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Biometrische Risiken

2012

UNISEX Special

Welche Absicherung gegen biometrische Risiken für Versicherungsnehmer empfehlenswert sind

www.wmd-brokerchannel.de Ausgabe - September 2012

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Editorial | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

nach wie vor sind biometrische Risiken bei den allermeisten Bundesbürgern nicht oder nur in unzureichendem Maße adäquat abgesichert. Genau hier ist die Branche gefordert, neue Produktlösungen anzubieten, bestehende Produkte zu optimieren und auch zu kombinieren, im Sinne der Versicherten. Diese Herausforderung mit den begleitenden enormen Geschäftschancen, haben viele Versicherer als ihren „Wachstumsmarkt“ identifiziert und bieten eine Menge neuer Produkte an. Mit dieser Ausgabe wollen wir Ihnen die neuesten Informationen und Entwicklungen in den verschiedenen Produktbereichen biometrischer Risiken aufzeigen. Gibt es die optimale Absicherung biometrischer Risiken überhaupt auf den jeweiligen Beratungsfall bezogen? Wo lauern eventuelle Fallstricke in den Versicherungsbedingungen und auf welche Leistungen kommt es besonders an? Wie sieht die gesetzliche Versorgung im Krankheits-

oder Pflegefall zukünftig aus und welche privaten Möglichkeiten hat man zur Abdeckung der Versorgungslücken? Die Absicherungen in den biometrischen Risiken erfordern eine kompetente Beratung. Hier sind Sie gefragt! Warum die Beratung gerade jetzt für Kunden einen besonderen Vorteil hat? Damit haben wir uns in dem Magazin-Special „Unisex“ auseinandergesetzt. Bisher werden die biometrischen Risiken bei Mann und Frau unterschiedlich kalkuliert. Ab 21.Dezember 2012 darf hier kein Unterschied mehr gemacht werden. Das führt zu großen Beitragsersparnissen in der Regel bei Männern, wenn man sich noch jetzt vor dem Datum privat absichert. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre, gute Entscheidungen und viel Erfolg! Ihr Team vom wmd-brokerchannel

Täglich aktuelle Informationen, Fachartikel und Video-Interviews unter www.wmd-brokerchannel.de 3


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Inhaltsverzeichnis Risiko-Lebensversicherung    6

30 WWK BioRisk optimiert

Neu auf dem deutschen Markt: CARDEA.life, eine neue Marke für

die Risikoabsicherung geht mit

einem Rundum-Vorsorgeangebot an

  31 Die Stuttgarter stellen keine Fragen:

  48 KVpro.de: PKV-Kennzahlen 2011 - Jäger

Berufsgruppeneinstufung

und Gejagte!   51 uniVersa bietet Mehrwert für PKV-Versicherte

Berufsunfähigkeitsabsicherung ohne

den Start

Gesundheitsprüfung

Pflegeversicherung 52 infinma vergibt erstmals Zertifikate für

  8 Einzigartiges Service-Angebot

der EUROPA für Makler

Unfallversicherung

Grundfähigkeitsversicherung

Pflege-Renten-Versicherungen

  32 Unfallversicherung:

  53 Biometrische Risiken: Enormes Vertriebs-

Dread Disease Komponente

potenzial für Versicherer

  10 Neuer ERGO Unfallschutz:

bedarfsgerechte Hilfe von Anfang an

Krankenzusatzversicherungen

  34 Neue BBV-Zahnzusatzversicherung mit

Spitzenposition bei Waizmann-Ranking

11 Unfallrisiko am Arbeitsplatz 2011 gesunken

Interview mit Lars Georg Volkmann, VPV Versicherungen

  54 Schicksalsschlag Pflegefall

  12 Ersthelfer und Problemlöser:

  35 Focus-Money testet Zusatzversicherungen

  55 Arbeitnehmerumfrage: Mehrheit

Zurich UnfallAss für Firmenkunden Beitrag von Rainer Nicolas, Zurich Gruppe Deutschland

ungenügend für Pflegefall abgesichert

  36 Die Tücken der Zahn-Zusatzversicherungen   55 Ausgezeichnete Bewertungen für

Berufsunfähigkeitsversicherung

  37 Stationäre Zusatzpolicen im Test

  14 Berufsunfähigkeitsversicherungen:

Zusatzleistungen als entscheidender

  38 OEKOTEST Juli 2012

  56 VOLKSWOHL BUND macht

Wettbewerbsvorteil

Interview mit Thomas Klein, Heidelberger Lebensversicherung AG

  57 Top Thema Pflege: M&M Rating deckt deutliche Schwächen auf

16 Studie Abschlusspotenzial für Berufsunfähigkeitsversicherungen

  39 Neues Kombiprodukt DOMCURA pro care bietet umfassende Absicherung

  58 Höchstes Rating: Deutsche Familienversicherung

  17 Neue Berufsunfähigkeitsversicherung der

VPV und Risikoprüftool „Sofort-Check

Betriebliche Krankenversicherung

24/7“

  40 Betriebliche Krankenversicherung mit vielen Highlights

Beitrag von Lars Georg Volkmann, VPV Versicherungen

  60 IDEAL bietet mobile Pflegeanalyse

per PflegeApp

  40 Neue Produktwelt der HALLESCHE   61 Zurich Unisex-Vergleichsrechner macht

Direktversicherung 20 Wenn Körper und Seele streiken

ausgezeichnet für bestes Pflegetagegeld

Technische Beratungsunterstützung

  18 Gothaer SBU jetzt auch als

die PflegeVorsorge attraktiver

  38 AXA Krankenversicherung mit neuer Zahnvorsorge

die AachenMünchener Pflegerente 3Plus

Gesetzliche Krankenversicherung

Unterschiede bei Versicherungsprämien

  42 Studie Gesetzliche Krankenkassen

transparent

Berufsunfähigkeit: Unterschätzt und doch so allgegenwärtig

Private Krankenversicherung

Beitrag von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler,

  43 Focus Money zeichnet SDK als fairsten

Zurich Gruppe in Deutschland

privaten Krankenversicherer aus

  61 Gothaer bietet Unisex-Tarife in der bAV   62 MÜNCHENER VEREIN bietet Förderrechner zum neuen Pflege-Bahr

22 Biometrische Risiken: Enormes Vertriebspotenzial für Versicherer

  44 Studie belegt Irrglauben: Die PKV ist

keine Versicherung der Reichen

  45 Neue Krankenversicherungsstudie sorgt für gehörigen Wirbel

  24 Nur jeder 12. Bayer rechnet damit

  63 DKV-RechnungsApp

Beitrag von Frank Nobis, IVFP

  64 Das geeignete Altersvorsorge-Produkt

berufsunfähig zu werden

  26 Alternativen zur Berufsunfähigkeits-

Vertrieb aus Maklersicht: Der Produktanbieter- und

  46 Continentale Krankenversicherung gibt

Produkt-Auswahlprozess der Plansecur

Beitrag von Johannes Sczepan

Beitragsgarantie für verkaufsstärkste Tarife

versicherung   46 Stern: Privatversicherer werden in Zukunft   28 Selbstständige Berufsunfähigkeits-

versicherung der Heidelberger Leben mit

47 Windstille in der PKV-Beitragsentwicklung

Bestnoten bewertet

4

kräftig die Beiträge erhöhen

  66 Unisex: Makler brauchen Unterstützung transparent


UNISEX Special   68 Die IDEAL PflegeRente – jetzt auch als Unisex-Tarif   70 LV 1871 Unisex-Retter sichern Vorsorgevorteile   72 Unisex: Grundfähigkeitsversicherung für alle

Berufsgruppen günstiger

Interview mit Bernhard Rapp, Canada Life Deutschland

  74 Dank Umtausch-Joker Beitrags-und Leistungsvorteile sichern     74 Unisex-Tarife: VOLKSWOHL BUND spricht Frauen

Umstellungsgarantie aus

  76 EU-Sozialpolitik - Unisextarife haben unerwünschte Folgen   76 maklermanagement.ag unterstützt Makler im Jahresendgeschäft mit einem Beratungskonzept   77 Unisextarife in der PKV - aufwendige Neukalkulation mit weit reichenden Auswirkungen   78 Augen auf bei Unisex: Kunden richtig beraten, Fallstricke vermeiden

Interview mit Dr. Dr. Michael Fauser, Continentale Lebensversicherung AG

  80 Vor Einführung der Unisex-Tarife: Viel Aufklärungsarbeit bei Männern nötig   81 Unisex: Drahtseilakt mit schwerem Anfang   81 WWK BioRisk mit außerordentlicher Nachversicherungsoption   82 Unisex-Tarife: AXA, DBV und DÄV garantieren Wechseloption   83 Unisextarife: Versicherer langen bei den Preisen zu   83 ALTE LEIPZIGER - Unisex-Rechner vereint Vorteils- und

Angebotsrechner

  84 Unisex: Zurich tauscht kostenlos um   84 Unisex: Bayerische Beamten Versicherungen bieten

Umtauschgarantie

  85 Unisex-Garantie-Zertifikat der INTER sichert Kunden Vorteile   86 Unisex kommt - Eine Chronik der Gleichberechtigung

Advertorial   71 Unisex: Dialog bietet attraktiven Übergangstarif   75 Unisex-Grundfähigkeitsversicherung von Canada Life:

Arbeitskraft noch günstiger und einfacher absichern

Impressum   58 Impressum

Sofort-Check

VPV Risikoprü

fung vor Ort

SBU-/BU-/ Vital-

Schutz

> Fallabschließe nde BU-Entsche idung > Mit Alternativ angebot


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Risiko-Lebensversicherung

Neu auf dem deutschen Markt: CARDEA.life, eine neue Marke für die Risikoabsicherung geht mit einem Rundum-Vorsorgeangebot an den Start CARDEA.life, eine neue Marke in der Risikovorsorge, wird seit Mitte August 2012 auf dem deutschen Markt angeboten. Hinter der Marke steht die Idee, für Menschen unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen einen bezahlbaren Risikoschutz für jede Lebensphase zu entwickeln. Darüber hinaus bietet CARDEA.life allen Kunden lebensbegleitende Vorbeugungsprogramme und Assistanceleistungen an. Die Marke CARDEA.life schafft für Finanzdienstleister neue Möglichkeiten in der Kundenansprache über einen lebensbegleitenden, umfänglichen und preisgünstigen Risikoschutz. Zudem wird der Vertrieb mit einfachen und schlanken Prozessen im Underwriting und in der Geschäftsabwicklung unterstützt. CARDEA.life startet in diesem Sommer mit einem ersten Produkt, einer Existenzversicherung. Stefan Giesecke, Vorstand der fpb AG und Mit-Initiator von CARDEA.life, sagt: „Um unseren ehrgeizigen Anspruch an eine neue Generation der Risikovorsorge realisieren zu können, haben wir das Know-how von drei Gesellschaften mit internationalen Erfahrungen zusammengebracht. In dieser Konstellation war es

Quelle: © ap_i - Fotolia.com

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möglich, etwas Neues für den deutschen Markt zu entwickeln, das Kunden und Vermittlern einen Mehrwert bietet.“ An der Entwicklung der Marke CARDEA.life haben folgende drei Gesellschaften mitgewirkt: der weltweit agierende Rückversicherer Swiss Re, der Liechtensteiner Lebensversicherer PrismaLife und die Vertriebsmanagementgesellschaft fpb AG aus Köln. Swiss Re bringt ihr internationales Know-how und ihre Innovationskraft bei der Entwicklung von Versicherungsdeckungen ein. PrismaLife liefert die Produktlösungen, die technische Abwicklung der Versicherungsverträge und organisiert den Kundenservice. Die fpb AG ist verantwortlich für den Vertrieb und die Belange der Makler. Markus Brugger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PrismaLife AG, erklärt: „Seit Jahren beschreiten wir im deutschen Markt neue Wege in der Alters- und Risikovorsorge. Wir entwickeln innovative Produktlösungen, die wir effizient verwalten. Hierfür erhalten wir regelmäßig beste Auszeichnungen. Nun ist es uns gelungen, mit der Vermarktungs- und Vertriebsstärke der fpb AG sowie der internationalen Erfahrung und Solidität der Swiss Re einen weiteren Meilenstein für eine erfolgreiche und langfristige Partnerschaft zum Vorteil von Versicherten und Vertriebspartnern zu setzen.“ Markus Unterkofler, Head Client Management Germany L&H bei der Swiss Re, sagt: „Wir haben unsere internationale Erfahrung und Innovationsstärke in die Produktentwicklung eingebracht, um Trends im Biometriemarkt zu setzen. Wir freuen uns, diesen neuartigen Ansatz in der Risikoabsicherung als Rückversicherer langfristig zu begleiten.“ Um die Existenz der Menschen in allen Lebensphasen umfassend zu schützen, startet CARDEA. life zunächst mit einem Multiriskprodukt (Mehrgefahrenprodukt), das fünf elementare Risiken des menschlichen Lebens absichert: Tod, Unfall, Pflegebedürftigkeit, schwere Krankheiten und Grundunfähigkeiten. Daneben stehen als Vorsorgeangebote Präventionsprogramme und medizinische Assistanceleistungen. www.prismalife.com


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Risiko-Lebensversicherung

Einzigartiges Service-Angebot der EUROPA für Makler Risikoverträge jetzt direkt beim Kunden online abschließen Als erste Versicherung überhaupt bietet die EUROPA ab sofort für ihre Versicherungsvermittler die Möglichkeit, Risiko-Lebensversicherungen ganz einfach online abzuschließen. Diese Innovation basiert auf den positiven Erfahrungen der letzten Monate, in denen dieses Verfahren bereits den Endkunden angeboten wurde. Und dort auf große Zustimmung gestoßen ist. Während des Beratungsgespräches kann der Makler über die Internetseite www.europa.de/vep online mit nur einem Klick auch den Vertragsabschluss vornehmen. Dadurch ist der Makler jetzt in der Lage, den kompletten Vorgang - von der individuellen Beratung über die Angebotserstellung bis zum konkreten Abschluss - mit dem Kunden gemeinsam durchzugehen. Egal, ob in seinem Büro, von unterwegs oder mit seinem Laptop im Wohnzimmer des Kunden. Dieses Angebot gilt nicht nur für Deutschland. Unter www.europa-versicherungen.at steht dieser Service auch den Vermittlern in Österreich zur Verfügung.

Das Vorgehen spart dem Makler nicht nur Zeit, sondern erhöht auch sicherlich seine Abschlussquote. Denn nach der Antragsstellung muss der Kunde lediglich die Einwilligungsklausel im Original gegenzeichnen. Diese bekommt er nach dem Abschluss per Post von der EUROPA zugeschickt. Oder noch einfacher: Der Makler druckt die Einwilligungsklausel direkt nach dem Onlineabschluss aus und schickt seinerseits das vom Kunden gegengezeichnete Dokument an seinen Maklerbetreuer bei der EUROPA. Die Vorteile dieses neuen Services für den Makler liegen also auf der Hand: Denn die Anträge sind vollständig, leserlich und hinsichtlich Plausibilität geprüft. Dadurch wird eine sehr schnelle Bearbeitung und Policierung ohne Rückfragen gewährleistet. Bei policierfähigen Anträgen garantiert die EUROPA sogar eine Policierung innerhalb von 24 Stunden. Der Kunde hat früher den gewünschten Versicherungsschutz - und der Makler schneller seine Provision bzw. Courtage. www.europa.de

Quelle: © Mammut Vision - Fotolia.com

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Unfallversicherung

Neuer ERGO Unfallschutz: bedarfsgerechte Hilfe von Anfang an In Deutschland werden jährlich mehr als acht Millionen Menschen Opfer eines Unfalls Ein zeitgemäßer und ganzheitlicher Unfallschutz leistet weit mehr als finanzielle Sicherheit, er ist auf die wirklichen Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Der neue ERGO Unfallschutz steht den Kunden in jeder Phase nach einem Unfall zur Seite. Er bietet Hilfe von Anfang an, wertvolle Unfall-Assistenzleistungen, einen umfassenden Beratungsservice und deutlich verbesserte finanzielle Leistungen. Und für Schwerstverletzte gibt es ein spezielles Nachsorgeprogramm. In Deutschland werden jährlich mehr als acht Millionen Menschen Opfer eines Unfalls. 70 Prozent aller Unfälle geschehen in der Freizeit – z.B. im Straßenverkehr, zu Hause, bei sportlichen Aktivitäten oder im Urlaub. Doch genau dort besteht kein gesetzlicher Unfallschutz. Er schützt nur im beruflichen Umfeld bei Arbeits- und Wegeunfällen. Folgekosten, die durch einen Unfall entstehen, werden von staatlicher Seite nicht übernommen (z.B. Kosten für Hilfe im Alltag, Fahrdienste oder einen persönlichen Reha-Trainer).

(z.B. Haushaltsorganisation, Fahrdienste), Fitnessmaßnahmen und Aufbau-Sport, Reha-Manager und die berufliche Wiedereingliederung sowie eine langfristige Nachsorge. „Wir setzen auf erfahrene Profis, so z.B. die Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken, um unsere Kunden wieder zurück in den Beruf bzw. Alltag zu bringen. Bei komplizierten Unfallfolgen setzen wir auf weiterführende Rehabilitationen und persönliche RehaManager. Als erster Unfallversicherer haben wir einen durchgängigen Beratungsservice für den Unfall-Folgezeitraum entwickelt. Damit ist der neue Unfallschutz mehr als nur eine Versicherung. Denn wir sind noch da, wenn andere schon längst weg sind“, so Engel. Sollten dennoch bleibende Beeinträchtigungen zurückbleiben, werden alle benötigten Hilfsmittel, wie z.B. Sportprothesen und Rollstühle, sowie Alternativtherapien erstattet. Denn sie bieten den Grundstock für ein weiterhin lebenswertes Leben. Kooperationspartner ist in dieser Phase der Deutsche Rollstuhl-Sportverband.

Unfallschutz neu definiert – Unfall-Assistenten

Finanzielle Sicherheit

Nach einem Unfall zählt für Verunfallte aber nicht zuerst die finanzielle Leistung einer klassischen Unfallversicherung: „Wir haben unsere Kunden befragt, was einen guten Unfallschutz ausmacht und was für sie am wichtigsten nach dem Unfall war. Denn Versichern heißt verstehen. Unsere Kunden beschäftigten sich vordergründig mit den Fragen: Wie geht es jetzt weiter? Wer kümmert sich? Wann bin ich wieder fit und wann kann ich wieder arbeiten? Persönliche Unfall-Assistenten waren für uns die logische Schlussfolgerung. Denn Absicherung muss erlebbar sein. Spürbar und lebensnah“, erläutert Jürgen Engel, Vorstandsmitglied der ERGO Versicherung, die neue Produktphilosophie. Der ERGO Unfallschutz ist auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zugeschnitten – als einziger Unfallversicherer bietet ERGO fünf spezielle Zielgruppenprodukte an: Für junge Erwachsene, Erwachsene ohne Kinder, Familien, Selbstständige und Senioren.

Der neue ERGO Unfallschutz bietet darüber hinaus finanzielle Sicherheit: Sollten nach einem Unfall Beeinträchtigungen zurückbleiben, ermöglicht der Unfallschutz ein barrierefreies und unabhängiges Leben. „Wir haben die finanziellen Leistungen deutlich erhöht. Der neue Unfallschutz bietet eine sechsfache Kapitalleistung und eine Unfall-Rente, die bereits ab einem Invaliditätsgrad von 35 Prozent vereinbart werden kann. Damit können im Falle einer Invalidität die Einkommensverluste aufgefangen werden“, so Engel.

Die entsprechenden Unfall Assistenzleistungen orientieren sich an der jeweiligen Lebenssituation und dem Grad der Verletzung – und das von Anfang an. Zu den Leistungen zählen praktische Hilfen im Alltag 10

„Klartext-Bedingungen“ jetzt auch im Unfallschutz Im Rahmen der Klartextinitiative zielt ERGO auf eine bessere Verständlichkeit in der Kundenkommunikation. Seit 2011 werden die deutlich verkürzten und sprachlich vereinfachten Versicherungsbedingungen eingesetzt. Mit diesen Neuerungen gestalten sich die Klartext-Bedingungen des Unfallschutzes inhaltlich transparenter, verständlicher und sind in ihrem Erscheinungsbild für den Kunden somit deutlich leichter zugänglich. www.ergo.de


Unfallversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Unfallrisiko am Arbeitsplatz 2011 gesunken

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr wieder gesunken. Das geht aus den Geschäfts- und Rechnungsergebnissen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), heute in Berlin vorgestellt hat. Danach ging die Quote von 25,8 Unfällen je 1.000 Vollarbeiter im Jahr 2010 auf 24,5 Unfälle im Jahr 2011 zurück. Sie liegt damit fast wieder auf dem Niveau von 2009 (24,3 Unfälle). Weiter zugenommen hat dagegen die Zahl der bestätigten Berufskrankheiten. Im Durchschnitt blieben die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung stabil. "Die Zahlen zeigen: Nicht nur die Wirtschaft hat eine gute Konjunktur, sondern auch der Arbeitsschutz", sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer. Die Investitionen der Unternehmen in die Prävention lohnten sich doppelt. "Zum einen sind niedrige Unfallrisiken eine gute Voraussetzung, um die Beitragsbelastung der Wirtschaft auch zukünftig gering zu halten. Zum anderen zeigen wissenschaftliche Studien, dass Unternehmen direkt von Investitionen in den Arbeitsschutz profitieren - zum Beispiel durch geringere Ausfallzeiten oder weniger unfallbedingte Betriebsstörungen." In der Schüler-Unfallversicherung sank die Unfallquote beim Schulbesuch um 0,8 Prozent auf 75,8 Unfälle je 1.000 Versicherte. Die Unfallquote auf dem Schulweg ging von 7,3 Unfällen auf 6,7 Unfälle je 1.000 Versicherte zurück. Der Schutz der Schüler-Unfallversicherung umfasst neben Schülern an allgemeinbildenden und Berufsschulen auch Studierende an Hochschulen und Kinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege. Über 2.500 Todesfälle in Folge einer Berufskrankheit 2.548 Menschen starben 2011 in Folge einer Berufskrankheit. Die meisten dieser Erkrankungen waren durch anorganische Stäube ausgelöst, insbesondere Asbest. Insgesamt entschieden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in 71.738 Fällen über die Anerkennung einer Berufskrankheit. Bei 34.573 Versicherten stellten sie die berufliche Verursachung der Erkrankung fest. "Nach wie vor

Quelle: © fotomek - Fotolia.com

Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung stabil

handelt es sich hier in der Mehrzahl der Fälle um Hauterkrankungen", so Breuer. Diese Erkrankungen könnten mit Mitteln der Rehabilitation inzwischen sehr gut behandelt werden. 5.407 Versicherte erhielten 2011 erstmalig eine Berufskrankheiten-Rente von der gesetzlichen Unfallversicherung, da ihre Erkrankung zu bleibenden Gesundheitsschäden geführt hatte. Beiträge zur Unfallversicherung bleiben stabil Rund 11,6 Mrd. Euro gaben Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im vergangenen Jahr für Prävention, Entschädigungsleistungen und Verwaltung aus. Die Arbeitgeber in der gewerblichen Wirtschaft mussten insgesamt 10,3 Mrd. Euro für die Versicherung ihrer Beschäftigten aufbringen. Das entspricht einem durchschnittlichen Beitragssatz von 1,32 Prozent. Der tatsächliche Beitrag weicht allerdings in der Regel hiervon ab, da in der gesetzlichen Unfallversicherung risikogerechte Beiträge erhoben werden. Die öffentlichen Arbeitgeber mussten rund 1,3 Mrd. Euro für die Versicherung ihrer Beschäftigten und die Schüler-Unfallversicherung aufwenden. www.dguv.de 11


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Unfallversicherung

Ersthelfer und Problemlöser: Zurich UnfallAss für Firmenkunden

Beitrag von Rainer Nicolas,

Key Account Manager Maklerservice General Insurance (Sach), Zurich Gruppe Deutschland

Assistance – ja oder nein? Laut einer Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stimmen mehr als 83 Prozent der Bevölkerung klar dafür. Sie halten Assistance-Leistungen bei ihrem Versicherungsschutz für sehr wichtig. Auch immer mehr Firmen suchen nach Absicherungslösungen für ihre Mitarbeiter, die sie nicht nur ausreichend absichern sondern ihnen im Ernstfall auch die richtigen Hilfestellungen bieten. „Das Zurich Assistance-Paket für Firmenkunden ‚UnfallAss’ ist darum Ersthelfer und Problemlöser zugleich“, erklärt Rainer Nicolas, Assistance-Experte bei Zurich. „Dieses Produkt gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter optimal zu versorgen und vor allem aber auch für sie vorzusorgen.“

Aktiv - schon vor dem Schadenfall UnfallAss ist ein umfangreiches Leistungspaket, dass durch die persönliche Unterstützung im Ernstfall und die ständige Übermittlung von hilfreichen Informationen aus der Masse hervorsticht. Dabei ist das Assistance-Paket bereits dann schon aktiv, wenn der Schadenfall noch gar nicht eingetreten ist – zum Beispiel bei der Vermittlung von Pflegehilfsmitteln und Pflegediensten oder etwa bei der Zusendung von aktuellen Reiseinformationen und Formularen. „In Assistance steckt der einfache Gedanke, Kunden direkten und vor allem schnellen Service zu bieten und sie mit ihren Problemen nicht allein zu lassen“, erläutert Nicolas. „Bei Zurich sind wir uns dieser Definition sehr bewusst und haben darum speziell für Firmenkunden ein Produkt entwickelt, das eine klassische Unfallversicherung mit den Vorteilen eines umfangreichen Assistance-Pakets kombiniert. Der Kunde erhält somit alle klassischen, leistungsstarken Versorgungsbausteinen und hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich selbst und seine Mitarbeiter auf Wunsch mit einem Assistance-Paket bei Unfällen im In- und Ausland absichern.“ Servicebedarf nimmt stetig zu

Quelle: © THesIMPLIFY - Fotolia.com

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Assistance-Leistungen werden immer stärker in Anspruch genommen: So wies der GDV daraufhin, dass im Jahr 2011 rund 3,2 Millionen Assistanceund Servicefälle abgewickelt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fallzahlen im Bereich der Unfall-Assistance bereits um 50 Prozent. „Ein Grund für diese Nachfrage ist sicherlich, dass immer mehr Menschen durch Änderungen bei gesetzlichen Sozialversicherungen unzureichend abgesichert sind und nach alternativem Schutz suchen“ erklärt der Zurich Experte. Aber auch familiäre Bindungen neh-


Unfallversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

men nach Einschätzungen von Rainer Nicolas immer mehr ab – gleichzeitig würden die Menschen immer älter. All diese Faktoren beeinflussen laut Nicolas den wachsenden Servicebedarf eines jeden Einzelnen, im Ernstfall persönliche Hilfe zu erhalten. Und so will sich Zurich auch in der Zukunft weiterhin ganz gezielt auf Assistance-Angebote konzentrieren. Aktuell arbeitet der Versicherer mit zwei großen Assisteuren zusammen und besitzt ein umfassendes Netzwerk an qualifizierten Dienstleistungsunternehmen und weltweit 120 Niederlassungen. „Wir blicken bereits auf jahrelange Erfahrungen im Bereich der Assistance zurück und konnten uns so auch mit dem unfangreichen Unfallversicherungsprodukt für Senioren als Vorreiter auf dem Markt behaupten. Unser Focus liegt auch künftig ganz klar auf Assistance“, betont Rainer Nicolas.

Zurich UnfallAss auf einen Blick Assistance-Leistungen vor einem möglichen Schadenfall Zusendung von Formularen Benennung von Pflegediensten Reiseinformationsleistungen Vermittlung von Pflegehilfsmitteln Pflegeberatung Assistance-Leistungen im Schadenfall Inland: Begleitung/Fahrdienst zu Arzt und Behörden, Fahrdienst zur Krankengymnastik und zu Therapien, Einkaufsdienst, Menü-Service, Wäscherei-Service, Hausnotrufanlage, Pflegeschulung für Angehörige, Unterbringung von Haustieren, Grundpflege, Tag- und Nachtwache, Reinigung der Wohnung Ausland: Vermittlung ärztlicher Betreuung, Arzneimittelversand, Krankenrücktransport, Erstattung von Krankenbesuchen, Rückholung von mitreisenden Kindern, Hilfe im Todesfall, Hilfeleistung in besonderen Notfällen

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Berufsunfähigkeitsversicherungen:

Zusatzleistungen als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Interview mit Thomas Klein,

Leiter Marketing & Vertrieb, Heidelberger Lebensversicherung AG, Heidelberg

Die Versicherer stehen angesichts des schwierigen Marktumfelds und der wachsenden Ansprüche einer heterogener werdenden Kundschaft vor großen Herausforderungen. Da sind herausragende Produkte und Serviceleistungen gefragt, die sowohl Kunden wie auch Vermittlern einen besonderen Mehrwert bieten. Wir sprachen mit Thomas Klein, Leiter Marketing & Vertrieb der Heidelberger Lebensversicherung AG, worauf Kunden beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung besonderen Wert legen sollten und durch welche Leistungen sich Produktanbieter in diesen Zeiten hervorheben können.

