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P.b.b. • 02Z033147 M Verlagspostamt 4020 Linz

jugend 03|10 oberösterreich

Mit’m Pfandl durch’s Landl Die Landessieger stehen fest! www.ooelandjugend.at


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Landjugend un d ihre Partnersc Raiffeisen verlängern haft – Seite 5

Impressum: Mitteilungsblatt der Landjugend Oberösterreich Offenlegung: Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes Grundlegende Richtung: Information der Jugendlichen im Ländlichen Raum Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Oberösterreich, Auf der Gugl 3, 4021 Linz, Tel (050) 6902 1261, Fax DW 91261, E-Mail: ref-landj@lk-ooe.at, www.ooelandjugend.at, ZVR-Zahl: 865760424 Redaktionsteam: Florian Landerl (lafl), Lena Meindl (mele), Ingrid Wolfsteiner (inwo), Sandra Grüner; ref-landj@lk-ooe.at Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 28. Juli 2010 Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Titelfoto: LJ OÖ Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt. Erscheint alle 2 Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Aus stilistischen Gründen wird in den Artikeln meist die männliche Form verwendet, die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

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Die Zeit vergeht schon wieder wie im Fluge! Es kommt einem so vor, als ob es gerade vor ein paar Tagen war, als das Jahr 2010 begonnen hat. Mittlerweile haben wir schon fast wieder die Jahreshalbzeit erreicht und schon so einiges erlebt!

Eure Id sind g een und P r efrag t – Se ojekte ite 11

Sport & Gesellschaft Service & Organisation Kulinarik Sport & Gesellschaft Service & Organisation Landwirtschaft & Umwelt Service & Organisation Bundesinfos Aus den Bezirken Disku-Eck Termine

Jugendliche beim Sportbegeisterte Juli – Seite 11 24. sport & fun am

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Editorial

Inhalt

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Mit dem Redewettbewerb, dem 4er-Cup, der Landesfrühjahrstagung und dem Mähen wurden auch bereits die ersten Landesbewerbe ausgetragen, bei denen ausgezeichnete Leistungen der Teilnehmer - mit der begeisterten Unterstützung Ihrer Fans erbracht wurden. Auch der neue Bewerb „Mit’m Pfandl durch’s Landl“ ist auf die Erfolgswelle aufgesprungen und in aller Munde. Mit eurer hoffentlich weiterhin so guten Unterstützung werden auch die künftigen Landesbewerbe ein voller Erfolg und für alle Beteiligten ein unvergessliches Ereignis! Jetzt, wo das Wetter hoffentlich schön bleibt, ist es Zeit für Freizeitgestaltung an der frischen Luft. Dazu kommt das Landessportfest am 24. Juli wie gerufen, wo ihr euch wieder im Team bei den Disziplinen Fußball, Volleyball und Völkerball messen könnt, oder als Einzelkämpfer bei Leichtathletik. Egal wo eure Stärken liegen, wir freuen uns auf einen sportlichen Tag mit euch. Am Abend bei der Siegerehrung wird dann gefeiert. Denn eines steht fest, jeder gibt sein Bestes! Von unserem diesjährigen Jahresthema „Jugend pur - dem Leben auf der Spur“ hast du hoffentlich auch schon gehört oder gelesen. Die ersten Bilder sind bereits aufgenommen. Deine erste Gelegenheit diese Bilder zu sehen, hast du bei der Präsentation am Donnerstag, dem 9. September 2010, in der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Eine Einladung werdet Ihr natürlich noch rechtzeitig bekommen, aber so viel schon einmal vor weg: Wir haben tolle Gäste eingeladen die mit uns über die abgebildeten Situationen diskutieren und dabei von Ihren Erfahrungen berichten. So wie es sich für eine Fotoausstellung gehört ist auch für das leibliche Wohl mit Musik gesorgt! Also notiert euch diesen Abend gleich und kommt vorbei! In diesem Sinne bis zur nächsten Veranstaltung, THOMAS

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Generation Jugend: Herausforderungen und Chancen „Jugend pur – dem Leben auf der Spur“ lautet das diesjährige Jahresthema der Landjugend Oberösterreich. Gemeinsam setzen wir uns mit unterschiedlichsten Lebenssituationen von jungen Menschen auseinander und erfahren auf diese Weise, was sie in ihrer Lebenswelt beschäftigt, freut oder zum Nachdenken bringt. Junge Menschen wurden in für sie typischen Situationen fotografiert und erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Geschichte einem breiten Publikum zu erzählen. Ina D. – ein Leben im Angesicht des Todes Ich bin 23 Jahre alt, besuchte Volksschule, Hauptschule und schloss eine Lehre als Bürokauffrau mit gutem Erfolg ab. Besonders wichtig sind für mich Familie und Freunde, die mir Kraft und Rückhalt bieten. Dies hat sich allerdings schlagartig geändert, als ich mit meinem Freund zusammen kam. Er war in einer anderen Clique und gehörte zu den coolen Typen für die man alles machen würde. Es dauert nicht lange und ich wandte mich von meinen Freunden ab, geriet in die Drogenszene und häufte innerhalb kurzer Zeit einen Berg an Schulden an.

Severin H. – nur die Leistung zählt

Jetzt stehe ich vor den Trümmern und spiele immer häufiger mit dem Gedanken meinem Leben ein Ende zu setzen. Dann wäre ich frei und ohne jegliche Verpflichtung. Doch zahlreiche Fragen schwirren in meinem Kopf herum: Was tue ich meiner Familie und meinen Freunden an? Werden sie sich für meinen Tod verantwortlich fühlen? Werden sie meine Entscheidung verstehen können? Was mich bisher abgehalten hat, zählt auf einmal nicht mehr. Ich kann und will nicht mehr. Für mich wird es Zeit zu gehen... die Frage ist nur wann!

Mein Name ist Severin, bin 17 Jahre alt und besuche eine HTL in Oberösterreich. Mein Wunsch war es seit jeher in einem technischen Beruf zu arbeiten, da ich gerne forsche und ausprobiere. Aufgrund einer Lernschwäche muss ich immer sehr hart arbeiten, damit ich Prüfungen positiv bestehe und meinem Ziel – der Matura – ein Stück näher komme. Freie Zeit habe ich kaum, da ich nach einem langen Schultag die restliche Zeit mit Hausübungen machen und lernen verbringe. Oft verzweifle ich, da ich die Inhalte nicht verstehe und mir die Zeit zum Üben fehlt. Darunter leiden auch meine Freunde, weil ich keine Zeit zum Ausgehen habe oder nie etwas mit ihnen unternehme. Besonders ausweglos erscheint mir die Situation immer dann, wenn eine Prüfung verhaut wurde und die nächsten Tests anstehen und ich Abend für Abend vor den Lernunterlagen sitze und vom Gefühl geplagt werde, auf ganzer Linie zu versagen.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden die Fotografien unter dem Beisein von Jugendlandesrätin Mag.a Doris Hummer am Donnerstag, dem 9. September 2010 um 19.30 Uhr in der Landwirtschaftskammer Linz.

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Landjugend OÖ und Raiffeisen OÖ verlängern ihre Partnerschaft Mike P. – Mein Leben im WWW

Ich bin 21 Jahre alt und arbeite seit drei Jahren bei einer EDV Firma am Help Desk. Seit meinem 13. Lebensjahr interessiert mich alles, was mit Computer, Internet und so zu tun hat. Darum habe ich auch eine Ausbildung in diesem Bereich gemacht. Meine Freizeit verbringe ich Großteils im Internet bei diversen social communities oder mit Internetgames. Aus diesem Grund habe ich auch so gut wie keine realen Freunde, sondern hauptsächlich Bekanntschaften aus dem Internet – dafür aber aus der ganzen Welt. Deshalb verbringe ich viele Nächte im www, weil der Zeitunterschied dies oft notwendig macht. Da ich aber von zuhause aus arbeite, stört es niemanden, ob ich ausgeschlafen zur Arbeit erscheine. Nicht einmal meine Familie kümmert sich darum, da meine Eltern geschieden sind und mit ihren eigenen Problemen konfrontiert sind. Als Ersatzfamilie habe ich stattdessen das Internet. Dort kann ich mich anvertrauen, entgehe dem Streit zuhause und erfahre Bestätigung und Lob. (mele)

Anfang April wurde die bewährte Partnerschaft zwischen der Raiffeisenbankengruppe OÖ und der Landjugend OÖ bei einem offiziellen Termin in der Raiffeisenlandesbank um ein weiteres Jahr verlängert. Diese Partnerschaft besteht in der heutigen Form bereits seit 1984. Damals wurde der Landjugend die finanzielle Förderung durch das Landwirtschaftsministerium gestrichen und Raiffeisen OÖ war sofort bereit, die dringend notwendige Unterstützungsleistung für die Landjugend zu übernehmen. Die Kooperation beschränkt sich aber nicht auf die finanzielle Unterstützung der Landjugend, sondern wird im Sinne einer aktiv gelebten Partnerschaft mit dem Raiffeisen-Jugendclub bei den zahlreichen Landjugendaktivitäten konkret

umgesetzt. Zum Beispiel bei den Redewettbewerben, bei den Wettbewerben im Mähen und Pflügen, bei den Tagungen und Schulungen der Landjugendmitglieder oder auch bei Volkskultur- und Festveranstaltungen. Die Grundlage für diese Zusammenarbeit bildet das gemeinsame Interesse an der Erhaltung und Weiterentwicklung eines funktionsfähigen und attraktiven ländlichen Raumes. Dieser soll vor allem auch von den mehr als 20.000 ehrenamtlich tätigen Jugendlichen in den 215 Ortsgruppen in Oberösterreich eigenverantwortlich mitgestaltet werden. Auch in Zukunft wird die Raiffeisenbankengruppe OÖ der Landjugend OÖ als verlässlicher Partner und Unterstützer zur Seite stehen. (mele)

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Der gläserne Mensch im Internet Über 70 Prozent der österreichischen Jugendlichen nutzen täglich social communities wie facebook, netlog, myspace oder twitter. Damit ist das Internet nun endgültig zum Leitmedium der Jugendlichen geworden, da sowohl soziale Kontakte gepflegt als auch Informationen eingeholt und mit anderen geteilt werden. Auch die Landjugend Oberösterreich nützt diese Entwicklungen und ist seit einigen Monaten auf der Onlineplattform facebook vertreten. Über 1.690 Jugendliche sind der Gruppe Landjugend Oberösterreich bereits beigetreten und nutzen die Möglichkeit, laufend über die Aktivitäten und Aktionen informiert zu werden und mit anderen Landjugendlichen in Kontakt zu treten. Möchtest auch du der Landjugend Community beitreten, dann suche uns einfach unter Landjugend Oberösterreich und trete der Gruppe bei! Natürlich darfst du sie auch deinen Freunden weiterempfehlen ;-)!

Mein Profil im Internet – der gläserne Mensch? So schön und abwechslungsreich die Freizeit mit facebook, netlog, myspace und twitter auch sein mag, Vorsicht ist im Umgang mit privaten Daten und Fotos aber jederzeit gegeben. Warum das so ist, wird Mag. Severin Kierlinger-Seiberl erläutern, der beim Ländlichen Fortbildungsinstitut der LK Oberösterreich als Bildungsmanager für Information, Kommunikation und Technologie arbeitet. Youtube, twitter, facebook, myspace und co sind in aller Munde und viele Menschen, Jugendliche und Erwachsene, bedienen sich dieser sozialen Netzwerke um einerseits Informationen zu suchen, Informationen anderen zur Verfügung zu stellen oder schlichtwegs mit anderen Gleichgesinnten zu kommunizieren.

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Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Integral haben Web 2.0 Web-Angebote, wie soziale Netzwerke und Videoportale rasant in der Beliebtheitsskala aufgeholt. Die Nutzung von social communities hat sich etwa zum Jahr 2007 verdoppelt. Allein in Europa besuchten im Jahr 2008 42 Millionen Menschen regelmäßig ein soziales Netzwerk und mit jedem Tag werden es weltweit 250.000 mehr. Die Spannbreite, was in diesen social communities gepostet und publiziert wird, ist groß, vor allem wie mit privaten Daten umgegangen wird ist teils Besorgnis erregend. Sicherheitsexperten und Kritiker sehen die Gefahr nicht nur in der Verlockung, zu viel von sich preiszugeben, sondern auch in technischen Lücken, die den unerlaubten Zugriff auf diese Daten erlauben. So konnten bei einer Studie, in dem der Schutz der Privatsphäre bei gängigen social commu-

nities untersucht wurde, ermittelt werden, dass mit Hilfe spezieller Suchalgorythmen geschützte Bilder, obwohl diese nicht für die Öffentlichkeit freigegeben waren, politische und Arbeitsmarkt relevante Orientierungen, trotz Sperrung der Daten, ermittelt werden konnten, und selbst nach Aufgabe der Mitgliedschaft, persönliche Gästebuch- und Foreneinträge bestehen bleiben. Durch die große Anzahl an Informationen, die die Nutzerinnen und Nutzer freiwillig erstellen und mehr oder minder zur Verfügung stellen – Michael Niaravani formuliert in einem seiner KabarettProgrammen die Nutzung von facebookEinträgen überspitzt als „Stasi auf freiwilliger Basis“ – ist nicht nur die Gefahr zielgruppengenaue Werbung gegeben, auch Personalabteilungen setzen spe-


Ooe-03-2010_100618ok_RZ 18.06.10 17:00 Seite 7

ziell geschulte Agents ein, um mögliche neue Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter auf das Firmenprofil und die Firmenphilosophie in diesen social communities aber auch in Weblogs zu checken. So hat das social web die Jobsuche stark verändert. Fast 50 Prozent der Personaler checken Bewerber im social web, bevor ein Bewerbungsgespräch zustande kommt. (PR-Inside.com) Gemeinsam mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut Oberösterreich (LFI) bietet die Landjugend Oberösterreich in der nächsten Bildungssaison einen Workshop zum Thema „Mein Profil im Internet an“. Personalagents geben Einblick in Ihre Arbeit und zeigen Gefahren auf. Expertinnen und Experten geben zum

Internetdatenschutz Auskunft und zeigen die Chancen und Gefahren Sozialer Netzwerke auf, geben Tipps und Tricks zum Verhalten im social web und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

MAG. SEVERIN KIERLINGER-SEIBERL Bildungsmanager für IKT am LFI Oberösterreich

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Rezepte zum Nachkochen

Siegerrezept der LJ Pucking (Bezirk Linz-Land)

Bei den 13 Bezirksentscheiden und dem Landesentscheid von „Mit’m Pfandl durch’s Landl“ haben die Jugendlichen gezeigt, welche Kochkünste in ihnen stecken. Auf diesen Seiten wurden einige Rezepte zusammengefasst, die man auf jeden Fall nachkochen sollte!

