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P.b.b. โ€ข 02Z032766 M Verlagspostamt 3100 St. Pรถlten

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Foto-Credit: Marcella Wallner

niederรถsterreich/wien

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Liebe Landjugendmitglieder! Der Sommer hat auch endlich bei uns Einzug gehalten und mit diesem starten wir wieder in die Saison unserer Outdoorveranstaltungen.

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COVERSTORY Landesspiele

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Landesentscheid Sensenmähen Sponsoring Comedy Hirten Tag der jungen Tracht LJ Volley Masters Landesentscheid Reden Jahresschwerpunkt Landjugend-Interview mit Adi Matzek Internationales Tat.Ort Jugend 2013 Landesarbeitskreis Betreuungslehrer Sponsoring / Social Media Agrarkreise Interview mit Hermann Schultes

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Viertelsberichte Bezirksberichte Wissenswertes Landjugend-Society, Hochzeiten, Landestermine, Kontakt

luss für Redaktionsschusgabe: die nächste A 2013 16. August

Impressum: Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Niederösterreich, Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Tel. 050/259-26300, Fax 050/259-26309, noe@landjugend.at, www.noelandjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Christa Stockinger, Reinhard Polsterer • Fotos: LJ NÖ, Digitalsports Marcella Wallner, Archiv Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Erscheint alle drei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Auch wenn im Text nicht explizit ausgeschrieben, beziehen sich alle personenbezogenen Formulierungen auf weibliche und männliche Personen. Alle Angaben erfolgen mit größter Sorgfalt und Gewähr. Haftung müssen wir leider ausschließen. Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.

Zahlreiche Landesentscheide, angefangen von den Landesspielen mit 4er Cup, Forstund Agrarbeweb und dem actionreichen Bewerb Ready-Steady-Go; über den Landesentscheid Sensenmähen bis hin zum Volley- oder Fußball. Bei uns findet jeder das passende Programm, sei es der agrarisch Begeisterte oder der Sportfreak. Um euch immer wieder etwas Neues bieten zu können, sind wir ständig dabei Verbesserungsvorschläge und neue Ideen zu sammeln. Daher ist es für uns die größte Freude, wenn wir auf unseren zahlreichen Vanstaltungen mit eurem Besuch und Mitmachen belohnt werden! Da möchten wir zum Beispiel die Landjugend Volley Masters anführen. Dieses neue und von Erfolg getragene Produkt konnte nur allein durch eure Teilnahme zu einem tollen Event werden. Und aufgepasst! Es gibt auch im Sommer eine Fortsetzung und zwar - wie könnte es in dieser tollen Jahreszeit anders sein - die Landjugend Beachvolley Masters! Nun zu einer echten Erfolgsstory in der Landjugend – TatOrt Jugend! TatOrt Jugend – besser bekannt als unser Projektmarathon – geht heuer im Herbst in die zehnte Runde! Vor zehn Jahren wurde dieses Projekt mit sechs teilnehmenden Gruppen aus Niederösterreich gestartet, im Jahr 2012 waren es – sage und schreibe – 47 Gruppen! Wer hätte damals an einen so großartigen Erfolg gedacht? Unser Projektmarathon ist jetzt nicht mehr wegzudenken und deshalb zählen wir wieder auf euer zahlreiches Mitmachen, damit wir unser zehntes Jubiläum mit einem neuen Teilnehmerrekord feiern können! Wir wünschen euch einen wunderschönen Sommer!

So erreichst du das Landjugendreferat: Tel.: 050/259-26300, -26302, -26303, -26310 oder -26312 landjugend@lk-noe.at, www.noelandjugend.at

Eure VERENA und KARL ANTON

Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber und Verleger: Landjugend Niederösterreich, Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Vertreten durch Karl Anton Schrattenholzer, Landesobmann, Verena Hainzl, Landesleiterin und Reinhard Polsterer, Geschäftsführer. Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Grundlegende Richtung: Jugendmagazin zur Information von Mitgliedern der Landjugend Niederösterreich und Landjugend Wien.

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Spaß, Spannung und herausragende Leistungen Die Landesspiele verlangen den vielseitigen Landjugendmitgliedern einiges ab und bilden einen Höhepunkt im Wettbewerbskalender. Die Besten des Landes im Forstbewerb, bei der Agrarolympiade, im 4er-Cup und beim Team-Event „Ready Steady Go“ zeigten ihr Können in der LFS Pyhra. Für 200 Teilnehmer ging es um einen Platz am Podest. Am weitläufigen Schulgelände der landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra wurden die verschiedenen Stationen aufgebaut. Egal ob mit praktischem, theoretischem, sportlichem oder auch kreativem Charakter, die Aufgaben mussten gelöst werden. Wie geschmiert liefen die Wettbewerbe dank dem starken Team an Landesbeiräten und Betreuungslehrern. Für jene Teilnehmer, die ihre Hausaufgaben gut gemacht hatten, stand die Entscheidung in der Finalarena am Programm. Im direkten Duell wurde der Landessieg in den einzelnen Wettbewerben gekürt. Zu den Finalbewerben konnte die Landesleitung die Vertreter der Sponsoren, welche zum Erfolg der Landesspiele durch ihre Unterstützung wesentlich beigetragen haben, begrüßen. Für die Sieger des 4er-Cups brachte der Obmann des Raiffeisen Clubs Charly Zöchling Gutscheine für Konzertkarten mit. Die spannenden Entscheidungen in den Bewerben verfolgten auch Landesobmann Stv. Josef Kerndler vom Maschinenring Nö Wien, Obmann Franz Gunacker vom Lagerhaus St. Pölten und Matthias Fraberger von der Niederösterreichischen Versicherung. Die Siegerehrung nutzten die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Theresia Meier und LAbg. Doris Schmidl, als Vertreter von LH Pröll, um den Teilnehmern zu ihren Leistungen zu gratulieren.

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Agrarolympiade testet Praxiswissen der Junglandwirte Der Wettbewerb der niederösterreichischen Junglandwirte fand im Rahmen der Landesspiele in der LFS Pyhra statt. Die große Bandbreite an agrarischen Themen stellte einige Herausforderungen an die Teilnehmer, die in 2er-Teams angetreten waren. Johannes Pieber und Andreas Punz gingen als Landessieger aus dem Wettbewerb hervor.

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Insgesamt 8 Stationen mussten von den Teams gemeistert werden. Theoretisches Wissen, aber auch praktische Fähigkeiten in den verschiedensten Themenbereichen wurden benötigt. Die Stationen der Fachlehrer waren praxisnah aufgestellt, verlangten aber auch einiges an Backgroundwissen von den TeilnehmerInnen.

schrieben werden. Die Wirtschaftlichkeit der Weizenproduktion wurde im Rahmen der Betriebswirtschaftsaufgabe beispielsweise Anhand einer Deckungsbeitragsrechnung ermittelt. Richtig viel Geschick bewiesen die TeilnehmerInnen beim Traktorparcours der mit Anhänger und Frontlader bewältigt werden musste.

Im Wirtschaftshof der Fachschule bewiesen die Teilnehmer an den Maschinen und Geräten ihr Können. Bei der Station Fahrzeugelektrik musste ein abgerissenes Anhängerlichtkabel wieder richtig zusammen geschlossen werden und auch Bauteile am Traktor erkannt und deren Funktion be-

Erst im Finale wurden die Podiumsplätze fixiert. Die drei bestplatzierten Teams zogen in die Landjugendarena ein. Mit voller Unterstützung der anwesenden Fans wurde gehämmert und gesägt, was das Zeug hielt und die letzten Punkte gesammelt.

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Ergebnis: 1. Andreas Punz und Johannes Pieber (Bezirk Scheibbs) 2. Christian Emsenhuber und Günther Neuhauser (Bezirk Mank) 3. Philipp Waxenegger und Klaus Heher (Bezirk Mank)


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Mit Wissen und Geschicklichkeit zum Sieg im 4er-Cup Unter dem Motto „Fit in die Zukunft“ fand 2013 der 4er-Cup in ganz Österreich statt. Auch der Landesentscheid im Rahmen der Landesspiele am 16. Juni in der LFS Pyhra war ganz nach diesem Schwerpunktthema gestaltet. Insgesamt 20 Teams haben heuer am Landesentscheid teilgenommen um unter sich auszumachen wer das beste 4er-Cup Team Niederösterreichs ist und welche zwei Teams zum Bundesentscheid im Juli fahren dürfen. Heuer mussten die TeilnehmerInnen wieder zahlreiche herausfordernde, lustige, spannende und natürlich „gescheite“ Stationen bewältigen. Zum Beispiel mussten die Teams Puzzle zum Thema Sport in Österreich lösen, den Weg durch einen „Vielfalt Landwirtschaft Irrgarten“ finden und wissen was wahr und was falsch ist und dabei körperliche Aufgaben lösen. Bei der Kreativitätsstation hatte jedes Team die Aufgabe einen ge-

sunden Brotaufstrich zu kreieren. Heuer gab es auch eine Station in Englisch zu lösen, und zwar musste eine Geschichte passend zum Thema „Fit in die Zukunft“ in Englisch verfasst werden. Natürlich gab es auch wieder eine Erste Hilfe Station, bei der die Teams ihr Wissen zu diesem Thema an lebenden Models unter Beweis stellen mussten, und eine Sport und Geschicklichkeitsstation durfte natürlich auch nicht fehlen. Den Siegerteams dürfen wir herzlich zum Erfolg gratulieren und wir hoffen wieder auf tolle Erfolge beim Bundesentscheid mit den Teams aus dem Bezirk Herzogenburg und dem Bezirk Mank.

Ergebnis: 1. Bezirk Herzogenburg (Maria Haiderer, Kerstin Eberl, Rudolf Hell, Christoph Nolz) 2. Bezirk Mank (Theresa und Johanna Rammel, Andreas Lechner und Hannes Grießler) 3. Bezirk Tulln (Birgit Zöllner, Marlies Scharl, Leopold Baum und Martin Schrall) 4. Bezirk Hainfeld-Lilienfeld (Eva Lechner, Melanie Fahrafellner, Martin Heiß und Gabriel Edy)

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Forstprofis stellen sich dem Wettbewerb Beim Landesentscheid des Waldarbeitswettbewerbes müssen die Teilnehmer bei den verschiedensten Stationen Geschicklichkeit und Präzision beweisen! Die Forstwettkämpfer lieferten sich einen spannenden Wettbewerb auf höchstem Niveau. Als Sieger setzte sich mit Harald Umgeher wieder ein Profi durch. Auch heuer hat sich wieder gezeigt, dass eine ordentliche Portion Routine und eine top gepflegte Motorsäge für Spitzenleistungen nötig sind. Perfekte Vorbereitung und regelmäßiges Training sind hier der Schlüssel zum Erfolg. In den einzelnen Stationen wird das Arbeiten im Wald simuliert und die Leistungen – unter standardisierten Bedingungen – gemessen. Beim Fällkerb und Fällschnitt wird das Fällen des Baumes nachgeahmt und die Schnitte präzise vermessen. Beim Kombinationsschnitt müssen schräg liegende Bloche im rechten Winkel abgeschnitten werden. Besonders actionreich geht es beim Durchhacken zur Sache. In dieser Disziplin gilt

es, einen 12 cm starken Rundling so schnell als möglich mit einer Axt zu durchtrennen. Ebenso werden die Zuseher beim Kettenwechseln ins Staunen versetzt. Die Besten schafften es, die Motorsägenkette unter 9,24 Sekunden zu wechseln. Im Finale sehen die Zuseher bei der Schwachholzfällung mir Fällheber sofort, ob der zu fällende Holzstamm präzise gefällt wurde. Schafft es der Teilnehmer, den Baum in die korrekte Richtung zu fällen, zerplatzt der am Boden befestigte Luftballon. 30 standardisierte Äste in einer Zeit von knapp 20 Sekunden von einem Stamm präzise abzuschneiden, bedeutet in der letzten Station, dem „Entasten“, Action pur.

Ergebnisse: Burschen unter 18 1. Harald Umgeher (LJ Bezirk Hainfeld/Lilienfeld) 2. Johannes Kahrer (LJ Bezirk Hainfeld/Lilienfeld) 3. Andreas Mitterböck (LJ Bezirk Hainfeld/Lilienfeld)

Burschen über 18 1. Martin Klinger (LJ Bezirk Hainfeld/Lilienfeld) 2. Andreas Stefan (Schulsprengel Edelhof) 3. Christoph Patscheider (LJ Bezirk Kirchberg/Pielach)

Mädchen 1. Chistina Vogler (LJ Bezirk Ottenschlag) 2. Silvia Pabisch (LJ Bezirk Dobersberg)

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Ready Steady Go für sportliche Landjugendgruppen Das Teamsportevent der Landjugend Niederösterreich fand ebenso im Rahmen der Landesspiele 2013 in der LFS Pyhra statt. Elf Teams kämpften um den Titel der sportlichsten Landjugendgruppe Niederösterreichs. Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Teamgeist war bei den acht aufgebauten „Ready Steady Go ...“Sportstationen gefragt, welche im Team von fünf bis acht Personen bewältigt werden mussten. Im Rahmen der Landesspiele 2013 in Pyhra, wurde wieder die sportlichste Landjugendgruppe Niederösterreichs beim Teamsportevent „Ready Steady Go” gekürt! Fünf bis acht Personen pro Team konnten bei diesem Bewerb ihre Sportlichkeit, ihren Sportgeist und ihr Teamwork unter Beweis stellen, wobei nicht bei allen Disziplinen alle Teammitglieder benötigt wurden. Es konnten somit die Mitglieder entsendet werden, welche die jeweilige Sportart am besten beherrschten.

Kraft und Ausdauer war heuer beim Seilklettern, Baumstammweitwerfen, Weitspringen und 60m Lauf gefragt. Beim Badminton, Wasserhindernislauf und Völkerballspiel kam es vor allem auf Geschicklichkeit und Teamgeist an. Beim Dosen schießen musste hingegen Treffsicherheit bewiesen werden. Aufgrund der heißen Temperaturen war die Kondition der einzelnen TeilnehmerInnen ausschlaggebend. Welche Gruppe die Nase dann schlussendlich wirklich vorne hatte, entschied sich im Finale beim Seilziehen, wobei die Kräfte der einzelnen Teams gemessen wurden.

Ergebnis: 1. Landjugend St. Veit/Gölsen Martin Knoll, Thomas Krickl, Martin Liebhaber, Theresa Edy, Eva Berger, Regina Zöchling und Maria Halmer 2. Landjugend St. Pölten Michaela Ambichl, Sabine Pruckner, Stefanie Pruckner, Franz Dorn, Stefan Blühberger und Roman Pasteiner 3. Landjugend Ybbs Christopher Kern, Markus Leitner, Fabian Wenzl, Johanna Pabst, Anna Fromhund und Michael Schalk

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Sensenmäher zeigen tolle Performance Sieg für Ferdinand Köberl beim Landesentscheid Sensenmähen der NÖ Landjugend am 15. Juni in St. Christophen. Heidi Kahrer in der Kategorie Damen und Rene Lambeck in der Kategorie Herren unter 18 krönen sich ebenfalls zu Landessiegern.

