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Willkommen zu den Specials des wmd-brokerchannel! Aktuelle Ausgabe: Pflegeversicherungen

wmd-brokerchannel.de Editorial Liebe Leserinnen und Leser, das Thema Pflege ist auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen wie Umfragen deutlich zeigen. So messen neun von zehn Bundesbürgern (89%) der Pflegeabsicherung eine hohe Bedeutung zu und gehen davon aus, dass die Pflegethematik in Zukunft an Brisanz gewinnt. Die Menschen in Deutschland werden immer älter, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und damit auch die Ausgaben der Pflegeversicherung. Dass der Staat hier nicht alle Risiken abfedern kann und der Einzelne stärker gefragt sein wird, ist den Bundesbürgern klar. Mehr als jeder zweite Bürger hat bereits eigene Erfahrungen mit Pflegefällen und Angst einmal pflegebedürftig zu werden. Das Interesse an privaten Pflegeversicherungen ist groß. Was man als Berater und Vermittler beachten sollte, lesen Sie in dieser Ausgabe! Ihr

In Kooperation mit: AXA Krankenversicherung, SIGNAL Krankenversicherung und KVpro zum inhaltsverzeichnis hier klicken

Friedrich A. Wanschka Chefredakteur und Herausgeber


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Gerd Güssler, Geschäftsführer KVpro.de GmbH über Lücken in der Pflegevorsorge

Pflegefall – Sparbuch - Elternhaftung - Hartz IV er Staat sorgt doch vor! Mir passiert das nicht! Ich bin doch pflegeversichert! So oder so ähnlich wird oft argumentiert. Doch der Staat, das sind wir alle!

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Geburtsfehler oder geistige Behinderung bei Kindern, Krankheiten wie Schlaganfall, Hirninfarkt, bösartige Tumore in den Atemwegen, Brust, Dickdarm oder Prostata, Herzschwäche, Krankheiten des Bewegungsapparates und psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Demenz, Alzheimer oder Parkinson können jeden Erwachsenen treffen. Solche Krankheitsbilder sind häufig Auslöser für Pflege.

Lebensleistung verbrauchen. Kinder können nach einem BGH-Urteil aus 2010 im Rahmen der Elternhaftung für eine Pflegefinanzierung der Eltern herangezogen werden. Erst wenn alle privaten Mittel wie Einkommen, Rente und Vermögen nach §

„Eine Pflege kann das Vermögen einer Lebensleistung verbrauchen“ „Es gibt doch die Pflegeversicherung“ werden jetzt innerlich viele erwidern. Doch Gesundheit ist ein Markt, ist für die Leistungserbringer, Finanzierer und Produktgeber ein Geschäft. So nüchtern muss das Thema gesehen werden. Es geht immer um Euro, um sehr viel Euro. Eine Pflege kann je nach Fall das Vermögen einer

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Inhalte dieser Ausgabe: (Bitte auf das Kapitel klicken)

2 SGB XII verbraucht sind (einzusetzen ist das gesamte verwertbare Vermögen), hilft der Staat, also jeder einzelne, steuerzahlende Bürger. Das fühlt sich unangenehm an. Ist aber so. Die wirtschaftlichen Folgen eines möglichen Pflegefallrisikos kann jeder schlicht und einfach mit Geld mildern. Dazu braucht es einen privaten Finanzplan, so wie ihn jedes gute Unternehmen auch aufstellt. „Zu unterschiedlich sind die finanziellen Lebensläufe und der Kapitalbedarf“ Pflege im Alter (wissenschaftlich beginnt Alter per Definition mit 55+) ist statistisch wahrscheinlicher als in jungen Jahren. Laut statistischem Bundesamt nimmt die stationäre Langzeitpflege jedoch zugunsten der häuslichen Pflege deutlich ab. Die Heimbewohner kommen immer später und bleiben kürzer. Eine pauschale Ableitung für ein geringeres Pflege –und Kostenrisiko lässt sich daraus nicht ziehen. Zu unterschiedlich sind die finanziellen Lebensläufe und der erforderliche Kapitalbedarf. Die heutigen Gesamtkosten einer stationären Vollzeitpflege von z.B. 3.400 Euro

Haftungsausschluss: Den Artikeln, Empfehlungen und Tabellen liegen Informationen zugrunde, die die Redaktion für verläßlich hält. Die Garantie für die Richtigkeit kann die Redaktion nicht übernehmen. Diese Onlineveröffentlichung dient der Information und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Geldanlagen oder Produkten.

