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SONDERVERÖFFENTLICHUNG JUNI 2019

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28. HUSSITEN

FEST

14.–16. Juni 2019 in Bernau


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HUSSITENFEST BERNAU

Aus dem Inhalt M Seite 3 Warum wir jährlich das Hussitenfest feiern M Seite 4 Wild und frei – Das Leben im Brigantenlager M Seite 6 Mittelaltergruppe Trivium feiert 20 Jahre M Seite 8 und 9 Auf Bühnen und Straßen – das Programm M Seite 10 Die Bernauer Geschichte bis heute M Seite 14 Hertha gestaltet ein eigenes Bild

IMPRESSUM Verlag Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) P.h.G. Märkisches Medienhaus Verwaltungs GmbH Geschäftsführer Andreas Simmet Redaktionsleitung (verantw.) Claus Liesegang Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) Anzeigenleitung (verantw.) André Tackenberg Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) Druck Druckhaus Oberhavel GmbH Lehnitzstraße 13 16515 Oranienburg Den Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter: datenschutz@moz.de

Erlebbare Stadtgeschichte

Grußwort von Bürgermeister André Stahl: 1500 Helfer ermöglichen das dreitägige Fest

Liebe Bernauerinnen und Bernauer, liebe Gäste unserer Stadt – Herzlich willkommen zum 28. Hussitenfest! Die geschichtsträchtige Belagerung Bernaus durch die Hussiten 1432 prägt bis heute das Fest unserer Stadt. Für den Sieg der Bernauer Briganten sind wir überregional als Hussitenstadt bekannt und tragen zu Recht diesen Titel. Diesem Stück Geschichte gedenken wir Jahr für Jahr mit einem dreitägigen Fest, an dem wir uns auf ganz besondere Art unserer Stadtgeschichte und den damit verbundenen Höhen und Tiefen bewusst werden – aus einer einstigen Dankprozession ist ein traditionelles Fest in Erinnerung an ein Stück Stadtgeschichte geworden. Doch nicht nur die Zeit des Mittelalters steht an diesem Festwochenende im Fokus. Die geschichtliche Entwicklung Bernaus bis heute wird allein schon durch den großen Festumzug erlebbar. In 64 Bildern blicken wir auf die Jahre von der Stadtgründung bis heute zurück. Vor allem das 20. Jahrhundert steht in diesem Jahr im Mittelpunkt. Damit tragen wir dem besonderen Jahr der Jubiläen 500 – 100 im Rahmen unseres Stadtfestes Rechnung. Denn 2019 feiern wir 500 Jahre St.Marien und 100 Jahre Bauhaus. Diese Kombination aus Geschichte und Moderne werden Sie, liebe Bernauerinnen und Bernauer und werte Gäste, auch beim Festumzug am Samstagvormittag bemerken. Wir spannen den Bogen von der frühmittelalterlichen Geschichte bis in die heutige Zeit und hoffen, die interessante Geschichte unserer Stadt für die zahlreichen

Stolz auf die Stadtgeschichte: André Stahl regiert seit 2014 die Hussitenstadt Bernau, er setzt unter anderem auf starken Zuzug. Foto: Sergej Scheibe Hussitenfestbesucher erlebbar zu machen. Möglich ist dies aber nur aufgrund der vielen Helferinnen und Helfer. Am Gelingen unseres Festes sind mehr als 1500 Engagierte jeden Alters beteiligt. Dafür danke ich allen ausdrücklich. Unser 28. Hussitenfest vereint wieder Bewährtes und Neues. Wir feiern an drei Tagen im Zentrum der Stadt, im Park und auf dem Markt. Nachdem der Fackelumzug und das Feuerwerk am Freitagabend im vergangenen Jahr so gut angenommen

wurde, wollen wir diesen ersten Festtag für die Bernauerinnen und Bernauer beibehalten und noch weiter ausbauen. Am Samstagvormittag bildet der große Festumzug den Höhepunkt, anschließend können sich alle Besucher auf das mittelalterliche Treiben im Stadtpark stürzen und einen tollen Handwerkermarkt auf dem Marktplatz genießen. Drei Tage Hussitenfest, drei Tage Gauklerei, historische Ritterturniere, Kleinkunst, Handwerkermarkt – drei Tage

Geschichte zum Anfassen! Darauf freue ich mich und hoffe, dass viele Bernauerinnen und Bernauer ihr Hussitenfest genießen und mit ihren Gästen unterwegs sind. Ihr Besuch und Ihre Freude sind der Lohn der vielen, vielen Helfer, die bereits seit Wochen am Gelingen des Festes beitragen. Vor allem Ihnen, den Helfern und Unterstützern im Hintergrund gilt mein Dank. Uns allen wünsche ich ein gelingendes Hussitenfest! Ihr André Stahl

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JUNI 2019

Warum gibt es das Hussitenfest?

Aus dem Plan, Bernau so nebenbei einzunehmen, wurde nichts / Zerstörung der Stadt verhindert Von Bernd eccarius Bernau. Warum feiern die Bernauer eigentlich das Hussitenfest? Anlass ist die für Bernau zum Schluss glücklich ausgegangene Begegnung mit den Hussiten im April 1432. Aber was war damals geschehen? Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war die Welt in Aufruhr. Für Europa begann eine Umbruchphase. Auch die ge-

Nach einer langen Pause feiern die Bernauer seit 1992 die Verteidigung der Stadt spaltene katholische Kirche entsprach schon lange nicht mehr den religiösen Bedürfnissen breiter Schichten. König Sigismund (ab 1410 König, 1433-37 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs) wollte die Kirche einen und förderte das Zusammenkommen des Konzils von Konstanz (1414–1418). In dieser Zeit lebte in Prag ein junger und sittenstrenger Geist-

licher, Jan Hus. Er trat für eine Erneuerung der Kirche im urchristlichen Sinne ein. Seine Kritik richtete sich vor allem gegen die „Verderbnis“ des Papsttums und des Klerus. Der Konflikt mit kirchlichen Autoritäten war programmiert. Es folgten Predigtverbot, Exkommunizierung und Flucht aus Prag. Als 1414 endlich das Konzil in Konstanz zusammentrat, reiste auch Hus mit einem Geleitbrief von König Sigismund dorthin. Es kam zum Eklat. Im November 1414 wurde er verhaftet und da er nicht widerrufen wollte, im Juli 1415 im Dom zu Konstanz vom Konzil verurteilt und noch am selben Tag verbrannt. An seinem Scheiterhaufen entzündete sich die Fackel der Hussitenkriege, die großes Leid über Böhmen und Deutschland bringen sollten. Der erste Prager Fenstersturz 1419 war der Beginn. Die Aufständischen vertrieben ihre Gegner und gründeten freie Gemeinden. Alle Versuche des deutschen Königs und der römisch-katholischen Kirche, das „ketzerische“ Böhmen mi-

Spannende Schlacht: Das Foto zeigt das Sonntags-Festspiel mit den Bernauer Briganten aus dem Jahr 2018. Foto: Sergej Scheibe litärisch zu besiegen, scheiterten. Nach dem dritten Kreuzzug im Jahr 1427 gegen Böhmen gingen die Hussiten zur Offensive über. Nach der Niederlage der Kreuzfahrer 1431 bei Taus (Domažlice) war der deutsche König endlich zu Verhandlungen bereit. In Basel tagte

Abenteuer ist einfach.

ein neues Konzil, auf das die Hussiten Druck ausüben wollten. So gingen sie 1432 auf einen Feldzug gegen die Mark Brandenburg und erreichten Bernau. Was aber nun genau vom 23. bis 27. April 1432 in und um Bernau geschah, lässt sich bis heute nicht sagen. Fest steht, dass

ein Teil des hussitischen Heeres vor die Stadt gelangte. Eine kleinere Abteilung wird (offenbar vergebens) versucht haben, Bernau „en passant“ zu nehmen. Für eine regelrechte Belagerung hatten die Hussiten weder genügend Zeit noch ausreichend Truppen. Ohne schweres Gerät war gegen das Bernauer Befestigungssystem nicht anzukommen. Die Bernauer standen hinter den festen Mauern. Ihre Kampfmoral muss hoch gewesen sein — verteidigten sie doch unmittelbar ihr Hab und Gut. Unter diesen Umständen werden die Hussiten schnell eingesehen haben, dass Bernau nicht einzunehmen war und zogen ab. Über den Abzug der Hussiten waren die Bernauer froh. Man dankte Gott und feierte. Aus Dankprozessionen wurden später Volksfeste, Festumzüge und Festspiele. Das durch lange Pausen in Vergessenheit geratene Fest wurde 1992 wiederbelebt. Heute wird nicht der Sieg über die Hussiten, sondern die erfolgreiche Verhinderung der Zerstörung unserer Stadt gefeiert.

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Gänsehautmoment: Der Fackelumzug zum Steintor soll am 14. Juni noch größer ausfallen als im Vorjahr. Fotos (3): Sergej Scheibe

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Immer vorneweg: Der Chef der Briganten und Leiter des Stadtarchivs Bernau, Bernd Eccarius, marschiert zum Takt der Trommeln durch Bernau. Seit 28 Jahren feiert die Stadt das historische Ereignis.

