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Gold Was ist Gold wert - ist jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt für Anleger? inklusive Videointerview mit Fondsmanagern der HANSAINVEST und NESTOR Fonds

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, die Verunsicherung in den Märkten treibt Anleger derzeit immer stärker in Goldinvestitionen. So halten 34 Prozent der Deutschen, Gold für die beste langfristige Vermögensanlage, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Privatanleger bieten sich die verschiedensten Möglichkeiten in Gold zu investieren. Ob Kauf von Münzen und Barren, Investitionen in Wertpapiere, deren Kurs von Gold abhängig ist oder zentral gelagerten physischen Gold – die Auswahl ist groß. Doch macht es auch bei Höchstkursen derzeit Sinn in Gold zu investieren? Auf welche Besonderheiten sollten Anleger jetzt achten? Was ist für welchen Anleger das richtige Produkt? Wie geht es mit dem Goldpreis weiter? Die Antworten darauf und weitere wichtige Informationen lesen Sie in dieser Ausgabe! Ihr

Friedrich A. Wanschka Chefredakteur und Herausgeber

In Kooperation mit: HANSAINVEST zum inhaltsverzeichnis hier klicken


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FinanzBusinessTV – Roundtable Gold 2011! Was ist Gold wert - ist jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt für Anleger? Die Deutschen halten Gold für die beste langfristige Vermögensanlage, so das Ergebnis einer Studie. 34 Prozent der Bundesbürger bevorzugen in der aktuellen Marktphase Gold als Anlage. Für Privatanleger gibt es im Wesentlichen drei Wege zur Geldanlage: Den Kauf von Münzen und Barren – Die Investition in Wertpapiere, deren Kurs vom Goldpreis abhängig ist – Den Erwerb von zentral gelagertem physischen Gold, sogenanntes Tresorgold Münzen und Barren kann man bei Banken und Edelmetallhändlern kaufen. Welche Anlageform rentiert sich für Goldanleger, auf was müssen Sie achten und wie wird sich der Goldpreis weiterentwickeln bei der enorm gestiegenen Nachfrage? Die Antworten zu diesen und weiteren interessanten Fragen geben die Fondsmanager Nico Baumbach von Hansainvest und Wilhelm Schröder von Nestor Fonds. wmd: Die Nachfrage nach Gold steigt immer weiter. Wann ist der Markt überhitzt? Baumbach: Es kommt drauf an welchen Zeithorizont Sie sehen. Es mag sein, dass Gold auch temporär kurzfristig ein bisschen heiß gelaufen ist und Korrekturbedarf besteht. Meiner Meinung nach ist aber der strategische Weg für Gold und für Edelmetalle nach wie vor noch sehr positiv zu beurteilen, da die Anleger derzeit kaum Vertrauen mehr in Papierwährungen haben, was für einen weiter steigenden Goldpreis spricht. Schröder: Dem schließe ich mich tendenziell absolut an. wmd: Ist die Nachfrage nach Gold durch den Privatanleger nur von Panik gegenüber anderen Geldanlagen getrieben?

Baumbach: Also sicherlich macht die Angst, vor dem was in der Weltwirtschaft derzeit geschieht, einen großen Teil der starken Bewegung des Goldes der letzten Jahre aus. Aber nichtsdestotrotz gibt es auch aus meiner Sicht losgelöst davon, ganz fundamentale Gründe, die einen hohen Goldpreis rechtfertigen. Beispielsweise von den Produktionskosten, die sehr stark gestiegen sind analog zum Goldpreis nahezu die letzten Jahre. Und auf der anderen Seite die hohe Nachfrage aus China und den Emerging Markets nach physischen Edelmetallen. Das sind Regionen, die tendenziell eine große Perspektive haben, ständig einen höheren Wohlstand bekommen und damit noch mehr Edelmetalle konsumieren können. Diese Trends sind auch positiv für Gold zu beurteilen.

