Unsere KITZBÜHELERIN Winter 2021 gesamt

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WINTER 2021 – 9. Jahrg. – € 2,90 Österreichische Post AG, MZ02Z032209M, TIROLERIN Verlags GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 IBK

© Christina Feiersinger

Ein Hoch

auf die Helden

Himmlisch

gute Medizin

Würde

Der Wert einer wahren Weisheit Die besten Seiten des Bezirks


Räume mit Persönlichkeit. Eine Aufschnaiter Einrichtung ist einzigartig. Um die individuellen Wünsche unserer Kund*innen zu verwirklichen, fließen die persönlichen Ideen und Stärken unserer Mitarbeiter*innen mit ein. Für Wohnräume, in denen Wärme keine Frage der Temperatur ist und Liebe in allen Ecken steckt. Ing. Anna-Maria Weissbacher, Innenarchitektin

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IMPRESSUM Unsere KITZBÜHELERIN – Herz der Region

Die besten Seiten des Bezirks

Herausgeber, Medieninhaber & Hersteller Tirolerin Verlags GmbH Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00–0 office@tirolerin.at office@unserekitzbuehelerin.at

Editorial

Geschäftsführung Mag. Katharina Zierl Mag. Andreas Eisendle Magazin- & Anzeigenleitung Mag. Bettina Huber 0664 / 530 65 66 bettina.huber@unserekitzbuehelerin.at Assistenz der Geschäftsführung Nicole Möller Chefredaktion: Conny Pipal 0664 / 163 49 47 conny.pipal@unserekitzbuehelerin.at Redaktionsteam Ulrich Ringhofer Tjara-Marie Boine, B.A. Andrea Lichtfuss, M.A. Anzeigen Mag. Bettina Huber, Ursula Meyer Lektorat MMag. Maria Oberhofer Mag. Dr. Melanie Knünz Grafik-Kontakt 0512 / 55 16 00–5590 grafik@unserekitzbuehelerin.at Grafik-Team Barbara Schattanek, Lea Vogelsberger Cheryl Kapferer, Ines Meßnart, Sonja Heiser BSc Abo-Verwaltung 0512 / 55 16 00–1509 abo@tirolerin.at Druck Bauer Medien Produktions& Handels-GmbH Vertrieb Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH, 5081 Anif Die nächste Ausgabe erscheint am 10. Juni 2022.

www.unserekitzbuehelerin.at Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können unter der URL www.tirolerin.at/impressum abgerufen werden. Weitere Infos zum Datenschutz sind unter www.tirolerin.at/info/datenschutz-und-cookies/ abrufbar.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, sie sind echt und authentisch. Sie stehen zur ihrem Wort und schätzen die Wahrheit. Sie achten den anderen und sich selbst. Sie lassen sich nicht verbiegen und schreiten geradlinig auf ihrem Weg entlang. Sie lieben das Leben und all die Schönheiten, die uns die Schöpfung in Hülle und Fülle schenkt. Sie wirken im Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten, gehen ehrfurchtsvoll mit den Geschenken der Natur um und schützen das von ihnen Geschaffene auf liebevolle Weise. Es ist eine Freude, ihnen zuzusehen und zuzuhören, wie sie ihre Wirklichkeit wahrnehmen und ihr Wissen weitergeben. Sie sind Vorbilder, ohne dies zu wollen. Ihnen wohnt eine Bescheidenheit inne, die sie wahrlich reich macht. Die Weisheit dieser Menschen, die ihr Dasein in Würde leben, ist so wertvoll für unsere Welt. Lassen wir uns von dieser Haltung inspirieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen der neuen Ausgabe „Unserer Kitzbühelerin“. Von ganzem Herzen Ihre Conny Pipal

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Anfang

Ein

Häuslein

impalawolfmitbiss

ward geboren Jeder Baum ist ein kleines Wunder, für das wir dankbarer nicht sein könnten. Selbiges gilt für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter. Euch allen wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und hoffen, dass ihr euch 2022 wie neu geboren fühlt!

HOLZBAU MAIER GmbH & Co KG | Gewerbestraße 171 | 5733 Bramberg | Austria | Tel. +43/(0)6566/72 64 | www.maier.at


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Titel

74

38

18

MENSCHEN

SCHÖN & GESUND

LEBEN

18

Hitverdächtiges Hiatamadl Zabine Kapfinger tanzt singend in die Schauspielerei

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Glasklar gesund Schröpfen war einst und ist heute ein wirksames Naturheilverfahren

68

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Die Helden der Tore Die Kampfrichter vom Hahnenkammrennen fädeln fix niemals ein

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Himmlisches für die Gesundheit Von Frohmachern und Hirnfutter für Körper und Seele

Aufpasser der Bäume Die fleißigen Baumwärter vom Pillerseetal kümmern sich um die Schätze der Natur – von der Wurzel bis zur Krone

70

Sportliches Multitalent Noch ganz jung und schon ein alter Hase im Geschäft: der sportbegeisterte Allrounder Florian Lechner

MODE 26

Gretls Zopf um den Kopf Haarschnecken und Affenschaukeln schneiden gut ab

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Skimode aus alten Zeiten Die Jethose ist immer schick

WOHNEN 44

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Wonne in der Wanne Wunderbare Wohlfühlquelle im Badezimmer Spieglein an der Wand Der passende Rahmen für wahre Einblicke 6

74 Schlafmützen Sanfte und wirksame Wege für einen traumhaften Schlaf dank dem Einsatz von natürlichen Mitteln

© Christian Mey, Tiefenbacher, Hannes Brecher, Shutterstock (6)

Inhalt


30

100

26 GENUSS 84 Der Geschmack des alten Wissens Gutes Essen im Einklang mit den Jahreszeiten 86

90

Der Dreh mit der Flotten Lotte Die flinke Kurbel im Haushalt

Rhythmischer Verein Der stimmkräftige Kirchenchor Hopfgarten musiziert mit dem Brauchtum im Takt

90

FREIZEIT 106

Ein Hildegard-Garten der Alpbacher Frauen Ein Naturparadies in voller Blüte

110

Wandern auf Schneeschuhen Schritt für Schritt auf einem gesunden Weg

116

Die Plattenwerfer von Kirchdorf Dieses Hobby ist wahrlich eine runde Sache

Die Mühle für den Kaffee Tasse für Tasse genießen

KULTUR 98

100 Tastentalent Elias Tiefenbacher und seine besondere Note am Klavier: Der junge St. Johanner macht Musikerinnen und Musikern Mut

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GESELLSCHAFT 124

Spiel, Satz und Sieg Unschlagbar spannend: Die Generali Open in der Gamsstadt

126

Golf für die gute Sache Cum Laude Immobilia lud aufʼs Green zum Charity-Golf


SENSORISCHE WORKSHOPS Das erste Drittel des Riedel Winewings Glases trägt die traditionelle Riedel-Form, die sich durch viele Workshops mit der Weinindustrie bewährt hat.

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Regionale Schätze

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Regionale Schätze

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Soft-Velvet-Decke Veloursdecken, gefertigt aus hochwertigen Fasern in bester Qualität. Leicht zu pflegen und zu lieben, in Farben für jede Jahreszeit. Ab € 75,– verschiedene Farben erhältlich

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KLASSIK IN KITZ


Regionale Schätze

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Die schönsten Seiten für Weihnachten

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Baldassarri

Dreifach gut und einmalig spannend: Die Trilogie aus der Feder des Autors Rodolfo Baldassarri gibt es für Kleine und Große, die im Herzen Kind geblieben sind, als besonderes Weihnachtsgeschenk: Mit der XMAS-Aktion bekommt man auf alle Bestellungen bis zum 8. Dezember 2021 zehn Prozent Skonto bei einer Buchung über die Homepage www.rodolfobaldassarri.com baldassarrirodolfo@gmail.com www.rodolfobaldassarri.com

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Unser Sommelier Thomas Draxl hat für dich die ultimative Auswahl an Champagner und Weinen für die Festtage.

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Wunsch ans Christkind:

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Kauf lokal!

St. Johann – lokal einkaufen und einen wertvollen Beitrag für die regionale Wertschöpfung leisten: Das geht auch im Lockdown. Mit diesen Tipps macht Ihr Adventshopping in St. Johann in Tirol trotzdem Freude! TIPP 1: SERVICES DER ST. JOHANNER BETRIEBE NUTZEN Die St. Johanner Betriebe sind auch im Lockdown für Sie da! Mit Click & Collect und weiteren Ideen können Sie bequem von Zuhause aus einkaufen. Wann die Betriebe erreichbar sind und welche Angebote sie bereithalten, haben wir übersichtlich für Sie aufgelistet. TIPP 2: EINKAUFSGUTSCHEINE VERSCHENKEN Sie haben keine konkrete Idee und möchten trotzdem sinnvoll schenken?

Dann setzen Sie doch einfach auf die beliebten St. Johanner Einkaufsgutscheine. Sie sind in über 200 Betrieben einlösbar. Damit machen Sie immer eine Freude, und Ihr Geld bleibt in der Region. TIPP 3: EINKAUFSBUTLER BEFRAGEN Sie suchen ein bestimmtes Geschenk oder brauchen ein paar Sportschuhe oder Ihre Lieblingskosmetik? Dann melden Sie sich beim Einkaufsbutler! Er vermittelt Ihnen einen lokalen 13

Händler, über den das Produkt bezogen werden kann. QR-Code scannen und alle Informationen zu unseren Tipps holen!

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Regionale Schätze

Ferdinand’s Saar Goldcap Gin Die jährlich einmalige Sonderedition von Ferdinand’s Gin hat einen sehr besonderen Charakter. Nur ganz spezielle Zutaten und nur das Beste aus dem Weinberg finden den Weg in die Goldcap: Auslese-Goldkapsel-Trauben machen dieses Destillat zu einer einzigartigen limitierten Abfüllung.

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Kuscheldecken

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Regionale Schätze

Geschmack schenken Dieses lukullische Geschenk lässt man sich gerne auf der Zunge zergehen: Mit einem Rockbar-Gutschein trifft man garantiert jeden Geschmack. © Benoo Stockklauser

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Die 1953 von Degrenne entworfene SALAM-Teekanne hat sich bei Tee- und Porzellanliebhaberinnen und -liebhabern schnell als beliebtes Gebrauchs- und Sammlerstück etabliert. Guy Degrenne ließ sich von den Beduinen inspirieren; so entstand die Teekanne SALAM aus Porzellan mit Edelstahldeckel und integriertem Teesieb und Isolierhaube mit Filzeinlage, so hält der Tee über vier Stunden warm. In verschiedenen Farben und Größen erhältlich bei https://www.ma-maison.at/salzburg/

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© EuroSkills 2021

Menschen

Goldjunge aus Kössen Martin Straif jubiliert. Der junge Kössener holte sich bei den EuroSkills 2021 in Graz die Goldmedaille im Bewerb Grafikdesign und darf sich nun Europameister nennen.

E

r wollte sein Bestes geben und natürlich hoch hinaus, hinauf aufs Podest nämlich. Beides ist ihm wahrlich geglückt, und er hat seine Aufgaben perfekt vor einem Riesenpublikum, das heißt, sage und schreibe 30.000 begeisterten Besucher:innen, gemeistert. Die

Rede ist von Martin Straif aus Kössen. Bei den Berufseuropameisterschaften 2021 in Graz zeigte er sein außergewöhnliches Talent, landete ganz vorne und wurde mit der Goldmedaille gekrönt. Was das bedeutet? Nun, das lasse man sich auf der Zunge zergehen: Martin

Straif darf sich im Bewerb Grafikdesign Europameister nennen. Die EuroSkills sind aber nicht sein erstes Erfolgserlebnis. Bereits im Jahr 2019 durfte sich der Kössener bei den Weltmeisterschaften über eine Silbermedaille freuen. Wir gratulieren!


Menschen

Das Hiatamadl ist ein Hit 18


Menschen

Zabine Kapfinger ist ein Hans Dampf in allen Gassen: Auch wenn’s scheinbar still um sie ist, findet sie immer den richtigen Takt für ihren ganz persönlichen Notenschlüssel. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Christian Mey

H

eut’ hat sie im Haus zu tun, und gerade ist sie ein ganz besonders fleißiges Bienchen, die Zabine. Eine Freundin ist zu Besuch und hilft beim Aufräumen. Auch das müsse sein, lacht die bezaubernde Sängerin und wischt alle Bedenken weg, dass nicht alles in kürzester Zeit blitzsauber ist. Beim ersten Hinsehen hat man das Gefühl, man hätte länger nichts mehr von ihr gehört. Doch das täuscht. Aktuelle Musikproduktionen haben in den vergangenen Monaten bei ihr den Ton angegeben, wer wollte, durfte bei Online-Jodelkursen seine besondere Note mitnehmen, und aus voller Kehle erzählt sie, dass sie tatsächlich Tuba lernt. „Meine Nachbarn lieben meine Stücke, auch wenn ich noch in der Übungsphase bin“, lacht sie und steht im nächsten Moment gedanklich schon auf der Bühne. Vor Kurzem hat sie nämlich beim Stück „El Dante“ in Kufstein mitgewirkt. Zurück zu ihren musikalischen Wurzeln: So hat sie mit ihrer grandiosen Stimme die Filmmusik der beliebten Servus-TV-Krimis über sich hinauswachsen lassen. Wenn sie sich etwas wünschen darf, möchte sie nicht nur im Hintergrund zu hören, sondern vor der Kamera zu sehen sein: „Ich würd’ so gerne einmal bei einer dieser Produktionen als Schauspielerin dabei sein“, verrät sie mit einem verschmitzten Lächeln. ERFOLGSWELLE STATT LOCKEN Bei ihr könnte man tatsächlich meinen, es gibt nur Tage voller Sonnenschein. Weil sie einfach immer „guat drauf“ ist. Und wenn man daran glaubt, dass Menschen, die auf ihrem Lebensweg unterwegs sind, stets ein Lächeln oder in diesem Fall ein Lied auf den Lippen haben, dann ist es durchaus möglich, dass einem Zabine in den Sinn kommt. Sie hat ja schon früh gewusst, wohin die

Reise geht. Es mag Haarspalterei sein, immer wieder die Anekdote zu erzählen, dass die gelernte Friseurin zu Beginn ihrer Ausbildung ihrer Chefin offenbart hat, dass sie nach der Lehre lieber als Sängerin auf der Erfolgswelle reiten möchte, als den Damen Locken zu drehen.

„Hiatamadl“. Dies alles vereint den Ausnahmemusiker und dieAusnahmemusikerin für die Ewigkeit, auch wenn der gemeinsame Weg 1994 sein Ende gefunden hat. Nun, vielleicht nicht ganz, denn der Kontakt besteht noch immer, und so ganz nebenbei lässt sie anklingen, dass Hubert von Goisern wieder angeklopft habe. Wegen ihren Kindern, drei an der Zahl, und überhaupt wegen der Familie sei sie bis jetzt noch zurückhaltend gewesen, wieder auf Tournee zu gehen. Aber jetzt sei der Nachwuchs schon in einem Alter, das ihr wieder mehr Freiraum lasse, auf einer Bühne aufzutreten, meint sie lächelnd. Apropos, da kommen gleich Erinnerungen auf, die Zabines Leben dank schwerer Beinarbeit komplett auf den Kopf gestellt haben. Als „Dancing Star“ wirbelt sie 2007 mit Alex Zaglmaier übers Parkett und tanzt sich nicht nur in die Herzen des Publikums, sondern auch in das ihres Tanzpartners, Hochzeitswalzer und zwei eigene Tanzschulen inklusive, versteht sich.

TANTE SPIELT ENGERL Wie das Leben eben so spielt, ist ihr das Singen schon damals sehr am Herzen gelegen. Zuerst zeigt sie ihr Talent als landesweit jüngste Jodlerin in einer Volksmusikgruppe. Mit dem Seerosen-Trio aus Walchsee veröffentlicht sie sogar eine Langspielplatte. Nach dem Ausstieg aus der Truppe gibt sie ihr Gesangstalent in Discos zum Besten. Doch wer weiß, welch fantastische Stimme ihr innewohnt, wird beipflichten, das der liebe Gott Größeres mit der stimmgewaltigen Unterlandlerin vorhatte. Und so ist es dann auch gekommen. Das EnZABINE KAPFINGER gerl in dieser Erzählung ist die Pfarrersköchin Hildegard in der Heimatgemeinde von Hubert von Goisern, die zufällig auch Zabines Tante ist. Besagte Dame spielt Schicksal und schenkt dem bekannten Musiker damals die LP, auf der Zabines grandiose Gabe fürs Jodeln zu hören ist. Das wiederum inspiriert ihn derart, dass er selbst mit der Jodlerei beginnt. Das Echo ist gewaltig. 1991 engagiert er die blutjunge Sängerin für sein Alpinkatzen-Projekt. Mit 16 steht sie mit ihm im Studio. Unvergessliche Auftritte, die bei jedem Gänsehaut erzeugen, Lieder, die jedes Herz zutiefst berühren, Hits für die Ewigkeit wie das

„Ich würd’ gerne einmal bei einem Krimi mitspielen.“

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Menschen

Unaufgeregt aufregende

Anziehungskraft

Kitzbühel-Tourismus-Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser sieht eine große Verpflichtung an die Vergangenheit mit einem visionären Blick in eine trendgemäße Zukunft. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Kitzbühel Tourismus/Markus Mitterer

S

ie steht an der Spitze der touristischen Geschicke der Gamsstadt. Und sie stellt die Weichen für die Zukunft. Dr. Viktoria Veider-Walser schreitet als Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus auf neuen trendigen Pfaden, ohne die traditionsreiche Geschichte der

Stadt aus dem Blick zu verlieren. Ganz nach dem Geschmack der Gäste, die dieses urban-urige Ambiente seit jeher schätzen und lieben. UNSERE KITZBÜHELERIN: Kitzbühel ist längst nicht mehr nur ein 20

Wintersportort. Menschen aus aller Welt haben das Juwel in den Alpen als Destination für alle Jahreszeiten für sich entdeckt. Woran liegt das? Dr. Viktoria Veider-Walser: Historisch gesehen war Kitzbühel seit jeher ein Sehnsuchtsort der Sommerfrische. Auch heu-


Menschen

te besuchen uns knapp die Hälfte aller Gäste im Sommer. Eine starke Marke mit ganzjährigem Qualitätsanspruch und ausgezeichneten Leistungsträgern trägt dazu bei, ganzjährige Attraktivität auszustrahlen. Kitzbühel Tourismus geht einen neuen trendigen Weg. Hat da die Tradition auch noch ihren Platz? Kitzbühel hat eine reiche Geschichte, die Leistungen unserer Pioniere prägt uns auch heute, sowohl in baulicher, künstlerischer als auch infrastruktureller Form. Egal ob unsere 750 Jahre alte Innenstadt, die Anbindung an das Bahnnetz oder die touristischen und sportlichen Leistungen der Väter und Mütter Kitzbühels – all diese visionären Tätigkeiten haben die Marke und unseren Lebensraum langfristig geprägt. Ich bin überzeugt, dass uns diese starke Vergangenheit verpflichtet, zukunftsorientiert zu arbeiten und uns nicht auf diesen Leistungen auszuruhen. Ich sehe hier somit keinen Widerspruch, sondern eine Symbiose. Es gibt viele Stammgäste, die das Flair der Stadt, der Region schätzen und immer wieder gerne hierherkommen. Die Kunst ist es, auch die Jungen davon zu überzeugen, dass Kitzbühel allemal eine Reise wert ist. Wie kann man das schaffen? Unsere Aufgabe ist es, authentische Erlebnisse zu bieten und Leistungen zu schaffen, welche auf die Markenkernwerte einzahlen. Dieses Leistungsver-

sprechen zielt auf spezifische Wertemodelle und keine demografischen Variablen wie dem Alter ab. Somit heißt es, mit der Zeit zu gehen, in einer Weise, die zur Marke passt und den Ansprüchen unserer bisherigen Gäste und adäquaten Zielgruppen entspricht. Haben Sie denn in den Kitzbüheler Alpen einen ganz besonderen Lieblingsplatz, wo Sie wieder Kraft schöpfen können, bei all den verantwortungsvollen Aufgaben, die täglich auf Sie warten? Kitzbühel zu seinem Arbeits- und Lebensraum zählen zu dürfen, ist ein Privileg. Es gibt eine Vielzahl von Kraftplätzen am Berg und im Tal, rund um den Schwarzsee über die Südberge bis hin zum Sintersbacher Wasserfall in Jochberg. Ein besonderer Platz für mich ist die Kapelle an der Klosterkirche. Sie ist ein ausgesprochener Ruhepol inmitten unserer vibrierenden Stadt. Wenn Sie auf einen Menschen treffen,

Kitzbühel, mit Kraftplätzen am Berg und im Tal, strahlt eine einzigartige Faszination aus. DR. VIKTORIA VEIDER-WALSER

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der noch nie hier war, wie würden Sie ihm diese Region beschreiben? Kitzbühel verfügt über einen einzigartigen Charme und präsentiert sich unaufgeregt, trotz seiner großen Anziehungskraft. Die Koexistenz von scheinbar unvereinbaren Polaritäten sind in Kitzbühel eine Selbstverständlichkeit – Großevents und Rückzugsort, Prestige und Ursprünglichkeit, Naturnähe und Urbanität, Leistungssport und Savoir-vivre, die Geschichte von damals und der Zeitgeist von heute. Ein faszinierender Kontrast, welcher mich immer wieder begeistert. Wenn Sie Urlaub machen, wohin geht die Reise? Es gibt ein Sprichwort, das besagt, man solle jedes Jahr einen Ort aufsuchen, an dem man noch nie gewesen ist – so halte ich es auch mit meinen Reisen, und ich freue mich, wenn uns diese Möglichkeiten wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.


Menschen

Die Torhelden vom Hahnenkamm

Von fixen Einfädlern, vermeintlichen Torfehlern, scharfen Adleraugen und einem ausgestopften Gockel beim Hahnenkammrennen: ein Streifzug mit den Kampfrichtern durch die Gamsstadt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Kitzbüheler Ski Club, Stefan Wörter

W

enn die beiden, Neffe Markus Adelsberger und Onkel Gidi Keuschnigg, so beisammenhocken und Schmäh führen, dann spürt man es gleich: Die sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Die zwei sind beide Kampfrichter beim Hahnenkammrennen und kennen die Eigenheiten dieses Ehrenamts wie ihre Westentasche. „Da gibt’s allerhand Regeln, und wir sind nix anderes als die Schiedsrichter beim Fußball“, sagt Markus, seines Zeichens Chef der Kitzbüheler Kampfrichter, und holt das „dicke“ Regelbuch hervor. Wie er zu dieser Aufgabe gekommen ist, das kann man wohl als generationenübergreifend bezeichnen: „Ich war grad 15, da hat mi

„Kaum ist das alte Rennen vorbei, beginnt schon wieder das neue.“ MARKUS ADELSBERGER

der Gidi zum Rennen mit’gnommen, des hat mir so g’fallen, dass i beschlossen hab, des möcht’ i a amoi mach’n. Dazumal war der Gidi schon knapp 40 Jahr’ Kampfrichter“, sagt der Pillerseetaler. So ist es 22

gekommen, dass er mit 25 eingestiegen und bis heute mit Herzblut dabei ist, auch wenn’s recht viel Zeit braucht: „Kaum ist das alte Rennen vorbei, fangt’s neue wieder an. Mehr oder weniger ist’s eine Arbeit rund ums ganze Jahr“, erzählt Markus vom Kampfrichterdasein in der heutigen Zeit. Früher stand bei jedem Tor mindestens ein Torrichter, heute gibt es in der Abfahrt gar keine mehr, nur mehr beim Slalom, und da nur bei den Schlüsselpassagen, die man mit der Kamera nicht ideal einsehen kann. Damals, als Gidi angefangen hat, gab’s noch Bambusstangen, die während des Rennens ausgetauscht wurden: „Wenn’d Pech g’habt hast, ist bei jedem Läufer eine Stange zum


Menschen

2020 erhielt Ken Read von Skiclub-Präsident Michael Huber die Auszeichnung „Hahnenkamm – Legend of the year 2020“.

Der Chef der Torwächter: Markus Adelsberger Hahn im Korb für Ken Read im wahrsten Sinne des Wortes

Tauschen g’wesen. Erst 1982 sind dann die Kippstangen zum Einsatz gekommen.“ ADLERBLICK FÜR’N HIRSCHER Dass dank der Adleraugen von so manchem Torrichter einiges aufgedeckt wurde, kann er einiges erzählen: „Den Marcel Hirscher hat das Fernsehen dazumal im Jahr 2012 disqualifiziert. Er hätt’ anscheinend eing’fädelt, doch der Kampfrichter hat g’sehen, dass er das Tor korrekt passiert hat. Zufällig war auch noch ein Fotograf vor Ort, der das mit einem Bildl beweisen konnt’.“ Es geht aber auch umgekehrt: „Der Bode Miller hat das Tor nicht erwischt, sondern er hat eing’fädlt. Der Torrichter hat’s gesehen, im Fernsehen war er nicht disqualifiziert.“ Wer nun glaubt, die Mander mit dem scharfen Blick kommen alle aus der Region, der liegt falsch. Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, aus Nieder-

österreich, aus Kärnten, Salzburg und auch aus Kufstein und aus dem Außerfern: „Die Kärntner sind schon in der dritten Generation dabei“, so Markus. Was wohl auch niemand vermutet hätte, auch zwei Frauen, Renate Freisinger aus Niederndorf und Julia Gruber aus dem Außerfern, stehen als Kampfrichterinnen ihren Mann. GOCKEL FÜR’N READ Das Wichtigste ist wohl, dass es in all den Jahren nie eine ernste Verletzung unter den Kampfrichtern, wohl aber viele aufregende G’schichtln gegeben hat: „Ziemlich am Beginn meiner Einsätze hab i des Tor g’habt bei der Einfahrt Steilhang, und wie i des kontrollieren wollt’, war’s so eisig, dass i ausg’rutscht und den ganzen Hang hinunter in die Strohball’n, die wie Beton war’n, g’ruscht bin. Passiert is nix, aber i musst wieder aufisteigen, das is’ richtig 23

zach, da is’ mir warm g’worden“, schmunzelt Gidi, spürt wohl nochmal die aufsteigende Hitze von damals, wischt sich mit der Hand über die Stirn und hat schon die nächste Anekdote im Kopf. Die dreht sich nicht um einen eitlen, sondern einen weißen Gockel. So hat es sich im Jahr 1980 zugetragen, dass der kanadische Abfahrtsstar Ken Read das Hahnenkammrennen für sich entschieden hat. Das wiederum bringt die damaligen Kampfrichter auf eine tierisch lustige Idee: „Wir wollten ihm zum Sieg einen lebendigen Gockl überreichen. Doch der Ken konnte den nit’ übernehmen, weil er verletzt war. So hab’n wir das Viech ausstopf’n lassen und ihm mit der Post g’schickt. Der Gockl ist dann in ein kanadisches Sportmuseum kommen, und zu den Olympischen Spielen 1988 haben’s ihn in der Canada Hall of Fame als Ken Reads Gockel präsentiert“, lacht Gidi. STANDHAFT FÜR’N STENMARK Und weil’s gar so unterhaltsam ist, den Gschichtln zu lauschen, wollen wir natürlich auch einem Kärntner Kampfrichter „zulos’n“. So kann sich Franz Daborer noch gut erinnern, wie Ingemar Stenmark im ersten Lauf am Ganslernhang mit über drei Sekunden auf den Zweitplatzierten geführt hat. Da haben die Schweizer Protest eingelegt, weil so ein Zeitabstand nicht erklärbar sei und mit einem Torfehler behaftet sein müsse. Franz wurde während des Rennens aufmerksam gemacht, dass Stenmark bei seinem Tor einen Fehler begangen hätte. Dem konnte er standhaft widersprechen, alles war korrekt. Bis heute ist Stenmarks Zeitabstand von 3,16 Sekunden auf Phil Mahre aus dem Jahr 1982 der größte Vorsprung in den Geschichtsbüchern. Noch etwas wirklich Schönes zum Schluss: Nicht als Torwächter, aber für einen guten Zweck stellen sich die Kampfrichter beim Promi-CharityRennen nach dem Hahnenkammspektakel zur Verfügung. Bei diesen Mandern bleibt eben niemand auf der Strecke.


