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P.b.b. • 02Z033147 M Verlagspostamt 4020 Linz

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Jugend pur – dem Leben auf der Spur Jahresthema 2010 der Landjugend Oberösterreich

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Sport & Gesellschaft Allgemeinbildung Verwaltung & Büro Sport & Gesellschaft Kulinarik Kultur & Brauchtum Service & Organisation Landwirtschaft & Umwelt Service & Organisation Bundesinfos Aus den Bezirken Disku-Eck Termine

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Impressum: Mitteilungsblatt der Landjugend Oberösterreich Offenlegung: Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes Grundlegende Richtung: Information der Jugendlichen im Ländlichen Raum Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Oberösterreich, Auf der Gugl 3, 4021 Linz, Tel (050) 6902 1261, Fax DW 91261, E-Mail: ref-landj@lk-ooe.at, www.ooelandjugend.at, ZVR-Zahl: 865760424 Redaktionsteam: Florian Landerl (lafl), Lena Meindl (mele), Ingrid Wolfsteiner (inwo), Lucia Ratzenböck; ref-landj@lk-ooe.at Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 26. Mai 2010 Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Titelfotos: Bilderbox Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.

Editorial

Inhalt

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Veronika der Lenz ist da... lange genug haben wir darauf gewartet: Frühlingsblumen, wärmende Sonnenstrahlen, Frühlingsgefühle. Auch die Landjugend Oberösterreich startet mit dem Frühling in die Saison der Bewerbe und für viele Bezirksund Ortgruppen beginnt die Zeit der Feste und Feiern, die oft mit Brauchtum in Verbindung stehen. Gerade im Mai beleben viele Landjugend-Ortsgruppen die Gemeinde durch das Maibaum setzen und leisten einen großen Beitrag für die Gemeinschaft im Ort. Aber nicht nur im Mai, sondern das ganze Jahr hindurch bringen sich Landjugendliche am Geschehen im Ort ein und darauf können wir stolz sein, und zwar auf jedes einzelne Mitglied der Landjugend Oberösterreich. Denn Landjugend bewegt das Land und ist präsent! Seit Anfang des Jahres bin ich jetzt im Landesvorstand tätig und gemeinsam mit Stefan Schneebauer für den GripsAusschuss zuständig. Zwar ist der Winter die typische Saison der Bildung, aber wir denken nach vorne und planen momentan bereits tatkräftig am Bildungsprogramm für die nächste Wintersaison und an einer Informationsveranstaltung zum zweiten Bildungsweg. Durch das Jahresthema „Jugend pur - dem Leben auf der Spur“ sind wir im Grips-Treff angeregt, uns Gedanken über die Bildungschancen von Jugendlichen zu machen. Wir wollen die verschiedenen Möglichkeiten der Weiterbildung, ob Berufsreife oder Aufbaulehrgang, mit dieser Veranstaltung aufzeigen. Das Zitat „Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben.“ passt meiner Meinung nach perfekt zur Landjugendarbeit. Denn die Erfahrungen und Bereicherungen in der Landjugendarbeit sind genau die, die übrigbleiben, prägen, auf die wir gerne zurücksehen und die wir nie vergessen. Landjugendzeit ist die Chance sich persönlich weiterzuentwickeln und zu entfalten. Das macht die Bildung in der Landjugend aus! Mit diesem Gedanken freue ich mich auf prägende Erfahrungen und Erlebnisse und wünsche allen Landjugendlichen einen tollen Start in die Bewerbs- und Festsaison 2010! Eure MARIA

Erscheint alle 2 Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Aus stilistischen Gründen wird in den Artikeln meist die männliche Form verwendet, die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

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Jahresthema der Landjugend Oberösterreich

Jugend pur – dem Leben auf der Spur Mit unserem Jahresthema „Jugend pur – dem Leben auf der Spur“ machen wir uns auf, um unterschiedliche Lebenssituationen Jugendlicher genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei entdecken wir schöne und prägende Situationen, aber auch Schattenseiten des Jungseins. Als Erwachsene/r sehnt man sich gerne an die Jugendzeit zurück, in der man tun und lassen konnte, was man wollte und Werte wie Freundschaft, Gemeinschaft und das Ausleben eigener Interessen im Mittelpunkt standen. Auch heute noch dient diese Zeit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, der Suche nach dem richtigen Beruf und dem Ringen nach Anerkennung in der Gesellschaft. Allerdings haben sich die Voraussetzungen und Umstände des Erwachsenwerdens geändert. Vertraut man den Studien, die es zum Thema Jugend gibt, dann zeigt sich ganz klar, dass die Wertewelt der 14- bis 24Jährigen noch auf traditionellen Anschauungen basiert. Wichtig sind Familie und Freunde, die in einer leistungsorientierten Umwelt Rückhalt und Geborgenheit bieten, wenn es darum geht eigene Erfahrungen zu machen und das Leben auszuprobieren. So bietet der ländliche Raum viele Möglichkeiten der Betätigung in Vereinen und Organisationen, in denen sich die Jugendlichen entfalten und mitgestalten können. Dieses soziale Netz garantiert den Bezug zum eigenen Lebensraum und fordert eine aktive Mitgestaltung ein. Wollen sich Jugendliche aber bewusst nicht in das dörfliche Leben integrieren, wird ihnen häufig Ablehnung und Unverständnis entgegengebracht. Dabei wollen Jugendliche nur ihre eigenen Ansichten und Wünsche ausleben, die sich im Freizeitverhalten widerspiegeln. So gewinnt die Freizeit immer mehr an Stellenwert, wobei sie aber nicht als freie Zeit wahrgenommen wird, sondern für Aktivitäten mit Freunden und als Ablenkung vom Alltag verwendet wird. In jeder Situation „up to date“ zu sein, ist durch neueste Technik jederzeit möglich. Ob das nun in Echt-Zeit die neuesten Fotos vom Urlaub im Internet sind oder der manchmal halbstündlich aktualisier-

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te Status auf Facebook – ein Leben ohne neue Medien ist für die heutige Jugend kaum noch denkbar. Dass darunter aber auch reale Kontakte leiden und viel Zeit vor dem Internet verbracht wird, versteht sich fast von selbst. Mit den neuen Medien werden wir rund um die Uhr mit Informationen versorgt, die unser tägliches Handeln beeinflussen. Sei es das neue Wundermüsli zum Frühstück oder das neue Fitnessgerät zum Abnehmen. Körperkult und Schönheit haben einen Stellenwert eingenommen, dem vieles untergeordnet wird. So vermitteln Medien ein Bild, dass nur schöne Menschen Erfolg haben und gesellschaftlich anerkannt sind. Dies führt dazu, dass in Österreich bereits 5 % der Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren an Essstörungen leiden – Tendenz leider steigend. So viele Vorteile unser heutiges Lebensumfeld auch hat, genauso viele Herausforderungen müssen gemeistert werden. Darum geben wir anhand von aussagekräftigen Fotos Einblick in das Leben der Jugendlichen, das mit persönlichen Erfahrungsberichten und Statements unterstrichen wird. In den vergangenen Wochen hat sich der Landesvorstand intensiv mit den unterschiedlichen Lebenssituationen der Jugendlichen beschäftigt, nachgefragt, Informationen eingeholt und Fotoszenarien erarbeitet, die in Kürze auf Papier gebannt werden. In der nächsten Ausgabe der LJ-Zeitung verraten wir dir, wann und wo du die Fotoausstellung der Landjugend betrachten kannst! (mele)


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Überzeugende Redner und wissensstarke 4er-Cup Teams

Das 4er-Cup Siegerteam.

SiegerInnen Vorbereitete Reden.

Landesentscheid Reden In den fünf Kategorien, Vorbereitete Rede unter und über 18 Jahre, Spontanrede unter und über 18 Jahre, sowie der Kategorie Präsentation stellten die TeilnehmerInnen ihr Redetalent unter Beweis und zeigten ihr Können vor Publikum. Mit Redethemen wie „Glaube und Kirche – ist das für die Jugend überhaupt noch interessant?“, „Bundespräsidentenwahl – ein Muss für jeden Wahlberechtigten?“ oder „Soziale Netzwerke – Segen oder Fluch“ machten die Jugendlichen auf aktuelle Themen aufmerksam.

Landesentscheid 4er-Cup Wertvolle Lebensmittel, Wasser und Jugend bildeten die Schwerpunkte des Teamwettbewerbes 4er-Cup, bei dem zwei Burschen und zwei Mädchen gemeinsam zehn verschiedene Stationen bewältigen mussten. Die Themengebiete der Stationen reichten von Geschicklichkeitsaufgaben über Fragen zu Allgemeinwissen und Aktuelles Zeitgeschehen, bis hin zu Stationen zu den oben erwähnten Schwerpunkten.

Daniel Miejski, Sieger Spontanrede über 18 Jahre.

Jugend auch ein hohes Maß an Kreativität und Hintergrundwissen abverlangte. Innerhalb von zwei Stunden mussten die Teilnehmer mit Hilfe von Fotos und den Einsatz von Plastilin die Entwicklung der Jugend von früher bis zur heutigen Zeit darstellen, die sie im Anschluss vor einer Jury präsentierten.

Jugend pur – dem Leben auf der Spur

Mit den Siegern konnten sich auch Kammerpräsident ÖR Hannes Herndl, Fachschulinspektor Ing. Johann Plakolm, Bürgermeister von Taiskirchen Johann Weirathmüller, Vizebürgermeister und Hauptschuldirektor, Günter Steinkogler, Obmann der BBK Ried Josef Diermayer und Josef Gossenreiter als Vertreter der Raiffeisen Landesbank freuen.

Unter dem Jahresthema der Landjugend Oberösterreich stand auch die Kreativaufgabe am Nachmittag, die von den einzelnen Teams neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema

Ein großer Dank für die tolle Organisation vor Ort gilt der Landjugend Taiskirchen und dem Bezirksvorstand Ried! (inwo)

Die Sieger im Detail:

Wissen, Geschicklichkeit, Redetalent und Kreativität waren bei den Landesentscheiden Reden & 4er-Cup am 25. April in Taiskirchen, Bezirk Ried gefragt. Die Landjugend Oberösterreich machte bei diesen Bewerben auf aktuelle Themen aufmerksam und förderte das Redetalent der jungen TeilnehmerInnen. Insgesamt knapp 90 Jugendliche aus dem ganzen Bundesland kämpften um die Landessiege in den verschiedenen Kategorien.

4er-Cup 1. Bezirk Wels-Land – LJ Sattledt 2. Bezirk Ried – LJ Pramet 3. Bezirk Linz-Land – LJ Oftering-Wilhering

Vorbereitete Rede (unter 18 Jahre) 1. Anna Weingartmair, LJ Sattledt Thema: Hast du eine Meinung oder bist du google? 2. Isabella Linsbod, HLFS Elmberg Thema: Glaube=Religion? 3. Marlene Schausberger, LJ Neukirchen Thema: Kunstkäse & Schummelschinken

Vorbereitete Rede (über 18 Jahre) 1. Gertraud Ahrer, LJ Weyer Thema: Die Sprache der Blumen 2. Agnes Pfaffinger, LJ St. Pantaleon Thema: In jedem Mann steckt ein Traummann 3. Sabine Engleder, LJ St. Gotthard Thema: Ich habe keine Zeit

Spontanrede (unter 18 Jahre) 1. Elisa Reifeltshammer, LJ Tumeltsham 2. Christoph Hupf, LJ Fornach 3. Helene Bruneder, LJ Taufkirchen

Spontanrede (über 18 Jahre) 1. Daniel Miejski, LJ Vöcklamarkt-Pfaffing 2. Viktoria Hauder, LJ Herzogsdorf 3. Regina Zöttl, LJ Maria Neustift

Präsentation 1. Maria Heigl, LJ Weyer Thema: Soziale Netzwerke – Segen oder Fluch 2. Susanne Gradinger, LJ Andorf Thema: Natur & Mensch 3. Agnes Ramböck, LJ Franking Thema: ABBA – die Geschichte zum Erfolg

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Verabschiedung

Jede Menge Erinnerungen ... Nach rund 9 Jahren bei der Landjugend wird unsere Sekretärin Lucia Ratzenböck das Landjugendreferat Mitte Mai verlassen und sich neuen Aufgaben widmen. Die Landjugend Oberösterreich bedankt sich für ihre unzähligen Stunden, ihr Engagement, ihre Kreativität und ihren Einsatz bei der Landjugend! Als ihre Nachfolgerin wird Sandra Grüner die Aufgaben im Sekretariat übernehmen und gemeinsam mit Katrin Mühlbachler (Lehrling) das bestehende Team im Referat vervollständigen. Wie alles begann … Eine Woche vor der Rieder Messe 2001 begann ich meine Arbeit im LandjugendReferat. Ich wurde gleich richtig gefordert, die letzten Vorbereitungsarbeiten liefen auf Hochtouren. In diesem Jahr war auch 50 Jahre Landjugend Oberösterreich mit dem Projektabschluss Staffellauf am Tag der Landjugend. Eine Aussage werde ich nie vergessen – „Wenn sie das durchsteht, ist sie die richtige“. Tja, das war der Beginn der fast 9-jährigen Laufbahn bei der Landjugend Oberösterreich. Es war für mich eine sehr beeindruckende, ideenreiche aber auch oft anstrengende Zeit. Gern denke ich zurück an die

intensive Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Büro und mit den Funktionärinnen und Funktionären auf Bezirks- und Landesebene. Im Nachhinein gibt es viele unvergessliche Erlebnisse, die ich erleben durfte. Ein Höhepunkt war sicher auch die Verleihung des Landjugend-Oskars für den Staffellauf. Geprägt haben mich auch die Landesvorstandsklausuren, die Vorbereitung diverser Wettbewerbe, Projekte und Kongresse sowie die vielen Gespräche mit den verschiedensten Leuten aus der Landjugend. Durch die vielen Veranstaltungen lernte ich junge Menschen aus ganz Oberösterreich und auch aus anderen Bundesländern kennen. Viele Freundschaften

haben sich daraus entwickelt und auch Thomas lernte ich kennen, schätzen und lieben. Nun ist für mich die Zeit reif für eine Veränderung: Unser Haus ist fertig, Thomas und ich freuen uns auf eine neue Lebensaufgabe – ich erwarte ein Baby und werde ab Mitte Mai in Urlaub bzw. in Karenz gehen. Abschließend bedanke ich mich noch sehr herzlich bei allen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und die mich begleitet haben: mein Leben ist dadurch sehr bereichert worden. Meiner Nachfolgerin Sandra wünsche ich alles Gute und viel Freude und Engagement bei der Arbeit mit den Landjugendlichen. EURE LUCIA

Vorstellung

Neue Gesichter im LJ-Referat Mein Name ist Katrin Mühlbachler, bin 16 Jahre alt und ich unterstütze seit Februar jeden Montag und Freitag das Landjugend Referat.

