihrem Mann. Bis 85 ist sie in der Küche g’standen. Sie hat die Marmelade selber eingekocht aus den Beeren und Früchten im Garten. Eines Tag hat sie mir g‘sagt, dass noch Marillen in der Tiefkühltruhe sind. Ich habe ihr angeboten, dass ich sie einkoche mit ihrer Anleitung, weil es ihr so wichtig war, dass nichts kaputt wird“, so Maria und erzählt, dass bei so mancher Betreuung auch Freundschaften entstehen: „Ich hab für eine Bauernfamilie gekocht, weil sich die Bäuerin die Hand gebrochen hat. Alle waren so dankbar und haben sich über alles gefreut, was ich gekocht hab. So hat sich eine Freundschaft entwickelt.“


Leben

Habt Acht

vor dieser Chronik

Die Schützenkompanie Viertel Reit ist bestens aufgestellt: Dank der grandiosen Chronik von Ehrenhauptmann Georg Pendl ist ihre bunte Geschichte Schwarz auf Weiß von Anbeginn festgehalten. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Schützenkompanie Viertel Reit, Pipal, Shutterstock

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eht man hinter Georg Pendl die Stiegen hinauf in sein Büro, hat man noch überhaupt keine Vorstellung vom dem, was einen erwartet. Betritt man dann den kleinen Raum, kann man sich noch viel weniger ausmalen, dass hier die wohl größte Chronik einer einzelnen Schützenkompanie beheimatet ist. Doch wie man sich nur täuschen kann. In dem Moment nämlich, wenn Georg die Schränke öffnet, ist eines klar: Der Ehrenhauptmann und Mitbegründer der Schützenkompanie Viertel Reit hat hier einen wahren Schatz unter seinem Dach. Fein säuberlich stehen da 60 Ordner in Reih und Glied. „Alles

Schützenkompanie Viertel Reit

steht da drin, seit Anbeginn der Kompanie. Jede Ausrückung, jedes Jubiläum, jeder Geburtstag, jeder Umbau und jeder Zeitungsausschnitt ist da von mir festgehalten“, sagt er und schaut schon ein bissl stolz drein. ZAHLEN, TRACHTEN UND KREUZE Nun, Zahlen machen ja eine G’schicht� nicht unbedingt unterhaltsam, aber in dem Fall muss das zu Papier gebracht werden. Auf sage und schreibe 9.815 Seiten hat Georg die Historie der Kompanie zum Leben erweckt, und auf 7.773 Fotos kann man sich dazu ein Bild machen. Das seien aber nur seine privaten Aufzeichnungen, sagt er, denn es gebe noch seine offizielle Chronik für die Kompanie, und auch die kann sich mit 3.735 Seiten und 5.680 Fotos durchaus sehen lassen. Die Wurzel von Georgs Begeisterung geht zurück bis zur Gründung, bei der er natürlich federführend beteiligt war: „Damals, 1969, sind wir zu fünft z’sammg�hockt, und da sind wir auf die Idee kommen, eine Kompanie für Reith zu gründ’n“, erinnert er sich. Schon im Herbst des Jahres 1969 traf man sich zur Gründungsversammlung. Gerade zeigt er ein Bild von der ersten Ausrückung am Pfingstmontag des Jahres 1970, da 64

kommt Gattin Gitta dazu. Mit der Chronik selbst hat sie zwar nichts am Hut, dafür kümmert sie sich darum, dass ihr Mann den passenden Ranzen um den Leib hat. „Sechs Stück hab� i schon g’macht“, sagt sie und zeigt die schönen Stücke. An die 60 bis 70 Stunden arbeitet sie, bis das Werk vollendet ist. „Die Tracht der Schützen ist von Tal zu Tal unterschiedlich. Wir trag’n die Win-

„In der Chronik steht alles drin, seit Anbeginn der Kompanie.“ GEORG PENDL


Leben

terstellertracht. Dazu gehör’n schwarze Schuh�, weiße Stutz’n, eine schwarze Lederhos’n, ein blaues Halstuch, ein rotes Gilet, grüne Hosenträger, ein weißes Hemd und ein brauner Rock. Aja, fast hätt� i’s vergessen, nämlich den schwarzen Hut mit der weißen Gockelfeder“, so Georg und zeigt auf ein Foto. Auf dem ist ein Offizier der Hahn im Korb, weil er sich wegen seinem Rang gleich mit zwei Federn schmücken darf. Natürlich hat auch Georg schon einige Ehrungen bekommen. So hat er beim Bataillonsfest in Kössen im Jahr 2020 das Winterstellerkreuz bekommen und 2014 sogar das Verdienstkreuz des Landes Tirol. DER HOFER WAR�S Als er so in seiner Chronik blättert, findet er ein ganz besonderes Bild. Es stammt aus dem Jahr 1806, und darauf abgebildet ist der Andreas Hofer, der damalige Scharfschützenhauptmann von St. Johann, Joseph Hager und der Schützenoberleutnant Georg Muhr, ein Urahne von Georg. Die drei Mander sitzen

beim Dorfwirt in Oberndorf: „Da hat der Hofer ein Schreiben an den Erzherzog Johann verfasst“, erklärt Georg und holt einen Zeitungsausschnitt vom Kitzbüheler Anzeiger aus dem Jahre 1958 hervor, der damals in einem Artikel an dieses Schreiben erinnerte. Unter anderem sei da auch von den Leiden der Tiroler die Rede gewesen. Welche Worte ein Hauptmann an seine Kompanie bei einer Ausrückung richtet, darüber weiß Georg genau Bescheid. Und wenn er von der Generaldecharge spricht, vom Gewehrschultern und vom Säbelgruß, ja dann, hab acht. Da geht man Schritt Marsch mit ihm in die Welt der Viertel-Reit-Schützen. Begleitet von zwei Damen mit einer ganz besonderen Mission. Die Marketenderinnen seien die Zierde der Kompanie und zuständig für den Schnaps, schmunzelt Georg. Wie kommt man zu diesen Ehren, die weibliche Begleitung der Schützen zu sein? „Ledig solln�s sein und moralisch gefestigt“, lacht der Ehrenhauptmann und kann sich ein Augenzwinkern nicht verkneifen.

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Gut behütete Ranzensammlung


Leben

Jetzt ist die Zeit für Fachkräfte gekommen Die Lehre zu fördern und junge Menschen aufzuklären, wie erfolgversprechend eine Lehrlingsausbildung ist, eröffnet neue Perspektiven. Warum gerade dieses Thema von größter Wichtigkeit ist, das erklärt der Bezirksobmann der Wirtschaftskammer, Peter Seiwald. So manche Facharbeiter nach einem Lehrabschluss verdienen mehr als Akademiker. Lehre mit Matura und Lehre nach Matura ist stark im Kommen und öffnet so auch einen weiteren Bildungsweg. Die Lehre steht so nicht nur Absolventen der Mittelschulen, AHS-Unterstufen und der Polytechnischen Schule offen, sondern auch vermehrt Jugendlichen mit einem Abschluss einer zwei-

oder dreijährigen Fachschule. Dass die Lehrlingsausbildung in unserem Bezirk top funktioniert zeigen die Ergebnisse von Lehrlingswettbewerben. Wir können stolz sein auf unsere Lehrlinge, die europaweit reihenweise erste Preise und Goldmedaillen abräumen. Die sogenannte duale Ausbildung ist ein Erfolgsgarant und ein einzigartiges System, das es so nur in Österreich gibt. © WK Tirol/Die Fotografen

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er Fachkräfte will, muss die Lehre fördern. So tönt es seit Jahren aus vielen Ecken. Viele Jahre hat sich nicht wirklich viel verändert. Dass Maturantinnen und Maturanten, Akademikerinnen und Akademiker angeblich erfolgreicher wären, war einfach leider zu fest in manchen Köpfen verankert. Aber schön langsam kommt Bewegung in die Sache. Spätestens dann, wenn man zu Hause keine Handwerker mehr bekommt, wird man bemerken, dass einem der tausendste Philosophiestudierende dabei nicht wirklich wird helfen können.

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Leben

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Das geht am besten gemeinsam mit einem starken Team. Dabei wird auf die Bedürfnisse der Einzelnen Rücksicht genommen, jede:r im Team kann seine Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen und bekommt jede Menge Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung. Das A-ROSA Kitzbühel ist viel mehr als nur ein Hotel – es ist ein Wohlfühlparadies mit unzähligen Aus-

sichten auf einen unvergesslichen Aufenthalt. Ebenso bunt ist die Auswahl an Bereichen, die eine Lehre abseits des Alltäglichen so attraktiv macht: Von Fitnessbetreuung und Masseur:in über Hotel- und Gastgewerbeassistent:innen bis zum Eventkaufmann:frau und Betriebsdienstleister:in steht eine Fülle an Ausbildungen mit vielversprechenden Karrierechancen zur Wahl.

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Ist es die außerordentliche Lage mit dieser grandiosen Kulisse oder ist es das wunderbare Ambiente samt allen Annehmlichkeiten, die man sich nur wünschen kann? Es ist wohl das Gesamtpaket, welches das Vier-Sterne-Superior-Wellnessund Sporthotel Peternhof im Tiroler Kaiserwinkl in Kössen so unvergleichlich macht.

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TEAMGEIST UND FREIZEIT Hier fühlen sich nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeitenden wohl. Der Teamspirit bei den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird bei den unterschiedlichsten Weiterbildungen gestärkt. Zudem können sämtliche Annehmlichkeiten des Hauses kostenlos genutzt werden. Freie Kost, das sind Frühstück, Mittag- und Abendessen, und freie Logis in den liebevoll gestalteten und geräumigen Zimmern sind ebenso selbstverständlich wie verschiedenste Freizeitaktivitäten. Dazu gehören auch die Tennisplätze und das Fit-Well-Chalet zu ausgewählten Zeiten. Wir freuen uns sehr, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Wohlfühlparadies mitten in den Kitzbüheler Alpen begrüßen zu dürfen. Wer gerne ein Teil unseres tollen Teams werden möchte, kann sich bei Frau Achhorner unter karriere@peternhof.com bewerben.

ie Wohlfühloase mit ihrer gelebten Gastlichkeit, die ihresgleichen sucht, präsentiert sich mit behaglichen und luxuriösen Zimmern und Suiten, einer köstlichen Kulinarik, Hallenbad, Sportschwimmbecken, Freibädern, großzügigem Spa-Bereich mit dem orientalischen Bano Real, dem Sauna-Almdorf, dem Vitalgarten, dem Eventsaunabereich und dem Beauty-Bereich.

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KC750 – neues Kulturcafé im Herzen von Kitz Das KC750 präsentiert sich mit Kaffeehauskultur am Tag bis hin zur Barkultur am Abend und mit Veranstaltungen am Wochenende. Mit einem besonderen Präsent zum 750-JahreJubiläum zur Stadterhebung überrascht Kitzbühel mit einem Kulturcafé als neuem Treffpunkt. Für alle jungen Kitzbühelerinnen und Kitzbüheler sowie alle junggebliebenen Gäste ist nun mitten in der Gamsstadt ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ein Café, eine Bar und ein Veranstaltungsort legen den Fokus auf junge Menschen im ältesten Gebäude der Stadt. Ein Blick zurück: Im Jahr 2012 gingen die Räumlichkeiten im Erdgeschoß in die Nutzung der Stadtgemeinde über, und im Jubiläumsjahr 2021 erfolgte schließlich der Baustart für das Kulturcafé, das im April 2022 eröffnet wurde.

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Leben

Zum Abschied liebevoll begleitet

Von den ersten Schritten im Todesfall über spezielle Bestattungsmöglichkeiten bis hin zur Wiederherstellung des optischen Erscheinungsbildes eines Verstorbenen bietet Bestattung Hüttner ein Leistungsspektrum, das seinesgleichen sucht.

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THANATOPRAXIE Immer öfter möchten Angehörige ihre Lieben noch einmal sehen. Martin Mühlmann stellt als ausgebildeter Thanatopraktiker den Körper des Verstorbenen optisch wieder her und ermöglicht so eine Verabschiedung am offenen Sarg. Die Arbeit eines Thanatopraktikers beinhaltet spezielle Wiederherstellungstechniken, um dem Verstorbenen, zum Beispiel nach einem Unfall, ein ansprechendes Erscheinungsbild zu verleihen. Bestattung Hüttner ist das einzige Unternehmen seiner Art, die diese Dienstleistung im Bezirk Kitzbühel anbietet.

enn ein geliebter Mensch verstirbt, ist es hilfreich, wenn der Bestatter einfühlERD- UND FEUERsam und gewissenhaft BESTATTUNGEN zur Seite steht. MaximiNeben der traditioMaximilian Hüttner lian Hütter durfte schon nellen Beerdigung im als Kind in diesen Beruf hiSarg ist auch die Einäscheneinschnuppern und sammelrung bzw. die Kremation ein te berührende und prägende Erfah- inzwischen beliebter Weg, um Abschied rungen. Er entwickelte ein gutes zu nehmen. Doch es gibt auch alternaVerhältnis zu diesem sensiblen Thema, tive Bestattungsformen nach einer Feuund dies gibt er nun als empathischer erbestattung:. und liebevoller Bestatter an Trauernde weiter. Diese Gabe spiegelt sich in sei- BAUM- BZW. WALDBESTATTUNG nem Leistungsspektrum wider, das wei- Die Asche Verstorbener wird nach der ter über die übliche Dienstleistung hi- Kremation in einer biologisch abbaunausgeht. Gemeinsam mit seinen baren Urne verwahrt und an den Mitarbeitern Martin Mühlmann und Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der Robin Scorski geht Maximilian Hütter in einem für die Bestattung ausgewiesenen Wald steht. einen besonderen Weg. 73

FLUSS-, SEE- ODER MEERBESTATTUNG Bei einer Fluss- oder Seebestattung wird die Asche in eine wasserlöslichen Urne gegeben. Diese Arten der Bestattung müssen behördlich genehmigt werden und unterliegen bestimmten Auflagen. Auf Wunsch kann man auch die Asche im Meer von einem Schiff aus dem Meer übergeben. Derzeit ist dies an der Ostsee, der Nordsee oder der Adria möglich. VON DER ASCHE ZUM DIAMANT Ein besonderes Verfahren ermöglicht, dass aus der Asche des Verstorbenen ein Erinnerungsdiamant geschaffen wird. Die Hinterbliebenen können den Diamanten zum Beispiel in ein Schmuckstück als Erinnerung einarbeiten lassen.

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Vom Weg zum

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OFFEN FÜR NEUES Um als Kundenberaterin bzw. -berater Erfolg zu haben, sei es vor allem wichtig, „dass man Menschen mag. Man sollte Freude daran haben, Menschen zu begleiten. Introvertierte würden sich in diesem Job vermutlich eher schwertun, man sollte schon offen sein. Langweilig wird es je-

Auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Traumjob? Die Kundenberaterinnen Christine Steiner, Sabrina Birkmann und Stefanie Braunhofer haben ihn bei der Tiroler Versicherung gefunden. denfalls nie“, betont Christine Steiner. Was ihr an ihrem Job am meisten Freude bereitet? „Die Dankbarkeit der Kundinnen und Kunden ist wirklich schön. Und die Abwechslung, die der Job mit sich

„Die TIROLER hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht.“ CHRISTINE STEINER

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bringt, schätze ich auch sehr.“ Wer als Kundenberaterin bzw. -berater durchstarten möchte, sollte wissen, dass es sich um keinen typischen 9-to-5Job handelt. „Gerade das ist aber auch positiv, weil man Freiheiten hat und sich die Zeit selbst einteilen kann.“ KEIN VORWISSEN Als Quereinsteigerin hat Christine Steiner schnell Fuß gefasst: „Ich hatte im Grunde

© Martin Vandory

infach machen, dachte sich Christine Steiner, als sie sich dazu entschied, beruflich ein völlig neues Kapitel aufzuschlagen. Vor mittlerweile drei Jahren wechselte die heute 34-Jährige vom Handel zur Tiroler Versicherung und beweist seither als Kundenberaterin im Unterland ihr Können. „Die TIROLER hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht. Man wird von Anfang an unterstützt und bekommt eine gute Ausbildung. Ich bin sehr froh, dass ich diese berufliche Neuorientierung gewagt habe“, erzählt Christine Steiner.