Most wanted Princess

Zubereitung:

Zutaten für 4 Portionen

Medaillons mit Speck und Basilikumblättern umwickeln und mit einem Zahnstocher oder Spagat binden. Medaillons in Butter beidseitig kurz anbraten und ins vorgeheizte Rohr bei 160° C ca. 6 min ziehen lassen (mit Alufolie bedecken, damit das Fleisch rosa bleibt).

8 Stk. 8 Stk. 30 g

Schweinemedaillons-600g Schweinelungenbraten Speckstreifen Basilikumblätter Butter Salz Pfeffer

Mostsauce

Für die Mostsauce Schalotten klein schneiden und im Bratenrückstand andünsten. Mit Most ablöschen und einkochen lassen. Schlagobers beigeben und mit dem Mixer aufschäumen. Für die Polenta Most, Wasser und Butter aufkochen. Unter ständigem rühren Polenta zugeben und danach mit Schlagobers aufgießen. Die Polenta sollte cremig sein! Gemüse bissfest dünsten und danach anbraten.

50 g 250 ml 100 ml 100 ml

Gutes Gelingen wünschen Katharina Schachermayr, Christina Neubauer und Birgit Nöbauer!

Mostrahmpolenta 250 ml 250 ml 30 g 120 g 100 ml 20 g

Most Wasser Butter Maisgrieß Schlagobers Parmesan

Schalotten Most brauner Fond Schlagobers

Gemüse 250 g 4 1 kl 250 g

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Cocktailparadeiser Jungzwiebel Zucchini Spargel Rapsöl

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Siegerrezept Bezirksentscheid Vöcklabruck, Zubereitet von der LJ Fornach

Mit’m Pfandl durch’s Landl Geschnetzeltes von der Fornacher Forelle Zutaten für 4 Portionen

Paprikakraut 1 1 ¼ 1/2 l

Zwiebel Knoblauchzehe roter Paprika Paprikapulver Krautkopf Fischfond von den Fischabschnitten (sonst Gemüsefond) Butter Salz, Pfeffer, Zucker Bärlauch

Kartoffel-Bärlauch Strudel 125 g 60 ml

Mehl glatt Wasser Strudelteig etwas Öl Salz Kartoffeln speckig Butter 1 Zehe Knoblauch ½ Zwiebel

Fülle 2

Rahm (Schlagobers) Eier Bärlauch Salz, Pfeffer Öl zum ausbacken (Butterschmalz, Sonnenblumenöl)

Geschnetzeltes 2

Forellen (á 600 g), oder 4 Forellenfilets á 150 g Restliche Paprikasud Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitung: Paprikakraut Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Paprika würfelig schneiden, Zwiebel und Knoblauch in Öl glasig anschwitzen, geschnittenen Paprika mitdünsten. Danach mit etwas Paprikapulver stauben und sofort mit Fischfond aufgießen. Ca. 20 min. leicht köcheln und anschließend pürieren. Kraut in feine Streifen schneiden und in Butter glasig dünsten, mit Salz, Pfeffer und  Zucker würzen,  mit ca. der Hälfte des Paprikasuds aufgießen und bissfest


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Kartoffel-Bärlauch Strudel Strudelteig zubereiten und 20 min. rasten lassen. Kartoffeln mit der Schale bissfest kochen, schälen und klein würfelig schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, in Butter glasig anschwitzen, würfelig geschnittene Kartoffel dazu und mit einem Schuss Rahm abbinden, mit Salz, Muskat, Pfeffer würzen. Kartoffelfülle in eine Schüssel geben, mit ca. 1 Ei (als Bindung) und fein geschnittenem Bärlauch zu einer kompakten Masse vermengen, nochmals abschmecken. Strudelteig dünn in Quadrate ausziehen (ca. 20 x 20 cm) – mit ganzen blanchierten Bärlauchblättern belegen – Fülle mittig verteilen, an den Rändern mit Ei bestreichen und fest einrollen. Strudelrolle schwimmend in nicht zu heißem Öl ausbacken, nach dem Abtropfen leicht salzen.

Geschnetzeltes von der Fornacher Forelle Forellenfilets der Breite nach in Streifen schneiden, leicht würzen. Paprikasud aufkochen und abschmecken. Die Forellenstücke in den kochenden Paprikasud legen, zudecken und den Fisch gar ziehen lassen (1 bis 2 min.), nicht kochen! Gutes Gelingen wünschen Georg Steiner, Christoph Hupf und Daniela KarlAstegger!

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Waldpilzvariation im Knödelmantel

Zubereitung: Knödel

Zutaten für 7 kleine Portionen:

Zwiebel anbraten, mit Petersilie, Eier und aufgewärmter Milch zum Knödelbrot geben; mit Muskat, Salz, Pfeffer abschmecken; anschließend auf einem feuchten Geschirrtuch auslegen und die Füllung darauf verteilen und einrollen.

Knödelmantel 1 Zwiebel ca. 500 gKnödelbrot 3 Eier 1/8 l Milch 1 Bund Petersilie

Knödelfüllung 2 1 150 g

Zwiebel Knoblauchzehe Bauchspeck Pilze je nach Belieben (Steinpilze, Eierschwammerl, Champignons)

Weinkraut 1/2

Weißkrauthäupl Wasser, Schuss süßer Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, Öl, herber Weißwein

Soße 1

Zwiebel Rotwein, Gemüsebrühe, Cremefine

Garnitur 2

Siegerrezept Bezirksentscheid Rohrbach, zubereitet von der LJ Arnreit

fertiggaren. Das Paprikakraut sollte sämig sein, nicht zu dünn. Den restlichen Paprika in Streifen schneiden und zum Schluss zum Kraut geben. Vorm servieren mit etwas Butter und fein geschnitten Bärlauch verfeinern und abschmecken.

Siegerrezept Bezirksentscheid Wels-Land, Zubereitet von der LJ Eberstalzell

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Cocktailtomaten pro Teller

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Knödelfüllung Zwiebeln, Knoblauch und ganz fein geschnittenen Bauchspeck anbraten; anschließend die zerkleinerten Pilze dazugeben; mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Weinkraut 1/2 Weißkrauthäupl fein schneiden und in einen Topf mit Wasser geben. Ein Schuss süßer Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, Öl und herben Weißwein dazu geben.

Soße Zwiebel anbraten und mit Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen. Gemüsebrühe, übrig gebliebene Füllung, Salz, Pfeffer und Cremefine hinzufügen. Zum Schluss durch ein feines Sieb lassen.

Gutes Gelingen wünschen Georg Brandstötter, Elisabeth Länglacher und Victoria Kuen!

Rendezvous mit der verbotenen Frucht Zutaten für 5 Portionen:

Teig 6 Eier 20 dag Dinkelvollkornmehl 20 dag Weizenmehl Salz, Vanillezucker Etwas Wasser

Soße 1 EL 2 1 EL

Apfelsaft (Süßmost) Maizena Amaretto Äpfel Honig Zimt, Zucker

Zubereitung: Dunkle Spätzle aus 3 Eiern, Dinkelvollkornmehl, Salz, Vanillezucker und Wasser je nach Konsistenz zubereiten. Aus je 3 Eiern, Weizenmehl, Salz, Vanillezucker und Wasser den hellen

Spätzleteig bereiten. Getrennt in Salzwasser kochen. Etwas Zucker in einer Pfanne schmelzen, mit Wasser aufgießen (karamellisieren), etwas Butter hinzufügen und die Spätzle darin schwenken. Apfelsaft aufkochen und mit Maizena eindicken. Würfelig geschnittene Äpfel und 1 EL Honig hinzugeben und mit Zimt, Amaretto und Zucker abschmecken. Gutes Gelingen wünschen Petra Gahleitner, Gerda Gahleitner und Florian Reiter!

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Landjugend setzt auf heimische Lebensmittel Die Verwendung von heimischen und vor allem saisonalen Lebensmitteln stand beim Kochwettbewerb der Landjugend Oberösterreich an vorderster Stelle. Am 6. Juni 2010 zeigten 36 Landjugendliche ihre Kochkünste und Servierqualitäten beim Landesentscheid „Mit’m Pfandl durch’s Landl“. Der Wettbewerb mit dem Titel „Mit’m Pfandl durch’s Landl“ wurde dieses Jahr neu entwickelt und soll einen wichtigen Beitrag für die Bewusstseinsbildung bei Jugendlichen leisten. Da vor allem Fast Food und Fertiggerichte aufgrund von Zeitmangel immer mehr Zuspruch finden, ist es der Landjugend ein großes Anliegen, diesem Trend vor allem im ländlichen Bereich entgegenzuwirken. In dreizehn Bezirksentscheiden stellten sich insgesamt 320 Landjugendmitglieder der Herausforderung und bewiesen, dass Kochen auch bei Jugendlichen im Trend liegt. Bei den Bezirksentscheiden wurde vor allem die Vielfalt der typisch oberösterreichischen Speisen und Lebensmittel aufgezeigt. Die Überthemen Knödel, Schnitzel, Geschnetzeltes, Spätzle und Rouladen wurden im Vorhinein zugelost und bildeten die Grundlage für die schmackhafte Reise durch Oberösterreich.

Landesentscheid fordert Kreativität Ähnlich wie bei den Bezirksentscheiden bereiteten die Teams beim Landesentscheid ein Hauptgericht zu, das ihre Heimatregion, ihren Ort oder den eigenen Bezirk repräsentierte. Gerichte wie „Biovariation von der Blunze auf Bergkäsechips und Schafskäse“,

„Bunter Sommerfrischling“, oder „Dreierlei von der Wachtel“ zeigten, dass vor allem auch die Kreativität bei der Auswahl der Rezepte im Vordergrund stand. Zusätzlich zum Hauptgericht mussten die Teams spontan ein Dessert mit regionalen Zutaten zubereiten, die sie erst vor Ort erhielten. Aus Most, Äpfeln, Nüssen und einigen Grundzutaten zauberten sie die unterschiedlichsten heimischen Dessertvariationen. Eine unabhängige Jury bestehend aus Landesleiter Harald Brillinger, Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner, Dir.Stv. ABZ Lambach Ing. Anna Puchner, Obmann des Verbandes der Köche OÖ Gerhard Kranawendtner, Mag. Stefan Schmalwieser als Vertreter der Raiffeisenlandesbank und Abteilungsleiterin der Abteilung Ernährung und Direktvermarktung Mag. Maria Dachs bewertete nach verschiedenen Kriterien wie Geschmack, Garnitur, Kreativität und Verwendung heimischer Lebensmittel und entschied, wer den Landessieg holte.

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2. Platz: LJ Inzersdorf (Bezirk Kirchdorf)

Den Sieg konnte sich am Ende des Tages das Team aus dem Bezirk Linz-Land (LJ Pucking) mit nach Hause nehmen. Auf Rang zwei und drei platzierten sich die Teams aus dem Bezirk Kichdorf (LJ Inzersdorf) und aus dem Bezirk Perg (LJ Ried/Katsdorf). Unterstützt wurde dieser neue Bewerb von LR Dr. Josef Stockinger und dem Genussland Oberösterreich. Ein großer Dank gilt auch dem ABZ Lambach für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. (inwo)

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1. Platz: LJ Pucking (Bezirk Linz-Land)

3. Platz: LJ Ried-Katsdorf (Bezirk Perg)


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sport & fun 2010 Alle Sportbegeisterten haben am 24. Juli wieder die Möglichkeit, beim sport & fun 2010 voll auf ihre Kosten zu kommen. Kampfgeist, Fairness und Sportlichkeit sind in Laakirchen gefordert, wenn es darum geht, einen der vordersten Plätze zu ergattern und die heißbegehrten Pokale und Medaillen mit nach Hause zu nehmen. Eingeladen zur Teilnahme sind alle Leichtathleten und Mannschaften, die sich heuer bei einem Bezirksentscheid der Landjugend qualifiziert haben. Die Vorjahressieger beim Fuß-, Völker- und Volleyball sind ebenfalls dabei, um ihren Titel zu verteidigen.

