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Das Missionsund Bildungswerk

OKTOBER – FEBRUAR

Foto-Shooting 2013 im Rahmen des Urlaubfestivals

UES LEBEN

arische Arbeit von NE

Einblicke in die mission

ZU JUNG FüR GOTT? CHANCEN EVANGELISTISCHER ARBEIT UNTER KINDERN

S. 7

LEHRER AUS LEIDENSCHAFT TSR-DOZENT CLEON ROGERS LIEBT DAS ALTE TESTAMENT

S. 16

FERNSEHARBEIT: „HAUTNAH“-JUBILÄUM WARUM DAS TV-FORMAT ZUM DAUERBRENNER WURDE

S. 18

SOMMERTAGSTRÄUME FREIZEITANGEBOT SORGTE WOCHENLANG FüR VOLLES HAUS

S. 21

„GOTT WILL HEIL UND HEILUNG“ PETER SCHULTE üBER DEN WERT DER SEELSORGE FüR DIE EVANGE-

FLAGGE ZEIGEN!

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Weil es darauf ankommt.

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Wir sind NEUES LEBEN. Weil es darauf ankommt, arbeiten über 50 Personen in Vollzeit, Teilzeit oder Minijob für die Verbreitung des Evangeliums. Wenn Sie Kontakt zu einem Mitarbeiter wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden: Telefon 02681 2395 oder info@neues-leben.de.

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01 Katrin Arnholz, Redakteurin ⋅ 02 Maria Bartel, Freizeitbüro ⋅ 03 Elke Becker, Rezeption ⋅ 04 Olaf Becker, Geschäftsführer ⋅ 05 Luise Beier, Café Breakout ⋅ 06 Irene Bergen, Küche ⋅ 07 Renate Bloess, Öffentlichkeitsarbeit ⋅ 08 Jürgen Bonßdorf, Dozent ⋅ 09 Jasmin Schmidt, Evangelistin ⋅ 10 Katharina Diehl, Hauswirtschaft ⋅ 11 Pamela Ebentreich, Rezeption ⋅ 12 Sven Ebentreich, Technischer Hausleiter ⋅ 13 Andrea Funk, Praktikantin ⋅ 14 Constanze Gerstetter, Kinder- und Jugendreferentin ⋅ 15 Margit Grab-Heider, Sekretariat ⋅ 16 Ronny Hafner, Küchenleitung ⋅ 17 Stephanie Hartmann, Teamleiterin FSJ ⋅ 18 Carola Holfeld, Kinder- und Jugendarbeit ⋅ 19 Christian Holfeld, Kinder- und Jugendarbeit ⋅ 20 Barbara Horn, Redakteurin ⋅ 21 Renate Hümmerich, Küche 22 Daniel Janzen, Grafik ⋅ 23 Irma Kölbach, Freizeitbüro ⋅ 24 Anna Koppri, Redaktion ⋅ 25 Klaus Lubos, Bauleiter CampWest ⋅ 26 26 Julia Siemens, Verwaltung ⋅ 27 Alfred Meier, Dozent ⋅ 28 Thomas Netzel, Buchhaltung ⋅ 29 Olga Warkentin, Ferienbüro ⋅ 30 Simon Osthof, Verwaltung ⋅ 31 Frank Pacek, Musikevangelist ⋅ 32 Meline Pacek, Musikevangelistin ⋅ 33 Markus Pfeil, Evangelist ⋅ 34 Helene Plett, Verwaltung ⋅ 35 Klaus Riebesehl, Dozent ⋅ 36 Christine Schacke, Café Breakout ⋅ 37 Dr. Rainer Schacke, Leiter Berliner Dienste ⋅ 38 Karin Schiemann, Verwaltung ⋅ 39 Klaus Schmidt, Rektor ⋅ 40 Doris Schulte, Evangelistin ⋅ 41 Elena Schulte, Evangelistin ⋅ 42 Jutta Schulte, Gastdozentin ⋅ 43 Peter Schulte, 1. Vorsitzender ⋅ 44 René Schulte, Marketing/Vertrieb ⋅ 45 Steffen Schulte, Dozent ⋅ 46 Wilfried Schulte, Missionsdirektor ⋅ 47 Jürgen Tibusek, Dozent ⋅ 48 Mark-Torsten Wardein, Radioevangelist ⋅ 49 Leona Way, Sekretariat ⋅ 50 Scott Way, Dozent ⋅ 51 Dr. Hans-Georg Wünch, Dozent ⋅ 52 Julia Wiebe, Verwaltung Weitere Mitarbeiter: Gerhard Bartel, Lilli Borodkin, Olga Boschmann, Paula Drüssler, Sven Malte Dörk (FSJ), Svetlana Gerzen, Julia Janzen (Elternzeit), Pitt Menn (FSJ), Janina Meyer (FSJ), Anna Maier, Hannelore Math, Daria Oberschelp (FSJ), Debora Recker (FSJ), Margot Schüler, Bettina Wünch, Selina Wünch (Elternzeit), Jonathan Scheer (Café „Breakout“), Konstantin Schindhelm (FSJ), Alana Socarici (FSJ),

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Begrüßungsvideo auf YouTube www.youtube.com/neueslebenmedien

Was mich bewegt „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“ Prediger 11,4

Liebe Freunde, für manche Firmen verläuft das Geschäftsjahr nicht gleich mit dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss kann also für solche Unternehmen im Frühjahr oder Sommer liegen. Für uns als Missions- und Bildungswerk endet das Wirtschaftsjahr am 31. Dezember – und doch habe ich manchmal den Eindruck, dass unser „Missionsjahr“ am 30. September endet und wir mit dem Oktober in ein neues „Missionsjahr“ starten. So schaue ich im Moment dankbar zurück auf Monate mit erfolgreichen missionarischen Einsätzen und einen Sommer mit sehr gut besuchten Freizeiten und Camps. Mehr noch: Ich freue mich mit den Menschen, die sich bei diesen Veranstaltungen für ein Leben mit Jesus Christus entschieden haben. Dafür loben wir Gott! Dankbar bin ich für alle Bewahrung bei den unterschiedlichen missionarischen Einsätzen der vergangenen Monate. Ich sehe sie als ein Geschenk. Begeistert bin ich von den vielen missionarischen Möglichkeiten und Initiativen, die wir gemeinsam mit Kirchen und Freikirchen durchführen konnten. Ermutigt bin ich durch so treue Freunde, die uns zur Seite stehen. Die Abonnentenzahl unseres Gebetskalenders Stille Zeit wächst stetig und damit auch die Zahl der Beter. Vielen Dank für alle Gebete!

Studienjahr am Theologischen Seminar Rheinland mit 90 Studierenden. Wir freuen uns auf diese jungen Leute, die sich für Jesus und den Bau von Gottes Reich einsetzen möchten. Sie engagieren sich in örtlichen Gemeinden, sind bei missionarischen Einsätzen mit dabei und bereiten sich für die Freizeiten im Jahr 2014 vor. Dazu wird auch unsere Jubiläumsfreizeit (siehe beigelegten Ferienkatalog) gehören, denn NEUES LEBEN wird im kommenden Jahr 60 Jahre alt. Doch vorher ist noch viel zu tun: Unsere Verkündiger sind im Herbst 2013 an vielen Orten unterwegs und im Oktober zeichnen wir eine weitere „180 Grad-Evangelisation“ für die Ausstrahlung im Fernsehen auf. Bitte beten Sie mit uns, dass Gott Gelingen schenkt für alle missionarischen Aufgaben. Auch auf das Ende unseres Geschäftsjahres blicke ich heute schon mit Spannung. Dann wird es sich zeigen, ob die finanziellen Mittel ausreichen oder nicht. Bitte beten Sie mit uns für einen ausgeglichenen Haushalt. Um diesen zu erreichen, benötigen wir schon noch ein großes Geldsegen-Wunder. Zum Glück dürfen wir darauf bauen, dass Wunder für Gott ein Kleines sind! Danke für alle Verbundenheit, Gott segne Sie! Ihr

Aber mein Herz ist auch schon beim Anfang unseres „neuen Missionsjahres“: Im Oktober beginnt ein neues Wilfried Schulte Missionsdirektor NEUES LEBEN NEU: Dieses Zeichen weist Sie auf aktuelle Gebetsanliegen hin. Beten Sie mit.

wilfried.schulte@neues-leben.de


FLAGGE ZEIGEN Warum der Zeitgeist ein schlechter Ratgeber ist

Was gilt, wenn scheinbar nichts mehr gilt? Immer wieder begegnen mir Christen, die verunsichert sind, weil es mittlerweile immer häufiger vorkommt, dass auch Kirchen und christliche Werke eindeutig biblische Positionen über Bord werfen. Auch NEUES LEBEN ist über manche Entwicklungen im Bereich der Theologie sowie der Praxis einzelner Kirchen und Freikirchen besorgt. Darum möchte ich im Folgenden zwei Themen aufgreifen und kommentieren, bei denen vor allem in jüngster Zeit eindeutig biblische Aussagen relativiert werden. Denn es ist an der Zeit, Flagge zu zeigen.

ABSCHIED VON DER HÖLLE? „Darf man heute noch von der Verlorenheit des Menschen sprechen? Können wir als aufgeklärte Menschen wirklich noch glauben, dass ein Gott der Liebe seine Geschöpfe einer ewigen Bestrafung aussetzt? Oder lässt die Bibel sich nicht auch anders deuten?“ – Das fragen sich mittlerweile auch immer mehr Christen, denn in der modernen Theologie ist für die Hölle schon längst kein Platz mehr. Vielmehr erklärt sie uns, die Bibel sei mit ihren Aussagen über die Hölle in der Weltanschauung vergangener Jahrhunderte gefangen. Und darum müsse man herausfinden, wie Christen heute solche schwierigen biblischen Aussagen neu interpretieren können. Diese Abwendung von der biblischen Lehre geschieht auf breiter Front: So stimmten beispielsweise über 500 Synodale der „Church of England“ im Sommer 1996 einer

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Studie zu, die zu dem Ergebnis kam, dass es ein Verlorengehen im Sinne der biblischen Aussagen nicht geben könne. Aber auch in anderen Ländern machen immer wieder Theologen von sich reden, die auf überzeugende Art und Weise erklären, dass es keine Hölle gibt. Einer von ihnen ist der amerikanische Pastor und Gemeindegründer Rob Bell. Bell, der in Deutschland auch in einigen evangelikalen Kreisen euphorisch als „Reformator“ verehrt wird, schreibt in seinem vor zwei Jahren erschienenen Buch „Das letzte Wort hat die Liebe“, dass wir unseren Zeitgenossen einen Gott, der einen großen Teil der Menschheit am Ende der Geschichte nicht gnädig aufnimmt, einfach nicht mehr zumuten könnten. Bell möchte seinen Zeitgenossen möglichst wenig intellektuelle Stolpersteine in den Weg legen, an Gott zu glauben. Das ist sicherlich gut gemeint – doch das Problem besteht darin, dass Bells


Thema

„Was ist das für eine Theologie, die einen grundsätzlichen Widerspruch zwischen den Anweisungen Gottes und dem Liebesgebot im Evangelium sieht?“

theologischer Ansatz ein Bild von Gott zeichnet, das sich nicht aus biblischen Texten ableitet, sondern aus seinen eigenen philosophischen Überlegungen, wie ein Gott der Liebe seiner Meinung nach handeln müsse. Doch die Wahrheit entscheidet sich nicht daran, wie attraktiv sie erscheint. Und es zählt auch nicht, welcher Ausgang der Heilsgeschichte uns am besten gefällt, oder ob ein Gott, der Sünde richtet, den Menschen von heute sympathisch ist. Entscheidend ist, was die Bibel darüber sagt. Jesus Christus sprach mehr über die Verlorenheit der Menschen und über die Realität der „Hölle“, als irgendjemand sonst im Neuen Testament. Und nach seinem berühmten „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt“ (Johannes 3,16), das von Bell argumentativ mehr als einmal aufgegriffen wird, sagt er: „Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet“ (V. 18). Und am Ende des gleichen Kapitels sagt Johannes der Täufer: „Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). Weil Jesus kam „um zu suchen und zu erretten, was verloren ist“, ist und bleibt der Kern unserer Verkündigung das Angebot der Versöhnung durch ihn. Ganz so, wie Paulus es formulierte, als er schrieb: „So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott“ (2. Korinther 5,20)! Wer bei der Predigt von der Versöhnung durch Jesus Christus verschweigt, welche Konsequenzen es hat, das Angebot Gottes auszuschlagen, trägt eine Mitverantwortung dafür, wenn Menschen den Ernst der Lage nicht verstehen und vielleicht deshalb das Evangelium leichtfertig ablehnen.

