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P.b.b. • 02Z033283 M Verlagspostamt 6900 Bregenz

landjugend JUNGBAUERNSCHAFT

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vorarlberg

Der Herbst: Funktionärsausflug Unternehmen Landwirtschaft 2020 mit Niki Berlakovich Landeserntedank Bergwochenende www.vbglandjugend.at

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Lisbeth Zengerle (Egg) Teilnehmerin beim Bundesentscheid Reden mit ihren Gedanken zum Thema

Inhalt Vorarlberg Bundesentscheide Termine

09-24 10-11 12 16-17 18-19 20-21

Bund Europäisches Jahr der Freiwilligkeit IFYE - be part of it Sonne, Wind und Wasser Interview: Nadine Beiler Voll krass! - Checkst du Jugendsprache?

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Bregenzerwald Vorderwald Walgau & Großwalsertal Klostertal & Hinterwald Montafon

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Schnappschüsse

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e d e i l g t i m u Ne ringer Manuel Büh r tze Simone Ne m Kathrin Soh Daniel Willi

Impressum:

Satteins Gortipohl Altach s Tschaggun Nächster Redakt ionsschluss ist am 14. Novembe Ich bitte euch, Bi r 2011. lder, Berichte un d Vo bis zu diesem Te rmin ins Landjuge rankündigungen ndreferat zu se nden. Danke allen, wel che zum Erfolg der Zeitschrift be itragen!

Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend-Jungbauernschaft Vorarlberg Redaktionsanschrift: Landjugend Vorarlberg, Montfortstraße 9–11, 6900 Bregenz Telefon 05574/400-130, Fax 05574/400-600, E-Mail landjugend@lk-vbg.at, www.landjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Bernhard Rogen, Carmen Morscher, Thomas Troy, Bernhard Schrottenbaum, Lisbeth Zengerle, Lisa Fritz, Veronika Mätzler, Rudi Schertler Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Waldern und kontrollierten Quellen. Erscheint alle zwei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber und Verleger: Landjugend-Jungbauernschaft Vorarlberg, Montfortstraße 9–11, 6900 Bregenz, Telefon 05574/400-130, Fax 05574/400-600, E-Mail landjugend@lk-vbg.at Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien • Grundlegende Richtung: Jugendmagazin

Editorial

Atomkraft:

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Lange Zeit wurde die Gefahr, die von Atomkraftwerken ausgeht, verdrängt. Ereignisse in der Vergangenheit, wie die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, haben aufgeschreckt, doch wurden sie bald wieder vergessen. Vor gut sechs Monaten, am 11. März, überschlugen sich dann die Ereignisse in Japan. Ein Erdbeben von enormer Stärke ließ das Land der aufgehenden Sonne erzittern, wenige Minuten später trafen gigantische Tsunami Wellen die japanischen Küstenregionen, eine Naturkatastrophe, die die ganze Welt erschütterte. Damit jedoch nicht genug… Einige Stunden danach ließ Japan erneut aufhorchen. Die Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima wurden durch die Naturgewalten beschädigt. Kühlungen fielen aus, Bilder von Explosionen schockierten die ganze Welt und nun steht fest, dass eine große Menge an Radioaktivität ausgetreten ist. Durch diese Ereignisse hat schlagartig ein Umdenken begonnen, und nun wird nach alternativen Energien gesucht, Alternativen, die unserer Erde nicht schaden! Sonne und Wind, Ressourcen, die auf der ganzen Welt vorhanden sind – kostenlos. Wasser und Holz – Energiequellen die gerade in unserem Land ausgezeichnet genutzt werden können. Doch nun stellt sich mir die Frage, wie ich als einzelner, kleiner Weltenbürger etwas an der jetzigen Energiesituation ändern kann!? Ich bin davon überzeugt, wenn wir bewusst Strom sparen, auf Ökostrom umsteigen oder selbst Ökostrom erzeugen und uns an den Diskussionen um Atomkraft einbringen, können wir diese Welt ein Stückchen besser machen… …denn: Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!

LISBETH ist stellvertretende Landesleiterin der Landjugend Jungbauernschaft Vorarlberg.

www.vbglandjugend.at

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Ein Landjugendlicher von 2.649 erzählt:

Wie denkst du über das Leben, Manuel Metzler? Manuel Metzler ist 25 Jahre alt, Elektrotechniker aus Andelsbuch im Bregenzerwald. Er ist Obmann im Bezirk der Landjugend-Jungbauernschaft Bregenzerwald. Manuel war im Sommer 2011 beim 10. Bundesentscheid mit dabei. Warum liegt dir die Landjugend/ Jungbauernschaft am Herzen? Weil sie ein super Verein ist für Jugendliche die etwas zusammen unternehmen wollen oder sich weiter bilden möchten. Bei der Landjugend ist für jeden etwas dabei: Sport, Kultur, Soziales, Weiterbildung, Wettbewerbe, Partys und Brauchtum. Ich habe in der Landjugend eine Menge Leute aus Vorarlberg, Österreich und anderen Ländern kennen und schätzen gelernt. Außerdem habe ich viele Orte in Österreich besucht in die es mich ohne Landjugend wohl nicht verschlagen hätte. Ich denke, die Landjugend kann eine Bereicherung für jeden sein.

Wofür bist du dankbar? Jeden Morgen Gesund und Munter aufzustehen, einen Job zu haben, in Österreich zu leben, meinen Hobbys nachgehen zu können und für meine Familie. Und wenn ich mir die Nachrichten anschaue, fallen mir gleich noch 10 Gründe ein um Dankbar zu sein. Du warst dieses Jahr zum 10. Mal bei einem Bundesentscheid mit dabei. Was ist für dich ein perfekter Bundesentscheid? Ein perfekter Bundesentscheid beginnt mit den Leuten die mitfahren, man sollte mit allen „eine Gaude“ haben können. Wichtig ist für mich auf einem Bundesentscheid, dass man neue nette Leute kennen lernt, andere Bundesländer und ihre Bräuche zu sehen bekommt und die Partys am Abend sollten auch nicht ohne sein. Und so lange die Wettbewerbe fair ablaufen, ist schlussendlich die Platzierung fast egal. Wenn du einem Kind nur einen Ratschlag geben könntest, welcher wäre das? Jede Medaille hat zwei Seiten: Akzeptiere die Ansichten anderer Menschen, selbst, wenn Du sie nicht teilst.

Deine Tage sind lang, früh am Morgen beginnt die Arbeit als Elektrotechniker, bis lange in die Nacht dauern die Sitzungen bei denen du ehrenamtlich als Bezirksobmann engagiert bist, zuhause habt ihr einen Hof und andere Hobbys wie Mountainbiken hast du auch noch. Viele sagen, sie haben keine Zeit, wie viel Zeit hast du? Zeit hat jeder von uns gleich viel, nämlich 24 Stunden am Tag. Oft wäre es besser der Tag hätte 48 Stunden. Aber ob man Zeit hat oder nicht ist reine Einteilungs Sache denn kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist. Wenn mir etwas wirklich wichtig ist habe ich auch Zeit dafür. Was ist für dich das wichtigste am Tag? Am Abend sagen zu können Heute habe ich etwas erreicht/geschafft.

Steckbrief: Name: Geboren: Beruf: Ehrenamtliche Tätigkeit: Motto:

Manuel Metzler 27. Februar 1986 Elektrotechniker

LJ-JB Vorarlberg Bezirksobmann Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Hobbys: Landjugend, Sensenmähen, Mountainbiken

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Landjugend am BSBZ Mit insgesamt 4 Veranstaltungen im Jahr 2011 sorgte die Landjugend für Abwechslung am Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems.

Konzert

Wolfgang Verocai & Band Einen kulturellen Event organisierte die Landjugend Vorarlberg gemeinsam mit dem Ringsportverband. Wolfgang Verocai aus Lustenau war mit seiner Band auf der Bühne und sang Lieder über das Leben. Wolfgang Verocai singt Dialektlieder in dem sich jeder wiederfinden kann.