Folgendes Programm erwartet die Teilnehmer und Fans: 08.30 bis 09.30 Uhr: Anreise der TeilnehmerInnen zu den Sportanlagen in Laakirchen 09.00 Uhr: Schiedsrichterbesprechung für die Mannschaftsportarten

09.30 Uhr: Eröffnung des sport & fun 2010 anschließend: Start der Vorrunden Fuß-, Völker- und Volleyball bis 10.30 Uhr: Anmeldung der TeilnehmerInnen für die Leichtathletikbewerbe direkt bei den Sportanlagen durch den Mannschaftsführer, Bezahlung des Startgeldes 10.30 Uhr: Schiedsrichterbesprechung für Leichtathletik

11.00 Uhr: Beginn Leichtathletik (60 m-Lauf, Kugelstoßen, Weitspringen) 14.30 Uhr: Start Geländelauf bis 17.00 Uhr: Vorrundenspiele Fußball und Finalspiele Völker- und Volleyball 17.00 - 19.00 Uhr: Finalspiele Fußballturnier anschließend: Siegerehrung und gemütlicher Ausklang (inwo)

Ideenwettbewerb Zündende Ideen Erfolgreich umgesetzte Ideen gehören vor den Vorhang ... .... daher sucht die Landjugend Oberösterreich die besten, kreativsten, einzigartigsten und außergewöhnlichsten Aktionen oder Projekte, die in Orts- und Bezirksgruppen der Landjugend durchgeführt wurden und außerhalb des normalen Landjugendalltags stattgefunden haben. Gemeinsam kann man bei der Landjugend vieles bewegen und verändern und gerade deshalb soll dieser Wettbewerb als Ansporn dienen, um die vielen verschiedenen Ideen und Aktionen der Landjugendgruppen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wie könnt ihr euch anmelden? Einfach das Anmeldeformular im LJReferat anfordern oder auf der Homepage downloaden und bis zum 08. September 2010 ausgefüllt ins LJReferat unter ref-landj@lk-ooe.at oder Auf der Gugl 3, 4021 Linz schicken.

Bewertung und Preisverleihung Die Einreichungen werden in die Kategorien Bronze, Silber und Gold eingeteilt und von einer Jury beurteilt. Die Prämierung aller Projekte erfolgt im Rahmen der Landesversammlung beim LJ-Kongress im Jänner 2011, wo noch einmal alle Projekte der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das von der Jury als bestes, innovativstes bzw. aufwendigstes Goldprojekt bekommt den LJ-Kreisel als Trophäe und eine Siegerprämie.

Mindestkriterien für die Einreichung Die Jury kann reine „Spaßprojekte“ bzw. Aktionen, die kaum etwas bewirkt haben und nicht außergewöhnlich sind, von der Bewertung ausschließen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob eure Veranstaltung oder Aktion etwas Besonderes war, oder du noch andere Fragen hast, dann melde dich einfach im LJ-Referat unter 050/6902 1261. (inwo)

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Mit Köpfchen durch den Sommer.

Sonne genießen – aber richtig! Der Sommer ist da und mit ihm verlagert sich das Landjugendleben ins Freie. Damit es bei euren Sommerausflügen oder Sportfesten keine bösen Überraschungen gibt, solltet ihr auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Im folgenden Artikel erfahrt ihr das Wichtigste zum Umgang mit der Sommersonne.

Die größten Irrtümer in Sachen Sonne „Ich gehe kaum in die Sonne, also kann ich auch keinen Hautkrebs bekommen.“ Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, der tödliche Folgen haben kann. Melanome können auch ohne Einfluss der Sonne entstehen. Auch wer seine Haut sehr konsequent mit Sonnencreme versorgt ist nicht davor gefeit. „Selbstbräuner machen die Haut fit für die Sonne.“ Falsch – die Bräune aus der Tube färbt die Haut nur, bietet aber keinen Schutz vor UV-Strahlen. „Je höher der Sonnenschutzfaktor, desto besser.“ Das ist ein Trugschluss: Wer etwa einen doppelt so hohen Schutzfaktor als gewohnt verwendet, darf deshalb nicht doppelt so lange in der Sonne bleiben. So blockiert ein Lichtschutzfaktor von 80 etwa 99 Prozent der UVB-Strahlen, ein Lichtschutzfaktor von 40 aber immerhin 97 Prozent.

Quelle: Forum Gesundheit (OÖGKK)

„Wenn ich im Schatten bleibe, brauche ich keinen Sonnenschutz.“ Das ist falsch, weil die Sonne auch indirekt wirkt. Sogar bei bewölktem Himmel dringen 30 bis 50 Prozent der UVStrahlen durch. Empfindliche Menschen können also auch unter dem Sonnenschirm einen Sonnenbrand entwickeln.

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Sich so lange wie möglich in der Sonne braten zu lassen ist für viele Jugendliche nach wie vor ein Muss im Sommer. Speziell wenn die Sonnentage rar ausfallen, versucht man so viele Sonnenstrahlen wir möglich abzubekommen. Leider wird dabei all zu oft auf den nötigen Schutz vergessen – doch die Einsicht kommt bei vielen zu spät. Ein Sonnenbrand ist zwar unangenehm, aber nicht die schlimmste Folge von exzessivem Sonnenbaden. Die Fälle von Hautkrebs nehmen stetig zu, und daher heißt es vorsorgen.

Gut geschützt in die Sonne Kopfbedeckung, richtige Kleidung und eine Sonnenbrille bilden den ersten Schritt zu einem guten Schutz. Speziell

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im Süden sollte darüber hinaus zwischen 11 und 16 Uhr auf das Sonnenbaden verzichtet werden. Vor allem aber sollte die passende Sonnencreme ein ständiger Begleiter aller Sonnenanbeter sein. Sie verlängert die Eigenschutzzeit der Haut, verhindert auf diese Weise Rötungen und schützt vor Hautschäden. Wichtig ist dabei, die Sonnencreme nicht zu spät aufzutragen. Die meisten Filtersubstanzen entwickeln erst nach einer halben Stunde ihre optimale Wirkung. Neben dem richtigen Zeitpunkt ist auch die optimale Menge der Creme einzuhalten. Sechs Teelöffel bieten den richtigen Schutz: Einer für das Gesicht, einer für die Arme, einer für den Rücken, einer für Brust und Bauch sowie je einer für jedes Bein.

„Sonnenbaden ist gesund.“ Das stimmt teilweise. Sonnenlicht bringt den Kreislauf und den Stoffwechsel in Schwung. Zudem braucht der Körper UVB-Strahlen für die Bildung des lebenswichtigen Vitamins D. Dafür reichen aber schon wenige Minuten Sonnenlicht bzw. ein Spaziergang bei Tageslicht. Stundenlange Sonnenbäder – womöglich ohne ausreichenden Schutz – sind definitiv nicht gesund. „Eine Tagescreme mit UV-Filter reicht als Sonnenschutz aus.“ Immer mehr Feuchtigkeitscremes enthalten UV-Filter. Einen Sonnenbrand – speziell bei längerem Aufenthalt in der Sonne - verhindern diese aber nicht unbedingt, da der Schutzfaktor zu niedrig ist.


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Landjugend – die coolste Jugendorganisation Oberösterreichs Wer jung ist und im ländlichen Raum Oberösterreichs wohnt, kommt kaum umhin mit der Landjugend Bekanntschaft zu machen. Zahlreiche Aktivitäten, Veranstaltungen und Feste werden von den Landjugendgruppen vor Ort organisiert und tragen zu einem aktiven Miteinander der Menschen vor Ort bei. In den vergangenen Jahren hat die Landjugend einen tollen Aufschwung erlebt und ist in allen Bezirken Oberösterreichs gut aufgestellt. Vor allem bei jungen Mitgliedern ist die Landjugend top – das beweisen 1379 Neumitglieder, die seit Jahresbeginn in der Landjugendgemeinschaft begrüßt werden dürfen. Damit ihr einen Überblick bekommt, gibt’s hier Zahlen, Daten und Fakten der größten Jugendorganisation Oberösterreichs:

Landjugend Oberösterreich in Zahlen ... Gesamtanzahl der Gruppen: 215 (16 Neugründungen seit 2007) Gesamtanzahl der Mitglieder: 18.792 Neumitglieder seit Jahresbeginn: 1.379

Durchschnittsalter in Jahren: Aktive Funktionäre:

21,8 2.252

In welchen Bereichen ist die Landjugend aktiv ... Allgemeinbildung • LJ-Kurse im persönlichkeitsbildenden Bereich • Funktionärswissen rund um die Vorstandstätigkeit • Redewettbewerb und Teambewerb 4er-Cup • LJ Kongress Landwirtschaft & Umwelt • Landwirtschaftliche Wettbewerbe (Mähen, Pflügen, Forst, Agrar- und Genussolympiade) • Exkursionen (Agritechnica und Eurotier nach Hannover) • Landwirtschaftliches Bildungsprogramm • Landwirtschaft begreifen – Spielekiste für Kinder Kultur & Brauchtum • Brauchtum von Jugendlichen gelebt und weiterentwickelt • Kulturelle Aktivitäten in den Gemeinden (Maibaum, Erntedank, Osterbräuche, ... ) • Volkstanzkurse • Landeswertungstanzen

Sport & Gesellschaft • sportliche Aktivitäten rund ums Jahr und sport & fun • Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes • Gesellschaftliche Verantwortung für unsere Mitmenschen • Jahresthema mit speziellen Aktionen und Schwerpunkten • Projektwettbewerb „Zündende Ideen“ Service & Organisation • Homepage der LJ OÖ – www.ooelandjugend.at • Funktionärsunterlagen • 6 x jährlich gibt’s die LJ Zeitung • Mitgliederverwaltung über bundesweite Datenbank • Mitgliedskarte der LJ Oberösterreich = 4YOU Card (Sonderedition Landjugend) Young & International • internationales landwirtschaftliches Praktikum in Europa und Übersee • Land und Leute beim internationalen Jugendaustausch kennenlernen • going international - Landesreise Sei auch du beim Erlebnis Landjugend dabei und engagiere dich! Informationen findest auch unter www.ooelandjugend.at – Wir freuen uns auf dich!

Landjugendzuwachs im Bezirk Rohrbach Am 3. Juni wurde die Landjugend Neustift-Rannariedl im Zuge einer großen Veranstaltung offiziell gegründet. Geleitet wurde diese Gründung von Bezirksleiterin Gerlinde Leitner und Bezirksleiter Markus Aichbauer. Durch eine Wahl mit über 40 stimmberechtigten anwesenden Personen wurde die Gründung beschlossen. Anschließend wurde der Vorstand gewählt und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang. Die neue Ortsgruppe freut sich auf die Aktivitäten in der Zukunft, einen wichtigen Punkt wird das Sonnwendfest am 26. und 27. Juni in Großmollsberg darstellen. STEFAN FALKNER

Vorne v. l.: Thomas Gahleitner, Viktoria Weidinger (Leiterin), Maria Gahleitner, Maria Feichtenböck, Stefan Falkner (Leiter); Hinten v. l.: Roland Fesel, Christian Gahleitner, Christoph Bauer und Benjamin Jell.

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Schneidige Leistungen beim Landesmähen 2010 Zahlreiche Besucher machten den „MähDay 2010“ in Eidenberg zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer und Schlachtenbummler. Vor einer atemberaubenden Kulisse kämpften Oberösterreichs beste Mäherinnen und Mäher um die begehrten Landesmeistertitel. Am Pfingstsonntag wurde Eidenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung zum Zentrum einer besonderen Sportart, die sich mehr denn je großer Beliebtheit erfreut. 75 Landjugendliche traten in insgesamt acht Kategorien gegeneinander an, um die besten Sensenmäherinnen und –mäher Oberösterreichs zu ermitteln.

Die Top3-Platzierungen im Überblick: Burschen unter 18 Jahren 1. Johannes Großbichler, LJ Aschach a.d. Steyr 2. Thomas Schoibl, LJ Schildorn 3. Gerhard Mairinger, LJ Schwanenstadt

Worauf es ankommt Die Jugendlichen mussten mit ihren Sensen eine vorgegebene Parzelle Grünland mit Maßen von 5x7 bis 10x10 Metern bewältigen. Zum Sieg führte aber nicht nur eine schnelle, sondern vor allem auch eine saubere Mähleistung. 15 Schiedsrichter beurteilten, wie sauber die Parzelle abgemäht wurde. Der Landesmeistertitel konnte also nur mit einer optimalen Kombination aus Geschwindigkeit und Sauberkeit errungen werden.

Burschen über 18 Jahren 1. Martin Mairinger, LJ Schwanenstadt 2. Johannes Hangweirer, LJ Pennewang 3. Roland Sporrer, LJ Neukirchen/Enknach

Die Tagesbesten Hubert Riedl (LJ Aschach a.d. Steyr) und Ingrid Mittermüllner (LJ Gramastetten).

Burschen Profis I (bis 30 Jahre) 1. Hubert Riedl, LJ Aschach a.d. Steyr 2. Maximilian Topf, LJ St. Marienkirchen 3. Armin Steiner, LJ Losenstein-Reichraming-Laussa

Die strahlenden Sieger Der Tagessieg bei den Burschen ging an Hubert Riedl aus Aschach a.d. Steyr. Bei den Damen setzte sich Ingrid Mittermüllner aus Gramastetten durch. Die Mannschaftswertung entschieden in diesem Jahr die Mäherinnen und Mäher des Bezirks Braunau für sich. (lafl)

Burschen Profis II (31 bis 35 Jahre) 1. Johannes Maderthaner, LJ Aschach a.d. Steyr 2. Christian Rapperstorfer, LJ Aspach 3. Markus Sporer, LJ Handenberg Damen unter 18 Jahren 1. Sabine Scheichl, LJ Offenhausen 2. Elisabeth Windischhofer, LJ Tragwein 3. Kathrin Burgstaller, LJ Aspach

Siegten in der Bezirkswertung: Die Mäherinnnen und Mäher aus dem Bezirk Braunau.

