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P.b.b. • 02Z033147 M Verlagspostamt 4020 Linz

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„lebendig. beständig. – Wir beleben das Land!“ Jahresthema 2012 der Landjugend OÖ

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Liebe Landjugendliche! 04–05

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ALLGEMEINBILDUNG

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ORGANISATION & SERVICE

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ALLGEMEINBILDUNG

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SCHWERPUNKTTHEMA

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LANDWIRTSCHAFT & UMWELT

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BUNDESINFOS SPORT & GESELLSCHAFT KULTUR & BRAUCHTUM

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SPORT & GESELLSCHAFT

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ALLGEMEINBILDUNG

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Für alle, die ich noch nicht kennenlernen konnte: Ich bin Johann Diwold, werde aber eigentlich von allen „Hansi“ genannt. Ich komme aus dem Bezirk Perg, bin Leiter der Landjugend Ried/Katsdorf und seit Jänner neu im Landesvorstand. Neben der Landjugend verbringe ich meine Freizeit mit Schuhplatteln und Musizieren. Die neue Funktion im Landesvorstand bringt so manche Herausforderungen mit sich, welche aber mit vielen neuen Freundschaften, unvergesslichen Augenblicken und sehr viel Erfahrung belohnt wird.

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SPORT & GESELLSCHAFT

DISKU ECK AUS DEN BEZIRKEN

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TERMINE

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RAIKA

Impressum: Mitteilungsblatt der Landjugend Oberösterreich Offenlegung: Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes Grundlegende Richtung: Information der Jugendlichen im Ländlichen Raum Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Oberösterreich, Auf der Gugl 3, 4021 Linz, Tel (050) 6902 1261, Fax DW 91261, E-Mail: ref-landj@lk-ooe.at, www.ooelandjugend.at, ZVR-Zahl: 865760424 Redaktionsteam: Stefan Lorenz (lost), Lena Stockinger (lest), Ingrid Wolfsteiner (inwo), Sandra Grüner, Albin Waldburger (waal), ref-landj@lk-ooe.at Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 25. Mai 2012 Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Titelfoto: Landjugend Oberösterreich Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Waldern und kontrollierten Quellen. Erscheint vier Mal jährlich. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Aus stilistischen Gründen wird in den Artikeln meist die männliche Form verwendet, die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

Im neuen Jahr hat sich schon sehr viel getan und wir blicken auf einen erfolgreichen Kongress und „Pâck ma’s – ZwoaZwöf“ zurück. Natürlich geht es mit vollem Elan weiter! Wochenendseminare, Schulungen und die ersten Bewerbe stehen vor der Tür! Die positive Stimmung vom vergangen Jubiläumsjahr wollen wir durch das heurige Jahresthema „lebendig.beständig.- Wir beleben das Land!“ bestärken und bewusst auf die tollen Projekte und Tätigkeiten der Landjugend aufmerksam machen. Viele Menschen kennen die Landjugend nicht einmal (aus meiner Sicht kaum vorstellbar ☺) bzw. wissen nur, dass es uns gibt, aber nicht was wir unternehmen und in unserem Ort bewirken! Genau diese Thematik nehmen wir uns heuer zu Herzen und zeigen auf, wozu die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum fähig ist. Wir bringen das Land zum Blühen! Bei der landesweiten Verteilaktion am Wochenende 11./12. Aug. verteilen wir Blumensamen und versorgen die Bevölkerung mit Infos über die Landjugend und über das bevorstehende Projektwochenende. Bei dem bundesweiten Projektwochenende unter dem Titel „TatOrt Jugend“ von 1. – 2. September wird sich dann alles um das Thema Landjugend drehen! Ich lade euch heute schon ein mitzumachen und das tolle Gemeinschaftsgefühl der Landjugend zu erleben, zu verstärken und zu verbreiten. In diesem Sinne wünsche ich euch ein erfolgreiches Landjugendjahr und hoffe, dass wir bei der einen oder anderen Landjugendveranstaltung aufeinandertreffen! Euer HANSI

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JA H R E STH E M A

Jahresthema 2012 der Landjugend OÖ

„lebendig. beständig. – Wir beleben das Land!“ Die Landjugendgruppen bewegen viel in den Gemeinden und Orten Oberösterreichs. Durch Veranstaltungen und Feste entsteht Leben und Gemeinschaft. Die (Land-)Jugendlichen packen an, wenn sie gebraucht werden und gestalten ihren eigenen Lebensraum nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung mit, damit gerne dort gelebt wird! Durch dieses Engagement schafft die Landjugend die Grundlage zu einem guten Miteinander der Menschen im Ort.

Wissen die Bewohner deines Heimatortes über die Aktivitäten der Landjugend Bescheid? Wenn nicht, dann nütze die Aktivitäten rund um das Jahresthema dazu, um auf die Landjugend im Ort aufmerksam zu machen und zu zeigen, was in der Landjugend steckt!

Wir bringen unseren Ort zum Blühen! Passend zum Jahresthema könnt ihr am Wochenende 11. / 12. August bei der landesweiten Verteilaktion mitmachen und so die Menschen im Ort als Landjugend überraschen.

So wird’s gemacht … In einer „Nacht- und Nebelaktion“ oder bei einem Gespräch am Gartenzaun könnt ihr Blumensamen mit einer Botschaft und Informationen rund um die Landjugend im Ort bei den Haushalten hinterlassen. Die Überraschung wird groß sein und die Landjugend ist in aller Munde …

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Mit dieser Aktion kann jede Ortsgruppe ihrer Gemeinde und deren Bewohnern etwas Gutes tun. Das wirft ein positives Licht auf die Landjugend und sorgt für ein angenehmes Miteinander im Ort. Das ist der erste Schritt, um beständig eine lebendige Wirkung auf das Ortsklima zu erzeugen. Ein netter Nebeneffekt für euch als Ortsgruppe: mit den Blumensamen könnt ihr bereits auf das anstehende Projektwochenende hinweisen und um Unterstützung bei der Bevölkerung werben!


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PRO J E KT WOCH E N E N DE

Am Wochenende 1.–2. September 2012 kannst du mit deiner Ortsgruppe Teil beim bundesweiten Projektwochenende werden. Unter dem Motto „TatOrt Jugend“ zeigen wir als Landjugend auf, was wir Jugendliche drauf haben, dass wir für unser Lebensumfeld anpacken und unseren Beitrag zu einem funktionierenden Miteinander leisten.

So wird’s gemacht … Jede Ortsgruppe soll bei dieser Aktion dabei sein und hat folgende Auswahlmöglichkeiten: • eine eigene Idee für die Gemeinde bzw. die Menschen im Ort • eine „Überraschungsaufgabe“ Zu einem festgelegten Zeitpunkt starten alle Landjugendgruppen in ein unvergessliches Projektwochenende. Ab dann heißt es planen, organisieren und umsetzen – egal ob die eigene Idee verwirklicht wird oder eine Überraschungsaufgabe auf euch wartet.

Wie kommt ihr zu eurem Überraschungsprojekt … Nach eurer Anmeldung wird die voraussichtliche Anzahl an teilnehmenden Landjugendlichen, das handwerkliche Geschick

der Mitglieder, etc. erhoben. Im Anschluss daran wird in Zusammenarbeit mit einer von euch gemeldeten Kontaktperson eine Projektidee entwickelt und sofern nötig, vorab auch grob vorbereitet. Kurz vor dem Projektwochenende wird euch dann euer Überraschungsprojekt mitgeteilt und dann heißt es „Auf die Plätze, fertig, los …“.

Nächste Schritte … Nützt die Chance und zeigt als Landjugend im Ort auf, was ihr drauf habt. Für alle rechtzeitig angemeldeten Landjugendgruppen werden T-Shirts, Unterstützungsmaterialien für das Projektwochenende, etc. zur Verfügung gestellt. Natürlich können alle von euch umgesetzten Projekte am Projektwettbewerb „Zündende Ideen“ teilnehmen und um den LJKreisel für das beste Projekt 2012 rittern. ANMELDESCHLUSS für das Projektwochenende ist der 15. Mai 2012!

Am Sonntag, 2. September werden die Ergebnisse dann der Gemeindebevölkerung, Ehrengästen, Medien, etc. präsentiert! In welcher Form das dann geschieht, ist euch überlassen. Eurer Kreativität sind jedoch keine Grenzen gesetzt.

„Überraschungsaufgabe“ – was steckt dahinter? Sollte euch keine eigene Idee für das Projektwochenende einfallen, dann könnt ihr euch die Möglichkeit der Überraschungsaufgabe wählen und eure Spontanität sowie euer Organisationstalent unter Beweis stellen.

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A LLG E M E I N B I L D U N G

16. Kongress der Landjugend OÖ. BILDUNG • VERNETZUNG • GEMEINSCHAFT Beim 16. Kongress der Landjugend Oberösterreich, der im Jänner 2012 in der Berufsschule Mattighofen (Bezirk Braunau) stattfand, wurden Themen wie Zukunft Landjugend, Grundlagen des Projektmanagements, Mein Wort im Ort, Landjugend in der Öffentlichkeit bis hin zur Marke Landjugend in insgesamt 15 unterschiedlichen Workshops mit den Jugendlichen erarbeitet. Darüber hinaus boten die Landesversammlung sowie der Ball der Landjugend Oberösterreich weitere Höhepunkte an einem intensiven LJ-Wochenende.

„Weiterbildung sowie der persönliche Austausch der Jugendlichen untereinander sind wichtige Bereiche, auf denen beim LJ-Kongress großer Wert gelegt wird. Durch die Kombination von fachlichen Inhalten und persönlichen Erfahrungen bekommen die Jugendlichen Impulse für die Jugendarbeit in den eigenen Gemeinden“, ist der Landesvorstand der Landjugend OÖ überzeugt.

Jugendgerechte Weiterbildung Im Rahmen von 15 Workshops nutzten insgesamt ca. 300 Jugendliche die Chance zur gegenseitigen Vernetzung, dem Aufbau bezirksübergreifender Freundschaften und zur persönlichen Weiterbildung. So setzten sich die Funktionäre mit aktuellen Jugendthemen sowie zukünftigen Entwicklungen intensiv auseinander. Mit diesen

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Kenntnissen und einem guten Netzwerk sind sie für kommende Herausforderungen gut vorbereitet und können wie gewohnt ihren Lebensraum mitgestalten, da sie Verantwortung für den eigenen Lebensbereich übernehmen und diesen durch Aktivitäten, Aktionen und Projekte mitgestalten und verändern.

geblickt werden, die das starke Netzwerk der Landjugend bei vielen ehemaligen Funktionären, Mitgliedern und Gönnern hervorgerufen haben. Mit dem Schwerpunkt „lebendig.beständig – Wir beleben das Land“ findet im Jahr 2012 Anfang September ein bundesweites Projektwochenende statt, bei dem die Landjugendgruppen aufzeigen, welche gesellschaftliche Bedeutung sie für das Lebensumfeld haben.

Landesvorstand 2012 Große Veränderungen kennzeichnen den Landesvorstand der Landjugend OÖ für das Jahr 2012. Nach fünf Jahren im Landesvorstand, davon vier Jahren an der Spitze übergibt Elisabeth Gneißl ihr Amt. Auch Landesleiter Harald Brillinger, der sechs Jahre im Landesvorstand, davon drei Jahre als Landesleiter, tätig war, legt seine Funktion zurück. Weiters verließen Stefan Ott, Maria Grafeneder und Wolfgang Grolmusz den Vorstand.

Rückblick und Ausschau Ein besonderer Höhepunkt war die Landesversammmlung, die am 7. Jänner unter Beisein zahlreicher Ehrengäste und vieler LJ-Mitglieder stattfand. Dieser Abend wurde dazu genützt, um einen Blick ins vergangene Jahr zu werfen und gleichzeitig mit Schwung und Begeisterung ins neue Jahr zu starten. So konnte auf bewegende Momente anlässlich der 60 Jahre Landjugend Aktivitäten zurück-

Landjugend Oberösterreich unter Mühlviertler Führung In ihre Fußstapfen als Landesleitung treten Judith Azesberger und Thomas Reisinger, die sich auf eine herausfordernde und intensive Arbeit mit einem motivierten Team freuen. Verstärkt wird das verbleibende Team mit Johannes Lettenmair, Johann Diwold und Julia Pötzlberger.


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Gute Ideen gehören vor den Vorhang Beim Projektwettbewerb „Zündende Ideen“ wird das beste Landjugendprojekt 2011 gesucht. Insgesamt 13 Einreichungen unterschiedlichster Projekte aus dem ganzen Land lagen der Jury vor und wurden in die Kategorien Bronze, Silber und Gold eingereiht. Über den Landjugend-Kreisel – er wird an das beste Projekt des Jahres vergeben – durfte sich die Landjugend Ried/Katsdorf, mit ihrem Projekt „selbstgmocht – do it yourself“ freuen. Projekte in der Kategorie Gold • „selbstgmocht - Do it yourself“ – LJ Ried/Katsdorf (Bezirk Perg) • „Junges Gemüse, begreift Gemüse“ – LJ Bezirk Eferding • „WIR sind LANDJUGEND“ – LJ Bezirk Urfahr-Umgebung Projekte in der Kategorie Silber • „Linzer Winterwald“ – LJ Bezirk Rohrbach • „Jubiläumsfest“ – LJ Bezirk Perg

• „60 Jahre Landjugend Urfahr – ein erfolgreicher Weg“ – LJ Bezirk Urfahr-Umgebung • „Landjugendtracht“ – LJ Bezirk Wels-Land • „Landjugend on the Catwalk“ – LJ Bezirk Wels-Land Projekte in der Kategorie Bronze • „Palmbaumbinden“ – LJ Waldzell (Bezirk Ried) • „Spielplatz“ – LJ Neußerling (Bezirk Urfahr-Umgebung) • „Aus alt mach neu – Bau einer LJ Hütte“ – LJ Maria Neustift (Bezirk Steyr-Land) • „Sanierung Jugendraum“ – LJ Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung) • „Jeder braucht Freunde! JEDER BRAUCHT BLUT!“ – LJ Bezirk Urfahr-Umgebung

Dank und Anerkennung für die Landes- und Bundessieger der Landjugend Geehrt wurden im Rahmen der Landesversammlung die Landes- und Bundessieger

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2011, die mit ihrem Einsatz und ihrem Können für zahlreiche Siege und wunderschöne oberösterreichische Erfolge gesorgt haben.

Glanzvoller Ausklang Viele aktive und ehemalige Landjugendliche folgten der Einladung zum anschließenden Ball der Landjugend Oberösterreich und trugen zu einer erfolgreichen und unvergesslichen Ballnacht bei. Eröffnet wurde dieser durch die neue Landesleitung Juditz Azesberger und Thomas Reisinger und anschließendem Auftanz der Volkstanzgruppe „Die schneidigen Braunauer“. Über den Titel Ballkönigin 2012 und den damit gewonnenen Preis eines Landjugend-Jubiläumsdirndls, das vom Heimatwerk OÖ zur Verfügung gestellt wurde, darf sich Maria Brunner von der Landjugend Gilgenberg (Bezirk Braunau) freuen. Den Titel Ballkönig 2012 sicherte sich Marcus Aicher aus der Landjugend Pichl bei Wels.

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Landjugend OÖ unter Mühlviertler Führung Im Rahmen des Landjugendkongresses Anfang Jänner wurde der neue Landesvorstand der Landjugend Oberösterreich gewählt und startet nun in ein abwechslungsreiches und spannendes Jahr 2012.

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LJ-Gruppe: Goldwörth (Bezirk Urfahr-Umgebung) Seit wann bei der LJ: 2001 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2003-2004 Leiter Stv., 2004-2008 Leiter Bezirk: 2007-2008 Kassier, 2008-2011 Leiter Land: 2010- 2012 Leiter Stv. Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: keine bestimmte Person 3 Wörter die mich beschreiben: stur, zielstrebig, hilfsbereit Warum bin ich bei der LJ: Weil man bei der LJ viele tolle Leute und Freunde für`s Leben kennenlernt, mit denen man viele lustige und gesellige Stunden bzw. Tage verbringt. Und weil man die Gelegenheit bekommt, mitzugestalten und so manches zu verändern. Somit kommt man auch viel im Lande herum und sieht so einiges!

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Judith Azesberger (Landesleiterin)

Damit ihr wisst, mit wem ihr es im neuen Jahr zu tun bekommt, hier die Vorstandsmitglieder im Detail!

