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Raus

an den Neuer Grill? Die passenden Modelle 2013

Grill

«Tsch» und «Tsch» Die Story hinter der Kampagne

Die besten Rezepte Leckeres vom Grill

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März/April 2013 – Fr. 5.–


Neu

h c s i r f n Garte . g i r p s u n k & en Secrets mit luftgetrocknet Tomaten und Kartoffelchips.


Grillkommen Gerade der vergangene Winter hat es uns einmal mehr gelehrt: Die schönste Freude ist die Vorfreude! Was also pas­ siert, wenn Sie einen Blick auf dieses Foto werfen? Denken Sie auch daran, wie es wäre, den Grill wieder in Betrieb zu nehmen oder sich einen neuen Grill zu kaufen, um diesen Anblick auch im eigenen Garten zu geniessen? Wenn ja, dann sind Sie in diesen Seiten richtig. GRILL&CHILL geht in einen klei­ nen Jubiläumsjahrgang – den fünften seit Bestehen. Und wenn wir die Ent­ wicklung der Grillszene Schweiz betrach­ ten mit all den neuen Kooperationen beteiligter Firmen, die zunehmende Zahl der Events und die immer ausgeklügel­ ter werdenden Grills (inklusive Zubehör), so kommen wir um die schöne Feststel­ lung nicht umhin, dass es auch weiterhin grossen Sinn macht, Grillgeschichten in Magazinform zu präsentieren. Und der Blick auf die Angebote 2013 zeigt, dass es sich durchaus lohnt, in die­ sem Jahr über Neuanschaffungen nach­ zudenken. Generell gibt es mehr Grill fürs Geld – die wachsende Konkurrenz­ situation und der Eurokurs machen es möglich. In GRILL&CHILL stellen wir Ih­ nen die Trends der Saison und liefern Antworten auf die Fragen, welcher Grill am besten zu Ihnen passt. Natürlich mit dem Nahziel, schöne Steaks bald auch in Ihrem Garten brutzeln zu sehen! → Feuer frei! Die Grillsaison 2013 kann beginnen. Auf möglichst saftige, perfekt gegrillte Steaks und lang anhaltende Glut.

GRILL&CHILL im Abo Rau an de s n

Neuer Grill? Die passenden Modelle 2013

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Bestellen Sie drei weitere Ausgaben von GRILL&CHILL im Jahr 2013 für 15 Franken bequem nach Hause. Bestellung online unter www.grill-chill.ch oder per E-Mail: verlag@grill-chill.ch GRILL&CHILL Steinenring 60 4051 Basel

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Inhalt 6 Der bunte Grillfrühling Der Frühling bringt wieder Farbe ins Le­ ben – und das gilt natürlich auch für die Grills, die es mittlerweile in sehr aus­ gefallenen Designs und Farbkreationen gibt. Eine kleine Galerie.

22 Die Grillbasics Was gehört, neben dem Grill, der Kohle oder dem Gas sonst alles in einen per­ fekt ausgestatteten Grillhaushalt? Wir haben die Basisliste zusammengestellt.

38 Wie wird deklariert? Die Schweiz hat rund um ihr Fleisch eine der strengsten Gesetzgebungen der Welt. Ein Interview mit Heinrich Bucher, Direktor von Proviande.

8, 42, 48 Tipps & Trends Praktisches, Leckeres und Hilfreiches rund um das nächste Grillfest wie immer übersichtlich auf unseren Doppelseiten mit Tipps & Trends. 10 Die Grillsaison 2013 Was haben sich die zahlreichen Grillher­ steller für den Schweizer Markt 2013 herstellen lassen. Und auf was kommt es im Grillfachhandel an. Ein Überblick und ein Interview mit einem Fachhändler, der seit 40 Jahren im Geschäft ist. 16 Der Start im Winter Es ist zu einer ebenso schönen wie un­ terhaltsamen und kalten Tradition ge­ worden, dass «Schweizer Fleisch» auf dem Waisenhausplatz in Bern mit viel Prominenz, Show und Grillware die Sai­ son einläutet. Ein kleiner Rückblick auf das 7. Wintergrillfest Anfang Februar. 18 «Tsch» und «Tsch» Die Zischlaute von Coop gehören zu den eingänglichsten Werbebotschaften rund um den Grill. Doch wer steckt hin­ ter der Idee? GRILL&CHILL hat die krea­ tiven Fachleute besucht.

50 26 Honig als Grillstoff Honig verleiht dem Grillfleisch einen be­ sonderen Geschmack und Glanz. Über den Einsatz des Naturrohstoffs über dem Feuer. 29–36 Der grosse Rezeptteil Acht Seiten in der Heftmitte. 37 Der grosse Campingaz-Test Werden Sie zum Grilltester.

44 Planet Grill: Viva Italia! Ein Besuch auf den Rosten unseres süd­ lichen Nachbarlandes. 41, 46 Frühlingsputz und Sicherheit Einige Tipps, wie man sauber und sicher in den Grillfrühling starten kann. 50 Grillieren um die Wette Ein Besuch auf den Rosten unseres süd­ lichen Nachbarlandes. 54 Fachhändlerverzeichnis Die besten Grillfachhändler der Schweiz.

Impressum GRILL&CHILL

Redaktion:

Das Schweizer Magazin für Grill und Lifestyle Nr. 1 – März/April 2013 – 5. Jahrgang ISSN 1663-3342 Auflage: 120 000 Exemplare Erscheinung: viermal jährlich

GRILL&CHILL, Steinenring 60, 4051 Basel, Tel. 061 272 18 17, Fax 061 568 44 44 redaktion@grill-chill.ch

Verlag Martin+Schaub GmbH Tel. 061 272 18 17 martin@martin-und-schaub.ch

Design und Satz: Fabienne Steiger

Herausgeber: Verlag Martin+Schaub GmbH, Steinenring 60, 4051 Basel, Tel. 061 272 18 17 verlag@martin-und-schaub.ch MwSt.-Nummer: CH-113.946.909 MWST

Bezug im Einzelverkauf: Fr. 5.– Inserateverkauf:

Druck und Vertrieb: Reinhardt Druck, Basel, Missionsstrasse 36, 4012 Basel, Tel. 061 264 64 64 www.reinhardt.ch

Der Nachdruck sämtlicher Artikel und Illustrationen und die Verwendung des Inhalts in elektronischen Medien bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Verlags.

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Der Grillfrühling Es gab Zeiten, in denen sich Fragen nach der Farbe eines Grills erübrigt haben. Da waren die Geräte schlicht und einfach schwarz wie die Nacht, und die erste Farbe stammte allenfalls vom Rost, der sich im Verlauf der Jahre angesetzt hatte … Heute geht es den Grills fast schon wie modischen Accessoires: Welche Farbe darfs denn sein? Rot oder Grün? Kupfer oder ­Violett? Die Techniken und die Gedankengänge der Marketingverantwort­ lichen machen es möglich. Also denn zur Einstimmung in die Grillsaison – ein bunter Strauss von farbigen Grills!

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Typisch amerikanisch: Stubb’s Grillsauce Mehr und mehr kommen Kultprodukte der amerikanischen Barbecue-Szene nach Europa. Bereits angekommen sind die Saucen und Marinaden von «Stubb’s». Ihren Namen erhalten haben die Produkte von C.B. Stubblefield, der als Koch in der US-Army gedient und danach 1969 sein erstes Restaurant eröffnet hatte. Im Grunde genommen war es eine schlichte BBQ-Kneipe, in der auch die Musik eine zentrale Rolle spielte – und schon bald war «Stubb’s Bar-B-Q Sauce» so berühmt, dass die Menschen Flaschen für den Hausgebrauch verlangten. Stubblefield starb 1999, doch seine Saucen, Rubs und Marinaden haben ihn überlebt. «My life ist in these bottles», war einer seiner geflügelten Sätze. www.passion4food.ch

Zum Würzen nur das Beste Gebraut aus Wasser, Sojabohnen, Weizen und Salz überzeugt die Kikkoman Sojasauce ganz ohne künstliche Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe. Sie eignet sich gleichermassen für asiatische und europäische Gerichte – etwa zum Aromatisieren und Verfeinern von Salat, Pasta, Fleisch, Fisch und Gemüse. Leckere Rezeptideen mit Kikkoman Sojasauce gibts auf www.einfachgutkochen.ch und www.kikkoman.ch

«Two-part-cooking» Der zweiteilige Gusseisenrost von Koenig, passend zu Holzkohlegrills, ist ein unverzichtbares Zubehör für jeden Barbecue-Fan. Die eine Seite zaubert, ohne viel Aufwand, ein wunderschönes Branding auf das Fleisch. Die andere Seite mit der Gussplatte kann beidseitig verwendet werden. Es können Gemüse, Omeletten, Spiegeleier und vieles mehr, passend zum Fleisch, zubereitet werden. Der Heber sorgt für ein einfaches Aufnehmen des schweren Gussrostes und ist im Liefer­umfang dabei. www.koenigworld.com

It’s Burger Time! Wer mag nicht einen saftig, frisch zubereiteten Burger vom Grill? Fleischgewürze sind heutzutage in Verbindung mit Chips ein absoluter Trendsetter. Passend dazu hat Zweifel für seine «Wave Chips» die neue Sorte «Grilled Burger» auf den Markt gebracht. Die «Wave Chips Grilled Burger» zergehen auf der Zunge wie der Geschmack eines saftigen, frisch zubereiteten Burgers – dekoriert mit Gurken, Tomaten, Salat und einer KetchupKopfnote im Abgang. Die neuen «Wave Chips Grilled Burger» von Zweifel bieten für jede Ge­ legenheit ein genussvolles Geschmackserlebnis mit wahrem Suchtcharakter. www.zweifel.ch

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Tipps& Trends Die perfekte Kombination Vorhang auf für die neuen Holzkohlegrills von Campingaz®! Die «Bonesco™ Quick Start Grills» vereinen das urig-feurige Grillerlebnis von Holzkohle mit dem schnellen, sauberen Bedienungskomfort eines Gasgrills. Ein kleiner Gasbrenner unterstützt die Anheizphase der Holzkohle. Die Holzkohle ist bereits nach zirka zehn Minuten durchzogen und das Grillgut kann aufgelegt werden. So wird mit Campingaz® auch das Holzkohlegrillieren zum stressfreien Erlebnis, mit weniger Zeit zum Anfeuern, dafür mit mehr Zeit zum Geniessen. www.campingaz.com

Neu bei Coop: Bier in Bio-Qualität Die Lieblingsmarken der Schweiz gibt es bei Coop aus Anlass des 20-Jahr-Jubiläums von Naturaplan neu auch in BioQualität. Da darf ein Klassiker wie das Feldschlösschen-Bier nicht fehlen: Ab sofort ist das Lager aus der grössten Brauerei der Schweiz bei Coop auch als BioVariante erhältlich. Ein erfrischender Schluck, der nun zusätzlich den Schweizer Bio-Landbau unterstützt – das ist doppelter Genuss! www.naturaplan.ch

Bruno’s Bärlauchbutter Die luftige Bärlauchbutter von Bruno’s Best wird mit handver­ lesenen Bärlauchblättern frisch zubereitet und mit einer ausgewogenen Gewürzmischung und Olivenöl verfeinert. Sie passt sehr gut zu Fleisch und Fisch, aber auch zu Gemüse und verschiedenen Nudelgerichten. Unser Saisontipp: «Bruno’s Bärlauchbutter» zu frischen Spargeln. «Bruno’s Bärlauchbutter ist nur zur Bärlauchzeit» bei vielen Coop-Verkaufs-­ stellen und ausgewählten Fachgeschäften erhältlich. www.brunosbest.ch

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Welcher Grill passt zu

Ihnen

Die ersten warmen Tage haben wir nach einem bemerkenswert schneereichen Winter hinter uns – und wie ein Reflex zieht es uns nun wieder an den Grill. Und wie jedes Jahr werden viele Schweizer denken, sie könnten ihr Gerät doch mal ersetzen, wenn sie es nach der Winterpause wieder in den Garten stellen wollen. GRILL&CHILL hat sich auf den Markt der Grillneuheiten 2013 begeben – und stellt in verschiedenen Preiskategorien die Geräte vor, die auch zu ihnen passen könnten.

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s mag ja sein, dass früher alles bes­ ser war. Oder zumindest fast alles. Denn in einem Bereich gilt diese Feststellung ganz bestimmt nicht – für das Angebot auf dem Schweizer Grill­ markt. Von Jahr zu Jahr ist die Palette grösser und zuletzt auch farblich bunter geworden, und weil viele Händler den vorteilhafter gewordenen Eurokurs an ihre Kunden weitergeben (müssen), erhält der Käufer heute mehr Grill fürs Geld; verglichen mit den Angeboten vor zwei Jahren. Das ist grundsätzlich eine für den Kun­ den erfreuliche Erkenntnis, wenn er sich auf die Suche nach einem neuen Gerät macht. Gleichzeitig sehen sich die


Händler mit der zunehmenden auslän­ dischen Konkurrenz aus dem Internet konfrontiert – oder mit Angeboten von grenznahmen Grillverkaufsstellen. Im Interview mit GRILL&CHILL gibt der er­ fahrene Grillhändler Peter Selzam (Sel­

Weber «Spirit S-320 Premium»

Cadac «Braai Maxx»

zam AG, Winterthur) auch unumwunden zu, dass er diejenigen Kunden verliert, die um jeden Preis den einen oder ande­ ren Franken einsparen wollen (vgl. Inter­ view Seite 15). Dennoch – der Kauf eines Grills ist und bleibt nicht nur eine Preis­

frage, sondern auch eine der guten Be­ ratung, denn ohne nützliche Hinweise besteht die Gefahr, das falsche Produkt zu kaufen. Und wer sich für ein paar Hundert Franken einen schönen Grill leistet, der dann doch nicht seinen Be­ dürfnissen entspricht, wird sich so lange ärgern, wie sein Grill im Garten steht. Nun also; begeben wir uns auf den Markt der Grillneuheiten 2013 und schauen uns um, auf welche Stecken­ pferde die diversen Anbieter nach ei­ nem durchzogenen Jahr 2012 setzen. Weber – neuer Spirit Die bekannteste Marke auf dem Schwei­ zer Grillmarkt ist weiterhin Weber. Und nach der Idee von 2012, mit günstigen Holzkohlegrills Einsteigerkunden zu gewinnen, kommt in diesem Jahr eine überarbeitete Version aus der GasgrillLinie «Spirit» in den Verkauf: «S-320 Pre­ mium» nennt sich das Modell, das ein brandneues Design, optimale Heizleis­ tung und ein überraschend grosses Volumen bietet – mit drei getrennt und stufenlos regulierbaren Brennern und vielen Extras. Und neu lassen sich der «Gourmet BBQ System»-Grillrost und die verschiedenen Einsätze – von Wok bis Pizzastein – auch auf den Gasgrills verwenden. Vor allem die Version in komplettem Edelstahl sieht ausgesprochen edel aus, und der versenkt eingebaute Seiten­ kocher (für Sauce und kleine Beilagen) macht aus dem Grill eine funktionelle Design-Aussenküche. Geht man davon aus, dass Herr und Frau Schweizer der Meinung sind, für 800 Franken einen Top-Grill kaufen zu können, muss man beim «S-320 Premium» etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Edelstahl-Vari­ ante kostet je nach Angebot rund 1150 Franken – aber einmal im Garten oder auf der Terrasse ist der Gedanke an den Preis vermutlich verflogen … Cadac – der «Braai Maxx» Wer noch ein paar Stufen weitergehen will, sollte sich den «Braai Maxx» von Cadac mal näher anschauen. Als das südafrikanische Modell 2009 auf der «Spoga», der wegweisenden Messe in Köln, vorgestellt wurde, erhielt es den 1. Preis in der Kategorie «Best Innovation