Menschen

Abschied von Frau in der Wirtschaft Bettina Huber nimmt nach 21 Jahren Abschied als Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und übergibt ihre Agenden an Monika Kober. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Privat

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ie Unternehmerin Bettina Huber aus St. Johann legt nach 21 Jahren ihre ehrenamtliche Funktion als

Monika Kober übernimmt das FIW-Bezirkszepter von Bettina Huber.

Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft im Bezirk Kitzbühel nieder und will sich vermehrt ihren bestehenden und neuen unternehmerischen Aufgaben widmen. Huber kann auf eine aktive und erfolgreiche Zeit zurückblicken. Sie hat über 100 Veranstaltungen mit Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Politik zu interessanten Themen, Workshops, Seminare, Diskussionsrunden und Betriebsbesuche organisiert und mit Projekten wie dem „Girls Day Tirol“ landesweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Zudem hat sie die Studie „Familienfreundliche Arbeitswelt im Bezirk Kitzbühel“, „FIW geht in die Schule“ mit Bewer-

bungstrainings und vieles mehr umgesetzt. „Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass ich die Interessen der Unternehmerinnen im Bezirk mit viel Herzblut und Engagement vertreten und vieles in diesen 21 Jahren bewegen konnte“, verabschiedet sich Huber und fügt hinzu: „Frau in der Wirtschaft hat sich zu einem hervorragenden Netzwerk und zu einem aktiven Forum für Meinungs- und Erfahrungsaustausch wirtschaftlich tätiger Frauen etabliert. Für mich heißt es nun, Abschied zu nehmen und Danke zu sagen bei allen Unternehmerinnen und Funktionärinnen für die überaus gute Zusammenarbeit und für all das, was ich bei FIW erleben und erfolgreich umsetzen konnte. Ich blicke auf eine wunderschöne und unvergessliche Zeit mit wertvollen, interessanten Begegnungen, unternehmerischen Kooperationen und besonderen Freundschaften zurück, die weit über meine Funktionsperiode hinaus Bestand haben werden.“ Ihrer Nachfolgerin Monika Kober wünscht Bettina Huber viel Erfolg und viele spannende, interessante Veranstaltungen und Projekte.

Wie der Vater so die Tochter Die Vinzenzgemeinschaften Tirol haben im Achental einen generationenübergreifenden Verein gegründet.

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AUTOR: pro.media/Andi Taschler ❧ FOTO: Vinzenzgemeinschaften Tirol

ie Geschichte rund um die Vinzenzgemeinschaft „Region Achental“ stellt etwas Besonderes dar: Um deren Obmann Diakon Erwin Bachinger für seine Tätigkeit in der neu gegründeten Vinzenzgemeinschaft freizuspielen, wurde sein bisheriges vinzentinisches Aufgabengebiet innerhalb der Familie weitergegeben. Mit viel Freude und Tatendrang übernahm Tochter Nadine Bachinger den Seelsorgeraum St. Margarethen, Galzein, Strass, Schlitters und Umgebung, den bisher ihr Vater

betreut hat. Von Anfang an war die Tochter des damals frisch gebackenen Obmanns mit dabei. „Nadine hat sehr engagiert mitgeholfen, schon mit 13 Jahren waren ihr das Helfen und das soziale Tun wichtige Anliegen.“ Mittlerweile hat die designierte Obfrau die Vinzenzgemeinschaft Franz von Assisi übernommen und neu aufgestellt – und mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren ist die Gemeinde mittlerweile die jüngste ihrer Art in ganz Tirol. 24

Erwin Bachinger mit seiner Tochter Nadine


Mode

ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Tom Klocker

Sportstyle Merino-Fashion Wundersocks – die neue Generation aus dem traditionellen Südtiroler Sportfachhandel kreiert Sportstyle-Fashion und Wundersocken aus der feinsten Merinofaser.

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Mode

Die haarige

Gretchenfrage Diese Frisur ist einfach spitze – und das nicht nur auf dem Land, auch die Städterinnen lieben den Zopf um den Kopf. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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Mode

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en Scheitel schön in der Mitte ziehen, die Haare fein säuberlich in zwei Hälften teilen, auf jeder Seite, also links und rechts ordentliche Zöpfe flechten, die unterhalb der Ohren beginnen und dann ganz oben am Kopf übereinander gelegt werden. Wie? Lieber nochmal und ganz langsam von vorne beginnen? Tja, wenn’s um diese haarige Sache geht, braucht die Gretl keinen Hänsel, sondern eine flotte Friseurin. Ohne hochgestochen zu wirken, diese bezaubernde Aufsteckfrisur ist wahrlich eine Angelegenheit für geschickte und geduldige Gemüter. Möchte sich eine eifrige Dame dennoch als eigener Figaro am verzopften Flechtwerk versuchen, sei ihr eine gelenkige Fingerfertigkeit zu wünschen. Zudem: Um mit dieser feschen Haarpracht zu brillieren, braucht man entweder eine eigene voluminöse Haarpracht oder dicke falsche Zöpfe, die möglichst echt wirken mögen. Die Rede ist von der lieblich anzusehenden „Gretlfrisur“, die sich längst nicht mehr nur bei Trachtlerinnen und Dirndlträgerinnen am Land großer Beliebtheit erfreut. Auch die urbanen Damen haben sich in die verflochtene Hauptsache Hals über Kopf verliebt und tragen diese stolz zum stylisch-städtischen Stil.

schnecken festzustecken. Schneller und einfacher und ebenfalls mit einem tierischen Namen versehen, lässt sich die „Affenschaukel“ mit nur einem Zopf in Kranzform um den Kopf herum legen, dann noch flink festgesteckt, und fertig ist der Schlaufenzopf. Es mag keinesfalls Haarspalterei sein, dass es viele verschiedene Arten von Gret-

terei kein Wirbel entsteht, haben sich die Frauen schon seit jeher ein paar praktische Hilfsmittel zurechtgelegt. So sind Haarnadeln äußerst dienlich, um einen falschen Zopf am Hinterkopf zu fixieren. Das Haarnetz, vorsichtig über das Geflecht gelegt, dient als Auffänger, falls was verrutscht, und die Haargummis setzen den Zöpfen ein Ende, damit diese keine Chance haben aufzugehen. Eines sei noch gesagt: Um überhaupt eine Gretlfrisur tragen zu können, müssen

chenfrisuren gibt. Vielmehr formen stetig kreative Strömungen diese Vielfalt, die sich dann alles andere als kopflos, dafür äußerst praktisch entfaltet. So braucht die Damenwelt für die sogenannte Bauernkrone nur einen einzigen geflochtenen Zopf, der um das gesamte Haupt geschwungen wird. Im Gegensatz dazu zeigen sich trendige Kreationen aus mehreren Zöpfen zu einem Kranz zusammengeführt.

die Haare zumindest mit der Schulter auf Tuchfühlung gehen. Prinzipiell gilt: Je länger die Zöpfe, umso leichter lässt sich alles unter Dach und Fach bringen. Und dies wird in der Damenwelt eine Welle der Begeisterung auslösen: Die Gretchenvariante passt inzwischen zu jedem Kleidungsstil und zeigt sich besonders bei festlichen Anlässen wie Hochzeiten sehr praktisch – statt unter einer wallenden Mähne zu schwitzen, wirbelt die holde Weiblichkeit fein frisiert und ohne lästige Haare im Gesicht ganz cool übers Tanzparkett.

Von den Haarschnecken bis zur Affenschaukel zeigt sich die Gretlfrisur tierisch schön.

TIERISCH SCHÖN Ganz offen stand sogar Kaiserin Sissi zur feschen Flechtfrisur. Noch früher, im Mittelalter, trugen Bäuerinnen und Mägde die links und rechts herabfallenden Zöpfe am liebsten fein säuberlich um den Kopf gelegt. Bis heute ist es im ländlichen Raum Tradition, beim Arbeiten und auch bei Volksfesten diese kunstvolle Haartracht zu tragen. Dabei ist es Brauch, die beiden hängenden Zöpfe gegenläufig um den Vorderkopf zu wickeln und hinter den Ohren als Haar-

HAARIG VON ANFANG BIS ENDE Damit um die ganze Zopferei und Flech27


Mode

Handgemacht in der Heimat

eimatverbunden und kosmopolitisch: Was im ersten Moment wie ein Gegensatz klingen mag, ist in Wahrheit ein Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln, das mit einer herzlichen Weltoffenheit im harmonischen Einklang steht. Die Designerin Sabine Sommeregger lässt ihre Verbundenheit zu Kitzbühel, ihre Ambition zum wunderbaren Material Walk und ihre grandiose Kreativität eins werden. In ihrem exklusiven Atelier im Herzen der Alpenstadt entsteht individuelle Mode, die in ausgewählten Geschäften in Eur-

opa und in Übersee vertreten ist. Höchste Qualität, Tragekomfort und Ästhetik fließen in die Kollektionen ebenso ein wie Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und raffinierte Schlichtheit. Zeitlos und doch modern zeigen sich die Schnitte unverkennbar und stilsicher. Die individuell angefertigten Modelle – hergestellt in liebevoller Handarbeit und geschaffen aus 100 Prozent Schurwolle – sind getragen von der Philosophie, nicht in großen Mengen, sondern in kleinen, feinen Stückzahlen das Licht der Modewelt zu erblicken.

Sommeregger Design Schulgasse 7 • 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 67 212 mode@sabine-sommeregger.at www.sommeregger-design.com

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© Oscar Sommeregger

Sie ist Designerin mit Herzblut, sie liebt Kitzbühel, und die Menschen lieben ihre textilen Kreationen: Die individuelle Mode von Sabine Sommeregger erobert Europa und Übersee.

Die Gürtelmanufaktur Schipflinger neben seinen traditionellen Güssen wie Schlüsselanhänger, Skulpturen, Schilder, Büsten, Logos, Monogramme, Figuren, Pferdegeschirr und Wappen erfolgreich in der Welt der

Kunstguss Schipflinger Moosweg 1 5751 Maishofen-Salzburg Tel.: 06542 / 68 856 info@kunstguss-schipflinger.at www.kunstguss-schipflinger.at

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Mode an. Und dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob als edles Accessoire zur trendigen Kleidung oder als trachtiger Hingucker – die Schöpfungen von Kunstguss Schipflinger machen jedes Outfit zum Unikat.

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chmucke Schönheiten aus Rindsleder in vielen Formen und mit kreativen Aufdrucken bilden eine gute Verbindung zur Produktpalette des Meisterbetriebes. Mit dieser stylischen Idee kommt Jungunternehmer Thomas

© Thomas Kirchmaier, Privat

Kunstguss Schipflinger im salzburgerischen Maishofen kreiert schicke Schnallen für lässige Gürtel aus Meisterhand.


Mode

Modisches Mutter-Tochter-Duo Schauen, staunen, shoppen und sich im Schauraum stylisch umhüllen lassen, dort wo sich die schönste Fashion wie ein roter Faden über zwei modische Stockwerke zieht.

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© Aspektwerbung Josef Riedmann

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ereits beim Vorbeifahren fällt der Blick auf die stets liebevoll dekorierten Schaufenster, die zu einem spontanen Besuch einladen, um staunend innezuhalten. Betritt man schließlich den Schauraum im Herzen von Westendorf, ist eines gleich klar: In diesem erlesenen Geschäft regiert der gute Geschmack. Hier kommen Trends zum Tragen, von denen sich die Damen- und Herrenwelt gleichermaßen angezogen fühlt. Kein Wunder, ist hier doch ein erfahrenes Duo am Werk. Bereits seit 1998 betreibt Annemarie Thaler ein Modegeschäft. Im Jahr 2016 folgte der Umbau. Mit Tochter Helena Fuchs an Bord entsteht mit dem Schauraum ein Modehaus für Damen und Herren.Gleich auf zwei Stockwerken präsentieren Annemarie Thaler und ihre Tochter Helena Fuchs die neuesten Kollektionen für sie und ihn. So findet man im oberen Bereich lässige Mode, coole Accessoires, stylische

Taschen und schicke Schuhe für die modische Frau. In der Herrenabteilung im Erdgeschoß lautet die Devise: casual,

Schauraum Damen & Herren Dorfstraße 17 • 6363 Westendorf Tel.: 05334 / 2637 Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–12 Uhr, 14.30–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, Sa Winter 10–13 Uhr, 16–18 Uhr Instagram: schauraum_damenundherren

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sportlich, lässig – die passende Mode für den Mann. MARKENWELT MIT HERZBLUT Hier bleiben keine Wünsche offen: Annemarie Thaler und Helena Fuchs zeigen sportlich coole Mode ebenso wie Elegantes für Dinner und Business. Das Sortiment punktet mit angesagten Labels wie Elias Rumelis, Save the Duck, Smarlon, Goldgarn, Buffalo, Dunkelschwarz, Keylargo, Broadway, Bronx, und Shockly. Weil die beiden ihr Geschäft mit Herzblut führen und großen Wert auf eine freundliche, zuvorkommende Bedienung legen, kommen Menschen von nah und fern immer wieder gerne in das Wohlfühlambiente. Zu Weihnachten wird jedes Packerl mit viel Liebe eingepackt. Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, findet die Trends auch auf Instagram (schauraum_ damenundherren) und Facebook (SCHAURAUM Damen&Herren).


Zeitnehmung der

Skimode Skisachen aus alten Zeiten sind noch lange nicht Schnee von gestern, Skibekleidung der 1960er und 1970er hat heute noch einen leuchtenden Knalleffekt, und auf die aktuelle Skimode fahren dank modischem Schwung und technischer Dynamik alle ab. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ot war sie und mit einem weißen Streifen auf der Seite. Unten, nahe dem Knöchel, erfüllte beidseits ein schwarzes elastisches Band seine Bestimmung, das man unter den Fuß klemmte, damit es Form und Halt gab. Heute wäre sie der Hingucker auf der Piste. Schade eigentlich, dass man das eine oder andere Teil nicht behalten hat. Besonders diese Jethose, ein echtes Original, das in ähnlicher Art wieder hier und dort auftaucht und bewundernde Blicke auf sich zieht. Was hat man in den 1960ern, 1970ern dazu getragen? Es war wohl einer der bunten Anoraks, an die sich ein schwarzer Kunstfellkragen kuschelte. Dass uns auch dieser wieder äußerst attraktiv auf den Pisten macht, liegt

daran, dass Modebewusste auf dieses Outfit abfahren. Kein Wunder, zeigte die Skimode in früheren Zeiten wahrlich Stil und umschmeichelte dank des enganliegenden Materials die schlanke Silhouette der sportlichen Damenwelt. HOCKE LIEBER IN HOSEN Überhaupt hatte jede Zeit so ihren ganz eigenen Schick. So trug Mann in den Anfängen des Skisports, vor hundert Jahren etwa, knackige Knickerbocker, wärmende gestrickte Pullis, dicke Socken aus Wolle, Sakkos aus Tweed und Schuhe aus Leder, um auf den hölzernen Brettern Wintersport zu betreiben. Die sportbegeisterten Damen hatten damals auf den Pisten mit Röcken und 30

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© Stephanie Henle

Mode


Geschmackvoll, Stephanie Henle heißt herzlich willkommen. Zum Verweilen, für eine Auszeit und natürlich zum schönsten Shoppen.

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it meiner Begeisterung für schöne Dinge habe ich ein Ambiente geschaffen, das zum Verweilen einlädt und eine erholsame Auszeit im Alltag bietet. Eine gelungene Kombination aus italienischen Schuhen und Mode, einer kleinen feinen Espressobar und Feinkost macht Einkaufen zum Erlebnis. Selbstbewusste Damen, deren eigener Stil sich auch in der Kleidung widerspiegelt, die sich begeistern für Farben und Freude haben an individueller Mode ab-

seits vom Mainstream, die sind bei mir genau richtig! Vor allem in einem persönlichen Shopping Date kommen Sie in den Genuss meiner 100% Rundumbetreuung! (Dienstag und Mittwoch nach telefonischer Vereinbarung)

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o schön, so stylisch, so schick: Die Mode von Milk.changing.room zieht uns magisch an. Mit lässigen Labels wie Minimum, Maison Scotch, Scotch & Soda, Tamaris, Langerchen, Scotch Shoes, Cabaia, Herrlicher, aBeautifulStory präsentiert man seinen persönlichen Stil in textiler Perfektion. Übrigens: Das Fashion-Paradies verwandelt sich im Advent zum modischen Wünscheland mit

einer himmlischen Öffnungszeit Freitags bis 20 Uhr. Tipp: Auch im Store in Fieberbrunn warten viele stofflich-schöne Überraschungen. Zum Ver- oder Sich-selber-Schenken! Milk.changing.room Speckbacherstraße 22 6380 St. Johann in Tirol Dorfstraße 17a 6391 Fieberbrunn


Mode

In den Anfängen des Skisports trugen die Frauen Röcke und Mäntel für den Pistenspaß. pink, Grellgelb oder Blitzblau: Den farblich gewagten Auftritten auf der Piste oder beim Après-Ski waren keine Grenzen gesetzt. Natürlich hatte auch dieser modische Aufschrei einen Vorteil: Mit dem mutigen Mix stieg die Wahrscheinlichkeit, dank der Unübersehbarkeit unfallfrei die Hänge hinunterzuwedeln.

Mänteln die Hosen an. Versteht sich, dass diese Art des Anziehens die Abfahrtshocke für die weiblichen Sportfans erschwerte. Wohl aus diesem Grund emanzipierte sich die Frauenwelt und rutschte dann später doch lieber am Hosenboden den Hang hinunter.

BUNTER EINKEHRSCHWUNG Einen Slalom durch die bunte Welt der Farben wagten die Skifahrenden in den flippigen 1980er-Jahren. Niemand wird wohl je die Leuchtkraft des Neonknalleffekts inmitten der weißen Pracht vergessen. Ob exzentrisches Grasgrün, Power32

TRENDS, TEMPO UND TECHNIK Heute sorgt gleich eine ganze Lawine an unterschiedlichster Skibekleidung für Sicherheit und Schönheit beim perfekten Stangentanz. So sind es die neuen Materialien, die einen qualitativ unübertroffenen Siegeszug und einen hochfunktionalen Aufstieg hinlegen. Unschlagbar in ihrer Wind- und Wetterfestigkeit, toptrendig in Design und Farbgebung, geeignet für viel Spaß im Schnee und praktisch alle winterlich-alpinen Abenteuer. Nur noch ein paar flotte Schwünge mit den Skiern: Weit weg von den hölzernen Vorgängern und ganz nah an modernster Technik präsentiert sich hier eine sich rasend schnell entwickelnde Aerodynamik für das richtige Tempo auf der Piste. Dies fängt beim Kern an, zieht sich hin bis zur richtigen Länge und lässt sich auch von der Biegehärte nicht erweichen. Natürlich soll auch die Auswahl des passenden Helms nicht kopflos erfolgen. Geht man dann noch den Bund mit der richtigen Bindung ein, kann’s losgehen. Also: anschnallen und runterschwingen!


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© Michelle Hirnsberger

Schön & gesund

Ganz ladylike ins neue Jahr Ab 2022 startet Sabine Hörhager mit einem coolen Konzept durch. Doch zuvor heißt es schön langsam Abschied nehmen von Mrs. Sporty.

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abine Hörhager und Tochter Michaela präsentieren ab 2022 ein neues Damen-Sportstudio mit einem ganzheitlichen Konzept: Der Erfolgszirkel von Milon, ein Krafttausdauertraining und ein Mix aus Wellness, Sport, Spaß und Wohlfühloase mit einem eigenen Raum

für Pilates, Yoga, Vitalgymnastik, Rückentraining, Core, Step-Aerobic, Tanz, Power-Stunden und mentales Ausdrucksmalen. Auch ein Solarium und eine Lymphmassage zur Verbesserung des Hautbilds, für Abtransport von Wassereinlagerungen, bei Cellulitis, zur Rege-

neration oder bei Knieoperationen bzw. Verletzungen stehen zur Verfügung. Geschenktipp: Sportliche Kombiangebote, die man direkt im Studio erwerben kann. Ladylike Fitness • Brauweg 3 • 6380 St. Johann • Tel.: 05352 / 61 699 • info@ ladylike.fitness


Schön & gesund

Glasklare Rolle Ausleiten, reinigen, vitalisieren und sogar Falten glätten: Die uralte Heilmethode des Schröpfens hat als traditionelles Naturheilverfahren bis in die heutige Zeit eine wichtige Funktion für alternative Behandlungen inne. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock, Daniel Schöpf

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ereits vor über 3.000 Jahren wusste man in den verschiedensten Ländern der Welt um die vielfältigen Anwendungsbereiche des Schröp-

fens. Das reichte schon damals von der Ausleitung von Krankheiten bis zur Reinigung und Vitalisierung des Körpers. Dabei kamen Materialien wie Kuhhorn, 34

Bambus, Silber oder auch Porzellan zum Einsatz. „In der heutigen Zeit verwendet man doch eher Plastik, Glas oder Silikon“, so Dr. Daniel Schöpf. Als Experte auf


Schön & gesund

Das Schröpfen hat auch eine Bedeutung in der Kosmetik. DR. DANIEL SCHÖPF

diesem Gebiet erzählt er uns mehr über die uralte Therapie, die sehr selten auch ein wenig weh tun kann, aber meist Erleichterung bei Beschwerden bringt. UNSERE KITZBÜHELERIN: Wie lautet die Definition von Schröpfen? Dr. Daniel Schöpf: Unter Schröpfen versteht man eine Unterdruckbehandlung der Körperoberfläche durch Absaugen oder Erhitzen (mittels Feuer, bewirkt eine Luftreduktion) der im Hohlraum des Schröpfkopfes befindlichen Luft. Das Schröpfen wird der Traditionellen Chinesischen Medizin zugeordnet und zählt zu den Heilverfahren, die sich fast in allen Heilmittelkulturen der Welt entfaltet haben. Dr. Daniel Schöpf Beim Schröpfen werden glockenförmige Gläser mit einer kreisrunden Öffnung auf die Haut gesetzt. Welche unterschiedlichen Arten gibt es? Es gibt das trockene, das bewegte Schröpfen, auch Schröpfmassage genannt, und das blutige Schröpfen. Wann kommt welche Art zur Anwendung? Das blutige Schröp35

fen wird bei Situationen angewendet, bei denen etwas zu viel ist, zum Beispiel bei akuten Entzündungen, Bluthochdruck, Schwellungen. Beim blutigen Schröpfen öffnen kleine Nadelstiche die Haut, durch Unterdruck werden geringe Mengen Blut in den Schröpfkopf gesaugt. Das trockene Schröpfen wird zur Verbesserung der Durchblutung angewendet, um Körperstellen zu erwärmen. Dabei wird die Haut in das Schröpfglas gesaugt. Was möchte man mit dem Schröpfen erreichen? Der Lymphfluss wird angekurbelt, die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden angeregt, Schmerzen werden reduziert, die Beweglichkeit wird verbessert, das Gewebe wird entlastet. Bei welchen Beschwerden kann das Schröpfen Erleichterung bringen? Bei Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Nackenschmerzen, die auch in den Kopf ausstrahlen, Spannungskopfschmerzen, Atemwegserkrankungen, Regelbeschwerden, Problemen von Gelenken wie beispielsweise Schulter, Knie und ähnliches. Und das Schönste: Das Schröpfen hat auch eine kosmetische Wirkung. So werden dabei Hautfältchen geglättet, durch die Förderung der Durchblutung wird der Stoffwechsel angeregt, und die Hautstruktur verbessert sich. Wann sollte man das Schröpfen lieber nicht anwenden? Vom Schröpfen sollte man bei einer Blutererkrankung Abstand nehmen, wenn man blutverdünnende Medikamente einnimmt, zu Thrombosen neigt, an Blutarmut (Anämie) leidet, bei Schwangeren soll man am Rücken und Bauch nicht schröpfen, und auch bei schweren Herz- und Nierenerkrankungen wird das Schröpfen nicht angewendet. Welche Nebenwirkungen können beim Schröpfen auftreten? Ein Hämatom, also ein Bluterguss oder ein blauer Fleck sind ebenso häufig wie eine Schwellung oder eine Rötung. Selten können auch Schmerzen, Hautirritationen oder Kreislaufprobleme die Folge des Schröpfens sein.


Schön & gesund

Der richtige Dreh für einen

guten Spielraum

Der Erfinder des Spiels, Herbert Handler

Herbert Handler hat ein Bewegungsspiel geschaffen, das die persönliche Einzigartigkeit und die ideale Bewegung fördert, um im Einklang mit unserer wahren Natur zu sein. TEXT: Herbert Handler, Conny Pipal ❧ FOTOS: Herbert Handler

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ich „ideal“ zu bewegen ist heute eine schwierige Übung. Wie man es macht, ist es falsch, möchte man oftmals sagen. Dieser Unsicherheit liegt eine fehlgeleitete Entwicklung zugrunde, die Leistung und Geld in den Vordergrund stellt. „So ist es schon für Kinder nötig, sich Verhaltensregeln anzugewöhnen, die es ermöglichen, doch noch in seelischem Kontakt mit den für sie wichtigen Menschen im Leben zu bleiben“, so Herbert Handler. Für ihn war es nach einem persönlichen Schicksalsschlag im Jahr 2016 klar, dass er sich der Förderung des wahren Lebens verschreiben möchte. Bis zu diesem Zeitpunkt war er bereits international anerkannter Referent und Lehrer für kinesiologische Methoden. Was nun dazukam, war sein Interesse am Zusammenspiel zwischen körperlicher Bewegung und der menschlich-geistigen

Stärken beziehungsweise der Lebensaufgabe. Sein Wissen als sportwissenschaftlicher Trainer und Berater sowie die gemeinsamen Ideen mit Sonja Riedmann führten ihn zur „Balanceness-Methode“. Durch Bewegungsübungen, die den Zündfunken des eigenen Ideals entfachen, setzt das natürliche Zusammenspiel zwischen dem Naturell und der Natur in Gang. „Das führt dazu, dass der persönliche Enthusiasmus aktiv ist, um in Liebe zu wachsen und zu teilen, was man hat. Dies lässt Kinder neu ausgerichtet lernen und bringt Erwachsene in eine aufrichtige Verfassung, sodass sie aussenden, wer sie wirklich sind und was sie wirklich wollen“, erklärt Herbert Handler. Kurz gesagt, fördert das Spiel die Liebe und die Nächstenliebe. So bekommt man alles, was man in seinem einzigartigen Leben braucht.

Das Bewegungsspiel für den „Dreh im Leben“

BALANCENESS UND BALANCOOL „Mir ist wichtig, dass Menschen jeden Alters Freude daran haben, ihre ideale Bewegung mit Hilfe der bewegenden Momente, die eine Übung bietet, zu aktivieren. Das geschieht unmerklich und einfach.“ Die Bewegungsübungen fördern die dem Menschen innewohnende Schönheit und Besonderheit. Alle Übungen können in der Natur, im Büro oder zwischendurch gemacht werden.