Thomas Reisinger (Landesleiter)

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LJ-Gruppe: Arnreit (Bezirk Rohrbach) Seit wann bei der LJ: 2005 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2005-2006 Pressereferentin, 2006-2008 Neumitgliederreferentin Bezirk: 2006 -2011 Leiterin Stv. Land: 2009-2012 Leiterin Stv. 3 Wörter die mich beschreiben: fröhlich, offen, ehrgeizig Warum bin ich bei der LJ: Landjugend bietet mir die einmalige Chance viele Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen mit verschiedensten Charakteren kennen zu lernen, in einer Gemeinschaft zusammen zu arbeiten, etwas zu schaffen und obendrein noch eine Menge Spaß dabei zu haben... Landjugend schafft schlicht und einfach unzählige Erinnerungen, an die ich mich immer wieder gerne erinnern werde.


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LJ-Gruppe: Rainbach (Bezirk Schärding) Seit wann bei der LJ: 2000 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2004-2006 Leiter Bezirk: 2006-2010 Leiter Land: seit 2008 Landesleiter Stv. Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Bill Clinton 3 Wörter die mich beschreiben: gesellig, hilfsbereit, natürlich Warum bin ich bei der LJ: Weil ich hier viele Leute kenne, die mir viel bedeuten und weil man hier auch schon als junger Mensch viel bewegen kann.

Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Dietrich Mateschitz 3 Wörter die mich beschreiben: zielstrebig, humorvoll, verlässlich Warum bin ich bei der LJ: Weil die Landjugend so viele Möglichkeiten bietet: neue Leute kenne lernen, projektbezogenes Arbeiten, Spaß ohne Ende, Anerkennung in der Bevölkerung und man erlebt so tolle Momente, die einem für immer in Erinnerung bleiben.

LJ-Gruppe: LJ Kirchham (Bezirk Gmunden) Seit wann bei der LJ: 2004 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2004-2008 Leiterin Bezirk: 2005-2006 Leiterin Stv., 2006-2011Kassierin, seit 2011 Bildungsreferentin Land: seit 2010 Landesleiterin Stv. Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Til Schweiger 3 Wörter, die mich beschreiben: engagiert, ehrgeizig, genau Warum bin ich bei der LJ: Landjugend bedeutet für mich gemeinsam was erreichen bzw. verändern können. Ich habe die Möglichkeit, jede Menge Erfahrungen zu sammeln und darf viele junge Menschen kennen lernen.

Julia Pötzlberger (Landesleiterin Stv.)

LJ-Gruppe: Ried/Katsdorf (Bezirk Perg) Seit wann bei der LJ: 2005 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2007-2009 Leiter Stv., seit 2009 Leiter Land: seit 2012 Landesleiter Stv.

Johannes Lettenmair (Landesleiter Stv.)

Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Julia Stiles 3 Wörter die mich beschreiben: offen, humorvoll, verlässlich Warum bin ich bei der LJ: Die Landjugend bedeutet für mich, Neues kennen zu lernen und viele Erfahrungen zu sammeln. Sie bietet mir die Chance neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen und jede Menge Spaß zu haben. Durch die Landjugend habe ich die Möglichkeit, an großen Projekten mitzuarbeiten und mich in meiner Persönlichkeit zu stärken. Ich habe bei der Landjugend viele bewegende und herzliche Momente erlebt und für mich ist es einfach ein schönes Gefühl die Gemeinschaft der Landjugend zu erleben.

Johann Diwold (Landesleiter Stv.)

LJ-Gruppe: Wolfern (Bezirk Steyr-Land) Seit wann bei der LJ: 2006 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2008-2011 Pressereferentin, Kulturreferentin Land: seit 2010 Landesleiterin Stv.

Susanne Rescheneder (Landesleiterin Stv.)

Stefan Schneebauer (Landesleiter Stv.)

Daniela Kerbl (Landesleiterin Stv.)

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LJ-Gruppe: Bad Wimsbach (Bezirk Wels-Land) Seit wann bei der LJ: 2005 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2006-2007 Leiterin Stv., 2007-2011 Leiterin Bezirk: 2010-2011 Medienreferentin, seit 2011 Bildungsreferentin Land: seit 2012 Landesleiterin Stv. Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Angelina Jolie 3 Wörter die mich beschreiben: zuverlässlich, offen, motiviert Warum bin ich bei der LJ: Landjugend ermöglicht einem sich in der Gesellschaft zu engagieren und sein Umfeld als Jugendlicher aktiv zu gestalten. Nicht nur ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm bietet die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, sondern auch der grenzübergreifende Austausch mit Gleichgesinnten. Ergänzt wird diese Vielfalt noch mit viel Spaß und neuen Freundschaften!

LJ-Gruppe: Pfarrkirchen-Adlwang (Bezirk Steyr-Land) Seit wann bei der LJ: 2005 LJ Karriere: Ortsgruppe: 2007 – 2010 Leiter Bezirk: 2007 – 2010 Leiter Stv., 2010-2011 Agrar- und Umweltreferent Land: seit 2012 Landesleiter Stv. Welche Persönlichkeit würde ich gerne treffen: Hermann Maier 3 Wörter die mich beschreiben: ruhig, fleißig, liebenswert Warum bin ich bei der LJ: Weil man sich die besten Dinge des Lebens nicht kaufen kann.

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SCH W E R P U N KT T H E M A

Energie Energie, dieses Thema geht uns alle an. Jeder braucht Strom, Diesel, Benzin, Holz und dergleichen, aber wo kommt all das her?

Elektrischer Strom Oftmals kümmern wir uns nicht darum wo der Strom herkommt. Von einem Kraftwerk, das ist klar, aber ob Wind-, Wasser-, Kohle- oder gar Atomkraftwerk, das sagt dir der Strom nicht, wenn er aus der Steckdose kommt. Um dieses Thema ging es beim 2. Energiegipfel im Bundeskanzleramt in Wien am 16.1.2012. Dabei sprach sich Wirtschaftsund Energieminister Reinhold Mitterlehner für einen Ausbau der Erneuerbaren Energien in Österreich aus, um so unabhängig von Atomstrom und Graustrom (Strom unbekannter Herkunft) zu werden. Durch die verbesserten Kennzeichnungen der Herkunft des Stromes hat es der Verbraucher auch leichter, sich für Anbieter ohne Atomstrom zu entscheiden. Somit hat es auch der

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Konsument in der Hand aus Österreich ein Land mit sauberem Strom zu machen. Ein generelles Atomstromverbot ist aufgrund von Vorgaben der Europäische Union nicht durchsetzbar. Deshalb ist es wichtig auch noch die letzten 4% Atomstrom und 14% Graustrom aus Österreich zu verbannen, was laut dem Energieminister bis 2014 auch ohne Gesetzesänderung möglich sein sollte. Im Bezug auf Ökostrom steht Österreich sehr gut da, so beträgt die Zahl der in Österreich laufenden Windkraftwerke rund 625 Stück an 33 Standorten. Bei der Wasserkraft ist Österreich dank vieler Bäche und Flüsse, hauptsächlich aber wegen der Donau, ein europäischer Vorreiter. Es handelt sich in unserem Land um 42 Speicherkraftwerke und 33 große Durchlaufkraftwerke. Die vielen kleinen Kraftwerke

entlang der heimischen Flüsse und Bäche wurden vermutlich noch nie gezählt.

Treibstoff Das Rohöl für unseren Sprit kommt zum Großteil aus dem nahen Osten, wo es über Ölbohrtürme ans Tageslicht gefördert wird. Nach dem Eintreffen in Österreich wird das Rohöl in der OMV Raffinerie in Schwechat zu Diesel, Benzin und anderen Produkten verarbeitet. Der Preis für das fertige Produkt der Raffinerie setzt sich aus 3 wesentlichen Faktoren zusammen: 46 % Produkt (Diesel, Benzin, …) 45 % Steuern und Abgaben 9 % Personal, Entwicklung, Entsorgung, Pächter, …


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SCH W E R PU N KT TH E M A

Die umweltschonendere Alternative zu fossilen Brennstoffen sind Biokraftstoffe wie Biodiesel oder Bioethanol die zur ersten von drei Entwicklungsgenerationen in diesem Sektor gehören. Zur zweiten Generation gehört beispielsweise Biokerosin der für die Luftfahrt entwickelt wird. Die dritte Generation befindet sich Großteils noch in der Entwicklungsphase, wo mit Hilfe von überschüssigem Strom versucht wird, Wasserstoff, Methan oder Flüssigtreibstoffe zu Synthetisieren. Daraus entstehen dann sogenannte EE-Gase.

Der Landwirt als Energiewirt Die Landwirtschaft hat großes Potential, um sich je nach Betriebsstruktur, ein zweites Standbein im Energiesektor auf zu bauen. Vor allem hat jeder Landwirt, der etwas Wald besitzt gute Chancen, sein Holz, welches bei der Durchforstung anfällt, als wertvolles Brennmaterial in Form von Hackschnitzeln zu verkaufen oder selbst zu verwenden. Auch die Möglichkeit der energiebezogenen Flächennutzung in Form einer Schnellumtriebfläche oder mit anderen Worten eines Energiewaldes oder eines Elefantengrasfeldes besteht. In diesen beiden Möglichkeiten der Brennmaterialgewinnung steckt ein sehr hohes Potential und ist von Seiten des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit sehr zu begrüßen. Jede Variante eignet sich unterschiedlich für die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort, daher ist eine gute Beratung von Spezialisten vor einer derartigen Entscheidung einzuholen. Zurzeit weniger lukrative Geschäfte lassen sich mit Biogasanlagen machen, da die Rohstoffpreise zu hoch und die Einspeisetarife ins Stromnetz zu niedrig sind um wirklich wirtschaftlich arbeiten zu können. Außerdem braucht man ein ausgeklügeltes Wärmenutzungskonzept, welches je nach Standort nicht immer einfach ist. Auch vom Bau einer Energiekornheizung ist zurzeit abzuraten, da der Getreidepreis zu hoch ist und man mit anderen Brennstoffen besser dran ist. Derzeit gibt es auch schon einige Energieautarke landwirtschaftliche Betriebe in Oberösterreich, die einfach erklärt, einen eigenen Energiekreislauf am Hof haben und durch verschiedene Techniken und Investitionen von externen Energielieferanten unabhängig geworden sind. Zu einem derartigen Betrieb gehören natürlich

ein besonderer Idealismus und viel Knowhow, was auf alle Fälle bewundernswert ist.

Eigenenergieversorgung als Nichtlandwirt Besitzer eines Eigenheimes ohne landwirtschaftlichen Hintergrund haben ebenfalls die Möglichkeit die benötigte Energie selbst zu erzeugen, um unabhängiger zu werden. Am idealsten dafür würde sich eine Kombination aus Erdwärmeheizung und Photovoltaikanlage eignen. Die Erdwärmeheizung benötigt aufgrund ihrer Funktionsweise mittels Wärmepumpe, sehr viel elektrischen Strom, welcher über Photovoltaikanlagen selbst erzeugt werden kann. Entscheidend für eine derartige Investition ist nicht nur das nötige Kleingeld, sondern auch die Lage des Hauses. Man benötigt genügend Sonneneinstrahlung, um die Photovoltaikanlage wirtschaftlich ausnutzen zu können. Überschüssiger Strom sollte in großen Akkus für die Nacht gespeichert werden. Bei weiterem Überschussstrom besteht noch die Möglichkeit ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen wofür man derzeit zwischen 19 und 27,6 Cent/kWh erhält. Wenn man keine neue Heizung braucht, aber die Kraft der Sonne trotzdem ein bisschen ausnutzen möchte, besteht immer noch die Möglichkeit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung, wobei die Zahl von neuen Solaranlagen in letzter Zeit etwas rückläufig ist. (waal)

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Volles Haus beim

„Påck ma’s! – ZwoaZwöf!“ Es gibt viele Orte an denen sich Jugendliche in den Ferien gerne aufhalten, am wenigsten würde man sie allerdings in einer Schule vermuten. Doch an diesem Wochenende war alles anders! Vom 24.-26. Februar wurde die Landwirtschaftliche Fachschule in Schlierbach von volkskulturbegeisterten Jugendlichen belagert. Mehr als hundert Teilnehmer machten die bereits dritte Auflage von „Påck ma’s!“ zum vollen Erfolg.

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Vom Anfänger bis zum Profi

Der große Auftritt

Egal ob Tänzer, Theaterspieler oder Plattler, ob Anfänger oder Profi. An diesem Wochenende war für jeden etwas dabei. Die Teilnehmer konnten aus je einem eineinhalbtägigen Hauptmodul und einem zweistündigen Nebenmodul auswählen. Insgesamt standen zehn Workshops zu den unterschiedlichsten Teilbereichen der oberösterreichischen Volkskultur zur Auswahl: • Volkstanzen für Anfänger und Fortgeschrittene • Schuhplatteln für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis • Improvisationstheater • Påsch’n • G’stanzl dichten • Brauchtumsspiele • Goaßl schnalzen • Schnupperkurs Schuhplatteln

Am Samstagabend durften die Jugendlichen schließlich öffentlich beweisen, was sie in den Workshops gelernt hatten. Eröffnet wurde der Volkskulturabend im Stiftskeller Schlierbach mit dem Auftanz der Volkstänzer. Kurz vor Mitternacht zeigten die drei Schuhplattlergruppen den begeisterten Zusehern was sie bereits drauf hatten. Die restliche Nacht sorgte die Eschenauer Tanzlmusi für beste Stimmung unter den Besuchern, die Tanzkarte ließ die Tanzfläche aus allen Nähten platzen.

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Den krönenden Abschluss dieses erfolgreichen Wochenendes stellte die Aufführung der Teilnehmer am Improtheater-Workshop kurz vor der Abreise Sonntagmittag dar. Nur die wenigsten der Zuseher konnte sich darunter etwas vorstellen. Doch Jubel, Gelächter und tosender Applaus während der Aufführung beweist, dass die Landjugend auch vortreffliche Theaterspieler in ihren Reihen hat. (lost)

Nun ist es offiziell:

Wir sind Weltrekord! Der 13. August 2011 wird vielen Landjugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben. An diesem Tag mobilisierten die Landjugend und der Verband der Heimat- und Trachtenvereine OÖ ganze 1336 Mädchen und Burschen, Frauen und Männer - allesamt in Lederhosen - um gemeinsam den Weltrekord im Schuhplatteln aufzustellen. Anfang des Jahres kam nun die offizielle Bestätigung aus London, und somit dürfen wir ab sofort mit Stolz behaupten: „Wir sind Weltrekord“. (lost)

Wenn auch du beim Weltrekordversuch am 13. August 2011 in Adlwang teilgenommen hast, schreib ein E-Mail mit Name und Anschrift an ref-landj@lk-ooe.at und du erhältst deine persönliche Urkunde.


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Tolle Bildungsangebote warten auf dich …

LE Reden & 4er-Cup

Der Frühling zieht ins Land und auch die Bildungssaison 2011/12 neigt sich schön langsam dem Ende zu. Bevor es in die Sommerpause geht, gibt es noch folgende Angebote für euch: Konzeption und Design von Drucksorten Das gestalterische Auge schulen Ob Visitenkarten, Plakate, Broschüren oder Flyer, gewünscht ist eine ansprechende Gestaltung. • Warum beeindrucken bestimmte Layouts mehr als andere? • Wie werden Inhalte visualisiert? • Wer Aufmerksamkeit erzeugen will, muss wissen, wie Bild- und Textelemente zusammenwirken. Gestaltungsübungen und die Analyse von bestehenden Lösungen schärfen das Bewusstsein für Buchstaben, Bilder und grafischen Elemente. Bringe eigene Werbemittel und/oder Ideen mit. Du erhältst Informationen über Designelemente, Druckaufbereitung und -techniken, analysierst deinen Werbeauftritt und erarbeitest eigene Entwürfe mit professioneller Begleitung. Datum

14. und 28. April 2012 jeweils 09:00 - 13:00 Uhr Ort GH Mayr, Pfarrplatz 3, 4400 Steyr Referenten Mag. Gerald Raab und Mag. Gernot Daucha Kosten

50,00 Euro (geförderter Betrag)

Kräuter – Essige und Öle selbst gemacht Du liebst exklusive Kräuteressige und -öle und interessierst dich auch für andere selbst gemachte Delikatessen? Dann bist du bei diesem Kurs genau richtig. Denn selbst Gemachtes ist nicht nur einfach köstlich, sondern auch ein willkommenes Mitbringsel - vor allem darum, weil sich der Schenkende Zeit genommen hat, etwas ganz Persönliches zu zaubern.

