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land

P.b.b. • 02Z033265 M Verlagspostamt 9020 Klagenfurt

jugend 03|12 kärnten

Kärnten wurde zum Tat rt!

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I N HA LT / E D ITO R IA L

Liebe Landjugendfreunde!

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Projektwochenende

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Bundesentscheid Pflügen

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Drei-Furchen-Tournee

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Bundesentscheid Agrar- & Genussolympiade

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Bundesentscheid Reden & 4er-Cup

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Bundesentscheid Handmähen

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Kooperationspartner BUND

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Landesentscheid Forst

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Mediengruppe

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Landesagrarreferat

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Kooperationspartner

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Kooperationspartner & Landjugend G’schichten

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Landjugend G’schichten Blitzlichter

Impressum: Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Kärnten Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520, Fax 0463/5850-2555 ktn@landjugend.at, www.ktnlandjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Referat der Landjugend Kärnten und Mediengruppe Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Waldern und kontrollierten Quellen. Erscheint alle drei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber: Landjugend Kärnten, Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520 oder -2521, -2522 Grundlegende Richtung: Jugendmagazin

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Im Jahre 1949 wurde die Landjugend Kärnten als 4-H-Club ins Leben gerufen. In der Gründungszeit bestand das Programm aus den Bereichen Pflanzenbau, Tierzucht, Forstwirtschaft, Obstbau, Haushalt und Gemeinschaftsaufgaben. Es waren fast nur landwirtschaftliche Themen, die zu dieser Zeit in den 4-H-Club Eingang gefunden haben. Folglich war der Großteil der Mitglieder landwirtschaftlichen Ursprunges. Heute, 63 Jahre später, ist die Landjugend nach wie vor eine Organisation der Landwirtschaftskammer Kärnten. Vieles von damals findet sich auch noch zur heutigen Zeit in der Landjugend wieder. Jedoch haben auch neue Bereiche in der Landjugend Fuß gefasst. Persönlichkeitsbildung beispielsweise, wurde ein wichtiger Baustein. Auch die Mitglieder haben sich verändert. War es früher fast Vorrausetzung von einem Bauernhof abzustammen, so haben gegenwärtig nur mehr fünfzig Prozent der Mitglieder einen landwirtschaftlichen Hintergrund. Der Bereich Landwirtschaft ist und soll auch in Zukunft eine starke Säule der Landjugend bilden. Aus diesem Grund haben wir uns im heurigen Arbeitsjahr auf die Suche nach Verbesserungen gemacht. Der Landesvorstand und die sieben Bezirksvorstände arbeiteten einige Änderungen für die Zukunft aus. Ab der Jahreshauptversammlung der Landjugend Kärnten am 26. Oktober 2012 gibt es eine neue Position im Landesvorstand. Der neue Landesagrarsprecher wird sich als fachkundige Person mit den landwirtschaftlichen Aufgaben vertraut machen. Zusätzlich wird statt des derzeitigen Agrarkreises ein Agrarkreisgremium eingeführt, dass in seinem Aufgabenprogramm mit jenem aus der Gründungszeit vergleichbar ist. So soll der Bereich Landwirtschaft auch weiterhin eine starke Position in der Landjugend einnehmen. Euer GERHARD


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PRO J E KT WOCH E N E N DE

„TatOrt Jugend“ –

Landjugend setzt Zeichen (Land)Jugend nicht zu (s)toppen - unter diesem Motto fand vom 31. August bis 2. September das Projekt „TatOrt Jugend“ österreichweit statt. In Kärnten meldeten sich 18 Orts- und Bezirksgruppen für dieses Projekt an und wurden so in ihrer Gemeinde gemeinnützig aktiv. „TatOrt Jugend – gute Taten im Ort“ ist eine bundesweite Aktion, bei der sich österreichweit über 290 Landjugendgruppen mit über 3000 Mitgliedern beteiligten. Dieses Projekt wurde in diesem Jahr erstmals in dieser Form durchgeführt. In mehreren tausenden, ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden engagierten sich die teilnehmenden Jugendlichen in ihrer Gemeinde. Soziales Interesse, organisatorisches und handwerkliches Können sowie Zusammenhalt in der Gruppe wurden unter Beweis gestellt. Ziel der Aktion war

es, die Landjugendgruppen und das Image in der Bevölkerung zu stärken. Schon im Vorhinein wurden die Gemeinden der angemeldeten Ortsgruppen kontaktiert und die jeweiligen Gemeindevertreter konnten sich eine gemein-

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P RO J E KT WOCH E N E N D E

nützige und nachhaltige Aufgabe für ihre Landjugend ausdenken. Die Übergabe dieser Aufgabe fand schließlich am Freitag, den 31. August um 18 Uhr Vorort statt. Mit der Aufgabe wurden auch T-Shirts, ein Transparent und eine Tafel der Aktion „TatOrt Jugend“ übergeben. Das Projektwochenende konnte somit beginnen. Die teilnehmenden Gruppen wussten bis dahin nicht, welche Aufgaben sie erwarten. Sie mussten sich kurzfristig organisieren und ihr Projekt bis zum Sonntag um 13 Uhr umsetzen. Die Jugendlichen konnten sich durch diese Aktion ein ganzes Wochenende lang sozial und handwerklich in der Gemeinde engagieren was auch gut funktionierte. Die Gruppen meisterten die gestellten Aufgaben und trotzten dem teilweise schlechten Wetter. Viele Aufgaben mussten schließlich im Freien durchgeführt werden. Bereits am Freitag haben so manche Gruppen bis in die Nacht hinein gearbeitet oder Pläne geschmiedet. Auch die einen oder anderen Hürden waren für die Kärntner Ortsgruppen kein Problem und konnten schlussendlich überwunden werden.

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Die Aufgaben Die renovierte Volksschule zu putzen und wieder einzurichten war Aufgabe der LJ Magdalensberg (KL). Vier LKW voll mit Möbeln mussten entladen und alles an seinen Platz gebracht werden. Die Landjugendgruppe Moosburg (KL) baute eine große Relax- und Liegebank aus Holz. Das Besondere daran – per Knopfdruck erklingt Musik des örtlichen Männerchores. Das Schmuckstück kann am Dorfplatz in Moosburg von nun an getestet werden. Wanderwege der Gemeinde sanierten die LJ Treffen (VI), die LJ Arriach (VI) und die LJ Glödnitz (SV).Weg frei schneiden, Skulpturen putzen und Unkraut jäten – alles war dabei. Des Weiteren sanierte die Landjugendgruppe Arriach den großen Holzschuh am Fuße der Gerlitzen. Der älteren Generation widmeten sich gleich fünf Ortsgruppen. Die LJ Himmelberg (FE) backte Brote für alle über 80-Jährigen in der Gemeinde und brachte alle 121 Brote persönlich ins Haus. Die Landjugendgruppen Trebesing (SP), Lieser-/Maltatal (SP) und Rennweg (SP) schlossen sich zusammen und interviewten zahlreiche ältere Bürgerinnen und Bürger im Zuge des von der EU geförderten „Generationsprojektes“. Auf diesem Wege konnten sie erfahren, was die „Alten“ den „Jungen“ zu sagen haben und mit auf den Weg geben wollen. Die LJ Kamp (WO) wiederum baute zwei Hochbeete für das örtliche Altenwohnheim und unterstütze außerdem den Kammeradschaftsbund bei der Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung. Beim Zeltaufbau helfen, Anstecker basteln und verteilen waren dabei die Aufgaben der Landjugend. Ein neues Wahrzeichen im Ort schaffte die LJ Kleblach/Lind (SP). Die Jugendlichen errichteten eine Baumskulptur im Dorf legten auch ein Blumenbeet rund um die Skultpur an. Die Landjugendgruppe Pustritz (VK) reinigte die Kirche St. Leonhard auf der Saualpe, stellte Hinweistafeln zu dieser auf, reinigte den Weg zur Kirche und gestaltete die heilige Messe mit. Für die Umwelt setzten sich ebenso mehrere Gruppen in Kärnten ein. Die LJ Bad Kleinkirchheim (SP) hatte die Bachbeetreinigung zur Aufgabe und die LJ Sirnitz (FE) startete eine Müllsammelaktion im Ort. Die LJ Zollfeld (KL) führte ebenfalls eine Flurreinigung durch und machte die Bevölkerung auf richtiges Mülltrennen und Recycling aufmerksam. Die Umwelt war somit

auch ein zentrales Thema an diesem Wochenende. Die Vorstände der Bezirke Klagenfurt, St. Veit und Völkermarkt bastelten Landjugend-Logos aus verschiedensten Materialien und präsentierten diese bei öffentlichen Veranstaltungen im eigenen Bezirk.


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PRO J E KT WOCH E N E N DE

„TatOrt Jugend“ Homepage Teil der Aufgabe war auch die „TatOrt Jugend“ Homepage am neuesten Stand zu halten. Zu Beginn wurden kurze Aufgabenbeschreibungen der einzelnen Gruppen online gestellt. In weiterer Folge wurden dann laufend aktuelle Fotos und Blogs hochgeladen. Die Ortsgruppen konnten sich somit immer über alle anderen teilnehmenden Gruppen informieren und deren Beiträge ansehen. Ebenfalls Teil der Aufgabe waren das Aufhängen des Transparentes und das Aufstellen der „TatOrt Jugend“ Tafel mit der Kurzbeschreibung des eigenen Projektes am Projektort. Diese Tafeln stehen nach wie vor Vorort und sollen Zeichen des Landjugend-Engagements sein. Die (Land)Jugend setzte somit Zeichen im ganzen Land und ist eben nicht zu (s)toppen!

