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HETEROGENEOUS TYPOLOGY

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Erste Erkenntnisse Heterogener Nichtwohngebäudesektor Gebäude, die gemessen an ihrer Gesamtnutzfläche überwiegend für Nichtwohnzwecke bestimmt sind, werden als sogenannte Nichtwohngebäude bezeichnet (Statistisches Bundesamt). Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bezieht ihren Anwendungsbereich auf beheizte oder gekühlte Gebäude, sowie Betriebsgebäude, die jährlich entweder mindestens vier Monate mit mehr als 12 °C beheizt, oder mindestens zwei Monate gekühlt werden (EnEV 2014, §1 S.3 Nr. 9). Ausgenommen ist der Energieeinsatz für Produktionsprozesse. Das Forschungsprojekt untersucht „konditionierte“ Nichtwohngebäude im Sinne der EnEV, mit Ausnahme von Gebäude aus den Sektoren Industrie und Verkehr. Die oben genannte Definition bedeutet, dass unter den Begriff der Nichtwohngebäude eine Vielzahl verschiedener Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungen fällt (Abb. 1). Der Einfluss der Heterogenität muss in der Energieberechnung und Potenzialanalyse des Hochrechnungsmodells berücksichtigt werden. Die heterogene Struktur bringt eine ebenso vielfältige Investoren- bzw. Eigentümergruppe mit sich. Ihre Bedürfnisse sind zu beachten, um sie mit den technischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen.

First findings Heterogeneous typology of non-residential buildings The German Federal Statistical Office defines non-residential buildings as those with a majority floor space used for non-residential purposes. The German Energy Saving Ordinance (EnEV) focuses on buildings that are either heated or cooled. Concerning non-residential buildings, they have to be either heated to more than 12 °C for more than four months of the year, or cooled for more than two months of the year (EnEV 2014, §1 S.3 Nr. 9). Furthermore, the EnEV excludes energy that is used for production purposes. Following the EnEV definitions, the research project only investigates ‚conditioned‘ non-residential buildings, excluding the industry and transport sectors. The class of non-residential buildings therefore encompasses a wide range of building types with different uses and is therefore a very heterogeneous group (Figure 1). This must be reflected in the energy calculation and efficiency potential analysis of the model. The heterogeneous types of buildings are owned by an equally varied group of investors and owners whose needs must also be taken into account when researching possible technical possibilities.

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Jahrbuch 2015  

Jahrbuch der Fakultät für Architektur, TUM mit einem Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung

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