Thomas Klein: Bei der Heidelberger Leben beginnt der Prozess bereits vor der eigentlichen Antragstellung. Vermittler können im Rahmen einer unverbindlichen Risikovoranfrage von uns prüfen lassen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Kunde angenommen wird. Das Ergebnis wird in der Regel bereits binnen 48 Stunden mitgeteilt und nicht an das Hinweis- und Informationssystem (HIS) des GDV weitergeleitet. Kommt es dann zu einer Antragstellung bieten wir durch das TeleUnderwriting eine besondere Serviceleistung, um die aufwendige Risikoprüfung für Kunden und Vermittler zu vereinfachen.

wmd: Herr Klein, worauf sollten Kunden und Vermittler bei der Auswahl eines geeigneten BU-Produkts achten? Thomas Klein: Ein wirklich gutes BU-Produkt muss die sich verändernden Lebensumstände während der Vertragslaufzeit berücksichtigen und sich flexibel darauf anpassen lassen. Dafür bilden transparente und verständliche Antragsmodalitäten sowie ein verbraucherfreundliches Bedingungswerk eine solide Basis. Damit es im Leistungsfall nicht zu bösen Überraschungen kommt, spielen die Kompetenz des Anbieters sowie klare und verbindliche Regelungen im Falle der Berufsunfähigkeit eine entscheidende Rolle. wmd: Was meinen Sie genau mit transparenten Antragsmodalitäten und wie können Kunden und Vermittler davon profitieren? Quelle: © frank peters - Fotolia.com

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Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

wmd: Wie sieht diese Vereinfachung genau aus? Thomas Klein: Wir übernehmen die Aufnahme der Gesundheitsfragen. Dabei führen speziell geschulte Mitarbeiter ein Telefoninterview und gehen mit dem zu Versichernden die Gesundheitsfragen durch. Der Kunde spart sich dadurch Zeit und Geld. Denn in vielen Fällen muss kein Hausarztbericht mehr angefordert werden, lange Wartezeiten entfallen und die Policierung kann schneller erfolgen. Weiterhin ist es vielen Kunden lieber, die teilweise intimen Gesundheitsdaten diskret am Telefon offenzulegen, als persönlich mit dem Berater zu besprechen. Für den Vermittler entfällt nicht nur das zeitaufwendige Ausfüllen des Fragebogens, gleichzeitig sichert er sich auch gegen Haftungsrisiken in Bezug auf die Gesundheitsfragen ab. wmd: Sie erwähnten gerade das verbraucherfreundliche Bedingungswerk. Können Sie hierzu einige Beispiele nennen? Thomas Klein: Dazu gehören kundenfreundliche Zusagen wie ein sofortiger und weltweiter Versicherungsschutz oder auch Erhöhungsoptionen ohne erneute Gesundheitsprüfung. Weitere Beispiele sind eine Infektionsklausel für Human-, Zahn- und Tiermediziner und der Verzicht auf Beitragsanpassung und Kündigung nach § 19 VVG bei

unverschuldeten Falschangaben zum Gesundheitszustand. Für einen späteren Leistungsfall sollten Kunden darauf achten, dass der Versicherer auf die abstrakte Verweisung und eine Meldefrist bei Eintritt der Berufsunfähigkeit verzichtet. wmd: Welche konkrete Unterstützung können Ihre Kunden erwarten, wenn der Leistungsfall dann wirklich eintritt? Thomas Klein: Im Fall der Fälle erwarten Kunden schnelle und unbürokratische Hilfe. Auch hier bietet die Heidelberger Leben wichtige Leistungsmerkmale. Dazu gehört die zinslose Stundung der Beiträge während der Leistungsprüfung. Bei bestimmten Erkrankungen zahlen wir bis zur abschließenden Prüfung der Berufsunfähigkeit für maximal sechs Monate eine Soforthilfe (Ausnahme: Basisrentenverträge), die nicht zurückgezahlt werden muss, egal wie das Ergebnis ausfällt. Außerdem unterstützen wir unsere Kunden beim Ausfüllen des Leistungsantrags. Dies erfolgt entweder telefonisch oder – bei der Außenregulierung – sogar direkt beim Kunden zuhause. Dies erspart zeitaufwendige Rückfragen und gewährleistet einen beschleunigten Prüfungsprozess. Herr Klein, vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: © pixelfabrik - Fotolia.com

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Studie Abschlusspotenzial für Berufsunfähigkeitsversicherungen Versicherung gegen Berufsunfähigkeit: 16 Millionen Erwerbstätige können sich Abschluss in den kommenden 18 Monaten vorstellen

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Für Erwerbstätige ist die Berufsunfähigkeitsversicherung eines der wichtigsten Vorsorgeprodukte. Immerhin scheidet jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland durch Krankheit oder Unfall vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Obwohl die Versicherung Berufsunfähigen hilft, sich und ihre Familie finanziell abzusichern, haben lediglich 25 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zwischen 16 und 50 Jahren sich für diese Form der Grundabsicherung entschieden. Den Gründen für diese Versorgungslücke geht die Studie "Abschlusspotenzial für Berufsunfähigkeitsversicherungen" des Marktforschungsund Beratungsinstituts YouGov auf den Grund, für die deutschlandweit 1.500 repräsentativ ausgewählte erwerbstätige Personen zwischen 16 und 50 Jahren befragt wurden. Sie ermittelt den Kenntnisstand sowie die Motive und Produktpräferenzen von Erwerbstätigen in Deutschland zum Thema Berufsunfähigkeit.

versicherung abzuschließen. Dies sind bezogen auf die Gesamtbevölkerung mehr als 16 Millionen Personen, die einem entsprechenden Beratungsangebot offen entgegentreten würden.

Abschlussmotiv: Verlust an Lebensqualität

Preis bleibt Hemmschuh

"Nicht mehr im gewohnten Beruf arbeiten zu können, ist für viele Menschen ein schwer greifbares Risiko", sagt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand der YouGov Deutschland AG. "Dennoch löst es starke Befürchtungen über einen Verlust an Lebensqualität aus, so dass eine grundlegende Sensibilisierung für Berufsunfähigkeitsversicherungen im Markt vorhanden ist." Laut der Befragung haben 85 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwischen 16 und 50 Jahren sich bereits Gedanken zur Berufsunfähigkeit gemacht und vier von fünf der Erwerbstätigen halten eine Berufsunfähigkeitsversicherung für wichtig. "Das Kernmotiv für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist die finanzielle Absicherung. Jedoch fällt es vielen Erwerbstätigen schwer, die tatsächliche Versorgungslücke für sich persönlich zu ermitteln", so Gaedeke weiter. Jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland zwischen 16 und 50 Jahren ohne Berufsunfähigkeits-versicherungsschutz kann es sich zumindest "vielleicht" vorstellen, in den kommenden 18 Monaten eine Berufsunfähigkeits-

Wenn Personen trotz hohen Interesses keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, liegt dies meistens an der Höhe der monatlichen Beiträge. Andere mögliche Gründe, wie fehlende Transparenz oder Gesundheitsprüfungen, wirken weniger hemmend. "Produktinnovationen für die Berufsunfähigkeitsabsicherung müssen Kundenerwartungen hinsichtlich mehr Preis-Leistungsflexibilität berücksichtigen, um im gesamten Markt erfolgreich zu sein", sagt Gaedeke.

Quelle: © rcx - Fotolia.com

Studie liefert Einblicke in die Verbraucherpsychologie Die Studie legt neben generellen Einstellungen, Motiven und Barrieren für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor allem das Informationsverhalten sowie die Produkt- und Vertriebswegepräferenz der Befragten offen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://research. yougov.de/trade/productview/319/6/


Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Neue Berufsunfähigkeitsversicherung der VPV und Risikoprüftool „Sofort-Check 24/7“ VPV Berufsunfähigkeits-Schutz VPV Power+BU

Beitrag von Lars Georg Volkmann, Vertriebsvorstand, VPV Versicherungen

Die VPV Versicherungen bieten, auch über ihre Tochtergesellschaft „Vereinigte Post. Die MaklerAG“, seit Juli eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung an. Die Varianten – selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung mit Beitragsverrechnung oder Fondsanlage mit Garantieelement – sind bereits Unisex-Tarife. Zahlreiche Berufe wurden günstiger eingestuft als bisher, auch viele besonders bei Frauen beliebte. Makler und freie Vermittler profitieren ebenfalls, denn ein Online-Tool für die Gesundheitsprüfung vereinfacht und verkürzt auch die Antragstellung deutlich: Fast immer kann schon direkt im Kundengespräch geklärt werden, ob der Antrag angenommen wird. Die Annahmequote der VPV lag 2011 bei 93 %. Zu den Highlights der neuen Berufsunfähigkeitsversicherung gehören neben attraktiven Neueinstufungen von Berufen auch vielfältige Möglichkeiten einer Besserstellung Quelle: VPV LEBENSVERSICHERUNGS-AG während der Vertragslaufzeit. So können bei bestimmten Berufen auch eine entsprechende Ausbildung, eine Leitungsfunktion und/oder eine Tätigkeit hauptsächlich im Büro zu einer besseren Einstufung – und damit zu niedrigeren Beiträgen – führen. Ein Handwerker etwa wird als Geselle einer Berufsklasse zugeordnet, nach Abschluss der Meisterprüfung – nach dreijähriger bis zehnjähriger Vertragslaufzeit – kann er sich aber

ohne erneute Gesundheitsprüfung in die nächstbessere Berufsklasse einstufen lassen. Sollte er eine Leitungsfunktion innehaben, könnte er von weiteren Vergünstigungen profitieren. Eine Sekretärin oder ein Sekretär beispielsweise zahlen bei 30-jähriger Vertragslaufzeit und für 1.000 Euro garantierte Monatsrente nur 34,41 Euro anstelle von 54,37 Euro (für einen Mann) in der bisherigen Tarifgeneration*. Neu ist die Möglichkeit eines Berufsklassenwechsels. Falls ein Kunde mittlerweile eine andere berufliche Tätigkeit ausübt als zu Vertragsbeginn, kann er unter bestimmten Voraussetzungen prüfen lassen, ob er dadurch in eine für ihn günstigere Berufsklasse eingestuft wird und sich dadurch der Beitrag für ihn zukünftig reduziert – attraktiv beispielsweise für sich weiterbildende Berufstätige. Eine Umstufung in eine ungünstigere Berufsgruppe wird bedingungsgemäß ausgeschlossen. Nach einer aktuellen Veröffentlichung des Analyse- und Beratungsunternehmens infinma ist die VPV die einzige Gesellschaft, die dies eindeutig in den Bedingungen regelt. Ebenfalls interessant: zahlreiche moderne Nachversicherungsoptionen. So wurden Anlässen ergänzt und die Gesamterhöhungsgrenze geändert. Daneben kann der BU-Schutz jetzt ohne besonderen Anlass bis fünf Jahre nach Vertragsabschluss ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Die Bedingungen der VPV Berufsunfähigkeitsversicherung entsprechen übrigens in allen relevanten Punkten mindestens dem von infinma geforderten 17


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Marktstandard, sodass die VPV das BU-Zertifikat von infinma erhalten hat – ein begehrtes Zertifikat, das nur an 18 von 88 untersuchten Versicherungsgesellschaften vergeben wurde. Die Ratingagentur Morgen & Morgen bewertet sowohl die Bedingungen der neuen Berufsunfähigkeitsversicherungstarife als auch die Antragsfragen mit der Bestnote „Ausgezeichnet“. Die BU-Tarife der VPV punkten also mit attraktiven Neuerungen – aber nicht nur das: Bei der Gesundheitsprüfung wird das bei Maklern und Vermittlern sehr beliebte Online-Tool „Sofort-Check 24/7“ genutzt. Es prüft direkt beim Kundengespräch nicht nur, ob und zu welchen Bedingungen der Abschluss

der Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist, sondern parallel dazu auch ein Alternativangebot in Form eines erweiterten Grundfähigkeitsschutzes, der VPV Vital. * Eintrittsalter 30 Jahre, 30-jährige Vertragslaufzeit, 1.000 € garantierte Monatsrente nach Verrechnung d. Überschüsse mit dem Beitrag Weitere Informationen unter: www.vpv.de/Produkte/Versichern/Berufsunfähigkeit

Gothaer SBU jetzt auch als Direktversicherung

Beiträge noch günstiger durch Abgabenersparnis Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Formen der persönlichen Risikoabsicherung. Nachdem der Gesetzgeber vor elf Jahren allen nach Januar 1961 Geborenen die Leistungen aus der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung gestrichen hat, kommt kein Berufstätiger mehr an einer zusätzlichen Vorsorge vorbei. Neben ihrer BU-Zusatzversicherung und der klassischen selbständigen BU (SBU) bietet die Gothaer Lebensversicherung die SBU jetzt ab 1. Mai 2012 auch als Direktversicherung an. Direktversicherung: Beiträge senken durch Abgabenersparnisse Wird die SBU als Direktversicherung abgeschlossen, können die Beiträge steuer- und sozialversicherungsfrei eingezahlt werden, was den Nettoaufwand noch einmal deutlich verringert. Bei Abschluss einer Direktversicherung schließt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers eine SBU ab. 18

Gothaer SBU als Direktversicherung: Die Vorteile bleiben Die Starter-Option in der neuen Gothaer SBU ermöglicht jungen Menschen den Einstieg in den notwendigen Berufsunfähigkeitsschutz durch besonders günstige Anfangsbeiträge – und das bei vollem Versicherungsschutz von Beginn an. Ein Alleinstellungsmerkmal der Gothaer SBU der Familienbonus. Das bedeutet, dass Eltern mit mindestens einem gemeinsamen Kind, das im selben Haushalt lebt, bei identischer Prämie höhere Leistungen erhalten. Die Gothaer SBU bietet hohe Flexibilität: Versicherungsschutz und Beitragszahlungen können der persönlichen finanziellen Lage angepasst werden. Dabei werden umfangreiche Nachversicherungsmöglichkeiten ohne neue Gesundheitsprüfung geboten. Zusätzlich kann zu Vertragsbeginn auch eine Leistungsdynamik zur garantierten Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente im Leistungsfall eingeschlossen werden – so ist auch ein angemessener Schutz im Falle der Berufsunfähigkeit gewährleistet. www.gothaer.de


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Wenn Körper und Seele streiken

Berufsunfähigkeit: Unterschätzt und doch so allgegenwärtig

Beitrag von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler,

Vorstand Makler Leben bei der Zurich Gruppe in Deutschland

Für Thomas H. war der 15. März vergangenen Jahres zunächst ein Tag wie jeder andere: Frühstück mit der Familie, Fahrt zur Arbeit, erste Kundentermine. Und doch ein Tag, an dem sich für den Banker aus Frankfurt alles änderte, denn ein Kaffee in der Mittagspause endete für den 37-jährigen mit einer plötzlichen Bewusstlosigkeit. Die Diagnose: Hirnblutung. Die Behandlung: Endlose Krankenhaus- und Reha-Aufenthalte, um einen erfolgreichen Genesungsprozess so gut wie möglich zu sichern. Doch trotz unterschiedlichen Therapiemaßnahmen wird es lange dauern, bis Thomas H. wieder der Alte ist und seine Karriere im Bankgeschäft vorantreiben kann. Ein Schock für die Angehörigen, denn neben den Sorgen um den Familienvater beschäftigt Frau H. auch die finanzielle Absicherung durch ein regelmäßiges Gehalt. Unbegründet, denn die Berufsunfähigkeitsversicherung ihres Mannes kommt zum Tragen.

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Der fiktive Fall von Thomas H. ist eines von rund 170.000 Szenarien, bei denen Arbeitnehmer jedes Jahr gezwungen sind, ihren Job aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben oder die Arbeitszeit zu reduzieren. Das Gravierende dabei: Nur rund 25 Prozent der Erwerbstätigen haben laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes YouGov privat vorgesorgt und ihre Arbeitskraft abgesichert. „Die Mehrheit der Deutschen – insgesamt 75 Prozent – unterschätzen leider das Risiko, berufsunfähig zu werden. Fakt ist aber: Es kann jeden treffen. Aufklärung ist also das A und O in der Kundenberatung“, sagt Prof. Hans-Wilhelm Zeidler, Vorstand für das Ressort Makler Leben bei der Zurich Versicherung. Im Fall von Thomas H. konnte sich die Familie glücklich schätzen, dass der Angestellte nicht zu den 75 Prozent ohne Berufsabsicherung zählt und vorausschauend den Schutz abgeschlossen hat. „Es kann nicht oft genug auf die Bedarfs-Situation hingewiesen werden. Als Versicherungsvermittler ist es unsere Aufgabe, auf die existenziellen Risiken hinzuweisen und diese bedarfsgerecht abzusichern. Gerade bei jungen Menschen sollte viel mehr Beratungsaufwand betrieben werden“, so Zeidler. „Es scheint, als würde gerade bei Studenten und Berufsanfängern die Meinung vorherrschen, dass der Staat im Falle des Falles schon einspringen wird. Doch seit 2001 haben die nach 1960 Geborenen absolut keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsabsicherung mehr!“ Besonders betroffen seien laut Zeidler Studenten, die wegen eines Unfalls oder wegen Krankheit gar nicht erst ins Arbeitsleben einsteigen könnten. So haben Studenten gar keinen Anspruch auf die relativ gering bemessene gesetzliche Erwerbsminderungsrente, da sie dafür bereits fünf Jahre gearbei-


Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

tet und somit ihre Pflichtbeiträge eingezahlt haben müssen. „Ein Berufsunfähigkeitsschutz – oder zumindest ein Erwerbsunfähigkeitsschutz – darf also nicht fehlen. Mit einem Monatsbeitrag von 25 bis 30 Euro ist bereits eine Rente von bis 1.000 Euro im Ernstfall sicher“, erklärt Zeidler. Der Beitrag einer BU-Versicherung richtet sich generell nach dem Eintrittsalter des Versicherungsnehmers, möglichen Vorerkrankungen, dem Risiko der ausgeübten Nebentätigkeiten sowie der vereinbarten Rentenhöhe.

In diesem Fall zahlt die Versicherung eine monatliche Rente. Kann die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden, spricht man von Berufsunfähigkeit. Auch dann leiste laut Zeidler die ErwerbsunfähigkeitsVorsorge für die Dauer von maximal drei Jahren. Diese Zeit reiche in vielen Fällen aus, um ins Erwerbsleben zurückzukehren. Zudem kann der Kunde mit dem Zurich Produkt im Falle des Falles kostenfrei sowohl eine Rehabilitations- und Berufsberatung als auch Wiedereingliederungshilfe in Anspruch nehmen. Gelingt eine Rückkehr ins Erwerbsleben nicht, wird die Rente in gleicher Höhe weitergezahlt, sofern eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt. „Damit können wir gerade Berufsanfängern ein bedarfsgerechtes und kostengünstiges Angebot machen und den Grundbaustein zur Existenzsicherung legen. Ist dieser erst mal vorhanden, lässt sich der Versicherungsschutz nach und nach ausbauen“, betont Zeidler. Einheitstarife ab dem 21.12.2012: Auswirkungen auf die Berufsunfähigkeitsversicherung

Quelle: © detailblick - Fotolia.com

Arbeitsabsicherung gerade für junge Menschen unverzichtbar Sollte das Studentenbudget sehr knapp sein, besteht in einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine kostengünstigere Alternative zur Berufsunfähigkeitsabsicherung. „Das Zurich Produkt ErwerbsunfähigkeitsVorsorge mit anfänglichem Berufsunfähigkeitsschutz bietet beispielsweise eine monatliche Grundversorgung zum günstigen Preis“, so der Professor. “Das Produkt verbindet die Absicherung für den schlimmsten Fall der Erwerbsunfähigkeit mit der zeitlich befristeten Leistung bei Berufsunfähigkeit und gehört somit zu den wichtigsten Absicherungsbausteinen.“ Kann der Kunde infolge von Krankheit oder Unfall gar keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen, liegt Erwerbsunfähigkeit vor.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sind für private Versicherungsverträge ab dem 21.12.2012 nur noch einheitliche Tarife (sogenannte Unisex-Tarife) für Frauen und Männer erlaubt. Bisher zahlten Männer und Frauen aufgrund unterschiedlicher Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten verschiedene Prämien für gleiche Versicherungen und Leistungen. Für die Berufsunfähigkeitsversicherung hat das die Folge, dass die Beiträge für Männer in der Regel teurer und für Frauen günstiger werden. So zahlt zum Beispiel ein 35-Jähriger Mann für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach der Unisex-Umstellung monatlich neun Prozent mehr. Ein Abschluss der Versicherung vor der Umstellung lohnt sich. „Neben den Beitragsvorteilen der Unisex-Tarife profitieren die Kunden vom frühzeitigen Einstieg und damit von günstigeren Beiträgen aufgrund des jüngeren Eintrittsalters und der Absicherung zum aktuellen Gesundheitszustand“, betont Prof. Zeidler. So werden Risikozuschläge bzw. Antragsablehnungen bei zukünftiger Verschlechterung des Gesundheitszustands vermieden. „Außerdem sollte im Hinterkopf behalten werden, dass das Risiko – Berufsunfähigkeit oder Tod - jederzeit besteht. Wer frühzeitig Vorsorge trifft, schützt sich und die Familie vor finanziell existenzbedrohenden Risiken“, so Prof. Zeidler. 21


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Biometrische Risiken: Enormes Vertriebspotenzial für Versicherer

Beitrag von Frank Nobis,

Geschäftsführer, Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH (IVFP)

Angst ist ein schlechter Ratgeber – das ist kein Geheimnis. Dennoch hat sie sich in der jüngsten Vergangenheit besonders stark in der Finanzbranche ausgebreitet. Es herrscht Unsicherheit, sowohl unter den Verbrauchern als auch bei den Versicherungsgesellschaften. Bleibt der Euro bestehen? Welches Land steht als nächstes vor einer möglichen Pleite? Was passiert mit meinem Geld bei einer erneuten Finanzkrise? Fragen, die sich viele Menschen gegenwärtig stellen. In Verbindung mit einer Medienberichterstattung, die permanent neue Hiobsbotschaften unters Volk bringt, bleiben die Folgen auch für Versicherungsgesellschaften nicht aus. So wundert es nicht, dass gerade die Sparte Leben Verluste hinnehmen muss. Besonders stark betroffen sind Policen rund um die Altersvorsorge. Riester lohne sich nicht mehr, Rürup auch nicht, und die Privatrente erst Recht nicht – heißt es vielerorts. Die Folge: Verbraucher investieren nur noch widerwillig ihr Geld in reine Altersvorsorge. Allerdings scheint sich ein anderer Bereich in der Assekuranz überraschenderweise steigender Beliebtheit zu erfreuen: Nämlich Policen rund um die Absicherung biometrischer Risiken. Hierbei handelt es sich um Risiken, die unmittelbar mit einer versicherten Person bzw. einem Versicherungsnehmer verknüpft sind. Dies sind: (vorzeitiger) Tod, Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit, Invalidität, Unfalltod, Unfallinvalidität, schwere Erkrankungen, Pflegefall bzw. -bedürftigkeit.

begrenzt sich weitestgehend auf die Fachpresse – was nicht zuletzt damit zusammen hängen dürfte, dass biometrische Risiken bisher (noch) kein öffentlicher Diskussionsgegenstand in der Politik waren. Parallel scheint sich auch der Vertrieb von Versicherungsgesellschaften entsprechend positioniert zu haben. Gerade weil bei Versicherungsnehmern die Gelder nicht mehr so locker sitzen, könnte das Argument lauten, doch wenigstens die Hinterbliebenen oder die eigene Arbeitskraft abzusichern – um zumindest ein Mindestmaß an Sicherheit zu genießen. Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bleibt einem ausgewählten Kreis vorbehalten – Absicherung der Grundfähigkeiten nicht

Aus der Not eine Tugend machen Nach Aussagen vieler Versicherer scheint die Absicherung biometrischer Risiken bei Versicherungsnehmern auf großes Interesse zu stoßen. Gründe hierfür könnten sein: Im Gegensatz zur klassischen Altersvorsorge in Form von Rentenversicherungen handelt es sich hier nicht um „verbrannte Erde“. Bisher jedenfalls. Die Medienberichterstattung zu dieser Absicherung 22

Quelle: © arztsamui - Fotolia.com


Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Ein bestimmtes biometrisches Risiko, nämlich die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU), ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen in jungen bzw. jüngeren Jahren. Doch nicht jeder kommt in den Genuss, seine Arbeitskraft versichern zu können. Gerade für Personengruppen, die einen (hohen) gesundheitsgefährdeten Beruf ausüben, ist eine BU schier unbezahlbar. Erfreulicherweise hat sich an dieser Stelle in den vergangenen Jahren bei den Versicherungsgesellschaften einiges getan. Zwar ist die BU für diesen Personenkreis nicht günstiger geworden, alternativ bietet sich jedoch die Möglichkeit, die eigenen Grundfähigkeiten abzusichern – also ebenfalls eine Risikoabsicherung, die jedoch deutlich günstiger als eine BU ist. Zu den Grundfähigkeiten zählen dabei: sehen, sprechen, hören, gehen, sitzen, stehen etc. – die Einteilung erfolgt dabei nach einem so genannten Fähigkeiten-Katalog. Auf diese Weise können Berufstätige zumindest ihre berufsbezogene wichtigste Grundfähigkeit entsprechend absichern.

Mit der neuen Risikovorsorge-Beratung IVFP stets auf der sicheren Seite

vom

Die Risikovorsorge-Beratung vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung ermöglicht es, die Absicherungslücke für den Fall einer BU (Berufsunfähigkeit) bzw. im Todesfall zu ermitteln. Die beiden Tools – Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrechner – sind Bestandteile des AltersvorsorgePLANER des IVFP, einer

Software, die je nach Bedarf eine begrenzte oder ganzheitliche Vorsorgeberatung ermöglicht. Der BURechner verdeutlicht hierbei das existenzielle Risiko bei Verlust der Arbeitskraft und zeigt auf, welche Lücken für den Fall einer BU abgesichert werden sollten. Zu Beginn der Beratung steht eine Vielzahl an Grafiken zur Verfügung, mit denen Finanzberater unterschiedliche verkaufsunterstützende Statistiken aufzeigen können. Aus diesen geht beispielsweise hervor, was die häufigsten Ursachen für eine BU sind. Außerdem werden die Berufe aufgezeigt, die statistisch betrachtet am gefährlichsten bzw. ungefährlichsten sind, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bis zum Rentenbeginn berufsunfähig zu werden und wie der Versicherungsschutz in deutschen Haushalten aufgeteilt ist. Anhand des monatlichen Einkommens berechnet das BU-Tool das Lebenseinkommen des Interessenten bis zum Ruhestandsbeginn und zeigt ihm je nach angegebenem Absicherungsbedarf die Absicherungslücke auf. Der Interessent weiß jetzt, wie sich eine mögliche Arbeitsunfähigkeit in absoluten Beträgen auswirken würde. Besonders bei Berufseinsteigern können hier selbst bei durchschnittlichen Einkommen mehrere Millionen Euro „verloren“ gehen. So würde ein heute 25-Jähriger mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.500 Euro – bei einer unterstellten durchschnittlichen Gehaltssteigerung von zwei Prozent bis zum Rentenbeginn – über 1,9 Millionen Euro brutto verlieren, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Informationen zum Einkommen dienen also dazu, die jeweiligen Lebensumstände möglichst exakt abzubilden – eine wichtige Voraussetzung, um optimal und vor allem individuell beraten zu können. Mit dem Hinterbliebenen-Rechner lässt sich der voraussichtliche finanzielle Bedarf der Angehörigen ermitteln, für den Fall, dass der Versicherungsnehmer verstirbt – stets unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Absicherung. Neben dem monatlichen Versorgungsbedarf führt der Rechner abhängig von der Abdeckungsdauer auch die empfohlene Todesfallsumme auf. Grundlage bildet dabei das monatliche Nettogehalt. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Witwen-/Waisenrente wird schließlich die Absicherungslücke für die Hinterbliebenen ermittelt. Am Ende des Beratungsprozesses besteht bei beiden Tools die Möglichkeit, sich die Empfehlungen entsprechend dokumentieren zu lassen. www.vorsorge-finanzplanung.de 23


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Nur jeder 12. Bayer rechnet damit berufsunfähig zu werden Studie der Versicherungskammer Bayern deckt Irrtümer der Bayern zur Berufsunfähigkeit auf Berufsunfähig – und dann? Viele Betroffene haben nur geringe oder gar keine finanziellen Polster, auf die sie zurückgreifen können. Sie sind im schlimmsten Fall ein Leben lang auf die Unterstützung anderer angewiesen. Ein Risiko, das viele immer noch unterschätzen. „Nur jeder 12. Bayer schätzt das Risiko, selbst einmal berufsunfähig zu werden als stark erhöht ein. Tatsächlich scheidet jedoch jeder 4. Arbeitnehmer vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben aus“, sagt Barbara Schick, Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer Bayern. Die Studie führte das Institut forsa im Auftrag der Versicherungskammer Bayern durch. Insgesamt wurden 500 in Bayern lebende Personen zwischen 18 und 45 Jahren zum Thema Berufsunfähigkeit befragt. Mit ihrer Studie will die Versicherungskammer Bayern für dieses Risiko sensibilisieren und hat als regionaler Versicherer weitere Städte in Bayern und der Pfalz in den Fokus genommen. Irrtum 1: „Mich trifft es sowieso nicht“ Die Befragung hat gezeigt, dass nur jeder 12. Bayer das Risiko, selbst einmal berufsunfähig zu werden, als „stark erhöht“ einschätzt. Knapp die Hälfte vermutet, dass maximal 10 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland im Laufe ihres Arbeitslebens berufsunfähig werden. Tatsächlich scheidet jedoch jeder 4. Arbeitnehmer vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben aus.

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Irrtum 2: „Mir reicht die gesetzliche Absicherung“ Nahezu ein Drittel der befragten Bayern glaubt, bei einer Berufsunfähigkeit durch gesetzliche Leistungen zwar knapp, aber ausreichend versorgt zu sein. Fakt ist jedoch: Ein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht nur für die heute 52-Jährigen und Ältere. Für alle nach dem 1. Januar 1961 Geborenen gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung mehr, sondern lediglich eine Erwerbsminderungsrente. Um den Lebensstandard zu halten, reicht diese aber nicht aus. Irrtum 3: „Ich arbeite im Büro – da kann mir nichts passieren“ Die deutliche Mehrheit der Befragten glaubt, dass der eigene Beruf kaum Gefahren birgt, da sie keine körperlich schwere Arbeit verrichten. Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind aber vielfältig. An erster Stelle nannten die befragten Bayern Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats wie Rückenleiden, gefolgt von Nervenkrankheiten oder psychischen Ursachen wie Burnout und an dritter Stelle Unfälle. Die Bayern haben erkannt, dass psychische Erkrankungen eine der Hauptgründe für eine Berufsunfähigkeit sind; überschätzt haben sie hingegen die Bedeutung von Unfällen.


Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Irrtum 4: „Ich bin noch jung – nur Ältere werden berufsunfähig“

Irrtum 6: „Ich kann mir eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leisten“

Fast jeder 2. Bayer schätzt, dass die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden, bei den 50-Jährigen am größten ist. Längst ist nicht nur die ältere Generation von Berufsunfähigkeit betroffen. 2010 waren laut Deutscher Rentenversicherung rund 40 Prozent der Leistungsbezieher einer Erwerbsminderungsrente jünger als 50 Jahre. Nach Angaben der Deutschen Aktuarvereinigung werden rund 40 Prozent der heute 20- bis 40-Jährigen im Laufe ihres Berufslebens einmal berufsunfähig.

Von den befragten Bayern, die kein Interesse am Abschluss einer Versicherung haben, gibt jeder Vierte an, dass die Versicherung zu teuer sei. Fakt ist: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung deckt ein hohes Risiko ab: Rund 1,4 Millionen Euro verdient ein heute 40-Jähriger laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich in seinem Arbeitsleben.

Irrtum 5: „Ich habe gut vorgesorgt“ Nur jeder 3. Bayer rechnet bei einer Berufsunfähigkeit mit erheblichen finanziellen Einbußen. Die Bayern setzen vor allem auf ihre Ersparnisse sowie auf eine Unfallversicherung. Aber nur in elf Prozent der Fälle ist ein Unfall die Ursache für Berufsunfähigkeit. Unfallversicherungen bieten somit nur einen unzureichenden Schutz. Auch gesparte Mittel sind bei Verlust eines regelmäßigen Einkommens schnell verbraucht.

Berufsunfähigkeit als „doppeltes Risiko“ Wenn die laufenden Einkünfte, verursacht durch eine Berufsunfähigkeit, deutlich sinken, ist auch die Altersvorsorge in Gefahr. Wer berufsunfähig wird, kann seinen Lebensunterhalt nicht mehr selbstständig bestreiten und gleichzeitig auch keine finanziellen Rücklagen für seine Rentenphase bilden. Dies betrifft sowohl die gesetzliche als auch die private Vorsorge. Die Berufsunfähigkeit ist somit gleichsam ein doppeltes existenzbedrohendes Risiko. Die Versicherungskammer Bayern hat einen Bedarfsrechner eingerichtet www.versicherungskammer-bayern.de/berufsunfaehigkeit. Er zeigt das Risiko für eine Berufsunfähigkeit sowie den monatlichen Vorsorgebedarf auf. www.vkb.de

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung Finanztest: Besser als nichts Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl für jeden, der auf seine Arbeitskraft angewiesen ist. Doch für diejenigen, die wegen Vorerkrankungen keine Police mehr bekommen oder den Beitrag nicht aufbringen können, sind alternative Versicherungen besser als nichts. Für die JuliAusgabe der Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest die wichtigsten Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung geprüft. Zur Auswahl stehen Erwerbsunfähigkeitsschutz, Funktionsinvaliditätsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung, Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread Disease) und private Unfallversicherung. Gerade für Selbstständige kann der deutlich günstigere Erwerbsunfähigkeitsschutz sogar sinnvoller sein als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn häufig zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung sowieso erst, wenn Selbstständige gar nicht mehr arbeiten können. Und dann greift auch die Erwerbsunfähigkeitsver-

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sicherung. Günstige Angebote gibt es zum Beispiel von Europa, Interrisk und Aachener und Münchner für einen Jahresbeitrag zwischen 600 bis 708 Euro (Frau) und zwischen 556 und 666 Euro (Mann). Bei der Diagnose Krebs, Alzheimer oder Multiple Sklerose zahlt die Schwere-Krankheiten-Versicherung nach Ablauf einer Karenzzeit eine vereinbarte Summe. Im Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es diese Summe auf einen Schlag und nicht in monatlichen Raten. Angebote gibt es für 1.300 bis 2.600 Euro im Jahr für den FinanztestModellkunden bei einer Versicherungssumme von 300.000 Euro. Die ausführlichen Test- Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind in der JuliAusgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/thema/berufsunfaehigkeitsversicherung veröffentlicht.


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung der Heidelberger Leben mit Bestnoten bewertet Neues Produkt mit verbraucherfreundlichen Bedingungen Die Heidelberger Lebensversicherung erweitert ihr Angebot um eine Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU). Die beiden unabhängigen Analysehäuser Franke & Bornberg sowie Morgen & Morgen zeichneten das neue Produkt mit den Bestnoten "FFF" beziehungsweise "5 Sterne" aus. Dieselbe Bewertung hat die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) der Heidelberger Leben bereits. Höchstbewertungen durch die Rating-Agenturen bekam vor allem das verbraucherfreundliche Bedingungswerk der SBU: Finanzielle Soforthilfe bei bestimmten schweren Erkrankungen leistet die SBU genauso wie weltweiten Versicherungsschutz. Die Rente wird auch dann gezahlt, wenn die Berufsunfähigkeit durch Pflegebedürftigkeit oder durch altersbedingten Kräfteverfall verursacht wird. Des Weiteren verzichtet die Heidelberger Leben auf eine nachträgliche Erhöhung der Beiträge oder eine Kündigung, wenn der Versicherungsnehmer unverschuldet falsche Angaben zu seinem Gesundheitszustand gemacht hat. Nach Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes wäre das erlaubt. Auf Wunsch können finanzielle Einmalleistungen für

den Berufsunfähigkeitsfall vereinbart werden. Auf die abstrakte Verweisung wird verzichtet. In den Leistungen enthalten ist auch die sogenannte Infektionsklausel für Human-, Zahn- und Tiermediziner. Risiko-Vorabfrage per Telefon möglich Die telefonische Risikoprüfung (Tele-Underwriting) der Heidelberger Leben ist eine besondere Form des Telefoninterviews, um die Gesundheitsfragen zuverlässig und diskret mit dem Kunden zu klären. Speziell geschulte Mitarbeiter begleiten den Kunden durch die risikorelevanten Daten. Der Vermittler kann sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren und sichert sich gegen potenzielle Haftungsrisiken ab. Kundenfreundliche Lösungen bei Eintritt der Berufsunfähigkeit Der Ablauf bei Eintritt der Berufsunfähigkeit wurde klar und verbindlich geregelt: Es gilt keine Meldefrist für die Berufsunfähigkeit. Sie wird - auch bei verspäteter Meldung - rückwirkend auf den Tag genau anerkannt. Während geklärt wird, ob Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente besteht, können Versicherte die Beiträge zinslos aussetzen. Finanzielle Engpässe werden so vermieden. Ferner werden die bei Vertragsabschluss vereinbarten Leistungen ausgezahlt, auch wenn die Rentenleistung durch BeitragsDynamik höher ausfällt als das aktuelle Einkommen. Qualitätsanbieter auch für biometrischen Risiken

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"Mit unserer neuen SBU," so Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben, "setzen wir unsere Strategie fort, Lebensrisiken mit ausgezeichneten und kundenorientierten Lösungen abzusichern und so unsere Position bei Kunden und Vermittlern auszubauen." Als Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorge mit und ohne BUZ-Baustein ist das Unternehmen auf dem Markt eine feste Größe. Ihren 5R-Qualitätssicherungsprozess bezeichnete die Ratingagentur Assekurata jüngst als "ein bewährtes Verfahren, um eine hohe Qualität der angebotenen Fonds sicherzustellen". www.heidelberger-leben.de


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung

WWK BioRisk optimiert Berufsgruppeneinstufung

Die WWK Lebensversicherung a. G. hat ihr Angebot im Bereich des Versicherungsschutzes vor dem Verlust der Arbeitskraft noch attraktiver gestaltet. Mit Gültigkeitsdatum 1. April 2012 wird die Produktlinie WWK BioRisk mit weiteren Produktfeatures angereichert. Wesentlicher Bestandteil ist dabei eine modifizierte Berufsgruppeneinstufung. Zahlreiche Berufe können nun deutlich günstiger abgesichert werden. Zudem wurde die Grundfähigkeitsversicherung für körperlich anstrengende Berufe als hervorragende Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung positioniert und eine neue Wechseloption für Schüler und Studenten geschaffen. Optimierte Berufsgruppeneinstufung Die WWK hat die Berufsgruppeneinstufung weiter optimiert und für die Kunden individualisiert. So konnte der Nettobeitrag für zahlreiche Berufe um rund 40 Prozent gesenkt werden. Zudem können durch Zusatzparameter, wie Personalverantwortung oder Gehaltsangaben viele überwiegend im Büro tätige Menschen nun in die günstigste Berufsgruppe eingestuft werden, unabhängig ob Akademiker oder nicht. In den im Versicherungsmarkt gängigen Vergleichsportalen wie beispielsweise MORGEN & MORGEN, Franke & Bornberg und Softfair wird die Systematik der WWK entsprechend berücksichtigt.

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Versicherungsschutz gegen die finanziellen Risiken bei Verlust der Arbeitskraft jetzt noch attraktiver

Grundfähigkeitspaket Plus Noch attraktiver gestaltet wurde die Grundfähigkeitsversicherung. Neben noch kundenfreundlicher formulierten Bedingungen kann nun auch das Grundfähigkeitspaket Plus optional eingeschlossen werden. Dieses umfasst vor allem für körperlich tätige Berufstätige relevante, zusätzliche Leistungsauslöser, sowie eine Todesfallleistung in Folge eines Arbeitsunfalls. Die WWK Grundfähigkeitsversicherung bietet damit für alle Berufe mit körperlicher Tätigkeit eine echte Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, bei deutlich günstigerem Beitrag. Neue bedarfsgerechte Wechseloptionen für Schüler und Studenten Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Schüler und Studenten oft zu teuer und nicht risikoadäquat. Die WWK bietet Schülern und Studenten, die sich durch eine selbstständige Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung frühzeitig zu günstigen Beiträgen absichern wollen, die Möglichkeit bei Vertragsabschluss eine Wechseloption einzuschließen. Sie können damit bei Berufseintritt bis zum 31. Geburtstag ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung Komfort wechseln. Versichert wird dann der tatsächliche Beruf. Für den Einschluss der Wechseloption wird kein Mehrbeitrag erhoben. Die Produktlinie WWK BioRisk ist am Markt bislang einzigartig. Vier Versicherungen bieten die Möglichkeit modularen Versicherungsschutz mit entsprechend differenziertem Prämienniveau zu wählen.


Berufsunfähigkeitsersicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Berufsunfähigkeitsversicherung Komfort

Grundfähigkeitsversicherung Komfort

Der Top-Schutz. Für Kunden geeignet, die ihr Einkommen nur in dem ausgeübten Beruf erzielen können bzw. möchten.

Die kostengünstige Grundvorsorge. Auch für Selbstständige und Personen mit Vorerkrankungen geeignet.

Berufsunfähigkeitsversicherung Basis

Höchste Qualitätsansprüche trotz attraktiven Prämienniveaus und differenzierter Leistungen. Das ist der Anspruch der WWK BioRisk. Bestnoten von den Ratingagenturen Franke & Bornberg und Morgen & Morgen, sowie Testsiege in diversen Verbraucherzeitschriften, bezeugen diese herausragenden Qualität. Damit das so bleibt, wird die Produktlinie stets auf dem aktuellsten Stand gehalten und weiter optimiert.www.wwk.de

Der Basisschutz. Für Risikoberufe, Berufseinsteiger und Kunden, die ihr Einkommen auch in vergleichbaren Berufen erzielen können oder möchten. Erwerbsunfähigkeitsversicherung Komfort Günstige Absicherung der „Arbeitskraft“ bzw. „Erwerbsfähigkeit“. Besonders für Selbstständige und Erwerbstätige in Risikoberufen ist diese Absicherung sehr wichtig.

Die Stuttgarter stellen keine Fragen:

Berufsunfähigkeitsabsicherung ohne Gesundheitsprüfung Eine Rentenversicherung der Stuttgarter ist die optimale Vorsorge für einen komfortablen Lebensstandard im Alter. Aber was passiert im Falle einer Berufsunfähigkeit? Zahlungsschwierigkeiten sind die Folge. Deshalb ist die Absicherung der Altersvorsorge durch eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit außerordentlich wichtig. Kunden der Stuttgarter profitieren dabei ab jetzt von einem vereinfachten Antragsprozess, denn sie müssen keine Gesundheitsfragen mehr beantworten. Versicherte können die neue Zusatzversicherung „BUZ-B Xpress“ zu den Stuttgarter Rententarifen hinzuwählen. Die Stuttgarter zeigen sich mit dieser Neuerung als moderner und dynamischer Versicherer, der aktiv auf die Erfordernisse des Marktes eingeht. Mit dieser neuen BUZ-Beitragsbefreiung beschleunigt sich der Antragsprozess erheblich, denn es sind keinerlei Gesundheitsfragen und keine Fragen nach sonstigen Risiken zu beantworten. Nur seinen Be-

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ruf muss der Versicherte angeben. Die Wartezeit beträgt drei Jahre, ist die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall verursacht, entfällt sie komplett. Die Vorteile für Vermittler und Kunden liegen auf der Hand: Die Stuttgarter BUZ-B Xpress übernimmt im Fall der Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Rentenversicherung, der Makler profitiert von einem deutlich schlankeren Verkaufsprozess und der Kunde kann sich seine Altersvorsorge auch für den Fall einer Berufsunfähigkeit sichern. Kunden können die BUZ-B Xpress ohne Gesundheitsprüfung zu folgenden Stuttgarter Tarifen 31


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Berufsunfähigkeitsersicherung / Grundfähigkeitsversicherung

wählen: BasisRente, DirektRente, FlexRente, Gesundheitskonto sowie in der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist pro Person bei allen Rententarifen generell bis zu einem monatlichen Höchstbeitrag der Hauptversicherung von 250 Euro wählbar, in der bAV sind höhere Maximalbeiträge der Hauptversicherung möglich. Klaus-Peter Klapper, Leiter Produkte und Software, ist überzeugt: „Mit der innovativen BUZ-B Xpress gehen wir aktiv und lebensnah auf die realen Bedürfnisse der Menschen ein. Wir beweisen damit erneut, dass wir unsere Werte Modernität und Dynamik als hohe Kundenorientierung verstehen und unsere Produktentwicklung an den Bedürfnissen des Marktes ausrichten. Wir verfolgen damit konsequent unsere über 100-Jährige Tradition, auf die wir besonders stolz sind.“

Die BUZ-B Xpress auf einen Blick BUZ-B Xpress gilt für alle Rentenversicherungen ohne Gesundheitsprüfung (außer Riesterrente). • • • • • • • • • •

Keine Fragen zur Gesundheit Keine Fragen nach Hobbys Wartezeit: 3 Jahre Unfallbedingte BU: Wartezeit entfällt Höchsteintrittsalter: 51 Jahre Mindestversicherungsdauer: 12 Jahre Dynamik: 5 % des zuletzt gezahlten Beitrages Höchstbruttobeitrag je Person: 250 € monatlich Direktversicherung: 4 % der BBG plus ggf. 1.800 € p.a. • Rückdeckungsversicherung: 4 % der BBG plus 1.800 € p.a. www.stuttgarter.de

Unfallversicherung: Dread Disease Komponente DOMCURA Dread Disease schließt finanzielle Versorgungslücke Im Rahmen der Dread Disease Komponente der DOMCURA Unfallversicherung gelten die schweren Krankheiten Herzinfarkt, Schlaganfall und fortgeschrittene Krebserkrankung als mitversichert. Nicht selten haben diese Krankheiten eine Dauer, die über den Zeitraum der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber deutlich hinausgeht. Für den einzelnen kann in der Folge ein beachtlicher Kapitalbedarf erwachsen. Fakt ist: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt gewöhnlich ein beitragspflichtiges Krankengeld von 70 Prozent des letzten monatlichen Bruttoentgelts, aber höchstens 90 Prozent des letzten vollen monatlichen Nettoeinkommens für eine Dauer von höchstens 78 Wochen in einem Dreijahreszeitraum. Die Leistungen aus der Dread Disease Komponente können hier für eine erheb32

liche finanzielle Entlastung sorgen. Führt man sich vor Augen, wie viele Personen allein in 2010 wegen einer Krebserkrankung vollstationär in einem Krankenhaus aufgenommen, behandelt und wieder entlassen wurden, erkennt man die Bedeutung einer entsprechenden privaten Absicherung: Das Statistische Bundesamt meldet aktuell rund 1,5 Mio. erkrankte Patientinnen und Patienten bundesweit. Im Rahmen der DOMCURA Dread Disease Komponente kann eine Versicherungssumme von 5.000, 10.000, 15.000, 20.000 oder 25.000 EUR vereinbart werden. Für Nichtraucher wartet das Produkt mit einer ganz besonders günstigen Prämie auf. www.domcura.de


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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Krankenzusatzversicherungen

Neue BBV-Zahnzusatzversicherung mit Spitzenposition bei Waizmann-Ranking BBV-Zahnzusatzversicherung V.I.P. dental Prestige ist 2. Leistungssieger bei dem bekannten Vergleich von 154 Zahn-Zusatzversicherungen Die Bayerische Beamten Versicherungen (BBV) erzielt mit ihrem neuen Zahn-Zusatztarif V.I.P. dental Prestige den 2. Platz im aktuellen Leistungs-Ranking des führenden deutschen Online-Vergleichsportals www.waizmanntabelle.de unter 154 bewerteten Zahnzusatzversicherungen. Wenn die hohen Leistungen mit den günstigen Prämien ins Verhältnis gesetzt werden, belegt der neue BBV Dental Prestige in Tests regelmäßig Spitzenplätze. Die Platzierung ist abhängig vom jeweiligen Eintrittsalter und Geschlecht. Das individuelle Preis-Leistungsverhältnis kann jeder sofort für sich überprüfen. Interessenten, die eine Berechnung auf www.waizmanntabelle.de starten, erhalten schnell und kostenlos die für Alter, Geschlecht und Zahnzustand besten Preis-/Leistungssieger individuell errechnet.„Wir freuen uns über dieses exzellente Qualtitätsurteil“, sagt Martin Gräfer, Vorstand Service und Vertrieb der BBV. “Das ist eine Bestätigung für uns, dass wir mit unseren

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V.I.P.-Lösungen ein besonders attraktives Verhältnis von Preis und Leistungen am Markt bieten.“ Die wissenschaftlich fundierte Bewertungsmethode von Hans Waizmann findet deutschlandweit Akzeptanz - rund 75 Prozent aller Zahnärzte und Versicherungsmakler nutzen sie zur Patienten- und Verbraucherinformation. Der WaizmannWert gibt an, wie viele Eigenanteile nach GKV-Erstattung für genau definierte zahnärztliche Behandlungen (Gesamtwert 4.970 Euro) in-nerhalb von vier Jahren von einer Zahnzusatzversicherung erstattet werden können. Im Fall des V.I.P. Dental Prestige beläuft sich diese Erstattung auf 4.622,10 Euro (93 Prozent). Um die BBV- Produktlinie V.I.P. dental mit günstigen Beiträgen anbieten zu können, basiert die Kalkulation auf dem Prinzip der Schadenversicherung. Die Kunden zahlen, je jünger Sie sind, umso niedrigere Beiträge, die ihrem individuellen Risiko entsprechen. www.bbv.de


Krankenzusatzversicherungen | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Focus-Money testet Zusatzversicherungen

CSS gehört zu den besten Zusatzversicherungen ambulante Leistungen Der CSS.flexi mit den Bausteinen Gesundheit plus und Heilpraktiker zählt zu den besten Zusatzversicherungen für ambulante Leistungen, so der aktuelle Produkttest im Bereich Krankenzusatzversicherungen von Focus-Money. In der Ausgabe 25/2012 hat Focus-Money mit dem Analysehaus Franke und Bornberg Krankenzusatzversicherungen unter die Lupe genommen. Dabei wurden Tarife mit und ohne Zahnleistungen unterschieden. Zu den besten Tarifen ohne Zahnleistungen gehört der CSS. flexi mit den Bausteinen Heilpraktiker und Gesundheit plus. Einzigartig in Deutschland ist das Baukastensystem, nachdem die CSS Versicherung AG ihren Tarif anbietet. „Mit den sechs leistungsstarken Bausteinen des CSS.flexi können unsere Kunden ihren Versicherungsschutz ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen zusammenstellen. Das Testergebnis von Focus-Money belegt einmal mehr die Verlässlichkeit und die Flexibilität unserer Krankenzusatztarife“, betont Beat Moll, Vorstandsvorsitzender der CSS Versicherung AG. Gesundheit plus – Krankheiten dank ausgezeichneter Vorsorge frühzeitig erkennen Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu einem der besten weltweit. Um Krankheiten bereits frühzeitig zu erkennen, werden Vorsorgeuntersuchungen immer wichtiger. Doch nicht alle Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Häufig muss der Patient die Kosten aus eigener Tasche finanzieren. So zum Beispiel bei Ultraschalluntersuchungen der inneren Organe oder umfassenden Blutbildern, die Aufschluss über Dysfunktionen oder Krankheit geben könnten. Im Jahr 2008 starben in Deutschland 215.440 Menschen an Krebs, die Tendenz ist steigend (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum). Die gesetzlichen Kassen übernehmen für Frauen ab dem Alter von 50 bis 69 Jahren das Mammographie-Screening. Die Kosten für Darmspiegelungen werden erst ab 55 Jahren gezahlt. Um Prostatakrebs vorzubeugen, übernehmen die

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Krankenkassen die Kosten der Vorsorgeuntersuchung ab dem Alter von 45 Jahren. Der Tarif CSS. flexi mit dem Baustein Gesundheit plus trägt die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, wie Sonographie zur Brustkrebsfrüherkennung, Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs oder Blutuntersuchungen, zu 100 Prozent. Sanfte Heilmethoden schonen die Gesundheit Akupunktur, Shiatsu und Homöopathie zählen zu den Naturheilverfahren, die meist von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden, aber durchaus bei Patienten beliebt sind. Der CSS.flexi mit dem Baustein Heilpraktiker springt für die Kosten zu 80 Prozent ein. Bei Rückenschmerzen, Niedergeschlagenheit oder Einschlafstörungen können alternative Heilmethoden zur Genesung beitragen. Wer neben Vorsorge- und Heilpraktikerleistungen auch etwas für seine Zahngesundheit tun möchte, kann im Tarif CSS.flexi zusätzliche Module auswählen. Weitere Wahlmöglichkeiten umfassen die Bausteine Zahnersatz top, Zahnersatz extra, Zahnersatz basis oder Zahnbehandlung. www.cssversicherung.com 35


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Krankenzusatzversicherungen

Die Tücken der Zahn-Zusatzversicherungen

ERGO Direkt baut vor der Leistungsgewährung unzumutbaren Bürokratie-Berg auf - sagt der Spezial-Informationsbrief versicherungstip Mit Sprüchen wie „Die Zahn-Zusatzversicherung, mit der Sie wie ein Privatpatient behandelt werden“ animieren Krankenversicherer den Verbraucher zum Abschluss von Zusatzversicherungen an ihrem persönlichen Versicherungsvermittler vorbei. Der Düsseldorfer Informationsbrief 'versicherungstip' weist darauf hin, dass die Einsparung der Provision ihren Preis hat. Sie kann den Verbraucher zu folgenschweren Missverständnissen führen. Welcher Verbraucher liest schon aus der Formulierung, dass der „implantat-getragene Zahnersatz“ versichert ist, die eigentliche Aussage, dass Implantate eben nicht versichert sind? Laut ′versicherungstip’ besteht bei Direktversicherungen immer die Gefahr, dass der Verbraucher online ein Produkt mit eingeschränkten Leistungen einkauft bzw. fehlende Leistungen eben gar nicht erkennt. Nach der Beratung durch einen Versicherungsvermittler wäre der Verbraucher aufgeklärt gewesen, und ihm wären böse Überraschungen erspart geblieben. So benutzt der Versicherungskonzern Ergo in der Werbung für eine seiner Direktversicherungen die unklaren Formulierungen der Gesetzlichen Krankenversicherung. Gerade weil die Ergo mit einer millionenschweren Kampagne „Versichern heißt verstehen“ suggeriert, dass der Verbraucher so informiert werde, dass der alles versteht, muss Ergo auch dem Verbraucher die Begrifflichkeiten aus der GKV erläutern, meint der ´versicherungstip’. Aber das macht Ergo nicht. Da werde zum Beispiel beim Tarif ZEF geworben mit „Verdoppelung der Festzuschüsse Ihrer Krankenkasse bei Zahnersatz bis zu 100 Prozent der Gesamtrechnung“ oder „Anspruch auf Leistung ohne Wartezeit“ oder „Keine Altersbegrenzung“. Erst im Kleingedruckten erfahren die Verbraucher, dass die Leistungen in den ersten vier Jahren höchst eingeschränkt sind. Dazu erklärte die Ergo: „Wir verzichten bei diesem Tarif auf die sonst üblichen Gesundheitsfragen bei der Antragstellung. Das gibt den Kunden den Vorteil, dass auch Personen mit mehreren fehlenden Zähnen Versicherungsschutz bei uns erhalten können. Bei anderen Gesellschaften 36

und Tarifen mit Gesundheitsfragen werden Anträge von diesen Personen in der Regel nicht angenommen. Diese Erleichterung für den Verbraucher bedeutet für den Versicherer jedoch eine Erhöhung des Risikos. Und dieses Risiko müssen wir – auch im Sinne der Versichertengemeinschaft – entsprechend ausgleichen.“

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Als bürokratischen Fallstrick bezeichnen die Düsseldorfer Experten, dass bei Vertragsabschluss vom Versicherten keine Bescheinigung verlangt werde über die alles entscheidende Geschäftsgrundlage des Vertrages, nämlich den Status quo seiner Zähne zum Versicherungsbeginn. Will sich der Patient nach 4, 6 oder 10 Jahren zum Beispiel entstandene Zahnlücken durch Implantate füllen lassen, wird vom ihm verlangt, dass er nachweisen soll, wann die einzelnen Zähne extrahiert wurden. Dazu meint die Ergo: „Im Leistungsfall benötigen wir die Angaben, seit wann die jetzt zu ersetzenden Zähne fehlen und ob dieser Bereich, falls die Entfernung vor Versicherungsbeginn stattfand, zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns mit Zahnersatz versorgt waren. Diese Angaben sind durch den Zahnarzt zu machen. Das funktioniert nach unserer Erfahrung völlig problemlos – auch im Falle eines zwischenzeitlichen Zahnarztwechsels ... selbst wenn ein Patient häufig den Zahnarzt wechseln sollte, kann er die Unterlagen problemlos per Telefon bei dem Zahnarzt anfordern - schließlich ist der Zahnarzt verpflichtet, die Unterlagen mindestens 10 Jahre aufzubewahren.“


Krankenzusatzversicherungen | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Was aber in der Theorie wie ein Klacks klingt, wird in der Praxis nicht selten zur Nervenprobe für den Patienten. Wie sollen die von ihm zugunsten eines Konkurrenten verschmähten Ärzte dazu bewegt werden, in ihren uralten Akten ohne Honorierung des Zeitaufwandes nachzuschauen, wann sie denn welche Zähne gezogen haben, auch wenn sie gesetzlich zur Aufbewahrung der Akten verpflichtet sind? „Ergänzt man all diese gezielten Hürden mit den weiterhin im Kleingedruckten stehenden Bedingungen, zum Beispiel dass der Versicherte den Nachweis zu führen hat, dass die Maßnahme ´medizinisch notwendig´ ist, ihm ´angeraten´ sein muss (er also eine Bescheinigung des Zahnarztes vorlegen muss) und dass für diese Maßnahme ein von der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannter Leistungsanspruch besteht (Versicherungsfall), dürfte mit Sicherheit feststehen, dass unzählige Patienten lieber vor diesem Bürokratie-Berg kapitulieren als endlos dem Privatpatient-Gefühl nachzujagen“,

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zieht Dipl.-Ing. Dipl.-Oen. Erwin Hausen vom Düsseldorfer Informationsbrief 'versicherungstip' sein Fazit. „Statt scheinbar preisgünstig Online bei einem Direktversicherer abzuschließen, sollte der Weg zu einem neuen Vertrag über einen Versicherungsmakler oder -vertreter führen. Der klärt im Vorfeld über die tatsächlich abgesicherten Leistungen auf und steht dann auch im Schadenfall bei der Bewältigung des Formular-Wustes bei“, so der Tipp des Experten. www.markt-intern.de

Stationäre Zusatzpolicen im Test Rang 1 für uniVersa bei Focus-Money Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money hat in der Ausgabe 28/2012 in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg stationäre Zusatzpolicen von insgesamt 33 privaten Krankenversicherern unter die Lupe genommen und dabei die besten Tarife für Männer und Frauen ermittelt. Anhand von 14 Tarifmerkmalen wurden die Leistungen detailliert geprüft. Neben den Versicherungsbedingungen wurde auch die Höhe der Beiträge für Männer und Frauen im Alter von 30, 40 und 50 Jahren bewertet. Die uniVersa erreichte mit dem Tarif SZ II sowohl in der Kategorie „Top-Tarife Männer 2-Bett-Zimmer“ als auch in der Kategorie „Top-Tarife Frauen 2-Bett-Zimmer“ den 1. Rang mit der Gesamtnote von 1,5 - der Höchstbewer-

tung in der untersuchten Kategorie. Erst vor kurzem wurde der Tarif bereits bei einem Vergleich der Wirtschaftswoche zum Testsieger „Preis-Leistungs-Verhältnis“ ausgezeichnet. Als Besonderheit wird bei der uniVersa nicht nur eine bessere Unterbringung mit Chefarztbehandlung bezahlt, sondern auch anfallende Mehrkosten übernommen, falls der Versicherte eine Spezialklinik aufsucht. Zudem erfolgt bei medizinischer Notwendigkeit keine Begrenzung auf die Höchstsätze der Gebührenordnung. Für eine „Kapazitäten-Operation" werden sogar individuell getroffene Honorarvereinbarungen bis zum 5fachen Satz der Gebührenordnung erstattet. www.universa.de 37