Landesentscheid Forst In diesem Jahr war der Landesentscheid Forst, der gemeinsam mit der Stadt Hohenems auf der Fläche des Rheinhofs durchgeführt werden konnte ein Erfolg.

Durch den Landesvorstand und auch der Schülervertretung entwickelte sich die Idee, dass unter der Woche, wenn die Schüler im Internat sind die Freizeit sinnvoll gestaltet wird. Der Landesvorstand packte genau da an und organisierte im Februar eine Art 4er Cup, im März wurden die Schüler von Bundessiegerin im Reden, Barbara Fritsche auf den Landesredewettbewerb vorbereitet. Im Mai war der Abschluss der Schwingertrainings am BSBZ. Während des Schuljahres hatten die Schüler wöchentlich die Möglichkeit am Schwingertraining der Landjugend teilzunehmen. Noch ein paar Tage später, gegen Ende des Schuljahres wurde mit den Schülern in der letzen Schulwoche Volleyball gespielt und so fanden die Veranstaltungen mit einem Grillabend ein Ende.

Bei „Schleckeiswetter“ sorgten die Forst-Profis für spannende Wettkämpfe in den verschiedensten Disziplinen. Herzlichen Dank gilt den vielen Helfern und den Teilnehmern für einen Fairen Wettkampf. Die besten Teilnehmer durften beim Bundesforstentscheid in Innsbruck teilnehmen. (Seite 6)

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B U N D E S E N T S C H E I D E

Bundesentscheide 2011 Die besten Teilnehmer der Vorarlberger Landesent scheide bei den Bewerben Forst, 4er-Cup, Reden, Agrarolympiade und Genussolympiade waren bei den verschiedenen Bundesentscheiden vertreten.

01. bis 03. Juli Bundesentscheid Forst, Tirol Thomas Ganahl (Bartholomäberg) Johannes Fleisch (Tschagguns) Bernhard Rützler (Au) Josef Metzler (Andelsbuch)

14. bis 17. Juli Bundesentscheid Reden, Tirol

14. bis 17. Juli Bundesentscheid 4er-Cup Tirol

Klaus Gmeiner (Alberschwende) Johannes Neuhauser (Dalaas) Lisbeth Zengerle (Egg) Florian Rinderer (Thüringerberg)

Manuel Metzler (Andelsbuch) Eva Greber (Egg) Karin Steurer (Hittisau) Andreas Gantner (Frastanz) Romina Vallaster (Bartholomäberg) Joachim Bickel (Raggal) Martina Vierhauser (Braz) Johannes Stachniss (Schnifis)

29. bis 31. Juli Bundesentscheid Agrarolympiade, Kärnten Manuel Metzler (Andelsbuch) Georg Düringer (Andelsbuch)

29. bis 31. Juli Bundesentscheid Genussolympiade, Kärnten Angela Kathan (Götzis) Michael Kathan (Götizs)

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T E R M I N E

Aktuelle Termine im Überblick ... Österr. Jungbauernschaft^ Österr. Jungbauernschaft Mittel- und Hinterwald Leiblachtal Vorarlberg Vorarlberg

Herbstauftakt Erntedankfest – Jungbauern Clubbing Älplerball Landeserntedank Unternehmen Landwirtschaft 2020 (Ministerbesuch) Funktionärsausflug, Exkursion und Käseolympiade Galtür Walgau Landeserntedank Klostertal Landeserntedank Oberland Herbstmarkt und Jugendtag Vorarlberg Ineluaga – Tag der offenen Tür bei verschiedenen Betrieben im Ländle Österr. Jungbauernschaft Präsentation Jungbauernkalender Klostertal Züchterball Oberland und Bregenzerwald Bergwochenende Landjugend Österreich Herbsttagung Vorarlberg Kurs: Facebook, youtube und ich – ^ Social Media und Trends im Internet Bregenzerwald Stand beim Goaßamarkt Österr. Jungbauernschaft Strategieklausur Landjugend Österreich Projektbewertung für best of11 Bregenzerwald Jahreshauptversammlung Vorarlberg Redaktionsschluss Landjugend Zeitung 04/2011 Vorarlberg Landestag und Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen Vorarlberg Kurs: Facebook, youtube und ich – Social Media und Trends im Internet Landjugend Österreich Best of11 – Bundesprojekprämierung Vorarlberg Junglandwirtetagung – Unternehmerkompetenz in der Land-/Forstwirtschaft Klostertal Rodelabend und Hüttengaudi beim Brunellawirt

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www.vbglandjugend.at

Datum 08.09.11 10.-11.09.11 17.09.11 23.09.11 23.09.11 24.09.11 24.09.11 24.09.11 01.10.11

Uhrzeit

19:30-22:00

Ort Oberösterreich Wien Au Bregenz Düns

09:00

Galtür Feldkirch Bludenz Bludenz

20:00

02.10.11 06.10.11 08.10.11 14.-16.10.11 20.-22.10.11

10:00-18:00

20.10.11 26.10.11 03.-04.11.11 09.11.11 13.11.11 14.11.11

20:00-22:30

20:00

Vorarlberg Wien Dalaas Rätikon, Schesaplana Oberösterreich Hohenems Andelsbuch Salzburg Wien

20:00 Vorarlberg

20.11.11

Rheintal

22.11.11 25.11.11

20:00-22:30

Hohenems

03.12.11 30.12.11

09:00-13:30 18:00

Hohenems St. Gallenkirch

Auf einen Blick

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Glosse

Liebe Landjugend-Mitglieder

2011 – Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit ISO-Zertifizierung Landjugend als erste Jugendorganisation ISO-zertifiziert

Sonne, Wind, Wasser Einsatz erneuerbarer Energie steigt

Nadine Beiler

Der Sommer ist vorüber und es liegen spannende und erfolgreiche Wettbewerbsmonate hinter uns. Hunderte Landjugendmitglieder haben an den vielen Bezirks-, Landes- und Bundesentscheiden in ganz Österreich teilgenommen und erneut bewiesen, was in ihnen steckt. An dieser Stelle darf ich ein großes DANKE an alle Landjugendmitglieder und FunktionärInnen richten, die zum Gelingen der vielen Wettbewerbe beigetragen haben und zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden investiert haben – ohne euer Engagement wäre die Landjugendarbeit, wie wir sie kennen nicht möglich! Neben den Wettbewerben und den Schwerpunktthemen „Lebensraum Wald“ und „Lifestyle [Land]Jugend“ steht heuer in der Landjugendarbeit die Bildung besonders im Vordergrund. Ziel ist es österreichweit die Bildungsstunden zu steigern und um das zu erreichen gibt es zahlreiche Bildungsveranstaltungen in euren Bundesländern sowie seitens der Landjugend Österreich. Gerade die Herbst- und Wintermonate bieten sich bestens dafür an, gemeinsam mit Landjugendfreunden an verschiedensten Seminaren zur persönlichen und landwirtschaftlichen Weiterbildung teilzunehmen. Auch Brauchtum und Tradition werden in dieser Zeit besonders gelebt. So dürfen bei zahlreichen LandjugendBällen in ganz Österreich Tracht, Volkstanz und Schuhplatteln nicht fehlen - denn Brauchtum braucht uns um nicht in Vergessenheit zu geraten. Für die Bildungs- und Ballsaison wünsche ich euch viel Erfolg und alles Gute. Euer ANDI

im Landjugend-Interview

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2011 – das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit

„Tue Gutes und rede Freiwilliges Engagement ist eine wichtige Basis für die Arbeit von Jugendorganisationen wie der Landjugend und spielt darüber hinaus eine große Rolle im Leben von jungen Menschen. Das Jahr 2011 ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit – und unter diesem Motto gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die ihr nutzen könnt um der Öffentlichkeit zu zeigen, was eure Landjugendgruppe leistet und wie viel freiwilliges Engagement von euch gelebt wird. „BestOf“ - die Bundesprojektprämierung der Landjugend Österreich, „Umsonst – und sonst?“ – die Enquete zum Freiwilligen Engagement junger Menschen der Bundesjugendvertretung und die „Mulitmedia-Präsentation“ vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sind einige Beispiele dafür. BestOf11 Bundesprojektprämierung der Landjugend Österreich Veranstalter: Landjugend Österreich Datum: 25. November Ort: K4 in Kilb, Niederösterreich

Fotocredits: BMLFUW/Newman

Die Landjugend Österreich lädt am 25. November zur Bundesprojektprämierung „BestOf“ nach Kilb ein. Im Rahmen von BestOf11 werden die besten Landjugend-Projekte aus ganz Österreich präsentiert und prämiert. Die einge-

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reichten Orts-, Bezirks- und Landes projekte aus allen Bundesländern werden in den Kategorien Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet und als krönender Abschluss nimmt eine Landjugend-Gruppe den begehrten Award für das beste Landjugend-Projekt mit nach Hause. Neben den Projekten werden im Rahmen von BestOf auch die AbsolventInnen der aufZAQ-Ausbildung, der Ausbildung für die Spitzenfunktionäre der Land uj gend, sowie des Land uj gend- Promotors, der hauptamtliche für Ausbildung Mitarbeiter der

Landjugend, ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt es einen Rückblick auf das vergangene Arbeitsjahr und einen gemütlichen Abschluss mit der Band „Grandma´s Chocolate Cake“. Wir freuen uns schon auf viele tolle Projekte und zahlreiche Besucher! Die eingereichten Projekte sind übrigens ab Oktober unter www.landjugend.at im Bereich „projekte“ zu sehen.


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de darüber!“

Mitgestaltung der Multimediapräsentation Geschichten, Bilder und Videos zur Freiwilligentätigkeit werden gesucht. Veranstalter: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Bewerbungszeitraum: 1. Juli bis 31. Oktober Präsentation und Prämierung: 21. November im Rahmen der Ausblickveranstaltung zum Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit

Umsonst – und sonst? Enquete zum freiwilligen Engagement junger Menschen Veranstalter: Bundesjugendvertretung Datum: 14. Oktober Ort: Palais Epstein, Wien Als Beitrag zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit organisiert die BJV auf Einladung von Nationalrats präsidentin Barbara Prammer eine Enquete im Palais Epstein, in deren Rahmen die Anliegen, Bedürfnisse und Forderungen von jungen Freiwilligen an MinisterInnen, Nationalratsabgeordnete und an die Nationalratspräsidentin herangetragen werden sollen. Die bereits seit Jahren vorhandenen Forderungen von jungen Freiwilligen sollen öffentlichkeitswirksam platziert und an politische EntscheidungsträgerInnen kommuniziert werden. Dadurch soll eine Bewusstseinsschaffung bzw. -änderung

erreicht werden, die sich auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement auswirkt. Darüber hinaus werden Workshops zu folgenden Themenbereichen angeboten: • Freiwilligengesetz • Anerkennung von non-formalem Lernen • Qualität in der Ausbildung von jungen Freiwilligen • Förderung von freiwilligem Engage ment, insbesondere in Kinder- und Jugendorganisationen • Freiwilligendienst vs. verpflichtender Sozialdienst für junge Menschen Mehr dazu unter www.jugendvertretung.at Wenn du bei der Enquete dabei sein möchtest, dann sende ein E-Mail an oelj@landjugend.at.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz veranstaltet am 21. November eine Ausblickveranstaltung zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird eine Multimedia-Präsentation zur Freiwilligenarbeit in Österreich gezeigt, für die nun die 100 besten Video-, Bild-, Audio- und Textbeiträge rund um dieses Thema gesucht werden. Die Beiträge sollen konkret aufzeigen, welche Aktivitäten und Projekte Freiwillige in ganz Österreich umsetzen und was sie dazu bewegt. Eine tolle Chance der Öffentlichkeit zu zeigen, was eure Landjugend-Gruppe leistet und warum ihr euch freiwillig engagiert! Eure Beiträge könnt ihr noch bis 31. Oktober an office@ngo.at senden. Die besten Beiträge werden im Rahmen der Ausblickveranstaltung zum Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit ausgestellt und feierlich prämiert. Nähere Informationen dazu unter www.landjugend.at oder www.ngo.at

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IFYE - be part of it 14 Landjugendmitglieder aus ganz Österreich haben gerade den Sommer ihres Lebens verbracht. Der International Farmers Youth Exchange der Landjugend Österreich hat es ihnen ermöglicht, sechs Wochen in fremde Kulturen einzutauchen. Dabei wurden die unterschiedlichsten Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Manche TeilnehmerInnen lernten zum Beispiel das finnische „swamp soccer“ kennen, also Fußball mit dem kleinen Unterschied, dass es nicht auf Rasen, sondern im hüfthohen Schlamm gespielt wird.

Österreich, dann melde dich bis Ende Dezember im Landjugendbüro unter: Tel. 050/259 26312 oder gerlinde.kraus@lk-noe.at

Aber auch drei Jugendliche aus dem Ausland verbrachten sechs tolle Wochen in Österreich. Ats aus Estland, Brent aus Kanada und Aimee aus England tauchten in die österreichische Welt der Schnitzel, Berge und Dirndl ein. Wenn auch du im nächsten Sommer internationale Luft schnuppern willst, entweder als AustauschteilnehmerIn oder als Gastfamilie für einen IFYE in

Jetzt schon an den Sommer 2012 denken... …die Bewerbung für das Praktikum 2012 geht bis 31. Dezember 2011 Du möchtest internationale landwirtschaftliche Erfahrungen sammeln? Du willst deine sprachlichen Fähigkeiten verbessern und Englisch flüssig sprechen? Du möchtest eine persönliche Herausforderung erleben und etwas ganz Neues kennen lernen? Ein Praktikum im Ausland ist die Chance auf eine tolle und herausfordernde Erfahrung, die dich ein Leben lang bereichern kann. Im Sommer 2011 haben insgesamt fast 260 Jugendliche die Gelegenheit wahr-

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genommen, im Ausland zu arbeiten. Darüber hinaus arbeiten insgesamt um die 30 PraktikantInnen in Übersee: Besonders Neuseeland und USA sind die Highlights des Überseepraktikums. Die Bewerbungsfrist für SchülerInnen geht bis 31. Dezember 2011, ArbeitnehmerInnen im landwirtschaftlichen Bereich müssen sich vier Monate im Vorfeld bewerben. Ebenso ist die Bewerbungsfrist für Überseepraktika bis vier Monate im Vorfeld. Diese Praktika sind aber erst mit einer abgeschlossenen Schulbildung und ab einem Alter von 18 bzw. 19 Jahren möglich. Weiters Infos unter www.landjugend.at und unter 050 259 26305 (Katharina Meier).