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wmd-brokerchannel.de Impressum monatlich unterteilen sich in Pflegekosten, Hotelkosten und Instandhaltungskosten. Die Pflegeversicherung übernimmt die Pflegekosten bis maximal 1.510 Euro. Die verbleibenden 1.890 Euro Hotel- und Instandhaltungskosten trägt der Pflegebedürftige zu 100% selbst. Er finanziert dies aus Rente, Vermögen und Elternhaftung. Zieht man hiervon die durchschnittlichen Rentenansprüche ab (bei Männer 1.050 Euro und Frauen 530 Euro), so ergibt sich bei diesem Musterfall eine monatliche Versorgungslücke bei Männern von 840 Euro und bei Frauen von 1.360 Euro. Der private Kapitalbedarf bei einer Verweildauer in der Pflege von vier Jahren liegt in diesem Musterbeispiel zwischen 41.000 und 66.000 Euro.

staatliche Anerkennung der Pflegetätigkeit bei Einkommen und Rente ist zwar gegeben, reicht aber bei weitem nicht. Die Aufwände für einen ambulanten Pflegedienst werden nach einem Punktesystem abgegolten. Die Kosten für Teilwaschung, duschen, betten, einkaufen, Wäsche waschen, Wohnung reinigen etc. addieren sich leicht auf 50 Euro je Pflegetag. Das sind 1.500 Euro im Monat. 440

Euro übernimmt die Pflegeversicherung. Es ergibt sich eine Versorgungslücke von 1.060 Euro im Monat oder 35 Euro am Tag. Leicht nachzurechnen mit einem Pflegerechner z.B. unter http://www.sozialstation-hochzoll.de/sites/pflegerechner. htm.

Verlag und Herausgeber: wmd Verlag GmbH Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de www.wmd-verlag.de

Verantwortung sich und anderen gegenüber durch einen gesunden Lebensstil, ausreichend Schlaf, bewusste Ernährung

Geschäftsführung: Friedrich A. Wanschka Chefredaktion: Friedrich A. Wanschka Konzeption, Layout: Matthias Heß, Astrid Klee Fotos: Fotolia Vertriebsleitung: Matthias Heß wmd Verlag GmbH c/o SEL Selected Media OHG Kattunbleiche 31a 22041 Hamburg Tel: +49 (0)40 2841083-21 m.hess@wmd-verlag.de

„Pflegeversicherung übernimmt die Pflegekosten bis maximal 1.510 Euro“ In der ambulanten häuslichen Pflege setzt sich der Trend zur professionellen Pflege durch Dritte weiter fort. Die familiäre häusliche Pflege, die bisher vorwiegend durch die weiblichen Angehörigen erbracht wird, geht zurück. Bei der Pflege durch Angehörige lässt sich heutzutage Erwerbstätigkeit und Pflegetätigkeit oft nur schwer vereinbaren, zumal die pflegende Person eigene Einbußen bei Einkommen und Rente hinnehmen muss. Die Abfederung durch die

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Handelsregister: HRB 165643 Amtsgericht München Steuer-Nummer: 139/142/50247 Ust.- IdNr. DE 812638572 © Vervielfältigung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