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Krankenzusatzversicherungen

OEKOTEST Juli 2012

Janitos Zahnzusatzversicherung JA dental plus erreicht 2.Rang

83 Tarife im Test In der Zeitschrift ÖKOTEST, Ausgabe Juli 2012, errang die Janitos Zahnzusatzversicherung JA dental plus einen hervorragenden 2. Rang und platzierte sich damit unter den wenigen leistungsstarken Tarifen auf den vorderen Plätzen. Bewertet wurden die Tarife an Hand von Kosten, die im zweiten oder im vierten Versicherungsjahr für zwei Zahnreinigungen, zwei Keramikinlays, einer Goldkrone, zwei Keramikkronen, ein Implantat, zwei Kunststofffüllungen und eine Wurzelkanalbehandlung

eingereicht wurden. Besonderheit im Test war also, dass nicht nur die Erstattung im ersten Jahr bzw. die Obergrenzen für die Erstattung berücksichtigt wurden, sondern vor allem der Verlauf der Erstattung über die ersten vier Versicherungsjahre. Hier konnte der Tarif JA dental plus mit ihrer kundenfreundlichen Zahnstaffel punkten. Nicht berücksichtigt wurde im Test, dass Kunden durch das Führen eines Bonusheftes die Erstattung weiter erhöhen können. www.janitos.de

AXA Krankenversicherung mit neuer Zahnvorsorge Zusatzschutz für jeden Kundenbedarf Die AXA Krankenversicherung hat ihr Produktangebot im Bereich Zahnzusatzversicherung deutlich verbessert. Mit der neuen Produktreihe Zahnvorsorge DENT, Zahnvorsorge DENT Komfort und Zahnvorsorge DENT Premium bietet AXA von der Basisversorgung bis hin zum hochwertigen Rundum-Schutz für jeden Bedarf eine entsprechende Absicherung. "Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Zahnarztbesuche schnell sehr teuer werden können. Besonders im Bereich Zahnersatz gibt es nur noch einen geringen Zuschuss und der Patient bleibt in der Regel auf den hohen Kosten sitzen", so Thomas Michels, Vorstand der AXA Krankenversicherung. "Uns war es wichtig, unseren Kunden mit der neuen Produktlinie eine bedarfsgerechte Lösung zur Absicherung dieser Zusatzkosten zu bieten." Besonders die Tarife DENT Komfort und DENT Premium bieten ein großes Leistungsspektrum mit hohen Erstattungen bis 38

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teilweise 100 Prozent. Sie enthalten Leistungen sowohl für Zahnersatz und Inlays als auch für Zahnbehandlung, Prophylaxe und Kieferorthopädie. Der Tarif DENT wurde speziell für preisorientierte Kunden entwickelt. Trotz seines geringen Beitrags bietet er eine solide Leistung und kann individuell um die Bausteine DENT Inlay und DENT Smile erweitert werden. www.axa.de


Krankenzusatzversicherungen | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Neues Kombiprodukt DOMCURA pro care bietet umfassende Absicherung Ambulante-Zusatzversicherung, Stationäre- Zusatzversicherung, Zahnzusatz-Versicherung, Krankentagegeld-Versicherung und Schwere Krankheiten-Versicherung Die Kieler DOMCURA AG führt derzeit ein neues Kombiprodukt am Markt ein. Es heißt DOMCURA pro care und setzt sich zusammen aus den Bausteinen Ambulante-Zusatzversicherung, Stationäre- Zusatzversicherung, Zahnzusatz-Versicherung, Krankentagegeld-Versicherung und Schwere Krankheiten- Versicherung. Mit DOMCURA pro care wird die Absicherung auf ein neues Niveau gehoben, der Versicherungsschutz präsentiert sich breit gefächert – dafür stehen exemplarisch folgende Highlights: Die Ambulante-Zusatzversicherung, welche in den Varianten KOMFORT- und TOP-Schutz angeboten wird, enthält eine 100-prozentige Kostenübernahme der vorgesehenen gesetzlichen Zuzahlungen für Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel sowie einen Auslandsreisekrankenschutz für acht Wochen. Außerdem wird im TOP-Schutz die Praxisgebühr bis 40,00 EUR pro Jahr übernommen. Im Rahmen der Stationären- Zusatzversicherung hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, einen Tarif für ein Einbettzimmer zu wählen und sich wahl- oder belegärztliche Behandlung zu sichern. Bei der Zahnzusatz-Versicherung sind insbesondere die Leistungen für aufwendige und hochwertige Implantat- Versorgungen zu erwähnen. Der Tarif bietet maximalen Schutz in den Bereichen Zahnvorsorge, Zahnbehandlung, Zahnersatz und kieferorthopädische Maßnahmen. Eine Anpassung des Tagegeldes bei Erhöhung des Nettogehaltes ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit gibt es im Zuge der Krankentagegeld- Versicherung.

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Des Weiteren sticht hier heraus, dass es nur eine Gesundheitsfrage gibt, der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet und eine Entbindungspauschale berücksichtigt ist. Abgerundet wird das Kombiprodukt DOMCURA pro care mit der Versicherung für Schwere Krankheiten. Hier wird im Leistungsfall - also bei Schlaganfall, Herzinfarkt oder fortgeschrittener Krebserkrankung – eine vertraglich vereinbarte Summe fällig. Mit der Markteinführung von DOMCURA pro care unterstreicht die AG einmal mehr ihre Innovationskraft. Das Kieler Unternehmen liefert seinen Vertriebspartnern hiermit ein Produkt, das aufgrund seiner erstklassigen Bedingungen die Vermittlerhaftung auf ein Minimum reduziert. www.domcura.de

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Betriebliche Krankenversicherung

Betriebliche Krankenversicherung mit vielen Highlights Unkomplizierter Eintritt für Arbeitnehmer Die Württembergische Krankenversicherung AG, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hat ihre Produktpalette um die betriebliche Krankenversicherung ohne Wartezeiten und mit vereinfachter Gesundheitsprüfung zu einem günstigen Beitrag erweitert – und das bereits in Firmen ab fünf Mitarbeitern. Die betriebliche Krankenversicherung wird für Unternehmen immer wichtiger. Qualifiziertes Fachpersonal zu finden und langfristig zu binden, gestaltet sich auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt immer schwieriger. Viele Mitarbeiter wünschen sich einen Mehrwert, der über das monatliche Gehalt hinausgeht. Die arbeitgeberfinanzierte Gesundheitsvorsorge ist eine kostengünstige Mehrleistung des Arbeitgebers und als Betriebsausgabe absetzbar. Bis zu einem monatlichen Beitrag von 44 Euro sind die Sachzuwendungen sogar steuer- und sozialversicherungsfrei. Die einfache Implementierung und ein einheitlicher Beitrag, durch Unisex-Tarife in drei Altersstufen, machen den Verwaltungs- und Kostenaufwand für den Arbeitgeber kalkulierbar und überschaubar. Die Württembergische Krankenversicherung bietet Arbeitgebern so die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter bei der Verbesserung ihrer Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Durch individuell wählbare Zusatzversicherungs-Pakete können Versorgungslücken

in der gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen werden. Die Beitragszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der Mitarbeiter ist alleiniger Versicherungsnehmer. Die betriebliche Krankenversicherung kann grundsätzlich für alle gesetzlich versicherten Arbeitnehmer abgeschlossen werden. Der Eintritt in die Zusatzversicherung ist unkompliziert, denn der Versicherungsschutz beginnt sofort – ohne die sonst üblichen Wartezeiten. Die Württembergische Krankenversicherung verzichtet bei den Mitarbeitern sogar auf eine Gesundheitsprüfung, wenn folgende Voraussetzungen gelten: • Firma mit fünf bis zehn Mitarbeitern: mindestens fünf zu versichernde Mitarbeiter • Firma mit elf bis 250 Mitarbeitern: mindestens 50 Prozent der Mitarbeiter • Firma mit mehr als 250 Mitarbeitern: mindestens 25 Prozent der Mitarbeiter Der Beitrag in den Altersstufen „bis 20 Jahre“, „21 bis 65 Jahre“ und „über 65 Jahre“ ist jeweils einheitlich und dadurch besonders günstig kalkuliert. Familienangehörige können nach einer Gesundheitsprüfung ebenfalls zum günstigen Beitrag und ohne Wartezeiten in einem separaten Vertrag versichert werden. www.wuerttembergische-makler.de

Neue Produktwelt der HALLESCHE:

Optimale Gesundheitsförderung durch betriebliche Krankenzusatzversicherung und betriebliches Gesundheitsmanagement Mit dem neuen Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung richtet sich die HALLESCHE Krankenversicherung vornehmlich an mittelständische 40

Unternehmen, welche die Gesundheit ihrer Mitarbeiter wirkungsvoll fördern möchten. Schon kurz nach der Einführung profitieren rund 1.000 Ver-


Betriebliche Krankenversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

sicherte über ihr Unternehmen vom neuen Konzept. Besonders mittlere Unternehmen sind vom zunehmenden Mangel an Fachkräften betroffen. Mit neuen Anreizen können sie sich auf dem enger werdenden Bewerbermarkt Vorteile verschaffen. Zugleich schützt ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement aktiv die Gesundheit der Angestellten und ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Bindung qualifizierter Mitarbeiter. Betriebliche Krankenzusatzversicherung: flexibler und individueller Gesundheitsschutz Die betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV) der HALLESCHE ist durch die Vielzahl der angebotenen Tarife und die fast unbeschränkten Kombinationsmöglichkeiten flexibel an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassbar. Der Arbeitgeber kann das individuelle Produktportfolio genau auf sein Budget für die betriebliche Krankenversicherung abstimmen. Die alters-unabhängig kalkulierten Unisex-Tarife sind transparent und reduzieren den Verwaltungsaufwand dank des Einheitsbeitrags wirkungsvoll. Vom Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung profitieren Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen. Dabei ist der Personenkreis frei wählbar; der Leistungsumfang ist leicht verständlich formuliert. In allen Tarifen, beispielsweise „Sehhilfe“, „Zahnersatz“ oder „Vorsorge und Bonus“ werden anfallende Kosten zu 100% erstattet – in verschiedenen Tarifstufen mit unterschiedlichen Höchsterstattungsgrenzen. Auch die Weiterversicherung, z.B. nach dem Wechsel in den Ruhestand, ist problemlos möglich. Da der Arbeitgeber die Kosten für die betriebliche Krankenzusatzversicherung seiner Mitarbeiter übernimmt, wirkt das für diese viel nachhaltiger als eine Gehaltserhöhung, die jener nur einmal zur Kenntnis nimmt. Denn vom hochwertigen Versicherungsschutz der bKV durch die HALLESCHE profitieren Mitarbeiter dauerhaft. Steuerliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter Auch für den Arbeitgeber lohnt sich die bKV, denn nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs zählen Beiträge für eine betriebliche Krankenzusatzversicherung zu den Sachbezügen. Beiträge bis zu 44 Euro pro Monat bleiben demnach steuer- und so-

zialabgabefrei. Höhere Beiträge können durch den Arbeitgeber pauschal versteuert werden. Hierbei stellen die Beiträge zur bKV als auch die Pauschalsteuer Betriebsausgaben dar. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wichtiger Wettbewerbsvorteil Bei Abschluss der bKV profitiert das Unternehmen auf Wunsch zusätzlich vom professionellen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Um die Gesundheit der Mitarbeiter optimal zu fördern, erstellen Kooperationspartner der HALLESCHE individuelle Konzepte und Strategien. Je nach Bedarf können punktuelle Maßnahmen wie Gesundheitsseminare mit dem langfristig ausgerichteten Betrieblichen Gesundheitsmanagement kombiniert werden. Solche Maßnahmen wirken sich nachweislich positiv auf die Arbeitszufriedenheit und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen aus. Zudem können Sonderkonditionen mit den Kooperationspartnern der HALLESCHE vereinbart werden. Abgerundet wird das Angebot durch das enthaltene „Basispaket betriebliches Gesundheitsmanagement“. Mitarbeiter können vom bewährten Gesundheitsmanagement der HALLESCHE profitieren: Gesundheitstelefon, Gesundheitsbroschüren, Gesundheitsportal im Internet und die elektronische Gesundheitsakte sind wertvolle Hilfen und Ratgeber rund um die Gesundheit. Qualitätssiegel der HALLESCHE Teilnehmende Unternehmen erhalten das Qualitätssiegel der HALLESCHE – für eine ausgezeichnete betriebliche Gesundheitsförderung:

Links: Informationen zur betrieblichen Krankenzusatzversicherung und Beitragsrechner: "http://www.hallesche-exklusiv.de/hg_index/hg_ bkv/hg_bkv_bkv.htm Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung der HALLESCHE Krankenversicherung: www.hallesche-bkv.de 41


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Gesetzliche Krankenversicherung

Studie Gesetzliche Krankenkassen

Die besten Krankenkassen für Familien, Rentner und Singles Die Wahl der passenden Krankenkasse fällt vielen Verbrauchern nicht leicht. Denn nicht für jeden ist die gleiche Krankenkasse gleich gut geeignet. Für Familien sind Leistungen wie Zuschüsse zu ambulanten Kuren für Kleinkinder oder Schutzimpfungen zum Beispiel wichtiger als das Angebot an Programmen für chronisch kranke Schlaganfallpatienten. Dies ist dagegen eher für Rentner von Bedeutung. Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte, welche der 20 größten gesetzlichen Krankenkassen am besten für unterschiedliche Zielgruppen geeignet sind. Neben den Leistungen wurde auch der Service der Unternehmen bewertet. Ergebnis: Für Familien ging AOK Plus als beste Krankenkasse aus der Auswertung hervor. Die Kasse überzeugte mit dem besten Service und erzielte ein Leistungsergebnis, das über dem Durchschnitt der Mitbewerber lag. Rentner sind am besten bei SBK Siemens BKK aufgehoben. Die Kasse punktete unter anderem mit dem umfassenden Angebot an Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke. Für alleinstehende Männer und Frauen zeigte Techniker Krankenkasse das beste Ergebnis. Im Mitbewerbervergleich war das Angebot an alternativen Behandlungsmethoden am besten und gehörte

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ebenso zum Leistungskatalog wie attraktive Bonusprogramme. "Es lohnt sich, die Leistungen vor dem Hintergrund der eigenen Ansprüche genau zu prüfen. Denn trotz des gesetzlich festgelegten Leistungskatalogs unterscheiden sich die Krankenkassen", erklärt Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts. Im Rahmen einer umfassenden Analyse untersuchten die Marktforscher im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Leistungen und Service der 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Insgesamt fanden 620 Servicekontakte statt. Die Tester untersuchten den Kundenservice am Telefon, per EMail und im Internet. Auch die Serviceinfrastruktur wurde betrachtet. Zudem erfolgte in Kooperation mit Krankenkassen-Kompass.de eine umfassende Bewertung des Leistungsangebots. Dabei wurden Aspekte wie Mehrleistungen, Wahltarife, Bonusprogramme oder Gesundheitsförderung unter die Lupe genommen. Der Service und die Leistung flossen jeweils zu 50 Prozent in das Gesamtergebnis ein. In einer zusätzlichen Auswertung wurden die Leistungen der Kassen für Familien, Rentner und Singles getrennt betrachtet. www.disq.de


Private Krankenversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Focus Money zeichnet SDK als fairsten privaten Krankenversicherer aus Sehr gut auch im Assekurata Karriere-Rating Die Kölner Assekurata Solutions GmbH bewertet die Karrierechancen im Außendienst der SDK Süddeutsche Krankenversicherung zum vierten Mal in Folge mit „sehr gut“ (A+). Focus Money untersuchte erstmals, wie fair private Krankenversicherer mit ihren Kunden umgehen. Die SDK ist eines der vier besten, mit „sehr gut“ bewerteten Unternehmen. Assekurata Solutions bewertet anhand von vier Teilqualitäten Karrieremöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven für Vermittler, die ausschließlich für die SDK tätig sind. Demnach haben selbstständige Berater sehr gute Einkommens- und Karrierechancen. Das Vertriebsmodell der SDK wurde um so genannte Servicedirektionen mit repräsentativem Bürostandort erweitert. „Bisher haben wir Servicedirektionen in Sinsheim, Fellbach, Laichingen, Backnang, Schwäbisch Hall, Sindelfingen, Friesenheim und Karlsruhe eröffnet“, so Klaus Henkel, Vorstandsvorsitzender der SDK. „Damit bündeln wir unsere Kräfte und können unsere Kunden intensiver betreuen.“ Großen Wert legt die SDK auf die fachliche Ausbildung der Außendienstmitarbeiter, welche Assekurata mit „exzellent“ bewertet. In der mit 40 Prozent am stärksten gewichteten Teilqualität Vermittlerorientierung erhält die SDK insgesamt ein „sehr gut“. Die Teilqualität Finanzstärke zeigt Vermittlern, ob sie für ein stabiles und dauerhaft verlässliches Unternehmen arbeiten. Assekurata bewertet die Finanzstärke der SDK mit „exzellent“. Die SDK arbeitet mit den süddeutschen Volks- und Raiffeisenbanken zusammen. Das sichert Vermittlern einen attraktiven Zugangsweg zu Neukunden. Das mit „gut“ bewertete Beratungs- und Betreuungskonzept der SDK hilft bei der Kundenansprache im Bankenbereich. Beleg dafür, dass die Vermittler gerne für die SDK tätig sind, ist die geringe Fluktuation bei Mitarbeitern im Außendienst. Die Teilqualität Wachstum bewertet Assekurata mit „gut“. „Eine große Herausforderung für die gesamte Branche ist es, qualifizierte neue Mitarbeiter zu finden“, so Klaus Henkel. „Deshalb bieten wir auch außendienstorientierte Ausbildungs- und Studienplätze an. Mit dem Assekurata Karriere-Rating zeigen wir Interessenten und Neueinsteigern: Bei der SDK sind gute Leute auf einem besseren Weg.“

Dass die Kunden mit dem SDK-Außendienst zufrieden sind, zeigt eine Analyse von Focus Money in Zusammenarbeit mit der Kölner Service Value GmbH (Ausgabe 10/2012). In der Kategorie „faire Kundenberatung“ erhält die SDK – wie auch in der Gesamtwertung – ein „sehr gut“. Neben der Beratungsqualität untersuchten Focus Money und Service Value, wie fair Kundenkommunikation, Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktangebot und Leistungsabwicklung bei den 17 größten privaten Krankenversicherern sind. Außer der SDK haben drei weitere Unternehmen die Top-Platzierung erhalten. „Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet sollte darauf achten, wie zufrieden die Kunden mit ihrem Anbieter sind. Die veröffentlichten Beschwerdequoten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geben darüber Auskunft. Mit der Fairness-Untersuchung von Focus Money haben Wechselwillige eine neue Orientierungshilfe“, so Henkel. www.sdk.de

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Private Krankenversicherung

Studie belegt Irrglauben: Die PKV ist keine Versicherung der Reichen Debeka bestätigt Ergebnis mit eigenen Erhebungen: Bürgerversicherung ist Weg in die Zwei-Klassen-Medizin Die Private Krankenversicherung (PKV) ist keine Versicherung für besser verdienende oder gar reiche Menschen, denn nur rund 20 Prozent der Privatversicherten verfügen über ein Einkommen, das oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von derzeit rund 50.000 Euro Jahreseinkommen liegt. Die Versichertengemeinschaft besteht darüber hinaus sogar zur Hälfte aus nicht erwerbstätigen Personen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). Bestätigt werden diese Zahlen durch eine Erhebung der größten privaten Krankenversicherung, der Debeka, bei der rund ein Viertel aller Privatversicherten Mitglied sind. Bei der Debeka liegt die Zahl der angeblich "Reichen" mit 16 Prozent sogar noch etwas niedriger. Damit werden die immer wieder angeführten Behauptungen der

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Befürworter einer Bürger- bzw. Einheitszwangsversicherung gegen die PKV eindeutig widerlegt. Sie unterstellen, die PKV sei unsolidarisch, da sich ihre Versicherten mit angeblich hohen Einkommen dem Sozialprinzip der GKV entziehen würden. Die Analyse belegt nun erstmals das Gegenteil. Denn die 44

PKV versichert - wie die GKV - Menschen aus verschiedensten sozialen Gruppen mit unterschiedlichen Einkommen, Familien mit Kindern ebenso wie Studenten und Rentner. Privatversicherte leisten aber einen sehr viel höheren Beitrag zur Finanzierung der Gesundheitskosten als es ihrem Anteil von elf Prozent an allen Krankenversicherten in Deutschland entspricht, denn sie zahlen deutlich mehr für ihre Behandlungen. "Die PKV hat eine durchmischte Bevölkerungsstruktur, das haben wir auch schon immer betont, man wollte es aber nie hören“, kommentiert Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, die Analyseergebnisse. "Das muss sich nun ändern, denn das Hauptargument der politisch motivierten AntiPKV-Propaganda im Hinblick auf eine Einheitsversicherung ist damit entkräftet." Nach Laues Aussage ist aber auch der angebliche Gleichstellungsgedanke einer Bürgerzwangsversicherung widerlegt. Denn in einer Einheitsversicherung würden sich finanziell besser gestellte Menschen erst recht privatärztliche Leistungen erkaufen. Es würde dann tatsächlich eine echte Benachteiligung im Gesundheitswesen entstehen, ja sogar eine Aufspaltung in unterschiedliche soziale Klassen, die wirklich nach "arm" und "reich" unterscheide. Und das große Problem der immer älter werdenden Menschen mit weiter steigenden Ausgaben sei nach wie vor nicht vom Tisch, so der Vorstandsvorsitzende. Laue ist daher auch überzeugt, dass die Diskussion um eine Bürgerversicherung und die immer wieder verbreiteten Klischees gegen die PKV nur dazu dienen, von den Problemen der gesetzlichen Krankenkassen abzulenken, Wähler in die Irre zu führen und die Gesellschaft ideologisch motiviert zu spalten. Mögliche Kritik gegenüber der Studie entkräftet Laue bereits im Vorhinein: "Wer glaubt, aus der Analyse den Umkehrschluss ziehen zu können, es gäbe Menschen, die aufgrund ihres niedrigeren Einkommens nicht in die PKV gehörten, da die Beiträge dort angeblich zu stark steigen, der irrt. Ein-


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zelne Negativbeispiele der letzten Monate, etwa beim Thema Beitragserhöhungen, werden von Mitbewerbern aus dem Bereich der GKV gerne in pauschale Urteile über die gesamte Branche umgewandelt und für politische Zwecke genutzt. Das ist unseriös und spiegelt - wie das vorliegende Beispiel einmal mehr bestätigt - ebenfalls weder Wahrheit noch Wirklichkeit wider. So wurden bei der Debeka die Tarife für Angestellte und Selbstständige zum Jahresanfang überhaupt nicht erhöht, für Beamte erstmals nach zwei Jahren nur um rund 3,6 Prozent.

Nach Erhebungen des Analysehauses MORGEN & MORGEN liegen die Beitragserhöhungen der Branche für das Jahr 2012 im Schnitt bei 4,4 Prozent. Fast jeder zweite PKV-Versicherte hatte dabei gar keine Beitragsanpassung. Bei der GKV hingegen wurde der Beitragssatz zuletzt deutlich von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht, teilweise wurden Zusatzbeiträge erhoben und in der Vergangenheit immer wieder erhebliche Leistungskürzungen vorgenommen." Weitere Einzelheiten zu der Studie finden Sie unter www.wip-pkv.de www.debeka.de

Neue Krankenversicherungsstudie sorgt für gehörigen Wirbel Studie: Privat Krankenversicherte häufig schlecht abgesichert - Problem sind die Vermittler Laut einer aktuellen Studie des Kieler Gesund- "Tarife wurden nicht bedarfsgerecht für Endkunheitsökonoms Dr.Thomas Drabinski vom Institut den entwickelt", heißt es in der Studie, "sondern für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) und der Frank- unter der Prämisse", wie sie bei Preisvergleichen furter Beratungsfirma PremiumCir"abschneiden würden". Auch der Vercle Deutschland GmbH "leisten mehr trieb kommt bei Branchenkritiker Gorr als 80 Prozent der Tarifsysteme in der schlecht weg. "Selbstständige Makler, privaten Krankenversicherung (PKV) Pools, Direktvertriebe und sonstige weniger als die gesetzliche Krankenunternehmens-eigene Vertriebe würversicherung". Für ihre Studie unden die PKV-Policen im Vertriebsmarkt tersuchten die Experten zunächst in der Regel ohne Qualifikationsnach85 Tarifbestandteile, die sich am Leiweis und -anforderungen absetzen." stungskatalog der gesetzlichen KranWelche Intensität diese Aussagen haQuelle: © DOC RABE Media - Fotolia.com kenkassen orientierten. Dabei nahmen ben, zeigt das enorme mediale Echo, sie insgesamt 32 der 46 PKV-Unternehmen mit das die beiden Experten mit dieser Studie ausgelöst 208 Tarifsystemen und 1.567 möglichen Tarifkom- haben. In der aktuellen Ausgabe des Spiegel Nr.24 binationen genauer unter Lupe. Den Ergebnissen vom 11.6.2012 wird die Studie im Leitartikel mit zufolge seien viele Privatversicherte in Deutschland dem Titel "Der Tarif-Schwindel", ab Seite 58 auf mit “teils existenziellen Leistungsausschlüssen im sechs Seiten ausführlich behandelt. Claus-Dieter Krankheitsfall” konfrontiert. Laut PremiumCircle- Gorr: "Die Studie bringt für die beiden Systeme Chef Claus-Dieter Gorr gehe es dabei vor allem um Staatsversagen und Marktversagen sowie den fehAngebote, die in der GKV fest verankert seien, wie lenden generationenübergreifenden politischen etwa die häusliche Krankenpflege oder sogenannte Masterplan analytisch und präzise auf den Punkt “Hilfsmitteldeklarationen ohne Einschränkungen”. und kann über So konnte kein Produkt alle 85 Kriterien erfüllen. www.premiumcircle.de bezogen werden." 45


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Continentale Krankenversicherung gibt Beitragsgarantie für verkaufsstärkste Tarife Neues Selbstbeteiligungsmodell ist ein Erfolg Die Continentale Krankenversicherung gibt für ihre beiden verkaufsstärksten Vollkostentarife ECONOMY und COMFORT sowie für die Stationärtarife SGII1/100 und SGII2/100 eine Beitragsgarantie bis zum 31. Dezember 2013. "Die Tarife entwickeln sich so hervorragend, dass wir schon jetzt sagen können: Wir werden keine Beitragsanpassung brauchen", erläutert Vorstandsvorsitzender Rolf Bauer.