HOMO-EHE, JA BITTE? Das zweite Thema, das ich kurz streifen möchte, ist gerade in den letzten Wochen in aller Munde: „Ist es noch zeitgemäß, am biblischen Modell der Ehe festzuhalten – oder müssen wir homosexuelle Partnerschaften als Ehe akzeptieren?“ Das Thema „Homosexualität“ spielt seit den 1970erJahren in unseren westlichen Gesellschaften eine außerordentlich große Rolle. Kein Tag vergeht, an dem uns nicht homosexuelle Politiker oder Künstler vorgestellt werden. Dabei stehen Zeit und Umfang, die dieser The-

matik gewidmet werden, längst in keinem Verhältnis mehr zu der Zahl der Menschen, die sich als Homosexuelle bekennen. Homosexuell empfindende Menschen hat es schon immer gegeben. Dass wir heute überall mit diesem Thema konfrontiert werden, lässt ahnen, welch erfolgreiche Lobby-Arbeit hier geleistet wird. Selbstverständlich respektieren wir als Christen, dass Menschen ihr Leben frei gestalten und sich ihre eigenen Maßstäbe suchen. Und wir diskriminieren niemanden, der anderen Lebenskonzepten folgt, als die Bibel sie vorgibt. Dennoch macht uns die gesellschaftliche und auch die kirchliche Entwicklung in dieser Thematik Sorge. Wir merken, wie es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, biblische Positionen zu Gehör zu bringen. Und schon heute muss jeder, der äußert, dass das Ausleben homosexueller Neigungen gegen die Schöpfungsordnung Gottes steht und somit Sünde ist, damit rechnen, angegriffen zu werden. Im Juni 2013 stellte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihre „Orientierungshilfe“ zur Ehe und Familie vor. Unter dem Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“, hat eine 14-köpfige Expertengruppe einen Leitfaden erarbeitet, der die evangelische Kirche in Fragen von Ehe und Familie „zukunftsfähig“ machen soll (Gütersloher Verlagshaus, 2013). Dass stabile Beziehungen wichtig und schützenswert sind, ist einer der positiven Aspekte dieses 160-seitigen Papiers – doch leider nur einer von wenigen. Schwerpunktmäßig geht es nämlich darum, dass die Ehe von Mann und Frau heute nur noch als eine von vielen möglichen Formen des Zusammenlebens angesehen werden könne. So werden Christen aufgefordert, „Familie neu zu denken und die neue Vielfalt von privaten Lebensformen unvoreingenommen anzuerkennen und zu unterstützen“ (S. 141). Damit soll das „Familien-Verständnis“ erweitert und auch andere Formen des Zusammenlebens wie z. B. Lebensgemeinschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren für gut und richtig gehalten werden. Doch im Hinblick auf eine biblische Begründung für diesen neuen Ansatz, findet sich leider keine befriedigende Antwort. Man dürfe einzelne Bibelstellen, die Homosexualität verurteilen, nicht heranziehen, heißt es da, und müsse die Situation im Licht der Liebe Gottes und des Evangeliums beurteilen. Aber was bedeutet das? Wörtlich heißt es: „Ein normatives Verständnis der Ehe als ‚göttliche Stiftung‘ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterrollen aus  


der Schöpfungsordnung entspricht nicht der Breite des biblischen Zeugnisses“ (S. 54). Biblische Aussagen wie z. B. in Römer 1, in denen Homosexualität als Sünde gekennzeichnet wird, seien nicht zeitlos gültig. Ja, man könne sogar biblische Texte finden, „die von zärtlichen Beziehungen zwischen Männern sprechen“ (S. 66). Und so überrascht die Schlussfolgerung kaum: In der Bibel gehe es gar nicht um Homo- oder Heterosexualität, sondern vielmehr um ein verlässliches und liebevolles Miteinander. Zitat: „Liest man die Bibel von dieser Grundüberzeugung her, dann sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften, in denen sich Menschen zu einem verbindlichen und verantwortlichen Miteinander verpflichten, auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen“ (S. 66). Gott sei Dank hat in den letzten Wochen auch innerhalb der EKD eine heftige Diskussion darüber begonnen, ob hier biblische Positionen auf dem Altar des Zeitgeistes geopfert werden. Und auch in anderen Kirchen und Freikirchen wird dieses Thema heiß diskutiert. Doch die Zahl derer, die dafür eintreten homosexuellen Lebenspartnerschaften den kirchlichen Segen zu erteilen, wächst. Dabei werden eindeutig biblische Aussagen in der Regel relativiert, weil man davon überzeugt ist, dass sie mit der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht mehr kompatibel sind. Manche Theologen sprechen gar von einer „Spannung zwischen Gottes Gebot und dem Liebesgebot Jesu“. Bleibt die Frage: Was ist das für eine Theologie, die einen grundsätzlichen Widerspruch zwischen den Anweisungen Gottes und dem Liebesgebot im Evangelium sieht? „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, heißt es – und für viele Bereiche des Lebens stimmt das tatsächlich: Wer sich nicht wandelt, findet sich irgendwann im Abseits. Doch wo es um die Auflösung grundsätzlicher

Aussagen der Bibel geht, trifft das Gegenteil zu: „Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ Wer bereit ist, Positionen preiszugeben, weil sie den Menschen heute angeblich nicht mehr vermittelbar seien, muss sich nicht wundern, wenn er mehr und mehr an inhaltlicher Substanz verliert und viele kein Bedürfnis mehr haben, von einer solchen Kirche Orientierung zu erfahren.

FLAGGE ZEIGEN Bei NEUES LEBEN und am Theologischen Seminar Rheinland wollen wir uns weiterhin eng an die Bibel binden und unsere theologischen Positionen nicht vom Zeitgeist diktieren lassen. Denn wir sehen keinen Anlass, biblische Aussagen zu relativieren, nur weil sie „unbequem“ sind. Vielmehr glauben wir, dass die Treue zu Jesus und zu seinem Wort, der Bibel, das entscheidende Kriterium für einen fruchtbaren Dienst ist. So verheißt Jesus im dritten Kapitel der Johannes-Offenbarung der Gemeinde in Philadelphia (Kleinasien), die damals ebenfalls mit großem Druck von außen zu kämpfen hatte: „Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“ Wir wissen nicht, wie sich unsere Gesellschaft und verschiedene Bereiche der Kirche weiter entwickeln werden. Eins aber scheint sicher: Wer glaubt, als Christ mit einer scheinbar mehrheitsfähigen Position besser zu fahren, muss aufpassen, dass er dabei nicht unter die Räder kommt. Der Zeitgeist ist nämlich ein schlechter Ratgeber. Der dänische Theologe und Philosoph Søren Kierkegaard hat es so ausgedrückt: „Wer sich mit dem Zeitgeist vermählt, muss aufpassen, dass er nicht allzu schnell Witwer wird.“

„Wer glaubt, als Christ mit einer scheinbar mehrheitsfähigen Position besser zu fahren, muss aufpassen, dass er dabei nicht unter die Räder kommt.“

Klaus Schmidt ist Rektor am „Theologischen Seminar Rheinland“. klaus.schmidt@tsr.de

Alfred Meier/Hans Georg Wünch

TSR-JAHRBUCH 2013 Weil Theologie mehr ist, als graue Theorie: Auf 228 Seiten reflektieren Dozenten und Studierende des Theologischen Seminars Rheinland Fragen aus Theologie, Gesellschaft, Mission und Gemeinde – praxisnah und fundiert. Dazu: Einblicke in das Leben und Lernen am Theologischen Seminar Rheinland. Produkt: Buch Umfang: 228 Seiten, Paperback Preis: EUR 9,90 (Der Verkaufserlös kommt der Arbeit des TSR zugute.)

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Zu jung, zu glauben? Wie viel Evangelium tut unseren Kindern gut? Reden von Gottes Liebe, ja bitte! Aber sollte man darüber hinaus auch schon mit Kindern über Themen wie „Sünde“ und „Erlösung“ sprechen? Auch unter Christen häufen sich hier die kritischen Stimmen. Christian Holfeld leitet bei NEUES LEBEN den Bereich der evangelistischen Arbeit unter Kindern. In ERLEBT nimmt er zu den häufigsten Kritikpunkten Stellung. Kritik Nr. 1: „Kinder glauben Erwachsenen alles, weil sie ihnen vertrauen. Ihnen darum bereits in jungen Jahren konkrete Glaubensinhalte zu vermitteln, ist Manipulation.“ Keine Frage: Manipulation hat nichts in der Erziehung und erst recht nicht bei der Vermittlung von Glaubensinhalten zu suchen! Menschen, die manipulieren, arbeiten mit Gruppendruck, Drohungen und Zwang oder mit der Verführung zu Lippenbekenntnissen. Ganz davon abgesehen, dass ein mit solchen Mitteln erzwungener „Glaube“ in der Regel auf lange Sicht keinen Bestand hat, kann er die Seele eines Kindes tatsächlich nachhaltig schädigen und ist darum strikt abzulehnen. Weil Gott die Liebe ist, die stets um uns wirbt und niemals zwingt, kann auch die Botschaft des Evangeliums nur einladend weitergegeben werden – an Kinder wie Erwachsene. Dennoch muss an dieser Stelle zwischen „Manipulation“ und „Einfluss nehmen“ unterschieden werden. Kinder werden über ihr Elternhaus hinaus von vielen Seiten beeinflusst: von Lehrern, Freunden, den Medien und vie-

lem mehr. Selbst, wenn Christen darauf verzichten würden, Kindern die Gute Nachricht weiterzugeben, blieben sie dennoch Einflüsse all der anderen ausgesetzt. Vielmehr hat Glaube, der altersgerecht sowie liebeund respektvoll vermittelt wird, einen nachweislich positiven Einfluss auf Kinder: Sie erfahren sich von Gott geliebt, geborgen und selbstbewusst und bekommen darüber hinaus für viele Lebensbereiche eine gute Orientierung, die ihnen helfen kann, sich im Meer der Meinungen zurecht zu finden. In einer 2010 erschienenen Studie „Religion and Child Health“ („Religion und Kindergesundheit“), haben sich Barry Chiswick und Donka Mirtcheva mit der Thematik befasst und schreiben u. a. (frei übersetzt): „Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren, die Religion als sehr wichtig ansehen, haben insgesamt eine bessere allgemeine und psychische Gesundheit als diejenigen, die sie als unwichtig ansehen.“ Dieses Ergebnis bestätigt die Beobachtung vieler christlicher Eltern, Lehrer und Gemeindemitarbeiter: Wer früh Halt im Glauben findet, geht mit seinem Leben vernünftiger um. Bei den meisten


Kindern sind auch später im Leben Alkohol, Drogen und Gewalt seltener im Spiel. Kritik Nr. 2: „Kinder sollten weltanschaulich möglichst neutral aufwachsen, um sich später unvoreingenommen mit Glaubensfragen beschäftigen zu können.“ Eine neutrale Erziehung gibt es nicht! Jeder Mensch hat seine Grundüberzeugungen, vertritt bestimmte Werte und hat Erklärungsmodelle für die Welt und das Leben, auch wenn er diese aus keinem Glauben bezieht. Wer Kinder hat, weiß, dass diese schon sehr tiefgreifende Fragen stellen können: „Wo kommen wir her?“, „Wohin geht die Oma, wenn sie stirbt?“, oder „Darf man manchmal lügen?“ Und wer Kinder ernstnimmt, wird versuchen, entsprechend seinem Weltbild gute Antworten zu geben. Viele Kinder haben Fragen bezüglich Gott. Sie haben eine Antenne für Dinge, die über das Sicht- und Erklärbare hinausgehen. Sie hinsichtlich Glaubensfragen auf die Zeit des Erwachsenseins zu vertrösten, würde bedeuten, sie nicht ernst zu nehmen und sie über Jahre hinweg allein zu lassen. Natürlich müssen biblische Wahrheiten dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angemessen vermittelt werden. Doch wenn Christen verschweigen, was sie glauben, haben im schlimmsten Fall Sekten oder anderweitige Vertreter einfacher Wahrheiten leichtes Spiel, das Weltanschauungs-Vakuum zu füllen. Kritik Nr. 3: „Kinder sind noch gar nicht in der Lage, die Dimension von persönlicher Schuld und Sünde zu verstehen. Darum kann ein Kind noch gar nicht bewusst zu Gott umkehren.“ Ja, es stimmt: Ein Kind kann noch nicht umfassend die Dimension von Schuld, Sünde und Vergebung verstehen. Aber können Erwachsene das immer? Dennoch kann auch bereits ein Kind Erfahrungen in Bereichen sammeln, für die wir Erwachsene komplizierte Begriffe gebrauchen. So testen und begreifen selbst die Kleinsten schon etwas vom Gesetz der Schwerkraft, indem sie Gegenstände fallen lassen. Und doch käme keiner auf die Idee, von ihnen ein tieferes Verständnis dieses physikalischen Gesetzes zu verlangen.

Genauso verhält es sich bei zentralen Aussagen der Bibel zur Realität von „Sünde“ und „Vergebung“: Auch wenn Kinder diese noch nicht gänzlich reflektieren können, machen auch sie schon Erfahrungen mit „Richtig“ und „Falsch“ und somit mit der Realität von Schuld und Verantwortung, aber auch mit Vergebung. Diesbezüglich sollten wir Kinder nicht unterschätzen, aber gleichzeitig überlegen, in welchem Alter wir sie auch an komplexere Themen heranführen, ohne dabei Ängste zu schüren. Hierzu eignen sich vor allem persönliche Erlebnisse („Da habe ich etwas Falsches getan“) sowie Geschichten und Beziehungsbegriffe (z. B. „Gott, der liebende Vater“ oder auch „Jesus, mein Freund“). Bei allem aber bleibt: Auch wenn Kinder Bekehrung sicher anders als Erwachsene erleben, gibt es auch für sie keinen anderen Weg zu Gott als über die Hinwendung zu Jesus.

Weil Gott Kinder ernst nimmt Können bereits Kinder in eine tiefe Beziehung zu Gott treten? Ich meine ja. Die Bibel jedenfalls nimmt Kinder, ihren Glauben und damit auch ihre persönliche Verantwortung vor Gott ernst. Wenn z. B. Mose das Volk Israel auffordert, in Ehrfurcht vor Gott zu leben, nennt er dabei explizit auch die Kinder (5. Mose 31,12+13). In Psalm 78 heißt es, dass wir Kindern den Glauben nicht verschweigen sollen, damit sie Gott vertrauen lernen. Paulus lobte Timotheus, dass er „von Kind auf“ die heiligen Schriften kannte (2. Timotheus 3,15). Und nicht zuletzt wandte sich Jesus Kindern stets voller Liebe zu und stellte ihren Glauben sogar als Vorbild für die Erwachsenen hin: „Ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt, wird nicht hineinkommen“ (Markus 10,15). Beten Sie mit, dass wir Kindern stets altersgerecht, angemessen und liebevoll von Gottes Liebe weitersagen.

Christian Holfeld Theologe und Erlebnispädagoge christian.holfeld@neues-leben.de

Sie wollen evangelisieren? Wir helfen Ihnen. Entdecken Sie unsere ...

... EVANGELISTISCHEn KONZEPTE

... MISSIONARISCHEn EINSÄTZE

180 Grad – Sieh‘s doch mal so Hautnah – Gott mitten im Leben Tage der Hoffnung Mut für Morgen

Im Rahmen ihrer Ausbildung führen die Studierenden des „Theologischen Seminars Rheinland“ unter Anleitung der Dozenten und Evangelisten von NEUES LEBEN missionarische Einsätze in Gemeinden durch. Gerne auch bei Ihnen!

... EVANGELISTISCHEn VERANSTALTUNGEN Darüber hinaus unterstützen wir Ihre Gemeinde auch bei gruppenspezifischen evangelistischen Veranstaltungen: Gästeabende Frauenverwöhn-Tage Themenabende Gottesdienste Konzerte Hochzeitsmessen

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Sie möchten sich als Gemeinde gemeinsam mit uns auf den Weg machen? Dann rufen Sie uns an, schreiben oder mailen Sie uns: Tel: 02681 2395 | E-Mail: evangelisation@neues-leben.de


Evangelisation | Berichte

Wenn der Heilige Geist Pläne ändert

An Hecken und Zäunen

Eine Frage des Blickwinkels

„Wenn Ängste meinen Alltag bestimmen“ – zu diesem Thema lud man mich als Referentin zu einem Frauenfrühstück ein. In Anlehnung an Psalm 23 hatte ich es bereits einmal ausgearbeitet und gehalten. Doch dieses Mal hatte ich den Eindruck, ich solle das Thema anders aufziehen. Mit der Zeit merkte ich, wie sich der Vortrag immer stärker dahin entwickelte, die Zuhörerinnen konkret zu einem Leben mit Jesus einzuladen. Aber war das dran? Heute weiß ich: Die Antwort lautete ja. Aus der E-Mail der Organisatorin des Frauenfrühstücks wusste ich bereits, dass zirka die Hälfte der Besucherinnen nicht zur Gemeinde gehörten und noch keine Beziehung zu Jesus hatten. Und so lud ich die Frauen am Ende meines Vortrags zu einem Leben mit Jesus ein. Ich ermutigte sie, ihre Ängste und Sorgen und ihr Leben in die Hand von Jesus zu legen. Zur Illustration hatte ich eine große, aus Ytong gemeißelte Hand mitgenommen, in die am Ende des Vortrages viele Frauen symbolisch einen kleinen Stein legten. Ich war überwältigt! Mein Vortrag hätte eigentlich ganz anders ausgesehen, aber Gott hatte seine eigenen Pläne: Er wollte an diesem Morgen genau diese Frauen zu einem Leben in seiner Gegenwart einladen!