Damen über 18 Jahren 1. Julia Putscher, LJ Uttendorf 2. Anna Thaller, LJ Sarleinsbach 3. Romana Mairinger, LJ Schwanenstadt Damen Profis I (bis 30 Jahre) 1. Ingrid Mittermüllner, LJ Gramastetten 2. Katharina Riedl, LJ Aschach a.d. Steyr 3. Katharina Rapperstorfer, LJ Aspach Damen Profis II (31 bis 35 Jahre) 1 Marianne Allerstorfer, LJ Gramastetten 2. Christine Scharsching, LJ St. Marienkirchen

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Johannes Großbichler siegte in der Kategorie „Burschen unter 18 Jahre“.


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Agrarexkursion zur EuroTier 2010 Das Agrar- und Umweltteam der Landjugend Oberösterreich veranstaltet im November dieses Jahres wieder eine Lehrfahrt zur größten Messe für Tierhaltung. Anmeldungen werden ab sofort unter 050 6902 1265 oder ref-landj@lk-ooe.at entgegen genommen. Die Teilnehmer-

zahl ist mit 25 Personen begrenzt, daher wird um ehestmögliche Anmeldung gebeten.

EXKURSIONSPROGRAMM Donnerstag, 18. November

Freitag, 19. November

• Abfahrt aus Oberösterreich um ca. 3.00 Uhr • Besichtigung eines Betriebes auf der Fahrt nach Hamburg • Ankunft in Hamburg mit anschließender Hafenrundfahrt • Freie Abendgestaltung in Hamburg und Nächtigung in der Jugendherberge

• Abfahrt um ca. 7.30 Uhr nach Hannover • Ganztägiger Besuch der Messe EuroTier • Im Anschluss Abfahrt in Richtung Oberösterreich • Ankunft in Ansfelden um ca. 3.00 Uhr

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LandjugendForstkurs 2011 14. – 18. März 2011 FAST Ort, Gmunden Programm: • 4 Tage Arbeitstechnik und Unfallverhütung bei der Waldarbeit mit der Motorsäge • 1 Tag Holzrückung mit der Forstseilwinde • Holzausformung und Vermarktung im bäuerlichen Kleinwald • 1 Abendeinheit mit dem Harvestersimulator Kosten: Ca. ¤ 300,– (geförderter Kursbeitrag), Unterkunft und Verpflegung inklusive Voranmeldung Ab sofort unter ref-landj@lk-ooe.at oder Tel. 050 6902 1265

Landjugendliche legen Wert auf agrarische Weiterbildung

2. Agrarpolitisches Seminar Nord Landjugendliche aus sechs Bundesländern fanden sich am 9. Juni in der Landwirtschaftskammer OÖ ein, um sich fortzubilden und auszutauschen. Kammerdirektor Stellvertreter Mag. Karl Dietachmair begrüßte die Junglandwirt/innen im Namen der LK, und gab einen Überblick über aktuelle Tendenzen auf den Agrarmärkten. Für das junge Publikum waren vor allem die wesentlichen Handlungsfelder für die Zukunft interessant.

Breites Seminarangebot Das dichte Tagesprogramm konnte möglichst viele Produktionssparten abdecken. Frau Dr. Nicole Herout veranschaulichte, welche Rolle die Homöopathie in der Tierhaltung spielen kann. Landtechnisch interessierte Teilnehmer erfuhren bei einem Praxisbericht, welche wirtschaftlichen Vorteile aus einer Maschinengemeinschaft entstehen können.

Wasser – Jahresthema der LJ Österreich Passend zum diesjährigen Schwerpunkt der Bundeslandjugend präsentierte DI Christoph Zaussinger das Thema „Wasser – Ressource der Landwirtschaft“. Im Vordergrund stand dabei die hohe Qualität österreichischen Trink-

wassers und welche Verantwortungen dadurch für die Landwirtschaft entstehen.

Steuern in der Landwirtschaft Über einen für jeden Betrieb unerlässlichen Bereich referierte Steuerberater Mag. Roland Weber. Den Kern des Vortrags bildeten die Bereiche Einkommenssteuer und Umsatzsteuer und welche Pflichten sich diesbezüglich für den Landwirt ergeben. Aufgelockert wurde das Steuerseminar im Anschluss mit einem Vortrag zum Thema Mostproduktion. Unter Moderation von Beraterin Birgit Puntigam konnten sich die Jugendlichen aus den anderen Bundesländern von der Qualität oberösterreichischer Moste überzeugen. Darüber hinaus gab es noch viele wissenswerte Informationen zur Mosterzeugung, wie z.B. das Erkennen von Mostfehlern.

Tipps für Praktiker Die Milchviehhalter unter den Teilnehmern interessierten sich besonders für Ing. Josef Pirklbauers Referat mit dem Titel „Fruchtbarkeit – Erfolgsfaktor in der Milchwirtschaft“. Praktische Ratschläge erteilte auch DI Hubert Köppl, der die speziellen Herausforderungen bei

der Schädlingsbekämpfung im Mais aufzeigte. Den würdigen Abschluss des Seminartages bildete ein internationaler Erfahrungsbericht. Zwei engagierte Landwirte berichteten von einem besonderem Projekt in Nigeria. Ein Oberösterreicher leistet dabei seit vielen Jahren landwirtschaftliche Entwicklungshilfe und stellt der Bevölkerung sein Fachwissen zur Verfügung.

Landwirtschaft auf neuen Wegen Das Agrarpolitische Seminar Nord stellte den Schlusspunkt des landwirtschaftlichen Bildungsprogramms 2009/2010 der Landjugend Oberösterreich dar. Aufgrund der guten Auslastung der insgesamt sieben Veranstaltungen wird aktuell am Programm für die bereits dritte Bildungssaison gearbeitet. (lafl)

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Ab in den Sommer – mit vielen Vorteilen der 4youCard Gratis Getränk Ikea ist nicht nur der Partner wenn es um die Einrichtung geht, denn ab sofort wird ein 4youCard-Besitzer beim Besuch mit einen Gratisgetränk* gestärkt. Die Aktion gilt nur bei Ikea Einrichtungshaus Haid, Ikea Platz 1, 4053 Haid.

Monatsvorteil4you im Juli *Das Gratisgetränk bezieht sich auf offene alkoholfreie Getränke der Schankanlage. Pro Person und Tag ist nur ein Gratisgetränk möglich. Aktion gültig bis auf Widerruf.

Close up, der Spezialisten für Poster und Merchandise aller Art rund um Film, Musik, Personality und Fun ist neuer Vorteilsgeber und bietet im Juli folgendes Angebot: 19 Prozent Ermäßigung auf jeden Einkauf für 4youCard-Besitzer im Online-Shop http://www.closeup.de.

Mitbaggern und Preisgeld gewinnen! Die 4youCard lädt zur VKB beachtrophy4you powered by Intersport Eybl ein. Rund 200 junge Sportler aus Oberösterreich werden zu diesem Event am 24. und 25. Juli in Ternberg (Steyr-Land) erwartet. Wie in den letzten Jahren wird vom Anfänger über den Hobbyvolleyballer bis zur Topathletin wieder jeder vertreten sein, der sich am heißen Sand bei sommerlichen Rhythmen gerne mit anderen duelliert. Denn die VKB beachtrophy4you 2010 bietet für alle Leistungsstufen die richtige Plattform, um im Sand zu wühlen.

Anmeldung bis: 18. Juli Modus: Herren- und Damen-2er Wann: 24. Juli: Vorrunde 25. Juli: Hauptrunde & Finale Wo: Ternberg (bei Steyr) Alle weiteren Infos gibt’s auf www.4youcard.at oder unter der Telefonnummer 0732 – 77 10 30 Nicht nur die chillige Atmosphäre lässt auf ein tolles Teilnehmerfeld hoffen, auch die Tatsache, dass es in zwei Bewerben (Damen- und Herren-2er) um Bargeld und Preise im Gesamtwert von 3.000 Euro geht. Und um nach der sportlichen Betätigung ausgelassen feiern zu können, ist für eine Nächtigungsmöglichkeit gesorgt: Unmittelbar neben den Beachcourts kann kostenlos campiert werden.

Mit der Jugendkarte des Landes OÖ ist man bei 21 Freibädern in ganz Oberösterreich günstiger dabei. In diesen Gemeinden kann der 4youCard-Besitzer in den Freibädern Geld sparen: Altmünster, Andorf, Bad Kreuzen, Bad Leonfelden, Engelharts zell, Franken markt, Freistadt, Gaflenz, Grieskirchen, Hellmonsödt, Hinterstoder, Klaus an der Pyhrnbahn, Kön gis wie sen, Kremsmünster, Lasberg, Perg, Ternberg, Unterweißenbach, Weyregg am Attersee, Windischgarsten und Zwettl an der Rodl.

Günstig Urlauben Jutel – das freundliche Jugendhotel – bietet ein sommerliches Angebot: Für 4youCard Besitzer wartet ein Gutschein im Wert von fünf Euro, einlösbar in allen sechs Jutels in Oberösterreich. Den Gutschein gibt es auf www.4youcard.at/vorteil4you zum Downloaden. Gültig bis 31.10.2010.

Um 6 Euro ab ins Kino Monatsvorteil4you: Den ganzen August und September gibt es jedes Kinoticket in den Star Movie Kinos für 4youCardBesitzer um 6 Euro*. Ganz egal welcher Film, Tag oder Sitzplatz. Einfach deine 4youCard an der Kinokasse vorweisen und die Movieminutes zum Superschnäppchen genießen. Die Star Movie Kinos findest du in Peuerbach, Regau-Vöcklabruck, RiedTumeltsham und in Liezen (Stmk.).

* Aufpreis von 1,50 Euro bei Filmen in 3D

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Foto-Credit: Istockphoto

Billiger ins Freibad Dates & Facts:


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„Landwirtschaft begreifen“ – Das ideale Kinderprogramm für jede Veranstaltung „Landwirtschaft begreifen“ nennt sich ein Projekt der Landjugend, das ursprünglich von der Landjugend Niederösterreich entwickelt wurde und nunmehr österreichweit zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um ein mobiles Kinderprogramm, das speziell Kindern zwischen 3 und 10 Jahren das Leben sowie die Produktionsweisen der Landwirtschaft näher bringen soll. Die Spielekiste des Kinderprogramms umfasst einen Parcours mit sechs unterschiedlichen Themenbereichen aus der Landwirtschaft. Ziel der Spielekiste ist es, den Konsumenten von morgen spielerisch den Wert der Landwirtschaft als Lebensmittelproduzent und Landschaftspfleger mit allen Sinnen begreifbar zu machen.

„Landwirtschaft begreifen“: Spannendes Erlebnis für Herz und Hirn Hören, Sehen, Riechen, Tasten, Schmekken – alle fünf Sinne werden mit der Spielekiste angesprochen und sensibilisiert. So müssen die Kinder bei der ersten Station Tierstimmen erkennen

und den entsprechenden Tierfiguren zuordnen. Das Thema „Lebensmittel aus Österreich“ bringt den Kids näher, wie Fertigprodukte aus dem Supermarkt eigentlich in ihrem Naturzustand aussehen. Die 3. Station des Landjugend-Parcours, „Bauern als Landschaftspfleger“, führt den Kindern die unterschiedlichsten Arbeitsweisen der modernen Landwirtschaft vor Augen. Der Tastsinn kommt bei „Österreichische Qualität vom Feld“ zum Zug, wenn die Kinder ihre Arme in eine Tastbox stecken und unterschiedliche landwirtschaftliche Gegenstände sowie Lebensmittel „erfühlen“ lernen. Zwei weitere Stationen sind den Bereichen „Holz und Waldarbeit“ sowie „Urlaub am Bauernhof“ gewidmet. Das mobile Kinderprogramm kann bei der Landjugend Oberösterreich telefonisch unter 050/6902-1261 oder per E-Mail unter ref-landj@lk-ooe.at für 20 Euro Unkostenbeitrag ausgeliehen werden.

ROLL UP Die Landjugend Oberösterreich gibt euch die Möglichkeit, für eure Orts- bzw. Bezirksgruppe eigene Roll Ups zu bestellen. Diese könnt ihr für Siegerehrungen bzw. zur Präsentation der Landjugend verwenden. Das Grundlayout ist gemäß dem CI der Landjugend vorgegeben, allerdings kann das eigene LJ-Logo sowie selbst ausgewählte Fotos für die Schwerpunktbereiche verwendet werden. Layout siehe Foto.

Kosten: Produktion: 121,00 Euro inkl. MWSt. (Abholung über LK OÖ) Grafik: 50,00 Euro

Ansprechperson LJ-Referat: Sandra Grüner - 050 6902 1651 oder Sandra.Gruener@lk-ooe.at

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Am 12. September wartet Mariazell auf dich!

