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KOMPOSITVersicherungen 2013

www.wmd-brokerchannel.de Ausgabe - März 2013

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ENDLICH in einem Produkt vereint. robustus privileg – Die Traumhochzeit aus Versicherung und Immobilie. robustus privileg ist Vorreiter einer völlig neuen Anlageklasse. Die Immobilienpolice verbindet die größtmögliche Sicherheit und den weitestgehenden Inflationsschutz von Immobilien mit der hohen Flexibilität einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Anleger profitieren von überdurchschnittlichen Renditechancen, flexiblen Laufzeiten sowie von attraktiven Steuervorteilen, einem starken Hinterbliebenenschutz und sehr günstigen Erbregelungen. Alle Informationen zu robustus privileg und einen persönlichen Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie unter www.robustus-gmbh.com

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Editorial | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Versicherungssparten die am wenigsten in der öffentlichen Kritik stehen, sind die Kompositversicherungssparten, so die Aussagen am Neujahrsempfang 2013 des Arbeitgeberverbandes der Versicherungswirtschaft. In diesen Sparten rechnet der Verband auch für 2013 mit weiter stabilen und wachsenden Prämienaufkommen. Ein Trend in der Produktgestaltung ist die verstärkte Fokussierung auf Kundenwünsche. So kommen immer mehr Versicherungsangebote mit speziellen Bedingungen und im Baukastensystem auf dem Markt. Besonders in der gewerblichen Haftpflichtversicherung sind viele Tarife aktualisiert worden. Wichtig ist auch die Schadensabwicklung. So sind die Versicherer durch das Versicherungsvertragsgesetz verpflichtet, Schäden möglichst rasch zu regulieren. Im Jahr 2011 haben die deutschen Lebensversicherer pro Tag 231 Millionen Euro an ihre

Kunden ausgezahlt. Im gesamten Jahr waren es insgesamt 85 Milliarden Euro. Die Schaden- und Unfallversicherer leisteten für ihre Kunden im selben Jahr 43,8 Milliarden Euro, das sind jeden Tag 120 Millionen Euro, so der GDV-Verband. Alleine an diesen Zahlen ist erkennbar wie wichtig die richtige Versicherungsberatung für Verbraucher und Unternehmen in diesen Sparten ist! Hier ist der Makler und Vermittler gefragt! Was gibt es neues in den Sparten? Lesen Sie dazu mehr in dieser aktuellen Ausgabe von „Kompositversicherung 2013“ Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre, gute Entscheidungen und viel Erfolg! Ihr Team vom wmd-brokerchannel

Täglich aktuelle Informationen, Fachartikel und Video-Interviews unter www.wmd-brokerchannel.de 3


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Inhaltsverzeichnis

ADVERTORIAL

FIRMEN - HAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN

   6 Mit der Baupolice des BGV / Badische Versicherungen alle Baurisiken auf einmal absichern

  25 Firewall gegen Vermögensschäden

ALLGEMEIN

  26 Ärzte und Gesundheitsfachberufe - Berufshaftpflicht dringend überprüfen!

   8 Fitch: Deutsche Schaden-/Unfallversicherungsbranche bleibt stabil im Ratingausblick

  28 Walther GmbH jetzt auch mit Versicherungsschutz für Gutachter und Sachverständigentätigkeiten

GEWERBLICHE SACHVERSICHERUNGEN

  29 Eine für alle - die Kfz-Werkstatt-Police

   9 WIFO offeriert neues bestandssicheres Konzept für Gastronomie-Betriebe

  30 ALLCURA: Neue persönliche Unternehmensleiter-Deckung

   9 Stark verbesserter Rahmenvertrag

D&O

  10 Große Nachfrage nach Wetterrisikoversicherung von HDI-Gerling Industrie

  31 Markt-Neuheit: Rückwirkende Deckung für Führungskräfte

  12 Eine für alle: Die neue VHV FIRMENPROTECT Sach

  32 Gothaer erweitert Leistungsspektrum für Unternehmerkunden

  13 INTER: Solarenergie auch im gewerblichen Bereich absichern

  33 AIG Europe führt neuen Versicherungsschutz BusinessGuard ein

  14 Firewall für IT-Dienstleister

HAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN

FIRMENVERSICHERUNGEN

  33 GEV modernisiert Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

  15 Weltweite Umfrage unter mehr als 500 Allianz Experten aus der Industrie- und Firmenversicherung: Betriebsunterbrechungen, Naturkatastrophen und Brände gelten weltweit als wichtigste Risiken für Unternehmen   16 Generali Versicherungen: Umfrage unter Selbstständigen   17 Cyber Risks in Deutschland: Versicherungsmakler Aon bietet Exklusivlösung für Branchenverband BITKOM

  34 Finanztest: Sehr gute Noten für die Privathaftpflichtversicherungen der Gothaer   35 NV-Versicherungen: Abschied vom Seniorentarif HAUSRATVERSICHERUNGEN   36 Millionen Haushalte in Deutschland ohne Hausratpolice

  18 Hiscox: Jedes zehnte kleine und mittlere Unternehmen schon Opfer von Hacker-Angriffen

  37 Neue ERGO Hausratversicherung: Schutz für jede Lebenssituation

  20 vfm-Firmenpolice als Allroundlösung für Gewerbebetriebe

  38 Continentale Versicherungsverbund verbessert Leistungen in der Hausratversicherung

  21 Mietkautionsversicherung jetzt auch für Gewerbetreibende Lutz Schröder, Vertriebsleiter DKK Deutsche Kautionsgemeinschaft AG im Videointerview   22 ACE Gruppe mit neuer Dienstreiseversicherung   23 Betriebsunterbrechungen: der unsichtbare Großschaden   24 Allianz Industrieversicherer hilft den guten Ruf zu schützen

  39 Neuer Analysefilter schließt Lücke in der Beratung zu Wohngebäude- und Hausratversicherungen TRANSPORTVERSICHERUNGEN   40 Helvetia versichert Transporte jetzt ganz einfach WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNGEN   40 Grundeigentümer-Versicherung erhöht Neubaurabatt   41 Praktizierter Verbraucherschutz: Gebäudeversicherer schließen Versicherungslücke   42 INTER: Neuausrichtung im Bereich der Technischen Versicherungen KFZ/FUHRPARK-VERSICHERUNGEN   43 Kfz-Versicherung: Rund 1,6 Millionen Personen haben Verträge zum Jahresende gewechselt   44 Doppelsieg für HUK-COBURG Versicherungsgruppe beim Rating deutscher Autoversicherer   44 Wie Elektroautos versichert werden

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46 Elektro-Mobilität: Zurich mit Versicherungsschutz für Pedelecs und e-Bikes   47 Neue Kfz-Tarife der Bayerischen bieten hohe Flexibilität   47 Mit welchen Autoversicherungen Kfz-Besitzer gut fahren   48 Rund-um-Schutz für Fahrräder und Pedelecs   49 Flexibilität bei der Tarifauswahl in der Kfz-Versicherung   50 Zurich: Transparente Telematik-Lösung senkt Kosten für Flottenbetreiber   51 Kleine Fuhrparks easy absichern   52 Spezialversicherung Best for Cars mit weiteren Highlights   53 Oldtimerkauf: Vor Probefahrt den Versicherungsstatus klären BETRIEBLICHE KRANKENVERSICHERUNGEN   54 Allianz startet mit betrieblicher Krankenversicherung   55 Erfolgsfaktor betriebliche Krankenversorgung   56 Arbeitnehmer zeigen großes Interesse an der betrieblichen Krankenversicherung   58 Neue Produktwelt der HALLESCHE: Optimale Gesundheitsförderung durch betriebliche Krankenzusatzversicherung und betriebliches Gesundheitsmanagement RECHTSSCHUTZVERSICHERUNGEN   60 ARAG webktiv: 3. Platz bei Versicherungsinnovation des Jahres   61 ARAG Rechtsschutz 2013 mit Auszeichnung   62 VHV bringt gleich zum Jahresbeginn neue VHV Rechtschutz KLASSIK-GARANT auf den Markt   63 Erfolgreiches Jahr 2012 für die AUXILIA Rechtsschutz-Versicherung   64 Patentrechtsschutzversicherer erweitert sein Angebot   65 RheinLand Mietnomaden-Versicherung: Jetzt mit noch mehr Leistung   65 Endlich Hilfe für Vermieter beSURE-Vermieterschutz bietet Rundumschutz nicht nur in Extremsituationen BERUFLICHE HAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN   66 Hiscox erweitert Leistungsumfang der Berufshaftpflichtversicherung   67 HDI erneuert Vermögensschaden-Haftpflicht für Hausverwalter Impressum   13 Impressum

eckt?

Interesse gew


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Advertorial

Mit der Baupolice des BGV / Badische Versicherungen alle Baurisiken auf einmal absichern / Starker Versicherungsschutz rund ums Haus / Alle Baurisiken in nur einem Vertrag / Hohe Transparenz und Haftungssicherheit Bald sind die kalten Wintertage vorbei und mit den milderen Temperaturen beginnen langsam die ersten Bauaktivitäten. Mit den Versicherungen rund ums Haus können Vertriebspartner des BGV / Badische Versicherungen ihren Kunden von der Grundsteinlegung bis zum Einzug begleiten – mit vielen Vorteilen für Makler und Kunden: Beim BGV werden alle Baurisiken (Bauherrenhaftpflicht-, Bauleistungs-, Bauhelferunfallversicherung) in nur einem Vertrag zusammengefasst. Der Beitragsnachlass kann dabei bis zu 20 Prozent betragen. Hinzu kommt für die Bauleistungsversicherung von Neubauten sogar ein weiterer Nachlass von 50 Prozent. „Wir haben bei der Produktentwicklung großen Wert darauf gelegt, dass die Risikoabsicherung der Baurisiken für unsere Vertriebspartner einfach, transparent und haftungssicher gestaltet wird“,

so Hans-Gerd Coenen, Vertriebschef beim BGV. Der Einmalbeitrag gilt bis zu drei Jahre, sodass der Versicherungsschutz auch dann nicht gefährdet ist, wenn das Bauvorhaben länger dauert als geplant. Mit der pauschalen Bauhelferversicherung können alle Bauhelfer, die bei den Eigenleistungen am Bau mitwirken, mitversichert werden. Ein echtes Novum dabei ist, dass die Versicherungssumme nicht vorgegeben ist, sondern frei gewählt werden kann und der Schutz alle Helfer, die Bauherren und deren Familien umfasst. Sogar Gesundheitsschädigungen durch erhöhte Kraftanstrengung oder Zerrungen sind mitversichert. Perfekt wird die Absicherung rund um das Bauvorhaben mit dem Abschluss der neuen Rechtsschutzversicherung proComfort. Hier sind über den speziellen Bau-Beratungs-Rechtsschutz Baustreitigkeiten abgesichert (bis 250 EUR), sodass sich Bauherren einen ersten juristischen Rat einholen können.

Beitragsbeispiel: Neubau eines Einfamilienhauses, Bausumme 250.000 EUR, davon 10.000 EUR Eigenleistungen, kein öffentl. Dienst, Komplettabschluss Bauherrenhaftpflichtversicherung: Bauleistungsversicherung: Bauhelferunfallversicherung*: Gesamtbeitrag für bis zu 3 Jahre:

86,39 EUR 251,33 EUR 27,23 EUR 364,95 EUR

* Bauhelferunfallversicherung für alle Bauhelfer einschl. Bauherr und Familie bei 50.000 EUR Versicherungssumme für Invalidität mit 250 % Progression, 10.000 EUR Todesfallleistung und 10 EUR Krankenhaustagegeld

Jetzt berechnen unter www.makler.bgv.de Der BGV Die Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen bietet bundesweit Versicherungsschutz für Privat- und Firmenkunden. Der 1923 gegründete Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband BGV ist ein namhafter und am Markt gut positionierter Spezialversicherer der Kommunen. Zum Unternehmensverbund gehören die Tochterunternehmen BGV-Versicherung AG, Badische Allgemeine Versicherung AG und Badische Rechtsschutzversicherung AG. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter und 25 Auszubildende. Mit einem Beitragsvolumen von rund 250 Mio. EUR und knapp 1,5 Mio. Verträgen ist der Versicherer stetig auf Wachstumskurs und zeichnet sich durch überdurchschnittlich zufriedene Kunden aus. In den letzten Jahren hat sich der Konzern darüber hinaus durch seine zukunftsweisenden Produkte im Privat- und Firmenbereich und seinen sehr gute Maklerbetreuung hervorgehoben. Zahlreiche Auszeichnungen belegen dies immer wieder. Rundumschutz in einer Hand wird bei dem Serviceversicherer aus Baden groß geschrieben: Neben Sach-, Unfall-, Haftpflicht-, Kfz- und Rechtsschutzversicherungen deckt der BGV / Badische Versicherungen mit starken Kooperationspartnern auch den Bereich der Altersvorsorge, der Finanzdienstleistung und der Krankenversicherung ab. Laut BaFin weist das Versicherungsunternehmen bundesweit eine der niedrigsten Beschwerdequoten in der Kfz-Versicherung und in der Allgemeinen Haftpflichtversicherung auf.

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Versicherungen rund ums Haus – mit dem BGV / Badische Versicherungen als starker Partner

Makler begleiten ihre Kunden in der Regel durch den ganzen Bauprozess – von der Finanzierung des Bauvorhabens, über die Bauphase bis hin zur Absicherung nach Fertigstellung. Die BGVBaupolice bietet einen exzellenten Versicherungsschutz für Kunden und hohe Haftungssicherheit für Vertriebspartner.

Und wer gleich zu Beginn des Bauvorhabens die Wohngebäudeversicherung des BGV abschließt, profitiert gleich mehrfach: Neben der beitragsfreien Feuer-Rohbauversicherung gibt es für Neubauten einen Nachlass für die Dauer von zehn Jahren. Passivhausbesitzer erhalten außerdem einen Ökonachlass. Ob Vandalismus/ Graffiti, Schutz für Ableitungsrohre außerhalb des versicherten Grundstückes oder Leistung bei grober Fahrlässigkeit: Der Exklusivschutz bietet einen starken Versicherungsschutz, auch für erweiterte Elementarschäden. Der Gebäudeschutzbrief ohne Handwerkerbindung sowie die Allrisk-Deckung für die Photovoltaikanlage runden den Schutz ab.

Unser Tipp: Die starke Exklusiv-Hausratversicherung des BGV ergänzt das Paket sinnvoll.

die Bgv-Baupolice / Bauherrenhaftpflicht-, Bauleistungsund Bauhelferunfallversicherung in nur einem Vertrag / Einmalbeitrag für bis zu 3 Jahre / starker Versicherungsschutz rund ums *Badisch gut versichert. Bauen und rund ums Haus

BGV / Badische versicherungen durlacher allee 56 / 76131 karlsruhe Telefon 0721 660-4334 // Fax 0721 660-198203 E-Mail makler@bgv.de


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Allgemein

Fitch: Deutsche Schaden-/Unfallversicherungsbranche bleibt stabil im Ratingausblick Branche ist ihren aktuellen Herausforderungen gut gewachsen

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itch Ratings berichtet in einer heute veröffentlichten Analyse, dass die deutsche Schaden-/ Unfallversicherungsbranche auf stabilem Ausblick verbleibt. Die Agentur denkt, dass die Branche ihren aktuellen Herausforderungen gut gewachsen ist, und erwartet nicht allzu viele Veränderungen in den nächsten 12 bis 24 Monaten bei den Ratings der Unternehmen. Fitch erwartet, dass die Branche 2012/13 ihre versicherungstechnische Ertragslage leicht verbessern wird, und eine Netto Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) von 98 und 97% vermelden wird. In den letzten beiden Jahren musste die Branche die schwächste Netto-Schaden-KostenQuote (99%) seit 2002 hinnehmen. Fitch glaubt, dass die Branche 2011 einen kleinen versicherungstechnischen Ertrag (vor Schwankungsrückstellung) von rund 25 Mio. Euro erzielte, und erwartet, dass dieser auf 500 Mio. Euro in diesem Jahr und 1 Mrd. Euro im nächsten Jahr ansteigen wird. Das niedrige versicherungstechnische Ergebnis 2011 war in erster Linie der schwachen Ertragslage in der Kraftfahrzeug (Kfz)-Versicherung geschuldet. Nachdem die Prämien in Kfz fünf Jahre in Folge gesunken waren und 2010 um magere 0.5% anstiegen, verzeichnete die Branche 2011 einen deutlichen Anstieg von 5%. Fitch geht davon aus, dass sich die Netto- Schaden-Kosten-Quote in Kfz auf 107% (2010: 109%) verbessert hat, damit aber auf schwachem Niveau verblieb. Die Agentur erwartet, dass sich die Netto Schaden-Kosten-Quote in die-

sem Jahr auf 107% verbessern wird und erwartet für 2013 einen weiteren Rückgang. „Der Wettbewerb in der Kfz-Versicherung hat sich in den vergangen 12 Monaten beruhigt, und die Versicherer haben ihre Zeichnungsdisziplin bis dato in diesem Jahr bewahrt“, sagt Christoph Schmitt, Director im Versicherungsteam von Fitch. „Fitch erwartet, dass die Prämieneinnahmen der KfzVersicherung in diesem Jahr um vier Prozent höher ausfallen, und sich dieser Trend 2013 wohl fortsetzen wird. Da die Kfz-Versicherung ein Drittel des Marktes abdeckt, geht Fitch davon aus, dass sich auch die versicherungstechnische Ertragslage der ganzen Branche in diesem und im nächsten Jahr verbessern wird.“ Wegen des Niedrigzinsumfeldes erwartet Fitch, dass die Branche 2011 eine niedrigere Nettoverzinsung von 3,6% erzielen wird und die Branche einen Rückgang des Kapitalertrages auf 5,0 Mrd. Euro von 5,4 Mrd. Euro im Vorjahr erleiden wird. Nach Schätzung von Fitch erreichte die Branche 2011 eine rückläufige Nettoverzinsung von 3,9% (2010: 4,4%). Ähnlich wie in vorherigen Marktzyklen hat auch die jetzige Phase niedriger versicherungstechnischer Erträge die Kapitalisierung der Schaden-/Unfallversicherer nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen (außer dem Rückgang der Schwankungsrückstellung). Die Schadenrückstellungen stiegen sowohl brutto als auch netto weiter an. Die Reservierungsstandards verblieben auf hohem Niveau, aber Fitch glaubt, dass sie doch etwas weniger vorsichtig ausgefallen sein könnten als vor der weichen Marktphase. Leicht höhere Reservierungsstandards mögen eine Ursache gewesen sein, dass sich die versicherungstechnische Ertragslage 2011 nicht verbesserte, obwohl die Prämieneinnahme um annähernd 4% anwuchs. Der Bericht „German Non-Life Insurance Outlook: Motor Rates Continue to Recover” steht auf www.fitchratings.de zum Herunterladen bereit. Autor: Fitch Deutschland GmbH

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Gewerbliche Sachversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

WIFO offeriert neues bestandssicheres Konzept für Gastronomie-Betriebe Exklusivprodukt WIFO-Gastro Police Business

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as hauseigene Expertenteam der WIFO GmbH unter Leitung von Armin Bajus hat das neue Produkt „WIFO-Gastro Police Business“ für Gastronomie-Betriebe auf den Markt gebracht. Der Risikoträger ist die Interlloyd Versicherungs-AG. Damit ergänzt das Unternehmen sein Portfolio im Bereich der gewerblichen SachVersicherungen um ein weiteres Exklusivprodukt. Es handelt sich hierbei um ein besonders komfortables Produkt - ausschließlich für die Gastronomiebranche - mit einem entsprechenden Rahmenvertrag, der ein überdurchschnittliches Preis-/ Leistungsverhältnis beinhaltet und zugleich mehrere Sparten abdeckt. WIFO-Gastro Police Business bietet dem Makler zudem ein Höchstmaß an Haf-

tungssicherheit durch den Unterversicherungsverzicht bei korrekter Umsatzmeldung sowie Vereinbarung der „goldenen Regel“ und den Verzicht auf Einwand der groben Fahrlässigkeit. Autor: Wifo GmbH

Stark verbesserter Rahmenvertrag

WIFOElektronik-Police für Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe

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as bereits erfolgreich eingeführte Konzept „WIFO-Elektronik-Police“ wurde nochmals überarbeitet. Dabei wurden erhebliche Verbesserungen im Bedingungswerk durchgeführt. Es handelt sich um ein vielseitig einsetzbares Produkt, mit dem extrem viele verschiedene Gerätearten zu einem einheitlichen und besonders günstigen Prämiensatz versicherbar sind. Zudem sind auch ungewöhnliche Risiken, beispielsweise Küchentechnik und Wellness-Geräte, versicherbar. Es handelt sich um Rahmenvertrag, der ab sofort über WIFO vermittelt werden kann. Der Risikoträger ist die AXA Versicherung AG. Autor: Wifo GmbH

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Gewerbliche Sachversicherungen

Große Nachfrage nach Wetterrisikoversicherung von HDI-Gerling Industrie Kaum eine Branche ist völlig frei von Wettereinflüssen

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m Wetter lässt sich nicht drehen, an den Wetterrisiken aber schon: Seit einem Jahr bietet die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG mit „KLIMArisk – die Wetterrisikoversicherung“ Versicherungsschutz gegen Risiken wetterbedingter Schwankungen von Kosten und Erträgen. Unternehmen können damit mehr Finanzierungs- und Planungssicherheit erzielen. Das Fazit von HDIGerling Industrie nach dem ersten Jahr „KLIMArisk“ fällt positiv aus: „Die große Nachfrage der Kunden zeigt uns, dass ein solches Versicherungsprodukt überfällig war. Wir entsprechen damit dem Bedarf vieler Unternehmen“, sagt Dr. Joachim ten Eicken, Vorstandsmitglied der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG und zuständig für das Vorstandsressort Sach- und Technische Versicherungen. Kaum eine Branche ist völlig frei von Wettereinflüssen. Nach Berechnungen der Weltorganisation für Meteorologie sind vier von fünf Wirtschaftsunternehmen wetterabhängig. Das bewog HDI-Gerling Industrie vor einem Jahr, als erster deutscher Industrieversicherer Unternehmen einen Schutz gegen Wetterrisiken zu bieten. Mit „KLIMArisk“ können Versicherungsnehmer sich gegen Vermögensschäden absichern, die von messbaren Witterungsereignissen ausgehen. Dabei bietet die-

se neue Wetterrisikoversicherung Unternehmen gleich mehrere Vorteile: Ausgleich von Ergebnisschwankungen, Absicherung gegen Umsatzverluste, einfache und schnelle Schadenregulierung sowie individuelle Deckungen. „Der erste Ansturm war größer als erwartet“, berichtet Sebastian Rüsche, Senior Property Underwriter bei HDI-Gerling Industrie. „Uns haben Anfragen aus sehr unterschiedlichen Branchen erreicht: Darunter waren viele Bauunternehmer, aber auch Wintersport- und Touristik-Anbieter, Produzenten von Saisonprodukten und Verarbeiter landwirtschaftlicher Produkte.“ In den vergangenen Monaten hätten zudem mehrere Stadtwerke und mittelgroße Energieversorger sich nach dieser neuen Versicherungslösung erkundigt. Das Interesse halte ungebrochen an, erläutert Rüsche. Die größten Abschlüsse gemessen am Prämienvolumen hat HDIGerling Industrie im ersten Jahr von „KLIMArisk“ im Bereich Bau verzeichnet, gefolgt von Touristik. Der größte Einzelabschluss wurde mit einem Flughafen-Betreiber vereinbart. Verhandlungen über Winterdeckungen in dieser Branche laufen bereits.

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„Gerade in der Anfangsphase haben wir den engen Kontakt zu den Kunden gesucht, um gemeinsam an Deckungskonzepten zu arbeiten“, erläutert Sebastian Rüsche. „Diesen Weg beschreiten wir auch weiter und sind gerne bereit, individuelle Konzepte eigens für eine Branche oder Kundengruppe zu entwerfen – seien es zum Beispiel Event- Manager, Filmproduzenten oder Energieversorger.“ HDI-Gerling Industrie knüpft mit seiner neuen Wetterrisikoversicherung an Erfahrungen auf Versicherungsmärkten in Nordamerika und Asien an. Dort ist die Idee von Wetterabsicherung nichts Neues. Lediglich auf den Märkten in Deutschland und Kontinental-Europa ist eine derartige Versicherungslösung noch wenig verbreitet. „KLIMArisk“ ist für Versicherungsnehmer ganz einfach zu verstehen. Abgeschlossen werden die Policen auf Basis von Wetterparametern wie Frosttage, Schneedecke, Höchst- oder Tiefsttemperatur, Sonnenstunden, Niederschlag, Windstärke und Wellengang. Ein Beispiel: Ein Bauunternehmer muss laut Auftrag einen Rohbau bis zum Jahresende fertig stellen. Durch einen eisigen Winter mit langer Frostperiode und viel Schnee verzögern sich die Arbeiten. Ausfalltage verursachen dem Unternehmer Mehrkosten. Zudem fordert der Auftraggeber die Zahlung einer vereinbarten Vertragsstrafe. Mit „KLIMArisk“ kann das Bauunternehmen dieses finanzielle Risiko verringern, da es ab einer vorab vereinbarten Zahl von Frosttagen eine Ausgleichszahlung erhält. Die Höhe der Zahlung orientiert sich in diesem Fall an den anfallenden Vertragsstrafen und an den Mehrkosten je Tag der Verzögerung. Als Nachweis eines versicherten Ereignisses dienen die Messergebnisse einer oder mehrerer Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Den Schwellenwert, ab dem eine Entschädigung erfolgt, können Versicherungsnehmer frei festlegen, auch den versicherten Zeitraum und die Höhe der Auszahlung je Tag. Eine Auszahlung wird fällig, wenn der festgelegte Schwellenwert erreicht wird. Die Zahlung erfolgt schnell und unkompliziert, da die Messdaten von einer unabhängigen Partei (DWD) kommen. Die Schadenzahlung erfolgt in der Regel 14 Tage nach Ablauf des versicherten Deckungszeitraums. Autor: HDI-Gerling Sach-Serviceholding AG

Klassiker bewegen.

„Im Grunde versichern wir Kunstgegenstände.“

Freie Fahrt für Makler & Vermittler. Seit fast 30 Jahren entwickeln und gestalten wir exklusive Deckungskonzepte für moderne und historische Klassiker – bis hin zur Schadenabwicklung. Hierfür verwalten wir Zeichnungsgemeinschaften namhafter Erstversicherer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Davon können auch Sie als Makler oder freier Vermittler profitieren. Rufen Sie mich gerne an.