Für ihren Open Air-Gottesdienst im August hatte mich die Freie Evangelische Gemeinde Rheinbach als Redner eingeladen. Diese Open AirGottesdienste finden auf einer Freilichtbühne im Freizeitpark in Rheinbach statt und sind für die Gemeinde schon zu einer guten Tradition geworden. Immer wieder erreichen sie hier Menschen, die sonst keine Kirche betreten. Anhand des ersten Kapitels des Buches Prediger sprach ich über den „Sinn des Lebens“, nachdem das Theaterteam der Gemeinde die Zuhörer authentisch und ansprechend in das Thema eingeführt hatte. Dazu wurde die Predigt in die Gebärdensprache übersetzt. Zum Abschluss sprach ich ein Gebet der Hingabe an Gott und konnte interessierten Teilnehmern des Gottesdienstes einige Information darüber weitergeben, wie man in eine Beziehung zu Jesus kommt. Manche nahmen die Informationen für sich persönlich mit, andere, um sie an Bekannte weiterzugeben, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Besonders gefreut habe ich mich über die „zufälligen Zuhörer“: Wenn Jesus davon spricht, dass wir an die Hecken und Zäune gehen sollen, um das Evangelium zu verkünden, gehört ein Freizeitpark bestimmt dazu.

Bitte beten Sie für alle Frauen, die einen ersten Schritt auf Jesus zu gemacht haben oder ein Leben mit ihm begonnen haben.

Beten Sie dafür, dass die Botschaft dieses Morgens im Leben vieler kirchenferner Zuhörer nachwirkt und Jesus Christus ihnen begegnet.

Es ist fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Ich sitze in der ersten Reihe und warte darauf, dass es gleich losgeht. Dabei bemerke ich: Außer mir, der Moderatorin und der Band sind noch fünf andere Frauen gekommen. Ups! Ich wende mich im Stillen an Gott: „Ist das dein Ernst? Meine letzte Zeit war so stressig. Ich habe extra einen neuen Vortrag geschrieben. Und das für fünf Frauen?“ Der Abend beginnt. Es sind nun insgesamt zirka 20 Frauen und während des ganzen Vortrages frage ich mich: „Was mache ich eigentlich hier?“ Als das Programm vorbei ist und ich mich noch ein wenig unter das kleine Volk mische, komme ich mit einer der Veranstalterinnen und zwei Frauen ins Gespräch. Die beiden waren noch nie in dieser Gemeinde, doch es hat ihnen heute so gut gefallen, dass sie gerne wiederkommen wollen. Die Veranstalterin flüstert mir zu: „Für diese beiden haben wir das gemacht. Sie hatten bisher nichts mit dem Glauben am Hut, aber heute sind sie angesprochen worden. Was wollen wir mehr?“ Ja, was wollen wir mehr? Manchmal von großen Zahlen sprechen, Bekehrungen einstreichen, Veranstaltungen voller Glanz und Gloria erleben. Doch Gott will den Einzelnen. Das durfte ich an diesem Abend erleben und mit diesem Maß will ich lernen, jeden Dienst zu messen. Beten Sie, dass bei allem, was wir tun, Gottes Maßstab unser Maßstab ist.

Jasmin Schmidt, Evangelistin

Wilfried Schulte, Direktor

Elena Schulte, Evangelistin

jasmin.schmidt@neues-leben.de

wilfried.schulte@neues-leben.de

elena.schulte@neues-leben.de


„ERZÄHL MAL, JOHANNES …“ „Was soll so ein altes Buch mir heute noch zu sagen haben? Sind das nicht bloß alles Mythen? Und falls nicht: Wo und wie soll ich mit dem Lesen überhaupt anfangen? Und wer beantwortet mir Fragen, die ich zu den Texten habe?“ Solche und ähnliche Gedanken bewegen viele, die die Bibel kaum oder gar nicht kennen. Darum haben wir darüber nachgedacht, wie wir Menschen einen ersten Zugang zu Gottes Wort schenken können, und mit „Sieh’s doch mal so! – 30 Einblicke ins Johannes-Evangelium“ nun eine Bibellese für Einsteiger herausgebracht. Für den Auftakt der Auslegungsreihe hat unser Autorenteam 30 zentrale Texte aus dem Johannes-Evangelium ausgewählt und fundiert und lebensnah ausgelegt. Ergänzt wird das Ganze durch Hintergrundinformationen zum Johannesevangelium, einer Doppelseite „Fakten über die Bibel“ sowie durch Lebensberichte, in denen unterschiedliche Menschen erzählen, wie Gott ihnen durch die Bibel begegnet ist und warum sie heute glauben. Tauchen Sie ein in das „Abenteuer Bibel“ und lassen Sie sich von ihrer zeitlosen Botschaft neu bewegen. Die Bibellese „Sieh’s doch mal so!“ kann einzeln, aber auch in größeren Mengen zu günstigen Staffelpreisen bei uns bestellt werden.

180 GRAD WIEDER UNTERWEGS Nach dem erfolgreichen Stapellauf von „180° – Sieh’s doch mal so“ vor zwei Jahren in der FeG Simmersbach, starten wir nun wieder durch: Unser NEUES LEBEN-Team freut sich schon sehr auf die kommende Evangelisationswoche, die wir vom 15. bis 19. Oktober zusammen mit der Mennonitischen Brüdergemeinde (MBG) Neuwied/Rhein gestalten. Im Mittelpunkt der fünf Abende stehen auch dieses Mal spannende und bewegende Lebensfragen von „Glück ist keine Glückssache“ über „Wo bitte geht’s hier lang?“ bis hin zu „Lieber Gott, wenn es dich gibt …“. Gespannt sind wir dabei vor allem wieder auf den Dialog mit den Gästen, in dem wir die abendlichen Predigtimpulse, aber auch offene Fragen an die Interviewgäste vertiefen. Hier freuen wir uns besonders über die Interviewpartner, die wir für diese Woche gewinnen konnten. Unter anderem dabei: Sandra Schlitter, die Mutter von Mirko, der 2010 Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, die Deutsch-Türkin Dilek Walker sowie Sophie Charlotte Fürsten zu Wied. Dazu werden die Abende wieder fürs Fernsehen aufgezeichnet und einige Wochen später über Bibel-TV ausgestrahlt. Infos zu 180° und Einblicke in die letzte 180°-Woche unter: www.neues-leben.de/evangelisation/ konzepte/180-grad.

MIT GOTT AUF HOHER SEE Erstmalig und einzigartig, aber hoffentlich nicht einmalig: Im August waren wir mit Gott auf hoher See unterwegs. Die zweiwöchige Westeuropa-Kreuzfahrt war ein nicht alltäglicher Dienst für uns als Ehepaar: Im Team mit weiteren Referenten wie Manfred Siebald, Gerhard Schnitter, Bärbel Wilde, Dekan Ralf Albrecht und Dr. Günther Beckstein, gestalteten wir für rund 400 Gäste das geistliche Programm. Denn wie für uns ist auch für die Großfamilie Zahn von „hand in hand tours“, die solche Reisen seit vielen Jahren durchführt, Evangelisation eine Herzenssache. Darum hat uns jenseits der Kreuzfahrt-Idylle mit ihren Sonnenuntergängen auf dem Meer oder Abendessen bei Mondschein Gottes segensvolles Wirken am meisten gefreut: Hier auf hoher See, abseits des Alltags, hatten viele Gäste endlich einmal die Zeit, sich von Gottes Wort beschenken zu lassen. Einige haben ihre Sünde und Schuld bekannt und einen Neuanfang mit Gott gemacht. Andere haben zum ersten Mal eine Bibelarbeit oder Andacht miterlebt und waren völlig überrascht, was man alles mit einer Geschichte aus der Bibel anfangen kann. Eine Frau sagte: „Jetzt weiß ich, dass die Bibel mir wirklich etwas zu sagen hat. Zuhause werde ich anfangen, selber in der Bibel zu lesen.“

Bitte beten Sie, dass die Einsteiger-Bibellese vielen Lesern einen ersten oder ganz neuen Zugang zur Bibel verschafft und sie Gottes Stimme in ihr hören.

Bitte beten Sie für unsere Vorbereitungen, unser Team und für die gastgebende Gemeinde, damit Gottes Wort Menschenherzen erreicht.

Bitte beten Sie mit, dass die Kreuzfahrt-Gäste Jesus auch in ihrem Alltag als Kapitän ihres Lebens erfahren, der sie sicher ans Ziel bringt.

Markus Pfeil, Evangelist

Markus Pfeil, Evangelist

Doris Schulte, Evangelistin

markus.pfeil@neues-leben.de

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markus.pfeil@neues-leben.de

doris.schulte@neues-leben.de


Evangelisation | Artikel

Fischer sind zum Fischen da „Christen sind zum Fischen berufen, nicht zum Angeln“, sagt Markus Pfeil. Was das für die Evangelisation bedeutet, erläutert er im Gespräch mit ERLEBT. Markus, als Evangelist bist du einerseits als Verkündiger unterwegs, zum anderen coachst du Gemeinden im Bereich Evangelisation. Dein Ziel: Christen für den Auftrag fit machen, den Jesus ihnen gegeben hat. Warum ist dir das ein solches Herzensanliegen? Vor einigen Jahren sprach mich einmal ein Mann an, der mir Folgendes erzählte: In seiner Stadt säßen am Wochenende viele Angler an den Kanälen, um zu angeln – dabei gebe es dort kaum Fische. Und wenn sie dann endlich mal einen Fisch am Haken hätten, freuten sich alle riesig. Doch die Fischer an der Küste, wo er aufgewachsen war, müssten anders vorgehen: Sie setzten das beste Material und all ihre Kraft dafür ein, möglichst viele Fische zu fangen, weil sie davon leben müssten. Und dann schlug er die Brücke zur christlichen Gemein-

de: Viel zu oft würden wir als Christen bloß die Angel auswerfen und hoffen, dass irgendwann einmal ein „Fisch“ dran hängen bliebe. Jesus aber habe uns berufen, „Menschenfischer“ zu sein. Dieser Vergleich hat mich sehr nachdenklich gemacht. Damit aus Anglern wieder Fischer werden, muss was passieren? Müssen wir auf Jesus sehen: Wenn er sagt, dass er uns sendet, so wie er gesandt wurde (Johannes 20, 21), dann müssen wir uns seine Sendung genauer anschauen. Jesus sagt es so: „Ich bin gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Für uns heißt das: Wir sollten nicht darauf warten, dass uns die Fische ins Netz springen, sondern hinaus aufs Meer fahren und uns auf die Suche nach guten Fischgründen machen. Doch dazu müssen wir zunächst das

Fischen wieder als unsere primäre Berufung erkennen und nicht als eine Art Wochenend-Hobby. Nur dann werden wir unser Bestes geben, damit möglichst viele Menschen Jesus kennenlernen. Wie können Gemeinden hier eine neue Sicht gewinnen? Der erste und wichtigste Schritt ist, dass wir uns immer wieder neu Gottes größten Wunsch vor Augen stellen, nämlich „dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen“ (1. Timotheus 2,4). Von diesem Wunsch Gottes dürfen wir uns neu begeistern lassen. Wir brauchen als Gemeinden wieder einen Aufbruch zu den Menschen hin, um ihnen zu begegnen, zuzuhören und ihnen aus der Liebe Gottes heraus zu dienen.


Und was kann jeder Einzelne tun? Nachdenken – über Jesus und seine Liebe. Oft ist uns gar nicht mehr bewusst, was er für uns getan und wozu er uns errettet hat. Nur wenn wir davon bewegt sind, wird unser Leben und Reden authentisch sein und auch andere bewegen, über Gott nachzudenken. Denn die eigentliche Triebfeder für unser missionarisches Handeln kann immer nur die unendlich große Liebe Gottes sein, die wir selbst erfahren haben. Wie das im Einzelnen dann praktisch aussehen kann, dafür gibt es kein Rezept. Dafür begegnet Gott Menschen viel zu individuell. Hier sollen und dürfen wir in alle Richtungen kreativ sein, vor allem aber dürfen wir viel stärker dem Heiligen Geist vertrauen, als wir es oft tun. Er ist es, der Türen und Herzen öffnet, der uns zu Menschen führt, die Gott vorbereitet hat, und uns dann auch die richtigen Worte und die Weisheit schenkt, sie mit dem Angebot Gottes bekannt zu machen. Vielen Dank für das Gespräch. Beten Sie, dass Einzelne und Gemeinden sich immer wieder neu von Jesus zu leidenschaftlichen „Fischern“ machen lassen.

Markus Pfeil, Evangelist markus.pfeil@neues-leben.de

°081 SIEH’S DOCH MAL SO

EVANGELISATIONSKONZEPT „180°“ Mit „180°“ hat NEUES LEBEN ein evangelistisches Veranstaltungskonzept entwickelt, das Ihnen als Gemeinde einen optimalen Rahmen schenkt, um mit Menschen auf eine neue, zeitgemäße Art über Gott ins Gespräch zu kommen.

