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Sommer 2018 – 6. Jahrg. – € 2,90 Verlagspostamt 6020 – P.b.b.

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unsere

Herz der region

Im Reich © Peter Vonier

der Blüten

Geschichten

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Das strahlende Leben Die besten Seiten des Bezirks


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Bei dem behutsamen Ausbau dieses Chalets am Fuße des Kitzbüheler Horns wurden traditionelle Materialien wie Altholz gekonnt mit modernen Akzenten veredelt. Einbauten der Extraklasse und handgefertigte Einzelstücke geben dem Innenbereich einen ganz eigenen, gemütlichen Charakter. Von der ansprechenden Wohnlandschaft samt Küche und Essbereich im Dachgeschoss über den Wellnessraum und die Schlafzimmer bis hin zu den Bädern ist dieses Chalet ein exklusiver Hotspot des Wohlbefindens. Alles aus einem Guss – mit heimischen Partnerfirmen realisiert. Aus Detailverliebtheit, natürlicher Aura und Stilempfinden wird eine Wirkung erzielt, der man sich nur schwer entziehen kann. Mehr auf www.aufschnaiter.com

„Detailverliebtheit sowie ein klares Be­ kenntnis zu natürlichen Materialien und heimischem Stil lassen das Chalet zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.“ Dieses Projekt trägt die Handschrift von: Andreas Aufschnaiter, Dipl.-Wohnberater / Innenarchitekt

EINRICHTUNGSHAUS TISCHLEREI INNENARCHITEKTUR

Das Gefühl, angekommen zu sein.

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IMPRESSUM Unsere KITZBÜHELERIN – Herz der Region

Die besten Seiten des Bezirks

Herausgeber, Medieninhaber & Hersteller Tirolerin Verlags GmbH Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00–0 office@tirolerin.at office@unserekitzbuehelerin.at Geschäftsführer Mag. Andreas Eisendle Marius Wolf, MBA Assistenz der Geschäftsführung Martha Strickner Dragana Vujmilovic (Lehrling) Leitung Marketing – Anzeigenverkauf Mag. Bettina Huber 0664 / 53 06 566 bettina.huber@unserekitzbuehelerin.at Chefredaktion: Conny Pipal 0664 / 16 34 947 conny.pipal@unserekitzbuehelerin.at Chefin vom Dienst Corina Spiegl Coverfoto Peter Vonier Redaktionsteam Mag. Katharina Zierl Mag. Sarah Strigl, Anja Venier, B.A., BSc., Maria Rauter B.A., Martin Reiter Anzeigen Daniela Mallaun, Ursula Meyer Gerti Christler Lektorat Mag. Dr. Melanie Knünz Dr. Margret Haider Grafik-Kontakt 0512 / 55 16 00–5590 grafik@unserekitzbuehelerin.at Grafik-Team Barbara Schattanek Eva Stern, Bianca Steinacher Abo-Verwaltung 0512 / 55 16 00–1500 abo@tirolerin.at. Druck STYRIA GmbH & Co KG Vertrieb Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. 1011 Wien Die nächste Ausgabe erscheint am 7. Dezember 2018

www.unserekitzbuehelerin.at

Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können unter der URL www.tirolerin.at/impressum abgerufen werden. Weitere Infos zum Datenschutz sind unter www.tirolerin.at/info/datenschutz-und-cookies/ abrufbar.

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ganz selbstverständlich genießen wir stets aufs Neue das Erwachen der Natur, die Augenblicke, da ein ganz besonderes Licht die Landschaft zum Strahlen bringt und in eine farbenfrohe Pracht verwandelt. Es ist allemal wert, diesen leuchtenden Wandel voller Bewunderung zu bestaunen, bei all dem Trubel rund um uns innezuhalten, durchzuatmen, sich von diesem schöpferischen Schauspiel berühren zu lassen und die lichtvolle Aura tief in uns aufzunehmen. Und siehe da, diese strahlende Leuchtkraft überträgt sich auf wundersame Weise auf den Menschen, der die magischen Momente des Einsseins mit diesem Licht in sich aufnimmt. Es braucht nicht viele Worte, nicht große Taten, sondern nur die Anwesenheit dieses Menschen, um diese kraftvolle Energie an andere weiterzugeben, die wiederum aus dieser unermesslichen Quelle spürbar schöpfen können. Probieren Sie es einfach einmal aus! Ich verspreche Ihnen, es funktioniert. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit der neuen Ausgabe unserer Kitzbühelerin! Von ganzem Herzen Ihre Conny Pipal 6


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44 28 Titel

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MENSCHEN

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Perfekt für den Sommer Die Tunika gehört in jede Sommergarderobe. Luftig leicht Sandalen tun den Füßen und den Augen gut.

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Frau am Steuer Im Gespräch mit Margarete Schramböck

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Über Höhen und Tiefen Rosi Schipflinger blickt auf ein einzigartiges Leben zurück.

SCHÖN & GESUND

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Wirtin oder Sängerin? Marika Lichter kann beides.

MODE 24

Weiche Versuchung Seide begleitet uns schon seit tausenden Jahren und gilt noch immer als Schatz der Natur.

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Naturwunder Lavendel sorgt für gute Laune und schöne Haut.

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Ade, Chemie! Natürliche Haarentfernung

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Natürlich entschlacken Schafgarbe macht die Leber gesund und glücklich. 8

WOHNEN 48

Fest verflochten Rattanmöbel sind zeitlose Sommerbegleiter.

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Es werde Licht Die richtige Beleuchtung Ihrer Wohnung

LEBEN 78

Berg und Käse Sepp Hechenberger über seine größten Leidenschaften

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Sicher im Netz Softcon-GF verrät, wie Datenschutz funktioniert.

© Christian Lendl, Shutterstock (6), privat, Wolfgang Schwaiger

Inhalt


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24 86

59 84

Traditionen aufleben lassen Die Arbeit mit der Sense beherrschen nur noch wenige.

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Blick zurück Das Feuerwehr-Museum in Fieberbrunn

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KULTUR 114

Voll auf der Spur Ein Fieberbrunner revolutioniert den Schallplattenmarkt.

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Mundart im Fokus Die NMS St. Johann lässt Leukentalerisch aufleben.

Blütenreich Blühende Wiesen dank des Projekts Blüten.Reich in Going

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Eine vergessene Schlacht In Itter kämpften zwei Feinde Seite an Seite.

Und basta! Ein St. Johanner sammelt Nudelrezepte aus aller Welt.

FREIZEIT

GENUSS 94

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Es brodelt auch im Sommer Sommerliche Suppen

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Kraft tanken Die Ruheorte am Fuße des Niederkaisers 9

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Radeln für die Seele Eine Sportart, die bei Alt und Jung für Ausgleich sorgt

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Südliches Flair Romantisch, politisch, musikalisch: Der Süden der USA verlockt nicht nur BluesLiebhaber.

GESELLSCHAFT 149

Im Zeichen der Digitalisierung Am Schloss Lebenberg standen neue Trends im Mittelpunkt.

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Feierliche Eröffnung Die Tourismusschulen am Wilden Kaiser haben umgebaut.


Lieblinge

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Menschen

Tiroler Charme in Berlin Peter Huber aus St. Johann ist seit Dezember 2017 österreichischer Botschafter in Berlin.

Vom Experten gelernt. Goran Huber, einer der weltweit angesehensten Barista-Trainer, konnte sein heiß begehrtes Barista-Zertifikat nach bestandener Prüfung an 16 Schüler des Aufbaulehrganges der Tourismusschulen Am Wilden Kaiser übergeben. „Ich bin begeistert von der einzigartigen Ausbildung auf so hohem Niveau. Ihr habt hiermit den Einstieg in eine wachsende und gewinnbringende Branche, vielleicht sogar als eigener Unternehmer, geschafft.“ (Im Bild: Goran Huber mit den erfolgreichen Experten Hanna Margreiter und Sebastian Oberdacher der Klasse 1AL.)

tigsten österreichischen Ansprechpartner in der Bundesrepublik. Es bleibt deswegen nur, dem Diplomaten zu gratulieren und sich zu freuen, dass jetzt auch in Berlin Tiroler Charme und Kompetenz versprüht wird.

Am Wilden Kaiser

war Huber als österreichischer Botschafter in Madrid. Davor lebte und arbeitete er in Metropolen wie New York und Paris. Im Dezember wurde der eloquente Tiroler zum Botschafter in Berlin ernannt und ist damit einer der wich-

© Tourismusschulen

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urch seinen Beruf hat der Tiroler Peter Huber bereits alle Kontinente der Erde bereist. Egal, wo der bodenständige Rechtswissenschaftler jedoch bereits gelebt hat – am Ende war er immer tief in St. Johann verwurzelt. Zuletzt


Menschen


Menschen

St. Johannerin in der ersten Reihe

Margarete Schramböck konnte sich in ihrer beispiellosen Karriere bereits mehrfach in Spitzenpositionen in der Privatwirtschaft behaupten. Ende Dezember 2017 war es dann amtlich: Die St. Johannerin wurde zur Digital- und Wirtschaftsministerin angelobt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Christian Lendl, multivisualart, privat

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n ihrem verantwortungsvollen Beruf kümmert sich Margarete Schramböck um sämtliche Belange der Wirtschaft. Privat liebt es die neue Bundesministerin, sich selbst um ihren Garten zu kümmern, sie besucht gerne ihre Heimat im Tiroler Unterland und hat sich auch der Kunst des Malens hingegeben. Wir haben die St. Johannerin zum Interview gebeten. UNSERE KITZBÜHELERIN: Haben Sie lange überlegt, bevor Sie sich dazu entschieden haben, in die Politik zu wechseln? Margarete Schramböck: Es hat im Vorfeld schon oft Gespräche, etwa mit dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, zu allen möglichen Fachexperten-Themen gegeben. Mit Sebastian Kurz war ich nach den Wahlen im Gespräch. Das ist immer konkreter geworden. Wenn man dann wirklich gefragt wird, dann freut man sich sehr. Ich hatte mir das schon sehr gut überlegt und habe dann gerne Ja gesagt.

Werden sich Berufsbilder und der Arbeitsmarkt so stark verändern, wie viele Experten sagen? Nur alle 250 Jahre passiert es, dass sich die jüngere Generation nicht vorstellen kann, wie die Generation davor gelebt hat. Wir stecken gerade mitten in diesem Wandel und müssen lernen, wie wir mit den Möglichkeiten der Digitalisierung umgehen. Es gibt keine Branche, die nicht von der Digitalisierung betroffen ist. Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle ändern sich, neue Märkte entwickeln sich – hier liegen enorme Chancen. Wenn wir zehn Jahre zurückblicken, haben wir einen großen Fortschritt erzielt und es hätte vermutlich niemand gedacht, dass wir

„Ich habe mir sehr gut überlegt, den Ministerposten anzunehmen.“

heute da sind, wo wir sind. Die Digitalisierung ist jetzt schon der wichtigste Faktor für unser Wirtschaftswachstum. Sie bringt Arbeitsplätze und damit verbunden Wohlstand. Sie haben vor einiger Zeit erklärt, wir bekämen statt einer analogen eine digitale Identität. Worin sehen Sie die größten Vorteile dieser Entwicklung? Wir wollen den Menschen mithilfe der Digitalisierung das Leben vereinfachen. In Estland ist es selbstverständlich, sich online umzumelden, ein Baby online anzumelden und für den Pass nicht den Weg aufs Passamt gehen zu müssen. Meine Vision ist, dass das auch in Österreich möglich sein wird. 

Die Bundesministerin mit St. Johanns Bürgermeister Stefan Seiwald

MARGARETE SCHRAMBÖCK

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Menschen

Die Welt ist mobil geworden und so ist es auch der berechtigte Anspruch der Menschen, auf diesem Wege mit ihren Behörden zu kommunizieren. Dabei ist es wichtig, vom Electronic Government zum Mobile Government zu kommen. Als Bürger habe ich dann quasi meine Regierung und meine Verwaltung immer bei mir in der Hosentasche. Damit kann man Zeit sparen, wenn man es möchte. Ganz entscheidend ist für mich: Jeder kann, keiner muss. Es gibt keinen Zwang. Ganz wichtig ist uns dabei, dass nicht nur jene davon profitieren, die mit PC und Handy aufgewachsen sind, sondern alle. Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Österreich international stärken? In Österreich werden sechs von zehn Euro im Export erwirtschaftet. Daher ist es unsere Pflicht, die Unternehmen entsprechend zu unterstützen. Wir erarbeiten aus diesem Grund bis Ende des Jahres gemeinsam mit dem Außenministerium und der Wirtschaftskammer eine Außenwirtschaftsstrategie, die Österreich international zu neuem Glanz verhelfen soll. Zentral wird nicht nur sein, die Austrian Business Agency, also die Behörde, die Unternehmen bei Ansiedlungen hilft, zu stärken, sondern Österreich einen einheitlichen Auftritt zu verleihen. Hier müssen wir auch immer die Partnerschaften mit anderen Ländern bedenken. Ein Land wie Österreich lebt von einem regen Handel. Sollte es ihrer Meinung nach eine gesetzliche Frauenquote geben? Ich finde es sehr gut, dass die gesetzliche 30-Prozent-Quote in Aufsichtsräten eingeführt wird. In Deutschland hat das auch funktioniert. Ich kenne viele tolle Frauen, die diese Aufgaben sehr gut wahrnehmen können. Sie haben in Wien BWL studiert und starteten eine beispielhafte Karriere in mehreren Top-Management-Positionen. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Ohne Mut klappt es nicht.

Man muss sich Dinge auch zutrauen und einfach ausprobieren. Im Prinzip kann ja nichts passieren. Und wenn im Unternehmen neue Projekte anstehen, die schwierig sind, rate ich dazu, sich gerade für diese zu melden. Das erhöht die eigene Sichtbarkeit im Unternehmen. Sie sind gebürtige St. Johannerin und haben Ihre Kindheit in den Kitzbüheler Alpen verbracht. Können Sie uns aus dieser Zeit erzählen? Als Kind in den Kitzbüheler Alpen oder überhaupt in Tirol in den Bergen aufzuwachsen, ist mit nichts zu vergleichen. Für Kinder ist es dort das Paradies. Wir sind früher bei jeder Gelegenheit auf die Berge gegangen und überall „herumgekraxelt“. Wir haben Moosbeeren gesammelt, sind immer mit dem Fahrrad ins Schwimmbad gefahren und für die regnerischen Tage haben wir vorher schon Steine gesammelt, die wir dann bemalt haben. Gibt es ein Erlebnis in Ihrer Kindheit, das Sie nie vergessen werden? Ich habe mit einer Freundin immer am Bach bei einer Brücke gespielt. Vor der Brücke haben wir ein Stück Holz hinein-

geworfen und es danach wieder herausgefischt. Es kam, was kommen musste: Natürlich sind wir hineingefallen. Bitter nur: Es war tiefster Winter und das Wasser war eiskalt. Wir haben uns damals beide eine heftige Erkältung zugezogen. Wie finden Sie zur inneren Ruhe als Ausgleich zur großen Verantwortung in Ihrem Berufsleben? Mein Hobby ist das „Garteln“, im Sommer verbringe ich jede freie Minute im Garten. Überhaupt bin ich gerne in der freien Natur. Aber ich lade auch Freunde zu mir ein. Und früher habe ich viel gemalt, jetzt habe ich aber zu wenig Zeit dafür. Ein paar Bilder von mir stehen aber noch zu Hause. Also ja, im Wald und im Garten zu sein, das ist so meins. Da kann ich gut abschalten. In einem Interview haben Sie einmal gesagt, Sie würden gerne mit dem Dalai Lama essen gehen. Worüber würden Sie sich mit ihm unterhalten? Ich würde ihn auf jeden Fall fragen, wie seine Kindheit war und woran er sich erinnern kann. Mich interessiert der Mensch hinter dem großen Namen. Was hat ihn zu dem gemacht, der er heute ist. 

„Garteln ist mein liebstes Hobby im Sommer.“ MARGARETE SCHRAMBÖCK

Margarete Schramböck im Gespräch mit Bettina Huber von „Unsere Kitzbühlerin“.

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Menschen

Rosis

ganz eigene Note

Die singende Wirtin feiert 50 Jahre Sonnbergstub’n.

chön sind Rosis Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof. Trotz der vielen Arbeit, des frühen Aufstehens, wenn der Wecker schon um fünf Uhr früh den Tag eingeläutet hat. Da war’s Zeit, die Kühe zu melken, und dann ging’s zu Fuß den Berg hinunter in die Schule. Als ihre Eltern Carolin und Alois Koidl ein Gasthaus mit 30 Betten eröffneten, war Klein-Rosi eine große Hilfe beim Kochen und Servieren. Später machte sie eine Ausbildung beim Goldenen Greif in Kitzbühel. Viel hat sie dort unter strenger Hand gelernt.

LIEBE UND HINDERNISSE Tja, und wie das Leben so spielt, lernte sie ihren Ehemann kennen und 1965 kam Sohn Fridel auf die Welt. Die Rosi kümmerte sich um den Haushalt und verdiente nebenbei ihr Geld durch Handarbeiten, Vermieten und Garteln. Doch sie vermisste den Berg. Da bekam sie von ihrem Vater ein Grundstück geschenkt mit den Worten: „Da baust eine Pension hin, da können die Wanderer schlafen und du kochst ihnen was G’scheits“. 1968 war’s so weit und Rosi sperrte ihre Pension auf. Anfangs wollte das Geschäft nicht so recht laufen, doch 16

nachdem sie von Frühstück auf Vollpension umgestellt hatte, stellte sich auch der Erfolg ein. Bald waren die Tische rappelvoll, kurze Zeit später wurde angebaut und sogar eine Jausenstation kam hinzu. Rosi musizierte am Abend und immer mehr Wanderer machten bei ihr halt. So ging es die folgenden Jahre: Arbeiten bis zum Umfallen und keine Zeit für die Liebe. So kam es, wie es kommen musste: 1977 ließ sich Rosi scheiden und kämpfte sich mit ihrem Sohn durch. Fridel machte eine Ausbildung im Schloss Lebenberg und wurde dann mit seiner Mama ein Team. Bald kam noch

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

S

© Gerald Lobenwein, Privat

Es gibt wohl niemanden, der sie nicht kennt: Rosi Schipflinger, die singende Wirtin von der Sonnbergstub’n, blickt zurück auf ein bewegtes Leben mit Höhen, Tiefen und einem Happy End.


Menschen

Bei der Erstkommunion Rosi mit ihrem Sohn Fridel

VERDIENTES LOB Und doch ist sie stets bescheiden geblieben. Dass man sie Promiwirtin nennt, gefällt ihr nicht so gut, denn bei ihr sind alle Gäste herzlich willkommen. Zugegeben, ein bisserl stolz ist sie schon, dass sie 2010 mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol geehrt wurde. Ehre, wem Ehre gebührt. Viel Lob bekommt die Rosi auch für ihre Musik. Das Talent hat sie von ihrem Großvater geerbt. Schon als junges Mädchen lernte sie Zither spielen. Doch viel mehr Spaß machte ihr die Gitarre und schon bald konnte sie sich selbst zu ihren Liedern begleiten. Da kam Jack White, einer der größten Musikproduzenten, zu ihr hinauf und hörte sie singen. Lang hat er

Jack White mit Rosi und Werner Baldessarini

© Gerald Lobenwein, Privat

ein Mann in ihr Leben: Der Sepp ist bis heute die große Liebe ihres Lebens. Fleiß und Ausdauer machten sich bezahlt. Über die Jahre wurde Rosis Sonnbergstub’n immer beliebter und viele bekannte Gesichter kamen als Gäste. So auch Fürst Johannes von Thurn und Taxis, der Rosi wohl das wunderbarste Kompliment machte: „Frau Rosi, ich habe wunderschöne Schlösser und Ländereien, aber den schönsten Platz der Welt, den besitzen Sie. Es gibt für mich nichts, was mit dem hier vergleichbar wäre.“

Rosi mit David Hasselhoff

gebraucht, bis er die Rosi überreden konnte, bei ihm im Studio eine Platte aufzunehmen. Doch er war hartnäckig und schrieb für sie sogar das „Kitzbühel-Lied“. 1991 hatte Rosi bei der Eröffnung des neu erbauten Tennisstadions ihren ersten großen Auftritt in der Öffentlichkeit. Zwei Jahre später sang sie bei der Eröffnung des Hahnenkammrennens. Im April 2010 ging ihr allergrößter Wunsch in Erfüllung: ihr erster Auftritt im Musikantenstadl in Salzburg mit ihrem langjährigen Gesangspartner Leo. Dort hatte sie nicht nur auf der Bühne großen Erfolg, sondern traf nach der Sendung auch alte Bekannte, die alle schon mal bei ihr auf dem Sonnberg zu Gast waren. Das war eine Mordsgaudi. Viel Spaß und Freude empfindet die Rosi auch, wenn sie in aller Ruhe auf der Terrasse sitzt und runterschaut ins Tal. Und zurückblickt auf 50 Jahre Sonnbergstub’n. Dann ist sie ganz einfach zufrieden und glücklich.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Rosis Sonnbergstub’n Oberaigenweg 101 – 103 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 64 652 mail@sonnbergstuben.at www.sonnbergstuben.at

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Menschen

Man sagt, Ferdl Weiss sei ein Kitzbüheler Urgestein. Nicht nur, weil er auf Steine steht. Er lernte auch das Stricken, lenkte die Geschicke im „Londoner“ und lebte lange auf der Alm. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal, privat

Ferdls steinreiches

Strickmuster W

enn man ihn nach seiner Geschichte fragt, weiß er gar nicht so recht, wo er anfangen soll, weil er so viel erlebt hat. Und bei so mancher Episode runzelt der Ferdl die Stirn und geht ein paar Augenblicke in sich. Dann sprudelt es nur so aus ihm heraus und plötzlich sind sie wieder da, die Bilder aus seinem bewegten Leben. So findet er den Faden zu der Zeit, als er in der Strickerei Kitzbichler angefangen hat und fast in Nigeria gelandet wäre, um eine Strickerei aufzubauen. Doch sein Vater erkrankte schwer. Nach dessen Tod hat er es noch einmal in der Kitzbüheler Strickerei versucht. Doch weil man im Leben auch mit anderen Herausforde-

„Steine zu bearbeiten, ist mein liebstes Hobby.“ FERDL WEISS

rungen konfrontiert ist, bekam er alsbald das verlockende Angebot, ein Buffet in Oberndorf zu übernehmen: „Das hab’ ich zwei Jahre g’macht und dann hat mich der Chef vom ‚Londoner‘ g’fragt, ob ich als Barmann arbeiten möcht’, und so hab’ ich in Kitzbühel ang’fangen, bevor ich in St. Johann G’schäftsführer g’worden bin“, erzählt der Ferdl. Sieben Jahre war er im Gastgewerbe, als er von einem 18

Ein Granit, eingewachsen in eine Wurzel


Menschen

Betrunkenen angegriffen und am Arm schwer verletzt wurde. Der Ferdl zeigt auf seine Finger, die er nur mehr eingeschränkt bewegen kann. Nach dem Vorfall ließ er das Nachtgeschäft hinter sich und übernahm mit 35 Jahren die Auracher Wildalm auf 1557 Seehöhe. HERZIGE KNÖDEL „Weil ich mir nix g’fallen lassen hab’, war ich als grantiger Wirt bekannt“, lacht er und seine Augen blitzen, wenn er von seinen Kaspressknödeln in Herzform derart schwärmt, dass einem schon beim Zuhören das Wasser im Mund zusammenläuft: „Mit einer Nirostaform hab’ ich die Knödel ausg’stochen. Das hat den Leuten so gut g’fallen, dass sie von überall her gekommen sind.“ Der „grantige Wirt“ vor seiner Alm

Versteinerte Zähne eines Schweins aus der Bronzezeit

Dann, nach 29 Jahren, ist die Zeit des Abschieds gekommen von seinem Leben auf der Alm. Doch wer den Ferdl kennt, der weiß, dass er auch im Ruhestand „koa Ruah“ gibt. Und so hat er angefangen zu malen und Steine zu sammeln, die er zu Kunstwerken verarbeitet: „Schon in meiner Schulzeit konnt’ ich gut zeichnen und malen.“ So erinnert sich der Ferdl an ein Experiment, das schon vierzig Jahre her ist: „In London hab’ ich auf einem Flohmarkt ein Bild auf Stoff in Fadengrafik gesehen. Der Künstler Gernot Schluifer war bei mir zu Gast im ‚Londoner‘ und hat g’meint,

„Ich war als grantiger Wirt bekannt.“ FERDL WEISS

Auf der Auracher Wildalm hat Ferdl 29 Jahre als Wirt gewirkt.

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ich sollt’ so ein Bild aus Metall herstellen, und das hab’ ich dann auch g’macht“, erinnert er sich und deutet auf die goldschimmernde Madonna. WAHRE SCHÄTZE Neben der Malerei ist das Steine-Bearbeiten gerade sein liebstes Hobby. Aus den großen Steinen fertigt er Skulpturen, die kleinen kommen in eine Schleiftrommel und werden zu Anhängern verarbeitet: „In den Kitzbüheler Alpen findet man wahre Schätze“, verrät er und holt einen schneeweißen Marmor aus dem Aschauer Steinbruch hervor. Er erklärt, dass man die Kalkbrekzie vom Hahnenkamm gut schleifen kann: „Das Murmeltier hab’ ich aus der Brekzie g’macht“, stolz zeigt er das steinerne Viecherl, bevor er kurz im Kammerl verschwindet und mit einer geheimnisvollen Schatulle wieder auftaucht. Und als er sie öffnet, kann man es gar nicht glauben, was da zum Vorschein kommt: In einem Wassergraben am „Hahnenkampl“ hat er die versteinerten Zähne eines Schweins aus der Bronzezeit gefunden. So ein Fund sei natürlich nicht alltäglich, meint er und holt vorsichtig die nächste Kuriosität, die ihm „a ganz b’sondere Freid“ macht: eine Wurzel samt dem eingewachsenen Granitgneis. Was er daraus zaubert, weiß er noch nicht. Aber eines steht fest: Beim Smaragdwaschen im Pinzgau ist er auf alle Fälle dabei. Das ist schon Tradition, wenn er mit seinem geschulten Auge wieder auf die Suche geht nach den grünen Edelsteinen im schönen Habachtal. Dort fühlt er sich wahrlich steinreich. Und das hat gar nichts mit materiellen Dingen zu tun.


Menschen

Rollentausch Von der Wiener Operettenbühne in die Kitzbüheler Hansi-Bar: Marika Lichter kann ein Lied davon singen, wie man die Rolle der Sängerin mit der einer Wirtin tauscht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Gert Eggenberger, privat

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orgens beim Frühstück fällt die erste Klappe an diesem Tag: „Sie sollten lieber Prinzessin werden“, rät Marika Lichter der jungen Kellnerin in einem Innsbrucker Lokal, die ihr nur widerwillig einen Cappuccino servieren wollte. Die Schauspielerin und Sängerin nimmt’s mit Humor. Dass ihr eigener Auftritt in der Kitzbüheler Gastroszene mit einem „Schluss mit lustig“ endete, kostet sie heute nur noch ein Lächeln. Warum es sie damals, im Jahr 1978, von der Bundeshauptstadt in das elitäre Alpenstädtchen verschlagen hat? Nun, diese Szenerie ist fast filmreif: „Es war die erste Reise mit meinem späteren Mann. Wir waren frisch verliebt und saßen gemütlich im ‚Stamperl‘. Da entdeckte Hansi einen Holzstadl auf der

anderen Straßenseite. Da würd’ er gern ein Lokal draus machen, meinte er. Und so entstand der Plan, sich in Kitzbühel niederzulassen.“ Dass der Stadl für die gastronomischen Ambitionen der beiden nicht brauchbar war, tat der Begeisterung keinen Abbruch und schon bald war eine geeignete Lokalität gefunden: „Am Kirchplatz 5, im Gries, haben wir im März 1980 nach einem Umbau und mit einem Bankkredit unsere Hansi-Bar eröffnet“, erinnert sich die Dancing-Stars-Gewinnerin. Eine abenteuerliche Reise begann: „Ich spielte damals am Theater an der Wien und bin monatelang nach der Vorstellung am Sonntagabend nach Kitzbühel gefahren und am Dienstagnachmittag wieder zurück. Während sich der Hansi 20

schon so richtig heimisch fühlte, kam ich mir wie eine Fremde vor.“ MARIKAS NEUE ROLLE So ließ sie ihre Bilderbuchkarriere hinter sich, kaufte sich Lektüre über das Mixen von Drinks und übersiedelte in die Gamsstadt: „Manchmal hab’ ich mir gedacht, ich hätt’ es auch leichter haben können“, sagt die Sängerin und bestellt noch einen Kaffee. Diesmal beim Oberkellner. Und was war das Sahnehäubchen in der Hansi-Bar? Marikas selbst kreierter „Hahnenkamm-Cocktail“. Nüchtern betrachtet, war sie in ihrer neuen Rolle Mädchen für alles, ist hinter der Bar gestanden und hat die Toiletten geputzt: „Einmal musste ich einem Kellner kündigen,


Menschen

Marika Lichter beim Interview mit Conny Pipal

weil er unter der Arbeitszeit essen gegangen ist. Es war gerade Hochsaison und ich übernahm seinen Job.“ TIERISCHER SCHWANK Natürlich hat es auch lustige Episoden gegeben. Wie diese, als sie von einem Tag auf den anderen auf den Hund gekommen ist. Der Hans hatte nämlich die Idee, ihr zum Geburtstag einen Schäfermischling aus dem Tierheim zu schenken: „Als ich den großen Vierbeiner sah, brach ich verzweifelt in Tränen aus und sagte ihm, dass der Hund eine Nacht bleiben könne, dann müsse er ihn wieder zurückbringen. Am Abend habe ich dem Hund ein Platzerl gerichtet, er hat mich so lieb angeschaut, als würde er sagen: ‚Bitte darf ich bleiben!‘ Da war es um mich geschehen.“ Nun hatte „Herr Harry“ ein Frauchen, das ihn fest ins Herz geschlossen hat, auch wenn er so manchen Schwank aufführte: „Er war ein richtiger Strawanzer. Je später der Abend, desto näher ist er zum Ausgang der Bar gerückt. In einem unbeobachteten Augenblick war meine Promenadenmischung dann weg und streunte durch Kitzbühel. Wir haben dann den Slogan rausgegeben: Wer den Harry zurückbringt, bekommt ein Viertel Wein. Das hatte zur Folge,

Die Schauspielerin mit ihrem damaligen Lebensgefährten Hans Feichtinger

dass alle möglichen Leute mit irgendeinem Hund gekommen sind und den versprochenen Wein wollten.“ Tja, und wie das Leben halt so spielt, war der Traum von einem Lokal in Kitzbühel nach fünf Jahren ausgeträumt. Mit ihrer Schwangerschaft im Jahr 1985 erwachte in Marika der Wunsch, nach Wien zurückzukehren. Die Bar wurde verkauft, die Zelte in Tirol wurden abgebrochen: „Ich habe damals meinen Beruf aufgegeben für die Zeit in Kitzbühel und unglaublich viel gearbeitet. Heute besuche ich Kitzbühel einmal im Jahr – ganz privat.“

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„Ich war in der Hansi-Bar Mädchen für alles.“ MARIKA LICHTER


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Neueröffnung. Der renommierte Fashionstore „Pusteblume“ präsentiert sich am neuen Standort in der Speckbacherstraße 2 in St. Johann im neuen Kleid und eröffnet für Kids und Teenager Tür und Tor in eine Modewelt im großen Stil. Die stylische Boutique begeistert mit trendiger Fashion der angesagtesten Marken wie Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Timberland, Sanetta, Polo Ralph Lauren, George Gina & Lucy, Love in Kyo, UGG und mit vielen bekannten Lables mehr. Neben den coolen Outfits findet man bei „Pusteblume“ auch professionelle Ballett- und Tanzbekleidung, unter anderem von Bloch. Viel Stoff zum Träumen also!

sphäre. So wissen nicht nur Kunden aus dem Bezirk Kitzbühel, sondern auch Modeinteressierte aus den umliegenden Regionen und Gäste die herausragenden Dienstleistungen und breite Markenvielfalt zu schätzen.

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ie exklusive Modeboutique sigi donna & uomo in St. Johann begeistert Modeliebhaber bereits seit 1990 und zählt zweifelsfrei zu den besten Modeadressen im Bezirk Kitzbühel. Man findet ausgesuchte Fashionlabels in aus-


Mode

Von seidener

Schönheit umgarnt Die zarte Versuchung aus dem Kokon: Der sanfteste aller Stoffe umhüllt die Menschheit schon seit über 5.000 Jahren mit einem edlen Glanz und einzigartiger Eleganz. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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m den Weg durch die Geschichte rund um die Entstehung der Seide zu finden, muss man sich gedanklichen einen Faden spinnen. So manche Legende rankt sich nämlich um die Entdeckung der Seide im alten China. So sei es im dritten Jahrtausend vor Christi die chinesische Kaiserin Se-ling-schi gewesen, die in ihrem Garten Seidenkokons entdeckt und herausgefunden hätte, wie man daraus Fäden spinnt – und wurde zur Schutzherrin der Seidenraupe. Die Gewinnung des edlen Stoffes blieb bis ins sechste Jahrhundert nach Christi ein gut gehütetes Geheimnis der Chinesen. Dies weckte das Interesse der Menschen aus fernen Ländern, das außergewöhnliche Luxusgut fand vielerorts Gefallen

„Seide verleiht einen schimmernden Hauch von Luxus.“ und war sehr begehrt. Auf diese Weise entstand in der Zeit um 100 vor Christus die Seidenstraße als Handelsweg zwischen China und Europa. Was den be24


Mode

„Der glänzende Stoff fühlt sich federleicht an.“ tuchten Europäern lieb und teuer war, hatte damals seinen Preis. Ein Kilogramm Seide kostete ein Kilogramm Gold. So wogen sich die Chinesen und die Zwischenhändler in Wohlstand und Reichtum. SCHMUGGELSPINNE

Die bekannteste Geschichte, wie die Seidenraupe schließlich auch auf unseren Kontinent kam, erzählt von zwei Mönchen, die nach Byzanz gewandert seien und die Eier des Seidenspinners in Spazierstöcken geschmuggelt hätten. So sei die Seidenraupenzucht in den Mittelmeerraum gekommen. Das Wissen um die Herstellung der begehrten Ware gelangte bald nach Arabien und Griechenland und später auch nach Spanien, Frankreich und Italien. Auf diese Weise hat die Seide nicht nur in der Mode, sondern auch in der Wirtschaft Einzug gehalten und ist bis heute ein Naturstoff mit einzigartigen Eigenschaften. Das glänzende Material ist die einzige Endlosfaser im textilen Bereich, weist eine hohe Festigkeit auf, trocknet schnell, ist schmutzabweisend, unempfindlich gegenüber Gerüchen, knitterarm, federleicht und fühlt sich bei Wärme kühl an und wärmt bei Kälte. Zudem kann Seide bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Wasser einlagern, ist nicht empfänglich für Motten und Schimmel und dadurch für Allergiker besonders geeignet.

GLANZSTÜCKE

In Sachen Mode hüllt ein seidenes Kleidungsstück seine Trägerin in einen elegant schimmernden Hauch von Luxus. Zu den beliebtesten Seidenstoffen zählen Satin mit einer hochglänzenden Ober- und einer matten Unterseite, Jaquard aus einer sehr aufwändigen Webart, Seidencrêpe mit einer rauen, durchsichtigen Oberfläche und Seidenjersey als nicht gewebte, sondern gestrickte Version, die sich durch besondere Elastizität auszeichnet. Um die Schönheit der Seide lange zu erhalten, sollte man das Naturmaterial

nur mit einem sanften Spezial-Wollwaschmittel per Hand waschen. Einzelne Flecken werden niemals mit Wasser entfernt, sondern das Kleidungsstück wird als Ganzes gewaschen. Auswringen ist ebenso tabu wie die Verwendung von Bleichmitteln und das Aufsprühen von Deo und Parfüm. Seide besteht hauptsächlich aus Protein. Die Zusammensetzung ist ähnlich der menschlichen Haut. Die glatte, weiche Struktur ist streichelweich und empfindlich. So mag Seide keine intensive Sonnenbestrahlung und sollte gleich wie unsere Haut davor geschützt werden.

Das Material, aus dem Träume entstehen: Seide wird behutsam aus Seidenraupen gesponnen.