Ein würdiger Abschluss Nach 34 Stunden harter Arbeit in den Gemeinden ist ein würdiger Abschluss naheliegend. Aus diesem Grund lud die Landjugend Kärnten am Sonntag, den 2. September, zur Abschlussveranstaltung ins Bäuerliche Bildungshaus nach Krastowitz ein. Vertreter aller Gruppen konnten ihre Projekte präsentieren und standen den Besuchern in gemütlicher Atmosphäre Rede und Antwort. Grußworte wurden von KR Sabine Sternig, LK-Vizepräsident ÖR Anton Heritzer und von Christopher Weiss vom Raiffeisen Club gesprochen. Ein besonderer Dank gilt auch den Gemeindevertretern der Gemeinden Treffen, Magdalensberg und Moosburg für ihren Besuch. Der größte Dank gebührt aber allen Landjugendgruppen die an diesem Projekt teilgenommen haben, ohne sie wäre ein so erfolgreiches Wochenende nicht möglich gewesen. INES RAUTER

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Bundesentscheid Pflügen

2 x Bronze für Kärnten! Vom 17. bis 19. August 2012 wurde der Bundesentscheid Pflügen in Bildein, in Burgenland abgehalten. Fünf Kärntner aus den Bezirken St. Veit, Klagenfurt und Wolfsberg zogen dabei exakte Furchen

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Wettbewerb Am Samstag um 08:30 Uhr startete mit dem Musikverein die Pflügerparade zu den Wettbewerbsflächen. Vor Ort gab es noch eine Feldandacht mit Pflüger-, Traktorenund Pflugsegnung. Nach der Andacht fuhren die Teilnehmer zu ihren Feldern und konnten mit dem Ausfluchten beginnen. Um 11:00 Uhr fiel der Startschuss für die Drehpflüger. Um 11:30 Uhr konnten Andreas Ebner, Gerald Gruber und Hannes Haßler zur Spaltfurche ansetzen.

Volle Konzentration Jetzt hieß es 180 Minuten volle Konzentration für unsere Pflüger. Bei Temperaturen bis zu 35°C war dies gar nicht so leicht. Für die Motivation sorgten aber der Ehrgeiz der Pflüger und natürlich die Unterstützung der Fans aus ganz Kärnten.

Siegehrung Am Abend wurde es spannend, denn um 20:00 Uhr begann die Siegerehrung im Festzelt. Nach den Grußworten von Bundesminister Nikolaus Berlakovich spannte uns der Bundesvorstand nicht länger auf die Folter. In der Kategorie Drehpflug erreichte Thomas Schöffmann (Landjugend Frauenstein) als bester Kärntner den 5. Platz. Hermann Mauthner von der Landjugend Grafenstein wurde Achter. In der Mannschaftsbewertung der Drehpflüger holten Hermann und Thomas die Bronzemedaille nach Kärnten.

In der Kategorie Beetpflug holte sich Hannes Hassler den 6. Platz für die Landjugend St. Michael. Von der Landjugend Krappfeld gab es zwei Pflüger. Gerald Gruber erreichte den 8. Platz. Zehnter wurde Andreas Ebner. Auch in der Mannschaftsbewertung der Beetpflüger gab es durch Gerald und Hannes Bronze für die Landjugend Kärnten. ALEXANDRA ZEHETNER

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Drei-Furchen-Tournee

„Das schönste Wappen d ... ist der Pflug am Ackerfeld.“ Am 05., 11. und 12. August pflügten sieben Männer in St. Stefan, Grafenstein und in St. Michael bei der Drei Furchen Tournee! Alle waren schon gespannt, wer bei der letzten Station bei der Landessiegerehrung die Pokale und Medaillen nach Hause trägt!

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n dieser Welt, ...

1. Station – in St. Stefan, am Acker der Familie Preznik „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht nicht in unsrer Hand.“ Doch in der Hand der Landjugend Jauntal, im Bezirk Völkermarkt, stand die erste Station der Drei Furchen Tournee 2012! Am Sonntag, den 5. August startete der Auftakt der Drei Furchen Tournee in St. Stefan bei Globasnitz auf dem Acker der Familie Preznik.

2. Station – in Thon, am Acker der Familie Kulterer Am Samstag, den 11. August, fiel um 12 Uhr der Startschuss zur zweiten Station der Drei Furchen Tournee. Die Landjugend Grafenstein sorgte für einen reibungslosen Ablauf und für köstliche Verpflegung der Teilnehmer, Juroren, Fans und Gäste. Auf dem Acker der Familie Kulterer gab es eine Traktorausstellung von der Firma Stumpf. Zum Glück hat es der Wettergott mit uns gut gemeint, und es fielen nur wenige Regentropfen vom Himmel.

3. Station – in St. Michael, am Acker der Familie Haßler „Wir war’n geboren um zu leben, mit den Wundern jener Zeit, sich niemals zu vergessen, bis in alle Ewigkeit.“ Mit diesem Lied der Musikgruppe „Unheilig“ begann in St. Michael die Feldmesse und Pflügersegnung der letzten Station der Drei Furchen Tournee. Die sieben Pflüger hoben um 12 Uhr ihren Pflug ein und hatten 3 Stunden Zeit, um ihr Bestes zu geben! Es gab eine Maschinenausstellung und den GeoTrac Supercup. Teilnehmer beim GeoTrac Supercup waren unter anderem der Juror Gottfried Höfferer und die ehemalige Landesleiterin Christine Sacherer, die den 2. Platz belegte.

Landessiegerehrung Am 12. August gab es dann endlich die Gesamtwertung der Drei Furchen Tournee. Herzlichen Dank für die Grußworte von Frau Mag. Manuela Glaser (Raiffeisenlandesbank), Herrn Agrarstadtrat Josef Steinkellner, Landtagsabgeordneten Herrn Harald Trettenbrein und LK Vizepräsidenten Anton Heritzer.

Ergebnis Wendepflug - spezial 1. Platz: Thomas Schöffmann (Landjugend Frauenstein) 2. Platz: Hermann Mauthner (Landjugend Grafenstein) Wendepflug - seriennah 1. Platz: Andreas Duller (Landjugend Diex) Beetpflug - arriviert 1. Platz: Hannes Haßler (Landjugend St. Michael) 2. Platz: Gerald (Landjugend Krappfeld) 3. Platz: Florian Schwagerle (Landjugend Grafenstein) 4. Platz: Andreas Ebner (Landjugend Krappfeld)

Danke Der größte Dank geht an die Feldbesitzer und Familien, die uns ihre Flächen fürs Pflügen zur Verfügung stellten! Ein großer Dank gilt allen Juroren, die sich für das Pflügen immer sehr einsetzen. Weiteres bedanken wir uns bei der Landjugend Jauntal, Grafenstein und St. Michael für die tolle Organisation und die gute Zusammenarbeit. Danke auch dem Bezirk Völkermarkt, Klagenfurt und Wolfsberg für ihre Unterstützung! ALEXANDRA ZEHETNER

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Bundesentscheid Agrar- & Genussolympiade

Agrar- & Genussler gaben Vom 27. – 29. Juli 2012 fand der BE Agrar & Genussolympiade in Vorarlberg statt. Auch Kärnten war mit sechs Teams dabei.

Als sich die Sonne erst zögerlich zeigte, stiegen wir alle in den Bus ein und machten uns für eine lange Fahrt nach Tschagguns in Vorarlberg bereit. Kärnten nominierte drei Teams aus den Bezirken St. Veit, Wolfsberg und Feldkirchen für die Genussolympiade. Die Bezirke St. Veit, Wolfsberg und Spittal vertraten Kärnten bei der Agrarolympiade.

Tag 1 Freitags begannen gleich nach der Ankunft die ersten Aufgaben für die Teams zu den Themen Erste Hilfe & Unfallverhütung, regionale & saisonale Lebensmittel, Sport & Geschicklichkeit und Milch & Milchprodukte.

Tag 2 Samstags begannen die fachspezifischen Stationen. Die Agrarteams mussten ihr Wissen in den Bereichen Agrarpolitik, Landtechnik, Betriebswirtschaft, Arbeitssicherheit & Gesundheit, Erneuerbare Energie, Tierhaltung, Milchwirtschaft & Pflanzenbau beweisen. Die Genussteams mussten über Bio/Konventionell, Internationale Küche, Tisch- und Essk u l t u r, Hopfen und Malz, Lebensmittelv e r schwendung, Kräuter und Gewürze, Konservierung von Lebensmitteln und Ernährungstrends bescheid wissen.

Siegerehrung Fürs Finale oder einen Stockerlplatz hat es nicht gereicht. Wir sind aber übermäßig stolz auf die Kärntner Teams, da sie bei diesen schwierigen Bewerb so tolle Platzierungen mit nach Hause gebracht haben.

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en in Vorarlberg Gas!

Agrarolympiade Den 7. Platz erreichten Gerhard Koch von der Landjugend Trebesing und Matthias Lercher von der LJ Bad Kleinkirchheim. Von der Landjugend Guttaring erreichten Arnulf Warmuth und Stefan Vallant den 12. Platz. Den 13. Platz erreichten Georg Bojer und Harald Pletz von der Landjugend Reichenfels.