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Neuer Wein in neue Schläuche Wie die Frauenarbeit neue Fahrt gewinnt Können Sie sich an folgende Einladung ihrer Mutter oder Oma erinnern: „Kind, warum kommen du und deine Freundinnen nicht zu unseren Frauentreffs? Die sind so schön und außerdem brauchen wir dringend Frauen, die unsere Arbeit weiterführen?“ Und: Haben Sie sich einladen lassen? Ich nicht. Nicht, weil ihre Treffs nicht gut gewesen wären – sie waren gut, waren von Gott selbst ins Leben gerufen, gewollt und gesegnet. Ich bin nicht hingegangen, weil es keine Frauen in meiner Altersgruppe dort gab und weil Nähen und Stricken gerade mal nicht in Mode waren. Und außerdem hatte Gott mich, wie viele andere Frauen auch, dazu berufen, meine eigene Generation zu erreichen. Dabei waren unsere „neuen“ Frauentreffs in vielem gar nicht so anders, als die meiner Mutter. Der Unterschied war: Wir waren als junge Frauen einfach auf einer Wellenlänge! Schon vor über 250 Jahren hat der bekannte englische Evangelist und Gründer des Methodismus, John Wesley, erkannt: „Jede Generation ist berufen, ihrer eigenen Generation zu dienen!“ Wenn wir auf Dauer mehr Lust als Frust in der Frauenarbeit erleben wollen, dann müssen wir aufpassen, dass wir nicht denselben Fehler machen wie manche Frauen vor uns, indem wir versuchen, Platzanweiser und Visionsgeber für die nächste Generation zu sein. Das ist nach wie vor Gottes Sache. Und während wir vielleicht frustriert auf Nachfolgerinnen für „unseren Platz“ warten, ist die nächste Generation schon längst dabei, Gott an ihrem Platz zu dienen. Auch die Hoffnung, dass jüngere Referentinnen jüngere Besucher zu unseren Treffen „locken“, müssen wir aufzugeben bereit sein. Denn das können sie ebenso wenig, wie ältere Referentinnen Senioren zu einem Treff junger Frauen locken können. „Grenzüberschreitungen“ sind hier nicht die Norm. Bleibende Freude, Lust und Eifer an und für unsere eigene Berufung werden wir nur dann behalten, wenn wir uns immer wieder neu von Gott bestätigen lassen und uns darauf konzentrieren, den Frauen zu dienen, die Gott uns persönlich anvertraut hat – egal, wie viele oder wenige es sind oder einmal werden. Wer nach uns auf Gottes Feld arbeiten wird und mit welchen Methoden, darum kümmert sich Gott persönlich. Er hat als Einziger den wahren Überblick! Aber wir dürfen sicher sein, dass Gott die richtigen und nötigen Frauen zur rechten Zeit für ihre Aufgabe beruft, damit seine Ernte eingeholt wird. Ich finde das wunderbar – und befreiend! Wir beten, dass Jung und Alt sich gegenseitig unterstützend Freiräume schenken für neue und bewährte Wege in der missionarischen Frauenarbeit.

Doris Schulte, Evangelistin doris.schulte@neues-leben.de


Auf Wiedersehen! 24 Frauen und Männer schlossen ihr Studium am TSR erfolgreich ab Insgesamt 24 Studierende der vier-, zwei- und einjährigen Ausbildungskurse des Theologischen Seminars Rheinland (TSR) erhielten am 23. Juni im Rahmen eines Festgottesdienst ihre Zeugnisse ausgehändigt und wurden mit Segensworten in ihre zukünftigen Aufgaben entlassen. Außerdem wurde zum ersten Mal ein Absolvent des sogenannten „Praktischen Aufbauprogrammes“ verabschiedet. Absolventen dieses fünften Studienjahres erhalten von der European Evangelical Accrediting Association (EEAA) ein Zertifikat, das die Gleichwertigkeit ihrer Ausbildung mit einem „Vocational Master of Theology“ bescheinigt. Positiv wurde auch auf die zweijährige sportmissionarische Ausbildung in Kooperation mit dem sportmissionarischen Werk SRS zurückgeblickt: Schon zum dritten Mal erhielten in diesem Jahr auch Absolventen des zweijährigen Kurses mit Schwerpunkt Sportmission ihre Abschlusszeugnisse. SRS-Leiter Hans-Günther Schmidts wies in seinem Grußwort darauf hin, dass das Theologische Seminar Rheinland als einzige Institution in Europa eine derartige Ausbildung anbiete. Wie wichtig die sportmissionarische Arbeit sei, unterstrich er, indem er unter anderem auf die rund 34 Millionen sportinteressierten Deutsche hinwies.

Die Feier stand unter dem Stichwort „Beziehung“, das TSR-Dozent Steffen Schulte in seiner Predigt aufgriff. Weil der dreieinige Gott „in sich selbst“ Beziehung lebe, drehe sich auch in unserem Leben und Glauben alles um Beziehung. Dabei betonte er, wie wichtig das Bleiben in der Liebe Gottes für gelingende Beziehungen und einen gesegneten Dienst sei. Der Missionswissenschaftler Dr. Alfred Meier stellte den Förderverein des TSR vor und wies auf das Jahrbuch mit lesenswerten Themen hin. Zum Abschluss wurden die Jahrgangsbesten der verschiedenen Kurse wurden mit einer Urkunde geehrt. Ende September heißen die Dozenten und die Studierenden, die weiterhin in Ausbildung stehen, insgesamt 31 (Stand: August 2013) neue Studierende willkommen. Dann heißt es einmal mehr: In Beziehung treten und gemeinsames Leben und Lernen wagen. Bitte beten Sie für die Absolventen in ihren zukünftigen Wirkungsfeldern sowie für einen guten Start des neuen Studienjahres.

Renate Bloess, Öffentlichkeitsarbeit renate.bloess@neues-leben.de


rekordträchtiger Freundestag Über 500 Besucher beim „Tag des TSR“ „Da sind wir dabei!“: Den 1. Mai beim „Tag des TSR“ zu verbringen und beim anschließenden Sponsorenlauf entweder selber mitzumachen oder aber die Sportler anzufeuern, wird immer beliebter, sodass wir in diesem Jahr mehr als 500 Gäste begrüßen durften. Den Start bildete ein Gottesdienst am Vormittag, bei dem Studienleiter Dr. Hans Georg Wünch sehr eindrücklich zum Thema „Gott braucht keine Helden“ predigte. Dazu gaben die Seminaristen kurze Einblicke in ihre missionarischen Einsätze, die sie zusammen mit verschiedenen Gemeinden am Wochenende zuvor durchgeführt hatten. Um 15:30 Uhr hieß es dann für 131 Teilnehmer des 9. Sponsorenlaufs Laufen, Radeln und Skaten für den guten Zweck. Ein echtes Highlight war das Altersspektrum der Teilnehmer: So war der jüngste Teilnehmer des Sponsorenlaufs ein dreijähriger Radfahrer, und am anderen Ende der Skala lief ein Seniorenmeister im Marathon und sein Team des Sportartikelgeschäfts „Intersport Hammer“ aus Altenkirchen mit. Auch beim Wettbewerb um einen Wanderpokal traten mehr Gruppen als im Vorjahr gegeneinander an, u. a. die Jugend der EFG Wölmersen, die Fußball-Frauen vom SSV Weyerbusch, der Teentreff Urbach sowie die E-Jugend aus Weyerbusch. Rückblickend war der diesjährige Tag des TSR in vielerlei Hinsicht ein „Rekordtag“: Nicht nur die Besucherzahl, sondern auch das Ergebnis des Sponsorenlaufs knackte die bisherige Bestmarke. Gemeinsam erliefen und erradelten die Sportler eine Gesamtstrecke von 3200 km und erzielten somit für die Arbeit des TSR die beachtliche Summe von 27.000 Euro, von der die „Kinderkrebshilfe Gieleroth“ wie bereits im Vorjahr 20 Prozent erhielt.

EIN WORT ZU SACHE

WEr BrAUCHT SCHON THEOLOGEN? Vielleicht etwas freundlicher formuliert, aber genauso gemeint war der Satz, den ein Gemeindeleiter vor kurzem einem Jugendlichen mit auf den Weg gab, als der ihn nach theologischer Ausbildung fragte. Als dieser zum Informationsgespräch ans Seminar kam, bewegte ihn die Frage: „Gibt es wirklich keine Berufsperspektive für Menschen, die eine theologische Ausbildung durchlaufen? Und warum denkt mein Gemeindeleiter, dass Theologen nicht gebraucht werden?“ Da ich den „Ratgeber“ nicht kenne, konnte ich nur mutmaßen, was er gemeint haben könnte. Vielleicht versteht er unter Theologen bloß „Berufschristen“, die sich abstrakt und weltfremd mit Fragen beschäftigen, die im normalen Leben niemand stellt. Wir am Theologischen Seminar Rheinland verstehen unter Theologie jedoch etwas anderes. Das Wissen über Gott und seine Pläne mit dieser Welt, darf nicht theoretisch bleiben – es muss in der Praxis angewandt werden. Während ich diese Zeilen schreibe, sind etwa 50 unserer Studierenden in verschiedenen Praktika unterwegs. Viele arbeiten bei unseren Freizeiten und Camps mit, andere sind im Gemeindeeinsatz und wieder andere machen ein Missionspraktikum in Europa, Afrika oder Asien. Christen, die die gründliche Beschäftigung mit theologischen Fragen nicht als intellektuelle Spielerei verstehen, sondern als unverzichtbare Grundlage für ihren späteren geistlichen Dienst, werden heute an allen Orten gebraucht. Nicht von ungefähr haben wir auch in diesem Sommer wieder deutlich mehr Stellenangebote erhalten, als wir Absolventen verabschieden konnten. Ende September beginnt das neue Studienjahr. Über 30 junge Menschen sind schon für die Ausbildung angenommen. Es gibt noch wenige freie Plätze. Wenn Sie Menschen kennen, die Sie für eine solche Ausbildung geeignet halten, weisen Sie sie doch auf unser Angebot hin. Denn gute Theologen brauchen wir in unserer Zeit mehr denn je.

Klaus Schmidt, Rektor des TSR Beten Sie mit, dass der Tag auch 2014 wieder gut besucht wird. Renate Bloess, Öffentlichkeitsarbeit renate.bloess@neues-leben.de

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klaus.schmidt@tsr.de www.tsr.de www.facebook.com/tsrheinland


Bildung | Berichte

UNTERWEGS IM POTT Ein Gott, eine Gemeinde und wir als NEUES LEBEN-Team mittendrin: Wieder einmal durfte ich ein Team von Seminaristen auf einen missionarischen Einsatz vorbereiten und es begleiten. Zu Gast waren wir in der EFG Gelsenkirchen-Buer. Die herausforderndste Aufgabe für einige der Semis waren die Schulstunden. Gut vorbereitet, aber unsicher, was sie erwarten würde, stellten sie sich Berufsschülern und Gymnasiasten. Das Thema „Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?“ traf ganz offensichtlich den Nerv vieler Schüler, denn sie stellten viele Fragen, und wir konnten ihnen viel aus unserem persönlichen Glaubensleben erzählen. Der Pfarrer, der uns die Unterrichtszeiten ermöglicht hatte, gab uns später das Feedback: „Die Schüler waren in den nachfolgenden Stunden immer noch so von diesem Thema berührt, dass meine Lehrerkollegen nachfragten, was wir denn gemacht hätten.“ Neben den Schuleinsätzen gab es auch einen Kindernachmittag mit Schatzsuche. Dazu luden vor allem unsere „Piraten“ ein. Verkleidet und mit Flyern bewaffnet, trafen sie auch auf einen kleinen Jungen und seine Oma, der so begeistert war, dass er seine Oma förmlich anflehte, mit ihm zur Schatzsuche zu gehen. Wir haben uns riesig gefreut, als die beiden am Nachmittag in unserem Programm saßen.

VOLLER EINSATZ IN REDWITZ

FREIHEIT, DIE JESUS SCHENKT

Mit einigen Seminaristen hatten wir einen sehr gelungenen Einsatz in der Evangelischen Kirchengemeinde in Redwitz. Motiviert und gut vorbereitet gestalteten wir von Mittwoch bis Sonntag fast alles, was man sich nur vorstellen kann: Einen Gemeindeabend zum Kennenlernen, sechs Religionsstunden, einen Jugendund einen Mut-für-Morgen-Abend, einen Männerschoppen und ein Frauenfrühstück, die Jungschar und den Konfirmandenunterricht, einen Missionsgottesdienst am Samstag sowie den Gottesdienst am Sonntag mit anschließendem Frühschoppen. Über die Tage hinweg gab es unglaublich viele Begegnungen mit Menschen aus der Gemeinde – wozu nicht zuletzt die gute Idee, unser Team zu den Essenszeiten unter den Kirchenmitgliedern aufzuteilen, beigetragen hat. Die Seminaristen erlebten, wie Gott sich zu ihnen stellte, ihre Vorbereitungen segnete und ihre Inhalte sehr gut bei den Redwitzern ankommen ließ. Besonders schön war es, dass wir die missionarisch gesinnten Mitarbeiter der Gemeinde unterstützen und neu ermutigen und mit ihnen zusammen jene erreichen konnten, die das Evangelium noch nicht persönlich kannten. Am Ende der Woche blickten alle Beteiligten voller Dankbarkeit zurück. Denn alle haben nicht nur viel investiert, sondern auch viel gewonnen.

Den Einsatz des TSR in Remagen erlebte ich von zwei Seiten: Zum einen als begleitender Lehrer, zum anderen als Pastor der Gemeinde, in der ich neben meiner Tätigkeit bei NEUES LEBEN nun fast drei Jahre arbeite. Das engagierte und fröhliche Team war für uns eine echte Bereicherung. Am Freitag fand in den Gemeinderäumen das jährliche Treffen der Vereinsvorstände unseres Stadtteiles statt. Zu Beginn begeisterten die Seminaristen Byeonguk Kim und Joni Joel Schmidt mit musikalischen Beiträgen, weitere Seminaristen gestalteten einen Abend mit der Gemeindejugend. Am Samstag wurde ein „CasinoAbend“ für Jugendliche veranstaltet, wobei Spiele, musikalische Beiträge und kurze Impulse die Gute Nachricht von Jesus vermittelten. Einige Jugendliche hatten Freunde mitgebracht, und auch darüber hinaus sahen wir so manches neue Gesicht. Der Gottesdienst am Sonntag, bei dem wir auch einige Gäste begrüßen durften, wurde durch Musik, Theater und Kurzpredigten von den Seminaristen gemeinsam mit Gemeindegliedern gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Freiheit, die Jesus schenkt.

Wir beten, dass Jesus die Begegnungen dieser Woche gebraucht, damit Kinder und Jugendliche ihn kennen lernen.

Bitte beten Sie, das die Impulse der Woche noch lange nachwirken.

Jasmin Schmidt, Evangelistin

Markus Pfeil, Evangelist

jasmin.schmidt@neues-leben.de

markus.pfeil@neues-leben.de

Wir beten, dass sich auch für das nächste Jahr gute Einsatzorte auftun und die Studierenden des TSR gute Erfahrungen sammeln.

Jürgen Tibusek, Evangelist juergen.tibusek@neues-leben.de


IM PrOFIL

Dr. CLEON rOGErS III. Dozent Er ist ein Wanderer zwischen den Kulturen, mag den FC Bayern und die Alabama Crimson Tide: In Alabama geboren, wuchs Cleon „Buddy“ Rogers als Sohn eines Theologen in Deutschland auf. Nach dem Abitur studierte er in den USA Theologie und kehrte 1990 nach Deutschland zurück. Neben seiner Lehrtätigkeit an der FTH Gießen, am Bibelseminar Bonn sowie Schulen und weiteren Bibelschulen in der ehemaligen Sowjetunion, unterrichtet er am TSR im Bereich „Altes Testament“. Gemeinsam mit seiner Frau Kathy und seinen vier Kindern wohnt er in Gießen, wo er zudem als Pastor der International Baptist Church arbeitet. Cleon, du unterrichtest am TSR im Fach „Altes Testament“. Was hat dich einst dazu bewogen, dich im Studium für diesen Schwerpunkt zu entscheiden? Ich war auf einem humanistischen Gymnasium und habe mich mit Griechisch und Latein beschäftigt. In meinem Studium wollte ich dann aber nicht nur auf meine Stärken aufbauen, sondern meine Fähigkeiten erweitern. Das ist ein Grund. Hinzu kam meine Beobachtung, dass es im deutschsprachigen Raum einige gute Neutestamentler gab, die eine hohe Achtung von der Schrift hatten, aber nur ganz wenige Leute im alttestamentlichen Bereich, von denen man das Gleiche sagen konnte. Mein Ziel war und ist es, hier eine Lücke zu füllen, denn der Bedarf war und ist groß.