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wmd: Haben wir denn genügend Goldvorkommen auf der Erde um dieser Nachfrage zukünftig gerecht zu werden? Baumbach: Genügend gibt es nie aber letztendlich spiegelt es sich im Preis wieder. Die Produktionsmenge, die jährlich aus der Erde geholt wird ist nicht beliebig vermehrbar. Sie steigt natürlich bei den Preisen die wir derzeit sehen, aber trotzdem bewegt sich die Produktionsmenge so um 2500t , die wir jährlich an neuem Material dazu bekommen. Wenn das auf eine hohe Nachfrage stößt, dann äußert sich das im Preis des Goldes und diese Phase sehen wir gerade. wmd: Wenn man hört wie viel Gold gekauft oder nachgefragt wird, stellt man sich schon die Frage ob denn jeder An-

Inhalt dieser Ausgabe: Video FinanzBusinessTV: Roundtable Gold 2011: Was ist Gold wert - ist jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt für Anleger? Seite 2-5

aktuell im Rampenlicht: Hansainvest: Edles im Portfolio – Gold, Silber & Co. sind nicht nur in Krisenzeiten wertvoll Seite 6-8

Aktuelles zum Thema Gold

Seite 9-11

Haftungsausschluss: Den Artikeln, Empfehlungen und Tabellen liegen Informationen zugrunde, die die Redaktion für verläßlich hält. Die Garantie für die Richtigkeit kann die Redaktion nicht übernehmen. Diese Onlineveröffentlichung dient der Information und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Geldanlagen oder Produkten.

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und Verkäufer und ab einem bestimmten Niveau sind die Verkäufer natürlich auch wieder bereit zu verkaufen. Es wird einfach über den Preis reguliert. Wenn der weiter steigt, dann wird man irgendwo einen Gleichgewichtspunkt finden. Nur es kann nicht über die Menge gelöst werden, denn die Menge ist eben endlich auf dieser Welt

rungsgedanken zu bleiben, was ist der US-Dollar wert, was ist der Euro wert? Manch einer würde heute argumentieren, der US-Dollar und der Euro sind nichts wert. Von daher ist es eine sehr relative Diskussion die man hier führen muss.

Schröder: Ja wie die Financial Times ganz richtig sagt: gold is overtalked and underowned. Ich kenne im privaten Umfeld, und das sind sicherlich noch eher die, die an Gold interessiert sind, eigentlich niemanwmd: Der Goldpreis hat sich längere Zeit den der auch nur 5% gar nicht bewegt und von seinem Nettoverist in den letzten Jahmögen in Gold hat. ren sehr stark angeRein statistisch ist es stiegen. Ist Gold eine ausgeschlossen, dass richtige Assetklasse? der Anleger als solcher in Gold als Assetklasse Baumbach: Das ist investiert ist. Gold ist in eine Diskussion, da den letzten 1-2 Jahrstreiten sich sicher zehnten nicht als Wähdie Geister ob Gold rung gesehen worden, nun eine Assetklassondern als Gold. Und se ist. Ich persönlich gerade in den letzten sehe es momentan 12 Monaten ist doch in so, dass Gold eher den Vordergrund gewirklich eine Wähtreten, dass Gold auch rung ist und zwar wie eine Währung ist. Ich Herr Schröder es glaube das noch sehr auch schon gesagt Zum Videointerview „Gold“ auf dem wmd-brokerchannel (zum Starten auf das Bild klicken) viel mehr Nachfrage in hat, die sicherste den nächsten Monaten kommen wird. und nicht unendlich wie es manchmal bei Währung, die sie derzeit bekommen köneinigen Papierwährungen den Anschein nen. Letztendlich macht Gold einen auch wmd: Können wir die bewältigen? hat. nicht reich. Das versuche ich meinen Anlegern auch immer zu sagen. Nur die Baumbach: Ja, es wird letztendlich über Schröder: Da stellt sich doch die Frage: Papierwährungen machen einen derzeit den Preis reguliert. Es treffen sich Käufer Was ist Gold wert? Und um bei den Wäharm. Das ist das Spiegelbild. Also wenn

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Verlag und Herausgeber: wmd Verlag GmbH Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de www.wmd-verlag.de Geschäftsführung: Friedrich A. Wanschka Chefredaktion: Friedrich A. Wanschka Konzeption, Layout: Matthias Heß, Tobias Strenk Fotos: Fotolia Vertriebsleitung: Matthias Heß wmd Verlag GmbH c/o SEL Selected Media OHG Kattunbleiche 31a 22041 Hamburg Tel: +49 (0)40 2841083-21 m.hess@wmd-verlag.de Handelsregister: HRB 165643 Amtsgericht München Steuer-Nummer: 139/142/50247 Ust.- IdNr. DE 812638572 © Vervielfältigung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

