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Das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport

August 2010

Fr. 8.50 14. Jahrgang www.fitforlife.ch

Hypoxietraining im Schwimmen Viktor Röthlins EM-Coup Was bringt Kompression ?

Alles Gigathlon

Pfeiffer’sches Drüsenfieber

über den

Die überschätzte Krankheit


editorial | inhalt

Der Gigathlon ist und bleibt ein Erfolgsanlass mit Sonderstatus. Wenn das Anmeldeportal jeweils zum Jahresende geöffnet wird, sind die rund 6000 Startplätze innert Stunden ausgebucht. Egal, wie die Strecken verlaufen, wo der Gigathlon stattfindet oder wie das Verkehrskonzept aussieht – die sportliche Reise eines Gigathlon verkörpert für Tausende Ausdauersportler die perfekte Synthese zwischen Abenteuer, Leistung, Natur- und Gruppenerlebnis. Eine besondere Premiere in eigener Sache brachte der diesjährige Gigathlon für FIT for LIFE. Jeder Gigathlon-Finisher konnte sich als Finisherpreis sein eigenes FIT for LIFE basteln (vgl. S. 26). So wird dieses vorliegende FIT for LIFE nicht nur wie üblich in 20 000-facher Ausführung an Kiosk geliefert und Abonnenten verschickt, sondern zusätzlich in personalisierter Form als bleibende Erinnerung an die 4890 GigathlonFinisher geschickt.

14 warmup 6 7 8 8 11

Carster Semenya läuft wieder Rehbock rammt Joggerin Swissalpine Marathon Nordic Walking-Weltmeisterschaften 100 Jahre «Züri Metzgete»

report 14 Gigathlon Jedes Mal anders und dennoch immer gut : Der grosse Gigathlon-Report

leichtathletik 28

Abraham Tandoi Als Lokomotive bringt der Kenyaner Abraham Tandoi den Schweizer Marathonläufer vor grossen Läu-

Andreas Gonseth Chefredaktor andreas.gonseth@fitforlife.ch

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fen in Hochform. Und dies mit Erfolg. Viktor Röthlin Viktor Röthlin über seinen EM-Coup, seine Ernährungssünden und die Ignoranz seiner Gegner.

training 32

Hypoxietraining Hypoxie bedeutet Mangel an Sauerstoff. Alles über

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das Hypoxietraining im Schwimmsport. Viks Trainingstipps

ausrüstung 38 FITforLIFE 8-10

FOTO: MICHAEL KUNST

Sonderfall Gigathlon

Fit Shop

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gesundheit

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42 Wenn das Handy zur Sucht wird. 42 Vorsicht Blitzschlag – die wichtigsten Regeln. 44 Pfeiff'ersches Drüsenfieber

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Das Pfeiffer’sche Drüsenfieber wird für den Abbruch zahlreicher Sportkarrieren verantwortlich gemacht – dies meist zu unrecht. Kompressionsbekleidung Kompression boomt. Doch welche Wirkungen sind belegt, welche eher optimistische Phantasien innovativer Marketingabteilungen?

ch-szene 64 65 66 66

68 Agenda 70 Ironman Switzerland

Das Blaue Wunder Der Bündner Ernst Bromeis schwamm hunderte von Kilometern durch Schweizer Seen, um auf die Ressource Wasser aufmerksam zu machen.

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Per Zufall knetete Hilly Brönnimann 2003 in Gran Canaria die Waden Natascha Badmanns. Fünf Jahre später war die heute 57-Jährige Weltmeisterin im Triathlon. «Sportheld» Anita Weyermann

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54 Hilly Brönnimann

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Abenteuerliches Schuls

kolumne 62

Midi beim CardioEx-Test

Ironman ist Mythos und Abenteuer zugleich. Doch gibt es sie noch, die unbeschwerten Typen, die sich auf alten oder billigen Rennvelos auf den beschwerlichen Weg machen? Schneller als man denkt Wie schwierig es ist, anhand Material und Optik auszumachen, wie schnell ein Ironman oder eine Ironwoman unterwegs ist, zeigt unser Bilderrätsel – machen Sie mit! Tour Transalp Als Zweierteam mit dem Rennrad an der Tour Transalp teilnehmen bedeutet, sich gegenseitig den Berg hinaufzuschieben.

cooldown/angetroffen

reisen 60

Triple-Ironman-Weltmeister Adrian Brennwald Zahnloser Ruedi Wild Unkonventionelle Martina Strähl Martin Müller OL-Weltmeister

anlässe

menschen 52

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Trottinet-Revival Laufschuh im Baukastensystem Sarah Meier als Aktmodell Brettspiel für Velofans Angetroffen Impressum l Vorschau FITforLIFE 8-10

FOTOS: ANDREAS GONSETH | IMAGO | BODO RÜEDI

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porträt

«Nach Hawaii will ich noch einmal, auch wenn die sozialen Kontakte wegen des vielen Trainings zu kurz kommen.»

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fordern. «Stehst du auch einen Ironman durch?», fragte sie sich. Und gab die Antwort im Jahr 2007 in Zürich. Eindrücklich. Trotz Magenbeschwerden gewann sie ihre Kategorie. Innert fünf Jahren schafft Hilly das, wofür andere jahrelang vergebens trainieren: Sie holt das Ticket nach Hawaii. Sie war dermassen «überrascht von diesem Sieg», dass sie gar nicht wusste, ob sie nach Hawaii gehen solle. «Du musst», sagten ihre Kollegen. Auf Big Island brilliert sie dann 2007 mit einem vierten Rang. Und sie wusste sofort : «nach Hawaii will ich noch einmal, auch wenn die sozialen Kontakte wegen des vielen Trainings zu kurz kommen.» Wenn Hilly ein Ziel hat, dann lässt sie sich durch nichts davon abbringen. Sie trainierte gezielt 20 bis 25 Stunden pro Woche. Mit Köpfchen. «Schau im Training die Rücken der andern an. Im Wettkampf sollen dann die andern deinen Rücken anschauen», gab ihr Trainer Hasler mit auf den Weg. Hilly ist im Training am liebsten alleine unterwegs, «so kann ich genau das machen, was ich für mich gut finde».

In der «grössten Waschmaschine» der Welt Beim Qualifikationsrennen 2008 in Zürich kämpfte Hilly erneut mit Magenproblemen. Dennoch dominierte sie. Der Zweiten nimmt sie eine Stunde ab. Und so durfte sie tatsächlich nochmals nach Hawaii. Als sie im Oktober zusammen mit

51 anderen Schweizern beim Nationendefilee durch Kona marschierte, lief es ihr trotz der Hitze kalt den Rücken hinunter. Viele träumen davon, Hilly erlebte alles bereits zum zweiten Mal: Den hawaiianischen Priester, der am Pier die Athleten segnet, ehe sich die Sportler «in die grösste Waschmaschine der Welt» stürzen. Die Energie, die in Kona von Tag zu Tag zunimmt, ehe es losgeht. («Es chräschelet richtig.») Und die Inselbewohner, welche die «Sonne auch im Herzen tragen». Wenn Hilly von Hawaii erzählt, dann spricht sie vor allem von Menschen. Von den persönlichen Betreuern aus aller Welt, die jedem Startenden zustehen. Oder von den Zuschauern, die ihre Hände hinstrecken, damit die Triathleten einschlagen. Hilly sagt von sich, sie freue sich über die kleinen Dinge, denn «daraus entsteht Grosses». Wenn Hilly spricht, werden ihre Augen manchmal feucht. Besonders jetzt, wo Hawaii mehr als einige Flugstunden weg ist. Denn wegen eines Knorpelschadens liegt eine Knie-Operation hinter ihr, Laufen kann sie noch nicht beschwerdefrei. Darum ist ihr Saisonhöhepunkt heuer kein Ironman, sondern der Gigathlon im Couple: Die «Smooth Cruisers», so der Name ihres Teams, beendeten ihn auf dem 143. Rang bei 228 Finishern. Wegen dem Gigathlon hat Hilly statt auf Gran Canaria im Frühling für einmal in einem Trainingslager auf Lanzarote Kilometer abgespult. Ihre Gigathlon-Disziplinen: Schwimmen und Rad fahren. «Wenn man nicht so viel trainieren kann, verändert sich viel, ja, der ganze Lebensinhalt», sagt Hilly.

Plötzlich hat sie Zeit, Freunde einzuladen. Manchmal kramt sie die Malkreide wieder hervor oder besucht wie früher ein Konzert. Sie geniesst auch dieses Leben. Doch Hilly will noch einmal nach Hawaii, dorthin, wo sie 2008 ihre sportliche Karriere gekrönt hat. Hilly erzählt, als wäre ihr grosses Rennen von 2008 erst gestern gewesen. Sturmböen fegten sie fast vom Rad. Sie hatte Angst. Doch sie sagte sich: «Einfach in der Aeroposition bleiben und pedalen.» Platz um Platz machte die starke Radfahrerin gut. Pünktlich beim Wendepunkt drehte auch der Wind und Hilly fuhr erneut gegen ihn. Manchmal stand ein Zuschauer am Rand mit einem Schweizer Fähnchen, «das wirkte wie Balsam». Nach sechs Stunden wechselte sie auf die Laufstrecke, die zuerst durch die Zuschauermassen und dann durch die Wüste führt. Hilly kämpfte sich von einem Verpflegungsposten zum andern. «Wahrscheinlich versteht es niemand so gut, die Leute zu motivieren, wie die Amerikaner.» Hilly befand sich 800 Meter vor dem Ziel, als sie vor sich eine Konkurrentin «mit einer ähnlichen Startnummer» sah. Sie mobilisierte die letzten Kräfte und überholte die Athletin. Was Hilly nicht wusste: Es war die bis anhin Führende in Hillys Kategorie Frauen 55. Letztlich lag Hilly mit 40 Sekunden Vorsprung vorne. Im Ziel, nach 11 Stunden und knapp 57 Minuten, sagt der Speaker via Mikrophon: «You are an Ironman.» Hilly – eines von zehn Kindern. Hilly – eine von 1800 Athletinnen und Athleten auf Big Island. In Kona war sie 2008 eine der Grössten. Weltmeisterin. F

Urs Gerig: Mein drittes Workout diese Woche – ich fühle mich großartig! Komm doch morgen mit!”