Hol’ dir Tipps und jede Menge Anregungen für unterschiedlichste geschmackliche Überraschungen sowie deren Herstellung und Verwendung. Denn damit lässt sich der eigene Speiseplan bereichern und auch jede Menge Genuss verschenken. Datum

14. April, 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr Ort BBK Eferding, Linzer Straße 4, 4070 Eferding Referentin Mag. Viktoria Lehner Kosten 13,00 Euro zzgl. Lebensmittel

Körpersprache bewusst einsetzen In jedem zwischenmenschlichen Kontakt spielen Körpersprache, Mimik und Gestik eine viel größere Rolle als das gesprochene Wort. Oft drückt der Körper sogar Dinge aus, die mit Worten noch gar nicht erfasst wurden. In diesem Seminar lernst du dein Gespür für die Signale des Körpers zu stärken, mehr Sensibilität im Umgang mit anderen Menschen zu entwickeln und die Erkenntnisse aus der Körpersprache im Umgang mit deinen Mitmenschen einzusetzen. Datum Ort Referent Kosten

14. April 2012, 09.00 bis 17.00 Uhr GH Brothers, Loa 1, 4343 Mitterkirchen Christian Paltinger, MSc 30,00 Euro (geförderter Betrag)

Anmeldungen zu den Kursen sind bei den Bildungskoordinatoren im Bezirk und im LJ Referat unter 050/6902-1261 bzw. reflandj@lk-ooe.at möglich! (lest)

Am 3. Juni 2012 ist es wieder so weit, der Landesentscheid im Reden & 4er-Cup findet im ABZ Salzkammergut in Altmünster statt. An diesem Tag messen sich die schlauesten und redegewandtesten Landjugendmitglieder und kämpfen um den Sieg. Damit sich die Redner unter euch schon etwas vorbereiten können findet ihr hier die aktuellen Redethemen: 1. ATOMKRAFT – Game Over? 2. Totes Tier auf dem Teller?! 3. Medien.Macht.Manipulation 4. Ausländer/in bin ich fast überall 5. Ganz-Tag-Schule 6. Empört euch 7. Mein Bücherregal ist digital 8. Mein Traumberuf ist … 9. Sport – Kick oder Chill? 10.Thema eigener Wahl Weitere Informationen erhältst du auf der Homepage unter www.ooelandjugend.at oder 050/6902-1261. (waal)

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Auf die Schneid’ kommt’s an! Am 20. Mai 2012 trifft sich die oberösterreichische Elite im Sensenmähen in Schildorn (Bezirk Ried). Bei diesem schneidigen Wettkampf sind vor allem Kraft, Kondition, gute Schneid‘ und Sorgfalt gefragt. Der heurige Landesentscheid Mähen ist der krönende Abschluss der dreitägigen 60-Jahr-Feier der Landjugend Schildorn. In den Wochenenden zuvor wird sich in zahlreichen Bezirksentscheiden herausstellen, wer in Schildorn gegeneinander antreten darf. Die Teilnehmer treten in folgenden Gruppen an:

Wertungsklassen Mädchen I: Jahrgänge 1994 und jünger Burschen I: Jahrgänge 1994 und jünger Mädchen II: Jahrgänge 1993 bis einschließlich 1982 Burschen II: Jahrgänge 1993 bis einschließlich 1982

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Mädchen Profis I: Sensenlänge über 80 cm Jg. 1982 und jünger Burschen Profis I: Sensenlänge über 90 cm Jg. 1982 und jünger Mädchen Profis II: Jahrgänge 1981 bis 1977 Burschen Profis II: Jahrgänge 1981 bis 1977

Schnelligkeit ist nur der halbe Sieg Die Mäherinnen und Mäher müssen eine vorgegebene Parzelle Grünland zur Gänze

abmähen. Je nach Wertungsklasse sind Felder in der Größe von 5 x 7 m2 bis 10 x 10 m2 zu bewältigen. Entscheidend sind dabei zwei Faktoren. Zum einen wird die Zeit gemessen, die zum Mähen der Parzelle benötigt wird. Das zweite Bewertungskriterium ist die Sauberkeit. Dabei vergeben erfahrene Schiedsrichter Noten dafür, wie sauber die Parzelle abgemäht wurde. Der Sieg führt also nur über eine schnelle und auch saubere Arbeitsleistung.

Ein Wochenende im Zeichen der Landjugend Den Besuchern wird an diesem Wochenende jedoch noch viel mehr geboten. Bereits am Freitag und Samstag Abend feiern die Landjugendgruppen im Bezirk Ried und darüber hinaus das Bezirkslandjugendfest sowie das 60-jährige Bestehen der Landjugend Schildorn mit einem standesgemäßen Umzug und Festakt. Anschließend bieten namhafte Bands tolle Unterhaltung im Festzelt. Der Sonntag beginnt mit einem gemütlichen Frühschoppen und endet mit der Siegerehrung der besten Mäher des Landes. (lost)


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Gefahren am Bauernhof – wie kann ich diese vermeiden? Bei der Arbeit in der Landwirtschaft lauern immer wieder Gefahren, die entweder Unfälle mit teils schweren Verletzungen oder auch Erkrankungen auslösen können. Die Statistik der SVB zeigt, dass im Jahr 2010 insgesamt 6.520 Personen bei Arbeitsunfällen verletzt wurden. 76 Unfälle endeten in diesem Jahr leider tödlich. Dazu kommen noch 168 Fälle von Berufskrankheiten, davon 7 mit tödlichem Ausgang. Ing. Josef Sumesberger, SVB-Sicherheitsberater

Unfallschwerpunkt: „Sturz und Fall“: Die meisten Arbeitsunfälle werden am Bauerhof durch „Sturz und Fall“ ausgelöst, wobei davon ca. 2/3 der Unfälle niveaugleich durch Ausrutschen bzw. Stolpern passieren. Wesentlich gefährlicher sind jedoch Abstürze aus größerer Höhe wie z.B. von Leitern oder erhöhten Arbeitsplätzen. Solche Unfälle können oft durch einfache Maßnahmen verhindert werden. Hier nur einige Beispiele: • Bei der Arbeit immer Sicherheitsschuhwerk tragen • Richtige Blickführung beim Gehen (immer dort hin schauen, wo man hingeht) • Vermeiden von Stolperstellen • Absturzgefährdete Stellen mit Geländern absichern (ab 1 Meter Niveauunterschied vorgeschrieben) • Handlauf/Geländer bei Stiegen ab 5 Stufen • Leitern gegen Wegrutschen sichern

Waldarbeit ist gefährlich: Die Arbeit im Wald gehört zu den gefährlichsten Tätigkeiten im bäuerlichen Bereich. Neben der Verletzungsgefahr durch die Motorsäge droht vor allem die Gefahr durch um- bzw. herabfallende Bäume und Äste. Hier ist die Verwendung der vollständigen persönlichen Schutzausrüstung – vor allem natürlich der Waldarbeitshelm – eine Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten. Ein besonders wichtiger Punkt ist jedoch die fachliche Qualifikation. Forstfacharbeiter bzw. –meister beherrschen alle Schnitttechniken und arbeiten sicherer.

Gefahrenquelle Traktor: Beim Fahren mit dem Traktor gehört der Traktorsturz zu den gefährlichsten Ereignissen. Durch die Ausstattung der Zugmaschinen mit Überschlagschutzvorrichtungen und durch technische Verbesserungen ist es gelungen die tödlichen Stürze zu verringern. Um den Traktor im Gelände und auf der Straße sicher zu bewegen, empfiehlt sich der Besuch eines Traktor-Fahrsicherheitskurses. Diese Kurse werden vom ÖAMTC in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der SVB angeboten. Eine besondere Gefahr stellt jedoch der Traktor für die am Betrieb lebenden Kleinkinder dar. Hier ist allerhöchste Vorsicht geboten. Das frühzeitige Mitfahren von Kindern am Traktor sollte tunlichst vermieden werden.

Unfallvermeidung durch Beratung: Eine Aufzählung aller Gefahrenquellen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Um den Bauernhof möglichst sicher zu gestalten, sollte jedenfalls ein Sicherheitscheck eingeplant werden. Die SVB-Sicherheitsberatung bietet dazu kostenlose Betriebsberatungen an. Im Rahmen eines gemeinsamen Betriebsrundganges werden durch den Sicherheitsberater Gefahrenquellen aufgezeigt und Vorschläge zu deren Beseitigung gemacht. Eine Betriebsberatung kann bei der Sicherheitsberatung des SVB-Regionalbüros jederzeit angefordert werden.

Neben den Betriebsberatungen bietet die Sicherheitsberatung auch kostenlose Vorträge zu aktuellen Sicherheitsthemen an. Ein Themenkatalog kann bei der Sicherheitsberatung angefordert werden. Außerdem hat die SVB eine große Anzahl von Sicherheitsmerkblättern aufgelegt. Diese können von der Homepage der SVB herunter geladen werden.

Kinder und Jugendliche im Fokus der Prävention Die Gesundheit und Sicherheit der bäuerlichen Jugend ist der SVB ein großes Anliegen. Aus diesem Grund steht in den nächsten Jahren diese Altersgruppe im Mittelpunkt der Präventionsarbeit der SVB. Unter dem Titel „Fit4life“ werden in den Jahren 2012 und 2013 verstärkt Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und der Verbesserung des Gesundheitszustandes unserer Jugend gesetzt. Über diese Aktion der Abteilung „Sicherheit und Gesundheit“ der SVB wird in den nächsten Ausgaben der LJ-Zeitung noch berichtet werden.

Kontakt: Sozialversicherungsanstalt der Bauern – Regionalbüro OÖ. / Sicherheitsberatung Blumauerstraße 47, 4020 Linz 0732/7633-4315 (FAX-DW: 4300) Mail: sib.ooe@svb.at www.svb.at

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Ostereier auf 4youcard.at finden und duftig in den Frühling starten Ostereier auf 4youcard.at suchen und täglich Parfums fürs eigene Osternest gewinnen. Foto-Credits: Zalando, pixelio.de/depeche, Balloon Records, Grandmas, Darius&Finlay, Trackshittaz

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Der Osterhase versteckt von 29. März bis 05. April fleißig Eier auf 4youcard.at! Mach’ dich auf die Suche und gewinne täglich zwei luxuriöse Parfums, für Sie und Ihn, von L’oréal. So geht’s duftig frisch in den Frühling.

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Die 4youCard hat dich Libro! Die Libro-Vorteile für 4youCard Besitzer von März bis Mai auf einen Blick. Check dir den aktuellen Gutschein auf 4youcard.at/libro und hol’ dir monatlich ein Produkt in allen Libro-Fililalen in Oberösterreich zu vergünstigten Preisen.

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Darius & Finlay, R.I.O. feat U-Jean, Trackshittaz, Grandmas Chocolate Cake

Zwei Events der Superlative JugendLandesrätin Mag. Doris Hummer und die Oberösterreichische Versicherung AG präsentieren zwei Events der Superlative! Niemand Geringerer als die legendären Trackshittaz und Darius & Finlay werden am Sonntag, 1. April 2012, ab 17.00 Uhr die Nachtwerft Linz erbeben lassen. Eintritt ab 14 Jahren. Am Freitag, 11. Mai 2012, ab 20.00 Uhr teilen sich Grandmas Chocolate Cake und R.I.O. feat U-Jean die Stage in der Nachtwerft Linz. Wir holen für dich die Hits aus dem Radio Life auf die Bühne. Eintritt ab 18 Jahren.

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Specials: Die ersten 70 Voranmeldungen auf www.ooe-jugend.at/jugendevent2012 erhalten folgendes Package: • GRATIS Eintritt in die Linzer Nachtwerft • EXKLUSIVER Empfang 1 Stunde früher als die anderen Partygäste (gilt für Freitag, 11. Mai 2012) • GRATIS Getränk • Teilnahme bei der Verlosung eines MEET & GREETS mit den Musikern


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Grüner Planet – Buntes Österreich Im Jahr 2012 beschäftigt sich die Landjugend österreichweit intensiv mit den top-aktuellen Themen „Ressourcen der Welt“ und „Integration“. Das Motto „Grüner Planet – Buntes Österreich“ wird sich während des Jahres in zahlreichen Aktionen und den Landjugend-Wettbewerben, wie Reden, 4er-Cup oder der Agrar- und Genussolympiade wiederspiegeln. Steyr-Technik Blog Grüner Planet – Ressourcen der Welt

Sparsam im Verbrauch: Steyr Profi ecotech

Wasser, Bodenschätze und vieles mehr – diese natürlichen Rohstoffe sind für den Menschen lebensnotwendig. 60 Milliarden Tonnen davon werden weltweit pro Jahr verbraucht − eine 50%-Steigerung im Vergleich zum Verbrauch vor 30 Jahren. Umso wichtiger ist es, sorgsam und nachhaltig damit umzugehen und auch die Bevölkerung auf die sinnvolle Nutzung von Rohstoffen aufmerksam zu machen.

Fünf Modelle im Leistungsbereich zwischen 110 und 175 PS umfasst die neue Steyr Profi Reihe, die jetzt durchgängig mit ecotech ausgestattet ist.

„Wir alle können einen Beitrag leisten, achtsam mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen, damit uns die Möglichkeiten und die Vielfalt, die unser Planet zu bieten hat, erhalten bleiben“, so Markus Zuser, Bundesleiter der Landjugend.

Durch das innovative System zur Reduktion der Stickstoffemissionen erfüllt der Profi ecotech als einziger Traktor dieser Leistungsklasse jetzt schon die gültigen Umweltauflagen (EURO Stufe III B Abgasnorm).

Begriffe wie Integration, Migration oder AsylwerberInnen sind in aller Munde – aber was bedeuten diese wirklich? Im Jahresschwerpunkt „Buntes Österreich – Integration“ wird die Landjugend genau diese Fragen beantworten. Gleichzeitig beschäftigen wir uns in diesem gesellschaftlichen Jahresthema auch mit den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und welche Macht hinter Aussagen, wie „So a behinderter Film“ steckt. „Das Thema Integration geht uns alle an. Wir möchten in unserem gesellschaftlichen Jahresthema unsere Jugendlichen dafür sensibilisieren und damit einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren Miteinander leisten“, sagt Tina Mösenbichler, Bundesleiterin der Landjugend Österreich.

Zu den Jahresschwerpunkten hat die Landjugend Österreich eine Broschüre erstellt, die einen Überblick über „Ressourcen der Welt“ und „Integration“ bietet und als Arbeitsgrundlage in der Landjugendarbeit dient. Darin werden auch Begriffe, wie „Ressource“ und „Integration“ erklärt und nützliche Tipps zum bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen und mit Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderungen gegeben.

Damit verbraucht der Profi ecotech um 10% weniger Diesel und das bei 14 % mehr Leistung und bis zu 90 % weniger Feinstaubbelastung. Erleben Sie den sauberen, wirtschaftlichen Universaltraktor hautnah im April und Mai im Rahmen der Steyr Tour 2012 durch ganz Österreich. Infos: www.steyr-traktoren.com/steyrtour

Die Broschüre kannst du im LandjugendBüro deines Bundeslandes bestellen oder auf www.landjugend.at downloaden.

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Foto-Credits: Landjugend, Steyr

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„Voi behindert!“ – Worte machen Bilder „Der Typ ist echt behindert!“ „Des T-Shirt schaut voi behindert aus!“ „So a behinderter Film!“ Hier wird kräftig ausgeteilt. Man wird wohl seinem Unmut freien Lauf lassen können! Aber: Wie denkt eigentlich jemand darüber, der wirklich behindert ist? Autor: Manfred Fischer

Macht der Worte Worte erzeugen Bilder und Vorstellungen in unseren Köpfen, sie lösen Gefühle aus. In diesem Fall: behindert = deppert, minderwertig, negativ. Unbedacht verwenden wir im Alltag ein Vokabel, das viele Menschen beleidigt, die mit einer Behinderung leben. Da dies kaum jemand beabsichtigt, macht es Sinn, Formulierungen kritisch zu hinterfragen. Cartoon-Copyrights: Phil Hubbe, http://hubbe-cartoons.de/

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Eine oft gestellte Frage lautet etwa: „Wie lange sind Sie eigentlich schon an den Rollstuhl gefesselt?“ Welch schreckliche Vorstellung, an einen Rollstuhl gefesselt zu sein! Marterpfahl, Gefängnis, schlimmes

Schicksal - negative Bilder drängen sich auf. Dies ist ganz und gar nicht im Sinne jener Menschen, die einen Rollstuhl benutzen. Ganz im Gegenteil – er bringt Mobilität. Ich selbst benütze seit etwa elf Jahren einen Rollstuhl. Mit ihm ist es mir wieder möglich, mit der Familie oder auch alleine zu reisen und Ausflüge zu unternehmen oder mit Freunden am Abend fortzugehen. Mit zwei Krücken waren diese Aktivitäten unmöglich geworden. Also lieber fragen: „Seit wann benützen Sie einen Rollstuhl?“

Menschen mit „besonderen“ Bedürfnissen? Immer wieder liest man den Ausdruck „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ für behinderte Menschen. Ihn lesen die Betroffenen nicht gerne, denn: Ist es ein „besonderes“ Bedürfnis, in ein Geschäft mit Stufe zu wollen? Oder ist es etwas „besonderes“, als Rollstuhlfahrer aufs WC zu wollen? Natürlich nicht. Das sind alltägliche Bedürfnisse, die jeder Mensch hat. Behinderte Menschen benötigen dafür eben eine Rampe oder ein größeres WC, um mit dem Rolli wenden zu können. Deshalb sind die Ausdrücke „behinderter Mensch“, „behinderter Mann“, „behinderte Frau“ oder „Menschen mit Einschränkungen“ hier besser angebracht.