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Mode

Die Tunika

als Trendsetterin Das luftige Hemdkleid hat wallend seinen Weg vom alten Rom bis in unsere modernen Kleiderkästen gefunden. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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n früheren Zeiten diente sie ihren Trägern bei der täglichen Arbeit als schützende Hülle vor Sonne, Wind und Wetter. Für Adelige nahm das Kleidungsstück eine tragende Rolle ein und war den Reichen und Schönen, auffallend mit Schmucksteinen und Stickereien verziert, ein standesgemäßes Gewand. Damals zeigten sich, die Tunika direkt auf der Haut getragen, sowohl Männer als auch Frauen gerne darin. An der Verarbeitung konnte man erkennen, welchem Stand man angehörte. Bei der ursprünglichen Version wurden zwei rechteckige Teile am Körper und bei den Schultern mit speziellen Nadeln zusammengehalten. Erst später fand man eine Naht an dieser Stelle. Ab dem zwölften Jahrhundert gab man sich in Sachen Farbe äußerst zugeknöpft. Bauern war es nämlich nur erlaubt, graue und ungefärbte Tuniken zu tragen, während den Adeligen und den Geistlichen bunte Stoffe vorbehalten waren. 26


HÄNGENDER HINGUCKER Wie gut, dass heute dieser Standesdünkel abgelegt ist und sich jeder nach Lust und Laune von der Tunika angezogen fühlt. Äußerst bequem, praktisch und natürlich auch schick und stylisch präsentiert sich das Hemdkleid als unverzichtbarer Begleiter, der in keinem Schrank fehlen darf und viel Stoff für verschiedenste Kombinationen und Variationen bietet. Alleine getragen und mit einem Gürtel verhübscht oder als Oberteil zu Jeans, einem schmalen Rock oder auch zu einer engen Hose � die Tunika hat sich als modischer Hingucker auch auf den Laufstegen der bekanntesten Designer etabliert. Die luftigen Hängekleidchen im wildromantischen Folklore-Stil peppen nicht nur die Garderobe von Blumenkindern optisch auf. Die Tunika ist längst nicht erst seit den 1970er-Jahren das Lieblingsteil von Trendsettern, die wissen, was modetechnisch angesagt ist.

DER MIX MACHTS Ob Hippie- oder Boho-Style, ob mit floralen Mustern, Verzierungen, Rüschen, Volants, Perleneinsätzen samt voluminösen Ärmeln oder einfach und schlicht unifarben, mit dem trendigen Kleidungsstück macht man nicht nur am Strand eine gute Figur. Apropos: Die Tunika kaschiert, wegen des fallenden

Die Edelversion mit Rüschen und Spitze

Tunika kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt Hemdkleid. Stoffs, auch so manches Pölsterchen an Bauch und Hüften. Und übrigens: Auch für einen eleganten Anlass zeigt sich der Tunika-Look als perfektes Outfit. In Sachen Materialien ist das Hemdkleid ebenso stofflich einwandfrei: Leinen, Seide, Baumwoll-Voile, Jersey oder Viskose schenken der Tunika etwas Wei27

ches und Fließendes, der Trägerin ein leichtes und angenehmes Gefühl. Eines steht für den großen Auftritt fest: Mit flachen Schuhen und Sandalen geht man zum Tunika-Style in diesem Jahr ebenso auf Nummer sicher wie mit coolen Pantoletten � für die perfekte Beinfreiheit zum locker-luftigen Hemdkleid.


Flotte Sohle Sie ist luftig, leicht und lässig: Die Sandale hat sich schnurstracks ihren Weg in die Modewelt geebnet. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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as bequeme Schuhwerk hat bereits in der Antike Fuß gefasst. In alten Zeiten diente eine aufgenagelte Holz- oder Ledersohle der Bodenhaftung, sie hatte den vornehmlichen Zweck, dass der Träger offen und leichtfüßig durchs Leben gehen kann. Ohne Absatz, dafür mit Riemchen versehen, so treten die Modelle auf, die in den 60er

Jahren den Hippies die nötige Beinfreiheit schenkten. Später, Mitte der 70er, machten die Sandalen einen großen Schritt, um den Lauf der Modewelt zu beeinflussen. Der schlichte Schuhtyp stand plötzlich im Fokus vieler Designer und wurde nun auch zu eleganten Outfits getragen. Ob mit schmalen Schnürchen um die Knöchel oder Bändern bis zu den Fesseln, mit raffinierten Fäden bis hinauf zu den Knien geschnürt oder als minimalistische Modelle, die sich sanft um den Fuß schmeicheln – Sandalen ziehen die Blicke auf sich. OFFEN GETRAGEN Die Pantolette ist der Sandale auf den Fersen und heuer mit ihrer offenen Art der gängige Sommerhit. Verziert mit Glitzersteinchen, Federn oder Strass, hergestellt aus Flachs, Velourleder oder Kunststoff in Neonfarben, ist aus der ehemals gewöhnungsbedürftigen Badelatsche ein besonders beliebtes und schmuckes Schuhwerk geworden. STEILER AUFSTIEG Im Lauf ihrer bodenständigen Karriere wollte die Sandale immer höher hinaus. So war es kein Wunder, dass die anfangs 28

flachen Sohlen trendgemäß mit Absätzen bestückt wurden, die Sandele zur High-Heels-Version, der Sandalette, avancierte – und damit auf Zehenspitzen zu den Favoriten der Frauenwelt aufstieg. Die feminine Seite der ursprünglichen Sandale war geboren, sie ist bis heute die unangefochtene Nummer eins unter den Lieblingsschuhen. 


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Mode

Um Knopf

und Kragen

Die stofflich einwandfreie Symbiose zeigt sich alles andere als zugeknöpft: Als kleidsames Bindeglied ist die Kombination von Knopf und Kragen wahrlich gut aufgestellt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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un, zuallererst wollen wir uns die Geschichte dieser verbindenden Elemente vorknöpfen. So verwendete man in der Steinzeit Holz- und Knochenstücke, um Felle und Lederkleidung zusammenzuhalten, die damals noch nicht in einem Knopfloch mündeten, sondern mit Sehnen- oder Faserschlingen verbunden wurden. Bereits im sechsten Jahrtausend vor Christi dienten

„Der Kent-Kragen zählt zu den Klassikern.“ 32

Bernsteinknöpfe den Menschen, um die Kleidung zu verschließen und vor Wind und Wetter zu schützen. Etwa 2.000 Jahre danach wurden Steinknöpfe mit Stoff überzogen. In späteren Zeitepochen rundete der Knopf seine praktische Funktion ab und entwickelte sich vom reinen Gebrauchsgegenstand zu einem Schmuckstück, das an die hochgestellte Position des Trägers erinnerte. So zierten


Mode

„Der Knopf entwickelte sich zum Schmuckstück.“

prunkvolle Exemplare die Gewänder der Mächtigen und Wohlhabenden, um den gehobenen Status in die Welt zu tragen. Ende des 19. Jahrhunderts platzte der Damenwelt der Kragen und das bis dato der Männerwelt vorbehaltene Accessoire hielt Einzug in die weibliche Mode. Aus dieser Zeit stammt auch die richtungsweisende Knöpfungsart � für die Frauen von rechts nach links und für die Herren der Schöpfung von links nach rechts. AN DEN KRAGEN Im Laufe der Geschichte haben sich Knopf und Kragen gegenseitig angezogen, wobei sich letzterer im 16. Jahrhundert der Kleidung buchstäblich an den Hals geworfen hat. Mit Stahldraht gestärktes Leinen und mit Falten besetzt, kräuselte sich der Kragen majestätisch um den Nacken reicher Aristokraten. Der pompöse Halsschmuck nahm damals so viel Platz in Anspruch, dass sein Träger nicht mehr imstande war, Nahrung zu den Lippen zu führen. Doch der Hunger auf diese Riesenkrägen, die besonders in Spanien beliebt waren, nahm bald ein Ende. Sie wurden verboten und durch kleinere Ausführungen ersetzt. In der Zeit von Louis XVI. brachen haarige Zeiten für den Kragen an. Es regierten lange Perücken, die den Halsschmuck zum Verschwinden brachten. Erst in der Biedermeierzeit erlebte die Krause ihre Auferstehung als Zierde an den Hemden und hat so ihre Aufgabe gefunden. Zum einem ist es die praktische Bestimmung der Krawatte die nötige Bindung an der vorgeschriebenen Position zu geben, und zum anderen dem Träger eine elegante Ausstrahlung zu verleihen.

LUFTIGE KOMBINATION Kaum hat sich die Verbindung zwischen Knopf und Kragen geschlossen, stellt sich auch schon die Frage: Wie viele Knöpfe dürfen bei einem Hemd oder einer Bluse offen sein? Nun, das kommt auf die jeweilige Situation an. Auch wenn man in den warmen Sommermonaten der Kragenweite Luft verschaffen will, ist das Öffnen von mehr als zwei Knöpfen in der Geschäftswelt nicht tragbar. So seriös sich der Knopf mit dem Kragen in Sachen Business paart, so frech kann diese traute Zweisamkeit in der Freizeit aber sein. Ein T-Shirt unter dem Herrenhemd oder der Damenbluse eröffnet einen luftig-leichten Look, der alles andere als zugeknöpft wirkt. VARIANTENREICHTUM Die Art des Hemdkragens ist eine Frage des trendgmäßen Stils: So sorgt der Under-Button-Down-Kragen mit zwei verdeckten Knöpfen für den optimalen Look, der auch ohne Krawatte gut aussieht. Sehr Schick anzusehen und mit zwei kleinen Knöpfen versehen, hält die Button-Down-Variante die Kragenspitze in jeder Situation am richtigen Platz. Der Kent-Kragen gilt als eleganter Klassiker und der Stehkragen mit umgeklappten 33

Mit Hemd sind wir immer bestens gekleidet.

Ecken ist besonderen Anlässen vorbehalten. Die schicke Damenbluse, mit dem typischen Hemdkragen versehen, steht als schlichtes Kleidungsstück bei jedem Geschäftstermin seinen Mann. Im Gegensatz dazu zeigt sich der flotte Bubikragen verspielt und feminin und wird bevorzugt in der Freizeit getragen. Und für den ganz großen Auftritt wirft sich die romantische Rüschenbluse mit voluminösem Kragen äußerst gekonnt in Schale.


Mode

Ein gutes

Beute(l)schema Dieses Accessoire lassen sich Frauen gerne umhängen: Seit jeher ist die Tasche der perfekte Begleiter, um dies und das stilsicher zu verstauen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ereits zu Zeiten der Neandertaler musste Frau ihre gesammelte Beute praktisch und unbeschadet in die Höhle transportieren. Nahrungsmittel, Feuersteine und Beeren wurden in Hautbeuteln um die Hüfte gewickelt – die Handtasche war geboren. Bis ins 13. Jahrhundert wurden diese Hüfttaschen von Bewohnern des antiken Roms und während der Kreuzzüge getragen. Als Unisex-Objekt konnte die erste Form der Handtasche bedenkenlos von Mann und Frau gleichermaßen getragen werden. Im 16. Jahrhundert entwickelten findige Frauen birnenförmige Beutel, die � noch

immer an der Hüfte befestigt � unter voluminösen Kleidern getragen wurden, der heutigen Handtasche aber bereits sehr ähnelten. Da sich die Kleidung der Männer mit angenähten Taschen stark entwickelte und somit Beutel für die Herren unnötig wurden, spezialisierten sich Frauen darauf, den Beutel deutlich femininer zu gestalten – und kreierten mit Ende des 18. Jahrhunderts Taschen mit Henkeln, um keine Ausbuchtungen unter der mittlerweile zarteren Damenkleidung zu riskieren. Damit lag es auch auf der Hand, dass die Tasche am Arm getragen wurde und für entsprechende Individualität sorgte.

LEUCHTENDES BEISPIEL 1938 brachte Elsa Schiaparelli die berühmte Laternen-Tasche auf den Markt. Diese bot Platz für Zigaretten, Geld, Schlüssel und Lippenstift – und verfügte sogar über eine kleine elektrische Lampe. Ein wichtiger Schritt in Richtung Emanzipation, denn nun musste keine Frau mehr ihre Habseligkeiten in den Hosentaschen der Männer verstauen. Heute, 80 Jahre später, ist die Handtasche zum It-Piece mutiert. Besonders angesagt sind derzeit XXL-Formate und Mikrotaschen, das Gegenteil also. Zwei Tragegurte am Rücken einer trendigen Handtasche verleihen ein sportliches Design, die damit auch als kleiner Rucksack fungiert. Eine runde Sache sind heuer kreisförmige Taschenformate. 


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Schön & gesund

Ganzheitliche Kieferorthopädie Dr. Sarina Ager reguliert Zahn- und Kieferfehlstellungen mit geringen Kräften und im Einklang mit dem Körper des Patienten. von Dr. Sarina Ager bezieht den Gesamtorganismus in Diagnostik und Behandlung mit ein. Deswegen und durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Fachgebiete bieten sich bestmögliche Be-

Ruheoase. Loslassen, nach innen lauschen. Alles tun können, aber nichts tun müssen, sich ohne Zeitgefühl in den Tag geben, verwöhnt werden. Bei den Relaxtagen samt fünf Übernachtungen, angeboten von 8. Juli bis 4. November 2018 am Peternhof in Kössen, kann man eintauchen in die Welt voller Entspannung und spüren, wie man sich jeden Tag besser fühlt. Ob Anti-Stress-Paket, Regenerationspaket oder das Wohlfühlpaket, jeder wählt nach seinem ganz persönlichen Empfinden. Hier finden Körper und Geist wieder in Einklang miteinander. Weitere Infos unter www.peternhof.com.

handlungsmethoden. Übrigens haben Patienten hier auch einen Anspruch auf Rückerstattung durch die Krankenkasse, falls sie die Kriterien für eine Gratiszahnspange erfüllen. Mehr unter: www.kitzsmile.at.

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chiefe Zähne oder eine falsche Kieferlage haben Einfluss auf unser Aussehen, können aber auch die Gesundheit – durch Nacken- und Rückenbeschwerden, Knieschäden, Tinnitus – beeinträchtigen. Das Konzept


me:

Gute

Laune-Macher


Schön & gesund

Lavendel duftet herrlich, ist hübsch anzusehen und wird zudem als Schönheitsmittel und in der Naturheilkunde überaus geschätzt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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infach mal blaumachen und sich dem herbsüßen Duft hingeben: Der Lavendel verwöhnt aber nicht nur den Geruchssinn, sondern schenkt auch Linderung bei physischen und psychischen Problemen. So sagt die Homöopathie, der Lippenblütler sei eine der großen Seelenpflanzen, die Klärung, Ruhe und Nervenstärke spendet. Die Blüten der Heilpflanze entfalten ihre beruhigende Wirkung bei Unruhezuständen sowie Kreislaufbeschwerden und helfen beim Einschlafen. So wirkt ein Potpourri am Nachttisch wahre Wunder. Der echte Lavendel, der im westlichen Mittelmeerraum beheimatet ist, wird auch bei Oberbauchbeschwerden, verspannten Muskeln und Atemwegserkrankungen verwendet. Will man die bezaubernde Pflanze selbst ernten, sollte man sich schon früh auf den Weg machen, denn zur Morgenstunde ist der Gehalt an ätherischem Öl am intensivsten. Der Lavendel wird samt Stängel abgeschnitten und anschließend kopfüber getrocknet. Und obwohl dieses Gewächs ein wahrer Lichtbringer ist, will es für den Trockenvorgang ein schattiges Plätzchen. Die mehrjährige kompakte Lavendelstaude mit ihren ährenartigen blauvioletten Blütenständen und nadelförmigen, graugrünen Blättern kann bis zu 100 Zentimeter hoch werden und blüht von Juni bis August.

LAVENDELBAD hilft bei Erschöpfung, Nervosität und auch bei einem Muskelkater. Man nimmt eine Handvoll Lavendelblüten und lässt diese in einem Liter Wasser aufkochen, danach wird alles durchgesiebt und ins Badewasser gegeben. LAVENDELTEE wirkt entkrampfend bei Blähungen und Magen-/Darmkrämpfen und auch als entspannender Schlummertrunk. Man gibt zwei Teelöffel getrocknete Lavendelblüten in ein Teenetz oder in eine Teekugel und übergießt diese mit etwa 250 Milliliter kochendem Wasser. Anschließend lässt man den Tee zehn Minuten ziehen. Tipp: Da die kondensierten Tröpfchen am Deckel der Teekanne viele ätherische Öle enthalten, soll man diese in den Tee tropfen lassen. LAVENDELTINKTUR wirkt stimmungsaufhellend, die Bitterstoffe helfen bei Magenproblemen, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Drei Mal täglich können bis zu 20 Tropfen mit ein wenig Wasser eingenommen werden. 37

Äußerlich angewendet, wirkt die Tinktur schmerzlindernd bei Kopfschmerzen durch das sanfte Einmassieren auf den Schläfen. Auch bei Muskelkater und Rheuma können die schmerzenden Stellen eingerieben werden. Durch das enthaltene antiseptisch wirkende Linalool schenkt die Tinktur auch Linderung bei Akne, unreiner und entzündeter Haut und beugt Narbenbildung vor.


Schön & gesund

Ein straffes

Programm aus der Natur

Mutter Erde lässt so manches auf natürliche Weise wachsen, was wir für einen knackigen Körper und ein glattes Gesicht brauchen, und schenkt uns eine Fülle an Pflanzen, die der Haut neue Frische verleiht. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ie wunderbaren Schätze, die uns Wald, Wiese und Garten bescheren, packen die Ursachen der Hautalterung an der Wurzel und lassen das größte Organ unseres Körpers wieder erblühen. Dabei ist die Wirkung alles andere als oberflächlich, denn die heilsamen Inhaltsstoffe gehen in die Tiefe und entsprechen so den Bedürfnissen unserer Haut.

„Die Inhaltsstoffe wirken in der Tiefe der Haut.“

Hautstraffendes Bad

Anti-Falten-Maske aus der Natur

Zutaten: 100 Gramm Tannensprossen 50 Gramm Lavendelblüten 50 Gramm eines blühenden Thymians 100 Gramm Walnussblätter

Zutaten: 1 geviertelte Salatgurke 1 Teelöffel Apfelessig 3 Esslöffel Weizenkeimöl 2 Teelöffel Olivenöl 1 Eigelb

Anwendung: Alle Zutaten werden fein zerkleinert und in ein kleines Leinensäckchen gefüllt. Anschließend gibt man dieses in das heiße Badewasser, das auf 37 Grad abkühlen soll. Man nimmt ein 20-minütiges Bad und reibt die Haut danach mit dem Säckchen sorgfältig ab.

Anwendung: Die geschälte Gurke wird püriert, der Apfelessig wird unter das Püree gemischt. Anschließend gibt man das Weizenkeimöl, das Olivenöl und das Eigelb dazu. Die Maske soll 15 Minuten lang einwirken, bevor diese mit lauwarmem Wasser abgespült wird.

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Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Empathie sind in der ästhetischen Chirurgie für mich die Grundvoraussetzungen für ein gutes Ergebnis. Dr. med. univ. Elisabeth Zanon

Fachärztin für Plastische Chirurgie • Ästhetische Chirurgie Ästhetische Medizin • Wiederherstellungschirurgie

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Schön & gesund

Lila

Lieblingssalbe Das zartviolette Veilchen mit seinen wundersamen Inhaltsstoffen hilft bei so mancher roten Stelle auf unserer empfindlichen Haut. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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ie berühmte Äbtissin Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und war für ihre besonderen Kenntnisse über die Heilkraft der Pflanzen bekannt. Zu ihren Lebzeiten baten viele Menschen um ihren Rat bei kleineren und größeren gesundheitlichen Beschwerden und auch heute noch erfreuen sich ihre Heilverfahren großer Beliebtheit. In ihrem umfangreichen Wissen schlummert die Wahrheit über die Kraft, die den Gaben aus der Natur innewohnt. So erweckt auch ihr Veilchensalben-Rezept die

Lust darauf, der Haut Gutes zu tun. Mithilfe von Hildegard von Bingens Erfahrungsschatz kann man aus den Veilchen eine Salbe herstellen, die beanspruchte Haut auf besondere Weise beruhigt. Bei entzündlichen Stellen, einem gestörten Säureschutzmantel oder auch bei Sonnenbrand hat sich die Salbe bewährt. Auch bei manchen Arten von Kopfweh (Stirn- oder Nebenhöhlenschmerzen) kann die Creme verwendet werden. Dabei soll die Salbe quer über die Stirn eingerieben werden.

„Für trock’ne Haut und kleine Wunden hab Veilchencreme ich gefunden.“ HILDEGARD VON BINGEN

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Hildegard von Bingens Veilchensalbe ZUTATEN 20 mg Veilchenblätter 30 Gramm Ziegenfett 10 ml Olivenöl und Veilchenblütensaft 5 Tropfen Rosenöl ZUBEREITUNG Die Zutaten bedacht zum Sieden bringen, die wässrige Schicht abtrennen und zur Salbe verarbeiten. Diese wird mehrmals täglich um den Hauptherd vorsichtig aufgetragen. Gibt man zusätzlich 5 Tropfen Rosenöl dazu, wird die Wirkung verstärkt.


Schön & gesund

Der Kneipp-Trampelpfad

Kneippen in Kirchberg Die belebende Wirkung des Spertentaler Kneippwassers schenkt Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Mathäus Gartner

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uhe, Gesundheit und Erfrischung, das bietet die Kneippanlage im Landschaftsschutzgebiet Spertental in Aschau bei Kirchberg vor dem imposanten Bergpanorama des Wilden Kaisers. Ideal für Wanderer, Bergsteiger, Radler und Mountainbiker, Nordic Walker, aber auch Ausflügler, um hier eine Rast einzulegen. Viel Abwechslung bietet die Anlage mit klassischem Kneippbecken, Trinkbrunnen mit frischem, eiskaltem Bergquellwasser, Anlage für grobe und feine Fußreflexzonenmassagen sowie Arm- und Kreislaufbecken. Die Kneippanlage eignet sich aber auch bestens, um einfach nur die Seele baumeln zu lassen und neue Energie zu tanken. Auch ein Tag mit der Familie wird in der Kneippanlage in Aschau zu einem Erlebnis für Jung und Alt! WASSERSPASS FÜR DIE KLEINEN Die Kinderkneipp ist ein attraktives Zusatzangebot zum bestehenden Kinder-

spielplatz. Ausgestattet mit Wasserrad, Trampelpfad, Planschbecken sowie zwei klassischen Kneippbecken lernen die Kinder hier spielerisch mit dem gesunden Element Wasser umzugehen. Von hier aus gibt es wunderschöne Wanderungen ins Landschaftsschutzgebiet Spertental. Auf einem Rundweg (7,7 Kilometer) bekommt man einen Einblick

Unser Kneipptipp „Das Armbad“ Die Ärmel bis zum Oberarm hochkrempeln. Zuerst den rechten Arm langsam in das Wasser tauchen. Danach folgt der linke Arm. Die Reihenfolge sollte genau beachtet werden. Die Anwendung dauert ca. 20 bis 30 Sekunden. Danach das Wasser von den Armen abstreifen und die feuchte Haut an der Luft trocknen lassen.

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in die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Köstliche Tiroler Schmankerln gibt es bei den Gasthöfen und Hütten am Weg. Die Kneippanlage ist rund um die Uhr von Mai bis Oktober geöffnet und ideal mit dem Auto (gratis Parkmöglichkeiten) oder dem öffentlichen Bus (ca. drei bis fünf Minuten Gehzeit) erreichbar. Jeden Montag können Sie sich wertvolle Tipps zur richtigen Kneipptechnik von Vitalcoach Gabi holen.

Kneippanlage Aschau bei Kirchberg in Tirol Falkensteinweg 49 6365 Kirchberg / Tirol Tel.: 057 / 507 21 00 www.kitzbueheler-alpen.com/brixental


Schön & gesund

Haargenau an der Wurzel So läuft bei dieser haarigen Sache alles glatt: Natürliche alte Methoden und Techniken mindern Hautreizungen und Schmerzen beim Depilieren. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

LinsenKartoffelBehandlung

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ie Natur sorgt nicht nur dafür, dass die Haare sprießen, sondern schenkt uns auch die Zutaten, um so manch störenden Haarwuchs auf natürliche Weise zu entfernen. Ob im Urlaub oder im Berufsalltag, ob im Badeanzug oder im Businesskleid, ob an der Bikinizone, an den Beinen oder auch im Gesicht – gerade in den Som-

mermonaten will man sich mit samtweicher Haut schmücken. Damit alles glattgeht, muss man das Problem an der Wurzel packen. Ganz ehrlich: Völlig schmerzfrei läuft die Haarentfernung wohl mit keiner Methode ab. Was aber erfreulich ist: Durch die Anwendung von natürlichen Produkten wird die Reizung der Haut minimiert.

Diese ayurvedische Methode gilt als wahre Wunderwaffe unter den Hausmitteln: Sie entfernt die ungeliebten Haare dauerhaft. ZUTATEN 1 Kartoffel 1 Schüssel gelbe Linsen 4 Esslöffel Zitronensaft 1 Esslöffel Honig

ZUBEREITUNG Die Linsen werden über Nacht in Wasser eingelegt. Am nächsten Tag wird die geschälte Kartoffel klein zerstampft. Die Linsen werden gründlich abgegossen und zu einer feinen Paste zermahlt. Der Saft aus dem Kartoffelbrei wird extrahiert – dabei wird dieser durch ein Sieb oder Tuch gedrückt und dann zur Linsenpaste dazugegeben. Anschließend werden Zitronensaft und Honig dazugegeben, alles wird gut vermischt. Die Mixtur wird nun auf den gewünschten Körperstellen aufgetragen. 20 bis 30 Minuten einwirken lassen – so lange, bis die Paste ausgetrocknet ist. Dann wird das Ganze mit den Fingern abgerubbelt. Diesen Vorgang drei Mal pro Woche wiederholen.


Natron ZUTATEN 1 Esslöffel Natron 200 Milliliter Wasser ZUBEREITUNG & ANWENDUNG Um die Haare erfolgreich zu entfernen, soll diese Methode jeden Abend durchgeführt werden. Dazu vermischt man 1 Esslöffel Natron mit 200 Milliliter kochendem Wasser und lässt das Ganze abkühlen. Anschließend befeuchtet man einen Wattebausch mit der Mixtur und trägt diese auf die gewünschte Körperstelle auf, dann mit einem Verband umwickeln und am nächsten Morgen entfernen. Die Haut wird großzügig mit Feuchtigkeitscreme gepflegt, damit sie nicht austrocknet. Bereits nach einigen Tagen stellt sich der gewünschte Erfolg ein.

Sugaring Bereits im alten Ägypten wurde durch dieses Verfahren so manche Haarentfernung versüßt. Der Zitronen-Zucker-Mix funktioniert ähnlich wie das Wachsen, ist aber nicht so schmerzhaft, preiswerter und wirkt auf einer natürlichen Basis. ZUTATEN 2 Tassen Zucker Saft einer Zitrone Etwas Wasser ZUBEREITUNG & ANWENDUNG Zucker und Zitronensaft werden in einem Topf vermischt. Dabei soll der Saft den Zucker vollkommen bedecken – wenn nötig, ein wenig Wasser dazugeben. Anschließend wird das Ganze unter ständigem Rühren auf mittlere Hitze erwärmt, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Beginnt die Mischung zu kochen, wird die Temperatur sogleich reduziert, damit die Masse nicht zu dunkel wird. Es entsteht eine honigähnliche Paste. Diese nimmt man vom Herd, lässt sie erkalten und trägt sie gleichmäßig und dünn auf die Haut auf. Die Paste wird ohne Einwirkzeit in Haarwuchsrichtung abgezogen. Die Zuckerreste mit Wasser abspülen und die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme pflegen.

Kichererbsenmehl Diese Methode wird in Indien zur dauerhaften Haarentfernung angewendet. ZUTATEN 65 Gramm Kichererbsenmehl 5 Gramm Kurkuma 1/2 Tasse Milch 1 Teelöffel Joghurt ZUBEREITUNG & ANWENDUNG Alle Zutaten werden zu einer homogenen Paste vermengt und auf der gewünschten Körperpartie aufgetragen. 30 Minuten einwirken lassen und dann sanft gegen die Haarwuchsrichtung einmassieren. Anschließend wird die Mischung mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Die Behandlung soll zwei- bis dreimal in der Woche wiederholt werden.


Schön & gesund

Ein abendlicher Schafgarben-Wickel zur Leberreinigung weckt die Lebensfreude, entgiftet den Körper und fördert einen guten Schlaf. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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Leber weg O

hne sie geht gar nichts. Die Leber leistet Schwerstarbeit in unserem Körper. Sie zählt zu den größten Organen, ist zuständig für Stoffwechsel und Entgiftung und produziert Galle für die Fettverdauung, wandelt Schadstoffe um und produziert wichtige Hormone. Der bekannte Wasserpapst und Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp sagte Ende des 19. Jahrhunderts: „Erstens entgiften, zweitens entgiften, drittens entgiften!“ Seine Aussage ist heute aktueller denn je. Falsche Ernährung, Umweltgifte, Schwermetalle und Medikamentenrückstände und andere schädliche Einflüsse stellen eine große Belastung für unseren Körper dar. Doch wie wir wissen, ist gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen. So regt die

Schafgarbe die Bildung von Gallensäure an und ein abendlicher Wickel schafft Erleichterung für die Leber. Die Leberwickelkur sollte einen Monat lang jeden Abend vor dem Schlafengehen angewendet werden, damit sich die Wirkung voll entfalten kann. Schafgarbenwickel sind auch ein bewährtes Mittel gegen Schmerzen.

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SchafgarbenLeberwickel Man übergießt 2 Teelöffel getrocknetes Schafgarbenkraut mit einem 1/2 Liter kochendem Wasser. Anschließend den Aufguss 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. In der Zwischenzeit wird ein trockenes Geschirrtuch vorbereitet und eine Wärmflasche mit heißem Wasser gefüllt. Dann taucht man das Tuch in den heißen, abgeseihten Aufguss, drückt das Tuch aus und legt es direkt auf die Haut über dem rechten Rippenbogen. Die Wärmflasche drauflegen und ein Badetuch fest um den Körper wickeln. Etwa 30 Minuten wirken lassen.


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Burnout & Depression Wenn die Hormone verrücktspielen Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.

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enken Sie positiv, bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten zwei Jahren – man lese und staune – um 30 Prozent gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüsselt,

wie diese Massenleiden das Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur Hürde. Mehr noch: Ein hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. Nun beginnt der fatale Kreislauf, und es werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: 45

Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

Praxis Dr. med. Michael Spitzbart Siezenheimer Straße 39a, Ebene 4, Top 19, Panzerhalle Salzburg 5020 Salzburg Tel.: 0662 / 250 350 www.drspitzbart.de praxis@spitzbart.com


Schön & gesund

Sommerlicher Blütendrink

Hibiskus-Drink

Die heilsame Wirkung von Hisbiskus entfaltet sich in vielfältiger Weise. Als erfrischendes Getränk begleitet uns diese besondere Pflanze sicher durch einen heißen Sommer. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTO: Shutterstock

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as hübsche Malvengewächs löscht den Durst, senkt den Blutdruck, macht das Immunsystem fit, erfrischt, regt den Stoffwechsel an und hat zudem eine entschlackende Wirkung – und ist bestens geeignet für einen fruchtigen

und gesunden Sommerdrink, der nicht nur herrlich schmeckt, sondern auch hübsch anzusehen ist. Dieses leuchtend-rote Blütengetränk zu genießen, ist allemal ein erquickendes Erlebnis in der warmen Jahreszeit.

Zutaten: 2 Liter Wasser 140 Gramm Hibiskusblüten 100 Gramm Zucker Eine Limette in Scheibchen Zubereitung: Die Hibiskusblüten werden im Wasser aufgekocht. Anschließend bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und 30 Minuten ziehen lassen. Das Ganze absieben, den Zucker beimengen und gut umrühren. Auskühlen lassen und Wasser dazugeben, verrühren und zwei Stunden zugedeckt kühlstellen. Der erfrischende Drink wird mit Limetten und Eiswürfeln serviert.

Innovative Implantate C

arlo Hasenöhrl wurde dafür ausgewählt, neue Silikongel-Implantate zu optimieren und in einer zweijährigen, weltweit einzigartigen Studie zu testen. Die innovativen Implantate sind in ihrer Form einmalig und so beschaffen, dass sie mit einem minimalen Schnitt von 2,5 Zentimetern über die Achsel eingesetzt werden können. Es bleibt am Ende nur eine kleine Narbe. Dank der ovalen Form können die Gelimplantate sowohl in Längs- als auch in Querausrichtung eingesetzt und somit perfekt an den Körperbau angepasst werden. Vor allem Frauen mit sehr schmalem Brustkorb profitieren davon. Das

neu entwickelte Gel sorgt für eine Tropfenform des Implantates und verleiht so der Brust eine natürliche Optik. Doch das stärkste Argument ist die Sicherheit: Die Nano-Oberfläche der Implantate verringert die Reibung und somit die Belastung auf das Implantat, die durch Joggen oder andere sportliche Aktivitäten entsteht. Folglich minimiert sich auch das Risiko von Verwachsungen des Gewebes rund um das Implantat. Die axilläre OP-Technik erfordert viel Erfahrung. Hier ist Frau bei Carlo Hasenöhrl, der den Eingriff seit 25 Jahren als einer der wenigen endoskopisch durchführt, in sicheren Händen. 46

Carlo Hasenöhrl auf der Congressbühne in Tokio

© Hasenöhrl

Der Innsbrucker Schönheitschirurg Carlo Hasenöhrl hat die weltweit einzige Studie zur Brustvergrößerung mit ovalen Implantaten in Tokio vorgestellt.


© Simon Beizaee

Wohnen

Saunabaden in der Natur Ob eine Sauna im Garten oder eine Chalet-Sauna mit Ausblick – für fast alle Gegebenheiten, indoor wie outdoor, hat KLAFS eine individuelle Lösung parat. dessen kann es genutzt werden, um den ganz persönlichen Wellnesstraum nach Hause zu holen. Mit einer Sauna im eigenen Garten erlebt man diesen immer wieder neu und zu jeder Jahreszeit anders – besonders dann, wenn ein Pano-

ramafenster auch beim Saunabaden ungestörte Ausblicke ermöglicht. KLAFS aus Hopfgarten steht hier mit Rat und Tat zur Seite und hilft, die private Wellnessoase individuell und nach eigenen Vorstellungen zu realisieren.

Gespendet für den guten Zweck. In diesem Frühjahr war die sogenannte PoolChallenge in aller Munde – eine Aktion, die großen Anklang in den sozialen Medien fand und bei der unter anderem auch für den guten Zweck gesammelt wird. In Going wurde das Planungsbüro Resch von der Firma Mitterer in Aurach zur Teilnahme an der spannenden Challenge nominiert. Im Rahmen der lustigen Aktion übergab Baumeister Sebastian Resch insgesamt stolze 1.000 Euro an Hermann Lechner als Vertreter für den LIONS-Club. © Resch

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mmer mehr Menschen investieren in den Outdoorbereich und erweitern damit gezielt die Qualität der gesamten Wohnfläche. Ein Gartenhaus ist dabei viel zu schade, um Sommerutensilien oder Gartengerätschaft zu lagern. Statt-


Wohnen

Mit der Natur verflochten

Diesen Möbeln geben wir niemals einen Korb, lieber lassen wir uns darauf hingebungsvoll nieder und genießen dieses phantastische Flechtwerk mit jeder Faser unseres Körpers. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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s ist eine Binsenweisheit, dass Rattanmöbel für draußen eine stilvolle Atmosphäre zaubern. Ob im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon – Loungeplätze aus dem Naturmaterial laden Bildunterschrift zum entspannten Verweilen ein. Doch bevor wir uns auf dem bequemen Geflecht niederlassen, wollen wir dem Rattan, das aus Palmengewächsen entsteht, an die Wurzel gehen. Es gibt hunderte Arten, die in Asien, Afrika, Indien und Australien wachsen. Calamus heißt die am meisten verwendete Palme, deren dicker Stamm sich am besten in einem feuchten Klima entfaltet. Die Äste erreichen eine Länge von bis zu 100 Metern, sie tragen gefiederte Blätter, die an die 80 Zentimeter groß sind. Das Palmenholz ist Himmel Einzug gehalten und verwanleicht, biegsam, strapazierfähig, langle- deln unsere heimischen Gärten in ein mediterranes Urlaubsparadies. big und stabil. Kein Wunder also, dass Rattanmöbel einen wahrlich wohnlichen Platz einge- LEICHT VERRÜCKT nommen haben. Stühle, Tische, Cou- Aufgepolstert mit schicken Kissen, lochen, Liegen, Sitzgruppen und cken Rattanmöbel nicht nur zum gemütDekogegenstände haben unter freiem lichen Kuscheln, sondern entpuppen

„Das edle Geflecht lässt sich vielfältig gestalten.“

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sich auch als charmante Hingucker. Blicken wir auf den praktischen Nutzen, kommt auch gleich Leichtigkeit ins Spiel. Das geringe Gewicht von Rattan eröffnet eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten, denn schon mit wenig Kraftaufwand lässt sich Rattanmobiliar leicht verrücken. Das geniale Flechtwerk ist ebenso stabil wie Holz, stellt dieses jedoch in Sachen Strapazierfähigkeit und Elastizität in den Schatten. Sonnige Aussichten beschert Rattan auch dem Thema Ökologie. Als schnell nachwachsender Rohstoff zählt es zu den nachhaltigsten Naturprodukten. Zieht Wind und regnerisches Wetter übers Land, möchte Naturrattan ins Trockene oder unter eine Schutzhülle gebracht sein. Im Gegensatz dazu präsentiert sich Polyrattan, eine aus Polyethylen produzierte Kunststofffaser, als wetterfeste und witterungsbeständige Alternative, sieht zudem edel aus und ist durch seine Robustheit stets bereit für den Außeneinsatz. Das pflegeleichte


Wohnen

Geflecht nimmt keine Feuchtigkeit auf, ist UV-beständig, auch intensive Sonneneinstrahlung lässt das formvollendete Aussehen nicht dahinschmelzen. Die Synthetikfasern zeigen Frost und Hitze die kalte Schulter und bleichen nicht aus. SCHÖN GEDUSCHT Damit Naturrattan oder die Kunststoff-Variante eine saubere Sache bleibt, ist die richtige Reinigung entscheidend. Das natürliche Rattan mag lieber einen nassen Lappen anstelle einer kräftigen Dusche. Für hartnäckige Verschmutzungen greift man am besten zu einem Hausmittel: Eine milde Seifenlauge ist dafür die Basis. Bei Polyrattan hingegen darf auch der Gartenschlauch zum Einsatz kommen. Eines haben beide gemeinsam: Wenn die kalte Jahreszeit hereinbricht, soll für die geflochtenen Lounge-Möbel ein trockener Platz zum Überwintern im Innenbereich bereitstehen oder ein lauschiger Ort im Wintergarten als Kuschelzone fungieren.