Mein Name ist Sandra Grüner und komme aus Schenkenfelden. Ich lebe mit meinen Eltern, Geschwistern und meiner Oma auf einem Bauernhof.

Seit 1. September 2009 bin ich Lehrling in der Landwirtschaftskammer und wirke neben der Landjugend auch noch im Referat Direktvermarktung tatkräftig mit.

Zu meinen Hobbys gehören schwimmen, Freunde treffen und natürlich die Landjugend. Ich bin ein sehr aktives Mitglied der LJ-Gruppe Schenkenfelden und im Vorstand als Datenbankreferentin tätig. Im Juni 2010 schließe ich die Lehrausbildung zur Verwaltungsassistentin in der Landwirtschaftskammer OÖ ab.

Ich wohne auf einem kleinen Bauernhof in Tragwein und verbringe meine Freizeit  so viel wie möglich mit meinen Freunden oder beschäftige mich mit meinem Pferd. Besonders freue ich mich, dass ich durch die Arbeit im Landjugend Referat viele neue Aufgaben dazu bekommen habe und  es  so sicherlich nie langweilig wird.

Zu meinen Aufgaben zählen BewerberInnenmanagement, Mithilfe in der Personalverrechnung und allgemeine Sekretariatsarbeiten. Während meiner Lehrzeit hatte ich auch die Gelegenheit, ein 3wöchiges Auslandspraktikum in Cork/Irland zu machen.

KATRIN Seit Ende April 2010 werde ich in die Agenden der Sekretärin des LJ –Referates eingeschult. Nach Abschluss der Lehre wechsle ich von der Landwirtschaftskammer OÖ als Mitarbeiterin zum Verein der Landjugend OÖ. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

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Jugendliche zeigen beim Kochwettbewerb „Mit’m Pfandl durch’s Landl“ ihr Können

Regionale, gesunde und selbstzubereitete Gerichte Fast Food und Fertiggerichte finden bei Jugendlichen aufgrund von Zeitmangel und fehlenden Kochkenntnissen immer mehr Zuspruch. Um diesem Trend vor allem im ländlichen Bereich entgegenzuwirken, ist es der Landjugend Oberösterreich ein großes Anliegen, ihre Mitglieder für selbstzubereitetes, gesundes und regionales Essen zu sensibilisieren.

Bezirks Perg: Landjugend Ried/Katsdorf „Rindsroulade à la SCHEPEDI“

Um die Vielfalt der typisch oberösterreichischen Speisen und Lebensmittel aufzuzeigen, wird in jedem Bezirk zu einem anderen Thema gekocht. Die Überthemen Knödel, Schnitzel, Geschnetzeltes, Spätzle und Rouladen wurden im Vorhinein den Bezirken zugelost und bilden die Grundlage für die schmackhafte Reise durch Oberösterreich.

Alle die neugierig geworden sind, welche leckeren Gerichte sich die Teams bei den Bezirksentscheiden noch ausgedacht haben, können auf der Homepage www.ooelandjugend.at die Rezepte nachlesen und zu Hause ausprobieren.

Bei den acht bereits ausgetragenen Bezirksentscheiden vom Kochwettbewerb „Mit’m Pfandl durch’s Landl“ zeigten die Jugendlichen in Dreierteams ihr Können, wenn es um die Zubereitung und Verwendung von frischen und heimischen Lebensmitteln geht. Dass die Teams auch bei der Zubereitung ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sieht man bei der Auswahl der einzelnen Gerichte. Folgende Landjugendgruppen konnten bei den ersten Bezirksentscheiden mit ihren Gerichten die Jury überzeugen. Bezirk Braunau: Landjugend Schalchen „Schalchner Knödeltrio - Kaspressknödelsuppe, Frischkäseknöderl auf Salat und Topfenknödel in Beeren“ Bezirk Freistadt: Landjugend Tragwein „Speckiges Schnitzel in kerniger Laune“ Bezirk Gmunden: Landjugend Gschwandt „Gschwandtner Knuspertraum“ Bezirk Kirchdorf: Landjugend Inzersdorf „Inzersdorfer Frühlingszauber“

Bezirk Rohrbach: Landjugend Arnreit Süße Spätzlevariation „Rendezvous mit der verbotenen Frucht!“ Bezirk Vöcklabruck: Landjugend Fornach „Geschnetzeltes von der Fornacher Forelle“ Bezirk Wels: Landjugend Eberstalzell „Waldpilzvariation im Knödelmantel“

Landesentscheid am 6. Juni Die Siegerteams der Bezirksentscheide haben am Sonntag, den 6. Juni die Möglichkeit, ihr Talent im Agrarbildungszentrum Lambach vor Publikum zu zeigen. Neben dem regionalen Hauptgericht, das sich jedes Team im Vorhinein überlegt und vor Ort zubereitet, stehen sie zusätzlich vor der Herausforderung, aus verschiedenen Zutaten, die sie erhalten, ein Dessert zu zaubern. Im Anschluss an den Kochwettbewerb haben Zuseher und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einer Mostverkostung von der Qualität heimischer Lebensmittel zu überzeugen. Alle weiteren Informationen über den Bewerb werden in Kürze auf der Homepage bekannt gegeben. Das Team, das sich beim Landesentscheid den Siegertitel holt, ist am Samstag, 3. Juli zu Arcimboldo in Linz eingeladen. Dort werden sie live am Südbahnhofmarkt ihr Siegergericht kochen und im Radio ihre Kochtricks verraten. Unterstützt wird dieser neue Bewerb von LR Dr. Josef Stockinger und dem Genussland Oberösterreich. (inwo)

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Grillen – das etwas Der Sommer steht bereits vor der Tür und bringt wieder jede Menge Vorteile mit sich. Eines der angenehmsten Dinge im Sommer ist das Grillen im eigenen Garten mit Familie und Freunden. Was man beim Grillen alles beachten soll und welche Rolle die Verwendung von heimischen Lebensmitteln dabei spielt, erklärt Georg Mayr aus Schlierbach. Er ist AMA-zertifizierter Grilltrainer, nimmt regelmäßig an Grillmeisterschaften teil und betreibt die Kremstaler Grillschule. Wann haben Sie mit dem professionellen Grillen begonnen? Feuer hat schon als Kind eine magische Kraft auf mich ausgeübt. Zunächst nur beim Knacker grillen am Lagerfeuer, danach immer wieder bei den verschiedensten Feierlichkeiten. Die Nachfrage wurde schließlich immer mehr und seit 2005 grille ich professionell. Im Jahr 2005 habe ich auch meine Kremstaler Grillschule eröffnet, die sich aus unserer ursprünglichen Jausenstation heraus entwickelt hat. An Grillmeisterschaften (Staats- und Europameisterschaft) nehme ich ebenfalls seit knapp 5 Jahren teil und bin auch Vizepräsident des österreichischen Grillverbandes.

Foto: Georg Mayr

Was ist für Sie das besondere am Grillen? Grillen ist für mich mehr als nur Essenszubereitung. Es bringt Freunde zusammen und ist meiner Meinung nach „Lifestyle“. Besonders finde ich auch noch, dass man während dem „Kochen“ mit Freunden plaudern kann und das Gemütliche nicht zu kurz kommt.

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Sie betreiben auf Ihrem Hof die Kremstaler Grillschule. Was lernt man bei diesen Grillkursen? Wir bieten Basiskurse, aber auch Spezialitätenkurse an. Kursinhalte sind: Gerätekunde, Kohle-Gas Griller, Smoker, Anheizen, direktes und indirektes Grillen, Fleischkunde, Würzen, Zubereitung der Speisen (Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts), praktisches Arbeiten am Grillgerät, wichtiges Zubehör, Unfallverhütung. Wer Interesse daran hat, kann sich auf meiner Homepage www.kremstaler-grillschule.at darüber informieren.

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Welche Ratschläge und Tricks können Sie Grillanfängern geben? • Nur beste, hochwertige Lebensmittel verwenden. • Das Grillgut sollte Zimmertemperatur haben. • Grillgut erst kurz vor Gebrauch salzen, kein Salz in die Marinade geben! • Marinade sparsam auftragen. • Geduld haben! Bis die Glut gleichmäßig glimmt, dauert es bis zu einer dreiviertel Stunde. • Zum Anzünden einen Anzündkamin verwenden. • Nicht mit großer Hitze grillen. Lieber ein paar Minuten länger warten. • Zur Gar-Probe mit dem Fleischthermometer die gewünschte Kerntemperatur prüfen. • Fertig gegrilltes Fleisch vor dem Schneiden ein paar Minuten ruhen lassen. • Fantasie walten lassen und immer wieder Neues ausprobieren. Worauf ist bei der Ausrüstung zu achten? Wichtig ist ein sicherer Stand des Grills und eine isolierte Grillzange. Auf gar keinen Fall eine Gabel verwenden, da durch das Anstechen das Grillgut Saft verliert. Hitzebeständige Handschuhe, eine feuerfeste Schürze und geeignetes Schuhwerk (keine Sandalen oder Flip-Flops!) sind ebenso ein Muss. Ob man mit Kohle oder Gas grillt, macht geschmacklich keinen Unterschied mehr. Kohle bietet mehr „Grillflair“ durch den Geruch und die Notwendigkeit, sich Zeit zu nehmen. Schneller geht es mit Gas, da die Vorbereitungszeit geringer ist. Wie bedient man einen Kugelgrill richtig? Immer mit Deckel grillen, egal ob man mit direkter oder indirekter Hitze grillt. Die Lüftungsöffnungen oben und unten

müssen aber offen bleiben. Damit man eine gleichmäßige Temperatur erhält, sollte man Briketts anstatt Kohle verwenden. Die sicherste und bequemste Art, die Briketts auf Temperatur zu bringen, ist ein Anzündkamin. Was sind Ihrer Meinung nach die größten Grillsünden? Das Grillgut mit der Gabel anzustechen gehört auf jeden Fall zu den Grillsünden. Außerdem sollte man das Zubereitete nicht übergaren oder mit zu hohen Temperaturen arbeiten. Das Grillgut mit Bier zu übergießen, das tropfende Grillgut auf den Rost zu legen (vorher abtupfen) und das Fleisch vor dem Verzehr nicht rasten zu lassen sind für mich weitere Grillsünden. Oft hört man, dass das Grillen gesundheitsschädlich sei. Ist das richtig? Grillen ist eine der gesündesten Zubereitungsarten überhaupt. Man benötigt keine Fettzugabe und das Fett im Fleisch wird ausgegrillt. Gesundheitsschädlich ist das Grillen nur, wenn Fett in die Glut tropft. Das Fett verbrennt und legt sich auf das Fleisch. Wichtig ist nur, dass keine Pökelware gegrillt wird und keine chemischen Anzündehilfen verwendet werden, da sich die Stoffe am Griller festlegen. Welche kostengünstigen Alternativen gibt es zu Käsekrainer und Kotelette? Qualitativ hochwertiges Fleisch hat seinen Preis. Trotzdem sollte man vor allem bei Lebensmitteln Wert auf regionales, hochwertiges Fleisch legen. Beim Essen darf man einfach nicht sparen. Generell ist heimisches Gemüse in der Saison sehr kostengünstig und lässt sich hervorragend in viele Grillgerichte integrieren und ist außerdem gesund.


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Welchen Stellenwert hat Regionalität bei den Zutaten für Sie? Österreich hat einen sehr hohen Lebensmittelstandard, der sich beim Grillen sehr gut nutzen lässt. Regionale Qualitätsprodukte liefern ein Geschmakkserlebnis mit gutem Gewissen. Wir verwenden zusätzlich noch Kräuter aus dem eigenen Garten, die ihren Teil zum besonderen Geschmack beitragen. Sie sind Staatsmeister und VizeEuropameister im Grillen – wie können wir uns so eine Meisterschaft vorstellen? Diese Meisterschaften sind Teambewerbe mit acht Personen, bei dem ein 5Gänge-Menü zubereitet wird. Eine Arbeitsfläche von ca. 20 m2, ein Pavillon mit einem Biertisch und einem Warenkorb werden zur Verfügung gestellt. Bewertet werden Service, Dekoration, Hygiene, genaueste Zeiteinhaltung, Optik, Geschmack und Kreativität.

Entwicklungsland im Grillen. In Skandinavien und in den USA hat Wintergrillen bereits Tradition. Mit geschlossenen Grillsystemen lässt sich auch im Winter super grillen. Man wird dabei eher ganze Stücke zubereiten, um nicht ständig beim Grillgut bleiben zu müssen.

Lieblingsrezept

andere Kochen Grillkäse im Zucchinimantel auf Blattsalat Zutaten für 4 Personen: 500 g Grillkäse (8 Scheiben) 2 Zucchini 4 Tomaten 1 Becher Kräuterfrischkäse 4 Scheiben Toastbrot oder Baguette Zitronenpfeffer Zubereitung: Die Zucchini in Längsstreifen, den Käse in längliche Stücke schneiden. Die Zucchinistreifen mit Rapsöl bestreichen, um den Käse wickeln und auf Holzspieße verteilen und mit Zitronenpfeffer würzen. Die Tomaten aushöhlen und mit Kräuterfrischkäse befüllen. Die gefüllten Tomaten sowie die Spieße gut anbraten. Je eine Tomate und ein Zucchini-Käse-Spieß auf Tellern anrichten, mit getoastetem Brot oder Baguette servieren!

Wann ist Grillsaison? Grillsaison ist für mich von 1. Jänner bis 31. Dezember. Österreich ist diesbezüglich noch ein

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Die Städteerlebnistour der Landjugend OÖ ist angelaufen:

Auf den Spuren von Josef Werndl Am 21. März fiel der Startschuss zu einem neuen Kulturprojekt der Landjugend Oberösterreich. Ziel des Projekts „Roas ma!“ ist es, die Attraktivität unseres Bundeslandes aufzuzeigen. Jedes Jahr werden dabei geführte Besichtigungen von drei oberösterreichischen Städten angeboten. „Roas ma nåch Steyr!“

Wir roas’n weiter …

15 wissensdurstige LJ-Mitglieder ließen sich die Premiere in Steyr nicht entgehen. Die Stadtbesichtigung hatte das Leben von Josef Werndl zum Thema. Der berühmteste Sohn Steyrs trug zu Lebzeiten sehr viel zum heutigen Bild der Stadt bei. Ein interessanter Einblick wurde auch in den Alltag der Steyrer Fabriksarbeiter gegeben. Auf den Spuren der sogenannten „Werndler“ zog es die Reisegruppe in den Wehrgraben und in die Badgasse. Natürlich wurden auch Sehenswürdigkeiten wie das Bummerlhaus und die Michaelerkirche besichtigt.