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Das neue Bildungszentrum im Herzen von St. Johann in Tirol

Im Medicubus werden 2022 folgende Ausbildungen angeboten: • •

Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Medicubus am BKH St. Johann in Tirol hat 2019 erstmals ihre Türen geöffnet und in Kooperation mit der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am BKH Kufstein den Ausbildungsbetrieb gestartet. •

ENTG EL TL ICH E EI NS CHA LTUNG

© Claudia Egger, www.fotografin.tirol

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eit dem 1. Oktober 2021 führt die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Medicubus am BKH St. Johann in Tirol den Ausbildungsbetrieb eigenständig weiter. Den Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie Schülerinnen und Schülern wird geboten: • Hoch qualifizierte Ausbildungen im Pflegebereich in Theorie und Praxis • Unmittelbare Nähe zum BKH St. Johann in Tirol und zahlreiche Praxiseinsatzmöglichkeiten während der Ausbildung • Familiäres Umfeld und ansprechende Freizeitmöglichkeiten für naturverbundene und sportaffine Menschen • Zentrale und öffentlich leicht erreichbare Lage (wohnortnahe Ausbildung)

Das gesamte Team von Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in St. Johann in Tirol hat es sich zum Ziel gesetzt, auf Ebene des humanistischen Menschenbildes höchste Qualität in Theorie und Praxis an die Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu vermitteln. Als junger/moderner Ausbildungsstandort steht die Schule für • persönlichen Umgang mit Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern, • unverzichtbaren Bildungsstandort, • fundierte Ausbildung in den Pflegeberufen • hoch engagiertes und top qualifiziertes Lehr- und Fachpersonal • Flexibilität im Umgang mit Veränderungen • Zukunftsorientierung • Verantwortungsbewusstsein • Erfolg 37

Heimhilfe Start mit 17. Jänner 2022, Anmeldungen noch bis 20. Dezember 2021 möglich Pflegeassistenz º Vollzeit Start mit 4. April 2022, Anmeldeschluss 28. Februar 2022 Teilzeit Start mit 7. November º 2022, Anmeldeschluss 2. September 2022 Allg. Diplomierte Gesundheitsund Krankenpflege Start mit 3. Oktober 2022, Anmeldeschluss 29. April 2022

Medicubus – Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Johann i. T. Brauweg 13 A-6380 St Johann i. T. Tel.: +43 (0) 5352 / 60 68 781 E-Mail: gukps@khsj.at www.khsj.at www.medicubus.at


Schön & gesund

Von Frohmachern für Körper und Seele

Heilsames und Hilfreiches nach der Lehre der Klostermedizin der BenediktinerÄbtissin Hildegard von Bingen von Frauen, die das Wissen der Naturheilkundigen weitergeben. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ildegard von Bingen ist eine der größten und bedeutendsten Frauengestalten des Mittelalters. Sie war Benediktinerin, Klostergründerin, Äbtissin, Dichterin, Komponistin und Naturheilkundige. Neben Heilpflanzen und Kräutern spielten für sie auch Gewürze eine große Rolle. Dies und noch viel mehr steht auf einer Tafel im Hilde-

gard-Garten im Alpbachtal. Das Wissen um die wunderbare Welt dieser Weisheiten hat schon ganze Bücher zum Leben erweckt. Aus dieser Fülle haben uns die fleißigen Frauen des örtlichen Vereins einige wichtige Pflanzen, Kräuter und Rezepte verraten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

ZUTATEN 500 Gramm Dinkelfeinmehl 200 Gramm Butter 125 Gramm Roh-Rohrzucker gemahlen 100 Gramm Mandeln gemahlen 1 1/2 Esslöffel Gewürzpulver etwas Salz 2 Eier

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HildegardEnergiekekse

ZUBEREITUNG Die ganzen Zutaten zu einem feuchten Mürbteig verarbeiten. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank geben. Ausrollen, Kekse ausstechen und bei 180 Grad backen.

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Tirolerin


Tirol impft. Ein drittes Mal. Achtung: Auch wenn Sie gegen das Coronavirus geimpft sind, nimmt Ihr Impfschutz nach etwa vier bis sechs Monaten deutlich ab! Damit steigt die Gefahr, dass Sie am Coronavirus erkranken und Ihre Liebsten anstecken können. Mit einer dritten Impfdosis bleiben Sie weiterhin gut gegen das Coronavirus geschützt. In Tirol haben Sie ab sofort die Möglichkeit, sich auf eigenen Wunsch bereits ab vier Monaten nach Ihrer zweiten Dosis ein drittes Mal impfen zu lassen. Auch Erst- und Zweitimpfungen werden weiterhin durchgeführt.

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Aktuell stehen Ihnen viele zusätzliche Impfmöglichkeiten und Impftermine auf www.tirolimpft.at zur Verfügung.

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Bitte halten, Abstand n ske trage FFP2-Ma de und Hän ren. desinfizie

17.11.21 11:38


Schön & gesund

Gut fürs

Gehirn Hildegard von Bingens Ratschläge gegen Vergesslichkeit und Verkalkung. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

die Vergesslichkeit in ihm nimmt ab.“ Hildegard von Bingen DIPTAM Wird auch Aschwurz oder Brennender Busch genannt, gut gegen Steinbildung und Kalkablagerungen. Auf einem Brot essen und zusätzlich eine geringe Menge über jedes fertige Essen streuen.

GEKOCHTE MARONI Wenn das Gehirn trocken und leer ist. Die Schale frischer Maroni einschneiden (wie beim Braten) und in Wasser kochen. Man kann auch getrocknete Maroni über Nacht in Wasser einweichen und am nächsten Tag kochen. Nach jeder Mahlzeit ein paar Stück essen.

© Krainz

QUENDEL-GEDÄCHTNISKEKSE Wenn das Gehirn krank und leer ist,

aus einem Mürbteig mit ein wenig Quendel Kekse zubereiten und öfters essen.

E N TG E LT LI C HE E I N SC H ALTU NG

BRENNNESSEL-ÖL, DAS VERGESSLICHKEITSÖL Gegen Schlackenstoffe und Ablagerungen im Kopf. Zuerst auf das Herz, anschließend auf die Schläfen jeweils ein paar Tropfen einmassieren. „Wenn ein Mensch gegen seinen Willen vergesslich ist, der nehme Brennnessel und zerstoße sie bis zum Saftigwerden und setze dem eine mäßige Menge Olivenöl zu, und wenn er schlafen geht, soll er damit Brust und beide Schläfen einsalben. Er soll das oft machen, und

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Die beste Jahreszeit für eine AugenlaserOperation Egal ob Frühling , Sommer, Herbst oder Winter – jede Jahreszeit ist geeignet. Unser Tipp: Starten Sie mit klarer Sicht ins neue Jahr!

E N TG E LTLI C HE E I N SCH A LTU N G

© Krainz

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aben Sie sich bereits über eine Augenlaser-Operation informiert und sind sich aber nicht sicher, wann der beste Moment dafür ist? Während der heißen Monate empfinden viele Menschen Kontaktlinsen oder Brillen als besonders störend, beispielsweise beim Schwimmen oder anderen sportlichen Aktivitäten. Dennoch ist der Sommer vielleicht nicht der ideale Zeitpunkt, um eine Augenlaser-Operation durchführen zu lassen. Denn die Augen könnten in den ersten Tagen besonders lichtempfindlich sein. Hier kann strahlender und besonders greller Sonnenschein im Sommer als äußerst unangenehm empfunden werden. Dies erfordert eine besondere Vorsorge, beispielsweise im Sinne von Sonnenbrillen mit hohem UV-Schutz. Außerdem werden Räume oft klimatisiert oder die Luft ist durch die Hitze teils sehr trocken. Das kann zusätzlich zu einem Reizungsgefühl an den Augen führen. WINTER ALS ALTERNATIVE Beachtet man diese Faktoren, erscheint der Winter als gute Saison, um eine Augenlaser-Operation durchführen zu lassen. Die Sonne scheint nicht so häufig und kräftig, und der Badeurlaub ist vorbei, um nicht vom Schwimmen abgehalten zu werden. Dennoch sollten auch im Winter die frisch behandelten Augen vor

der trockenen Heizungsluft geschützt werden. FAZIT: IDEAL IN DER ÜBERGANGSZEIT Neben den extremen Jahreszeiten bieten sich noch die Übergangszeiten im Frühling und Herbst an. In diesen Monaten ist die Sonneneinstrahlung nicht ganz so kräftig. Eine Sonnenbrille schafft hier dennoch ausreichend Abhilfe. So können sich die Augen nach dem Eingriff gut erholen. Zusätzlich kann man die ersten Blüten oder die Farben des Herbstes dann erstmals in ihrer ganzen Pracht klar und ohne Sehhilfe erleben. Grundsätzlich kann eine Augenlaser-OP, sofern alle Vorgespräche positiv verlaufen sind, zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Welche Jahreszeit für Sie persönlich die geeignetste ist, bleibt Ihnen überlassen. Wir beraten Sie diesbezüglich gerne in unseren Ordinationen in Klagenfurt und Innsbruck und finden den geeigneten Termin für Sie. WISSENSWERTES RUND UM DIE AUGENLASERKORREKTUR Für eine Augenlaserkorrektur entscheiden sich Patienten in jüngeren bis mittleren Jahren. Dabei wird die Fehlsichtigkeit mithilfe einer Veränderung der Hornhautform korrigiert. Der Eingriff 41

erfolgt ambulant und bei vollem Bewusstsein mit einer lokalen Anästhesie. In nur wenigen Minuten korrigiert der Laser die Fehlsichtigkeit. Geeignet ist dies für weitsichtige und kurzsichtige Patienten, auch wenn diese eine Hornhautverkrümmung – einen Astigmatismus – haben. Welches Verfahren angewendet werden kann bzw. ob das Auge für eine Laseroperation geeignet ist, hängt von der Dicke der Hornhaut und weiteren individuellen Faktoren ab. Nach einer eingehenden Untersuchung wird für jeden Patienten die jeweils passenden Methode ausgewählt. Mehr Information: www.i-doctor.at Dr. med. Ivo Ďurkovič , MPH


Schön & gesund

Weinsam zum

Wohlgefühl Ein kraftvoller Traubensaft gehört bei Hildegard von Bingen zu manchem wohltuenden Rezept dazu. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ei Ärgernissen aller Art hat die Heilkundige einen promillenten Rat: Sogleich soll man einen gelöschten Wein zu sich nehmen, und schnell erführe man spürbar eine Erleichterung. Die feinen Rezepte von Hildegard von Bingen probieren wir auf alle Fälle, denn wir wollen dieses besondere Getränk auch ganz ohne Aufregung genießen. Natürlich gibt es auch einen guten Wein für unseren wichtigsten Muskel, denn Hand aufs Herz, wer möchte nicht den Kreislauf mit einem gesunden Tropfen in Schwung bringen. Sowohl der ge-

löschte Wein als auch der PetersilienHonig-Wein sind nicht nur in der kalten Jahreszeit wärmstens zu empfehlen.

warm trinken. Der gelöschte Wein hilft schon esslöffelweise und kann über den Tag verteilt getrunken werden.

DER GELÖSCHTE WEIN Er besänftigt das Gemüt, hilft bei Schlafstörungen aufgrund von Ärger, Wut und Zorn, bei jeglichem Suchtverhalten, bei Blutdruckproblemen und Kopfbrummen, bei Verstimmungen und Wetterfühligkeit. Es werden 100 Milliliter Wein (weiß oder rot) zum Kochen gebracht und 100 Milliliter kaltes Wasser dazugeben, sofort von der Herdplatte nehmen und

PETERSILIEN-HONIG-WEIN Er dient dem Herzen zur Stärkung von Herz und Kreislauf und hat zudem eine entwässernde Wirkung. Ein Liter Wein wird mit 8 bis 10 Stängel Petersilie und 2 Esslöffel Weinessig für circa 10 Minuten gekocht. Anschließend 3 Esslöffel Bienenhonig dazugeben und nochmals auf kleiner Stufe circa 5 Minuten köcheln lassen. Abseihen und abfüllen.

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ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Fine Textilverlag GmbH

Wohnen

Starke Familienbande Eine bunte Vielfalt, viele kreative Köpfe und jede Menge handwerkliches Geschick zeichnen das Traditionsunternehmen Wallner Raumausstattung in Brixen im Thale aus.

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or 40 Jahren wurde die Raumausstattung Wallner von Fritz Wallner gegründet. Alles nahm seinen Anfang in einem kleinen Geschäftsraum, doch schon bald wurde vergrößert und ein neues Betriebsgebäude im Gewerbegebiet Brixen eröffnet. Mittlerweile wirken

die Töchter Martina und Christine im Unternehmen mit. Das Handwerk Tapezierer und Dekorateur vereint alle Bereiche – vom Gestalten der Polsterungen und Vorhänge bis hin zu den Bodenbelägen und Sonnenschutzprodukten. Verlässlichkeit, Erfahrung, ausführliche

Kundenberatung und fachgerechte Ausführung wird in diesem meisterlichen Betrieb großgeschrieben. Wallner Raumausstattung GmbH • Brixentalerstr. 9, 6364 Brixen im Thale • Tel.: 05334 / 6080 • wallner@tirol.com • www.wallner-tirol.at


Wohnen

Wannenwonnen

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aucht man in die Chronik der Badewanne ein, findet man sich in der Gegenwart wieder. So hat man in früheren Zeiten, nachdem man das Baden in Bütten und Waschzubern hinter sich gelassen hat, Wannen mit Füßen mitten im Wohnraum benutzt. Soviel steht fest: Das, was heute stylischer Trend in Sachen Badezimmereinrichtung ist, war damals eine saubere Sache, die bevorzugt in der Küche oder im Waschraum ihren Platz hatte. Nun aber rudern wir nochmal kurz zurück: Wie war das? Bütten und Zuber

Sie hat sich auf ihre Rolle als Wohlfühlquelle im Laufe der Geschichte eingelassen, und dank ihrer reinigenden Wirkung schwappt die Begeisterung für die Wanne über auf die Badenden. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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zum Baden? Tatsächlich verwendete man diese hölzernen Gefäße im 14. Jahrhundert bis zum Wandel zur Wanne für Menschen ursprünglich zum Wäschewaschen. ÜBERQUELLENDER BADESPASS Doch man kann durchaus noch weiter hinten in die Wannen-Historie einsteigen. So plantschte man um 4500 vor Christi in Mesopotamien in tiefer gelegten Wannen aus Ton. Im alten Griechenland war die Sitzwanne in öffentlichen beheizten Badeanstalten


Wohnen

In früheren Zeiten diente ein Zuber im Zimmer als Badewanne. CONNY PIPAL

wärmstens zu empfehlen. Im antiken Rom traf man sich in den Badehäusern, die man durchaus als eine Art Therme bezeichnen kann, neben der Körperpflege vor allem zum Kommunizieren. Mit dem Untergang des Römischen Reiches war Ebbe im Badevergnügen. Die Welle

der Freizügigkeit, die in diesen Anlagen herrschte, stimmte mit der Sittenvorstellung der Kirche nicht überein. Im Mittelalter schwappte die Begeisterung für die Wannenfreuden wieder auf das Volk über. Doch man übertrieb es übermäßig mit Spiel, Speis, Trank und allerlei frivolen Freuden, und schließlich wurden die Badestätten geschlossen. SCHICK VERHÜBSCHT Erst zwei Jahrhunderte später, Mitte des 18. Jahrhunderts, öffnete man sich wieder dem Wunsch nach der Wonne in der Wanne. Wasch- und Badeanstalten ermöglichten die gemeinsame Körperhygiene, bevor im 19. Jahrhundert das Bedürfnis nach privatem Rückzug in

eigene Räume auftauchte, die als Vorgänger unserer Badezimmer galten. Diese Form des Badens ging seither nie mehr unter. Ganz im Gegenteil. In den 1830er-Jahren begann man die Wannen, ja sogar das ganze Bad, mit Glas, Mosaik und Farbe zu verhübschen, und rund 30 Jahre später verschönerten schickes Design und neue Materialien die Wände der Wannen. EINSEIFEN IN DER OASE Wieder zwei Jahrzehnte später entwarfen Inneneinrichter eigene Konzepte und Gestaltungsmöglichkeiten, um die Badewanne harmonisch in den Raum zu integrieren. Heute, in Zeiten der hochtechnisierten 45

Welt, ist diese nur mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein, und es ist gar nicht mehr möglich, dieses Teil aus dem Ganzen zu lösen. Man hat sich entspannt vom feucht fröhlichen Lifestyle-Stil des neuen Lebensraums einseifen lassen. Man sagt nicht mehr einfach nur Bad ... Es sind Wellnessoasen, die uns das Wunder Wasser inklusive Wohlfühlcharakter auf besondere Weise nahebringen. Und doch, ein kurzer Blick auf die reine Wanne sei abschließend erlaubt. Aus einem Guss zeigen sich die modernen Badewannen vollendet in Funktion und Formgebung und dienen nicht nur der vergnüglichen Schaumschlägerei, verfeinert mit duftenden Essenzen, sondern dienen auch als geschmackvoller Blickfang. Nun bleibt nur noch eines: die Wanne einlassen, hineingleiten und sich im Meer der Freude vom wärmenden Nass wohlig umhüllen lassen.


Wohnen

Ein festes Fundament für ein gutes Leben Verantwortungsvolles und nachhaltiges Bauen schafft Wohnräume im Jetzt für die Zukunft.

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TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Kilian Mandetzky, Martin Raffeiner

ohnraum zu schaffen, der sowohl den Menschen als auch der Umwelt dient, ist vielmehr als Fachwissen, Handwerk und Technik. Es ist eine Kunst, alles rund um das Bauen in Einklang mit einer wertschätzenden Haltung zur Natur zu bringen. Es braucht die Intuition, die Feinfühligkeit und die Weisheit des Baumeisters, Lebensräume zu schaffen, die das Schützenswerte, die Tradition, den Trend und die Landschaft miteinbeziehen. Mit der Erfahrung von zwei Jahrzehnten wirkt das Bau- und Planungsbüro Resch in Going mit Liebe zur Natur und zu den Menschen in einer der schönsten Gegenden unseres Landes.

UNSERE KITZBÜHELERIN: Es ist eine große Verantwortung, auf eine Weise zu planen und zu bauen, die unsere traditionellen Werte, die einzigartige Landschaft und die moderne Technik miteinbezieht. Wie können diese Anforderungen bei einem Projekt in Einklang gebracht werden? Sebastian Resch: Unter Voraussetzung der gesetzlichen Vorgaben und der Kundenwünsche wird das Haus auf das Grundstück angepasst. Durch jahrelange Erfahrung kann man Wünsche auch gut mit Moderne und Tradition, Technik und Umweltfreundlichkeit verbinden. Welche Punkte muss der Baumeister bei so einem Projekt beachten? Sebastian Resch: Die Lage und Größe sind natürlich immer der Ausgangspunkt. Es ist wichtig, Gemütlichkeit, Stimmung, Bewegungsabläufe und Gewohnheiten der Kundinnen und Kunden einfließen zu lassen. Durch die Hanglage ergeben sich immer wieder interessante Möglich-

keiten, das Haus nach vorne oder nach unten hin zu öffnen und gut in die Landschaft einzubetten. Wenn Sie für sich für den Rest Ihres Lebens ein neues Haus bauen würden, wie würde das ausschauen? In welcher Bauweise würde es errichtet werden? Erika Resch: Wir können uns alle mit unserem Baustil, den umgesetzten Materialien wie Altholz, Stein und Eiche bestens identifizieren und bauen gerne mit diesen Rohstoffen. Ein Dachstuhl, ein offener Kamin, offene Wohnräume geben viel Freiraum, binden die Natur mit ein und bringen viel Gemütlichkeit. 46

Wenn man durch die Kitzbüheler Alpen fährt, sieht man wunderschöne Bauernhöfe und Häuser mit traditionellen Dächern. Dazwischen sieht man auch immer häufiger moderne Bauten mit viel Glas und Flachdächern. Wie denken Sie darüber? Sebastian Resch: Die moderne Architektur hat auch ihre Vorteile, da diese großteils einfacher strukturiert sind. Ein Giebeldach ist natürlich eine größere Herausforderung für den Zimmermeister als ein Flachdach. Viel Glasflächen binden die Natur wunderbar ein, machen aber auch nach außen transparenter und benötigen mehr Beschattung,


Wohnen

Inneneinrichter – AED Planung, Alexander Hübner

und da ist es oft eine Herausforderung, eine Lösung zu finden, die optisch den Vorstellungen entspricht. Stellt die Klimakrise Ihre Branche vor besondere Herausforderungen? Auch hier sind wir alle gefordert, auf Alternativenergien, Materialien etc. einzugehen. Erika Resch: Gott sei Dank ist im Bausektor ein energietechnisches Umdenken erfolgt. Der Baustoff Holz ist ein sehr wichtiges Element und ist in Österreich auch ausreichend vorhanden. Nicht nur biologische Dämmungen wie Wolle und Holz kommen zur Verwendung, sondern auch die Form der Energiegewinnung mit Solar, Erdwärme etc. hat Priorität. Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es bei uns einen überdurchschnittlichen Landschafts- und Grundverbrauch. Sebastian Resch: Es ist ein schwieriges Thema, das sehr umstritten ist. Bei uns werden noch viele bestehende Gebäude

Holz bietet ein sehr gutes Raumklima und hat selbstregulierende Eigenschaften. SEBASTIAN RESCH

umgebaut beziehungsweise erneuert. Zum großen Flächenverbrauch gehört laut Statistik in Österreich aber auch das längste Straßennetz und die höchste Supermarktfläche pro Kopf dazu.

haus kann man in geringerer Bauzeit und mit weniger Kosten errichten. Durch das geringe Gewicht können auch viele Teile vorgefertigt und verschiedenste Baustile umgesetzt werden.

Das Bauen mit dem Naturmaterial Holz erfreut sich großer Beliebtheit. Was sind die wesentlichen Unterschiede zur Ziegelbauweise bzw. welche Vorteile hat Holz beim Bauen? Sebastian Resch: Holz bietet ein sehr gutes Raumklima und hat auch selbstregulierende Eigenschaften und dadurch geringere Heizkosten. Ein komplettes Holz-

Warum wünschen sich die Menschen gerade in dieser Zeit wieder ein naturnahes Wohnen an einem idyllischen Ort? Erika Resch: Gerade durch die Corona-Pandemie waren und sind die Familien wieder mehr zu Hause und versuchen, zumindest ihre Freizeit möglichst wertvoll und hochwertig zu verbringen.

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Wohnen

Wenn Fensterwissen gefragt ist: och nie war die Auswahl an Designvarianten, Materialien, aber auch technischen Möglichkeiten bei Fenstern und Türen so groß wie heute. Dementsprechend gut sollte man in der Planung seine Möglichkeiten abwägen. Das ist auch der Grund, warum sich Josko-Spezialist Alexander Fankhauser in der Planungsphase viel Zeit nimmt und alles ausführlich mit den Bauherren bespricht.

Fenster sind eine Anschaffung fürs Leben und darüber hinaus für die nächsten Generationen. Umso wichtiger ist es, sich auf einen kompetenten Partner verlassen zu können.

Nicht nur Ausführung, Farben, Materialien und Größen sind zu überlegen, sondern auch die Umsetzung mit angrenzenden Gewerken abzustimmen. Zudem gibt es Möglichkeiten, durch cleveres Mischen von Werkstoffen kräftig zu sparen. Wer beim Fensterkauf einen kompetenten und erfahrenen Rundum-Berater zur Seite hat, erspart sich nicht nur Geld und Zeit, sondern auch Nerven.

Alexander Fankhauser: „Noch nie gab es so viel Auswahl an Designs, Materialien und technischen Ausführungen wie heutzutage – gerne nehmen wir uns Zeit für ein persönliches Gespräch, bei dem alle Möglichkeiten aufgezeigt und die Vor- und Nachteile besprochen werden.“

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Ein Zuhause mit Persönlichkeit

Eingerichtet nach Ihren individuellen Wünschen. Inspiriert von den Ideen der Aufschnaiter-Innenarchitekt:innen. Geplant bis ins Detail. Ausgestattet mit stilvollem Möbeldesign, mit Ecken und Kanten. Maßgefertigt mit Tiroler Qualitätshandwerk. Willkommen bei Aufschnaiter!

Aufschnaiter GesmbH & Co KG Almdorf 5 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 409 info@aufschnaiter.com www.aufschnaiter.com

Schritt wahr werden lassen. Einer dieser kreativen Aufschnaiter-Köpfe ist Innenarchitektin Ing. Anna-Maria Weissbacher, die mit ihrem neuesten Projekt ein Raumwunder vollbrachte. Es geht um das kleine Reich von Familie Waltl: knapp 40 Quadratmeter – mit großer Wirkung. JEDER ZENTIMETER OPTIMAL GENUTZT Wahre Einrichtungskunst besteht darin, auch das kleinste Platzangebot mit größter Gemütlichkeit auszustatten. „Wo es auf jeden Zentimeter ankommt, ist durchdachte Planung mit kreativen Lösungswegen gefragt – wie bei dieser charmanten Garconniere, die alles vereint, was es zum Leben braucht“, erzählt Anna-Maria. Highlight im Wohnbereich ist die moderne Küche mit Theke und 50

Barhockern als kleines Zentrum der Geselligkeit. Und auch die gemütliche Sofaecke mit TV und Schreibtisch fügt sich harmonisch in die Architektur ein. OFFEN UND EINLADEND Mit klugen Design- und Detaillösungen bekommt hier jeder Wohnbereich für sich genug Platz. Alles wirkt offen, weitläufig, einladend und heimelig – kaum zu glauben, dass es nur 39 Quadratmeter sind. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem kleinen, feinen Zuhause. Anna-Maria hat uns von Anfang an super beraten und mit ihren Lösungsvorschlägen unsere Wünsche unglaublich treffsicher umgesetzt“, schwärmt das junge Paar. Gespannt auf mehr Räume mit Persönlichkeit? Viel Vergnügen: www.aufschnaiter.com

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er St. Johanner Komplettausstatter ist bekannt für seine durchdachten, lösungsorientierten Einrichtungskonzepte, die aus einem perfekten Zusammenspiel aller Beteiligten resultieren. Eine wichtige Schlüsselposition nehmen dabei die Innenarchitekt:innen ein, die gemeinsam mit den Kund:innen das persönliche Wunschzuhause planen, kreieren und Schritt für

ENTG E LTL ICHE E IN SCHAL TUNG

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Wohnen

Dieser Schutz

stellt alles in den Schatten

EN TGELTLI CHE E I N SC HAL TUN G

© Thomas Platzer

Die Firma E.Biasi ist Technologieführer bei Großflächenmarkisen, Wintergärten und Sitzplatzverglasungen. Das Südtiroler Paradeunternehmen sorgt für den perfekten Schutz vor Sonne, Wind und Wetter.

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ie Kernkompetenz des Südtiroler Spezialunternehmens: Planung, Herstellung und Montage von Großflächenmarkisen, Wintergärten und Sitzplatzverglasungen. Zu den Kunden der E.Biasi GmbH zählen vor allem Unter-

nehmen aus der Hotellerie und Gastronomie und anspruchsvolle Privatkunden. Das freundschaftliche und vertrauensvolle Verhältnis zur Kundschaft ist nun auch in der Corona-Krise von großem Wert. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden und sind dadurch über deren persönliche Lage gut informiert“, so Thomas Platzer, der E.Biasi-Geschäftsführer. „Glücklicherweise sind wir imstande, unsere Kunden bei der Anpassung an zukünftige Bedingungen zu unterstützen – nicht zuletzt, weil durch unsere Produkte Gastronomiebereiche

erweitert werden und dadurch zusätzlicher Raum geschaffen wird. Dies sorgt für einen umfassenden Wind- und Wetterschutz und den angestrebten Abstand zwischen den Gästen, ohne die Qualität der Bewirtung einzuschränken.“

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Wohnen

Des Stanglwirts neue Mitarbeiterresidenz

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ereits während der Kernbauzeit von 2016 bis 2019 sorgte das Gebäude direkt neben dem Stanglwirt-Areal für staunende Begeisterung. Das weitläufige wie großzügige Anwesen in freundlicher Vollholzbauweise, mit gemütlichen Freiflächen und einladendem Entrée, ist nicht etwa eine Erweiterung des Hotels, wie von vielen vermutet, sondern die neue Mitarbeiterresidenz des Stanglwirts. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner checkten bereits im Herbst 2019 in das energieeffiziente mit Erdwärme betriebene und mit regionaler Wertschöpfung erbaute Gebäude ein. Im Frühjahr 2021 wurden die letzten Arbeiten vollendet, nun präsentierte der Stanglwirt sie erstmals der Öffentlichkeit. RUNDUM ZUHAUSE Mit dem Komfort und der Ausstattung einer gehobenen Vier-Sterne-Superior-Hotelkategorie bietet das neue Stanglwirt-Mitarbeiter-Daheim insgesamt 154 liebevoll gestaltete Einheiten mit je 29 Quadratmetern – hochwertig ausgestattet mit eigener Küche, begehbarem Kleiderschrank, heimeliger Holzdecke, modernem Bad mit Regendusche, groß-

Ein Daheim mit hoher Wohn- und Lebensqualität wurde eröffnet. TEXT: Ricki Weiss ❧ FOTOS: Stanglwirt

zügigem Boxspring-Bett, Flatscreen-TV und WLAN, Balkon oder Garten. Ein herrlicher Ausblick – auf den Wilden Kaiser oder aufs Kitzbüheler Horn – lässt die Schönheit der umgebenden Natur auch in den Wohneinheiten wirken. SPORT UND SPASS Ein top ausgestattetes Fitnessstudio inklusive Panoramaverglasung zum Wilden Kaiser erfreut jene, die in der Freizeit Wohlbefinden und Gesundheit fördern möchten. Der mit viel Glasflächen hell gestaltete Seminarraum dient der „Stanglwirt Talenteschmiede“ und Weiterbil52

dungskursen, wird jedoch auch für Yoga, Meditation und Feierlichkeiten verwendet. Eine großzügige Tiefgarage für Autos und Fahrräder inklusive E-Ladestationen, modernste, mit einer App steuerbare Waschküchen, ein Sportplatz direkt nebenan und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten machen den Aufenthalt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohlfühlerlebnis mit hervorragender Wohn- und Lebensqualität. Nur wenige Minuten Gehweg vom Stanglwirt-Hotel entfernt, bietet die Mitarbeiterresidenz einen komfortablen, CO2-neutralen Arbeitsweg ohne Auto.