Neues Selbstbeteiligungsmodell ist ein Erfolg Besonders erfreulich sei es, die Beitragsgarantie für die Tarife ECONOMY und COMFORT geben zu können, weil sich diese durch ein bislang im Markt einmaliges Selbstbeteiligungsmodell auszeichnen. Anders als üblich haben sie keine jährliche Selbstbeteiligung, sondern eine leistungsdynamische: pro Arztbesuch sind im ECONOMY 10 Euro und im COMFORT 20 Euro selbst zu tragen. "Die Tatsache, dass wir jetzt eine Beitragsgarantie geben können, zeigt, wie gut dieses innovative Selbstbeteiligungsmodell funktioniert", so Rolf Bauer. www.continentale.de

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Stern: Privatversicherer werden in Zukunft kräftig die Beiträge erhöhen AOK-Studie hält 2700 Euro Prämie im Jahr zusätzlich für nötig Die neun Millionen Privatversicherten müssen mit Unterdessen wächst in der schwarz-gelben Koalistark steigenden Beiträgen in der Zukunft rechnen. tion die Kritik an den Privatversicherern. Nachdem Das geht aus einer Studie des AOK-Bundesverbandes in der Vergangenheit sich bereits Unionspolitiker hervor, die dem stern vorliegt. Danach müssten die zu Wort gemeldet hatten, fordert nun der FDP-GePrivatversicherer (PKV) von jedem Mitglied 2700 sundheitspolitiker Lars Lindemann "grundlegende Euro Prämie im Jahr zusätzlich verVeränderungen" von der Branche. langen, um in den nächsten vier "Ich bezweifle, ob die VollversicheJahrzehnten finanziell stabil über rung in der heutigen Gestalt in der die Runden zu kommen. Die Studie Zukunft noch so bestehen bleiben begründet die Finanznot der PKV kann", sagte er dem stern. Auch mit drei Problemen. So würden die in der PKV-Branche wächst der UnVersicherer die ständig steigenden mut. So bemängelt Roland Weber, Kosten für Ärzte, Arzneien und KliVorstandsmitglied des Marktführers niken nicht in den Griff bekommen. Debeka die hohen MaklerprovisiSie würden nicht angemessen beonen, den unzureichenden VersiQuelle: © freshidea - Fotolia.com cherungsschutz rücksichtigen, dass die Menschen in durch Billigtarife Zukunft länger leben und außerdem unter der Eu- oder die mangelnden Wechselmöglichkeiten der rokrise leiden. Wegen der niedrigen Zinsen würden Versicherten. "Wenn wir auf diese Schwierigkeiten die milliardenschweren Kapitalanlagen zu wenig Er- keine Antwort finden, machen wir uns angreifbar trag abwerfen, und dies würde indirekt zu höheren und dürfen uns nicht wundern, wenn die Politiker Beiträgen führen. tätig werden", sagte er dem stern. www.stern.de 46


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Windstille in der PKV-Beitragsentwicklung

Weniger Beitragsanpassungen Verteilung der Sterne. 27 Prozent der PKV-Tarife wurden mit vier und fünf Sternen top bewertet. Im vergangenen Jahr schafften dies lediglich 21 Prozent. 56 Prozent der Tarife erhielten in 2012 drei Sterne, in 2011 waren es nur 53 Prozent. Positiv zu vermerken ist, dass es in Folge dessen im Vergleich zum Vorjahr auch weniger schlecht bewertete Tarife mit ein oder zwei Sternen gibt. Insgesamt ein recht positives Ergebnis für die angeschlagene Branche. Nichts desto trotz verbergen sich aber hinter den Durchschnittszahlen der Tarifgesamtheit auch weniger schöne Ausreißer. So gibt es einzelne Tarife, deren Neubeiträge bis heute um mehr als das doppelte angestiegen sind. Ein PKV-Tarif kostete beispielsweise im Jahr 2002 nur 255 Euro monatlich, heute jedoch 622 Euro. “Insgesamt hat sich der Markt ein wenig beruhigt. Sicherlich ist diese Entwicklung auch teilweise den bevorstehenden tariflichen Veränderungen hinsichtlich der Unisex Tarife geschuldet“, schätzt Schinnenburg die aktuelle Marktlage ein. www. morgenundmorgen.de

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Die PKV erfährt aktuell den härtesten Gegenwind in ihrer Geschichte. Das aktuelle M&M Rating Beitragsstabilität hat die Beitragsentwicklung im Neugeschäft auf den Prüfstand gestellt: Weniger Beitragsanpassungen sind das überraschende Resultat. Nicht nur das Niveau der Beitragsanpassungen hat sich verbessert, sondern auch die Anzahl der top bewerteten Tarife ist gestiegen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte ist das eine überraschende Entwicklung, die das M&M Rating ans Licht bringt. „Bereits zum Jahreswechsel haben wir die Beitragsanpassungen von 2011 auf 2012 analysiert und festgestellt, dass sie im aktuellen Jahr mit durchschnittlich 4,4 Prozent weit unter den 7,0 Prozent des letzten Jahres liegen“, erinnert Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN. Das aktuelle Rating untermauert diese Sicht mit seiner langfristigen Betrachtung von über zehn Jahren. Im Zeitraum von 2002 bis 2012 wurden die Beiträge im Schnitt um jährlich 4,6 Prozent angepasst, während sie von 2001 bis 2011 um jährlich 4,9 Prozent angehoben wurden. Auch gab es eine Verschiebung nach oben in der

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KVpro.de: PKV-Kennzahlen 2011 - Jäger und Gejagte! Gute Arbeit auf der Kapitalanlageseite Die Freiburger KVpro.de, Informationsdienstleister und einer der renommiertesten Marktbeobachter des Krankenversicherungsmarktes in Deutschland, hat die Geschäftsberichte 2011 aller PKV-Unternehmen auf wesentliche Kennzahlen hin analysiert. Herausgekommen sind dabei zum Teil überraschende, aber auch anerkennenswerte Ergebnisse. 1. Gute Arbeit auf der Kapitalanlageseite Vor dem Hintergrund der Krise an den internationalen Finanzmärkten, dem daraus resultierenden turbulenten Marktumfeld sowie den nach wie vor volatilen Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt sind die Anlageergebnisse der analysierten PKV-Unternehmen bemerkenswert.

Nettoverzinsung im Jahr 2011 Das beste Ergebnis erzielte erneut der Klassenprimus Debeka mit 4,76%, gefolgt von der Concordia mit 4,50%, Allianz mit 4,30% und der DEVK mit 4,26%. (siehe Tabellenanhang; Nettoverzinsung 2011) Die Branche erreicht den derzeit gesetzlich festgeschrieben Rechnungszins von 3,5% nicht nur, sie übertrifft ihn trotz Krise teilweise deutlich.

Nettoverzinsung im Fünf-Jahres-Zeitraum

Zinsergebnisse drücken Beitragsanpassungen

Betrachtet man die Nettoverzinsung über die letzten fünf Jahre (2007 bis 2011), schlugen sich diese Versicherer am besten: Spitzenreiter ist die Debeka mit 5,05%, gefolgt von der DEVK mit 4,72%, der PAX

Positiv ist diese erfreuliche Entwicklung vor allem für die Käufer von KV-Produkten. Denn die erwirtschafteten Anlage-Ergebnisse helfen, die - durch den Gesetzgeber verursachten - zum Teil erheblichen Mehrbelastungen für die Versichertengemeinschaften der PKV (z.B. durch Leistungs- und Budgetkürzungen der GKV, die wiederum Privatpatienten beim Arzt nachweislich stärker belasten) abzufedern und Beitragsanpassungen (BAP), unter anderem ausgelöst durch steigende ambulante Behandlungskosten, entsprechend zu drücken.

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mit 4,38% und dem Deutschen Ring mit 4,36% (jeweils im Fünf-Jahresdurchschnitt; siehe Tabellenanhang ). Zum Vergleich: Der niedrigste Wert lag bei 3,52%.

Das funktioniert so: Mit dem Rechnungszins von 3,5% werden die zurückgelegten Alterungsrückstellungen verzinst. Das bedeutet, durch Kostensteigerungen der Leistungserbringer im Gesundheitswesen ausgelöste BAP werden mithilfe dieser Zinserträge gemildert. Auch von dem 3,5% übersteigenden Teil der erwirtschafteten Zinsen erhält der Verbraucher 90%, im Fachjargon Überzinsgutschrift genannt, als weitere Gutschrift. Diese Effekte gibt es bei der GKV mangels Zinserträgen nicht. Beispiel Debeka: erwirtschafteter Zins 4,76% 3,5% Rechnungszins = 1,26% Überzins; davon 90% = 1,13% zusätzlich als Überzinsgutschrift. Ergibt 4,63% Zinsgutschrift auf die im Tarif enthaltene Alterungsrückstellung.


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Das System der Alterungsrückstellung mit Zinserträgen ist trotz Krise und derzeit niedrigem Zinsniveau richtig, auch wenn Rahmen von Unisex ab 21.12.2012 ein noch niedrigerer Rechnungszins zu erwarten ist. 2. Entwicklung der Vollversicherten-Zahlen 2011 Betrachtet man die Entwicklung der Vollversicherten bei den einzelnen Gesellschaften, zeigen sich differenzierte Ergebnisse. Wachstum Einen deutlichen Zuwachs konnten erneut die HanseMerkur mit 18,02%, die R+V mit 13,04% sowie der Deutsche Ring mit 8,59% verzeichnen. Zu beachten sind dabei die unterschiedlichen „Wachstums“Strategien der einzelnen Unternehmen. Wachstum KKV 2007-2008 2008-2009 2009-2010 2010-2011 HanseMerkur +6,15% +18,86% +22,32% + 18,02% R+V +9,56% + 9,10% +11,43% + 13,04% Deutscher Ring +7,69% + 8,85% + 9,15% + 8,59% (Siehe auch Tabellenanhang, Spalte Wachstum Vollversicherte 2007-2011 und 2011) Die HanseMerkur setzt weiter konsequent auf LowBudget-Tarife. So bezeichnet sich die Hanse Merkur zwischenzeitlich selbst, wie im Interview der Vorstände in AssCompact 07/12 nachzulesen ist, als Grundschutzversicherer. Betrachtet man die Zahlen genauer, stellt man fest, dass der Hamburger Versicherer von 2007 bis 2011 um 82% an Vollversicherten zugelegt hat. Gemessen am Bestand 2007 von 112.000 Personen wuchs die Hanse um 92.000 Personen auf 204.000 Personen in 2011. Im Schnitt waren das 16% bzw. rund 18.400 Personen pro Kalenderjahr (siehe Zahlen in den Geschäftsberichten). Bei 140.000 Nichtzahlern, wovon nach Aussagen von Branchenkennern zusammen knapp die Hälfte auf die Versicherungsgesellschaften Central und Hanse entfallen soll, ein teures Geschäft. Analysiert man die Branchenentwicklung anhand

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der Zahlen des PKV-Verbandes, muss ein Teil des Versichertenzuwachses auch aus den Beständen anderer PKV-Unternehmen (Stichwort „Umdeckung durch Stallwechsel“) resultieren. Diese Low-BudgetStrategie kann auf Dauer genauso gefährlich sein (Stichworte Image bei Verbrauchern und der Politik, Nichtzahler, Kostenentwicklung), wie das Aushöhlen von qualitativen Beständen anderer Marktteilnehmer. Problematisch kann auch das Thema „Hochleistungstarife“ (siehe Studie PremiumCircle) sein. Die Studiengewinnerin „Mannheimer“ liegt 2011 mit einer Nettoverzinsung von 2,4% am Schluss der Tabelle und weist im 5-Jahresschnitt in der Wachstumskennzahl ein negatives Ergebnis (Verlust an Bestandskunden) aus. Hochleistung muss durch hohe Tarifbeiträge bezahlt und von einem wirtschaftlich starken Unternehmen getragen werden. Die Mannheimer wurde in 2012 von der stärkeren Conti übernommen. Sobald die Integration (siehe Pressemitteilung der Conti vom 17.07.2012) abgeschlossen ist, haben die Kunden der Mannheimer den Vorteil: Zugang zu allen verkaufsoffenen - und für den Verkauf geschlossenen Tarifen der Conti. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: die derzeit verkaufsoffenen Tarife der Conti sind vom Inhalt her 49


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nicht auf dem Niveau der Tarifinhalte der Mannheimer. Deshalb gilt für den mündigen Verbraucher: Augen auf beim Tarifwechsel nach § 204 VVG. Die R+V hatte mit ihrem Qualitätstarifwerk AGIL, welches mit den Alttarifen verbunden ist, im Jahr 2011 mit 13,04% erneut das zweitstärkste organische Wachstum zu verzeichnen. Das Wachstum der DKV in der ERGO Gruppe resultierte vorwiegend aus Fusionen. In der Zuwachsquote von 16,87% im Jahr 2010 ist die „Verschmelzung“ mit der Viktoria enthalten. Davor hatte die DKV bereits die Zürich sowie die Globale übernommen, musste allerdings selbst Vollversicherte an den Markt abgeben. Auch 2011 verlor die DKV erneut 1,25% ihrer Kunden an den Markt. Deutscher Ring, in 2010 im Wachstum vierter, schiebt sich mit 8,59% auf Platz 3 vor. Viele andere Unternehmen konnten in 2011ebenfalls zulegen, wohingegen Gothaer, Mannheimer, LKH, DKV, FAMK, Allianz, Inter, BK, Union, Münchener Verein, Central jeweils zwischen 0,02% und 2,87% ihrer Vollversicherten verloren haben. (siehe Tabellenanhang; Wachstum 2007-2011 und 2011) 3. Zuführung zur Altersrückstellung 2011 Die Spanne der Zuführung zur Alterungsrückstellung (AR) beträgt nach Auswertung der Geschäftsberichte des Jahres 2011 zwischen 15,3% und 60,27%. Die Quote gibt an, wie viel Prozent der Beiträge aller Vollversicherten im Durchschnitt in die AR zurückgelegt werden. Von Bedeutung für die Aussagekraft der Zuführungsquote ist auch die Tarifpolitik, also ob mehr Qualitäts- oder Billigprodukte des Versicherers verkauft werden. Den höchsten Wert in der Zuführung zur AR weist 50

die LKH mit 60,27% aus. (2010 waren es 40,23% und im 5 Jahresschnitt 44,75%). Über 40% liegen die Alte Oldenburger mit 49,34%, LVM mit 47,76%, uniVersa mit 44,33%, SDK mit 42,56%, Concordia mit 42,06%, Nürnberger mit 40,40% und Provinzial mit 40,35%. Unter 40% liegen die Debeka mit 39,36%, Mannheimer mit 39,74%, HUK mit 38,64%, Württembergische mit 37,20%, UNION mit 36,78%, AXA mit 36,08%, ARAG mit 34,42%, DKV mit 34,31%, R+V mit 33,26%, Gothaer mit 32,19%, FAMK mit 31,27%, Münchener Verein mit 30,77% sowie die Inter mit 30,32%. Unter 30% liegen die BK mit 29,30%, Central mit 29,12%, HanseMerkur mit 28,88%., Conti mit 29,21%, HanseMerkur mit 28,68%, Signal mit 27,89%, Allianz mit 27,59%, Barmenia mit 26,71%, PAX mit 26,45% und Conti mit 25,62%. Unter 20% liegen Deutscher Ring mit 19,69% und DEVK mit 15,30%. Auch beim Vergleich der Zahlen in Prozent gilt die Formel VW, also von was Quelle: © freshidea - Fotolia.com wie viel! Was wird mit was verglichen, was ist die Ausgangsbasis bzw. die Ausgangszahl auf der der Prozentwert aufbaut. Es kommt somit neben dem Produkt, dem Tarif und dessen Inhalt (Von was wie viel), der Zusammensetzung des (Kunden-)Kollektivs auch auf ein starkes Unternehmen mit ausgewogenen Kennzahlen an. Es geht dabei nicht zwingend um Spitzenwerte in jedem Bereich, sondern es kommt, wie bei einem 10-Kämpfer in der Leichtathletik, letztendlich auf die Summe aller Disziplinen an. Der nachhaltige und ausdauernde Starke ist am Schluss der Gewinner. www.KVpro.de


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uniVersa bietet Mehrwert für PKV-Versicherte

Leistungs- und Gesundheitsmanagement Privat Krankenversicherte haben durch das Kostenerstattungsprinzip eine bessere Transparenz und Kostenkontrolle als gesetzlich Versicherte. Sie erhalten von den Leistungserbringern, beispielsweise Ärzten, eine detaillierte Rechnung mit Angabe von Diagnose, Behandlungstag, erbrachter Leistung und des Rechnungsbetrages.

im Hinblick auf eine mögliche Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit. Zudem wird ein kostenfreier Rechnungs-Check angeboten. „Das ist besonders für Versicherte interessant, die sich für einen Selbstbehalttarif entschieden haben und vor Bezahlung der Rechnung eine Überprüfung wünschen“, so Unger.

Diese können sie im Vorfeld prüfen und anschließend zur Kostenerstattung bei ihrem Versicherer einreichen. Die uniVersa Krankenversicherung a.G. bietet hierzu ein umfassendes Leistungs- und Gesundheitsmanagement mit vielen Services an. Die Leistungsregulierung dauert in der Regel nur drei Arbeitstage. „Damit erhalten unsere Versicherten die Erstattungsleistung meist noch vor Ablauf des Zahlungszieles der Rechnung und müssen nicht in Vorleistungen gehen“, erklärt Hauptabteilungsleiter Tommy Unger. Bei schwer kranken Patienten, die teuere Medikamente brauchen, bietet die uniVersa auf Wunsch auch eine Direktabrechnung mit der Apotheke an. Bei jeder Rechnungseinreichung erfolgt automatisch eine Besserstellungsprüfung

Fragen können direkt - und ohne Vorschaltung eines Callcenters - mit den Mitarbeitern der Leistungsabteilung von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr besprochen werden. Bei gebührenrechtlichen Unklarheiten bietet die uniVersa eine Direktkorrespondenz mit Ärzten an. Zudem gibt es als besonderen Service ein kostenfreies Gesundheitstelefon und ein Gesundheitsportal im Internet mit weiteren nützlichen Tipps rund um das Thema Gesundheit. Für chronisch Kranke werden bei Herzerkrankungen, Asthma, Diabetes und Brustkrebs spezielle Behandlungsprogramme angeboten, mit konkreten Hilfen und zusätzlichen Informationsangeboten. www.universa.de

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Pflegeversicherung

infinma vergibt erstmals Zertifikate für PflegeRenten-Versicherungen 7 Lebensversicherer erhalten von infinma ein Zertifikat für die Qualität ihrer Pflegerentenversicherungen Wie bereits im Herbst letzten Jahres angekündigt, hat die infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH ihr etabliertes Konzept der Markstandards in der BU jetzt auch erstmals auf den Bereich der Pflegerentenversicherungen übertragen. Im Rahmen der Untersuchung „Marktstandards in der Pflegerente – Stand 05/2012“ wurden 93 Tarife von 17 Gesellschaften analysiert und in insgesamt 17 Qualitätskriterien gegen den Marktstandard verglichen. Die Analyse basiert wie gewohnt auf der Erhebung aller zu einem Qualitätskriterium am Markt tatsächlich vorhandene Ausprägungen. Diejenige Ausprägung, die von den Anbietern in ihren Produkten am häufigsten verwendet wird, definiert den jeweiligen Marktstandard im Sinne eines Branchendurchschnittswertes. Im Weiteren werden die Qualitätskriterien weder gewichtet noch aggregiert. Eine für den Kunden unterdurchschnittliche Regelung kann somit nicht durch eine besonders vorteilhafte Formulierung bei einem anderen Kriterium ausgeglichen werden. Der Verzicht auf jegliche Verdichtung der Analyse-Ergebnisse erhält zudem die wünschenswerte Detailtiefe. Zu den Bewertungskriterien gehören bspw. die Leistungsdefinition nach ADL-Punkten, Leistungen bei Demenz, die verschiedenen Möglichkeiten der Todesfallabsicherung vor und nach Rentenbeginn oder Regelungen zum Leistungsbeginn. Für diejenigen Versicherer und Tarife, die in allen getesteten Kriterien den Marktstandard erfüllen oder ihn übertreffen, hat infinma im Mai 2012 erstmals ein entsprechendes Zertifikat vergeben. Hierbei erfüllten 21 Tarife von 7 Gesellschaften alle Voraussetzungen für die Erlangung dieser Auszeichnung. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge: AachenMünchener Lebensversicherung AG, IDEAL Lebensversicherung a.G., Nürnberger Beamten Lebensversicherung AG, Nürnberger Lebensversicherung AG, Swiss Life AG, Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. und WWK Lebensversicherung a.G. Einen Sonderfall bildet die Gothaer Lebensversicherung AG mit dem Tarif PflegeRent Invest. Hierbei 52

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handelt es sich um das einzige am Markt zurzeit verfügbare fondsgebundene Produkte, dessen Eigenschaften daher schon konstruktionsbedingt vielfach nicht vergleichbar sind. Die Pflegerente der IDEAL wird auch von Provinzial Rheinland und Zurich Deutscher Herold angeboten. Diese Produkte werden jedoch nicht separat ausgezeichnet. „Die Absicherung des Pflegerisikos gehört in unserer Gesellschaft zu den wichtigsten, bisher noch ungelösten Problemen. Trotz zunehmender Angebote durch die Versicherer ist die Marktdurchdringung bisher relativ überschaubar. Auch wenn viele Umfragen bestätigen, dass die Angst vor dem Pflegefallrisiko die meisten Deutschen stark berührt, konnten sich bisher nur die wenigsten zur privaten Vorsorge entschließen“, erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Jörg Schulz. „Um die Transparenz im Bereich der Pflege-Versicherungen zu verbessern und der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu den Produkten zu erleichtern, hat infinma bereits im Jahre 2010 in einem Arbeitskreis mit mehreren Versicherern Qualitätskriterien für den Vergleich von Pflege-Rentenversicherungen erarbeitet. Mit den jetzt vergebenen Zertifikaten wird letztlich bestätigt, dass die ausgezeichneten Produkte diesen Anforderungen entsprechen.“ Zur Unterstützung des Konzepts der Marktstandards ist auch für den Bereich der Pflegerenten eine sehr leicht zu bedienende Software erhältlich. Die sog. Pflege-Lupe erlaubt den Vergleich von bis zu vier Produkten im Hinblick auf die für die Zertifizierung maßgeblichen Kriterien. Darüber hinaus bietet infinma das sog. Pflege-Analyse-Tool P.A.T. an, mit dem sich detaillierte Produktvergleiche und verschiedene Auswertungen erstellen lassen. www.infinma.de


Pflegeversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Biometrische Risiken: Enormes Vertriebspotenzial für Versicherer

Interview mit Lars Georg Volkmann, Vertriebsvorstand, VPV Versicherungen

wmd: Die VPV hat ein neues Pflegeprodukt zusammen mit einem zweiten Versicherer aufgelegt. Warum kam es zu dieser Zusammenarbeit? Lars Georg Volkmann: Die Deutschen werden immer älter, doch die wenigsten sind im Alter noch völlig gesund. Auch nicht unsere Kunden und Interessenten – einen eigenen Tarif, der die mögliche Versorgungslücke zwischen der gesetzlichen Pflegeversicherung und dem zu leistenden Eigenteil Produktportfolio schließt, hatten wir bislang aber nicht im Produktportfolio. Um dem Vertrieb kurzfristig eine interessante Produktlösung anbieten zu können, haben wir uns für eine Kooperation entschieden. Mit der Deutschen Familienversicherung DFV haben wir einen Partner gefunden, der im Bereich Pflege über großes Know-how verfügt. Gemeinsam haben wir dann die VPV VolksPflege entwickelt, die auf einem Tarif der DFV basiert. wmd: Die VPV Volkspflege kombiniert dabei zwei Versicherungsprodukte. Worin liegt hier der Vorteil? Lars Georg Volkmann: Keine andere Pflegzusatzversicherung bietet wie die VPV VolksPflege eine integrierte Familienpflegezeitversicherung. Die VPV VolksPflege schützt damit nicht nur die finanziellen Risiken im Falle einer eigenen Pflegebedürftigkeit, sondern berücksichtigt auch die Pflege von Angehörigen. Die dafür normalweise erforderliche Familienpflegezeitversicherung muss man also nicht noch zusätzlich abschließen. Die VPV VolksPflege ist also quasi ein umfassender Schutz im Hinblick auf Pflegebedürftigkeit. Quelle: © freshidea - Fotolia.com

wmd: Wodurch unterscheidet sich die VPV Volkspflege sonst noch von den Mitbewerbern? Lars Georg Volkmann: Durch ihre Leistungsstärke! Die VPV VolksPflege leistet immer – unabhängig davon, wo oder von wem gepflegt wird. Das heißt, die VPV VolksPflege greift unabhängig vom Ort der Pflege: weltweit, egal ob zu Hause oder im Heim, ob von Angehörigen oder Profis. Außerdem bietet die VPV VolksPflege eine bedingungslose Leistungsdynamik im Premiumtarif. wmd: Wie wurde die VPV Volkspflege bisher von Produktanalysten bewertet? Lars Georg Volkmann: Als hervorragende Absicherung. Als einzige Pflegetagegeldversicherungen am Markt wurden die VPV VolksPflege und die Tarife der DFV von den unabhängigen Analysten mit Bestnoten ausgezeichnet. Wir haben fünf Sterne von Morgen & Morgen und ebenfalls fünf PremiumPlusPoints von PremiumCircle erhalten, das ist jeweils die Bestnote. wmd: Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt eine VPV Volkspflege abzuschließen? Was sparen Männer und Frauen heute? Lars Georg Volkmann: Wegen des Unisex-Urteils des Europäischen Gerichtshofs müssen Männer im kommenden Jahr deutlich mehr zahlen als jetzt. Abgesehen vom Geschlecht hängt der exakte Preis natürlich von weiteren individuellen Faktoren wie dem Alter ab. Man kann aber sagen, dass Männer noch bis zum 21.12. dieses Jahres beim Abschluss des Bisex-Tarifs etwa 30 % sparen. Frauen können schon heute den für sie circa 20 % günstigeren Unisex-Tarif abschließen. 53


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Pflegeversicherung

Schicksalsschlag Pflegefall Müssen Angehörige für die Pflegekosten aufkommen? Bei Pflegebedürftigkeit ist durch die gesetzliche Pflegeversicherung meist nur ein Teil der tatsächlich anfallenden Kosten abgedeckt – unabhängig davon, ob die betroffene Person zu Hause oder im Heim gepflegt wird. Was passiert, wenn der Pflegebedürftige die zusätzlichen Kosten nicht aus eigener Tasche tragen kann? Unter welchen Voraussetzungen Familienmitglieder finanziell zur Verantwortung gezogen werden können, erläutert Pflege-Experte Alexander Schrehardt im Interview unter www.vorsorge-know-how.de/schrehardt. Die Tochter studiert Politikwissenschaften, der Sohn macht eine Ausbildung zum Mechatroniker. Eltern sind ihren Kindern gegenüber unterhaltspflichtig, das ist allgemein bekannt. Die Wenigsten jedoch wissen, dass diese Unterhaltspflicht ebenso in umgekehrter Richtung greift: Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) sind Verwandte in direkter Linie gegenseitig dazu verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren. Unter Umständen können Kinder somit nicht nur für den Unterhalt pflegebedürftiger Eltern, sondern auch für ihre Groß- oder Urgroßeltern finanziell in die Pflicht genommen werden. Abhängig von der Pflegestufe kostet die Unterbringung in einem Senioren- oder Pflegeheim im Durchschnitt zwischen 2.700 und 3.300 Euro im Monat. Je nach Pflegestufe leistet die gesetzliche Pflegeversicherung monatlich zwischen 1.023 Euro und 1.550 Euro (beziehungsweise 1.918 Euro in Ausnahmefällen).

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Kann die pflegebedürftige Person den Differenzbetrag nicht aus eigener Tasche finanzieren, kommt das Sozialamt ins Spiel. Zunächst wird geprüft, ob der Betroffene nennenswerte Vermögenswerte verschenkt hat, wie etwa Bargeld, Schmuck oder eine Immobilie. Fanden derartige Schenkungen in den letzten zehn Jahren statt, müssen sie von den Beschenkten schlimmstenfalls komplett zurückerstattet werden. Im nächsten Schritt ermittelt das Sozialamt die unterhaltspflichtigen Familienmitglieder. Pflege-Experte Schrehardt erklärt, wieso die Höhe der Unterhaltszahlungen, zu denen ein Angehöriger verpflichtet werden kann, äußerst komplex zu ermitteln ist. So hängt sie beispielsweise von der Einkommenssituation der Familie und von individuellen Freibeträgen ab. In letzter Instanz unterliegt die Bewertung des sogenannten Schonvermögens dem jeweils zuständigen Sozialamt. Das Sozialamt springt erst ein und übernimmt die zu überbrückenden Pflegekosten, wenn weder auf das Vermögen des Pflegebedürftigen selbst noch auf die finanzielle Unterstützung der Angehörigen zurückgegriffen werden kann. www.swisslife.de


Pflegeversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Arbeitnehmerumfrage: Mehrheit ungenügend für Pflegefall abgesichert Einfluss durch staatliche Förderung dennoch begrenzt Fast zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich für den Pflegefall nicht hinreichend abgesichert. Trotzdem ist der Einfluss der staatlichen Förderung für private Pflegezusatzversicherung überschaubar. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Arbeitnehmern, die von der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche (WiWo) durchgeführt wurde. Demnach fühlen sich 64,4 Prozent der Befragten nicht hinreichend abgesichert (13,6 Prozent stimmen überhaupt nicht zu und 50,8 Prozent eher nicht). Mit 35,6 Prozent empfindet sich nur etwas mehr als jeder Dritte für den Fall der Pflegebedürftigkeit gut und ausreichend abgesichert. Trotz der zu geringen Absicherung zeigt die ab 2013 geltende staatliche Förderung privater Pflegezusatzversicherung mit monatlich fünf Euro nur begrenzt Wirkung. Lediglich 52 Prozent der Befragten geben an, dass die staatliche Förderung ihre Versicherungsentscheidung beeinflusst. Im Umkehrschluss ist die staatliche Förderung für 48 Prozent irrelevant.