Glosse

Liebe LandjugendMitglieder! Wasser und Lebensmittel gehören zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens, aber sind wir uns dessen auch immer bewusst? Leben wir nicht in Hülle und Fülle in unserem Land, gesegnet mit Trinkwasser und übervollen Kühlschränken, und die größte Sorge ist, wie man die angegessenen Kilos wieder abtrainiert? Eine gute Möglichkeit zum Abnehmen ist die heurige Landjugendwallfahrt nach Mariazell. Dabei können wir die Natur zu Fuß erleben und unser schönes Land mal wieder etwas genauer begutachten. Doch ist es selbstverständlich, dass unser Land so gepflegt ist, mit all seiner Vielfalt und kleinräumigen Struktur? Und wie können wir all das erhalten? Nur mit Förderungen wird es nicht funktionieren, das Geld wird ja immer knapper und kein Betrieb will nur von Förderungen leben und abhängig sein. Meines Erachtens wird es vor allem auf zwei Punkte ankommen. Als erstes sind wir alle auch Konsumenten und so wie wir einkaufen entscheiden wir über unsere Zukunft. Wenn ich selbst nur das Billigste kaufe und nicht auf Regionalität achte, wie kann ich das dann von anderen verlangen oder Verständnis von ihnen fordern? Der zweite Punkt betrifft unsere BetriebsführerInnen und zukünftigen HofübernehmerInnen. Nur wer offen für Bildung und Veränderung ist, wird Zukunft haben. Das Schöne daran ist, dass wir es selber in der Hand haben. Alles Gute für eure und unsere Zukunft, Euer HANNES

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„Fit for Spirit“ Ob zu Fuß oder mit einem Verkehrsmittel, Hauptsache du und deine Landjugendgruppe nutzt die Gelegenheit, bei „Fit for Spirit“ dabei zu sein. „Fit for Spirit“, die Wallfahrt der Landjugend, erlebte im Vorjahr seine Österreichpremiere. Die in der Steiermark bereits seit sieben Jahren zu einem beliebten Fixpunkt im Jahresprogramm gewordene Wallfahrt wird auch heuer bundesweit durchgeführt. In diesem Jahr steht die Wallfahrt ganz im Zeichen der Artenvielfalt. Als Mitglied der Initiative „Countdown 2010“ möchte die Landjugend auf dem Weg nach Mariazell und vor Ort die Wichtigkeit der Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) hervorheben. In Gußwerk (Stmk) und Mitterbach (NÖ) gibt es gemeinsame Treffpunkte. Von dort werden die letzten Kilometer gemeinsam gegangen. Die Jugendmesse in der Basilika ist der Höhepunkt und Abschluss der Wallfahrt. Für die gemein-

same Abschlussaktion nach der Messe laden wir alle Teilnehmer ein, ein gepresstes (glattes) Blatt von einem Baum oder Strauch mitzunehmen. Gleichzeitig sind alle Landesorganisationen eingeladen, für das „Landjugend-Herbarium der Biodiversität“ mindestens fünf verschiedene Pflanzen aus ihrem Bundesland vorzubereiten. Jeder Teilnehmer, der sich rechtzeitig anmeldet, bekommt das „Fit for Spirit“-T-Shirt 2010 und ein Gruppenfoto. Sei auch du dabei am 12. September in Mariazell!


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Ansprechperson / Anmeldung / Koordinierung von Fahrgemeinschaften Burgenland Christoph Mallits 0664 / 83 98 923 Weitere Informationen zu „Fit for Spirit“ findet ihr auf der Homepage der Landjugend Österreich www.landjugend.at sowie beim LJ-Referat in eurem Bundesland. Wir bitten um Anmeldung bis 7. August 2010 und freuen uns, wenn auch ihr dabei seid.

Kärnten Anna Warmuth 0676 / 83 55 5611 Niederösterreich Maria Höblinger 0664 / 60 25 92 6300 Oberösterreich Ingrid Wolfsteiner 050 / 69 02 1277 Salzburg Michael Staffl 0662 / 64 12 48 370 Steiermark Franz Heuberger 0664 / 22 26 798 Tirol Thomas Kahn 0512 / 59 900 20 Vorarlberg Bernhard Rogen 0664 / 60 25 91 9130 Wien Klaus Zambra 0664 / 45 44 4425

Neues an der Spitze!

Sonntag 12. September 2010 • 10:00 Uhr Treffpunkt NORD Mitterbach (NÖ) • 10:00 Uhr Treffpunkt SÜD Gußwerk (Stmk) anschließend gemeinsamer Marsch nach Mariazell • 11:30 Uhr Wanderjause in Mariazell (Parkdeck) • 13:00 Uhr Jugendgottesdienst in der Basilika • 14:00 Uhr Abschlussaktion und Agape

Hallo! Zu Beginn möchte ich mich kurz vorstellen: Ich komme aus Niederösterreich (Bezirk Mödling), bin 29 Jahre alt und habe auf der Universität für Bodenkultur „Agrarökonomik“ studiert. Nach Abschluss des Studiums engagierte ich mich in der Landjugend Niederösterreich als Landjugend- und Agrarreferentin. Während dieser Zeit habe ich die Arbeit an der Landjugend-Basis intensiv kennen gelernt. Nach diesem „Lehrjahr in der Landjugend“ wechselte ich in den internationalen Bereich: Von Juni 2006 bis Ende April 2010 leitete ich den Schwerpunktbereich young & international der Landjugend Österreich. Meine Hauptaufgaben lagen in der Vermittlung und Betreuung von internationalen Fachpraxisplätzen für JunglandwirtInnen aus ganz Österreich. Diese Tätigkeit hat mir großen Spaß gemacht und ich konnte den internationalen Bereich in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln! Nun habe ich mit 1. Juni 2010 die Geschäftsführung der Landjugend Österreich von Sonja Reinl übernommen. Die Landjugend Österreich soll weiterhin die wichtigste Jugendorganisation im ländlichen Raum bleiben. Besonders engagieren möchte ich mich darüber hinaus in den Bereichen Bildung und junge Landwirtschaft. Spannende Herausforderungen warten auf mich und ich freue mich darauf, meine zahlreichen Kontakte und meine LandjugendErfahrung in mein neues Aufgabengebiet einzubringen! Ich freu’ mich auf eine gute Zusammenarbeit! Eure SOPHIA HELLMAYR

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Im Land der Seen Türkisblaues, glasklares Wasser, eingebettet in eine atemberaubende und einzigartige Gebirgskulisse: Das ist Österreichs Seenlandschaft. Ob zum Baden, Tauchen oder Surfen und Segeln – die heimischen Gewässer bieten Erholung in höchster Trinkwasser-Qualität. Und auch die Unterwasser-Tierwelt weiß dies zu schätzen. Wir haben für euch eine Übersicht der größten Seen zusammengestellt und welche Fischarten sich darin besonders wohl fühlen.

Bodensee (Vorarlberg) Der drittgrößte See Mitteleuropas (nach dem Platten- und dem Genfersee) teilt sich seine Grenzen mit Deutschland (173 km) und der Schweiz (72 km) und ist besonders bei Seglern sehr beliebt. Seinen Namen hat der Bodensee übrigens von dem, im Mittelalter wichtigen, Ort „Bodman“ am Westende des Überlinger Sees, der als Münzstätte und fränkische Königspfalz bekannt war. Rund 45 Fischarten tummeln sich unter Wasser: Aale, Brachsen, Groppen, Hechte, Kretzer (schweizerdeutsch: Egli), Welse mit bis zu 3 Metern Länge, Seeforellen und Zander. Eine Besonderheit des Bodensees sind der Felchen und der Saibling.

Achensee (Tirol) Tirols größter fjordartiger Alpensee besticht mit seiner unglaublichen Unterwassersicht von bis zu 10 Metern und einem Wasser-Farbenspiel, das von türkis bis ultramarinblau reicht. Großes Plus: Er ist rundherum frei zugänglich. Gerne als „Tiroler Meer“ bezeichnet, ist der Achensee durch die Windverhältnisse bei Tauchern, Surfern und Seglern gleichermaßen sehr beliebt. Eine besondere Artenvielfalt herrscht im Wasser: mit Fischen wie Barsch, Hecht, Bachforelle, Erlitze, Koppen, Regenbogenforelle, Renke, Rotauge, Schleie, Seeforelle, Seesaibling und Rutte.

Foto-Credit: Nationalpark Neusiedler See Seewinkel

Fläche: 6,8 km2 Höhe: 929 m Maximale Tiefe: 133 m

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Attersee (Oberösterreich) Als größtes Binnengewässer Österreichs zählt der Attersee zu einer der beliebtesten Tauch- und Segeldestinationen, was wohl auch durch seine Tiefe von rund 171 Metern bedingt ist. Der Name kommt aus dem Illyrischen „Ata“ oder „Ada“ und bedeutet Wasser. Hecht, See-, Bach- und Regenbogenforelle, Seesaibling, Reinanke, Aal, Karpfen, Barsch und Weißfische finden sich darin ebenso wie der geschützte Perlfisch, der zum Beispiel in Deutschland bereits ausgestorben ist. Fläche :47 km2 Höhe: 469 m Maximale Tiefe: 171 m

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Fläche: 536 km2 Höhe: 395 m Maximale Tiefe: 254 m


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Neusiedler See (Burgenland)

Grundlsee (Steiermark) Eingebettet in die atemberaubende Kulisse des Toten Gebirges, liegt der Grundlsee, der größte See der Steiermark. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 18°C und 25°C und bietet Erfrischung in Trinkwasser-Qualität. – Ideale Lebensbedingungen für Hecht, Bachforelle, Seeforelle, Seesaibling, Aitel, Aalrutte, Flussbarsch, Elritzen und diverse Weißfische. Fläche: 4,22 km2 Höhe: 708 m Maximale Tiefe: 64 m

Flächenmäßig ist der Neusiedler See der größte See Österreichs und gleichzeitig einer der wenigen Steppenseen in Europa – mit einer durchschnittlichen Tiefe von 1 Meter und einer Wassertemperatur bis zu 30°C im Sommer. Seit 2001 zählt er zum Weltkulturerbe, entstanden ist er am Ende der letzten Eiszeit, d.h. vor 13.000 Jahren. Das für ihn typische trübe Wasser ist übrigens bedingt durch die Strömungen und die geringe Tiefe des Sees, beides begünstigt die schwebenden Sedimentteilchen, die für die Trübung verantwortlich sind. Der Schilfgürtel rund um den See beheimatet eine einzigartige Tierwelt. Besonders wohl fühlen sich der Hecht, der Zander, der Wildkarpfen und der Wels.

Wörthersee (Kärnten) Fläche: 156,9 km2 (mit Schilf 276,4 km2) Höhe: 115 m Maximale Tiefe: 1,8 m

Lunzer See (Niederösterreich) Der Lunzer See im niederösterreichischen Mostviertel ist ein Bergsee am Fuße des Dürrensteins und besticht vor allem durch seine besondere Wasserqualität der Güteklasse 1. Durchschnittliche 21°C bis 23°C garantieren angenehme Badetemperaturen. Den Lunzer See bewohnen Bachforellen, Seesaiblinge, Groppen, Gründlinge und Flussbarsche. Fläche: 0,6 km2 Höhe: 608 m Maximale Tiefe: 33,5 m

Wolfgangsee (Salzburg) Salzburgs größter See hat längst internationale Berühmtheit erlangt: als Filmkulisse ebenso wie als beliebte Sommerfrische. Seine Grenzen teilt sich der Wolfgangsee mit Oberösterreich (Das namengebende St. Wolfgang liegt beispielsweise bereits auf oberösterreichischem Boden), der Salzburger Teil wird auch „Abersee“ genannt. Diesen Namen verdankt er dem Umstand, dass er nur selten – d.h. nur in ungewöhnlich kalten Wintern – zufriert und in normalen Wintern „aper“ bleibt. Eine besondere Auszeichnung: Aufgrund seiner Wasserqualität wurde der Wolfgangsee von der Europäischen Union zu einem Referenzgewässer ernannt. Unter vielen anderen ist hier auch der Perlfisch heimisch, der nur in sehr sauberen Gewässern vorkommt.

Bemerkenswerte 1.270 Seen werden in Kärnten gezählt – der größte von ihnen ist der Wörthersee mit seinen türkisblauen 19 km2 und durchschnittlichen 25°C. Damit ist er auch einer der wärmsten Seen Österreichs. Nicht nur durch seine Lage, direkt an Velden, Pörtschach, Klagenfurt gelegen, ist der Wörthersee eine beliebte Filmkulisse. Seinen Namen hat der Wörthersee vom alten deutschen Begriff „Werder“, d.h. „Insel“, „Niederung“, erhalten. Bis ins 19. Jahrhundert wurde noch die Bezeichnung Werdersee verwendet. Reinanke und Hecht kommen am häufigsten vor, gefischt werden aber auch Aal, Barsch, Karpfen, Seeforelle, Wels und Zander. Fläche: 19,39 km2 Höhe: 439 m Maximale Tiefe: 85,2 m

Fläche: 12,84 km2 Höhe: 538 m Maximale Tiefe: 114 m

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„Tauchen – ein packendes Gefühl, das einen nicht mehr loslässt!“ Seit fast 31 Jahren taucht Marcus Hantschel durch die Unterwasserwelt. Ob in Österreich, Indonesien, Mikronesien, Polynesien oder Schottland – im Wasser fühlt er sich zu Hause. Schon bei seinem ersten Tauchgang haben den nullzeit.at-Redakteur – der hauptberuflich als Geschäftsführer in der IT- und Werbebranche tätig ist – die Besonderheiten des Meeresgrundes fasziniert und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Im Interview mit der Landjugend erzählt er von seinem schönsten Erlebnis, als er acht Jahre alt war, worauf beim Tauchen unbedingt zu achten ist und wie ein Fußballmatch unter Wasser funktioniert. Das Interview führte Andrea Eder

Tauchen zählt längst zu den beliebtesten Wassersportarten – Tendenz steigend. Was ist das Besondere daran? Ich denke, dass viele mit dem Tauchen beginnen, weil Wasser ein fremdes Element ist, es ist aufregend, dort einzutauchen und sich in einen fremden Lebensraum zu begeben. Hat man es einmal probiert, ist die Nähe zur Natur, die Ruhe unter Wasser und das Gefühl der Schwerelosigkeit das packende Gefühl, das einen nicht mehr loslässt. Es gibt unendlich viel zu entdecken, Großes und auch fast unsichtbar kleine Dinge.