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FÜNF PLANER EINE VISION UNENDLICH VIELE MÖGLICHKEITEN Vom Konzept & der Gesamtgestaltung des Bauherrn Balthasar Hauser bis zur schlüsselfertigen Übergabe gebündelte Kompetenzen, unbürokratische Strukturen, kleine, kompetente Teams, Fl Flexibilität während der Projektphase, geballte Kompetenz für den Bauherrn! Ein

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und weil sie wissen, dass sie nur mit Kompetenz und Erfahrungen Qualität erreichen können. Von QHT-Betrieben können Kundinnen und Kunden Preise erwarten, die ehrlich sind. Billigstanbieter sind sie keine, wollen und können sie auch gar nicht sein. Qualität ist nicht geschenkt – aber sie überdauert viele Jahre und erweist sich am Ende oft günstiger als scheinbar billig Gekauftes. QHT-Betriebe liefern keine Möbelstücke, die so wenig kosten, dass nicht einmal das Material ordentlich abgedeckt ist, sie verlegen keine Fliesen, die sich bereits nach einigen Jahren von den Wänden lösen, sie reparieren keine Wasserleitungen, die kurze Zeit später zu Problemstellen werden. Sie setzen beste Materialien ein und bezahlen ihre Facharbeiter fair. Qualität, die ihren Namen verdient, lässt sich nur so herstellen. 54

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HT-Betriebe leisten regionale Wertschöpfung. QHT-Betriebe schaffen und sichern heimische Arbeitsplätze. QHT-Betriebe achten auf die Werkstoffe, die sie verwenden, und schauen genau darauf, woher diese kommen und wie man sie am besten weiterverarbeitet. Qualitäts-Handwerkerinnen und Handwerker Tirols reden nicht nur über Qualität und Nachhaltigkeit, sondern leben und arbeiten nach diesen Grundsätzen und unterscheiden sich damit von anderen – weil sie sich einem externen Qualitätsmanagement unterziehen, weil sie sich laufend weiterbilden

© Markus Mitterer/ Steinmetz Neumayr, Shuttertock, Franz Oss

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Wohnen

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© Markus Mitterer/ Steinmetz Neumayr, Shuttertock, Franz Oss

Edles Ambiente mit Stein A llem voran die Vorteile: Arbeitsplatten aus Stein sind leicht zu pflegen, temperaturbeständig und punkten mit Langlebigkeit. Zudem zeigt sich eine Arbeitsfläche aus diesem Naturprodukt mit einer unvergleichlichen Einzigartigkeit und unvergänglichen Schönheit. Als Gestaltungselement in offenen Wohnbereichen und Wohnküchen besticht Stein ebenso wie als Veredelung einer Arbeitsplatte der exklusiven Hausbar, des Schreibtischs oder des Verkaufspults. Geht es um eine hygienische Lösung für den Gastronomiebereich, ist eine Arbeitsplatte aus Stein die erste Wahl. Stein hat Stil und unterliegt keinen kurzlebigen Trends, sondern hat einen wertvollen Bestand und ist ein klares Bekenntnis zu natürlichen Strukturen und Farben für ein wohliges Wohngefühl. Ihr Steinmetz gestaltet individuelle Wohnraumausstattung aus Stein und bietet kompetente Beratung rund um die Wohnraumausstattung aus Naturstein. Jeder Mensch ist einzigartig, genau wie jeder Na-

turstein. Daher finden auch Sie Ihren ganz speziellen Stein, bei dem Maserung, Farbe und Stil einfach perfekt zu Ihrem Geschmack und Ihrer Einrichtung passt. Mit bereits 20 Jahren Erfahrung ist der Steinmetzbetrieb Neumayr aus Oberndorf in Tirol die erste Adresse was edle und innovative Steinarbeiten angeht. Kompetente Beratung und fachgerechte Ausführung – hier geht man mit Leidenschaft ans Werk.

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Wohnen Dieser einzigartige Werkstoff aus der Natur erzählt Geschichten! TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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eit Menschengedenken begleitet uns das Holz und dient uns treu in sämtlichen Lebensbereichen. Das war schon immer so. Seine Lebendigkeit schenkt uns Wärme, seine Schönheit verleiht unseren Lebensräumen sowohl im Innen als auch im Außen eine besondere Note. Holz ist weit mehr als nur ein Werkstoff, es ist ein unverzichtbares Stück Natur, mit dem wir in Beziehung stehen. Durch das Handwerk verändert es die Form, und schon in frühesten Zeiten erleichterte es uns so manchen Arbeitsschritt. Und schon immer konnten wir uns darauf verlassen, dass uns das Holz zum Meistern unseres Alltags hilfreich zur Seite steht. Holz sorgt dafür, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, dass der Ofen uns wärmt, dass wir unsere Zimmer mit gemütlichen Möbeln schmücken können. Die Liste könnte man unendlich fortsetzen. ARBEIT MIT HOLZ EINST UND HEUTE Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass Holz zum Menschen gehört und nicht wegzudenken ist. So standhaft uns das Holz von Anfang an begleitet, so sehr haben sich die Berufsbilder rund um diesen wunderbaren Rohstoff gewandelt. Besenbinder gibt es heute wohl nicht mehr, dafür aber Waldpädagoginnen und -pädagogen. Der Wagner hatte damals den Dreh raus, heute gibt es Holzwirtinnen und -wirte. Die Bogner in früheren Zeiten spitzten die Pfeile zu, heute trifft das Berufsbild des Holzmechanikers den Zeitgeist, Drechsler findet man nur mehr selten, und Tischlerinnen und Tischler hobeln heute meist mit einer modernen Maschine. Eines aber haben wohl alle Menschen, die aus Holz Einzigartiges schaffen, gemeinsam: Es ist die Leidenschaft für ein Produkt, das uns die Natur seit Anbeginn in Fülle zur Verfügung stellt.


Wohnen

Feinste Tischkultur Mit einem Pop-up-Store im Mesnerhaus zeigt Ma Maison die schönsten Seiten für eine besondere Tafelrunde.

EN TGELTLI CHE E I N SC HAL TUN G

© Hersteller, Mesnerhaus

Nobelmarke Erlesenes für Zuhause und Champagner von Joseph Perrier im Mesnerhaus Kitzbühel, Lebenbergweg 2, täglich von 11 bis 18 Uhr.

4.–16.1.2022

„Ma Maison – Haute Couture für Ihr Zuhause“ im Mesnerhaus Kitzbühel, Lebenbergweg 2 Täglich von 11 bis 18 Uhr

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aute Couture für Zuhause kommt nach Kitzbühel. Ma Maison kredenzt im Mesnerhaus einen ganz besonderen Leckerbissen: Mit einem Pop-up-Store präsentiert das edle Label exklusive Marken feinster Tisch- und Tafelkultur in traditionell-urigem Ambiente. Ma Maison steht für Porzellan und Geschirr, Gläser,

Bestecke und Silberwaren, Haushaltswaren, Weinzubehör, Vasen – jedes Produkt von höchster Qualität und in edlem Design. Zudem passend brilliert Ma Maison mit dem passenden Weinsortiment für jeden Anlass. Ausgewählte Weiß- und Rotweine und prickelnde Feinheiten im Salzburger Ofenloch. Vom 4. bis zum 16. Jänner 2022 zeigt die

Ma Maison im Ofenloch Rainbergstraße 5 • 5020 Salzburg Tel.: 0662 / 84 25 66 ofenloch@ma-maison.at

Luxuriöse Neubauwohnung mit Panoramablick in Reith bei Kitzbühel Reith bei Kitzbühel Wohn-/Nutzfläche ca. 349 m² 3 Schlafzimmer 3 Badezimmer 3 Tiefgaragenstellplätze Kaufpreis € 4.680.000,-

Dieses Neubauprojekt in Reith bei Kitzbühel, mit insgesamt vier Einheiten, besticht mit modernster Technik und hochwertiger Ausstattung in einem geschmackvollen Baustil. Die im Obergeschoss befindliche Wohnung verfügt eine über zwei Etagen verteilte Wohn-/Nutzfläche von ca. 349 m². Herzstück dieser Immobilie ist der offene Wohn-/Ess-/Kochbereich mit Zugang zum Balkon. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf das Kitzbüheler Horn und die umliegende Bergwelt. Über den Personenaufzug gelangen Sie in die untere Etage mit großzügigen Gartenanteil. Der in dieser Ebene befindliche Wellnessbereich mit Sauna verleiht ein besonderes Wohlfühlambiente.

TEAM Höfinger GmbH Untere Gänsbachgasse 7 | A-6370 Kitzbühel +43 (0) 5356 737 47 | info@hoefinger.tirol www.hoefinger.tirol


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Dank des Schmelzgussverfahrens bekamen die Spiegel einen neuen Schliff.

Spieglein, Spieglein TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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lle Blicke richten sich auf ihn oder sie. Das wiederum hat weniger mit ihm oder ihr als vielmehr mit dem Betrachter oder der Betrachterin zu tun. Schließlich zeigt er unser wahres Gesicht, ob frühmorgens nach dem Aufstehen

oder abends vor dem Ausgehen. Auch ein kurzes Hinsehen zwischendurch ist durchaus dienlich. Sitzt die Frisur noch perfekt? Ist die Kleidung noch an Ort und Stelle? Schmeichelt uns das Make-up noch oder ruft der blasse Teint nach et58

was Farbe? Vom Spiegel bekommt man ehrliche Antworten auf diese augenscheinlichen Fragen. Und doch, dieses gute Stück wird im Alltag schlichtweg als selbstverständlich gesehen, dabei ist es durchaus wert, näher hinzuschauen.

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Ob als Rahmen für ein Märchen oder für den glasklaren Durchblick – dieses schicke Möbelstück zeigt stets die Wahrheit.

© Metallidee

an der Wand


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ENTWURF | PLANUNG | AUSFÜHRUNG

Urig bis modern Die Firma Metallidee verleiht Gastronomiebetrieben mit ihren aufschiebbaren Dächern und Wänden eine einzigartige Atmosphäre.

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© Metallidee

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er Einkehrschwung gehört für viele zum perfekten Skitag dazu. Bei Wind und Schneefall verbringt man diesen gerne unter einem geschützten Dach, bei Schönwetter hingegen zieht es die meisten eher auf eine gemütliche Terrasse, um die Sonnenstrahlen einzufangen. An diesem Punkt stehen Hüttenwirt:innen oft vor einer Herausforderung, denn es sollten Plätze in ausreichendem Maße vorhanden sein, um möglichst alle Gästewünsche erfüllen zu können. Genau hier bietet die Firma Metallidee ideale Lösungen.

VIELSEITIG Die Spezialist:innen rund um Geschäftsführer Georg Gsenger wissen, worauf es ankommt. Vom Open-Air-Pavillon über winterfeste Markisenanlagen bis zu Open-Air-Sonderbauten bietet das Unternehmen ein breites Angebot. Das Herzstück stellt dabei die Öffnungstechnik dar. Per Knopfdruck können geschlossene Gasträume binnen Minuten in moderne Sonnenterrassen umgewandelt werden – ,,all in one“ sozusagen. Dadurch haben Gäste stets den idealen Sitzplatz, egal ob bei Schlechtwetter oder Sonnenschein.

Projekte 2020 Open-Air-Hütte/Sonderbau Bergrestaurant Lassida – Serfaus Schmuggleralm – Samnaun (CH) Café Laurens & Lena – Fieberbrunn Hotel Walliserstube – Damüls Markisenanlagen Hotel Hubertus – St. Johann i. Pongau Alpinlodge Sonnalm – Jochberg Berggasthof Munzen – Flachau Restaurant Zum Holzwurm – Flachau

Metallidee GmbH Wasserburg 2 • 5500 Bischofshofen Tel.: 06462 / 90 303 info@metallidee.at www.metallidee.at

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TAUSENDMAL SO SCHÖN Zuallererst denkt man natürlich an das Märchen, in dem der Spiegel das Schneewittchen zur tausendmal Schöneren kürt und damit die Schwiegermutter wütend an die Wand stellt. Oder wollen wir lieber dem Mythos Glauben schenken, dass der Spiegel in der griechischen Antike aus dem Rahmen gefallen ist? Eine Wasseroberfläche nämlich diente Narziss als Spiegelbild, in das er sich sogleich verliebte. Doch nicht nur der schöne Jüngling war fasziniert von der naturgetreuen Wiedergabe seines Antlitzes. Es war seit jeher so, dass die Menschen Mittel und Wege fanden, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Alte osmanische Gräber zeugen von einer Art Vulkangestein, das fein poliert den Zweck einer Spiegelung erfüllte. Einige tausend Jahre später war im Ägyptischen Reich dank blanken Metallplatten alles eitel Wonne. Im 14. Jahrhundert nahm die Sache dann Form an, indem man Glas rund blies, mit einer metallenen Folie auskleidete und rücklings eine Metallbeschichtung anbrachte. JAHRHUNDERTE LANG GESCHLIFFEN Lange Zeit danach, im 16. Jahrhundert, gelang den Römern nahe dem alten Venedig, auf der Insel Murano, der Durchbruch. Die ersten richtigen Spiegel zeigten ihr Gegenüber noch ein wenig verschwommen. Ob dies gut oder schlecht für den Hineinschauenden war, sei dahingestellt. Eines ist sicher: Schritt für Schritt bekamen die Spiegel von damals einen neuen Schliff, und schließlich gewann man ob des Schmelzgussverfahrens einen scharfen Durchblick. Die sichtbar erfolgreiche Methode brachte verschiedenste Modelle hervor, die sich als schicke Einrichtungsgegenstände etablierten und Zimmer und Kabinett zierten. Ob an der Wand, am Tisch oder gar eingelassen in ein Möbelstück gaben diese Anlass zur Eitelkeit, wo immer man in den Spiegel schaute.

VIEL RAUM FÜR DEN RAHMEN Längst ist das Wohnaccessoire in alle Lebensbereiche eingezogen. Nicht einfach nur in seiner ureigensten Funktion. Der Spiegel zeigt auch Größe, um einen Raum optisch auszudehnen. Über die Nützlichkeit hinaus mag ein passender Rahmen den Einrichtungsgegenstand als exklusiven Blickfang 60

positionieren. Ob aus Holz, Metall, Kunststoff, ja, sogar schon mit Loden und Filz lässt sich die Umrandung verhübschen. Dank der schicken Rahmenbedingungen für das multifunktionale Möbel sei die Frage wohl berechtigt: Spieglein, Spieglein an der Wand, welches von euch ist das schönste im Land?


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Das Shopping-Glück liegt so nah Neben Schneeflocken, Glühwein und gemütlichen Stunden vor dem Kamin hält der Winter auch in Sachen Shopping einiges in petto.

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© ofp Kommunikation

rendsetter aufgepasst! Das Kaufhaus Kitz Galleria ist der ideale Ort, um in der kalten Jahreszeit seinen Einkaufs- und Genussgelüsten nachzukommen. GROSSE VIELFALT UNTER EINEM DACH . Ob Streetstyle, elegante Abendrobe oder kuschelige „Warmhalter“ für gemütliche Stunden im Freien, Schuhe oder Accessoires – in Sachen Mode hat die KITZ GALLERIA für jeden Typ und Anlass das Richtige zu bieten. Trends aus aller Welt verteilen sich auf fünf Stockwerken in den schönen Designer-Shops und Stores bekannter Labels. Nach einer Einkaufstour im wohlig-warmen Kaufhaus ist

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man perfekt für die kalten Temperaturen ausgestattet. Die Palette reicht im wahrsten Sinne des Wortes von Kopf bis Fuß: Für den perfekten Haarschnitt steht den Gästen ein Qualitäts-Coiffeur zur Verfügung. WINTER-SHOPPING -WONDERLAND. Für die kulinarische Stärkung zwischendurch werden im Erdgeschoss Delikatessen aus der Region angeboten. Im obersten Stock können die Besucher zudem über den Dächern der Stadt relaxen, schlemmen und die Sonne genießen. Angesiedelt zwischen dem Stadtteil Gries mit zahlreichen Parkmöglichkeiten und der Kitzbüheler Fußgängerzone bietet das Kaufhaus eine bequeme und direkte Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen. 61

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Den Besten vertrauen ngel & Völkers Tirol besitzt mit seinem kompetenten Team ein unglaubliches Markt-Know-How – nicht nur im Bezirk Kitzbühel, sondern in der ganzen Alpenregion Tirol. Das Portfolio reicht dabei vom Gewöhnlichen bis zum Außergewöhnlichen. All jene, die ihre Immobilie zum besten Preis verkaufen möchten, sind bei Engel & Vökers Tirol an der richtigen Adresse. Auch jene Interessentinnen und Interessenten, die noch auf der Suche nach einer perfekten Immobilie für Weihnachten sind, werden bei dem renommierten Experten fündig. „In der Welt zu Hause – vor Ort bestens vernetzt“, lautet die Devise von Marktführer Engel & Völkers, der die passende Immobilie für seine Kundinnen und Kunden im Raum Kitzbühel und Umgebung findet. „Es herrscht derzeit eine un-

Denn die Kombination aus glaublich hohe NachfraWohnen und ortsunge nach Immobilien. gebundenem Arbeiten Seit der Pandemie inveermöglicht es einerseits, stieren die Menschen mehr Zeit mit der Faminoch lieber in GrundFlorian Hofer, stücke, Häuser und Geschäftsführer Engel & Völkers Tirol lie zu verbringen und Wohnungen“, bestäandererseits eine bleitigt auch Florian Hofer, Gebende, langfristige Investition zu schäftsführer von Engel & Völkers tätigen.“ Tirol. FAMILIENFREUNDLICH INVESTIEREN. „Noch nie in der 20-jährigen Geschichte von Engel & Völkers in Tirol war die Nachfrage nach Wohnimmobilien so stark wie in diesem Jahr“, stellt Hofer weiter fest. „Immer öfter beobachten wir bei unseren Kundinnen und Kunden Wunsch nach einer Veränderung des eigenen Lebensstils. 62

Engel & Völkers Tirol Vorderstadt 11 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 71 615, tirol@engelvoelkers.com www.engelvoelkers.com

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© Engel & Völkers

Der Immobilien-Marktführer Engel & Völkers in Kitzbühel, Kirchberg und St. Johann beweist seit 20 Jahren, dass er über eine hochwertige Auswahl an Immobilien verfügt und ein professioneller Immobilien-Dienstleister und Gesprächspartner für seine Kunden ist.


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© Engel & Völkers

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ie Spezialisten Weitz Wasserwelt machen es sich seit über 30 Jahren zur Aufgabe, jedem Teich und jedem Gewässer mit natürlich hergestellten Produkten zu helfen. Die Nummer eins des Hauses, ALGENKILLER Protect®, hilft

durch aktive, nicht toxische Mikroorganismen bei Schmier- und Fadenalgen und schützt die Oberfläche im Teich vor Korrosion. Als Pulvergranulat in einem Spezialgewebebeutel im Wasser eingesetzt, werden vorhandene Algen abgebaut und dank der langanhaltenden Freisetzung frischer Mikroorganismen wird die Algenneubildung verhindert. Aktive Hochleistungsmikroorganismen übernehmen bei den erfolgreichen Produkten wie zum Beispiel KOMBI-Schlammkiller, NM Bio Speed und Brilliant, der Wasseroptimierer für Schwimmteiche, die Aufgabe, abgestorbene organische Substanzen zu anorganischen Substanzen abzubauen und so 64

den biogenen Kreislauf aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wird der Sauerstoffgehalt reguliert und ein Übermaß verschiedener Schadstoffe im Teich nachhaltig abgebaut. Sie erreichen den kostenlosen Teichpflege-Beratungsservice der Weitz Wasserwelt unter Tel.: (+49) 6022 / 21 210 oder E-Mail: service@weitz-wasserwelt.de

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Es gibt viele Gewässer, die zum Verweilen und Schwimmen einladen. Neben dem beliebten Meer erfreuen sich Seen mit ihren ausgeprägten Uferlandschaften und Schwimmteiche (im Volksmund auch gern Biopool genannt) immer größerem Interesse.

© Hotel Mooshof Bodenmais/Fotograf Günter Standl

Schwimmteich – ein NaturWUNDER!


Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Jetzt schon an den Frühling denken, wir sind mit unseren Produkten 2022 gerne für Sie da!


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Leben

Der Mond und die Alpha-Omega-Formel Johanna Paungger-Poppe aus Walchsee lebt im Rhythmus mit dem Mond. Mit ihrem neuen Kochbuch lässt sie die Sonne in unseren Küchen scheinen.

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ohanna Paungger-Poppe und Thomas Poppe sind mit ihren Büchern zum Thema Einfluss der Mondrhythmen und zum Tiroler Zahlenrad einem Millionenpublikum bekannt. Seit über drei Jahrzehnten setzen sich die beiden unermüdlich für die Verbreitung ihres

Wissens ein. Johanna wuchs in einer Großfamilie auf einem Bauernhof in Walchsee auf. Ihr Großvater Josef Koller war weithin als Heilkundiger bekannt und wurde von vielen Menschen aus nah und fern aufgesucht, auch von der Ärzteschaft. Ein selbstverständlicher

Teil des Alltagslebens der Familie war eine spezielle Ernährungsweise, von der auch ihr neuestes Buch handelt: die Alpha-Omega-Formel. Sie spendet Fröhlichkeit und Lebenskraft, hält gesund, schmeckt köstlich und macht Lust aufs Kochen. Einfach gute Rezepte!


Leben

Ohne auf die Mondphasen zu schauen, mach ich gar nichts. BAUMWÄRTER STEFAN WÖRTER

Ein raues Klima im Pillerseetal

Die Wärter der Bäume Ihre Berufung wurzelt in der Hingabe zur Pflanzenwelt und fruchtet in einer reichen Ernte: Die Baumwärterinnen und Baumwärter vom Pillerseetal leben im Einklang mit der Natur. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Obst- und Gartenbauverein Pillerseetal/Sandra Neumayer

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Leben

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er Hechenbichler Toni und der Spiegel Franz seien die ersten Baumwärter gewesen, sagt Stefan Wörter, seines Zeichens Obmann des Obstund Gartenbauvereins Pillerseetal. Heute sitzt er mit dem Vereinskollegen Gidi Treffer zusammen, den jeder kennt, weil er sich mit seinen prämierten Schnäpsen einen Namen gemacht hat. Tochter Melanie darf sich sogar derzeit die jüngste staatlich geprüfte Schnapsbrennerin nennen. STARKER STAMM Jetzt aber zurück zur Wurzel der Geschichte. Was macht so ein Baumwärter eigentlich? Bei der Frage wird Stefan fast ein bissl philosophisch: „Die Liab’ muasst hob’n für die Natur“, sagt er mit weicher Stimme, bevor’s ans Eingemachte geht. Natürlich braucht es neben Herzblut auch ein gewisses Fachwissen und eine fundierte Ausbildung. Die Kurse dazu können Interessierte bei den Kreuzschwestern in Hall über den Tiroler Landesverband besuchen. Zwei Jahre lang dauert die Ausbildung in Praxis und Theorie. Lauscht man den Worten der beiden Männer, hört man gleich heraus: Das Aufgabenfeld eines Baumwärters ist weit verästelt. So muss er neben den Dingen wie dem Düngen die Schädlingsbekämpfung oder auch

das Nachbarschaftsrecht kennen, wie der Baumschnitt richtig vonstatten geht, wie man Obstbäume und beerentragende Sträucher ordentlich pflegt und wie man diese fachgerecht veredelt. „Anfangen tut alles bei der Auswahl der Sorte, dann braucht’s einen guten Standort“, sagt Gidi und zeigt hinaus auf die weitläufige Wiese vor seinem Haus. Dort haben, hübsch in Reih und Glied gepflanzt, große und kleine Bäumchen ihre Bestimmung gefunden. „Schau, da drüb’n steht a Eigensbacher Birn’, die find’st sonst nirgends, nur 20 Kilometer im Umkreis vom Pillerseetal. Die haben’s im Reigen der Alten Tiroler Obstsorten aufg’nommen“, so der Hausherr. Man sei sogar bestrebt, diese alte Art zu veredeln. Stefan lässt über diese Aussage kein Gras wachsen, er wächst lieber über sich hinaus, nimmt einen Ast und die Gartenschere, schnipselt gekonnt herum und zeigt eine Veredelung mit einem praktischen Beispiel vor. Dabei wird der Trieb vom alten Baum auf den jungen Baum aufgepfropft. „Da kann’s schon sein, dass es Bäume mit bis zu fünf verschiedenen Sorten drauf gibt“, erklärt Gidi. FEINGEFÜHL FÜRS RAUE KLIMA Während die beiden so plaudern, wird eines ganz klar: Ganz besonders wichtig,

ist neben der „Liab’“ und dem Wissen auch ein feines Gespür für die Eigenheiten der Natur. Danach richtet sich auch die Schnittzeit, die bei der Baumpflege so wichtig ist: „Der größte Fehler ist es, einen Baum nit zu schneid’n. Ein Baum muss regelmäßig ausg’lichtet werden. Eine alte Bauernregel sagt: ‚Durch eine Baumkrone muss man einen Hut durchschmeißen, ohne dass er hängenbleibt.‘ Es gibt verschiedene Schnittzeit’n. Da muss man einen Instinkt dafür hab’n. Klimamäßig ist das Pillerseetal rau mit vielen Niederschlägen. Da kann’s schon vorkommen, dass wir im März minus 15 Grad hab’n“, so Gidi. Die Baumwärter schauen aber nicht nur aufs Wetter, sondern auch auf den Mond. Stefan hat sogar einen Mondkalender beim Gartenhaus hängen: „ Ohne auf’n Mond zu schau’n, mach i gar nix. Die verschiedenen Phasen sind maßgeblich beim Schneid’n und fürs Wachstum.“ Apropos: Stefan wünscht sich, dass es mehr Nachwuchs bei den Baumwärterinnen und Baumwärtern gibt. Soviel Wertvolles und Wissenswertes könne man in der Ausbildung lernen, weiß er und erzählt, wie dies in der Praxis des Vereinslebens aussieht. So wird im Frühjahr ein Baumbesitzer, eine Baumbesitzerin ausgewählt, und zu ihm oder ihr kommen dann alle interessierten Leute und die Baumwärterinnen und Baumwärter, um dann in Gruppen die richtige Schnitttechnik zu lernen. Sieben aktive und drei beratende Baumwärterinnen und Baumwärter bilden zurzeit die Stammtruppe, die gut und gerne jedem Interessierten zur Seite steht. Der Verein Obst- und Gartenbauverein Pillerseetal kann in diesem Jahr allemal die Früchte seines fleißigen Wirkens ernten und sich beim 100-Jahre-Jubiläum ordentlich feiern lassen. Gidi Treffer, Hans Klammer (beratende Funktion, nicht mehr aktiv), Sladan Stankovic, Andreas Pletzenauer, Monika Schwaiger, Anton Hechenbichler (beratende Funktion, nicht mehr aktiv), Stefan Wörter und Günter Baumann. Nicht im Bild: Thomas Wörgetter und Juliana Wallner (beratende Funktion, nicht mehr aktiv)

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Leben

Ich geh’ immer aufs Ganze Florian Lechner ist 15 Jahre jung. Im Ski- und Radsport ist er schon ein alter Hase. Der Ausnahmesportler gilt in vielen Disziplin als außergewöhnliches Talent. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Florian Lechner

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ur einen Sprung von seinem Heimatort Hinterglemm entfernt findet Flo ein ideales Trainingsgebiet auf der Resterhöhe am Pass Thurn. Schon von klein auf, und zwar als kleiner Knirps von zwei Jahren, stand er bereits auf den Skiern. Drei Jahre später bretterte er auf dem Snowboard über die Piste, und als Sechsjähriger zeigte er bei Crosscountry-Wettkämpfen seine sportliche Größe. Wer Flo kennt, weiß: Das ist noch lange nicht alles. Stimmt, im Sommer steigt er nämlich auch noch meisterlich aufs Bike – für die Radunion St. Johann in Tirol, trainiert von Kurt Exenberger. Logisch, dass Patrick Unterberger von Intersport Patrick auf das junge Ausnahmetalent aufmerksam wurde und den aufgehenden Stern am Sportlerhimmel sponsert. Wie Florian mit seinem Multitalent umgeht und was er daraus machen will, darüber haben wir mit ihm geplaudert. UNSERE KITZBÜHELERIN: Downhill, Ski, Board: Wie kommt es, dass du derart viele unterschiedliche und teils auch gegensätzliche Sportarten betreibst? Florian Lechner: Naja, das is gar nicht so schwer. Mein Großvater ist Extrembergsteiger, meine Mama Sportlehrerin und

Der sportliche Mix macht’s.