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in BBQs». Dies vor allem, weil noch kein Anbieter zuvor es geschafft hatte, zwei getrennte Kochbereiche (mit separaten Deckeln) so gut in ein Gehäuse zu integ­ rieren. Auch an der Verarbeitung des Geräts gibt es in des Wortes wahrem Sinn nichts zu rütteln, und zur Grund­ ausstattung gehört jede Menge Zube­ hör (vom Pizzastein bis hin zur Teppa­ nyaki-Platte, das andernorts extra dazugekauft werden muss. Allerdings hat das schöne Stück auch seinen Preis – rund 2500 Franken kostet der Grill, aber von der Qualität sind mehr und mehr auch die Händler überzeugt. Outdoorchef – neue Form Eine Neuheit präsentiert die bekannte Marke Outdoorchef, die nach dem Ver­ kauf an DKB (Koenig-Grills) zunächst «nur» neue Farben präsentiert hatte. Outdoorchef «Geneva»

Braaimaxx Europe.Swiss184x130.lev2.p.indd 1

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Nun haben die Designer eine Lösung gefunden, wie sich die Gasflasche in den traditionellen Kugelgrill integrieren lässt. Die Lösung führt über eine Art Säule aus Stahl, in die sich verstecken lässt, was zuvor herumgestanden hatte. Ansonsten bietet der Outdoorchef «Geneva», so der Name des Modells, die klassischen Vorzüge der Gaskugel­ grills: Zwei unabhängige Ringbrenner ermöglichen auch ein Grillieren bei niedrigen Temperaturen, was das Nie­ dergaren auf dem Rost ermöglicht, und dank der Trichtertechnologie lassen sich auch Steaks mit der nötigen Hitze anbraten. Vom Design her kommt der Outdoorchef «Geneva» progressiver daher als die früheren Kugelgrillmodel­ le (Gleiches gilt für den Richtpreis von fast 1000 Franken), aber der Mut zum Design liegt durchaus im Trend – zumal im Hause DKB, das im Zug seiner Aus­ weitung im BBQ-Bereich im 2011 auch bereits die dänische Grilldesignmarke «Heat» übernommen hat.

Koenig «Primus Pro»

Koenig – neues Einsteigermodell Richtet sich die Marke Outdoorchef mit dem «Geneva» nun eher nach «oben˚, bietet Koenig als Ergänzung der DKBPalette im 2013 ein neues Einsteiger­ modell mit Namen «Primus Pro». Der kompakte Gasgrill, der unter 300 Fran­ ken kostet, ist mit einem Dual-DBrenner­system ausgestattet, hat einen durchaus robusten Unterbau, und eig­ net sich so als schnell einsatzbereiter Grill auch für die Terrasse. Der Grillrost von 50 x 28,5 cm erlaubt zwar keine Mega-Grillparty, aber für einen Plausch in der Familie ist genügen Platz da, zu­ mal ein integrierter Wärmerost die ge­ samte Grillfläche auf über 2300 Quad­ ratzentimeter erhöht. Campingaz – natürlich mit Holz Überaus fleissig waren wieder einmal die Verantwortlichen für die Produkte­ palette von Campingaz. Und sie steigen 2013 mit dem «Genesco 4 Woody L» als Flagschiff ins Rennen. Mit rund 740 Franken (unverbindliche Preisempfeh­ lung) ist er gemessen an der Ausstat­ tung weiterhin alles andere als teuer, und als optischer Anreiz dient der Kont­ rast zwischen Buchenholz (FSC-zertifi­

Campingaz «Genesco 4 Woody L»

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ziert) und den klassischen Grillakzenten aus Metall. Vom Design her wird dieses Modell be­ stimmt seine Abnehmer finden, aber den «Techniker» unter den Grillfreun­ den interessiert natürlich auch, was sich hinter dem Äusseren versteckt. Und da muss sich Campingaz nun wahrlich nicht mehr verstecken: Das Spitzenmodell «Genesco 4 Woody L» verfügt über vier separat regelbare Gasbrenner, einen verchromten Warmhalterost sowie ei­ nen Drehdeckel mit ergonomisch ge­ formtem Griff und Temperaturanzeige. Die Ablageflächen sind aus Holz mit Stahlrahmen und Haken. Öffnet man den Deckel, wird der Blick frei auf eine zweigeteilte, je 37 x 45 cm grosse, emaillierte Grillfläche aus Guss­ eisen, bestehend aus Grillrost (Steaks, Würste) und Grillplatte (Fisch, Gemüse). Die Grillfläche kann mühelos in der Spülmaschine gereinigt werden. Unter dem Rost sorgen Hitzeschilder für eine gleichmässige Verteilung der Hitze.

Und die Holzkohlegrills? Statistisch gesehen liegt die Schweiz in einer «GasgrillRangliste» mit rund einem Mo­ dell auf zehn Haushalte welt­ weit mit an der Spitze. Aber es gibt nach wie vor auch die Anhänger der klassischen Holzkohlgrills. Für sie halten sich die Neu­ erungen in Gren­ zen, aber es sind doch zwei Model­ le aufgefal­ len: die neue Serie «Master

VIEL MEHR ALS EINFACH NUR

EIN GRILL WEBER.COM

Campingaz «Bonesco»

Der Grill mit dem perfekten System? Hier ist er: unser Master-Touch™ GBS™. Er ist viel mehr als einfach nur ein Grill, weil in ihm endlos viele Möglichkeiten und unsere ganze Leidenschaft drinstecken. Unser Anspruch ist es, den unschätzbaren Wert der Lebensmittel durch die optimale Zubereitung zu würdigen. Wer mal in den Genuss eines perfekten Steaks gekommen ist, weiss, warum das viel, viel mehr ist als einfach nur ein Stück Fleisch. Viel mehr als nur einen Anzeigentext finden Sie übrigens auf weber.com

DER GRILL. DAS ORIGINAL.


Peter Selzam

«Eingekauft für ein gutes Jahr 2013»

Weber «Master Touch GBS»

Touch» von Weber, die auf der Kosten­ seite mit 379 Franken einen perfekten Einstieg in die Weber-Grillwelt bietet und vom Design her alle Weber-Vorzü­ ge mitbringt, sowie ein Modell von Campingaz – der «Bonesco»-Holzkoh­ legrill (229 Franken). Dieser bringt die technische Überra­ schung einer Anzündhilfe namens «Quick Start» mit, bedient mit Gas aus einer kleinen Kartouche, die die Anfeu­ erungszeit auf rund 15 Minuten (auf 1 kg Holzkohle) verringert. Mit ein bisschen Glück können Sie diesen Grill testen und danach behalten. Weitere Informationen auf Seite 37

Das Jahr 2012 ist für die Grillbranche kein einfaches gewesen. Frühe Sonderangebote deuteten darauf hin, dass unter den Anbietern nach dem schlechten (Wochenend-)Wetter im Frühling doch eine gewisse Hektik herrschte. Peter Selzam (Selzam AG, Winterthur/Foto Geschäft) ist seit über 40 Jahren im Geschäft – und nach einem Jahr 2012, das auch er «komisch» nannte, tut er sich schwer, eine Prognose fürs 2013 zu wagen. GRILL&CHILL: Peter Selzam, mit welchen Gefühlen denken Sie an das Jahr 2012 zurück? Peter Selzam: 2012 brachte die komischste und schlechteste Grillsaison der letzten zehn Jahre. Es war ein Jahr, das nie begann und auch nie eine richtige Spitze erreichte, und selbst mit 40 Jahren Berufserfahrung war mir das Geschehen unerklärbar. Schon früh haben sich Grillanbieter bei mir gemeldet und «3 für 2-Aktionen» in Aussicht gestellt – aber ich lehnte dankend ab, weil ich, überspitzt formuliert, keinen kannte, der nur schon einen Grill gekauft hätte. Was erwarten Sie denn von diesem Jahr? Der Lichtblick im 2012 war, dass das Grillgeschäft in ganz Europa nicht gut lief und Umsatzrückgänge von 30 Prozent die Regel waren. Also war es kein Schweizer Problem. Wir haben für dieses Jahr so eingekauft, als erwarteten wir ein gutes Jahr. Nun hoffen wir auch auf das passende Wetter. Wenn es nicht läuft wie wir

hoffen, haben wir im Herbst ein ernsthaftes Problem. Wie hat sich das Kundenverhalten verändert? Der Trend geht weiterhin weg von den Billiggeräten; «Geiz-ist-geil-Gurken» sieht man immer weniger. Haben früher die Kunden im Schnitt 400 Franken für einen guten Grill bezahlen wollen, so sind es heute 800 Franken. Das «Problem» ist nur, dass man diese Kunden für acht bis zehn Jahre nicht mehr sieht, weil auch die Grills doppelt so lange halten wie vor zehn Jahren … Aber schon allein aus Imagegründen bin ich froh, dass wir nicht auf billige Grills, sondern auf Qualität gesetzt haben. Sehen Sie in den Neuheiten einen möglichen Verkaufsschlager – und wo liegen Ihre Chancen, dass man diese Grills bei Ihnen kauft und nicht im Internet? Ich würde nicht von Trends reden, aber es gibt doch Neuheiten, bei denen man gespannt sein darf, wie sie auf dem Markt bestehen. Das aber heisst in der Tat nicht, dass der Kunde diese Grills auch im Laden kauft. Wenn einer das Modell für einen Franken weniger im Internet sucht, wird er es auch finden – und sei es irgendwo im Ausland. Unsere Chancen liegen darin, den Grill montiert zu liefern, alte Geräte zu entsorgen – und all die Teile nachliefern zu können, die womöglich bei einer Online-Bestellung im Ausland fehlen. www.selzam.ch

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Saisonstart im

Winter Rund 6000 Besucher erlebten Anfang Februar auf dem Berner Waisenhausplatz zum siebten Mal das Wintergrillfest von «Schweizer Fleisch». Schauspieler und Komiker Beat Schlatter sowie die Spitzenschwinger Forrer Nöldi und Stucki Christian standen für einen guten Zweck hinter dem Grill ihren Mann.

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rillwaren schmecken zu jeder Jahreszeit. So fanden sich trotz tiefer Temperaturen am 2. Feb­ ruar rund 6000 Gäste zum Wintergrill­ fest von «Schweizer Fleisch» und damit zur frühen Eröffnung der Grillsaison 2013 ein. Kulinarisch wurden sie von den Grillmeistern der Fleischverarbeiter und Produzentenorganisationen verwöhnt, die auf dem Grill und am Smoker köstli­ che Fleischspezialitäten aus der Schweiz zubereiteten und ihre Grill- und Rezept­ tipps gerne weitergaben. Für die jun­ gen Grillfreunde gab es Cervelats vom offenen Feuer. Drei «Böse» mit Herz Die beiden Spitzenschwinger Forrer Nöldi und Stucki Christian, tatkräftig

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unterstützt von Special Guest Beat Schlatter, zeigten hinter dem Grill Durchhaltevermögen und Herz. Sie gril­ lierten eine Stunde lang gemeinsam, um möglichst viele Grilladen an die Gäste zu bringen. Die Einnahmen erhöhte der organisierende Branchenverband Pro­ viande/«Schweizer Fleisch» auf 5000 Schweizer Franken. Der Betrag geht an «PluSport, Behindertensport Schweiz». Beat Schlatter fühlte sich inmitten der «Bösen» sichtlich wohl. «Grillieren ist ei­ ne Sache des Vertrauens. Dazu braucht es nicht nur Männer am Grill. Die Wahl des Metzgers ist entscheidend, und bei Schweizer Fleisch liegt man grundsätz­ lich richtig», so Schlatter. Die Gäste wurden bereits zum siebten Mal von Sven Epiney durch den Winter­ grilltag geführt. Er durfte neben den kulinarischen auch einige unterhaltende Leckerbissen ankündigen. Zu Beginn zog die Märchenerzählerin Prisca Saxer die jüngeren Gäste in ihren Bann. Mit beschwingt sommerlichen Klängen sang sich James Gruntz in die GrillHauptsaison. «Roland Zoss & Bandidos» verzückten Jung und Alt und «Chica Torpedo» sorgten für einen schwung­ vollen, feurigen Ausklang des Anlasses.

GrillVergnügen Eine Auswahl moderner Gasgrillgeräte für jeden Anspruch, jedes Budget, jedes Grillfest.

Das Wintergrillfest findet künftig immer am ersten Februar-Samstag auf dem Berner ­Waisenhausplatz statt. Das nächste Mal also am 1. Februar 2014.

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Die Geschichte von «Tsch» und «Tsch» «Tsch» und nochmals «Tsch» – zwei Zischlaute haben im vergangenen Jahr die Schweiz bewegt. Sacha Zuberbühler, Leiter Werbung bei Coop, und Flo Wacker, Creative Director der Werbeagentur KSP, erörtern die Gründe für den durchschlagenden Erfolg einer Kampagne, die nicht nur Grillfreunde, sondern auch Sprachpuristen bewegte. Sie trafen sich zum Gespräch mit GRILL&CHILL.

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Chame das tsch-tsch…?» Die eben­ so banale wie eindeutige Frage, die Coop im Rahmen seiner Grillkam­ pagne seit vergangenem Jahr Herrn und Frau Schweizer stellt, hat ein Echo ausge­ löst, wie es die Verantwortlichen selbst in ihren optimistischsten Annahmen nicht erwartet hätten. «Tsch» und «Tsch» ha­ ben als ebenso simple wie klar verständ­ liche Aussage Eingang in den allgemei­ nen Sprachgebrauch gefunden, was mit das wichtigste Zeichen für den Erfolg ei­ ner Kampagne ist. In leitender Funktion beteiligt an den zischenden Werbeaktio­ nen sind Sacha Zuberbühler (Leiter Wer­ bung bei Coop) und Flo Wacker (Crea­ tive Director der Werbeagentur KSP).


