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Winter 2018 – 6. Jahrg. – € 2,90 Verlagspostamt 6020 – P.b.b.

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IMPRESSUM Unsere KITZBÜHELERIN – Herz der Region

Die besten Seiten des Bezirks

Herausgeber, Medieninhaber & Hersteller Tirolerin Verlags GmbH Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00–0 office@tirolerin.at office@unserekitzbuehelerin.at Geschäftsführer Mag. Andreas Eisendle Marius Wolf, MBA Magazinleitung Mag. Bettina Huber 0664 / 53 06 566 bettina.huber@unserekitzbuehelerin.at Assistenz der Geschäftsführung Martha Strickner Chefredaktion: Conny Pipal 0664 / 16 34 947 conny.pipal@unserekitzbuehelerin.at Chefin vom Dienst Corina Spiegl Coverfoto Peter Vonier Redaktionsteam Mag. Katharina Zierl Anja Venier, B.A., BSc., Roberta Bortolotti, M.A., Martin Reiter Anzeigen Daniela Mallaun, Ursula Meyer Gerti Christler Lektorat Mag. Dr. Melanie Knünz Dr. Margret Haider Grafik-Kontakt 0512 / 55 16 00–5590 grafik@unserekitzbuehelerin.at Grafik-Team Barbara Schattanek, Eva Stern Bianca Steinacher, Ines Meßnart Abo-Verwaltung 0512 / 55 16 00–1500 abo@tirolerin.at. Druck STYRIA GmbH & Co KG Vertrieb Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. 1011 Wien Die nächste Ausgabe erscheint am 14. Juni 2019

www.unserekitzbuehelerin.at

Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können unter der URL www.tirolerin.at/impressum abgerufen werden. Weitere Infos zum Datenschutz sind unter www.tirolerin.at/info/datenschutz-und-cookies/ abrufbar.

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, immer und immer wieder habe ich hinauf gesehen aufs Kitzbüheler Horn, und immer stärker wuchs die Sehnsucht in mir, endlich da oben zu stehen und runterzuschauen auf diese wunderbare Region. Doch stets ist etwas dazwischen gekommen, bis zu jenem besonderen Tag in meinem Leben, als es ganz unerwartet soweit war. Und dann bin ich da oben gesessen und konnte mich gar nicht sattsehen an dieser unvergleichlichen Schönheit und gar nicht genug bekommen von dieser wilden Kraft, die diesem magischen Ort innewohnt. Wenn man diese tausend Eindrücke, die man da droben hat, mit einem Wort ausdrücken müsste, fällt mir nur eines ein: Wunder. Wenn wir das hören, denken wir ja immer an etwas, dass fern im Himmel geschieht. Aber ist es nicht so, dass alles, was uns in der Natur begegnet, alles, was uns die Erde in Fülle schenkt, alles, was uns Freude bereitet, ein Wunder ist? Oft sind es die einfachen Dinge im Leben, die sich himmlisch anfühlen und uns ein Gefühl der Verbundenheit schenken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele wunderbare Momente. Von ganzem Herzen Ihre Conny Pipal 6


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12

14 34

Titel

MENSCHEN

26

Verspielt und romantisch Wie Tüll die Laufstege der Welt erobert

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34

Besonderes Handwerk Nur noch wenige beherrschen die Kunst des Klöppelns

Im Auftrag der Liebe Arabella Kiesbauer in den Kitzbüheler Alpen

WOHNEN 50

Oh Tannenbaum Mythen und Bedeutung der heimischen Nadelbäume Winterliche Blütenpracht Diese Pflanzen blühen in der kalten Jahreszeit

14 Gipfelstürmer Bergsteiger Dominik Salcher bei den Skyraces

SCHÖN & GESUND

66

16

38

Gut geknotet Der Dutt als Trendfrisur

LEBEN

40

Was schon Oma wusste Diese Hausmittel helfen gegen Schnupfen und Husten

84

Eine Herde weißer Schafe Nina Brandauer wagt einen Neubeginn

100

Im Einkaufsfieber Der TIROLERIN-Shoppingday in Kitzbühel und St. Johann

Perfekte Landung Ernst Wieser über bahnbre- chende Ideen

MODE 22

Wollig warm Auf Tuchfühlung mit dem traditionellen Loden

46 Alleskönner Des Salzes wohltuende und heilende Wirkung 8

© ATV/Kainerstorfer, Shutterstock (3), Michael Geißler, Matthäus Gartner, privat, Conny Pipal (2)

46

Inhalt


privat, Conny Pipal (2)

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50 144 GENUSS 118

Ein wahrer Gaumenschmaus So gelingt die Ente Barbarie

KULTUR 124

Der Sainihanser Mundart auf der Spur St. Johann erforscht seinen eigenen Dialekt

126

Flotte Sohle auf dem Parkett St. Johanner stellt sein Talent unter Beweis

130

Ein Stück Geschichte Vor 100 Jahren zog der Dichter Alfons Petzold nach Kitzbühel

126

84 132

Hinter den Kulissen Historikerin Isabelle Brandauer im Interview über das Kaiser-Maximilian-Jahr

156

Traditionen wahren Alte Sportart des Schwergewicht-Eisstockschießens wiederbelebt

FREIZEIT

GESELLSCHAFT

136

Besondere Sammelleidenschaft Wir besuchten Musiker Christoph Steinbach im Pinball-Museum

160

Festliche Eröffnung Vernissage der St. Johanner Künstlerinnen Maria Berktold und Helga Schiegl

144

Spiritueller Ruheort Die Kirchdorferin Maria Schneider führt durch die Lourdesgrotte

161

Musikalische Highlights Elīna Garanča in Kitzbühel und der Operettensommer auf der Festung Kufstein

154

Hier ist was los! Wir haben die besten Eventtipps für die Region Kitzbühel

167

Am Ball bleiben Das Generali Open Kitzbühel begeisterte Tausende Fans

9


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Hier ist Farbe im Spiel: Diese stylischen Must-haves sind unsere liebsten Alltagsbegleiter.


© Christoph Döttlinger

Menschen

Musikalische Erfolge Zwei St. Johanner Musikschüler punkten mit ihren Performances in Flachau.

B

eim 14. Alpenländischen Harmonikabewerb in Flachau präsentierten über 150 Teilnehmer aus Österreich, Bayern und Südtirol im Alter zwischen 6 und 25 Jahren, eingeteilt in vier Wertungskategorien, ihr musikalisches Kön-

nen. Zwei Schüler der Landesmusikschule St. Johann in Tirol nahmen ebenfalls am Wettbewerb teil. Die Nachwuchstalente, die von Harmonikalehrer Christoph Döttlinger betreut wurden, erzielten hervorragende Ergebnisse. Wir

gratulieren den beiden Musikern Fabian Danzl (Kategorie Solo, Altersgruppe 8 bis 12 Jahre ) und Josef Fuchs (Kategorie Solo, Altersgruppe 3S für Studierende im Fach Steirische Harmonika) zum ausgezeichneten Erfolg.

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Menschen „Bauer sucht Frau“-Moderatorin Arabella Kiesbauer aufgedirndlt am Traktor

Alles dreht sich

um die Liebe Privat erholt sich Arabella Kiesbauer am liebsten in den Kitzbüheler Alpen und auch beruflich machte sie in einer Herzenssache einen Abstecher in die Region. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: ATV/Kainerstorfer

E

s ist Freitagabend. Arabella Kiesbauer schlendert mit ihrer Familie und Freunden durch St. Johann. Gut gelaunt und ungeschminkt genießt sie den Bummel durch die belebte Einkaufsstraße. Eine Woche später beim Interview am Schwarzsee. Elegant im schwarzen Jumpsuit, hübsch gemacht und strahlend. Beide Male bezaubert sie auf besondere Weise und schwärmt von dieser lieblichen Landschaft und der Einzigartigkeit dieser Region: „Jeder einzelne Ort hier ist einfach wunderbar.

Hier herrscht eine unglaubliche Energie, die etwas Magisches hat.“ In den Kitzbüheler Alpen findet sie Ruhe und Ent-

„Die Bauern lassen mich so richtig mit anpacken.“ ARABELLA KIESBAUER

12

spannung, auch wenn sie das eine oder andere Mal an ihren Job erinnert wird: „Gestern hat mich eine Frau angesprochen, warum ich so lange in Kitzbühel unterwegs bin, wo ich doch die Bauern verkuppeln soll“, lacht die Moderatorin des ATV-Formats „Bauer sucht Frau“. Sie kann die Dame beruhigen und erklärt ihr, die Sendung starte ganz bestimmt bald wieder. Tja, und bei dieser Staffel war auch Toni auf der Suche nach der großen Liebe dabei. Der tierliebende Skilehrer und Landwirt nennt gleich


Menschen

drei Höfe sein Eigen. Ein Hof des 40-jährigen Widder-Manns steht in Jochberg und dorthin hat er seine heiratswilligen Bewerberinnen empfangen: „Toni hat in der Woche so einiges erlebt. Die Damen haben am Hof mitgeholfen und hatten viel Spaß. Gemeinsam waren sie auch am Hintertuxer Gletscher Skifahren. Ob Toni mit seiner Favoritin Isabella die große Liebe gefunden hat, wird die Zukunft weisen“, lässt Arabella wissen. HOPPALAS HINTER DEN KULISSEN So mancher Bauer, wie der Tiroler Ziegenzüchter Alfred, hat in der Sendung seine Herzdame gefunden. Und Arabella? Auch ihr sind die strammen Landwirte ans Herz gewachsen und von ihnen hat sie auch so manche höfische Aufgaben gelernt: „Die teilen mich ganz schön ein. Da lernte ich unter fachkundiger Anleitung Kühe melken, den Stall ausmisten, einmal war ich sogar bei einer Besamung dabei und geschnitzt hab’ ich auch schon“, erzählt die Moderatorin schmunzelnd und nicht ohne Wertschätzung für die harte Arbeit der Bauern: „Ich habe großen Respekt bekommen, was die Landwirte alles leisten müssen.“ Versteht sich, dass bei den Drehs nicht nur geschuftet, geschäkert und geflirtet wird, sondern auch so mancher Versprecher passiert: „Wir schreiben den Bauern ihre Texte nicht vor, sie

sie mit einem Augenzwinkern und spricht aber auch von der Ernsthaftigkeit hinter dem erfolgreichen Format: „Auch wenn ein Bauer bei uns keine Frau findet, nimmt er auf alle Fälle eine Portion Selbstbewusstsein mit. Ich bemerke immer wieder eine Wandlung bei den Männern, die anfangs sehr schüchtern waren und dann gestärkt in ihrem Leben weitergehen. Bei vielen geschieht eine persönliche Entwicklung und dadurch finden sie nach der Sendung eine Frau, die zu ihnen passt“, erzählt Arabella von ihren Erfahrungen mit den Kandidaten.

müssen ihre eigenen Worte vor der Kamera finden. Das ist oft für einen Laien schwierig. Wir haben circa 30 Sekunden Zeit zum Drehen. Da kommt es schon mal vor, dass wir auch 40 mal wiederholen müssen und wir senden die beste Fassung“, erklärt Arabella und verrät, dass auch sie nicht vor tierisch lustigen Hoppalas verschont ist: „Einmal hat mich während meiner Moderation ein Ziegenbock aus dem Stall hinausbugsiert und das Dirndl angeknabbert. Ein anderes Mal hat mich das Pferd aus dem Bild geschubst. Da die Tiere ja nicht auf Befehl stillstehen, ist es auch schon passiert, dass plötzlich der Popo eines Vierbeines in die Kamera geschaut hat“, sagt

STADTKIND AM BAUERNHOF Die Zeit, die sie auf den unterschiedlichen Höfen verbringt, der Geruch des Stalles, erinnert sie an ihre Kindheit: „Ich bin als Stadtkind in Wien aufgewachsen, aber meine Sommerferien habe ich immer am Land verbracht. Meine beste Freundin war ein Bauernkind. Wir sind den ganzen Sommer barfuß herumgelaufen. Für mich war der Bauernhof ein riesiger Spielplatz“, sagt sie und erinnert sich auch an den Zahn, den sie sich beim Scheunenhüpfen herausgeschlagen hat. Heute ist die Moderatorin mit ihren Kindern in Kitzbühel unterwegs und möchte ihre freien Tage noch genießen, bevor der TV-Liebesreigen auf dem Land ins finale Happy End geht.

Toni packt auf seinem Hof in Jochberg kräftig an.

Der tierliebende Toni mit seinen Tuxer Rindern

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Menschen

Gipfelsieg 

mit Speed

Die Mission von Dominik Salcher: in Rekordzeit möglichst viele Höhenmeter zu meistern, bei den härtesten Skyraces der Welt als Sieger am Gipfel zu stehen und mit dem Mountainbike als Erster im Ziel zu sein. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Matthäus Gartner, fa. red fox russia privat

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er 27-jährige Hopfgartner rennt in der Disziplin Speed Mountaineering von Erfolg zu Erfolg: Er siegte beim Red Fox Elbrus Skyrace 2018, hält den Speedrekord auf die Wildspitze, gewann die Tristkogel Challenge 2016 und 2018 und die Vertical Up Tour 2016 und 2017. Doch der junge Intersport-Patrick-Athlet will schneller als alle anderen höher hinaus. UNSERE KITZBÜHELERIN: Wann hast du die Leidenschaft für den Ausdauersport entdeckt? Dominik Salcher: Ich hab als ältester von drei Buben kaum gehen können, da waren wir schon mit dem Papa in den Bergen unterwegs. Mein Vater Jakob Salcher war einer der erfolgreichsten Naturbahnrodler Österreichs, und solange ich

in der HTL in Jenbach war, bin ich auch gerodelt und war sogar Vize-Europameister. Meine Vereinskollegen haben mich dann mit 14 das erste Mal auf den Großglockner mitgenommen. Das war ein prägendes Erlebnis. In der Zeit, wo andere lieber ausgegangen sind, waren mein bester Freund und ich in den Bergen und haben schließlich bei der Tristkogel Challenge und bei Mountainbikerennen

„Ich gebe mich nicht zufrieden mit dem Mittelmaß.“ DOMINIK SALCHER

14

mitgemacht. Mit 18 habe ich das erste Mal bei Vertical Up teilgenommen. Als Intersport-Patrick-Athlet bist du sowohl als Speed-Mountaineerer als auch als Parade-Biker bekannt. Wie schaffst du es, in all diesen Disziplinen erfolgreich zu sein? Das ist etwas, was mich auszeichnet. Es gibt keinen, der beruflich tätig ist und im Sommer sowie im Winter Weltspitze ist. Das kommt aus dem Streben, besser zu sein als die anderen. Ich gebe mich nicht zufrieden mit dem Mittelmaß und gebe immer alles. Wie oft trainierst du und vor allem wie? Ich trainiere Sommer wie Winter sechsmal die Woche. Am Abend nach der Arbeit renne ich auf die Berge, fahre mit dem Rad, und im Winter setze ich mich


Menschen Kälte und Wind auf über 5.000 Meter beim Rennen auf den Elbrus

Patrick Unterberger von Intersport Patrick und Dominik Salcher

Dominik beim Red Fox Elbrus Skyrace 2018

auf den Ergometer und gehe Skitouren. Gleich nach der Arbeit in einem Ingenieurbüro beginne ich mit dem Training und komme oft erst spät am Abend heim. Ich bin froh, eine großzügige Freundin zu haben. (Lacht) Gab es auch schwierige Zeiten? Ich hatte vergangenes Jahr eine Knieverletzung, wurde operiert und bin für einige Wochen ausgefallen. Das Problem war, dass ich in dieser Zwangspause psychisch zu kämpfen hatte und in ein Motivationstief rutschte. Ich hatte die Freude am Sport verloren. Doch dann habe ich begonnen, mich selber zu motivieren und mir das Ziel gesetzt, den 5.642 Meter hohen Elbrus, den höchsten Berg Europas, zu besteigen. Ich wollte etwas machen, was andere nicht machen, und diese Herausforderung in Rekordzeit

schaffen. Patrick Unterberger von Intersport Patrick hat mich dazu motiviert und mir jegliche Unterstützung, die ich brauchte, zukommen lassen. Welchen Herausforderungen bist du gegenübergestanden? Da war zum einen die Höhe mit über 5.000 Metern, die eisigen Temperaturen mit minus 30 Grad, zudem war es extrem windig, und man konnte sich schwer orientieren. Dort ist die Strecke nicht ausgeschildert, und man ist ohne Betreuer vollkommen auf sich alleine gestellt. Der eiserne Wille hat mich als Sieger ins Ziel gebracht. Ich habe gewusst, dass ich es schaffen kann. Das war der Beweis, dass ich es schaffen kann. Welche Gedanken gehen dir bei einem extremen Rennen wie dem auf den Elbrus durch den Kopf? 15

Bei diesem Rennen habe ich die Zeit völlig verloren. Mir ist es vorgekommen wie ein einziger Augenblick. Mir war auch nicht bewusst, dass ich mich auf eine Höhe begebe, wo mir keiner mehr helfen kann. Das einzige, was ich gedacht habe: „Hoffentlich holt mich keiner ein.“ Dein nächstes Ziel ist der Pik Lenin, ein Siebentausender-Gipfel in der ehemaligen Sowjetunion. Was kannst du uns darüber erzählen? Das ist das höchstgelegenste und härteste Skyrace der Welt und ich starte dieses Projekt im August 2019. Ähnlich wie beim Rennen auf den Elbrus trainiere ich mit vielen Hochtouren in Österreichs Bergwelt, und nebenbei mache ich Intervalltraining und lege mich acht Wochen in ein Höhenzelt. Da wird der Sauerstoffanteil minimiert und Höhe simuliert. Auch Klettern, Kartenlesen mit Apps und Seiltechnik gehört zum Training. Mein Ziel ist natürlich, als Erster am Gipfel zu sein.


Menschen

Perfekte

Landung Als Flugverkehrsleiter und späterer Leiter der Flugverkehrskontrollstelle am Airport Innsbruck hat der Kitzbüheler Ernst Wieser mit verschiedenen Instrumentenflugverfahren einen Volltreffer gelandet. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Jakob Ringler, Dominik Stifter, Era, Flughafen Innsbruck/Peter Norz

M

it seiner Ausbildung an der HTL für Maschinenbau legte der heute 64-Jährige einen optimalen Start für seine spätere Karriere hin. Nach der Matura und seinem Militärdienst heuerte er als Fluglotse beim damaligen Bundesamt für Zivilluftfahrt (heute Austro Control) am Airport Inns-

bruck an. Vom Tower aus steuerte er nicht nur den Flugverkehr, sondern sorgte mit seinem Konzept für eine sichere Landung der Flieger – ein Konzept, das nach und nach verbessert wurde, heute noch Anwendung findet und auch bei anderen anspruchsvollen Flughäfen ähnlich umgesetzt wurde. 16

UNSERE KITZBÜHELERIN: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Instrumentenanflugverfahren für den Airport Innsbruck zu entwickeln? Ernst Wieser: Bei meinem ersten alleinverantwortlichen Dienst als Fluglotse in Innsbruck herrschten tief winterliche Bedingungen. So ging es vierzehn Tage


Menschen

Ernst Wieser an seinem früheren Arbeitsplatz im Tower am Airport Innsbruck

„Früher haben die Piloten die Anflüge großteils nur auf Sicht durchführen können.“ ERNST WIESER

lang. Dann habe ich begonnen, mich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und mich mit den internationalen Regelwerken, zum Beispiel mit Instrumentenlandesystemen, im Selbststudium zu beschäftigen. Dabei ist mir ein Ministerialrat aus Wien zu Hilfe gekommen. Er hatte bereits ein einfaches Verfahren für Innsbruck entwickelt. Gemeinsam mit seinen Erfahrungswerten und einem kompetenten Netzwerk habe ich mein eigenes Konzept dann nach und nach umgesetzt. Warum war ein derartiges System so wichtig für den Flughafen Innsbruck? Früher haben die Piloten die Anflüge großteils nur auf Sicht durchführen können. Nun wird der Anflug hauptsächlich mittels Bordinstrumenten gesteuert, die vom Boden aus oder über Satelliten mit den für die Navigation erforderlichen Signalen versorgt werden. Wie haben die Zuständigen auf Ihr Konzept reagiert? Am Anfang haben die meisten gesagt, was will der junge Lotse, das ist doch alles viel zu kompliziert. Den Bedarf, ein derartiges Instrumentenanflugsystem einzuführen, wurde dringlich, als die Tyrolean im Jahr 1980 den Liniendienst von Innsbruck nach Wien startete. Ich bin dort vorstellig geworden. Auf einer Karte mit dem Maßstab 1 zu 25.000 habe ich das Anflugverfahren dargestellt. Mit Unterstützung von der Geschäftsleitung und dem Flugbetrieb von Tyrolean Airways sind wir gemeinsam zum Flughafen Innsbruck gegangen. Dort war man 17

Feuer und Flamme. Innsbruck ist ein fliegerisch anspruchsvoller Flughafen. Über die Jahre haben wir die Verfahren nach und nach verbessert. 2005 haben wir als erster Flughafen in Europa ein spezielles satellitengestütztes Anflugverfahren und nahezu gleichzeitig weltweit als erste Flugsicherung ein neues Ortungssystem in Betrieb genommen. Für diese innovative Tätigkeit hat der Flughafen Innsbruck und die Austro Control als zuständiger Flugsicherungsanbieter jeweils eine internationale Auszeichnung erhalten. Durch die Weiterentwicklung der Verfahren kann der Flughafen Innsbruck inzwischen eine wetterabhängige Anfliegbarkeit von knapp 99 Prozent erreichen. Haben Sie die Verfahren nur für den Airport Innsbruck oder auch für andere Flughäfen entwickelt? Ich habe in der Folge auf Basis des Anflugverfahrens in Innsbruck den Auftrag bekommen, auch eines für Bozen zu erstellen. Tyrolean Airways hat mit diesem Verfahren 1999 in Bozen den Liniendienst nach Rom gestartet. Auch für Salzburg, Sarajevo, Lugano, St. Moritz, Sion, Chambéry und Elba haben wir das Anflugverfahren verfeinert. Albertville hat den Zuschlag für die Austragung der Olympischen Spiele 1992 bekommen. Einige Bewerbe haben in Courchevel stattgefunden. Dort war die Landebahn nur 385 Meter lang und hatte eine Steigung von bis zu 18 Prozent. Nur die erfahrensten Piloten dürfen dort landen. Für die Spiele wurde sie auf 465 Meter verlängert. Meine Aufgabe war es, die Zulassung für den Betrieb mit der 50-sitzigen Dash 7 für Tyrolean Airways zu bekommen, die Pilotenverfahren auszuarbeiten und die Leistungsdaten festzulegen und bereitzustellen. Ich habe auf der Piste Messstrecken aufgebaut, um diverse Leistungsparameter an verschiedenen Positionen zu messen und auszuwerten. Wir sind damals an einem Tag circa 30-mal gestartet, um die Werte für unterschiedliche Flugzeuggewichte darzustellen. 


Menschen

Bei einem der etlichen Testflüge war auch der heutige Kitzbüheler Bergbahnchef und damalige Prokurist der Tyrolean, Josef Burger, an Bord. Statt Passagiere haben wir Sandsäcke auf den Sitzen platziert. Die gesamte Ausarbeitung hat insgesamt drei Jahre in Anspruch genommen. Tyrolean hat schlussendlich für mehr als zehn Jahre Charterflüge von Innsbruck nach Courchevel beziehungsweise Linienflüge von Paris nach Courchevel durchgeführt. Neben der Entwicklung des Anflugsystems haben Sie ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut. Wie funktioniert der Erfahrungsaustausch? Um den Fluggesellschaften, den Piloten, der Flugsicherung und den Herstellern in der Luftfahrt eine Möglichkeit des Erfahrungsaustausches am Beispiel der Anfliegbarkeit in Innsbruck zu geben, habe ich 1985 das „Operators Meeting“ in Innsbruck ins Leben gerufen. Dies wird auch heute noch alle zwei Jahre abgehalten und liefert immer wieder wertvolle Verbesserungsvorschläge – speziell für den Flugbetrieb auf alpinen Flughäfen. Nach meinem altersbedingten Ausscheiden vom aktiven Kontrolldienst wurde mein Bruder Michael zum Leiter der Flugsicherungsstelle Innsbruck bestellt. Die Anfliegbarkeit des Flughafens Innsbruck ist mir aber nach wie vor ein großes Anliegen und deshalb betreue ich die sogenannten „Sonderverfahren“ in Innsbruck nach wie vor.

Elmar Schmid (der verstorbene ehemalige Aufsichtsrat Flughafen Innsbruck), der ehemalige Flughafenchef Reinhold Falch und Ernst Wieser bei der Verleihung des „Airport-Oscars“ in Barcelona. Der Flughafen in Courchevel konnte dank Ernst Wieser angeflogen werden.

Der Tower des Innsbrucker Flughafens

Die aufsehenerregende Landebahn von Courchevel

18


Winter 2018/19

Ihr nächster Urlaubsgruß? Belgien

GUS

Antwerpen

2 x pro Woche

Deutschland Berlin NEU Düsseldorf Frankfurt Hamburg

4 x pro Woche 2 x pro Woche bis zu 5 x täglich 3 x pro Woche

Großbritannien Bristol London Gatwick London Heathrow London Luton London Stansted NEU Manchester

2 x pro Woche bis zu 6 x täglich bis zu 2 x täglich 2 x pro Woche 1 x pro Woche 4 x pro Woche

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Dublin NEU

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Österreich Wien

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Skandinavien Helsinki Oslo Stockholm

2 x pro Woche 1 x pro Woche 1 x pro Woche


Menschen

Vom Gehen, Sehen und Erfahren Peter Vonier – über einen fotografischen Gipfelstürmer mit Gespür für die Kunst

E

GESPÜR FÜR FEINE LINIEN Von eindrucksvollen Silhouetten und vom Gespür für feine Linien geprägt, kam Peter Vonier – geboren in Elbigenalp im Lechtal – 1970 aus Garmisch-Partenkirchen ins aufstrebende Tiroler Unterland. In den Genen das Künstlerische und im Herzen die Begeisterung für die Berge. Aus diesen Impulsen entwickelte sich ein Lebenslauf, in dem bald und für immer die bildnerischen Künste eine besondere Rolle spielen sollten.

Bilder, grafische wie fotografische. Viele aus reiner Lust und Laune am Festhalten heraus. Damit das Vergängliche in einem speziellen Augenblick zeitlos wird.

IN BILDERN DENKEN Als Werbegestalter und Werbegrafiker war ihm stets klar, dass das Auge das Überschaubare schätzt und der Mensch gern in Bildern denkt. Und dass für einen akribischen Gestalter der goldene Schnitt der Lebensfreude in der Verbindung des Beruflichen mit dem Privaten liegt. Und so vermischten sich beide Welten ein wenig miteinander. An ihren Schnittstellen entstand eine Vielzahl an

AM GIPFEL Mehrere Auftragsarbeiten in der Region und ein breites persönliches Portfolio aus konkreten und teils abstrahierten Bilder sind der Lohn und die Leidenschaft seiner Touren. Doch während andere das Weite suchen, blieb Peter Vonier der Nähe treu. Österreich, Südtirol, Deutschland und deren höchste Gipfel taten es ihm an. 20

kleines Lebensziel, „weil unser Land so verdammt schön ist und es nicht nur um die Höhe geht, sondern um etwas „Höheres“, wie er zu sagen pflegt. 

© Privat

Ortler, Parseierspitze, Wetterspitze, Großer Krottenkopf und wie seine „Lieblinge“ alle heißen. Wichtig waren ihm auch die „9 Summits Österreichs“: als

r kommt wohl auf mehr als 100.000 Kilometer, wenn man seine letzten 20 Jahre auf heimischen Rad- und Wanderwegen aufs Maßband legt. Natürlich, da gibt es einige, die mehr am Tacho haben, aber Peter Vonier ist einer, der im Sehen der Natur Bildausschnitte erkennt und diese fotografisch mitnimmt. Sprich: einer, für den der Moment am Weg das Ziel ist.


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Mode

Ein Hauch Italien in St. Johann Es ist das Außergewöhnliche und das Schöne, das St.Jo Shoes & More zu etwas ganz Besonderen macht. signer neben ausgefallener italienischer Schuhmode, Cashmere- und Seidentüchern, Handtaschen, usw.. Im hinteren Teil genießt man echten italienischen Espresso und Cappuccino – manchmal bei Live-Klaviermusik. Mit viel Leidenschaft

sucht Rodolfo Baldassarri stets nach neuen Produkten ausgesuchter Manufakturen, die auch zum Kauf angeboten werden: Pasta, Salami, Weine, Prosecco und mehr. Zum selber genießen und natürlich zum Verschenken.

Neueste Trends. Hochwertige Materialien zu guten Preisen mit einem Auge auf faire Produktion findet man im LOOP FASHION BASE in der Speckbacherstraße in St. Johann in der Passage Richtung Hervis-Parkplatz. Stylische Outfits treffen zeitlose Mode und werden mit passenden Accessoires wie schönen Ledertaschen, kuscheligen Tüchern, Schuhen und trendigem Schmuck kombiniert. Hier fällt es leicht, im entspannten Ambiente bei einem guten Espresso seinen eigenen Stil zu finden. Überraschen Sie Ihre Liebsten mit einem besonderen Geschenk oder einem Gutschein zu jedem Anlass. Weitere Infos unter: www.loop-fashionbase.com

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ereits der erste Blick lässt erahnen, diesem Geschäft wohnt das Besondere inne. Die Schaufenster strahlen in fröhlichen Farben in nordisch angehauchtem Ambiente. Hier präsentiert Stephanie Henle Kleidungsstücke ausgesuchter De-


Mode

Lobeshymne auf den Loden

Mit einem ordentlichen Maß an guten Eigenschaften geht das wohlig wollige Gewebe mit seinem Träger auf Tuchfühlung. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

U

m einen geschichtlichen Faden zu spinnen, muss man auf das 10. Jahrhundert zurückblicken. Dann findet man das mittelhochdeutsche Wort „lode“, das als „Mantel“ übersetzt wird, ebenso wie den althochdeutschen Begriff „lodo“, das „grobes Wollstück“ bedeutet. Mit einem Halali wird der Loden seit jeher von den Jägern als bequemer Begleiter auf ihren Streifzügen durch Wald und Wiese begrüßt.

Loden überzeugt durch seine einzigartigen Eigenschaften. 22

In seinem Ursprung wurde der Loden, dessen Wolle von den Hochgebirgsschafen stammte, wegen seiner Widerstandsfähigkeit und Wasserfestigkeit bevorzugt vom Bauernvolk in alpinen Gebieten Europas getragen. In der damaligen Zeit nahmen die Bauersleute zwei mit Nägeln bestückte Bretter und verwendeten diese zum Auflockern der Wolle, die dann von den Frauen mit dem Spinnrad zu festen Fäden gesponnen


Mode

Der wollige Stoff reinigt sich an der frischen Luft selbst.

wurde. Anschließend wurde das Ganze von einem Weber gewebt. VOM FADEN ZUM ZWIRN Noch vor einem halben Jahrhundert walkte man mit dem ursprünglichen

Verfahren und auch heute noch kommt die alte Arbeitsweise zur Anwendung. So derb der Loden als Rohgewebe wirkt, so aufwändig ist die Feinarbeit, um daraus ein Kleidungsstück zu fertigen. Im ersten Arbeitsschritt wird die Schafwolle beim Prozess des Wolfens mit unterschiedlichen rohen Wollarten und Farben vermischt. Anschließend wird die Wolle in einer mit Zähnen ausgestatteten Maschine gerissen und abermals gemischt. Um ein erstes Vorgarn zu erzeugen, wird gekrempelt, das heißt, mit einer Nadelwalze wird die Wolle zu einem dünnen Vlies gekämmt. Dann laufen die Fäden zusammen, weil das Garn von einem festen Faden zu Zwirn verarbeitet und in der Weberei zu Wolltüchern verwebt wird. Erst durch die uralte Technik des Walkens in einer speziellen Mühle wird die Wolle verfilzt. Dabei gibt man das Wolltuch in handwarmes Wasser, fügt Kernseife hinzu, unter Druck und Reibung wird gewalkt, geschleudert, gefärbt, an die Luft gehängt und anschließend aufgeraut. Der Loden wird feucht gebügelt und dann geplättet.

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TRACHTIG UND TRENDIG Der traditionelle, temperaturausgleichende, strapazierfähige, wind- und wasserabweisende, atmungsaktive und hautfreundliche Stoff erfreut sich besonderer Beliebtheit für wärmende Kleidungsstücke wie Mäntel, Joppen, Jacken, Capes, Hüte, Röcke, Pantoffel und natürlich auch für Freizeitbekleidung. Dabei präsentiert sich das wollige Gewebe durchaus wandelbar und je nach Verwendung in verschiedenen Arten. So wird für trachtiges Gewand am liebsten Walkloden verwendet, Strichloden umschmeichelt als berühmter Lodenmantel. Der Stickloden passt sich perfekt der Körperform an und der Waschloden wirkt als moderne Variante besonders in der Freizeitmode anziehend. Wird das wollende Schmuckstück einmal beschmutzt, kommt ein weiterer Vorteil zum Tragen. Der Loden reinigt sich an der frischen Luft quasi selbst und ein kleiner Regenguss säubert den Stoff auf natürliche Weise. Zeigt sich ein Fleck hartnäckig, wird dieser mit ein paar Bürstenstrichen ganz leicht weggewischt.


Mode

Adventshopping vom Feinsten

ilk.changing room, der ultimative Fashionstore in St. Johann, bietet neben ausgewählten Labels wie Scotch & Soda, Maison Scotch, Herrlicher, Tamaris, Ichi, Erdbär und vielen mehr auch trendige Wohnaccessoires wie von PTMD, ständig wechselnde Events und eine vorzügliche Auswahl an edlen Weinen und Sekten. Begeisterte Fashionistas können nach Herzenslust in lockerer Atmosphäre shoppen und finden dort

Damen- sowie Herrenmode. Wenn die Zeit neben dem Shoppingvergnügen noch reicht, können im milk.changing room Werke neuer Künstler betrachtet und bestellt werden. Bei einem Gläschen Prosecco mit Freunden kann man in coolem Ambiente trendige Outfits probieren und sich gleichzeitig über zeitgenössische Kunst freuen. Man fühlt sich rundum wohl und gut aufgehoben. So lässt sich mit allen Sinnen einkaufen.

milk.changing room Susanne Hartrumpf Kaiserstraße 29a 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 64 797 www.milk.co.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

M

© MannmitHut

Der Fashionstore milk.changing room bietet alles, was das Fashionista-Herz begehrt.

Allemal

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in edles Schmuckstück, das von Hand in der eigenen Werkstatt liebevoll in detailgenauer Feinarbeit gefertigt wurde, ist ein ganz besonders Juwel. Schmuck Uhren Goldschmiede Wimmer kreiert auf speziellen Wunsch der Kunden wahre Kunstwerke, die mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen individuell geschaffen werden. Neben der wertvollen Handarbeit präsentieren die Vitrinen des neu gestal-

teten Geschäftes in St. Johann Unikate und bekannte Marken ebenso wie ein vielseitiges Uhrensortiment. So entsprechen die stylischen Holzuhren von drei verschiedenen Labels dem aktuellen Zeitgeist. Und auch was ewig währt – von Eheringen bis zur Morgengabe –, findet man im schmucken Angebot. Mit Fachkompetenz und Flexibilität glänzt Schmuck Wimmer mit einem einzigartigen Rundumservice.

Wimmer

Schmuck Uhren Goldschmiede Kaiserstraße 5 • 6380 St Johann i. T. Tel.: 05352 / 62 528 info@schmuckuhren.at www.schmuckuhren.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Ob Marken oder Handarbeit – Schmuck Uhren Goldschmiede Wimmer präsentiert sich mit einem Sortiment vom Feinsten.

© Gerhard Groger, Florian Mitterer

Gold wert


Mode

Lifestyle vom Feinsten

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Peak Performance

Seit den Anfängen vor 30 Jahren hat Peak Performance seine Kollektionen stetig erweitert: um die Bereiche Golf, Ski, Workout, Running und Urban.

Selbstverständlich bleibt Peak Performance seinen Wurzeln als Designer für hoch funktionelle Skiwear treu und arbeitet weiterhin leidenschaftlich gemeinsam mit Profi-Skifahrern daran, nur das Beste in diesem Bereich zu entwickeln. Denn am Ende geht es immer um das Gefühl von Freiheit und die Gewissheit, stets das Beste aus allem machen zu können und auf alles vorbereitet zu sein. Von der Skipiste auf die Straße, vom Bike in die Bar oder vom Office ins Workout – this is Peak Performance!

F

ür Peak Performance bedeutet aktiv sein mehr, als nur Sport zu treiben, einem Hobby nachzugehen oder seine Freizeit zu gestalten. Heute betrifft es jeden Aspekt des Lebens, die Art und Weise, wie wir zur Arbeit gehen, wie wir verreisen oder relaxen – egal, ob alleine oder gemeinsam mit Freunden. Ob Profi-Skifahrer, Golfer, Läufer, Kreativer oder Abenteurer – es geht um den täglichen Lifestyle. Aus diesem Grund hat Peak Performance die Bedürfnisse im modernen Leben neu durchdacht. Basierend auf technischem Know-how, ver-

Peak Performance schmilzt höchster Qualitätsanspruch nun nahtlos mit modernem Design. Entstanden ist Bekleidung für das alltägliche Leben in urbanem Surrounding, ohne den Nachhaltigkeitsgedanken zu vernachlässigen. 25

General Store Bichlstraße 8 • 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 65 084 peak.kitzbuhel@peakperformance.com www.peakperformance.com /peakperformancekitzbuhel


Mode

Von einem zarten

Hauch umhüllt Fast durchsichtig und doch fest verankert, zieht sich Tüll wie ein roter Faden durch die Welt der Mode. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ie Zeiten, da sich Tüll pompösen Kleidern als volumengebender Petticoat unterwürfig ergeben hat, sind vorbei. Zu schön, um sich unter einem Gewand zu verstecken, darf sich der betörende Stoff nun in seiner wahren Pracht zeigen. Und auch die Herstellung ist allemal zu aufwendig, um einfach untendrunter zu verschwinden. Auch wenn Tüll fast zerbrechlich wirkt, entspringt dieser einem festen Gewebe in einer netzartigen Erscheinungsform samt einer feinstrukturierten und gleichmäßig angeordneten Oberfläche. Die filigrane und durchlässige Struktur ergibt sich durch eine besondere Art der Verarbeitung. Dabei werden je zwei sogenannte Kettfäden durch das Einschießen eines Fadens verdreht, wodurch der direkte Anschluss des nächsten Schussfadens verhindert wird. Eine Lücke entsteht.