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wmd-brokerchannel.de sowie Bewegung für Geist und Körper sind die beste Eigenvorsorge. Finanzielle Lücken lassen sich durch kluge Entscheidungen mildern. Jeder Fall liegt anders. Eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall, Dynamik der Leistung, Leistung bei Demenz verbunden mit einer individuellen Euroleistung je Pflegestufe 0,1,2,3 oder Demenz. Gerade letzteres ist extrem aufwändig und kostenintensiv. Ein an Demenz Erkrankter ist nicht zwingend gleichzeitig Pflegefall,

benötigt aber die Zuwendung und Kosten wie eine vollstationäre Pflege. Welche Strategie die richtige ist, insbesondere die Entscheidung, welche Produkte „Pflegeversicherung übernimmt die Pflegekosten bis maximal 1.510 Euro“ - Pflegerente, Pflegetagegeld oder Pflegekosten - ist individuell zu betrachten. Zu unterschiedlich sind die finanziellen

Lebensentwürfe, die zu erwartende Renten, Vermögen und die möglichen Versorgungslücken. Eine Entscheidung sollte zusammen mit einem qualifizierten Berater getroffen werden. Eine qualifizierte, strategisch ausgerichtete Beratung schließt in der Krankenversicherung neben der Wahl der passenden PKV oder GKV + Zusatz die Absicherung der Arbeitskraft durch Verdienstausfall (KTG – BU – DD) sowie Pflege und Rente mit ein. Gerd Güssler, Geschäftsführer KVpro.de GmbH

Zum Autor: Gerd Güssler ist Geschäftsführer des Informationsdienstleisters KVpro.de GmbH in Freiburg, das auf den Bereich Krankenversicherung spezialisiert ist. Die Mitarbeiter des Unternehmens lesen Tag für Tag die Versicherungsbedingungen der Produktgeber des Marktes. Käufer und Verkäufer erhalten durch die KVpro.de sichere Informationen für eine gute Entscheidung. Mit dem KVproErstattungsbarometer erkennen Käufer und Verkäufer ohne selbst die Tarif-und Versicherungsbedingungen zu zerlegen die Leistungsfähigkeit der Produkte.

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Studie - Bereitschaft zur Pflege von Familienangehörigen geht zurück:

Jeder Zehnte verweigert seine Unterstützung im Pflegefall komplett

Jeder Fünfte Bundesbürger würde ein Familienmitglied rund um die Uhr pflegen. Allerdings hat die Bereitschaft der Deutschen zur umfassenden Betreuung ihrer Angehörigen stark nachgelassen. So wollten vor fünf Jahren noch doppelt so viele die Rundumpflege übernehmen. Auch der Anteil derer, die ihren Familienmitgliedern die Unterstützung im Pflegefall komplett verweigern, ist von rund sechs auf elf Prozent gestiegen. Dies ergab die Studie „Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter“ der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut auf der Basis zweier repräsentativer Bürgerbefragungen.

Vor allem bei den Beschäftigten in der Privatwirtschaft ist die Bereitschaft gering, sich intensiv um ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern - hier würden lediglich 15 Prozent eine Rundumpflege übernehmen. „Offensichtlich fällt es dieser Gruppe immer schwerer, Beruf und Pflege miteinander in Einklang zu bringen“, sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. „Es ist daher richtig, dass der Ge-

setzgeber hier aktiv werden will. Ein erster Ansatz ist es, Berufstätigen durch eine Pflegeauszeit die Möglichkeit einzuräumen, sich um ihre Angehörigen zu kümmern.“ So ist bei Hausfrauen und -männern die Bereitschaft zur Pflege mit 27 Prozent deutlich höher. Konkrete Hilfsleistungen gefragt

Insgesamt werden in der Zukunft angesichts der demografischen Entwicklung und sich verändernder Familienstrukturen immer weniger Pflegebedürftige überhaupt auf die Unterstützung von Angehörigen zurückgreifen können - darüber machen sich die Befragten keine Illusionen. Sie wollen daher vorsorgen - und zwar vor allem, um sich im Pflegefall Assistance-Leistungen finanzieren zu