Zwei Stadtbesichtigungen stehen 2010 noch auf dem Programm:

Fest der Freilichtmuseen 2010

Wertungstanzen 2010

Am Sonntag, dem 16. Mai 2010 wird in Oberösterreich zum zweiten Mal das Fest der Freilichtmuseen gefeiert. Freunde von alten ländlichen Bauwerken, traditionellem Handwerk und allgemeiner Brauchtumspflege werden an diesem Tag bestimmt auf ihre Kosten kommen. Der Verband der OÖ. Freilichtmuseen hat es sich zum Ziel gesetzt, erhaltenswerte Gebäude aus der ländlichen Region zu schützen und mit neuem Leben zu füllen. Aus diesem Grund veranstalten die Freilichtmuseen am 16. Mai ein gemeinsames Fest, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es sich bei den Museen um mehr als nur alte Mauern handelt.

Sonntag, 11. Juli:

Roas ma nåch Gmunden Sonntag, 24. Oktober: Roas ma nåch Braunau Anmeldungen zu „Roas ma!“ werden im LJ-Referat unter 050 6902 1261 oder ref-landj@lk-ooe.at entgegen genommen. (lafl)

Eure Volkstanzgruppe sucht eine neue Herausforderung? Beim Wertungstanzen der Landjugend Oberösterreich, das am 19. September 2010 im Bezirk Eferding stattfinden wird, dürft ihr euer Können auf dem Tanzboden unter Beweis stellen, und euch mit Volkstänzerinnen und Volkstänzern aus dem ganzen Bundesland messen. Der Volkstanz erlebte in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Speziell Landjugendliche pflegen dieses Brauchtum wieder, und zeigen dies sowohl bei Festen in der Gemeinde, auf Bällen oder Mostkosten. Nachdem das Landeswertungstanzen 2007 und 2008 wieder ins Jahresprogramm aufgenommen wurde, einigte man sich auf eine Durchführung im Zweijahresrhythmus. Diesen Herbst ist es schließlich wieder soweit – Das Wertungstanzen geht am Sonntag, dem 19. September in Hartkirchen über die Bühne.

Kürtanz vorführen. Genauere Infos könnt ihr der offiziellen Ausschreibung entnehmen, die ihr im LJ-Referat anfordern könnt.

Wer darf antreten? Teilnahmeberechtigt sind bis zu 15 Landjugendvolkstanzgruppen aus Oberösterreich. Wichtig ist dabei, dass alle tanzenden TeilnehmerInnen LJMitglieder sind, und dies auch anhand der 4YOU-Card – Edition Landjugend beweisen können. Die Spielleute müssen keine LJ-Mitglieder sein.

Wie meldet man sich an? Unter www.freilichtmuseen.at könnt ihr euch informieren, welche Freilichtmuseen es in eurer Umgebung gibt. Nutzt die Gelegenheit, und erfahrt im Rahmen des Festes der Freilichtmuseen Wissenswertes über das Leben und die Arbeit unserer Vorfahren.

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Worum geht’s? Eure Volkstanzgruppe kann in einer der Kategorien Bronze, Silber oder Gold antreten. Je nach Wertungsklasse ist eine bestimmte Anzahl an Pflichttänzen und Landlern vorzubereiten. Zusätzlich muss jede teilnehmende Gruppe einen

Der Anmeldezeitraum für die Volkstanzwertung läuft von 26. Juli bis 20. August 2010. Anmeldungen und Fragen zum Bewerb könnt ihr an das LJ-Referat richten unter 050 6902 1261 oder reflandj@lk-ooe.at. (lafl)


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Von der Almkultur zur Volkskultur:

Almwandertag der Landjugend OÖ Von 19. bis 20. Juni 2010 geht auf der Hanslreithalm in Windischgarsten der erste Almwandertag der Landjugend Oberösterreich über die Bühne. Unter dem Motto „Von der Almkultur zur Volkskultur“ sollen zwei sehr wichtige Anliegen der Landjugend verbunden werden. Nachdem der Almwandertag im Vorjahr ins Wasser gefallen war, starten wir 2010 einen neuen Versuch, und laden alle wanderfreudigen Landjugendlichen zur Wanderung mit einer wichtigen Botschaft ein:

Warum Almwirtschaft? Ein Almführer aus der Region wird erklären, was die Almbewirtschaftung für die Tierwelt und die Artenvielfalt bedeutet. Nach dieser Führung werden wir uns bei Lagerfeuer und Grillerei wieder stärken,

und im Anschluss auch die Volkskultur zum Zug kommen lassen. Ein kleines Sonnwendfeuer wird den Rahmen für einen gemütlichen Abend mit gemeinsamem Musizieren, Tanzen und Spielen bieten. Treffpunkt für die Wandergruppe ist am Samstag um 13.30 Uhr beim Lagerhaus Rossleithen. Am Sonntagmorgen erwartet uns zum Abschluss noch ein rustikales Bauernfrühstück auf der Alm, bevor wir den Rückweg antreten.

Mitzubringen sind: • wandertaugliches Schuhwerk und Kleidung • Tracht für das Abendprogramm • Decke und Schlafsack • Eventuell Musikinstrument Anmeldung: Bis 11. Juni im LJ-Referat: ref-landj@lk-ooe.at; Tel. 050 6902 1261 Begrenzte Teilnehmerzahl! (lafl)

Ein Wochenende im Zeichen der Volkskultur

„Påck ma’s! - ZwoaZehn“ Brauchtumspflege und die Erhaltung ländlicher Traditionen sind wesentliche Kernanliegen der Landjugend. Volkstanz, Schuhplatteln und weitere volkskulturelle Aktivitäten erfreuen sich in vielen Ortsgruppen zunehmender Beliebtheit. Aus diesem Anlass wurden in diesem Jahr die Volkskulturtage der Landjugend Oberösterreich ins Leben gerufen. Im Februar feierte das Projekt „Påck ma’s!“ seine gelungene Premiere. Breites Seminarangebot

„Platt’ln, Påsch’n, Taunz’n“

In Form von mehreren Workshops konnten Tänze, Plattler, G’stanzln und vieles mehr erlernt werden. Über hundert Landjugendliche fanden sich in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Schlierbach ein, um sich von 19. bis 21. Februar gemeinsam weiterzubilden. Die Möglichkeiten der Betätigung waren breit gestreut. Insgesamt standen acht Workshops zu unterschiedlichen Teilbereichen aus Oberösterreichs Volkskultur zur Auswahl:

Die Seminare wurden in Haupt- und Nebenmodule unterteilt, um einerseits möglichst viel Wissen bzgl. Volkstanz, Schuhplatteln und Harmonikaspiel zu vermitteln. Die Nebenmodule lockerten das Programm auf, und gaben einen Einblick in speziellere Bereiche der Volkskultur. So zeigten beispielsweise die „Ebenseer Påscher“, dass die Hände äußerst kreative Rhythmusinstrumente sein können.

• Volkstanzen für Anfänger und Fortgeschrittene • Schuhplatteln für Anfänger und Fortgeschrittene • Seminar für Spielleute • Påsch’n • G’stanzln dichten • Tanzspiele

Nach einer theoretischen Einführung in die unterschiedlichen Reimformen konnten die Teilnehmer eines anderen Nebenmoduls ihrer Kreativität freien Lauf lassen, und ihre eigenen G’stanzln kreieren. Am Samstagabend durften die Jugendlichen schließlich beweisen, was sie aus den Workshops mitgenommen hatten.

Einlagen der Volkstänzer, Schuhplattler, G‘stanzlsänger und Spielleute sorgten für einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend, der mit offenem Volkstanzen ausklang.

„Påck ma’s! – ZwoaÖf“ Die äußerst positiven Rückmeldungen der Landjugendlichen auf die Premiere von „Påck ma’s“ veranlassten das KultEck, bereits die Neuauflage der Volkskulturtage zu planen. Den genauen Termin und das Programm von „Påck ma’s – ZwoaÖf“ erfahrt ihr in einer der kommenden Ausgaben der LandjugendZeitung. (lafl)

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Mit dem Landespreis für Umwelt und Natur ausgezeichnet!

„Umwelt – top die Wette gilt!“ Jährlich werden herausragende Projekte aus dem Bereich Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit im Rahmen des Landespreises für Umwelt und Natur vor den Vorhang geholt. Bei der feierlichen Verleihung am 25. März 2010 im Südflügel des Linzer Schlosses wurden insgesamt rund 40 Initiativen und Projekte ausgezeichnet darunter auch die Landjugend Oberösterreich. Mit dem Jahresthema 2009 „Umwelt – top die Wette gilt!“ setzte die Landjugend ein sichtbares Zeichen für das Engagement Jugendlicher im Umweltbereich. Mit dem Spiel „Umwelt – top die Wette gilt!“ vermittelt die Landjugend spielerisch Wissen rund um die Themen Umweltschutz, Klima, Natur, Energie, Regionalität, Lebensmittel, Flora und Fauna. Als Anerkennung erhielt die Landjugend Oberösterreich die begehrte Auszeichnung aus den Händen von Landeshaupt-

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mann Dr. Josef Pührunger und den Landesräten Rudi Anschober und Dr. Manfred Haimbuchner.

Umwelt – top die Wette gilt! – das Spiel Das Brettspiel, das Spaß und Action mit dem Umweltgedanken kombiniert, ist noch erhältlich! Verpackt in einer Holzbox befinden sich über 700 Wissensfragen und 860 Aktionen, sowie Spielmaterialien wie Pfeifenputzer, Sanduhr, Würfel,

Puzzleteile, Vorlagen und ein Baumwollsackerl. In gemütlicher Runde könnt ihr euch gegenseitig herausfordern. Wer dabei die Nase vorne hat, wenn es um die Genussregionen Oberösterreichs, alternative Energien oder die Tierwelt geht, wird sich bei Fragen und Actionaufgaben herausstellen. Das Spiel ist im Webshop unter www.ooelandjugend.at oder im LJReferat zum Preis von 19,90 Euro erhältlich (zzgl. Versandkosten).


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Die Tagung für JunglandwirtInnen

2. Agrarpolitisches Seminar NORD Am Mittwoch, dem 9. Juni 2010 findet die zweite Auflage des bundesweiten Seminartages für landwirtschaftlich interessierte Jugendliche statt. Die Landwirtschaftskammer OÖ in Linz wird für diese Bildungs- und Diskussionsveranstaltung die passende Bühne bieten. Wie bereits im letzten Jahr wird es auch heuer wieder die Möglichkeit geben, zwischen mehreren Workshops zu wählen. ExpertInnen aus den jeweiligen Fachbereichen werden die Vorträge halten und versuchen, die Meinungen der Landjugendlichen in die Referate einzubinden.

Das Seminarprogramm 10.00 Uhr: Begrüßung und Impulsreferat 10.30 Uhr: Wasser als Ressource in der Landwirtschaft

11.45 Uhr: Tiergesundheit und Homöopathie oder Betriebswirtschaftliche Vor teile durch Maschinengemeinschaften 12.45 Uhr: Mittagessen 14.00 Uhr: Steuerliche Aspekte in der Landwirtschaft 15.45 Uhr: Schwerpunkt Milchwirtschaft - Fruchtbarkeit und Leistung oder Schädlingsbekämpfung im Maisbau

17.15 Uhr: Qualitätskriterien in der Mostproduktion 18.30 Uhr: Abendessen 19.15 Uhr: Internationaler Erfahrungsbericht Anmeldungen zum Agrarpolitischen Seminar NORD werden ab sofort unter 050 6902 1261 oder ref-landj@lk-ooe.at entgegen genommen. (lafl)

Auf die Schneid’ kommt’s an! Am Pfingstwochenende messen sich Burschen und Mädchen aus ganz Oberösterreich in einer besonderen Sportart, bei der Kraft, Kondition, gute Schneid‘ und Sorgfalt gefragt sind. Beim Landesentscheid im Sensenmähen, der am Sonntag, dem 23. Mai in Eidenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung) stattfinden wird, trifft sich die Oberösterreichische Elite in diesem „schneidigen“ Wettkampf. An den Wochenenden vor Pfingsten wird sich in den zahlreichen Bezirksentscheiden herausstellen, wer in Eidenberg sein Können unter Beweis stellen darf. Die TeilnehmerInnen treten in folgenden Gruppen an:

Wertungsklassen Mädchen I: Burschen I: Mädchen II: Burschen II: Mädchen Profis I:

Burschen Profis I:

Mädchen Profis II: Burschen Profis II:

Jahrgänge 1992 und jünger Jahrgänge 1992 und jünger Jahrgänge 1991 bis einschließlich 1980 Jahrgänge 1991 bis einschließlich 1980 Sensenlänge über 80 cm, Jg. 1980 und jünger Sensenlänge über 90 cm, Jg. 1980 und jünger Jahrgänge 1979 - 1975 Jahrgänge 1979 - 1975

Schnelligkeit ist nur der halbe Sieg Die Mäherinnen und Mäher müssen eine vorgegebene Parzelle Grünland zur Gänze abmähen. Je nach Wertungsklasse sind Felder in der Größe von 5 x 7 m2 bis 10 x 10 m2 zu bewältigen. Entscheidend sind dabei zwei Faktoren. Zum einen wird die Zeit gemessen, die zum Mähen der Parzelle benötigt wird. Das zweite Bewertungskriterium ist die Sauberkeit. Dabei vergeben erfahrene Schiedsrichter Noten dafür, wie sauber die Parzelle abgemäht wurde. Der Sieg führt also nur über eine schnelle und auch saubere Arbeitsleistung.

Sense vs. HighTech

Etwas langsamer geht es hingegen bei einer weiteren Station des Grünlandtags voran, bei der der Reitverein Geng/Kirchschlag historische Arbeitsmethoden mit dem Pferd vorführen wird.

Neben der traditionellen Erntetechnik mit der Sense werden am Pfingstsonntag in Eidenberg zusätzlich modernste Ernteverfahren für den Grünlandbereich vorgestellt. Beim Grünlandtag des Maschinenrings Urfahr können sich die Gäste von der Schlagkraft neuester Landmaschinen überzeugen.

Die strahlenden Sieger des Landesentscheides Mähen werden im Anschluss in der Festhalle gefeiert, wo die LJ Eidenberg alle Teilnehmer, Schlachtenbummler und Zaungäste zu ihrem Fest „MähDay 2010“ einlädt. (lafl)

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Feste sicher veranstalten Der Frühling ist ins Land gezogen und bei den warmen Temperaturen freut man sich schon wieder auf die zahlreichen Feste, bei denen man Freunde und Bekannte trifft. Da auch zahlreiche Landjugendgruppen als Festveranstalter auftreten, gibt es in diesem Artikel einige Infos, worauf bei der Organisation geachtet werden soll. 1) Gesetzliche Grundlage Das Veranstaltungsgesetz bildet die Grundlage für die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen, das heißt konkret für jene, die allgemein zugänglich oder allgemein beworben sind. Anwendung findet das Gesetz bei Zeltfesten, Bällen, Modeschauen etc.. Ausgenommen sind von dieser Regelung jedoch Bildungsveranstaltungen, Veranstaltungen, die historisch gesehen im Brauchtum begründet sind (Maibaumaufstellen, Sonnwendfeuer, ...), Verbandsveranstaltungen für Mitglieder und Funktionäre sowie einzelne Ausstellungs- und Verkaufsstände auf Messen.