Ergebnisse: Burschen über 18: 100 m2 möglichst schnell und möglichst sauber zu mähen, so die Challenge für die angetretenen Teilnehmer in der Kategorie Herren über 18. Mit richtigen Sportgeräten – Sensen mit bis zu 1,50 m langen Mähmessern – gehen die Landjugendmitglieder an den Start. Erst nach dem Signal starten drei Mäher gleichzeitig in den Wettbewerb, der viel Ausdauer und Technik fordert. Der Nachwuchs misst sich auf Flächen mit

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einem Ausmaß von 7 mal 7 Metern und mach mit Zeiten unter 5 Minuten auf sich aufmerksam. Die Profis unter den Damen mähen im Wettbewerb ein Areal mit 5 mal 7 Metern. Bei der Siegerehrung gratulierte die Landesleitung Karl Anton Schrattenholzer und Verena Hainzl den teilenehmenden Landjugendmitgliedern.

1. Ferdinand Köberl 2. Stefan Hinterwallner 3. Bernhard Kamleitner

Burschen unter 18: 1. Rene Lambeck 2. Hubert Blühberger

Mädchen: 1. Heidi Kahrer 2. Rosemarie Hinterwallner 3. Kerstin Kummer


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Handwerk trifft Produktdesign: Bachelor „Manual & Material Culture“ Neu ab Oktober 2013 an der New Design University St. Pölten (NDU) Die New Design University Sankt Pölten startet im Oktober ein neues Bachelor-Studium, das praktische Handwerkskompetenzen, Produktdesign und betriebswirtschaftliches Know-how auf universitärer Ebene verknüpft und junge Führungskräfte für kleine und mittlere Produktionsbetriebe und die Kreativwirtschaft ausbildet.

Als dualer Studiengang ist der in Akkreditierung befindliche Bachelor „Manual & Material Culture“ für LehrabsolventInnen ausgewählter Berufszweige gleichermaßen zugänglich wie für AHS- und HTL AbsolventInnen. Dabei werden die angehenden Studierenden dort abgeholt, wo sie sich gerade befinden: Bei den LehrabschlussAbsolventInnen wird die Zugangsvoraussetzung einer abgelegten Matura durch ein Modul zu wissenschaftlichem Arbeiten ersetzt. BewerberInnen ohne handwerkliche Qualifikation absolvieren im Rahmen des Bachelors eine Holz- oder Metallausbildung. Je nach Neigung können die Studierenden im zweiten Studienjahr ihren AusbildungsFokus auf Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung oder den Bereich Kulturwissenschaften legen. Nach Abschluss des Studiums besteht für die AbsolventInnen die Möglichkeit, in einem verkürzten Verfahren die Meisterprüfung abzulegen oder ein Masterstudium anzuhängen.

Inhalts- & Methodenvielfalt Neben Methoden der Design-Entwicklung, -Forschung und -Präsentation werden im „Design Studio“ aktuelle Trends thematisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf zukunftsfähigen Entwicklungen: So werden unter dem Kernelement „Neue Materialien & Nachhaltigkeit“ aktuelle technologische Entwicklungen, wie etwa das 3D-Printing in die moderne Rolle des Handwerks mit einbezogen. Das „Craft Studio“ bietet im Rahmen von Workshops mit renommierten Gästen aus Design und Handwerk die Möglichkeit,

Formgebung und Verarbeitung von Holz, Metall, Textil, Glas in unmittelbarer Projektarbeit kennen zu lernen und neu zu hinterfragen. Kooperationen mit der Wirtschaft gewähren Einblicke in die Praxis. Sessel FALB

Wandel des Handwerks & neue Berufsfelder

Design: bl<m design working group, 2004 Designer: Bruckner, Klamminger, Moritsch Hersteller: Ing. Franz Plank GmbH, 2011

Prof. (NDU) Hans Stefan Mortisch, ist überzeugt, dass das Handwerk derzeit einen massiven Wandel erfährt. „Entwurfsaufgaben verlagern sich immer stärker hin zu immateriellen Arbeitsformen und neuartigen Produktions- und Vertriebsmethoden. Dieser Trend stellt für Handwerker die große Herausforderung aber auch einzigartige Chance dar, sich sowohl als Designer, Hersteller und Vermarkter als auch als Akteure im Wechselspiel von Ökonomie, Ökologie, Produktion und Konsum zu profilieren,“ so Moritsch.

NDU STUDIENDGÄNGE

Der Bachelor „Manual & Material Culture“ vermittelt die hierfür erforderlichen Fähigkeiten und bereitet die Studierenden für die Initiierung und Lösung vielfältiger Gestaltungsaufgaben produzierender Betriebe und Unternehmen der Creative Industries vor.

MASTER • Innenarchitektur & 3D Gestaltung • Innovations- und Gestaltungsprozesse, bb • E-Mobility & Energy Management, bb • Strategic Management, Entrepreneurship & Innovation* • IPR & Innovations*, bb

BACHELOR • Event Engineering • Grafikdesign & mediale Gestaltung • Innenarchitektur und 3D Gestaltung • Manual & Material Culture*

INFOS & ANMELDUNG: www.ndu.ac.at

NEW DESIGN UNIVERSITY

KONTAKT:

Mariazeller Straße 97 3100 St. Pölten + 43 (0)2742 / 890 - 2411 office@ndu.ac.at www.ndu.ac.at

office@ndu.ac.at oder +43 (0)2742 / 890 - 2411

*in Akkreditierung, bb: berufsbegleitend

AUFNAHMETERMIN: Samstag, 07. September 2013

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Comedy Hirten Landjugend goes Comedy: Ein Hochgenuss für unsere Lachmuskeln

Am 14. Juni war es nun endlich soweit, es erfolgte der Startschuss für das erste Landjugendkabarett Niederösterreichs. Die Comedy Hirten begeisterten die rund 380 Besucher und reizten deren Lachmuskeln bis aufs Äußerste.

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Vor circa einem dreiviertel Jahr wurde die Idee geboren einen Kabarettabend für die Landjugend Niederösterreich zu veranstalten. Genau aus diesem Grund wurden verschiedene Kabarettisten angefragt und sich nach der idealen Lokalität umgesehen. Man suchte eine lustige, etwas jüngere Gruppe, die die Landjugend anspricht und die natürlich einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt. Am 14. Juni war es nun endlich so weit, die Landjugend Niederösterreich veranstaltete erstmals ein Event dieser besonderen Art. Die Ö3 Comedy Hirten starteten an diesem Abend den ersten Angriff auf unsere Lachmuskeln. Der Ort Kilb mit dem


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Veranstaltungssaal K4 wurde somit zum Austragungsort des ersten Landjugend Kabaretts, an dem wir circa 380 Besucher aus der Landjugend Niederösterreich begrüßen durften. Die Comedy Hirten bestehend aus Rolf Lehmann, Christian Schwab, Peter Moizi und Herbert Haider, lieferten ganze zwei Stunden eine Show der Superlative. Punkt 20 Uhr startete Rolf Lehman mit der Stimmenimitation von unserem allseits bekannten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Mit dieser Imitation stellte er alle vier Kabarettisten einmal kurz vor und führte zu Beginn auch durch’s Programm. Es wurden weiters Personen aus dem öffentlichen Leben parodiert und deren Stimme imitiert. Unter

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ihnen waren zum Beispiel Gerhard Berger, DJ Ötzi, „Wolferl Ambros“ und nicht zu vergessen auch der ehemalige Papst Benedikt der XVI. Auch für die etwas älteren unter dem Publikum wurden genügend Personen parodiert, wie zum Beispiel Columbo oder Edith Klinger. Das Programm war eine bunte Mischung aus aktuellem Tagesgeschehen und natürlich altbewährten Anekdoten. Ein wirklich gelungener Abend, der bis zum Schluss unterhaltsam und lustig war. Wir dürfen nun gespannt sein, wer uns beim nächsten Kabarettabend belustigt ...

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Maibaum Die Landjugend Waldviertel setzte vor der Landes Landwirtschaftskammer in St. Pölten wieder einen Maibaum. Die Fichte wurde von Leopold Neuninger aus Gutenbrunn gespendet. Das Team aus dem Waldviertel wurde von den Landesbeiräten Peter Rosenmeier, Karin Winkler, Christan Prem und Desiree Lirnberger angeführt und setzte am 30. April in den frühen Morgenstunden den Maibaum.

Die Landjugendbezirke Horn und Waidhofen/Thaya waren ebenfalls mit dem Flechten von Kränzen und der Schlage beim Erhalt des Brauchtums miteingebunden. Ein wunderschöner Maibaum mit einer Höhe von 21 Metern zierte im Mai den Vorplatz der Landwirtschaftskammer. Herr Vizepräsident Josef Pleil freute sich bei der Übergabe den Maibaum in Empfang zu nehmen und lud zum gemeinsamen Umtrunk.

Auftånzt wird – beim Tag der jung Der Kulturevent „Tag der jungen Tracht“ der Landjugend Niederösterreich fand heuer am 26. Mai erstmals im Schloss Zeillern statt. Nach der rhythmisch gestalteten hl. Messe in der Pfarrkirche Zeillern, hieß es für acht Volkstanzgruppen auf zum Auftånz – dem Jugendvolkstanzwettbewerb.

Moderatorin Martina Übellacker (Siegerin des Landesentscheides Reden, vorbereitet über 18) stellte alle acht Volkstanzgruppen zu Beginn kurz vor. Der Wettbewerb fand anschließend im wunderschönen Festsaal des Schlosses statt. Bewertet wurden die Tänzer & Tänzerinnen von einer 6-köpfigen Jury. Bestehend

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en Tracht Die Volkstanzgruppe Hollenstein/Ybbs gewann in der Kategorie „Gold“. aus einer Fachjury, den Mitgliedern des Tanzforums der Volkskultur Niederösterreich und einer Laienjury der Landjugend Niederösterreich. Es wurde vor allem auf die Tanzausführung, Körpersprache, Moderation, Musik und die Tanzauswahl geschaut.

Silber VTG Kürnberg (Auszeichnung – Kategoriesieger)

Junge Volksmusik und der Auftritt der Volkstanzgruppe Zeillern, umrahmte den Nachmittag im tollen Ambiente des Schlosses.

Bronze VTG Sonntagberg-Allhartsberg (Auszeichnung – Kategoriesieger)

VTG Kürnberg „Youngstars“ (Auszeichnung) VTG Ybbsitz (Sehr guter Erfolg)

Gold VTG Hollenstein/Ybbs (Auszeichnung – Kategoriesieger) VTG Oberndorf/Melk (Auszeichnung) VTG Wagram (Auszeichnung) VTG Konradsheim (Auszeichnung) Das wundervolle Ambiente des Schlosses Zeillern, bot die ideale Kulisse für den Tag der jungen Tracht, der im Juli im Waldviertel und im September im Industrieviertel ebenfalls stattfindet!

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An erster Stelle darf ich einen herzlichen Dank für die ausgezeichnete Zusammenarbeit aussprechen. Im Bereich Volkstanz ist es uns im letzten Jahrzehnt gemeinsam gelungen den Stellenwert deutlich zu erhöhen. Wir konnten das Bewusstsein, wie wichtig und wertvoll die Arbeit in den Volkstanzgruppen ist, deutlich verbessern. Unser gemeinsames Ziel ist es und soll es auch weiterhin bleiben, den Volkstanz in einer hohen Qualität dem interessierten Publikum auch auf der Bühne zu präsentieren. Gerade für die Jugend ist es ein großes Bedürfnis das Erlernte auch jemandem darzubieten. Der diesjährige Jugend-Volkstanzwettbewerb „Auftanz“ hat dies eindrücklich gezeigt. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an alle Tanzgruppen und Musiker die großartiges geleistet haben. Wir wollen natürlich auch in Zukunft die Tänzerinnen und Tänzer der Landjugend-Volkstanzgruppen in ihrer Tätigkeit begleiten und fördern. Das „junge Tanzleiterseminar“ und der Bildungsscheck dienen diesem Zweck. Auch die Angebote der Volkskultur Niederösterreich im Bereich Tanz, Musik und Lied, hier im Besonderen die Tanzschulungen oder auch die Tanzleiterakademie, stehen für alle offen. Zwei wichtige Themen sollen nicht unerwähnt bleiben: Zum einen das Brauchtum im Bereich „Maibaum“ und die „Hochzeit in Niederösterreich“. Das zweite große Thema ist die Kleidung. Das richtige „Gewand“ zum richtigen Anlass. Unser besonderes Augenmerk legen wir hier natürlich auf das Thema „Tracht“. Hier liegt nach unserer gemeinsamen Erkenntnis noch eine große Arbeit vor uns. Abschließend bedanke ich mich nochmals herzlich auch im Namen des Tanzforums der Volkskultur Niederösterreich für die angenehme gemeinsame Zeit. FRANZ HUBER

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Interview mit Schulinspektorin Dipl.-Päd. Ing. Agnes Karpf-Riegler Die Landjugend gratuliert Ihnen herzlich zur Bestellung als Schulinspektorin für das ländliche Schulwesen in Niederösterreich und freut sich auf die Zusammenarbeit. Was steckt hinter der neuen Position als Bestandteil der Schulaufsicht? Landwirtschaftliche Bildung bedeutet auch Tradition und Wertevermittlung. Daher sind wir froh im Sozial- und Freizeitpädagogikbereich so einen starken Partner und Verbündeten wie die LJ zu haben. In meiner jetzigen Position kann ich behilflich sein die Professionalisierung der LJ NÖ, die schon eingeleitet wurde weiter zu entwickeln und zu unterstützen. Die Koordination der Lehrerarbeit ist der wesentliche Anknüpfungspunkte zur Landjugend. Welche weiteren Verbindung und Erfahrungen haben Sie zur Landjugend? Schon seit der Jugend bin ich in meinem Heimatsprengel in Edlitz aktives LJ Mitglied gewesen. In den ersten Dienstjahren war einer meiner Aufgaben auch die Betreuung des Industrieviertel. Auch als Direktorin In Ottenschlag war es mir immer ein Anliegen die LJ zu unterstützen, und ihre tollen Angebote, wie z.B. den Schulsprengel in der Schule zu verankern. Wie sieht ihrer Meinung nach die Zukunft des Schulwesens aus? Welche Innovationen stehen an und was ist Ihnen besonders wichtig? Wichtig ist es mir, das landwirtschaftliche Bildungswesen auf breitere Beine zu stellen, damit die ländlichen Regionen in ihren Charakteristikas und Spezifikas weiter bestehen können. Der Schulsprengel, der zu Einübung von Verantwortung, Teamfähigkeit, Kommunikation und Verlässlichkeit wichtig ist, strahlt in die einzelnen LJ Gruppen hinaus, stärkt diese und trägt damit einen wertvollen Beitrag für unsere ländlichen Gebiete. Auch in der kompetenzorientierten und praxisorientierten Berufsbildung erhoffe ich mir, dass die LJ ein wichtiger Partner ist.

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Spiel – Sa Rund 180 LJ Mädels nahmen beim Pilotprojekt „LJ Volley Masters“ teil. In den Vorrunden wurden bereits zahlreiche Trainings und 48 Matches ausgetragen. Die besten Mannschaften qualifizierten sich für das Landesfinale am 14. April in Tulln. Am Ende setzte sich die Mannschaft aus dem Bezirk St. Pölten durch.


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tz – Sieg

Schnelle Ballwechsel, faire Spiele. 80 Mädels lieferten sich im Landesfinale faire Matches mit schnellem Ballwechsel und hart erkämpften Punkten. Nach einem spannenden Finale stellte sich folgendes Ergebnis heraus: Platz 1: Landjugend Bezirk St. Pölten Platz 2: Landjugend Bezirk Herzogenburg Platz 3: Landjugend Bezirk Mank Platz 4: Landjugend Bezirk Weitra

LJ Volley Masters gehen in die nächste Runde Auch im nächsten Jahr wird die Landjugend den Schwerpunkt Sport & Frauen im Auge behalten. Am 24. August findet das LJ Volley Masters Beachvolleyball-Turnier statt (nähere Infos in Kürze auf der Homepage www.noelandjugend.at). Und ab Herbst geht’s wieder ab in die Halle! Schnapp’ dir 5 weitere motivierte Mädels und nimm an den LJ Volley Masters teil!