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können. Dabei rangiert die Haushaltshilfe mit 60 Prozent an erster Stelle. Mehr als jeder Zweite will außerdem sparen, um sich eine bedarfsgerechte Rundum-die-Uhr-Betreuung durch ein Nicht-Familienmitglied leisten zu können. „Diese Zahlen beweisen: Die Bundesbürger wissen, dass sie in der Zukunft auch im Pflegefall immer häufiger auf sich allein gestellt sein werden. Es gilt nun, das Angebot an Unterstützungsleistungen zu diversifizieren. Wir benötigen in der ambulanten Pflege neue und kreative Angebote, die den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen der Menschen gerecht werden und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Betreuung sicherstellen“, so der ZQPVorstandsvorsitzende.

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Über das ZQP: Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine im November 2009 errichtete gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin. Ziel der Stiftungsarbeit ist die Wissenschaftsbasierung und strukturelle Weiterentwicklung von Qualität in der Pflege sowie in der Versorgung älterer und hilfebedürftiger Menschen. Stifter des ZQP ist der Verband der privaten Krankenversicherung e.V.Das ZQP ist die einzige derartige Einrichtung in Deutschland, welche multidisziplinär und berufsgruppenübergreifend ausgerichtet ist. In seine Arbeit bindet es ausgewiesene Experten aus Pflegepraxis und Wissenschaft sowie Verbraucher und Patientenorganisationen ein. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die wissenschaftliche Bearbeitung von bisher unzureichend geklärten Fragestellungen rund um das häusliche Versorgungsgeschehen.

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SIGNAL Krankenversicherung - Pflege zu Hause:

Wachsende Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit verbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen nur knapp 0,9 Prozent seniorengerecht. Deutlich zu wenig, denn für unsere älter werdende Gesellschaft mit einer entsprechend steigenden Anzahl von Pflegefällen rechnet der Verband mit einem mittelfristigen Bedarf von bis zu 13 Millionen altersgerechter Immobilien.

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ehr als jeder zweite Deutsche wünscht sich, im Pflegefall zuhause betreut zu werden. Im Gegenzug können sich nur neun Prozent vorstellen, in einer entsprechenden Einrichtung gepflegt zu werden. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Studie „Die fünf Pflegeirrtümer“, entstanden im Auftrag der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, hat sich unter anderem dieser Fragestellung gewidmet. Befragt wurden 400 Personen, die entweder einen pflegebedürftigen Angehörigen haben oder die selber pflegen. Zwar wird derzeit noch die Mehrheit der Pflegebedürftigen – 68 Prozent - von Angehörigen zuhause betreut, und zwar zu fast 70 Prozent von den Kindern oder dem Lebenspartner. Doch mit steigendem Alter wird der Wunsch nach Pflege in vertrauter Umgebung zunehmend zu einem Wunschtraum. So wird rund jeder fünfte Betroffene über 50 bereits in einem Pflegeheim betreut. Einer der Hauptgründe ist der Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen, der eine Betreuung zuhause nicht zulässt. Dies ist zumeist auch die Ursache dafür, dass es sich die Angehörigen aufgrund mangelnder Pflegekenntnisse nicht zutrauen, ihren Angehörigen unter Umständen

Finanzelle Belastung enorm

rund um die Uhr zu pflegen. Zudem kostet Pflege viel Geld und die zuhause im speziellen noch eine Menge Zeit, Kraft und Sorgen. So macht es ein Pflegefall in der Familie häufig erforderlich, in eine behindertengerechte Wohnung umzuziehen oder die vorhandene den neuen Bedürfnissen entsprechend umzubauen. Schon dieser erste Schritt ist nicht leicht zu gehen, denn von den 40 Millionen Wohnungen im Bundesgebiet sind nach Zahlen des Bundes-