3) Ankündigung von Veranstaltungen

Veranstaltungen dürfen nur dann stattfinden, wenn sie im Vorfeld gemeldet, angezeigt und nicht untersagt wurden. Die meldepflichtigen Veranstaltungen sind bis spätestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn schriftlich mittels Formular (erhältlich bei der Gemeinde) möglichst durch die Leitung bei folgenden Institutionen zu melden:

Auf allen schriftlichen Ankündigungen (Plakaten, Flugzettel, Einladungen) von Veranstaltungen müssen sichtbar angebracht sein: • ZVR Nummer des Vereines • Name des Vereines

Bei der Bezirkshauptmannschaft, wenn: • mehr als 2.000 Besucher an der Veranstaltung teilnehmen • sich die Veranstaltung über mehrere Gemeinden erstreckt Bei der Landesregierung, bei: • bezirksübergreifenden Veranstaltungen • Motorsportveranstaltungen • Musikfestivals über 50.000 Besucher Wurden am Veranstaltungsgelände bauliche Veränderungen (Zelte, etc.) vorge-

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• die Veranstaltungen müssen nach außen erkennbar zur materiellen Förderung eines bestimmten gemeinnützigen Zweckes (BAO) dienen • die Erträge dieser Veranstaltung müssen nachweislich auch für diesen Zweck verwendet werden

5) Wasserversorgung In der Praxis ist die Anmeldung vor dem Herstellen von Plakaten und anderen Werbematerialien zu empfehlen. Nach erfolgter Anmeldung sind auch die Auflagen für die Betriebsstätten definiert und es bleibt genügend Zeit diese umzusetzen.

2) Anzeige/Meldung von Veranstaltungen

Bei der Gemeinde des Veranstaltungsortes, wenn: • weniger als 2.000 Besucher bei der Veranstaltung anwesend sind • die Veranstaltung nur in einer Gemeinde stattfindet

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nommen bzw. findet die Veranstaltung nicht in einer Veranstaltungsstätte mit Veranstaltungsstättenbewilligung statt, ist das Formular Veranstaltungsanzeige verpflichtend und genau auszufüllen. Nach Prüfung findet eine mündliche Verhandlung mit Polizei, Rettung, Sachverständigen, etc. statt.

4) Abgabe von Speisen und Getränken Grundsätzlich regelt die Gewerbeordnung im Zusammenhang mit der Veranstaltung von Festen in erster Linie die Abgabe von Speisen und Getränken. Der §2 der Gewerbeordnung besagt, dass die Verabreichung von Speisen und die Ausschank von Getränken im Rahmen von Veranstaltungen durch gemeinnützige Organisationen ausgenommen ist. Diese Ausnahmeregelung gilt für: • gesellige oder gesellschaftliche Veranstaltungen aller Art (insbesondere Feste, Bälle, Kränzchen, Feiern, Juxveranstaltungen, Heurigenschank, Wandertage, Vergnügungs- und Sportveranstaltungen) in der Dauer von höchstens vier Tagen im Jahr (jeder angefangene Tag gilt) • max. drei Tage (Abgabe von Speisen und Getränken)

Eine hygienisch einwandfreie und ausreichende Wasserversorgung muss gegeben sein. Diese richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten entweder aus der öffentlichen Wasserversorgung oder aus zugelassenen Brunnen (Gutachten über positive Trinkwasserqualität innerhalb von einem Jahr – 1 Monat ist für die Untersuchung einzuplanen).

6) Sanitäranlagen Ausreichende Sanitäranlagen und nach Geschlechtern getrennt, müssen in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes zur Verfügung stehen. Die Sanitäranlagen sind während der gesamten Veranstaltungsdauer in einwandfreiem Zustand zu halten. Es müssen Handwaschgelegenheiten (mit Flüssigseifenspendern) und Trocknungsmöglichkeiten (Einweghandtücher, Stoffhandtuchrollen oder Föntrockner) vorhanden sein. Die Verwendung von Stückseifen und Textilhandtüchern ist verboten.

7) Lebensmittelhygiene Die Lagerung, Zubereitung, Verabreichung und Aufbewahrung von Lebensmitteln muss in hygienisch einwandfreier Weise erfolgen (zB getrennte Kühlung von Getränken und Lebensmitteln). Die Lebensmittelpolizei kann Prüfungen durchführen.

8) Raucherschutz Seit 1. Jänner 2009 ist die Verordnung zum Nichtraucherschutz in Kraft und diese hat auch Auswirkungen auf Landjugendveranstaltungen. Es herrscht ein grundsätzliches Rauchverbot in der Gastronomie vor, jedoch gibt es Ausnahmen:


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• Zeltfeste Die grundsätzlich auch für Veranstaltungen geltenden Nichtraucherschutzbestimmungen des Tabakgesetzes kommen nur dann nicht zur Anwendung, wenn die Veranstaltungen nicht in Räumen im Sinne des Tabakgesetzes stattfinden. Unter einem Raum versteht das Tabakgesetz ortsfeste umschlossene Baulichkeiten. Aufgestellte Zelte erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht. • Gemeinnützige öffentliche Veranstaltungen Nun unterliegen auch Veranstaltungen im Sinne des §2 Abs. 1 Z 25 GewO (zB Feuerwehrfeste, -bälle, Veranstaltungen von gemeinnützigen Vereinen, etc.) dem Nichtraucherschutz, wenn sie in ortsfesten geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden und öffentlich zugänglich sind. In diesem Fall kommt §13 des Tabakgesetzes, der ganz allgemein den Nichtraucherschutz an öffentlichen Orten regelt, zum Tragen. Es gilt daher grundsätzlich Rauchverbot; jedoch können, wenn der Veranstaltungsort über eine ausreichende Anzahl von Räumlichkeiten verfügt, Räume bezeichnet werden, in denen das Rauchen gestattet ist (nur zum Zwecke des Rauchens!), wenn gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den übrigen, mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird. • Geschlossene Veranstaltungen Auch bei geschlossenen Veranstaltungen muss sichergestellt werden, dass Schutzregelungen gegen unfreiwilligen Tabakrauchkonsum getroffen werden. Davon betroffen sind beispielsweise Familien- (Taufen, Hochzeiten, etc.) und Betriebs- ebenso wie Vereinsfeiern (Weihnachtsfeiern etc.), die in den Räumen eines Gastgewerbebe-

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triebes oder auch in Räumen öffentlicher Orte (zB Weihnachtsfeier der Belegschaft in einem Amtsgebäude etc.) stattfinden, wobei auch Veranstaltungen in angemieteten Räumen miterfasst sind.

9) Jugendschutz Der Erwerb und Konsum von Tabakwaren und alkoholischen Getränken ist bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres komplett verboten. Bier und Wein dürfen an Jugendliche ab dem 16. Geburtstag und gebrannter Alkohol ab dem 18. Geburtstag ausgeschenkt werden. Der Veranstalter ist aufgefordert, für eine geeignete Kennzeichnung der Jugendlichen zu sorgen. Zur Kennzeichnung der Jugendlichen gibt es seitens der Landjugend OÖ verschiedenfärbige Bänder, die im Landjugendreferat bestellt werden können (30 Euro für 500 Stück). Die Bewerbung von Veranstaltungen, die auch von Jugendlichen besucht werden dürfen, durch Lockangebote zum Konsum alkoholischer Getränke ist verboten.

10) AKM AKM ist die „Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger“. Bei dieser Gesellschaft müssen alle Veranstaltungen gemeldet werden, bei denen öffentlich Musik aufgeführt wird. Mindestens drei Tage vor der Veranstaltung soll diese mittels Anmeldekarte oder Online unter www.akm.co.at angemeldet werden. Der Veranstalter bekommt dann die Bewilligung mit einem Zahlschein zugesandt. Die Höhe des zu zahlenden Betrages richtet sich nach dem Fassungsraum des Veranstaltungsortes sowie nach der Höhe des Eintrittspreises.

Versicherung Gemäß den Bestimmungen im neuen Veranstaltungssicherheitsgesetz muss ab sofort für jede öffentliche Veranstaltung eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Seitens der Landjugend Oberösterreich wird eine Haftpflichtversicherung angeboten, die für 25,00 Euro von den Landjugendgruppen genützt werden kann. Dazu einfach den Betrag unter Angabe von LJ-Gruppe, Datum, Veranstaltung und Dauer auf das Konto der Landjugend Oberösterreich, Kontonummer 2.694.974 und BLZ 34.000 einzahlen (ACHTUNG NEUE KONTONUMMER!). Der Leistungsumfang der Versicherung befindet sich in jeder Funktionärsmappe und kann jederzeit im LJ-Referat nachgefragt werden. (mele)

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neues mag4you im Anflug Das neue Magazin zur 4youCard – das mag4you – erscheint am 21. Mai 2010. Und das ist gespickt mit Angeboten, News aus der Welt der Musik, Trends und tollen Gewinnspielen wie: Karten für die besten Festivals der Saison, Games, Bücher und vieles mehr. Mehr auf www.4youcard.at!

K(l)ick 4 South Africa - Tore schießen, Geld sammeln & gewinnen!

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Quizzen und gewinnen! Mitmachen beim Quiz zu den größten Alkohol-Irrtümern und ab in ein Sommerwochenende in ein Jutel deiner Wahl! Du wolltest schon immer wissen, ob Kaffee oder gar Sport den Abbau von Alkohol beschleunigt? Dann mache mit beim Quiz zu den häufigsten Irrtümern zum Thema Alkohol und gewinne ein Sommerwochenende für dich und drei Freunde im Jutel, dem freundlichen Jugendhotel, inklusive Frühstück und Actionüberraschung. Unter all jenen, welche mindestens acht richtige Antworten abgegeben haben, werden zusätzlich fünf USB–Sticks mit 2GB Speicher verlost. Jeder der mitmacht bekommt zusätzlich das coole „Wiaschtln statt Biaschtln“Wristband. Mitspielen kannst du von 21. Mai bis 21. Juni 2010 auf www.morefun4you.at

Gemeinsam mit dem Land OÖ und Jugend eine Welt startet 4youCard die Jugendsolidaritätsaktion K(l)ick 4 South Africa. Auf www.4youcard.at kannst du von 21. Mai bis 30. Juni im virtuellen Fußballstadion Tore schießen. Jedes Tor bringt 10 Cent. Ziel ist es, 30.000 Tore, also 3.000 Euro zu sammeln. Das Geld wird für die Michael Rua Schule in Johannesburg verwendet, welche Jugendliche mittels Fußball einen Ausweg aus den Slums bietet. Wer mitmacht sammelt nicht nur Geld für den guten Zweck, sondern kann auch gewinnen: Unter allen die mitmachen werden fünf Millenniumgoalbälle aus dem fairen Handel und das offizielle Fußball-Game von EA Games verlost. Jugendlandesrätin Mag. Doris Hummer und Entwicklungshilfelandesrat Dr. Josef Stockinger unterstützen das Projekt. „Wer mitmacht zeigt, dass nicht nur Fun und Action wichtig sind, sondern auch Fairness gegenüber anderen“, so die beiden Landesräte.

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Um 5,50 Euro ab ins Kino, egal welcher Film, Tag oder Platz!

Den ganzen Juni gibt es für Jugendkarten-Besitzer jedes Kinoticket im Hollywood Megaplex in Pasching um supergünstige 5,50 Euro*. Ganz egal, welchen Film, welchen Tag und welchen Sitzplatz du willst. Einfach die 4youCard an der Kinokasse vorweisen und Movieminutes genießen! * Zuschläge bei Überlänge, Digitial und 3D.


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Vergünstigungen in über 40 Jugendund Familiengästehäusern Wenn ihr auf der Suche nach einer preiswerten und trotzdem komfortablen Unterkunft für euren LJ-Ausflug oder euren privaten Urlaub seid, haben wir genau das richtige Angebot für euch. Die LJ-Kooperation mit den JUFA Gästehäusern bietet dir in über 40 Gästehäusern eine tolle Ermäßigung, sowohl für dich als Privatperson als auch für LJ-Gruppen. Alles was du dazu brauchst, ist deine LJ-Karte. Folgende LJ-Ermäßigungen gibt es in den JUFA Gästehäusern Bei Vorweis einer gültigen LJ-Card entfällt die Smile Card Gebühr (¤ 1,50) und es gibt 5 % Rabatt auf alle Buchungen für LJ-Mitglieder. Die LJ-Card muss zu Beginn des Aufenthaltes an der Rezeption aufgelegt werden. Gilt nicht für besondere Angebote. Für Gruppenausflüge der Landjugend erhalten Gruppen ab 20 Personen einen Rabatt von 5 % auf den Gruppenpreis. Die Verfügbarkeit muss zuerst mit dem Booking Center geklärt werden.

Damit ihr euch  so richtig wohlfühlen könnt, findet ihr in den Gästehäusern laufend neue Extras: Wellness-Anlagen, Kletterwände, gemütliche Stüberl, Internet-Terminals und vieles mehr. Wenn ihr euch so richtig austoben wollen, stehen euch die vielseitigen Sportstätten offen. Viele JUFA Gästehäuser liegen direkt oder in der Nähe bekannter Ski- und Wandergebiete und sind perfekte Ausgangspunkte, um die zahlreichen Möglichkeiten der Umgebung zu genießen.

JUFA Junge Urlaubsidee für alle! Die JUFA Gästehäuser bieten euch preiswerte Unterkünfte mit toller Ausstattung und eigenen regionalen Schwerpunkten, die jeden Urlaub zum Erlebnis machen.

JUFA Gästehäuser - mehr als nur eine Jugendherberge Als Weiterentwicklung zu „klassischen“ Jugendherbergen sind die Zimmer durchwegs mit Dusche und WC ausgestattet und für zwei bis vier Personen ausgelegt. Darüber hinaus bieten JUFA Gästehäuser professionell begleitete Kinderferienprogramme wie z.B. Diätferien oder Rollstuhl-Camps an. Für Schulen entwickeln wir betreute Programmpakete zu Themen wie Sport, Natur, Gesundheit, Kunst, Kultur und Klassengemeinschaft. Alle Angebote findet ihr auf www.jufa.at Info & Buchungen: Booking Center Tel.: +43 (0)5 7083 Fax: +43 (0)5 7083-199 Mail: bookingcenter@jufa.at Web: www.jufa.at

Gönnt euch eine Auszeit und spannende Abenteuer - an über 40 Standorten in den schönsten Regionen im Herzen Europas.