Genussolympiade Bianca Müller von der Landjugend Preitenegg und Katrin Steinkellner von der Landjugend Reichenfels erreichten den 5. Platz, und waren somit das beste Kärntner-Team! Den 13. Platz erreichten von der Landjugend Steuerberg Helene Michenthaler und Julia Tiffner. Von der Landjugend Guttaring erzielten Sabine Spielberger und Nadja Lackner den 15. Platz.

Danke Ein großer Dank geht an alle Kärntner Teilnehmer, Juroren und Fans für die tolle Unterstützung und Gemeinschaft, die einen Bundesentscheid unvergesslich machen. ALEXANDRA ZEHETNER

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4E R-CUP

Bundesentscheid Reden & 4er-Cup

Teamwork, Wissen + Reden Vom 12.–15. Juli 2012 fand der Bundesentscheid Reden & 4er-Cup in Bramberg am Wildkogel in Salzburg statt. 28 gespannte Teilnehmer, Juroren, Betreuer und Fans reisten mit einem Bus zum Bundesentscheid und waren schon neugierig welches Niveau sie heuer erwarten wird.

Startschuss Freitags ging es mit Gondeln auf die Wildkogelalm. Trotz eisiger Kälte und verregnetem Wetter begannen die zwei 4er-Cup Teams aus Eberstein und Moosburg mit ihren ersten Theoriestationen.

Zur gleichen Zeit Stefan Ratheiser und Florian Jakopitsch meldeten sich in der Kategorie „Spontanrede“ zu den Themen „Young & International“ und „Kultur & Brauchtum“ zu Wort. Manuela Rohrmeister und Daniel Schriefl zeigten am Nachmittag in der Kategorie „Vorbereitete Rede unter 18“ ihr Bestes.

Samstag Am Vormittag vertrauten die zwei Spontanredner wieder auf ihr Können. Diesmal zu

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den Themen „Service & Organisation“ und „Landwirtschaft & Umwelt“. In der Kategorie „Präsentation“ sprach Martin Smoliner zum Thema „Kirchtag is“ und zeigte der Landjugend Österreich die Besonderheiten und die Bedeutung der Kirchtage. Am Nachmittag kamen dann die zwei letzten Teilnehmer aus Kärnten zu Wort. Lukas Ratheiser und Alexandra Zehetner traten in der Kategorie „Vorbereitete Rede über 18“ zum Rednerpult.

Finale Ins Finale der Spontanredner schaffte es Stefan Ratheiser von der Landjugend Wieting. Auch das Team der LJ Eberstein schaffte es in das 4er-Cup Finale, welches im Festzelt stattfand.


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eden!

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4E R-CUP

DANKE Insgesamt 50 Kärntner waren in Salzburg für eine geniale Stimmung verantwortlich. DANKE an alle KÄRNTNER für die tolle Unterstützung und Gemeinschaft, die einen BE immer zu etwas Besonderen machen.

Platzierungen Spontanrede 8. Platz: Stefan Ratheiser (LJ Wieting) 10. Platz: Florian Jakopitsch (LJ Köttmannsdorf) Präsentation 4. Platz: Martin Smoliner (LJ Fellach) Vorbereitet unter 18 7. Platz: Daniel Schriefl (LJ Bad St. Leonhard) 9. Platz: Manuela Rohrmeister (LFS Goldbrunnhof) Vorbereitet über 18 5. Platz: Alexandra Zehetner (LJ Köttmannsdorf) 9. Platz: Lukas Ratheiser (LJ Guttaring) 4er-Cup 4. Platz:

9. Platz:

LJ Eberstein mit Gerhild Scheiber, Andrea Gunzer, Nikolaus Priebernig und Philipp Jordan; LJ Moosburg mit Magdalena Gruber, Simone Muthspiel, Mario Felsberger und Dominik Dietrichsteiner; ALEXANDRA ZEHETNER

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Bundesentscheid Sensenmähen

Schneidige Kärntner beim Bundesentscheid Von 23. bis 24. Juni 2012 ging es für die besten Kärntner Sensenmäherinnen und Sensenmäher zum Bundesentscheid Sensenmähen nach Niederösterreich. In Hofstetten-Grünau im Mostviertel wurden die Bundessieger im Sensenmähen gekürt. 14

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Früh morgens am 23. Juni ging es mit dem Bus auf die Reise nach Niederösterreich. Mit an Bord waren neben den sieben Mähern auch zahlreiche Fans. Gleich am Eröffnungsabend mit der Startnummernverlosung und Mäherpräsentation wurde ersichtlich, dass Kärnten mit insgesamt 35 Fans den größten und lautesten Fanclub aller Bundesländer hatte.

fläche. Im Anschluss an die Mäherinnen durften sich die Mäher dem Wettkampf der teilnehmenden Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Kärnten stellen. Bei der Bewältigung der Fläche von 10 x 10 Meter war Kraft, Kondition und eine perfekte Technik gefragt. Die heißen Temperaturen sowie ein starker Aufwuchs machten den Mähern zu schaffen.

Es wird ernst Richtig ernst wurde es jedoch erst am Sonntag. Nach der heiligen Messe, dem lockeren Training und der anschließenden Mäherparade zum Wettbewerbsort startete um 13.30 Uhr der Wettkampf. Für die Mäherinnen hieß es 7 x 5 Meter so schnell wie möglich zu bewältigen. Wichtig war es nicht nur schnell, sondern auch sauber zu mähen. Eine Jury, bestehend aus Fachleuten aller Bundesländer, beurteilte die Sauberkeit der einzelnen Mäh-

Siegerehrung - Damen Bei der Siegerehrung schaffte es leider kein Kärntner auf das Podest. Das junge Kärntner Team überzeugte mit guten Platzierungen im Mittelfeld. Ines Trattner von der Landjugend Zeltschach belegt als jüngste Teilnehmerin den 22. Platz. Maria Buttazoni von der Landjugend St. Nikolai erreichte den 19. Platz, Kathrin Trattner von der Landjugend Zeltschach den 17. Platz. Der Sieg bei den

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Mädels ging nach Salzburg. Katharina Junger darf sich als Bundessiegerin im Sensenmähen bezeichnen. Das Podest wurde mit Margit Steinmann und Julia Putscher aus Oberösterreich komplettiert.

Siegerehrung – Männer Die Wertung der Männer wurde dominiert von den Mähern aus dem Bundesland Oberösterreich. Neben dem Bundessieger Maximilian Topf aus Oberösterreich schafften es weitere vier Landeskollegen unter die besten Sechs. Als bester Kärntner erreichte Bernd Koschier von der Landjugend Stockenboi den hervorragenden 13. Platz. Die Brüder Johannes und Manfred Buttazoni von der Landjugend St. Nikolai wurden 18. und 19. Nicht nur bei den Mäherinnen stellte Kärnten die jüngste Teilnehmerin auch Stefan Schratter von der Landjugend St. Stefan war der jüngste Teilnehmer. Er belegte den 28. Platz. GERHARD KOCH

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Auch auf internationalem Pflugfeld top! Dass Österreich eine TopPflügernation ist konnten wir bei der 59. Pflüger-Weltmeisterschaft am 14. und 15. September in Biograd na Moru (Kroatien) wieder unter Beweis stellen. Stefan Esterbauer (OÖ) und Matthias Einwögerer (NÖ) gingen dabei für Österreich an den Start – bestens unterstützt von den beiden Trainern Hermann Altmann und Martin Kirnstetter. Gold-Medaille für Stefan Esterbauer Bei den Beetpflügern war Stefan Esterbauer aus Oberösterreich am Grasland nicht zu toppen und holte am zweiten Wettbewerbstag die Goldmedaille dafür nach Österreich. Gemeinsam mit dem sechsten Platz am Stoppelfeld ergab sich für ihn Platz vier in der Gesamtwertung der Beetpflüger – mit nur 0,5 Punkten Abstand zum Drittplatzierten Evan Watkin aus Wales. Der Gesamtsieg der Kategorie Beetpflug geht heuer an den Schotten Andrew Mitchell. Bei den Drehpflügern stellte sich der niederösterreichische Newcomer Matthias Einwögerer der starken internationalen Konkurrenz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Stoppelfeld startete er am zweiten Wettbewerbstag durch und erpflügte sich den hervorragenden fünften Platz am Grasland. In der Gesamtwertung konnte er sich auf Platz 15 einreihen. Der Weltmeister-Titel bei den Drehpflügern ging heuer an Yves Thievon aus Frankreich.

Sponsoren unterstützen die Spitzen-Pflüger Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren: Steyr, Mitas, Genol, KWS Saatgut, Österreichische Hagelversicherung, Kverneland und Actiprot, die es unserem rot-weiß-roten Pflüger-Team ermöglicht haben, sich optimal auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Neben den zahlreichen Sponsoren gab es noch eine weitere große Unterstützung aus der Heimat. Pflüger-Fans aus Ober- und Niederösterreich machten sich mit zwei Bussen auf den Weg nach Kroatien, um unsere beiden Pflüger-Asse bei der WM anzufeuern und mit ihnen mitzufiebern.