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tiroler.at/ karriere


© Martin Vandory

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Leben kein Vorwissen außer Standardinformationen über Versicherungen, die man im Alltag mitbekommt. Man wächst aber schnell in das Thema rein, und das Team der TIROLER hilft einem immer weiter, wenn man etwas wissen will. Natürlich muss man sich dahinterklemmen.“ Christine Steiner fühlt sich im Unternehmen nach wie vor sehr wohl: „Ich fahre jeden Tag gerne zur Arbeit. Das hatte ich vorher noch nie. Die Tiroler Versicherung ist ein Traditionsunternehmen, das die Zukunft immer im Blick hat. Das macht es so spannend, im Unternehmen zu arbeiten“, betont Christine Steiner. „Und schon bald leite ich mein eigenes Team. Die Stelle ist gerade ausgeschrieben, und ich freue mich schon auf die Verstärkung.“ LUST AUF HERAUSFORDERUNG Bereits Erfahrung in der Versicherungsbranche hatte Sabrina Birkmann, bevor sie bei der TIROLER als Kundenberaterin durchstartete. Die gelernte Bankkauffrau schätzt den Kontakt mit Menschen, den ihr Job mit sich bringt: „Man muss sich jeden Tag auf ganz unterschiedliche Menschen einstellen. Jede Kundin, jeder Kunde ist anders. Das ist am Anfang schon herausfordernd, macht aber großen Spaß. Man profitiert von diesen vielen Begegnungen und entwickelt sich selbst weiter.“ Was man aus ihrer Sicht mitbringen sollte? „Man muss Menschen mögen und flexibel sein. Außerdem sollte man offen für neue Herausforderungen sein. Wenn man das mitbringt und dazu noch kommunikativ ist, ist das eine erfüllende Aufgabe“, ist Sabrina Birkmann überzeugt. Vorwissen sei nicht unbedingt erforderlich: „Wir arbeiten ja alle in Teams. Im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen lernt man eigentlich am meisten. Ich glaube, dass die Persönlichkeit und die Eigenschaften wichtiger sind. Das Fachliche kann man lernen.“ WERTSCHÄTZUNG Warum sich die junge Kundenberaterin

„Sehr gut finde ich das Fixgehalt und dass wir im Team arbeiten.“ STEFANIE BRAUNHOFER

gerade bei der Tiroler Versicherung so wohlfühlt? „Wertschätzung ist bei der TIROLER ein großes Thema. Wir sind eine riesengroße Familie und arbeiten eng zusammen. Jede und jeder hilft jeder und jedem. Man wird überall unterstützt, die TIROLER steht immer hinter dir. Der Vorstand ist ebenfalls sehr präsent und daran interessiert, wie es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht. Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes“, erklärt Sabrina Birkmann. TEAMWORK Auch Stefanie Braunhofer, die seit eineinhalb Jahren als Kundenberaterin im Bezirk Kitzbühel tätig ist, betont, wie positiv das Arbeitsklima bei der TIROLER ist: „Ich habe schon in vielen Betrieben gearbeitet und wurde noch nie so wertgeschätzt wie bei der Tiroler Versicherung. Sehr gut finde ich das Fixgehalt, und dass wir im Team arbeiten. Ich bin nicht von Provisionen abhängig. So kann ich mich total auf die Beratung meiner Kundinnen und Kunden konzentrieren. Und in Sachen Weiterbil-

„Das Fachliche kann man lernen. Wichtiger ist die Persönlichkeit.“ SABRINA BIRKMANN

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dung wird man ebenfalls stark unterstützt.“ Die 27-Jährige, die bereits eine Lehre als Frisörin und Bürokauffrau absolviert hat, kann ihre Stärken als Kundenberaterin optimal nutzen: „Der Außendienst ist wirklich spannend. Man hat immer Kontakt mit Menschen. Ich würde nichts anderes machen wollen.“ Die aus ihrer Sicht größte Herausforderung in ihrem Job ist, „dass man sich traut. Bis man den Fuß in der Türe hat, dauert das. Aber es zahlt sich aus, und man entwickelt sich weiter.“ Besonders freut sich Stefanie Braunhofer wie ihre Kolleginnen über positive Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden: „Wenn man sieht, wie dankbar die Menschen sind, ist das einfach ein schönes Gefühl. Das gibt einem sehr viel zurück.“ Natürlich seien nicht alle Rückmeldungen oder Gespräche immer nur positiv: „Ich versuche immer, Verständnis zu zeigen. Der Ärger ist im ersten Moment ja durchaus nachvollziehbar. Es hilft, dass wir in einem Team arbeiten. So können wir uns austauschen und uns gegenseitig beruhigen. Man fühlt sich dann gleich aufgefangen und verstanden. Ich bin froh, dass ich keine Einzelkämpferin sein muss.“ VIELE FREIHEITEN Auch Stefanie Braunhofer ist davon überzeugt, dass man als Kundenberaterin und -berater ohne Vorwissen durchstarten kann: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man ohne vorhandenes Fachwissen in diese Aufgabe reinwachsen kann. Ich bin generell davon überzeugt, dass man – wenn man will – alles lernen kann. Die Grundschulung ist wirklich intensiv. Da ist man schon gefordert. Nach den zwei Monaten sieht man aber, wie viel man bereits gelernt hat.“ Besonders schätzt Stefanie Braunhofer, dass man als Kundenberaterin und -berater selbstbestimmt arbeiten kann. „Man hat viele Freiheiten. Wer gut organisiert ist, findet optimale Bedingungen, um sich zu entfalten und weiterzuentwickeln.“


Leben

Viel Raum für geniale Ideen Start-ups und Jungunternehmen haben mit START.N ein neues Zuhause für Kreativität, zum Netzwerken und zum Austausch mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden gefunden. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Studio Neo

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itzbühel ist um eine Attraktion reicher. Nein, diesmal ist es keine Sehenswürdigkeit, sondern ein Workspace. Für Gründerinnen und Gründer ist inmitten der Gamsstadt ein Zentrum in Form eines coolen Containerparks entstanden. Dort können sich Start-ups und junge Unternehmen auf besondere Weise verwirklichen, Talente und Leidenschaft leben und ihr Handwerk vollenden. START.N ermöglicht durch kostengünstige Mieten und Förderungen den Weg in

die Selbstständigkeit. Auf einem Grundstück direkt neben dem Tennisstadion stellt die Stadt Kitzbühel den Grund zur Verfügung. Mit starken Partnerinnen und Partnern wie Gregor Gebhardt von der Hope Holding, dem Regionalmanagement Regio3, der Wirtschaftskammer und der Sparkasse, bekommen kreative Köpfe bei der Gründung und der Finanzierung eines hoffnungsvollen Projekts Unterstützung samt vielen Inhouse-Vorteilen durch eine lebendige Community.

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START.N Gründercenter Kitzbühel SOFTCON GmbH erstellt gesamte IT-Infrastruktur und WLAN-Netzwerk

© Sandra Zanetti

SOFTCON Managed IT Systeme im START.N – kein Workspace ohne WLAN Wir als SOFTCON GmbH durften die komplette IT-Infrastruktur im START.N planen und umsetzen. Außerdem erstellten wir die WLAN-Lösung für das gesamte „Areal“.

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EO, Gründer und Eigentümer von Start.n Gregor Gebhardt: „Ich habe schon immer festgestellt: Wenn du Menschen Raum gibst, entstehen die tollsten Projekte und Synergien. Als man dann an mich herangetreten ist, dass coole Büros in Kitzbühel gebraucht werden, war für mich klar, ich wollte ein Teil dieser kreativen Community werden. Zum einen, um Menschen, die vor Ort leben, die Möglichkeit zu geben, sich zu verwirklichen, aber auch Menschen, die in der Region Urlaub machen und arbeiten möchten, ein Supernetzwerk zu bieten mit einem professionellen Umfeld von Gleichgesinnten.“

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Florian Entleitner und Florian Fuchs (Lambda Wärmepumpen GmbH), Laura Schmidel, Lorena Unterrader (barefood way GmbH) und Alexander Hechenberger (Addion GmbH9)

it dem Innovation Award holt die Wirtschaftskammer Kitzbühel junge Unternehmer:innen auf die Bühne. So präsentierte man bei der Eröffnung von START.N gleich drei außergewöhnliche Projekte aus der Region. Alexander Hechenberger von Addion GmbH aus Oberndorf konnte sich über den dritten Platz freuen. Das Additive-Manufacturing-Unternehmen stellt eine Vielfalt an 3D-gedruckten Objekten her. Darunter hat ein Produkt bereits weltweit Furore gemacht. Mit der Herstellung von künstlichen Augen können Ärzt:innen komplizierte Augenoperationen trainieren. Diese gedruckten, realistischen Modellobjekte sind rund um den Erdball für Ärzteschulungen im Einsatz. Platz zwei wurde, im wahrsten Sinne des

Wortes, als geschmackvolle Innovation serviert: Von einer Reise nach Südamerika brachten Lorena Unterrader und Laura Schmidel die Idee mit, aus der Tamarinde einen Snack zu kreieren. Was folgte, waren viele Experimente in der Küche und schließlich die Erfindung eines wohlschmeckenden, veganen Riegels in den Regalen, der auch online über „The Barfood Way“ bestellt werden kann und wunderbar mundet. Mit speziellen Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie für eine ökologische und kostengünstige Beheizung und Kühlung ist es den beiden Gründern Florian Entleitner und Florian Fuchs aus dem Brixental mit ihrem Unternehmen Lambda Wärmepumpen gelungen, dank einer neuartigen Prozessführung den ersten Platz zu belegen.

Innovation Award für ausgezeichnete Ideen Kulinarisch gestartet

© Wirtschaftskammer Tirol

© Conny Pipal

Leben

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rst kürzlich haben Ralf Berner und Stefan Monitzer neben ihrem neu gegründeten Catering-Unternehmen das Genuss-Café im neuen Gründer- und Startup-Center START.N in Kitzbühel eröffnet und bewirten täglich ihre Gäste mit schmackhaftem Frühstück und leckeren Mittagsgerichten. Nebenbei ist Stefan Monitzer mittlerweile als

Obmann der Jungen Wirtschaft aktiv. WK-Bezirksobmann Peter Seiwald hat den Jungunternehmern einen Besuch abgestattet und das neue Genuss-Café im START.N besichtigt. Das Ziel der beiden Jungunternehmer: ein stabiles Unternehmen aufzubauen beziehungsweise dieses zu erhalten und natürlich auch noch weiter zu wachsen.


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Genuss

Kulinarische Genussmomente in Kitz Kitzbühels Restaurantvielfalt reicht vom urigen Tiroler Wirtshaus bis zum mehrfach international ausgezeichneten Haubenlokal.

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ie Gamsstadt vermag es, mit einer unverkennbaren Kombination aus Genuss, Natur, Tradition und Wohlbefinden zu überzeugen. Die kulinarische Reise durch die Region führt über heimische Traditionsgerichte hin zu internationaler Gourmetküche. In den Hüt-

ten am Berg und den Traditionswirtshäusern im Tal wartet bodenständige, regionale Kost. Am 2. und 3 September laden die Kochvirtuosen der Region bei KITZ Kulinarik zur Verkostung der heimischen Kulinarik-Landkarte in die Kitzbüheler Innenstadt. Mitte Okto-

ber treffen bei KITZ Kulinarik x Piemont Kitzbüheler Köstlichkeiten auf Wohlschmeckendes aus der Region Piemont – am Fuße der Berge im Nordwesten Italiens gelegen. Der qualitativ hochwertige Genussmarkt lädt zum Schlendern, Verkosten und Mitnehmen ein.


Genuss

Es ist kein Gerücht, das sich um diesen feinen Rebensaft rankt. Angelika Brandstätter baut tatsächlich in Kitzbühel einen wahrhaft guten Wein an. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

Die Winzerin

von der Sonnseit’n W

NATÜRLICHKEIT SCHMECKT Heute verwandelt Angelika die Terrasse in einen Buschenschank und schenkt ein. Der Aschbacher, wie sie den feinen Tropfen nennt, schmeckt sehr natürlich, und man merkt gleich, dass keinerlei Zusatzstoffe das ursprüngliche Aroma verwässern: „Ich lass den Stock einfach wachsen, ich spritze und dünge nicht, manchmal geb ich ein Urgesteinsmehl dazu. Manche Winzer messen Säuregehalt, Stickstoffgehalt, Zuckermangel, Säureüberschuss. Das tu ich alles nicht“, so Angelika und erzählt von ihren ersten Versuchen, Wein zu machen: „Im Jahr 2013 hab ich angefangen, und es sind an die 17 Liter rausgekommen. Jetzt sind es an die 40 Liter pro Jahr. Unsere Trauben kann man erst spät, so um Allerheiligen, ernten. Dabei stellt sich jedes Mal die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Geht es sich aus vor dem ersten Frost oder nicht? Bis jetzt ist es mir immer gelungen.“ Überhaupt stelle das Klima in

ie wird man Winzerin am Sonnenhang von Kitzbühel? Nun, bei Angelika Brandstätter war’s so, dass so viele Trauben gewachsen sind, dass sie gar nicht mehr gewusst hat, wohin damit. „Ich hab mir gedacht, entweder ich lass alles von den Vögeln fressen oder ich mach Wein draus“, lacht sie. Die Flasche, die auf dem Tisch steht, zeigt, sie hat sich für Letzteres entschieden. Schon die Rebe, die vor der Haustüre in die Höhe rankt, lässt vermuten, dass hier was „Weinsames“ im Gange ist. Spaziert man rund um das Haus, dann ist eines klar: Hier blüht die Liebe zur Winzerei. Dabei will sich die Hausherrin gar nicht als Winzerin bezeichnen: „Ich mach das nur als Hobby, nur für den Eigengebrauch, und manchmal verschenken wir ein Flascherl.“ Ihre Bescheidenheit in Ehren, doch die Worte eines Weinritters sprechen eine andere Sprache. Er bezeichnet den Weißen schlichtweg als hervorragend. 80


Genuss

Trauben nach der Ernte nicht, wie man es kennt, mit den Füßen, sondern wir zerquetschen sie mit den Händen“, erklärt sie und spricht dann vom Maischen. „Da muss man ein Antigel zugeben, damit alles flüssig bleibt und nicht geliert. Das lässt man dann ein paar Stunden steh’n, dann wird abgeseiht und gepresst. Die Weinbauern haben dafür eine eigene maschinelle Presse. Ich nehme eine Traubenpresse per Hand, da kommt die Maische samt Haut und Kernen hinein. Was übrig bleibt, ist eine feste Masse. Anschließend misst Der Aschbacher

„Ich mache die einfachste Form des Weines.“ ANGELIKA BRANDSTÄTTER

den Kitzbüheler Alpen eine Herausforderung für die Rebstöcke dar. „Bei uns ist die Vegetation drei bis vier Wochen später dran als im Oberland.“ MIT DEN HÄNDEN QUETSCHEN Das Wissen rund um den Weinanbau hat sich Angelika im Selbststudium angeeignet, einmal hat sie einen Rebschnittkurs besucht. „Bei der Lese, die wir nur bei trockenem Wetter machen, wird jede einzelne Traube vom Stiel entfernt. Das nennt man ‚entrappen‘“, so die Hobbywinzerin. „Wir schneiden die Trauben herunter, dann wiege ich sie. Im vergangenen Jahr waren es 65 Kilo. „Wir zertreten die

EINFACH GUT Sie mache die einfachste Form des Weines, sagt sie. Und dies scheint zu fruchten. Noch nie ist es ihr passiert, dass ein Wein schlecht geworden ist, und es gab noch kein Jahr, in dem keiner gelungen ist. Von Rebläusen und Mehltau sind ihre Trauben bisher verschont geblieben. Die bescheidene Natürlichkeit spiegelt sich auch auf den Flaschen wider. Das Etikett ist selbst gemacht, und das Schrumpfkapperl wird mit dem Haarfön angepasst. Ohne Schnickschnack ausgestattet, dafür mit viel Herzblut hergestellt, freuen sich Freundinnen, Freunde und Bekannte über ein derart besonderes Mitbringsel. Natürlich genießen Angelika und ihr Mann Peter ihren Aschbacher auch gerne zu einem guten Essen: „Nachdem wir nur unseren trinken, stellt sich bei uns gar nicht die Frage, zu welcher Mahlzeit der Wein passt. Wir mögen ihn zu jedem Es-

Hobbywinzerin Angelika Brandstätter

man den Zuckergehalt. Weinhefe und Hefenährsalz kommen dazu. Die Gärung passiert in Glasballons, und sobald diese vorbei ist, müssen die Ballons aufgefüllt werden. Anschließend ruht der Wein bis zur Selbstklärung in der kühlen Garage.“ Übrigens: Den Vorgang des Maischens machen die Winzer normalerweise im Weinkeller, Angelika im Wohnzimmer. 81

sen“, sagt sie lachend. Dafür nehmen sie auch gerne den „Vorhang“ in Kauf, der die Küche ab September verdunkelt: „Damit nicht die Wespen und Vögel vor uns ernten, hängen wir Hagelschutznetze auf, die vom Dach bis zum Boden herunterhängen.“ Dafür ist die grüne Zierde rund ums restliche Jahr umso schöner anzusehen, wenn die Reben das ganze Hauseck in ein grandioses Grün tauchen.


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09.05.22 08:56


Genuss

Maximilian Riedel lädt ein zu einer Zeitreise durch die Geschichte seiner Familie.