Mitgliedskartenpflicht bei den Landesbewerben Seit ca. einem Jahr gibt es nun die neue Mitgliedskarte, die ab dem sport & fun am 24. Juli 2010 bei allen Landeswettbewerben vorgewiesen werden muss. Auf der Vorderseite befindet sich ein Strichcode mit der Mitgliedsnummer, der bei den Veranstaltungen eingescannt werden kann. Daraus ergibt sich eine Erleichterung bei der Erfassung der Teilnehmer in der Datenbank für das Leistungsabzeichen. Für euch als Landjugendmitglieder gibt es unzählige Ermäßigungen in ganz Oberösterreich, da die LJ-Mitgliedskarte mit der 4you-Karte gekoppelt ist.

Solltest du noch keine Mitgliedskarte haben, kannst du sie ganz einfach beantragen: • Antragsformular ausfüllen Mitgliedskartenformulare können direkt auf der Homepage (www.ooelandjugend.at) im Downloadbereich unter Service & Organisation heruntergeladen oder im Webshop bestellt werden • Foto draufkleben (eine Ausstellung

erfolgt nur mit einem aktuellen Foto) • Daten auf der Gemeinde bestätigen lassen • Anmeldeformular ins LJ-Referat, Auf der Gugl 3, 4021 schicken • Ca. 4-6 Wochen später wird dir die neue Karte zugeschickt. Wichtig: Für das sport & fun 2010 müssen die Mitgliedskarten bis spätestens 25. Juni 2010 beantragt werden.

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Glosse

Jeder Gedanke, den wir denken, ist eine Wirklichkeit! Jeder Gedanke gestaltet unsere Zukunft, … So hat sich auch die Landjugend Österreich bei der Frühjahrstagung mit neuen Ideen und Gedanken beschäftigt, um unsere Organisation weiterzuentwickeln und somit unsere Zukunft mitgestalten zu können.

Frühjahrstagung in Admont: Mehr interne Kommunikation in der Landjugend Die Frühjahrstagung der Führungskräfte der Landjugend Österreich fand heuer im Jugend- und Familiengästehaus Schloss Röthelstein in Admont in der Steiermark statt.

Wir haben wieder einiges vor: die Bundesbewerbe im Sommer, die Wallfahrt der Vielfalt Anfang September nach Mariazell und vieles mehr. Weiters haben wir uns mit Trends beschäftigt. Trends: was hat die Zukunft zu bieten, wie können wir unsere Zukunft mitgestalten? Denn das Leben hat viele Veränderungen parat, aber darauf kann man sich vorbereiten und dagegen wappnen. Daher versuchen wir heuer jedes Bundesland mit seinen Besonderheiten besser kennen zu lernen und mit Hilfe gezielter Kommunikation unsere Organisation weiterzubringen und für die Zukunft vorzubereiten. Auch heuer haben wir wieder einige Ausflugsziele und Besonderheiten für die Bundesbewerbe zusammengestellt, damit ihr euren Ausflug zu einem der Bewerbe planen oder als Fans bei den Bewerben dabei sein könnt. In der Landjugend gibt es eine Vielfalt an Jugendlichen, eine Vielfalt an Talenten und Stärken. Schau auf deine Talente – kein anderer Mensch hat die gleichen Talente wie du. Daher wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Umsetzen eurer Ideen, Einsetzen eurer Talente und Stärken und eins vergesst nicht: nur was man gern und mit Spaß macht, führt zum Erfolg und stärkt euch in eurer Arbeit und euren Taten! Viel Kraft, Spaß und Mut! TINA

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40 hauptamtliche Mitarbeiter und Landesfunktionäre trafen sich, um sich der Weiterentwicklung der Landjugend zu widmen. Über die Trends der nächsten Jahre referierte Trendforscherin Viktoria Zinner. Aufbauend auf diese Trends sammelten die Teilnehmer Ideen für neue Produkte der Landjugend. Wichtige Aspekte in der Kommunikation wurden von Robert Taugwalder dargelegt. Mit „Dialog“ wurde ein Projekt gestartet, dessen Ziel es ist, die interne Kommuni-

kation der Landjugend zu optimieren. Weiters beschäftigten sich die Führungskräfte in Workshops mit Themen wie Homepage und Corporate Design. Neben einem Outdoortraining, das den Teamgeist stärkte, galt es, das kulturelle Angebot in Admont zu nutzen. Die Gruppe besichtigte die weltgrößte Klosterbibliothek im Benediktinerstift Admont. Abschluss dieser dreitägigen Tagung war die Generalversammlung der Landjugend Österreich am Samstag.

Landjugend Reloaded besucht das Improtheater! Improvisationstheater macht Theater spannend und überraschend: Spontan und kreativ, unvorhersehbar und improvisiert, lustig und traurig, fatal und irrwitzig. „Jede Aufführung ist eine Premiere und einzigartig“, sagt die Theatergruppe Jumpers Reloaded. Jeder Abend überrascht mit lustigen, spannenden und kreativen Einlagen bzw. Sketchen. Die Sketche entwickeln sich erst spontan auf der Bühne und jeder Anwesende

kann einen Teil dazu beitragen. Es wird dabei nie langweilig, da auch das Publikum immer wieder eingebunden ist. Wer hat Lust bei diesem garantiert amüsanten und erfrischenden Theaterabend dabei zu sein? Dienstag, 11. Mai 2010 AERA / Wien Gonzagagasse 11, 1010 Wien Kartenpreis: 7 ¤ Anmeldung unter lj_reloaded@gmx.at bis spätestens Montag, den 3. Mai 2010.


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Hol’ dir die Welt nach Hause! Die Landjugend Österreich bietet im Rahmen des International Farmers Youth Exchanges (kurz IFYE sprich: ifi) Landjugendmitgliedern an, sechs Wochen in den USA, Kanada, Estland, Finnland, der Schweiz, England, Nordirland oder Schottland zu verbringen. Im Gegenzug dazu kommen Jugendliche aus diesen Ländern zu uns nach Österreich. Heuer werden neun Jugendliche im Zeitraum von Mitte Juni bis Ende August ihren Sommer bei uns verbringen. Und hierfür bist DU gesucht! Werde Gastfamilie und schnuppere internationale Luft – und das von zu Hause aus! Wir suchen Gastfamilien, die für ein bis drei Wochen einen Jugendlichen bei sich aufnehmen. Als Gastfamilie musst du nicht unbedingt einen landwirtschaftlichen Betrieb haben, die Teilnehmer möchten einfach gerne etwas von Österreich sehen, vielleicht mit der Landjugend unterwegs sein und unsere Lebensweisen kennen lernen.

Mehr Infos zu den kommenden IFYE’s und dein Leben als Gastfamilie findest du unter www.landjugend.at – themen – young&international – ifye jugendaustausch – gastfamilien. Oder melde dich einfach im Landjugendbüro (gerlinde.kraus@lk-noe.at oder Tel. 02742/259 6312)! Außerdem hast du heuer die einmalige Chance bei einem tollen Event dabei zu sein! Die „52nd European IFYE Conference“ wird von 31. Juli bis 7. August in Ursprung, Salzburg, stattfinden. Hier treffen sich rund 150 IFYE’s und IFYEFreunde aus ganz Europa, um gemeinsam Österreich unsicher zu machen und ein wenig in unsere Kultur einzutauchen! Dieses Spektakel solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen! Besucher sind sehr herzlich eingeladen, am Donnerstag, dem 5. August, live dabei zu sein! Es werden auch Gastfamilien aus dem Raum Salzburg gesucht, die für diesen Tag einen oder mehrere IFYE’s aufnehmen und ihnen einen kleinen Einblick in die österreichische Landwirtschaft geben. Mehr Infos zur European IFYE Conference findest du auf www.landjugend.at/ifye. Nutze deine Chance und hol dir die Welt nach Hause!

Die neue Projektmitarbeiterin stellt sich vor!

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Hallo! Mein Name ist Martina Jaschke und ich darf mich als neue Projektmitarbeiterin der Landjugend Österreich vorstellen. Ich bin 23 Jahre jung und komme aus der Gemeinde Bergland im Mostviertel (Niederösterreich). Die Landjugend zählt seit einigen Jahren zu meinen größten Hobbys. Mit 18 Jahren wurde ich, nach einem Jahr als Schriftführerin, Leiterin der Ortsgruppe Petzenkirchen-Bergland (LJ-Bezirk Ybbs). Nachdem ich im darauffolgenden Jahr die Matura in der Handelsakademie Ybbs/Donau absolvierte, stand meiner weiteren LandjugendKarriere nichts mehr im Wege und ich wurde zur Bezirksleiterin des LJ-Bezirks Ybbs gewählt. Dieses Amt durfte ich zwei Jahre lang ausüben. Von März 2008 bis März 2010 war ich als Landesbeirätin der LJ Niederösterreich mit meinen drei KollegInnen für das Mostviertel zuständig. Mein beruflicher Weg führte mich nach der HAK-Matura in das Büro eines Versicherungsmaklers in Amstetten, bei dem ich bis Ende März angestellt war. Im April 2010 konnte ich mein größtes Hobby zum Beruf machen und ich freue mich schon auf die neuen Herausforderungen in der Landjugend Österreich. MARTINA

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Sommer, Sonne, Sonnen s Auch diesen Sommer finden wieder die Bundesentscheide der Landjugend statt. Wenn ihr euren Landjugendausflug zu einem dieser Bewerbe plant, findet ihr hier einige Infos, was neben den spannenden Bewerben in diesen Regionen noch alles möglich ist! Also sei auch du bei den spannenden Entscheidungen der besten Mäher, Redner, 4er-Cupler, Teilnehmer der Agrar- und Genussolympiade und Pflüger dabei. Mit Freunden, mit deiner Landjugendgruppe oder als Fan, euch erwarten spannende Wettbewerbstage, interessante Ausflugsziele und vieles mehr … Bundesentscheid Sensenmähen 25. – 27. Juni 2010, Tulwitz, Almenland (Steiermark) Der Bundesentscheid Sensenmähen findet von 25. bis 27. Juni 2010 inmitten des größten Almweidegebiets Europas, dem Almenland, statt. Die Gemeinde Tulwitz, Heimatgemeinde des amtierenden Bundessiegers Andreas Harrer ist Austragungsort des traditionellen Sensenmähwettbewerbs. Beim Sensenmähen erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Publikumsbewerben, einer „After Heig’n Party“ und dem 60-Jahrjubiläum der LJ Tulwitz. Das Almenland hat natürlich für Landjugendliche aus allen Bundesländern noch zahlreiche weitere Highlights zu bieten. Quartiere & allgemeine Infos: • Tourismusbüro Almenland: 03179 / 23000 • www.almenland.at Sportangebot • Klettersport-Zentrum Breitenau (www.naturfreunde-breitenau.at) • Sommerrodelbahn Koglhof (www.sommerrodelbahn-koglhof.at) • Freizeitzentrum Passail mit Golfplatz, Badeteich, Beachvolleyball, Skateranlage (www.passail.at) Kulinarische Highlights • Almenland Stollenkäse (www.almenland-stollenkaese.at) • Edelbrennerei Graf (www.almschnaps.at) • Almenland-Imker Kreiner (www.imker.at) • Ökopark Hochreiter (www.oekopark-almenland.at) • Stutenmilch Töchterlehof (www.toechterle.at)

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durch Natursteintunnels, entlang des Wasserfallbodens, hinauf bis zur Moosersperre auf 2.040 m Seehöhe. Erlebniswelt Strom und Eis Zwischen der Mooserboden- und der Drossensperre liegt die „Erlebniswelt Strom & Eis“, in der du dich über die Welt der Gletscher und die Geschichte des Kraftwerkbaus informieren kannst. Naturerlebnisse • Hochlantsch, Teichalmsee & Moorlehrpfad (www.almenland.at) • Lurgrotte (www.lurgrotte.at) • Katerloch (www.katerloch.at) • Grasslhöhle (www.grasslhoehle.at) • Raabklamm (www.raabklamm.at) • Bärenschützklamm (www.baerenschuetzklamm.at) • Schaubergwerk Arzberg (www.arzberg.at) • Tierpark & Schloss Herberstein (www.herberstein.co.at)

Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade 16. – 18. Juli 2010, Bruck an der Glocknerstraße (Salzburg) Der Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade findet in der Alpenregion von Salzburg statt. Bruck an der Glocknerstraße ist Austragungsort dieses Bewerbs von 16. – 18. Juli. Hier einige Besonderheiten, die ihr hier besuchen und bestaunen könnt. Mythos Kaprun – erlebe die Faszination der Hochgebirgsstauseen Die Kraftwerksgruppe Kaprun des Verbund in den Hohen Tauern ist auch Jahrzehnte nach seiner Errichtung Symbol für die Entstehung des Modernen Österreich. Der Ausflug in die Bergwelt startet beim Alpengasthof Kesselfall: Mit Panoramabussen und Europas größtem offenen Schrägaufzug geht die Fahrt bergauf -

Staumauerführungen Eine der laufend stattfindenden Staumauerführungen ist ein lohnendes Erlebnis! Erforscht werden das Innere der Moosersperre und du erfährst mehr darüber, wie aus Wasser elektrischer Strom erzeugt wird. Kräuterlehrpfad Hochgebirgstypische Blumen und Pflanzen entdeckst du entlang des Pfades zur Fürthermoar Alm. Großglockner – höchster Berg Österreichs Der Großglockner ist für viele Menschen der Inbegriff eines faszinierenden Naturerlebnisses: Hier werden Größe und Macht spürbar, hier erliegt man der Faszination des ewigen Eises und der Urgewalt der Natur. Eine Million Besucher jährlich zählt die Großglockner Hochalpenstraße. Die berühmteste Alpenstraße führt euch ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze.


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B U N D

n schein, … Gletschersommer am Kitzsteinhorn – Freiheit auf 3.000 m Eingebunden in die Gebirgsregion der Hohen Tauern, verblüfft das einzige Gletscherskigebiet Salzburgs mit seiner einzigartigen Vielfalt: Am Gletscher trotzt der Schnee selbst den hochsommerlichen Temperaturen im Tal. Massive Felsformationen wechseln sich mit grün bewachsenen, blühenden Hügellandschaften ab. Kristallklare Bergbäche sorgen für wohltuende Erfrischung, die Panoramablicke lassen einen demütig werden. Und mit ein wenig Glück kann man Murmeltiere, Gämse oder sogar Steinadler beobachten. Nationalparkwelten Mittersill Die Nationalparkwelten in Mittersill bringen die einzigartige alpine Erlebniswelt rund um den höchsten Gipfel Österreichs und weitere 266 Dreitausender, über 342 Gletscher und einen der mächtigsten Wasserfälle der Welt unter ein Dach. In acht Erlebnisstationen, die wie auf einer Wanderung durch den Nationalpark von einem Naturraum in den nächsten führen, lernt man die außergewöhnliche Vielfalt kennen und verstehen.