Manche Christen fragen sich, inwiefern das Alte Testament für sie überhaupt noch relevant ist, wo wir doch das Neue haben. Deine Antwort? Ohne Frage ist das AT auch für Christen relevant, denn hier lernen wir viel – sowohl über die Sünde des Menschen als auch über die Gnade Gottes. Das Alte Testament ist uns häufig unbekannt und wir verstehen die Absichten der Schreiber nicht, weil die Kultur und Geschichte uns nicht geläufig sind. Und doch sind sie die Grundlage für alles, was im Neuen Testament passiert. Das AT zeigt uns Gottes Gerechtigkeit und seine Gnade. Es zeigt uns die Sünde und den Unglauben von Menschen und dessen Resultate. Doch gleichzeitig sehen wir selbst in schwierigen Zeiten immer noch Gottes Treue. Wir sehen, dass er zu seinen Verheißungen steht und sich verherrlicht, indem er Menschen errettet, um ihn anzubeten. Hast du eine Lieblings-Figur im Alten Testament? Wir haben als Gemeinde kürzlich sechs Wochen lang das Leben von Jonathan betrachtet. Davon habe auch ich sehr profitiert. Ich bin dafür bekannt, dass ich die Besprechungen eines Buches stets mit der Bemerkung abschließe: „Das ist ein ganz, ganz tolles Buch!“ Denn das Alte und Neue Testament beschreiben den gleichen großartigen Gott! cleon.rogers@tsr.de

TSR-BROSCHüRE

NEU!

Ob Studieren und Lernen am TSR das Richtige für Sie ist? Das können nur Sie selbst herausfinden. Alles, was wir tun können, ist, Sie auf dem Weg zu Ihrer Antwort zu begleiten. Darum: Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns kennen und prüfen Sie unser Ausbildungsangebot. Und Ihre offenen Fragen bringen Sie einfach mit – wir stellen uns ihnen gerne. Gerne schicken wir Ihnen auch unsere neue Informationsbroschüre kostenlos zu. Kontakt: info@tsr.de oder www.tsr.de/informationen

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WAS MACHT EIGENTLICH HEUTE …

tsr-Termine Veranstaltungen und Kurse, zu denen wir Sie herzlich einladen.

Kurse im Rahmen des akademischen Aufbauprogramms

... Lars Göhl? „Den Bayern ein Bayer“ sein: Seit 2007 leben Lars Göhl und seine Frau Maria in München.

„Menschen und Gott dienen, egal wo“ – das wollte Lars Göhl schon immer. Darum wurde er Polizist – und später Pastor. Wie es dazu kam, erzählt er in ERLEBT. Lars, du bist seit 2007 in der FeG München-Mitte tätig, zunächst als Jugendreferent, heute als Pastor. War das schon immer dein Traum? „Den“ Traumberuf hatte ich nie. Aber ich wollte schon immer Menschen helfen, deshalb bin ich übrigens auch zur Polizei gegangen. Und nachdem ich von Ende 2001 bis Sommer 2003 in den USA war, wo ich als Freiwilligenhelfer bei den unterschiedlichsten sozialen Projekten mitgeholfen habe, war für mich klar, dass ich vollzeitlich in die Gemeindearbeit einsteigen wollte. Als dann nach meiner Ausbildung am TSR das Angebot der FeG München-Mitte kam, sagte ich zu. Ich hätte mir aber auch vorstellen können, zum Beispiel als Evangelist zu arbeiten. Mir war nur wichtig, Gott mit meinem Leben zu dienen. Wie und wo, darin war ich nicht festgelegt. Dass ich heute also Pastor bin, hat Gott so geführt. Welche Themen bewegen deiner Beobachtung nach heute die Menschen, vor allem in einer Großstadt wie München? Hier ist das „Zeitfenster“ – besonders für Berufstätige und junge Familien – sehr klein. Viele erleben sich als Getriebene und fragen sich: Was gibt mir in all

dem wirkliche Erfüllung und wo finde ich Ruhe – auch für meine Seele? Wo siehst du auf diesem Hintergrund die Aufgabe der Gemeinden? Darin, den Menschen vom Ziel her die richtige Perspektive zu vermitteln. Mose schreibt in Psalm 90: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Als Gemeinden sollten wir immer wieder auch darauf hinweisen, dass das Leben im Hier und Jetzt „nicht alles ist“. Menschen brauchen diesen Perspektivwechsel – weg vom Alltag mit allen Problemen, Wünschen und Fragestellungen – hin zu einer Hoffnung, die über dieses Leben hinausgeht. Was am TSR hat dich am besten auf deine heutigen Aufgaben vorbereitet? Der fundierte Umgang mit der Bibel als Wort Gottes und die ausgewogene Beschäftigung mit den unterschiedlichsten Themenfeldern der Theologie. In einem Satz: Warum sollte man am TSR studieren? Weil die Ausbildung biblisch fundiert, überkonfessionell und praxisnah ist.

Bereich Altes Testament 17.–19.10.2013 Hermeneutik von Gesetzestexten 14.–16.11.2013 Themen gesamt biblischer Theologie 16.–18.1.2014 Methoden alttestamentlicher Erzählkunst 13.–15.2.2014 Anthropologie des Alten Testamentes Bereich Urbane Mission 12.–14.12.2013 Theologie der Stadt 23.–25.1.2014 Mission und Kontextrelevanz 20.–22.2.2014 Geschichte der Stadt 20.–22.3.2014 Religion und Kirche in der Stadt

Tag des TSR mit Sponsorenlauf Lernen Sie das Theologische Seminar Rheinland am 1. Mai 2014 persönlich kennen. Weitere Informationen finden Sie im Internet.

Ehemaligentreffen Ganz herzlich laden wir alle ehemaligen Studierenden von Freitag, dem 27. September bis Sonntag, dem 29. September 2013 ein. Weitere Informationen unter www.tsr.de/ehemaligentreffen

TSR Eröffnungsgottesdienst Studienjahr 2013/14 Ganz herzlich begrüßen wir Sie und die neuen Studierenden des TSR am 29. September 2013 ab 15:30 Uhr auf dem NEUES LEBEN Campus zur Eröffnung des neuen Jahrgangs.

Infotag Herzliche Einladung zu unserem nächsten Infotag am 22.02.2014. www.tsr.de Telefon 02681 2397


„Menschen interessieren sich für Menschen“ „Hautnah – Gott mitten im Leben“ feiert Jubiläum: Vor kurzem wurde die 300. Sendung ausgestrahlt. Wilfried Schulte über Anfänge und Auswirkungen des erfolgreichen TV-Formats.

Wilfried, kürzlich wurde die 300. Ausgabe der TV-Sendung „Hautnah – Gott mitten im Leben“ ausgestrahlt. Kannst du dich noch erinnern, warum ihr gerade auf dieses Format gekommen seid? Ich habe mich immer gefragt, was Menschen so faszinierend an Boulevard-Zeitungen finden. Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach: Menschen interessieren sich schlicht und ergreifend für das Leben anderer Menschen. Das haben wir mit dem „Hautnah“-Format aufgegriffen. Nur dass es in der Sendung natürlich nicht um den neuesten Promi-Klatsch geht, sondern dass sie dem Zuschauer einen Einblick in einen Bereich des Lebens

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gewährt, der sonst für Leute eher Privatsache ist: den persönlichen Glauben. „Warum glaubt jemand in der heutigen Zeit an Gott?“ Diese Frage weckt die Neugier vieler Zuschauer. Was ist so besonders an dem Format, dass es über so viele Jahre gelingt, es immer neu und interessant zu füllen? Weil jeder Mensch, weil jede Lebens- und Glaubensgeschichte einzigartig und darum wert ist, erzählt zu werden. Darum sprechen wir in jeder Sendung immer über zwei Fragen: Zum einen, wie hat jemand zum Glauben gefunden? Zum anderen, wie erlebt und gestaltet er

als glaubender Mensch seither sein Leben? Je nach Gesprächspartner liegt die Betonung entweder auf der persönlichen Gottesbegegnung, die zum Glauben geführt hat, oder aber auf seinem Leben, in dem Gott erfahren wird und in das er hineinwirkt. Gibt es Sendungen, an die du dich besonders gerne erinnerst? Davon gibt es eine ganze Reihe und darum kann ich eigentlich keine hervorheben. Grundsätzlich bin ich einfach von jedem Gesprächspartner begeistert, dem man seine Liebe zu Jesus abspürt. Und davon gibt es ganz viele.


Medien | Berichte

Neue Impulse aus Gottes Wort

Vielen Dank für das Gespräch.

Wilfried Schulte, Missionsdirektor

Wilfried Schulte, Direktor

wilfried.schulte@neues-leben.de

Hautnah – Gott mitten im Leben SILVER EDITION

10 besondere HautnahSendungen in einem Paket: die Hautnah SILVER EDITION. Zum Vorteilspreis von

99,90 €

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INHALT Mut für morgen mit Elke Werner Liebe ist mehr als ein Wort mit Dr. Michael Dieterich und Hilde Dieterich Christsein in der Konsumgesellschaft mit Thomas Weissenborn Fragen an den Glauben – Antworten, die zum Leben helfen mit Hartmut Jaeger Phänomen Weltreligionen mit Ulrich Neuenhausen ADS - Ach du Schreck mit Arno und Hanna Backhaus Gender Mainsstreaming - Abschied von den Geschlechtern mit Michael Kotsch Wenn das Leben kopfsteht mit Dr. Christoph Glumm Fasziniert vom Gott der Bibel mit Noor van Haaften Gesellschaft ohne Gott mit Dr. Andreas Püttmann

wilfried.schulte@neues-leben.de

Bestellen können Sie die SILVER EDITION ganz einfach mit dem beigehefteten Bestellzettel.

ED IT IO N

Wisst ihr von Menschen, die sich aufgrund einer „Hautnah-Sendung“ für ein Leben mit Gott entschieden haben? Dass Zuschauer sich in einem Gespräch im Anschluss an eine Sendung direkt für ein Leben mit Jesus Christus entscheiden, kommt auch vor, ist aber eher die Ausnahme. In der Regel ist es so, dass wir interessierte Zuschauer auf Wunsch an eine christliche Gemeinde in ihrer Stadt vermitteln. Vor allem in diesem Rahmen erleben wir immer wieder, dass Menschen zum Glauben finden.

Danken Sie mit uns für alle Beter und Spender, die unsere Fernseharbeit unterstützen. Denn nur durch sie ist es uns immer wieder möglich, auch auf diesem Weg Gottes Wort zu den Menschen zu bringen.

SI LV ER

Und wenn Zuschauer nach der Sendung Fragen haben… … können sie bei uns anrufen. Zurzeit ist es so, dass die meisten Gespräche zunächst von einem Anrufbeantworter entgegengenommen werden und wir dann zurückrufen oder aber gewünschte Informationen zuschicken. Natürlich wäre es schöner, wenn wir jedem Anrufer direkt ein persönliches Gespräch anbieten könnten, aber das ist aus logistischen Gründen leider nicht möglich. Aber wir arbeiten an einer Lösung.

Eine der beliebtesten Sendereihen auf Bibel-TV heißt „Emmaus“ und wird jeden Abend um 20 Uhr ausgestrahlt. Hier wird von Mitarbeitern aus verschiedenen Kirchen, Gemeinden und Missionswerken täglich ein Bibeltext näher erklärt und lebensnah ausgelegt. Auch einige unserer NEUES LEBEN-Evangelisten und Dozenten sind hier immer wieder dabei. So auch in den nächsten Wochen, in denen eine neue Emmaus-Staffel aufgezeichnet wird. Weil es nicht immer einfach ist, allein in einem Studio in eine Kamera zu sprechen, beten Sie bitte für uns: Zum einen für die Vorbereitung der Kurzansprachen sowie dafür, dass Gott bei den Aufzeichnungen Gelingen schenkt. Aber auch für die vielen Menschen, die diese Sendung sehen. Es ist unser Wunsch, dass sie Trost, Wegweisung und Ermutigung durch Gottes Wort erhalten und zu einer lebendigen Gottesbeziehung finden. Ein weiteres Sendeformat, das im Herbst von NEUES LEBEN produziert wird, heißt „Angedacht“ und schenkt den Zuschauern jeweils einen kurzen Impuls zu einem Vers aus der Bibel. Einen Eindruck von der neuen Sendereihe können Sie schon jetzt au f der Homepage von NEUES LEBEN gewinnen: www.neues-leben.de/medien


NEUES LEBEN auf Bibel-TV und ERF

Kanal der Hoffnung Mit „180°“ haben wir ein evangelistisches Veranstaltungskonzept entwickelt, dessen Themen und Elemente Gemeinden einen optimalen Rahmen bieten, mit Menschen auf eine neue, zeitgemäße Weise über Gott ins Gespräch zu kommen. Diese Evangelisationsabende werden auch fürs Fernsehen aufgezeichnet. Das schenkt uns die Möglichkeit, die Botschaft des Evangeliums in die Wohnzimmer vieler Menschen zu bringen. Im September werden vier Evangelisationsabende der ersten „180°“-Woche über den Sender „Hope Channel“ ausgestrahlt. Unser Gebet ist es, dass Zuschauer in Kontakt zu uns treten und wir ihnen auf Wunsch eine christliche Gemeinde in ihrer Nähe vermitteln. Auch die nächste „180°“-Evangelisation, die vom 14. bis 19. Oktober 2013 in Neuwied stattfindet, wird wieder aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt werden. Bitte beten Sie mit uns, dass viele Menschen die 180°-Sendungen sehen und sich zu einem Leben mit Jesus Christus einladen lassen. Wilfried Schulte, Direktor

wilfried.schulte@neues-leben.de

HAUTNAH – GOTT MITTEN IM LEBEN BIBEL TV: Montags, 19:30 Uhr Wiederholung: Dienstags, 14:30 Uhr ERF EINS: Donnerstags, 21:15 Uhr Wiederholung: Freitags, 11:15 Uhr Samstags, 13:10 Uhr Sonntags, 15:00 Uhr Montags, 17:15 Uhr Dienstags,19:30 Uhr ANIXE: Sonntags, 9:00 Uhr BEZIEHUNGSWEISE – SO KANN’S GELINGEN BIBEL TV: Montags, 11:00 Uhr Dienstags, 11:00 UHr 180° – SIEH’S DOCH MAL SO! HOPE CHANNEL

Best-Of Weihnachten

Jazzige Lebensbilder

Was hat es mit Weihnachten eigentlich wirklich auf sich? Für viele dreht sich in der besinnlichsten Zeit des Jahres alles ums Schenken und Beschenkt-Werden. In unserem neuen evangelistischen Verteil-Buch „Ein einzigartiges Geschenk“ – ein „Bestof“ unserer Weihnachtsbücher von 2010 und 2011– erfährt der Leser, was das beste Weihnachtsgeschenk überhaupt ist und wie es das Leben nachhaltig verändern kann. Erhältlich zu Staffelpreisen ab EUR 2,50 (zzgl. Versand).