Glasklare Zeitreise durch elf Generationen Wer könnte die Geschichte seiner Vorfahren besser in Worte kleiden als der Unternehmenschef Maximilian Riedel persönlich? Bei einer Führung durch das neu gestaltete Glaskabinett in Kufstein spürt man in jedem Satz seine Begeisterung für dieses Lebenswerk, das über unglaubliche elf Generationen geschaffen wurde. TEXT & FOTOS: Conny Pipal

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UNSERE KITZBÜHELERIN: Wir sind hier in Ihrem Glaskabinett samt Museum in Kufstein. Auf was darf man sich hier freuen? Maximilian Riedel: In unserem Glaskabinett findet man die Gegenwart und die Vergangenheit des Standorts Kufstein. Hier betrachten wir die letzten drei Generationen. Was nun mit dem Museum dazu gekommen ist, zeigt den Ursprung der Marke Riedel in Böhmen. Hier haben wir schönste Produkte ausgestellt – Originale, die wir natürlich nicht mitgebracht haben, sondern die wir über die vergangenen zehn Jahre gesammelt haben, auf Auktionen, auf ebay. Leute haben mich kontaktiert, sie hätten ein paar alte Riedelgläser. Ich habe dann auch Historiker in Kufstein und Böhmen engagiert, und gemeinsam haben wir die Vergangenheit aufgearbeitet. Es war faszinierend, welche Schätze, seien es Bilder oder Bücher, Gegenstände oder Dokumentationen, noch


Genuss

vorhanden sind. Es ist faszinierend für jede und jeden, die oder der nicht nur etwas über Glas lernen möchte, sondern auch über eine erfolgreiche europäische, österreichische traditionelle Tiroler Marke, wie es Riedel Glas ist. Hier erlebt man eine Zeitreise durch die unvergleichlich erfolgreiche und bewegte Geschichte über Generationen, die in diesen Räumen dokumentiert ist. Können Sie uns dazu einige Episoden erzählen? „Glut schüren – nicht Asche hüten“, das ist der Leitspruch der Familie Riedel, und so gehen wir zurück ins Jahr 1756 zur Familien- und Firmengründung in Böhmen. Johann Leopold Riedel, die dritte Generation, war der erste, der eine Glasproduktion selbst verantwortet und aufgebaut hat. Die Generationen davor waren Glashändler, und die Generationen danach sind ihm mit sehr kreativen Eindrücken

gefolgt und waren damals die größten Glashersteller Europas. Josef Riedel der Ältere, die sechste Generation, auch genannt der „Glaskönig aus dem Isergebirge“, hat nicht nur Glas produziert und das schon auf der Maschine, er hat auch die Produkte über die Eisenbahn in die Welt hinausgebracht und die Rohmaterialien nicht nur lokal gesourced, sondern auch teilweise über die Eisenbahn zu sich gebracht. Er wurde vom Kaiser ausgezeichnet, und sein Sohn Josef Riedel der Jüngere, die siebte Generation, hat Riedel Glas dann zum internationalen Unternehmen geführt. Er war der letzte Riedel, der Böhmen noch so erleben durfte. Die nächste Generation, Walter Riedel, mein Urgroßvater, hat den Ersten Weltkrieg mitgemacht und schließlich das Unternehmen von seinem Vater übernommen. Leider kam dann der Zweite Weltkrieg, den die Familie Riedel überlebt hat, das Unternehmen leider nicht. Wir wurden enteignet. Alles, was man sich über Generationen aufgebaut hatte, war über Nacht verloren. Walter Riedel wurde ein Gefangener der Russen. Sie haben ihn aufgrund seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten mitgenommen. Er hat die Glasfaser erfunden, die heute der modernen Kommunikation dient. Erst nach zehn Jahren kehrte er zurück. Sein Sohn, Professor Claus Riedel, kennt man bei uns in Tirol als sehr erfolgreichen, begabten Designer, der mehrmals für Österreich auf Weltausstellungen die Goldmedaille nach Hause geholt hat. Dank dieses Erfolgs hat man ihn ausgezeichnet und ihm gleichzeitig den Ehrentitel Professor verliehen. Er hat das Weinglas mit der Eierform neu definiert. Dieses moderne Weinglas hat seinen Ursprung hier in Kufstein. Blickt man auf die Vitrinen, ist mit Georg Riedel ein Wandel zu erkennen. Was hat sich unter seiner Führung geändert? Es war mein Vater Georg Riedel, der das Ganze vorangetrieben hat. Er wollte nicht mehr nur schöne, zeitgemäße Gläser entwickeln, sondern er hat sich auf die Trau85

be spezialisiert, die Welt bereist und sich mit den besten Winzern der Welt ausgetauscht. Er hat ein Glas auf die Traube abgestimmt. So ist der Welterfolg zur Familie Riedel zurückgekehrt. Wir sind jetzt wieder am Ursprung, hier in Kufstein. Wie der Glaskönig damals möchte ich heute gerne meinen Vater hervorheben, der mir im Jahr 2013 die Verantwortung übergeben hat. Er hat alle Ehrentitel aufgrund seiner Erfolge bekommen. Es gibt wenige Tiroler, die derart dieses „made in Tirol“ international verkörpern. Auf welche Weise werden Sie die Weltmarke Riedel in die Zukunft führen? Ich liebe es, wenn Menschen hier nach Kufstein kommen und sagen: „Als Tiroler fühle ich mich so stolz. Egal wo ich hinreise, ich habe da immer ein Stückchen Heimat, wenn ich, egal wo ich auf der Welt bin, aus einem Riedel Glas trinken darf.“ Das macht mich stolz. Nun ist es meine Verantwortung, die Marke mit neuen Ideen voranzutreiben, mich mit jungen, talentierten Mitarbeitenden zu umgeben, die mit mir nicht nur Produktion und Design vorantreiben, sondern auch moderne Kommunikation. Und ich habe mich entschieden, in den Skisport zu investieren. Kira Weidle und Nadine Fest werden in der Abfahrt in der kommenden Saison das Riedel-Logo am Helm tragen. Ich habe festgestellt, dass dadurch die Jugend Interesse an unserer Marke gewinnt.


© Bichlalm, Hubert Bernard

Genuss

Kandierte Hagebutten Früchte zu kandieren ist mit etwas Aufwand verbunden, dafür wird die Arbeit mehr als belohnt. Es entstehen feine, kleine Pralinen, die ein besonderer Genuss sind.

Süße

Hagebuttenhäppchen Die wunderbaren roten Früchte haben es in sich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und auch im Außen zeigen sie Geschmack. Besonders dann, wenn unsere Naturbloggerin Doris Kern was richtig Außergewöhnliches daraus kreiert. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Doris Kern

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ruchtleder? Kandierte Hagebutten? Ja, tatsächlich schmeckt beides unverwechselbar gut. Die Zutaten – eine ordentliche Portion Fantasie, kiloweise Kreativität, viele Löffel voller Liebe, abgeschmeckt mit der Begeisterung fürs Erfinden neuer Rezepte. Wenn Doris Kern ihre lukullische Schatzkiste präsentiert, versüßt sie uns das Leben auf ganz besondere Weise. 86

ZUTATEN 500 Gramm halbierte und entkernte Hagebutten 300 Gramm Wasser 600 Gramm Zucker 1/2 Vanilleschote 2 Nelken Backpapier ZUBEREITUNG Wasser und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Vanilleschote aufschneiden, Mark auskratzen und beides gemeinsam mit den Nelken und den Hagebutten in den Topf geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für einen Tag zugedeckt im Sud belassen. Früchte abseihen, Vanilleschote und Nelken entfernen. Den Sud nochmals aufkochen lassen, wieder vom Herd nehmen und die Früchte hinzugeben und wieder einen Tag stehen lassen. Dies wiederholt man für weitere 2–3 Tage. Anschließend die Früchte abseihen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für etwa eine Woche durchtrocknen lassen. Zum Schluss in etwas Zucker wälzen, in Gläser füllen und verschließen.

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Genuss

EN TGELTLI CHE E I N SC HAL TUN G

© Bichlalm, Hubert Bernard

Glücksmomente samt Gipfelglück Kulinarische Köstlichkeiten, fantastischer Rundumblick, entspannendes Stubenambiente, gewürzt mit einer herzlichen Gastfreundschaft und einem gewissenhaften Umgang mit den Themen Regionalität und Nachhaltigkeit – das alles wird auf der Bichlalm serviert.

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ie groß ist die Absicht, immer wieder auf die Bichlalm auf 1.600 Metern hinaufzuwollen? Gleich vielfach groß. So wird man auf der lässigen Wohlfühlalm nicht nur kulinarisch, sondern auch mit einem grandiosen Rundumblick auf die umliegende Bergwelt verwöhnt. Das ist natürlich noch lange nicht alles: Neben einer zünftigen Brettljaus’n, einer gut bürgerlichen Tiroler Küche, Hausgemachtem aus besten regionalen Produkten und Blattl’n mit Schlamperkraut gibt es auch allerlei Selbstgemachtes wie den feinen Käse von der Milch der Kühe vor der Alm, den

zünftigen Speck, Lachsforelle und Pastrami. Und auch das schmeckt vorzüglich: In „Niko’s Lounge“ mit den coolen Sesseln darf aussichtsreich gechillt werden. Weil man weiß: Die beiden Gastgeber Klaus und Niko Gasteiger servieren eine unvergleichliche Gastfreundschaft und kredenzen nur Produkte, die von Nachhaltigkeit und Regionalität getragen sind. Übrigens: Übern Sommer kann man zu besonderen Zeiten auf die beliebte Bichlalm länger hinauflifteln. Täglich von 11.6. bis 2.10.2022 von 9 bis 17.30 uUhr, von 8.7. bis 26.8. Freitag & Samstag bis 20 Uhr bei Schönwetter.

Berggasthof Bichlalm Ried Henntal 41 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 71 888 info@bichlalm.at www.bichlalm.at

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Fruchtig frech: Das neue Buch von Doris Kern

Hagebutten-Fruchtleder Etwas ganz Besonderes ist das Hagebuttenfruchtleder. Es schmeckt fantastisch, und durch die sanfte Zubereitung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe gut erhalten. In Streifen geschnitten oder mit Keksausstechern in hübsche Formen gebracht – so oder so ist es ein Hingucker. ZUTATEN 300 Gramm Hagebutten 2 Birnen 3–4 Löffel Honig, je nach gewünschter Süße auch mehr 1 Prise Zimt ZUBEREITUNG Die Hagebutten entkernen und gemeinsam mit den Birnen zu einem feinen Mus pürieren. Wer es ganz fein

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haben möchte, passiert das Mus nochmals durch ein feines Sieb, sodass eine zarte Masse übrigbleibt. Im Anschluss wird das Fruchtmus mit dem Honig und dem Zimt abgeschmeckt. Jetzt kann es in den Dörrapparat gegeben werden. Dafür das Mus auf eine dafür geeignete Folie 3–4 Millimeter dick streichen und 8–10 Stunden bei 35–40 Grad langsam trocknen lassen. Alternativ kann man das Mus auch auf ein Backpapier geben und im Ofen bei leicht geöffneter Backofentüre trocknen lassen. Das Fruchtleder ist fertig, wenn es nicht mehr klebrig ist und sich leicht von der Folie lösen lässt. Es kann dann in Streifen geschnitten und in einem gut verschlossenen Glas aufbewahrt werden.


© Café Schatzi

Genuss

Vitamine, Vitamine! EN TGELTLI CHE E I N SC HAL TUN G

© Shutterstock

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört Gemüse und Obst einfach dazu. Je bunter die Palette, umso besser. Am besten frisch, gleich nach der Ernte, ist der Vitamingehalt am höchsten. Wenn Obst und Gemüse gelagert wird, sollte man diese Schätze der Natur kühl aufbewahren und vor Licht schützen. Dazu eignet sich ein Stoff beutel gut. Übrigens: Beim Schälen gehen viele Vitamine verloren. Also, lieber gründlich waschen und dann in vollen Zügen genießen.

Kaiserlicher Genuss Die Spezialität im Café Schatzi ist der seit Jahren beliebte Kaiserschmarrn. Sein fein karamellisierter Duft zieht durch den Raum und macht Lust auf Süßes. Ob mit oder ohne Rosinen, Apfelmus oder Zwetschgenröster, hier ist jeder Gast König und hat die Wahl. Das Café Schatzi in Kitzbühel freut sich auf Ihren Besuch! Café Schatzi Kitzbühel Untere Gänsbachgasse 5 6370 Kitzbühel Tel.: 0650 / 73 02 158

Geschmackvolles Genussparadies Wer frisches, hochwertiges Obst und Gemüse liebt, ist in Özer’s Südfrüchteladen in Kitzbühel und St. Johann an der richtigen Adresse.

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© Özer

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esucht man einen der Özer’s Südfrüchteläden in Kitzbühel oder St. Johann, taucht man ein in die Welt des gesunden Genusses. Wertvolle Vitamine und die besten Leckereien aus Ländern, die für guten Geschmack bekannt sind, versprechen unvergleichliche Gaumenfreuden. Eine bunte Palette an saftigen Obstsorten findet man ebenso wie frisches Gemüse, knackige Salate und frisch gepresste Säfte. Doch es gibt noch mehr: Feine Antipasti, ausgewählte Käsesorten, Gewürze, Risotto, Nudeln und Öle – hier bekommt man für jeden Geschmack und jede Gelegenheit die passende Zutat. Übrigens: Ist etwas gerade nicht lagernd, kann es bestellt werden. 89

Özer’s Südfrüchteladen Zweimal in der Gamsstadt: Franz-Erler-Straße 1 und Gries 30 6370 Kitzbühel ------------------------------------------------Hauptplatz 10 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 0676 / 54 91 452 suhayib61@gmail.com


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25.05.22 15:22


Genuss

Ein echt heißes

Eisen

Gegossenes Küchengeschirr ist ein wahres Schwergewicht, das der Zubereitung von Speisen genussvolle Leichtigkeit verleiht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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hre Geschichte klingt wie aus einem Guss. Schon vor über 2.000 Jahren hat man ihre Vorzüge geschätzt. Leistet man sich eine gusseiserne Pfanne, ist dies eine Anschaffung für die Ewigkeit. Zudem besitzt sie die Fähigkeit, Wärme optimal zu speichern, und auch der Geschmack der zubereiteten Speisen mundet vorzüglich. Bevor wir einen Blick in die Pfannen und Töpfe werfen, machen wir kurz eine historische Reise. Nicht immer gab es den Luxus eines elektrischen Herds. In frühen Zeiten bereitete man die Mahlzeiten an offenen Feuerstellen und Öfen zu. Dazu hatte die Hausfrau alles, was sie braucht, eisern im Griff. Um Pfannen und Töpfe stets verfügbar zu haben, hängte man diese üblicherweise direkt über dem Feuer auf. Diese Art der Aufbewahrung ist nicht nur praktisch, sondern auch hübsch anzusehen. Noch heute wird dies in manchen Haushalten wohl aus diesem Grund sehr gerne praktiziert.

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Genuss

WIRKLICH GANZ DICHT Natürlich zeigten sich Töpfe und Pfannen damals noch nicht in der Art und Weise, wie wir sie heute kennen. Es war vielmehr so, dass diese mit eisernen Beinen über dem Kamin ihre Standhaftigkeit beweisen mussten. Erst später, nachdem Menschen über einer Formänderung brüteten, bekam die Bratpfanne ihr jetziges Aussehen. Damals wie heute hebt sie sich dank der Zusammensetzung einer speziellen Legierung mit vielen Vorteilen ab. Dabei spielt das Gewicht ebenso eine Rolle wie die Dichte. Sie macht vor keinem Herdmodell halt, und ihr Einsatzgebiet kennt keine kulinarischen Grenzen. Selbst große Hitze über einen langen Zeitraum beim Garen und Braten lässt die Gusseiserne kalt. Dem dick strukturierten Material sei dank. Und nicht nur das. Die Wärme wird so verteilt, dass das Gegarte in den Genuss einer gleichmäßigen Temperatur kommt. Langlebigen Eigenschaften wie Stoß-, Bruch-, Kratzund Schnittfestigkeit ist es zuzuschreiben, dass der Ruf der gusseisernen Gefäße niemals beschädigt wird. Ob so richtig deftig oder einfach zuckersüß – in der gusseisernen Bratpfanne zubereitete Speisen schmecken einzigartig und unwiderstehlich gut.

Omas Apfelkuchen aus der gusseisernen Bratpfanne ZUTATEN Blätterteig 4 mittelgroße Äpfel 1 Teelöffel Vanillezucker 3 Esslöffel Rohrzucker 2 Esslöffel Butter 2 Teelöffel Zimt 3 Esslöffel Mandelstückchen Eventuell 30 Gramm geriebenen Marzipan ZUBEREITUNG Zuallererst wird der Backofen auf ca. 200 Grad Ober/Unterhitze vorgeheizt. Die Äpfel werden in kleine Stücke geschnitten. Anschließend wird der Zucker in der Gusseisernen Pfanne karamellisiert, die Äpfel soll man kurz anbraten, bevor man die Butter gleichmäßig drüber legt. Wer Marzipan mag, kann diesen gerieben darüber geben. Auf alle Fälle kommen die Mandelstückchen über die Äpfel, ebenso der Zimt. Dann kommt auch der Blätterteig drüber und dann das Ganze in den Backofen. Dort bleibt die süße Leckerei ungefähr zwanzig Minuten, bevor er auf einen Teller gestürzt wird. Und dann? Omas Apfelkuchen in vollen Zügen genießen!