„Rattan ist ebenso stabil wie Holz.“

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Qualität hat viele Facetten und eine klare Handschrift: die von Aufschnaiter Eine Handschrift ist persönlich und hat Charakter – so wie die Projekte, Konzepte und Einrichtungen von Aufschnaiter. Auch wenn der St. Johanner Komplettausstatter stets die individuellen Wünsche seiner Kunden erfüllt, trägt jede Einrichtung unverkennbar die Handschrift von Aufschnaiter. ie diese Handschrift aussieht und welche Ausprägungen sie annehmen kann, zeigen die verschiedenen Referenzen des Einrichtungsprofis. Was alle Aufschnaiter-Projekte eint: großes Planungs-Know-how, hohe Beratungskompetenz und exzellente Ausführungsqualität. Das gesamte Team zieht an einem Strang – die Innenarchitekten, die individuelle Ideen aufs Papier bringen und in realistische Pläne verwandeln, sowie die hauseigene Tischlerei, die mit hochwertigem Handwerk nach Maß glänzt. Inspiration finden Aufschnaiter-Kunden in den Design-Abteilungen des Ausstatters: Stoffwechsel, My First Aufschnaiter, Naturreich und New Country. Nicht zu vergessen der neu geschaffene Bereich „Raumforschung“, in dem Wohnkonzepte erste 50

Formen annehmen und Materialien, Farben, Accessoires erlebbar werden. „Unsere Handschrift ist geprägt von unserer Beratungs- und Umsetzungsqualität, die jedes Aufschnaiter-Projekt unverwechselbar macht“, betont Geschäftsführer Hans Aufschnaiter. www.aufschnaiter.com

Aufschnaiter GesmbH & Co KG Almdorf 5 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 409 info@aufschnaiter.com www.aufschnaiter.com

© Aufschnaiter

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Der Name Aufschnaiter steht seit über 50 Jahren für moderne Wohnkultur. Auf mehr als 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zeigt das Tiroler Einrichtungshaus die schönsten Markenmöbel für Kochen, Wohnen und Schlafen. Dazu eine große Auswahl an Böden, Teppichen, Textilien und Wohnaccessoires. Herzstück des leidenschaftlichen Ausstatters ist die hauseigene Tischlerei für exzellente Maßarbeit. Neben den neuesten Kollektionen internationaler Möbeldesigner präsentiert Aufschnaiter die vier eigenen Designkonzepte Grandezza, Polarlicht, New Country und High Design – Low Budget. Besonderes Augenmerk wird auch auf die hohe Beratungskompetenz gelegt. Zum Kundenkreis zählen sowohl Privatkunden als auch Firmen und Hotels, für die Aufschnaiter ganze Projekte inklusive Planung verwirklicht.


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eshalb machen wir auch vor komplexen und individuellen Sichtbetonprojekten nicht Halt: Denn nicht nur unsere jahrelange Erfahrung und

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Material, mit dem wir arbeiten. HV-B au : a uf einer W ellenlänge mit

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Wohnen

Ein Garten Eden

Draußen zu sein und die Natur in vollen Zügen zu genießen, diese Sehnsucht schlägt nun tiefe Wurzeln bei der Gartengestaltung.

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ten zeigt sich vom kleinen Naschbeet für den „beerigen Genuss“ über bunte Blumenwiesen, Hochbeete, Insektenhotels und ökologisch wertvolle Hecken bis hin zum Hühnerhäuschen für das Frühstücks-

Sulzenbacher GmbH Der Gartengestalter Bahnhofstraße 28 6361 Hopfgarten im Brixental Tel.: 05335 / 40 080 Fax: 05335 / 40 08 080 imgarten@aon.at www.imgarten.at

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NATUR UND KOMFORT „Das Leben verlagert sich immer mehr nach draußen. Die Menschen wünschen sich einen Garten mit Charakter für alle Sinne und bauen natürliche Pflanzen mit Geschichte an. So sind auch knorrige Bäume sehr gefragt“, weiß Gartenspezialistin Andrea Sulzenbacher. So mancher Hobbygärtner möchte aber nicht nur selbst die Ernte aus dem Garten einholen, sondern sie auch gleich dort verarbeiten: „Neben der Nähe zur Natur möchte man heute auch Komfort. So sind neben Gartenlounge, outdoortauglichen Teppichen und Stehlampen sogar komplett ausgestattete Outdoorküchen zu finden“, so die Expertin. Ein wahrer Garten Eden eben.

© Sulzenbacher

ei. Auch ein eigener Bienenstock schwirrt so manchem Gartenbesitzer vor, denn die Wichtigkeit dieser emsigen Tierchen tritt immer mehr ins Bewusstsein.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

aren unsere grünen Oasen hauptsächlich als dekoratives Element gedacht, so erwachen sie nun zu einem Paradies für verschiedene Nahrungsquellen. In Zeiten, da die Welt bestimmt ist von den modernsten Technologien, entsteht in den Menschen der Wunsch, wieder zum Ursprung zurückzukehren. Das eigene Gemüse und Obst selbst anzubauen, es wachsen zu sehen und mit Freude zu ernten, zu wissen, woher die Nahrung kommt, Produkte, die gesund und frei von Pestiziden sind, zu genießen – dieser Trend hält Einzug in unseren Gärten. Den Kindern werden wieder die natürlichen Zusammenhänge und die Verbindungen zur Tier- und Pflanzenwelt eröffnet. Ob in der Stadt oder auf dem Land, die Entwicklung hin zum natürlichen Lebensraum wird auf vielfältige Weise, wie etwa mit dem Urban Gardening oder mit Gemeinschaftsgärten, umgesetzt. Der Facettenreichtum in den Gär-


Wohnen

Obstbäume nehmen eine tragende Rolle für die süßesten Früchte ein, und jeder seiner Art hat zudem eine weitreichende Bedeutung, die in einer besonderen Symbolik wurzelt. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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Die Früchte des Lebens

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b der rotbackige Apfel, die rundliche Birne, die blutrote Kirsche oder die blauviolette Zwetschke – die bunte Vielfalt der wohlschmeckenden Früchtchen hat vieles gemeinsam: Allesamt wachsen sie auf ganz besonderen Bäumen, die unseren Gärten ein blühendes Paradies schenken, köstliche Früchte spenden und an heißen Sommertagen kühlenden Schatten zaubern. Jeder Stammbaum der köstlichen Früchte hat viele Verästelungen in die Welt der Symbole und der Naturheilkunde. Blättert

man in den Büchern zu den geschichtlichen Wurzeln der Obstbäume, findet man viele Wahrheiten, die auch heute noch Gültigkeit haben. Ist man in der glücklichen Lage, die fruchttragenden Wunder im Garten zu haben, so wird man diese nun mit anderen Augen betrachten. ÜBER DEN APFELBAUM Ein griechischer Mythos erzählt, dass Dionysios seiner Liebesgöttin Aphrodite einen Apfel schenkte, und die Erdmutter Gaia überreichte Hera zur Hoch54

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Wohnen

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ MARTIN LUTHER

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zeit mit Zeus gar einen goldenen Apfel. Für die Kelten war der „König der Früchte“ das Symbol für Weisheit und ewige Jugend. Die Bibel bezeichnete den Apfelbaum als Baum des Lebens und der Erkenntnis. Die Frucht steht für Verführung, Bewusstseinsentwicklung, aber auch für die Vertreibung aus dem Paradies. Ebenso vereinigt der Apfel die Gegensätze des Menschseins von Gut und Böse, Liebe, Leben und Tod, Fruchtbarkeit und Macht. Betrachtet man den gesundheitlichen Aspekt, so fördern Äpfel den Appetit, helfen bei Durchfall und Gewichtsreduktion, senken das Cholesterin und beseitigen Wasseransammlungen.

genden Jahr viele Mädchen zur Welt. Der Birnbaum wird älter als die meisten fruchttragenden Bäume, seine Bedeutung in der Naturheilkunde steht für gute Verdauung, er stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, entwässernd und blutdruckregulierend. ÜBER DEN KIRSCHBAUM Eine Legende erzählt, dass Buddha in der Nähe eines Kirschbaumes geboren wurde. Um seiner Mutter die Geburt zu erleichtern, soll der Baum einen Zweig zu ihr herabgesenkt haben. Der Volksglaube besagt, dass Feen und Elfen bei Mondschein unter dem Kirschbaum tanzen. Die Mutter Gottes sitze gerne in diesem besonderen Baum, sagt eine Tiroler Sage. Man nennt ihn auch den Baum der Weiblichkeit, und er steht für Schönheit, Reinheit, Vergänglichkeit und Unschuld. Der Kirschbaum ist Symbol für Kraft und Fruchtbarkeit und Sinnbild für einen Menschen, der Selbstverwirklichung

ÜBER DEN BIRNBAUM Für die Germanen und Babylonier waren die Birnbäume heilig und sahen darin sogar den Sitz der Götter. Im alten Griechenland weihte man den Birnbaum der Göttin Hera. Er galt als Schutzsymbol für verheiratete Frauen und stand für Fruchtbarkeit und Liebe. Noch heute vermittelt die Birne ein schützendes wohliges Gefühl. Man sagt, wenn ein Birnbaum viele Früchte trägt, kommen im darauffol-

anstrebt. Der Genuss der Kirschen wirkt herzöffnend und schenkt Lebensfreude, Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Begeisterungsfähigkeit. ÜBER DEN ZWETSCHKENBAUM Da dieser Baum die Blüten vor den Blättern hervorbringt, galt die Zwetschke in Ostasien als Symbol der Jugend. Im Altertum schätzte man die blauvioletten Früchte als Mittel zur Anregung der Verdauung und gegen manche Beschwerden, die das Alter mit sich bringt. Im fernen Osten stand der Zwetschkenbaum für Erkenntnis. Die Blüten stehen für den Frühling, Reinheit und Jugend, während die Früchte als erfolg- und glückversprechend gelten. Der Zwetschke werden Heilkräfte zugeschrieben, die aufbauend, kühlend, krampflösend und regulierend ihre Wirkung entfalten. In der Symbolik wird der Frucht Treue, Ausdauer, Demut, Geduld und Glück im eigenen Haus zugeschrieben.

gpj.955219451_kcotsrettuhs :emanlanigirO // kcotsrettuhS ©

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er frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen will, muss nicht gleich zu Pinsel und Vorschlaghammer greifen: Oft reicht schon ein Ausflug zum Blumenhändler des Vertrauens. Egal, ob ganz klassisch mit einem schönen Orchideen-Arrangement, pflegeleichten Kakteen oder tropisch-grünem Gestrüpp in Form von Palmen und Sträuchern – Zimmerpflanzen beruhigen und füllen Räume sogleich mit mehr Leben. Mit durchdachten Anordnungskonzepten und Pflanzenkombinationen setzen Sie Ihre Flora richtig in Szene. Schöne Accessoires geben dem Gesamteindruck dann noch den letzten Schliff. Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks dazu, wie Sie Ihr Zuhause in ein kleines Tropenparadies verwandeln und dabei sich selbst die größte Freude machen.

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Es grünt

so grün Nicht nur im Garten sprießt und blüht es: Auch in der Wohnung wird es wieder grün. Wir verraten, wie Sie aus Ihrem Zuhause eine saftige Wohlfühloase machen. TEXT: Maria Rauter ❧ FOTOS: Shutterstock

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SHOWTIME Es muss nicht immer die Fensterbank sein: Vor allem tote Ecken und Winkel bieten sich perfekt an, um großen Grünpflanzen ihre berechtigte Bühne zu geben. Je nach Geschmack legen sie dort einen Soloauftritt hin oder werden dezent von bodenständigen Accessoires begleitet 56

FAMILIENTREFF Ja, Deko ist schön und gut, verleitet aber auch gern zur Übertreibung. Schade, machen doch vor allem schöne Gruppierungen von verschiedenen Pflanzen in all ihren Grünnuancen besonders viel her. Weniger ist oft einfach mehr! Bei der optischen Aufbereitung sind Sie ganz frei: Entweder finden die neuen


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Grünlinge in optisch ähnlichen Töpfen ein neues Zuhause oder Sie setzen sie getreu Ihrem Sammlergen in verschiedene Keramikunikate für etwas mehr Aufregung. Wie auch immer: Der Trend geht in Richtung Monofarben. Arrangements ganz in Grün sind also auf jeden Fall auch eine sichere Option. (Schon einmal daran gedacht, Ihre Übertöpfe mit grünem Stoff zu überziehen?)

HÄNGENDE GÄRTEN Auch für Wohnungen, die nicht mit 2,30 Meter hohen Wänden gesegnet sind, gibt es gute Nachrichten: Hier baumeln Pflanzen einfach von der Decke. So nehmen sie nicht nur weniger Platz in Regalen und auf Fensterbänken in Anspruch, sondern sie verleihen dem gesamten Interieur auch noch einen Hauch Lässigkeit.

trost pompöse Inszenierung noch dazu einen garantierten Hingucker-Effekt. Resümee. 2018 ist also nicht nur das Jahr der frischen Wandfarben, sondern auch des stillen Aufruhrs von allem Floralen. Ein weiterer Grund für erhöhtes Dschungelfieber: Wie an den Wänden und bei Möbeln wirken dunkle Farben oft um einiges eleganter und wärmer. Vor allem, wenn es sich dabei um Grün-

EINZELGÄNGER Nichtsdestotrotz eignen sich viele Zimmerpflanzen auch durchaus für einen Einzelplatz. Hier gilt: Je wuchtiger das Grün, umso mehr Raum darf es für sich beanspruchen. Abgesehen davon, dass einige Pflanzen ohnehin nicht viel Wert auf Nachbarn legen, bewirkt diese ge-

töne handelt. Als Gegenpol eignen sich Materialien wie Holz oder kühle Metalle, die dem Ganzen eine gewisse Struktur geben. In Form von Regalen, Kommoden oder Tischen brechen sie nicht nur die Verspieltheit der Farben auf, sondern auch die eher rundliche Formensprache.

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Wohntraumhafte

Erfolgsstory Komplettausstatter Kirchmair blickt auf 15 spannende Jahre.

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euer ist für „Wohntraumversteher“ und Firmengründer Hannes Kirchmair ein besonderes Jahr: 15 Jahre Kirchmair – alles wohnen! Das beachtliche Jubiläum zeigt, dass der gelernte Tischler und diplomierte Wohnraumberater es auch versteht, sein Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten. Inzwischen gehört bereits die nächste Generation, sein Sohn Lukas, zum Kirchmair-Team. „Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter und hatte auch immer ein glückliches Händchen bei der Auswahl, wer gut zu uns passt“, betont Hannes.

Der erfahrene InteriourSpezialist Kirchmair macht Wohnträume wahr.

WAS ZEICHNET KIRCHMAIR AUS? Wenn man den typischen Stil von Kirchmair beschreiben müsste, dann am besten so: Die Wohntraumversteher beherrschen jeden Stil und verwirklichen ihre Projekte mit wahrer Passion. Da fällt der Stift nicht zwingend um 17 Uhr,

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© Kirchmair

sondern dann, wenn die Skizze steht, wenn die Idee begeistert. „Wir widmen uns einem Projekt mit Haut und Haaren und tauschen uns untereinander aus. Gemeinsam kommt man auf die besten Lösungen“, beschreibt Hannes. Auf der Homepage des Unternehmens wird die ganze Bandbreite des Kirchmair-Könnens sichtbar: Neben der hochmoder-

Hannes Kirchmair – alles wohnen Thalhofweg 8 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 61 351 www.kirchmair-wohnen.at

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Als jüngster Neuzuwachs bringt sich Hanspeter Widmann, Tischlermonteur, mit Know-how, Engagement und Kreativität ins Unternehmen ein. Bei rund 100 Projekten allein im letzten Jahr war die Verstärkung dringend nötig.

nen Edelstahlküche in Schwarz findet sich der Altholz-Traum im traditionellen Alpinstil. Wovon wohnträumen Sie? Kirchmair macht’s wahr. Lassen Sie sich inspirieren auf www.kirchmair-wohnen.at!


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Es werde

Licht So wohltuend das natürliche Licht im Freien auf den Menschen wirkt, so entscheidend ist auch die richtige künstliche Beleuchtung im Innenbereich. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

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s ist einleuchtend, dass in jedem Raum ein spezielles Licht zur Entfaltung kommen soll, um ein entsprechendes Wohlfühlambiente zu zaubern. Ob Deckenleuchte, Wandlampe, indirekte Beleuchtung oder direkte Einstrahlung – jede Lichtquelle schafft eine eigene Atmosphäre. Die ausgewogene Mischung aus unterschiedlichen Beleuchtungssystemen erzeugt eine kontrastreiche Symbiose, jeder Wohnraum wird so unterschiedlich erleuchtet. Um das beste Licht auf die individuellen Bedürfnisse zu werfen, gibt es maßgeschneiderte Konzepte.

LEUCHTENDE LICHTLÖSUNGEN Nicht nur unser Sehsinn, auch unsere Gefühlswelt braucht gutes Licht. Für das konzentrierte Arbeiten am Schreibtisch, über dem Esstisch, zum Lesen und Schreiben oder dafür, ein Objekt punktgenau in Szene zu setzen, ist eine direkte Beleuchtung der ideale Lichtbringer, der für ausreichend Helligkeit sorgt. Im Gegensatz dazu verteilt sich indirektes Licht gleichmäßig, setzt weiche und warme Akzente und hüllt das Zuhause in einen sanften Schein. Gegenstände werden nicht direkt beleuchtet. 59

Das Licht wird von Wand und Boden reflektiert, wirft kaum Schatten, architektonische Hingucker werden effektvoll in Szene gesetzt und der Raum wirkt freundlich und einladend. Um die Leuchtkraft eines Lebensraumes ins rechte Licht zu rücken, empfiehlt sich eine ausgewogene Kombination aus direkter und indirekter Beleuchtung. Die richtige Mischung aus verschiedenen Lichtquellen – von der angenehmen Allgemeinbeleuchtung über lichtvolle Akzente an den Wänden bis hin zu flexiblen Leuchten – schenkt eine wohltuende Balance.


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Entspannter Schlaf durch sanftes Licht

JEDER RAUM IM RAMPENLICHT: KÜCHE Eine warm-weiße Grundbeleuchtung serviert eine gleichmäßige Verteilung der Lichtverhältnisse. Punktuell setzen Dekoleuchten attraktive Akzente. Für ein gemütliches Ambiente sorgt eine Pendelleuchte über dem Essbereich. BAD Lichtquellen im Bad, besonders in der Nähe von Wanne, Dusche und Waschbecken, sollen nicht nur dekorativ sein, sondern müssen auch bestimmten Sicherheitsvorschriften entsprechen. Tipp: Unerwünschte Schatten beim Blick in den Spiegel lassen sich durch seitlich angebrachte, blendfreie Beleuchtung vermeiden. KINDERZIMMER Malen, spielen, lesen, lernen, kuscheln – das Kinderzimmer ist ein Ort, an dem

„Die Beleuchtung bestimmt den Wohlfühlfaktor eines Raumes.“ viele Bedürfnisse abgedeckt werden müssen. Dementsprechend vielfältig soll auch das Beleuchtungskonzept sein. Schwach leuchtende Nacht- oder Orientierungslichter dämpfen die Angst vor der Dunkelheit. Kabel und Steckdosen sollen im Kinderzimmer regelmäßig überprüft werden. Nicht vergessen: Kindersicherungen anbringen! WOHNZIMMER Um den größten Raum in der Wohnung oder im Haus genügend auszuleuchten, braucht es mehrere Lichtquellen. Neben einer Basisbeleuchtung an der Decke schenken Wandleuchten sowie Steh- und Tischlampen nicht nur ausreichend Licht, sondern fungieren auch als echte Hingucker. Mit einem Dimmregler kann 60

die Lichtstärke an die Anforderungen der jeweiligen Tageszeit angepasst werden. SCHLAFZIMMER Die perfekte Lichtlösung im Schlafbereich soll nicht nur stimmungsvoll, sondern auch praktisch sein. Dafür braucht man mehrere Schaltkreise, die sowohl vom Schlafplatz als auch von der Tür aus gesteuert werden. Für das richtige Licht beim Bett sorgen Nachttischlampen oder Wandleuchten mit einer individuellen Einstellungsmöglichkeit. Sinnvoll ist eine zusätzliche Beleuchtung für den Schrank.


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Smartes Wohnen auf Knopfdruck

Das technisch ausgeklügelte Smarthome-System mit einfachster Bedienung sorgt für den perfekten Wohnkomfort.

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ann man sein Leben vorprogrammieren? Ja, dank Smarthome fängt der Tag in den eigenen vier Wänden wohlig warm an, die Rollläden fahren wie von Zauberhand hoch, die Lamellen der Beschattung richten sich nach dem Stand der Sonne, die Lieblingsmusik gibt dem Raum die eigene Note. Beim Verlassen des Hauses sind Fenster und Türen sicher versperrt. Nachts ist rundum für Sicherheit gesorgt, die Beleuchtung erlischt und die Alarmanlage ist hellwach. Das Bett muss niemand im Dunkeln verlassen, denn man ist von einem angenehmen Licht begleitet. Unzählige Handgriffe werden durch einen Klick oder ein einfaches Tippen ersetzt.

Das Smarthome-System gleicht sich den Bedürfnissen, Gewohnheiten und der

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Stimmung der Bewohner an und denkt auch mal mit, wenn man vergessen hat, das Licht auszuschalten, oder meldet, wenn Besuch vor der Türe steht, und macht auf den Postboten aufmerksam. Ein intelligentes und automatisiertes Netzwerk macht das Wohnen komfortabel, sicher und effizient. Kluge technische Lösungen verbinden SmarthomeSysteme. Dabei lassen sich Heizung, Beleuchtung, Beschattung und Haushaltsgeräte bequem via Smartphone, Tablet oder PC steuern. Smarthome erleichtert den Alltag, gibt Sicherheit, schützt die Bewohner rund um die Uhr und hilft, Energie zu sparen: eine Technologie, die mitdenkt und das Leben einfacher macht.


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ertrauen und eine gute Beziehung zwischen Handwerkern und Kunden sind essenzielle Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dienstleister sollten ihren Klienten ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und den jeweiligen Aufgaben verantwortungsvoll nachgehen. QUALITÄT GANZ LEICHT Unter www.QHT.at finden Kunden genau solche verlässlichen „Partner fürs Leben“: geprüfte Qualitäts-Handwerker aus Tirol, die mit Herzblut und Fokus bei der Sache sind und für die Kundenzufrieden-

heit an erster Stelle steht. Die Handwerker kommen aus den verschiedensten Branchen: von Mechanikern bis hin zu Friseuren, Baumeistern und Bäckern. Kompetente, auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Beratung, verbindliche Terminvereinbarungen und nachvollziehbare Angebote sind die persönlichen Ansprüche der Qualitätsbetriebe. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird jedes Jahr aufs Neue bei Hausbesuchen von externen Qualitätsmanagern geprüft. Mit den geprüften Handwerkern des Qualitäts-Handwerks Tirol sind Sie bestens beraten – ein Leben lang.

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goldenen Boden Der Familienbetrieb Holzbau Hölzl bietet Lehrlingen und Facharbeitern einen sicheren Arbeitsplatz mit Perspektive. in Arbeitsplatz bei Holzbau Hölzl in Reith bei Kitzbühel ist im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Der im Jahr 1971 gegründete renommierte Familienbetrieb wurde als langjähriges Mitglied der Qualitätshandwerker bereits mit einem „Doppel-Gold-Zertifikat“ geehrt und präsentiert sich als ausgezeichneter Arbeitgeber mit einer modernen Betriebssausstattung, gemütlichen Arbeitsräumen samt Jausenraum mit Blick auf den Wilden Kaiser und einem guten Betriebsklima mit einem wertschätzenden Miteinander. Dies alles möchte das Team von Holzbau Hölzl mit neuen Lehrlingen

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Tischlerei Schipflinger KG | 6365 Kirchberg


Willkommen in Kitzbühel

Nach einem außergewöhnlich erfolgreichen Start in St. Johann in Tirol expandiert das Unternehmen RE/MAX Premium weiter und eröffnet im Juni einen zweiten Standort im Herzen der Stadt Kitzbühel. Derzeit hat RE/MAX in Österreich über 700 Mitarbeiter an 110 Standorten. In Tirol sind es mit dem neuen Standort Kitzbühel zehn Standorte. Beim Umsatzvolumen ist RE/MAX in Österreich unangefochten die absolute Nummer eins. „Mit der Marke RE/MAX Premium unterstreichen wir besten Service und

eine ganzheitliche Betreuung mit den neuesten Technologien der modernen Immobilienvermarktung mit dem weltweit erfolgreichsten Netzwerk“, erklärt Christian Pfurtscheller das Erfolgsgeheimnis und präsentiert drei ganz besondere Wohnträume aus seinem exklusiven Portfolio.

RE/MAX-Premium-Eigentümer Christian Pfurtscheller kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken. © RE/MAX Premium

or einem Jahr eröffnete RE/MAX Premium in St. Johann die Türen für einzigartige Wohnerlebnisse. In diesem kurzen Zeitraum konnte sich Christian Pfurtscheller mit seinem Team bereits stark in der Region Kitzbühel positionieren. „Ein breites exklusives Portfolio und mehr als 100 Immobilientransaktionen in den vergangenen zwölf Monaten zeigen, dass wir bei unseren Kunden angekommen sind“, so der Eigentümer und Geschäftsführer. Nun wird ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte mit einem exklusiven Premiumstandort in Zentrumslage von Kitzbühel eröffnet: „Unsere Dienstleistungen werden zu den Bereichen Beratung, Bewertung, Verkauf, Vermietung, Investment, Handelsimmobilien nun mit Luxusliegenschaften im oberen Preissegment erweitert. Der neue Standort Kitzbühel wird sich auf dieses Segment spezialisieren“, erklärt Christian Pfurtscheller. Das gesamte Immobilienportfolio und alle Serviceleistungen wird es weiterhin am Standort St. Johann geben.

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Einzigartige Wohnträume in Kirchdorf

WOHNEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU Oberhalb von Kirchdorf bestechen die modernen Landhaus-Chalets mit 14 Wohneinheiten als besonderes Juwel in romantischer Lage, eingebettet in den Kitzbüheler Alpen. Im Ort Kirchdorf befindet sich ein kleines familiäres Skigebiet. Die großen Skigebiete Kitzbühel, St. Johann, Wilder Kaiser, Waidring-Steinplatte sind in der Nähe. Zudem wurde vor der Liegenschaft eine Langlaufloipe Richtung St. Johann errichtet.

LUXUSLIFESTYLE VOM FEINSTEN Eine einzigartige Luxusliegenschaft am Fuße der Bichlalm in einer der besten Gegenden Kitzbühels wird exklusiv von RE/MAX Premium angeboten. Das Gesamtobjekt hat derzeit 1.200 Quadratmeter Wohnnutzfläche, aufgeteilt auf mehrere Wohneinheiten. Zusätzlich befindet sich auf einer Ebene ein großer Die Luxusliegenschaft in einer der besten Gegenden Kitzbühels

und sehr attraktiver Wellnessbereich. Die Liegenschaft umfasst hochwertige Penthousewohnungen und Wohneinheiten. Zudem ist ein angrenzendes Grundstück Teil des Gesamtprojektes und somit ist die Möglichkeit einer zusätzlichen Bebauung gegeben. Der Verkauf erfolgt im Gesamtpaket. Besonders interessant ist die Liegenschaft für Investoren und Bauträger.


Wohnen

Das Grand Chalet im Detail Wohn-/Nutzfläche ca. 600 Quadratmeter • Grundstück ca. 1.565 Quadratmeter • drei Schlafzimmer • drei Badezimmer • eine Altholz-Doppelgarage • Almhütte für zwei Personen • Saunahaus • Blockhütte mit Voliere

DAS ORIGINAL Wenn Sie die Einzigartigkeit einer ursprünglichen, traditionellen, echten Bauweise suchen, beweist RE/MAX Premium einmal mehr den Feinsinn für wirklich originäre Liegenschaften über die Grenzen Tirols hinaus. In traumhafter Süd-Ost-Hanglage entstehen Luxuschalets in einer unverwechselbaren, einzigartigen Bauweise. Die Highlights: der massive Sichtdachstuhl aus eigens dafür abgetragenem Altholz, freitra-

gende, ausladende Altholz-Balkon-Terrassen, Natursteinbäder und -treppen sowie die mediterran gemauerte Luxusküche. Das Grand Chalet thront auf der obersten Ebene auf dem circa 1.600 Quadratmeter großen Plateau, erbaut aus naturbelassenen Materialien in traditioneller Architektur und luxuriöser Ausstattung, ergänzt durch moderne Stilelemente. Eine revitalisierte Almhütte, Doppelgarage, Wirtschaftsgebäude, Saunahaus und Voliere, allesamt aus Original-Altholz erbaut, runden das Gesamt-Ensemble des Anwesens ab. Das Grand Chalet befindet sich derzeit in Fertigstellung, drei weitere Luxus-Chalets werden auf der nächsten Hangebene sorgsam angeordnet errichtet. Zentral zwischen den beschaulichen Städtchen Spittal und Lienz gelegen, bietet die Mölltaler-Gletscher-Region eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten: Allen voran Österreichs einziges Ganzjahres-Skigebiet mit 100 Prozent Schneesicherheit und Trainingsgebiet der alpi66

nen Nationalmannschaften. Das Chalet befindet sich in unmittelbarer Nähe der Talstation. Die Nationalparkregion Hohe Tauern eröffnet Ihnen besondere Naturerlebnisse und eine Vielzahl an Wander- und Sportmöglichkeiten. In circa 90 Minuten sind die beiden Destination-Airports Klagenfurt und Salzburg erreichbar.

RE/MAX Premium Kitzbühel Bichlstraße 22 6370 Kitzbühel St. Johann Kaiserstraße 14 6380 St. Johann in Tirol www.remax-premium.at PREMIUM


Wohnen

Zeit für Veränderung

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG © Marco Carli

Das Planungsbüro Hagger präsentiert sich am neuen Standort in St. Johann. rekt an der Bundesstraße. Jede Veränderung bringt viel Neues mit sich so auch bei uns. Wir können unser Einzugsgebiet vergrößern, Sie erreichen uns barrierefrei, aber auch die technische Ausstattung wurde der Zeit angepasst. Gerne verwirklichen wir mit Ihnen Ihren Traum des Eigenheims oder einer

neuen Raumgestaltung. Mit unserem langjährigem Know-how begleiten wir Sie vom Entwurf bis zur Fertigstellung Ihres Wohntraums. Sie erreichen uns ab sofort unter der neuen Telefonnummer 05352 / 216 80 und freuen uns schon jetzt, auch mit Ihnen die Zeit der Veränderung zu gestalten.

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ie Zeit bleibt nicht stehen. Es verändert sich die Architektur, das Design, die Lebens- und Wohnart und die Art, uns zu präsentieren. Auch wir als Planungsbüro Hagger wollen mit der Zeit Schritt halten. Das hat uns dazu bewogen, unseren Standort zu verlegen. Seit Kurzem finden Sie uns daher in unseren neuen und hellen Büroräumlichkeiten in St. Johann i. T. im ersten Obergeschoss des „Koasaparks“ di-

6380 St. Johann i.T. | Pass-Thurn-Strasse 17 info@hagger.at | 0043 (0)5352 216 80 www.hagger.at

OBERNDORF MITTE bei Kitzbühel - Wohnen im Zentrum BAUSTART Juni 2018 OBERNDORF MITTE bei Kitzbühel

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Wohnbeispiel Penthouse-Maisonette-Wohnung

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12 Wohneinheiten (zw. 34 m² und 112 m²) und gewerblich genutzte Flächen im Erdgeschoss großzügige Südterrassen mit unverbaubarer Aussicht auf die Kitzbüheler Bergwelt sämtliche Einheiten sind mit Balkonen oder Terrassen ausgeführt traditionelle Materialien und Oberflächen mit ökologischer Nachhaltigkeit und zeitgenössischem Anspruch an Architektur Vermarktung durch H & H Immobilien- und Projektentwicklung GmbH | Schlöglstr. 55 6050 Hall i. T. | T +43 05223 510 90 | info@hh-immobilien.com 533

Informationen zum Projekt finden Sie auf der eigenen Homepage www.oberndorfmitte.at


Wohnen

Austria Trend Hotel Lebenberg Kitzbühel

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Erfolg

durch Innovation as Wetter ist so alt wie unsere Welt. Seit es Menschen gibt, beschäftigen sie sich mit dem Wetter. Sie freuen sich darüber. Und ärgern sich zuweilen. Unser Unternehmen ist nicht ganz so alt wie das Wetter. Aber seit wir das erste Kapitel unser Erfolgs(wirtschafts)geschichte aufgeschlagen haben, haben wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Damit sich die Menschen freuen können, wie auch immer sich die Witterung dreht und wendet. Wir schaffen Plätze im Trockenen, die trocken bleiben, und Orte im Schatten, die schattig bleiben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, bauen wir alles selbst. Unsere Mitarbeiter erledigen alles in Eigenarbeit, von der technischen Planung über die Fertigung bis zur 68

Montage. Glauben Sie, dass wir uns neben dem Südtiroler Wetter auch mit Hitze und Wolkenbrüchen in Italien, der Schweiz, in Deutschland und im restlichen Europa beschäftigen würden, wenn wir nicht die neueste Technik und beste Qualität liefern?

© Biasi

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Die Firmenleitung: Martin, Michael, Edwin und Peter Biasi sowie Thomas Platzer

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Seit über 40 Jahren stellt die Firma E. Biasi in Lana in Südtirol Markisen, Wintergärten und Beschattungen her und schafft wetterunabhängige Räume zum Leben, Arbeiten und Wohlfühlen.

