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SONDERVERÖFFENTLICHUNG 17. AUGUST 2019 BEE / FUE / ERK

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ANPFIFF fupa.net/brandenburg

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ANPFIFF

Fair Play statt rauer Töne

Thomas Driebusch, Vorstandsvorsitzender des Fußballkreises Ostbrandenburg, appelliert an Aktive und Vereine

Sehr geehrte Leser der Märkischen Oderzeitung, liebe Freunde des Fußballs,

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unächst möchte ich an dieser Stelle meine Glückwünsche an alle Meister und Pokalsieger der zurückliegenden Saison 2018/19 im Fußballkreis Ostbrandenburg richten. Einmal mehr haben sich die zentral ausgerichteten Pokalendspiele für Frauen und Männer, Altherren und-Senioren sowie jene für die Junioren als echte Höhepunkte erwiesen. Die Gastgeber, der Storkower Sportclub und die SG Klosterdorf, überzeugten mit sehr lobenswerter Organisation und operativer Umsicht. Der Austragungsmodus kommt bei den Vereinen und dem begleitenden Umfeld weiterhin gut an, deshalb wollen wir perspektivisch daran festhalten.

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it Blick auf die neue Saison kann der Fußballkreis weiter auf einen zahlenmäßig starken Spielbetrieb verweisen. Mit immerhin rund 500 Mannschaften über alle Altersklassen hinweg und der Straffung von Staffelstrukturen sichern wir auch perspektivisch ein hohes Maß an Stabilität und Funktionalität. Dennoch ist es kein Selbstläufer, wöchentlich den Spielbetrieb für zirka 13 000 aktive Spieler abzusichern. Großer Dank gilt daher

Kontakt zu den Sportredakteuren der MOZ-Lokalredaktionen

den 45 ehrenamtlichen Mitstreitern, die mit viel Motivation und Fleiß dies alles ermöglichen.

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er regelmäßig auf den Fußballplätzen der Region unterwegs ist, kann sich des Eindrucks schlecht entziehen, dass der Ton zunehmend rauer wird. Das betrifft nicht nur einzelne Altersklassen, sondern zieht sich von den unteren Juniorenjahrgängen durch bis zu den Alten Herren. Es muss in unser aller Interesse liegen, hier den Ball flach zu halten. Mein Appell richtet sich deshalb an alle Verantwortlichen in den Vereinen, an alle Aktiven und an das Fanumfeld, für eine regelmäßig positive Stimmung auf und neben den Spielfeldern zu sorgen.

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art zum Ball – FAIR zum Gegner! Ohne Fair Play geht es nicht. Fairness ist die Grundlage unseres Spiels, bedeutet aber mehr als das Einhalten der 17 Fußball-Regeln. Dem sportlichen Gegner – auch in der Hitze des Wettkampfs – mit Respekt zu begegnen, seine Chancengleichheit zu wahren, das ist der Kompass für erfolgreiches Handeln in vielen Lebenssituationen. Der Fußball kann hierfür ein Vorbild sein, insbesondere wenn bereits Kindern und Jugendlichen bei der Ausübung ihres Sports eine faire Grundeinstellung vermittelt wird.

E-Mail

03346 897658 03341 331458 mol-sport@moz.de

Beeskow/Erkner/ Fürstenwalde Telefon 03344 40264 0335 5530587 03361 590356 E-Mail los-sport@moz.de

Eisenhüttenstadt Telefon 0335 5530593 03364 403856 0335 5530582 E-Mail los-sport@moz.de

Bad Freienwalde/Seelow/ Strausberg Telefon 03344 414952

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Wenn es nur noch darum geht, den Platz als Sieger zu verlassen, ist die Verführung groß, die Spielregeln schon mal zu verletzen. Man könnte meinen, dass für den Geist von Fair Play kein Raum mehr bleibt. Die DFB-Aktion „Fair ist mehr“ rückt hingegen die Idee der Fairness und die positiven Beispiele für ihre Umsetzung in den Mittelpunkt, wissend, dass die Verstärkung von positiven Beispielen eher zu Verhaltensänderung führt als Tadel.

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eit 1996 zeichnet der DFB jährlich Spieler, Schiedsrichter, Trainer und auch Funktionäre mit der „Fair-PlayMedaille” aus. Sie werden damit für eine besonders faire Geste auf oder neben dem Platz geehrt. Die Meldungen für gelungene Aktionen dieser Art nimmt Andreas Kroll, der Ehrenamtsbeauftragte unseres Fußballkreises, gern entgegen. Hier kann ebenso entsprechendes Info-Material abgerufen werden.

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reuen wir uns nun auf eine faire und spannende Saison und darauf, alle anstehenden Herausforderungen im kameradschaftlichen Miteinander einer stets besten Lösung zuzuführen. Ihr Thomas Driebusch Vorsitzender des Fußballkreises Ostbrandenburg

Thomas Driebusch steht seit 2014 dem Fußballkreis Ostbrandenburg vor. Foto: Jörg Kühl

Freude und Spannung steigen Zum sechsten Mal „Anpfiff“ im Fußballkreis Ostbrandenburg Liebe MOZ-Leser, liebe Fußballfreunde in Ostbrandenburg.

reits das siebte Jahr in Folge in der 5. Liga des Nordostdeutschen Fußballverbandes unterwegs ist.

um sechsten Mal erscheint die „Anpfiff“-Beilage zum Start der neuen Saison für den Fußballkreis Ostbrandenburg – wir machen also das halbe Dutzend voll. Mit viel Mühe und Akribie haben die Redakteure wieder die Informationen zu den Vereinen unseres Verbreitungsgebietes zusammen getragen sowie zu den Spielklassen, in denen die Mannschaften dem runden Leder nachjagen.

Wie immer widmet sich der „Anpfiff“ aber auch ausführlich dem Kreis-Spielbetrieb, der nicht zuletzt auch die Basis unserer Berichterstattung in der vor uns liegenden Saison bildet. Die MOZ-Redakteure werden wie immer bemüht sein, alles Wissenswerte über die schönste Nebensache der Welt zu vermitteln – und das fair und objektiv. Dabei wiederum bauen wir natürlich weiter auf die Mit- und Zuarbeit durch die Vereinsvertreter, deren Informationen unverzichtbar sind.

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Den meisten Platz nimmt dabei einmal mehr der FSV Union Fürstenwalde ein, geht dieser doch immerhin schon in seine vierte Saison in der Regionalliga Nordost. So allmählich darf man die Spreestädter wohl als etablierten Viertligisten bezeichnen. Dennoch wird es für die erneut sehr junge Mannschaft von Trainer-Rück-

kehrer Matthias Maucksch auch diesmal wohl nur darum gehen, nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Eine Klasse tiefer ist unser Fußballkreises wieder mit zwei Mannschaften vertreten: Victoria Seelow schaffte die sofortige Rückkehr in die Oberliga Nord und bildet dort ein Duo mit dem FC Strausberg – der nunmehr be-

So dürfen wir uns alle auf eine neue, spannende und ereignisreiche Fußballsaison freuen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Durchforsten unserer Beilage. Kai Beißer MOZ-Sportredaktion


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AUGUST 2019

Inhaltsverzeichnis Vorworte

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FSV Union Fürstenwalde 4/5 Regionalliga Nordost 6 FC Strausberg Oberliga Nord Victoria Seelow

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1. FC Frankfurt 12 FC Eisenhüttenstadt 13 Blau-Weiß Petershagen Eggersdorf 14/15 Brandenburgliga 15 FV Erkner 16 FSV Union Fürstenwalde II / Landesliga Süd 17 Germania Schöneiche 18 Blau-Weiß Briesen 19 Dynamo Eisenhüttenstadt20 BSV Guben/1. FC Guben 21 FC Concordia Buckow/ Waldsieversdorf / Landesliga Nord

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Blau-Weiss Markendorf Müllroser SV SG Müncheberg Preußen Beeskow SV Woltersdorf Preußen Bad Saarow / Landesklasse Ost SG Bruchmühle Grün-Weiß Rehfelde

23 24 25 26 27 28 29 30

Blau-Weiß Wriezen

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Storkower SC 32 FC Lokomotive Frankfurt / Blau-Weiß PetershagenEggersdorf II / BSG Pneumant Fürstenwalde 33 FV Erkner II / VfB Steinhöfel 34 SG Wiesenau 03 / 1. FC Frankfurt II 35 FC Neuenhagen / FC Eisenhüttenstadt II 36 Ostbrandenburgliga 36/37 Union Booßen / FC Union Frankfurt 37 Hennickendorfer SV / MTV Altlandsberg 38 Victoria Seelow II / Blau-Weiß Wriezen II 39 Kreisliga Nord Kreisliga Süd Kreisliga Mitte Frauen Schiedsrichter Regeländerungen Alt-Herren/-Senioren EWE-Cup/Nachwuchs

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Kontakte

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IMPRESSUM Verlag Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) P.h.G. Märkisches Medienhaus Verwaltungs GmbH Geschäftsführer Andreas Simmet

Akribische Vorbereitungen Der neue FLB-Präsident Jens Kaden würdigt die Arbeit der Ehrenamtlichen. Liebe MOZ-Leser, liebe Fußballfreunde

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enn Sie diese Sonderveröffentlichung „Anpfiff“ in den Händen halten, ist die Zeit des Wartens auf das Ende der Sommerpause nun wirklich vorüber. Traditionell ist es das Pokal-Wochenende, mit dem die neue Saison auf den Sportplätzen des Landes ihren Anfang nimmt.

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ährend unsere Vertreter in der Regionalund Oberliga schon im Punktspielalltag angekommen sind, hat für die weiteren Fußballer im Berichtsgebiet der Märkischen Oderzeitung die neue Saison gerade erst begonnen: mit den Spielen in der 1. Runde um den AOK-Landespokal sowie des Kreispokals Ostbrandenburg. Vielleicht waren auch Sie Zeuge einer solchen Partie mit einem spannenden Verlauf und vielleicht auch einem überraschenden Ausgang.

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pätestens am 17. August rollt der Ball auch wieder auf allen anderen Plätzen des Landes. Dann sind nicht nur die Mannschaften gefordert, müssen sportliche Leistungen – aber bitte fair – abgerufen werden; es ist auch wieder der Enthusiasmus der Fans gefragt. Die Unterstützung bei Heim- und Auswärtsspielen spornt nicht nur die großen wie auch die kleinen Fußballer an, sondern würdigt auch die Arbeit der vielen fleißigen Helfer im Hintergrund. Im Verein sind es diejenigen, die mit der Saisonplanung beschäftigt waren, die sich um die Qualität und die Belegungspläne der Sportstätten gekümmert oder die Mannschaft im Trainingslager auf den Spielbetrieb vorbereitet haben. Und auch im Verband und seinen Fußballkreisen waren neben den Mitarbeitern der Geschäftsstelle gerade auch die unzähligen Ehrenamtlichen akribisch an den Staffeleinteilungen, vorbereitenden Beratungen, den Spielplänen, wie auch Schiedsrichtereinstufungen und deren Ansetzungen beteiligt. Mit gutem Gewissen kann man sagen:

Redaktionsleitung (verantw.) Claus Liesegang Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) Anzeigenleitung (verantw.) André Tackenberg Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG

Jens Kaden ist neu gewählter Präsident des Landesverbandes. Es ist vorbereitet. Nun kann in den Kreisen sowie im Landesspielbetrieb der Anpfiff erfolgen.

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or uns allen liegen 30 Spieltage, die jeder Fußballfan aus seinem ganz eigenen Blickwinkel verfolgen wird. Die Begeisterung für den Sport jedoch ist uns allen gemein. Die Spannung im Kampf um die Punkte, das Hoffen und Daumendrücken, manchmal auch Bangen und Misserfolge – all das gehört zu unserem geliebten Fußballsport dazu. Der Sport lehrt uns, damit umzugehen. Ich wünsche und hoffe auf einen solchen Umgang, welcher geprägt sein soll von Fairness, Respekt, Verständnis und Dialogbereitschaft. Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage, zwischen Freude und Enttäu-

Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) Druck Märkisches Medienhaus Druck GmbH Kellenspring 6 15230 Frankfurt (Oder) Den Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter: datenschutz@moz.de

Foto: FLB

schung ist meist gering, oft liegt nur ein Tor dazwischen. Dies mit sportlichem Anstand hinzunehmen, stellt Größe dar. Unsportliches Verhalten aus den Enttäuschungen heraus oder gerade Aggressionen gegenüber allen Fußballbegeisterten, den Fans, Vereinsvertretern, Funktionären, insbesondere aber auch gegenüber Schiedsrichtern und Mitspielern, gehören nicht auf den Platz und haben auch neben dem Platz nichts zu suchen.

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as dort auch nicht hingehört, ist jegliche Art von Pyrotechnik! Hier sind alle aufgerufen, dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzutreten. Diese unschöne Begleiterscheinung ist nunmehr zum Teil auch in unseren Kreisspielklassen angekommen. Hier

Ihr Jens Kaden Präsident des Fußball-Landesverbandes Brandenburg

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Redaktion der Beilage Kerstin Bechly (keb), Kai Beißer (kb), Hagen Bernard (hb), Roland Hanke (RH), Udo Plate (up), Edgar Nemschok (en), Hubertus Rößler (hrö) Titelfotos Beeskow/Erkner/Fürstenwalde: Darryl Geurts (FSV Union/in Grün) gegen Tim Oschmann

sei klar gesagt: Dies ist weder gewollt noch erlaubt und wird nicht toleriert, sondern sanktioniert werden. Natürlich – jeder, der die Sportart Nummer 1 liebt, weiß: Fußball ist auch Leidenschaft. Diese wünschen wir uns, ohne Rauch und Knall, aber dafür immer mit Respekt. reuen wir uns auf eine schöne Saison, die geprägt sein soll von spannenden, emotionalen und fairen Spielen. Freuen Sie sich auf die umfassende und objektive Berichterstattung Ihrer Lokalzeitung, die auch in dieser Saison wieder Ihr Begleiter in Sachen Fußball sein wird.

(Berliner AK), Foto: Alexander Winkler Eisenhüttenstadt/Frankfurt: Jünsgter Fan von Blau-Weiss Markendorf, Foto: Michael Benk MOL: Paul Schulze (links/FC Strausberg) gegen Mariusz Wolbaum (Victoria Seelow), Foto: Edgar Nemschok S. 48 Foto: Edgar Nemschok


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ANPFIFF

Mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern geht die Mannschaft des FSV Union, die hier beim Gruppenfoto vor der Bonava-Zentrale in Fürstenwalde Aufstellung genommen hat, in die vierte Regionalliga-Saison. Foto: Roland Hanke

Traum von gefürchteter Festung Regionalliga Nordost FSV Union Fürstenwalde tritt zum vierten Mal in Folge in der 4. Liga an

Drei Punktspiele, ein Unentschieden und zwei Niederlagen – der Start des FSV Union Fürstenwalde in die vierte Saison in der Regionalliga Nordost kommt etwas holprig daher. Aber in der 1. Runde des Landespokals mit dem 2:1-Sieg beim FC Stahl Brandenburg gab es das erhoffte erste Erfolgserlebnis. Das Wichtigste ist für die Domstädter, in der 4. Liga zu bleiben. Das sagt auch der zurückgekehrte Trainer Matthias Maucksch. Der 50-Jährige, der nach seinem fünfmonatigen Auftritt beim BFC Dynamo zum dritten Mal beim FSV Union als Chefcoach anheuerte, ist kein Freund von konkreten Prognosen. Nur so viel: „Wir wollen die Mannschaft in der Liga halten – mit jungen, talentierten Spielern, die wir möglichst schnell in Richtung Regionalliga-Niveau entwickeln, und mit dem Stammpersonal bereits gewisse vorhandene Abläufe wieder zum Vorschein bringen“, erklärt der ehemalige Profi und Trainer von Dynamo Dresden, der die Fürstenwalder 2015/16 zum Aufstieg geführt und mit ihnen zweimal den Klassenerhalt geschafft hatte. Mit dem Stammpersonal ist das so eine Sache, denn wie in den vorigen Jahren hat der FSV Union auch diesmal einen Aderlass hinnehmen müssen. Neben

Coach André Meyer, der inzwischen bei seinem Bruder Daniel beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue Co-Trainer ist, hatten vor dem Punktspielstart Ende Juli elf Spieler dem Verein den Rücken gekehrt. Darunter Leistungsträger wie Filip Krstic – der Kapitän wechselte aus familiären Gründen zu Berlin-Ligist Eintracht Mahlsdorf –, Martin Zurawsky (VfB Krieschow), Cihan

Kahraman (nach einem Jahr Ausleihe zurück zum 1. FC Union Berlin), Ben Florian Meyer (Energie Cottbus) oder Torwart Paul Büchel (Berlin United). Allerdings sind unter den neun Neuzugängen auch solche Hochkaräter wie die Drittliga-erfahrenen Joshua Putze (Sportfreunde Lotte) und Fürstenwaldes FanLiebling Darryl Geurts (VfR Aa-

len) oder Patrick Brendel, Kemal Atici (beide BFC Dynamo) und Paul Maurer (1. FC Köln II). Gelingt es Maucksch – er hat weiter Nico Hinz als Co- und Torwarttrainer –, Erfahrung und Jugend schnell unter einen Hut zu bringen und zu einer Einheit zu formen, dürften die Fürstenwalder für so manchen Gegner vor allem in der heimischen Bonava-Arena ein schwerer Brocken werden. Das kleine Stadion, bei vielen Kontrahenten nicht sonderlich beliebt, wird mit überdachter Haupttribüne und Flutlicht auf Regionalliga-Standard gebracht. Natürlich erhofft sich der Verein auch dadurch mehr Zuschauer. Das Jahresticket kostet weiterhin 150 Euro (ermäßigt 125), der Preis der Tageskarte erhöht sich um zwei auf 12 Euro (10). Auch Mannschaft, Trainer und Betreuer versprechen sich zu Hause mehr Zuspruch. „Mich freut es, dass sich der Verein neben dem Sportlichen auch in der Infrastruktur Stück für Stück entwickelt. Wir wollen weiter das Aushängeschild für Fürstenwalde in der vierten Liga sein“, sagt Maucksch, der einen Zweijahresvertrag ohne Ausstiegsklausel unterschrieben hat. Er will den FSV Union, der mit einem ähnlichen Etat wie in den vergangenen Jahren (etwa 500 000 Euro) mit am Geld-Ende

der Liga rangiert, zu einem festen Bestandteil der Regionalliga machen. „Das ist auch für die gesamte Region wichtig. Und wir wollen dabei alle Zuschauer und Fans mitnehmen. Vielleicht werden wir mal eine gefürchtete Festung für unsere Kontrahenten.“ Torwart: Rücken-Nummer 21 Norman Quindt (22 Jahre), 23 David Richter (20) Abwehr: 27 Patrick Brendel (31), 18 Tim Häußler (22), 5 Peter Köster (20), 4 Hendrik Kuhnhold (20), 24 Niklas Thiel (21), 6 Ingo Wunderlich (33) Mittelfeld: 28 Mateusz Ciapa (19), 11 Darryl Julian Geurts (25), 19 Mirko Marulli (19), 20 Joshua Putze (24), 26 Lukas Stagge (22), 30 Yasar Can Cinar (19), 16 Franz Hausdorf (25), 7 Paul Maurer (23), 22 Gian Luca Schulz (20) Angriff: 17 Kemal Atici (26), 10 Jason Rupp (19), 12 Kimmo Markku Hovi (25), 9 Nils Wilko Stettin (22) Zugänge: Patrick Brendel (BFC Dynamo), Hendrik Kuhnhold (VfB Germania Halberstadt), Paul Maurer (1. FC Köln II), Kemal Atici (1. FC Lokomotive Leipzig, war ausgeliehen an Berliner FC Dynamo), Mirko Marulli (BFC Dynamo U 19), Joshua

Das wäre doch eine gute Nachricht zum Jubiläum 100 Jahre Fußball in Fürstenwalde, das der FSV Union an diesem Sonnabend, 17. August, groß im Friesenstadion feiern will. Da gibt es auch ein Fußball-Spiel der Legenden. Roland Hanke Putze (VfL Sportfreunde Lotte), Darryl Julian Geurts (VfR Aalen), Norman Quindt (VfL Sportfreunde Lotte), Mateusz Ciapa (FSV Budissa Bautzen) Abgänge: Mert Sait (FC Hertha 03 Zehlendorf), Martin Zurawsky (VfB Krieschow), Burim Halili (FC Rot-Weiß Erfurt), Alexander Wuthe (SPVG BlauWeiß 90 Berlin), Lukas Boateng (vereinslos), Filip Krstic (BSV Eintracht Mahlsdorf), Cihan Kahraman (1. FC Union Berlin, war ausgeliehen), Andor Jozsef Bolyki (BFC Dynamo), Ben Florian Meyer (FC Energie Cottbus), Paul Büchel (Berlin United), Bujar Sejdija (Altonaer FC 1893) Cheftrainer: Matthias Maucksch (50), Co- und Torwart-Trainer: Nico Hinz (33), Physiotherapeut: Denis Hasenbek (25), Betreuer: Hans Wichary, Lutz Bartel, Fan-Beauftragte: Tim Zein, Florian Piehl


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seit 2003

Täglich & an Feiertagen geöffnet • 11.30 – 14.30 Uhr & 17 – 23.30 Uhr Telefon: 0 33 61 / 76 06 35 • www.syrtaki-fuerstenwalde.de Alexisstraße 1 • 15517 Fürstenwalde

Die Haupttribüne in der Bonava-Arena nimmt allmählich wieder Gestalt an. Die Fürstenwalder Bauarbeiter Michael Nielitz (am Rüttler) und Heino Schluch (Radlader) von der Müncheberger Firma Andreas Herbst füllen Erdreich auf und verdichten es auf dem Wall, der wegen der Fundamente für die Stützpfeiler des künftigen Daches zuvor abgetragen worden war. Foto: Roland Hanke

Es geht voran mit Dach und Flutlicht

FSV Union Arbeiten in der Bonava-Arena dauern bis November. Bis in den Herbst hinein dauert es noch, bis die Bauarbeiten in der Fürstenwalder Bonava-Arena abgeschlossen sein sollen. Seit Ende Mai wird das Stadion auf den erforderlichen RegionalligaStandard gebracht – mit Flutlicht und überdachter Haupttribüne. Laut Sven Baethge, Geschäftsführer Sport beim FSV Union, ist Ende November mit der Einweihung des Flutlichts wieder alles schick im Friesenstadion. Nach seinen Angaben belaufen sich die Kosten für das Projekt auf rund 500 000 Euro. „Von der Stadt Fürstenwalde erhalten wir dafür einen rückzahlbaren Zuschuss, der bis maximal 300 000 Euro gedeckelt ist. Den Rest müssen wir als Verein aus Eigenleistungen und -mitteln aufbringen.“ Und der FSV Union hat zehn Jahre Zeit, den Zuschuss an die Kommune, der das Stadiongelände gehört, zurückzuzahlen. Wegen der Bauarbeiten gab und gibt es in den ersten Spielen kleinere Einschränkungen für die Zuschauer. Aber die Haupttribüne war geöffnet und auf allen Sitz- und Stehplätzen nutzbar. Diese Einschränkungen, die

zum ersten Heimspiel 500 Besucher nicht darin hinderten, ins Stadion zu gehen, gebe es zumindest auch noch für die Partien gegen den FSV Wacker Nordhausen und den SV Babelsberg 03 am 18. und 24. August. Es wird also noch ein ganzes Weilchen dauern, ehe wieder alles normal läuft auf der Haupttribüne, die das Dach bekom-

Sven Baethge, Geschäftsführer Sport beim FSV Union Archivfoto: Roland Hanke

men soll, das mal die Tribüne beim 1. FC Union Berlin in der Alten Försterei zierte. Zum Bau der Fundamente für Flutlicht und Stützpfeiler musste auch der Hang ein Stück weit abgetragen werden. „Die Arbeiten dafür, den Hang wieder bis zur oberen Sitzplatzreihe herzustellen, sollen Ende August fertig sein“, erklärt Baethge, der zusammen mit externer Unterstützung für die Bauarbeiten zuständig ist. Das Dach soll in zwei Schritten montiert werden. Als Termine dafür vorgesehen sind die Landespokal-Wochenenden Anfang September und Mitte Oktober. Davor kommen zudem die Container – unter anderem für den Stadionsprecher – wieder auf die Tribüne. „Es gab zwar Verzögerungen bei den Bauarbeiten“ erklärt Baethge. „Aber wir sind optimistisch, bis Ende Oktober eine überdachte Haupttribüne zu haben.“ Das Projekt sei die bisher größte Einzelinvestition des FSV Union. Davor seien vom Verein in den vergangenen zwölf, dreizehn Jahren insgesamt rund 700 000 Euro in das gesamte Gelände des Friesenstadions investiert worden. Roland Hanke

Zuhause ist, wo der FSV spielt Wir drücken unseren Jungs die Daumen für die neue Fußballsaison.


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Ein ganzer Sack voll Favoriten

Regionalliga Nordost Von den Brandenburger Teams hegt nur Absteiger Energie Cottbus Aufstiegsambitionen. Ganze drei Spieltage hat es gebraucht und schon hat sich die Spreu in der Regionalliga Nordost vom Weizen getrennt. Soll heißen, wenn man die zweite Mannschaft von Hertha BSC, die derzeit als Tabellenvierter firmiert, mit dem Siebten Wacker Nordhausen tauscht, dann stehen auch den ersten fünf Rängen bereits jene Mannschaften, die auch vor der Saison als mögliche Favoriten auf den Meistertitel genannt worden. In aktuell tabellarischer Reihenfolge sind dies Spitzenreiter Berliner AK, BFC Dynamo, 1. FC Lok Leipzig und Energie Cottbus.

Nadelöhr Relegation Einen Überflieger wie in der vergangenen Saison den Chemnitzer FC gibt es diesmal nicht. Wobei es der Meister in dieser Saison deutlich schwerer hat aufzusteigen als die Sachsen, denen der Titel schon reichte zum Sprung in die 3. Liga. Diesmal steht das glückliche Team erst vor dem berüchtigten Nadelöhr Relegation. Gegner ist der Meister der West-Staffel. Eine ganze Reihe von Mannschaften besitzt also das Potenzial für den Titel. Zuvorderst ist der Vorjahresdritte Wacker Nordhausen zu nennen – der aktuell ein Spiel weniger als die Konkurrenz absolviert hat. Die Südharzer versuchen seit zwei Jah-

Vorneweg: Cottbus’ Felix Geisler ist flinker als Erfurts Alexander Schmidt. ren, unter Präsident Nico Kleofas den ganz großen Wurf zu landen. Seitdem wird das Team jedes Jahr verstärkt. Diesmal hieß der Königstransfer Jan Löhmannsröben, der vom Drittligisten Kaiserslautern zurückkehrte. Bei Lok Leipzig sind die Erwartungen immer hoch. Der in der

Foto: Steffen Beyer/imago images

Bundesliga als Coach gestählte Sportdirektor Wolfgang Wolf hat zahlreiche Neuverpflichtungen getätigt. Allerdings fallen Stammtorwart Benjamin Kirsten und Torjäger Matthias Steinborn länger aus. Auch der Kader von Vizemeister Berliner AK wurde umgekrempelt. Gleichwohl ver-

spricht die verbliebene Achse mit Shawn Kauter, Marcus Mlynikowski und Abu-Bakarr Kargbo sowie Zugängen wie Justin Gerlach und Niko Beyer, die in Jena und Zwickau Drittligaerfahrungen sammelten, die Chance, um den Titel mitzuspielen. Und dann sind da noch die Insolven-

Rot-Weiß Erfurt - BFC Dynamo Sa, 13.30 VfB Auerbach - Optik Rathenow Energie Cottbus - Meuselwitz So, 13.30 Lichtenberg 47 - SV Babelsberg 03 Germania Halberstadt - Bischofswerdaer FV FSV Union Fürstenwalde - Viktoria Berlin VSG Altglienicke - Chemie Leipzig

Germania Halberstadt - Viktoria Berlin VfB Auerbach - Berliner AK VSG Altglienicke - Bischofswerdaer FV

zclubs Rot-Weiß Erfurt und Viktoria 89. Die Berliner gelten dank Neuzugängen wie von Christoph Menz, der 270 Spiele in der 2. und in der 3. Liga unter anderem beim 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden absolvierte, als Geheimfavorit. Unter dieser Rubrik läuft vermutlich auch Energie Cottbus, das am ehesten von den vier Mannschaften aus Brandenburg Titelträume hegt. Allerdings schlug Trainer ClausDieter Wollitz schon vor dem Saisonstart Alarm. „Mit dieser Mannschaft haben wir keine Chance, den Wiederaufstieg zu schaffen. Dafür braucht man Spieler, die mit Druck klarkommen und unsere vielen jungen Akteure führen können.“ Bisher umfasst der Energie-Kader nur 16 Mann. Es gibt aber Positives. Die neuen Angreifer Berkan Taz (Union Berlin) und Felix Brügmann (Jena) treffen regelmäßig. Im Tor glänzte der zweite Zugang von Union Berlin, Lennart Moser. Allerdings sind Verstärkungen nötig, um sich in der Tabelle langfristig vorne zu etablieren. Babelsberg, Rathenow und Fürstenwalde rangieren mit jeweils einem Punkt aus drei Spielen dort, wo sie sich schon aufgrund ihrer eher geringen finanziellen Mittel vermutlich die meiste Zeit der Saison befinden werden – vor oder in der Abstiegszone. Uwe wUttke

Hinrunde der Regionalliga Nordost 1. Spieltag 1. FC Lok Leipzig - Hertha BSC II 2:1 Viktoria Berlin - FC Rot-Weiß Erfurt 2:0 Optik Rathenow - Germania Halberstadt1:3 VfB Auerbach - Lichtenberg 47 0:1 Energie Cottbus - VSG Altglienicke 3:1 Wacker Nordhausen - Chemie Leipzig 0:0 BFC Dynamo - SV Babelsberg 03 3:1 Berliner AK - Bischofswerdaer FV 4:2 ZFC Meuselwitz - Union Fürstenwalde 1:1 2. Spieltag Hertha BSC II - Energie Cottbus 5:2 VSG Altglienicke - VfB Auerbach 4:1 Lichtenberg 47 - Op. Rathenow verl .10.9. FSV Union Fürstenwalde - Berliner AK 0:2 Chemie Leipzig - Viktoria Berlin 0:0 Bischofswerdaer FV - BFC Dynamo 0:1 Germania Halberstadt - ZFC Meuselwitz 2:2 Rot-Weiß Erfurt - 1. FC Lok Leipzig 2:2 SV Babelsberg - W. Nordhausen verl. 11.9 3. Spieltag BFC Dynamo - FSV Union Fürstenwalde Optik Rathenow - VSG Altglienicke Berliner AK - Germania Halberstadt VfB Auerbach - Hertha BSC II Chemie Leipzig - SV Babelsberg Wacker Nordhausen - Bischofswerda Energie Cottbus - Rot-Weiß Erfurt ZFC Meuselwitz - Lichtenberg 47 Viktoria Berlin - 1. FC Lok Leipzig

1:0 1:1 2:1 1:5 1:1 8:0 5:3 2:0 0:2

4. Spieltag, Sonntag, 18. August Rot-Weiß Erfurt - VfB Auerbach Fr, 19.00 SV Babelsberg 03 - Viktoria Berlin Lichtenberg 47 - Berliner AK Sa, 13.30 Germania Halberstadt - BFC Dynamo VSG Altglienicke - ZFC Meuselwitz 1. FC Lok Leipzig - Energie Cottbus

Hertha BSC II - Optik Rathenow So, 13.30 Fürstenwalde - Wacker Nordhausen Bischofswerdaer FV - Chemie Leipzig 5. Spieltag, Mittwoch, 28. August ZFC Meuselwitz - Hertha BSC II Di, 18.30 VfB Auerbach - 1. FC Lok Leipzig BFC Dynamo - Lichtenberg 47 Mi, 17.30 Berliner AK - VSG Altglienicke Chemie Leipzig - FSV Union Fürstenwalde SV Babelsberg 03 - Bischofswerda 19.00 Optik Rathenow - Rot-Weiß Erfurt Viktoria Berlin - Energie Cottbus Wacker Nordhausen - Halberstadt 19.30 6. Spieltag, Sonntag, 25. August Rot-Weiß Erfurt - ZFC Meuselwitz Mi, 19.00 Energie Cottbus - VfB Auerbach Fr, 19.00 Hertha BSC II - Berliner AK 1. FC Lok Leipzig - Optik Rathenow Lichtenberg - Wacker Nordhausen Sa, 13.30 FSV Union Fürstenwalde - SV Babelsberg 03 Bischofswerdaer FV - Viktoria Berlin VSG Altglienicke - BFC Dynamo Halberstadt - Chemie Leipzig So, 13.30 7. Spieltag, Sonntag, 1. September Bischofswerda - Fürstenwalde Sa, 13.30 Viktoria Berlin - VfB Auerbach BFC Dynamo - Hertha BSC II So, 13.30 Wacker Nordhausen - VSG Altglienicke SV Babelsberg 03 - Germania Halberstadt Berliner AK - Rot-Weiß Erfurt ZFC Meuselwitz - 1. FC Lok Leipzig Chemie Leipzig - Lichtenberg 47 Optik Rathenow - Cottbus Mo, 19.00 8. Spieltag, Sonntag, 15. September Hertha BSC II - Nordhausen 4.9., 19.00 1. FC Lok Leipzig - Berliner AK Fr, 19.30

9. Spieltag, Sonntag, 22. September Berliner AK - Energie Cottbus Fr, 17.00 Wacker Nordhausen - Erfurt 19.00 Bischofswerdaer FV - Lichtenberg Sa, 13.30 Chemie Leipzig - Hertha BSC II Viktoria Berlin - Optik Rathenow BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig So, 13.30 SV Babelsberg 03 - VSG Altglienicke ZFC Meuselwitz - VfB Auerbach FSV Union Fürstenwalde - Halberstadt 10. Spieltag, Sonntag, 29. September 1. FC Lok Leipzig - Nordhausen Fr, 19.30 Energie Cottbus - BFC Dynamo Sa, 13.30 Hertha BSC II - SV Babelsberg 03 Optik Rathenow - ZFC Meuselwitz Rot-Weiß Erfurt - Chemie Leipzig So, 13.30 Lichtenberg 47 - FSV Union Fürstenwalde

11. Spieltag, Sonntag, 6. Oktober BFC Dynamo - VfB Auerbach Wacker Nordhausen - Energie Cottbus SV Babelsberg 03 - Rot-Weiß Erfurt Berliner AK - Optik Rathenow Germania Halberstadt - Lichtenberg 47 FSV Union Fürstenwalde - VSG Altglienicke Bischofswerdaer FV - Hertha BSC II Chemie Leipzig - 1. FC Lok Leipzig Viktoria Berlin - ZFC Meuselwitz 12. Spieltag, Sonntag, 20. Oktober Rot-Weiß Erfurt - Bischofswerdaer FV Energie Cottbus - Chemie Leipzig Hertha BSC II - FSV Union Fürstenwalde Optik Rathenow - BFC Dynamo Lichtenberg 47 - Viktoria Berlin ZFC Meuselwitz - Berliner AK VfB Auerbach - Wacker Nordhausen 1. FC Lok Leipzig - SV Babelsberg 03 VSG Altglienicke - Germania Halberstadt 13. Spieltag, Sonntag, 27. Oktober BFC Dynamo - ZFC Meuselwitz Wacker Nordhausen - Optik Rathenow SV Babelsberg 03 - Energie Cottbus Lichtenberg 47 - VSG Altglienicke Germania Halberstadt - Hertha BSC II FSV Union Fürstenwalde - Rot-Weiß Erfurt Bischofswerdaer FV - 1. FC Lok Leipzig Chemie Leipzig - VfB Auerbach Viktoria Berlin - Berliner AK 14. Spieltag, Sonntag, 3. November Rot-Weiß Erfurt - Germania Halberstadt Energie Cottbus - Bischofswerdaer FV

Hertha BSC II - Lichtenberg 47 Optik Rathenow - Chemie Leipzig Berliner AK - BFC Dynamo ZFC Meuselwitz - Wacker Nordhausen VfB Auerbach - SV Babelsberg 03 1. FC Lok Leipzig - FSV Union Fürstenwalde VSG Altglienicke - Viktoria Berlin 15. Spieltag, Sonntag, 10. November Wacker Nordhausen - Berliner AK SV Babelsberg 03 - Optik Rathenow Lichtenberg 47 - Rot-Weiß Erfurt Germania Halberstadt - 1. FC Lok Leipzig FSV Union Fürstenwalde - Energie Cottbus Bischofswerdaer FV - VfB Auerbach VSG Altglienicke - Hertha BSC II Chemie Leipzig - ZFC Meuselwitz Viktoria Berlin - BFC Dynamo 16. Spieltag, Sonntag, 24. November Rot-Weiß Erfurt - VSG Altglienicke BFC Dynamo - Wacker Nordhausen Energie Cottbus - Germania Halberstadt Optik Rathenow - Bischofswerdaer FV Berliner AK - Chemie Leipzig ZFC Meuselwitz - SV Babelsberg 03 VfB Auerbach - FSV Union Fürstenwalde 1. FC Lok Leipzig - Lichtenberg 47 Viktoria Berlin - Hertha BSC II 17. Spieltag, Sonntag, 1. Dezember Wacker Nordhausen - Viktoria Berlin SV Babelsberg 03 - Berliner AK Hertha BSC II - Rot-Weiß Erfurt Lichtenberg 47 - Energie Cottbus Germania Halberstadt - VfB Auerbach FSV Union Fürstenwalde - Optik Rathenow Bischofswerdaer FV - ZFC Meuselwitz VSG Altglienicke - 1. FC Lok Leipzig Chemie Leipzig - BFC Dynamo


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ANPFIFF

Nach der nicht ganz einfachen zurückliegenden Saison ist wieder Ruhe in die Reihen der Mannschaft eingezogen.

„Wir schauen zuerst auf uns“

Foto: Edgar Nemschok

Oberliga Nord Beim FC Strausberg erwarten alle erneut ein sehr schwieriges Jahr.

Die neue Saison in der Oberliga hat bereits begonnen, und der Spielplan wollte es so: Zum Auftakt empfing der FC Strausberg den SV Victoria Seelow zum Derby. Und das Spiel in der heimischen Energie-Arena endete mit einem 4:2-Erfolg für die Gäste. Auch wenn der DerbyCharakter nicht mehr ganz so gegeben ist – ein wenig Prestige begleitet die Sache natürlich immer, denn der Sieger ist auch gleichzeitig so etwas wie der Platzhirsch in Märkisch-Oderland. Das ist aber mehr ein Schmankerl für die Zuschauer, denn eigentlich haben die Trainer beider Vereine andere Sorgen. Beim FC Strausberg blickt man einer eher schwierigen Saison entgegen. Nachdem man nur hauchdünn dem Abstieg entkommen war, haben einige wichtige Spieler den Verein verlassen. Schon im Laufe der Saison brodelte es hinter den Kulissen. Nachdem der Sportliche Leiter Holger Ohde dem Verein den Rücken kehrte, ging auch Co-Trainer Daniel Dloniak. In der Rückrunde der Meisterschaft lief nicht mehr viel zusammen. „Wir haben es jetzt aber geschafft, wieder Ruhe in unsere Reihen zu bringen. Die Mannschaft arbeitet gut zusammen und ich kann sogar von Harmonie sprechen“, sagt Trainer Christof Reimann. Auch für ihn

ist es schwierig, lastet doch ein Großteil der Arbeit auf seinen Schultern. Mit Beginn der neuen Serie kann er jedoch auf Hilfe eines neuen Co-Trainers bauen. Mit Thomas Meister kommt ein sehr erfahrener und echter Fachmann in die Energie-Arena. „Ich kennen Thomas schon eine ganze Weile und freue mich auf

die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein sehr kommunikativer Trainer und wird viel zum Teamgeist der Truppe beitragen“, sagt Reimann. Für ihn ist es wichtig, dass der Stamm, den er sich aufgebaut hat, in den kommenden Wochen wieder in eine gute Form kommt. Der Coach muss dabei wichtige Spieler wie Yannick Mastalerz, Niclas Wittur, Leon Barlage, Dominik Tuchtenhagen und Martin Kemter ersetzen.