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Besondere Ehre in Hindelbank

Mein Move des Tages: 351 Kalorien verbrannt.

HILLY ALS 1.-AUGUST-REDNERIN Eine Weltmeisterin im bernischen Hindelbank. Das gibt es nicht alle Tage. Und so wurde Hilly im Jahr 2009 angefragt, ob sie im Dorf die 1.-August-Rede halten wolle. 10 Monate nach ihrem grossen Sieg. «Ich kann besser Velo fahren als reden», wehrte sie sich zuerst und erzählte den Dorfbewohnern dann doch von Hawaii und ihrer Leidenschaft Triathlon. Die Kinder sassen vor der Bühne am Boden, zwischen den Ansprachen gabs Turndarbietungen vom TV Hindelbank. 10 Minuten hätte Hilly sprechen dürfen, 17 wurden es schliesslich. Das Schönste für Hilly während der 1.-August-Rede: «Dass ein paar Zuhörer Tränen in den Augen hatten.»

Hilly Brönnimann-Köppel

Alter: 57-jährig Wohnort: Hindelbank Beruf: Gelernte Dekorateurin, Zweitausbildung als Medizinische Masseurin Familie: verheiratet mit Urs, zwei Kinder ( Rahel, Jg. 81, und Lars, Jg. 84) Hobbys: Lesen, Verse schreiben, kreativ sein

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Mit DER NEUEN SUUNto M-SERiES wiRD jEDES tRaiNiNg zUR iNSpiRatioN Manchmal ist es ganz schön schwer, ein aktives Leben zu führen. Mit den Herzfrequenzmonitoren aus der Suunto M-Series wird es viel leichter: Morgendliche Ratschläge zum Tagespensum und motivierende Botschaften helfen Ihnen, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Und weil sich nicht jeder Tag genau planen lässt, passen sie sich Ihrem Workoutprogramm sofort an, wenn Sie einmal eine Trainingseinheit versäumen – oder sich überfordern. Viel Spaß beim Trainieren! weil jeder Move zählt.


Mountainbike-WM Mount Saint Anne

Können die Schweizer (rechts im Bild Katrin Leumann im Kampf mit der Polin Maja Włoszczowska) ihre Erfolge der letzten Monate an der WM in Medaillen ummünzen?

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An den kommenden Cross-Country-Weltmeisterschaften Anfang September im kanadischen Mount Sainte Anne sind die Fahrer des Schweizer Nationalkaders die Gejagten, nimmt man ihre überragenden Leistungen in den letzten Wettkämpfen als Referenz. Die Europameisterschaften im Israelischen Badeort Haifa zum Beispiel waren die bisher erfolgreichsten für Swiss Cycling. Fünf von sieben Goldmedaillen schöpften hiesige Athleten ab; dazu zwei silberne (für Elite Lukas Flückiger und U23 Kathrin Stirnemann) und eine bronzene Auszeichnung (für U23 Patrik Gallati). Während die Goldmedaillen zum Auftakt für die Staffel und Espoir Mathias Flückiger, dem besten U23-Fahrer im Weltcup, beinahe Pflicht waren, überraschten alle übrigen: Roger Walder und Linda Indergand (Junioren) und ganz besonders Katrin Leumanns hauchdünner Sprintsieg gegen Titelverteidigerin Maja Włoszczowska. In bester Strassenfahrermanier fing Leumann die Polin wenige Zentimeter vor der Ziellinie noch mit einem «Panthersprung» ab. Im Weltcup spielten bis auf Mathias Flückiger wieder andere Schweizer Cracks die erste Geige, was auf die grosse Leistungsdichte im Nationalteam hindeutet. Am Weltcup in Champéry jubelte Florian Vogel, im Val di Sole Teamkollege Nino Schurter, der damit den langjährigen Dominator Julien Absalon an der Spitze des Weltcup-Zwischenklassements ablöste. Marathon-Europa- und Crosscountry-Schweizermeisterin Esther Süss holte sich an der Marathon-WM im deutschen Sankt Wendel vor Lokalmatadorin Sabine Spitz ihr erstes Regenbogentrikot und konnte sich als Weltmeisterin feiern lassen – derweil die Männer im Sprint für einmal leer ausgingen. Das lässt Erinnerungen an die Olympiasaison 2008 aufkommen. Damals waren die Schweizer ähnlich erfolgreich unterwegs, beim Showdown in Peking hatten aber Julien Absalon und Sabine Spitz die Nase vorn. F

NEWS TODESFALL BEI DER TRANSALP Der deutsche Schauspieler Heinirch Schmieder ist in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli während der Craft Bike Transalp tot im Hotelzimmer aufgefunden worden. Der 40-jährige ehemalige Tatort-Kommissar hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. HIGHLANDER 2011: JETZT ANMELDEN! Multisportler aufgepasst: Am 16. Juli 2011 findet der 11. Highlander in Illmensee statt. Da die Teilnehmerzahl auf 1200 begrenzt ist und die Veranstaltung regelmässig ausgebucht ist heisst es also: Jetzt anmelden! Offizieller Anmeldeschluss ist der 30. April 2011. www.highlander-challenge.de HALF-IRONMAN-PREMIERE IN MALLORCA Am 14. Mai 2011 findet der erste Ironman 70.3 auf Mallorca statt. Die Halbdistanz auf der Baleareninsel wird das Auftaktrennen zur Saison 2011 sein. www.ironman703-mallorca.com CONTADOR BEI CANCELLARA? Der diesjährige Gewinner der Tour de France, Alberto Contador, hat beim Saxo-Bank-Team einen Zweijahres Vertrag unterschrieben. Ob Fabian Cancellara nach dem Abgang der Schleck-Brüder weiterhin im Team von Bjarne Riis bleiben wird, ist noch ungewiss. UMZUG DER SPORT-AWARDS Die «Credit Suisse Sports Awards» ziehen neu in die Studios des Schweizer Fernsehens. Die Verleihung wird am Sonntag 12. Dezember, um 20.05 auf SF1, TSR 2, RSI la 2 und HD suisse ausgestrahlt.

Bahnentour Davos-Klosters

Der Monster-Downhill Verschwitzt und am Rande der Erschöpfung steht der Biker in Küblis GR und kann es kaum fassen. Der Blick auf sein GPS-Gerät zeigt unglaubliche 9700 Höhenmeter an. Dieser Biker könnten auch Sie sein. Dann nämlich, wenn Sie sich für einen Bahnentour in Davos-Klosters entscheiden. Die beeindruckenden Höhenmeter werden auf einer Route von gesamthaft 85 Kilometer bewältigt, die meisten davon bergab auf fantastischen Trails. Satte acht Mal werden die Athleten zusammen mit ihren Bikes von den Bergbahnen in die Höhe transportiert. Der Anteil an Singeltrails beträgt 90 Prozent und nur eine Strecke muss zweimal befahren werden. Wer vor dem Start zur Bahnentour in Davos Klosters übernachtet, kann alle Bergbahnen am Tag der Tour gratis zu benutzen. Ohne Übernachtung kostet die Tageskarte 48 Franken. Für den Transport der Bikes kommen zusätzlich noch zehn Franken dazu. Plan, Höhenprofil und Detail-Infos der Route unter www.bahnentour.ch, www.davosbike.ch F Foto: zvG

Foto: MArtIn PLAtter

Die Jagd ist eröffnet

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Ein Klassiker mit langer Tradition: Das Profifeld der «Züri-Metzgete» 1947 kurz vor Zürich.