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Alpenresort Schwarz Obermieming

Ochsalm Café Kirchberg

Golfrestaurant Ellmau

Wie wir auf die Idee gekommen sind, die Welt wetterfest zu machen? Im Jahre 1973 gründete Edwin Biasi und sein Vater Emil in Lana in Südtirol die Firma „E. Biasi“ und fertigte von Hand in einer kleinen Produktionshalle in der Andreas-Hofer-Straße Leichtmetall-Jalousien, sogenannte „tende alla veneziana“. Dieser einstige Zwei-Mann-Betrieb entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zu einem multinationalen Unternehmen mit Niederlassungen in Italien, Deutschland und der Schweiz. Schon bald nach der BetriebserAndreus Golf Lodge St. Leonhard im Passeier

öffnung im Jahr 1973 stellten Emil und Edwin Biasi die ersten Mitarbeiter ein, und die Produktionspalette vergrößerte sich. Neben Leichtmetalljalousien wurden auch Sonnenmarkisen produziert. Ebenso wurden die ersten Großflächenmarkisen für die Gastronomie entwickelt, bis heute eine der wichtigsten Erfindungen der Firma „E. Biasi“. Trotz der großen Veränderungen der Betriebsstruktur, der Expansion und der Erweiterung der Produktpalette ist „E. Biasi“ ein Familienunternehmen geblieben. Der Betrieb beschäftigt am Hauptsitz und in den Filialen knapp 60 Personen. Mittlerweile ist bereits die dritte Biasi-Generation in die Firma eingestiegen. Geleitet wird der Betrieb von Edwin Biasi mit den Söhnen Michael, Martin und Peter sowie von Thomas Platzer.

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E. Biasi GmbH

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Peter-Anich-Straße 6 I-39011 Lana Tel.: + 39 / 0473 / 56 18 10 info@ebiasi.com www.ebiasi.com

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Wohnen

Alpine Tradition trifft modernen Komfort

Der Traum von einer top-modernen Wohnung inmitten der Kitzbüheler Alpen ist zum Greifen nah: Die Smart-Living-Wohnanlage in Kitzbühel setzt neue Maßstäbe.

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© ZIMA

ort, wo andere Urlaub machen, leben und arbeiten – das bietet die neue Smart-Living-Wohnanlage mitten im Herzen der Kitzbüheler Alpen. In idealer Wohnlage genießen Bewohner und Mieter gleichermaßen die charmant-dörfliche Umgebung und moderne alpenländische Architektur des Gebäudes. ALPINE INNOVATION Sommer wie Winter ist die Wohnanlage der perfekte Ausgangspunkt für Freizeitund Sportliebhaber. Ein unvergleichlicher Panoramablick, großzügige Sonnenterrassen, perfekte Infrastruktur und der hohe Freizeitwert machen das Smart-Living-Konzept in Kitzbühel zu einem wahren Wohnjuwel. RUNDUM PERFEKT Der Wohlfühlfaktor stellt sich schon mit dem ersten Betreten ein: Drinnen

wie draußen besticht das Objekt durch seine qualitätsbewusste Materialverarbeitung und geschickte Raumaufteilung. Dank großer Fensterfronten verschmelzen die Räume mit ihrer fabelhaften Aussicht auf die Kitzbüheler Bergwelt. Besonderer Eye-catcher: ein offener Kamin, den man in jeder Wohnung findet. Die Wohnungen sind alle von Grund auf sehr hochwertig ausgestattet, unter anderem mit Echtholzböden und Fußbodenheizung, die für ein angenehmes Raumklima sorgen. Auch die großzügig bemessenen Bäder könnten moderner nicht sein: Hochwertige Fliesen und Armaturen sind das Grundgerüst eines wahr gewordenen Badtraums, der auch hier wieder bei der Ausstattung flexibel an alle Ansprüche beziehungsweise Anfoderungen angepasst werden kann. Im Untergeschoß stehen ein Kellerabteil und ein Abstellplatz in der Tiefgarage zur Verfügung. 71

INDIVIDUELL UND PERSÖNLICH In der Ausstattung stehen Interessenten alle Türen offen: Nicht nur bei der Badausstattung, auch bei den elektrischen Anschlüssen, den Türen und sonstigen Einbauten wird gerne auf die Wünsche und Bedürfnisse der künftigen Bewohner eingegangen. Aktuell können noch zwei Terrassenwohnungen im Dachgeschoss beliebig ausgebaut werden.

Zima Unterberger Immobilien GmbH Stephanie Mark Leopoldstraße 1/4 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 43 81 78 241 stephanie.mark@zima.at www.zima.at


Wohnen

Tiroler Sprücheklopfer

Franz Mair, Vorstand Tiroler Versicherung

UNSERE KITZBÜHELERIN: Was war ausschlaggebend für die heutige Werbelinie? Franz Mair: Als ich Ende 1996 zur TIROLER VERSICHERUNG (damals TILAND) kam, hat mich die einzigartige Chance gereizt, ein Markenkonzept quasi von null weg aufzubauen. Letztendlich war mir klar, dass nur ein völlig neuer Markenauftritt, der auch ein klares Bekenntnis zu unserer Herkunft darstellt, den erhofften Erfolg bringen kann. Wie standen Ihre damaligen Chefs dazu? Ehrlich gesagt, viele Marketing-Experten haben damals Bedenken geäußert

und abgeraten, in das Bestehende derart massiv einzugreifen (zum Beispiel das Logo zu ändern) und den Schwenk zur TIROLER VERSICHERUNG zu machen. Neben Klaus Prilmüller hat sich nur eine zweite Agentur getraut, den gewünschten neuen Weg in der Werbelinie zu gehen. Mir war klar – entweder diese Werbelinie oder gar keine. Meine damaligen Chefs Bruno Wozak und Norbert Keller haben aber großen Mut bewiesen, das Ganze zu starten. Wie war das mit der Namensänderung? Wenn man eine derartige Neuausrichtung angeht, muss man konsequent sein. Neben der Werbelinie und dem neuen Namen TIROLER VERSICHERUNG fehlte das neue Logo zum perfekten Marketing-Glück. Ich habe Heinz Kemetmüller, den ich von früher kannte, angerufen und gemeint: „Heinz, ich habe es eilig, aber bei dir weiß ich, wenn du eine geniale Idee hast, dann hast du sie innerhalb von drei Tagen.“ Und hat er es in drei Tagen geschafft? Bereits der erste Entwurf war im Wesentlichen das heutige Logo. Beim Integrieren des Logos in die Werbesujets hat die Agentur dann ganz schön geschwitzt. Gerade aber das Logo war ein zentrales Element und das zentrale Signal für einen Neubeginn. Wie haben Sie den Wandel intern und extern „rübergebracht“? Mit der damals neu gegründeten PR-Agentur von Georg Hofherr haben wir auf das richtige Pferd gesetzt. Der Imagewandel vom altehrwürdigen Landesversicherer hin zu einem dynamischen, serviceorientierten heimischen Top-Unternehmen setzte ein hohes Maß

an Veränderungswillen und Offenheit voraus. Wenn Sie in den Rückspiegel schauen, was sehen Sie dann? Wenn ich 1998 jemandem gesagt hätte, dass wir 2018 vom Auftreten, Image und unternehmerischen Erfolg her so dastehen, wäre ich bestenfalls milde belächelt worden. Heute sind wir wirtschaftlich erfolgreicher denn je und haben enorme Präsenz. Bei den Versicherungen halten wir die Themenführerschaft in Tirol. Das ist auch notwendig, schließlich sind wir der einzige heimische Universalversicherer, der in der gesamten Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino präsent ist. Wenn ich sehe, dass sich die Werbelinie weiterentwickelt hat und jetzt nach 20 Jahren immer noch „funktioniert“, dann freut mich das sehr. Schließlich ist „Nachhaltigkeit“ einer unserer zentralen TIROLER Werte. 20 Jahre Werbelinie – gibt es ein Jubiläumsgeschenk? Wir lassen unsere Werbelinie mit den klassischen Sujets, den bunten Farben und den markigen Sprüchen im Rahmen eines Gewinnspiels Revue passieren und hochleben. Dazu laden wir zum Reimen ein und sind schon gespannt auf viele kreative Einsendungen auf www.tirolerspruch.at.

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ie TIROLER VERSICHERUNG machte immer wieder mit gelungenen Coups in der oft trockenen Versicherungsbranche auf sich aufmerksam. Aber fragen wir den damaligen Marketingleiter und heutigen Vorstand Franz Mair selbst, um den spannenden Prozess Revue passieren zu lassen.

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Im Jahr 1998 traute mancher seinen Augen nicht – grelle Farben, ein bissiger Waschtl und ein echt markiger TIROLER Spruch. Die TIROLER VERSICHERUNG überraschte mit innovativem Biss und war in aller Munde.

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© Philipp Koch

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rgreifen Sie Maßnahmen zur Algenreduzierung. Weitz bietet eine Vielzahl an hochwirksamen Produkten und empfiehlt vor allem das Produkt KOMBI zur effektiven Reduzierung organischer Ablagerungen. ○ Entfernen abgestorbener

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○ Genügend Wasser auffüllen,

um einen Wasserverlust auszugleichen ○ Teichschlamm entfernen

ALGEN VORBEUGEN Teiche sind ein geschlossenes Ökosystem und bei richtiger Pflege benötigen sie in der Regel wenig Arbeitsaufwand. Bereits mit kleinen Maßnahmen kann man der Algenplage Herr werden und die Neubildung von Algen vermeiden. Um die Wasserqualität zu er-

höhen, ist der BRILLIANT® Wasseroptimierer genau das richtige Produkt. Der BRILLIANT® Wasseroptimierer mit Synergieeffekt hilft dem Wasser, sich selbst zu helfen, und hat sich mittlerweile tausendfach bewährt. Vor allem die positiven Rückmeldungen von Städten, Gemeinden, Freizeitparks und privaten Teichbesitzern sprechen für seine Effizienz. Grundsätzlich gilt es, teichpflegende Maßnahmen auf ein Minimum zu beschränken. Mit den Teichpflegeprodukten von der Weitz Wasserwelt bleibt das Gewässer auch ohne großen Aufwand sauber und gesund.

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Ein Wohntraum wird Realität

Eine Immobilie in den Kitzbüheler Alpen öffnet Tür und Tor für Wohnträume an einem der lieblichsten Fleckerln der Erde. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTO: Shutterstock

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inziehen und wohlfühlen. Sich in einem heimeligen Ambiente niederzulassen, ist wohl der Wunsch eines jeden von uns. Die einzigartige Naturlandschaft der Kitzbüheler Alpen mit dem unvergleichlichen alpinen Charme weckt die Leidenschaft, hier eine Liegenschaft zu erwerben. Die attraktiven Lagen der Immobilien sind das Fundament für einen einzigartigen Wohntraum wie für eine hohe Wertbeständigkeit. Das Gefühl, eine wahr-

hafte Heimat gefunden zu haben und zu Hause zu sein in einer Gegend, die sowohl ursprünglich, bodenständig und ländlich geprägt ist als auch urbanes Flair vermittelt, wird Wirklichkeit. Der beste Baustein zum perfekten Lebenstraum: Die heimischen Immobilienspezialisten begleiten vertrauensvoll, diskret und zuverlässig auf dem Weg zum Eigenheim – von der ersten Besichtigung bis zum finalen Einzug. Der Schlüssel zur schönsten Realität.

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© iStock/Sidekick

tenanteil befinden sich im Erdgeschoss im Ortszentrum – der Josef-Hager-Straße 22. Ein großzügig gestaltbarer Vorplatz sowie ausreichend Stellplätze runden das Angebot ab.

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n Oberndorf in Tirol � mit sehr guter Verkehrsanbindung zu Kitzbühel, St. Johann und dem Brixental werden zwölf hochwertige Wohn- und zwei flexible Gewerbeeinheiten mit Blick auf die umliegende Bergwelt verkauft. Die Gewerbeflächen mit Terrasse und Gar-


© Notariat Pletzer

Leben

Folgenreiche Neuerungen Seit der Novelle 2017 gibt es im Erbrecht einige Neuerungen. Notar Dr. Matthäus Pletzer weiß als Ansprechpartner bestens um die Thematik Bescheid. Erbschaft, Schenkung und Übergabe und stehen Ihnen gerne bei Ihren Anliegen zur Seite. Da eine erste Rechtsberatung in jedem Fall kostenlos ist, lohnt es sich, die Experten zum Thema Erbrecht aufzusuchen. Im Raum Kitz-

Step up! Das Dance Alps Festival hat sich in seinem sechsten Jahr zu einem der hochkarätigsten Tanz-Workshop-Festivals in Mitteleuropa entwickelt. Namhafte Dozenten aus aller Welt unterrichten zwischen 20. Juli und 5. August verschiedenste Facetten der faszinierenden Kunstrichtung. Ballett, Jazz, Hip-Hop, Contemporary Dance und viele weitere Tanzstile können hier erlernt und ausprobiert werden. Umrahmt wird das beliebte Festival von einem bunten Programm öffentlicher Veranstaltungen, das Besucher aller Altersgruppen anspricht. Infos und Anmeldungen unter www.dance-alps.com oder info@dance-alps.com.

bühel beraten Sie gerne die Mitarbeiter der Kanzlei von Dr. Matthäus Pletzer. Weitere Infos und Ihren Ansprechpartner zum Thema Erbrecht finden Sie online unter www.notariat-pletzer.at.

© Carsten L.Sasse

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eit Jänner 2017 sind im bundesweiten Erbrecht einige grundlegende Änderungen in Kraft getreten, die immer wieder zu Unklarheiten führen können. Notare bieten eine zuverlässige Anlaufstelle für Fragen rund um


„Ein Produkt, das in Handarbeit entstanden ist, hat für mich eine Seele.“ SEPP HECHENBERGER

Bergfex und Käser mit „Laib und Seel“   Sepp Hechenberger ist Bergführer und Käsemeister. Beides macht er mit einer Leidenschaft, die ihn hoch hinauf bringt – entweder auf einen Gipfel oder auf die Stanglalm. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: privat

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ergesslich könne man schon sein, man müsse sich nur zu helfen wissen, sagt der Jochberger Sepp Hechenberger mit einem breiten Grinsen: „Ich war auf einer Tour mit einem Gast. Nach der Abfahrt bin ich drauf’kommen, dass ich die Fell’ im ander’n Rucksack vergessen hab. Ich hab kurz überlegt, dann meine Handschuh’ und ein paar Tannenzweig’ g’nommen und un-

ter meine Ski mit einem Tape befestigt. Mir san aufg’stieg’n und zweimal abg’fahren.“ Sich auch in schwierigen Situationen zurechtzufinden, hat der Bergsteiger und Berg- und Skiführer schon früh gelernt. Er ist aufgewachsen mit einer tiefen Verbindung zur Natur hoch oben auf der Gigglingalm: „Da entwickelst nicht nur ein Verständnis für die natürlichen Gegebenheiten, da wirst auch geländegängig und lernst, wie das Gras wächst, wie man die Viecher halten und füttern muss und wie man die Produkte herstellt. Ich hab als Kind überall mitg’holfen. Das war harte körperliche Arbeit und da bekommst eine Grundkondition. Der Messner kommt auch vom Bauernhof, der geht nit ins Fitnessstudio“, sagt er schmunzelnd und erzählt, dass er nicht nur ein erfahrener Bergfex, sondern auch der Käser von 78

der Stanglalm sei: „Ich hab an Doppelberuf“, scherzt der vierfache Vater und erzählt, dass er mit 15 Jahren die Lehre zum Käser angefangen habe. SPORTLICHER HÖHENFLUG Nebenbei hat ihn stets die Begeisterung für die verschiedensten Sportarten be-

Besuch von Hermann Maier auf der Alm


Leben

gleitet. Und alles hatte Hand und Fuß, ob die Torjagd mit dem runden Leder, Tennis oder Tischtennis, in jeder Sportart brachte er es bis zur Meisterschaft. Mit 30 sattelte er noch mal um und trat als Mountainbiker so manches Rennen an. Fünf Jahre später war er felsenfest überzeugt, dass er hoch hinaus will, und begann mit dem Klettern. Mit 38 machte er die Bergführerprüfung: „Meine Freund’ sagen immer, der ist schon mit einer Bombenkondition auf die Welt g’kommen, und ich sag, ich bin abenteuerlustig und hab einen angeborenen Bewegungsdrang“, lacht der Sepp. Er muss immer etwas Neues erleben. So wie im September 2013, als er den 8.163 Meter hohen Manaslu in Nepal bestieg. Nach zehn Tagen Anmarsch und einer Woche Aufstieg hatte er den achthöchsten Berg der Welt bezwungen: „Da war’n natürlich auch viele Leut’, die das kritisiert hab’n, dass man so eine Gefahr eingeht. So einen hohen Berg zu besteigen, birgt immer ein Risiko, aber man hat auch die Verantwortung, wieder nach Hause zur Familie zu kommen.“

Die handgefertigten Käselaibe werden ins Tal transportiert.

Herbst geht’s dann mit Rössern samt den 20 Kilogramm schweren Laiben runter ins Tal. Und auch drunten beim Stanglwirt geht Sepp die Arbeit nicht aus. Joghurt, Topfen und Weichkäse warten auf ihre Vollendung. Manchmal geht er durch den Frühstücksraum und schaut den Leuten zu: „Ich denk mir dann immer, das alles ist direkt von der Kuh. Ich glaub, ich weiß das mehr STETS DAS BESzu schätzen als die TE REZEPT Gäste“, sagt er mit Pf lichtbew usst einem Augen„schupft“ Sepp zwinkern. Er hat auch die Käsehernicht nur besonstellung auf der deres BergsteigerStanglalm am blut in den Adern, Fuße des Wilden ihm liegt auch das Kaisers. Drei Mo„Kasen“ im Blut: nate im Sommer „Ich habe eine eiist seine Arbeit SEPP HECHENBERGER gene Rezeptur für dort droben alles den ‚Hoamkas‘, eiandere als „a Kas“. Es ist feinste Handarbeit, in der ein wohl- nen speziellen Weichkäse“, verrät der Käschmeckender Laib „zum Leben er- semeister. Wenn er von seiner Arbeit weckt“ wird. Zuerst wird der Kupferkes- spricht, kommt er ins Schwärmen: „Im sel angefeuert und die frische Milch vom Sommer gibt es die beste Milch, die Kühe Stall erhitzt, die Zutaten werden gerührt sind draußen im Freien und der Käs’ hat und der Käse wird nach allerlei unver- die beste Qualität. Da mach ich immer zichtbaren Vorgängen in einen Ring ge- einen Bio-Almkäse. Ich könnt auch einen presst. Die in Regalen aufbewahrten Kä- italienischen Weichkäse herstellen, aber selaibe müssen gewendet und mit Almkäse ist schon seit frühester Zeit bei Rotschmiere eingerieben werden. Im uns Tradition, denn er reift in den Win-

„Den Käse von der Alm wie anno dazumal. Das Gefühl dabei kann ich nicht erklären, man bekommt nasse Augen.“

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termonaten nach und die Bauern hatten ein haltbares Produkt“, erklärt Sepp gerade, als seine Frau Anneliese mit den zwei Töchtern nach Hause kommt: „Für mi’ ist die Harmonie in der Familie das Wichtigste. Wir haben Freitagabend immer Familiensitzung. Da kann jeder seine Sachen sagen, die passen oder nicht passen. Die anderen schweigen dazu und niemand muss sich rechtfertigen. Das hat sich bei uns sehr bewährt.“ Tja, der Sepp weiß sich eben in jeder Lebenslage zu helfen.

Sepp Hechenberger kurz vorm Gipfel


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So: Frühschoppen mit „Die Zillertaler“;

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ine Besonderheit St. Johanns sind die vielen – oft inhabergeführten – Fachgeschäfte, die einfach mehr zu bieten haben. Gerade bei ganz speziellen Wünschen ist es wichtig, individuell beraten zu werden und auf die Qualität vertrauen zu können. Was gibt’s da Besseres als ein persönliches Gespräch mit dem Profi? Auf diesen Seiten findet eine kleine Auswahl Platz, die für viele weitere Betriebe steht, in denen Unternehmer mit ihrer Expertise und ihrem Engagement für ihre Kunden da sind. Ein kleiner Tipp: Beim Nightshopping im Rahmen von Lang & Klang jeden Mittwoch im Juli und August lässt sich’s in gemütlicher Shopping-Atmosphäre besonders gut gustieren und einkaufen!

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Der Schutz

der Daten im Fokus

Auf die Frage, wie Unternehmen und Vereine mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung umgehen sollen, gibt SOFTCON-Geschäftsführer Peter Seiwald wichtige Antworten.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ehr als ein Drittel der Unternehmen und mehr als die Hälfte der Vereine haben bis dato noch nicht mit der Umsetzung der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) begonnen. Bekommt man zunächst meist nur eine Abmahnung, ist bei mehrmaligen Vergehen mit hohen Strafen zu rechnen. Daher ist es höchste Zeit, hier aktiv zu werden, da die Haftung immer beim Geschäftsführer oder Vereinsobmann liegt. UNSERE KITZBÜHELERIN: Sie sind selbst zertifizierter Datenschutzbeauftragter, was bedeutet das? Peter Seiwald: Für die meisten Unternehmen ist es sinnvoll, dieses sehr sensible Thema an einen externen Dienstleister auszulagern. Als zertifizierter Datenschutzbeauftragter kann ich sowohl Unternehmen als auch Vereine von der juristischen und der technischen (IT) Seite beraten.

Wie kann man sich eine solche Beratung durch Ihr Unternehmen vorstellen? Wie der Name schon sagt, sieht sich die SOFTCON Software & Consulting GmbH in St. Johann in Tirol schon seit jeher nicht nur als reiner IT-Anbieter, sondern vielmehr als umfassendes Beratungsunternehmen. Die jeweiligen SOFTCON-Abteilungen, wie der Business Support, die IT-Agentur oder auch der Software-Handel samt Entwicklung, sind für dieses Thema speziell sensibilisiert und stehen mit viel FachKnow-how für Fragen zur Verfügung. In mehreren Beratungsrunden wird für den jeweiligen Bereich die beste Lösung gesucht. Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Wir bieten verschiedene Pakete an. Die Preise starten bei 149 Euro. Nicht jedes Unternehmen benötigt eine umfassende Beratung. Oft sind es wenige Bereiche, die eine zielgerichtete externe Dienstleistung beanspruchen. Gerade im On-

line-Bereich, wie bei Homepages oder Newsletter, ist mit wenigen, nicht kostenintensiven Schritten meist das Auslangen gefunden. Gibt es neben der Einhaltung der DSGVO auch einen Mehrwert für das jeweilige Unternehmen? Bei vielen bisherigen Kunden konnten aus dem vermeintlich sinnlosen Bürokratieaufwand heraus durchaus positive Impulse für das jeweilige Unternehmen gesetzt werden. Wo kann man sich hinwenden? Gerne können Beratungstermine per Telefon (05352 / 64 300) oder E-Mail (office@softcon.at) vereinbart werden.

SOFTCON GmbH Tel.: 05352 / 64300 office@softcon.at www.softcon.at

Wir checken Ihre IT & wir beraten Sie in Sachen Datenschutz. SOFTCON Software & Consulting GmbH Salzburger Straße 22a (Businesspark) 6380 St. Johann in Tirol +43 (0)5352 64300 office@softcon.at www.SOFTCON.at


Leben

„A guade

Schneid’“ War in früheren Zeiten das schneidige Mähen auf jedem Bauernhof ein gängiges Handwerk, so ist heute der Gebrauch der Sense eine fast vergessene Kunst, die nur noch wenige beherrschen. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

Willi Gianmoena beherrscht das alte Handwerk noch heute.

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illi Gianmoena ist noch einer von jenen Bauern in Kitzbühel, die mit viel Fingerspitzengefühl von Hand so manches Stückerl Wiese schwungvoll in Fasson bringen: „Früher ist alles mit der ‚Sast‘ g’maht worden. Heut’ mah’n die Leut’ nur mehr kleine Wiesenfleckerln, wie zum Beispiel um die Obstbäum’ herum oder am Zaun entlang“, erzählt der Obmann des Bauernhausmuseums Kitzbühel und Landwirt vom „Oberhausberg“. Gelernt hat er die Kunst des Sensenmähens schon als kleiner Bub von seinem Vater: „Des hast glei’ herauß’n, wie des geht“, sagt er und holt gekonnt aus. Kondition brauche man halt, die Technik komme mit der

Übung, so der Willi, und während er vormacht, wie man heute noch die Sense dengelt, erzählt er von alten Zeiten, als das Mähen noch gang und gäbe war im Bezirk: „Schon am Vorabend hat man die Sens’n gedengelt, damit sie am nächsten Morgen einsatzbereit war. Um drei in der Früh haben die Bauern dann 84

ang’fangen, damit sie um zehn fertig waren. Jeder hat an Wetzstoan mitg’habt, und wenn’s notwendig war, haben’s nachg’schärft.“ In der Zeit der Mahd um die Sommersonnenwende für den ersten Schnitt und für den zweiten dann im August haben die Bauersleute damals zusätzlich sogenannte „Sommermahder“ eingestellt, um die harte Arbeit zu bewerkstelligen. So hatte ein großer Hof bis zu


Leben

Die Sensensammlung im Museum

Sensenhammer aus früheren Zeiten

zehn fleißige Helfer, die schon in den frühen Morgenstunden auf den Feldern die Sensen schwangen: „Die Bergbauern hoch droben mussten mit viel weniger Mahder auskommen, oft waren auch der Bauer und die Bäuerin allein“, so der Willi.

speisen aufgetischt. In Kössen servierte man gar die sogenannten „Mah-Nudeln“. Dort im Ortsteil Weidach war im vorigen Jahrhundert auch eine bekannte Sensenfabrik, die hochwertige Sensen und Sicheln herstellte. Noch heute erinnert das Gut „Sensenschmied“ an diese Zeit. Auch in der Josef-Pirchl-Straße in Kitzbühel gab es eine Sensenschmiede, die von Simon Zimmermann und später von seinem Sohn Johann geführt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Betrieb geschlossen: „Im Bezirk war eine Reihe von Schmieden, die auch Sensen erzeugten. So gab es auch welche in Hopfgarten, Kirchdorf, Scheffau und in Oberndorf. Für die Oberndorfer Schmiede leitete man das Wasser von der Großache ab und bediente so die Hammerschmiede“, weiß der Willi.

SCHARFE KLINGE, ÜPPIGE KOST Wenn’s früher auf den Wiesen so richtig schneidig zuging, gab es auch eine kräftige Kost. Meist wurden gebackene Mehl-

Früher haben die Bauern „Sommermahder“ eingestellt, um die Arbeit zu bewältigen.

Fürs Mähen mit der Sense braucht man eine gute Kondition.

WILLI GIANMOENA

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DER LETZTE SCHLIFF Im bekannten Bauernhausmuseum Hinterobernau am Römerweg in Kitzbühel räumte man schon vor drei Jahren dieser uralten Kulturtechnik eine schneidige Sonderausstellung ein, die man auch heute noch bewundern kann. Der Obmann des Museums zeigt stolz auf die Sammlung von Sensen und Sicheln aus aller Welt. Auch wenn die schnittigen Utensilien sicher untergebracht sind, sticht einem die Redewendung auf einem alten Sensenblatt ins Auge: „Mit dieser Sense kann man sich rasieren, wer’s nicht glaubt, der soll’s probieren“. Tja, da sagen wir wohl: „Jetzt ist Sense“ und bewundern lieber die altehrwürdigen Handwerksgeräte mit einem Sicherheitsabstand an der Wand des Museums.


Leben

Die Gründungsmitglieder der FF Fieberbrunn vermutlich anlässlich der Verleihung der 25-jährigen Ehrenmedaille 1906.

Mit Feuereifer auf Zeitreise Im Feuerwehrzeughaus Fieberbrunn findet man im Obergeschoss ein kleines Museum, das die 125-jährige Geschichte der freiwilligen Florianijünger erzählt. TEXT: Conny Pipal FOTOS: Wolfgang Schwaiger, Conny Pipal

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ie schmale Holztreppe knirscht und knarrt, und es scheint, als wolle sie den Besucher schon vorbereiten auf das, was man in den oberen Räumen des Feuerwehrhauses in Fieberbrunn an altehrwürdigen Dingen bewundern kann. Doch bevor wir uns dem Löschzug aus früheren Zeiten zuwenden, werfen wir einen Blick noch weiter in die Vergangenheit zurück. Fieberbrunn war über Jahrhunderte eine Bergwerksgegend. Im Ortsteil Rosenegg befand sich ein riesiges Hüttwerk. Dort wurde mit großer Hitze gearbeitet, und deswegen benötigte man hier eine

werksinterne Feuerwehr, die nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Fieberbrunn im Jahre 1879 ebenfalls unterstützend bei Bränden ausrückte. Auch im Ortsteil Pfaffenschwendt brauchte es einen fleißigen Löschtrupp, da durch den Funkenflug der damaligen Kaiser-Elisabeth-Eisenbahn stets Gefahr in Verzug war. Einige Bauernhäuser sind Opfer der Flammen geworden, bevor die Eisenbahn den Landwirten feuerfeste Dächer für ihre Häuser bezahlt hat. Ja, und weil man zu dieser Zeit ungern etwas weggeschmissen hat, wurden die nostalgischen Utensilien in drei Zeughäusern gesammelt, um die Erinnerungen nicht auszulöschen. KLEIN, ABER FEIN Im Jahr 2001 hatte der Altkommandant Otto Rettenwander die Idee, das Feuerwehrmuseum zu gründen. Eines der alten Löschwerkzeuge, eine Truchenspritze aus der Zeit um 1780, prägt den Hauptraum des Museums: „Das Gerät war auf einem Fuhrwerk und mit Kübeln hat man den Behälter mit Wasser 86

„Das Glanzstück der Sammlung ist das Löschauto aus dem Jahre 1944.“ HANNES HARASSER

gefüllt. Rechts und links haben zwei Männer die Pumphebel bedient. Je kraftvoller und schneller sie gepumpt haben, desto weiter ist das Wasser gespritzt“, weiß Hannes Harasser, der amtierende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Fieberbrunn. Man ist erstaunt, wie viele Requisiten aus alten Zeiten in diesem kleinen Raum Platz finden. Fein säuberlich beschriftet und reinlich gepflegt findet man in jedem Eck eine Besonderheit. Zwei Motorspritzen aus den Jahren 1934 und 1944, die besagte Truchenspritze, im Einsatz beim Pulvermacherbauern, das Gründungsbeil des ersten Feuerwehrkomman-


Leben

Der Fieberbrunner Feuerwehrkommandant Hannes Harasser zeigt die Truchenspritze aus der Zeit um 1780.

© Wolfgang Schwaiger // Originalname: img_4096.jpg

vorne drauf und diversem Sanitätsmaterial drin: „Möchtest’ sehen, wie man damals die Kranken transportiert hat?“, fragt der Kommandant und holt eine Holztrage aus einer Ecke am Gang des Museums hervor. Nach vielen Irrwegen ist das fahrbare Transportgerät „Marke Rosenbauer“ bei einem Bauern in Fieberbrunn entdeckt worden und wurde im Jahr 2007 wieder an die Feuerwehr übergeben. Laut dem Inventarbuch sei die Trage im Jahre 1927 zu einem Preis von 862,20 Schilling angeschafft worden. Es kostet nur ein paar Minuten Fahrzeit, doch die sind es allemal wert, das Glanzstück der Sammlung zu bewundern: Nahe des Museums steht im

Zeughaus Rosenegg das erste Feuerwehrauto aus dem Jahr 1944, ein Mercedes Typ L 1500 S in Wehrmachtsgrün, sauber poliert und fahrbereit: „Während und nach dem Zweiten Weltkrieg war das Fahrzeug in Fieberbrunn, ab 1964 für zehn Jahre bei der Feuerwehr Leogang im Einsatz, und durch die Eigeninitiative einiger Feuerwehrmänner kehrte es aus dem Depot der Landesfeuerwehr Salzburg wieder zu uns zurück“, erzählt Hannes Harasser noch schnell, bevor er zu seinem nächsten Einsatz eilt. Nicht weil’s in Fieberbrunn brennt, sondern weil er auch bei seinem Job als Kaminkehrermeister das Kommando hat. Holztrage für den Krankentransport von anno dazumal.

Das erste Feuerwehrauto aus dem Jahre 1944, ein Mercedes Typ L 1500 S in Wehrmachtsgrün. Der eiserne Notfallkoffer

Die Motorspritze aus dem Jahr 1934

danten Paul Waibl und verschiedenste Ausrüstungsgegenstände. Hackenbeil, Gurte, Atemschutzgeräte und eine Handsirene machen ein Mordstrara für den Besucher, der sich für die Geschichte der Feuerwehr brennend interessiert.

Feuerwehrübung beim Auwirt um 1910

KOSTBARE KURIOSITÄTEN In einem Holzkasten hängen alte Uniformen aus der Vor- und Nachkriegszeit, und auch die Hüte und Helme liegen schön aneinandergereiht im Schrank, als würden sie auf ihren Einsatz warten, wenn’s wieder mal um Kopf und Kragen geht. Allemal ausgedient hat wohl der eiserne Notfallkoffer mit dem roten Kreuz 87


Leben

Der schönste Shoppingtag

in St. Johann

Die Premiere des ersten TIROLERIN-Shopping-Days in St. Johann begeisterte die zahlreichen Besucher mit einem einzigartigen Einkaufserlebnis. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Bettina Huber

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chaufensterbummeln, Shoppen, Spaß haben und dabei auch noch auf Schnäppchenjagd gehen – während das Einkaufserlebnis in Innsbruck heuer bereits zum dritten Mal über die Bühne ging, war St. Johann in diesem Jahr zum ersten Mal beim TIROLERIN-Shopping-Day dabei. Und da hatten die zahlreichen Besucher viele Gelegenheiten, von den einmaligen Angeboten zu profitieren. Ein echter Gewinn, denn die vielen Shopping-Day-Partner gewährten jede Menge Rabatt und überraschten mit vielen weiteren Aktionen. Kein Wunder, dass sich alle auf die Socken machten, um ihre Einkaufssackerln mit den neuesten modischen Feinheiten prall zu füllen, die coolsten Schuhe zu erwerben, sich mit den neuesten Trends in Sachen Technik auszustatten, schmucke Schönheiten als glänzendes Juwel mit nach Hause zu nehmen, die aktuellen Fitnessraffinessen zu bewundern und natürlich auch alles rund um die sportliche Seite des Lebens zu erkunden. Resümee des ersten St. Johanner Shopping-Days: Ein großer Erfolg für die teilhabenden Geschäfte und viel Vorfreude auf die nächste Ausgabe im Oktober!

Tyrolia St. Johann im neuen Ambiente

Ein Fest für Fashionistas bei Loop

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Optik Kreinig mit dem besten Durchblick

Funkelnde Feinheiten bei Schmuck und Uhren Wimmer Fitness vom Feinsten bei Mrs. Sporty

Die neuesten Brillenkollektionen bei Optik Schwarz

Modeparadies bei milk. changing room

Laufend sportlich shoppen bei Intersport Patrick

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Technisch bestens versorgt bei Softcon

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Symbolfoto

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Leben

Talentschmiede für Tänzer Die Tanz-Musical-Akademie ist ein Sprungbrett für internationale Tanzkarrieren. Das breite Angebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Profis.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Carsten L. Sasse

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n der Kaderschmiede wird in Kooperation mit Schulen am Standort eine professionelle Tanzausbildung in Abstimmung zum Schulunterricht angeboten. Unabhängig vom Besuch der Schule öffnet sich die Tanz-Akademie für alle jungen Talente von 14 bis 21 Jahren regional, national und auch international mit einem flexiblen Angebot für alle jungen Tanzbegeisterten aus ganz Österreich. Neben dem klassischen Ballettunterricht werden Jazz, Modern, Zeitgenössisch und Musical als weitere Schwerpunkte angeboten und bilden somit ein umfassendes Ausbildungsspektrum, das den Jugendlichen breite Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet. Hochqualifizierter Unterricht

wird durch professionelle Tanzpädagogen aus dem In- und Ausland gewährleistet. Einige Absolventen haben bereits den Sprung zur Profiausbildung geschafft. Aufnahme für das Schuljahr 2018/19 noch möglich.

Tanz – Musical – Akademie Schmiedweg 9 6380 St. Johann i. T. Tel.: 0664 / 53 06 566 info@tanz-musical-akademie.at www.tanz-musical-akademie.at

Die Tanz-Musical-Akademie ist das Sprungbrett im Westen Österreichs für eine professionelle Tanzkarriere.

Aufnahme für das Schuljahr 2018/19 Laufend möglich, Restplätze vorhanden!

Aufnahmeprüfung/Eignungsfeststellung Termine nach persönlicher Vereinbarung oder im Rahmen des Dance Alps Festivals von 20. Juli bis 5. August 2018!

Voranmeldung unbedingt erforderlich unter: info@tanz-musical-akademie.at Persönliche Terminvereinbarung unter: Tel.: 0664 / 35 65 519 Infos unter: www.tanz-musical-akademie.at


Leben

Der Kobold zu Rieplern

Eine Sage aus den Kitzbüheler Alpen Wir haben für Sie die schönsten Sagen des Brixentals gesammelt. Tauchen Sie mit uns gemeinsam in die Welt der Bräuche und Geschichten ein.