„Wir haben nicht die spektakulären Neuzugänge“, sagt Reimann, der auf Grund finanzieller Einschnitte beim FC Strausberg auf Wunschkandidaten verzichten muss. „Ich denke aber, dass die Mannschaft durchaus eine gute Rolle in der Oberliga spielen wird“, ist sich der Trainer sicher, der sich auf inzwischen erfahrene Akteure wie Alexander Sobeck, Maximilian Hinz, Pierre Vogt, Anton Hohlfeld, Felix Angerhoefer und Tino Istvanic verlassen kann. Um diese Stammkräfte herum will Reimann eine Mannschaft aufbauen, die in erster Linie um den Klassenerhalt spielen wird. Nur auf einer Position braucht sich der Trainer wohl kaum große Sorgen machen. Mit Marvin Jäschke und Eric Günther hat Reimann zwei wirklich gute Torhüter in seiner Mannschaft. „Natürlich ist es wichtig, gut in die Serie zu starten und möglichst schnell Punkte zu holen, damit wir uns sicher fühlen und schließlich auch in Ruhe arbeiten können.“ Nachdem 17 Spieler aus dem Kader der Vorsaison ihre Verträge jeweils bis 2021 verlängert hatten, wurde das Team mit Metin Karasu (von Sparta Lichtenberg), Abdul Allamyar, Bertan Nevrus, Meric Bölükbasi (BFC Dynamo), Nima Behnejad (Tennis Borussia Berlin) und Ruben Pilumyan (SV Altlüdersdorf) ergänzt. Mit ihnen

soll der Klassenerhalt gelingen. Allamyar, Nevrus und Bölükbasi kommen von der U 19 des BFC Dynamo. Allamyar gehörte zur Stammelf, Nevrus und Bölükbasi waren Ergänzungsspieler des A-Junioren-Regionalligisten. Mit Pilumyan wurde zudem das defensive Mittelfeld verstärkt. Er spielte zuletzt beim Obrliga-Rivalen in Altlüdersdorf, ist jedoch auch in der Jugendabteilung des BFC ausgebildet worden. Fragt man den Strausberger Trainer, wo er die Favoriten in der Liga sieht, spricht er zunächst Torwart: Eric Günther (keine Angabe), Timo Hampf (42), Marvin Jäschke (21) Abwehr: Abdul Allamyar (k.A.), Tim Falk (21), Maximilian Hinz (23), Bertan Nevrus (k.A.), Paul Schulze (k.A.), Alexander Sobeck (22), Luis Suter (21) Mittelfeld: Nima Behnejad (k.A.), Yildirim Kaan Bektas (23), Meric Bölükbasi (19), Anton Hohlfeld (22), Ruben Pilumyan (21), Ilhan Sariboga (22), Pierre Vogt (22) Angriff: Felix Angerhoefer (22), Tino Istvanic (24), Metin Karasu (22), Mathias Reischert (34), Christopher-Lennon Skade (23) Zugänge: Metin Karasu (SV Sparta Lichtenberg), Abdul Al-

von einer sehr ausgeglichenen Leistungsdichte. „Natürlich ist Tennis Borussia wieder ein heißer Kandidat. Doch wenn man vor dem Beginn der Serie auf den Transfermarkt schaut, fallen mir Vereine wie Blau-Weiß Berlin, Hertha 03 Zehlendorf und auch die TSG Neustrelitz auf. Und wie das so ist, mindestens eine Überraschungsmannschaft ist immer dabei“. Könnte das der FCS sein? Reimann lächelt und sagt dann: „Die Saison ist sehr, sehr lang. Wir schauen zuerst auf uns.“ Edgar NEmschok lamyar, Meric Bölükbasi, Bertan Nevrus (alle BFC Dynamo, A-Junioren), Nima Behnejad (Tennis Borussia), Ruben Pilumyan (SV Altlüdersdorf) Abgänge: Dominik Tuchtenhagen, Leon Barlage (beide BSV Eintracht Mahlsdorf), Yannick Mastalerz (Sparta Lichtenberg), Kenan Günaydin (Tasmania Berlin), Niclas Wittur (Studium), Martin Kemter (unbekannt), Caga Aslan (BFC Meteor 06) Trainer: Christof Reimann (35), Co-Trainer: Thomas Meister, Torwart-Trainer: Timo Hampf (42) Betreuer: Reinhard Günther (66), Physiotherapeuten: Christian Rummel (k.A.), Maria Schacht (29)


8

ANPFIFF

Nach der nicht ganz einfachen zurückliegenden Saison ist wieder Ruhe in die Reihen der Mannschaft eingezogen.

„Wir schauen zuerst auf uns“

Foto: Edgar Nemschok

Oberliga Nord Beim FC Strausberg erwarten alle erneut ein sehr schwieriges Jahr.

Die neue Saison in der Oberliga hat bereits begonnen, und der Spielplan wollte es so: Zum Auftakt empfing der FC Strausberg den SV Victoria Seelow zum Derby. Und das Spiel in der heimischen Energie-Arena endete mit einem 4:2-Erfolg für die Gäste. Auch wenn der DerbyCharakter nicht mehr ganz so gegeben ist – ein wenig Prestige begleitet die Sache natürlich immer, denn der Sieger ist auch gleichzeitig so etwas wie der Platzhirsch in Märkisch-Oderland. Das ist aber mehr ein Schmankerl für die Zuschauer, denn eigentlich haben die Trainer beider Vereine andere Sorgen. Beim FC Strausberg blickt man einer eher schwierigen Saison entgegen. Nachdem man nur hauchdünn dem Abstieg entkommen war, haben einige wichtige Spieler den Verein verlassen. Schon im Laufe der Saison brodelte es hinter den Kulissen. Nachdem der Sportliche Leiter Holger Ohde dem Verein den Rücken kehrte, ging auch Co-Trainer Daniel Dloniak. In der Rückrunde der Meisterschaft lief nicht mehr viel zusammen. „Wir haben es jetzt aber geschafft, wieder Ruhe in unsere Reihen zu bringen. Die Mannschaft arbeitet gut zusammen und ich kann sogar von Harmonie sprechen“, sagt Trainer Christof Reimann. Auch für ihn

ist es schwierig, lastet doch ein Großteil der Arbeit auf seinen Schultern. Mit Beginn der neuen Serie kann er jedoch auf Hilfe eines neuen Co-Trainers bauen. Mit Thomas Meister kommt ein sehr erfahrener und echter Fachmann in die Energie-Arena. „Ich kennen Thomas schon eine ganze Weile und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Er ist ein sehr kommunikativer Trainer und wird viel zum Teamgeist der Truppe beitragen“, sagt Reimann. Für ihn ist es wichtig, dass der Stamm, den er sich aufgebaut hat, in den kommenden Wochen wieder in eine gute Form kommt. Der Coach muss dabei wichtige Spieler wie Yannick Mastalerz, Niclas Wittur, Leon Barlage, Dominik Tuchtenhagen und Martin Kemter ersetzen.

„Wir haben nicht die spektakulären Neuzugänge“, sagt Reimann, der auf Grund finanzieller Einschnitte beim FC Strausberg auf Wunschkandidaten verzichten muss. „Ich denke aber, dass die Mannschaft durchaus eine gute Rolle in der Oberliga spielen wird“, ist sich der Trainer sicher, der sich auf inzwischen erfahrene Akteure wie Alexander Sobeck, Maximilian Hinz, Pierre Vogt, Anton Hohlfeld, Felix Angerhoefer und Tino Istvanic verlassen kann. Um diese Stammkräfte herum will Reimann eine Mannschaft aufbauen, die in erster Linie um den Klassenerhalt spielen wird. Nur auf einer Position braucht sich der Trainer wohl kaum große Sorgen machen. Mit Marvin Jäschke und Eric Günther hat Reimann zwei wirklich gute Torhüter in seiner Mannschaft. „Natürlich ist es wichtig, gut in die Serie zu starten und möglichst schnell Punkte zu holen, damit wir uns sicher fühlen und schließlich auch in Ruhe arbeiten können.“ Nachdem 17 Spieler aus dem Kader der Vorsaison ihre Verträge jeweils bis 2021 verlängert hatten, wurde das Team mit Metin Karasu (von Sparta Lichtenberg), Abdul Allamyar, Bertan Nevrus, Meric Bölükbasi (BFC Dynamo), Nima Behnejad (Tennis Borussia Berlin) und Ruben Pilumyan (SV Altlüdersdorf) ergänzt. Mit ihnen

soll der Klassenerhalt gelingen. Allamyar, Nevrus und Bölükbasi kommen von der U 19 des BFC Dynamo. Allamyar gehörte zur Stammelf, Nevrus und Bölükbasi waren Ergänzungsspieler des A-Junioren-Regionalligisten. Mit Pilumyan wurde zudem das defensive Mittelfeld verstärkt. Er spielte zuletzt beim Obrliga-Rivalen in Altlüdersdorf, ist jedoch auch in der Jugendabteilung des BFC ausgebildet worden. Fragt man den Strausberger Trainer, wo er die Favoriten in der Liga sieht, spricht er zunächst Torwart: Eric Günther (keine Angabe), Timo Hampf (42), Marvin Jäschke (21) Abwehr: Abdul Allamyar (k.A.), Tim Falk (21), Maximilian Hinz (23), Bertan Nevrus (k.A.), Paul Schulze (k.A.), Alexander Sobeck (22), Luis Suter (21) Mittelfeld: Nima Behnejad (k.A.), Yildirim Kaan Bektas (23), Meric Bölükbasi (19), Anton Hohlfeld (22), Ruben Pilumyan (21), Ilhan Sariboga (22), Pierre Vogt (22) Angriff: Felix Angerhoefer (22), Tino Istvanic (24), Metin Karasu (22), Mathias Reischert (34), Christopher-Lennon Skade (23) Zugänge: Metin Karasu (SV Sparta Lichtenberg), Abdul Al-

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AUGUST 2019

„Wir werden den Klassenerhalt schaffen“

FC Strausberg Vizepräsident Matthias Luttmer hat Vertrauen zur Mannschaft und zum Trainerteam. Die Freude über den Beginn der neuen Saison ist auch beim FC Strausberg spürbar. Mit Matthias Luttmer, Vorstandsmitglied und Vizepräsident, sprach Edgar NEmschok.

Herr Luttmer, wer Sie kennt, weiß, dass Sie eher nicht die ganz große Leidenschaft für den Fußball hatten? Ja, das stimmt, ich habe selbst nicht gespielt, war auch in keinem Verein. Aber ein bisschen Fan war ich dann doch schon immer.

Optimismus beim Vizepräsidenten des FCS: Matthias Luttmer ist vom Klassenerhalt überzeugt. Foto: Edgar Nemschok

Und wie wird man dann sogar Vizepräsident in einem Fußballverein? Also ich sage heute auch, Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Zunächst kam das Interesse durch Daniel Meyer, der lange Zeit mein Arbeitskollege war. Seit 2004 interessiere ich mich nun schon für die Entwicklung des FC Strausberg. Nicht zuletzt habe ich selbst zwei Fuß-

baller – meine Söhne – in der Familie. Da bleibt das Thema also nicht aus.

Und die Vereinsarbeit macht Ihnen heute Spaß? Alles in allem schon. Aber es ist ein unglaublicher Berg, der zu bewältigen ist. Ein Außenstehender kann sich das gar nicht vorstellen. Allein schon die Tatsache, dass wir drei Verbänden zuarbeiten müssen. Das sind der Nordostdeutsche Fußballverband, der Landesverband Brandenburg und der Fußballkreis Ostbrandenburg. Alle reden von einer schwierigen Saison beim FCS. Warum eigentlich? Wir haben bekanntlich nur mit Mühe die Klasse gehalten. Die ganz großen und spektakulären Neuzugänge blieben aus. Jetzt heißt es, sieben Abgänge zu kompensieren. Aber wir vertrauen dem Trainer und hoffen alle auf einen guten Einstand

von Co-Trainer Thomas Meister. Aber egal, wie es weitergeht: Wir bleiben gelassen. Trainer Christof Reimann und ein Großteil der Mannschaft haben Erfahrungen im Abstiegskampf. Aber im ersten Saisonspiel gegen Victoria Seelow gab es gleich eine Niederlage. Wie ist die Stimmung nach dem Derby? Na, ist doch klar, dass wir gern gewonnen hätten. Wir haben deutliche Schwächen in der Mannschaft gesehen. Aber wir hatten auch genügend Möglichkeiten, selbst das Spiel zu entscheiden. Die Stimmung bleibt trotzdem gut. Herr Luttmer, die wichtigste Frage zum Schluss: Wo steht der FC Strausberg am Saisonende in der Tabelle der Oberliga Nord? Wir werden die Klasse halten, da bin ich mir ziemlich sicher. Es wird nicht immer schöne Spiele geben, aber wir bleiben drin!

Hinrunde der Oberliga Nord Tasmania Berlin - Blau-Weiss 90 So., 14.00 FC Hertha 03 Zehlendorf - TSG Neustrelitz FC Hansa Rostock II - SC Staaken

1. Spieltag FC Strausberg - Victoria Seelow 2:4 Torgelower FC Greif - Greifswalder FC 1:1 Blau-Weiss 90 Berlin - 1. FC Lok Stendal 0:0 Hansa Rostock II - Charlottenburger FC 5:1 MSV Pampow - Hertha 03 Zehlendorf 1:2 Tasmania Berlin - Tennis Borussia 2:4 Brandenburger SC - Ludwigsfelder FC 1:1 SC Staaken - TSG Neustrelitz 0:1

11. Spieltag, Sonnabend, 2. November TSG Neustrelitz - Greifswalder FCMi., 19.00 Victoria Seelow - Tennis Borussia Fr., 19.30 Blau-Weiss 90 - FC Strausberg Sa., 13.00 Torgelower FC Greif - SC Staaken 13.30 Ludwigsfelder FC - MSV Pampow Lok Stendal - Tasmania Berlin So., 13.30 Brandenburger SC Süd - FC Hansa Rostock II Charlottenburger FC - Hertha 03 Zehlendorf

2. Spieltag, Sonntag, 18. August Tennis Borussia - FC Strausberg Fr., 19.30 Ludwigsfelder FC - Blau-Weiss 90 Sa., 14.00 Greifswalder FC - MSV Pampow 16.00 Neustrelitz - Brandenburger SC So., 13.30 Lok Stendal - Torgelower FC 14.00 Hertha 03 Zehlendorf - Tasmania Berlin Victoria Seelow - FC Hansa Rostock II Charlottenburger FC - SC Staaken

Victoria Seelow - 1. FC Lok Stendal Charlottenburger FC - Ludwigsfelder FC Tasmania Berlin - FC Strausberg

3. Spieltag, Sonnabend, 24. August Hansa Rostock II - Tennis Borussia Fr., 18.00 Blau-Weiss 90 - TSG Neustrelitz Sa., 13.00 Torgelower FC - MSV Pampow 14.00 Brandenburger SC Süd - Charlottenburger FC SC Staaken - Victoria Seelow Lok Stendal - Ludwigsfelder FC So., 14.00 FC Strausberg - Hertha 03 Zehlendorf Tasmania Berlin - Greifswalder FC

7. Spieltag, Sonnabend, 28. September Blau-Weiss 90 - Hertha Zehlendorf 13.00 Torgelower FC Greif - FC Strausberg 14.00 Brandenburger SC Süd - Greifswalder FC FC Hansa Rostock II - Tasmania Berlin Ludwigsfelder FC - Victoria Seelow TSG Neustrelitz - Charlottenb. FC So., 13.30 1. FC Lok Stendal - Tennis Borussia 14.00 SC Staaken - MSV Pampow

4. Spieltag, Sonntag, 1. September Tennis Borussia - SC Staaken Fr., 19.00 Ludwigsfelder FC - Torgelower FC Sa., 14.00 TSG Neustrelitz - Lok Stendal So., 13.30 Greifswalder FC - FC Strausberg 14.00 Hertha 03 Zehlendorf - FC Hansa Rostock II Victoria Seelow - Brandenburger SC Süd Charlottenburger FC - Blau-Weiss 90 Berlin MSV Pampow - Tasmania Berlin

8. Spieltag, Donnerstag, 3. Oktober Victoria Seelow - TSG Neustrelitz 14.00 Greifswalder FC - Blau-Weiss 90 Berlin Tennis Borussia - Ludwigsfelde Fr., 19.00 FC Strausberg - Hansa Rostock II Sa., 14.00 MSV Pampow - Brandenburger SC Süd FC Hertha 03 Zehlendorf - 1. FC Lok Stendal Charlottenb. FC - Torgelower FC So., 14.00 SC Staaken - Tasmania Berlin 16. 10., 19.30

5. Spieltag, Sonntag, 15. September Victoria Seelow - Blau-Weiss 90 Fr., 20.00 Torgelower FC - Tasmania Berlin Sa., 14.00 Brandenburger SC Süd - Tennis Borussia FC Hansa Rostock II - Greifswalder FC SC Staaken - Hertha Zehlendorf So., 14.00 1. FC Lok Stendal - Charlottenburger FC FC Strausberg - MSV Pampow Ludwigsfelder FC - TSG Neustrelitz

9. Spieltag, Sonntag, 20. Oktober Blau-Weiss 90 - MSV Pampow Sa., 13.00 Torgelower FC - Hansa Rostock II 14.00 Ludwigsfelder FC - FC Hertha 03 Zehlendorf TSG Neustrelitz - Tennis Borussia So., 13.30 1. FC Lok Stendal - Greifswalder FC 14.00 Brandenburger SC Süd - Tasmania Berlin SC Staaken - FC Strausberg Charlottenburger FC - Victoria Seelow

6. Spieltag, Sonntag, 22. September MSV Pampow - Hansa Rostock II Fr., 19.00 Tennis Borussia - Blau-Weiss 90 19.30 TSG Neustrelitz - Torgelower FC So., 13.30 Greifswalder FC - SC Staaken 14.00 Hertha Zehlendorf - Brandenburger SC Süd

10. Spieltag, Sonnabend, 26. Oktober Tennis Borussia - Charlottenb. FC Fr., 19.30 Victoria Seelow - Torgelower FC Greif FC Strausberg - Brandenburger SC Sa., 13.30 MSV Pampow - 1. FC Lok Stendal 14.00 Ludwigsfelder FC - Greifswalder FC

12. Spieltag, Sonntag., 10. November Tennis Borussia - Torgelower FC Fr., 19.30 MSV Pampow - TSG Neustrelitz SC Staaken - Brandenburger SC Sa., 14.00 Hansa Rostock II - Blau-Weiss 90 So., 13.30 FC Strausberg - 1. FC Lok Stendal Tasmania Berlin - Ludwigsfelder FC Greifswalder FC - Charlottenb. FC 14.00 Hertha 03 Zehlendorf - Victoria Seelow

Die Fans werden ihren FC Strausberg in der neuen Saison vor allem in der heimischen Energie-Arena unterstützen. Foto. Edgar Nemschok

13. Spieltag, Sonnabend, 23. November Tennis Borussia - Hertha Zehlend. Fr., 19.00 Blau-Weiss 90 - SC Staaken Sa., 13.00 Torgelower FC - Brandenburger SC 13.30 TSG Neustrelitz - Tasmania Berlin Ludwigsfelder FC - FC Strausberg 1. FC Lok Stendal - FC Hansa Rostock II Charlottenb. FC - MSV Pampow So., 13.30 Victoria Seelow - Greifswalder FC 14. Spieltag, Freitag, 29. November FC Strausberg - TSG Neustrelitz 19.30 Greifswalder FC - Tennis Borussia MSV Pampow - Victoria Seelow 20.00 Torgelower FC - Hertha Zehlend. Sa., 13.00 Brandenburger SC Süd - Blau-Weiss 90 Berlin FC Hansa Rostock II - Ludwigsfelder FC SC Staaken - 1. FC Lok Stendal So., 13.00 Tasmania Berlin - Charlottenburger FC 15. Spieltag, Sonntag, 8. Dezember Tennis Borussia - MSV Pampow Sa., 13.00 Ludwigsfelder FC - SC Staaken Blau-Weiss 90 Berlin - Torgelower FC Greif Victoria Seelow - Tasmania Berlin So., 13.00 Charlottenburger FC - FC Strausberg 1. FC Lok Stendal - Brandenburger SC Süd TSG Neustrelitz - FC Hansa Rostock II 13.30 Hertha Zehlendorf - Greifswalder FC 14.00 Der 16. Spieltag wird am 13., 14. und 15. Dezember ausgetragen.

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ANPFIFF

Der Seelower Oberliga-Kader und das Trainerteam der Saison 2019/20

Foto: Udo Plate

Flaig: Drei Teams hinter uns lassen Oberliga Nord Knifflige Mission Klassenerhalt muss für Victoria kein aussichtsloses Unterfangen werden.

Nach einer erfolgsverwöhnten Saison mit dem Titelgewinn des Brandenburger Landesmeisters und dem damit verbundenen Wiederaufstieg in die Oberliga kennen die Kicker von Victoria Seelow in der neuen Serie nur ein Ziel – den Klassenerhalt. Dass die Seelower Rasselbande vor einer ganz schwierigen Saison steht, dürfte jedem klar sein, der das junge Team kennt. Cheftrainer Peter Flaig bringt es auf den Punkt: „Es muss uns irgendwie gelingen, drei Mannschaften im Gesamtklassement hinter uns zu lassen.“ Immerhin: Wunderdinge erwartet bei den Seelower Verantwortlichen um den allgewaltigen Klubchef Roland Bienwald ohnehin niemand. Dennoch muss es Flaig gelingen, rasch eine schlagkräftige Truppe zu formieren, damit die Mannschaft nicht umgehend in den Tabellenkeller abschmiert – diese Sorge dürfte die Victorianer wohl latent durch die Spielzeit begleiten. Mit Blick auf das Personal hat das Meisterteam lediglich drei Abgänge zu verkraften. Mit TopTorjäger Robert Budzalek (Ziel unbekannt) und Spielgestalter Marcel Georgi (1. FC Frankfurt) haben zwei bewährte Stammkräfte dem Klub den Rücken gekehrt. Das Wohl und Wehe hängt also mehr denn je von einer zuverlässigen Defensive ab. Zumal sich Defensivakteur Se-

bastian Lawrenz ebenfalls dem 1. FC Frankfurt angeschlossen hat.

Georgis Abgang schmerzt „Der Weggang von Marcel Georgi schmerzt wirklich. Er war in der Rückrunde neben Anastasios Alexandropoulos der überragende Akteur. Nicht nur als Dreh- und Angelpunkt, sondern auch der Mann für die entscheidenden Tore. Marcels Wechsel hat eine nur ganz schwer zu füllende Lücke hinterlassen“, weiß Flaig. Wenn machbar, soll noch bis Ende der Wechselfrist personell nachjustiert werden. Dennoch: Bei Victoria Seelow ist zumindest im Moment, natürlich auch dem Wiederaufstieg geschuldet, gute Stimmung angesagt. Beim Fototermin für das neue Mannschaftsbild dürften ausgewiesene Modefans womöglich mit der Zunge geschnalzt haben und in ein begeisterndes: „Chic – das knallige Signalrot“ verfallen sein. Da aber ein noch eventuell zu findender Trikotsponsor fehlte, schlüpften die Oberliga-Fußballer der Victoria in ihre ebenso roten Trainingsshirts. Für den Trainer- und Betreuerstab hatte Teammanager Jens Gundlach noch fix ein paar weiße Hemdchen besorgt. Peter Flaig, Matthias Schade und Torwarttrainer Marek Wilczek dürfte der Trikotschrift-

zug schnuppe sein. Vielmehr hat das Trio alle Hände voll zu tun, um die nochmals bewusst verjüngte Mannschaft auf den harten Alltag in der anspruchsvollen 5. Liga vorzubereiten. Dass dies keineswegs zum aussichtslosen Unterfangen verkommen muss, haben die talentierten Torhüter: Jan Wegener, Pavels Dorosevs, Artur Tumaszyk Abwehr: Simeon Apostolow, Dawid Jankowski, Rick Drews, Nabiel Nasser, Jevgenijs Kosmacovs, Denny Vogt Mittelfeld: Tobi Labes, Sebastian Jankowski, Deniss Tarasovs, Pawel Noga, Anastasios Alexandropoulos, Ian Beckmann, Piotr Rymar Angriff: Dustin Berger, Lennard Flaig, Marvin Marquardt, Mariusz Wolbaum, Till Schubert

Nachwuchsakteure wie Marvin Marquardt, Lennard Flaig, Ian Beckmann und Denny Vogt, mit den Testspielerfolgen in Eisenhüttenstadt sowie gegen Hertha BSC III, Blau-Weiß Briesen und den FC Schwedt nachgewiesen. „Wir glauben an unsere jungen Spieler, doch es muss ihnen Zeit gegeben werden, sich zu finden und zu entwickeln“, betont Flaig, der einen guten Ligastart erlebte: „Mit dem Sieg beim FC Strausberg haben wir uns natürlich gleich Selbstvertrauen holen können.“ Mit dem Aus in der 1. Pokal-Runde bei Landesligist Chemie Premnitz folgte allerdings umgehend der erste Rückschlag. Die knifflige Mission Klassenerhalt gehen Flaig und sein neuer, alter Co-Trainer Matthias Schade mit Pavels Dorosevs und Zugänge: Lennard Flaig (1. FC Frankfurt), Marvin Marquardt (Energie Cottbus), Denny Vogt (eigener Nachwuchs), Ian Beckmann (Angermünder FC), Deniss Tarasovs (Jurnieks Riga), Jan Wegener (Grün-Weiss Letschin) Abgänge: Marcel Georgi, Sebastian Lawrenz (beide 1. FC Frankfurt), Robert Budzalek (unbekannt) Trainer: Peter Flaig, Co-Trainer: Matthias Schade, Torwarttrainer: Marek Wilzek

Zugang Jan Wegener als zuverlässiges Duo zwischen den Pfosten an. Die Vorbereitung vermittelte zuweilen, dass sich der anfängliche Abstand zwischen den beiden Torhütern verringert hat. „Das kann so gesehen werden“, meint auch Teammanager Gundlach.

An Substanz verloren In der Offensive war der 18-fache Torschütze Robert Budzalek konkurrenzlos. Toni Labes und Pawel Noga sind ähnlich antrittsschnell, aber nicht annähernd so torgefährlich. Die Oberliga Nord kommt fraglos leistungsstärker daher als die Brandenburgliga. Und Victoria scheint nach dem Verlust wichtiger Stammspieler an Substanz nicht unbedingt zugelegt zu haben. Nach der Brandenburger Meisterschaft lassen sich die Seelower nun also wieder frischen, jedoch auch raueren Wind um die Nase wehen. Die Rückkehr in die Oberliga Nord bringt jede Menge attraktive Partien gegen die Berliner Topklubs Tennis Borussia, Tasmania und Blau-Weiß sowie vor allem natürlich das zweimalige Derby gegen den MOLKreiskonkurrenten aus Strausberg. Dennoch steht fest: Zu den ganz großen Nummern zählen die Victorianer nach ihrer Rückkehr in die Oberliga zunächst nicht. Udo Plate


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AUGUST 2019

An Attraktivität fehlt es der Oberliga nicht Ein vielversprechende Oberligasaison wartet auf die Fußballfreunde im Landkreis MärkischOderland. Zumindest lassen die Vorzeichen einiges erwarten. Da sind vorneweg die Kicker des FC Strausberg. Die Elf von Übungsleiter Christof Reimann schaffte erst am letzten Spieltag mit dem 2:2 bei Anker Wismar den endgültigen Klasserhalt, während der Kreiskonkurrent nach dem Abstieg aus der Oberliga doch etwas überraschend mit einer fulminanten Rückrunde in der Brandenburgliga für Furore sorgte. Die Mannen um Trainer Peter Flaig heimsten die Landesmeisterschaft und den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga Nord ein.

Reizvolle Begegnungen An Attraktivität fehlt es der Oberliga Nord gewiss nicht. Neben den Mitaufsteigern Tasmania Berlin und dem MSV Pampow aus Mecklenburg-Vorpommern stehen dem FC Strausberg und Victoria Seelow weitere reizvolle Begegnungen ins Haus. Da wäre zuvorderst natürlich das direkte Duell der beiden MOLKlubs. Zudem treffen die Ostbrandenburg-Vertreter mit dem Regionalligaabsteiger Ludwigsfelder FC sowie dem Brandenburger SC Süd auf zwei weitere Mannschaften des Landes. Brandenburg ist damit immerhin mit einem Quartett vertreten.

Namhafte Konkurrenz Dazu gesellen sich die namhaften Hauptstadtklubs wie Tennis Borussia, Blau-Weiß Berlin, SC Staaken, Hertha Zehlendorf und Charlottenburger FC Hertha. Hinzo kommen die Mecklenburg-Vorpommernschen Traditionsvereine Hansa Rostock II, Greifswalder FC, Torgelower FC Greif, TSG Neustrelitz und nicht zu vergessen der 1. FC Lok Stendal aus Sachsen-Anhalt. Da kommt locker mehr als nur eine handvoll klangvoller Namen und Rivalen zusammen. Damit einher geht ein ordentlicher Qualitätszuwachs bei der Konkurrenz der beiden Kreisvertreter.

Team gewollt verjüngt

Victoria Seelow MOL-Kreisstädter setzen auf Perspektivspieler aus der Region. Mit dem Cheftrainer Peter Flaig, dem neuen, alten Co Matthias Schade sowie Torwarttrainer Marek Wilczek und Teammananger Jens Gundlach im Hintergrund sind die Victorianer aus Seelow in sportlicher Hinsicht gut aufgestellt. Das Quartett steht nach der Brandenburger Landesmeisterschaft aber vor einer besonderen Herausforderung. Den Klassenerhalt in der niveauvollen Oberliga Nord zu packen, wäre eine Topleistung. Gelingen muss dies mit einer abermals verjüngten Mannschaft, die mit Marcel Georgi einen Klasse-Spielgestalter, mit Robert Budzalek den Top-Torjäger sowie mit Sebastian Lawrenz gleich drei wichtige Korsettstangen verloren hat. Keine Frage: Flaig und sein Team schultern eine Herkulesaufgabe. „Wir spielen jetzt in einer stärkeren Liga und echte Kracherverstärkungen finden nun einmal eher schwer den Weg nach Seelow“, verweist Flaig auf den engen Gürtel in Sachen Kaderplanung. Nach dem überaus erfolgreichen Jahr in der Brandenburgliga kennt der Trainer für die anstehende Spielzeit nur ein einziges Ziel – den Klassenerhalt. Womit das eigentliche Problem bereits lokalisiert wäre. „Wenn wir die Liga halten, wäre das ein größerer Erfolg als der Aufstieg“, meint Flaig, der durchaus Realist genug ist, um zu wissen, was auf ihn und seine Mannschaft zukommt – beinharter Abstiegskampf. Der kann allerdings schon reizvoll sein, zumal es im nächsten Frühjahr nicht weniger als drei Mannschaften erwischt. Victoria will nach Möglichkeit nicht dabei sein.

Die Taktik Flaig bevorzugt ein 4-1-4-1, „wenn wir defensiv spielen müssen“, sowie ein 4-3-3 bei eigenem Ballbesitz und im Modus

Jörn Albrecht

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Das sportliche Seelower Dreigestirn: Jens Gundlach, Matthias Schade und Peter Flaig (von links) hat das sportliche Sagen beim Oberligisten. Foto: Udo Plate des Vorwärtsganges. Der hünenhafte Trainer ließ aber in der Vorbereitung auch schon mal 4-23-1 oder wahlweise im Mittelfeld die Raute spielen. „Ich hätte es schon gern gesehen, wenn die Mannschaft meine Ideen noch fixer verinnerlichen würde“, betont Seelows Cheftrainer, doch zu häufig fehlten in den Testspielen wichtige Spieler. „Das System ist nicht allein entscheidend“, betont Flaig, „vielmehr müssen wir unseren Weg und die richtige Mischung finden.“ Diese wird zwangsläufig den einen oder anderen jungen Spieler betreffen. Ian Beckmann kommt geradezu als typischer Seelower Neu-

Dieter Pfeiler

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zugang daher: Jung und in der Region vor seiner Verpflichtung weitgehend unbekannt – und dann eben doch wie eine Granate eingeschlagen. Der 20-Jährige, der in der Vorbereitung nicht nur Trainer Flaig begeisterte, sondern auch Teamchef Gundlach überzeugte, muss sich dennoch, wie alle anderen jungen Perspektivakteure, erst an des OberligaNiveau gewöhnen.

Gerüst ist geblieben Trotz der schmerzhaften Abgänge ist ein Gerüst aus gestandenen Spielern geblieben. Kapitän Nabiel Nasser, Rick Drews, Oldie Sebastian Jankowski, Ma-

Philipp Meinert

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Patrick Kutzke

riusz Wolbaum, Pawel Noga, Anastasios Alexandropoulos (die Entdeckung der vergangenen Meisterspielzeit), Dawid Jankowski, Jevgenij Kosmacovs und Simeon Apostolow haben den Victorianern die Stange gehalten. Zum Bollwerk in der Zentrale der Viererkette könnte das Duo Drews/Kosmacovs avancieren. Im Mittelfeld werden wohl Beckmann und der Ex-Rigaer Deniss Tarasovs die Aktionen koordinieren. In puncto Torgefahr müssen die Seelower indes noch zulegen – die Ein-Mann-Show von Wolbaum dürfte sich in der Oberliga wohl kaum derart fortsetzen wie in den Vorbereitungsspielen. Udo Plate

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Stefanie Wegner

Übliche Verdächtige Werden die Trainer nach einem Meisterschaftsfavoriten gefragt, so gibt es eine klare Antwort indes nicht. Tatsächlich kommt die Nordstaffel der NOFV-Oberliga in der anstehenden Spielzeit ausgeglichener denn je daher. Allerdings gibt es mit dem letztjährigen Vizemeister Tennis Borussia, dem Drittplazierten Greifswalder FC sowie Hertha Zehlendorf die üblichen Verdächtigen. Hinzukommen dürfte noch die eine oder andere Überraschungsmannschaft. Udo Plate

Thomas

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Stark für unsere Region!


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ANPFIFF

Im Kader des 1. FCF um Trainer Jan Mutschler (rechts) finden sich mehrere neue Gesichter – und einige alte Bekannte.

Erneut ohne Aufstiegsdruck

Foto: Michael Benk

Brandenburgliga Beim 1. FC Frankfurt sollen die Rückkehrer Georgi und Lawrenz die Abgänge kompensieren.

Auch das zweite Jahr nach dem Oberliga-Abstieg nehmen die Frankfurter ohne Aufstiegsdruck in Angriff, wollen aber wieder oben mitmischen und im Pokal überwintern. „Das Team hat eine überragende Saison und bis zuletzt um den Spitzenplatz mitgespielt“, urteilt Jan Mutschler im Rückblick. „Jetzt soll sich das Team konsolidieren, spielerisch weiter entwickeln“, ist das Nahziel mit seinem Assistenten Björn Keller im Zweitjahr als Trainer.

Schobert zum BFC Bei den fünf Abgängen schmerzt vor allem das Trio um die jungen, aber starken Tom Rasser, Ruven Bertel (beide Studium) und Damian Schobert (BFC Dynamo). Der Chefcoach schätzt jedoch ein: „Jeder ist ersetzbar, und mit den Zugängen haben

wir eher einen Qualitätsgewinn zu verzeichnen.“ Und meint damit zuerst Marcel Georgi. Der Seelow-Rückkehrer ist technisch stark und torgefährlich, wird mit Sandro Henning die Sturm-Doppelspitze bilden. „Als kreativer Spaßfußballer könnte ‚Matze‘ glatt zwei Klassen höher spielen“, lobt der Trainer den 27-Jährigen. Mit ihm kam Sebastian Lawrenz. Neben Kapitän Erik Huwe wird der Innenverteidiger mit seiner körperlichen Präsenz als „Fels in der Brandung“ erwartet. „Diesmal verläuft die Wechselrichtung Frankfurt-Seelow ein bisschen andersrum“, kann sich Mutschler einen kleinen Seitenhieb mit Blick auf den OberligaAufsteiger und Dauerrivalen Victoria nicht verkneifen. Von den Frühauf-Zwillingen dürfte Maik im zentralen Mittelfeld an der

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lesferse der vorigen Saison und auch in den jüngsten Testvergleichen zu beklagen. „Das wird uns sicher auch in dieser Serie begleiten“, ahnt Mutschler.

Seite von Paul Karaszewski gesetzt sein. Steven Frühauf laboriert noch an muskulären Problemen.

„Jetzt haben wir eine sehr gute Mischung von Routine und jugendlicher Frische, werden in der Qualität und Breite zulegen“, ist Mutschler überzeugt. Alle Positionen bleiben doppelt besetzt, nachdem man den großen vorläufigen 30-Mann-Kader zurechtgestutzt hat. Am Spielsystem (4-4-2) und am viermaligen Training pro Woche werde sich nichts ändern. Schnelles Umkehrspiel steht obenan: Mit hoher Intensität den Ball erobern und die Spitzen bedienen, so der Plan. Das bedeutet mehr Laufaufwand, mehr Kraft und Ausdauer. Das klappte vorige Saison schon recht gut. Dennoch müssen bestimmte Abläufe und Automatismen weiter geübt und verinnerlicht werden. Größtes Problem hier wie anderswo: das Nutzen der Chancen. Das war eine Achil-

Torhüter: Marvin Benno Lähne (19), Tim kleine Lamping (21), Jorias Thurm (19), Abwehr: Erik Huwe (25), Michel Bohne (23), Lars Wiedenhöft (21), Sebastian Ziajka (36), Justin Winkel (21), Tobias Fiebig (30), Sebastian Lawrenz (27), Nick Hauke (18), Mittelfeld: Robin Grothe (23), Lukas Guttke (21), Leopold Antonius Bussmann (20), Leon Herzberg (22), Paul Karaszew-

ski (27), Angelo Marcel Müller (22), John Lukas Sauer (21), Bill Seiring (19), Maik Frühauf (21), Marcel Georgi (27), Hendrik Haack (17), Marco Rossak (18), Angriff: Artur Aniol (38), Sandro Henning (19), Niclas Weddemar (20), Erik Piotr Kryjak (20), Steven Frühauf (21), Nils Haase (18) Zugänge: Lamping (VfL Oythe), Bussmann (USC Viadrina), Maik

Frühauf, Steven Frühauf (beide Dynamo Eisenhüttenstadt), Georgi, Lawrenz (beide Victoria Seelow), Haase, Haack, Rossak, Hauke (alle eigener Nachwuchs) Abgänge: Damian Schobert (BFC Dynamo), Paul Peschke (Empor Berlin), Dustin Paul Gutzmann, Ruven Bertel, Tom Rasser (alle Studium) Trainer: Jan Mutschler, Co-Trainer: Björn Keller

Vier A-Junioren im Kader Die ehemals Langzeitverletzten Niclas Weddemar und Lukas Guttke stehen wieder zur Verfügung. Sebastian Zajka wird nach zweimaligem Innenbandriss ins Mannschaftstraining einsteigen, mit Justin Winkel plant man zur Rückrunde. Aufgerückte A-Junioren wie Nick Hauke, Marco Rossak, Nils Haase und der erst 17-jährige Hendrik Haack hätten in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen, brauchen aber noch ihre Zeit. „Da müssen sie und wir alle die nötige Geduld aufbringen“, mahnt Jan Mutschler. Hans EbErHard


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AUGUST 2019

Sind vor der neuen Brandenburgliga-Saison verhalten optimistisch: die Spieler des FC Eisenhüttenstadt

Im Abstiegskampf gestählt

Foto: Michael Benk

Brandenburgliga Der FC Eisenhüttenstadt steht erneut vor einer sehr schwierigen Saison. Nach dem erneut erfolgreich bestandenen Abstiegskampf sehnen sich Verein und Spieler nach einer entspannteren Saison mit vorzeitigem Ligaverbleib. Das war bereits das Ziel der vergangenen Saison, als die Eisenhüttenstädter erneut erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt eingetütet hatten. Doch viel spricht dafür, dass es einmal mehr ein riskanter Ritt auf der Rasierklinge wird, bei dem alle Beteiligten am Ende froh sein müssen, wenn die höchste Liga des Landes wieder gehalten werden kann. Schließlich verliefen die Vorbereitungssspiele alles andere als zufriedenstellend, vor allem die 25 Gegentreffer in fünf Partien bereiten Kopfzerbrechen. Allerdings hat der FCE nicht gerade gegen Laufkundschaft getestet, um so besser ihre Schwächen aufgezeigt zu bekommen. Immerhin sprang beim Turnier um den Aral-Cup ein Sieg heraus, allerdings gegen unterklassige Konkurrenz.

Vor schwerer Saison „Es wird erneut eine ganz schwere Saison“, prognostiziert Trainer Andreas Schmidt. Dabei hat der 42-Jährige im Hinterkopf, dass er einige Teenager verstärkt ins Team einbinden will. Mit Spielern wie Johann Krüger, Kevin Kahlisch und Hoang Sa Nguyen Ngoc hat sich

der angestrebte Verjüngungsprozess bereits gut angelassen, weitere Youngster wie Dominic Menzel und Dominic Günther sollen nachziehen, andere wie Niclas Gorecki stehen in den Startlöchern.

Schließlich gibt es mit Carsten Hilgers (33), Lukas Szywala (33), Michel Becker (30) und Christoph Nickel (30) einige Leistungsträger, die in die Jahre gekommen sind und aus verschiedenen Gründen nicht immer zur Verfügung stehen. Auf einen weiteren 33-Jährigen setzt der FC Eisenhüttenstadt allerdings ganz große Hoffnungen. Nachdem der ehemalige Spieler des Zweitligisten Erzgebirge Aue, Christian Siemund, in den beiden zurückliegenden Serien erst zur Rückrunde zur Verfügung stand, shat er dieses Mal bereits zu Sai-

sonbeginn seine Bereitschaft erklärt, seinem Heimatverein zu helfen. Siemund soll im Mittelfeld das Spiel ordnen und hin und wieder auch mal ein Tor erzielen. Notfalls fungiert er auch als Abwehrorganisator. In erster Linie soll der Routinier die zweifellos veranlagten Talente in ihrem Anpassungsprozess an die Männer-Brandenburgliga führen. Etwas Zeit benötigen viele der Jungen zweifellos noch, um im Abstiegskampf eine Stütze zu sein. Das sollte auch der 28-jährige Danny Grünberg, der gerade nach seinem vor einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss wieder auf dem Weg zu alter Form war. Wertvoll sowohl als Abwehrorganisator als auch im Angriff, hatte er sich in der Vorbereitung mit einem Achillessehnenriss aber seine dritte schwere Verletzung in Folge zugezogen. Einige munkeln nun, dass die Zuschauer ihn in der Brandenburgliga überhaupt nicht mehr wiedersehen. Zumindest für die anstehende Saison scheint der Edeltechniker außer Gefecht.