Ihr Ansprechpartner: Rüdiger Brandenburg OCC Assekuranzkontor GmbH · D - 23558 Lübeck · Wielandstraße 14 b Tel. +49 - 451 - 8 71 84 - 0 · vermittler@occ.eu · www.occ.eu


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Gewerbliche Sachversicherungen

Eine für alle: Die neue VHV FIRMENPROTECT Sach Risikoabdeckung aller Branchen

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ie umfassende Absicherung der eigenen Firma gegen unvorhersehbare Ereignisse ist einer der Grundpfeiler unternehmerischen Erfolges. Mit der neuen Sachversicherung für Firmen der VHV Versicherungen geht das ab jetzt noch effektiver. Die VHV FIRMENPROTECT Sach beinhaltet zahlreiche Leistungsverbesserungen, eine LeistungsUpdate-Garantie sowie flexible Zusatzbausteine. Damit ist sie optimal zur Risikoabdeckung aller Branchen geeignet. Die neue VHV FIRMENPROTECT Sach richtet sich an alle Zielgruppen der gewerblichen Sachversicherung. Ihr modularer Aufbau mit frei kombinierbaren Bausteinen sorgt für einen passgenauen Schutz der eigenen Firma. Um den Leistungsumfang noch besser an die Bedürfnisse von Vermittlern und Kunden anzupassen, hat die VHV ihre neue Sachversicherung mit insgesamt 24 relevanten Leistungsverbesserungen ausgestattet. So sind ab sofort unter anderem eine Versicherungssumme bis zu 20 Mio. Euro möglich und bei grober Fahrlässigkeit wird bis zu einer Schadenhöhe von 50.000 Euro auf eine Quotelung verzichtet. Drei Versicherungen - eine Police Mit der FIRMENPROTECT Sach hat die VHV die Module Gebäude, Inhalt und Betriebsunterbrechung nochmals optimiert und in nur einer einzigen Versicherungspolice zusammengefasst. Die Gebäudedeckung zeichnet sich neben dem Schutz vor Mietausfällen insbesondere durch die verbesserte Wiederherstellungsklausel aus. Nach einem Schadenfall neu aufgebaute Gebäude müssen lediglich demselben Betriebszweck dienen, die Gebäudeart, -form und -größe ist für die Regulierung zum Neuwert nicht entscheidend. Es muss also nicht 1:1 wieder aufgebaut werden. In der Inhaltsdeckung profitieren die Versicherungsnehmer von der Goldenen Regel, die eine Neuwertentschädigung für die Betriebseinrichtung unabhängig von deren Zeitwert gewährleistet. Auch der automatische Übergang des Versicherungs12

schutzes bei Betriebsverlegungen garantiert, dass es im Schadenfall keine bösen Überraschungen gibt. In der Mittleren Betriebsunterbrechung zeichnet sich die FIRMENPROTECT Sach durch den Einschluss von Rückwirkungsschäden sowie die Übernahme von Vertragsstrafen und Standgeldern im Schadenfall aus. Optional bieten zudem die exklusiven Technikbausteine eine optimale Absicherung von Photovoltaikanlagen, Gebäudetechnik und Bürotechnik. Besonders anspruchsvolle Kunden können sich darüber hinaus mit einer All-Risk-Deckung gegen alle unbenannten Gefahren schützen. Von künftigen Leistungsverbesserungen profitieren Auch in Zukunft wird die VHV ihre Produkte an veränderte Kundenanforderungen anpassen. Deshalb beinhaltet die VHV FIRMENPROTECT Sach eine Leistungs-Update-Garantie. Sämtliche künftige Leistungsverbesserungen werden damit automatisch und ohne Mehrkosten in den aktuellen Tarif übertragen. Der Kunde profitiert so von einer stets vollumfänglichen Absicherung, während Vermittlern Beratungssicherheit geboten wird. Autor: VHV, Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G.


Gewerbliche Sachversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

INTER: Solarenergie auch im gewerblichen Bereich absichern Eigenständige Photovoltaikversicherung auch für Gewerbebetriebe

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ie INTER Allgemeine Versicherung AG erweitert ihre Produktpalette im Bereich der Technischen Versicherungen für Photovoltaikanlagen auf gewerblichen Gebäuden. Letztere können ab sofort auch gegen eine Vielzahl von Risiken abgesichert werden. „Im privaten wie im gewerblichen Bereich ist die Nutzung erneuerbarer Energien klar auf dem Vormarsch. Nachdem wir Anfang des Jahres ein Produkt für die Photovoltaikanlagen von Hauseigentümern entwickelt haben, bieten wir ab sofort auch für Photovoltaikanlagen auf gewerblichen Gebäuden einen hochwertigen und umfassenden Schutz an“, erläutert Peter Thomas, Vorstandsvorsitzender der INTER Versicherungsgruppe. Der Tarif, der in den Varianten Exklusiv und Premium angeboten wird, sichert Dach- und Fassadenanlagen innerhalb Deutschlands bis zu einem Neuwert von einer Million Euro ab, die sich neben

Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern und deren Nebengebäuden (z.B.Garagen), auch auf • Büro- und Geschäftsgebäuden, • Gewerbe- und Industriegebäuden und • Landwirtschaftlichen Gebäuden befinden. Die neue Photovoltaikversicherung, wahlweise mit oder ohne Ertragsausfallversicherung, kann bei Bedarf um eine Minderertrags- und Montageversicherung ergänzt werden. Schneedruck oder Montagefehler können die Anlagen schwer beschädigen oder gar zerstören. Der daraus resultierende Ertragsausfall kann zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Unser neues Produkt sichert die Betreiber von Photovoltaikanlagen zu einem attraktiven Preis gegen solche Risiken optimal ab“, unterstreicht Peter Thomas. Autor: Inter Versicherungen

Impressum Verlag und Herausgeber: wmd Verlag GmbH Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de www.wmd-brokerchannel.de

Technische Umsetzung / Produktion: wmd Verlag GmbH Astrid Klee Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de

Geschäftsführung: Friedrich A. Wanschka Chefredaktion: Friedrich A. Wanschka

Handelsregister: HRB 165643 Amtsgericht München Bankverbindung: Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling BLZ 711 500 00, Kto. 24364 Steuer-Nummer: 139/142/50247 Ust.- IdNr. DE 812638572 Verkaufspreis: 7,50 Euro

Layout: Astrid Klee Bildquelle / Titel © kangshutters - fotolia.com Bildquelle / Impressum © Gina Sanders - fotolia.com Bildquelle eMagazin: www.fotolia.de, www.adpic.de

Der Verleger übernimmt keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos. Mit der Annahme zur Veröffentlichung überträgt der Autor dem Verleger das ausschließliche Verlagsrecht für die Zeit bis zum Ablauf des Urheberrechts. Dieses Recht bezieht sich insbesondere auch auf das Recht, das Werk zu gewerblichen Zwecken per Kopie zu vervielfältigen und/oder in elektronische oder andere Datenbanken aufzunehmen. Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlegers ist eine Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes unzulässig. Aufsätze und Berichte geben die Meinung des Verfassers wieder. Für den Inhalt ist der Verlag nicht verantwortlich.

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Gewerbliche Sachversicherungen

Firewall für IT-Dienstleister

Kompaktschutz von AXA bietet solide Absicherung

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ute Zeiten für IT-Dienstleister: Unternehmen benötigen mehr und mehr zusätzliche Unterstützung. Laut dem Branchenverband BITKOM gilt es in deutschen Unternehmen derzeit rund 38.000 Stellen für IT-Experten zu besetzen. Je umfassender und verantwortungsvoller die Aufträge von IT-Dienstleistern sind, desto wichtiger ist eine Absicherung - sowohl gegen Haftungsrisiken als auch gegen Schäden an Hardund Software. Mit zwei bedarfsgerechten Produkten bietet AXA IT-Freelancern sowie kleineren IT- und Softwareunternehmen einen soliden Kompaktschutz.

cherung sollten IT-Dienstleister vor allem auf einen bedarfsgerechten Schutz achten. Die IT-Police Haftpflicht Kompakt von AXA zum Beispiel wurde speziell für IT-Freelancer und Start-Up-Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 500.000 Euro im Jahr entwickelt. Sie bietet Schutz vor Vermögensschäden bis zu 250.000 Euro sowie vor Sach- und Personenschäden bis zu jeweils 2.000.000 Euro. Besonderer Vorteil ist neben einer geringen Prämie eine vereinfachte Antragstellung.

IT-Haftpflicht: Must have für jedes IT-Unternehmen

IT- und Software-Unternehmen leben von ihrer Hard- und Software. Ohne eine funktionierende IT-Infrastruktur - mit allen dazugehörigen Programmen und Daten - können sie ihre Leistung nicht erbringen. Treten Schäden an der Hardware auf oder sind Daten oder Programme auf einmal nicht mehr verfügbar, ist dies allerdings mit hohen Reparatur-, Wiederbeschaffungs- bzw. Wiederherstellungskosten verbunden. Gegebenenfalls entstehen auch weitere Kosten (sogenannte Mehrkosten), zum Beispiel für die Benutzung angemieteter Geräte oder durch Inanspruchnahme von externen Dienstleistungen.

Ob Unwissenheit oder Angst vor vermeintlich hohen Kosten: Viele IT-Dienstleister sichern sich bislang nicht ausreichend gegen Haftungsrisiken ab. Dabei gibt es Risiken, die durchaus auch die Existenz bedrohen können. "Vor allem Vermögensschäden können IT-Experten teuer zu stehen kommen", betont Dirk Kalinowski, Branchenverantwortlicher für IT bei AXA. Verursacht beispielsweise ein Dienstleister bei der Programmierung eines Zahlungssystems durch einen Rechenfehler einen Umsatzverlust beim Auftraggeber, kann dieser ihn auf Schadenersatz verklagen. Gerade für einen IT-Freelancer, der keine passende Versicherung hat, kann ein solcher Schaden den finanziellen Ruin bedeuten. Auch die versehentliche Löschung von Daten oder der Absturz eines Systems können weitreichende Folgen für den Verursacher haben. Anders als viele Unternehmer vermuten, schützt auch ein Ausschluss von Haftungsrisiken in den eigenen AGB in der Regel nicht vor Schadenersatzansprüchen von Kunden. "Die gesetzliche Haftung kann nur eingeschränkt werden, zum Beispiel bei leichter Fahrlässigkeit", erläutert Kalinowski. Auch fehlerhafte Formulierungen in den AGB seien unwirksam. "IT-Dienstleister sollten sich deshalb von einem Rechtsanwalt beraten lassen." Eine entsprechende Absicherung ist daher dringend zu empfehlen. Bei der Wahl einer Haftpflichtversi14

On statt off: Beruhigender Schutz für Hardund Software

Seit kurzem bietet AXA ein spezielles Elektronik-Versicherungsprodukt an, das einen umfangreichen Versicherungsschutz mit einer einfachen Handhabung und einer attraktiven Prämie verbindet. Die IT-Police Elektronik Kompakt umfasst eine Elektronik-Pauschalversicherung bis zu einer Versicherungssumme von 500.000 Euro sowie eine Software- und Mehrkostenversicherung bis zu 100.000 Euro. Neben Schäden durch Programme oder Dateien mit beispielsweise einem Computervirus decken letztere auch Zusatzkosten zur Aufrechterhaltung des Betriebs ab. Darüber hinaus zahlt die Versicherung auch bei grob fahrlässig verursachten Schäden sowie bei Schäden außerhalb des Betriebsgrundstücks. Weiteres Plus: Trotz der günstigen Prämie ist die Selbstbeteiligung im Schadenfall gering. Autor: Axa Konzern AG, Versicherungen und Finanzdienstleistungen


Firmenversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Weltweite Umfrage unter mehr als 500 Allianz Experten aus der Industrie- und Firmenversicherung: Betriebsunterbrechungen, Naturkatastrophen und Brände gelten weltweit als wichtigste Risiken für Unternehmen

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nternehmen aus aller Welt eint eine Sorge: Ihr Betrieb steht aufgrund höherer Gewalt still. Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen, Naturkatastrophen sowie Brände und Explosionen sind die bedrohlichsten Risiken für Unternehmen im Jahr 2013. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Allianz in 28 Ländern. Auch Veränderungen im Rechts-, Markt und Wettbewerbsumfeld sind wichtige Geschäftsrisiken. Deutsche Industrieunternehmen fürchten sich darüber hinaus vor Qualitätsmängeln und Rufschäden, während der Mittelstand um knappe Fachkräfte und Finanzen bangt. Die Befragung Allianz „Risk Barometer 2013“ wurde Ende 2012 von der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), dem Industrieversicherer der Allianz Gruppe, durchgeführt.

Schäden aus Naturkatastrophen nehmen zu

Dabei gaben 529 Experten aus dem Industrie- und Firmenversicherungsgeschäft der gesamten Allianz Gruppe ihre Einschätzung ab, welche Risiken für Unternehmen aus bestimmten Regionen und Branchen im Jahr 2013 besonders dringlich sind. „Die Allianz ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner für Unternehmen in aller Welt. Wir verstehen die Risiken, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, und wir wissen auch, welche Gefährdungen sie vielleicht unterschätzen, “ so Clement B. Booth, Mitglied des Vorstands der Allianz SE. „Globale Unternehmen bewegen sich heute in einer komplexen Risikolandschaft. Altbekannte Risiken wie Feuer sind ebenso Teil davon wie ultramoderne Risiken wie Lieferantenausfälle und Cyberkriminalität, “ so Axel Theis, CEO von AGCS.

Überraschend aktuell zeigt sich ein Risiko, das so alt wie die Menschheit ist: Feuer und Explosionen rangieren auf dem dritten Platz der wichtigsten Unternehmensrisiken weltweit. Brände sind zwar selten, können aber – insbesondere im produzierenden Gewerbe – hohe Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden verursachen. Beispiel AGCS: Von sieben industriellen Großsachschäden im Jahr 2012 mit mehr als 10 Mio. Euro Folgekosten wurden sechs durch Feuer verursacht. „Unternehmen sollten beim Brandschutz keine Kompromisse aus Kostengründen eingehen“, betont Paul Carter, Global Head of Risk Consulting bei AGCS.

Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen sind aus Sicht der Allianz Experten das größte Geschäftsrisiko (46 Prozent der Antworten). Viele Unternehmen halten ihre globalen Lieferketten aus Kostengründen schlank und verzichten auf Ersatzlieferanten. „Wie die Flutkatastrophe in Thailand zeigte, können Ausfälle von einzelnen Schlüssellieferanten in einer Region ganze Branchen in Mitleidenschaft ziehen“, erklärt AGCS-Sachversicherungsexperte Volker Münch.

Betriebsunterbrechungen sind oft die Folge von Naturkatastrophen, dem zweitgrößten Unternehmensrisiko (44 Prozent der Antworten). Auch wenn das Jahr 2012 – abgesehen von Hurrikan Sandy – vergleichsweise katastrophenarm war, besteht kein Grund für Entwarnung: „In den letzten 30 Jahren haben sich die Schäden aus Naturkatastrophen um das 15-fache gesteigert. Und die Schäden werden weiter zunehmen, weil die Versicherungsdichte gerade in Asien steigt und gefährdete Küstenregionen immer stärker besiedelt werden“, erklärt Dr. Markus Stowasser, Meteorologe bei Allianz Re. Auch in Europa sei häufiger mit lokal auftretenden Wetterphänomenen wie Starkregen zu rechnen.

Sorge um Gütesiegel „Made in Germany“ Für Deutschland benennen die befragten lokalen Allianz Versicherungsmanager ebenfalls Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen als die zwei größten Risiken für ihre Unternehmenskunden. An dritter Stelle jedoch – und dies gilt umso mehr für große Industriekonzerne – steht die Angst vor Qualitätsmängeln und Serienfehlern. „‚Made in Germany‘ ist nach wie vor ein wichtiges Qualitätssiegel in Branchen wie dem Auto-, Maschinenoder Anlagenbau. Daher stellen Qualitätsprobleme und Baufehler, die große Produktionsserien betreffen, für viele deutsche Unternehmen ein gravie15


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rendes Risiko dar“, erklärt Dr. Thomas Meschede, Head of Risk Consulting AGCS Deutschland. Eng verknüpft damit: Die Angst vor Reputationsschäden rangiert ebenfalls unter den zehn wichtigsten Geschäftsrisiken für deutsche Großunternehmen. Etwas anders sieht es im deutschen Mittelstand aus: Fachkräftemangel und die alternde Arbeitnehmerschaft sind hier kritische Themen. „Mittelgroße Unternehmen gelten im Vergleich zu Markenherstellern und DAX-30-Unternehmen als weniger attraktiv und haben es daher schwerer, Nachwuchs- und Fachkräfte zu gewinnen“, sagt Michael Krause, Leiter Haft-/Vermögenshaftpflicht Firmenkunden bei der Allianz Versicherungs AG. Auch Finanzierungsfragen bereiten mittelständischen Unternehmen häufiger Kopfzerbrechen. „Mittelständler sind in der Regel nicht börsennotiert. Sie haben daher keinen Zugang zum Kapitalmarkt als Kreditgeber – sicher ein Grund dafür, dass sie sich über die Verfügbarkeit von Krediten Gedanken machen“, erklärt Krause. Zudem sehen die Allianz Experten mittelgroße Unternehmen stärker durch Betrugs- und Korruptionsrisiken gefährdet.

Unternehmen schlecht vorbereitet auf IT- und Stromausfälle Einige Risiken genießen in Unternehmen hohe Aufmerksamkeit, andere werden aus Sicht der Allianz Experten noch breit unterschätzt. So können etwa IT-Ausfälle – gleich ob selbstverschuldet oder durch Internetkriminalität – hohe finanzielle Folgekosten in der zunehmend digitalisierten Wirtschaft verursachen. Doch nur sechs Prozent der Allianz Experten meinen, dass ihren Kunden dieses Risiko wirklich bewusst ist. Auch die Gefährdung durch breitflächige Stromausfälle ist erst bei wenigen Unternehmen auf dem Risikoradar. „Aufgrund der alternden Infrastruktur und unzureichender Investitionen wird die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Industrieländern künftig abnehmen“, erläutert Michael Bruch, Head of R&D Risk Consulting bei AGCS. Durch die hohe Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien und den in vielen Unternehmen fehlenden Vorkehrungen wären die Folgen eines Stromausfalls heute viel gravierender als noch vor zehn oder 15 Jahren. Autor: Allianz Group

Generali Versicherungen: Umfrage unter Selbstständigen Unfall bzw. Krankheit für Unternehmer größte Bedrohung der betrieblichen Existenz

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elbstständige stehen vor ganz besonderen beruflichen Herausforderungen und Risiken: Der eigene Unfall bzw. die eigene Krankheit stellt für sie dabei die größte Bedrohung dar. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitutes YouGov unter 506 Unternehmern in Deutschland im Auftrag der Generali Versicherungen. Auf die Frage, welche Ereignisse - unabhängig von der eigenen Leistung bzw. Konjunktur - die betriebliche Existenz gefährden können, wählten fast drei Viertel der Befragten (72%) diese Antwort. Den eigenen Unfall bzw. die eigene Krankheit sehen sowohl Unternehmer mit einem geringeren Haus16

halts-Nettoeinkommen (bis zu 2.500 Euro, 69%) als auch Unternehmer mit einem höheren Einkommen (über 2.500 Euro, 75%) als größte Bedrohung. Insbesondere Selbstständige aus den neuen Bundesländern fürchten diese Gefahr (78%, alte Bundesländer: 69%). "Ein Unternehmer verfügt nicht über den gesetzlichen Schutz, den ein Arbeitnehmer genießt. Er muss seinen Unfallversicherungsschutz rund um die Uhr selbst absichern. Wenn in Folge eines Unfalls bzw. einer Krankheit seine Arbeitsfähigkeit eingeschränkt wird, kann dies seine berufliche Existenz schnell bedrohen. Umso wichtiger ist es für ihn, seine Arbeitskraft abzusichern", erläutert Dr. Monika Sebold-Bender, Vorstand für Komposit und Schaden bei den Generali Versicherungen. "Für


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eine Absicherung der Arbeitskraft bieten sich Unfallversicherungen mit zugehöriger Unfallrente oder auch Berufsunfähigkeitsversicherungen an." Steuererhöhungen und Bürokratisierung als weitere entscheidende Bedrohungen

wirken. Einem Fachkräftemangel können sie mit Personalmarketing begegnen. Noch am besten können sie sich vor Unfällen mit Schadenersatzanforderungen Dritter schützen, etwa mit einer Betriebshaftpflichtversicherung", erläutert Sebold-Bender. Autor: Generali Deutschland Holding AG

Jeweils rund ein Drittel der Unternehmer in Deutschland fürchten Steuererhöhungen (36%) sowie zunehmende Bürokratisierung (30%). Dabei gibt es keine auffälligen Unterschiede zwischen Selbstständigen aus West- bzw. Ostdeutschland. Sorge vor Steuererhöhungen haben in den alten Bundesländern 34 Prozent der Selbstständigen, in den neuen Bundesländern 38 Prozent. Verstärkte Bürokratisierung fürchten in Westdeutschland 31 Prozent der Unternehmer, in Ostdeutschland 29 Prozent. Ferner fürchtet rund jeder Fünfte Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden (18%), sowie einen Unfall mit Schadenersatzanforderungen Dritter (17%). "Bei Steuererhöhungen und Bürokratisierung können Selbstständige nur schwer entgegen-

Cyber Risks in Deutschland:

Versicherungsmakler Aon bietet Exklusivlösung für Branchenverband BITKOM

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omputersabotagen und Datenveränderungen haben im vergangenen Jahr um 84 Prozent zugenommen. 4.644 Fälle waren es laut Kriminalitätsstatistik in Deutschland. Jetzt hat der Branchenverband BITKOM auf die steigende Gefahr reagiert. Das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche erhält für seine Mitglieder eine exklusive Versicherungslösung vom weltweit führenden Versicherungsmakler Aon. "Durch Datenpannen und Hackerangriffe sind viele unserer Mitglieder sensibilisiert. Sie wissen: Sicherheit im Netz gibt es nicht gratis", sagt Anja Olsok, Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft.

den HD-Filme seien im vergangenen Jahr im Internet und in Firmennetzwerken abrufbar gewesen. "Unternehmen speichern und verwalten rund 80 Prozent aller weltweiten Daten - Adressen, Bankdaten, Passwörter, Krankheitsakten", sagt Behrends. Und: "Alle zwei Jahre verdoppelt sich die weltweite Datenmenge." Das sei ein großes Problem, denn: "Neue Risiken entstehen schneller, als Vorschriften und IT-Abteilungen darauf reagieren können. Für Unternehmen ist es selbstverständlich, dass sie ihre Fabrikgebäude gegen Feuer und andere Gefahren versichern. An das Firmennetzwerk denken jedoch nur wenige."

Johannes Behrends, Experte für Cyber Risks bei Aon in Deutschland, verweist auf die Flut von Daten, derer die Unternehmen Herr werden müssten: 1,8 Billionen Gigabyte - umgerechnet etwa 200 Milliar-

Die Unternehmen müssten umdenken, wenn sie glaubten, ihre Netzwerke seien so sicher, dass man sie nie durchbrechen könnte. Die Firmen müssten sich auf risikomindernde Datenschutzmaßnahmen 17


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konzentrieren und in Prävention investieren. Sonst könne es teuer werden. Behrends: "Wenn personenbezogene Daten verloren gehen, muss das Unternehmen berechtigte Ansprüche Dritter, zum Beispiel wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte, befriedigen." Aufwendungen zur Schließung des Datenlecks seien in der Regel ebenfalls teuer. Außerdem müssten die betroffenen Personen über den Verlust ihrer Daten informiert und verlorengegangene Daten wiederhergestellt werden. Der finanzielle Schaden für Unternehmen könne im Falle einer großen Datenpanne existenzbedrohend sein. "Die durchschnittlichen organisatorischen Kosten eines Datenverlusts belaufen sich für ein deutsches Unternehmen auf 3,4 Millionen Euro", sagt Behrends. Häufig leide zudem die Reputation des Unternehmens. Auch Hackerangriffe würden eine zunehmende Bedrohung darstellen. Beliebt seien beispielsweise gezielte Angriffe auf das Netzwerk des Unternehmens mit dem Ziel, durch Überlastung dessen Verfügbarkeit außer Kraft zu setzen, sogenannte DoS-Attacken. Durch die dadurch versursachte Betriebsunterbrechung drohe ein Ertragsausfall. Behrends: "Besonders für Onlinehändler ist das gravierend."