GRILL&CHILL: Eine grundsätzliche Frage zum Auftakt; vor welcher Herausforderung steht man, wenn man sich eine Kampagne zu einem «Volkssport» wie Grillieren aus­ denken muss? Flo Wacker: Es ist in der Tat eine grosse Herausforderung, wenn man eine Bot­ schaft an eine Zielgruppe richten darf, die so gross ist wie die der Grillfreunde. Ob Jung oder Alt – alle stehen gerne am Grill, und jeder hat seine eigene Mei­ nung. Wir haben in zwei Teams mit ArtDirektoren, Textern und Assistenten an der Geschichte gearbeitet, und neben der Herausforderung schnell auch fest­ gestellt, wie viel Spass wir an der Auf­

gabe hatten, eine Grillkampagne zu entwickeln. Das war ganz wichtig. Sacha Zuberbühler: Freude vermitteln, die Basis für eine gute Zeit legen – das war auch Teil der ursprünglichen Aufga­ benstellung an die Agentur gewesen. Das Grillieren oder je nach kantonalem Sprachgebrauch das Grillen spricht praktisch jeden an, und sobald es wär­ mer wird draussen, wird das Kochen draussen im Garten oder auf der Terras­ se sofort zum Thema. Coop hatte in die­ sem Bereich seit jeher eine grosse Kom­ petenz; bei uns fand man schon immer alles, was man zum Grillieren braucht – und so lag es auf der Hand, eine grosse Grillkampagne durchzuführen.

Lässt sich vereinfacht sagen: Je heterogener die Zielgruppe, desto einfacher – «tsch-tsch» – die Botschaft? FW: «Einfach» ist ein heikles Wort; wich­ tig war, dass wir eine überraschende Art finden wollten, wie sich das Thema populär umsetzen lässt. Ich denke, das ist gelungen; auch weil wir aus der Bot­ schaft heraus Wege fanden, um nicht oberflächlich zu bleiben.

↑ Sacha Zuberbühler, Leiter Werbung bei Coop (links), und Flo Wacker, Creative Director der Werbeagentur KSP. Fotos Claude Giger

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SZ: In der Tat; es ist eine hohe Kunst, eine heterogene Zielgruppe mit einer einzigen Botschaft anzusprechen, und gleichzeitig haben wir mit diesen bei­ den Zischlauten einen multisensori­ schen Effekt erreicht. Die Kampagne funktioniert auf verschiedenen Ebenen – als Geräusch, mit der Handbewegung und mit dem einprägsamen Flammenlo­ go. Somit ist es uns geglückt, die Haupt­ botschaft auf verschiedene Sinnesebe­ nen zu transportieren und entsprechend vielfältig kommunizieren zu können. Gab es einen bestimmten Moment, an dem jenes «Tsch Tsch» entstand? FW: Das ist eine schwierige Frage, weil es sich hier wirklich um eine Entwicklung im Team handelt. Wir wollten eine Schweizer Grillbewegung ins Leben ru­ fen, und irgendwann lag dieses «TschTsch» in Verbund mit der entsprechen­ den Bewegung buchstäblich auf der Hand. Was waren die ersten internen Reaktionen? War da die spontane Erkenntnis des grossen Wurfs oder eher die Antwort «ist das nicht kindisch»? SZ: Ich kann mich noch gut an die Prä­ sentation der Agentur erinnern. Es wa­ ren rund 15 Personen im Saal, und als Flo Wacker und sein Team im Herbst 2011 den Entwurf der Kampagne vorstellten, schauten sich die Leute im Gremium an – und alle wussten sofort, welches Po­ tenzial die vermittelten Ideen mit sich brachte. Alle hatten Spass an dieser Prä­ sentation, und ich glaube, das sieht man den Spots und Inseraten auch an.

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FW: Auch wir realisierten sofort, dass der Funken zündete. Wir waren mit der Überzeugung an den Termin nach Basel gereist, eine zündende Idee vorzustel­ len, aber die Frage blieb natürlich offen, ob auch der Auftraggeber so dachte wie wir. SZ: Als die Präsentation vorbei war, stellte ich fest, dass viele bereits weiterdachten: Wie kann man diese Geschich­ te weiterentwickeln? Es war wie ein Grillvirus, der einen Prozess in Gang setzte. Dass uns die Ideen bis heute nicht ausgegangen sind, spricht letzt­ lich für die Qualität der Kampagne. Auf die Präsentation folgten rasch kritische Kommentare, es heisse in der Schweiz «grillieren» und nicht «grillen». Waren Sie eher von den kritischen Voten der Sprachpuristen oder vom durchschlagenden Erfolg überrascht? SZ: Wir glaubten fest an die Kampagne, aber wie durchschlagend ihr Erfolg war, konnte man nicht vorhersagen. Dass sie Sprachpuristen auf den Plan rufen wür­ de, kam nicht ganz unerwartet. Wir hat­ ten schon intern darüber diskutiert, ob es nun «grillen» oder «grillieren» heisse in der Schweiz – und nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir in der ersten Welle der Kampagne beide Verben ge­ braucht: «Chame das grille?» und «Für alles, was man grillieren kann». In der Folge haben wir uns jedoch aufs «Gril­ lieren» festgelegt. Wie lange kann man eine Kampagne wie diese überhaupt «am Leben» erhalten?

SZ: Hoffentlich noch sehr lange. Es gibt Kampagnen wie etwa die der Schwei­ zerischen Mobiliar, die scheinbar nie alt werden. Und es gibt natürlich auch sol­ che mit einer kürzeren Halbwertszeit. Wir sind aber überzeugt, dass wir unse­ re Grillkampagne noch lange am Leben erhalten können. Im 2012 waren wir be­ reits sehr erfolgreich, und nun dürfen sich die Grillfreunde überraschen las­ sen, mit welchen Ideen wir in diesem Jahr aufwarten werden. FW: Das ist ein wichtiger Punkt. Eine gu­ te Kampagne lässt sich Jahr für Jahr wei­ terentwickeln – auch auf ein sich verän­ derndes Umfeld. Apropos Umfeld: Das schönste Kompliment für die Grillkam­ pagne von Coop erhalten wir von den Menschen auf der Strasse – wenn zwei sich treffen und davon reden, sie wür­ den am Abend «tsch-tsch»… Und dabei sogar noch die entsprechende Bewe­ gung mit der Hand machen. Wie ist denn Ihre persönliche Beziehung zum Grill nach Feierabend? SZ: Ich bewege mich auch privat nahe am Thema und kann mich prima in unse­ re Zielgruppe hineinfühlen. Zudem ge­ höre ich zu den Menschen, die gerne kochen und nicht gerne abwaschen … FW: Auch ich gehöre zu denen, die fast das ganze Jahr über mit grosser Begeis­ terung grillen … SZ: … und grillieren!


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nicht fehlen darf Was

Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen stärker – und mehr und mehr packt uns am Abend die Lust, den Grill anzuwerfen. Am besten ist, man hat zu Hause in der Küche die nötige Basis, um aus dem täglichen Einkauf ein spontanes Grillvergnügen zu machen. GRILL&CHILL sagt, was in die ent­sprechende Schublade gehört.

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lötzlich reisst der Himmel auf, draussen steht der Grill, und eigentlich wäre auch noch ein schönes Stück Fleisch im Kühlschrank … Sie kennen den Moment bestimmt, und wer sich – einmal von der Grilllust gepackt – nun aufmachen will, um alles vorzubereiten, wird nichts ärgerlicher finden, als wenn die Schublade leer ist, in welche die «Grill-Basics», um sie mal so zu nenne, gehören. Natürlich ist vieles Geschmackssache wie überall im Leben, aber ein bisschen mehr als Salz, Pfeffer und ein bisschen Öl darfs für jeden Grillfreund sein. Und gerade weil sich die meisten Geschmacks-


veredler lang halten lassen (viel länger teilweise als auf den Verpackungen angegeben; etwa im Fall von getrockneten Gewürzen), macht es Sinn, sich einen Vorrat anzulegen, um mit ein paar Griffen ein Mis-en-place für die Vorbereitung des Grillgangs herzurichten. Salz, Pfeffer und Öle haben wir bereits erwähnt, wobei sich in diesem Bereich schon die ersten «Spezialisten» finden werden, die verschiedene Salze, Pfefferund Ölsorten auf Lager haben. Ganz sicher ein guter Tipp ist, bei Marinaden sehr vorsichtig mit Salz umzugehen und im Zweifelsfall grobes statt feines Meersalz zu verwenden. Auch gibt es Spitzenköche, die beim Marinieren generell kein Salz verwenden, damit die Geschmacksstoffe leichter ins Grill- oder Kochgut eindringen können. Generell sollte man für alles, was über eine Stunde mariniert wird, lieber auf Salz verzichten, damit das Grillgut keinen Flüssigkeitsverlust erleidet. Andererseits muss man nicht aufs Grillieren verzichten, nur weil man meint, Grillgut bedürfe der langen Marinierzeit. Eine halbe Stunde – gerade für Poulet und Fisch – reicht bereits, um die gewünsch-

te Geschmacksrichtung zu intensivieren. Es ist auch nicht unbedingt so, dass Marinaden Nahrungsmittel «zarter» machen. Sie weichen die Oberfläche auf und dringen (ca. 1 cm pro Tag) ins Grilloder Kochgut ein. Zurück zum Salz: Früher brauchte man Salz in einem anderen Zusammenhang – als Konservierungshilfe, um Fleisch oder Fisch (Stockfisch) haltbar zu machen. Heute, im Zeitalter der Kühlschränke und Tiefkühltruhen, dienen Marinaden primär der geschmacklichen Aufbesserung. Also schadet es nicht, Grillgut erst auf dem Teller zu salzen. Oder bei Marinaden auf salzreduzierte Flüssigkeiten zurückzugreifen. Kikkoman etwa bietet (mit grünem Deckel und grüner Etikette versehen) eine salzreduzierte Sojasauce, die sich perfekt für Marinaden eignet. Ebenso muss man darauf achten, Öle zu verwenden, die erhitzt werden können. Raps- oder Sonnenblumenöl haben hier den Vorteil, weniger dominant im Geschmack zu sein wie Olivenöl. Die Stimmen mehren sich jedoch, die sagen, man könne beim Marinieren auch auf Öle verzichten und auf Flüssigkeiten wie

Wasser, Bier (besonders gut geeignet: die dunkle Perle von Feldschlösschen), Wein oder Schnaps zurückgreifen. Da ist vieles wiederum Geschmackssache – aber richtig ist, zumal auf direkter Hitze, dass man weniger Bedenken haben muss, wenn so wenig Öl wie möglich in die Glut tropft. Senf, Gewürze und Saucen Wir haben nun also Salz, Pfeffer, Öle und die Kikkoman Sojasauce erwähnt. Ebenfalls beliebt ist gerade in der Schweiz der gute, alte Thomy-Senf, der (wunderbar übrigens in der Kombination mit Sojasauce!) aus unserem Grillalltag nicht wegzudenken ist. Anzufügen ist, dass man den Senf nach dem Marinieren am besten vom Grillgut abstreift, weil bei zu grosser Hitze die Gefahr gross ist, dass Bitterstoffe freigesetzt werden. Wie Senf kann auch Ketchup als Teil der Marinade und danach als Begleiter des gebratenen Grillguts eingesetzt werden. In vielen Schweizer Haushalten hat die Heinz-Tube ihren Stammplatz im Kühlschrank auf sicher, und wer es schärfer mag, der würzt mit ein paar Spritzern Tabasco nach.

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ACHTUNG, FERTIG, AN DEN GRILL MÄNNER, ZURÜCK AN DEN GRILL.

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Ein zentraler Bestandteil der gewünschten Geschmacksrichtung sind natürlich die Gewürze, wobei für den Grillgang abgesehen von Rosmarin und allenfalls Thymian primär die getrockneten Mischungen infrage kommen (ein Tipp: getrocknete Gewürze wässern, damit sie nicht verbrennen). Das Angebot ist immens – und international wie nie zuvor. Am besten ist, man hat drei, vier Mischungen (asiatisch, orientalisch, indisch – wie man will) im heimischen «Grilllager» und gibt dann dem Grillgut spontan die gewünschte Richtung. Für Gewürze und Würzmischungen empfiehlt sich die richtige Lagerung. So sollten getrocknete Kräuter fest verschlossen an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Das vor allem, weil das Sonnenlicht das natürliche Ausbleichen beschleunigt und sich so Aromastoffe verflüchtigen. Getrocknete Kräuter sollten zudem vor Feuchtigkeit und Luft geschützt werden, denn auch diese Faktoren beeinflussen Haltbarkeit und Qualität. Daher ist eine Lagerung in unmittelbarer Nähe zum Herd kein idealer Standort für Kräuter. Ausserdem sollten die Aufbewahrungsgefässe nicht zu gross sein, da zu viel Luft die Oxidation beschleunigt. Und wer Kräuter unverschlossen lagert, wird bald merken, wie sie den Geschmack «benachbarter» Kräuter annehmen. Nicht fehlen darf in

der Schweiz auch die Sauce für den Moment nach dem Grillieren – beim Essen am Tisch. Auch hier ist die Auswahl riesig geworden, und in der Regel halten sich die geöffneten Flaschen im Kühlschrank recht gut, sodass der «Vorratsgedanke» zum Start der Grillsaison auch hier seine Gültigkeit hat. Alles in allem gilt: Machen Sie vor dem nächsten Einkauf eine separate «Grill-Basics»-Liste – und sind so fortan auch spontan in der Lage, einen Grillplausch ohne Einschränkungen zu organisieren. Basics für den Grill • Den Grillrost reinigt man am besten mit einer Stahlbürste. Diese erhält man heute in fast allen Geschäften, die auch Grills verkaufen oder dann beim Fachhandel. • Dann die Sprühflasche mit Öl. Diese erleichtert das Einfetten des Grillrostes. Man kann allenfalls auch das Grillgut damit behandeln. • Dann braucht man noch Aluminiumschalen. Auch wenn man direkt auf dem Grillrost grilliert, eignen sich diese Schalen auch gut, damit das Fleisch ein wenig bei niedriger Temperatur ruhen kann. • Zum Bestreichen des Grillguts verwendet man am besten einen Küchenpinsel. • Bei der Grillzange soll nicht gespart werden. Eine Edelstahlzange lohnt sich

dank ihrer langen Lebensdauer. • Unverzichtbar ist das Grillthermometer. Damit kann man die Kerntemperatur des Fleisches messen. • Bei hoher Hitze sind Grillhandschuhe tu empfehlen. Am besten benutzt man lange Handschuhe, die den Arm bis zu den Ellbogen schützen. Wenn man vor allem bei hohen Temperaturen zum Beispiel. über 200 Grad grilliert, sind die Handschuhe sehr hilfreich. Zudem werden Metallspiesse für Gemüse und Fleisch sehr heiss, mit den Grillhandschuhen vermeidet man Verbrennungen. • Beim Spiessgrillieren geben Holzspies­ se ein schöneres Bild ab. Man sollte die Spiesse vorher in kaltes Wasser legen, damit sie nicht allzu schnell schwarz werden oder sogar anbrennen. • Fischzangen und Grillkörbe helfen, dass der Fisch oder das Fleisch beim Grillieren nicht zerfällt oder dass das Grillgut nicht am Rost kleben bleibt. • Manche «Brutzler» grillieren bis spät in die Nacht. Wenn dann der Grill im Dunkeln steht, empfiehlt sich eine gute Lampe, die man über dem Grill befestigen kann. So hat man auch zu später Stunde noch den richtigen Durchblick.