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Landesjugendredewettbewerb Simon Heher, Sieger in der Kategorie vorbereitet unter 18, wurde zur Schlussveranstaltung des Jugendredewettbewerbes des Jugendreferates der NÖ Landesregierung ins Landhaus eingeladen. Dort präsentiere Simon nochmal vor großem Publikum seine Rede zum Thema „Ist die Jugend wirklich so schlecht wie ihr Ruf?“ Im Anschluss bekam der junge Redner seinen Hauptpreis persönlich von Jugendlandesrat Mag. Karl Wilfing überreicht.

Redetalente vertrete „Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer.“ (Zitat von Winston Churchill)

51 qualifizierte Teilnehmer fuhren am Sonntag, 7. April, zum Landesentscheid Reden ins Stift Lilienfeld. Dort wurden die Redetalente von der hochkarätigen Jury bewertet. Die besten 2 TeilnehmerInnen je Kategorie sind für den Bundesentscheid von 25. bis 28. Juli 2013 im Burgenland qualifiziert. Vorbereitete Rede unter 18 Simon Heher aus dem Bezirk Mank konnte mit seiner Rede „Ist die Jugend wirklich so schlecht wie ihr Ruf?“ die Jury überzeugen und holte sich somit den Landessieg.

Vorbereitete Rede über 18 Gegen 11 weitere RednerInnen konnte sich Martina Übellacker aus dem Bezirk Ybbs mit ihrem Thema „Werbemanipulation“ durchsetzen und sich den Kategoriesieg sichern.

Klaus Prinz

Rede mit Präsentation „In den Schuhen des anderen gehen – Demenz“ – war eines der Redethemen in der Kategorie Präsentation, mit dem es Andrea Berger aus dem Bezirk Hainfeld/Lilienfeld zum Sieg schaffte.

Spontanrede Die Königsdisziplin beim Redewettbewerb ist die Spontanrede. Um ein möglichst faires Ergebnis zu erhalten, mussten die Teilnehmer gleich zwei Spontanreden halten. Beatrix Walzl aus dem Bezirk St. Pölten brillierte in dieser Kategorie und holte sich den ersten Platz.

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„Es ist immer eine große Herausforderung seine Meinung einem breiten Publikum zu präsentieren und dabei zu überzeugen. Deshalb habe ich mich über meinen zweiten Platz und die Qualifikation für den Bundesentscheid sehr gefreut. Natürlich probiere ich jetzt alles um auch beim Bundesentscheid ein tolles Ergebnis zu erzielen.“


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AufZAQ – Funktionärsausbildung auf hohem Niveau Landjugendliche Funktionäre und Funktionärinnen können jedes Jahr die Ausbildung in 4 Modulen „AufZAQ“ absolvieren, die österreichweit durchgeführt wird. Aus jedem Bundesland nehmen ca. 6 Jugendliche an den Lehrgängen teil. Dabei geht es u.a. um Projektmanagement, Rhetorik, Präsentationstechnik, Konfliktmanagement und ein Projekt, das in betreuter Form selbstständig umgesetzt wird. Heuer sind von der Landjugend Niederösterreich gleich 7 Teilnehmer dabei: Michael Schalk vom Bezirk Herzogenburg, Lukas Hintsteiner vom Bezirk Waidhofen/Ybbs, Nicole Rameder vom Bezirk Ottenschlag, David Reischer vom Bezirk Triestingtal, Michaela Schaider vom Bezirk Tulln, Maria-Magdalena Kober und Markus Stechauner, jeweils vom Bezirk Schwechat.

n ihre Meinung Die ersten fünf Sieger in den einzelnen Kategorien: Vorbereitet unter 18: 1. Simon Heher (Bezirk Mank) 2. Julia Aichinger (Bezirk Amstetten) 3. Leo Gruber-Doberer (Bezirk Mank) 4. Romana Resel (Bezirk Mank) 5. Monika Stiefsohn (Bezirk St. Pölten)

Vorbereitet über 18: 1. Martina Übellacker (Bezirk Ybbs) 2. Klaus Prinz (Bezirk Groß Gerungs) 3. Anna Fitzthum (Bezirk Ybbs) 4. Markus Kaiblinger (Bezirk Herzogenburg) 5. Beatrix Walzl (Bezirk St. Pölten)

Bettina Berger

Simon Heher

„Ich habe es heuer erstmals zum Landesentscheid Reden geschafft, war am Anfang sehr nervös. Aber dann war ich so stolz auf mich, weil ich es doch geschafft hatte, mich zu überwinden und einfach drauf losgeredet habe. Dieses Gefühl etwas zu schaffen ist einfach genial!“

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl wenn man als Sieger aufgerufen wird. Vor meiner Rede war ich eigentlich ziemlich entspannt. Ich bin eigentlich nur angetreten wegen des olympischen Gedankens: „Dabei sein ist alles“ – dadurch konnte ich meine Rede ohne Leistungsdruck halten. Nach meiner Rede schätzte ich meine Chancen eher gering ein. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich es so weit schaffen würde.“

Liebe Grüße aus dem Bezirk Triestingtal, BETTY

Präsentation: 1. Andrea Berger (Bezirk Hainfeld/Lilienfeld) 2. Agnes Reinsperger (Bezirk Stockerau) 3. Michael Schalk (Bezirk Herzogenburg) 4. Astrid Holzinger (Bezirk Herzogenburg) 5. Kerstin Kummer (Bezirk Mank)

Spontanrede: 1. Beatrix Walzl (Bezirk St. Pölten) 2. Jasmin Dürauer (Bezirk Herzogenburg) 3. Dominik Hiller (Bezirk Stockerau) 4. Agnes Reinsperger (Bezirk Stockerau) 5. Klaus Prinz (Bezirk Groß Gerungs)

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Green Care: Innovative Sozialprojekte im landwirtschaftlichen Bereich Mit Green Care wird das Angebot der Bäuerinnen und Bauern künftig um eine soziale Sparte erweitert und bietet dadurch neue Möglichkeiten und Chancen für Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. Green Care steht für eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die künftig auf aktiven landwirtschaftlichen Betrieben angeboten werden sollen. In dem Diversifizierungsprojekt geht es darum, österreichweit neben bereits bestehenden Sparten wie Tourismus und Direktvermarktung eine soziale Sparte („Green Care“) aufzubauen. Diese erweiterte Produktpalette der Bäuerinnen und Bauern wird in Zukunft auch die Bereiche Pädagogik, Pflege und Betreuung, Therapie und soziale Arbeit umfassen.

Warum wir das brauchen? Österreich steht vor einer Reihe ökologischer, soziodemografischer und medizinisch-soziologischer Herausforderungen. Die Menschen werden immer älter und neben Volkskrankheiten wie Übergewicht oder Diabetes ist es vor allem die Anzahl an psychosozialen Störungen wie Burn-Out, Depressionen oder Angstzuständen, die sowohl die betroffenen Menschen als auch das Gesundheitssystem schwer belasten, die immer höher wird. Green Care bietet Möglichkeiten und Chancen den genannten Problemen entgegenzuwirken. Für die Landwirtschaft und die Bäuerinnen und Bauern stellt Green Care eine neue Möglichkeit der Einkommenserwirtschaftung dar. Das Green Care Angebot umfasst im Wesentlichen die Bereiche Therapie, Pädagogik, Pflege & Betreuung und Soziale Arbeit. Einige Beispiele des breiten Spektrums an Green Care Produkten sind etwa „Kindergarten am Hof“, „Schule am Bauernhof“ sowie „Tiergestützte Therapie und Pädagogik“ bis hin zu gezielten Produkten zur Gesundheitsförderung und -prävention z.B. bei Burn-Out. Die „Arbeitsintegration“ von Menschen mit Behinderung zählt ebenfalls zum Green Care Angebot. Sie und auch ältere Personen haben zudem im Rahmen

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von „Betreutem Wohnen“ oder „Tageszentren am Hof“ die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Infrastruktur und deren Angebote zu nutzen. Aber auch die „Gartentherapie am Hof“ ist ein Green Care Produkt.

Schule am Bauernhof Ein Beispiel für Green Care aus dem Bereich Pädagogik ist „Schule am Bauernhof“: Kinder und Jugendliche lernen auf „Schule am Bauernhof“-Betrieben verschiedene Bewirtschaftungsformen hautnah kennen. Auf spielerische Art und Weise wird den Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für ökologische und ökonomische Zusammenhänge vermittelt. Am Hof, im Stall und auf der Wiese lernen die Kinder und Jugendlichen nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit natürlichen Kreisläufen kennen. Durch Tun, Sehen, Hören und Entdecken werden dabei Fantasie und Kreativität der Kinder und Jugendlichen angeregt. Das direkte Erleben und Erfahrungen in der Landwirtschaft sammeln stehen im Mittelpunkt.

Tiergestützte Arbeit am Bauernhof Green Care – Projekte gibt es auch im Bereich Therapie und Pädagogik: Tiergestützte Arbeit am Bauernhof umfasst den gezielten Einsatz von landwirtschaftlichen Nutztieren


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für pädagogische, therapeutische oder soziale Zwecke. Durch den Einsatz von speziell ausgewählten und trainierten Tieren kann speziell auf die Bedürfnisse eines Einzelnen eingegangen werden. Tiergestützte Arbeit wird unter anderem bei Depressionen, Burn-Out und anderen psychosomatischen Störungen eingesetzt, sowie für Menschen mit Behinderung und bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen.

Green Care bringt jedem etwas Green Care ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich und gesellschaftlich ein Gewinn: Landwirtschaftlichen Betrieben bietet das innovative Sozialprojekt die Möglichkeit der Ausweitung ihrer Angebote, und damit eine zusätzliche und nachhaltige Einnahmequelle, während es gleichzeitig dazu beiträgt, die Gesundheitskosten zu senken, neue Arbeitsplätze und Lehrstellen zu schaffen und die Resozialisierung und Reintegration benachtei-

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ligter Menschen zu unterstützen. Die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur soll wieder aktiv erlebt und erlernt werden. Der Bedarf ist gegeben und die Erschließung neuer, ökonomisch nachhaltiger Marktpotenziale für die Landwirtschaft ist ein wichtiger Schritt. Green Care hat den großen Vorteil, dass die Betriebe ihre bestehende Infrastruktur nutzen können, um neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Viele Bäuerinnen und Bauern haben bereits eine pädagogische, therapeutische oder pflegerische Grundausbildung und können so ihre Qualifikationen im eigenen Betrieb einbringen. DI NIKI BERLAKOVICH, Landwirtschaftsminister

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Foto-Credits: Poncioni (2), LK Wien, Gärtnerhof Gin

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„Der größte Fehler ist, Adi Matzek ist DIE heimische Grillinstanz – wen wundert’s, ist er doch Österreichs erster und einziger Doppel-Grillweltmeister. Wer es ihm gleichtun und zum Grillprofi werden möchte: In der ersten Grill- und BBQ-Schule präsentiert der Niederösterreicher seine ganz geheimen Tipps und Tricks für perfektes Outdoor-Kochen. Im Interview mit der Landjugend verrät er einige seiner Geheimrezepte und was zu den absoluten „No-Gos“ beim Grillen zählt. Das Interview führte Andrea Eder.

Du bist zweifacher Grillweltmeister und betreibst die erste Grill- und BBQ-Schule in Horn. Was lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in deinen Grillkursen? Ich biete verschiedene Seminare an, aber auf alle Fälle versuche ich, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Werkzeug für die eigenen Grillerfahrungen mitzugeben und ein Gefühl für das richtige Timing zu vermitteln. Outdoor-Kochen erfreut sich seit Jahren höchster Beliebtheit. Was sollte man unbedingt beherzigen, damit Fleisch, Gemüse & Co. wirklich zu einem Grill-Erfolg werden? Die Grundtechnik der Zubereitung und die Höhe der Hitze gehören dem zu grillenden Produkt angepasst. Dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege!

Steckbrief: Name: Geburtstag: Geburtsort: Wohnort: Sternzeichen: Lieblingsbuch:

Foto-Credit: Herbert Lehmann

Lieblingsmusik:

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Hobbys:

ADOLF Matzek 09.12.1966 3580 Horn 3580 Horn Schütze zur Zeit „Adi & Adi am Grill“, HIFI-LEKTÜRE Motown, Blues, Jazz, Black Music Grillen, Freunde, Musik, Hifi, Heimkino, Cabriofahren, Tennis, Premiumrum, Fußball

www.grillschule.at

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Das Grillen von „Rind“ zählt zur Königsdisziplin. Was ist dein Geheimtipp, damit jedes Steak zum perfekten Gaumenerlebnis wird? Die Garstufe sollte generell zumindest bei Medium gewählt werden. Darüber

wird das Genusserlebnis leider getrübt. Und: Nach dem Grillen kurz nachrasten und entspannen lassen! Hoch im Kurs stehen beim Grillen auch Fisch und Gemüse. Was ist dabei unbedingt zu beachten? Diese beiden Grillagen fühlen sich eher bei einer Medium-Temperatur beim Grillen am wohlsten, also bei ca. 180 bis 200 Grad. Bei der Weltmeisterschaft kommen Grill-Profis aus aller Herren Länder zusammen. Gibt es Unterschiede in der Grilltechnik zwischen den Nationen? Ja, durchaus. In Amerika wird sehr oft mit weniger Temperatur und großen Stücken gearbeitet. In Europa werden eher mit hoher Hitze kleinere Stücke gegrillt. Was sind die größten Fehler, die man beim Grillen machen kann? Der größte Fehler ist, nicht zu grillen, das Fleisch usw. zu lange am Grill zu lassen und eine Bierdusche übers Fleisch.


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Lachsfilet-Päckchen

Fledermauserl „Chimi churi“

Zutaten (für 4 Personen): 1 kg Lachsfilet Saft einer Zitrone 4 EL Olivenöl Salz Pfeffer schwarz, frisch gemahlen 4 Paradeiser 1 Zwiebel 1 EL Olivenöl 3 Zehen Knoblauch ½ Bund Basilikum Aceto Balsamico (z.B. von Mautner Marhof) 1 Becher Crème fraiche

Zutaten (für 4 Personen): 1 Bund Frühlingszwiebel 2 Chilischoten, grün 4 Zweige Rosmarin 4 Knoblauchzehen 1 Bund Petersilie 1 Bund Oregano 5 El Orangensaft 5 El Zitronensaft schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 250 ml Olivenöl 12 Stk. Fledermauserl (eventuell beim Fleischer vorbestellen) Salz

Zubereitung: Den Lachs in vier gleich große Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Die Paradeiser kurz überbrühen, dann schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und kurz in 1 EL Olivenöl andünsten. Knoblauch schälen und die Zehen in dünne Scheiben schneiden. Die Basilikumblätter abzupfen und in grobe Streifen schneiden. Die Lachsfiletstücke auf je ein StückAlufolie legen (glänzende Seite nach oben) und das Gemüse sowie den Basilikum auf dem Fisch verteilen. Einige Tropfen BalsamicoEssig über das Paradeis-Gemüse träufeln, nun die Folie oben locker zusammenschlagen. Die entstandenen Päckchen im vorgeheizten Grill bei mittelstarker Hitze (ca. 200°C) ca. 30 Minuten indirekt grillen. Nach der Garzeit die Päckchen vom Grill nehmen, die Folie oben öffnen und je 1 EL Crème fraiche darüber verteilen. Grillen: indirekt bei ca. 200°C Dauer: ca. 30 Minuten

Gefüllte Zucchinitürmchen Zutaten (für 4 Personen): 2 Stk. Zucchini ¼ Stk. Paprika rot ¼ Stk. Paprika gelb ½ Stk. Zwiebel rot 2 cl. Balsamico Zubereitung: Aus den Zucchini vier ca. 6–7 cm hohe Zylinder schneiden und in Zentimeterabständen die Haut abschälen. Das Innere der Zylinder von oben mit einem Parisienne-Ausstecher aushöhlen. Einen Teil der ausgestochenen Zucchinimasse, die Zwiebel und die Paprika in kleine Würfel schneiden. Das klein geschnittene Gemüse in einem Geschirr anschwitzen, salzen, pfeffern und mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen. Die angewärmte Gemüsemasse in die Türmchen füllen und das Ganze mit der indirekten Grillmethode für ca. 12–15 Minuten bei ca. 160–180°C grillen. Grillen: indirekt bei ca. 160–180°C garen Dauer: 12 bis 15 Minuten Tipp: Die Gemüsearten können natürlich beliebig variieren!