Es geht immer um Taktgefühl Behinderte Menschen sind die besten Experten in eigener Sache – sie stehen heute mit viel Selbstbewusstsein im Leben.

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Wenn Menschen einen Rollstuhlfahrer vor Stufen sehen, gehen sie oft an ihm scheinbar achtlos vorbei und ignorieren ihn. Manche fragen sich vielleicht: „Braucht der Mensch Hilfe?“. Sie sind aber unsicher, weil sie

nicht wissen, wie sie ihn unterstützen könnten – deshalb oft die Ignoranz. Hier gilt: keine Scheu haben! Geh hin und frag den behinderten Menschen, ob er Unterstützung braucht und wie du ihn unterstützen kannst. Er wird dir sagen, ob und welche Unterstützung er benötigt. Niemand verlangt von dir zu wissen, wie man etwa einen Rollstuhlfahrer über Stufen bringt oder einen blinden Menschen richtig führt. Akzeptiere, wenn der Gefragte keine Unterstützung benötigt. Er weiß selbst am besten, wie er zurechtkommt. Hilf deshalb auch nie ungefragt, denn das irritiert behinderte Menschen. „Wie bei allen Menschen, geht es hier um Taktgefühl, d.h. einer Situation gemäß richtig zu handeln“, so der österreichische Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer. In seinem im Herbst 2011 erschienen neuen Benimm-Ratgeber „Alles, was Sie über gutes Benehmen wissen müssen“ sind erstmals einige Seiten dem korrekten Benehmen gegenüber behinderten Menschen gewidmet.

Sind alle behinderten Menschen gleich? Natürlich nicht. Vier unterschiedliche Formen der Behinderung können grob unterschieden werden: • mobilitätseingeschränkte Menschen (mit Gehhilfen, Rollator oder Rollstuhl) • blinde und sehbeeinträchtigte Menschen • gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen • Menschen mit mentaler Behinderung (früher: geistig behinderte Menschen).


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JAH R E STH E M A

I N T E G RAT ION

Mag. Manfred Fischer

Manfred Fischer – Zum Autor:

Behinderte Menschen sind die besten Experten in eigener Sache – sie stehen heute mit viel Selbstbewusstsein im Leben.

Dazu kommen noch Menschen mit Sprechbehinderungen, wie etwa Stottern. Gerade weil die Behinderungsformen so unterschiedlich sind, ist die Frage, wie man unterstützen kann, so wichtig.

mit dem Rollstuhl einen Parcours zu befahren und selbst zu erleben, welche Hindernisse einem Menschen im Rollstuhl im Weg stehen. Spätestens dann ist klar: „Echt behindernd, die kleine Stufe!“.

Nichts für uns, ohne uns

Anfragen zu den Workshops an: Manfred Fischer, Tel. 0650-5200262, E-Mail: Manfred.Fischer@gmx.at

Behinderte Menschen sehen sich heute als Experten in eigener Sache. Sie wollen kein Mitleid, sondern gleiche Rechte. Als ihr Leitspruch gilt „Nichts für behinderte Menschen, ohne behinderte Menschen“, d.h. sie müssen in alle Belange, die sie betreffen, einbezogen werden. Wichtig ist es, allen mit dem gleichen Respekt zu begegnen.

Sensibilisierung Die Gesellschaft gegenüber den Anliegen behinderter Menschen zu sensibilisieren ist besonders wichtig. Deshalb führen der Österreichische Zivil-Invalidenverband (ÖZIV) und die Soziale Initiative Salzburg (SIS) Workshops zu diesem Thema in Unternehmen (Nespresso, ÖBB, AUA, Salzburg AG) und allen Schultypen durch. Wichtig ist dabei immer die Selbsterfahrung der Teilnehmer. Es besteht u.a. die Möglichkeit

PS: Solltest du je einem Menschen begegnen, der an den Rollstuhl gefesselt ist – befreie ihn!

Beim Österreichischen Zivil-Invalidenverband (ÖZIV) ist er auf Bundes- und Salzburger Landesebene in der Interessensvertretung für behinderte Menschen tätig. Für seine Initiativen bezüglich nicht-diskriminierender Berichterstattung über behinderte Menschen erhielt er 2011 den ORF-Greinecker Preis für Zivilcourage und soziales Engagement. Er ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Seine Mobilität gewährleistet ein Rollstuhl. Hobbys: Reisen, Astronomie, Tischtennis, Tauchen, Lesen.

Neues BenimmBuch von Thomas SchäferElmyer.

Die Party-, Gala- und BALLBAND!

Copyright Buchcover: Ecowin-Verlag, Salzburg, Foto-Credit: Manfred Fischer

Mag. Manfred Fischer lebt in Ostermiething (OÖ). Er arbeitet als freier Journalist und sensibilisiert durch Workshops in vielen Unternehmen und Schulen für das richtige Benehmen gegenüber behinderten Menschen.

VON MODERN UND STIMMUNGSMUSIK BIS POLKA, WALZER & CO. – FÜR JEDEN IST WAS DABEI!

KONTAKT: Gerald Smutek Mobil: 0664 / 36 98 363 E-Mail: mostlandstuermer@aon.at Web: www.mostlandstuermer.at

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„Ich sehe die

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mit anderen Auge Seit Gregor Schlierenzauer neun Jahre alt ist, zählt das Skispringen zu seiner größten Leidenschaft. Heute ist er 22 und schon jetzt unter den erfolgreichsten Springern aller Zeiten. 40 Siege hat der Tiroler bereits in der Tasche und träumt davon, die 46 Weltcup-Siege seines ehemaligen Springerkollegen Matti Nykänen einzuholen. Wie er sein Ziel erreichen will, auf welche Glücksbringer er dabei setzt und wie er zum LJ-Jahresschwerpunkt „Grüner Planet – Buntes Österreich“ steht, hat „Schlieri“ im Interview erzählt.

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Augen“

Du springst seit deinem neunten Lebensjahr und hast, seit deinem ersten Weltcup im Alter von 16 Jahren, eine unglaubliche Karriere hingelegt. Weltmeistertitel, Weltcup-Sieg und viele, viele Goldmedaillen: Was fehlt noch in deiner Sammlung? Im Moment kann ich mich über 40 Weltcup-Siege freuen und stehe damit auf Platz zwei, hinter Matti Nykänen, der es in seiner Springerkarriere auf 46 Siege gebracht hat. Ihn einzuholen, wäre natürlich schon ein Traum von mir. Ein großes Ziel ist auch ein Olympia-Sieg im Einzelspringen. Wie oft trainierst du und wie sieht ein typischer Trainingstag aus? Wie das Training abläuft, ist ganz von der Saison abhängig. Egal, ob im Winter oder im Sommer: Ich trainiere zwei Mal pro Tag und das Montag bis Freitag. Im Sommer stehen Mattenspringen und viele Stunden in der Kraftkammer auf dem Programm – das ist wichtig für die Beinmuskulatur und das ideale Training für den Absprung. Auch Koordinationstraining muss unbedingt sein: Dafür geht’s dann meist auf das Einrad, auf dem ständiges Ausbalancieren eine super Übung für das Gleichgewicht ist. Was ist das für ein Gefühl, dem Publikum und deinen Fans entgegen zu fliegen? Das ist natürlich ein unglaubliches Erlebnis, vor allem, wenn wir daheim in Österreich springen. Wenn dir in Bischofshofen, am Kulm oder auf dem Bergisel, der ja sozusagen mein Hausberg ist, rund 22.000 Menschen entgegenjubeln, ist das natürlich etwas Besonderes. Man bekommt das beim Start und beim Fliegen auch voll mit und es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl! Wie bereitest du dich, in den letzten Minuten vor dem Start, auf den Sprung vor? Ich bin kurz vor dem Start völlig konzentriert auf den Sprungablauf: die Hocke, die Anfahrt, Absprung und dann die Flugphase und gehe das gedanklich immer wieder durch. Stimmt es, dass du beim Springen meist rote Socken anhast, weil sie dir Glück bringen? Ja, das ist richtig. Ich hab aber auch noch ganz tolle andere Socken, die mir die Mutter meiner Freundin strickt: Je nachdem, wo ich gerade springe, haben sie die Flaggen des jeweiligen Landes oberhalb des Knöchels eingestrickt. – Die sind genial! 2012 steht in der Landjugend Österreich unter dem Schwerpunkt „Grüner Planet – Buntes Österreich“. Sind „Ressourcen der Welt“ und „Integration“ auch Themen, die dich beschäftigen? Auf alle Fälle! Was die Ressourcen betrifft, sind wir in Österreich wirklich privilegiert: Wir brauchen Wasser und drehen dafür einfach den Wasserhahn auf, in vielen Ländern der Welt ist das keine Selbst-

Steckbrief: Name: Gregor Schlierenzauer Wohnort: Fulpmes im Stubaital Alter: 22 Jahre Sternzeichen: Steinbock Hobbys: Skifahren, Fußball, Tennis, Golf, Fotografieren, Kochen www.gregorschlierenzauer.at

verständlichkeit oder sogar unmöglich. Darum müssen wir gut aufpassen, dass uns diese Rohstoffe erhalten bleiben. Ich bin zum Beispiel so erzogen worden, beim Abwaschen mit dem Wasser sparsam umzugehen, es nicht einfach rinnen zu lassen. Und zum Thema Integration: Gerade als Sportler hast du bei Veranstaltungen oft mit Menschen zu tun, die z.B. eine Behinderung haben. Am Beginn gibt es vielleicht die einen oder anderen Berührungsängste, die aber schnell abgebaut sind, wenn man ins Gespräch kommt und dann ist alles ganz locker. Ich bewundere jede und jeden Einzelne/n, wenn ich höre, was sie oder er, trotz Handicap, macht und was da alles möglich ist. Natürlich habe ich auch enormen Respekt vor den SportlerkollegInnen der Paralympics. – Es ist unglaublich, was hier geleistet wird! Skispringen ist nur eine Leidenschaft von dir: „Daneben“ entwirfst du mit „gs apparel collection“ deine eigene Mode-Kollektion und machst dir vor allem als Fotograf einen Namen. – Ein zweites Standbein oder eine Abwechslung vom Skisport? Beides ist eine willkommene Abwechslung und macht großen Spaß. Ich war schon immer gerne stylish angezogen und es taugt mir natürlich, ein eigenes Mode-Label und Logo zu haben mit T-Shirts und Accessoires, die ich auch gern trage. Wenn die Sachen dann auch noch gut ankommen, ist das natürlich eine doppelte Freude. Das Fotografieren hat damit begonnen, dass ich meine Familie und meine Fans auf dem Laufenden halten wollte, wo ich gerade bin und was es da zu sehen gibt. Es macht mir unheimlichen Spaß und ich sehe die Welt dabei gern mit ganz anderen Augen und aus einem neuen Blickwinkel. Das Interview führte Andrea Eder.

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Grüner Planet – Buntes Österreich

Film tipps

Im Jahr 2012 beschäftigt sich die Landjugend österreichweit intensiv mit den top-aktuellen Themen „Ressourcen der Welt“ und „Integration“. Das Motto Für den Fall, dass das Wetter für diverse Freizeit„Grüner Planet Buntes Österreich“ wird sich ihr während aktivitäten nicht–besonders passend ist, findet des Jahres in zahlreichen und den Land hier eine kleine SammlungAktionen ausgewählter Filme, diejugend-Wettbewerben, wie Reden, 4er-Cup oder der ein gemütliches Ersatzprogramm versprechen. Agrar- und Genussolympiade wiederspiegeln. Steyr-Technik Blog Wasser, Bodenschätze undDer vieles Filmmehr Taste–the Waste ist ein deutscher Dokudiese natürlichen Rohstoffe sind für von den Valentin Thurn und dauert 90 Mimentarfilm Menschen lebensnotwendig. 60 Milliarden nuten. Dabei geht es um Lebensmittelskandale, LeTonnen davon werden weltweit pro Jahr bensmittelverschwendung in der heutigen Wegverbraucht − eine 50%-Steigerung im Ver- und um den Kreislauf der Verwerfgesellschaft gleich zum Verbrauch vor 30 Jahren. Umso schwendung. Es werden aber auch Gegenmaßnahmen wichtiger ist es, sorgsam und Vorbildfunktionen nachhaltig zum Thema vorgestellt. Der damit umzugehen und auchFilm die Bevölkerung zeigt Beispiele aus Österreich, Deutschland, auf die sinnvolle Nutzung Frankreich, von Rohstoffen Japan und den USA. Ein auf alle Fälle aufmerksam zu machen. sehr informativer und ernüchternder Film, der allen umweltbewussten Menschen aus der Seele spricht. „Wir alle können einen Beitrag leisten, achtsam mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen, damit uns die Mög- Feind Mein bester lichkeiten und Vielfalt, Der die österreichische Film von Wolfgang Murnberger die unser Planet erzähltzudiebieten Geschichte zweier Freunde, die im Nahat, erhalten bleiben“, sotionalsozialismus Markus Zuser, auf zwei verschiedenen Seiten Bundesleiter der Landjugend. stehen. Der eine ist im KZ und der andere macht eine Karriere bei der SS. Durch einen Flugzeugabsturz Buntes Österreich –beginnt ein Spiel mit vertauschten Rollen auf Leben Integration und Tod, bei dem sich die Frau zwischen den beiden Begriffe wie Integration, für Migration oder eine Seite entscheiden muss. Ein Drama, wie es AsylwerberInnen sind in spannender aller Mundenicht – sein könnte. aber was bedeuten diese wirklich? Im Jahresschwerpunkt „Buntes Österreich – Integration“ wird die Landjugend genau diese Fragen beantworten. Gleichzeitig One Way Trip beschäftigen wir uns in Eine diesem gesellZu denFilmkooperation, Jahresschwerpunkten hat die LandÖsterreich-Schweiz die für eineauf Broschüre erstellt, schaftlichen Jahresthema acht auchFreunde mit den jugend Österreich als Drogenparty mit Pilzen einer diesollte. einenNach Überblick über „Ressourcen der Bedürfnissen von Menschen mit BehindeWaldlichtung beginnen einer Autopanne Welt“ und „Integration“ bietet und als rungen und welche Macht hinter Aussagen, und der Begegnung mit einem einheimischen Bauern Arbeitsgrundlage in eher der Landjugendarbeit wie „So a behinderter Film“ steckt. und dessen Tochter endet die Geschichte brutal Darin werden auch Begriffe, wie und tödlich in einemdient. alten Bauernhaus. „Ressource“ und „Integration“ erklärt und „Das Thema Integration geht nützliche zum bewussteren Umgang uns alle an. Wir möchten in Ein Horrorfilm ab 16 Jahren für Tipps alle Unerschrockenen, mit abends unserenallein Ressourcen und mit unserem gesellschaftlichen am besten wenn man zu Hause ist Menschen mit Migrationshintergrund oder BehindeJahresthemaund unsere LustJugendauf ein bisschen Gänsehaut hat. rungen gegeben. lichen dafür sensibilisieren und damit einen wesentliDie Broschüre kannst du im Landjugendchen Beitrag zu einem besseren Miteinander Büro deines Bundeslandes bestellen oder leisten“, sagt Tina Mösenbichler, Bundesauf www.landjugend.at downloaden. leiterin der Landjugend Österreich.