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Doch die Aufwendungen für eventuell nötige bauliche Maßnahmen, die nötig sind, um eine Betreuung zuhause zu gewährleisten, sind nur ein kleiner Teil des insgesamt zu schulternden „Pakets“. Daher ist es keine Überraschung, dass von den im Rahmen der SIGNAL IDUNA-Studie Befragten etwa mehr als 90 Prozent der 30- bis 50-Jährigen, die mit der Pflege eines Angehörigen betraut sind, die finanziellen Belastungen als enorm empfanden. Gründe sind einmal die eigentlichen Pflegekosten, zu denen die gesetzliche Pflegeversicherung nur rund die Hälfte zuschießt. Rund 98 Prozent haben hierzulande trotz besseren Wissens aber nicht privat vorgesorgt. Ist außerdem kein Vermögen auf der hohen Kante, so sind die Kinder des Pflegebedürftigen in der Pflicht, sofern sie die Belastung ohne

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Zur Homepage der SIGNAL IDUNA Vertriebspartnerservice (zum Starten auf das Bild klicken)

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Angebotsservice für SIGNAL Kranken Vertriebspartner

Informationen zur Pflegeabsicherung mit der SIGNAL

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wmd-brokerchannel.de gravierende Einbußen am eigenen Lebensstandard stemmen können. Übernimmt ein Angehöriger die Pflege, so kommt dazu, dass dieser zumeist nicht mehr voll in seinem Beruf arbeiten kann. Schließlich benötigt mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen über fünf Stunden Pflege am Tag. Gerade noch 42 Prozent der ursprünglich voll Berufstätigen können nach Eintritt eines Pflegefalls daher weiterhin in Vollzeit arbeiten. Eine Tatsache, die die oft angespannte finanzielle Situation noch verschärft.

Viele fühlen sich überfordert Neben dem Finanziellen fühlen sich pflegende Angehörige, sehr oft die Ehefrauen, die Töchter oder auch die Mütter, daher durch Stress belastet. Nach Angaben der Compass Private Pflegeberatung GmbH, Köln, dreht sich rund ein Viertel der Beratungsgespräche auch um psychosoziale Aspekte. Viele Pflegende fühlen sich mit ihren Problemen alleine gelassen, befinden sich in einer Zwickmühle aus moralischer Verpflichtung und Überforderung, die sie vor ihrem Umfeld jedoch zumeist nicht eingestehen wollen. So empfinden beispielsweise 67 Prozent der in der SIGNAL IDUNA-PflegeStudie Befragten die Einschränkungen im Privatleben, wie etwa die fehlende eigene

Zeit zum Durchschnaufen, als sehr gravierend. Die Belastung durch die Pflege und die hohe Verantwortung folgen mit 51 bzw. 23 Prozent auf den Plätzen der Stressfaktoren. Kein Wunder also, dass Pflege die Pflegenden oft krank macht: Über die Hälfte der pflegenden Angehörigen klagen über ein schlechteres psychisches Befinden, nachdem sie die Pflege übernahmen. Besonders Pflegende über 70 sind betroffen, von denen 81 Prozent angaben, dass sich ihre seelische Gesundheit zum Teil sogar deutlich verschlechtert habe. Fast ebenso viele, 78 Prozent, bezeichnen ihren körperlichen Gesundheitszustand als teilweise erheblich schlechter. Zwar können professionelle Pflegedienste dabei helfen, dass die Anforderungen den Angehörigen nicht über den Kopf wachsen. Doch Profis kosten wiederum Geld. Für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch einen Pflegedienst kommen monat-

