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Abbildungen: 1 Finaler Prototyp 2 Beurteilung durch Experten und öffentliche Präsentation auf der BAU 2015 Figures: 1 Final prototype 2 Public presentation and assessment by experts at the BAU 2015 trade fair

Vor allem bei der Thematik Bauen im Bestand wird Gestalten unter dem Aspekt des demographischen Wandels immer relevanter. In der Bundesrepublik Deutschland zeigen rund 2 Mio. Wohnungen einen Sanierungsbedarf und gleichzeitig wird es immer wichtiger, den Bewohnern ein längeres Leben in ihrer bisherigen Wohnung zu ermöglichen. Dabei muss ein solches Bad nach den Ansprüchen des UD auch den Ansprüchen jüngerer Generationen entsprechen, um die Wohnungen optimal nutzen zu können. Zudem geht es in diesen Fällen auch um kostengünstige Modelle für die Wohnungswirtschaft oder Baugenossenschaften. Eine Herausforderung dieses Forschungsprojekts war es, in Zusammenarbeit mit beteiligten Industriepartnern ein harmonisches Gesamtkonzept für ein Bad zu entwickeln. Bei der Realisierung eines solchen Konzeptes werden weitere technische, ergonomische und formalästhetische Anpassungen erforderlich sein. Diese werden von den Industriepartnern in einer weiteren Entwicklungsschleife erarbeitet, so dass schließlich ein barrierearmes Bad für alle Generationen im bestehende Gebäuden umgesetzt werden kann. Angestrebt wird ein Bad, in dem sich der Nutzer wohl fühlt und im Bedarfsfall auch optimal gepflegt werden kann.

At the same time, it increasingly important to ensure that people can live in their own homes for as long as possible. According to the principles of Universal Design, bathrooms must serve the needs of both younger and older generations in order for homes to serve multiple needs. Further considerations include affordable models for social housing and catering for the flexible requirements of building cooperatives. A particular challenge in the research project was the development of a harmonious general bathroom concept in collaboration with partners from the industry. Further technical, ergonomic and formal adaptations will be necessary before such bathrooms become the norm. Manufacturers and the industry will examine further ways of optimizing bathroom components so that barrier-free bathrooms usable by all generations can be installed in existing homes. The ideal bathroom will offer both a good level of comfort as well as the necessary facilities for when nursing care and assistance is needed.

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Profile for Fakultät für Architektur TU München

Jahrbuch 2015  

Jahrbuch der Fakultät für Architektur, TUM mit einem Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung

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