Zubereitung: Frühlingszwiebel grob schneiden, Chilischoten aufschneiden und entkernen. Vom Rosmarinzweig die Nadeln abzupfen. Den Knoblauch schälen. Die Frühlingszwiebel, die Kräuter, die Chilischoten sowie den Orangen- und Zitronensaft mit Pfeffer in den Standmixer geben und pürieren. Das Olivenöl bei laufendem Mixer langsam dazugeben, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Die zugeputzten Fledermauserl mit der Chimi-churi-Marinade marinieren und einige Stunden, am besten über Nacht, ziehen lassen. Vor dem Grillen die Marinade etwas abtupfen und die Fledermauserl bei direkter Hitze am Rost auf beiden Seiten je ca. zwei Minuten grillen, nach dem Wenden salzen. Vor dem Servieren einige Minuten mit Alufolie (glänzende Seite innen) abgedeckt rasten lassen. Tipp: Restliche Marinade könnt ihr am nächsten Tag als Pesto-Ersatz unter gekochte Nudeln mischen.

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Foto-Credits: Adi Matzek

nicht zu grillen“

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Ab zum Eurotrip nach München … ... hieß es im Juni für fast 60 Jugendliche aus ganz Niederösterreich. Aufgrund der großen Nachfrage organisierte die Landjugend Niederösterreich 2 Wochenenden, an denen gleich 2 Reisegruppen die bayerische Nachbarhauptstadt München erkundeten.

„Bullyversum“ – die bayerische Filmwelt

Spanferkelessen im Hofbräuhaus

FC Bayern München und Allianzarena

Mit dem Bus ging es von Wien und St. Pölten in den frühen Morgenstunden ab in Richtung Deutschland.

Am Abend stand dann das Spanferkelessen im berühmten Münchner Hofbräuhaus auf dem Programm. Alle Jugendlichen freuten sich besonders auf diesen Punkt und haben es sich schmecken lassen.

Den Abschluss der Reise bildete die Besichtigung der Allianz Arena samt FC Bayern München Umkleidekabine und Erlebniswelt. Auch das wollten sich einige Jugendliche auf keinen Fall entgehen lassen und waren mit dabei.

Gleich der erste Programmpunkt stellte ein Highlight dar. Die Gruppe besichtigte die Bavaria Filmstadt samt Bullyversum. Zahlreiche kleine Filme, bei denen die Hauptdarsteller die Landjugendmitglieder waren, konnten selbst gedreht werden und auch sonst gab es sehr viel zu sehen und erfahren.

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Stadtrundfahrt in der Altstadt von München Am Vormittag des zweiten Tages gab es eine Stadtrundfahrt samt einheimischer Stadtführerin, die zahlreiche Einblicke in die Geschichte der Stadt gewährte und auch sonst den einen oder anderen lustigen Schwank aus dem Münchner Leben zu erzählen wusste.

Eurotrip: ein kurzer und günstiger Ausflug Die vielen reiselustigen Eurotrip Teilnehmer konnten auch heuer wieder ein kurze und günstige Reise miterleben und zahlreiche internationale Erfahrungen „light“ sammeln!


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Leonardo da Vinci: 300.000 Euro für internationale landwirtschaftliche Praktika Die vielen PraktikantInnen dürfen sich heuer freuen – die Landjugend wird für das Projekt Auslandspraktika mit der höchsten Fördersumme jemals gefördert. Das wirkt sich trotz der hohen Anzahl der AuslandspraktikantInnen deutlich auf die einzelnen TeilnehmerInnen aus. Insgesamt konnten seit Durchführung der Leonardo-da-VinciAbwicklung durch die Landjugend die Zuschüsse für die PraktikantInnen kontinuierlich gesteigert werden, was für eine hohe Qualität der Betreuung durch die Landjugend spricht.

Internationalen Arbeitserfahrungen steht nichts mehr im Wege … Die Förderung Leonardo da Vinci ist ein finanzieller Zuschuss für Jugendliche, die im Ausland arbeiten. Die Förderung soll den höheren Aufwand, der mit der Tätigkeit im Ausland entsteht (Anreise, Versicherung, etc.) entschädigen. Es soll damit die finanzielle Hürde genommen werden, im EU-Ausland zu arbeiten. Internationalen Arbeitserfahrungen steht somit nichts mehr im Wege.

Gather2Gether: „winter edition“ in Finnland Für 6 international engagierte Landjugendmitglieder aus Niederösterreich hieß es im Februar: „Hallo Finnland“. Die internationalen Jugendbegegnung „Gather2Gether“, die in Österreich gestartet hat, fand als nächstes im nordischen Finnland statt. Eine Woche voller Spaß, Action und vieler neuer internationaler Freunde. Bei der G2G-„winter edition“ waren die Teilnehmer aus Spanien, Slowenien, Finnland und Österreich – und das Programm spielte jedes Winterstück. Lauschten die Teilnehmer am Vormittag den Berichten aus den anderen Ländern und deren Zugang zum Winter so wurde der Nachmittag mit diversen Sportaktivitäten und Gruppenspielen aufgelockert.

Eine super Chance in gemütlicher Atmosphäre – völlig ungezwungen Englischkenntnisse aufzubessern, neue Kulturen & Traditionen oder einfach Leute andere Länder kennen zu lernen. Viele Momente die ein Leben lang in Erinnerung bleiben werden.

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LKR Johann Bösendorfer ist neuer Obmann des Maschinenrings

Hallo liebe Landjugendfreunde! „Vielfalt Landwirtschaft“, so lautet das agrarische Jahresthema, mit dem wir uns 2013 österreichweit in der Landjugendarbeit beschäftigen. Das Projekt „Green Care“ ist für mich ein toller Beweis dafür, dass die Landwirtschaft in Österreich bereits sehr vielfältig ist und immer vielfältiger wird.

Der Maschinenring Nö - Wien, einer der wichtigsten Partner der Landjugend, hat am 19. Juni im Francisco Josephinum in Wieselburg seine Generalversammlung abgehalten. LKR Johann Bösendorfer aus Konradsheim wurde zum neuen Obmann gewählt.

Für die Landjugend Österreich ist der Bereich Landwirtschaft & Umwelt ein wesentlicher Bestandteil der Landjugendarbeit. Ich lade euch herzlich ein, bei den nächsten Bundesagrarkreis-Sitzungen und Agrarpolitischen Seminaren dabei zu sein und fachlich mitzudiskutieren. Auch die agrarischen Wettbewerbe bieten tolle Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu messen, dabei voneinander zu lernen und sich ständig weiter zu entwickeln. Ich freue mich schon auf viele spannende Fachdiskussionen mit euch und hoffe, viele von euch im Wettbewerbs-Sommer bei den Bundesentscheiden zu treffen. Euer MICHAEL alias POIDL

Foto-Credit: Maschinenring, Emil Jovanov

Mit unserem agrarischen Bildungsprogramm tragen wir – die Landjugend – als Zukunftsgeneration wesentlich zur Weiterentwicklung der österreichischen Landwirtschaft bei, denn Bildung bringt uns weiter! Jede und jeder Einzelne von uns kann seinen Beitrag leisten und das umfangreiche LandjugendAngebot an Weiterbildung im agrarischen und persönlichkeitsbildenden Bereich wahrnehmen. Nutzt also die Chance euch einzubringen und informiert euch in den Landjugendreferaten über die Angebote in eurer Region, es ist garantiert für alle etwas Passendes dabei!

Die Geschäftsführung unter Christian Wildeis, MBA und DI Gernot Ertl konnte eine eindrucksvolle Bilanz vorlegen. Mit 189 Angestellten in den 19 Geschäftsstellen und 15.423 Mitgliedsbetrieben ist der Maschinenring auch im abgelaufenen Jahr weiter gewachsen. Nach wie vor zählen die Agrardienstleistungen zu den Kernbereichen in den Aufgaben der Maschinenringe. Im Vorjahr wurden mit einem Agrarverrechnungswert von 33,28 Mio. Euro die besten Ergebnisse seit der Gründung des Landesverbandes erzielt. Fast ebenso stark ist mittlerweile der Bereich „Service“ aufgestellt, mit einem Umsatz im Jahr 2012 von 28 Mio. Euro. Im Geschäftsfeld „Maschinenring Personal-Leasing“ ist nach den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 wieder ein enormer Aufschwung zu spüren. Mit 9,9 Mio. Euro wurde der größte Umsatz seit der Gründung erzielt.

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„Mit dem Einsatz im Service-Bereich, im Personal-Leasing oder in der wirtschaftlichen sowie der sozialen Betriebshilfe können sich viele Bäuerinnen und Bauern sozusagen direkt vor der eigenen Haustür ein Zusatzeinkommen erwirtschaften. Gerade für angehende Hofübernehmer bietet dieses attraktive Modell die Möglichkeit, in der Region zu bleiben und z. B. die Zeit bis zur Übernahme der Betriebsführung nicht nur mit einem Einkommen zu überbrücken, sondern auch vielseitig Erfahrungen zu sammeln“, bringt es DI Gernot Ertl, Mitglied der Geschäftsführung, auf den Punkt. In diesem Bereich soll sich auch die Zusammenarbeit mit der Landjugend weiterentwickeln. Gemeinsames Ziel ist es, Einkommenschancen für Jugendliche aufzuzeigen und gute Arbeitskräfte für den Maschinenring zu finden.


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PRO J E KTM A RATHON

Tat.Ort Jugend Unsere LJ-Gruppen zeigen beim Projektmarathon 2013, was sie draufhaben!

wir wollen uns ein Wochenende in den Dienst der Allgemeinheit stellen und ein gemeinnütziges Projekt in der Gemeinde umsetzen. So lautete die motivierte Botschaft von 46 Landjugendgruppen, die beim letzten Projektmarathon wieder eindrucksvoll unter Beweis stellten, was unsere (Land-)Jugend leisten kann!

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Das österreichweite Projektwochenende „Tat.Ort Jugend“, an dem der Projektwettbewerb stattfindet, wurde bereits zu einem Aushängeschild der Landjugend.

Mit dem Projektmarathon wurde eine starke Marke gegründet, mit der es den Jugendlichen gelingt, möglichst schlagkräftig in der Öffentlichkeit aufzutreten und die gemeinnützigen Projekte professionell zu vermarkten. Es gibt kaum eine Landjugendgruppe, die den Projektmarathon nicht kennt. Wettbewerb spornt an, das ist klar. Aber es gibt auch viele Gruppen denen es neben dem Wettbewerb vor allem darum geht, sich gemeinnützig in ihrer Gemeinde zu präsentieren. Dadurch leisten unsere Land-

jugendlichen einen wichtigen Beitrag zum Image der Landjugend. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 10. Juli. Einfach den Folder ausfüllen und an das Landjugendreferat senden oder online auf www.noelandjugend.at anmelden! Nach den hervorragenden Projekten der letzten Jahre dürfen wir mit Spannung auf ein tolles Wochenende am 31. August und 1. September im Zeichen der Gemeinnützigkeit mit vielen motivierten Landjugendgruppen blicken.

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Follow me, follow you ... Du hast etwas Tolles erlebt und möchtest deine Freunde unbedingt daran teilhaben lassen, oder du weißt noch nicht genau, was du am Wochenende machen sollst? Einfach nur mit Freunden telefonieren war gestern, „posten“, „twittern“, „liken“ und Videos teilen sind heute angesagt.

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SOCIA L M E DIA

In Österreich sind etwa 2,9 Millionen Menschen auf Facebook registriert, die meisten dieser User sind zwischen 18 und 34 Jahre alt. Die Anzahl der männlichen und weiblichen User ist dabei nahezu gleich. Die durchschnittliche Verweildauer auf Facebook liegt bei 37 Minuten, Twitter-User verweilen 23 Minuten auf der Seite.

Online-Marketing nimmt stetig zu Doch auch Firmen haben die digitalen Netzwerke längst für sich entdeckt und nutzen diese, um ihre Produkte gezielt an den Mann und an die Frau zu bringen. Bereits mehr als 16 Millionen lokale Unternehmen betreiben derzeit eine eigene Facebook-Site, im Juni 2012 waren es noch etwa acht Millionen. Konsumentinnen und Konsumenten trauen einander gegenseitig am meisten, das heißt sie suchen online nach Erfahrungsberichten und Bewertungen ihrer Bekannten und Freunde. Diese positiven, aber auch negativen Erfahrungsberichte können Kaufentscheidungen oft maßgeblich beeinflussen.

Erst denken, dann handeln! Ein großer Teil des sozialen Netzwerks spielt sich heute auf Online-Plattformen wie Facebook ab. Umso wichtiger ist es also, einige Grundregeln zu beachten, damit deine persönlichen

Daten geschützt sind und nicht-berechtigte User keinen Schaden anrichten können. Denn, wenn deine Login-Daten in falsche Hände geraten, kann dein Ruf schnell ruiniert sein, indem falsche Gerüchte verbreitet werden, peinliche Fotos veröffentlicht werden, Leute in deinem Namen beschimpft werden oder Ähnliches. Hier sind einige Dinge, die du unternehmen kannst, um sicher durch die soziale Medienlandschaft zu gelangen: • Wähle ein sicheres Passwort aus. Verwende eine Kombination aus mindestens sechs Zahlen, Buchstaben und Satzzeichen wie „!“ und „&“. • Vergewissere dich, dass dein E-Mail-Konto bzw. die Konten sicher ist/sind. • Melde dich von Facebook, Twitter und ähnlichen Plattformen ab, wenn du einen Computer gemeinsam mit anderen Personen nutzt. • Verwende eine Antivirus-Software auf deinem Computer. • Füge deinem Social-Media-Konto eine Sicherheitsfrage hinzu. • Überprüfe regelmäßig deine „Privatsphäre-Einstellungen“. Ein falsch gesetztes Häkchen und schon kann jeder andere User alle deine Fotos und Einträge mit verfolgen, auch wenn ihr nicht „befreundet“ seid. • Denke nach, bevor du etwas postest, teilst, kommentierst etc. Arbeitgeber recherchieren oft im Internet, bevor sie BewerberInnen in ihrem Unternehmen einstellen. • Vorsicht bei Gewinnspielen! Achte immer auf das Kleingedruckte, denn dort verbirgt sich oft die Information, dass der App-Entwickler des Gewinnspiels Zugriff auf deine Daten bekommt oder sogar in deinem Namen auf Facebook posten darf, und das auch dann noch, wenn du das Gewinnspiel schon längst vergessen hast.