100 Jahre Tradition

Foto: Andreas Gonseth

Die «Züri-Metzgete» feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen. Erstmals wurde das ­Rennen 1910 unter dem Namen «Meisterschaft von Zürich» durchgeführt. Der damalige Organisator war der Velo-Club «Westfalen» Zürich. Dieser hatte sich zu teure Clubkleidung angeschafft und hoffte, mit der Durchführung des Anlasses seine Schulden tilgen zu können. Das Rennen war ein voller Erfolg und bald schon mutierte es im Volksmund zur «Züri-Meztgete». Den Übernahmen verdankt das Rennen einem Zuschauer, der beim Anblick der geschundenen Fahrer gerufen haben soll: «Das sieht ja aus wie an einer Metzgete!» Trotz einer wechselvollen Geschichte mit vielen Hochs und Tiefs gibt es 100 Jahr später die Metzgete – oder «Meisterschaft von Zürich», wie sie heute offiziell heisst – immer noch. Am Sonntag 5. September schwingen sich sowohl lizenzierte Fahrer wie auch gegen tausend Hobbygümmeler («Volksmetzgete») in die ­Sättel, um die 49-Kilometer-Runde mit Start und Ziel in Buchs über Dielsdorf, Glattfelden, ­Kaiserstuhl, Siglistorf und Regensberg zu meistern. www.zueri-metzgete.ch  F

Bike-Paradies Gstaad

Bike up – slow down Wer Gstaad hört, denkt wohl zuerst an Wintersport, Promis oder ans allseits bekannte Tennisturnier. Doch auch Mountainbikern bietet die Destination im Berner Oberland ein Eldorado sondergleichen. Spannende Trails auf einem ausschweifenden Streckennetz (500 Kilometer GPS-Tracks und rund 150 Kilometer signalisierte Strecken) warten nur darauf, unter die Stollen genommen zu werden. Damit man nach geleisteten Touren auch kulinarisch auf seine Kosten kommt und seine geschundenen Muskeln in gediegener Ambiente hochlagern kann, gibt es vom 19. bis 25. September die speziellen Gstaader Bikewochen. Eine Woche im 3-Sterne-Hotel gibts bereits für 1310 Franken, eine Woche im 5-Sterne-Haus für 1610 Franken. Das Angebot umfasst sechs Übernachtungen mit Halbpension sowie Verpflegung zum mitnehmen auf die Tour. ­Ebenfalls zum Programm gehören fünf geführte Touren, zwei Testnachmittage mit Top-Mountainbikes von Bergamont und Specialized und ein gemütlicher Hütten-Abschlussabend. www.gstaad.ch F

FOTO: zvg

Radrennen «Züri-Metzgete»


Foto: zvG

Powerman Zofingen

Charity meets Sports Am Samstag, 4. September, findet die «Powerman Charity» statt, bei der unter anderen die Radprofis Franco Marvulli, Martin Elmiger, Markus Zberg und Bruno Risi teilnehmen. Ebenfalls für den guten Zweck einsetzen wollen sich der ehemalige Duathlon Weltmeister Urs Dellsberger, Beach-Soccer-Star Stephan Meyer, die Triathletin Brigitte McMahon sowie die SkifreestyleFliegerin Eveline Leu. Wer zusammen mit den Stars fünf Kilometer laufen und

11. Swiss Walking Event

30 Kilometer radeln will, kann sich unter www.powerman.ch anmelden. Der Erlös der «Powerman Charity» Beim offiziellen Powerman am 5. September geht es auf der langen Distanz über 10/150/30 Kilometer und auf der kurzen Distanz über 10/50/5 Kilometer. Der erste und der letzte Abschnitt werden dabei gelaufen, dazwischen satteln die Athletinnen und Athleten aufs Rennrad um. Der Powerman kann als Single oder auch im Team bewältigt werden. F

1. Saaser Wandertag

Über Stock und Stein im Wallis

In Solothurn dreht sich alles um die Zahl 11. Kein Wunder steht die Zahl auch beim 11. Swiss Walking Event vom 5. September im Zentrum. Um die «Solothurnerzahl» 11 ranken sich diverse Mythen und alte Geschichten. Die eine handelt von 11 Elfen, die einst kamen, um das damals kinderlose Dorf Solothurn zu retten und die Menschen dort mit Nachwuchs zu segnen. Andere beteuern, die Zahl 11 sei so wichtig, weil es in der Stadt elf Kirchen und Kapellen gebe. Die St.Ursen-Kathedrale birgt 11 Altäre und die imposante Freitreppe teilt sich in Abschnitte zu je 11 Stufen. Sinngemäss bietet der 11. Swiss Walking Event bietet neu 11 verschiedene Strecken für jeden Geschmack an. Darunter neben dem Panoramatrail hinauf auf den Weissenstein eine Halbmarathon- und Marathonstrecke, Distanzen über 10,5 Kilometer und 6 Kilometer in den Kategorien Nordic Walking und Walking. Über die 6-Kilometer-Strecke wird zusätzlich die Kategorie XCO-Walking angeboten. www.swisswalking.ch F

Foto: FotoLIA

«Solothurnerzahl» 11

Schweiz Tourismus hat das Jahr 2010 zum Jahr des Wanderns erkoren. Der Stellenwert des Schweizer Bergsommers soll dadurch langfristig wieder an Popularität gewinnen. Aus diesem Grund fi ndet am 18. September der erste Saaser Wandertag in Saas-Almagell statt. Drei verschiedene Wanderwege bieten für jeden Wanderer ein spezielles Erlebnis, egal, in welcher Leistungsstufe er sich bewegt. Der Allmageller Höhenweg (4,5 Stunden) ist der Klassiker für erfahrene Wanderer, die romantische Wanderung auf die Furggalp (2,5 Stunden) bietet malerische Ausblicke und der kurze Rundweg Saas-Almagell (1,5 Stunden) kann genussvoll von allen gemeistert werden. Mit von der Partie ist der aus Saas-Almagell stammende Ski-Olympia-Bronzemedaillengewinner Silvan Zurbriggen. Er wird eine Wandergruppe führen und Autogramme verteilen. F

12 NEWS NEUES PUNKTESYSTEM FÜR HAWAII-STARTPLATZ Für die Profi-Triathleten gilt ab 1. September ein neues Punktesystem für die Qualifikation zu den Ironman-Weltmeisterschaften in Hawaii. Zugelassen werden ab 2011 die besten 50 Männer und 30 besten Frauen der Qualifikationsphase, in der bei definierten Wettkämpfen Punkte gesammelt werden können. Maximal fünf Resultate werden angerechnet, darunter muss mindestens ein Wettkampf ein offizieller Ironman sein. EUROBIKE FRIEDRICHSHAFEN Von 1. bis 4. September öffnet die Eurobike in Friedrichshafen (D) ihre Tore und bildet den Treffpunkt für die gesamte Fahrradwelt. Mehr als tausend Aussteller präsentieren Neuheiten und Weltpremieren aus der Velobranche, darunter auch Pedelecs und E-Bikes. www.eurobike-show.com

WANDERKARTE ZUM ERLEBEN UND ENTDECKEN Hallwag gibt eine neue Kartenreihe heraus, auf welcher neben einer Wanderkarte im Massstab 1: 50 000 eine Fülle von Informationen zu Geschichte, Routen, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Unterkünfte, Kulinarik und Technik zu finden sind. Den Anfang macht die Discovery Map «Grimselwelt». ISBN 978-3-8283-0714-8 TOKO WIRD VERKAUFT Das traditionelle Skiwachs-Unternehmen Toko geht am 1. September in neue Hände. Mammut verkauft sämtliche Aktivitäten sowie Wachsprodukte, Ski-Tools und Pflegeprodukte an ein Tochterunternehmen der norwegischen Swix Sport AS. Toko soll laut Angaben von Swix Sport die Schweizer Identität behalten. F

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Playitas Sport unter spanischer Sonne Der perfekte Ort für Ihren Aktivurlaub – entdecken Sie die Vielseitigkeit von Fuerteventura Attraktives Fitness- & Sport-Angebot im grössten Sport-Resort der Kanaren: VOR ORT KOSTENLOS BUCHBAR » 700 m2 Fitness Center (Nautilus-Geräte) » Kara-T-Robics (Mischung aus Karate & Aerobic) » Outdoor-Fitness mit Meerblick » tägliche Aerobic- Stretch & Relax-, Step-, Bodytoning-Kurse » Schwimmunterricht, Aqua-Gym, Beachvolleyball, Joggingstrecke » tägliche Core Training- & Spinning-Kurse » Tischtennis, Boccia, Minigolf » Open Air Mehrzweckplatz (Fussball, Basketball, Handball) VOR ORT GEGEN GEBÜHR BUCHBAR » 50m Olympisches Schwimmbecken » Mountainbike und Rennrad » verschiedene Gruppentrainings unter Anleitung von kompetenten Trainern » Billard, Tennis, Kajak, Surfen, Katamaran, Windsurfen, Tauchcenter, 18-Loch-Golfplatz mit Driving Range, Putting & Chipping Green, PGA Golfakademie und viele weitere Sportangebote

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gigathlon report

Was Sie schon immer über den Gigathlon wissen wollten

«Handy und iPod werden scheinbar nicht vermisst. » Wie viele Proteste gab es, was war die heikelste Situation, wieso werden die Startplätze ausgelost? Gigathlon-Projektleiter Corsin Caluori beantwortet die wichtigsten, häufigsten und ungewöhnlichsten Fragen von Gigathlon-Teilnehmern.

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Corsin Caluori, was war die gefährlichste Situation beim Gigathlon 2010? Wenn 5500 Personen sportlich auf nicht gesperrten Strassen und Wegen unterwegs sind, gibt es immer einige Zwischenfälle – viele davon erfahren wir gar nicht. Zum Glück sind dieses Jahr fast alle Fälle glimpflich verlaufen. Nur eine Gigathletin war einen Tag nach dem Anlass mit einem Beinbruch noch im Spital. Heikel war die angekündigte Gewitterfront am späten Nachmittag beim Lungernsee. Wir haben daher den Sammelstart vorgezogen, so waren alle Gigathleten aus dem Wasser, als das Gewitter richtig losging.

Zählt jemand mit, ob gleich viele Badekappen aus dem Wasser steigen wie reinspringen? Die Kontrolle der Schwimmer erfolgt zum einen via Start- und Zielregistrierung, zum anderen durch die Kommunikation mit den bereitstehenden Rettungskräften und dem Besenwagenboot. So stellen wir sicher, dass restlos alle Schwimmer alleine oder allenfalls mit Betreuung wieder aus dem Wasser kommen.