Mit Mauch gefährlicher Dafür könnten andere in die Bresche springen. So der bislang einzige externe Zugang, der 28-jährige, aus Wiesenau zurückgekehrte Stürmer Alexander Mauch. Nachdem er sich aus beruflichen Gründen vor drei

Jahren aus dem Brandenburgliga-Team in Richtung Ostbrandenburgliga verabschiedet hatte, will er – zumindest vom Alter her – im Zenit seines fußballerischen Schaffens noch einmal angreifen. Dabei hat Mauch gute Chancen auf einen Stammplatz. Schließlich bescheinigt ihm der Sportliche Leiter des Vereins, Harry Rath, mit seiner Schnelligkeit eine torgefährliche Spielweise. Regelmäßig vertritt Rath den Trainer an der Seitenlinie. An der mangelnden Durchschlagskraft hatte das Offensivspiel der Eisenhüttenstädter in der abgelaufenen Saison gekrankt. Nun muss und will sich der in Berlin in der Logistik-Branche arbeitende Mauch die dafür nötige FitTorwart: Martin Stemmler (29), Matthias Kreutzer (37), Eddie Björn Vandreier (20) Abwehr: Michel Becker (30), Kevin Kahlisch (19), Johann Krüger (19), Tobias Perlwitz (20), David Steinbeiß (31), Tony Wernicke (27), Christoph Wunder (26), Christoph Nickel (30) Mittelfeld: Christoph Krüger (32), Sven Naumann (29), Erik Schack (24), Ibrahim Ngum (20), Hermann Wamba Tsafack (22), Maciej Piotr Ossowski (28), Christian Siemund (33), Lukas Szywala (33), Hoang Sa Nguyen Ngoc (19), Dominic

ness mit zusätzlichem Training ähnlich wie der in der Hauptstadt lebende Siemund auch allein holen. Dessen ungeachtet wollen sich die Eisenhüttenstädter noch einmal nach einem Ersatz für Grünberg umschauen. Wohl wissend, dass nicht jedermann für wenig Aufwandsentsschädigung beim einstigen Europapokalstarter anheuert. Immerhin besitzt der FCE nicht unbedingt eine Legionärsmannschaft, die bei Problemen schnell auseinanderläuft. Der Zusammenhalt sollte erneut die Stärke im Abstiegskampf sein. Zumindest sind die vielen erfolgreich bestandenen Nichtabstiegskämpfe Ausdruck einer hohen Moral. Hagen Bernard Menzel (19), Till Deichsler (19), Dominic Günther (19), Niclas Gorecki (19) Angriff: Danny Grünberg (28), Jens Brüllke (23), Carsten Hilgers (33), Benjamin Lommatzsch (26), Alexander Mauch (28), Georges Florent Mooh Djike (28), Nico Fischer (22) Zugänge: Alexander Mauch (SG Wiesenau 03) Abgänge: Anton Ollesch (Preußen Beeskow) Trainer: Andreas Schmidt (35) Betreuer: Philip Herzog Physiotherapeut: Lutz Trautmann


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AUGUST 2019

Sind vor der neuen Brandenburgliga-Saison verhalten optimistisch: die Spieler des FC Eisenhüttenstadt

Im Abstiegskampf gestählt

Foto: Michael Benk

Brandenburgliga Der FC Eisenhüttenstadt steht erneut vor einer sehr schwierigen Saison. Nach dem erneut erfolgreich bestandenen Abstiegskampf sehnen sich Verein und Spieler nach einer entspannteren Saison mit vorzeitigem Ligaverbleib. Das war bereits das Ziel der vergangenen Saison, als die Eisenhüttenstädter erneut erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt eingetütet hatten. Doch viel spricht dafür, dass es einmal mehr ein riskanter Ritt auf der Rasierklinge wird, bei dem alle Beteiligten am Ende froh sein müssen, wenn die höchste Liga des Landes wieder gehalten werden kann. Schließlich verliefen die Vorbereitungssspiele alles andere als zufriedenstellend, vor allem die 25 Gegentreffer in fünf Partien bereiten Kopfzerbrechen. Allerdings hat der FCE nicht gerade gegen Laufkundschaft getestet, um so besser ihre Schwächen aufgezeigt zu bekommen. Immerhin sprang beim Turnier um den Aral-Cup ein Sieg heraus, allerdings gegen unterklassige Konkurrenz.

Verjüngung geht weiter „Es wird erneut eine ganz schwere Saison“, prognostiziert Trainer Andreas Schmidt. Dabei hat der 42-Jährige im Hinterkopf, dass er einige Teenager verstärkt ins Team einbinden will. Mit Spielern wie Johann Krüger, Kevin Kahlisch und Hoang Sa Nguyen Ngoc hat sich

der angestrebte Verjüngungsprozess bereits gut angelassen, weitere Youngster wie Dominic Menzel und Dominic Günther sollen nachziehen, andere wie Niclas Gorecki stehen in den Startlöchern.

Schließlich gibt es mit Carsten Hilgers (33), Lukas Szywala (33), Michel Becker (30) und Christoph Nickel (30) einige Leistungsträger, die in die Jahre gekommen sind und aus verschiedenen Gründen nicht immer zur Verfügung stehen. Auf einen weiteren 33-Jährigen setzt der FC Eisenhüttenstadt allerdings ganz große Hoffnungen. Nachdem der ehemalige Spieler des Zweitligisten Erzgebirge Aue, Christian Siemund, in den beiden zurückliegenden Serien erst zur Rückrunde zur Verfügung stand, shat er dieses Mal bereits zu Sai-

sonbeginn seine Bereitschaft erklärt, seinem Heimatverein zu helfen. Siemund soll im Mittelfeld das Spiel ordnen und hin und wieder auch mal ein Tor erzielen. Notfalls fungiert er auch als Abwehrorganisator. In erster Linie soll der Routinier die zweifellos veranlagten Talente in ihrem Anpassungsprozess an die Männer-Brandenburgliga führen. Etwas Zeit benötigen viele der Jungen zweifellos noch, um im Abstiegskampf eine Stütze zu sein. Das sollte auch der 28-jährige Danny Grünberg, der gerade nach seinem vor einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss wieder auf dem Weg zu alter Form war. Wertvoll sowohl als Abwehrorganisator als auch im Angriff, hatte er sich in der Vorbereitung mit einem Achillessehnenriss aber seine dritte schwere Verletzung in Folge zugezogen. Einige munkeln nun, dass die Zuschauer ihn in der Brandenburgliga überhaupt nicht mehr wiedersehen. Zumindest für die anstehende Saison scheint der Edeltechniker außer Gefecht.

Mit Mauch gefährlicher Dafür könnten andere in die Bresche springen. So der bislang einzige externe Zugang, der 28-jährige, aus Wiesenau zurückgekehrte Stürmer Alexander Mauch. Nachdem er sich aus beruflichen Gründen vor drei

Jahren aus dem Brandenburgliga-Team in Richtung Ostbrandenburgliga verabschiedet hatte, will er – zumindest vom Alter her – im Zenit seines fußballerischen Schaffens noch einmal angreifen. Dabei hat Mauch gute Chancen auf einen Stammplatz. Schließlich bescheinigt ihm der Sportliche Leiter des Vereins, Harry Rath, mit seiner Schnelligkeit eine torgefährliche Spielweise. Regelmäßig vertritt Rath den Trainer an der Seitenlinie. An der mangelnden Durchschlagskraft hatte das Offensivspiel der Eisenhüttenstädter in der abgelaufenen Saison gekrankt. Nun muss und will sich der in Berlin in der Logistik-Branche arbeitende Mauch die dafür nötige FitTorwart: Martin Stemmler (29), Matthias Kreutzer (37), Eddie Björn Vandreier (20) Abwehr: Michel Becker (30), Kevin Kahlisch (19), Johann Krüger (19), Tobias Perlwitz (20), David Steinbeiß (31), Tony Wernicke (27), Christoph Wunder (26), Christoph Nickel (30) Mittelfeld: Christoph Krüger (32), Sven Naumann (29), Erik Schack (24), Ibrahim Ngum (20), Hermann Wamba Tsafack (22), Maciej Piotr Ossowski (28), Christian Siemund (33), Lukas Szywala (33), Hoang Sa Nguyen Ngoc (19), Dominic

ness mit zusätzlichem Training ähnlich wie der in der Hauptstadt lebende Siemund auch allein holen. Dessen ungeachtet wollen sich die Eisenhüttenstädter noch einmal nach einem Ersatz für Grünberg umschauen. Wohl wissend, dass nicht jedermann für wenig Aufwandsentsschädigung beim einstigen Europapokalstarter anheuert. Immerhin besitzt der FCE nicht unbedingt eine Legionärsmannschaft, die bei Problemen schnell auseinanderläuft. Der Zusammenhalt sollte erneut die Stärke im Abstiegskampf sein. Zumindest sind die vielen erfolgreich bestandenen Nichtabstiegskämpfe Ausdruck einer hohen Moral. Hagen Bernard Menzel (19), Till Deichsler (19), Dominic Günther (19), Niclas Gorecki (19) Angriff: Danny Grünberg (28), Jens Brüllke (23), Carsten Hilgers (33), Benjamin Lommatzsch (26), Alexander Mauch (28), Georges Florent Mooh Djike (28), Nico Fischer (22) Zugänge: Alexander Mauch (SG Wiesenau 03) Abgänge: Anton Ollesch (Preußen Beeskow) Trainer: Andreas Schmidt (35) Betreuer: Philip Herzog Physiotherapeut: Lutz Trautmann


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ANPFIFF

Vor dem Casino Blau-Weiß: der Brandenburgligist aus Petershagen-Eggersdorf der Saison 2019/20

Fotos (2): Edgar Nemschok

Mannschaftsgeist steht ganz oben

Brandenburgliga Vor allem in der Hinrunde will der SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf mehr Punkte holen. Für die BlauWeißen aus PetershagenEggersdorf beginnt mit dem Spiel gegen den RSV Eintracht in Teltow die zweite Saison der Brandenburgliga. Und welcher Fußballer weiß das nicht – die zweite Spielzeit nach einem Aufstieg in eine Liga ist immer die Schwerere. Doch bei den Blau-Weißen darf man getrost mit Optimismus an den Start gehen. Die Mannschaft hat sich in der abgelaufenen Saison gut verkauft und vor allem in der Rückrunde zum Teil sehr stark gespielt. Eine der besten Partien lieferte die Mannschaft von Cheftrainer Roman Sedlak beim 1:2 gegen den damaligen Titelaspiranten 1. FC Frankfurt ab. Die Doppeldörfler haben auf jeden Fall gezeigt, dass sie durchaus das Potenzial haben, um in der Brandenburgliga zu bestehen. „Das werden wir auch in der neuen Serie unter Beweis stellen“,betont Sedlak. Er sieht sich mit seiner Mannschaft in einer Rolle, ähnlich wie der FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga. „Wir sind ein Außen-

seiter, haben aber ein gewisses Überraschungspotenzial. Bei uns geht viel über den Mannschaftsgeist. Bei aller Euphorie, die es immer im blau-weißen Fußball gibt, kann das Ziel aber nur Klassenerhalt heißen.“ Sedlak hofft, dass dieser so schnell wie möglich festgemacht werden sollte. „Wir haben es uns in der Vorsaison oft selbst schwer gemacht und gerade in der Hinserie einige Punkte verschenkt. Das lag zum einen an Unerfahrenheit, aber zum anderen auch an Dingen, die wir in der Zwischenzeit abgestellt haben. Also ich sage es mal anders: Wir wollen eine deutlich bessere Hinrunde spielen als die in der vergangenen Saison.“

Wehmütiger Abschied Für die blau-weißen Fußballer gab es am Ende einen traurigen Moment, denn mit Kapitän Resad Demann und Lars Dingeldey beendeten zwei ganz wichtige Spieler ihre aktive Laufbahn bei den Randberlinern. Der 40-jährige Dingeldey hat sich inzwischen entschieden, noch einmal seine Fußballschuhe für Germania Schöneiche zu schnüren. „Beide waren nicht nur als Spieler wichtig, sie gilt es zudem auch als

Freunde zu ersetzen“, sagt der Trainer beinahe etwas wehmütig. Für ihn ist der sportliche Erfolg eng damit verbunden, dass in der Mannschaft auch in puncto Menschlichkeit und Kameradschaft eine große Harmonie zu erkennen ist. „Daran haben wir in der Sommerpause mit Erfolg gearbeitet.“

Mitfavorit RSV Eintracht Fragt man den inzwischen sehr erfahrenen Übungsleiter nach seinen Favoriten der Liga, nennt er sofort den TuS Sachsenhausen. „Die Mannschaft wurde, wenn man den Kader genauer betrachtet, doch deutlich verstärkt.“ Und natürlich sieht er auch den 1. FC Frankfurt mit ganz vorn. Einen Geheimfavoriten hat Sedlak auch, und gegen den gilt es gleich am ersten Spieltag zu bestehen. „Wenn der RSV Eintracht einen guten Start hinlegen kann, wird die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze möglicherweise am Ende der Saison sehr weit oben in der Tabelle stehen. Aber das ist für uns nicht wichtig. In erster Linie schauen wir zuerst auf uns.“ Das erste Heimspiel im Waldstadion steigt am 24. August gegen Grün-Weiß Lübben. Edgar NEmschok

Immer voll bei der Sache: Paul Westphal (rechts) im Testspiel gegen den Schöneicher Kevin Kühnel


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AUGUST 2019

Immer viel los bei den Doppeldörflern

Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Aushängeschild des Vereins aus Märkisch-Oderland bleibt die Brandenburgliga-Elf. Bei den Blau-Weißen im Doppeldorf ist eine Menge los. Drei wichtige Turniere trägt der Verein in jedem Jahr aus. Bekannt ist das Turnier für den Fußballnachwuchs. Der FritzeCup ist längst über die Region hinaus ein Begriff. Er wird so-

wohl im Sommer als auch im Winter ausgetragen. Gespielt wird dann in der Giebelsee-Halle, in der auch die Männer den ersten sportlichen Höhepunkt im Kalenderjahr für sich in Anspruch nehmen. Der Giebelsee-Cup ist in den vergan-

genen Jahren nicht nur für das Publikum ein Schlager geworden. Inzwischen melden Vereine schon früh, um einmal bei dem Spektakel in Petershagen dabei zu sein. Aushängeschild des Vereins bleibt aber die Brandenburgliga-Elf. en

Torwart: Florian Rudolph (30), Jan Philipp Jaskolski (19), Kevin Pelzer (29), Erik Neumann (20) Abwehr: Steven Blank (19), Florian Gerber (32), Denis Rolke (31), Labinot Rrafshi (21), Kurt Skusa (27), Roger Sobotta (25), Paul Westphal (29), Danny Odebrecht (25) Mittelfeld: Steven Virhus (32), Tim Bolte (29), Hadi El-Jindaoui (20), Yves-Marvin Ertel (22), Marvin Ghaddar (24), Martin Kohlmann (30), Maximilian Lichtnow (18), Lukas Loock (24),

Saul Njie (21), Maximilian Traue (29), Maurice Ulm (21), Maximilian Weber (30), Maximilian Lichtnow (18), Steven Blank (19) Angriff: Anton Feiler (32), Silvan Küter (29), Azamat Yusupov (25) Zugänge: Steven Virhus (Eintracht Mahlsdorf), Maximilian Weber (Berolina Stralau), Erik Neumann (vereinslos), Maximilian Lichtnow (FC Strausberg A-Jugend), Steven Blank (FC Strausberg A-Jugend), Florian Gerber (Einheit Bernau), Aza-

mat Yusupov (Russland), Danny Odebrecht (eigene 2. Männer), Abgänge: Thomas Guggenberger (Blau-Weiß Leegebruch), Lars Dingeldey (Germania Schöneiche), Resad Demann (unbekannt), Robert Vsetycek (pausiert), Maurice Stephani (unbekannt), Trainer: Roman Sedlak (47), CoTrainer: Maik Fochler (43), Torwarttrainer: Thomas Haupt, Team-Managerin: Mareike Heilemann, Betreuer: Ralf Lehmann, Rolf Peters

Das Maskottchen ist immer dabei: der Blaufuchs

Foto: Edgar Nemschok

Hinrunde der Brandenburgliga RSV Eintracht - FSV Bernau Union Klosterfelde - TuS Sachsenhausen Werderaner FC - FV Preussen Eberswalde

1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Eintr. Miersdorf/Zeuthen - SV Altlüdersdorf Grün-Weiß Lübben - SV Falkensee-Finkenkrug RSV Eintracht - Blau-Weiß PetershagenEggersdorf FV Preussen Eberswalde - FC Eisenhüttenstadt TuS Sachsenhausen - Werderaner FC Viktoria 1. FC Frankfurt - Oranienburger FC Eintracht 14.00 FSV Bernau - MSV Neuruppin 16.00 Union Klosterfelde - TSG Einheit Bernau Fr., 19.30 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr Oranienburger FC - Preussen Eberswalde FC Eisenhüttenstadt - Union Klosterfelde Einheit Bernau - RSV Eintracht Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Grün-Weiß Lübben SV Falkensee-Finkenkrug - Eintracht Miersdorf/Zeuthen MSV Neuruppin - TuS Sachsenhausen Werderaner FC Viktoria - 1. FC Frankfurt SV Altlüdersdorf - FSV Bernau Fr., 19.30 3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr TuS Sachsenhausen - SV Altlüdersdorf FSV Bernau - SV Falkensee-Finkenkrug Eintracht Miersdorf/Zeuthen - Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Grün-Weiß Lübben - Einheit Bernau RSV Eintracht - FC Eisenhüttenstadt Union Klosterfelde - Oranienburger FC Werderaner FC Viktoria - MSV Neuruppin 1. FC Frankfurt - Preussen Eberswalde 14.00 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr Oranienburger FC - RSV Eintracht FC Eisenhüttenstadt - Grün-Weiß Lübben Einheit Bernau - Eintracht Miersdorf/Zeuthen Blau-Weiß Petershg.-Eggersdorf - FSV Bernau SV Falkensee-Finkenkrug - TuS Sachsenhausen SV Altlüdersdorf - Werderaner FC Viktoria FV Preussen Eberswalde - Union Klosterfelde 1. FC Frankfurt - MSV Neuruppin 14.00 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr Eintr. Miersdorf/Zeuthen - FC Eisenhüttenst. Grün-Weiß Lübben - Oranienburger FC RSV Eintracht - FV Preussen Eberswalde MSV Neuruppin - SV Altlüdersdorf Werderaner FC - SV Falkensee-Finkenkrug TuS Sachsenhausen - Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf 1. FC Frankfurt - Union Klosterfelde 14.00 FSV Bernau - Einheit Bernau So., 14.00 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr Oranienburger FC - Miersdorf/Zeuthen FC Eisenhüttenstadt - FSV Bernau Einheit Bernau - TuSSachsenhausen

11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr TuS Sachsenhausen - RSV Eintracht 1. FC Frankfurt - Eintracht Miersdorf/Zeuthen FSV Bernau - Grün-Weiß Lübben Blau-Weiß Petershagen - Einheit Bernau SV Altlüdersdorf - Oranienburger FC Eintracht MSV Neuruppin - FV Preussen Eberswalde Werderaner FC Viktoria - Union Klosterfelde SV Falkensee-Finkenkrug - FC Eisenhüttenstadt Fr., 19.30

Petershagen-Eggersdorf - Werderaner FC SV Altlüdersdorf - 1. FC Frankfurt Union Klosterfelde - RSV Eintracht Preussen Eberswalde - Grün-Weiß Lübben Falkensee-Finkenkr. - Neuruppin Fr., 19.30 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr TuS Sachsenhausen - FC Eisenhüttenstadt FSV Bernau - Oranienburger FC Eintracht Miersdorf/Zeuthen - Preussen Eberswalde Grün-Weiß Lübben - Union Klosterfelde MSV Neuruppin - Blau-Weiß Petershg.-Egg. Werderaner FC Viktoria - Einheit Bernau 1. FC Frankfurt - RSV Eintracht 14.00 SV Altlüdersdorf - SV Falkensee-Finkenkrug Fr., 19.30 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt - Werderaner FC Einheit Bernau - MSV Neuruppin Blau-Weiß Petershagen - SV Altlüdersdorf SV Falkensee-Finkenkrug - 1. FC Frankfurt RSV Eintracht - Grün-Weiß Lübben Union Klosterfelde - Miersdorf/Zeuthen FV Preussen Eberswalde - FSV Bernau Oranienbg. FC - Sachsenhausen So., 14.30 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr TuS Sachsenhausen - FV Preussen Eberswalde Eintracht Miersdorf/Zeuthen - RSV Eintracht SV Falkensee-Finkenkrug - Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf SV Altlüdersdorf - Einheit Bernau MSV Neuruppin - FC Eisenhüttenstadt Werderaner FC - Oranienburger FC 1. FC Frankfurt - Grün-Weiß Lübben 14.00 FSV Bernau - Union Klosterfelde 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Oranienburger FC Eintracht - MSV Neuruppin FC Eisenhüttenstadt - SV Altlüdersdorf Einheit Bernau - SV Falkensee-Finkenkrug Blau-Weiß Petershagen - 1. FC Frankfurt Grün-Weiß Lübben - Miersdorf/Zeuthen

12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr Oranienburger FC - SV Falkensee-Finkenkrug FC Eisenhüttenstadt - Blau-Weiß Petershagen Einheit Bernau - 1. FC Frankfurt Eintracht Miersdorf/Zeuthen - FSV Bernau Grün-Weiß Lübben - TuS Sachsenhausen RSV Eintracht - Werderaner FC Viktoria FV Preussen Eberswalde - SV Altlüdersdorf Union Klosterfelde - MSV Neuruppin Fr., 19.30 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr TuS Sachsenhausen - Miersdorf/Zeuthen 1. FC Frankfurt - FSV Bernau Einheit Bernau - FC Eisenhüttenstadt Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Oranienburger FC Eintracht MSV Neuruppin - RSV Eintracht Werderaner FC Viktoria - Grün-Weiß Lübben Altlüdersdorf - Klosterfelde Fr., 19.30 Falkensee-Finkenkrug - Preussen Eberswalde 14. Spieltag, 7. Dezember, 13 Uhr Oranienburger FC Eintracht -Einheit Bernau 1. FC Frankfurt - FC Eisenhüttenstadt FSV Bernau - TuS Sachsenhausen Werderaner FC - Eintracht Miersdorf/Zeuthen Grün-Weiß Lübben - MSV Neuruppin RSV Eintracht - SV Altlüdersdorf Union Klosterfelde - SV Falkensee-Finkenkrug FV Preussen Eberswalde - Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf 15. Spieltag, 14. Dezember, 13 Uhr TuS Sachsenhausen - 1. FC Frankfurt FC Eisenhüttenstadt - Oranienburger FC Einheit Bernau - FV Preussen Eberswalde Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Union Klosterfelde SV Falkensee-Finkenkrug - RSV Eintracht SV Altlüdersdorf - Grün-Weiß Lübben MSV Neuruppin - Miersdorf/Zeuthen Werderaner FC Viktoria - FSV Bernau Regelspieltag ist der Sonnabend. Die Rückrunde beginnt am 22. Februar.

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ANPFIFF

Breit aufgestellter Kader: die Erkneraner Mannschaft in der Landesliga Süd

Foto: Kai Beißer

Der neue FV Erkner

Landesliga Süd Die Randberliner hoffen unter Trainer Ronald Mersetzky auf den Aufschwung. Vieles ist neu beim FV Erkner: der Trainer, der Kapitän, der Sportliche Leiter, die Vorbereitung, auch die taktische Ausrichtung – überhaupt präsentieren sich Verein und Mannschaft mit Blick auf die Saison weit professioneller aufgestellt. Nach dem letztlich enttäuschenden elften

Platz – in der Hinrunde hatten die Randberliner lange sogar das Feld der Landesliga Süd abgeführt – soll es in jedem Fall wieder weiter nach oben gehen. Als Dritter hatte der FVE am Ende der Saison 2017/18 die mit Abstand beste Platzierung erreicht. Daran anzuknüpfen ist das

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Ziel von Ronald Mersetzky. Der 35-jährige BLizenz-Trainer, der als Sportkoordinator an einer Mahlsdorfer Schule arbeitet, kam vom MTV Wünsdorf, den er vor dem Abstieg aus der Landesklasse Ost bewahrt hatte. In Erkner gelten aber natürlich andere Maßstäbe. Die Vorbereitung bezeichnete er als „dosiert, aber anspruchsvoll“, was seine Spieler nur bestätigen konnten. Mehr als je zuvor wird bei den Berlinern im technisch-taktischen Bereich gearbeitet. Und die Mannschaft ist dabei augenscheinlich schon ein ganzes Stück vorangekommen.

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Spaß am Fußball Mersetzky lobt die überragende Trainingsbeteiligung. „Die Jungs ziehen alle mit, das macht schon Spaß.“ Der Spaß liegt aber auch auf Seiten der Kicker, jedenfalls vermitteln sie diesen bei den Übungseinheiten, beim Aufwärmen vor dem Spiel und auf dem Platz selbst. Dass der FVE dem Regionalligisten SV Babelsberg 03 beim 1:2 nach Verlängerung in der 1. Runde des Landespokals derart die Stirn bieten

konnte, dürfte dem Selbstbewusstsein nicht abträglich sein. Dies unterstreicht Jakob Kunert, der von der Mannschaft in geheimer Abstimmung zum neuen Kapitän gewählt wurde. „Der Trainer legt viel Wert auf die taktische Vorbereitung. Es gibt eine klare Marschroute, jeder weiß, was er zu tun hat. Natürlich ist das eine Herausforderung, aber wir haben alle das Ziel, uns weiterzuentwickeln“, unterstreicht der 25-Jährige. Kunerts Vorgänger Erik Haase fungiert künftig als Sportlicher Leiter. Permanente VerletzungsTorwart: Oliver Hoffmann (31), Marco Schlausch (28), Marvin Drechsler (21) Abwehr: Robin Neupert (28), Niclas Mertins (20), Maximilian Friedrich (25), Sebastian Busse (30), Adrian Ebert (23), Fabian Schulze (36) Abwehr/Mittelfeld: Felix Reichelt (19), Leon Turi Kley (20), Jakob Kunert (25) Mittelfeld: Robin Lehmus (28), Christopher Schwarz (23), Robert Sczegula (23), Simon Pille (23), Florian Fleck (21), Sven Paprotny (29), Alexander Huth (30), Enrico Schulz (30), Christopher Dillgen (25), Joshua Rothaug (18), Niklas Ecke (21)

probleme ließen es nicht mehr zu, auf Landesliga-Niveau zu spielen. Der 34 Jahre alte ExKapitän ist aber „weiter nah dran an der Mannschaft“, wie er betont, steht im engen Austausch mit Ronald Mersetzky. Der kann sich auf einen sehr breiten Kader stützen, dürfte, so es nicht allzu viele Verletzte gibt, bei der Aufstellung die Qual der Wahl haben. Für einen Trainer ein Luxusproblem – allerdings fällt ihm auch die Aufgabe zu, jene Spieler bei Laune zu halten, die vielleicht nicht mal auf der Bank sitzen. Kai Beißer Angriff: Karam Al Maliji (32), Paul Röwer (24) Zugänge: Christopher Dillgen (Eintracht Lüttchendorf), Joao Dangla Cortez (FSV Union Fürstenwalde II) Abgänge: Patrick David (unbekannt), Paul Lehmann (pausiert), Erik Haase, Björn Nehls (beide AK 35) Trainer: Ronald Mersetzky (35), Co-Trainer: Jens Wawzyniak (46), Torwart-Trainer: Marcel Neumann, Mannschaftsbetreuer: Lothar Lützenkirchen, Zeugwart: Hartmut Schramm, Sportliche Leitung: Erik Haase


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AUGUST 2019

Verjüngungskur bei der Zweiten Landesliga Süd Sieben A-Junioren sind neu beim FSV Union Fürstenwalde II. Der FSV Union II will an die abgelaufene Saison anknüpfen, in der er mit 41 Punkten bei je elf Siegen und Niederlagen sowie acht Unentschieden Neunter wurde. „Wir wollen versuchen, ein Stück nach vorn zu kommen, möglichst wieder einen einstelligen Tabellenplatz holen“, sagt Spieler-Trainer Christian Mlynarczyk. „Das Wichtigste ist aber, mit dem jungen Team so schnell wie möglich viele Punkte auf dem Konto zu haben. Alles andere ist für uns erst einmal ein Bonus.“ Sieben A-Junioren, darunter sechs aus dem eigenen Verein, sind neu in der Fürstenwalder Regionalliga-Reserve. „Diese wollen wir so schnell wie möglich integrieren.“ Da könnte es auch nützlich sein, dass Torwart Sebastian Drömert jetzt Trainer der U-19-Mannschaft ist. Der FSV Union II dürfte mit seinen fünf Wochen Vorbereitung hinsichtlich des Trainingsbeginns in der Landesliga Süd wohl weit vorn gelegen haben. „Für meine Begriffe ist die Zeitspanne in dieser Liga Bedingung, um ordentlich vorbereitet zu sein und Kräfte zu tanken“, begründet Mlynarczyk. Es sei natürlich auch etwas den Planungen des Landesve r b a n des ge-

Frisches Blut von den A-Junioren bekommt der FSV Union Fürstenwalde II. schuldet, dass es nur zwei Wochen Sommerpause gab. Die Vorbereitung inklusive der Testspiele sei ordentlich verlaufen. Die Mannschaft sei fit, hungrig und hoch motiviert. Gleich am 1. Spieltag mussten die Domstädter bereits zu einem Auswärts-Derby reisen – am Freitag, 16. August, also einen Tag vor dem allgemeinen Auftakt, ins Waldstadion zum FV BlauWeiß Briesen. Roland Hanke

Torwart: Sebastian Drömert (38), Tim Lehmann (20) Abwehr: Enrico Below (30), Romeo Bezill (22), Erik Buchwalder (19), Tim Gessing (21), JulianLuca Hikade (19), Stephane Pharel Iyaba (18), Marcel Schweter (18), Erik Steinmetz (20) Mittelfeld: Mohammad Bayat (23), Calvin Bernatek (19), Johann Dörfer (18), Noori Hosain

(20), Niklas Kosch (18), Sharam Naseri (22), Nisarahmad Nikzad (20), Arsalan Said (19), Sören Woldt (18) Angriff: Nouhan Bamba (20), Pawel Flemming (21), Christian Mlynarczyk (35), Maximilian Naebert (21), Alilou Fadiga Savadogo (18) Trainer: Christian Mlynarczyk, Co-Trainer: David Spillmann

Foto: Martin Ramos

Zugänge: Calvin Bernatek (SV 08 Kuppenheim), Pawel Flemming (VfB Steinhöfel), Marcel Schweter, Sören Woldt, Johann Dörfer, Niklas Kosch, Julian-Luca Hikade, Erik Buchwalder (alle eigene U 19) Abgänge: Ibrahim Boumbouo (BSG Pneumant Fürstenwalde), Joao Marcos Dangla Cortez (FV Erkner), Adrian Haase (pausiert)

Hinrunde der Landesliga Süd 1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Preußen Blankenfelde-Mahlow FSV Glückauf Brieske/Senftenberg Dynamo Eisenhüttenstadt - 1. FC Guben Wacker Ströbitz - Germania Schöneiche TSV Schlieben - Phönix Wildau VfB Trebbin - SG Großziethen BSV Guben Nord - VfB Hohenleipisch 14.00 Blau-Weiß Briesen - FSV Union Fürstenwalde II Fr.,18.00 FV Erkner - Frankonia Wernsdorf 19.00 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr Glückauf Brieske/Senftenberg - VfB Trebbin Phönix Wildau - Blau-Weiß Briesen FSV Union II - Wacker Ströbitz Germania Schöneiche - FV Erkner VfB Hohenleipisch - Dynamo Eisenhüttenstadt 1. FC Guben - Preußen Blankenf.-Mahlow SG Großziethen - TSV Schlieben 16.45 Frank. Wernsdorf - Guben Nord Fr., 19.30 3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr Guben Nord - Germania Schöneiche Dynamo Eisenhüttenstadt - BSC Preußen Wacker Ströbitz - Phönix Wildau Blau-Weiß Briesen - SG Großziethen TSV Schlieben -Glückauf Brieske/Senftenberg VfB Trebbin - 1. FC Guben VfB Hohenleipisch - Frankonia Wernsdorf FV Erkner - FSV Union II Fr., 19.00 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr Brieske/Senftenberg - Blau-Weiß Briesen SG Phönix Wildau - FV Erkner

FSV Union Fürstenwalde II - BSV Guben Nord BSC Preußen -VfB Trebbin 1. FC Guben - TSV Schlieben Germ. Schöneiche - VfB Hohenleipisch 14.00 Frankonia Wernsdorf - Dynamo Eisenhütt. SG Großziethen - Wacker Ströbitz 16.45 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr BSV Guben Nord - Phönix Wildau FSV Dynamo Eisenhüttenstadt - VfB Trebbin FV Erkner - SG Großziethen Wacker Ströbitz - Glückauf Brieske/Senftenb. Blau-Weiß Briesen - 1. FC Guben TSV Schlieben - BSC Preußen Blankenfelde VfB Hohenleipisch - FSV Union Fürstenw. II Frank. Wernsdorf - Germ. Schöneiche 14.00 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr 1. FC Guben - Wacker Ströbitz Glückauf Brieske/Senftenberg - FV Erkner SG Großziethen - BSV Guben Nord Phönix Wildau - VfB Hohenleipisch FSV Union Fürstenw. II - Frankonia Wernsdorf VfB Trebbin - TSV Schlieben BSC Preußen - Blau-Weiß Briesen Germ. Schöneiche - Dynamo Eisenh. 14.00 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr Guben Nord - Brieske/Senftenberg Dynamo Eisenhüttenstadt - TSV Schlieben FV Erkner - 1. FC Guben Wacker Ströbitz - BSC Preußen Blankenfelde FV Blau-Weiß Briesen - VfB Trebbin

VfB Hohenleipisch - SG Großziethen Germania Schöneiche - FSV Union Fürstenwalde II 14.00 Frank.Wernsdorf - Phönix Wildau Mi., 19.30 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr 1. FC Guben - BSV Guben Nord Glückauf Brieske/Senft. - VfB Hohenleipisch SG Großziethen - Frankonia Wernsdorf Phönix Wildau - Germania Schöneiche FSV Union Fürstenwalde II - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt TSV Schlieben - Blau-Weiß Briesen VfB Trebbin - Wacker Ströbitz Preußen Blankenfelde-Mahlow - FV Erkner 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr BSV Guben Nord - BSC Preußen Dynamo Eisenhüttenst. - Blau-Weiß Briesen FV Erkner - VfB Trebbin Wacker Ströbitz - TSV Schlieben FSV Union Fürstenwalde II - Phönix Wildau VfB Hohenleipisch - 1. FC Guben Frankonia Wernsdorf - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg 14.00 Germania Schöneiche - SG Großziethen 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr 1. FC Guben - Frankonia Wernsdorf Brieske/Senftenberg - Germania Schöneiche SG Großziethen - FSV Union Fürstenwalde II Phönix Wildau - Dynamo Eisenhüttenstadt Blau-Weiß Briesen - Wacker Ströbitz TSV Schlieben - FV Erkner VfB Trebbin - BSV Guben Nord

BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow VfB Hohenleipisch 11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Phönix Wildau - SG Großziethen FSV Union Fürstenwalde II - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg Germania Schöneiche - 1. FC Guben Frankonia Wernsdorf - BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow VfB Hohenleipisch - VfB Trebbin BSV Guben Nord - TSV Schlieben FSV Dynamo Eisenhüttenstadt - Wacker Ströbitz 15.00 FV Erkner - Blau-Weiß Briesen Fr., 19.00 12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr 1. FC Guben - FSV Union Fürstenwalde II FSV Glückauf Brieske/Senftenberg Phönix Wildau SG Großziethen - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt Wacker Ströbitz - FV Erkner Blau-Weiß Briesen - BSV Guben Nord TSV Schlieben - VfB Hohenleipisch VfB Trebbin - SV Frankonia Wernsdorf BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow Germania Schöneiche 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr SG Großziethen - FSV Glückauf Brieske/ Senftenberg Phönix Wildau - 1. FC Guben FSV Union Fürstenwalde II BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow

Germania Schöneiche - VfB Trebbin Frankonia Wernsdorf - TSV Schlieben VfB Hohenleipisch - Blau-Weiß Briesen BSV Guben Nord - Wacker Ströbitz FSV Dynamo Eisenhüttenstadt FV Erkner 15.00 14. Spieltag, 7. Dezember, 13 Uhr Wacker Ströbitz - VfB Hohenleipisch Blau-Weiß Briesen - Frankonia Wernsdorf TSV Schlieben - Germania Schöneiche VfB Trebbin - FSV Union Fürstenwalde II BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow Phönix Wildau 1. FC Guben - SG Großziethen FSV Dynamo Eisenhüttenstadt FSV Glückauf Brieske/Senftenberg 15.00 FV Erkner - BSV Guben Nord 15. Spieltag, 14. Dezember, 13 Uhr BSV Guben Nord - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt FSV Glückauf Brieske/Senftenberg 1. FC Guben SG Großziethen - BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow Phönix Wildau - VfB Trebbin FSV Union Fürstenwalde II - TSV Schlieben Germania Schöneiche - Blau-Weiß Briesen Frankonia Wernsdorf - Wacker Ströbitz VfB Hohenleipisch - FV Erkner Regelspieltag ist der Sonnabend. Die Rückrunde beginnt am 22. Februar.


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ANPFIFF

Will mehr Tore schießen: die Mannschaft von Germania Schöneiche

Foto: Andreas Hoffmann

Germania plant stärkere Offensive

Landesliga Süd Schöneicher holen Lars Dingeldey an die Babickstraße zurück und wollen sich weiter verbessern. Das erst durch den Gegentreffer in der 109. Minute gegen den Oberligisten Ludwigsfelder FC verlorene Spiel der 1. Landespokal-Runde könnte schon ein Vorgeschmack von Germania Schöneiche auf die neue Spielzeit in der Landesliga Süd gewesen sein. Wenn die Randberliner solche Leistungen konstant in den Punktspielen abrufen können, dürfte es für den Siebten der vorigen Saison in der Tabelle noch ein Stück weiter nach oben gehen. Aber: „Das Spiel war einfach für uns, wir haben gut verteidigt und Nadelstiche nach vorn gesetzt. Der Liga-Alltag wird sich

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ganz anders gestalten“, sagt Ronny Huppert, der zusammen mit René Kanow die Germania trainiert. Ein spezielles Ziel haben sich die Randberliner nicht vorgenommen. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in der vergangenen Saison aufgehört haben und wollen uns weiter verbessern“, gibt Huppert vor. Wie er erhofft sich auch sein Mitstreiter Kanow, dass alle Spieler mitziehen und sich einige weiter steigern, was den Einsatz angeht. Und das Manko in der Offensive soll abgebaut werden. „Da waren wir vorige Saison nicht ganz so stark“, sagt Huppert. Es könne durchaus der eine oder andere Punkt mehr sein. Da heißt es also, mehr Tore zu schießen – 41 in 30 Spielen waren es in der vorigen Saison. Vielleicht kann ja die spektakuläre Neuverpflichtung Lars Dingeldey mit seinem Einsatz und seinen Vorbereiter-Qualitäten ein Stück mit dazu beitragen. „Ich freue mich, wieder bei Germania Schöneiche spielen zu

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können, wo ich schon schon von 2002 bis 2006 aktiv war“, sagt der 40-Jährige, der nach der abgelaufenen Saison bei Brandenburgligist Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf verabschiedet worden war. „Schön, dass Lars wieder bei uns ist. Ich habe früher schon mit ihm in einer Mann-

schaft bei Germania gespielt“, sagt Kapitän David Karlsch (34), der mit seinem Team „einfach guten Fußball“ spielen will. Auch neben den beiden Rasenplätzen hat sich in der Autoservice-Müller-Arena an der Babickstraße etwas getan. Der alte

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Kunstrasenplatz wurde erneuert, dank der Fördermittel von Landessportbund, Sportministerium und Gemeinde. „Eine gute und notwendige Sache. Seit dem 12. August kann der neue Platz für Training und Spielbetrieb genutzt werden“, sagt Jens Wiedenhöft, der zusammen mit Jens Rocho (Co-Trainer der Landesliga-Männer) den Germania-Vorstand bildet. Darauf sollen die 18 Mannschaften der Germania ebenso trainieren wie die Teams des 1. FC Schöneiche. „Da haben alles etwas davon und die Rasenplätze werden gleichzeitig geschont“, erklärt Wiedenhöft. Übrigens haben Germania und die Gemeinde schnell auf die Diskussion um das Gummigranulat regiert und es nicht verwendet. „Im Oktober wird der Platz noch mal kurzzeitig gesperrt, um Kork einzuarbeiten“, sagt der Wiedenhöft. Roland Hanke Torwart: Chris Küter (28), Andrew Gilmour Graham (30) Abwehr: Christian Heu (28), Felix Schäfer (23), Martin Gruner (35), Lorenz Moritz (24), Tim Rakete (30), Christopher Schmidt (30), Louis Seifert (24), Christoph Engel (31) Mittelfeld: Paul Mitscherlich (35), Holger Laube (39), Tu Pham (24), Gordon Kühnel (25), Lars Dingeldey (40), David Karlsch (34), Nico Crusius (23), Cedric Heilmann, Weslley Santiago Da Costa, Jannik Glöckner Angriff: Johannes Südbeck (31), Kevin Kühnel (27), Denis Teterea (20), Pit Kumpies (24),

Lars Dingeldey wurde beim Brandenburgligisten in PetershagenEggersdorf verabschiedet. Der 40-Jährige kehrt zur Germania zurück. Foto: Edgar Nemschok Wyllames Dos Santos Gomes Zugänge: Lars Dingeldey (Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf), Denis Teterea (MTV Altlandsberg), Pit Kumpies (eigene Zweite), Jannik Glöckner, Cedric Heilmann (beide eigene A-Junioren) Abgänge: Dennis Mende (eigene Zweite), Mark Pietsch (VSG Rahnsdorf), Martin Kappelt (eigene Ü 35) Trainer: René Kanow (48, C-Lizenz), Ronny Huppert (45, C-Lizenz), Co-Trainer: Jens Rocho (49), Torwart-Trainer: Karsten Krüger (35), Physiotherapeutin: Karo Pohnert


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AUGUST 2019

Die Mannschaft des FV Blau-Weiß Briesen peilt einen einstelligen Tabellenplatz an.

Foto: Verein/Toni Moritz

Sechs Neue und ein zweiter Trainer Landesliga Süd Blau-Weiß Briesen will konstanter spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Vollen Einsatz für die Mannschaft und den Verein zeigen, in der gesamten Saison – das sind die Erwartungen, die an das Team von Blau-Weiß Briesen in der Landesliga Süd gestellt werden. Neben sechs neuen Spielern gibt es auch auf der Bank mit René Laschzok Zuwachs, der zusammen mit dem bisherigen Coach Ronny Pesch ein TrainerDuo bildet. Laschzok trainierte zuletzt Ostbrandenburgligist Union Frankfurt (2017/18) und spielt noch bei den Altherren des 1. FC Frankfurt. Jetzt freut sich der 45-Jährige auf die neue Aufgabe und stellt an die Blau-Weißen nach Platz 13 in der abgelaufenen Saison durchaus hohe Ansprüche. Ein einstelliger Tabellenplatz, wie der Vorstand um den Sportlichen Leiter Daniel Wichary vorgibt, soll es werden. „Plus mehr, was durchaus

drin ist. Mit dem Kampf gegen den Abstieg wollen wir nichts zu tun haben“, sagt Laschzok. Deshalb haben die Trainer in der nur dreiwöchigen Vorbereitungszeit ihre Spieler auch ordentlich rangenommen. „Das Wichtigste ist, dass sich die Jungs finden, kompakter spielen als in der vorigen Saison und defensiv in allen Mannschaftsteilen besser stehen – daran arbeiten wir intensiv. Zudem gilt es, die Neuen so schnell wie möglich zu integrieren“, sagt Pesch, der seine zweite volle Saison bei den Odervorländern bestreitet.