Pflüger-WM 2013: rot-weiß-rote Frauenpower Das österreichische WM-Team für 2013 wurde im August 2012, beim Bundesentscheid Pflügen der Landjugend, ermittelt. Die beiden Niederösterreicherinnen Margareta Heigl und Barbara Klaus konnten sich dabei gegen ihre männlichen Pflügerkollegen durchsetzen und sich für die Pflüger-WM, die nächstes Jahr in Kanada stattfindet, qualifizieren. Mehr Informationen rund um das Wettbewerbspflügen gibt es unter www.pfluegen.at!

Bundesgeschäftsführer/-in gesucht Nachdem unsere bisherigen Geschäftsführerinnen „für Nachwuchs in der Landjugend“ sorgen, suchen wir eine/n engagierte/n neue/n GeschäftsführerIn mit akademischem Abschluss und LandjugendBegeisterung. Berufserfahrung und Wissen im Agrarbereich sind erwünscht.

Wir bieten ... … auf alle Fälle einen spannenden, vielseitigen Job, der strategische, budgetäre und inhaltliche Verantwortung ebenso umfasst wie Öffentlichkeitsarbeit und Bundesländer-Koordination. Mehr Infos gibt es unter www.landjugend.at. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2012.

www.ktnlandjugend.at www.stmklandjugend.at

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JA H R E STH E M A

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„Zusammen:Öste

integrieren und zu Eh Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler haben die IntegrationsbotschafterInnen im ersten Jahr bereits getroffen. Nun rufen sie gemeinsam mit Vereinen die Kinder und Jugendlichen zu ehrenamtlichem Engagement auf.

Vor einem Jahr initiierte Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz das Projekt „Zusammen:Österreich“. In dessen Rahmen besuchen gut hundert erfolgreiche Migrantinnen und Migranten Schulen in ganz Österreich als IntegrationsbotschafterInnen. Sie erzählen ihre Geschichte, diskutieren mit den Kindern über Integration und motivieren damit beide Seiten zu mehr Engagement für ein gelungenes Zusammenleben. Rund jedes zweite Mal war Staatssekretär Kurz selbst dabei. Im ersten Jahr haben ca. 4.000 Schüler davon profitiert. „Ohne die Mädchen hätte ich nie Deutsch gelernt“, erzählt Özaydin Akbaba, türkischstämmiger Schauspieler. Die Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Mittelschule Pöchlarn kichern. Die Stimmung ist gut, die Kinder fassen sofort Vertrauen in „Ötschi“, wie Özaydins Spitzname lautet. Er erzählt als Integrationsbotschafter seine

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JAH R E STH E M A

I NT E G RAT ION

sterreich“ –

Ehrenamt motivieren!

Geschichte in Österreich. Nicht jedes Kapitel ist so lustig. „Ich kam nach der ersten Klasse Volksschule nach Österreich. Hier musste ich die Klasse noch einmal machen, weil mein Deutsch so schlecht war, dass ich dem Unterricht nicht folgen konnte.“ Die Kinder werden nachdenklich. Szenenwechsel: In der Handelsakademie Braunau ist Integrationsbotschafterin Ina Rexhepi zu Besuch. „Ich war damals die einzige Migrantin in der ganzen Schule. Alle haben mich angeschaut, als wäre ich von einem anderen Stern“, erinnert sie sich. Mit ihrem starken Willen habe sie es schließlich geschafft. Heute ist die gebürtige Kosovarin erfolgreiche Werbeunternehmerin, spricht perfektes Deutsch mit oberösterreichischem Einschlag.

Ehrenamt fördern. Nun wird das Projekt ausgedehnt: Vereine und Organisationen aus dem ehrenamtlichen

Bereich schließen sich an. Sie thematisieren einerseits Integration bewusst in ihren eigenen Reihen, andererseits begleiten Vertreter aus Vereinen die IntegrationsbotschafterInnen, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund zu ehrenamtlichem Engagement zu motivieren. Das Motto lautet: „Jetzt Du! Vereine machen auf, Migranten machen mit.“ Neben der Landjugend sind noch viele weitere Vereine, wie die Freiwillige Feuerwehr und das Rote Kreuz, mit an Bord. Ab Schulbeginn gibt es zudem Unterrichtsmaterialien für Lehrer. Du möchtest mehr über „Zusammen:Österreich“ erfahren, das Projekt in deine Schule oder deinen Verein holen oder Kooperationspartner werden? www.zusammen-oesterreich.at www.facebook.com/zusammenoesterreich zusammen.oesterreich@integrationsfonds.at

Zum Projekt „Zusammen:Österreich“ wurde im Herbst 2011 von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz initiiert. Über hundert gut integrierte MigrantInnen besuchen als IntegrationsbotschafterInnen Schulen in ganz Österreich, um ihre persönliche Erfolgsgeschichte zu erzählen und mit den Kindern zu diskutieren. Das Projekt, das mittlerweile vom Österreichischen Integrationsfonds geleitet wird, bezieht nun unter dem Motto „Jetzt Du!“ auch Vereine mit ein. Ziel ist es, einerseits junge MigrantInnen zu ehrenamtlichem Engagement zu motivieren und andererseits die Vereine für sie zu öffnen.

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Ein Rindermastbetrieb im Osten Dänemarks mit ca. 500 Rindern.

Europas Landwirtschaft entdecken Einblick in das Praktikumsland Dänemark Mit einem Praktikum in Europa lernst du viele verschiedene Länder kennen. „Dass landwirtschaftliche Betriebe in Dänemark größer sind als bei uns in Österreich ist bekannt. Interessant ist es für unsere PraktikantInnen hinter die Kulissen zu schauen und einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise der dänischen LandwirtInnen zu bekommen. Neben Dänemark organisiert die Landjugend Österreich Praktika in ausgewählten Ländern Europas bzw. auch in Übersee. Eine Förderung über „Leonardo da Vinci“ ist für ganz Europa möglich“, berichtet Katharina Brader, Landjugend-Referentin für Internationales. Vor Kurzem besuchte sie die Betriebe in Dänemark, mit der die Landjugend Österreich zusammenarbeitet.

Rindermast in Dänemark Der Praktikumsbetrieb von Roman Gutkas, Schüler des Francisco Josephinums und Praktikant in Dänemark, befindet sich ca. eine Stunde südlich von Kopenhagen, an der Ostseeküste. Roman Gutkas begrüßt mich bei meinem Praktikumsbesuch zuerst auf Englisch, da er schon seit fast zwei Monaten kein Deutsch mehr gesprochen hat. Der Rindermastbetrieb mit insgesamt etwa 500 Stück Vieh bewirtschaftet ca. 180 ha Ackerland. Die Landschaft dort ist flach und es wird viel Getreide angebaut - sprich Weizen, Gerste aber auch Raps, Zuckerrüben, und in manchen Gegenden Kartoffel. Ende August war die Getreideernte in vollem Gange. Wie bei den meisten Betrieben in Dänemark war hier der Betriebsleiter vollzeitig am Betrieb beschäftigt, seine Ehefrau war allerdings berufstätig. Für die Arbeit haben sie einen Angestellten übers ganze Jahr und für die Arbeitsspitzen im Sommer einen Praktikanten aus Österreich.

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Der Praktikant Harald Großbichler im Stall des Milchviehbetriebes Bennie Hendriksen.

140 Milchkühe und zwei Melkroboter Ein weiterer Praktikant, den ich besuchte war Harald Großbichler am Betrieb Bennie Hendriksen. Der für Dänemark typische Milchviehbetrieb arbeitet mit 140 Michkühen, zwei Melkrobotern und etwa 200 ha Ackerland. Der spezialisierte Zuchtbetrieb züchtet, anders als der Großteil der dänischen Milchviehbetriebe, mit der Rasse Red Holstein. Harald und die Praxisfamilie nahmen sich viel Zeit, um mir ihren Betrieb vorzustellen. „Ich kann hier viel lernen, das Praktikum bringt mir fachlich einiges, da der Betrieb sehr spezialisiert ist“, so der 17-jährige Schüler.

Viele Praktikumsländer in Europa und Übersee Die Landjugend Österreich organisiert Praktika in ganz Europa und auf der ganzen Welt. Neben Dänemark können auch landwirtschaftliche Praktika in Norwegen, den Niederlanden, Irland, Deutschland und der Schweiz aber auch in Übersee vermittelt werden. Für alle Länder in der EU kann eine Förderung über „Leonardo da Vinci“ ausbezahlt werden. Wenn du selbst einen guten Kontakt in einem europäischen Land hast, wo du gerne arbeiten möchtest, dann bewirb dich bei der Landjugend für eine Förderung!

Service der Landjugend Österreich Die Landjugend unterstützt SchülerInnen und Jugendliche aus der Landwirtschaft mit einem umfassenden Service bei ihrem Vorhaben, ein Praktikum im Ausland zu machen. Neben Praktikumsplätzen und Förderung über „Leonardo da Vinci“ kümmern wir uns auch um eine passende Versicherung, unterstützen bei der Anreise und sind Ansprechpartner für alle möglichen Anfragen rund um das Praktikum.


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Ab in die Babypause Liebe Landjugendliche! Der Praktikant Roman Gutkas mit seiner Gastfamilie.

Der Milchviehbetrieb arbeitet mit ca. 140 Milchkühen und 2 Melkroboter.