All diese Schäden seien über die üblichen Industrieversicherungen nicht oder unzureichend versichert. Jedoch habe die Versicherungsbranche auf die steigende Gefahr reagiert und neue Lösungen konzipiert. "Cyber-Versicherungen wurden für derartige Szenarien entwickelt und können Teil des Risikomanagements werden", sagt Behrends. "Eigene Schäden, die einem Unternehmen infolge des Ausfalls der IT-Systeme nach einem Hackerangriff entstehen, können versichert werden. Auch Schadenersatzansprüche von Kunden oder Geschäftspartnern, zum Beispiel nach einem Datenverlust oder nach einer unberechtigten Veröffentlichung von Daten, sind versicherbar", sagt der Aon-Experte. Darüber hinaus würden Versicherer dem Unternehmen auch die Kosten für externe Dienstleister - wie Krisen-PRoder Sicherheitsberater - erstatten. Für kleinere oder mittelständische Unternehmen ohne ausreichendes Krisenmanagement stelle das Know-how dieser Experten im Notfall einen nahezu unschätzbaren Wert dar. Sogar die Zahlung bei einer Erpressung durch einen Hacker könne in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Autor: AON Holding Deutschland GmbH

Hiscox: Jedes zehnte kleine und mittlere Unternehmen schon Opfer von Hacker-Angriffen Nur 25 Prozent haben großes Vertrauen in ihre Sicherheitsmaßnahmen

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aut einer Studie des Spezialversicherers Hiscox wurde jedes zehnte (10 %)* kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) schon einmal Opfer eines Hacker-Angriffs. Die Studie ergab außerdem, dass 90 % der befragten Unternehmen über keinen Versicherungsschutz gegen Internetkriminalität verfügen, der für die finanziellen Schäden, Betriebsunterbrechungsschäden und Rechtskosten aufkommt, wenn sie Opfer einer Cyber-Attacke werden. Wie Hiscox herausfand, sind vier von zehn KMUInhabern (41 %) besorgt, dass sich Hacker unberechtigten Zugang zu ihren Computersystemen verschaffen könnten, aber nur 25 % von ihnen haben großes Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen ihres Unternehmens, die Sie vor diesen Risiken schützen

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sollen. Die Studie zeigte außerdem, dass Inhaber kleiner Unternehmen die Risiken von Internetkriminalität, wie Hacker-Angriffe (39 %) oder Phishing (36 %), stärker befürchten als die Gefahr, dass materielle Gegenstände (Laptops, Kundenunterlagen) aus dem Büro entwendet werden. Dazu Jens Krickhahn, Experte für Internetkriminalität bei Hiscox in München: „Die ermittelten Daten unserer Studie aus England spiegeln unsere Erfahrungen im deutschen Markt wider. Auch wenn in den Medien immer mehr über Datenschutzverstöße im großen Stil berichtet wird, können kleine Betriebe ebenfalls ein beliebtes Ziel für Hacker sein, weil ihre Systeme meist einfacher zugänglich sind und ein Angriff oft erst Wochen später entdeckt wird.“


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„Wir wissen, dass eine Versicherung gegen Internetkriminalität wahrscheinlich das Letzte ist, woran Unternehmer im Eifer des Tagesgeschäfts denken. Es ist jedoch besorgniserregend, dass mindestens jedes zehnte (13 %) dieser Unternehmen nicht weiß, welche Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind und ob sie gegen Internetkriminalität geschützt sind“, so Krickhahn TMT Manager bei Hiscox. „Es wird für kleine Betriebe immer wichtiger, dass sie alle Risiken, mit denen ihre Unternehmen online und offline konfrontiert sind, beurteilen und ihre Anforderungen im Bereich der IT-Sicherheit und des ITSchutzes in ihre gesamte Vorsorgestrategie einbeziehen. Unser Produkt Data Risks by Hiscox** kann hier wertvollen Schutz liefern.“

sibilisieren Sie die Mitarbeiter für das Thema Sicherheit und verfolgen Sie verdächtige E-Mails, selbst wenn es sich um einmalige Vorkommnisse handelt. • Führen Sie die unternehmensweite Vorschrift ein, dass Mitarbeiter in ihren Passwörtern eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben verwenden, die einen weitaus besseren Schutz vor Online-Kriminellen bieten. • Führen Sie Datensicherungen Ihrer Dateien durch und prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz, damit Ihr Unternehmen nach einem Vorfall schnell wieder funktionsfähig ist. • Gegenstände wie Laptops und Computermonitore sind häufig Ziele von Dieben. Die eigentlichen Kosten eines gestohlenen IT-Geräts betreffen nicht die Hardware, sondern entstehen durch den Datenverlust und die entgangene Produktivität. Schließen Sie die Server in einem Raum ein und räumen Sie Laptops am Ende eines Arbeitstags in eine sichere Schublade.Hinweise an die Redaktion

Hiscox gibt die folgenden Sicherheitstipps, wie sich KMU gegen Online-Risiken schützen können: • Die Führung eines Unternehmens ist eine Vollzeittätigkeit. Wenn Sie selbst kein IT-Fachwissen haben, sollten Sie eine professionelle Sicherheitsberatung in Anspruch nehmen. Das spart langfristig Zeit und Aufwand, indem sichergestellt wird, dass die Sicherheitsmaßnahmen den geschäftlichen Anforderungen genügen. • Schützen Sie Ihre Daten mit einer internen „Need-to-know“-Richtlinie. Wenn die Daten auf einem zentralen Dateiserver gespeichert werden, sollte geregelt sein, wer Zugang zu diesen Dateien hat. Auch dies kann vor versehentlichem oder vorsätzlichem Datenverlust schützen. • Verschlüsseln Sie wichtige Informationen als zusätzliche Sicherheit, damit nur berechtigte Benutzer darauf zugreifen können. Daten auf mobilen Endgeräte sollten immer verschlüsselt werden. • Sobald Sie Internet und E-Mail geschäftlich nutzen, erhöht sich das Risiko eines Datenverlustes. Entwickeln Sie eine klare E-Mail-Richtlinie, sen-

*The Survey Shop befragte im Auftrag von Hiscox eine Auswahl von 300 KMU aus dem Vereinigten Königreich, die vom 14. bis 17. Mai 2012 willkürlich aus Online-Panels von kleinen Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern gezogen wurden. Die Befragten waren als Inhaber, Partner und Geschäftsführer ausgewiesen. Die Studie hat eine statistische Genauigkeit von +/- 2 % bis +/- 4 % bei einem Konfidenzniveau von 95 %. **Das prämierte (IT-Innovationspreis) Versicherungsprodukt Data Risks by Hiscox schützt Unternehmen vor einer Vielzahl von Datenrisiken, von Verstößen gegen die Datensicherheit bis hin zu Schäden durch Hacker-Angriffe und Störungen des Online Geschäfts. Denn ob durch gezielte Hacker-Angriffe, den Verlust von Datenträgern oder durch die Fahrlässigkeit eines Angestellten – jedes Unternehmen, das Daten von Kunden oder Mitarbeitern speichert, ist dem Risiko von Verstößen gegen die Datensicherheit (Datenverlust) ausgesetzt. Die Folgen eines Verlusts großer Datenmengen können schwerwiegend sein und reichen von Schadenersatzforderungen über behördliche Ermittlungen und Zusatzkosten für die Wiederherstellung beschädigter Systeme bis hin zu entgangenen Gewinnen aus Online-Geschäften – ganz zu schweigen von der Beschädigung des Rufs des Unternehmens. Autor: HISCOX, Deutschland 19


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vfm-Firmenpolice als Allroundlösung für Gewerbebetriebe Der Maklerverbund vfm stellt eine Firmenpolice vor, die Betriebshaftpflicht-, Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung für Gewerbebetriebe kombiniert

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iele Vermittler kennen das Problem: Gute Versicherer für das Risiko Betriebshaftpflicht sind in der Regel bei Inhaltsversicherungen weniger leistungsfähig und umgekehrt. Nur selten sichert ein einziger Anbieter beide Risiken bedarfsgerecht und preiswert ab. Das will der Maklerverbund vfm jetzt mit seiner neuen Firmenpolice ändern. vfm konnte mit seinen Produktpartnern ein Sonderkonzept vereinbaren. Es hebt sich durch zahlreiche Leistungsverbesserungen, zusätzliche Einschlüsse und ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis vom Markt ab. Die vfm-Firmenpolice bietet Versicherungsschutz für alle Handels-, Dienstleistungs-, Gastronomie und Handwerksbetriebe bis zu einer Summe von 2.500.000 Euro. Mehr als 300 Betriebsarten sind versicherbar. Dieses Konzept wurde exklusiv für vfm-Kooperationspartner entwickelt. vfm bietet darüber hinaus auch anderen Vermittlern über eine Vertriebsvereinbarung mit der vfm Service GbR Zugang zu diesem Deckungskonzept. „Die Kombination aus Betriebshaftpflicht und Inhaltsversicherungen ist in dieser Form bisher einzigartig im deutschen Versicherungsmarkt“, hebt Hubert Perauer, Leiter des vfm-Kompetenzcenter Firmen/Industrie, hervor. „Kein anderer Anbieter hat ein derart umfassendes und für den Gewerbemarkt so maßgeschneidertes Rundumpaket. Die vfm-Firmenpolice ist eine intelligente Lösung, die unseren Partnern eine sehr gute Marktbearbeitung ermöglicht.“ Wesentliche Bestandteile sind: • Betriebshaftpflichtversicherung Diese versichert zum Beispiel Bearbeitungsschäden bis zur Versicherungssumme, schließt Asbestrisiken ebenso ein wie Nachbesserungsbegleitschäden und enthält eine weitreichende Umwelt-Haftpflicht-Basisversicherung. Die Nach20

haftung für fünf Jahre gilt unabhängig von der Vertragslaufzeit. Gleichzeitig bietet das Konzept eine umfassende Lösung im Rahmen des EuGHUrteils vom 16.06.2011. • Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung Das Deckungskonzept sichert betriebliche Sachwerte, also die kaufmännische und technische Betriebseinrichtung sowie Waren und Vorräte. Eine Ertragsausfallversicherung ersetzt den entgangenen Gewinn und übernimmt zum Beispiel laufende Fixkosten wie Löhne, Mieten oder Leasingraten bis zur doppelten Versicherungssumme der Inhaltsversicherung. Auf einen Revisionsbericht für elektrische Licht- und Kraftanlagen wird ebenso verzichtet wie auf Sicherungsklassen. Ein Unterversicherungsverzicht sowie eine vollumfängliche Pauschaldeklaration unterstreichen die Sicherheit für die Vermittler. Zur Unterstützung des Vertriebes wurde gleichzeitig ein spezielles Angebotsprogramm für die vfm-Firmenpolice entwickelt. Damit erhalten die Vermittler mit nur zwei bzw. drei Eingaben ein kundengerechtes Angebot. Eine damit einhergehende beitragsfreie Konditionsdifferenzdeckung (bei späterem Beginn) von bis zu 18 Monate komplettiert das Angebot. Die vfm-Firmenpolice bietet alle Leistungen "unter einem Dach". Und das zu äußerst wettbewerbsfähigen Beiträgen, wie Hubert Perauer erläutert. „Vermittler werden mit der neuen vfm-Firmenpolice aus nahezu jeder Wettbewerbssituation als Sieger hervorgehen. Auch deren Bestandskunden profitieren. Sie erhalten bei vergleichbarer oder sogar günstigerer Prämie den besseren Versicherungsschutz, und Deckungslücken werden geschlossen.“ Autor: Vfm-Verbund-Zentrale: vfm Versicherungs& Finanzmanagement GmbH


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Mietkautionsversicherung jetzt auch für Gewerbetreibende Lutz Schröder, Vertriebsleiter DKK Deutsche Kautionsgemeinschaft AG im Videointerview

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us Fernsehspots kennt man das Thema Mietkautionsversicherungen mittlerweile. Welche Akzeptanz hat das Thema jetzt bei den Mietern? Nun bietet die Deutsche Kautionskasse neuerdings auch eine gewerbliche Mietkautionsversicherung. Welche Vorteile haben hier Gewerbetreibende? Kann jeder Gewerbetreibende eine Mietkautionsversicherung beantragen oder müssen dazu bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden? Akzeptiert jeder Vermieter die Mietkautionsversicherung als Ersatz? Welche Vorteile haben denn Vermieter von der Mietkautionsversicherung? Sehen Sie dazu das Video-Interview mit Lutz Schroeder, Vertriebsleiter der Deutschen Kautionskasse im Video-Interview mit dem wmd-brokerchannel vom Oktober 2012. Verantwortlich für den Inhalt: DKK AG

Lutz Schröder, Vertriebsleiter DKK Deutsche Kautionsgemeinschaft AG

Bitte klicken Sie für das Video auf das Bild.

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ACE Gruppe mit neuer Dienstreiseversicherung

Komplettschutz für kleine und mittelständische Unternehmen

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ie ACE Gruppe gab heute die Markteinführung der neuen ACE Dienstreiseversicherungcompact bekannt, einer Lösung besonders für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. ACE folgt damit ihrer Strategie, den Fokus auch auf dieses expandierende Unternehmenssegment zu legen. Die ACE Dienstreiseversicherungcompact bietet eine Kompaktlösung für kleine und mittelständische Unternehmen, die ein gestiegenes Dienstreiseaufkommen verzeichnen. Das Produkt enthält, neben dem kompakten Wording, zwei wesentliche Komponenten: eine Unfallversicherung inklusive Tod, Invalidität und Krankenhaustagegeld sowie ein Dienstreisepaket mit umfangreichen Assistanceleistungen, Auslandsreisekrankendeckung und der Versicherung von Reisegepäck, Reisestorno und Privathaftpflicht. Die Versicherungssummen der Unfallleistungen sind flexibel wählbar, das Dienstreisepaket mit Versicherungssummen und –inhalten obligatorisch inkludiert. Hilfreich für reisende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auch die weltweite zentrale Notrufnummer. Für Unternehmen ab 100 versicherten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet ACE auf Wunsch zusätzlich

Helplinecards an. ACE hat bei der Produktentwicklung auch großen Wert auf einen einfachen und schlanken Prämienberechnungsprozess gelegt. Für die Prämienermittlung benötigt ACE lediglich die durchschnittliche Anzahl der Dienstreisenden, sowie die Auswahl der Versicherungssummen der Unfallversicherung. Alle anderen Leistungsbausteine sind bereits standardisiert im Komplettpaket enthalten. Die zeitaufwendige Angabe von Reisetagen und Reisezielen (Deutschland, Europa, weltweit) ist bei der Dienstreiseversicherungcompact nicht erforderlich. Auch gibt es für alle reisenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur einen Versicherungsschein und eine Abrechnung, was den Verwaltungsaufwand des Unternehmens zusätzlich reduziert. Am Jahresende erfolgt die Meldung und Abrechnung, falls sich die Anzahl der tatsächlich im Durchschnitt Reisenden verändert hat. Torsten Bauer, Managing Director A&H für die deutschsprachigen Länder bei ACE erklärt: „Durch die zunehmende Erweiterung der Unternehmensaktivitäten auf internationale Märkte steigt die Anzahl von dienstlichen Auslandsreisen, auch bei kleineren und mittelständischen Unternehmen. Dabei sind diese Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Fürsorgepflicht als Arbeitgeber verpflichtet Leib, Leben und Vermögen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Dienstreisen zu schützen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben allerdings oftmals keinen oder nur einen unzureichenden Schutz für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schließlich ist auch mal schnell ein Flug verpasst, geht Gepäck verloren oder Papiere werden gestohlen. Auch eine plötzliche Erkrankung oder ein schwerer Unfall sind Risiken, für die der Arbeitgeber im Zweifel haftet. Wir haben erkannt, dass kleine und mittelständische Unternehmen eine einfache und gleichzeitig umfassende Lösung zur Absicherung der wesentlichen Dienstreiserisiken brauchen, und den können wir, auch zur Sicherung des Geschäftserfolges, mit der neue ACE Dienstreiseversicherungcompact bieten.“ Autor: ACE European Group Limited, Direktion für Deutschland

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Betriebsunterbrechungen: der unsichtbare Großschaden Allianz Industrieversicherer: Neue Studie zu Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen • Neue AGCS-Studie untersucht Risiken aus globalen Lieferketten für die Industrie

Lieferantenausfall betrifft ganze Industriezweige

• Unternehmen bewerten den Zielkonflikt zwischen Kosteneffizienz und Redundanzen neu

Wenn ein Brand oder eine Naturkatastrophe ein Unternehmen aus dem Takt bringen, mag der Schaden groß sein, aber er ist doch berechenbar und begrenzt. Anders stellt es sich dar, wenn das so betroffene Unternehmen ein wichtiger Lieferant für einen Industriezweig ist. Dann können die Folgewirkungen weltweit spürbar sein und für zahlreiche Unternehmen Schäden aus Lieferkettenunterbrechungen auslösen (sog. Rückwirkungsschäden).

• 50 bis 70 % der Katastrophenschäden im Industriesegment durch Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen Manhattans Straßen und U-Bahnen stehen unter Wasser, Gebäude sind schwer beschädigt, Millionen von Haushalten und Unternehmen sind tagelang ohne Strom. Es wirkt wie eine Szene aus einem Kinofilm, doch die Spur der Verwüstung, die der Hurrikan Sandy vielerorts hinterlassen hat, ist alles andere als eine Fiktion. Für Unternehmen machen Sachschäden nur einen Teil der Verluste aus. Weit schwerer wiegen finanzielle Einbußen aus Betriebsstörungen und Produktionsausfällen. Im Industriesegment gehen zwischen 50 bis 70 Prozent von Katastrophenschäden auf direkte oder indirekt verursachte Betriebsunterbrechungen zurück – letztere werden durch den Ausfall eines Lieferanten infolge eines Sachschadens ausgelöst, so die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). In der neuen Studie „Managing Disruptions“ untersucht der Allianz Industrieversicherer, wie Unternehmen und Versicherer Risiken aus Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen neu bewerten. Betriebsunterbrechungsversicherungen decken einen Großteil der finanziellen Verluste, die ein Unternehmen oder ein Zulieferer in Folge eines Ausfalls erleiden. Doch die negativen Folgen auf den Unternehmensgewinn können stets nur abgemildert werden. Auch langfristige Auswirkungen wie etwa einen Vertrauensverlust bei Aktionären können sie kaum begrenzen. „Steht der Betrieb still, ist es für das betroffene Unternehmen entscheidend, schnellstmöglich wieder in den Normalzustand zurückzukehren und die Produktion wieder aufzunehmen“, erklärt Volker Münch, der bei AGCS weltweit für die Produktentwicklung im Sachschadenbereich verantwortlich ist.

Dieser Domino-Effekt zeigte sich bei der Flutkatastrophe in Thailand im November 2011. Damals mussten wichtige Zulieferer der Elektronikindustrie den Betrieb einstellen. Die weltweite Produktion von Festplatten brach im vierten Quartal 2011 um rund ein Drittel ein, in Folge verzeichneten PCHersteller in den USA Lieferengpässe. „Die Flut in Thailand machte deutlich, wie verwundbar die weltweiten Lieferketten geworden sind. Die Schäden aus Lieferkettenunterbrechungen haben eine neue Dimension erreicht“, sagt Dr. Andreas Shell, AGCSSchadenchef im Bereich Sachversicherung. Puffer für den Krisenfall „Moderne Lieferketten sind hoch flexibel und bis in letzte Glied optimiert. Das macht sie kosteneffizient, aber auch störungsanfällig“, sagt Paul Carter, Global Head of Risk Consulting bei AGCS. Er beobachtet, dass Unternehmen den Zielkonflikt zwischen niedrigen Kosten und Sicherheitspuffern in Lieferketten neu austarieren. Um Lieferketten robuster zu machen, sollten Unternehmen wieder mehr Redundanzen in die mittlerweile extrem schlanken Beschaffungsprozesse einbauen, selbst wenn die Abkehr von weit verbreiteten Single-Supplier-Sourcing höhere Kosten mit sich bringt. „Redundanz ist teuer, aber keine Redundanz kann noch teurer werden“, sagt Carter. Konkret sollten Unternehmen, so empfiehlt AGCS, ausfallkritische Zulieferer auflisten, weltweit deren 23


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Produktionsorte identifizieren und untersuchen, ob diese Orte potenziell Naturkatastrophen ausgesetzt sind. „Wenn ein asiatischer Zulieferer in einer Risikozone für Flut oder Erdbeben angesiedelt ist, dann sollte ein Unternehmen bereits im Vorfeld einen alternativen Lieferanten suchen – und zwar in einer anderen Region wie zum Beispiel Osteuropa“, erklärt AGCS-Risikoingenieur Carter. Im Falle einer Betriebsunterbrechung bewährt es sich auch, wenn ein Unternehmen sogenannte Business-Continuity-Pläne erstellt und diese auch getestet hat. Solche Notfallmaßnahmen sollte ein Unternehmen nicht auf seinen eigenen Betrieb begrenzen, sondern auch auf seine Lieferanten ausdehnen. „Die Überprüfung der Notfallpläne sollte fester Bestandteil des Lieferantenauswahlprozesses sein und im Idealfall auch die Sub-Lieferanten des Lieferanten mit einbeziehen“, wünscht sich Carter. Die Realität stellt sich häufig anders dar: So bestätigten im britischen Business Continuity Survey 2011

nur 7 Prozent der Befragten, dass ihre Lieferanten solche Notfallpläne vorweisen konnten. Versicherer brauchen mehr Informationen Bessere Informationen über die Risiken in den Lieferketten ihrer Industriekunden wünschen sich auch die Versicherer selbst, um ihr eigenes Portfolio zu steuern. Besonders regionale Ballungen von Lieferanten („Cluster“) wie in der Automobil- oder Elektronikindustrie bereiten ihnen Sorgen. „Eine Naturkatastrophe kann mehrere unserer Industriekunden auf einen Schlag treffen“, erklärt Münch. „Durch die Globalisierung der Lieferketten und Produktionsnetze ist es für uns deutlich schwieriger geworden, das Akkumulationsrisiko zu bewerten.“ Nur durch mehr Informationen könne man sicherstellen, nicht eine zu hohe Zahl von Zulieferern in ein- und derselben Region zu versichern. Autor: Allianz Group

Allianz Industrieversicherer hilft den guten Ruf zu schützen Neue Police Allianz Reputation Protect übernimmt Kosten für Krisenkommunikation

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it einem neuen Produkt will die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) Unternehmen helfen, ihren guten Ruf in Krisensituationen zu schützen. Die Police „Allianz Reputation Protect“ übernimmt die Kosten für Krisenkommunikation, wenn Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. „Vertrauen, Reputation und Markenstärke sind heute wichtige Vermögenswerte für Unternehmen“, erklärt Joachim Albers, Leiter Produktentwicklung Financial Lines bei AGCS. „Wir wollen Unternehmen unterstützen, im Krisenfall schnell und professionell zu handeln.“ So wolle man vermeiden, dass der gute Ruf Schaden nehme und es in Folge zu einem Verlust von Kunden, Umsatz oder Marktanteilen komme. „Allianz Reputation Protect“ übernimmt in kritischen Situationen die Kosten für strategische Beratung und Kommunikationsmaßnahmen. Mit Brunswick, 24

CNC und Hill+Knowlton Strategies kann der Kunde unter drei führenden Kommunikationsberatungen mit weltweitem Netzwerk und 24-Stunden-Service auswählen. Auch die Kosten für taktische Maßnahmen wie Medienbeobachtung, Pressearbeit oder Anzeigenschaltung sind gedeckt. Der Deckungsrahmen liegt bei bis zu 10 Mio. Euro. Die Police richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die keine eigene große Kommunikationsabteilung haben oder im Krisenfall nicht auf ein weltweites PR-Netzwerk zurückgreifen können. Mit Vertragsabschluss erhält zudem jedes Unternehmen eine Analyse seiner Imagesituation. Dazu findet ein Workshop mit dem Medienforschungsinstitut Media Tenor International statt. „So wird das Unternehmen frühzeitig auf mögliche Schwachstellen aufmerksam und kann präventive Maßnahmen einleiten“, erklärt Albers.


Firmen - Haftpflichtversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Bewährte Auslöser kombiniert mit individuellen Risiken Mit einem zweigleisigen Ansatz stellt „Allianz Reputation Protect“ sicher, dass eine breite Anzahl von Krisenereignissen gedeckt wird. Einerseits greift die Deckung immer dann, wenn ein Versicherungsfall für das jeweilige Unternehmen unter einer anderen bei Abschluss des Vertrages benannten Versicherungspolice eintritt. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise um eine AGCS-Police handeln, auch jene von Wettbewerbern werden akzeptiert. „Denken Sie an eine Fabrikexplosion, einen Flugzeugabsturz oder eine Schiffshavarie, eine Ölpest oder einen Managementskandal. Dies sind Beispiele für Versicherungsfälle, die auch in eine Reputations-

krise münden können“, erklärt Albers. Andererseits kann jedes Unternehmen zusätzlich aber auch weitere Ereignisse in die Police aufnehmen lassen, die sich auf branchen- oder unternehmensspezifische Risiken beziehen. Neben dem eigenständigen Produkt „Allianz Reputation Protect“ bietet AGCS auch weiterhin für andere Policen Deckungserweiterungen für die Kosten von Krisenkommunikation – allerdings in geringerem finanziellen Umfang. Dazu zählen beispielsweise Managerhaftpflichtversicherungen oder Policen für Produktrückruf- oder verfälschung. Autor: Allianz Group

Firewall gegen Vermögensschäden

Allianz: Unternehmen der Informationstechnologie erhalten einen umfassenderen und flexibleren Haftpflicht-Versicherungsschutz

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lexible Lösungen zum attraktiven Preis: So eröffnen sich für kleine und mittelgroße Dienstleister lukrative Nischen im heiß umkämpften IT-Dienstleistungsmarkt. Gleiches erwarten diese Unternehmen von ihrer Versicherung. Die Allianz bietet deshalb in diesem Segment ab sofort einen erheblich verbesserten Haftpflicht-Versicherungsschutz an. Alle IT-Dienstleister erhalten einen ITKompaktschutz (Versicherungssumme 1 Mio. Euro für Vermögensschäden), der weit über die bisherigen Leistungen hinausgeht. Kompaktschutz verbessert

Beim IT-Kompaktschutz sind beispielsweise Schäden aus Umsatzausfällen, die sogenannten "Erfüllungsfolgekosten", mitversichert. Beispiel: Der Versicherungsnehmer installiert – entgegen seinem Auftrag – die neue Software nicht auf allen PCs des Auftraggebers. Ergeben sich daraus Umsatzausfälle, weil Mitarbeiter mit den nicht aktualisierten PCs keine Kundenbestellungen aufnehmen können, sind die Umsatzausfälle versichert. Hinzu kommen

der Wegfall des bisherigen Sublimits von 1 Million Euro für Datenlöschung, ein reduzierter Selbstbehalt von 500 Euro für alle Vermögensschäden im Schutzkonzept, der Wegfall des Ausschlusses von Vermögensschäden durch das Bereithalten eigener Inhalte, die Mitversicherung von Eigenschäden infolge der Beeinträchtigung der eigenen Website durch unbefugte Dritte und viele weitere Verbesserungen. 25


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Firmen - Haftpflichtversicherungen

Vollschutz ausgeweitet

Aus der Schadenpraxis

Unternehmen, die mindestens 2500 Euro Jahresbeitrag zahlen, können sogar eine noch weitergehende Verbesserung des Versicherungsschutzes vereinbaren – mit dem Allianz IT-Vollschutz. Mit einem Sublimit von 250 000 Euro für Vermögensschäden sind hierbei unter anderem versichert:

Vermögensschäden im Bereich IT-Dienstleistung kommen öfter vor, als man denkt, und stellen eine ganz konkrete Bedrohung dar. Das zeigen zwei Beispiele aus der Schadenpraxis der Allianz:

Ansprüche aus Verzug/Nichteinhaltung von Fristen und Terminen als direkte Folge der Nichtverfügbarkeit von Daten aufgrund von Schäden an elektronischen Geräten beispielsweise durch Brand, Raub oder Überspannung. Vergebliche Investitionen im Vertrauen auf eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung. Gesetzliche Haftpflichtansprüche außerhalb der USA und Kanada zum Beispiel im Zusammenhang mit der Verletzung von gewerblichen Schutzrechten, Marken-, Namens- und Urheberrechten (nicht jedoch Patentrechten) nach vorheriger Recherche durch entsprechende Fachanwälte.

Bei der Programmierung eines Gewinnspiels auf der Website des Auftraggebers arbeitet ein Unternehmen versehentlich zu viele Gewinnmöglichkeiten ein. Die Mehrkosten des Auftraggebers, um die (unerwünscht) vielen Gewinne zu finanzieren, werden als Vermögensschaden ersetzt. Ein Kaufhaus möchte seine Software um ein Bonussystem für Vielkäufer erweitern. Der mit der Software beauftragte IT-Unternehmer vergisst, die beauftragte Löschung der Bonuspunkte zum 31. Dezember einzuarbeiten. Dadurch schreibt das Programm im neuen Jahr die bereits verrechneten Bonuspunkte des Vorjahres erneut gut – das Kaufhaus erleidet einen entsprechenden Vermögensschaden. Autor: Allianz Deutschland AG

Ärzte und Gesundheitsfachberufe Berufshaftpflicht dringend überprüfen! Erhebliche Schadenteuerung bei schweren Personenschäden im Heilwesen

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efahren lauern überall, deshalb ist ein Versicherungsschutz rundum für jeden Freiberufler von heute unabdingbar. Selbst wenn die Praxis gut läuft, ist jeder Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker einer ganzen Reihe von Gefahren, die zu existenzbedrohenden Schäden führen können, ausgesetzt. So untersuchte der GDV kürzlich die Schadenteuerung bei schweren Personenschäden im Heilwesen. Als Basis dienten Informationen von zehn Heilwesen Versicherern zu ihren Großschäden in den Jahren 1995 bis 1998 und 2000 bis 2003. Das Ergebnis: Die Schadenhöhen sind vom ersten zum zweiten Beobachtungszeitraum um mehr als 32 Prozent gestiegen – von 1,3 Millionen Euro auf mehr als 1,8 Millionen Euro. Die Schadenteuerung betrug damit mehr als das 26


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den. Für Vertragsänderungen muss der Arzt selbst aktiv werden und schauen ob Deckungssummen, Deckungssummenstruktur, Bedingungsänderungen und strukturelle Änderungen im Vertrag noch passen. Denn es gibt bei innovativen Versicherern immer wieder Verbesserungen ihrer Vertragsbedingungen. So hat beispielweise der HDI Gerling seine Heilwesen-Haftpflicht für Ärzte und Gesundheitsfachberufe in den Bereichen - Personen-, Sach- und Vermögensschaden mit einer jährlichen dreifachen Maximierung optimiert. Auch der Trend zu Großpraxen wurde mit einem innovativen Spezialkonzept für Großpraxen ab 4 Partnern, berücksichtigt.