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Leben

Florian beim Future-BikeFestival 2021 der Radunion St. Johann in Tirol

mein Dad staatlich geprüfter Ski- und Snowboardlehrer. Berg- und Wintersport begleiten mich schon von Beginn an. Wie bist du zum Biken gekommen? Das war Zufall. Mein Trainer empfahl mir, doch im Sommer etwas Konditionstraining zu absolvieren. Das war recht fad, also beschloss ich, das mit einer kleinen Challenge zu verbinden und Mountainbike-Crosscountry-Rennen zu fahren. Ich suchte mir einen Verein und fand mein Zuhause bei der Radunion St. Johann. Von Rennen zu Rennen verbesserte sich die Performance: Platz zwei in der Gesamtwertung in der U13, Platz vier in der Gesamtwertung U15, und seit Januar bin ich im erweiterten U17-Bundeskader des österreichischen Radsportverbands. Zurück zum Wintersport. In Aspen bist du in der Halfpipe gefahren? Ja, das stimmt, Freestyle war immer schon mein Ding, die Akrobatik, die Bewegung in der Luft, die Herausforderung, zehn, elf Meter über dem Boden. Tricks in den Himmel zu zaubern, ja, das hat mich immer fasziniert. Fasziniert sein ist ja das eine, aber dann gleich eine WM-Teilnahme mit gerade mal 15 Jahren vergangenen Winter: Wie ist das zustande gekommen? Die ganze Familie schaut immer alle Wintersportevents im Fernsehen oder bei Redbull, vom Downhill in Kitzbühel über Schladming bis zum Snowboard-Halfpipe-Weltcup in Laax oder die Downhill- und Crosscountry-Weltcups in Leogang. Und an einem dieser Wettkämpfe in Sotschi flog da ein junger Japaner mit gerade mal 16 Jahren zur Silbermedaille. Da war klar, das muss ich auch können.

Warst du schon mal verletzt? Ja, Verletzungen gab’s schon viele: Ski Alpin: Unterschenkel, Board: Ellbogen und Handgelenk, Downhill MTB: Ellbogen, also viermal Gips. Verletzungen gehören leider auch zum Alltag, wenn du professionell Sport betreibst. Irgendwo zwickt’s regelmäßig. Du hast ja schon extrem früh, mit fünf Jahren, angefangen, an Wettbewerben teilzunehmen – Skifahren und Biken –, und jetzt steigst du wieder ins MTB-Downhill-Geschäft ein. Geht es für dich nicht ohne Wettkampf? Wie wichtig ist das Gewinnen für dich? Ich will immer alles geben und gehe immer aufs Ganze, deswegen auch mein Spitzname „Killer“. Alle anderen Eltern haben im Zielraum bei jedem der Slalomrennen gesagt: ‚So lang da Lechna nid im Zui is, is da Sieg no nid vergebn’. Ich weiß nicht, wie oft ich als Letzter im Starthaus stand, es musste der Sieg her. Meine Pokalgalerie ist schon ganz schön imposant, jetzt fehlen halt noch die großen Trophäen. Wo bleibt der Bua Flo bei all der Action? Bei den Herausforderungen habe ich mich immer auf eine Sache fokussiert. Ich stell’ im Frühjahr mein Board in die Ecke, und im Juni weiß ich gar nicht mehr, dass ich mal Snowboarder war. Ich brauch’ auch mal die Zeit loszulassen, und vielleicht hält grad das den Spaßfaktor so hoch. Wie organisierst du dein Training bei so vielen Disziplinen? Das ist eine meiner größten Herausforderungen im Moment. Es ist grad mal etwas über ein Jahr her, als ich inmitten der Pandemie die vielleicht schwerste Entscheidung meiner sportlichen Karri71

ere zu treffen hatte. Ski Alpin und Freestyle gleichzeitig wäre zwar mein Ding gewesen, aber das ist nicht machbar, es widersprechen sich zudem die Trainingsinhalte der beiden Disziplinen zu stark. Nun kämpfe ich ein Jahr später wieder mit demselben Thema: Bike oder Board? Sommer- oder Wintersport? Das einzige was die beiden Disziplinen eint, ist die Dominanz unserer eidgenössischen Nachbarn, die sowohl in Crosscountry als auch im Halfpipesport eine eigene Liga darstellen. In beiden Sportarten finden also auch die topbesetzten Wettkämpfe in der Schweiz statt. Es ist wahrscheinlich schwierig, sich vorzustellen, wenn die Grundsatzentscheidung nicht steht, aber gibt es dennoch eine Vorstellung, wo du dich in der Zukunft siehst? Der Plan beim MTB-Crosscountry-Sport ist sicherlich die Teilnahme an einer WM, bei Downhill-MTB ist das Ziel dasselbe, da stehe ich ja auch in etwa am selben Startpunkt. Snowboard ist sicher etwas anders. Meine erste WM hab ich schon hinter mir. Das heißt, hier gilt es, eine gute Figur in der Olympiaqualifikation zu machen diesen Winter, und dann Vollgas Richtung Olympia 2026 in Italien. Da könnte ich ja dann mit dem Fahrrad anreisen, um meine Bike-Skills wieder etwas aufzufrischen. Florian wil am Board hoch hinaus.


Leben

Film ab

Geschichten eines (Arbeits-)Lebens jekten gehörten Vorstellungsvideos der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erinnert sich Knapp. „Mir war dann schnell klar, dass ich auf jeden Fall etwas mit unseren langjährigen Kolleginnen und Kollegen machen wollte. Ein wertschätzender Rückblick auf gemeinsame Zeiten.“ Der Vorstand war sofort begeistert von Knapps Idee, und das erste Pensionsvideo war schon bald produziert: der Start einer tollen Erfolgsgeschichte. BESONDERE UNIKATE. Lange filmt und schneidet Knapp die Pensionsvideos selbst. Seit Kurzem ist ein professioneller Filmer an ihrer Seite. 26 Videos sind in den letzten zehn Jahren entstanden. Jedes einzelne davon ein Unikat. „Jeder Dreh ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich lerne neue Seiten der Kolleginnen und Kollegen kennen und bin oft sehr berührt, wie sie auf ihre Zeit im Unternehmen blicken. Schön ist auch, wie wertschätzend Führungskräfte und Teamkolleginnen und -kollegen über die gemeinsamen Jahre sprechen“, 72

Geschichtsträchtig. Hans Dresch ist acht Jahre alt, als er zum ersten Mal auf der Bühne des Passionsspielhauses steht.

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er nach jahrzehntelanger Berufstätigkeit in Pension geht, steht dem oft mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ein langes Arbeitsleben, geprägt von zahlreichen besonderen Momenten, geht zu Ende und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Auch für die Kolleginnen und Kollegen ist der Ruhestand einer Kollegin oder eines Kollegen ein großes Ereignis. Für alle geht eine gemeinsame Zeit zu Ende. Damit diese Zeit in Erinnerung bleibt, hat sich die Tiroler Versicherung etwas Besonderes für ihre Pensionistinnen und Pensionisten überlegt: Sie werden mit einem ganz persönlichen Video verabschiedet. NEUE IDEEN. Die Idee zu diesen einzigartigen Videos, in denen die Pensionistinnen und Pensionsten sowie ihre Weggefährtinnen und -gefährten auf die gemeinsamen Erlebnisse zurückblicken, hatte Verena Knapp. Die Vertriebsmarketerin war Teil des firmeninternen Videoteams, das vor zehn Jahren das Filmhandwerk von der Pike auf lernte. „Zu den ersten Pro-


Leben Wir haben das Team der Tiroler Versicherung beim Dreh zu einem ganz besonderen Filmprojekt begleitet. TEXT: Tjara-Marie Boine ❧ FOTOS: Simon Rainer

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erzählt Knapp. „Alle diese Menschen sind Teil der Unternehmensgeschichte und haben die Tiroler Versicherung zu dem gemacht, was sie heute ist.“ Die TIROLERIN war vor Kurzem bei einem Dreh im Tiroler Unterland dabei. BEGINN FILMDREH. Angekommen im Kufsteiner Kundenbüro, erwartet uns Versicherungsexperte Hans Dresch gut gelaunt mit einem breiten Lächeln. Seit 26 Jahren ist der gebürtige Erler mit Begeisterung als Kundenberater der Tiroler Versicherung unterwegs. Im Februar 2022 geht er in Pension. Nach Schnittbildern mit seinem Sohn und Teamkollegen Simon und Interviews mit langjährigen Kolleginnen und Kollegen geht es weiter nach Erl. ERSTER STOPP. Als Erstes besuchen wir das Haus, in dem Dresch aufgewachsen ist. Im Gasthaus „Beim Dresch“, das heute seine Schwester führt, werden wir mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Souverän erzählt

der bühnenerfahrene Dresch im Interview über seine Zeit bei der Tiroler Versicherung. Der 61-Jährige verlässt die Firma mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Mir hat am besten gefallen, dass alles so familiär ist.“ Wie wichtig ihm die Tiroler Versicherung ist, zeigt sich auch daran, dass inzwischen sowohl sein Sohn als auch seine Tochter beim Unternehmen arbeiten. PRIVATE LEIDENSCHAFT. Nun geht es weiter ins Passionsspielhaus, bei dem Dresch privat seit 20 Jahren mitwirkt. Ganz in Weiß sticht es aus der farbenfrohen Herbstkulisse hervor. Hier hat Dresch viel Zeit verbracht. Seine ganze Familie nimmt an den traditionellen Passionsspielen teil. Ein guter Grund also, den Versicherungsfachmann dort zu filmen und Erinnerungen festzuhalten. Bei den Außenaufnahmen kommt sogar eine Drohne zum Einsatz. BEIM KUNDEN. Zum Schluss statten wir noch einem Kunden von Dresch einen kurzen Besuch ab. Der Landwirt erwartet uns bereits freudig auf seinem Hof. In der nächsten Szene steht ein Beratungsgespräch mit anschließender Hof- und Risikobesichtigung im Fokus. Zwischen kleinen Kälbern und großen Milchkühen unterhalten sich die beiden und lachen über gemeinsam Erlebtes. Dresch freut es, dass über die Jahre aus Geschäftsbeziehungen oft ein sehr freundschaftliches Miteinander entstanden ist. ERFOLGREICHER TAG. Am Ende des Tages ist alles im Kasten, und das Filmteam sowie der Hauptdarsteller sind zufrieden. Nun geht es ans Schneiden, Sammeln von Fotos und Produzieren des Videos. Beim nächsten großen Firmenfest wird das fertige Video allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert und Hans Dresch feierlich überreicht. Berührende Momente und Gänsehaut-Feeling sind garantiert. Augenblicke, die auch Verena Knapp jedes Mal wieder sehr berühren. 73

Mit Leidenschaft Kundenberater. Hans Dresch ist für die Gebiete Erl, Niederndorf, Niederndorferberg, Rettenschöss und Walchsee zuständig.


Leben Diese sanften Wege zum gesunden Schlafrhythmus sollen uns ermuntern, uns auf die Schätze der Natur zu besinnen. Sie lassen uns traumhaft schön schlummern und frisch und freudig erwachen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock, Staffner

Weckruf der Natur für einen guten Schlaf H

errlich, wenn man morgens frisch und munter aufwacht, sich reckt und streckt und sich fit und ausgeschlafen fühlt. Was aber, wenn wir nicht gut schlafen können? Wir fühlen uns müde, abgeschlagen, und unser Leistungsvermögen ist beeinträchtigt. Brigitte Staffner ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Kräuterfachberaterin und Buchautorin. Die St. Johannerin weiß um die Wichtigkeit

Brigitte Staffner verwirklicht den Traum von einem gesunden Schlaf.

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eines gesunden Schlafs und hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt: „Der Schlaf ist ein aktiver Erholungsvorgang und ein rhythmisch wiederkehrender Vorgang. Unser Gehirn schläft nicht, sondern es ist höchst aktiv. Praktisch ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Heute weiß man, dass ein ungestörter Schlaf-Wach-Rhythmus für die seelische und körperliche Gesundheit enorm wichtig ist.


Kaderschmiede mit umfassendem Spektrum: Anmeldung noch möglich.

Die Austria Tanz Akademie als professionelle Ausbildungsstätte mit einem breiten Angebot für verschiedene Leistungsklassen Breites Ausbildungsspektrum in den Fächern Ballett, Jazz, Modern, Hip-Hop und Zeitgenössisch. Wir bieten: • Basisausbildung mit reduzierter Stundenzahl

Hochwertige Tanzausbildung

ereits im zehnten Jahr bildet die Austria Tanz Akademie Tanzbegeisterte aus ganz Österreich in den Fächern Ballett, Jazz, Modern, Hip Hop und Zeitgenössisch aus und ebnete mit ihrer hochwertigen Tanzausbildung bereits so manche Erfolge für vielversprechende ATA-Absolventinnen und -Absolventen. An der Kaderschmiede in St. Johann in Tirol wird in Kooperation mit Schulen am Standort ein umfassendes Ausbildungsspektrum in Abstimmung zum Schulunterricht angeboten. Unabhängig vom Besuch der Schule öffnet sich die Tanz Akademie für alle jungen Talente von zwölf bis 21 Jahren regional, national und auch international mit einem flexiblen Angebot. Auch

Professionelle Vollausbildung

Tanzbegeisterte im Alter von 12 bis 21 Jahre sind herzlich willkommen

Kooperationen mit verschiedenen Schulen vor Ort – BORG, Tourismusschule und HAK/HASCH

Teilzeitstudentinnen und -studenten wird die Tanzausbildung durch das flexible Unterrichtsangebot von Montag bis Freitag bis in die frühen Abendstunden und teils auch am Samstag ermöglicht. Alle Interessierten können sich auch noch für das laufende Schuljahr 2021/22 anmelden.

Austria Tanz Akademie Mag. Bettina Huber Tel.: 0664 / 53 06 566 info@austria-tanz-akademie.at www.austria-tanz-akademie.at

Aufnahme für das Schuljahr 2022/23

Dance Alps Easter Special mit Startänzern Drei-Tage-Workshop vom 9. bis 11. April 2022 mit einzigartigen Stars der internationalen Tanzszene: Beim Easter Special präsentieren Alexey Mandrikov, Ballettmeister und Choreograf vom Bolschoi Ballett, Robin Nimanong, Tänzer der berühmten Batsheva Company, und William Briscoe, Tänzer und Choreograf bei Alvin Ailey in New York ein Unterrichtsprogramm auf höchstem Niveau.

Auch für das Sommer-Semester 2022 noch möglich

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Aufnahmeprüfung/ Eignungsfeststellung Wir bieten individuelle Aufnahmetermine nach Vereinbarung. Im Frühjahr bieten wir an ein bis zwei Freitagen unsere Schnuppertage mit einem Blick hinter die Kulissen. Termine werden noch bekannt gegeben. Termin für einen Tag der offenen Tür derzeit offen.

Anmeldung und Anfragen: Austria Tanz Akademie info@austria-tanz-akademie.at www.austria-tanz-akademie.at


Leben BERGAMOTTE Wird der Schlaf häufig gestört, dann hat dies schon beim gesunden Menschen zur Folge, dass er unkonzentriert arbeitet, gereizt reagiert und schlecht gelaunt ist. Schlafentzug kann sogar bis zum Tode führen. Der Körper hat nur eine begrenzte Energiereserve, die durch den Schlaf geschützt wird. Die Körpervorgänge wie Atmung und Puls verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt, und auch die Körpertemperatur fällt um einige Zehntel Grad ab. Das Nervensystem ist vermindert erregbar. Diese ‚zeitweilige Bewusstlosigkeit‘, als die der Schlaf auch angesehen werden kann, braucht der Körper als Erholungs- und Aufbauphase. Zwar können wir ihm gelegentlich einige Stunden ‚stehlen‘, aber über einen längeren Zeitraum geht das nicht. Die Folgen wären mehr oder weniger starke Beeinträchtigungen bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen, sozialen und psychischen Problemen“, so die Expertin. Es gibt keine Faustregel dafür, wie viel Schlaf der Mensch braucht, um sich morgens erholt und leistungsfähig zu fühlen. Das Schlafbedürfnis ist individuell sehr verschieden und außerdem abhängig vom Lebensalter, der aktuellen Beanspruchung und der Einstellung zum Schlaf. Das Bedürfnis zu schlafen oder ruhen tritt nicht nur nachts auf, sondern auch tagsüber in kürzeren Abständen. GUTE NACHT! In Seminaren gibt Brigitte Staffner das wertvolle Wissen rund um das Schlafen weiter. Uns hat sie einige ihrer traumhaften Ratschläge verraten. Neben einer achtsamen Schlafhygiene empfiehlt sie für einen sanften Weg zum erholsamen Schlaf die Verwendung von bestimmten Kräutern. Neben den wohltuenden Wickeln und Kompressen und den bekannten Helferlein aus der Natur wie Baldrian, Lavendel und Melisse beruhigen auch Rosenholz, Zedernholz, Bergamotte und Jasmin.

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sebenen zu berühren vermag.

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in schwierigen Situationen und hilft uns, mutig neue Wege zu gehen. Es stärkt Kraft und Selbstvertrauen.

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verwandt. Durch Wasserdampfdestillation

Ängsten

wird es aus den zerkleinerten Holzspänen das ätherische Rosenholz-Öl gewonnen. Es ist farblos und durftet süß-holzig, lilienartig.


Leben

Carlo Chiavistrelli lud sein Team zur spontanen Party ein.

20-Jahre-Jubiläum mit Überraschungsparty gefeiert

© Florian Mitterer

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Überraschung zum 20. Geburtstag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

0 Jahre Hanel Ingenieure – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Firmenchef Carlo Chiavistrelli lud seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Überraschungsparty in die Alte Gerberei ein. Feste muss man feiern, wie sie fallen, so die Devise von Carlo Chiavistrelli. Er organisierte eine spontane Party zum 20-Jahre-Jubiläum seiner Firma „DI Carlo Chiavistrelli GmbH – HANEL Ingenieure“. Die Alte Gerberei in St. Johann ließ er ganz geheim in eine Partyzone umwandeln. Soviel sei verraten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten erst in der Früh per Video die Einladung. Wie genial!

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Lehre als Fundament Engagierte Lehrlinge leisten einen großen Beitrag für den Erfolg eines Unternehmens. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ls Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft hat die Lehre einen wichtigen Stellenwert. Immer mehr Betriebe erkennen, dass die Lehrlingsausbildung eine gute Investition in die Zukunft ist und einen Wettbewerbsvorsprung bedeutet. Lehrlinge bieten wunderbare Möglichkeiten für ein Unternehmen. Auf diese Weise werden Talente nicht nur

gefunden, sondern auch gefördert. Gut ausgebildete Lehrlinge bringen Ideenreichtum in ein Unternehmen, und dies wiederum lässt die Begeisterung für die vielfältigen Aufgabengebiete aufblühen. Die jungen Menschen werden gezielt auf die Arbeit geschult, die für den Betrieb wichtig ist. So leisten Lehrlinge einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Zufriedene

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geber mit einer Unternehmensbeschreibung, den Mitarbeiterbenefits, einer Bildergalerie und einer OpenStreet-Map, das Logo und die Kontaktdaten werden ebenso gut sichtbar positioniert wie die Social-Media-Links des Unternehmens. Mit dieser digitalen Form der Stellenausschreibung auf der Jobbörse und auf Social Media wird ein Unternehmen für potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar. Und natürlich ist die Marktschatz-Jobbörse für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Beginn einer vielversprechenden Karriere. Damit sich findet, wer zusammengehört, um gemeinsam einen erfolgreichen Weg zu beschreiten.

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Genuss

Höchster Genuss für alle Rocksters Es ist diese besondere Würze an Kreativität, Qualität und Gastfreundschaft, die in der Rockbar allen schmeckt.

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as Wichtigste gleich zu Beginn: Egal, in welche Richtung sich das Leben wendet, das treue Team rund um die Rockbar serviert stets die richtigen Zutaten, um für „ihre Rocksters“ da zu sein. Und auch wenn es vor den vergangenen eineinhalb Jahren ruhigere Zeiten

gab, im beliebten Genussparadies kehrte niemals Stillstand ein. So wurde der Rockbar eine Portion Feinschliff verliehen – hier überrascht ein geschmackvolles neues Speisekartenlayout, dort erblickt man das Logo mit neuer Würze. Garniert mit jeder Menge Kreativität darf

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Genuss

E

rdbeeren sind für mi’ im Winter koa guats Obst, weil des ins Frühjahr g’hört“, sagt Rosemarie Sathrum Gasteiger. Das und noch vieles mehr rund ums Essen hat sie von ihren Vorfahren gelernt und vorgelebt bekommen. So lebt sie selbst und gibt das Wissen weiter. Ihr Hof steht am Hahnenkamm, und alles, was die Familie braucht, baut sie selbst an. „Es heißt ja nit umsonst saisonales Obst und Gmias’, das kommt ja nit von ungefähr.“ Die Zutaten holt sie sich im Frühling aus dem Wald und von der Wiese. Da ist alles frisch. Und da sind die Inhaltsstoffe gut: „Unser Hos’ frisst ab September koan Zigori mehr, weil er dann bitter schmeckt“, so Rosemarie und erklärt, dass natürlich für alles, was man für ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur braucht, ein Kraut gewachsen ist. Apropos, Kraut und Kohl gehören zu den wichtigsten Wintergemüsesorten. „Weil da ganz viel Vitamin C drinnen is“, weiß sie und legt ein Schäufelchen Weisheit nach: Wie bei allem solle man auch das in Maßen genießen und nicht übertreiben.

WACHOLDER FÜR DEN MAGEN Lauscht man ihren mit altem Wissen gewürzten Worten, läuft einem schier gar das Wasser im Mund zusammen. Ein jedes ihrer Rezepte, die sie nicht niedergeschrieben, sondern lieber über den Daumen „gedraht“ aus dem Ärmel schüttelt, schmecken vor allem jenen, die das Einfache schätzen. Für Rosemarie könnte es gar nicht anders sein, als im Einklang mit der Natur zu leben. Jede Jahreszeit bringt ihre Nahrungsmittel hervor, die unserer Gesundheit dienen. „Wenn’s dann hie und da doch einmal so ist, dass man über die Stränge g’schlagen hat, gibt’s allemal natürliche Mittelchen, damit’s einem nicht auf den Magen schlagt“, so Rosemarie. Das weiß sie von ihrer Großmutter, die nie krank war, zwei Kriege miterlebt hat und im hohen Alter mit einem glücklichen Lächeln aus dem Leben geschieden ist: „ Mei Oma hat immer g’sagt, iss zwei Wacholderbeeren in der Woch’, das entlastet den Magen, aber nit mehr, sonst geht’s auf die Leber. Sie hat immer guat g’essen und ’trunken, auch Kaffee und Kuchen.

„Am liabsten um den Daumen gedraht“ Die Bäuerin vom Hocheggerhof am Hahnenkamm lebt im Einklang mit den Jahreszeiten, liebt saisonales Obst und Gemüse und schätzt das alte Wissen rund um gute Lebensmittel. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Bill Sathrum, Shutterstock

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Genuss

Rosemaries HocheggerMischmasch für kalte Wintertage Butterschmalz, eine rote und eine weiße Zwiebel, sowie Karotten klein schneiden und Kartoffel würfeln und alles in die Pfann’ hinein geben. Dazu Thymian und Rosmarinzweigerln und dann anbratl’n. Tipp: Man halte immer eine Flasche Weißwein bereit zum Löschen jeglicher Art. Ich geb’ auch getrocknete Schwammerl oder Wiesenchampions dazu. Wenn ich ein Stückl Kürbis oder Zuchini übrig hab’, misch ich das auch unter. Dann lösch’ ich mit einem guten Wein ab, lass’ das Ganze eine viertel Stund’ köcheln. Zum Schluss schneid ich noch einen Grünkohl hinein, denn der sollt’ nicht zu lang kochen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und einen Schuss Apfelessig dazu. Das Hochegger-Mischmasch schmeckt auch mit Berner Würstel vorzüglich.

Sie war ihr Lebtag fleißig. Wenn’d so ein arbeitsreiches Dasein hast, brauchst koa Fastenkur und koa Fitnessstudio. Ihr Hirn war immer fit, und sie hat nach den Mondrhythmen g’lebt. Mit 93 ist sie dann in ihrem unerschütterlichen Glauben und ihrer Zuversicht in den Himmel eing’fahrn“, erzählt die Bäuerin vom Hochenegghof. KOHLSPROSSEN UND CO Von ihrer Oma hat sie wohl auch das Gefühl geerbt für das, was ihr guttut und was sie lieber lässt. „Horcht’s in euch hinein, und wenn ihr Tage habt’s, an denen ihr koa Lust auf was Deftig’s habt, das ist dann richtig“, rät Rosemarie. Und weil sie eben ihr Wissen gerne weitergibt, kommt man nicht umhin, sie in der kalten Jahreszeit am besten auch gleich nach Rezepten mit Wintergemüse zu fragen. „Kohlsprossen in einem Weißweinsud mit Salz, a bissl’ Zucker 85

und an Thymianzweigerl, dämpfen lassen. Dann an Speck abbrat’n, a Stückl Butter aufs Gemüse und dann den Speck drüber. Des allein is scho a guate Mahlzeit. Wer will, kann a Brot dazu ess’n oder auch Kartoffelpüree. Und wer’s ganz deftig mag, auch a Bratwurscht. Mit an guat’n Rotwein oder an Bier is des a wunderbar’s Winteressen.“ Dass ihre Hennen im Herbst fast keine Eier mehr legen mögen, liegt nicht am Hahn und auch nicht an den legefaulen Hühnern, sondern an der Mauser: „Mir Menschen sollt’n im Herbst und im Winter das Eieress’n reduzieren.“ Den Genuss von Suppen hingegen darf man sich in dieser Jahreszeit ganz und gar hingeben. Dazu gehöre auch die Zwiebelsuppe, die es immer schon auch bei uns und nicht nur Frankreich gegeben habe, so die Bäuerin, nicht ohne uns ein besonderes Rezept zu verraten. Natürlich ganz nach ihrer Art, um den Daumen „gedraht“ nämlich.


Genuss

Die

Flotte Lotte

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hat den Dreh raus N

imm doch die Flotte Lotte.“ Dieser gute Rat ist unbezahlbar, auch wenn die Flotte Lotte gar nicht teuer ist. Wie gut, wenn man noch das Glück hat, ein solch gutes Stück zu besitzen. Ihr Anblick versetzt einen zurück in alte Zeiten, in Großmutters Küche nämlich, denn früher war es Gang und Gäbe, dieses Haushaltsgerät hervorzuholen, um verschiedenste Lebensmittel zu verarbeiten. Was aber genau passiert oder besser gesagt was wird passiert, wenn die Flotte Lotte loslegt? Nun, Gemüse und Früchte werden im Handumdrehen dank einer Kurbel in einen feinen Brei verwandelt. Dieses überaus praktische Küchengerät erfüllt bereits seit den 1930er-Jahren seine sinnvollen Dienste, um Apfelmus, Pürees aller Art, Marmelade, aber auch Saucen und Säfte herzustellen.