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mir jetzt einer sagt, sind wir nicht auf dem Top beim Gold, dann antworte ich immer, na sind wir denn schon am Boden bei der Krise? Das werden so Punkte sein, die annähernd deckungsgleich sind und wenn wir den Boden der Krise erreicht haben, dann wird Gold evtl. auch wieder einen Teil seiner Wertentwicklung wieder abgeben, der nämlich aus diesem Schutzgedanken der Währung resultiert.

wmd: Herr Baumbach, ist eine Beteiligung an der gesamten Wertschöpfungskette sinnvoll aus Fondssicht?

wmd: Herr Schröder, Sie investieren in Minenaktien. Wie haben die sich denn entwickelt in den letzten Jahren?

Baumbach: Nein, ich glaube wichtig ist für die Investoren jetzt erst einmal das sie sich überhaupt dem Sektor und dem Thema nähern. Es gibt natürlich viele Wege wie

Schröder: Sehr viel schlechter als man erwarten sollte. Wenn mir vor 5 Jahren einer gesagt hätte, Gold ist annähernd 2000 USD wert und die Goldminenpreise wären da wo sie sind, dann würde ich sagen, völliger Unsinn, die Minen sind 3,5% höher. Das ist nicht eingetreten. Sehr enttäuschend. Das hat viel damit zu tun, dass die Produktionskosten sehr stark gestiegen sind. Die Cashkosten vor Abschreibung bei sehr vielen Unternehmen liegen heute bei 7-900 USD. Dazu kommen die Abschreibungen, noch mal 100-150 USD und natürlich muss ein Return on Investment da sein für die Minengesellschaften. Und da die neue Produktion heute fast ausschließlich aus Ländern wie Lateinamerika, Afrika, zum Teil Asien kommt, muss ein Return von mindestens 20% p.a. erreicht werden, um diese Risiken und diese großen Investments eingehen zu können. Das ist ein Grund weshalb die Minen nicht so gut gelaufen sind wie sie hätten laufen sollen. Aber sie sind auch heute fundamental unterbewertet, das gilt als relativ unbestritten. Im historischen Vergleich sowieso aber auch im Vergleich zu anderen Aktien oder auch anderen Minenaktien sind Goldminen vergleichsweise billig.

wmd: Herr Schröder, Experten sehen den Goldpreis in der Spitze bei 2000 USD bis 10.000 USD. Welchen Wert sehen Sie als realistisch an? Schröder: Da kann man wirklich nur raten. Ich bin mir sicher, dass Gold in den nächsten Jahren interessant bleiben wird, gerade weil es auch als Assetklasse in den letzten 12 Monaten erst entdeckt worden ist. Das Interesse wird hoch bleiben, solange diese Krise anhält. Und das wird sie wahrscheinlich noch über Jahre. Wo da der echte Wert des Goldes liegt, weiß ich nicht, glaube aber auch eine weitere Steigerung. Auf der anderen Seite weiß ich, dass die Untergrenze bei heutigen Verhältnissen sicherlich zwischen 1000 oder 1200 USD bleiben wird. Denn unterhalb dieses Goldpreises werden keine neuen Minen entwickelt werden können zu heutigen Preisen.

man das machen kann, angefangen bei physischem Gold über Zertifikate, Fonds, Minenaktien. Also da gibt es diverse Methoden, die auch vielleicht für gewisse Investoren auch alle ihre Berechtigung haben. Einen Königsweg gibt es da einfach nicht. Wer den Schutzgedanken für sich persönlich in den Vordergrund stellt, der sollte eher an Varianten über physisches Gold oder Goldfonds oder ITCs, gesicherte Zertifikate nachdenken. Wenn einer strategisch an einer Goldperformance partizipieren möchte, für den sind andere Geschichten wie Minenaktien interessant.