Wusstest du, dass in 60 Sekunden … … 168 Millionen E-Mails versendet werden? … auf Facebook 695.000 Status-Updates, 79.364 Pinnwand-Einträge und 510.000 Kommentare geschrieben werden? … 98.000 „Tweets“ auf Twitter geschrieben werden? … 694.450 Suchabfragen bei Google getätigt werden? … 370.000 Minuten „voice calls“ über Skype getätigt werden? … 600 Stunden Video-Material auf dem Internet-Videoportal YouTube hochgeladen werden? Pro Monat wird mehr Content hochgeladen, als die drei größten amerikanischen Fernsehsender in 60 Jahren produziert haben.

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Quelle: www.allfacebook.de, Präsentation „[KundInnen]Kommunikation mit Social Media“ von Mag. Severin Kierlinger-Seiberl • Foto-Credits: 123RF.com

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit nutzen soziale Medien und Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. pro Monat, um mit anderen in Verbindung zu bleiben, sich auszutauschen, Veranstaltungen zu erstellen, über Erlebnisse zu berichten und immer am aktuellsten Stand der Dinge zu sein. Die wohl meist genutzte Online-Plattform ist Facebook, ihr Bekanntheitsgrad liegt bei nahezu 100 %. Rund 70 % der monatlich 1,1 Milliarden Facebook-Nutzer verwenden ein Smartphone, um überall und jederzeit ins soziale Online-Netzwerk zu gelangen.

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Agrarkreise

Die Neuaufstellung der Agrarkreise auf Ebene der politischen Bezirke bringt den erwarteten Erfolg. Neue Schwerpunkte, neue Strukturen, neue Ansprechpartner krönen das abgelaufene Agrarkreisjahr zum erfolgreichsten.

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Agrarkreissprecher wurden in den Landjugendbezirken installiert und gewählt. Durch die gute Arbeit der Landesbeiräte konnten beinahe alle Bezirke neu aufgestellt werden und im Rahmen einer Sitzung in den Bezirksbauernkammern die Agrarkreisleiter gewählt werden. Das Jugend-Agrarprogramm wurde unter Berücksichtigung der regionalen Schwerpunkte, aktueller Trends und in Begleitung der Kammer erstellt. Insgesamt konnten 70 Weiterbildungsveranstaltungen von den Agrarkreisleitern und Agrarkreissprechern organisiert werden. 1.352 Teilnehmer konnten sich von den verschiedenen Referenten informieren lassen aber auch diskutieren und sich mit den anderen Teilnehmern austauschen.


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boomen Veranstaltungen im Vergleich: 2007–2013

TOP 5 Agrarkreise 2012/13

Durch die Installation neuer Agrarkreise in den Landjugendbezirken konnte die Anzahl der Veranstaltungen gesteigert werden. Ebenfalls werden zu verschiedenen Schwerpunkten der Agrarkreise mehr Veranstaltungen durchgeführt.

Wirklich gut umgesetzt wurden die Agrarkreise auf neuer Ebene der politischen Bezirke in Amstetten, Krems, Melk, Scheibbs und St. Pölten. Stimmungsvoll gestaltet und moderiert durch die Agrarkreisleiter wurde auf aktuelle Themen eingegangen und temporäre Diskussionen auch noch durchgeführt. Die beste Wahrnehmung der Junglandwirte und der Landwirtschaft in der Region wird dadurch erreicht.

TeilnehmerInnen im Vergleich: 2007–2013

1.352 TeilnehmerInnen ist ein neuer Rekord. Durchschnittlich 20 Personen besuchten die Agrarkreise, wobei 80 % Burschen und 20 % Mädchen vertreten waren.

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PRÄS I DE NT

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„Wir haben einen Platz im Euro-Spitzenfeld!“ Die Landwirte und ihre Vertretung passen sich laufend den neuen Herausforderungen an. Die Landjugend NÖ kann seit Jahrzehnten auf die großartige Unterstützung der Landwirtschaftskammer bauen. Wir haben Landwirtschaftskammerpräsident Abg. z. NR ÖkR Ing. Hermann Schultes zum Interview getroffen.

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Sehr geehrter Herr Präsident Schultes, sie sind Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und vertreten im Nationalrat die Anliegen der Landwirte und des ländlichen Raumes. Bleibt Ihnen bei diesen umfassenden Aufgaben noch Zeit für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb? Wir führen einen Ackerbaubetrieb. Was, wie und wann in der Landwirtschaft die Arbeit geschehen muss, gibt die Natur vor. Und sie richtet sich leider nicht nach meinem randvollen Kalender mit fixen Terminen. Mit dem Einsatz und der tatkräftigen Unterstützung meiner ganzen Familie und Freunden, sowie der betrieblichen Zusammenarbeit mit einem verlässlichen Partner, haben wir alles gut unter einen Hut gebracht. Mein jüngster Sohn, Fabian, hat jetzt sein Studium abgeschlossen und ist in den Betrieb eingestiegen. Das macht er perfekt, und unterstützt mich damit sehr in meiner Tätigkeit. Darüber hinaus ist es eine Freude zu sehen, wie sehr ihm die Arbeit Spaß macht.

Die Landwirte und ihre Produktionsmethoden werden durch einige Tierschutz- und Umweltorganisationen immer wieder scharf kritisiert. Hat die Landwirtschaft in Österreich Nachholbedarf in diesen Bereichen? Wenn Landwirtschaft im offenen Wettbewerb wirtschaftet, haben wir den Platz im Euro Spitzenfeld. Wenn Vielfalt für unsere Kunden wichtig ist, haben wir für jeden was zu bieten. Wenn es um Skandale für spendenkeilende Organisationen geht, wird man immer Bilder konstruieren können, die Emotionen wecken. Die mediale Aufmerksamkeit sucht den Skandal und da ist es selten der Einbruch und der Hausfriedensbruch, die Beleidigung oder die Nötigung durch Tierschutzorganisationen. In einer eigenartigen Umkehrung der Werte, kommt medial meist der Landwirt und seine betrieblichen Einrichtungen in eine ungerechtfertigte Kritik. Denn da kennt sich keiner aus, da kann man vieles konstruieren und die Methode wird leider noch länger funktionieren.

Viele hervorragend ausgebildet junge Landwirte arbeiten einige Jahre außerhalb der Landwirtschaft. Welchen Beitrag kann die Politik leisten, damit diese jungen Menschen den Betrieb übernehmen? Zu aller erst: Egal welchen Beruf man ausübt, man soll Freude an dem haben was man tut. Einen eigenen Betrieb zu führen ist eine faszinierende Aufgabe und eine große Herausforderung mit viel Eigenverantwortung. Die Politik kann dafür die bestmöglichen Rahmenbedingungen setzen, um Freiheiten zu sichern und Entfaltungsmöglichkeiten und Weiterbildung zu gewährleisten. Ich sehe den Beitrag der Politik auch darin, jungen Frauen Entfaltungsmöglichkeiten zu schaffen, ein sinnerfülltes Leben im Dorf möglich zu machen. Dazu gehört die Einbindung in die Gemeinschaftsverantwortung. Wichtig ist, und so lebe ich Politik, dass das mitdenken der Einzelnen jungen Landwirte gefördert wird, ihre Ideen und Meinungen gelten und in den politischen Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.

Welchen Weg sollte die Landwirtschaft Ihrer Meinung nach in den nächsten 20 Jahren gehen? Selbstbewusst ihre Vielfalt stärken. Auf Kunden hören, den Markt verstehen, mit dem Internet und den dadurch möglichen Überraschungen rechnen und nachhaltig die natürlichen Grundlagen weiterentwickeln. Aktiv die Menschen mit unserer offenen Werkstätte in der Natur konfrontieren, Dienstleistungsangebote entwickeln und ausbauen.

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Beim Tag der Landjugend finden Sie immer wieder lobende Worte für die Landjugend. Was ist für Sie das Besondere an der Organisation Landjugend? Die Spontanität, das Durchhaltevermögen, die Verantwortung, der Spaß und Übermut den ihr habt und dabei aber die finanzielle Disziplin lebt. Das beste Training für die richtigen Ziele und die Übernahme von Verantwortung in der Gemeinschaft auch im späteren Leben ist die aktive Mitarbeit in der Landjugend. Deshalb ein herzliches Danke an alle, die mit Begeisterung dabei sind und mitgestalten. Vielfalt ist unsere Stärke! Alles Gute!


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TERMINE 28.06.2013

Gebietsentscheid Sensenmähen Kleinmariazell 21.07.2013

Gebietsentscheid Fußball Gloggnitz 23.07.2013

Viertelstreffen Neunkirchen 28.07.2013

Gebietsentscheid Beachvolleyball Neunkirchen 15.09.2013

Tradition, Bildung & Wettbewerbsfieber In den Sprengeln und Bezirken des Industrieviertels hat sich in letzter Zeit einiges getan. Sei es Maibäume aufstellen und um schneiden, Feste, Partys und Theateraufführungen, oder Bewerbe auf Viertels- und Landesebene. Es hat sich auf jeden Fall immer etwas getan. Gebietsentscheid Reden Einige Landjugendliche aus dem Industrieviertel, darunter auch Schulsprengelmitglieder, wagten es ihre Meinung vor großem Publikum beim Gebietsentscheid Reden zu präsentieren. Dieser fand, wie auch schon die Jahre zuvor, in der LFS Warth statt.

Viertelsmesse Ganz im Zeichen von Tradition und Brauchtum fand am Ostermontag unsere alljährliche Viertelsmesse in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kaltenberg statt. Zahlreiche Jugendliche waren trotz Eiseskälte gekommen, um die hl. Messe gemeinsam mit Bischof Dr. Alois Schwarz zu feiern. Für die musikalische Umrahmung sorgte auch heuer wieder der Landjugendchor aus Hafnerberg/Nöstach.

Funktionärswochenende „Vom ICH zum WIR“ – so lautete das Seminarthema des diesjährigen Funktionärswochenendes. Bezirks- und Viertelsfunktionäre verbrachten Mitte April ein tolles Wochenende im Seminarzentrum Raach am Hochgebirge. Gruppendynamik, gegenseitiges Kennenlernen und wie kann ich mich in einer Gruppe einbringen, waren die Hauptthemen der beiden Tage.

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Gebietsentscheid Forst und Forstvergleich Ran an die Motorsägen … Auch heuer maßen sich die Forstler des Industrieviertels wieder beim Gebietsentscheid und beim Forstvergleich. Der Gebietsentscheid fand dieses Mal in Kirchberg/Wechsel (Bezirk Aspang) statt. Der Bezirk Gutenstein übernahm die Organisation des Forstvergleiches im Rahmen des Maibaumumschnittes auf der Mamauwiese.

Gebietsentscheid Dart Viele Pfeile flogen beim Gebietsentscheid Dart in Edlitz (Bezirk Aspang) durch die Luft. Jeweils im 2er-Team kämpften die Teilnehmer um den begehrten Dartpokal. Dieser wechselte heuer seine Besitzer und ist nun bis zum nächsten Jahr im Besitz der Landjugend Edlitz. Nach dem Bewerb ging es vor Ort mit der Eierspeisparty weiter. Wir wünschen allen Sprengeln und Bezirken einen schönen Landjugendsommer und viel Spaß bei den weiteren Bewerben, Partys, Ausflügen und anderen Veranstaltungen!

Gebietsentscheid Go Kart Kottingbrunn 31.10.2013

Höll(en)party Aspang

STATEMENT Liebe Freunde! Die Sommerzeit hat begonnen und mit ihr auch die Wettbewerbssaison. Viele interessante, spannende und lustige Gebietsund Landesentscheide stehen nun vor uns und wir als Viertelsteam freuen uns jetzt schon auf viele Teilnehmer beim Gebietsentscheid Sensenmähen, aber auch Fußball und Beachvolleyball. Ein großer Dank geht hierbei auch immer an die austragenden Bezirke, ohne die wir solch tolle Entscheide nie austragen könnten. Doch nicht nur die Bezirke, sondern jede und jeder einzelne von euch unterstützt uns bei der Austragung, sei es als Teilnehmer, Veranstalter oder auch einfach nur als Zuschauer! In diesem Sinne freue ich mich jetzt schon sehr viele von euch bei den kommenden Gebietsentscheiden zu treffen! Liebe Grüße, eure VERENA


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Gebietsentscheid Forst der Landjugend

Maibaumaufstellen

m 28. April organisierte die LJ Kirchberg/Wechsel den Gebietsentscheid Forst am Liftparkplatz in Kirchberg/ Wechsel. Fünf motivierte Mitglieder schnitten auch heuer erfolgreich mit. Ebenfalls vertreten war die LJ aus den Bezirken Gloggnitz und Kirchschlag. Der Forstentscheid startete ab 10.00 Uhr mit den Bewerben Fallkerb & Fällschnitt, Präzisionsschnitt am liegenden Stamm, Kombinationsschnitt sowie Zielhacken. Dabei lag höchstes Augenmerk auf Genauigkeit, Schnittpräzision, Geschwindigkeit und der geschickte Umgang mit der Motorsäge. Nach der Mittagspause konnte auch ein kurzer Regenschauer die Teilnehmer nicht entmutigen und so ging es gestärkt weiter mit der letzten Disziplin, dem Blochrollen. Hierbei bewiesen alle Teilnehmer nochmals ihre Geschicklichkeit.

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Einige Wochen später fand auch der Maibaumumschnitt statt. Geplant war dieser am letzten Maiwochenende.

Aufgrund vorherrschender Temperaturen wie im Spätherbst, verschoben wir den Umschnitt auf Fronleichnam. Aber auch die Wetterprognose für diesen Tag verhieß nichts Gutes. Daher entschied sich unsere Chefetage dafür, für den Mittwochabend, also den 29. Mai, eine Party anzusetzen und im Zuge dessen den Maibaum um zuschneiden. Diesmal meinte es der Wettergott gut mit uns und wir konnten unsere Veranstaltung über die Bühne bringen. Neben der Musikgruppe „Legrus“ konnten unsere Gäste im Rahmen einer Tombola tolle Preise gewinnen.

BEZIRK GLOGGNITZ

Auftritt beim Volksmusikfestival „AufhOHRchen“

Am Dienstag den 30. April stellte die LJ Kleinmariazell-Thenneberg einen Maibaum auf. Es wurde mit den Zuschauern gegrillt und der Maibaum wurde bis in die frühen Morgenstunden bewacht. Am 9. Mai wurde im Anschluss an eine Heilige Messe der Baum um geschnitten. Festlich umrahmt wurde dies von der Volkstanzgruppe Triestingtal. Die LJ sorgte für die Verpflegung und das gemütliche Beisammensein. Der Erlös trägt zur Renovierung der Thenneberger Kirche bei. BEZIRK EBREICHSDORF

Tradition & Hochzeit Am 30. April fand unser traditionelles Maibaumaufstellen statt. Unser Obmann Johannes Kollenhofer und sein Stv. Markus Zöchling stellten den Mädchen ihres Bezirkes Maibäume auf. Für Kathrin Zöchling als „schönste Braut“, für Judith Fuchs als „aktivstes Mitglied“ und für Daniela, Julia und Nicole Zöchling als „schönste Junggesellinnen“. Am 18. Mai heiratete dann unser Obmann Johannes Kollenhofer seine Kathrin Zöchling. Nach der kirchlichen Trauung um 15.00 Uhr kamen sie nicht ohne „Vorziehen“ davon. Hannes Fähigkeiten beim Babywickeln wurden getestet und Kathrins hausfrauliche Fähigkeiten beim Knopfannähen. Natürlich durfte sich das frischgebackene Ehepaar die gemeinsamen Stärke(n) beim Durchsägen eines Holzstückes beweisen. BEZIRK SCHWECHAT

Sunrise Party 2013 m ersten Maiwochenende fand das Volksmusikfestival „AufhOHRchen“ in Gloggnitz statt, welches die LJ Gloggnitz nutzte, um die Freundschaft mit dem Verein „Silbersberg“ zu vertiefen. (Der Verein „Silbersberg“ ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein zur Förderung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Seit einem Projekt im Zuge einer „aufZAQ“-Ausbildung stehen wir mit ihnen in engem Kontakt.) Unsere Mitglieder studierten volkstümliche Tänze mit den Heimbewohnern ein.

