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Die Seite für die jüngsten Leser

Sonnabend, 2. Juli 2011

Hallöchen...

ZeitungsABC

Mit meinen Freunden kann ich viel zusammen unternehmen. Wir fahren zusammen mit unseren Fahrrädern umher, spielen Fußball und jetzt im Sommer gehen wir oft baden. Gemeinsam die Zeit zu verbringen, macht nicht nur Spaß. Es ist auch viel besser, als sich zu streiten. So ähnlich ist

Praktikum In den Zeitungsredaktionen arbeiten auch Praktikanten. Sie wollen sehen, was Journalisten den ganzen Tag machen und ob ihnen der Beruf gefällt. Im Praktikum lernen sie, Informationen zu beschaffen und Texte zu schreiben. Viele Leute hoffen, nach einem Praktikum einen Job als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung zu bekommen. Dann können sie ihre Texte an die Redaktion verkaufen. Andere machen einige Wochen ein Praktikum, weil es zu ihrer Ausbildung an Journalistenschulen oder an einer Universität gehört.

Tierwelt Namen gefunden Die beiden kleinen Störche im Internethorst in Vetschau haben jetzt Namen bekommen. Sie heißen Knuffi und Antonia. Die beiden Namen haben Kinder ausgelost. Im Lostopf gab es verschiedene Vorschläge. Vetschau liegt im Bundesland Brandenburg. Wer wissen will, was gerade im Vetschauer Storchennest los ist, muss diese Adresse im Internet eintippen: www.storchennest.de.

das auch mit den Ländern der Europäischen Union. Die haben sich auch zusammengeschlossen, um sich bei Problemen friedlich zu helfen und beizustehen. Bald gibt es ein Land mehr in der Europäischen Union. Welches das ist, könnt ihr heute auf unserer Seite lesen. Euer Blitzi

Kapiert?! Wehrpflicht ist ausgesetzt

Redaktion Blitzmärker Redaktion Märkischer Zeitungsverlag Lehnitzstraße 13 16515 Oranienburg Telefon: (0 33 01) 59 63 -22 Fax: (0 33 01) 59 63 - 50 E-Mail: blitzmaerker@diemark-online.de www.blitzmaerker.de

Ausgabe 26/2011

Kroatien ist bald Teil der Europäischen Union Manchmal weht an Gebäuden die Flagge der Europäischen Union (abgekürzt: EU). Sie ist blau und hat einen Kreis aus zwölf gelben Sternen darauf. Manche glauben, die Zahl Zwölf hat etwas mit den Ländern zu tun, die bei der EU mitmachen. Aber das stimmt nicht. In der EU gibt es 27 Länder. Bald sollen es sogar 28 sein. Kroatien kommt hinzu. In der EU arbeiten verschiedene europäische Länder zusammen. Die Menschen sprechen

unterschiedliche Sprachen, feiern andere Feste oder mögen verschiedene Dinge zum Frühstück. Trotz all der Unterschiede wollen sie etwas gemeinsam schaffen und in Freundschaft miteinander leben. Sie wollen zusammenarbeiten und gemeinsame Gesetze machen. Die EU ist also ein Zusammenschluss von Ländern, die in Frieden miteinander leben und Probleme gemeinsam angehen wollen. Wenn ein Land bei der EU mitmachen will,

muss es sich nach ganz bestimmten Regeln richten. Die Menschen in dem Land sollen zum Beispiel ihre Politiker frei wählen und ihre Meinung sagen dürfen, ohne Ärger dafür zu bekommen. Auch die Wirtschaft in dem Land muss gut laufen. Die anderen Länder der EU entscheiden dann, ob ein Land aufgenommen wird. Kroatien hat genau das nun geschafft. Vor wenigen Tagen ist gesagt worden, dass das Land Mitglied der EU werden soll. Im

Juli 2013 soll es soweit sein. Bis dahin müssen sich die Politiker um einen Beitrittsvertrag kümmern. Den müssen die Parlamente aller Mitgliedsstaaten beschließen. Das wird bis Juni 2013 dauern, danach kann das Land in die EU aufgenommen werden. Kroatien ist etwa doppelt so groß wie das deutsche Bundesland Brandenburg. Rund viereinhalb Millionen Menschen leben dort. Kroatien gehörte früher zum Land Jugoslawien.