Tüll umschmeichelt seine Trägerin für den großen Auftritt. 26


PAOLONI

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Mode

Verspielt, romantisch und verführerisch zeigt sich der zarte Stoff. Die Verbindung zur Modewelt wurde bereits im 19. Jahrhundert hergestellt. Benannt nach der französischen Stadt Tulle, wurde dort der Stoff zum Träumen bereits in damaligen Zeiten produziert. Nahtlos bahnte sich Tüll alsdann in die Welt der Kleidungsindustrie – ob für verspielte Petticoats, romantische Schleier, extravagante Abendkleider, verführerische Dessous oder bezaubernde Ballettröckchen. Auch als Basisstoff für schicke Spitzen hat der transparente Tüll seinen Platz erobert. STEIF UND STREICHELWEICH Je nach Art erscheint das Gewebe streichelweich und anschmiegsam. So ist Seidentüll einer der erhabensten Stoffe mit einer ausgezeichneten Qualität. Designer aus aller Welt kreieren daraus edle Haute-Couture-Fashion. Nicht weniger beliebt ist der Kunstfasertüll mit seinem steifen bauschigen Knitterlook, der sich auch durch ein zartes Rascheln bemerkbar macht. Und natürlich lieben Ballerinas ein Tutu aus Tüll für ihren großen Auftritt. 

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Mode

Urban & sportlich O

Die neue Modekollektion des französischen Traditionshauses Rossignol überzeugt durch die Verbindung von Sportlichkeit und urbanem Lifestyle.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Lapo Quagli

bwohl Rossignol als einer der größten Skihersteller durch die Erfolge seiner Athleten hauptsächlich für Wintersport-Equipment bekannt ist, sollte man die Modekollektion des französischen Traditionshauses keinesfalls außer Acht lassen. Nur wenigen ist bekannt, dass Rossignol bis 1950 neben Ski-Equipment auch Alltagskleidung produzierte. In den letzten Jahren wurde dieser Trend erfolgreich wieder aufgenommen. DREI NEUE KOLLEKTIONEN Pünktlich zur kommenden Herbst-/ Wintersaison stellt Rossignol drei neue Kollektionen vor, welche eine Verbindung von Sportlichkeit und urbanem Lifestyle erkennen lassen. Multifunktionalität, gepaart mit Design, welches auch diese Saison wieder der Zeit einen Schritt voraus scheint. Ab der diesjährigen Winterkollektion verzichtet Rossignol bewusst auf Fell und setzt bei

allen Kollektionen auf die neueste Technologie aus sogenanntem „Eco-Fur“. Die Sport-Chic-Kollektion stellt das Herzstück der Rossignol-Textillinie dar und ist für frostige Temperaturen auf hohen Berggipfeln genauso geeignet wie für kalte Temperaturen in den Städten. Ebenso sind auch in diesem Jahr wieder Kooperationen mit namhaften Designern ein integraler Bestandteil der Kollektion. So gibt es wieder eine neue Ausführung der mittlerweile legendären

Pure Mountain Shop Lendstraße 12 • 6365 Kirchberg i. T. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 9 – 12 und 14 – 18 Uhr, ab Mitte Dezember täglich von 8 – 18 Uhr

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Linie mit dem französischen Kultdesigner Jean-Charles de Castelbajac. Animal Prints und Symbole der Popkultur ziehen die Blicke auf den Pisten sicherlich auf sich. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird es kommenden Winter zum zweiten Mal eine eigene Capsule-Kollektion in Zusammenarbeit mit Tommy Hilfiger geben. PERFEKTES WINTEROUTFIT Im Pure Mountain Shop in Kirchberg finden Wintersportler nicht nur eine große Auswahl der kompletten Rossignol-Palette, von Wintersport-Equipment bis zur Textilkollektion für Damen, Herren und auch Kinder, sondern auch überaus kompetente Betreuung und Beratung. Von Kopf bis Fuß berät sie das Team vom Pure Mountain Shop für das perfekt abgestimmte Winteroutfit. Also seien Sie dabei bei der Eröffnung am 23. November und starten Sie perfekt ausgestattet in den Winter!


Mode

„Na bärig!“

Kuscheltier mit Ärmeln: Der Teddycoat erobert die Modewelt. Ein modisches Statement in besonders breiter Farbpalette. TEXT: Conny Pipal FOTOS: Shutterstock

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as Haareraufen über den Pelztrend der vergangenen Jahre hat nun endgültig ein Ende. Wer sich liebend gerne in Fell hüllt, aber den Tierschutz großschreibt, ist dieses Jahr der Star der Fashionbranche. Denn das Teddybärenfell hat die Modeszene umgarnt und eingewickelt – Teddymäntel sind hip wie nie und ab sofort ein absolutes Must-have im Kleiderkasten einer jeden Fashionista.

KUSCHELIGE WARMHALTER Der Webpelz wird vielfältig getragen: Ob kurze Teddy-Blousons, Cabanjacken oder Oversized-Mäntel im Boyfriendschnitt – die Varianten sind alle kuschelig und halten warm. Auch die Farbpalette wird heuer ausgereizt, denn beliebt sind neben buntem Colormix und Animalprint vor allem zarte Pastelltöne wie Rosé oder Babyblau, Schwarz und Beige sind nach wie vor aber auch beliebte Klassiker.

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Optimal kombiniert werden die bärigen Trendteile zu den toptrendigen Präriekleidern, zu Cropped Jeans oder zur zarten Satinbluse. Damit sind sie passend für den Alltagslook im Büro. Bei den Schuhen hingegen gibt es nur eine einzige Wahl: Sneakers verleihen dem Mantel den letzten Schliff. Guter Tipp für die Frisur: Am besten wirkt der Teddy bei offen getragener Mähne, dies ist derzeit der letzte Schrei.


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Mode

Klassisch. Dunkelgrauer Anzug von Boss, erhältlich bei Sigi Donna Uomo in St. Johann

Farbenfroh. Rotes Abendkleid mit aufregenden Details am Ausschnitt und weich fließendem Rock, erhältlich bei Eigner Brautmoden in St. Johann

Stylisch. Schultertasche von Vivian Ray

Sternenklar. Kleid mit auffälligem Print und Glanzeffekten, erhältlich bei St.Jo Shoes & More in St. Johann

Glänzend. Schimmernde Bluse von Mos Mosh, erhältlich bei Sigi Donna Uomo in St. Johann Rockstar. Stiefeletten von Katy Perry

Mit diesen stilvollen Outfits überzeugen Sie auch während den Festtagen auf ganzer Linie.

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© Hersteller

Glanz & Glamour


Auch in Deutsc.h land

Wenn Shopping zum Fest wird Bräute in und um St. Johann in Tirol dürfen sich freuen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Ben Stadlmaier

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as hat in der Region noch gefehlt – Karina Eigner eröffnet in St. Johann eine weitere Filiale ihres Stores Brautmoden Eigner. „Die Idee zu einem weiteren Brautmodengeschäft kam spontan. Das Hauptgeschäft in Deutschland war in kürzester Zeit ein durchschlagender Erfolg, zudem war die Nachfrage in meiner zweiten Heimat sehr groß. Deshalb entschloss ich mich zu diesem Schritt“, so Eigner. Ein halbes Jahr dauerte es, den Laden auf Vordermann zu bringen – nun erkennt man ihn nicht wieder. Die Inhaberin hat das Geschäft selbst eingerichtet. Es ist perfekt ausgeleuchtet und auf Hochglanz poliert, sodass Shopping richtig Spaß macht. So ist St. Johann nun der ideale Ort, um auf zwei Etagen Brautkleider (Größe 32 bis 64), Unterwäsche, Umstandsbrautkleider, Abendkleider, Firmund Kommunionmode, Schuhe und Accessoires auf 180 Quadratmetern anzubieten. Dabei finden sich im Erdgeschoss auch ausgewählte Dirndln, während das Obergeschoss nur für Bräute reserviert ist. Die Erfahrung hat es gezeigt: Brautmoden kauft man vor Ort, nicht im Internet. Dank der professionellen Beratung und der großen Markenauswahl sowie der entspannten Atmosphäre und der tollen Angebote findet hier jeder das Passende. (St. Johanner Einkaufsgutscheine werden akzeptiert.)

Brautmoden Eigner Speckbacher Str. 12/Passage | 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 21 669 | info@brautmoden-eigner.at www.brautmoden-eigner.at | /eignerstjohann

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Mode

Ein Spitzendeckchen vom Feinsten

Anni Salzburger widmet sich hingebungsvoll der alten Handwerkskunst.

Klöppeln ist einfach spitze!

Nur noch wenige Frauen und Männer geben sich dem alten Handwerk hin. Umso mehr schätzt man das hingebungsvolle Schaffen der Ellmauerin Anni Salzburger, die mit viel Herzblut einzigartige Kunststücke zaubert. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

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enn man Anni Salzburger beim Klöppeln zuschaut, könnte man meinen, sie sei mit der Fingerfertigkeit für diese Handwerkskunst schon ewig vertraut. Doch erst als Jugendliche ist sie mit dieser alten Tradition in Berührung gekommen und war davon fasziniert: „Als junge Frau habe ich auf der Innsbrucker Messe eine Klöpplerin gesehen und dann an der Volkshoch-

schule in Rattenberg meinen ersten Kurs belegt. Am Anfang haben wir stundenlang nur Musterstreifen gemacht, bis wir dann irgendwann die ersten Spitzen klöppeln durften“, erinnert sie sich und holt sogleich den Klöppelpolster hervor. Geschickt dreht und kreuzt die gebürtige Ellmauerin, die seit ihrer Heirat in Kramsach wohnt, das hölzerne Werkzeug hin und her und schon entsteht ein 34

wunderbares Muster. Während sie so vor sich hinwerkelt, findet sie den Faden hin zur Geschichte dieser herausfordernden Handarbeit: „Man vermutet, dass venezianische Seefahrer im 15. Jahrhundert diese Kunst in die Welt hinausgetragen und verbreitet haben. Damals waren die schönen Spitzen nur den Adeligen vorbehalten, das normale Volk durfte das gar nicht tragen. Die Spitzen sind damals wie Gold


Mode

gehandelt und auch geschmuggelt worden. Wenn man weiß, wie viel Arbeit dahinter steht, versteht man, warum sie so wertvoll waren“, erzählt die Anni. VON DEN ANFÄNGEN Bei uns in Tirol war es die bäuerliche Bevölkerung, die das Klöppeln für die

ter Art loslegen kann, richtet man das ganze Zubehör her, das Garn, die Klöppel aus Buchenholz, das Kissen, Stecknadeln und eine Häkelnadel zum Einhaken: „Manche verwenden einen Flachpolster und andere wiederum arbeiten mit einem Rundpolster“, sagt die Anni und zeigt beide Arten von Kissen. „Klöppeln kann man nicht an

geht wieder in die andere Richtung. „Man könnte schon ein wenig schummeln, aber das tu’ ich nicht“, lacht die Anni herzhaft und holt ein von ihr gefertigtes Spitzendeckchen hervor, bei dem das Garn ob eines kleines Fauxpas den Retourweg eingeschlagen hat. Dank ihrem unermüdlichen Werkeln und den un-

Der Rundpolster zum Klöppeln

Viel Fingerspitzengefühl beim Drehen und Kreuzen

Annis Klöppel sind aus Buchenholz gefertigt.

Trachtenspitzen angewendet hat: „Damals haben die Klöpplerinnen ohne Vorlagen gearbeitet und nur die Muster von Schnitzereien nachgeahmt. Die Händler haben das Garn zu den Frauen gebracht und dann die fertigen Spitzen abgeholt. Zur gleichen Zeit wurde in anderen Ländern bereits nach Vorlagen geklöppelt. Das waren die exakteren Spitzen und so haben auch die Klöpplerinnen bei uns angefangen, Vorlagen zu verwenden, da sie sonst die Spitzen nicht mehr verkauft hätten“, weiß die Ellmauerin. Bevor man mit dem Klöppeln nach al-

einem Abend lernen. Es braucht viele Wochen, bis man es ein bisschen beherrscht. Man braucht viel Geduld und man muss den Vorgang verstehen und sich konzentrieren“, so die Ellmauerin. „Klöppeln ist eine Form von Meditation und zudem gut für die Beweglichkeit der Finger.“

zähligen Stunden, die sie am Klöppelpolster verbracht hat, passiert ihr nur noch selten ein Missgeschick. Unter den vielen Stücken, wie Deckchen, Vorhangspitzen, Polsterüberzüge, Blumendekore, Trachtenblusenspitzen und auch Christbaumschmuck, hat sie eines zu ihrem Lieblingsteil erkoren: „Das ist eine Flandrische Spitze aus einem feinen Garn aus ägyptischer Baumwolle, an der ich mit 120 Klöppeln unendlich viele Stunden gearbeitet habe.“ Stolz zeigt sie den filigranen, fast zerbrechlich wirkenden Schatz. Tja, Übung macht eben den Meister. 

Ein Meisterwerk der Ellmauer Klöpplerin

VON VORN UND WIEDER RETOUR Wenn man sich mal verklöppelt, muss man den Fehler wie eine Nadel im Heuhaufen suchen und danach gibt es für die ansonsten so geübte Klöpplerin nur noch eines: Das ganze Gedrehe und Gekreuze

„Fürs Klöppeln nach der alten Art braucht man ganz viel Geduld.“ ANNI SALZBURGER

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Florale Klöpplerei mit buntem Garn


Mode

Kuschelfaktor. Wollig warmer Pullover, erhältlich bei Sigi Donna Uomo in St. Johann

Signalwirkung. Victoria Parka von Canada Goose, erhältlich bei Englhaus in Kitzbühel

Lässig

Lila Wolken. Stylische Sonnenbrille von Chloé, erhältlich bei Allmoslechner United Optics in Kitzbühel

durch den Alltag! Sportlich, entspannt und cool: Diese Trendteile sorgen als Must-haves für den perfekten Look!

Auf Streifzug. Karierte Hose von Mos Mosh, erhältlich bei Sigi Donna Uomu in St. Johann

Cool. Strickmütze von Calvin Klein

Eyecatcher. Gelbe Jacke von Peak Performance in Kitzbühel

© Hersteller

Für sonnige Stunden. Armbanduhr in Holzoptik mit auffälligem Ziffernblatt, erhältlich bei Goldschmiede Wimmer in St. Johann

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© Michelle Hirnsberger

Schön & gesund

Ein Anzug für effizientes Training Der hochentwickelte EMS (Elektromuskelstimulation) Fitness- und Trainingsanzug von Easy Motion Skin ist der ideale Begleiter für nahezu jede Sportart und Freizeitbeschäftigung, lose Bewegungsfreiheit und steuert die Programme mittels App und Touchscreen auf I-Pad oder I-Phone. Die hohe Elastizität der antibakteriellen Hightech-Fasern garantiert eine einzigartige Passform und vielfältige Einsatzmöglich-

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E

MS-Workouts verbrauchen dreimal mehr Kalorien und sind bis zu 18mal effizienter als Kraft- oder CardioEinheiten – das weiß auch die fünffache Boxweltmeisterin Christina Hammer (im Bild). Dank Bluetooth genießt man kabel-


Schön & gesund

Ein Hoch auf den Haarknoten

Sein Ziel ist hochgesteckt: Der Dutt ist nicht nur reine Kopfsache für die Damenwelt und haargenau die richtige Frisur für jede Gelegenheit. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

Ü

ber kurz oder lang kommt wohl niemand an ihm vorbei. Schließlich steht er jedem gut zu Gesicht, ist ein treuer Begleiter – ob privat, im Business oder beim Sport. Und das Beste: Er sieht von frühmorgens bis spätabends gut aus und lässt sich spitze mit wenigen Handgriffen ganz leicht binden. Dass der Dutt stets up to date ist, wusste man bereits im antiken Griechenland und sogar die Männer zierten

ihre Häupter damit. Zur Zeit des römischen Reiches erkannte man die Damen der besseren Gesellschaft an ihrem

Der Dutt ist nicht nur eine reine Kopfsache. 38

einfachen Haarknoten. Der Dutt ist auch tief mit der Tradition verwickelt. So tragen Bäuerinnen vorzugsweise einen Haarknoten bei ihrer täglichen Arbeit und auf den verschiedensten Trachtenfesten brezeln sich die feschen Dirndln gerne damit auf. PERFEKT GEBÄNDIGT Mit einem zur Schnecke geformten Dutt tänzeln Ballerinas bei ihrem großen


Schön & gesund

Der kunstvolle Haarknoten hat viele Gesichter.

Auftritt an und beim Sport stört kein Haar den perfekten Bewegungsablauf. Tja, und will einmal die Frisur gar nicht gelingen, bändigt man die Mähne mit einem kessen Knoten. Schon seit jeher gab sich die Frauenwelt der haarigen Verlockung hin und bis heute ist der unkomplizierte Frisurenklassiker ob seines zeitlosen und vielseitigen Variantenreichtums äußerst beliebt. Um den Dutt zu verhübschen, braucht man nicht lange herumzukopfen oder gar die Nadel im Heuhaufen zu suchen: Die Bandbreite an Accessoires wie Spangen, Bändchen, Maschen und Haargummis ist nahezu unerschöpflich und dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Ob frech gezwirbelt, flott gezopft oder voluminös gewickelt, der Dutt verwandelt sich vom einfachen Pferdeschwanz in einen charmanten Hingucker für jeden Anlass. MAN(N) TRÄGT HERRENDUTT In früheren Zeiten zogen die Männer mit einem Dutt bewaffnet in den Krieg. Heute ist frisurentechnisch Friede eingekehrt und der Haarknoten hat sich in der Männerwelt rund um den Erdball etabliert. Besonders zum Dreitagesbart wirkt der lässige Look für den trendbewussten Herren auch im Anzug äußerst kleidsam. Ein Dutt für alle Fälle eben! Tipp: Wer sich in den Dutt verliebt hat, sollte sich seiner Haarpracht lieber auch einmal eine Auszeit vom kunstvollen Knoten gönnen, damit die stylische Frisur nicht zur Haarspalterei wird. 39


Schön & gesund

Wundermittelchen mit großer Wirkung

Kohl-Wickel ZUTATEN Wirsing oder Weißkohl Messer und Schneidebrett Geschirrtuch oder Stoffwindel oder abgeschnittene Strumpfhose ev. Wärmflasche und Bettschutz ZUBEREITUNG UND ANWENDUNG Vom Kohl die dunklen äußeren Blätter abwaschen und trocken tupfen. Mit dem Messer den harten Strunk entfernen. Die Blätter mit einer Glasflasche glatt rollen oder mit dem warmen Bügeleisen glatt bügeln, bis der Saft austritt. Die Blätter dachziegelartig auf die betreffende Körperstelle auflegen, mit einem Geschirrtuch bedecken und mit einer Stoffwindel oder einer abgeschnittenen Strumpfhose befestigen. Über mehrere Stunden einwirken lassen. Nach dem Entfernen die Haut reinigen und trocknen. Anschließend mit Olivenöl, Johanniskrautöl oder einem neutralen Öl einreiben. WIRKUNG Ausleitend, entzündungshemmend, fiebersenkend, schleimlösend, schmerzlindernd und stoffwechselanregend; hilfreich bei Bronchitis, Erkältungsbeschwerden, Husten Brustentzündung bei stillenden Müttern, Fieber (Rückenkompresse), Halsschmerzen und Ohrenschmerzen.

Wenn der Winter ins Land zieht, sind auch Schnupfen und Husten nicht mehr weit. Mit alten Hausmitteln können wir die Beschwerden auf einfache Weise mildern. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Brigitte Staffner, Shutterstock

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lles, was wir brauchen, schenkt uns die Natur. Gesegnet mit heilenden Wirkstoffen, findet man derart viele Pflanzen, Wurzeln und Kräuter, dass man ein ganzes Buch damit füllen kann. Und genau das hat Brigitte Staffner gemacht. Ihr umfangreiches Wissen und ihre langjährige Erfahrung gibt die

von Brigitte Staffner, Berenkamp, €16,90, ISBN: 978-3-85093-235-6

St. Johannerin in ihrem Büchlein „Heilkräfte der Natur“ weiter. Für „UNSERE KITZBÜHELERIN“ hat sie einige ihrer wertvollen Rezepte verraten.


Schön & gesund

Gesichtschirurgie

Nasenkorrektur

Nur nicht das Gesicht verlieren

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Der erfahrene plastische Chirurg Dr. Carlo Hasenöhrl führt Facelifts größtenteils endoskopisch durch: minimale Schnitte für ein natürliches, frischeres Aussehen mit unveränderten Gesichtszügen.

lt werden will jeder – aber niemand will alt aussehen. Kosmetische Eingriffe für ein jüngeres, frischeres Erscheinungsbild sind heutzutage kein Tabu mehr, und für viele gehört die Botoxspritze zum Alltag wie Friseur, Yoga oder Zahnarzt. Doch irgendwann kommen Laserpeelings, Fadenlift, Botox oder Unterspritzungen an ihre Grenzen, dann bringt nur noch eine Operation die gewünschte Wirkung. Landläufig spricht man vom Facelift, der Innsbrucker plastische Chirurg Dr. Carlo Hasenöhrl spricht lieber von gesichtschirurgischer Wiederherstellung. Denn die Technik hat sich seit den 1970er-Jahren sehr verändert und lange Narben, wie man sie mit einem Facelift verbindet, sind heute absolut kein Standard mehr. Schon gar nicht bei Dr. Hasenöhrl, der Gesichtsoperationen seit über 20 Jahren endoskopisch durchführt – mit der sogenannten Knopflochchirurgie. OP GEGEN VOLUMENSVERLUST UND HAUTÜBERSCHUSS Grundsätzlich wird das Gesicht in zwei

Bereiche unterteilt: Die obere Gesichtshälfte mit Ausnahme der Oberlider verändert sich durch Verlust des Volumens und Absinken der Strukturen. Im unteren Bereich des Gesichtes kommt es zur Ausbildung eines Hautüberschusses. Nur hier, wo zu viel Haut vorhanden ist und diese entfernt wird, kommt es zu einem gut versteckten Schnitt. Im oberen Gesichtsbereich genügen kleine Zugänge, um die abgesunkenen Bereiche wieder anzuheben und ihnen neues Volumen zu geben. DAS ERGEBNIS: NATÜRLICHES AUSSEHEN Seit 24 Jahren arbeitet Dr. Hasenöhrl im Stirn- und Mittelgesichtsbereich mit dem Endoskop. Kleine, in den Haaren versteckte Schnitte ersetzen ausgedehnte Inzisionen an der Haargrenze, die oft zu Haarausfall und Sensibilitätsverlust führen. In Kombination mit Volumensersatz durch Hyaluronsäure oder Eigenfett erreicht man so ein natürliches Aussehen und verändert keine Gesichtszüge. „Die übrigen Methoden wie Laser41

peelings, Fadenlift, Botox und Unterspritzungen sind eine wertvolle Ergänzung, können aber ab einem gewissen Zeitpunkt die Operation nicht ersetzen“, betont Dr. Hasenöhrl.

Dr. Carlo Hasenöhrl, Spezialist für Rekonstruktive und Plastische Chirurgie

Excellent Beauty house of excellent beauty Kompetenzzentrum für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Brucknerstraße 1a, 6020 Innsbruck Kohlmarkt 6, 1010 Wien www.drhasenoehrl.com


Schön & gesund

Erkältungsbalsam mit Majoran-Öl ZUTATEN 100 g Vaseline 12 Tropfen Majoran-Öl Glas- oder Plastiktiegel ZUBEREITUNG UND ANWENDUNG Majoran und Vaseline in eine kleine Schüssel geben und anschließend im Wasserbad erhitzen. Das Fett vermischt sich bei 40° C mit dem Majoran. In einen Glas- oder Plastiktiegel abfüllen und diese Mischung erkalten lassen. Vor der Anwendung den Balsam erwärmen und die Kleidung schützen. Bei Erkältungsbeschwerden öfters am Tag die Brust und den Rücken mit diesem Balsam einreiben und zusätzlich die Brust mit einem Wärmekissen warm halten.

RettichHustensaft ZUTATEN Schwarzer Rettich, Kandiszucker Glas, Messer und Spießnadel ZUBEREITUNG Beim schwarzen Rettich den Kopf abschneiden, eine kleine Kerbe mit einem Messer aushöhlen und zum Boden hin mit einer Spießnadel ein kleines Loch durchbohren. Kandiszucker in die Kerbe einfüllen und mit dem abgeschnittenen Kopfteil zudecken. Den Rettich auf ein Glas setzen und für kurze Zeit in den Kühlschrank stellen. Der Kandiszucker zieht den Rettichsaft an. Durch das Loch kann dieser direkt in das Glas tropfen und schluckweise als Hustensaft getrunken werden. Er schmeckt gut und ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. WIRKUNG Husten- und schleimlösend; stärkt die Abwehrkräfte bei Erkältungsbeschwerden, Bronchitis, Husten und grippalen Infekten.

WIRKUNG Anregend auf die Atemwege; beruhigend, entzündungshemmend sowie krampf- und schleimlösend.

Ingwer-Wickel ZUTATEN Ingwerpulver oder Ingwerwurzel, Geschirrtuch oder Stoffwindel, Schüssel, Wasserkocher, Wärmflasche ZUBEREITUNG UND ANWENDUNG Ein bis drei Esslöffel Ingwerpulver oder geriebene Ingwerwurzel mit heißem Wasser anrühren und 15 Minuten zugedeckt quellen lassen, dann ausdrücken und abseihen. Zum Sud in einer größeren Schüssel kochendes Wasser dazugießen. Geschirrtuch in der Schüssel vollsaugen lassen und gut auswringen. Das feuchte Tuch vorsichtig auf die Körperstelle legen und kontrollieren, ob die Wärme erträglich ist. Zusätzlich eine warme Wärmflasche dazulegen. Anschließend das Badetuch herumwickeln. Mit

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der Bettdecke zudecken. Der Wickel bleibt so lange, wie er als angenehm empfunden wird. Bevor der Wickel abkühlt, das Tuch entfernen und nochmals trocken einwickeln. Mindestens eine ein halbe Stunde ruhen. Die Wärme entwickelt sich 5 bis 10 Minuten nach dem Anlegen. Nach dem Entfernen abtrocknen und mit einem neutralen Öl einreiben. Mit einem Badetuch umwickeln, warm zudecken und nachruhen. Wickel nicht anwenden bei Unverträglichkeit, Überempfindlichkeit der Haut oder Bluthochdruck. WIRKUNG Lindert die Beschwerden von Erkältungen, schafft Erleichterung bei Lungenentzündungen und bei Nasennebenhöhlenentzündungen.


Schön & gesund P BUCHTIPrts a Dr. Spitzb r ll e Bests e

Dr. Spitzbart mit seinem Team

Burnout & Depression Wenn die Hormone verrücktspielen

wie diese Massenleiden das Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur Hürde. Mehr noch: Ein hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. Nun beginnt der fatale Kreislauf, und es werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: 44

Praxis Dr. med. Michael Spitzbart Siezenheimer Straße 39a, Ebene 4, Top 19, Panzerhalle Salzburg 5020 Salzburg Tel.: 0662 / 250 350 www.drspitzbart.de praxis@spitzbart.com

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enken Sie positiv, bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten zwei Jahren – man lese und staune – um 30 Prozent gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüsselt,

Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.


Schön & gesund

hne Salz kein Leben

Seit jeher weiß der Mensch um die gesundheitliche Bedeutung von Salz. Vor allem in der Atemluft ist seine heilende Wirkung außerordentlich.

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s lässt die Haut atmen, reinigt schonend den Körper, lockt frech die Haare und befreit die Lunge sanft, aber effizient von Bakterien und Schleim: Salz, ein Geschenk des Himmels an den Menschen. Seine Geschichte reicht weit zurück. Als die Menschen, die an den Küsten des Meeres lebten, entdeckten, wie man Meersalz gewinnen kann, brachte das Salz ziemlich viel Pfeffer in den Handel. Dieses wertvolle Gut war im Tauschhandel lange Zeit besonders gefragt und wurde als Währung verwendet. Von überallher reisten Kaufleute zu den Ländern am Mittelmeer, tagelang auf stürmischer hoher See oder schaukelnden Kamelen am Landweg, um allerlei Handelssachen gegen das begehrte „Gold“ aus dem Meer einzutauschen. Da das ursprünglich hellgraue Gewürz mit dem Namen Sal bis Anfang des letzten Jahrhunderts von solcher Wichtigkeit war, konnte sich sogar sprachlich das Salär als Bezeichnung für das Gehalt einbürgern. Römische Legionäre nämlich erhielten ihre Bezahlung teilweise in Salarium, also Salz, weshalb spätere Offiziere ein sogenanntes Salär bekamen und das Wort noch heute in dieser Bedeutung verwendet wird.

SALZIG UND HEILSAM In der Küche wurde Salz zum unverzichtbaren Helfer, als man vor Jahrtausenden erkannte, dass Lebensmittel wie Fleisch konservierbar wurden. Außerdem ist das Weiße Gold auch für den Körper unverzichtbar, gänzlich salzlos könnten wir nicht überleben. Salz erfüllt wichtige Funktionen im Körper. Es gehört zu den lebenswichtigen Mineralstoffen und enthält Natrium, Chlorid, Kalium und Magnesium – je nach Gewinnung. Dem zu Speisesalz verarbeiteten Material wird ein Großteil der Stoffe entzogen, es bleibt reines Natriumchlorid übrig. Natursalze allerdings sind nah an ihrem Ursprung, sie werden auch Ursalze genannt. Zwar bestehen sie auch zu 98 Prozent aus Natriumchlorid,

„Salz ist von den reinsten Eltern geboren, der Sonne und dem Meer.“ PYTHAGORAS

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jedoch enthalten sie noch ihre natürlichen Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Gesundheitssektor ist Salz ein oft verwendetes Heilmittel bei Lungenerkrankungen. Nicht selten empfehlen Ärzte heutzutage vor einem Mittel aus der Apotheke einen Urlaub am Meer. Die salzige Luft an den Küsten dieser Erde dringt tief in den Atemapparat ein und reinigt die Lunge sanft und effektiv. Gerade für Menschen mit Atembeschwerden gibt es spezielle Salz-Anwendungen. Dabei wird mittels einer Zerkleinerungstechnologie ein besonders feines Salzaerosol in der Wärmekabine erzeugt. Die Anwendung reinigt die Luftwege gründlich und tut zudem der Haut und dem Immunsystem gut. Das Weiße Gold – in vielerlei Hinsicht eben Gold wert.

© KLAFS GmbH

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock


Schön & gesund

Der Weg

zu einem neuen Lebensgefühl Durch wissenschaftlich anerkannte Methoden und umfassende Kompetenz gelingt Monika Mattesich und Tanja Wachter die optimale Verbindung aus Form und Funktion.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Eine Augenweide

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lastische Chirurgie ist weit mehr als nur das Schaffen eines neuen Erscheinungsbildes. Mit dem Fokus auf Qualität und Innovation, gepaart mit medizinischem Know-how und individueller Betreuung, erzielen Monika Mattesich und Tanja Wachter in ihrer neuen Praxis beste Ergebnisse und höchste Patientenzufriedenheit. Sie bieten Behandlungen auf höchstem Niveau mit dem Blick für individuelle Bedürfnisse. Als Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie hat Monika Mattesich ihre Ausbildung in Österreich und Australien absolviert und ihr Spektrum durch zahlreiche internationale Aufenthalte an renommierten Zentren erweitert. Ihr Behandlungsschwerpunkt liegt insbesondere im Bodycontouring, in der Brustchirurgie sowie der Hand- und Nervenchirurgie. Am

Herzen liegt ihr eine vertrauensvolle und positive Patient-Arzt-Beziehung, auf deren Basis die Therapie optimal erfolgen kann.

Die Plastischen Chirurginnen Dr. Monika Mattesich Praxis am Museum Museumstraße 20, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 30 80 30 mattesich@dpch.at, www.dpch.at Dr. Tanja Wachter Andreas-Hofer-Straße 8, 6130 Schwaz Tel.: 05242 / 23 636 wachter@dpch.at, www.dpch.at

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Tanja Wachter hat als Fachärztin für Allgemeinchirurgie sowie Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie ihre Ausbildung während langjähriger Aufenthalte in Deutschland, den USA und in Österreich absolviert. Ihr Behandlungsschwerpunkt liegt im Bereich der Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie, insbesondere in der Brustchirurgie. Sie bietet klassische medizinische Behandlung in Verbindung mit Akupunktur und chinesischer Kräutertherapie. Als Oberärztinnen an der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Innsbruck stellen Monika Mattesich und Tanja Wachter durch ihre langjährige Erfahrung als perfekt eingespieltes Team doppeltes Know-how und hoch qualifizierte Kompetenz zur Verfügung.


Salbeiwein im Schnapsglas

Stamperl für Stamperl schenkt uns dieser heilsame Trunk mit seinen Gerbstoffen eine gute Gesundheit. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal, Shutterstock

© Herstelller

D Mehr als Hautpflege Mit der neuen Schaummaske EpiGen Pollution Rescue Overnight Mask lässt sich die Haut besonders verwöhnen. Zu Weihnachten ist die Maske zusammen mit einem weiteren Produkt von !QMS, dem EpiGen Daily-Detox Serum erhältlich. Das Set EpiGen Anti-Pollution Duo gibt es beim Stanglwirt in Going und anderen ausgewählten Partnern von !QMS Medicosmetics. Alle Partner sind zu finden auf: www.qbeauty.at/unsere-kunden.html

as gesunde Getränk sorgt für frischen Atem, reinigt von Umweltgiften, klärt den Hormonhaushalt, gibt Kraft nach einer Krankheit, hilft bei Infekten, stärkt den Stoffwechsel und wirkt zudem entzündungshemmend, desinfinzierend und verdauungsfördernd.

Salbeiwein ZUTATEN Salbeiblätter (zwei Hände voll) 1 l edler Weißwein ZUBEREITUNG Die Salbeiblätter werden zerkleinert. Zusammen mit dem Wein soll man das Ganze zwei Minuten lang leicht köcheln lassen. Anschließend wird der Trunk abgekühlt und abgeseiht. Den Salbeiwein füllt man in dunklen Flaschen ab. Die Wirkung entfaltet sich am besten, wenn man dreimal täglich ein Schnapsglas vom gesundheitsfördernden Salbeiwein trinkt.


© Egger

Wohnen

Alles andere als wasserscheu Der Tiroler Holzwerkstoffhersteller EGGER präsentiert mit seinen neuen Fußboden-Kollektionen gleich zwei wasserresistente Bodenvarianten. Eingangsbereiche. Daneben werden mit den innovativen und ebenfalls feuchtigkeitsbeständigen EGGER-Design-Böden besonders robuste, natürliche und moderne Bodenbeläge präsentiert. Ausgestattet mit einer Oberfläche aus ge-

Heizen mit Stil. Diente der Kaminofen früher speziell zum Zubereiten von Speisen, zeigt er sich mittlerweile als dekoratives Element im modernen Wohnraum. Aber nicht nur als ästhetisches Mobiliar, auch als kostensparende Wärmequelle wird er stets beliebter. Angesichts der steigenden Gas- und Ölpreise entscheiden sich immer mehr Personen für einen Holz-, Kohle- oder Pellet-Ofen. Dabei reicht das Angebot vom Kamin- und Dauerbrandofen bis hin zu diversen Backrohröfen. Erlaubt ist, was gefällt, vor allem aber, was umweltschonende und nachhaltige Alternativen zum gewohnten Heizstil bereithält.

ruchsneutralem, emissionsfreiem und mikrokratzbeständigem TPU (Thermoplastisches Polyurethan) und einer doppelten Versiegelung, können Wasserspritzer oder eine feuchte Raumluft dem Design-Boden nichts anhaben.

© Shutterstock

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xtrem widerstandsfähig und leicht zu reinigen: Der hochwertige Aqua+ Laminat-Fußboden aus dem Hause EGGER bringt dank Aqua+ Technologie und ansprechenden Dekoren Wohnlichkeit in Bäder, Küchen oder


Wohnen

Wunderbare Waldbewohner

Die Natur hat es geschickt eingefädelt: Die Nadelbäume wurzeln tief in der Erde und haben zudem eine himmlische Bedeutung. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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chon in frühesten Zeiten boten Bäume den Menschen Schutz und Nahrung, dienten als Bau- und Werkmaterial und ermöglichten das Entzünden eines Feuers. Ein Wald mit Nadelhölzern umgibt die Aura der Geborgenheit. Alte Baumriesen mit ihrer mystischen Ausstrahlung werden seit jeher in nahezu in allen Kulturen als göttlich verehrt. Viele Mythologien sehen den Baum als Spiegel des Universums und als Mittler zwischen den drei Welten: der Unterwelt, der Erde und dem Himmel. VON DER EIBE In vielen Kulturen ist die Eibe der Totenbaum, ein Symbol des Todes. Sie steht

aber auch für ewiges Leben. Sie ist die Seelenführerin, die die Verstorbenen durch die Unterwelt ins Licht führt. Erstaunlicherweise ist sie bei der be-

Eiben können bis zu zweitausend Jahre alt werden. rühmten heilkundigen Äbtissin und Mystikerin Hildegard von Bingen Sinnbild der Fröhlichkeit. Bei den Griechen und Römern ist die Eibe der Göttin Hekate 50

geweiht, der Göttin der Finsternis und der Zauberkunst. Wie vielerorts, so wurde auch in der Bretagne die Eibe gerne als Totenbaum auf den Friedhöfen verwendet. Verbreitet war die Benutzung von Schutzamuletten aus Eibenholz, und bis in jüngere Zeit galt die Eibe als Mittel gegen Tollwut. VON DER EICHE Die keltischen Priester hießen Druiden, was oft mit Eichenkundige übersetzt wird. Bei den Griechen ist die Eiche dem Zeus geweiht, bei den Römern dem Jupiter. Die alten Griechen glaubten an Geistwesen, die in den Bäumen lebten. Die Eiche spendet Energie, hilft den Menschen, Kräfte wieder aufzutanken.