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igentlich stammte der Kobold aus Prien am Chiemsee. Von dort gelangte er bis zum Stroblbauern nach Mayrhofen im Zillertal. Es war ihm nämlich erlaubt worden, so weit zu gehen, bis er zu einem Haus käme, aus dem man einen Toten heraustrage, ohne an der Türschwelle die drei üblichen

im Stall zwei Kühe mit einer Kette zusammen und zwängte zwei Pferde in einen Stand. Wenn die Frauen abends noch spannen, riss er ihnen das Werch herunter und steckte ihnen dafür einen Butterknollen auf. Trieb es der Kobold gar zu bunt, dann kam der Bauer mit einem „geweihten Palmstecken“, der noch lange danach beim Auerbauern (heute Gasthaus Au) aufbewahrt wurde. Vor diesem Stecken hatte der Kobold heillosen Respekt. Jahrelang trieb der Riepler Geist sein Unwesen. So versuchte man, den Geist zu bannen. Bei einer Beschwörung durch den Ellmauer Vikar und dessen Kooperator meinte der Kobold jedoch: „Du bist selbst nicht rein genug und der andere ist mir zu jung.“ Damit scheiterte der erste Versuch. Endlich hatten zwei Kapuzinerpater mit einem Beschwörungsversuch Erfolg. Damit verbunden war die Verbannung des Kobolds auf den Treffauer hinauf. Vorher hatte der Kobold noch prophezeit, dass er nach dem dritten Hofinhaber wieder zurückkommen würde, wenn er bis dahin nicht erlöst wäre.

„Vor dem geweihten Stecken hatte der Kobold heillosen Respekt.“ Kreuze zu machen. Um den lästigen Plagegeist loszuwerden, verkaufte der Bauer im Jahre 1825 aber seinen Hof in Mayrhofen. Dafür erwarb er in Ellmau die Höfe Rieplern und Razen. So verlud der Bauer seine gesamte Habe auf drei Zweispännerfuhrwerke und übersiedelte damit nach Ellmau. Die dritte Fuhre war zwar die kleinste, jedoch kaum zum Vorwärtsbringen. Der Kobold hielt sie nämlich immer wieder zurück. Auch im neuen Heim war er voller Tücke. So hängte er

Aus dem Büchlein: „Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser“ von Herbert Jenewein, erschienen im Tyrolia-Verlag.

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© Foto Lisbeth Kirchberg (Gabriele Dessl)

Genuss

Strahlendes Jubiläum Am 5. April 2018 feierte das Hotel Sonne in Kirchberg gemeinsam mit langjährigen Geschäftspartnern, Freunden, Mitarbeitern und Stammgästen sein 30-jähriges Bestehen. auf den heutigen Vier-Sterne-Betrieb blicken, der seit 2014 von Sohn Willi geleitet wird. Vor dem Hintergrund dieser Erfolgsgeschichte lud die Familie Steindl zu einem Fest im großen Stil ein. Kein Geringerer als Schlagerikone Marc Pir-

Genussvolle und hochwertige Partnerschaft! Auch heuer geht es in Kitzbühel wieder heiß her, wenn von 28. Juli bis 4. August mit dem Generali Open das Who-is-Who der Tennisszene in der Kitzstadt gastiert. Auch ein ganz besonderer Partner ist beim Event der Extraklasse in diesem Jahr dabei: Das Weingut Scheiblhofer, das „Weingut des Jahres 2017“, bietet den offiziellen Turnier-Wein des Generali Open an. Unter anderem bekannt für den edlen Rotwein „Big John“, verwöhnt das Weingut die Besucher und Gäste heuer mit hochwertigen Weinen aus Andau.

cher moderierte den Abend und durfte zahlreiche Ehrengäste wie die Nationalratsabgeordneten Josef Lettenbichler und Dominik Schrott und den Landtagsabgeordneten Mario Gerber neben sich auf der Bühne begrüßen.

© Steve Haider

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eit nunmehr drei Jahrzehnten zählt das Hotel Sonne zu den Vorzeigebetrieben der Kirchberger Hotellerie. Über die Jahre wurde es kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Vollblut-Touristiker und Gründer Paul Steindl darf mit Stolz


Genuss

Im Reich

der Blüten

Vom Lichtkeim zur blühenden Artenvielfalt: Auf einer Goinger Wiese hat die Tiroler Umweltanwaltschaft mit dem Projekt Blüten.Reich eine wogende Vielfalt an farbenfrohen Pflanzen wieder zum Leben erweckt.

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s war vor zwanzig Jahren, als der Mann, der in Tirol seine schützenden Hände über die Natur legt, den Samen für dieses besondere Projekt gelegt hat. Johannes Kostenzer, unser Umweltanwalt, nahm damals immer mehr wahr, dass sich das Grünland sehr verändert hatte. Eine bedenkliche Veränderung, die einen Artenverlust bedeutet – in einer Art und Weise, wie es in den vergangenen hundert Jahren nicht aufgetreten ist: „Durch einen glücklichen Zufall bekam ich die Möglichkeit, auf einem Grundstück in Natters bei Innsbruck eine Wiese nach meinen Vorstellungen zu bewirtschaften. Mit dem Bauern habe ich vereinbart, wie man

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Steffi Pontasch, Conny Pipal

Das Projekt dient dem Erhalt, der Renaturierung und der Vernetzung artenreicher Blumenwiesen.

diese Fläche pflegen und hegen muss, damit einerseits die Blütenpflanzen wieder zur Samenreife gelangen und sich vermehren können und andererseits die Tierwelt durch die Mahd nicht zerstört wird“, erinnert sich Johannes Kostenzer. Gemeinsam mit Steffi Pontasch von der Umweltanwaltschaft erarbeitete er das Konzept Blüten.Reich. Nun, wie es im Leben so spielt, meldete sich gerade in dieser Zeit Maria Schmidt aus Going mit dem Wunsch nach einer Blumenwiese, so duftend, blühend und artenreich wie in den Erzählungen ihrer Oma.

JOHANNES KOSTENZER

VERSUCH HOCH VIER Nun machte sich Steffi auf den Weg nach 94


Going und fand dort ein Grundstück von 3.000 Quadratmetern, auf dem nur mehr Löwenzahn und Hahnenfuß wuchsen: „Wir kamen überein, vier Methoden auf der Wiese auszutesten. So haben wir zum einem den Altbestand eingesät, ohne den Boden zu verändern. In einem anderen Teil der Wiese haben wir das Erdreich mit der Vegetation mithilfe eines sogenannten Strieglers umgedreht und dann eingesät. Bei der dritten Methode wurde so tief gepflügt wie auf einem Erdäpfelacker und wiederum eingesät. Nur die vierte Fläche haben wir so belassen, wie sie war“, erklärt Steffi Pontasch und ergänzt, wie wichtig es sei, nur regionales, zertifiziertes und standortgerechtes Saatgut zu verwenden: „Ansonsten würde nichts aufkommen, da es nicht für diesen Platz bestimmt ist. Das passende Saatgut ist eine Glatthaferwiese mit Pflanzen wie zum Beispiel Margeriten, Flockenblumen, Witwenblumen, Schafgarbe, wilde Möhre und Wundklee, da sind an die zwanzig unterschiedliche Blütenpflanzen, allesamt Lichtkeimer, enthalten. Die Identität der Pflanzen muss erhalten bleiben.“ ES BLÜHT UND SPRIESST Seit gut drei Jahren wächst das Projekt in eine sehr gute Richtung: „Auf dem alten Bestand waren gerade einmal 30 Arten und auf der gepflügten Wiese, die sich am besten entwickelt, zeigen sich schon über

Es ist wichtig, dass regionales, zertifiziertes und standortgerechtes Saatgut verwendet wird. STEFFI PONTASCH

Tirols Umweltanwalt Johannes Kostenzer und Projektleiterin Steffi Pontasch

Bereits im Jahr 2017 dienten die Flockenblumen vielen Insekten als Nahrung.

50 Pflanzensorten. Für uns ist es eine wichtige Erfahrung, dass die Bodenvorbereitung ausschlaggebend ist für ein gutes Ergebnis“, so Steffi, die sich freuen würde, wenn sich viele Menschen bei der Umweltanwaltschaft melden würden, damit sie helfen könne, eine artenreiche und ökologisch wertvolle Blumenwiese zu verwirklichen. Das kann ein ganzes Feld sein oder auch nur ein kleiner Streifen am Straßenrand.

Wie auch immer, so ein wunderbares Projekt braucht ein wenig Geduld. Im ersten Jahr sieht man noch nicht viel. Im zweiten Jahr hat man schon erste Erfolgserlebnisse und nun, im dritten Jahr, darf man sich schon über zahlreiche Blüten freuen. Mit der Zeit wird sich ein Gleichgewicht einstellen. Und das Schönste: Die Pflanzen finden alle ihren Platz, so wie es in der Schöpfung ursprünglich vorgesehen ist. 

Tipp von der Steffi Für Nachahmer ist die Streifensaatmethode empfehlenswert. Hier wird die Wiese auf einem oder mehreren Streifen umgebrochen oder mehrmals gefräst und neu angelegt. Das spart Kosten und Ressourcen. Die eingebrachten Blütenpflanzen breiten sich dann über die Jahre auf der gesamten Wiese aus. Bereits im ersten Jahr nach der Anlage bereicherten Margeriten die neu angelegte Wiese.


Die erste Wahl für Tagungen und Events

o lässt es sich besser besprechen als in einer entspannten Umgebung? Nutzen Sie die zentrale Lage des Hauses im Herzen von St. Johann und genießen Sie gleichzeitig das atemberaubende Bergpanorama der Kitzbüheler Alpen. Modernste Ausstattung und Seminartechnik unterstützt zudem das effektive Arbeiten. Hochzeiten, Geburtstage oder verschiedene Events sind herzlich willkommen. WAS SIE ERWARTET Eine Tagungspause mit pikanten und süßen Überraschungen, Smoothies, Mittagessen – das Post-Mittagsbuffet mit Dessert, unlimitiert Wasser mit und ohne Kohlensäure im Tagungsraum. Für ein schmackhaftes Rahmenprogramm öffnet der Postmarkt auch außer-

halb der Öffnungszeiten seine Pforten. Für den Aperitif, vorm Abendessen, Ihr Zusammentreffen in einer besonderen Location, Verkostungen aller Art (regionale Spezialitäten und Getränke) oder einer Lebensmittelrallye mit Blindverkostung.

Unser Seminarraum ist ausgestattet mit: Beamer auf Leinwand • Anschluss über DVI, VGA oder HDMI • Flipcharts • Pinnwände • Block und Kugelschreiber • Handmikrofon • Krawattenmikrofon • Audio-Anschluss • Freies Highspeed-WLAN/WiFi im gesamten Gebäude (30 Mbit/sec down)

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Um Ihrer Tagung einen schönen Ausklang zu ermöglichen, bietet sich eine Vielzahl an kulinarischen Möglichkeiten: vom Spezialitätenbuffet bis zum Galaabend. Was halten Sie von einem herzhaften Grillabend im Innenhof des Hotels und Wirtshauses Post, einem Tiroler Spezialitätenabend in einer der gemütlichen Stuben, einem Galaabend mit einem mehrgängigen Menü und ausgewählten Begleitgetränken, einem gemütlichen Fondueabend in der Kaminstube oder einem zünftigen Hüttenabend auf einer der vielen urigen Berghütten in der Umgebung? Und natürlich können Sie den Abend auch im schicken Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich ausklingen lassen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Hotel Post

Im Hotel Post kann man nicht nur genüsslich Urlaub machen und speisen, man kann auch ganz entspannt Seminare und Veranstaltungen genießen.


© Hotel Post

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Genuss

Der Zauber des Erlesenen

Beim Postmarkt in St. Johann bekommt man Besonderheiten, die man sonst nirgends findet. Und wer weiß es am besten, welch’ Köstlichkeiten nicht nur eine bezaubernde Geschichte, sondern auch einen betörenden Geschmack haben? Natürlich, die Hausherrin persönlich. MILCHBUBEN „Zwei Brüder aus Hopfgarten erzeugen diesen preisgekrönten Tiroler Camembert aus reiner Bio-Heumilch mit viel Liebe und Herzblut. Es gibt inzwischen schon sechs verschiedene Sorten mit Pistazie, Walnuss, Chili, Brie, Joghurt und eine Variante ist ganz Natur pur.“ BRUNNHOF-TOMAHAWK-STEAKS „Darauf sind wir besonders stolz: Nur eineinhalb Kilometer vom Postmarkt entfernt, werden am Brunnhof für uns exklusiv saftige Steaks mit dem unvergleichlichen Geschmack produziert.“

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igrid Blumschein machte mit unserer KITZBÜHELERIN einen Bummel durch den Postmarkt – und wusste zu jeder Spezialität etwas zu erzählen.

re Kinder lieben diese süße Köstlichkeit. Der Familienbetrieb in Kramsach, von dem wir nun diese Torte beziehen, ist der Einzige in der Region, der diese erlesene Spezialität mit viel Liebe herstellt.“

ZAUNERSTOLLEN „In unserer Familie war der Zaunerstollen, den es übrigens schon seit 1905 gibt, von jeher eine Lieblingsnascherei und so kam uns die Idee, diese besondere Süßigkeit aus Ischler Oblaten und Haselnuss-Schokolade auch unseren Postmarktkunden anzubieten.“

BERGBLUT „Was zusammenkommen muss, kommt zusammen, heißt es. Und so habe ich den Bergblutchef bei uns im Hotel kennen gelernt. Da ich selbst eine Detoxkur gemacht habe, war ich von seinen einzigartigen Produkten begeistert. Diese lebenden Säfte werden mehrmals wöchentlich produziert, sind kalt gepresst und alle Mikronährstoffe bleiben drin. Bei uns im Postmarkt gibt es gleich fünf verschiedene Sorten.“

PRÜGELTORTE „Meine Schwiegereltern bekamen einmal im Jahr eine Prügeltorte als Präsent. Unse-

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WOLLSCHWEIN-SPEZIALITÄTEN „Klaudia, unsere Postmarktleiterin kennt die steirischen Erzeuger der Wollschweinprodukte, die auf einem Genussgut gezüchtet werden, schon seit vielen Jahren. Diese Schweine gehören übrigens zu den ältesten erhaltenen Rassen Europas. Bei uns bekommt man den schmackhaften Neusetzer Rückenspeck, Bauchspeck, Beinschinken, Osso Collo und Salami.“

Hotel Wirtshaus Post Speckbacherstraße 1 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 63 643-0 office@dashotelpost.at


Niemals basta

Pasta mit der

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enn einem jemand seine Leidenschaft fürs Sammeln von Nudeln serviert, stellt sich die Frage, wie man auf dieses Hobby kommt. Nun, Michael Perchthaler aus St. Johann ist ein Mann, der gerne reist und bevorzugt unsere südlichen Nachbarn besucht. So zog es ihn oft nach Italien und jeder weiß, dass einem dort in jeder kleinen Trattoria eine Fülle der geschmackvollen Teigwaren kredenzt wird. Die ei-

Der St. Johanner Michael Perchthaler hat das beste Rezept für Nudeln gefunden: Er sammelt Namen und Formen von Teigwaren aus aller Herren Länder in seiner Datenbank. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: privat

nen geben sich einfach nur dem Genuss der Nudeln hin und andere wollen es genau wissen, so wie Michael: „Immer wenn ich mit Freunden in Italien auf Urlaub war, habe ich gefragt, ob sie die Sorten, die auf der Karte stehen, kennen“, erinnert er sich. Eine Freundin schenkte ihm daraufhin ein paar Packerln Pasta für einen Setzkasten. So war die erste Sammlung in einen Rahmen und Michael auf einen Plan gebracht: „Als Datenbankprogrammierer dachte ich, es muss doch ein Nudellexikon geben. Ich setzte mich mit der italienischen Nudelvereinigung in Verbindung und im Internet gibt es unzählige Seiten zum Thema, aber nicht vollständig“, so Michael. AUF DER PASTAJAGD So machte er sich auf den Weg, um jedes Körnchen Wahrheit über die Nudeln herauszufinden. Was das heißt? Jedes Mal, wenn er in einem Supermarkt verschwindet, findet man ihn bei den Nudelregalen: „Ich habe immer an die 25 98

Sorten aus Italien mitgenommen. Dort ist die Auswahl am größten.“ Jede Sorte seiner teigigen Ausbeute wird beschriftet, klein portioniert in Puddingbecher gefüllt und dann in einen Schaukasten gegeben. Woher die Nudeln kommen, wird in seiner Datenbank dokumentiert. Die leeren Sackerln und Schachteln bewahrt er auf, damit er immer beweisen kann, dass es die Nudelart tatsächlich gibt. Versteht sich, dass er bei seiner Mission


auch so mancherlei erlebt. So sei er einmal in einen Supermarkt gegangen, um ein paar Nudelfotos zu machen: „Die Verkäuferin hat mir zuerst zugeschaut und es mir dann verboten. Damit hatte ich bisher nur in Tirol ein

markt. Ich wollte nur eine Jause kaufen, da entdeckte ich eine mir unbekannte Sorte.“ Ähnlich sei es ihm in Istanbul ergangen, so Michael. Dort habe er gleich drei neue Nudelsorten gefunden. GLÜCKBRINGENDE PASSION Inzwischen hat er 3.600 Nudelnamen in seinem Datenbank-Nachschlagewerk festgehalten. 275 Sorten zählt seine Sammlung und 250 hat er fotografiert. Schon seit fünf Jahren findet er an diesem Hobby Geschmack. Kein Wunder, Nudeln machen glücklich. Und das Schönste: Michael muss die Teigwaren gar nicht essen, allein der Anblick versetzt ihn in helle Freude. Auch wenn er weiß, dass sein Vorhaben, alle Nudeln dieser Welt zu vereinen, nicht gelingen wird – denn stets

Problem“, sagt er und erzählt, dass unsere südlichen Nachbarn da lockerer seien: „Ich habe eine Radtour durch Italien gemacht. In einer Osteria habe ich Nudeln bestellt, die ich noch nicht gekannt habe. Ich habe die Kellnerin gebeten, ob ich eine Handvoll bekommen kann. Sogleich ist der Chef mit der Originalpackung gekommen und hat sie mir als Geschenk des Hauses überreicht. Wenn mir das öfter passiert wäre, hätte ich auf dem Rad ein Problem mit dem Gepäck bekommen“, lacht Michael und erinnert sich, dass er auch an Orten zu neuen Nudeln gekommen ist, an denen er das niemals erwartet hätte: „In Klingental in Deutschland war ich in einem Super99

werden neue Sorten auf den Markt gebracht, um Nudelliebhaber wie Michael um den Finger oder – in diesem Fall – um die Gabel zu wickeln.


Die Jagdstube

Grandiose Lage, einzigartiges Ambiente: das Hotel Kitzhof

Wo der Genuss zuhause ist

Bereits am Morgen beginnt das lukullische Verwöhnprogramm im „Weißen Hirschen“ mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, garniert mit einem freien Blick in den Garten. Abends werden täglich wechselnde Gourmet-Menüs im hell gestalteten Ambiente ser-

viert. In den Sommermonaten eröffnet die großzügige, lichtdurchflutete Terrasse ein einzigartiges Erlebnis. Übrigens: Für die schmackhaften Gerichte werden bevorzugt regionale Produkte verwendet. Gourmets, die eine edle Tiroler Küche schätzen, können in der Kaminstube Á-la-carte-Gerichte vom Feinsten genießen. Umhüllt von altem Holz, modernem Kamin und Lodenstühlen wird hier nicht nur der Gaumen, sondern auch das Auge verwöhnt. URIGES AMBIENTE Die Hornstube weckt die Erinnerung an die Ursprünge des Hotels Kitzhof. Die heimelige Stube aus wohlduftendem Zirbenholz lädt ein zum Feiern im inti100

Das Restaurant und die traumhafte Terrasse laden Einheimische und Gäste zum kulinarischen Genießen ein. Frühstück: 7 – 10.30 Uhr Wochenende und feiertags von 7 – 11 Uhr Das Restaurant ist mittags von 12 – 14 Uhr und abends ab 18.30 Uhr geöffnet. Kitz Lounge täglich ab 8.30 Uhr. Restaurantgäste können in der Tiefgarage parken.

© Hotel Kitzhof

ei es die charmante alpine Architektur, die einem sogleich ein wohliges Gefühl beschert oder sei es die Auswahl an verschieden gestalteten Restaurantbereichen, die mit kulinarischen Köstlichkeiten jeden Feinschmecker auf höchstem Niveau verwöhnen: Der Kitzhof erfüllt höchste kulinarische Ansprüche, die nicht nur die Hotelgäste, sondern auch Feinschmecker genießen können.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Betritt man den Kitzhof, wird eines gleich klar: Hier regiert der gute Geschmack. Nur fünf Gehminuten vom Zentrum Kitzbühels entfernt, ist die Lebensfreude ganz nah.


Genuss Von der Kitzhof-Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf das Horn und die Türme der Stadt.

Kitz Lounge Die wohl schönste Bar/Lounge von Kitzbühel ist der ideale Ort für ein Feierabendglaserl vom Feinsten.

Die Kitzalm

Design Resort als perfekte Location. Dabei werden die Paare mit viel Herzblut bei den Vorbereitungen begleitet. WELLNESS PUR Wenn es Zeit ist, den Alltag vergessen und die Seele baumeln zu lassen, taucht man ein in die exklusive Day-Spa-Oase der Entspannung: Ein großer Indoorpool mit Blick in den Garten, großzügige Liegeflächen, Wintergarten und Erlebnisduschen, die neue Saunalandschaft mit Sanarium, Zirbensauna,

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Dampfbad, Sole-Dampfbad und ein Ruhebereich mit Blick auf den spektakulären Wasserfall versprechen erholsame Momente.

Hotel Kitzhof Schwarzseestraße 8�10 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 63 21 10 info@hotel-kitzhof.com www.hotel-kitzhof.com

Der Weiße Hirsch

Die Vinothek

© Hotel Kitzhof

meren Kreis. Ein paar Schritte weiter werden in der Jagdstube Köstlichkeiten von früh bis spät kredenzt. Umrahmt von altem Holz, urigen Tischen und einer knorrigen Balkendecke verzaubert die Kitz Alm mit einem Ambiente wie in einer Berghütte – mit viel Platz und jede Menge Tiroler Spezialitäten. Oder man trifft sich in der wohl schönsten Lounge von Kitzbühel: Die Kitz Lounge gilt als Geheimtipp. Kein Wunder, mit Blick aufs Horn und die Türme der Stadt hat man die beste Aussicht auf einen gelungenen Abend. In der Vinothek kommen Weinliebhaber auf ihre Kosten. Hier kann man sich nicht nur einer exzellenten Auswahl an edlen Tropfen, sondern auch einem geschmackvollen Degustationsmenü genussvoll hingeben. Der Kitzhof ist auch ein romantischer Platz für den schönsten Tag im Leben. Um die Liebe mit einer unvergesslichen Hochzeit zu besiegeln, präsentiert sich das Hotel Kitzhof Mountain

Die Kaminstube


Das Erfolgsprojekt startete 2009 und bietet immer wieder Neues!

10 Jahre St. Johanner

Wochenmarkt Mobile Kulinarik

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ass man den guten Geschmack im Handumdrehen genießen kann, ist bei Paulina B. ganz wörtlich gemeint. Die köstlichen Mahlzeiten, schonend in Gläser gefüllt, sind hochwertig, haltbar und hinreißend gut. Teures Fastfood war gestern, heute kocht Paulina B. Und zwar ausschließlich mit frischen Zu-

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taten. Die qualitativ hochwertigen Happen werden schonend haltbar gemacht und man hat jederzeit die volle Auswahl im Kühlschrank. Sobald der Hunger kommt: auswählen, aufdrehen, erwärmen und genießen. Dass man die leckeren Gerichte im Postmarkt in St. Johann bekommt, schmeckt uns allen besonders gut!

a dürfen sich Feinschmecker auf eine lukullische Überraschung freuen: Ganz neu am St. Johanner Wochenmarkt ist der mobile Street-FoodStand vom Pointenhof. Jeden dritten Freitag im Monat können Sie die kulinarischen Leckerbissen für besondere Gaumenfreuden genießen: vom Pul102

led-Pork-Burger über St. Johanner Würstl bis hin zu vegetarischen Feinheiten. Übrigens: Den fahrbaren Stand kann man auch für verschiedenste Feste und Veranstaltungen mieten. Wir kommen auch gerne zu Ihnen und verwöhnen Ihre Gäste mit unseren kulinarischen Köstlichkeiten. Vorbeikommen und genießen!

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© PaulinaB

© Pointenahof

Mahlzeit im Glas

© Verena Obrist

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er erste St. Johanner Wochenmarkt fand am 29. Mai 2009 statt, viele Standbetreiber sind schon von Anfang dabei. Mittlerweile heißen rund 25 Standbetreiber die Marktbesucher am St. Johanner Hauptplatz willkommen. Mit einem Mix aus langjährigen Anbietern und immer neuen Gesichtern bietet der Markt eine gelungene Mischung aus Vertrautem und Neuigkeiten. Bummeln, Einkaufen und Genießen heißt es noch bis zum 24. November jeden Freitag von 10 bis 17 Uhr – die perfekte Einstimmung aufs Wochenende. Alle Infos und Kontaktdaten unter www.wochenmarkt-stjohann.at.


Genuss

Olio & Aceto bietet Ihnen eine große Auswahl an Essig, Ölen , Likören, Schnäpsen und Gewürzen. Monika und Günter wissen, worauf es ankommt, ihr Ziel ist es, jeden Kundenwunsch zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Sie freuen sich auf Ihren Besuch am Wochenmarkt oder im Onlineshop www.olioundaceto-zellamsee.at.

Für die Herstellung der hochwertigen Schafmilchseifen der Familie Pichler aus Tirol werden Ingredienzien aus Österreich verwendet. Die liebevoll gefertigte Dekoration macht sie zum Blickfang am Wochenmarkt und zum passenden Geschenk für jeden Anlass.

Rupert Steffner verhandelt direkt vor Ort mit den Fischern an den Häfen und holt fangfrische Fische ohne langwierige Großhandelswege und zu fairen Preisen nach Österreich. Gerne berät er auch in punkto Zubereitung der Köstlichkeiten.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Koch mit Herz, PlaTo

In Brixen im Thale bauen Hans und Elisabeth Baierl am Obertreichlhof Kräuter an. Die beiden haben sich auf den biologischen Anbau von Heil- und Gewürzkräutern spezialisiert und bieten diese am Wochenmarkt an. Am Hof werden Führungen angeboten.

Die Meisterbäckerei Rass verwöhnt an ihrem Marktstand mit frischem Brot und feinem Gebäck zu jedem Anlass. Besonders beliebt sind auch Produkte aus der heimischen Landwirtschaft und Hirschboxln aus der eigenen Jagd.

Nur regionale Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung finden ihren Weg in das Produktsortiment der Hofkäserei Schörgerer und lassen so herzhaft köstliche Gaumenfreuden entstehen, die jeden Freitag am Wochenmarkt erhältlich sind.

Die Familie Grandner bietet Genuss aus Tradition. Die Germkiachln schmecken süß oder sauer und sind nicht nur am Wochenmarkt ein Highlight. Familie Grandner kocht auch auf privaten Festen auf – Anruf genügt!


Genuss

Kühlend, nahrhaft und gesund – die kraftvollen Zutaten stärken nicht nur den Suppenkaspar, sondern sind für jeden ein energiegeladener Genuss. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Shutterstock

Erfrischende

Sommersüppchen

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uppen schmecken nur im Winter? Keineswegs, wenn es draußen ganz heiß ist, kühlt eine kalte Kräuterbrühe von innen heraus, erfrischt auf

wohltuende Weise und versorgt uns mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen. Zudem sind leichte Sommersuppen ideal für figurbewusste Feinschmecker. Kalorienarm, mit wenigen Kohlenhydraten und fast keinem Fett freut man sich einfach Löffel für Löffel über den gesunden Genuss mit der coolen Wirkung.

Melonensuppe ZUTATEN für vier Personen: ¾ Kilo WassermelonenFruchtfleisch entkernt 2 reife Tomaten 1 Salatgurke 2 Schalotten 1 Knoblauchzehe 2 Esslöffel Weißweinessig ½ Teelöffel Paprikapulver Salz, Pfeffer, Meersalz 30 Gramm Kresse 2 Radieschen 60 Gramm Feta 1 Esslöffel Olivenöl

ZUBEREITUNG: Das Melonen-Fruchtfleisch wird im Mixer fein püriert und durch ein feinlöchriges Sieb in ein Gefäß gestrichen. Dann wäscht und viertelt man die Tomaten, schält, entkernt und schneidet die Gurken und gibt beides mit den gehackten Knoblauchzehen und den Schalotten in den Mixer, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Nun wird diese abermals durch das Sieb gestrichen und mit der pürierten Melone vermengt. Anschließend schmeckt man das Ganze mit Essig, Paprika, Salz und Pfeffer ab und stellt die Suppe vier Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Servieren gibt man die Kresse und den Feta mit etwas Olivenöl dazu.


Genuss

Ingwer-JoghurtSuppe ZUTATEN für vier Personen: 1 Frühlingszwiebel 1 Stück frischer Ingwer ½ Zitrone 50 Gramm Kräutermischung aus Basilikum, Petersilie, Koriandergrün, Borretsch und Minze 500 Gramm Naturjoghurt 300 Milliliter Gemüsesuppe 1 Teelöffel Honig ein wenig Salz und Pfeffer

Paradeisersuppe ZUTATEN für vier Personen: ¾ Kilo Paradeiser 3 rote Paprika 1 Zwiebel Eine halbe Salatgurke 2 Knoblauchzehen ¼ Liter Paradeisersaft Toastscheiben 1 Spritzer Essig 1 Esslöffel Olivenöl 1 Esslöffel Butter

ZUBEREITUNG: Zwiebel und Ingwer werden fein geschnitten. Anschließend wird die Schale der Zitrone abgerieben und die Frucht auspresst. Die Kräuter fein hacken. Joghurt, Gemüsesuppe, Ingwer, Zitronenschale, -saft sowie Honig werden mit dem Pürierstab vermischt. Dann gibt man Salz und Pfeffer dazu. Das Ganze wird eine Stunde im Kühlschrank aufbewahrt. Vor dem Genuss wird die Suppe umgerührt und dann serviert.

FrischkäseGurken-Suppe ZUTATEN für vier Personen: 200 Gramm Sauerrahm 200 Gramm Joghurt ½ Gurke 2 Esslöffel Zitroneneis 4 Esslöffel gehackte Kräutermischung aus Majoran, Minze, Petersilie und Schnittlauch 4 Esslöffel Frischkäse etwas Zitronensaft und Tabasco

ZUBEREITUNG: Die Paradeiser werden enthäutet, entkernt und geviertelt. Dann wird die Gurke geschält und entkernt, die Paprika in kleine Stücke geschnitten. Ein Esslöffel Paprika, Paradeiser und Gurken wird beiseitegelegt. Anschließend wird das restliche Gemüse mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, Essig und Olivenöl vermengt und zugedeckt eine

Stunde in den Kühlschrank gestellt. Währenddessen das Toastbrot in Würfelchen schneiden und in Butter goldbraun anbraten. Dann wird das gekühlte Gemüse püriert und wenn nötig mit ein wenig Wasser verdünnt. Die Suppe mit den gerösteten Toastwürfeln und den beiseitegelegten Gurken, Paradeiser und Paprika serviert.

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ZUBEREITUNG: Die Gurke entkernen und in Scheibchen schneiden, dann salzen und in Wasser kurz ziehen lassen. Anschließend wird die Gurke mit Zitroneneis, Kräutern, Sauerrahm und Joghurt im Mixer zerkleinert. Dann wird der Zitronensaft dazugegeben und mit ein paar Tropfen Tabasco gewürzt.


Genussreise

durch die Kitzbüheler Alpen

Die Restaurants, Hütten, Gasthöfe und Almwirtschaften in den Kitzbüheler Alpen sind bekannt für ihre traditionelle Küche, die so mancherorts in moderner Interpretation serviert wird.

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errlich, wie das schmeckt. Jeder Bissen ein Genuss. Und mit Liebe gewürzt. Das Gute liegt so nah. Geschmackvoll, vielseitig und heimatverbunden werden in den Gastronomiebetrieben, ob groß oder klein, meist nur ganz frische Produkte aus der Region und von ausgewählten Lieferanten verwendet. Die

Wirte, Köche und Gastronomen haben eben Geschmack. Und wissen, dass Qualität am besten mundet. Bei den Zutaten aus heimischer Herkunft weiß man, was drin ist, woher sie kommen und wie sie verarbeitet werden. Mit viel Herzblut kredenzt man begnadete Gerichte. Bodenständiges, verfeinert mit moderner Rezeptur, ursprünglich Deftiges, mariniert mit internationalen Einflüssen, oder einfach nur die gute alte traditionelle Küche – die Kulinarik der Kitzbüheler Alpen bringt eine raffiniert interpretierte Vielseitigkeit auf die Teller, die selbst verwöhnte Feinschmecker stets aufs Neue überrascht. Natürlich isst auch das Auge mit. Nicht nur bei den ausgezeichneten Speisen. In den Restaurants, Gasthäusern, Berggasthöfen und Almhütten kehrt man immer gern ein. Weil man sich da einfach wohlfühlt und weil’s so gemütlich ist wie sonst nirgends. Auf wohltuende Weise verbindet sich Erholung, Ehrlichkeit und Essen. Unverfälschte Lebensfreude, garniert mit unberührter Natur. „Moizeit!“

© Shutterstock

Genuss

Esskultur vom Feinsten

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Service steht. Sohn und Sommelier Christian kümmert sich höchstpersönlich um die edlen Tropfen. Das Restaurant Esskultur zählt zudem zu den KOCHART-Betrieben der Kitzbüheler Alpen. In Zusammenarbeit mit dem Verein ARCHE Austria und ausgewählten heimischen Bauern werden alte Tierrassen und Gemüsesorten neu entdeckt.

Romantik und Genuss Hotel Unterlechner Reith 23 • 6392 St. Jakob in Haus Tel.: 05354 / 88 291 anfrage@unterlechner.com www.unterlechner.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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m Restaurant Esskultur im Hotel Unterlechner in St. Jakob in Haus werden die alten Werte hochgehalten und zugleich modern interpretiert. Regionalität und Originalität sind hier nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Philosophie. Es sind die Details, auf die Sabine, Andreas

und Christian Unterlechner besonderes Augenmerk legen. Es beginnt bereits bei den Getränken. Das „Bier von hier“, Tirola Kola, Südtiroler Bergapfelsäfte, österreichische wie internationale Qualitätsweine � alles individuell ausgesucht und mit viel Liebe serviert. Nur die besten Produkte schaffen es in die Küche von Küchenchefin Yvonne Pobel. Die regionalen Köstlichkeiten stammen überwiegend von heimischen Produzenten und aus biologischem Anbau. Österreichs Gourmetführer „À la carte“ hat das Restaurant „Esskultur“ im Pillerseetal in seiner jüngsten Ausgabe gleich auf Anhieb mit 72 Punkten und zwei Sternen ausgezeichnet. Für den Service wurde es mit einer „Weinflasche“ ausgezeichnet, die für gute Weinkultur und gepflegten

© Hotel Unterlechner

Das Restaurant Esskultur in St. Jakob in Haus steht für höchsten Genuss und ein tiefes Qualitätsbewusstsein auf gehobenem Niveau.


Genuss

Die Insel am Berg

Das Berghotel Pointenhof begeistert mit seiner einzigartigen Lage, einer traumhaften Aussicht, schmackhaften Gerichten aus regionalen Produkten und mit einer Location, die zum gemütlichen Verweilen einlädt. gemütlichen Terrasse oder am lieblichen Teich freuen. Serviert werden traditionelle Speisen ebenso wie moderne Gerichte. Ein Blick auf die variationsreiche Karte zeigt: Ob ein deftiger Schweinsbraten oder das Club-Sandwich mit Hühnerstreifen, Spiegelei, einer Speckscheibe und Käse, gewürzt mit einer speziellen Marinade samt Ahornsirup und knackigem Salat – der Gaumen wird auf

Romantisches CandlelightDinner am Pointenhof

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Pointenhof

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och über St. Johann präsentiert sich der Pointenhof als renommiertes Familienhotel mit einem atemberaubenden Panoramablick sowohl hinunter ins Tal und bis zu den Loferer und Leoganger Steinbergen als auch hinauf aufs Kitzbüheler Horn, das direkt vor der Haustüre liegt. Das Berghotel begeistert seine Besucher nicht nur mit der grandiosen Aussicht, sondern auch mit seinem Wohlfühlambiente und einer ausgezeichneten Küche. So darf man sich auf ein CandleLight-Dinner samt Vier- oder Fünf-Gänge-Menü im heimeligen Stüberl, auf der

besondere Weise verwöhnt. In den Sommermonaten überrascht das Küchenteam mit schmackhaften kalten Leckerbissen. Wenn es draußen kälter wird, wärmen spezielle Suppenkreationen.