Neues von Meline: Meline Pacek, die gemeinsam mit ihrem Mann Frank im Bereich Musikevangelisation für NEUES LEBEN unterwegs ist, gibt in diesen Tagen ihrer neuen CD „Lebenbild“ den letzten Schliff. Liebhaber ihrer Musik dürfen sich auf neun deutschsprachige Lieder im erstklassigen Pop-Jazz-Gewand und poetisch-tiefgehende Texte rund um Glauben und Leben freuen. Erhältlich ab Oktober für EUR 9,90 (zzgl. Versand).

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5.10.2013, 21:00 Uhr „Schön, dass es dich gibt“ Warum gute Beziehungen unser Leben reich machen 12.10.2013, 21:00 Uhr „Voll das Leben“ Warum unser Leben Sinn und Ziel braucht 19.10.2013, 21:00 Uhr „Lass dich los!“ Warum Sorgen reine Zeitverschwendung sind 26.10.2013, 21:00 Uhr „Manchmal tut es einfach nur weh“ Warum ein liebender Gott Leid zulässt


Anders als gedacht Pilotprojekt ohne Bruchlandung: Das 1. Urlaubsfestival für junge Familien Es war ein Pilotprojekt und wir befürchteten, dass es kläglich scheitern würde. Zum ersten Mal in der Geschichte der Urlaubsfestivals boten wir ein Festival speziell für junge Familien mit Kindern bis 7 Jahre an. Doch leider ging dieser Punkt in der Werbung etwas unter und schon im Laufe der Anmeldungen merkten wir, dass das Publikum wohl wesentlich breiter gefächert sein würde … Trotzdem hielten wir daran fest, die Inhalte weitgehend auf die eigentliche Zielgruppe auszurichten und hofften, dass „die anderen“ trotzdem etwas für sich mitnehmen könnten. So gab es ein „Mutter-Vater-Kind-Basteln“, einen „Kindergeburtstag x-treme“ und einen Besuch im Museum für ausgestopfte Tiere. Das alles war wirklich witzig und kam bei den meisten Teilnehmern gut an. Am Donnerstagabend sollte es einen Höhepunkt geben, den wir speziell für junge Eltern-Ehepaare erdacht hatten: ein Candlelight-Dinner. Denn die meisten, die sich in dieser Lebensphase befinden, können sich an ihren letzten Restaurant-Besuch nur noch dunkel erinnern. So richteten wir die Halle mit lauter festlich gedeckten Zweier-Tischen her, führten die Paare an ihre Plätze, bedienten sie mit Wein und gutem Essen und ließen ihnen einfach kostbare Zeit zu zweit. Was uns im Vorfeld nicht bewusst gewesen war: Auch die älteren Paare genossen das Programm in vollen Zügen, führten intensive Gesprä-

che und wirkten, als hätten sie sich solch einen Abend schon lange nicht mehr gegönnt. Beim Familien-Fotoshooting am Tag darauf erlebten wir dasselbe: So wurde für manche ein Ehepaar-Shooting daraus, weil ihre Kinder auf der Freizeit gar nicht dabei waren, doch die Bilder sprechen ihre eigene Sprache: Lauter glückliche Menschen, die in dieser Woche aufgetankt haben, ihre Ehe pflegen konnten und voller Freude und Verliebtheit in die Kamera strahlten. Und auch wenn wir es im nächsten Jahr noch einmal versuchen wollen, speziell junge Familien zusammenzubringen, haben wir in diesem Jahr sehen dürfen: Gott hat jeden im Blick und weiß, was er braucht, auch wenn unser Plan etwas anders ausgesehen hat. Beten Sie mit, dass gerade die jungen Paare in ihrem Eltern-Ehe-Alltag noch lange Zeit von der getankten Kraft profitieren.

Elena Schulte, Evangelistin elena.schulte@neues-leben.de


Sommertagsträume Jung und Alt beim „Sommer im Westerwald“ „Wie toll ihr alles vorbereitet habt und was uns alles geboten wurde! Danke – ihr habt mich wieder fröhlich gemacht und ich hab den Urlaub hier sehr genossen. Kann ich mich fürs nächste Jahr gleich wieder anmelden?“ Soweit das Feedback einer Mutter, die mit ihrem Sohn zu Gast war. Ja, es waren wirklich zehn tolle Tage, da können auch wir als Mitarbeiter nur zustimmen. Wer seinen Sommer im Westerwald verbringt, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten! Vom Cocktailabend mit schottischen Tänzen über einen Ausflug in den nahe gelegenen Wildpark bis hin zu Sportturnieren, Bogenschießen und Quizabend gab es auch dieses Jahr wieder volles Programm. Und stets stand dabei das Miteinander von Jung und Alt im Vordergrund: Zum Beispiel bei einer Indoor-Olympiade, wo Kinder mit und gegen ihre (Groß-)Eltern antraten, oder dem gemeinsam gestalteten Familienbibelfest. Ein Höhepunkt war sicherlich der gemeinsame Angelausflug, an dem jeder erfolgreich selbst für sein Abendessen sorgte. Und auch die geistliche Nahrung fehlte nicht: Markus Pfeil und Jürgen Tibusek machten in ihren Bibelarbeiten Mut zu einem außergewöhnlichen Glauben, denn: Wir haben einen außergewöhnlichen Gott! Ganz besonders haben

wir uns über zwei Teilnehmerinnen gefreut, die sich neu für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Gott hat uns und die Gäste wirklich gesegnet und uns neu bewusst gemacht, dass es sich lohnt, mit ihm zu leben! Und um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Ja, man kann sich tatsächlich schon für nächstes Jahr anmelden! Beten Sie für unser Planungsteam: 2014 wollen wir auch im Rahmen dieser Freizeit das 60-jährige Jubiläum von NEUES LEBEN feiern. Kristina Lagerbauer, Freizeitkoordinatorin kristina.lagerbauer@neues-leben.com

Come together! Gemeinsam lernen, leben, Jesus feiern: Die NEUES LEBEN-Englishcamps Ein großer Sommer mit drei genialen Englishcamps liegt hinter mir. Mit viel Freude schaue ich zurück und denke an besondere Wochen, in denen Gott von Teens und Mitarbeitern erlebt und gefeiert wurde. Insgesamt besuchten 280 Teens unser Camp-Gelände. Verteilt auf die Wochen, arbeiteten 100 Mitarbeiter aus Kanada, den USA und aus Deutschland mit, um für die Teens jeweils eine Woche Englishcamp zu gestalten, die sie in ihrem Leben und ihrem Glauben stark machen sollte. Gott hat große Dinge getan. Teens haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden und fingen an, für ihr Umfeld und ihre Freunde zu beten. An einem der letzten Tage schlug ich in meiner englischen Bibel folgenden Vers auf: „How good and pleasant it is, when God’s people live together in unity“, was frei übersetzt heißt: „Wie gut und wohltuend ist es, wenn Gottes Leute in Einheit zusammen leben“ (Psalm 133,1). Genau das ist auf dem Camp passiert: An einem Abend standen alle Teenager und wir Mitarbeiter Hand in Hand und beteten gemeinsam im Lobpreis Gott an. Ich durfte erleben, wie schön und wunderbar es ist, wenn „God’s people“ eine Einheit werden und ihn anbeten. Einheit, die spürbar wurde zwischen Teens und

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Mitarbeitern, zwischen Jungs und Mädels, zwischen den angesagten Jugendlichen und denen, die damit kämpfen, dass sie im Alltag gemobbt werden. Ich bin beschenkt und begeistert und weiß einmal mehr, weshalb ich meine Arbeit als Kinder- und Jugendreferentin so sehr liebe. Beten Sie, dass die Jugendlichen die Einheit in Jesus, die sie auf dem Camp erleben durften, in ihre Jugendgruppen und Gemeinden tragen. Constanze Gerstetter, Jugendreferentin constanze.gerstetter@neues-leben.com


Ferien | Berichte

Neue Kraft für den Alltag

Mit Bike und Bibel

Gemeinsam ist schöner als einsam!

Ferien-Erlebniswoche, die Dritte: Wir sind sehr dankbar, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Gäste den Weg zu uns gefunden haben. Manche waren Alleinerziehende, andere hatten schwere Schicksalsschläge hinter sich. Darum war es unseren Gästen wichtig, der morgendlichen Andacht ungestört zuhören zu können, die Möglichkeit zur Seelsorge zu nutzen, geliebten Hobbys nachzugehen oder einfach zu entspannen. Eine Dankesmail, die uns kurz nach der Freizeit erreichte, möchten wir hier teilen: „Hallo, liebe Mitarbeiter! Ich habe das starke Bedürfnis, mich noch einmal für die wunderschöne Freizeit zu bedanken. Ich habe schon lange nicht mehr so eine tolle und erfüllte Zeit für Körper und Seele gehabt. Ich konnte richtig gut entspannen und geistlich ordentlich auftanken. Ich habe die Gemeinschaft mit den tollen Menschen auf der Freizeit sehr genossen, immer mit dem Wissen, dass auch die Kinder sehr gut untergebracht sind … Wieder zu Hause hätte ich heulen können, weil die Zeit rum war! Ihr macht wirklich eine ganz wunderbare und wertvolle Arbeit. Ich bin sehr glücklich darüber, dass Gott das so geführt hat. Es war eine gesegnete Zeit! Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße an das Team. Ich freue mich, Euch alle mal wiederzusehen.“

„50 Euro, wenn Sie uns mögen – 100 wenn nicht“: Vielleicht kennen Sie dieses Angebot einer bekannten Bank. Eine ähnliche Idee hatte ein Teilnehmer unseres MotorradWochenendes im August. Er lud einen Freund ein und versprach ihm: „Wenn es dir nicht gefällt, übernehme ich die Kosten für dich.“ Der so geworbene Gast kam – und es gefiel ihm so gut, dass er seine Teilnahme für das nächste Jahr schon angekündigt hat. Seit 15 Jahren führen Hans-Georg Wünch und ich Motorrad-Freizeiten durch, die fast immer ausgebucht sind. Die Atmosphäre unter Bikern ist eine ganz besondere, was dazu führt, dass auch Neulinge sich sofort wohlfühlen. Das Besondere bei NEUES LEBENFreizeiten: Niemand ist verpflichtet, an den Programmpunkten teilzunehmen, und doch sind fast immer alle Gäste dabei. Immer wieder erleben wir, wie das gemeinsame Hobby zur Brücke zum Herzen eines Menschen wird. Denn so mancher hört in diesen Tagen zum ersten Mal das Evangelium. Und nicht selten kommt es bei den täglichen Ausfahrten durch Westerwald, Eifel und Taunus oder auch das Rhein- und Moseltal vor, dass wir miteinander tiefer über den Glauben ins Gespräch kommen.

Die Single-Woche geht immer viel zu schnell zu Ende! Warum? „Weil die Gemeinschaft so gut tut“, sagte eine Teilnehmerin. „Weil der Austausch mit den anderen so wertvoll ist“ und „Weil ich hier sein durfte, wie ich bin, angenommen und vor allem wahrgenommen wurde“, entgegneten mir andere. Single-Freizeit bei NEUES LEBEN: Das sind Frauen und Männer, die es genießen, gemeinsam in Bewegung zu sein, kreativ zu werden oder einfach gemütlich beisammen zu sitzen. Die ihr Leben in die Hand nehmen und es gestalten. Die sich mit Gleichgesinnten treffen wollen, die sie verstehen. Und die sich auf die Suche nach neuen Kontakten machen. Ich habe auf dieser Freizeit unterschiedliche Singles kennengelernt: Da sind die einen, die zufrieden sind mit ihrem Single-Dasein. Die sich von Gott gebraucht und geführt wissen und gute Freundschaften pflegen. Aber da sind auch die anderen, die einsam sind, weil Freunde weggezogen sind oder weil sie in ihrer Gemeinde nicht wahrgenommen werden. Darum freue ich mich, dass wir bei Neues Leben jedes Jahr neu Raum schaffen für Gemeinschaft und Begegnung.

Wir beten, dass unsere Gäste Gott auch in den Herausforderungen ihres Alltags als Helfer und Heilsbringer erleben. Christian Holfeld, Erlebnispädagoge Christian.holfeld@neues-leben.de

Beten Sie, dass wir mit unseren Motorrad-Freizeiten noch mehr Menschen erreichen, die Jesus Christus noch nicht kennen.

Bitte beten Sie für unsere Singles! Und für unsere Gemeinden, dass sie es besser verstehen, Räume der Begegnung zu schaffen, in denen auch Singles sich an- und wahrgenommen fühlen.

Klaus Schmidt, Rektor des TSR

Jasmin Schmidt, Evangelistin

klaus.schmidt@neues-leben.de

jasmin.schmidt@neues-leben.de


Mit diesem Buch halten Sie das Jahrbuch 2013 des Theologischen Seminars Rheinland (TSR) in der Hand. Wieder enthält es Auszüge aus dem, was wir als TSR tun: Artikel von Dozenten und Studierenden sowie Berichte aus unserer Arbeit. Das TSR ist eine Lerngemeinschaft. Gemeinsam sind wir unterwegs. Wir möchten dabei immer wieder neu darüber nachdenken, was die Orientierung am Wort Gottes als dem unfehlbaren Wort der Heiligen Schrift für uns bedeutet. Für Theorie und Praxis. Mit dem vorliegenden Band lassen wir Sie daran Anteil haben.