Foto-Credits: Marcus Hantschel

Du tauchst seit fast 31 Jahren. Dein bisher schönstes Erlebnis? Der erste Tauchgang mit meinem Vater, als ich acht war, das war definitiv eines der aufregendsten Erlebnisse meines Lebens und die erste Begegnung mit einem Hai. Wobei, im Grunde kann ich es nicht sagen. Ich hatte viele schöne Tauchgänge, ruhige, aufregende, Wracks, Höhlen, bunte Riffe und auch Mondlandschaften mit vielen Großfischen – ich kann hier keine Wertung abgeben.

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Wo liegen die schönsten Taucherparadiese? Das ist in erster Linie Geschmackssache und schwer zu sagen. Ich persönlich bin nicht so der Kaltwassertaucher. Obwohl es viele schöne Seen in Österreich gibt, findet man mich nur selten im Trockenanzug. In Österreich ist der Traunfall ein Gebiet, das mir sehr gut gefällt. International sind für mich Mikronesien und Indonesien die schönsten Tauchgebiete, weil die Artenvielfalt so groß ist, wie nirgendwo anders. Aber auch Schottland mit Scarpa Flow hat seine Reize. In Polynesien, wo ich mehrere Monate auf einer Perlfarm gearbeitet habe, würde ich auch sehr gerne wieder tauchen gehen.

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Wie sehr unterscheidet sich ein Meervon einem Seetauchgang? Im Meer ist es salzig und damit ergeben sich physikalische Unterschiede, die sich in unterschiedlichen Nullzeiten (die Zeit, die man bis zum Auftauchen ohne Dekompressionsstopp unter Wasser zur Verfügung hat) und dem größeren Auftrieb in Salzwasser zeigen. Ansonsten ist die Fauna und Flora der augenscheinlichste Unterschied. Mystische Unterwasserlandschaften und in der Regel wenig färbige Süßwasserbewohner sind im Süßwasser anzutreffen. Im Meer geht’s in der Regel bunter zu und seine Bewohner können eine beachtliche Größe erreichen. Jeden Sommer ist von teils schweren Tauchunfällen zu hören und zu lesen. Was sind die größten Gefahren beim Tauchen? Dummheit und Selbstüberschätzung. Tauchen ist sehr leicht zu erlernen, und unabhängig vom Tauchverband kann jeder nach seiner Ausbildung sichere Tauchgänge absolvieren. Der Drang, sich vor anderen zu beweisen und über seine physischen und psychischen Grenzen zu gehen, gepaart mit Leichtsinn und mangelnder Ausrüstung, führen deshalb oft zu schweren Unfällen. Das ist beim Tauchen nicht anders als in anderen Bereichen des Lebens.

Wie wichtig ist es, einen Tauch-Kurs zu absolvieren? Und wie lange dauert es, bis man auch wirklich tauchen kann? Heute ist es, anders als vor zwanzig Jahren, kaum mehr möglich, ohne professionellen Guide mit einem Partner tauchen zu gehen, wenn man keinen Tauchschein besitzt. Abgesehen davon, dass es sehr gefährlich sein kann, ohne richtige Ausbildung tauchen zu gehen. Tauchen ist an und für sich sehr leicht zu erlernen und macht viel Spaß – schon bei der Ausbildung. In Schnuppertauchgängen lernt man bereits innerhalb von wenigen Minuten, sich unter Wasser zurechtzufinden und die meisten freunden sich sehr schnell mit dem ungewohnten Medium an. Die Technik dahinter und alle Übungen, die man bei einem Tauchkurs erlernt, sind unbedingt notwendig, um sicher tauchen zu können und weder sich noch andere zu gefährden. Nach Abschluss der ersten Ausbildungsstufe darf man bis max. 18 Meter tauchen. Wie lange es dauert, bis man sich in jeder Situation unter Wasser sicher fühlt, ist individuell sehr verschieden. Du bist Co-Autor des Buches „Noch mehr Sex und Tiefenrausch“, das die wichtigsten 333 Fragen rund ums Tauchen beantwortet. Die Buchpräsentation wurde unter Wasser abgehalten. Kann man unter Wasser „sprechen“? Sprechen kann man unter Wasser nicht, da unsere Stimmbänder nur in Luft richtig vibrieren. Man kann aber über Unterwasserlautsprecher hören. Bei der Pressekonferenz hatten wir Helmtauchgeräte mit Mikrophonen. Die Fragen wurden über große Schreibtafeln seitens der Journalisten an uns gestellt.


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Nach der Buchpräsentation fand erstmals ein Unterwasser-Fußballmatch statt. Wie funktioniert das? Wir haben damals Apnoe, also ohne Tauchflaschen, ein „normales“ Fußballspiel mit zwei Toren auf einem kleinen Spielfeld abgehalten. Dabei wurde mit einem, mit Wasser gefüllten, Ball, der selbst wieder absank, gespielt: Zwei gegen Zwei. Die Herausforderung war, möglichst lange unter Wasser zu bleiben, um den Ball spielen zu können und sich im Team so abzuwechseln, um den Ball nicht zu verlieren. Eine sehr anstrengende Sportart, ich bin mir nicht sicher, ob sie breitensportfähig ist. Es gibt aber professionelle UnterwasserRugbymannschaften und auch Eishockey unter Eis wird seit einigen Jahren im Winter gespielt.

Steckbrief

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Name:

Marcus Hantschel

Alter:

39

Sternzeichen: Wassermann Lieblingsmusik: Soul, R&B, House Lieblingsfilm:

The deep Blue

Lieblingsbuch: momentan Stieg Larsson – Verblendung Hobbys:

Tauchen, Segeln, Surfen, Wellenreiten, Ski und Snowboarden, Sport im Allgemeinen und Kochen

Webtipp:

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Das Leben genießen mit

„Urlaub am Bauernhof“ Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten verzichten viele Österreicher auf teure Flugreisen und verbringen ihre Ferien stattdessen lieber im eigenen Land, auch, um die heimische Wirtschaft zu fördern. Urlaub am Bauernhof ist darüber hinaus wohl eine der besten Möglichkeiten, die freien Tage mit der Familie zu genießen oder das Kind in sich selbst wieder zu erwecken. Ob Traktorfahren, Reiten oder einfach nur das Landleben mit seinen kulinarischen Schmankerln auszukosten - Urlaub am Bauernhof bietet vielfältigste Angebote und kommt außerdem dem ländlichen Raum zu Gute. Insbesondere sind jene entlegenen Regionen zu nennen, die nicht zu den agrarischen Gunstlagen zählen, allerdings unglaubliche landschaftliche Schätze zu bieten haben, die sich auch auf die Gesundheit der Besucher äußerst positiv auswirken können. Text: Claudia Jung-Leithner

Insgesamt verbringen pro Jahr 2 Mio. Gäste ihre freien Tage auf den ca. 15.000 Ferienbauernhöfen in allen Bundesländern und geben dabei über EUR 1 Mrd. in den ländlichen Regionen aus. Davon verbleibt etwa die Hälfte auf den Betrieben. Diese Form von Tourismus bewirkt somit eine Belebung des ruralen Raumes, stellt ein wichtiges zusätzliches Einkommensstandbein für die Landwirte dar und sichert so direkt und indirekt ca. 23.000 Arbeitsplätze.

„Urlaub am Bauernhof“ bietet Themenurlaube

Bilderquelle: „Urlaub am Bauernhof“

Um ihr Angebot gemeinsam effizient zu vermarkten, haben sich 1991 insgesamt 3.200 Ferienbauernhöfe mit rund 40.000 Gästebetten in der „Urlaub am Bauernhof“-Organisation (UaB) zusammengeschlossen. Mittlerweile sind es - dem allgemeinen Strukturwandel der Agrarbranche entsprechend - nur noch 2.800, die sich aber über eine positive Umsatzund Gewinnentwicklung freuen können. Voraussetzung für die Mitgliedschaft bei einem der acht Landesverbände (alle Bundesländer außer Wien) ist eine aktive Landwirtschaft. Die durchschnittliche Betriebsgröße umfasst 12,5 Gästebetten. Seit 1993 sind darüber hinaus alle Mitgliedshöfe qualitätsgeprüft und je nach Ausstattung und Ambiente mit zwei, drei oder vier Blumen ausgezeichnet. Weiters werden seit über zehn Jahren auch bundesweite Themenangebote beworben. So gibt es Kataloge für Babyund Kinderbauerhöfe, Reiterbetriebe, Biound Gesundheitsbauernhöfe sowie auch für Rollstuhlfahrergeeignete Urlaubsstätten, was sich gut bewährt hat.

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Wusstest Du, dass... ... aktuell rund 2.800 landwirtschaftliche Ferienbetriebe Mitglied der Bundesorganisation „Urlaub am Bauernhof“ sind, um ihr Angebot optimal vermarkten zu können? ... Urlaub am Bauernhof ein wichtiges Einkommensstandbein vieler landwirtschaftlicher Betriebe darstellt und rund 23.000 Arbeitsplätze sichert? ... mehr UaB-Höfe in den touristisch starken, westlichen Bundesländern zu finden sind, die oftmals zu den benachteiligten, schwer zu bewirtschaftenden Regionen zählen?

Internet zur Vermarktung immer wichtiger Seit dem Jahr 1998 besteht darüber hinaus die gemeinsame Internet-Plattform www.UrlaubamBauernhof.at, die mittlerweile zum wichtigsten Marketinginstrument für die Mitgliedsbetriebe geworden ist. Die Gäste können sich dabei mit Hilfe der interaktiven Landkarte einen Hof in einer bestimmten Region aussuchen und ansehen, sich ein Angebot erstellen lassen und gleich online buchen. Dennoch erfreuen sich aber auch die Kataloge nach wie vor größter Beliebtheit.

Auch in Krisenzeiten höchst erfolgreich Dass sich dieses Engagement der Organisation und ihrer Mitgliedsbetriebe, die rund ein Drittel ihres Einkommens aus UaB erzielen, wirklich auszahlt, verdeutlicht die Tatsache, dass der Umsatz pro Bett seit 1991 um 120% gesteigert werden konnte, während die Inflation gleichzeitig 56% betrug. Selbst in Krisenzeiten erweist sich das Interesse der Gäste als durchaus stabil und die Verantwortlichen sprechen von einer sehr guten vergangenen Wintersaison. Sowohl Preis als auch Auslastung konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Speziell aus Österreich, das generell für 30% der Nächtigungen steht, und aus Deutschland, das 60% der Nächtigungen repräsentiert, waren mehr Anfragen und Buchungen zu verzeichnen. Doch auch die anderen Märkte, wie Ungarn, Tschechien und Polen, sollen mit geeigneten Werbekampagnen erobert werden. Äußerst wertvoll sind zudem die ca. 50% Stammgäste, die

selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten „ihrem Hof“ die Treue erweisen. Auch für die anlaufende Sommersaison sind die Betriebe durchaus optimistisch.

Interesse an Urlaub am Bauernhof wächst Dazu tragen sicherlich auch die Ergebnisse der jüngsten Marktforschungen bei, die zeigen, dass das Potenzial an UaB-Interessierten in Österreich wächst. Insbesondere Kinder bis zwölf Jahre äußern sich begeistert. Aber auch erwachsene Paare zwischen 30 und 50 Jahren, die in trauter Zweisamkeit verreisen, zeigen sich überdurchschnittlich an Urlaub am Bauernhof interessiert. Erstmalig fand bei der jüngsten Befragung im Vorjahr außerdem mehr als die Hälfte älterer Menschen Ferien auf einem landwirtschaftlichen Betrieb verlockend. Während die Kinder die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern hautnah miterleben und die Tiere kennenlernen wollen, sehnen sich die Erwachsenen nach Ruhe, Erholung, einer traumhaften Landschaft und den köstlichen, regionalen Spezialitäten.

... die rund 2 Mio. Gäste insgesamt etwa EUR 1 Mrd. ausgeben, die ca. zur Hälfte auf den bäuerlichen Betrieben bleiben? ... dass es im Rahmen von „Urlaub am Bauernhof“ auch spezielle Angebote für Familien mit Babys beziehungsweise Kindern gibt, aber auch speziell für Rollstuhlfahrer, Gesundheitsbewusste oder Reiter?

Beitrag zur Existenzsicherung der bäuerlichen Familien Urlaub am Bauernhof ist somit ein wertvoller Teil des Österreich-Angebotes, der den Gästen die Chance gibt, in einem meist kleinstrukturierten Betrieb Natur, Land, Leute und ihre Tätigkeit kennenzulernen. Speziell auch für Kinder bieten solche Ferien eine wunderbare Möglichkeit zu begreifen, woher unsere Lebensmittel kommen und welche Arbeit hinter den für selbstverständlich erachteten,

gepflegten Landschaften steckt. Darüber hinaus ist Urlaub am Bauernhof ein wichtiges Bindeglied zwischen Tourismus und Landwirtschaft und ein wesentlicher Beitrag zur Existenzsicherung der bäuerlichen Familien.