Säbelrasseln mit lautem Gebrüll Badezuber und Ritterrüstungen warten auf Besucher Von AndreA Linne

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Bernau. Wenn sich Bernd Eccarius für das Lager zurechtmacht, steigt er nicht nur aus Weste und leichter Sommerhose, sondern legt auch sein alltägliches Leben als Museumschef in Bernau ab. Er klettert in die Zeitmaschine und kehrt ins 15. Jahrhundert zurück. Denn die Bernauer Briganten, deren Kommandeur er ist, richten ihr Lager ein. Wenn mit Säbelrasseln und Gebrüll an die Belagerung von 1432 erinnert wird und die Briganten quasi in ihrem Element sind, dann soll den Besuchern des Bernauers Hussitenfestes auch das Leben von vor 587 Jahren erlebbar gemacht werden. Das Lagerleben mit Badezuber, Fellen auf der Bettstatt und Wettschießen als Zeitvertreib ersteht in Bernau neu. Mehrere Gruppen, allein fünf aus Tschechien, mit bis zu 150 Mitstreitern richten sich wohnlich im Stadtpark ein. Dabei hat das Ganze nicht nur einen historischen, sondern auch sportlichen Hintergrund. Beim St.-Georgs-Schießen mit der historischen Armbrust – neben dem St.-Wenzel-Schießen in Ceský Brod und dem Peterund-Paul-Schießen in Naumburg – wird über drei Runden ein Sieger ermittelt, der die Scheibe am

Erfrischung im Zuber: Silke Krüger und Helga Trödtler verwöhnen Badegäste im Brigantenlager. Es zeigt das Leben im 15. Jahrhundert. besten getroffen hat. Die kleine Zierleiste mit Zinnfigur, die er sich an den Hut stecken darf, wird in den unterschiedlichen Hussitenstädten zur Schau getragen. Der 64-jährige Eccarius hat schon einige davon. Auch die Siegerscheiben zieren seine Flure. „Im Brigantenlager bieten wir neben dem Handwerk jener Zeit auch viele Spiele und Angebote für Kinder“, erläutert der Bernauer. Auch Pferde werden da sein, die auf Anfrage hin gestreichelt werden dürfen. Vom Brigantenlager aus zieht am Freitagabend dann der Fackelumzug, eine Idee, die der Bürgermeis-

ter aus Tabor mitbrachte. Insgesamt zwölf tschechische und sechs deutsche Städte gehören zu dieser Vereinigung der Hussitenstädte. Besonders in Böhmen und zum Teil in Mähren entfaltete sich im frühen 15. Jahrhundert eine reformatorische Bewegung, die später in die hussitische Revolution überging. Der Magister der Prager Universität, Jan Hus, gab der Bewegung seinen Namen. 1432 scheiterten die Hussiten an den Mauern von Bernau. Für Bernd Eccarius ist das Erinnern an diese historischen Geschehnisse Grund genug, selbst ein Stück davon zu sein.


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Spieglein, Spieglein an der Wand... Im Kostümfundus der Stadt statten sich die Akteure des Umzugs aus / Dabei kommt es nicht auf Schönheit an

Von Sabine Rakitin Bernau. Allexandros ist an diesem Morgen nicht gut drauf. Er weigert sich strikt, das weiße Leinenhemd auch nur überzustreifen. „Ich will doch eine Ritterrüstung“, sagt der Fünfjährige ein ums andere Mal. Oma Michaela Grützmacher gibt schließlich auf. Sie wird sich später das weiße Leinenhemd und eine Kniehose für den Jungen im Kostümfundus geben lassen – zum Mitnehmen. Vielleicht kann sie ihren Enkel ja zuhause überreden...

Lange Röcke, weiße Blusen und Stohhüte – schon sind die Frauen passend angezogen Michaela Grützmacher und ihre Töchter Sandra Grützmacher und Jeannette Zwerg haben einen Termin im Kostümfundus der Stadt. Sie und Alexandros werden zum ersten Mal als Akteure am Hussitenfestumzug teilnehmen. „Woldemar Friedrich malt die siegreiche Heimkehr aus der Hussitenschlacht“ heißt der Titel des Bildes, das Heiko Falk, ein Freund der Familie, gestaltet. Im vergangenen Jahr hatten sie ihn im Umzug entdeckt und waren sauer, dass er ihnen nichts gesagt hatte. In diesem Jahr ma-

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chen die Familien Grützmacher/ Zwerg mit. Das Bild, das sie gestalten werden, ist eine Szene aus dem Jahre 1901. Was also anziehen? Mit Hilfe von Roswitha Hindemith und Dagmar Loewenberg, die den Kostümfundus der Stadt seit vier Jahren verwalten, suchen sie sich lange, weit schwingende Röcke und weiße Blusen aus. Dazu passende Schuhe und Strohhüte – schon sind die Frauen für die damalige Zeit perfekt angezogen. Roswitha Hindemith und Dagmar Loewenberg sind seit Jahrzehnten enge Freundinen. Sie haben an der Kunsthochschule in Berlin-Weißsee Mode studiert. Die Arbeit im Kostümfundus der Stadt macht ihnen riesigen Spaß. „Wir versuchen, ein passendes Bild zu organisieren, damit nicht das 20. im 14. Jahrhundert zu sehen ist“, sagt Roswitha Hindemith. Sie kennt sich bestens aus, ist schon lange als Kostümbildnerin für die Frakima tätig. Ich mache die Kostüme für das Sommertheater“, erzählt die Malerin und Bildhauerin. Mit den Darstellern, die sich im Kostümfundus für den Festumzug einkleiden, haben die beiden Frauen kaum Probleme. „Es gibt ganz wenige, die nicht gut drauf sind“, sagt Dagmar Loewenberg. Uwe Scharnbeck, Mitglied des Bernauer Heimatvereins, gehört ganz sicher nicht zu ih-

Anprobe: Gut beraten werden Michaela, Sandra und Alexandros Grützmacher sowie Jeannette Zwerg von Roswitha Hindemith und Dagmar Loewenberg (v.l.). Foto: Wolfgang Rakitin nen. Der Mann, der seit 1992 nur den Festumzug im vergangenen Jahr „wegen eines Sonnenstichs“ verpasst hat, sprüht vor guter Laune. Seinen Termin zur Anprobe am Vortag hat er zwar verpasst, doch er kann bleiben. „Die Hinrichtung der Maria Danewitz“ – sie soll ihr Kind im Jahre 1722 ermordet haben – will der Heimatverein in die-

sem Jahr darstellen, und Uwe Scharnbeck ist dabei. Einfache Kleidung, wie sie Bauern damals trugen, empfehlen ihm Roswitha Hindemith und Dagmar Loewenberg. Kniehose, Wams und flache Lederschuhe lässt er sich ja noch gefallen, doch die Kappe aus beigem Leinen – die passt „Bauer“ Scharnbeck ganz und gar nicht. Er sucht in den Rega-

len und findet schließlich eine Filzmütze, ähnlich, wie sie Robin Hood einst trug. Die sei besser, findet der Bernauer. Doch nach einem Blick in den Spiegel wird er unsicher. Beide Mützen darf er nicht ausleihen, also nimmt er doch die Leinenkappe. Allerdings ist seiner Mine anzumerken: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

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HUSSITENFEST BERNAU

Drei gute Dinge, die ankommen

Die Bernauer Mittelaltergruppe Trivium prägt die Festspiele im Stadtpark / In diesem Jahr wird sie 20 Jahre alt Von olaV Schröder Bernau. Für die Mittelaltergruppe Trivium ist das diesjährige Hussitenfest etwas ganz Besonderes. Die Gruppe, die seit vielen Jahren den Höhepunkt im Bernauer Veranstaltungskalender mit Fest- und Kindertheaterspielen bereichert, feiert 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Und aus diesem Grund steht der Freitagabend diesmal auch im Zeichen eines ganz namensgerechten „drei“-fachen Festspielprogramms mit Livemusik, Tanz und Theater. 1999 hatten sich rund zehn Leute zusammengefunden, um etwas Eigenes aufzubauen, berichtet Gründungsmitglied Holger Herzog, der auch heute noch mit von der Partie ist. Im Kern wollten sie Schwertkampf, Theater und Tanz miteinander verbinden. Das Dreierspiel sollte möglichst authentisch, sprich mittelaltergerecht, herüberkommen, so das Anliegen. „Es kann natürlich nicht alles perfekt sein“, sagt er. Aber den Versuch bis hin zur Anwendung von mittelalterlichen Handwerkstechniken bei der Herstellung von Kleidung wollte Trivium zumindest unternehmen. Wie schwierig das sein kann, zeigt die Entwicklung der Mode, die sich auch im Mittelalter schon vergleichseise schnell veränderte. Doch nicht nur die möglichst detailgetreue Nachbildung lag und liegt Trivium am Herzen. „Wir wollen das Mittelalter auch gern mit einem Augenzwinkern über die Bühne bringen, schließlich kennen wir auch unsere Fehler“, sagt Holger Herzog und fügt hinzu: „Wir wollen als Theater unterhalten.“ Und das soll auch beim diesjährigen Hussitenfest geschehen. Moderiert von Paula Herold und Holger Herzog werden am Hussitenfest-Freitag von 18 bis 21.45 Uhr drei Festspiele aufgeführt –

Freies Spiel: Trivium ist nicht nur während der Musik-, Tanz- und Theaterdarbietungen im Stadtpark aktiv. Während des Hussitenfestes sind die Akteure auch auf dem Drosselbart-Markt anzutreffen. Foto: Trivium Höhepunkte füherer Jahre. Eingerahmt sind sie in ein Spektakel aus Musik, Gaukelei, Jonglage, Feuershow und Theater, an dem unter anderem Los Dilettantos und viele andere beteiligt sind, Artisten und Jugendliche aus der Region. Die erste Inszenierung, die am Freitag zu sehen ist, der „Tag im Park“, ist Teil eines früheren Festspiels mit viel Fantasie und modernen Anklängen. Die „Grauen Männer“ bewegen sich als Tanztheater durch den Park, Schul-

kinder, ein Polizist, Punks, ein Liebespaar, ein Clochard und eine „Überraschung“ tauchen auf. Auch in diesem Jahr wirken Schüler der Evangelischen Grundschule und des Paulus-Praetorius-Gymnasiums mit. Als zweite Inszenierung schließt sich das älteste Stück von Trivium an, das im Jahr 2000 ein Jahr nach der Gründung der Truppe in der Walpurgisnacht am Steintor aufgeführt wurde. „Am Eintritt der hellen Zeit“ ist ein reines Tanzstück, ein mystisch

angehauchtes Frühlingsstück, in dem der König das Tanzen verbieten will. Die dritte Inszenierung ist der „Legende der Waldschwestern“ gewidmet, ein Stück um die drei Töchter eines Köhlers, der am (Bernauer) Teufelspfuhl lebt, womit die Bezüge zur Stadt schon angedeutet sind. Die Tanzerzählung widmet sich den drei vermeintlich netten Freiern und einer Verwandlung in Stein, Efeu und Baum, bevor die große finale Feuershow des Abends beginnt.