Dr. Hans-Georg Wünch Studienleiter

Autoren dieser Ausgabe: Tobias Becker, Krissi Braun, Giuseppe Cunsolo, Amelie Franz, Steffen Gawor, Rebecca Hardt, Barbara-Maria Kitzmüller, Alfred Meier, Christopher Orth, Boris Paschke, Rainer Schacke, Hans-Georg Wünch, u.v.a. Auszüge aus dem Inhalt Kirchliche Arbeit im städtischen Kontext | Ethnomusik und Mission | Trinität und Mission | Biblische Perspektiven zum Umgang mit Migranten | Die Hugenotten und Christenverfolgung heute | Werteintegriertes Training im Sport | Das Leben als Gottesdienst Internationale Gefängnisarbeit | Arbeit unter Obdachlosen in Brüssel | Berichte aus der Praxis | Buchbesprechungen

TSR-Jahrbuch 2013

Das Jahrbuch des Theologischen Seminars Rheinland, Wölmersen, geht in die zweite Runde. Dozenten und Studierende des TSR, sowie ehemalige Seminaristen und Mitarbeiter äußern ihre Meinung zu Fragen aus Theologie, Gesellschaft, Mission und Gemeinde.

Alfred Meier, Hans-Georg Wünch (Hrsg.)

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TSR-Jahrbuch Alfred Meier, Hans-Georg Wünch (Hrsg.)

2013

Theologisches Seminar Rheinland Raiffeisenstraße 2 57635 Wölmersen info@tsr.de, www.tsr.de www.facebook.com/tsrheinland

SIEH’S DOCH MAL SO!

Elena Schulte

40 Gedanken, die das Elternsein leichter machen

Familienalltag mit Goldrand

Elena Schulte

Familienalltag mit Goldrand

Elena Schulte, Evangelistin

elena.schulte@neues-leben.de www.neues-leben.de

Hans-Georg Wünch, Dozent am TSR

hansgeorg.wuench@tsr.de www.tsr.de

Raiffeisenstr. 2 | 57635 Wölmersen | Telefon 02681 2395 | www.neues-leben.de

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DER UNTERSCHÄTZTE GOTT + DER UNTERSCHÄTZTE MENSCH

Produkt: Broschüre Umfang: 52 Seiten, geheftet Preis: 1. Exemplar kostenlos; ab d. 2. Expl. Staffelpreise ab EUR 1,90

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Doris & Wilfried Schulte

Alfred Meier/Hans Georg Wünch (Hrsg.)

Mit Gott auf der Reise In dem ansprechend gestalteten Bildband berichten Doris und Wilfried Schulte von ganz unterschiedlichen Urlaubserlebnissen, bunten Reiseeindrücken, Begegnungen in aller Welt und vielfältigen geistlichen Erfahrungen. Denn nicht nur im Urlaub sind wir unterwegs – unser ganzes Leben ist eine Reise, auf der uns Gott immer wieder überraschend begegnen will. Produkt: Text- und Bildband Umfang: 72 Seiten, gebunden Preis: EUR 12,95

Weil Theologie mehr ist, als graue Theorie: Auf 228 Seiten reflektieren Dozenten und Studierende des Theologischen Seminars Rheinland Fragen aus Theologie, Gesellschaft, Mission und Gemeinde – praxisnah und fundiert. Dazu: Einblicke in das Leben und Lernen am Theologischen Seminar Rheinland.

WILLKOMMEN UNTERWEGS

30 Einblicke ins JohannesEvangelium Ideal für „Einsteiger“: Tauchen Sie ein in das „Abenteuer Bibel“ und lassen Sie sich von ihrer zeitlosen Botschaft überraschen. 30 ausgewählte Bibeltexte, fundiert und lebensnah ausgelegt, machen Sie mit den Kernthemen des Johannes-Evangeliums vertraut. Zum Selberlesen und Weitergeben.

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Bildung | Berichte

TSR-JAHRBUCH 2013

Produkt: Buch Umfang: 228 Seiten, Paperback Preis: EUR 9,90 Der Verkaufserlös kommt der Arbeit des TSR zugute.

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DER UNTERSCHÄTZTE GOTT

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40 Gedanken, die das Elternsein leichter machen Witzige, nachdenkliche und einfühlsame Geschichten, die die Kraftreserven von Müttern (und Vätern) wieder auffüllen. Liebevoll gestaltet wird jede Minute mit diesem Buch zu einem Kurzurlaub für Augen und Seele. Ein Buch für alle Eltern, die sich im Trubel des Alltags eine kleine Pause gönnen und wieder zu Gott und sich selbst finden wollen. Produkt: Buch Umfang: 144 Seiten, gebunden Preis: EUR 12,99

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Auf dieser Doppel-DVD sehen Sie die beiden Vorträge des diesjährigen NEUES LEBEN-Erlebnistages von Elena Schulte und Dr. Hans-Georg Wünch. Lassen Sie sich herausfordern, an einen Gott zu glauben, der größer ist, als Sie erwarten und mehr mit Ihnen vorhat, als Sie zu träumen wagen.

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DIAKONIE

„Gott schenkt Heil und Heilung“ „Gottes Heil meint den ganzen Menschen“, sagt Peter Schulte. Im Interview mit ERLEBT erklärt der Theologe und Lebensberater, warum Verkündigung und Seelsorge zwei Seiten derselben Medaille sind und die eine ohne die andere nicht existieren kann. Peter, du bist nicht nur als Dozent und Pastor, sondern auch als christlicher Lebensberater tätig. Wie kam es dazu? In meinen verschiedenen Diensten für Neues Leben wurde ich im Laufe der Zeit immer stärker in die seelsorgerliche Arbeit eingebunden. Dabei kam ich trotz meiner theologischen Ausbildung immer wieder an Grenzen. Darum entschloss ich mich 2002, eine Zusatz-Ausbildung bei der „BTS Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge“ bei Professor Michael Dieterich zu beginnen. Hier wurde mir eine ganz neue Sicht auf die seelsorgerliche Beratung geschenkt und auch die richtigen

Werkzeuge an die Hand gegeben. Hauptanliegen von NEUES LEBEN ist ja die Evangelisation. Welchen Beitrag kann Seelsorge für die Verkündigung des Evangeliums leisten? Vor allem viele Theologen des 19. Jahrhunderts wie Johann Hinrich Wichern und andere waren davon überzeugt, dass Evangelisation, Diakonie und Seelsorge zusammengehören. Sie wussten: Gott will uns Heil, aber auch Heilung schenken. Diese beiden Grundwahrheiten des Evangeliums darf man nicht gegeneinander ausspielen! Und doch wurde genau das in der Geschichte der Gemeinde Jesu

immer wieder getan. So gab es zum einen immer wieder Strömungen, die sich ausschließlich auf die Vermittlung des Heils konzentrierten und dabei Leib und Seele der Menschen vergaßen. Anderseits hat sich die Diakonie besonders im letzten Jahrhundert häufig völlig losgelöst von der Verkündigung entwickelt. Die Botschaft der Bibel ist aber immer an den ganzen Menschen – mit Leib, Seele und Geist adressiert. Schon das Alte Testament legt viel Wert darauf, dass der Mensch ganzheitlich Heil und Heilung erfährt. Und auch das Neue Testament sieht neben der geistlichen immer auch die seelische und soziale Not. Genau hier


DIAKONIE leisten Diakonie und Seelsorge einen wichtigen Beitrag. Wo Menschen von Christen Wertschätzung erfahren – ohne Ansehen ihrer Person oder gesellschaftlichen Position – öffnen sie sich häufig auch der Botschaft des Evangeliums. Wenn z. B. ein Ehepaar in der Krise nach Hilfe sucht und im Laufe der Beratung nicht nur seine Ehe zu retten lernt, sondern darüber hinaus auch zum Glauben findet, wird klar, wie dicht seelsorgerliches Handeln und Verkündigung beieinander liegen. Muss darum gute Theologie immer auch seelsorgerliche Theologie sein? Ja, denn Seelsorge ist die Anwendung theologisch-biblischer Wahrheiten auf das Leben. Theologie heißt ja wörtlich: Reden von Gott. Genau das tun wir auch in der Seelsorge. Menschen werden bereichert, wenn sie Gott und sein Wort kennenlernen. Und wenn sie dann beginnen, Gottes gute Lebensregeln ernst zu nehmen, erfahren sie Segen: Ihr Leben kommt auf allen Ebenen ins Reine, sie werden Stück für Stück heil. Was unterscheidet die christliche Lebensberatung von rein säkularen Hilfsangeboten? Das biblische Menschenbild geht davon aus, dass Leib, Seele und Geist untrennbar zusammengehören und der Mensch nur ganzheitlich gesehen werden kann. Ganz anders als bei den Griechen der Antike: Für sie bestand der Mensch nur aus Leib und Seele. Den Geist, das Spirituelle, ließen sie

Spenden-Konto für die Seelsorgearbeit von NEUES LEBEN Westerwald Bank Kto: 700 834 00 BLZ 573 918 00 Vermerk „Lebenshilfe“ (Sie erhalten für Ihre Spende natürlich eine Spendenquittung.)

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gesondert außen vor. Das hat auch die Psychologie lange Zeit getan. Glücklicherweise entdeckt die Forschung, und mit ihr viele Psychologen und Therapeuten, mittlerweile immer mehr, dass die spirituelle Komponente ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Behandlung eines Menschen ist. Was kann Seelsorge leisten, wo sind ihre Grenzen? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Grenze setzt der Ratsuchende selber, indem er festlegt, ob und inwieweit er sich helfen lassen will und ob er etwas für seine Gesundung zu tun bereit ist. Eine andere Grenze wird durch die bestehende oder aber fehlende Qualifikation der Seelsorger gezogen. Erst in den letzten Jahren haben viele theologische Ausbildungsstätten hier ihre Verantwortung erkannt und lassen ihre Absolventen neben der theologischen Ausbildung häufig auch zu Seelsorgern und Lebensberatern ausbilden. So biete ich z. B. am Theologischen Seminar Rheinland unseren Studierenden den Grundund die Aufbaukurse der BiblischTherapeutischen Seelsorge (BTS) an. Dabei wird nicht nur das Know-how seelsorgerlicher Beratung vermittelt, sondern auch die Zusammenarbeit von Seelsorgern mit Therapeuten und Ärzten betont. Dort, wo Menschen ihre Beziehung zu Gott oder anderen Menschen problematisch erleben, kann die biblisch-seelsorgerliche Begleitung zur Lösung und Heilung betragen. Denn der Mensch, der von Gott erschaffen wurde, findet in der

Bibel die Grundlage für sein Heil, was auch die Heilung seiner Seele umschließt. Bei echten psychischen Erkrankungen jedoch kommt man mit reiner Seelsorge in der Regel nicht weiter. Wer glaubt, hier allein mit der Bibel in der Hand therapieren zu können, überschreitet definitiv seine Grenzen. Hier muss ein Seelsorger verantwortungsvoll handeln und Ärzte und ausgebildete Therapeuten hinzuziehen. Und wie finanziert sich die Seelsorgearbeit von NEUES LEBEN? In der Regel werden die Kosten für die Beratung von den Ratsuchenden selbst getragen, manchmal hilft die Familie oder auch die Gemeinde. Aber es gibt auch Fälle, wo das nicht möglich ist. Dann übernimmt Neues Leben die Beratungskosten, was wiederum nur durch die Hilfe treuer Freunde möglich ist, die speziell für diese Arbeit spenden (Spendenkonto, siehe Kasten). Hier freuen wir uns natürlich über weitere Unterstützung, denn wir möchten unsere Hilfe weiterhin jedem zuteilwerden lassen, der sie braucht. Vielen Dank für das Gespräch.

Peter Schulte, Praxis Lebensberatung 02681 984932 peter.schulte@neues-leben.de www.schulte-lebensberatung.de

Veranstaltungen und Seminare 03.10.2013 18.+19.10.2013 09.11.2013 18.01.2014

Seminar „Einführung in die Ehe- und Partnerschaftsberatung“ beim NEUES LEBEN Tag Lizenzseminar für Pastoren, Prediger, Seelsorger und Berater für die Eheberatung Prepare & Enrich Seelsorgetag in der EFG Alzey unter dem Thema „In Beziehungen leben“ Seminar für Paare, die heiraten wollen oder die am Anfang ihrer Beziehung stehen, 57635 Wölmersen


Von Gottes Treue begleitet 40 Jahre Neues Leben in Indonesien Im Mai blickten wir auf das 40-jährige Bestehen von NEUES LEBEN Indonesien zurück. Der Gründer Paul Purukan, ein international bekannter indonesischer Journalist, war in den 1970er-Jahren durch eine Berichterstattung über die Erweckung auf der Insel Timor zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Als er in Beirut das Magazin NEUES LEBEN entdeckte, kam er nach Deutschland, wohnte mehrere Monate im Haus von Anton Schulte, dem Gründer des Missionswerkes, und half beim Bau des NEUES LEBEN Zentrums mit. Nach Beendigung seines Theologiestudiums in England und Chicago ging er als Evangelist in sein Land zurück. Dort gründete er mit der Unterstützung aus Deutschland in der Nähe von Bandung auch ein NEUES LEBEN Zentrum, durch das bis heute viele Notleidende soziale Hilfe und Unterstützung erhalten haben. Seit den 1990er-Jahren besteht in diesem Zentrum die NEUES LEBEN-Schule. Trotz vieler Rückschläge unterrichtet die öffentliche Schule unter christlicher Leitung heute rund 300 Kinder. Geleitet wird sie von der indonesischen Pädagogin Dedeh Sjawitri, in Deutschland leitet Heidi Schulte,

die Witwe von Anton Schulte, den Förderverein NEUES LEBEN Indonesien e.V.. In seiner Jubiläumspredigt wies Steffen Schulte darauf hin, wie Gott auf wunderbare Weise einen neuen Zugang zur Schule ermöglicht hat, nachdem vor einem Jahr das Eingangstor von der Ortsverwaltung geschlossen worden war. Wir sind dankbar, dass Gott bis heute seine schützende Hand über diese Arbeit hält. Beten Sie mit, dass noch mehr Kinder durch unsere Schule in Indonesien der Spirale der Armut entkommen. Wilfried Schulte, Direktor wilfried.schulte@neues-leben.de www.indonesien.org

Wunder in Kasachstan Wenn Gott ungewöhnliche Wege geht Ende August reiste ich mit einem 5-köpfigen Team nach Kasachstan, um dort im Rahmen der Arbeit des Vereins „Hoffnung für Kasachstan“ verschiedene sozialmissionarische Projekte zu unterstützen. Noch immer bewegen mich die oft schweren Schicksale all jener, denen wir in diesen Tagen begegnet sind. Aber auch die Wunder, durch die Gott in diesem muslimisch geprägten Land zu Menschen spricht. Unter anderem verbrachten wir zwei Tage auf den beiden Kinderkrebsstationen in Almaty. Unsere Teammitglieder haben Clownstücke und Mitmachlieder vorbereitet, an denen die Kinder, aber auch die Ärzte und das Pflegepersonal, große Freude hatten. Wir spielten mit den Kindern, segneten sie und beteten mit den Eltern. Offensiv vom christlichen Glauben sprechen dürfen wir nicht. Doch vieles geschieht im Stillen oder unter vier Augen. So dürfen wir für die Chefärztin der Station beten und sie mit Worten aus der Bibel ermutigen. Beeindruckend waren auch die Begegnungen mit Leitern kasachischer Hauskirchen. Die Hauskirchenbewegung ist noch jung und trägt dennoch schon Früchte, denn das Konzept kommt der kasachischen Kultur der Gastfreundschaft entgegen. Immer wieder kommen hier