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Neuseeland ist eine Reise wert! Am anderen Ende der Welt gibt es ein Land, das so vielfältig ist wie vielleicht kein Zweites. Strände wie am Mittelmeer, eine Bergwelt wie in den Alpen und vulkanische Aktivität wie im Yellowstone Nationalpark. Unsere beiden WM-Teilnehmer Margareta Heigl (NÖ, Drehpflug) und Stefan Esterbauer (OÖ, Beetpflug) berichten von der Pflüger-WM 2010 in Neuseeland. Die Beiden nahmen den weiten Weg auf sich, um im Land der Vielfalt ihr pflügerisches Können unter Beweis zu stellen! Die Vorbereitungen für die Pflügerweltmeisterschaft in Neuseeland (Methven) begannen für uns Teilnehmer, Margareta Heigl und Stefan Esterbauer, bereits im September 2009. Gut ausgestattet mit Steyr Traktoren und Kverneland Pflügen haben wir die Herbstzeit für intensives Training genutzt. Am 25. Jänner dieses Jahres wurden unsere Traktoren und Pflüge in einem Container – finanziert von zahlreichen Sponsoren wie Steyr, Kverneland, Continental, Genol, KWS Austria Saat, Agrar Plus und Raiffeisen – auf die Reise nach Methven geschickt, wo sie nach 60 Tagen ohne Probleme und Pannen ankamen. Am 25. März flogen wir von München nach Christchurch, Neuseeland. Nach 22 Stunden Flugzeit landeten wir in Neuseeland. Am Samstag fuhren wir zu unserer Unterkunft und suchten noch am gleichen Tag die Flächen, wo die Weltmeisterschaft stattfand, auf. Es war eine riesige Farm mit 520 ha und 8.000 Schafen. Am Montag begannen unsere

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intensiven Vorbereitungen mit unseren Trainern Martin Kirnstedter und Hermann Altmann. Im Zuge einer Fanreise flogen 26 Jugendliche von Ober- und Niederösterreich nach Neuseeland. Diese Reisegruppe erwartete ein ausgiebiges Programm. Sie sahen eine Reihe von Städten wie Auckland, Rotorua, Wellington, Queenstown, Dunedin, Christchurch, usw., aber auch Maori-Vorführungen. Die große Vielfalt von Flora und Fauna war schon alleine eine Reise wert, wo sieht man sonst einen Gletscher der in einem Regenwald endet oder eine Stadt, die auf einem aktiven Vulkangebiet steht. Doch auch die ausgewählten Farmbesuche waren für alle Reiseteilnehmer sehr spannend, da man andere landwirtschaftliche Verhältnisse als bei uns vorfindet (Betriebe mit 700 Kühen und 3.000 Schafen sind dort Mittelbetriebe). Vom 17. – 18. April fand die 57. PflügerWeltmeisterschaft im Stoppel- und Graslandpflügen statt. Voll ausgestattet

mit Fahnen und einheitliche Regenjacken marschierten unsere Fans zur Parade. Es waren 26 Beetpflüger und 30 Drehpflüger am Start. Am Abend packten wir alle unsere Lederhosen und Dirndln aus den Koffern und die gesamte Welt warf ein Auge auf unsere Trachten. Als bekannt wurde, dass wir den 5. Platz (Stefan) und den 8. Platz (Margareta) belegten, ließen wir uns das Feiern mit unserem Fanclub, nicht mehr nehmen. Die dreiwöchige Reise, bzw. über vier Wochen für uns Pflüger, endete bei der Rückreise noch mit einem Zwischenstopp in Dubai, wo wir eine Wüstensafari und noch vier schöne Tage hatten. Es war eine unvergessliche Reise für die Fanreisenden und für uns Pflüger und wir werden alle gerne an die Weltmeisterschaft in Neuseeland zurückblicken. Wir, Margareta und Stefan, möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Allen für die Unterstützung und Teilnahme bedanken.


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T I P P S

Buchtipp

Buchtipp DER KOCH

DAS HEIDIKOCHBUCH

Martin Suter Dorothea Binder Diogenes Verlag 272 Seiten EAN: 9783257067392 ¤ 22,60

Nagel & Kimche 74 Seiten EAN: 9783312009879 ¤ 11,30 Kartoffeln, Brot, Käse und Eier, Äpfel, Milch und Kräuter – mehr braucht es oft nicht, um die Lieblingsgerichte von Heidi und ihren Freunden nachzukochen. Unkomplizierte Rezepte für Groß und Klein, wenige Zutaten, tolle Illustrationen von Hannes Binder: Die Alpöhi-Suppe, Geißenpeters Brotauflauf oder Heidis Ofenguck muss man einfach kosten!

Für alle Martin Suter-Fans gibt es mit „Der Koch“ ein Aufatmen! Spannender Wirtschaftskrimi, exotisches Kochbuch – wieder einmal werden alle LeserWünsche erfüllt. Der tamilische Koch Maravan kommt dabei gehörig ins Schwitzen, nicht nur am Herd! Im Anhang liefert Suter dann auch gleich die Rezepte: Wie wär’s also nach der Lektüre mit einem Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und einem Eis aus LakritzeHonig-Ghee?

Buchtipp LOGBUCH WELT

Buchtipp

Martin Amanshauser

TÖDLICHER MITTSOMMER

Brandstätter Verlag 194 Seiten ISBN: 978-3-850-33113-5 ¤ 19,90

Viveca Sten Kiepenheuer & Witsch 384 Seiten ISBN: 978-3-462-04073-9 ¤ 15,40

Gewinnspiel

Ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten: Eine männliche Leiche liegt am Weststrand der Insel, wenig später wird nicht weit entfernt eine tote Frau gefunden. Ein Fall für Kriminalkommissar Thomas Andreasson und seine Jugendfreundin Nora Linde, die eigentlich nur Ferien auf der Insel machen wollte. Doch Anhaltspunkte gibt es kaum, nur viele Fragen: Was verband die Toten mit Sandhamn? Und welche Geheimnisse verbergen sich hier?

52 Reiseziele und ebenso viele Geschichten vereint Martin Amanshausers „Logbuch Welt“ für Profi-Traveller und chronische Daheimbleiber. Von Japan bis Österreich, Australien bis in den Oman – Amanshauser war überall und erzählt witzig von seinen Erlebnissen, welche Orte man unbedingt gesehen haben muss und welche man getrost vergessen kann. – Wer eine Reise tut, kann eben etwas erzählen …

Wir verlosen 3 Exemplare von „Logbuch Welt“. Schreibt uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff „Logbuch“ an: oelj@landjugend.at oder an unsere Postadresse: Landjugend Österreich Schauflergasse 6, 1014 Wien

DVD-Tipp DEEP BLUE Arthouse Video EAN: 4006680048116 ¤ 21,99 Atemberaubende Schönheit und ungebändigte Wildheit: Die Welt der Ozeane ist eines der letzten großen Geheimnisse unseres Planeten. Mehr als zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt und trotzdem wissen wir mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Tiefen unserer Weltmeere. Diese DVDReise führt von flachen Korallenriffen über die unwirtlichen Küsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis hin zu den tiefsten Tiefen der Ozeane in die ewige Dunkelheit. Spektakuläre Aufnahmen von tanzenden Delphinen, jagenden Haien und Walen, fischenden Eisbären und riesigen Armeen von Krabben. Mit den Aufnahmen von gigantischen Fischschwärmen bis zum tiefschwarzen Meeresboden, wo bizarre Leuchtfische, Würmer und Quallen ein farbenfrohes Feuerwerk zaubern, gehört „Deep Blue“ zu den außergewöhnlichsten und aufwändigsten Projekten, die je im Bereich des Dokumentarfilms realisiert wurden.

CD-Tipp SEX AND THE CITY 2 Sony Classical ¤ 14,99 Der Soundtrack zum heiß ersehnten 2. Teil des Sex and the City-Movies strotzt nur so vor Frauen-Power: Alicia Keys, Leona Lewis, Jennifer Hudson, Dido, Cyndi Lauper, Liza Minelli u.v.a. bringen das Manhatten-Feeling zurück auf den heimischen CD-Player. Die Überraschung: Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte greifen ebenfalls zum Mikro und zeigen mit „I am woman“, ob und dass sie auch singen können!

Viel Spaß beim Lesen!

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„Sensensationell“ statt sensationell!

Bezirk Freistadt

Die richtige Schneid’

Dass im Bezirk Braunau ausgezeichnete Pflüger wohnen, das wussten wir ja schon immer. Aber dass die auch das Zeug haben, um bei einer Weltmeisterschaft teilzunehmen, bewies uns Stefan Esterbauer aus Handenberg in Neuseeland. Nach 23 Stunden Flug und Wochen der Vorbereitungszeit holte er den hervorragenden 5. Platz nach Hause. Um dies gebührend zu Feiern reiste ein ganzer Fanclub aus Braunau (und auch ein paar andere) dort hin um sein Talent zu bewundern. Stefan wir gratulieren nochmals ganz herzlich. BETTINA HÖFLMAIER

Bezirk Eferding

Bezirk Braunau

Ausgezeichnete Pflüger

Bezirk Urfahr-Umgebung

Bezirks- und Landessensenmähen – gmahde Wiesn in Urfahr! Das diesjährige Bezirkssensenmähen fand am 16. Mai 2010 in Schenkenfelden statt. Trotz des nicht besonders tollen Wetters, nahmen über 80 Burschen und Mädels am Bewerb teil. Sie schnitten und dengelten was das Zeug hielt, um am Ende einen der Preise abzustauben und am 23. Mai 2010 in Eidenberg beim Landessensenmähbewerb dabei sein zu können, wo besonders unsere Gramastettner Mädels und Burschen wieder vorne dabei waren.

Dieses Jahr veranstaltete der Bezirk Eferding seit langer Zeit das erste mal wieder ein Bezirksmähen. Dieses fand, nachdem es wegen schlechtem Wetter verschoben wurde, am 24. Mai 2010 in Hartkirchen statt. Die Zuschauer feuerten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kräftig an. Gewonnen hat bei den Mädchen mit einem großen Vorsprung Sandra Lanzersdorfer. Bei den Burschen unter 18 gewann Florian Schölnberger und bei der Kategorie über 18 machte Klaus Schoberleithner mit einer exzellenten Sauberkeitsnote den 1. Platz. Auch ein paar Gäste holten sich einen Gusto und schwangen die Sense. Bei der Siegerehrung wurden die Preise und die sensationellen Pokale von Franz Kreuzwieser verliehen. Vielen Dank an den Gastgeber, der Ortsgruppe Hartkirchen. Nach so einem schwungvollen Tag freuen wir uns schon auf das nächste Mähen.

Am Pfingstmontag, dem 24. Mai 2010 fand der diesjährige Bezirksentscheid im Sensenmähen statt. Ausgeführt wurde dieser von der Landjugend Bezirk Freistadt in Zusammenarbeit mit der Landjugend Mühlviertler Alm am Hof der Familie Mühlbachler in Liebenau. Bei schönstem Wetter und optimalen Bedingungen messten sich am Pfingstmontag über 50 Teilnehmer. Tragwein – der „Mähdominator“ In der Kategorie Damen unter 18 Jahre konnte sich Elisabeth Windischhofer aus Tragwein sichern, welche am Tag vorher den Vizelandesmeistertitel in der gleichen Kategorie beim Landesentscheid Mähen in Eidenberg nach Freistadt holte. Bei den Damen über 18 überzeugte Andrea Riepl aus Tragwein mit einer hervorragenden Zeit und ausgezeichneter Mähqualität vor Magdalena Mühlbachler und Elisabeth Mayrhofer, beide von der Landjugend Mühlviertler Alm. Den Sieg in der Kategorie Burschen unter 18 holte sich Willi Gusenbauer (ebenfalls LJ Tragwein), der dieses Jahr das erste Mal sein Können unter Beweis stellte. Klar von der Konkurrenz abheben konnte sich Markus Windischhofer aus Tragwein, der mit einem Respektabstand von 60 Punkten sich den Sieg bei den Burschen über 18 Jahre vor Martin Riepl, ebenfalls aus Tragwein, holte. In der Gästeklasse erlangte Benedikt Schauer aus Hirschbach vor dem Hausherrn und BBK-Obmann Josef Mühlbachler und Alois Berger aus St. Leonhard den Sieg.

ANNA LANDERTINGER

Mit Kondition, Kraft und guter Schneid

ANDREAS HAUNSCHMIED

VERENA ENZENHOFER

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Auf die Schneid kam’s an, als sich 26 junge Leute zum Bezirks-Sensenmähen der Landjugend trafen. Sie trotzen den kalten Temperaturen und schwangen schneidig ihre Sensen – mit dem Ziel, ein Ticket für den Landesbewerb zu lösen. Dies gelang Anna Thaller aus der Ortsgruppe Sarleinsbach sowie dem Arnreiter Stefan Kobler. Beide überzeugten mit Schnelligkeit und natürlich auch Sorgfalt. Denn nur mit eine sauber gemähte Parzelle konnten sie vor den Schiedsrichtern punkten. CHRISTA GANGLBERGER

Bezirk Vöcklabruck

Bezirk Rohrbach

Neues aus dem Bezirk In den letzten Monaten war wieder einiges los bei uns im Bezirk. Neben einer Kassier- und Schriftführerschulung wurde auch wieder das alljährliche WOSE in der Lucka in Geboltskirchen abgehalten. Als Basistrainer fungierte wie in den beiden Jahren zuvor Christian Paltinger. Mit viel Geduld und Geschick lehrte er uns Grundlegendes zum Thema Rhetorik. Ende März fand unser Bezirksentscheid im Reden und 4er-Cup statt. Als Sieger ging die LJ-Gruppe Fornach hervor, die unseren Bezirk beim Landesentscheid vertreten hat. MARGARETHE HÜTHMAIR


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Die Bezirkssieger: Burschen I (unter 18): Stefan Mayr (LJ Wartberg) Burschen II (über 18): Florian Winter (LJ Inzersdorf) Burschen Profi: Stefan Lindinger (LJ Ried/Trkr.)