Sparsam im Verbrauch: Steyr Profi ecotech Fünf Modelle im Leistungsbereich zwischen 110 und 175 PS umfasst die neue Steyr Profi Reihe, die jetzt durchgängig mit ecotech ausgestattet ist. Durch das innovative System zur Reduktion der Stickstoffemissionen erfüllt der Profi ecotech als einziger Traktor dieser Leistungsklasse jetzt schon die gültigen Umweltauflagen (EURO Stufe III B Abgasnorm). Damit verbraucht der Profi ecotech um 10% weniger Diesel und das bei 14 % mehr Leistung und bis zu 90 % weniger Feinstaubbelastung. Erleben Sie den sauberen, wirtschaftlichen Universaltraktor hautnah im April und Mai im Rahmen der Steyr Tour 2012 durch ganz Österreich. Infos: www.steyr-traktoren.com/steyrtour

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Roas ma nåch Enns 15. April 2012 Die Städte-Erlebnistour „Roas ma“ geht heuer bereits in die dritte Saison. Nach der Erkundung zahlreicher Bezirkshauptstädte in den letzten beiden Jahren, besuchen wir nun erstmals keine Bezirkshauptstadt. Trotzdem hat die Stadt an der Grenze zu Niederösterreich einiges zu bieten. Im Jahr 1212, also vor genau 800 Jahre erhielt Enns das Stadtrecht und ist somit die älteste Stadt Österreichs. Auch heute ist die Stadt durch ihre besondere Lage an der Mündung des gleichnamigen Flusses Enns in die Donau noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Oberösterreich. Mit der imposanten Altstadt, den mittelalterlichen Stadtmauern, dem Frauenturm, der Stadtpfarrkirche mit ihren prachtvollen Fenstern und dem in sich geschlossenen Hauptplatz kann Enns mit geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten beeindrucken. Außerdem ist Enns die erste österreichische „cittaslow“. Was das zu bedeuten hat, erfährst du am 15. April. Treffpunkt: 13:45 Uhr beim Ennser Stadtturm Kosten: ca. € 5,- pro Teilnehmer Interessierte können sich ab sofort unter ref-landj@lk-ooe.at oder 050/6902-1261 zu „Roas ma nåch Enns“ anmelden.

Schon Ideen für den heurigen

Landjugendausflug? Viele Ortsgruppen tüfteln bereits, wohin der heurige Landjugendausflug gehen soll. Neben Städte-, Museums- oder Betriebsbesichtigungen darf dabei natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Als besonderen Service für ihre Mitglieder hat die Landjugend deshalb eine Ausflugsdatenbank eingerichtet. Darin empfehlen Landjugendgruppen zahlreiche Unterkünfte, Erlebnisangebote und komplette Ausflüge, die sie bereits selbst besucht und gebucht haben.

alles sind nur einige Möglichkeiten für einen gelungenen Landjugendausflug 2012.

Außerdem sind darin auch zahlreiche Seminarunterkünfte für eure Schulungen und Klausuren enthalten. Am besten ihr werft selbst mal einen Blick auf www.ausflug.landjugend.at. Und falls euer letzter Ausflug ein voller Erfolg war, lasst auch andere daran teilhaben und stellt ihn in die Ausflugsdatenbank.

Frühbucherbonus für LJ-Gruppen

Ausflugstipp Die Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung eignet sich ideal für einen einoder mehrtägigen Ausflug. Neben den drei Ausstellungsorten Braunau, Burghausen und Mattighofen hat die Region noch viele weitere Attraktionen zu bieten. An der Mostschanze in Höhnhart das eigene Schisprungtalent entdecken, einen lustigen Nachmittag beim Bauerngolfen in Franking verbringen oder sich beim Burgfest in Burghausen in die Zeit des Mittelalters zurückversetzen lassen. Das

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Nähere Infos erhältst du unter www.ausflug.landjugend.at www.landesausstellung.at www.jugendherberge.de/burghausen

„Die Raubritter am Grillbuffet“, „Im Mühlviertler Speckhimmel“ oder „Bauernolympiade“ heißen die neuen Ausflugspackages, die in der Ausflugsdatenbank zu finden sind. Die ersten 15 Landjugendgruppen erhalten bei Buchung eines Tagesausfluges einen Frühbucherbonus von – 15 %. Das Angebot ist gültig für eine Gruppe von max. 50 Personen und gilt bei einer Anmeldung bis zum 30. Juni 2012. Nähere Infos findet ihr auf www.ausflug.landjugend.at! (lost)


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Wertungstanzen 2012 In zahlreiche Landjugendgruppen spielt Volkstanzen eine große Rolle. Beim Wertungstanzen, welches am 26. Oktober 2012 im Rahmen der Landesausstellung im Bezirk Braunau stattfinden wird, dürfen diese ihr Können auf dem Tanzboden unter Beweis stellen, und sich mit Volkstänzerinnen und Volkstänzern aus dem gesamten Bundesland messen. Wie auch das Volkskulturwochenende Ende Februar in der LFS Schlierbach zeigte, liegt Volkstanzen weiter voll im Trend. Viele Landjugendvolkstanzgruppen bereichern Bälle, Mostkosten und andere Feste in der Gemeinde durch ihren Auftritt. Hat auch eure Landjugend eine eigene Volkstanzgruppe? Dann seid dabei, beim Wertungstanzen 2012 in Uttendorf.

Worum geht’s? Eure Volkstanzgruppe kann in einer der Kategorien Bronze, Silber oder Gold antreten. Je nach Wertungsklasse ist eine bestimmte Anzahl an

Pflichttänzen und Landlern vorzubereiten. Zusätzlich muss jede teilnehmende Gruppe einen Kürtanz vorführen. Genauere Infos könnt ihr der offiziellen Ausschreibung entnehmen, die ihr im LJ-Referat anfordern könnt.

Wer darf antreten? Teilnahmeberechtigt sind bis zu 15 Landjugendvolkstanzgruppen aus Oberösterreich. Wichtig ist dabei, dass alle tanzenden TeilnehmerInnen LJ-Mitglieder sind, und dies auch anhand der 4YOU-Card – Edition Landjugend beweisen können. Die Spielleute müssen keine LJ-Mitglieder sein.

Wie meldet man sich an? Der Anmeldezeitraum für die Volkstanzwertung läuft von 1. August bis 25. September 2012. Anmeldungen und Fragen zum Bewerb könnt ihr an das LJ-Referat unter 050/69021261 oder reflandj@lk-ooe.at richten. (lost)

Fest der Freilicht museen 2012 Am Sonntag, dem 6. Mai 2012 wird in Oberösterreich das Fest der Freilichtmuseen gefeiert. Freunde von alten ländlichen Bauwerken, traditionellem Handwerk und allgemeiner Brauchtumspflege werden an diesem Tag bestimmt auf ihre Kosten kommen. Der Verband der OÖ Freilichtmuseen hat es sich zum Ziel gesetzt, erhaltenswerte Gebäude aus der ländlichen Region zu schützen und mit neuem Leben zu füllen. Aus diesem Grund veranstalten die Freilichtmuseen am 6. Mai ein gemeinsames Fest, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es sich bei den Museen um mehr als nur alte Mauern handelt. Unter www.freilichtmuseen.at könnt ihr euch informieren, welche Freilichtmuseen es in eurer Umgebung gibt. Nutzt die Gelegenheit, und erfahrt im Rahmen des Festes der Freilichtmuseen Wissenswertes über das Leben und die Arbeit unserer Vorfahren.

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Ostern Eine der schönsten Zeiten im Jahr, wenn die ersten Blumen sich durch den Boden kämpfen und Vögel ihr lustiges Lied trällern. Wenn Kinder aufgeregt nach einem Hasen Ausschau halten und hinter Bäumen und Sträuchern nach Nestern suchen, dann ist es wieder so weit, Ostern steht vor der Tür.

Alle sind neugierig was ihnen der Osterhase wohl dieses Jahr bringt und wer beim Pecken das stärkste Ei erwischt oder die beste Technik hat. All das macht Ostern zu dem was es ist und wie wir es in frühen Kindertagen erlebten und zum Teil noch fast unverändert erleben. Um die Osterfeiertage stehen auch sämtliche Verwandtschaftsbesuche und teilweise gespielte Freundlichkeit auf dem Programm vieler Familien. Aber wann ist Ostern und warum feiern wir es? Woher kommt der Osterhase und seine Eier. Warum gibt es die Fasttage vorher? Ostern, das wichtigste Fest im kirchlichen Jahreskreis. Am 8. April ist es wieder so weit und die ganze Christenheit feiert die Auferstehung Jesu Christi. Am Karfreitag gedenken wir der Kreuzigung von Jesus, der aus diesem Grund ein strenger Fasttag ist. Am Karsamstag herrscht Grabesruhe und bis Mittag ist ebenfalls noch Fasttag. Am Ostersonntag ist der höchste kirchliche Feiertag im Jahr. Wir feiern den Sieg von Jesus Christus über den Tod und gedenken seiner Auferstehung. Der Zeitpunkt des Osterfestes variiert jedes Jahr, liegt aber immer zwischen 22. März und 25. April. Grund dafür ist eine Entschei-

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dung beim Konzil von Nicäa im Jahr 325, das den Zeitpunkt für Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling definiert. Ostereier und der Osterhase sind schon lange in unserer Kultur beheimatet. Rot gefärbte Eier wurden schon vor Christi Geburt als Fruchtbarkeitssymbol verschenkt. Seit dem 17. Jahrhundert erzählt man den Kindern, der Osterhase habe die bunten Eier versteckt. Woher der Osterhase kommt ist allerdings bis heute nicht vollständig geklärt. Das traditionelle Eierpecken, regional auch Eiertitschen genannt, ist ein bayrischer Osterbrauch, der sich in Österreich, der

Schweiz, Russland und im Rheinland verbreitet hat und sich seit dem 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreut. Wie allgemein bekannt ist, siegt das Ei, das am Ende noch ganz ist. Der Brauch der Speisenweihe ist mindestens 1000 Jahre alt, und hat den Hintergrund, wie sehr die geweihten Speisen gewürdigt werden, deshalb war die geweihte Speise Langezeit nur Fleisch. Heute werden auch Eier, Brot und Milchprodukte zur Speisenweihe mitgebracht. Ein Bestandteil der Osterfeierlichkeiten ist das Osterfeuer, das früher ausschließlich außerhalb der Kirchen entfacht wurde. Beim Einzug der Osterkerze entzünden die Gläubigen ihre Kerzen daran. So gelangt das Osterfeuer auch in die Kirche. Es gibt noch unzählige weitere Osterbräuche und Riten, manche werden von Familie zu Familie anders gehandhabt. Letztlich feiern wir aber alle dasselbe und freuen uns über einige freie Tage und Zeit mit unseren Lieben. (waal)


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Die Bayerisch – Oberösterreichische Landesausstellung 2012

Verbündet – Verfeindet – Verschwägert Von 27. April bis 4. November 2012 wird die grenzüberschreitende Landesausstellung 2012 „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert. Bayern und Österreich“ an drei historisch bedeutenden Orten gezeigt: In der Burg zu Burghausen an der Salzach, im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Ranshofen sowie im Schloss Mattighofen.

Praxisweb der Katholischen Jugend OÖ – klick dich rein!

Die diesjährige Landesausstellung lädt ein auf eine Reise durch die bewegte Geschichte der beiden Länder, der beiden Herrscherhäuser „Habsburg“ und „Wittelsbach“. Eine Reise, die bereits im frühen Mittelalter beginnt, als die Region noch bajuwarisches Siedlungsgebiet war, und die mit der „versöhnenden“ Hochzeit Franz I. mit der Wittelsbacherin Karoline Auguste von Bayern endet. Die grenzüberschreitende Landesausstellung erzählt auch von Gemeinsamkeiten und vom Trennenden im Verhältnis zwischen Bayern und Österreich. Sie berichtet von kulturellen Höhenflügen, vom Leben des Adels und der einfachen Leute, von Zeiten tiefster Frömmigkeit, vom opulenten Leben im Barock aber auch von Zeiten der Not im Krieg, Zerstörung und Seuchen.

Wertvolle Originalexponate und spannende Inszenierungen machen die Landesausstellung zu einem Erlebnis für Jung und Alt und mit Sicherheit auch für eure Landjugendgruppe. (lost)

5 x 2 Tickets zu gewinnen Gewinne zwei Tickets für die Landesausstellung 2012 inkl. einer kleinen Überraschung. Sende einfach ein Mail mit dem Betreff: Landesausstellung und deiner Adresse an ref-landj@lk-ooe.at. Unter allen Einsendungen die bis 15. April einlagen werden 5 x 2 Tickets verlost. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

Schon fast 1.000 Tipps für die Jugendarbeit findest du im Praxisweb der Katholischen Jugend OÖ und es werden immer mehr. Das Praxisweb stellt erprobte Projekt- und Aktionsbausteine, Liturgievorschläge, spirituelle Texte, Methoden und ganze digitalisierte Behelfe für die Arbeit mit Gruppen zur Verfügung und wird von einem Team gewartet, regelmäßig ergänzt und erweitert. Von Allerseelen über Erntedank bis Zivilcourage kannst du dort aus dem Vollen schöpfen, dir Ideen für deine Gruppenarbeit holen und auch selbst Dinge zur Verfügung stellen, die du teilen willst (alle eingehenden Artikel werden von einem Redaktionsteam gesichtet). Alle Angebote stehen kostenlos für dich und deine Gruppe zur Verfügung. Einfach anmelden unter ooe.kjweb.at/praxis.

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Auf, auf ihr Hasen … zum Osterbrunch! Ostern! Das ist ein Grund zum Feiern! Für alle die gerne ausschlafen und trotzdem gerne in geselliger Runde gemütlich schlemmen ist ein Brunch ideal. Brunch (aus „Breakfast“ und „Lunch“) – dieses Zwischending aus Frühstück und Mittagessen – lässt sich gut vorbereiten und ist zum Feiern im Kreise von Familie und Freunden ideal. Also, geh den freien Tag entspannt und locker an und brunche mit deinen Lieben so lange wie ihr wollt. Übrigens aus so manchen Brunch ist, weil es gar so gemütlich und nett ist schon ein „Brunchdi“ (incl. Abendessen – „Dinner“) geworden. Wir haben einige Anregungen und Rezepte für dein regionales, saisonales Osterbrunch zusammengestellt.

Ideen für ein regionales, saisonales Osterbrunch Als Motto gilt „erlaubt ist, was mir und meinen Gästen schmeckt“ und über einen längeren Zeitraum frisch und genießbar bleibt. Ein Brunch ist ein eine ausgezeichnete Möglichkeit auf regionale Lebensmittel zurückzugreifen. Allein schon der Anblick der frischen Produkte lässt den Gästen das Wasser im Mund zusammen laufen. Bauernmärkte, Hof- und Bauernläden bieten eigentlich alles was das „Osterbrunch-Herz“ begehrt. • Brot und Gebäck: idealerweise Vollkorn, aber auch knuspriges Bauernbrot oder traditionelles Ostergebäck wie z. B. Osterpinze, Germteighaserl • Feine Schinken- und Fleischspezialitäten: magere Schinken – und Speckvariationen (mit frisch gerissenen Kren), pikante Fleischbällchen oder -laibchen (schmecken auch kalt ausgezeichnet) • Käseschmankerl: 2 – 3 Käsesorten reichen sicher aus, z. B. Frischkäse (Schaf, Ziege), Weichkäse (z. B. Camembert) und Hartkäse (z. B. Bergkäse) • Eier in jeder Form: gekocht, im Aufstrich oder Salat, als Eierspeise (evtl. mit Kürbiskernen und etwas Kernöl), gefärbte Eier (als Gesicht bemalt oder mit netten Sprüchen beschriftet) • Selbstgemachte Aufstriche: pikant – Frühlingskräutertopfen (mit Bärlauch, Brennnesselspitzen, Giersch), Kürbiskern-Eieraufstrich, Räucherfischaufstrich, Rote Rüben-Krenaufstrich, Gemüsetopfen usw.; süß – Topfen mit Honig, Zimt und gehackten Nüssen oder Frucht püree

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• Marmelade und Honigspezialitäten: einfach mal neue Honigspezialitäten wie z. B. Schoko- oder Mohnhonig ausprobieren, auch bei den Marmeladen bieten Direktvermarkter ganz neue Kreationen an • Müslis oder Getreideflocken: ein Hit sind z. B. Flocken zum Selberquetschen mit der Flockenquetsche, als Beigabe Joghurt, Buttermilch, Milch, frisches Obst der Saison • Herzhafte Salate: Nudel-Gemüsesalat, Brotsalat mit Frühlingskräutern, Linsensalat etc. • Einfache Hauptspeisen oder Eintöpfe: Ofenerdäpfel, Chili con carne, Gemüse-Erdäpfelauflauf, kleine Bratwürstl usw. • Gemüse zum Knabbern: Gemüse der Saison in Stifte geschnitten mit Joghurtsauce zum Dippen • Kleine Naschereien: z.B. Eierlikörgugelhupf, frisch gebackene Waffel (Waffeleisen), Bauernhofeis, Joghurt oder Topfencreme mit frischen oder tiefgekühlten Früchten, Trockenobst und Nüsse zum Knabbern • Getränke: frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (z.B. Apfel-Karotte), Direktsäfte vom Bauernhof, Wasser und Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Kaffee, Cider oder Obst-schaumwein


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Germteig Häschen Zutaten: 1 kg Weizenmehl, 120 g Butter, 100 g Zucker, 60 g Germ, 1/2 TL Salz, 2 Eier, Schale von 1 Zitrone, Vanillezucker, 1/2 l Milch

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Zubereitung: Die Zutaten trocken in einer Schüssel gut vermengen. Dann Most, flüssige Butter und Ei verrühren und zur Mehlmischung geben - kurz durchrühren bis alle Zutaten feucht sind. In kleine Papierförmchen füllen und bei ca. 180 °C 15 – 20 min. backen.