Reindlessen Das ganze Jahr über gibt es im Pointenhof-Restaurant jeden Donnerstag ein Reindlessen mit Ripperln Spareribs, Schweinsbraten, Knödeln, Sauerkraut und gefüllten Kartoffeln.

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Doch am Pointenhof kann man nicht nur hervorragend speisen, sondern auch unvergessliche Feste feiern. Verschiedenste Veranstaltungen, seien es Unternehmensfeiern, Firmenausflüge, Geburtstage und Events wie die Käferweihe oder das Traktorentreffen, sind herzlich willkommen. JA SAGEN IM BERGHOTEL Für den schönsten Tag im Leben ist die Hochzeitsinsel am Berg die perfekte Location. Da kann man Ja sagen in der lieblichen kleinen Kapelle oder in der originellen Traktorscheune, um anschließend im traumhaften Garten zu feiern. Das Pointenhof-Team steht den Paaren mit viel Liebe bei der Organisation zur Seite. Auch der Sport kommt am Pointenhof nicht zu kurz. Auf Bogenschützen warten erlebnisreiche Herausforderungen: Der 3-D-Bogenparcours mit 28 Tierzielen, bestehend aus zwei Teilen, ist sowohl für Anfänger als auch für anspruchsvolle Schützen geeignet.

Berghotel Pointenhof Hornweg 91 • 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 63 366 info@pointenhof.at www.pointenhof.at


DIE KOCHSCHULE Jeden Donnerstag Alpine Cuisine und Kräuterkochkurs mit Verena Einmal monatlich Themenkochkurse mit Timo und weiteren Eventköchen

(z. B. Seafood, Pasta, Sommergrillen, Sushi etc.)

TASTE THE ALPS

PROBIER „MAHL“ DIE ALPEN Im Parterre wird aufgekocht! Regionale Köstlichkeiten der Alpen – modern interpretiert! Donnerstag, Freitag und Samstag. Serviert als Tapas, um möglichst viel zu probieren, oder als Gourmetteller, um richtig satt zu werden.

APERO (17.30 - 18.30 Uhr)

1 Glas Wein/Bier mit Tapasteller regelmäßig Zehn-GängeAlpines-Tasting-Menü

EVENTLOCATION Das Parterre ist die ideale Eventlocation für Anlässe aller Art (Hochzeit, Firmenfeier, Geburtstag, Junggesellenabschied, Taufe, Firmung usw.) für bis zu 70 Personen. Ab sofort bieten wir unsere Alpentapas auch im CATERING an.

DER WEINKELLER Bietet sich an für Weinverkostungen, internationale Weinreisen und Weinseminare. Mit einem Team von kompetenten Sommeliers können wir auch hier individuelle Wünsche erfüllen.

Einmal im Monat planen wir LIVEMUSIK ein. Im Frühjahr und Herbst jeweils die „LADY Night“.

ALLE INFORMATIONEN zu Veranstaltungen, Livemusik, Kochkursen usw. sind immer aktuell auf unserer Homepage: www.parterre.at Marktplatz 8 | 6361 Hopfgarten | Reservierungen unter: Tel.: 0681 / 20 58 70 90


Unterhalb des Jakobskreuzes, in St. Jakob in Haus, der sonnigsten Gemeinde des PillerseeTals, hat sich das Hotel Unterlechner ganz der Romantik und dem Genuss verschrieben. Im ersten Ü14 Erwachsenenhotel der Kitzbüheler Alpen werden die Gäste mit höchster Qualität und bestem Service verwöhnt - für absolut ungestörte Erholung.

S ADULT ONLY

2 WELLNESS UND GENUSS TAGE 1 ÜBERNACHTUNG NICHT ZUHAUSE UND DOCH DAHEIM! • Übernachtung im Zimmer Kitzbühel • Eine Flasche Champagner zur Begrüßung am Zimmer • 5 x 10 Meter Panorama Hallenbad • 11 x 16 Meter Living Pool • Garten Zirben Sauna, Finnische Sauna & Bio-Sauna • Kristall Dampfbad, Solarium • Auf Reservierung Massagen Ihrer Wahl • Nachmittagsjause • 5-gängiges Wahl Abendmenü • Gala Dinner (nur Mittwoch) IM ZIMMER KITZBÜHEL € 169,-Preis pro Person inkl. aller Leistungen Preis für Suiten auf Anfrage

Im romantischen Vier-Sterne Hotel mit gerade einmal 48 Betten wird Kulinarik und Wellness großgeschrieben. Die prämierte Küche verwöhnt mit regionalen Spezialitäten heimischer Herkunft und neuen Interpretationen österreichischer Gerichte. Natürlich fehlt auch die entsprechende Weinauswahl nicht, um die sich der Sohn und Sommelier des Hauses persönlich kümmert. Zum Wellnessbereich mit Hallenbad kommt im Mai noch der neue Living Pool im Garten hinzu, von dem aus der Blick über die umgebende Bergwelt wandert. Zahlreiche Massagen und Anwendungen runden das Wellness-Erlebnis ab.

Romantik und Genuss Hotel Unterlechner Familie Sabine, Andreas & Christian Unterlechner Reith 23 · 6392 St. Jakob in Haus ·Tirol/Österreich Telefon: +43 5354 88 291 · Email: anfrage@unterlechner.com www.unterlechner.com


Genuss

Genuss mitten in Kitzbühel

© Florian Lechner

© Hotel Tiefenbrunner

Kulinarik auf allen Linien

it heißem Kaffee, frischen Säften und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Tag starten, während man den Blick auf die Loferer Steinberge erlebt � so wird Urlaub beim Strasserwirt verbracht! Neben Genießern kommen hier auch Pferdefreunde ganz auf ihre Kosten: Bei qualifiziertem Reitunterricht sowie gemeinsamen Ausritten kann die traum-

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ie großzügige Terrasse des Restaurants Goldene Gams bietet einen traumhaften Blick in die Kitzbüheler Innenstadt. Hier lassen sich schöne Stunden bei Kaffee und leckerem Apfelstrudel, einem Gläschen Wein, einem netten Abendessen zu zweit oder einer Feier mit Freunden erleben. Die zahlreichen Platzkonzerte und Events bieten ein zu-

hafte Gegend rund um das Hotel erkundet werden. Stärkung bieten die zahlreichen Spezialitäten aus der Tiroler Wirtshausküche, welche auf der Sonnenterrasse oder in den gemütlichen Stuben zum Genießen einladen. Landhotel Strasserwirt 6393 St. Ulrich am Pillersee Tel.: 05354 / 88 102 info@strasserwirt.at www.strasserwirt.at

© Gerald Lobenwein Photography

© Foto Stockklauser

eben den mit viel Liebe zubereiteten Speisen von Küchenchefin Michelle begeistert die Rockbar jetzt mit einem Rundum-Angebot der besonderen Art. Der abwechslungsreiche Spielplatz lässt Kinderherzen höherschlagen. Die großen Gäste können in der Zwischenzeit die einzigartige Sonnenterrasse genießen! Während diese im Winter zum Mittagessen dient, wird sie im

Hotel Tiefenbrunner Goldene Gams Vorderstadt 3 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 66 680-767 www.hotel-tiefenbrunner.at

Traditionsreicher Genuss

Allrounder mit Charme

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sätzliches Rahmenprogramm beim Aufenthalt in der Goldenen Gams. Küchenchef Daniel Moser verwöhnt seine Gäste mit regionalen Spezialitäten und internationalem Flair.

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Sommer komplett zu einer „Chill-out-Area“ umgewandelt. Bei einem gemütlichen „Sun-Downer“ mit Hugo oder Aperol kommt man in den vollen Genuss der letzten Sonnenstrahlen � gemütliche Atmosphäre inklusive.

iroler Charme, liebenswerte Gastfreundschaft, romantische Bergidylle, atemberaubender Ausblick und ausgezeichnete Küche – all das findet man bei der singenden Wirtin Rosi Schipflinger. Sohn und Chefkoch Fridel ist verantwortlich für die „sommerfrische“ Küche mit traditionellen Gerichten. Von Nordseeröllchen auf Bärlauchsauce mit Spargel bis zum Kaiserschmarren ist für

Rockbar 6380 St. Johann, Tirol Tel.: 0676 / 64 64 471 info@rockbar.tirol www.rockbar.tirol

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jeden etwas dabei. Dank der Kooperation mit Corrado Benedetti darf man sich auf Schinken, Salami, Speck und Käse in vielen Varianten à la Italia freuen: Soppressa mit Knoblauch, Schlögel in Amarone eingelegt, Grana Padano Riserva u. v. m. Rosis Sonnbergstub’n 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 64 652 mail@sonnbergstuben.at www.sonnbergstuben.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Genuss

Feuer und Flamme Die Grillsaison bei Eurogast Sinnesberger ist eröffnet! Dank vielfältiger Auswahl werden in Kirchdorf sowohl Hobbygrillfans als auch wahre Profis fündig.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© Napoleon

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rillen besteht längst nicht mehr nur aus Grillkotelett, Kartoffelsalat und Knoblauchbaguette. Grillbegeisterte von heute experimentieren mit Garstufen, zaubern Ripperln aus dem Smoker, Pizzen und selbst gebackenes Brot vom Grill. Als Napoleon Excellence Store bietet Eurogast Sinnesberger alles, was das Herz der Grillfans höherschlagen lässt – von einer kompletten Grundausstattung an Kohle und Briketts über entsprechendes Zubehör wie Zangen, Thermometer und Räucherchips bis hin zu dem perfekten Grill. Von der Grill-Lok über den Hochleistungs-Gasgrill bis hin zum klassischen Holzkohlegrill, hinzu kommen Pelletgrills und Keramikgriller. Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt: Zartes Fleisch, feiner fangfrischer

Fisch und knackiges Gemüse bilden die Basis für den bevorstehenden BBQ-Abend. Abgerundet wird alles mit hochwertigen Gewürzen, Kräutern und Saucen namhafter Hersteller. Und damit die Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen, bietet die Vinothek über 400 Weine aus aller Welt, Biere und Softdrinks. Ein Dessert oder

eine cremige Kugel Eis bereiten eine weitere kulinarische Gaumenfreude. Öffnungszeiten: Mo – Fr 7.30 – 17.30 Uhr, Sa 7.30 – 12 Uhr. Einkauf für alle ohne Kundenkarte möglich!

Sinnesberger GmbH Innsbrucker Straße 66 6382 Kirchdorf in Tirol Tel.: 05352 / 65 000 eurogast@sinnesberger.at www.sinnesberger.at

GRILLING

Erhältlich im NAPOLEON Excellence Store

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S O F T LY

Innsbrucker Strasse 66 6382 Kirchdorf in Tirol sinnesberger.at


Genuss

Ja, ich will! In diesen Locations wird der Traum von der perfekten Hochzeitsfeier garantiert wahr. er schönste Tag in unserem Leben muss selbstverständlich gefeiert werden. Wir haben für Sie einige der schönsten Veranstaltungsorte im Raum Kitzbühel zusammengestellt. Hier wird der Bund fürs Leben extra romantisch geschlossen. 

Eine Hochzeit in der urigen Rockbar? Ein Fest des ganz großen Glücks für Verliebte.

Für Paare, die hoch hinaus wollen: Rosis Sonnbergstuben als liebliche Location für eine unvergessliche Hochzeit

© Hotel Kitzhof

© Pointenhof

© Benno Stockklauser

Was könnte romantischer sein? Im Hotel Tiefenbrunner erlebt man den schönsten Tag im Leben mitten im Herzen von Kitzbühel.

© Sonnbergstubn

© Hotel Tiefenbrunner

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Hier trauen sich Pärchen besonders gerne: Im Kitzhof wird jede Hochzeit zu einem einzigartigen Erlebnis im eleganten Ambiente.

Heiraten bei Freunden: Der Pointenhof hoch über St. Johann ist der ideale Ort, um an einem ganz besondern Platzerl Ja zu sagen.

Die beste Location für Ihre Traumhochzeit in Tirol:

www.hochzeiten.tirol


© Pixabay

Kultur

Neues Wahrzeichen Hamburger Elbphilharmonie bietet ein ganz besonderes Erlebnis – nicht nur für eingefleischte Musik-Fans.

Musikalisch in den Sommer. Am Freitag, den 29. Juni startet die Musikkapelle St. Johann unter der bewährten Leitung von Kapellmeister Hermann Ortner mit „Summer & Wine“ in die heurige Sommerkonzert-Saison. Ab 19.30 Uhr sorgen auf zwei Bühnen am St. Johanner Hauptplatz die Musikkapelle und die Band „The Officers“ im halbstündlichen Wechsel für ein abwechslungsreiches Programm von Blasmusik bis Rock. Beim „Steirischen Weinfest“ mit den Winzern Strauß, Nekrep und Sabathi können südsteirische Weine verkostet werden. Die Konzerte der Musikkapelle sorgen mit zahlreichen Gaststars jeden Freitag bis 21. September für musikalische Kontraste. Weitere Infos unter www.musig.at.

neues Musikerlebnis – die Elbphilharmonie ist definitiv eine Reise wert. Informationen zur Sonderreise von 8. bis 10. September inklusive Konzert und Flug ab Innsbruck, München oder Salzburg auf www.profitours.com.

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„Plaza“ und fuhren auf der längsten gebogenen Rolltreppe Europas. Weltklasse-Musiker haben im Großen Konzertsaal gespielt, der mit seinen 2.100 Sitzplätzen das Herzstück bildet. Hervorragende Sichtverhältnisse für alle und ein völlig

© Musikkapelle St. Joha

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ach elfeinhalb Jahren Bauzeit ist in Hamburg ein Gebäude der Superlative entstanden. Stolz und erhaben steht die Elbphilharmonie direkt im Hafen. Bereits im ersten Jahr standen rund 4,5 Millionen Besucher auf der 37 Meter hohen


Kultur

A

lles hat mit einer Schneidemaschine eines Allgäuers, der in einem alten Bauernhof lebt, begonnen: „Mit diesem rudimentären Ding haben wir 2002 angefangen, Platten zu produzieren“, sagt Mex. Die Idee klingt gut, wenn man wie der Fieberbrunner ein echter Musikliebhaber ist: „Alles, was man in meinem Studio sieht, kommt aus den Siebzigern. Das war der Höhepunkt der analogen Technik“, so der Vinylschneider. Stolz zeigt er auf ein ganz besonderes Stück: „Auf dieser Maschine wurde 1967 das Weiße Album der Beatles aufgenommen. Mit einem Kollegen bin ich nach England gefahren, nachdem ich das Gerät auf eBay entdeckt hatte. Der englische Master-Ingenieur, der das Album produziert hat, ist verstorben, und die Witwe hat alles verkauft. Wir haben das ganze Haus ausgeräumt und die Technik mitgenommen. Die bekommt man heute nirgends mehr.“ HANDWERK MIT HINGABE Während er erzählt, entsteht im Hintergrund gerade eine neue Scheibe mit altem Sound in der Fieberbrunner Werkstatt. Andy Eppensteiner, der im vergangenen Jahr bei Mex ins Plattengeschäft eingestiegen ist, erklärt den Vorgang: „Rille für Rille wird mit einem Diamanten in die rohe Scheibe geschnitten.“ Diese Arbeit erfordert höchste Konzentration. Passiert nur der kleinste Fehler,

Vinyl-Vintage aus Fieberbrunn

Da kann man sich eine Scheibe abschneiden: Mex Wieshofer hat mit seiner Schallplattenmanufaktur eine Marktlücke gefunden, die weltweit Anklang findet. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal, Dr. Dub

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Kultur

Mex Wieshofer und Andy Eppensteiner im Tonstudio

Vinyl-Schallplatten, produziert in Fieberbrunn

landet der Rohling im Müll: „Was wir da machen, ist ein richtiges Handwerk, das man mit voller Hingabe ausführen muss. Die Abläufe haben mit viel Gefühl, jeder Menge Erfahrung und Fachwissen zu tun“, so Mex Wieshofer. Tonstudios wie dieses in Fieberbrunn gibt es weltweit kaum mehr. Damals als die CDs auf den Markt drängten, haben viele das Equipment zur Herstellung von Schallplatten entsorgt. Dass wir uns nun doch lieber dem Musikgenuss samt Rauschen hingeben, ist leicht erklärt: „Eine Stereoanlage ist das ultimative Spielzeug. Wer so eine zu Hause stehen hat, behandelt sie wie einen Heiligen Gral. Die Musik einer Schallplatte ist einfach ein angenehmeres Hörerlebnis“, weiß Mex und ergänzt: „Dazu kommt noch das Haptische. Man kann die Platte, die einem gehört, in der Hand halten. Jede ist ein Einzelstück, von Hand gefertigt.“ JEDEM SEINE LIEBLINGSPLATTE An die 15.000 Stück wurden in dem kleinen Studio bereits gefertigt: „Das ist ein 30 Meter hoher Plattenberg“, lacht Mex und erzählt, dass der Trend immer mehr hin zum personalisierten Tonträger gehe: „Wir produzieren nicht nur Musik, sondern wir haben auch Aufträge, bei denen ein Heiratsantrag, Liebeserklärungen oder Babygeschrei auf Vinyl gewünscht wird.“

Auch skurrile Sonderanfertigungen wie die Wiedergabe von geheimen Patientengesprächen, die von den Fieberbrunnern selbst nicht angehört werden durften, wurden schon auf Platte gepresst. Das Handy läutet. Eine Kunde aus Deutschland gibt eine Platte in Auftrag. Samt Sonderwünschen versteht sich, die für Dr. Dub, wie Mex auch genannt wird, zum Alltagsgeschäft gehören: „Du musst ein Spinner, ein Fanatiker sein, um diesen Job zu machen. Minimum acht Stunden am Tag läuft hier im Studio die Musik. Da bist du dem ausgeliefert, was aus den Boxen kommt, und du kannst auch nicht leiser machen, wenn dir was nicht gefällt“, weiß Mex aus Erfahrung. Wenn er ein Lokal besuche und ihm gefalle der Sound nicht, vergreife er sich nicht im Ton. Er gehe einfach: „Bei meiner Arbeit entwickelt man ein analytisches Hören und da fällt mir schon das kleinste Problem auf.“ SCHNEIDIG UNTERWEGS Schwierigkeiten, das nostalgische Produkt unter die Leute zu bringen, hat Dr. Dub keine. Viele Künstler rund um den Erdball lassen ihre Schallplatten von ihm produzieren, für Musiker und DJs aus der ganzen Welt ist eine Scheibe aus der kreativen Manufaktur eine runde Sache. Die Nachfrage nach den handgemachten Schallplatten steigt stetig. Die Vinyl-Schneiderei wird gerade erweitert. Eine aufgelegte Sache für den findigen Fieberbrunner. Die Schneidemaschine aus England

Technische Geräte aus den 1970er Jahren

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Kultur

Erfolgsmusical kommt nach Kufstein or über zehn Jahren erwachte der OperettenSommer auf der Festung Kufstein zum Leben. Seither ist er aus dem Tiroler Kulturkalender nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr steht von 3. bis 18. August mit „Anatevka“ ein Klassiker unter den Musicals auf dem Spiel-

plan. Mit über 130 Mitwirkenden und namhaften Stars aus der Wiener Volksoper strotzt die erfrischende Inszenierung vor Talent und verspricht ein unvergleichliches Klangerlebnis in einer beeindruckenden Kulisse.

klore und melancholischem Humor sprach bereits bei seiner Erstinszenierung ein breites Publikum an und ist bis heute der Garant für den großen Erfolg.

DRAMATISCHE FOLKLORE Basiernd auf dem fiktiven Leben des jüdischen Milchmanns Tewje, der mit seiner Familie im kleinen Städtlein Anatevka im zaristischen Russland lebt, wird eine Geschichte von Liebe, Verdrängung und Hoffnung erzählt. Dem Komponisten Jerry Bock ist es gelungen, in Ton und Stil die Atmosphäre der Romanvorlage „Fiddler on the Roof“ genau zu treffen. Die Mischung aus Drama und Sentiment, jiddischer Fol-

Infos & Tickets Tickets erhältlich unter: Webshop www.operettensommer.com Tourismusbüro Kufsteinerland Tel.: 05372 / 62 207 Innsbruck-Information ticket@innsbruck.info Tel.: 0512 / 56 15 61 In allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Thomas Steinlechner

Große Unterhaltung: Mit „Anatevka“ werden beim OperettenSommer Kufstein große Emotionen auf die Bühne gebracht.

„(K)eine Ménage-à-trois“ In seinem 17. Aufführungsjahr zeigt das Sommertheater Kitzbühel ab 26. Juli im K3-KitzKongress die Komödie “Trennung für Feiglinge”.

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it „Trennung für Feiglinge“ hat der vielseitige Theatermacher Clément Michel eine temporeiche Komödie verfasst, in der er die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die

Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet der Autor ein entlarvendes Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art. Seit 116

Weitere Vorstellungen 27. Juli, 2., 3., 9., 10., 16. und 17. August, jeweils um 20 Uhr Anfragen an office@eventarts.at oder unter 0664 / 31 42 101 www.sommertheater-kitzbuehel.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Termine & Info GALA-Premiere am 26. Juli 2018 mit Empfang im Casino Kitzbühel unter dem Ehrenschutz von Gabriel Barylli

© Markus Mitterer

der Uraufführung ist das Stück ein Dauerbrenner auf französischen Bühnen. Neben der Kitzbühelerin Sandra Cirolini stehen Leopold Dallinger und Anselm Lipgens auf der Bühne und zeichnen gemeinsam für die Regie verantwortlich.


Kultur

20 Jahre Tiroler Festspiele Erl

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© Festspiele Erl, Tom Benz

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Musikliebhaber aufgepasst: Das abwechslungsreiche Programm zum großen Jubiläum verspricht Kulturgenuss auf höchstem Niveau.

m Jahr 1998 gegründet, stellt auch 20 Jahre später der Sommer der Tiroler Festspiele Erl den absoluten Höhepunkt des Erler Jahreskalenders dar. In diesem Jahr finden die Festspiele vom 5. Juli bis zum 29. Juli statt und werden mit einem musikalischen England-Schwerpunkt und der Neugier, die Mendelssohn Bartholdy bei der Erkundung der Insel antrieb, eröffnet. Gleich am zweiten Festspieltag feiert dann die Rossini-Perle „Ermione“ Premiere. Nach der Uraufführung blieb die Oper sage und schreibe 168 Jahre in der Versenkung verschwunden, bis sie 1987 wieder auf eine Bühne kam – dirigiert von keinem anderen als Gustav Kuhn. Für alle Fans des „Rings“, die dieses Jahr keine Karten mehr für die letzte Aufführung der berühmten Inszenierung bekommen ha-

ben, wartet am 7. Juli 2018 ein kleines Trostpflaster – eine zusätzliche Aufführung der „Walküre“. Auch Wagners „Tannhäuser“ feiert am 14. und am 21. Juli eine Wiederaufnahme. Bei den Konzerta-

Tiroler Festspiele Erl Opern, Orchester-Konzerte und ausgewählte Kammermusikabende: An insgesamt 25 Tagen lässt sich Musik unterschiedlichster Epochen und Stile in einzigartiger Akustik und sommerlicher Atmosphäre erleben. Tickets und Informationen unter: 05373 / 81 00 020 oder www.tiroler-festspiele.at

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benden freuen sich die Tiroler Festspiele Erl auf einen erneuten Auftritt der Sofia Symphonics und des Haydnorchesters. Zusätzlich wird das Orchester der Tiroler Festspiele am 20. Juli Verdis „Messa da Requiem“ im Passionsspielhaus auf die Bühne bringen. Umrahmt werden alle Konzert- und Opernabende von einem abwechslungsreichen Kammermusikprogramm. Hierbei besonders hervorzuheben sind zwei Abende mit der Gitarristin Julia Malischnig, die gemeinsam mit dem Grammy-Gewinner Andrew York auftreten wird und einen Abend mit Instrumenten wie der chinesischen Röhrenspießlaute gestalten wird. Unter dem mehrdeutigen Namen „Zeitgenuss“ werden auch der zeitgenössischen Musik gleich zwei Abende gewidmet.


Kultur

Die junge Künstlerin bei der Arbeit im Wintergarten zuhause in Südtirol.

Verenas bunte Welt Sie ist jung, bezaubernd und talentiert: Die Künstlerin Verena Gasser mit Auracher Wurzeln hat mit ihrem eisernen Willen ihr schweres Schicksal bezwungen und malt himmlisch-erdige Bilder. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal, privat

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in richtiger Sonnenschein, das ist wohl die beste Beschreibung für die junge Künstlerin. Sie lacht, scherzt, strahlt übers ganze Gesicht und verzaubert mit ihrer charismatischen Aura. Man spürt diese innere Kraft, die alles, was hinter ihr liegt, in besonderer Weise überstrahlt. Verena hat einen lichtvollen Weg gefunden, nach einem Schicksalsschlag ihre wahre Bestimmung zu leben. Ein schrecklicher Verkehrsunfall in ihrem Heimatort Schabs in Südtirol veränderte Verenas Leben von einem Tag auf den anderen. Es war im Oktober 2005, als das damals 12-jährige Mädchen auf dem Weg zur Schule von einem Auto angefahren wurde. Nach einem schweren Schädel-Hirn-

Trauma und Lähmungen der rechten Körperpartie lag sie monatelang im Koma. Als sie dank ihres starken Lebenswillens erwachte, musste sie alles neu erlernen – essen, sprechen, schreiben und sich bewegen. Nach einem Jahr besuchte sie wieder ihre alte Klasse. Mithilfe einer Kunsttherapeutin lernte sie mit ihrer linken Hand zu malen und bringt seither erstaunliche Werke auf die Leinwand. Besonders die Engel haben es ihr angetan, für die sie ihre ganz individuelle Gestaltung gefunden hat. Aber auch ganz erdige Naturmotive und bunte Häuserzeilen stellt sie auf ihre ganz eigene Weise dar. Wir haben die 24-jährige Künstlerin zum Interview gebeten. 118

„Hundertgasser“: Farbenfrohe Häuser gehören zu den neuesten Werken von Verena.


UNSERE KITZBÜHELERIN: Dank deines eisernen Willens hast du die Folgen deines Verkehrsunfalls in bewundernswerter Weise bewältigt. Woher hast du die Kraft genommen? Verena Gasser: Ich war schon immer eine Kämpferin und bin mit zwei älteren Brüdern aufgewachsen. Auch nach dem Unfall hat sich mein ursprüngliches Wesen nicht verändert. Ich würde mich als wild, voller Energie und witzig, immer aktiv beschreiben. So habe ich mich auch nicht damit abgefunden, als mir die Ärzte gesagt haben, ich werde nicht mehr stehen können. Ich habe beschlossen: Mit einem Rollstuhl

Es gibt eine Bilderreihe, die den Engeln gewidmet ist. Wie ist diese entstanden? Im Rahmen meines Maturaabschlussprojektes habe ich das Lied „Guten Abend, gut’ Nacht“ in verschiedenen Szenen bildlich dargestellt. In der zweiten Strophe kommen die Worte „mit Englein bewacht“ vor. So bin ich auf die spezielle Form meiner Engel mit runden Flügeln gekommen. Dabei habe ich, ohne einmal abzusetzen, meine persönliche Form gemalt. In weiterer Folge habe ich eine ganze Collage von Engeln gestaltet. Nach Abschluss des Maturaprojektes hat mich meine Kunsttherapeutin bestärkt, eine Ausstellung zu machen. Ich habe lange überlegt und mir

Viele Engel auf meinem Weg in allen Formen und Gestalten mit dem Ziel, die Liebe zu leben VERENA GASSER

fahre ich sicher nicht. Ich habe jeden Tag gehen geübt und heute brauche ich nur mehr selten meinen Stock. Wie bist du zum Malen gekommen? Meine ersten Bilder habe ich bereits in der Reha mit den Fingern gemalt. Als ich dann wieder zu Hause war, habe ich mit einer Kunsttherapeutin gearbeitet und in dieser Zeit meinen eigenen Stil entwickelt. Verenas kraftvolle Naturmotive

dann gedacht: Warum nicht die Engel? Ich sehe die Arbeit mit den Engeln als Symbolik für mein Leben, da ich seit dem Unfall in den verschiedensten Situationen immer wieder Engel in Menschenform geschickt bekommen habe, die mir immer wieder weiterhelfen. Neben den himmlischen Boten malst du inzwischen auch sehr erdige Bilder mit Naturmotiven und farbenfrohen Häusern. Wie ist diese Entwicklung zustande gekommen? Ich wollte mal was Anderes probieren. Bis 2014 arbeitete ich mit meiner Kunsttherapeutin. 2015 habe ich zu Hause ein Atelier bekommen. Dort bin ich umgeben von Natur, das hat mich motiviert. Auf die Häuser bin ich gekommen, weil ich ein Wochenende bei meiner Tante, einer Künstlerin, zu Besuch war. Sie hat mir den Vorschlag gemacht, Häuser zu malen, und mir Bilder von Hundertwasser gezeigt. So habe ich begonnen, meine „Hundertgasser“-Häuser zu malen. 119

Mit den Engelbildern hat alles begonnen.

Verena Gasser (Mitte) mit ihrer Mama Paula Pletzer-Gasser und ihrem Onkel Matthäus Pletzer

Du hast bereits mehrere Ausstellungen gemacht. Wo hast du deine Werke schon präsentiert? In Brixen in Südtirol in der Galerie Hofburg hatte ich meine erste Ausstellung, anschließend zeigte ich meine Bilder in einer Brixener Kinderboutique. Auch beim Hallerwirt in Aurach hatte ich bereits eine Ausstellung. Zudem gibt es eine Dauerausstellung seit drei Jahren im Krankenhaus Brixen. In einem ganzen Stockwerk hängen da meine Bilder. Vor Kurzem hatte ich eine Vernissage bei meinem Onkel Matthäus Pletzer in der Notariatskanzlei in Kitzbühel.

Verenas Bilder in Kitzbühel Bis 21. September 2018 können Kunstinteressierte in der Notariatskanzlei Pletzer in Kitzbühel während der Bürozeiten Verenas Werke bewundern.


In der 2. und 3. Klasse der Neuen Mittelschule 2 in St. Johann hieß es im Deutschunterricht: „Red ma decht amoi, wia bei ins im Leukental.“ TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Kurt Pikl

Tiroler Mundart W

auf Leukentalerisch

enn man den Nachwuchs zum Verfassen von Gedichten im Dialekt begeistern möchte, darf man nicht auf den Mund gefallen sein. Kurt Pikl, der Obmann für „Inser Tiroler Mundart“ hat auf alle Fälle die richtigen Worte gefunden, als er sein ganz besonderes Projekt im Deutschunterricht in der Neuen Mittelschule 2 in St. Johann startete: „‚Was will er denn bei uns mit Mundart?‘ Das dachten sich wohl viele Schüler. Dann hab ich zuerst angefangen, ein bisserl zu blödeln, und anschließend vorgeschlagen, einfach einmal ein Gedicht zu machen“, erinnert sich Kurt. „Man merkt schnell die unterschiedlichen Charaktere. Die einen machen sich gleich ans Werk, die anderen trauen sich noch nicht so recht, und dann sind da noch die Frechen, die man ein wenig einbremsen muss“, scherzt der Mundartdichter. So war es an ihm, diese drei

Gruppen zu einem kreativen Team zusammenzufügen. Damit sich die jungen Talente auch etwas darunter vorstellen konnten, hat er ein eigenes Gedicht vorgetragen: „ Ich habe die Schüler ani-

Kurt Pikl hat das Projekt ins Leben gerufen.

miert, im Freiformat, wie es ihnen von den Lippen kommt, zu schreiben. Als sie gemerkt haben, dass die ersten Werke schon nach 20 Minuten auf dem Papier Formen annehmen, hatten sie jede Menge Spaß“, erzählt Kurt und freut sich 120

sehr, dass der Schuldirektor Klaus Wechselberger und die beiden Lehrerinnen Gabi Wöll und Brigitte Wallner sein Projekt, den Jugendlichen die Mundart näherzubringen, mit Begeisterung unterstützten. Mit viel Freude haben die Schüler die Reime illustriert und passende Zeichnungen dazu gemalt. Und Kurt kümmerte sich um die Verbesserung des Versrhythmus, die Rechtschreibung und um eine flotte Pointe. Die ersten Gedichte wurden zu hübschen Heftchen zusammengefasst, die im Rahmen einer Schulfeier den Eltern und Verwandten vorgestellt wurden. Anschließend konnten alle Schüler der NMS2 die Büchlein erwerben. Neben den witzigen Wortspielereien haben die Schüler eines gelernt: So lustig kann’s sein, wenn man nicht nur Leukentalerisch spricht, sondern auch schreibt. 


Kultur

Florian Fuchs nahm den Stier bei den Hörnern und hatte tierisch viel Spaß beim Dichten: Am Sundog a da Friah auf da Oim is in mein Zimmer scho a storcha Quoim. I steh auf, weilʼs mi interessiascht, warum’s so racht, wo’s do passiascht.

Auf oamoi steht das bese Stier vor mir da bi i owa durch – des sog i dir! Hintan Stoi hob i mi vasteckt, do schaugg des blede Viech ums Eck.

I sitz in da Kuchi, mechts Fruahstuck essen, owa bei dem Rach kust des ois vagessen! Der Rach, den hoit i oafach nid aus, i ziach’ ma d’Schuach u und laaf vor’s Haus.

Bis unten zun Schronken hod’s mi g’jog, do trief i zu mein Glick an Oimara Jogg. Er hod des Monsta gleich vascheicht und sog zu mir: „Des war decht kindaleicht!“

Ein frecher Vers von Maximilian Hochfilzer, Helmut Steinberger und Leon Couts: Am Suntog semma zun Oiminga Seppʼs Oim auffigonga, bei da Hoifte vom Weg, hommas gʼscheit a sʼSchnaufen uʼgfonga! In da Hittn hotʼs volle gʼstunken und vou da Oim waar i fost im Kuadreck vasunken!

Leonie Mettler und Leán Brandt reimten in Vorfreude auf einen süßen Sommer: Eis gibbʼs in vaschiednen Sorten dia tuad da Giovanni horten. Er frog: „Wos meggstʼn, Bua?“ „Erdbeer und a Schokkoeis daza!“ A so a koidʼs Eis am Bodesee des is oafach wundaschee!

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Donn bi i vorbei bei oana Goaß do lost des Sauviech an laudʼn Schoaß! Da bi i donn gonz schnoi gʼlaffen, um mia fieʼs Gʼstonk a Gasmasken zun Kaffen! Die Fokken hommb ins an Osch eichibissen; und mia hommb mit Blauliacht zum Dokta miassen. Da Dokta hod ins a Rezept vaschriebn, mid der Soim homm ma ins doch gach eingriebn.