…erweckten die Bäuerinnen und die Landjugend erneut beim Bezirksball am 17. April 2010 im GH Faderl in Wolfern. Der Abend wurde seinem Namen „Die Nacht der tausend Blüten“ gerecht, denn zahlreiche Gärtnereien und Sponsoren beteiligten sich an den aufwändig geschmückten Tischen.

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Anfang Mai zeigten 92 schneidige Mädchen und Burschen beim Bezirksmähen und Volleyball in Rainbach, wie gut sie mit der Sense umgehen können. Schließlich durften uns Ernestine Razenberger, Martina Grömer, Christian Osterkorn und Johannes Kammerer beim Landesentscheid vertreten. Parallel dazu baggerten und pritschten 15 Volleyballteams um den Sieg, den sich schließlich die Lj-Diersbach holte. Bei strahlendem Wetter und vielen interessierten BesucherInnen war der Bewerb ein voller Erfolg und wir möchten uns bei allen TeilnehmerInnen, sowie HelferInnen sehr herzlich bedanken! SUSANNE GRADINGER

Bezirksmähen in Pennewang

Auch dieses Jahr wurde wieder eine Ballkönigin gekürt. Die Mitternachtseinlage mit den Gaflenzer Schuhplattlern und den „Gaudi Wadln“ aus Sierning war ein großes Highlight dieser Ballnacht. Die Haderlumpen „Halu“ begleitenden die Gäste musikalisch durch die Nacht. Alles im allem war der diesjährige Bezirksbauern- und Landjugendball wieder ein voller Erfolg.

THOMAS LINDINGER

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Mähwettbewerb Bezirk Schärding

Nach den zahlreichen Ortsentscheiden im 4er-Cup, fand am 18. April der Bezirksentscheid in der LFS Schlierbach statt. Als Sieger ging das Team der LJ Inzersdorf hervor. Beim parallel veranstalteten Redewettbewerb konnte Andreas Mayr mit seiner Spontanrede die Jury überzeugen. Bezirksmähen Am 16. Mai fand der Bezirksmähwettbewerb in Molln statt. Insgesamt nahmen 25 Mäher beim Entscheid teil. Besonders freute uns, dass zahlreiche Teilnehmer aus den Nachbarbezirken in der Gästeklasse starteten. Der LJ MollnLeonstein gilt ein herzlicher Dank für die Organisation.

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Blütenzauber und Frühlingsgefühle…

Bezirk Steyr

Bezirk Kirchdorf

4er-Cup und Redewettbewerb

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Bezirk Rohrbach

Volleyballturnier Sportsgeist zeigten die Mannschaften beim Volleyballturnier in Niederwaldkirchen. Das Turnier wurde auf 2 Beachvolleyballfelder ausgetragen und die Volleyballasse aus St. Johann konnten sich auch diesmal wieder den Sieg holen. JUDITH AZESBERGER

Bezirk Schärding

Rally „zFuaß zum Zü“ So lautet der Titel unseres heurigen Projektes, welches am 17. Juli zwischen Kopfing und St.Ägidi stattfinden wird. Hierbei wird es um eine Art Rätsel- und Geschicklichkeitsrally gehen, bei der sich die Landjugendmitglieder untereinander wieder etwas besser kennen lernen dürfen – die Teams werden nämlich bunt zusammengemixt. Mit einer gemeinsamen Grillerei und der abschließenden „Zeltgaudi“ (gemeinsames Zelten) möchten wir unseren Projekttag ausklingen lassen. Wir freuen uns schon darauf, euch das nächste Mal von unseren unternehmungslustigen „Wandertag“ zu erzählen! SUSANNE GRADINGER

Bezirk Wels-Land

CARINA HIRTENLEHNER

Die Landjugend Pennewang veranstaltete am Donnerstag, 13. Mai 2010 das Bezirkssensen-Mähen. Zahlreiche Besucher kamen um sich den Bewerb anzusehen. Die Teilnehmer wurden in verschiedene Klassen eingeteilt: Burschen U18, Burschen Ü18, Mädchen U18, Mädchen Ü18 und Profi Klasse. Bei den Burschen U18 konnte sich Alexander Selinger (LJ Offenhausen) den 1. Platz sichern. Bei den Mädchen U18 entschied sich der Bewerb zugunsten von Sabine Scheichl (LJ Offenhausen). In der Kategorie Burschen Ü18 konnte sich Johannes Hangweirer (LJ Pennewang) den Sieg holen. Erstplatzierte bei den Mädchen Ü18 wurden Melanie Pointner (LJ Steinerkirchen-Fischlham). Daniel Hillingrathner (LJ Steinerkirchen-Fischlham) gewann bei den Profis, zweiter wurde Bernhard Selinger (LJ Offenhausen) und bei den Mädchen gewann Jennifer Hörnemann (LJ Krenglbach). DANIELA MÜLLECKER

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Barbara Schauer, LJ Hirschbach

facebook und ich Andrea Prückl, LJ Reichenau im Mühkreis Was vor kurzen noch Szene1 war, ist jetzt facebook. Facebook ist für mich das momentan unter Jugendlichen bekannteste „Sozial-Netzwerk“ schlechthin. Ich bin auch selbst bei facebook angemeldet und schaue fast täglich, entweder über PC oder Handy, rein. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Freunde, Bekannte oder alte Schulfreunde man über facebook „wiederfindet“. Auch unser letztes Klassentreffen habe ich zum Teil über facebook organisiert. Grundsätzlich finde ich die Idee von facebook sehr gut. Ich bin jedoch sehr bedacht, nicht zu viel meine Privatsphäre preiszugeben. So habe ich keine Wohnadresse, Geburtsjahr, etc. in meinem Profil eingetragen. Es erschreckt mich jedoch schon manchmal wie viele persönliche Daten in so manchen Profilen zu finden sind bzw. was in so manchen Statusmeldungen veröffentlicht wird. Die Schauergeschichten rund um den Mitgliedsbeitrag finde ich nur Angstmacherei. Es wird bestimmt keinen Mitgliedsbeitrag geben, denn solche Plattformen finanzieren sich ganz anders. So toll facebook auch ist, würde der Großteil der Nutzer nichts dafür zahlen.

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Langeweile gibt es mit facebook sicher nicht mehr. Wenn du nicht gerade mit jemandem chattest, kannst du Spiele spielen und Applikationen nutzen. Über den Sinn von facebook lässt sich streiten. Von den Medien ist es verpönt, da es anscheinend einen hohen Suchtfaktor hat. Doch es wird von nahezu jeder Altersgruppe genutzt. Ich persönlich nutze facebook, um mit Leuten zu chatten, aber auch um diverse Spiele und Applikationen zu nutzen. Den Mitgliedsbeitrag für facebook halte ich für ein Gerücht. Das Problem ist aber, falls man wirklich mal bezahlen muss, dass man seinen Account nicht, oder nur schwer löschen kann. Man kann ihn laut facebook nur inaktiv machen. Ich bin noch auf Szene1 und ein paar kleineren Communities registriert. Aber eigentlich nur deswegen, weil es dort Eventfotos zu sehen gibt.

Elisabeth Miglbauer, LJ Viechtwang Ich finde facebook grundsätzlich nicht schlecht, da man mit vielen Freunden und Bekannten Kontakt haben kann, die man sonst nur selten oder so gut wie nie treffen würde. Selber nutze ich facebook natürlich auch, vor allem vom Handy aus. Es ist doch immer wieder interessant, was die Freunde alles hineinposten, wer mit wem zusammen ist usw. Manchmal ist es meiner Meinung nach allerdings zu viel des Guten. Immerhin muss ja nicht jeder wissen, wann ich aufs WC gehe, mit meinen Eltern streite usw. Wahrscheinlich unterschätzten viele facebook-User, wie viele und vor allem welche Leute sich ihre Meldungen tatsächlich durchlesen. Ich selber schreibe eher weniger hinein, ich lese mir lieber die Meldungen der anderen durch. Vom PC aus bin ich eigentlich ganz selten auf facebook, da ich mir dafür meistens nicht Zeit nehme. Wenn ich für facebook einen Mitgliedsbeitrag bezahlen müsste, würde ich es ganz sicher nicht mehr nutzen, da es mir nun auch wieder nicht so wichtig ist und ich mir sicher bin, dass der Großteil meiner Freunde ebenfalls keinen Mitgliedsbeitrag bezahlen würde.

Elke Raber, LJ Alberndorf „Gestern war’s ja wieder mal so richtig lässig… wir haben so viel Spaß gehabt! Da hast du echt was verpasst!“ – „Ja, ich weiß! Bin schon ausführlichst informiert; auf facebook steht ja eh einiges darüber…“ Solche oder ähnliche Situationen kennen glaube ich beinahe alle von uns, die bei facebook registriert sind. Ich selbst bin auf facebook so gut wie täglich online und je nach Zeit, Lust und Laune mehr oder weniger aktiv. Interessant finde ich das, was die Leute so posten, wobei es meiner Meinung nach teilweise schon etwas übertrieben ist, was die eine oder andere Person der Öffentlichkeit zugänglich macht. So mancher Status wäre mir viel zu persönlich oder erscheint mir ganz und gar „sinnlos“, aber ich denke, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Praktisch an facebook finde ich unter anderem die Chatfunktion, die ich oft auch dazu nutze, um gewisse Dinge auszumachen, zu organisieren, mit anderen abzusprechen. Hier stellt sich dann allerdings die Frage, ob dadurch die persönlichen zwischenmenschlichen Kontakte weniger werden und wir zu viel Zeit vor dem PC bzw. auf facebook verbringen und sich vielleicht gar ein krankhaftes Verhalten entwickelt. Bestimmt gibt es Menschen, bei denen das leider der Fall ist, jedoch glaube bzw. hoffe ich, dass das uns Landjugendlichen nicht passiert, da bei uns immer viel los ist und wir ständig unter Leuten sind! Mein Fazit: facebook ist zwar super und klasse und derzeit einfach „in“, man sollte es aber auch nicht übertreiben! Deshalb: Computer mal ausschalten, raus gehen, Leute treffen, und das Leben (er)leben!


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Bundes- und Landestermine von Juli und August 2010 11. Juli

Roas ma nåch Gmunden

Bezirk Gmunden

BE Agrar- und Genussolympiade

Salzburg

24. Juli

LE sport & fun, Laakirchen

Bezirk Gmunden

05.–08. August

BE Reden & 4er-Cup, Zwettl

Niederösterreich

19.–22. August

BE Pflügen

Kärnten

16.–18. Juli

Orts- und Bezirkstermine von Juli und August 2010 10. Juli

Hugo Mania, LJ Eberstalzell

Bezirk Wels-Land

11. Juli

Bauchfleck

Bezirk Ried

11. Juli

Bezirkssportfest und Sommerspiele, Alberndorf

Bezirk Urfahr-Umgebung

Stonefire, LJ Pennewang

Bezirk Wels-Land

Full Speed Party Auerbach

Bezirk Braunau

Landjugendfest mit „Exit207“ Franking

Bezirk Braunau

17. Juli

Projekt „z’fuaß zum Zü“ Fun Rally

Bezirk Schärding

18. Juli

Sautrogregatta

Bezirk Eferding

23.–24. Juli

Pfaffing rockt, LJ Vöcklamarkt-Pfaffing

Bezirk Vöcklabruck

23.–24. Juil

X-Plosion, LJ Sattledt

Bezirk Wels-Land

Summer Party in Laakirchen

Bezirk Gmunden

Inselfest Achenlohe

Bezirk Braunau

Sautrogregatta, Sarleinsbach

Bezirk Rohrbach

Wüstenfest, LJ Wartberg/Krems

Bezirk Kirchdorf

31. Juli

Hochburger Hüttenfest

Bezirk Braunau

01. August

Sautrogregatta, LJ Buchkirchen

Bezirk Wels-Land

06. August

Bierfest

Bezirk Linz-Land

Cocktailbar und Zugsägenwettbewerb, Kirchdorfer Stadtspektakel

Bezirk Kirchdorf

07. August

Traffic, LJ Allhaming

Bezirk Linz-Land

08. August

Bezirkspflügen, Sipbachzell

Bezirk Wels-Land

08. August

Pflügen und Traktorgeschicklichkeitsfahren, Diersbach

Bezirk Schärding

08. August

Bezirkspflügen, Tarsdorf

Bezirk Braunau

15. August

Bezirkspflügen, Vorchdorf

Bezirk Gmunden

15. August

Bezirkspflügen, LJ Sipbachzell (ET: 15.08.)

Bezirk Wels-Land

15. August

Bezirkspflügen

Bezirk Perg

15. August

Bezirkspflügen, Sarleinsbach

Bezirk Rohrbach

15. August

Motorsägenwettschneiden, LJ Edt/Lambach

Bezirk Wels-Land

19. August

LJ-Meeting

Bezirk Eferding

Letz Fetz, LJ Neukirchen

Bezirk Wels-Land

20. August

Urwaldparty Kirchberg

Bezirk Braunau

21. August

Walhalla, LJ Ansfelden

Bezirk Linz-Land

Bezirksausflug

Bezirk Rohrbach

28. August

Sommerausflug

Bezirk Eferding

29. August

Bezirkspflügen, Steyregg

Bezirk Urfahr-Umgebung

16.–18. Juli 16. Juli 16.-18. Juli

24. Juli 24.+25. Juli 25. Juli 30.–31. Juli

06.–08. August

20.+22. August

21.–22. August

Nächster Redaktionsschluss: 28. Juli 2010

www.ooelandjugend.at

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