Ihre Passion hat diese praktische Haushaltshilfe längst gefunden, und auch heute noch kurbelt das Küchengerät die Verarbeitung von Lebensmitteln ordentlich an. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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Kartoffel-Datschi mit Apfelmus Wenn man schon eine Flotte Lotte zur Hand hat, kann man auch flink ein feines Gericht zaubern. Sowohl für die Zubereitung der Datschi als auch für das Mus dient das altehrwürdige Küchengerät für einen reibungslosen Ablauf. ZUTATEN FÜR 8 PERSONEN: Ein Kilo Kartoffeln 4 mittelgroße Eier 2 kleinere Zwiebeln Ein wenig Salz 3 Kilo nicht zu saure Äpfel 2 Esslöffel Saft einer Biozitrone 4 Esslöffel Staubzucker 1 Esslöffel Vanillezucker 1 halber Teelöffel Zimt Ein paar Gewürznelken 8 Esslöffel Butter oder ein gutes Sonnenblumenöl

Die Handhabung ist einfach und effektiv: Durch das Drehen der Kurbel wird das zu verarbeitende Nahrungsmittel über einen siebförmigen schrägen Boden aufgrund rotierender Blätter und schließlich durch ein Sieb gepresst. Ebendort bleiben die Rückstände kleben. Das Ergebnis hat nun die gewünschte Konsistenz, und die Flotte Lotte hat ihre Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Wohl deshalb wünscht man sich auch in modernen Küchen samt hochtechnologischer Ausstattung ein Exemplar dieses praktischen Küchenhelferleins.

ZUBEREITUNG: Zuerst raspelt man die geschälten Kartoffeln. Diese lässt man einige Minuten in einem Küchensieb abtropfen. Inzwischen werden die Zwiebeln geschält und gewürfelt. Anschließend verrührt man die Kartoffelraspelei mit den Zwiebelwürfeln und den Eiern und würzt das Ganze mit Salz. Nun wird die Butter oder wahlweise das Öl erhitzt. Die Masse wird zu kleinen runden Puffern geformt und so lange auf mittlerer Hitze gebraten, bis diese eine goldgelbe Farbe haben.

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Genuss

© Morandell International GmbH

Degustation am Hartkaiser in Ellmau Morandell-GipfelEvent im Panoramarestaurant Bergkaiser und in der Kaiserlounge mit traumhaftem Ausblick in Ellmau

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ei strahlendem Sonnenschein gab sich eine Vielzahl an Gastronominnen, Gastronomen, Wirtinnen und Wirten aus dem Tiroler Unterland am Hartkaiser in Ellmau ein Stelldichein. Über 40 Winzerinnen und Winzer aus Österreich, Italien, Frankreich und Spa-

Mario Morandell, Denise Quadrumolo (Weingut Angelo Gaja), Giulia Baldi (Weingut Ornellaia), Christoph Morandell)

Jürgen Bodingbauer (Brandmanager Premium Spirituosen), Kostas Karvounis (Dunlin Bar Innsbruck) und Andreas Hotter (Englhof Cocktailbar, Zell am Ziller)

nien präsentierten ihre aktuellen Jahrgänge und Novitäten. Für die Champagner Corner in der Kaiserlounge gab es eine Premiere mit dem prickelnden Genuss von Champagne Charles Heidsieck, Champagne Thiénot und Drappier. Neben edlen Weinen wurden auch exklusive Spirituosen wie Diplomátco Rum, Michter’s Whiskey, Gin Mare und viele weitere Spirits verkostet und vorgestellt. Und gleich noch eine Premiere: Zum ersten Mal gab es beim Morandell-Gipfel-Event Longdrinks und Cocktails auf der sonnigen Terrasse der Kaiserlounge, auf der Bergkaiser-Terrasse gab es eine Selektion von Bierspezialitäten zum genüsslichen Gustieren. Für Kaffeeliebhaber präsentierte Caldʼoro besondere Geschmacksmomente. Kulinarisch wurde die Degustation durch ein reichhaltiges Buffet begleitet.

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Genuss

Zuerst rattert’s, dann duftet’s, und schließlich schmeckt’s wunderbar: Dieses aromatische Erlebnis beginnt in Omas alter Kaffeemühle und landet in unseren Tassen, um dann unsere Geschmacksnerven in besonderer Weise zu verwöhnen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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mm, herrlich dieser Wohlgeruch von frisch gemahlenem Kaffee. Das Aroma steigt wohltuend in die Nase. Nur noch ein paar wenige Kurbelbewegungen mit der Kaffeemühle, und aus den ganzen Bohnen wird wie aus Zauberhand das Pulver, das alsbald zu dem wohlschmeckenden Getränk wird, das unsere Lebensgeister anregt. Wir alle haben wohl schon ein Exemplar der alten Art gesehen. Selbst in trendigen Wohnträumen erweckt dieser hübsche Eyecatcher die Lust auf eine feine Tasse. Bereits beim Betrachten können wir uns ausmalen, welche Freude

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© Bichlalm, Hubert Bernard

Coffee Time!


Genuss

EN TGELTLI CHE E I N SC HAL TUN G

© Bichlalm, Hubert Bernard

Kulinarische Kraftquelle Einmaliges Ambiente, zwei Wirte und unzählige Möglichkeiten für ein unvergleichliches Gipfelglück auf der Bichlalm

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st man oben angekommen, spürt man sogleich die Einzigartigkeit an diesem ganz besonderen Fleckerl Erde. Man fühlt die Kraft eines Ortes, der von seiner Historie geprägt ist und doch das Neue und Trendige in harmonischer Weise einfließen lässt. Dies zeigt sich nicht nur im stylisch-traditionellen Ambiente, sondern schmeckt man auch in jeder der ausgezeichneten kulinarischen Köstlichkeiten. Kein Wunder, setzen doch die beiden Gastgeber Nikolaus sen. und jun. Gasteiger Gastfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Regionalität ganz oben auf die Speisekarte. So genießt man urig-traditionelle

Spezialitäten, hausgemachten Speck und Bauernbrot und lässt den einzigartigen Weitblick auf die Hohen Tauern durch die großen Panoramafenster auf sich wirken. Oder man lehnt sich ganz entspannt zurück in den gemütlichen Lounge-Sesseln bei Kaminfeuer in „Nikos Lounge“. Neben der geschmackvollen Alpinküche schmeckt auch der grandiose Ausblick auf die umliegende Bergwelt vorzüglich. Die Bichlalm – gelegen auf 1.600 Metern und auf der Sonnenseite Kitzbühels – ist der perfekte Ort für eine lukullische Einkehr nach einer traumhaften Winterwanderung oder einer sportlichen Skitour.

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sie uns schenkt. Den fein gemahlenen Bohnen, die in der Kaffeemühle zubereitet werden, wohnt eine Kraft inne, die uns schnell ganz viel Energie gibt. Das war schon immer so, seit es dieses Haushaltsgerät gibt. In früheren Zeiten zeigten die Mühlen wahre Größe. Nicht beim Ergebnis, sondern im Umfang. So mussten diese damals am Tisch oder an der Wand festgemacht werden, um die Kurbel zu fixieren. Später klemmte man kleinere Versionen einfach zwischen die Knie. Bevor man mit einer Tasse Kaffee belohnt

Unser Kuschel-Kaffee Manchmal möchte man sich etwas Besonderes gönnen. Ganz für sich allein. Sich in eine Decke kuscheln und einfach nur die Seele baumeln lassen. Alles, was rund um uns geschieht, schert uns in diesem Moment nicht die Bohne. Was nicht heißt, dass man sich feinstem Kaffeegenuss enthalten muss. Im Gegenteil: Mit diesem guten Getränk lässt es sich doppelt so gut genießen.

ZUBEREITUNG: Den gemahlenen Kaffee am besten in einer typisch italienischen Bialetti-Maschine aufbrühen. Inzwischen gibt man in ein großes Heferl einen ordentlichen Schuss Ahornsirup, einen halben Teelöffel Rum, eine Prise Zimt und Kardamon, einen Teelöffel Kakaopulver, und wer mag, einen Esslöffel Mandelmilch und verrührt alles. Sobald der Kaffee fertig ist, gießt man diesen dazu. Und jetzt? Einfach nur genießen!

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wurde, musste man ordentlich kurbeln. Ob der Spruch „Diese Mühlen mahlen langsam“ zutraf, war von der Muskelkraft der Hausfrau abhängig. Heute genügt ein Knopfdruck. Mit einer Fülle an vollautomatisierten Kaffeemaschinen samt integriertem Milchschäumer werden wir schnell und komfortabel mit Mocca und Macciato, Espresso und Cappuccino oder einer koffeinfreien Variante verwöhnt. Und doch, der Anblick einer Kaffeemühle aus Omas Zeiten löst einen Hauch Nostalgie aus .


Genuss Weingut Leo HILLINGER: Um edle reife Weine mit einer einzigartigen Aromenvielfalt zu erschaffen, dazu braucht es viel Zeit und ein Urvertrauen in die Natur.

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ENTG EL TL ICH E EI NS CHA LTUNG

© Steppenseestudio / Leo Hillinger GmbH

ie Sonne Pannoniens, die Böden des Leithagebirges und die Individualität der Reben – das sind die Voraussetzungen für außergewöhnliche Weine. Und weil die Natur selbst das Beste hervorbringt, setzt das Weingut seit 2010 auf biologische Bewirtschaftung. Die Trauben bekommen die Zeit zum Reifen, die sie brauchen. Und das kann dauern. Denn je länger sie am Stock hängen, desto mehr Inhaltsstoffe reichern sie an. Wind und Wetter ausgesetzt, nehmen sie den Jahrgang auf. Das formt den Charakter und schafft Individualität. INDIVIDUALITÄT. BEIM SCHNITT UND BEI DER FPLEGE Die Individualität der Weine setzt bereits beim Schnitt an: An jedem Stock wird Hand angelegt – bei einer Rebfläche von 100 Hektar eine ganz schöne Herausforderung. Und damit ist es nicht getan. Denn auch die weiteren Arbeiten werden von Hand erledigt. Schließlich erfordern besondere Reben eine außergewöhnliche Behandlung. Und jahrelange Erfahrung. Auf die verlassen wir uns, wenn es gilt, Schritte zu setzen.

ZEIT. ZUM ERNTEN UND ZUM REIFEN Nicht das Wetter, sondern die Traube bestimmt, wann es Zeit ist, mit den Scheren auszurücken und die Ernte einzuholen. Mit der bis dahin ausgeübten Sorgfalt werden die Trauben gelesen und schließlich in den Keller gebracht. Dort treffen sie abermals auf hohen Qualitätsanspruch. Und sie bekommen einmal mehr das, was sie verdienen: Zeit. Denn nur so können sie ihr Potenzial entfalten, ihre Facetten entwickeln und schließlich zu besonderen Weinen reifen.

Edle Premiumweine BESONDERE MOMENTE SCHENKEN Sind die Weine erst einmal in Flaschen gefüllt, warten sie auf den besonderen Moment. Dabei zeigen sie sich geduldig, denn sie sind es gewohnt, die Zeit zu bekommen, die sie brauchen. Erhältlich sind die mehrfach ausgezeichneten Premiumweine im Weingut Leo HILLINGER in Jois, in den Leo HILLINGER Wineshops & Bars in Parndorf, Wien, Salzburg und Kitzbühel oder ganz bequem im Leo HILLINGER Onlineshop von zu Hause aus. Holen Sie den Leithaberg zu sich nach Hause und feiern Sie Ihre besonderen Momente! 93

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Genuss

Dolce Vita in

the Alps

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© Shutterstock, Kurt Eisendle

Der neue Place to be im Herzen von Kitzbühel.


Genuss

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ulinarische Exzellenz, alpine Ästhetik und italienisches Lebensgefühl direkt an der legendären Hahnenkammbahn – im neuen LaMonte Wine • Gourmet Food • Bistro und den zwei dazugehörigen LaMonte Luxury Apartments schlägt das Herz all’italiana. Im alpin-eleganten Bistro werden erlesene Produkte direkt aus Italien serviert: früh morgens schmackhafter Caroma-Kaffee, mittags ausgewählte italienische Gerichte – von feinen Antipasti über klassische Primi bis hin zu süßen Verführungen – und abends verschiedenste Aperitivi in Reinkultur. Ein in ganz Tirol einzigartiges Highlight: Im LaMonte kommt der original Seltz-Siphon aus Mailand zum Einsatz, so kann der beliebte Campari Soda stilecht zubereitet werden. Abgerundet wird das Getränkeangebot durch erlesene Spitzenweine, die Gaumen und Gemüt erfreuen: frische, fruchtbetonte Weißweine aus Südtirol, kräftiger Barolo aus dem Piemont, charakterstarker Chianti aus der Toskana sowie der ein

oder andere Geheimtipp, fernab vom Üblichen und Altbekannten. Präsentiert und fachgerecht serviert werden die ausgewählten Schätze vom Sommelier, der bei der Auswahl der richtigen Tropfen beratend zur Seite steht. Sämtliche Weine sowie ein großer Teil der verwendeten Produkte können im hauseigenen Delikatessen-Shop für Zuhause erworben werden: feines Olivenöl, hausgemachte Pasta, Trüffel aus dem Piemont, Spezialitäten aus Ligurien und Kampanien, erlesene Weine, Kräuter und Schüttelbrot aus Südtirol und noch vieles mehr. Zum Bistro gehören außerdem die LaMonte Luxury Apartments, stilvolle Logenplätze für Gäste, die Sinn für Ästhetik, hochwertiges Interieur und Raum für Privatsphäre schätzen. Das 77 Quadratmeter große Apartment S bietet Platz für bis zu sechs Personen, während das Apartment P mit 148 Quadratmetern und privater Sauna der ideale Rückzugsort für bis zu acht Personen ist. Beide überzeugen mit modernem Design gepaart mit alpinem Charme,

hochwertigem Interieur und luxuriöser Ausstattung. Eigentümer des LaMonte ist Peter Mader aus Sterzing, unermüdlicher Unternehmer, Visionär und Inhaber des Feuerstein Nature Family Resorts ***** im Südtiroler Pflerschtal. „Unser Ziel war es, in stilvollem Ambiente italienisches Flair mit alpinem Charme zu kombinieren und das Gefühl von Dolce Vita aufkommen zu lassen“, erklärt Peter Mader stolz. Und auch wenn die letzten Monate für den Tourismus alles andere als einfach waren, blickt er der Zukunft optimistisch und vor allem mutig entgegen, denn in seinem Kopf warten noch zahlreiche weitere Ideen und Visionen darauf, umgesetzt zu werden.

LaMonte Wine . Gourmet Food . Bistro

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Luxury Apartments Maurachfeld 1 • 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 20 910 info@lamonte.com www.lamonte.com

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Oma Hermis Lebkuchenrezept ZUBEREITUNG

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iandl, mach dir koan Kopf, wenn’s nit glei so werd, wia’s du dir’s wünscht. I mach den Lebkuchen scho seit dreißg’ Jahr, und mir passiert’s immer no, dass er zu hart wird“, lacht die Oma Hermi und drückt mir das alte Rezept, das schon Generationen den Advent versüßt hat, in die Hand. Ich möchte es nun weitergeben mit dem Wunsch, dass Ihnen der Lebkuchenkuchen gelingt und die weiche Köstlichkeit auf der Zunge zergeht. Viel Spaß beim Backen!

ZUTATEN:

1 ¾ Kilo Mehl 3 Eier 2 dag Hirschhornsalz 2 dag Natron 1 Teelöffel Lebkuchengewürzmischung 12 dag Butter ¾ Kilo Zucker ¼ Kilo Honig

Honig, Zucker und Gewürzmischung mit einem ½ Liter Wasser erhitzen. Auskühlen lassen und anschließend die restlichen Zutaten beimengen und zu einem Teig kneten. Diesen lässt man über Nacht stehen. Am nächsten Tag rollt man den Teig ca. 2–3 Millimeter dick aus. Mit den Förmchen ausstechen. Blech einfetten und den Lebkuchen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Den Lebkuchen mit Ei bestreichen und mit einer Mandel, einer Nuss oder einer Kirsche verzieren.

Wo der Geschmack zuhause ist s ist eine wahrlich harmonische Verbindung aus Trend und Tradition, die dem Restaurant Goldene Gams im Hotel Tiefenbrunner 1810 in Kitzbühel innewohnt. Seit einer innenarchitektonischen Rundumerneuerung erstrahlt es in neuem Glanz, getragen von einem exklusiven Design, das die Tradition würdig bewahrt. Das Besondere: Die Symbiose aus modernen Elementen ermöglicht eine neue 360-Grad-Erfahrung. Seit über 200 Jahren betreibt Familie Brunner den Betrieb im Herzen der Gamsstadt und hat nun im Zuge der Neugestaltung im Restaurant Goldene Gams auch einen neuen Café- und

Bar-Bereich geschaffen. Die gesamte Umgestaltung trägt die Handschrift der Tochter des Hauses. Um das exklusive Redesign hat sich die Kitzbüheler Interior-Designerin Theresa Obermoser mit ihrer Londoner Firma TO Interior Design gekümmert. TRADITION TRIFFT TREND Ein Blick ins Lokal zeigt: Ledersitze und Lodenlehnen sind eine ausgezeichnete Wahl, verschiedene Muster- und Farbkonzepte heben die einzelnen Bereiche des Restaurants voneinander ab. Hier trifft man sich gerne: Bei lässigem skandinavischem Flair und gemüt96

lichem Licht kann man köstliche Alpen-Tapas im stylisch-alpinen Ambiente genießen, und sich dort zu Kaffee und Kuchen einzufinden, will niemand missen. Und natürlich lässt auch der Weinschrank für verwöhnte Genießerinnen und Genießer keine Wünsche offen. Goldene Gams #echtguad Vorderstadt 3 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 66 68 07 51 www.hotel-tiefenbrunner.at

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© Defrancesco

Mitten im Herzen von Kitzbühel präsentiert sich das Restaurant Goldene Gams im Hotel Tiefenbrunner 1810 im neuen Glanz.


ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© SARAHKATHARINA PHOTOGRAPHY, Bernhard Linke

Kultur

Virtuoser Kulturgenuss Ob unter dem Weihnachtsbaum oder einfach nur, um Freude zu bereiten: Schenken Sie ein Ticket für „Klassik in den Alpen“ mit Weltstar Elina Garanca.

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lassik auf höchstem Niveau in prachtvollem Ambiente: Kammersängerin Elīna Garanča lädt im Rahmen von „Klassik in den Alpen“ am 9. Juli 2022 wieder nach Kitzbühel. Dann werden die Zuseherinnen und Zuseher erneut einen Konzertabend im besonderen Ambiente erleben. Mitten in der

beeindruckenden Kitzbüheler Bergwelt steht die Open-Air-Bühne, umringt vom Hahnenkamm und dem Kitzbüheler Horn. Neben dem Sieger ihrer eigenen Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“ wird Elīna Garanča auch wieder außergewöhnliche musikalische Gäste nach Kitzbühel einladen. Das wäre

doch ein wahrlich virtuoses Weihnachtsgeschenk! Tickets sind bei Kitzbühel Tourismus unter Tel.: 05356 / 66 660 • servus@kitzbuehel.com und bei Ö-Ticket unter Tel.: 01 / 96 096, • www.oeticket.com erhältlich.


Kultur

Mit dem

Brauchtum im Takt

Rhyt’Mix nennt sich der stimmkräftige Kirchenchor von Hopfgarten, bei dem ausschließlich singfreudige Damen gemeinsam mit ihren Töchtern den Ton angeben. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Rhyt’Mix

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ie gut das doch tut, wenn sich noch Leute finden, die das Brauchtum hochhalten, an Traditionen festhalten und das auch noch in den schönsten Tönen kundtun. Und damit wir das in die Zukunft tragen können, werfen wir einen Blick zurück ins Jahr 2011. Der größte Wunsch von Hauptschullehrerin Maria Nissl war es schon

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seit jeher, einen generationsübergreifenden Kirchenchor zu gründen. Sie wollte den Nachwuchs mit den älteren Leuten vereinen, um gemeinsam den Ton anzugeben. In Hopfgarten war man von dieser Idee angetan. Sogleich waren an die 60 begeisterte Musikusse gefunden. Die Freude war groß, als die singende


Kultur

Truppe dann auch noch von einer virtuosen Gruppe von Instrumentalistinnen und Instrumentalisten begleitet wurde. Die Vision nahm 2012 als Verein Gestalt an. Sogleich war ein klingender Name gefunden, und fortan erhoben sich die wunderbaren Stimmen als „Rhyt’Mix“. ABSCHIED UND NEUBEGINN Die Kinder wuchsen heran, die Jugendlichen wurden erwachsen, und so manches Chormitglied nahm Abschied. Und dann kam das Ausscheiden von Maria Nissl. Mit ihr ging eine lange Ära zu Ende. Heute hat Elisabeth Misslinger den Taktstock in der Hand. Sie war von Anfang dabei und weiß ein Lied davon zu singen, wie man einen derartigen Chor wieder in den richtigen Rhythmus bringt: „Zu Beginn waren wir gemischt. Da haben auch Buben mitgesungen, die Väter wollten nie mitmachen. In- ‚Wunder‘ von Nena“, sagt Resi und will zwischen sind wir nur noch Frauen, auch die lässige Chorkleidung nicht und viele von uns singen mit ihren unerwähnt lassen: „Bei unseren AuftritTöchtern gemeinsam im Chor. Als Ma- ten tragen wir eine schwarze Bluse und ria Nissl 2017 die Leitung niedergelegt einen grünen Schal.“ hat, standen wir vor der Entscheidung: Lassen wir es oder machen wir wei- PAUSE IM JUBILÄUMSJAHR ter? Wir haben beschlossen weiterzu- Zurzeit können die 16 stimmkräftigen Damen von machen, ich hab’ Rhyt’Mix gar nicht die Chorleitung auftreten: „Es sind übernommen und dafür sogar einen keine Proben mögKurs gemacht“, erlich und auch keine zählt die engagierZusammenkünfte“, te Kindergärtnerin. so Resi ein wenig Mit Resi Sieberer traurig, schließwar auch eine enlich geht es nicht gagierte Obfrau nur ums gemeingefunden: „Zu unsame Singen, die serem Repertoire Damenrunde ist gehören in erster auch eng befreunLinie rhythmische det. Was im MoOBFRAU RESI SIEBERER Lieder. Viele komment bleibt, sind men aus der Jungdie Erinnerungen scharbewegung. Wir singen die religi- an so manch klangvolles Erlebnis: „Es ösen Klassiker wie das Halleluja, aber kommt wieder vor, dass die Mamas auch Lieder wie ‚We are the World‘ oder bei der Erstkommunion oder Firmung

„Es kommt immer wieder vor, dass die Mamas bei der Erstkommunion ihrer Kinder im Chor singen.“

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für ihre eigenen Kinder mit dem Chor oben auf der Empore, da, wo die Orgel ist, singen“, sagt die Obfrau, und Chorleiterin Elisabeth fällt noch eine lustige Begebenheit ein: „Selten, aber doch hat der Chor oder in diesem Fall haben die Gitarristen den richtigen Notenschlüssel nicht gleich gefunden. Einmal haben wir bei einer Erstkommunion dreimal neu anfangen müssen. Wir haben das ‚Vater unser‘ gesungen, aber die Gitarristen haben ein anderes Lied angestimmt“, erzählt sie lachend. Ganz im Einklang war der Chor bei der Taufe von Elisabeths Töchterchen im Jahr 2012: „Da hat eine Abordnung unseres Chors ein Lied mit einem eigens zugeschnittenen Text versehen, da war ich sehr berührt“, erinnert sich Elisabeth. Rhyth’Mix feiert heuer das zehnjährige Jubiläum. Deshalb planen die Damen einen festlichen Gottesdienst und eine kleine Feier im Frühjahr 2022. Eines wünscht sich der unerschütterliche Frauenchor: Sie wollen noch viele schöne Lieder singen und mit anderen diese Freude am Singen teilen.


Kultur

T F E 2 — 0

„Plötzlich hab’ ich gewusst, ich muss mich richtig reinhängen, um weiterzukommen.“ ELIAS TIEFENBACHER

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Ein echtes Talent an den Tasten Elias Tiefenbacher hat an der Musikschule St. Johann seine besondere Note am Klavier gefunden. Mit seinem Klavierspiel will der junge St. Johanner Mut machen, das Musizieren auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Tiefenbacher, Hannes Brecher

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Kultur

2021/22

TIROLER FESTSPIELE ERL WINTER 26. — 06. DEZ

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Info · Karten T +43 (0)5373 81000-20 karten@tiroler-festspiele.at www.tiroler-festspiele.at

KONZERT

J. S. BACH DAS WEIHNACHTSORATORIUM (I–VI) Musikalische Leitung Erik Nielsen

12. DEZ

OPER

ADOLPHE ADAM LE POSTILLON DE LONJUMEAU Musikalische Leitung Erik Nielsen (27. und 30. Dez) Beomseok Yi (5. Jan) Regie Hans Walter Richter

SPECIAL

TÖLZER KNABENCHOR ALPENLÄNDISCHE WEIHNACHT

PIETRO MASCAGNI L’AMICO FRITZ Musikalische Leitung Francesco Lanzillotta Regie Ute M. Engelhardt

26. DEZ / 02. JAN / 04. JAN

MUSICBANDA FRANUI MISCHMASCH 28. DEZ

Musikalische Leitung Francesco Lanzillotta

01. JAN SPECIAL

KONZERT SPECIAL

NEUJAHRSKONZERT

29. DEZ

27. DEZ / 30. DEZ / 05. JAN OPER

KONZERT

SILVESTERKONZERT

Dirigent Erik Nielsen

31. DEZ

FRANZ & FRIENDS „WINTERREISE“ FRANZ HACKL, LEO GENOVESE UND DAS WIENER POSAUNENENSEMBLE 03. JAN und vieles mehr!