Wie kommst du zum Praktikum? Um als SchülerIn eine Förderung über „Leonardo da Vinci“ erhalten zu können, musst du dich spätestens bis 31. Dezember 2012 bei der Landjugend Österreich bewerben. Alle Informationen und Unterlagen findest du unter www.landjugend.at/international. Für ein Praktikum in Europa musst du mindestens 17 Jahre alt und ausreichend qualifiziert sein (Landwirtschaftliche Ausbildung und praktische landwirtschaftliche Erfahrung). Wenn du dich für einen Praktikumsplatz in Übersee (Kanada, Neuseeland, USA, Australien) bewerben möchtest, dann informiere dich über Voraussetzungen, Gebühren und Startzeitpunkte auf www.landjugend.at/international! Bitte beachte, dass du dafür mindestens 18 oder 19 Jahre alt sein musst und dass ein Praktikum, das kürzer als vier bis fünf Monate dauert nur sehr schwer zu organisieren ist.

Insgesamt sieben Jahre Landjugend – auf diese lange Zeit blicke ich zurück und verabschiede mich damit in die Babypause. In dieser für mich sehr wertvollen, spannenden und bereichernden Zeit durfte ich viel mit euch allen erleben und lernen! Begonnen hat es im Jahr 2005 mit einem Start als Viertelsreferentin in NÖ, wo ich die Basisarbeit und das Gruppenleben hautnah miterlebt habe – was für mich als Landjugend-Neuling sehr wichtig war! Kurz darauf übernahm ich den Bereich „young & international“ für die Landjugend Österreich, den ich insgesamt vier Jahre betreute. Danach ging es weiter auf Bundesebene als Bundesgeschäftsführung. In diesen Jahren haben wir alle gemeinsam viel für die Landjugend bewegt: Die PraktikantInnenen-Zahlen sind stark gestiegen, neue internationale Programme wurden entwickelt, wir haben die ISO-Zertifizierung erreicht, ein österreichweites Projektwochenende wurde initiiert und vieles mehr. Vieles ist noch zu tun - und hier wünsche ich der Landjugend weiterhin so viel Energie, Engagement und Mut zur Entwicklung. Nun bereite ich mich auf einen neuen „Job“ vor - den der Mutter und wir freuen uns schon sehr auf die Geburt unseres Kindes! An der Stelle möchte ich mich bei euch allen bedanken für die wunderschöne Zeit in der Landjugend, für die Gespräche und Diskussionen, für das miteinander Arbeiten und Gestalten, fürs Feiern und Lachen! Alles Liebe und bis bald! SOPHIE

Informiere dich! Kontaktiere das internationale Team der Landjugend Österreich unter: katharina.brader@lk-noe.at cornelia.bruckner@lk-noe.at Tel.: 050 259 26305 www.landjugend.at/international

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Liebe Landjugend-Freunde!

Landesentscheid Forst

Sonne gab es erst zur Siegerehrung 28 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung und trotzten dem Regen beim Landesentscheid Forst im Rahmen des 18. Kärntner Holzstraßenkirchtags in Gurk. Rechtzeitig zur Siegerehrung von Landessieger Johannes Koch vom Team Edition Litzlhof grüßte die Sonne. Der Wettergott meinte es diesmal nicht so gut für die Veranstalter des Holzstraßenkirchtags. Von den frühen Morgenstunden an regnete es während des gesamten Bewerbs. Tapfer hielten alle Juroren und das Organisationsteam von Landjugend und Forstlicher Ausbildungsstätte Ossiach durch um den Teilnehmern einen spektakulären Bewerb zu bieten. Begonnen wurde der Landesentscheid mit dem Theorietest. Arbeits-

sicherheit und Unfallverhütung, Erste Hilfe und Waldlehrpfad waren die Themenschwerpunkte. Die Köpfe rauchten bei den Teilnehmern, die mit den vom Agrarkreis ausgearbeiteten Fragen ordentlich gefordert wurden. Johannes Koch aus Eisentratten (SP), schnitt mit 310 Punkten (von den 450 möglichen) als Bester in dieser Kategorie ab und sicherte sich einen komfortablen Punktevorsprung. Nach dem allgemeinen Teil wurde der Kugelschreiber gegen die Sapine (in Kärnten bekannt als „Zappl“) getauscht um beim Blochrollen Geschicklichkeit und Schnelligkeit zu beweisen. Ein gutes Auge braucht man im nächsten Bewerb, dem Zielhacken, um die Zielscheiben zu treffen. Christian Niederbichler (LJ Zedlitzdorf, FE) holte sich

den Sieg in diesen beiden Disziplinen. Kraft und Ausdauer brauchten die Burschen beim Durchhacken. Nur der Schnellste nahm dabei die meisten Punkte mit.

An die Säge! Danach folgten die Bewerbe mit der Motorsäge. Beginnend mit dem Kettenwechsel bewiesen die Teilnehmer wie gut sie mit dem „Fichtenmoped“ umgehen können. Zeiten unter 10 Sekunden waren keine Seltenheit. Fallkerb und Fällschnitt, Kombinationsschnitt und Geschicklichkeitsschneiden heißen die Königsdisziplinen im Forstwettbewerb. Die meisten Punkte beim Fallkerb & Fällschnitt holte sich Wolfram Pligram (LJ Arriach, VI). Den Gesamtsieg in der Landjugendwertung ließ sich Johannes Koch aber nicht mehr nehmen. Die Landjugend Bad Kleinkirchheim sicherte sich mit Mathias Morgenstern und Jürgen Erlacher Platz 2 und 3. Als Viertplatzierter konnte sich auch Martin Ferlan (LJ Zedlitzdorf, FE) für den kommenden Bundesentscheid beim nächsten Holzstraßenkirchtag im Juli 2013 in Kärnten qualifizieren. Mit den Ehrengästen kam auch das schöne Wetter nach Gurk. Als Gratulanten für die besten Schneider Kärntens fanden sich u.a. ein: LK-Präsident ÖR Ing. Johann Mößler, LAK-Präsident Ing. Harald Sucher, Agrarlandesrat Mag. Achill Rumpold, Raiffeisenclubobmann Christopher Weiss und Bürgermeister ÖR Ing. Siegfried Kampl.

In den vergangenen Monaten hat die Landjugend wieder ihre Vielseitigkeit und ihr ehrenamtliches Engagement unter Beweis gestellt. Einerseits durch die WettbewerbsSaison, die von Landes- und Bundesentscheiden und den Weltmeisterschaften im Forst und Pflügen geprägt war; andererseits durch das heuer erstmals bundesweit durchgeführte Projektwochenende „TatOrt Jugend“ am 1. und 2. September.

TatOrt Jugend – gute Taten im Ort 290 Orts- und Bezirksgruppen und ein gemeinsames Ziel: ehrenamtliches Engagement in den eigenen Gemeinden leben und Teamgeist beweisen. Dass wir dieses Ziel gemeinsam erreicht haben, zeigen die zigtausend freiwillig geleisteten Arbeitsstunden und die spannenden, kurzweiligen Berichte und Fotoalben auf der Projekthomepage www.tatortjugend.at! Es ist beeindruckend, was ihr mit euren Landjugend-Gruppen an diesem Wochenende geleistet habt, dafür darf ich, stellvertretend für die Landjugend Österreich, ein großes DANKE sagen!

Bildungssaison Herbst So vielseitig die Projekte von „TatOrt Jugend“ sind, so vielseitig sind auch die Fähigkeiten und Kompetenzen, die in der Landjugendarbeit zum Einsatz kommen. Neben den Wettbewerben und der Brauchtumspflege steht die Allgemeinbildung besonders im Vordergrund. Die Landjugendreferate in den Bundesländern und die Landjugend Österreich bieten Seminare und Workshops zu den verschiedensten Themen an – da ist garantiert für jede und jeden etwas dabei! Vor allem die Herbst- und Wintermonate bieten sich an, gemeinsam mit Landjugendfreunden das eine oder andere Seminar zu besuchen. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und Erfolg in der Landjugendarbeit! Euer ANDI

DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER

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Interview mit einem !

Mentor

Dieter Graf-Neureiter ist ein Mentor aus der Mentoren Schule. Auch bei der Landjugend ist er immer wieder Referent oder Trainier in Kursen, Seminaren oder bei Klausuren. Heute würden wir gerne wissen, was Dieter über die Landjugend denkt. „Lieber Dieter, du hast schon oft mit der Landjugend Kärnten gearbeitet, und viele Landjugendleute kennengelernt. Welche Vorteile siehst du für Jugendliche, die bei der Landjugend Mitglied sind?“ Dieter: Jedes mal, wenn ich mit Jugendlichen der Landjugend arbeite, bemerke ich, wie eigenständig und mit welchem „gesundem“ Selbstvertrauen viele der Jugendlichen auftreten. Dies ist eine Fähigkeit die an anderer Stelle kaum noch gefördert wird. Bei der Landjugend zu sein ist aus meiner Sicht, neben der gelebten Lebensfreude, dem Spaß und dem überall spürbaren Gemeinschaftssinn, die perfekte Voraussetzung für das weitere Leben. Wäre ich noch Unternehmer, wäre die Mitgliedschaft in der Landjugend ein Aufnahmegrund mehr ...