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Genuss

Alles in Butter

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ahezu unscheinbar steht sie auf dem Tisch. Ihre Anwesenheit nimmt man als selbstverständlich. Schließlich ist man es ja schon seit Kindheitstagen gewöhnt, dass sie die Butter aufbewahrt. Und vor Gerüchen schützt. Und den Inhalt länger haltbar macht. Hat man das Glück, ein altes, mit hübschen Ornamenten und dekorativen Bemalungen verziertes Porzellanmodell nach Großmutters Geschmack zu besitzen, kann man sich zudem an dem bezaubernden Anblick erfreuen. WEICH DANK WASSER Zeigte sich das Küchenutensil in frühen Zeiten in weicher, runder Form, wird die Butterdose heutzutage meist stilsicher eckig und in Kunststoff, Edelstahl oder Glas serviert. Klopf auf Holz: Wie gut, dass die Wurzel der Herkunft noch nicht ganz verloren geht. So findet man den guten alten Aufstrich auch in modernen Kühlschränken in Butterdosen, gefertigt aus Zirbe und Co. Diese Geschmacks-

Am Morgen schon streichfähig? Kommt der feine Aufstrich aus der zierlichen Dose, läuft es für die erste Brotzeit des Tages wie geschmiert. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

komposition verwöhnt mit der puren Natur am Frühstückstisch. Man sagt ja nicht umsonst „weich wie Butter“. Diesen Spruch haben sich die Modelle mit Wasserkühlung zu eigen gemacht. Wie funktioniert dieser Streich? Bei Dosen dieser Art baumelt die Butter in einem eigenen Gefäß im kühlenden Nass des unteren Teils. Alle paar Tage sollte man das Wasser wechseln. So ist stets frische Butter fürs Brot zur Stelle. 94


Vielfach ausgezeichnete Weine

Weine, die Freude machen. Aus Tradition. Freude im Glas durch Frische und Frucht. Das ist Poysdorf. Das ist das nördliche Weinviertel. Das ist das Gut Kellerstöckl.

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uthentisch zu sein ist für Wein & Mensch das, was zählt“, betont Winzer Horst Schuckert. Top-Qualität ist für Horst Schuckert die absolute Bedingung. Gesunde Böden durch naturverbundenes Arbeiten sind die Grundlage seiner Weine. Es entstehen trinkfreudige Weine, die Freude machen.

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PEOPLE’S CHOICE WINE AWARDS IN GROSSBRITANNIEN Horst Schuckerts Paradesorte ist der Grüne Veltliner. Der klassische Wein-

Leben und Freude feiern: Das Weinpaket Die prämierten Weine Weinviertel DAC, Grüner Veltliner Alte Reben, LEBEN weiß, LEBEN rot sowie die beiden Frizzante ALL SCHUCK UP weiß und rosé gibt es nun im Paket zum exklusiven Sonderpreis von nur 78 Euro versandkostenfrei. Erhältlich unter: schuckert@gut-kellerstoeckl.at * inkl. MwSt. und Versand innerhalb Österreichs, exklusiv für „Unsere Kitzbühelerin“-Leserinnen und -Leser

International prämiert

viertel DAC 2021 wurde von der Publikumsverkostung der PCWA zum Sieger in der Kategorie „Easy Weekday White“ gekürt. Aber auch klassische Weinstile machen größte Freude. Der Grüne Veltliner Alte Reben 2021 wurde zudem mit Silber in der Kategorie „Aromatic/Asian Cuisine“ ausgezeichnet. Reife Frucht, deutliche Pfefferwürze, elegante Säure und viel Körper sind die besten Begleiter für deftige Speisen. CONCOURS MONDIAL DE BRUXELLES & DECANTER WORLD WINE AWARDS LEBEN ist der vinophile Gruß des Winzers, das Leben zu genießen. Die High-End-Qualität LEBEN weiß 2019 wurde bei den C.M. de Bruxelles mit Silber und bei DWWA mit Bronze ausgezeichnet. Nur maximal 30 Prozent gelangen bei diesen hochkarätigen Prämierungen in Medaillenränge. 95

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Kultur

Der Römer und der Kommissar Erfolgsautor Rodolfo Baldassarri präsentiert am 5. August 2022 um 19 Uhr seine Trilogie „Das rote Band des Schicksals“ im Stanglwirt. Es liest SOKO-Kitzbühel-Star Kommissar Jakob Seeböck.

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efühlvoller Tatort“ ist das berühmte Fünf-Sterne-Biohotel Stanglwirt in Going. Auf Einladung von Hausherrin Maria Hauser liest SOKO-Kitzbühel-Kommissar Jakob Seeböck aus der Trilogie „Das rote Band des Schicksals“ von Rodolfo Baldassarri. Als Ehrengäste

werden unter anderem Hansi Hinterseer, Schauspieler Heinz Marecek sowie Manfred, Uschi und Ferdinand Hagsteiner erwartet. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Saxophonistin Maria Kofler. Durch den Abend führt Stefanie Henle. Nach der Lesung wird zu einem

exquisiten Galadinner geladen. Tickets um 78 Euro pro Person unter: baldassarrirodolfo@gmail.com oder unter +43 (0)660 / 67 092 78. Der Ticketpreis beinhaltet Sektempfang, Lesung mit Musik, Vier-Gänge-Menü und eine Überraschung.


Kultur

Kunst ist wie

Fernsehschauen Man darf ihn getrost als Multitalent bezeichnen: Der St. Johanner zeitgenössische Künstler Bernard Embacher schafft großartige Werke, wirkt als außergewöhnlicher Architekt und bringt eine ganz besondere Note in die Musik. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

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in Besuch in seinem Atelier im St. Johanner Mautfeld lässt keine Frage offen, ob hier die Schaffenskraft eines genialen Künstlers am Werk ist. Jedes Detail fügt sich zu einem harmonischen Ganzen. Jede Wand ziert seine außergewöhnlichen Schöpfungen, sei es im Klein-, Groß- oder sogar im überdimensionalen Format. Der Blick fällt unwillkürlich auf das großflächige Abendmahl. Zu dessen rechten baumeln die ersten winzigen Schühchen des Künstlers. Direkt davor posiert die Vespa des Hausherrn. Was für eine schöne Idee. Und ebenso perfekt ins Ambiente eingebettet wie der inmitten des von

Kunst beseelten Raumes thronende Tisch. Aus Ahornholz. Geschaffen von Bernard Embachers Vater. Er war Tischler und Innenarchitekt. Die Kreativität scheint in den Genen zu liegen, und doch meint der Meister: „Wer kennt sich schon aus in der Kunst? Das kann man

„Letztlich hat jeder Mensch Talent.“ BERNARD EMBACHER

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erlernen, das ist wie Fernsehschauen“, sagt er mit einem Lächeln. Und doch spürt man in diesem Moment, in seiner Welt meint er es wohl ernst. UNSERE KITZBÜHELERIN: In jungen Jahren schlug Ihr Herz für die Architektur, und doch begleitete Sie die Kunst auch schon in dieser Zeit. Warum haben Sie sich schlussendlich für die Malerei entschieden? Bernard Embacher: Tatsächlich verhält es sich umgekehrt, denn mein Herz galt immer schon der Kunst. Dass ich Architekt wurde, ergab sich eher zwangsläufig. Als ich meine geplante Zivildienst-


Kultur stelle kurzfristig nicht antreten konnte, war es schon zu spät für die Aufnahme an der Kunstakademie, und zur Überbrückung begann ich das Architekturstudium. Familiäre Gründe sorgten dann für Geldknappheit, und der Luxus eines Kunststudiums war nicht leistbar. So arbeitete ich als Fotograf und Bühnenbildner. Dass ich das Architekturstudium weitermachen sollte, hat mir damals der Direktor der Wiener Kammeroper geraten. Ich begann, in einem klassischen Architekturbüro zu arbeiten. Als ich bei einem längeren Aufenthalt in den USA in die New Yorker Künstlerszene eintauchte, wurde mir klar, dass ich nicht mehr in einem herkömmlichen Architekturbüro arbeiten konnte, und ich hatte das Glück, in einem Büro, das sich der Stadterneuerung widmete, Arbeit zu finden. Während all dieser Zeit teilte ich mir in Wien ein Atelier mit einem befreundeten Künstler. Ich malte, fotografierte, filmte und entwarf Bühnenbilder. Als ich mich bei einem Sommeraufenthalt in meinem Geburtsort St. Johann in die spätere Mutter meiner Kinder verliebte, gründete ich dort mein erstes eigenes Büro. Dem folgten weitere Büros in Salzburg und Stockerau und schlussendlich die Erkenntnis, dass ich wieder zu meinem ursprünglichen Weg, der Kunst, zurückkehren musste. Woher kommt Ihr Talent für Ihr künst-

lerisches Schaffen? Talent hat letztlich jeder Mensch. Joseph Beuys sagte: „Alle Menschen sind Künstler.“ Ich denke, wenn sie wollten, könnten sie das auch sein. In meinem Fall würde ich also eher vom Schaffenswunsch und nicht vom Talent sprechen. Zur Kunst gehört ja auch die Musik. Sie spielen Saxophon und Klarinette und sind sogar Mitglied in einer Band. In welche Richtung geht dieser Weg? Musik, ob passiv oder aktiv, ist für mich ein wesentlicher Bestandteil, ein Lebensmittel sozusagen. Um professionell zu musizieren, gehört aber mehr dazu, ich bleibe da lieber bei meiner Malerei, die ohnedies untrennbar mit der Musik verbunden ist. Es ist Ihnen ein Anliegen, dass die Menschen ein Werk nicht nur kurz betrachten, sondern sich tiefer in ein Bild versenken. Damit dieser Wunsch Wirklichkeit wird, haben Sie die Videomalerei in die Realität umgesetzt. Wie kann man sich das vorstellen? Dass ich meine Filme als Videomalerei bezeichne, liegt daran, dass ein ähnlicher Aspekt schlagend wird, nämlich die Auswahl der Szenerie und das spannungsvolle Versinken darin: wie Farbkleckse, die immer wieder Überraschungen parat haben, sei es, dass ein Vogel ins Bild fliegt oder sich ein Tropfen vom Eiszapfen löst. Für das „Saitenspiel“ haben Sie den

Ein stimmiges Bild: Der Künstler vor dem Abendmahl

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Pinsel auf die Seite gelegt und durch eine spezielle Technik mit dem Papier ersetzt. Was steckt hinter dieser besonderen Schöpfung? Die Saiten sind meine Pinsel, mit denen ich die Leinwand bespiele, den eigentlichen Pinsel habe ich aus meiner Malerei verbannt. Mich interessiert nicht glatte Feinmalerei, sondern die bewegte, rhythmische Farbschicht, die ihr Eigenleben entfalten kann. Mit der Makrotechnik sind Sie in eine besondere Art der Kunst eingetaucht. Dabei verschmelzen Malerei und Fotografie. Was fasziniert Sie daran? Ich bin gerne der Betrachter meiner Bilder und entdecke neugierig, was sich in der Tiefe verbirgt. Mit dem Makroobjektiv kann ich in meinen eigenen Bildern neue Welten entdecken.


Kultur

Freilufttheater mit

Traumkulisse b der teuflische Plan gelingt? Will doch die Grabenmüllerstocher Frieda um jeden Preis ihre Jugendliebe, den Birkner Josef, heiraten. Nicht nur sie hätte mit dieser Hochzeit eine Freud’, sondern auch ihre Eltern. Doch der Josef hat sein Herz an die arme Anna verloren und diese zur Frau genommen. Dass wiederum erzürnt die Grabenmüllerin derart, dass sie ihre Tochter anstiftet, den wegen einer langen Krankheit seiner Frau verarmten und hilfesuchenden Birkner des Diebstahls zu bezichtigen. Nun, mehr wird nicht verraten, was in dem Stück „Die Schuldigen“ noch so

alles passieren mag. Fest steht auf alle Fälle: Es wird spannend, wenn die Volksbühne Hochfilzen das Stück von Rudi Gröger an einem ganz besonderen Ort aufführt und sich das Hoametzl den ganzen Sommer lang in eine Theaterspielstätte der außergewöhnlichen Art verwandelt. Hinauf kommt man entweder zu Fuß, dann ist man in einer halben Stunde oben, oder mit einem eigenen Taxi-Shuttle ab 16 Uhr vom Bergbahnplatz, damit gar jede und jeder die Möglichkeit hat, das Stück zu genießen. 100

Termine: Premiere ist am 3. Juli 2022 Weitere Aufführungen: 17.7. / 24.7. / 31.7. 7.8. / 14.8. / 15.8. 21.8. / 28.8. / 4.9. Beginn jeweils um 18 Uhr Kartenreservierungen (nur online) und Infos unter: https://theater-hochfilzen.at/ Freie Platzwahl samt grandioser Aussicht auf die umliegende Bergwelt

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© Volksbühne Hochfilzen

Unter freiem Himmel dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein ganz erdiges Stück freuen: Auf der Hoametzl-Hütte zeigt die Volksbühne Hochfilzen in diesem Sommer ihr neues Stück „Die Schuldigen“. Da ist für jede Menge Spannung gesorgt.


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© SARAHKATHARINA PHOTOGRAPHY

mit Startenor Jonathan Tetelman

15.04.22 09:44


Kultur

Ein Quartett aus den Kitzbüheler Alpen macht Musik aus aller Welt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Tobias Guttmann, Michelle Hirnsberger

Einzigartig

eigenwillig, diese Band

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er den Klingler Hubert kennt, der weiß: Sein Hut ist ihm heilig. Und da muss schon was ganz Besonderes passieren, dass er den hergibt. Tja, und genauso war’s dann auch. Für diese G’schicht’ reisen wir nach Südkorea zu den Olympischen Spielen. Da hat Hubert mit seiner Band Tyrol Music Project im Austria-Haus gespielt, und an diesem Tag hat Manuel Feller eine Silbermedaille gewonnen. Zu später Stund’ ist Manuel zu ihm hingegangen und wollte

unbedingt den Hut. „Den kriegst nicht“, sagt der Wildschönauer und legt noch ein Schäuferl nach: „Wir können höchstens tauschen. Du bekommst den Hut und i die Medaille.“ Hubert hat noch gar nicht richtig ausgeredet, da hat er schon die Medaille umhängen und Manuel den Hut in der Hand. „I hab’ die Silberne mit in meine Unterkunft g’nommen. In der Nacht bin i immer wieder aufg’wacht und hab’ mir gedacht: ‚Des is gar nicht gut, dass i jetzt die Medaille hab.‘ In der 102

Früh ist Manuel heimg’flogen, ohne Medaille. In den Medien war das ein Riesentheater, weil sie noch in der Nacht das ganze Austria-Haus auf den Kopf g’stellt haben. I hab die Medaille dann einem Kollegen vom Manuel aus Fieberbrunn mit’geb’n, und i hab nach der Rückkehr meinen Hut wiederbekommen.“ Derart Begebenheiten kann Hubert ganz viele erzählen. So auch die Geschichte, wie er zur Musik gekommen ist und wie sich die vier Musiker des Tyrol


Kultur

SPONTANE BORDMUSIK Doch nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft ist die Band gefragt. Bei MUSIK IM BLUT einem Flug aus Bulgarien bekommt der Die musikalische Ader haben Hubert Pilot mit, welch musikalische Gäste an und sein Bruder Toni schon in jungen Bord sind, und bittet das Quartett, ein Jahren entdeckt. Die beiden Niederauer Ständchen zu geben: „Weil unser mischen bereits mit neun und zehn Jah- Schlagzeuger natürlich sein Instrument ren bei der Bundeskapelle ihres Heimat- nicht spielen konnt’, hat er mit die Händ’ orts mit. „Der Toni auf die Gepäckabund i wollten imlage getrommelt.“ mer schon Musik Für den improvimachen“, sagt Husierten Auftrag bert. Und das hagab es jede Menge ben die beiden in Applaus für die verschiedensten Überflieger aus Bands durchgezodem Tiroler Ungen. Toni hat dann terland. HUBERT KLINGLER Kein Wunder, das in Innsbruck MuRepertoire ist sik studiert. Und weil das Schicksal wohl wollte, dass er bunt, der Stil unvergleichlich. „Wir spieLukas Riener und Maximilian Hechen- len die Musik, die uns Spaß macht. Das blaikner trifft, wirkt er, wie die beiden ist Volksmusik aus aller Welt, Swing, auch, als Musiklehrer in Söll. Mit Hu- Jazz, Tango, alte Schlager, Musik aus bert waren es der Musikusse vier, die Frankreich, Musik aus dem Balkan und wiederum schicksalhaft zur jetzigen seit der Krise auch Klassik“, so Hubert Formation zusammengewürfelt wur- und schwärmt von dem neuen Konzept. „Wir haben ein Neujahrskonzert den. „I hab’ einen Auftrag für die Olym- eing’lernt, das auf ein Quartett pischen Spiele im Jahr 2014 bekommen, i zug’schnitten ist. Mit den ganz großen sollt’ eine Band fürs Austria-Haus zusammenstellen. Ursprünglich wär’ das nur ein Projekt für drei Wochen g’wesen, aber dann haben wir so viele Anfragen bekommen, und wir haben weiterg’macht.“ Ein Name für das virtuose Quartett war schnell gefunden. „Weil es ja bei den Olympischen Spielen international zugeht, ist unser Name auf Englisch. Dazu kommt, dass wir aus einem Musikprojekt entstanden sind, und natürlich muss auch Tirol vorkommen“, erklärt Hubert detailgenau. Fern der Heimat und abermals bei Olympischen Spielen landen die Vier versehentlich im Schweizer Fernsehen. „In Rio haben wir vor dem Sendehaus des Schweizer Rundfunks g’spielt. Da sind offensichtlich die Funkfrequenzen durcheinander kommen und wir live in den Nachrichten der Eidgenossen g’landet“, lacht Hubert. Music Projects haben.

zusammengefunden

„Es ist ein Glücksfall, dass wir zusammengefunden haben.“

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Werken. Da wir ja nicht auftreten konnten, haben wir eine CD aufg’nommen. Wiener Blut heißt sie.“ Jede Menge Herzblut fließt von den vier Musikussen in ihre virtuose Liebhaberei. „Es ist ein Glücksfall, dass wir zusammen g’funden haben, ist unser Stil doch ziemlich eigenwillig“, meint Hubert. Auch die Wahl der Instrumente macht die Tyrol Project Band besonders. Toni spielt das steierische Akkordeon, Hubert den Kontrabass und das Bassflügelhorn, Max Gitarre und Lukas die Geige. Singen tun sie alle, Leadsänger gibt es keinen. Eines sei noch erwähnt: Lukas ist ein wahres Sprachtalent und singt in zwölf verschiedenen Sprachen. Hubert hat recht. Es ist wirklich ein großes Glück, dass sie sich gefunden haben.