Damit aber nicht genug: Am Sonnabend geht es diesmal mit dem Kindertfestspiel weiter, das wie in den Vorjahren Schüler der Evangelischen Grundschule mit der Unterstützung von Trivium erarbeitet haben. In der Wiederaufführung von „Das Ding“ – sehr frei nach Mark Twain auf die Hussitenzeit übertragen – wird die Rettung Bernaus nach Verrat dargestellt. Kontakt: festspiel@trivium-bernau.de

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JUNI 2019

Wenn Strafgeld das Volk belustigt Der Bernauer Carl Husche führte den Kämmerer auf dem Marktplatz vor und wurde von diesem überrascht

Carl Husche betrieb in der Berliner Straße 142 eine Roh- und Fellhandlung. Es ist selbstverständlich, dass die frischen Felle mit den noch daran sitzenden Blutresten und Fleischteilen oft einen unangenehmen Geruch verbreiteten. Wegen dieses üblen Geruches, der nach Meinung des Magistrates leicht zu ansteckenden Krankheiten führen könnte, war Husche mehrfach unter Androhung von Strafen aufgefordert worden, die Felle zu entfernen. Als er diesen Aufforderungen nicht Folge leistete, wurde er in Strafe genommen. Einmal hatte er wegen der üblen Gerüche seiner Felle einen Strafbefehl von 30 Markt erhalten. Husche hatte dagegen Einspruch erhoben, der abgewiesen wurde und er wurde zur Zahlung von 30 Mark erneut aufgefordert, widrigenfalls wird gepfändet. Als Husche seine Strafe nicht zahlte, sollten seine beiden prächtigen Schimmel an einem bestimmten Tage auf dem Marktplatz versteigert werden. Es stand schon eine große Menge auf dem Markt, und wer nicht zum festgesetzten Termin kam, war unser Carl Husche. Daraufhin erhielt der Gerichtsvollzieher Gatow den Auftrag, die beiden Pferde selbst zu holen. Gatow fand sie schon angespannt auf dem Hofe vor, denn unserer biederer Husche ahnte

Historische Ansicht: Dieses Foto der Berliner Straße entstand um 1870, es gehört zu den ältesten Bernauer Aufnahmen. schon den Gang der Dinge. Husche verstand es nun, den Gerichtsvollzieher zu überreden, dass er die Pferde selbst nach dem Marktplatz bringen wolle. In vollem Sonntagsstaat, Gehrock, Zylinder, roter Samtweste und Holzschuhen, aus denen die üblichen Strohbüschel heraus sahen, bestieg unser Husche den großen Leiterwagen. Neben ihm saß der Gerichtsvollzieher und

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nun ging die Fahrt los. Aber anstatt nach dem Marktplatz fuhr unser Carl Husche durch das Königstor hinaus die Rüdnitzer Chaussee entlang, über den Triftweg zunächst nach Ladeburg. Alles Zetern des Gerichtsvollziehers half da nichts. Nachdem man in Ladeburg einige Schoppen getrunken hatte, ging es aufgeheitert endlich in Richtung Marktplatz zurück,

wo die Menge schon wartete. Hier wurde unserem Carl Husche der Strafbefehl nochmals verlesen und die Versteigerung sollte beginnen. Da ergriff Husche einen großen Beutel mit Kupfergeld, den er auf dem Wagen verborgen hatte, stieg in aller Ruhe ab und warf sein Strafgeld in Ein- und Zweipfennigstücken dem Kämmerer vor die Füße. Doch der

Foto: Repro

Kämmerer war schlau und zählte die kleinen Münzen ganz langsam aus. So hatten alle ihre Genugtuung. Der Kämmerer bekam sein Geld und Husche fuhr mit seinem Schimmel-Gespann seelenvergnügt nach Hause und hatte den Beifall aller Bürger auf seiner Seite. Quelle: Heimatverein Hussitenstadt Bernau


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HUSSITENFEST BERNAU

PROGRAMM AM FREITAG, 14. JUNI Steintor 16.30 Uhr – Eröffnung des Hussitenfestes: Die Rittersleut’ öffnen die Stadttore. Spielleute und Tänzer begrüßen allerlei buntes Volk zum freudigen und friedvollen Miteinander. Große Bühne 18.00 Uhr – Ein Kessel Trivium: 20 Jahre in acht Bildern 23.00 Uhr – Die Flugträumer spielen mit dem Feuer Strohwiese 16.30 Uhr – Bei Lawidu erobern die Drachen die Burg. 17.45 Uhr – Fabula spielt sich ein. Die Fugeros jonglieren höher, schneller, weiter und laden das Volk zu Bernau zum Verweilen ein. 18.45 Uhr – Piers of Oxford und seine Harfe 19.15 Uhr – Der Bernauer Bader wetzt die Messer und heizt den Zuber an. 21.30 Uhr – Luscinia Obscura mit Gaukeley, Tanz und Musica 22.00 Uhr – Der Bernauer Bader lädt zum Abendbade. 22.45 Uhr – Das StrohwiesenNacht-Spektakel: Fugeros’ magisches Feuer- und Lichtspektakel erhellt die Finsternis. Fabula lässt die Töne leuchten. Brigantenlager 17.00 Uhr – Armbrust- und Bogenschießen für Groß und Klein mit den Bernauer Briganten und den Heleneschützen Unter der Linde 17.15 Uhr – Luscinia Obscura begrüßen Bernau. 18.00 Uhr – Flugträumers Seilschaften 19.30 Uhr – Luscinia Obscura und „Die Nachtigallen mit den schwarzen Kehlen“ – Gesang, Gaukelei und Geniales

Am ersten Abend: Ein Fackelumzug führt zum Steintorplatz. 20.15 Uhr – Meister Moritz erzählt grandiose Geschichten. 21.15 Uhr – Flugtraumzauberbaum 22.00 Uhr – Piers of Oxford spielt wundersame Weisen. Turnierplatz/Kleine Bühne 17.00 Uhr – Tanzkinder Zaubersterne zeigen: Fred, mein kunterbuntes Gefühlsmonster. 19.00 Uhr – Die tapferen Rittersleut’ messen ihre Kräfte im Fußturnier. 20.00 Uhr – Fabula mit Sackpfeifenmusik aus allen vier Winden 21.45 Uhr – Wenzels großes Reitturnier zum Freitagabend St. Marienkirche 19.30 Uhr Chorkonzert der Barnimer Chöre Steintorplatz 22.00 Uhr – Fackelumzug zum Steintorplatz (Treffpunkt: Festpark, Parkausgang Berliner Straße) 22.30 Uhr – Feuerwerk

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Startschuss zum Hussitenfest: Nach der Eröffnung am Freitag marschieren die Briganten in ihr Lager. Fotos (2): Sergej Scheibe


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JUNI 2019

PROGRAMM AM SONNABEND, 15. JUNI Lichtung 13.00 Uhr – Ausbildung für kleine Ritter beim Kinderritterturnier 14.45 Uhr – Das Kinderritterturnier jetzt und hier 16.15 Uhr – Das Kinderritterturnier um kurz nach vier

Bernauer Innenstadt 11. 00 Uhr – Historischer Festumzug durch die Innenstadt; Mehr als 1500 Aktiven lassen in 64 lebendigen Bildern die Stadtgeschichte Revue passieren. Große Bühne 12.30 Uhr – Eröffnungsprogramm der Bertholdin mit Piers of Oxford 13.15 Uhr – Bakchus – ein böhmisches Konzert 14.00 Uhr – Sagenhaftes Bernau – aus dem Traumzauberschaum der nebulösen Vergangenheit 15.00 Uhr – Cassalera präsentiert „Der naschhafte Drache und die drei Zauberer“ zum 15-jährigen Bestehen. 16.30 Uhr – „Das Dinge“ – Theaterkinder der Evangelischen Grundschule Bernau mit Unterstützung von Trivium 17.45 Uhr – Sagenhaftes Bernau – aus dem Traumzauberschaum der nebulösen Vergangenheit 20.45 Uhr – Bakchus’ Auftakt in den Abend 21.45 Uhr – Das große Nachtkonzert: Fabula und Luscinia Obscura bezaubern mit Musik & Tanz, Flugträumers Feuerschau. Strohwiese 12.30 Uhr – Auf der Burg Lawidu wird Rapunzel von den Drachen verzaubert. 14.15 Uhr – Fabula gibt den Ton an. 15.00 Uhr – Märchenhaftes aus Triviums Märchenkiste 15.45 Uhr – Beim Bernauer Bader ist der Zuber angeheizt. 16.30 Uhr – Los Dilettantos, Madlen und das Einhorn 17.30 Uhr – Die Fugeros und ihre Lasterbälger jonglieren, was das Zeug hält. Piers of Oxford musiziert. 18.30 Uhr – Trivium zaubert ein Märchen aus der Kiste. 19.00 Uhr – Der Bernauer Ba-