Kultur

Mit einer Aufführung der Sonderklasse präsentierte sich die TMA im sechsten Jahr ihres Bestehens mit einem Programm, das inhaltlich und künstlerisch seinesgleichen sucht. FOTOS: Peter Kühnl, Carsten L. Sasse

Grandiose Gala G

leich im ersten Programmteil brillierten die jungen Tänzer mit Auszügen aus dem Ballett „Coppélia“ sowie mit Modern-, Jazz- und zeitgenössischen Choreografien – und auch die Studenten selbst warteten mit einer eigenen sensationellen Choreografie auf. Der Hauptteil des Galaabends war jedoch unbestritten das grandiose Tanztheater „AQUA – Under the Surface“, in welchem tänzerisch genial die Emotionen, die sich oftmals unter der Oberfläche des Menschen verbergen, auf die Bühne gebracht wurden. Choreografische Bestleistungen erbrachte das Dozententeam der TMA rund um Beate Stibig-Nikkanen, die nicht nur die künstlerische Leitung des TMATanzzweiges innehat, sondern auch für Idee und Umsetzung dieser Produktion

verantwortlich zeichnete. Einmal mehr zeigten die Dozenten Barbara Brajer-Dirnberger, Carsten L. Sasse, Rebecca Plattner-Wörgartner und Isabell

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Grundner ihre choreografische Vielfalt, die durch eigens für das Tanztheater erstellte, eindringliche Projektionen die Dramaturgie noch unterstrich. Dieses grandiose Zwischenspiel von Filmsequenzen der spanischen Künstler Diego Laraxeira und Jeroni Truyols und von fantastischen Choreografien ergab eine emotionale Dichte, der sich der Zuschauer kaum zu entziehen vermochte. Standing Ovations waren der Lohn und einmal mehr zeigte es sich, dass hier, auch abseits der Metropolen, Kultur auf höchstem Niveau – dank dieser einzigartigen Künstlerriege rund um die TMA – erlebbar ist und diese Institution den Studenten eine sowohl fachlich als auch künstlerisch inspirierende und für Österreich einzigartige Ausbildung bietet. www.tanz-musical-akademie.at


Kultur

Stars und Stimmung am Wilden Kaiser

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Seit 25 Jahren kommt das Who is who der Volks- und Schlagerbranche zum Musikherbst nach Ellmau. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Martin Hörl

arel Gott, Heino, Patrick Lindner, Stefanie Hertel, Judith und Mel, Marianne und Michael, die Wildecker Herzbuben, Claudia Jung, Stefan Mross, Florian Silbereisen, Vicky Leandros, Michelle, Semino Rossi und Andreas Gabalier – sie alle kennen das beschauliche Dorf Ellmau. Denn einmal im Jahr findet dort der berühmte Musikherbst am Wilden Kaiser statt, bei dem sich die Stars der Volks- und Schlagermusik das Mikrofon in die Hand geben. Mehr als 100 Künstler und Bands traten bereits bei den Konzerten im größten Zelt Tirols auf.

EIN BLICK ZURÜCK 1993 riefen Ronald Hulsebosch und Hannes Winkler, die Gründer des Ellmauer Unternehmens Travel Partner Group, die Musikveranstaltung ins Leben. Takeo Ischi, der jodelnde Japaner, und die Paldauer waren unter den ersten Interpreten, die in Ellmau auf der Bühne standen. Heute hat das Mega-Event Kult-Charakter und zieht Zuschauer aus ganz Europa und den USA an. Marc Pircher, Die Amigos, Andy Borg und der Kitzbüheler Sunnyboy Hansi Hinterseer, Liebling von Millionen von Fans, kommen regelmäßig an den Wilden Kaiser, um beim Musikherbst das Publikum von nah und fern zu faszinieren.

Als V. I. P mit Stars den Musikherbst feiern

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© Travel Partner

Das 25-jährige Jubiläum des Musikherbstes am Wilden Kaiser verspricht, die Party des Jahres zu werden – erstmals mit erhöhter V.-I.-P.-Tribüne mit eigener Almhütte.

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r hat 50 Millionen Tonträger verkauft, 17 Top-Ten-Alben gelandet und steht seit 50 Jahren auf der Bühne – Howard Carpendale. Emotionen und Glücksgefühle sind vorprogrammiert, wenn der charismatische Star zum 25-jährigen Jubiläum des Musikherbstes am Wilden Kaiser auf die Bühne kommt und seine Songs „Mit viel, viel Herz“ und „Lust auf mehr ...“ anstimmt. Um das Vierteljahrhundert des Kult-Events in Ellmau entsprechend zu feiern, hat der Veranstalter Travel Partner für ein Star-Aufgebot wie noch nie gesorgt.

Nik P., Hansi Hinterseer, Sigrid & Marina, Die Amigos, Andy Borg, die Kastelruther Spatzen, Oesch’s die Dritten und Marc Pircher feiern an zwei Konzert-Wochenenden (26. – 29. September und 3. – 6. Oktober 2018) die Musik und das Leben. Eine perfekte Show vor der großartigen Kulisse des Wilden Kaisers wartet auf die Fans. Für diejenigen, die das Event in einem exklusiven Ambiente erleben möchten, gibt es erstmals eine V.-I.-P.-Tribüne mit bestem Blick auf die Bühne. Inhaber der V.-I.-P.-Karten haben freien Zugang zur 123

Almhütte am Übergang zum Backstagebereich und können all-inclusive Speisen und Getränke genießen. Let’s party! www.musikherbst.at

Travel Partner Group Austraße 2a • 6352 Ellmau Tel.: 050 / 3636-1 ellmau@travel-partner.com www.travel-partner.com


Kultur

Die Schlacht um Schloss Itter

Die Schlacht um Schloss Itter wurde am 5. Mai 1945 ausgetragen. Es war die einzige Schlacht des Zweiten Weltkriegs, bei der Soldaten der US Army und der Wehrmacht gemeinsam kämpften, und zwar mit befreiten prominenten französischen Kriegsgefangenen gegen Einheiten der 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“.

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TEXT: Martin Reiter ❧ FOTOS: Archiv Martin Reiter

chloss Itter war Ende 1940 offiziell ließ Zvonimir Čučković, ein Mitglied des durch die deutsche Regierung jugoslawischen kommunistischen Wivom Besitzer Franz Grüner gepachtet derstands, der im Schloss als Gehilfe arund am 7. Februar 1943 von SS-General- beiten musste, das Gebäude unter dem leutnant Oswald Pohl auf Befehl Hein- Vorwand, für den Kommandeur des rich Himmlers in Besitz genommen wor- Schlosses, den SS-Sturmbannführer Seden. Am 25. April 1943 wurde das Schloss bastian Wimmer, Hilfe zu holen. Er hatals Außenlager des Konzentrationsla- te einen Brief in englischer Sprache bei gers Dachau eröffnet. Hier sollten für sich, den er dem ersten von ihm gefundas Deutsche Reich wichtige, in der denen Amerikaner geben sollte und in Mehrzahl französische Kriegsgefangene dem zu alliierter Hilfe aufgerufen wuruntergebracht werden. Gefangengehal- de. Das nahe Wörgl war noch in deutten wurden unter anderem der bekannte scher Hand, weshalb sich Čučković in Tennisspieler Jean Borotra, die ehema- Richtung Innsbruck begab. Am späten ligen Premierminister Édouard Dala- Abend traf er am Stadtrand von Innsdier und Paul Reynaud, die ehemaligen bruck auf die Vorhut des 409. InfanterieHauptbefehlshaber Maxime Weygang regiments der amerikanischen 103. Inund Maurice Résistance François de La fanteriedivision des VI. Corps und Rocque, Charles de Gaulles informierte über die Geältere Schwester Mafangenen im Schloss Itter. rie-Agnès Cailliau sowie Die amerikanischen der Gewerkschaftsführer Soldaten wollten eine RetLéon Jouhax. tungsaktion nicht auf eigeEduard Weiter, der ne Faust starten, sagten letzte Kommandeur des aber Čučković eine AntKZ Dachau, beging am 2. wort ihres Kommandeurs Mai 1945 nach seiner Flucht bis zum Morgen des 4. Mai von Schloss Itter Selbstzu. Am Morgen stieß eine Oswald Pohl mord. Am 3. Mai 1945 veramerikanische Einheit in 124

Richtung Unterland vor, wurde jedoch kurz hinter Jenbach durch heftiges Artilleriefeuer zum Halten gebracht. Als Čučković am 3. Mai nicht zurückkehrte, verließ Sebastian Wimmer seinen Posten, und die Wachmannschaften der SS-Totenkopfverbände folgten ihm bald danach. Daraufhin bewaffneten sich die Gefangenen mit dem zurückgelassenen Kriegsmaterial und übernahmen die Kontrolle über das Schloss. Da Čučković auch am 4. Mai nicht zurückkam, entschloss sich der tschechische Koch Andreas Krobot, mit dem Fahrrad nach Wörgl zu fahren und Hilfe zu suchen. Die Stadt war von der

Schloss Itter um 1940


Kultur

Der bekannte Tennisspieler Jean Borotra

Der ehemalige Premierminister Édouard Daladier

Wehrmacht geräumt, anschließend aber von Einheiten der Waffen-SS besetzt worden. Hier fand er Angehörige des Österreichischen Widerstandes, die ihn zu Major Josef Gangl brachten. Dieser kommandierte die Reste einer Wehrmachtseinheit, die dem Räumungsbefehl nicht gefolgt war und sich dem Widerstand vor Ort angeschlossen hatte. Gangl hatte bereits vor, die Gefangenen im Schloss zu befreien, wollte jedoch seine wenigen Soldaten nicht in einem Himmelfahrtskommando gegen

Josef Gangl

Jack Lee

das von schwer bewaffneter SS bemannte Schloss opfern. Stattdessen hielt er seine Männer bereit, um Bewohner der Stadt vor Repressalien der SS zu schützen, bis die Amerikaner in der Stadt eintreffen würden. Nun sah sich Gangl aber gezwungen, den Amerikanern unter weißer Flagge entgegenzueilen, um sie um Hilfe zu bitten. In Kufstein traf er auf eine Aufklärungseinheit der Amerikaner mit vier Panzern M4 Sherman des 23. Tank-Battallions der 12. Gepanzerten Division des XXI. Corps der US Army unter dem Kommando von Hauptmann John C. „Jack“ Lee. Dieser zögerte nicht, die Rettungsaktion einzuleiten, wofür er auch Erlaubnis seines Kommandeurs erhielt. Nachdem Lee und Gangl von Gangls Kübelwagen aus das Schloss beobachtet hatten, ließ Lee zwei seiner Panzer zu-

Der ehemalige Premierminister Paul Reynaud

Der ehemalige Hauptbefehlshaber Maxime Weygang

rück, übernahm aber fünf weitere sowie unterstützende Infanterie vom soeben eingetroffenen 142. US-Infanterieregiments der 36. Infanterie-Division. Lee sah sich jedoch an einer zu unsicher erscheinenden Brücke gezwungen, die Verstärkung zurückzuschicken und mit nur 14 US-Soldaten, Gangl sowie einem Lastwagen mit einem Fahrer und zehn ehemaligen Artilleristen der Wehrmacht zum Schloss vorzustoßen, wobei er einen Panzer an der Brücke zurückließ. Der Vorstoß zum Schloss wurde gegen eine Einheit der Waffen-SS erzwungen, die vergeblich versuchte, den Weg zu blockieren. Währenddessen baten die französischen Gefangenen den SS-Offizier Kurt-Siegfried Schrader um Schutz, der sich zur Genesung von einer Verwundung in Itter befand. Als Lee das Schloss erreichte, wurde er freudig begrüßt, doch waren die ehemaligen Gefangenen angesichts der geringen Anzahl an Amerikanern enttäuscht. Während Lees Männer Verteidigungsstellungen um das Schloss herum einnahmen, wurde der Panzer (Besotten Jenny) am Haupttor aufgestellt. Obwohl Lee die befreiten Franzosen angewiesen hatte, sich zu verstecken, kämpften sie an der Seite der US- und Wehrmachtssoldaten. Gangl gelang es, Alois Mayr von der österreichischen Widerstandsgruppe in Wörgl anzurufen und um Hilfe zu bitten, woraufhin zwei weitere Wehrmachtssoldaten und der jugendliche Widerstandskämpfer Hans Waltl zum Schloss fuhren. Nachdem in der Nacht Spähtrupps das Schloss beobachtet hatten, griffen am Morgen des 5. Mai 100 bis 150 Mann der Waffen-SS an. Gangl wurde beim Versuch, den ehemaligen französischen 125

Maurice Résistance François de La Rocque

Premierminister Reynaud aus der Schusslinie zu bringen, von der Kugel eines Scharfschützen tödlich getroffen. Er starb als einziger der Verteidiger des Schlosses. Der Sherman-Panzer wurde durch eine FlaK zerstört, doch gelang es dem amerikanischen MG-Schützen, sich in Sicherheit zu bringen. Am frühen Nachmittag wurde schließlich eine Entsatzeinheit des 142. Infanterieregiments in Marsch gesetzt. Der Tennisspieler Borotra meldete sich freiwillig, um sich durch die Linien der SS zu schlagen, und erreichte die US-Truppen, die er nun über die Lage im Schloss informieren konnte. Die Entsatztruppen erreichten gegen 16 Uhr das Schloss und besiegten die Belagerer, wobei etwa 100 SS-Leute gefangengenommen wurden. Die befreiten französischen Gefangenen wurden am selben Abend nach Frankreich geschickt und erreichten Paris am 10. Mai 1945. Die Schlacht um Schloss Itter, geschlagen nur zwei Tage vor Kriegsende und fünf Tage nach Hitlers Tod, wird als die „seltsamste Schlacht des Zweiten Weltkriegs“ bezeichnet und gilt als einzige Schlacht dieses Krieges, bei der Amerikaner und Deutsche auf einer Seite kämpften.

US-Truppen in Tirol 1945


Kultur

Jubiläumsmarkt in St. Johann Ein vielseitiges Rahmenprogramm zum zehnjährigen Bestehen TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: PlaTO

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it gerade einmal sieben Ständen hat alles angefangen. Es sei ein Sprung ins kalte Wasser gewesen, so die Veranstalter. Heute schwimmt der St. Johanner Wochenmarkt auf der Erfolgswelle. So ging nun anlässlich der zehn Jahre Wochenmarkt am 25. Mai der Jubiläumsmarkt mit über 35 Standbetreibern, noch mehr Produktvielfalt und extra viel Kuli-

Einmarsch der Bundesmusikkapelle St. Johann in Tirol

narik, einem bunten Rahmenprogramm, einem attraktiven Gewinnspiel und Live-Musik über die Bühne. Die zahlreichen Besucher zeigten sich begeistert. Der große Erfolg der Veranstaltung war der tollen Stimmung unter den Standbetreibern und Marktbesuchern sowie der großzügigen Unterstützung von vielen Seiten zu verdanken. Unter anderem

Fassanstich gelungen – Vize-Bgm. Hubert Almberger, Brauerei-Chef Günther Huber

leisteten die St. Johanner Sparkasse, der Maschinenring, die WKO Tirol/Sparte Handel, der Verein Grill ABC, der Notheggnhof sowie die Bundesmusikkapelle St. Johann in Tirol wertvolle Beiträge und ermöglichten es dem Ortsmarketing und dem Verein St. Johanner Wochenmarkt, ein festliches Jubiläum mit einem vielseitigen Rahmenprogramm zu bieten! 

Fesche Standbetreiberinnen beim Trachten-Fotoshooting

Gschicht’n fürs Herz

Der neue TV-Talk in Tirol präsentiert Porträts von bekannten Persönlichkeiten.

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vermögen und Zuhören sind ihre großen Stärken. Ihre Gäste fühlen sich aufgehoben und sehr wohl – jeder Talk eine ganz eigene „Herzg’schicht’“, die berührt. Jeden Monat auf TirolTV.

Herzgschichtn Anja Viktoria Autenrieth Moderation/PR/TV&Web-Produktionen info@herzgschichtn.tv www.herzgschichtn.tv

© privat

erausragende Persönlichkeiten wie Musiker, Schauspieler, Politiker oder „Urgesteine“ plaudern in den Porträts mit Moderatorin Anja Viktoria Autenrieth über den Sinn des Lebens, dauerhaftes Glück, Zufriedenheit und das Wichtige im Leben. Und all das beim Wandern in der Tiroler Landschaft. Gerade Natur und Almleben – das Bodenständige und Natürliche – ergänzen sich wunderbar mit den Inhalten der Gespräche. Beste Voraussetzungen also für tiefgründige, manchmal überraschende und sehr persönliche Begegnungen. Herzgschichtn ist Anja Viktorias eigenes „Herzprojekt“. Interviews mit Menschen aus dem öffentlichen Leben gehören zu ihrem Alltag. Empathie, Einfühlungs-

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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© Hexenwasser

Freizeit

Zu Gast bei den Kühen Das Hexenwasser eignet sich nicht nur an sonnigen Tagen als lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie. das faszinierende Tier genau zu beobachten, zu erforschen und ein Stück weit zu verstehen. Staunen, begreifen, verstehen: So lautet das ebenso einfache wie geniale Motiv hinter spannenden Wasserspielen, Österreichs längstem

Barfußweg, dem turbulenten Bienenhaus, einem riesigen Hexentopf, dem Blauen Wunder, der 400 Jahre alten Simonalm und vielen verhexten Ah- & Oh-Phänomenen. Weitere Infos unter: www.hexenwasser.at

N-

GEWIN

Zauberhaftes Erlebnis. Ellmis Zauberwelt in Ellmau begeistert seit Jahren Groß SPIEL und Klein! Nicht ohne Grund, denn der Freizeitpark bietet ein Bergabenteuer mit Erlebniswert. Die Jahreszeiten und die Natur bilden die Basis für unvergessliche Augenblicke und Wahrnehmungen auf dem Ellmauer Hartkaiser. Auch deswegen lassen sich mit dem Zauberpass so viele verborgene Geheimnisse in Ellmis Zauberwelt entdecken. Wir verlosen fünf Zauberwelt-Familienpackages für je zwei Erwachsene und zwei Kinder unter dem Kennwort „Zauber“ an gewinnspiel@unserekitzbuehelerin.at.

© www.ellmi.at

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edes Jahr entwickelt sich das Hexenwasser weiter, etwas verändert sich, etwas Neues kommt hinzu. Im Jahr 2018 steht die heimische Landwirtschaft unter dem Motto „Kühe verstehen“ im Mittelpunkt. Besucher werden eingeladen,


Freizeit

Lichtvolle

Kraftplätze Am Fuße des Niederkaisers, hoch über St. Johann, finden Ruhesuchende gleich zwei außergewöhnliche Orte für die innere Einkehr. TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Conny Pipal

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s scheint, als wäre dieses idyllische Fleckchen Erde von einem ganz besonderen Licht beseelt. Nach einer Wanderung entlang des Andachtsweges mit den geschnitzten Kreuzwegstationen enthüllt sich an einer Waldlichtung ein wahrer Kraftplatz. Die Einsiedelei am Niederkaiser mit der bezaubernden Wallfahrtskapelle ist ein Ort der Einkehr, der Stille, mit einem atemberaubenden Ausblick und einer mystisch anmutenden Geschichte. So birgt das barocke Säulenaltärchen eine Kopie des Gnadenbildes Maria von Re in Piemont. Dort am Wallfahrtsort Re war im Vorhof der St.-Mauritius-Kirche ein Bild der Mutter Gottes an die Mauer gemalt. Eine Legende erzählt, dass im 15. Jahrhundert ein Bursch mit einem unsittlichen Lebenswandel bei einem Würfelspiel verloren hat, daraufhin wutentbrannt einen Stein auf das Madonnenbild geworfen und die heilige Mutter an der Stirn getroffen habe. Das Bild begann daraufhin, Tränen zu weinen und Blut zu schwitzen. Dies wurde von der weltlichen und geistlichen Obrigkeit bestätigt. Das Blut, in einem Kelch aufbewahrt, wird noch heute den Pilgern gezeigt. Dieses Wunder lockte unzählige Wallfahrer nach Re, die von ihren Krankheiten geheilt wurden. 128


„Die Einsiedelei ist seit 300 Jahren von Eremiten bewohnt.“ Die Kopie des Gnadenbildes Maria von Re in der Kapelle der Einsiedelei.

Mutter Gottes, das ursprünglich hier angebracht war. Die Kapelle diente im Kriegsjahr 1809 den Kirchdorfern und den St. Johannern als Fluchtort unter dem Schutz der Mutter Gottes, als die bayerischen und französischen Soldaten vom Pass Strub her raubend und mordend das Leukental herauf zogen und Kirchdorf in Brand steckten. In der heutigen Zeit suchen die Menschen dort droben einen Platz, um zur Ruhe zu finden und in sich zu gehen. Ein Täfelchen neben der Kapelle beschreibt die große Kraft, die diesem Juwel innewohnt: „Ein Ort der Stille im Sturm der Zeit.“ Die Wahrheit dieser Inschrift wirkt. Wenn es Worte braucht, dann werden sie ins „Gästebuch“ drinnen in der Kapelle geschrieben. Ansonsten hüllen sich die Besucher am liebsten in heilsames Schweigen.

Morgenwanderung im Kaisergebirge Das Kufsteinerland präsentiert viele neue spannende Themenwanderungen.

STILLE IM STURM Die kleine Gmail-Kapelle, gebaut in eine Felshöhle des Niederkaisers, zeigt sich als himmlischer Ruheplatz hoch über St. Johann. Der Name „Gmail“ stammt von einem Gemälde der Maria

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KRAFTVOLLES KLEINOD Nach einer Überlieferung tauchte eine Kopie dieses Gnadenbildes in einem Wald am Niederkaiser auf. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaute man die Kapelle mit dem Namen Maria Blut und die Einsiedelei, ein zweigeschossiges Wohnhäuschen. Seit über 300 Jahren wird dieser Kraftplatz von Einsiedlern bewohnt. Auch heute noch kümmert sich eine Schwester vom Orden der Kreuzschwestern liebevoll um die Geschicke an diesem einzigartigen Wallfahrtsort. Besucher können dort nicht nur ihre Sehnsucht nach Stille, sondern auch ihren Wissensdurst stillen. Vor der Kapelle stehen abgefüllte Fläschchen mit gesegnetem Weihwasser für die Besucher bereit. Es ist allemal wert, sich die Zeit zu nehmen und diesen heiligen Raum mit dem lebensgroßen barocken Kruzifix näher zu betrachten, um dann weit oberhalb der Einsiedelei gleich noch ein außergewöhnliches Kleinod zu bewundern.

© W9 Studios

Von der Einsiedelei hat man einen fantastischen Blick aufs Kitzbüheler Horn.

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ür Frühaufsteher geht es alle zwei Wochen samstags (16./30. Juni, 14./28. Juli, 11./25. August und 8. September 2018) um 6 Uhr morgens mit dem Kaiserlift ins Naturerlebnis Kaisergebirge. An der Bergstation lockt um 7 Uhr eine Themenwanderung oder eine Yogastunde. Die Themen sind vielfältig und geben Einblicke in die Pflanzenwelt

oder Geologie im Naturschutzgebiet. Zudem finden bis Ende Oktober geführte Expertenwanderungen statt. Highlights sind die Geocaching-Touren und die Meteorologieführung. Alle Angebote sind kostenlos. Anmeldung bis zwei Tage vorher unter info@kufstein.com oder 05372/62207. Infos: w w w. n at u rerlebn i skaisergebirge.at


Freizeit

Auf eleganter

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oderne SUV-Coupés, wie der neue X2 aus der BMW-Familie, verbinden gekonnt junge Sportlichkeit und ausgeklügeltes Platzmanagement. Das kompakte Raumdesign des X2 wird eigentlich nur noch von seiner Kraft übertroffen: Der leistungsstarke Motor und die temperamentvolle Dynamik machen aus jeder Ausfahrt – ob in der Stadt oder am Land, im Sprint oder auf einer Langstrecke – ein echtes Erlebnis.

WANDELBAR Schon nach wenigen Minuten ist klar: Dieses Auto ist absolut einzigartig und außergewöhnlich. Der BMW X2 steht zu seinem Wort und beweist, dass sich kühne Athletik und Extravaganz nicht ausschließen. Das hochwertige Interieur und die innovativen Technologien des X2 werden den hohen Ansprüchen seiner Kunden zweifellos gerecht. Kurz: Sein Design überzeugt. Der generelle Coupé130

Charakter wird zusätzlich von eindrucksvollen Proportionen und perfekter Raumeinteilung unterstrichen, die ihn geschickt kleiner erscheinen lassen, als er tatsächlich ist. INDIVIDUELLER FAHRSPASS. Die Modelle des BMW X2 sind wie gewohnt flexibel konfigurierbar. Mit BMW Connected+ genießt man ein umfangreiches Servicespektrum, das keine Wün-

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Wer trotz Sportlichkeit nicht auf Komfort und Luxus verzichten möchte, wird diese Neuinterpretation des SUV-Coupés aus dem Hause BMW lieben.

© BMW Unterberger St. Johann

Spritztour

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Freizeit Besonders der Innenraum besticht durch Eleganz und Komfort.

Die Fakten ECKDATEN (X2 sDrive20d) Motor: Zylinder/Ventile: 4/4 Hubraum: 1.995 cm3 Leistung: 140 (190)/4.000 Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,7 Sekunden Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen.

BMW xDrive sind außerdem eine makellose Traktion und Spurtreue garantiert. Heißt: Auch in engen Kurven liegt der X2 sicher wie auf Schienen. Die automatische Gangschaltung sorgt zudem für Entspannung und Gemütlichkeit. Der BMW X2 richtet sich mit seiner Agilität und Ausdrucksstärke vor allem an all jene Fahrbegeisterten, die auf der Straße nicht auf Herzklopfen verzichten wollen.

Fazit: Der neue BMW X2 setzt in allen Ausführungen auf komplett neue Standards. Vom innovativen Bedienkonzept bis hin zur spurenstarken Fahrdynamik – dieser Wagen ist ein sicherer und spritziger Begleiter für alle Lebenslagen.

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© BMW Unterberger St. Johann

Symbolfoto

sche offenlässt: Ob Termin- und Routenplanung oder das Versenden des Navigationssystems – die App BMW Connected erleichtert nicht nur das Fahren, sondern auch das Leben. Aber es kommt noch besser: Das hochpräzise Handling, die direkte Lenkung, die Möglichkeit des optionalen M-Sportfahrwerks und viele weitere Features setzen völlig neue Maßstäbe in Sachen Fahrspaß. Mit dem optionalen Allradantrieb

Kraftstoffverbrauch: Innerorts in l/100 km: 5,4 – 5,2 Außerorts in l/100 km: 4,5 – 4,3 Kombiniert in l/100 km: 4,8 – 4,6 CO2-Emission kombiniert in g/km: 126 – 121 Tankinhalt in Liter: ca. 51

DER ERSTE BMW X2. Anichweg 1, 6380 St. Johann/T. Telefon 0 53 52/62 3 89, Fax 0 53 52/62 3 89-260 office.stj@unterberger.bmw.at www.unterberger.cc

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BMW X2: von 103 kW (140 PS) bis 170 kW (231 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 4,5 bis 6,2 l / 100 km,CO 2 -Emissionen von 118 bis 142 g CO 2 / km.

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Freude am Fahren

29.05.18 17:05


Rauf aufs Rad Ob Mountainbike oder Elektrorad – auf diese Sportarten umzusatteln, ist die beste Entscheidung für alle, die den eigenen Akku wieder aufladen wollen.

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Freizeit

TEXT: Conny Pipal ❧ FOTOS: Intersport Austria, Shutterstock

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uerfeldein, durch den mit Wurzeln gesäumten Waldweg hindurch, über die Schotterstraße hinauf und schließlich über Stock und Stein bergwärts – mit dem Mountainbike mit der speziellen Übersetzung und den geländetauglichen Reifen wird jede sportliche Herausforderung zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art. Bei dieser

Sportart kann man nicht nur die Natur in vollen Zügen genießen, sondern verwöhnt den Körper auch mit einem Rundum-Fitnessprogramm. So werden Kraft, Ausdauer, Koordination und auch technische Fähigkeit geschult sowie Herz und Kreislauf in Schwung gebracht, die körperliche Leistungsfähigkeit wird erhöht. Wer sich regelmäßig

auf den Sattel schwingt, schont nicht nur die Gelenke, denn es werden praktisch alle Muskeln ausgiebig trainiert. Die Bewegung in der freien Natur versorgt die Lungen zudem mit frischem Sauerstoff, verbessert den Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit. Man muss kein Hochleistungsathlet sein, um in die Pedale zu treten.

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PATRICK 23.05.18 15:29


Freizeit FEST IM SATTEL Mountainbiken ist für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus geeignet und absolut familientauglich. Man muss nicht gleich jede Menge Höhenmeter bezwingen. Ein Trip auf einem trittsicheren Pfad mit leichten Anstiegen und gemäßigten Abfahrten garantiert gerade Anfängern einen sattelfesten Spaßfaktor. Patrick Unterberger von Intersport Patrick erklärt die entscheidenden Komponenten beim Kauf eines Mountainbikes: „Das Wichtigste ist die richtige Rahmengröße, die auf die Körpergröße abgestimmt sein muss. Es stellt sich natürlich die Frage, welchen Ansprüchen das Rad gerecht werden soll. Will man eher im flachen Gelände fahren oder richtige Bergtouren unternehmen? Ich empfehle gerne Bikes aus Karbon. Diese le der ideale Einstieg für einen bequemen Ausritt. Durch diese sanfte Version der sportlichen Betätigung wird das Herz geschont, die Durchblutung angeregt, das Lungenvolumen vergrößert und der Blutdruck reduziert. Mit dem E-Bike wird die Belastung auf die persönliche Befindlichkeit, die individuellen Bedürfnisse und die momentane Kondition abgestimmt. Mithilfe der mit einem Elektromotor ausgestatteten Fahrräder lassen sich Steigungen und lange Strecken auch mit wenig Anstrengung nahezu mühelos zurücklegen. Legt man das Gewicht auf einen regelmäßigen Pedalritt, purzeln die Kilos und die Muskeln legen zu. Ist man kräftemäßig wieder in Schwung, kann man den elektrischen Beistand ganz einfach schwächer stellen. Beim E-Bike-Spaß kann man bei Bedarf auf weniger Unterstützung umsatteln.

Beim Mountainbiken werden alle Muskeln trainiert.

sind leichter vom Gewicht und besser von der Kraftübertragung. Es gilt auch zu beachten, dass die Schaltung und die Bremsen für Fahrten am Berg ausgelegt sind. Der Trend bei der Bereifung geht hin auf 29 Zoll. Bei vollgefederten Mountainbikes reichen auch 27,5 Zoll.“ PEDALRITTERN MIT MOTOR Besonders für Untrainierte und Wiedereinsteiger sind die motorisierten Model-

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Bei der Anschaffung eines E-Bikes rät der Radexperte, auf die Motorisierung zu achten: „Es sollte ein leistungsstarker Mittelmotor sein, ich empfehle die Marken Bosch oder Shimano, weil dies die führenden Hersteller sind. Der Fokus bei E-Mountainbikes fürs Gelände muss auf den Bremsen liegen, da diese für mein Gewicht und das E-Bike ausreichend sein und eine Topbremskraft haben sollen.“

„Vollgefederte E-Bikes liegen im Trend.“ Ein starker Trend sind zurzeit die vollgefederten E-Bikes, auch Fully-Bikes genannt, weil sie durch eine starke Federung unterm Sattel komfortabler sind. Ob ein gelenkschonendes, geländetaugliches E-Bike, das eine optimale Pulsfrequenz garantiert, oder die unmotorisierte Variante, die ein leistungsstarkes Sportvergnügen verspricht – in jedem Fall können sich Pedalritter auf einen facettenreichen Freizeitspaß freuen.


Freizeit

Gesund und fit in Kitz Mrs. Sporty ist vor sieben Jahren erfolgreich in St. Johann an den Start gegangen, nun haben auch sportbegeisterte Damen aus Kitzbühel und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, ihren Körper fit zu halten.

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© Mrs. Sporty

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ier kommt Mrs. Sporty! Das Franchise-System eröffnet am 24. Juni 2018 einen Frauensportclub in Kitzbühel in der Jochberger Straße 98. In nur 30 Minuten zum Ziel. Damit offenbart sich das erfolgreiche Fitness- und Gesundheitskonzept und eine neue Lebensqualität für Frauen jeden Alters – und das bei nur zwei bis drei Mal 30 Minuten Zirkeltraining in der Woche. Inhaberin Sabine Hörhager freut sich auf den sportlichen Start! NULL-EURO-STARTPAKET Für alle sportbegeisterten Damen ist der Vorverkauf bereits gestartet, er läuft noch bis 24. Juni 2018. Bis dahin gibt es das Null-Euro-Startpaket.

Mrs. Sporty St. Johann Salzburgerstraße 22a 6380 St. Johann club848@club.mrssporty.at Tel.: 05352 / 61 699 Kitzbühel Jochberger Strasse 98, 6370 Kitzbühel club848@club.mrssporty.at Tel.: 05356 / 20 450

Hier trainieren alle mit Erfolg. Hier trainieren alle Aber ohne Konkurrenzkampf. mit Erfolg. Aber ohne Jetzt testen! Konkurrenzkampf. Mit Ihrem gratis Schnuppertraining!

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Mrs.Sporty Kitzbühe Neueröffnung ab Mrs.Sporty St. Johann Tirol Sommer 2018 Sabine Hörhager Salzburgerstraße 22a 6380 St. Johann / Tirol Tel.: 05352/61699

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Freizeit

BU Head. Bildunterschrift Fließtext

Ganz großes Tennis beim Generali Open Kitzbühel

on 28. Juli bis 4. August steht in der Gamsstadt wieder Weltklasse-Tennis auf der Tagesordnung. Das Generali Open Kitzbühel 2018 wartet. Das Turnier der Kategorie ATP World Tour 250 ist einmal mehr Anziehungspunkt für Stars der Tour – unter ihnen auch Österreichs Nummer eins, Dominic Thiem. Nach einem Jahr Abstinenz kehrt die derzeitige Nummer acht der Welt zurück und will sich im achten Anlauf in Kitzbühel die Gams-Trophäe sichern. Die Chancen stehen gut, schließlich zeigt, nach überstandener Verletzungspause, die Formkurve des 24-Jährigen wieder nach oben. Nicht umsonst zog die Nummer eins der Welt, „Sandplatzkönig“ Rafael Nadal, kürzlich gegen Thiem im Viertelfinale des Masters-Turniers in Madrid den Kürzeren. Wer live und vor Ort dem Tennissport frönen möchte, der sollte nicht lange zögern. Der Ticketverkauf für die 74. Auflage des Kitzbüheler Traditionsturniers läuft

auf Hochtouren, die Premium-Seats sowie die Tickets der Kategorie A sind zum Wochenende hin nahezu ausverkauft. Aber auch die Kategorie B mit freier Sitzplatzwahl ist bereits gut gebucht. ALLES FÜR DEN FAN AUF UND ABSEITS DER PLÄTZE Neben Weltklasse-Tennis am Court steht für Fans in diesen

Sichern Sie sich Ihre Karten! Programmhighlights: Hubers Tennis-Weißwurst-Frühschoppen Peugeot Tie Break Shoot Out Kitz4Kids-Day Babsi-Schett-Ladies-Day Offizielle Players-Party Kronehit Vibration Night Kartenvorverkauf: www.generaliopen.com

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Tagen aber auch im restlichen Areal des Tennisclubs Kitzbühel einiges auf dem Programm. Am 30. Juli sind beim Kitz4Kids-Day die Kleinsten ganz groß. Alle Kinder bis 14 Jahre (14 und jünger) haben an diesem Montag freien Eintritt zum Turnier. Daneben können sie unter anderem ihre ersten Tennisversuche beim Schnuppertraining mit der Alvarez Tennis Academy unternehmen, auf den Kids-Tennis-Courts, bei der Zielwand und bei der Aufschlagmessung probieren oder in der Hüpfburg ins Schwitzen kommen. Am Dienstag, 31. Juli, sind beim Babsi-Schett-Ladies-Day alle Damen am Zug. Die ersten 1.000 Ladies haben freien Eintritt ins Stadion (Kategorie B) und dürfen sich über ein Goodie-Bag freuen. Daneben macht ein zugeschnittenes Rahmenprogramm am Turniergelände den Damentag perfekt. Programm, Infos und Tickets unter www.generaliopen.com.

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© Mia Knoll

Das 74. Generali Open Kitzbühel holt zwischen 28. Juli und 4. August zum nächsten Schlag aus. Neben vielversprechenden Sandplatzturnieren mit den besten Spielern der Welt bietet das Kultevent auch mit seinem Rahmenprogramm Unterhaltungsstoff der Extraklasse.


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© Bergbahnen Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

Freizeit

Sommererlebnisse

in Österreichs lässigster Region Ob für Familien, Outdoor-Abenteurer oder Mountainbike-Fans – die Region Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bietet auch im Sommer ein vielfältiges Angebot.

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esondere Naturerlebnisse erwarten Familien, Wanderer und Mountainbiker in der unvergesslichen Bergwelt des „Home of Lässig“ .

FAMILIENSPASS Spannende Erlebnis- und Abenteuerwege, lustige Spielplätze sowie Lehrpfade oder der Flying Fox XXL sorgen für viel Spiel, Spaß und Abwechslung.

Bergbahnen Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn Weitere Informationen unter www.saalbach.com

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WANDERGENUSS Die Bergstationen der sieben Seilbahnen sind ideale Ausgangspunkte für Wanderungen: Über 550 Kilometer markierte und bestens beschilderte Wanderwege sorgen für unvergessliche Stunden am Berg. BIKE-ACTION Für wagemutige Biker gibt es neben einem umfangreichen Weg- und Trailnetzwerk auch unzählige spannende Freeride-Strecken und Singletrails, den WM- und Weltcup-erprobten Bikepark Leogang sowie die legendäre BIG-5 Bike Challenge.