Kultur

Von Rittern, Burgfräuleins und Schlossbesitzern Der Bezirk Kitzbühel ist zwar nicht das „Burgenland“ Tirols, aber immerhin gibt bzw. gab es auch hier Burgen, Schlösser und Ansitze, von denen wir einige vorstellen. TEXT: Martin Reiter ❧ FOTOS: Archiv Reiter

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ächtig thront Schloss Itter mit seinen dicken Mauern, den Zinnen und Türmen oben am Eingang des Brixentales. 1241 erstmals als Burg erwähnt, war Itter Verwaltungssitz des regensburgischen Gerichts Brixental und wurde meist von Vögten verwaltet. Im Zuge der Bauernaufstände übergab der damalige Pfleger 1526 die Burg kampflos den Rebellen, die sie umgehend plünderten und dann zerstörten. 1877 kaufte der Münchner Paul Spieß die Anlage, restaurierte sie im Stil des Historismus und richtete darin eine Fremdenpension ein. Um 1902 verwandelte Architekt Knörschild Itter in eine „gotische Burg“, zumindest so, wie man sich diese damals vorstellte. Zwischen 1943 und 1945 diente Schloss Itter als Internierungslager für hochrangige feindliche Politiker und Offiziere. Unter anderem waren hier der ehemalige italienische Ministerpräsident Francesco Nitti und der französische Staatsmann Edouard Daladier untergebracht. DER TURM ZU ENGELSBERG Engelsberg, auch als der „Turm ze Engelsberg“ bezeichnet, ist die Ruine einer Höhenburg in Hopfgarten im Brixental.

Schloss Kaps, auch Kapsburg genannt

Sie gilt als eine der unauffälligsten Ruinen in Tirol. Die Burg Engelsberg wird 1234 erstmals urkundlich erwähnt. Sie unterstand der Herrschaft des Hochstifts Regensburg. Um 1380 wurde sie an das Erzstift Salzburg verkauft, im Bauernaufstand 1526 zerstört und in der Folge nur mehr zum Teil aufgebaut. Nach 1600 ist sie vollkommen verfallen. Heute findet man von Engelsberg nur noch einige Ruinen. FALKENSTEIN Die wenigen vorhandenen Reste der Burgruine Falkenstein auf 1300 Meter Seehöhe südlich von Aschau erinnern an die Grafen von Neuburg-Falkenstein. Die Burg auf dem Falkenstein dürfte um 1250 aufgegeben und dem Verfall überlassen worden sein. Eine urkundliche 104

Der Pfleghof in Kitzbühel vor 100 Jahren


Kultur

Schloss Rosenegg um 1935

Schloss Münichau in seiner heutigen Form als Ansitz erbaut haben. Hans Münichauer war damals Stadt- und Landrichter von Rattenberg (1450–1477). Er nannte sich Hans Münichauer von Münichau, ihm gehörten nachweislich um Kitzbühel große Ländereien. 1914 fiel das Schloss einem Brand zum Opfer, der von einem Blitzschlag im benachbarten Wirtshaus ausgegangen war. Nach dem Ersten Weltkrieg erwarb 1921 Oskar Lobmeyr von Hohenleithen die Ruine für 80 Kronen. Die Brüder Josef, Hanns und

Schloss Münichau in Reith bei Kitzbühel um 1940

Die Halle von Schloss Lebenberg damals

Erwähnung Falkensteins stammt noch aus dem Jahr 1314. Heute befindet sich die Hütte „Ansitz Falkenstein“ auf dem Burgstall. Sie wurde früher von den Förstern als Jagdhütte genutzt. MÜNICHAU Die wechselvolle Geschichte des Schlosses Münichau in Reith bei Kitzbühel und ihrer Besitzer begann im 15. Jahrhundert. Wilhelm oder sein Vetter, Hans Münichauer der Jüngere, sollen jene Lehensherren gewesen sein, die das

Ernst Harisch bauten schließlich 1957 den ehemaligen Edelsitz nach alten Plänen zu einem Hotel aus. LEBENBERG Das Schloss, das auf dem etwa 80 Meter hohen Lebenberg-Hügel über Kitzbühel thront, war im Mittelalter dem Bistum Bamberg zugehörig. Vor circa 600 Jahren wurde das Schloss mit Blick auf Kitzbühel erbaut und war lange Zeit Sitz von Geistlichen und Landadeligen. Der Edelsitz sollte der Ausdruck des Lebensstils sein, der sich von dem der Bürger und der Bauern abhob. Lange Zeit gehörte das Schloss der Adelsfamilie Lamberg, die durch die Verwaltung des Kitzbüheler Gerichts einen großen Einfluss auf die Entwicklung Kitzbühels hatte. Nach einer Erweiterung des Gebäudes im Jahr 1885 wurde im Schloss Leben105

berg eine der ersten Fremdenpensionen in Kitzbühel eröffnet. Heute ist es ein bekanntes Hotel. SCHLOSS KAPS Die Gründe von Kaps werden im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Ein erster Wehrbau wurde hier jedoch vermutlich erst im 16. Jahrhundert errichtet. Seit 1679 ist Kaps im Besitz der Grafen Lamberg. 1682 wurde das Renaissanceschloss teilweise umgestaltet. Damals wurden die turmartigen Anbauten an den Schmalseiten hinzugefügt. Ursprünglich war das Schloss von einer Zinnenmauer mit runden Ecktürmen umgeben. Die freistehende neugotische Schlosskapelle wurde 1881 erbaut. Schlossherr Max Lamberg hat den Park von Schloss Kaps geöffnet und ein Amphitheater mit 360-Grad-Rundumblick auf die herrliche Kulisse der Kitzbüheler Alpen gebaut. PFLEGHOF Der Pfleghof gilt als eines der interessantesten Gebäude in Kitzbühel. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Burg, auf deren Areal sich neben dem heutigen Pfleghof (mit Wohnungen und Geschäften) das Stadtmuseum und das Forstamt befinden. Von der Burg hat sich nur der mächtige fünfgeschoßige Turm mit Pyramidendach erhalten, dessen Baukern auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. SCHLOSS ROSENEGG Die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses Rosenegg in Fieberbrunn wurde im Jahr 1187 aufgezeichnet und ist heute ein Vier-Sterne-Hotel. Der Bau geht ins Mittelalter zurück und besteht aus drei verbundenen Bauwerken und hohen Türmen. Berühmte Persönlichkeiten zählten angeblich zu den Gästen, wie die Landesfürstin Margarethe Maultasch, Nostradamus und Napoleon. Von 1555 bis 1760 residierte das Geschlecht der Rosenberger in den mittelalterlichen Gemäuern. Baron Rosenberger, ein getreuer Freund von Nostradamus, pflegte regelmäßigen Schriftverkehr mit dem Gelehrten, Arzt und Astrologen.


Kultur

Die Kälberzähne Eine Sage aus den Kitzbüheler Alpen

Wir haben die schönsten Sagen der Region gesammelt. Tauchen Sie mit uns gemeinsam in die Welt der Mythen und Geschichten ein.

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n Kitzbühel lebte einmal ein armes Ehepaar mit vielen Kindern. Oft wussten sie kaum, wie alle satt werden sollten. In ihrem Kummer ging die Mutter an einem Sommersonntag zu einer Bergkapelle hinauf, um dem Herrgott im Stillen von ihren Sorgen und Nöten zu erzählen.

So vergaß die Frau die Kälberzähne und hängte ihr schönes Feiertagsgewand in den Kasten. Am nächsten Sonntag wollte die Mutter wieder ihre Tracht anlegen, doch als sie das Kleid aus dem Schrank holte, hörte sie ein seltsames Klingeln. „Was ist denn das?“, fragte sie erstaunt und tastete in den Schürzentaschen nach den vergessenen Kälberzähnen. Doch statt der Zähne hielt sie lauter goldene Münzen in der Hand! „Du lieber Gott!“, schrie die Frau erschrocken, „und ich hab noch so viele liegen lassen!“ Geschwind lief sie wieder zum Ehrenbach hinauf und suchte nach den restlichen Zähnen, doch solange sie auch suchte – sie fand nichts mehr. Dennoch dankte die Mutter dem Himmel für das unerwartete Geschenk. Sie kaufte von dem Gold eine Kuh, ein Schwein und einige Hühner, sodass die schlimmste Not für die Familie ein Ende hatte.

„Die goldenen Münzen linderten die Not der Familie.“ Als die Frau wieder ins Tal abstieg, sah sie im ausgetrockneten Bett des Ehrenbachs eine Menge schneeweißer Kälberzähne. „Die nehm ich den Kindern zum Tändeln mit!“, dachte die Mutter, sammelte ein, zwei Handvoll davon und steckte sie achtlos in die Schürzentasche. Doch beim Heimkommen spielten die Kinder gerade bei den Nachbarn und bettelten nicht wie sonst: „Mutter, hast du uns was mitgebracht?“

Unser Dank geht an den Tyrolia Verlag, der uns das Buch Tiroler Sagen von Brigitte Weninger und Jakob Kirchmayr zur Verfügung stellt.

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Freizeit

ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Kufsteinerland

Evita zu Gast in Kufstein Bereits zum 14. Mal geht der OperettenSommer auf der Festung Kufstein in diesem Jahr über die Bühne. Die weitgehend wetterfeste Überdachung der südlich vorgelagerten Josefsburg ermöglicht ein Openair-Erlebnis der Sonderklasse.

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n diesem Jahr taucht der OperettenSommer vom 29. Juli bis 14. August 2022 mit „Evita“ unter Regie und Choreografie von Enrique Gasa Valga erneut in die Welt der Musicals ein. Der Musicalklassiker von Tim Rice mit der Musik von

Andrew Lloyd Webber nimmt das Publikum mit auf eine Reise nach Argentinien und erzählt das aufregende Leben von Eva Perón. Das Stück bezaubert mit vielen bekannten Liedern wie etwa „Don’t Cry For Me Argentina“ oder „You Must Love

Me“. Neben dem klassischen Bühnenstück wurde „Evita“ vor allem auch durch die Verfilmung 1996 mit Madonna in der Hauptrolle einem breiten Publikum bekannt. Alle Termine und Buchungen über www.operettensommer.com


Freizeit

Wunderbarer

Wildseeloder Ein sagenumwobener See hoch oben am Berg, ein fabelhafter Gipfel für einen ambitionierten Aufstieg, ein kleines Boot für einen magischen Ausflug zu Wasser: Es sei der Alleskönnerberg, sagt man zum Fieberbrunner Hausberg mitten im Pillerseetal. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

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Freizeit

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s ist noch früh am Morgen. Die Lebendigkeit dieses Tages erwacht in all seinen Facetten. Die letzten Wolken, die das Tal nachts umhüllen, machen den ersten Sonnenstrahlen Platz. Das warme Licht lässt das satte Grün der sanften Hügel leuchten, dazwischen ragen die schroffen Felsen hervor, sie scheinen wie silberfarbene Kunstwerke der Natur. Die ersten Bergbegeisterten gondeln mit der Bahn hinauf zur Bergstation Lärchenfilzkogel. Oben angekommen beschleicht einen eine stille Vorfreude beim Anblick der zauberhaften Gegend, es ist eine leise Ahnung, welche wunderbare Wanderung bevorsteht. Und wenn man hinunterschaut, liegt einem lieblich eingebettet das bezaubernde Tal zu Füßen. Schweift der Blick an sonnengeküssten Tagen wie diesen weiter in die umliegende Bergwelt, scheint es fast, die stolzen Gipfel in nah und fern berühren den Himmel. Es ist die unermessliche Kraft der Erde, die kristallklare Luft, die einen mit jedem Schritt stärkt, welche Herausforderung auch immer man sich vorgenommen hat. Dies scheint im ersten Moment leicht, da der Weg hinunter zu den Wildalmen bergab verläuft. Ausgeruht von diesem sanften Abstieg und begleitet von dem leisen Plätschern des Bächleins entfaltet die Schönheit dieser Landschaft ihre volle Wirkung. Seien es die duftenden Blumen am Wegesrand oder die idyllische Hütte mit dem grasbewachsenen Dach, eine magische Aura verzaubert den Kessel. Den Kühen scheint das alles einerlei. Friedlich genießen sie die saftigen Kräuter und lassen die Vorbeiziehenden links liegen.

auf, vorbei an einem kleinen Brunnen in Herzerlform. Und dann hat der wohl ein wenig fordernde Marsch vorerst ein Ende. Und das ist gut so, denn oben auf der Schutzhütte muss man einfach innehalten. Hier kann man gar nicht vorbeihetzen, denn der Anblick, der sich hier entfaltet, ist wahrlich ein Wunder der Natur. Eingebettet in die unberührte Landschaft liegt der sagenumwobene Wildseelodersee. Fast unwirklich mutet sein Farbenspiel an, der nun aufziehende Nebel treibt sein mystisches Spiel mit Licht und Schatten. Eine sanfte Brise schaukelt das kleine blaue Boot am Ufer ganz leicht hin und her. An heißen Sommertagen sticht es sogar in „See“. Vieles hier an diesem fabelhaften Ort ist geprägt von einer besonderen Eigenart. Natürlich muss man einkehren im Schutz-

Dieser kraftvolle Ort verzaubert mit einer mystischen Aura.

EINKEHREN VORM AUFSTIEG Aufgeladen von den vielen Eindrücken, ist es ratsam, nun die Energie auf den Aufstieg zu lenken. Über einen gut ausgebauten Steig geht es geradewegs berg109

haus, an dem man nicht vorbeikommt. Zum einen, weil es so prominent platziert dasteht, und zum anderen, weil es mit lukullischen Feinheiten zur Einkehr lockt. Genährt von der Gemütlichkeit und dem guten Essen geht’s dann munter weiter. Hinauf auf den imposanten Wildseelodergipfel, auch wenn die aufziehenden Nebelschwaden den Aufstieg und auch die Aussicht erschweren. Der Steig wird stetig steiniger und schmaler. Mit jedem Schritt steigt der Respekt vor dieser Gradwanderung, besonders wenn, so wie an diesem Tag, die Sicht getrübt ist. Doch dann ist es soweit, das Gipfelkreuz ist zum Greifen nah. Einmal noch den ganzen Mut, die ganze Kraft zusammennehmen, und dann kommt der Augenblick, und man kann diesen großen Moment genießen. Die äußere Anstrengung weicht einer inneren Freude. Ganz friedlich ist es und ganz still. Man fühlt an dieser erhabenen Stelle eine große Demut vor diesem einzigartigen Fleckchen Erde. Das nennt man wohl Gipfelglück.


Freizeit

Spaß, Spannung und Stille an einem einzigartigen Ort

© Stefan Thaler, Hannes Sauter

Das höchste begehbare Gipfelkreuz der Welt ist Ausflugsziel, Pilgerziel, Denkplatz und Veranstaltungsort. Einzigartig mit besonders hohem Wiedererkennungswert etabliert sich das Jakobskreuz zum Wahrzeichen in der Region.