Sind nicht wegzudenken: Gaukler auf der Festwiese im Stadtpark Fotos (2): Sergej Scheibe

der zeigt sein Können.20.00 Uhr – Herold Radolf zu Duringens Abendspaziergang 21.00 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle 22.00 Uhr – Das Abendbad beim Bernauer Bader ist gerichtet. 22.30 Uhr – Defundus erhellen die Nacht. Los Dilletantos spielen auf & Madlen tanzt mit dem Feuer. Unter der Linde 13.00 Uhr – Hexe Spinnebein erzählt Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. 13.45 Uhr – Flugträumereien 15.30 Uhr – Hexe Spinnebein spinnt Märchen fein. 16.00 Uhr – Bertholdins Märchenerzählereien 18.00 Uhr – Luscinia Obscura am Vagantenwagen 19.30 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle 20.15 Uhr – Flugträumereien

Turnierplatz/Kleine Bühne 13.15 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle gehen um. 14.00 Uhr – Los Dilettantos & Madlen – Darbietung von lauten und leisen Tönen bis Augenschmaus 15.00 Uhr – Die tapferen Rittersleut‘ geben sich ein Fußturnier. 17.00 Uhr – Turnier hoch zu Ross; Pferd und Reiter stehen parat, der Herold gibt den Ton an. 20.00 Uhr – Die Ritter messen ihre Kräfte im Fußturnier. 22.00 Uhr – Turnier zur Nacht: Wenzel Ritterspiele sind bereit für das feurige Spektakel. Der Herold gibt den Eingangsdialog. Brigantenlager 14.00 Uhr – Armbrustschießen für Jedermann 15.00 Uhr – St.-Georg-Schießen: Turnier mit der historischen Armbrust König-Drosselbart-Markt 13.30 Uhr – König Drosselbart ist zu Gast auf dem Marktplatz. Trivium hat ihn eingeladen. 14.15 Uhr – Luscinia Obscura mit Gaukeley, Tanz und Musica 15.00 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle 15.30 Uhr – Böhmische Weisen von Bakchus 16.15 Uhr – Fabula fabuliert gar sehr. 17.00 Uhr – Cassalera feiert Jubiläum mit „Der naschhafte Drache und die drei Zauberer“. 19.45 Uhr – Los Dilettantos geleiten die holden Herrschaften zum Festpark.

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Bernauer Geschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert Der große Festumzug startet am Sonnabend um Punkt 11 Uhr mit dem die Stadtfahne schwenkenden Herold und endet mit historischen Landmaschinen beschließen Thomas Werner und Freinde mit den „Bernauer Badern“. Vier Bilder aus dem 15. Jahrhundert gehören zum Umzug. Die „Börnicker Bauernwehr“ 1402 stellt der KulturGut-Verein dar. Die Ersterwähnung des

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„Turmbau zu Birkholz“ 1829 geht es im Bild des Fördervereins Dorfkirche Birkholz. Und die Jägerschaft Bernau–Panketal stellen den Förstermord im Stadtforst 1834 dar. Es folgen die „Erste Eisenbahn“ 1842, die „Stadtbesichtigung durch den König“ 1844 (Familie Sauer und Freunde), die Grün-

dung des „Bernauer Bienenvereins“ 1852 (Imkerverein Bernau und Umgebung) sowie 1869 „Marienwallfahrt zur Herz-Jesu-Kirche“ (Katholische Herz-Jesu-Gemeinde). Weiter geht es mit den Bernauer Waschfrauen 1876, der Eröffnung der Schule an der Mühlenstraße 1879 (DRK-Kita „Kinderland am Wasserturm), der

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nis beim Festumzug natürlich keineswegs fehlen. Die Evangelische Sankt-Marien-Gemeinde Bernau. Wenn sich der Festumzug am Sonnabend um 11 Uhr wird das Bild gestalten. Es folin Bewegung setzt, dann wergen die „Gaukler“ von 1550 mit der Frakima-Werkstatt und SAchden wieder Tausende Schaulustige die Straßen Bernaus säumen. üler des Paulus-Praetorius-GymDie Darstellung der Geschichte nasiums, die an das Jahr 1563 und das „Testament der Stadt in Bildern ist nicht nur für Bernauer immer wiedes Pa Paulus Praetorius“ erder interessant, sondern innern. Die Darstellung des 16. Jahrhunderts enauch für die Bewohner det mit dem „Altesten der Nachbarorte im Barnim und nicht zuletzt für Bäckerprivileg“ 1597. Ein dunkles Kapitel die Besucher aus Berlin der Stadt – die „Pestund anderswo. Der Herold mit der jahre“ 1597 bis 1638 – Stadtfahne, dargestellt schlägt die Jahn-RebsBande mit dem Bild von n Bodo Schwertz, wird den traditionellen FestumstumNummer 23 auf. Es zug am Sonnabend um schließen sich die „He11 Uhr anführen. Im ersxenverfolgung“ 1617 xe ten Bild des Umzugs zeibis 1622, dargestellt von Nadine Bocian gen Freunde aus Tschechevo chien „Albrecht der Bär und Freunden, sowie snd ta ietrich, Vors D der „Henker von Berund Gefolge“ um 1140. 40. Es k an Fr n: le ei en Fleißig am Vert sten Bernauer Braugenoss folgen 1160 60 „Die Johanninau“ an. Er r. r da de r m Jahr 1423 vorsitzende de s ter in der Mark BrandenFamilie Fischer au er au br er schaft, stellt Bi burg“, dargestellt von n der zeigt für Bild NumJohanniter-Kita „Weltenmer 26 „ApothekenpriviSchützenwesens Schützen sens im leg“ 1698 verantwortlich. Die bummler“, 1232 die „Stadtgründung“ mit Bernauer Lokal- Jahre 1418 gestalten Frauen und Kita Murmeltiere präsentiert die patrioten und Bürgern und die Männer der Schützengilde 1418 „Hugenotten in Bernau“1699. „Errichtung der Stadtmauer“ im zu Bernau. Unter dem Jahr 1423 Der Heimatverein Bernau, der 13. Jahrhundert mit dem Mon- firmieren die Bierbrauer, darge- zu den Begründern des Hussistellt von der Ersten Bernauer tenfestes nach der Wende zählt tessori Kindergarten. Die Gründung der Gemeinde Braugenossenschaft. 1432, das und seit dem einen festen Platz Ladeburg 1300 und der Stiftung Jahr, in dem die „Hussiten vor im Festumzug hat, wählte die St.-Georgen-Hospital 1328, dar- Bernau“ standen, gehört zu den „Hinrichtung der Marie Danegestellt vom Bauernvolk Eggers- Lieblingsbildern der Zuschauer witz“ im Jahre 1722 als Thema dorf und Freunden, fehlen ebenso des Festumzugs. Die Bernauer für sein Bild aus. Dem 19. Jahrhundert werden wenig wie eine Darstellung der Briganten und ihre Freunde werTuchmachergilde von 1328 durch den in bewährter Weise auch in im Festumzug zwölf Bilder gedie Kita Angergang und weitere diesem Jahr wieder durchs Stein- widmet. 1819 erfolgte die „Einführung der Wochenmärkte“, Bernauer sowie die Bestätigung tor stürmen. 1519 wurde die St. Marien- dargestellt von Familie Schubert der Kalandsgilde im Jahre 1378 – ein Bild von Familie Blank und Kirche fertig gestellt. Im Jubilä- und anderen Markthändler. Als Freunden. Das 14. Jahrhundert umsjahr 2019 darf dieses Ereig- Stadt der „Handschuhmacher“ im Jahr 1827 wird Bernau vom Hort der Grundschule am Blumenhag präsentiert. Um den Von Sabine Rakitin

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1882 und der Gründung des Anglervereins Bernau 1891. „Woldemar Friedrich malt die siegreiche Heimkehr aus der Hussitenschlacht“ im Jahre 1901 – damit beginnt im Umzug das 20. Jahrhundert, dargestellt von Heiko Falk und seinen Freunden. Vier Jahre später – im Jahre 1905

Bahnhofsplatz

– wurde der „Verein Hoffnungstal“ begründet. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gestaltet dieses Bild. Einen Tag nach dem Festumzug wird das 114. Jahresfest in Lobetal gefeiert. An die „Boxerlegende ‚Orje’ Georg Tietzsch und das Jahr 1914 erinnert der Verein Orje Tietzsch Bernauer Box Camp