"Der Pflege-Bahr ist kein ausreichender Anreiz, die notwendige private Vorsorge zu stärken", so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. "Fünf Euro führen bestenfalls zu Mitnahmeeffekten, die wir uns in Zeiten der Schuldenkrise besser gespart hätten." Die Umfrage zeigt außerdem, dass für Arbeitnehmer mit Haupt- beziehungsweise Volksschulabschluss der Förderung unwichtigsten ist: In dieser Gruppe gibt die Mehrheit an, von der Förderung unbeeinflusst zu sein. Im Rahmen des IWArbeitnehmervotums wurden 1.000 Arbeitnehmer zwischen dem 20. Juli und 02. August 2012 online befragt. Die Stichprobe der Arbeitnehmer zwischen 16 und 65 Jahren ist repräsentativ für Deutschland und nach Schulbildung, Geschlecht und Altersgruppen unterteilt. Arbeitnehmer ohne Schulbildung sind nicht berücksichtigt. Die Umfrage ist Teil des Deutschland-Checks, einer Dauerstudie im Auftrag der INSM und der WirtschaftsWoche. www.iwkoeln.de

Ausgezeichnete Bewertungen für die AachenMünchener Pflegerente 3Plus Infinma zeichnet Qualität der Privaten Pflegerente 3Plus mit Zertifikat aus Die AachenMünchener hat für ihre Pflegerente 3Plus ausgezeichnete Bewertungen erhalten. Beim aktuellen Pflegerenten-Rating vergab das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen fünf Sterne und damit die höchstmögliche Auszeichnung. Auch das infinma Institut für FinanzMarkt-Analyse GmbH bestätigte die Leistungsfähigkeit des Tarifs mit einem Qualitäts-Zertifikat. Die Absicherung des Pflegerisikos ist im Hinblick

auf die stetig steigende Lebenserwartung ein wichtiges Element der Altersvorsorge. Eine private Pflegeversicherung haben derzeit aber nur rund zwei Prozent der Deutschen. Zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten können Lücken von bis zu 2.000 € monatlich entstehen. „Dieser Betrag kann von den meisten Betroffenen kaum finanziert werden. Eine ergänzende private Pflegeabsicherung ist deshalb sehr empfehlens55


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Pflegeversicherung

wert“, sagt Peter Heise, Vorstand Lebensversicherung der AachenMünchener. Morgen & Morgen verglich die Bedingungswerke von 56 Tarifen aus dem Angebot von 17 Anbietern. Die Auszeichnung der Pflegerente 3Plus resultiert insbesondere aus den außergewöhnlich hohen finanziellen Leistungen in allen drei Pflegestufen sowie der herausragenden finanziellen Leistung bei Demenz von 75% der für Pflege-

stufe III vereinbarten Pflegerente. infinma haben 93 Tarife von 17 Gesellschaften anhand von 17 Qualitätskriterien analysiert. Ausgezeichnet wurden nur Tarife, die in insgesamt 17 unterschiedlichen Qualitätskriterien durchgängig mindestens den Marktstandard erfüllen oder übertreffen. Nur sieben Versicherungsunternehmen haben eine durchgehend gute Bewertung erhalten. www.aachenerundmuenchener.de

VOLKSWOHL BUND macht die PflegeVorsorge attraktiver Absicherung selbst gestalten mit dem neuen Tarif Flexibel Flexibler, günstiger, leistungsstärker: Die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. geht mit ihrer Pflegerentenversicherung neue Wege. Die VOLKSWOHL BUND-„PflegeVorsorge“ gibt es ab sofort auch im neuen Tarif „Flexibel“. Kunden und Vermittler können darin die gewünschten Leistungsmerkmale und den Beitrag austarieren, bis das passende Absicherungspaket geschnürt ist. Zuzahlungen in den laufenden Vertrag sind ebenfalls möglich. „Ein Kunde kann beispielsweise frei werdende Geldbeträge in seine Pflegeversicherung investieren und damit seine monatliche Belastung dauerhaft senken“, erläutert VOLKSWOHL BUND-Produktmanagerin Jennifer Klösel. Eine neue Kalkulation sorgt darüber hinaus in allen vier Tarifvarianten für ein hervorragendes Preis-LeistungsVerhältnis und macht die „PflegeVorsorge“ bis zu 30 Prozent günstiger. „Damit gehören wir nicht nur in Bezug auf die Leistung, sondern auch was die Prämien betrifft, zu den besten Pflegerenten-Anbietern am Markt“, erklärt Jennifer Klösel. Hinzu kommen Assistance-Leistungen, die eine Erstberatung sowie die Vermittlung und Organisation von pflegenahen Dienstleistungen umfassen. Auch ein Sterbegeld für den Todesfall nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit ist jetzt einschließbar. „Anders als das in Zukunft geförderte Pflegetagegeld der privaten Krankenver-

sicherungen, handelt es sich bei unserer „PflegeVorsorge“ um eine Pflegerentenversicherung, die langfristig stabile Beiträge bietet“, so Jennifer Klösel. Ihr Tipp: „Insbesondere Männer sollten sich wegen der Unisex-Umstellung noch vor dem 21. Dezember 2012 um eine geeignete Pflegerente kümmern. Der Prämienvorteil für Männer beträgt in vielen Fällen bis zu 30 Prozent und ist größer als die geplante Förderung von fünf Euro pro Monat.“ Der neue VOLKSWOHL BUND-PflegeVorsorge-Tarif „Flexibel“ hat mit der Fünf-Sterne-Bestnote von „Morgen & Morgen“ sowie dem „infinma-Pflegerenten-Zertifikat“ bereits die ersten Auszeichnungen erhalten. www.volkswohl-bund.de

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Pflegeversicherung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Top Thema Pflege: M&M Rating deckt deutliche Schwächen auf Nicht überall wo Pflege drauf steht, ist auch die entsprechende Pflegeabsicherung drin Das zeigt das neue Rating von MORGEN & MORGEN zum Pflegetagegeld. Ein hohes Mittelmaß und nur vier Top Versicherer sind das aktuelle Ergebnis. Das Thema Pflege ist 2012 präsenter denn je und vor allem demographisch unausweichlich. Doch wer sich ganz konkret für den Pflegefall absichern möchte, steht vor der Herausforderung, aus mehr als 140 Tarifen die passende Versicherung zu finden. Zur Absicherung des Pflegerisikos bringen die Versicherer unterschiedliche Lösungen hervor. Die Lebensversicherer in Form von Pflegerententarifen und die Krankenversicherer in Form von Pflegetagegeldtarifen. MORGEN & MORGEN hat sich beide „Welten“ im Rahmen seiner M&M Ratings ganz genau angesehen. Obwohl es sich um ein und dasselbe Risiko handelt, wird es auf ganz unterschiedliche Weise behandelt. Bisher wurde über unterschiedliche Preise und Kalkulationsgrundlagen diskutiert, heute steht mit den neuen M&M Ratings vor allem die unterschiedliche Bedingungsqualität im Fokus. „Leistungsseitig haben in jedem Fall die Pflegerenten momentan die Nase vorne“, stellt Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN, fest. Mit dem neuen M&M Rating Pflegetagegeld hat MORGEN & MORGEN aktuell die Qualität der Leistungen in der PKV analysiert und Transparenz bei Pflegetarifen der Krankenversicherer geschaffen. „Wir erwarten, dass sich die Leistungen der Privaten Pflegetagegeldtarife deutlich von den Leistungen der GKV abheben. Jedoch hat sich die PKV in ihrer Bedingungsqualität stark an dem Niveau der gesetzlichen Forderungen, die für die Pflegepflichtversicherung der GKV gelten, orientiert, “ stellt Schinnenburg fest. Die zahlreichen Tarifkombinationen von 34 Privaten Krankenversicherern wurden im Rahmen des neuen Ratings analysiert und bewertet. Ein Top Versicherer muss vor allem folgende der insgesamt 39 Kriterien besonders gut erfüllen: Leistung bei Demenz, auch wenn sonst keine Pflegebedürftigkeit vorliegt; Beitragsbefreiung bei Eintritt einer Pflegestufe sowie Leistung auch bei Verzug ins Ausland. Das Ergebnis ist jedoch „gepflegtes“ Mittelmaß. Es gibt nur vier Anbieter, die mit Tarifen der

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Höchstwertung von fünf und vier Sternen aufwarten können. Dann folgt ein starkes Mittelfeld von 29 Anbietern und ein Anbieter bildet das Schlusslicht mit nur einem Stern. Insgesamt liegen viele Bedingungswerke der Pflegetagegeldtarife momentan auf dem Niveau der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung oder knapp darüber. Dass die Qualität der Bedingungen am Markt eine entscheidende Rolle spielt, zeigt auch das erstmals im März 2011 veröffentlichte M&M Rating Pflegerente. Damals wurden nur acht Pflegerententarife mit der Höchstwertung von fünf Sternen bewertet. Das Niveau hat sich im Laufe des Jahres stark angehoben und heute sind es 28 Tarife. MORGEN & MORGEN hat die Pflegetagegeldtarife bewusst einer eigenen Ratingbewertung unterzogen, da sich die Bedingungen aktuell noch sehr von den Bedingungen der Pflegerenten unterscheiden. Die beiden Ratings setzen aber Maßstäbe für einen zukünftigen spartenübergreifenden Vergleich der Pflegetarife. „Es gibt bereits erfreuliche Tendenzen einzelner Pflegetagegeldtarife, die sich in Richtung der Pflegerententarife weiterentwickelt haben. Wir gehen daher davon aus, dass auch die Privaten Krankenversicherer ihre Pflegeprodukte bedarfsorientiert weiterentwickeln, “ zieht Stephan Schinnenburg sein Fazit. www.morgenundmorgen.de 57


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Pflegeversicherung

Höchstes Rating:

Deutsche Familienversicherung ausgezeichnet für bestes Pflegetagegeld Die Pflege-Zusatzversicherung der DFV Deutsche Familienversicherung AG ist vom unabhängigen Analysehaus Morgen & Morgen mit Höchstwerten bewertet worden. Als einziges Pflegetagegeld erhielt die DFVDeutschlandPflege die Wertung "Ausgezeichnet" mit fünf Sternen. Im Rahmen des Ratings wurden im Bereich Pflege-Zusatzversicherungen Tarifkombinationen von 34 Anbietern analysiert und bewertet. Anhand von 39 Kriterien wurde dabei die Qualität der Leistungen betrachtet. Die Leistung bei Demenz bereits in der Pflegestufe 0, die Beitragsbefreiung bei Eintritt in eine Pflegestufe und die weltweite Leistung mussten als Kriterien hierfür besonders gut erfüllt werden. Philipp J.N. Vogel, Vorstand der DFV für Marketing und Vertrieb, zu der Auszeichnung: "Wir freuen uns sehr über das Rating. Es bestätigt das Konzept unseres Pflegetagegelds und unseren Anspruch, das leistungsfähigste Produkt anzubieten. Die Analyse dokumentiert außerdem, dass wir der führende Anbieter in diesem Segment sind und für den Verbraucher ein optimales Bedingungswerk entwickelt haben." So leistet die DFV-DeutschlandPflege zum Beispiel bereits im Demenzfall uneingeschränkt. Für den Fall, dass Demenz und Pflegebedürftigkeit in einer versicherten Pflegestufe zusammenfallen, kann das Pflegegeld verdoppelt werden. Die Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und im Pflegefall ermöglicht eine besondere finanzielle Entlastung für den Verbraucher in einer solchen Engpass-Situation. Unabhängig, ob die Pflege zu Hause oder stationär erfolgt, stehen dem Versicherten immer 100 % des Pflegegeldes zur Verfügung. Die weltweite Leistung rundet das Angebot ab. www.dfv.ag

Impressum Verlag und Herausgeber: wmd Verlag GmbH Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de www.wmd-brokerchannel.de Geschäftsführung: Friedrich A. Wanschka Chefredaktion: Friedrich A. Wanschka Layout: Astrid Klee Foto: fotolia, Pitopia

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Handelsregister: HRB 165643 Amtsgericht München Steuer-Nummer: 139/142/50247 Ust.- IdNr. DE 812638572 Bankverbindung: Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling

BLZ 711 500 00, Kto. 24364 Verkaufspreis: 7,50 Euro Anzeigen: Matthias Heß wmd Verlag GmbH Kattunbleiche 31a 22041 Hamburg Tel: +49 (0)40 2841083-21 m.hess@wmd-verlag.de Technische Umsetzung / Produktion: wmd Verlag GmbH Astrid Klee Wiesseer Straße 126 83707 Bad Wiessee Tel: +49 (0)8022 – 187110 Fax: +49 (0)8022 – 1871129 info@wmd-verlag.de

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Technische Beratungsunterstützung

IDEAL bietet mobile Pflegeanalyse per PflegeApp Mit der neuen PflegeApp wird nun für das iPhone und das iPad im Apple-Store eine unabhängige Beratungsunterstützung geboten Als Marktführer von Pflegerentenversicherungen steht bei der IDEAL die Pflegeberatung im Mittelpunkt. Bereits durch das Online-Vertriebssystem IPOS ist die IDEAL Pflegeanalyse als erfolgreiches Einstiegsinstrument bekannt, das anschaulich die jeweilige Pflegelücke aufzeigt. Da die IDEAL als einer der ersten Versicherer auf die umfassende Unterstützung des Vertriebspartners bei all seinen Prozessen über das Internet setzt, wurde jetzt auch die mobile Kommunikation miteinbezogen. Mit der neuen PflegeApp wird nun für das iPhone und das iPad im Apple-Store eine unabhängige Beratungsunterstützung geboten. Sie dient zur Ermittlung der Pflegelücke, indem Lebenserwartungen, Pflegewahrscheinlichkeiten und bundeslandabhängigen Kosten im Pflegefall berechnet werden. Mit der PflegeApp lässt sich aber auch mobil ein Angebot erstellen, das direkt per E-Mail zum Kunden versendet werden kann. Sogar die Antragserfassung kann dabei mobil erfolgen. Da die PflegeApp synchron mit IPOS arbeitet, ist ein Wechsel zwischen IPOS und der App ohne Datenverlust möglich.

Die App unterstützt aber nicht nur die Pflegeberatung, sondern ermöglicht auch die Antragserfassung aller sonstigen Lebensversicherungsprodukte sowie die mobile Policierung aller Sachprodukte der IDEAL. Alle Dokumente können per E-Mail an den Kunden übermittelt und alternativ auch über IPOS im Büro weiterverarbeitet werden. Somit rundet die PflegeApp das Portfolio zur technischen Vertriebsunterstützung ab. Neben dem Extranet IPOS bietet die IDEAL Onlineservices zur einfachen Einbindung von Tarifrechnern und Informationen auf den Webseiten der Vermittler sowie Webservices nach BiPRONormen. Hierfür hat die IDEAL den BiPRO-Award 2011 erhalten. www.ideal-versicherung.de

Auf vielen AndroidSystemen und neueren Blackberry-Geräten kann die Pflegeanalyse zudem als WebApp genutzt werden. Weitere Informationen und der Zugang hierfür sind unter http://www.idealversicherung.mobi zu finden. Quelle: © kebox - Fotolia.com

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Technische Beratungsunterstützung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Zurich Unisex-Vergleichsrechner macht Unterschiede bei Versicherungsprämien transparent Online-Tool berechnet unisexbedingte Beitragserhöhungen Die Zurich Versicherung stellt ab sofort einen interaktiven Unisex-Vergleichsrechner im Internet zur Verfügung. Neben Hintergrundinformationen zu den ab 2013 EU-weit verpflichtenden Unisex-Tarifen stellt der Rechner die mit Unisex verbundenen Beitragsveränderungen für Männer und Frauen nach Eintrittsalter anschaulich dar. Unter www.zurich.de lassen sich per Mausklick schon jetzt die finanziellen Auswirkungen der kommenden Einheitstarife für Männer und Frauen berechnen. Online-Tool berechnet unisexbedingte Beitragserhöhungen Bisher zahlen Männer und Frauen aufgrund biometrischer Unterschiede (zum Beispiel bei der Lebenserwartung) unterschiedlich hohe Beiträge für ansonsten gleiche Versicherungsleistungen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sind für ab dem 21.12.2012 neu abgeschlossene private Versicherungsverträge gesetzlich nur noch einheitliche Tarife für Frauen und Männer, sogenannte Uni-

sex-Tarife, erlaubt. Die Beiträge für Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen werden für Männer in der Regel teurer und für Frauen günstiger. Dagegen werden Risikolebensversicherungen für Männer spürbar günstiger, für Frauen jedoch deutlich teurer. Der Zurich Unisex-Vergleichsrechner gibt nach der Eingabe des Geschlechts und des Alters eine Entscheidungshilfe, ob sich ein Vertragsabschluss vor dem 21. Dezember 2012 lohnt. Dabei werden aktuelle Tarife 2012 mit einer fiktiven Mischkalkulation auf Basis der bisherigen Rechnungsgrundlagen für Frauen und Männer, aber noch nicht mit den tatsächlichen Kalkulationsgrundlagen für Unisex-Tarife, verglichen. Diese Näherungswerte bieten eine gute Orientierung. So steigt zum Beispiel für eine 30-Jährige Frau der monatliche Beitrag für eine Risikolebensversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro um 31 Prozent. Ein 35-Jähriger Mann zahlt für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach der Unisex-Umstellung monatlich 9 Prozent mehr. www.zurich.de

Gothaer bietet Unisex-Tarife in der bAV Für die bAV direkte Vergleiche rechenbar Am 21.12.2012 starten die neuen Unisex-Tarife mit gleichen Leistungen bei gleichem Beitrag für Frauen und Männer. Ob es für Männer oder Frauen teurer wird, hängt im Bereich der Lebensversicherung individuell vom jeweiligen Produkt ab. Insbesondere im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stellen sich bereits heute -für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer- zahlreiche Fragen. Je früher man sich damit befassen kann, desto besser. Die Gothaer Lebensversicherung AG bietet Sicherheit.

Ab sofort können für alle Tarife inklusive Zusatzversicherungen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit Versicherungsbeginn ab 01.01.2013 vollständige Unisex-Angebote erstellt werden. Hierbei handelt es sich nicht um sogenannte Übergangstarife, die aktuell von einigen Versicherern angeboten werden, sondern um die finalen Unisex-Tarife. Die Gothaer bietet mit der frühen Angebotsfähigkeit von Unisex-Tarifen in der bAV eine ideale Transparenz für Vertrieb und Kunden. Darüber hinaus bie61


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Technische Beratungsunterstützung

tet die Gothaer ab sofort die Möglichkeit, über den Angebotsservice für die Tarife der bAV konkrete Vergleichsberechnungen zu erstellen. Hier wird auch die direkte Gegenüberstellung des Bisex-Tarifs mit dem entsprechenden Unisex-Tarif für Versicherungsbeginne in 2012 ermöglicht. Zusätzlich bietet die Gothaer Ihren Kunden mit dem Unisex-Optionsrecht die gewünschte Flexibilität: Der Kunde kann beruhigt einen Vertrag zum derzeit gültigen Tarif abschließen ohne Gefahr zu laufen, dass er von eventuell höheren Leistungen der neuen Tarife ausgeschlossen ist. Ist der Unisex-Tarif für den Kunden vorteilhafter, garantiert ihm das Optionsrecht den Wechsel in den günstigeren Tarif rückwirkend von Vertragsbeginn an. Und das ohne zusätzliche Kosten, ohne erneute Gesundheitsprüfung und unter Beibehaltung des günstigeren Eintrittsalters. Das Gothaer Optionsrecht bietet Kunden und Vermittler zusätzliche Sicherheit: Der Kunde muss sich nicht jetzt schon für eine der beiden Tarifwelten entscheiden, sondern kann in 2013 beide Tarife in Ruhe vergleichen und sich für die attraktivere Variante entscheiden. So sind sowohl Kunde als auch Vermittler immer auf der sicheren Seite. Ein vollständiges Angebot mit allen erforderlichen

Quelle: © iQoncept - Fotolia.com

Unterlagen ist unmittelbar über den Angebotsservice der Gothaer Lebensversicherung AG erhältlich. Dazu wurde extra eine Unisex-Hotline eingerichtet: 0221/30823269, E-Mail: LV_Angebote@gothaer.de. www.gothaer.de

MÜNCHENER VEREIN bietet Förderrechner zum neuen Pflege-Bahr Mit nur drei Eingaben kann jeder anonym seine persönliche Förderquote ermitteln Die Eckpunkte der neuen staatlich geförderten Pflegeversicherung, nach dem Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auch Pflege-Bahr genannt, sind entschieden: Einführung zum 1.1.2013, keine Gesundheitsprüfung, kein Höchstaufnahmealter und ein einkommensunabhängiger Förderbetrag von maximal 60 EUR pro Jahr. Damit setzt die Bundesregierung ein klares Zeichen in Richtung kapitalgedeckter Absicherung durch ein privates Pflegetage62

geld. Der MÜNCHENER VEREIN bietet ab sofort auf seinem Blog www.bahrgeld.de als einer der ersten Versicherer Vertriebspartnern und Kunden einen Förderrechner. Mit nur drei Eingaben kann jeder anonym seine persönliche Förderquote ermitteln. Diese errechnet sich aus dem Verhältnis von Jahresbeitrag für die staatlich geförderte private Pflegeversicherung und dem Förderbetrag von 60 Euro jährlich.


Technische Beratungsunterstützung | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

In weiten Bevölkerungskreisen wird der Bedarf für eine private Pflegevorsorge als Thema der älteren Generation gesehen. Dabei können ebenso jüngere Menschen aufgrund von Krankheit oder Unfällen zum Pflegefall werden. Für eben diese Zielgruppe ist die errechnete Förderquote besonders attraktiv, da der Beitrag für ein Pflegetagegeld umso günstiger ist, je frühzeitiger sich ein Kunde dafür entscheidet. Unabhängig vom individuellen Alter ist eine zusätzliche private Pflegeabsicherung unverzichtbar, denn der gesetzliche Schutz leistet in Pflegestufe 3 ca. 1.550 Euro monatlich. Damit wird nicht einmal die Hälfte der durchschnittlichen Pflegeheimkosten in

Deutschland abgedeckt. Mit seinem Blog bahrgeld. de unterstützt der Generationen-Versicherer aus München die Initiative der Bundesregierung und trägt dazu bei, die Bevölkerung für dieses wichtige sozial- und gesellschaftspolitische Thema zu sensibilisieren. Was die Bevölkerung vom Pflege-Bahr erwartet, untersucht der MÜNCHENER VEREIN im Rahmen einer aktuellen Befragung ebenfalls auf bahrgeld.de. Hier finden Interessierte auch einen Querschnitt der derzeitigen Statements von Meinungsbildnern aus Medien und aus der Politik. www.muenchener-verein.de

DKV-RechnungsApp: Schnell und einfach Rechnungen einreichen Ab sofort können Kunden der DKV Deutsche Krankenversicherung ihre Rechnungen mit dem iPhone, iPodTouch oder iPad einreichen. Dazu müssen die Versicherten einfach die aufgedruckten quadratischen QR-Codes einscannen. Die RechnungsApp der DKV übernimmt dann den Rest und übermittelt die gescannten Daten verschlüsselt an die DKV. Voraussetzung ist, dass auf der Arztrechnung die entsprechenden Barcodes aufgedruckt sind. Das ist derzeit bei 38.000 Ärzten und Zahnärzten der Fall, die über die Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) abrechnen. Immer mehr Ärzte nehmen an diesem Verfahren teil. „Die RechnungsApp macht das Abrechnen einfacher und schneller“, erklärt DKVVorstandsmitglied Silke Lautenschläger. Statt Rechnungen zu kopieren und per Post zu senden, scannt man lediglich ihre QR-Codes. „Wir würden uns freuen, wenn bald viele Kunden dieses Angebot nutzen“, sagt Lautenschläger. Die App ist kostenlos und spart zusätzlich das Geld für das Porto. Sie ergänzt die bestehenden Möglichkeiten, gescannte Rechnungen im Kundenbereich myDKV hochzuladen und online abzurechnen. Weitere Informationen zur DKV RechnungsApp unter: www.dkv.com/apps

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Vertrieb

Das geeignete Altersvorsorge-Produkt aus Maklersicht:

Der Produktanbieter- und Produkt-Auswahlprozess der Plansecur

Beitrag von Johannes Sczepan,

Geschäftsführer, Plansecur Management GmbH

Die Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) 2007 hat dem Makler verdeutlicht, wie vielfältig seine Aufgaben sind: zum Beispiel eine kundenspezifische Bedarfsanalyse, die Auswahl der geeigneten Anbieter und Produkte und die Dokumentation der Beratung. Die Auswahl des passenden Produktes ist sehr entscheidend. Dies gilt vor allem für diejenigen, die der privaten Altersvorsorge dienen: Sie sind aufgrund der hohen Geldbeträge, die eingezahlt werden, und des Ansparcharakters für die Verbraucher besonders wichtig.

Regelmäßiges Screening des Marktes nötig Wie wählt der Makler den für den Kunden geeigneten Tarif aus? Laut Gesetzgeber genügt „die Durchführung regelmäßiger Marktuntersuchungen […], die nicht für jeden Kunden wiederholt werden muss“ (Bundestagsdrucksache 16/1935 zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts). Das heißt: nicht für jeden Kunden, aber für fast jede Bedarfskonstellation ein komplettes Screening des Markts nach Anbieter und Produkten. Der Makler steckt in einer Bredouille: Einerseits muss er den gesetzlichen Anforderungen genügen, andererseits ist ein solch aufwändiges Auswahlverfahren für ihn nur dann hilfreich, wenn er für jeden Bedarf auch das geeignete Produkt findet. Dies muss drei Bedingungen erfüllen: Es muss zur Lebensphase, zum Anlegertyp und zur Bedarfssituation passen. Um diesen Auswahlprozess erfolgreich zu gestalten, hat die Plansecur eine VVG-konforme Vorgehensweise entwickelt. Zweigliedriges Auswahlverfahren: erst Anbieter, dann Produkt

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Der Auswahlprozess von Produkten zur privaten Vorsorge von Lebensversicherungsunternehmen ist zweigliedrig. Für den ersten Schritt, die Anbieterauswahl, wertet die Plansecur beispielsweise Bilanzkennzahlen, Beschwerdequoten der BaFin und Veröffentlichungen von Ratingagenturen und ver-


Vertrieb | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

brauchernahen Zeitschriften aus. Es werden rund 80 Gesellschaften auf insgesamt 16 Kennzahlen untersucht, von denen drei selbst entwickelt wurden. Fünf Bilanzjahrgänge werden herangezogen. Der Fokus liegt auf der Finanzstärke und der Existenzsicherheit des Lebensversicherers. Neben harten Fakten gehen auch selbstentwickelte Kennziffern ein, zum Beispiel zur Servicequalität des Versicherers. Bei Altersvorsorgeprodukten ist die Qualität des Deckungsstocks entscheidend Bei den Versicherungen, die den Anbieter-Test bestehen, wird im zweiten Schritt die Produktqualität untersucht. Hierbei ist für Altersvorsorge-, Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungs-Produkte die Qualität des Deckungsstocks von besonderer Bedeutung. Der zweite wichtige Punkt für diese drei Produktgruppen sind die Versicherungsbedingungen. Am Ende des Auswahlprozesses erhalten die Finanzplaner eine Matrix, die für die unterschiedlichen Bedarfssituationen, Anlegertypen und

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Lebensphasen mehrere Tarifempfehlungen von vergleichbar hoher Qualität enthält. Die Entscheidung für oder gegen ein Produkt trifft dann der Kunde. Der Plansecur-Auswahlprozess ist unter fachlicher Beratung der Professoren Dr. Helmut Gründl und Dr. Philipp Janetzke 2012 von der ajco solutions GmbH zertifiziert worden.

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | Vertrieb

Unisex: Makler brauchen Unterstützung

Maklertrendstudie: Ansprüche an Versicherer steigen Zu den Servicemaßnahmen, die im Vergleich zu den Vorjahren wichtiger geworden sind, zählt die Unterstützung bei der Bestandsbetreuung (74 Prozent, 2011: 71 Prozent) und der Neukundengewinnung (62 Prozent, 2011: 52 Prozent). Auch hier setzt die maklermanagement.ag in diesem Jahr mit ihrem Beratungskonzept „Unisex“ an. „Die Bündelung von Beratungstools (Unisex-Navigator und Quickwin-Altersvorsorge-Berater), Bestandsaktionen und Schulungen kommt bei Maklern sehr gut an“, berichtet Helmut Kriegel. Und weiter: „In den vergangenen Wochen haben wir in Gesprächen mit Maklern erfahren, dass sich die meisten bisher noch nicht sehr intensiv mit Unisex befasst hatten. Mit Hilfe unseres Vertriebskonzeptes erkennen viele das Potenzial, das in der Unisex-Beratung für ein dynamisches Jahresendgeschäft steckt.“ Neue Kunden zu gewinnen, ist derzeit eines der wichtigen Themen im Vertriebsalltag. Das wird durch ein weiteres Ergebnis der Maklertrendstudie bestätigt: Immerhin stellen 43 Prozent der Befragten fest (2011: 34 Prozent), dass die zurückhaltende

Kundennachfrage eine Herausforderung ist, die sie bewältigen müssen, um erfolgreich ihr Geschäft betreiben zu können. Zu den Herausforderungen gehört auch die gestiegene Beratungskomplexität der Altersvorsorgeprodukte (56 Prozent, 2011: 52 Prozent). Darüber hinaus sind Makler offen für betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Hilfestellungen. An oberster Stelle rangiert der Wunsch, bei der Bewertung von Beständen unterstützt zu werden (42 Prozent). Jeder vierte Makler würde Hilfen bei der Nachfolgeplanung annehmen. Ansprüche an Versicherer steigen Die Maklertrendstudie zeigt, dass die Bereitschaft der Makler, neue Partner aufzunehmen, generell weiter sinkt (30 Prozent, 2011: 37 Prozent). Wer sich jedoch damit beschäftigt, einen neuen Produktpartner auszuwählen, achtet in erster Linie auf Verlässlichkeit (100 Prozent, 2011: 98 Prozent), Servicestärke (96 Prozent, 2011: 94 Prozent) und Finanzstärke (96 Prozent, 2011: 93 Prozent). www.drmm.de Aktuelle Finanz- und Produktinformationen, Videos und vieles mehr - 2x wöchentlich Aktuelle kompakt im Online-Newsletter oder täglich auf

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UNISEX Special

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BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | UNISEX Special

Die IDEAL PflegeRente – jetzt auch als Unisex-Tarif

Beitrag von Tobias Maack, Leiter Produktmanagement, IDEAL Lebensversicherung a.G.