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Nach einem Interview mit Hauptorganisatorin und Geschäftsführerin der Volkskultur NÖ, Dorli Draxler, gaben wir unsere Tänze zum Besten. Bei einem Interview wurde uns nicht nur die Möglichkeit gegeben sich der Öffentlichkeit vorzustellen, sondern auch die Gemeinnützigkeit unseres Vereines hervorzuheben. In Pausen zwischen den Tänzen konnten unsere Zuseher das Können unserer Mädchenschuhplattlergruppe, den „Huatara Dirndln“, bewundern.

Am 10. Mai fand unsere altbekannte Sunrise Party im Wienerherberger Stadl statt. Dem kalten Wetter hielten wir mit Heizschwammerl und Heizkanonen stand. Wir holten das tropische Klima, ganz nach dem Motto „Caribbean Style“, zu uns. Gegen Mitternacht war der Stadl voll mit jungen Leuten, die tanzten, lachten und quatschen. Die Sunrise Party ging, mithilfe von fleißigen und motivierten Helferleins und partyfreudigen Gästen, reibungslos über die Bühne.

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WA LDVI E RT E L

TERMINE 07.07.2013

Gebietsentscheid Beachvolleyball Geras 21.07.2013

Tag der jungen Tracht beim 32. Waldviertler Volkstanzfest Litschau 04.08.2013

Gebietsentscheid Pflügen Ort steht noch nicht fest 15.08.2013

Aktionday Ottenstein

Landjugend krempelt die Ärmel hoch! Nächstenliebe zählt für die Landjugend im Waldviertel. Zur Blutspendeaktion am Tag der offenen Tür in der LFS Edelhof kamen 135 SpenderInnen. Zwei Teams vom Roten Kreuz waren nach dem großen Erfolg aus dem letzten Jahr in die Fachschule Edelhof gekommen. Einige Erstspender aber auch viele Stammspender krempelten die Ärmel hoch und spendeten Blut. Nach der Abnahme sorgten die Landesbeiräte Christian Prem, Karin Winkler und Peter Rosenmeier für das leibliche Wohl der Spender. Sie sind sich sicher, es ist zwar nur ein kleiner Beitrag den wir leisten aber sicherlich wieder ein sehr sinnvoller! Die Besucher wurden auch über das internationale landwirtschaftliche Praktikum sowie die vielfältige Angebote der Landjugend wurde informiert. Der Imagefilm

wurde präsentiert und das Arbeitsprogramm vorgestellt. Die vielen Landjugendmitglieder und Besucher helfen mit ihrer Blutspende und setzen ein Zeichen für soziales Engagement und Nächstenliebe. Das Viertelsteam im Waldviertel ist auch heuer sehr bemüht, gemeinnützige Zeichen zu setzen. Und dies nicht nur im Viertel in unserer unmittelbaren Nähe, sondern auch international. Ein „Soziales 1/4 Projekt“ mit einer Sammelaktion, Dorfplatzrenovierung und entsprechender Dorfentwicklung wird heuer von 6. bis 8. September in der Stadt Sanjob in Rumänien umgesetzt.

06 bis 08.09.2013

Soziales 1/4 Projekt Rumänien 09.11.2013

Jollynox Irnfritz

Hallo liebe Landjugendmitglieder! Seit ein paar Monaten bin ich nun schon als Landesbeirätin unterwegs. Erlebt habe ich in diesen „wenigen“ Tagen schon sehr viel. Es ist immer etwas los bei uns im Waldviertel. Sei es bei den Bezirkswettbewerben, Seminaren oder auch Viertelsveranstaltungen. Besonders freut es mich, dass ich immer wieder auf neue Gesichter treffe und den Zusammenhalt der verschiedenen Landjugendgruppen miterleben kann. Denn nur durch das Miteinander können Vorhaben wie zB die großartige Blutspendenaktion im Rahmen der Tag der offenen Tür am Edelhof zu einem tollen Erfolg werden!! Nun nähern wir uns mit großen Schritten den Sommer. Natürlich gehört zu Sommer & Sonne auch das traditionelle Waldviertler Volkstanzfest. Die Vorbereitungen laufen schon an und hier wird einmal mehr ersichtlich, dass gemeinsam viel bewirkt werden kann. Liebe LJ-ties, ich wünsch’ euch somit einen tollen & erlebnisreichen Start in den Sommer 2013! Liebe Grüße, eure KARIN

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STATEMENT


WA LDVI E RT E L BEZIRK GFÖHL

BEZIRK OTTENSCHLAG

Landjugend bewegt

Generationentreffen

Es lebe die Ernährung & Bewegung! ... … hieß heuer das Thema bei unserem Bezirksentscheid 4er-Cup welcher in Lichtenau stattfand. Zum Schwitzen kamen unsere Landjugendmitglieder beim Federball spielen, bei dem die Ballwechsel gezählt wurden. Und auch beim Seil springen, wo jeder seine Ausdauer unter Beweis stellen konnte stieg der Puls vor Ehrgeiz und Aufregung. Auch beim Kalorienzähler-Quiz ging’s heiß

her. Die größten Schweißperlen stiegen uns jedoch beim richtig kniffligen Wissensquiz an die Stirn. Unser schlaues „Wikipedia“ Team mit Lydia Schachinger, Florian Aschauer und Elisabeth Aschauer aus St. Leonhard/Hornerwald holte sich den wohlverdienten Sieg. Silber ging an die „Handtascherl“ (Nicole Rieder, Carina Schwarz und Karin Winkler). Über den tollen dritten Rang freuten sich Karl Simlinger, Florian Al-Kiswini und Jakob Mistelbauer. Wir gratulieren allen Siegern recht herzlich für ihre tollen Leistungen. Und für jene die keinen Stockerlplatz ergattern konnten. Dabeisein ist alles! Und im nächsten Jahr könnt ihr die Chance nützen und euer Können wieder unter Beweis stellen, wenn der 4er-Cup 2014 vor der Tür steht. Wir freuen uns schon jetzt darauf!

BEZIRK HORN

Wie man sich selbst und andere motiviert Was braucht eine Gruppe, um ein Ziel zu erreichen? Womit kann ich mich selbst aus einem Tief holen? Was beeinflusst unsere Entscheidungen und unsere Ergebnisse? Antworten auf alle diese Fragen rund um das Thema Eigen- und Gruppenmotivation erhielten die Mitglieder der Landjugend aus dem Bezirk Horn beim 8-stündigen Motivationsseminar am 23. März 2013 in Winkl. Was ist Motivation? Gleich zu Beginn des Seminares wurden Antworten auf diese Frage gesucht und auch gefunden. Später wurde der Zusammenhang von Anerkennung, Kritik, Beurteilung und Motivation gesucht. Aktiv wurden motivationsfördernde Arbeitsbedingungen erarbeitet und die

Beim ersten Generationentreffen der Landjugend Bezirk Ottenschlag freuten wir uns über den Besuch vieler Ehrengeäste. Unter anderem von Bürgermeisterin Christa Jager, Seniorenbundobmann aus Kirchschlag Norbert Hackl, Seniorenbundobmann aus Martinsberg Franz Rameder und Obfrau des Hilfswerks Ottenschlag Herta Hackl. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten wir einen gemütlichen und interessanten Spielenachmittag im Raika-Saal in Ottenschlag. BEZIRK WEITRA

Forstwettbewerb Gemeinsam mit dem Tag der offenen Tür im Raiffeisen Lagerhaus Weitra fand am 07. April 2013 der Forstentscheid des Landjugendbezirkes Weitra statt. Trotz des nicht gerade einladenden Wetters fanden sich 10 Teilnehmer und zahlreiche Zuseher ein. Die Teilnehmer mussten bei den verschiedenen Disziplinen wie beispielsweise Fällschnitt und Zielhacken Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Präzision mit der Motorsäge unter Beweis stellen. Den Sieg konnte sich heuer Lukas Stiedl vor Bernhard Weigl-Pollack beide aus dem Sprengel Gr. Schönau erkämpfen. Der dritte Platz ging an Markus Fritz aus Heinrichs! Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! ST. MAREIN

Förderung der Selbstmotivation ausgearbeitet. Dr. Katrin Zechner zeigte den interessierten Landjugendmitgliedern Strategien und Tipps welche die Arbeit in der Landjugend und anderen Organisationen erleichtern. 11 Interessierte Funktionäre und Landjugendmitglieder der Sprengel Pernegg, St. Marein und Röhrenbach ließen sich dieses interessante Seminar nicht entgehen und sind sich einig: „Wir haben sehr viel spannendes gelernt, dass wir auch gleich in die Praxis umsetzen werden.“ Wir freuen uns schon darauf, das nächste Seminar zu besuchen.

Landjugend unterstützt Hilfswerk Horn Die Theatergruppe der Landjugend St. Marein konnte bei ihrem diesjährigen Theaterstück „Der verwechselte Bräutigam“ wieder zahlreiche Besucher begrüßen. Es wurde ein Spendenscheck im Wert von stolzen 500,00 Euro an die Vertreter des Hilfswerks Horn, Vorsitzende Pauline Gschwandtner und Finanzreferentin Christine Stöger, überreicht. Das Geld kommt dem Projekt „Essen auf Rädern“ zugute.

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WA LDVI E RT E L SÜSSENBACH

WAIDHOFEN/THAYA

Spende vom Faschingsumzug

Agrarkreis lässt mit Exkursion Bildungssaison ausklingen ür den 22. März organisierte das Team des Agrarkreises Waidhofen/Thaya eine Exkursion ins Mostviertel. Eine Gruppe von 20 Junglandwirten brach am Freitagvormittag nach St. Valentin auf, wo die Exkursion mit einer Führung durch die Steyr-Werke startete. Zuerst wurden die Montagehallen besichtigt, wo die Arbeiter unzählige Einzelteile in einer Fertigungsstraße zu einem fertigen Steyr- oder Case IH Traktor zusammen bauen. Nach einem Imagefilm, der Demonstration eines Traktors auf dem Leistungsprüfstand und einem schnellen Kaffee ging es dann weiter ins Innere St. Valentins. Dort wartete schon das Mittagessen auf die hungrige Gruppe, bevor es wieder „Alles einsteigen“ hieß und der Bus die Junglandwirte ins Zeillerner Mostgewölbe brachte. Im Heurigen der Familie Zeiner, unweit von Amstetten, war bereits eine aus-

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Wie jedes Jahr konnten wir auch heuer wieder zahlreiche Spenden beim Faschingsumzug sammeln. Der Faschingsumzug fand unter dem Motto ,,Bundesheer und Zivildienst statt''. Die Mitglieder hatten großen Spaß dabei. Um dann noch eine gute Tat zu verrichten, hatten wir beschlossen den Erlös zu spenden. Diese Spende von € 800,00 überreichten wir nun an die ortsansässige Familie Schmiedmeier für ihre beiden behinderten Kinder Kiara und Cedric. Die beiden Kinder leiden an der genetischen Erbkrankheit ,,Ponto-Cerebelläres Hyproplasie Syndrom Typ 2''. Dadurch sind ihre Kleinhirne unterentwickelt und sie leiden an zahlreichen Begleiterkrankungen. ALTENBURG

Drei Jahre Zusammenarbeit – Die LJ Altenburg sagt „DANKE!“ Am 29. Mai fand bereits zum vierten Mal das Nordring Clubbing heuer am Nordring in Fuglau statt. Dabei wurde die Jugend tatkräftig vom Gasthaus Eisenhauer unterstützt und versorgte die Besucher des Clubbings unter anderem mit warmen Speisen. Als Dank, für das oftmalige Entgegenkommen bei diversen Veranstaltungen der LJ Altenburg wurde der Familie im Rahmen einer Mitgliederversammlung eine Urkunde, ein Geschenkkorb und Blumen für die Damen überreicht.

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giebige Verkostung regionaler, hausgemachter Schmankerl vorbereitet. Im wunderschönen, alten Gewölbe kredenzte die Wirtin von Schafmischkäse über geräucherte Lachsforelle bis hin zu Mostsaftschinken und Rinderrohschinken. Natürlich wurden dazu verschiedene Apfel- und Birnenmostsorten verkostet. Das Schmankerlbrot, das zum Abschluss serviert wurde, musste daher nach so vielen Spezialitäten mit dem einen oder anderen die Heimreise antreten.

KIRCHSCHLAG

Theaterstück

uch heuer lud die Theatergruppe der Landjugend Kirchschlag zum alljährlichen Theater ein. Im Stück „NIX GELD, NIX LIEBE“ gewinnen die zwei Freunde

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Willi und Georg im Lotto. Dieser Gewinn wird, aber vor der restlichen Familie geheim gehalten und behauptet, dass der Lottoschein nicht abgegeben wurde. Obwohl der Rest der Familie und der vielbeschäftigte Bürgermeister mit der bevorstehenden Premiere des Theaters alle Hände voll zu tun haben, bestraffen sie die beiden mit Verachtung. Doch alles nimmt doch ein gutes Ende und jeder bekommen das was er verdient. Das Theater wurde sehr gut besucht auch von den LJ-Gruppen aus der Umgebung.

BEZIRK RAABS/THAYA

Waldfest on 04. bis 05. Mai 2013 fand das 2. Waldfest in Raabs/Thaya statt. Eröffnet wurde das große Event mit dem Bieranstich am Hauptplatz durch Herrn DI Josef Pröll (Landesjägermeister) und Franz Fischer (Obmann des Waldverbandes NÖ). Die Landjugend durfte die Veranstalter bei Bieranstich tatkräftig unterstützen. Danach folgte ein Jadhornbläserkonzert mit anschließendem Wildspäzialitätenbuffet. Am Sonntag begann das Programm mit einer Festmesse und dem traditionellen Maibaumaufstellen. Eine Vielzahl an Aus-

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stellern – von Holzschmuck, Schnitzerei, Gartenmöbel, Forstgeräte und vielem mehr, bot den Waldfestgästen einen attraktiven Aufenthalt am Festgelände. Am Nachmittag fanden zahlreiche Vorführungen forstwirtschaftlicher Maschinen, sowie der Bezirksentscheid Forstwirtschaft der Landjugend Bezirk Raabs/Thaya statt. Etwa 25 Teilnehmer konnten ihr Können bei diesem Bewerb unter Beweis stellen Fallkerb, Zielhacken, Durchhacken, Präzisionsschnitt, all diese Disziplinen durften dabei natürlich nicht fehlen!