Barnim. Die Arbeiterwohlfahrt Barnim-Süd“ an. Hortkinder der ren Jonglagen, zauberhaften Tän(Awo) stellt die „Gründung der Georg-Rollenhagen-Grundschule zen, umrahmt von flinken, stimAwo“ 1919 dar. Familie Ebert mit stellen die Inbetriebnahme des mungsvollen und einfühlsamen großer Hochzeitsschar begleitet „Bernauer Stadtbrunnens“ im Klängen der mittelalterlichen „Zickenschulze“, jene Kunstfi- Jahre 2015 dar. Die Bahnhofs- Musik verspricht die Gruppe ein gur aus dem Jahre 1920, die in passage zeichnet für Bild Num- abwechslungsreiches Programm einem Berliner Gassenhauer bis mer 63 „Einzelhandel in Bernau“ und belebt das mittelalterliche heute weiterlebt. Und die Kita von 1946 bis heute verantwort- Markttreiben in Stadtpark. Wäh„Kindergärtnerei“ zeigt in Bild lich. Den Festumzug beschließt rens des Festumzuges gibt sie Nummer 49 die „Eröffnung des der Verein Dampfmaschinen und Kostproben ihres Könnens. Sackpfeifenmusik aus allen ersten Kinderheims für berufstä- Bulldog mit einem Bild, das an tige Mütter in Bernau“. Das war Gut Schmetzdorf im Jahre 1909 vier Winden präsentiert „Faim Jahr 1922. erinnert. Aus Sicherheitsgründen bula“. Die Spielleute sorgen mit Weiter geht es mit den Bernauer konnte die schwere Landtechnik mitreißender und zünftiger DuSängern und der Gründung delsackmusik für gute Laune, Tanz und Unterhaldes Stadtchores, der 1923 tung. Ausgewählte gegründeten Kleingartenanlage „Kirchenland“ und traditionelle Melodien aus ganz Europa verder „Gründung des Brieftaubenvereins“ 1928. Alle binden sie gekonnt mit drei Vereine existieren istieren bis ihren eigenen Kompoheute und werden von sitionen und unterstreichen diesen Musikstil dessen Mitgliedern beim auch optisch mit wirFestumzug repräsentiert. kungsvollen Kostümen. „Konrad Wolf und das Ende des 2. WeltkrieDie exotische Kultband ges“ ist der Titel eines gehört zum Urgestein Bildes zum Jahr 1945, der MittelaltermusikSzene und blickt seit das in diesem Jahr erstmals im Umzug zu se1995 auf 1000 bespielte Mittelalter-Spektakel sohen ist. Es schließt sich Ein fester Bestandteil des Festumz uges: Gut die „Gründung des SSV wie Konzerte und FolkSchmetzdorf im Jahr 1909 und die dazugehöriLok Bernau“ 1958, darfestivals in ganz Europa gen Landmaschinen Fotos (5): Sergej Scheibe gestellt von Mitgliedern zurück. Ihren Platz im des Vereins, an. Der Geschichte der „Rennstrecke Bernauer Schleife“, die von 1952 bis 1973 existierte, ist ebenfalls erstmals ein Bild gewidmet, ersonnen vom MC Bernauer Schleife. Mit der Darstellung „Pressefest Bernau“ 1959 durch Bernauer Bürger und der „Wiedergründung der Freidenker Barnim“ 1989/90 durch den Verein geht es weiter. Es schließen sich die „Die Große Fahrt der ‚Oma’“ 1992, „Bernau – Partnerstadt von Hertha BSC“ 2003 sowie die Bildung des „Netzwerk Gesunde Kinder

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Stilsicher: D ie Jahre 1882 Gründung der Freiw präsentiere illigen Feue allen voran n rwehr im Stadtbrand Mitglieder der heuti gen Wehr, meister Jörg Erdmann.

nicht chronologisch in die Bilderabfolge eingearbeitet werden. Der Umzug wird außerdem von „Luscinia Obscura“ begleitet, die mit frech-komödiantischen Einlagen das Publikum in ihren Bann zieht. Mit spektakulä-

Fe Festumzug haben „Fabula“ im Verbund mit orientalischen Tänzerinnen als Bild 21. Darüber hinaus mit von der Partie sind am Sonnabend natürlich die Bertholdin und Gefolge sowie Los Dilettantos mit Madlen & Defundus.


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PROGRAMM AM SONNTAG, 16. JUNI Große Bühne 10.00 Uhr– Öffentliche Generalprobe zum Festspiel „Die Schlacht vor Bernau“ 13.00 Uhr – Cassalera präsentiert „Der naschhafte Drache und die drei Zauberer“. 14.00 Uhr – Sagenhaftes Bernau – aus dem Traumzauberschaum der nebulösen Vergangenheit 15.15 Uhr – Los Dilettantos & Madlen spielen von den Brettern, die den Wurm bedeuten. 17.00 Uhr – Das Sonntags-Festspiel „Die Schlacht vor Bernau“ von und mit den Bernauer Briganten und tapferen Rittersleuten aus Nord und Süd, aus Ost und West Unter der Linde 12.00 Uhr – Gar spielfreudig kommen Bakchus daher. 12.30 Uhr – Sonntagsmärchen der Bertholdin 13.00 Uhr – Flugträumereien 13.45 Uhr – Herolds Episoden 14.30 Uhr – Luscinia Obscura und ihr Vagantenwagen 16.00 Uhr – Flugträumereien 16.30 Uhr – Luscinia Obscura verabschieden sich. 17.00 Uhr – Sonntags-Festspiel „Die Schlacht vor Bernau“; In einer fulminanten Live-Schlacht schlagen die tapferen Bernauer die Hussiten zurück und retten mit Witz und Einfallsreichtum ihre Stadt. Strohwiese 10.30 Uhr – Bei Lawidu erwachen die Drachen. Tapfere Ritter können den Kampf aufnehmen. 11.00 Uhr – Mit viel Geschick vollführen die Fugeros und ihre Lasterbälger so manchen Trick. Mit Los Dilettantos begrüßen sie den Morgen im Park. 12.00 Uhr – Audienz beim Bernauer Bader 13.00 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle 13.45 Uhr – Bei Trivium gibt es Märchen nach Wunsch serviert. 15.00 Uhr – Triviums Märchenkiste ist prall gefüllt. 15.30 Uhr – Der Bernauer Bader heizt im Badehaus noch einmal kräftig ein. 16.00 Uhr – Die Fugeros verabschieden sich mit einem atemberaubenden »Auf und Dahin« bis zum nächsten Jahr. Fabula spielt sich aus. Turnierplatz/Kleine Bühne 10.00 Uhr – Herold Radolf zu Duringen bläst auf dem Platze. 10.45 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle erwecken den Platz. 12.15 Uhr – Ein kleines FabulaKonzert zur Mittagsstund’ 12.45 Uhr – Kräftemessen der Ritter im großen Fußturnier 14.30 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle 15.00 Uhr – Beim Turnier hoch zu Ross zeigen die Reiter ihr ganzes Können. Herold Radolf staunt wortreich. 16.00 Uhr – Bakchus‘ letzter Streich 16.30 Uhr – Ein Abschiedsmär-

Das traditionelle Sonntags-Festspiel: „Die Schlacht vor Bernau“ mit den Briganten und tapferen Rittersleuten

Zwei Auftritte am Sonntag: Tänzerin Madleen bietet den Los Dilettantos Paroli. Fotos (2): Sergej Scheibe chen aus Triviums Kiste Lichtung 11.30 Uhr – Kleine Ritter aufgepasst: Das Kinderritterturnier beginnt. 13.30 Uhr – Das Kinderritterturnier jetzt und hier 15.45 Uhr – Ein letztes Kinderritterturnier Brigantenlager 12.00 Uhr – Armbrust- & Bogenschießen für Jedermann 14.00 Uhr – St.-Georg-Schießen: Finale & Siegerehrung König-Drosselbart-Markt

11.30 Uhr – Märchen am Morgen: Trivium vertreibt Kummer und Sorgen. 12.15 Uhr – Luscinia Obscura schauen sich um. 13.00 Uhr – Los Dilettantos spucken große Töne, Madlen bietet Paroli. 14.00 Uhr – Fabula unterhält mit ausgewählten Melodien aus ganz Europa. 14.30 Uhr – Flugträumereien 15.30 Uhr – Cassalera präsentiert „Der naschhafte Drache und die drei Zauberer“. 16.30 Uhr – Mannszimmer & Weibskerle geleiten die Leut‘ zur Schlacht.


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JUNI 2019

Hussitentaler gilt einem besonderen Geburtstag



Ehre und Würdigung für 500 Jahre St. Marien-Kirche in Bernau Bernau. 500 Jahre St. MarienKirche Bernau – dieses besondere Jubiläum würdigt der Hussitentaler in seiner mittlerweile fünften Auflage. Daher ziert das neue Logo der evangelischen Gemeinde der St. Marien-Kirche eine Seite des Talers. Der Bernauer Hussitentaler wird pünktlich zum Hussitenfest in der Innenstadt erhältlich sein. „Im Jahr des Herrn 1519 wurde dieses Werk fertiggestellt durch Petrus aus Luckau.“ Diese Gewölbe-Inschrift datiert den Abschluss der Bauarbeiten, deren Anfänge ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Seit dieser Zeit hat die Kirche ihre heutige Form als vierschiffige Hallenkirche mit Chorumgang und beeindruckt als eine der bedeutendsten Stadtpfarrkirchen in Brandenburg. Außergewöhnlich ist auch die reiche sakrale Ausstattung aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Insbesondere der dreiflügelige spätgotische Marienaltar aus der Schule Lukas Cranachs des Älteren ist einzigartig. Doch die Marienkirche ist kein Museum, sondern seit 500 Jahren ein Ort gelebten Glaubens der christlichen Gemeinde. Das Kirchen-Jubiläum wird vor allem im Festmonat September mit Gottesdiensten, Führungen und Ausstellungen feierlich begangen. Drei Orgelkonzerte porträtieren die Orgelbaugeschichte der St. Marien-Kirche: 8. September: „Alte Musik vom 16. Jahrhundert bis Bach“ – Scherer-Orgel (1572/73 bis 1864) 15. September: „Romantik“ – romantische Orgel der Firma Sauer (1864-1989)

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Eckert. WN Friseur & Kosmetik GmbH Hübsch anzusehen: Die neuen Hussitentaler widmen sich dem 500. Jahr der St. Marien-Kirche in Bernau. Sie haben einen Wert von zehn Euro. Foto: promo 22. September: „Quer Beet“ – heutige Orgel der Firma Voigt (1989) Die fünfte Auflage des Hussitentalers folgt seinen Vorgängern „Innenstadt“, „Gaskessel“, „Fachwerkkirche Lobetal“ und „Wobau“ und steht ihnen in nichts nach. Da auch die Vorgänger des Talers sehr beliebt sind, sind alle vier Motive weiterhin

als Sammelmünze käuflich zu erwerben. Der Hussitentaler ist ein geschäftsunabhängiger Wertgutschein in Form einer hochwertig geprägten Kupfermünze und hat einen Wert von 10 Euro. Der Taler kann derzeit in über 30 Geschäften in der Bernauer Innenstadt als Zahlungsmittel verwendet werden. Viele Besitzer sammeln aber die Taler.