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lich rasch 10.000 Euro zusammen; ambulante Pflege schlägt mit rund 45 Euro die Stunde zu Buche. Geld, das häufig nicht da ist. Daher ist eine professionelle Pflege zuhause in der Altersgruppe ab 66 Jahren kaum noch finanzierbar, denn die durchschnittlichen Pflegekosten übersteigen das durchschnittlich vorhandene Vermögen. Die Folge ist, dass die Pflegebedürftigen nicht unbedingt die optimale Betreuung bekommen und die Angehörigen sich aufopfern. Fazit: 55 Prozent der Menschen gaben im Rahmen der Studie an, im Pflegefall nicht auf die eigenen vier Wände verzichten zu wollen. Doch aufgrund der geschilderten Gegebenheiten und fehlender Privatvorsorge wird dies zunehmend ein Wunsch bleiben. Eine private Pflegezusatzversicherung, da sind sich die meisten Experten einig, ist ein effizienter Weg, um für alle Eventualitäten vorzubauen. Hier muss das ja in unserer Gesellschaft bereits durchaus verankerte Bewusstsein um die Notwendigkeit privater Vorsorge auch in entsprechendes Handeln münden. Die Ressourcen des Staates für die Pflege sind schließlich gerade vor dem Hintergrund der im Zuge der Wirtschaftskrise gemachten Schulden limitiert.

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Haben Sie noch Fragen? Nutzen Sie die untenstehende Kontaktdaten für Rückfragen zun den Produkten der SIGNAL Kranken. Anschrift: SIGNAL IDUNA Vertriebspartnerservice AG Joseph-Scherer-Straße 3 44139 Dortmund Tel.: 0231 / 135-7733

Kontaktadressen Maklerdirektionen

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AXA Krankenversicherung:

Private Pflegevorsorge - eine gute Akquisitionschance etzt pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern: Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Grundabsicherung und reicht bei Weitem nicht aus, das finanzielle Risiko ausreichend abzudecken. Was für Potenziale für den Vertrieb ergeben sich daraus? Wie kann man das Thema „Pflegeabsicherung“ beim Kunden ansprechen?

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wmd: Welches Potenzial genau? ON: Zurzeit haben 1,48 Mio. Personen eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen. Laut unseren Studien kommen zusätzlich 15 Mio. der deutschen Bevölkerung in Frage, die nach Abzug der Versicherbarkeit eine Pflegeabsicherung versichern können. Insbesondere Beihilfeberechtigte zeigen sich interessiert. Selbstverständlich bieten wir unsere Pflegevorsorge-Produkte auch unter der Marke DBV an, so dass auch im Segment des Öffentlichen Dienstes beste Akquisitionschancen bestehen.

Diese und weitere Fragen beantwortet Oliver Nittmann (re.), Geschäftsführer des Maklervertriebs der AXA Krankenversicherung wmd: „Die Pflege revolutionieren“ - dieser Aufgabe stellt sich die Bundesregierung seit geraumer Zeit. Wie genau das aussehen soll, weiß sie noch nicht. Klar ist bisher, dass die gesetzliche Pflichtversicherung die tatsächlichen Pflegekosten nicht auffangen kann. Herr Nittmann, wie bewerten Sie diese Situation? ON: Das Pflegethema ist mittlerweile bei der deutschen Bevölkerung angelangt. Man kann Pflege nicht mehr aus dem Weg gehen, da eine private Pflegeabsicherung nicht nur von der Bundesregierung emp-

Mehr Informationen zur Pflegevorsorge

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wmd: AXA hat es sich zum Ziel gesetzt im Bereich Pflegezusatzversicherungen Marktführer zu werden. Wie wollen Sie das erreichen?

fohlen wird, sondern auch in den Medien und der Öffentlichkeit allgegenwärtig ist. Das Pflegerisiko wird erkannt und durchaus ernst genommen. Auch die Bereitschaft für den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung steigt. Dies birgt nicht nur Abschlusspotenzial, sondern auch eine Beratungspflicht für den Makler.