Menschen zum Glauben und nicht selten folgen Mitglieder aus den Familien. Oft begegnet Jesus Muslimen im Traum oder spricht durch übernatürliche Ereignisse in ihr Leben hinein. Die Entschiedenheit, mit der gläubige Kasachen Jesus nachfolgen, und der Mut, mit dem sie ihren Glauben bekennen, hat mich in meinem Leben mit Jesus neu herausgefordert. Bitte beten Sie, dass sich in Kasachstan Türen für das Evangelium öffnen und Menschen Gottes Heil an Leib und Seele erfahren. Markus Pfeil, Evangelist Markus.pfeil@neues-leben.de


Nachgefragt

Maria Bartel „Hier gehör ich hin“, sagt Maria Bartel, die seit 1982 zum Team des NEUES LEBEN-Zentrums gehört. Wie alles angefangen hat und was sie jeden Tag aufs Neue motiviert – ERLEBT hat nachgefragt. Maria, du bist mit über 30 Dienstjahren schon fast so etwas wie ein NEUES LEBEN-Urgestein. Wie bist du eigentlich zum Missionswerk gekommen? Als ich meinen Mann kennenlernte, arbeitete er bereits als Hausmeister bei NEUES LEBEN. Man suchte schon seit längerem jemanden im Hauswirtschaftsbereich, und als wir heiraten wollten, fragte mich der damalige Geschäftsführer, ob ich die Stelle übernehmen wolle. Da habe ich gesagt: „Das habe ich aber nicht gelernt.“ Darauf er: „Aber du kannst doch putzen und so kannst du das ganze Haus zu deinem Wohnzimmer machen.“ So fing ich bei NEUES LEBEN an. Mein Wunsch war schon lange, in die Mission zu gehen – aber dass das so aussehen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Nach einiger Zeit kamen mir Zweifel, ob ich am richtigen Platz wäre, weil die Anforderungen doch sehr hoch waren. Als dann aber Antons damalige Frau Hermine, die nichts von meinen Zweifeln wusste, auf mich zukam und sagte: „Wir sind so froh, dass du hier bist!“, da wusste ich: „Hier gehöre ich hin!“

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Du hast in deiner Zeit bei NEUES LEBEN ja einige „Stationen“ durchlaufen. Welche waren das? In den Jahren von 1987 bis 1992 habe ich pausiert, weil in dieser Zeit unsere Kinder geboren wurden. Danach bin ich wieder in den Hauswirtschaftsbereich eingestiegen, aber nach ein paar Jahren wurde mir die Arbeit körperlich zu schwer. Als dann eine Stelle an der Rezeption frei wurde, übernahm ich sie. Und irgendwann begann ich, im Ferienbüro auszuhelfen – so wurde ich auch mit diesem Bereich vertraut. Hier arbeite ich bis heute. Außerdem helfe ich ab und zu an der Telefonzentrale aus. Was motiviert dich, jeden Tag neu dein Bestes zu geben? Es macht mir viel Freude, mit Menschen zu arbeiten. Und wenn man mit jemandem telefonisch zu tun hatte, ist man immer sehr gespannt darauf, wie das Gesicht dazu aussieht. Was mich total motiviert ist, dass ich daran beteiligt bin, dass Menschen unter Gottes Wort kommen, dadurch gestärkt werden oder auch einen neuen Anfang mit Jesus machen. Ich bin sehr gerne unter Menschen und schätze und liebe auch die Mitarbeiter.

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ORGANISATION

Werde Teil eines FSJ-Jahresteams und lerne Gott intensiver kennen und seine Liebe praktisch weiterzugeben. Arbeite mit uns an dem Ziel, so viele Menschen wie nur möglich mit Gottes Liebe zu erreichen und lass Dich dabei neu von Gott begeistern!

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Simon Osthof Raiffeisenstr. 2, 57635 Wölmersen Tel.: 02681/2395, sosthof@neues-leben.de Weil es darauf ankommt.


Viele Wege. Ein Ziel. r, Liebe Freunde, Beter und Spende . Doch wer da ankom„Alles geht. Alles geht irgendwohin dem Weg fragen. men will, wo er hingehört, muss nach stus.“ Vor allem den, der der Weg ist: Chri

kam vor Jahren ein oder auch mit Arbeitsleistung. So ein paar Tage zu uns Chef mit seinen Mitarbeitern für . Gott sei Dank! und pflasterte unsere Terrasse neu

he, das dazugehörige Dieser Spruch hängt in unserer Küc en im Grünen. Für mich Bild zeigt eine Wegkreuzung mitt bei NEUES LEBEN ein gutes Bild für das, was wir auch begegnen uns auf Freiimmer wieder erleben: Menschen e, am theologischen zeiten und Camps, in der Gemeind t wenige von ihnen Seminar oder am Telefon. Und nich Weg, weil schwere haben Fragen nach dem richtigen weil Probleme zu groß Entscheidungen vor ihnen liegen, sie in eine Sackgaswerden oder weil ihr bisheriger Weg er wieder ein besonse geführt hat. Für uns ist es imm n bei ihren „Weg- und deres Erlebnis, wenn wir Mensche n Orientierung geben Lebensfragen“ helfen können, ihne die Zukunft gestalten dürfen und gemeinsam mit ihnen en Camps mit vielen können. Vor allem auf unseren groß das diesen Sommer Hundert Jugendlichen durften wir wir Gott! mehrfach erleben. Dafür danken Menschen uns helfen. Diese Arbeit können wir tun, weil chiedenen WeUnd auch diese Hilfe kommt auf vers Werkes nutzen die gen zu uns. Viele Freunde unseres Hilfe in Form von Möglichkeit, und vertrauen uns ihre h der 5-Euro-Schein Geldspenden an. Hier bewegt mic Karte von einer alten im Briefumschlag mit einer lieben sehr wie die größere NEUES LEBEN-Freundin ebenso ig zu Geld gekommen Spende einer Person, die kurzfrist und seiner missionaist und aus Dankbarkeit dafür Gott etwas davon abgeben rischen Arbeit bei NEUES LEBEN ihren persönlichen Weg möchte, damit andere Menschen mit Christus finden. Gott sei Dank! el sein. Ich denke hier Spenden können aber auch Sachmitt deutschland angereist an das Ehepaar, das extra aus Süd Rasenmäher zu ist, um uns ihren kaum gebrauchten tigen. Gerne habe ich schenken, den sie nicht mehr benö das Gerät auf unserem ihnen vor Ort gezeigt, wie dringend ch andere Freunde großen Gelände benötigt wird. Man nes Unternehmen und von NEUES LEBEN haben ein eige – mit Material können uns auf diesem Weg helfen

zur Verfügung zu Gott zu dienen heißt auch, ihm das anvertraut hat. Bei stellen, das er einem jeden von uns rnten Fähigkeiten. So vielen sind das ihre Gaben oder erle atz zweier Elektriker wäre ohne den ehrenamtlichen Eins für die großen alle die Technik unserer neuen Camp-H m kau fertig geworden. Englischcamps im Sommer wohl Gott sei Dank! Menschen RegelDazu erleben wir immer wieder, dass nach ihrem Tod st ungen treffen, um unsere Arbeit selb paar Wochen ein vor zu unterstützen. So erhielten wir die nach vielen , ndin das Vermächtnis einer treuen Freu hatte NEUES Sie . Lebensjahren jetzt bei Gott sein darf ihres VermöTeil m LEBEN in ihrem Testament mit eine gens bedacht. Gott sei Dank! erhin helfen und mit Wir freuen uns, wenn Sie uns weit Menschen den uns verbunden sind, damit noch viele richtigen Weg einschlagen können.

e Sie! Viele herzliche Grüße und Gott segn Ihr

Olaf Becker Geschäftsführer Neues Leben olaf.becker@neues-leben.de Telefon: 02681 984936

nden unseres Werkes P.S. Schon viele Male durfte ich Freu rben, Vorsorgen“ unsere neue Broschüre „Erben, Vere auf 24 Seiten biblische kostenlos zusenden. Dieses Heft gibt praktische Beispiele. Impulse, rechtliche Sicherheiten und s bei mir an. enlo Bitte fordern Sie die Broschüre kost

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ORGANISATION

Sponsoren Der verantwortungsbewusste Umgang mit uns anvertrauten Spendengeldern ist für uns von NEUES LEBEN oberstes Gebot. Darum werden zur Herstellung des ERLEBT, mit dem wir Sie über unsere missionarische Arbeit informieren, möglichst keine Spendengelder eingesetzt. Dass unser Infomagazin dennoch regelmäßig erscheinen kann, verdanken wir besonderen Partnern, die als Sponsoren die Produktion finanziell mittragen. Ihnen gilt unser herzliches Dankeschön! Wenn auch Sie uns als Sponsor in Zukunft unterstützen möchten – melden Sie sich bei uns. Wir würden uns freuen! Für die Herstellung dieser ERLEBT-Ausgabe bedanken wir uns bei:

COMPUTERTECHNIK KREMER ComputerTechnik Kremer vertreibt, wartet und installiert seit 1999 als kompetentes IT-Systemhaus EDV- und TK-Komponenten wie z. B. Server, Netzwerke, Telefonanlagen, PCs und Notebooks für Privat- und Geschäftskunden. Tel: 02743/935470, www.itkservice24.de

HOTTGENROTH & FARRENBERG Das Autohaus „HFauto“ ist der kompetente Dienstleister in allen Fragen rund um die Mobilität. Auch der Fuhrpark von NEUES LEBEN profitiert von den fairen Preisen für die Produkte und Dienstleistungen. www.hfauto.de

WELPDRUCK Eine kompetente Beratung ist NEUES LEBEN wichtig bei allen Fragen rund um den Druckablauf. Hier ist die Firma welpdruck ein optimaler Partner. Seit 30 Jahren führt sie ihre Arbeit mit Hilfe modernster technischer Druckmaschinen zu qualitativ hochwertigen Druckobjekten aus. www.welpdruck.de

HESS HEIZTECHNIK Heizung, Sanitär, Elektrotechnik, Solar … – alles aus einer Hand und alles aus einem Haus. Das sind die Vorteile der Firma Hess-Heiztechnik. Diese kompetente „Rund-umBetreuung“ nutzen auch wir bei NEUES LEBEN. www.hess-heiztechnik.de

HOLZINDUSTRIE HASSEL Auf über 100 Jahre Firmengeschichte blickt die Holzindustrie Hassel GmbH zurück. Die Kompetenz im Bereich Schnittholzproduktion und Weiterverarbeitung spüren auch wir bei NEUES LEBEN, vor allem beim Bau unseres Feriendorfes CampWest, das die Holzindustrie Hassel vielfältig unterstützt. www.holzindustrie-hassel.de

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Mit Wörtern bewegen Mit Wörtern bewegen

TEXTGLüCK textglück liefert zielgruppenorientierte Konzepte und punktgenaue Texte. Auch viele Formulierungen in den Publikationen von NEUES LEBEN stammen aus der Feder von Sabine Müller, die seit vielen Jahren mit uns in verschiedenen Arbeitsbereichen verbunden ist. www.textglueck.de

IMPRESSUM

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Neues Leben e. V., Raiffeisenstr. 2, 57635 Wölmersen, www.neues-leben.de, Tel. 02681 2395, Fax 02681 70683 Herausgeber: Wilfried Schulte Redaktion: René Schulte, Sabine Müller (textglück), Renate Bloess Anzeigen: René Schulte (rene.schulte@neuesleben.com) Gestaltung: Daniel Janzen (daniel.janzen@neuesleben.com) Fotonachweis: S. 4: thinkstock.com/digitalvision, S. 12/25: thinkstock.com/Brand X Pictures, Sonstige: Neues Leben Druck: Welpdruck GmbH, Dorfstraße 30, 51674 Wiehl


NEUES LEBEN. Und Sie. Unsere Welt braucht Jesus Christus. Und Menschen, die seine verändernde Liebe in Wort und Tat glaubwürdig weitergeben. Darum: Seien Sie dabei! Als Freund und Beter, als Veranstalter und Unterstützer.

Informieren und Beten. Beten Sie für uns! In unserem vierteljährlich erscheinenden Gebetskalender „Stille Zeit“ sind u. a. unsere täglichen Gebetsanliegen aufgelistet. Im vorliegenden Informationsheft „NEUES LEBEN erlebt“ schenken wir Ihnen darüber hinaus regelmäßig tiefere Einblicke in unsere Arbeit. Beide Publikationen senden wir Ihnen gerne kostenlos zu.

Mitmachen. Laden Sie uns ein! Sie planen eine Evangelisation und wünschen Neues Leben als Partner an Ihrer Seite? Dann rufen Sie uns an, schreiben oder mailen Sie uns. Oder Sie kommen einfach persönlich bei uns vorbei und bereichern Ihr persönliches Glaubensleben durch die Teilnahme an einem unserer Seminare, durch Kurse des Gemeindekollegs oder unsere Urlaubsangebote.

Spenden. Unterstützen Sie uns! Ob viel, ob wenig, ob regelmäßig oder einmalig – jede Spende macht uns Mut und ermöglicht es uns, unserem Auftrag auch morgen nachzukommen.

NEUES LEBEN e. V. Konto-Nr. 70083400 BLZ 57391800 Westerwald Bank eG

IBAN, BIC und SEPA kommt Sicherlich haben Sie es schon gehört: Ab dem 1. Februar wird es einige Änderungen im Zahlungsverkehr geben. Grund dafür sind europäische Richtlinien die zu einer grenzüberschreitenden Vereinfachung des Zahlungsverkehrs führen sollen. Diese Änderungen betreffen auch Sie als Spender von NEUES LEBEN. Damit Ihre Spende auch in Zukunft bei uns ankommt, benötigen Sie unsre IBAN und BIC. Die beiden Bezeichnungen stehen für die „alte“ Kontonummer und die „alte“ Bankleitzahl.

IBAN: DE29 5739 1800 0070 0834 00

BIC: GENODE51WW1

Ihre IBAN und BIC finden Sie übrigens auf Ihrem Kontoauszug. Sollten Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilt haben, melden wir uns Ende Oktober mit weiteren Informationen zum „neuen“ Lastschriftverfahren. Auch hier kommen einige Änderungen auf uns zu. Vielen Dank noch einmal das Sie das Anliegen „Evangelisation“ mit uns gemeinsam tragen. Gott segne Sie!


ORGANISATION Weil es darauf ankommt.

3. Oktober 2014

ES LOHNT SICH MIT JESUS.

1954 – 2014

NEUES LEBEN www.neues-leben.de/60Jahre 32 | MF


ERLEBT 2/2013