Bundesentscheid Reden und 4er-Cup 5. - 8. August 2010, Zwettl, Waldviertel (Niederösterreich) Beim Bundesentscheid Reden und 4erCup sind wir in der landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof zu Gast. Das große Schulareal bietet uns Vorort viele sportliche und gesellschaftliche Möglichkeiten. Die 2 km entfernte Brau- und Kuenringerstadt Zwettl bietet uns neben vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten auch eine Reihe abwechslungsreicher Veranstaltungen. Die Brauerei und das Stift stehen hier an oberster Stelle. Der Ottensteiner Stausee ist ein Stausee in idyllischer Lage. Egal ob Buchten,

Campingplatz oder auf anderen Plätzen rund um den See, der Stausee Ottenstein ist der ideale Ort zum Sonnen, Erholen und Genießen. Rund um die zahlreichen Seen im schönen Waldviertel gibt es die Möglichkeit, Wanderausflüge nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Kanu zu machen. Das Erleben von Wasser, in all seinen Dimensionen, steht nicht nur in der Landjugend sondern auch im UnterWasserReich in Schrems im Mittelpunkt. Das Obere Waldviertel mit seinen Moorlandschaften, verschlungenen Flussläufen und ausgedehnten Feuchtgebieten ist der ideale Ort für außergewöhnliche Einblicke in die Welt des Wassers. Erlebe den Erlebnisraum „Wald“ aus einer neuen Perspektive! Klettere über verschiedenste Seil- und Brückenkonstruktionen, krieche durch hängende Tunnel oder „flieg’“ am Flying Fox mit einer speziellen Seilrolle durch den Wald. All dies und einiges mehr findet ihr hier: • www.lfs-edelhof.ac.at • www.best-trip.at • www.kletterpark.at • www.kampseen.at • www.waldland.at • www.sonnentor.at • www.geisterwerkstatt.at • www.unterwasserreich.at

Bundesentscheid Pflügen 20. – 21. August 2010, Eberndorf, Völkermarkt (Kärnten) Die Landjugend Kärnten veranstaltet heuer den Bundesentscheid Pflügen vom 20. bis 21. August in Eberndorf (Völkermarkt). Sei dabei und komm nach Kärnten, ob als Schlachtenbummler oder als Newcomer, ein Auto voll oder im Bus

mit der ganzen Landjugend. Das Rahmenprogramm ist vielseitig, es wird Action geboten, die Pflüger kämpfen um den Bundessieg und in diesem Tourismusgebiet können wir dir vom Kultur- bis zum Sportangebot alles anbieten. Highlights beim Bundesentscheid Pflügen: • Bundesentscheid Pflügen • Landwirtschaftliche Ausstellung inkl. Auto-Ausstellung • Kinderspielstadt und Jugendprogramm • Grünlandvorführung • Ackervorführung • Forstvorführung • Schauübung der FF Sport und Fun • Paintball Arena Schreckendorf (www.paintballarena-schreckendorf.at) • Bungy-Sprung von der 96 Meter hohen Jauntalbrücke (www.bungy.at) • Nacht-Tauchen im Klopeiner See (www.klopeinersee.at) • Segeln/Surfen (www.wutte.at und www.segelschule-kaernten.at) • Fun-Park Pirkdorfer See (www.klopeinersee.at oder 04230/321) • Halfpipe (Höhe: 3,8 m) • 2 Beachvolleyballplätze • Inline Skating • BMX & Dirty Bike Bahnen • Streetball-, Streethockeyund Streetsoccerplatz • Boulderwand Kultur • Sommerfestspiele Eberndorf (sommerspiele@eberndorf-info.at) • „Der Revisor“ Komödie von Nikolai Gogol • Werner Berg Museum (http://wernerberg.museum/) • Sonderausstellung von Kiki Kogelnik und Werner Berg

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Landjugend-Interview mit myProduct.at

„Wir unterstützen Landwirte, die aus Ü hinter ihren Produkten stehen“ Seit mehr als einem Jahr können Konsumenten einzigartige österreichische Spezialitäten bequem von zu Hause aus bestellen und bekommen die Infos zur Herkunft und Produktion der Produkte gleich mitgeliefert. Möglich gemacht wird dies von Rainer Neuwirth, Michael Schruef und Thomas Poscher, die gemeinsam die Online-Plattform www.myproduct.at betreiben. Im Interview erzählt Michael Schruef, wie die Idee entstanden ist, worauf das Trio besonderen Das Interview führte Andrea Eder. Wert legt und verrät seine ganz persönlichen Lieblingsprodukte. Wie entstand die Idee zu „myProduct.at“? Die Idee entstand beim Abendessen. Ich kann mich noch genau erinnern, es war der 19. Februar 2009. Wir stammen alle drei aus der Landwirtschaft und hatten Produkte von zu Hause mit. Da der Hunger groß war, dauerte es nicht lange, bis wir alles aufgegessen hatten – und dann haben wir uns gedacht, dass es doch toll wär’, wenn es jemanden gäbe, der einem die Produkte direkt vom Landwirt vor die Haustüre liefert. Wir haben lange überlegt, Marktforschungen durchgeführt, mit Kunden und Landwirten gesprochen ‒ und schon bald wurde uns klar, welches Potential in dieser Idee steckt. Wie funktioniert die Plattform? Unter www.myproduct.at werden ausgewählte Spezialitäten der österreichischen Landwirtschaft auf einer Onlineplattform vereint. In unserem Onlinestore kann man sich detaillierte Infos zu den Betrieben holen und Produkte aus allen Regionen Österreichs bequem von zu Hause aus bestellen – und das rund um die Uhr. Sobald die Bestellung abgegeben wurde, bekommen unsere Partnerlandwirte eine Benachrichtigung. Die Produkte werden direkt vom Hof des Landwirts abgeholt und durch unseren Logistikpartner DPD zum Kunden gebracht. Die Pakete werden um nur 3,90 Euro bis vor die Haustür geliefert. Ab einem Bestellwert von 50 Euro versenden wir gratis. Wer kann mitmachen? Mitmachen können landwirtschaftliche Betriebe aus ganz Österreich, die Interesse an einem österreichweiten Vertriebskanal haben. Im Zuge des Aufnahmeverfahrens werden unsere Aufnahmekriterien sowie die Qualität der Produkte geprüft, denn schlussendlich

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viel Fleiß und Einsatz produziert werden. Genau jene Betriebe möchten wir unterstützen – Landwirte, die aus Überzeugung hinter ihren Produkten stehen.

ist die Qualität das Wichtigste. Besonders wichtig ist uns der direkte Kontakt mit unseren Partnerlandwirten, daher besuchen wir jeden Betrieb persönlich. Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte? Das ist schwer zu beantworten und auch sehr unterschiedlich – wenn’s mal was zum Naschen sein darf, dann gönnen wir uns Edelschokoladen oder Kürbiskerne zum Knabbern in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Fleisch- oder Nudelgerichte verfeinern wir sehr gern mit Chutneys und wenn wir Geschenke für besondere Anlässe brauchen, werden wir bei den Edelbränden und Likören fündig. Warum sind euch heimische Lebensmittel und Produkte ein so großes Anliegen? Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir unsere Wurzeln in der Landwirtschaft. Wir sind auf unseren elterlichen Betrieben groß geworden, wir kennen die Höfe unserer Nachbarn und mittlerweile Betriebe aus ganz Österreich. Wir schätzen die Produkte, die in Österreich tagtäglich mit

Mit eurer Geschäftsidee seid ihr überaus erfolgreich. Soeben wurdet ihr vom Gründerservice zum Unternehmen des Monats Februar gewählt. Was macht euren Erfolg aus? Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leistet mit Sicherheit jeder Einzelne im Team. Die persönlichen Erfahrungen und Fähigkeiten, die jeder mitgebracht hat, sind enorm wichtig, um als Team etwas zu bewegen. Aber nicht nur die Kompetenzen sind entscheidend, sondern auch die Art und Weise, wie zusammengearbeitet wird. Respektvoller Umgang mit unseren Kunden, mit unseren Landwirten und untereinander bilden die Grundlage, um erfolgreich arbeiten zu können. Konntet ihr eure Erfahrungen der Landjugend-Arbeit für „myProduct“ umsetzen? Die Landjugendarbeit war für mich persönlich sehr prägend. Besonders die Wettbewerbe und Schulungen haben sehr viel Wissen vermittelt. Nicht zu unterschätzen ist auch die soziale Ebene, durch die zahlreichen Bewerbe und Aktivitäten habe ich Personen aus dem ganzen Land kennen gelernt. Ich habe viel erlebt, sehr viel Spaß gehabt und ein Netzwerk aufbauen können, das mir sehr viel bedeutet. Dafür bin ich sehr dankbar. Eure Tipps für jene, die mit einer ähnlichen Idee durchstarten wollen? Besonders wichtig ist es, trotz einer guten Idee offen für Neues zu bleiben. In den seltensten Fällen ist die erste Idee auch die Beste – daher ist es hilfreich sich umzuhören, andere Meinungen einzuholen und somit auch andere


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Perspektiven kennenzulernen. Wie und in welcher Form diese Informationen dann verwendet werden, das muss jeder selbst entscheiden. Welche Pläne und Ziele habt ihr für die Zukunft? Es gibt zahlreiche Pläne für die Zukunft und die Liste mit Ideen ist sehr lang. In naher Zukunft stehen eine kontinuierliche Ausweitung unseres Sortiments sowie die laufende Optimierung unserer Webseite im Vordergrund. Es gibt noch viele kleine Schrauben, an denen man drehen kann, um das Service noch weiter zu verbessern. Die bisherigen Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass wir

auf dem richtigen Weg sind ‒ und diesen werden wir konsequent weiter verfolgen. Die Bedeutung biologisch erzeugter Produkte wächst – in diesem Zusammenhang ist eine fachliche Ausbildung am Puls der Zeit entscheidend. Im brandneuen Masterstudiengang „Produktmarketing & Innovationsmanagement“ mit der Vertiefung „Organic Business“ an der Austrian Marketing University of Applied Sciences (AMU) werden wir für unsere Tätigkeit am Bio-Sektor umfassend qualifiziert.

Steckbrief

Überzeugung Name: Michael Schruef Alter: 23 Sternzeichen: Fisch Lieblingsmusik: wechselt ständig Lieblingsfilm: Avatar Lieblingsbuch: Illuminati Lieblingsprodukt: ObirStollenschinken Hobbys: Klettern, Lesen

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Hilfe für Bilderquelle: Hilfswerk Austria International

Nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti am 12. Jänner 2010 erschüttert und zwischen 200.000 und 300.000 Menschenleben gefordert hat, sind unzählige Teams aus aller Welt im Einsatz, um in der Region der primär betroffenen Hauptstadt Port au Prince Hilfe zu leisten. Neben dem Bedarf an Trinkwasser, Medikamenten, Nahrung und Notunterkünften sind jedoch auch raschest landwirtschaftliche Inputs im ganzen Land nötig, damit nach zwei verlorenen Ernten die nächste und somit auch die künftige Lebensmittelbasis abgesichert werden kann. Dieses Ziel steht im Mittelpunkt eines Hilfswerk Austria International-Projekts, das von der LK Österreich, den neun Landwirtschaftskammern und dem Österreichischen Raiffeisenverband unterstützt wird. Doch auch jede und jeder Einzelne kann mit seiner Spende dazu beitragen, das Leid der Menschen in Haiti zu lindern. Text: Claudia Jung-Leithner

Besonders gut war es um die Landwirtschaft des Inselstaates ohnehin nie bestellt. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und zugleich auch eines der anfälligsten für äußere wirtschaftliche und naturbedingte Katastrophen. Dementsprechend schlecht ausgestattet und unzureichend gegen Krisen geschützt ist auch der Agrarsektor. Dessen nachhaltige Entwicklung wurde von der haitianischen Regierung und der internationalen Geldgebergemeinde bereits 2008 – also noch lange vor dem Erdbeben – zur nationalen Priorität erklärt. Verschärfend kamen die Steigerung der Weltmarktpreise zu dieser Zeit, die Wirbelstürme im Sommer 2008 und nun auch noch das Erdbeben hinzu. Über 9 % der Gesamtbevölkerung und zwischen 30 und 35 % der Kinder unter fünf Jahren gelten mittlerweile als akut unterernährt. 88 % der ländlichen Haushalte leben unter der Armutsgrenze.

600.000 Menschen auf der „Stadtflucht“ Die Lebensmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen

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(FAO) hat vor einer regelrechten Tragödie in den ruralen Gebieten gewarnt. Außerdem sollte bedacht werden, dass mittlerweile rund 600.000 Menschen aus der zentral gelegenen Erdbeben-Region, in der sich auch die Hauptstadt Port au Prince befindet, in die Peripherie abgewandert sind oder noch abwandern. Diese Gebiete sind allerdings nur höchst unzureichend auf die Menschenmassen und ihren Hunger vorbereitet.

Saatgut, Dünger und einfache Geräte als Basis Das Hilfswerk Austria International setzt mit österreichischer Unterstützung aus der Landwirtschaft genau an diesem Punkt an und möchte - je nach einlangendem Spendenumfang - zwischen 500 und 1.000 Bauernfamilien mit Saatgut, Dünger und einfachen Geräten möglichst regionaler Herkunft versorgen. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll es damit gelingen, dass diese Kleinbauern für eine gewisse Nahrungsmittelbasis sorgen und diese auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten können. Dabei stehen speziell schnell wachsende Kulturen wie Gemüse, Mais, Bohnen und Sorghum im Vordergrund.


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Haitis Landwirtschaft Factbox

Wusstest du, dass ... ... das Erdbeben vom 12. Jänner 2010 in Haiti zwischen 200.000 und 300.000 Menschenleben gefordert hat? ... mittlerweile 600.000 Menschen aus der Region der erdbebenzerstörten Hauptstadt Port au Prince in die ländlichen Gebiete abgewandert sind bzw. abwandern, wo die Nahrungsmittelversorgung immer knapper wird? ... 9 % der Gesamtbevölkerung und mittlerweile 30 bis 35 % der Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt sind sowie 88 % der ländlichen Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben?

Mehr Arbeitsplätze, weniger Importabhängigkeit Doch auch einfache Bewässerungsanlagen sollen erneuert werden, um Verluste des wertvollen Wassers zu vermindern und die Verfügbarkeit von gutem, bebaubarem Boden zu steigern. Es ist ferner geplant, unter Einbindung lokaler Hilfsorganisationen mit Agrarfachleuten einfache landwirtschaftliche Kooperationen aufzubauen. Insbesondere Frauen, die oftmals das Familienoberhaupt darstellen, brauchen eine derartige Unterstützung. All dies soll jedoch nicht nur die Lebensmittel-Produktion selbst steigern, sondern auch dazu helfen, regionale Arbeitsplätze zu schaffen, beispielsweise durch die Produktion von natürlichen Düngemitteln. Dadurch soll die ländliche Bevölkerung befähigt werden, besser für die zugewanderten Menschen und für eine höhere Ernährungssicherheit zu sorgen. Auch die Stabilisierung und Erholung der Umwelt ist ein Ziel, nicht zuletzt weil diese dann auch besser für weitere etwaige Naturkatastrophen gerüstet wäre. Da derzeit 55 % der Nahrung und 80 % des Grund-

nahrungsmittels Reis importiert werden, soll durch die Steigerung der landeseigenen Produktion auch die Einfuhrabhängigkeit des armen Landes vermindert werden. Schon jetzt arbeiten 60 bis 70 % der Menschen in der Landwirtschaft, dieser Sektor macht allerdings nur 25 % des Bruttonationalproduktes aus. Dies verdeutlicht, welche Effizienzsteigerungen hier durchaus möglich wären.