Wieso werden für die Helmcovers der Single und Couple nicht fröhlichere Farben ausgesucht? Die Farben wurden bereits 2002 definiert und haben sich «eingebürgert», aber es wären sicher auch andere Farben möglich gewesen. Wichtige Aspekte bei der Auswahl sind die grösstmögliche Unterscheidung

zwischen den Kategorien sowie das Gesamtfarbkonzept des Anlasses. Was überdacht werden muss, ist die graue Couple-Badekappe beim Schwimmen, diese ist schlecht sichtbar.

Wie viele Zeitmessbändel gingen verloren? Zurzeit fehlen noch 12 Stück, aber es werden uns immer noch Zeitmesschips von Teams zugeschickt, die aus Versehen nicht abgegeben wurden.

Mit wie vielen und welchen Protesten muss sich die Rennjury jeweils herumschlagen? Am diesjährigen Gigathlon gab es acht Proteste zu beurteilen. Grösstenteils ging es dabei um Zeitangaben.

Welches war die ungewöhnlichste Anfrage, die Sie entgegengenommen haben? Jemand fragte, ob ein iPod beim Schwimmen erlaubt sei. Damit haben wir nicht gerechnet. Aus Sicherheitsgründen haben wir dies dann nicht erlaubt, denn mit Stöpseln im Ohr hört man nahende Rettungsboote oder Zurufe von Rettungskräften und anderen Schwimmern nicht.

Welches war der ungewöhnlichste Versuch, das OK zu überlisten? Es kann sein, dass wir gar nicht alle ausgeklügelten Versuche, sich einen Vorteil oder einen Komfort zu verschaffen,

mitbekommen haben. Im Wettkampfbetrieb sind uns aber die «Tricks» weitestgehend bekannt und wir haben entsprechende Kontrollsysteme. Allerdings haben wir uns auch schon die Augen gerieben, als auf den Disziplinen-Fotos eines Couple zwei verschiedene männliche Gigathleten zu erkennen waren, der Wettkampf also zu dritt bestritten wurde!

Wann ist der letzte Gigathlet in Thun im Ziel eingelaufen und wie viele Zuschauer haben da noch an die Banden geklopft ? Schätzungsweise 200 Zuschauer haben auf den letzten Gigathleten gewartet und ihn auf der Zielgeraden angefeuert. Er lief um 22 Uhr 05 und 06 Sekunden über die Ziellinie.

Wie viel haben Sie während der drei Gigathlon-Tage in Thun geschlafen? Sagen wir es so: Jeder vom OK hat es jeweils auf ein paar Stunden Schlaf pro Nacht gebracht, also wenig, aber genug für die kurze Zeitspanne.

Wie viele Liter Kaffee trinken die Gigathleten? Gesamthaft wurden während des Gigathlon rund 3800 Liter Kaffee ausgeschenkt. Der grösste Teil davon wurde morgens konsumiert.

Welches war der häufigste Grund einer Aufgabe? Die heissen Temperaturen haben am


foto: keystone

23 weitere Gigathlon-Fragen im Internet

«Mister Gigathlon» gibt Auskunft Corsin Caluori trägt seit dem Gigathlon 2009 als Projektleiter die Gesamtverantwortung, nachdem er 2007 bereits Bereichsleiter Strecke und davor in verschiedenen anderen Funktionen für den Gigathlon tätig war. Sein Debüt als Gigathlon-Teilnehmer hat er bisher noch nicht gegeben. Der 33-jährige Zürcher Oberländer ist studierter Maschineningenieur, ehemaliger Spitzen-OL-Läufer und seit 2005 für Swiss Olympic tätig. Weitere Fragen zum Gigathlon samt Corsin Caluoris Antworten finden Sie unter www.fitforlife.ch/gigathlonfragen

Samstag insbesondere die Single-Gigathleten an ihre Grenzen gebracht. Einige sind am Sonntag dann nicht mehr am Start erschienen. Die Finisherquote war mit 82 Prozent so tief wie noch nie. Dies, obwohl die Streckenlängen und technischen Anforderungen nicht anders waren als in vergangenen Jahren. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Hitze ihren Tribut gefordert hat.

Wie viele Kleidungsstücke blieben in Thun liegen ? Insgesamt wurden in Thun und den restlichen Wechselzonen rund 100 Fundgegenstände abgegeben. Darunter befanden sich alle möglichen Sachen wie Rucksäcke, Velohelme, Schlüssel, Brillen, Schuhe, T-Shirts und sogar ein Handy und ein iPod, welche anscheinend nicht vermisst werden. Rund ein Drittel aller Gegenstände konnte den Besitzern bereits wieder zurückgegeben werden.

Das ÖV-Konzept ist lobenswert, geht aber auf Kosten des Zusammenseins im Team. Wie lautet Ihr persönliches Fazit ? Das ÖV-Konzept war ein voller Erfolg. Der private Supporter-Verkehr konnte auf ein Minimum reduziert und langwierige Staus vermieden werden. Es ist aber richtig, dass sich die Teams erst am Abend wieder sahen, dann aber umso mehr zu erzählen hatten. Und die einzelnen Teammitglieder erlebten in den Doppelwechselzonen mehr. FITforLIFE 8-10

Wie haben sich die Ziele des Gigathlon seit 2002 verändert ? Ganz klar hat der Umweltaspekt an Bedeutung gewonnen. Es ist mir ein grosses Anliegen, hier Akzente zu setzen. So haben wir den Gigathlon 2010 fast ohne Supporter-Verkehr durchführen können und das Geschirr der über 30 000 Mahlzeiten wurde kompostiert.

Warum hat man sich für das « first come first served»-Anmeldeprozedere via Internet entschieden? Im Prinzip ist die Chancenverteilung für die Gigathleten gleich wie bei einer Verlosung. Das Prozedere nach dem Prinzip « first come first served» hat aber für alle den Vorteil, dass es rascher abgeschlossen ist. Der Athlet oder das Team weiss sofort, ob er/es einen Startplatz ergattert hat. Diejenigen, welche leer ausgehen, können sich anschliessend für Restplätze bewerben oder sich auf der Börse umsehen. Für die Geschäftsstelle zieht sich die Verteilung und Abrechnung der Startplätze nicht über 2-3 Monate hin wie bei einer Verlosung, sodass wir die verkaufte Anzahl bald kennen und uns auf die Organisation und frühzeitige Kommunikation an die Teilnehmer konzentrieren können.

Ist der Austragungsort 2011 schon bekannt oder beginnt die Suche erst jetzt? Die Region ist definiert. Seit diesem Frühling arbeiten wir an der Gigathlon-Strecke

2011 und haben auch schon erste Bewilligungsanträge für einzelne Streckenabschnitte gestellt. Im Verlauf des Spätsommers gehen die Ressortleiter dann auf die Test-Tour und prüfen die neue Strecke auf Herz und Nieren.

Wie setzt sich ein Gigathlon-Budget zusammen? Das Budget für einen Weekend-Gigathlon beträgt rund 3 Millionen Franken. Davon wird fast die Hälfte für Shuttle-Transporte, Essen und Logistik aufgewendet. Die Gigathleten finanzieren den Anlass zu 2/3 selbst über die Startgelder. Der Rest wird durch Sponsoren und Partner generiert. Nur dank den häufig langjährigen Partnerschaften ist der Gigathlon finanziell ausgeglichen.

Auf welche gemeisterte OK-Hürde sind Sie stolz? Auf die erfolgreiche Umsetzung des ÖVKonzepts. Wir hatten zwar alles durchgeplant und abgesichert, dennoch etwas Respekt vor möglichen zeitlichen Engpässen. Aber was wir bisher gehört haben, war es eine entspannte Transportart und das wurde vor allem von den Gigathleten selber geschätzt.

Wie würde die Gigathlon-Organisation noch mehr Spass machen? Vielleicht, wenn ich selber mitmachen und dadurch die Emotionen unterwegs noch besser erleben könnte. F


porträt

Das Blaue Wunder

Schwimmend bis ans WEF TEXT: REGINA

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SENFTEN

FOTOS: ANDREA

BADRUTT

Ein erster Schritt ist schon getan, wenn die Menschen über das ‹Blaue Wunder› reden. Egal, ob sie das schätzen oder abweisen. Wichtig ist, dass etwas hängen bleibt und über den Umgang mit unseren Ressourcen diskutiert wird.» Der Bündner Ernst Bromeis-Camichel hat im Juli 2010 die grössten Schweizer Seen durchschwommen. 310 Kilometer kamen dabei zusammen, Strecken von 300 Meter bis 26 Kilometer standen auf dem Programm. Die Wege an die verschiedenen Etappenorte legte er jeweils per Fahrrad zurück. Stundenlang war er im Wasser, hat im Neoprenanzug den Genfersee, Bodensee, Zürichsee und viele andere Gewässer der Länge nach durchquert. Das entspricht zehn Ärmelkanalüberquerungen hintereinander. Mit seinem Projekt will der Bündner auf die Kostbarkeit des Wassers aufmerksam machen und die Menschen zum Denken bewegen.