Den gestrigen Freitag haben sich viele junge Männer herbeigewünscht. Denn seit gestern gilt in Deutschland die Wehrpflicht nicht mehr. Für die jungen Männer bedeutet das: Sie sind nicht länger verpflichtet, etliche Monate in Kasernen mit anderen Soldaten zu leben und zu lernen, was ein Soldat können muss. Das Ende der Wehrpflicht gehört zur Reform der Bundeswehr. Die Bundeswehr ist die deutsche Armee. Vom 1. Juli an wird die Wehrpflicht vorerst ausgesetzt, haben Politiker beschlossen. Junge Männer können dann zwar noch freiwillig zur deutschen Armee gehen. Doch sie müssen nicht. Solange Deutschland in Frieden mit anderen Ländern lebt, sollen junge Männer nicht mehr zur Bundeswehr gehen müssen, finden die Politiker. Am Montag sollen die ersten Freiwilligen in die Kasernen einziehen. Der freiwillige Wehrdienst dauert zwischen 7 und 23 Monaten. Machen können ihn sowohl Männer als auch Frauen. Wer bisher nicht zum Soldat ausgebildet werden wollte, konnte den Zivildienst machen. Den soll auch nicht mehr geben. Die Zivildienstleistenden, oft einfach nur Zivis genannt, helfen beispielsweise in Krankenhäusern und Altenheimen bei der Pflege kranker und alter Leute. Manche von ihnen kümmern sich auch um behinderte Menschen oder fahren Mittagessen zu Leuten nach Hause, die schlecht laufen können. Auch für die Zivis soll es Ersatz geben: den Bundesfreiwilligendienst. Doch Organisationen, die bislang Zivistellen angeboten haben, befürchten, dass sie nicht genügend Leute für den neuen Dienst finden.

Wetter Viel wärmer als normal

Fürst Albert und Charlene Wittstock heiraten Die Menschen in Monaco sind ganz aufgeregt: Fürst Albert II. (ausgesprochen: der Zweite) heiratet. Für seine Hochzeit mit der früheren Schwimmerin Charlene Wittstock – die zwei Tage dauert – ist alles vorbereitet. Die Häuser in dem winzigen Fürstentum sind in den Farben von Monaco dekoriert, rotweiße Fähnchen flattern im Wind. Monaco liegt in Westeuropa. Mit zwei Quadratkilometern Fläche ist das Fürstentum der zweitkleinste Staat der Welt: Kleiner ist nur der Kirchenstaat Vatikan, der in der italienischen Hauptstadt Rom liegt. Monaco liegt umschlossen von Frank-

reich an der Mittelmeerküste. Das Land Italien ist nicht weit von Monaco. Oberhaupt von

Monaco ist Albert II. Er ist 53 Jahre alt. Seit dem Frühjahr 2005 ist Albert II. der regieren-

de Fürst von Monaco. Zuvor war sein Vater auf dem Thron. Der aber lebt nicht mehr. Die Menschen in Monaco freuen sich, dass sie nun auch wieder eine Fürstin bekommen. Charlene Wittstock wurde in Simbabwe in Afrika geboren und zog als Kind mit ihren Eltern nach Südafrika. Sie ist ausgebildete Kindererzieherin. Bekannt wurde sie als Profischwimmerin. Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney schaffte sie mit der Schwimmstaffel den fünften Platz. Albert II. ist ebenfalls ein begeisterter Sportler. Als Bobfahrer trat auch er früher bei Olympischen Spielen an.