Wohnen

Kiefernnadeln nannte man früher auch Waldwolle. dert, aber richtig verbreitet hat sich der christliche Weihnachtsbaum erst ab dem Ende des 19. Jahrhunderts. Bei den Griechen ist die Fichte dem Meeresgott Poseidon gewidmet. Die Fichte ist ein Mondbaum mit kühlender, beruhigender Energie. Heute ist sie wichtigster Bauholzlieferant. Das Holz eng gewachsener Berglandfichten ist zudem ein hochwertiges Geigenholz, aus dem eine Reihe der namhaftesten Geigen, zum Beispiel eine Stradivari, hergestellt wurde. Neben ihrer Bedeutung als hervorragendes, haltbares Bau- und Möbelholz war die Eiche in früheren Zeiten sehr begehrt wegen ihres hohen Gehaltes an Gerbstoffen zum Gerben von Leder. Fässer aus Eichenholz für Cognac, Whisky und Rotwein finden heute noch genauso wie früher Verwendung. VON DER FICHTE Die Fichte war bei den Kelten ein Baum des Lebens und des Todes. Auch das christliche Weihnachtfest symbolisiert den Beginn neuen Lebens. Die Verwendung des Weihnachtsbaumes im Hause ist noch gar nicht so alt. Früheste Nachweise gibt es aus dem 16. und 17. Jahrhun-

VON DER KIEFER Vom alten keltischen Druiden Merlin sagt man, dass er in der Kiefer von Barenton in England höchste Weisheit erlangt habe. Bei den Griechen war die Kiefer (Pinie) den Göttern Dionysos (Bacchus), dem Gott der Ekstase und des Weines, und Attis (Adonis) geweiht. Das Harz der Kiefer ist ein altes Heilmittel. Es stillt den Hustenreiz, wirkt entzündungshemmend, fördert den Auswurf und die Durchblutung. Bekommt man das Feuer im Kamin nicht an, verwendet man Kienzopf aus der Krone einer Kiefer. Kiefernnadeln wurden früher für Polster und Matratzen gebraucht, man nannte sie auch Waldwolle. Aus dem Harz lassen sich Lacke, Teer und Ölfarben herstellen. VON DER TANNE Die Tanne steht für Lebenswillen, sie ist Sinnbild für Treue und Liebe, Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit. Sie ist ein Baum der Wiedergeburt und steht sowohl für körperliche als auch geistige Erneuerung. Man sagt ihr nach, dass sie eine sehr gesellige Baumart sei, die sich gerne in der Nähe von Menschen aufhält. Das 51

berühmte Trojanische Pferd, mit dem sich die Griechen in Troja einschmuggelten, soll aus Tannenholz gewesen sein. Die Tanne ist ein Sonnenbaum, warm und gut geeignet, um neue Energie zu tanken. Sie wird als Bauholz für den Hausbau, Tischlerholz für Türen, Fenster und Verkleidungen sowie für den Erd- und Wasserbau verwendet. Das Holz gilt als absolut harzfrei.

Ein großes Danke an Elmar Woelm, den Autor des Buches „Mythologie, Bedeutung und Wesen unserer Bäume“, dass er uns für diese Geschichte Auszüge aus seinem wunderbaren Werk zur Verfügung gestellt hat. Erschienen im Shaker Media Verlag (€ 19,90), ISBN: 978-3-95631-555-8


Wohnen

Aus Wohngefühl wird Wohlgefühl

ie Sauna als Rückzugsort in hektischen Zeiten ist gefragter denn je. Selbst notorische „Onliner“ legen ihr Smartphone mit der Kleidung ab und genießen die Stille, die Wärme, die Achtsamkeit und das gute Gefühl, dem Organismus wie auch der Seele etwas zurückzugeben. Die Sauna ist zu einem kostbaren Rückzugsort geworden – die räumliche Platzierung der Wellnessangebote gewinnt zunehmend an Bedeutung: Längst nicht mehr sind Sauna und Co im Keller gut untergebracht, sondern sie finden nun dort Platz, wo wir leben: im Badezimmer, im Wohnzimmer, auf Galerien oder im Schlafzimmer. Die Sauna soll nicht nur mehr heiß und funktional sein – sie darf auch Genuss für alle Sinne sein.

Tipp von KLAFSGF Monika Kober: „Wenn die Tage kürzer werden und es draußen kalt und nass ist, freuen sich Körper und Seele ganz besonders über wohltuende Wärme, die uns entspannen und regenerieren lässt – idealerweise zu Hause in wohnlicher, behaglicher Atmosphäre. Regelmäßiges Saunabaden trainiert die Immunkraft des Körpers, stärkt den Kreislauf und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus – Grippeinfektionen wird effektiv vorgebeugt.“

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KOMFORT AUF KLEINSTEM RAUM Mit der raumsparenden Sauna S1 ist fehlender Platz kein Argument mehr für den Verzicht auf die eigene Wellnessoase. Die innovative S1 macht sich auf Knopfdruck ganz klein und bietet trotzdem Platz für größten Saunagenuss! Im eingefahrenen Zustand misst sie in der Tiefe schlanke 60 Zentimeter, nicht mehr als ein Kleiderschrank! Die Sauna S1 gibt es nun auch „manuell“, ohne Motorantrieb. DIE NEUE WOHNLICHKEIT Modernes Interieur muss nicht streng und kühl wirken. Im Gegenteil: Seit geraumer Zeit hält eine ganz neue Behaglichkeit Einzug in unser Zuhause, und das so stilvoll wie nie. Natürliche Materi-

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Klafs

Mit KLAFS erreicht der Wohlfühlfaktor eine andere Dimension – ganz nach dem neuen Slogan: „Und die Welt kann warten.“


Wohnen

gestalterisch ambitionierte Saunamodelle verkörpern das Prinzip der neuen Wohnlichkeit mit viel Liebe zum Detail. INDIVIDUELLER GENUSS Ihr Geschmack ist hier das Maß aller Dinge: hochwertigste Verarbeitung und besonders viele Individualisierungsmöglichkeiten. Dank verschiedenster Exterieur-, Interieur- und Maßalternativen wird aus der Sauna ein perfekt auf

Kundenbedürfnisse Refugium.

zugeschnittenes

MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN Buchstäbliche Highlights werden mit den vielfältigen Beleuchtungsideen gesetzt: von puristisch bis verspielt, von unsichtbar bis auffallend wohnlich. Apropos wohnlich: Dank raffinierter Inlays und hochwertiger Bezüge der neuen Saunakissen und -matten MOLLIS wird das Saunabaden jetzt gemütlicher denn je! Wohlfühlen ganz nach dem neuen Slogan von KLAFS: „Und die Welt kann warten.“

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Klafs

alien, organische Linien und indirektes warmes Licht, dazu Stoffe mit besonders angenehmer Oberflächenhaptik ... So wollen wir jetzt wohnen. Dieser Trend setzt sich selbstverständlich da fort, wo Geborgenheit und Entspannung die Hauptanliegen sind – im Wellnessbereich. Design, das den sich immer weiterentwickelnden Ansprüchen unserer Kunden folgt, ist eine wichtige Säule der KLAFS-Produktphilosophie. Exklusive,

KLAFS GMBH Sonnwiesenweg 19 6361 Hopfgarten Tel.: 05335 / 2330-0 info@klafs.at www.klafs.at

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Blumen Ambiente in St. Johann schlägt nun seine unverkennbaren Wurzeln am neuen Standort im Klausnerpark.

Florale

Meisterwerke gen sich im stylischen Ambiente in der Kombination von Altholz und MessingElementen. Eine Werkbar fungiert als gemütlicher Treffpunkt, um der Meisterfloristin zuzuschauen, wie sie jedes einzelne Stück mit ihren Händen zur Vollendung bringt, geschmackvolle Gestecke zaubert und mit Begeisterung ihre Berufung lebt. Auch am neuen Standort darf man sich auf qualitätsvolle Werke freuen, die durch die Zu-

sammenarbeit mit regionalen Gärtnern und Lieferanten geschaffen werden. VON HAND AUS DER NATUR Jedes Werkstück präsentiert sich auf einzigartige Weise in Gefäßen, die in liebevoller Handarbeit hergestellt werden. Dazu werden Naturmaterialen wie Rinden, Zapfen, Steine, Holzspäne, Wurzeln und alles, was uns die Natur schenkt, mit außergewöhnlicher Fingerfertigkeit verarbeitet. Fern vom Gewöhnlichen entsteht floraler Lifestyle, der dem steten Wandel der Trends folgt. Dazu gehört auch eine ausführliche und offene Kommunikation mit den Kunden. Das Miteinander ist eine Herzensangelegenheit für Romy Junge.

Blumen Ambiente präsentiert: Meisterfloristik • Florale Welten Saisonales Arbeiten • Werkstatt Hochzeitsfloristik • Trauerfloristik

© Photography Gerhard Groger

ort, wo Altgewohntes auf einen neuen Raum trifft, entsteht eine Symbiose, die einen ganz besonderen Zauber enthüllt. Seit dem Jahr 2005 betört Blumen Ambiente von Romy Junge mit einzigartigen Arrangements, stets begleitet von einer unverkennbaren Arbeitsweise, die das Wunder der Natur einbezieht. Nun wirkt die erfahrene Floristin an ihrem neuen Standort im Klausnerpark. Die Räumlichkeiten zei-

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Photography Gerhard Groger

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Wohnen

ROMYS LIEBLINGSSTÜCKE Ambiente-Chefin Romy Junge und ihre Mitarbeiterin Melissa Wibmer zeigen unseren Lesern eine Auswahl ihrer ganz besonderen Meisterwerke. Diese wurden aus den wunderbaren Schätzen der Natur in liebevoller Handarbeit gefertigt. Jedes dieser großartigen Werke wurde von den beiden Floristinnen in stundenlanger Kleinarbeit hergestellt.

POLSTER Ein Polster mit gesammelten Zapfen, deren verschiedene Größen und Farben zusammen harmonieren und mit dem Band aus Muschelzypresse eine Einheit bilden, wird von vier Kerzen getragen und bringt ein wunderschönes Leuchten in die Augen und die Adventzeit.

ADVENTKRANZ ZAPFEN Dieser Adventkranz ist ein besonderes Stück. Jeder Zapfen ist einzeln gedrahtet und bildet ein harmonisches Ganzes. Das grüne Band aus Immergrün ist der Akzent zu der in sich ruhenden Gestaltung. Ergänzend dazu wunderschön elegante Kerzen.

SCHWEMMHOLZKRANZ Ein großer Kranz in der Basis, mit Schwemmhölzern ummantelt, bildet den Rahmen für diese Gestaltung mit den typischen Blumen der Weihnachtszeit. Amaryllis, Schneerosen, Euphorbia und Grün umspielen die Kranzform und leuchtende Sterne strahlen. KRANZ MIT SICHERHEITSNADEL Der Blickfang für jede Haustür. Ein großer Kranz, natürlich gebunden mit Eukalyptus, Nobilistanne und verschiedenem Immergrün. Der Höhepunkt dieser Gestaltung bildet die außergewöhnliche, große Sicherheitsnadel. Einzigartig und modern.

SCHALE PERLMUTT Blattperlmutt, einzeln geklebt, bildet die Basis dieser Schale. Edles Immergrün mit blauem Schimmer, mundgeblasene Kugeln und besondere Kerzen wirken in dieser Kombination festlich und modern.

ZIMTKUGEL Dieses Werkstück spricht alle Sinne an. Die von Hand gestaltete Zimtkugel verströmt wunderbaren weihnachtlichen Duft und symbolisiert mit dem Kerzenlicht den Einklang der Adventzeit.

Blumen Ambiente Romy Junge

Brauweg 3 • 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 63 912 www.blumen-romy.at

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ffenheit und Handschlagqualität sind in der Familie Resch ebenso selbstverständlich wie Verlässlichkeit und Kontinuität. Dass im Team Mitarbeiter werken, die fünf (Leonhard Salfenauer), zehn (BM Ing. Kerstin Winderl, Ing. Mario Czappek) oder gar 18 (Wolfgang Czappek und BM Ing. Christian Flatscher) Jahre mit an Bord sind, ist ein gutes Zeichen: Qualität, Kontinuität, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind offensichtlich gleichermaßen Bestandteil gegenüber Kunden und Firmen.

und Landschaft. Der Respekt für die Natur fließt daher stets in Reschs Planungen mit ein. Die klassische Architektur der Kitzbüheler Alpen wurzelt in der Bauweise alter Bauernhäuser und erfüllt – in der modernen Interpretation von Baumeister Resch – den Wunsch nach Authentizität. Dadurch wird sie zu einem zeitlosen Symbol der einheimischen Baukultur. Simples Kopieren traditioneller Tiroler Architektur verbietet sich dabei ebenso wie Profilierung durch „futuristische“ Stil-Experimente.

KUNDENBEDÜRFNISSE IM MITTELPUNKT Für die meisten Menschen sind Wohnträume in Tirol eng verknüpft mit Kultur

TRADITIONELL, ABER MODERN Tradition und Moderne erzeugen bei Resch eine besondere Synergie. Modernste Entwicklungen werden bei der

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Professionell ist selbstverständlich. Wer in der Region Kitzbühel Planer, Baumeister und Architekten sucht, denen die Bedürfnisse ihrer Klientel ebenso am Herzen liegen wie ihre Liebe zum Beruf und zur unverfälschten Naturlandschaft der Kitzbüheler Alpen, ist beim Team von Sebastian und Erika Resch an der richtigen Adresse. Ein Team, bei dem man sich von Anfang an willkommen und gut aufgehoben fühlt.

© Multivisual Art, Florian Mitterer

Natürlich. Persönlich.


© Multivisual Art, Florian Mitterer

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ALLES AUS EINER HAND Von der Planung über den Entwurf bis hin zur Ausschreibung und zur termingerechten Ausführung des künftigen Eigenheims kommt alles aus einer Hand. Auch bei der Auswahl geeigneter Grundstücke berät Sebastian Resch ortskundig und kundenorientiert. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und der guten Zusammenarbeit mit den besten Handwerkern der Region werden Projekte reibungslos umgesetzt. Fleiß, Leidenschaft und ein professionelles Netzwerk sorgen dafür, dass selbst anspruchsvollste Kundenwünsche erfüllt werden können.

Es ist ein großes Geschenk, in einem der schönsten Erholungsräume der Alpen zu leben.“ SEBASTIAN RESCH

Planung selbstverständlich integriert. Energieoptimiertes Bauen unter Einbeziehung natürlicher Ressourcen wie Erdwärme und Solar ist für das Goinger Planungsbüro logisch und konsequent. Energetisch sinnvolles, harmonisierendes und belebendes Bauen bezieht auf Wunsch auch das alte Landwissen mit ein. Dabei geht es um gute Proportionen beim Bauen oder Kräfte, die an bestimmten Orten in der Erde wirken, und darum, wie man diese zum Wohle der Bewohner nutzen oder verändern kann. 57

Bau- und Planungsbüro Resch GmbH Kaiserweg 30 6353 Going am Wilden Kaiser Tel.: 05358 / 2200, Fax: 05358 / 2233 info@bm-resch-kitz.at www.bm-resch-kitz.at


Wohnen

Geschichte

des Erfolgs Seit über 40 Jahren stellt die Firma E. Biasi in Lana in Südtirol Markisen, Wintergärten und Beschattungen her und schafft wetterunabhängige Räume zum Leben, Arbeiten und Wohlfühlen. Der vor Witterung geschützte Außenbereich im Hotel Elisabeth erlaubt einen traumhaften Ausblick.

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as Wetter ist so alt wie unsere Welt. Seit es Menschen gibt, beschäftigen sie sich mit dem Wetter. Sie freuen sich darüber. Und ärgern sich zuweilen. Das Unternehmen E. Biasi ist nicht ganz so alt wie das Wetter. Aber seit das erste Kapitel der Erfolgsge-

schichte aufgeschlagen wurde, hat sich die Firma intensiv mit dem Thema beschäftigt. Damit sich die Menschen freuen können, wie auch immer sich die Witterung dreht und wendet, schafft E. Biasi Plätze im Trockenen, die auch trocken bleiben, und Orte im Schatten, die 58

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Hannes Dabernig, Biasi

Die Terrasse des Goglhofs kann man sowohl bei Sonne als auch bei Regen genießen.


Wohnen

Von technischer Planung bis Montage wird alles selbst gemacht.

Die Ochsalm in Kirchberg – die perfekte Einkehrmöglichkeit mit Weitblick für jeden Schifahrer

auch schattig bleiben. Damit das in Zukunft so bleibt, baut das Unternehmen alles selbst. Die Mitarbeiter erledigen die Aufträge in Eigenarbeit, von der technischen Planung über die Fertigung bis zur Montage. Neben dem Südtiroler Wetter hat man sich ebenso mit Hitze und Wolkenbrüchen in Italien, der Schweiz, in Deutschland und im restlichen Europa beschäftigt, was die neueste Technik und beste Qualität zum Ergebnis hat. Wie kam E. Biasi auf die Idee, die Welt wetterfest zu machen? Im Jahre 1973 gründete Edwin Biasi und sein Vater Emil in Lana in Südtirol die Firma „E. Biasi“ und fertigte in einer kleinen Produktionshalle in der Andreas-Hofer-Straße Leichtme59

talljalousien von Hand, sogenannte „tende alla veneziana“. Dieser einstige Zwei-Mann-Betrieb entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zu einem multinationalen Unternehmen mit Niederlassungen in Italien, Deutschland und der Schweiz. Schon bald nach der Betriebseröffnung im Jahr 1973 stellten Emil und Edwin Biasi die ersten Mitarbeiter ein, und die Produktionspalette vergrößerte sich. Neben Leichtmetalljalousien wurden auch Sonnenmarkisen produziert. Ebenso wurden die ersten Großflächenmarkisen für die Gastronomie entwickelt, bis heute eine der wichtigsten Erfindungen der Firma „E. Biasi“. Trotz der großen Veränderungen der Betriebsstruktur, der Expansion und der Erweiterung der Produktpalette ist „E. Biasi“ ein Familienunternehmen geblieben. Der Betrieb beschäftigt am Hauptsitz und in den Filialen knapp 60 Personen. Mittlerweile ist bereits die dritte Biasi-Generation in die Firma eingestiegen. Geleitet wird der Betrieb von Edwin Biasi mit den Söhnen Michael, Martin und Peter sowie von Thomas Platzer.

E. Biasi GmbH Peter-Anich-Straße 6 I-39011 Lana Tel.: + 39 / 0473 / 56 18 10 info@ebiasi.com www.ebiasi.com


Wohnen

Innenleben by Andrea Foidl in St. Johann ist um einen ganz besonderen Lifestyle­ shop reicher: Mit Riverdale holt man sich die Trends der Zukunft nach Hause.

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ut Ding braucht Weile, sagt ein altes Sprichwort. So präsentiert Innenleben in St. Johann nun nach mehrjähriger Zeit der intensiven Vorbereitung den größten Riverdale-Inspirationshop Österreichs. Diese beliebte Marke im Wohnbereich, die bekannt für den Country-Style ist, verwendet natürliche Werkstoffe wie Holz, Korbgeflecht und Glas. Typisch für Riverdale sind die klare Linienführung und die natürliche Farbgebung, angelehnt an das klassische skandinavische Design. Gleich dreimal im Jahr wechselt die Kollektion und entspricht somit stets den neuesten Trends.

Mit Bedacht auf das Bestehende und doch dem Zeitgeist folgend, entstand im alten Gerbereihaus der Familie Ritsch eine Oase der schönen Dinge. Wer diesen Lifestyleladen betritt, weiß sofort: Hier wohnt der gute Geschmack. Das stylische Ambiente zeigt sich in perfekter Symbiose zu jedem einzelnen Stück, das mit viel Liebe ausgewählt wurde. Mit der Erweiterung um die Riverdale-Produktpalette präsentiert Innenleben ein neues Lebensgefühl, welches das internationale Flair dieser Marke widerspiegelt. Riverdale zeigt sich in Sachen Farbgebung und Style den gängigen Trend stets zwei Jahre voraus. 60

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

guten Geschmack

© Unsere Kitzbühelerin, Nadja Schilling, Innenleben

Inspiriert vom

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© Unsere Kitzbühelerin, Nadja Schilling, Innenleben

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Wohnen

Noch mehr Feines bei Innenleben: • The Moshi – Schmuck, Taschen, Schals – alles, was Frauenherzen höherschlagen lässt • Edle Tropfen vom Weingut Pfitscher aus Südtirol und Weingut Martinshof Neusiedl • Prickelnder Champagner vom GUY CHARBAUT

Das kreative Innenleben-Team rund um Andrea Foidl ist mit Begeisterung bei der Sache.

WOHLFÜHLEN UND GENIESSEN Eröffnet zum zehnjährigen Jubiläum von Innenleben, enthüllt sich nun auf großzügigen 250 Quadratmetern ein Wohnkonzept im Wohlfühlambiente der besonderen Art. So kann man neben all der Fülle an wunderbaren Sachen zwischendurch innehalten und an der kleinen Bar einen feinen Espresso genießen. Doch bei Innenleben findet man noch mehr zum Staunen: Zu den floralen Wohnideen und Wohnaccessoires, den bezaubernden Pflanzen und außergewöhnlichen Werkstücken gehören auch erlesene Feinkostprodukte . BESTENS EINGERICHTET Das spezielle Dienstleistungsservice von Innenleben bringt die wohnlichen Besonderheiten auch nach Hause. So darf sich der Kunde auf einen Besuch der Wohnexperten freuen, die Räumlich-

Innenleben by Andrea Foidl Innsbruckerstr. 9 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 199 info@innenleben.co.at www.innenleben.co.at

Polster oder auch andere Dinge, die jeden Raum einzigartig machen. Auf diese Weise kann man sich ein gesamtes Gestaltungskonzept ins eigene Heim zaubern lassen. FESTLICH TAFELN In vorzüglicher Manier können auch Festtagstafeln für private Haushalte, Hochzeiten im Freien, im Schnee oder auf der Alm, freie Trauungen, aber auch für Unternehmen dekoriert werden. Schöner gehtʼs nicht!

keiten werden betrachtet und dazu passend ein Wochenende lang mit Möbeln und Accessoires ausgestattet. Was gefällt, darf dann gleich bleiben, ob Spiegel, Uhren, Stühle, Tische, Regale, Fellhocker, Beistelltische, Geschirr, Kerzen,

Innenleben by Andrea Foidl Innsbruckerstr. 9 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 199 info@innenleben.co.at www.innenleben.co.at

Innenleben steht mit seinen Kooperationspartnern für ideenreiche und nachhaltige Wohnkonzepte und qualitativ hochwertige Produkte. • • • •

Florale Wohnideen Ausgefallene Wohnaccessoires und Floristik Florale Begleitung bei Hochzeiten und Events Österreichs größter Riverdale Inspiration Shop


Wohnen

Referenz Didi Maier

eit Kurzem sitzen die vier in einer nagelneuen Küche – von Aufschnaiter. Und Didi „spürt an jeder Ecke, dass die Küche für ihn gemacht wurde“. Das freut uns natürlich sehr. Ach ja, und wir hätten da noch ein paar Fragen … UNSERE KITZBÜHELERIN: Didi, was zeichnet deine neue Küche von Aufschnaiter besonders aus? Didi Maier: Stil und Geschmack. Wir

konnten uns aus vorhandenen Elementen das Beste aussuchen und die Küche dann mit unseren eigenen Ideen anreichern. Hier wurden wir sehr gut beraten, sodass immer eine Lösung gefunden wurde, die unseren Wünschen entsprach. Was war/ist dir wichtig? Was hat dich bei Aufschnaiter am meisten überzeugt? Viel Platz ist mir beim Kochen sehr wichtig. Offenheit, Großzügigkeit. Wir verbringen viel Zeit in der Küche und müssen uns hier rundum wohlfühlen. Was mich wirklich überzeugt hat, ist das Persönliche und dieses 100-prozentige Eingehen auf meine Wünsche. Unsere Wohnberaterin war einige Male bei uns zu Hause und hat sich alles sehr genau angesehen. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Wer kocht bei euch zu Hause? Als Spitzenkoch stehst du ja beruflich den ganzen Tag am Herd. Hat man da abends noch Lust zu kochen? Meine Frau bescheinigt mir da absolute Ausbaufähigkeit. Bisher war ich froh, 62

wenn ich zu Hause bekocht wurde, aber mit der neuen Aufschnaiter-Küche habe ich jetzt Lust, auch abends noch mal den Kochlöffel zu schwingen. Wie interpretierst du eine gesunde, bewusste Ernährung? Bewusst trifft es gut. Einfach eine Balance finden aus Angebot an Zutaten, was kann und will ich ausgeben, und wie bereite ich es schonend zu, sodass viel Natürlichkeit im Essen bleibt. Fast Food gibt es auch bei uns. Wichtig ist nur, auf die Qualität zu achten. Pizza und Nuggets lieber selber machen – mit guten Zutaten.

Aufschnaiter GesmbH & Co KG Almdorf 5 • 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 409 info@aufschnaiter.com www.aufschnaiter.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Aufschnaiter

Genusszentrum Küche. Gemeinsame Mahlzeiten mit den Lieben sind für viele das Highlight des Tages. Auch Spitzenkoch Didi Maier genießt die gemütlichen Stunden am Küchentisch mit seiner Familie.


EIN HEIMISCHER MAKLER MIT WEITBLICK

Kitzbüheler Straße 71 · 6365 Kirchberg · T: +43 5357 500 20 · office@aurum-immobilien.com · www.aurum-immobilien.com


Wohnen

Neue und beständige Tiroler Qualität Die Initiative „Qualitäts-Handwerk Tirol“ zeichnet bereits seit 15 Jahren Tiroler Betriebe aus, deren Arbeitsweise und Produkte konstant den höchsten Standard aufweisen.

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gel lediglich an Betriebe, die das Qualitäts-Managementsystem führen und sich auch der regelmäßigen Überprüfung durch externe Prüfer unterziehen. Darüber hinaus stehen der Kunde und seine Zufriedenheit stets im Mittelpunkt, womit beste Tiroler Qualität garantiert wird.

Verein „QualitätsHandwerk Tirol – geprüft!“ Wintergärten | Glasdächer | Balkonverbauten

www.metallbau-steixner.at

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c/o Sparte Gewerbe und Handwerk/Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 • 6020 Innsbruck Tel.: 05 90 90-51 384 info@QHT.at • www.QHT.at /QualitaetsHandwerkTirol

© Shutterstock

Auf höchstem Niveau. Von den über 255 geprüften Tiroler Betrieben konnte der Obmann des QHT Georg Steixner Auszeichnungen für Firmen, die bereits seit zwölf, acht oder vier Jahren durch das Qualitäts-Handwerk Tirol Siegel zertifiziert sind, überreichen. Vergeben wird das Qualitäts-Handwerk Tirol Sie-

EnTGElTlIcHE EInScHalTunG

eim diesjährigen Forum Qualitäts-Handwerk Tirol, kurz QHT, wurden zum wiederholten Male Tiroler Handwerksbetriebe für ihre jahrelange Erfahrung und fachmännische Kompetenz prämiert. Im Festsaal der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck feierte man im Beisein von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Spartenobmann Franz Jirka dabei nicht nur starke Jubilare. Auch 18 neue Betriebe, die sich erstmals dazu entschieden haben, ab sofort ihr Unternehmen dem Qualitäts-Handwerk Tirol Siegel entsprechend zu führen, wurden offiziell vorgestellt.


impalawolfmitbiss

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hm ist kein Weg zu steil, keine Serpentine zu eng, kein Gasserl zu schmal. Wer soviel Erfahrung, Präzision und Zehenspitzengefühl in den Beinen

hat, lässt sich auch von einem 30-Tonner nicht vom Weg abbringen. HV-B au :

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Wohnen

Da blüht uns ein

Winterwunder Wahrlich ein herzerwärmender Anblick, wenn in der kalten Jahreszeit inmitten einer verschneiten Winterlandschaft eine Blütenpracht ihre Schönheit entfaltet. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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uch wenn man diese Sträucher als winterhart bezeichnet, wohnt ihnen eine bezaubernde Weichheit inne, die den Betrachter zum Staunen bringt. So manche Pflanze lässt sich nicht von Väterchen Frost und Frau Holles Schneegestöber beeindrucken, sondern zeigt sich lieber als farbenfroher Hingucker. Auch wenn die Temperaturen in den Keller sinken, zeigen sich die Winterblüher als leuchtendes Blütenmeer im winterlichen Garten. So treiben es manche Sträucher richtig bunt, andere wiederum hauchen der schlafenden Natur mit ihrer zarten Farbgebung Lebendigkeit ein. 

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Wohnen

Zaubernuss

DIE ZAUBERNUSS Als kleiner Baum zeigt die Zaubernuss mit ihren strahlenden Blüten in Orange, Rot oder Gelb wahre Größe in Sachen Farbenpracht. In der Pflege äußerst anspruchslos, präsentiert sie sich als attraktives Bäumchen. Sie hat Ähnlichkeit mit der Haselnuss und verströmt einen betörenden süßen Duft. Je nach Witterung öffnet sie ihre Knospen im Dezember und blüht bis März am liebsten an einem sonnigen bis halbschattigen Plätzchen. Wenn es ihr zu frostig anmutet, geht die Zaubernuss in Schutzstellung und rollt einfach ihre Blütenblätter ein.

DER DUFTSCHNEEBALL Seine hübschen Büschel erscheinen zunächst in einem kraftvollen Rosa, später erstrahlt er als helle, fast weiße Blüte. Der Duftschneeball steht aufrecht, bildet dichte Kronen und verbreitet einen bezaubernden Vanilleduft. Bereits im November kann man sich an seinen rosafarbenen Blütenbällchen erfreuen und bis März zeigen sich immer wieder neue Blüten. Um seine ganze Pracht den ganzen Winter über zu erhalten, mag der Duftschneeball regelmäßiges Gießen und einen sonnigen bis halbschattigen Platz.

Schneeball

Winterjasmin

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Christrose

DIE SCHNEE-CHRISTROSE Mit ihren strahlend weißen Blüten verschönert sie jeden winterlichen Garten auf besondere Weise. Als kleingewachsener Strauch erreicht sie eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimeter und blüht von Dezember bis hinein in den März. So sehr sie in den Sommermonaten einen schattigen Platz schätzt, so gerne mag die Schnee-Christrose im Winter einen sonnendurchfluteten Ort, um ihre Pracht zu entfalten. Im Herbst soll man für den optimalen Schutz der Pflanze das herabgefallene Laub auf der Pflanze liegen lassen. DER WINTERJASMIN Mit seinen auffällig kräftig gelben Blüten an einem schmalen Strauch überstrahlt er die Winterlandschaft mit einem überaus sonnigen Gemüt. Er gehört zu den Ölbaumgewächsen und will entweder als Kletterpflanze hoch hinaus oder zeigt sich als Bodendecker im Dezember als leuchtendes Highlight in den heimischen Gärten. Der Winterjasmin wirft im Winter sein Laub ab. Seine ersten Blüten erscheinen ab Dezember und bis in den März hinein entsteht immer wieder neue blühende Pracht. Der Winterjasmin gilt als besonders robuste Pflanze und kann bis zu drei Meter hoch werden.


Wohnen

Tradition trifft Moderne Alpin Lodge Auenhütte im Kleinwalsertal

Open Air Feeling

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

© Metallidee

Metallidee realisiert ein neues Gastronomiekonzept. Aufschiebbare Dächer und Wände sind in der Gastronomie derzeit sehr gefragt. Per Knopfdruck kann das Gebäude an das Wetter und die Vorlieben der Gäste angepasst werden.

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om Open-Air-Pavillon über winterfeste Markisenanlagen bis hin zu Open-Air-Sonderbauten bietet das Unternehmen Metallidee eine große Angebotsvielfalt. Die Konstruktionen entstehen größtenteils in Eigenproduktion – dies gewährleistet ein hohes Maß an Kompetenz und Sicherheit bei der Errichtung und Betreuung. Alle Produkte können auf die speziellen Anforderungen der Kunden angepasst werden. Die BaueleAlmrausch Planai

mente werden in der Regel im Werk in Bischofshofen vorproduziert und vor Ort sozusagen als Fertigteil montiert. KOMBINATION ENTSCHEIDEND. Mit der Open-Air-Hütte ist der Spagat zwischen Tradition, Moderne und Funktionalität gelungen. Mit Dach- und Wandöffnungsfunktion verspricht die Open-Air-Hütte von jedem Sitzplatz „Public Viewing“ auf Berge und Pisten. „Unsere Gebäude ermöglichen beste funktionale Nutzung“, erklärt Geschäftsführer Georg Gsenger. Metallidee überzeugt durch Flexibilität und besondere Innovationskraft bei der Planung und Fertigung. Die Anfragen nach Outdoor-Konstuktionen kommen mittlerweile auch immer öfter aus dem Privatbereich. Viele Kunden wünschen sich auf ihrer Terrasse oder als Schwimmbadüberdachung aufschiebbare Dächer von Metallidee. 69

Der Teamleiter – Geschäftsführer Georg Gsenger

Projekte 2018 Open Air Pavillon Tomiziel – Hauser Kaibling Wildereralm – Wagrain Open Air Sonderbau Dolni Morava – Tschechien Brückenstadl – Mayrhofen Das Alpenwelt Resort – Königsleiten Winterfeste Markisenanlage Reiteralmhütte – Skigebiet Reiteralm Hotel Post – Samnaun Bergrestaurant Sillerenbühel – Adelboden Novellis – Reutte

Metallidee GmbH Wasserburg 2 • 5500 Bischofshofen Tel.: 06462 / 90 303 info@metallidee.at www.metallidee.at


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Wohnen

Alpine Tradition trifft modernen Komfort

Der Traum von einer top-modernen Wohnung inmitten der Kitzbüheler Alpen ist zum Greifen nah: Die Smart-Living-Wohnanlage in Kitzbühel setzt neue Maßstäbe.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Simon Rainer

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ort, wo andere Urlaub machen, leben und arbeiten – das bietet die neue Smart-Living-Wohnanlage mitten im Herzen der Kitzbüheler Alpen. In idealer Wohnlage genießen Bewohner und Mieter gleichermaßen die charmant-dörfliche Umgebung und die moderne alpenländische Architektur des Gebäudes.

dem ersten Betreten ein: Drinnen wie draußen besticht das Objekt durch seine qualitätsbewusste Materialverarbeitung und geschickte Raumaufteilung. Dank großer Fensterfronten verschmelzen die Räume mit ihrer fabelhaften Aussicht auf die Kitzbüheler Bergwelt. Besonderer Eyecatcher: ein offener Kamin, den man in jeder Wohnung findet.

ALPINE INNOVATION Sommer wie Winter ist die Wohnanlage der perfekte Ausgangspunkt für Freizeitund Sportliebhaber. Ein unvergleichlicher Panoramablick, großzügige Sonnenterrassen, perfekte Infrastruktur und der hohe Freizeitwert machen das Smart-Living-Konzept in Kitzbühel zu einem wahren Wohnjuwel.

HOCHWERTIGE AUSSTATTUNG Die Wohnungen sind alle von Grund auf sehr hochwertig ausgestattet, unter anderem mit Echtholzböden und Fußbodenheizung, die für ein angenehmes Raumklima sorgen. Auch die großzügig bemessenen Bäder könnten moderner nicht sein: Hochwertige Fliesen und Armaturen sind das Grundgerüst eines wahr gewordenen Badtraums, der auch hier wieder bei der Ausstattung flexibel an alle Anfoderungen angepasst werden

RUNDUM PERFEKT Der Wohlfühlfaktor stellt sich schon mit

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kann. Im Untergeschoß stehen ein Kellerabteil und ein überdachter Außenabstellplatz zur Verfügung. INDIVIDUELL UND PERSÖNLICH Aktuell kann Top A09 noch nach individuellen Kundenwünschen gestaltet werden. Top A10 ist ab sofort bezugsfertig.

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Wohnen

Sie haben es wieder getan Neues Referenzobjekt von Kirchmair – den Wohntraumverstehern – ist am Walchsee entstanden.

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Kunden zusammen und brainstormen gemeinsam über das Projekt. Dabei entstehen schon sehr viele Ideen. Im Team spinnen wir diese dann weiter und halten sie in konkreten Plänen fest“, beschreibt Inhaber Hannes Kirchmair den Kreativprozess. Auch in der Umsetzung arbeitet das Kirchmair-Team eng zusammen und kommt so auf die besten Lösungen. WOHNTRAUM AM WALCHSEE Hier liegt vielleicht die größte Stärke des

letzten Schrauben stammt alles vom Kirchmair-Team. „Die Profis haben genau verstanden, worum es mir ging, und alles in Top-Qualität verwirklicht“, so der begeisterte Hausherr. Nicht ohne Grund ziert der Zusatz „Wohnraumversteher“ das neue Kirchmair-Logo und dominiert zudem den neuen Auftritt der starken Marke. Lust auf noch mehr Inspiration? Viel Vergnügen auf www.kirchmair-wohnen.at! Unternehmens, das heuer sein 15-jähriges Jubiläum feiert: Alle Ressourcen, Ideen, Kompetenzen zu bündeln, um bei jedem Projekt das optimale Ergebnis zu liefern. Von dieser Erfolgsstrategie ist auch die jüngste Kirchmair-Referenz gekennzeichnet: das private Reich von Familie Biedenkapp Carmen und Matthias am Walchsee. Von der Planung bis zum 72

Hannes Kirchmair — alles wohnen Thalhofweg 8 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 61 351 www.kirchmair-wohnen.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG © Kirchmair alles wohnen

inter dem Namen Kirchmair steckt ein fünfköpfiges Team aus passionierten Einrichtungsspezialisten, Tischlern und Wohnberatern, die individuelle Wohnträume wirklich verstehen. Eine wesentliche Voraussetzung, um sie zu erfüllen! „Bevor wir mit der Planung starten, sitzen wir intensiv mit unseren


Wohnen

Koasapark St. Johann in Tirol

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© ofp, DAN Küchen, Bialucha

Im Koasapark St. Johann in Tirol bietet die Unterberger Immobilien GmbH attraktive und energieeffiziente Wohnungen sowie moderne Geschäftsund Büroflächen in zentraler und doch ruhiger Lage an.