Tipp: Zubereitung: Aus den Zutaten einen geschmeidigen Germteig bereiten. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Einen Teigstrang von 30 – 50 g ausrollen - auf einer Seite soll er zunehmend etwas dicker sein. Dieses dickere Ende nach unten abbiegen, damit eine sitzende Position entsteht. Ein kugelförmiges Teigstück als Kopf gut anpressen und mit einem Messer von der Spitze her bis zur Hälfte einschneiden, die Ohren etwas auseinanderbiegen und gut andrücken. Als Schwänzchen einen kleinen Teigstrang unter dem Körper befestigen. Das Auge mit einer Rosine markieren. Den Teighasen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Dann im vorgeheiztem Backrohr bei ca. 170 °C goldbraun backen.

Tipp: Das Gebäck noch lauwarm einfrieren. Am Tag des Verzehrs ca. 3 Stunden vorher aus dem Tiefkühler nehmen und auftauen lassen. Schmeck frisch und saftig.

Gefüllte Eier

Die pikanten Muffins lassen sich sehr gut einfrieren. Germteigtiere

Gewürz-Hendl Zutaten: Hendl in gefällige Stücke geschnitten, 100 ml Öl, 2 EL Sojasauce, 2 EL Essig, 3 EL Petersilie gehackt, 2 Knoblauchzehen gehackt, 2 TL Ingwer gehackt (oder getrocknet), 1 TL Pfeffer, 1 EL Staubzucker

Zubereitung: Alle Zutaten miteinander vermischen und die Hendlteile darin ca. 2 Std. ziehen lassen; anschließend auf ein Backblech legen und bei 190 °C braten.

Gefüllte Eier

Topfen-Polentalaibchen Zutaten: 1 Tasse* Polenta (Maisgrieß), 2 Tassen Gemüsefond (ersatzweise Wasser mit Gemüsewürfel), 2/4 Topfen, 1 Ei, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 2 EL gehackte Kräuter der Saison

Zutaten: 12 Eier, Topfenfülle nach Belieben (z. B. Kräutertopfen), zum Garnieren: Paprika, Schnittlauch, Kräuter, evtl. Saiblings- oder Forellenkaviar,…

Zubereitung: Die Eier hart kochen und bis zur Hälfte abschälen; 1/3 abschneiden und vorsichtig den Dotter ausheben. Den Dotter mit der Topfencreme vermengen und mit einem Spritzsack einfüllen und garnieren. In Eierbecher oder in Eiertassen servieren.

Pikante Muffins Zutaten: 2 Becher Mehl glatt (evtl. 1/2 Menge Vollkornmehl), 1/2 Pkg. Backpulver, Salz, Kräuter, 1/2 Becher würfelig geschnittener Schinken oder Speck, 1/2 Becher Porree geschnitten, 1 Becher geriebener Käse, 200 ml Most, 60 g flüssige Butter, 1 Ei

Zubereitung:

Gewürz-Hendl

Gemüsefond zum Kochen bringen. Den Maisgrieß unter ständigen Rühren in den Gemüsefond einkochen. Kurz köcheln lassen, vom Herd ziehen und zugedeckt mind. eine halbe Stunde ausquellen lassen. Zur überkühlten Maisgrießmasse die übrigen Zutaten wie Topfen, Ei, Kräuter und Gewürze beigeben. Die Masse gut durchrühren. Kleine Laibchen formen und in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl oder Butterschmalz langsam goldbraun ausbacken. Als Beilage schmecken Erdäpfel und eine große Schüssel Salat der Saison.

Topfen-Polentalaibchen

Tipps: • Die Masse kann je nach Geschmack auch mit Schinken- oder Speckwürfel, geriebenen Käse, Gemüsewürfel etc. verfeinert werden. • Auch beim Würzen darf experimentiert werden, z. B. asiatisch mit Curry und etwas Sojasauce oder mit heimischen Wildkräutern etc.

• Polenta (Maisgrieß) kann ausgezeichnet durch geschrotete Hirse, Dinkel, Grünkern, Einkorn etc. ersetzt werden. • Laibchen schmecken auch kalt – evtl. auf einen Holzspieß stecken und mit Gemüse als Gesicht dekorieren – super für die Schuljause oder für Kinderparty • 1 Tasse entspricht einer Füllmenge von 200 ml

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Marinierte Eier mit geräuchertem Forellenfilet

mengen und die restlichen Gewürze dazugeben. Kleine Kugerl formen und in Öl braten und mit einem Zahnstocher servieren.

Zutaten:

Tipp:

Eier, Essig, Petersilie, Dill, Salz, Forellenfilet, ev. Basilikumblätter, Zahnstocher

Eine geschmackliche Komponente verleiht dem Faschierten die Beigabe von 1 – 2 Schnitten eingeweichtem Bauernbrot!

Zubereitung: Eier hart kochen. Aus Essig, Salz, Petersilie und Dill eine Marinade bereiten und die geschälten Eier über Nacht einlegen. Am nächsten Tag die Eier aus der Marinade nehmen, der Länge nach halbieren. Auf einem Zahnstocher zuerst das Basilikumblatt dann ein Stück Forellenfilet auf das halbierte Ei stecken.

Biercreme Zutaten: 4 Blatt Gelatine, 150 ml Schwarzbier, 100 g Zucker, 3 Eidotter, 1 Eiklar, 1/4 l Schlagobers

Zubereitung: Tipp: Anstelle der Räucherforelle kann auch Schinken, Speck, Gemüse,... verwendet werden.

Gefüllte Erdäpfel Zutaten: 4 große längliche Erdäpfel, 1 Karotte, Lauch, 1 kleine Zwiebel, 50 g Schinken, 200 g Magertopfen, 125 g Mozzarella, Salz, gehackte Petersilie

Weiters brauche ich:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Bier mit der Hälfte des Zuckers (50 g) und Eidottern über Dampf dickschaumig aufschlagen. Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Die Creme kalt stellen und gelegentlich umrühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker (50 g) steif schlagen. Obers steif schlagen. Beides unter den Bierschaum unterheben in Biergläser füllen und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Gefüllte Erdäpfel

Saftiger Eierlikörguglhupf

Schüssel, Esslöffel, Brett, Messer, Backrohr

Zutaten: Zubereitung: Erdäpfel dämpfen und überkühlen lassen, anschließend halbieren und leicht aushöhlen. (Die ausgehöhlte Masse kann zur Gemüsemischung beigemengt werden.) Gemüse würfelig schneiden – mit wenig Flüssigkeit dünsten, mit kleingeschnittener Zwiebel, Schinken und Topfen verrühren, abschmecken und die Topfenfülle auf die Erdäpfel verteilen – mit Mozzarella belegen und im Rohr bei 200 °C überbacken; mit Petersilie bestreuen.

Pikante Fleischbällchen

125 g Mehl, 125 g Stärkemehl, 1 Pkg. Backpulver, 250 g Staubzucker, Vanillezucker, 5 Eier, 250 ml Speiseöl, 250 ml Eierlikör

Zubereitung:

Pikante Fleischbällchen

Mehl, Stärkemehl, Backpulver, gesiebten Staubzucker in eine verschließbare Schüssel (3-Liter-Inhalt) geben. Eier, Öl und Eierlikör hinzufügen und ca. 30 Sekunden kräftig durchschütteln. Den Teig mit einer Teigkarte nochmals sorgfältig durchrühren, damit alle Zutaten gut vermischt sind. Den Teig in eine gefettete, bemehlte Guglhupfform füllen. Im vorgeheizten Rohr bei 180 °C ca. 1 Stunde backen.

Tipps: Zutaten: 300 g Faschiertes, 2 – 3 EL Topfen zum Binden, Salz, Pfeffer, Knoblauch, frische Kräuter, 1 kleiner Zwiebel, Majoran, Öl zum Braten

Zubereitung: Zwiebel klein schneiden und in Öl andünsten und zum Faschierten geben. Topfen bei-

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• Am besten eignen sich geschmacksneutrale Öle, wie zB Sonnenblumenöl oder Rapso-Rapsöl. Keine kaltgepressten Öle verwenden, da diese nicht hitzebeständig sind. • Aus der Masse lassen sich auch ausgezeichnet Muffins oder Minigugelhupfe zaubern. Saftiger Eierlikörguglhupf


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Chance ländlicher Raum Vom Erkennen des Problems zur Vision und Umsetzung Vortrag mit Labg. Josef Ober (Obmann Steirisches Vulkanland) 12. April 2012, 19.30 Uhr LFS Schlierbach Der ländliche Raum bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten – man muss sie nur entdecken. Gemäß diesem Gedanken hat sich Josef Ober in seiner Heimatregion umgesehen und im Jahr 2001 das Steirische Vulkanland aus der Taufe gehoben. Seit diesem Zeitpunkt widmet er sich als Obmann der Entwicklung dieser Region und propagiert den „Aufbruch zur Einzigartigkeit“. In seinem Vortrag wird er uns an seinen Ideen und Visionen teilhaben lassen und uns vor Augen führen, dass es in unserer Verantwortung liegt, den Lebensraum zu gestalten.

Zur Person Josef Ober … Als fünftes von sieben Kindern geboren, verbrachte er seine Kindheit auf einem landwirtschaftlichen Kleinbetrieb, der von Eltern bewirtschaftet wurde. Nach Absolvierung der Volks- und Hauptschule entschied er sich für eine Lehre zum Maurer. Anschließend besuchte er die Bauhandwerkerschule schloss die Ausbildung zum Baupolier ab. Beruflich arbeitete er fünf Jahre als Sachverständiger für Katastrophenschäden und war 12 Jahre lang Leiter der Straßenerhaltung für Bundes- und Landesstraßen der Bezirke Feldbach und Radkersburg. Sein politisches Wirken zeigt sich seit 1989 durch seine Arbeit als Volksbürgermeister der Gemeinde Auersbach. Sechs Jahre später gründete der die Kleinregion Feldbach und 1997 das Haus der Region. Seit 2000 ist Josef Ober Abgeordneter zum Landtag Steiermark. Im Jahr darauf gründete er das Steirische Vulkanland und setzt dort seine Ideen und Visionen in die Tat um. Zur besseren Planung der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung bis 10. April 2012 unter ref-landj@lk-ooe.at oder 050/6902-1262.

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Tätigkeitsbericht der Landjugend OÖ.

Erlebnis Landjugend

Das Landjugendjahr 2010/2011 ist bereits Geschichte und es bleibt der Blick zurück auf ereignisreiche Wettbewerbe, spannende Projekte und viele gesellige und abwechslungsreiche Stunden.

„Zukunft braucht dich“ – so lautete das Jahresthema 2011. In Form von Ideengläsern, die bei den Orts- und Bezirksjahreshauptversammlungen ihre Runde machten, beteiligten sich über 4.800 Landjugendliche an einer Befragung über aktuelle und zukünftige Themen der Landjugend. Diese Ergebnisse wurden genutzt, um aktuelle Anliegen und Wünsche der Mitglieder zu erfragen und sie in den Strategieprozess der Landjugend einfließen zu lassen. Damit stellen wir sicher, dass wir als Landjugend immer am Puls der Zeit bleiben.

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Mit einem spannenden und vielseitigen Programm konnten wir die Anzahl der Ortsgruppen und Mitglieder erhöhen. Eine solche Entwicklung trägt dazu bei, dass jeder mit viel Freude und Einsatz bei der Landjugendarbeit ist. Dafür möchten wir bei allen herzlich Danke sagen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

ALLGEMEINBILDUNG Die Bewerbe Reden und 4er-Cup wurden auf Orts-, Bezirks- und Landesebene erneut mit großem Zuspruch der LJ-Mitglieder durchgeführt. Knapp 1300 Jugendliche profitierten von dieser spielerischen Art der Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung. Sie setzten sich schwerpunktmäßig mit den Themen Wald und Lifestyle (Land)Jugend auseinander. Bildungsaktivitäten auf Bezirks- und Landesebene gehören zum Standardprogramm der Landjugend dazu und so konnten im Betrachtungszeitraum 152 Veranstaltungen durchgeführt werden. Genau 1680 Jugendliche profitierten von den Angeboten der Landes- und Bezirksorganisation(en) und nahmen an Tagungen, persönlichkeitsbildenden Seminaren, Funktionärsschulungen und Klausuren teil.

LANDWIRTSCHAFT & UMWELT Die landwirtschaftlichen Fachbewerbe (Forstwettbewerb, Leistungspflügen, Agrarund Genussolympiade) erfreuen sich steigender Beliebtheit. So konnten auf Bezirks- und Landesebene bei diesen Wettbewerben heuer über 1000 Jugendliche zum Mitmachen ermutigt werden. Bei den Jung-Agrariern werden die Bildungsangebote der Landjugend geschätzt und in Anspruch genommen. Viele Jugendliche bildeten sich bei Fachvorträgen und Fachexkursionen weiter und nützen das erworbene Wissen für die Arbeit auf dem eigenen Betrieb. Bei insgesamt acht Veranstaltungen konnten knapp 300 Jugendliche ihren persönlichen Horizont erweitern und sind gut gerüstet für kommende Aufgaben.

KULTUR & BRAUCHTUM Kultur und Brauchtum wird von den 214 Ortsgruppen in den Gemeinden und Dörfern Oberösterreichs gelebt. In der Landjugend geschieht das in den verschiedenen Volkstanz-, Schuhplattler- und Theatergruppen. Auch wirken die meisten Landjugendgruppen bei Erntedank, Maibaum oder anderen Brauchtumsveranstaltungen tatkräftig im Ort mit. Dadurch bereichert die Landjugend durch ihre Aktivitäten die kulturelle Landschaft in den Gemeinden und Dörfern Oberösterreichs. Eines der größten Highlights in diesem Jahr war der Weltrekord im Schuhplatteln, der unter dem Motto „5.000 Händ‘t und Fiass“ im Rahmen der 60 Jahr Feier durchgeführt wurde. Es beteiligten sich 1.336


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A LLG E M E I N B I LD U NG Schuhplattler und Schuhplattlerinnen und zeigten 5 Minuten und 16,9 Sekunden, wie Brauchtum zum Erlebnis werden kann.

YOUNG & INTERNATIONAL Internationale Erfahrungen sind von großer Bedeutung für die persönliche und berufliche Entwicklung. Seitens der Landjugend gibt es interessante Angebote, wie spezielle Auslandspraktika und Austauschprogramme, um den Schritt in die Ferne zu wagen. Um die nötige Professionalität in diesem Bereich zu gewährleisten, wird das internationale Praktikum für SchülerInnen und JunglandwirtInnen sowie das sechswöchige Austauschprogramm IFYE zentral für ganz Österreich von einer Person betreut. Insgesamt 113 Jugendliche aus Oberösterreich sammelten 2011 Auslands-erfahrungen durch die professionelle Vermittlung und Betreuung der Landjugend.

SPORT & GESELLSCHAFT Eine gelebte Gemeinschaft ist die Triebfeder unseres dynamischen Jugendvereines. Bei unzähligen Sportveranstaltungen auf Bezirks- und Ortsebene bietet die Landjugend ein attraktives Freizeitprogramm für ihre Mitglieder und lädt zum Aktivsein ein. Über 1300 Jugendliche zeigten bei den Sportbewerben auf Bezirks- und Landesebene Einsatz und kämpften um Punkte, Meter und Sekunden.