Freizeit

Schiff ahoi und Spielespaß

Die KaiserWelt Scheffau enthüllt ein wahres Naturjuwel, das sowohl für wohltuende Entspannung am Jochstub’nsee als auch für aufregende Erlebnisse im Spieleparadies sorgt.

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ingebettet in das einzigartige Panorama, präsentiert die KaiserWelt Scheffau hoch oben auf 1.650 Metern Seehöhe ein wahres Spieleparadies. Gleich nach dem Ausstieg aus der Gondelbahn an der Bergstation Brandstadl gibt es für Groß und Klein viel zum Staunen. Und natürlich jede Menge zum Spielen. In der riesengroßen, überdachten Sandkiste samt einem Bauhof können die Kleinsten nach Herzenslust schaufeln, baggern, buddeln und graben, während die Großen von der traumhaften Terrasse des Gasthofes Brandstadl aus den ganzen Spielplatz überblicken können. MUTIG, RASANT UND KREATIV Ein paar Schritte weiter geht man durch ein Burgtor und betritt den KaiserWald. Und damit beginnt ein spannendes Abenteuer, das für jeden, der einmal dort war, unvergessen bleibt: Nun gilt es, Burgmauer, Brücken, Geschicklichkeitsparcours und Kletterwand zu bezwingen, Baumhütten zu erforschen und die vielen Spielgeräte wie die Riesenrutschen auszuprobieren. Trampoline und Schaukeln locken ebenso wie die aufregenden Wasserspiele. Zwei Seilbahnen laden mutige Besucher auf eine rasante Fahrt ein und die Traktoren samt Anhänger warten auf wendige Fahrer. Und in der Bastelstube mit dem

Europas höchstes Segelerlebnis am Jochstub’nsee

Das Berggasthaus Jochstub’n mit seiner urigen Terrasse

Bergbahn Scheffau GmbH & Co KG Schwarzach 2 6351 Scheffau Tel.: 05358 / 8153 www.skiwelt.at Bergstation Brandstadl Alle Gäste mit oder ohne Mobilitätseinschränkung oder Familien mit Kinderwagen genießen die einmalige Natur komfortabel barrierefrei.

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Freizeit Erholsame Momente in unberührter Naturlandschaft

Jochstub’nsees spiegeln, eine leichte Brise auf angenehme Weise kühlt und einen die atemberaubende Aussicht auf die umliegende Bergwelt alles vergessen lässt. Auf natürliche Weise taucht man ein in die faszinierende Landschaft. Der natürlich angelegte Teich wirft sanfte Wogen, wenn das kleine Segelboot sanft über das Wasser gleitet. Man genießt ganz entspannt Europas höchstes Segelerlebnis am romantisch gelegenen Jochstub’nsee an einem Fleckerl Erde, wie man es sonst nirgends findet. Inmitten der Stille lädt ein erfahrener Kapitän zu einer besonderen Bootsfahrt ein, die den Blick auf den Wilden Kaiser, die Loferer und Leoganger Steinberge, die Hohen Tauern mit Kitzsteinhorn und Großvenediger, die Zillertaler Alpen und ein 360-GradGipfelpanorama auf den Zinsberg freiKaisershop können die kleinen Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Gleich neben den Bergbahnen Scheffau eröffnet sich eine einzigartige Erlebniswelt.

SEGELN AM BERG Wer nach den vielen spielerischen Eindrücken weiterwandern möchte, findet nach ungefähr 25 Minuten Gehzeit ein einmaliges Kleinod, einen Ort, der fast magisch scheint. Ein einzigartiges Schauspiel, wenn sich die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche des

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© Bergbahnen Scheffau

Berggasthaus Jochstub‘n Familie Beihammer Ellmau/Brixen im Thale Tel.: 05358 / 8555 Mobil: 0664 / 43 92 322 info@jochstubn.at www.jochstubn.at Segeln am Jochstub‘nsee Ab 26. Juni kann man jeden Dienstag und Sonntag mit einem Kapitän den Bergsee erkunden. Er legt von 11 bis 15 Uhr am Steg ab. Die Bootsfahrt ist mit gültigen Bergbahnentickets kostenlos! Tipp: Jochstub‘n Seefest am 1. Juli ganztägig während der Öffnungszeiten!

Wasserspiele inmitten der Bergwelt

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gibt. Nach dem Ausflug zu Wasser kehrt man ein in das gemütliche Berggasthaus Jochstub’n, das herzhafte Tiroler und andere regionale Spezialitäten kredenzt. Auf der großzügigen Sonnenterrasse der bezaubernden Almhütte kann man die herrliche Aussicht genießen und sich dabei mit den traditionellen Gerichten wie Kaiserschmarrn, Gröstl, Speckknödel und natürlich mit den frisch geräucherten Forellen aus dem Jochstub’nsee verwöhnen lassen. Ein Besuch beim Bergsee und eine Einkehr in der Jochstub’n lassen einen zur Ruhe kommen – im schönen Kontrast zu den spannenden Erlebniswelten findet man dort Entspannung in einer einzigartigen Naturlandschaft und kann Stress und Hektik hinter sich lassen.


Freizeit

Dominik Landertinger startet mit neuem BMW in den Sommer Rasant und sicher unterwegs ist ÖSV-Biathlet Dominik Landertinger dank Mobilitätspartner Unterberger Automobile. Kürzlich wurde dem vierfachen Medaillensieger im Autohaus in St. Johann ein neues Modell übergeben. FOTOS: Unterberger Automobile St. Johann

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ass Dominik Landertinger auf der Loipe zu den schnellsten Biathleten der Welt gehört, steht außer Frage. Dank Unterberger Automobile hat der Medaillengewinner nun auch das richtige Auto, um mit Speed in den Sommer zu starten.

Hannes Margreiter vom Autohaus Unterberger übergibt an Dominik Landertinger den neuen M2.

Seit 2012 ist Unterberger der Mobilitätspartner des Hochfilzeners. In Südkorea überzeugte er mit seiner Leistung und ergatterte Bronze im 20-Kilometer-Einzelbewerb. In Anbetracht der Tatsache, dass er fünf Monate vorher eine Bandschei-

benoperation hinter sich gebracht hatte, ist dieses Ergebnis ein besonderer Erfolg. Nach der mittlerweile vierten Olympia-Medaille wartete auf Landertinger nun – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder ein ,,Schlüsselerlebnis“. Vor dem Autohaus in St. Johann übergab Hannes Margreiter einen neuen M2 an den sympathischen Biathleten aus dem Pillerseetal. Das Modell verbindet die Robustheit eines BMW-Fahrzeuges mit der Kraft eines Sportwagens. Also wie gemacht für den Spitzensportler, der schon seit Jahren BMW fährt. ,,Sportler wie Landertinger können andere Menschen bewegen. Wir freuen uns, ihn selbst zu bewegen. Er ist der perfekte Markenbotschafter für uns“, so Hannes Margreiter. 

Wer gibt, gewinnt!

Das BNI lockte zahlreiche Teilnehmer ins Hotel Post in St. Johann.

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m erfolgreichsten Netzwerk für Empfehlungsmarketing treffen sich weltweit jede Woche mehr als 8.300 regionale Unternehmergruppen, die branchenübergreifend Kontakte austauschen und ihre Geschäftsbeziehungen

im Zuge eines gemütlichen Unternehmerfrühstückes vertiefen. In St. Johann in Tirol hatte am 3. Mai das neugeborene und somit 7. Tiroler BNI Chapter mit dem Namen „Wilder Kaiser“ zur Gründungsveranstaltung für den Bezirk 140

Kitzbühel geladen. 100 interessierte Unternehmer folgten der Einladung und füllten den Veranstaltungssaal des Hotels und Wirtshauses Post bis auf den letzten Stuhl. Die in Summe acht anwesenden Bürgermeister der umliegenden Gemeinden waren von der frühmorgendlichen Energie im Raum sichtlich begeistert. „Wir verändern die Art und Weise, wie Menschen miteinander Geschäfte machen, indem wir neue Strategien für lokale Unternehmen aufzeigen. Unser grundlegendes Erfolgsrezept richtet sich an alle Unternehmersparten.“ BNI perfektioniert seit über 30 Jahren Empfehlungsmarketing mit branchenübergreifenden Unternehmen auf allen Kontinenten dieser Erde. 

© Florian Mitterer

Dieser Leitspruch ist die Philosophie des globalen Unternehmernetzwerkes „Business Network International“.


1. Juli — 31. August Täglich bis 22 Uhr kristallwelten.com/sommerfestival

Source “Flowers”: Rijksmuseum, Amsterdam

Der verzauberte Garten


Freizeit

Events in der Region Kitzbühel

Jaggas’n – das Fest der Vereine 14.7.2018 St. Johanner Hauptplatz Der ganze Ort wird zum Festplatz mit Livemusik, Tiroler und internationalen Spezialitäten.

23. KitzAlpBike Mountainbike Festival 16.6.2018–24.6.2018 Hahnenkamm Bereits zum 23. Mal begeistert die Bergwelt um Kitzbühel als Schauplatz der Mountainbike-Festspiele.

17. Sommertheater Kitzbühel 26.7.2018–17.8.2018 K3 Kitzkongress

Klassik in den Alpen mit Elina Garanca & Friends 7.7.2018 Pfarrau Park Kitzbühel Die berühmte Opernsängerin gastiert auch in diesem Jahr inmitten der malerischen Kulisse der Kitzbüheler Alpen. Dance Alps Festival 20.7.2018–5.8.2018 St. Johann Tanzvergnügen mit hochprofessionellen Dozenten aus aller Welt. 142

Eines der größten kulturellen Highlights der Region präsentiert diesmal die Komödie „Trennung für Feiglinge“ von Clement Michel. 74. Generali Open Kitzbühel 2018 28.7.2018–4.8.2018 Casino Stadion Kitzbühel Das Traditionsturnier garantiert eine Woche lang spannende Spiele.

© Gepa, AMI Promarketing/Franz Neuner, Wolfgang Hasslacher, Gepa pictures/Christian Walgram

Kitzbühel Triathlon 2018 16.6.2018–17.6.2018 Schwarzsee Kitzbühel Drei sportliche Disziplinen und vier spannende Bewerbe warten auf die Athleten.


Freizeit

94. Jahrmarkt der Stadtmusik Kitzbühel 4.8.2018 Kitzbüheler Innenstadt Das große Sommernachtsfest lockt tausende Einheimische und Gäste aus aller Welt mit vielen Ständen, Bars und Attraktionen in die Innenstadt. 50. RadweltCup St. Johann 18.8.2018–25.8.2018 St. Johann Bei der größten Radveranstaltung der Welt kämpfen über 3.000 Teilnehmer aus 56 Nationen um die Medaillen. 6. Filmfestival Kitzbühel 20.8.2018–26.8.2018 Kitzbüheler Innenstadt Das Festival präsentiert wieder ein hochkarätiges Programm. 37. Knödelfest St. Johann 22.9.2018 Speckbacherstraße/St. Johann Bei dem Kultfest werden auf einem 500 Meter langen Tisch rund 26.000 köstliche Knödel serviert. 29. Internationaler Libro Ballon Cup 22.09.2018–29.09.2018 Kirchberg Über 35 Teams aus verschiedenen Nationen lassen ihre Ballone steigen.

Gaudi & Festln TANZSOMMER ST. JOHANN 22.6.2018 Hauptplatz St. Johann INTERNATIONALES VOLKSTANZGRUPPENUND PLATTLERTREFFEN 28.6.2018 – 1.7.2018 Kirchberg

LANG & KLANG, SHOPPING UND MUSIK 4.7. – 29.8.2018, jeden Mittwoch Ortszentrum, St. Johann

SOMMERKONZERTE AM HAUPTPLATZ jeden Freitag bis 21.9.2018 St. Johann

KITZBÜHELER HOPFENFEST 25.8.2018 Hinterstadt

WOCHENMARKT wöchentlich am Freitag bis 23.11.2018 Ortszentrum St. Johann

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Freizeit

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er berühmte Blues Highway führt von Nashville, Tennessee, nach New Orleans. Oder von der unbestrittenen Welthauptstadt der Countrymusic zu Pop, Rock ’n’ Roll, Blues und Jazz. Die Legenden der Musik sind allgegenwärtig, genauso wie die düstere Vergangenheit von Sklaverei und blutigen Bürgerrechtskämpfen. Und dann gibt’s noch die Geschichten von Tom Sawyer, die Raddampfer am Mississippi, schwüle Sommertage, die sich auf einer schattigen Veranda der ehrwürdigen Herrenhäuser ertragen lassen. Das sind die Südstaaten: so viel Romantik und der Traum vom alten Amerika. Dixieland, so werden die Südstaaten oft schlicht genannt, ist eine Großregion im Südosten der USA und umfasst insgesamt 16 Staaten mit knapp 100 Millionen Einwohnern. Hier treffen Herrenhäuser, wie man sie aus „Vom Winde verweht“ kennt, und Plantagen à la „Onkel Toms Hütte“ auf Schaufelraddampfer und Dixieland-Musik. Aber wussten Sie, dass unter vielen anderen auch der Sunshine-State Florida oder das stolze Texas zu den Südstaaten zählen?

SüdstaatenBlues

© Pixabay

Eine Reise in ein Land voller Romantik, Musik und Geschichte

Ein Wahrzeichen der Südstaaten: Der Mississippi-Dampfer

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SAVANNAH UND DIE SÜDSTAATENVILLEN Nur 25 Kilomter von der Mündung des

TEXT: Doris Erber ❧ FOTOS: Shutterstock, Pixabay

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Freizeit Rock-’n’-Roll-Idol Elvis verbrachte sein Leben in Memphis.

Savannah River liegt die ehemalige Hafenstadt, einst wichtiger Umschlagplatz für Baumwolle. Dieser Reichtum hat seine Spuren hinterlassen und glänzt mit Südstaaten-Architektur. Begrünte Plätze, liebevoll restaurierte Häuser, eine Promenade und idyllische Brunnen. Wer sich auf einer Kutsche durch den Historic District fahren lässt, fühlt sich in die Zeiten von Scarlet O’Hara zurückversetzt und schnell wird klar, warum diese Stadt zu den schönsten Amerikas zählt.

DIE MUSIC CITY Wie der Spitzname verrät, steht in Nashville Musik an erster Stelle. Auf mehr als 120 Live-Musikbühnen gibt’s Countrymusic aber auch Pop, Rock, Gospel, Bluegrass, Jazz, Blues und Soul. Die Stadt wurde von den führenden Reisemagazinen als Top-Reiseziel geführt – mit preisgekrönten Restaurants, erstklassiger Kunst, historischer und moderner Architektur, landesweiten Sportveranstaltungen und seiner dynamischen und facettenreichen Musikszene.

BÜRGERRECHTE UND ELVIS Memphis hat eine entscheidende Rolle in der Bürgerrechtsbewegung gespielt – eine Tatsache, die untrennbar mit der Musikszene verbunden ist. Im Lorraine Motel, auf dessen Balkon 1968 Martin Luther King erschossen wurde, befindet sich beispielsweise das beeindruckende Civil Rights Museum. Allgegenwärtig ist natürlich das Vermächtnis von Elvis. In Memphis wurde der „King“ geboren, hier lebte und starb er. Und egal, ob man sich an seine Musik, seine Filme oder einfach nur an die Legenden erinnert, der Besuch von Graceland, dem Anwesen, in dem Elvis Presley 20 Jahre lang lebte, ist ein Muss. Tipp: Im 2016 eröffneten Luxushotel The Guest House at Graceland erwartet Sie viel Komfort, ein sehr gutes Südstaaten-Restaurant und ein eigenes Theater für Live Performances.

Reisezeit Es herrscht tropisches bis subtropisches Klima – mit kühlen und zum Teil regnerischen Wintern. Als beste Reisezeit empfehlen sich die Herbstmonate ab September und der Frühling ab März.

Busrundreise Höhepunkte des Südens Flug ab München, 12 Tage Rundreise mit Deutsch sprechender Reiseleitung ab/bis Atlanta. Ideal für Musikliebhaber & Kulturinteressierte, z. B. 11.11. – 23.11.2018 ab EUR 1.859,– p. Person

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Südstaatenmelodie von Atlanta nach Austin Flug ab München, 17 Tage Rundreise mit Leihauto und Unterkünfte während der Reise, z. B. 25.10. – 11.11.2018 ab EUR 2.350,– p. Person

Jazz, Blues & Rock ’n’ Roll Flug ab München, 9 Tage Amtrak-Zugreise von Chicago nach New Orleans. Zugfahrten und Hotels in Chicago – Memphis – New Orleans inklusive, z. B. 26.2. – 6.3.2019 ab EUR 1.899,– p. Person

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Freizeit New Orleans ist voll mit Musik.

NEW ORLEANS IST ANDERS New Orleans feiert das Leben so ausgelassen und mit allen Sinnen wie wohl wenige andere Orte weltweit. Der Schmelztiegel aus französischen, spanischen, kubanischen und kreolischen Einflüssen hinterlässt seine Spuren überall. Architekturinteressierte sollten in die Straßenbahn steigen und die herrschaftlichen Villen und Alleen im präch-

tigen Garden District bewundern. Shoppingfans wird es in die Magazin Street ziehen. Und das French Quarter übt seit jeher eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Musiker, Schriftsteller, Straßenkünstler und Besucher aus. Tipp: Am Café du Monde kommt bei einem Aufenthalt in New Orleans keiner vorbei. Auch nicht an den frischen Beignets (Krapfen) mit Café au Lait. Abends

geht’s dann in die Bourbon Street, um immer wieder in den verschiedenen Bars einzukehren. Einheimische treffen sich eher in der Frenchman Street, wo in zahlreichen Livebühnen erstklassiger Jazz geboten wird. 

Österreichs größtes Bergerlebnis Die Bergbahn Erlebnis-Card – unschlagbar viel Bergerlebnis mit nur einem Ticket: Es warten sechs BergErlebnisWelten, 13 Lifte, 700 Wanderkilometer und ein gratis Wanderbus ie Sommer-Bergbahnen Wilder Kaiser � Brixental mit 13 topmodernen Liften führen mitten hinein in die sechs der schönsten BergErlebnisWelten der Alpen: Der Filzalmsee Brixen im Thale, Ellmi’s Zauberwelt Ellmau, die Hohe Salve Hopfgarten Söll, KaiserWelt Scheffau, Hexenwasser Söll Hohe Salve und Alpinolino Westendorf. Hier finden Groß und Klein spannende und lehrreiche Abenteuer rund um die Natur, die Tier- und Bergwelt und die Sagen und Geschichten der Alpen mit vielen Highlights. Auch der längste Barfußweg Österreichs beim Hexenwasser Söll, die Kneipp-Stationen mit Moortret-

becken und Wat-Teichen oder die Möglichkeit zum Alpen-Segeltörn in Scheffau sind den Besuch auf jeden Fall wert. Über 50 urige Hütten und Berggasthäuser warten mit herzhafter Tiroler Kost auf hungrige Bergwanderer. Mit der Gondel in aller Früh auf den Gipfel schweben und einmal den Morgen von ganz oben genießen? Über 20 Hütten und Berggasthäuser bieten dieses einmalige Erlebnis. Am besten die Sommersaisonskarte gleich sichern und einen Sommer voller Spaß und Abwechslung genießen! www.skiwelt.at/de/sommer/ kaiserwelt-scheffau.html 146

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© Landesmusikschule St. Johann

Gesellschaft

Ein Hoch auf die Musik Die Schülerinnen und Schüler der Landesmusikschule St. Johann freuen sich über musikalischen Erfolg.

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uch heuer waren wieder einige Schüler der Landesmusikschule St. Johann in Tirol beim Landeswettbewerb „prima la musica“ in Telfs mit dabei. Alle Schüler durften sich über ansprechende Bewertungen ihrer Leistungen freuen.

Ein Querflötenensemble und eine Trompetengruppe wurden sogar eingeladen, beim Bundeswettbewerb – der heuer in der Landeshauptstadt Innsbruck ausgetragen wird – ihr Können unter Beweis zu stellen. Vom 25. Mai bis

zum 6. Juni treffen sie dort dann auf zahlreiche junge und talentierte Musiker aus den restlichen Bundesländern und werden dabei versuchen, den musikalischen Sieg nach Hause zu holen.

© Mia Knoll

Ladies Day. Von 28. Juli bis 4. August findet heuer das Generali Open in Kitzbühel statt. Im Rahmen des Turniers wird auch heuer wieder am Dienstag, dem 31. Juli, der BabsiSchett-Ladies-Day veranstaltet, bei dem alle Damen am Zug sind: So bekommen die ersten 1.000 Ladies freien Eintritt ins Stadion (Kategorie B) und dürfen sich außerdem über ein exklusives Goodie-Bag freuen. Ein speziell auf die Damenwelt zugeschnittenes und vielfältiges Rahmenprogramm am Turniergelände macht den Damentag im Juli perfekt. Das gesamte Programm, Infos und Tickets unter www.generaliopen.com.


Gesellschaft

Wein, Winzer & Kulinarik

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Teil der Jury: Sänger Diego, Marlis Schagerl und Marius Wolf (TIROLERIN)

Die schönste Tirolerin

Miss Tirol Theresa Ruetz (Mitte) mit Vize-Miss Marina Augsten (l.) und Mirjam Zender

Thomas Breitwieser (Schlumberger) mit dem Winzerpaar Maria und Josef Reumann

Matthäus Pletzer, Julia Santer, Michael Ladurner

Sebastian und Bettina Huber mit Ex-Missenmacher Helmut Gruber

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ach fünf Modedurchgängen und einer Persönlichkeits-Performance stand es fest: Die 18-jährige Schülerin Theresa Ruetz aus Mieming ist neue Miss Tirol 2018. Zweitplatzierte wurde Marina Augsten aus Amras und den dritten Platz erreichte die 26-jährige Mirjam Zender, Kosmetikerin aus Kitzbühel. Die Kandidatinnen überzeugten die Jury mit ihrem Aussehen und Charisma. Die Siegerin und die Zweitplatzierte dürfen unser Bundesland bei der Miss-Austria-Wahl vertreten.

Auch Diana Langes-Swarovski und Maximilian Riedel nahmen in der Jury Platz.

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Alexandra Pahr musste ihr Krönchen abgeben.

Missen-Macherinnen Romana Exenberger und Kathi Pletzer-Ladurner

© Dalia Föger/TT

Winzerin Stefania Dri mit Walter Hopfner (Hotel Bichlhof) mit Sabine Döllerer

Johannes Mitterer mit Winzer Herbert Triebaumer und Frau Claudia und Hermann Döllerer

© Angelo Lair Photography

Raimund Döllerer mit den Winzern Gernot Heinrich und Johannes Hirsch

ereits seit acht Jahren veranstalten der Geschäftsführer des Kitzhofs, Johannes Mitterer, und Weinhändler Hermann Döllerer gemeinsam das WEINfestival in Kitzbühel. 300 Gastronomen, Hoteliers und Weinfreunde trafen auf 40 nationale und internationale Top-Winzer und ihre Weine. Von weit her angereist kamen die Winzer – aus Georgien, Spanien, Portugal, Chile und Argentinien –, um ihre edlen Tropfen zu präsentieren. Die mehrstündige Degustation bot Zeit und Raum für Fachgespräche und das Kennenlernen der neuen Jahrgänge. Zusätzlich fand eine Masterclass-Verkostung statt, wo Alexander Koblinger, der einzige Master Sommelier Österreichs, 22 Weine des Winzers Gernot Heinrich im Detail vorstellte und präsentierte.


LR Patrizia Zoller-Frischauf und LA Barbara Schwaighofer

Moderator Christoph Holz (UBIT-Fachgruppenobmann), BM Margarete Schramböck, Peter Seiwald (Bezirksobmann WB Kitzbühel), Unternehmer Manfred Pletzer und Organisatorin Bettina Huber (GF WB Kitzbühel)

Christoph Holz und LR Beate Palfrader

© WB Kitzbühel, 2018 MultivisualART.com, TIROLERIN

A Renate Magerle, Carlo Chiavistrelli, Anna Gasser, Brigitte Hoy und Andreas Müller

Hans Peter Steiner, Markus Feyersinger, Fritz Eller und Direktorin Eva Grißmann (alle HAK Kitzbühel)

Ins digitale Zeitalter

m 19. Jänner trafen sich die führenden Persönlichkeiten der Tiroler Wirtschaft auf Hotel Schloss Lebenberg in Kitzbühel. Der Grund: Die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, stattete ihrem Heimatbezirk einen Besuch ab und sprach über neue Trends und alte Mythen des Themas Digitalisierung. Die Veranstaltung erfreute sich über großen Zulauf: 300 Personen besuchten den Vortrag, um die frischgebackene Tiroler Ministerin zu sehen. Die Organisatoren des Wirtschaftsbundes Kitzbühel können damit auf ein durchaus gelungenes Event mit großartigem Feedback zurückblicken.

© Gernot Schwaiger

Liliane Ager und KR Helga Semenka

Nicole Wegscheider, Margarete Klingler, Ricki Weiss, Martina Waldstätten

Wolfgang Ager, Keven Prünster, Wolfgang Noichl, Ludwig Schlechter

Stefan Seiwald (Bgm. St. Johann), NR Rebecca Kirchbaumer und NR Franz Hörl (WB-Landesobmann)

Harald Ager und Roman Thaler

Sarina Ager, Hans Ager, Signe Reisch, Ricki Weiss, Michael Horn

Ein Lächeln für Kitz

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it der Eröffnung ihrer Praxis „kitzsmile“ für ganzheitliche Kieferorthopädie erfüllt sich für Sarina Ager ein großer Lebenstraum. Versteht sich, dass die sympathische Wahltirolerin ihre Familie, Freunde und Gäste, die von nah und fern angereist sind, herzlich begrüßte und mit einem strahlenden Lächeln empfing. Und wie man weiß: Was man gibt, bekommt man zurück. So durfte sich die kompetente Ärztin über eine Vielzahl von Komplimenten und Glückwünschen ihrer prominenten Gratulanten freuen.

Elina Swarovski und Daniel Kamil


Gesellschaft

Die erweiterte Tourismusschule erstrahlt in neuem Glanz.

on Februar 2016 bis August 2017 wurden die Tourismusschulen am Wilden Kaiser saniert und erweitert. Zum feierlichen Abschluss des Bauprojektes übergab BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner offiziell den Schlüssel zum modernisierten Schulhaus an Direktorin Anita Aufschnaiter, Bildungslandesrätin und amtsführende Präsidentin des Landesschulrates Tirol Beate Palfrader und Reinhold Raffler, Direktor des Landesschulrates Tirol, sowie an die Ehrengäste Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, und Bürgermeister Stefan Seiwald.

Die Schüler der Tourismusschulen sind stolz auf das neue Gebäude.

Die Feller-Schützen St. Johann empfangen die Bundesministerin Margarete Schramböck.

Die Vertreter der regionalen Wirtschaft: Peter Seiwald, Anita Aufschnaiter, LR Beate Palfrader, Manfred Pletzer, Klaus Lackner und Bettina Huber

Auszeichnung für Vorzeige-Familienunternehmen © Eberharter

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Christine Lindner und Stefan Lindner, „Godi“ Barbara Buter-Lindner, Stefan junior und Hotelchefin Christine Lindner, WK-Obmann Klaus Lackner und LH Günther Platter

Eine Großflasche vom Weingut Antinori wurde für das Fest geöffnet: Andrea Hopfner und Walter Hopfner vom Bichlhof in Kitzbühel und Werner Feyersinger, Firma Morandell

andwerker, Freunde, Stammgäste – sie alle waren zugegen bei der Neueröffnung des einzigartigen Zubaus beim Penzinghof in Oberndorf. „Mein Traum ist in Erfüllung gegangen“, erklärte Christine Lindner dem ebenfalls anwesenden Landeshauptmann Günther Platter sowie den zahlreichen Gästen. Klaus Lackner, Obmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel, zählt den Penzinghof zu den Paradeunternehmen des Bezirks und konnte der Familie Lindner das Ehrendiplom der Wirtschaftskammer überreichen. Auch Bürgermeister Hans Schweigkofler freut sich über das Engagement der Lindners. Alle Gäste waren begeistert von den neuen Zimmern, dem Pool im Obergeschoss und all dem neu Geschaffenen. 150

Timo Siegmann und Michael Köhler

Mit „Parterre“ hoch hinaus

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imo Siegmann und Michael Köhler freuen sich über die Präsentation des neuen „Parterre“ in Hopfgarten. Geladene Gäste genossen am 18. Mai die Eventlocation mit Lounge und Weinkeller, überzeugten sich von der hohen Qualität der Speisen,  die unter dem Motto „TASTE THE ALPS – Probier MAHL die Alpen“  (sowohl im Restaurant als auch im Catering) angeboten werden, und erkundigten sich über Angebote der neu eröffneten Kochschule.

© Andreas Kolarik, Jean-Stéphane Mus I Innfocus Photography

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Bgm. Stefan Seiwald, Anita Aufschnaiter (Direktorin), BM Margarete Schramböck, LR Beate Palfrader und Wolfgang Gleissner (GF BIG)

© Parterre

Tourismusschulen feierlich eröffnet


Gesellschaft

Matthäus Pletzer (Notar), Verena Gasser (Künstlerin) und Theresa Ruetz (Miss Tirol 2018)

Burgi Obermoser, Peter Obermoser (Holzbau Obermoser) und Karin Obermoser

Farbenfrohe Vernissage

Familie Gasser

© Pletzer

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Gabi Lechner, Barbara Bauder (High Heal), Hermann Lechner (Farben Lechner) und Martina Ganster

Jürgen Stelzhammer, Helmut Lettner (Steuerberater), Monika Stelzhammer (Hallerwirt), Sepp Obermoser (HB Obermoser)

ie junge Künstlerin Verena Gasser präsentierte in der Notariatskanzlei Pletzer in Kitzbühel eine bunte Vielfalt ihrer Werke. Die Südtirolerin mit Auracher Wurzeln hat sich nach einem schweren Verkehrsunfall der Kunst des Malens verschrieben. Bei der Vernissage zeigte sie aber nicht nur ihre Engel-, Natur- und Häuserbilder, sondern bewies auch ihr Talent als Musikerin und spielte gekonnt auf ihrer Trompete. Die Besucher zeigten sich von den Bildern und der musikalischen Darbietung begeistert. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. September 2018 in den Kanzleiräumlichkeiten zu bewundern.

Matthäus Pletzer, Erika Pletzer, Verena Gasser, Kati Pletzer-Ladurner und Michael Ladurner mit Tochter (Die Profiurlauber)

Franz und Veronika Sinnesberger (Eurogast Sinnesberger), Sissi Sinnesberger und Clemens Pletzer (Firn Architekten)

Doppelt sportlich © Foto Eppensteiner

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Stefan Seiwald (Bürgermeister) und Gernot Riedel (TVB-Geschäftsführer)

Fred Neuner, Patrick Unterberger (GF und Inhaber) und Christian Schniersmeyer

ntersport Patrick eröffnete seine zweite Filiale in St. Johann. Die elitäre Gästeschar aus Politik, Wirtschaft und Sport staunte nicht schlecht, als der zweite Shop von Intersport Patrick in St. Johann mit einer 600 Quadratmeter großen Location seine Pforten öffnete. Da gab es jede Menge modisch-sportive Highlights zu bestaunen und bei einer stylischen Modenschau konnte man auch gleich die neuesten Trends bewundern.

Patrick Unterberger (GF und Inhaber) und Jürgen Marbach (Inhaber)

Volles Haus bei Intersport Patrick in St. Johann


Rätselspaß Zu gewinnen gibt es für Sie eine wertvolle Uhr von Jacques Lemans!

Einsendeschluss: 12.11.2018

Das Lösungwort der letzten Ausgabe war: GRUENDONNERSTAG

Senden Sie eine Postkarte mit dem Lösungswort an: Unsere KITZBÜHELERIN, Brunecker Straße 3,

© Shutterstock

Finden Sie die fünf Fehler!

6020 Innsbruck (Telefonnummer angeben!), oder schicken Sie eine E-Mail an: gewinnspiel@diekitzbuehelerin.at Betreff = Lösungswort

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Horoskop für das zweite Halbjahr 2018

Zwillinge 21.05. – 21.06.

Löwe 23.07. – 23.08.

Krebs 22.06. – 22.07.

Jungfrau 24.08. – 23.09.

Zwillinge sollten ab Juli vermehrt Freundschaften pflegen. Ihre Lieben werden es Ihnen vergüten und Ihnen für Ihr stets offenes Ohr dankbar sein. Spätestens ab September stehen dann beim Zwilling große Gefühle auf dem Programm. Lassen Sie sich ruhig fallen und genießen Sie!

Der Sommer bietet für den Krebs ein Auf und Ab der Gefühle. Ab Herbst kehrt wieder mehr emotionale Stabilität ein und Sie können Ziele, welche Sie sich schon lange gesteckt haben, verfolgen. Mit etwas Selbstvertrauen und dem nötigen Elan sind Sie dann unaufhaltbar.

Stolz und aufrecht geht der Löwe durch den Sommer! Sie sind im Juli und August dank Ihrer unverkennbaren Ausstrahlung ein absoluter Blickfang. Ab Oktober sollten Sie es ruhiger angehen – auch wenn Sie Dinge gerne anpacken, braucht gut Ding manchmal Weile.

Verliebte schweben auf Wolke sieben, Singles befinden sich voll und ganz auf Flirtkurs! Amor meint es im Sommer gut mit den Jungfrauen und trifft mit jedem Pfeil ins Schwarze. Lassen Sie sich ruhig ein wenig umgarnen – Ihre Ausstrahlung legt Ihnen Verehrer geradezu zu Füßen.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Waage 24.09. – 23.10.

Schütze 23.11. – 21.12.

Skorpion 24.10. – 22.11.

Steinbock 22.12. – 20.01.

Bloß nicht aus dem Gleichgewicht geraten, liebe Waagen! Besonders im August und September sollten Sie in sich gehen und Kräfte tanken. Sparen Sie Ihre Energie. Oktober und November halten Großes für Sie bereit. Mit dem richtigen Schwung gelingen Projekte dann wie von selbst.

Aber hallo! Der Skorpion gilt spätestens ab Herbst als absoluter Überflieger in Job und Privatleben. Sie werden bestaunt, bewundert und manchmal sogar ein wenig beneidet. Lassen Sie sich von bösen Zungen nicht irritieren – die Sterne stehen hinter Ihnen und Ihren Vorhaben.

Der Frühsommer bietet einen guten Mix aus tiefgründigen Gesprächen und anregenden Kuschelstunden. Doch das größte Highlight hat sich Glücksplanet Jupiter bis zum Schluss für Sie aufgehoben: Ab 8. November geht es bis Jahresende in den siebten Himmel.

Saturn kommt und prüft Ihre Beziehung. Auch im Job heißt es: offen sein für Neues! Versuchen Sie, alten Balast abzuwerfen und auf sich selbet zu achten. So gehen Sie neuen Dingen auf den Grund und merken, dass Sie damit die richtige Entscheidung getroffen haben.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Wassermann 21.01. – 19.02.

Fische 20.02. – 20.03.

Widder 21.3. – 20.04.

Stier 21.4. – 20.05.

Wassermänner haben Glück: Die Sterne bieten Ihnen neue, noch nie da gewesene Möglichkeiten. Sie haben Lust, sich auf neue Abenteuer einzulassen und der einen oder anderen Möglichkeit auf den Grund zu gehen. Auch ein Umzug ist nicht ausgeschlossen.

In Sachen Liebe wird sich einiges tun. Lassen Sie sich aber bloß nicht unterkriegen! Auf beruflicher Ebene wird insbesondere das Jahresende von Erfolg gekrönt sein. Doch bleiben Sie auch dann lieber vorsichtig! Mit Ruhe und Durchhaltevermögen kann Großes gelingen.

Eine innere Gelassenheit breitet sich in der zweiten Jahreshälfte aus. Trotzdem nehmen Sie Ihre Pflichten und Aufgaben sehr ernst. Sie haben alle Hände voll zu tun, aber glücklicherweise fehlt es Ihnen nicht an Motivation und Energie! Gehen Sie die Sachen entspannt an.

Sie haben es schon mitbekommen: Dieses Jahr ist die Zeit für Veränderungen! Sie zeigen sich in einem neuen Licht und geben Schritt für Schritt bisher unbekannte Facetten Ihrer Persönlichkeit preis. Das muss nicht jedem gefallen! Bleiben Sie sich lieber selbst treu.

Liebe: Gesundheit: Job:

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TradiTiOn TriffT MOderne erfOlg scheinT grössTenTeils darauf zu beruhen, dass Man WeiTerMachT, Wenn andere schOn aufgegeben haben.

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