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Flüssiges

Gold für den Grill

Auf den ersten Blick passt Honig besser zum Frühstück als zu einer Grillparty. Doch wer schon mal flüssigen Blütennektar für den Extra-Geschmack benutzt hat, wird es immer wieder tun.

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onig ist ein ziemlich komplexes Lebensmittel. Der Nektar von Blüten, zusammengetragen von fleissigen Bienen, enthält nicht weniger als rund 200 Inhaltsstoffe, wie Chemiker mittlerweile herausgefunden haben. Solches wussten die Menschen in der Steinzeit nicht, als sie vor 9000 Jahren schon auf Höhlenmalereien ihre Honigjagd dokumentiert hatten. Honig war zu jener Zeit Süssmittel und Bärenköder zugleich. Heute brauchen wir für die Bärenjagd – wie wir wissen – keine Honigtöpfe mehr. Sehr wohl aber finden wir noch immer vielfältige Verwendung für jenes Produkt, das eine indogermanische Bezeichnung trägt, die auf die Farbe schliessen lässt. Honig ist nichts ande-


res etwas «Goldfarbenes» und seit jeher eines der beliebtesten Lebensmittel für unseren Frühstückstisch. Doch so wie unsere Vorfahren sollten wir auch daran denken, Honig vielfältiger einzusetzen. Zum Beispiel wenn es ums Grillieren geht. Honig für die süsse Note Honig und Grill? Es gibt keinen Grund, überrascht zu sein, zumal es ja auch viele italienische Köche gibt, die mit einem Löffel goldenem Süssstoff ihrer Bolo­ gnese-Sauce ein gewisses Extra verleihen. Auch die chinesische Küche kennt viele Rezepte mit flüssigem Honig, Pfeffer, Sojasauce & Co. Und amerikanische Saucen (gerade im Bereich BBQ) enthalten ebenfalls gerne Honig oder zumindest ein honigähnliches Süssmittel … Beim Grillieren lässt sich Honig in vielen Bereichen einsetzen. Zum Beispiel beim Marinieren des Grillguts, und hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Ganz einfach gelingt etwa eine Pouletbrust in einer Grillmarinade aus Öl, Zitronensaft, Senf mit Knoblauch, Honig und Chili. Die Zutaten vermischen, wobei das Verhältnis zwischen Senf und Honig etwa 2:1 sein sollte. Die Pouletbrüstli sollten mehrere Stunden in dieser Marinade ziehen, damit sie den vollen Geschmack aufnehmen. Wichtig ist, dass man vor dem Grillieren die Flüssigkeit abstreift und vor allem darauf achtet, dass nicht zu viel Senf und Honig am Grillgut kleben bleibt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei zu grosser Hitze Bitterstoffe freigesetzt werden. Im Grunde genommen ist es die grösste Kunst beim Grillieren mit Honig, dass man die Hitze nicht ausser Acht lassen darf. Der Grat zwischen einem wunderbaren Effekt von leichtem Karameli­ sieren und dem unerwünschten Verbrennen ist zugegebenermassen schmal – aber mit ein bisschen Gefühl und (wichtig) indirektem Grillieren gelingen diese Gerichte ohne Probleme. Gut passt Honig auch zu Marinaden mit Schnaps; etwa mit Whiskey. Honig, Senf, Pfeffer, etwas Salz und einen guten Schuss Whiskey verrühren und abschmecken. Auch diese simple Marinade eignet sich bestens für Pouletfleisch, aber auch für ein Schweinssteak.

Ein Klassiker bei den Spareribs Ein ganz wichtiger Bestandteil ist Honig bei der Zubereitung klassischer Spareribs. Es gibt einfache Rezepte, bei denen die Rippchen zunächst eine halbe Stunde gekocht werden, bevor sie erkaltet in eine Marinade aus Ketchup, Knoblauch, etwas Essig und viel Honig gelegt werden. Dann sollte man sie über Nacht ruhen lassen, damit sie am nächsten Tag auf dem Grill bei niedriger Hitze knusprig fertiggebraten werden können. Der «Glazing»-Effekt Die Profis bereiten die «Ribs» über Stunden bei niedriger Hitze im Smoker zu – und zwar zunächst nur mit einem «Rub» aus Meersalz, Paprikapulver, braunem Zucker, Zwiebel- und Knoblauchpulver,

etwas Muskat und Zimt. Danach werden sie mit ein paar Esslöffel Apfelsaft versehen in Alufolie gepackt und erst zum Schluss mit einem «Finishing Glaze» bepinselt. Dieser besteht mehrheitlich aus Ketchup, braunem Zucker, reichlich Honig sowie etwas Senf, Zitronensaft, Worcestershire-Sauce, Salz und Pfeffer. Dieses abschliessende «Glazing» dauert mindestens eine Stunde – und wer danach in ein so zubereitetes Rippchen beisst, wird den Augenblick vermutlich nicht mehr so schnell vergessen … und ganz bestimmt auch merken, wie gut Honig zum Grillieren passt.

↓ Süsse Verführung: eine glänzende Honigkruste verleiht den Spareribs eine ganz spezielle Note.

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Alles, was guter Geschmack braucht, um sich zu entfalten.

Kikkoman Sojasauce, gebraut aus Wasser, Soja, Weizen und Salz, verfeinert gute Zutaten auf rein natürliche Weise. Kein Wunder kommen auch immer mehr Schweizer Feinschmecker auf den Geschmack der gesunden Universalwürze. Übrigens, die für Europa bestimmte Sojasauce von Kikkoman wird ausschliesslich in Holland gebraut. Kikkoman, zum Würzen das Beste.


Top-Rezept

präsentiert

Das Top-Rezept Ganze Grillpoulets mit Kräutern und Knoblauchblume Zutaten für 4 Personen • 2 Schweizer Poulets, je ca. 1,2 kg • ½ TL Salz, Pfeffer • Olivenöl zum Bepinseln • 2 grosse Knoblauchknollen Für die Kräuterpaste: • 1 EL frische Salbeiblätter, fein gehackt • 2 EL Rosmarinnadeln, fein gehackt • 2 EL glatte Petersilie, fein gehackt • 1 EL Olivenöl • 4 Knoblauchzehen, gepresst • 1 Zitrone, abgeriebene Schale und 1 EL Saft Alle Zutaten der Kräuterpaste mischen, mithilfe eines Teelöffels zwischen Haut und Fleisch geben und mit den Fingern möglichst gleichmässig verteilen. Das Poulet mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl bepinseln. Über mittlerer Glut ca. 40–50 Minuten grillieren. Zur Garprobe einen Schenkel anstechen. Der austretende Fleischsaft muss klar sein. Für die Knoblauchblumen die Knoblauchknollen quer halbieren, mit Olivenöl bepinseln und die Schnittfläche mit Salz würzen. Ca. 15 Minuten über mittelstarker Glut mitgrillieren. Als Beilagen eignen sich Salate (z.B. Pastasalat, Reissalat, Gemüsesalat) und Kartoffelbeilagen (z.B. Folienkartoffeln, Kartoffelsalat). Leichter Hochgenuss Das fettarme, eiweissreiche Fleisch von Schweizer Poulets ist gefragt. Aus gutem Grund, denn in unserem Land wird Qualität auf hohem Niveau produziert. Mit der artgerechten Haltung hat unser Geflügel mehr Platz und Auslauf als anderswo. Auch die Transportwege sind bei uns viel kürzer. Dank unseren strengen Vorschriften und Kontrollen wird sichergestellt, dass Schweizer Pouletfleisch ein sehr bekömmlicher Hochgenuss ist. www.schweizerfleisch.ch


Schweinsschnitzel mit Cognac-Pflaumen Zutaten für 4 Personen • 4 dicke Schnitzel • 12 Dörrpflaumen (ohne Stein) • 1 dl Cognac • Zahnstocher • P feffer • Salz • Öl Die Schnitzel taschenförmig einschneiden. Die Dörrpflaumen im Cognac einweichen. Das Fleisch innen mit Pfeffer würzen, mit je drei Backpflaumen füllen und zustecken. Die mit Öl bestrichenen Schnitzel grillieren.

Hacksteak «Sesam» (Bild) Zutaten für 4 Personen Für die Hacksteaks: • 800 g Rinderhackfleisch • 80 ml Kikkoman Sojasauce (klassisch oder salzreduziert) • 40 ml Weisswein • 40 ml Wasser • 1 gestrichener TL Zucker • 1 Knoblauchzehe • 3 EL Sesam Für die Sesam-Mayonnaise: • 80 g Mayonnaise • 50 g Joghurt • 2–3 EL Kikkoman Sojasauce (klassisch oder salzreduziert) • 2 EL Sesam Aus dem Hackfleisch und 6 Esslöffel der aus den übrigen Zutaten erstellten Sauce sowie dem Sesam eine Masse kneten, diese zu vier flachen Hacksteaks formen und auf dem Grill von beiden Seiten ca. 8–10 Minuten braten. Serviert können die Fleischsstücke mit der Sesam-Mayonnaise werden, für die alle aufgeführten Zustaten verrührt werden. www.kikkoman.ch

KalbsbratwurstPeperoni-Spiessli an Rosmarinmarinade Zutaten für 4 Personen • 4 Kalbsbratwürste • Je 2 rote und gelbe Peperoni • 8 kräftige Rosmarinzweige

Für die Marinade: •4  EL Olivenöl •1  Orange, abgeriebene Schale und 2 EL Saft •1  EL frische Rosmarinnadeln, fein gehackt • ½ TL Salz, Pfeffer • 2 TL Senf Jede Wurst in vier gleich grosse Stücke schneiden, mit der Marinade mischen und zugedeckt im Kühlschrank mindestens eine Stunde, besser über Nacht, marinieren. Die Peperoni halbieren, entkernen und in ca. 2  x  2 cm grosse Stücke schneiden. Die Würste ca. 30 Minuten vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen und abwechselnd mit Peperonistücken auf Spiesse oder kräftige Rosmarinzweige stecken. Die Spiesse auf dem Grill über mittlerer Glut oder in einer heissen Grillpfanne rundum 6–8 Minuten grillieren. Als Beilagen eignen sich Salate (z.B. grüner oder gemischter Blattsalat), Brot (z.B. Baguette, italienisches Weissbrot, Kräuterbrot) und/oder Kartoffelbeilagen (z.B. Folienkartoffeln, Kartoffelsalat). www.schweizerfleisch.ch

Spareribs mit Honig und Paprika Zutaten für 4 Personen • 3 –4 grosse Spareribs • 5 –6 EL Heinz-Ketchup • 5 –6 EL Honig • 1–2 TL Chilliflocken • ½ TL Paprika, edelsüss • 2 EL Kikkoman Sojasauce, mild • 1 TL Apfelessig • Zimt Bei den Spareribs auf der Innenseite die Membranhaut schon vom Metzger entfernen lassen. Anschliessend alle anderen Zutaten bei Raumtemparatur zusammenfügen. Spareribs mit der Marinade bestreichen und ca. 2 Stunden ruhen lassen (nicht im Kühlschrank). Die Spareribs sollten indirekt grilliert werden, noch besser, wenn vorhanden, in einem Smoker. Mit der Innenseite gegen unten auf den Grillrost verteilen. Nach ca. 30 Minuten indirektem Grillieren nochmals mit der Marinade bestreichen. Auf Wunsch können nun Spezial-Holzschnitzel als Geschmacksgeber mit in die Glut oder den Grill gegeben werden, um den Rauchgeschmack der Spareribs zu verstärken. Die Spareribs sind gar, wenn das Fleisch fast vom Knochen fällt. Als Beilage eignen sich Salat, Baguette, Country Fries und vieles mehr. www.weberstephen.ch

Würziges Farmersteak mit Mango-Dip Zutaten für 4 Personen • 4 Farmersteaks à 125 g (Rind, wahlweise auch Lammnierstück oder Schwein) • 8 kleine, dünne Frühlingszwiebeln • 2 reife Mango • 2 rote Paprika • 3 EL Olivenöl • 1 EL Naturjoghurt • Salz, Pfeffer, Curry • 1 EL Pfefferminze, fein geschnitten (wahlweise auch Zitronenmelisse oder Koriander) • 8 dünne Holzspiesse (zuvor in Wasser eingelegt) Zwiebeln blanchieren und abschrecken. Mango schälen und in acht ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Restliches Fruchtfleisch für den Dip bereithalten. Steaks auf Arbeitsbrett legen und auf beiden Seiten je einen Mangostreifen und eine Frühlingszwiebel mit zwei Holzspiessen fixieren und mit Öl bepinseln. Für den Dip eine Paprika halbieren und klein schneiden. Das zurückbehaltene Mangofruchtfleisch würfeln. Paprika in Öl andünsten, Curry hinzufügen, anbraten und Mango einrühren. Dann Zutaten in einen Mixbecher umfüllen und das Joghurt hinzufügen. Mit dem Mixstab pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Pfefferminze verfeinern. Farmersteaks garen und mit dem Mango-Dip servieren. www.bellbarbecue.ch

Grillschnecke Zutaten für 4 Personen • 4 Grillschnecken à ca. 130 g • 1 rohe Randenknolle • Salz, Pfeffer • 2 EL Olivenöl • 2 EL Aceto Balsamico • 200 g Hüttenkäse • 6 –8 Radieschen • 1 Schale Kresse Randenknolle schälen und in dünne Scheiben hobeln. In Olivenöl anbraten, salzen, pfeffern, mit Essig ablöschen. Bei reduzierter Hitze 3 Minuten dünsten, dann abkühlen lassen. Hüttenkäse auf Sieb abtropfen. Radieschenstreifen mit Hüttenkäse mischen. Grillschnecken goldbraun grillieren und anschliessend horizontal halbieren. Mit Randenscheiben, Hüttenkäsemischung und Kresse füllen. Dann wieder verschliessen. Sofort mit frischem Brot servieren. www.bellbarbecue.ch


Einfach und lecker


Sizilianisches Grillhuhn Zutaten für 4 Personen • 1 Poulet, ca. 1,5 kg • 75 g Butter • Salz • ½ TL Tabasco • 3 Knoblauchzehen • 3 Orangen, unbehandelt • 2 Limetten, unbehandelt • 125 ml Olivenöl • 3 EL Chilisauce, süss • 2 EL Zitronenlikör • 12 Oliven, schwarz • Etwas Petersilie (glattlättrig) Das Poulet waschen, trockentupfen und in zehn Teile schneiden. Die Butter mit dem Salz und Tabasco mischen. Die Knoblauchzehen schälen und dazupressen. Eine cremige Paste rühren und die Pouletstücke damit einreiben, auch unter der Haut. Die Teile auf dem heissen Grill ca. 25–30 Minuten knusprig grillieren. Für die Sauce die Orangen und Limetten heiss waschen. Von einer Orange die Haut mit einem Zestenreisser abschälen, zwei Orangen und die Limetten auspressen. Das Olivenöl mit der Chilisauce und den Zitrussäften verrühren, Zitronenlikör und Oliven zugeben. Geschnittene Petersilie (oder Kerbel) unter die Sauce rühren und diese kurz erwärmen. Die gegrillten Hähnchenteile mehrmals in der Sauce wenden. Mit Orangenscheiben und Kerbel garniert servieren. Die restliche Sauce mit Brot zum Grillhuhn reichen.