Wasser ist keine Selbstverständlichkeit Wasser ist Leben. Wasser ist Energie. «Auch wenn wir im Wasserschloss von Europa kaum Wasserknappheit kennen, so tut es gut, sich der Endlichkeit des Elements bewusst zu werden. Ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir in der Schweiz in Seen mit Trinkwasserqualität baden können? Ist es eine Selbstverständ-

lichkeit, dass wir den Wasserhahn aufdrehen und sauberes Wasser in beliebiger Menge herauskommt?», fragt sich Ernst Bromeis und wünscht sich einen sorgsameren Umgang mit natürlichen Ressourcen. Damit solche Fragen in der Öffentlichkeit diskutiert werden, braucht es ihn und sein extremes Schwimmprojekt. Davon ist er überzeugt. «Die Medien haben mir den Titel ‹Wasserbotschafter› gegeben», sinniert Ernst lächelnd. «Mich ehrt der Begriff, auch wenn ich mich selber eher als Künstler bezeichne – als Lebenskünstler.»

men und so die öffentliche Diskussion lancieren. Es galt, Bewilligungen einzuholen, Sponsoren zu suchen, die Medien zu informieren, Routen zu planen. «Graubünden – Das Blaue Wunder» nannte er sein Vorhaben, das ihn mit Anerkennung und Auf merksamkeit entschädigte und ihn zu einem gefragten Redner machte. Das Projekt fi nanzierte sich dank den vielen Vorträgen selber.

Finanziell im «Trockenen»

Botschafter, das tönt nach politischen Beziehungen, viel Geld, einem grossen Mitarbeiterstab mit persönlichen Assistenzen. Die fi nanzielle und personelle Realität von Ernst Bromeis und seinem «Blauen Wunder» sieht anders aus. Da liegt der Vergleich mit einem freischaffenden Künstler in der Tat näher.

«Ums viele Geld ging es mir nie. Aber es hat dafür gesorgt, dass ich von meiner Kunst leben und den nächsten Schritt meiner ‹Trilogie› planen konnte.» Nach den Bündner Seen waren es nun diesen Sommer alle grossen Schweizer Gewässer, mithilfe derer Ernst Bromeis dem Lebensgut Wasser Respekt verschaffen wollte. Und in zwei Jahren soll es im Rhein – immer stromabwärts schwimmend – von der Quelle in Graubünden bis nach Rotterdam gehen.

Im Herbst 2007 war es, als sich der gelernte Turn- und Sportlehrer, Musiker und Journalist ans Realisieren seines Lebenstraums machte. 5000 Franken nahm er damals von seinem Konto, um sich einen Computer und Papier zu kaufen und erste Schritte zu tätigen. Im ersten Jahr, also im Sommer 2008, wollte er 200 Seen in seinem Heimatkanton Graubünden durchschwim-

«Ich bin alles andere als ein Grossverdiener», gibt der charismatische Unterengadiner ganz offen zu. «Aber die Kombination von Sponsoring-Beträgen, Redner-Pauschalen und den Einkünften aus dem Graubünden-Projekt helfen mir dabei, auch fi nanziell über Wasser zu bleiben.» Auf rund 60 Prozent Stellenprozente schätzt er sein Pensum als Grenzkünstler


FOTOS: ANDREA BADRUTT

Ernst Bromeis-Camichel hat diesen Sommer die grössten Schweizer Seen durchschwommen. Mit seinem Projekt «Das Blaue Wunder» will der 42-Jährige auf die Kostbarkeit des Wassers aufmerksam machen und die Menschen «bewegen».

ein. Alles andere ist Ehrenamt und viel Herzblut. «Ich mache alles alleine, da ich mir keinen Assistenten leisten kann.» Die drei Personen, die er während des Schwimmmonats um sich hatte – einen Fotografen, einen Logistiker und einen Medienkoordinator –, waren zwar Angestellte, die aber allesamt zu einem Freundschaftspreis arbeiteten – und in gewisser Weise auch Freunde sind. «Es war wichtig, sie zu bezahlen, da ich nur dann etwas von ihnen fordern konnte –, wer steht schon freiwillig einen ganzen Monat lang in aller Herrgottsfrühe auf, nur um vom Ernst ein paar Bilder zu schiessen?» Ausserdem fände er es schizophren, wenn er Geld verdienen würde und seine «Angestellten» nicht. Ganz ohne Freiwilligenarbeit ging es aber doch nicht. «Ich hatte riesiges Glück, dass mir die SLRG ihre Dienste ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat», freut sich Ernst Bromeis. «Sonst hätte mich die Bootsbegleitung pro Tag wohl 1500 Franken gekostet – das hätte ich mir nicht leisten können.» Eineinhalb Jahre hatte sich Ernst Bromeis um Sponsoren und Geldgeber bemüht. «Ich habe rund 50 Gespräche geführt. Etwa die Hälfte der Anfragen verlief erfolgreich.» In drei Fällen platzte der Deal ganz knapp vor Schluss. «Von einigen Firmen war ich ziemlich enttäuscht. Die haben sich die Nachhaltigkeit gross auf die Fahne geschrieben, sind aber neuen, innovativen FITforLIFE 8-10

Lösungsansätzen gegenüber sehr verschlossen.» Einen Hauptsponsor wie beim Graubünden-Projekt 2008 hat er keinen gefunden. «Dafür mit Hotelleriesuisse einen Partner, der während eines Monats für sämtliche Übernachtungen inklusive Halbpension für uns alle aufgekommen ist.» Auch wenn das Projekt rückblickend auf einer guten fi nanziellen Basis stand, so gab es schon auch Zeiten, in denen Ernst Bromeis unten durch musste. «Während der Vorbereitung fragte ich mich zeitweise, ob ich das alles packe. Nicht unbedingt das Schwimmen, sondern die ganze Kiste organisiert zu kriegen.» Mittlerweile weiss er: «Das Blaue Wunder» ist vollbracht!

länger, desto mehr Gehör. Banken, Versicherungen, Schulen buchen ihn als Redner, Tendenz steigend. Im Herbst darf er seine Botschaft gar den Parlamentariern in Bundesbern präsentieren. «Darüber freue ich mich enorm, so ein Auftritt ist unbezahlbar wertvoll.» Ernst Bromeis wertet dies als weiteren grossen Erfolg. «Wenn mein Projekt in diesem Rahmen weiterwächst, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich hoffentlich am World Economic Forum reden darf.» Dann kann er den Entscheidungsträgern dieser Welt darlegen, was er selber beim stundenlangen Schwimmen erfahren hat: dass Wasser kostbar ist. «Unendlich kostbar», möchte man sagen, aber eben doch «endlich». F

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Fernziel WEF «Wer der Welt etwas sagen will, muss heutzutage schon ein wenig extrem sein», meint Ernst Bromeis und zieht als Vergleich den Extrembergsteiger Reinhold Messner und den Ballonfahrer Bertrand Piccard herbei. «Was dem einen die Berge und dem anderen die Luft, ist mir das Wasser.» Lebensraum, Kunstobjekt, Botschaftsmedium, Leidenschaft. «Aber was den Marktwert angeht, kann ich mich (noch) nicht mit einem Piccard messen, der für einen Vortrag 20 000 Franken verdienen dürfte», sagt Ernst Bromeis lachend. Sein nationales Schwimmprojekt verschafft ihm aber je

Ernst Bromeis-Camichel

WASSERBOTSCHAFTER UND LEBENSKÜNSTLER Seit Herbst 2007 ist Ernst Bromeis-Camichel Initiant und Projektleiter von «Das Blaue Wunder». In dieser Funktion ist er Grenzkünstler, Schwimmer, Musiker und Abenteurer. Davor war der gelernte Turn- und Sportlehrer Primarlehrer, Spitzensport-Trainer bei Swiss-Olympic, Sport- und Eventmanager sowie Redakteur bei Radio Rumantsch. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Chur. www.dasblauewunder.ch


foto: ANDREA BADRUTT, CHUR

reisen

Nationalpark-Region Engadin Scuol

Steinböcke und Sportler unter sich Die Region Engadin Scuol kann auftrumpfen, denn nur sie «beglückt» die Feriengäste mit einem «eigenen» Nationalpark. TEXT: Regina

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örperliche Aktivitäten und einzigartige Naturerlebnisse liegen nirgends näher beisammen als in der Region Engadin Scuol, der Heimat des einzigen Nationalparks in der Schweiz. Als der Park im Jahre 1914 mit dem Ziel gegründet wurde, der fortschreitenden Zerstörung der letzten naturbelassenen Gegenden des Landes Einhalt zu gebieten, hat sich wohl niemand ausmalen können, dass der Park dereinst nicht nur Steinböcken, Gämsen und Braunbären, sondern auch Trailrunnern, Mountainbikern und Rennvelofahrern eine Heimat bieten würde. Im Zentrum des Nationalparks steht die Idee, die Natur ihrer uneingeschränkten Entwicklung zu überlassen. Langfristig sollen wieder jene Zustände erreicht werden, wie sie vor dem Eintreffen des Menschen vor rund 5000 Jahren überall geherrscht haben. Obwohl der Mensch nur als Beobachter auf vorgegebenen Pfaden geduldet wird, steht ein Wegnetz von 80 Kilometern zur Verfügung, um die eindrückliche alpine Landschaft des Unterengadins zu entdecken. Velofahrer durchqueren den Nationalpark auf ihren Pässefahrten über den Ofenpass, die Forcola di Livigno, das Stilfserjoch oder den Foscagno. Mountainbiker streifen ihn, wenn sie sich auf den Transalp-Etappen von Scuol nach Aigle oder auf der fantastischen Runde des Nationalpark-Bike-Marathons befinden. Und für Wanderer, Trailrunner und Walker stehen insgesamt

21 ausgeschilderte Touren bereit, einige davon können geführt und unter fachkundiger Leitung begangen werden. Ein besonders eindrückliches Erlebnis bietet sich den Besuchern im September während der Hirschbrunft, wenn die Könige des Waldes unter lautstarkem Röhren ihre Revierkämpfe austragen. Was den Hirschen ihr Geweih, sind den Bikern Scheibenbremsen und Federgabeln. Kämpferisch geht es am Nationalpark-Bike-Marathon zu und her, wenn gegen 2000 Bikerinnen und Biker zwischen 41 km (840 Hm) und 138 km (4010 Hm) unter die Räder nehmen und das Naturschutzparadies einmal komplett umrunden. Auch abseits des Nationalparks zeigt die Region Engadin Scuol viel Herz für Biker. Diverse spezialisierte Tourenanbieter sowie Miet- und Servicestationen laden dazu ein, das lange unter österreichischer Herrschaft liegende Hochtal auf zwei Rädern zu erkunden. 500 Kilometer signalisierte Strecken setzen die örtlichen Naturschönheiten auf Panoramatrails, Downhill-Pisten und Schmugglerpfaden ins beste Licht. Ein besonderes Highlight ist die berühmte Route durch die Val d’Uina-Schlucht. Die mehrstündige und anspruchsvolle Tour führt durch die Schlucht nach Italien und Österreich zurück ins Unterengadin. Für individuell geplante Touren empfiehlt sich die Bike-Explorer-Karte «Unterengadin», welche Trail-Tipps mit detaillierten Beschreibungen über 720 km bereithält.