I

n der Marktgemeinde St. Johann in Tirol verschmelzen Naturgenuss und Stadtflair zu einer außergewöhnlichen Lebensoase. Umsäumt vom Wilden Kaiser und vom Kitzbüheler Horn, direkt an der Großache und nahe am urbanen Puls des lebendigen Ortes, errichtete die Unterberger Immobilien GmbH mit dem Koasapark ein multifunktionales Gebäude. Dort stehen moderne Zwei- und Drei-Zimmer-Eigentumswohnungen von 48 bis 80 Quadratmeter in Niedrigstenergiebauweise inklusive kontrollierter Wohnraumbelüftung, Grund-

wasserkühlung, Wärmepumpe sowie einer hauseigenen Photovoltaikanlage zur Verfügung. Es besteht die Möglich-

Unterberger Immobilien GmbH Immobilienverkauf & -vermietung Mag. (FH) Barbara Trapl Tel.: 0664 / 81 31 638 barbara.trapl@unterberger-immobilien.cc www.koasapark.at 73

keit, nach Terminvereinbarung eine Musterwohnung zu besichtigen. Die energieeffiziente Planung des Bauprojektes spiegelt sich auf allen Ebenen wider. Pro Parkplatz steht eine elektrische Ladestation zur Verfügung. Dass angrenzende Einheiten ohne viel Aufwand zusammengelegt werden können, macht die Wohnungen auch für Anleger besonders interessant. Die Büro-, Handels- und Gewerbeflächen verfügen über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung und beste Infrastruktur. Nur noch wenige Einheiten frei!


Wohnen Die Zweitplatzierte, Margit Kröll aus Schlitters.

Von links: TIROLER-Vorstand Mag. Franz Mair mit den Gewinnern Hanna Hochenwarter (Jenbach), Wolfgang Reimair (Steinach), Elisabeth Bergmann (Lienz) und Kathi Kitzbichler (Erl).

Tiroler Sprücheklopfer gekürt on Mitte Mai bis Ende Juli schien ganz Tirol dem Mundartdichten verfallen. Online im „SpruchBauKastl“ und direkt in den TIROLER-Kundenbüros konnten die Gewinnspielteilnehmer ihre eigenen Sprüche im Dialekt zum Thema Versicherung kreieren. Das überwältigende Echo mit mehr als 3.000 Beiträgen freut auch Vorstandsdirektor Franz Mair: „Wir wissen aus dem täglichen Kundenkontakt, dass unsere Landsleute nicht auf den Mund gefallen sind. Doch diese geballte Sammlung von lustigen, kuriosen, schrägen und einfach nur TIROLERisch guten Sprüchen hat alle Erwartungen übertroffen. Vielen Dank an alle Tirolerinnen und Tiroler, die bei der Aktion mitgemacht haben!“ JURY UND LOS HABEN ENTSCHIEDEN. Nach intensiver Auswertung sowie einer Losentscheidung unter den fünf Erstplatzierten hat die Jury ihre Entscheidung bekanntgegeben: Über Platz eins und 1.000 Euro darf sich Hanna Hochenwarter aus Jenbach freuen, die mit ihrem humorvollen Spruch einen typischen Fall für die TIROLER VERSICHERUNG beschreibt: Nåchn Sturm da sågt die Lise: „Mei, so schåd um die Markise!“ Auf Platz zwei (750

Euro) landete Margit Kröll aus Schlitters: „Des war a Pech mit’n Einkaufswogn, rollt davon und mocht an Schodn.“ Platz drei (500 Euro) gehen an Wolfgang Reimair aus Steinach mit „Blechsalat und Vorfahrtsstreit, die TIROLER steht für dich bereit.“ Platz vier sicherte sich Elisabeth Bergmann aus Lienz mit „Manch Unheil lässt sich nicht verhindern, doch die TIROLER kann es lindern“, und mit Platz fünf reihte sich Kathi Kitzbichler aus Erl unter die glücklichen Gewinner: „Ob Wossa, Hogl oda Brond, bei da TIROLER bist in guater Hond.“ Beide erhalten je 300 Euro in bar. Die Top-fünf-Sprüche werden auf Plakaten und in Inseraten der TIROLER VERSICHERUNG veröffentlicht. Außerdem bestimmte das Los 13 weitere Sprücheklopfer, die mit TIROLER-Überraschungspaketen für ihre Teilnahme belohnt wurden.

IMMER ZUR STELLE, WENN’S „BRENNT“. Seit ihrer Gründung als Privatverein im Jahr 1821 agiert die TIROLER VERSICHERUNG ganz nah am Menschen. Aus der „Tirolisch-Vorarlberg’schen Feuer-Versicherungsanstalt“ hat sich ein modernes Versicherungsunternehmen entwickelt, das heute noch zu 100 Prozent in Tiroler Eigentum steht. Mit zwölf Kundenbüros und knapp 300 Mitarbeitern erledigt die TIROLER alle Anliegen direkt vor Ort, rasch und unbürokratisch. Ihre große Beliebtheit zeigt sich in zufriedenen Kunden und einer dementsprechend hohen Weiterempfehlungsrate. So erhielt die TIROLER beim „Recommender Award 2017“ des FMVÖ (Finanzmarketingverband Österreich) die Auszeichnung als bester Regionalversicherer Österreichs.

DURCHKLICKEN UND SCHMUNZELN. Wer sich selbst ein Bild von der unerschöpflichen Kreativität der Tirolerinnen und Tiroler machen will, kann alle eingereichten Sprüche noch bis 31. Dezember 2018 auf www.tirolerspruch. at ansehen. Dort sind auch die ausgelosten Trostpreisgewinner angeführt.

TIROLER VERSICHERUNG

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Wilhelm-Greil-Str. 10 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 53 13 – 0 mail@tiroler.at www.tiroler.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© TIROLER

Zum 20-jährigen Jubiläum ihrer Werbelinie hat die TIROLER VERSICHERUNG ein besonderes Gewinnspiel veranstaltet – gesucht wurden die besten „Tiroler Sprüche“.


Des war a Pech mit’n Einkaufswogn, rollt davon und mocht an Schodn

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© TIROLER

Margit Kröll, Schlitters

2. Platz von 3.000 Sprüchen


Wohnen

Jobgarant in der Region

Flexibilität und Vielfalt im Job gibt’s beim Maschinenring. Vor der eigenen Haustür. Im ganzen Bezirk. dem bei Betrieben in allen Größen und in den unterschiedlichsten Sparten ein. In Summe versorgt das Unternehmen mehr als 150 KitzbühelerInnen mit individuellen Einkommensmöglichkeiten. „Bei uns ist es möglich, beispielsweise nur im Winter oder auch tageweise zu arbeiten“, erklärt Maschinenring-Obmann Hermann Huber. WEITERBILDUNG ALS ERFOLGSFAKTOR Ein Augenmerk wird auch auf Weiterbildung gelegt. Neben der Möglichkeit, verschiedene Führerscheinkurse zu absolvieren, werden Mitarbeiter auch zu Baumkletterern sowie in vielen weiteren Fachbereichen ausgebildet. Auch das „Miteinander“ im Team ist Geschäftsführer Andreas Brugger wichtig: „Je schneller neue Mitarbeiter kollegial auf76

genommen werden, desto besser ist die Leistung der gesamten Truppe und desto länger bleiben sie dem Unternehmen erhalten.“

Über den Maschinenring Als Verein zur bäuerlichen Selbsthilfe gegründet, zählt die Organisation im Bezirk Kitzbühel rund 800 landwirtschaftliche Mitgliedsbetriebe. Seit mehr als 20 Jahren umfasst der Maschinenring auch die gewerblichen Bereiche Service und Personalbereitstellung und sorgt damit für Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region.

© Maschinenring, Christian Vorhofer

er Maschinenring Kitzbühel ist als breit aufgestellter Dienstleister bereits seit vielen Jahren tief im Bezirk verwurzelt und bietet eine bunte Palette an Jobmöglichkeiten, die vom Agrarbereich über den Winterdienst, die Grünraumbetreuung und Gartengestaltung, die Baumpflege und -kontrolle bis hin zu Forstdienstleistungen reichen. Als Zeitarbeits-Marktführer in Tirol setzt der Maschinenring Mitarbeiter zu-

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Vom Räumen träumen Und natürlich auch vom Streuen, Dachabschöpfen, von der Tauwetterkontrolle und vielem mehr.

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ür Hannes Hirschbichler kommt jetzt die heiße Zeit: nämlich der Winter. Der Hochfilzener Maschinenring-Mann und seine knapp 500 Kollegen vom Maschinenring Tirol sind in der bevorstehenden Wintersaison wieder damit beschäftigt, Straßen, Gehsteige, Firmenparkflächen, Bahnhöfe und Privateinfahrten von Schnee und Eis freizuräumen. Und das seit über 20 Jahren, in ganz Tirol. Die Winterdienstkunden des Maschinenring reichen von privaten Hausbesitzern über Wirtschaftsbetriebe bis hin zu öffentlichen Auftraggebern. Und weil die Leistung passt, werden es Jahr für Jahr mehr, die ihre Flächen vom Maschinenring winterdienstlich betreuen lassen wollen. Wer also Interesse daran hat, beim Maschinenring zu arbeiten oder den Maschinenring zu engagieren – wir haben für beide Seiten ein Angebot.

Anja, 3 3 Ja h r e

Mitarbeit erin vom Mas chinenrin

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© Maschinenring, Christian Vorhofer

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Wohnen

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Anwesen

as Anwesen thront über Jochberg, in unmittelbarer Nähe zu Kitzbühel, auf dem bekannten Bärenbichl. Ein absoluter Kraftort, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Traumhafter Rundumblick auf die gegenüberliegende Bergwelt der Kitzbüheler Alpen ist garantiert. Es erwartet Sie eine außergewöhnliche Liegenschaft bäuerlichen Ursprungs. Die historische Gebäudesubstanz verleiht dem Anwesen, eingebettet in Fichtenwälder, nicht nur einen nahtlosen Stimmungsausdruck, sondern auch zeitlose Anmut. Ein mächtiges Erscheinungsbild mit attraktiven Wohnflächen und großzügigen Garagen sowie Abstellflächen. Das Wohngebäude, Wälder und Wiesen, Stallgebäude

sowie die Enzianhütte umfasst dieser Besitz. Das idyllische Jochberg ist eine kleine, vom historischen Bergbau geprägte Gemeinde mit ca. 1.600 Einwohnern. Die nur 10 Kilometer südlich von Kitzbühel gelegene Gemeinde ermöglicht komfortablen Zugang zu alpinen Ski- und Erlebniswelten. Im Sommer ist

• Gesamtnutzfläche: 328,64 m² • Erdgeschoss: 114 m² • Obergeschoss: 119,87 m² • Kellergeschoss: 94,77 m² • Terrasse: 83 m² • Grundstück Wohnhaus: 3.202 m² • Grundstück Wald: 10,91 ha • WFL Enzianhütte: 9,64 m²

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Jochberg bekannt als Wanderparadies und im Winter als Teil des weltbekannten Skigebietes Kitzbühel, das schon mehrmals zum Weltbesten gekürt wurde.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Einzigartiges und prachtvolles

© RE/MAX Premium

RE/MAX Premium Kitzbühel und St. Johann präsentiert sich in „Unserer KITZBÜHELERIN“ mit außergewöhnlichen Objekten und mit einem grandiosen Gewinnspiel für das Hahnenkammrennen.


Wohnen EXKLUSIVES LANDHAUS Mit freiem Blick auf den atemberaubenden Wilden Kaiser und das prominente Kitzbüheler Horn fühlt man die Kraft der Tiroler Alpen und sich der Natur so nah wie selten sonst. Liegenschaft im idyllischen Oberndorf, in Massivbauweise errichtet: Naturholzböden, hohe Räume mit sehr viel Licht und eine frei ausgeführte Konstruktion des hölzernen Dachstuhls. Sie verfügt über zwei ge-

Landhaus in Oberndorf

trennt zugängliche Wohneinheiten, welche sich über je zwei Etagen erstrecken, Kellerräume mit Fußbodenheizung und eine vom Stiegenhaus erreichbare Garage für drei Fahrzeuge. Wohnheinheit 1: 156 Quadratmeter Wohnfläche, 251 Quadratmeter mit Außenbereichen.

In Westendorf entstehen 15 voll ausgestattete und exklusive Apartments.

MOUNTAIN-VIEW-APARTMENTS WESTENDORF Um das alpine Flair des Projektes zu unterstreichen, wird die Inneneinrichtung dementsprechend angepasst. Natürliche Materialien stehen im Einklang mit traumhaftem Ausblick und Wohlfühldesign. Im Haus befinden sich ein Wellnessbereich mit einer finnischen Sauna sowie Infrarotkabine, Regenerati-

Wohnheinheit 2: Dachgeschoss-Wohnung mit knapp 100 Quadratmetern Wohnfläche, 36.05 Quadratmeter Kaiser-Terrasse, Kachelofen im offenen Wohnbereich, Masterbedroom mit begehbarem Schrank, geräumiges Gästezimmer mit exklusivem Zugang zum „Kitzbüheler-Horn-Balkon“.

onsdusche und ein Ruheraum. Investitionen in eine Ferienimmobilie sind eine sichere Geldanlage und durch die komplette Übernahme des Vermietungs-Managements können für Sie Top-Renditen in der Vermietung erzielt werden.

15 Apartments • Traumlage in Westendorf • Ski- und Golf-Destination • Komplettes Mietmanagement • Top Rendite • hochwertig voll ausgestattet • Fertigstellung Dezember 2019

 


Wohnen

Attraktives Haus in Kitzbühel

ATTRAKTIVES HAUS IN KITZBÜHEL In zentraler, aber dennoch sehr ruhiger Lage präsentiert sich die Doppelhaushälfte inmitten von Kitzbühel. Im Erdgeschoss gelangen Sie über einen großzügigen Eingangsbereich ins Wohnzimmer,

kon sowie ein Badezimmer mit einem eigenen Balkon und ein separates WC. Die Möglichkeit für einen begehbaren Kleiderschrank ist gegeben. Der Keller bietet Stauraum und Abstellflächen sowie ein Gästezimmer mit eigenem Bad. Abgerundet wird das Angebot mit einem Garagen- und Fahrzeugabstellplatz im Freien. 

welches mit Kachelofen und Ofenbank ausgestattet ist. Angrenzend befindet sich die Landhausküche mit Essbereich. Die Terrasse und der Gartenbereich mit einer hohen Hecke bieten ausreichend Privatsphäre. Im Obergeschoss befinden sich zwei Schlafräume mit Zugang zum Bal-

Einfamilienhaus in Fieberbrunn

EINFAMILIENHAUS IN SONNIGER ZENTRUMSLAGE Das sehr attraktive Haus, das 2016 mit einem komplett neuen Zu- beziehungsweise Umbau renoviert wurde, befindet sich mitten in Fieberbrunn in einer ruhigen Sonnenlage in einer sehr gepflegten

Wohngegend. Die Immobilie überzeugt mit hochwertigen Materialien. Der traditionelle, gehobene Tiroler Landhausstil mit Naturholzböden und Sichtdachstuhl versprüht alpine Gemütlichkeit mit einer sehr guten Raumaufteilung, offen gestaltetem Wohn-/Ess- und Kochbereich, einem Kachelofen sowie einer Zirbenstube. Das Gebäude wird über die neue Ölheizung,

die Fußbodenheizung und den Kachelofen beheizt. Eine sonnige Terrasse, ein sehr gepflegter Garten, zwei Balkone, zwei Garagenplätze und zwei Autofreistellplätze runden dieses Angebot ab. 

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Leben

Festliches Jubiläum Ortsmarketing St. Johann in Tirol feiert sein zehnjähriges Bestehen. dem Gesundheitssektor, auch Altbürgermeister Josef Grander war unter den Gratulanten. Bereits seit einem Jahrzehnt plant das Ortsmarketing St. Johann in Tirol diverse Veranstaltungen, beschäftigt sich mit dem Thema Weih-

Der rote Faden des Schicksals. Rodolfo Baldassarri schreibt in seiner beliebten Roman-Trilogie, bestehend aus den Büchern „Am Ufer des Meeres“, „Unendlich“ und „Wie die Welle“, lebensnah und authentisch über die Höhen und Tiefen des Lebens. Er macht Mut, immer wieder neu anzufangen, sich dem Leben zu stellen und es zu genießen. Der Autor, der mit seinen Werken schon die italienischen Bestsellerlisten erklommen hat, zeigt, inwiefern Gegenwart und Vergangenheit in Verbindung stehen und dass wir Menschen auf irgendeine Weise das Leben unserer Vorfahren in uns weitertragen.

nachtsbeleuchtung, betreut die Website treffpunkt-stjohann.at und vieles mehr. Im Bereich der Standortentwicklung sind die zwei wichtigsten Projekte der Masterplan Ortskern und der Gesundheitsstandort St. Johann in Tirol.

© Baldassarri

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as Team rund um die Geschäftsführerin Marije Moors feierte dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum bei einem kleinen, aber feinen Fest in seinen Büroräumen. Unter den Gästen waren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und


Leben

Jede Menge zum Meckern

Als mir Nina Brandauer erzählte, dass sie ihren Job als Pressedame an den Nagel hängt und stattdessen Schafe in Scheffau züchtet, war mir gleich klar: Diese Geschichte gehört in „Unsere KITZBÜHELERIN“. Ich habe Nina gebeten, uns ihr neues Leben mit der wolligen Damenherde niederzuschreiben. TEXT: Nina Brandauer ❧ FOTOS: Conny Pipal, Florian Aufschnaiter, privat

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wei Uhr früh im Schafstall. Die „Schöne“ zeigt schon die ersten Anzeichen für eine Niederkunft. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Die Geburt eines Lammes ist im Herbst am Sillhof Alltag und dennoch jedes Mal ein kleines Wunder. Nachwuchs in der 40-köpfigen Herde bedeutet ein neues Familienmitglied. Einher gehen damit Glücksgefühle und auch Sorgen. Wird das Lamm von der Mutter akzeptiert? Bekommt es genug Milch? Nach nur wenigen Minuten kann es stehen und saugt fleißig bei der Mutter. Jeden Tag sieht man das kleine Lamm wachsen, mit

seinen Gefährten spielen, mit wachen Augen die Umgebung erkunden. Diese Lebensfreude ist einfach ansteckend.

„Die Schafe sollen sich im Tiroler Unterland wie zu Hause fühlen.“ NINA BRANDAUER

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NEUES KONZEPT MIT TRADITION VERBINDEN Seit fast zwei Jahren wird der Sillhof von meinem Partner Simon und mir wieder als eigenständiger landwirtschaftlicher Hof betrieben. Das alte, marode Bauernhaus wurde abgerissen und als Tiroler Einhof mit modernem Einschlag neu errichtet. Wir haben den Sillhof quasi im Dornröschenschlaf geweckt und Altbewährtes mit der Moderne in Einklang gebracht. Verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen, den Tieren mit Respekt zu begegnen und ein nachhaltiges Produkt zu erzeugen, sind


Leben

Ziel und Philosophie von uns beiden „Bauersleut’“. Unser Mutterschafbetrieb setzt auf Fleischproduktion. Die Lämmer werden mit circa sechs Monaten direkt ab Hof oder an die benachbarte Bio-Metzgerei verkauft. Uns geht es darum, dass die Menschen das Fleisch wieder mehr schätzen, wenn sie wissen, woher es kommt. Die ersten Schafe, die auf dem Sillhof eingezogen sind, stammen aus dem Lechtal. Der Grund dafür, warum die „Madlen“ von uns mit Lechtaler Dialekt angesprochen werden. Sie sollten sich im Tiroler Unterland wie zu Hause fühlen. Was zuerst eher scherzhaft begann, hat sich nun in der täglichen Routine verankert. Den Almsommer verbringen sie immer noch im Lechtal – ein kleiner Urlaub in der alten Heimat auf über 2.000 Metern. Ob verschmust, gefräßig, arrogant oder sozial, jedes Schaf hat seinen eigenen Charakter. Über diese Eigenschaf-

Im Sommer sind die Schafe auf der Alm im Lechtal.

Man merkt: Klassische Namen wie Sabine, Arabella oder Traudi sucht man vergebens. Mit den Tieren entwickelten wir Eigenheiten im Umgang: Man spricht mit den Schafen, auch wenn man der einzige Mensch im Stall ist. Die Tiere erkennen die Stimme und reagieren darauf. Ebenso ergeht es ihnen mit dem weißen Eimer. Geht man mit diesem auf die Herde zu, folgen einem alle Schäfchen auf Schritt und Tritt. Kein Wunder: Darin befindet sich leckerstes Kraftfutter. Ab und zu kann so eine kleine „Bestechung“ nicht schaden, als Lockmittel oder Belohnung. LAMMFROMM BEIM SCHEREN Zweimal im Jahr – im Herbst und vor der

Nina und Simon mit ihren Schützlingen

ten definiert sich meist der Name für das Tier. Den Kopf hoch erhoben und immer stolz dreinblickend, so zeigt sich „die Schöne“. „Die Feine“ kommt nach jeder Fütterung noch einmal auf einen zu, um sich die Nase kraulen zu lassen. „Die Chefin“ trägt während der Almzeit die Glocke und alle folgen ihr hinterher.

Schafschur am Sillhof

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Almzeit – werden die Schafe von ihrem dichten Wollkleid befreit. Das geschieht ganz ohne Stress direkt am Hof. Simon und sein Vater teilen sich die Aufgabe. Eine Seite Schaf für jeden. Simon links, sein Vater rechts. Ebenso erhalten sie Klauenpflege. Wieder zurück im Stall, werden dann die frisch geschorenen von den Schafen, die noch ihr Wollkleid tragen, neugierig beschnüffelt. Bis sie dann selber an die Reihe kommen. Die wertvolle Wolle hat vielseitige Einsatzgebiete: als Rohstoff für die Herstellung von Funktionskleidung, Langzeitdünger im Garten und als Schutz gegen Wildverbiss. Geschoren werden nur die Mutterschafe, die Lämmer behalten ihre Wolle. Daraus wird dann nach der Schlachtung ein Schafffell gegerbt, welches an kalten Tagen wohlige Wärme spendet. 


Advent in St. Johann – vielfältig und individuell

KULINARISCHE FESTTAGE Am 30. November eröffnet der St. Johanner Weihnachtsmarkt und sorgt für noch mehr Weihnachtsstimmung. Jeden Tag wird frisch aufgekocht – die Marktwirte verwöhnen mit hausgemachten Köstlichkeiten, wie Erdäpfelblattln, Kaspressknödel, Kartoffelgulasch oder Flammkuchen, und kreativen Getränkevariationen. 86

Highlights am Weihnachtsmarkt Freitag, 7. Dezember – 18 Uhr Heimatliche Klänge mit dem Kitzbüheler Horn G’sang Freitag, 14. Dezember – 18 Uhr Advent der Chöre Freitag, 21. Dezember – 18 Uhr „Advent im Gebirg“ der Meissnitzer Band Samstag, 22. Dezember – 18 Uhr Liada für a staade Zeit mit der Sunnberg Musi Alle Infos zum Weihnachtsmarkt www.weihnachtsmarkt-stjohann.at

© PlaTo

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n St. Johann werden Wünsche wahr! Einfach einmal entspannt den Weihnachtseinkauf erledigen, aus einer bunten Vielfalt hochwertiger Geschenkideen auswählen, individuell beraten werden, und das alles in stimmungsvoll geschmücktem Ambiente mit herrlichem Panorama – so sieht der perfekte Advent-Einkauf aus.

Neueröffnungen und Spezialgeschäfte sorgen für Abwechslung, Cafés und Lokale laden zum Genuss in gemütlicher Atmosphäre. St. Johann in Tirol punktet außerdem mit vielen – teils kostenfreien– Parkplätzen ganz nahe am Ortszentrum. An den Samstagen und Sonntagen ist das Parken im gesamten Ort gratis!

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Auf der Suche nach dem richtigen Geschenk ist kompetente Beratung Goldes wert. St. Johann bietet genau das und noch so viel mehr. Auch der Weihnachtsmarkt hält ganz Besonderes bereit!


Allerlei Promillentes Gin-Liebhaber, aufgepasst! Die Postbar im Zentrum von St. Johann unter der Leitung von Barmatador Gerhard Renner hat sich im vergangenen Jahr als neuer Hotspot der Region etabliert. Neben dem urbanen Flair bietet die Bar eine große Auswahl von über zehn Gin-Sorten. Cocktail-Enthusiasten sollten auf jeden Fall den Post Mule probieren. Dieser besteht aus Tiroler Zirbenschnaps und Ginger-Beer mit seiner leichten Würze, das perfekte Getränk für die diesjährige Wintersaison.

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Leben


Lehrlingsspecial

Am Puls der Zeit Ein Lehrberuf eröffnet den Start in eine erfolgreiche Zukunft mit einer Vielzahl an attraktiven Möglichkeiten.

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Handel, Industrie oder IT und Technik, bieten eine Vielfalt an Lehrberufen mit interessanten und auch herausfordernden Aufgabengebieten und einer

IN DER TIROLER WIRTSCHAFT. lehre.tirol | WKO.at | WKO.at/fachkraefte | bildungsconsulting.at Das Bildungspaket der Kammer berät Jugendliche über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufswelt.

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fundierten Ausbildung. Attraktive Arbeitsplätze in erfolgreichen Unternehmen weisen für Lehrlinge einen ehrlichen Weg in eine zufriedene Zukunft.

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as eigene Geld verdienen, unabhängig sein, spannende Dinge lernen, praktische Erfahrungen sammeln, die persönlichen Stärken richtig einsetzen und nach der Ausbildung die Möglichkeit haben, selber ein Unternehmen zu gründen: Es gibt viele gute Gründe für junge Menschen, um mit einer Lehre ins Berufsleben zu starten. Gut ausgebildete Lehrlinge tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft kraftvoll zu unterstützen. Die vielen Sparten, ob Gewerbe, Handwerk, Tourismus,

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Lehrlingsspecial

Junge Talente Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes. Die Tiroler Wirtschaftskammer unterstützt Jugendliche beim Kennenlernen von Berufen.

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ie Tiroler Wirtschaftskammer bietet beispielsweise beim Berufs-Festival ihre Jugendlichen ein breites Spektrum Lehrberufe vorstellen und Jugendliche an Unterstützungsangeboten zur dazu einladen, durch kleine praktische Berufsorientierung. Eine erste Tätigkeiten die verschiedenen Orientierung in der Welt der Berufe auszuprobieren. Die Berufe bietet die kosten-Jugendlichen knüpfen so lose Online-Plattformbeoft bereits Kontakte für rufsreise.at oder die TaSchnupperplätze oder lent-Card, eine Potenzzukünftige Lehrstellen. analyse der WK Tirol. Tiroler Lehrbetriebe beBei verschiedenen Verankommen darüber hinaus Klaus lackner mit dem Lehrvertragsser staltungen im Bezirk beLehrvertragsserBezirksobmann vice, dem Förder- und Prü kommen Jugendliche auPrüder WK Kitzbühel ßerdem die Möglichkeit, die eigenen fungsservice der Tiroler WirtInteressen und Fähigkeiten zu entdecken. schaftskammer tatkräftige Unterstützung Regionale Betriebe wiederum können bei der Ausbildung junger Fachkräfte.

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Lehrlingsspecial

Lehre als starkes Fundament Damals, am 1. August 1975, startete der 16-jährige Bruno Reiter ins Berufsleben. Eine Lehre als Maschinenschlosser bei der Firma EGGER war der Grundstein für die Karriere des leidenschaftlichen Hobby-Sportlers. Heute, mehr als 40 Jahre später, ist er Qualitäts-Chef des mittlerweile 9.200 Mitarbeiter starken Familienunternehmens. halb von EGGER gearbeitet. Es gibt kein Produkt, das ich nicht kenne oder mitentwickelt habe. Mittlerweile bin ich bei 17 Patenten für EGGER als Erfinder eingetragen. Das habe ich, neben meinem Job

„Ehrlichkeit und Authentizität sind die Basis für Akzeptanz und Anerkennung.“

UNSERE KITZBÜHElERIN: Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag? Bruno Reiter: Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Tag bei EGGER.

Wir Lehrlinge wurden sehr familiär aufgenommen und von Anfang an als Teil des Teams akzeptiert. Meine Vorgesetzten, die allesamt starke Persönlichkeiten waren und noch sind, haben mich immer motiviert und geprägt. Natürlich musste man sich ein gewisses Vertrauen erarbeiten, aber das ist in allen Lebenslagen so: ob in der Familie, einer Partnerschaft oder im Freundeskreis. Und so ist es auch im Berufsleben. Erzählen Sie uns von Ihrem Werdegang? Über die Jahrzehnte habe ich eine Vielzahl an Weiterbildungen durchlaufen und in allen Produktionsbereichen inner90

und einer Vielzahl von Auslandseinsätzen in den EGGER Werken weltweit, erreicht. Eine fordernde Zeit, aber unheimlich interessant, denn von nichts kommt nichts. So ist es früher gewesen und so wird es auch in Zukunft sein. Was sind die Aufgaben eines Qualitätsmanagers? Mein Arbeitstag ist ausgefüllt und sehr abwechslungsreich, da ich mit allen 18 Werken weltweit zu tun habe. Bei uns werden täglich die Qualitätsdaten in unseren Labors gemessen. Unter anderem ist es meine Aufgabe zu schauen, ob allen Vorgaben entsprochen wird. Wir sind bekannt für unsere gleichbleibende, nachhaltige und kalkulierbare Qualität.

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runo Reiter hat vieles zu erzählen: von seiner Familie, wie stolz er auf seine beiden Töchter ist, welche tragende Rolle seine Frau in seinem Leben spielt und warum er im Sport den nötigen Ausgleich zu langen Arbeitstagen findet. All das ist das Fundament für eine berufliche Karriere, die er als Maschinenschlosserlehrling in den 1970ern begann.

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Bruno Reiter mit Peter Trixl

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Lehrlingsspecial

EGGER ist bekannt für Handschlagqualität. Wie haben Sie dies persönlich erlebt? Es braucht Vertrauen und Worthalten auf beiden Seiten. Die ersten 30 Jahre hatte ich nicht mal einen Arbeitsvertrag. Irgendwann haben wir dann der Ordnung halber einen gemacht, gebraucht hätte es ihn nicht. Für mich ist vieles im Leben sehr gut gelaufen. Aber eines ist

Wir machen mehr aus Holz

für mich klar: Ohne die Möglichkeiten bei EGGER wäre eine Entwicklung in dieser Form nicht denkbar gewesen. Die EGGER Group hat in den vergangenen 15 Jahren 1.000 lehrlinge ausgebildet. Wie wichtig ist Ihnen der lehrberuf? Das System Lehre ist von größter Wichtigkeit. In anderen Ländern gibt es das nicht. Bei uns werden das Wissen und die Erfahrung eines Traditionsunternehmens mit seinen Innovationen und der modernen Technik von Generation zu Generation weitergegeben. Das Leben ist ein ewiges Lernen und die Lehre ist der Sockel. Wir haben die perfekten Werkzeuge für Weiterbildung im Haus. Jeder hat bei uns die Chance, sich weiterzubilden und bis zur Führungskraft aufzusteigen. Es braucht natürlich die Eigenverantwortung, die Chancen zu ergreifen. Wir als Unternehmen schaffen die Rahmenbedingungen, der Einsatz und der Wille müssen vom Gesellen

und vom Lehrling kommen. Wie lautet die Philosophie bei EGGER, die den lehrlingen und Praktikanten mit auf ihren Weg gegeben wird? Die vier Hs bei EGGER sind Hirn, Herz, Hausverstand und Handschlagqualität, mehr braucht ein junger Mensch nicht. Und die Basis, auf der Qualität beruht, sind Werte wie Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz, Selbstdisziplin sowie standardisierte und strukturierte Arbeitsabläufe.

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Dein Ansprechpartner für St. Johann in Tirol ist: Susanne Wallner t +43 50 600-10156 susanne.wallner@egger.com Dein Ansprechpartner für Wörgl ist: Barbara Wäger t +43 50 600-13022 barbara.waeger@egger.com


Lehrlingsspecial

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Mach mit uns den nächsten Schritt! ie Ausbildungsmöglichkeiten beim Holzwerkstoffhersteller EGGER, einem mit dem Qualitätssiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ prämierten Unternehmen, sind vielfältig und bieten eine solide Basis für eine abwechslungsreiche und interessante Berufskarriere. Die Lehrlinge werden sowohl in ihrer beruflichen als auch in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Aktuell besteht die Möglichkeit, sich in den beiden Tiroler Werken St. Johann in

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Werkstätten sowie ein abschließendes Informationsgespräch stehen ebenso auf dem Programm. Wir von EGGER starten immer per 1. August als Team mit unseren neuen Lehrlingen. Das schafft vom Start weg ein tolles Netzwerk, stärkt das neue Team und ermöglicht es, Themen gezielt in der Gruppe zu vermitteln. Gerne stehen wir persönlich für Rückfragen zu den berufspraktischen Tagen, Bewerbungsverfahren oder allgemeinen Themen zur Verfügung. Nähere Informationen zur EGGER Lehrlingsausbildung findet man auf www.egger.com/lehre.

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EGGER bildet Lehrlinge aus • Ausbildungsmöglichkeit an den Standorten St. Johann in Tirol und Wörgl

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• EGGER zählt seit 2002 zu den ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieben.

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• Ausbildungsberufe bei EGGER: ElektrotechnikerIn, HolztechnikerIn, MetalltechnikerIn und Bürokaufmann/-frau

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Tirol und Wörgl zum/zur ElektrotechnikerIn, MetalltechnikerIn oder HolztechnikerIn ausbilden zu lassen. Zusätzlich wird im Werk St. Johann in Tirol die Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/-frau angeboten. Eine optimale Orientierungshilfe für zukünftige Lehrlinge bietet das internationale Unternehmen mit seinen flexiblen berufspraktischen Tagen an. Hierbei erhalten interessierte Jugendliche genaue Informationen zu den einzelnen Lehrberufen, lernen die Kollegen und Kolleginnen kennen und absolvieren bereits praktische Übungen, um einen ersten Eindruck vom Lehrberuf zu bekommen. Eine Werksführung, die Besichtigung der modernen hausinternen

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Lehrlingsspecial

Lehre im Tourismus 2019: Deine Chance! Lege den Grundstein für deine Karriere bei Eurotours.

Was kommt nach der Schule? PflichtschulabsolventInnen können bei Eurotours schon früh mit einer Lehre ihren Karriereweg starten. Eurotours ist einer der größten Reiseveranstalter im Direktvertrieb in Zentraleuropa und eine der führenden Incoming-Agenturen, die seit 1980 die touristischen Angebote Österreichs und seiner Nachbarländer weltweit vermarktet. Wir arbeiten erfolgreich mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft zusammen, die von unserer Expertise im Tourismus profitieren. Das Anbieten innovativer Produkte, die Erbringung hochwertiger Dienstleistungen zu bestmöglichen Preisen und langjährige Kooperationen mit mehr als 6.500 Leistungsträgern und 1.900 Kunden sind die Basis für unseren Erfolg. Seit gut 15 Jahren bilden wir Lehrlinge im Bereich Büro und Handel aus.

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Schnuppertage Ziel unserer Lehrlingsausbildung ist es nicht nur, qualifizierten Touristik-Nachwuchs zu schaffen, sondern auch, Führungskräfte von morgen auszubilden. Durch das Rotationsprinzip in den unterschiedlichsten Bereichen geben wir den Lehrlingen einen umfassenden Einblick in die Welt der Touristik. Ganz nach dem Motto „Man lernt nie aus“ fördern wir unter anderem auch „Lehre mit Matura“. So bunt wie die Länder dieser Welt, so vielfältig sind auch Karrierewege bei Eurotours. Zeig uns, wie viel Begeisterung in dir steckt, und melde dich für unsere Schnuppertage an: Termin 1:

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Ein gutes Betriebsklima ist wichtig für die Zufriedenheit der Mitarbeiter und somit für den ganzen Betrieb.

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etriebe, die ihren Lehrlingen Kost und Logis zur Verfügung stellen, fördern die zwischenmenschlichen Beziehungen. Beim gemeinsamen Essen in der Kantine trifft man sich zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch. Viele Unternehmen gehen bereits mit gutem Beispiel voran und bieten ihren Mitarbeitern

täglich ein warmes Mittagessen. „Wir haben einen eigenen Koch, der verschiedene Menüs für unsere Mitarbeiter zubereitet. Bei uns sitzen die Lehrlinge mit den Führungskräften an einem Tisch. Das freundliche Miteinander lässt das Team zusammenwachsen“, erzählt Bruno Reiter von der EGGER Group in St. Johann. In den

In der EGGER-Group-Kantine ist das angenehme Betriebsklima deutlich spürbar.

Hotels werden die Mitarbeiter verköstigt und haben zudem freie Logis, beim Peternhof in Kössen können sie sogar am Abend den Wellnessbereich und das FitWell-Chalet nutzen. Immer mehr Unternehmen in der Region erkennen den Benefit: Ein gutes und angenehmes Betriebsklima bedeutet zufriedene Mitarbeiter.

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Der Firma Sinnesberger wurde die auszeichnung seit dem Jahre 2004 stets verliehen und auch heuer konnte sie wieder erfolgreich absolviert werden.

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Die Berufsfestivals der Wirtschaftskammer Tirol helfen bei der Berufswahl.

Tiroler Lehrbetriebe werden für ihr gelungenes Konzept prämiert.

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ie duale Ausbildung ist wichtiger denn je. Denn Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. In Tirol werden in über 3.400 Lehrbetrieben mehr als 12.000 Lehrlinge ausgebildet. Seit November dürfen sich 181 dieser Unternehmen über das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ freuen wie zum Beispiel die Firma Eurogast Sinnesberger, Firma Egger, Tischlerei Decker, Neuner GmbH, Hotel Kitzhof, Klafs GmbH, Pletzer Anton GmbH und einige mehr. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen strenge Kriterien erfüllt werden, wie eine besondere Organisation und Austattung und die gelungene Ausbildung bereits über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Firma Sinnesberger ist seit 2004 konstant dabei.