MOST VI E RT E L

TERMINE 13.07.2013

Gebietsentscheid Beachvolleyball Rabenstein, Bezirk Kirchberg/Pielach 14.07.2013

Gebietsentscheid Fußball Rohrbach, Bezirk Hainfeld/Lilienfeld 02.08.2013

Viertelstreffen Ort wird noch bekannt gegeben 04.08.2013

Gebietsentscheid Pflügen Ernsthofen

Most und Kultur 2013 STATEMENT Hallo, liebe LJ-Mitglieder der LJ Mostviertel! Wir haben heuer wieder gezeigt, dass wir für folgendes stehen: Miteinander Organisiert Sympathisch Talentiert (manchmal etwas) Verrückt Ideenreich Engagiert Realistisch Teamfähig Ehrgeizig Lebensbejahend Wir, das Viertelsteam, danken euch sehr für die Mithilfe bei unserem Viertelsfest „Most & Kultur“ und wünschen euch für die Landjugendbewerbe im Sommer Alles Gute und „Fair Play“! Bleibt der Landjugend und vor allem euren sozialen Projekten weiter so treu! Mit ganz lieben Grüßen! PETRA

Most und Kultur – Die Viertelsmostkost auf Schloss Schallaburg Die Viertelsveranststaltung Most&Kultur war ein voller Erfolg! Neben unzähligen Besuchern kam eine Reihe höchstkarätiger Ehrengäste zur Auszeichnung der besten Mostproduzenten des Mostviertels. Landesrat Pernkopf sowie Nationalrat Karl Donabauer betonten, wie wichtig der Most und die Landjugendarbeit für unsere Region – das Mostviertel – ist. Nicht nur die Ehrengäste, auch die Landjugendlichen, welche die zahlreichen Mostkosten auf Orts- und Bezirksebene organisieren, dürfen auf das Geleistete stolz sein. Die Landjugend ist die einzige Organisation die Bemüht ist, allen Mostproduzenten eine Plattform zu bieten, wo der Most und deren Produzenten vor den Vorhang geholt wird. Mit dem Viertelsmostfest Most&Kultur auf der Schallaburg wurde wieder ein starkes Zeichen gesetzt, dass der Landjugend unsere Kultur und Region besonders wichtig ist.

Vereine so erfolgreich macht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit jedem Landjugendmitglied bei den Gebiets- und Landesentscheiden!

Landjugend: DIE Ideenschmiede unserer Jugend Landjugend ist für viele bei weitem mehr als Freizeitgestaltung, sondern auch eine Plattform um gemeinsame Ideen umzusetzen und neue Projekte zu verwirklichen. Neben der aktiven Teilnahme am Projektmarathon werden in der mostviertler Landjugend ständig neue Ideen geboren. Diese Ideen verlaufen jedoch nicht im Sand sondern keimen in der Landjugend zu großartigen Projekten mit gemeinnützigem Zweck auf. Mit diesen Projekten zeigen wir einmal mehr, dass in der Landjugend mehr steckt als sich die meisten vorstellen können! Ländlich Jugendlich Motiviert Organisiert Vielseitig

Ab in den Landjugendsommer 2013! Bei der Landjugend ist immer was los! Genau aus diesem Grund sind unsere Landjugendlichen so begeistert bei der Sache. Gerade im Sommer finden unzählige Freizeitaktivitäten, fachliche und sportliche Wettbewerbe statt, sodass für jeden genau das Richtige dabei ist! Mit diesen vielen Veranstaltungen entsteht dabei genau das Netzwerk das uns so verbindet und die

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MOST VI E RT E L BEZIRK YBBS

NEUSTADTL

Volkstanzgruppe Petzenkirchen-Ybbs

„Junges Gemüse – ab ins Beet für einen guten Zweck!“

Nach langer Zeit, präsentiert sich die Volkstanzgruppe Petzenkirchen-Ybbs in einheitlichen Trachten. Nach dem Suchen und Studieren der Stoffe und Muster, kleidet uns das Trachtenhaus Schweizer, und die Firma Pressl, neu ein! Stolz konnten wir uns beim Volkstanzauftritt in St. Martin das erste Mal präsentieren! BEHAMBERG

Erstes Behamberger Mostfest Statt der Mostausschank organisierte die LJ Behamberg heuer erstmals ein Mostfest. Den Mostbauern mit den besten Mosten wurde gratuliert. Es gab regionale Schmankerl und Köstlichkeiten sowie Most und Schnapsspezialitäten. Für musikalische Umrahmung sorgten die Jungböhmischen aus Behamberg.

euer starteten wir, erstmals ein einzigartiges Projekt das unter dem Namen „Junges Gemüse-ab ins Beet für einen guten Zweck“. Auf einem Acker mit einer Größe von ca. 30 x 15 Meter, welcher uns von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wird, haben wir begonnen einen biologischen Gemüsegarten anzulegen. Anfangs ließ uns der lange

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Winter noch in den Startlöchern warten, doch am 15. April fiel der Startschuss. Wir haben bereits einiges geschafft, wie die Bodenbearbeitung, die Düngung, das Anpflanzen bzw. die Aussaat von verschiedensten Gemüsesorten, sowie das verlegen einer Wasserleitung u.v.m. Die reifen Produkte werden wir dann an die Gemeindebevölkerung verkaufen und der Reinerlös wird einem guten Zweck zu Gute kommen. Wenn du mitverfolgen willst, was in unserem Garten passiert und wie die Pflanzen nur so „sprießen“ ... dann besuch uns doch einfach mal im Garten oder informiere dich unter www.noelandjugend.at/neustadtl

SEITENSTETTEN

Maibräuche

SCHEIBBS

Maifest Den Gästen wurde neben der musikalischen Umrahmung einiges geboten. So konnte die Kindervolkstanzgruppe mit 46 Tänzern alle für sich begeistern. Die „großen“ Volkstänzer aus Gresten standen ihnen dabei um nichts nach. Hoch hinaus ging es natürlich wieder beim Maibaum-Kraxeln, mit 28 Meter war dieser der Höchste der letzten Jahre.

m späten Abend des 30. Aprils war es wieder soweit und die Landjugend Seitenstetten bewachte 3 Tage und 3 Nächte lang den Maibaum am Sportplatz von Seitenstetten. Nachdem der 34 Meter hohe Baum von der Feuerwehr Seitenstetten aufgestellt wurde und sich schön langsam die letzten Zuschauer des Spektakels auf den Heimweg begaben, schlugen wir unser Zelt neben dem Maibaum auf. In der ersten Nacht war nicht an schlafen zu denken. Mit einem gut durchdachten Plan machten sich Einige auf den Weg,

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um einen zweiten Maibaum zu ergattern. Diesen fanden sie in Meilersdorf. Damit uns in der Nacht nicht kalt wurde, versammelten wir uns immer rund um unseren Feuerkorb, welcher nicht nur als Aufwärmquelle diente, sondern auch als Griller verwendet wurde. Somit kam richtige Lagerfeuerstimmung auf. Es waren wieder lustige 3 Tage die wir wieder gemeinsam gestaltet und erlebt haben. Danke an alle die uns besuchten und uns auch mit Speis und Trank die Tage versüßten.

ZEILLERN

Mostkirtag und „Tag der offenen Stalltür“ Am 14. April lud die LJ Zeillern zum Mostkirtag und „Tag der offenen Stalltür“ bei Familie Haimberger. Ab dem Vormittag hatten die Gäste die Möglichkeit, den neuen Stall zu besichtigen. Am Nachmittag sorgten die Volkstanzgruppen aus Reinsberg und Euratsfeld und die Schuhplattlergruppe aus Neustadtl für gute Unterhaltung. Nach einigen Worten der Mostprinzessin, wurden die Preise für die besten Moste aus Zeillern verliehen. Nach der Prämierung sorgte Daniel Marat mit Live-Musik für gute Stimmung bei den Gästen.

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BEZIRK WAIDHOFEN/YBBS

Ybbstaler Most- und Schmankerlfest 2013 um zweiten Mal veranstaltete der Bezirk Waidhofen/Ybbs am Tag des Mostes das „Ybbstaler Most- und Schmankerlfest“. Das reichhaltige Programm mit einer Volkstanz- und Schuhplattlergruppe sowie dem „Schmankerlpass“ Gewinnspiel bot dem Gast als kulinarisches Highlight köstlichste

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Schmankerl, wie Speck, Käse, Schnäpse/Liköre, frisch gebackene Krapfen und herrlichste Moste der Region an. Weiters wurden die besten Moste des Bezirks prämiert. Die „Ybbstola Blech“ lieferten einen schwungvollen Frühschoppen und am Nachmittag sorgten dann die „Mostibären“ für gute Stimmung und Tanzmusik.


MOST VI E RT E L BEZIRK TULLN

HAIN

Transparent auslösen im Bezirk Pinzgau

Neu gekleidet

ergangenen Sommer gelang es einigen Mitgliedern aus NÖ beim Bundesentscheid 4er-Cup und Reden in Salzburg, das Transparent der LJ Bezirk Pinzgau zu entwenden. Erst nach Erhalt des Entfüh-

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rerbriefes wurde ihnen klar, dass das Transparent nicht mehr im eigenen Bundesland ist. Mitte April machten wir uns zu neunt aus den Bezirken Tulln, Ybbs und Allentsteig auf den Weg nach Rauris, um das vermisste Transparent zurückzubringen. Nach dem gemütlichen Abendessen, das vom Bezirk Pinzgau übernommen wurde, ließen wir den Abend am LJ Ball, der im Ort stattfand, ausklingen. Ein unvergessliches Wochenende, bei dem viele Kontakte geknüpft wurden, und uns klar wurde, dass das hoffentlich nicht das letzte landesübergreifende Transparentauslösen war! :)

KAUMBERG

Maibaumsteigen m 1. Mai fand das traditionelle Maibaumsteigen der LJ Kaumberg statt. Um 08:00 morgens gestalteten wir die hl. Messe. Anschließend sorgte die Jugend- und Trachtenkapelle mit einem Frühschoppen für gute Unterhaltung.

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Nebenbei machten sich wieder einige mutige Kletterer auf den Weg zur Spitze des Baums. Für die Kletterer, die es ganz nach oben schafften, gab es anschließend tolle Preise. Beim Schätzspiel, wo man die Höhe des diesjährigen Maibaumes erraten sollte, konnte man den Maibaum gewinnen.

TEXING/KIRNBERG

„Hurra, hurra, wir sind jetzt 60 Jahr’“ nter diesem Motto feierte die Landjugend Texing/ Kirnberg ihr 60 jähriges Bestandsjubiläum. Zu diesem Anlass fand zu Christi Himmelfahrt ein Fest statt. Um 9.00 Uhr begann die Hl. Messe, danach folgte ein Frühschoppen mit der Musikkapelle Texing. Anschließend traten die Ötscherlandbuam auf, die riesen Stimmung machten. Die Walzberg Buam sorgten für einen gemütlichen Ausklang. Es gab eine Fotoecke, die den Lauf des Sprengels seit Beginn an zeigte. Es wurden alle ehemaligen Leitungen eingeladen und

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Die Mitglieder der LJ Hain sind vor Kurzem mit neuen Trachtenhemden- und Blusen ausgestattet worden. Bei diversen Aktivitäten und Festen repräsentiert die Tracht die Zusammengehörigkeit des Vereins. ST. GEORGEN/STEINFELD

Alle Jahre wieder! Am 29. April fand wieder der GeorgiKirtag statt. Gemeinsam mit den Vereinen und Wirten veranstalteten wir ein großartiges Fest. Wie auch in den vergangenen Jahren waren wir mit unserer Landjugend Hütte vertreten. Zum Glück hat uns auch dieses Jahr die Sonne besucht und brachte uns somit viele Besucher. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe „Traisentaler Sound“. Und auch die Plattler-Mädls aus dem Bezirk St. Pölten zeigten uns ihre besten Plattler! BEZIRK MANK

Sponsorlauf Am 20. April nahmen über 40 Mitglieder des Bezirk Mank am Sponsorlauf für das Förderzentrum St. Leonhard teil. Für jede gelaufene Runde wanderten € 5 in den Spendenpott. Gemeinsam mit dem Maschinenring Melk und Holzbau Grenl konnte die Landjugend € 1.500 spenden. Mit diesem Geld wird den Kindern ermöglicht, Urlaub am Meer zu machen. BEZIRK ST. PÖLTEN

Most- und Speckverkostung

ein gemeinsames Foto gemacht. Für die heutige Jugend veranstaltete die LJ die „Texas Night“ am 11. Mai in der Danglhalle. Es gab einige Specials, die einen amüsanten Abend garantieren.

Am 17. April fand unsere diesjährige Most und Speckverkostung im Heurigenlokal Moderbacher statt. Zahlreiche Mostbauern und Verkoster waren live dabei! Most verkosten ist schon seit Jahren ein fixer Bestandteil im Landjugendjahr. Auch die seit kurzem durchgeführte Speckverkostung war mit ausgezeichneten Produkten wieder ein Höhepunkt!

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MOST VI E RT E L HÜRM

PURGSTALL

Brauchtum wird in Hürm gelebt – Maibaumkraxeln

Alles Käse!

Auch in diesem Jahr veranstaltete die LJ Hürm das traditionelle Maibaumkraxeln. Der heurige 23 m lange Baum wurde von St. Aegyd geholt und von Frau Ingrid Kalnay und Herrn Roman Thennemayer gespendet. Ein Mädchen und fünf Burschen, bewiesen Mut und Technik und konnten den Maibaum erfolgreich erklimmen. Die Gäste wurden auch heuer wieder von der Landjugend bestens bewirtet und für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Hürm.

Mitglieder stellten sich Anfang April der Herausforderung ihr Wissen rund um Milch bei der Agrarolympiade unter Beweis zu setzen. Mit einem Wissenstest gefolgt von einer Blindverkostung verschiedener Milchprodukte und dem spannenden Finale beim Wettmelken wurden die Teilnehmer gefordert. Spaß und Spannung wurden mit tollen Käsekörbchen prämiert und somit noch ein gemütlicher Ausklang garantiert.

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G’sund, soist leb’n ... … hieß es kurz später, bei der Verkostung der 20 heimischen Moste.

Bei der Verkostung kristallisierten sich die besten vier heraus: Den Siegerpreis durfte Fam. Reisinger (Stockbauer) abholen, gefolgt vom 2. besten Most des Abends der Fam. Zulehner (Vorderlehen). Der 3. Sockerlplatz ging an Fam. Latzelsberger und der dankbare 4. Platz an Thomas Karl. Bei einer gemeinsamen Jause fand der Abend einen gemütlichen Ausklang!

PETZENKIRCHEN-BERGLAND

Skiwochenende in St. Johann/Pongau Auch dieses Jahr machte sich der Sprengel Petzenkirchen-Bergland vom 22.-24.Februar mit 20 Mitgliedern auf den Weg nach Salzburg, um ein geniales Skiwochenende miteinander zu verbringen. Wetter, Stimmung und eine tolle Unterkunft machten das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis. PYHRA

Maitanz Am 11. Mai war es endlich wieder soweit, der alljährliche Maitanz in Brunn/Pyhra stand wieder vor der Tür!! Nach einer Woche harten Aufbauens und leider auch nicht so tollem Wetter starteten wir mit den Highlights in die ultimative Partynacht! Wie auch in den letzten Jahren waren Schank und Barbetrieb in vollem Gange! Außerdem durften wir uns heuer auch über reichlichen Besuch in unseren neuen Spritzerbar freuen, in der man verschiedenste Sorten ausprobieren konnte. ST. GEORGEN/LEYS

Maibaumaufstellen Am 1. Mai wurde wieder der Maibaum aufgestellt. Der Baum war 27 m hoch und 7 m lang. Die Landjugend St. Georgen stellte die Sprengelhütte am Hueberparkplatz auf um mit einer Ausschank von Getränken die Gäste zu verwöhnen.