Selbst Bike-Ferien mit Kindern sind in der «Engiadina Bassa» wunderbar möglich. Drehorte aus dem Heidi-Film, ein «Peter-fällt-vom-BikeWeg» oder ein spezieller Kids-Pool in Sur En liefern Motivationsziele für Touren, die wenige Höhenmeter aufweisen. Darüber hinaus begeistern die mit Sgraffiti geschmückten Häuser der Bilderbuchdörfer, erwartet man doch jeden Augenblick, dass der «Schellenursli» höchstpersönlich zum traditionellen Frühlingsfest «Chalandamarz» vor die Türe tritt. Outdoor-Freunde kommen dank 1000 km ausgeschilderter Wanderwege – darunter zahlreiche Themen- und Erlebniswege – voll auf ihre Kosten. Trailrunnern sei das breite Angebot an Trainingscamps und Running-Touren der Laufschule Scuol besonders ans Herz gelegt. Und wer es etwas wilder mag, bucht ein Riverrafting auf dem Inn, segelt im Gleit- oder Deltaschirm über den höchsten Berg des Unterengadins (« Piz Linard», 3411 m ü. M.) oder rast mit einem Trottinett zu Tale. Müde ob soviel sportlicher Aktivität lohnt sich ein Besuch des Mineralwasserbades « Bogn Engiadina» in Scuol. Es wartet mit zwölf Becken sowie einem einzigartigen römisch-irischen Badezyklus, bestehend aus verschiedenen Stationen wie Dampf bädern, Whirlpools und Massagen, auf. F www.scuol.com www.bike-marathon.com www.outdoor-engadin.ch FITforLIFE 8-10

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kolumne

Midi beim « Herz-raus-Test » CardioEx-Test

jetzt wie ein kleiner Scharfrichter neben dem Schafott und brachte ihre Farbstifte in Stellung. Lorenz befestigte einen Pulsmesser an meiner Brust und ich wartete auf das Verbindungskabel. Aber hey, Verbindungskabel war gestern – genau wie ich. Heute geht alles über die Luft und genau diese sollte mir bei diesem CardioEx irgendwann ausgehen. Denn dies war nicht irgendein Belastungstest, sondern eine Messung bis zu meiner persönlichen Leistungsgrenze. « In die Pedalen treten, bis es dich verbläst », lautete die konkrete Anweisung von Lorenz. Und meine 6-jährige Tochter sollte das alles auch noch mit ihren bescheidenen malerischen Fähigkeiten festhalten ? Ich hatte das Gefühl, den schlechteren Job gefasst zu haben.

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Diesmal wurde ich in die Folterkammer geschickt. Ein CardioEx-Test stand auf dem Programm. CardioEx ? Ich steigerte mich in alle möglichen Spekulationen. Als fleissiger Grey’s Anatomy-Konsument weiss ich, dass « Cardio » für « Herz » steht und « Ex » so was wie « raus » heisst. Also : « Herz-raus-Test ». Na bravo ! Wer bitte soll das denn überleben ? ! Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend wartete ich mit meiner sechsjährigen Tochter Avery an der Hand im Gebäude 17 der Uni Irchel. Avery wurde kurzfristig von Fit for Life als Ferienersatz gebucht für den Karikaturisten, der sonst meine Kolumnen illustriert. Lorenz Leuthold von exersciences nahm uns freundlich in Empfang. In den Räumen der Uni roch es nach Wissenschaft. Während ich wieder einmal meine veralteten Biker-Klamotten überzog meinte Avery : « Hihi Papi, in diesen engen Hosen siehst du von hinten aus wie eine Frau. » – « Hast du schon mal eine Frau mit solchen ‹ Lovehandles › gesehen ? » – « Nein. » – « Eben. » « Was sind Lovehandles ? » – « Das erklär ich dir später – viel später. » Ich drückte ihr das Malzeug in die Hand und wir gingen ins Versuchslabor zu Lorenz. Er hatte für Avery ein kleines Pult neben dem Ergometer platziert. Mein kleines Töchterchen sass

Nachdem wir den Sattel justiert hatten und Lorenz mir eine Gummimaske aufsetzte, konnte ich nur noch durch den Mund atmen. Vier Schläuche führten vom Mundstück in irgendeine Maschine, welche meinem Atem wichtige Informationen entnehmen sollte. Im Stillen hoffte ich, dass « chronischer Mundgeruch » keine der möglichen Diagnosen sein würde. Aber einfacher Mundgeruch sollte sich bald als nichtiges Problemchen herausstellen, denn jetzt ging es darum, bei einer Leistung von 75 Watt eine Drehkadenz von 70 – 80 U / Min. zu halten. Avery versuchte noch etwas lustig zu sein und höhnte : « Aber schön anstrengen Papi, gell. Hihi … ! » Ich feixte zurück : « Jeder macht das, was er am schlechtesten kann, du kleine Ratte. » Mit der Schlauch-Maske im Gesicht kam aber nur ein « Jeuhuuhahuuuuhuahhuuu ! » heraus. Avery verdrehte die Augen und begann zu zeichnen. Lorenz wies mich an, nicht zu sprechen, da dies die Auswertung der Atmungsdaten beeinträchtigen würde. Ich verstand : Maul halten und pedalieren. Zu Beginn lief alles noch ganz leicht. Aber die geforderte Wattleistung wurde alle zwei Minuten um 25 Einheiten erhöht und dabei durfte ich die Kadenz nicht unter 70 sinken lassen. So lauteten die Spielregeln und ich begann wie hypnotisiert auf die Anzeige am Lenker zu starren. Alle zwei Minuten wurde mir am Ohrläppchen ein Tropfen Blut entnommen, um in meinen Laktatwerten festzustellen, dass ich, sportlich gesehen, eine Flasche bin.

Aufschlussreiche Momentaufnahme Der CaridoEx-Test mit Midi Gottet wurde bei « exersciences » in Zürich durchgeführt. Der Test ist ein Spiroergometrie-Test auf dem Fahrrad oder Laufband, der detaillierte Auskunft gibt über den aktuellen Leistungszustand des Probanden. Aufgrund der Testresultate können zudem konkrete und individuelle Empfehlungen für eine langfristige Trainingsplanung abgegeben werden. Der CardioEX-Test ist jedermann zugänglich und kostet inkl. Analyse Fr. 240.–. www.exersciences.com.

Ich begann plötzlich fürchterlich zu schwitzen. Lorenz war so nett und wischte meine speckige Stirn sauber, dazu spornte er mich an, weiter zu pedalieren. Nach zwei Minuten bei 225 Watt wollte ich aufgeben, rettete mich aber über die 250er-Grenze und stampfte noch weitere zwei Minuten auf diesem Niveau. Bei 275 Watt war Schluss. Nach einer Dusche begutachtete ich Averys Kunstwerk. « Hihi Papi, siehst aus wie ein Elefant », witzelte sie. Genau so hatte es sich auch angefühlt. Lorenz schaute in den « Compi » und eröffnete mir Überraschendes. Mein sportliches Niveau sei ganz ok und gentechnisch gesehen sei mein Talent, Ausdauersport zu betreiben, sogar HOCH. Hoch ! ? Hallo ? Wenn das jetzt noch jemand meinen Lovehandles beibringen könnte, wäre ich ein glücklicher Mann. F

midi gottet ist Stand-up Comedian, Kolumnist und Schauspieler. Der 43-jährige Powerwalker, gelegentliche Velofahrer und Vater zweier Kinder versucht sich exklusiv für FIT for LIFE in den unterschiedlichsten, ihm meist unbekannten Sportarten. FITforLIFE 8-10


Urbaner Schlafsack

Manche Produkte kann man wirklich beim Namen nehmen. Der deutsche Outdoor-Spezialist Vaude hat mit einer Kombination aus leichtem Schlafsack und selbstaufblasender Isomatte ein freches Multifunktionsteil auf den Markt gebracht, das vor allem jüngere ­Urbane begeistern dürfte (wer weiss schon, wo wir heute Nacht schlafen und ob überhaupt?). Oder eben «Outdoorler», die bei der ­Anfahrt noch nicht so recht wissen, ob das Wetter für eine Nacht ­unter dem Sternenhimmel hält oder doch lieber die Scheune beim Bauern als Nachtlager dient. Der «One Night Stand» ist leicht, relativ eng ­gepackt und für alle Einsätze geeignet. Unterkunftskosten: 160 Franken im Basismodell, 470 Franken für die Luxusausführung mit Daunenfüllung. www.vaude.com F