Auf der Bank nicht mehr zu finden sind Torwarttrainer und Keeper Denis Bramburger (spielt weiter in der Ü 35 und Ü 40) sowie die Co-Trainer Tino Thorwirt, früher Rockmann – jetzt Chefcoach bei Ostbrandenburgligist Union Booßen – und Mario Böhme, der aus beruflichen Gründen aufhört. Mit Mathias Klein und Stefan Vrazilov stehen zwei Spieler berufsbedingt nur noch auf Abruf zur Verfügung. Dagegen wird Torwart Gerard Binder wohl Mitte/Ende Oktober wieder ins Training einsteigen. Das erste Erfolgserlebnis konnten die Blau-Weißen bereits feiern. In der 1. Runde des Landespokals bezwangen sie den FC Schwedt, Vorjahresdritter der Landesliga Nord, mit 1:0. Damit dürften die Briesener Selbstvertrauen für das erste Derby der Saison im Waldstadion gegen

den FSV Union Fürstenwalde II getankt haben, das am Freitag, Torwart: Danylo Plaksii (18), Gerard Binder (24), Danilo Blank (19) Abwehr: Ronny Anke (33), Danilo Ballhorn (22), Tino Gottschalk (33), Lukas Dorn (19), Philipp Sellmann (Kapitän/23), Martin Zeume (30),Emilio Schön (19) Mittelfeld: Christoph Hanke (27), Dominik Jahnke (23), Philipp Noack (23), Dennis Lucke (28), Toni Moritz (22), Björn Zickerow (34), Rocco Zalenga (22), Stefan Vrazilov (34), Enrik Nagel (19), Dominik Stettnisch (21) Angriff: Mathias Klein (34), Jacob Naskrenski (23), Kevin Schübler (29), Benedikt Brill

16. August, auf dem Programm stand. Roland Hanke (22), Marc Ewler (23), George Krüger (31) Trainer: Ronny Pesch, René Laschzok (45), Betreuer: Angela Bellin, Lisa Enke Zugänge: Danilo Blank, Lukas Dorn (beide FSV Union Fürstenwalde A-Junioren), Marc Ewler, Enrik Nagel (beide Storkower SC), Philipp Noack, Benedikt Brill (beide vereinslos), René Laschzok (als Trainer) Abgänge: Kevin Schulz (pausiert), Lasse Krastel (Auslandssemester in Finnland), Philipp Ockert (Studium in Kiel), Tino Thorwirth (Trainer SV Union Booßen), Denis Bramburger (eigene Ü 35 und Ü 40), Mario Böhme (hört als Co-Trainer auf)

Blau-Weiß pflegt seine Tradition Es ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Saisonvorbereitung geworden, dass der FV Blau-Weiß Briesen alle seine ehemaligen Spieler zum Aufgalopp ins Waldstadion einlädt. Dieses Treffen der Generation erlebte in diesem Jahr seine vierte Auflage. Diesmal allerdings nicht zum Trainingsauftakt, sondern zum Super-Cup-Spiel des Fußballkreises Ostbrandenburg, das der gastgebende Pokalsieger BlauWeiß Briesen II gegen Meister und Landesklasse-Aufsteiger SG Müncheberg 2:1 gewann – sehr zur Freude der rund 40 zuschauenden ehemaligen Spieler. RH

Rund 40 ehemalige Blau-Weiß-Spieler aus dem Odervorland und Umgebung waren beim Treffen der Generationen dabei. Foto: Roland Hanke


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ANPFIFF

Will in der oberen Tabellenhälfte mitspielen: Landesligist FSV Dynamo Eisenhüttenstadt

Traum von der Brandenburgliga

Foto: Michael Benk

Landesliga Süd Der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt will an den sechsten Platz der Vorsaison anknüpfen. Passend zum 20-jährigen Vereinsjubiläum hat der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt in der vergangenen Saison mit 50 Zählern einen vereinsinternen Punkterekord in der Landesliga Süd aufgestellt. Dabei sprang der sechste Rang heraus wie schon vor vier Jahren. Zu verdanken hat der Verein diese Leistung seiner traditionell guten Nachwuchsarbeit und zuletzt auch dem verstärkten Einbau von jugendlich unbegleiteten Flüchtlingen in den Trainingsbetrieb. Was 1999 mit einem in der Kreisklasse spielenden Männerteam und einer F-JuniorenMannschaft begann, hat sich bei den Männern zu einem Landesligisten und einem Kreisligisten, einem Ü-35-Team und sieben Nachwuchsmannschaften gemausert. Von den 21 Übungsleitern verfügen 18 über eine Trainer-Lizenz.

Doch bei allem Engagement des Vereins um seinen Vorsitzenden Uwe Schwagerick und dem Vorstandsmitglied Dietmar Brauer – gleichzeitig Trainer der Männer und A-Junioren –, die Folgen der geburtenschwachen Jahrgänge und das Agieren in einer Wegzugsregion gehen nicht so spurlos vorüber. Konnte der FSV Dynamo in der vergangenen Serie noch viel mit dem Ein-

Immun gegenüber Fusion

satz veranlagter fußballspielender Flüchtlinge auffangen, so ist aus dieser ursprünglich so üppig sprudelnden Quelle ein Rinnsal geworden. Freilich, mit Najibullah Ahmadi, Yvan Ghilslain Ngoyou und Nayeb Fatahi stehen immer noch drei integrierte Flüchtlinge im Aufgebot, doch in der abgelaufenen Serie musste sich der Verein gleich von drei bereits mit viel Aufwand in der Landesliga eingebundenen Flüchtlingen ver-

So konnten es sich die Dynamos bislang leisten, den Fusionsbestrebungen der übrigen leistungsorientierten Eisenhüttenstädter Fußballvereine zu widerstehen und in der Landesliga das eigene Süppchen zu kochen. Bislang mit erstaunlichem Erfolg, wenn man den seit 2003 modernisierten Dynamo-Sportpark an der Aral-Tankstelle noch hinzunimmt.

abschieden, die auswärts entweder eine neue Heimat fanden oder eine Ausbildung aufnahmen, die kein geregeltes Fußball-Training mehr zuließ. Immerhin stieß in der vergangenen Saison mit dem veranlagten 19-jährigen Stürmer Nico Urbansky ein eigener Nachwuchsspieler zum LandesligaAufgebot und brachten die jungen Eddi Hantelmann und Falk Busch frischen Wind. Eigentlich ist das für die Dynamos noch zu wenig, denn nach dem Abgang der beiden 21-jährigen hochveranlagten Zwillinge Maik und Steven Frühauf zum Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt sind die Dynamos mehr denn je auf ihre in die Jahre gekommenen Routiniers angewiesen.

Oldies auf Torejagd Im Offensivbereich hat es Urbansky mit Jan Kretschmann (36), Christian Wulff (36) und Christian Grätz (33) zu tun, die fast seine Väter sein könnten. Dabei mussten Grätz und Wulff erst dazu überredet werden, nachdem sie in der Landesliga fast ein Jahr nicht mehr gespielt hatten. Sogar der 44-jährige Sergej Frühauf, der als Konditionstrainer die Spieler auf Trab bringt, wirkt gelegentlich noch beim Landesligist mit. Während seine jüngsten Söhne gingen, ist beim etwas älteren Kevin Früh-

auf noch nicht sicher, ob er nach seiner Knieverletzung überhaupt zurückkehrt. Um die 20 Spieler umfasst der Landesliga-Kader. Mit der zweiten Männer-Mannschaft in der Kreisliga und den in der Landesklasse Süd spielenden A-Junioren hat der FSV Dynamo noch den einen oder anderen Kandidaten für die zweithöchste Liga auf Landesebene, doch sowohl die Jugendlichen als auch die Kreisliga-Spieler müssen sich an die höhere Belatung gewöhnen. So kann das Trainer-Duo Dirk Liedtke/Dietmar Brauer nur hoffen, dass es nicht ganz so vom Verletzungspech betroffen ist wie in der Vorsaison. Bei Yvan Ghilslain Ngoyou und Tom Nolten ist in dieser Hinsicht Land in Sicht, in knapp zwei Monaten könnten sie nach Kreuzbandriss beziehungsweise Knöchelverletzung wieder das Team verstärTorwart: Sebastian Grummt (28), Dietrich Lichtner (26), Abwehr: Najibullah Ahmadi (19), Dimitrij Altengof (23), Falk Busch (22), Yvan Ghilslain Ngoyou (19), Toni Seelig (28), Eddi Hantelmann (21), Konstantin Klippenstein (25), Mittelfeld: Nayeb Fatahi (20), Benjamin Bartz (30), Daniel Friedrich (31), Sergej Frühauf (44), Robert Glaser (24), Tom Nolten (26), Oliver

ken. Stehen alle Spieler, was aufgrund der vielen Schichtarbeiter sehr selten ist, zur Verfügung, könnte Dynamo trotz des Verlustes der beiden Zwillinge eine ähnliche Rolle spielen wie in der Vorsaison. Bei etwas Glück ist sogar mehr möglich. Nicht umsonst hatte der Verein vor einiger Zeit die Brandenburgliga in seine Agenda geschrieben. Doch der Vereinsvorsitzende Uwe Schwagerick ist Realist: „Wir haben uns schon etwas vorgenommen, doch ein Aufstiegsfavorit sind wir wahrlich nicht. Eine vordere Platzierung streben wir an. Wenn wir die Brandenburgliga geschenkt bekämen wie der bereits abgestiegene FC Eisenhüttenstadt vor zwei Jahren, dann würde ich sie ebenfalls annehmen. Auf alle Fälle wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aber im Fußball kann viel passieren.“ Hagen Bernard Weniger (24), Christian Wulff (36), Angriff: Christian Grätz (33), Jan Ketschmann (36), Nico Urbansky (19) Zugänge: keine Abgänge: Steven Frühauf (21), Maik Frühauf (21/beide zum 1. FC Frankfurt), Kevin Frühauf (26/pausiert) Trainer: Dirk Liedtke (51), Dietmar Brauer (58), Athletiktrainer: Sergej Frühauf (44)


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AUGUST 2019

Breesener richten sich neu aus

Landesliga Süd Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich dribbelt mit einigen Leistungsträgern auch für ganz wenig auf. Bei den Nordgubenern hat unverkennbar auch anhand der vielen Zu- und Abgänge eine neue Ära begonnen. Jens-Uwe Kellberg, seit 2003 Vorstandsmitglied, sechs Jahre zweiter Vorsitzender und neun Jahre der Mann am Steuer, hatte sich im Sommer nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Was jedoch für die Gubener noch schlimmer wiegt – von Bord ging damit auch der Hauptsponsor. Der Ölhändler tritt kürzer. Nach 15 Jahren höchste Spielklasse auf Landesebene war die Mannschaft vor einem Jahr zum zweiten Mal abgestiegen. Im Gegensatz zur Saison 2009/10 war jedoch in der Landesliga kein echter Aufstiegswille aufgekommen, da niemand wusste, ob mit Kellbergs Rückzug die Brandenburgliga überhaupt noch zu stemmen ist. Nach dem derzeitigen Stand ist sie es auch mittelfristig nicht. Doch die Gubener sind auf dem besten Weg, sich aus finanzieller Sicht wieder breiter aufzustellen. Außerdem hat der Verein um den Leiter der Abteilung Fußball und dem neuen Vorsitzenden Roland Kunzke bereits die erste Klippe umschifft und sich erfolgreich gegen den Untergang des Männerfußballs gestemmt. Es wird weiter in der Landesliga gespielt, einige Spieler wollen auch ohne die gewohnte Torwart: Maik Liersch (35), Michael Noack (34), Michael Schulz (33) Abwehr: Kevin Hauf (28), Louis Kalinke (19), Bartosz Klemczynski (30), Christian Mai (33), Tino Richter (26), Hendrik Schmietendorf (29), Patrick Schurmann (23), Willi Schwarze (25), Enrico Schwittlich (30), Franz-Aaron Ullrich (33), Robert Veranes Muste-

Steht vor einem Fast-Neuanfang: der BSV Guben Nord

Foto: Michael Benk

Aufwandsentschädigung im gelb-blauen Dress auflaufen. Zwar ist dieses Mal nicht unbedingt der vierte Rang wie in der abgelaufenen Saison zu erwarten, doch fernab des Abstiegsgeschehens sollten sich die Breesener laut Kunzke schon halten. Dabei hält er einige Trümpfe in der Hand. Mit Franz-Aaron Ullrich blieb der Spielertrainer an Bord. „Er hatte einige Angebote,

doch er hat sich für das Weitermachen entschieden. Nach der jahrelangen erfolgreichen Arbeit sollte nicht alles den Bach runtergehen“, erklärt Kunzke. Da mit ihm weitere Korsettstangen aus dem alten Team wie Steven Stoll, Florian Kunzke, Enrico Schwittlich und Patryk Klopot blieben und Marvin Wagner aus Eberswalde zurückkam, ist ein schlagkräftiges Team zur Stelle.

Allerdings wurde aus zwei Männer-Mannschaften eine gemacht und müssen die Kreisliga-Spieler die Anforderungen für drei Ligen höher annehmen. „Über Monate habe ich in Angst gelebt, was wird nun werden? Jetzt hat sich vieles zum Guten gewendet“, ist Kunzke optimistisch, dass der Name BSV Guben Nord seinen guten Klang im Landesfußball behält. Hagen Bernard

lier (23), Enrico Schwittlich (30), Ronny Steidel (36) Mittelfeld: Calvin Adam (21), Alex Freitag (25), Pascal Fröhlich (19), Dave Henze (25), Florian Jünger (28), Florian Kunzke (31), Jan Malecki, Patryk Mrowca (26), Tobias Noack (19), Christian Schulze (27), Enrico Schwittlich (30), Steven Stoll (29), Felix-Pascal Tovela (24), Patryk Klopot (23)

Angriff: Oliver Domin, Daniel Münschke (38), Abdelhadi Samlali (35), Marvin Wegner (27)

Schulz, Calvin Adam, Christian Mai, Louis Kalinke, Florian Jünger, Dave Henze, Pascal Fröhlich, Alex Freitag, Oliver Domin und André Riebel (alle BSV Guben Nord II) Abgänge: Alexander Obst (SG Bornim), Sven Hähnel (Bärenklauer SV), Danny Hübner (SG Groß Gaglow), Alexander Herzog (Motor Saspow), André

Zugänge: Marvin Wegner (FV Preussen Eberswalde), Ronny Steidel (Bärenklauer SV), Jan Malecki, Abdeklhadi Samlali, Robert Veranes Mustelier, FelixPascal Tovela, Willi Schwarze, Patrick Schurmann, Michael

Götze, Chris Hnyk, Domenic Mönnich (alle unbekannt), Arkadiusz Jan Waszkowiak (1. FC Guben) Trainer: Franz-Aaron Ullrich (33), Co-Trainer: André Riebel (38), Betreuer: Heiko Stoll, Dirk Fanghänel, Teammanager/Vereinsvorsitzender: Roland Kunzke (56)

Klassenerhalt mit polnischer Hilfe Landesliga Süd Der 1. FC Guben verfügt nur über eine gute Defensive. Nach vielen Jahren scheinen die Kaltenborner mit ihrem Ortsrivalen aus der Peripherie der 17 000-Einwohner-Stadt auf Augenhöhe. Dabei ist der Jahr für Jahr um ein Landesliga-taugliches Aufgebot bemühte ehemalige DDR-Zweitligist nicht unbedingt besser geworden. Nach einer verkorksten Hinrunde hatte es einer gewaltigen Steigerung bedurft, um sich in der Sechszehner-Liga noch auf Rang 14 und damit zum Klassenerhalt zu hieven. Während die Abwehr funktioniert, krankt es offensiv. Abhilfe könnte der vom Ortsnachbarn gewechselte Arkadiusz Jan Wazkowiak schaf-

fen. Die drei Tests mit zehn Treffern und drei Gegentoren lassen hoffen. Doch aussagekräftig sind erst die Ligaspiele. In die kommt der 1. FC in der Regel schlecht in die Saison ... Ein Weg aus dem Mittelmaß könnte das Zusammengehen der Gubener Vereine wie in Eisenhüttenstadt sein. Dabei scheint dem ehemaligen Gauligisten jedoch seine Tradition im Wege zu stehen, um mit dem benachbarten Emporkömmling gemeinsame Sache zu machen. Ohnehin hat sich der 1. FC die Förderung des Fußballs auch im polnischen Gubin auf die Fahnen geschrieben. HB

Torwart: Karol Ryszard Matwiejczyk (30), Ivo Neugebauer (20) Abwehr: Mateucz Bieresniewicz (29), Chris Hetzel (22), Kacper Stanislaw Rys (26), Kilian Schulze (21), Jill Schwärtzke (21), Adam Woryta (33) Mittelfeld: Eric Bremer (19), Nico Hetzel (23), Nico Löffler (25), Rafal Pietka (25), Pawel Piotrowski (33), Dennis Schelske (19), Llansana Sheriff (19), Danny Vu Tuan (23) Angriff: Maksym Nahornyi (20), Dominik Olszak (24), Mariusz Pietka (24), Magnus Pulm

(22), Kamil Rajchel (21), Arkadiusz Waszkowiak (28), Zugänge: Arkadiusz Waszkowiak (BSV Guben Nord), Eric Bremer (A-Jugend), Mariusz Pietka (Carina Gubin) Abgänge: Glenn Splittgerber, Ronny Jüngel, Lukasz Swoboda (alle 1. FC Guben II), Trainer: Andreas Hoth (55), CoTrainer: Christian Tzscheppan (35), Axel Kneschke, Betreuer: Frank Walter, Mannschaftsleiter: Eberhard Jurk (66), Frank Walker (52), Physiotherapeut: Carola Tarnigk


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Breesener richten sich neu aus

Landesliga Süd Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich dribbelt mit einigen Leistungsträgern auch für ganz wenig auf. Bei den Nordgubenern hat unverkennbar auch anhand der vielen Zu- und Abgänge eine neue Ära begonnen. Jens-Uwe Kellberg, seit 2003 Vorstandsmitglied, sechs Jahre zweiter Vorsitzender und neun Jahre der Mann am Steuer, hatte sich im Sommer nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Was jedoch für die Gubener noch schlimmer wiegt – von Bord ging damit auch der Hauptsponsor. Der Ölhändler tritt kürzer. Nach 15 Jahren höchste Spielklasse auf Landesebene war die Mannschaft vor einem Jahr zum zweiten Mal abgestiegen. Im Gegensatz zur Saison 2009/10 war jedoch in der Landesliga kein echter Aufstiegswille aufgekommen, da niemand wusste, ob mit Kellbergs Rückzug die Brandenburgliga überhaupt noch zu stemmen ist. Nach dem derzeitigen Stand ist sie es auch mittelfristig nicht. Doch die Gubener sind auf dem besten Weg, sich aus finanzieller Sicht wieder breiter aufzustellen. Außerdem hat der Verein um den Leiter der Abteilung Fußball und dem neuen Vorsitzenden Roland Kunzke bereits die erste Klippe umschifft und sich erfolgreich gegen den Untergang des Männerfußballs gestemmt. Es wird weiter in der Landesliga gespielt, einige Spieler wollen auch ohne die gewohnte Torwart: Maik Liersch (35), Michael Noack (34), Michael Schulz (33) Abwehr: Kevin Hauf (28), Louis Kalinke (19), Bartosz Klemczynski (30), Christian Mai (33), Tino Richter (26), Hendrik Schmietendorf (29), Patrick Schurmann (23), Willi Schwarze (25), Enrico Schwittlich (30), Franz-Aaron Ullrich (33), Robert Veranes Muste-

Steht vor einem Fast-Neuanfang: der BSV Guben Nord doch er hat sich für das Weitermachen entschieden. Nach der jahrelangen erfolgreichen Arbeit sollte nicht alles den Bach runtergehen“, erklärt Kunzke. Da mit ihm weitere Korsettstangen aus dem alten Team wie Steven Stoll, Florian Kunzke, Enrico Schwittlich und Patryk Klopot blieben und Marvin Wagner aus Eberswalde zurückkam, ist ein schlagkräftiges Team zur Stelle.

Aufwandsentschädigung im gelb-blauen Dress auflaufen. Zwar ist dieses Mal nicht unbedingt der vierte Rang wie in der abgelaufenen Saison zu erwarten, doch fernab des Abstiegsgeschehens sollten sich die Breesener laut Kunzke schon halten. Dabei hält er einige Trümpfe in der Hand. Mit Franz-Aaron Ullrich blieb der Spielertrainer an Bord. „Er hatte einige Angebote, lier (23), Enrico Schwittlich (30), Ronny Steidel (36) Mittelfeld: Calvin Adam (21), Alex Freitag (25), Pascal Fröhlich (19), Dave Henze (25), Florian Jünger (28), Florian Kunzke (31), Jan Malecki, Patryk Mrowca (26), Tobias Noack (19), Christian Schulze (27), Enrico Schwittlich (30), Steven Stoll (29), Felix-Pascal Tovela (24), Patryk Klopot (23)

Foto: Michael Benk

Angriff: Oliver Domin, Daniel Münschke (38), Abdelhadi Samlali (35), Marvin Wegner (27) Zugänge: Marvin Wegner (FV Preussen Eberswalde), Ronny Steidel (Bärenklauer SV), Jan Malecki, Abdeklhadi Samlali, Robert Veranes Mustelier, FelixPascal Tovela, Willi Schwarze, Patrick Schurmann, Michael

Schulz, Calvin Adam, Christian Mai, Louis Kalinke, Florian Jünger, Dave Henze, Pascal Fröhlich, Alex Freitag, Oliver Domin und André Riebel (alle BSV Guben Nord II) Abgänge: Alexander Obst (SG Bornim), Sven Hähnel (Bärenklauer SV), Danny Hübner (SG Groß Gaglow), Alexander Herzog (Motor Saspow), André

Allerdings wurde aus zwei Männer-Mannschaften eine gemacht und müssen die Kreisliga-Spieler die Anforderungen für drei Ligen höher annehmen. „Über Monate habe ich in Angst gelebt, was wird nun werden? Jetzt hat sich vieles zum Guten gewendet“, ist Kunzke optimistisch, dass der Name BSV Guben Nord seinen guten Klang im Landesfußball behält. Hagen Bernard Götze, Chris Hnyk, Domenic Mönnich (alle unbekannt), Arkadiusz Jan Waszkowiak (1. FC Guben) Trainer: Franz-Aaron Ullrich (33), Co-Trainer: André Riebel (38), Betreuer: Heiko Stoll, Dirk Fanghänel, Teammanager/Vereinsvorsitzender: Roland Kunzke (56)

Klassenerhalt mit polnischer Hilfe Landesliga Süd Der 1. FC Guben verfügt nur über eine gute Defensive. Nach vielen Jahren scheinen die Kaltenborner mit ihrem Ortsrivalen aus der Peripherie der 17 000-Einwohner-Stadt auf Augenhöhe. Dabei ist der Jahr für Jahr um ein Landesliga-taugliches Aufgebot bemühte ehemalige DDR-Zweitligist nicht unbedingt besser geworden. Nach einer verkorksten Hinrunde hatte es einer gewaltigen Steigerung bedurft, um sich in der Sechszehner-Liga noch auf Rang 14 und damit zum Klassenerhalt zu hieven. Während die Abwehr funktioniert, krankt es offensiv. Abhilfe könnte der vom Ortsnachbarn gewechselte Arkadiusz Jan Wazkowiak schaf-

fen. Die drei Tests mit zehn Treffern und drei Gegentoren lassen hoffen. Doch aussagekräftig sind erst die Ligaspiele. In die kommt der 1. FC in der Regel schlecht in die Saison ... Ein Weg aus dem Mittelmaß könnte das Zusammengehen der Gubener Vereine wie in Eisenhüttenstadt sein. Dabei scheint dem ehemaligen Gauligisten jedoch seine Tradition im Wege zu stehen, um mit dem benachbarten Emporkömmling gemeinsame Sache zu machen. Ohnehin hat sich der 1. FC die Förderung des Fußballs auch im polnischen Gubin auf die Fahnen geschrieben. HB

Torwart: Karol Ryszard Matwiejczyk (30), Ivo Neugebauer (20) Abwehr: Mateucz Bieresniewicz (29), Chris Hetzel (22), Kacper Stanislaw Rys (26), Kilian Schulze (21), Jill Schwärtzke (21), Adam Woryta (33) Mittelfeld: Eric Bremer (19), Nico Hetzel (23), Nico Löffler (25), Rafal Pietka (25), Pawel Piotrowski (33), Dennis Schelske (19), Llansana Sheriff (19), Danny Vu Tuan (23) Angriff: Maksym Nahornyi (20), Dominik Olszak (24), Mariusz Pietka (24), Magnus Pulm

(22), Kamil Rajchel (21), Arkadiusz Waszkowiak (28), Zugänge: Arkadiusz Waszkowiak (BSV Guben Nord), Eric Bremer (A-Jugend), Mariusz Pietka (Carina Gubin) Abgänge: Glenn Splittgerber, Ronny Jüngel, Lukasz Swoboda (alle 1. FC Guben II), Trainer: Andreas Hoth (55), CoTrainer: Christian Tzscheppan (35), Axel Kneschke, Betreuer: Frank Walter, Mannschaftsleiter: Eberhard Jurk (66), Frank Walker (52), Physiotherapeut: Carola Tarnigk


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ANPFIFF

Mit Schwung in die neue Saison: Die Entwicklung beim FC Concordia Buckow-Waldsieversdorf scheint noch nicht zu Ende zu sein. Das liegt auch am besonderen Zusammenhalt (auf dem Foto fehlen einige Spieler). Foto: Verein

Euphorie verleiht Flügel

Landesliga Nord FC Concordia kommt mit viel Schwung als Neuling in die Liga. Bei den Fußballern des FC Buckow/Waldsieversdorf wurde die neue Saison schon vor geraumer Zeit eingeläutet. Nichts wird hier dem Zufall überlassen und als erste aller Mannschaften auf Landesebene hatte Trainer Dennis Schulz seine Männer zum Auftakttraining gerufen. Grundlagen- und Aufbautraining standen zunächst auf dem Programm und jeder weiß, das ist nicht gerade der beliebte Teil in der Trainingsarbeit. „Doch wir können das auf Grund der kurzen Sommerpause durchaus gering halten“, sagte damals Danny Knofe, der für den Fitnesszustand der Mannschaft verantwortlich ist. Sportlich weiß man längst beim FC Concordia, dass die

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Mannschaft auf Landesebene großes Ansehen besitzt. Doch was die Truppe inzwischen ebenso auszeichnet, ist ein großer Teamgeist. Auch Vereinschef Christian Hiob spricht davon, dass ein besonderer Zusammenhalt zu erkennen ist. „Wir wissen, dass viel über uns geredet wird. Immer wieder wirft man uns Dinge vor, die wenig mit dem Sport gemein haben. Aber ich kann versichern, dass der Erfolg nicht erkauft wurde. Hier wird hart gearbeitet und jeder zieht mit.“

Concordia-Torfabrik Der FC Buckow/Waldsieversdorf kam als Aufsteiger in die Landesklasse, schoss 119 Tore und

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musste keine Niederlage hinnehmen. „Noch in der Winterpause hatten wir gar nicht so konkret über den erneuten Aufstieg gesprochen. Doch es entstand eine großartige Dynamik und das Saisonziel wurde in Absprache mit dem gesamten Verein neu festgelegt“, berichtet Hiob.Jetzt muss man überlegen, wie es weitergeht. „Am Spielsystem müssen wir nicht viel ändern. Wir werden weiter offensiven Fußball spielen“, erklärt Schulz, der auf das großartige Torverhältnis aus der Landesklasse verweist (plus 97). „Wir haben erstaunlich wenige Tore hinnehmen müssen.“

Dynamische Vorbereitung In der Vorbereitung war das allerdings ein wenig anders. „Wir haben bewusst höherklassige Vereine zu uns geholt“, sagt Danny Knofe. „Alle sollen Erfahrungen sammeln, auch wenn es zum Teil recht heftige Niederlagen gibt.“ Die gab es tatsächlich, denn gegen die Regionalligisten SV Babelsberg 03 und FSV Union Fürstenwalde wurde mit 1:8 sowie 1:11 verloren. Doch es zeigten sich auch Lichtblicke wie das 2:2 beim Brandenburgligisten

Torwart: Julius Meinhold (27), Dominik Vogt (19), Abwehr: Pawel Adam Bacler (29), Eric Harke (21), Stephan Carsten Ilausky (32), Oliver Mertins (26), Matthias Reichelt (21), Matti Stamnitz (20), Pawel Wojtalak (28) Mittelfeld: Jonas Ehm (28), Christopher Fehrmann (20), Patrick Hannig (23), Sirko Neumann (34), Max Nürbchen (21), Nico Schulz (20), Alexander Wuthe (23), Jakob Zwerschke (25), Angriff: SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf. Ein Manko ist der schmale Kader beim FC Concordia. „Einige haben das gar nicht so wahrgenommen, aber wir haben in der Rückrunde wichtige Spieler wie Jakob Zwerschke, Sirko Neumann oder auch Bartosz Barandowski des Öfteren ersetzen müssen. Kaum einer weiß, dass wir personell am Limit waren, zumal auch die zweite Mannschaft unbedingt im Spielbetrieb gehalten werden sollte. Wir haben tatsächlich einige Probleme, den Gesamtkader komplett zu halten“, erklärt der Vereinschef.

Bartosz Barandowski (31), Toni Hager (26), Tobias Lindner (26), Tobias Opitz (29), Justin;Wieher (19), Zugänge: Toni Hager (Ludwigsfelder FC), Alexander Wuthe (FSV Union Fürstenwalde), Patrick Hannig (BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow II), Abgänge: Benjamin Zwerschke (SV Waßmannsdorf), Trainer: Dennis Schulz (44), Co-Trainer: Danny Knofe (41), Betreuer: Holger Sahr (50) In der Landesliga – die Concordia spielt in der Nord-Staffel – kommen nun Mannschaften, die etabliert und auch favorisiert sind. Der Landesliga-Aufsteiger kann sicherlich überraschen, doch auch in Perleberg, Glienicke, Brandenburg und Ahrensfelde hat sich längst herumgesprochen, dass der FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf nicht als Punktelieferant in die Liga kommt. Viel wird von der Euphorie im Verein getragen und alle hoffen, dass das auch noch lange beim FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf so anhält. Edgar NEmschok

Spielplan der Landesliga Nord für Concordia Buckow/Waldsieversdorf

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1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf – Einheit Perleberg 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr FSV Babelsberg 74 - Concordia Buckow/Waldsieversdorf 3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - SV Babelsberg 03 II 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr SC Oberhavel Velten - C. B./Waldsieversdorf 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - GrünWeiss Ahrensfelde

6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr SV Zehdenick - C. Buckow/Waldsieversdorf 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - FC Schwedt 02 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr Schwarz-Rot Neustadt - Concordia Buckow/ Waldsieversdorf 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - GrünWeiss Brieselang 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Fortuna Babelsberg - Concordia Buckow/ Waldsieversdorf

11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Fortuna Glienicke - C. B./Waldsieversdorf 12. Spieltag, 23. September, 14 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - FC 98 Hennigsdorf 13. Spieltag, 30. September, 13 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - Hansa Wittstock 14. Spieltag, 7. Dezember, 13 Uhr Concordia Buckow/Waldsieversdorf - Chemie Premnitz 15. Spieltag, 14. Dezember, 13 Uhr FC Stahl Brandenburg - Concordia Buckow/ Waldsieversdorf


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AUGUST 2019

Blau-Weiss Markendorf um Trainer Denny Danowski (links) freut sich nach der guten Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Jugendliche Verstärkungen

Fotos (2): Michael Benk

Landesklasse Blau-Weiss Markendorf geht in das achte Landesklasse-Jahr am Stück.

82 Tore in 54 Spielen So ist keiner der sechs Neuzugänge älter als 22 Jahre. Unter anderem kamen die beiden Kreisklasse-Torjäger Nicky Wutzig und Ceyhan Güleryüz von der SG Tiefbau Frankfurt. Wutzig erzielte in den vergangenen drei Spielzeiten 82 Tore in 54 SpieTorhüter: Piotr Dmuchowski (33) Abwehr: Lukas Herrmann (29), Randy Bresch (18), Mateusz Nowaczewski (28), Jason Hintze (19), Pascal Trampe (18), Manuel Trebbin (37), Matthias Kossatz (34) Mittelfeld: Sascha Kloss (29), Olaf Wittenberg (36), Kamil Krzeptowski (31), Eric Rose (17), Florian Schrape (21), Tom

len und will es nun drei Ligen höher wissen. Bereits OberligaErfahrung kann Florian Schrape vorweisen, der vom 1. FC Frankfurt kommt. Wenn es nicht wie in den Vorjahren zu sehr vielen langzeitverletzten Ausfällen kommen sollte, ist Blau-Weiss wieder eine gute Saison zuzutrauen. Dies wäre dann nach dem diesjährigen zehnten Jahr der Vereinsgründung ein weiterer Beweis für das langjährige fußballerische Etablieren der Vorort-Frankfurter. Die Vorbereitung auf die neue

Spielserie war für das Team hart und nicht immer einfach, brachte aber gegen teilweise höherklassige Gegner (MKS Polonia Slubice/4:2, FC Eisenhüttenstadt/4:3, Blau-Weiß Briesen/2:2) sehr gute Testergebnisse nach engagierten Darbietungen. Co-Trainer Wiegand bestätigt ausdrücklich den Teamgeist und die positiven Erkenntnisse aus der Testphase. „Bei Ausschöpfen und Abrufen der eigenen mannschaftlichen Stärken auch mit dem nötigen Quäntchen Glück halte ich eine Platzierung im Bereich der zurückliegenden Serie für durchaus machbar und möglich.“ Die Heimspiele der Landesklasse-Mannschaft bilden zudem wieder den Rahmen für kommende Festaktivitäten im Verein. So freut man sich bei den VorortFrankfurtern zum Herbstfest am 19. Oktober auf das Derby gegen den Müllroser SV und zum Baumblütenfest im Frühjahr, 9. Mai, auf die Partie gegen die SG Niederlehme. vor/hrö

Borchardt (20), Denny Danowski (38) Angriff: Michael Lange (33), Tommy Klatt (28), Nicky Wutzig (22), Ceyhan Güleryüz (20)

Eric Rose (eigener Nachwuchs) Abgänge: Patryk Nowaczewski (MKS Polonia Slubice), Eric Wieland, Sascha Witt (beide FC Lokomotive Frankfurt)

Zugänge: Florian Schrape (1. FC Frankfurt II), Pascal Trampe (1. FC Frankfurt, A-Junioren), Nicky Wutzig, Ceyhan Güleryüz (beide SG Tiefbau Frankfurt), Tom Borchardt (VfB Steinhöfel),

Trainer: Denny Danowski (38) Co-Trainer: Matthias Wiegand (44) Sportliche Leitung/Organisation: Thomas Langoff (49), Volker Rudolph (58)

Der 33-jährige Torjäger Michael Lange erzielte in der vergangenen Saison in 24 Spielen 16 Treffer.

Viel Erfolg!

Die Blau-Weissen vom Apfelweg werden sicher vom Umfeld und in der Region an ihrem sehr guten fünften Tabellenplatz der Vorsaison gemessen werden. Dies im achten Landesklassenjahr am Stück zu wiederholen wird in einer noch ausgeglicheneren Liga gegen starke Konkurrenz sehr schwer. Entscheidend wird sein, wie gut die jugendlichen Neuzugänge integriert werden und an der Seite der alten Hasen von Spiel zu Spiel reifen können. Die Ruhe und das Vertrauen für diesen Weg ist klar gegeben, wie die Verantwortlichen um die Trainer Denny Danowski und Matthias Wiegand betonen.

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ANPFIFF

Der Müllroser SV geht unter anderem mit sechs Neuzugängen in die Saison.

Foto: Tobias Karge

Ein Torjäger und nur ein Torwart

Landesklasse Ost Der Müllroser SV strebt erneut einen einstelligen Tabellenplatz an – mehr scheint möglich. Mit 24 Spielern geht der Müllroser SV in diese Saison. Wenn es die Schlaubetaler mit dem Verletzungspech nicht ganz dick erwischt, sollte diese Zahl ausreichen, um beruhigt die Dinge auf sich zukommen zu lassen. Das war für das in der zweiten Spielzeit von Dirk Herrgoß trainierte Team zuletzt nicht immer der Fall. Oft musste der 50-Jährige sich glücklich schätzen, wenn Spieler aus der Ü 35 aushalfen, damit er überhaupt eine Elf aufbieten konnte. Es dürfte auch der Hauptgrund dafür sein, dass in der Vorsaison nicht mehr als Platz 7 heraussprang. Das war zwar zwei Ränge besser als in der Saison zuvor, doch als die Müllroser im Jahr 2014 Platz 3 belegt hatten,

waren auch die Erwartungen im Umfeld gestiegen. Die Schlaubetaler scheinen nach wie vor das Zeug zu einem Spitzenteam zu haben, doch immer wieder leisteten sich die Spieler einige Aussetzer, so dass es in der Regel gerade so für die obere Tabellenhälfte reicht. Ein einstelliger Tabellenplatz ist auch dieses Mal wieder das erklärte Saisonziel, wobei Trainer und Spieler wohl etwas tief stapeln. Dabei haben sie sicherlich im Hinterkopf, dass es bereits einige Male nach herausragenden Leistungen markante Einbrüche gegeben hatte. Diese Gefahr besteht nach wie vor, denn das Angriffsspiel ist vor allem an die Tagesform des 32-jährigen Paul Herrmann ge-

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Bleibt am Ba ll

koppelt. Der erzielt zwar konstant mehr als 20 Treffer pro Saison, doch seine Mitspieler sind bislang nicht gerade als Torjäger aufgefallen. Dem will Herrgoß abhelfen. So sind einige Hoffnungen an die jungen Groß Lindower Zugänge Jannik Krause und Nick Murach aus der Ost-

Torhüter: Philipp Reschke (27) Verteidigung: René Granz (29), Lukas Gräber (20), Eric-Gordon Kirchhoff (27), Elias Ponta (23), Philipp Schiller (30), Oliver Seifert (31), Nils Unglaube (21), Andreas Vierling (36) Mittelfeld: Marc Beckmann (21), Malte Berg (29), Gordon Duran (22), Tino Heering (37), Christopher Krüger (33), PeterFelix Richter (30), Eric Sellin (28),

brandenburgliga gekoppelt. Da vier weitere Spieler, unter anderem nach einem Jahr die Rückkehrer Nils und Julius Unglaube, zu den Schlaubetalern stießen und es mit Max Herrmann und Tobias Karge nur zwei Abgänge gibt, sollte der Landesklasse-Vertreter breiter aufgestellt sein. Der noralgische Punkt ist dabei die Position des Torhüters. Nach dem altersbedingten Rückzug des verdienstvollen Stefan Ammer hat zwar Ersatz Philipp Reschke in der vergangenen Saison vollauf überzeugt, doch einen weiteren Torwart gibt es nicht im Aufgebot. „Es ist schwer, noch einen zweiten Torwart zu holen. Jeder weiß, dass Philipp unsere Nummer Eins ist, eine zweite

Mannschaft haben wir nicht, in der der andere Spielpraxis sammeln könnte. Und sich nur auf die Bank setzen will keiner“, erklärt Herrgoß. Immerhin hat sich Ammer bereit erklärt, im äußersten Notfall auszuhelfen. Doch dabei ist es fraglich, ob er es im Falle einer Verletzung Reschkes über mehrere Partien machen würde. Zwar stellt sich auch Andreas Vierling freiwillig ins Tor, doch der 36-Jährige ist als Defensivspieler auf dem Feld für den MSV noch wertvoller. Zudem ist es in der Regel einem Feldspieler anzumerken, dass er kein gelernter Torwart ist. Beinahe zwangsläufig muss der 27-jährige Reschke also in Watte gepackt werden. Hagen Bernard

Julius Unglaube (21), Max Wagner (24) Angriff: Felix Hackel (23), Denny Heinze (31), Paul Herrmann (32), Adolf Kampioni (32), Jannik Krause (18), Nick Murach (20)

Weiß Ziltendorf), Jannik Krause, Nick Murach (beide Blau-Weiß Groß Lindow) Abgänge: Max Herrmann (Grün-Weiß Rehfelde), Tobias Karge (Laufbahn beendet)

Zugänge: Philipp Schiller (Astoria Rießen), Nils Unglaube, Julius Unglaube (beide SV Altlüdersdorf II), Peter-Felix Richter (Blau-

Trainer: Dirk Herrgoß (50), CoTrainer: Falk Küchler (44), Betreuer: Klaus Graßnick, Detlef Agsten, Physiotherapeutin: Jennifer Schwertner


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AUGUST 2019

Jung und dynamisch: Die SG Müncheberg ist Aufsteiger in die Landesklasse.

Foto: Udo Plate

Auf jeden Fall drinbleiben

Landesklasse Ost Der Neuling birgt manches Überraschungspotenzial. Die Fußballer der SG Müncheberg haben mit dem Meistertitel in der Kreisoberliga eine großartige Saison gekrönt. Entsprechend groß war der Jubel auf dem Sportplatz an der Eberswalder Straße in Müncheberg. Die Schale gab es sogar vorfristig, denn der Spitzenreiter hatte am Ende sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten in der Tabelle, dem 1. FC Frankfurt. Bernd Miserius und Dirk Jahn vom Fußballkreis Ostbrandenburg überreichten den Männern um Kapitän Pascal Prentkowski bereits vor dem letzten Saison-Heimspiel die Schale. „Es war keine einfache Spielzeit und der Aufstieg in die Landesklasse nicht unbedingt geplant. Es gab einige Höhen und Torwart: Paul Katschmarek (29), Sebastian Schulz (32) Abwehr: Emil Anthes (18), Philipp August (23), Kai Lukas Deutschmann (22), Sebastian Lehfeldt (23), Sebastian Lips (18), Joon Justin Michlingk (18), Markus Rong (30), Chris Strehmann (22), Benjamin Wendt (34) Mittelfeld: Markus Felker (22), Morris Felker (33), Eric Heilbronner (28), Nico Helm (24), Philipp Jahn (27), Matthias Köhnke (18), Tom Koslowski (24), Matthias Kuke (28), Johannes Niklas Noack (20), Michael Pilz (34), Martin Prentkowski (27), Tobias Reiche (19), Janne Rohlfs (18), Carsten Thomas (28)

Tiefen. Aber was soll’s – wir haben die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert, da ist der Titel verdient“, sagte Trainer Carsten Knäfel bei der Meisterfeier.