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ON: Wir sind auf einem erfolgversprechenden Weg. Es war richtig, Produktlösungen zu entwickeln, welche auf Kundenbedürfnisse basieren, die aus einer repräsentativen Studie hervorgegangen sind. Und der Erfolg gibt uns recht. Pflegevorsorge Flex ist zur Zeit eines der besten Pflegezusatz-Produkte am Markt. Verschiedene Auszeichnungen in unab-

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Angebots-Schnellrechner Pflegevorsorge Flex und Akut

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wmd-brokerchannel.de hängigen Rankings oder Maklerbefragungen wie Focus Money oder AssCompact haben uns dies im letzten Jahr bestätigt. wmd: Wie könnte man denn z.B. das Thema Pflege beim Kunden ansprechen? ON: Da ein Makler aufgrund der gesetzlichen Regelungen zur Pflichtversicherung eine Pflegepflichtversicherung für den Kunden abschließen muss, sollte dieser im selben Zuge auch ein PflegezusatzProdukt anbieten. Generell sollte es das Ziel sein, dieses Vorgehen in den Köpfen zu verinnerlichen und als integrierten Bestandteil einer Beratung anzusehen. Im schlimmsten Fall kann ein Makler im Rahmen der Beraterhaftung in eine vermeidbare Situation kommen. wmd: Warum? ON: Ein Makler ist verpflichtet, seinem Kunden im Beratungsgespräch den „best advice“ anzubieten. Er darf ihm nichts verschweigen, was existenziell wichtig sein könnte, z.B. eine ausreichende Pflegeabsicherung im Alter. Macht der Makler den Kunden nicht darauf aufmerksam, kann ihm eine Schadensersatzklage vom Kunden drohen und das sollte in jedem Fall vermieden werden. wmd: Welche Vorteile haben Ihre Geschäftpartner?

ON: Damit unsere Geschäftspartner sich bei der Akquisition auf das Wesentliche konzentrieren können, unterstützt sie AXA mit praktischen und technischen Verkaufsansätzen, speziell im Bereich Pflegezusatzversicherungen. Aufgrund unserer Erfahrungen aus 2010 haben wir neben bestehenden Verkaufsunterlagen und technischen Hilfsmitteln unsere Verkaufsstory weiter optimiert, um den Verkauf von Pflege noch leichter zu gestalten.

Zu den neuen Medien zählen u. a. Paketanträge, Kurzanalysen u.v.m. Hinzu kommt das Angebot zu Directmailing-Aktionen in den vorhandenen Kundenbeständen. Der Geschäftspartner ist mit AXA und den vielseitigen Produkt- sowie Servicevorteilen also bestens für den Pflegeverkauf ausgerüstet. wmd: Herr Nittmann, vielen Dank für dieses Gespräch. Online-Abschluss-Tool

Warum Sie sich jetzt mit Pflegeergänzungsversicherungen befassen sollten as Thema Pflegebedürftigkeit ist aktuell wie nie zuvor - tagtäglich kann man Themen rund um die Pflegeversicherung in den Medien verfolgen. Zwar werden die Deutschen dank der modernen Medizin immer älter, es steigt aber auch das Risiko ein Pflegefall zu werden. So wird es in Zukunft für jeden unumgänglich sein, sich mit dem Thema Pflege auseinanderzusetzen. Es ist daher wichtig sich frühzeitig über dieses Thema zu informieren und sich auf den Ernstfall bestmöglich vorzubereiten. Vor dem Hintergrund der unzureichenden finanziellen Absicherung des Pflegerisikos durch die staatlichen Systeme ist eine pri-

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vate ergänzende Vorsorge nicht nur ratsam sondern dringend erforderlich. Tritt ein Pflegefall ein, benötigen Betroffene und Angehörige nicht nur praktische und emotionale Hilfe, sondern vielmehr finanzielle Unterstützung. Tritt der Fall ein, dass die Rente des Betroffenen, die gesetzliche Pflegeversicherung und das eigene Vermögen nicht ausreichen, um die hohen Pflegekosten zu decken, ist es in Einzelfällen sogar möglich, dass der Staat die Kinder in die Pflicht nimmt. In der Praxis tritt das Sozialamt in Vorkasse und fordert die Unterhaltsansprüche dann bei den Kindern zurück. Ein Verzicht auf Unterhaltsansprüche ist hierbei unwirksam.