Spenden sind höchst willkommen In Summe führt das Hilfswerk Austria International, das seit 2009 in Haiti präsent ist, derzeit vier Einzelprojekte in den Bereichen Allgemeine Nothilfe, Gesundheit und Soziales, Ausbildung sowie Landwirtschaft mit Kosten von 2,7 Mio. Euro in dem Inselstaat durch. Die Verantwortlichen hoffen, 350.000 Euro für das Agrarprojekt sammeln zu können. Ein nicht unwesentlicher Teil davon hängt allerdings von der Großzügigkeit der Einzelpersonen ab. Spenden für die Initiative „Wir bauen Leben - Die österreichische Landwirtschaft hilft“ sind auf das PSK-Konto 90.311.400, Bankleitzahl 60.000, möglich. Für Organisatorisches und den nötigen Personalaufwand beim

... das Hilfswerk Austria International die einzige österreichische Organisation ist, die - mit Unterstützung der Landwirtschaftskammern - in Haiti ein Hilfsprojekt im Agrarbereich in die Wege geleitet hat? ... dieses Hilfsprojekt primär darauf abzielt, die Kleinbauern mit Saatgut, Dünger und einfachen Betriebsmitteln zu versorgen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittel-Erzeugung aufzubauen?

Hilfswerk wird lediglich ein geringer Prozentsatz von etwa 10 % aufgewendet, der gesamte Rest kommt direkt den haitianischen Bauernfamilien zugute. Im besten Sinne des Wortes „erste Früchte“ soll das Projekt in den nächsten Monaten tragen, allerdings hoffen die Verantwortlichen, die Laufzeit des Vorhabens über ein Jahr hinaus verlängern zu können, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen abzusichern.

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CEJA Seminar in Spanien Welche Chancen bietet eine gemeinsame Agrarpolitik für Junglandwirte nach 2013 Von 3. bis 6. Februar fand in Sevilla (Spanien) der Europäische Kongress der Junglandwirte statt. Für Österreich waren vier Vertreter der Landjugend und der Jungbauernschaft angereist. Im Zentrum der Diskussionen standen Chancen und Hindernisse für Jungübernehmer von landwirtschaftlichen Betrieben und die Frage wie eine Gemeinsame Agrarpolitik darauf einwirken kann.

Speziell für Junglangwirte ist es oft sehr schwierig, am Puls der Zeit zu sein, da Veränderungen immer mit hohen Investitionskosten verbunden sind. Langfristig gebundenes Kapital macht den Betrieb träge für Veränderungen, doch die Globalisierung und der internationale Wettbewerb verlangen von Jungunternehmern Spontanität. „In vielen Produktbereichen kann die österreichische Landwirtschaft den Preiskampf nur schwierig mithalten, unser wesentlicher Vorteil ist aber die Qualität unserer Erzeugnisse. So muss es in Zukunft wichtig sein, den Kunden mehr noch als jetzt, Regionalität und Qualität der heimischen Produkte zu verdeutlichen!“, meint Franz Lauritsch, Bezirksobmann der Landjugend Villach. Immer wieder wird uns Landwirten berichtet, dass der Nahrungsmittelbedarf bis 2050 um 70 % ansteigen werde und wir jeden Quadratmeter zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigen. Wir Junglandwirte sind bereit, diese Verant-

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wortung anzunehmen und hoffen auf eine positive Preisentwicklung, um in Zukunft möglichst ohne Ausgleichzahlungen ein gutes Betriebsergebnis erwirtschaften zu können. Derzeit ist der Markt jedoch gut versorgt und wir haben in den letzten beiden Jahren die Lagerbestände erhöhen können. „Um das Überleben der landwirtschaftlichen Betriebe abzusichern, ist es notwendig in den nächsten Jahren die Ausgleichzahlungen abzusichern und die alternativen Kraftstoffe auf europäischer Ebene zu forcieren. Nur wenn die Überproduktion unserer Nachbarländer abgefedert wird, kann die heimische Landwirtschaft ihre Aufgaben wie Klimaschutz, Erhalt der Kulturlandschaft sowie Bodenschutz und Sicherstellung der Versorgung unserer Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln auch in Zukunft erfüllen“, fordert Hermann Weiß, Agrarkreisleiter und Landesbeirat der Landjugend Niederösterreich. Die Landwirtschaft in den Staaten der Europäischen Union bietet neben ihrer Produktionsfunktion auch noch wesentliche weitere Dienste für die Gesellschaft. Franz Fehr, Europasprecher der Österreichischen Jungbauern, meint dazu: „Umweltschutz, tiergerechte Haltung, Produktion von gesunden Lebensmitteln und der Schutz des Grundwassers sind außerhalb Europas nicht so selbstverständlich wie bei uns. Darauf können wir stolz sein und das muss unserer Gesellschaft auch etwas wert sein!“

In Österreich werden diese Leistungen durch das ÖPUL-Programm (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) abgegolten. Die Abgeltung dieser Leistungen von Landwirten an unsere Gesellschaft mittels Agrarumweltprogrammen ist für die Europäische Union ein wesentlicher Bestandteil der Förderung zur Entwicklung des ländlichen Raumes und muss deshalb auch nach dem Jahr 2013 verstärkt fortgeführt werden.

Factbox

Die Vergrößerung des Betriebes alleine scheint nur mehr selten die ideale Lösung für das zukünftige Überleben des Betriebes zu sein. In ganz Europa setzen junge Landwirte immer mehr auf Diversifizierung. Das Aufdecken neuer, individueller Chancen und der Aufbau mehrer Standbeine helfen natürlich den Betrieb abzusichern, erfordern aber auch Geschick, hohe Motivation und viel Durchhaltevermögen.

AGRARPOLITISCHES SEMINAR NORD Interessantes zur Agrarpolitik gibt es auch beim nächsten Agrarpolitischen Seminar in Linz! Das Agrarpolitische Seminar NORD findet am 9. Juni 2010 in der LK Oberösterreich statt. Einen Tag nach den Agrarpolitischen Seminaren finden jeweils die Bundesagrarkreissitzungen statt. Bei diesen diskutieren die einzelnen Vertreter der Länder über Vorgänge und Veränderungen in der Landwirtschaft und bringen sich bei den einzelnen Entscheidungsträgern ein. Da die Landjugend bei der LK Österreich und deren Ausschüssen vertreten ist, werden immer topaktuelle Themen aufgegriffen und besprochen.


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Buchtipp DER METZGER SIEHT ROT

Buchtipp DAS SPARGELCARTOONKOCHBUCH

Thomas Raab Piper Verlag 319 Seiten ISBN: 9783492254632 ¤ 9,20

Sybille Milde, Ludwig Hessler Vmn Naumann, Verlag M. 72 Seiten ISBN: 9783936622591 ¤ 14,40

Was tut man nicht alles aus Liebe? Willibald Adrian Metzger kann ein Lied davon singen! Der feinsinnige Restaurator überwindet seine Abneigung gegen Massenveranstaltungen und begleitet seine heiß verehrte Danjela zu einem Heimspiel ihrer Lieblingsmannschaft mit tragischem Ende. Als Danjela ihrer Neugierde zum Opfer fällt, ist es vorbei mit Willibalds Gelassenheit und mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Das etwas andere Kochbuch rund um das edle Gemüse. Deutschlands jüngste Sterneköchin, Sybille Milde und Ludwig Hessler präsentieren die 50 besten Spargel- und Bärlauch-Rezepte ‒ witzig verpackt in Cartoons von Günter Henrich. Mit den einfachen Rezepten mit viel Gemüse und Fisch bekommt Kochen einen neuen Spaßfaktor, Wissenswertes über den Spargel liefern die lustigen Cartoons.

ROBIN HOOD Universal Pictures Regie: Mit:

Start:

Buchtipp KALTE KÜCHE

Buchtipp

top agrar 144 Seiten ISBN:9783784350585 ¤ 15,-

EAT SLOW! Florian Holzer & Nina Kaltenbrunner

100 raffinierte Rezepte, wenn es einmal schnell gehen soll oder die Temperaturen nach coolen und köstlichen Mahlzeiten verlangen. Hobbyköche, die Freude an Aufwändigerem wie tollen Salaten, besonderen Broten, Fleischund Fischrezepten haben, kommen ebenso voll auf ihre Kosten. Plus: Nützliche Anleitungen für das Buffet zum Gästeempfang!

Gewinnspiel

Falter Verlag 320 Seiten ISBN: 9783854394228 ¤ 25,50 Einen Wegweiser zum Genuss präsentieren Florian Holzer & Nina Kaltenbrunner mit ihrem schön gestalteten Buch: Ausgewählte Bio- und Slow-Food-Produzenten in Ostösterreich machen Lust auf die heimische Lebensmittel-Qualität. Die kurzen Texte erzählen von den Besonderheiten und der Geschichte der Produkte. Einblick gibt’s auch in die jeweiligen Herstellungsweisen der Produzenten. Bleibt zu hoffen, dass auch der Westen Österreichs bald einen eigenen Kultur-Genussführer bekommt!

Kinotipp

Ridley Scott Russell Crowe, Cate Blanchett, Mark Strong, Matthew Macfadyen, Kevin Durand u.a. 13. Mai 2010

Wer kennt sie nicht? – Die Geschichte um Robin Hood, der im England des 13. Jahrhunderts um Gerechtigkeit und Freiheit kämpft. Unter der Regie von Ridley Scott brillieren Stars und Oscar-Preisträger wie Russel Crowe und Cate Blanchett bei diesem Revival des Film-Klassikers. Scott versucht mit seiner Neuverfilmung des historischen Stoffes einen neuen Blickwinkel. Denn im Vordergrund der Geschichte steht die Entwicklung Robin Hoods zum Helden. Ob ihm das gelingt? – Ansehen und sich selbst ein Bild machen! Nach „Gladiator“, „Ein gutes Jahr“, „American Gangster“ und „Der Mann der niemals lebte“ ist „Robin Hood“ übrigens die bereits fünfte Zusammenarbeit von Scott mit Oscarpreisträger Crowe.

Wir verlosen 1 Exemplar der

„Kalten Küche“. Schreibt uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff „Kalte Küche“an: oelj@landjugend.at oder an unsere Postadresse: Landjugend Österreich Schauflergasse 6, 1014 Wien Viel Spaß beim Nachkochen!

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Wochenendseminar 2010

BETTINA HÖFLMAIER

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Auch wir SchärdingerInnen sind jetzt in den letzten Wochen aus dem Winterschlaf hervor gekrochen. Wir sind gerade mitten in unserer 5. Jahreszeit - der Mostkostsaison und da tut sich wie immer ziemlich viel! Neben unserem Jahresprogramm bemühen wir uns natürlich auch immer, bei den Bildungsangeboten mitzumischen. Daher trudelte Ende Februar eine kleine Schärdinger Truppe bei dem Infoabend „Richtig Versichern“ in der Landwirtschaftskammer Linz ein. Es war ein wirklich interessanter Abend und wahrscheinlich haben die meisten von uns gleich am nächsten Morgen die Polizze hervorgesucht und einmal genauer nachgelesen, was in ihrer Versicherung so vereinbart bzw. nicht vereinbart ist. Ende März veranstalteten wir auch wieder unser alljährliches Landjugend Blutspenden und dieses fand heuer in der Dienststelle in Andorf statt. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen für ihre Bereitschaft, die Ärmel hochzukrempeln und somit eine wertvolle Gabe für unsere Mitmenschen zu spenden. DANKE! SUSANNE GRADINGER

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Am Samstag, den 20. Februar 2010 ging es in den Lehrküchen des Agrarbildungszentrums Salzkammergut in Buchberg heiß her! Dreierteams kochten zum Thema Schnitzel um die Wette und versuchten die hochkarätige Jury mit ihren Menüs zu überzeugen. Bezirksbäuerin Anni Wimmer, Direktorin Barbara Mayr, Landesleiterin Elisabeth Gneissl und Landesleiter-Stv. Thomas Reisinger hatten es schwer, aus den tollen Schnitzelgerichten einen Sieger zu küren. Schlussendlich konnte sich die LJ Gschwandt mit dem Gschwandtner Knuspertraum den Sieg sichern. Dicht gefolgt von der LJ Kirchham und eines Spontankochteams des Bezirksvorstandes der Bezirkslandjugend Gmunden, die sich die Ränge zwei und drei sicherten. VIKTORIA SPERL

Junges Blut aus Ried

ANNA LANDERTINGER

Nachtrodeln in Schladming Bezirk Linz-Land

Bezirk Schärding

Raus aus dem Winterschlaf

Dieses Jahr fand das Wochenendseminar des Bezirkes Eferding vom 27.28. März in Geboltskirchen statt. Anfangs wurden wichtige Programmpunkte mit den Ortsgruppen abgesprochen. Das Projektteam präsentierte Aktuelles zum Wertungstanzen, das am 19. September 2010 in Hartkirchen stattfindet. Am Nachmittag fand das Seminar,“ Ich – eine Erfolgsstory“, das von Barbara Penn gehalten wurde, statt. Man hat sich sehr viel Wissen mitnehmen können, dass man im privaten Leben oder auch in der Landjugend gebrauchen kann. Am frühen Abend sind noch einige Teamspiele gespielt worden. Beim Landesbeitrag am nächsten Morgen drehte sich alles um das neue Jahresthema „Jugend pur – dem Leben auf der Spur“. Nach so einem erfolgreichen und lustigen Wochenende sind die Ortsgruppen wieder mehr zusammen gewachsen.