„Was würdest du der Landjugend Kärnten für die nächsten Jahre mit auf den Weg geben, damit wir weiterhin so attraktiv für Jugendliche bleiben?“

Dieter: Ich glaube es sind zwei Dinge, welche in Zukunft für die Landjugend wichtig werden könnten. Erstens: „Produktiver Spaß!“ Früher sagte man: „Wenn du arbeiten kannst, musst du auch feiern können.“ Heute haben viele Menschen, auch Jugendliche, verlernt auf diese Weise Spaß zu haben, zu arbeiten und zu leben. In der Landjugend jedoch wird genau das erfolgreich praktiziert! Zweitens: Jeder, der mindestens zwei, drei Jahre bei der Landjugend engagiert war, kann sich perfekt vorbereitet auf Karriere und Leben sehen. Viele Jugendliche werden heute mit Schwerpunkt Theorie oder Fachwissen ausgebildet. In meiner Arbeit kann ich diese Lücke in unserem Ausbildungssystem immer deutlicher erkennen. Den Jugendlichen fehlt es an Praxis, praktizierter Eigenständigkeit. Die Landjugend bietet die geniale Möglichkeit theoretisches Wissen in Verbindung mit der praktischen Erfahrung zu erlernen. Ich kenne kaum

„Wenn wir die eingeschlagene Richtung nicht ändern, gelangen wir wahrscheinlich dorthin, wohin wir gehen.“ (altes chinesisches Sprichwort)

andere Stellen, an denen dies so gut gemacht wird wie bei euch. Findet sich eine Lösung, Jugendliche dafür zu begeistern, Jugendliche über diese Chance zu informieren, dann wird die Landjugend weiter, regen Zulauf erfahren.

„Warum bist du Mentor geworden, und was ist das Tolle daran?“ Dieter: Den Beruf des Mentors habe ich über vier Jahre hinweg bei dem amerikanischen Franziskaner Pater Richard Rohr erlernt. Mentoren wie mich gibt es erst seit ca. 14 Jahren wieder. Davor war dieser „Beruf“ in Vergessenheit geraten, bis eben Pater Richard Rohr das initiierende Mentoring im Zuge seiner Tätigkeit als Missionar wieder entdeckte. Ich bin seit 2003 Mentor und liebe diesen Beruf, weil er von mir verlangt „echt“ und authentisch zu sein. Auch ist es ein sehr vielseitiger Beruf: ich begleite (das Begleiten nennt sich Mentoring) Menschen in Krisen, bei deren Entwicklung, bei Therapien, begleite Menschen dabei erfolgreich und glücklich zu werden oder die Landjugend bei Klausuren oder Seminaren. Ich begleite Spitzensportler auf ihrem Weg zum Erfolg, Musiker zu ihren großen Auftritten, Landwirte bei der Übergabe an die junge Generation, Menschen mit Burnout, Kranke auf dem Weg zurück ins Leben und Sterbende auf ihrem letzten Weg. uvm. Also wirklich vielseitig. :-) Und natürlich liebe ich es über alles, seit 2009, Mentoren in unserer Mentorenschule auszubilden. ALEXANDRA ZEHETNER

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L A N DE SAG RA R-R E F E RAT

„Ich bin bereit, für Kärnten zu arbeiten“ Der Wechsel von Staatssekretär Wolfgang Waldner (57) nach Kärnten, wo er für die ÖVP in die Landesregierung einzieht, hat viele überrascht. Waldner erklärt seine Beweggründe. Am 3. September wurde der ehemalige Staatssekretär für europäische und internationale Angelegenheiten, Dr. Wolfgang Waldner, als neuer Landesrat für die ÖVP in Kärnten angelobt. Die Heimkehr Waldners nach 50jähriger Abwesenheit hat für Überraschung im Land gesorgt. Doch die Beweggründe Waldners sind klar. Der gebürtige Kärntner (Dellach im Gailtal) nimmt mit diesem Schritt eine Chance für sich wahr. Waldner möchte die Situation Kärntens nicht nur von außen kommentieren, sondern anpacken, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt. „Ich habe den Schritt aus tiefster Überzeugung getan. Ich nehme diese Chance wahr, weil ich von einem Neustart in Kärnten überzeugt bin und aktiv an einer Systemveränderung mitarbeiten will. Kärnten ist meine Heimat und liegt mir sehr am Herzen“, erklärt Waldner. Er wolle damit auch im Alter einmal in den Spiegel schauen und sagen können, dass er sich diese Chance, für Kärnten zu arbeiten, nicht

hat entgehen lassen. Dazu kam natürlich die Überredungskunst des geschäftsführenden Parteiobmannes der ÖVP Kärnten, Gabriel Obernosterer. „Gabriel hat mich gefragt und überzeugen können. Gemeinsam wollen wir die ÖVP wieder zu einer Partei machen, der die Menschen vertrauen können“, so Waldner. Er sei bereit, sein Wissen und seine Erfahrung in die Referatsarbeit in der Kärntner Landesregierung einzubringen. Immerhin fallen Landwirtschaft, Tourismus, Gemeinden, Kultur und EU in den Verantwortungsbereich von Waldner. „Mein Weg ist sach- und zielorientiert. Für mich ist auch die Erneuerung des Stils im gegenseitigen Umgang wichtig. Politiker haben in allen Belangen Vorbildfunktion“, sagt Waldner. Er möchte mit seiner Entscheidung, für Kärnten zu arbeiten, auch ein Vorbild sein. Immerhin verlassen täglich 8 Kärntner unser Land, um außerhalb der Grenzen zu arbeiten. Aufgrund seines Lebenslaufes ist es dem neuen Landesrat auch ein Anliegen, das Image Kärntens in Restösterreich und im Ausland wieder zu verbessern. „Nur ein positives Image zieht einen wirtschaftlichen Erfolg im Land nach sich“, ist Waldner überzeugt.

Curriculum Vitae Dr. Wolfgang A. Waldner geb. 6. Oktober 1954, Villach, Österreich; zwei Töchter Toni und Tina, Partnerin Gudrun

Ausbildung: 1973 – 1979

Studium v. Jus u. Romanistik; Universität Wien

1979

Dr. Jur., Universität Wien

1978 – 1980

Lehrgang u. Diplom f. Internationale Studien, Universität Wien

1979/80

Postgraduate Studium in „Europäischer Integration“, Université des Sciences Sociales, Grenoble, Frankreich

1980/81

Postgraduate Studium u. Diplom in „International Relations“, Johns Hopkins University, School for Advanced International Studies, Bologna Center, Bologna, Italien

Berufslaufbahn: seit 1981

Bundesministerium f. Auswärtige Angelegenheiten, Wien

1983 – 1987

Österreichische Botschaft, Washington, D.C., USA

1988 – 1999

Direktor, Österreichisches Kulturinstitut, New York

GERLINDE ROBITSCH

1999 – 20.4.2011

Direktor, MuseumsQuartier Wien

seit 21. 4. ’11 Staatssekretär im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten seit 3. 9. ’12 Landesrat in Kärnten

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Maschinenring

Brief an unsere ländliche Jugend

Besuch der LFS St. Andrä/Lav. bei der Landeszentrale des Maschinenring Kärnten.

Lisa Graschitz aus Moosburg (Foto rechts) hat sich im Juli und August für ein Praktikum beim Maschinenring entschieden. Als Schülerin der HBLA Pitzelstätten sind die Aufgabenbereiche des Maschinenrings maßgeschneidert für ihr Praktikum. Am Bild mit zwei Maschinenring-Dienstleistern des MR Klagenfurt.

Wir, der Maschinenring, wollen besonders auch der Jugend Chancen und Perspektiven bieten. Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum als einen interessanten und lebenswerten Ort für weitere Generationen zu erhalten. Denn wir sind davon überzeugt, die Zukunft beruht auf dem Engagement und den Leistungen der Menschen auf dem Land. Dies sind unsere Zukunftsregionen, die neben der Landschaftserhaltung und Lebensmittelproduktion auch Werte wie Traditionserhaltung und –weitergabe hoch halten. Es

Über den Maschinenring Wolfsberg waren heuer 11 Praktikanten im Einsatz, die an die verschiedenste Mitgliedsbetriebe vermittelt wurden.

liegt an uns allen, den Herausforderungen der ländlichen Räume, wie der demographische Wandel, der Abwanderung oder der Überalterung entgegenzutreten. Wir möchten Jugendlichen Perspektiven bieten und setzen daher unzählige Aktivitäten: ob Lehreinheiten und Patenschaften in Fachschulen, PraxisPlätze beim Maschinenring selbst oder auf unseren Mitgliederhöfen, die aktive Unterstützung der Landjugend oder sichere und gute Arbeitsplätze für die Zukunft im ländlichen Raum.