Sportgerät Kickbike

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Matterhorn – der Weltberg

Als Kind der Sechzigerjahre gab es kaum etwas cooleres, als mit einem Trotti durchs Quartier zu sausen. Irgendwann wurde das simple Fortbewegungsmittel dann aber vom Velo und Töffli verdrängt, und einige Jahre später kamen die Mikros gross in Mode. Mit dem «Kickbike» sollen die klassischen Tretroller jetzt wiederbelebt werden. Das Kickbike verbindet die Genialität der Einfachheit eines Trottinets mit der Sportlichkeit eines Bikes. Das Vorderrad ist so gross wie ein Fahrradrad und sorgt somit für Stabilität und einen sicheren Fahrstil. Dank dem runden und gelenkschonenden Bewegungsablauf beim Fahren mit einem Kickbike werden die Muskeln im ganzen Körper trainiert. Das Gerät rauscht dabei nicht nur mühe­los über den Asphalt, sondern ist auch auf Feldwegen und Schotter einsetzbar. Das Kickbike ist in verschiedenen Versionen (es gibt ­sogar ein spezielles Modell für Hundehalter!) erhältlich ab 480 Franken. www.kickbike.ch F

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Das ungewöhnliche Velobuch re and

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Das Matterhorn ist der Berg, der zur kollektiven Vorstellungswelt der Menschheit gehört, schreibt Luigi Zanzi in seinem Vorwort zum Bildband mit dem schlichten Namen «Matterhorn». In der Tat hat die einmalige Form und Geschichte den «Weltberg Matterhorn» auf der ganzen Welt zum unverwechselbaren Synonym für den Prototyp ­eines Berges schlechthin gemacht. Gleichzeitig ist das Matterhorn aber auch ein Mahnmal, wohin der Bergsport führen kann, wenn sich völlig Ungeübte im hochalpinen Gelände tummeln und eine Bergtrophäe erkaufen wollen. Das Buch «Matterhorn» will aber weder den Mahnfinger erheben noch eine moralische Anleitung geben, wer sich wie in den Bergen aufhalten sollte. Der einzigartige Bildband führt den Betrachter vielmehr auf den klassischen Routen auf den Gipfel und vermittelt dem Bergbegeisterten eine Fülle einzigartiger Impressionen und geschichtlicher Fakten. Matterhorn/Cervin/Cer­vino, Luisa/Beat H. Pieren, 256 Seiten, 270 Fotos, ISBN 978-3-033-02298, 98 Franken. F

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Velo – Bicycle Culture and Design Velo

Hommage ans «Horu»

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FOTO: ZVG, Micheal Kunst

One Night Stand

Es scheint bunt, ­unverständlich und wirr. Und doch birgt es eine Faszination, die vor ­allem eingefleischte Zweiradfans treffen wird. Das Buch «Velo – Bicycle Culture and ­Design» führt den Leser auf eine wundersame Reise durch die Welt des Radfahrens. Die darstellerische Leistung macht das Buch zu einem kleinen Kunstwerk. Das Rad wird in all seinen ­Facetten und Variationen gezeigt, von historisch klassischen Rennrädern bis hin zu den neuesten Hightech-E-Bikes. Auch den Menschen, die Zweiräder benutzen, wird Platz eingeräumt. Zweirad-Globetrotter finden Platz neben Fahrradboten, modebewussten Radlern und klassischen Hollandradfans. Das im «Gestalten» Verlag erschienene Buch ­eignet sich auch als Geschenk und ist für 58.90 Franken im Buchhandel erhältlich. 240 Seiten, ISBN 978-3-89955-284-3. www.gestalten.com  F es the o explor ted . Velo als the world sents sophistica well around pre es as ntry, and ture and d art bik uenced oss the cou ay’s cycling cul shingly shape infl acr ign des tod of astoni and lists — aesthetic ade frames and stration nate cyc illu y sio s, rar pas ch of custom-m ion of contempo tographer s a wild bun ists, pho . kent and as a select ling movement introduce an planners, art — who are ma environm ly he book a lders, urb promoting , by the cyc od for the one who has fessional e. it is go any frame bui se who ride pro ping styles, but this ironment an attitud geared toward rest in cycling, and tho only sha urban env ing ycling is designers act. they are not transport in the who ride. professional inte both entertain se tho of for t is n for or ing an imp a primary form t topic tha dilectio ren pre as cur al into a cycling person fast lane the is nt. book ially releva and soc

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cooldown «Mein Schiff» für Sportler Somnio Running

Laufschuh selbst gebaut Ein innovatives Schuhkonzept präsentiert die amerikanische Marke Somnio. Die Macher haben sich die Individualität der Läufer und deren Füsse auf die Fahne geschrieben und versuchen, mit einer Art Baukastensystem jedem Anspruch gerecht zu werden. Dazu wird zuerst vom Spezialisten im Fachgeschäft eine kurze Analyse der Bein- und Fussachsenstellung erstellt, wonach der passende Schuh ausgesucht wird (Pronation, Suppination, Neutral). Das Feintuning geschieht mit der Auswahl der passenden Fussbettsohle (drei mögliche Einlegesohlen) sowie der Varus-Ein­lage (mit unterschiedlicher Stützstärke), und auch die Stärke der Dämpfung kann selbst definiert werden. Dazu werden auswechselbare Dämpfungskissen für Fersen- und Vorfussbereich mitgeliefert. Das Modell Pacemaker ist ­a ktuell Somnios leichtester Laufschuh und eignet sich ideal für Wettkämpfe und schnelle Trainingseinheiten. Die leicht gebogenen Leisten sorgen für eine optimale Passform bei Läufern mit mittlerem bis hohem Fussgewölbe und einer leichten Pronation. 270 Franken im Fachhandel. www.somniorunning.com F

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Die etwas andere Kreuzfahrt Mit einem bunten Schirmchen-Cocktail am Pool fläzen und übers Mittelmeer schippern – so stellt man sich eine gemütliche Kreuzfahrt vor. Für alle, denen das zu ruhig ist, bietet «mein Schiff» von TUI etwas mehr ­Leben. Auf dem Kreuzfahrtschiff ist «on board» ein modernes Fitnesscenter installiert samt Leistungsdiagnostik mit Experten der Deutschen Sporthochschule Köln. Und auch an Land wird Sport geboten. Bei den Sightjogging-Ausflügen am Mittelmeer können die wunderschönen ­Städte Ajaccio, die spanische Metropole Barcelona und die Hafenstadt Nizza in Südfrankreich erlaufen werden. Die Laufreisen finden vom 7. bis 17. Oktober oder vom 17. bis 27. Oktober statt. Ideal, um sich am 17. Oktober beim 7. TUI-Marathon auf Mallorca über zehn Kilometer, die Halbmarathon- oder Marathonstrecke zu versuchen. Auch für Biker gibts ein Angebot: In zehn Tagestouren werden sechs verschiedene Routen auf Sizilien, an der Amalfiküste, rund um den Braccianosee, auf Korsika, an der Côte d'Azur sowie an der Costa Brava gefahren. Die einzelnen Touren sind jeweils zwischen 60 und 120 Kilometer lang. Die Fahrer kehren nach den Touren jeweils auf das Schiff zurück und finden dort viele Regenerationsund Erholmöglichkeiten. Die Bikewoche findet vom 27. September bis 7. Oktober statt. www.tuicruises.com F


cooldown Nitestik Safety Marker

FOTO: zvg

Endlich alles wiederfinden Das Thema ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit: Immer dann, wenn man den Schlüssel, das Natel, den einzigen Schraubenschlüssel oder was auch immer unbedingt wiederfinden müsste – ist das Teil verschwunden. Einfach so! Vor allem die Suche in den Tiefen grosser Sporttaschen wird mit dem Nitestik einfacher, denn dank diesem kann ein gekennzeichnetes Teil aus einer Entfernung von bis zu 20 Meter ausgemacht werden. Der kleine Anhänger, der zehn Jahre lang im Dunkeln leuchtet, ist in unterschiedlichen (aber grellen!) Farben für 7.50 Franken erhältlich. www.nitestik.com.au/ F

Sarah Meier als «Free-Model»

Die Eisfee läuft sich frei «Ich trage den Free eigentlich immer, wenn ich keine Schlittschuhe an den Füssen habe», bringt Eiskunstläuferin Sarah Meier ihre Begeisterung für den Erfolgsschuh von Nike zum Ausdruck. Und tritt den Beweis mit einem gewagten Fotoshooting gleich selbst an. Hüllenlos mit nichts als einem Free an den Füssen bewegte sie sich vor der Kamera nicht nur elegant wie auf dem Eis, sondern ebenso professionell. Das Resultat darf sich in vielerlei Hinsicht zeigen lassen – einerseits kommen alle Fans der Eisfee auf ihre Kosten, und auch die Anhänger der Barfussschuhe von Nike dürften mit den neuen Modellen Freude haben, zumal die Free Run+ nun auch mit dem Nike+ System kompatibel sind und damit ihren Trägern unter www.nikerunning.com den Zugang zur Running Community von Nike ermöglichen. Wer mehr Bilder vom Fotoshooting mit Sarah Meier sehen möchte, klickt auf www.fitforlife.ch/sarahmeier; für alle, die sich für den neuen Free interessieren, gilt: Der neue Free ist für 160 Franken im Fachhandel erhältlich. F

Adidas «Chill»