Flaches Poulet mit Ingwer-HonigZitronen-Marinade Zutaten für 4 Personen • 1 Schweizer Poulet, ca. 1,2 kg • 1 baumnussgrosses Stück Ingwer • 1 Bio-Zitrone • 3 EL Olivenöl • 1 EL grobes Meersalz • P feffer aus der Mühle • Etwas geriebene Muskatnuss • 1–2 EL Honig Poulet mit dem Rücken nach oben auf eine Arbeitsfläche legen. Mit einer Geflügelschere das Rückgrat beiden Seiten entlang schneiden und entfernen. Poulet auseinanderklappen und überschüssiges Fett entfernen. Ingwer schälen und fein würfeln. Zitrone heiss abwaschen, Schale grob abreiben und Saft auspressen. Alles

mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren und in eine flache Form geben. Poulet in der Marinade wenden und gleichmässig verteilen. Abgedeckt mind. 2 Stunden im Kühlschrank lassen. Grill auf mittlerer Hitze vorbereiten. Poulet zuerst mit der Knochenseite auf den Grillrost legen und mit einem Gewicht (z.B. schwere Pfanne) beschweren. Mit offenem Deckel bei mittlerer bis leichter Hitze ca. 25 Minuten grillieren, wenden und nochmals beschwert 20–25 Minuten garen. Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle sollte 75 Grad betragen. (Kontrolle: beim Einstechen in die Keulen sollte klarer Fleischsaft auslaufen). Poulet vom Grill nehmen, gleichmässig mit Honig bestreichen und in Alufolie gewickelt 10 Minuten ruhen lassen. Dazu passt grilliertes Gemüse und Couscous. www.schweizerfleisch.ch

Ganzes Poulet im Salzteigmantel mit gerösteten Zitronen Zutaten für 4 Personen • 1 Schweizer Poulet, ca. 1,2 kg • 1 kg Mehl • 500 g Salz • 3 –4 Tassen Wasser • Salz, Pfeffer aus der Mühle • 3 Bund gemischte Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian, Salbei) • 2 Zitronen Zubereitung Zur Vorbereitung Mehl mit Salz und Wasser zu einem festen Teig verarbeiten, der nicht mehr an den Händen klebt. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 1,5 cm Dicke ausrollen. Poulet von innen salzen und pfeffern und in die Mitte des Teiges setzen. Kräuter von den Stielen zupfen und gleichmässig in und auf dem Poulet verteilen. Teig sorgfältig über dem Poulet zusammenfalten und die Ränder mit etwas Wasser verschliessen. Mit einem feuchten Tuch bedecken. Für das Poulet reichlich langanhaltende Glut erzeugen. Das Pouletpäckchen aus dem Tuch wickeln und direkt in die Glut legen und ca. 60–75 Minuten garen. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die halbierten Zitronen auf einem Grillrost mit der Schnittfläche nach unten goldgelb rösten. Salzteig aufbrechen, Poulet herausnehmen, portionieren und mit dem heissen Zitronensaft beträufelt servieren. Dazu passt ein Couscous-Salat mit Radieschen und Zitronenvinaigrette. www.schweizerfleisch.ch

Beer Can Chicken Zutaten für 4 Personen • 1 ganzes Poulet, ca. 1,2 kg • 60 ml Olivenöl • 2 Knoblauchzehen • 1 Dose (500 ml) dunkles Bier (kein Malz) • 1 TL gemahlene Senfkörner • 1 EL Zwiebeln, geröstet • 1 TL Paprikapulver • 1 Prise Salz • 1 TL Knoblauch, fein gehackt • 1 TL Koriander, gemahlen • 1 TL Kreuzkümmel • 1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen Das Poulet mit Olivenöl einreiben, danach mit einer Marinade aus den zusammengeführten übrigen Zutaten bestreichen, innen wie aussen. In die Vertiefung des Geflügelhalters einen Teil des Biers einfüllen und das Poulet auf den Geflügelhalter setzen (die Dose kann, halb gefüllt ebenfalls in der Mitte des Geflügelhalters platziert und das Poulet darübergestülpt werden). Den Knoblauch mit der Hand andrücken und mit dem Rosmarin in den grossen Ring legen. Danach bei mittlerer Hitze grillieren, bis es gar ist (ca. 75 Minuten).

Poulet am Grillspiess Zutaten für 2–4 Personen • 1 ganzes Poulet, ca. 1,2 kg • Erdnuss- oder Sonnenblumenöl • Salz • P feffer • Paprikapulver, süss Das Poulet mit Wasser abspülen und danach trockentupfen. Das Innere gut mit Salz und Pfeffer würzen und dann an den Grillspiess stecken. Von aussen mit Öl einpinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Poulet bis zu einer Kerntemperatur von 70 Grad grillieren und zwischendurch immer wieder mit Öl bepinseln. Danach mit Paprika bestreuen, eventuell etwas Pfeffer und Salz nachgeben und nochmals bis zur Kerntemperatur von 80 Grad nachgaren.


Poulet


Salsiccia mit buntem Frühlingssalat Zutaten für 4 Personen • 3 Tomaten, in Stücke geschnitten • 2 EL weisser Balsamico • Salz, s chwarzer Pfeffer, gemahlen • Zucker • 6 Basilikumblätter, fein geschnitten • 150 ml Olivenöl • 2 Fenchelknollen, in feine Streifen geschnitten • 4 Radieschen, in Streifen geschnitten • 1 rote Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten • 20 Cherrytomaten, halbiert • 250 g Misticanza (italienische Salat­ mischung aus etwa 10 verschiedenen roten und grünen Blattsalaten) • 2 EL Pinienkerne, geröstet • 8 Salsiccia (frische italienische Schweinswürste) Tomatenwürfel mit weissem Balsamico, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. Basilikum dazugeben. Etwa eine Stunde zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Die Masse durch ein feines Sieb streichen. Mit Olivenöl nach und nach zu einer Vinai­ grette verrühren, sie soll nicht zu fest sein. Mit Fenchel, Radieschen, Zwiebeln, Cherrytomaten und Misticanza-Salat mischen, mit Pinienkernen garnieren, eventuell mit Salz und Olivenöl nachwürzen. Die Salsiccia längs halbieren und grillieren. Dabei oft wenden, damit sie schön gleichmässig garen. Die heissen Würste können separat zum Salat – oder in Stückchen geschnitten direkt über dem Salat angerichtet – serviert werden. Dazu ein feines Stück Ciabatta.

und Pfeffer mischen. Die Forellen damit einpinseln. In eine Schüssel geben und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Danach die Forellen in einen Fischhalter geben (oder in Alufolie legen) und bei indirekter Hitze auf den Grill legen (einmal wenden).

Involtini di Maiale alla Griglia Zutaten für 4 Personen • 6 Scheiben Toastbrot, gewürfelt • 1 dl Milch • 1 Knoblauchzehe, gehackt • 5 EL Petersilie, gehackt • 100 g Speck, fein gehackt • 2 EL Lamm- oder Hähnchenleber, klein geschnitten • 1 Ei • Salz, P  feffer, gemahlen • 600 g Schweinsfilet • 1 Baguette • 10 Schaschlikspiesse • Olivenöl Die Toastbrotwürfel in der Milch einweichen. Währenddessen das Schweinefilet in 20 zentimeterdicke Scheiben schneiden und plattieren, sodass Scheiben von ca 10x10 cm entstehen. Das Baguette in etwa 20, gleichmässig grosse Würfel schneiden. Die eingeweichten Toastbrotwürfel ausdrücken und mit Knoblauch, Petersilie, Speck, Leber und dem Ei mischen, salzen und pfeffern. Die Füllung auf die Fleischscheiben geben und einrollen, mit Zahnstochern fixieren – fertig vorbereitet sind die Involtini. Übrig gebliebene Füllung kann eingefroren werden. Je zwei Involtini und 2 Baguettewürfel auf einen Spiess stecken und mit Olivenöl beträufeln. Auf dem Grill ca. 15 Minuten braten.

Italienische Forelle Zutaten für 4 Personen • 4 Forellen, kochfertig • 4 Schalotten • 6 Knoblauchzehen • 1 Bund Thymian, frisch oder getrocknet • 1 Bund Oregano, frisch oder getrocknet • 1 Tasse Olivenöl • 1 Bund Petersilie Die Forellen abspülen und trockentupfen. Innen etwas salzen und pfeffern. Schalotten klein würfeln und in die Forellen füllen. Vier Knoblauchzehen und etwas von den Kräutern klein hacken und ebenfalls in die Forellen füllen. Dann mit feuchten Zahnstochern verschliessen. Nun das Öl mit dem restlichen Knoblauch (gepresst) und den restlichen Kräutern sowie Salz

Spiedini di tacchino tre sapori Zutaten für 4 Personen • 800 g Truthahnbrust • Oreganobeize • P fefferbeize • Basilikumbeize • Holzspiesse Das Fleisch in gleichmässig grosse Stücke schneiden und leicht klopfen. Einen Drittel in der Oreganobeize, einen in Pfefferbeize und einen weiteren in Basilikumbeize 30 Minuten marinieren. Die Fleischstücke abtropfen lassen und nacheinander auf die Holzspiesse ziehen. Die Spiesse beidseitig schön goldbraun grillieren.

Italienische Kalbsfilets Zutaten für 4 Personen • 4 Kalbsfilets von je 300 g • 3 EL Olivenöl • Salz, weisser Pfeffer • Paprika, edelsüss • 1 kleine Dose eingelegter grüner Pfeffer • 250 g Mozzarella Die Kalbsfilets mit Öl einreiben und mit Salz, Pfeffer und Paprika bestreuen. Auf den Grillrost legen und rundherum ca. 15 Minuten grillieren. Vom Rost nehmen und oben jeweils einmal der Länge nach einschneiden (nicht durchschneiden). Den abgetropften grünen Pfeffer in die Rille und darüber den Mozzarellakäse geben. Die Filets noch einmal auf einen Grillrost setzen und so lange grillieren, bis der Käse zerläuft.

Grillierte Kalbsbrust mit Fenchel Zutaten für 4 Personen • 1 kg Kalbsbrust, vom dicken Teil • Salz, P  feffer • Bratcreme Für die Füllung: • 180 g Kalbsbrät • 1 Fenchel, ca. 200 g • P feffer, gemahlen Für die Fenchel-Joghurt-Sauce: • 200 g Joghurt, nature • 2 TL Fenchelsamen, leicht geröstet • 1 EL Orangensaft • 2 Zweige Fenchelgrün, fein gehackt • Salz, P  feffer • Fenchelgrün, -samen und Lorbeerblatt zum Garnieren Alle Zutaten für die Füllung mischen und in die als Fleischtasche geschnittene Kalbsbrust geben, mit Zahnstochern verschliessen oder mit Kochschnur zunähen. Fleisch würzen, mit Bratcreme beträufeln. 10 Minuten bei starker Hitze rundum anbraten. Dann rund eine Stunde bei schwacher Hitze bis zur gewünschten Kerntemperatur garen lassen (ab und zu wenden). Kurz zugedeckt auf einem Holzbrett ziehen lassen. Die Zutaten der Fenchel-Joghurt-Sauche verrühren und abschmecken. Den Braten tranchieren und mit der Sauce servieren. Dazu passen gemischte Blattsalate und Baked Potatoes. Bei Holzkohlegrills ist eine starke, reichhaltige Glut gefordert, damit der Braten bis zum Schluss genügend Hitze erhält.


ItalianitĂ


Desserts Honig-Rum-Bananen Zutaten für 4 Personen • 4 Bananen, ungeschält • 2 EL Rum • 2 EL Honig • 1 TL Zimt • Vanilleglace Den Rum, den Honig und den Zimt in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Bananen der Länge nach und mit der Schale halbieren. Die Bananen mit der aufgeschnittenen Seite nach unten bei mittlerer Hitze für ca. 3 Minuten grillieren. Dann wenden und mit der Honig-Rum-ZimtMasse bestreichen. Für 5–6 Minuten oder bis zur gewünschten Bräune weitergrillieren. Die grillierten Bananenhälften danach ganz oder geschält mit einer Kugel Vanilleglace servieren.

Sommerliche Grilläpfel Zutaten für 4 Personen • 4 Äpfel • 125 g Brombeeren/Himbeeren/Waldfrüchte • 2 EL Zucker • 20 g Mandeln, gehobelt • Portwein oder Madeira • 1 Stange Zimt • Vanillesauce • Piment (Nelkenpfeffer), gemahlen • 1 Zitrone, unbehandelt • Rohrzucker, Marzipan Die vier Äpfel waschen, das Kerngehäuse ausstechen und die Schale einritzen. Im Anschluss die Zitrone halbieren und den Saft auspressen, die Schale aber noch nicht entsorgen. Mit dem Zitronensaft das Innere der Äpfel bestreichen und diese in eine ausreichend grosse, feuerfeste Form geben. Die Beeren mit dem Zucker und den Mandeln, dem Piment und etwas geriebener Zitronenschale verrühren und in die Äpfel füllen. Mit Marzipan kann der Geschmack der Mischung noch verfeinert werden. Über die Äpfel nun 350 ml Portwein oder Madeira geben und die Zimtstange in die Auflaufform brechen. Die Äpfel sollten jetzt bei 200–225°C für 30– 35 Minuten bei geschlossenem Deckel grillieren. Sind die Äpfel weich, werden sie aus der Auflaufform genommen und auf einem Teller zusammen mit Vanillesauce serviert.