Dreifache der Steigerungsraten des Verbraucherpreisindex. Als besonderen Kostentreiber identifizierten die Studienautoren die steigenden Pflegekosten. Studien-Autor Marco Lonsing sagt: „Das liegt einerseits am allgemeinen Preisanstieg für Pflegeleistungen, andererseits aber auch an einer patientenfreundlichen Rechtsprechung, die den Geschädigten professionelle Rundum-Pflege und hohe Schmerzensgelder zuspricht.“ Dies bestätigt auch Carsten Lutz, Zentraler Underwriter Haftpflicht im Bereich Freie Berufe, Schwerpunkt Heilwesen, des HDI Gerling:“ Nicht nur die Anzahl, auch die Höhe der Forderungen nimmt zu. Mittlerweile zählen sie zu den teuersten Versicherungsschäden überhaupt. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Bei einem auf Heilwesen spezialisierten Versicherer werden neben dem Vertrag auch häufig Mehrleistungen für die Versicherungsnehmer angeboten. „Prophylaxe vor Therapie“ nennt sich beispielsweise das Programm von HDI-Gerling. Hier bietet der Versicherer nicht nur die Schadenabwehr und Schadenregulierung im Ernstfall also nach Schadeneintritt, sondern auch die Mitwirkung und Unterstützung bei Prophylaxe und Schadenverhütung im Vorfeld. In Kooperationen mit mehreren ausgewählten Firmen, die innovative und interessante Produkte bzw. Dienstleistungen zum Thema Schadenverhütung / Schadenmanagement entwickelt haben, komplettiert HDI-Gerling diese Mehrleistungen. Viele dieser Firmen bieten zudem als interessanten Nebeneffekt an, Fortbildungspunkte zu erlangen. Ein für Ärzte sehr hilfreiches Nachschlagewerk ist auch das Buch "Patientenaufklärung kompakt", in dem die Ansicht der Rechtsprechung zu ausgewählten Themen rund um die Aufklärung, nähergebracht wird. Mehr Informationen unter www.hdi-gerling.de Autor: wmd Verlag GmbH, wmd-brokerchannel

Die Arbeitsbedingungen der Berufsgruppe haben sich verschärft. Höchstbelastungen gehören häufig zum Arbeitsalltag und gerade dann lassen sich Fehler nicht ausschließen. Hinzu kommen die zunehmende Klagebereitschaft von Patienten, Regressforderungen der Krankenversicherer, der Trend zur Haftungsverschärfung und eine inzwischen sehr patientenfreundliche Rechtsprechung. Um zwei Praxisbeispiele zu nennen: Der durchschnittliche Schaden bei Zahnmedizinern liegt bei ca. 2300 Euro (häufig nicht passende Implantate), bei Orthopäden bei ca. 5000 bis 7500 Euro je Schadensfall. Dennoch sind viele Klagen unberechtigt, häufiges Problem sind die Aufklärungspflichten.“ Um den richtigen Versicherungsschutz zu erhalten, sollte der Haftpflichtversicherungsvertrag vom Versicherten in der Regel alle drei Jahre überprüft wer27


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Walther GmbH jetzt auch mit Versicherungsschutz für Gutachter und Sachverständigentätigkeiten Spezialkonzeptes zur Betriebshaftpflichtversicherung

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ie Walther GmbH präsentiert zahlreiche Leistungserweiterungen im Rahmen ihres Spezialkonzeptes zur Betriebshaftpflichtversicherung für Schädlingsbekämpfer sowie Holz- und Bautenschützer. Ab sofort fallen beispielsweise Ansprüche aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und Asbestschäden unter den Versicherungsschutz. „Als langjähriger Partner der Deutschen Verbände der Schädlingsbekämpfer sowie Holz- und Bautenschützer liegt es uns besonders am Herzen, unsere Spezialkonzepte auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Walther Geschäftsführer Jörg Peter Sieg und führt

aus: „Gerade die Absicherung von Vermögensschäden aus Gutachter- und Sachverständigentätigkeiten sowie aus Tätigkeiten als Energieberater stellt eine große Innovation dar.“ Ebenfalls ist hervorzuheben, dass das erweiterte Spezialkonzept jetzt mit einer pauschalen Deckungssumme von bis zu 10 Mio. Euro aufwartet und auch eine 10-jährige Nachhaftung nach Betriebsaufgabe eingeschlossen ist. Des Weiteren neu: Mietsachschäden an Arbeitsmaschinen bis 150.000 Euro. Autor: DOMCURA AG

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Eine für alle - die Kfz-Werkstatt-Police

Auto-Werkstätten gehören zu den Branchen mit besonders vielen Risiken

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icht nur Betriebseinrichtung und Umwelt sind gefährdet, auch Kundenfahrzeuge können beschädigt werden. Die Württembergische Versicherung AG, eine Tochtergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hat ein exakt auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Konzept entwickelt, das diese Risiken abdeckt: die Kfz-Werkstatt-Police. Die KfzWerkstatt-Police umfasst alle Sachversicherungen – Absicherung für Betriebseinrichtung, Ersatzteile und sonstige Betriebsmittel bis hin zu Immobilien sowie Ertragsausfall – und eine Betriebshaftpflichtversicherung, gebündelt in einer Police, sowie die sogenannte Handel-Handwerk-Deckung aus Kraftfahrt. Das Konzept ist für Betriebe gedacht, in denen hauptsächlich an fremden Kfz und Anhängern gearbeitet wird. Dazu gehören auch Kfz-Elektrikbetriebe, Bremsendienste und Auspuffservice. Selbst der Handel mit Fahrzeugen ist kein Problem – wenn er nur gelegentlich stattfindet. Steht der Fahrzeugoder Zubehörhandel im Mittelpunkt des Betriebes, ist die Kfz-Werkstatt-Police nicht anwendbar. Solche Betriebe erfordern ebenso eine besondere Beratung oder Tarifierung wie zum Beispiel Waschanlagen, Abschleppdienste oder Tankstellen. Viele Pluspunkte Schon jede einzelne Komponente der Kfz-Werkstatt-Police weist etliche Pluspunkte auf. Beispiel Inhaltsversicherung: Container auf dem WerkstattGelände sind samt Inhalt (zum Beispiel Kundenräder, Cabriodächer oder anderes Fremdeigentum) bis 30.000 Euro versichert, gegen Beitrag kann die Versicherungssumme bis maximal 60.000 Euro erhöht werden. Kundenräder werden im Schadenfall zum Neuwert ersetzt, Kompletträder sogar inklusive Montage- und Auswuchtkosten. Bei der Betriebseinrichtung findet die "Goldene Regel" Anwendung: Bestimmungsgemäß in Gebrauch befindliche und ordnungsgemäß instand gehaltene Sachen sind uneingeschränkt zum vereinbarten Neuwert versichert. Die Police bietet zudem in der Inhaltsversicherung eine beitragsfreie Vorsorge-Versicherungssumme

von 25 Prozent der Inhaltswerte für die Monate Oktober bis April zur Absicherung der erfahrungsgemäß erhöhten Warenbevorratung gerade in dieser Zeit. Wird die Inhalts-Versicherungssumme nach einem vorgeschlagenen Schema ermittelt und eine breite Basisdeckung festgelegt, die mindestens Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und sonstige Sachgefahren umfasst, gilt in der Inhaltsversicherung ein Unterversicherungsverzicht als vereinbart. Bessere Leistungen als der Markt Als Alternative zur Ertragsausfallversicherung kann die Klein-Betriebsunterbrechungs-Versicherung abgeschlossen werden. Dann haftet die Württembergische für Ertragsausfall auf Erstes Risiko mit der Versicherungssumme der Inhaltsversicherung plus 100 Prozent Nachhaftung, und zwar 24 Monate lang. In der Betriebshaftpflichtversicherung wurden nun beispielsweise Sublimits für Belegschaftshabe, Mietsachschäden oder das Abhandenkommen fremder Schlüssel oder Codekarten gestrichen. Zu den neu aufgenommenen Risiken gehören Abgasuntersuchungen und eine Vielzahl von Prüfungen: Sicherheit, Gasanlagen bzw. Gassystemeinbau, Fahrtschreiber oder EG-Kontrollgeräte. Darüber hinaus wurde das Sublimit für Tätigkeitsschäden deutlich auf eine Million Euro angehoben. Alles in allem bietet die Kfz-Werkstatt-Police einen umfassenden und trotzdem transparenten Versicherungsschutz mit einer klaren Deckungsabgrenzung, insbesondere zwischen Kfz-Handel und -Handwerk und Betriebshaftpflichtversicherung, und das bei einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Autor: Württembergische Vertriebsservice GmbH, Dr. Immo Dehnert 29


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ALLCURA: Neue persönliche Unternehmensleiter-Deckung Neue personenbezogene Berufshaftpflicht für Geschäftsführer, Vorstände, Beiräte und Aufsichtsräte - individuell, persönlich, unternehmensunabhängig

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ereits ein knappes Jahr nach dem Start auf dem Versicherungsmarkt erweitert die ALLCURA Versicherungs-Aktiengesellschaft ihre Produktpalette und führt ein neues, innovatives Produkt ein: Die persönliche Berufshaftpflichtversicherung für Unternehmensleiter. Damit bietet der Premiumanbieter für individuelle Lösungen im Bereich der VermögensschadenHaftpflichtversicherung eine personenbezogene finanzielle Absicherung die sicherstellt, dass der Unternehmensleiter jederzeit Herr der eigenen Police ist. Die jüngst auf dem deutschen Markt eingeführte Produktneuheit richtet sich insbesondere an Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte, denen im Falle einer schuldhaften Pflichtverletzung die unbegrenzte persönliche Haftung mit ihrem Privatvermögen droht. Mit dem Abschluss einer personenbezogenen Berufshaftpflichtversicherung besteht jetzt die bestmögliche Absicherung des persönlichen Risikos der handelnden Person. Die persönliche Berufshaftpflichtversicherung benötigt jeder, der organschaftliche Tätigkeiten ausübt, da sich die Haftungssituation für Entscheidungsträger in Unternehmen stetig verschärft. Sie eignet sich sowohl als Ergänzung neben einer bestehenden Unternehmens-D&O als auch für Kunden, die noch nicht über eine finanzielle Absicherung verfügen. Anders als die UnternehmensD&O, die sich nach dem Schadenmeldeprinzip (claims-made) richtet und zudem eine Versicherung für fremde Rechnung ist, orientiert sich die persönliche Berufshaftpflichtversicherung nach dem Verstoßprinzip, also dem in der Vermögensschaden- Haftpflicht üblichen Grundsatz, dass für die zeitliche Einordnung eines Schadenfalles der Zeitpunkt des angeblichen Fehlers maßgeblich ist. Das Verstoßprinzip hat den entscheidenden Vorteil, dass die Versicherungssumme für jedes 30

Verstoßjahr gesondert zur Verfügung steht, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Geltendmachung. Der personenbezogene Haftpflichtschutz der ALLCURA Versicherungs-Aktiengesellschaft trägt den Interessen von Kunden und Vermittlern noch in vielen weiteren Aspekten Rechnung: Es besteht die Möglichkeit einer Rückwärtsversicherung für Verstöße vor Vertragsschluss sowie eine unbegrenzte Nachhaftung für alle nach Vertragsende gemeldeten Verstöße. Die ALLCURA Versicherungs-Aktiengesellschaft bietet ihren Kunden zeitlich unbegrenzten, unverfallbaren Versicherungsschutz auch nach Vertragsende. Dies ist insbesondere bei einem Wechsel des Versicherers, der Kündigung des Vertrages oder der Umdeckung von einer Unternehmens-D&O zu einer persönlichen Berufshaftpflichtversicherung von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus droht bei einer persönlichen Berufshaftpflichtversicherung nicht die Gefahr des Verbrauchs der Versicherungssumme durch andere Versicherungsnehmer. Dies ist insbesondere im Falle einer gesamtschuldnerischen Inanspruchnahme bedeutsam, da sogar voller Versicherungsschutz gegeben ist, wenn die gemeinschaftliche Versicherungssumme der Unternehmens-D&O bereits durch die Schadensersatzleistung der mitversicherten Organmitglieder in Anspruch genommen worden ist. Autor: ALLCURA Versicherungs-Aktiengesellschaft


D & O | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Markt-Neuheit: Rückwirkende Deckung für Führungskräfte D/O -Spezialist VOV bringt eine neue Police auf den Markt: die VOV Individual plus

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cheidet eine Führungskraft aus einem Unternehmen aus, so kann sie noch über Jahre hinaus für mögliche Pflichtverletzungen aus ihrer aktiven Zeit haftbar gemacht werden. Einmal ausgeschieden hat der ehemalige Manager keinen Zugriff mehr auf Unternehmensunterlagen und kann den Lauf der Dinge im Unternehmen nicht mehr beeinflussen. Versicherungsbedarf entsteht deshalb nicht nur, wenn die Führungskraft keine D&O Versicherung hatte, sondern auch dann, wenn sie unter einer Unternehmens-D&O versichert war. Denn in diesem Fall ist nach dem Ausscheiden nicht mehr nachvollziehbar, ob im Fall einer Inanspruchnahme noch die volle Versicherungssumme zur Verfügung steht, ob das Unternehmen die Führungskraft nach wie vor mitversichert hat und ob sich Konditionen und Bedingungen in der Zwischenzeit möglicherweise zu ihren Ungunsten geändert haben. Folglich bleibt unklar, ob und in welchem Maß für den Manager überhaupt noch Versicherungsschutz besteht. Diese Versicherungslücke schließt nun die VOV mit der Individual plus Police, die eine absolute Novität darstellt. Die Kombi-Versicherung um-

fasst eine individuelle D&O-Versicherung für ordentlich aus dem Unternehmen ausscheidende Organmitglieder, eine Universal-Straf- und Anstellungs-Rechtsschutz-Versicherung sowie wertvolle Assistance-Leistungen, darunter eine telefonische Rechtsberatung, ein individuelles Krisencoaching, einen Dolmetscher-Service und ein DokumentenDepot. Sind berechtigte Ansprüche eines Organmitglieds nicht versichert oder nicht ausreichend durch eine bestehende D&O-Versicherung des Unternehmens gedeckt, steht für ihn allein, über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren, eine Versicherungssumme von max. 5 Mio. Euro zur Verfügung. Die VOV Individual plus ermöglicht es ausgeschiedenen Managern, sich persönlich und individuell je nach Bedarf abzusichern, denn sie leistet unabhängig von anderen Versicherungen. Dieses neue Produkt ist unter dem Aspekt des Best Advice auch für Vermittler interessant, stellt es doch einen wichtigen Bestandteil zur zukünftigen Vermögensabsicherung ihrer Mandanten dar. Sie können so verhindern, dass ein nicht versicherter Managerhaftpflichtschaden zur finanziellen Existenzbedrohung wird. Autor: VOV GmbH

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | D & O

Gothaer erweitert Leistungsspektrum für Unternehmerkunden Neue Directors-and-Officers-Versicherung

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it über 200 Mio. Euro Beitragseinnahmen in der gewerblichen und industriellen Haftpflichtversicherung gehört die Gothaer bei der Absicherung von Haftpflichtrisiken zu den führenden Anbietern in Deutschland. Ab Juli 2012 wird der Kölner Serviceversicherer dieses Geschäftsfeld neu besetzen und ausbauen. „Wir betreiben die Versicherung von Directors-and-Officers-Versicherungen bereits seit 1996 erfolgreich im Rahmen der Mitversicherungsgemeinschaft VOV“, erläutert Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine. „Als Versicherer mit dem größten Geschäftsanteil an dem VOV-Pool bieten wir jetzt eigene D&O-Versicherungen an und werden diesen Geschäftsbereich ausbauen. Wir sehen ein großes Potenzial, da nach unserer Schätzung nur 30 Prozent der mittelständischen Unternehmer eine D&OVersicherung haben“, so Leicht weiter. So soll dieses Geschäft bis 2017 circa fünf Prozent der Beitragseinnahmen in Haftpflicht beisteuern. Im Neugeschäft besteht eine Zeichnungskapazität bis 10 Mio. Euro – eine höhere Summe ist nach Prüfung im Einzelfall möglich. Im Bestandsgeschäft können bislang bei der VOV eingebrachte Verträge unverändert bis zu 25 Mio Euro Deckungssummen übernommen werden. Neu- und Bestandskunden können auch das neue und verbesserte Gothaer-Bedingungswerk abschließen. Mit diesem Schritt erweitert die Gothaer das Angebot für Unternehmerkunden und bietet so einen umfassenderen Versicherungsschutz aus einer Hand. Anbei die Übersicht des Leistungsspektrums für Unternehmerkunden.

Zielgruppe einer D&O-Versicherung Zielgruppe einer D&O-Versicherung sind Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte, Beiräte und leitende Angestellte bei Aktiengesellschaften, GmbHs, GmbH & Co. KG und eingetragenen Genossenschaften sowie Vereinen, Verbänden und Stiftungen. Diese Personen haften unbeschränkt mit ihrem gesamten Privatvermögen - und was viele nicht wissen, dieser Personenkreis haftet ebenfalls gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass jeder Vorstand oder Geschäftsführer nach §426 BGB auch für Fehler seiner Kollegen mit seinem Privatvermögen einstehen muss. Mit dem Abschluss einer D&O-Versicherung verfolgen Unternehmen das Ziel, Bilanzschutz durch angemessene Deckungssummen zu betreiben. Eine D&O-Versicherung schafft also sowohl für die Privatperson als auch für das Unternehmen Sicherheit. Zum Hintergrund der Beendigung der Geschäftsbeziehung mit der VOV 2009 und 2010 hatten sich bei der VOV bei zwei Mitversicherungsgesellschaften Änderungen der Eigentumsverhältnisse ergeben, die die Gothaer zu einer Überprüfung des Geschäftsmodells veranlasst haben. Unabhängig von der positiven Entwicklung der VOV hat sich die Gothaer im Sommer 2011 aufgrund dieser Veränderungen entschieden, die Zusammenarbeit in der Mitversicherungsgemeinschaft nicht fortzusetzen und deshalb die Mitgliedschaft zum 30. Juni 2012 gekündigt. Autor: Gothaer Allgemeine Versicherung AG

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D & O / Haftpflichtversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

AIG Europe führt neuen Versicherungsschutz BusinessGuard ein AIG Europe bringt ein neues D&O-Versicherungsprodukt auf den Markt

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IG Europe hat europaweit ein optimiertes D&O- Versicherungsprodukt für Unternehmensleiter (Directors and Officers, D&O) eingeführt, das im deutschen Markt unter dem Produktnamen BusinessGuard angeboten wird. Mit der innovativen Absicherung reagiert AIG Europe auf die steigenden Haftungsrisiken sowie auf die allgemeine Verschärfung der Corporate-GovernanceAnforderungen, denen Unternehmensleiter gegenwärtig gegenüberstehen. „Im aktuellen Umfeld sehen sich Manager einer zunehmenden politischen, regulatorischen und strafrechtlichen Überprüfung ausgesetzt”, so Peter McKenna, Leiter Financial Lines, AIG Europe Limited. „Grundsätzlich neu hierbei ist die wachsende Zahl von Ermittlungen gegen die handelnden Personen aufgrund von Hinweisen durch Whistleblowing oder Selbstanzeigen. Das neue Versicherungsprodukt BusinessGuard bietet Versicherungsschutz für die frühzeitige Absicherung bei drohenden Ansprüchen und den Folgen gezielter Ermittlungen gegen die handelnden Personen.“

„Darüber hinaus erhalten die D&O-Verfahren gegenüber einzelnen Managern zunehmend eine persönliche Ausprägung“, so Peter McKenna, „da die Aufsichtsbehörden und auch die Aktionäre konkrete Schuldige belangen möchten. BusinessGuard trägt auch durch erweiterten Reputationsschutz zur Absicherung von Unternehmensleitern bei.“ Die Internationalisierung von Unternehmen setzt Unternehmensleiter ebenfalls neuen Haftungsrisiken und unbekannten Corporate-GovernanceAnforderungen aus. BusinessGuard bietet Unternehmensleitern persönliche Sicherheit, indem Versicherungsschutz geboten wird, falls deren Eigentum beschlagnahmt und Vermögenswerte eingefroren werden. Lokalpolicen im Ausland, als Teil des AIG PassportProgramms, garantieren durch das hervorragende globale AIG Netzwerk, dass die D&O-Deckung explizit auf die lokalen Anforderungen zugeschnitten ist. Autor: AIG Europe, Direktion für Deutschland

GEV modernisiert Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Besonderes Highlight: Mietsachschäden!

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ie Grundeigentümer-Versicherung (GEV) hat ihre Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung sowohl für das Direktgeschäft als auch für den Vertriebsweg Makler neu gestaltet. Mit um bis zu 30 Prozent reduzierten Beiträgen und zusätzlichen Haftungssummen bietet der Spezialist für Versicherungen rund um Immobilien jetzt noch attraktiveren Haftpflichtschutz für Haus- und

Grundbesitzer. Das besondere Highlight: die Forderungsausfalldeckung für Mietsachschäden bis zu 100.000 Euro. Immer häufiger müssen Vermieter von Wohnungen oder Häusern Schäden tragen, die zum Beispiel durch einen Mieter verursacht werden, dieser aber hierfür nicht aufkommen kann. Diese so genannten „Forderungsausfälle für Mietsachschäden“ kommen vor allem bei Schäden vor, die von 33


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Haftpflichtversicherungen

so genannten Mietnomaden hinterlassen werden. Aber auch Schäden an hochwertigen Parkettböden durch unsachgemäße Behandlung oder Schimmel in der Wohnung durch mangelndes oder falsches Lüften übersteigen oft die zur Verfügung stehende Kaution und der Mieter kann oder will den Schaden nicht übernehmen.

Voraussetzung für die Leistung ist, dass die Forderung durch ein rechtskräftiges Urteil oder einen vollstreckbaren Vergleich vor einem deutschen Gericht festgestellt worden und der schädigende Mieter zahlungs- oder leistungsunfähig ist. Autor. Grundeigentümer-Versicherung

In der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung der Grundeigentümer-Versicherung sind diese „Forderungsausfälle für Mietsachschäden“ nach den aktuellen „Besonderen Bedingungen für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung (BB HuG 2009)“ automatisch beitragsfrei mitversichert. Geleistet wird je Versicherungsfall bis zu einer Summe von maximal 100.000 Euro bei einem Selbstbehalt von 10 Prozent, mindestens 500 Euro.

Finanztest: Sehr gute Noten für die Privathaftpflichtversicherungen der Gothaer Umstellung lohnt sich, neue Tarife oft günstiger als alte Verträge

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wei Versicherungen sind für jeden Menschen unabdingbar. Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung zählt dazu die Privathaftpflichtversicherung. Ratgeber im Fernsehen und in Zeitschriften appellieren regelmäßig, sich entsprechend abzusichern. „Finanztest“ nimmt in ihrer Septemberausgabe nun die Privathaftpflichtversicherung unter die Lupe. In dem mit „Die Feuerprobe“ betitelten Test sortiert sie alle Versicherungstarife aus, die nicht die Anforderungen ihres Grundschutz-Modells erfüllen. Dazu gehören beispielsweise Tarife, die nicht mindestens eine Versicherungssumme von drei Millionen Euro umfassen.

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Die Gothaer zählt mit ihren Tarifen Gothaer PrivathaftpflichtTop sowie Gothaer PrivathaftpflichtTop mit PlusDeckung zu den besten Anbietern und erhält dafür die Note „sehr gut (0,7)“ - ebenso der Direktversicherer Asstel mit seinem „Komfort“-Tarif und der Maklerversicherer Janitos mit „Best Selection“. Somit stellt der Gothaer Konzern vier von sieben mit diesem Ergebnis getesteten Tarifen. Darüber hinaus hat auch der Basis-Tarif der Gothaer noch ein „sehr gut (1,5)“ erreicht.