Alle Versicherer müssen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs bis zum 21.12.2012 ihre Produkte auf Unisex-Tarife umstellen. Die IDEAL Lebensversicherung a.G. hat als einer der ersten Versicherer ihr bekanntestes Produkt IDEAL PflegeRente bereits zum 1. Mai umgestellt, um insbesondere Frauen schon vorzeitig den für sie günstigeren Tarif bieten zu können. Bisher zahlten Frauen wegen ihrer längeren Lebenserwartung höhere Beiträge als Männer. Verbesserter Todesfallschutz Von dem neuen Unisex-Tarif der IDEAL können aber auch die Männer profitieren, da er eine neue flexiblere Todesfallleistung enthält. Stirbt die versicherte Person vor Beginn der Pflegerentenzahlung, werden bis zu 100 Prozent der eingezahlten Beiträge erstattet. Die Höhe der Beitragsrückerstattung ist bei Antragstellung wählbar.

durch eine einmalige Zahlung ersetzt werden. Auch die Leistungen sind sehr flexibel. So stehen die drei Produktlinien IDEAL PflegeRente Basis, Klassik und Exklusiv inzwischen auch für sehr individuelle Kundenansprüche zur Verfügung. Als erste und bisher einzige Gesellschaft bietet der Berliner Seniorenversicherer beliebige Rentenhöhen. Für die Pflegestufe III kann zwischen Beträgen von 250 bis 4.000 Euro gewählt werden. Auch die Leistungen für die Pflegestufen II und I können flexibel festgelegt werden. Neu ist seit letztem Jahr auch der weltweit gültige Versicherungsschutz. Ändert sich die gesetzliche Definition der Pflegebedürftigkeit hat der Kunde die Möglichkeit, ohne erneute Gesundheitsprüfung in den dann aktuellen Tarif der IDEAL zu wechseln, der die veränderte Gesetzeslage berücksichtigt. Demenz mitversichert

Zudem haben Männer noch bis Jahresende die Möglichkeit, sich im bisherigen Tarif zu versichern, der aufgrund einer neuen Kalkulation erneut günstigere Beiträge als bisher bietet. Flexible Beitragszahlung Bei der Beitragszahlung wird den Kunden die größtmögliche Flexibilität geboten. So sind beim Vertragsabschluss beliebige Kombinationen aus laufender und einmaliger Beitragszahlung möglich. Während der Laufzeit können weitere Einmalzahlungen zur Reduzierung des laufenden Beitrags erfolgen. Die laufende Beitragszahlung kann sogar vollständig 68

Die Rentenleistung wird nicht nur in einer der drei Pflegestufen fällig, sondern auch ab einer mittelschweren Demenz. Hier wurde eine transparentere und verständlichere Darstellung in die Bedingungen aufgenommen, die auch zur Vereinfachung der Leistungsprüfung führt. Demnach werden Leistungen in Höhe der Pflegestufe II fällig, wenn die versicherte Person geistige Fähigkeiten verliert, die sich auf das Denk-, Erinnerungs- und Orientierungsvermögen sowie die Erfüllung einfacher Aufgaben auswirken. Dieser Zustand muss mindestens sechs Monate anhalten und in einem Mini-Mental-Status-Test bestätigt werden.


21.12.2012: Unisex kommt!

Der Unisex-Retter der Continentale Wer sich heute noch die Vorteile einer geschlechtsspezifischen Beitragsberechnung sichert, der möchte auch in Zukunft davon profitieren. Der Unisex-Retter der Continentale sorgt jetzt mit drei Innovationen dafür, dass auch künftige Erhöhungen auf Basis der heute aktuellen Bisex-Tarife erfolgen.

„Unisex-sicher“ auch bei zukünftigen Erhöhungen!   

Sonderzahlungen Nachversicherungsgarantien Beitragserhöhungen

auch nach dem 20.12.2012 auf Basis der heute vereinbarten Rechnungsgrundlagen. Damit bleiben Ihre Kunden flexibel und stets auf der „unisex-sicheren“ Seite!

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www.contactm.de/unisex-retter


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | UNISEX Special

LV 1871 Unisex-Retter sichern Vorsorgevorteile

BU-Absicherung nicht aufschieben Mit ihren Unisex-Rettern sichert die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) Männern auch im kommenden Jahr Vorsorgevorteile bei Altersvorsorgeverträgen und Berufsunfähigkeits(Zusatz)versicherungen. Frauen bietet die LV 1871 einen Unisex-Optionstarif für selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen. „Wenn Männer noch in diesem Jahr handeln, schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie schließen ihre Vorsorgelücke und profitieren von günstigen Konditionen. Das lohnt sich“, erklärt LV 1871 Vertriebsvorstand Rolf Schünemann. Möglich wird das mit den LV 1871 Unisex-Rettern für Altersvorsorgeverträge und Berufsunfähigkeits(-Zusatz)versicherungen (BU(Z)) mit Versicherungsbeginn ab dem 1. August 2012. Wer eine BU(Z) abschließt, erhält im neuen Jahr weiterhin die bei Vertragsabschluss gültigen, für Männer besseren Rechnungsgrundlagen. Für Rentenversicherungsverträge gelten auch bei Summenerhöhungen die alten, für Männer günstigeren Beiträge.

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BU-Absicherung nicht aufschieben Frauen sollten die Absicherung ihres individuellen Berufsunfähigkeitsrisikos nicht aufschieben. Denn ihr Gesundheitszustand kann sich jederzeit ändern. Damit sie nicht auf die besseren Unisex-Konditionen für die BU-Absicherung warten müssen, bietet die LV 1871 Frauen den Unisex-Optionstarif. Bei selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen führt die LV 1871 im neuen Jahr auf Wunsch eine Besserstellungsprüfung durch. Wenn der ab 21. Dezember 2012 angebotene Unisex-Tarif günstiger ist, können Frauen bis Ende April 2013 ohne erneute Gesundheitsprüfung wechseln. Voraussetzung ist ein Versicherungsbeginn ab dem 1. August 2012. Bedarfsgerechte Beratung

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Nach dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs sind viele Kunden verunsichert und der Beratungsbedarf steigt. Denn welche Konsequenzen Unisex für den Einzelnen hat, muss immer individuell überprüft werden. Mit ihren Lösungen bietet die LV 1871 ihren Geschäftspartnern eine Basis für die bedarfsgerechte Beratung ihrer Kunden. www.lv1871.de


Advertorial | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Unisex: Dialog bietet attraktiven Übergangstarif Prämie für Männer jetzt noch günstiger Kostenloser Umtausch garantiert

Dialog-Vertriebsvorstand Rüdiger R. Burchardi: „Absicherung gegen den Todesfall – jetzt so günstig wie nie!“

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden: Ab dem 21. Dezember 2012 dürfen für Frauen und Männer nur noch Tarife mit einheitlich kalkuliertem Beitrag angeboten werden (Unisex-Regelung). Eine Folge: In der Risikolebensversicherung werden die Prämien für Frauen teurer, für Männer billiger.

Jetzt oder teuer? Beitragsveränderungen nach Unisex

Im Vorfeld der Neuregelung hat die Dialog, der führende Maklerversicherer und Spezialversicherer für biometrische Risiken, eine Übergangslösung entwickelt, die ihren Vertriebspartnern hervorragende Marktchancen eröffnet:

Jetzt die Marktchancen nutzen!

1. Beitragsreduktion für Männer Mit einer Übergangsregelung, die vom 1. August bis zum 30. November 2012 gilt, werden Männer im NichtraucherRisikolebentarif nochmals deutlich günstiger gestellt. Sie zahlen einen um 12,5 Prozent reduzierten Beitrag, der Leistungsumfang des bewährten Produkts bleibt voll erhalten. 2. Die Dialog-Wechselgarantie Mit dem 1. Dezember 2012 wird die Dialog die definitiven Unisex-Tarife einführen. Gegenüber dem bisherigen Preisniveau werden die Prämien für Männer dann billiger, für Frauen teurer. Sollte der ab 01.12.2012 gültige Unisex-Tarif für Männer günstiger als der Übergangstarif ausfallen, bietet die Dialog eine Unisex-Wechselgarantie, die bis zum 30. Juni 2013 gilt. In diesem Zeitraum erhalten die Kunden die Möglichkeit, ihren Versicherungsantrag ohne erneute Gesundheitsprüfung zum nächsten Monatsersten in den entsprechenden Unisex-Tarif umzuwandeln. Für den Vermittler ist dieser Wechsel provisionsneutral.

Rüdiger R. Burchardi, Vorstand der Dialog Lebensversicherung für Vertrieb und Marketing, plädiert für eine intensive Marktbearbeitung in den kommenden Wochen und Monaten und erläutert die Vorteile der Übergangsregelung: „Wir haben eine Win-win-Situation, wie sie so günstig nicht wiederkehrt. Der Versicherungsmakler hat bestechende Argumente, dem Endkunden kann man nur einen raschen Abschluss empfehlen. Frauen profitieren von der noch gültigen, für sie attraktiven Bisex-Kalkulation, Männern wird im Vorgriff auf die kommende Unisex-Regelung ein besonders günstiger Tarif geboten. Zudem gehen sie durch unsere für einen langen Zeitraum geltende Wechselgarantie keinerlei finanzielles Risiko ein. Generell“, so ergänzt Burchardi, „sollte eine Risikolebensversicherung in jungen Jahren abgeschlossen werden. Der Kunde profitiert vom günstigen Tarif entsprechend seinem niedrigen Eintrittsalter und seinem in aller Regel einwandfreien Gesundheitszustand. Risikozuschläge und Ausschlüsse werden damit vermieden. Auch bei einem frühzeitigen Ableben, das niemand ausschließen kann, ist die Familie so gegen existenzbedrohende finanzielle Risiken abgesichert.

3. Frauen noch mit günstigem Tarif Frauen sollten bis zum 30. November 2012 eine Risikolebensversicherung abschließen. Bis zu diesem Termin profitieren sie von der für ihr Geschlecht günstigen Bisex-kalkulierten Prämie, die für die gesamte Laufzeit gilt. Nach der UnisexUmstellung werden die Frauen-Tarife dann spürbar teurer.

Internet:

www.dialog-leben.de

Telefon:

0821 - 319 0 71


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | UNISEX Special

Unisex: Grundfähigkeitsversicherung für alle Berufsgruppen günstiger

Interview mit Bernhard Rapp,

Direktor Marketing und Produktmanagement, Canada Life Deutschland

wmd: Wo sehen Sie die Vorteile ihrer Grundfähigkeitsversicherung? Bernhard Rapp: Sie ist eine bedarfsgerechte und transparente Form der Vorsorge zu einem besonders günstigen Preis. Die Versicherten bekommen eine Rente, wenn sie elementare Fähigkeiten wie Laufen, Sehen oder sich Konzentrieren verloren haben. Berufsunfähigkeitsversicherungen leisten hingegen, wenn der Kunde seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Dies ist oft schwer zu beurteilen, denn mitunter bedeuten selbst gravierende gesundheitliche Belastungen nicht automatisch Berufsunfähigkeit. Zudem erleiden kaufmännische Angestellte eher selten Beeinträchtigungen, die ihnen die Arbeit in ihrem Beruf zu mindestens 50 Prozent unmöglich machen. Für die Leistung der Grundfähigkeitsversicherung spielt es hingegen keine Rolle, ob die Betroffenen noch arbeiten können oder nicht. Ein großer Vorteil ist auch der einfache Zugang zum Versicherungsschutz. Statt der vielfach üblich langen Fragebögen brauchen Kunden je nach der gewünschten Höhe der Rente nur sieben bis elf Gesundheitsfragen zu beantworten. Auch ist Berufstätigkeit keine Zugangsvoraussetzung für den Tarif. Er steht so auch Schülern, Studenten und Hausfrauen offen – anders als Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen. wmd: Gibt es Schadensfälle, die ihrer bisherigen Erfahrung nach, häufiger vorkommen? Bernhard Rapp: Einen Schwerpunkt hier bilden die orthopädischen Erkrankungen (z.B. der Wirbelsäule und des Knies), Folgen von Krebserkrankungen und Knochenbrüche mit anschließenden Komplikationen. 72

wmd: Wie schnell wird ein Leistungsfall abgewickelt? Bernhard Rapp: Dies hängt ganz stark vom Einzelfall ab, da viele Faktoren hier eine Rolle spielen. Eine pauschalisierte Aussage kann daher nicht getroffen werden. wmd: Sie bieten auch bereits eine Unisexvariante der Grundfähigkeitsversicherung an. Wie wirkt sich hier die Beitragsveränderung in den verschiedenen Berufen aus? Bernhard Rapp: Seit Ende Juli ist die optimierte Grundfähigkeitsversicherung auf dem Markt – und zwar ausschließlich als Unisex-Tarif. Dieser wurde für alle Berufsgruppen günstiger, ganz besonders profitieren Akademiker und kaufmännische Berufe. Die Beiträge sind speziell auf Beruf und Eintrittsalter der Kunden abgestimmt. wmd: Welche besonderen Leistungen/Bedingungen bieten Sie im Vergleich zu anderen Grundfähigkeitsversicherern? Bernhard Rapp: Die Grundfähigkeitsversicherung deckt insgesamt 19 Alltagsfähigkeiten ab, die übersichtlich in drei Kategorien eingeteilt sind. Neu davon ist die Kategorie mit geistigen Fähigkeiten wie etwa Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit. Auch gilt die Beeinträchtigung ab Pflegestufe I der gesetzlichen Pflegeversicherung bereits als erfüllt. Kunden können bei uns den lebenslangen Bezug der Rente vereinbaren und den Versicherungsschutz auch zum 5. und 10. Jahrestag des Vertrags erhöhen – ohne neue Gesundheitsprüfung. Beim Abschluss der Versicherung können sie eine vereinfachte Gesundheitsprüfung mit nur sieben Fragen in Anspruch nehmen, wenn sie eine Rente bis zu 1.000 Euro vereinbaren möchten.


Unisex! Nicht nur für Studenten.

Wir freuen uns auf alle Ihre Kunden und bieten für jeden den besten Tarif. Seit dem 1. Mai bieten wir für die IDEAL Pflegevorsorgeprodukte den Unisex-Tarif an, der für Frauen wesentlich günstiger ist. Männer können noch bis Jahresende den für sie preiswerteren Männer-Tarif nutzen. Neugierig geworden? Dann rufen Sie uns an unter 030/ 25 87 -261 oder besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.ideal-versicherung.de


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Dank Umtausch-Joker Beitragsund Leistungsvorteile sichern Generali offeriert neue Unisex-Tarife Am 21. Dezember 2012 starten die neuen Unisex-Tarife mit gleichen Leistungen bei gleichem Beitrag für Frauen und Männer. Ob es für Männer oder Frauen preiswerter oder teurer wird, hängt individuell vom jeweiligen Produkt ab. Viele Kunden zögern deshalb dieses Jahr noch mit dem Vertragsabschluss, da sie nicht wissen, ob die neuen Tarife für sie Vorteile bringen. Die Beiträge für Renten und Berufsunfähigkeitsversicherungen werden für Männer in der Regel teurer, Frauen dagegen können mit günstigeren Beiträgen rechnen. Risikolebensversicherungen werden hingegen für Männer günstiger, für Frauen werden die Prämien im Allgemeinen steigen. Ohne Risiko entscheiden Damit sich Kunden ohne Risiko für das passende Vorsorgeprodukt entscheiden können, bieten die Generali Versicherungen den Umtausch-Joker an. Kunden, die bis einschließlich 20. Dezember 2012 einen Versicherungsvertrag abschließen, haben das Recht ihren Vertrag zwischen dem 1. Januar 2013 und 1. Juni 2013

auf den neuen Unisex-Tarif umzustellen, wenn dieser für sie bessere garantierte Leistungen verspricht. Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand: Sie sichern sich das günstigere Eintrittsalter und den aktuellen Gesundheitszustand. Sicherheit bei Vertragsabschluss Der Umtausch-Joker gilt für alle Verträge mit dem Antragsdatum 1. September 2012 bis einschließlich 20. Dezember 2012. Darunter fallen Rente, Rente Fonds, Kinderrente Fonds, Kapital- und Risikoversicherung, BU- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, 3-D-Pflegevorsorge und betriebliche Altersvorsorge über eine Direktversicherung. Positiv für Kunden: Die Umstellung auf einen der neuen Unisex-Tarife ist ohne zusätzliche Kosten und ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Vom Umtausch ausgeschlossen sind Verträge, aus denen schon Leistungen geflossen sind (z. B. BU-Fälle), bei denen bereits eine Vertragsänderung durchgeführt wurde oder bei denen ein Beitragsrückstand besteht. Autor: Generali Deutschland Holding AG

Unisex-Tarife: VOLKSWOHL BUND spricht Frauen Umstellungsgarantie aus Mehr Leistung aus BU- und Rentenversicherungen Die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. stellt Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherungen von Frauen im kommenden Jahr automatisch auf günstige Unisex-Tarife um. Kundinnen, die jetzt abschließen, erhalten eine Umstellungsgarantie. Weder sie noch der Vermittler müssen sich später kümmern – der VOLKSWOHL BUND startet im zweiten Quartal 2013 eine automatische Günstigerprüfung. Vor allem Frauen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Rentenversicherung abschließen, haben finanzielle Vorteile von den neuen Unisex-Verträgen. Sie erhalten bei gleichem Beitrag höhere Leistungen. Das sind gute Aussichten, doch wer deswegen wartet, ist trotzdem falsch beraten. Darum spricht der VOLKS74

WOHL BUND eine Umstellungsgarantie für alle Frauen aus, die jetzt ihre Arbeitskraft absichern oder ihre Altersvorsorge in die Hand nehmen. Ihnen garantiert das Unternehmen eine automatische Günstigerprüfung im zweiten Quartal 2013. Fährt die Kundin mit dem Unisex-Tarif besser, stellt der VOLKSWOHL BUND den Vertrag bei gleichem Beitrag auf die neue Leistungshöhe um. Kostenlos, bei unveränderter Risikoeinstufung und ohne Gesundheitsprüfung. Die Umstellungsgarantie gilt für Verträge, die zwischen dem 1. August 2012 und dem 1. März 2013 beginnen. Voraussetzung ist, dass der Vertrag bis zur Umstellungsprüfung nicht beitragsfrei gestellt wurde und dass noch kein Antrag auf Zahlung einer Versicherungsleistung vorliegt. www.volkswohl-bund.de


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Unisex-Grundfähigkeitsversicherung von Canada Life:

Arbeitskraft noch günstiger und einfacher absichern Nicht mehr gehen, sehen oder sich konzentrieren zu können ist für viele unvorstellbar. Und doch kann zum Beispiel eine schwere Erkrankung die Leistungsfähigkeit dauerhaft schädigen. Mit der Grundfähigkeitsversicherung von Canada Life kann man sich gegen die Folgen absichern. Der erneuerte Unisex-Tarif bringt allen günstigere Prämien, erweiterte Leistungen und wenig Gesundheitsfragen. Bernhard Rapp, Direktor Marketing und Produktmanagement Canada Life Deutschland

Arbeitskraft absichern ist wichtig – da sind sich alle einig. Aber wie? Berufsunfähigkeitsversicherungen greifen, wenn Betroffene ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Dies zu beurteilen ist jedoch mitunter schwer. Die Grundfähigkeitsversicherung von Canada Life geht einen anderen Weg. Sie zahlt Kunden eine Rente, wenn sie bestimmte Alltagsfähigkeiten wie Sehen, Gehen, Sprechen oder Auto fahren verloren haben. Seit neuestem gehören auch geistige Fähigkeiten wie Auffassung und Konzentration dazu. Für die Zahlung der Rente spielt es keine Rolle, ob die Betroffenen noch arbeiten können oder nicht. Berufstätigkeit ist auch keine Zugangsvoraussetzung für den Tarif. Er steht so auch Schülern, Studenten und Hausfrauen offen – anders als Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen. Der neue Unisex-Tarif: Preiswert für Handwerker und Schreibtisch-Täter

üblich langen Fragebögen genügen hier nur neun Gesundheitsfragen, für eine beabsichtigte Rente ab 2.500 Euro elf. Wer lediglich eine Rente von bis zu 1.000 Euro im Monat vereinbaren möchte, kann sogar eine vereinfachte Gesundheitsprüfung mit nur sieben Fragen in Anspruch nehmen. Neu: Katalog zur geistigen Leistungsfähigkeit Als Highlight verfügt die Grundfähigkeitsversicherung nun über drei Fähigkeiten-Kataloge. Der neu hinzugekommene enthält geistige Fähigkeiten wie Auffassung, Konzentration bzw. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Handlungsplanung und Orientierung. Auch wenn bei der versicherten Person gesetzliche Betreuung angeordnet wird, ist die Rente fällig. Zusätzlich liegt eine entsprechende Beeinträchtigung nun auch automatisch ab Pflegestufe I der gesetzlichen Pflegeversicherung vor.

Doch die Grundfähigkeitsversicherung ist mehr als nur eine zugängliche Vorsorge für alle. Der erneuerte Tarif ist bereits geschlechtsneutral und für alle Berufsgruppen noch günstiger als vorher zu haben. Insbesondere profitieren Menschen mit akademischen und BüroBerufen wie etwa kaufmännische Angestellte, MedienDesigner, Rechtsanwälte und Musikpädagogen von dem Angebot. Auch für vorwiegend körperlich ausgeübte Berufe wird es meist preiswerter.

Anschrift: Canada Life Assurance Europe Limited Postfach 1763 63237 Neu-Isenburg

Nur sieben Gesundheitsfragen für 1000-Euro-Rente

Internet:

www.canadalife.de

E-Mail:

maklerservice@canadalife.de

Telefon:

06102-30619-00

Interessierte können die Grundfähigkeitsversicherung nun besonders einfach abschließen. Statt der vielfach

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EU-Sozialpolitik - Unisextarife haben unerwünschte Folgen Einflüsse auf die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland Obwohl für die Sozialpolitik in der EU eigentlich die nationalen Regierungen zuständig sind, engen Vorgaben aus Brüssel die Spielräume der Mitgliedsstaaten immer mehr ein - und das kann für die Bürger unerfreuliche Konsequenzen haben. Ein Beispiel sind die ab dem 21. Dezember 2012 vorgeschriebenen Unisextarife für Versicherungen. Dass etwa privat krankenversicherte Männer und Frauen künftig trotz unterschiedlicher Risiken die gleichen Prämien zahlen müssen, könnte auch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Beiträge in die Höhe treiben. Der Grund: Die privaten Versicherer müssen aufgrund der unsicheren Auswirkungen der Einheitstarife vorsichtiger kalkulieren, sodass privater Gesundheitsschutz insgesamt teurer wird. Wenn daraufhin mehr sogenannte Besserverdienende freiwillig in der GKV bleiben, zahlen diese zwar dort den Höchstbeitrag.

Doch ihre nicht erwerbstätigen Ehepartner und Kinder, für die in den privaten Kassen eigene Prämien fällig werden, sind bei AOK und Co. beitragsfrei mitversichert. Fallen die zusätzlichen Kosten für diese Familienmitglieder zusammen höher aus als die Beiträge der neuen, zahlenden Versicherten, droht den gesetzlichen Kassen unterm Strich ein Minusgeschäft - und die Beitragssätze steigen. Berthold Busch, Jochen Pimpertz: EU-Sozialpolitik - Einflüsse auf die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland, IW-Positionen Nr. 54, Köln 2012, 54 Seiten, 11,80 Euro. Versandkostenfreie Bestellung unter: www.iwmedien.de/bookshop Autor: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), www.iwkoeln.de

maklermanagement.ag unterstützt Makler im Jahresendgeschäft mit einem Beratungskonzept Online-Beratungstools und Bestandsaktionen Rechtzeitig vor Umstellung auf die Unisex-Tarife zum 21. Dezember 2012 unterstützt die Vertriebsservice-Gesellschaft maklermanagement.ag Finanzdienstleister mit Online-Beratungstools und Bestandsaktionen in ihrem Jahresendgeschäft. Mit diesen Vertriebshilfen soll die zielgruppengerechte Kundenberatung erleichtert werden. „Da fast alle Bereiche der Personenversicherungen von den neuen geschlechtsneutralen Tarifen betroffen sind, wird auf Makler ein erhöhter Informationsbedarf von Seiten ihrer Kunden zu kommen", sagt Helmut Kriegel, Vorstand der maklermanagement.ag. Zu der Beratungsunterstützung gehört der „UnisexNavigator“, ein Online-Rechner, mit dem sich schnell und einfach ermitteln lässt, wie sich die geschlechts76

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neutrale Tarifkalkulation auf die Produktsparten auswirken wird. Für einen Musterfall wird die prognostizierte Versicherungsleistung bei einem Abschluss vor und nach der Tarifumstellung errechnet. Über die Gesamtlaufzeit ermittelt der „Unisex-Navigator“ einen Näherungswert in Prozent und Euro. Daraus kann der Makler eine konkrete Handlungsempfehlung für seinen Kunden ableiten. Der produktgeberneutral gestaltete „Unisex-Navigator“ eignet sich für die Kundenerstansprache. www.maklermanagement.ag


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Unisextarife in der PKV Aufwendige Neukalkulation mit weit reichenden Auswirkungen Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom vergangenen Jahr, nach der ab dem 21. Dezember 2012 in den Mitgliedsstaaten der EU die Unisex-Regel für alle relevanten Versicherungsverträge ohne jede Einschränkung umzusetzen ist, hat insbesondere in der privaten Krankenversicherung beträchtliche Auswirkungen – sowohl für die Versicherungsunternehmen als auch für deren neue Kunden. Derzeit wird die private Krankenversicherung auf der Basis der drei Rechnungsgrundlagen Kopfschaden, Sterblichkeit und Storno geschlechtsabhängig kalkuliert. Wichtigste Rechnungsgrundlage ist der Kopfschaden, der bei jungen Männern niedriger ist als bei Frauen, bei älteren Männern hingegen liegt er höher als bei Frauen. In der Folge sind die heutigen Neuzugangsbeiträge bei Männern bis Mitte 50 Jahre günstiger, später entsprechend höher als bei Frauen. Eine Unisex-Kalkulation für neue Verträge führt bei jungen Frauen zu deutlich niedrigeren, bei jungen Männern zu höheren Neuzugangsprämien als bisher. Damit wären die Neuzugangsprämien für junge Frauen niedriger als für gleichaltrige Frauen im Bestand. Dies ist nach § 12 Abs. 4 Satz 2 VAG verboten. Diese Regelung des VAG muss daher für die Unisex-Kalkulation aufgehoben werden. Nach § 204 VVG wiederum kann jeder Versicherungsnehmer verlangen, in einen gleichartigen Tarif umzustellen. Das würden die jungen Frauen (und einige der alten Männer) tun. In der Folge käme es zu Unterkalkulationen, Beitragsanpassungen und Bestandswechseln (Jo-Jo-Effekt). Der Verantwortliche Aktuar steht deshalb bei der Erstkalkulation der Unisex-Tarife in der privaten Krankenversicherung vor einer besonderen Herausforderung. Um den „Jo-Jo-Effekt“ bei den Beiträgen zu vermeiden, hat die Deutsche Aktuarvereinigung mit Unterstützung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) einen Fachgrundsatz zur Erstkalkulation der Unisex-Beiträge erarbeitet. Dabei werden ausgehend von einem minimalen

Ansatz, der der heutigen Geschlechterverteilung entspricht, Wechselströme simuliert, die den „JoJo-Effekt“ antizipieren. Die so gewonnenen Ergebnisse oszillieren in der Regel zwischen einem höheren und einem niedrigeren Beitragsniveau. Der Aktuar wird dann das sichere, das heißt „höhere Niveau“ ansetzen. Aus heutiger Sicht sind bei der Krankheitskostenvollversicherung für Beihilfe-berechtigte in der neuen Unisex-Welt keine erheblichen Veränderungen zu erwarten. Große Auswirkungen dürften sich allerdings bei Arbeitnehmern und Selbstständigen ergeben: Derzeit wählen weitaus mehr Männer als Frauen eine private Krankheitskostenvollversicherung; branchenweit beträgt das Verhältnis etwa drei zu eins. Dagegen liegt das Geschlechterverhältnis bei den freiwilligen PKV-Mitgliedern in dem neuzugangsrelevanten Alter etwa bei zwei zu eins. Dies legt nahe, dass die bisherigen Bisex-Prämien auf den Zugang der Geschlechter einen erheblichen Einfluss haben, der nun in der Unisex-Welt entfallen wird. Die schwierige Prognose der künftigen Geschlechterverteilung wird nur eine Aufgabe bei der Kalkulation von Unisex-Prämien sein. Sie wird jedoch weit reichende Folgen haben: Sehr vorsichtige Annahmen begrenzen zwar durch hohe Prämien das Verlustrisiko und vermindern wahrscheinlich auch die Ta-rifwechsel aus der Bisex-Welt, schränken auf der anderen Seite jedoch die Wettbewerbsfähigkeit der so kalkulierten Produkte stark ein. Dagegen bergen attraktive Prämien das Risiko von Schadenunterdeckungen und in der Folge überproportional hohen Prämienanpassungen. Die Unisex-Kalkulation in der PKV soll nur für neue Verträge gelten. Es stellt sich somit die Frage der eindeutigen rechtlichen Abgrenzung zwischen Altund Neuverträgen. Hier gibt es eine Reihe schwieriger noch zu klärender Rechtsfragen. www.aktuar.de 77


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Augen auf bei Unisex: Kunden richtig beraten, Fallstricke vermeiden

Interview mit Dr. Dr. Michael Fauser,

Vorstand, Continentale Lebensversicherung AG

Die Bevölkerung ist auch wenige Monate vor Einführung der Unisex-Tarife völlig unzureichend über dieses Thema informiert. Das ergab eine repräsentative Bevölkerungsbefragung des Continentale Versicherungsverbundes auf Gegenseitigkeit*. 81 Prozent der Bundesbürger sagen, sie fühlten sich schlecht informiert. Hier ist noch viel Beratung gefragt – und die wünschen sich 55 Prozent der Befragten durch einen Versicherungsvermittler. Doch speziell in der Lebensversicherung lauern Fallstricke, die der Vermittler kennen muss. Dr. Dr. Michael Fauser, Vorstandsmitglied bei der Continentale, erläutert, worauf es jetzt ankommt.

muss genau hinsehen, ob die alte Versicherungswelt mit geschlechtsspezifischen Tarifen günstiger ist oder die neue Unisex-Welt ab dem 21. Dezember 2012. Für Männer sind in aller Regel die bisherigen Rechnungsgrundlagen bei den Rentenversicherungen sowie den Berufsunfähigkeitsversicherungen günstiger. Für Frauen hingegen sind bislang Risikolebensversicherungen günstiger als für Männer. Aufgabe der Vermittler ist es, Kunden über den besten Zeitpunkt zu beraten – alte Tarifwelt oder Unisex. Um Vermittlern bei diesem Thema die Arbeit zu erleichtern, hat die Continentale einen Unisex-Check in ihre Beratungssoftware integriert, mit dem sie auf Basis eines Modelltarifs schnell und einfach berechnen können, ob die alte Tarifwelt für die Kunden günstiger ist oder die kommende Unisex-Welt. wmd: Gibt es Risiken, auf die der Vermittler hinweisen muss? Dr. Dr. Michael Fauser: Gerade bei der Altersvorsorge raten viele Vermittler Männern völlig zu Recht zu einer Absicherung in der alten, günstigeren Tarifwelt. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass alle weiteren Änderungen in den meisten Verträgen später dann nach Unisex-Regeln erfolgen. Die Continentale sichert mit dem Unisex-Retter den Kunden auch bei Veränderungen und Anpassungen die bisherigen Rechnungsgrundlagen. Damit war sie Vorreiterin in der Branche.