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Über die Roundtableteilnehmer: Nico Baumbach:

Fondsmanager bei der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH, verantwortlicher Fondsmanager für den HANSAgold und den HANSAwerte Wilhelm Schröder:

Berater des NESTOR Australien Fonds seit der Fondsauflage im Mai 2002. Er beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Aktien aus Down Under.

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Weil kein Analyst weltweit davon ausgeht, das der Goldpreis da bleiben wird, wo er heute ist. Die meisten Analysten rechnen heute mit einem langfristigen Goldpreis von 1100 USD. Da ist natürlich die Bewertung der Goldminen nicht so gut als wenn man von 1500, 1600,1700 oder 1800 USD ausgehen würde oder geschweige denn noch mehr.

wir auch andere Edelmetalle mit auf. Auch in Form von gesicherten Schuldverschreibungen, also Silber, Platin und Palladium an erster Stelle zu nennen.

wmd: Herr Baumbach, sie haben ja in Ihrem Fonds die Möglichkeit hauptsächlich in physisches Gold zu investieren aber auch in Aktien. Wie ist denn in etwa die Aufteilung? Baumbach: Also Aktien darf ich nicht machen. Das haben wir bewusst so gemacht, weil wir bei unserem Fonds den Schutzcharakter in den Vordergrund stellen wollen. Typische Anleger, die den Hansagold kaufen, sollen ihn als Alternative zum physischen Gold sehen und wollen deswegen auch traditionell nicht die Aktienmarktrisiken, die zwangsläufig bei Goldminenaktien auch auftreten, haben. Deswegen kann der Hansagold ausschließlich in physisches Gold investieren bis zu einer Maximalquote von 30%. Darüber hinaus haben wir weitere Goldprodukte, das sind Schuldverschreibungen, die mit Gold hinterlegt sind, hier dürfen wir weitere 30% investieren und darüber hinaus nehmen

wmd: Kann der Anleger auf dieses physische Gold zurückgreifen? Baumbach: Ja unter gewissen Voraussetzungen. Im Wesentlichen ist damit die Haltedauer gemeint, kann er bei Verkauf der Anteile aussuchen ob er Geld zurück haben möchte oder Gold, was der Fonds mehr oder weniger schon gelagert hat. Mindeststückelung ist allerdings 100gr. wmd: Was ist denn für den Privatanleger besonders wichtig bei der Auswahl der richtigen Goldanlage, Herr Schröder?

einen Goldbarren oder Goldmünze zu kaufen sollte man sich sicherlich an einen professionellen Händler wenden und nicht an einen Goldschacherer beim Hauptbahnhof um die Ecke. Ich denke physisches Gold unter dem Kopfkissen hat durchaus seine Berechtigung für den absoluten Notfall. Ich denke auch gerade bei diesem Schutz- und Notfallgedanken, den man in der Regel mit Goldinvestment verbindet, macht es natürlich Sinn sein Geld einem Experten wie Hansagold anzuvertrauen. Im Goldminenbereich ist es noch viel extremer. Das kann ich einem Privatanleger eigentlich nicht empfehlen Goldminen selber zu kaufen außer absolute Bluechips.

Zum Videointerview „Gold“ auf dem wmd-brokerchannel (zum Starten auf das Bild klicken)

wmd: Sind sie selbst in Gold investiert? Baumbach: Ja, auch in meinem Fonds. Schröder: Im Keller, im Schließfach und auch in Goldminen. Sehen Sie das komplette Interview mit weiteren interessanten Fragen rund um die Investition in Gold und Edelmetalle im nebenstehenden Videointerview

Schröder: Professioneller Rat ist ganz wichtig. Es gibt ja so viele Goldprodukte in physischer Form. Einfach nur um sich

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HANSAINVEST:

Edles im Portfolio – Gold, Silber & Co. sind nicht nur in Krisenzeiten wertvoll

Von Nico Baumbach, Fondsmanager bei der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH, verantwortlicher Fondsmanager für den HANSAgold und den HANSAwerte

zial in stürmischen Zeiten. Denn erstens entwickelt sich das Edelmetall relativ unabhängig von anderen Kapitalanlagen und zweitens steigt der Goldpreis insbesondere in politisch instabilen Phasen. Auch ak-