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I N T E R N A T I O N A L

Siegerteam des Bundesent scheids 4er-Cup 2010 bei der European Rally Von 6. bis 13. August 2011 fand die European Rally der Europäischen Landjugend in Slowenien statt. Das 4er-Cup – Siegerteam des Vorjahrs aus Korneuburg (Niederösterreich) Stefanie Gschwent, Manuel Moser, Heinrich Mechtler und Cornelia Weilner sowie Teambetreuer Anton Fitzthum nahmen daran teil. Am letzten „Kurs“-Tag folgte ein World Cafe, bei dem sich die TeilnehmerInnen mit verschiedenen Fragen zum Wochen thema befassten. Am Abend erfolgte dann die feierliche Abschluss zeremonie, dabei wur den die neuen Vorstands mitglieder der euro pä ischen Landjugend vorgestellt und allen Teilneh merInnen Zertifikate überreicht. Mit der Abschlussparty und einem Feuerwerk wurde die tolle Wo che abgeschlossen. Um die TeilnehmerInnen der anderen 16 Nationen kennenzulernen, gab es zahlreiche Ice-Breaking-Games und einen Teambuilding-Bewerb. Die gesamte Woche stand unter dem Thema „Social Capital“, wozu zahlreiche Workshops in verschiedenen Gruppen abgehalten wurden. Dadurch erfolgte ein reger Meinungsaustausch zwischen den vielen Jugendlichen.

statt. Damit stieß Bundesleiterin-Stv. Daniela Baumgartner zum Rally-Team und brachte den österreichischen Standpunkt bei der Versammlung ein.

Einer der Höhepunkte der Woche war das internationale Buffet, zu dem jede Nation ihre Spezialitäten und Köstlichkeiten präsentierte. Die Abendgestaltung war vielfältig, es folgten eine Quiz Night, Slovenian Dancing sowie ein Barbecue. Manuel Moser und Heinrich Mechtler durften zwei Tage bei einer slowenischen Gastfamilie verbringen. Währenddessen begaben sich die anderen Teilnehmer auf eine kurze Reise durch Slowenien und Italien. So konnten sie die ländliche und slowenische Kultur kennenlernen. Im Zuge der Rally fand auch die General versammlung der Rural Youth Europe

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Landjugend als erste Jugendorganisation Ă–sterreichs ISO-zertifiziert Als Ă–sterreichs grĂśĂ&#x;te Jugendorganisation im ländlichen Raum hat die Landjugend im Juni als erste Jugendorganisation in Ă–sterreich das internationale ISO-Zertifikat 9001:2008 erhalten. Internationale Qualitätsstandards garantieren den rund 90.000 Mitgliedern und den Partnern der Landjugend ab sofort eine noch professionellere Jugendarbeit und Transparenz. Gemeinsam mit der Landjugend Ă–sterreich haben sich die Landjugend NiederĂśsterreich, Landjugend OberĂśsterreich und Landjugend Steiermark erfolgreich dem Audit unterzogen. Die Zertifizierung der restlichen Bundesländer erfolgt in den nächsten zwei Jahren.

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Bereits vor sieben Jahren hat die Landjugend als erste Jugendorganisation Ă&#x2013;sterreichs ein QualitätsmanagementSystem fĂźr ihr Arbeitsprogramm eingefĂźhrt, das dem Qualitätsmanagement einer Erwachsenenbildungsorganisation angelehnt war und laufend erfolgreich zertifiziert wurde. Seit Juni 2010 wurde gezielt an der Vorbereitung fĂźr die ISOZertifizierung gearbeitet.

Professionelle Vorbereitung und Zusammenarbeit In der intensiven Vorbereitungszeit von Juni 2010 bis Juni 2011 arbeitete die Bundesorganisation der Landjugend eng mit den Landesorganisationen zusam-

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men um das neue Qualitätsmanagement-System bestmĂśglich auf die BedĂźrfnisse der Landjugend anzupassen. UnterstĂźtzt wurden sie dabei von Mag. (FH) GĂźnter Magdits, der als Coach mit Rat und Tat zur Seite stand. Prozess-, Kunden- und Systemorientierung â&#x20AC;&#x201C; auf diesen Grundprinzipien baut die ISO 9001:2008 auf. FĂźr die Landjugend bedeutet die ISO-Zertifizierung einen wichtigen Entwicklungs schub, um noch besser die BedĂźrfnisse der Mitglieder erfĂźllen zu kĂśnnen, die interne Vernetzung weiter voranzutreiben und weiterhin ein starker Player im ländlichen Raum zu bleiben.


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A L L G E M E I N B I L D U N G

Tipps und Tricks zum richtigen Lernen

Lernen will gelernt sein Die Sommerpause ist vorbei und für viele Jugendliche ist es wieder an der Zeit die Schulbank zu drücken. Doch auch nach der Schulzeit ist es wichtig sich ständig weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Lernen ist angesagt und dabei ist es hilfreich zu wissen unter welchen Bedingungen dies am besten gelingt, welcher Lerntyp man ist und welche Lerntechniken man nutzen kann um erfolgreich zu sein. Welcher Lerntyp bist du? Jeder Mensch hat eine bevorzugte Stärke für einen Lerntyp, diese lässt sich durch einfache Tests erkennen. Finde heraus, welcher Lerntyp du bist! Visueller Lerntyp: Lernen durch Sehen • Behält Bilder, Skizzen, Mind-Maps, Tabellen etc. gut im Gedächtnis • Liest gerne und kann das Gelesene gut wiedergeben • Hat gut gestaltete Mitschriften Auditiver Lerntyp: Lernen durch hören • Kann gehörte Informationen gut aufnehmen • Braucht einen ruhigen Arbeitsplatz • Lernt gerne laut (Vorsagen von Vokabeln, Formeln etc.) Kommunikativer Lerntyp: Lernen durch Gespräche • Lässt sich gerne abfragen • Merkt sich Inhalte von Gesprächen gut • Lernt gerne mit anderen durch Fragen und Gespräche.

Wusstest du, dass man sich ... … 10% vom Gelesenen … 20% vom Gehörten … 30% vom Gesehenen … 50% vom Gehörten und Gesehenen … 60% von dem was man selber sagt … 90% von dem was man selber tut

Mit den richtigen Voraussetzungen und Lerntechniken zum Erfolg:

merkt?

• Ordentlicher, gemütlicher Arbeitsplatz • Fixe Lernzeiten – ideal sind in der Früh, am späten Nachmittag und am Abend • Lernplan erstellen, um die Lernzeit optimal zu nutzen und Lernziele zu erreichen • Lernstoff in kleinen Teilen lernen, nicht alles auf einmal! • Regelmäßig Pausen machen und diese zur Entspannung nutzen • Fitness für Körper und Hirn – genügend Schlaf, Bewegung, viel Trinken und gesunde Ernährung sind wichtig für die Konzentrationsfähigkeit. • Wiederholen, wiederholen, wiederholen – wie gut der Lernstoff behalten wird hängt davon ab, wie oft man ihn wiederholt • Lernkontrollen machen – Übungsbeispiele lösen, abfragen lassen, selbst Fragen formulieren

Tipp für die Lernabfolge: • Beginne mit dem, was dir am leichtesten fällt • Wechsle zwischen mündlicher und schriftlicher Vorbereitung • Zwischen Fächern abwechseln, ähnliche Fächer nicht direkt hintereinander lernen. • Zum Schluss etwas lernen, das Spaß macht und bei dem du Erfolg beim Lernen hast.