2.229 Fun

Kategorie BRONZE Landjugend Neußerling – Spielplatz Bezirkslandjugend Urfahr Umgebung – „Jeder braucht Freunde! Jeder braucht Blut!“ Landjugend Walding – Sanierung Jugendraum „Zeit- und jugendgerecht“ Landjugend Waldzell – Palmbaumbinden

ktionärInnen

LANDJUGEND IN ZAHLEN Landjugend Oberösterreich – Ein Programm von Jugendlichen für Jugendliche

Kategorie SILBER Landjugend Maria Neustift – Aus alt wird neu: Bau einer neuen LJ-Hütte Bezirkslandjugend Perg– Jubiläumsfest Bezirkslandjugend Rohrbach – Linzer Winterwald Bezirkslandjugend Urfahr-Umgebung – Jubiläumsfest Bezirkslandjugend Wels – LJ on the Catwalk Bezirkslandjugend Wels – Jubiläumstracht

Ein Erfolgsgeheimnis der Landjugend ist die eigenverantwortliche Programmgestaltung in den Orts- und Bezirksgruppen. Mit dem Motto „von Jugendlichen für Jugendliche“ gestaltet die Landjugend ein aktuelles und attraktives Programm für die Mitglieder. Im vergangen Jahr konnten 2102 Neumitglieder mit diesem Programm gewonnen werden. Der Großteil der Landjugendmitglieder liegt im Alter zwischen 19 bis 21 Jahren.

Kategorie GOLD

Geschlechterverteilung

Bezirkslandjugend Eferding – Junges Gemüse begreift Gemüse Bezirkslandjugend Ried/Katsdorf – Selbstgmocht – do it yourself Bezirkslandjugend Urfahr Umgebung – Imagefilm „Wir sind Landjugend“

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SERVICE & ORGANISATION

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Als Landesorganisation sehen wir unsere Aufgabe in der Unterstützung der ehrenamtlichen Funktionäre und Mitglieder in ihrer täglichen Jugendarbeit. Dazu bieten wir verschiedene Unterstützungsmaterialien, wie Infobroschüren, Funktionärsmappe, Werbemittel usw. an. Das Jubiläum 60 Jahre Landjugend Oberösterreich begleitete uns durch das gesamte Jahr. Als Vorbereitung stellten über 160 Landjugendgruppen Wegweiser in ihren Gemeinden auf und symbolisierten so das fast lückenlose Landjugendnetzwerk in OÖ. Bei zwei Festveranstaltungen (14. Mai 2011 und 13. August 2011) feierten sowohl ehem. Funktionäre als auch alle aktiven Mitglieder den runden Geburtstag der Landjugend und zeigten auf, was die Landjugend bewegen und gestalten kann. Beim Ideenwettbewerb „Zündende Ideen“ wurden 13 Landjugendprojekte eingereicht. Diese wurden von einer Jury bewertet in den Kategorien Bronze, Silber und Gold prämiert. Der Landjugendkreisel ging in diesem Jahr an die Landjugend Ried/Katsdorf mit ihrem Projekt „Selbstgmocht – do it yourself“.

Im vergangenen Jahr stellte sich die Landjugend Oberösterreich gemeinsam mit den Bundesländern Niederösterreich, Steiermark und der Bundesorganisation dem Zertifizierungsaudit nach ISO 9001:2008. Die Landjugend ist somit die erste Jugendorganisation in Österreich, die dieses ISOZertifikat erhält und die internationalen Qualitätsstandards garantieren kann. Das Zertifizierungsaudit nach ISO bedeutet für die Landjugend noch mehr Professionalität und Qualität in der Arbeit mit und für Jugendliche. Dieses gelebte Qualitätsmanagement gibt zusätzliche Möglichkeiten, die Organisation weiterzuentwickeln und die Bedürfnisse der Mitglieder zu erfüllen. Die Zeitschrift „Landjugend“ als Informationsmedium hat sich bei Jung und Alt etabliert. So wurden knapp 60.000 Stück in vier Ausgaben an Haushalte in OÖ verschickt.

Mädchen Burschen

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bäuerliche Herkunft nicht bäuerliche Herkunft

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A LLG E M E I N B I L D U N G

Wissen kompakt

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Interessantes aus aller Welt …

Geschichte des Schuhplattelns

• 98 % aller Bauern der Welt verrichten ihre Arbeit ohne die Hilfe von Maschinen. • In China werden jedes Jahr einige Autobahnen abgesperrt, um auf dem Asphalt Mais zu trocknen. • Die weltweit meisten Pestizide pro Hektar werden in den Niederlanden bei der Tulpenzucht verwendet. • Sämtliche Schwäne in England sind Eigentum der Königin • Reis hat mehr Gene als der Mensch • Als 1897 die ersten Fans des Buches „Dracula“ nach Transsilvanien reisten, wussten die Rumänen dort gar nicht, was Dracula ist. • Piraten haben im Jahr 2011 über 230 Überfälle verübt, waren aber nicht einmal bei der Hälfte davon erfolgreich. • Im arabischen Raum heißt Homer Simpson „Omar Shamshoon“ • Im Vatikan gibt es bei 932 Einwohnern sechzehn Fußballmannschaften, die im „Clericus Cup“ gegeneinander antreten. • Der Weltrekord im Limbotanzen liegt bei einer Lattenhöhe von unglaublichen 16,5 Zentimetern. • Die ersten Cheerleader in den USA waren Männer. • Das längste Match in einem GrandSlam-Turnier bestritten Nicolas Mahut und John Isner in der ersten Runde der Wimbledon Championships 2010. Die Spieldauer betrug insgesamt elf Stunden und fünf Minuten. • Im Rahmen der Olympischen Spiele 1904 fand auch ein Wettbewerb im Sackhüpfen statt, der aber vom IOC nicht als olympisch gewertet wurde.

Der Name „Schuhplattler“ stammt nachweislich etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Doch schon zuvor wurden Schuhplattler und ähnliche Tanzformen, die sich aus der Tanzpraxis des Landlers ergaben, praktiziert. Die älteste Erwähnung stammt von einem Mönch, der um 1050 einen Tanz beschrieb, der dem späteren Schuhplattler in Gebärden und Bewegungen zumindest ähnelt. Ursprünglich wollte ein Tänzer seine Tänzerin mit akrobatischen Figuren beeindrucken und damit für sich gewinnen. Vorher und nachher tanzte er mit ihr Walzer. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet war in Bayern, Tirol und in teilen Salzburgs. Tatsächlich war der Plattler jedoch immer ein Paartanz. Die Form war zunächst noch frei und ohne Regeln. Im Drei-Viertel-Takt eines Landlers absolvierte der Bursch eine Folge von Sprüngen und Hüpfbewegungen nach dem Rhythmus der Musik. Dabei „plattelte“ (schlug) er sich selbst auf Schenkel, Knie und Fußsohlen, „paschte“ (klatschte) in die Hände und stampfte mit den Füßen. Den Abschluss bildete ein kurzer walzerähnlicher Rundtanz mit dem Dirndl. Seit 1880 wurde dieser ursprüngliche Paartanz zum Schautanz umgeformt, was die Folge der Gründung verschiedener Gebirgstrachten-Erhaltungsvereine war, die das Platteln für ihre Zwecke umformten. Vergleichbare Tänze mit Schlägen in die Hände, auf die Schenkel, seitlich an die Schuhe und anderen akrobatischen Einlagen gab und gibt es in vielen Ländern, etwa in Ungarn, Norwegen, Schweiz usw.

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Apps: Hier findet ihr einige Empfehlungen für wirklich hilfreiche Apps die den modernen Alltag der Landjugendlichen erleichtern sollten.

How to tie a tie. By ArtelPlus Diese App erklärt einfach und anschaulich wie man eine Krawatte bindet. Mit selbsterklärenden Bildern und der nötigen Anleitung hat man die Möglichkeit problemlos 12 verschiedene Krawattenknoten zu machen. Diese Anwendung gibt’s im Android Market sowie im App Store gratis.

AlarmDroid By Fabian Lueghausen Einer der umfangreichsten Wecker, die es gibt. Unzählige Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine sprechende Uhr, die beim Klingeln des Weckers die aktuelle Uhrzeit sowie das Wetter mit den Tageshöchstwerten ansagt. Eigene Klingeltöne sowie Wecken über Internetradio möglich, „Flipp to Snozze“ Funktion und vieles mehr. Den AlarmDroid gibt’s nur im Android Market gratis oder die Pro Version um € 1,49.

Noise Meter v1.3 By Park Jinwoo Praktisches Messgerät um einen Richtwert der Lautstärke in dB zu erhalten. Der Noise Meter ist mit drei verschiedenen Filtern und einer graphischen Darstellung der Lautstärke ausgestattet. Natürlich kann eine derartige App nicht mit einem geeichten Profigerät mithalten, aber um einen Richtwert der Lautstärke bei Veranstaltungen zu erhalten reicht es aus. Diese App steht im Android Market gratis als Download zur Verfügung. (waal)


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DI S KU

Wie ist die Landjugend in eurem Ort präsent? Irmhild Frasl, LJ Waldhausen Als Landjugendgruppe der Gemeinde Waldhausen im Strudengau, sind wir steht’s bemüht viele Aktivitäten für die Jugendlichen in unserer Gemeinde zu organisieren. Unser Programm reicht von Brauchtumserhaltung wie zum Beispiel Volkstanzen und dem jährlichen Sonnwendfeuer bis hin zu rasanten Hörnerschlittenrennen. Aber auch sportliche Veranstaltungen dürfen bei uns nicht zu kurz kommen! Skiausflüge, Fußballturniere, Sautrogrennen und noch vieles mehr! Es ist uns ein großes Anliegen die Jugendlichen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu begeistern und neue Freundschaften zu schließen.

Lisa Kaimberger, LJ Herzogsdorf Unsere Landjugend repräsentiert sich durch mehrere kleine Zweige: die Schuhplattler, die Volkstanzgruppe und seit diesem Herbst leiten wir auch die Jungschar in Herzogsdorf. Jeden ersten Samstag im Monat treffen wir uns mit circa 15 Kindern im Pfarrheim. Um den Mädchen und Burschen fern ab von Computer und Play Station Gemeinschaft und Spaß zu vermitteln, halten wir sie mit Bastelarbeiten und „traditionellen Spielen“ auf Trab. Ein weiterer Zweig stellt unsere Theatergruppe da, die alle zwei Jahre aufs Neue das Publikum zum lautstarken Lachen bringt. Die Prämiere findet am Samstag, 10. März um 20:00 Uhr unter dem Titel „Haus mit Oma zu verkaufen“ im Pfarrheim statt. Weitere Termine sind: Sonntag 11. März um 14:00 Uhr, Freitag 16. März um 20:00 Uhr, Samstag 17. März 20:00 Uhr und Sonntag 18. März 20:00 Uhr. Wir freuen uns auf Euer kommen.

ECK

Roland Maurer, LJ Offenhausen In Offenhausen ist die Landjugend in vielen Bereichen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens aktiv. Die Jugendlichen in unserer Gemeinde kommen gerne zur Landjugend, weil bei uns immer etwas los ist. Dabei geht es nicht immer nur ums gemeinsame Feiern oder darum, Ausflüge zu machen. Wir leisten auch einen gemeinnützigen Beitrag in der Gemeinde. Zum Beispiel halfen wir im Juli letzten Jahres bei der Friedhofsrenovierung in Offenhausen mit. Wir besorgten 10 Tonnen Kies vom Schotterwerk und verteilten ihn, gemeinsam mit dem Seniorenbund Offenhausen auf den Wegen im Friedhof. Jedes Jahr im Sommer veranstalten wir im Rahmen der Ferienspiele der Marktgemeinde Offenhausen einen Kinoabend für Kinder. Dabei verbringen sie, mit Popcorn und Getränken versorgt, einen spannenden Abend bei einem der neusten Kinofilme. In der Zeit kurz vor Ostern, helfen wir jedes Jahr den Kleinsten in unserer Gemeinde beim Palmbuschen Binden. Dabei freuen sich die Kleinen jedes Mal, wenn sie ihren fertigen Palmbuschen von uns bekommen. Natürlich muss, wenn es um die Präsenz der Landjugend in Offenhausen geht, unser legendäres Hallenfest erwähnt werden, welches heuer am Samstag den 15. September 2012 stattfindet. Dabei helfen alle Landjugendlichen, ob neue Mitglieder, oder solche Mitglieder, die schon ihr halbes Leben bei der Landjugend sind, mit. Durch unseren Zusammenhalt, und dadurch, dass jeder seinen Beitrag leistet, werden diese Feste immer ein großer Erfolg und bereichern das gesellschaftliche Leben in unserer Gemeinde.

Christoph Mayrhofer, LJ Ried/Katsdorf Wir, die Landjugend Ried/Katsdorf zeigen in unserem Ort eine starke Präsenz und gestalten das Ortsbild aktiv mit. Angefangen vom Bezirkspflügen bis hin zum Forstwettbewerb, veranstalten wir auch heuer wieder interessante Veranstaltungen wie das Sportfest. Ganz besonders stolz sind wir auf unser prämiertes Projekt „Selbstgmocht“ mit dem wir aufzeigen wollen, wie wichtig regionale Produkte sind.

Landjugend St. Johann am Walde Zu Beginn wollen wir erklären, dass es unsere Landjugend erst seit 2 Jahren (November 2009) gibt. Da war es am Anfang natürlich schwer, sich ins Vereinsleben in unserem Ort zu integrieren und ein fixer Bestandteil davon zu werden. Viel Arbeit stand vor dem damals 6-köpfigen Vorstand und den zu Anfangs 30 Mitgliedern. Doch durch unseren Zusammenhalt und unserer Motivation nahmen wir an vielen Bezirksbewerben der Landjugend teil und integrierten uns so nicht nur auf Orts- sondern auch auf Bezirksebene recht gut. Die Pflege von in unserem Ort üblichen Bräuchen (z.B. Maschkern zu Neujahr), die Teilnahme an Vereins- und Kirchenfesten gehörten genauso zur Entwicklung unserer Landjugend dazu, wie die Veranstaltungen, die wir selber organisierten. Unser Sommernachtsfest und mittlerweile 2 x stattgefundener Maskenball sowie die Teilnahme am örtlichen Adventmarkt und Faschingsumzug waren für uns nicht nur ein großer Erfolg, sondern schweißten unsere Mitglieder durch die vielen gemeinsamen Stunden Arbeit noch mehr zusammen. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Viele Ausflüge (z.B. Badetag in Erding, LJ-Ausflug nach Tirol, Adventmarktbesuch, …), gemeinsame Ausrückungen zu LJ-Festen im Bezirk und internen Feiern in unserem neuen Landjugendraum standen bereits auf dem Programm. Nach 2 Jahren voller Spaß und Aktivitäten, natürlich auch gemeinsamer Arbeit würden wir sagen, dass wir es mittlerweile geschafft haben, uns im Orts- und Vereinsleben aktiv zu beteiligen und zu integrieren. Die Leute, vor allem die Jugendlichen, in unserem Ort können jetzt schon viele Dinge mit der Landjugend in Bezug bringen und wissen, dass es uns „nicht nur zum Spaß gibt“, sondern dass wir uns auch am Ortsleben beteiligen und mitwirken. Wir sind ein Verein, in dem Freundschaften entstehen und in dem Spaß und Zusammenhalt an 1. Stelle stehen. Unsere Mitgliederzahl hat sich in den letzten 2 Jahren mehr als verdoppelt und wir glauben, das spricht für sich. Eins steht fest, wir freuen uns, über das was wir geschafft haben und wollen auf jeden Fall so weiter machen um die Landjugend in „Saiga Hans“ noch mehr zu „verwurzeln“.