Barfussschuh aus Herzogenaurach Überraschend lange ist es gegangen, bis sich die Adidas-Denker eine Antwort auf das Erfolgsmodell Free von Nike haben einfallen lassen. Aber das Sprichwort, was lange währt, wird endlich gut, gilt in diesem Falle auch für den Adidas Climacool «Chill», wie die Barfussschuhversion von adidas heisst. Obwohl die äussere Erscheinung die «Seelenverwandtschaft» mit dem Free kaum leugnen kann, ist der «Chill» nicht einfach eine leicht abgeänderte Free-Kopie. Die Adidas-Konstrukteure haben sich neben der flexiblen Sohlenkonstruktion vor allem über die Ventilation Gedanken gemacht, gerade im Hochsommer ein wichtiger Faktor für den Tragekomfort eines Sportschuhs. In Bereich Belüftungstechnologie kann der «Chill» denn auch kräftig punkten mit Lüftungsöffnungen selbst in der Sohle. Der Schuh sitzt durch das geschmeidige Obermaterial satt und äusserst bequem am Fuss, lässt ihm aber dennoch alle Freiheiten in allen Dimensionen. Der Adidas Climacool «Chill» eignet sich wie der Nike Free zum Training für ambitionierte Läufer und zum Aufbau der Fussmuskulatur als Alltagsschuh. Er ist in Rot, Blau, Schwarz, Violett und Weiss zum Preis von 170 Franken im Fachhandel erhältlich. F

Brettspiel «Velo City»

Kuriere im Wettstreit Fahrradkuriere sind Kämpfer der Strasse. Sie kämpfen gegen den Verkehr, gegen das Wetter und vor allem gegen die Zeit. Wer sein Paket nicht rechtzeitig abliefert, ist raus aus dem Geschäft. Beim Brettspiel «Velo City» von Abacus besitzt der Spieler jeweils ein Team von Velo-Kurieren. Kommt er an die Reihe, würfelt er mit dem Teamwürfel, um einen seiner Kuriere näher ans Ziel zu bringen. Andere Spieler haben die Möglichkeit, im Pulk oder Windschatten zu fahren und überall lauern Hindernisse. Zum erfolgreichen Spiel braucht es nicht nur Würfelglück, sondern auch klug überlegte Züge. Das unterhaltsame Spiel eignet sich für Familien mit Kindern ab acht Jahren, aber auch für die gesellige Runde unter Velofans. Preis: 62.90 Franken. www.brettspiel.ch F


ŠkodaFabia RS ab CHF 29’990.–* Gut zu wissen, dass man genügend Leistung hat. Besser noch, wenn man auch die nötige Kontrolle besitzt. Dank dem 7-Gang-Automatikgetriebe DSG wird die mitreissende Kraft von 180 Pferdestärken mit höchster Präzision auf die Strasse gebracht. Willkommen in der Welt des neuen Škoda Fabia RS. www.skoda.ch * Škoda Fabia Limousine RS, 1.4 l TSI, 180 PS/132 kW, 5 Türen. Empfohlener Verkaufspreis inklusive 7,6% MwSt. Abgebildetes Modell kostet CHF 30’930.–. Treibstoffverbrauch/ CO2-Ausstoss 1.4 l TSI: Gesamtverbrauch: 6.2 l/100 km, CO2: 148 g/km. Energieeffizienz-Kategorie: B. Mittelwert aller Neuwagenmarken und Modelle in der Schweiz: 188 g/km.


angetroffen

IMPRESSUM Wie viel trainieren Sie für diese Rennen? Ich bin im Frühling zum Skaten in Sardinien gewesen. Dort haben wir in der Gruppe ungefähr 250 Kilometer gemacht in einer Woche. Insgesamt bin ich in diesem Jahr wohl um die 500 Kilometer gelaufen. Sie wohnen in Nidau, ich nehme an, Sie trainieren auf den schönen Strecken im Seeland. Welches ist Ihre liebste Trainingsstrecke? Ich wohne noch nicht lange in Nidau und kenne die Ausfahrten noch nicht so gut. Vorher habe ich im Aargau gewohnt. Dort hatte ich eine 25-Kilometer-Runde in der Gegend von Suhr-Holziken und Muhen, die ich sehr schätzte. Sie sind ohne Schoner unterwegs – das wird eigentlich nicht empfohlen. Ich trage Helm und Handgelenkschoner. Sind Sie noch nie gestürzt? Doch, zwei Mal – und beide Male am Monday Night Skate – aber in der Zwischenzeit habe ich das Bremsen gelernt. Wie genau nehmen Sie es mit der Lagerpflege Ihrer Skates? Nachdem wir heute um 11 Uhr auf der nassen Strasse gestartet sind, muss ich die Lager ausbauen und reinigen. Auch sonst nehme ich die Lager ab und zu auseinander und reinige sie.

Gabriela Müller Wann: 8. August, 2010; 13.09 Wo: Bern Bundesplatz Interview und Foto:

Roman Würsch

Sie haben sich beim Swiss Inline Cup in Bern soeben durch die bereits zum Start bereiten Junioren ins Ziel schlängeln müssen. Haben sie die 40 Kilometer trotzdem geniessen können? Sehr! Trotz zwei Blasen und trotz der doch anspruchsvollen Strecke. Wie ist es Ihnen gelaufen? Die ersten zwei Runden waren happig. Da bin ich den Rhythmus von einem Kollegen mitgelaufen. Nachher bin ich meinen eigenen Schritt gelaufen, zwar alleine, aber trotzdem angenehm. War das Ihr erster Start an einem Swiss Inline Cup, oder laufen Sie regelmässig ? Als es noch genügend Startmöglichkeiten gab, habe ich an zwei bis sechs SIC-Rennen teilgenommen. Dieses Jahr wurden mit Biel und Bern leider nur zwei Rennen ausgetragen. Sind Sie auch in Biel gestartet? Nein, nur hier in Bern.

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Was sagen Sie dazu, dass es 2010 nur zwei SICRennen gab? Das ist natürlich schlecht und ich finde es extrem schade. Es wird wohl viel Energie brauchen, um die traditionellen Läufe wieder zur reaktivieren. Genau deshalb bin ich aber jetzt nach Bern gekommen, um meine Sympathie für den SIC zu demonstrieren. Betreiben Sie noch andere Sportarten? Ich gehe regelmässig Walken, vor allem in der Übergangszeit und wenn es vom Wetter her mit dem Inlinen nicht so passt. Ab und zu bin ich auch auf dem Bike unterwegs und im Winter fahre ich Ski. Aber Skaten ist meine Leidenschaft. Vor Kurzem habe ich den J+S-Leiterkurs für Inline-Skating in Weinfelden absolviert.

Gabriela Müller (42) wohnt in Nidau (BE) und hat in Bern in der Kategorie «Speed Breitensport» das SwissInline-Cup-Rennen über 40,6 km absolviert. Gabriela Müller ist gelernte Köchin und arbeitet als Backmeisterin im Aussendienst bei einem grossen Backwarenhersteller. Seit ihrem Umzug nach Nidau ist sie mit dem Inline-Club «HotWheels Biel-Bienne» unterwegs. www.teamhotwheels.ch

Das nächste FIT for LIFE (Sonderheft Laufen) :  ab 16. September 2010 an Ihrem Kiosk erhältlich! Spirituelles Jogging

4300 km zu Fuss durch Amerika

Der besondere Berglaufcup Blick in die Trail-Running-Szene

FIT for LIFE, das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. ISSN 1423-5137. Erscheint monatlich mit Doppelnummern im Januar und Juli. Redaktionsadresse FIT for LIFE Postfach CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 47 Fax +41 (0)58 200 56 44 www.fitforlife.ch Chefredaktor Andreas Gonseth (andreas.gonseth@fitforlife.ch) Redaktion Regina Senften (regina.senften@fitforlife.ch) Sekretariat Dunja Schmetzer (info@fitforlife.ch) Autoren Dr. Gaby Aebersold-Schütz, Silvio Bertschi, Martin Born, Robert Bösch, Dr. Hannabeth Brühlmann, Dr. Marco Caimi, Caroline Doka, Dr. Roland Dubach, Roland Eggspühler, Thomas Frischknecht, Urs Gerig, Christof Gertsch, Dr. Andreas Gösele, Jörg Greb, Kaspar Grünig, Simon Joller, Michael Kunst, Hanspeter Lässer, Dr. Ursus Lüthi, Sabine Olff, Hugo Rey, Dr. Matteo Rossetto, Jürgen Ruoff, Pia Schüpbach, Dr. Markus Weber, Dr. Thomas Wessinghage, Jürg Wirz, Brigitte Wolf Verlag AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50 Fax +41 (0)58 200 56 51 ein Unternehmen der AZ Medien Verlagsleitung Ratna Irzan Leitung Lesermarkt/online Peter Jauch Anzeigenleitung Sonja Schnider Tel. +41 (0)58 200 56 35 (Sonja.Schnider@fitforlife.ch) Aboverwaltung abo@fitforlife.ch Tel. +41 (0)58 200 55 64 Preise Einzel-Verkaufspreis Fr. 8.50, 1-Jahres-Abonnement Fr. 84.–, 2-Jahres-Abonnement Fr. 149.– inkl. MwSt. Grafisches Konzept gestaltungsraum42.ch, Patrick Baeriswyl Produktion Pia Fleischmann, Renata Brogioli, Neisina Portmann Druck Vogt-Schild Druck AG Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Titelbild Patrick Krämer / Magicpbk

FITforLIFE 8-10

Leseprobe FIT for LIFE 8/2010  

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