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LINK: Verkaufsunterlagen der AXA Pflegevorsorge

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wmd-brokerchannel.de Deshalb sollte man rechtzeitig vorsorgen - denn nur wer sich im Vorhinein hinreichend absichert, kann darauf vertrauen, im Pflegefall finanziell unabhängig zu bleiben und seine Lebensqualität zu erhalten. Diese Situation birgt für den Makler enormes Marktpotenzial. Denn für mehr als 32 Mio. Menschen in Deutschland ist eine private Pflege-Zusatzversicherung wichtig. Es ist wichtig und gehört vielmehr zur sozialpolitischen Aufgabe des Versicherungsberaters, das Thema Pflegeabsicherung im Rahmen der Rund-um-Beratung beim Kunden anzusprechen.

sind frei miteinander kombinierbar. Pflegevorsorge Flex kann in jedem Alter abgeschlossen werden und ermöglicht, jede Pflegestufe in einer frei wählbaren Höhe individuell im Rahmen der Höchstgrenzen abzusichern. Zudem sind im Tarif die wichtigen Leistungen bei Demenz enthalten (Flex 1), sowie die dynamische Anpassung und attraktive Optionen. Darüber hinaus bietet Pflegevorsorge Flex eine Beitragsbefreiung bereits ab der Pflegestufe I und Versicherungsschutz in ganz Europa. Es gibt keine Warte- und Karenzzeiten. Dies

Viele Umfragen haben ergeben, dass die Pflegevorsorge-Produkte Flex und Akut von AXA genau den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Hierbei spielt nicht nur die flexible und kundenorientierte finanzielle Absicherung eine Rolle, sondern auch die Möglichkeiten einer Soforthilfe im Ernstfall, um die Familienangehörigen praktisch zu entlasten und zu unterstützen. Besonders die Flexibilität und die maßgeschneiderte Absicherung durch das Produkt Pflegevorsorge Flex kommen sehr gut bei den Verbrauchern an. Pflegevorsorge Flex ist eines der innovativen Produkte aus der Pflegevorsorge-Reihe von AXA. Alle Pflegevorsorge-Produkte

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alles bietet der Tarif zu einem attraktiven Preis. Als Soforthilfe im Ernstfall besteht die Möglichkeit ergänzend den Tarif Pflegevorsorge Akut abzuschließen. Er leistet die praktische Entlastung der Familie, in den ersten Wochen und Monaten der Pflegebedürftigkeit., wo zumeist noch keine Einstufung in eine der drei Pflegestufen erfolgt ist – der Tarif leistet Hilfe beim Antrag auf Pflegeleistungen, Vermittlung eines Pflegeheims oder –dienstes innerhalb von 24 Stunden und viele weitere Dienstleistungen wie etwa Pflegeschulungen, Übernahme von Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder „Essen auf Rädern“ um nur einige Leistungen dieses Tarifs zu nennen.

Einen persönlichen Ansprechpartner in der Nähe erreichen Sie mit allen Kontaktmöglichkeiten unter folgendem Link: www.axa-makler.de / Krankenversicherung / Betreuung

Für alle Tarife der Pflegevorsorge-Familie wurde die Annahme auf das abzusichernde Risiko passgenau zugeschnitten und verschlankt. Im Klartext bedeutet dies lediglich 2 Gesundheitsfragen bis zur Vollendung des 65ten Lebensjahres. Ab 66 Jahren sind ein ärztliches Zeugnis und die Beantwortung einer 3. Gesundheitsfrage erforderlich. Weitere Informationen zur Pflegevorsorge von AXA sowie einen persönlichen Ansprechpartner in der Nähe können unter www.AXA-Makler.de / Pflegevorsorge eingesehen werden. (Autor: Oliver Nittmann)

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Vertriebschance Pflegeversicherung 2011  

Das Thema Pflege ist auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen wie Umfragen deutlich zeigen. So messen neun von zehn Bundesbürgern (...

Vertriebschance Pflegeversicherung 2011  

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