Edelmetalle – allen voran Gold – sind insbesondere in Krisenzeiten beliebt. Eine Untersuchung von Hansainvest zeigt jedoch: Anleger sollten nicht nur in unruhigen Wirtschaftsphasen Edelmetalle im Portfolio haben. Denn die Beimischung von Gold, Silber & Co. steigert langfristig zum einen die Wertentwicklung eines Portfolios. Zum anderen kann sie eine Reduktion des Gesamtrisikos bewirken. Edelmetalle bleiben Anlegers Liebling. Denn Ruhe ist an den Finanzmärkten noch lange nicht in Sicht. Sicherheit hat für Anleger daher höchste Priorität. Und die bieten Edelmetalle. Sie lassen sich nicht nur anfassen – Edelmetalle gelten darüber hinaus insbesondere in Krisenzeiten als wertbeständige Geldanlage. Dabei offenbart vor allem Gold sein Poten-

schwemme der Notenbanken ist vielmehr weiter auf einem sehr hohen Niveau. Das lässt die Inflationsrate ansteigen, die sich in Deutschland seit mehreren Monaten hartnäckig über der Marke von zwei Prozent hält, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. Zentralbanken kaufen weiter

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Darüber hinaus befinden sich die Zentralbanken weiter auf der Käuferseite. Insbesondere Notenbanken aus den Schwellenländern erhöhen ihre Goldbestände. Das wirkt sich nicht nur auf den Preis aus. Es entfaltet auch psychologische Wirkung. Für viele Investoren ist es ein weiteres Zeichen für das Misstrauen in Papierwährungen – und damit ein weiterer Grund für ein Engagement in Gold. Nico Baumbach

tuell spricht das fundamentale Umfeld für einen anhaltend starken Goldpreis. Denn unverändert ist eine nachhaltige Lösung der Schuldenkrise – sowohl in Europa als auch in den USA – nicht in Sicht. Die Geld-

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Auf der Angebotsseite ist festzuhalten, dass die Minen in Südafrika – einst wichtigste Fördernation – ihren Zenit überschritten haben. In China und Russland dagegen ist die Produktion ausgeweitet worden. Die beiden Nationen zählen mittlerweile zu den größten Goldförderern. De facto sind die

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beiden Staaten jedoch Netto-Importeure von Gold. Denn in China herrscht ein Exportverbot und die russischen Minen decken ausschließlich die Nachfrage aus dem Binnenmarkt ab.

Platinmetalle für den Wirtschaftsaufschwung Für Investoren, die primär auf einen Konjunkturaufschwung setzen, sind die Pla-

Zwittermetall Silber Einzig an schlechten Konjunkturnachrichten, die den Goldpreis zusätzlich stützen könnten, fehlt es derzeit in Deutschland. Damit rücken auch andere Edelmetalle in den Fokus der Anleger. Denn im Gegensatz zu Gold werden Silber, Platin und Palladium zu einem größeren Teil industriell verwendet. Silber nimmt dabei eine Art „Zwitterstellung“ ein. Es findet sowohl in der Industrie – wo es unverzichtbar ist – als auch als Investment Einsatz. Laut einer Untersuchung des Silver Institute, einer internationalen Vereinigung von Unternehmen aus der Silber-Industrie, entfielen 2009 etwa 40 Prozent der weltweiten Silber-Nachfrage auf die Industrie und 24 Prozent auf Schmuck und andere Silberwaren. Der Rest verteilt sich auf Investments, Direktanlagen sowie die Fotografie-Branche.

tinmetalle, die so genannten PGMs, die erste Wahl. Denn: Platin, Palladium und Co. sind aufgrund ihrer hohen industriellen Nachfrage in einem erheblichen Umfang konjunkturabhängig. Sowohl Platin als auch Palladium kommen vor allem in der Automobilindustrie zum Einsatz – für die Herstellung von Katalysatoren. Ein paralleler Preisverlauf zur Wirtschaftsentwicklung und eine hohe Volatilität sind daher typisch für die Platinmetalle.