Kultur

Elias in seinem Element

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eute ist ein ganz besonderer Tag. Für die Kleinen in St. Johann und für Elias, der noch Großes vorhat. Der Kindergarten in St. Johann wird nämlich feierlich eröffnet, und der junge Musiker gibt dabei den Ton an. Dafür ist er extra aus Wien angereist. Der ehemalige Schüler der Musikschule seines Heimatorts leistet in der Bundeshauptstadt den Zivildienst ab. Das sei äußerst praktisch, meint er, weil er ohnehin in Wien Musik studieren möchte. Jazzklavier ist seine Leidenschaft. Doch das war nicht immer so. Als Sechsjähriger schlug sein Herz fürs Schlagzeug: „Ich versteh’ gar nicht, dass mich meine Eltern das lassen haben“, lacht der 21-Jährige. Das sei ein klassisches Eigentor gewesen, seine Lieblingsstücke waren von der HardRock-Band AC/DC. Nach einem Gastspiel auf der Trommel klopfte dann mit Zehn der Wunsch nach einer Gitarre an die Tür. Doch die Pforten zur Musikschule St. Johann schienen sich ob der langen Warteliste vorerst nicht zu öffnen. Man fand einen Ausweg, und Klein-Elias bekam zwei Jahre lang Privatstunden. Dann spielte die Klaviatur seines Schicksals den richtigen Takt. Er wurde in die Musikschule aufgenommen. Seine Lehrerin Mariella Rabl-Konstantinova spielte alle Stückln, damit sich der Mini-Musikus den verschie-

densten Richtungen annäherte. Von „Vielen Dank für die Blumen“ über „Pirats of the Caribbians“ bis zu Mozart und Chopin tastet sich das junge Talent Schritt für Schritt an die technisch herausfordernden Musikstücke heran. Dass er schließlich den Schlüssel zu seiner ganz besonderen Note findet, hat er seinem Lehrer Christian Wegscheider zu verdanken: „Ich wollt’ schon immer Jazzklavier lernen, und von ihm hab’ ich eine Kostprobe bekommen, die mich überzeugt hat“, so Elias. Dass diese Entscheidung aus ihm aber noch keinen Meister macht, diese Erfahrung musste er bei einem Event der besten Jazzpianisten Österreichs machen: „ Ich war mit 17 der Schwächste und hatte überhaupt keinen Plan. Dann bin ich dem bekannten ungarischen Musiker und Produzenten Emil Spányi begegnet. Er hat mir einige wichtige Technikübungen mitgegeben und in mir den Ehrgeiz geweckt. Dann hab’ ich so wirklich begonnen, in die Tasten zu hau’n, damit ich weiterkomm’, erzählt der St. Johanner, dessen Mama und Onkel bei der Blasmusik Klarinette gespielt haben und dessen Papa viele Bandprojekte entwickelt und beim Kirchenchor gesungen hat. Sein Talent entspringt wohl allen Richtungen, und doch ist ihm klar, dass dies allein nicht ausreicht: „Beziehungen und Glück spielen in diesem Geschäft einfach mit, und natürlich muss man ständig dranbleiben. In den Schoß fällt einem nichts.“

zehn Minuten lang pausenlos über Elias. Der Bursch sei so fantastisch. Selbst wenn er probieren würde, schlecht zu sein, würde ihm das nicht gelingen.“ Dies hat Elias auch schon bei diversen Veranstaltungen bewiesen. „Jazz am Klavier zu machen, ist außergewöhnlich. Die Aufnahmeprüfung im kommenden Jahr in Wien findet auf einem sehr hohen Niveau statt. Ich möchte so gerne Jazzklavier studieren und nebenher mit mehreren Bands Auftritte hinlegen“, wünscht er sich. Seine Band „The B&G’s“ in der Heimat in St. Johann ist schon seit Jahren Realität. „Da spiel’ ich meistens an den Wochenenden, wenn ich zuhause bin. Das Ganze ist vor zehn Jahren entstanden, als wir an der Musikschule das Angebot für ein Band-Coaching bekommen haben. Wir spielen oft auf Festln und Veranstaltungen wie beim Jaggasn in St. Johann, beim Garagenrock in Fieberbrunn, bei Kufstein unlimited oder im Treibhaus in Innsbruck.“

BANDE ZUR HEIMATBAND Seine Lehrerin Mariella stärkt Elias den Rücken: „Um ein toller Musiker werden zu können, braucht man einige Voraussetzungen wie zum Beispiel, an erster Stelle „auserwählt“ zu sein oder, anders gesagt, ein großes Talent zu besitzen. Dann kommt noch viel Fleiß und eine riesige Portion Bescheidenheit dazu. All das besitzt Elias schon. Die Bestätigung bekam ich bei einem Konzert von Mnozil Brass in der Alten Gerberei. Kurz vor Beginn kam Leonhard Paul, Posaunist und Mitglied des Ensembles und begnadeter Musiker zu mir und schwärmte

ZUKUNFTSMUSIK Für junge Leute, die sich in Zeiten wie diesen der Kunst verschreiben möchten, schätzt er die Chancen realistisch ein: „Die Musik ist ein schwieriges Metier, doch man muss sie nicht aufgeben. Es ist wichtig, sich auf alle Fälle ein zweites Standbein zu schaffen. Zurzeit sind alle Jobs, die mit Veranstaltungen und Konzerten zusammenhängen, nicht unbedingt sicher“, rät Elias und will eines nicht ungesagt verklingen lassen: „Wenn man von der Musik auch nicht leben kann, als Hobby sollte man sie niemals aufgeben.“

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Große Bühne für den jungen Jazzppianisten


Königsdisziplin Ölmalerei Eine kleine Material- und Technikkunde

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s sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.“ Dieses Zitat stammt von Vincent Van Gogh, dessen ausdrucksstarke und unverwechselbare Gemälde mittlerweile ein Vermögen kosten. Seine Technik war die Ölmalerei. Wie jede Farbsubstanz besteht auch die Ölfarbe aus Farbpigment und Bindemittel. Pigmente wiederum können aus diversen natürlichen Stoffen wie Erden, Pflanzen und Mineralien gewonnen oder künstlich hergestellt werden. In der Entwicklung der Bindemittel waren die Menschen überaus kreativ. Steinzeitmenschen etwa vermengten Blut, Pflanzensäfte oder tierische Fette mit Erde und Mineralien, um daraus Farbe herzustellen. In der Antike wurden Ei, Wachs und Harze verwendet, und die Maler im Mittelalter setzten auf Caseinfarben, deren Name, vom lateinischen Wort für Käse abgeleitet, schon auf den Ursprung des Bindemittels, nämlich Milch, hinweist. Gegen Ende

des Mittelalters wurde die Eitempera erfunden. Dem Ei wurde Leinöl zugefügt, womit der Grundstein gelegt war für eine Farbsubstanz, welche die Kunstwelt eroberte: die Ölfarbe. Die mit Abstand meisten Bilder in den Galerien und Museen sind Ölgemälde. Heute gibt es viele andere Farbsubstanzen, deren Handhabung einfacher ist und weniger Geschick erfordert wie zum Beispiel Gouache oder Acryl. Doch trotz der hohen technischen Anforderungen gilt die Ölmalerei nach wie vor als Königsdisziplin. Die Maltechniken sind vielfältig und reichen von dünnen lasierenden Schichten, die mit feinem Pinsel gemalt werden, bis hin zum pastosen Farbauftrag in Spachteltechnik. Der Tiroler Künstler Bernard Embacher hat seine ganz eigene Technik gefunden, bei der er die Farbe in dicken Schichten aufträgt und mit gefalteten Papierseiten arbeitet. Das Ergebnis ist erstaunlich, denn zum Glanz der Farbe kommt Tiefe, die einer Skulptur gleicht.

Bernard Embacher, Öffnung, 250 x 300 cm, Öl auf Leinwand, 2021

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Kultur

Die Sage von den

Saligen Fräulein bei der Blauen Lacke Eine Sage aus den Kitzbüheler Alpen Wir haben für Sie die schönsten Sagen der Region gesammelt. Tauchen Sie mit uns gemeinsam in die Welt der Mythen und Geschichten ein.

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ie Patenachen-Alm war früher die fruchtbarste Alm weitum, besonders in dem Gebiet um die „Blaue Lacke“, einem kleinen Bergsee. Den reichen Almsegen schrieb

bedankten sich auf ihre Weise. Der nächste Melker aber war ein geiziger Bursche, der es ablehnte, weiterhin Rahm und Milch aufzustellen. Da erschienen ihm eines Nachts die Saligen Fräulein und verwünschten die Alm mit den Worten: „Die Alm soll abearn und Marbel und Modaun soll’n zu Moos wer’n.“ Von Stund an verkümmerten die einst so saftigen Almgräser, wurden hart und sauer. Das Gelände um die Blaue Lacke herum wurde moosig und der ganze Almsegen war dahin.

„Den reichen Almsegen schrieb man den Saligen Fräulein zu.“ man den „Saligen Fräulein“ zu, die gern in der Blauen Lacke badeten. Der alte Melker auf der Patenachen-Alm stellte den Saligen Fräulein Rahm und Milch auf und diese

Unser Dank geht an Anneliese Hechenberger, Dorfchronistin von Jochberg. Sie hat uns diese Sage zur Verfügung gestellt.

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© Claudia Schütz

Freizeit

Segen und Hoffnung Caspar, Melchior und Balthasar werden zum Jahreswechsel wieder in ganz Österreich unterwegs sein. Gesundheit und Sicherheit aller werden auch heuer gewährleistet sein.

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ie Botschaft der Sternsingerkinder ist wichtiger denn je: Die Zeit ist reif für ein neues Miteinander auf unserem Planeten. Davon singen die 85.000 Sternsingerinnen und -singer der Katholischen Jungschar und zeigen mit ihrem Engagement den Erwachsenen, wie Soli-

darität geht. Rund 500 Sternsingerprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika werden jährlich unterstützt. Ein laufend aktualisiertes Hygienekonzept dient den Pfarren als Hilfestellung. Auch heuer werden alle Beteiligten wieder sehr kreativ sein, was die Online-Vorbe-

reitung der Gruppen, Ergänzungen zum traditionellen Sternsingen und mancherorts wohl auch Alternativen dazu betrifft – vom „virtuellen Sternsingergruß“, selbstgedrehten Sternsingervideo bis zu Lichterwegen wird wohl wieder alles dabei sein. www.sternsingen.at


Freizeit

Ein Verein

voller Weisheit

Wege führen zu den heilsamen Pflanzen.

Von den fleißigen Frauen, die in den Kitzbüheler Alpen, im Herzen des berühmten Blumendorfs Reith im Alpbachtal, den ersten und einzigen Hildegard-Garten Tirols zur vollen Blüte bringen. TEXT ❧ FOTOS: Conny Pipal

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Die ganze Natur soll dem Menschen zur Verfügung stehen, auf dass er mit ihr wirke, weil ja der Mensch ohne sie weder leben noch bestehen kann.“

eute wuselt es in jedem Eck. Nicht nur die emsigen Insekten haben viel Arbeit. Auch die fleißigen Frauen des Hildegard-von-Bingen-Vereins werkeln unermüdlich in ihren Beeten. Sie hegen und pflegen, sie achten und ehren, sie wertschätzen die Lehre der Hildegard von Bingen. Da wird gezupft, gejätet, gegraben, gesetzt und geerntet. Die Damenrunde nimmt ihre Aufgabe ernst, eine jede scheint tief in ihrem Tun versunken. Da liegt fein säu-

HILDEGARD VON BINGEN

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Freizeit Praktikantin Maria kümmert sich um die Rosen.

berlich ein Häufchen Unkraut, hier darf sich der Rosenstock über einen schnittigen Feinschliff freuen. Behutsam legt Maria, die Praktikantin, bei der Königin der Blumen Hand an. „Ich bin schon ganz high“, hört man eine lachende Stimme vom anderen Ende des Gartens aus dem dichten hochgewachsenen Minzebusch. „Der Humor kommt bei uns niemals zu kurz“, erzählt Katharina, Obfrau des einzigen Hildegard-Gartens in Tirol gerade, da huscht Maresi vorbei, zieht sich hurtig die Socken aus und schlüpft in ihre Rolle als Kassiererin. Heute muss sie neben den Finanzen noch einiges fürs bevorstehende gemeinsame Grillfest erledigen. Die Frauen kümmern sich nämlich nicht nur um den heilsamen Garten, sondern auch um eine wertvolle Freundschaft untereinander. MEDIZIN AUS DER PRAXIS Die ganze Arbeit, die unzähligen Stunden, die diese ehrenamtlichen Helferinnen dem Projekt mit Hingabe widmen, sei unbezahlbar, sagt Katharina. Die bildhübsche Vollblutbäuerin ist stolze Mama von vier Töchtern, wirkt seit Anbeginn als Obfrau und kümmert sich um alle organisatorischen Belange. Hanni sorgt dafür, dass das Wissen der heilkundigen Hildegard von Bingen weitergegeben wird und macht, wie viele andere der Frauen, Führungen durch den Garten. So hat es sich zugetragen, dass auch einmal ein Mediziner unter den Besucher:innen war: „Ich musste lange studieren, und sie können dies alles aus der Praxis heraus. So kommen wir beide zum gleichen Ergebnis“, habe dieser Herr gesagt, erzählt sie lachend und entschwindet gleich wieder im himmlisch schönen Pflanzenreich. An die 200 Kräuter, Stauden und Bäume, die man in der Hildegard-Lehre wiederfindet, wachsen hier. Mit diesem gemeinnützigen Schaffen wollen die emsigen Ehrenamtlichen das alte Wissen der Benediktiner- Äbtissin an Einheimische und Gäste weitergeben und zum Teil verloren gegangene Pflanzen und Naturheilmittel am Leben erhalten.

Obfrau Katharina Hechenberger zeigt den Dinkel, der in der Hildegard-Ernährung die Grundlage bildet.

REZEPT FÜRS LEBEN Die Erlöse des Gartens kommen sozialen Zwecken zugute. In diesem Jahr feiert die Gartengründung sein zehnjähriges Jubiläum: „Das Grundstück von 800 Quadratmetern stellen drei Bauern und die Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung“, so die Obfrau des Vereins, der seit dem Jahr 2008 besteht. Mit der Unterstützung von 200 Mitgliedern, mit Vorträgen, Führungen und Veranstaltungen seien die laufenden Kosten und die Instandhaltung gedeckt, sagt sie, während ihre Jüngste den kleinen Hunger mit den Energiekeksen nach dem Hildegard-Rezept stillt. Das alte Wissen der weisen Benediktinerin fließt bei den Frauen des Vereins eben in alle Lebensbereiche ein. 107

Die sechs goldenen Lebensregeln der Hildegard von Bingen 1.

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Lebensenergie schöpfen aus den vier Weltelementen: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Beim Essen und Trinken auf die Subtilität der Lebensmittel achten. Bewegung und Ruhe in ein Gleichgewicht bringen. Für das richtige Maß an Spannung und Entspannung sorgen. Schlafen und Wachen regulieren. Ausleitung von Verunreinigungen und Schadstoffen. Seelische Abwehrkräfte stabilisieren.


Der neue Dynafit-Store in St. Johann i. T. rüstet den Wintersportfan von Kopf bis Fuß perfekt aus.

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ie Farbe, das Modell, der Schnitt. Im ersten und einzigen Dynafit-Store Österreichs in St. Johann i. T. in der Speckbacherstraße 12 sind alle Details aufeinander abgestimmt. Durchdachte funktionelle Kombinationen,

UP TO DATE Dynafit ist die Marke mit einer Erfolgsgeschichte, die jeden Trend aufspürt und dem Hype des Skitourengehens mit einer alpinen Kollektion von höchster Güte folgt. ALLES DABEI Im neuen Store findet man das gesamte Dynafit-Sortiment, alles, was das Herz von Wintersportler:innen begehrt. Und – man zeigt sich authentisch – vom Produkt bis zum Personal.

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unvergleichlich in Qualität und Stil begleiten den anspruchsvollen Sportfan auf höchstem Niveau. Auf knapp 200 Quadratmetern präsentiert Patrick Unterberger und sein Team ein Vollsortiment von Textil bis zur Hardware der Spitzenmarke samt Top-Service, das man sonst nirgends findet. Ein Beispiel: Gibt es ein Problem mit der Bindung, sind alle Teile auf Lager.

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Freizeit

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Freizeit

Schnee Schuh Wandern Drei die einen gesunden Weg gehen. Und Schritt für Schritt eins werden. Um unzählige Wege zu beschreiten. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock, Nathanael Asaro

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ir wandern hinein in die Stille. Fasziniert bleibt der Blick hängen an den von der dichten Schneeschicht geküssten Wipfeln. Tapfer tragen sie die weiße Last, schenken uns sogar bei einer flüchtigen Berührung ihren würzigen Duft. Tief einatmen. Die Lungen füllen sich mit reinster Bergluft. Die unberührte Natur zeigt sich von ihren schönsten Seiten, und es erfüllt die Seele mit Freude, darin zu blättern. Dorthin wo man sonst nicht hinkommt, eröffnet das Schneeschuhwandern grandiose Einsichten in die Schönheit

des Winters. Abseits von Pisten und Wegen darf man einfach losstapfen. Versinken kann man nur in die eigenen Gedanken, nicht aber im hohen Schnee. Die Schuhe mit den breiten Sohlen tragen uns sicher in ein fantastisches Vergnügen. Das Schönste dabei: Man muss nichts Besonderes können, um diese gesunde Sportart zu genießen. Wenn man sich im Sommer und im Herbst regelmäßig in der freien Natur bewegt, geht damit auch eine Grundkondition einher, die uns gut aufs Schneeschuhwandern vorbereitet. 110

DAMALS UND HEUTE Doch bevor wir breitbeinig ausgetretene Pfade beschreiten, werfen wir einen kurzen Blick in die Vergangenheit. Heute verwenden wir diese Sportart zum reinen Freizeitvergnügen, damals, vor 10.000 Jahren, ging’s für die Sammler und Jäger auf selbst gebastelten und geflochtenen Anfertigungen aus Fell, Leder und Holz ums flotte Vorankommen und nackte Überleben im tiefsten Winter. Warum diese Fortbewegungsart auch heute noch lange nicht Schnee von gestern ist, liegt wohl auch


Kitzbühel x Alexander Kellas


Freizeit

Um sich an die Gehtechnik zu gewöhnen, sollte man zu Beginn einfache Touren wählen. PATRICK UNTERBERGER

am Gesundheitsaspekt. Ausgezeichnet als Ausdauertraining und nahezu ungefährlich, um zu verunfallen, versinkt man geradezu in einen euphorischen Zustand und bleibt körperlich gut in der Spur. Gerade mal so groß wie ein Tennisschläger gewinnt man mit den Schneeschuhen eine gewisse Leichtigkeit, die auch den Gelenken wohltut. GEWICHT, GRIP, GEHTECHNIK Was man braucht, sind festes Schuhwerk, gute Schneeschuhe, handfeste Stöcke

und eine sportlich ambitionierte Kleidung, die vor Kälte schützt. Um bei der Ausrüstung nicht aufs Glatteis geführt zu werden, fragen wir einen, der es wissen muss: Patrick Unterberger von Intersport Patrick weiß um die richtige Ausrüstung rund ums Schnee­­­­­­­schuh­­wandern. „Die Auswahl des richtigen Schneeschuhs hängt vom Körpergewicht ab. Hier muss darauf geachtet werden, dass der Schuh für das richtige Gewicht ausgelegt ist, damit man nicht einsinkt. Für die Wanderung braucht 112

man Funktionskleidung, wasserfeste, hohe Schuhe für guten Halt in der Bindung und Teleskopstöcke mit Wintertellern. Bei der Bindung muss man darauf achten, dass man sie selber leicht einstellen kann, zum Beispiel mit einem Drehsystem. Schneeschuhe mit Seitenschienen und Frontzacken sorgen für einen guten Grip,“ so der Experte und ergänzt: „Wichtig für die richtige Gehtechnik ist, dass man sich an das Gerät gewöhnt. Dazu ist es ratsam, zu Beginn leichte Touren auszuwählen.“


Freizeit

Gemeinsam

grün reisen Sophie Brunner - mit 21 Jahren bereits mit dem Bus unterwegs

Umweltbewusstes Reisen auf vier Rädern

ENTG E LTL ICHE E IN SCHAL TUNG

© Lisa Jungmann, Privat

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ir schreiben das Jahr 1928. Da- scheiden, die Körper, Geist und mals gründet Thomas Död- Seele guttun, und das Unterlinger den Familienbetrieb. Vieles hat wegssein in einer neuen Qualität sich seither verändert. Das Busunterneh- erfahren wollen, sind das Ziel. men in Fieberbrunn ist fest in Frauenhand und wird von Christina Brunner in DER NATUR ZULIEBE Leitet das Unternehmen in der der dritten Generation geführt. Wohin So werden einerseits in der „Rei- dritten Generation: Christina Brunner die Reise geht, wird von Werten begleitet, sewerkstatt“ Gruppenreisen gedie von einem wertschätzenden Mitei- schmiedet, bei denen die Vorteile einer das umweltschonendste Verkehrsmittel. Busreise mit Bei einer durchschnittlichen Auslastung nander und einem nachhal- Die bunte Welt des nachhaltigen einem ökologisch von nur 60 Prozent kann der Reisebus tigen Gedankenund Ressourcen schonenden verträglichen An- pro Fahrgast mit beispiellosen 1,4 Liter gut getragen sind. Reisens beginnt mit dem grünen gebot kombiniert Spritverbrauch auf 100 Kilometern Tochter Sophie Bus eines Familienbetriebes, der werden. Anderer- punkten. Dies macht ein ressourcenhat die umweltseits findet man schonendes Reisen möglich. Kein Wunfreundliche Ideo- sich auf einen verantwortungs- qualitativ hoch- der also, dass Dödlinger Touristik als ervollen Weg macht. Auf diese logie im Betrieb wertige und stes Busunternehmen und Reisebüro fest verankert. Je- Weise möchte Dödlinger Touristik nachhaltige An- Westösterreichs die Lizenz bekommen den Tag aufs Neue in einer lebenswerten Zukunft gebote, die von hat, nachhaltige Reisen mit dem Umwird diese verantden erfahrenen weltzeichen des Bundesministeriums ankommen. wortungsvolle ViReisebüromitar- für Nachhaltigkeit und Tourismus zu sion gelebt. So wird das Reisen zu einem beiter:innen sorgfältig geprüft sind. Die- zertifizieren. Doch nicht nur der Umnachhaltigen Erlebnis. Die Umwelt wird se Reise beginnt mit einem grünen Bus weltgedanke wird bei Dödlinger Tourigeschützt, Ressourcen werden geschont. – nicht nur das sicherste, sondern auch stik großgeschrieben, sondern auch Zudem wird der Grundstein für die nachFrauensolidarität. Bei Dödlinger Tourikommenden Generationen gelegt und die stik ist es selbstverständlich, dass Frauen Voraussetzungen für einen verantworbei gleicher Arbeit den gleichen Lohn tungsvollen Weg in die lebenswerte Zubekommen, und Frauen werden auch kunft geschaffen. Auch beim Outgoing bei der Vergabe von Aufträgen bevorReisebüro – Autobusunternehmen setzt Dödlinger Touristik auf Hotels von zugt. Mit dieser wertschätzenden, verRosenegg 63 • 6391 Fieberbrunn höchster Güte, die den Nachhaltigkeitsantwortungsbewussten und nachhalTel.: + 43 (0)5354 / 56 206 gedanken gewissenhaft und verlässlich tigen Einstellung kann das urlaub@doedlinger-touristik.at umsetzen. Angebote für Kundinnen und Fieberbrunner Unternehmen optimiwww.doedlinger-touristik.com Kunden, die sich bewusst für Reisen entstisch in die Zukunft blicken.

Dödlinger Touristik

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Freizeit

100 Jahre Kitzsport Live Legendary

KITZSPORT DEFINIERT (SKI-)SERVICE NEU In den 1970ern erkannte Hansjörg Schlechter, dass die Zukunft im Dienstleistungssektor liegt, legte die Skiherstellung auf Eis und fusionierte mit Sport Pepi, um zum größten Sportartikelanbieter der Region zu werden. In den 1980er-Jahren bot der leider im Mai 2021 verstorbene Seniorchef als erster Skiverleih direkt an den Talstationen sowie Skiservice am Berg an.

100 LEGENDÄRE JAHRE Heute, im Jahr 2021, feiert Kitzsport 100-Jahre-Jubiläum in acht Filialen in Kitzbühel und Kirchberg, in denen im Dezember ein Jubiläumsgewinnspiel wartet. Aber nicht nur, denn das Familienunternehmen hat über die Jahre dazu beigetragen, dass sich ein gemeinsames zeitloses und vor allem bewusstes sportives Lebensgefühl entwickelt. Oder anders formuliert: „Live legendary“ – daran möchte das Kitzsport-Team mit dem neuen Markenauftritt und spannenden Filmen erinnern und gemeinsam mit allen Kundinnen und Kunden 100 Jahre legendäres Lebensgefühl hochleben lassen.

Kitzsport Zentrale Jochberger Straße 7 • 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 62 504-11 office@kitzsport.at

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E NTGE LTL ICHE E I NSC HA LTUNG

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ir schreiben das Jahr 1921: Johann Georg Schlechter wird von der Faszination des Skisports gepackt und gibt seine Wagnerei auf, um den „Kitzbüheler Ski“ zu entwickeln. Durch seine innovative Technik wurde der Ski mit der Gams zum internationalen Renner, der sogar Geschwindigkeitsweltrekorde brach. Bis heute steht bei Kitzsport alles ganz im Zeichen innovativer Ideen.

© Kitzsport

Als Johann Georg Schlechter im Jahr 1921 sein Wagnerei-Handwerk für den Traum von der eigenen Skiwerkstätte aufgab, hätte er von einem solch legendären Erbe kaum zu träumen gewagt: der schnellste Ski der Welt, das erste Sportgeschäft Kitzbühels und 100 Jahre im Zeichen des Sports. Oder anders formuliert: 100 Jahre Kitzsport – und das wird in allen Filialen gefeiert!


1921

IMPALAWOLFMITBISS

S I N C E

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Freizeit

Der große Wurf

Früher haben die Plattenwerfer mit dem Glück herumgeworfen und zwar solange, bis daraus eine runde Sache wurde. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Plattenwerferverein Kirchdorf, Conny Pipal

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as immer Michael Keuschnick mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen meint, wenn er erzählt, dass sie früher wild herumgeworfen hätten, darüber darf sich jeder sein eigenes Bild machen. Passiert ist ja Gott sei Dank nichts, und heute laufe alles recht gesittet ab, beim Plattenwerferverein Kirchdorf, versichert der amtierende Obmann nun mit ernster Miene, um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Warum sich die Mander im Jahre 1980 auf ein Packerl geworfen haben, um sich zu diesem Verein zusammenzuschließen, dafür hat Michael eine schlüssige Erklärung: „Bevor wir den Verein gegründet

hab’n, gab’s in Kirchdorf zwei Gruppen, die Platten g’worfen hab’n. Diesseits der Großach’n die Litzlfeldner und jenseits die Further. Des hat dann solche Dimensionen ang’nommen, dass wir einen Verein g’ründet hab’n“, erklärt er und holt sogleich die Kirchdorfer Chronik hervor. Da ist alles fein säuberlich niedergeschrieben. Damit alles seine Ordnung hat, legt er die Dinge auf den Tisch, die man braucht, um dieses sportliche Hobby auf den Rasen zu bringen. Dieser befindet sich übrigens gleich hinterm Vereinshaus nahe dem Sportplatz Kirchdorf. Dort trifft sich die stramme Männerrun116

de regelmäßig, um durch gezieltes Werfen der Platte dem sogenannten „Has’n“ oder auch Taube, einem acht mal acht großen Würfel, so nahe wie möglich zu kommen. Dabei liegt die Entfernung bei wahlweise 18 oder 19 Metern. Das hänge vom Alter des Werfers ab. Es sei eine kürzere Distanz erlaubt, wenn man bereits 70 Lenze erreicht hat, so der Obmann und taucht noch tiefer ins Regelwerk ein: „Bei einem Turnier bilden vier Werfer eine Mannschaft. Der ‚Moar‘ legt vor. Es geht drum, dem ‚Has’ möglichst nah zu kommen. Gezählt werden die Eisen, die am nächsten liegen. Gezählt wird olympisch, 3-5-7-9. Das heißt, ist ein


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Eisen einer Mannschaft ganz nah, erhält diese drei Punkte, bei zwei Eisen fünf Punkte und so weiter.“ GAUDI MIT GESCHICHTE Wenn Michael so über sein Hobby redet, spürt man die Begeisterung für diese alpenländische Volkskultur, die eine lange Geschichte schreibt. So stammt das Plattenwerfen vom Hufeisenwerfen ab: „Früher, vor über hundert Jahr’ war des der Zeitvertreib in der karg’n Freizeit der Knechte. Die hab’n hinterm Hof so zur Gaudi mit Hufeisen g’worfen. Einer von unseren ehemaligen Kameraden, der 1921 geborene und inzwischen verstorbene Thomas Schellhorn senior, hat selber no als Knecht Hufeisen g’worfen. Mit der Zeit hat man die Hufeisen zu einer runden Platte zusammengebogen“, weiß Michael über eine der ältesten Sportarten in Tirol und Salzburg, die dem Kegel- und Stocksport sehr ähnelt. Seit einigen Jahren finden neben vielen Turnieren sogar Landesmeisterschaften und Bundesländer-Vergleichskämpfe statt: „ In Oberösterreich und in der Steiermark wird ebenso g’worfen wie in Bayern und Teilen der Schweiz“, so Obmann Michael.

geb’n in der Region, und da haben’s vier mal zehn Kilo Mehl als Preis hergeb’n. Z’erscht dacht’ i mir, so ein Blödsinn, aber dann hat sich rausg’stellt, dass die Leut’ des lieber wollt’n als einen Pokal. So ist es dann gekommen, dass wir auf Sachpreise umg’stieg’n sind. Wir hab’n dafür einen begeisterten Haus- und Hofbastler, den Robert Hautz, unter uns’ren Reihen. Er baut von der beleuchteten Mühle über einen hölzernen Postkasten bis zum Vogelhaus all unsere Preise“, sagt Michael stolz und zeigt eines der außergewöhnlichen Werkstücke. „Seit wir das so machen, strengt sich jeder besonders an, weil der Erste, der gewinnt, kann sich die tolle Bastelarbeit aussuchen.“ Es versteht sich, dass sich Mannschaften von nah und fern drum reißen, in Kirchdorf den „Has’n“ zu jagen.