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B E Z I RKE N

BEZIRK BRAUNAU

Wei i wü nur ... Schiiiiiiifoan Das war sicher nicht dass Motto, an das sich die 80 Teilnehmer am Faschingsonntag gehalten haben. Um 6 Uhr früh ging es los mit 2 Bussen in Richtung Reiteralm in Schladming, bei klirrend kalten -6C°, Schneefall und Nebel ist es in der warmen Hütte ja doch gemütlicher! Die jährliche Vorstandsklausur fand heuer wieder in Utzenaich statt. Dort konnten wir das ganze Jahr gemütlich und ohne Zeitdruck durchplanen. Die Basistrainerin Moni Ramböck unterstützte uns dabei und gab uns wertvolle Tipps aus ihrer Zeit als Bezirksleiterin. BETTINA BUTTINGER

BEZIRK SCHÄRDING

Was tut sich in Schärding? Anfang Februar starteten wir mit dem Wochenendseminar ins neue Jahr. 25 begeisterte Funktionäre/innen nahmen sich von 4.-5. Februar Zeit, um beim GH Pichler in Geboltskirchen mehr zum Thema: „Die Kunst sich Zeit zu nehmen“ und „Pimp up your Landjugendprogramm“ zu erfahren. Die Kurszeit verflog sehr schnell und es war sicherlich für jede/n etwas Neues dabei. Nach dem Landesbeitrag von Ledi und Stefan gingen wir über zum geselligen Abendprogramm - welches mehrere Stunden in Anspruch nahm. Mehr oder weniger gut ausgeschlafen starteten wir am Sonntag noch eine kurze Spielerunde und im Anschluss daran fuhren wir wieder nach Hause. VORANKÜNDIGUNG: von 27.-29. April feiern wir unser 60 Jahrjubiläum im Zuge des Lauserfests in Eggerding/Mayrhof, wobei der Festakt am Samstag stattfindet - wir freuen uns auf zahlreiche Festgäste! SUSANNE GRADINGER

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BEZIRK EFERDING

BEZIRK EFERDING

Ein Text muss her – aber wie?

Eisstockturnier in Eferding

Um diese Frage zu beantworten, fand am 6. Februar in Eferding eine Schriftführerund Presserreferentenschulung statt. 15 interessierte Landjugendliche aus dem ganzen Bezirk kamen an diesem Abend zusammen, um mehr über Presse, Protokollbuch und die Gestaltung von Einladungen zu erfahren. Ein nicht nur informativer, sondern auch gemütlicher Abend, der bestimmt in einer anderen Schulung wiederholt wird. ANNA JUNGMAYR

Trotz langem bangen und zittern fand am 5. Februar 2012 in Eferding das Bezirkseistockturnier statt. Mit 8 Moarschaften zu jeweils vier Mitgliedern starteten wir an diesem sonnigen Sonntag in ein spannendes Turnier. Die Landjugendgruppe Eferding Umgebung sorgte für unser leibliches Wohl und stellte sogar eine Aufwärmmöglichkeit zur Verfügung. Nach 2 Stunden stand die Ortsgruppe Stroheim als Bezirkssieger 2012 fest. Herzlichen Glückwunsch! ANNA JUNGMAYR

BEZIRK GMUNDEN

Bezirksball Gmunden Der alljährliche Ball der Landjugend und der Bauernschaft des Bezirkes Gmunden fand auch heuer wieder in der Mehrzweckhalle in Gschwandt statt. Bezirksbauernkammer-Obmann Christian Zierler, Bezirksbäuerin Anna Wimmer und die Obleute der Landjugend Gmunden Gabriele Danner und Harald Hofstätter eröffneten den Ball mit einer kurzen, aber prägnanten Ansprache und dem Eröffnungswalzer. Vor der Ansprache zeigten die Tänzer der Landjugendfachgruppe Altmünster beim Auftanz ihr Können. Auch andere Landjugendfachgruppen aus dem Bezirk waren aktiv dabei. Die Landjugend Laakirchen sorgte für das leibliche Wohl im Festsaal. Die Landjugend Vorchdorf schenkte Weinköstlichkeiten aus und in der Disco wurden die Ballbesucher vom Bezirksvorstand der Landjugend verköstigt. Während des Abends gab es unter anderem eine Tombola, die Wohltätigkeitsversteigerung einer original Nussbag Handtasche, sowie eine Mitternachtseinlage von den Schülern des ABZ Salzkammergut. Während der Ballnacht stattete außerdem das royale Prinzenpaar aus Kirchham Prinz Thomas I. und Prinzessin Sarah samt Faschingskomitee dem Ball einen Besuch ab. Es war ein erfolgreicher Abend und wir hoffen auch nächstes Jahr wieder auf einen vollen Festsaal. DANIELA SCHERNBERGER


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BEZIRK KIRCHDORF

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BEZIRK ROHRBACH

Bezirksball

Funktionärsschulungen in der LFS Schlägl am 16.02.2012

Ein voller Erfolg war der Ball der Landjugend und der Bauernschaft des Bezirkes Kirchdorf am 3. Februar unter dem Motto „Midanaund im Tråchtngwaund“, der heuer gemeinsam mit dem Ort Oberschlierbach ausgetragen wurde. Zahlreiche Ballgäste von jung bis alt waren der Einladung gefolgt. Nach dem Auftanzen sorgte im Saal die Band „La Vita“ für Schwung und eine tolle Stimmung. Die Landjugend Micheldorf verwöhnte die Gäste mit Kaffee und Kuchen und bei der Tombola gab es wieder viele tolle Preise zu gewinnen. In der Disco ging es, trotz der Minusgrade draußen, heiß her – DJ Boschi und DJ Flo Ryan sorgten mit der richtigen Musik für Partystimmung der Extraklasse. Kurz vor Mitternacht wurde Heidi Gößweiner aus Schlierbach zur Ballkönigin gekürt. Die Mitternachtseinlage stand ganz im Zeichen des neu kreierten Bauernbund-Hutes. „Die heißesten Jungs von Oberschlierbach“ zeigten eine beeindruckende Show und brachten die Stimmung im Freizeitpark zum Kochen. Nach diesem Erfolg steht einer rauschenden Ballnacht im nächsten Jahr sicher wieder nichts im Wege. STEFANIE AIGNER

Da sich die Landjugend des Bezirks Rohrbach immer wieder über Zuwachs durch neugegründete Ortsgruppen erfreuen darf, wurden auch heuer wieder Funktionärsschulungen vom Bezirk angeboten. Aktive Ortsfunktionäre durften sich in den traditionellen Workshops zu den Themen „Datenbank“, „Kassier“ und „Schriftführer“ weiterbilden. Erstmals wurde auch eine Schulung für Leiter und Leiterinnen angeboten, welche sehr gut und zahlreich von den Landjugendlichen angenommen wurde. Besonders die Informationen über Rechtliches und über das Ausmaß des Verantwortungsbereiches von Leiter und Leiterinnen waren sehr interessant und regten manche Diskussionen an. Nach den intensiven Arbeitsphasen durften sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit hausgemachten Köstlichkeiten stärken. Nach dieser kleinen Stärkung stand einem gemütlichen Abendausklang nichts mehr im Wege.

BEZIRK ROHRBACH

Die Landjugend präsentierte sich in der Bioschule Schlägl Im Dezember wurde in der Bioschule Schlägl der Tag der offenen Tür veranstaltet, wo sich mehrere hundert Besucher einen Eindruck der ersten Bioschule Österreichs machen konnten. In diesem Rahmen stellte sich auch die Landjugend des Bezirkes Rohrbach den Gästen vor. Die interessierten Besucher bekamen einen Einblick in das umfangreiche und spannende Programm der Landjugend und konnten sich von der Vielfältigkeit der größten Jugendorganisation des ländlichen Raumes überzeugen. Es wurden viele Fotos und Eindrücke der Landjugend-Bewerbe gezeigt und machten viele Jugendliche, die noch keiner Landjugendgruppe angehören, sehr neugierig. Auch Besucher älterer Generation schwärmten von ihrer vergangenen Landjugendzeit. So mancher von ihnen fand sich sogar auf einem Foto von Bewerben früherer Jahre. Die Zusammenarbeit der Landjugend mit der Fachschule Schlägl, wie etwa beim Bezirks-Forstbewerb, wurde ebenso hervorgehoben. Es war ein sehr erfolgreicher Tag, da sich die Landjugend des Bezirkes Rohrbach einer breiten Masse präsentieren konnte und vielleicht so manchen Jugendlichen dazu begeisterte, sich in Zukunft aktiv in der Landjugend zu engagieren. THERESA KNEIDINGER

THERESA KNEIDINGER

BEZIRK EFERDING

Nachtrodeln des Bezirks Eferding

Das schon zur Tradition gewordene Nachtrodeln durfte natürlich auch im Winter 2012 nicht fehlen. So ging es am 11 Februar mit 89 Mitgliedern in ein tiefverschneites Rohrmoos. Nach einer kleinen Stärkung ging es ab auf den Berg und mit der Rodel wieder herunter. Es war ein lustiger Tag, den wir nächstes Jahr bestimmt wieder machen! ANNA JUNGMAYR

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B E Z I RKE N BEZIRK URFAHR

?-Landjugend

BEZIRK STEYR

WInterWAnderTAg 2012 2 Bundesländer, 5 Bezirke, 60 Gruppen, 300 Wandersleute erkundeten am Sonntag, 05. Februar 2012 zu Fuß den schönen Bezirk Haag im benachbarten Niederösterreich. Auch in diesem Jahr wurde im Bezirk Steyr die Tradition, gemeinsam mit den niederösterreichischen Bezirken Haag, St. Peter, Amstetten und Waidhofen, eine Winterwanderung zu veranstalten wieder durchgeführt. Und so wanderten jeweils 5er Teams bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen durch den Bezirk Haag, genauer gesagt den Ort Ferschnitz. Die Strecke betrug gesamt etwa 10 km. Bei der Bewältigung dieses Weges wurden 5 Labstationen eingeplant, die alle Landjugendlichen zum kurzen- oder auch längeren verweilen- einluden. An den Stationen gab es neben Speis und Trank auch kniffelige Spiele zu knacken, die auch bewertet wurden. Am Tagesende fand die Ehrung der erfolgreichsten Wandergesellen statt. Aus dem Bezirk Steyr schafften es drei Teams (Vorsicht Rutschgefahr, Die 4 lustigen 5, Die Duttelverteidiger“ unter die ersten 10, wozu wir recht herzlich gratulieren. Heilfroh waren wir am Ende des Tages auch, unsere Fahne wieder ins schöne Steyr mitnehmen zu können- da die NÖer Fahnendiebe keine Mühen scheuten um diese zu ergattern. Es freut uns, dass wir so die einmalige Gelegenheit haben Kontakte mit Landjugendlichen aus dem nahe gelegenem Niederösterreich zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und gleichzeitig kommt auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. BETTINA NEUHOFER

Vier Infoabende unter dem Namen „?-Landjugend“ veranstalteten wir vom Bezirksvorstand für unsere Urfahraner Ortsgruppenfunktionäre im Jänner und Februar. Beim gemütlichen Beisammensitzen wurden unterschiedlichste Themen behandelt. Ein Schwerpunkt war, sämtliche Bezirksveranstaltungen zu erklären und über die jeweiligen Austragungskriterien zu informieren, um es den Ortsgruppen zu erleichtern, sich für eine Veranstaltung zu entscheiden und zu bewerben. Außerdem besprachen wir diverse aktuelle LJ-Themen und bewarben einige Veranstaltungen, Seminare und Schulungen der nächsten Zeit. Ein Anliegen war es uns auch, den Teilnehmern den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg zu geben. Gefreut hat uns, dass auch ein Austausch zwischen den einzelnen Ortsgruppen stattgefunden hat und sich viele aktiv an den Diskussionen beteiligt haben, Anregungen gegeben und Fragen gestellt haben. So können wir auf vier tolle Abende zurückblicken, von denen sich bestimmt jeder etwas mitnehmen konnte! ELKE RABER

BEZIRK URFAHR

Imagegruppe Auch heuer startete der im letzten Jahr gegründete Ausschuss der Landjugend Urfahr, der sich mit dem Image der Landjugend beschäftigt, mit tollem Anklang. Von den Vorständen der Landjugendgruppen ins Leben gerufen trafen sich Funktionäre aus Urfahr, um über die Öffentlichkeitsarbeit und das Ansehen der Landjugend in allen Gemeinden zu sprechen. Dieses Mal wurden Ziele für 2012 definiert und in einem World-Café die Schwerpunkte 'Wie können wir gemeinsam den Bekanntheitsgrad der LJ erhöhen' und 'Wie können wir Feuer und Flamme für die LJ bei allen Jugendlichen erhöhen' erarbeitet. Erfahrungsaustausch und Planung einiger Projekte standen im Mittelpunkt. Passend zum Thema Projekte fand die erste Imagesitzung im neuen Jahr im Landjugendraum in Walding statt, der 2011 umgebaut und neu gestaltet wurde und als Projekt beim Bewerb „Zündende Ideen“ eingereicht und prämiert wurde. ELKE RABER

Bundes- und Landestermine von April, Mai, Juni 2012 14. April

Start up – dein Einstieg ins Berufsleben

Bezirk Kirchdorf

14. April

Kräuter, Essige und Öle selbst gemacht

Bezirk Eferding

20. Mai

LE Mähen

Bezirk Ried

25. Mai

Agrartour III, Weinproduktion

Bezirk Perg

03. Juni

LE Reden & 4er Cup

Bezirk Gmunden

BE Mähen

Niederösterreich

23.-24. Juni

Nächster Redaktionsschluss: 25. Mai 2012

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T E RM I N E

Orts- und Bezirkstermine von April, Mai, Juni 2012 08. 08. 08. 08. 13. 14. 14. 15. 15. 15. 15. 17. 21. 22. 27.-29. 28. 28. 29. 29. 29. 04. 05. 06. 06. 10. 12. 13. 17. 17. 18.-20. 19. 25.-27. 26. 27. 28. 28. 31. 01.-02. 02. 03. 06. 06. 08. 09. 09. 10. 10. 15.-17. 16.-17. 17. 22. 23. 24. 24. 30. 30.

April April April April April April April April April April April April April April April April April April April April Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Mai Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni Juni

Ostertanz, Windischgarsten Ostertanz, Geretsberg Einakterball, Goldwörth Bezirkseierpecken, Vorchdorf Redewettbewerb und 4er Cup, Ternberg Mostparty, Pettenbach LJ Fest „Obsession“, Utzenaich Bezirks 4er-Cup und Reden, LFS Schlierbach Bezirks 4er-Cup und Reden, Hirschbach Bezirks 4er-Cup und Reden Bezirks 4er-Cup und Reden, Bad Leonfelden Funktionärsstammtisch, Waldhausen Nacht der 1000 Blüten, Bezirksball, Wolfern Bezirks 4er-Cup, Burgkirchen Noppenair, Neußerling RESET, Garsten Night Fever, Pischelsdorf Bezirkssensenmähen Bezirkssensenmähen Bezirksmähen, Kirchham Agrarexkursion Dirndlball, Ternberg Bezirksmähen, St. Pantaleon Bezirkssensenmähen, Lichtenberg Cocktailmixkurs Bezirkssensenmähen, Vorderstoder Bezirksentscheid Mähen, Aschach Mostkost, Kremsmünster Bezirkssensenmähen, Naarn Bezirkslandjugendfest, Schildorn Move on Clubbing, Kremsmünster LJ Fest, St. Georgen Spirit of Sound, Inzersdorf Theater Wolfern Theater Wolfern Bezirksmähen, Weitersfelden Sommermeeting Maikäfertanz, Aschach Theater Wolfern Theater Wolfern Sonnwendfeuer, Franking Tanz in der Halle, Sierning Sonnwendfeuer, St. Pantaleon Theater Wolfern Tanz in der Halle, Sierning Theater Wolfern Agrar- & Genussolympiade, Eidenberg LJ Fest, Köstendorf 30 Jahre LJ Maria Neustift Bezirkssportfest, Vorchdorf Open-Air Konzert, Weisskirchen Replay-Palm Beach, Weisskirchen Bezirkssportfest, Neukirchen Bezirkssportfest, Sandl Bezirkssportfest Bezirkssportfest, Maria Neustift

Bezirk Kirchdorf Bezirk Braunau Bezirk Urfahr Bezirk Gmunden Bezirk Steyr Bezirk Kirchdorf Bezirk Braunau Bezirk Kirchdorf Bezirk Freistadt Bezirk Ried Bezirk Urfahr Bezirk Perg Bezirk Steyr Bezirk Braunau Bezirk Urfahr Bezirk Steyr Bezirk Braunau Bezirk Eferding Bezirk Ried Bezirk Gmunden Bezirk Eferding Bezirk Steyr Bezirk Braunau Bezirk Urfahr Bezirk Braunau Bezirk Kirchdorf Bezirk Steyr Bezirk Kirchdorf Bezirk Perg Bezirk Ried Bezirk Kirchdorf Bezirk Braunau Bezirk Kirchdorf Bezirk Steyr Bezirk Steyr Bezirk Freistadt Bezirk Eferding Bezirk Steyr Bezirk Steyr Bezirk Steyr Bezirk Braunau Bezirk Steyr Bezirk Braunau Bezirk Steyr Bezirk Steyr Bezirk Steyr Bezirk Urfahr Bezirk Braunau Bezirk Steyr Bezirk Gmunden Bezirk Wels Bezirk Wels Bezirk Braunau Bezirk Freistadt Bezirk Eferding Bezirk Steyr

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