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wmd: Herr Dr. Dr. Fauser, was müssen Vermittler bei der Beratung zum Thema Unisex-Tarife beachten? Dr. Dr. Michael Fauser: Grundsätzlich gilt: Wer Vorsorge in der Lebensversicherung betreiben will, 78

wmd: Wo liegt das Problem genau? Dr. Dr. Michael Fauser: Die Versicherten wünschen und benötigen vor allem in der Lebensversicherung Flexibilität, um ihre Vorsorge an sich verändernde Lebensumstände anpassen zu können. Moderne Tarife sehen daher Nachversicherungsgarantien vor,


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die Möglichkeit, den laufenden Beitrag zu erhöhen und auch Sonderzahlungen zu leisten. Das Problem: Nach den Bedingungen erfolgen solche Änderungen zu den dann aktuellen Rechnungsgrundlagen. Wer also nach dem 21. Dezember 2012 seinen Versicherungsschutz erweitert, tut dies zu den dann gültigen, im Zweifel ungünstigeren Rechnungsgrundlagen nach Unisex. Bei der Continentale ist dies nicht der Fall. Sie hat in ihren aktuellen Bedingungen festgeschrieben, dass auch nachträgliche Änderungen zu den Rechnungsgrundlagen beim Vertragsabschluss, also ohne Unisex, erfolgen. Wer also bei der Continentale vor dem 21. Dezember 2012 in der alten Welt abschließt, erhält sich die günstigen Rechnungsgrundlagen für Anpassungen während der gesamten Vertragsdauer. Der Einstieg ist bei der Continentale zudem mit sehr niedrigen Beiträgen möglich. In der klassischen Rentenversicherung liegt die Mindestbeitragsrate bei 10 Euro. Vermittler können dies zum Beispiel als Einstieg in die Vorsorge für Männer nutzen. Diese können sich so mit einem geringen monatlichen Beitrag die alte Tarifwelt sichern und dann im Laufe der Jahre ihre Altersvorsorge ausbauen. wmd: Stichwort klassische Rentenversicherung: Die Solvency II-Richtlinien fordern eine stärkere Hinterlegung der garantierten Leistungen mit Eigenkapital. Mit der Folge, dass die ersten Lebensversicherer bereits klassische Produkte aus dem Angebot nehmen, weil sie ohnehin nicht mehr zeitgemäß seien. Gilt das auch für die Continentale?

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Erstens bieten die klassischen Produkte nach wie vor eine hervorragende Basis für die Altersvorsorge. Sie erzielen eine attraktive Rendite, die immer deutlich über der Inflationsrate liegt – und das absolut sicher und stabil. Schauen Sie: In der Lebensversicherung verändert sich die Verzinsung von Jahr zu Jahr an der Stelle hinter dem Komma. Bei anderen Anlageformen haben Sie die Veränderung vor dem Komma und, wenn man Pech hat, auch bei Plus oder Minus vor der ganzen Zahl. Auch nach den Finanzmarktturbulenzen des vergangenen Jahrzehnts ist zu sehen, dass eine klassische Lebensversicherung im Vergleich zu diesen Anlageformen eine attraktive Rendite bietet ohne Risiko und Aufwand für den Kunden. Hinzu kommt, dass wir bei unseren neuen Tarifen mehr Freiheit und Flexibilität bieten, als das bei Lebens- und Rentenversicherungen normalerweise üblich ist.

wmd: Dabei galten die Klassiker ja schon als Auslaufmodelle ...

Aber nicht nur Sicherheit, Werterhalt und Flexibilität sprechen für die Lebensversicherung als wichtiger Altersvorsorge-Baustein. Auch der Aspekt der Risikoabsicherung darf nicht vernachlässigt werden. Denn weder Fonds noch Banksparpläne sichern den Todesfall ab oder bieten finanziellen Schutz bei Berufsunfähigkeit. Insgesamt kommt es aber auf die Mischung un die Risikobereitschaft des Kunden an; auch fondsgebundene Produkte können für eine optimale Altersvorsorge die erste Wahl sein. Die Entscheidung, welches Produkt letztendlich das richtige ist, treffen bei der Continentale Kunde und Vermittler.

Dr. Dr. Michael Fauser: Das hat sich mit Beginn der Finanzmarktkrise deutlich geändert, seitdem werden sie immer stärker nachgefragt. Das hat offenbar folgende Gründe:

* Der Continentale Versicherungsverbund befragte in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS-Infratest bundesweit repräsentativ 1.285 Personen im Alter ab 25 Jahren.

Dr. Dr. Michael Fauser: Nein, ganz im Gegenteil: Wir haben zu Jahresbeginn sogar neue klassische Produkte auf den Markt gebracht. Denn für Kunden und Vermittler werden sie immer wichtiger. Es ergibt keinen Sinn, sich gegen diese Bedürfnisse zu stellen, zumal klassische Lebens- und Rentenversicherungen auch in Zukunft hervorragende Produkte für die Altersvorsorge sind.

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Vor Einführung der Unisex-Tarife: Viel Aufklärungsarbeit bei Männern nötig HonorarKonzept stattet Berater mit Marketing-Kit für Männerrente 2012 aus Ab 21. Dezember 2012 gelten europaweit Unisex-Tarife für Lebensversicherungen von Männern und Frauen. Grund genug für die Honorarkonzept GmbH, den angeschlossenen Honorarberatern erstmals sehr umfangreiche Kommunikationsmittel für ihre eigenen Marketing- und Werbeaktivitäten an die Hand zu geben. Berater können die einzelnen Bausteine, wie Mailings, Checklisten, Rechenbeispiele oder Printunterlagen individualisieren und so eigene Kunden ansprechen. Gesprächsleitfäden, konzeptionelle Unterstützung und auch konkrete Vorschläge für die Neukundenakquise werden den Honorarfinanzberatern zur Verfügung gestellt. Der Start dieser intensivierten Kommunikation ist für Volker Britt, Geschäftsführer der Honorarkonzept GmbH, ein folgerichtiger Schritt: „Nach drei Jahren der Etablierung am Markt wollen wir künftig unseren rund 400 Honorarfinanzberatern konkrete Unterstützungen für ihre eigene Kommunikation anbieten. Die Inhalte zur Männerrente sind der erste Schritt. Weitere werden folgen.“ Gemeinsam mit ausgewählten Honorarberatern wird im Herbst ein Pilotprojekt zur Kundenakquise gestartet, bei dem eine sehr intensive und persönliche Betreuung und Unterstützung der Berater stattfindet.

Renditevorteile bis zu 30 Prozent sichern Unter dem Begriff „Männerrente“ fasst Honorarkonzept die Einführung der Unisex-Tarife zusammen, die für Männer eine auf Dauer geringere Rendite für ihre Altersversorgung von rund 9 Prozent bedeutet. Und das unabhängig davon, ob eine herkömmliche Brutto-Lebensversicherung oder eine Netto-Lebensversicherung gewählt wird. Dieser Nachteil gegenüber der bisherigen Regelung berücksichtigt die unterschiedlichen statistischen Lebenserwartungen von Frauen und Männern und ist vielen Männern bislang noch unbekannt. Besonders diejenigen zwischen 30 und 45 Jahren, die entweder erstmals ihre private Altersvorsorge starten oder die bestehende Versorgung aufstocken wollen, sollten sich vor dem Jahresende für entsprechende Leistungen entscheiden. In Kombination mit einem Netto-Produkt, bei dem die üblichen Provisionszahlungen entfallen, ergeben sich je nach persönlichem Steuersatz und Höhe der Zahlungen Renditevorteile bis zu 30 Prozent. www.honorarkonzept.de

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UNISEX Special | BIOMETRISCHE RISIKEN 2012

Unisex: Drahtseilakt mit schwerem Anfang

Die Unisex-Regelung steht vor der Tür und das Einzige, was jetzt schon zu 100 Prozent feststeht ist, das sie am 21.12.2012 in Kraft treten wird. Alles andere gleicht momentan eher einem Drahtseilakt. So einfach die Unisex-Tarife werden sollen, so kompliziert gestalten sich aktuell die vorgezogenen Übergangslösungen einiger Versicherer und machen es vielen Vermittlern schwer, klare Empfehlungen auszusprechen. MORGEN & MORGEN hat es sich als unabhängiges Analysehaus zur Aufgabe gemacht, den Tarif-Dschungel der jetzt schon existierenden Übergangslösungen mit Hinblick auf die kommenden Unisex-Tarife zu entwirren. Betrachtet wurden die Sparten private Rente, Fondsgebundene Rente und Risikoleben innerhalb welcher einige Versicherer schon jetzt Übergangslösungen in Richtung der Unisex-Tarife anbieten. Diese zeigen jedoch noch kein einheitliches Bild: So bieten einige Versicherer schon heute für das risikoreichere Geschlecht die günstigere Unisex-Prämie an; das risikoärmere Geschlecht erhält bis zum Stichtag im Dezember weiterhin die bisherige Bisex-Prämie – eine kundenfreundliche Übergangslösung.

Bis jetzt liegen die Beiträge für das risikoreichere Geschlecht höher. Durch die Ende des Jahres kommenden Unisex-Tarife wird das Risiko beider Geschlechter gleichmäßig verteilt und das jeweils andere Geschlecht zahlt automatisch das höhere Risiko mit. Infolgedessen wird es vor allem für Männer im Bereich Altersvorsorge, private Kranken- sowie Pflegeversicherung teurer werden. „Bis jetzt haben nur wenige Versicherer ihre Tarife auf Unisex umgestellt, doch die Tendenz zu steigenden Beiträgen für Männer in der Altersvorsorge ist erkennbar. Daher kann es für Männer von Vorteil sein, eine geplante Altersvorsorge noch in diesem Jahr abzuschließen und bis zu rund 74 € Jahresbeitrag zu sparen, wie unsere Beispielrechnungen ergaben.“, so Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer MORGEN & MORGEN. Grundsätzlich gilt es, hier nicht in die Pauschalisierungsfalle zu tappen, und Männer zu einem schnellen Abschluss zu drängen oder Frauen dringend zu raten, bis 2013 zu warten. Die aktuelle Situation verlangt in jedem Fall sehr sorgfältiges Vergleichen und eine gute Beratung. Wie unterschiedlich die Versicherungen mit dem Thema umgehen, zeigen die aktuellen Analysen von MORGEN & MORGEN. www.morgenundmorgen.de

WWK BioRisk mit außerordentlicher Nachversicherungsoption Ohne erneute Gesundheitsprüfung Die WWK Lebensversicherung a. G. bietet für ihre Produktlinie WWK BioRisk ab sofort eine außerordentliche und äußerst attraktive Nachversicherungsoption an. Bestehende Kunden erhalten die Möglichkeit, bis zur verpflichtenden Einführung von Unisex-Tarifen zum 21. Dezember 2012, ihren Versicherungsschutz gegen die finanziellen Folgen vor Verlust der eigenen Arbeitskraft ohne erneute Gesundheitsprüfung um bis zu 500 Euro monatliche BU-Rente zu erhöhen. Kunden, die das Angebot annehmen, sichern sich damit auch dauerhaft die heute bestehenden Rechnungsgrundlagen. Ein Vorteil

insbesondere für Männer, da sich ihre Beiträge für Neuverträge nach dem Unisex-Umsetzungsstichtag merklich erhöhen. Für Frauen, deren Beiträge nach dem Umsetzungsstichtag günstiger werden, bietet die WWK bereits seit Juni 2012 eine UNISEX-Option an. Diese ermöglicht es schon heute, den gewünschten Versicherungsschutz ohne Prämiennachteile abzuschließen. Damit eignet sich die WWK BioRiskNachversicherungsoption für beide Geschlechter. Versicherungen müssen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs ab dem 21. Dezember 2012 81


BIOMETRISCHE RISIKEN 2012 | UNISEX Special

Unisex-Tarife anbieten. Alle nach diesem Stichtag geschlossenen Versicherungsverträge dürfen nicht mehr geschlechtsspezifisch kalkuliert werden. Wie sich dies auf die Beiträge der Tarife auswirkt, hängt bei der Lebensversicherung vom jeweiligen Produkt ab. Vereinfacht dargestellt, steigen für Männer ab

dem Umsetzungstermin die Prämien bei der Absicherung der Arbeitskraft und der Pflegevorsorge merklich an, bei der Rentenversicherung sind zudem sinkende Leistungen für Männer zu erwarten. Für Frauen steigen die Prämien dagegen ab dem Umsetzungstermin für den Todesfallschutz. www.wwk.de

Unisex-Tarife: AXA, DBV und DÄV garantieren Wechseloption Sicherheit beim Vertragsabschluss in 2012 - keine erneute Risiko- oder Gesundheitsprüfung bei Umtausch in Unisex-Tarife - keine Zusatzgebühren Mit der verpflichtenden Umstellung auf Unisex-Tarife zum 21. Dezember 2012 werden sich im Neukundengeschäft die Beiträge ändern. Bei Verbrauchern herrscht vielfach Unsicherheit darüber, für wen es sich lohnt, noch in diesem Jahr abzuschließen und für wen ein späterer Abschluss vorteilhafter ist. Damit sich Interessierte ohne Risiko für die richtige Absicherung entscheiden können, bieten die Lebens- und der Krankenversicherer im AXA Konzern eine Wechseloption: Neukunden können nach der Umstellung im bisherigen Tarif bleiben oder ohne erneute Risiko- oder Gesundheitsprüfung in die Unisex-Variante wechseln, wenn es für sie vorteilhafter ist. Sicherheit bei Vorsorgetarifen Bei Vorsorge-Verträgen mit Versicherungsbeginn zwischen dem 1. Juli und 1. Dezember 2012 erhalten die Kunden ein Zertifikat mit einer garantierten Wechseloption. Sollte der verfügbare Nachfolgetarif im kommenden Jahr günstiger sein, tauschen AXA Lebensversicherung, DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung und Deutsche Ärzteversicherung den Tarif auf Wunsch bis zum Stichtag 30. Juni 2013 rückwirkend zum Versicherungsbeginn um - kostenfrei und ohne erneute Risikoprüfung. Die Garantieaktion gilt für alle Neuverträge

bei Rentenversicherungen, Berufs- und Dienstunfähigkeitsversicherungen, für mitversicherte Todesfallleistungen sowie Risikolebensversicherungen. Garantieerklärung auch in der Krankenversicherung In der Krankenvollversicherung können Kunden von AXA und DBV bei Abschluss eines Bisex-Tarifes vor dem 21. Dezember 2012 in diesem Tarif bleiben. Wenn Neukunden in die entsprechende UnisexVariante - soweit vorhanden - wechseln möchten, garantiert AXA dies für ausgewählte Tarife ohne erneute Gesundheitsprüfung, sofern die Umstellung bis zum 30. Juni 2013 erfolgt. Für Neukunden gilt also in jedem Fall: Wer Bedarf hat und über den Abschluss einer Versicherung nachdenkt, sollte die neuen Regelungen in seine Überlegungen einbeziehen und sich beraten lassen. Bei Abschluss in 2012 können Kunden sich somit ohne Risiko für die richtige Absicherung entscheiden - unabhängig davon, wie sich die Unisex-Tarife preislich auswirken.www.axa.de Quelle: © BCDesigns - Fotolia.com

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Unisextarife: Versicherer langen bei den Preisen zu Finanztest mit einer Stichprobe bei großen Versicherungsunternehmen 30 bis 40 Prozent – das sind die Preissteigerungen, mit denen Männer bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Pflegezusatzversicherung rechnen müssen, wenn sie nach dem 21. Dezember 2012 abschließen. Frauen zahlen dann bis zu 55 Prozent mehr für eine Risikolebensversicherung. Der Grund: Ab 21.12.2012 dürfen Versicherer für Neuverträge nur noch sogenannte Unisextarife anbieten, bei denen Frauen und Männer gleich behandelt werden. Wie sich das auf die Beiträge auswirkt, und für wen sich jetzt noch ein Abschluss lohnt, zeigt Finanztest in der aktuellen September-Ausgabe. Bislang haben Versicherer bei ihrer Tarifkalkulation oft nach Geschlecht unterschieden: Weil sie statistisch häufiger zum Arzt gehen, zahlen Frauen in der privaten Krankenversicherung 30 Prozent mehr Beitrag. Und junge Männer zahlen als Fahranfänger in der Autoversicherung oft mehr, weil sie mehr Unfälle verursachen als junge Frauen. Damit ist ab 21. Dezember 2012 Schluss. Dann müssen Frauen und Männer von den Versicherungen gleich behandelt werden, eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist nicht mehr zulässig. Das Pro-

blem dabei: Die Versicherer nutzen die Aufhebung der Geschlechterdiskriminierung vor allem zu ihren Gunsten; die Preise gehen deutlich nach oben, dort, wo es billiger werden muss, aber nur mäßig nach unten. Das stellte Finanztest mit einer Stichprobe bei großen Versicherungsunternehmen fest. Voraussichtlich etwas günstiger werden die Policen für Frauen bei der Rürup-Rentenversicherung und bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Männer profitieren vor allem bei der Risikolebensversicherung. Für viele wird es teurer. Doch trotz der teils saftigen Preiserhöhungen für den Versicherungsschutz bei Neuverträgen sollten Kunden einen kühlen Kopf bewahren und nicht überstürzt einen Vertrag abschließen – auch wenn Versicherungsvermittler mit den Preissteigerungen argumentieren. Zuerst sollten Kunden prüfen, ob sie diese Police überhaupt benötigen. Und dann überlegen, ob sie die teils jahrelangen Zahlungen aufbringen können. Denn ein vorzeitiger Ausstieg ist meist teuer. Der ausführliche Artikel Unisextarife ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test. de/thema/versicherungscheck veröffentlicht.

ALTE LEIPZIGER - Unisex-Rechner vereint Vorteils- und Angebotsrechner Rechner vereint zwei wesentliche Funktionen Die ALTE LEIPZIGER hat ihren Geschäftspartnern einen neuen Aktionsrechner zur Verfügung gestellt, durch den Beratung und Vertrieb von Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen auf der Schwelle zur bevorstehenden Unisex-Welt vereinfacht werden. Der Rechner vereint zwei wesentliche Funktionen: Mit ihm lassen sich schon heute die ungefähren Beiträge künftiger Unisextarife bei Altersvorsorge- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ermitteln. Wie hoch ist der Vorteil

für Männer bei einem Abschluss vor dem 21.12.2012? Ist das dem Kunden verdeutlicht worden, kann der Vermittler den Rechner darüber hinaus auch zur Erstellung des individuellen Angebots verwenden. Der Rechner ist ab sofort auf www.maennervorteil-2012.de für einen klassischen Rententarif (Schicht 3) und die Berufsunfähigkeitsversicherung frei geschaltet. Die entsprechende Basisrente mit ergänzender Berufsunfähigkeitsversicherung folgt in Kürze. www.alte-leipziger.de 83


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Unisex: Zurich tauscht kostenlos um

Ab dem 21.12.2012: Einheitstarife Bei Abschluss einer Erwerbs-, Berufsunfähigkeits-, oder Risikolebensversicherung bis zum 20.12.2012 bietet die Zurich Versicherung eine Umtauschoption an. Kunden, die noch in diesem Jahr einen nach geschlechtsspezifischen Merkmalen kalkulierten Vertrag abschließen, haben damit die Möglichkeit, den Vertrag in den ab 2013 gültigen Unisex-Tarif umzuwandeln, wenn sich dadurch ein günstigerer Beitrag bei gleicher Leistung ergeben sollte. Der Umtausch erfolgt bei Vorliegen der erforderlichen Voraussetzungen auf Kundenwunsch, ist kostenfrei und wird ohne erneute Gesundheitsprüfung durchgeführt. Das Umtauschrecht kann in dem Zeitraum vom 1. Februar bis zum 30. Juni 2013 ausgeübt werden. Ab dem 21.12.2012: Einheitstarife Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler, Zurich Vorstand für das Ressort Makler LebenNach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sind für private Versicherungsverträge ab dem 21.12.2012 nur noch einheitliche Tarife (sogenannte Unisex-Tarife) für Frauen und Männer erlaubt. Bisher zahlten Männer

und Frauen aufgrund unterschiedlicher Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten verschiedene Prämien für gleiche Versicherungen und Leistungen. Die Beiträge für Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen werden für Männer in der Regel teurer und für Frauen günstiger. Dagegen werden Risikolebensversicherungen für Männer spürbar günstiger, für Frauen jedoch deutlich teurer. "Neben den Beitragsvorteilen der Unisex-Tarife profitieren die Kunden vom frühzeitigen Einstieg und damit von günstigeren Beiträgen aufgrund des jüngeren Eintrittsalters und der Absicherung zum aktuellen Gesundheitszustand", betont Prof. HansWilhelm Zeidler, Zurich Vorstand für das Ressort Makler Leben. So werden Risikozuschläge bzw. Antragsablehnungen bei zukünftiger Verschlechterung des Gesundheitszustands vermieden. "Außerdem sollte im Hinterkopf behalten werden, dass das Risiko – Berufsunfähigkeit oder Tod – jederzeit besteht. Wer frühzeitig Vorsorge trifft, schützt sich und die Familie vor finanziell existenzbedrohenden Risiken", so Zeidler. www.zurich.de

Unisex: Bayerische Beamten Versicherungen bieten Umtauschgarantie Garantieerklärung gilt für alle Verträge die seit dem 1. Juni 2012 abgeschlossen wurden Kunden der Bayerischen Beamten Versicherungen (BBV) können ihre Verträge auf Wunsch in einen Unisex-Versicherungsvertrag umtauschen. Die Garantieerklärung gilt für alle Verträge, die seit dem 1. Juni 2012 abgeschlossen wurden. Sie umfasst zum einen die Bereiche Risikolebensversicherungen und klassische aufgeschobene Rentenversicherungen, zum anderen alle Sachtarife einschließlich der V.I.P. 84

Krankenzusatzversicherungen. "Damit nehmen wird den Kunden die Sorge, dass ein späterer Abschluss günstiger wäre", sagt Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Service der BBV. „Jeder kann die neuen Unisex-Angebote im Dezember prüfen und ohne Gesundheitsprüfung in den möglicherweise günstigeren Tarif wechseln.“


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Wer jetzt schon überprüfen will, wie sich der Tarifwechsel ab dem 21. Dezember dieses Jahres konkret auswirkt, kann dies anhand des UnisexRechners www.bbv-unisex.de im Internet selbst überprüfen. Dort findet sich alles Wissenswerte zu dem Thema. Makler erhalten interaktiv eine Einführung zu wichtigen Hintergrundinformationen und können sich überdies ergänzende Produktinformationen herunterladen. Eine Registrierung auf der Webseite ist nicht erforderlich. www.bbv.de

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Unisex-Garantie-Zertifikat der INTER sichert Kunden Vorteile INTER Lebensversicherung AG: Heute schon ohne Angst optimal vorsorgen Ab dem 21. Dezember 2012 gelten für Männer und Frauen gleiche Versicherungsbeiträge. Das "UnisexGarantie-Zertifikat" der INTER Lebensversicherung AG sichert Kunden bereits jetzt die Vorteile der neuen Unisex-Tarife. Verträge, die zwischen dem 1. August 2012 und dem 20. Dezember 2012 bei der INTER abgeschlossen werden, werden automatisch auf einen Vorteil für den Kunden überprüft und dann im Falle besserer Konditionen zu seinen Gunsten umgestellt. Die Einführung der neuen Tarife verunsichert viele Menschen und veranlasst sie möglicherweise, eine dringend notwendige Vorsorge hinauszuzögern. Dank des "Unisex-Garantie-Zertifikates" der INTER ist diese Angst jedoch völlig unbegründet. Ergibt sich während der Prüfung im entsprechenden Unisex-Produkt ein Vorteil, zum Beispiel durch eine höhere garantierte Rente beziehungsweise Versicherungssumme bei gleichem Beitrag, dann erhält der Kunde diesen selbstverständlich. "Durch das Unisex-Garantie-Zertifikat der INTER können alle Interessenten bereits jetzt bedenkenlos ihre individuelle Vorsorge auswählen: Entweder

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bleiben ihnen die aktuellen, günstigeren Konditionen auch in Zukunft erhalten oder sie profitieren rückwirkend von Verbesserungen", fasst Peter Thomas, Vorstandsvorsitzender der INTER zusammen. Zugleich unterstreicht er, dass die Umstellung für die Kunden selbstverständlich kostenlos und unkompliziert erfolgt. www.inter.de 85


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Unisex kommt - Eine Chronik der Gleichberechtigung Ab Ende Dezember gelten für alle neu 1987 - Die Abteilung für Frauenpolitik abgeschlossenen Versicherungen Uninimmt ihre Arbeit auf: Als erste Bundessex-Tarife. Sie werden unabhängig vom ministerin für Jugend, Familie, Frauen Geschlecht berechnet. Allerdings hat und Gesundheit tritt Rita Süssmuth für bislang laut einer CosmosDirekt-Umfradie Belange der Frauen ein. Das Ministege nur knapp jeder dritte Deutsche (29 rium wird bis heute ausschließlich von Prozent) von den neuen Tarifen gehört. Frauen geführt. Dabei bringen sie entscheidende Veränderungen mit sich: Bisher zahlten Frauen 1994 - Artikel 3, Absatz 2 des Grundund Männer für vergleichbare Leistungen gesetzes wird um einen zweiten Satz häufig unterschiedliche Beiträge. Grund ergänzt. Gleichstellung soll gelebt werdafür waren die ungleichen Risiken. Da den: "Der Staat fördert die tatsächliche Frauen zum Beispiel statistisch länger Durchsetzung der Gleichberechtigung Quelle: © Andrii Muzyka - Fotolia.com leben und länger Rente beziehen, war von Frauen und Männern und wirkt auf ihre private Rentenpolice teurer. Das gibt es künftig die Beseitigung bestehender Nachteile hin." nicht mehr. Der Europäische Gerichtshof bewertet geschlechterspezifische Tarife als diskriminierend 2005 - Angela Merkel wird Bundeskanzlerin. Damit und verordnet Gleichberechtigung - ein Thema, das steht nach sieben Männern erstmals eine Frau an Deutschland seit Jahrzehnten beschäftigt. der Spitze der Regierung. Und in den Bundestag werden zunehmend Frauen gewählt. Ihr Anteil liegt Zehn Meilensteine im Überblick: aktuell bei rund einem Drittel. 1949 - "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." So will es das Grundgesetz, das in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 1949 in Kraft tritt. Doch Artikel 3, Absatz 2 der Verfassung ist damals eher Wunsch als Wirklichkeit. Männer können zum Beispiel die Arbeitsstelle ihrer Frau kündigen und verfügen über die Familienfinanzen. 1957 - Der Bundestag verabschiedet das erste Gleichberechtigungsgesetz, das 1958 in Kraft tritt. Es schränkt den Einfluss der Männer ein, doch Frauen wird nach wie vor die Rolle der Hausfrau zugedacht. So dürfen sie nur einem Beruf nachgehen, wenn dieser mit Ehe und Familie vereinbar ist. 1979 - Der Mutterschaftsurlaub wird eingeführt. Damit haben arbeitende Frauen nach der Mutterschutzzeit die Möglichkeit, zusätzlich vier Monate zu Hause bei ihrem Kind zu bleiben. Sie erhalten währenddessen Lohnersatzleistungen und genießen Kündigungsschutz. 1980 - Das Gesetz über die Gleichbehandlung am Arbeitsplatz ist beschlossene Sache. Es legt fest, dass kein Arbeitnehmer wegen des Geschlechts benachteiligt werden darf. Das heißt zum Beispiel auch: gleicher Lohn für gleiche Arbeit. 86

2009 - Das Wort "Vätermonat" schafft es in den Duden. Der Begriff steht für einen neuen Schritt in der Familienpolitik: das 2007 eingeführte Elterngeld. Es soll die Verantwortung beider Elternteile für die Kinderbetreuung fördern - und Männer bestärken, ihre Vätermonate in Anspruch zu nehmen. 2011 - In Deutschland findet der erste bundesweite Boys' Day statt - parallel zum Girls' Day, bei dem Mädchen vermeintliche Männerdomänen kennenlernen. Der Boys' Day gibt Jungen Einblick in Jobs, die als Frauenberufe gelten, zum Beispiel in der Altenpflege oder Kinderbetreuung. 2012 - Die Unisex-Tarife kommen. Ob Mann oder Frau - das spielt bei der Beitragsberechnung für neue Versicherungsverträge künftig keine Rolle mehr. Bei gleichen Voraussetzungen zahlen Männer und Frauen die gleichen Beiträge und erhalten die gleichen Leistungen. Übrigens: Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) erwarten, dass ihr Versicherer sie aktiv informiert, wenn sich durch Unisex individuelle Vorteile ergeben könnten. Darüber hinaus wünschen 56 Prozent generell von ihrem Versicherer, über Unisex aufgeklärt zu werden. www.cosmosdirekt.de


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Tja Chef, wieder nicht das Chefjournal gelesen?

www.chefjournal.de Quelle Š ArTo - pitopia.de

Biometrische Risiken 2012-UNISEX Special  
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