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Gut zu wissen: Das Jakobskreuz • Standort auf 1.456 Meter Seehöhe am Gipfel der Buchensteinwand • Höhe 29,60 Meter • Personenaufzug für 13 Personen • 4 Aussichts-, Ausstellungs- und Seminarräume mit je 35 Quadratmetern in 19 Meter Höhe • 4 Aussichtsplattformen über den Räumen in 22 Meter Höhe • 1 Panoramaaussichtsplattform auf der höchsten Ebene des Kreuzes in 29 Meter Höhe • Errichtet im Jahr 2014 Fahrbetrieb Sommer 1.5.2022 bis 26.10.2022, 9 bis 17 Uhr Öffnungszeiten Jakobskreuz und Antonius-Kapelle 1.5.2022 bis 26.10.2022, 9 bis 16.30 Uhr

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© Stefan Thaler, Hannes Sauter

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er Gipfel der Buchensteinwand ist zu Fuß von jedem der umliegenden Orte gut erreichbar. Sechs beschilderte Routen führen dabei sicher ans Ziel. Mit seinen gepflegten Wanderwegen, erlebnisreichen Mountainbikerouten, dem sehenswerten Blumenlehrpfad und den zahlreichen Veranstaltungen ist die „Buach“ das perfekte Ausflugsziel. Die Bergspitze der Buchensteinwand liegt im Gemeindegebiet von St. Jakob in Haus, durch dessen Tal der bekannte „Jakobsweg“ führt, welcher jährlich zahlreiche Pilger in die Region lockt. BERGKAPELLE Auf Initiative von Bergbahneigentümer Kommerzialrat Anton Pletzer hat der Kitzbüheler Tischlermeister und Künstler Max Biembacher in viermonatiger Bauzeit direkt im Sockel des Jakobskreuzes die kleine, puristisch gehaltene Antonius-Kapelle geschaffen. Handwerker aus der Pillersee-Region haben mit ihrer Handwerkskunst mitgewirkt. KUNST AM BERG Kunst und Kultur sind wichtige Bestandteile in unserem Leben, sie bereichern den Geist, erweitern unseren Horizont

und zeigen uns oftmals neue Sichtweisen oder Perspektiven unseres Daseins. Am Jakobskreuz wurde eine Bühne für Künstlerinnen und Künstler sowie Visionärinnen und Visionäre geschaffen. FÜR KLEIN UND GROSS Zerkugeln auf der Buach“ – spielerisch die Wanderwege auf der Buchensteinwand um’s Jakobskreuz erleben. Unter diesem Motto hat die Bergbahn Pillersee 4 Kugelbahn-Stationen errichtet. Auf dem Weg vom Jakobskreuz zur Hoametzl-Hütte über den Speicherteich auf der Buchensteinwand werden an den unterschiedlichen Stationen mit einer Holzkugel die Geschicklichkeit, Geduld und Bewegung getestet. Weiters kann mit Pletzi-Bär die Buchensteinwand bei der Pletzi-Fun-Rally entdeckt werden. Sechs Stationen auf den Wanderwegen um die um die Buchensteinwand erkunden, Stempelstationen ausfindig machen und auf der Stempel111

karte die richtigen Motive abstempeln und abgeben. Wo? Bei der Hoametzl-Hütte, im Restaurant „Das Weitblick“ oder bei der Bergbahn Pillersee und ein kleines Geschenk erhalten.

Buchensteinwand

Bergbahn Pillersee GmbH Buchenstein 13 6393 St. Ulrich am Pillersee Nähere Informationen unter: Telefon: 05354 / 77 077 E-Mail: info@bergbahn-pillersee.com www.bergbahn-pillersee.com Fahrbetrieb Sommer bis 26. Oktober 2022. Täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr.


Stylisches Ass Top beim Testen:

TECHNIK-WINNER Das Match um das beste Service hat Intersport Patrick schon gewonnen: Die schlagfertigen Experten beraten bei Outfit, Schläger und Co und sorgen nicht nur für Spannung am Platz, sondern auch für die richtige Spannkraft am Schläger. Auf dem Stand der modernsten Technik versteht sich. Yonex

Paradies für Freunde des Tennissports

Nun trumpft Intersport Patrick auch in Sachen Tennis auf und sorgt mit coolen Outfits und hochwertigem Equipment samt Taschen und Accessoires für den perfekten Auftritt beim sportlichen Aufschlag. Protech 8 Deluxe nennt sich eine der besten Maschinen am Markt und überzeugt mit höchster Genauigkeit und präziser Stabilität. Übrigens: Auch in Sachen Megalabels sind sie nicht zu schlagen: Intersport Patrick sind die einzigen in der Region, die die Topmarke Yonex führen. 112

Intersport Patrick Speckbacherstraße 17 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 20 730 www.intersport-patrick.at

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oviel steht fest: Tennis ist wieder voll im Trend. Mit der Vergrößerung des Sortiments ist Intersport Patrick ein sportliches Ass gelungen. Ob gemischtes Doppel oder geniales Einzel, die Auswahl für den perfekten Aufschlag punktet in jedem Fall. Mit der beliebten Marke Head, Artikel von Yonex, Schläger von Babolat und Bekleidung der farbenfrohen und stylischen Marke Bidi Badu präsentiert man das Spitzenfeld in Sachen Equipment.

© Intersport Patrick, Head/Tim Wendrich Photography

Damit die Sache rund ist: Wer nicht gleich einen Schläger aus dem vielfältigen Sortiment kaufen möchte, kann diesen bei Intersport Patrick zuerst gerne am Platz testen.


ENTG E LTL ICHE E IN SCHAL TUNG © Intersport Patrick, Head/Tim Wendrich Photography


Freizeit

Malerisch

ei dieser Erkundungstour durch Tirol können sich Kinder in den schönsten Farben ausmalen, wie wunderbar ihre Heimat ist. Im wahrsten Sinne des Wortes und mit allen Sinnen. Junge Leser:innen dürfen beispielsweise die Tischoferhöhle in Kufstein inspizieren oder auf einem kleinen Rundwanderweg um das Piller Moor so manch Spannendes entdecken. Im Bezirk Kitzbühel tauchen die zwei Hauptdarsteller Walli und Maxl in die mystische Welt der Sagen ein und dürfen die Teufelsgasse in Kirchdorf erkunden. Den Erzählungen nach ist das felsige Labyrinth dem Teufel zuzuschreiben und soll Wander:innen in die Irre führen. Für die richtige Atmosphäre vor Ort sorgen selt-

same Bäume, moosbewachsene Steine und geheimnisvolle Symbole in der Felswand. Sie bekräftigen die Vorfreude der Kinder auf ein unvergessliches Abenteuer und bieten Vorlage für gruselige Fantasiegeschichten. Ganz nebenbei erhalten sie hilfreiche Tipps, wie man sich bei einem Gewitter verhält: Die Sekunden zwischen Blitz und Donner zählen, um die Entfernung abzuschätzen, einen Unterschlupf suchen und das Gewitter vorüberziehen lassen. GANZ NAHE DER NATUR Spielerisch bringt das Buch den Kindern das Thema Natur näher und zeigt ihnen die schönsten Naturplätze Tirols. Neben zehn liebevoll illustrierten Ausmalbil114

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© Die Fotografen, WK Tirol

auf Erkundungstour durch Tirol


Markus Hutter (Fachgruppenobmann-StV. der Fachgruppe Druck), Bettina Huber (Mitglied WK-Bezirksvorstand), Reinhard Helweg (Geschäftsführer Sparte Information & Consulting) und Verena Weiler (Geschäftsführerin Landesgremium des Tiroler Papier- und Spielwarenhandels)

te, die diese Zuordnung veranschaulicht. Das Buch eignet sich für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter und lässt selbst Eltern staunen – über QR-Codes im Buch können die Ausflugsziele bereits vorab besucht werden. Das Malbuch wurde in Tirol gedruckt und ist ausschließlich im Tiroler Papierund Spielwarenhandel sowie im Tiroler Buchhandel erhältlich. Mit der Kooperation hat man erneut bewiesen, dass durch branchenübergreifende Zusammenarbeit ein Mehrwert für die Region entsteht.

Die Wirtschaftskammer Tirol präsentiert das „Mein Tiroler Naturschätze-Buch“, ein Malbuch der besonderen Art. Dabei können Kinder in die bunte Welt Tirols eintauchen und die schönsten Seiten ihrer Heimat kennenlernen.

dern können Kinder Walli und Maxl auf ihren abenteuerlichen Reisen durch Tirol begleiten. Neun spannende Kurzgeschichten über die Pflanzen-, Tier- und Erlebniswelt Tirols lassen die Nähe zur Natur aufblühen und die Kinder setzen sich mit seltenen, aber auch für die Region typischen Pflanzen und Tieren auseinander. Neben der malerischen Kreativität wird auch das geografische Wissen gefördert. Dabei lernen sie die Bezirke Tirols kennen und diese mit erlebbaren Abenteuern verknüpfen. Als Unterstützung dient eine übersichtliche Landkar115

FÜR DEN GUTEN ZWECK Von jedem verkauften Malbuch wird ein Euro an die Tiroler Kinder-Krebs-Hilfe gespendet und so ein Beitrag zu Heilung, Forschung und Unterstützung betroffener Familien geleistet. Ein tolles Beispiel, wie Innovation und Regionalität in einem branchenübergreifenden Projekt funktionieren. Das Naturschätze-Malbuch mit Geschichten von Autorin Katharina Marschall und Illustrationen von Olga Reiff ist in den Geschäften des Tiroler Papier- und Spielwarenhandels sowie in allen Tiroler Buchhandlungen zum Preis von € 9,95 erhältlich.


Freizeit

Auffi,

Schareck: Die Liebe zu den Bergen verbindet die Alpenvereinsmitglieder.

auf die Berg�! Zum 75. Jubeljahr wandert die Alpenvereinssektion Wilder Kaiser durch ihre Geschichte – mit einem Abstecher auf die Wildangerhütte: Die feiert ihren Fünfziger gleich mit. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Alpenverein Sektion Wilder Kaiser

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arum die Alpenvereinssektion Wilder Kaiser keine Nachwuchsprobleme hat? Nun, ob es daran liegt, dass sie eine echt großartige Truppe ist oder aber weil einige Mitglieder besonders ehrgeizig sind und ihre Enkel gleich nach der Geburt beim Verein anmelden? Wie’s sich genau verhält, verrät der amtierende Obmann Harry Aschacher nicht. Er schmunzelt lieber und schweigt. Es kann natürlich auch sein, dass es die lustigen und spannenden Geschichten sind, die das Vereinsleben derart schmackhaft machen. Darüber kann der ehemalige Obmann Horst Eder so einiges erzählen, und auch die Jugendleiterin Johanna Rothbacher weiß über so manchen Gipfelsturm zu berichten.

Herausragender Alpinist, großartiger Bergführer und ehemaliger Obmann Hias Noichl

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Eines gleich vorweg: Gefährliche Abstürze gab es nie, grandiose Aufstiege in rauen Mengen. Und weil gerade Horst am Wort ist, taucht er gleich in die Historie des Vereins ein, der heuer sein 75-Jahre-Jubiläum feiert. „Nach dem Krieg haben die St. Johanner Bergsteiger überlegt, eine eigene Alpenvereinssektion zu gründen. Vorher waren die St. Johanner teilweis� bei den Kitzbüh�lern und teilweis� bei den Fieberbrunnern. Zu den Sitzungen sind die Mitglieder mit�m Pferdeschlitten von St. Johann nach Fieberbrunn g’fahr�n. 1950 ist der bekannte Bergführer und Alpinist Hias Noichl Obmann g�worden, er hat dann die Sektion von St. Johann auf Wilder Kaiser umbenannt.“


KLASSIK.KITZBUEHEL.COM


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Freizeit

„Ich mach zwar oft einen Umweg, komm� aber auch immer ans Ziel.“ HARRY ASCHACHER

1952: Am Rauber auf einer Höhe von 1974 Metern.

VEREINSLEBEN AM BACKTISCH Horst ist mit 13 zum Verein gekommen, und sein großes Vorbild sei der damalige Obmann, der Richard Pranzl, gewesen: „Er war Konditor in St. Johann, und seine Backstub’n war das Herz des Vereins. Da is� a kleiner Tisch g’standen, und in den Schublad�n war alles drinnen, was den Alpenverein aus’gmacht hat. Da ist es oft vor’kommen, dass der Richard grad beim Tortenbacken g’wesen is�, und jemand hat für den Verein was �braucht. Ob es ein Edelweiß zum Aufnähen war oder einer den Mitgliedsbeitrag zahl’n wollt, der Richard hat sich in seine Schürz’n g�wischt und die Sach‘ erledigt.“ Die Geschichte von Johanna ist noch nicht so lange her, aber lustig ist sie allemal: „Da waren wir mit unserer Jugend in unserem legendären Zeltlager in Kärnten. Dort ist die Infrastruktur recht bescheiden. Die ganze Woche hat es geregnet, wir sind auf die Berg� gegangen, und unser G�schäftl haben wir hinterm Donnerbalken verrichtet. Einmal sind wir ins Hallenbad nach Heiligen Blut g’fahren. Der Bademeister hat die Händ� überm Kopf zusammengeschlagen, als er uns g’sehen hat und uns in die Dusche g’steckt.“ Sauber gelöst haben die Alpenvereinler die Gradwanderung zur Sportkletterei. „Unsere Jungmannschaft hat angefangen, sich fürs Indoorklettern zu interessieren. Dazu haben’s eine private

Navy-Harry ganz oben

Garage gemietet und dort Griffe und Klimmzugbalken montiert. Das Ganze ist dann ins Alpinheim übersiedelt. Wie wir das Büro dort bezogen hab�n, hatten wir kein Telefon. Damals gab’s die ersten Handys, 17.500 Schilling hat das g�kostet, aber das haben wir uns geleistet, weil wir eines gebraucht hab’n.“ Die Investition hat sich rentiert. 1993 war dort der erste Kletterbewerb für die Jugend in Tirol. „Inzwischen sind schon viele Meister hervorg’angen. Damals haben wir für Wettbewerbe zur Ergebnisanzeige eine Einschubtafel vom Ski Klub ausg’liehen. Heute gibt es dafür eine Videowall“, lacht Horst und blickt stolz hinunter auf die Koasa-Boulderhalle, seit sechs Jahren die Heimat der Vereinskletterer. 118

DER HARRY MIT DEM NAVY Das sei aber nicht die einzige Errungenschaft des Alpenvereins Sektion Wilder Kaiser, sagt der amtierende Obmann Harry Aschacher: „Die Wildangerhütte, unsere Sektionshütte für Selbstversorger, feiert heuer das 50-Jahre-Jubiläum. Das war vorher eine Schaffhütt’n. Wir haben sie aus’baut mit Heizung, Herd und zwei Schlafhütt�n. Die hat uns das Bundesheer vom Alpenhauptkamm hertransportiert.“ Dort hinauf findet Harry immer, auch wenn man ihm nachsagt, er mache stets Umwege, bevor er am Ziel ankomme. „Man nennt mich Navy-Harry, weil ich als Auszubildender eine Gruppe führen durfte, mit der ich in die Latschen g�landet bin.“ Auch die Damen des Vereins sind einmal vom Weg abgekommen, erinnert sich Johanna. Die flotte Frauenrunde reiste in die Julischen Alpen, um von Hütte zu Hütte zu wandern und schließlich auf eine Scharte aufzusteigen, die in jeder Karte beschrieben war: „Leider konnte man die nicht mehr begehen wegen der Erosion, aber das hat uns niemand gesagt. Wir waren fast oben, und plötzlich hat sich keine mehr weitergetraut. Nach einem Notruf konnte der Hubschrauber wegen dem Wind nicht landen. So hat uns die Bergrettung hinunterbegleitet“, erzählt Johanna ganz gelassen, weil ja eh alles gut ausgegangen ist.

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Freizeit

Events in der Region Kitzbühel

St. Johanner Wochenmarkt 10. Juni – 18. November 2022 HAUPTPLATZ ST. JOHANN Heimische Betreiber präsentieren selbstgemachte Köstlichkeiten. Kaiserwinkl Sommernachtstraum Markt, Kunst und Musik am Walchsee 6. Juli – 24. August 2022 WALCHSEE Verkaufstandln, regionale Köstlichkeiten, eine Beachbar, ein Showprogramm und Live-Bands sorgen für Unterhaltung.

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Region St. Johann in Tirol: kitzalps.cc

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Knödelfest 24. September 2022 ST. JOHANN Der längste Knödeltisch der Welt als beliebter kulinarischer Höhepunkt.



Freizeit Kitzbühel-Triathlon 17. – 19. Juni 2022 SCHWARZSEE Rund um den Schwarzsee treffen sich Schwimmerinnen, Läufer und Radfahrerinnen, um sich beim alljährlichen Kitzbühel-Triathlon zu messen. Ein Wochenende voller Spannung und Action.

Stars of Tomorrow 25. Juni 2022 HAUPTPLATZ ST. JOHANN Zum 23. Mal zeigen die talentierten Nachwuchstänzerinnen und -tänzer aus den USA in St. Johann ihr Können – vom klassischen Ballett über Step, Musical und Contemporary Dance bis hin zu HipHop. 26. KitzAlp Mountainbike-Festival 18.–25. Juni 2022 BRIXENTAL Der Bikesport zieht wieder seine flotte Runde bei der 26. Auflage des

Dance Alps Festival

Jahrmarkt in Kitzbühel

KitzAlpBike-Festivals. Tausende Mountainbiker auf und rund um die Kitzbüheler Alpen treten voller Freude in die Pedale. Golf Festival Kitzbühel 19.–26. Juni 2022 KITZBÜHEL Topevent für Golferinnen und Golfer sowie Genießerinnen und Genießer auf vier Golfplätzen vor traumhafer Kulisse. Dabei verwöhnen Haubenköche und ausgewählte österreichische Winzer auf höchstem Niveau.

nen und Studenten der Austria Tanz Akademie. Kitzbüheler Radmarathon 10. Juli 2022 KITZBÜHEL Unglaubliche 216 Kilometer und 4600 Höhenmeter sind beim legendären Kitzbüheler Radmarathon zu bewältigen. Höhepunkt ist der Anstieg auf das Kitzbüheler Horn.

Klassik in den Alpen 9. Juli 2022 PFARRAU KITZBÜHEL Elīna Garanča begeistert wieder mit dem virtuosen Höhepunkt des Konzertjahres vor einer majestätischen Kulisse.

Generali Open Kitzbühel 23.–30. Juli 2022 TENNISSTADION KITZBÜHEL Die besten Tennisspieler der Welt begeistern ihre Fans beim 78. Generali Open in der Gamsstadt. Abseits der Courts sind vom Kids4Kids-Day über den Ladies-Day bis hin zum Generali Race to Kitzbühel zahlreiche Veranstaltungen am Programm.