Zahlreiche weitere Tipps, und Informa tionen findest du bei den Jugendservicestellen deines Bundeslandes. Unter www.infoup.at/boersen gibt es auch Nachhilfe-Börsen, dort kannst du dich über Nachhilfe-Möglichkeiten in deinem Bundesland informieren. www.jugendservice.at

Haptisch-Motorischer Lerntyp: Lernen durch Bewegung, Aktion, Handlung • Geht beim Lernen auf und ab • Unterstreicht Texte bunt • Experimentiert gerne

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L A N D W I R T S C H A F T

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U M W E L T

Sonne, Wind und Wasser Die Meinungen, ob die Windräder im nördlichen Burgenland ein Zeichen für Innovation und Fortschritt sind oder ob sie die Landschaft eher verunschönern, gehen auseinander. Fakt ist, dass bereits heute ca. die Hälfte des Gesamtstromverbrauchs im Burgenland durch Windenergie gedeckt wird. Aktuell gibt es im Burgenland 138 Windenergieanlagen in zehn Windparks. Zukünftig soll es noch mehr davon geben. Das Zeitalter der Energiewende ist eingeläutet und Österreich geht den Weg in Richtung erneuerbare Energie. Schon aktuell werden rund 30 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energie gedeckt. Den größten Beitrag dazu leistet die Wasserkraft. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren auf 35 Prozent steigen. Das ist von der EU so vorgegeben. 2050 könnte Österreich sogar – laut den Plänen der Österreichischen Bundesregierung – energieautark sein. Oder anders gesagt: 100 Prozent Energie made in Austria. Dass das möglich ist, bestätigt eine im Auftrag des Lebensministeriums durchgeführte Studie. Auch global ist ein Umstieg möglich: Laut Weltklimarat könnten im Jahr 2050

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drei Viertel aller Energien aus alternativen Quellen kommen. In den letzten Jahren ist der Einsatz der Erneuerbaren überproportional gestiegen. Das ist auf vielfältige Maßnahmen wie etwa Aufklärungsaktionen, Förderungen oder der Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen zurückzuführen. Das Ziel, den Anteil zu steigern, soll nun mit weiteren Energieeinsparungsmaßnahmen und einem forcierten Einsatz erneuerbarer Energieträger – sprich Wasser, Wind, Sonne und Biomasse – erreicht werden. Sinkt der Gesamtenergieverbrauch, wird die Erreichung des von der EU vorgegebenen Zieles von

35 Prozent bis 2020 deutlich erleichtert. Ressourcen für den Umstieg gibt es jedenfalls viele. Auch der Einsatz von Sonnenenergie spielt eine immer wichtigere Rolle. In den letzten beiden Jahren kam es aufgrund von unterschiedlichen Fördermaßnahmen der Länder und des Bundes zu einem historischen Maximum der Photovoltaikanlagen in Österreich. 2011 etwa standen 35 Millionen Euro Förderung für private PhotovoltaikAnlagen zur Verfügung. Die Stromerzeugung in Österreich ist historisch geprägt vom hohen Anteil der Wasserkraft. Im Durchschnitt der letzten 25 Jahre trug die Wasserkraft knapp 70 Prozent zur inländischen Stromerzeugung bei und deckt damit über 70 Prozent des


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Bruttoinlandsverbrauchs an elektrischer Energie ab. Auch hier gibt es langfristige Ausbaupläne. In der Raumwärmeerzeugung spielt in Österreich der Einsatz von Holz nach wie vor eine wichtige Rolle. Einen kontinuierlichen Zuwachs gibt es auch bei Biomasse-Nahwärmenetzen. Rohstoffe dafür gibt es jedenfalls auch hier genug, denn der Wald wächst jedes Jahr um 4.000

Hektar. Und in Österreich wird nicht mal so viel genutzt wie nachwächst. Ansätze gibt es also ge nug. Nun liegt es aber auch an jedem Einzelnen von uns, bei der Energiewende mitzumachen. Mehr Infos zu Wind, Sonne & Co www.austrianwindpower.at www.pvaustria.at www.klimafonds.gv.at

Lifestyle-Tipps

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ENERGIEEFFIZIENZ für zu Hause: Kann ich selber zur Energiewende beitragen? Eine Auswahl an einfachen Tipps: • Restwärme der Kochstelle nützen und früher abschalten! • Kühl- und Gefriergeräte nicht in der Nähe von Wärmequellen platzieren! • Waschmaschine voll füllen! • Energiesparlampen verwenden! • Raumtemperatur in der Nacht absenken! • Mehrweg-Flaschen und RecyclingPapier verwenden! • Saisonale Produkte einkaufen!

Gibt es eigentlich Argumente FÜR Atomenergie? Ein Vorteil von Kernkraftwerken ist die Reduzierung von Schadstoffemissionen in die Atmosphäre. Kernkraftwerke stoßen kein Kohlendioxid aus. Atomenergie hat darüber hinaus einen 2,5-Millionenmal höheren Energiegehalt als Steinkohle. Klar ist aber, dass die Vorteile in keiner Relation zu den Nachteilen stehen. An oberster Stelle steht dabei natürlich die gefährliche Strahlenbelastung des radioaktiven Materials. Bei Unfällen – sei es durch technische Mängel, menschliches Versagen oder Naturkatastrophen – werden enorme Flächen im Umkreis radioaktiv verseucht. Dass die Auswirkungen verheerender nicht sein können, hat uns unlängst die Katastrophe in Japan gezeigt. Da der Abbau des radioaktiven Materials sehr langsam erfolgt, bleiben solche Orte auch noch jahrzehntelang verseucht. Ein weiteres Problem ist die Entsorgung des Atommülls.

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L A N D J U G E N D - I N T E R V I E W

„Der Song Contest war für mich eine große Erfahrung“ Musik ist ihr Leben — und das schon seit ihrer Kindheit: Nadine Beiler, Starmania-Gewinnerin und Österreich-Vertreterin beim Song Contest 2011, singt täglich mehrere Stunden, schreibt Songtexte und komponiert. An vielen Songs ihrer neuen CD „I’ve got a voice“, die vor Kurzem erschienen ist, hat die sympathische Tirolerin mitgearbeitet. Im Interview mit der Landjugend verrät sie, wie es hinter den Kulissen des Song Contest zugeht, wie sie sich auf ihre Auftritte vorbereitet und wie wichtig ihr soziales Engagement ist. Das Interview führte Andrea Eder

Vor Kurzem ist deine neue CD „I’ve got a voice“ erschienen. Wie lange hat die Produktion gedauert? Und wie viel Arbeit steckt hinter einer CD? Naja, an und für sich dauert eine derartige Produktion schon einige Monate, wir wollten aber das Album bis Ende Mai 2011 fertig haben. Aus dem Grund haben auch fünf Produzenten gleichzeitig an den Liedern gearbeitet. Es war also schon ein bissl Stress, aber es hat sich gelohnt.

Die Songtexte des Albums hast du selbst geschrieben. Wann kommen dir die Ideen dazu? Ja, ich bin an 13 der 15 Songs beteiligt. Eigentlich tue ich mir beim Komponieren sehr leicht. Die Ideen zu den Liedern kommen täglich, es ist ja das Leben, das ich zu beschreiben versuche.

Fotocredit: HOPI-MEDIA

Du hast Österreich seit 2004 erstmals wieder in die Endrunde des Eurovision Song Contest gesungen. Dein Rückblick auf die Tage in Düsseldorf? Der Song Contest war und ist für mich eine große Erfahrung, und ich kann nur jedem Künstler raten, diese auch zu nutzen. Auch wenn der Stellenwert des ESC bei uns leider nicht der größte ist: Ich persönlich möchte diese Erfahrung nicht missen.

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Wie ist die Stimmung unter den Nationen?

2011 ist das Jahr der Freiwilligenarbeit. - Auch ein Thema für dich?

Unter den Nationen ist die Stimmung sehr angenehm. Auch wenn es sich um die größte Musikveranstaltung der Welt handelt, ist von Neid sehr wenig zu spüren. Lena und ich haben uns zum Beispiel noch fünf Minuten vor der Entscheidung viel Glück gewünscht.

Die Freiwilligenarbeit ist in Österreich unglaublich und das geht von Sportvereinen bis hin zu sozialen Einrichtungen. Ich versuche, meine Person bei wohltätigen Aktionen zur Verfügung zu stellen. Jetzt gerade bin ich Patin bei der Sammlung der Caritas Tirol für den Hunger in Ostafrika.

Was geht dir in den letzten Minuten vor einem Auftritt durch den Kopf? Bereitest du dich gezielt vor? Bei so großen Auftritten ist für mich der ganze Tag sehr wichtig. Wenn es möglich ist, dann gehe ich am Vormittag trainieren. Mittagessen, Einsingen, dann beginnen ja meist die Vorbereitungen, wie das Schminken, Styling usw. Wenn das so eine Stunde vor dem Auftritt abgeschlossen ist, dann bin ich zufrieden.