Zuletzt kein Platzverweis 89 Treffer haben die Müncheberger in ihrer Statistik der Saison 2018/19 zu stehen, und damit wird die Stärke der Mannschaft deutlich. Toni Pförtner allein schoss 28, sicherte sich damit die Torjägerkanone. Und noch etwas zeichnet das Team aus: In den 30 Punktpielen gab es keine Rote oder Gelb/RotenKarten gegen einen Müncheberger. Wer Knäfel kennt, weiß, dass er in der kommenden Saison Angriff: Hannes Goldbaum (31), Fabian Hirsch (25), Toni Pförtner (27), Pascal Prentkowski (29), Moritz Schulze (21), Zugänge: Moritz Schulze (SG Trebnitz/Heinersdorf), Fabian Hirsch (SpG Heinersdorf/Hasenfelde), Emil Anthes, Janne Rohlfs, Tobias Reiche, Matthias Köhnke, Sebastian Lips, Joon Justin Michlingk (alle SpG Müncheberg/Buckow/Waldsieversdorf, A-Junioren) Abgänge: Stefan Thieme (Victoria Seelow II) Trainer: Carsten Knäfel (50), Thomas Prentkowski (52), Sportdirektor: Felix Wagner (25)

nicht einfach nur mitspielen will. „Wir sind dann nicht die Gejagten, können locker aufspielen, wissen aber auch, dass der Klassenerhalt Priorität haben wird.“ Und Thomas Prentkowski, der ebenfalls als Trainer fungiert, ergänzt: „Wir haben schon einmal Landesklasse gespielt. Damals war die Mannschaft aber einfach noch zu jung. Jetzt freuen wir uns drauf. Das Team ist, mit ein paar Verstärkungen, zusammengeblieben.“ Das Trainer-Duo hat keinen Grund, etwas am Spielsystem zu ändern. Mit ihrem erfrischenden Offensivfußball werden die Müncheberger in der Landesklasse Ost für einige Überraschungen sorgen können. Der Neuling hat zum Auftakt gleich ein Heimspiel, da werden die Preußen aus Bad Saarow die Heimstärke und das begeisterungsfähige Publikum in Müncheberg kennen lernen. Elfmal hatten die Gastgeber in der vergangenen Saison zu Hause gewonnen. Natürlich freuen sie sich auf die Derbys mit der SG Bruchmühle und Grün-Weiß Rehfelde. Nach Bruchmühle geht es am 6. Spieltag, und auch gegen die GrünWeißen müssen die Müncheberger zunächst auswärts antreten. Das wird am 18. Oktober übrigens eines der seltenen Freitagabendspiele in der Landesklasse Ost sein. Ein großes Plus des Aufsteigers könnte der große Kader sein. Mit zahlreichen jungen Spielern wird es einen echten Konkurrenzkampf um die Stammplätze geben. Edgar NEmschok

Erfolgreiches Trainerteam: Thomas Prentkowski (links) und Carsten Knäfel wollen nicht nur mitspielen. Foto Edgar Nemschok

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ANPFIFF

Mit neuem Elan in die Saison: die Mannschaft des SV Preußen Beeskow in der Landesklasse Ost

Foto: Roland Hanke

Viele junge Spieler sollen integriert werden

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Die Preußen aus Beeskow, die in der vergangenen Saison in der ersten Halbserie vorn mitspielten, am Ende aber noch auf Platz 9 abrutschten, wollen ihre Mannschaft langfristig neu aufbauen und weiterentwickeln. Viele junge Spieler, großteils aus den eigenen A-Junioren, die zum Teil auch dort noch eingesetzt werden können, sind dabei. „Die Mannschaft hat einen Altersdurchschnitt von 21,5 Jahren“, sagt Cheftrainer Robert Fröhlich. „Die Jungs sollen Freude am Spiel haben und natürlich die Klasse halten.“ Ein konkretes Saisonziel haben sich die Kreisstädter nicht gestellt. Neben den neuen Jungen gehören zum 26-Mann-Kader auch zwei Akteure aus der Beeskower Zweiten, die wegen Spielermangels aus der Kreisliga Mitte abgemeldet wurde. Fröhlich spricht deshalb davon, dass der Konkurrenzkampf in der Mannschaft größer wird: „Das kann nur gut sein.“ Verstärkung an der Seitenlinie gibt es für Fröhlich. René Krabe, der nach seiner jüngsten Verletzungssaison und einem schweren Knorpelschaden am rechten Knie nicht mehr spielen kann, ist neuer Co-Trainer. Mit Marcus Korn, der als Keeper genau wie

Offensivspieler Michael Ulbrich – mit 29 Treffern Torschützenkönig in der Ost-Staffel 2018/19 – zur Spielgemeinschaft Jamlitz/ Lieberose in die 2. Kreisklasse Südbrandenburg gewechselt ist, gibt es bei den Preußen zudem einen neuen Torwarttrainer. „Das wird eine sehr schwere Saison. Unser Ziel kann nur lauten, von Beginn an nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Torwart: Sebastian Schmidt (21), Pascal Jedro (19) Abwehr: Paul Harmuth (20), Eric Melchert (24), Jan Röhle (30), Brian Sieczka (28), Marcel Vorndamm (30), Johannes Zillmann (27), Silvio Lehmann (30), Marten Kläber (18), Anton Ollesch (19) Mittelfeld: Sebastian Gottschall (21), Oliver Jakopaschke (28), Peter Lassek (32), David Stark (22), Philipp Becker (18), Moritz Krüger (17), Niklas Lanzke (17), Marvin Baatz (18), Leon Hotzan (18) Angriff: Maikel Schütze (19), Raphael Schneider (21), Paul Zillmer (18), Sebastian Busse (33), Robert Lehmann (28), Max Rosengart (21) Zugänge: Anton Ollesch (FC

Und dafür müssen wir die Jungen so schnell wie möglich integrieren und zu einem Team zusammenwachsen“, gibt Fröhlich die Marschrichtung vor. „Wir müssen uns wieder neu finden und eine gute Truppe mit Herzblut, Hingabe und Leidenschaft werden“, erklärt der Cheftrainer, der seine dritte Saison bei den Beeskower Preußen in Angriff nimmt. Roland Hanke Eisenhüttenstadt), Pascal Jedro (FSV Groß Leuthen/Gröditsch), Paul Zillmer, Marvin Baatz, Leon Hotzan, Moritz Krüger, Niklas Lanzke (alle eigene A-Junioren), Sebastian Busse, Robert Lehmann (beide eigene Zweite) Abgänge: Tim Schloddarick (Grün-Weiß Lübben), Michael Ulbrich, Marcus Korn (beide SG Jamlitz/Lieberose), Nico Michaelis (unbekannt), Hannes Wilde (pausiert), Jan Scholz (unbekannt) Trainer: Robert Fröhlich (39, BLizenz), Co-Trainer: Rene Krabe (31), Torwarttrainer: Marcus Korn (35), Teammanager: Helmut Musick (63), Physiotherapeut: Sven Schmidt (42), Betreuer: Tobias Schönfeld (29), Karl-Heinz Jänicke (75)


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AUGUST 2019

Ambitionierte Truppe: die Mannschaft des SV Woltersdorf

An der Spitze mitspielen

Fotomontage: Marion Thomas

Landesklasse Ost Trainer Chris Berg sieht in seinem Team vom SV Woltersdorf großes Potenzial. Nachdem in der vergangenen Saison mit einer recht stabilen Leistung und Rang acht – 41 Punkte aus 13 Siegen, fünf Unentschieden und zwölf Niederlagen – die drittbeste Platzierung einer Woltersdorfer Mannschaft auf Landesebene erkämpft wurde, möchte das über Jahre zusammengewachsene Team um Kapitän Thomas Döring nun den Blick nach oben richten. In der Winterpause wurde mit Chris Berg ein neuer Trainer verpflichtet, der mit neuen Trainingsideen frischen Schwung brachte. Dennoch ging den Männern in den letzten Partien ein wenig die Puste aus, immerhin gab es diesmal keinen aufreibender Kampf um den Ligaverbleib. Das soll so bleiben, sind sich Mannschaft und Trainer einig. Dabei hoffen alle auf die Rückkehr wichtiger Stammspieler in den Kader, damit die Personaldecke nicht so ausgedünnt bleibt, wie sie sich in den letzten Wochen der alten Saison gezeigt hatte. Der Trainer und sein Assistent Frank Gädicke haben indes außergewöhnliche Talente bei

den eigenen A-Junioren gesichtet, die sie gern bald in die Mannschaft einbauen und den gestandenen Spielern zur Seite stellen möchten. „Das Potenzial ist da, auch in der Spitze der Landesklasse Ost mitzuspielen“, weiß Chris Berg.

Nico Töpfer (links) gratuliert Eric Stasch, der vorige Saison mit 13 Treffern bester SVW-Schütze war. Archivfoto: Andreas Hoffmann

Deshalb stellt sich der SVW in der neuen Saison auch ein ambitioniertes Ziel: „Wir wollen am Ende auf den Plätzen eins bis vier ankommen“, sagt der Trainer. „Das haben sich die Spieler fest vorgenommen.“ Personell hat sich das Team wenig verändert. Es sind aber wieder einige Akteure dabei, die zuletzt gefehlt hatten. Einziger Abgang ist Felix Westphal, der zum Liga-Kontrahenten GrünWeiß Rehfelde wechselte. Hinzugekommen ist Tino Sobzig von SV Uckermark Wilmersdorf (Kreisoberliga). Der 31-Jährige ist für den Angriff vorgesehen. Das erste Punktspiel der neuen Saison in der Landesklasse Ost bestreitet die Mannschaft des SV Woltersdorf zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 100. Vereinsgeburtstages. Die Begegnung wurde bereits am 16. August ausgetragen – also einen Tag früher als der allgemeine Auftakt. Aber auch am Sonnabend und Sonntag wollen die Woltersdorfer weiter feiern – mit viel Sport, Unterhaltung, Musik und Feuerwerk. mt, RH

Torwart: Paul Franzke (28), Steve Kautza (28), Benjamin Siewert (30) Abwehr: Falk Bester (24), Thomas Döring (37) (C), Felix Herrmann (23), Fabian Magin (22), Florian Post (30), Nico Töpfer (30), Benjamin Meßmann (27) Mittelfeld: Niklas Dreher (21), Fabian Kussatz (30), Philipp Lunau (26), Bastian Mähl (24), Ronny Reimer (42) Steven Schrottge (30), Felix Käst-

ner (25), Lars Guttmann (28), Alex Hirt (24), Gordon Karras (37), Dominik Stark Angriff: Maurice Buley (22), Eric Stasch (25), Philipp Karras (32), Tino Sobzig (31), Dustin Bortfeld (31), Tom Viehrig (27) Trainer: Chris Berg (B-Lizenz), Frank Gädicke (C-Lizenz) Abgänge: Felix Westphal (26, SG Grün-Weiß Rehfelde) Zugänge: Tino Sobzig (31, SV Uckermark Wilmersdorf)

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ANPFIFF

Neue Spieler und neue Motivation: die Mannschaft des FSV Preußen Bad Saarow

Mehr Stabilität im Fokus

Foto: Verein/Lisa Tretschok

Landesklasse Ost Preußen Bad Saarow strebt einstelligen Tabellenplatz an. „Das wird eine schwere Saison für uns“, sagt Chefcoach Thomas Tretschok, der nicht nur einen um junge Spieler aus der eigenen, in der Kreisliga Mitte spielenden zweiten Mannschaft erweiterten Kader hat, sondern mit Klaus Schulze und Jens Zippan jetzt auch zwei Co-Trainer an seiner Seite. „Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung war sehr gut. Das ist wichtig und schafft eine gute Grundlage. Wir hoffen, dass wir insgesamt stabiler werden als in der vorigen Spielzeit und weitgehend von Verletzungssorgen verschont bleiben.“

In der abgelaufenen Spielzeit wurden die Preußen aus Bad Saarow Elfter mit 38 Punkten aus zwölf Siegen, zwei Unentschieden und 16 Niederlagen. Am Ende gab es einen deutlichen Abstand zu den Abstiegsrängen, was zuvor zwischenzeitlich nicht so war. Die Preußen haben mit großem Kampf und Willen noch die Kurve bekommen und sicher viel Erfahrung dabei gesammelt.

Dies soll nun mit genutzt werden. „Fußball spielen können all unsere Akteure. Wir werden offensiv an die Sache herangehen, uns vor allem auf unser Spiel konzentrieren und versuchen, es durchzubringen“, erklärt Tretschok. „Das Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz.“ Als „eindeutigen Favoriten“ in der Landesklasse Ost sieht der Saarower Trainer den Vorjahreszweiten Grün-Weiß Rehfelde. „Der Rest wird sich um die Plätze dahinter streiten, wobei auch Aufsteiger SG Müncheberg eine gute Rolle dabei spielen könnte.“ Roland Hanke

Torwart: Sami Fandi (19), Tommy Zinke (31) Abwehr: Jamie Mc Ewan (19), David Dürre (32), Daniel Groß (38), Marek Noack (28), Florian Maaß (31), Christian Schneider (32) Mittelfeld: Mubanik Mohamoud Abdi (22), Tobias Drewitz (20), Ole Voß (19), Thomas Bemmann (33), Alec Walter Buder (19), Sergej Pavlenko (30), Jannik Rottenberg (24), Niklas Rottenberg (26), Max Süßenbach (27), Lukas Rätsch (19), Tim Strey (23)

Angriff: Christian Dobberack (33), Steven Bay (23), Paul Zucker (31), Tom Herrmann (19) Trainer: Thomas Tretschok, CoTrainer: Klaus Schulze, Jens Zippan, Teammanager: Oliver Maaß, Physiotherapeut: Ron Grundmann Zugänge: Lukas Rätsch, Mubanik Mohamoud Abdi, Tobias Drewitz, Ole Voß, Sami Fandi (alle eigene Zweite) Abgänge: Koray Buley (unbekannt), Nick Christophel (SpG Rauen/Reichenwalde), René Hoffmann, Stefan Hoppe

Hinrunde der Landesklasse Ost 1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Müllroser SV - FSV Rot-Weiß Lucka FC Viktoria Jüterbog - Blau-Weiss Markendorf SG Müncheberg - Preußen Bad Saarow MTV Wünsdorf - MSV Zossen FSV Luckenwalde II - Preußen Beeskow Eintracht Peitz - Grün-Weiß Union Bestensee Grün-Weiß Rehfelde - SG Bruchmühle SV Woltersdorf - SG Niederlehme Fr., 20.00

4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr Blau-Weiss Markendorf - FSV Luckenwalde II SG Bruchmühle - MTV Wünsdorf Grün-Weiß Union Bestensee - SV Woltersdorf Preußen Beeskow - SG Müncheberg MSV Zossen - Müllroser SV SG Niederlehme - Rot-Weiß Luckau Preußen Bad Saarow - FC Viktoria Jüterbog Grün-Weiß Rehfelde - Eintracht Peitz

7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr Rot-Weiß Luckau - Grün-Weiß Bestensee FC Viktoria Jüterbog - FSV Luckenwalde II SG Müncheberg - Blau-Weiss Markendorf SV Woltersdorf - Grün-Weiß Rehfelde SG Niederlehme - MSV Zossen Preußen Bad Saarow - Preußen Beeskow MTV Wünsdorf - Eintracht Peitz 14.00 Müllroser SV - SG Bruchmühle

10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Blau-Weiss Markendorf - Preußen Bad Saarow SG Bruchmühle - SG Niederlehme Grün-Weiß Union Bestensee - MSV Zossen Preußen Beeskow - FC Viktoria Jüterbog MTV Wünsdorf - SV Woltersdorf FSV Luckenwalde II - SG Müncheberg Eintracht Peitz - Müllroser SV Grün-Weiß Rehfelde - FSV Rot-Weiß Luckau

13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr Müllroser SV- SV Woltersdorf FC Viktoria Jüterbog - SG Müncheberg Grün-Weiß Union Bestensee - SG Bruchmühle Preußen Beeskow - Blau-Weiss Markendorf MSV Zossen - Grün-Weiß Rehfelde SG Niederlehme - Eintracht Peitz Preußen Bad Saarow - FSV Luckenwalde II Rot-Weiß Luckau - MTV Wünsdorf

2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr SG Bruchmühle - Eintracht Peitz Grün-Weiß Bestensee - FSV Luckenwalde II Preußen Beeskow - MTV Wünsdorf MSV Zossen - SV Woltersdorf Preußen Bad Saarow - Müllroser SV FSV Rot-Weiß Luckau - FC Viktoria Jüterbog Blau-Weiss Markendorf - Grün-Weiß Rehfelde SG Niederlehme - Müncheberg So., 12.30

5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr FC Viktoria Jüterbog - Eintracht Peitz Müllroser SV - Preußen Beeskow SG Müncheberg - Grün-Weiß Union Bestensee SV Woltersdorf - SG Bruchmühle MTV Wünsdorf - Blau-Weiss Markendorf FSV Luckenwalde II - Grün-Weiß Rehfelde Preußen Bad Saarow - SG Niederlehme Rot-Weiß Luckau - MSV Zossen 14.00

8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr SG Bruchmühle - Rot-Weiß Luckau Grün-Weiß Bestensee - Preußen Bad Saarow Preußen Beeskow - SG Niederlehme MSV Zossen - FC Viktoria Jüterbog FSV Luckenwalde II - MTV Wünsdorf Eintracht Peitz - SV Woltersdorf 14.00 Blau-Weiss Markend. - Müllroser SV 17.00 Rehfelde - SG Müncheberg Fr., 19.30

11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Müllroser SV - FSV Luckenwalde II FC Viktoria Jüterbog - SV Woltersdorf SG Müncheberg - MTV Wünsdorf Preußen Beeskow - Grün-Weiß Bestensee MSV Zossen - SG Bruchmühle SG Niederlehme - Blau-Weiss Markendorf Preußen Bad Saarow - Grün-Weiß Rehfelde FSV Rot-Weiß Luckau - Eintracht Peitz

14. Spieltag, 7. Dezember, 13 Uhr FC Viktoria Jüterbog - SG Bruchmühle Müllroser S - SG Müncheberg SV Woltersdorf - FSV Rot-Weiß Luckau MTV Wünsdorf - Preußen Bad Saarow Eintracht Peitz - MSV Zossen Grün-Weiß Rehfelde - Preußen Beeskow Blau-Weiss Markendorf - Bestensee Luckenwalde II - SG Niederlehme 13.30

3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr Müllroser SV - SG Niederlehme FC Viktoria Jüterbog - Grün-Weiß Rehfelde SG Müncheberg - MSV Zossen SV Woltersdorf - Preußen Beeskow MTV Wünsdorf - Grün-Weiß Union Bestensee FSV Luckenwalde II - SG Bruchmühle Rot-Weiß Luckau - Preußen Bad Saarow Eintracht Peitz - Markendorf 14.00

6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr Grün-Weiß Rehfelde - MTV Wünsdorf SG Bruchmühle - SG Müncheberg Grün-Weiß Union Bestensee - Müllroser SV Preußen Beeskow - FSV Rot-Weiß Luckau MSV Zossen - Preußen Bad Saarow SG Niederlehme - FC Viktoria Jüterbog Eintracht Peitz - FSV Luckenwalde II Markendorf - SV Woltersdorf 14.00

9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr Müllroser SV - Grün-Weiß Rehfelde FC Viktoria Jüterbog - MTV Wünsdorf SG Müncheberg - Eintracht Peitz SV Woltersdorf - FSV Luckenwalde II MSV Zossen - Preußen Beeskow SG Niederlehme - Grün-Weiß Bestensee Preußen Bad Saarow - SG Bruchmühle Rot-Weiß Luckau - Markendorf 14.00

12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr Blau-Weiss Markendorf - MSV Zossen SG Bruchmühle - Preußen Beeskow Grün-Weiß Bestensee - Viktoria Jüterbog SV Woltersdorf - SG Müncheberg MTV Wünsdorf - Müllroser SV Eintracht Peitz - Preußen Bad Saarow Grün-Weiß Rehfelde - SG Niederlehme Luckenwalde II - Rot-Weiß Luckau 11.00

15. Spieltag, 14. Dezember, 13 Uhr Müllroser SV - FC Viktoria Jüterbog SG Bruchmühle - Blau-Weiss Markendorf Union Bestensee - Grün-Weiß Rehfelde Preußen Beeskow - Eintracht Peitz MSV Zossen - FSV Luckenwalde II SG Niederlehme - MTV Wünsdorf Preußen Bad Saarow - SV Woltersdorf Rot-Weiß Luckau - SG Müncheberg


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AUGUST 2019

Vor der neuen Saison: Ziel der SG Bruchmühle ist ein einstelliger Tabellenplatz in der Landesklasse Ost.

Besser starten als zuletzt

Fotos (2): Edgar Nemschok

Landesklasse Ost Trainer Jörg Ulbrich spielt mit der SG Bruchmühle gleich zum Auftakt gegen den Favoriten. Jörg Ulbrich geht in sein 16. Trainerjahr. Der Übungsleiter der SG Bruchmühle wird in der nun beginnenden Saison sein 500. Spiel als Trainer absolvieren – eine unglaubliche Serie. Und auch in diesem Jahr wird er wieder versuchen, seine Mannschaft bestmöglich einzustellen. „Wir haben hier in Bruchmühle ganz andere Voraussetzungen als zum Beispiel die Nachbarorte.“ Trotzdem muss man immer wieder staunen, wie es die SGB schafft, so viele in dem kleinen Ort für Fußball zu begeistern. Abteilungsleiter Frank Hemberger sagt dazu: „Wir haben drei Männermannschaften, ein Frauenteam und insgesamt neun Fußballmannschaften, die dem Jugendbereich zuzuordnen sind. Knapp 300 Aktive gehören zum Verein.“ Auch in anderen Orten hat man längst mitbekommen, dass in Bruchmühle gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Und dieses Engagement hat sich gelohnt, so dass Spieler wie Tom Stedtler, Philip Heinrich und Tom Stemmer längst auch von anderen Vereinen umworben werden. „Ich kann nahezu in jedem Spiel sechs oder sieben Spieler einsetzen, die gerade aus dem A-Junioren-Bereich in die erste Mannschaft nachgerutscht sind“, freut sich Ulbrich über die gute Entwicklung. „Im Prinzip bin ich sehr zufrieden, dass die Mannschaft so zu-

Wichtig für die SG Bruchmühle: der erfahrene Christian Brutschin sammengeblieben ist. Wir haben eine sehr gut funktionierende Gemeinschaft, wozu ich auch die Vereinsführung zählen möchte. Wenn es mir nicht so einen Spaß machen würde ... Es sind die vielen kleinen, aber auch die großen Dinge, die dafür sorgen, dass man sich in Bruchmühle sehr wohl fühlen kann. Wie zum Beispiel unser Neubau, der hoffentlich bald fertig wird.“ Ulbrich hat eine Altersspanne in seiner Mannschaft, die von 17 bis 39 Jahre reicht. Der älteste

Spieler ist Christian Brutschin – ein Mann, dessen Erfahrung sehr geschätzt wird und der eigentlich kaum zu ersetzen ist.

Görtchen bleibt Kapitän Wichtige Zugänge hat der Verein zu verzeichnen. So kommt Sebastian May, der in der Region kein Unbekannter ist. Er soll vor allem die Offensive stärken, denn in der vergangenen Saison der Landesklasse Ost haben die Bruchmühler nur 39 Tore erzielt.

Lediglich der Tabellenletzte der Storkower SC, traf noch seltener. Trotzdem haben die Minimalisten der Liga es geschafft, am Ende auf Platz 10 zu landen. Wie wichtig May werden kann, zeigte er gleich im ersten Testspiel in der Vorbereitung gegen den FC Neuenhagen. Als weiterer Zugang kommt Gordon Koplin, den Ulbrich ebenfalls als sehr wichtigen Spieler für seine Mannschaft nennt. Kopf der Truppe ist und bleibt Lars Görtchen, der auch in der neuen Saison als Kapitän fungieren wird. „Was uns nicht passieren darf, dass wir wieder so schlecht aus den Startlöchern kommen. Die Hinserie war eine Katastrophe“, erinnert Ulbrich an 2018 und die 0:15-Punkte-Serie. Andererseits: „Wenn wir es schaffen, ein wenig mehr Stabilität zu sichern, dann könnten wir sogar weiter oben mitspielen.“ Wichtigstes Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Aber am Ende der Saison wollen die Randberliner mindestens auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen. Wie viele andere sieht auch Jörg Ulbrich Vorjahres-Vize Grün-Weiß Rehfelde als Favoriten der Liga. Dabei hofft der Trainer, dass die Rehfelder diese Rolle nicht gleich am ersten Spieltag gegen seine Mannschaft so deutlich unterstreichen. Das erste Heimspiel der SGB folgt am 24. August gegen Eintracht Peitz. Edgar NEmschok

Torwart: Jeremy Pascal Großmann (26), Oliver Siedtmann (35) Abwehr: Thomas Aé (37), Lars Görtchen (29), Riccardo Großmann (29), Paul Müller (18), Mauricio Pidde (23), Viktor Schenker (22), Felix Seidel, Matthias Späth (31), Tom Stemmer (18), Maurice Wilhelm Mittelfeld: Christian Brutschin (39), David Döppner, Dennis Dreetz (24), Philip Heinrich (19), Gordon Koplin (19), Marvin Kretschmar (23), Tobias Kühnel (33), Nickolas-Gene Rahimic (18), Justin Schmidt (19), Tom Stedtler (19), Maximilian Tutzschke (19) Angriff: Mario Lammeck (33), Jens Lehmpfuhl (30), Sebastian May (27), Paul Wegner (28) Zugänge: Mauricio Pidde (SV Mühlenbeck), Gordon Koplin (Blau-Weiß PetershagenEggersdorf II), Sebastian May (SV Falkensee-Finkenkrug) Abgänge: Steve Kayser (Karriereende), Paul Jablonski, Mathis Much, Philipp Much, Kai Bellmann, Diego Fadranski, Nils Conrad, Amin Wieduwild, Nils Eggmann Trainer: Jörg Ulbrich, Teammanager: Klaus Langner


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ANPFIFF

Wollen ganz oben mitspielen: die Männer der Grün-Weiß Rehfelde

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Foto: Edgar Nemschok

Mehr Offensive ist nötig Landesklasse Ost Grün-Weiss Rehfelde ist der Gejagte Schaut man heute dem Trainer der SG Grün-Weiß Rehfelde zu, sieht man einen Mann, der zufrieden ist und seinen Job wirklich gern macht. „Ich habe ja schon einige Stationen in meiner Trainerlaufbahn hinter mir. Hier in Rehfelde fühle ich mich richtig wohl. Es passt vieles zusammen“, sagt der 54-jährige Helmut Fritz. Er betont immer wieder, dass ihm von Vereinsseite aus großes Vertrauen geschenkt wird. „Man lässt mich in Ruhe arbeiten.“ Und der sportliche Erfolg kommt schließlich noch hinzu. Seine Mannschaft wurde in der abgelaufenen Saison der Landesklasse Ost Vizemeister – hinter dem so dominanten FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf. Vizemeister und das mit großem Abstand zum Tabellendritten Grün-Weiß Bestensee. Nur vier Spiele wurden verloren. Bleibt da noch Platz für mehr? Wenn Grün-Weiß sich in der neuen Saison verbessern will, würde das heißen ... Helmut Fritz hat für diese These nur ein breites Lächeln übrig. „Wir wissen schon, dass wir in eine Favoritenrolle gedrängt werden. Wir gehören im neuen Spieljahr zu den Gejagten der Liga.“ Helmut Fritz hat in der Sommerpause vor allem in der Offen-

Torwart: Ronny Elsholz (30), Kevin Mattern (22), Michael Petzold (23), Abwehr: Daniel Anton (29), Tim Goerke (20), Sebastian Juhre (29), Tobias Kunkel (28), Sebastian Mentz (33), Tommy Röhr (28), Sebastian Venz (27), Mittelfeld: Steffen Fechtner (33), Tony Frontzek (29), Pascal Haase (29), Eric Preuß (29), Thomas Szudra (29), Maximilian Terzenbach (26), Angriff: Eric Bohlemann (31), Max Herrmann (27), Patrick Horst (25), Robert Krebs (29), Bledar Mahmuti (24), Felix Westphal (26), Zugänge: Felix Westphal vom SV Woltersdorf, Max Herrmann vom Müllroser SV, Abgänge: Maximilian Wolchow (39) SG Rot-Weiß Neuenhagen, Trainer: Helmut Fritz (54), Co-Trainer Peter Schlegel sive Verstärkungen bekommen. Mit Felix Westphal aus Woltersdorf und Max Herrmann vom Müllroser SV hat er zwei wichtige Spieler dazubekommen. Als dritter Neuzugang wird Sebastian Juhre im Abwehrbereich und im Mittelfeld spielen. Er kam

vom FSV Blau-Weiß Wriezen. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Die Landesklasse Ost ist sehr ausgeglichen und eine Reihe von Mannschaften werden um den Titel mitspielen.“ Helmut Fritz nennt den MSV Zossen als einen der Favoriten der Liga. „Die Mannschaft wurde deutlich verstärkt.“ Immer ein Favorit für Helmut Fritz ist Grün-Weiß Bestensee. „Für mich eine der spielstärksten Mannschaften der Landesklasse.“ Doch der Trainer aus Rehfelde sieht auch Entwicklungen bei den Preußen in Beeskow und in Bad Saarow.

Verlass auf Peter Schlegel Der Zusammenhalt ist groß. „Ich glaube, ich habe noch nie eine Mannschaft gehabt, in der es auch menschlich so gut klappt.“ Wichtig ist für Helmut Fritz auch die Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainer Peter Schlegel. „Auf ihn kann ich mich immer verlassen.“ Gleich im ersten Spiel der neuen Saison steht ein Derby auf dem Plan. Es kommt die SG Bruchmühle. „Wir haben dank unserer treuen Fans fast immer ein Heimspiel. Denn zu den Auswärtsspielen kommen viele mit.“ Edgar NEmschok


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AUGUST 2019

Vorfreude auf den Saisonstart: die Landesklasse-Kicker von Blau-Weiß Wriezen mit Cheftrainer Thomas Adasmki (rechts)

Zur ganz großen Attacke reicht es noch nicht Landesklasse Nord Die Chancenverwertung liegt im Argen.

„Mein Saisonziel ist schon die obere Tabellenhälfte“, sagt Thomas Adamski, Cheftrainer der Landesklasse-Fußballer von Blau-Weiß Wriezen, völlig unaufgeregt. Nach dem zehnten Rang in der vergangenen Spielzeit, in der die Mannschaft nicht ein einziges Mal in die unmittelbare Nähe der Abstiegsränge der Nord-Staffel abrutschte, mögen die externen Erwartungen ein wenig gestiegen sein. Um auf Kurs zu bleiben, gilt es Platz 10 zu toppen. „Es ist in der vergangenen Saison nicht immer alles glücklich gelaufen. Vielmehr haben wir häufig Punkte leichtfertig liegen lassen und so eine bessere Platzierung verfehlt“, betont Adamski, der nur zu genau weiß, dass er bei seiner Elf in puncto Cleverness und Chancenverwertung nachjustieren muss, um im Gesamtklassement weiter nach oben zu klettern. „In der Truppe steckt Potenzial, das auf dem Platz endlich bestätigt werden muss. Da kann bei allen Spielern noch einiges mehr herausgekitzelt werden.“

Konkurrenz belebt Zur ganz großen Attacke mag der Trainer zwar nicht blasen, aber für die anstehende Spielzeit hat er sich schon etwas vorgenommen. Die Frage lautet: Was können die Blau-Weißen leisten? Die Antwort: eine ganze Menge, wenn die mit besten Fußballtugenden ausgestatteten Protagonisten auch einmal an die Leistungsgrenzen gehen. Das Aufgebot hat in der Breite zugelegt. Die größere Konkurrenz im eigenen Laden ist von Adamski gewollt und soll das Geschäft beleben.

Torwart: Andreas Elischer (28), Patrick Geue (32) Abwehr: Christopher Baatz (31), Max Glienicke (21), Kevin Liebsch (30), Benno Haferbecker (19), Paul Mann (20), Hannes Medejczyk (29), David Melz (32), Christian Kamp (32) Mittelfeld: Abdilatif Abdulahi Abdi (23), Matthias Krüger (30), Michel Leue (32), Johannes Radig (29), Dustin Schumann (25), Niklas Fritsche (18), Marcel Glöck (25), Kevin Liebsch (30), Waldemar Zeiser (26) Angriff: Niclas Kersten Gleisner (18), André Herrmann (33), Kilian Karpe (24), Friedrich Tänzer, Stefan Zimmer (28), Florian Pekrul (27), Anton Seyfarth (19), Felix Akwa Tabi (29), Paul Stiehm (21), Zugänge: Stefan Zimmer (Jahn Bad Freienwalde), Niclas Kersten Gleisner, Benno Haferbecker (beide eigene Jugend), Abdilatif Abdulahi Abdi (zweite Mannschaft) Abgänge: Sebastian Juhre (Grün-Weiß Rehfelde), Stefan Hanf (MSV Rüdersdorf), Daniel Stein (Karriereende) Trainer: Thomas Adamski (38), Co-Trainer: Matthias Schmidt Nichtsdestotrotz ist die Personaldecke nicht wirklich dick. Mit Sebastian Juhre hat eine echte Institution die Wriezener in Richtung Grün-Weiß Rehfelde verlassen. „Ein herber Verlust. Sowohl sportlich als auch menschlich. Sebastian war nicht nur Kapitän,

sondern hat sich umfangreich im Verein eingebracht. Diese Lücke zu stopfen wird nicht von heute auf morgen gelingen. Ich hätte ihn gern gehalten“, sagt Thomas Adamski. Nach einigen Jahren im Wriezener Dress sucht auch Stefan Hanf eine neue Herausforderung und wanderte zum MSV Rüdersdorf ab. Damit haben die Blau-Weißen lediglich zwei „echte“ Abgänge zu verzeichnen. Zudem hängte mit Daniel Stein ein Dauerbrenner seine Töppen an den Nagel. Auf der anderen Seite hat Adamski ausgesprochen überschaubare Integrationsarbeit zu leisten: Stefan Zimmer beendete sein Intermezzo bei Jahn Bad Freienwalde und kehrt zu seinem Stammverein zurück. „Er ist mit seiner körperlichen Präsenz eine Verstärkung. Ich erhoffe mir mehr Durchschlagskraft in der Offensive. Unsere Chancenverwertung in der Vorsaison war alles andere als optimal.“ Die weiteren Zugänge sind Früchte der intensiven Wriezener Nachwuchsarbeit. Anton Seyfarth, Benno Haferbecker, Niclas Fritsche, Niklas Kersten Gleisner und Mohamad Hamzah Darwich gehören allesamt zur erfolgreichen A-Jugend und kennen den Verein bestens. Freilich wird sich die Zahl der Nachwuchsakteure rasch reduzieren. Darwich und Gliesner machen sich im Oktober auf zu einem Auslandsjahr nach Neuseeland, andere wie Seyfarth beginnen ein Studium. „Mal schauen, wie sich das mit den Talenten entwickelt“, nimmt Adamski es gelassen. „Wir sind nicht in der Lage, hochkarätige Zugänge zu verpflichten, müssen andere Qualitäten in die Waagschale werfen.“ Udo Plate

Foto: Udo Plate

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32

ANPFIFF

Landesklasse-Absteiger Storkower SC tritt mit dem neuen Trainer Toni Lüdtke und fast unveränderter Mannschaft an.

Foto: Janine Kieshauer

„Wir wollen unter die besten Fünf“ Ostbrandenburgliga Der neue Trainer des Storkower SC dämpft Träume vom direkten Wiederaufstieg.

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Toni Lüdtke kennt die höchste Spielklasse der Fußballkreises Ostbrandenburg aus dem Effeff, spielte zuletzt drei Jahre beim VfB Steinhöfel und führte diesen in der vorigen Saison als Trainer auf Platz 5. Mindestens genauso gut will der im Oktober 35 Jahre alt werdende Ex-Spieler von der SG Hangelsberg, Blau-Weiß Briesen, Victoria Seelow und vom FSV Union Fürstenwalde II nun mit seinem neuen Verein abschneiden. „Unter die besten fünf

Teams wollen wir schon kommen“, sagt Lüdtke, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Fürstenwalde wohnt. Allerdings hätten sicher auch Teams wie der FC Neuenhagen, 1. FC Frankfurt II, Pneumant Fürstenwalde oder Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II Ambitionen. „Meine Jungs müssen schnell verstehen, dass sie nicht mehr in der Landesklasse spielen.“ Und der SSC dürfte auch zu den Gejagten gehören. Ein direkter Wiederaufstieg sei eher

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nicht machbar, da gebe es zu viele Stolpersteine in der Liga. Lüdtke, der bei den Storkowern die Nachfolge von Coach Jochen Meyer und Co-Trainer Bernd Witzke antritt, ist es in der Anfangsphase wichtig, „ dass sich die Mannschaft das Spielsystem zu eigen macht. Dabei geht es um Lauf- und Kampfbereitschaft sowie Kurzpass-Fußball und Disziplin. Von außen muss das jeweilige System, das wir spielen, zu erkennen sein.“ Die Storkower hoffen, nach vielen Jahren Landesfußball in absehbarer Zeit wieder dorthin zu kommen. RH Torwart: Thiemo Fey (20), Lucas Fiedler (22) Abwehr: Dominic Bracki (23), Felix Brunzel (19), Florian Burdach (20), Maximilian Licht (22), Daniel Preusker (30), Martin Wels (19), Sascha Wieczorek (26) Mittelfeld: Felix Frind (23), Florian Guhr (22), Leon Gutschke (19), Paul Lehmann (22), Xhevit Nuha (29), Christian Sergel (29), Patrick Sergel (32) Angriff: Marian Beyer (22), Maximilian Fiedler (25), Jan Haupt (20), Patrick Wach (31) Trainer: Toni Lüdtke (34), Betreuerin: Janine Kieshauer (28) Zugänge: keine Abgänge: Marc Ewler (23, Blau-Weiß Briesen)


33

AUGUST 2019

Verstärkung aus der Landesklasse Ostbrandenburgliga Der FC Lokomotive Frankfurt geht optimistisch in das Abenteuer Kreisoberliga. Der FC Lok geht erstmals in der Kreisoberliga an den Start. „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt“, bleibt Trainer Alexander Mikulin trotz aller Aufstiegseuphorie bescheiden. Insgesamt neun Neuzugänge sollen die junge Mannschaft für die höchste Liga des Fußballkreises wappnen. Mit Eric Wieland und Sascha Witt verstärken auch zwei Landesklasse-erfahrene Kicker von Blau-Weiss Markendorf das Team. In der Vorbereitung gab es allerdings fünf Niederlagen in sechs Partien und auch im Kreispokal war beim 4:6 bei Kreisligist SV Vogelsang nichts zu holen. hrö Torwart: Oskar Lingk (19), Paul Krüger, Abwehr: Julian Drescher (18), Patrik Elbe (18), Toni Emmerich (27), Tobias Haase (18), Heinz-Peter Lindenberg (35), Andreas Rußmann (36), Thomas Staroske (34), Eric Wieland (28),

Lok Frankfurt geht mit insgesamt neun Neuzugängen in seine erste Spielzeit in der höchsten Liga des Fußballkreises. Sascha Witt (20), Mittelfeld: Othman Alobaid (19), Vahid Amiri, David Bänsch (34), Thomas Goldammer (28), Sebastian Guhl (25), Paul Henke (19), Leon Jancen (19), Max Köhler (21), Erik Kreienbrink (20), Mirko Linder

(27), Derenik Mayilyan, Hannes Milster (29), Angriff: Antonio Bertz (21), Michael Gambashidze (26), Roccy Minack (29), Soulemane Rabiou Wanda (18), Erik Schickert (18), Robin Schulz (18), Christopher Winter (19)

Trainer: Alexander Mikulin, René Drescher, Uwe Wieland Zugänge: Gambashidze (SpG Groß Lindow/Finkenheerd), Kreienbring (SV Union Wesenberg), Schulz, Haase (beide Union Frankfurt A-Junioren), Wieland,

Foto: Michael Benk

Witt (beide Blau-Weiss Markendorf), Köhler (Blau-Weiß Lebus), Krüger, Schaffranke (beide eigener Nachwuchs) Abgang: Mohamed Abdikarim Ahmed (SpG Sachsendorf/Dolgelin)

Blau-Weiße Talenteförderung

Ostbrandenburgliga Auch in dieser Saison wird Trainer Frank Mutschall wieder großartige Arbeit leisten Torwart: Jan Philipp Jaskolski (19), Kevin Pelzer (29), Robert Wendt (24), Abwehr: Tobias Hoke (23), Pascal Kaden (23), Jonas Müller (21), Denny Odebrecht (25), Johannes Peuthert (24), Kurt Skusa (27), Jan Niklas Wolf (21), Mittelfeld: Tim Beier (23), Martin Brehme (30), YvesMarvin Ertel, Till Marian Höfer (22), Tobias Klaus (29), Marvin Klopsch (23), Lukas Loock (24), Saul Njie (21), Ronny Schmidtke

(30), Rick Schubert (25), Nico Schulz (27), Paul Schulze, Norman Sydow, Angriff: Paul Harttrumpf (22), Mike-Oliver Hiersche (23), Marwin Ruthsatz (23) Abgänge Gordon Koplin (20/ SG Bruchmühle), Maurice Stephani (22/FC Concordia Wilhelmsruh), Leon Schilf (22/FC Concordia Wilhelmsruh, Trainer Frank Mutschall, Co-Trainer: Ralf Uwe Konrad

Will auch in dieser Saison gut mitspielen: Blau-Weiß Petershagen-Egegrsdorf II

Foto: Verein

Der Vojahresdritte will wieder oben mitmischen

Ostbrandenburgliga Die BSG Pneumant Fürstenwalde startet mit neuem Trainergespann Marvin Herrgoß und Dave Franz Der vorjährige Aufsteiger hat eine prima Saison in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises Ostbrandenburg abgeliefert. Auf Anhieb Dritter zu werden, ist schon aller Ehren wert. In der neuen Spielzeit will die Mannschaft der BSG Pneumant wieder oben mitmischen. Und das scheint auch mit dem jungen

Torwart: Christian Roggisch (29), Rene Adam (36), Dave Franz (28) Abwehr: Christopher Fuhrmann (34), Tom Knoll (25), Julian Latzel (21), Sebastian Stock (31), Matthias Tschorn (31), Dominik Hoffmann (24), Alexander Mau-

neuen Trainer Marvin Herrgoß – er ist erst 23 und betreute die D-Junioren von Victoria Seelow – möglich zu sein, der die Nachfolge von Erfolgscoach Christian Polzin angetreten hat. Mit Dave Franz gibt es auch einen neuen Co- und Torwart-Trainer sowie Thomas Schmit einen Sportlichen Leiter.

ren (26), Martin Sonntag (34), Sven Adam (34) Mittelfeld: David Schäfer (30), Toni Bresemann (25), Florian Schlachte (27), Paul Klonek (18), Andreas Krusa (30), Ibrahim Bouombouo (29), Maik Pilowski (30), Enrico Schübler (21), Tony Lang-

ner (22), Steffen Lehmberg (30), Tommy Schäfer (21), Bastian Fischer(28) Angriff: Brian Zock (22), Sascha Georgi (31), Sebastian Probst (30), Enrico Thomas (30) Trainer: Marvin Herrgoß (23), Torwart-Trainer: Dave Franz

(28), Sportlicher Leiter: Thomas Schmidt, Betreuer: Peter Pilowski, Teresa Schreiber Zugänge: Trainer Marvin Herrgoß (D-Junioren-Trainer Victoria Seelow), Torwarttrainer Dave Franz (Turbine Potsdam),

Die Testspiele in der Vorbereitung haben schon gezeigt, dass mit den Fürstenwaldern in Sachen Meisterschaft durchaus zu rechnen sein dürfte. Allerdings gab es in einer Partie auch einen Wermutstropfen, denn Mittelfeldspieler Toni Breesemann verletzte sich schwer und wird wohl lange ausfallen. rh

Paul Klonek (eigene U 19), Julian Latzel, Tony Langner (beide SpG Sachsendorf/Dolgelin), Florian Schlachter (VfB Steinhöfel), Sirko Gahlisch (vereinslos) Abgänge: Trainer Christian Polzin, Andreas Funk, Martin Seidel (alle vereinslos)


34

ANPFIFF

Neuer Trainer, etliche neue junge Spieler: Der Kader des FV Erkner II hat sich wieder verändert.