Pfirsiche mit Holundersauce Zutaten für 4 Personen • 4 Pfirsiche • Butter, flüssig, zum Bestreichen Für die Sauce: • 1,8 dl Crème fraîche • 125 g Magerquark • ¼ Zitrone, abgeriebene Schale und 2 TL Saft • 3 EL Holunderblütensirup Für die Sauce alle Zutaten gut verrühren und mindestens 2 Stunden kühl stellen. Pfirsiche halbieren und entsteinen und ringsum mit Butter bestreichen, über mittelheisser Glut beidseitig je ca. 5 Minuten grillieren. Mit der Holunderblütensauce anrichten. Die Pfirsiche können anstatt direkt auf dem Rost auch in einer Aluminiumschale grilliert werden. Nach Wunsch und Saison mit Holunderbeeren garnieren.

Bunte Früchtespiesse vom Grill Zutaten für 4 Personen • 2 Bananen • 2 Kiwi • 12 Erdbeeren • 20 g Butter • 1 EL Zitronensaft • 1 TL Zimt • 200 g Kochschokolade • 120 ml Schlagrahm • 8 Marshmallows • 1 TL Vanilleextrakt 4 Holz- oder Bambusspiesse ca. 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Die in vier Stücke geteilten Bananen, die geviertelten Kiwis sowie die Erdbeeren und die Marshmallows abwechselnd auf die Spies­se stecken. Butter, Zitronensaft und Zimt verrühren und die Früchte damit bestreichen. Schokolade, Sahne und Marshmallows in einen Topf geben und sorgfältig erwärmen, bis die Zutaten geschmolzen sind und eine glatte Sauce entstanden ist. Die Früchtespiesse danach 3–4 Minuten auf beiden Seiten grillieren. Das Vanilleextrakt zur noch warmen Sauce geben und mit den heissen Spiessen servieren. Ein Hit vor allem für die Kinder!


Grill testen – und behalten!

Grillfreunde aufgepasst! Campingaz sucht für seinen neuen Bonesco-Holzkohlegrill insgesamt drei Testpersonen, die bereit sind, den neuen Grill zu testen – und ihn danach behalten zu dürfen! Wer also als Experte mitwirken und danach (mit Foto) im Magazin GRILL&CHILL sein faires Urteil abgeben will, ist hiermit aufgerufen, sich zu melden. In der Schweizer Grillszene hat die Marke Campingaz längst ihren festen Platz – und nicht zuletzt dank Innovationen wie RBS, dem System mit den seitlich angebrachten Brennern, sowie der «Blue Flame Technology» und dem überzeugenden PreisLeistungs-Verhältnis erfreuen sich die Grills anhaltender Beliebtheit. Nun führt Campingaz das bedienungsfreundliche Grillieren mit Holzkohle ein und präsentiert eine Linie, die den Geschmack und die Atmosphäre des Grillierens auf dem Holzkohlegrill mit dem Komfort eines Gasgrills vereint. «Quick Start» nennt sich die neue Technologie – ein passender Ausdruck, denn ein kleiner integrierter Gasbrenner reduziert die Anheizphase der Holzkohle auf zehn Minuten. So wird mit Campingaz auch das Holzkohlegrillieren zum stressfreien

Erlebnis, mit weniger Zeit zum Anfeuern, dafür mit mehr Zeit zum Geniessen. Weitere Merkmale des ansprechend gestylten Holzkohlegrills mit seiner hochwertigen silberanthrazitfarbigen Optik sind edle Seitenablagen aus Holz, eine ovale Grillfläche (60 x 43 cm) für unterschiedliche Temperaturzonen, ein hochwertiger Deckel sowie eine optimierte Steuerung des Luftzugs – alles in

allem ein echtes Highlight im unüberschaubaren Holzkohlemarkt. Wer diesen Grill mit einem schönen Warenkorb von Bell testen und gewinnen will, meldet sich per E-Mail an: verlag@grill-chill.ch Oder per Post an: Verlag Martin + Schaub Stichwort Grilltest Steinenring 60, 4051 Basel

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Die hohen

Werte der

Schweiz

Fleisch gehört zu den wichtigsten Nahrungs­ mitteln auch in der Schweiz. Entsprechend ­verunsichert reagieren die Konsumenten, wenn negative Schlagzeilen bezüglich falscher ­Deklarationen die Medien beherrschen. Heinrich Bucher, Direktor der Branchen­ organisation der Schweizer Fleischwirtschaft «Proviande», bezieht im Gespräch mit GRILL&CHILL vor dem Start der Grillsaison ­Stellung zu aktuellen Themen.

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RILL&CHILL: Heinrich Bucher, die Grillsaison beginnt und mit ihr die Zeit der unzähligen Angebote von marinierten und abgepackten Produkten. Befürchten Sie nach den Diskussionen um falsch deklariertes Fleisch eine Verunsicherung bei den Konsumenten? Heinrich Bucher: Nein, das denke ich nicht. Auch mariniertes Fleisch stammt hierzulande vorwiegend aus der Schweiz oder ist hier verarbeitet worden. Die Konsumenten können sich auf die sprichwörtlich einheimische Qualität und Sicherheit verlassen. Welche Deklarationspflichten gibt es für Schweizer Fleisch und wer führt welche Kontrollen durch?

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aktuelle parlamentarische Initiative, um gewürztes Fleisch dem gleichen Zolltarif zu unterstellen wie Frischfleisch.

Die Herkunft von Frischfleisch muss in der Schweiz jederzeit deklariert werden, auch wenn das Fleisch mariniert wurde. Auch in Restaurants müssen die Herkunftsangaben vorliegen. Amtliche Kontrollen durch die Lebensmittelbehörden und die Selbstkontrolle der Verarbeitungsbetriebe und des Handels garantieren eine grösstmögliche Sicherheit. Die Bilder, die wir im Zusammenhang mit falsch deklariertem Fleisch am Fernsehen sahen, waren erschreckend. Wie schafft Proviande Vertrauen in die «eigenen» Betriebe? Proviande vermittelt die hohen Werte, welche mit Schweizer Fleisch verbunden sind, transparent und glaubwürdig. Werte, die zum Beispiel in der Tierhaltung und in der Ökologie zu finden sind, aber auch die Werte aus den Qualitätssicherungsprogrammen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und aus den strengen Kontrollen. Die Kleinräumigkeit der Schweiz und ein funktionierender Grenzschutz verhindern Zustände, wie sie zum Teil im Ausland herrschen, weitgehend. Kann man in Zahlen fassen, was ein guter «Grillsommer» fürs Schweizer Fleisch bedeutet? In einer konkreten Zahl ausdrücken lässt sich das wohl kaum. Ein guter Grillsommer wird es aber garantiert, wenn das Wetter mitspielt, sich die Leute draus­ sen im Garten oder auf der Terrasse aufhalten und möglichst oft ein feines Stück Schweizer Fleisch vom Grill geniessen können. Übrigens: Schweizer Fleisch schmeckt auch bei schlechtem Wetter in der warmen Stube hervorragend … Hier der Ruf nach Qualität, dort die sich laufend unterbietenden «BilligAngebote». Was muss geschehen, damit wir lernen, dass gute Lebensmittel ihren Preis haben müssen? Die Konsumentinnen und Konsumenten sollten sich einfach wieder vermehrt bewusst werden, welche Werte gute Lebensmittel beinhalten und dass diese Werte etwas kosten. «Immer billiger und noch billiger» führt zu Exzessen, wie wir sie jüngst in Europa erlebten.

Gewürztes Fleisch unterliegt anderen, tieferen Importbestimmungen als ungewürztes Fleisch, was in einigen Bereichen zu noch günstigeren Angeboten aus dem Ausland führt. Was tut Proviande, um diesen ungleichen Kampf zu gewinnen? Im Rahmen der Absatzförderung für Schweizer Fleisch und Fleischprodukte leistet Proviande Aufklärungsarbeit und erklärt, warum ein feines Stück einheimisches Fleisch seinen Preis wert ist. Zudem unterstützt Proviande die Herkunftsmarke «Suisse Garantie» und die

Was raten Sie den Grilleuren im Land, welchen Massstäben sie folgen sollen, wenn sie den nächsten Grillplausch vorbereiten? Lasst euch beim Metzger inspirieren von der grossen Auswahl an herrlichen Fleischspezialitäten für Grill und Barbecue. Gutes Grillfleisch sollte saftig und zart sein, leicht durchzogenes Fleisch eignet sich besonders gut, weil die Fettmaserungen ein schnelles Austrocknen verhindern. Genauso wichtig wie die Speisen ist beim Grillieren aber der gesellschaftliche Aspekt. Denn wo man sich über Stunden hinweg auf das liebevoll gegarte Fleisch und Gemüse freut, entstehen Gespräche und Freundschaften wie sonst kaum einmal. Worauf freuen Sie sich besonders, wenn bei Ihnen der Grill heiss wird? Auf einen stimmungsvollen Abend zusammen mit Freunden bei einem feinen Glas Rotwein. Und natürlich auf den besonderen Geruch und den köstlichen Geschmack eines guten Stücks Schweizer Fleisch.

↖ Heinrich Bucher, Direktor Proviande.

Proviande

Die Branchenorganisa­tion der Schweizer Fleischwirtschaft «Schweizer Fleisch» ist eine regist­ rierte Marke von Proviande, der Bran­ chenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft. Zu Proviande ge­ hören Organisationen entlang der ge­ samten Wertschöpfungskette Fleisch: Produzenten, Viehhandel, Verarbei­ ter von Schlachtvieh, Fleisch und Schlachtnebenprodukten sowie De­ tailhandel, Importeure und Exporteu­ re. Als nationales Kompetenzzentrum für Schlachtvieh und Fleisch fördert Proviande die Zusammenarbeit der Organisationen und damit eine qua-

litativ hochstehende und wettbe­ werbsfähige Fleischwirtschaft. Zu ihren Aufgaben gehören unter ande­ rem die neutrale Qualitätseinstufung von Schlachtkörpern, die Organisation und Durchführung öffentlicher Schlachtviehmärkte und die Förde­ rung des Absatzes von Schweizer Fleisch im In- und Ausland. Damit leistet Proviande unverzichtbare Dienste von hoher Qualität für die ge­ samte Schweizer Fleischbranche. www.schweizerfleisch.ch

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SOCARENERGY.CH


Der grosse Frühlingsputz N

ach einem langen Winter wartet der Grill gerne auf seine ersten Einsätze – und freut sich nach vielen Tagen im dunklen Keller auf viel Aufmerksamkeit im Frühling. Nie ist die Gelegenheit günstiger, den Grill wieder einmal einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Dies verhilft dem Grill einerseits zu neuer Frische im Frühjahr, die für die ersten Fleischstücke auf dem Rost sicherlich förderlich sein wird, andererseits verlängert man mit guter Pflege die Lebensdauer eines Grills. Versäumnisse nacholen Über den Winter empfiehlt es sich jeweils, den Grill von der Gasflasche abzuhängen und die Flasche an einem gut durchlüfteten Ort (nicht im Keller!) zu lagern. Der Rost und je nachdem Lavaund Keramiksteine, Warmhalteablagen oder Steinroste sollte über den Winter separat gelagert worden sein. Natürlich empfiehlt es sich, den Grill schon vor dem Einwintern gründlich zu reinigen – aber wer weiss, vielleicht ist man vom Wintereinbruch überrascht worden und hat das Gerät einfach mal so verstaut. Die Grillwanne und der Deckel können mit einem Grillreinigungsmittel eingesprüht werden. Die Innenwände sollen mit Wasser und einem mildem Reinigungsmittel gut abgewaschen werden. Bei hartnäckigen Stellen kann eine Scheuerbürste verwendet werden. Grillreiniger sollten sich auch zur Reinigung von Aluminiumstellen eignen. Die Brenner mit einer Drahtbürste oder einem Topfkratzer reinigen. Bei stark verstopften Öffnungen mit einem festen

Drahtende oder einem spitzen Gegenstand nachhelfen. Den Grillrost und, falls vorhanden, den Warmhalterost in heissem Wasser mit Spülmittel oder mit wenig Grillreiniger gut einweichen und dann kräftig abschrubben. Gusseiserne Grillroste nach Gebrauch mit Speiseöl einfetten. Die Aussenwände der Grillwanne von Fettspritzern und weissen Flecken (sie entstehen im nasskalten Winter durch Oxydation) befreien. Dafür genügt heisses Wasser und ein mildes Reinigungsmittel. Wichtig auch, den Fettauffangbehälter zu reinigen oder auszutauschen. Es sollten weder dort noch in der Grillwanne alte, verkrustete Speisereste zu finden sein, denn diese können ungesunden Fettbrand auslösen. Eine Abdeckhaube verwenden Nun werden noch die Seitenablagen und der Grillwagen geputzt und poliert sowie alle Schrauben nachgezogen. Wichtig ist nun noch, die Schlauch- und Druckregleranschlüsse nachzuziehen sowie den Zustand des Gasschlauchs zu kontrollieren. Nun ist der Grill fit für das Grilljahr 2013. Mit einer Abdeckhaube kann der Grill in den pollenreichen Frühlingsmonaten vor Verunreinigungen und Witterungseinflüssen geschützt werden.

