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P.b.b. • 02Z033265 M Verlagspostamt 9020 Klagenfurt

jugend 02|10 kärnten

Unser Wettbewerbssommer kann beginnen! www.ktnlandjugend.at


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Bundesentscheid Pflügen Mediengruppen-Reise LE Eisstock Wettbewerbssommer Volkstanzwoche Frühjahrsseminar Funktionärstag, Bezirksfunktionärskurs Bundesteil Landjugend-G’schichten Termine

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Impressum: Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Kärnten Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520, Fax 0463/5850-2555 ktn@landjugend.at, www.ktnlandjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Referat der Landjugend Kärnten und Mediengruppe Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt. Erscheint alle zwei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber: Landjugend Kärnten, Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520 oder -2521, -2522 Grundlegende Richtung: Jugendmagazin

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Editorial

Hey liebe Landjugendler! Seid Ihr auch immer so gespannt auf die nächste Ausgabe der Landjugendzeitung? Ich freue mich jedes Mal bis über beide Ohren, wenn sie mit der Post zu mir nach Hause kommt. Man erfährt das Neueste, was in der Landjugend gerade so vor sich geht, welche Bewerbe und Veranstaltungen anstehen und hat zugleich auch einen Überblick über schon Erlebtes bei der Landjugend in den vergangenen Monaten. Und vielleicht findet man sich ja auf dem einen oder anderen Foto wieder und kann sagen: „Ja, da war ich auch dabei und das bleibt somit unvergesslich!“ Ihr haltet nun die zweite Ausgabe der Landjugendzeitung in euren Händen, das heißt, wir sind mitten drin im Landjugendjahr, haben viel gemeinsam erarbeitet und bis jetzt auch eine Menge geschafft. Einige Wettbewerbe haben wir bereits hinter uns, aber noch viele stehen vor uns. Das Schöne bei unseren Bewerben ist, dass man nicht wie bei Olympia nur einmal in 4 Jahren die Chance hat, ganz oben am Podest zu stehen, sondern viele, viele Male im Jahr. Ihr alleine entscheidet, ob ihr dabei sein wollt und somit schon gewonnen habt. Ihr könnt eure Phantasie in die Landjugend einbringen! Nichts ist unmöglich. Man kann sein Landjugendleben so gestalten, wie man es gerne möchte! Und jeder Einzelne von euch kann seiner Kreativität in irgendeinem Bereich bei der Landjugend, sei es bei den Wettbewerben, Ausflügen, aber auch beim Volkstanzen oder als Funktionär, freien Lauf lassen. Diese Individualität verleiht der Landjugend ihren einzigartigen Charme und genau aus diesem Grund bin ich bei der Landjugend und ich freue mich immer wieder ein Teil dieses Ganzen zu sein! Ich bin Christine Sacherer und seit 28. November 2009, wie ihr vielleicht schon wisst, Landesleiterin Stellvertreterin der Landjugend Kärnten. Bereits seit dem Jahr 2001 bin ich ein begeistertes Mitglied der Landjugend und überall dabei, wo es nur geht. Deshalb freue ich mich schon, euch bei den kommenden Landjugendveranstaltungen sowie Wettbewerben zu treffen. Eine Besonderheit wird heuer der Bundesentscheid Pflügen am 20. und 21. August, zudem ich euch einladen möchte. Kärnten ist Veranstalter bzw. Gastgeber, Kärnten hat sechs Teilnehmer nominiert, das Komitee hat einzigartige Tages- und Abendveranstaltungen organisiert, bei der jeder dabei sein wird. Bis dahin alles Gute für die Landjugendarbeit und wir sehen uns! Eure CHRISTINE


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BUNDESENTSCHEID PFLÜGEN

Wettbewerbssommer

„Wånn dås Pflügen nit war, war dås Jahr lei rar!“ Die Landjugend Kärnten pflegt im Arbeitsjahr 2010 den Schwerpunkt Pflügen unter dem Motto „Wånn dås Pflügen nit war, war dås Jahr lei rar!“. Sei dabei beim Höhepunkt der Landjugend Kärnten am 20. und 21. August in Eberndorf! Ein Bezirksauflug oder der Ortsgruppenausflug zum Bundesentscheid Pflügen! Warum? Das Organisationskomitee, bestehend aus dem Landesvorstand, dem Landjugendbüro den Bezirken Klagenfurt, Völkermarkt, Wolfsberg und dem Fachkomitee, organisieren für Dich einen genialen Bundesentscheid. Neben dem interessanten Wettbewerb bieten wir ein grandioses Rahmenprogramm unter dem Motto „Acker trifft Grünland und Forst“. Neben der breiten Ausstellung gibt es ein Jugendprogramm und eine Kinderbetreuung sowie eine Schauübung der Feuerwehr, eine Forstvorführung, Ackervorführung und Grünlandvorführung. Ein Tagesprogramm für „jung“ und „alt“ bzw. für alle Berufsschichten und Inter-