Foto: Roland Hanke

A-Junioren rücken auf

Ostbrandenburgliga Trainer Pierre Walda kehrt nach einem Jahr Pause zurück und will ein neues Team formen.

Die Zweite des FV Erkner befindet sich um Umbruch. Von der Mannschaft des Neunten der vorigen Saison sind gerade mal noch fünf Akteure übrig geblieben. „Wir wollen ein neues Team aufbauen und es für die nächsten drei Jahre fit machen“, sagt Pierre Walda, der nach einem Jahr Pause, in dem er sich gut vom Fußball erholt habe, als Trainer zum FVE II zurückkehrte. „Ich werde versuchen, dem Team neue Impulse zu geben“, erklärt der Coach. Jetzt sind

in der Landesliga-Reserve etliche A-Junioren unterwegs, die zum Teil noch in dieser Altersklasse spielen können. „Unser vorrangiges Ziel wird es sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn es gut läuft, werden wir uns in Richtung gesichertes Mittelfeld orientieren“, gibt Walda die Marschrichtung für sein Team vor. RH

Torwart: Marvin Drechsler (21), Marco Schlausch (28) Abwehr: Martin Wandt (36), Paul Ole Berthold (19), Robert Kien (29), Marco Quenstedt (30), Manuel Fiedler (33), Sergio Galindo Bernal (22), Oliver Leon Fink (20), Leon Wagner (23) Mittelfeld: Christopher Standke (23), Sydney Cochius (23), Joshua Rothaug (18), Maximilian Schulz (19), Benjamin Bock (22), Kay Siedler (29), Justin Scholz

(18), Fabian Freise (19), Leon Turi Kley (20), Daryosh Qassemi (24), Sacad Muuse Cilmi (20), Fabian Walkowiack (18) Angriff: Leon Alfa (18), Johannes Kopp (30), Charly Braune (21), Vivian-Maurice Hecht (18) Trainer: Pierre Walda, Co-Trainer: Sydney Cochius, TorwartTrainer: Marcel Neumann, Mannschaftsleiter: Uwe Milz, Betreuer: Heiko König Zugänge: Kay Siedler (hatte

pausiert), Marco Quenstedt (Rückkehr nach Verletzung), Paul Ole Berthold, Fabian Freise, Joshua Rothaug, Justin Scholz (alle eigene A Junioren), VivianMaurice Hecht (SG Hangelsberg) Abgänge: Ben Kulla, Tom Kulla (beide Hennickendorfer SV), Lennart Balles, Alexander Balles (beide Germania Schöneiche II), Eric Zander (unbekannt), Enrico Marschner (pausiert), Christian Prüfer (pausiert)

Ein neuer Trainer für eingespielte Mannschaft

Ostbrandenburgliga Bodo Stoecker peilt mit erweitertem Team einen einstelligen Tabellenplatz für den VfB Steinhöfel an.

Mit dem neuen Couch Bodo Stoecker, der zuvor die A-Junioren des FSV Fürstenwalde trainierte, will der VfB in seiner vierte Saison in der Ostbrandenburgliga einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. In der vorigen Saison hatte es mit Rang 5 die bislang beste Platzierung gegeben (davor zweimal Neunter). Die Mannschaft – nur ein Abgang – ist eingespielt. Stoecker hat einige Spieler aus der Zweiten sowie Neuzugänge im Kader und

Torwart: Robert Binsker (31), Benedikt Schreiter (21) Abwehr: Chris Giering (28 ), Paul Griep (28), Costel Paduret (37), Patrick Rose (32), Kai Schröder (23), Manuel Stoecker (29) Mittelfeld: Laurenz Budack (18), Dennis Jahn (25), Tom Langlotz

(18), Oliver Lorenz (31), Maximilian Schruhl (23), Eric Strehl (24) Angriff: Maurice Binder (28), Rico Broßmann (22), Steven Meißner (19), Riccardo Pathe (20), Robin Sägebrecht (24), Nico von Knoblauch (29), Maximilian Keller (21)

Trainer: Bodo Stoecker (55, BLizenz, 0170 3002796), Physiotherapeut: Heino Kauer (47) Zugänge: Bodo Stoecker als Trainer (FSV Union Fürstenwalde), Chris Giering, Rico Broßmann (beide VfB II), Steven Meißner (SG Trebnitz), Tom Langlotz

(SpG Müncheberg/Waldsieversdorf, A-Junioren), Maximilian Keller (bis 2014 Kickers Trebus), Laurenz Budack (SV Woltersdorf, A-Junioren) Abgänge: Toni Lüdtke als Trainer (Storkower SC), Tom Borchardt (20, Blau-Weiss Markendorf)

will diese möglichst schnell in das Team integrieren. RH, ws

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Eingespielte Mannschaft mit Verstärkungen: der VfB Steinhöfel

Foto: Verein


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ANPFIFF

Neuer Trainer, etliche neue junge Spieler: Der Kader des FV Erkner II hat sich wieder verändert.

Foto: Roland Hanke

A-Junioren rücken auf

Ostbrandenburgliga Trainer Pierre Walda kehrt nach einem Jahr Pause zurück und will ein neues Team formen.

Die Zweite des FV Erkner befindet sich um Umbruch. Von der Mannschaft des Neunten der vorigen Saison sind gerade mal noch fünf Akteure übrig geblieben. „Wir wollen ein neues Team aufbauen und es für die nächsten drei Jahre fit machen“, sagt Pierre Walda, der nach einem Jahr Pause, in dem er sich gut vom Fußball erholt habe, als Trainer zum FVE II zurückkehrte. „Ich werde versuchen, dem Team neue Impulse zu geben“, erklärt der Coach. Jetzt sind

in der Landesliga-Reserve etliche A-Junioren unterwegs, die zum Teil noch in dieser Altersklasse spielen können. „Unser vorrangiges Ziel wird es sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn es gut läuft, werden wir uns in Richtung gesichertes Mittelfeld orientieren“, gibt Walda die Marschrichtung für sein Team vor. RH

Torwart: Marvin Drechsler (21), Marco Schlausch (28) Abwehr: Martin Wandt (36), Paul Ole Berthold (19), Robert Kien (29), Marco Quenstedt (30), Manuel Fiedler (33), Sergio Galindo Bernal (22), Oliver Leon Fink (20), Leon Wagner (23) Mittelfeld: Christopher Standke (23), Sydney Cochius (23), Joshua Rothaug (18), Maximilian Schulz (19), Benjamin Bock (22), Kay Siedler (29), Justin Scholz

(18), Fabian Freise (19), Leon Turi Kley (20), Daryosh Qassemi (24), Sacad Muuse Cilmi (20), Fabian Walkowiack (18) Angriff: Leon Alfa (18), Johannes Kopp (30), Charly Braune (21), Vivian-Maurice Hecht (18) Trainer: Pierre Walda, Co-Trainer: Sydney Cochius, TorwartTrainer: Marcel Neumann, Mannschaftsleiter: Uwe Milz, Betreuer: Heiko König Zugänge: Kay Siedler (hatte

pausiert), Marco Quenstedt (Rückkehr nach Verletzung), Paul Ole Berthold, Fabian Freise, Joshua Rothaug, Justin Scholz (alle eigene A Junioren), VivianMaurice Hecht (SG Hangelsberg) Abgänge: Ben Kulla, Tom Kulla (beide Hennickendorfer SV), Lennart Balles, Alexander Balles (beide Germania Schöneiche II), Eric Zander (unbekannt), Enrico Marschner (pausiert), Christian Prüfer (pausiert)

Ein neuer Trainer für eingespielte Mannschaft

Ostbrandenburgliga Bodo Stoecker peilt mit erweitertem Team einen einstelligen Tabellenplatz für den VfB Steinhöfel an.

Mit dem neuen Couch Bodo Stoecker, der zuvor die A-Junioren des FSV Fürstenwalde trainierte, will der VfB in seiner vierte Saison in der Ostbrandenburgliga einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. In der vorigen Saison hatte es mit Rang 5 die bislang beste Platzierung gegeben (davor zweimal Neunter). Die Mannschaft – nur ein Abgang – ist eingespielt. Stoecker hat einige Spieler aus der Zweiten sowie Neuzugänge im Kader und

Torwart: Robert Binsker (31), Benedikt Schreiter (21) Abwehr: Chris Giering (28 ), Paul Griep (28), Costel Paduret (37), Patrick Rose (32), Kai Schröder (23), Manuel Stoecker (29) Mittelfeld: Laurenz Budack (18), Dennis Jahn (25), Tom Langlotz

(18), Oliver Lorenz (31), Maximilian Schruhl (23), Eric Strehl (24) Angriff: Maurice Binder (28), Rico Broßmann (22), Steven Meißner (19), Riccardo Pathe (20), Robin Sägebrecht (24), Nico von Knoblauch (29), Maximilian Keller (21)

Trainer: Bodo Stoecker (55, BLizenz, 0170 3002796), Physiotherapeut: Heino Kauer (47) Zugänge: Bodo Stoecker als Trainer (FSV Union Fürstenwalde), Chris Giering, Rico Broßmann (beide VfB II), Steven Meißner (SG Trebnitz), Tom Langlotz

(SpG Müncheberg/Waldsieversdorf, A-Junioren), Maximilian Keller (bis 2014 Kickers Trebus), Laurenz Budack (SV Woltersdorf, A-Junioren) Abgänge: Toni Lüdtke als Trainer (Storkower SC), Tom Borchardt (20, Blau-Weiss Markendorf)

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Torwart: Robert Binsker (31), Benedikt Schreiter (21) Abwehr: Chris Giering (28 ), Paul Griep (28), Costel Paduret (37), Patrick Rose (32), Kai Schröder (23), Manuel Stoecker (29) Mittelfeld: Laurenz Budack (18), Dennis Jahn (25), Tom Langlotz

(18), Oliver Lorenz (31), Maximilian Schruhl (23), Eric Strehl (24) Angriff: Maurice Binder (28), Rico Broßmann (22), Steven Meißner (19), Riccardo Pathe (20), Robin Sägebrecht (24), Nico von Knoblauch (29), Maximilian Keller (21)

Trainer: Bodo Stoecker (55, B-Lizenz), Physiotherapeut: Heino Kauer (47) Zugänge: Bodo Stoecker als Trainer (FSV Union Fürstenwalde), Chris Giering, Rico Broßmann (beide VfB II), Steven Meißner (SG Trebnitz), Tom Langlotz

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Eingespielte Mannschaft mit Verstärkungen: der VfB Steinhöfel

Foto: Verein


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AUGUST 2019

Im Sturm droht Windstille

Ostbrandenburgliga Die SG Wiesenau 03 nimmt erneut Anlauf auf einen Platz in der Spitzengruppe. Mit einem nur wenig veränderten Aufgebot geht die SG Wiesenau 03 in die neue Saison. Nach zwei siebten Rängen streben die Nulldreier laut Trainer Daniel Dankert einen Platz unter den ersten fünf Teams an. Nachdem er in den vergangenen drei Serien mit Ronny Stößer auf der Kommandobrücke stand, wird er das Schiff dieses Mal allein führen. Stößer pausiert aus persönlichen Gründen. Nach wie vor vertraut der 37-jährige Dankert auf seine Achse mit Johannes Follert im Tor, Kevin Bartusch und Rückkehrer Eligiusz Krzeptowski in der Abwehr sowie auf die offensiveren Michael Thiele und Sergej Mauch. Fehlen wird mit Alexander Mauch aber der torgefährlichste Stürmer der vergangenen Jahre, den es zu seinem alten Verein FC Eisenhüttenstadt in die Brandenburgliag zieht. Da zudem wegen einer schweren Verletzung Martin Greiner seine Töppen an den Nagel hängte und die Zweite trainiert, könnte im Sturm ein Vakuum entstehen. „Mit Nico Krause haben wir dafür noch ein Ass im Ärmel. Als Nachwuchsspieler hat er für den FSV Dynamo gestürmt, bei uns spielte er im defensiven Bereich“, ist Dankert optimistisch. Einige Hoffnungen liegen auf Yves Wienke, der aus Fünfeich-

Will erneut im Vorderfeld mitspielen: die SG Wiesenau 03 ein kam. Für Dankert ist der FC Neuenhagen der Titelfavorit. „Dahinter muss man mit dem 1. FC Frankfurt II immer rechnen, dann kommen drei Mannschaften, wo ich auch uns einordne. Natürlich würde ich auf das Aufstiegsrecht nicht verzichten, wenn wir die Möglichkeit haben“, lässt er nach oben vieles offen. Hagen Bernard

Torwart: Johannes Follert (30), Holger Gebele (44) Abwehr: Kevin Bartusch (26), Markus Birke (25), Tobias Frey (24), Nico Krause (25), Sergej Mauch (26), Robert Richter (30), Stefan Specker (22) Mittelfeld: Marc Assmann (32), Ron Assmann (30), Je-

Foto: Hagen Bernard

remy Bänsch (25), Igor Tadeusz Kurkowski (20), Patrick Naujocks (29), Slawomir Szczepanski (34), Michael Thiele (31), Tim Urbicht (25) Angriff: Eligiusz Krzeptowski (22), Tobias Lauke (29), Kamil Michal Mazur (34), Yves Wienke (22),

Zugänge: Yves Wienke (Fünfeichen), Eligiusz Krzeptowski (Polonia Slubice) Abgänge: Alexander Mauch (28/FC Eisenhüttenstadt) Trainer: Daniel Dankert (37), Co-Trainer: Robert Richter, Torwart-Trainer: Holger Gebele, Teammanager: Tobias Netzel

Studenten verjüngen Frankfurter Reserve-Team Ostbrandenburgliga Der 1. FC Frankfurt II will erneut zum führenden Trio gehören.

Der 1. FC Frankfurt II schloss die vergangenen vier Spielzeiten in der Ostbrandenburgliga nie schlechter als auf Rang 3 ab. Die Brandenburgliga-Reserve des 1. FC Frankfurt verjüngt sich erheblich mit den (Studenten-)Zugängen. Andere junge und entwicklungsfähige Spieler, die noch die Vorbereitung in der „Ersten“

mitgemacht hatten, werden dazustoßen. Der Ex-Markendorfer Jonas Schreyer dürfte eine echte Verstärkung sein. Ziel ist es, wie in den vergangenen vier Jahren wieder un-

ter die besten Drei zu kommen. „Das aufgerüstete Neuenhagen und sicher auch Pneumant werden uns und der Konkurrenz sicher das Leben am schwersten machen“, vermutet Trainer

Foto: Michael Benk

Klaus Herpel. Das Gerüst werden wieder die Älteren bilden: Joe Jurchen, Nils Dochow (sind jetzt Häuslebauer), Steve WeissMotz, Tony Schnürer und Christian Schneider. He

Torwart: Patrick Behrend (34), Christian Becker (35) Abwehr: Franz-Florian Dahlmann (30), Peter Dingeldey (34), Felix Henschel (23), Christian Katzenmaier (26), Axel Kolax (34), Christian Schneider (33), Tony Schnürer (31), Steve Weiss-Motz (35), Nils Dochow (31) Mittelfeld: Tommy Neumann (31), Leon Schröter (20), Mathis Schuh (25), Jonas Schreyer (23), Jakob Ahrendt (25), Steven Dietrich (23), Joe Jurchen (39) Angriff: Ronny Dzewior (40), Kamil Kuzmicz (25), Maikleint Petrai (24), Eduard Schenk (23) Trainer: Klaus Herpel, Veit Seiring Zugänge: Schreyer (BlauWeiss Markendorf), Schenk, Ahrendt, Katzenmaier (alle USC Viadrina Frankfurt), Dietrich (Grün-Weiß Letschin) Abgänge: Miro Dorenburg (Union Booßen), Florian Schrape (Blau-Weiss Markendorf)


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ANPFIFF

Das Ziel heißt Aufstieg

Hinrunde der Kreisoberliga

Ostbrandenburgliga Selbstbewusste Neuenhagener wollen eine Klasse höher

Beim FC Neuenhagen ist die Marschrichtung für die neue Saison ganz klar. Im Kreis der Mannschaft ist man sich einig: „Es soll eine geschichtsträchtige Serie werden und am Ende will man feiern.“ Frischen Wind, zahlreiche neue Ideen und viel Engagement kamen in der Winterpause mit dem neuen Sportlichen Leiter, Norman Suerholt. Der Verein verpflichtete einige neue Spieler, die zum Teil aber auch gute alte Bekannte des Vereins sind. Dazu gehört beispielsweise Torjäger Arthur Tabler. Nach der schlechten Hinrunde der Saison 2018/19, der FC Neuenhagen war aussichtsloser Letzter in der Tabelle, hatte sechs Punkte und ein Torverhältnis von 22:55, startete die Mannschaft eine beeindruckende Rückrunde, holte 38 Punkte. Mit einer Bilanz von 58:17 Toren wurde der FC schließlich auch Rückrunden-Erster. Stolz ist man auf den neuen Hauptsponsor, mit dem man sich einig ist: Ziel ist der Aufstieg. Am ersten Spieltag müssen die Neuenhagener Taschen packen und treten beim Aufsteiger FSV Blau-Weiß Wriezen II an. en

2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr FC Neuenhagen - Hennickendorfer SV BSG Pneumant Fürstenwalde - Storkower SC Victoria Seelow II - FV Erkner II VfB Steinhöfel - Blau-Weiß Wriezen II Petershg.-Egg. II - Union Booßen 12.30 FC Lok Frankfurt - SG Wiesenau 13.00 Union Frankfurt - 1. FC Frankfurt II 14.00 MTV Altlandsberg - FC Eisenh. II Fr., 19.00

Der FC Neuenhagen hat sein Ziel klar formuliert. Torwart: Philipp Andersen (35), Florian Dietrich, Sebastian Siegmund, Norman Suerholt (41) Abwehr: Riccardo Blume (32), Christian Gragert (29), Riccardo Hopf (32), Lukas Isberner (24), André Keller (34), Oliver Köllner, Nicolas Krause (24), Eric Labahn (29), Jörg Labahn, Christoph Maut (24), Matthias Mischke (32), David Pergamenter (32),

Johannes Wirth (32) Mittelfeld: Billy Joe Bredlow (23), Rodrigo De Jesus Mendes (29), Maxmilyanno Alef Goncalves De Oliveira, Till Elstermann (23), Ronny Grosser, Domenic Guist (22), Tim Hensel (22), Martin Janisch (42), Marco Raddatz (33), Givanildo Santos Reis, Alfons Wenke (23), Toni Wolter (21)

Foto: Edgar Nemschok

Angriff: Tim Baum (19), Steffen Gontcharenko (38), Elias Hauschild (23), Lancelot Mayerhofer (25), Ricardo Rzeppa, Fabian Schul (23), ArthurTabler (31), Hamed Wahedi Zugänge: Rodrigo De Jesus Mendes (Türkspor) Abgänge: Ole Sonneson (29) Trainer: Marco Raddatz (33), Co-Trainer: Martin Janisch (42)

Andy Drömert sorgt für frischen Wind

Ostbrandenburgliga Der FC Eisenhüttenstadt II strebt einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Rang 2, dann acht und zehn – in dieser Saison strebt die Reserve des Brandenburgligisten die gegenläufige Tendenz an. Nachdem der bisherige Co-Trainer Andy Drömert im Abstiegskampf das Team im Winter übernommen hatte, ging es deutlich aufwärts. Nun sollen an die besseren Zeiten vor zwei Jahren angeknüpft werden, als die Eisenhüttenstädter den Aufstieg nur knapp verpasst hatten. Die Landesklasse haben die Eisenhüttenstädter zwar zunächst nicht auf ihre Fahnen geschrieben, doch mittelfristig dahin kommen wollen sie schon. Erst einmal soll der Abstiegskampf ad acta gelegt werden und nach Möglichkeit ein Platz unter den besten Fünf herausspringen. Dafür ist eine gewisse Konstanz notwendig. Wenn die Mannschaft halbwegs von Verletzungen verschont bleibt, sollte das auch gelingen. Genügend gute Individualisten im allerdings schon in die Jahre gekommenen Team gibt es allemal wie Torhüter Christian Lehmann, den technisch versierten André Beuthel, den laufstarken Sebastian Cierpinski oder auch den torgefährlichen Nico Anders. Dazu ist nach langwieriger Verletzung Stürmer Patrick Lehmann zurück. hb

1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt II - VfB Steinhöfel Union Booßen - Victoria Seelow II Storkower SC - Blau-Weiß Petershagen II SG Wiesenau - Pneumant Fürstenwalde Hennickendorfer SV - FC Lokomotive Frankfurt FV Erkner II - FC Union Frankfurt 12.30 Blau-Weiß Wriezen II - FC Neuenhagen 1. FC Frankfurt II - MTV Altlandsberg

3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt II - FC Union Frankfurt Union Booßen - Pneumant Fürstenwalde Storkower SC - FC Lokomotive Frankfurt SG Wiesenau - FC Neuenhagen VfB Steinhöfel - MTV Altlandsberg 1. FC Frankfurt II - Vict. Seelow II 12.30 Blau-Weiß Wriezen II - Hennickendorfer SV FV Erkner II - Blau-Weiß Petershagen II 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr Fussballclub Neuenhagen - Storkower SC BSG Pneumant Fürstenwalde - FV Erkner II Victoria Seelow II - FC Eisenhüttenstadt II MTV Altlandsberg - Blau-Weiß Wriezen II Hennickendorfer SV - SG Wiesenau Petershg.-Egg. II - 1. FC Frankfurt II 12.30 FC Lok Frankfurt - Union Booßen 13.00 FC Union Frankfurt - VfB Steinhöfel 14.00 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr FC Eisenhüttenst. II - Petershg.-Egg. II Union Booßen - Fussballclub Neuenhagen Storkower SC - Hennickendorfer SV MTV Altlandsberg - FC Union Frankfurt VfB Steinhöfel - Victoria Seelow II FV Erkner II - Lok Frankfurt 12.30 Blau-Weiß Wriezen II - SG Wiesenau 1. FC Frankfurt II - Pneumant Fürstenwalde 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr Fussballclub Neuenhagen - FV Erkner II Pneumant Fürstenwalde - FC Eisenhüttenst. II Victoria Seelow II - MTV Altlandsberg SG Wiesenau - Storkower SC Hennickendorfer SV - Union Booßen Petersh.-Egg. II - VfB Steinhöfel 12.30 FC Lok Frankfurt - 1. FC Frankfurt II 13.00 Union Frankfurt - Wriezen II 14.00 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt II - FC Lok Frankfurt Union Booßen - SG Wiesenau MTV Altlandsbg. - Petersh.-Eggersdorf II VfB Steinhöfel - Pneumant Fürstenwalde FV Erkner II - Hennickendorfer SV 12.30 Blau-Weiß Wriezen II - Storkower SC 1. FC Frankfurt II - FC Neuenhagen Union Frankfurt - Victoria Seelow II 14.00 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr FC Neuenhagen - FC Eisenhüttenstadt II Pneumant Fürstenwalde - MTV Altlandsberg Victoria Seelow II - Blau-Weiß Wriezen II Storkower SC - Union Booßen SG Wiesenau - FV Erkner II Hennickendorfer SV - 1. FC Frankfurt II Petersh.-Eggersd. II - Union Frankfurt 12.30 FC Lok Frankfurt - VfB Steinhöfel 13.00

Bringt neuen Wind in die Reserve des FC Eisenhüttenstadt: Andy Drömert (Zweiter von rechts). Der 33-Jährige übernahm das Team in der Winterpause. Foto: Andy Drömert Torwart: Christian Lehmann (33) Abwehr: Christian Fabich (39), Marco Franke (28), Andreas Lamm (41), Christian Luckmner (32), Robert Menzel (36), Philipp Methfessel (29) Mittelfeld: André Beuthel (34),

David Christen (33), Sebastian Cierpinski (27), Till Deichsler (19), Maik Franke (48), Philipp Geiger (30), Christian Keiling (31), Clemenz Poguntke (31), Florian Staar (22), Christian Teichert (29) Angriff: Nico Anders (30),

Christian Kühnöhl (37), Alexander Lehmann (30), Patrick Lehmann (26), Hannes Linder (19) Abgänge: Billy Böhmer (36/ Neuzeller SV), Sadar Wali Nazari (unbekannt) Trainer: Andy Drömert (32), CoTrainer: Christian Kühnöhl (37)

9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt II - Hennickendorfer SV Victoria Seelow II - Blau-Weiß Petershagen II MTV Altlandsberg - FC Lokomotive Frankfurt VfB Steinhöfel - Fussballclub Neuenhagen 1. FC Frankfurt II - SG Wiesenau 11.45 FV Erkner II - Storkower SC 12.30 Blau-Weiß Wriezen II - Union Booßen Union Frankfurt - Pneum. Fürstenw. 14.00 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Union Booßen - FV Erkner II Storkower SC - 1. FC Frankfurt II Hennickendorfer SV - VfB Steinhöfel Fussballclub Neuenhagen - MTV Altlandsberg SG Wiesenau - FC Eisenhüttenstadt II Petershg.-Egg. II - Wriezen II 11.30 Lok Frankfurt - Union Frankfurt 13.00 Pneumant Fürstenw. - Seelow II So., 15.30


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AUGUST 2019

Verjüngung erneut vertagt

Ostbrandenburgliga Union Booßen möchte möglichst nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Nach dem Wiederaufstieg 2018 geht Union Booßen in seine zweite Saison in Folge in der Kreisoberliga. Die Vorbereitung lief allerdings alles andere als optimal. „Zum einen waren viele Spieler wegen der Schulferien noch im Urlaub, zum anderen hatten wir einige Verletzungen zu beklagen“, berichtet Frank Gohl, der ab sofort als Co-Trainer agiert. Neuer Verantwortlicher an der Seitenlinie ist Tino Thorwirt, zuletzt Co-Trainer bei Landesligist Blau-Weiß Briesen. Die Vor-Ort-Frankfurter möchten möglichst von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben. „Das wird aber nicht einfach, da die Liga durch die Aufsteiger sicher noch einen Ticken schwerer geworden ist“, vermutet Gohl. Er freut sich vor allem auf die Frankfurter Stadtderbys, deren Anzahl durch den Aufstieg des FC Lok nun auf insgesamt zwölf Partien gewachsen ist. „Das wird sicher sehr spanTorwart: Matthias Hemmerling (33), Marko Hinz (49), Abwehr: Mario Genetzke (37), Stephan Harnisch (34), Robby Klauke (31), Nasco Knop (33), Steffan Tesch

Kreisoberliga 11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Union Frankfurt - Fussballclub Neuenhagen MTV Altlandsberg - Hennickendorfer SV VfB Steinhöfel - SG Wiesenau FC Eisenhüttenstadt II - Storkower SC Blau-Weiß Wriezen II - FV Erkner II 11.30 Blau-Weiß Pet.-Egg. II - Pneumant Fürstenw. 1. FC Frankfurt II - Union Booßen 11.45 Victoria Seelow II - Lok Frankfurt 15.00 12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr Union Booßen - FC Eisenhüttenstadt II Storkower SC - VfB Steinhöfel Hennickendorfer SV - FC Union Frankfurt Fussballclub Neuenhagen - Victoria Seelow II FV Erkner II - 1. FC Frankfurt II 12.30 Lok Frankfurt - Petershg.-Egg. II 13.00 SG Wiesenau - MTV Altlandsberg 15.00 Pneumant Fürstenw. - Wriezen II So., 15.30 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr FC Union Frankfurt - SG Wiesenau MTV Altlandsberg - Storkower SC VfB Steinhöfel - Union Booßen FC Eisenhüttenstadt II - FV Erkner II Blau-Weiß Wriezen II - 1. FC Frankf. II 10.30 Blau-Weiß Petershg.-Egg. II - FC Neuenhg. Vict. Seelow II - Hennickendorfer SV 15.00 Pneum. Fürstenw. - Lok Frankfurt So., 15.30 14. Spieltag, 7. Dezember, 13 Uhr Blau-Weiß Wriezen II - FC Lok Frankfurt Union Booßen - MTV Altlandsberg Storkower SC - FC Union Frankfurt Hennickendorfer SV - Petershag.-Egg. II FC Neuenhagen - Pneumant Fürstenwalde 1. FC Frankfurt II - FC Eisenhütt. II 10.30 FV Erkner II - VfB Steinhöfel 12.30 SG Wiesenau - Victoria Seelow II 15.00 15. Spieltag, 14. Dezember, 13 Uhr FC Lok Frankfurt - Fussballclub Neuenhagen FC Union Frankfurt - Union Booßen MTV Altlandsberg - FV Erkner II VfB Steinhöfel - 1. FC Frankfurt II FC Eisenhüttenstadt II - Blau-Weiß Wriezen II Petershg.-Eggersd. II - SG Wiesenau 10.30 Victoria Seelow II - Storkower SC 15.00 Pneum. Fürstenw. - Hennickendorfer SV So. Rückrundenstart am 22. Februar

Die erfahrene Mannschaft von Union Booßen hat einen Altersdurchschnitt von knapp 32 Jahren. nend und wir erwarten heiße Duelle. Die Atmosphäre ist bei einem Derby ganz anders als bei normalen Spielen und es kommen viele Zuschauer.“ Als Staffelfavoriten nennt Gohl

die beiden Spitzenteams der vergangenen Saison 1. FC Frankfurt II und Pneumant Fürstenwalde. Trotz einiger Neuzugänge konnte der hohe Altersdurchschnitt der Booßener Mann-

schaft von knapp 32 Jahren nicht wesentlich gesenkt werden. Die Verjüngung soll aber in der kommenden Saison in Angriff genommen werden. Aufgrund der Nichterfüllung

(33), David Weiß (27), Nick Wienke (20), Marcus Wodtke (35), Mittelfeld: Christian Appenheimer (35), Tom Behrend (20), Matthias Bosse (33), Soliman Faizi

(20), Benjamin Freist (29), Florian Gahr (25), Enrico Genz (33), Steven Jönson (32), Jerome Kindler (32), Benjamin Müller (34), Denis Sarrach (42), Maximilian Thann-

bichler (23), Marian Wisweh (33), Angriff: Miro Dorenburg (36), Benjamin Genz (30), Steffen Ramelow (35), André Radtke (40) Trainer: Tino Thorwirt, Co-Trai-

Foto: Alexander Winkler

des Schiedsrichter-Solls starten die Booßener mit drei Minuspunkten in die Saison. „Wir sind aber sehr bemüht, Unparteiische zu finden“, versichert Frank Gohl. hrö ner: Kai Barownick, Frank Gohl Zugänge: Klauke (Lebus/Podelzig), Dorenburg (1. FC Frankfurt II), Genz (Wiesenau), Freist (vereinslos), Abgang: Marian Rister

Fokus auf stabilerer Abwehr

Ostbrandenburgliga Bei Union Frankfurt hofft Neu-Trainer Nico Gärtner auf eine sorgenfreie Saison.

Nachdem die Mannschaft in der vergangenen Saison neu zusammen gestellt worden war, gab es in diesem Jahr nur Änderungen auf der Trainerbank. Für Hartmut Voigt hat Nico Gärtner übernommen, als Assistent ist Tom Geithe von der SG Tiefbau Frankfurt gekommen. Der 42-jährige Gärtner hatte bei Union verschieTorwart: Florian Richter (28), Cornell Voigt (44), Abwehr: Basel Arsalan (31), Sascha Bredow (20), Roy Lehmann (23), Hamid Nazari (33), Thomas Rückert (20), Nico Stemmer (19), Paul Streckert (29), Mittelfeld: Paul Blank (19), Mario Bochow (36), William Hubert (23), Denny Joost (27), Kevin Joost (19), Ayouba Konneh (19), Oleksii Kysliak (26), Omid Monfared (23), Paul Rabe (29), Reza Rezaie (19), Florian Wehe (21), Angriff: Andy Bredow (24), Jean Nyama (22) Trainer: Nico Gärtner (42) Co-Trainer: Tom Geithe (26) Abgänge: Sebastian Scholz (Karriereende), Fabian Seiring, Hossein Parsa (beide Ziel unbekannt)

Die Mannschaft des FC Union Frankfurt geht nahezu unverändert in die neue Saison. dene Nachwuchs-Mannschaften trainiert und in der vergangenen Spielzeit schon mehrfach bei den Männern ausgeholfen. „Wir hatten uns in der vergangenen Rückrunde erheblich gesteigert und dabei gezeigt, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben müssen. Daran wollen wir jetzt anknüpfen und hoffen auf eine Saison, in der wir möglichst weit entfernt von den Ab-

stiegsrängen bleiben“, sagt Gärtner. Seine bevorzugte Spielform ist das schnelle Umkehrspiel. „Das dynamische Pressing passt am besten zu uns, daran arbeiten wir viel. Ansonsten liegt der Fokus auf einer stabileren Abwehr, da wir in der Vorsaison zu viele Gegentore kassiert haben“, berichtet der neue Coach. Vorfreude hat er vor allem auf die Stadtderbys. „Das ist et-

Foto: Michael Benk

was Besonderes, da geht es auch immer ums Prestige. Gespannt bin ich vor allem auf Lok, zumal sie in der Vergangenheit einige Spieler von uns abgeworben haben“, weiß Gärtner um die Brisanz der Duelle. Als Favoriten auf die Meisterschaft sieht er wie viele andere auch den Vorjahreszweiten 1. FC Frankfurt II und den Tabellendritten Pneumant Fürstenwalde. hrö


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ANPFIFF

In der Kreisliga eine Torfabrik

Ostbrandenburgliga Die Hennickendorfer haben an erster Stelle den Klassenerhalt im Blick

Der Jubel am Sportplatz an der Hennickendorfer Ringstraße war riesengroß. Der Hennickendorfer SV hatte am 29. Spieltag der Kreisliga Mitte den Aufstieg in die Ostbrandenburgliga perfekt gemacht. Es folgte eine große Party, die alles in allem auch verdient war. Worin eine der Stärken der Mannschaft liegt, wurde in der Partie gegen die zweite Mannschaft vom SV Preußen Beeskow deutlich. Die Männer um ihren Kapitän Tobias Schneeweiß hatten mit sage und schreibe 14:1 gewonnen. Auch wenn der Abstand zum Zweitplatzierten der Liga, SG Hangelsberg, mit drei Punkten knapp erscheint, der Hennickendorfer SV hat mit 101 Toren die meisten der Liga geschossen. Detlev Ritsche, Sportlicher Leiter, weiß, dass die Saison nicht einfach wird. „Ziel kann für nur uns der Klassenerhalt sein.“ Für den Pokal war das Ziel noch klarer definiert. „Wir haben in der ersten Runde den FSV Blau-Weiß Wriezen aus der Landesklasse Nord bei uns zu Gast. Schön wäre es, wenn wir die erste Runde überstehen könnten.“ Mit einer 1:5-Niederlage endete diese Vorhaben. Am ersten Spieltag der Ostbrandenburgliga haben die Henickendorfer Heimrecht und erwarten die Männer vom FC Lokomotive Frankfurt. Edgar NEmschok

Unvergessen für den Verein: der Staffelsieg in der Kreisliga Mitte und Aufstieg in die Ostbrandenburgliga Torwart: Ron Werthmann, Pascal Dudziak, Benjamin Skwarra, Abwehr Daniel Noffke, Marcel Mittelstädt, Nico Nolte, Thomas Schlag, Jan Dankert, Tom Kulla, Kevin Schilling, Frank Sorek, Luca Zander, Fabian Prill, Mittelfeld und Angriff: Eric Schild-

wach, Tobias Wille, Alec Scheel, Roman Keil, Lars-Björn Sittinger, Mario Lindemann, Garry Heyse, Ben Kulla, Patrick Karwowski, Benjamin Rohr, Dennis Grimm, Mohammadi Hadi, Lukas Schmidt, Falco Spiller Zugänge: Pascal Dudziak

(MSV Rüdersdorf), Benjamin Skwarra (vereinslos), Tom Kulla (FV Erkner II), Ben Kulla (FV Erkner II), Frank Sorek (FSV Babelsberg II), Fabian Prill (Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II), Benjamin Rohr (vereinslos), Luca Zander,

Foto. Edgar Nemschok

Tobias Wille, Mario Lindemann, Mohammadi Hadi, Lukas Schmidt, Falco Spiller ( alle eigene A-Junioren ), Abgänge: Tobias Schneeweiss, Stefan Baschin (Senioren) Trainer: Marko Schmidt Co-Trainer: Björn Radtke

MTV steht vor einer schwierigen Saison

Ostbrandenburgliga Es gibt nur ein Thema in Altlandsberg: den Klassenerhalt. Der Verein hat keine Schiedsrichter.

Der MTV Altlandsberg steht vor einer schwierigen Saison. Sechs Punkte werden dem Verein schon vor Beginn der Serie abgezogen. Der MTV stellte keine Schiedsrichter. „Wir haben einen schmalen Kader, wichtige Spieler haben den Verein verlassen und Nachwuchs ist bei uns lange nicht in Sicht“, sagt der Sportliche Leiter bei den Altlandsbergern, Ronny Völker. Vor allem die Abgänge von Denis Teterea und Norman Streubel-Raidt sind schwer zu verkraften. Trainer René Schwarze berichtet, dass im Training immer eine recht hohe Beteiligung zu verzeichnen ist. „Wenn aber die Spiele dann am Sonnabend anstehen, haben wir immer Probleme die Mannschaft aufzustellen.“ Den ersten Tiefschlag in der neuen Saison haben die GrünWeißen schon hinnehmen müssen müssen. Ausgerechnet im Ortsderby gegen die SG Bruchmühle II sind sie in der ersten Runde des Kreispokals ausgeschieden. In Bruchmühle gab es eine 6:7-Niederlage. Das Spiel wurde im Elfmeterschießen entschieden. EN

Im Training sind die Altlandsberger mit großer Beteiligung dabei. Torwart: Pascal Hinkelmann (22), John-Philipp Markstein (32), Abwehr: Paul Belz (20), Christian Marziniak (34), Malte Schenk (33), Adrian Slavu (38), Martin Spranger (29), Christoph Stähr (35), Mittelfeld: Alexander Glaubitz (33), Nicolas Hofmann

(35), Tibor Kilx (29), Jens Kolander, Enrico Ludewig, Grigore Nazar, Florian Ottke (26), Christian Peper (36), Sebastian Rösler (36), Jens Runge (40), Cedric Stern (27), Alexander Vandrey (29), Xaver von Angern (29), Steven Wagner (28/

Foto: Edgar Nemschok

Karriereende), Matthias Zimmermann (30), Angriff: Pascal Ivert (30) Abgänge: André Rahmig (38),Stefan Adam (37), Enrico Elmer, André Giebe, Stefan Henkel (37, alle Senioren des MTV Altlandsberg ), Lennart

Lewerenz (22, pausiert), Maximilian Lindner (28), Tom-Bastian Stohf (28), Denis Teterea (20, Germania Schöneiche), Norman Streubel-Raidt (27, Fortuna Biesdorf II), Trainer: René Schwarze (54),Co-Trainer: Bernd Ivert, Michael Blümel


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AUGUST 2019

Titelaspirant? Warum nicht ...