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Risikostreuung mit Edelmetallen Die unterschiedliche konjunkturelle Abhängigkeit der Metalle lässt bereits vermuten: Anleger sollten nicht nur in Krisenzeiten Edelmetalle im Portfolio haben – allein schon aus Gründen der Risikostreuung. Eine Analyse von Hansainvest zeigt: Ein Edelmetallkorb, der zu 50 Prozent aus Gold, 30 Prozent aus Silber und jeweils 10 Prozent aus Platin und Palladium zusammengesetzt ist, korreliert nur in geringem Maße mit dem DAX, dem Euro Stoxx 50 und europäischen Renten. Hansainvest hat zudem die Diversifikationseffekte von Gold und Edelmetallen bei drei Beispielportfolios für unterschiedliche Risikoneigungen (risikoavers, risikoneutral und offensiv) untersucht. Das Ergebnis: Die Beimischung von Gold erhöht bei allen Portfolios die Wertentwicklung im betrachteten Zeitraum deutlich. Wird den Portfolios ein Edelmetallkorb beigemischt, erzielt der Anleger eine nochmals höhere Rendite.

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Weitere Informationen über den HANSAgold Fonds (zum Starten auf das Bild klicken)

Weitere Informationen über den HANSAwerte Fonds (zum Starten auf das Bild klicken)

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nicht in Aktien – zum Beispiel Minenaktien – investiert werden. Anleger, die die aktive Gewichtung der einzelnen Edelmetallquoten nicht selber übernehmen möch-

HANSAgold oder den HANSAwerte zurückgreifen. Ersterer hat zum Ziel, die Entwicklung des Goldpreises abzubilden, indem er bis zu 60 Prozent seines Fondsvermögens Weitere Berechnungen zeigen, dass Edelin Gold investiert. Dazu zähmetallbeimischungen zulen auch 30 Prozent physidem das Gesamtrisiko des EdElmEtAllE divERsifiziEREn dAs PoRtfolio: sches Gold. Darüber hinaus Depots senken. Die optimaerwirbt das Fondsmanagele Quote hängt dabei von REnditE RAuf, RisiKo RuntER! ment Verbriefungen, die der Risikoausrichtung des die Entwicklung des GoldGrundportfolios ab. Bei eipreises abbilden. Zudem nem konservativen Portfolio 100 % 95 % können sich Anleger beim liegt die optimale EdelmeAnleihen Anleihen Verkauf von Anteilen statt tallquote bei rund drei ProBeimischung 5 % der üblichen Barauszahlung zent. Für ein risikoneutrales * Edelmetalle auch physisches Gold in Depot gilt eine EdelmetallForm von Goldbarren liefern quote zwischen sechs und lassen. Der HANSAwerte sieben Prozent als optimal. investiert über SchuldverFür ein offensiv aufgestelltes Rendite 4,3 % Rendite ◊ 5,4 % schreibungen in einen EdelPortfolio ist eine EdelmetallRisiko 3,6 % Risiko √ 3,4 % metallkorb aus Gold, Silber, beimischung von rund zehn Platin und Palladium. Der Prozent optimal. Bei offensiFondsmanager steuert den veren Portfolios wird also mit * Beimischung Edelmetalle = Benchmark HANSAwerte Quelle: HANSAiNvESt, Betrachtungszeitraum: 2005 – 2010 Anteil der einzelnen Edelvergleichsweise hohen Beimetalle im Fonds je nach mischungen die deutlichste konjunktureller Lage. DaReduktion des Risikos erEdelmetalle haben eine geringe Korrelation zu anderen Anlage­ mit braucht der Anleger nur reicht, während für defensiklassen – deshalb wirkt sich bereits eine geringe Beimischung noch festzulegen, wie hoch ve Portfolios auch die Edelvon nur 5 % sehr positiv auf die Rendite und die Risikostruktur der Anteil der Edelmetalle metallbeimischungen klein des Portfolios aus. insgesamt in seinem Portgewählt werden sollten. folio sein soll. Die optimale Gewichtung der einzelnen Um die zuvor beschriebene Effekte innerhalb eines Depots darstellen ten, können auf einen aktiv gemanagten Metalle übernimmt dann der Fondsmanazu können, muss in die Edelmetalle und Edelmetallfonds wie zum Beispiel den ger. Edelmetallbeimischungen für jedes Portfolio sinnvoll

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Haben Sie noch Fragen? Nutzen Sie die untenstehende Kontaktdaten für Rückfragen zun den Produkten der HANSAINVEST? HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH Kapstadtring 8 22297 Hamburg Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner Maklerdirektionen nach PLZ