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ine ausführliche Berufsorientierung ist wichtig, um zu entscheiden, welchen Weg man zukünftig einschlagen wird. Das Berufsfestival der Wirtschaftskammer Tirol bietet Jugendlichen in allen Bezirksstellen die Möglichkeit, sich ausgiebig über diverse Lehrberufe zu informieren. Zahlreiche regionale Firmen stellen an ausgewählten Terminen im Frühjahr ihre Lehrberufe vor und ermöglichen es Schülern der 7. Schulstufe, durch kleine praktische Tätigkeiten verschiedene Berufe näher kennenzulernen. Somit können diese mehr über das umfassende Lehrangebot in ihrem Bezirk erfahren. Sie können sich mit Lehrlingen austauschen und Kontakte für Praktika oder etwaige zukünftige Lehrstellen knüpfen.

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Beim Peternhof in Kössen freuen sich Küchenchef René Benischek (links) und Juniorchef christian achhorner (rechts) über die auszeichnung ihres Kochlehrlings andreas Gruber.


Lehre steht im Mittelpunkt

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eit 2016 nutzt die PLETZER Gruppe gezielt individualisierte Konzepte mit In- und Outdoor-Elementen, um den neuen Anforderungen in der Lehre gerecht zu werden und um die Attraktivität als Arbeitgeber und als Ausbildner zu stärken. Mit Erfolg: Die PLETZER Gruppe konnte die Anzahl der Lehrlinge von 2017 auf 2018 um 20,7 Prozent steigern. „Die Lehrausbil-

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© Peternhof, Sinnesberger

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Die PLETZER Gruppe ist ein traditionelles Tiroler Familienunternehmen, das in nachhaltige Betriebe und Immobilien im Alpenraum investiert. dung hat einen hohen Stellenwert“, erklärt Manfred Pletzer. „Viele Vorbilder verdeutlichen, dass mit Fleiß und Willen jeder seinen persönlichen Erfolgsweg bei uns beschreiten kann. Unser Vater ist für seinen mutigen Weg nach der Lehrausbildung das beste Beispiel.“ Zuletzt nahmen 28 Lehrlinge der PLETZER Gruppe am jährlichen, zweitä-

gigen Lehrlings-Workshop in Matrei in Osttirol teil. Neben spannenden Vorträgen, einer iDM-Betriebsbesichtigung und selbst gestalteten Präsentationen konnten sie beim gemeinsamen Abendessen Führungskräfte des Top-Managements kennenlernen, wo auf Augenhöhe gesprochen wurde. Was aber wirklich zählt, ist, dass der Zusammenhalt in der Lehrlingsgruppe gestärkt wird. Die Wirksamkeit dieses Workshops ist direkt messbar, denn alle 28 Lehrlinge beurteilten ihren persönlichen Nutzen daraus mit einer glatten Eins. Nadine, Koch-Lehrling, meint dazu: „Ich durfte viele neue Lehrlinge kennenlernen, neue Freundschaften schließen und schöne Tage verbringen. Danke.“

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Der Weg ist das Ziel Die Unternehmer des Bezirkes Kitzbühel stehen ihren Lehrlingen und Mitarbeitern mit Zusatzausbildungen zur Seite. Modul 2 – koMMunikationstraining In zwei Tagen werden Basisfähigkeiten der Kommunikation und ein erfolgreiches Miteinander geschult. Die erfolgreiche Kommunikation und der richtige Umgang mit Kunden und Kollegen sind das A und O. Auch Teamkompetenz und Konfliktfähigkeit sowie Zeitmanagement, Kritikfähigkeit und das Geben und Erhalten von Feedback stehen auf der Liste. Des Weiteren wird das Einbringen eigener Stärken und Fähigkeiten im Team erlernt. Trainerin Anna Maria Widmann und Bettina Huber, Initiatorin und Management

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tativ auf höchstem Niveau rangiert. Mit diesem Angebot wird ein großer Zusatznutzen für die Unternehmen und Lehrlinge erreicht. So erlernen junge Menschen eine wertvolle Weiterbildung im Persönlichkeitsbereich, das Stärken des Selbstvertrauens, ein sicheres Auftreten, Basisfähigkeiten der Kommunikation und Lernstrategien. Motiviert vom Zuspruch der Betriebe und Lehrlinge, die dieses Angebot mit Begeisterung annehmen, werden drei verschiedene Module jeweils zweitägig angeboten. Modul 1 – Persönlichkeitstraining Bei diesem Seminar wird den Lehrlingen gezeigt, wie sie ihre eigenen Stärken fördern und eine stabile Persönlichkeit entwicklen können. Auch selbstbewusstes und entspanntes Auftreten und Präsentieren wird trainiert, um im Beruf erfolgreich zu sein. Durch die Definition von Zielen für eine erfolgreiche Lehrzeit werden die Lehrlinge motiviert und entwicklen sich zu einem aktiven Teil des Ausbildungsbetriebes. So wird der Übergang von der Schule ins Berufsleben gut gemeistert. 98

Modul 3 – lernstrategien Abschließend werden die Lehrlinge auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Dazu gehören Lerncoaching und das Vermitteln von Lernstrategien und ganzheitlichen Lernmethoden. Schulung von Konzentration und Aufmerksamkeit sowie mentaler Stärke wird ebenso vorgenommen. Die nächsten Termine finden in den Semesterferien von 11. bis 15. Februar 2019 statt.

Infos & Anmeldung Firma Mag. Bettina Huber Kooperationspartner Institut Kutschera Schmiedweg 9, 6380 St. Johann Tel.: 0664 / 53 06 566 b.huber@kutschera.org

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as Thema Lehre hat im Bezirk Kitzbühel mit den Lehrlingsseminaren, die mit 75 Prozent von der Wirtschaftskammer gefördert werden, eine neue Dimension erreicht, die quali-

EnTgElTlICHE EInSCHAlTung

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Die Trainer Christina Thayer und Thomas Leitner-Affenzeller


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Leben

Kitzbühel und St. Johann

im Shoppingfieber Die Premiere des ersten TIROLERIN-Shopping-Day in Kitzbühel und die zweite Auflage des Events begeisterten unzählige Besucher mit einem einzigartigen Einkaufserlebnis vom Feinsten. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Bettina Huber, Unsere Kitzbühelerin

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a strahlte die Sonne mit den begeisterten Shopping-Day-Fans um die Wette. An diesem warmen Herbsttag ging es in Kitzbühel, St. Johann und Innsbruck heiß her: Beim Shopping-Day, der erstmals auch in der Gamsstadt und bereits zum zweiten Mal in St. Johann über die Bühne ging, lockte man mit jeder Menge an Prozenten auf eine Vielzahl von Produkten. Die zahlreichen Besucher profitierten an diesem Tag von den einmaligen Angeboten. Kein Wunder, schließlich gewährten die vielen Shopping-Day-Partner großzügige Rabatte und überraschten mit attraktiven Aktionen. Versteht sich, dass sich alle aufmachten, um ihre Einkaufstaschen mit den neuesten modischen Feinheiten prall zu füllen, die coolsten Schuhe zu erwerben, sich mit den neuesten Trends in Sachen Technik auszustatten, schmucke Schönheiten als glänzendes Juwel mit nach Hause zu nehmen,

Beste Stimmung beim Shopping-Day in St. Johann

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Auch in Kitzbühel wurde fleißig geshoppt.


Leben die aktuellen Fitnessraffinessen zu bewundern und natürlich auch alles rund um die sportliche Seite des Lebens zu erkunden. Fazit: Auch diesmal brillierten die teilhabenden Geschäfte mit ihren tollen Produkten und weckten die Vorfreude auf den nächsten Shopping-Day im kommenden Jahr.

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Das

Wilde Schloss Eine Sage aus den Kitzbüheler Alpen Wir haben für Sie die schönsten Sagen des Brixentals gesammelt. Tauchen Sie mit uns gemeinsam in die Welt der Bräuche und Geschichten ein.

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m Weg von der Gaudeamushütte zum Ellmauer Tor beziehungsweise zur Gruttenhütte sieht man ein ungeheures Felsmassiv mit Türmen, Spitzen, Höhlen und Bal-

den Schloss den Gämsen nachstieg, hörte lautes Winseln und sah gleichzeitig auf einer Kuppe eine Gämse mit weißem Kopf. Keine Gefahr fürchtend, schoss er sofort auf dieses seltsame Tier. Der Schuss brachte die Gämse zu Fall und an ihrer Stelle stand eine weiß gekleidete Dame. Gleichzeitig begann es im Schloss, fürchterlich zu krachen, sodass sich der Schütze vor Schreck nicht von der Stelle bewegen konnte. Ein großes Tor öffnete sich. Die weiße Frau schwebte zum Jäger hinunter, führte ihn in die prachtvollen Räume des Schlosses und zeigte ihm eine mit Gold gefüllte Truhe. Zum Dank für die Erlösung konnte der Schütze vom Gold nehmen, was er tragen konnte. Die Dame begleitete ihn dann bis zum Ausgang, wo sie verschwand und das Tor sich knarrend schloss.

Beim Wilden Schloss handelt es sich um ein ungeheures Felsmassiv mit Türmen, Spitzen, Höhlen und Balkonen. konen. Das ganze Gebilde sieht schlossartig aus und wird allgemein das „Wilde Schloss“ genannt. Der Sage nach war hier eine Prinzessin verbannt. Ein Wilderer, der einst im Wil-

Aus dem Büchlein: „Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser“ von Herbert Jenewein, erschienen im Tyrolia-Verlag.

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Die Tanz-Musical-Akademie als Sprungbrett für eine professionelle Tanzkarriere. Das breite Angebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Profis. Bereits im siebten Jahr bildet die TMA/Tanz-Musical-Akademie Tanzbegeisterte in den Fächern Ballett, Jazz, Modern, Hip-Hop und Zeitgenössisch aus. Das ausgezeichnete Dozententeam an der Akademie ermöglichte bereits zahlreichen Studenten die Aufnahme und das Studium an den ganz großen Tanz-/Ballettausbildungshochburgen im In- und Ausland. Die TMA erweitert laufend ihr Angebot. Vorausbildungsklassen ab dem Alter von 12 Jahren werden genauso angeboten wie ein Ausbildungsprogramm für alle tanzbegeisterten Talente von 14 bis 21 Jahren, von der Basisausbildung mit reduzierter Stundenzahl bis hin zur professionellen Vollausbildung.

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Aufnahmeprüfung/Eignungsfeststellung an der Tanz-Musical-Akademie im Tiroler Ballettstudio St. Johann, Hauptplatz 3 Samstag, 19. Jänner 2019 ab 11.45 Uhr bis ca. 14.30 Uhr Anmeldung per Mail erforderlich

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© Peter Vonier/Bichlalm

Genuss

Grillen bei Vollmond Der BichlAlm Berggasthof kredenzt ein unvergessliches Mondschein-Dinner bei einzigartiger Kulisse und traditioneller regionaler Küche.

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an sagt ja, es gibt Menschen, die sind mondsüchtig. Ob da der eine oder andere vielleicht schon einmal am BichlAlm Berggasthof das Mondschein-Dinner erlebt hat? Hoch über der Gamsstadt servieren die Hausherren Klaus und Niko Ga-

steiger einen Genussabend vor einzigartiger Kulisse. Gegrillt wird unterm Sternenhimmel das Beste, was dem Rost aufgelegt wurde, genossen werden g’schmackige kulinarische Köstlichkeiten vom Feinsten. Und wer sich nach dem

besonderen Geschmackserlebnis noch sportlich betätigen möchte, fährt auf die traumhafte Mondschein-Abfahrt ab. Die nächsten Mondschein-Dinner: 19. Jänner ab 18 Uhr und 16. Februar ab 18 Uhr. www.bichlalm.at

© SPAR

Etwas Besonderes. Anderen eine Freude zu bereiten, ist schön, aber nicht immer einfach. Ob Geburtstag des großen Bruders, Silberhochzeit der Eltern, Namenstag der Nichte, ein Mitbringsel zum Familienfest oder einfach eine kleine Aufmerksamkeit unter Freunden: Gutscheinkarten von SPAR sind rund ums Jahr das perfekte Geschenk für jeden Anlass. Sie sind in ganz Österreich erhältlich und können in allen SPAR-, EUROSPARund INTERSPAR- sowie Hervis-Märkten eingelöst werden. Die Gutscheinkarten können mit einem beliebigen Betrag zwischen fünf und 999 Euro aufgeladen werden.


Genuss

Ein genussvolles

Jahrzehnt „KochArt“ serviert seit zehn Jahren eine wahre Erfolgsstory, garniert von regionaler Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Landwirtschaft und Tourismus.

© Michael Huber

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ehn Jahre sind seit dem Start des Projekts „KochArt – Köstliches aus den Kitzbüheler Alpen“ vergangen. Im Jahr 2008 war eine Handvoll innovativer Wirte von der Idee überzeugt, regionale Qualitätsprodukte aus der heimischen

Hotel-Restaurant genießen! Wir verwöhnen Sie mit herrlichen nationalen, sowie internationalen Nudel- und Salatvariationen, hausgemachten Kuchen und Torten und verführerischen Eis-Spezialitäten!

fröhlich sein!

Für Sie und Ihre Gäste bieten wir einen stimmungsvollen Rahmen von 2-80 Personen, gemütliche Stuben, sowie einen festlichen Speise- und Veranstaltungssaal!

G‘schmackige Bergkulinarik auf 1.600 Metern Seehöhe auf der Bichlalm

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© Bichlalm

Café.Restaurant


Genuss

Landwirtschaft in die Gastronomie und somit direkt auf die Speisekarte zu bringen. Heute sind es 22 Gastronomen aus den Kitzbüheler Alpen – vom Hauben-Restaurant bis zur Almhütte –, die sich dem KochArt-Konzept und der regionalen Philosophie verschreiben. Während sich die Mitgliedsbetriebe mehr als verdreifacht haben, ist der Grundgedanke aber stets derselbe geblieben: In enger Zusammenarbeit mit den heimischen Bauern wird auf saisonale Produkte sowie artgerechte Haltung und Aufzucht gesetzt. Die Qualität hat dabei oberste Priorität. So präsentiert sich auch der Berggasthof Bichlalm als Vorzeigebetrieb in Sachen guter Geschmack. Die beiden Wirte Klaus und Niko Gasteiger verwenden ausnahmslos beste regionale Produkte für ihre geschmackvollen Ge-

richte. Essen bedeutet eben weit mehr, als nur den Hunger zu stillen. Eine gute Mahlzeit, zubereitet aus besten regionalen Zutaten, erweckt die Lebenslust, sorgt für Wohlbefinden und auch für Nachhaltigkeit. Was Regionialität bedeutet, ist schnell erklärt: eine artgerechte Tierhaltung, gesunde wirtschaftliche Voraussetzungen, Arbeitsplätze in der Region, Fairness und Zusammenhalt, nachhaltig für die nächsten Generationen. Außerdem: Regionalität schmeckt gut, ist gesund und macht stolz auf die Heimat. Die KochArt-Wirte leisten einen wesentlichen Beitrag, die Region Kitzbüheler Alpen als kulinarische Region ins beste Licht zu rücken. Dabei stehen Qualitätsprodukte und das Zusammenwirken mit den örtlichen Bauern und dem Tourismus im Mittelpunkt.

Kulinarisch hoch hinaus

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Hubert Bernard

In familiärem Ambiente genießen Gäste im BichlAlm Berggasthof traditionelle Gerichte. Vor allem auf Regionalität und Qualität der verarbeiteten Produkte wird großen Wert gelegt.

Auringer Stube

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uf 1.600 Meter Seehöhe präsentiert sich der BichlAlm Berggasthof in neuem Glanz. Mit viel Liebe und Leidenschaft haben die Hausherrn Klaus und

Niko Gasteiger aus der alten Bichlalm einen ganz besonderen Treffpunkt aus der Taufe gehoben. Beide sind überzeugte Qualitätsverfechter und dies spiegelt sich in der Küche wider. Nur Speisen aus besten regionalen Produkten werden den Wanderern, Skitourengehern und Gästen, die auch abends kulinarische Köstlichkeiten wünschen, serviert. Als geschmackvolle Beilage zur g’schmackigen Bergkulinarik kredenzt der BichlAlm Berggasthof einen sensationellen Ausblick, eine Panorama-Lounge, eine Kaminstube, ein Blitza-Stiwei, Komfortzimmer, Alpin-Sauna, Sonnenterrasse und einen Seminarraum. Der BichlAlm Berggasthof verwöhnt mit Bauernprodukten, hausgemachtem Brot, Nudeln, Mehlspeisen, selbst geräu107

chertem Speck und Lachs, Käse vom Nachbarn, Destillaten und Weinen aus der Region.

Berggasthof BichlAlm 6370 Kitzbühel Zufahrt mit DSL Bichlalm Tel.: 05356 / 71 888 info@bichlalm.at www.bichlalm.at


Genuss

Bezauberndes

Wintermärchen W

Eintauchen in traditionellen Tiroler Weihnachtszauber mit allem, was dazugehört: verheißungsvoller Tannenduft, stimmungsvolles Kerzenlicht, Weihnachtsmusik und idyllischer Hüttenzauber.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ABWECHSLUNG PUR Auch die romantisch anmutende Schnee- und Winterwelt des Kaiserwinkls und der angrenzenden Gemeinde Reit im Winkl garantiert Abwechslung und Sportmöglichkeiten für jeden Geschmack. Die beiden familienfreundlichen Skigebiete Hochkössen und Winklmoos/Steinplatte bieten 69 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden und befinden sich in unmittelbarer Nähe des Peternhofs. Bestens gespurte Langlaufloipen führen durch die Berglandschaft und eröffnen ein umfangreiches Loipennetz von rund 270 Kilometern im klassischen und Skating-Stil. Erstmals können sich Interessierte auch am Biathlonsport versuchen. Neben gemütlichen Spaziergängen oder rasanten Abfahrten am hoteleigenen Snowtubing-Hang laden zahlreiche Wanderwege zum Schneeschuh- und Winterwandern ein. Auch Ausritte auf dem Rücken der schönen Haflinger sind im Peternhof, dank des hauseigenen Reiterhofs samt moderner Reithalle, möglich.

© Peternhof

eit weg von der Geschäftigkeit des Alltags und verwöhnt von einer feinen Winter-Wellness-Auszeit im Wohlfühlresort Peternhof, werden die schönsten Facetten der Advent- und Winterzeit mit allen Sinnen erlebbar.


WELLNESS VOM FEINSTEN Nach den sportlichen Aktivitäten an der kalten Winterluft freut man sich schließlich auf die behagliche Wärme und das gemütliche Ambiente im Peternhof. Warten hier doch wohltuende Verlockungen auf die Gäste, wie eine himmlische Wellness- und Spa-Landschaft auf über 3.500 Quadratmetern samt exklusiven Körper- und Beautyanwendungen sowie ein luxuriöses Fit-Well-Chalet für sportlich Aktive auf höchstem Niveau.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Peternhof

Festlicher Jahreswechsel Für einen unvergesslichen Start in das neue Jahr präsentiert der Peternhof für Einheimische und Gäste eine glamouröse Silvesterparty mit einem exklusiven Sechs-Gänge-Galamenü inklusive einem Glas Champagner. Ein VIP-Buffet verwöhnt mit kulinarischen Delikatessen wie Beluga-Kaviar, Hummer und Austern ab 18 Uhr (gegen Voranmeldung und Aufpreis). Für Unterhaltung sorgen zwei Live-Bands und ein fulminantes Feuerwerk. Reservierungen unter info@peternhof.com oder unter 05375 / 6285.

PLUS FÜR DEN NACHWUCHS Auch für die jungen Gäste des Peternhofs gibt es seit letzten Winter guten Grund zur Freude: Eine neue, weitläufige, über 360 Quadratmeter große Kinder- und Jugendwelt erwartet den bewegungs-und spielfreudigen Nachwuchs mit spannenden Einrichtungen wie einer Kletter- und Boulderwand, einem Turnraum, einem Kinderkino sowie vielen altersgerecht gestalteten Stationen zum Spielen und Toben. Jugendliche Gäste finden in einem hippen Lounge-Bereich einen Treffpunkt, um unter sich und bestens unterhalten zu sein. NEU UND EXKLUSIV Die Neugestaltung des gesamten Eingangsbereichs samt Zufahrt, Foyer, Aperitifbar, Rezeption sowie Büroräumlichkeiten steht in diesem Jahr auf der Agenda und verleiht dem Peternhof mit Start der Wintersaison am 14. Dezember 2018 einen noch exklusiveren Touch. Die vergrößerte Anfahrtssituation mündet künftig in einem weitläufigen, edlen 109

Empfangsambiente mit direktem Zugang zu den Shops. Hochwertiges Altholz, Natursteinoberflächen, erlesene Stoffe und moderne Formen sorgen für einen herzlichen Empfang. Auch die Suiten im Kaiserschlössl zeigen sich zum Start der Wintersaison im neuen Glanz. Freuen Sie sich auf eine entspannende Wohlfühlzeit und inspirierende Wintertage an einem der bezauberndsten Flecken Tirols.

Hotel Peternhof ****s Familie Mühlberger Moserbergweg 60 • 6345 Kössen Tel.: 05375 / 6285 info@peternhof.com www.peternhof.com


Genuss Unermüdlich widmen sich die beiden Gastgeber Sigi und Max Blumschein der Verbesserung des Service und der Attraktivität des Hauses. Mit dem „gschtiaschtn“ Tiroler Benjamin Leitner, dem neuen Küchenchef, wollen sie die Kulinarik des beliebten Wirtshauses auf ein neues Niveau heben.

Kulinarik rst im vergangenen Jahr wurde die preisgekrönte Postbar eröffnet, die bei Einheimischen und Touristen großen Anklang fand und sich als angesagteste Bar der Kitzbüheler Alpen etabliert hat. Mit einer Qualitätsoffensi-

ve möchten die Gastgeber aus Leidenschaft nun mit ihrem Wirtshaus, das mit vier Stuben und einem Hofrestaurant samt Sonnenterrasse Platz für bis zu 250 Personen bietet, einen ähnlichen Erfolgsweg einschlagen.

Die Wirtsleute Max und Sigrid Blumschein

MODERNER ZUGANG „Das klassische Tiroler Wirtshaus ist so vielfältig wie seine Gäste. Vom Pfarrer, der sein Glas Rotwein genießt, über den Vertreter, der ein schnelles Mittagessen einnimmt, bis hin zu dem Familientisch, unter dem mehr Kinder sitzen als am Tisch, und das verliebte Paar in der privaten Ecke. Diese Tradition der Vielfalt braucht keine Veränderung, aber der Zugang zu ihr kann modernisiert werden“, erklärt Maximilian Blumschein, Wirt der ersten Stunde und angehender Sommelier, seine Vision. Um sein Ziel zu erreichen, engagierte der Vollblut-Gastronom keinen Geringeren als Benjamin Leitner. Der Koch ist kein Unbekannter, bis vor kurzem leitete er erfolgreich das Küchenteam im Wellnesshotel „Der Krallerhof“ in Leogang Salzburg. LEIDENSCHAFT UND HINGABE „Ich wollte eine neue Herausforderung und suchte einen Betrieb, in dem ich meiner Kreativität freien Lauf lassen

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Hotel Post

vom Feinsten

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© Hotel Post

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Genuss

kann. Familie Blumschein bietet genau das und verkörpert für mich pure Gastfreundschaft“, ist Leitner überzeugt. Gemeinsam mit seinem Team will er die Post-Kulinarik auf ein noch höheres Qualitätsniveau heben. Mit großer Leidenschaft und Hingabe zaubern sie traditionelle Klassiker wie Oma Resis Erdäpflblattln, aber auch innovative Kreationen, seien es Brennnesselnockerl mit Kohlrabi und Bergkäse oder die BBQ-Brust vom Brunnhofer Kalb. Die neue Speisekarte besteht aus rein regionalen Produkten, wie Fleisch vom Brunnhof oder Forellen aus dem Nachbarort Schwendt. „Dazu kommen saisonale Gerichte, mit modernen Gartechniken und ein wenig Pfiff“, ergänzt Wirt Blumschein. EHRLICH UND NACHHALTIG Ein zufriedenes Team, das mit Freude kocht und zubereitet, ist ein wesentlicher

Paulina B Neu bei uns und perfekt für Singles und Kochverweigerer, im parktischen Einmachglas, die gschmackigen saisonalen Gerichte von Paulina B. Unbedingt ausprobieren!

Iris Kolb vom Postmarkt Unser Postbrot Sehr beliebt ist unser Postbrot: täglich frisch, ein reines BioRoggenbrot mit Natursauerteig.

„Ein Besuch im Postmarkt ist wie ein Kurzurlaub. Ein entspannendes Glas Weinoder ein guter Espresso, immer etwas Neues und Inspirierendes in den Regalen und am Ende kann man etwas für sich oder seine Lieben mitnehmen.“

Fleisch vom Brunnhof Die exklusiven Premium-Fleischspezialitäten vom Brunnhof sind nur bei uns im Markt erhältlich, dazu eine reichhaltige Auswahl an Salami, Würsten sowie beliebte Käsesorten aus der Region.

Bestandteil einer erfolgreichen und nachhaltigen Gastronomie. „Der ZwölfStunden-Tag ist in der Gastronomie keine Seltenheit, deshalb haben wir uns als Jahresbetrieb für eine regelmäßige Fünf-Tage-Woche entschieden und sind dankbar, dass wir ein Küchenteam haben, das sich gegenseitig motiviert. Nur so können wir auch weiterhin die handwerkliche Qualität in der Küche garantieren“, ist Wirtin Sigi Blumschein überzeugt.

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Einzigartiger Geschmack aus der Heimat Dass ein gutes Getränk durchaus aus Tirol kommen kann, zeigen Dominik und Sören mit ihrem „Tirol Energy Drink“.

LUST AUF MEHR Beim „Tirol Energy Drink“ handelt es sich um einen Energydrink, der sich geschmacklich erheblich von den anderen Angeboten unterscheidet. Er schmeckt weder aufdringlich süß, noch hinterlässt er einen künstlichen Nachgeschmack. Somit eignet er sich auch ideal zum Mischen von Getränken. Das Äußere zeigt sich dabei im innovativen und einzigartigen Design. Die Dosen sind mit einer speziellen Folie ummantelt und sehen nicht nur edel aus, sondern fühlen sich zudem hochwertig an. Ein eisgekühlter „Tirol Energy Drink“ lässt sich dadurch angenehm halten und vortrefflich genießen. Die aufwändige Produktion zeigt sich durch die hochwertige Verpackung auch nach außen. KUNDENORIENTIERT Das Besondere am „Tirol Energy Drink“ ist der Beitrag, den er für die Tiroler Wirtschaft leistet. Er wird zwar nicht di112

rekt regional produziert, doch bleibt die Wertschöpfung zu 100 Prozent in Tirol. Das Getränk trägt aktiv zum positiven Image der idyllischen Alpenregion bei. Ihre Kunden in und um Tirol beliefern Dominik und Sören nach wie vor selbst. Denn persönlicher Kontakt ist den beiden ein großes Anliegen. Die Belieferungen in Nord- und Osttirol sowie Südtirol nehmen die Gründer selbst vor. INTERNATIONAL Aber nicht nur bei den Tirolern, sondern auch bei den Gästen kommt das Produkt gut an. Mittlerweile erhalten Dominik und Sören auch Anfragen aus Dänemark und Ungarn. Deshalb werden neben Trafiken und Supermarktketten immer mehr Hotels und Pensionen beliefert. „Das positive Feedback unserer Kunden treibt uns immer wieder an“, meint auch Dominik.

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© Unsere KITZBÜHLERIN/Bortolotti

ie beiden Jungunternehmer Dominik Guggenbichler und Sören Pötzschke präsentieren den ersten Energydrink aus Tirol. Nach dem Verkaufsstart im Juni 2017 freuen sich die Gründer bereits über hohe Verkaufszahlen und positives Feedback.

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

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Genuss

Genuss 360 – Wir sind Rind Eurogast Sinnesberger bietet Premiumrindfleisch für Feinschmecker.

G © Gregor Hartl Fotografie

ourmetküche ist untrennbar mit dem Genuss von hochwertigem Rindfleisch verbunden: Vor allem in Österreich kennt man neben dem Tafelspitz eine Vielzahl von anderen kulinarischen Köstlichkeiten aus Rindfleisch. Nicht nur deshalb war es für Eurogast ein Grund, Rind zum neuen „Genuss 360“-Sortiment zu erheben. Vielmehr war auch das Thema Qualität entscheidend.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

PREMIUMQUALITÄT AUS ÖSTERREICH UND ÜBERSEE Im Zuge des neuen „Genuss 360“-Sortiments bietet Eurogast Sinnesberger einheitliche Rindfleischqualität aus regionaler und internationaler Herkunft, mit einer garantierten Reifung von 20 Tagen, einer Sortierung nach Fett und

Marmorierung und einem individuellen Zuschnitt an. Neben Premiumfleisch aus Österreich vertreibt Eurogast Sinnesberger in Kirchdorf auch beste internationale Fleischvielfalt aus den USA und Südamerika über Japan und Irland bis nach Australien. QUALITÄTSMERKMAL PERSÖNLICHE BERATUNG Bei Eurogast Sinnesberger betreut Sie bestens ausgebildetes Fachpersonal. Der Anspruch ist es, neue, spannende, innovative und geschmackvolle Produkte vorzustellen. Die Auswahl der Lebensmittel soll sich wieder an regionalen Kulturen und dem saisonalen Angebot orientieren. Guter Geschmack, absolute Frische und regionale Produkte stehen im Mittel-

punkt. Eurogast Sinnesberger will damit nicht nur Produkt-trends widerspiegeln, sondern auch die Produzenten und das Lebensgefühl dahinter.

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Genuss

MOCKING verbindet die unübertreffliche Qualität der Natur mit einer jungen, kreativen, neu interpretierten Küche, garniert mit der Kraft der Tradition.

Das neue Wirtshaus B

für echte Genießer

evor wir eintreten in eine neue Welt des Genusses, werfen wir einen Blick zurück: Wo nun „MOCKING – Das Wirtshaus“ die Gäste mit traditioneller und ebenso trendiger Küche verwöhnt, stand früher eine Landwirtschaft im Eigentum der Metzgerei Josef Huber, ein renommierter Familienbetrieb seit 200 Jahren. Im Jahr 1975 wurde das Bauernhaus umgebaut in ein Landgasthaus, die „Mockingstub’n“, die für ihre schmackhaften Gerichte bekannt war. Nun will man ein neues Kapitel aufschlagen, ohne die alten Wurzeln hinter sich zu lassen. Ganz nach dem Leitsatz von Jean Jaurès: „Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die

Weitergabe des Feuers“, beschreiten Sohn Martin und Tochter Andrea Huber einen neuen Weg. So werden die Klassiker der österreichischen Küche mit frischen Ideen verfeinert und Genießern einzigartige Kreationen serviert:

„Alles hausgemacht – wie früher, aber mit einem modernen Touch.“ MARTIN HUBER, KÜCHENCHEF

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originell, unverfälscht, natürlich. Die Saisonen schreiben die Speisekarte. ZUTATEN AUS DER NATUR Sorgfältig verarbeitete Qualitätsprodukte aus der Region versprechen ein intensives, echtes Geschmackserlebnis im Rhythmus der Jahreszeiten. Regionalität steht im Fokus: Das Fleisch kommt von der Metzgerei Huber, das Mehl von der Wieshofermühle, das Gemüse von den Bauern aus der Region. In den Sommermonaten sammelt der Küchenchef Martin mit seinem Team Kräuter aus der nahen Wiese sowie Pilze und Wurzeln aus dem angrenzenden Wald. Die frischen Zutaten werden in tiefer Verbin-


Genuss

dung zur Natur in liebevoller Handarbeit verarbeitet. Geist für Neues, Sinn für Besonderes, Begeisterung für Gaumenfreuden und vor allem pure Leidenschaft prägen den unvergleichlichen Stil. Martin und Andrea Huber leben das neue Konzept

Die traumhafte Terrasse mitten in der Natur

Kreative Gerichte aus regionalen Produkten

Wirtsleute mit Herzblut: Restaurantleiterin Andrea Huber und Küchenchef Martin Huber

Der Werdegang von Küchenchef Martin Huber • Chef de Partie, Hotel Schwarzer Adler (Neuwirt) (2 Hauben) • Commis de Cuisine, Restaurant Mesa Zürich (2 Sterne/3 Hauben) • Chef de Parie, Hotel Schwarzer Adler (Neuwirt) • Chef de Partie, Burg Vital Resort (3 Hauben) • Chef de Partie, Döllerers Genusswelten (3 Hauben) • Praktikum im Vendome in Bergisch Gladbach bei Joachim Wissler (4 Hauben/3 Sterne) • Souschef, Relais & Châteaux Rosengarten (4 Hauben) • Cateringleitung, Metzgerei Huber Kitzbühel • Souschef, Relais & Châteaux Rosengarten • Küchenchef, Streifalm • Küchenchef, MOCKING

mit Hingabe. Das renovierte Restaurant präsentiert sich mit der neuen, modern ausgestatteten Küche, die mit einer Glasfront bei der Ankunft einen Blick auf das Wirken des Küchenteams freigibt. GEMEINSAM GENIESSEN Fürs neue Jahr schmieden Martin und Andrea Huber geschmackvolle Pläne, um ihre Gäste auf besondere Weise einzubinden: unter dem Titel „Ein kreativer Kochtag“ beginnt mit einem gemeinsamen Kräutersammeln. Anschließend werden die Grundregeln der guten Küche vermittelt und Schritt für Schritt kocht man ein wohlschmeckendes Gericht. Ab Februar darf man sich auf ein ausgedehntes Frühstück à la Carte freuen: Selbst gemachte Säfte, hausgemachtes Brot, Eier vom Bauern, verschiedene Aufstriche und süße Leckereien werden für einen lukullischen Start in den Tag serviert. „MOCKING – Das Wirtshaus“ kann man für Anlässe jeglicher Art, wie Weihnachtsfeiern, Geburtstagspartys, Fir115

„Sich wohlfühlen und die Zeit vergessen – das ist es, was Genuss bei uns ausmacht.“ ANDREA HUBER, RESTAURANTLEITUNG

menevents, private Feste oder ähnliche Veranstaltungen buchen. Im Sommer kann man die Terrasse mitten in der Natur und doch zentrumsnah genießen. Im Winter lädt die Außenbar zum gepflegten Après-Ski.

MOCKING – Das Wirtshaus Hahnenkammstraße 8 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 66544 info@mocking-kitzbuehel.at www.mocking-kitzbuehel.at


Royal präsentiert sich das Hotel Schloss Lebenberg vor dem Kitzbüheler Horn.

Mit 46 Metern der längste Panoramapool im Alpenraum

Meetings, Seminare und Events für bis zu 400 Gäste

Events von Welt am Ort von Welt

ürstlich-royal präsentiert sich das Hotel Schloss Lebenberg schon seit 400 Jahren hoch über den Dächern Kitzbühels und stellt heute die mit Abstand exklusivste Location für Events jeder Art in Kitzbühel dar. Das liebevoll und mit Bedacht renovierte 4****s Haus verbindet heute den Zauber einer längst vergangenen Zeit mit dem Luxus und Lifestyle eines neuen Jahrtausends. EVENTS ON TOP Das Hotel Schloss Lebenberg ist nicht nur ein bezaubernder Ort, um Körper und Seele in Einklang zu bringen. Mit 400 Quadratmetern Eventkapazität ist es der ideale Ort für einzigartige Firmenevents, Meetings oder Tagungen.

Theresa Gollner, Area Managerin Austria Trend Hotels Österreich West „Das Schloss aus dem 16. Jahrhundert mit seinem festlichen Gobelinsaal eignet sich hervorragend für Trauungen, der 420 Quadratmeter große und modernst ausgestattete Seminarraum für Tagungen jeglicher Art mit bis zu 400 Personen. Hier zu tagen und die Skistars beim Slalomtraining am beleuchteten Ganslernhang zu beobachten, ist einfach etwas Besonderes.“

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Während des Empfangs auf der Panoramaterrasse genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Kitzbüheler Alpen. Dank der Panoramaverglasung des Seminarraums blickt man direkt auf die gegenüberliegende Streif und die umliegenden Kitzbüheler Alpen. Die moderne Ausstattung garantiert den entsprechenden Workflow. Stets einen kühlen Kopf bewahrt man durch eine Kaffeepause auf der direkt angrenzenden, großzügigen Panoramaterrasse. Ob für private Feiern im festlichen Gobelinsaal und Wintergarten oder für ein erfolgreiches Firmenevent: Das eingespielte Eventteam unterstützt vom Angebot bis hin zur Planung und finalen Umsetzung und zaubert ganz einzigartige und unvergessliche Events auf

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Austria Trend Hotels, Manfred Baumann

Möge man herrschaftlich feiern, königlich speisen oder im majestätischen Rahmen tagen – Hotel Schloss Lebenberg präsentiert sich mit einem exzellenten Service und einem zauberhaften Ambiente.


© Austria Trend Hotels, Manfred Baumann

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Kulinarische Gaumenfreuden im Restaurant Das Lambergs von Küchenmeister Marcel Dornheim.