Bezirk Gmunden

A Schnitzl im Pfandl

Am 20. Februar starteten wir dieses Jahr wieder mit dem Bus nach Schladming, um dort mit der guten alten Rodel die Pisten hinunter zu flitzen. Obwohl diese Veranstaltung jedes Jahr sehr beliebt ist, brachen wir dieses Mal alle Rekorde und machten uns mit ca. 170 Mitgliedern aus allen Ortsgruppen auf den Weg. Endlich im Schigebiet angekommen, schnappten wir uns alle einen Schlitten, um alleine oder zu zweit bei perfektem Rodelwetter die Rodelbahn unsicher zu machen. Nach diesem anstrengenden Abend brachte uns der Bus dann wieder alle wohlbehalten nach Hause. BETTINA RAMMERSTORFER

Bezirk Ried

Vom 19. – 21. März hieß es Vorhang auf und Bühne frei für das erste LJ Theater des Bezirkes Braunau. Begabte aus insgesamt 10 Ortsgruppen stellten ihre schauspielerischen Fähigkeiten in den drei Einaktern „Maß für Maß“, „Die rote Nelke“ und „Der Herr Vetter“ unter Beweis. Die Darsteller wurden mit viel Gelächter und Applaus belohnt. Der Erlös dieses Projektes kommt dem Diakoniewerk Mattighofen zu Gute, die dies für eine Schreibtafel für einen Hörbehinderten und andere Therapien verwenden. Wir bedanken uns bei alle Teilnehmenden und auch Zusehern, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Bezirk Eferding

Bezirk Braunau

LJ Theater Bezirk Braunau

Die alljährliche Blutspendeaktion der LJ Bezirk Ried und des Roten Kreuzes war wieder einmal ein voller Erfolg. Rund einhundert spendenfreudige Landjugendliche aus dem Rieder Bezirk ließen sich auch heuer wieder „anzapfen“ und halfen somit, Leben zu retten. Trotz des Lokalwechsels – die Aktion fand heuer erstmals in der neuen Landwirtschaftskammer statt – fanden so viele junge Leute zu uns. MARIA STREIF


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MARGARETHE HÜTHMAIR

Mit’m Pfandl durch’s Landl!

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Redewettbewerb Bezirk Wels

In den letzten Monaten war wieder einiges los bei uns im Bezirk. Neben einer Kassier- und Schriftführerschulung wurde auch wieder das alljährliche WOSE in der Lucka in Geboltskirchen abgehalten. Als Basistrainer fungierte wie in den beiden Jahren zuvor Christian Paltinger. Mit viel Geduld und Geschick lehrte er uns Grundlegendes zum Thema Rhetorik. Ende März fand unser Bezirksentscheid im Reden und 4erCup statt. Als Sieger ging die LJ-Gruppe Fornach hervor, die unseren Bezirk beim Landesentscheid vertreten wird.

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Mit’m Pfandl durch’s Landl – Bezirksentscheid Perg

Bezirk Perg

Bezirk Vöcklabruck

Neues aus dem Bezirk

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Tolle Ideen zum Thema „Rouladen“ hatten die Teams des Perger Kochwettbewerbs, der am 13. März 2010 in der HLW Perg stattfand. Gerichte, wie „Schweinchen Babes bunter Spielplatz“, „Chicken rolls - Hühner rollen auf“ und „Mühlviertler Lenz“, wurden von den Teilnehmern aufgetischt. Gewonnen hat ein Team aus der Ortsgruppe Ried/Katsdorf, die speziell mit Regionalität und Prinzesskartoffeln im Landjugend-Style die Jury überzeugten. MARIA GRAFENEDER

Redegewandte Landjugendmitglieder, Schülerinnen der FS Mistelbach und interessierte Zuschauer trafen sich am 23. März in der Hauptschule in Sattledt. Die Kategorien vorbereitete Rede und Spontanrede standen beim Redewettbewerb zur Auswahl: In der Sparte der Vorbereiteten Rede präsentierten die redegewandten Jugendlichen ihre Ideen in sechs bis acht Minuten. In der Kategorie Spontanrede galt es, sich in den verschiedensten Bereichen rhetorisch auszutoben. Bei der Vorbereiteten Rede über 18 gewann Christina Rührlinger (LJ Sattledt). Unter 18 führte Anna Weingartmair (LJ Sattledt). Bei den Spontanreden über 18 sicherte sich Hans König-Felleitner (LJ Sipbachzell) den 1. Platz. Unter 18 führte Rainer Eckmayr (LJ Steinerkirchen-Fischlham). Wir gratulieren den Siegern nochmals herzlich und freuen uns schon wieder auf den nächsten Redewettbewerb! DANIELA MÜLLECKER

Bezirk Rohrbach

Agrar- & Genussolympiade

Der alljährliche 4er-Cup und Redewettbewerb wurde am 26. März von der Ortsgruppe Weyer/Kleinreifling und dem Bezirk Steyr gemeinsam durchgeführt. Die Hauptschule Weyer bot das perfekte Ambiente um die verschiedenen Stationen in den einzelnen Klassenräumen aufzubauen. Unter den 12 teilnehmenden Gruppen konnte die LJ Maria Neustift am meisten Geschick, Geschwindigkeit und Wissen aufweisen und holte sich somit den 1. Rang. Großes Kino boten auch die diesjährigen Teilnehmer beim Redewettbewerb. Eine schwere Entscheidung für die Jury bei so vielen hervorragenden Reden die Beste herauszufiltern. Am Ende fand sich in jeder Kategorie doch noch ein Sieger. Folgende Gewinner durften den Bezirk Steyr am Landesentscheid vertreten:

Erstmalig fand am 21. März eine Agrarund Genussolympiade im Bezirk Rohrbach statt. Der Bewerb wurde in der Volksschule Putzleinsdorf durchgeführt, wo die örtliche Landjugendgruppe auch die Bewirtung übernahm. Von den 2erTeams mussten jeweils drei spezifische Stationen und zwei allgemeine Aufgaben erfüllt werden. Insgesamt stellten sich 20 Gruppen den anspruchsvollen Fragen. Den Sieg holten sich die Teams aus Putzleinsdorf (Agrar) und Arnreit (Genuss).

4er-Cup: Maria Gelbenegger, Michaela Kalkhofer, Stefan Infanger und Manfred Haider (LJ Maria Neustift) Spontanrede unter 18: Evelin Krifter (LJ Maria Neustift) Spontanrede über 18: Regina Zöttl (LJ Maria Neustift) Vorbereitete Rede über 18: Gerti Ahrer (LJ Weyer) Präsentation über 18: Maria Heigl (LJ Weyer)

Der neue Kochwettbewerb, bei dem die Zubereitung heimischer Lebensmittel, oberösterreichische Köstlichkeiten und der Spaß am Kochen im Vordergrund stehen, lautet „Mit’m Pfandl durch’s Landl“. Dieser fand in Freistadt am Sonntag, 28. März 2010 in der Lehrküche der HLW Freistadt statt. Insgesamt stellten sich fünf Teams aus dem Bezirk Freistadt dem Bewerb und versuchten, mit ihren Kreationen die Jury zu überzeugen. Die Gerichte und vor allem die Dekorationen wurden mit sehr viel Können auf höchstem Niveau zubereitet und gestaltet. Als Sieger ging das Team der LJ Tragwein mit dem Gericht „Speckiges Schnitzel in kerniger Laune“ hervor. Am zweiten Platz folgt das Team aus Gutau, gefolgt von der LJ Neumarkt mit ihrem „Frühlingserwachen“, bei dem man den Frühling förmlich herausschmeckte.

JUDITH AZESBERGER

CARINA HIRTENLEHNER

ANDREAS HAUNSCHMIED

Mit’m Pfandl durch’s Landl

Bezirk Freistadt

Selbstgekochtes schmeckt einfach immer am besten. Unter dem Thema „Rouladen“ bewiesen am 7. März in der HLW Kirchdorf sieben Dreierteams verschiedener Landjugendgruppen ihre Kochkünste. Das Ergebnis wurde von einer Fachjury nach „Geschmack“, „Garnitur“, „Kreativität“ und „Verwendung heimischer Lebensmittel“ bewertet. Inzersdorf erreichte mit ihrem Menü „Inzersdorfer Frühlingszauber“ den stolzen ersten Platz. CARINA SCHMEISSL

Bezirk Steyr

Bezirk Kirchdorf

Reden & 4er-Cup

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Auf den Sommer freue ich mich, weil … Christoph Steiner, LJ Windischgarsten

Hanna Hofmann, LJ Enns-HargelsbergKronstorf Da ich im Sommer ein dreimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren muss, bleibt mir nicht sehr viel Freizeit. Jedoch freue ich mich auf die warmen Sommerabende, wo ich beim Grillen und gemütlichen Zusammensitzen mit meinen Freunden so richtig entspannen kann. Ich liebe es mit Leuten der Landjugend schwimmen zu gehen und am Seeufer zu liegen oder eine Runde Volleyball zu spielen. Oft unternehmen wir eine gemeinsame Radtour. Im Sommer gibt es jedes Wochenende diverse Veranstaltungen der Landjugend, bei denen ich nicht fehlen möchte. Sehr viel Zeit verbringe ich auch mit meinem Pferd. Ich bin eine begeisterte Reiterin und freue mich endlich einmal Zeit zu haben, um ausgedehnte Ausritte zu genießen und die Seele baumeln zu lassen ohne an die Schule oder an das Lernen zu denken. Besonders freue ich mich auch auf meinen 18. Geburtstag, den ich in den Sommerferien gebührend feiern werde.

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… man vielfältige Aktivitäten an der frischen Luft erleben kann. Vor gut einem dreiviertel Jahr entschlossen sich ein paar Freunde und ich, den großen Pyhrgas frühmorgens zu besteigen. Nach drei Stunden kräfteraubenden Aufstiegs erreichten wir zufrieden den Gipfel und so konnten wir den Ausblick auf unser wunderschönes Garstnertal an einem sonnigen Tag genießen. Für mich sind solche Augenblicke die schönsten die man im Sommer erfahren kann, da man gutes für den Körper und den Geist machen kann. Neben unserem stressigen Alltag bietet der Sommer zahlreiche Möglichkeiten, die Gedanken neu zu sortieren und so leichter in den Tag zu leben. Da ich in der Nähe eines natürlichen Badesees lebe, ist es für mich auch eines der angenehmsten Dinge, dort unter der Sonne auszuspannen. Nicht zu vergessen sei auch, dass mit den wärmenden Tagen die Möglichkeit an Outdoor-Sportarten steigt. So genieße ich es auch immer wieder unsere Gegend samt den unterschiedlichsten Routen mit dem Mountainbike abzufahren. Natürlich freue ich mich auch auf den Sommer wegen unserer vielen Veranstaltungen, die vorwiegend nur an schönen Sommertagen durchzuführen sind. Immer wieder ist es auch eines der Highlights innerhalb unserer Ortsgruppe einen gemütlichen Grillabend zu organisieren, da bei uns die Gemeinschaft sehr groß geschrieben wird und der Spaß nie zu selten kommt. Zu guter Letzt möchte ich im Namen der Landjugend Windischgarsten allen einen sonnigen und erfolgreichen Sommer wünschen!

Verena Grünberger, LJ Waldhausen ... die großen Ferien endlich da sind, es draußen wärmer ist und der lang ersehnte Urlaub stattfindet. Man kann einmal abschalten und die Zeit mit Dingen verbringen für die man das ganze Jahr über keine Zeit findet. Auch für Freunde und Freizeitbeschäftigungen hat man im Sommer viel mehr Zeit. Für mich als Schülerin ist es natürlich auch wichtig, durch einen Ferienjob etwas Geld zu verdienen. Außerdem finden in der Umgebung immer viele Feste statt, die man natürlich auch besuchen möchte.


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Bundes- und Landestermine von Mai und Juni 2010 07. Mai

Landesfrühjahrstagung, BBK Wels

Bezirk Wels

23. Mai

LE Sensenmähen, Eidenberg

Bezirk Urfahr

06. Juni

LE Mit’m Pfandl durch’s Landl, Lambach

Bezirk Wels

09. Juni

Agrarpolitisches Seminar NORD

Linz

19.-20. Juni

Almwandertag

Bezirk Kirchdorf

25.-26. Juni

BE Sensenmähen

Steiermark

Orts- und Bezirkstermine von Mai und Juni 2010 12.–15. Mai

LJ-Theater, Buchkirchen

Bezirk Wels

13. Mai

Bezirksmähen, Krenglbach

Bezirk Wels

13. Mai

Mostkost, LJ Kremsmünster

Bezirk Kirchdorf

13. Mai

Bezirksmähen, Hohenzell

Bezirk Ried

13. Mai

Bezirksmähen, Frankenburg

Bezirk Vöcklabruck

14. Mai

Mit’m Pfandl durch’s Landl, FS Kleinraming

Bezirk Steyr

15. Mai

Theaterstadl LJ Wolfern

Bezirk Steyr

16. Mai

Mostkost Neuhofen

Bezirk Linz-Land

16. Mai

Bezirksmähen

Bezirk Eferding

16. Mai

Bezirksmähen, Bad Kreuzen

Bezirk Perg

LJ Fest Geretsberg

Bezirk Braunau

14. Mai

LJ Fest St. Pantaleon

Bezirk Braunau

15. Mai

Move On, LJ Kremsmünter

Bezirk Kirchdorf

15. Mai

Exotic Night Neukirchen

Bezirk Braunau

16. Mai

Bezirksmähen, Molln

Bezirk Kirchdorf

16. Mai

Bezirksmähen, Schalchen

Bezirk Braunau

20. Mai

LJ-Meeting

Bezirk Eferding

Theaterstadl LJ Wolfern

Bezirk Steyr

22. Mai

S.O.S – Sound Of Spirit, LJ Inzerstorf

Bezirk Kirchdorf

24. Mai

Bezirksmähwettbewerb, Liebenau

Bezirk Freistadt

Maikäfertanz, LJ Aschach

Bezirk Steyr

Theaterstadl LJ Wolfern

Bezirk Stey

30. Mai

Mostkost, Ansfelden

Bezirk Linz-Land

30. Mai

Mit’m Pfandl durch’s Landl, FS Andorf

Bezirk Ried

30. Mai

Mit’m Pfandl durch’s Landl, FS Andorf

Bezirk Schärding

21.–23. Mai

LJ Fest Pischelsdorf

Bezirk Braunau

03. Juni

Bezirksfußballturnier

Bezirk Linz-Land

Bezirksprojekt Gsunga & G’spüt – wir beLEBEN das Brauchtum

Bezirk Vöcklabruck

06. Juni

Fuß- und Völkerballturnier, Steinhaus

Bezirk Wels

06. Juni

Mostkost, Weißkirchen

Bezirk Wels

12. Juni

Replay, Weißkirchen

Bezirk Wels

12. Juni

Bezirkssportfest

Bezirk Eferding

12. Juni

LJ-Bezirksausflug

Bezirk Wels

20. Juni

Bezirkssportfest, Feldkirchen

Bezirk Braunau

20. Juni

Bezirkssportfest, Micheldorf

Bezirk Kirchdorf

27. Juni

Der Berg ruft 2010, Bergmesse auf der Lindaumauer

Bezirk Steyr

27. Juni

Bezirkssportfest, Pichl bei Wels

Bezirk Wels

07.–09. Mai

21.-22. Mai

28.–29. Mai 24. + 29.-30. Mai

05-06. Juni

Nächster Redaktionsschluss: 26. Mai 2010

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oberösterreich land dem Leben auf der Spur Jahresthema 2010 der Landjugend Oberösterreich www.ooelandjugend.at P.b.b. • 02Z033147 M Verlagsp...

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