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus? Singst du täglich oder brauchen die Stimmbänder auch einmal Pause? Ja, eigentlich singe ich zum „Leidwesen“ Vieler täglich bis zu fünf Stunden und das schon seit meiner Kindheit. Viele meinen, das ist zu viel, daher mache ich auch einige Stimmübungen.


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Steckbrief

ORF_MilenkoBadzic

L A N D J U G E N D - I N T E R V I E W

Name:

Nadine Beiler

Alter:

21

Sternzeichen:

Zwilling

Lieblingsmusik:

R&B

Lieblingsfilm:

Forrest Gump

Lieblingsbuch:

Wüstenblume

Hobbys:

Musik, Reisen, Sport

Lieblingspflanze: Rose

Kennst du die Landjugend? Was verbindest du – ganz spontan – mit ihr?

© Birgit Pichler

© Birgit Pichler

Klar kenne ich die Landjugend! Bei uns in Tirol läuft sie aber eher unter dem Begriff Jungbauernschaft/Landjugend. Ich habe bei der Jungbauernschaft/Landjugend sehr viele Bekannte und neben den super Veranstaltungen, die sie organisieren, sind sie vor allem heimatverbunden und das finde ich ganz wichtig für unser Land! Starmania-Gewinnerin mit 16 Jahren, Song-Contest-Finalistin im Alter von 21: Welche Zukunftswünsche sind noch offen? http://facebook.com/nadinebeiler.official Ich muss dich leider korrigieren: Starmania habe ich mit 17 gewonnen. Jetzt bin ich 21, haha, die logische Folge wäre, mit 25 einen Grammy zu gewinnen.

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© Stefan_Emilius/pixelio.de

B U N D

Voll krass! – Checkst du J „Egogooglen“, „Twittern“, „obama“, „bam, Oida“: Noch bis vor Kurzem hätte wohl niemand verstanden, was diese Wörter bedeuten. Mittlerweile sind sie jedoch in aller Munde, füllen eigene Wörterbücher (siehe Buchtipps) und sind Gegenstand von Diskussionen und Übersetzungen auf Websites. Jugendsprache ist schnelllebig

Foto-Credits: Barbara Pasterk, Albert Botka

Oft sind manche Wörter schnell wieder Schnee von gestern: Waren sie gerade noch „in“, sind sie am nächsten Tag schon wieder „out“ und machen Platz für neue Ausdrücke. – Darüber bestimmen vor allem jene, die diese Wörter verwenden. Werden sie nicht mehr benutzt, sind sie so schnell verschwunden wie sie gekommen sind.

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B U N D

!– u Jugendsprache? Sprache macht individuell

Emoticons vermitteln zusätzliche Botschaften

Jede Gruppe innerhalb der Gesellschaft hat ihre eigene Sprache. – Man denke nur an das sogenannte „Jägerlatein“ oder das „Juristendeutsch“. Nicht anders verhält es sich mit Jugendgruppen. Jede hat ihre eigenen, ganz bestimmten Wörter. Und oft ist Insiderwissen gefragt, will man einem Gespräch folgen. Genau das ist die Absicht hinter dieser gruppeninternen Sprache: sich damit von anderen Gruppen abzugrenzen, seine Individualität zu zeigen und zu signalisieren, welcher Gruppe man angehört.

Verstärkt wird dieser Effekt durch „Codes“, wie zum Beispiel „Emoticons“, besser bekannt als „Smileys“, die von EMail über SMS mittlerweile von Jung bis Alt verwendet werden. Auch hier kommt es darauf an, diese Botschaften auch zu verstehen, macht es doch einen Unterschied, ob es in einer Nachricht :-) oder :-( heißt.

Sprache ist lebendig Sprachquellen Internet, TV & Co.

• www.fremdwort.de/jugendsprache • www.sprachnudel.de

Sprachtest

• www.duden.de

Eure Meinung ist gefragt

• Der Kunde hat mich zugeföhnt. …………………………………………………………………

• Was sind typische Wörter in eurem Sprachgebrauch? • Postet und votet auf der FacebookFanpage der Landjugend!

• Unplugged sieht meine ABF total lame aus. …………………………………………………………………

• Das Schnitzel hat echt abgespaced macgyvert. …………………………………………………………………

Der fesche Typ hat echt cool improvisiert.

• www.smiley-channel.de

Mach den Sprach-Test

Ungeschminkt sieht meine beste Freundin total fad aus.

• http://szenesprachenwiki.de

Der Typ hat mich zugequasselt.

Linktipps

Fernsehen, Internet und Computerspiele sind die wichtigsten Quellen für das Entstehen neuer Wörter und Ausdrücke. Durch soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook, finden sie rasch Verbreitung – und das weltweit. Durch mündliche Überlieferung, d.h. das Sprechen, sind sie dann im wahrsten Sinne des Wortes in Windeseile „in aller Munde“.

Der deutsche Sprachschatz ist in ständiger Bewegung. Wörter kommen und gehen. Jene Ausdrücke, die es schaffen, vom reinen Modewort in den festen Sprachgebrauch überzugehen, haben gute Chancen, in den Duden – der Sprachinstanz für die deutsche Sprache – aufgenommen zu werden, so ist es „cool“ gelungen, in das Wörterbuch der deutschen Sprache Eingang zu finden. Ob dies für „obama“ und „bam“ auch klappt? – Wir dürfen gespannt sein!

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Europameisterschaft im Handmähen

Steyr-Technik Blog

„A guade Schneid“ in Slowenien Steyr Kompakt und MT… wie die Gämsen… in unseren Breiten ist es enorm wichtig, Traktoren anzubieten, die sich den Geländebedingungen optimal anpassen. Steyr bietet daher das in St. Valentin entwickelte alpine Fronthubwerk, das in Kombination mit der 4-Rad-Bremse bestmögliche Sicherheit gewährleistet. Das achsgeführte Fronthubwerk (es ist direkt an der Vorderachse montiert) ermöglicht ausgezeichnete Bodenanpassung, geringe Kippgefahr und gute Lenkbarkeit bei Schichtlinienfahrten auf Grund elektronischer Geräteentlastung (EFH). Der Schwerpunkt des Traktors ist niedriger und dadurch am Hang viel stabiler.

Von 20. bis 21. August kämpften 16 Landjugendmitglieder aus Österreich in Slowenien bei der Europameisterschaft im Handmähen gegen die starke Konkurrenz. Margit Habetswallner aus Oberösterreich holte sich dabei den Vize-Europameistertitel der Damen.

Europameistertitel bei den Herren geht an die Schweiz Bei den Herren konnte sich der Schweizer Armin Betschart mit einer überragenden Leistung den Europameistertitel sichern. Die österreichischen Teilnehmer konnten sich im Mittelfeld platzieren. Die besten österreichischen Mäher waren Hubert Riedl auf Platz 8 und Christian Rapperstorfer auf Platz 10.

Sauberkeit, Regelmäßigkeit, Schnelligkeit

Die EFH ermöglicht eine stufenlose Auflagedruckregelung von der Kabine aus. Es sind keine Entlastungsfedern notwendig und es kann mehr Gewicht auf die Vorderachse übertragen werden. Die 4-Rad-Bremse erzielt auf beiden Vorderrädern eine gleichmäßige Brems wirkung und es kommt zu keinem Allradentspannungsstoß. Das hat auch zur Folge dass ein geringerer Verschleiß der Allradkupplung erfolgt. Details findest du auf www.steyr-traktoren.com

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Vize-Europameisterin kommt aus Oberösterreich Alle Mitglieder des österreichischen Mäherteams haben sich beim Bundesentscheid Sensenmähen 2010 der Landjugend Österreich für die Europameisterschaft qualifiziert. Zusätzlich zu den 15 TeilnehmerInnen ging die amtierende Europameisterin Marie-Luise Löcker aus der Steiermark als Titelverteidigerin an den Start. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, vier unserer sechs Mäherinnen schafften es unter die Top Ten. Die Oberösterreicherin Margit Habetswallner gewann mit ihrer hervorragenden Leistung die Silbermedaille in der Damenwertung. Der Sieg ging an Margit Föhn aus der Schweiz.