Ostbrandenburgliga Victorianer aus Seelow wollen bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden. Meisterschaftsmitfavorit? Auch wenn von derartigen Vorschusslorbeeren in der Seelower Vorstandsetage so richtig niemand etwas hören will: Hanjo Kolm, Cheftrainer der Oberliga-Reservemannschaft von Victoria Seelow, will in der Ostbrandenburgliga nicht nur im oberen Tabellendrittel mitspielen, sondern durchaus etwas mehr. „Wir haben das Team nach dem Abstieg aus der Landesklasse umgehend stabilisiert und sind im Endklassement auf dem sechsten Rang gelandet. Soll ich nun etwa die Devise ausgeben, dass mir der achte Rang langt? Nö, werde ich nicht, denn es würde auch nicht der Wahrheit entsprechen. Wir verfügen über einen Kader, der qualitativ durchaus in der Lage ist, bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitzureden“, meint der ambitionierte Kolm, der gemeinsam mit Silvio Gelleszun und Mario Zahn die sportliche Leitung bei Victoria Seelow II inne hat. Die Zusammenstellung des Kaders geschieht bei Kolm stets nach Lokalkolorit. „Ich habe bei allem Ehrgeiz die Maxime, alle Spieler, die aus Seelow und Umgebung kommen, zu halten. Natürlich habe ich den Vorteil, dass unsere erste Mannschaft wieder breit aufgestellt ist und ich dementsprechend schon für die Meis-

Die Keisoberliga-Mannschaft von Victoria Seelow II hegt durchaus Ambitionen. terrunde mit Verstärkungen aus dem Oberligakader rechne. Das erhöht natürlich den Druck auf den Trainer. Mein Ziel ist es, stets eine funktionierende Einheit aufs Feld zu schicken.“ Gleiches Engagement wie bei ihm selbst fordert der Blondschopf auch von seiner Mannschaft. „Nicht nur ich bin gefordert, sondern auch die Mannschaft. Da muss sich jeder selbst ob seiner Einstellung reflektieren und hinterfragen. Ich bin sehr motiviert und das erwarte ich auch von meinen Schützlingen“, so Kolm.

Und da gilt es für Kolm, der nicht unbedingt als Freund großer theoretischer Planspiele bekannt ist, sondern eher aus der praktischen Ecke kommt, die Defensive in den Griff zu bekommen. 64 Gegentreffer wie in der Vorsaison dürften kaum für einen Rang ganz vorne reichen. Er will sein Hauptaugenmerk zunächst auf körperliche Fitness und verbesserte Ballsicherheit legen. „Die Kugel und den Kontrahenten laufen lassen, dazu Zweikampfstärke und Einsatzbereitschaft, das sind auch in den

Torwart: Maurice Geisler, Marcel Schmidt Abwehr: Stefan Thieme, René Ziehe, Tobias Schilling, Philipp Pflug, Matthias Gade, Matthias Trewik, Ralf Müller, Danny Vogt Mittelfeld: Keanu Thorein, Theo Hahn, Bryan Zeume, Christian Gramsch Zeiten des modernen Fußballs Tugenden, die zum Erfolg führen. Wir haben in der vergangenen Spielzeit ein Fundament ge-

Klassenerhalt das Saisonziel

Ostbrandenburgliga Junge Mannschaft von Blau-Weiß Wriezen soll sich entwickeln. Nach einer langen und strapazenreichen Spielzeit sehnen Fußballer, gleich welcher Liga, die Sommerpause stets herbei – eigentlich. Die Landesliga-Reserve von Blau-Weiß Wriezen könnte die große Ausnahme gewesen sein. Die Kreisliga-Elf des Trainerduos Christian Wegner und Matthias Ludwig startete vor allem in der Rückrunde durch und überflügelte noch die lange Zeit führenden FC Herrensee Strausberg und Wacker Herzfelde. Am Ende brachte die Saison den Wriezenern den Titelgewinn in der Nordstaffel und den Aufstieg in die Ostbrandenburgliga – das Oberhaus des Kreisfußballs. „Wir haben wirklich eine beeindruckende zweite Saisonhälfte gespielt. Dabei wird häufig vergessen, dass bereits die Hinrunde in Ordnung war und wir stets in Lauerstellung lagen“, blickt Christian Wegner zurück – und im nächsten Moment voraus. „Eine Gewähr, dass solch ein Sommermärchen noch einmal funktioniert, gibt es natürlich nicht. Zumal wir nun eine Liga höher agieren und die Kon-

Das Aufgebot des Kreisoberligameisters Blau-Weiß Wriezen II vor der Premierensaison in der Ostbrandenburgliga Foto: Udo Plate trahenten dementsprechend stärker sind“, betont Wegner. Den Ball schön flach halten, ist die Devise beim Aufsteiger, der sich folgerichtig auch in der Zielsetzung nicht wirklich aus der Deckung wagt: „Die Mannschaft weiterentwickeln und die

Liga halten. Dann haben wir bereits einiges erreicht“, lautet das Credo des Trainerduos Wegner/ Ludwig. Für einen positiven Saisonverlauf spricht zuvorderst der Umstand, dass der Kader nicht eben erdrutschartige Veränderungen zu verkraften hat. Zwar

tingelt Mohamad Hamzah Darwich während eines Auslandsjahres erst einmal durch Australien und Artur Seyfahrt nimmt in Rostock ein Studium auf, doch die Wriezener wissen sehr wohl den einen oder anderen Ausfall zu kompensieren. UP

Foto: Udo Plate

Angriff: Bastian Haas, Dennis Mielke, Jonas Pfeiler, Till Berger, Marco Poschinski, Paul Wölfer Zugänge: René Ziehe (GrünWeiß Letschin), Stefan Thieme (SG Müncheberg), Jonas Pfeiler (eigene Jugend) Trainer: Hanjo Kolm, Silvio Gelleszun schaffen, darauf müssen wir nun aufbauen“, sieht Kolm dem Saisonstart bei Union Booßen optimistisch entgegen. Udo Plate

Torwart: Nick Schröter (26), Benito Diekhoff (17) Abwehr: Albert Manuel (26), Jimmy Lee Melzow (19), Max Franz (23), Jens Grote (32), Dirk Hoffmann (26), Tom Krompa (21), Tim Kröning (18), Henry Puckelwald (28), Tobias Rosnitschek (30), Alexander Will (29), Hermann Winter (21), Philipp Wolf (27), Dirk Schilling (35), Dary Behnke (18) Mittelfeld: Steffen Bröker (27), Florian Buchführer (20), Max Franz (23), Robert Gbur (30), Christian Heinze (29), Niklas Köppen (19), Martin Bonk (21), Lucas Pakura (26), Dustin Schumann (25), Zebastian Zepke (26), Timo Keil (18) Angriff: Stephan Heese (29), Christian Klasse (25), Jonas Koch (22) Zugänge: Florian Buchführer (Jahn Bad Freienwalde) Timo Keil, Benito Diekhoff, Dary Bahnke, Tim Kröning, Niklas Köppen (alle eigene Jugend) Abgänge: Christian Köppen (SG Haselberg/Bliesdorf), Tilo Neumann, Robert Rosenfeld (beide Altherren Wriezen) Trainer: Matthias Ludwig (36), Christian Wegner (37)


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ANPFIFF

Ambitionierte Teams am Start

Kreisliga Nord Frank Terletzki ist nach längerer Abstinenz wieder Trainer der TSG Fredersdorf/Vogelsdorf. Einmal mehr sind die Karten in der Kreisliga, Staffel Nord, neu gemischt und die Liga startet am 17. August mit einigen durchaus ambitionierten Mannschaften in die Meisterschaftsrunde 2019/2020. Gesucht wird der Nachfolger von Blau-Weiß Wriezen II, dessen Team sich in der Vorsaison den Titel sicherte und nunmehr in der Ostbrandenburgliga um Punkte spielt. Geht es allerdings nach den Experten, werden der amtierende Vizemeister Wacker Herzfelde sowie Herbstmeister FC Herrensee Strausberg die Meisterschaft unter sich ausmachen. Da wurden die Wackeraner in der vergangenen Spielzeit fast schon als Titelträger gefeiert, doch gegen Ende der Saison ging den Herzfeldern die Puste aus. Sie verspielten einen komfortablen Vorsprung. Es blieb die Erkenntnis, eine durchwachsene Rückrunde gespielt zu haben. Logisch, dass das Saisonziel auch in diesem Jahr lautet: Einer starken Hinrunde eine ebensolche Rückserie folgen zu lassen. Mit Neu-Coach Robert Travenier wird ein weiterer Aufstiegsversuch unternommen.

Das gilt auch für den FC Herrensee Strausberg, der mit dem 2:1-Heimerfolg gegen den klassenhöheren FV Erkner im Kreispokal-Wettbewerb schon einmal eine Duftmarke setzte. Siaka Doumbia, vom SV Jahn Bad Freienwalde gekommen, und Philip Wolf sorgten bei einem Gegentreffer von Erkners Benjamin Bock schon einmal für einen verheißungsvollen Saisonauftakt für die Herrenseer-Kicker um Übungsleiter Remo Seitz. Ein gewichtiges Wörtchen in Sachen Titelvergabe mitreden könnte auch die Elf des TSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Mit der Verpflichtung von Frank Terletzki sollte wieder mehr Leben in die Truppe der Randberliner Einzug halten. Der Trainerfuchs hat in Rekordzeit eine schlagkräftige Truppe geformt, wie der 7:2-Auswärtserfolg in der ersten Runde des Ostbrandenburgpokals untermauerte. Ganz stark der dreifache Torschütze Kevin Dänhardt. Unter anderen Vorzeichen geht der SV Gartenstadt in die anstehende Saison. Ambitioniert gestartet, wurden die Strausberg-Vorstädter den eige-

nen Ansprüchen nicht immer gerecht und trudelten letztlich auf dem sechsten Tabellenplatz ein. Keine Frage: Die Gartenstädter wollen unter Trainer Martin Weidner auch diesmal eine passable Rolle spielen. Tief stapelt indes Hertha Neutrebbins Vereinschef Hans-Dieter Voigt: „Für uns hat der Klassenerhalt Priorität. Wir haben eine neu formierte Mannschaft, die sich im Modus des Einlebens befindet. Da können keine Wunderdinge erwartet werden“, so der Hertha-Fußballchef. Während die vermeintlichen Spitzenteams personell gestärkt in die neue Spielzeit gehen, pimpte Germania Lietzen mit Trainer-Urgestein Sven Küpker mit Routiniers den Kader auf. Allen voran trägt nun Torjäger Lutz Müller nach seinem Gastspiel bei Grün-Weiß Letschin wieder den Lietzener Dress. Bei der SG Rot-Weiß Neuenhagen heißt es auf zu neuen Ufern, denn Platz fünf soll es sicherlich nicht noch einmal für die Mannen um Coach Christoph Lanzen werden. Gleiches dürfte auch für Ostbrandenburgliga-Absteiger Grün-Weiß Letschin gelten.

Erlebte mit Letschin bereits einige Achterbahnfahrten: Kapitän Patrick Redlich Fotos (2): Udo Plate Die Elf von Trainer Lars Poschiski und Matthias von Cziczewski will keineswegs als Punktelieferant herhalten, sondern den

„Betriebsunfall“ möglichst umgehend ausbügeln. Die Teams des Reichenberger SV, SV Prötzel, SG Klosterdorf, Victoria Seelow III und Concordia Buckow/Waldsieversdorf II, die allesamt eine turbulent verlaufene Spielzeit hinter sich brachten und um den Verbleib in der Liga zittern mussten, wollen ein derartiges Szenario natürlich verhindern. Den direkten Wiederaufstieg schaffte der SV Prötzel, der mit Justin Rauhut und seinen 28 Treffern einen überaus treffsicheren Torjäger in seinen Reihen hat. Ihm zur Seite stand mit Robert Schneider ein weiterer Angreifer, der es auf 16 Tore brachte. Zusammen erzielte das Duo nicht weniger als 44, der insgesamt 108 Prötzeler Tore. Aus der Süd-Staffel wechselte indes der zweite Neuling SV Gorgast/Manschnow in die Nordliga. Die Oderbrücher landeten mit einer Mischung aus bewährten Kräften und jungen Eigengewächsen zuletzt auf Rang 9 in der Südstaffel. Bleibt abzuwarten, wie der Elf aus dem Oderbruch der Tapetenwechsel bekommt. Udo Plate

Hinrunde der Kreisliga Nord

Einsatz ist Trumph: Neutrebbins Stephan Manthey fliegt Wriezens Christian Heinze zehn Zentimeter über der Grasnarbe entgegen.

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1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf SV Gartenstadt SG Klosterdorf - FC Herrensee Strausberg Germania Lietzen - Victoria Seelow III Hertha Neutrebbin - SV Gorgast/ Manschnow SV Prötzel - Reichenberger SV SG Rot-Weiß Neuenhagen - FC Wacker Herzfelde FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II Grün-Weiß Letschin 12.30 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr Reichenberger SV - Hertha Neutrebbin Grün-Weiß Letschin - SG Klosterdorf FC Herrensee - SG Rot-Weiß Neuenhagen Wacker Herzfelde - Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf SV Gartenstadt - SV Prötzel Victoria Seelow III - FC Concordia Buckow/ Waldsieversdorf II 12.30 SV Gorgast/Manschnow - Germania Lietzen 1.12., 13.00 3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdf. - SV Prötzel SG Klosterdorf - Victoria Seelow III Germania Lietzen - Reichenberger SV Hertha Neutrebbin - SV Gartenstadt FC Wacker Herzfelde - FC Herrensee Rot-Weiß Neuenhagen - Grün-Weiß Letschin FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II SV Gorgast/Manschnow 12.30 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr SV Gorgast/Manschnow - SG Klosterdorf Grün-Weiß Letschin - FC Wacker Herzfelde FC Herrensee Strausberg - TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf SV Prötzel - Hertha Neutrebbin SV Gartenstadt - Germania Lietzen Reichenberger SV - FC Concordia Buckow/ Waldsieversdorf II Victoria Seelow III - Neuenhagen 12.30 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr FC Herrensee - Grün-Weiß Letschin Germania Lietzen - SV Prötzel

FC Wacker Herzfelde - Victoria Seelow III Rot-Weiß Neuenhagen - SV Gorgast/ Manschnow Rot-Weiß Fredersdorf - Hertha Neutrebbin SG Klosterdorf - Reichenberger SV FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II SV Gartenstadt 12.30 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr Hertha Neutrebbin - Germania Lietzen SV Prötzel - FC Concordia Buckow/Walds. II SV Gartenstadt - SG Klosterdorf Reichenberger SV - SG Rot-Weiß Neuenhagen Gorgast/Manschnow - Wacker Herzfelde Grün-Weiß Letschin - TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf Victoria Seelow III - FC Herrensee 12.30 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr FC Wacker Herzfelde - Reichenberger SV SG Rot-Weiß Neuenhagen - SV Gartenstadt TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf Germania Lietzen SG Klosterdorf - SV Prötzel Grün-Weiß Letschin - Victoria Seelow III FC Herrensee - Gorgast/Manschnow FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II Hertha Neutrebbin 12.30 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr SV Gartenstadt - FC Wacker Herzfelde Reichenberger SV - FC Herrensee Strausberg SV Gorgast/Manschnow - SV Grün-Weiß Letschin SV Germania Lietzen - FC Concordia Buckow/ Waldsieversdorf II SV Hertha Neutrebbin - SG Klosterdorf SV Prötzel - SG Rot-Weiß Neuenhagen SV Victoria Seelow III - TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf 12.30 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II SG Klosterdorf - Germania Lietzen Grün-Weiß Letschin - Reichenberger SV FC Herrensee Strausberg - SV Gartenstadt FC Wacker Herzfelde - SV Prötzel Rot-Weiß Neuenhagen - Hertha Neutrebbin

Vict. Seelow III - Gorgast/Manschnow 12.30 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Reichenberger SV - Victoria Seelow III SV Gorgast/Manschnow - TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf Germania Lietzen - Rot-Weiß Neuenhagen Hertha Neutrebbin - FC Wacker Herzfelde SV Prötzel - FC Herrensee Strausberg SV Gartenstadt - Grün-Weiß Letschin FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II SG Klosterdorf 11.30 11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Rot-Weiß Fredersdorf - SG Klosterdorf SV Gorgast/Manschnow - Reichenberger SV Grün-Weiß Letschin - SV Prötzel FC Herrensee - HerthaNeutrebbin FC Wacker Herzfelde - Germania Lietzen SG Rot-Weiß Neuenhagen - FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II Victoria Seelow III - SV Gartenstadt 12.30 12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr SG Klosterdorf - SG Rot-Weiß Neuenhagen Germania Lietzen - FC Herrensee Strausberg Hertha Neutrebbin - Grün-Weiß Letschin SV Prötzel - Victoria Seelow III SV Gartenstadt - SV Gorgast/Manschnow TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf Reichenberger SV FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II FC Wacker Herzfelde 11.30 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr Grün-Weiß Letschin - Germania Lietzen FC Herrensee Strausberg - FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II FC Wacker Herzfelde - SG Klosterdorf SG Rot-Weiß Neuenhagen - TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf Reichenberger SV - SV Gartenstadt SV Gorgast/Manschnow - SV Prötzel Vict. Seelow III - Hertha Neutrebbin 12.30 Regelspieltag ist der Sonnabend. Die Rückrunde beginnt am 7. März.


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Lebuser wollen oben angreifen

Kreisliga Süd Auch die Absteiger Fünfeichen und Groß Lindow sind heiße Kandidaten auf die Meisterschaft. Die Süd-Staffel der Kreisliga geht mit einem völlig offenen Rennen um die Meisterschaft an den Start. Titelverteidiger ist die Spielgemeinschaft Rießen/Möbiskruge, die aufgrund des hohen Altersdurchschnitts in der Mannschaft auf den Aufstieg in die Kreisoberliga verzichtete. Auch in der kommenden Spielzeit beträgt das Durchschnittsalter des Kaders knapp 34 Jahre. Nutznießer war der FC Lokomotive Frankfurt, der als Tabellenzweiter erstmals in die höchste Klasse des Fußballkreises Ostbrandenburg aufgestiegen ist. Da zudem Blau-Weiss Markendorf II als Tabellenletzter den Gang in die Kreisklasse antreten musste, gibt es in der anstehenden Saison keinen Frankfurter Vertreter mehr in der Kreisliga. Ganz anders in der Kreisklasse Süd – in der untersten Klasse tummeln sich gleich sieben Teams aus der Oderstadt – von insgesamt zwölf Mannschaften. Völlig andere Vorzeichen gibt es dabei für die Region rund um Eisenhüttenstadt, die traditionell stark in der Kreisliga vertreten ist. Außerdem kamen mit dem VfB Fünfeichen und der SpG Groß Lindow/Finkenheerd zwei weitere Vereine dazu, die zudem ein Wörtchen um den Aufstieg mit-

In der Kreisliga wird wie hier zwischen Vogelsangs Torhüter Veit Anders und André Bartsch vom FC Eisenhüttenstadt III um jeden Ball gekämpft. Fotos (2): Bernd Pflughöft reden werden. Ganz klare Vorstellungen hat die Spielgemeinschaft Lebus/Podelzig. „Wir wollen aufsteigen, ganz klar. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sollte dies auch

möglich sein“, sagt Trainer Uwe Woyde. Seine Mannschaft belegte in der abgelaufenen Spielzeit den 3. Rang – allerdings mit 23 beziehungsweise 18 Punkten Rückstand auf das Spitzenduo.

Interessant wird sicher auch wieder der Abstiegskampf. Trotz seiner 106 Gegentore und nur drei Siege in der Vorsaison hatte sich die SpG Sachsendorf/Dolgelin die Klasse gesichert. Ab-

gesehen davon scheinen Spielgemeinschaften immer mehr im Trend zu liegen: Von den 14 Mannschaften sind mittlerweile fünf Teams aus zwei Vereinen zusammengestellt. hrö

Hinrunde der Kreisliga Süd 1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Neuzeller SV - VfB Fünfeichen SpG Blau-Weiß Groß Lindow/Turbine Finkenheerd - FC Groß Muckrow SpG Blau-Weiß Lebus/Blau-Weiß Podelzig SpG SV Wellmitz/Coschener SV SG Wiesenau II - SpG Astoria Rießen/ Möbiskruger SV 12.30 FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II - FC Eisenhüttenstadt III 12.45 SV Pinnow - SV Vogelsang So.,14.00 SpG Sachsendorf/Dolgelin - Rot-Weiß Reitwein 16.11.,14.00 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr SV Vogelsang - Neuzeller SV VfB Fünfeichen - SpG Sachsendorf/Dolgelin Rot-Weiß Reitwein - Dynamo Eisenh. II FC Eisenhüttenstadt III - SpG Lebus/Podelzig SpG Rießen/Möbiskruge - SpG Groß Lindow/ Finkenheerd Fr., 20.00 SV Pinnow - FC Groß Muckrow So., 14.00 SpG Wellmitz/Coschen - SG Wiesenau II 3. Spieltag, 31. August, 15 Uhr Neuzeller SV - FC Groß Muckrow Groß Lindow/Finkenheerd - Wellmitz/Coschen Rot-Weiß Reitwein - VfB Fünfeichen SpG Sachsendorf/Dolgelin - SV Vogelsang SG Wiesenau II - FC Eisenhüttenst. III 12.30 Dynamo Eisenh. II - Lebus/Podelzig 12.45 SV Pinnow - Rießen/Möbiskruge So., 14.00 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr SV Vogelsang - Rot-Weiß Reitwein VfB Fünfeichen - Dynamo Eisenhüttenstadt II SpG Lebus/Podelzig - SG Wiesenau II FC Eisenh. III - Groß Lindow/Finkenheerd SpG Wellmitz/Coschen - SV Pinnow SpG Rießen/Möbiskruge - Neuzeller SV FC Groß Muckrow - SpG Sachsendorf/ Dolgelin So., 14.00 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr VfB Fünfeichen - SV Vogelsang

Sachsendorf/Dolgelin - Rießen/Möbiskruge Neuzeller SV - SpG Wellmitz/Coschen Groß Lindow/Finkenheerd - Lebus/Podelzig Dynamo Eisenhütt. II - Wiesenau II 12.45 SV Pinnow - FC Eisenhüttenst. III So., 14.00 FC Groß Muckrow - Rot-Weiß Reitwein 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr FC Eisenhüttenstadt III - Neuzeller SV Rießen/Möbiskruge - Rot-Weiß Reitwein SV Vogelsang - Dynamo Eisenhüttenstadt II SpG Lebus/Podelzig - SV Pinnow SG Wiesenau II - Gr. Lindow/Finkenh. 12.30 SpG Wellmitz/Coschen - SpG Sachsendorf/ Dolgelin So., 14.00 FC Groß Muckrow - VfB Fünfeichen 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr SpG Sachsendorf/Dolgelin FC Eisenhüttenstadt III Neuzeller SV - SpG Lebus/Podelzig SV Vogelsang - FC Groß Muckrow VfB Fünfeichen - SpG Rießen/Möbiskruge Rot-Weiß Reitwein - Wellmitz/Coschen FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II SpG Groß Lindow/Finkenheerd 12.45 SV Pinnow - SG Wiesenau II So., 14.00 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr SpG Rießen/Möbiskruge - SV Vogelsang SpG Groß Lindow/Finkenheerd - SV Pinnow Lebus/Podelzig - Sachsendorf/Dolgelin FC Eisenhüttenstadt III - Rot-Weiß Reitwein SG Wiesenau II - Neuzeller SV 12.30 SpG Well./Coschen - VfB Fünfeichen 14.00 FC Groß Muckrow - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II So., 14.00 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr Neuzeller SV - SpG Groß Lindow/Finkenheerd SV Vogelsang - SpG Wellmitz/Coschen VfB Fünfeichen - FC Eisenhüttenstadt III Rot-Weiß Reitwein - SpG Lebus/Podelzig SpG Sachsendorf/Dolgelin - SG Wiesenau II Dynamo Eisenhüttenst. II - SV Pinnow 12.45

FC Groß Muckrow - SpG Rießen/ Möbiskruge So., 14.00 10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr Gr. Lindow/Finkenh. - Sachsendorf/Dolgelin SpG Lebus/Podelzig - VfB Fünfeichen FC Eisenhüttenstadt III - SV Vogelsang SG Wiesenau II - Rot-Weiß Reitwein 12.30 SpG Rießen/Möbiskruge - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II Fr., 19.00 SV Pinnow - Neuzeller SV So., 14.00 SpG Wellmitz/Coschen - FC Groß Muckrow 11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr Rießen/Möbiskruge - Wellmitz/Coschen SV Vogelsang - SpG Lebus/Podelzig VfB Fünfeichen - SG Wiesenau II Rot-Weiß Reitwein - Gr. Lindow/Finkenheerd SpG Sachsendorf/Dolgelin - SV Pinnow Dynamo Eisenhütt. II - Neuzeller SV 12.45 Groß Muckrow - FC Eisenhütt. III So., 14.00 12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr Neuzeller SV - SpG Sachsendorf/Dolgelin SpG Lebus/Podelzig - FC Groß Muckrow FC Eisenhüttenst. III - Rießen/Möbiskruge SG Wiesenau II - SV Vogelsang 12.30 FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II SpG Wellmitz/Coschen 12.45 SpG Groß Lindow/Finkenheerd VfB Fünfeichen Fr., 18.30 SV Pinnow - Rot-Weiß Reitwein So., 14.00 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr VfB Fünfeichen - SV Pinnow Rot-Weiß Reitwein - Neuzeller SV Sachsendorf/Dolgelin - Dynamo Eisenh. II Wellmitz/Coschen - FC Eisenhüttenstadt III SpG Rießen/Möbiskruge - SpG Lebus/Podelzig SV Vogelsang - SpG Groß Lindow/Finkenheerd FC G. Muckrow - SG Wiesenau II So., 13.00 Regelspieltag ist der Sonnabend. Die Rückrunde beginnt am 7. März.

Der SV Pinnow mit Alijon Abdunazarov (links) und der Neuzeller SV mit Thomas Deutschbein treffen auch in der neuen Spielzeit aufeinander.

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ANPFIFF

Mehrere Favoriten auf Staffelsieg

Kreisliga Mitte Statt wie geplant 14 Mannschaften spielen jetzt nur noch 13, da Preußen Beeskow II abmeldete. Die Kreisliga Mitte dürfte auch in dieser Saison eine spannende Angelegenheit werden. Es gibt einige Favoriten auf den Staffelsieg und dem damit verbundenen Aufstieg in die Ostbrandenburgliga. Dazu zählt die SG Hangelsberg, die in der abgelaufenen Spielzeit mit drei Punkten Rückstand Zweiter hinter dem Hennickendorfer SV geworden war. Weitere drei Zähler dahinter folgte der SV Tauche, der in dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit Eintracht Ahrensdorf eingegangen ist – diese ist in der Liga und mit der Zweiten in der Kreisklasse vertreten. Mit ganz vorn dürften auch Kreispokal- und Super-Cup-Gewinner Blau-Weiß Briesen II sowie Germania Schöneiche II zu erwarten sein. Sie waren in der vorigen Spielzeit auf den Plätzen 4 und 5 vor Eiche Groß Rietz. Wird einer von diesen Mannschaften am Ende ganz oben stehen? Das wird sich zum Schluss Mitte Juni 2020 zeigen. Sicher ist dagegen, dass die Kreisliga Mitte anstatt der geplanten 14 Mannschaften nur mit 13 antreten wird, da der SV Preußen Beeskow seine Zweite aus „Spielermangel“ abgemeldet hat. So wird jeweils immer ein Team spielfrei haben. Neu

in der Staffel sind die Aufsteiger SV Rot-Weiß Petersdorf (SüdKreisklasse) sowie MSV Rüdersdorf (Mitte). Letzterer – nur eine Niederlage und ein Remis in 18 Punktspielen – will sicherlich auch in Richtung Mittelfeld angreifen. In der Kreisklasse Mitte sind drei neue Mannschaften im Zwölfer-Feld mit von der Partie: der SSV Fürstenwalde, Hennickendorfer SV II und die SG Bruchmühle II. Und aus der Nord-Staffel ist der MSV Rüdersdorf II nach Mitte gewechselt. Zu Beginn der neuen Saison will Staffelleiter Klaus Burisch aus Beeskow die Trophäen der vorigen Saison überreichen. Die Fair-Play-Pokale gehen an die SG Hangelsberg (Liga) und Wacker Herzfelde II (Klasse). Die Torjäger-Kanonen erhalten Marcel Neumann (45 Treffer) vom SV Eiche Groß Rietz und Pedro Jorge Almeida Amaral (27) vom MSV Rüdersdorf. Burisch, der sich bei den Teams für die bisherige gute Zusammenarbeit bedankt und auf deren Fortsetzung hofft, will anders als in den Vorjahren keine Spieltage in der Hinrunde vorverlegen, da diese wegen der geringeren Anzahl von Teams in der Kreisliga am 30. November beendet sein soll. Roland Hanke

Geballte Fußball-Kraft: Die Vertreter der Mannschaften aus den Mitte-Staffeln von Kreisliga und Kreisklasse zeigen sich gut gelaunt vor der Tagung in Beeskow und der neuen Saison. Foto: Roland Hanke

Auf- und Abstieg

Hinrunde der Kreisliga Mitte 1. Spieltag, 17. August, 15 Uhr Borussia Fürstenw. - Rot-Weiß Petersdorf SG Lichtenow-Kagel - Germania Schöneiche II Storkower SC II - MSV Rüdersdorf 12.30 SV Zeschdorf - SG Hangelsberg So., 14.00 SVM Gosen - Preußen Bad Saarow II SpG SV Tauche/Eintracht Ahrensdorf Eiche Groß Rietz 15.00 spielfrei: Blau-Weiß Briesen II 2. Spieltag, 24. August, 15 Uhr SG Hangelsberg - Storkower SC II MSV Rüdersdorf - Blau-Weiß Briesen II SV Eiche Groß Rietz - SVM Gosen Rot-Weiß Petersdorf - SV Zeschdorf Germania Schöneiche II - SpG Tauche/ Ahrensdorf 11.30 Bad Saarow II - Borussia Fürstenw. 12.30 spielfrei: SG Lichtenow-Kagel 3. Spieltag, 31. August, 12.30 Uhr Storkower SC II - Rot-Weiß Petersdorf Preußen Bad Saarow II - Eiche Groß Rietz Blau-Weiß Briesen II - SG Hangelsberg Borussia Fürstenwalde - SV Zeschdorf 15.00 SG Lichtenow-Kagel - MSV Rüdersdorf SVM Gosen - Germania Schöneiche II So., 14.00 spielfrei: SpG SV Tauche/Eintr. Ahrensdorf 4. Spieltag, 14. September, 15 Uhr SG Hangelsberg - SG Lichtenow-Kagel MSV Rüdersdorf - SpG Tauche/Ahrensdorf Eiche Groß Rietz - Borussia Fürstenwalde Rot-Weiß Petersdorf - Blau-Weiß Briesen II Germ. Schöneiche II - Bad Saarow II 11.30 SV Zeschdorf - Storkower SC II So., 14.00 spielfrei: SVM Gosen 5. Spieltag, 21. September, 15 Uhr SG Lichtenow-Kagel - Rot-Weiß Petersdorf Eiche Groß Rietz - Germania Schöneiche II Borussia Fürstenwalde - Storkower SC II

Blau-Weiß Briesen II - SV Zeschdorf 12.30 SVM Gosen - MSV Rüdersdorf So., 14.00 SpG Tauche/Ahrensdorf - SG Hangelsberg 15.00 spielfrei: FSV Preußen Bad Saarow II 6. Spieltag, 28. September, 15 Uhr MSV Rüdersdorf - Preußen Bad Saarow II Rot-Weiß Petersdorf - SpG Tauche/ Ahrensdorf SG Hangelsberg - SVM Gosen Germ. Schöneiche II - Borussia Fürstenw. 11.30 Storkower SC II - Blau-Weiß Briesen II12.30 SV Zeschdorf - Lichtenow-Kagel So., 14.00 spielfrei: SV Eiche Groß Rietz 7. Spieltag, 5. Oktober, 15 Uhr Borussia Fürstenwalde - Blau-Weiß Briesen II SG Lichtenow-Kagel - Storkower SC II SV Eiche Groß Rietz - MSV Rüdersdorf Pr. Bad Saarow II - SG Hangelsberg 12.30 SVM Gosen - Rot-Weiß Petersd. So., 14.00 SpG Tauche/Ahrensd. - SV Zeschdorf 15.00 spielfrei: SV Germania Schöneiche II 8. Spieltag, 19. Oktober, 15 Uhr SG Hangelsberg - SV Eiche Groß Rietz MSV Rüdersdorf - Germania Schöneiche II Rot-Weiß Petersdorf - Preußen Bad Saarow II Blau-Weiß Briesen II - SG Licht.-Kagel 12.30 Storkower SC II - SpG Tauche/Ahrensdorf SV Zeschdorf - SVM Gosen So., 14.00 spielfrei: SG Borussia Fürstenwalde 9. Spieltag, 26. Oktober, 15 Uhr Borussia Fürstenw. - SG Lichtenow-Kagel Eiche Groß Rietz - Rot-Weiß Petersdorf Germ. Schöneiche II - SG Hangelsbg. 11.30 Preußen Bad Saarow II - SV Zeschdorf 12.30 SpG Tauche/Ahrensdorf - Blau-Weiß Briesen II So., 14 Uhr SVM Gosen - Storkower SC II spielfrei: MSV Rüdersdorf

10. Spieltag, 2. November, 14 Uhr MSV Rüdersdorf - Borussia Fürstenwalde SG Lichtenow-Kagel - SpG Tauche/ Ahrensdorf Rot-Weiß Petersdorf - Germania Schöneiche II Blau-Weiß Briesen II - SVM Gosen 11.30 Storkower SC II - Preußen Bad Saarow II SV Zeschdorf - Eiche Groß Rietz So., 14.00 spielfrei: SG Hangelsberg 11. Spieltag, 9. November, 14 Uhr MSV Rüdersdorf - SG Hangelsberg Eiche Groß Rietz - Storkower SC II Germ. Schöneiche II - SV Zeschdorf 11.30 Pr. Bad Saarow II - Blau-Weiß Briesen II Borussia Fürstenwalde - SpG Tauche/ Ahrensdorf 15.00 SVM Gosen - SG Lichtenow-Kagel So., 14.00 spielfrei: SV Rot-Weiß Petersdorf 12. Spieltag, 23. November, 14 Uhr Borussia Fürstenwalde - SG Hangelsberg SG Lichtenow-Kagel - Preußen Bad Saarow II Rot-Weiß Petersdorf - MSV Rüdersdorf Blau-Weiß Briesen II - Eiche Groß Rietz 11.30 Storkower SC II - Germania Schöneiche II SpG Tauche/Ahrensdorf SVM Gosen So., 14.00 spielfrei: SV Zeschdorf 13. Spieltag, 30. November, 13 Uhr SG Hangelsberg - Rot-Weiß Petersdorf MSV Rüdersdorf - SV Zeschdorf Eiche Groß Rietz - SG Lichtenow-Kagel Germania Schöneiche II - Blau-Weiß Briesen II 10.30 Pr. Bad Saarow II - SpG Tauche/Ahrensdorf SVM Gosen - Borussia Fürstenw. So., 13.00 spielfrei: Storkower SC II Regelspieltag ist der Sonnabend. Die Rückrunde beginnt am 7. März.

Die Staffelsieger der drei Kreisligen steigen in die Ostbrandenburgliga auf. Aufstiegsberechtigt ist maximal Platz 3. Die Mannschaften auf Platz 14 der Kreisligen steigen in die Kreisklasse ab. Der beste 14.-Plat-

zierte bleibt drin. Die Zahl der Absteiger kann sich durch Absteiger der Ostbrandenburgliga erhöhen. Die Staffelsieger der Kreisklassen steigen in die Liga auf. Berechtigt ist maximal Platz 3.

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Endspiel in Ostbrandenburg Frauen Storkower SC weiter Landesliga / Anstatt Kreisklasse zwei Kreisliga-Staffeln Bei den Fußball-Frauen ist einiges los. Während der Storkower SC – nunmehr als einziges Team aus Ostbrandenburg – weiter in der Landesliga spielt, wird es im Fußballkreis die Kreisklasse nicht mehr geben. Dafür wird in den Kreisliga-Staffeln Nord und Süd mit jeweils neun Teams gespielt. Zuvor hatten sich nur sieben Mannschaften für die Liga und elf für die Klasse angemeldet. Nun sollen die Staffelsieger ein Endspiel um die Meisterschaft austragen, wobei der Spielort zwischen beiden ausgelost wird. Das war die Festlegung, die der Spielausschuss des Fußballkreises auf seiner Tagung zur Staffeleinteilung für alle ErwachsenenBereiche getroffen hatte. Diese Regelung für die Frauen stößt nicht gerade auf große Begeisterung bei den Teams, da es doch zum Teil erhebliche Leistungsunterschiede gibt. Darauf verweist auch Roland Pirke. Der Trainer des 1. FC Frankfurt, der auf Grund des Weggangs einiger seiner Spielerinnen aus der Landesliga wieder in den Kreis zurückgekehrt ist, sieht so keine sonderlich große Herausforderung:. „Wir hätten uns gern mit den starken Teams aus Letschin, Reichenberg oder Fredersdorf-Vogeldorf gemessen.“ Die spielen jetzt in der Nord-Staffel. Dennoch hat der Frankfurter ein klares Ziel mit seinem Team: „Wir wollen die Staffel und dann das Endspiel gewinnen.“ Solch ein hohes Ziel können sich die Storkowerinnen in der Landesliga noch nicht stellen. „Wir haben das erste Jahr auf Großfeld als Neunter, also Zweiter der Platzierungsrunde, gut

Kreisliga Frauen Die ersten Spieltage der Staffel Nord 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr SG Lichtenow-Kagel - SV Grün-Weiß Letschin Reichenberger SV - Victoria Seelow II TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf SG Bruchmühle SpG Rüdersdorf/Woltersdorf/Petershagen-Eggersd. - SpG Herzfelde/Rehfelde 8.9., 15.00 2. Spieltag, 25. August, 14 Uhr SV Grün-Weiß Letschin - SpG Rüdersdorf/ Woltersdorf/Petershagen-Eggersdorf SpG Herzfelde/Rehfelde - TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf Blau-W. Wriezen - Reichenberger SV 13.30 Victoria Seelow II SG Lichtenow-Kagel 14.30 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr SG Lichtenow-Kagel - FSV Blau-Weiß Wriezen TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf - SV Grün-Weiß Letschin SpG Rüdersdorf/Petershagen-Eggersdorf Victoria Seelow II Sa., 17.00 SG Bruchmühle - SpG Herzfelde/ Rehfelde 12.10., 13.00 4. Spieltag, 15. September, 13.30 Uhr FSV Blau-Weiß Wriezen - SpG Rüdersdorf/ Woltersdorf/Petershagen-Eggersdorf Reichenberger SV - SG Lichtenow-Kagel 14.00 TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf 14.30 SV Grün-Weiß Letschin - SG Bruchmühle 8.9., 14.00 5. Spieltag, 21. September, 13 Uhr SG Bruchmühle - Victoria Seelow II SpG Rüdersdorf/Woltersdorf/PetershagenEggersdorf - Reichenberger SV 17.00 SpG Herzfelde/Rehfelde - SV Grün-Weiß Letschin So., 14.00 TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf - FSV Blau-Weiß Wriezen

Kreisliga Frauen Die Frauen des Storkower SC, hier Antonia Böhme (rechts) im Zweikampf mit Darline Behrendt (Ludwigsfelder FC), sind das einzige Team der Region in der Landesliga. Archivfoto: Janine Kieshauer abgeschlossen. Das wollen wir jetzt stabilisieren“, sagt SSC-Trainer Thomas Maletzki. Das Team bleibe weitgehend zusammen. Übrigens wird das 13 Teams

umfassende Feld der Landesliga nicht wie im Vorjahr nach der ersten Halbserie in Meisterrunde (Sieger FSV Babelsberg) und Platzierungsrunde (Blau-

Weiß Beelitz) unterteilt. „Für alle gibt es eine durchgehende Saison jeweils mit Hin- und Rückspielen gegen jedes Team“, erklärt Maletzki. Roland Hanke

Erste Spieltage der Landesliga Frauen 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr SV Babelsberg - 1. FFC Turbine Potsdam III RSV Eintracht - FC Stahl Brandenburg Storkower SC - SC Eintr. Miersdorf/Zeuthen Ludwigsfelder FC - BSC Preußen 10.30 Blau-Weiß Beelitz - FSV Babelsberg 13.00 FSV Forst Borgsdorf - TSV Premnitz 15.00

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2. Spieltag, 25. August, 13 Uhr SC Eintr. Miersdorf/Zeuthen - RSV Eintracht FC Stahl Brandenburg - Ludwigsfelder FC SG Sieversdorf - FSV Forst Borgsdorf TSV Chemie Premnitz - Storkower SC 11.00 BSC Preußen - SV Babelsberg 11.30 urbine Potsdam III - Blau-Weiß Beelitz15.00 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr SV Babelsberg - FC Stahl Brandenburg RSV Eintracht - TSV Chemie Premnitz Ludwigsfelder FC - SC Eintracht Miersdorf/ Zeuthen 10.30 Blau-Weiß Beelitz - BSC Preußen 11.00 SG Sieversdorf - FSV Babelsberg 13.00 FSV Forst Borgsdorf - Storkower SC 15.00 4. Spieltag, 8. September, 13 Uhr SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen SV Babelsberg FC Stahl Brandenburg - Blau-Weiß Beelitz 1. FFC Turbine Potsdam III - SG Sieversdorf

Chemie Premnitz - Ludwigsfelder FC 11.00 FSV Babelsberg - FSV Forst Borgsdorf 14.00 Storkower SC - RSV Eintracht 5. Spieltag, 15. September, 14 Uhr SV Babelsberg - TSV Chemie Premnitz FSV Babelsberg - 1. FFC Turbine Potsdam III Ludwigsfelder FC - Storkower SC 10.30 Blau-Weiß Beelitz - SC Eintracht Miersdorf/ Zeuthen 11.00 SG Sieversdorf - BSC Preußen 13.00 FSV Forst Borgsdorf - RSV Eintracht 15.00 6. Spieltag, 22. September, 14 Uhr RSV Eintracht - Ludwigsfelder FC Storkower SC - SV Babelsberg Chemie Premnitz - Blau-Weiß Beelitz 11.00 BSC Preußen - FSV Babelsberg 11.30 Stahl Brandenburg - SG Sieversdorf 13.00 1. FFC Turbine Potsdam III - FSV Forst Borgsdorf 15.00 7. Spieltag, 29. September, 14 Uhr SV Babelsberg - RSV Eintracht 1. FFC Turbine Potsdam III - BSC Preußen FSV Babelsberg - Stahl Brandenburg Blau-Weiß Beelitz - Storkower SC 11.00 SG Sieversdorf - SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 13.00 Forst Borgsdorf - Ludwigsfelder FC 15.00

Die ersten Spieltage der Staffel Süd 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr 1. FC Frankfurt - SV Tauche/Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben FSV Dynamo Eisenhüttenstadt Blau-Weiss Markendorf Victoria Seelow I 13.00 FSV Union Fürstenwalde VfB Steinhöfel 8.9., 14.00 2. Spieltag, 25. August, 14 Uhr SV Tauche/Borussia Fürstenwalde - FSV Union Fürstenwalde VfB Steinhöfel - Victoria Seelow I Blau-Weiss Markendorf - SpG Neuzeller SV/ ESV Lokomotive Guben SG Wiesenau - 1. FC Frankfurt 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr FSV Union Fürstenwalde - SG Wiesenau FSV Dynamo Eisenhüttenstadt Blau-Weiss Markendorf SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben VfB Steinhöfel Victoria Seelow I - SV Tauche/Borussia Fürstenwalde Sa., 14.30 4. Spieltag, 15. September, 14 Uhr SV Tauche/Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben VfB Steinhöfel - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt 1. FC Frankfurt - FSV Union Fürstenwalde SG Wiesenau - Victoria Seelow I 5. Spieltag, 22. September, 14 Uhr Blau-Weiss Markendorf - VfB Steinhöfel FSV Dynamo Eisenhüttenstadt - SV Tauche/ Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/Lok Guben - SG Wiesenau Victoria Seelow I - 1. FC Frankfurt Sa., 14.30 Die Hinrunde endet in der Kreisliga am 10./11. November.