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Landjugend Köttmannsdorf (KL)

Mit 60 ab in den Ruhestand?! – Nicht mit uns! Wir hatten dieses Jahr zwei Gründe zu feiern. Erstens wurden wir vor genau 60 Jahren – 1952 – gegründet. Zweitens sind wir, nach Unterbrechung, seit 5 Jahren wieder aktiv und blicken stolz auf unsere erbrachten Leistungen zurück. Nach langer und genauer Planung führten wir am 14. & 15. August ein Doppeljubiläum auf der Schulwiese durch. „Jubiläumsfest – 60 Jahre Landjugend Köttmannsdorf und 5 Jahre Wiederbestand“ hieß es im großen Festzelt! Alles war vorbereitet – das Zelt stand, die Theken waren eingeräumt und die Getränke gekühlt, die Griller in der Küche heiß und die Band stand in den Startlöchern. Am Dienstagabend füllte sich das Zelt mit zahlreichen Besuchern von Nah und Fern, die sich zu den Klängen der Band „Aufleb’n“ prächtig unterhielten. Neben dem Auftanz der LJ St. Egyden und der Mitternachtseinlage

der LJ Eberstein gab es am ersten Veranstaltungstag ein Spiel für unsere Gäste – „Der Herzerlkönig und die Herzerlkönigin“. Es ging darum so viele selbstgemachte Lebkuchenherzen, als möglich, zu bekommen. Der Frühschoppen am Mittwoch, bei dem ebenfalls die Band „Aufleb’n“ für die musikalischen Schmankerln sorgte, stand unter dem Zeichen DANKE zu sagen. Nach der Begrüßung durch Obmann und Leiterin, der Festansprache und den Grußworten der Ehrengäste gab es die Funktionärsehrung – Ehre, wem Ehre gebührt! Neben den Ortsgruppenfunktionären außer Dienst, bedankten sich Birgit Pirmann und Markus Koscher im Namen der Ortsgruppe auch bei der Gemeinde, der Landjugend Kärnten, der Feuerwehr und unserem Schuhplattler-Referenten für die gute Zusammenarbeit. Am Mittwoch gab es ein tolles Spiel für die Besucher unseres

Festes. Es wurde geschätzt, wie alt der Ortsgruppenvorstand (in Jahren und Monaten) am Tag der Veranstaltung war. Wir schafften es, ein tolles Programm für Alt und Jung zu bieten. Im mit Stroh, Sonnenblumen, Mais und Gladiolen dekorierten Festzelt konnten wir zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Landwirtschaft, der Region und Gemeinde sowie der Landjugend begrüßen. Allen sei nochmals ein Dank für ihren Besuch ausgesprochen! Auch wenn so ein großes Fest durchaus kräfteraubend ist, denken wir mit 60 noch lange nicht an eine (Landjugend-) Pension! Nein – wir freuen uns schon gemeinsam auf die nächsten 10, 20, 30 ... 60 Jahre und wollen weiterhin so aktiv in/um/für die Gemeinde und in der Landjugend sein, wie wir es in den letzten Jahren bewiesen haben! FLORIAN JAKOPITSCH

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Landjugend Himmelberg (FE)

Landjugend Himmelberg on Tour – Schiff ahoi! Am 6. Juli 2012 starteten wir in unseren wohlverdienten Urlaub in den Norden. Nach 15 Stunden Zugfahrt sind wir in Hamburg angekommen. Dort wurde die Stadt besichtigt und danach das Musical „Tarzan“ angesehen. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Kiel, wo unser Schiff, die MSC Magnifica auf uns wartete. An Board wurde alles erkundet und erstmal Cocktail getrunken. Unsere Reise führte uns nach Norwegen und Dänemark. Den ersten Stopp machten wir in Flåm, wo wir mit Fahrrädern die Berge erkundeten und eine Fjord-Safari machten. Als nächstes waren wir in Bergen. Dort machten wir der Fischmarkt unsicher. In Stravanger nahmen wir eine kleine „Weltreise“ auf uns und bestiegen die größte Klippe der

Welt, den Preikestolen mit 604 Meter Höhe. Nach diesem anstrengenden Ausflug und kurzem Bangen, dass wir das Schiff nicht rechtzeitig erreichen, besuchten wir Oslo. Von dort ging es weiter nach Kopenhagen. Wir besuchten den ältesten Vergnügungspark Europas und waren für einen ganzen Tag wieder Kind. Von Kopenhagen fuhren wir wieder nach Kiel. Aufgrund einer längeren Wartezeit erkundeten wir den Flohmarkt und nahmen so manchen Schatz mit nach

Hause, beispielsweise einen Schlagschrauber Letztlich bleibt zu sagen, dass es ein gelungener Urlaub war. Die Nächte waren im wahrsten Sinne des Wortes sehr lang, da die Sonne in Norwegen erst gegen halb 2 Uhr morgens unter geht. Unsere Landjugend freut sich schon auf den nächsten Urlaub 2014, doch bis dahin bleibt noch einiges zu tun. PATRICIA STAMPFER

Landjugend Schiefling (WO)

30-jähriges Jubiläum der Landjugend Schiefling Am 16. und 17. Juni feierte die Landjugend Schiefling ihr 30-jähriges Jubiläum. Die Disco fand am Samstag mit der DJ Group Sound Society statt. Die Jugend feierte mit tollen Getränkespecials und einer tollen Freeze Show ausgelassen. Der Sonntag begann mit einer feierlichen Messe in der Schieflinger Pfarrkirche, musikalisch umrahmt vom Jugendchor „Not Just Girls“ und der Trachtenkapelle Schiefling. Landjugendmitglieder verlasen eigens von Diakon Anton Schönhart für die Landjugend kreierte Fürbitten. Im Rahmen des Festgottesdienstes weihte Kaplan Łukasz Wieczorkowski die neue einheitliche Tracht der LJ Schiefling. Im Anschluss an die Messe fand ein Festzug zum Schöller Tanzstadel statt. Dort begrüßten wir Ehrengäste wie Bürgermeister Simon Maier, Vizebürgermeister Heinz Joham und Kulturstadtrat Mag. Siegfried Gugl. Ein Highlight war die Obmänner- und Mädelleiterinnenehrung der letzten 30 Jahre. Eine von Bettina Scheiber gestaltete Diashow mit Fotos der letzten 30 Jahre war auf jeden

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Fall ein toller „Hingucker“. Ein weiteres Augenschmankerl war die Trachtenmodenschau von Vogl Mode Obdach, die auch die neue LJ Tracht schneiderte. Am Ende der Veranstaltung fand eine Verlosung mit tollen Preisen statt. Der 1. Preis war eine Motorsäge von der Peter Tripolt GmbH, die an Barbara Brunner nach Preitenegg ging. Der 2. Preis war ein Kuhkalb von

der Viehzuchtgenossenschaft Oberes Lavanttal, welches nach Bad St. Leonhard zu Christine Streißnig übersiedelt und der 3. Preis war ein Quadgutschein vom Hotel Moselebauer, welcher nach Schiefling an Tanja Reiterer ging. Für gute Unterhaltung bis in die frühen Abendstunden sorgten die „Sulmtaler Dirndl’n mit ihrem Herrn Karl“. BETTINA SCHEIBER


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Landjugend Bezirk St. Veit

Ein lustiger Sommer 2012 Der ereignisreiche Landjugend-Sommer startete mit dem Bezirks- Gokart Rennen der LJ Frauenstein am 6. Juli. Mit über 70 Teilnehmern waren Spaß und Fun vorprogrammiert. Die Rennfahrer kämpften um jedes Hundertstel, doch am Ende zeichnete sich die LJ Meiselding ganz besonders aus. Beim Bezirks – Dämmerkegeln der LJ Eberstein am 27. Juli riss die Glückssträhne der LJ Meiselding nicht ab. Sie belegten die ersten zwei Stockerlplätze. Der dritte Platz ging an die LJ Brückl. Schon eine Woche später ging es sportlich beim Bezirks-Volleyballturnier weiter, organisiert von der LJ Kappel am Krappfeld am Sportplatz. Der Heimvorteil der LJ Krappfeld machte sich bezahlt, denn sie ergatterten

den ersten und zweiten Platz. Tapfer kämpfte auch die LJ Eberstein um den Bronzeplatz. Kleine Ziele aber große Erfolge: Um frische Luft für die Sommerklausur zu tanken, wanderte der Bezirksvorstand am 11. August auf die Saualm. Kleine Orientierungsschwierigkeiten führten uns statt auf den kleinen Sauofen auf den großen Sauofen. Nach einer aufregenden Grillerei mit Folienkartoffel /-würstchen ging es wieder Richtung Mirniger–Zechhütte. Am Nachmittag rauchten unsere Köpfe, um die Pläne für das weitere LJ Bezirksjahr festzulegen. Mit diesen neugeschmiedeten Plänen freuen wir uns auf den Herbst 2012! CORNELIA HÖFFERER

Landjugend St. Margarethen im Lavanttal (WO)

Alle Jahre wieder – LJ-Disco Einmal im Jahr wird die beschauliche Ortschaft St. Margarethen im Lavanttal ordentlich zum Leben erweckt – wenn die Landjugend zu ihrer Disco lädt. Heuer fand das Fest am 14. Juli statt, ein vom Wettergott nicht sehr gesegnetes Datum. Doch das schlechte Wetter hielt die zahlreichen Gäste – ob Jung oder Alt – nicht von ihrem Besuch ab und sie feierten bis in die Morgenstunden. Die DJs der Sound Society heizten den Hunderten an Partygästen mit ihren Beats gehörig ein, während die Mitglieder der LJ St. Margarethen

für das leibliche Wohl sorgten. Das Wetter besserte sich im Laufe der Nacht parallel zur Laune der Gäste. Die LJ St. Margarethen bedankt sich – allen voran Obmann Karlheinz Thonhauser und Mädl-Leiterin Andrea Maier – für eine erfolgreiche Disco bei allen Unterstützern und hofft auf ein Wiedersehen im Jahr 2013, wenn St. Margarethen im Lavanttal Austragungsort eines weitaus größeren Landjugend-Events sein darf. MANUELA RAMPITSCH

Landjugend Reißeck (SP)

„A gmahte Wiesn ...“ Am 15. August fand in Reißeck der Handmähwettbewerb der Landjugend Spittal statt. Rund 20 TeilnehmerInnen aus den Bezirken Spittal und Feldkirchen traten in fünf Gruppen an. Mädels, Burschen, Gäste Damen, Gäste Herren und für die Zukunft sehr wichtig, die Kinder waren mit Begeisterung dabei. In der Gruppe „Mädels“ gewann Maria Buttazoni. Den ersten Platz bei den Burschen belegte Johannes Buttazoni (beide Bezirk Feldkirchen).