Dance Alps Festival 7. Juli 2022 HAUPTPLATZ ST. JOHANN – nur bei Schönwetter „It’s Showtime“ ist das Motto des rasanten Tanzprogrammes mit einem bunten Repertoire – von Musical, Modern bis HipHop und Jazz, vorgeführt von den Studentin-

Jahrmarkt der Stadtmusik Kitzbühel 6. August 2022 KITZBÜHEL Verschiedene Bands und Musikkapellen, bunte Stände und lässige Bars, Schießbuden und jede Menge Unterhaltung verwandeln die Kitzbüheler Innenstadt in einen Jahrmarkt voller Attraktionen.

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© Carsten L. Sasse, Medialounge, Kitzbühel Tourismus

Triathlon Schwarzsee-Kitzbühel


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VIDA Kitzbühel. Dieses Konzept war auch das erste und an die aktuelle Situation

„Ein Gefühl, das jeder von uns kennt: Pure Lebensfreude, die einfach ansteckt. Wir interpretieren die Kitzbühel Sommernächte neu und setzen den Fokus auf das Schöne im Leben. Besondere Abende, die Raum für Kreativität, Kultur und Kulinarik schaffen.

dem

im

angepasste März

2021

Resultat

aus

begonnenen

Markenbildungsprozesses von Kitzbühel Tourismus. Nach einem erfolgreichen Start wird PURA VIDA Kitzbühel auch in diesem Jahr an den Donnerstagabenden im Juli und August in der Kitzbüheler Innenstadt mit Kreativität, Kultur und Kulinarik fortgesetzt: Yoga im Park, Kinderprogramm,

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Denn wir lieben das Leben

Musik zählen zu den wöchentlichen

und wollen es gemeinsam

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Handwerkskunstmarkt Going 10. Juni – 9. September 2022 GOING Zwischen den Gassen zeigen Handwerker, Künstlerinnen und die Bauernschaft an ihren Standln ihrer Hände Werk, kulinarische Feinheiten verwöhnen geschmackvoll, und auch die Musik kommt nicht zu kurz. Going Live 17. Juni – 15. September 2022 AM KIRCHPLATZ

mer-Fans aus der ganzen Welt. Mit dabei auch viele prominente Teilnehmende aus Sport, Wirtschaft und Unterhaltung.

Filmfestival Kitzbühel 22.–28. August 2022 KITZBÜHEL Nationale und internationale Talente präsentieren ihre Werke einem breiten Publikum.

Musikherbst am Wilden Kaiser 28. September – 1.Oktober 2022 5.–8. Oktober 2022 DORFZENTRUM ELLMAU Seit über 25 Jahren geht das bekannteste Volksmusikfest der Alpen mit den bekanntesten Stars der Szene über die Bühne und lockt Fans aus der ganzen Welt ins idyllische Bergdorf.

Kitz Kulinarik 2.–3. September 2022 KITZBÜHELER INNENSTADT Kulinarische Köstlichkeiten, traditionelle Genüsse und gehobene Küche verwöhnen selbst die verwöhntesten Gaumen. 35. Kitzbüheler Alpenrallye Kitzbühel 7.–11. September 2022 KITZBÜHEL Die legendäre Classic-Car-Veranstaltung der Alpen begeistert Oldti-

Blasmusik-Festival am Wilden Kaiser 14.–15. Oktober 2022 FESTZELT ELLMAU Eine auserlesene Runde an bekannten Blasmusikkapellen aus ganz Europa präsentiert ein grandioses, musikalisches Programm samt Festumzug und musikalischen Höhenflügen.

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Donnerstag ist Kaiserabend. Mitten am Kirchplatz gibt eine Freiluftbühne mit künstlerischen Darbietungen den Ton an.


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Freizeit

Der Wildpark Aurach feiert in diesem Jahr sein 50-Jahre-Jubiläum und begeistert durch seine einzigartige Lage und seine 350 tierischen Bewohner.

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HEUTE … Seit 2015 führt Andrea Pletzer-Gasser (Tochter von Gisela Gasser und Oswald Pletzer) den Familienbetrieb mit Unterstützung ihres Lebensgefährten Mike und ihres engagierten Wildparkteams weiter. Mittlerweile sind 350 Tiere von

Ein wahrlich tierisches halbes Jahrhundert 32 Arten im Wildpark Aurach beheimatet. In den letzten Jahren wurde sich vor allem auf die Haltung heimischer Tierarten spezialisiert, es gibt auch vom Aussterben bedrohte Haustierrassen wie alpine Steinschafe zu bewundern. „Das Wohl aller tierischen Bewohner, artgerechte Lebensräume und Anlagen, die den aktuellen Anforderungen entsprechen, sind für uns überaus wichtig, 126

und dafür stecken alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich viel Herzblut in ihre Arbeit“, so Andrea Pletzer-Gasser. Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es für die Tiere ein besonderes „Geschenk“: 2022 ist das Jahr des Luchs, und deswegen wird derzeit das Luchshaus großzügig umgebaut, des Weiteren entsteht ein Informationsraum, und die Wildkatzen erhalten ein neues Außengehege.

ENTG E LTL ICHE E IN SCHAL TUNG

WIE ALLES BEGANN … Der im Jahre 1723 gebaute Erbhof „Branderhof“ war früher ein mit Rindern und Pferden traditioneller Bauernhof, der jedoch aufgrund seiner steilen Hanglage schwer zu bewirtschaften war. Alois und Elisabeth Pletzer, Großeltern der heutigen Inhaberin Andrea Pletzer-Gasser, schwebte jedoch schon immer eine Alternative zur traditionellen Hofbewirtschaftung vor. Als Heinrich III. DDr. Prinz Reuss ein Gelände suchte, um einen Tierpark in der Nähe von Kitzbühel zu gründen, fand er dieses auf dem Areal des Branderhofs. Somit wurde der Wildpark Aurach 1972 offiziell eröffnet und entwickelte sich bald zu einem beliebten Ausflugsziel. Nachdem sich Heinrich III. DDr. Prinz Reuss 1977 aus dem Geschäft zurückzog, führten die Gründer den Betrieb mit ihren vier Kindern Oswald, Gertraud, Elisabeth und Alois mit viel Liebe weiter.

© Wildpark Aurach/Jozef de Fraine

uf dem einstündigen Rundweg durch den Wildpark Aurach begegnet man Rotwild, Damwild und Muffelwild ohne trennende Zäune in Tirols größtem Freigehege. Dabei haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, dem Wild ganz nah zu sein – natürlich mit genügend Sicherheitsabstand, denn Wildtiere sind keine Streicheltiere. Die eindrucksvolle Wildfütterung am großen Futterplatz findet um 14.30 Uhr statt. Ein Highlight für Kinder ist das Streichlstadl, dort warten Alpakas, Lamas, Schafe, Mini-Shetlandponys, Zwergkaninchen und Meerschweinchen darauf, von den Gästen gestreichelt zu werden.


Freizeit

der jeweiligen Tierart für ein Jahr. Eine Patenschaft ist ein wunderbares Geschenk zu besonderen Anlässen. Auch Firmen oder Vereine können eine Tierpatenschaft übernehmen.

Der Branderhof

Tierpfleger Mike mit Uhu „Lotti“

OFFIZIELLER SPONSOR WERDEN Als offizieller Sponsor hilft man vor allem bei der Realisierung neuer Projekte. Mit jeder Modernisierung wird die Haltung der Tiere optimiert und somit deren Lebensqualität verbessert. Als Sponsor hat man die Möglichkeit, öffentliches Engagement für den Wildpark Aurach zu zeigen, und hat die Sicherheit, dass das aufgewendete Geld sinnvoll eingesetzt wird.

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© Wildpark Aurach/Jozef de Fraine

Das Wildparkteam

GASTHAUS BRANDERHOFSTUBE Hier werden Gäste mit heimischen Schmankerln und Köstlichkeiten verwöhnt, die große Sonnenterrasse lädt zum gemütlichen Verweilen ein, Kinder können sich auf dem Spielplatz austoben. BEKANNT AUS FILM & FERNSEHEN Der Wildpark Aurach ist den meisten Besucherinnen und Besuchern durch die erfolgreiche achtteilige TV-Serie „Da wo die Berge sind“ mit Hansi Hinterseer bekannt. Jedes Tier erhält liebevolle Zuwendung: Andrea Pletzer-Gasser beim Füttern vom Nachwuchs.

TIERPATE WERDEN Mit einer Patenschaft übernimmt man einen Teil der Futter- und Pflegekosten 127

Wildpark Aurach & Gasthaus Branderhofstube Wildparkweg 6 6371 Aurach bei Kitzbühel Tel.: 05356 / 65 251 info@wildpark-tirol.at www.wildpark-tirol.at


Freizeit

Madrid ... die große Unbekannte

TEXT: Doris Erber ❧ FOTOS: Adobe Stock, Pixabay, Privat

Die Hauptstadt Spaniens ist eine große Unbekannte, ein Schatz – nicht für Touristinnen und Touristen gemacht und wahrscheinlich genau deshalb so besonders. Hier ist das wahre spanische Leben, wo Fremde bei Tapas und Tinto schnell zu Freunden werden.

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it zwei Jahren Verspätung haben wir im Frühjahr endlich unseren Betriebsausflug nachgeholt, die Anforderungen dafür waren nicht einfach: Eine Städtereise sollte es sein, in eine Stadt, die nicht jede und jeder von uns kennt. Gute Flugzeiten übers Wochenende zu erschwinglichen Preisen, und die Gemütlichkeit soll auf keinen Fall zu kurz kommen: also nette Restaurants, guter Wein und gemütliche Bars. Es wurde Madrid – die Königliche. Spaniens Hauptstadt ist in vieler Hinsicht der Mittelpunkt des Landes. Hier geht es in Palästen, beim Fußball und im Museum wahrlich königlich zu. Eine weltoffene und pulsierende Metropole. Heimat von Berühmtheiten wie Lope de Vega, Pénelope Cruz, Julio Eglesias und Santo Domingo. Als wäre das nicht genug – vor dem Regierungsgebäude befindet sich der Null-Kilometerstein, der Ausgangspunkt der wichtigsten Straßen Spaniens. Genau hier, beim Null-Kilometerstein und an der Puerta del Sol (Sonnentor), beginnt fast jede Besichtigungstour, die in Madrid sehr gut zu Fuß machbar ist.

PLAZA MAYOR – DAS HERZ DES HABSBURGER MADRIDS Der Plaza Mayor ist einer der ältesten Plätze in Madrid und vielleicht auch das heimliche Zentrum. Das ist in Madrid nicht so einfach, denn die Stadt besteht aus vielen Vierteln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von Schicki-Micki zu Retro, alternativ oder edel, Partymeile oder familiengerecht. NATIONALPALAST – PALACIO REIAL: KÖNIGLICH Eigentlich sollte der Palast als Residenz der Königsfamilie dienen, allerdings wird er heute nur für Staatsbesuche und öffentliche Events genutzt. Kein Wunder, etwas ungemütlich mit einer Größe von knapp 135.000 Quadratmetern und insgesamt 3.418 Zimmern. Somit ist der Nationalpalast der größte in Betrieb stehende Palast Europas. MADRID-TIPPS FÜR FUSSBALLFANS Mit gleich drei wichtigen Fußballvereinen – Real Madrid, Atlético de Madrid 128

und Rayo Vallecano – ist Madrid ein wahres Paradies für Fußballfans. Die Stadien sind sehr gut mit der Metro erreichbar, und nach einer kurzen Umbauphase ist auch das berühmte Bernabéu mit Museum und Umkleidekabinen wieder zu besichtigen. MADRID VON OBEN ... Madrid ist ziemlich flach (maximal hügelig) und besitzt keinen Aussichtsberg wie zum Beispiel Barcelona. Somit gibt’s die besten Ausblicke auf die Stadt von den beliebten Dachterrassen. Unsere Top drei – natürlich jede mit einem anderen Blick auf die Stadt:


Freizeit

Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes: Nur einen Steinwurf von der Gran Via entfernt, hat man aus 56 Meter Höhe einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick auf Madrid. Einkaufszentrum Corte Inglés: Vom Café und von der Terrasse in der neunten Etage kann man fast die Hälfte Madrids sehen. Die Aussichtsterrasse des Hotel Riu: einzigartiges Panorama an der Plaza España mit toller Bar und begehbarer Aussichtsplattform aus Glas.

verkosten, denn der Schinken der ausschließlich mit Eicheln gefütterten Iberico-Schweine schmeckt definitiv ganz besonders gut. Die größte Auswahl und wahrscheinlich auch das beste Preis-Leistungsverhältnis findet man im Delikatessengeschäft Beccero. 24 Stunden Schokolade ... gibt’s seit mehr als 100 Jahren in der Chocolatería San Ginés, in einer Seitenstraße mitten im pulsierenden Zentrum von Madrid. Rund um die Uhr werden hier Churrostangen (frittierter Brandteig) serviert. Diese tunkt man in dickflüssige heiße Schokolade. Wahlweise kann man auch einen Cappuccino bestellen – Hauptsache, man tunkt ein. Wir sind zu verschiedensten Tageszeiten hier vorbeigekommen, die Tische innen und außen waren immer brechend

voll, und eine lange Menschenschlange wartete geduldig auf einen Sitzplatz. Frühaufsteher und Nachtschwärmer, Kirchengänger, Yuppies und feine Damen … unglaublich! Bronzeplaketten vor dem Eingang ... Vor vielen Geschäftseingängen, beim Metzger, Bäcker oder vor Tapas-Bars und Restaurants findet man eine Bronzeplakette, die in den Boden eingelassen ist. Dies ist eine Auszeichnung für Traditionsgeschäfte, die schon länger als 100 Jahre existieren. Wir finden: eine schöne Idee in unserer kurzlebigen Zeit. Calamares-Brötchen ... und ein Bier dazu. Ein Traditionsessen, das für Madrilenen viel, viel mehr ist, als nur den Hunger zu stillen. An Feiertagen werden in einfachen Lokalen und Theken bis zu 3.000 Brötchen pro Tag verkauft. Köstlich!

… GUT ZU WISSEN: • Vermut … ist der Aperitif der Madrilenen. Ab 12 Uhr wird er als Aperitif getrunken, je nach Taverne mit oder ohne Eis, mit einer Zitronenoder Orangenscheibe, immer begleitet von einem kostenlosen Tapa – und ganz schön stark! • Geige spielen ... ist der Ausdruck, den Spanier benützen, wenn es um das perfekte Schneiden des iberischen Schinkens geht. Unbedingt Städtereise Madrid – erleben Sie den unentdeckten Schatz 3x Übernachtung/Frühstück im zentral gelegenen Hotel Moderno *** Flug ab/bis München inkl. Handgepäck mit super Flugzeiten z.B. 14 –17.09.2022, ab € 395,- pro Person im Doppelzimmer Städtereise Barcelona – Gaudi und katalonische Lebensfreude am Meer 4x Übernachtung/Frühstück im Hotel H10 Itaca **** Flug ab/bis München inkl. Handgepäck mit super Flugzeiten z.B. 21.–25.08.2022, ab € 521,- pro Person im Doppelzimmer

Für euch besucht im März 2022.

Städtereise Lissabon – genießen Sie den Zauber der Weißen Stadt 3x Übernachtung/Frühstück im Iberostar Selection Lissabon **** Flug ab/bis München inkl. Handgepäck mit super Flugzeiten z.B. 19.–22.07.2022, ab € 539,- pro Person im Doppelzimmer

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Doris Erber, Geschäftsführung


Freizeit TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Generali Open/Alexander Scheuber

Große Namen, die Stars von morgen und ein volles Haus: 2022 holt das Generali Open Kitzbühel wieder zum großen Schlag aus. Wenn sich die Gamsstadt von 23. bis 30. Juli in eine Arena des Welttennis verwandelt, wird den Tennisfans auch abseits der Courts volles Programm auf allen Ebenen geboten.