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Die exakte Temperatur «SteakChamp» ist ein elektronisches Kerntempera­ tur-Messgerät aus Edelstahl. Blitzt die LED-Anzeige, nimmt man das Fleischstück vom Feuer – Zeit zum Ruhen und Nachgaren. Erlischt das Signal, ist die gewünschte Garstufe erreicht und der Genuss kann beginnen. Den Temperaturmesser «SteakChamp gibt es in den Varianten «rare», «medium rare», «me­ dium», «medium well» sowie «well done» und ist auch in Zweier-Geschenkpackungen erhältlich. www.brack.ch/steakchamp

Ein rau(chig)er Bursche Als «The Big Peat» vor rund zwei Jah­ ren mit seinem Rauschebart aus Schottland in die Schweiz einreiste, hätte er wohl selbst kaum erwartet, dass er in kurzer Zeit zum Publikums­ liebling avanciert. Schliesslich ist er optisch kein George Clooney und auch sonst hat dieser Junge eher raue Ma­ nieren. Aber seine Charakterstärke kommt auch bei der Schweizer Fange­ meinde rauchig-torfiger Whiskys bes­ tens an. Bei den Grillierfreunden so­ wieso, denn diese sind bekanntlich Feuer und Flamme, wenns so richtig raucht. Der «Vatted Malt» setzt sich aus ausgewähltem Stoff der renommierten Islay Brennereien Coal Ila, Ardbeg, Bowmore und der bereits geschlossenen Distillerie Port Ellen zusammen und entfaltet mit 46 Volumenprozent seine ganze Kraft. «The Big Peat» hat bereits viele Auszeichnungen in seinem Schrank hängen: an den «World Whisky Awards 2010» wurde er zum besten Blended Malt Schottlands gekürt und die Whisky-Legende Jim Murray kürte ihn in seiner «Whisky Bible 2011» zum «Scotch Vatted Malt of the Year» mit sagenhaften 96 von 100 Punkten. Da ein Schluck «Big Peat» von innen wärmt, kann mit dem Angrillieren auch schon bei kühlerem Wetter be­ gonnen werden. Für sanftere Gemüter empfehlen wir den Mix mit Gingerale oder einen Schuss für die Marinade. www.haecky.ch

Perfekt zum Apéro Wer eine Packung der neuen «Secrets Garden Style & Dried Tomatoes» von Zweifel öffnet, staunt mit Nase, Augen und Gaumen: Die knusprigen Kartoffel­ chips, gewürzt mit Basilikum und Petersilie, duften wie ein sommerlicher Kräutergarten. Und die hauchzarten getrockneten Tomatenscheiben leuch­ ten ­dazwischen nicht nur in einem schönen Rot, sie riechen und schmecken auch richtig nach sonnen­ gereiften Tomaten. Die Tomaten werden durch ein spezielles Verfahren luftgetrocknet. Dabei behal­ ten sie ihren Duft, ihr Aroma, ihre Farbe und wer­ den besonders knusprig. In jeder 70-GrammPackung Chips sind Tomatenscheiben von zwei ganzen Tomaten enthalten. Die neuste Kreation von Zweifel erfüllt höchste Ansprüche und passt perfekt zu jedem Apéro unter freiem Himmel. www.zweifel.ch

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Tipps& Trends Mit klappbaren Seitentablaren Jedes Spirit-Modell ist mit brandneuen Features ausgestattet. Die grosse Ar­ beitsfläche, die Bedienelemente an der Frontseite sowie das exklusive neue De­ sign zeichnen alle neuen Spirit-Modelle aus. Mit dem «Spirit E-210 Original» bie­ tet Weber den Spirit-Grill in einer platz­ sparenden Variante mit herunterklappbaren Seitentablaren für Balkon oder Terrasse an. Das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis wird Sie überzeugen. Nähere Infos gibt es in jedem PanGas-Fachmarkt Gas & More. www.pangas.ch

Die Grillsaison kann beginnen Maximaler Geschmack mit den Minis von Bell Mit den «Bell Minis» kommt viel Abwechslung auf den Grill. Die Vielfalt stillt den grössten Hunger auf kreative Weise. So gibt es in der Mini-Serie einen Grillburger mit Speck zum Aufspiessen oder jeweils drei Stücke vom Schweinssteak (mit Bell Smokey-Marinade), vom Rinds­ steak (mit Paprika- und Pfeffermarinade) oder vom Lammsteak (mit Bell Herbst&Garlic-Marinade). Die Mi­ nis von Bell versprechen den grossen Genuss. www.bellbarbecue.ch

Die Grillsaison steht vor der Tür und alle war­ ten sehnsüchtig auf die ersten wärmeren Sonnenstrahlen, die uns wieder mehr nach draussen ziehen. Zwei Zutaten läuten die Saison aber schon vorher ein: die «Thomy Yogonaise» ist eine herrlich leichte Sauce zu Frühlingskartoffeln, Spargeln oder Eiern und gibt den Baked Potatoes und Ofenkar­ toffeln genau jenen Touch, den es braucht, um ein Grillmenü zu ver­ vollständigen. Das neue «Thomy Dressing French Extra» ist eine würzigcremige Salatsauce und schmeckt wie hausge­ macht. Die ideale Sauce für alle deftigen Salate wie Nüssli mit Speck und Ei oder Löwenzahn und im Sommer als Dip zu Gemü­ sestängeli. www.thomy.ch

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Viva

Italia! Esskultur gehört zu Italien wie der Vatikan und die Präsident­ schaftswahlen. Aber beim Essen nehmen es die Italiener gemütlich und unkompliziert. Das gilt natürlich auch fürs Grillieren. Eine kleine Grillreise in unser südliches Nachbarland. Planet Grill 44

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ie Italiener, wir wissen es, mögen es unkompliziert. Das bezieht sich auch aufs Grillieren – und das tun sie schon sehr lange. Aus Funden in Augusta Raurica wissen wir, dass schon die Römer der Grillkultur huldigten. In Apicius’ Buch «De Re Coquinaria» (über kulinarische Dinge) aus dem 5. Jahrhundert sind Rezepte zu gegrillten Kuheutern und Haselmäusen zu finden. Heute nicht mehr jedermanns Sache, und doch hat sich an der Grillkultur von damals wenig verändert. Noch im-


mer mag es der Italiener, wie damals die Römer an ihrem Focus, der erhöhten Feuerstelle als Mittelpunkt ihrer Häuser, am eigenen Kamin zu grillieren. So einfach wie das damalige Metallgestell der Römer ist noch heute der sogenannte «Tuscan Grill», der toskanische Grill. Ein quadratischer Rost aus Gusseisen, auf rund 15 Zentimeter hohen Beinen. Der Vorteil des Teils: Es kann überall eingesetzt werden, auf offenem Feuer im Garten, im Cheminée drinnen oder draussen, oder auch beim Picknick unterwegs. Eichen- und Olivenbaumholz Gefeuert wird in Italien traditionsgemäss mit Holz, meist Eichenholz, in gewissen Gegenden gerne auch mit Olivenbaumholz, das noch einmal einen speziellen Grillgeschmack auslöst. Die modernen Hightechgrills sind des Italieners Sache nicht, es soll einfach und traditionell zugehen. Das gilt letztlich auch für die Speisen, und dort macht den Italienern so schnell keiner etwas vor. Nehmen wir einen Klassiker aus der italienischen Grillküche als leuchtendes Beispiel, das «Bistecca alla Fiorentina». Das perfekte Fleisch stammt von der alten italienischen Rinderrasse «Chianina» – vollmundiges, weinrotes Rindfleisch von höchster Qualität. Grilliert wird es als T-Bone-Steak in stattlicher Dicke, mindestens fünf Zentimeter dick – und es ist so simpel wie überwältigend. Es wird nur mit etwas Steinsalz gewürzt und dann sehr scharf über Holzkohle grilliert.

lassen. Aber wie gesagt: die «Bistecca alla Fiorentina» duldet im Grunde keine Nebenbuhler. Seine Variante ist die «Tagliata», das Steak wird nach dem Grillieren in geschnittenen Scheiben verkleinert. Wer sich das Gefühl einmal servieren lassen möchte, dem sei das Restaurant «Buca Lapi» in Florenz empfohlen. In den Kellergemächern steht mitten im Lokal auf einer erhöhten Feuerstelle der Grill, der «Focolare», das vom lateinischen «Focus» stammt und Herd bedeutet, wie schon bei den alten Römern. Von hier hat übrigens auch das Focaccia, das italienische Fladenbrot, seinen Namen. Mit den Crostini und Bruschette kennen die Italiener zwei weitere Brotspezialitäten, die jeder als Vorspeise in den Restaurants kennt, und die in allen erdenklichen Variationen auch zu einem italienischen Grillabend passen. Eine herrlich frische Bruschetta mit frischem Knoblauch, Basilikumblättern und Tomatenstücken, leicht eingetränkt in Olivenöl – eine Herzensangelegenheit. Es leben die Antipasti Aus Italien kommt auch die Idee des gegrillten Gemüses: Zucchini, Peperoni, Auberginen, in Scheiben mit Kräutern und etwas Olivenöl eignen sich wunderbar als Grillbeilagen zu vielen Gerichten

– und natürlich auch als separate Antipasti, denen die Italiener sehr gerne huldigen. Wahlweise können die Gemüsestücke auch als Würfel an Spiesse gesteckt (bei einer Grillparty können sich die Gäste ihre eigenen Kombinationen zusammenstellen) und grilliert werden. Die italienische Grillküche ist, im Gegensatz vielleicht zu Pizza (auch die kann man wunderbar im Grill zubereiten…) und Pasta, durchaus leicht. Fettige Saucen sind verpönt, oft wird das Fleisch oder der Fisch nur mit etwas Olivenöl oder Zitronensaft gewürzt, oder mit einer kräftigen, auch scharfen, Kräuterpesto. An der Küste und auf den Inseln wird alles gegrillt, was das Mittelmeer zu bieten hat. Die Regionalküchen sind in Italien sehr ausgeprägt, und was im Norden schmeckt, kann im Süden schon wieder etwas ganz anderes sein. Allen Küchen ist aber eines gemeinsam: Der Genuss und die Geselligkeit stehen stets im Vordergrund. Und dazu gehört in Italien, und nicht nur dort, ein guter Schluck Wein.

↓ «Bistecca alla Fiorentina» – ein typisches florentinisches Gericht, auch für den hungrigen Grillfreund, wird in vielen Lokalen angeboten.

Keine Sauce, rein gar nichts Die toskanische Einschätzung eines perfekt grillierten Steaks sieht so aus, dass es aussen krustig und dunkel ist, innen aber noch «fast lebendig». Das Steak wird gegessen, wie es vom Grill kommt. Keine Sauce, schon gar keine Kräuterbutter oder ähnliches, die Toskaner würden es einem so übel nehmen, wie die St. Galler einen Menschen verachten, der sich Senf zur Olma-Bratwurst nimmt. Ein paar Tropfen Olivenöl ist schon das höchste der Gefühle für das Bistecca. Wem das alles ein wenig zu viel und zu ausschliesslich Fleisch ist, der kann sich einen Salat dazu reichen

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Sicheres Flüssiggas Rund die Hälfte aller Grills in der Schweiz werden mit Flüssiggas betrieben. Der Umgang damit ist sicher, wenn man sich an die wichtigsten Spiel- und Verhaltensregeln hält.

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lüssiggas ist ein Erdölprodukt. Aus einer Tonne Rohöl werden zwischen 30 und 70 Kilogramm Propan und Butan gewonnen. Für die meisten Grills wird Propan verwendet, es kann unter Druck verflüssigt werden. Dieses Flüssiggas ist an sich geruchsfrei, um aber bei austretendem Gas gewarnt zu ­werden, ist den Gasflaschen eine Geruchssubstanz beigemischt, die einen schwefligen, knoblauchähnlichen und damit auffälligen Geruch auslösen. Das Propangas ist rund eineinhalb Mal schwerer als Luft, sinkt also zu Boden und bleibt dort lange liegen. Deshalb sollen die Flaschen immer im Freien aufbewahrt werden, keinesfalls in geschlossenen Räumen und vor allem nicht Unterflur oder im Keller. Das gilt auch für leere Flaschen. Transport und Lagerung Volle Gasflaschen sollten immer mit dem Ventilschutz transportiert und gelagert werden. Immer stehend und nicht liegend lagern und benutzen. Die Gasbehälter stehen unter Druck und müssen vor starker Erwärmung (z. B. Feuer) geschützt werden, da der Druck bei Hitze ansteigt. Die Gasflaschen sind aber so ausgelegt, dass sie sämtliche in unseren Breitengraden vorkommenden Temperaturen problemlos überstehen. Die Flaschen sind also auch bei direkter

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Sonneneinstrahlung nicht gefährdet (die Ausnahme sind die kleinen blauen Campinggaskartuschen, die zum Beispiel nicht hinter Autoscheiben gelagert werden sollten). Lecks Sobald Gas gerochen wird, gilt erhöhte Vorsicht. Die Geruchsschwelle liegt allerdings rund 150-mal tiefer als die Zündgrenze. Es besteht also bei minimalem Geruch keine unmittelbare Feuergefahr. Riecht man Gas in Flaschennähe, ist das kein Grund zur Beunruhigung, riecht man es in mehr als einem Meter Abstand indes immer noch, sollte man alarmiert sein. Dann umgehend den Hahn schliessen und keine Zündquellen in die Nähe bringen. Meistens ist der Grund ein spröder Schlauch, nicht korrekt verschraubte Anschlüsse oder ein defekter Druckregler. Gasschläuche werden relativ schnell spröde, vor allem dann, wenn sie Hitze und Sonnenlicht ausgesetzt sind und im Winter extremer Kälte. Mit Seifenwasser oder Spezialsprays können undichte Stellen eruiert werden. Bei Blasenbildung gibt es undichte Stellen. Sie sollten spätestens alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Ein guter Druckregler hält mindestens fünf Jahre. Die Gasflaschen an sich sind sehr lange haltbar. Die Flaschen werden gesetzlich alle 15 Jahre neu geprüft. Auch

das Gas in der Flasche verändert sich chemisch über viele Jahre nicht und ist deshalb sehr lange einsetzbar. Umgebung Es dürfen keine Zündquellen oder brennbare Materialien in der Nähe der Gasflaschen deponiert werden. Es empfiehlt sich, in der Nähe von Gasflaschen nicht zu rauchen. ↑ Gasflaschen immer stehend lagern und einsetzen. Die Flaschen sind sehr lange haltbar und können auch Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.