Fürst Albert und Charlene Wittstock haben zwei Hochzeitstage: Gestern wollten sie im Standesamt heiraten, am heutigen Sonnabend dann in der Kirche. Nach der Trauung im Standesamt war das Volk von Monaco auf den Platz vor dem Fürstenpalast eingeladen worden. Am Abend stand dann ein großes Konzert auf dem Programm. Die Trauung in der Kirche ist heute Nachmittag. Viele Adlige und Prominente werden dabei sein. Das Paar fährt danach in einem Cabrio durch die Stadt. Die Hochzeit wird in ganz Monaco auf Großbildleinwänden übertragen.

Kino

Spielewelt

Früher in Draco verliebt

„Qwirkle“ überzeugt die Experten

In den Büchern und Filmen über den Zauberlehrling Harry Potter sind sie sich spinnefeind: Hermine Granger und ihr Widersacher Draco Malfoy. Ganz anders sah es bei den Dreharbeiten für die Filme aus: Als Elfjährige ist Emma Watson in Tom Felton verliebt gewesen. Die beiden spielen Hermine und Draco. Das erzählte die heute 21-jährige Emma Watson einer Zeitschrift. „Während der ersten beiden Filme war ich in Tom Felton vernarrt“, sagte sie und fügte hinzu: „Er war mein erster Schwarm.“ Tom Felton weiß von Emma Watsons damaligen Gefühlen. „Wir haben darüber geredet – und wir lachen heute noch darüber“, sagte die Schauspielerin.

Wer „Qwirkle“ spielen möchte, kann eigentlich sofort damit anfangen. Das Legespiel erklärt sich wie von selbst. Experten fanden das gut und haben „Qwirkle“ deshalb zum Spiel des Jahres 2011 gewählt. Ausgedacht hat sich „Qwirkle“ die Amerikanerin Susan McKinley Ross. Auf den ersten Blick sieht das Spiel nicht so neuartig aus. Es gibt 108 Spielsteine aus Holz und einen Stoffsack. Die Steine sind mit verschiedenen Symbolen bedruckt:

In vielen Gegenden Deutschlands haben die Menschen in den vergangenen Tagen ordentlich geschwitzt. Wissenschaftler sagen nun, dass das erste Halbjahr 2011 auch insgesamt viel zu warm war. Herausgefunden haben das Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (abgekürzt: DWD) in der hessischen Stadt Offenbach. Meteorologen sind Wissenschaftler, die sich gut mit dem Wetter auskennen. Der DWD gibt Vorhersagen heraus, sammelt aber auch alle möglichen Informationen über das Wetter in Deutschland. So berechnen die Wissenschaftler zum Beispiel mit den TemperaturMesswerten eines Monats, wie warm es im Schnitt in dieser Zeit war. Im Vergleich mit den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre war der Juni 2011 zu warm, haben die Meteorologen ausgerechnet. Normal ist in diesem Monat eine Temperatur von im Schnitt knapp über 15 Grad. Der Juni aber war mehr als ein Grad wärmer. Und das war keineswegs der erste Monat im Jahr 2011, in dem die Thermometer ungewöhnlich warme Temperaturen anzeigten: In allen sechs Monaten in diesem Jahr maß und berechnete der DWD höhere Temperaturen als üblich.

Die Kreise, Vierecke oder Sterne haben auch jeweils unterschiedliche Farben. „Qwirkle“ erinnert ein wenig an „Domino“ oder andere Legespiele, bei denen ähnliche oder gleiche Bilder aneinandergelegt werden müssen. Wer bei „Qwirkle“ die Steine besonders geschickt zusammenfügt, kann so Punkte sammeln. Gleiche Farben oder gleiche Formen müssen dabei nebeneinanderliegen. Mehr erfährt man im Internet unter: www.spiel-des-jahres.org

Blitzmärker_vom_02._Juli__2011  

Früher in Draco verliebt „Qwirkle“ überzeugt die Experten Namen gefunden Wehrpflicht ist ausgesetzt Praktikum Die Seite für die jüngsten Les...

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