„An vielen Stellen übererfüllt die Gothaer sogar die von „Finanztest“ auferlegten Anforderungen“, freut sich Patrick Prüss, Leiter Produktmanagement Haftpflicht der Gothaer. So bietet der Kölner Versicherer eine Versicherungssumme von bis zu 20 Millionen Euro an. Schäden an fremden Computern durch unbeabsichtigt übertragene Viren sind nicht, wie von „Finanztest“ gefordert, mit lediglich 50.000 Euro versichert. Vielmehr erstattet die Gothaer derartige Schäden sogar bis zur vollen Versicherungssumme und zählt damit auch in diesem Punkt zu den leistungsstarken Anbietern. Pluspunkte gibt es zudem für verbraucherfreundliche Vertragsbedingungen, Tarife ohne Selbstbeteiligung sowie den Einschluss von deliktunfähigen Kindern, Gefälligkeitshandlungen und Fotovoltaikanlagen. Fazit: „Finanztest“ rät zur Umstellung auf aktuelle Tarife. Grund: neue Tarife sind meist leistungsfähiger und günstiger als alte Verträge. Dieser Meinung schließt sich auch Prüss an und empfiehlt das gemeinsame Gespräch mit dem Vermittler. Denn: „Entsprechend unserer Erfahrungen schlummern in den Aktenordnern der Kunden noch viele überalterte Verträge, die massig Deckungslücken aufweisen.“

Keine Abstriche bei Schäden durch Computerviren

Autor: Gothaer Allgemeine Versicherung AG


Haftpflichtversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

NV-Versicherungen: Abschied vom Seniorentarif

Haftpflicht: 50 plus ersetzt Seniorentarif

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ie NV-Versicherungen verabschieden sich auch in der Haftpflichtsparte von ihren Seniorentarifen. Diese werden zum 1. Juli 2012 durch die Variante „50 plus“ in allen Produkten der Privathaftpflicht und der Hundehalterhaftpflicht ersetzt. Das gab der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Neuharlingersiel heute bekannt. Für den Bereich Hausrat ist die Umstellung bereits im März dieses Jahres erfolgt. Damit kämen Versicherte bereits ab ihrem 50. Lebensjahr in den Genuss der attraktiven Konditionen mit erheblichen Preisvorteilen im Vergleich zum Single- oder Familientarif. Bislang habe die Altersgrenze bei 60 Jahren als Voraussetzung für einen entsprechenden Vertragsabschluss gelegen. NV-Vertriebsvorstand Arend Arends betonte, dass „50 plus“ eine innovative Weiterentwicklung der Tarifoptionen darstelle, die Risikopotenziale zu „extrem guten Konditionen in Preis und Leistung“ abdecke. Damit reagiere der bundesweite Sachversicherer frühzeitig auf den demographischen Wan-

del und die damit verbundenen veränderten Kundenansprüche. Die Zielgruppe 50 plus als vitaler und aktiver Teil der Gesellschaft müsse zunehmend in den Fokus auch der Sachversicherer rücken. Deren Ansprüche seien hoch. Gleichzeitig sei jedoch das Schadensrisiko vergleichsweise geringer. „Dies spiegelt sich bei uns nun in hohem Maß auch in den außerordentlich günstigen Beiträgen wider“, betonte Arends. In der Hundehalterhaftpflicht seien die NV-Versicherungen zudem mit dem angebotenen Tarif „50 plus“ Vorreiter im Markt. Insgesamt garantiert die NV nach eigenen Angaben zudem eine allgemeine Beitragsstabilität im Bereich Haftpflicht. Es erfolge keine Anpassung zum 1. Juli 2012 für Bestandskunden. Damit böten die NV-Versicherungen ein weiterhin erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis in allen Tarifen der Privatund Tierhalterhaftpflicht. Autor: NV-Versicherungen VVaG

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Hausratversicherungen

Millionen Haushalte in Deutschland ohne Hausratpolice Männer versichern Wertsachen, Frauen lieber Haustiere

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rauen und Männer sind verschieden und das zeigt sich auch beim Absicherungsbedürfnis: Während es Männern sehr wichtig ist, materielle Dinge zu versichern, stehen bei Frauen oft emotionale Wert im Vordergrund. So ist für viele Männer (39 Prozent) die Anschaffung von Wertsachen ein wichtiger Grund für den Abschluss einer Hausratversicherung. Bei den Frauen sind es hingegen nur 28 Prozent. Ihnen ist bei der Hausratversicherung viel wichtiger, dass die geliebten Haustiere von dieser Police mit abgesichert sind – das ergab eine Online-Befragung des Markforschungsunternehmens YouGov von 1.019 Bundesbürgern im Auftrag der Asstel, Direktversicherer der Gothaer. Obwohl die Hausratversicherung zu den wichtigsten Policen zählt, haben rund 20 Prozent der Deutschen diese Versicherung gar nicht abgeschlossen. Damit sind mehrere Millionen Haushalte im Fall der Fälle ungeschützt. „Offensichtlich unterschätzen viele Menschen den Wert ihres Haushaltes und meinen, dass sie auf die Hausratversicherung verzichten können. Allerdings stehen sie nach einem Einbruch, bei einem Wasserrohrbruch, Feuer und weiteren Gefahren ohne Hab und Gut und vor allem ohne Hilfe da“, erklärt Marc Lüke, Geschäftsführer Produktmanagement bei Asstel. Auffällig ist, dass gerade die

Jüngeren dieses Gefahrenpotenzial unterschätzen: Unter den 25- bis 30-Jährigen haben nur zwei von drei Befragten (65 Prozent) eine Hausratversicherung. In der Altersklasse 41 bis 50 Jahre ist es mit 91 Prozent dagegen fast jeder. „Viele verkennen zudem das große Leistungsspektrum einer Hausratversicherung und wissen gar nicht, dass sie sich damit zum Beispiel auch gegen Einbruch oder Diebstahl im Urlaub absichern können“, so Lüke weiter. So besteht für Möbel, Kleidung oder technische Geräte nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände Versicherungsschutz, sondern unter gewissen Umständen auch unterwegs. Ebenso lassen sich Fahrrad, Kinderspielzeug oder Gartengeräte über die Hausratpolice versichern. Familien mit Kindern sichern ihren Hausrat häufiger ab Für einen Großteil der Befragten ist die persönliche Lebenssituation von besonderer Bedeutung, ob sie den Hausrat absichern oder nicht. So ist für viele Deutsche – unabhängig vom Alter – meist der Einzug in die erste eigene Wohnung (38 Prozent) beziehungsweise der Umzug in eine andere Wohnung (37 Prozent) ein wichtiger Grund für den Abschluss einer Hausratversicherung. Zudem haben Familien ein höhere Absicherungsbewusstsein: So haben Befragte mit Kindern mit 86 Prozent deutlich häufiger eine Hausratversicherung abgeschlossen als Menschen ohne Nachwuchs (75 Prozent). Autor: Asstel Lebensversicherung AG

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Hausratversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Neue ERGO Hausratversicherung: Schutz für jede Lebenssituation Vollkaskoversicherung für das Lieblingsstück als Leistungsbaustein wählbar

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ur Absicherung der lieb gewonnenen Dinge im eigenen Zuhause bietet die ERGO Versicherung nun eine zeitgemäße und auf die jeweilige Lebenssituation ausgerichtete Versicherung an. Neben vielen Neuerungen steht der persönliche Vorsorgebedarf der Kunden im Vordergrund. Mittels eines Bausteinsystems kann der Schutz optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Als Leistungsbaustein ist nun auch die Gegenstandsversicherung – die Vollkaskoversicherung für das Lieblingsstück – integriert. Seit dem 1. Januar bietet die ERGO Versicherung ihre neue Hausratversicherung an. Neben dem umfangreichen Grundschutz stehen wahlweise verschiedene Leistungsbausteine über das modulare System zur Verfügung. Einzigartig am Markt Eine Besonderheit des neuen Produkts ist der umfassende Schutz für Kinder, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Die Fahrrad-Diebstahl Vorsorge und die Übernahme der Umzugskosten nach einem Einbruchdiebstahl oder Raub in der Wohnung sind darüber hinaus neu am Markt:

Umzugskosten nach Einbruchdiebstahl / Raub Wer Opfer eines Einbruchdiebstahls oder Raubes in den eigenen vier Wänden wird, möchte anschließend oft nicht mehr dort wohnen bleiben. ERGO übernimmt die Umzugskosten bis zu 1.500 Euro. Vollkaskoversicherung für das Lieblingsstück als Leistungsbaustein wählbar Der neu integrierte Gegenstandsschutz bietet weltweiten Schutz für einzelne Produktgruppen (z.B. TV-Geräte, Computer, Sportausrüstung). Er schützt vor den finanziellen Folgen, wenn besonders geschätzte Gegenstände beschädigt, zerstört oder gestohlen werden. Breites Leistungsspektrum Darüber hinaus sind im neuen ERGO Hausratschutz u. a. folgende Leistungen mitversichert: • Widerrechtliche Verwendung von Kontodaten • Kosten für Schäden durch die widerrechtliche Verwendung von Kontodaten (z.B. Online-Banking, Phishing) sind bis 1.500 Euro versichert.

Besondere Vorsorge für Kinder Der Hausrat von Kindern ist auch außerhalb des elterlichen Zuhauses mitversichert. Dieser Schutz endet erst, wenn die Kinder heiraten oder erstmals ein Arbeitsverhältnis aufnehmen. Und als ExtraVorsorge gilt diese Deckung bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres, in dem die Arbeit erstmals aufgenommen oder geheiratet wurde. Der Hausrat der Kinder ist bis zu 30 Prozent der Versicherungssumme der Eltern abgesichert. Fahrrad-Diebstahl Vorsorge Ein neu angeschafftes Fahrrad ist im laufenden Versicherungsjahr ohne zusätzlichen Beitrag bis zu 500 Euro gegen einfachen Diebstahl versichert. 37


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Hausratversicherungen

Weltweite Außenversicherung • Der persönliche Hausrat ist jetzt bis zu 30 Prozent der Versicherungssumme und bis zu 6 Monate weltweit außerhalb der eigenen vier Wände abgesichert. Sportausrüstung • Auch die ständig außerhalb gelagerter Sportausrüstung ist bei ERGO bis zu 30 Prozent der Versicherungssumme versichert. Grobe Fahrlässigkeit • Bei grober Fahrlässigkeit verzichtet ERGO bei Schäden bis 10.000 Euro auf eine mögliche Einrede.

Schutz vor Naturgefahren Um Schäden am Hausrat durch Elementargefahren, wie z.B. Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben oder Schneedruck, abzusichern, empfiehlt ERGO die Hausratversicherung um den Baustein Elementargefahren zu ergänzen. Ohne den Einschluss „Weitere Elementargefahren“ deckt die Hausratversicherung nur Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm ab. Autor: ERGO Versicherungen AG

Continentale Versicherungsverbund verbessert Leistungen in der Hausratversicherung Mehr Komfort für Kunden

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ehr Leistungen, geringerer Beitrag: Der Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit hat seine Hausratversicherung "CasaSecura" weiter verbessert und die persönliche Unterstützung der Betroffenen in den Mittelpunkt gestellt. Zusätzlich wurden die Beiträge in der Standardvariante um drei Prozent gesenkt. Neben zahlreichen Leistungsverbesserungen bekommen Versicherte nun aktive Hilfen in vielen Lebenslagen. Denn nach Einbruch, Raub oder Brand sind es häufig nicht nur die materiellen Folgen, die belasten, vielmehr sind es die psychischen. Für viele geht die persönliche Sicherheit und Geborgenheit der eigenen vier Wände verloren und muss erst wiedergewonnen werden. Aus diesem Grund übernimmt die Continentale in der neuen Komfortvariante nun auch Kosten für die psychologische Erstberatung. Weitere Verbesserungen für den Kunden gibt es in beiden Tarifvarianten unter anderem bei Überspannungsschäden - wenn beispielsweise der Blitz einschlägt - und auch bei leichtfertigem Verhalten des Versicherungsnehmers. Wer nur kurz nebenan einkaufen war, während ein Einbrecher durch das gekippte Fenster eindrang, bekommt Leistungen für gestohlene Sachen und Beschädigungen bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Die Continentale prüft nicht weiter, ob leichtfertig gehandelt wurde 38

und verzichtet in diesem Falle auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit. Der Haus- und Wohnungsschutzbrief bietet weitere Highlights. Mit diesem Zusatzbaustein erhalten Kunden rund um die Uhr schnelle Hilfe von Handwerker-Profis wie zum Beispiel Schlüsseldienst, Rohrreinigungsdienst, Heizungsinstallateur oder Schädlingsbekämpfer. Eine Investition, die sich schnell rechnet: Denn schon eine einzige Handwerker-Arbeitsstunde übersteigt die jährlichen Kosten von knapp 53 Euro für den Schutzbrief. Tierfreunde, Urlauber, Sportler - von den Neuerungen in den Zusatzbausteinen profitiert jeder. In Notlagen werden Kosten für die Unterbringung von Haustieren übernommen, für gestohlenes oder zerstörtes Reisegepäck gibt es den Neuwert und auch für gestohlene Trainingsausrüstung bekommt man Geld. Und wer Familie hat: Im Notfall, zum Beispiel nach Brand oder Einbruch, werden sogar Betreuungskosten für Kinder erstattet. Autor: Continentale - Versicherungsverbund


Hausratversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Neuer Analysefilter schließt Lücke in der Beratung zu Wohngebäude- und Hausratversicherungen Franke und Bornberg reagiert mit einem neuen Analysefilter auf Leistungslücken in der Wohngebäude- und Hausratversicherung

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amit bewegen sich die Versicherungsanalysten vor dem Markt: Erst ein Versicherer hat Regelungen zur Vermeidung der Lücken angekündigt. Ab dieser Woche werden in den Analysetools von Franke und Bornberg auch Leistungslücken bei Wohngebäude- und Hausratversicherungen erfasst, die beim Wechsel des Versicherten zu einem anderen Anbieter entstehen. Mit dem neuen Filter reagieren die Versicherungsanalysten als erstes Ratingunternehmen auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle. „Dank der neuen Funktion können Nutzer unseres Analysetools fb-xpert prüfen, welche Versicherer eine Regelung zur Vermeidung solcher Deckungslücken vorsehen und wie diese zu bewerten ist“, sagt Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH. „Damit bewegen wir uns deutlich vor dem Markt. Erst kürzlich hat die Interrisk als erster Versicherer angekündigt, die Lücke durch eine Erweiterung ihrer Versicherungsbedingungen zu schließen.“ Die Filterfunktion bereitet Vermittler auf die Bedingungsänderungen weiterer Versicherer vor. „Die neuen Klauseln der Interrisk, die zum April angekündigt wurden, haben aus unserer Sicht Initialwirkung, andere werden folgen – für Makler entsteht damit der Bedarf an aktuellen Bewertungen und Analysetools“, so Franke. „In Zeiten harten Wettbewerbs ist auf Branchengepflogenheiten und Leistungsaussagen der Versicherer kein Verlass.

Was zählt sind allein verbindliche Regelungen in den Versicherungsbedingungen: Makler tun daher gut daran, sich nur auf bedingungsgestützte Analysen zu verlassen.“ Obwohl inhaltlich ein Schritt in die richtige Richtung verdeutlichen die neuen Klauseln auch, dass seitens der Vermittler gute Beratung und Dokumentation entscheidend bleiben: Auch wenn Versicherer künftig Wohngebäude- oder Hausratschäden selbst bei unklarer Zuständigkeit bearbeiten und gegebenenfalls in Vorleistung treten, können später Leistungsrückforderungen entstehen. Hier darf nicht zu viel versprochen werden. „Wir rechnen in naher Zukunft mit qualitativ sehr unterschiedlichen Klauseln", so Franke. „Daher ist eine exakte Analyse wichtig, um Placebo-Klauseln zu entlarven." Über fb-xpert kann bereits der Vorvertrag analysiert werden. Mögliche Schwachstellen werden so früh erkannt. Zusätzlich nimmt Franke und Bornberg Hinweise zum Versichererwechsel in ihre Beratungsdokumentation auf. Im Mai 2012 verbriefte das OLG Celle eine heikle Deckungslücke in der Wohngebäudeversicherung: Kann ein Kunde nach einem Wechsel des Versicherungsunternehmens nicht genau belegen, wann ein Gebäudeschaden eingetreten ist, muss im Zweifel keiner der beiden Versicherer zahlen (OLG Celle, Urteil vom 10.05.2012 - 8 U 213/11). Autor: Franke & Bornberg GmbH

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Transportversicherungen / Wohngebäudeversicherungen

Helvetia versichert Transporte jetzt ganz einfach

Preisgünstiger Schutz mit neuem Tarif CargoEasy

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ie Schweizer Versicherung Helvetia ist ab sofort mit einer neuen, sehr günstigen Warentransportversicherung für kleinere Unternehmen am Markt. Wenn Güter auf Reisen gehen, kann so einiges passieren. Schon beim Verladen kann die Ware vom Gabelstapler fallen oder sie wird durch Nässe beschädigt. Außerdem verführen nicht nur hochwertige Güter wie Unterhaltungselektronik und Computer so manch einen zum Diebstahl. Und wer jetzt denkt, dass in solchen Fällen die Spediteure umfassend haften, täuscht sich gewaltig. Gerade für kleinere Unternehmen bis zu einem Umsatz von 5 Millionen Euro kann ein einziger Schaden schon existenzbedrohend werden. Für diese Zielgruppe gibt es ab sofort Helvetia CargoEasy - eine Transportversicherung für Waren, die besonders einfach abzu-

schließen ist. Sie wurde speziell für kleinere Firmen entwickelt, die allgemeine Handelsgüter (zum Beispiel Baustoffe, Möbel, Textilien) national oder international beziehen und versenden und denen daran gelegen ist, dass diese Güter die Gefahren der Beförderung und damit verbundene Lagerungen gut überstehen. Als umfassender Allgefahren-Schutz schützt CargoEasy vor allen Gefahren, denen die Güter während der Versicherungsdauer ausgesetzt sind. Und das weltweit - zu besonderes attraktiven Prämien. Mit CargoEasy gehen Helvetia-Kunden auf Nummer sicher und können ihre Waren beruhigt auf die Reise zu ihren Kunden schicken. Autor: Helvetia Versicherungen Direktion für Deutschland

Grundeigentümer-Versicherung erhöht Neubaurabatt Neue Tarife in der Wohngebäudeversicherung

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ie Grundeigentümer-Versicherung aus Hamburg hat ihre Wohngebäudeversicherung überarbeitet. Die Kunden profitieren von einem Neubaurabatt bis zu 40 Prozent, mehr Leistungen und einem vereinfachtem Antragsverfahren. Für die Top-Tarife "Gebäude Schutz 60" und Gebäudeschutz 60 plus Sicherheitspaket" wird der Neubaurabatt der Hanseaten von 25 % auf 35 % erhöht. Bei einem Online-Vertragsabschluss profitiert der Kunde zusätzlich von einem 5-ProzentNachlass. Im Basisschutz "Gebäude Schutz 45" gilt weiterhin der Neubaurabatt von 25 %. Was steckt hinter dem Neubaurabatt? Der Neubaurabatt wird im Jahr der Bezugsfertigkeit 40


Wohngebäudeversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

des Gebäudes und in den folgenden vier Kalenderjahren gewährt. Ist der Vertrag schadenfrei, gilt ab dem fünften Jahr weiterhin ein Nachlass von 25 % für alle Tarifvarianten bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem ein Schaden gemeldet wird. Höchstens jedoch weitere fünf Jahre. Mehr Leistung in der Wohngebäudeversicherung Ableitungsrohre des Gebäudes sind im Rahmen der Bedingungen künftig wieder ohne Dichtigkeitsprüfung mitversichert. Im Gegenzug hierfür erhöht sich der Beitrag für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind, um 0,10 Promille. Dafür verzichtet das Unternehmen auf den bisherigen Leitungswasserzuschlag für Mehrfamilienhäuser bis Baujahr 1956.

Ebenfalls neu in der Elementarschadenversicherung Versicherungsnehmer, die Gebäude zusätzlich mit einer Elementarschadenversicherung schützen möchten, profitieren von einem einfacheren Vertragsabschluss, wenn sich das Gebäude in den sog. ZÜRS-Zonen 1 und 2 befindet. Sie brauchen künftig keinen Zusatzfragebogen mehr ausfüllen. Bei bestehenden Verträgen kann der Einschluss bei bisher schadenfreien Risiken formlos beantragt werden. Autor: Grundeigentümer Versicherungen

Praktizierter Verbraucherschutz:

Gebäudeversicherer schließen Versicherungslücke

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ausbesitzer, die zukünftig ihre Gebäudeversicherung wechseln, könnten von einer aktuellen Änderung der Versicherungsbedingungen profitieren. Einige Versicherer wollen eine Regelunglücke beim Versichererwechsel mit kundenfreundlichen Vertragsergänzungen schließen. Das berichtet der bei ’markt intern’ in Düsseldorf erscheinende Brancheninformationsdienst ’versicherungstip’. Publik geworden war die Regelungslücke durch ein noch nicht rechtskräftiges Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom 10.05.2012 (Az.: 8 U 213/11): Obwohl ein Einfamilienhausbesitzer jahrzehntelang durchgängig gegen den eingetretenen Schaden versichert war und pünktlich die Prämien zahlte, blieb er auf dem Gebäudeschaden in Höhe von rund 30.000 Euro sitzen. Ursache des allmählich eingetretenen Wasserschadens war der undichte Kaltwasseranschluss der Geschirrspülmaschine. Zum Verhängnis wurde ihm, dass er den Wohngebäudeversicherer gewechselt hatte und sich trotz mehrerer Gutachter der Zeitpunkt des Schadeneintritts nicht genau feststellen ließ. Beide Versicherer lehnten die Schadenregulierung ab und bekamen Recht vom OLG. Der Versicherungskunde müsse nachweisen, zu welcher Zeit der Leitungswasserschaden eingetreten ist. Könne er das nicht, so ginge die Unklarheit zu Lasten des Versicherungsnehmers, so das Urteil.

Das nach Auffassung vieler Rechtsexperten formaljuristisch korrekte Urteil nahm der Maklerberufsverband Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler (IGVM) und der Brancheninformationsdienst versicherungstip zum Anlass, über 40 Versicherungsgesellschaften Regelungen für eine kundenfreundliche Lückenschließung vorzuschlagen. Die Bayerische erklärte sich als erster Versicherer bereit, diese Klauseln, die der Beweisnot des Versicherungsnehmers abhelfen, anzuwenden. Ammerländer, Gothaer, Grundeigentümer-Versicherung und HanseMerkur bekräftigten, nach einer kundenfreundlichen Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zu verfahren. Laut GDV-Handbuch der Sachversicherung sollen Zweifel „nicht zu Lasten des Versicherungsnehmers“ gehen. Wenn sich nicht klar feststellen lässt, wann der Schaden eingetreten ist, konkret genannt werden „´Rohrbruchschaden und der Durchnässungsschaden“, soll es „bei der Leistungspflicht desjenigen Versicherers, in dessen Vertragslaufzeit die Schadenmeldung fällt“ verbleiben. Nachdem die im OLG Celle-Fall beteiligten Versicherer dieser unverbindlichen GDV-Empfehlung allerdings nicht gefolgt waren, forderten IGVM und versicherungstip von der Versicherungsbranche eine verbindliche Anerkennung einer verbraucherfreundlichen Lösung. Denn, so IGVM-Vorstandsmitglied 41


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Wohngebäudeversicherungen

Wilfried E. Simon: „Eine solche Entscheidung empfinden betroffene Versicherungsnehmer als Schlag ins Gesicht und reine Willkür der beteiligten Versicherer. Versicherungsmakler/innen wird die bedarfsgerechte Beratung ihrer Mandanten ganz erheblich erschwert.“ Der Einsatz des Berufsverbandes und des Brancheninformationsdienstes für eine kundenfreundliche Regelung könnte nun nachhaltigen Erfolg haben: Aktuell hat die InterRisk Versicherung die Einbindung verbindlicher Regelungen in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen bekannt gegeben. Dies nicht nur für die Gebäudetarife, sondern für das gesamte Privatgeschäft. „Wenn ein Kunde durchgängig gegen den eingetretenen Schaden versichert war und

die Prämien zahlte, dann darf es nicht zu dessen Nachteil führen, wenn eine eindeutige Zuordnung des Schadenzeitpunkts nicht möglich ist, das sollten die Versicherer mit verbindlichen Regelungen klären“, fordert versicherungstip’-Chefredakteur Erwin Hausen und ergänzt:. „Mit der von uns angestoßenen aktuellen Entwicklung sehen wir den Stein ins Rollen gebracht. Schaffen alle Versicherer hier Abhilfe, dann ist das ein wichtiger Beitrag zum Verbraucherschutz.“ Simon bekräftigt: „Wir begrüßen die aktuellen Aktivitäten von Versicherern für kundenfreundlichere Regelungen, denen hoffentlich bald alle anderen Versicherer folgen.“ Autor: markt intern Verlag GmbH

INTER: Neuausrichtung im Bereich der Technischen Versicherungen Spezialkonzept für Photovoltaik-Dachanlagen und neue Elektronikversicherung

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ie INTER Allgemeine Versicherung AG richtet den Bereich der Technischen Versicherungen neu aus. Vorreiter ist eine Photovoltaikversicherung für Dach- und Fassadenanlagen, die bereits am Markt abgeschlossen werden kann. Anfang September folgt eine neue Elektronikversicherung. „Die INTER hat sich in den letzten Monaten und Jahren in vielen Bereichen neu aufgestellt und innovative Produkte geschaffen. Dies betrifft nun auch den Bereich der Technischen Versicherungen. Wir werden dort unser Produktportefeuille optimieren und ausbauen. Ein erster Schritt ist das neu entwickelte Produkt für die Absicherung von Photovoltaikanlagen“, betont Peter Thomas, Vorsitzender der Vorstände der INTER Versicherungsgruppe. „Die Entwicklung des Produktes bestätigt unsere Philosophie, hochwertige Lösungen im zukunftsträchtigen Bereich der erneuerbaren Energien zu entwickeln.“ Am Markt wird das neue Produkt auch gemeinsam mit dem Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG platziert. Ab September 2012 bietet die INTER im Bereich der Technischen Versicherungen eine neue Elektronikversicherung für Büro-, Verwal42

tungs-, Handels-, Gewerbebetriebe und Ärzte an. Ein Highlight ist unter anderem die Mitversicherung von Organizern, Smartphones und Tablet-PCs. Die Elektronikversicherung deckt Schäden durch beispielsweise einfachen Diebstahl, Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit oder Vorsatz Dritter. Im Totalschadenfall werden die Wiederbeschaffungskosten für ein technisch gleichwertiges, neues Gerät ersetzt. Autor: Inter Versicherungen


KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Kfz-Versicherung: Rund 1,6 Millionen Personen haben Verträge zum Jahresende gewechselt Studie: Direktabschließer entscheiden schneller

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um Stichtag am Jahresende 2012 haben ca. 1,6 Millionen privat versicherte Kfz-Halter für mindestens ein Fahrzeug ihre bisherigen Verträge gewechselt. Im Vorjahr waren es noch 1,4 Millionen Kunden, die ihrer Kfz-Versicherung den Rücken kehrten. Beim aktuellen Jahreswechsel lag der Anteil aller rund 44 Mio. Kfz-Versicherungsnehmern, die zum Befragungszeitpunkt im Dezember gekündigt oder schon gewechselt haben, bei 3,7 Prozent. Davon hat die Mehrheit bereits einen neuen Anbieter gefunden (1,4 Mio.). Im Schnitt haben die Wechsler und Kündiger zum Jahreswechsel 1,25 Kfz-Versicherungsverträge gekündigt und neu abgeschlossen, was eine Marktverschiebung von rund zwei Millionen Verträgen bedeutet. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der zum fünften Mal in jährlicher Folge erscheinenden YouGov-Studie "Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2012". In der ersten Befragungswelle der Studie wurden im November 2012 rund 2.000 wechselwillige Kfz-Halter befragt. Dieselben Personen wurden im Dezember 2012 wiederholt befragt, um die endgültigen Entscheidungen der Versicherungsnehmer zu erfassen. Direktabschließer entscheiden schneller Neu untersucht wurde in der Studie, mit einer erhöhten Fallzahl von rund 2.000 wechselwilligen Kfz-Haltern (Vorjahre; n=1.000) im YouGov Panel, der Entscheidungsweg vom ersten Impuls bis hin zum Abschluss einer neuen Kfz-Versicherung. Beim Kfz-Versicherungswechsel am Jahresende ist unter allen Wechslern die Gruppe, die direkt bei einem Versicherer abschließt mit 34 Prozent am größten. Der Anteil am Abschluss bei einem Vertreter einer Gesellschaft (z. B. in der Agentur oder in einer Geschäftsstelle) ist mit 18 Prozent nicht nur am niedrigsten, sondern in dieser Gruppe sind auch die meisten elaborierten Entscheider. Elaborierte Entscheider suchen mehr Informationen sowohl offline als auch online zusammen. Die höchste Bequemlichkeit erlauben sich diejenigen, die über einen Vergleichsrechner abschließen (27 Prozent). Sie suchen sehr wenige weitere Informationen, bleiben überwiegend nur im Internet und kommen damit schneller an ihr Ziel. Neben einer detaillierten Untersuchung der Kundenreise vom ersten Impuls bis

zum Abschluss der neuen Kfz-Versicherung, beinhaltet die Studie auch ein Highlight-Thema zu den gewählten Produktvarianten sowie zur Nutzung und Beurteilung von Internetvergleichsrechnern. Vergleichsportale und Direktanbieter im Wettbewerb Insgesamt haben die fünf Anbieter Allianz, AXA, HUK-Coburg, HUK24 und VHV (in alphabetischer Reihenfolge) die meisten Neuabschlüsse tätigen können. Die in den letzten Jahren zunehmenden Abschlüsse direkt über einen Vergleichsrechner haben sich jetzt auf ein Niveau von rund 50 Prozent der Online-Abschließer eingependelt. Damit konnte sich der Abschluss direkt über die Internetseite eines Anbieters gegen den Trend der Vorjahre wieder bei den Verbrauchern etablieren. "Grund hierfür ist sicherlich in den Investitionen der Gesellschaften in ihre Internet-Auftritte zu sehen. Aus unseren Labor- und Usabilitytests ist bekannt, dass der direkte Weg zu konkreten Produktinformationen immer wichtiger für eine erfolgreiche Internetseite ist", ergänzt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsforschung bei YouGov. Zusätzliche Produktleistungen gewünscht Mit einem Fokus auf die Produkte wurde ermittelt, dass immerhin 62 Prozent der neu abgeschlossenen Kfz-Versicherungen mit einer Teilkasko-Absicherung in der Regel mit 150 Euro Selbstbeteiligung gewählt wurde. Auch wurden zu einem nicht unerheblichen Anteil eine freie Werkstattwahl sowie erweiterte Absicherungen gegen Marderbiss oder Wildschäden abgeschlossen. "Die KfzWechselphase ist also nicht nur ein Treffpunkt für Cent-Fuchser, sondern vielmehr für Kunden mit spezifischen Leistungs- und Preiserwartungen", schlussfolgert Dr. Gaedeke. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: http://research.yougov.de/services/wechseltatigkeit-der-kfz-versicherung/ Autor: YouGov Deutschland AG 43