Beim Bewerb müssen die Damen eine Fläche von 5 x 7 m mähen, die Wettkampfparzelle der Herren kommt auf 10 x 10 m. Neben der Schnelligkeit werden auch die Sauberkeit und Regelmäßigkeit der Mahd sowie der gemähten Fläche bewertet und in die Gesamtwertung mit einbezogen. Eine Aufgabe, die viel Kraft erfordert, um das Schwert, das bei den Damen bis zu 120 cm und bei den Herren eine Länge von bis zu 135 cm ausmacht, gleichmäßig und schnell einzusetzen.

Die genauen Ergebnisse sowie einige Fotos sind auf der Homepage der Landjugend Österreich – www.landjugend.at – zu finden.


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T I P P S

Buch-Tipp TOD IM SCHÄRENGARTEN

CD-Tipp

Web-Tipp www.duden.de

Viveca Sten Kiepenheuer & Witsch ISBN-10: 3-462-04302-1 368 Seiten ¤ 15,40

Buch-Tipp HÄÄ? – JUGENDSPRACHE UNPLUGGED 2011

DUDEN ONLINE

I’VE GOT A VOICE

Wer in Zukunft auf der Suche nach der richtigen Schreibweise eines Wortes ist oder schnell nachlesen möchte, wie das nun wirklich mit der Groß- und Kleinschreibung geht, erspart sich ab sofort das mühsame Blättern im umfangreichen Duden-Wälzer: Duden online gibt es nun als kostenlosen Service und punktet, neben Podcasts & Co., mit der Rechtschreibprüfung von ganzen Textpassagen!

Nadine Beiler

Mit ihrem neuen Album “I’ve got a voice” zeigt sich Nadine Beiler als vielseitige Sängerin: Neben „The Secret is love“, mit dem sie Österreich beim Song Contest 2011 vertreten hat, präsentiert sich die Tirolerin mit weiteren 14 Songs als facettenreiche und bunte Künstlerin. Denn mit Balladen, Soul, RnB, DanceMusic kommt das Album für jede Stimmung und jede Situation gerade recht.

Web-Tipp www.whatsonwhen.com

Langenscheidt Verlag ISBN: 3-468-29857-9 168 Seiten ¤ 4,10

WHATS ON WHEN Von „(A)BF“ - (aller)bester Freund bis „Zwiebacksäge“ – Moped: Jugendliche aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben auf www.jugendwort.de die 650 angesagtesten Wörter bestimmt, die jetzt in Buchform erschienen sind. Als nützliches Extra gibt es zu jedem Eintrag auch gleich die englischen, spanischen und französischen Übersetzungen!

Serious Entertainment ASIN: B004YZF0DE

Interesse und Lust, auch im Urlaub Land und Leute besser kennenzulernen? - Die Website bietet Abhilfe mit Veranstal tungstipps von mehr als 150 Ländern weltweit. Einfach Ort und Zeitraum eingeben, und schon kann man überlegen, welches Konzert, welche Ausstellung oder welche Party man in der Ferne besuchen möchte.

Gewinnspiel

Der 2. Fall für Kommissar Thomas Andreasson: Vor den schwedischen Schäreninseln findet eine Segelregatta statt, zu der sich die Schönen und Reichen einfinden. Mit dabei ist auch Kommissar Andreasson – aber nur als Zuseher. Als Favorit geht der Rechts anwalt Oscar Juliander ins Rennen. Doch schon kurz nach dem Startschuss fällt sein Boot zurück und Thomas Andreasson ist mittendrin in seinem nächsten Mordfall.

Wir verlosen 1 Wald-Infopaket mit Bildband und Wald-Schokolade! Schreibt uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff „Wald“ an: oelj@landjugend.at oder an unsere Postadresse: Landjugend Österreich Schauflergasse 6, 1014 Wien Wir halten euch die Daumen!

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B U N D E S V O R S T A N D

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T O U R

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Der Bundesvorstand und Funktionäre der Jung bauern beim gemeinsamen Moderat ions-Training.

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AufBregenzerwald einen Blick

B R E G E N Z E R W A L D

Bregenzerwälder Handmähen 2011

Spannung pur gab es auch heuer wieder! Beim Landesentscheid Handmähen und den Internationalen Bregenzerwälder Handmähen gaben die Mäher am Sonntag den 15. Mai in Andelsbuch ihr Bestes und mähten Flächen von bis zu 50 Quadratmeter in Rekordzeit. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern, Norbert Wirth für die Wiese, und allen Teilnehmern für das dabei sein.

Die Teilnehmer von 15 Jahren bis zu 60 Jahren zeigten uns in Rekordzeit möglichst sauber und schnell die Flächen abzumähen. Trotz schlechter Witterung und teilweise bei strömenden Regen kamen viele Zuschauer auf die Wiese in Andelsbuch. Danke an alle Mithelfern, Mähern und Zuschauern.

Wald erleben Wir, die Landjugend Bregenzerwald, durften Anfang Juni unser Projekt „Wald Erleben“ mit den Andelsbucher KindergartenKindern durchführen. Da dieses Jahr das „Jahr des Waldes“ ist, war unsere Idee unser Projekt im Wald zu gestalten. Der Gedanke war, in einem kleinen Waldstück mitten im Dorf, den Kindern und Erwachsenen den Wald erlebbar zu machen. „s´Wöldele“ oberhalb des ehemaligen Marienheims bot sich optimal an. Nach Absprache mit dem Bürgermeister, der die Idee hatte mit dem Kindergarten zusammen zu arbeiten, gingen wir an die Planung. Gabi die Leiterin des Kindergartens und das gesamte Team waren begeistert und unterstützten uns tatkräftig. Nach mehreren Sitzungen war es endlich soweit. Wir gingen dreimal mit je zwei Personen vom Vorstand, in den Kindergarten. Leo Metzler, Tischler aus Bezau, fertigte uns Vogelhaus Bausätze, die wir mit den Kindern schliffen und zusammenschraubten. Wir waren begeistert über die vielen helfenden Kinderhände.

Nachdem die Vogelhäuser zusammen gebaut waren, liefen wir alle gemeinsam zum „Wöldele“. Dort angekommen hängten wir die Nistkästen auf. Die Kinder halfen uns den Barfußwanderweg, den wir im Vorfeld gemacht haben, mit Steinen, Tannenzapfen, Hackschnitzel, usw. zu

befüllen. Die Kinder zeigten uns ihre Baumfreunde und Spielplätze. Weiters haben wir im Vorfeld 4 Brunnen um einen Baum plaziert. Hier können die Kinder mit Wasser spielen, Sachen sammeln und sich ausruhen. Nach Absprache mit den Barmherzigen Schwestern (Innsbruck) reinigten wir das Gartenhäuschen, brachten ein neues Schloss an und übergaben die Schlüssel dem Kindergarten. Nun können die Kinder, die bei jedem Wetter ins „Wöldele“ gehen, bei Regen unterstehen und sich trocknen. Zusätzlich reparierten wir den Handlauf und befreiten die Treppe, die ins „Wöldele“ führt, von Unkraut. Wir bedanken uns recht Herzlich bei den vielen KindiKindern, den Kindergartenpädagoginnen, der Gemeinde Andelsbuch und den Barmherzigen Schwestern für ihre tatkräftige Unterstützung. Ihr seit alle eingeladen „s’Wöldele“ mit all euren Sinnen zu erleben.