Auf einen Blick: 30-400m² Eventfläche mittelalterlicher Gobelinsaal modernste Technik 150 Zimmer und Suiten 46 Meter Panoramapool & Vitalturm 2 Panoramaterrassen

die Bühne. Aber auch der Gobelinsaal oder das festliche á-la-carte Restaurant Das Lambergs sind der ideale Ort für private Feierlichkeiten in einem außergewöhnlich und vor allem geschichtsträchtigen Ambiente. Neben Geburtstagen und anderen

Exklusive VIPPremium-Lounge Hosted by Fritz Strobl, Streif-Streckenrekordhalter. Gewinnen Sie für 2 Personen: Übernachtung im Hotel Schloss Lebenberg vom 25. bis 27. Jänner 2019, zwei Goldtickets zur Weißwurstparty & Vip-Shuttleservice von Mercedes. Nähere Infos dazu auf Seite 81.

privaten Feierlichkeiten ist das Hotel Schloss Lebenberg auch der richtige Ort, um die Liebe mit einer unvergesslichen Hochzeit zu besiegeln. KULINARISCHE HOCHGENÜSSE Den Tag startet man bei einem reichhaltigen Genussfrühstück. Kulinarische Hochgenüsse und Gaumenfreuden zaubern Küchenchef Marcel Dornheim und sein Team auf die Karte. Die kulinarische Reise findet im hauseigenen á-la-carte-Restaurant Das Lambergs ihren Höhepunkt. Dabei legt der Küchenmeister einen klaren Fokus auf regionale und saisonale Küche und verzichtet völlig auf Convenience-Produkte. Tiroler Schmankerl, kombiniert mit internationalen Cuisine-Highlights, sorgen für ganz besondere Kreationen. Begleitet werden die lukullischen Kompositionen durch erlesene Weine aus dem Weinkeller. Ganz entspannt darf der Tag im Vitalturm bei einer der zahlreichen An117

wendungen ausklingen. Im Anschluss wartet der 360°-Panoramapool am Dach des Hotels, während man der untergehenden Sonne über Kitzbühel zusehen kann. Vor dem Schlafengehen lädt die gemütliche Lobbybar zu einem erlesenen Glas Wein und einem Buch vor dem offenen Kamin.

Austria Trend Hotel Schloss Lebenberg Lebenbergstraße 17 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 6901 schloss.lebenberg@austria-trend.at www.austria-trend.at/ hotel-schloss-lebenberg


Genuss

Ente Barbarie

Wie wir wissen, genießen wir unsere Speisen nicht nur mit dem Gaumen, sondern wir wollen auch unser Auge verwöhnen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Austria Trend Hotels

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arcel Dornheim, Küchenchef von Schloss Lebenberg, ist diese kulinarische Verschmelzung mit seiner köstlichen Kreation „Ente Barbarie“ meisterlich gelungen. Diese lukullische Köstlichkeit kann man gerne nachkochen, aber auch im Restaurant des Kitzbüheler Austria Trend Hotels in vollen Zügen genießen. Das Rezept dient als Verwöhn-Menü für vier Personen.

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Genuss

Korallenchip

Entenbrust ZUTATEN 2 Stk (ca. 400 g) Barbarie-Ente Salz BBQ-Pfeffer 1 Rosmarinzweig 1 Knoblauch

ZUBEREITUNG: Entenbrust putzen (Abschnitte mit in die Sauce), dann die Haut karoförmig einschneiden, aber nicht ins Fleisch schneiden. Scharf auf der Hausseite (ohne Fett ) anbraten. Fleischseite leicht salzen. Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Haut knusprig ist, dann umdrehen und 3 Minuten ziehen lassen, Knoblauch und Rosmarin dazulegen. Dann das Ganze im Ofen auf 53 Grad – Kerntemperatur bei 95 Grad Umluft – gar ziehen lassen. Die Enden abschneiden, leicht auf Papier abtupfen und sofort servieren. Erst beim Servieren den BBQ-Pfeffer draufstreuen.

Kumquatragout ZUTATEN 8 Kumquats 50 g Gelierzucker 1:1 2 cl Jim Beam 50 ml Orangensaft Salz, Chili

ZUBEREITUNG: Gelierzucker und Orangensaft erhitzen, Jim Beam dazu und flambieren. Die halbierten Kumquats beigeben und leicht mit anziehen lassen, dann eine Prise Salz dazu und ein Stück Chili für 5 Minuten mit dazu geben, danach wieder entfernen. Abkühlen lassen.

Portweinjus Selleriepüree ZUTATEN 300 g Knollensellerie 300 ml Schlagobers 150 g geklärte Nussbutter Salz Muskat

ZUBEREITUNG: Knollensellerie waschen, schälen und in 2 Zentimeter große Würfel schneiden. Schlagobers, Sellerie, Salz, Muskat auf geringer Hitze für ca. 40 Minuten köcheln lassen, danach fein pürieren, durch ein Sieb streichen und mit brauner Butter veredeln.

ZUTATEN 500 ml Grundjus 400 ml Portwein 1 Stk Rosmarinzweig 1 Stk Thymianzweig Zucker, Salz

ZUBEREITUNG: Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur für ca. 2,5 Stunden um zwei Drittel der Menge reduzieren lassen. Mit Zucker und Salz abschmecken.

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ZUTATEN 2 El Mehl 4 El neutrales Öl 4,5 EL Wasser je nach Belieben: Rote-Rüben-Saft, Petersiliensaft oder Sepia-Tinte

ZUBEREITUNG: Masse glatt rühren und anschließend in der Pfanne bei geringer Temperatur, ca. 120 – 140 Grad, langsam ausbacken. Auf ein Papier legen und abtropfen lassen.

Rotkohl ZUTATEN 500 g Rotkohl 2 EL Preiselbeeren 1 EL Apfelmus Abrieb und Saft von einer Orange 200 ml Rotwein 200 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Honig je 1 Stk Zimtstange und Sternanis und Nelke 4 Stk Wacholderbeeren 1 EL Öl Maizena

ZUBEREITUNG: Rotkohl salzen und mit Orangensaft verkneten, dann 5 Stunden ziehen lassen. Öl erhitzen, Rotkohl darin anschwitzen und mit dem Rotwein ablöschen. Apfelmus, Preiselbeeren, Gemüsebrühe und den Saft dazu. Ein Gewürzsäckchen mit Nelke, Wacholder, Zimt, Sternanis, Piment herstellen und ebenfalls dazugeben. Ca. 1 Stunde köcheln lassen, dann Gewürze entfernen. Mit Salz, Pfeffer, Honig abschmecken und eventuell mit Maizena zur gewünschten Konsistenz abbinden.


Genuss

In 700 Millilitern „Frau Rosis Ansatz“ zur Likörherstellung stecken circa zwei Kilogramm Brot von gestern.

Nicht nur nachhaltig, sondern auch ausgezeichnet: Herr Friedrich wurde mit 92 Punkten von Falstaff zu einem der besten Gins Österreichs gewählt.

Aus Brot wird Alkohol Bei der Bäckerei Therese Mölk, einem Produktionsbetrieb der Firma MPREIS, ist die Vermeidung von Lebensmittelmüll eine zentrale Säule der Unternehmensphilosophie. Jetzt baut man sogar eine eigene Brennerei – sehr zum Wohle der Nachhaltigkeit.

BIER, GIN, SCHNAPS Brot aus Fehlproduktion, welches nicht für den Verkauf geeignet ist, wird bei Therese Mölk zu Tierfutter oder Alkohol verarbeitet. Bereits im Dezember 2016 wurde das Baker’s Bread Ale, ein Craft-Bier aus Brot von gestern, in Zusammenarbeit mit der Tiroler Brauerei

Bierol gebraut. Es folgte der Tyrolean Gin „Herr Friedrich“, gebrannt aus purem Brot nach hauseigener Rezeptur. Ein drittes Produkt zur Vermeidung von Lebensmittelmüll kam letzten Sommer: Frau Rosis Ansatz-Destillat zur Likörherstellung. BRENNEREI Nach erfolgreicher Einführung dieser innovativen Produkte geht man bei Therese Mölk einen Schritt weiter: Eine komplett neue, hochmoderne Brennanlage wurde im November 2018 in Betrieb genommen. Ziel ist, die restlose Verwertung von Ausschussware und Altbrot anzustreben, daraus nachhaltige neue Produkte zu entwickeln und diese erfolgreich am Markt einzuführen. Erhältlich sind die nachhaltigen Produkte in allen MPREIS- und T&GFilialen. Weitere Informationen unter www.therese-moelk.at. 120

So funktioniert’s: • Das Brot aus Fehlproduktion wird zu einem Brei verarbeitet (Maische), verzuckert und vergoren. • Nach einer Woche wird die vergorene Maische in der neuen Brennerei von Therese Mölk zu hochprozentigem Alkohol gebrannt. • Mit dem hergestellten Alkohol werden diverse Spirituosen und Liköre wie zum Beispiel der Gin „Herr Friedrich“ oder „Frau Rosis“ Ansatz-Destillat hergestellt.

© Bäckerei Therese Mölk (2), Kathrin Auer (1)

ass „Therese Mölk nicht für die Tonne bäckt“, stand für Mathias Mölk, Leiter der Bäckerei, von Anfang an fest. In erster Linie geht es darum, durch genaue Planung und modernste Anlagen Ausschussware von vornherein zu vermeiden. Dies gelingt jedoch nicht immer zu 100 Prozent. Umso innovativer ist es, mit Ausschussware ein neues Produkt zu entwickeln: „Aus Brot wird Hochprozentiges. Brot von gestern landet bei uns nicht in der Tonne, sondern wir entwickeln und produzieren daraus neue Produkte. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf“, erklärt Mathias Mölk.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Camembert im Bierteig

Bier kann nicht nur flüssig genossen werden, sondern eignet sich ebenso hervorragend für ein kulinarisches Highlight im Winter.

Das Bier von hier.

REDAKTION: Roberta Bortolotti ❧ FOTOS: Günter Pump

ZUM NACHLESEN: Bierspatzen und Brauergulasch von Birgit Ringlein und Susan Dentel Husum Verlag ISBN 978-3898765589

ZUTATEN 350 ml Pilsener Bier • 1 Ei 250 ml Sahne • 4 Camembert-Käse 1 Glas Preiselbeeren • Mehl Baguette • Öl

ZUBEREITUNG Bier und Ei verquirlen und nach und nach so viel Mehl dazugeben, dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Camemberts in den Teig legen. Sahne steif schlagen und mit den Preiselbeeren vermengen. Camemberts in der Fritteuse 5 Minuten oder in der Pfanne in sehr heißem Öl ausbacken. Mit Preiselbeersahne und Baguettes servieren.

Familienbrauerei Huber · Brauweg 2 · A-6380 St. Johann/T. · Tel. 0 53 52/6 22 21 · www.huberbraeu.at


Das Miele Center Keuschnigg hat für seine Kunden ein ganz besonderes Angebot. Winter-Weltort: Die große Reportage über Kitzbühel

Winter, einmal anders: Hundeschlittenfahren in Gastein

Kurztrip: Eine Reise nach Triest & Muggia, mit vielen Tipps

Porträt: Bad Kleinkirchheim

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ls Weihnachtsgeschenk erhalten Kunden den Stand-Kaffeevollautomaten Miele CM5 mit Gutschein um 50 Euro günstiger und die Stand-Kaffeevollautomaten Miele CM6 und CM7 um 100 Euro günstiger. Die Weihnachtsaktion ist vom

29. Oktober 2018 bis 31. Jänner 2019 bei Kauf eines Stand-Kaffeevollautomaten von Miele gültig.

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Köstlich! Kaviar aus der Region Alpe-Adria

Entspannende Adressen für den Yoga-Urlaub

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Tolle Tipps für den Winter Der Winter kann kommen: Das neue Alpe Adria Magazin hat wieder jede Menge Tipps für köstliche Reisen, Ausflüge, Wanderungen. Plus Lokaltests, Kurzurlaubstipps. Jetzt ist das neue Heft im Zeitschriftenhandel. Oben sehen Sie einige der Themen – das komplette Inhaltsverzeichnis gibt‘s auf www.alpe-adria-magazin.at Auf der Homepage können Sie das Magazin auch downloaden. Am besten ist aber ein Abo: Bestell-Hotline (0 46 3) 47 858, office@alpe-adria-magazin.at www.alpe-adria-magazin.at

© Miele

Im neuen Alpe Adria Magazin: Rom, abseits der Trampelpfade

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Kaffeevergnügen der Extraklasse


© Medialounge / AMI Promarketing

Kultur

Opernmusik unter freiem Himmel Weltstar El na Garanca zu Gast bei „Klassik in den Alpen“ in Kitzbühel det, ist zu einer Tradition geworden und nicht mehr aus dem heimischen kulturellen Leben wegzudenken. Die Besucher erwartet ein besonderes Highlight, denn der Opernstar fördert und begleitet junge österreichische Nachwuchsta-

Klangvolles Event. 1.500 Blasmusikanten aus ganz Europa trafen sich zu einem Großereignis in Ellmau am Wilden Kaiser. Ob Blech- und Holzbläser oder Dudelsackspieler, beim Internationalen Blasmusikfestival gaben 25 Kapellen ihr Stelldichein. Neben den virtuosen Darbietungen gab es einen geschmackvollen Bauernmarkt mit Tiroler Köstlichkeiten und Handwerkskunst aus der Region. Der diesjährige Höhepunkt war der große Festumzug mit allen Musikanten und den regionalen Schützen-, Landjugend- und Trachtenvereinen.

lente bei der Initiative „Zukunftsstimmen“. Der Sieger dieser Aktion wird die einmalige Chance haben, mit ihr auf der Bühne zu stehen. Tickets sind bei oeticket.com und Kitzbühel Tourismus erhältlich.

© Edit Stuefer

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uch bei der kommenden Edition von „Klassik in den Alpen“ lädt die lettische Opernsängerin Elīna Garanča ihre Fans zu einem einzigartigen OpenAir-Konzert nach Kitzbühel ein. Ihr Auftritt, der nächstes Jahr am 6. Juli stattfin-


Kultur

Die Vereinsmitglieder bei einem Ausflug auf die Baumoosalm

Die Sainihanser halten Wort Es war im Jahr 1997, als sich ein eifriges Grüppchen von St. Johannern zusammengetan hat, um – im wahrsten Sinne des Wortes – ihren „Wortschatz“ zu schützen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Museum St. Johann in Tirol, Margret Klausner

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er Museums- und Kulturverein St. Johann machte es sich zur Aufgabe, die traditionelle Mundart des Ortes zu erforschen, um den „Sainihanser“ Dialekt in seinem Ursprung zu bewahren. Und nicht nur das – die redselige Runde begann, die Worte in der richtigen Aussprache zu dokumentieren, da die St. Johanner Mundart zunehmend durch benachbarte Spracheinflüsse verwässert wird. So sagen viele Leute in St. Johann und Umgebung inzwischen „i hôb“ anstatt „i hù“. Das traditionelle „Mia sénd“ wird zunehmend durch das „Mia san“ ersetzt, anstatt „eiche“ sagen viele inzwischen „eini“ – oder anstatt „féschtig“ auch „fertig“. Immer öfter hört man

Von „Sanct Johannes“ zu „Sainihans“ In mittelalterlichen Urkunden findet sich für St. Johann in Tirol die Schreibweise „Sand Johans.“ Im Laufe der Jahrhunderte tauchen in der Schreibung mehrere Variationen auf. Immerhin wurde bis ins 19. Jahrhundert meist so geschrieben, wie man geredet hat. So änderte sich die Schreibweise von „Sand Johans“ auf „Sanjohans.“ Aus dem „J“ wurde schließlich ein „I“, und so entstand aus „Saniohans“ die heute noch übliche Bezeichnung „Sainihans“.

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schon „vü“ (wie es im Brixental und Sölllandl üblich ist) anstatt des in St. Johann traditionellen „vui“. Und wer sagt heute wirklich noch „schwôschz“? Da hört man inzwischen fast nur noch „schwårz“ oder „schwoaz“ ... Um dem entgegenzuwirken, dokumentiert die St. Johanner Mundartsammlung Sprachkultur, wie sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zum Teil auch früher in St. Johann üblich war und in wenigen Bereichen auch heute noch ist. Dass Mundart ständig im Wandel begriffen ist, war der Gruppe von Anfang an klar, daher wurde diese Bestandsaufnahme erstellt. Dabei wurde nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten vorgegangen und in Zusam-


Kultur

menarbeit mit der Akademie der Wissenschaften in Wien eine eigene Sainihanser Schreibweise entwickelt, um jene Laute des Sainihanserischen, die vom Hochdeutschen abweichen, einheitlich darstellen zu können. TYPISCH SAINIHANSERISCH Ein besonders typisches Merkmal für das Sainihanserische ist, dass „r“ vor „t“, „d“ und „z“ konsonantisch aufgelöst und zu „sch“ umgewandelt wird. Schwarz wird zu schwôschz, erst wird zu eascht, Durst zu Duuscht, Wirt zu Wiascht,

Im Jahr 2014 wurde die Homepage des Mundartvereines feierlich präsentiert. Wortesammeln fördert den Zusammenhalt: Der St. Johanner Verein beim „Hoangaschten“

Hôt s’Hôun an Sawè, weascht’s Weda miserawè, hôt s’Hôun an Huat, weascht s’Weda guat. Übersetzung: Hat das Kitzbüheler Horn einen Säbel, wird das Wetter schlecht, hat es einen Hut, wird das Wetter gut. Erklärung: Mit dem Säbel ist eine Wolkenbank vor dem Kitzbüheler Horn gemeint, wobei aber der Gipfel sichtbar ist. Mit Hut ist gemeint, dass der Gipfel des Kitzbüheler Horns durch Wolken verhangen ist. Da Tôg nimmb zua: a da Heilign Nôcht an Muggngoà, an Noijôhrstôg an Huhschriit, z‘heilig drei Kining an Hiaschnsprung, z’Sebastiù a hôiwè Stund, und z’Liachtméss a gånzè Stund. Erklärung: Die Tageslänge nimmt nach

Bauernregeln auf Sainihanserisch der Wintersonnenwende zu: in der Heiligen Nacht einen Mückengähner, am Neujahrstag einen Hahnenschritt, am Tag der Heiligen Drei Könige (6. Jänner) einen Hirschensprung, zu St. Sebastian (20. Jänner) eine halbe Stunde, zu Mariä Lichtmess (2. Februar) eine ganze Stunde. Friahra Voglgsång spaada Heanaklång. Übersetzung: Gibt es frühes Vogelgezwitscher – gibt es späten Hörnerklang. Erklärung: Mit Hörnerklang ist der Almabtrieb gemeint, bei dem die Glocken der Kühe klingen.

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Karte zu Kåscht. Auch kennzeichnend für das Sainihanserische ist, dass „l“ häufig in einen Vokal umgewandelt wird. Beispiele: Geld wird zu Göid, voll wird zu voi, Milch wird zu Muich, Wald wird zu Wôid. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden über 5.500 Mundartausdrücke aus St. Johann und dem Leukental zusammengetragen. So entstand ein umfassendes Mundart-Lexikon, das auf der Homepage www.sainihanserisch.at Ende November 2014 veröffentlicht wurde.

Da Easchtépfè sôgg: sétzt mi an Ôwarui, kimm i wånn i wui, sétzt mi eascht an Mai, kimm i glei. Übersetzung: Die Kartoffel sagt: Setzt du mich im April, komme ich, wann ich will, setzt Du mich im Mai, komme ich gleich. Wénn d‘Sunn zwischen öifè und zwoifè scheìt, is s‘Weda mårgn krôd so wia heìt. Übersetzung: Wenn die Sonne zwischen elf und zwölf Uhr scheint, dann ist das Wetter morgen gleich wie heute. Wénn d’Hénna nit aufhuckn und dè Kiina nit tan, tuat ‘s Weda umdrahn. Übersetzung: Wenn sich die Hühner nicht befruchten lassen und die Kinder nicht folgsam sind, dann dreht das Wetter um.


Kultur

Schritt für Schritt an die Spitze

Eine Freundin brachte Herbert Stanonik mit elf Jahren zum Tanzkurs, heute, mit 25, brilliert der St. Johanner mit seiner Tanzpartnerin auf dem internationalen Parkett. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Michael Geißler, Eppensteiner

Herbert Stanonik glänzt auf dem Parkett.

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ieser Erfolg fußt auf einem besonderen Talent: Nach regionalen Erfolgen ertanzte der junge St. Johanner mit seiner Partnerin in Wien eine Bronzemedaille bei der Staatsmeisterschaft in der Kombination, ein Jahr später sogar den Vize-Staatsmeistertitel. In diesem Jahr haben die beiden Österreich sogar bei der Showdance-Standard-Weltmeisterschaft einen Platz unter den besten Zehn erreicht. UNSERE KITZBÜHELERIN Wie bist du zum Tanzen gekommen? Herbert Stanonik: Ich habe mich immer schon gerne zur Musik bewegt, gesungen und getanzt. Manchmal habe ich schon

mit meiner Oma vor dem Fernseher, jedoch zu traditioneller Volksmusik, „geübt“. Vor mehr als zehn Jahren habe ich einen Anruf von einer Freundin bekommen. Sie fragte mich, ob ich mit ihr einen Tanzkurs besuchen möchte. Da ich nicht unhöflich sein wollte, ließ ich mich auf dieses „Abenteuer“ ein. Gleich nach der ersten Kurseinheit – ich war einer der jüngsten Teilnehmer – war ich vom Tanzen begeistert. Schnell wurden die Tanzabende zu meinem persönlichen „Highlight“. Nach wenigen Jahren wechselte ich in einen Tanzsportklub und startete in den Turniertanzsport. Im März 2008 war das erste Turnierwochenende in der Junioren-Breitensportklasse angesagt. An 126

diesem Tag wütete ein heftiger Sturm. Meine Familie und ich schafften es bis zum Veranstaltungsort, meine Tanzpartnerin und ihre Eltern mussten aufgrund der Verkehrslage umdrehen. Erst am nächsten Tag gingen wir an den Start und haben sogar auf Anhieb gewonnen. Da wusste ich, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte. Kannst du vom Tanzsport leben? Noch nicht. Da ich aktiver Sportler bin und noch nicht als Trainer oder Wertungsrichter arbeite, verdiene ich mit dem Tanzsport leider so gut wie gar nichts. Manchmal gibt es Förderungen, die aber im Verhältnis zu den ganzen


Kultur

Klein Herbert in seiner Heimat St. Johann

Ausgaben, zum Beispiel für die Reisen zu Turnieren, Outfits oder Trainerstunden, sehr gering sind. Neben dem Tanzsport bin ich Volksschullehrer in Wien, obwohl ich irgendwann natürlich gerne als Tanzsporttrainer und internationaler Wertungsrichter arbeiten möchte. Erzähle von deinen Stationen in deiner Tanzkarriere. Meine Tanzkarriere begann in der Tanzschule und ging bald im Tanzsportklub und somit mit Turniertanz weiter. Nach nur einem Breitensportturnier bekam ich mit meiner damaligen Tanzpartnerin ein Startbuch, um Aufstiegspunkte zu sammeln, sowohl für die lateinamerikanischen Tänze als auch für die Standardtänze. Mein Weg begann also, wie üblich, in der D-Klasse. Noch im selben Jahr stiegen wir in die nächsthöhere C-Klasse auf. Ziel war damals noch die B-Klasse, in der man nicht mehr an bestimmte Schrittmuster und Figuren gebunden ist und die Damen auch schon Kleider mit Applikationen wie Federn oder Strass tragen dürfen. Das Ziel haben wir mit Ehrgeiz auch rasch erreicht.

Das Tanzpaar bei den Staatsmeisterschaften 2018

Nachdem ich nach eineinhalb Jahren im Turniersport mit einer neuen Tanzpartnerin trainierte, musste ich oft nach der Schule noch nach Salzburg zum Training fahren. Mein Opa, der damals noch bei jedem Turnier zuschaute, hat mich oft sogar mehrmals in der Woche in die Stadt an der Salzach zum Tanzen gefahren. Als ich dann in St. Johann meine Matura absolvierte, studierte und tanzte ich ausschließlich in Salzburg. In den vier Jahren konnte ich einige Landesmeistertitel ergattern und durfte schon an Staatsmeisterschaften erfolgreich teilnehmen. Als ich dann meinen Zivildienst und das Studium abgeschlossen hatte, trennten sich meine damalige Tanzpartnerin und ich. Schließlich lernte ich meine jetzige Tanzpartnerin Alina kennen, die

„Ich musste oft nach der Schule nach Salzburg zum Training fahren.“ HERBERT STANONIK

damals schon in Wien wohnte. Nach langem Überlegen entschloss ich mich, für meine tänzerische Karriere nach Wien zu ziehen. Schnell stellte sich heraus, dass dies die richtige Entscheidung war. Ein Erfolg kam nach dem anderen. Nun sind wir schon seit mehreren Jahren Mitglied des Österreichischen Nationalteams und konnten einmal sogar Vize-Staatsmeister werden. Auch bei einer Weltmeisterschaft durften wir schon Österreich vertreten. Hat es auch schon Hoppalas von dir oder deiner Partnerin bei Auftritten gegeben? An ein Ereignis kann ich mich noch besonders gut erinnern: Als wir im vergangenen Jahr ein internationales Tur127

Herbert und Alina bei der Kür zur Österreichischen Meisterschaft auf dem Weg zum Vize-Meister-Titel

nier in Maribor tanzten, erreichten wir in einem Latein-Bewerb das Semifinale. Anstatt in mehreren Gruppen waren nun alle zwölf Semifinalisten für fünf Tänze lang auf dem Parkett. Schon beim ersten Tanz, bei der Samba, kam es zu einem kleinen Stau entlang der Tanzrichtung. Ich musste also bremsen, was meine Partnerin, die sich noch drehte, nicht bemerkte. So schnell konnte ich gar nicht schauen, bekam ich einen Schlag von Alinas Ellenbogen unabsichtlich ins Gesicht. Meine Unterlippe begann sofort zu bluten, wir tanzten noch vier weitere Tänze weiter. Ich denke, vor allem der dramatische Paso Doble wirkte da authentisch wie nie zuvor. Wie oft besuchst du deine alte Heimat St. Johann? Als „alte“ Heimat würde ich St.Johann gar nicht bezeichnen, weil ich mich jedes Mal, wenn ich in Tirol bin, zuhause fühle. Ich versuche natürlich immer, wenn es der berufliche und tänzerische Kalender zulässt, nach Tirol zu fahren. Ich komme circa alle zwei Monate ein Mal, meist nur für ein oder zwei Tage, nach Hause. Ich freue mich stets auf Omas leckere Küche. Im Erfolgsrhythmus: Herbert und Alina am Tanzparkett


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Kultur

Mit Musik ins neue Jahr Am zweiten Weihnachtsfeiertag öffnen die Tiroler Festspiele Erl einmal mehr die Tore des eigens erbauten Festspielhauses. Zwei Wochen lang bietet sich den Hörern ein abwechslungsreiches Programm aus Opern, Orchester- und Kammermusikabenden.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Tiroler Festspiele Erl, Sim Canetty-Clarke

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m 26. Dezember 2018 starten die Tiroler Festspiele Erl in ihre siebte Wintersaison im modernen Festspielhaus. Zentral zwischen Kufstein und Rosenheim gelegen locken die Festspiele jedes Jahr mehr Besucher in das kleine Dorf, um hochklassige Musik und Kunst zu erleben. Dieses Jahr starten die Festspiele weihnachtlich mit Puccinis „La Bohème“, welches dieses Jahr vom international renommierten Dirigenten Paolo Carignani dirigiert werden wird. Nach Auftritten an der Metropolitan Opera New York oder der Bayerischen Staatsoper eine hochklassige Nachbesetzung. Mit Bellinis „La Sonnambula“ und Rossinis „L’occasione fa il ladro“ folgen zwei Premieren aus dem klassischen Opern-Repertoire, die sich unter der musikalischen Leitung von Belcanto-Experte Friedrich Haider („La Sonnambula“) und Nachwuchs-Dirigent Patrick Hahn („L’occasione fa il ladro“) zu zwei absolu-

ten Höhepunkten der Festspiele entwickeln werden. Bellinis Meisterwerk stellt eine große Herausforderung für alle Opernhäuser dar, geht es doch in allererster Linie darum, die genialen musikalischen Ideen Bellinis in perfekter Belcanto-Manier umzusetzen. Das neue Jahr wird fulminant eröffnet mit dem Shootingstar der Dirigentinnen-Szene: Oksana Lyniv. Die 39-jährige Chefdirigentin der Oper Graz präsentiert ein buntes Programm aus unterschiedlichsten Opern. Die Auftragskomposition „Maximilian“, welche am 3. Jänner vom südkoreanischen Dirigenten Beomseok Yi präsentiert wird, läutet offiziell das Maximilian-Jahr des Landes Tirol ein und erzählt die Geschichte des jungen Kaisers Maximilian I., dessen Tod sich zum 500. Mal jährt. Neben dem Silvesterund dem Neujahrskonzert, welche sich inzwischen als Fixsterne am Erler Winterfirmament etabliert haben, werden 129

die Festspiele am 6. Jänner mit einem weiteren Orchesterkonzert abgeschlossen werden – zu hören gibt es ein Trio von Debussy, Mozart und Mahler, dirigiert von Anja Bihlmaier. Umrahmt werden die musikalischen Höhepunkte auch diesen Winter von ausgewählter Kammermusik – unter anderem mit zeitgenössischer Musik von Tito Ceccherini und seinem Ensemble Risognanze, die sich über Jahre die Herzen des Erler Festspielpublikums erspielt haben.

Tiroler Festspiele Erl Winter 2018/2019 26. Dezember 2018 bis 6. Jänner 2019 Infos und Karten unter: Tel.: 05373 / 81 00 020 www.tiroler-festspiele.at


Kultur

Ein roter Wiener im schwarzen Kitzbühel Vor 100 Jahren zog Arbeiterdichter Alfons Petzold in die Gamsstadt. TEXT: Martin Reiter ❧ FOTOS: Archiv Martin Reiter

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e Profundis, so lautete das Pseudonym für den am 24. September 1882 im Wiener Gemeindebezirk Fünfhaus geborenen Alfons Petzold. Am 24. Mai 1917 schrieb er in sein Tagebuch: „Wir haben uns entschlossen, nach Tirol zu fahren, da wir für das zehn Monate alte Kind keine Milch mehr bekommen können, und haben eine Sommerwohnung in Kitzbühel genommen.“ Petzold hegte damals schon Pläne, in die Schweiz auszuwandern. Warum daraus nichts wurde, schrieb er am 25. April 1918

1973 Briefmarke zum 50. Todestag von Alfons Petzold

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ins Tagebuch: „Mein Schweizer Freund Seelig, den ich brieflich befragte, rät mir ab, in die Schweiz zu ziehen. Die Lebensverhältnisse sollen dort auch schlecht sein und noch schlechter werden. So werden wir uns ganz in Kitzbühel niederlassen und uns die Möbel kommen lassen. Wir haben eine schöne, große Wohnung in angenehmer Lage bekommen – mich freut es hauptsächlich Hedwigs und des Kindes wegen ...“ Alfons Petzold war der Sohn eines Arbeiters, der wegen seiner sozialis-


Kultur

Originalhandschrift von Alfons Petzold aus Kitzbühel

tischen Gesinnung von Sachsen nach Österreich gezogen war. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation seiner Eltern war der junge Alfons Petzold trotz seiner schwachen Konstitution früh gezwungen, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Er begann eine Lehre in einer Metallschleiferei, die er

jedoch abbrach. Danach übte er Hilfstätigkeiten aus und bildete sich durch intensive Lektüre weiter. Nach dem Tod der Mutter im Jahre 1902 machte der nunmehr gänzlich mittellose Petzold unter dem Einfluss der Lektüre Tolstois eine Phase religiöser Begeisterung durch. 1907 war er Mitbegründer des „Ikarus-Clubs“, in dem er mit Freunden sozialistische Theorien debattierte und Kontakt zu dem Anarchisten Rudolf Großmann fand. 1908 wurde bei Petzold Tuberkulose diagnostiziert. Für die literarische Karriere Petzolds entscheidend wurde die Begegnung mit dem Sozialdemokraten Josef Luitpold Stern, der 1910 die Veröffentlichung von Petzolds erstem Gedichtband förderte. Nach ersten Gedichtbänden folgte 1913 der Roman „Erde“, in dem Petzold seine Krankenhausaufenthalte verarbeitete. Am Ersten Weltkrieg nahm Petzold aus gesundheitlichen Gründen nicht teil, er publizierte allerdings zu Kriegsbeginn Lyrik voller Kriegsbegeisterung, Gewaltfantasien und nationaler Töne. 1915 heiratete er Hedwig Seraphine Gamillscheg. Ab 1918 war Petzold in Kitzbühel wohnhaft, wo er im gleichen Jahr sozialdemokratischer Gemeinderat wurde und ab 1919 eine Buchhandlung leitete. Sein erfolgreichstes Buch, geschrieben in Kitzbühel, eine stilisierte Schilderung seiner schweren Kindheit und Jugend, erschien 1920 unter dem Titel „Das rauhe Leben“. Petzold galt mit seinem Werk, in dem er auf eigenwillige Art soziale Thematik und religiöse Sichtweisen bis hin zu Mystik und Pantheismus

Bücher, die von Alfons Petzold veröffentlicht wurden

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Kitz 1915

Kitz 1915

Kitz 1920

verband, zu Lebzeiten als bedeutender Arbeiterdichter. Alfons Petzold verstarb am 25. Jänner 1923 mit nur 41 Jahren in Kitzbühel, wo er auch begraben wurde. Seine Autobiografie wurde nach seinem Tod durch Eingriffe und Kürzungen im nationalistischen Sinn verfälscht; daher war er während des Dritten Reiches als eine Art österreichischer Heimatdichter geduldet und wurde neu aufgelegt. Nach 1945 geriet Petzold weitgehend in Vergessenheit. In Kitzbühel erinnern an ihn heute noch der Alfons-Petzold-Weg sowie das Alfons-Petzold-Vereinsheim.


Kultur Isabelle Brandauer an ihrem Arbeitsplatz im Innsbrucker Landhaus

Vom Wilden Kaiser zum Kaiser Max

Isabelle Brandauer ist eine Frau mit Geschichte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die St. Johannerin hat sich als Historikerin einen großen Namen gemacht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: privat

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ie leitete das Tirol Panorama in Innsbruck und wurde nun vom Land Tirol mit einer wahrlich majestätischen Aufgabe gekrönt. Als Projektleiterin des Kaiser-Maximilian-Jahres regiert sie über das gesamte Programm. UNSERE KITZBÜHELERIN: Sie sind in St. Johann aufgewachsen. Wie haben Sie Ihre Kindheit in den Kitzbüheler Alpen verbracht? Isabelle Brandauer: Mein Vater war beim Bundesheer in der Winterstellerkaserne

in St. Johann und ich bin am Oberhofenweg in einer Siedlung aufgewachsen. Dort haben nur Bundesheerbedienstete gewohnt. Heute gibt es diese Siedlung in dieser Form nicht mehr. Vor kurzem war ich dort und habe schon ein wenig Wehmut empfunden. Wir sind viel am Kalkstein wandern gegangen. Und dort hat der „Jogg“, ein alter Senner, in einer kleinen Almhütte gelebt. Wir haben ihn oft besucht und er hat uns immer „Budamüch“ gegeben. Ihr Ruf als bekannte Historikerin eilt 132

Ihnen voraus. Wie sind Sie auf diesen Beruf gekommen? Liegt dies in der Familie? Da ist der Opa schuld. Schon vor meiner Schulzeit konnte ich lesen. Mein Großvater hat mir das Buch „Götter, Gräber und Gelehrte“ geschenkt. Ich war fasziniert und habe damals schon gewusst, dass ich Geschichte studieren werde. Ich wurde auch beeinflusst von meinem Vater, der leidenschaftlicher Sammler ist. Ich bin mit Antiquitäten aufgewachsen. Sie haben Ihr Studium unterbrochen


Kultur

und sind für ein Jahr nach Amerika gegangen. Was haben Sie da erlebt? Im Zuge meines Studiums wollte ich die Sprache perfektionieren. Damals wäre mein Flug am 17. September 2011 gegangen, doch dann sind am 11. September die Attentate passiert. Alle Flughäfen in New York waren gesperrt. Zehn Tage nach den Anschlägen bin ich dann geflogen. Ich habe diese Großstadt im Ausnahmezustand erlebt und in den ersten Tagen als Freiwillige mitgeholfen. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis sich das Leben in New York wieder normalisiert hat. Sie leiteten das Tirol Panorama in Innsbruck und sind nun die Projektkoordinatorin für das Maximilianjahr 2019. Warum, glauben Sie, wählt man gerade Sie für so wichtige Aufgaben aus? Ich habe 2007 in der Tageszeitung ein Interview mit dem Direktor der Tiroler Landesmuseen über das Bergiselprojekt gelesen und ihm daraufhin eine Bewerbung geschickt. Wenig später durfte ich den Vertrag als wissenschaftliche Koordinatorin unterschreiben. Ich war die Schnittstelle zwischen dem Land Tirol und den Landesmuseen. Jedes Exponat, das heute noch ausgestellt ist, ist über meinen Schreibtisch gegangen. 2011 wurde das Tirol Panorama mit dem Kaiserjägermuseum eröffnet und ich wurde Abteilungsleiterin.

Die St. Johannerin bei der Präsentation ihres ersten Buches

Nun wurden Sie als Projektleiterin für das Kaiser-Maximilian-Jahr ausgewählt. Welche Herausforderungen kommen auf Sie zu? 2012 und 2015 wurde ich Mama von zwei Buben. Als ich aus der Karenz zurück war, wurde ich gefragt, ob ich mir die Projektleitung vorstellen könnte, und ich habe zugesagt. Ich habe mir als Aufgabe gestellt, ein Programm zu gestalten, bei dem für Jung und Alt etwas dabei ist, vom Maximilian-Minibuch für die Kleinsten über den Max-Burger bis hin zu unzähligen Veranstaltungen, Musikprojekten, wissenschaftlichen Beiträgen und Kunst. Ist auch eine Veranstaltung im Bezirk Kitzbühel geplant? Im Kaisersaal in St. Johann wird das Tiroler Landestheater ein Musiktheater für Kinder mit dem Titel „Der Junge in der weißen Rüstung“ aufführen. Dabei geht es um das Leben des jungen Maximilian. Sie sind Mutter von zwei kleinen Kindern und pendeln von St. Johann nach Innsbruck. Wie bringen Sie Job und Familie unter einen Hut? Früh aufstehen und alles gut durchorganisieren mithilfe der Familie. Bei der Zugfahrt lerne ich seit einem Jahr die Gabelsberger Kurzschrift, da viele der alten Tagebücher in dieser Schrift verfasst sind. Ich bin eine kreative, lösungsorientierte Pragmatikerin. Das Wort Stress kenne ich nicht. Wenn man halbwegs strukturiert arbeitet, funktioniert es auch. 