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MICHELBACH

Stohsuppenparty m 2. März veranstalteten wir unsere Stohsuppen-Party! Obwohl wir uns noch immer nicht einig sind, wie man das Wort schreibt, war es bereits zum 4. Mal ein großer Erfolg! Neu war auch das große Zelt, denn das zusammenstoppeln kleinerer Zelte ist uns bereits die Jahre zuvor auf den Nerv gegangen ;-) Auf allgemeinen Wunsch gab’s auch Leberkäsesemmeln, denn die Suppe verträgt

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sich ja bekanntermaßen mit dem Bier nicht so recht. Ein alter Hase ist hingegen das Maibaumaufstellen, was wir schon seit über 40 Jahren machen. Wobei „Wir“ auch nicht so richtig ist, damals lebte noch niemand der heutigen Mitglieder. Der Baum mit stolzen 31 Meter wurde der Freiwilligen Feuerwehr Michelbach gewidmet, welche heuer ihr 125-Jähriges Jubiläum feiern.

HAIDERSHOFEN

Zünftiges Maifest in Vestenthal ie LJ Haidershofen stellte am 1. Mai gemeinsam mit dem Lederhosenstammtisch (alles ehemalige Landjugendmitglieder) den Maibaum in Vestenthal auf. Bei guter Unterhaltung durch den Musikverein Haidershofen konnten die Gäste mitfiebern, bis der Maibaum endlich stand. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verabschiedung von Margareta Heigl die ab

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Mitte Juli an der Pflügerweltmeisterschaft in Kanada teilnehmen wird. Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Manfred Schimpl dankte Margareta Heigl ihren Sponsoren, die sie so großzügig bei ihrem Vorhaben unterstützen. Bis in die Abendstunden wurde noch die gute Stimmung beim Maibaumaufstellen genossen.


W E I NVI E RT E L

TERMINE 06.07.2013

Gebietsentscheid Beachvolleyball und Fußball Parkbad Haugsdorf 04.08.2013

Gebietsentscheid Pflügen Sachsendorf 06.09.2013

Viertelstreffen Hubertusbrauerei Laa

Es geht rund im Weinviertel! STATEMENT Hallo Liebe LJ-Leser! Die ersten Monate seit meiner Wahl zum LBR waren sehr aufregend im Weinviertel, ich besuchte viele Veranstaltungen als Gast oder Mitwirkender und finde es klasse so viele nette Mitglieder kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. Großes Lob an die einzelnen Bezirke und Sprengel die sich sehr viel Mühe bei den jeweiligen Veranstaltungen geben und mit großem Engagement dabei sind. Ich hoffe wir sehen uns bei der einen oder anderen Veranstaltung in euren Bezirken. MfG, HIAS

In den ersten Monaten des Jahres war bereits einiges los. Sport, Wissen, Spiel & Spaß standen am Programm. Der Frühling ist vorbei und der Sommer steht vor der Tür, als Landjugend Weinviertel können wir gemeinsam auf viele sportliche, lustige und hochkarätige Gebietsentscheide aber natürlich auch auf lehrreiche Seminare und unterhaltsame Veranstaltungen zurückblicken. Allem voran stand das Funktionärswochenende, welches heuer Anfang April wieder in der Bildungswerkstatt Mold stattfand. Unter dem Motto „Gruppen leiten“ verbrachten wir zwei lustige und interessante Tage. Beim Outdoorseminar mussten wir gemeinsam verschiedene Aufgaben lösen und lernten so einiges zum Thema „wie leite ich eine Gruppe“. Der Gebietsentscheid 4er-Cup fand heuer ebenfalls im April in Auggenthal (Landjugendbezirk Haugsdorf) statt. Hier bewiesen die verschiedenen Bezirke was sportlich und geistig in ihnen steckt. Ob beim Wissensquiz, der Kreativaufgabe oder beim Eierlauf alle waren engagiert und motiviert bei der Sache.

Weiters fand auch der Gebietsentscheid Go-Kart schon traditionell in der Monzahalle in Wien statt. Hier lieferten sich die LJ-Bezirke ein heißes Rennen mit vielen Überholmanövern um die besten Plätze. Auf diesem Weg wünschen wir all unseren Bezirken, die sich für die jeweiligen Landesentscheide qualifiziert haben viel Glück, wir drücken euch natürlich die Daumen und sind jetzt schon stolz auf euch! Wie im Weinviertel üblich fanden auch schon einige Feste, Veranstaltungen und Sitzungen statt, die wir als Viertelsteam so oft es geht gerne besuchen. Es freut uns zu sehen wie motiviert und engagiert ihr alle in euren Bezirken und Sprengeln seid. Wir freuen uns immer über Einladungen zu euren Veranstaltungen egal ob Sitzung oder zu eurer Party. Wie man sieht, ist einiges los im Weinviertel und das geht auch so weiter. Diverse Partys, sportliche Veranstaltungen in den einzelnen Bezirken auf Viertels- oder Landesebene warten auf uns alle. Also ab geht’s in einen lustigen und coolen LJSommer!

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W E I NVI E RT E L ZÖBING

BEZIRK KIRCHBERG/WAGRAM

Wehrreinigungsaktion

Bei uns ist immer was los

Vor Beginn der Badesaison wird die Zöbinger Badehütte auf Vordermann gebracht. Diese fand heuer am 20. April gemeinsam mit dem Sportverein statt. Ein großes Dankeschön an die Stadtgemeinde Langenlois, für die Sanierung des Kampbades. Da die Badehütte in Zöbing der Treffpunkt für die Jugendlichen im Sommer ist, freuen wir uns schon sehr auf die kommende Badesaison!

Bezirksklausur

BEZIRK STOCKERAU

Light the Night Der Name ist gleichzeitig Motto und Ziel des Clubbings. Die Landjugendgruppen Leitzersdorf, Großmugl und Sierndorf brachten die Nacht wortwörtlich zum Leuchten. Auf dem großen Clubbinggelände konnten die jugendlichen Besucher bei nicht weniger als fünf Bars, einem Zeltbereich, einem Outdoorbereich und natürlich in einer Halle mit Tanzfläche und DJ feiern.

Am 27. April fand die erste Bezirksklausur statt. Durch verschiedenste Tests, „Spiele“ und Methoden wurden die drei Bereiche des Teams bearbeitet: Teammitglieder, Teamregeln und Teamziele. Es war ein produktiver Nachmittag und durch die Ergebnisse, die erarbeitet wurden, kann nun gestärkt am Jahresprogramm weitergearbeitet werden.

Sprengel Nr. 6 Kirchberg/ Wagram gegründet! Am 24. Mai wurde dann der 6. Sprengel im Landjugendbezirk Kirchberg/Wagram gegründet! Zur Gründung kamen nicht nur zahlreiche Jugendliche aus dem Gebiet Kirchberg/Wagram sondern auch viele Ehrengäste. Nach der Vorstellung der Landjugend, der Genehmigung der Statuten und dem Beitritt von 40 (!) Jugendlichen konnte der Vorstand gewählt werden.

Landjugend Absdorf spendet für Kinderspielplatz Jährlich veranstaltet die Landjugend Absdorf einen Glühweinstand. Ein Teil des Erlöses wird gespendet. Am 26. April fand die Spendenübergabe statt. Es wurde für die Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Absdorf 300 € gespendet.

GRAFENWÖRTH

Sprengel wählt

BEZIRK LAA/THAYA

Brauchtumspflege In der LJ Laa wird großer Wert auf Tradition und Brauchtumspflege gelegt. Es startete damit, dass wir zum Bauernbundball nach Wien fuhren. In der Fastenzeit organisierten wir wieder unseren Jugendkreuzweg.

Die Bezirksleitung, welche die Wahlen durchführen durfte, freut sich sehr über die Neugründung und auf die gute Zusammenarbeit bei den verschiedensten Veranstaltungen und Aktionen.

ie neuen Mitglieder des Sprengel Grafenwörth haben am 21. April ihren

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Vorstand gewählt, erst wenige Wochen vor der Generalversammlung sind die Jugendlichen wieder als Landjugend aktiv geworden! In den wenigen Wochen vor der Generalversammlung in denen die Jugendlichen wieder als Landjugend aktiv waren, haben sie schon bei der „Stop-Littering“ Aktion in Grafenwörth geholfen und waren tatkräftig bei der Erneuerung des Beachvolleyballplatzes mit dabei.

BEZIRK ZISTERSDORF

Osteraktion 2013 Wie in den letzten Jahren traf sich die LJ Zistersdorf am Karsamstag, um die Osterstriezerl zu backen. Kurzerhand wurde die Küche der Hauptschule in eine Osterbackstube verwandelt, wo die Striezerl zubereitet wurden. Am Ostersonntag wurden die geweihten Striezel nach der hl. Messe gegen eine freie Spende angeboten. Der Erlös von 300 € wurde an den Kindergarten Loidesthal gespendet.

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BEZIRK HAUGSDORF

Gebietsentscheid 4er-Cup im Weinviertel ieses Jahr stand der 4er-Cup unter den Mottos „Ernährung und Bewegung“ und „Vielfalt Landwirtschaft“. Der Gebietsentscheid im Weinviertel wurde am Gelände der Volksschule in Auggenthal ausgetragen und von der Landjugend Haugsdorf organisiert. Aufgrund des tollen Wetters am 28. April, konnten alle Stationen im Freien aufgebaut werden und die Teilnehmer konnten somit etwas Sonne tanken. Insgesamt fanden sich nur vier Teams ein, wobei zwei von diesen von der Landjugend

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Haugsdorf gestellt wurden. Diese sorgte ebenso für das leibliche Wohl der Teammitglieder und einiger Schaulustige. Kotelettsemmeln, Bratwürste und sonstige Leckereien wurden angeboten, sowie auch kühle Getränke.


W I S S E N SW E RT E S

Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade

Viele LandjugendLandesentscheide warten auf euch!

11. August 2013 9. bis 10. August 2013 LFS Langenlois

Landesentscheide Fußball und Beachvolleyball, Ort wird noch bekannt gegeben

In der LFS Langenlois findet heuer der Bundesentscheid Agrarund Genussolympiade von 9. bis 10. August statt.

17. bis 18. August 2013

Die vielen Möglichkeiten Stationen aufzubauen, sowie das wunderbare Ambiente in der Fachschule Langenlois, versprechen einen tollen Wettbewerb. Zahlreiche qualifizierte Teams matchen sich um die Goldmedaille und den Titel des Bundessiegers!

24. August 2013

Auch Fans sind natürlich gerne gesehen und können zum Finale am Samstag um 19:00 Uhr kommen. Um 21.00 Uhr geht die Siegerehrung mit anschließender Party im genialen Garten am Rosenhügel über die Bühne.

Landesentscheid Pflügen, Stephanshart

LJ Volley Masters, Ort wird noch bekannt gegeben Im Sommer gibt es noch viele Wettbewerbe für unsere Landjugendmitglieder zu bestreiten: Für unsere Sportbegeisterten wird am 11. August der Landesentscheid Fußball und Beachvolleyball ausgetragen. Der Landesentscheid Pflügen findet am 17. und 18. August in Stephanshart statt. Weiters gibt es noch das LJ Volley Masters Beachvolleyballturnier am 24. August.

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W I S S E N SW E RT E S

Landesexkursion Vietnam

32. Waldviertler Volkstanzfest am „Tag der jungen Tracht“

21. Juli 2013 28. November bis 8. Dezember 2013

Litschau

Vietnam

Landjugend präsentiert und lebt heimische Kultur unter dem Motto „Wir tragen Niederösterreich“. Am 21. Juli findet am Stadtplatz in Litschau ab 14:00 Uhr das 32. Waldviertler Volkstanzfest statt. Nach dem großen gemeinsamen Auftanz und der Eröffnung präsentieren sich nationale und internationale Volkstanzgruppen. Interessierte Gruppen sowie Gäste sind herzlich eingeladen, nach Litschau zu kommen!

Möglichkeit einer 5-tägigen Badeurlaub-Verlängerung auf Mui Ne Preis: voraussichtlich € 1.879,– Preis für die Verlängerung: € 240,– Anmeldefrist bis 5. Juli 2013 Anmeldeinfos und -formular unter www.noelandjugend.at

Ab nach Mariazell!

14. September 2013 Gscheid/Mariazell Auch heuer geht es wieder ab nach Mariazell. Am 14. September wollen wir uns wieder gemeinsam auf den Weg vom Gscheid nach Mariazell machen. Natürlich hoffen wir auch heuer wieder auf viele begeisterte Jugendliche, die sich (nach einem stärkenden Frühstück auf dem Gscheid) gemeinsam mit uns auf den Weg machen. Wie immer gilt: LJ-Fahne und Trachtenkleidung nicht vergessen!

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8.30 Uhr:

Treffpunkt im Alpgasthof Gscheid zum Frühstück 9.30 Uhr: Treffpunkt bei der Kirche „Maria am Gscheid“ ca. 15.00 Uhr: Ankunft in Mariazell 18.00 Uhr: Hl. Messe Nach der Messe gibt es wieder einen Gratis-Shuttlebus zurück nach Gscheid.

Anmeldung (für Frühstück und Lunchpaket) bitte bis spätestens 9. September im Landjugend Büro.


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RA M PE N LICHT

Abgeordneter zum Nationalrat Karl Donabauer lobte das Engagement der Landjugend.

Diskussionsrunde

LANDESTERMINE

Landesrat Stephan Pernkopf stößt bei Most & Kultur mit der Landesleitung auf das tolle Wetter an.

07.-13.07.2013

tanz&MUSIKwoche Hollenstein/Ybbs, LFS Unterleiten 12.-14.07.2013

Bundesentscheid Forst Kärnten, Deutschgriffen 14.-20.07.2013

English in Action Yspertal, HLUW 21.07.2013

Tag der jungen Tracht am 32. Waldviertler Volkstanzfest Litschau 25.-28.07.2013

Bundesentscheid 4er-Cup & Reden Burgenland, Landesberufsschule Pinkafeld 09.-11.08.2013

Bundesentscheid Agrar- & Genussolympiade Sichtlich Spaß in der Diskussion mit der Landjugend hatte auch Klaudia Tanner, Direktorin des NÖ Bauernbundes.

Der Obmann des Österreichischen Bauernbundes, Abg. z. NR Jakob Auer, im Gespräch mit Agrarkreisleiter Andreas Punz.

NÖ, Gartenbauschule Langenlois 11.08.2013

Landesentscheid Beachvolleyball

Landesspiele 2013

wird noch bekannt gegeben 17.-18.08.2013

Landesentscheid Pflügen Stephanshart 23.-25.08.2013

Bundesentscheid Pflügen Oberösterreich 31.08.-01.09.2013 Vizepräsidentin Theresia Meier freute sich sichtlich, wieder bei den Landesspielen dabei zu sein.

„Tat.Ort Jugend“ Projektmarathon

Die frischgebackene Landtagsabgeordnete Doris Schmidl wurde von unserem Landesobmann gleich ausgiebig interviewt.

österreichweit

HOCHZEITEN KONTAKT

LANDJUGEND-SOCIETY

Most & Kultur 2013

Susanne (geb. Weiß) & Jürgen Frasch, Bezirk Stockerau

Kathrin (geb. Zöchling) & Johannes Kollenhofer, Bezirk Ebreichsdorf

So erreichst du das Landjugendreferat: Tel.: 050 / 259 - 26300, 26302, 26303 landjugend@lk-noe.at www.noelandjugend.at

Das Siegerteam des 4er-Cups freute sich über den Hauptpreis – übergeben von Charly Zöchling von der Raiffeisen Landesbank.

www.noelandjugend.at

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