Feuerwerk zum Thema Mittelalter Britta Euler dirigiert Chorkonzert / Fotoausstellung eröffnet im Mühlentor Bernau. Das Feuerwerk am Steintorplatz wird am Freitagabend ganz dem Thema Mittelalter gewidmet sein. Das verspricht jedenfalls Dirk Gadow, der gemeinsam mit seinem Bernauer Geschäftspartner Christian Blisse die Ideen für das Feuerwerk zusammengetragen hat. Einen Mix aus „Illumination, Boden- und Höhenfeuerwerk“ stellt Gadow in Aussicht. Freuen dürfen sich die Zuschauer auf Wasserfälle, die der Bernauer Stadtmauer neuen Glanz verleihen werden. In roten und goldenen Farben werde es demnach plätschern, um das Mittelalter zu symbolisieren. Dazu gibt es Funkenregen und leichtes Höhenfeuer-

werk bis zu knapp 50 Metern Höhe, denn die echten, bis zu 300 Metern aufsteigenden Höhenbomben sind in der Hussitenstadt leider nicht erlaubt. „Das liegt an den Platzverhältnissen in der Bernauer Innenstadt. Das wäre einfach zu eng und damit zu gefährlich“, erklärt Gadow. Und schließlich liege Bernau nun mal nicht am Wann- oder am Schwielochsee, dort sei das nämlich möglich. Schon zuvor findet ebenfalls im Zusammenhang mit dem Hussitenfest am Freitag ab 19.30 Uhr das große Chorkonzert der Barnimer Chöre in der St. Marien-Kirche statt. Der musikalische Abend wird durch den Bür-

germeister André Stahl eröffnet. Die Kantorin Britta Euler gestaltet das Konzert inhaltlich und koordiniert und leitet die Chöre an. Der „Verein zur Förderung des Wiederaufbaus des Mühlentores in Bernau bei Berlin“ und die Bernauer Tourist-Information laden zum Mühlentor ein. Zu sehen sind dort Fotos vom Hussitenfest, die im vergangenen Jahr von Mitgliedern der polnischen Jugendfotowerkstatt aus Stargard aufgenommen wurden. Die Ausstellung kann während des Festes oder nach einer Voranmeldung bei der TouristInformation Bernau besichtigt werden. Der Eintritt zum Mühlentor ist frei.

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HUSSITENFEST BERNAU

Partnerschaft mit der Schule Schönow

Am Bernauer Info-Stand in der VIP-Lounge: die Leiterin der Bernauer Tourist-Information Monika Müller, Bürgermeister André Stahl, Hertha-Spieler Marvin Plattenhardt,, „Hertha hautnah“- Botschafter Manfred Kerkhofer und Hertha-Fan Hartmut Kuske (v.l.). Foto City-Press

Herthinho und die Hussiten Fußball-Bundesligist aus der Hauptstadt gestaltet ein Bild beim Festumzug

Von Kai-Uwe KraKaU Bernau. Seit dem Jahr 2003 ist Bernau die Partnerstadt von Hertha BSC – nun nimmt der Fußball-Bundesligist erstmals am Umzug des Hussitenfestes teil. Natürlich wird nicht die gesamte Mannschaft den Weg nach Bernau finden, sie wird vielmehr vertreten, nämlich durch den „Hertha hautnah“-Botschafter Manfred Kerkhofer. Damit er nicht alleine das Bild gestalten muss, ist auf jeden Fall das Makottchen des Vereins, Herthinho, dabei. „Wir hoffen, dass auch ein Bus von der Nachwuchsakademie mitfahren wird“, so Kerkhofer. Vor einiger Zeit hatte der Bernauer bei den Organisatoren

angefragt, ob er beim Festumzug ein neues, gewissermaßen „frisches“ Bild gestalten könne. Dort freute man sich über das Engagement und auch Hertha gab wenig später „grünes Licht“.

Verein ist auch Pate einer Blumen-Ampel in der Innenstadt von Bernau Kerkhofer hatte Hertha BSC darüber hinaus ebenfalls vorgeschlagen, in diesem Jahr die Patenschaft über eine BlumenAmpel zu übernehmen. „Damit waren die Berliner auch sofort einverstanden“, der der Hertha-Botschafter. Die Aktion der

Bernauer Stadtmarketing GmbH findet 2019 bereits zum 10. Mal statt und erfreut nicht nur die Einwohner, sondern auch die Gäste der Hussitenstadt. Für Kerkhofer schließt sich mit der Blumen-Ampel-Aktion auch ein Kreis. Zum sogenannten „Vielfältigkeits-Spieltag“ gegen Bayer Leverkusen hatte er den Kontakt zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal hergestellt. Sie beteiligte sich mit rund 20 Bewohnern und Mitarbeitern und präsentierten ihre Arbeit in den Werkstätten. „Die Lobetaler kümmern sich auch um die Pflege der Blumen-Ampeln“, so der Bernauer. Im „Vielfaltsdorf“ hatten sich anlässlich des Spiels zahlreiche Organisatoren vorgestellt, die für Toleranz und Re-

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spekt nicht nur im Sport, sondern auch im gesellschaftlichen Leben stehen. Die Partnerschaft mit dem Fußball-Bundesligisten ermöglicht es der Stadt Bernau auch immer wieder, sich zu präsentieren. Erst im Frühjahr, anlässlich des Spiels gegen den FC Mainz 05, wurde in der VIP-Lounge des Stadions für die diesjährigen Veranstaltungen geworben. Im Mittelpunkt stand dabei natürlich das Programm zu den beiden Jubiläen 500 Jahre Sankt-Marien-Kirche und 100 Jahre UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau. Die Gäste hatten damals darüber hinaus die Chance, die Hussitenstadt virtuell im neuen 360-Grad-Spaziergang zu entdecken.

Bernau. Das im Jahr 2003 gestartete „hautnah-Projekt“ verfolgt von Beginn an vor allem ein Ziel: Den Zusammenhalt zwischen den Berlinern und seinen unmittelbaren Nachbarn nachhaltig zu fördern und zu stärken. „Es war unser Ziel, ganz dicht an den Brandenburgerinnen und Brandenburgern sowie die Sachsen-Anhaltiner heranzurücken. Wir möchten die Emotionen, die unser Klub schon in Berlin erzeugt, auch in die Region tragen“, sagt der Geschäftsführer von Hertha BSC, Michael Preetz. An den Ortseingängen der Partnerstädte, inzwischen gibt es 21 in Brandenburg sowie die Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt, prangen nicht nur die entsprechenden Schilder, vielerorts gibt es auch Fantreffs, Kartenvorverkaufsstellen und Shops. Die Liste der gemeinsamen Aktionen ist lang. Seit Beginn der Initiative spielt die Lizenzspielermannschaft von Hertha BSC immer wieder in vielen Partnerstädten. Auch die Amateure und die Jugendmannschaften besuchen die Partnervereine in den Kommunen. In der Herthinho-Fußballferienschule nehmen zudem regelmäßig die Jugendlichen aus den Partnerstädten teil. Der Fußball-Bundesligist ist auch an diversen Stadtfesten und Saisonmärkten dabei, veranstaltet Autogrammstunden mit den Stars sowie Turniere. Darüber hinaus hospitieren auch Jugendtrainer aus den Partnerstädten bei Hertha BSC. Erster ehrenamtlicher HerthaBotschafter war übrigens Uwe Bartsch. Kerkhofer, der vor rund zehn Jahren übernahm, fädelte auch die Partnerschaft mit der Grundschule Schönow ein.


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JUNI 2019

Ran an die Geschichte

Das Thema Zweiter Weltkrieg fehlte bisher beim Hussitenfest-Umzug / Nun läuft Konrad Wolf als Rotarmist mit Von Kerstin ewald Bernau. „Towarischtsch“ – Genosse – grüßt ein älterer Passant. Seine Gesichtszüge schmelzen zu einem Grinsen, während er im Vorbeigehen hinüber nickt zu Fabian Kolwe – so der Name des vermeintlichen „Rotarmisten“. Seine Verkleidung, die historische Uniform eines Leutnants der Sowjetarmee, hat er sich heute extra für den Fototerm mit der MOZ übergestreift, und er fühlt sich noch etwas unbehaglich in der neuen Rolle: „Absurd, am helllichten Tag in einer russischen Leutnantsuniform durch Bernau zu laufen“, findet der 31-Jährige. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass er in ungewöhnlicher Aufmachung durch Bernau läuft. Beim Bernauer Mittelalterverein machte er mit, seit er 16 Jahre alt ist. Für die Festspiele zum Hussitenfest ist er schon in alle möglichen Rollen geschlüpft. „Reenactment“ heißt das auch, wenn Leute Geschichte in Szene setzen. Es ist Fabian Kolwes Hobby. Bei einem der Hussitenumzüge ist er sogar schon als Teufel mitgelaufen.