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | KFZ/Fuhrpark-Versicherungen

Doppelsieg für HUK-COBURG Versicherungsgruppe beim Rating deutscher Autoversicherer Autoversicherungs-Rating des unabhängigen Brancheninformationsdiensts map-report

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UK-COBURG-Allgemeine und HUK-COBURG belegen die ersten beiden Plätze im diesjährigen Autoversicherungs-Rating des unabhängigen Brancheninformationsdiensts map-report. Im sogenannten Vertragstest, bei dem für zehn Beispiele die jeweils günstigsten Angebote bewertet wurden, fallen sogar die ersten drei Plätze an Unternehmen der HUK-COBURG Versicherungsgruppe. Der vierte Autoversicherer der Gruppe, die Bruderhilfe Sachversicherung, erreichte hier den achten Platz. Das „Rating Deutscher Autoversicherer“ des map-reports gehört zu den umfassendsten Untersuchungen der deutschen Anbieter von Kfz-Versicherungen. map-report bewertet dabei bilanzielle Kennzahlen wie die Rückstellungsquote und die Solvabilitätsquote ebenso wie die Quote der Beschwerden über das jeweilige Unternehmen bei der Aufsichtsbehörde sowie die Zahl der Prozesse, die die Unternehmen führen. Auch das versicherungs-

technische Ergebnis wird in die Bewertung einbezogen. Das Abschneiden in Beitragsvergleichen für zehn Modellvorgaben trägt etwa zur Hälfte des Gesamtergebnisses bei. HUK-COBURG-Allgemeine und HUK-COBURG konnten insgesamt ihren Doppelsieg aus dem Vorjahr wiederholen. Beim Vergleich der günstigsten Angebote, dem sogenannten Vertragstest, landete neben den beiden genannten Gesellschaften auch die HUK24 punktgleich auf den vordersten Plätzen. Das Rating ergab außerdem, dass die HUK-COBURG-Allgemeine und die HUK24 die größten Zuwächse bei den haftpflichtversicherten Fahrzeugen gegenüber dem Durchschnitt von 2007 bis 2011 verbuchten. Der Anstieg belief sich dabei auf rund 347.000 bzw. 273.000 Verträge. Autor: Huk-Coburg Versicherungen

Wie Elektroautos versichert werden

GDV: Versicherungsindustrie muss sich dennoch auf das Elektroautozeitalter einstellen

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eitweise galten sie als die Zukunft der Automobilbranche, doch bislang sind Elektroautos noch selten im deutschen Straßenverkehr. Die Versicherungsindustrie muss sich dennoch auf das Elektroautozeitalter einstellen. Doch wie versichert man eine völlig neuartige Fahrzeugklasse ohne Erfahrungswerte? Die Kanzlerin persönlich hat das Ziel vor knapp zwei Jahren vorgegeben und im vergangenen Herbst nochmals bekräftigt: Eine Million Elektroautos sollen 44


KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

bis 2020 auf deutschen Straßen fahren. Die Steigerungsraten bei den Zulassungen von Elektrofahrzeugen sind zwar erheblich: Von 2012 zu 2013 gab es eine Zuwachs von über 56 Prozent. Die absoluten Zahlen sind allerdings eher ernüchternd: Unter den 43 Millionen zugelassenen Pkws in Deutschland waren Anfang 2013 nur 7.114 Elektro- und 64.995 Hybridfahrzeuge. Zum Vergleich: Über 32.000 „Trabis“ sind derzeit noch auf deutschen Straßen zugelassen.

schäden?

Hinzu kommt, dass die Elektroautos meist von Unternehmen angemeldet wurden, nur die wenigsten Fahrzeuge kauften Privatpersonen. Ob das Elektroauto wirklich ein Erfolg wird, entscheidet nicht Angela Merkel, sondern der deutsche Autofahrer.

Das Elektroauto verlangt durchaus einige Novellierungen beim Versicherungsrecht und Haftungsrecht. Die gute Nachricht: Die Fahrzeughalter sind durch bestehende rechtliche Bestimmung weitgehend abgesichert. Die Fahrzeughersteller dagegen müssen noch einige Gefahrenquellen beheben, etwa die kaum hörbaren Fahrgeräusche und das Risiko von Stromschlägen für Unfallhelfer.

“Ich war überrascht, wie gut das Auto beschleunigt hat” Dr. Jürgen Redlich, beim GDV Leiter des Bereichs Kfz-Technik, war von seiner ersten Testfahrt mit dem Opel Ampera positiv überrascht: „Man versucht anfangs zu testen, wie kraftvoll so ein Elektromotor ist, und ich war überrascht, wie gut das Auto beschleunigt hat. Die Bedienung war völlig unkompliziert, die Fahrgeräusche sind angenehm leise.“ Eine Schwachstelle hat Redlich aber doch bemerkt: „Wenn man herzhaft an der Ampel losfährt, sind gleich ein bis zwei Prozent der Batterieladung weg“, so der GDV-Experte. „Danach bin ich sehr verhalten gefahren.“

Diese Fragen müssen geklärt werden, denn die Zeit drängt: Opel, Mitsubishi, Peugeot, Citroën und Smart haben bereits serienfähige Fahrzeuge auf den Markt gebracht. 2013 wollen unter anderem VW, BMW und Ford mit eigenen Modellen nachziehen. Fahrzeughalter sind abgesichert

Die erste Typklassenbestimmung sei für Elektroautofans aber erfreulich verlaufen. Der Opel Ampera, Marktführer bei den Elektroautos, hat eine sehr moderate Einstufung bekommen. Offenbar bewahrheitet sich, was bei Hybridmobilen bereits festgestellt wurde: Hybridfahrer sind weder schlimme Vollgasraser noch Öko-Schleicher, sondern: ganz normale Verkehrsteilnehmer. Autor: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)

Zu verbrauchsarmem Fahren erzieht das ohnehin viel gepriesene Elektroauto offenbar auch. Doch wie stuft man als Versicherung ein Elektrofahrzeug ein, wenn es keine nennenswerten Erfahrungswerte gibt?

Verursachen Elektroautofahrer oder wenige Unfälle?

viele

Viele Fragen sind noch ungeklärt: Verursachen Elektroautofahrer über- oder unterdurchschnittlich viele Unfälle? Beides scheint plausibel: Die kaum merklichen Fahrgeräusche könnten eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer sein, andererseits würde man bei Käufern von E-Autos eher defensives Fahren erwarten. Elektroautos sind vor allem im Stadtverkehr unterwegs, wo es häufiger kleine Unfälle, aber seltener schwere Schäden gibt. Und welche Risiken birgt die Technologie, insbesondere die Hochvoltbatterie des Motors? Besteht etwa eine Stromschlaggefahr für Unfallhelfer oder Hobbymechaniker? Aber auch kleine Probleme sind noch ungeklärt: Wer haftet zum Beispiel für Ladekabel45


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | KFZ/Fuhrpark-Versicherungen

Elektro-Mobilität: Zurich mit Versicherungsschutz für Pedelecs und e-Bikes Akku ist eines der teuersten Bauteile bei Elektrofahrzeugen

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inen speziellen Versicherungsschutz für versicherungspflichtige Pedelecs45 (mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h) und eBikes bietet die Zurich Mopedversicherung* ab dem 1. März 2013 an. Damit kann der Akku als zentrales und auch teures Teil dieser Zweiräder über einen eigenen Kasko-Schutz versichert werden. Darüber hinaus bietet die Zurich Mopedversicherung mit "Elektro-Plus" erstmals auch eine "rundum"-Absicherung für den Akku von Pedelecs45 und e-Bikes, der die Fahrzeugbesitzer unter anderem auch vor den finanziellen Folgen von Bedienfehlern schützt. Akku ist eines der teuersten Bauteile bei Elektrofahrzeugen Wer den Akku seines Pedelecs45 oder e-Bikes gegen Kaskoschäden absichern möchte, dem bietet die Zurich Mopedversicherung mit "Elektro-Kasko" ab März eine risikogerechte Option. Noch umfangreicher können Besitzer ihre Elektro-Zweiräder mit dem Baustein "Elektro-Plus" absichern. Dieser bietet einen "rundum"-Schutz, der auch bei Bedienfehlern eintritt. Wird der Akku beispielsweise im Winter bei Frost nicht regelmäßig voll aufgeladen, kann es zum Ladeschaden kommen. Dies ist ein Risiko, das nicht über den Kaskoschutz läuft, nun aber mit Elektro-Plus abgesichert werden kann.

Angebot reagiert auf das steigende Interesse an Elektro-Mobilität Zurich hatte den Elektro-Spezialschutz bereits im April 2012 für Pkw und Zweiräder mit amtlichem Kennzeichen eingeführt. Mit der Absicherungserweiterung auf Pedelcs45 und e-Bikes kommt der Versicherer nun auch dem Bedürfnis eines umfangreichen Akkuschutzes dieser nachweislich immer beliebteren Fortbewegungsmittel nach. So schätzt der Zweirad-Industrie-Verband e.V. allein den Absatz von e-Bikes für das vergangene Jahr auf rund 400.000 Räder. Zum Vergleich: 2009 waren es 150.000 Räder. Pedelecs und e-Bikes brauchen aktuelles Versicherungskennzeichen Ab dem 1. März müssen alle Fahrzeuge, die schneller als 25km/h sind mit einem neuen Versicherungskennzeichen ausgestattet werden. Dies gilt sowohl für elektrobetriebene Pedelecs45 und e-Bikes als auch für herkömmliche Mopeds, Mofas oder Roller mit Verbrennungsmotor. Über das Versicherungskennzeichen sind grundsätzlich Schäden Dritter abgedeckt, die durch den Gebrauch des Zweirades entstehen. Der Haftpflichtschutz gilt sowohl für Personen- als auch für Sach- und Vermögensschäden. Je nach Bedarf kann ein weiterer Schutz in Form einer Teilkaskoversicherung dazu gewählt werden. Zurich weist darauf hin, dass ohne das gesetzlich vorgeschriebene Versicherungskennzeichen bei einem Unfall kein Versicherungsschutz besteht. Ob das Kennzeichen gültig ist, lässt sich leicht erkennen: Die ab März 2013 ausgegebenen Kennzeichen sind grün und lösen die bis dahin geltenden blauen Nummernschilder ab. * Ein Produkt der ADAC Autoversicherung AG.

Autor: Zurich Gruppe Deutschland

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KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Neue Kfz-Tarife der Bayerischen bieten hohe Flexibilität Kunden können beim Kaskoschutz zwischen den drei Leistungsvarianten Smart, Komfort und Prestige wählen

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ie Versicherungsgruppe die Bayerische, vormals bekannt als BBV - Bayerische Beamten Versicherungen, bietet ab 1. Januar 2013 grundlegend überarbeitete Kfz-Tarife. Im Zentrum steht die Flexibilität des Angebotes: Kunden können beim Kaskoschutz zwischen den drei Leistungsvarianten Smart, Komfort und Prestige wählen und sich so je nach Bedarf für eine maßgeschneiderte Absicherung entscheiden. Im Zuge der Neukalkulation wurden überdies in der Haftpflicht und Kaskoversicherung die Beitragssätze innerhalb der Schadensfreiheitsklassen zum Teil deutlich nach unten angepasst. Ergänzt wird das neue Paket durch den umfassenden Service der Schadens-Assistance. Es gilt weiterhin die freie Werkstattwahl. Auf Wunsch haben die Kunden jedoch die Möglichkeit, die

Werkstattbindung für alle Tarifvarianten zu wählen: Das bedeutet niedrigere Beiträge, eine verlängerte Garantie und einen komfortablen Hol- und Bringservice – ein Anruf genügt und die Bayerische kümmert sich um alles Weitere. Überdies ist in der Haftpflicht die Mallorca-Police eingeschlossen, ebenso wie die Umweltschaden-Versicherung beitragsfrei enthalten ist. Und die Elementarerweiterung im Rahmen von Teilkasko ist ebenfalls inklusive. „Diese Flexibilität sucht am Markt seinesgleichen“, sagt Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Service der Bayerischen. „Wir haben unsere Kfz-Tarife gründlich überarbeitet – zum Vorteil der Kunden und unserer Vertriebspartner.“ Autor: die Bayerische

Mit welchen Autoversicherungen Kfz-Besitzer gut fahren Kfz-Versicherung der uniVersa von Focus Money ausgezeichnet

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er Kfz-Tarif Car Protect der uniVersa wurde vom Wirtschaftsmagazin Focus Money in der Ausgabe 45/2012 ausgezeichnet. Für den Kunden zählen neben niedrigen Prämien nur Leistungen, die essenzielle Risiken rund ums Auto abdecken, berichtet das Wirtschaftsmagazin. Zu diesen gehören in der Haftpflichtversicherung die 100 Millionen EuroDeckung sowie in der Kaskoversicherung beispielsweise der Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit oder besserer Leasing-Schutz (GAP-Deckung). Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat die neutrale NAFI-Unternehmensgruppe im Auftrag von Focus Money aus 242 Tarifen die günstigsten Basis- und Standardpolicen herausgesucht. Im hochwertigen Standardschutz für Familien mit erwachsenen Kindern liegt die uniVersa sowohl bei der Haftpflicht- wie auch Kaskoversiche-

rung bei den günstigsten Angeboten und wurde mit dem Prädikat „TOP Kfz-Police“ ausgezeichnet. Verantwortlich für den Inhalt: uniVersa Versicherungen a.G. 47


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | KFZ/Fuhrpark-Versicherungen

Rund-um-Schutz für Fahrräder und Pedelecs

Für Fahrräder oder Pedelecs bieten ERGO Direkt Versicherungen ab sofort den Tarif ZWEIRAD-VOLLSCHUTZ VeloProtect an

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ieser schützt umfassend und weltweit vor den Folgen von Diebstahl, Zerstörung, Elektronik- und Unfallschäden sowie Verschleiß. Ein effektiver Vollkasko-Schutz der aus drei Bausteinen besteht, welche die Kunden nach Bedarf kombinieren können. Einen Selbstbehalt oder eine nachträgliche Erhöhung der Beiträge gibt es dabei nicht. Die Versicherung bekommt man bei ausgewählten Zweirad-Fachhändlern in Deutschland. Fast 329.000 Fahrraddiebstähle verzeichnete das Bundeskriminalamt im Jahr 2011, nur jeder zehnte davon wird aufgeklärt. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) schätzt die Dunkelziffer der Diebstähle mindestens auf das Doppelte. „Grund genug, um das wertvolle Zweirad möglichst gut abzusichern“, sagt Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt Versicherungen. Mit unserem neuen Angebot ZWEIRAD-VOLLSCHUTZ „VeloProtect“ erhalten Besitzer von Fahrrädern und Pedelecs ab sofort einen weltweiten Diebstahl- und Vollkaskoschutz. Die drei Bausteine des Tarifs lassen sich je nach Bedarf kombinieren. Der Diebstahl-Baustein greift nicht nur bei einfachem Diebstahl von Fahrrad oder Pedelec, sondern auch bei Raub, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und dem Diebstahl fest mit dem Fahrrad verbundener Teile, wie Gabel, Räder, Sattel oder Pedale. „ERGO Direkt übernimmt hier die Kosten für Fahrräder mit einem Kaufpreis bis zu 4.000 Euro“, erläutert Endres. Bei höherwertigen Fahrrädern für beispielsweise 800 Euro kostet der Versicherungsschutz 7,90 Euro im Monat. Zweiräder im Wert von 3.000 Euro sind mit 24,90 Euro monatlich vor den finanziellen Folgen eines Diebstahls geschützt. Der Elektro-Baustein richtet sich an die Besitzer der immer beliebteren Pedelecs. Er bietet eine Absicherung für Akku, Motor und Elektronik. Pedelecs bieten Radlern eine motorisierte Tretunterstützung im Straßenverkehr bis zu 25 km/h. Rund 300.000 dieser Räder mit unterstützendem Motor wurden nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes ZIV im Jahr 2011 in Deutschland abgesetzt. Tendenz steigend. „Für diesen wachsenden Bedarf bieten wir den pas48

senden Schutz vor den Folgen einer Panne bei den elektronischen Bauteilen“, sagt Endres. „Das Besondere bei unserem Tarif ist, dass er im Gegensatz zu den meisten anderen Angeboten seine Leistungen unabhängig von der Zahl der gefahrenen Kilometer und der Anzahl der Ladevorgänge erbringt.“ Bei Produktions- und Herstellerfehlern leistet die Versicherung – nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung – ebenso wie bei Eigenverschulden oder der Einwirkung von Feuchtigkeit. Elektronikschäden durch Kurzschluss, Induktion und Überspannung. Der Beitrag beläuft sich dabei auf nur 8,90 Euro im Monat – und das unabhängig vom Kaufpreis des Pedelecs. Einen weiteren Schutz bietet der Reparatur-Baustein. Er greift nicht nur bei Unfall-, Fall- oder Sturzschäden. Auch Schäden durch Verschleiß und Eigenverschulden sind schon mit einem zusätzlichen monatlichen Beitrag von nur 4 Euro bei Fahrrädern oder Pedelecs versichert. Mit seinen kombinierbaren Bausteinen zu Diebstahl, Pedelecs und Reparatur richtet sich der “VeloProtect“ an alle Kunden, die ihr Zweirad beim Neukauf umfassend schützen möchten. Der Tarif sieht weder – wie sonst oft bei solchen Tarifen üblich – einen Selbstbehalt noch eine Erhöhung der Beiträge vor. „Unseren Vollkasko-Schutz für Zweiräder können die Kunden direkt beim Zweirad-Fachhändler erwerben, sogar noch bis zu vier Wochen nach dem Kauf“, erklärt Endres. „Um die Betreuung der Händler sowie der Kunden im Schadenfall kümmert sich unser Partner assona.“ Autor: ERGO Versicherungen AG


KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Flexibilität bei der Tarifauswahl in der Kfz-Versicherung Der Kfz-Direktversicherer DA Direkt hat mit Mein Tarif ein neues Kfz-Produkt mit zwei zusätzlichen Leistungs-Extras auf den Markt gebracht

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A Direkt bietet Kunden im Rahmen der neuen Zwei-Produktlinien-Strategie mit „Mein Tarif Basis“ und „Mein Tarif Komfort“ Versicherungsschutz nach Wunsch an. Bei beiden Produkten können zusätzliche Leistungs-Extras frei gewählt werden. „Unsere Kunden haben so die Möglichkeit, ihre Kfz-Versicherung den individuellen Bedürfnissen anzupassen und zahlen nur das, was Sie wirklich brauchen“, erklärt Norbert Wulff, Vorstand der DA Direkt.

Bedarf können auch hier weitere Leistungs-Extras individuell dazu gewählt werden. Ohne Zusatzkosten erstattet DA Direkt in der Kaskoversicherung die Kosten für den Austausch von Tür- und Lenkradschlössern. Außerdem sind Wildschäden mit einer Selbstbeteiligung von 500 Euro versichert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Versicherungsschutz selbst bei grober Fahrlässigkeit zu versichern. Im Ernstfall gibt es bei Unfällen dann keine Leistungseinschränkungen und DA Direkt übernehmen die entstandenen Kosten. Zwei neue Leistungs-Extras

Mein Tarif Komfort Wer einen Neuwagen fährt, für den bietet sich der Tarif „Mein Tarif Komfort“ an. Diese Tarifvariante wird auch von der Redaktion Finanztest in der Ausgabe 11/2012 empfohlen. Viele wichtige Bestandteile der Kfz-Versicherung sind hier bereits enthalten. So wird im Rahmen der Kaskoversicherung der Neupreis des Wagens bei Totalschaden und Entwendung innerhalb der ersten sechs Monate nach Kauf erstattet. Außerdem sind Zusammenstöße mit Haarwild (z.B. Rehe, Wildschweine), Federwild (z.B. Fasane) und Nutztieren (z.B. Rinder, Pferde) versichert. Darüber hinaus übernehmen DA Direkt Reparaturkosten, die unmittelbar durch Marderbisse entstanden sind. Als Leistungs-Extra können Marderbiss-Folgeschäden bis 3.000 Euro zusätzlich versichert werden. Mein Tarif Basis Ist das Auto schon etwas älter, bietet „Mein Tarif Basis“ eine günstige Grundabsicherung. Bei

Für beide Tarife wurden zwei neue Leistungs-Extras eingeführt. Mit der Kaufpreisentschädigung für Gebrauchtwagen erstattet DA Direkt im Rahmen der Kaskoversicherung bei Entwendung oder Totalschaden den vollen Kaufpreis innerhalb der ersten 12 Monate nach Kauf. Mit dem Leistungs-Extra Ersatzwagen übernimmt der Direktversicherer im Kaskoschadenfall die Kosten für einen Ersatzwagen. Neuer Online-Tarifrechner Der Online-Tarifrechner im Internet wurde vollständig neu gestaltet. Die modernen und benutzerfreundlichen Oberflächen spiegeln die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden wider. Ein mehrstufiger Aufbau, klare Fragestellungen und ergänzende Services wie z. B. die Fahrzeugkomfortsuche oder der Versand der elektronischen Versicherungsbestätigung per SMS, helfen dem Internetnutzer bei der schnellen Angebotsberechnung bis hin zum Online-Abschluss. „Das moderne Kfz-Versicherungsprodukt „Mein Tarif“, die damit verbundene risikogerechte Beitragsgestaltung sowie der neue Online-Tarifrechner sind wichtige Faktoren für unseren Geschäftserfolg im hart umkämpften KfzVersicherungsgeschäft“, so Norbert Wulff. Autor: DA Deutsche Allgemeine, Versicherung AG 49


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | KFZ/Fuhrpark-Versicherungen

Zurich: Transparente Telematik-Lösung senkt Kosten für Flottenbetreiber Bis zu 20 Prozent weniger Unfälle

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ie Zurich Gruppe in Deutschland bietet ab sofort eine neue Form des Risikomanagements für Kraftfahrtflotten, bei dem der Versicherer auf den Einsatz von transparenten Telematik-Technologien setzt. Mit dem klaren Ziel, die Schadenkosten zu minimieren, bietet Zurich Fuhrpark-Managern mit der sogenannten "Zurich Fleet Intelligence" erstmals die Möglichkeit, ihren Fuhrpark gezielt in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und CO2-Austoss zu analysieren und entsprechend zu optimieren. Dabei richtet sich das Produkt an nationale und internationale LKW, Sprinter- oder PKW- Flottenbetreiber mit einem Fuhrpark ab 50 Fahrzeugen. Unterstützt wird Zurich bei der Telematik-Lösung von Kooperationspartner TomTom, der zu den führenden Telematikdienstleistern in Deutschland gehört. Bis zu 20 Prozent weniger Unfälle Durch eine in das Fahrzeug installierte Blackbox erhält der Fuhrparkbetreiber Auskunft über unterschiedliche Daten des jeweiligen Kraftfahrzeugs. Mit Zurich Fleet Intelligence werden daraus ausgewählte Informationen zu Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und CO2-Ausstoss direkt an spezielle Zurich Flotten-Risk-Ingenieure weitergeleitet und ausgewertet. Gemeinsam mit dem Fuhrparkbetreiber werden entsprechende Optimierungsmaßnahmen aufgesetzt, wobei Zurich Fleet Intelligence den Fahrern jederzeit transparenten Einblick in ihre persönliche Auswertung ermöglicht und sie so motiviert, ihre eigene Fahrleistung selbst zu verbessern. So bietet Zurich den Fahrern beispielsweise individuell erstellte Trainings- und Schulungsbausteine zu Fahrverhalten und Verkehrssicherheit an, mit denen sich die Zahl der Unfälle nachweislich um bis zu 20 Prozent reduzieren lässt. Senkung der Betriebskosten Durch die gezielte Förderung einer vorausschauenden und defensiven Fahrweise ist eine Senkung der Betriebskosten durch den Einsatz von Zurich Fleet Intelligence um bis zu 10 Prozent möglich. Auch die Betriebskosten des Fahrzeugs selbst können durch einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch 50

und geringeren Verschleiß von Fahrzeugteilen wie Reifen und Bremsen in ähnlicher Höhe reduziert werden. "Grüne" Flotten durch weniger CO2-Ausstoss Fuhrparkbetreiber haben mit dem Zurich Produkt auch die Möglichkeit, das Umweltengagement ihres Unternehmens unter Beweis zu stellen. Durch effizienten Einsatz der Fahrzeuge kann auch der Kraftstoffverbrauch um bis zu 10 Prozent reduziert werden, was sich automatisch positiv auf den CO2-Ausstoss auswirkt. Positive Auswirkung auf Versicherungsprämie Aktuelle Pilotprojekte und Praxisbeispiele aus anderen Zurich Ländern zeigen deutlich, dass Zurich Fleet Intelligence nachhaltig zu weniger Unfällen und letztendlich zu einer geringeren Kostenbelastung führt. "Diese positiven Erkenntnisse lassen wir natürlich auch in die Prämienfindung einfließen. Unseren Kunden bieten wir so die Möglichkeit, auch ihre Versicherungskosten nachhaltig zu senken", erklärt Christoph Willi, Zurich Vorstand für den Bereich Global Corporate Deutschland. Der Experte für Industrieversicherungen ist davon überzeugt, dass neue Technologien wie Telematik das Kfz-Versicherungsgeschäft der Zukunft revolutionieren werden. "Bei Zurich sind wir Vorreiter und beanspruchen ganz klar die Führung im Einsatz innovativer Technologien im Risikomanagement. Schon jetzt machen wir mit Zurich Fleet Intelligence einen Quantensprung im Flottenmanagement und unterstützen Fuhrparkbetreiber dabei, ihre Flotten sicherer, rentabler und ökologischer aufzustellen." Autor: Zurich Gruppe Deutschland


KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Kleine Fuhrparks easy absichern

Neues Flottenprodukt von HDI-Gerling Industrie

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ie HDI-Gerling Industrieversicherung AG hat ein neues Flottenprodukt für kleine und mittlere Unternehmen ins Leben gerufen. Mit „Flotte-Easy“ können diese ihren Fuhrpark ab dem 1. September 2012 besonders einfach gegen Haftpflicht- und Kaskoschäden absichern: Neue Fahrzeuge erhalten bereits ab Zulassung den gültigen Schadenfreiheitsrabatt der jeweiligen Fahrzeuggruppe. Ein weiterer Vorteil ist, dass Weiterstufungen nicht nach Schadenaufwand, sondern auf Basis der Schadenhäufigkeit innerhalb des jeweiligen Versicherungsjahres erfolgen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit einem Fuhrpark zwischen drei und 30 Fahrzeugen. Zur Tarifierung werden nur noch die Kilowatt (kW)Leistung und die Regionalklasse des Fahrzeugs herangezogen. Der Beitragssatz wird hingegen nicht für jedes einzelne Fahrzeug, sondern je Fahrzeuggruppe berechnet. Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder verfügen damit jeweils über einen einheitlichen Schadenfreiheitsrabatt (SF). „Anders als im Markt üblich, richtet sich die SF-Stufung allein nach der Schadenhäufigkeit. Für das Unternehmen hat dies den Vorteil, dass ein Schadenfall nicht automatisch zu einer Rückstufung führt“, sagt Christian Böttcher, verantwortlicher Kraftfahrt-Experte bei HDIGerling Industrie. Für später hinzukommende Fahrzeuge entsteht kein zusätzlicher administrativer Aufwand: Sie werden einfach in die geltende SF-Klasse eingestuft und sind

damit vom ersten Tag an abgesichert. Beschränkungen im Hinblick auf Fahrer, Kilometerleistung oder Baujahr gibt es nicht. Unternehmen können mit „Flotte-Easy“ ihren Fuhrpark gegen Haftpflichtschäden bis zu einer Deckungssumme von 100 Mio. Euro pauschal für Sach- und Vermögensschäden absichern; für Personenschäden stehen maximal 15 Mio. Euro pro geschädigte Person zur Verfügung. Schäden am eigenen Fahrzeug lassen sich wahlweise mit einem Voll- oder Teilkaskoschutz bei verschiedenen Selbstbeteiligungen absichern. Das Fahrzeugalter spielt auch hier keine Rolle, und Sonderausstattungen sind automatisch ohne Einzelanmeldung bis zu einem Fahrzeugwert von 100.000 Euro für Pkw und 200.000 Euro für Nutzfahrzeuge mitversichert. „Flotte-Easy“ beinhaltet eine Reihe von beitragsfreien Extra-Leistungen. Beispielsweise ist bei einem Unfall oder einer Panne die Mobilität durch den „Mobil Plus“-Schutzbrief gesichert. Umweltschäden sind automatisch bis zu einer Versicherungssumme von 5 Mio. Euro gedeckt. Außerdem besteht Versicherungsschutz auf Schiffen und Fähren sowie im Falle von Tierkollisionen jeglicher Art. Darüber hinaus können Zusatzbausteine wie zum Beispiel GAP-Deckung sowie Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden bei Nutzfahrzeugen kundenindividuell eingeschlossen werden. Autor: HDI-Gerling Sach-Serviceholding AG

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | KFZ/Fuhrpark-Versicherungen

Spezialversicherung Best for Cars mit weiteren Highlights Württembergische Versicherung AG überarbeitet Spezialtarif

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ie Württembergische Versicherung AG, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hat ihren Spezialtarif „Best for Cars“ für Oldtimer, Youngtimer und Sammlerfahrzeuge überarbeitet. Der ohnehin zu den marktführenden Produkten gehörende Tarif wurde dabei um zahlreiche Zusatzbausteine und Leistungsinhalte erweitert. Mit dem Spezialtarif „Best for Cars“ bietet die Württembergische Besitzern von Oldtimern, Youngtimern und Sammlerfahrzeugen einen optimalen Schutz für deren Schmuckstücke. Das flexible Baukastensystem erlaubt Kunden dabei den Versicherungsschutz individuell und passgenau zusammenzustellen. Ein Highlight hierbei ist der Baustein „Allgefahrendeckung“, welcher dem Kunden durch die Mitversicherung fast aller Gefahren umfangreichen Schutz im Rahmen der Kaskoversicherung bietet. Lediglich wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel das vorsätzliche Herbeiführen eines Schadens oder Schäden aufgrund des gewöhnlichen Alterungsprozesses durch Rost, Korrosion oder Schäden durch Verschleiß, sind ausgeschlossen. Nun wurde der Tarif „Best for Cars“ um zahlreiche Highlights erweitert. So wurde beispielsweise der Baustein „Fahrer-Schutz“ in den Tarif integriert. Dieser leistet, wenn sich ein berechtigter Fahrer bei einem Unfall mit dem versicherten Fahrzeug verletzen sollte. Zudem wurden die Leistungen des Bausteins „Schutzbrief Classic“ verbessert und dabei gleichzeitig der Beitrag gesenkt. Der Schutzbrief beinhaltet nicht nur das Abschleppen 52

oder den sofortigen Heimtransport des defekten Pkw aus dem In- und Ausland, sondern auch die Organisation von der Übernachtungsmöglichkeit bis zur Weiterreise. Zudem wurde der Versicherungsschutz für Auslandsreisen um die Komponente „Ausland-Schaden-Schutz“ erweitert. Diese beitragsfreie Erweiterung schützt bei einem Unfall im Ausland vor den finanziellen Folgen eines Schadens, für den der Unfallgegner einzutreten hat. Die Regulierung erfolgt nach deutschem Recht. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da in vielen europäischen Ländern der gesetzlich vorgeschriebene Versicherungsumfang deutlich zu niedrig angesetzt ist. Eine weitere Neuerung ist die Erhöhung der Deckungssumme in der Kraftfahrt-Haftpflicht pro geschädigte Person von acht auf 15 Millionen Euro. Autor: Württembergische Vertriebsservice GmbH


KFZ/Fuhrpark-Versicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Oldtimerkauf: Vor Probefahrt den Versicherungsstatus klären Kfz-Haftpflicht und Vollkasko schützen bei Probefahrt

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utoliebhaber, die planen zum Saisonbeginn einen neuen Young- oder Oldtimer zu kaufen, sollten sich vor einer Probefahrt über den Versicherungsstatus des jeweiligen Fahrzeugs informieren. Denn ist das Fahrzeug abgemeldet oder befindet es sich in der "Ruhephase" des Saisonkennzeichens, darf es im öffentlichen Verkehrsraum nicht bewegt werden. Oliver Ludwig, Oldtimer-Experte bei der Zurich Versicherung weist darauf hin: "Wird das Fahrzeug trotzdem auch nur für eine kurze Probefahrt eingesetzt, besteht im Schadenfall kein Versicherungsschutz." Um kein Haftungsrisiko einzugehen, empfiehlt der Zurich Experte ein Kurzzeitkennzeichen. "Die Versicherungsdeckung für ein Kurzzeitkennzeichen erhält man problemlos bei dem Kfz-Versicherer, der das Fahrzeug auch künftig versichern soll."

Kfz-Haftpflicht und Vollkasko schützen bei Probefahrt Eine gültige Fahrzeughaftpflichtversicherung des Halters übernimmt bei einem Unfall während der Probefahrt berechtigte Ansprüche Dritter. Besteht eine Vollkaskoversicherung, übernimmt diese zudem selbstverschuldete Schäden des Probefahrers. "Dabei kann der Fahrzeughalter vom Probefahrer jedoch verlangen, dass dieser finanzielle Schäden ersetzt, beispielsweise durch die Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse oder durch die Zahlung der Selbstbeteiligung“, erklärt Ludwig. "Diese Kosten muss der Probefahrer dann grundsätzlich aus eigener Tasche zahlen, da die private Haftpflichtversicherung nicht bei Kfz-Schäden einspringt." Um im Fall der Fälle vorbereitet zu sein, sollte sich der Verkäufer vor Probefahrtantritt Ausweis und Führerschein des Kaufinteressenten zeigen lassen und die entsprechenden Kontaktdaten notieren. Autor: Zurich Gruppe Deutschland 53


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Betriebliche Krankenversicherungen

Allianz startet mit betrieblicher Krankenversicherung Allianz erweitert Angebot in der betrieblichen Vorsorge

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eues Geschäftsfeld Allianz bKV: Arbeitgeber können für ihre Angestellten Krankenzusatzversicherungen abschließen / Firmen punkten mit Allianz bKV beim Kampf um die besten Köpfe, Mitarbeiter schließen Versorgungslücken / Sieben kombinierbare Allianz bKV Module, ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten

Die Allianz Deutschland stärkt ihre Marktführerschaft im Firmenkundengeschäft und bietet ab sofort spezielle Krankenversicherungslösungen an. Arbeitgeber können nun für ihre Angestellten bei der Allianz Privaten Krankenversicherung (APKV) betriebliche Krankenzusatzversicherungen (bKV) abschließen und sich aktiv für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen. Christian Molt, Mitglied des Vorstands der APKV, erklärt: "Wir sehen die betriebliche Krankenversicherung als ein Wachstumsfeld und wollen uns in diesem neuen Geschäftssegment als einer der führenden Anbieter positionieren." Mit einer bKV für Mitarbeiter präsentieren sich gerade mittelständische Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels beim Wettbewerb um die besten Köpfe als attraktiver Arbeitgeber. Dabei dient die Versicherung Angestellten wie Unternehmen gleichermaßen: Die Mitarbeiter schließen Versorgungslücken und erhalten bei der bKV der Allianz sofortigen Versicherungsschutz. Arbeitgeber profitieren von motivierten Angestellten und weniger Arbeitsausfällen aufgrund von Krankheit. Unkomplizierter Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten Innerhalb der betrieblichen Krankenversicherung der Allianz stehen Arbeitgebern sieben kombinierbare Tarifbausteine zur Auswahl. Sie bieten umfangreiche Leistungen und ergänzen sinnvoll die Versorgung gesetzlich krankenversicherter Angestellter: Ein Vorsorgebaustein erstattet die Kosten von Vorsorgeuntersuchungen, ebenso gibt es Module für Zahnersatz, Zahnvorsorge und -behandlung oder Krankentagegeld. Versicherungsbausteine, die für Behandlungen beim Heilpraktiker oder für Sehhilfen aufkommen, sowie eine Reisekrankenversicherung run54

den die Angebotspalette ab. Möchte ein Unternehmen die bKV anbieten, muss es mindestens zehn Mitarbeiter im gleichen Tarif versichern. Die Aufnahme ist unkompliziert: Gesundheitsprüfung und Wartezeiten entfallen, der Arbeitgeber trägt nur die Namen der zukünftigen Versicherten in eine elektronische Liste ein und sendet diese an die Allianz. Die Mitarbeiter erhalten dann eine Bestätigung über ihren Versicherungsschutz. Die gesamte spätere Leistungsabwicklung erfolgt direkt zwischen der Allianz und den Angestellten. Eine spezielle Telefonberatung, das "Gesundheitstelefon", steht den Versicherten zusätzlich mit medizinischem Rat, Impf- und Adressauskünften zur Seite. "Es war uns wichtig, unsere bKV so zu gestalten, dass Arbeitgeber möglichst wenig Verwaltungsaufwand haben", ergänzt Christian Molt. "Deshalb sind unsere Tarife auch einheitlich für bestimmte Altersgruppen und geschlechtsneutral kalkuliert – die Unternehmen wissen sofort, wieviel sie welches Modul kostet." Auch, wenn ein Mitarbeiter seine Firma verlässt oder in Rente geht und der bKV-Schutz damit endet, bleibt es für beide Seiten einfach: Der Arbeitgeber meldet den Ausscheidenden formlos ab, die APKV informiert die versicherte Person. Der ehemalige Mitarbeiter kann seinen Versicherungsschutz dann privat weiterführen. Ganzheitliche betriebliche Vorsorge mit betrieblicher Altersvorsorge und betrieblicher Krankenversicherung Eine bKV ergänzt die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ideal, denn Mitarbeiter erleben durch sie das Engagement ihres Arbeitgebers sofort und ganz direkt. Christian Molt erläutert: "Die betriebliche Vorsorge wird ganzheitlich. Firmen können zeigen, dass sie in allen Lebenslagen für ihre Mitarbeiter da sind, jetzt und in der Zukunft: In der bKV spüren Arbeitnehmer den Effekt schon heute – wenn sie zum Beispiel zur Vorsorgeuntersuchung gehen oder die Versicherung für den Zahnersatz aufkommt. Die betriebliche Altersversorgung macht sich finanziell später bemerkbar. Dann nämlich, wenn die Menschen in Rente gehen." Autor: Allianz Deutschland AG


Betriebliche Krankenversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Erfolgsfaktor betriebliche Krankenversorgung

AXA Krankenversicherung setzt auch 2013 auf wachsendes Geschäftsfeld bKV

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ie AXA Krankenversicherung AG erwartet auch 2013 eine verstärkte Nachfrage im Bereich betriebliche Krankenversorgung (bKV). Bereits 2012 konnte der Versicherer in diesem Geschäftsfeld große Erfolge erzielen und im Vergleich zum Vorjahr seinen Umsatz mehr als verdoppeln. In Zeiten des Fachkräftemangels haben viele Unternehmen erkannt, dass es immer wichtiger wird, sich mit gesundheitsbezogenen Zusatzleistungen gegenüber Mitarbeitern und qualifizierten Bewerbern als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Mit dem arbeitgeberfinanzierten Tarif FlexMed Premium von AXA werden Mitarbeiter medizinisch so behandelt, als wären sie privat versichert. Zukunftsmarkt betriebliche Krankenversorgung Qualifizierte und spezialisierte Fachkräfte sind rar und auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Gesundheitsbezogene Zusatzleistungen wie die betriebliche Krankenversorgung können hier für den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um Talente und High Potentials sorgen. Arbeitgeber können zudem ihren Mitarbeitern während des laufenden Arbeitsverhältnisses einen Mehrwert bieten und ihre Belegschaft langfristig gesund erhalten. AXA verfügt über jahrelange Erfahrung im Firmenversicherungsgeschäft. Bereits seit 2009 baut der Versicherer seine Kompetenzen im Bereich betriebliche Krankenversorgung kontinuierlich aus. Die Zahlen 2012 sprechen für sich: Die Umsätze im Bereich der arbeitgeberfinanzierten bKV wurden durch zahlreiche Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Auch 2013 rechnet AXA mit verstärkter Nachfrage nach Produkten der betrieblichen Krankenversorgung: "Der demografische Wandel wird zunehmend spürbar und es wird schwieriger, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden", erklärt Dr. Ralph Blüthgen, Leiter Vertrieb betriebliche Krankenversorgung bei AXA. "Unternehmen sind daher gefordert, Lösungen zu finden. Die betriebliche Krankenversorgung wird dabei in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Dies haben viele Firmen bereits erkannt", erläutert Blüthgen. "Wir sind überzeugt, dass sich auch 2013 die positiven

Entwicklungen im Bereich betriebliche Krankenversorgung fortsetzen und sogar verstärken werden." Betriebliche Krankenversorgung von AXA Um den Herausforderungen bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung erfolgreich zu begegnen, unterstützt AXA Unternehmen im Bereich Krankenversorgung mit individuellen Lösungen. Mit der arbeitgeberfinanzierten Krankenzusatzversicherung FlexMed Premium haben Personalchefs ein wirkungsvolles Instrument an der Hand, um spezialisierte und erfahrene Fach- und Führungskräfte ins Unternehmen zu holen und langfristig zu binden. Der Tarif bietet gesetzlich versicherten Arbeitnehmer den Status eines Privatpatienten - eine Bonusmöglichkeit, die für viele Angestellte sehr attraktiv ist. Denn die Arbeitnehmer erhalten alle Annehmlichkeiten einer privaten Krankenversicherung wie verkürzte Wartezeiten beim Arzt oder die Behandlung durch den Chefarzt. Dabei bleiben sie Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Als einziger Anbieter im deutschen Markt übernimmt AXA für die Versicherten die gesamte Kostenregulierung mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Neben den umfangreichen Leistungen von FlexMed Premium können Unternehmen mit den verschiedenen Bausteinen von FlexMed auch kleinere Leistungspakete für ihre Mitarbeiter schnüren: Das Spektrum reicht hier von Kostenübernahme für Sehhilfen, oder Zahnersatz bis hin zur Absicherung von Vorsorgeuntersuchungen oder stationärem Zusatzschutz. Die Leistungspakete werden vom Arbeitgeber individuell auf die Belegschaft zugeschnitten. Für Unternehmen haben diese gesundheitsbezogene Maßnahmen nicht nur positive Auswirkungen auf das Image als Arbeitgeber: Durch umfassende Gesundheitsvorsorge, optimale medizinische Versorgung im Krankheitsfall und die damit verbundene rasche Genesung vermeiden die Unternehmen außerdem unnötige Ausfallzeiten der Mitarbeiter und profitieren von der langfristigen Gesunderhaltung der Belegschaft. Autor: Axa Krankenversicherungs AG, Finanz- und Krankenportal 55


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Betriebliche Krankenversicherungen

Arbeitnehmer zeigen großes Interesse an der betrieblichen Krankenversicherung Aktuelle Trendstudie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN untersucht Akzeptanz, Attraktivität und Gestaltungswünsche von betrieblichem Krankenzusatzschutz aus Arbeitnehmersicht

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ngesichts wachsender Engpässe auf dem Personalmarkt und damit verbundener Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit müssen Unternehmen heute verstärkt um die Gunst geeigneter Fachkräfte werben. Neben weicheren Faktoren wie Betriebsklima, Entwicklungsmöglichkeiten oder Work-Life-Balance spielen attraktive Zusatzleistungen, die über ein leistungsgerechtes Gehalt und übliche Sozialleistungen hinausgehen (Compensational Benefits), eine wichtige Rolle für die Mitarbeiterbindung und das Arbeitgeberimage. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) könnte sich hier zukünftig als besonders attraktiver Baustein positionieren – das große Potenzial wird bisher jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. Dies zeigt die aktuelle Studie «Betriebliche Krankenversicherung: Akzeptanz, Attraktivität und Ausgestaltungswünsche aus Arbeitnehmersicht» aus der Studienreihe «Finanzmarkttrends» des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN aus Köln. 1.000 Arbeitnehmer im Alter zwischen 16 und 60 Jahren (ohne Beamte, Minijobber, Freiberufler) wurden im Oktober 2012 repräsentativ zu ihrer Arbeitszufriedenheit und Bindung an ihren Arbeitgeber sowie ausführlich zum Thema betriebliche Zusatzleistungen und speziell zum betrieblichen Krankenzusatzschutz befragt.

Hohe Akzeptanz und Attraktivität der bKV Demnach halten vier Fünftel (79%) der Arbeitnehmer in Deutschland das Angebot einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung grundsätzlich für attraktiv, 40 Prozent sogar in besonders hohem Maße. Lediglich jeder Fünfte steht einer solchen Zusatzleistung grundsätzlich kritisch gegenüber. In Form einer Alternative zu einer vergleichbaren Gehaltserhöhung würde sich jeder dritte Arbeitnehmer (34%) für den Abschluss einer bKV entscheiden, weitere 40 Prozent würden dies immerhin in Betracht ziehen. Darüber hinaus bescheinigen mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmer dem Krankenzusatzschutz via Betrieb eine hohe positive Wirkung auf die Attraktivität des Arbeitsplatzes bzw. auf das Arbeitgeberimage – höher als beispielsweise das Angebot eines Firmenwagens oder innerbetrieblicher Gesundheitsmaßnahmen. Und nicht zuletzt ist die Akzeptanz der bKV stärker ausgeprägt als für andere im Rahmen der Studie getestete Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine betriebliche Kreditvergabe oder die arbeitgeberfinanzierte Unfall- bzw. Rechtsschutzversicherung. Aufgrund der Tatsache, dass die deutliche Mehrheit der Arbeitnehmer (71%) mit den bisher von ihrem Unternehmen angebotenen Zusatzleistungen aktuell nicht oder nur eingeschränkt zu-

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Betriebliche Krankenversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

frieden ist – diese aber zugleich eine hohe Relevanz für die Mitarbeiterbindung haben – ergibt sich für die betriebliche Krankenversicherung ein enormes Potenzial als attraktive Zusatzleistung der Unternehmen. Marktpotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft Angesichts der hohen Attraktivität des betrieblichen Krankenzusatzschutzes aus Arbeitnehmersicht muss deren bisher geringe Bekanntheit und Marktdurchdringung überraschen: Aktuell hat nicht einmal jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland (23%) überhaupt Kenntnis von der Möglichkeit des Angebots einer betrieblichen Krankenversicherung durch den Arbeitgeber. In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Branche berichten zudem nur jeweils unter 10 Prozent der Arbeitnehmer (Durchschnitt: 7%) davon, dass ihr Arbeitgeber bereits eine betriebliche Krankenversicherung als Zusatzleistung neben dem Gehalt anbietet. Die Durchdringungsquote liegt damit sehr weit unter der bereits deutlich stärker etablierten Betriebsrente. Selbst in Großunternehmen mit über 500 Mitarbeitern ist die betriebliche Krankenversicherung bisher kaum verbreitet. „Damit die betriebliche Krankenversicherung ein echter ´Renner´ wird – und dazu hat sie das Potenzial –, sollten die Krankenversicherer ihr Marketing und den Vertrieb deutlich steigern und zusammen mit den Unternehmen an für die Belegschaft besonders attraktiven Produktlösungen arbeiten“, sagt Axel Stempel, Geschäftsführer bei der HEUTE UND MORGEN GmbH aus Köln. „Zudem gilt es, insbesondere mittelständische Unternehmen in der betriebsinternen Information und Kommunikation sowie bei der Implementierung wirksam zu unterstützen.“ Gestaltungswünsche und einzelne Vorbehalte Als besonders attraktive Gestaltungsmerkmale betrieblicher Krankenversicherungen werden von den befragten Arbeitnehmern – neben den monetären Vorteilen einer Arbeitgeberfinanzierung – unter anderem geringe Wartezeiten, möglicher Einschluss laufender Behandlungen in den Versicherungsschutz und nicht zuletzt der Wegfall oder zumindest die Vereinfachung der Gesundheitsprüfung genannt. Als größter Vorbehalt wird – obwohl faktisch unbegründet – die Befürchtung genannt, dass der Arbeitgeber auf dem Wege einer bKV unerwünschte Einblicke

in den eigenen Gesundheitszustand gewinnen könnte. Fazit: Der betriebliche Krankenzusatzschutz stößt bei sehr vielen Arbeitnehmern auf großes Interesse, stärkt die Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und zahlt sich damit als Investition mehrfach aus. Für Produktgeber und Vertrieb gilt es, dieses Potenzial zu nutzen und entsprechende Initiativen im Markt zu ergreifen. Studienbestellung Die komplette 80-seitige Studie „Betriebliche Krankenversicherung: Akzeptanz, Attraktivität und Gestaltungswünsche aus Arbeitnehmersicht“ mit umfangreichen weiteren Ergebnissen und Differenzierungen nach organisationalen und soziodemographischen Kriterien sowie wertvollen Impulsen und Ratschlägen für Produktgestaltung, Marketing und Vertrieb kann über die HEUTE UND MORGEN GmbH bezogen werden. Weitere Studieninformationen: http://heuteundmorgen.de/frontend/downloads/studienflyer_bkv.pdf

Autor: HEUTE UND MORGEN GmbH 57


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Betriebliche Krankenversicherungen

Neue Produktwelt der HALLESCHE:

Optimale Gesundheitsförderung durch betriebliche Krankenzusatzversicherung und betriebliches Gesundheitsmanagement

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it dem neuen Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung richtet sich die HALLESCHE Krankenversicherung vornehmlich an mittelständische Unternehmen, welche die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wirkungsvoll fördern möchten. Schon kurz nach der Einführung profitieren rund 1.000 Versicherte über ihr Unternehmen vom neuen Konzept. Besonders mittlere Unternehmen sind vom zunehmenden Mangel an Fachkräften betroffen. Mit neuen Anreizen können sie sich auf dem enger werdenden Bewerbermarkt Vorteile verschaffen. Zugleich schützt ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement aktiv die Gesundheit der Angestellten und ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Bindung qualifizierter Mitarbeiter. Betriebliche Krankenzusatzversicherung: flexibler und individueller Gesundheitsschutz Die betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV) der HALLESCHE ist durch die Vielzahl der angebotenen Tarife und die fast unbeschränkten Kombinationsmöglichkeiten flexibel an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassbar. Der Arbeitgeber kann das individuelle Produktportfolio genau auf sein Budget für die betriebliche Krankenversicherung abstimmen. Die alters-unabhängig kalkulierten Unisex-Tarife sind transparent und reduzieren den Verwaltungsaufwand dank des Einheitsbeitrags wirkungsvoll. Vom Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung profitieren Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen. Dabei ist der Personenkreis frei wählbar; der Leistungsumfang ist leicht verständlich formuliert. In allen Tarifen, beispielsweise „Sehhilfe“, „Zahnersatz“ oder „Vorsorge und Bonus“ werden anfallende Kosten zu 100% erstattet – in verschiedenen Tarifstufen mit unterschiedlichen Höchsterstattungsgrenzen. Auch die Weiterversicherung, z.B. nach dem Wechsel in den Ruhestand, ist problemlos möglich. Da der Arbeitgeber die Kosten für die betriebliche 58

Krankenzusatzversicherung seiner Mitarbeiter übernimmt, wirkt das für diese viel nachhaltiger als eine Gehaltserhöhung, die jener nur einmal zur Kenntnis nimmt. Denn vom hochwertigen Versicherungsschutz der bKV durch die HALLESCHE profitieren Mitarbeiter dauerhaft. Steuerliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter Auch für den Arbeitgeber lohnt sich die bKV, denn nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs zählen Beiträge für eine betriebliche Krankenzusatzversicherung zu den Sachbezügen. Beiträge bis zu 44 Euro pro Monat bleiben demnach steuer- und sozialabgabefrei. Höhere Beiträge können durch den Arbeitgeber pauschal versteuert werden. Hierbei stellen die Beiträge zur bKV als auch die Pauschalsteuer Betriebsausgaben dar.


Betriebliche Krankenversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wichtiger Wettbewerbsvorteil

Gesundheitsakte sind wertvolle Hilfen und Ratgeber rund um die Gesundheit.