Beim Gastwettbewerb bei den Damen machte Annelies Krall das Rennen, bei den Gastherren Karl Heinz Burgstaller. Ein kleines Highlight des Mähwettbewerbes ist wie jedes Jahr der Kinderhandmähwettbewerb. Raffael Krall, Sophie Stefan (5 Jahre jung) und Georg Messner-Schmutzer belegten mit dreimal gleicher Wertung den ersten Platz und freuten sich sehr über einen großen Geschenkskorb und eine tolle Urkunde.

Es war ein erfolgreicher, spannender und unterhaltsamer Tag für jung und alt. Ein herzlicher Danke gilt den Juroren, der Landjugend Reißeck für die Ausführung und allen Teilnehmern und Fans. CONNY POLSTER

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Landjugend Eberstein (SV)

Es ist ein Hit, dabei zu sein! Am 26. Dezember 2011 war es so weit, wir waren für den Start in ein neues Landjugendjahr bereit. Denn an diesem Tag wurde bei der Jahreshauptversammlung ein Teil des Vorstands neu gewählt. Die Stimmen wurden fleißig vom Bezirksvorstand St. Veit ausgezählt.

Im neuen Jahr waren wir gleich mit viel Motivation dabei, Andrea lernte beim Jugendleiterkurs in Krastowitz allerlei. Beim Spaßbiathlon konnten Martin, Walter, Lisi und Co. ihr Geschick beweisen und sich um die besten Plätze reißen.

Wie jedes Jahr war die Volkstanzwoche in Ehrental ein Hit, unsre Mitglieder fahren immer wieder gerne mit. Die Tanzleiter konnten Ihnen erfolgreich das Tanzen beibringen, sowie Schuahplatteln und Singen. Am 10. Februar luden wir wieder zum Görtschitztaler- Bauernball und wir durften uns freuen über einen vollen Saal. Auch beim Hallenfußballtunier in St. Veit durften wir nicht fehlen und konnten dabei auf Spaß, Freude und Teamarbeit zählen. Beim Bezirks- 4er Cup konnten Tom, Walter, Martina und Helene ihren Teamgeist beweisen und konnten somit mit dem 1. Platz nach Hause reisen. Niki, Martin, Manuela und Gerhild waren ebenfalls mit Geschick dabei und holten sich dabei Platz zwei. Beim Landesentscheid war es dann soweit, Niki, Phillip, Andrea und Manuela qualifizierten sich für den Bundesentscheid. Mit Freude, Wissen und Spannung fuhren wir nach Salzburg – unser Fanclub durfte nicht fehlen. Auf ihn konnte man bei jeder noch so schwierigen Aufgabe zählen.

Auch Mitternachtseinlagen wurden heuer von Susi und Helene einstudiert. Mit ihrer Hilfe und Bemühungen haben wir es sofort kapiert. In Himmelberg, Bad St. Leonhard und mehr, zeigten wir dann unser neu Erlerntes um Mitternacht her. „Bei den Landjugendproben haben wir immer viel Spaß, geprobt wird bis unsre Schuahsohln san haß. Beim Auftanzen fohr ma viel umanond und samma schon vielerorts bekonnt. So is de Londjugend Eberstein. Es is a Hit, dabei zu sein!“ ANDREA GUNZER

Landjugend St. Michael (WO)

Fußballturnier der LJ-Gruppen im Bezirk Wolfsberg

Am Samstag, den 25. August 2012 fand das alljährliche Fußballturnier des Bezirkes Wolfsberg, diesmal am Sportplatz in St. Michael, statt. Die teilnehmenden Mädls und Burschen der Landjugendgruppen Preitenegg, Schiefling, Reichenfels und St. Georgen fanden sich um 10 Uhr top motiviert am Spielfeld ein. Auch wir, die LJ St. Michael, konnten als

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Veranstalter eine Mannschaft stellen. Nach einigen Stunden unter der heißen Sonne, erspielte sich die LJ Preitenegg den Sieg vor der LJ St. Michael mit dem 2. Platz und der LJ St. Georgen mit dem 3. Platz. Darauf folgte die LJ Reichenfels sowie die LJ Schiefling –> hier gab es als Trostpreis eine Riesenbreze. Natürlich wurden die SpielerInnen bei den hitzigen Temperaturen mit reichlich Speis und Trank versorgt. Nach so viel Einsatz wagten einige einen Sprung ins kühle Nass beim angrenzenden Bach. Zum Abschluss möchten wir uns beim FC St. Michael bedanken für die Bereitstellung der Spielflächen sowie der Volksschule St. Michael für die Benützung der Umkleideräume. Auch den restlichen Sponsoren gilt ein großes Dankeschön! DORIS HASSLER


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L A N D J U G E N D

G ’ S C H I C H T E N

Landjugend Kappel am Krappfeld (SV)

Tradition & Volkstanz sowie Sport & Spaß hieß es im Sommer bei der Ortsgruppe Kappel am Krappfeld

Alle zwei Jahre lädt die Dorfgemeinschaft Garzern zum Krappfelder Kornfest. Heuer war es am 29.07.2012 wieder soweit. Den Auftakt bildete am Sonntag die heilige Messe mit Dechant Johannes Biedermann. Nach einem Frühschoppen mit dem Musikverein Kappel und einem Festakt folgte ein buntes Nachmittagsprogramm. Dabei durfte der Auftanz der Landjugend Krappfeld nicht fehlen. Wir gaben einige neu einstudierte Tänze zum Besten. Raus aus der Tracht und rein ins Sportgewand hieß es dann am 04.08.2012 denn wir ver-

anstalteten das alljährliche Bezirksvolleyballturnier des Bezirkes St. Veit am Sportplatz in Kappel am Krappfeld. Bei diesem „Megaevent“ waren wir, die LJ Krappfeld, mit drei Teams sehr stark vertreten. Nach einem harten, aber lustigem Turniertag mit sieben teilnehmenden Mannschaften wurde es im Finale spannend. Krappfeld 2 sicherte sich den 1. Platz, knapp dahinter folgten Krappfeld 1 sowie Eberstein 1. Der 4. Platz ging an Brückl, Eberstein 2 belegte die Platzierungsnummer 5. Den 6. Rang erspielte sich Krappfeld 3 und den „Brezen“ durfte sich mit dem 7. Platz Eberstein 3 abholen. Wie Ihr seht, kann man Tradition & Volkstanz leicht mit Sport & Spaß verbinden. Wir wünschen euch einen schönen Sommer-Ausklang und viel Motivation für die Landjugendarbeit. INGRID PUSAR

Landjugend St. Egyden (VI)

60 Jahre Landjugend St. Egyden Jedes Jahr veranstaltet die Landjugend St. Egyden ein Zeltfest. Heuer war es etwas ganz besonderes, denn wir feierten unter dem Motto „Tradition auf höchstem Niveau“ unser 60- Jahr Jubiläum. Zahlreiche Gäste kamen um mit uns zu feiern, darunter auch mehrere Landjugendgruppen. Zu Mitternacht gab es eine tolle Mitternachtseinlage der Landjugend Köttmannsdorf. Am Sonntag gab es dann das große Erntedankfest. Es begann um halb 9 Uhr früh, als wir alle müde zur Erntekroneweihe gingen. Um 11 Uhr fand

der Umzug mit 18 wunderschön gestalteten Erntewägen statt. Nach dem Festprogramm im Zelt wurde noch lange gefeiert und wir blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück. 60 – Jahre Landjugend St. Egyden. Dieses Jubiläum feierten noch nicht viele Landjugendgruppen. Wir sind stolz darauf, und schreiten mit mutigen Schritten in die Zukunft, damit in den kommenden 60 Jahren die Tradition und das Brauchtum ein fester Bestandteil von St. Egyden bleibt.

LJ Steuerberg (FE)

Sonne, Sand und jede Menge gute Laune Beachvolleyball der Extra-Klasse Auch dieses Jahr veranstaltete die Landjugend Steuerberg das traditionelle Beachvolleyball-Turnier am Goggausee. 8.Juli frühe Morgenstunden (11 Uhr): Langsam versammeln sich mehrere Gruppen, unter anderem die LJ St. Nikolai, Klein St. Veit, Sirnitz und natürlich Steuerberg, um ihre Künste des Ballspielens unter Beweis zu stellen. Jeder wollte Ihn - den Ball und den 1.Preis. Trotz der Megahitze zeigten alle vollen Einsatz. Doch nur die Abordnung der LJ St. Nikolai siegte. Doch auch die Zweit- und Drittplazierten gingen nicht leer aus. Für Abkühlung zwischendurch sorgte der See, wo wir noch bis in den späten Nachmittag viel Badespaß erlebten. HELENE MICHENTALER

ANDREA MIKULA

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SCH N A P P SCHÜ S S E


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