Man muss behutsam an dieses Thema herangehen und darf es nicht übersteuern. Doch für eine ganz andere Herausforderung will er bei diesem Hussitenfest das Mittelalter weit hinter sich lassen. Er möchte sich der Persönlichkeit „Konrad Wolf“ widmen – dem Filmemacher und Kulturfunktionär, aber vor allem jenem Wolf, der als junger Soldat in der Sowjetarmee diente, am Ende des Krieges mit in Bernau einmarschierte und dort für wenige Tage Stadtkommandant von Bernau war. Den Posten hatte man dem damals 19-jährigen Wolf nur vorübergehend übertragen, bis nämlich das eigentlich vorgesehene Personal nachrückte. Kolwe, der beim Ende der DDR gerade einmal im Säuglingsalter war, bereitet sich seit einiger Zeit auf den Einsatz vor, liest Artikel mit Zeitzeugen, kaufte sich

Wolfs Tagebuch, schaut DokuFilme aus den 1970-er Jahren. Der Film „Ich war 19“ fasziniert Kolwe besonders. In dem Schwarz-Weiß-Klassiker verarbeitete Wolf seine Memoiren. Walter Ulbricht soll damals vergeblich versucht haben, die Produktion des Films zu verhindern, da er aus seiner Sicht politisch zu mehrdeutig war. Doch genau die zwiespältigen Momente des Filmes sind es, die Kolwe – der beruflich nicht etwa als Historiker sondern als Industriekaufmann in Berlin arbeitet – besonders interessant findet: Wie ist es als Soldat mit deutschen Wurzeln, im ehemaligen Heimatland einzumarschieren? Wie sind die Filmemacher damals mit dem Thema Kriegsverbrechen, beispielsweise mit den Vergewaltigungen, umgegangen? Sein Auftritt als siegreicher Rotarmist und die Konfrontation mit dem Zweiten Weltkrieg wird vielleicht einige provozieren. Damit rechnet Fabian Kolwe. Denn vieles, was aus der Zeit resultierte, ist nicht verwunden. „Man muss ganz behutsam an das sensible Thema herangehen und darf nichts übersteuern“, das ist ihm klar. Ebenso klar ist ihm aber, dass sich endlich jemand trauen muss, diesen Teil der Geschichte aufs Hussitenfest zu bringen. Immerhin ist Konrad Wolf, 1982 verstorben, Ehrenbürger von Bernau. Aber das ist nicht die einzige Motivation von Fabian Kolwe. Auch an die schlimme Zeit von damals will er erinnern und an die Opfer, die es auf allen Seiten gab. „Außerdem ist es wichtig, dass wir heute keine neuen Mauern hochziehen, nicht gegen Russland und nicht gegen andere Länder“, mahnt er. „Wäre doch schön, wenn ich 100 Jahre Frieden in Deutschland erleben dürfte!“ 25 Jahre fehlen bis dahin. 56 Jahre wäre Kolwe dann. Bis zum Umzug ist noch vieles zu organisieren. Einige historische Uniformen hat er bereits. Es war schwer, an sie heranzukommen. Noch schwerer an Mitstreiter mit Ausrüstung. Schließlich hat er jetzt zwei Leute gefunden, die ihn auf dem Weg durch Bernau begleiten werden.

Historisches Gemäuer: Fabian Kolwe will beim Hussitenfest als Konrad Wolf gehen. Hier, in der Bernauer Brauerstraße 20, war einst die Kommandantur der Roten Armee untergebracht. Foto: Kerstin Ewald

Provisorisch: Filmszene, gedreht in Bernau Foto: Defa-Stiftung

Hielt Kontakt zur Stadt: Konrad Wolf mit Bernauer Jugendlichen in den 1970er-Jahren Foto: Privat

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Am Start: Der MC Bernauer Schleife geht erstmals beim Umzug zum Hussitenfest mit und zeigt historische Motorräder, so wie es hier Dirk Stannek macht. Foto: Nicolas Ottersbach

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Von nicolas ottersbach Bernau. Als die Rennwagen über die Bernauer Schleife rasten, verstanden die Zuschauer meist ihr eigenes Wort nicht mehr. „Ich hatte mehr Angst als alles andere, da verkroch man sich als kleiner Junge hinter den Sitzen“, erzählt Dirk Stannek. Heute ist der „kleine Junge“ 52 Jahre alt und Vorsitzender des Motorsportclubs (MC) Bernauer Schleife, der damals Straßenrennen ausrichtete und sich heute auf Motocross konzentriert. Der Verein wird nun erstmals beim Umzug zum Hussitenfest mitgehen. „Aber nicht so laut wie früher“, sagt Stannek. Was der Verein geplant hat, soll ein „historisches Schaubild“ sein, das zudem die heutige Zeit aufgreift. Ein Teil davon steht bereits in Stanneks Werkstatt: eine moderne Enduro oder eine Motocrossmaschine. Bei letzterer sind die Stollen auf den Reifen fingerdick, um sich in den Dreck zu fressen, die Federgabel hüfthoch, um die Wucht der waghalsigen Sprünge aufzunehmen. Jedes überflüssige Teil ist abgebaut, um Gewicht einzusparen. „Mit unseren Anfängen hat das nicht mehr viel zu tun, das

sind jetzt reine Sportgeräte, die sich alle ähneln“, sagt Stannek. Mit den Anfängen meint er die 1950er-Jahre. Die Maschinen waren zu dieser Zeit mit viel Tüftelei auf Hochtouren gebracht worden. „Jedes Fahrzeug war etwas Besonderes.“ So wie die alte Renn-AWO, die der AWO-Club Danewitz den Bernauern für den Umzug leiht. Sie wird mit zwei anderen Motorrädern, darunter auch eine ungarische Pannonia, und passend gekleideten Fahrern auf einem Hänger gezogen. „Fahren werden

die alten Motorräder nicht“, sagt Stannek. Das erste Rennen auf der Bernauer Schleife im Mai 1952 besuchten rund 40 000 Zuschauer. Zu Spitzenzeiten in den 1960ern waren es dann bis zu 120 000. „Das war ein Riesending, das kann man sich gar nicht mehr vorstellen“, erzählt Stannek. Viele kamen aus WestBerlin, weil sie in einem eigenen Korridor untergebracht wurden und kein Visum brauchten. Sogar Autobahnabschnitte wurden für die Rennen, gesperrt. 1973, als der Berliner Ring geschlossen

Rundkurs nördlich von Berlin Wer heute das Autobahndreieck Barnim passiert, weiß oft gar nicht, dass er gleichsam über historisches Pflaster fährt. Zwischen den Anschlussstellen Berlin-Weißensee bei Lindenberg und Berlin-Hohenschönhausen bei Blumberg befand sich die Bernauer Schleife. Der Rundkurs führte über eine lange südliche Gerade und nördlich über mehrere enge Kurven. Besonders berüchtigt war die Steilkurve. Sie befand sich auf der heutigen Tangente,

die aus Richtung Blumberg vom Berliner Ring auf die A 11 führt. Auf der anfangs 5,8 Kilometer langen Strecke fanden von den 1930er-Jahren bis 1973 internationale Auto- und Motorradrennen statt. Im vergangenen Jahr feierte der MC Bernauer Schleife sein 60-jähriges Bestehen. Das Ende der Rennen führt er darauf zurück, dass der Abschnitt zur Protokollstrecke für DDR-Regierungsfahrzeuge wurde.


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nach Maß

Fest gebucht: Die Rennen auf der Bernauer Schleife gehörten zu den festen Terminen im Rennsportkalender der DDR. Hier sind die Fahrer des MC Zwickau vor dem Start zu sehen. Repros: Hans Still

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Andreas Hensel

Heißes Pflaster: Schnittige Rennen begeistern.

Brückendurchfahrt: Historische Aufnahme eines Rennens auf der legendären Bernauer Schleife Fotos (2): Archiv MC Bernauer Schleife

zum Motocross Hussitenfest mit und zeigt historische Motorräder

wurde und die Bernauer Schleife der Autobahn weichen musste, war damit abrupt Schluss. In der Folgezeit zog der Motorsportclub mehrmals um, häufig musste man sich an neue Vorschriften und den Umweltschutz anpassen. Zählte der Verein ehemals knapp 200 Mitglieder, sind es heute noch etwa 60, von denen zwei Drittel aber selbst noch aktiv sind. Viele junge Männer verlassen den Verein für die Familienplanung, kehren dann aber wieder zum Hobby zurück. „Das

Fahreralter reicht von sieben bis 70 Jahren“, so Stannek. Die Motorräder wachsen mit ihren Fahrern, schon die kleinsten sind selbstbewusst auf der eigenen Strecke unterwegs: Die MX Arena Schönfeld haben die Motorsportler 2002 errichtet. Jeden Sonnabend wird trainiert – sofern es nicht zu Rennen geht. „An dieser Leidenschaft hat sich nie etwas geändert“, sagt Dirk Stannek, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Der Sport sei zeitintensiv: Alleine für ein Rennen müsse das ganze Wochen-

Gedenkstein im Stadtpark: 1954 verunglückten drei Sportfreunde bei einem Rennen tödlich. Foto: Ulli Winkler

ende geopfert werden – hinzukommen unzählige Stunden für Vorbereitung und Reparaturen. „Mit Familie ist das eine Herausforderung, jeder muss dahinterstehen.“ Bekannte Fahrer sind gern auf der Bernauer Schleife Rennen gefahren. Der Club erinnert an Namen wie Stuck, Kuhn, Melkus oder die Gebrüder Williams. Ein tragischer Unfall geschah im Jahr 1954, als ein Auto bei einem Rennen in den Schiedsrichterturm raste und August Schütte, Richard Freytag und Horst Wünsche tödlich verletzt wurden. Im Bernauer Stadtpark erinnert heute ein Gedenkstein an die verunglückten Sportfreunde. Um die Rennen bis zum letzten im Jahr 1973 zu organisieren, sei immer viel Improvisationsgeschick und „Fingerspitzengefühl und Einfallsreichtum“ erforderlich gewesen, beispielsweise um die Vielzahl von Genehmigungen einzuholen oder Quartiere für die Fahrer zur Verfügung stellen zu können. Das galt zum Beispiel für die Teilnehmer aus der Bundesrepublik oder aus anderen Nationen wie Großbritannien, Frankreich, Norwegen oder Schweden.