Bei Abschluss der bKV profitiert das Unternehmen auf Wunsch zusätzlich vom professionellen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Um die Gesundheit der Mitarbeiter optimal zu fördern, erstellen Kooperationspartner der HALLESCHE individuelle Konzepte und Strategien. Je nach Bedarf können punktuelle Maßnahmen wie Gesundheitsseminare mit dem langfristig ausgerichteten Betrieblichen Gesundheitsmanagement kombiniert werden. Solche Maßnahmen wirken sich nachweislich positiv auf die Arbeitszufriedenheit und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen aus. Zudem können Sonderkonditionen mit den Kooperationspartnern der HALLESCHE vereinbart werden.

Qualitätssiegel der HALLESCHE Teilnehmende Unternehmen erhalten das Qualitätssiegel der HALLESCHE – für eine ausgezeichnete betriebliche Gesundheitsförderung: Links: Informationen zur betrieblichen Krankenzusatzversicherung und Beitragsrechner: "http://www.hallesche-exklusiv.de/hg_ index/hg_bkv/hg_bkv_bkv.htm

Abgerundet wird das Angebot durch das enthaltene „Basispaket betriebliches Gesundheitsmanagement“. Mitarbeiter können vom bewährten Gesundheitsmanagement der HALLESCHE profitieren: Gesundheitstelefon, Gesundheitsbroschüren, Gesundheitsportal im Internet und die elektronische

Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung der HALLESCHE Krankenversicherung: www.hallesche-bkv.de

Autor: HALLESCHE Krankenversicherung

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KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Rechtsschutzversicherungen

ARAG webktiv: 3. Platz bei Versicherungsinnovation des Jahres Maßgeschneidertes Zielgruppenprodukt

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ie Finanzzeitschrift Euro/Euro am Sonntag hat die „Versicherungsinnovation des Jahres“ 2013 gekürt. ARAG web@ktiv platzierte sich mit dem 3. Platz unter den Siegern. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie unterstreicht, dass wir mit diesem maßgeschneiderten Zielgruppenprodukt für private Internet-Nutzer einen neuen und attraktiven Akzent im deutschen Versicherungsmarkt gesetzt haben“, unterstreicht Dr. Matthias Maslaton, ARAG Konzernvorstand für Produkt und Innovation. Bei ihrem Urteil legte die Jury besonderen Wert darauf, dass es sich bei den eingereichten Versicherungsprodukten um eine tatsächliche Innovation handelt und dass diese für den Markt auch eine Relevanz besitzen. Die Jury setzte sich zusammen aus namhaften Versicherungsexperten unabhängiger Institutionen. Der Wettbewerb „Versicherungsinnovation des Jahres“ ist eine der insgesamt 15 Kategorien, in welchen Euro und Euro am Sonntag jährlich den Goldenen Bullen – eine Art

Oscar der Finanzbranche – verleihen. Die diesjährige 20. Verleihung fand bei der Finanzennacht am 25. Januar 2013 in München vor rund 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Medien statt. Autor: ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG

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Rechtsschutzversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

ARAG Rechtsschutz 2013 mit Auszeichnung

Innovative Lösungen • ARAG Aktiv-Rechtsschutz in Komfort- und neuer Premium-Variante für Privatkunden TÜVzertifiziert • ARAG web@ktiv jetzt auch für Gewerbekunden • ARAG JuraCheck Plus mit persönlicher anwaltlicher Beratung vor Ort Bei der Verständlichkeit von Produkt- und Kundeninformationen ist die ARAG im direkten Vergleich führend auf dem deutschen Versicherungsmarkt. Das ergab eine Studie der AMC Finanzmarkt GmbH und der H&H Communication Lab GmbH. Das war für das Düsseldorfer Familienunternehmen aber kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Ganz im Gegenteil: Mit dem klaren Fokus auf Kundenfreundlichkeit, Individualität und Transparenz wurden zahlreiche Produkte und Produktkomponenten neu geschaffen oder umfassend überarbeitet. ARAG Rechtsschutz 2013 kommt mit Auszeichnung Der ARAG Aktiv-Rechtsschutz Premium, ARAG JuraCheck und ARAG JuraCheck Plus sowie ARAG web@ktiv jeweils für Privat- und Gewerbekunden kommen am heutigen 21. Januar 2013 auf den Markt und unterstreichen die Leistungs-, Serviceund Beratungsstärke der ARAG. So ist der ARAG Rechtsschutz schon vor der Markteinführung in den Varianten Komfort und Premium für Privatkunden vom TÜV Saarland mit der Note "sehr gut" bewertet worden. Und die ARAG zeigt sich besonders kundenfreundlich: Versicherte, die fünf Jahre ihren Rechtsschutz nicht in Anspruch nehmen, erhalten einen Treuebonus. Der nächste Schaden des Kunden wird damit von der ARAG übernommen bis zur Bonushöhe von 250, 500 oder 750 Euro - je nach gewählter Leistungsvariante, auch wenn der Rechtsfall sonst nicht versichert wäre. ARAG Aktiv-Rechtsschutz Premium Zusätzlich zum ARAG Aktiv-Rechtsschutz Basis und Komfort gibt es das Produkt jetzt auch als PremiumVariante und mit unterschiedlichen Selbstbeteili-

gungsmöglichkeiten. Zu den Top-Neuheiten dieser Linie gehört beispielsweise die Studienplatzklage mit fünf Verfahren pro Vertragsdauer - weit mehr, als Mitbewerber anbieten. Aber auch Verbraucher, die bei Kapitalanlagen falsch beraten wurden, können Streitigkeiten aus dem Kauf von Aktien oder Rentenwerten absichern. Besonders interessant auch: Die ARAG übernimmt die Kosten für eine anwaltliche Beratung zur Testamentserstellung. ARAG web@ktiv für Privat- und Geschäftskunden ARAG web@ktiv ist der erste umfassende Versicherungsschutz für die Risiken und Gefahren im Zusammenhang mit der Internetnutzung. Dieses innovative Produkt ist sowohl in Kombination mit dem ARAG Aktiv-Rechtsschutz als auch solo abschließbar. Nach dem herausragenden Start des Privatkundenproduktes im letzten Jahr, bietet ARAG web@ktiv seit heute auch Firmenkunden volle Rückendeckung im Netz. Werden beispielsweise über ein Unternehmen oder seine Mitarbeiter Unwahrheiten im Netz verbreitet, unterstützt der Rufretter dabei, rufschädigende Inhalte löschen zu lassen und die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Darüber hinaus bietet ARAG web@ktiv einen Beratungs-Rechtsschutz etwa bei Vorwürfen wegen Urheberrechtsverletzungen und deren Abmahnungen. ARAG JuraCheck und ARAG JuraCheck Plus Innovation pur Dem Kunden frühzeitig und damit lange vor einem Rechtstreit zur Seite zu stehen - das ist das Ziel des vollkommen neu entwickelten ARAG JuraCheck für Privat- und Firmenkunden. Mit dieser Versicherung 61


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Rechtsschutzversicherungen

können etwa Vertragsklauseln oder die eigene Webseite von Anwälten rechtlich geprüft werden. "Besonders interessant ist dieses Angebot für Selbstständige sowie kleinere und mittelständische Unternehmen, denn sie haben in der Regel keine eigene Rechtsabteilung und sind dankbar, im Ernstfall einen starken Partner an ihrer Seite zu wissen", erklärt Dr. Matthias Maslaton, Vorstand Produkt und Innovation der ARAG SE. Zudem sind für Firmenkunden ein Check der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder die Bonitätsauskunft potenzieller Kunden inkludiert. Und wer zusätzlich eine persönliche Beratung durch einen Anwalt vor Ort wünscht, entscheidet sich einfach für ARAG JuraCheck Plus. "Entwickelt wurden beide Produkte nach den Wünschen der Verbraucher, denn viele Kunden haben auch ohne konkreten Rechtsschutz-Fall einen rechtlichen Beratungsbedarf, der mit ARAG JuraCheck und ARAG JuraCheck Plus nun optimal abgedeckt wird", so Maslaton. Vorsorge, Differenzdeckung und UpgradeGarantie Der Vorsorgerechtsschutz bietet lückenlosen Versicherungsschutz, wenn sich im Leben mal wieder etwas ändert. Wenn das mitversicherte Kind beispielsweise seinen ersten Job annimmt und eine eigene

Wohnung bezieht oder ein Gewerbekunde erstmalig Firmenfahrzeuge anschafft, können diese Risiken nachträglich bis zu 12 Monate rückwirkend ohne Wartezeit bei der ARAG mitversichert werden. Die Differenzdeckung macht den Wechsel zur ARAG besonders leicht. Ein Neukunde profitiert von den besseren Leistungen des Vertrags sofort - und zahlt lediglich den Differenzbetrag. Wenn die ARAG ihre Leistungen verbessert, greift die Update-Garantie: Dann profitieren Kunden der ARAG automatisch von zukünftigen beitragsneutralen Leistungsverbesserungen. Auch sonst viel Neues für Gewerbekunden Mit dem Fokus auf innovative Gewerbeprodukte hat die ARAG auch ihren speziellen ManagerRechtsschutz völlig überarbeitet. Neu und für Unternehmen auch solo abschließbar sind der Spezial-Straf-Rechtsschutz, der Vermögensschaden-Rechtsschutz und der Anstellungs-VertragsRechtsschutz. Gewerbekunden mit dem ARAG Aktiv-Rechtsschutz Premium erhalten Rechtsschutz für das Wettbewerbsrecht sowie Streitigkeiten mit dem Betriebsrat oder der Gewerkschaft. Besonderes Highlight: Der Rechtsschutz für eine anwaltliche Beratung zur Firmennachfolge. Autor: ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG

VHV bringt gleich zum Jahresbeginn neue VHV Rechtschutz KLASSIK-GARANT auf den Markt Umfangreiches Beratungsangebot

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icht nur die weit über dem Marktdurchschnitt liegenden Produktleistungen, sondern auch das umfangreiche Beratungsangebot unabhängig vom Versicherungsfall überzeugen. Das Angebot wird mit individuell zuwählbaren Bausteinen abgerundet, die es dem Vermittler erlauben, das Produkt optimal auf den Kundenbedarf zuzuschneiden. „Bei unserem neuen VHV Rechtsschutz KLASSIKGARANT haben wir gezielt nach Aspekten gesucht, mit denen wir uns vom Marktdurchschnitt abheben können“, erläutert Dr. Per-Johan Horgby, Privatkundenvorstand der VHV Versicherungen. „Deswegen haben wir den Leistungsumfang ausgebaut. Das beginnt bei der telefonischen Beratung durch un62

seren Partner Jurcall und endet bei den Bausteinen FLEXIBILITÄT, WOHNUNG/GRUNDSTÜCK und ERWEITERTES STRAFRECHT, mit denen Kunden ihren Schutz individuell passend maßschneidern können.“ Der Rechtsschutz KLASSIK-GARANT beinhaltet bereits eine marktüberdurchschnittliche Absicherung durch eine weltweit unbegrenzte Deckungssumme, ebenfalls weltweiten Versicherungsschutz im Privatund Verkehrsrecht ohne zeitliche Begrenzung und in der Regel nur zwei Monate Wartezeit nach Abschluss. Kommt der Zusatzbaustein EXKLUSIV dazu, wird der Schutz um außergerichtlichen Sozial-Rechtsschutz sowie Arbeits-Rechtsschutz bei Aufhebungs-


Rechtsschutzversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

verträgen bis 1.000 Euro je Schadenfall erweitert. Sogar die einmalige Beratung im Zusammenhang mit einer Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder einem Text ist im Baustein EXKLUSIV enthalten. Natürlich profitieren auch VHV-Rechtsschutzkunden von der Leistungs-Update-Garantie. Bestandskunden partizipieren somit an Leistungsverbesserungen künftiger Tarifgeneration und das kostenfrei und völlig automatisch. Vermittler werden damit von der jährlichen Überprüfung der Verträge entlastet und gewinnen damit Beratungssicherheit.

gung und ein Arbeitsrechtsschutz mit nur zwei Monaten Wartezeit vereinbart werden, ein exklusiver Inkasso-Service für Vermieter (Jurcash) genutzt oder die Absicherung bei vorgeworfenen Vorsatztaten im Strafrecht für Lehrer, Polizisten und ehrenamtlich tätige Kunden eingeschlossen werden. Und der öffentliche Dienst sowie Singles profitieren auch noch von günstigeren Sonderkonditionen. Autor: VHV, Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G.

Individualisierung über Zusatzbausteine erlaubt eine optimale Anpassung an den Kundenbedarf Mit den Zusatzbausteinen FLEXIBILITÄT, WOHNUNG/GRUNDSTÜCK und ERWEITERTES STRAFRECHT bietet die VHV ihren Vermittlern eine Vielzahl von Möglichkeiten an, um den Rechtsschutz an die jeweilige Lebenssituation ihrer Kunden anzupassen. So kann zum Beispiel eine variable Selbstbeteili-

Erfolgreiches Jahr 2012 für die AUXILIA Rechtsschutz-Versicherung Die seit 2012 angebotene Tarifgeneration wird laut eigenen Angaben sehr gut angenommen

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ie AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Spezialversicherer steigerte in 2012 erneut den Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen liegt mit 10 % deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die AUXILIA führt diese Entwicklung auf ihre Geschäftspolitik zurück, die auf Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit ausgerichtet ist. Ergebnisse dieser Politik sind die auf dem Markt gut etablierten Produkte, der persönliche Service und die partnerschaftliche Kooperation mit Geschäftspartnern. Es handelt sich bei den Partnern ausschließlich um Versicherungsmakler und unabhängige Finanzdienstleister. Die seit 2012 angebotene Tarifgeneration wird laut eigenen Angaben sehr gut angenommen. „Mit unseren Produktinnovationen und zusätz-

lichen Leistungen haben wir offensichtlich erneut den Bedarf unserer Geschäftspartner und Kunden getroffen“, zieht Ole Eilers, Vorstand Vertrieb und Marketing, eine Bilanz. Bestätigt wird diese Einschätzung von den in 2012 und 2013 erhaltenen Auszeichnungen. Bei zahlreichen Umfragen wurde die AUXILIA zum beliebtesten Partner von unabhängigen Vermittlern gekürt - ganz aktuell auch in der Branchenstudie AssCompact TRENDS I/2013. Die hervorragende Marktposition beweist auch der jüngst im „handwerk magazin“ erschienene Rechtsschutz-Vergleich. Dort erreicht die AUXILIA mit ihrem Produkt JURAFIRM die Höchstnote von fünf Sternen und hat den günstigsten Beitrag bei vergleichbaren Konditionen. Laut „handwerk magazin“ bietet die AUXILIA das "beste Preis-/Leistungs-Verhältnis". Autor: Auxilia 63


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Patentrechtsschutzversicherer erweitert sein Angebot GMP bietet Strafrechtsschutz an

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ie Gesellschaft für Marken- und Patentrechtsschutz erweitert ihr Versicherungsangebot um den Bereich Strafrechtsschutz. Die Geschäftsleitung sieht dies als Reaktion auf einen aus ihrer Sicht härter werdenden Umgang mit gewerblichen Schutzrechten in Deutschland. In den letzten Jahren ist die Zahl der Ermittlungsund Strafverfahren in Unternehmen sprunghaft angestiegen. Neu ist auch die erweiterte Deckungssumme im Patentrechtsschutz: Hier kann die GMP ab sofort Versicherungsschutz bis zu einer Höhe von 250.000,- Euro gewähren. Auch dies ist nach Aussagen Jürgen Friedrichs, Geschäftsführer der GMP, eine Angebotserweiterung passend zu einem sich ändernden Bedarf: "Die Streitwerte bei der Verletzung von Schutzrechten steigen, und damit auch die Prozesskosten. Hier mussten wir irgendwann reagieren" begründet Friedrich die Novellierung des Produkts PatentrechtsschutzVersicherung.

Dritte Neuerung ist ein erweitertes Einzugsgebiet: Nachdem Versicherungsnehmer bisher ihren Firmensitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben mussten, können jetzt auch Unternehmen aus Österreich, die Rechte beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet oder eingetragen haben, den bewährten Versicherungsschutz der GMP in Anspruch nehmen. Für Jürgen Friedrich haben sich die GMP-Deckungskonzepte mittlerweile in der deutschen Versicherungslandschaft fest etabliert. Deshalb sieht er die drei Ergänzungen und Neuerungen im Angebot nicht nur als logische Reaktion auf Mandantenwünsche sondern deren Markteinführung auch als lohnende Information für VersicherungsVermittler, Patentanwälte und alle Unternehmen mit angemeldeten Patenten. Über GMP Seit 2008 ist die Gesellschaft für Marken- und Patentrechtsschutzversicherung Vertriebsgesellschaft mbH, kurz GMP, in Deutschland der alleinige Anbieter einer Rechtsschutzversicherung für gewerbliche Schutzrechte. Das Angebot umfasst die Segmente Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Geschmacksmusterrecht, sowie Urheberrecht. Der Tarif richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und private Erfinder. Mit diesem Deckungskonzept wurde eine Lücke im Portfolio der Rechtsschutzprodukte geschlossen. Weitere Details zu den Tarifen unter www.patent-rechtsschutz.de Autor: MP GmbH

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Rechtsschutzversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

RheinLand Mietnomaden-Versicherung: Jetzt mit noch mehr Leistung Deckungssummen erhöht

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ie RheinLand Mietnomaden-Versicherung bietet jetzt noch besseren Versicherungsschutz für vermieteten Wohnraum in Großstädten: Die Mietausfalldeckung wurde den höheren Mietspiegeln in Ballungsräumen und Metropolregionen angepasst, wodurch sich die Entschädigungshöchstsummen verdoppeln. Sie betragen nun maximal 10.000 Euro bei einer Haftungszeit von sechs Monaten sowie maximal 20.000 Euro bei einem Haftungszeitraum von zwölf Monaten. Die Versicherungsbeiträge bleiben bei moderater Anpassung an das erweiterte Leistungs-

spektrum unverändert günstig. Vermieter, die neben einem Mietausfall auch Mietvandalismus versichern wollen, haben dazu nun bis zu fünf Möglichkeiten. Wahlweise können Deckungssummen von 10.000, 20.000 und 30.000 sowie neuerdings auch 40.000 und 50.000 Euro vereinbart werden. Die Regelung der Selbstbeteiligungen bleibt unverändert: Der Selbstbehalt beträgt mindestens 250 Euro und höchstens 1.000 Euro. Autor: RheinLand Versicherungen

Endlich Hilfe für Vermieter

beSURE-Vermieterschutz bietet Rundumschutz nicht nur in Extremsituationen

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n Deutschland stehen nach Schätzungen derzeit rund zwei Milliarden Euro Mietzahlungen offen. Die immer wieder beschriebenen Mietnomaden sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Vielmehr sind es die typischen Wechselfälle des Lebens, die es so manchem Mieter nicht mehr ermöglichen, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Handelt es sich nur um einen Liquiditätsengpass, lässt sich die Zeit vielleicht „überbrücken“. Oft stehen die persönlichen Lebensverhältnisse des Mieters dem jedoch dagegen, dass er aufgelaufene Miet- und Nebenkosten überhaupt noch begleichen kann. Vielfach kann die Wohnung nach Auszug oder gar Räumung auch nicht mehr in einen wiedervermietbaren Zustand gebracht werden. „Wir haben uns hierzu Gedanken gemacht, die bisherigen Marktangebote angesehen und daraus eine Police abgeleitet, die sehr früh ansetzt“, erklärt Klaus Stehle, bei der Volz Unternehmensgruppe verantwortlich für beSURE-Vermieterschutz. Denn der deutschen liebste Altersvorsorge im Sachwertbereich ist oftmals

fremdfinanziert. Kommt es zu Mietausfällen, nimmt dies schnell auch Einfluss auf die persönliche Liquiditätssituation des Vermieters. beSURE leistet, wenn der Mieter nicht mehr leisten kann oder will. Die Forderungen werden dabei abgetreten. „Sobald der Vermieter Kenntnis vom Eintritt des Versicherungsfalls – also dem Ausbleiben der Miete – hat und dies meldet, leisten wir“, erklärt Stehle und ergänzt: „Genau hier liegt der Vorteil von beSURE. Bei den bislang verfügbaren Angeboten am Markt musste der Vermieter viel Ärger auf sich nehmen, den Mieter anmahnen und kündigen – und nicht zuletzt mit einem bedeutenden Selbstbehalt in Vorleistung treten. Das ist mit beSURE nicht mehr nötig.“ Beim Komforttarif sind bis zu sechs Monaten Mietausfall versichert sowie ein möglicherweise entstandener Schaden, beispielsweise für Renovierung, für bis zu 20.000 Euro. Im Tarif enthalten ist zudem eine telefonische Rechtsberatung, denn oft wissen Vermieter nicht, 65


KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013 | Rechtsschutzversicherungen / Berufliche Haftpflichtversicherungen

wie sie sich korrekt verhalten sollen. Bei einer typischen Mieteinnahme von 700 Euro im Monat wären für diesen Tarif lediglich 28 Euro monatlich fällig. Als Versicherer und Risikoträger tritt dabei die DFV – Deutsche Familienversicherung AG auf. Das Unternehmen kann auf eine Vielzahl an Auszeichnungen unter anderem für seine besonders kundenfreundlichen Angebote verweisen. Bevollmächtigter der DFV – Deutsche Familienversicherung AG ist die Volz Makler Consulting GmbH. Die im Servicebereich für Versicherer und Finanzdienstleistungsunternehmen führende Gesellschaft übernimmt im

Rahmen der Datenverarbeitung die Abwicklung und Verwaltung der Verträge sowie die vertriebliche Steuerung. Volz ist ISO 9001 zertifiziert und betreut derzeit rund 2 Mio. Verträge. „Mit beSURE sprechen wir neben den privaten Vermietern insbesondere Bauträger, Hausverwaltungen sowie Anlagegesellschaften im Immobilienvertrieb an. Denn gerade für Kapitalanleger bietet beSURE ein großes Stück Einnahmesicherheit, damit die Immobilie auch wirklich die Vermögenssteigerung einbringt, wie es sich Vermieter vorstellen“, so Klaus Stehle. Autor: Volz Gruppe AG

Hiscox erweitert Leistungsumfang der Berufshaftpflichtversicherung Mit dem Relaunch der Produkte Consult, Net IT und Professions by Hiscox reagiert der Spezialversicherer auf steigende Marktanforderungen innerhalb der Dienstleistungsbranche

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aut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2012 erneut rund 70 % des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland von der Dienstleistungsbranche erwirtschaftet. So, wie sich die Bedürfnisse der verschiedenen Berufsgruppen dieses Sektors im Laufe der Jahre verändern, wachsen auch die Anforderungen an den Versicherungsschutz. Um diesen Berufsgruppen auch weiterhin adäquaten Versicherungsschutz bieten zu können, hat Hiscox daher die Berufshaftpflichtversicherungen Net IT, Consult und Professions by Hiscox weiterentwickelt. Neue und verbesserte Produkthighlights Die Bedingungswerke der Berufshaftpflichtversicherungen Net IT, Consult und Professions by Hiscox wurden in weiten Teilen vereinheitlicht und sind damit noch transparenter geworden. Neben weiterhin bestehenden Highlights wie der All-Risk-Deckung oder dem Versicherungsschutz für vertragliche Haftpflichtansprüche und verzögerte Leistungserbringung wurden die Versicherungsbedingungen verbessert und neue Highlights in den Versicherungsschutz aufgenommen, die Hiscox auf dem Markt einzigartig machen:

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• Zusätzlich zu den bekannten Vorteilen des Vertrauensschadenbausteins wurde dieser nun auf alle Vermögensdelikte erweitert. Das bedeutet, dass nicht nur Betrug, Untreue und Unterschlagung vom Versicherungsschutz erfasst sind, sondern auch alle anderen Vermögensdelikte wie z. B. Diebstahl oder Computerbetrug. • Gänzlich neu gegenüber den Vorgängerprodukten ist der Versicherungsschutz für die Kosten strafrechtlicher Verteidigung für Fälle, in denen eine angebliche Straftat einen Haftpflichtanspruch nach sich ziehen könnte. • Eine weitere wichtige Neuerung ist der Ersatz der Kosten eines PR-Beraters, wenn aufgrund eines Versicherungsfalls ein Reputationsschaden droht oder bereits eingetreten ist. • Zusätzlich wurde das Angebot von Hiscox um die Option erweitert, Versicherungsschutz für Vertragsstrafen bei der Verletzung von Geheimhaltungspflichten zu erhalten.


Berufliche Haftpflichtversicherungen | KOMPOSIT-VERSICHERUNGEN 2013

„Wir freuen uns, unseren Maklern diese verbesserten und absolut wettbewerbsfähigen Produkte an die Hand geben zu können. Da wir uns bei der Entwicklung neuer Deckungserweiterungen stets am Markt orientieren, können wir unseren Versicherungsnehmern Versicherungsschutz anbieten, den sie tatsächlich benötigen. Das macht unsere einzigartigen Konzepte aus und wird durch eine hohe Akzeptanz unserer Kunden belohnt“, meint Jens Krickhahn, Underwriting Manager TMT bei Hiscox Deutschland. Autor: HISCOX, Deutschland

HDI erneuert Vermögensschaden-Haftpflicht für Hausverwalter Zeitgemäßer Versicherungsschutz mit zusätzliche Leistungen und Deckungserweiterungen

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nfang des Jahres hat die HDI Versicherung AG ihre Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalter sowie für Verwaltungsbeiräte erneuert. Auf der Grundlage der aktuellen gesetzlichen Regelungen und langjähriger Erfahrung in der Branche bietet der Versicherer mit der neuen Bedingungsund Tarifgestaltung maßgeblich erweiterte und aktualisierte Deckungskonzepte. „Auch bewährte Produkte wie unsere Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung kommen regelmäßig auf den Prüfstand und werden an aktuelle Anforderungen angepasst“, erklärt Marion Mahlstedt, Leiterin Produktmanagement Firmen Haftpflicht bei HDI. Denn auch Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalter sowie Verwaltungsbeiräte sind von aktuellen gesetzgeberischen Vorgaben wie den Änderungen im Rechtsdienstleistungsgesetz und der aktuellen Entwicklung in der Rechtsprechung betroffen. Die wesentlichen Leistungen in der Vermögensschaden-Haftpflicht Für einen zeitgemäßen Versicherungsschutz, hat HDI zusätzliche Leistungen und Deckungserweite-

rungen in die Vermögensschaden-Haftpflicht integriert, unter anderem: • öffentlich-rechtliche Ansprüche • Haftung des Verwalters als Organ bzw. QuasiOrgan der Wohnungseigentümergemeinschaft • Auferlegung von Prozesskosten gemäß § 49 Abs. 2 Wohnungseigentumsgesetz • Ansprüche aus der Erstellung von Bestätigungen über haushaltsnahe Dienstleistungen gemäß § 35a des Einkommensteuergesetzes • Ansprüche wegen Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen für bis zu zwei Monate nach Mandatsübernahme. • Erbringung zulässiger Rechtsdienstleistungen gemäß § 5 Abs. 1, 2 Nr. 2 des Rechtsdienstleistungsgesetzes. „Mit diesen und weiteren Ergänzungen kommt die HDI Versicherung den Wünschen ihrer Kunden nach einem zeitgemäßen und bedarfsgerechten Versicherungsschutz nach“, ergänzt Mahlstedt. Autor: HDI Versicherung AG 67


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