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Gelangt die Goldpreisrallye an ihr Ende? Seit der letzten großen Finanzkrise hat sich der Goldpreis drastisch erhöht. Im August 2011 überschritt er schließlich 1.900 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm), bevor unvermittelt ein deutlicher Preisverfall einsetzte. Der Aachener Goldexperte Guido Frings befasst sich mit der Frage, ob die langanhaltende Aufwärtsbewegung des Goldpreises an ihr Ende gelangt. Kurz nachdem Gold eine neue Bestmarke von 1.920 US-Dollar je Feinunze erreicht hatte, sank seine Bewertung zeitweilig auf bis zu 1.703 US-Dollar. Mittlerweile ist das Edelmetall mit knapp unter 1.800 US-Dollar zwar wieder erheblich höher bewertet, aber immer noch weit vom Höchststand entfernt. Marktanalysten machen eine Reihe von Gründen dafür verantwortlich, dass die mittlerweile so gewohnte Aufwärtstendenz des Goldpreises einen plötzlichen Dämpfer erhielt. Der Goldmarkt wird von Kapitalanlegern dominiert. Je höher das Edelmetall bewertet wird, desto mehr spekulative Anlagen werden getätigt, die starke Preisschwankungen an den globalen Goldhandelsplätzen verursachen können. Um die Risiken dieser erhöhten Volatilität für Termingeschäfte un-

ter Kontrolle zu halten, entschlossen sich die CME Group, eine der bedeutendsten Terminbörsen, sowie die Rohstoffbörsen Hongkongs und Shanghais für eine deutliche Erhöhung der Sicherheitseinlagen für Goldterminkontrakte. Dadurch wurde diese Form der Goldinvestition weniger attraktiv für solche Investoren, die auf kurzfristige

Preisschwankungen spekulierten. Nachdem der Goldpreis mit 1.920 US-Dollar eine neue Höchstmarke erreicht hatte, entschlossen sich viele Anleger zur Gewinnmitnahme und verkauften ihre Goldbestände. Allein der weltgrößte Goldfonds verzeichnete die stärksten Goldverkäufe seit Jahresbeginn.

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Durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA entstand an den globalen Aktienmärkten eine verstärkte Rezessionsangst. Kapitalanleger flüchteten in Gold, dessen Preis auf ein neues Rekordhoch stieg. Nachdem wieder Ruhe an den Märkten einkehrte, zogen die Anleger ihr Kapital wieder aus dem Goldmarkt ab und setzten verstärkt auf Aktien. Bisher hat sich die Goldbewertung, allen schlechten Neuigkeiten zur Schuldenkrise im Euroraum zum Trotz, noch nicht wieder an ihr Allzeithoch angenähert. In welche Richtung sie sich entwickelt, ist derzeit schwer absehbar. Unterbewertet ist Gold gegenwärtig aber auf keinen Fall. Im historischen Vergleich ist sein Preis auch weiterhin ausgesprochen hoch. Angesichts der unsicheren Marktlage kann es für Goldbesitzer, die einen maximalen Gewinn aus ihrem Edelmetallbesitz ziehen wollen, nun angeraten sein, Goldgegenstände zu verkaufen. Hierbei steht ihnen der Aachener Goldexperte Guido Frings vom Edelmetallhandel Frings gerne zur Seite. www.edelmetallhandel-frings.de Quelle: www.pr-blickpunkt.de

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Ein neues Produkt im Bereich Rohstoff Investment Gold, Gold, Gold. Alle reden nur noch von Gold. Der Preis für das beliebte Edelmetall hat seinen eigenen Rekord Höchstwert mehrmals selber geknackt und die, durch die zahlreichen Krisen in der Finanzwelt zutiefst verunsicherten, Anleger bauen auf das als sicher geltende Investment. Doch was ist eigentlich mit dem „kleinen Bruder“ des Verkaufsschlagers? Silber ist ebenfalls durchaus gefragt auf den Märkten, dessen Beliebtheit gerät allerdings durch die Schlagzeilen über das Gold immer ein wenig in Vergessenheit. Doch Anleger betrachten das Edelmetall als ebenso sicher wie Gold und investieren gerne. Dabei ist dies keine Zeit, in der es eine leichte Entscheidung ist, in was man sein Geld eigentlich noch stecken soll. Dies sieht auch Jürg Zeltner, der als CEO beim UBS Wealth Management tätig ist, so: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl

und Produktvarianten.“ Der Preis für Silber erreichte im Frühjahr seinen Höchststand und konnte zu dem Zeitpunkt beinahe die 50 Dollar Marke knacken. Dass der Preis seitdem wieder ein wenig gesunken ist, fällt gar nicht auf, wenn man bedenkt, dass sich

dieser innerhalb von einem Jahr mehr als verdoppelt hat. Die britische Bank Barclays bringt jetzt ein neues Produkt auf den Markt, das all die Anleger anlocken soll, die dem Edelmetall soweit vertrauen, dass sie nicht

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an einen Verlust von mehr als 30 Prozent in den nächsten Jahren glauben. Dieses trägt den Namen „9% Memory Express Zertifikat auf Silber“ und beschert seinen Käufern einen jährlichen Kupon von neun Prozent, so wie es der Name bereits sagt, für den Fall, dass das Edelmetall nicht mehr als 30 Prozent an Wert verliert. Der Kupon wird also nur dann gezahlt, wenn der Silberpreis am Bewertungstag nicht unter 70 Prozent des Kurses am Auflagetag des Zertifikats liegt. Doch rentiert sich ein solches Zertifikat wirklich? Die Anleger würden ein Verlustgeschäft machen, wenn der Preis um mehr als 30 Prozent abstürzt. Untersuchungen zeigen außerdem, dass sich ein solches Geschäft in den vergangenen drei Jahren nicht gelohnt hätte. Bleibt also zu hoffen, dass sich der Silberpreis weiterhin hält und ähnlich wie Gold ein beliebtes Anlageziel bleibt. Quelle: Geschrieben in „Geldanlage Gold“

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Der Preisvergleichsrechner für die Goldanlage Trustable Gold, das unabhängige Vergleichsportal für die Goldanlage, ist jetzt noch informativer und sorgt für mehr Markttransparenz. Nun können Anleger die Kosten einer sicher verwahrten Goldanlage komfortabel ausrechnen lassen und die verschiedenen Angebote übersichtlich nach Preis und weiteren Kriterien vergleichen. Bei der Anlage in Gold sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Sicherheit und Preis. Wie bei jeder Geldanlage ist die Vertrauenswürdigkeit und Professionalität des Anbieters die Grundvoraussetzung. Daneben sind jedoch auch günstige Gebühren für Kauf und Lagerung ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Goldanlage. Trustable Gold bietet mit dem neu erstellten Anbietervergleich beide Informationen: Nach transparenten Kriterien überprüfen wir die Vertrauenswürdigkeit verschiedener Anbieter von zentral gelagertem physischen

Gold. Anbieter, welche die notwendigen Kriterien erfüllen, erhalten das TrustableGold-Siegel. Die Kosten, die für den Kunden bei Kauf und Lagerung zu erwarten sind, lassen sich einfach durch Eingabe

der gewünschten Anlagesumme im Preisvergleichsrechner ermitteln. So kann der Goldanleger auf einen Blick erkennen, welcher Anbieter für ihn am preiswertesten und gleichzeitig vertrauenswürdig ist. Die teil-

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weise hohen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Angeboten zeigen deutlich, wie viel Geld sich hier sparen lässt. Der Vergleich ist unabhängig von Banken und Anbietern von Goldanlage-Produkten. Auf den Internetseiten zur Goldanlage findet der Interessent klar verständliche, fundierte Informationen und detaillierte Antworten auf seine Fragen rund um das Thema Gold. Daneben halten die ständig aktualisierten Nachrichtenseiten den Leser auf dem Laufenden und bieten ausführlichere Hintergrundinformationen. Der Anbietervergleich ist der Kern des Informationsangebotes. Durch den neuen Preisvergleichsrechner ist es jetzt noch einfacher geworden, den besten Weg zur Goldanlage zu finden. www.trustablegold.de - Das Vergleichsportal zur Goldanlage Quelle: Trustable Services GmbH

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