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HUSSITENFEST BERNAU

Am besten geht’s zu Fuß

Ausstellung mit Skulpturen der Waldsiedlung

Geänderte Verkehrsregelungen zum Hussitenfest gelten vom 14. bis 17. Juni Bernau. Am Freitag, 14. Juni, wird anlässlich der Eröffnung des Hussitenfestes von 17.30 bis 19 Uhr ein kleiner Umzug im Stadtpark starten. Von dort geht es über die Berliner Straße, die Bürgermeisterstraße, weiter vom Marktplatz in die Brauerstraße und über die Berliner Straße zurück zum Stadtpark. Daher ist kurzzeitig mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Durch einen Fackelumzug kommt es in der Zeit von 22 bis 22.30 Uhr in der Berliner Straße (Höhe Stadtpark), im Angergang und An der Stadtmauer zu Behinderungen des fließenden Verkehrs. Zudem wird gegen 22.30 Uhr die Berliner Straße (Höhe Brüderstraße) wegen des Feuerwerks gesperrt sein. Die Rücktour des Umzuges erfolgt ab etwa 23 Uhr über die Berliner Straße zum Stadtpark. Auch hier wird der fließende Verkehr erneut behindert. Während des Hussitenfestes gelten in der Innenstadt von Bernau außerdem folgende Beschränkungen für den Kfz-Verkehr: Sonnabend, 15. Juni: Haltverbote wegen des Festumzuges von 5 bis etwa 13 Uhr entlang der Umzugsstrecke. Diese führt vom Busbahnhof (ZOB) vor der Bahnhofspassage über den Bahnhofsplatz, die Breitscheid-, Bahnhof- und Hussitenstraße, durch das Steintor, die Brüderstraße, die Breite Straße, die Brauer- und die Berliner Straße bis in Höhe Stadtpark (Auflösung). Die Umzugsstrecke ist von 8 bis etwa 13 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Verbotswidrig parkende Kraftfahrzeuge werden gegebenenfalls kostenpflichtig umgesetzt.

Verwandelt sich in eine einzige Festmeile: die Bernauer Innenstadt. Deshalb kommt es zu umfangreichen Verkehrseinschränkungen und -änderungen. Foto: Sergej Scheibe Von Freitag, 14. Juni, 8 Uhr, bis Montag, 17. Juni, gegen 6 Uhr, gelten in der Grünstraße und in der Mühlenstraße Halteverbote. Beide Straßen sind für den fließenden Kfz-Verkehr gesperrt. Dieser wird von der Tuchmacherstraße über die Neue Straße und die Alte Brauerei in die Berliner Straße geführt. Die Tuchmacherstraße wird ab der Einmündung Neue Straße bis Höhe Grünstraße zur Sackgasse. In diesem Abschnitt der Tuchmacherstraße wird außerdem ein

eingeschränktes Halteverbot angeordnet. Die Hohe Steinstraße ist ab Freitag, 14. Juni, 8 Uhr, zwischen Kirchgasse und Mühlenstraße Sackgasse, die Einbahnstraßenregelung ist aufgehoben. Von der Kirchgasse wird der Kfz-Verkehr in die Brauerstraße, Richtung Berliner Straße geführt. Da am Festwochenende in der Mühlenstraße der traditionelle Markt stattfindet, kann die Straße Am Henkerhaus mit Kraftfahrzeugen nicht erreicht werden.

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Aufgrund weiterer geplanter Veranstaltungen anlässlich des Hussitenfests können am Freitagabend weitere Straßensperrungen und Halteverbote in der Innenstadt notwendig werden. Die Bernauer werden gebeten, auf kurzfristige Veröffentlichungen in den gängigen lokalen Medien und unter www.bernau.de zu achten. Im Rahmen der drei Festtage werden zusätzlich fünf Behindertenparkplätze in Höhe der Breitscheidstraße 38–44 für Besucher zur Verfügung stehen.

Bernau. Anlässlich des Hussitenfestes ist die Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau im Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße, zu gesonderten Öffnungszeiten zu sehen: am 15. und 16. Juni, jeweils von 11 bis 17 Uhr. Seit Juni 2013 wird die Skulpturensammlung im Kunstraum Innenstadt präsentiert. Es sind Arbeiten von zum Teil bedeutenden Vertretern deutscher realistischer Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts: Fritz Cremer, Heinrich Drake, René Graetz, Waldemar Grzimek, Jenny Mucchi-Wiegmann, Gustav Weidanz und andere. Die Kunstwerke wurden einst ausgewählt für die gerade entstandene Waldsiedlung – eine abgeschirmte und streng bewachte kollektive Wohnstätte der Staatsführung der DDR. Das war Ende der 1950er Jahre. Sie blieb bis Ende 1989 bestehen. Mit der politischen Wende mussten die Bewohner die Waldsiedlung verlassen. Seit 1990 erfuhr das Areal eine umfangreiche Umgestaltung. Ein großer Teil des Geländes wurde zu einem Klinik- und Rehabilitationszentrum. Die Kunstwerke waren einem wechselvollen Schicksal ausgesetzt, bis die Stadt Bernau 2010 die Sicherung der Werke und deren Fürsorge übernahm. Die Bildhauerarbeiten wurden aufwendig restauriert und katalogisiert, drei als verschollen registrierte Plastiken konnten in die Sammlung zurückgeführt werden. Heute sind 25 Skulpturen von 19 Bildhauern zu sehen, dazu umfangreiches dokumentarisches Material. Ein Audioguide, unter anderem mit ZeitzeugenAufnahmen, führt in einem einstündigen Rundgang durch die Ausstellung.

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Zwei lauschige Plätzchen

Trubel im Stadtpark, Handwerkskunst auf dem Marktplatz, Straßenkunstausstellung am Kirchplatz

Bernau. Wer sich von dem Trubel im Festpark erholen möchte, hat dazu auf dem Marktplatz und dem Kirchplatz Gelegenheit. Dort entstehen zum Hussitenfest zwei lauschige Plätze zum Bummeln, Verweilen, Zuschauen aber auch zum Mitmachen und Selbstwerkeln. Handwerker wie Töpfer, Weber und Silberschmiede lassen sich auf dem Marktplatz nieder. Dort kann man ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Sie bieten ihre Waren auch zum Kauf an. Die Besucher des König-Drosselbart-Marktes können sich unter fachkundiger Anleitung auch selbst an der Töpferscheibe versuchen, Keramik nach eigenen Vorstellungen bemalen oder Muster auf Messingscheiben schmieden. Anderes Handwerk aus der Region ergänzt das Angebot, so zum Beispiel eine Imkerei und Hersteller von Spielzeug aus Holz. Dazu gibt es ein buntes Programm auf der kleinen Bühne vor dem Rathaus. Die unterschiedlichsten Gaukler und Spielleute werden die Besucher verzaubern und Lust machen auf mehr im Stadtpark. Wer bei all den vielen Aktionen auf dem Hussitenfest nach einem ruhigen und bei großer Hitze auch schattigen und kühlen Plätzchen sucht, der ist auf dem Kirchplatz richtig. Dort zeigen Künstler aus dem polnischen Stargard und aus dem Bernauer Atelier Oben ihre Werke und laden Besucher des Hussitenfestes ein, selbst künstlerisch aktiv zu werden. In der Mitte des Platzes unter der Linde wird der Keramiker Michael Wolf zur BAU STEIN ZEIT einladen. Viele, viele Bau-

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Turnierplatz | Kleine Bühne

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Große Bühne

steine aus Ton wollen im Jubiläumsjahr 500 Jahre St.-MarienKirche in Bewegung gebracht werden. Kleine und große Baumeister sind eingeladen, die erstaunlichsten Bauwerke zu errichten. Wenn etwas einstürzt, wird einfach etwas Neues gebaut. Was gibt es Spannenderes als in diesem offenen Spielund Bauangebot einmal wie die Baumeister von St.-Marien einen steinernen Bogen zu errichten, der am Ende auch hält? Gleich daneben laden Tische und Stühle und um die Ecke das Café Mühle zum Verweilen ein.

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Eintrittspreise Es gelten die selben Eintrittspreise wie 2017 und 2018 M Festpark: Freitag: zwei Euro, ermäßigt ein Euro; Sonnabend und Sonntag: jeweils sechs Euro, ermäßigt drei Euro

Kindern von sieben bis 16 Jahren, nur Sonnabend und Sonntag je 15 Euro M Sonntags-Festspiel fünf Euro

M Familienkarte:

M Rummel- und König Drosselbart-Markt

Für zwei Erwachsene mit zwei

Eintritt frei

M Freier Eintritt Kinder zu zu sechs Jahren, Begleitpersonen von Schwerbeschädigten gemäß Ausweis M Ermäßigungen Kinder von sieben bis 16 Jahren, Schüler, Studenten, Azubis , Empfänger von ALG I und ALG II, Sozialpassinhaber


Profile for Märkische Onlinezeitung

Sonderveröffentlichung "28. Hussitenfest in Bernau" ab 08.06.2019  

Sonderveröffentlichung "28. Hussitenfest in Bernau" ab 08.06.2019