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Jahreshauptversammlung

Maiandacht in Lingenau Vorderwald

Auf einen Blick Vorderwald

V O R D E R W A L D

Neben vielen Mitglieder durften auch einige „Ehrengäste“ aus Nah und Fern zur Jahreshauptversammlung der Landjugnend Vorderwald begrüßt werden. Anhand einer Power Point Präsentation wurden die vielen Tätigkeiten der Vorderwälder durchs präsentiert. Heuer standen keine Neuwahlen an. Zu guter Letzt wurden die Mitglieder zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Die Landjugend Vorderwald gestaltete am 15. Mai in der Pfarrkirche Lingenau die Maindacht.

Bregenzerwälder Handmähen Vorderwald

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Fleißig übten unsere Teilnehmer für das Bregenzerwälder Handmähen. Danke an unseren Trainer Dietmar Baldauf.

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Am Sonntag den 3. Juli 2011 konnten Eltern mit ihren Kindern eine gemütliche Wanderung zum Grillplatz, der nahe der Bergstation Sonntag-Stein liegt, genießen. Auf dem Weg dahin erwarteten die Familien abwechslungsreiche Stationen zum Thema Natur, die von der

Landjugend GWT betreut wurden. Die Familien wurden am Ziel der Wanderung mit extra angefertigten Pizzen und Würstchen von Marcus Naumann, dem Geschäftsführer des Schigebietes Sonntag-Stein, bewirtet.

Wald-Tag Großwalsertal

Großwalsertal

Familienwandertag im Wandergebiet Sonntag-Stein

Am 10. Mai lud unser Woldhirt und Obmann Joachim Bickel die Volksschüler aus Fontanella ein, allerlei Interessantes über seine Arbeit in der Natur zu erfahren. Im Anschluss an die spannende und lehrreiche Wanderung durch den Wald spendierte die Landjugend GWT eine kleine Jause.

Auf einen Blick

M O N TA F O N

Großwalsertal

Züchterball

Walgau

Bowlingabend in Lauterach Heuer veranstaltete die LJ Großwalsertal am 30. April den alljährlichen Züchterball. Für Unterhaltung sorgten die „Kufsteiner“ sowie eine spannenden Schel lenverlosung unter den Züchtern, auch bei der Tombola waren heuer schöne „Plömpa“ der Hauptgewinn. Dank Siftlebar, Wii-Lauba und Bar saßen unsere Gäste nie auf dem Trockenen und konnten bis in die Morgenstunden feiern.

Einige Landjugendliche aus dem Walgau trafen sich Ende Juli zu einem Bowlingabend in Lauterach. Wie auf den Bildern nicht schwer zu erkennen. - Es hatten alle sehr viel Spaß.

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H I N T E R W A L D

Sonnwendfeuer auf der Davenna Am 25. Juni 2011 machte sich ein Teil der Landjugend Klostertal auf den Weg Richtung Davenna (Stallehr) um ein Sonnwendfeuer zu entzünden. Bei der Hütte eines Mitglieds wurde das Feuer gemacht und noch bis in die Früh gefeiert. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Verantwortlichen für diesen herrlichen Abend!

Käsknöpflepartie Klostertal

Auf einen Blick Klostertal

K L O S T E R T A L

Tanzkurs Hinterwald

Am 23. Juli 2011 machte sich die Landjugend Klostertal zum zweiten Mal auf in den Nenzinger Himmel - Alpe Gamperdona.

Im Frühling veranstaltete die Landjugend Hinterwald einen Tankzurs Disco – Fox, Polka und Boarisch für Fortgeschrittene. An 6 Abenden zeigten uns Thomas und Anni viele neue Schritte und lässige Figuren. Es war ein super Tanzkurs bei dem natürlich der Spaß nicht zu kurz gekommen ist.

Dort wurden wir von der Familie Margreitter und Personal nach einer langen und holprigen Fahrt im "Vähahänger" mit einer kräftigen Portion Käsknöpfle und Kartoffelsalat auf das Beste verkös-

tigt. Bis in die frühen Morgenstunden wurde kräftig gefeiert und manche halfen anschließend im Stall mit. Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Alppersonal für die herzliche Einladung sowie allen Mitgliedern! Miar freuan üs scho ofs nöste Johr wenns wieder haßt: Käsknöpflepartie im Nenzinger Himmel!

Jahreshauptversammlung Hinterwald

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Obmann: Richard Ennemooser, Schnepfau

Obmann-Stellvertreter: Josef Greber, Bezau

Leiterin: Carina Meusburger Mellau

Leiter-Stellvertreterin: Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Ergänzungswahlen fand am 08. April um 20:00 Uhr im Gasthaus Sonne in Bezau statt. Wir waren sehr erfreut zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Anhand einer Power-Point Präsentation durften wir auf das vergangene Vereinsjahr zurückblicken. Es fanden viele gut besuchte Veranstaltungen statt. Unser Kassier Andreas Hartmann stellte sich nicht mehr der Wahl. Der neue Vorstand der Landjugend Hinterwald:

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Stefanie Moosmann, Au

Kassier: Tobias Felder, Bezau

Schriftführerin: Ramona Albrecht, Schoppernau

Beirat: Theresia Meusburger, Bezau


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Auf einen Blick LJ Montafon

M O N TA F O N

Züchterball „Jung und Alt kon zema“ Wir veranstalten heuer zum ersten Mal den Züchterball in Tschagguns Wann: Samstag, 22. Oktober um 20:00 Wo: Tschagguns Weitere Informationen FREIER EINTRITT - WEINLAUBE - WETTMELKEN - SIEGEREHRUNG - VIEHAUSSTELLUNG - DIE SILBERTALER LIVE - „A SUPER BAR“ - etc.

Landjugend Montafon

Neues Mitglied der Landjugend Montafon – Anna Ganahl

Sonnwend Sonnwend - Ein Brauchtum, das die Landjugend wie auch viele andere Vereine weiter pflegen. Gemeinsam fuhren wir am 25. Juni vom Feuerwehrhaus Latschau auf den Golm und gingen von dort zu Fuß auf das Golmerjoch.

So, jetzt kann es jeder Wissen: Unter Yvonne war keine Kissen! Sie hat sich auch nicht dick gefressen, sondern da hab ich drin gesessen! Am 25. Mai war es soweit, die kleine Anna kam mit stolzen 2.910 g und 52 cm im Landeskrankenhaus Bludenz zur Welt. Wir wünschen Mama Yvonne und Papa Florian alles Gute mit ihrem kleinen Sonnenschein!

Jeder nahm ein paar Scheiter und so hatten wir das mitgebrachte Holz schnell

auf dem Gipfel gestapelt. Noch vor die Dämmerung so richtig einbrach richteten wir alles her, so das wir danach noch genug Zeit hatten um gemütlich miteinander zu grillen. Gegen 10:00 Uhr war es dann soweit, wir zündeten den Grat entlang 50 Kerzen und kurz darauf unser Feuer. Wir hatten anfangs ganz schön zu tun, dass unsere Kerzen nicht vom Wind ausgeblasen wurden, und mussten etliche male neu entzünden. „Etz brennt si endli!“ und kurz darauf „Hargotzack et zisch si scho wedr us.“, wurde noch einige male gehört. Schlussendlich standen wir alle ums Feuer herum, und schauten uns die umliegenden Gipfelfeuer auf der Davenna, Hochjoch, Muttersberg und weiteren Bergen an. Um 00:00 Uhr ging es dann wieder ins Tal, wo die meisten von uns mit ins Silbertal fuhren und dort beim Dorffest noch die Nacht zum Tag werden ließen. Fotos unter www.lj-montafon.at

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Der Herbst: 03|11 JUNGBAUERNSCHAFT Funktionärsausflug Unternehmen Landwirtschaft 2020 mit Niki Berlakovich Landeserntedank Bergwochenende Fu...

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