Kleine Leseratte ganz groß

Isabelle Brandauer bei einem Ausflug mit Opa und Papa

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AUSDRUCKSSTARK. Drago Prelog „Ohne Titel“ 2015, Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm, © Galerie Hartl, Wien,

23. INTERNATIONALE KUNSTMESSE 19.– 21. JHDT.

17 – 20 JAN MESSE INNSBRUCK DO – SA 11.00 – 19.00 | SO 11.00 – 17.00

So fängt das Kunstjahr gut an Mit der 23. ART INNSBRUCK von 17. bis 20. Jänner 2019 wird ein weiteres erfolgreiches ART-Jahr eingeläutet.

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Publikum jedes Jahr aufs Neue den besten aller möglichen Ausstellermixe sowie ergänzend dazu inspirierende Specials und Sonderschauen zu bieten. „Kunst darf alles, nur eines nicht, stehen bleiben und langweilig sein“, so das Credo von Penz. Auch Kunstmessen müssten in Bewegung bleiben. Auch das diesjährige Messeprogramm knüpft an den bekannt hohen Standard an und zeigt einen spannenden Ausstellermix renommierter Kunstgrößen wie Mel Ramos, Andy Warhol, Otto Mühl und Jakob Gasteiger. Ebenso werden jüngere, aufstrebende Talente wie Michel Friess und Jürgen Norbert Fux präsentiert. Inspirierende Specials und Sonderschauen runden das erlesene Programm ab. Insgesamt präsentierten mehr als 90 Aussteller – Galerien und Kunsthändler aus acht bis zehn Nationen – internationale zeitgenössische Kunst, Pop Art, Klassische Moderne und weitere Kostbarkeiten des 19./20./21. Jahrhunderts: Gemälde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgrafiken, Skulpturen, Objekte/Installationen, Künstlerbücher, Fotografien, Neue Medien.

23. ART INNSBRUCK 17. – 20. Jänner 2019 Öffnungszeiten: Do – Sa, 11 – 19 Uhr, So, 11 – 17 Uhr Ort: Messe Innsbruck, Haupthalle A, Eingang Ost / Claudiastraße 1, 6020 Innsbruck www.art-innsbruck.com

www.art-innsbruck.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Jürgen Norbert Fux „Dominant“ 2018, Art-Galerie am Hofsteig, Wolfurt-AT

m Jänner 2019 ist es endlich wieder so weit und die ART INNSBRUCK öffnet ihre Pforten. Schon seit fast einem Vierteljahrhundert setzt Messegründerin Johanna Penz mit der Messe Akzente und ist seit Anfang an darauf erpicht, ihrem


© Unsere KITZBÜHELERIN/Huber

Freizeit

Ganz Kitz ist in Spiellaune Monopoly limitiert und exklusiv für die Gamsstadt: Kitzbühel ist um eine spielerische Attraktion reicher.

Sportliches Jubiläum. Bereits zum 25. Mal findet der Biathlon-Weltcup nun in Hochfilzen statt. Neben den Sprintbewerben sorgen vor allem die Verfolgungs- und die Staffelrennen für Hochspannung. Bei den Biathlon-Camps im Pillerseetal können alle Teilnehmer außerdem das brandneue Material von Fischer testen und von erfahrenen Trainern Tipps für die Loipe und den Schießstand einholen. Wie gewohnt wird das Wettkampfgeschehen von einem perfekten Unterhaltungsprogramm umrahmt. DJ Alex von Radio Tirol, die Band „The Pure“ und die Ö3-Disco sind die musikalischen Highlights.

um Kitzbühels Immobilien ist heiß begehrt und ideal als Geschenk für die ganze Familie – ob unterm festlich geschmückten Christbaum, als originelles Mitbringsel oder als Geburtstagsüberraschung.

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Herausgeber des honorigen Spielspaßes, zwölf Monate auf den Weg, um die Felder zu befüllen. Die Idee für eine Monopoly-Edition für Kitzbühel hat sich allemal ausgezahlt. Ein guter Einfall ist eben schon die halbe Miete. Das Spiel rund

© OK Hochfilzen EXP

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ug um Zug gewann ein weltbekanntes Brettspiel die Herzen der Kitzbüheler Unternehmer. Gemeinsam mit Lizenzgeber Winning Moves machten sich Sophie Hofmann und Timo Schap von tiberMarketing, die findigen


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So richtig

ausgeflippt! Christoph Steinbach hat den richtigen Hebel für eine ganz besondere Sammelleidenschaft gefunden. Sein Pinball-Museum in der Archeneo hat durch den Musiker eine ganz besondere Note erhalten. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

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Der leidenschaftliche Flippersammler mit seinem neuesten Modell

enn man sich mit Christoph Steinbach in seinem Flippermuseum unterhält, muss man damit rechnen, dass jemand dazwischenredet: „Dieser Automat ist so eingestellt, dass er sich alle paar Minuten meldet. Diesen Mechanismus hat man eingebaut, um die Leute anzulocken“, erklärt Christoph schmunzelnd. Pacman, der Hauptdarsteller des gleichnamigen Computerspieles, plaudert und blinkt hinter der Glasscheibe vor sich hin. Der Automat ist nur einer von 300 Flippern in der Sammlung des Kitzbühelers. Der Musiker, der von seinen Anhängern liebevoll Boogie-Woogie-Wolf genannt wird, sammelt seit Anfang der 90er Jahre Flipperautomaten: „Damals haben wir in einem Lokal in Kitzbühel Sessions gegeben. Dort ist ein alter Flipper gestanden. Der Barchef hat ihn immer für uns eingeschaltet. Dann hab’ ich angefangen, im Internet nach alten Sachen zu stöbern, und bin auf einen Automaten aus dem Jahr 1966 gestoßen.

Flipperautomaten mit mechanischem Antrieb

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Auch eine alte Jukebox gehört zur Sammlung.

Mechanische Flipperautomaten in Reih und Glied

Das Vorgängermodell eines Flipperautomaten aus dem Jahre 1920

Ich hab’ ihn um 399 Euro ersteigert. Mit meinen Musikern hab’ ich dann stundenlang gespielt und irgendwann war das Ding defekt“, erinnert sich Christoph. UNTER STROM So nahm die Sache ihren Lauf. Kurzerhand öffnete Christoph das kaputte Spielzeug und bastelte ewig daran herum. So lange, bis die Kugel wieder rollte. Die Leidenschaft für Flipperautomaten war geweckt und so kam einer nach dem anderen dazu. Besonders Modelle aus den 60er und 70er Jahren haben es ihm angetan: „Bis zum Jahr 1977 sind die Automaten noch auf die alte Weise gebaut worden, mit Ziffern und Radeln, die sich mechanisch drehen, und 100.000 Kabeln, Spulen und Kontakten. Relais hat es noch keine gegeben“, so der ambitionierte Sammler. Auf seiner Suche nach alten Automaten lernte Christoph die unterschiedlichsten Leute kennen: „Manche Automaten hab’ ich aus luxuriösen Anwesen abgeholt und andere wieder sind in alten Spelunken g’standen“, lacht er und verrät, dass er beim Herumbasteln auch schon mal eine „gewuzzelt“ bekommen hat: „Wenn du da herumbaust und die Kontakte lötest, steckst du mit der Zeit das Stromkabel nicht mehr aus. Da kann es schon passieren, dass es dich ordentlich durchschüttelt“, lacht er und

schwört, dass seine Lockenpracht nichts damit zu tun hat. NEUE HEIMAT An die 300 Flipperautomaten gehören zu Christophs Fundus. Davon bekommt nun rund ein Drittel eine neue Heimat: „Ein Unternehmer möchte in Flensburg die größte Flipperhalle Europas errichten und dafür bekommt er von mir hundert Stück.“ Auch wenn er kein Lieblingsmodell hat, so tut es ihm doch leid, dass er einen ganz besonderen Automaten vor einiger Zeit verkauft hat: „Das war ein außergewöhnlicher Zauberflipper aus dem Jahr 1993, den wollt’ damals jemand unbedingt haben. Der war optisch so lustig und hatte eine Zauberkiste, die mit Ketten zugebunden war.“ Das älteste Gerät, hergestellt 1830, das er in einer Garage in Hamburg ge-

Christoph Steinbach in seinem Flippermuseum

funden hat, darf er aber noch sein Eigen nennen. Stolz holt er das kleine hölzerne Spielwerk hervor und stellt es neben eine alte Jukebox, die ebenfalls zu seiner Sammlung gehört. Ein paar Schritte weiter steht ein Gestell, das 1920 ebenfalls aus Holz gefertigt wurde: „Dazu kann man nicht wirklich Flipperautomat sagen und doch kann man dies als Vorgängermodell bezeichnen“, sagt er und lässt die silbernen Eisenkugeln über den Filz rollen: „Je nachdem, welches Loch du triffst, erhältst du eine bestimmte Punkteanzahl.“ Christoph Steinbach hat eben ein Faible für alte Dinge. So findet man in seinem Pinball-Museum neben all den Flipperautomaten auch eine kleine Sammlung an Röhrenradios: „Die haben viel wärmere Töne als die heutigen Geräte“, sagt er und dreht an einem Knopf. Und, siehe da, man hört den Klang der guten alten Zeit.

Das Kugelspiel aus dem Jahre 1830 mit dem klingenden Namen „Bagatelle“

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KULINARIK Am zweiten und dritten Adventwochenende locken jeweils am Freitag und Samstag (von 16.30 bis 22 Uhr) Lebkuchen- und Glühweinduft zum Après-Ski der etwas anderen, stilleren Art. Wer für seine restlose Überzeugung einen zusätzlichen Superlativ benötigt, dem sei gesagt, dass der Bergadvent auf 1.555 Metern Seehöhe stattfindet und damit das höchstgelegene Weihnachtsland Europas bildet. Im Zauberwald rund um das PanoramarestaurantBergkaiser und das Bedienungsrestaurant KaiserLounge 138

Ellmis Bergadvent Fr, 7. und Sa, 8. Dezember 2018 Fr, 14. und Sa, 15. Dezember 2018 Jeweils von 16.30 Uhr bis zur letzten Talfahrt um 22 Uhr GONDELFAHRT INKL. EINTRITT* Erwachsene € 14,50, Kinder € 7,50 * SkiWelt-Saisonkarten Winter & TirolSnow Card & Kitzbüheler Alpen Super Ski Card haben Gültigkeit!

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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eihnachtsmärkte gibt es viele. Doch nur wenige setzen dabei Romantik tatsächlich über den Kommerzgedanken. In Ellmau hat man besonderes Augenmerk auf den stimmigen Rahmen gelegt und „Ellmis zauberhaften Bergadvent“ kurzerhand dort inszeniert, wo man die Faszination der Vorweihnacht am besten spürt – direkt im tief verschneiten Wald, hoch oben am Berg. Vor einer imposanten abendlichen Kulisse des Wilden Kaisers und einem sternenreichen Winterhimmel genießt man die besinnliche Zeit.

© Bergbahnen Ellmau-Going

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Bezaubernde

Winterwelt

© Bergbahnen Ellmau-Going

sind mehr als zehn Stationen in einem gemütlichen Rundgang zu erwandern. Jede einzelne Weihnachtshütte fasziniert dabei auf ihre ganz eigene Art und Weise.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

BERGADVENT über Ellmau empfiehlt sich auf 1.550 Meter als höchstgelegener Weihnachtswald Europas.

BESINNLICHKEIT „Engelsstimmen und Weihnachtsgeschichten“ lautet etwa der hinweisgebende Titel einer Station. Bei einer nächsten finden die Besucher „Christbaumschmuck und Kinderchristbäume“ aus längst vergangenen Zeiten. Dass Speis und Trank entlang des fackelge-

säumten Bergadvent-Pfades nicht zu kurz kommen dürfen, ist klar. Aber auch hier vergessen die Veranstalter bei ihrem Angebot nicht, dass sich alles um eine authentische Vorweihnachtzeit drehen soll. KOMFORT Der exklusive „Höhencharakter“ des Ellmauer Bergadvents muss niemanden schrecken, gelangt man doch mittels hypermoderner X-Large-10er-Gondelbahn bequem zum Ziel und wieder retour ins Tal. 139

Bergbahnen Ellmau-Going Weissachgraben 5 6352 Ellmau in Tirol Tel.: 05358 / 2320 www.skiellmau.at


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Auf

Maß

Durch das „Bootfitting“ kann jeder die perfekten Skischuhe finden.

Das Team von Intersport Patrick nimmt sich für die Kundenberatung ausgiebig Zeit.

Ein maßgeschneiderter Skischuh bringt kurz- und längerfristig mehr Freude.

MASSGESCHNEIDERT Entscheidet man sich für ein professionelles „Bootfitting“, werden zuerst im Gespräch Vorlieben, Gewohnheiten und Fahrstil erörtert. Sobald die grundlegenden Punkte geklärt sind, geht es daran, den Fuß im Detail zu betrachten. Mit dem innovativen 3D-Scanner von Fischer wird der ganze Fuß vermessen, so werden Informationen über Höhe des Ristes, die Fußbreite, eventuelle Verformungen und die Achillessehne eingeholt. Am Bildschirm ist sofort ersichtlich, ob Schuh und Fuß zueinanderpassen. Somit können diverse Modelle in Erwägung gezogen oder ausgeschlossen werden. Geschäftsführer Patrick ist von der modernen Technologie begeistert, vertraut jedoch zusätzlich auf langjährige Erfahung. „Das Gerät ist super. Aber ich sehe auch mit freiem Auge, welches Modell passen kann. Meine

Trefferquote liegt bei 95 Prozent“, meint er lachend. Neben den perfekten Schuhen sind auch spezielle Strümpfe für gute Durchblutung oder eigens angefertigte Einlagesohlen zur Stabilisation wichtig. Nach wie vor muss man sich im Schuh wohlfühlen und er muss gefallen. Für Patrick ist jedoch klar: „Passform geht über Design!“ Bei der großen Auswahl von Intersport Patrick wird aber jeder fündig.

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Intersport Patrick Winkl-Schattseite 6b & Speckbacherstraße 17 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 20 730 info@intersport-patrick.at www.intersport-patrick.at

© Intersport

FUSSWERK „Der Skischuh überträgt die Kraft auf den Ski, was sich unmittelbar auf das Fahrgefühl auswirkt“, erklärt Patrick Unterberger, Geschäftsführer von Intersport Patrick in St. Johann. Das ist auch der Grund, warum er in seinen beiden Intersport-Geschäften in St. Johann „Bootfitting“, die individuelle Anpassung von Skischuhen, vornimmt. Bereits seit Jahren wird dabei mit den bekanntesten und beliebtesten Skianbietern eng zusammengearbeitet, um dem Kunden einen perfekt auf ihn zugeschnittenen Skischuh und somit Spaß am Sport zu garantieren.

Die neueste Technologie garantiert den perfekten Skischuh für jedermann.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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ie liebste Wintersportart der Tiroler ist das Skifahren. Dabei hängt der Spaßfaktor erheblich vom passenden Equipment ab. Das Wichtigste bei der Ausrüstung sind die Skischuhe, denn sie garantieren langfristige Freude am Fahren.


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© Intersport

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www.diewildenkaiser.com

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ZENTRUM . Speckbacherstr. 17 EICHENHOF . Winkl-Schattseite 6b 6380 St. Johann in Tirol . Tel. 05352/20730 . info@intersport-patrick.at Öffnungszeiten unter www.intersport-patrick.at

intersport-patrick.at

PATRICK


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© Atoll // Originalname: _dsc3724-1.jpg

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rainieren, Relaxen und Genießen – das Atoll Achensee steht für die Vielfalt unserer Region und hebt das Freizeitangebot ganzjährig auf ein neues Niveau“, bringt es Hans Entner, Obmann des TVB Achensee, auf den Punkt.

DURCHDACHTES KONZEPT. Das kristallklare Wasser des Achensees ist allgegenwärtig: Glas und helles Holz sind die bestimmenden Elemente der Anlage, die sich perfekt in die Uferlandschaft integriert. Die stimmige Architektur des modernen Komplexes erinnert an einen 142

Tropfen als kleinsten Teil der Wassermenge des größten Tiroler Sees. Die verschiedenen Erlebnisbereiche sind – ganz dem Namen entsprechend – als Insel ausgeformt und ringförmig angeordnet. Diese runden Linien prägen die Gesamterscheinung, finden sich im Logo

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Das neue Atoll Achensee begeistert die Besucher das ganze Jahr über: Wohlige Wärme trifft auf die einmalige Kulisse des Sees und der Berge. Eine Auszeit ist so Wellness für Körper und Seele – und deshalb gerade auch im Winter traumhaft entspannend …

© Atoll Achensee

Tirols neue Wohlfühloase am Achensee


Freizeit

wieder, sind aber auch bei der Innengestaltung allgegenwärtig – Lampen, Tische, Sitzgelegenheiten oder auch Info-Pulte zeigen sich in geschwungenen Formen. ENTSPANNEN IM PENTHOUSE-SPA. Das Penthouse-SPA ist im Herbst und Winter der auserkorene Lieblingsplatz der Gäste: Die großzügige Saunalandschaft hoch über dem Achensee ist wie geschaffen für den ganz persönlichen Wellnesstag: Finnische Aufgusssauna, Bio- und Farblichtsauna sowie eine

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© Atoll Achensee

GANZJÄHRIG. Im Winter gibt es weitere sportliche Höhepunkte: Ein Kunsteislaufplatz, Eisstockbahnen und die Langlaufloipe, die direkt am See entlangführt, tauchen das Atoll in ein zauberhaftes Winterkleid.

Kräutersudsauna, eine Infrarot-Großraumkabine und ein Dampfbad bieten Saunavergnügen der Extraklasse. Unvergleichlicher Höhepunkt für alle Wellness- und Entspannungsenthusiasten ist aber der Freiluft-Schwimmbereich auf dem Dach, der mit einem Tauchbecken und einem Infinity-Pool geradezu auffordert, die Verbindung von außen und innen, von Bergen und See, von Kälte und Wärme intensiv zu erleben. EINTAUCHEN IM PANORAMA-BAD. Abwechslungsreiche Wasserwelten und atemberaubende Blicke auf den See – das bietet das Panorama-BAD ebenso wie ein 25-Meter-Sportbecken, ein Familien-/Nichtschwimmerbecken, einen Wasserspielplatz und eine Rutsche. Ein breiter Schwimmkanal verbindet den

Innenbereich mit einem großzügigen Außenbecken, das auch im Winter Schwimmvergnügen mit besten Aussichten auf den See bietet. Auf der „Liegeinsel“ genießt man den besten Überblick – quasi über den Becken schwebend mit Rundumblick auf den Achensee. PERSPEKTIVEN FÜR SPORT UND KULINARIK. Im Atoll Achensee zeigt sich der Achensee somit von seiner sportlichsten Seite: Im Lakeside-GYM, dem Fitnessstudio mit modernsten Ausdauer- und Kraftgeräten, reicht das Angebot vom Fitnesstraining über Bodyshaping bis hin zu Pilates und Yoga. In der BOULDER-Halle laden 1.400 Griffe auf 180 Quadratmetern Fläche zum Bouldern in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. 143

OB SPORTLER ODER GENIESSER, Wasser-Enthusiast oder Sonnenanbeter – das abwechslungsreiche kulinarische Angebot im Atoll wird allen Ansprüchen gerecht: Ein Restaurant im Panorama-BAD, Terrassen-Restaurant, Bistro im Penthouse-SPA und Snack-Shops sind nur einige der Highlights.

Atoll Achensee Achenseestraße 63 6212 Maurach Tel.: 05243 / 20 320 info@atoll-achensee.com www.atoll-achensee.com


Freizeit

Marias

wunderbarer Lieblingsort Die Kirchdorferin Maria Schneider begleitet uns zu ihrem persönlichen Kraftplatz: Wann immer sie Zeit findet, besucht sie die Lourdesgrotte. TEXT: Maria Schneider, Conny Pipal ❧ FOTOS: Maria Schneider, Karl Koasamandl

Ein herzerwärmender Ort trotz eisiger Temperaturen

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mmer wenn mir danach ist – und das kommt oft vor –, schnüre ich meine Wanderschuhe und mache mich auf den Weg zur Lourdesgrotte und zur Gmailkapelle“, erzählt die Kirchdorferin Maria Schneider, die von diesem Kraftplatz vollauf begeistert ist. Von der sportlichen 58-Jährigen ließen wir uns ihre ganz persönliche Wegbeschreibung von ihrer „Lieblingstour“ geben:

ÜBER STOCK UND STEIN „Man kann vom Ortszentrum in Kirchdorf aus starten oder auch vom Luigam-Parkplatz. In Richtung St. Johann geht es über den Gehweg entlang der Litzlfeldner Straße und kurz nach dem Bio-Gemüsebauern „Hüttschader“ erreicht man die Schlackengasse. Nach einem kleinen Anstieg und der Überquerung der Schwendter Straße beginnt 144

dann der idyllische Fußweg zur Einsiedelei. Der gut beschilderte Wanderweg führt zuerst über sanfte Wiesen entlang des Waldrandes. Beeindruckend ist der wunderschöne Blick auf das Kitzbüheler Horn und oft sind auch Pferde auf der angrenzenden Weide. Weiter führt der Weg durch den Wald über Stock und Stein bis zur Einsiedelei Maria Blut. Dort wird kurz eingekehrt, eine Kerze ange-


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„Man nimmt so viele positive Eindrücke mit nach Hause. Die Wahrnehmung unserer wunderschönen Natur zu jeder Jahreszeit kräftigt Körper, Geist und Seele.“ Maria auf dem winterlichen Weg zu ihrem Lieblingsplatz

MARIA SCHNEIDER

zündet und ein Gebet gesprochen. Durch ein Waldstück führt der Weg dann steil hinauf bis zur Gmailkapelle am Niederkaiserkamm. Wenn man Glück hat, ist am Bankerl bei der Kapelle noch ein Sitzplatz frei zum Rasten, Innehalten, Genießen und Danke sagen. BITTGANG UND DANKESWORTE Der Rückweg führt gleich links nach der Kapelle in Richtung Kirchdorf/Gasteig vorbei an einem riesigen Ameisenhaufen zu meinem Lieblingsplatz – der Lourdesgrotte. Dort bin ich deshalb so gerne, weil ich innerliche Ruhe finde und mich auf an diesem religiösen Ort einfach wohlfühle. Es passierte auch schon, dass ich ganz in der Früh noch vor der Arbeit diesen Kraftplatz für einen Bittgang für meine Familie und Freunde aufsuchte. Ich gehe auch oft dorthin um Danke zu sagen. Ein kleines Bankerl lädt zur Anbetung oder zum Inne halten ein. Damit man wieder zur Kreuzung Schlackengasse/Schwendter Straße kommt, muss man den etwas steileren Abstieg nehmen, und da muss man bei Nässe aufpassen wegen der Wurzeln und Blätter. Mein Mann und ich gehen sicherheitshalber immer mit Stöcken. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Abstieg über die Gmailkapelle und die Einsiedelei zu machen.

Die Lourdesgrotte als besonderer Kraftplatz

Die Wunder der Natur begleiten den Wanderer auf dem Weg zur Lourdesgrotte.

IN NEUER SCHÖNHEIT Blickt man auf die Geschichte, erzählt diese von einem St. Johanner Bürger, der aus Dankbarkeit über das Wunder seiner Heilung von einer Krankheit im Jahr 1956 die Lourdesgrotte errichtete. Dieser stille Ort am Niederkaiserkamm entfaltete sich als wahrer Kraftplatz, lädt zum Verweilen ein und strahlt eine ganz besondere Ruhe aus. Und so wie es eben in der freien Natur geschieht, haben die Witterungseinflüsse, insbesondere an den Figuren, ihre Spuren hin145

terlassen. Um diesen altehrwürdigen Platz wieder zu erneuern, übernahmen die Gemeinde Kirchdorf, die Kulturabteilung des Landes Tirol und der Tourismusverband St. Johann gemeinsam die Kosten für die Erneuerung der Figuren. Vom Steinmetz über die Bergrettung und die Bergwacht bis hin zum Grundeigentümer haben alle zusammengeholfen, um diesen einzigartigen Kraftplatz in neuer Schönheit erstrahlen zu lassen. Dafür sagen wir allen ein herzliches Dankeschön!“ 


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Neuer Schwung D

ie österreichische Seilbahnbranche zählt zu den innovativsten, beliebtesten und zugleich modernsten der Welt. Auch für die Wintersaison 2018/19 wurde wieder kräftig investiert, wie ein Blick auf die Projektliste des Tiroler Seilbahnherstellers LEITNER ropeways zeigt. FÜR DIE REGION Am 8. Dezember 2018 gehen in Kitzbühel gleich zwei neue Bahnen von

LEITNER ropeways in Betrieb: die 6er-Sesselbahn Brunelle und die Comfortline S 10er-Kabinenbahn Raintal. Damit erfolgt die Modernisierung zweier 30 beziehungsweise 50 Jahre alter Bahnen im bekannten Skigebiet am Kitzbüheler Horn. Die Erneuerung der beiden Bahnen ist logische Konsequenz des Revitalisierungsprozesses am Kitzbüheler Horn. Im Winter 2015/16 wurde dieser mit der unterstützenden Beschneiung eingeleitet und im Winter 2016/17 mit der Errichtung 146

von von Funslope, Family Park und Kickerline fortgeführt. Die neuen Anlagen, welche sich zur Gänze innerhalb der bestehenden Skigebietsgrenzen befinden, dienen allerdings nicht der Ausweitung der bestehenden Pistenfläche, sondern stehen vielmehr für den Ausbau von Qualität und Komfort im beliebten Skigebiet. AUF HOHEM NIVEAU Zu den besonderen Highlights der neuen Bahn „Brunelle“ zählen die Sessel mit

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Aktuelle Seilbahnprojekte von LEITNER ropeways am Kitzbüheler Horn steigern nicht nur die Sicherheit, sondern vor allem auch den Komfort merklich.

© LEITNER ropeways/BBAG Kitzbühel

auf den Skipisten von Kitzbühel


Freizeit

NEUE MASSSTÄBE Auch die Ausstattung der modernen Kabinen mit dem klangvollen Namen „Symphony“ ist der sicht- und spürbare Ausdruck einer neuen Seilbahn-Generation: Ergonomisch geformte Einzelsitze mit Sitzheizung und Echtlederbezug sowie die breiteren Sitzflächen mit mehr Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzreihen sorgen für ein völlig entspanntes Fahrerlebnis. Der breitere Einstieg mit Schiebe-

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© LEITNER ropeways/BBAG Kitzbühel

Sitzheizung, Wetterschutzhaube und Echtlederbezug. Dies vermittelt echtes Premium-Gefühl. Zudem wird die Fahrt mit der Bahn auch noch wesentlich schneller: So wird die Zeit zum Gipfelbereich in Zukunft von über acht Minuten auf vier Minuten halbiert. Noch deutlicher fällt die Beförderungsbeschleunigung übrigens bei der neuen 10er-Kabinenbahn „Raintal“ aus, die sogar zwei Drittel der Fahrtzeit einspart.

türen erleichtert das Ein- und Aussteigen. Dank des innovativen und geschmackvollen Pininfarina-Designs sind die Kabinen nach oben hin breiter gestaltet – ein Faktor, der sich positiv auf die Geräumigkeit des Innenraums auswirkt. VIELVERSPRECHENDE EFFIZIENZ Die moderne Technologie des LEITNER DirectDrive der neuen Anlagen sorgt nicht nur für Energieersparnis und Wartungseffizienz, sondern gewährleistet auch Geräuscharmut. Weitere Highlights, die die technische Raffinesse dieser Bahnen beweisen, sind beispielsweise spezielle Windstabilisatoren, die im Gehängebereich der Premiumsessel der 6er-Sesselbahn Brunelle die Windanfälligkeit auf ein absolutes Minimum reduzieren. Für besonders ruhigen und somit auch höhren Fahrkomfort sorgen zusätzlich größere Rollenquerschnitte in Kombination mit kompaktierten Seilen. Dies sorgt auch für geringeren Rollwiderstand und somit für höhere Energieeffizienz.

Leitner GmbH Michael-Seeber-Straße 1 6410 Telfs Tel.: 05262 / 62 121 www.leitner.com

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Freizeit Martina Wimmer beim Raspeln auf dem Hufbock

Die Hufschuhe werden individuell angepasst.

Martina beim Ausschneiden der Hufe

In der Zwischenzeit gibt es schon viele verschiedene Modelle an Hufschuhen.

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Mit Hufschuhen

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fest im Sattel

ohne Hufeisen und kommt, seitdem sie barhuf ist, mit ihrer altersbedingten Gelenksarthrose viel besser zurecht“, erklärt die Fachfrau in Sachen Pferdehufe und Hufschuhe. Schon als Kind hat sie die Liebe zu den Pferden entdeckt und nach vielen Jahren im Reisebüro ist sie schließlich bei ihrer wahren Berufung angekommen: „Meine Hufbearbeiterin ist weggezogen. Da habe ich beschlos148

sen, diese Arbeit selber zu machen, und mich zwei Jahre lang in einer Hufklinik in Norddeutschland ausbilden lassen“, erzählt Martina, während sie ihrer Stute die Hufschuhe anzieht. Sie erklärt, warum viele Pferdebesitzer auf Hufeisen verzichten: „Die Pferde haben heutzutage einen anderen Stellenwert. Früher wurden sie als Arbeitstiere eingesetzt und mussten hart in der Landwirtschaft

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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artina streichelt ihrer Schimmelstute Tallina über die Mähne. Vorsichtig hebt die Hufpflegerin den linken Vorderfuß des Pferdes und säubert mit dem Hufauskratzer die Zwischenräume von Schmutzresten. Bevor sich die beiden auf einen kleinen Ausritt aufmachen, holt Martina die Hufschuhe raus: „Tallina hat mit 26 Jahren ein stolzes Alter, sie läuft seit vielen Jahren

© Conny Pipal

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, sagt man. Und damit die Tiere auch ohne Hufeisen happy sind, hat Martina Wimmer als Hufpflegerin Fuß gefasst.

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Freizeit

mithelfen. Heute ist das Pferd großteils Freizeitpartner des Menschen, das heißt, die Pferde leben auf einer Wiese, auf einem Sandplatz und stehen meist auf weichem Boden, sie werden ein paarmal in der Woche geritten und bewegt. Aus diesen Gründen braucht es meist keine Hufeisen mehr. Das hat viele Vorteile: Die Gelenke werden geschont, der Huf kann optimal stoßdämpfen, die Durchblutung und die Hornqualität des Hufes werden besser. Die Pferde haben weniger Sehnenverletzungen, weil der Huf die Unebenheiten des Bodens besser ausgleichen kann“, so die Expertin. SCHUHE FÜR SCHOTTERWEGE Der Hufschuh als alternativer Hufschutz statt eines Hufeisens kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn das Pferd auf steinigen Schotterböden ausgeritten wird: „Durch den Hufschuh bleibt der Fuß beweglich und kann Holprigkeiten auf natürliche Weise korrigieren.“ Da-

Der größte und der kleinste Hufschuh

durch werden abermals die Gelenke und die Sehnen geschont: „Ich passe den Hufschuh individuell auf den Huf und an das Gangbild an. Neben der Onlineberatung mit Fotos biete ich Hufschuhanproben vor Ort an. Dazu vereinbare ich einen Termin im Stall und schaue, was Pferd und Reiter brauchen und welches Modell für das Pferd geeignet ist. Es gibt auch Therapieschuhe für Pferde, die an Hufkrankheiten leiden“, sagt Martina und zeigt die unterschiedlichsten Modelle: „Hufschuhe werden

an der Sohle vermessen, jeder Huf ist dreidimensional anders.“ Während die betagte Stute fröhlich dahintrabt, erzählt die Pferdefachfrau von ihrem neuen Onlineshop: „Da die Nachfrage steigt, berate ich immer mehr online und man kann auch Hufschuhe mit allem Zubehör bestellen.“ Als Hilfestellung bei der Auswahl der Huhschuhe bietet Martina eine kostenlose Onlineberatung an. So sind die barhufigen Pferde und solche, die es noch werden wollen, bei Martina in besten Händen.

Hufschuhprofi KG Martina Wimmer Niederhofen 17b 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 0664 / 16 37 695 info@hufschuhprofi.at www.hufschuhprofi.at

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Freizeit Freizeit

Beeindruckend: der Felsendom in Jerusalem

Faszination Israel Eine beeindruckende Reise in ein Land, das sich gerade neu erfindet. Ein einzigartiges Abenteuer, das nachhaltig Eindruck hinterlässt. TEXT: Doris Erber ❧ FOTOS: Privat, Fotolia, Pixabay

weltoffenen Tel Aviv. Denn während im Heiligen Jerusalem am Sabbat fast alles geschlossen ist – wird in Tel Aviv gefeiert. Für uns beginnt der perfekte erste Abend in Tel Aviv mit einem Sundowner in einer der vielen Beachbars. Das Meer rauscht, es duftet nach frischem Fisch, die Wasserpfeifen glühen, die Cocktails schmecken und wir stecken unsere Füße in den feinen Sandstrand. Herrlich! Und das am 10. November! VIELSEITIGES TEL AVIV Tel Aviv ist eine Stadt, die Sportler und Party-People, Architekturfreunde und Feinschmecker gleichermaßen glücklich macht. Am 14 Kilometer langen feinen Sandstrand reihen sich Liegestühle, 150

Rettungsschwimmer-Türme, Beachbars und Restaurants aneinander. Am Rothschild-Boulevard reiht sich ein Haus im Bauhausstil an das nächste. Wegen seiner rund 4.000 Bauhaus-Gebäude gilt die Innenstadt Tel Avivs heute als UNESCO-Weltkulturerbe. Und dann gibt’s noch Jaffa, ein kleines Stück Orient im Süden von Tel Aviv. Auch wenn heute © Horváth Botond - stock.adobe.com

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elobtes Land der Bibel mit 4.000 Jahren Kulturgeschichte, Heimat des Jesus von Nazareth, konfliktreiche Region im Nahen Osten: Der erst 1948 gegründete Staat Israel ist nur halb so groß wie die Schweiz, hat allerdings mit rund 8,5 Millionen fast gleich viele Einwohner. Gefährlich? Vielleicht. Bei Planung und Abreise war uns bewusst, wie viele Krisenherde in unmittelbarer Umgebung sind. Einmal angekommen, verschwinden diese Bedenken schnell. Am modernen Flughafen Ben Gurion ist es ruhig, es gibt ganz normale Kontrollen. Zügig geht’s mit dem Taxi durch das verkehrsgeplagte Tel Aviv. Wir merken schnell: Samstag, der jüdische Sabbat, eignet sich perfekt als Anreisetag – speziell im


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Freizeit Skyline von Tel Aviv

Jesus Kranke und Sterbende heilte. Viele Touristen treffen wir hier – und doch herrscht rund um den See Genezareth eine ganz besondere, ruhige Atmosphäre.

Die Grenzmauer in Palästina

© Horváth Botond - stock.adobe.com

hier keine Orangen mehr blühen, so lohnt sich ein Rundgang durch den geschichtsträchtigen Stadtteil, in dem alles begann. Juden, Phönizier, Ägypter, Osmanen und Engländer haben ihre Spuren hinterlassen. Heute ist es schon fast ein Hipstertreff – mit Kunstgalerien, einem riesigen Flohmarkt und trendigen Restaurants. Der Hafen von Jaffa lockt mit Falafel, libanesischem Petersiliensalat, arabischem Ziegenkäse, Gemüse in allen Varianten, Lammspießen, Couscous aus Marokko und Hummus, der immer anders, aber immer grandios schmeckt. Die kleinen Leckereien werden in Schalen gebracht, dazu gibt es frisch gebackenes Fladenbrot. Und das ist erst die Vorspeise.

MEHR JESUS GEHT NICHT Auf unserer Mietwagenrundreise durch Israel kommen wir zum See Genezareth. Vieles in Galiläa erinnert an das Leben

Tel Aviv hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. und Wirken von Jesus aus Nazareth. Der Berg der Seligpreisungen, die Kirche der Brotvermehrung, die Verkündigungskirche in Nazareth oder Kapernaun, wo

MAGISCHE STADT JERUSALEM Wir verlassen den See Genezareth und fahren durch das Jordantal und Palästina-Gebiet nach Jerusalem. Zu unserer Verblüffung ohne Kontrollen. Dann sind wir angekommen, in der magischen Stadt, die so eng mit drei großen Weltreligionen verbunden ist. Einen ganzen Tag brauchen wir für die Altstadt. Hier befinden sich die meisten religiösen Sehenswürdigkeiten, allen voran die Grabeskirche. Hinter der großen Stadtmauer verbergen sich das muslimische, armenische, christliche und jüdische Viertel. So viele Menschen, so viele Pilgergruppen, so viele Souvenirstände und so viel zum Schauen. Ruhiger wird es an der Klagemauer und am alles überragenden Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee. Am nächsten Tag dann die große Überraschung: Von Freitagnachmittag bis Samstag ist alles anders in Jerusalem. Geschäfte, Cafés, Restaurants und Museen sind geschlossen (außer in der Altstadt). Die Straßenbahn fährt nicht, die Straßen sind menschenleer. Jerusalem steht still, es ist Sabbat. Wir nehmen’s gelassen und fahren an unserem letzten Vormittag mit dem Fahrrad auf der sonst überfüllten Yaffa Street. Von der vereinsamten Stadtmauer knipsen wir letzte Erinnerungsfotos von einem ganz besonderen Land, das von seiner Vergangenheit lebt und sich gerade neu erfindet.

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DIE

WOHNKULTUR Architektur die begeistert

Stimmige Wohlfühloase Familienurlaub wird im Activ Sunny Hotel Sonne in Kirchberg großgeschrieben. Vom komfortablen und geräumigen Familienzimmer über ein Kinderspielzimmer bis hin zu Kindermenüs und Kinderbetreuung bietet das komfortable Hotel alle Annehmlichkeiten für einen gelungenen Aufenthalt. Beim kürzlich durchgeführten Umbau wurde ein Facelifting der alten Zimmer vorgenommen, um auch hier den Gästen höchste Standards garantieren zu können. So wurden die Badezimmer neu gestaltet und in wahre Wohlfühloasen verwandelt. In den Zimmern wurde schlichtes Altholz in Kombination mit Leder und schwarzem Eisen verwendet. Stilvolle Möbel in modernen Farben mit trendigem Blumenmuster sind im Einklang mit dem stimmigen Lichtkonzept auf den Wänden und Boden in Erdtönen. Trotz Zeitdruck wurde der Umbau termingerecht und höchst professionell durchgeführt – ein Umstand, der sich vor allem auf die gute Teamarbeit der verschiedenen Gewerke zurückführen lässt.