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Vamos ala Plancha Das Grillieren auf einem «Plancha»- Grill kommt ursprünglich aus Spanien. Dort hat man im 19. Jahrhundert grosse Teller auf die Holzkohle gestellt, um eine Viel­ zahl an Lebensmitteln direkt nebeneinander zu garen. Plancha – das heisst gesundes Braten bei sehr hoher Hitze. Durch das Aufhei­ zen der Grillplatte auf bis zu 340 °C ist es möglich, alle frischen Produk­ te im direkten Kontakt zu garen: Fleisch, Fisch, Gemüse und sogar Früchte können grilliert werden, ohne dass Geschmack und Qua­ lität verloren gehen. Das Fett fliesst in die Auffangschale, die Nahrungsmittel garen im eigenen Saft. Der Vorteil: Flüssigkei­ ten und Fette verdampfen, und es entstehen weniger Schad­ stoffe. Das macht es möglich, reichlich Marinade zu benut­ zen. Damit muss man beim klassischen Grillieren eher sparsam umgehen. Die Lebensmittel können ganz, kleingeschnitten oder mariniert zubereitet werden. www.campingaz.com

Technik mit Design Der edle «T-Grill» von «Grand Hall» überzeugt neben seinem futuristischen Design durch sei­ ne hochwertigen Materialien sowie die leis­ tungsstarken Infrarot-Keramikbrenner. Durch das elektronisch gezündete «Crossray»-Bren­ nersystem kommt der Grill äusserst schnell auf Temperatur. Zwei gusseiserne Grillroste mit einer Grillfläche von 43 × 44 cm bieten viel Platz für raffinierte Grilladen. www.brack.ch/grill

Wurst mit Beigeschmack Wurst ist nicht immer gleich Wurst. Bell hat sich für seine prak­ tischen «Grillwürstli»-Packungen etwas Besonderes einfallen lassen und die schmackhaften Schweinswürstchen mit den Ge­ schmacksrichtungen Apfel, Peperoni sowie Thymian-Rosmarin ergänzt. So ist ein vielfältiges, abwechslungsreiches und über­ raschendes Geschmackserlebnis garantiert. www.bellbarbecue.ch

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Tipps& Trends Coop Naturaplan Zweifel Bio-Chips Coop Naturplan feiert 2013 sein 20-Jahr-Jubiläum – neu gibt es da­ zu zur Freude von Gross und Klein die beliebten «Zweifel Chips Na­ ture» auch in Bio-Qualität. Die «Zweifel Chips» sind für Naturaplan erstmals mit der Bio-Knospe zertifiziert – und gehören zu jedem Grill­ fest selbstverständlich dazu. www.naturaplan.ch

Ein Fass für die erste Grillparty Ein frisch gezapftes, kühles Bier steht je­ dem Grillfest gut an. Feldschlösschen bie­ tet für das kleine Grillfest ein praktisches 5-Liter-Bierfass zum Selbstzapfen an. Rechtzeitig vor der Grillparty in den Kühl­ schrank oder in den kühlen Keller stellen – und schon können die Gäste mit herrlichfrischem Bier und einer perfekten Schaum­ krone verwöhnt werden. Für die grosse Party bietet sich auch das praktische, selbstkühlende 20-Liter-Fass an. www.feldschloesschen.ch

Systematisch ausbauen Mit dem «Master-Touch GBS» von Weber gibt es dank den Gourmet-BBQ-Systemeinsätzen unbegrenzte Möglichkeiten, um den Grill mit nützlichen Gadgets zu ergänzen. Die Einsätze funktio­ nieren neu auch bei den Gasgrillmodellen «Spirit», «Genesis» und «Summit». Erhältlich sind neben den Rost- (Bild) und Sear-Gate-Einsätzen ein Geflügelhalter (Bild), ein Drehspiess, ein Pfannen­ einsatz, ein Pizzastein, ein koreanischer BBQ-Grilleinsatz, ein Wokeinsatz, das Mangalset mit praktischen Metallspiessen und ein Ebelskiver-Einsatz fürs Backen. www.weberstephen.ch

Die magnetische Grillzange Diese multifunktionalen Zangen des Grill­ anbieters Cadac sind mit magnetischen, gefe­ derten Handgriffen ausgestattet, die sich in verschiedener Weise zum mühelosen Greifen, Heben und Drehen vom Burger bis zum grossen Hühnchen zusammensetzen lassen. Die 40 Zentimeter lan­ gen Zangen mit thermoplastischen Handgriffen bestehen aus rostfreiem Stahl. Erhältlich im Fachhandel; unter anderem auch in den Pangas-Shops. www.cadac.ch

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Die Besten für den

Goldenen Smoker

Unter dem Titel «Bell BBQ Master Series» finden an den Wochenenden vom 15./16. Juni und 21./22. Juni 2013 im Rahmen des Eidgenössi­ schen Turnfestes in Biel verschiedene nationale Grillmeisterschaften statt. Die «Swiss Barbecue Association» baut dazu in Zusammenarbeit mit Bell ein spezielles Barbecuevillage auf.

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ach einer kreativen Pause im Jahr 2012 kommen die Schweizer Barbecue-Meisterschaften zurück – und sind nun in ein starkes, kreatives Konzept eingebunden, die Grilleure im Team oder als Einzelkämpfer auf eine neue Weise herausfordern wird. Die «Bell BBQ Series» umfassen drei verschiedene Wettbewerbe für Profi- und Amateurteams sowie für «Singles». Und die gesamten Meisterschaften finden auf einer grossen Bühne statt, im speziell errichteten Barbecue Village im Rahmen des Eidgenösisschen Turnfestes an den Wochenenden des 15./16. und 21./22. Juni 2013. Das Turnfest findet in der Schweiz nur alle sechs Jahre statt, zuletzt 2007 in Frauenfeld. Erwartet werden in Biel um die 60 000 aktive Turnerinnen und Turner und insgesamt über 100 000 Zuschauer. Dank der Zusammenarbeit mit dem neuen Partner Bell kann die «Swiss Barbecue Association» (SBA) die Grillmeisterschaften in diesen Grossanlass integrieren, damit für grosse mediale Aufmerksamkeit und für einen zusätzlichen Anreiz für die internationalen und nationalen Grillteams sorgen. Bei den «Bell BBQ Master Series» werden am 15. Juni maximal 25 der besten Profiteams aus der Schweiz und Europa


am Grill stehen. Erst kurz vor dem Wettkampf erhalten die teilnehmenden Teams einen Warenkorb, aus dem sie die zuvor nur oberflächlich bekannt gegebenen Gänge zubereiten müssen. Diese Vorgaben und der Umstand, dass keines der Teams genau weiss, was auf sie zukommen wird, garantieren einen fairen und klassierenden Wettbewerb, der auch für die Zuschauer interessant zu verfolgen ist. Erstmals ist im Menü auch ein vegetarischer Gang vorgeschrieben. Eine weitere Neuheit ist der freiwillige Zusatzwettbewerb «Fingerfood/Apéro vom Grill». Diese Vorspeisen werden separat juriert, zählen aber nicht zur Gesamtwertung. Der internationale Gewinner der «Master Series» ist nicht bloss der Tagessieger, sondern das Team gewinnt einen sehr edlen, vergoldeten Mini-Smoker und ein Preisgeld von 5000 Franken. Der Sonntag, 16. Juni, gehört einerseits den Amateurteams (auch hier werden 25 Barbecue-Teams erwartet), andererseits aber auch einem einzigartigen Showgrillieren. Hier werden Prominente

aus Sport, Show und lokale Grössen in verschiedene Barbecue-Teams integriert und zeigen so ihr Talent am Rost. Neu aufgebaut sind die «Bell BBQ Single Series». In verschiedenen lokalen Vorausscheidungen präsentieren Bell, Feldschlösschen und Thomy in Zusammenarbeit mit GRILL&CHILL sowie lokalen Radiostationen gross aufgezogene Qualifikationswettbewerbe in CoopEinkaufszentren. Bei den Radios steht im Vorfeld des Events das Thema Grill eine Woche lang im Zentrum der redaktionellen Arbeit. Die Termine werden rechtzeitig auf verschiedenen Portalen (u. a. auf www.grill-chill.ch und www. swissbarbecue.ch) kommuniziert. Interessierte Grilleure können sich für diese Vorausscheidungen anmelden, mit einem speziell zusammengestellten Warenkorb ihr Können beweisen und eine Jury der «Swiss Barbecue Asssociation» überzeugen, dass sie das Zeug für einen Platz am Halbfinal- und Finalevent vom 21./22. Juni 2013 in Biel haben. Dort werden dann die besten Einzelamateure der Schweiz gekürt. Dieser Event hat auch den Zweck, talentierten Nachwuchs für die SBA zu gewinnen. Die Schweizer Meisterschaften sind also unter dem Titel «Bell BBQ Series» so attraktiv wie nie zuvor aufgezogen. Und die Zusammenarbeit soll sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Die Serie wird fortgesetzt, stets angebunden an ein attraktives, publikumsstarkes Umfeld. Die «Bell BBQ Master Series 2013» Samstag, 15. Juni 2013 Bell BBQ Masters World Series. ProfiGrillteams aus Europa und der Schweiz brutzeln um den goldenen Smoker und 5000 Franken Preisgeld. Ein BBQ-Wett­ kampf auf höchstem Niveau. Sonntag, 16. Juni 2013 Bell BBQ Masters Amateur Team Series. Die Rookies unter den Grilleuren präsen­ tieren ihre Kreationen frisch und unbe­ kümmert. Dazu gibts ein Showgrillieren. Freitag, 21. Juni, und Samstag, 22. Juni 2013 Bell BBQ Masters Single Series. Nach fünf regionalen Vorausscheidungen in der ganzen Schweiz treffen sich die besten Grillamateure in Biel zum Halbfinal und Final.

Neuer SBA-Präsident Nach vier Amtsjahren ist Peter Spörndli als Präsident der Swiss Barbecue Association (SBA) zu­ rückgetreten, bleibt aber bis Ende Juni 2013 Vorstandsmitglied und wirkt auch im OK für die «Bell BBQ Master Series» mit. Bei der 16. Generalversammlung der SBA am 16. März 2013 wurde Philipp Glauser einstimmig und mit gro­ ssem ­ Applaus zum neuen Präsi­ denten gewählt. Glauser ist ge­ lernter Metzger und Koch und hat sich in den vergangenen Jahren auch e ­inen Namen als Experte von GRILL&CHILL gemacht. Als aktives Mitglied im «World BBQ Team» kennt er die Szene in der Schweiz und im Ausland sehr gut. Mit seinem exzellenten Bezie­ hungsnetz und der grossen Erfah­ rung ist Philipp Glauser prädesti­ niert für die neue Aufgabe. Ein weiteres wichtiges Traktandum der GV war die Orientierung über die «Bell BBQ Master Series», die im Juni 2013 erstmals durchge­ führt werden (vgl. Artikel links). Jurykurs Ende Mai Wo um Meisterschaften grilliert wird, braucht es kompetente Juro­ ren, die das Gegrillte kosten und bewerten können. Die Swiss Bar­ becue Association (SBA) bietet am Samstag, 25. Mai 2013, von 8.30 bis 17 Uhr, einen Jurykurs im Restaurant «zum Lerchenhof» im luzernischen Reiden an. Im Theo­ rieteil werden die Wettkampfreg­ lemente und Bewertungskriterien vermittelt, dazu Kenntnisse zur Sensorik. Im Praxisteil wird ein Barbecue-Team ein Menü zuberei­ ten, das zu bewerten ist. Zum Ab­ schluss werden diese Bewertun­ gen analysiert und diskutiert. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt. Weitere Informationen: www.swissbarbecue.ch/SM2013 werner.kurmann@swissbarbecue.ch

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Perfekt grillieren: Grill-Academys 2013

Die Grill-WM in Marokko

Wer sich im Grilljahr 2013 neue Tipps an den Rost holen will, kann auch in diesem Jahr von einer Vielzahl von Grillkursen profitieren, die im ganzen Land angeboten werden. Wir haben einige der Hauptanbieter zusam­ mengestellt.

Nicht nur die Schweizer Meisterschaf­ ten unter dem neuen Titel «Bell BBQ Master Series» (vgl. Artikel Seite 50) stehen dieses Jahr im Mittelpunkt des Interesses, erstmals finden die «World Barbecue Championships 2013» in Ma­ rokko statt. Möglich gemacht hat das Younes Foudil, der als Generalsekretär der World Barbecue Association gleichzeitig den nationalen Verband von Marokko präsidiert. Und so stei­ gen die 12. Weltmeisterschaften vom 24. bis 26. Mai 2013 erstmals auf dem afrikanischen Kontinent. Die Location passt perfekt zum sommerlichen Grill­ gefühl, einer der schönsten Strände liegt beim «The Blue Pearl Resort» in Saidia in unmittelbarer Nähe. Natür­ lich werden in Nordafrika auch Schwei­ zer Teams um den WM-Titel kämpfen. Wir kommen in unseren nächsten Aus­ gaben darauf zurück.

In Aarburg, Stäfa und Salenstein erklären die Experten von Weber bei ihrer «Original Grill Akademie» allen am­ bitionierten Grillfans, wies geht: Flammkuchen, Gemüse-Pasta, Seafood oder Aprikosenauflauf werden mit dem richtigen Rezept, den passenden Einsätzen und den Tipps von Weber Grillprofis zum Erlebnis. Weitere Infor­ mationen zur Weber Grillakademie sowie Anmeldung unter: www.weber-grillakademie.com/ch. Die «Barbecue Academy» von Koenig vermittelt ihr Grill­ wissen ab dem 10. April in verschiedenen Kursen in Zü­ rich, Lenzburg und Denges. Kurse werden angeboten bis in den September hinein. Gegrillt wird ausschliesslich auf Koenig Gasgrills. Weitere Informationen: www.koenigworld.com (Barbecue Academy) Pangas bietet neben gemeinsamen Kursen mit der We­ ber-Akademie auch Grillkurse mit dem bekannten Grill­ weltmeister «Grill-Ueli», der dezentral ab dem 10. April monatlich an verschiedenen Standorten Kurse anbietet. Speziell sind hier auch Themengrillkurse (Fisch, Medite­ ran, American, Wild). Weitere Informationen und Anmel­ dung unter: www.gasandmore.ch

Heisser Ofen mit Rost Mobilität ist auch in Sachen Grill gefragt, und was gibt es Bequemeres, als den Grill stets am Anhänger zu haben, wenn es auf Reisen geht? Das Grillcenter Dürrenäsch hat sich ein Modell Eigenbau angeschafft, mit Anhängerkupplung, heissen Abluft­ rohrer und natürlich dem Wichtigsten, dem Rost.

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Restglut

Die perfekte Tarnung Wer aus irgendwelchen Gründen nur heimlich Grillieren darf, dem seien diese beiden Grillmodelle mit notfalls bestmöglicher Tarnung empfohlen. «Ich muss noch eben eine Präsentation fer­ tigstellen», heisst es beim Laptop-Grill, der statt der Tastatur ein paar leckere Fleischstückchen feilbietet. «Ich muss noch eben unseren Kräutergarten giessen», kann jeder sagen, der sich beim Grillieren im Blumentopf ertappen lässt.

Mädchen an den Grill! Was heisst da «Männer an den Grill!»? Wer sein Töchterchen zu einer wahren Grillexpertin erziehen will, hat nun die Gelegen­ heit, das passende Spielzeug ins Mädchenzimmer zu stellen – selbstredend in der geliebten Farbe «Pink». Das Modell, wie könnte es anders sein, stammt aus Asien und ist mit allem ausgestattet, was später am «richtigen» Grill gefragt ist. Also, Barbie, das war gestern, «Mädchen an den Grill» ist heute!

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Fachhändler In Ihrer Nähe Robert Huber AG Gas-Grill, Holzkohle, Elektro inkl. Zubehör Grösste Auswahl in der Region Birrfeldstrasse 13, 5507 Mellingen 056 481 82 82; Fax: 056 481 82 85 www.roberthuber-ag.ch info@roberthuber-ag.ch Grill Center Dürrenäsch Im Möbelhaus Comodo finden Sie alle bekannten Marken. Grösstes Grillcenter der Region. Zubehör und Grillkurse Alte Hallwilerstrasse 2, 5724 Dürrenäsch, 062 777 09 77 www.grillcenter.ch info@grillcenter.ch Elsasser-Peter AG Weber-Partnerstore, Koenig, Outdoorchef Hauptstrasse 27, 5726 Unterkulm 062 776 11 55 www.elsasser-peter.ch, www.grill24.ch info@elsasser-peter.ch Heggli Eisenwaren AG Weber World Center, Baslerstrasse 24, 4665 Oftringen 062 791 51 71 www.heggli.net, info@heggli.net Lüscher Eisenwaren AG Grills von Weber, Koenig & Zubehör Holzikerstrasse 8, 5040 Schöftland 062 739 55 50 www.luescher-eisenwaren.ch info@luescher-eisenwaren.ch

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