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AUGUST 2019

Endspiel in Ostbrandenburg Frauen Storkower SC weiter Landesliga / Anstatt Kreisklasse zwei Kreisliga-Staffeln Bei den Fußball-Frauen ist einiges los. Während der Storkower SC – nunmehr als einziges Team aus Ostbrandenburg – weiter in der Landesliga spielt, wird es im Fußballkreis die Kreisklasse nicht mehr geben. Dafür wird in den Kreisliga-Staffeln Nord und Süd mit jeweils neun Teams gespielt. Zuvor hatten sich nur sieben Mannschaften für die Liga und elf für die Klasse angemeldet. Nun sollen die Staffelsieger ein Endspiel um die Meisterschaft austragen, wobei der Spielort zwischen beiden ausgelost wird. Das war die Festlegung, die der Spielausschuss des Fußballkreises auf seiner Tagung zur Staffeleinteilung für alle ErwachsenenBereiche getroffen hatte. Diese Regelung für die Frauen stößt nicht gerade auf große Begeisterung bei den Teams, da es doch zum Teil erhebliche Leistungsunterschiede gibt. Darauf verweist auch Roland Pirke. Der Trainer des 1. FC Frankfurt, der auf Grund des Weggangs einiger seiner Spielerinnen aus der Landesliga wieder in den Kreis zurückgekehrt ist, sieht so keine sonderlich große Herausforderung:. „Wir hätten uns gern mit den starken Teams aus Letschin, Reichenberg oder Fredersdorf-Vogeldorf gemessen.“ Die spielen jetzt in der Nord-Staffel. Dennoch hat der Frankfurter ein klares Ziel mit seinem Team: „Wir wollen die Staffel und dann das Endspiel gewinnen.“ Solch ein hohes Ziel können sich die Storkowerinnen in der Landesliga noch nicht stellen. „Wir haben das erste Jahr auf Großfeld als Neunter, also Zweiter der Platzierungsrunde, gut

Kreisliga Frauen Die ersten Spieltage der Staffel Nord 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr SG Lichtenow-Kagel - SV Grün-Weiß Letschin Reichenberger SV - Victoria Seelow II TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf SG Bruchmühle SpG Rüdersdorf/Woltersdorf/Petershagen-Eggersd. - SpG Herzfelde/Rehfelde 8.9., 15.00 2. Spieltag, 25. August, 14 Uhr SV Grün-Weiß Letschin - SpG Rüdersdorf/ Woltersdorf/Petershagen-Eggersdorf SpG Herzfelde/Rehfelde - TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf Blau-W. Wriezen - Reichenberger SV 13.30 Victoria Seelow II SG Lichtenow-Kagel 14.30 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr SG Lichtenow-Kagel - FSV Blau-Weiß Wriezen TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf - SV Grün-Weiß Letschin SpG Rüdersdorf/Petershagen-Eggersdorf Victoria Seelow II Sa., 17.00 SG Bruchmühle - SpG Herzfelde/ Rehfelde 12.10., 13.00 4. Spieltag, 15. September, 13.30 Uhr FSV Blau-Weiß Wriezen - SpG Rüdersdorf/ Woltersdorf/Petershagen-Eggersdorf Reichenberger SV - SG Lichtenow-Kagel 14.00 TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf 14.30 SV Grün-Weiß Letschin - SG Bruchmühle 8.9., 14.00 5. Spieltag, 21. September, 13 Uhr SG Bruchmühle - Victoria Seelow II SpG Rüdersdorf/Woltersdorf/PetershagenEggersdorf - Reichenberger SV 17.00 SpG Herzfelde/Rehfelde - SV Grün-Weiß Letschin So., 14.00 TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf - FSV Blau-Weiß Wriezen

Kreisliga Frauen Die Frauen des Storkower SC, hier Antonia Böhme (rechts) im Zweikampf mit Darline Behrendt (Ludwigsfelder FC), sind das einzige Team der Region in der Landesliga. Archivfoto: Janine Kieshauer abgeschlossen. Das wollen wir jetzt stabilisieren“, sagt SSC-Trainer Thomas Maletzki. Das Team bleibe weitgehend zusammen. Übrigens wird das 13 Teams

umfassende Feld der Landesliga nicht wie im Vorjahr nach der ersten Halbserie in Meisterrunde (Sieger FSV Babelsberg) und Platzierungsrunde (Blau-

Weiß Beelitz) unterteilt. „Für alle gibt es eine durchgehende Saison jeweils mit Hin- und Rückspielen gegen jedes Team“, erklärt Maletzki. Roland Hanke

Erste Spieltage der Landesliga Frauen 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr SV Babelsberg - 1. FFC Turbine Potsdam III RSV Eintracht - FC Stahl Brandenburg Storkower SC - SC Eintr. Miersdorf/Zeuthen Ludwigsfelder FC - BSC Preußen 10.30 Blau-Weiß Beelitz - FSV Babelsberg 13.00 FSV Forst Borgsdorf - TSV Premnitz 15.00

Scharmützel Bob GmbH; Am Fuchsbau 7 15526 Bad Saarow OT Petersdorf; Tel: 03361 736035

Haustechnik GmbH Am Heizwerk 7 15517 Fürstenwalde Tel. 03361 / 36 36-20 E-Mail: haustechnik@calox.de 24 h Notdienst 0172 / 7 60 48 98 www.calox.de

2. Spieltag, 25. August, 13 Uhr SC Eintr. Miersdorf/Zeuthen - RSV Eintracht FC Stahl Brandenburg - Ludwigsfelder FC SG Sieversdorf - FSV Forst Borgsdorf TSV Chemie Premnitz - Storkower SC 11.00 BSC Preußen - SV Babelsberg 11.30 Turbine Potsdam III - Blau-Weiß Beelitz15.00 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr SV Babelsberg - FC Stahl Brandenburg RSV Eintracht - TSV Chemie Premnitz Ludwigsfelder FC - SC Eintracht Miersdorf/ Zeuthen 10.30 Blau-Weiß Beelitz - BSC Preußen 11.00 SG Sieversdorf - FSV Babelsberg 13.00 FSV Forst Borgsdorf - Storkower SC 15.00 4. Spieltag, 8. September, 13 Uhr SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen SV Babelsberg FC Stahl Brandenburg - Blau-Weiß Beelitz 1. FFC Turbine Potsdam III - SG Sieversdorf

Chemie Premnitz - Ludwigsfelder FC 11.00 FSV Babelsberg - FSV Forst Borgsdorf 14.00 Storkower SC - RSV Eintracht 5. Spieltag, 15. September, 14 Uhr SV Babelsberg - TSV Chemie Premnitz FSV Babelsberg - 1. FFC Turbine Potsdam III Ludwigsfelder FC - Storkower SC 10.30 Blau-Weiß Beelitz - SC Eintracht Miersdorf/ Zeuthen 11.00 SG Sieversdorf - BSC Preußen 13.00 FSV Forst Borgsdorf - RSV Eintracht 15.00 6. Spieltag, 22. September, 14 Uhr RSV Eintracht - Ludwigsfelder FC Storkower SC - SV Babelsberg Chemie Premnitz - Blau-Weiß Beelitz 11.00 BSC Preußen - FSV Babelsberg 11.30 Stahl Brandenburg - SG Sieversdorf 13.00 1. FFC Turbine Potsdam III - FSV Forst Borgsdorf 15.00 7. Spieltag, 29. September, 14 Uhr SV Babelsberg - RSV Eintracht 1. FFC Turbine Potsdam III - BSC Preußen FSV Babelsberg - Stahl Brandenburg Blau-Weiß Beelitz - Storkower SC 11.00 SG Sieversdorf - SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 13.00 Forst Borgsdorf - Ludwigsfelder FC 15.00

Die ersten Spieltage der Staffel Süd 1. Spieltag, 18. August, 14 Uhr 1. FC Frankfurt - SV Tauche/Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben FSV Dynamo Eisenhüttenstadt Blau-Weiss Markendorf Victoria Seelow I 13.00 FSV Union Fürstenwalde VfB Steinhöfel 8.9., 14.00 2. Spieltag, 25. August, 14 Uhr SV Tauche/Borussia Fürstenwalde - FSV Union Fürstenwalde VfB Steinhöfel - Victoria Seelow I Blau-Weiss Markendorf - SpG Neuzeller SV/ ESV Lokomotive Guben SG Wiesenau - 1. FC Frankfurt 3. Spieltag, 1. September, 14 Uhr FSV Union Fürstenwalde - SG Wiesenau FSV Dynamo Eisenhüttenstadt Blau-Weiss Markendorf SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben VfB Steinhöfel Victoria Seelow I - SV Tauche/Borussia Fürstenwalde Sa., 14.30 4. Spieltag, 15. September, 14 Uhr SV Tauche/Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/ESV Lokomotive Guben VfB Steinhöfel - FSV Dynamo Eisenhüttenstadt 1. FC Frankfurt - FSV Union Fürstenwalde SG Wiesenau - Victoria Seelow I 5. Spieltag, 22. September, 14 Uhr Blau-Weiss Markendorf - VfB Steinhöfel FSV Dynamo Eisenhüttenstadt - SV Tauche/ Borussia Fürstenwalde SpG Neuzeller SV/Lok Guben - SG Wiesenau Victoria Seelow I - 1. FC Frankfurt Sa., 14.30 Die Hinrunde endet in der Kreisliga am 10./11. November.


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ANPFIFF

Es bleiben weiter Fragen offen

Neues Regelwerk Schiedsrichter-Chef Robert Nitz zu Trainer-Bestrafungen und Handspiel-Auslegung Ist auch eine Regel dabei, die kaum Sinn macht? Ich würde die Frage gern anders stellen: Sind alle Regeln sofort zu verstehen? Und würde antworten, dass die gewünschte Vereinfachung beim Thema Handspiel ausgeblieben ist. Ich hatte gehofft, mit dem neuen Regelwerk würde das ewige Reizthema etwas klarer definiert. Der Handlungsspielraum bleibt aus meiner Sicht aber weiter viel zu groß, und so wird es immer wieder Streitfälle und Aufreger geben.

Über die Regeländerungen, die zu Saisonbeginn eingeführt werden, sprach Edgar NEmschok mit Robert Nitz, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses im Fußballkreis Ostbrandenburg. Herr Nitz, können sich Interessierte die neuen Regeln selbst besorgen? Die Schiedsrichter der Region wissen Bescheid. Allerdings sollten auch Spieler, Trainer und Offizielle die neuen Regeln kennen. Sie gelten seit dem 1. Juli. Wer es genau wissen will, findet alles im Internet, kann im offiziellen Regelbuch des DFB nachlesen. Ein Download ist auf der Seite des DFB möglich.

Der Seelower Robert Nitz, Vorsitzender des Kreis-Schiedsrichterausschusses

Welche neue Regel ist aus Ihrer Sicht wirklich gut und sinnvoll? Ganz klar: die Regeländerung beim Auswechseln eines Spielers. Der Auszuwechselnde hat demnach das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie, also auf dem kürzesten Weg zu ver-

lassen. Wir Schiris hatten bisher wenig Handhabe, um ein übertriebenes Zeitspiel auf diese Art zu verhindern. Eine Gelbe oder gar Rote Karte war nur das äußerste Mittel und trägt in vielen Fällen nicht unbedingt zur Beruhigung einer Partie bei eventuell knappem Spielstand bei.

Gibt es aus Ihrer Sicht Kritik am neuen Regelwerk? Künftig kann unsportliches Verhalten auf der Trainerbank strenger bestraft werden. Ist eine Ermahnung wirkungslos, kann der Schiedsrichter die Teamoffiziellen mit einer Gelben Karte verwarnen. Auch eine Rote Karte

Foto: Edgar Nemschok

ist möglich. Bisher konnte der Schiedsrichter den Trainer nur mündlich verwarnen oder vom Platz verweisen. Aber hat eine solche Bestrafung wie bei Spielern auch Folgen für das weitere Spiel? Es gibt noch Kontrollmechanismen, die nicht ausgereift sind.

Was sagen Sie im Hinblick auf die beginnende Saison? So oft wird von der schönsten Nebensache der Welt gesprochen. Fußball ist eine körperbetonte und intensive Sportart. Es gibt Zweikämpfe und schnelle Aktionen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass bei allem Ehrgeiz die Akteure und die, die am Spielfeldrand stehen, sich an das Regelwerk halten und Fair Play praktizieren. Wir wollen alle Spaß haben, der zum Fußball einfach dazugehört.

Die Schiedsrichter des Fußballkreises Ostbrandenburg Einstufung Oberliga: Matthias Alm (FSV Union Fürstenwalde), Christopher Musick (Preußen Beeskow), Marcel Riemer (FC Eisenhüttenstadt) Brandenburgliga: Max Göldner (Preußen Bad Saarow), Pascal Reisner (FC Eisenhüttenstadt), Nico Savoly (FSV Union) Landesliga: Christian Ballin, Dominik Kolm (beide Victoria Seelow), Hannes Hähnel (1. FC Frankfurt), Sven Hennig (Blau-Weiß Ziltendorf), Kevin Meißner, Marvin Theißig (beide FV Erkner) Landesklasse: Sina Schweitzer (Seelow), Dana Zernig (Blau-Weiß Briesen), HansPeter Bienia (SV Woltersdorf), Lars Buchheim (Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf), Oliver Dzewior (SG Wiesenau), René Karge (BSG Pneumant Fürstenwalde), Tobias Kastner, Patryk Mettke (FC Eisenhüttenstadt), Max Köhler (Blau-Weiß Lebus), Robert Pischyglowa (SG Bruchmühle), Anthony Röhle (FC Strausberg), Chris Strehmann (SG Müncheberg) Kreisoberliga: Roberto Baumgärtel (Blau-Weiß Sachsendorf/Dolgelin), Ronald Blume, Holger Mattern, Normen Schwotzer (alle Germania Schöneiche), Konstantin Flügel (MSV Rüdersdorf), Peter Gerlach (FSV Union), Daniel Heck (Eintracht Ahrensdorf), Mario Lindemann (Hennickendorfer SV), Frank Poschitzki (Grün-Weiß Letschin), Volker Scharff (FC Conordia Buckow/ Waldsieversdorf), Patric Schwarz (Die Tuchebander), Matthias Schwerdtfeger (Storkower SC), Nico Skladny (SG Bruchmühle), Heino Thieme (FV Kickers Trebus), Andreas Türke (SV Gartenstadt), Martin Weingarten (Reichenberger SV)

Kreisspielbetrieb: Maya Battke (FSV Union), Larissa Fuchs (SG Müncheberg), Lisa-Marie Hädicke (Borussia Fürstenwalde), Franka Hähnel (USC Viadrina Frankfurt), Celine, Bianka und Michelle Hinze (alle SG Rot-Weiß Neuenhagen), Andrea Kopp (VfB Steinhöfel), Anja Kuke (SG Müncheberg), Samy Nicole Pahlow (Blau-Weiss Markendorf), Victoria Siebke (FSV Dynamo Eisenhüttenstadt), Sophie Simon (SG Klosterdorf), Leon Alfer (FV Erkner), Tim Agotz, Ronald Bahr, Dennis Reiniger, Torsten Tavanier (alle MSV Rüdersdorf), Kevin Anisimo, Michael Pohl (beide SV Gorgast/Manschnow), Jens Assmann (Astoria Rießen), Michael Baierl, Philipp Gütgemann, Niclas Pascal Müller, Tim Schwarz (alle Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf), Pascal Barleben, Toni Linse (beide FC Herrensee Strausberg), Rico Barrach, Niclas Fleischer, Justin Halka, Max Pankowski, Ewin Seibel, Jim Szelinski (alle Borussia), Benjamin Bartsch, Ben Richter (beide Steinhöfel), Heiko Becker, Patrick Geue, Peter Heiduck, Klaus-Dieter Peters (alle Blau-Weiß Wriezen), Jan Berg (Rot-Weiß Reitwein), Jens-Uwe Bethge, Tim Späth (beide Reichenberger SV), Helmut Bethke, Gerhard Will (beide Victoria Seelow), Henry Blume, Maurice Brachmann (beide SV Jahn Bad Freienwalde), Sebastian Borkenhagen, Philipp Moller, Dominic Rauch, Paul WeissMotz (alle 1. FC Frankfurt), Dirk Brusak, Frank Gauda, Kevin Henkel (alle Blau-Weiß Briesen), Udo Bunn, Maik Städtke (beide Hertha Neutrebbin), Julien Dewald (BlauWeiß Ziltendorf), Jan Dewald, Leon Weber (beide Turbine Finkenheerd), Patrick Dorn, Moritz Rothe (beide Hennickendorfer SV), Thomas Dotzek (SV Vogelsang), Marvin Fieland, Lucas Habermann, Tobias Keßler, René Loka (alle Storkower

SC), Matthias Fuhr, Manfred Milke (beide SG Klosterdorf), Patrick Geller, Robert Glaser, Lars Kempe, Philipp Pilz (alle Dynamo Eisenhüttenstadt), Jack Genschmar (SG Rauen), Michael Glodschei, Jerome König, Marvin Stannek (alle SG Wiesenau), Anton Granzow, Marco Rösler, Leon Sattler (alle FC Eisenhüttenstadt), Karl Hauke, Marcel Hempel, Joachim Magin (alle SV Woltersdorf), Vivian-Maurice Hecht (SG Hangelsberg), Ronny Heise, Thomas Märtin, Daniel Wegener (alle Müllroser SV), Tillmann Henkel, Uwe Nitzsche (beide Pneumant Fürstenwalde), Horst Hennig (SV Prötzel), Philipp Hensel, Christian Heyn, Tim Pißker, Maik Rekasch, Florian Treide (alle Grün-Weiß Rehfelde), Reinhard Henze, Henrik Kieß, Joshua Kniß, Andre Totzauer-Stange (alle FußballClub Neuenhagen), Franzesco Herbrich, Florian Scharff, Alexander und Gerd Schulz (alle Concordia Buckow/Waldsieversdorf), Ricardo Herdam, Stephan Schindler (SG Lichtenow/Kagel), Pascal Hinze, Marcel Kuhnt (beide SG Rot-Weiß Neuenhagen), Marcel Pascal Hochmuth (Grün-Weiß Lindenberg), Christian Hofmann (Blau-Weiss Podelzig), Maurice Ickenroth, Florian Ottomann (beide SG Bruchmühle), Patrick Imiela, Sebastian Kuhlmann (beide TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf), Lutz Jäger (Golzower SV), Erik Keinitz, Rami Mesto (beide Preußen Bad Saarow), Alexander, Max Lukas und Pascal Kirchner (alle Germania Lietzen), Siegfried Kirschen, Jörg Matschke (beide Eintracht Reichenwalde), Scott Konrad, Jerome Lerch, Tim N eumann (alle FC Strausberg), Hans Krause, Michael Reimann (beide Preußen Beeskow), Patryk Kryjak, Pascal Schmidt, Christopher Winter, Jens Zeps (alle FC Lokomotive Frankfurt), Andreas Kwast (SVM Gosen), Stefan La-

bus (Blau-Weiß Groß Lindow), Jens Lamb (Blau-Weiß Lebus), Denis Landgraf (FC Union Frankfurt), Ralf Lange (PSV Frankfurt), Bernd Leichnitz (SG Trebnitz), Nico und Leon-Maurice Leschke, Manuel Musick, Danny Schulz, Marcel und Domenic Seidemann (alle Neuzeller SV), ChristophRaphael Mattern, Niklas Muhlack, Alexander Schäffner (alle Germania Schöneiche), Raik Maureschat, (Rot-Weiß Diedersdorf), Christoph Menzel, Axel Ziehe (beide Grün-Weiß Letschin), Christian Müller, Maik Papenfuß, Calvin Rädel, Andy Steinkraus (alle Rot-Weiß Petersdorf), Maik Neumann (SV Eiche Groß Rietz), Horst Panwitz, Frank Rosemann, Mika Ruthsatz (alle SV Gartenstadt), Ronny Rades (Blau-Gelb Bleyen), Michel Rieckmann (FSV Union), Christoph und Marcel Rosemann (SV Tauche), Sven Rüster (Spg Heinersdorf/Hasenfelde), Nico Sachse, Marwin Sperling, Paul Walter (alle Blau-Weiss Markendorf), Peter Saul, Martin Elias Werner (beide SV Zeschdorf), Günter Schachler, Winfried Tietze (beide SG Müncheberg), Reinhard Schulz, Peter Vandrey (beide FC Wacker Herzfelde), Johannes Sielaff, Maik Zabel (beide Union Booßen), Moritz Siewert (VfB Fünfeichen), Julian Wachsmann (SG Altglietzen/Falkenberg), Jens Warntjen (USC Viadrina) Beobachter: Peter Dittrich, Gerhard Müller, Tim Sommermeier (alle FV Erkner), Bernd Gericke (SV Tauche), Gert Hartwig (Astoria Rießen), Hubert Kühn (FC Wacker Herzfelde), Oliver Mattig (Müllroser SV), Robert Nitz (Victoria Seelow), Rolf Richter (Möbiskruger SV), Wolfgang Schneider (FC Eisenhüttenstadt), Gunnar Schulz (Falkenberger SV), Udo Schulz (Germania Lietzen), Bernhard Sievert (Eintracht Reichenwalde)


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AUGUST 2019

Regelwerk reloaded

Überblick Auszüge aus den Änderungen des International Board der FIFA Seit dem 1. Juni gilt ein modifiziertes Regelwerk. Das International Board der FIFA hat damit auf Entwicklungen des modernen Fußballs reagiert. Die wichtigsten Änderungen in Auszügen und im Überblick:

Kein Abklatschen mehr Ein Spieler, der ausgewechselt werden soll, muss den Platz schnellstmöglich über die nächste Begrenzungslinie verlassen. Damit er keine Zeit schinden kann, muss er wie bisher schon bei Verletzungen üblich das Spielfeld dort verlassen, wo es am schnellsten geht – es sei denn, er liegt auf einer Trage.

Gelb und Rot für Trainer Auch Trainer und Team-Offizielle können künftig mit einer Gelben oder gar Roten Karte bestraft werden. Bei „unsportlichem Betragen“ werden sie erst ermahnt, dann verwarnt (Gelb) und im Wiederholungsfall auf die Tribüne verwiesen (Rot). Kann kein Übeltäter ermittelt werden, wird stellvertretend der Cheftrainer bestraft.

Seitenwahl nicht korrekt Der Kapitän, der beim Münzwurf des Schiedsrichters gewinnt, darf wählen, ob seine Mannschaft abstößt – oder sich für eine Seite, sprich Spielrichtung entscheiden. Die Formulierung „die Seitenwahl gewinnen“ ist also neuerdings also nicht mehr wirklich korrekt.

Schiedsrichterball

Schiedsrichter Florian Strübing aus Röbel zeigt im Oberliga-Derby dem Neu-Seelower Ian Beckmann die Gelbe Karte.

Ein Schiedsrichterball erfolgt mit einem Spieler jener Mannschaft, die zuletzt in Ballbesitz war.„Damit soll der Vorteil, der vor der Unterbrechung bestand, wiederhergestellt werden“, heißt es in der offiziellen Begründung. Bisher durften theoretisch beliebig viele Spieler um den Schiedsrichterball kämpfen, jetzt müssen abgesehen vom Ausführenden Spieler alle anderen mindestens vier Meter Abstand halten.

versuch mit dem Fuß, darf er den Ball neuerdings in die Hand nehmen. Die offizielle Formulierung: Sobald er „den Ball eindeutig spielt oder zu spielen versucht, darf er ihn nach einem missglückten Klärungsversuch in die Hand nehmen, ohne ein Vergehen zu begehen, da eindeutig keine Absicht bestand, den Ball in die Hand zu nehmen.“

Schiri nicht mehr Luft

Abstoß

Verändert der Unparteiische mit einer Ballberührung den Spielverlauf, gibt es Schiedsrichterball. Der Referee ist künftig also nicht mehr Luft: Wenn nach einer Ballberührung eines Offiziellen der Ball ins Tor geht, der Ballbesitz wechselt oder ein Angriff eingleitet wird, wird die Partie unterbrochen.

Beim Abstoß und auch bei Freistößen muss der Ball den eigenen Strafraum künftig nicht mehr verlassen. Entscheidend ist nur noch, dass er mit dem Fuß gespielt wird und sich eindeutig bewegt. Hingegen müssen alle Gegenspieler auch weiter außerhalb des Strafraums verbleiben und einen Abstand von mindestens 9,15 Meter einhalten.

Rückpassregel

Freistoßausführung

Misslingt dem Torhüter bei einem Rückpass der Klärungs-

Ein Freistoß darf auch dann schnell ausgeführt werden,

wenn der Schiedsrichter noch Bestrafungen vornehmen will. Das heißt: Er kann in Zukunft Gelbe und Rote Karten auch erst bei der nächsten Spielunterbrechung zeigen, wenn die Mannschaft den fälligen Freistoß schnell ausführt und so zu einer Torchance kommt. Allerdings ist eine schnelle Ausführung untersagt, wenn der Schiedsrichter bereits „mit dem Verfahren für die Disziplinarmaßnahme“ begonnen hat.

Torwart beim Elfmeter Bisher hieß es lediglich, der Torwart müsse „auf der Torlinie zwischen den Pfosten bleiben, bis der Ball getreten wurde“. Da diese Regel oft ungestraft missachtet wurde, ist so modifiziert bzw. konkretisiert worden: Künftig reicht es, wenn mindestens ein Teil seines Fußes auf oder über der Linie ist. Dies sei „zweckmäßiger und einfacher zu erkennen“. Und: „Da der den Strafstoß ausführende Spie-

ler den Anlauf verzögern kann, ist es vertretbar, dass der Torhüter in Erwartung des Schusses einen Schritt machen darf.“

Mauer bei Freistößen Angreifende Spieler dürfen beim Freistoß nicht mehr in der Mauer stehen. Wenn diese aus drei oder mehr Spielern besteht, müssen die Akteure der ausführenden Mannschaft mindestens einen Meter Abstand zur Mauer einhalten – sonst gibt es einen indirekten Freistoß in die andere Richtung.

Hand-Tore Es ist dies die umfassendste, aber auch umstrittenste Regeländerung. Neu: Wird ein Tor mit Hand oder Arm erzielt, ist es prinzipiell irregulär. Es reicht, wenn der Spieler mit Hand oder Arm in Ballbesitz kommt und sich so „einen klaren Vorteil verschafft“, etwa zu einer Torchance kommt – egal, ob das Handspiel

Foto: Edgar Nemschok

absichtlich erfolgte oder nicht. Absichtliche Handspiele bleiben strafbar. Unabhängig davon liegt künftig aber „in der Regel“ auch dann ein Vergehen vor, wenn der Spieler seine Körperfläche unnatürlich vergrößert oder wenn sich der Arm über der Schulter befindet und vom Ball touchiert wird. Das gilt auch, wenn der Ball aus kurzer Distanz kommt. Legitim ist es derweil, sich beim Fallen mit der Hand abzustützen, hier soll entsprechend kein Handspiel (mehr) gepfiffen werden. Und auch wenn der Ball vom eigenen Körper oder vom Körper eines beliebigen anderen Spielers, der sich in der Nähe befindet, an Hand oder Arm springt, sollen die Referees ab sofort nicht mehr pfeifen – abgesehen von den zuvor genannten Regelungen. Die neuen Formulierungen sollen den Ermessensspielraum des Schiedsrichters bei Handspielen deutlich einschränken. red, mit dpa, sid, kicker


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ANPFIFF

Treffsicher zeigte sich Sven Hempel vom FC Strausberg, der in der vorigen Altherren-Saison der Ü 35 insgesamt 20 Tore schoss.

Sieben Staffeln bei den Oldies

Foto: Edgar Nemschok

Senioren Diskussionen bei Altherren und Ü 50 / Zuwachs bei der Ü-40-Kreisliga

Reichlich Bewegung gab es im Vorfeld der bereits zum großen Teil begonnen Saison der Senioren-Fußballer in Ostbrandenburg. Bei den Alt-Senioren Ü 40 gibt es einen auf 14 Teams umfassenden Zuwachs in der Kreisliga sowie mit Ralf vom Orde aus Petershagen einen neuen Staffelleiter, der den Stab vom Beeskower Klaus Burisch übernahm. Die Alt-Senioren-Kicker bleiben auch in der neuen Spielzeit bei ihrem Modus, die Meisterschaft in einer einfachen Runde auszutragen – auf Kleinfeld zweimal 30 Minuten pro Partie. Im Kreispokal wird es wie gehabt Hin- und Rückspiele geben, bei Gleichstand nach beiden Partien fällt die Entscheidung ohne Verlängerung gleich vom Neunmeter-Punkt. Übrigens: Bei der Staffeltagung im Sozialgebäude auf dem Sportplatz der SG Hangelsberg war vor dem Ort eine Baustelle zu sehen. „Wir bauen hier ein Hybridrasen-Kleinfeld“, berichtete Marko Schulz, Abteilungsleiter Fußball der SGH – sicher interessant auch für die Oldies. Bei den Altherren Ü 35 hieß beim Spielausschuss des Fußballkreises die Devise: aus vier mach drei Kreisliga-Staffeln mit jeweils 13 Mannschaften, terri-

berg/Altglietzen/Neuenhagen, Rot-Weiß Diedersdorf Staffel Süd: SpG FC Union Frankfurt/BW Briesen, Müllroser SV, 1. FC Frankfurt, FC Eisenhüttenstadt II, Preußen Beeskow, SpG SV Wellmitz/Coschener SV, FSV Dynamo Eisenhüttenstadt, Blau-Weiss Markendorf, SpG Blau-Weiß Lebus/BSV Blau-Weiß Podelzig, FC Eisenhüttenstadt I, Blau-Weiß Groß Lindow, Union Booßen, Möbiskruger SV Staffel West: SG Bruchmühle, SpG Rüdersdorf/Woltersdorf, FC Strausberg, SG Rot-Weiß Neuenhagen, FV Erkner, MTV Altlandsberg, Grün-Weiß Rehfelde, Germania Schöneiche SpG Herzfelde/Hennickendorf, SG Lichtenow-Kagel, Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, SV Gartenstadt, SpG Klosterdorf/Prötzel/Reichenberg Kreisliga Alt-Senioren Ü 40 Blau-Weiß Briesen, FV Erkner, Borussia Fürstenwalde, SG Hangelsberg, SG Rot-Weiß Neuenhagen, Storkower SC I, Storkower SC II (Spielort Alt Stahnsdorf), SV Woltersdorf, SpG Reichenwalde/SSV Fürstenwalde, Germania Schöneiche I und II, Rot-Weiß Petersdorf, SVM Gosen (Spielort Rahnsdorf),TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf (neu)

Die Vertreter der Ü-40-Mannschaften stellen sich auf dem Sportplatz in Hangelsberg mit dem neuen Staffelleiter Ralf vom Orde (links) zum Gruppenbild auf. Foto: Roland Hanke torial an den früheren Altkreisen orientiert. Dies stieß nicht überall auf Gegenliebe, im Norden treten nur noch zehn Teams an. Viele Diskussionen gab es bei den Alt-Senioren Ü 50. Bisher existierten die Staffeln Nord (7 Mannschaften), Mitte (6) und Süd (9). Dabei spielte auch der

traditionell gewachsene Mittwoch-Spieltag im Süden, also der Region um Frankfurt und Eisenhüttenstadt, eine Rolle, wenn es einen angestrebten zahlenmäßigen Ausgleich der Staffeln geben sollte. Doch es blieb im Wesentlichen bei der Einteilung, ein Team kam hinzu, so dass die Staffeln

nun zahlenmäßig bei 7–7–9 stehen. RH Die Staffeln im Überblick Kreisliga Altherren Ü 35 Staffel Nord: SpG Müncheberg/Trebnitz, Blau-Weiß Wriezen,Victoria Seelow, FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf, Germania Lietzen, FSV Union Fürstenwalde, VfB Steinhöfel, Jahn Bad Freienwalde, SpG Falken-

Kreisliga Alt-Senioren Ü 50 Staffel Mitte: Eintracht Reichenwalde, Spg Grün Weiß Lindenberg/SV Tauche, SSV Fürstenwalde, Storkower SC, FSV Union Fürstenwalde, FV Erkner, SV Woltersdorf Staffel Nord: SV Gartenstadt, SpG Müncheberg/Buckow, Germania Schöneiche, SG RotWeiß Neuenhagen, SpG Reichenberg/Möglin, MTV Altlandsberg, SG Lichtenow-Kagel Staffel Süd: 1. FC Frankfurt, FC Eisenhüttenstadt I, Union Frankfurt, Blau-Weiß Groß Lindow, SV Gorgast/Manschnow, Union Booßen, SV Wellmitz, SpG FC Eisenhüttenstadt II/Möbiskruge, SpG Müllrose/Markendorf


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AUGUST 2019

Neuer Modus mit 36 Teams

EWE-Cup Bei der 16. Auflage gibt es zwei Qualifikations-Turniere im Herbst und eines im Winter in der Halle. Zum mittlerweile 16. Mal hat der regionale Energiedienstleister zum EWE-Cup der FußballE-Junioren aufgerufen. Aus rund 70 Bewerbungen sind die Teilnehmer aus Ostbrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Polen ausgelost worden. Für sie werden die Begegnungen mit Stars wie Hertha-Torwart Rune Jarstein und Ex-WerderBremen-Profi Ailton zu den Höhepunkten der Saison werden. Erstmals sind 36 statt bisher 16 Mannschaften dabei. Zwei Dutzend nehmen an einem der beiden Freiluft-Turniere teil, die übrigen Zwölf starten beim EWEWintercup in der Halle. „Die jeweils besten vier Turnierteams ziehen in die Endrunde ein, bei der im Frühjahr der EWE-CupChampion ermittelt wird“, sagt der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, Ulrich Müller. Am 22. September spielen Preußen Beeskow und Gastgeber JFC Märkische Löwen in Altlandsberg, weitere Teilnehmer der Sommerturniere sind die DJunioren des FSV Union Fürstenwalde und von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, des 1. FC Frankfurt und von Grün-Weiss Rehfelde. Beim Winter-Cup bewerben sich der Müllroser SV und der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt um einen der Plätze beim Finale. red

So sehen Sieger aus: Die E-Junioren des FV Erkner holten sich Titel und Pokal beim 15. EWE-Cup. Zu den Gratulanten gehörten die ehemaligen Profi-Fußballer Ailton und Dieter Burdenski sowie EWE-Gastgeberin Brigitte Jeschke (hinten Mitte). Foto: Christian Schnöink

Abschied aus der Regionalliga Nachwuchs der Region spielt nur noch im Landesbetrieb Mit dem Abstieg der C-Junioren des 1. FC Frankfurt aus der Regionalliga – mit 18 Punkten Rang 12 in der Nordoststaffel – ist aus Ostbrandenburg kein Nachwuchsteam mehr außerhalb des Landesspielbetriebs vertreten. Die Brandenburgliga ist damit aktuell für die A-, B und C-Junioren der Region die höchste Spielklasse, in der sie sich messen können. In allen drei Altersklassen sind nur die Frankfurter dabei, bei den C-Junioren nun mit zwei Mannschaften.

Aufstieg knapp verpasst Für den ältesten Nachwuchs aus der Oderstadt bleibt die Aufgabe bestehen, um den Aufstieg in die Regionalliga zu kämpfen. Zuletzt hatten die A-Junioren dies als Vize-Meister der Brandenburgliga hinter dem RSV Eintracht knapp verpasst. Als Liga-Zweiter hatten auch die B-Junioren des 1. FC Frankfurt die Saison beendet, bei den CJunioren war der FSV Union Fürstenwalde Sechster. Neben dem 1. FCF spielen nur noch die Spreestädter (A/C) und der FC Eisenhüttenstadt (A) aus

Die C-Junioren des 1. FC Frankfurt mit Leon Tietz (vorn) spielen nicht mehr in der Regionalliga. Foto: Michael Benk

dem Fußballkreis Ostbrandenburg in der Brandenburgliga, die erneut mit jeweils 14 Mannschaften bestückt ist. In den Staffeln Ost bzw. Süd der Landesklasse mit je einem Dutzend Teams ist die Region breiter aufgestellt: Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, Jahn Bad Freienwalde, SG Bruchmühle, Victoria Seelow, die SpG Strausberg/Neuenhagen sowie Pneumant Fürstenwalde, Dynamo Ei-

senhüttenstadt, der FV Erkner und Storkower SC kämpfen allein bei den A-Junioren um Tore und Punkte. Die Erkneraner erreichten als Zweite der Süd-Staffel zuletzt die beste Platzierung. Dies gelang zudem der Spielgemeinschaft Müncheberg/Buckow/ Waldsieversdorf, die aber keine Mannschaft mehr gemeldet hat. Etliche Spieler sind zu den Männern gewechselt. Bei den B- und C-Junioren schaffte es kein Verein der Region unter die besten drei Landesklasse-Mannschaften. Für die D- und E-Junioren bildet die Landesliga das höchst zu erreichende Ziel im Punktspielbetrieb. In der D-Staffel Süd tritt der 1. FC Frankfurt in der neuen Saison als Titelverteidiger an, mit nur drei Punkten Rückstand war der FSV Union Fürstenwalde gefolgt. Bei den E-Junioren hatten sich ebenfalls mit drei Punkten Vorsprung die Oder- vor den Spreestädtern durchgesetzt. In der Ost-Staffel werden Germania Schöneiche (2. der Vorsaison) und der FC Strausberg (3.) sicher erneut vorn mitmischen wollen. keb

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ANPFIFF

Die Sportredakteure der MOZ wünschen allen Fans eine spannende Saison Kontakte Fußballkreis Ostbrandenburg Vorsitzender Thomas Driebusch Buggenhagenstr. 27 15517 Fürstenwalde Tel. 0173 3700825 Thomas.Driebusch@freenet.de Kassenwart Torsten Schmidt Müggelschlößchenweg 38 12559 Berlin 0160 91400700 TorstenSchmidt75@gmx.net 1. stellv. Vorsitzender Bernd Miserius August-Ellinger-Str. 17a 16269 Wriezen Tel. 0176 47613966 berndmiserius@freenet.de Vorsitzender Sportgericht Hans-Georg Vogel

Karl-Liebknecht-Str. 32 15345 Rehfelde 0173 6027921 vogel.za@online.de Vorsitzender Spielausschuss Dirk Jahn Alt Gielsdorf 26 15345 Altlandsberg 0171 5329060 dirkjahn.vfb1893@t-online.de Vorsitzender Jugendausschuss Waldemar Musiol Hauptstraße 53 15326 Podelzig 0174 7913145 waldemar.musiol@googlemail. com Vorsitzender SR-Ausschuss Robert Nitz Birnenstraße 1 15306 Seelow 0172 1816415

robert_nitz@web.de Robert.Nitz@flb.evpost.de Ehrenamtsbeauftragter Andreas Kroll Busch 4 15848 Rietz-Neuendorf 0331 8667669 andreas.kroll@mil.brandenburg.de Landesverband Brandenburg Präsident Jens Kaden Am Igelpfuhl 9 A 15344 Strausberg 03341 313098 Fax: 03341 3017280 Mobil: 0162 6850798 jens.kaden@flb.de Schatzmeister Sebastian Schulz

Eichenstraße 80 3238 Finsterwalde 03531 501806 0173 5729887 sebastian.schulz@flb.de Geschäftsführerin Anne Engel Fußball-Landesverband Dresdener Straße 18 03050 Cottbus 0355 4310220 Fax: 0355 4310230 0162 6198295 anne.engel@flb.de Vorsitzender Spielausschuss Wilfried Riemer OT Finowfurt Müllerland 2 16244 Schorfheide Tel./Fax 03335 31123 wilfried.riemer@nofv-online.de Ehrenpräsident

Siegfried Kirschen Chausseestraße 8 d 15526 Bad Saarow 033631 648586 0160 96665947 siegfried.kirschen@web.de Nordostdeutscher Fußballverband Präsident Erwin Bugár ra-bugar-buchwitz@t-online.de Geschäftsführer Holger Fuchs holger.fuchs@nofv-online.de Vorsitzender Spielausschuss Uwe Dietrich ewudidi@t-online.de Geschäftsstelle 030 920 453 920 sekretariat@nofv-online.de

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SV Anpfiff Ostbrandenburg für BEE, FUE und ERK ab 17.08.2019  

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