DIE

WOHNKULTUR Architektur die begeistert

© Hannes Dabernig

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Hotel Sonne, Kirchberg


Freizeit

Events in der Region Kitzbühel

Kitzbüheler Weihnachtsmarkt 28. 11. 2018 – 26. 12. 2018 KITZBÜHEL Der Advent zeigt sich von seiner schönsten Seite und verwandelt den Stadtkern in einen traumhaften Weihnachtsmarkt. St. Johanner Weihnachtsmarkt 30. 11. 2018 – 24. 12. 2018 ST. JOHANN Den echten Tiroler Advent miterleben und stimmungsvolle Stunden genießen, das kann man am St. Johanner Weihnachtsmarkt.

Ellmis zauberhafter Bergadvent 14. 12. 2018, 15. 12. 2018 ELLMAU Europas höchstgelegenes Weihnachtsland auf 1.555 Meter Seehöhe verzaubert mit Lebkuchen, Feuerstellen und einem Pfad durch den Weihnachtswald.

Weihnachtsmarkt in Kitzbühel

Stefani Pferdeschlittenrennen in St. Johann 26. 12. 2018 TRABRENNBAHN ST. JOHANN Bereits zum 62. Mal wird dem Gewinner hoch zu Ross die begehrte Stefani-Siegerdecke auf der Trabrennbahn in St. Johann überreicht. 

Neujahrsfeuerwerk mit Ski-Show 1. 1. 2019 KITZBÜHEL/RASMUSLEITEN Zum Jahreswechsel gibt es ein großes Highlight mit Fackellauf und Feuerwerk der Extraklasse. 17. Snow Polo World Cup 17. 1. 2019 – 20. 1. 2019 MÜNICHAU STADION/REITH BEI KITZBÜHEL Das weltgrößte Poloturnier macht wieder vor den Toren Kitzbühels halt und präsentiert Action im edlen Ambiente. 79. Hahnenkamm-Rennen 20. 1. 2019 – 27. 1. 2019 HAHNENKAMM Der Skizirkus feiert die spektakulärste Abfahrt der Welt samt buntem Rahmenprogramm.

Snow Polo World Cup in Reith bei Kitzbühel

© Gerhard Berger, Reinhardt & Sommer, TVB Kitzbüheler – Alpen Brixental, Michael Werlberger

BMW IBU World Cup Biathlon Hochfilzen 10. 12. 2018 – 16. 12. 2018 HOCHFILZEN Die weltbesten Biathleten kämpfen in dem 1.000 Meter hoch gelegenen Hochfilzen im Pillerseetal um die besten Plätze.


Freizeit

TMA Gala – „Plastic Beach“ 7. 2. 2019, 19.30 Uhr KAISERSAAL ST. JOHANN Einzigartiges Tanztheater zum Thema „Umwelt“ und „Plastik”, das zum Nachdenken anregt. Nacht-Pferderennen Kirchberg 8. 2. 2019 PFERDERENNBAHN KIRCHBERG Das Brixentaler Weltklasserennen ist das einzige Nachtschlittenrennen auf Schnee in Österreich.

Nacht-Pferderennen in Kirchberg

Koasalauf St. Johann 9. 2. 2019 – 10. 2. 2019 ST. JOHANN Der Koasalauf zählt zu den größten Langlauf-Events in Österreich mit mehr als 2.000 Teilnehmern aus 20 Nationen. Streif Vertical Up 2019 23. 2. 2019 STREIF/KITZBÜHEL Vom Zielraum bis zum Starthaus sind für die Athleten 860 Höhenmeter zu bezwingen.

Streif Vertical Up in Kitzbühel

Gaudi & Festln HEAD SKI KINDER GRAND PRIX 6.1.2018 Hochsöll

BERGDOKTOR WINTERWANDERUNG 10.1.2019 Ellmau

SCHLITTENHUNDECAMPERÖFFNUNG 8.1.2019 Pillersee Tal

WEIHNACHTSPFAD 26.12.2018 Fackeln, Lamas und Weisenbläser in Itter

8. SAINIHANSER FASCHINGSGAUDI 5.3.2018 Faschingsdienstag ab 13 Uhr in St. Johann

ERLEBNIS WEIN UND MUSIK 22.3.2019 Brixen im Thale

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Freizeit

In vielen Gemeinden des Bezirkes Kitzbühel legt man das Gewicht auf eine ganz besondere Sportart. Der St. Johanner Andi Aberger lässt die alte Tradition des Schwergewichts-Eisstockschießens hochleben.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Andi Aberger, privat

© Roland Defrancesco

Gut in Schuss

Mitglieder des EC Brixen in den Anfangszeiten

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uf die Frage, warum sich der Schwergewichts-Eisstocksport vom normalen Eisstockschießen abhebt, hat Andi Aberger ein gewichtiges Argument: „Der normale Stock hat fünf Kilo und der Schwergewichtsstock wiegt zwischen neun und 17 Kilo.“ Der Eisstock wird dabei nicht nur gerade, in Richtung Ziel, gespielt, sondern auch über eine Bande. „Diese Form des Eisstocksports gibt es nur mehr bei uns. Der Überlieferung nach ist es jener Eisschützensport im Bezirk, der bereits am längsten ausgeübt wird. Seine Anfänge reichen minde-

stens bis in das Jahr 1850 zurück. Unser Verband feierte kürzlich das 60-jährige Jubiläum.“ Vieles sei früher überhaupt nicht dokumentiert worden: „Erst mit der Verbandsgründung des Schwergewichts-Eisschützenverbandes im Jahr 1956 wurden erste Meisterschaften durchgeführt und Aufzeichnungen gemacht“, so der Andi. Die Mitgliedsvereine Brixen, Reith, Jochberg, Kitzbühel, Oberndorf, Going, Rummlerhof St. Johann, Schwendt, Gasteig und Erpfendorf spielen auch heute noch nach alter Tradition mit den schwe156

ren Eisstöcken. Der Korpus bestand ursprünglich aus Eisenbahnpuffern sowie Birnen- und Ahornholz. Bald wurden harte und wasserabweisende Hölzer aus Afrika verwendet, denn früher hat man auf Freibahnen bei jeder Witterung gespielt. Die Stöcke werden entweder aus einem ganzen Stück Holz herausgedreht oder durch Verleimung Schicht für Schicht zusammengefügt. Um diesen Kern herum wird ein schwerer Eisenring gespannt. Dazu erhalten die Stöcke noch drei Auflagen aus Eisen, die dafür nach oben hin immer kleiner werden.


Retro

Die Anmut von alten Zeiten, harmonisch verbunden mit dem lässigen Stil von heute, gibt der Kitzbüheler Ski-Kollektion einen ganz besonderen Wert, der Tradition und Trend vereint.

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o erzählt sowohl der mit einer Auflage von 30 Stück limitierte Ski als auch die kleidsamen Textilien, wie Jacken, Mützen, Shirts und noch vieles mehr, von damals, als die Begeisterung für den Skisport siegreich seinen Lauf nahm. Umhüllt von der Aura der Legenden und der Ausstrahlung

der einzigartigen Weltstadt Kitzbühel, präsentiert sich die Marke Kitzbüheler Ski mit Innovation und Technik, einem modernen Design und qualitativ hochwertigen Materialien. Perfekter Pistenspaß und unbeschwerte Lebensfreude in klusive.

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Freizeit

Der kleine Abstand zwischen diesen Eisenringen ist dann dafür entscheidend, ob ein Stock mehr oder weniger Schubkraft erzeugt.

Einmarsch der Mannschaft des EC Reith zur ersten Bezirksmeisterschaft des Verbandes

A B’SOFFENE G’SCHICHT’ Wohl kaum jemand ist in der Region derart mit der Sportart verbandelt wie Andi Aberger. So kann er auch so manche Anekdote erzählen. Und da fällt ihm gleich eine ganz besonders lustige Geschichte ein, die von einer Schwergewichts-Eisschützen-Generation zur nächsten weitererzählt wird: „Ende der 50er Jahre hat’s ein Cupspiel zwischen Jochberg und Oberndorf gegeben. Da sind die Spieler, zehn Mann hoch, mit dem Pferdewagen nach Jochberg g’fahren. Nach dem Spiel wurde noch das eine oder andere Bierchen getrunken

Verbandsgründer des Bezirksverbands 1956: Max Werner und Sebastian Huber, Obmann des Kitzbüheler Vereins

Erster Wintercupsieg für die Jugend aus Erpfendorf: Johann Resinger, Natalie Aberger, Carina Maier und Florian Leitner

und bei der Rückfahrt haben die Oberndorfer einen Spieler vergess’n. Der hat dann mit dem Schwerstock auf den Schultern zu Fuß die Rückreise an’treten. In Kitzbühel ist er schließlich auf der Trabrennbahn g’landet und weil’s so neblig war, ist er ständig auf der Rennbahn im Kreis g’gangen. Bei Tagesanbruch hat er erst g’merkt, wo er umgeht. Was glaubst, wie oft der rundherum g’angen ist “, lacht der Andi über die Episode, die heute noch die Runde macht. Die dritte Eisstocksportart ist das international anerkannte olympische Spiel, die Disziplin ist derzeit auch bei Europa- und Weltmeisterschaften vertreten. Auch da hat der Andi seine Finger im Spiel. ZENTRUM FÜR DIE CHAMPIONS Was lange fehlte, war eine Plattform für eine gemeinsame Jugendausbildung im Bezirk. „Ich war überzeugt, dass wir ein Stocksport-Jugendzentrum brauch’n. So haben wir das Jugendzentrum Erpfendorf aus der Taufe g’hoben“, erinnert sich Andi. Der Nachwuchs liegt ihm am Herzen und so hat er auch schon das nächste Projekt ins Leben gerufen: „Wir haben Stöcke entworfen, die man in den Turnhallen der Schulen spielen kann. Ich habe das Projekt dem Landesschulinspektor 158

und den Bezirkslehrern vorg’stellt und sie haben’s für gut empfunden. Im Mai 2019 finden erstmals Tiroler Schulmeisterschaften statt“, verrät Andi und seine Augen leuchten. Kein Wunder, hat er mit dieser Aktion doch wieder einen Meisterschuss gelandet.

Beim Training mit den Schülern der Neuen Mittelschule St. Johann

Christopher Schneider aus Itter: Vizeeuropameister 2018


© Tourismusschulen Am Wilden Kaiser

Gesellschaft

Sportliche und menschlische Gipfelsiege Alpinist Peter Habeler erzählte in den Tourismusschulen Am Wilden Kaiser von seinem bewegten Leben. Erstbesteigung des Mount Everest vor 40 Jahren mit Reinhold Messner und vom Durchstieg der Eiger-Nordwand anlässlich seines 75. Geburtstages. Außerdem berichtete er von seinem persönlichen Engagement als Trainer und Jugend-

Stille Nacht erleben. Das wohl berühmteste Weihnachtslied der Welt „Stille Nacht“ feiert heuer sein 200-jähriges Jubiläum. Tiroler Sänger sorgten dafür, dass die in Salzburg entstandene Melodie mit den starken Worten ihren Weg in die ganze Welt fand. Wie es vor 200 Jahren genau gewesen ist, weiß man nicht. Aber wie es hätte sein können, davon erzählen und singen Tiroler Sänger und Schauspieler im Jubiläumsjahr auf den „Advent in Tirol“-Märkten: so auch in St. Johann am 2. Dezember zwischen 15 und 16 Uhr und in Kitzbühel am 12. und 19. Dezember um 17 Uhr.

coach. Organisiert wurde der Benefizabend von Sabine Plachel. Die Einnahmen, die durch den Vortrag von Peter Habeler zusammenkamen, wurden für den guten Zweck gespendet und kommen einer blinden Frau zugute.

© Advent in Tirol

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er weltberühmte Gipfelstürmer Peter Habeler hielt im Saal der Tourismusschulen Am Wilden Kaiser einen Vortrag mit dem Titel „Der Gipfel ist das Ziel“. Der Bergabenteurer erzählte von seinen aufregenden Touren, von der


Gesellschaft

Luis Durnwalder, Wendelin Weingartner und Martin Unterrainer

Paula Stecher und Christoph Walser

S

owohl „Rettet das Kind“ als auch der Lärchenhof in Erpfendorf haben seit fünfzig Jahren Bestand. Versteht sich, dass man beim traditionellen Charity-Golfturnier das Jubiläum gebührend gefeiert hat. Freude herrschte sowohl über das schöne Wetter als auch über die grandiosen Tombolapreise, wie ein VIP-Package nach London samt Karten für das Premier-League-Spiel Arsenal gegen FC Liverpool. Highlight des Abends: Die Vorstandsdamen Brigitte Schieferer und Brigitte Plattner durften einen Scheck über 50.000 Euro entgegennehmen.

Melissa Mathe (Direktorin Lärchenhof) und Barbara Hellweger-Schiestl (Rettet das Kind)

© Conny Pipal

Gemeinsam hundert Jahre

Leo Astl, Christine Fuchs, Wolfgang Fuchs, Sepp Aigner

Andreas Linger, Brigitte Plattner, Brigitte Schieferer und Ulrike Kuppelwieser

Christoph Kogler, Felicitas Pistoja und Franz Pistoja

Vernissage perfekt organisiert

Primar Ehrenfried Schmaranzer und Barbara Fick

Maria Schmaranzer und Karl Berktold

Karin Obermoser, Andrea Haas und Gudrun Kaiser

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ber 400 Besucher bewunderten an den Tourismusschulen die Werke der St. Johanner Künstlerinnen Maria Berktold und Helga Schiegl. Die Laudatio wurde von Beate Palfrader gehalten. Maria Berktold unterrichtet an der Neuen Mittelschule 2. Sie malt meist Acrylbilder in Mischtechnk. Die in Naturtönen gehaltenen Bilder leben von Strukturen und manchmal kann man auch angedeutete Figuren erkennen. Helga Schiegl gestaltet Skulpturen, die sie aus Beton fertigt.

Beate Palfrader, Maria Berktold, Helga Schiegl und Anita Aufschnaiter

Alice, Tessa und Primar Robert Kadletz mit Isolde Waltl

Martina Ganster, Albert Berktold und Manfred Ganster

Raphael Schweinberger und Julia Berktold

Traudi Grander und Primar Norbert Kaiser

© Peter Fick, Tourismusschulen am Wilden Kaiser

Jutta, Kilian und Primar Robert Siorpaes


Gesellschaft

Moser-Holding-CEO Hermann Petz mit Ehefrau Carmen Petz

Herbert Günther mit Bettina Günther, Karel Mark Gigon, Elīna Garanča und Sophie Rings (First Immobilien)

Gregory Kunde, Elīna Garanča, Anna Pirozzi und Dirigent Karel Mark Chichon

© AMI Promarketing/ Franz Neumayr

Grandiose Garanca ˘ in Kitz

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Hias Leitner mit Gattin Eva und Johannes Mitterer (Hoteldirektor Kitzhof)

uch bei der sechsten Auflage von „Klassik in den Alpen“ mit der großartigen Elīna Garanča genossen an die 3.000 Musikfans in der Kitzbüheler Pfarrau einen virtuosen Abend. Diesmal stand das Konzert unter dem klangvollen Motto „Verismo“. Eine Vielzahl an Prominenten aus Wirtschaft, Film, Tourismus, Sport und Medien fanden sich in der Gamsstadt ein, um an dem einmaligen Event teilzuhaben. Neben dem musikalischen Highlight auf der Bühne gab der Gala-Empfang im Hotel Kitzhof der Veranstaltung eine besondere Note.

Monika Kober (Klafs), Sigi Eberharter, Bettina Huber (Unsere Kitzbühelerin) und Sebastian Huber

Schauspieler Heinz Marecek mit Ehefrau Christine

Erich und Maresi Obermoser (Marketing Klafs) mit Bettina Huber (Unsere Kitzbuehelerin) und Sebastian Huber

© Conny Pipal

Greti Hoffmann, Monika Mair, Maria Sieberer und Elisabeth Sulzenbacher (Gartengestalter Sulzenbacher)

Hermann Leitner (Fliesen Leitner), Christina Schinagl (Rockbar), Isabella Leitner und Gabriela Schinagl

Erlebnis auf der Festung

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uch in diesem Jahr lud „Unsere Kitzbühelerin“ im Rahmen des Operettensommers zu einem besonderen Musikerlebnis in die beeindruckende Kulisse der Festung Kufstein. Dort zeigte man den Musicalklassiker „Anatevka“ mit seinen unverwechselbaren Melodien samt der Geschichte rund um den berühmten Milchmann. Das Publikum zeigte sich begeistert. In der Pause gab es in der Josefsburg einen Empfang mit kulinarischen Leckerbissen. 161

Brigitte Zintl und Ulrike Wörgetter

Maurizio Ascari und Dunja Ascari (Ortsmarketing St. Johann)


Gesellschaft

Tirolissimo Preisverleihung

© Bettina Huber

Die Chefin Frau Eigner mit den Mitarbeiterinnen beraten sie gerne.

Beim Tirolissimo, Tirols Kreativ-Award im Innsbrucker Congress, konnte die Region St. Johann in Tirol gemeinsam mit der Agentur Tom Jank Network bei zwei Nominierungen sogar mit drei der beliebten Trophäen die Heimreise antreten. Mit der Werbekampagne „Mein Yapadu“ rund um das Thema „Glück“ wurde der TVB St. Johann in Tirol mit einem der Hauptpreise ausgezeichnet. Auch die aus vier Teilen bestehende Videoreihe mit Poetry Slammer Lars Ruppel konnte in der Kategorie „Visual/ Video Spot“ die Konkurrenten ausstechen. Zur großen Überraschung wurde auch der goldene Tirolissimo für besonders herausragende, innovative Projekte an den Tourismusverband St. Johann und Tom Jank vergeben.

Da sagt man gerne „Ja“

© Tirolissimo

Bei der glanzvollen Eröffnung von Brautmoden Eigner in der Speckbacher Straße 12 in St. Johann sagten die begeisterten Besucher gerne „Ja“. So findet man in dem liebevoll gestalteten Geschäft für den schönsten Tag im Leben alles, was das Herz begehrt. Von den schönsten Kleidern und Roben für jeden Geschmack und Stilrichtung über alle Accessoires und kleinen Details, die eine erwartungsvolle Braut sich für die unvergessliche Hochzeit wünscht, findet man alles Schöne rund um eine perfekte Trauung. Das bestens geschulte Team steht für alle Fragen mit Freude zur Verfügung.

Günther Huber, Tom Jank , Gernot Riedel, Theresa Hager, Martina Foidl & Markus Hutter

Festliches Jubiläum

Hans-Joachim Strickrodt (ehem. Besitzer und Gründer „Der Bär“)

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LA Barbara Schwaighofer, Josef Seebacher (Küchenchef „Der Bär“), Robert Lechner (Oberkellner und Sommelier „Der Bär“)

um 60-jährigen Bestehen des Lifestyle-Hotels „Der Bär“ in Ellmau lud Familie Windisch Freunde und Gäste des Hauses zur gemeinsamen Feier ein. Nachdem Gemeindepfarrer Michael Pritz das Haus gesegnet hatte, führten die Hoteliers die geladenen Gäste persönlich durch die exklusiven Räumlichkeiten. Bei zünftiger Stimmung wurde im hoteleigenen Restaurant gemeinsam zu Abend gegessen, in der Bar getanzt und auf weitere erfolgreiche Jahre angestoßen.

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© Marie Jose Sombeek/Peter Rigaud

Der Wellnessbereich des Hotels „Der Bär“ in winterlicher Atmosphäre

Karl-Heinz Windisch, Lorette Windisch, Balthasar Hauser, Magdalena Hauser, Ursula Windisch, Andreas Windisch (GF Hotel „Der Bär“)

Klaus Exenberger (Bergbahn Ellmau), Beate Exenberger, Klaus Manzl (BM Ellmau), Doris Manzl


Prominenter Herbstauftakt

© Aufschnaiter

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erbstlich willkommen!“ – unter diesem Motto lud Einrichtungsprofi Aufschnaiter zur Herbstmesse. Mit dabei: prominente Gäste, über 400 begeisterte Besucher, zahlreiche Highlights und goldene Aktionen. Mit Spitzenkoch Didi Maier und Biathlet Dominik Landertinger standen beide Persönlichkeiten für ein Meet and Greet zur Verfügung. Der Kochkünstler sorgte zudem mit seinem Team für die kulinarischen Gaumenfreuden während des Tages und animierte die Kleinen zum Backkurs. Früh übt sich, wer ein Meisterkoch werden will!

Das Aufschnaiter-Team begrüßte die Gäste.

Didi Maier begeisterte die Besucher mit seinen Kochkünsten.

Didi Maier, Hans und Brigitte Aufschnaiter mit Dominik Landertinger

Mitarbeiter beim Buffet

Peter Seiwald (WB), Bettina Huber (FIW), Christina Stefan (Referentin), Monika Kober und Jürgen Klingenschmied (beide GF Klafs)

Die Kunst der Ruhe

Christina und Josef Brunner, Jakob Schermer

© Bettina Huber

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ie Firma KLAFS lud gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund und Frau in der Wirtschaft in seinen Showroom in Hopfgarten zu einem spannenden Abend ganz im Zeichen des erholsamen Schlafs. Die Vortragende Christina Stefan gab den über 60 Gästen wertvollen Einblick in die einzelnen Schlafphasen, Verhaltensweisen, Schlafritualen sowie Tipps, die das Einschlafen erleichtern.

Herbert Pircher und Ludwig Schlechter

Peter und Andrea Horngacher

Andrea Mayr, Johann Steixner, Rosi Steger und Anna Maria Widmann

Sebastian Huber, Catrin und Franz Wurzenrainer

Sebastian Haunholter, Hans und Liesbeth Bachler, Franz Obermoser

Stefan Niedermoser, Christian Simair und Helmuth Hehenberger


Gesellschaft © cafe+co/RGE-MEdia

Schnaps Erber Der Name Erber steht seit jeher für Tiroler Schnapskultur. So wurde den Vorfahren der Familie Erber das Brennrecht im Jahre 1651 verliehen, unter der Auflage, dass das Wasser der hauseigenen Quelle zuerst für die Versorgung von Mensch und Vieh und dann erst für die Brennerei herangezogen werden darf. Nun wurde Tirols älteste Kupferkesselbrennerei und die Verkaufsräumlichkeiten in Brixen im Thale groß umgebaut und der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Erber Brennhäusl bietet von nun an den Gästen feinste Edelbrände, Tiroler Spezialitäten, eine traditionell moderne Jausenstube sowie exklusive Einblicke in die Schaubrennerei.

Herbert Rieser (Organisator Wirtschaftswanderung), Margarete Schramböck (Wirtschaftsministerin) und Klaus Winkler (BM Kitzbühel)

Wirtschaftswanderung

© inpublic

Bereits zum neunten Mal trafen sich hochkarätige Führungskräfte und Wirtschaftstreibende, Sportler und Diplomaten zum gemeinsamen Wandern in den Kitzbüheler Alpen. Die traditionelle Wirtschaftswanderung präsentiert neben den einzigartigen Schönheiten der Landschaft und einer traumhaften Kulisse auch die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre in der herbstlichen Tiroler Bergwelt zusammenzukommen und sich auszutauschen. Dabei steht aber auch der soziale Aspekt im Vordergrund: So werden im Rahmen der Wirtschaftswanderung auch traditionell Spenden für das „Netzwerk Tirol hilft“ gesammelt.

Jubiläum des Radweltpokals

© Marcel Gartner

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist Cheforganisator Harald Baumann ein wesentlicher Bestandteil und die treibende Kraft des Radweltpokals in St. Johann in Tirol. Im Rahmen eines Jubiläumsabends durfte Harald Baumann nunmehr eine Ehrung seitens der Gemeinde St. Johann und des Tourismusverbandes für seine Verdienste rund um den traditionellen Radweltpokal entgegennehmen. Seine Freude war groß und er verabsäumte es auch nicht, sich bei der Feier auch beim Tourismusverband und bei den Sponsoren zu bedanken.

Schönster Tiroler

© Angelo Lair, Mister Tirol Wahl

Mann oh Mann, war das eine Aufregung auf der Ganslernalm: Das jahrelange Warten hatte an diesem besonderen Abend ein Ende, als der junge Zirler Andreas Unterwurzacher durchstartete und sich mit dem Titel Mister Tirol 2018 krönen durfte. Das gelungene Debüt der charmanten Missen-Macherinnen Romana Exenberger und Kati Pletzer-Ladurner begeisterte sowohl die prominente Jury als auch das zahlreich erschienene Publikum. Kein Wunder, zeigten sich die Herren der Schöpfung warhlich von ihren besten Seiten, sowohl in Tracht als auch in Sportfashion. Tja, und es versteht sich, dass die feschen „Manderleit“ auch standesgemäß logierten: Im Schloss Lebenberg nämlich und dort wurden die Kandidaten von Theresa Gollner, Area Managerin West Österreich der Austria Trend Hotels und Jurymitglied, auf der Terrasse herzlich begrüßt.

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Gesellschaft

Conny Pipal und Rosi Schipflinger

Premium Party in Kitz

© Conny Pipal

Maria Haas (REMAX) und Hans Aufschnaiter

Stephanie Henle und Schriftsteller Rodolfo Baldassarri

Bettina Huber (Unsere Kitzbühelerin), REMAX-Gründer Alois Reikersdorfer, Christian Pfurtscheller (GF REMAX Premium) und REMAX-Ö-Chef Bernhard Reikersdorfer

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or gut einem Jahr öffnete RE/MAX Premium in St. Johann seine Pforten. Nun hatte Geschäftsführer Christian Pfurtscheller wieder allen Grund zur Freude und lud zur großartigen Eröffnung des Standortes Kitzbühel. Nach einer ausgiebigen Besichtigung der wohnlichen Räumlichkeiten in der Bichlstraße 22 ging’s für die Gästeschar hinauf auf die Sonnbergstub’n. Und dort konnte man eine musikalische Einlage von der Promiwirtin Rosi Schipflinger genießen, bevor man sich den kulinarischen Feinheiten hingab. Ein Fest vom Feinsten!

Bezirksstellenleiter WKO Kitzbühel Balthasar Exenberger und Klaus Lackner (WK-Obmann Bezirk Kitzbühel)

Theresa Gollner (Austria Trend Hotels) und Christian Pfurtscheller

© Conny Pipal

Ein Jahr Jubiläum Gerhard Renner (Barkeeper Postbar) und Christoph Morandell (Morandell Weine)

Maria und Albert Berktold (Werksleitung Egger Holzwerkstoffe)

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ie Wirtsleute Sigrid und Max Blumschein hatten gemeinsam mit Barchef Gerhard Renner allen Grund zur Freude. Ein Jahr nach der Eröffnung hat sich ihre Postbar zum In-Treffpunkt in St. Johann etabliert. Kein Wunder, dass sich zur Ein-Jahres-Feier eine Vielzahl an Gratulanten einfand, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Auch Arabella Kiesbauer ließ es sich nicht nehmen, bei der Party des Jahres dabei zu sein.

Bettina Huber (Unsere Kitzbühelerin) mit Ehemann Sebastian Huber sowie Christina Brunner (Dödlinger Tourstik) und Josef Brunner (Brunner Installationen)

Sigrid und Max Blumschein (Wirtsleute Hotel Post) und Arabella Kiesbauer (Mitte)

Rupert Seiwald (BM-Bau Seiwald) mit Gattin Andrea und Karlheinz Wieser (Zahntechnik) mit Gattin Renate


Thomas Kolditz (Werbeagentur Pardium St. Johann), Josef Grander (TVB-Obmann St. Johann) und Marije Moors (Geschäftsführerin Ortsmarketing St. Johann)

Dietmar Spiss (ehem. TVB-Obmann St. Anton), Martina Grindhammer (Steuerbüro Schwoich)

Christian Schniersmeyer (Housebook), Hannes Prosch (Prosch Immobilien) und Raimund Meickl (Zimmerermeister)

Stefan Seiwald (Bürgermeister St. Johann) und Inhaberin Romy Junge

© Photography Gerhard Groger

Gesellschaft

Blumige Eröffnung

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enn aus einem Samen eine wunderbare Blüte entsteht, ist das allemal ein Grund zum Feiern. So präsentierte die Geschäftsinhaberin Romy Junge von Blumen Ambiente voller Freude ihr neues Geschäft am repräsentativen Standort im Klausnerpark. Zur Eröffnung kam eine Vielzahl von Gratulanten, die sich begeistert zeigten, sowohl von den wunderschönen weihnachtlichen Arrangements als auch vom stylischen Interieur. Da kam schon die erste Adventstimmung auf.

Andreas Maier (GF Porsche Inter Auto Kufstein und Wörgl), Anita Aberger (Max Pub) und Manfred Gruber (Chefkoch Max Pub)

Romy Junge, Patrick Unterberger (Geschäftsführer Intersport Patrick) und Ramona Rieser (Egger Group St. Johann)

Monopoly-Party in Kitz

Das Monopoly-Team: Alun Askin, Daniela und Martijn Van der Linden, Timo Schap, Sophie Hofmann, Katharina Kujal, Anna Trattnig und Christian Vosseler (Moderator) Ernst Hinterseer und Felix Otto (Skischule Rote Teufel)

Rosi und Friedl Schipflinger (Sonnbergstubn) und Sophie Hofmann

n diesem Abend hatte die elitäre Gästeschar nur eines im Kopf: Spielen und Spaß haben. Kein Wunder, wurde doch im Hotel Tenne ein ganz besonderes Brettspiel aus der Taufe gehoben. Für das Monopoly Kitzbühel sind die Würfel gefallen. Und da wollte jeder dabei sein. So kamen auch viele Unternehmer und Freunde der Gamsstadt, um dieses neue Imperium aufzubauen. Bei cooler Livemusik, einem Flying Buffet und Special Drinks wurde das spannende Spiel feierlich enthüllt. Versteht sich, dass sich dieses Event allemal rechnete.

Herbert Pircher und Simone Egger (Kitz Galleria)

Claudio Megyesi und Alexander Scheiring (Tomschy)

© Fotografie Marie

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Theresa Gollner und Sebastian Wolak (Austria Trend Hotels) mit Carmen und Bettina Huber (Unsere Kitzbühelerin)

Matthäus Pletzer (Notar), Kati Pletzer-Ladurner und Michael Ladurner (Profiurlauber)


Gesellschaft

© Mia Knoll und Conny Pipal

Turniersieger Martin Kližan Jorge Salked, Signe Reisch (TVB-Obfrau), Viktoria Veider (Direktorin TVB), Herbert Günther und Markus Bodner (KTC Turnier), BM Klaus Winkler, Arno Schuchter, Alex Antonitsch (Turnierdirektor), Vize-BM Gerhard Eilenberger

Dominic Thiem schied frühzeitig aus.

Rekord in Kitzbühel

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Die Doppel-Sieger Andrés Molteni und Roman Jebavý bei der Preisverleihung

ei der 74. Auflage des Generali Open Kitzbühel wurde erstmals die 50.000-Besucher-Marke geknackt. Am großen Zuschauerinteresse konnte auch das frühzeitige Ausscheiden von TennisAss Dominic Thiem nichts ändern. Vier Tage in Folge war der Center-Court ausverkauft. Auch das Rahmenprogramm konnte sich wieder sehen lassen: Neben der Players Party sorgte auch der Ladies Day und der Weißwurstfrühschoppen für Begeisterung. Auch „Unsere Kitzbühelerin“ lud Freunde und Kunden zu diesem sportlichen Highlight nach Kitz. Volles Stadion in Kitzbühel

Sieger Martin Kližan mit dem Zweitplatzierten Denis Istomin und den Hauptsponsoren Arno Schuchter (Generali) und Yoshiaki Miyamoto (Citizen) sowie mit den Veranstaltern, dem OK-Team und den Blumenmädchen

Peter Seiwald (Softcon), Bettina Huber (Unsere Kitzbühelerin) mit Sebastian Huber und Klaus Hechenblaikner (Softcon)

Das OK-Team sichtlich zufrieden mit einer erfolgreichen Turnierwoche: Vorne v.l: Florian Zinnagl, Carmen Huber, Rainer Zehetner. Hinten: Herbert Günther, Matthias Wieser, Markus Bodner und Matthias Dallinger

Christian Pfurtscheller (Remax), Theresa Gollner und Sebastian Wolak (beide Austria Trend Hotels).

Johannes Mitterer (Kitzhof) und Dominic Thiem

Nathalie Mitterer, Patricia Huber, Carmen Huber und Julia Waltl

Karin Mair und Marije Moors (Ortsmarketing St. Johann)

Hannes Kirchmair (alles wohnen) mit Frau Doris und Sohn Felix


Rätselspaß Zu gewinnen gibt es für Sie eine wertvolle Uhr von Jacques Lemans!

Einsendeschluss: 13.05.2019

Das Lösungwort der letzten Ausgabe war: PERGAMENTPAPIER

Senden Sie eine Postkarte mit dem Lösungswort an: Unsere KITZBÜHELERIN, Brunecker Straße 3,

© Thomas Plattner (Tourismusverband St. Johann)

Finden Sie die fünf Fehler!

6020 Innsbruck (Telefonnummer angeben!), oder schicken Sie eine E-Mail an: gewinnspiel@diekitzbuehelerin.at Betreff = Lösungswort

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Horoskop für das erste Halbjahr 2019

Steinbock 22.12. – 20.01.

Wassermann 21.01. – 19.02.

Fische 20.02. – 20.03.

Widder 21.3. – 20.04.

Die erste Jahreshälfte fordert, was Ihre Karriere betrifft, vollen Einsatz. Sind Sie mit aller Kraft dabei, gelingen Ihnen all Ihre Vorhaben mit Bravour. Der Start ins neue Jahr verläuft in Sachen Liebe etwas holprig. Hat der Steinbock den Jänner gemeistert, erlebt er ein Hoch in der Liebe.

Dinge, die für Sie bislang unerreichbar schienen, rücken zu Jahresbeginn in den Bereich des Möglichen. Verfolgen Sie Ihre Ziele und Träume: In der ersten Jahreshälfte 2019 werden Wassermänner belohnt. Auch in Sachen Liebe bringt das neue Jahr positive Impulse.

Zu Beginn des neuen Jahres macht sich eine gewisse Müdigkeit breit. Überwinden Sie diese Durststrecke und freuen Sie sich auf die nächsten Monate. Ab Februar geht es mit Ihrer Stimmungslage und Ihrem Energielevel steil nach oben. Die besten Zeit für eine neue Liebe!

Glücksplanet Jupiter gibt den Widdern im neuen Jahr das Gefühl, allen Herausforderungen gewachsen zu sein. In Sachen Liebe hat die erste Jahreshälfte nicht viel Neues zu bieten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Karriere und freuen Sie sich über Ihre Erfolge!

Liebe: Gesundheit: Job:

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Stier 21.4. – 20.05.

Zwillinge 21.05. – 21.06.

Krebs 22.06. – 22.07.

Löwe 23.07. – 23.08.

Sie lieben Veränderungen? Gut für Sie, denn die erste Jahreshälfte hat für Stiere einiges davon zu bieten. Egal ob in der Liebe oder im Beruf: Die Zeichen stehen auf Neuanfang. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und Ihr Bauchgefühl! Sie werden es nicht bereuen.

Gehen Sie auf Ihre Mitmenschen zu und knüpfen Sie neue Kontakte. Verlassen Sie altbekannte Wege und probieren Sie Neues! Achten Sie auf Ihre Gesundheit und gönnen Sie sich zwischendurch auch mal eine Pause. Auch in Sachen Liebe kündigen sich Veränderungen an.

Sie überlegen schon lang, sich beruflich neu zu orientieren? Die erste Jahreshälfte ist der perfekte Zeitpunkt dafür. Bündeln Sie Ihre Kräfte und gehen Sie entschlossen Ihren Weg. Ihr Mut und Ihr Einsatz werden belohnt. Im Februar könnte sich eine neue Liebe anbahnen.

Lassen Sie sich von den Turbulenzen Anfang des Jahres nicht aus der Ruhe bringen. Löwen haben in der ersten Jahreshälfte ein paar Prüfungen in Sachen Job und Liebe zu bestehen. Im März werden die Weichen für Ihre Zukunft gestellt. Lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten.

Liebe: Gesundheit: Job:

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Jungfrau 24.08. – 23.09.

Waage 24.09. – 23.10.

Skorpion 24.10. – 22.11.

Schütze 23.11. – 21.12.

Die erste Jahreshälfte eignet sich für Jungfrauen perfekt dafür, sich beruflich weiterzuentwickeln. Überlegen Sie nicht und nehmen Sie neue Herausforderungen an! Ihr Mut und ihr Engagement werden belohnt. Auch was die Liebe betrifft, haben die Jungfrauen das Glück auf Ihrer Seite.

Für Waagen läuft es zu Beginn des neuen Jahres etwas holprig. Aber auch wenn Ihre Pläne nicht sofort aufgehen: Bleiben Sie dran, ab März spüren Sie deutlich Aufwind. Die Liebe bringt 2019 für Singles neue Bekanntschaften. Auch der Richtige könnte dabei sein.

Das neue Jahr bringt für Skorpione viele positive Überraschungen. Beruflich tun sich neue Möglichkeiten auf, und auch in der Liebe schwingen Skorpione in der ersten Jahreshälfte auf der Glückswelle. Lassen Sie sich treiben und genießen Sie die vielen positiven Impulse.

2019 meint es sehr gut mit den Schützen. Die erste Jahreshälfte eignet sich perfekt dafür, neue Pläne zu schmieden und ihren Horizont zu erweitern. Genießen Sie die positive Grundstimmung und nützen Sie Ihr großes Selbstbewusstsein, um Träume wahr werden zu lassen.

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