Generali Open 2021: Casper Ruud aus Norwegen

Tennis-Topstars

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roße Namen, die Stars von morgen und ein volles Haus: 2022 holt das Generali Open Kitzbühel wieder zum großen Schlag aus. Wenn sich die Gamsstadt von 23. bis 30. Juli in eine Arena des Welttennis verwandelt, wird den Tennisfans auch abseits der Courts volles Programm auf allen Ebenen geboten. PACKENDE BALLWECHSEL, EMOTIONALE MOMENTE UND MITREISSENDE STIMMUNG Das sind die Zutaten, die Österreichs größtes Sandplatzturnier – auf wie abseits des Platzes – zum einzigartigen Tenniserlebnis machen. Die Vorbereitungen auf das Traditionsturnier und die Gespräche mit den Stars laufen bereits auf Hochtouren – das Veranstalterteam rund um Herbert Günther und Markus Bodner setzt alles daran, für die Fans wieder ein attraktives Spielerfeld zusammenzustellen. Fix ist bereits, dass mit Casper Ruud (NOR) und Matteo Berrettini (ITA) gleich zwei Top-ten-Spieler kommen werden, und auch Dominic

Thiem wird nach zwei Jahren in Kitzbühel sein Österreich-Comeback geben: „Wir wollen den Zuschauerinnen und Zuschauern ein ATP-Turnier der Extraklasse bieten – mit starken Spielern und einem ausgefeilten Rahmenprogramm. Für jeden und jede soll was dabei sein, von den Allerjüngsten bis hin zu den ambitionierten Hobbyspielerinnen und -spielern, die selbst zum Schläger greifen können“, so die Veranstalter. KIDS DAY, LADIES DAY UND CO: ACHT TAGE VOLLES PROGRAMM AM EVENTAREAL Neben dem „Generali Race To Kitzbühel“, bei dem es für Hobbyspielerinnen und -spieler um den ganz großen Auftritt und ein brandneues Auto der Marke Cupra geht, sind auch die beliebten Mottotage in diesem Jahr wieder am Start. Der Nachwuchs kommt am Turniermontag beim „Alpquell Kitz4Kids Day“ auf seine Kosten, für alle Tennis-Cracks unter 14 Jahren wartet bei freiem Eintritt beste Sicht auf Weltklassetennis, aber 130

auch allerhand zu entdecken und auszuprobieren. Am Dienstag sind dann wieder die Damen beim Krone Ladies Day mit einigen Vorteilen, freiem Eintritt und vielen Goodies am Zug. Ohne Einschränkungen und mit vollen Kapazitäten bereitet sich Kitzbühel also auf ein geniales Tennisfest im Juli vor. Fans sollten sich bereits jetzt Tickets für dieses einmalige Tenniserlebnis auf österreichischem Boden sichern: www.generaliopen.com


© Lisa Jungmann

Gesellschaft

Aufschnaiter tanzt in den Mai Am 14. Mai 2022 traf sich das Aufschnaiter-Team zur Firmenfeier im Gasthof „Zur schönen Aussicht“ in St. Johann. Bei strahlendem Frühlingswetter, mitreißender Musik und kühlen Getränken erlebten die fast 100 Mitarbeitenden samt Partnerinnen und Partnern einen unvergesslichen

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ach Häppchen und Aperitif auf der Terrasse stand das Highlight auf dem Programm: die Ehrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit zehn und mehr Jahren zu Aufschnaiter gehören. Im Beisein von Peter Seiwald, Obmann der Wirtschaftskammer

Tirol, Bezirksstelle Kitzbühel, gab es Blumen, Geschenke und Dankesworte für die Jubilarinnen und Jubilare. „Viele sind seit der Lehrzeit dabei und haben ihr ganzes Arbeitsleben bei uns verbracht und unglaublich viel zur Entwicklung von Aufschnaiter beigetragen. Wir sind

stolz auf jeden Einzelnen und sehr dankbar für die langjährige Treue“, betont Brigitte Aufschnaiter. Das „Tyrol Music Project“ sorgte für Stimmung, und so wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. „Ein wunderschönes Fest, das uns lange in Erinnerung bleiben wird.“


Gesellschaft Sandra Zanetti und Gregor Gebhardt (Investor Start.n)

Bettina Huber (Huber Media Consult GmbH), Wirtschaftslandesrat Anton Mattle und WK-Bezirksobmann Peter Seiwald

DurchSTART.N in Kitz

Conny Pipal (Chefredakteurin Unsere Kitzbühelerin), Sandra Zanetti und Gregor Gebhardt (Investor), Bettina Huber (Magazinleitung Unsere Kitzbühelerin)

© Marktschatz

Vizebgm. Gerhard Eilenberger, Anton Bodner (Vorstandsvors. Bergbahn Kitzbühel), LR Toni Mattle und Sparkassenvorstand Franz Stöckl

Stefan Monitzer, Sabine Smith, Claudia Rieser und Dominik Jenewein (alle Junge Wirtschaft)

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as Gründercenter öffnete seine Pforten und lud zu einer wahrlich feinen Eröffnungsfeier in die Schlossbergstraße 1. Zuerst die Fakten: 47 Container, in Summe 23 Büros, mitten auf einer von der Stadt Kitzbühel bereitgestellten Fläche in guter Lage. Dazu gibt es spannendes Netzwerken mit Dauermieter:innen und Co-Worker:innen. Aber was steckt hinter START.N.? Die Initiator:innen rund um Investor Gregor Gebhardt und dem Trägerverein, bestehend aus der Sparkasse der Stadt Kitzbühel, dem Regionalmanagement Regio3 und der WK-Bezirksstelle Kitzbühel, beschreiben es als einen Ort, der Neugründer:innen und Start-ups für ihre Ideen kostengünstigen Mietraum bietet, um sich zu entwickeln. Als Treffpunkt dient das Genusscafé. Zur großen Eröffnung wurde aber nicht nur dort, sondern gleich im ganzen Haus gefeiert. Nach dem offiziellen Teil gab es ein kulinarisches Verwöhnprogramm und Live-Musik.

Manfred Hautz (WK-Bezirksobmann Kufstein), Peter Wachter (WK-Bez.stellenleiter Kufstein) und Florian Hehenwarter

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Marije Moors (Ortsmarketing St. Johann) und Stefan Niedermoser (Regionalmanagement) Thomas Hechenberger (Vorstand Sparkasse Stadt Kitzbühel), Moderatorin Karina Toth und Vizebgm. Gerhard Eilenberger


Gesellschaft Hannes Kirchmair, Sebastian Huber und Bettina Huber, Lukas Kirchmair

© Futureweb Florian Mitterer

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as schönste Wohnen und die beste Party – Kirchmair feierte fünf Tage lang das Opening des neuen Showrooms mit jeder Menge Unterhaltung und vielerlei Köstlichkeiten. Kirchmair – alles wohnen, das kennen wir. Kirchmair – alles erleben konnten wir nun kennenlernen: Beim Fünf-TageEvent zur Showroom-Eröffnung in der Salzburger Straße in St. Johann präsentierte man einzigartige Wohnträume, gewürzt mit kulinarischen Köstlichkeiten. Bei Letzterem wollte man hoch hinaus: So durften die rund 1.500 Gäste feinste Leckerbissen, geschmackvolles Schaukochen, eine exklusive Weinverkostung und lässige Live-Musik sowohl am Boden als auch in der dreißig Meter über dem Boden schwebenden Glaskubus-Küche in vollen Zügen genießen.

Irene Heigenhauser

Lukas Kirchmair, Marion Hörhager und Fritz Hörhager (Fa. Hörhager Isolierungen) und Hannes Kirchmair

© Futureweb Florian Mitterer

Markus Thanner, Andreas Brunnschmid, Lukas Kirchmair, Christiane Mayr und Lorenz Alberti

Grandiose ShowroomEröffnung

© Mitarbeiter Kirchmair – alles Wohnen

© Futureweb Florian Mitterer

Kulinarische Genüsse hoch über St. Johann

Hanel Gregor und Hedda mit Tochter (Fa. Kirschl) Hannes Kirchmair, Axel Reisenbauer und Kajsa Reisenbauer Manfred Gründler (Hypo Bank), Bettina Huber und Hannes Kirchmair

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Team Cum Laude Immobilia


Gesellschaft

© Helmut Karl Lackner

Kunstvolle Oster-Charity

Simone Opdahl (Künstlerin), Andrea Pletzer (Wildpark), Hansi Hinterseer und Traudi Pletzer vom Wildpark Aurach

Prominente Ei-Enthüllung für den guten Zweck. Eine ei-frige Promiriege, darunter Schlagerstar Hansi Hinterseer, enthüllte gemeinsam ein 2,20 Meter großes von der Künstlerin Simone Opdahl bemaltes Osterei, das für die gute Sache mitten in Kitzbühel bestens platziert wurde. Das Ei zieren Motive von den in Kitzbühel lebenden heimischen Gämsen und Steinböcken. Neben dem künstlerischen Aspekt will man mit dieser Aktion auch tierisch Gutes tun: Gestiftet wurde das ovale Kunstwerk nämlich dem Wildpark Aurach, der in diesem Jahr sein 50. Jubiläum feiert.

LAND

UND LEUT‘ Eigentümerwechsel bei der Kitz Galleria

Feuer & Flamme fürs Grillen

©Magdalena Laiminger

Meisterlich Kulinarisches in Kirchdorf. Dass es eine Grill- & BBQ-Meisterschaft gibt, heizt natürlich die Lust aufs Grillen ordentlich an. So konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sinnesbergers Markthalle in Kirchdorf von Staats-, Europa- und Weltmeistern eine Scheibe abschneiden. Die Grillprofis zeigten ihr Können, und für die zahlreichen Genießer gab es jede Menge Informationen und Ratschläge rund ums Grillen. Versteht sich, dass die Gustostückerln dann auch genüsslich verspeist werden konnten.

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© ofp kommunikation

© Marktschatz

Ein langfristiges Potenzial sieht die Wiener T&F-Gruppe in der Kitz Galleria in Kitzbühel und ist wohl deshalb auch neuer Eigentümer. Das kurzfristige Ziel ist, für die noch freien Flächen Mieterinnen und Mieter zu finden. Als neuer Geschäftsführer wirkt Jakob Konopatsch von der T&F-Gruppe. Mit Blick in die Zukunft möchte man sich auf den heimischen Markt konzentrieren und sich in der Region etablieren. Die T&F-Gruppe ist eine familiengeführte Unternehmensgruppe mit Beteiligungen in mehreren Ländern. Die Familien Unterberger und Oberreiter waren die bisherigen Eigentümer. Die Unterberger Immobilien GmbH wolle sich aus dem Geschäft der Handelsimmobilien zurückziehen, aus diesem Grund sei der Verkauf eine strategische Entscheidung, so Fritz Unterberger.


Gesellschaft

Freude über die gelungene CharityVeranstaltung bei Prim. Dr. Bernhard Spechtenhauser, Dr. Ulrike Kuppelwieser und Martin Unterrainer

Auf Siegeskurs: Karl Oberst (3CON) und Daniel Gruber (TIGAS)

Andreas Hochstaffl (HochstafflImmobilien) und Diana Hochstaffl

© Walter Edinger

Ein Genusstag für Roland Hattenberger, Bernhard Spechtenhauser und Helmut Atzl

Herzliche Begrüßung und roter Teppich für die Gäste vor dem Lärchenhof

Hilfe für Kinder in Bolivien

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er mehrfach prämierte Golf- & Countryclub Lärchenhof in Erpfendorf war für den Rotary Club Kufstein der perfekte Ort für sein großes „Charity-Golfturnier“. 42 Zweierteams hatten bei Kaiserwetter viel Spaß auf den Greens. Gute Stimmung herrschte auch beim Sektempfang, der Siegerehrung und der großen Tombola im FünfSterne-Hotel „Der Lärchenhof“. Nach dem köstlichen Galamenü übergab RC-Kufstein-Präsident Dr. Bruno Reitter den Reinerlös und die Spenden in Höhe von 45.000,– Euro für ein internationales Hilfsprojekt in Bolivien an Dr. Bernhard Spechtenhauser. Der Kufsteiner Primar betreut und unterstützt dort bereits seit 20 Jahren ein Behindertenzentrum.

Den Spendenscheck präsentierten Helmut Ramsauer und Peter Ramsauer, Bruno Reitter, Bernhard Spechtenhauser, Martin Unterrainer und Erwin Obermaier.

Gute Laune bei Klaus Exenberger (Bergbahn Ellmau) und Beate Exenberger, Walter Edinger (RC Kufstein) Rosalinde Edinger und Albert Edinger (Sport Edinger)

Ein Prosit von Helmut Atzl, Roland Hattenberger, Herbert Pircher, Helga und Fritz Unterberger und Silvia Ramsauer

Zufriedenes OK-Team: Erwin Obermaier, Helmut Ramsauer, Martin Unterrainer, Bernhard Spechtenhauser und Peter Ramsauer


Rätselspaß Zu gewinnen gibt es für Sie eine wertvolle Uhr von Jacques Lemans!

Einsendeschluss: 12.11.2022 Das Lösungswort der letzten Ausgabe war: TASCHENFORMAT

Senden Sie eine E-Mail an: gewinnspiel@unserekitzbuehelerin.at Betreff = Lösungswort sowie Ihre Kontaktdaten (inklusive Telefonnummer)

© Lisa Jungmann

Finden Sie die fünf Fehler!

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DANIELA HRUSCHKA ... www.danielahruschka.at

... ist seit neun Jahren erfolgreich als Astrologin tätig und blickt für Sie in die Sterne.

Horoskop für das zweite Halbjahr 2022

Zwillinge 21.05. – 21.06.

Krebs 22.06. – 22.07.

Löwe 23.07. – 23.08.

Jungfrau 24.08. – 23.09.

„Gute Planung ist alles!“ Stellen Sie sich darauf ein, dass das nächste halbe Jahr viele Chancen bereithält. Wichtig ist die Vorbereitung, denn Jupiter wird Sie bis Ende Oktober mit glücklichen Fügungen versorgen. Es wäre schade, wenn Sie diese Monate ungenützt vorbeiziehen lassen. Erstellen Sie ein Visionboard.

„Hören Sie auf Ihr Herz!“ Was hat sich auf Ihrer Wunschliste 2022 alles realisiert? Mit Sicherheit einiges! Den Sommer dürfen Sie genießen. Ab Ende Oktober warten großartige Chancen auf Sie, darauf sollten Sie sich schon im September vorbereiten. In der Liebe und beruflich wird Ihr Jahresausklang wunderbar.

„Erleichterung in Sicht!“ Es war bisher nicht ganz Ihr Jahr! Keine Sorge, denn die zweite Hälfte wird wesentlich besser. Zu Ihrem Geburtstag könnte es Rosen regnen, und Sie bekommen neue Chancen. Haben Sie keine Angst, Ihre Komfortzone zu verlassen, es wird sich alles ganz nach Ihrem Geschmack gestalten.

„Sagen Sie niemals nie!“ Die zweite Jahreshälfte fühlt sich einfach gut an. Sie schmieden Pläne, und neue Konzepte fallen Ihnen regelrecht in den Schoß. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie nicht alleine sind. Auch Sie dürfen sich Hilfe holen! Sie erleben momentan schöne Begegnungen, aus denen oft mehr werden kann.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Waage 24.09. – 23.10.

Skorpion 24.10. – 22.11.

Schütze 23.11. – 21.12.

Steinbock 22.12. – 20.01.

„Es lebe die Freiheit!“ So kennt man Sie gar nicht: Sie wollen alles und das gleich! Wo bleibt da Ihre Diplomatie? Damit würden Sie so viel mehr erreichen. Es ist Ihre Kunst, die goldene Mitte zu finden, und dabei sind Sie Weltmeister. Je mehr Sie ins Vertrauen gehen, desto mehr Unterstützung erhalten Sie.

„Vertrauen Sie auf ein Happy End!“ Veränderungen würden Sie gerne abwenden, aber Uranus hat bereits neue Wege gezeigt, und es gibt keinen Notausgang. Jetzt müssen Sie einfach offen für Neues sein. Ihr Mut wird belohnt und das schon am Jahresende. September und Oktober werden besonders romantisch.

„Höher, größer, weiter!“ Die zweite Jahreshälfte ist besonders wichtig und sollte unbedingt genützt werden. Sie bekommen dabei ausreichend Unterstützung von Jupiter und Saturn. Sie haben nun die Gelegenheit, Ihren Lebensträumen ein großes Stück näher zu kommen.

„Bitte warten!“ Nützen Sie die zweite Jahreshälfte, um sich auf 2023 vorzubereiten. Mustern Sie großzügig aus und schließen Sie mit Altem ab. Somit schaffen Sie Platz für Neues, und da wird 2023 einiges kommen. Setzen Sie gleich Ihre neuen Ziele. Ab November spüren Sie dafür schon die neue Energie.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

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Wassermann 21.01. – 19.02.

Fische 20.02. – 20.03.

Widder 21.3. – 20.04.

Stier 21.4. – 20.05.

„Sie wissen genau, was Sie wollen!“ Jupiter, Ihr Glücksplanet, hilft Ihnen bei der Umsetzung, und Saturn schenkt Ihnen die nötige Disziplin. Viele Ihrer Lebensträume erfüllen sich fast von selbst. Sowohl beruflich als auch privat dürfen Sie Ihre Ziele ruhig höherstecken. Es ist eine Zeit, um besonders aktiv zu sein.

„Es muss nicht immer die große Veränderung sein!“ Die zweite Jahreshälfte gestaltet sich für Sie nicht mehr so turbulent. Sie können durchatmen und Zeit mit Ihren Liebsten verbringen. Für Single-Fische wird der Sommer romantisch. Ende Oktober bis Ende Dezember sind Sie noch einmal Glückskind des Jahres.

„Handeln ist angesagt!“ Verschieben Sie nichts mehr auf morgen. Glücksplanet Jupiter steht Ihnen bis Ende Oktober als Coach zur Seite und sorgt dafür, dass Ihre Pläne Realität werden. Mars unterstützt Sie dafür mit genügend Power, und Saturn sorgt dafür, dass sich ein langfristiger Erfolg einstellt.

„Bleiben Sie flexibel!” Veränderungen gehen Sie gerne aus dem Weg, leider funktioniert das nicht immer. Es ist wichtig, dass Sie Neues in Ihr Leben lassen. Der Sommer könnte einiges auf den Kopf stellen. Lassen Sie sich überraschen! Neuer Job, neue Liebe oder eine neue Ausbildung – Möglichkeiten gibt es viele.

Liebe: Gesundheit: Job:

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