Früher haben die Knechte zur Gaudi mit Hufeisen g’worfen. MICHAEL KEUSCHNICK

Obmann Michael Keuschnick im Vereinshaus in Kirchdorf

RUND GEHT’S FÜR ALT UND JUNG Über Nachwuchs brauchen sich die Plattenwerfer nicht zu beklagen. Schon mit Acht kann die Jagd auf den „Hasn“ beginnen. Der Kreis der Wurfwilligen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Für Michael ist es eine erfreulich runde Sache, dass dieser Sport Alt und Jung verbindet: „Da kann der Neunjährige mit dem Neunzigjährigen in einer Mannschaft werf’n. Und egal, ob einer bei der Bank arbeitet, Doktor is’ oder ein Arbeiter, da halten alle z’amm, wenn einer Hilfe braucht“, lobt Michael seine Mannschaftskollegen. Das Plattenwerfen ist aber nicht nur ein echter Gewinn für die Kirchdorfer. Jeder, der bei einem Wettkampf ebendort mitmacht, kann sich auch über eine ganz besondere Siegertrophäe freuen: „In den Anfängen hat es wie überall ganz klassisch Pokale gegeben. Irgendwann hat’s ein Turnier 117


Freizeit

Familienurlaub

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uf die kleinen Gäste wartet ein wohl einzigartiges Angebot, angefangen bei der Kinderwelt, die Ihresgleichen sucht, bis hin zur an die Philosophie von Maria Montessori angelehnten Kinderbetreuung: werkeln und basteln in der Holzwerkstatt, spielen, klettern und heuhüpfen in der Spielescheune, malen im Atelier, Sandburgen bauen im Matschraum, Abenteuer im Schnee und noch vieles mehr. Und während die Kleinen bestens aufgehoben sind, können sich die Eltern beruhigt zurücklehnen und die Zeit zu zweit genießen. Das nahegelegene Skigebiet Ladurns lockt zum Skifahren, im separaten Adults-only-Spa-Bereich lässt es sich bestens entspannen, Yogaeinheiten sowie wohltuende Massagen und Spa-Anwendungen sorgen für pure Erholung, und der bestens ausgestattete Fitnessraum lädt zum Auspowern ein. Wellnessgenuss für die ganze Familie wartet im über 3.000 Quadratmeter großen Mountain-Spa mit Infinity-Outdoor-Pool, drei Indoor-Pools, einer über 100 Meter langen Wasserrutsche mit Zeitmessung, verschiedenen Saunen

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und kuscheligen Ecken für gemeinsame Entspannungsmomente. Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen. Im Restaurant wird die gesamte Palette von mediterraner bis alpiner Küche serviert, dazu gereicht werden über 500 Etiketten aus aller Welt. Wer sich einen ganz besonderen Abend gönnen möchte, besucht das hauseigene Gourmetrestaurant Artifex und lässt sich von Chefköchin Tina Marcelli in eine Welt voller kulinarischer Überraschungen entführen. Nicht zuletzt bieten die großzügigen Zimmer, Suiten und Chalets, eingerichtet mit hochwertigen Naturmaterialien, eine erstklassige Wohnatmosphäre, wobei für jede Familienkonstellation das Passende dabei ist. Lassen Sie sich von diesem magischen Ort verzaubern.

Feuerstein Nature Family Resort Pflersch 185 I-39041 Brenner Südtirol • Italien www.feuerstein.info info@feuerstein.info

ENTG EL TL ICH E EI NS CHA LTUNG

Wohin man schaut, leuchtende Kinderaugen und fröhliches Gelächter – das Feuerstein Nature Family Resort gleicht einer wahrgewordenen Märchenwelt, die jede Menge spannender Erlebnisse für Groß und Klein bereithält.

© Alex Filz

der Extraklasse


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Erste Adresse für Feinschmecker Kulinarisch verwöhnt und kuschelig umhüllt kann man im „Das Reisch“ einfach die Seele baumeln lassen.

ENTG EL TLICHE EINS CHAL TUNG

© Das Reisch

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ehmen Sie Platz an einem der traditionellsten Tische von Kitzbühel. Im À-la-carte-Restaurant des Hotels „Das Reisch“ verwöhnt Sie Küchenchef Fred Reisinger und sein Team mit einer ausgewogenen Auswahl an österreichischen Spezialitäten und internationalen Köstlichkeiten. Die Vielfalt der Karte und die Qualität am Tisch machen dieses Restaurant zu einer der ersten Adressen für Feinschmecker. Die Reisch Bar bietet die perfekte Gelegenheit, entspannt einen kühlen Drink zu genießen und sich vom bunten Treiben begeistern zu lassen. Der Check-in in einem der kuscheligen Legendenzimmer rundet das Angebot noch perfekt ab. Jedem Zimmer wurde eine Kitzbüheler Legende gewidmet und erzählt deren

Geschichte – einfach legendär Urlaub machen im Reisch. Familie Mayr-Reisch und das Team freuen sich auf Ihren Besuch!

Das Reisch Franz-Reisch-Straße 3 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 63 366 info@dasreisch.com www.dasreisch.com

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Freizeit

Ägypten

Pyramiden, Gräber, Pharaonen

ANTIKES WELTWUNDER: die Pyramiden von Gizeh

GESCHICHTEN: Grabmalereien im Tal der Könige

Es gibt Länder, deren Name allein schon großes Kopfkino hervorruft. Wo sich spektakuläre Landschaften und kulturelles Erbe verbinden. Perfekte Zutaten für Reisen, die einen besonderen Platz im Herzen haben. TEXT ❧ FOTOS: Doris Erber

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or 5.000 Jahren entstand im Land am Nil eine Hochkultur, die bis heute fasziniert. Erhaben stehen die Pyramiden von Gizeh vor den Toren der Millionenstadt Kairo, immer beschützt von der wachenden Sphinx. Rund 500 Kilometer südlicher – am Obernil – beginnen die klassischen Nilkreuzfahrten und offenbaren eine betörende Szenerie: grüne Felder, kleine Dörfer, Minarette und Palmen. Dazwischen säumen Tempel mit mächtigen Säulen voller Hieroglyphen und Reliefs das Ufer des Nils. Wann, wenn nicht jetzt, soll ich mit meinen Reisefreundinnen dieses faszinie-

rende Land besuchen? Unseren Traum erfüllen und (fast) ohne andere Touristinnen und Touristen bis zur Grabkammer im Inneren der Cheops-Pyramide vordringen? Den Hadschepsut-Tempel und das Tal der Könige besichtigen und die unbeschreibliche Landschaft des Nils an uns vorbeiziehen lassen? Wir werden uns noch lange daran erinnern, an Ägypten, im November 2021. Wir starten in Kairo und können es kaum erwarten, die berühmten Pyramiden von Gizeh, Weltkulturerbe und das einzige noch existierende antike Weltwunder zu besuchen. Tatsächlich ist der erste Tag unserer Ägyptenreise kaum zu 120

übertreffen. Unser Reiseleiter besteht darauf, dass wir noch vor den anderen Reisenden das Innere der Cheops-Pyramide erklimmen. Er führt uns zu versteckten Plätzen, wo wir die Schönheit der Bauwerke ganz alleine genießen. Wir fühlen uns wie Lawrence von Arabien während unseres Kamelritts durch die Wüstenlandschaft, und der absolute Höhepunkt: unser Mittagessen in der Pyramides Lodge mit unbezahlbarer Aussicht. Mehr geht nicht! AUF DEM NIL Ein rund einstündiger Flug bringt uns nach Luxor, ehemaliges Theben und


Freizeit

WELTBERÜHMT: die Felsentempel von Abu Simbel

WUNDERSCHÖN: die Nacht über Assuan

Hauptstadt der Pharaonen. Riesige Tempelanlagen und -ruinen zeugen von dieser Zeit, und wir müssen uns immer wieder erinnern, dass diese Denkmäler bereits zwischen 2.000 bis 500 vor Christi erschaffen wurden. Wahnsinn, so alt! Mit dem Besuch des Tals der Könige erfüllen wir uns einen weiteren Traum. Ehrfürchtig betreten wir einige der geöffneten Gräber. Die unterirdischen Gänge zu den eigentlichen Grabkammern sind unterschiedlich, mal geht es steil bergab, mal verwirren viele Abzweigungen, aber immer sind sie reich verziert mit Geschichten über den Pharao und die geplante Reise ins Jenseits. Gut, dass wir schon ein paar egyptologische Grundbegriffe gelernt haben, und so versuchen wir uns im Lesen und

Deuten der Hieroglyphen und der Wandmalereien. Sehr schwierig und ganz schön verwirrend! Nach all diesen Eindrücken genießen wir die Annehmlichkeiten unseres Nilschiffes. Bei herrlich angenehmen Temperaturen können wir uns kaum sattsehen an der herrlichen Landschaft, die an uns vorbeizieht. Grüne Felder und einige Esel und Kühe in Ufernähe, kleine Dörfer, Felukken mit weißen Segeln. Und plötzlich gleitet die altehrwürdige SS Sudan vorbei, das wohl berühmteste Nilschiff, auf dem einst Agatha Christies „Tod am Nil“ gedreht wurde. ENDSTATION ASSUAN Die südlichste Stadt Ägyptens soll laut Reiseführer auch die freundlichste sein. Wir lassen uns gerne überraschen und haben uns schon mal einen super Taxifahrer ausgesucht. Der Peugeot 504 mag vielleicht auf den ersten Blick ein bisserl alt ausschauen, aber innen ist alles blitzsauber. Der Kofferraum wurde in Sitzplätze umgebaut, das Gepäck kommt also auf’s Dach, und ein gut gelaunter Fahrer bringt uns in das Traditionshotel in Assuan. Im Sofitel Legend Old Cataract erwartet uns kolonialer Charme, toller Service, Ruhe und eine traumhafte Aussicht. Wir genießen, lassen unsere Reise nachwirken und sind glücklich. … Und als die Sonne hinter dem Nil versinkt, senkt sich die blaue Nacht über das Land der Pharaonen.

Nilkreuzfahrt und Baden am Roten Meer 8-tägige Nilkreuzfahrt ab Luxor, inkl. Besichtigungen, anschl. 7 Tage Badeaufenthalt im Iberotel Makadi Beach ****+, Alles Inklusive, Flug ab München z. B.: 21.02. – 07.03.2022, ab € 1.507,- pro Person im Doppelzimmer Städtetrip Kairo 4x Übernachtung/Frühstück im Steigenberger El Tahrir****, direkt im Zentrum und neben dem Ägyptischen Museum, Flug ab München z. B.: 23.02. – 27.02.2022, ab € 572,- pro Person im Doppelzimmer Badeurlaub – Sentido Mamlouk Palace Resort **** 7x Alles Inklusive im Sentido Mamlouk Palace Resort **** in Hurghada, Direktflug ab Salzburg z. B.: 17.03. – 24.03.2022, ab € 840,- pro Person

PROFI TOURS Reisebüro GmbH

Austraße 2a • 6352 Ellmau • Tel.: 05358 / 3691 • Fax: 05358 / 3332

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Doris Erber, Geschäftsführung


Freizeit

Fotografie,

Als Schriftstellerin ist es Christina Feiersingers Profession, Geschichten zu erzählen. Dieses Geschick lässt sie auch in die Fotografie einfließen, um besondere Momente voller Authentizität und Ästhetik einzufangen. Portraits – Pärchen – Familien – Hochzeiten – Naturfotos auf Leinwand Kontakt: +43 (0) 664 / 12 66 607, christina.feiersinger@gmx.at

© Christina Feiersinger, Johannes Pancheri

die Geschichten erzählt

FREIZEIT

© Pixabay

© Skiarea Test/Alex Mayr/Wildschönau Tourismus

TIPPS Plitvicer Seen

9.12–12.6.2022 Entdecken Sie mit uns die kristallklaren grünen Seen und glitzernden Kaskaden im Nationalpark Plitvice sowie das Naturschauspiel Krka-Wasserfälle. Außerdem besichtigen wir die historische Stadt Sibenik. Diese Reise ist mit dem Umweltzeichen zertifiziert, und Sie tragen mit dieser Busfahrt aktiv zum Klimaschutz bei und verbrauchen nur 6,8 Kilogramm CO2 pro Tag! Für eine detaillierte Reisebeschreibung scannen Sie den QR-Code.

Feuer und Flamme fürs Drachental Bei der diesjährigen Sommer-Award-Verleihung von Skiarea Test in Mittersill konnte das Drachental-Team vier begehrte Preise entgegennehmen: „Touristiker des Jahres 2021“, den Special Award für Geschäftsführer Michael Unger, die „Kinderlandtrophy“ für das beste Familienerlebnis, die „Freundlichstes Personal“-Auszeichnung sowie Doppelgold in der Kategorie „Fun & Action“ für den Alpine Coaster „Drachenflitzer“. Der Erlebnispark „Familienerlebnis Drachental“ hat eine erfolgreiche Sommersaison hinter sich. Hauptattraktion des Parks ist der Alpine Coaster „Drachenflitzer“ mit über zwei Kilometer Streckenlänge. Weitere Erlebnisse sind ein Bag-Jump, Trampolin, Spiele-See, 5D-Kino, Biketrail, eine Cart-Strecke, Tubingbahn und ein Gastronomiebereich. Der Park, ein Eislaufplatz und der Schlittschuhverleih sind im Winter in Betrieb.

Preis pro Person im Doppelzimmer € 686,– www.doedlinger-touristik.com

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© Baldassarri

Gesellschaft

Bestseller schlagen Wellen Der bekannte Buchautor Rodolfo Baldassarri schreibt mit seiner Trilogie Geschichte. Wie ein roter Faden zieht sich die Liebe durch das „Rote Band des Schicksals“.

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ein, es war diesmal nicht die Liebe, die Rodolfo Baldassarri einst von Italien nach Tirol verschlagen hat. Im Gegenteil. Nach einer gescheiterten Beziehung wollte der gebürtige Römer fern ab der Heimat neu beginnen. Seine Erlebnisse, Träume und Sehnsüchte hat

der 54-Jährige in einer Romantrilogie verarbeitet und ist damit zum gefeierten Buchautor geworden. „Das rote Band des Schicksals“ – über 10.000 Exemplare wurden allein in Italien und über 5.000 in deutscher Übersetzung verkauft. Die deutschen Leserinnen und Leser dürfen

sich auf den dritten Band seiner Trilogie freuen: „Wie die Wellen“ ist schon im Sommer in Kirchdorf vorgestellt worden. Die drei Bände sind auf www.rodolfobaldassarri.com und bei St. Jo Shoes & More von Stephanie Henle in Sankt Johann erhältlich.


Gesellschaft Die Organisatoren freuten sich mit den Doppelsiegern Alexander Erler und Lucas Miedler über ein erfolgreiches Turnierfinale.

Das Organisationsteam vorne: Herbert Günther, Alexander Antonitsch und Markus Bodner. Stehend von links: Tom Schrammel, Matthias Dallinger, Carmen Huber, Daniela Maier, Matthias Wieser und Florian Zinnagl

1.000 Kinder waren im Rahmen des Alpquell Kitz4Kids Days begeisterte Zuschauer.

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or der majestätischen Kulisse des Wilden Kaisers war es wieder soweit: Eine prominente Liste an internationalen Tennisstars fanden sich in der Gamsstadt ein, um beim Generali Open Kitzbühel dabei zu sein. Aber nicht nur: So mancher Spieler genoss den Aufenthalt auch abseits des Center Court. So nutzte die Nummer zwei des Turniers, Roberto Bautista Agut, der seine Frau Ana und Sohn Roberto mit nach Kitz brachte, die Zeit vor seinem Einsatz auf Sand, um seiner Pferdeleidenschaft zu frönen, und gönnte sich einen Ausritt auf einem Lipizzaner. Natürlich gab es auch diesmal wieder jede Menge spannende Matches, und erstmals seit 14 Jahren schlug mit Alexander Erler wieder ein Tiroler im Hauptbewerb des Generali Open Kitzbühel auf. Und für die Damen warteten am Ladies Day bei freiem Eintritt prominent-prickelnde Überraschungen und natürlich viel sportlicher Spaß. Aber auch der Tennisnachwuchs kam nicht zu kurz: Am Kitz4Kids Day gab’s für alle Kinder bis 14 Jahre den ganzen Tag ein tolles Programm.

Casper Ruud jubelte in Kitzbühel über seinen dritten Sandplatz-Sieg in Folge.

Der Tiroler Alexander Erler schlug erstmals im Hauptbewerb in Kitzbühel auf und feierte seinen Premierensieg auf der ATP-Tour.

Roberto Bautista Agut machte nicht nur am Sandplatz gute Figur, sondern auch auf seinen geliebten Lipizzanern.

Turnierveranstalter Herbert Günther, Sepp Huber von der Metzgerei Huber und Turniergeschäftsführer Florian Zinnagl freuten sich auf den Auftakt in die Turnierwoche.

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© Mia Knoll, Alexander Scheuber, KTC

Die zahlreichen Zuschauer zeigten sich die ganze Woche begeistert von den interessanten Spielen.

Perfekter Aufschlag


Gesellschaft

Sportalm-Gründer Wilhelm Ehrlich mit Gattin Herta und Tochter Ulli Ehrlich, Elīna Garanča und Karel Mark Chichon Karel Mark Chichon, Elīna Garanča, Hermann Petz und Carmen Petz

© TT/Dalia Föger, Sarah Katharina Photography

Johannes Mitterer, Christine Reiler und Heinz Marecek

Bürgermeiser Klaus Winkler mit Gattin Irmi

Jubiläumskonzert vom Feinsten

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un, es gibt eigentlich gar keine Worte, die diesen virtuosen Event wirklich beschreiben könnten. An diesem Abend gab nämlich die Musik bei „Klassik in den Alpen“ den Ton an. Mit einem grandiosen Konzert begeisterte die wunderbare Elīna Garanča auch diesmal das Publikum mit Hörgenuss vom Feinsten. Gemeinsam mit der Star-Mezzosopranistin genossen über 2.000 Besucherinnen und Besucher nicht nur eine musikalische Delikatesse der Superlative, sondern feierten auch gemeinsam das 750Jahre-Jubiläum der Stadt Kitzbühel.

Die Bühne erstrahlte vor der traumhaften Kulisse in Kitzbühel

Patricio Hetfleisch, Anne Weidner, Jasmin Eisendle und Andreas Eisendle

Österreichs erster Dynafit-Store

© Dynafit Store St. Johann

D

ie Freude über die Eröffnung des brandneuen Dynafit-Stores in St. Johann war nicht nur bei den Beteiligten groß, sondern auch Skitouren- und Bergsportfans sind begeistert vom neuen Shop von Patrick Unterberger und seinem Team. Neben einer großen Auswahl an hochwertigen Sportoutfits erwartet einen auch besonderer Service wie Bootfitting und rasche Reparaturen dank lagerndem Zubehör. Die Eröffnung wurde in einem kleinen internen Kreis gefeiert und von einem hervorragenden Shopping-Wochenende für alle Dynafit-Fans begleitet. Das Team rund um Shopleiter Florian Nothdurfter, selbst erfolgreicher Sportler, freut sich darauf, Kundinnen und Kunden zu beraten und für die Marke Dynafit zu begeistern! Wir gratulieren!

Patrick Unterberger (Inhaber Sport Patrick GmbH), Jürgen Marbach (Inhaber Sport Patrick GmbH), Alexander Stöckl, Carina Waas, Florian Nothdurfter (Shopleiter), Mona Thanner und Andreas Kröll (Leitung Einkauf Sport Patrick GmbH)

Christoph Engel (CEO Oberalp-Group), Hubert Almberger (Bürgermeister St. Johann), Jürgen Marbach (Inhaber Sport Patrick GmbH), Benedikt Böhm (Geschäftsführer Marke Dynafit), Patrick Unterberger (Inhaber Sport Patrick GmbH)

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Gesellschaft Bei wunderschönem Wetter wurde am Lansersee gefeiert Ferdinand Marquez und Katharina Zierl (beide TIROLERIN) Carmen und Bettina Huber mit Conny Pipal (Unsere Kitzbühelerin)

© www.incl.at/Florian Mitteregger

Ein richtig feines Fest

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Golf spielen für den guten Zweck

Patricio Hetfleisch (Tirol Werbung), Viktoria Veider-Walser (Kitzbühel Tourismus) und Elias Walser (Olympiaregion Seefeld)

Falk Raudies mit Frau Andrea und Wolfgang Niersbach

G Lorenz Alberti, Mario Stiefler, Christiane Mayr, Carmen Jöchl, Andreas Brunnschmid und Amir Suljic

Spaß am Green vor der Kaiser-Kulisse

utes zu tun, ist wahrlich eine runde Sache. Ganz besonders, wenn Cum Laude Immobilia Kitzbühel und Marktinvest International S.A zum EAGLES-Charity-Golfturnier in die Kitzbüheler Alpen laden. So ließen es sich zahlreiche Promis nicht nehmen, auf dem Gelände des Golfclubs Kitzbühel Schwarzsee den Schläger für die gute Sache zu schwingen, bevor der Abend im Kitzhof seinen Ausklang fand. Und das Beste: Die glücklichen Organisatorinnen und Organisatoren konnten sich über einen satten Spenden-

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Michael Hartl und Marianne Hartl Charity-Golf mit Cum Laude Immobilia

© Peter Koren, Agentur Schneider-Press/W.Breiteneicher

etrus mag es, wenn die Menschen so richtig schön und ausgiebig feiern. Wohl deshalb hat er zum TIROLERIN-Sommerfest am Lansersee herrliches Wetter und wunderbar warme Temperaturen geschickt. Kein Wunder also, dass es sich eine große Gästeschar nicht nehmen ließ, bei diesem ganz besonderen Fest dabei zu sein und einen grandiosen Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten und cooler Live-Musik in vollen Zügen zu genießen.


Dagmar Preyer (Voreigentümerin)

Klaus Sailer (Wedl Gourmet)

Dolce Vita in den Alpen D

er neue „Place to be“ in Kitzbühel wurde eröffnet. Kulinarische Exzellenz, alpine Ästhetik und italienisches Lebensgefühl direkt an der legendären Hahnenkammbahn – im neuen LaMonte Wine • Gourmet Food • Bistro und den zwei dazugehörigen LaMonte Luxury Apartments schlägt das Herz all’italiana. Hier kommt übrigens der original Seltz-Siphon aus Mailand zum Einsatz – so kanwn der beliebte Campari-Soda stilecht zubereitet werden. Das ließen sich die zahlreichen Gäste bei der feierlichen Eröffnung natürlich nicht entgehen.

Christian Klackl (Hotel Schweizerhof) mit Gattin Heidi, Michael Kaiser (Hotel Kaiserhof)

Anton Bodner (Vorsitzender Vorstand Bergbahnen), Bettina und Franz Prader (Promi-Schneider Kitz)

KITZBÜHLER BERGBAHNEN. Hans-Peter Schwaiger, Steffen Ritschel (Hochbrunn Alm) Florian Wörgetter und Christian Wörister

Klaus Winkler (Bürgermeister Kitzbühel), Peter Mader (Eigentümer), Peter Volgger (Bürgermeister Sterzing)

Martin Girtler (Konzeptgestaltung LaMonte), Johannes Egartner mit Nadja Werle

Werner Mantl (Bauleiter) mit Gattin Sabine, Hans-Peter Schwaiger (Bergbahnen), Christoph Aschaber (Architekt), Florian Wörgetter (Bergbahnen)

Klaus Winkler (Bürgermeister Kitzbühel), Christoph Morandell (Morandell Getränke), Filip Wieser (Geschäftsführer LaMonte Bistro)

© Barbara Riedmann

Peter Mader (Eigentümer), Norbert Rier (Kastelruther Spatzen), Sarah Mader und Roberto Blanco


Rätselspaß Zu gewinnen gibt es für Sie eine wertvolle Uhr von Jacques Lemans!

Einsendeschluss: 12.5.2022 Senden Sie eine E-Mail an: gewinnspiel@unserekitzbuehelerin.at Betreff = Lösungswort sowie Ihre Kontaktdaten (inklusive Telefonnummer)

Das Lösungswort der letzten Ausgabe war: NARRENSICHER

© Christina Feiersinger, MA

Finden Sie die fünf Fehler!

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DANIELA HRUSCHKA ... www.danielahruschka.at

... ist seit neun Jahren erfolgreich als Astrologin tätig und blickt für Sie in die Sterne.

Horoskop für das erste Halbjahr 2022

Steinbock 22.12. – 20.01.

Wassermann 21.01. – 19.02.

Fische 20.02. – 20.03.

Widder 21.3. – 20.04.

„Hören Sie auf Ihr Herz!“ Mit Venus an Ihrer Seite starten Sie gleich ins neue Jahr. Was kann da noch schiefgehen? Glücksplanet Jupiter sorgt bis Mai dafür, dass sich einige Ihrer Träume erfüllen. Besonders in der Liebe könnten Singles „the one and only“ finden.

„Nichts dem Zufall überlassen!“ Jetzt wird noch einmal richtig strukturiert, und Saturn hilft Ihnen dabei. Wichtig ist, dass Sie Entscheidungen treffen und auch durchziehen. Im März wird manches Herz höherschlagen. Ab Mai werden Sie merken, dass die Arbeit auch wirklich Früchte trägt.

„And the Oscar goes to ...!“ Jetzt kommt Ihre Zeit. Jupiter in Ihrem Zeichen, eine Konstellation, die man nicht alle Tage hat. Sie lieben es zu träumen, und dieses Jahr werden viele Ihrer Träume Realität. Ob die große Liebe, der Karrieresprung oder eine schöne Reise − es ist für jeden etwas dabei.

„Sagen Sie niemals nie!“ 2022 wird Ihr Jahr. Der Jahresstart wird noch ein wenig holprig, aber ab Mai gehören Sie zu den großen Glückskindern. Jupiter, der Glücksplanet, wird Ihr ganz persönlicher Coach. Da kann es sein, dass sich einige von Ihnen neu verlieben.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Stier 21.4. – 20.05.

Zwillinge 21.05. – 21.06.

Krebs 22.06. – 22.07.

Löwe 23.07. – 23.08.

„Love is in the air!” − und das gleich zu Jahresbeginn. Bis März sind Sie im totalen Liebeshimmel. Es könnte sich auch eine alte Liebe zurückmelden. Öffnen Sie die Türen und vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl. Saturn verhilft Ihnen zu neuen Karrieresprüngen. Bleiben Sie offen für Veränderungen.

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet!“ Sie überstürzen mit Sicherheit nichts und dank Saturn wollen Sie in den nächsten Monaten keine halben Sachen. Auch beruflich kann es zu tollen Chancen kommen. Verschwenden Sie keine Zeit und nützen Sie die erste Jahreshälfte, um Ihre To-do-Liste zu kürzen.

„Sie wachsen über sich hinaus!“ Kein Wunder, Sie gehören auch zu den Oscar-nominierten Sternzeichen und legen einen fulminanten Jahresstart hin. Nützen Sie die ersten Monate, um an wichtigen Projekten zu arbeiten. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ein Hoch auf das Leben!

„Halbe Sachen gibt es nicht!“ Entscheidungen zu fällen wird in den nächsten Monaten nicht ausbleiben. Das Leben fordert Sie heraus, festgefahrene Glaubenssätze zu verändern und Platz für Neues zu schaffen. Verschieben Sie nichts und legen Sie los!

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Jungfrau 24.08. – 23.09.

Waage 24.09. – 23.10.

Skorpion 24.10. – 22.11.

Schütze 23.11. – 21.12.

„Wie schön das Leben sein kann!“ Sie starten gleich mit den besten Liebessternen. Es ist überhaupt ein Jahr der glücklichen Fügungen, und somit sollten Sie gerade in der ersten Jahreshälfte wichtige Weichen stellen. Jupiter, Ihr Glücksplanet, sorgt dafür, dass viele Ihrer Träume zur Realität werden.

„Manifestieren Sie Ihre Ideen!“ Lassen Sie sich nicht beeinflussen, Ihre guten Einfälle und Visionen werden gleich in der ersten Jahreshälfte umgesetzt. Auch in der Liebe gibt es im März und Juni wunderschöne und romantische Momente. Privat und beruflich steht Ihre Ampel auf Grün.

„Sie treffen wichtige Entscheidungen!“ Schluss mit Kompromissen, 2022 treffen Sie wichtige Lebensentscheidungen. Es wird dabei auch mitunter recht anstrengend, da Saturn von Ihnen äußerste Disziplin verlangt. Behalten Sie Ihre großen Ziele im Auge und freuen Sie sich jetzt schon auf die Ernte!

„Wie schaut Ihre persönliche Wunschliste aus?“ Dank Jupiter und Saturn werden sich einige Ihrer Wünsche erfüllen. Bleiben Sie offen und flexibel und heißen Sie Veränderungen aus tiefstem Herzen willkommen. In den ersten Monaten werden Sie bereits erkennen, wohin die Reise führt.

Liebe: Gesundheit: Job:

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Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun. M.Ghandi


BM Sebastian Resch Bau- und Planungsbüro GesmbH A-6353 Going – Kaiserweg 30 Tel.: +43-5358-2200 • Fax: + 43-5358-2200-4 info@bm-resch-kitz.at • www.bm-resch-kitz.at


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