essensgruppen. Abends gibt es im Festzelt in Eberndorf Party! Am Freitag nach der Startnummernverlosung sorgt die Gruppe „Flashback“ für Stimmung und Spaß. Die genialste Siegerehrung der Landjugend, ist die Siegerehrung beim Bundesentscheid Pflügen, die am Samstag stattfindet, wobei die Siegerparty musikalisch von den „Stockhiatlan“ unterstützt wird. Kärnten wird sich an diesem Wochenende von der besten Seite geben! Sei dabei! Dieses Wochenende ist perfekt für einen Bezirksausflug oder für einen Ortsgruppenausflug, denn für Jeden ist etwas dabei und abends findet die Pflügerparty statt. Ein traditioneller Bewerb, der schon seit fast 60 Jahren gepflegt wird, wobei der Bundesentscheid Pflügen, der heuer in Kärnten (Eberndorf – VK) statt findet, zum 54. Mal durchgeführt wird. Die DreiFurchen-Tournee 2009 war die Qualifizierung für den Bundesentscheid Pflügen und deshalb besonders spannend. Thomas Schöffmann (Frauenstein), Markus Schoffnegger (Grafenstein), Hannes Stadtschreiber (Grafenstein),

Gerald Gruber (Krappfeld), Florian Schwagerle (Grafenstein) und Hannes Hassler (St. Michael) werden Kärnten beim Bundesentscheid Pflügen vertreten. Am 20. August (Freitag) findet das offizielle Training statt und am 21. August (Samstag) findet der Wettbewerb statt, wo fünf Bundesländer um den Bundessieg kämpfen werden. Beim Pflügen ist die Genauigkeit und Geschikklichkeit neben dem Wissen und der Erfahrung gefragt, denn es wird die Geradlinigkeit, die Tiefe, die Sauberkeit und Bewuchsunterbringung gemessen. Das Training ist wichtig und sehr intensiv, deshalb ist auch die Drei-FurchenTournee 2010 für unsere Bundesteilnehmer sehr wichtig. Der Landesvorstand, das Landjugendbüro und die Bezirke Völkermarkt, Klagenfurt und Wolfsberg sind auf deine Hilfe bzw. Teilnahme angewiesen. Sei dabei beim größten Event der Landjugend Kärnten – sei dabei, „wal ma Kärntna san“! ANNA WARMUTH

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MEDIENGRUPPENREISE

Landjugend in Rom

Zu Besuch in Rom - die ewige Stadt Die zweite Mediengruppen-Reise der Landjugend Kärnten fand vom 11. bis 14. März 2010 mit 25 Teilnehmern statt. Das Ziel für die vier Tage war die „ewige Stadt – Rom“, die Hauptstadt Italiens. Ein breites Programm der vielen Kunst- und Kulturschätze sowie die Gemeinschaft und der Spaß standen am Programm. Kunst- und Kulturschätze waren schon voriges Jahr bei der ersten Mediengruppen-Reise nach London eine Besonderheit. Heuer ging die Reise für 25 Teilnehmer nach Rom mit der Abfahrt am Donnerstag, dem 11. März um 4 Uhr 30 per Reisebus Wastian. Nach einer zehnstündigen und lustigen Anreise wurden wir in Rom im Hotel herzlich begrüßt. Schon der erste Abend wurde für

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Sehenswürdigkeiten genutzt bzw. haben wir den Donnerstagabend mit der italienischen Kulinarik genossen. Ein straffes Tagesprogramm stand auf der Tagesordnung, denn „alle Wege führen nach Rom!“. Der Reiseleiter Bernhard Wastian führte uns durch Rom, erzählte über Bauwerke und klärte uns über die Geschichte von Rom auf. Die Landjugend Kärnten besichtigte in diesen zwei Tagen

folgende Sehenswürdigkeiten: Peterskirche, Peterskuppel, Piazza Navona, Kapitol, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe, Kolosseum, Katakomben, San Giovanni in Lateran und die Engelsbrücken. Das Kulturleben in Rom konnten die 25 Jugendlichen erleben bzw. kennenlernen, vor allem beim Mittag- und Abendessen sowie beim Abendprogramm in „Trastevere“. Landschaften, Parks, so-


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MEDIENGRUPPENREISE

wie die vielen Bauwerke sind wie im Bilderbuch. Den italienischen Lebensstil und die Offenheit und Freundlichkeit der Italiener konnten wir genießen. Das Nachtleben in Rom konnten die 25 Landjugendmitglieder auch beobachten, so wurde auch das „Hard Rock Cafe“ besucht. Bei der Mediengruppen-Reise steht nicht nur ein anderes Land oder eine andere Stadt kennen lernen im

Vordergrund sondern auch die „Gaudi“. Mit vielen schönen Bildern, Eindrücken und Erlebnissen ging es für die Landjugend Kärnten am Sonntag, dem 14. März wieder nach Kärnten. Eine Reise, bei der 25 Teilnehmer eine Gemeinschaft bildeten bzw. pflegten und der Spaß immer vorhanden war. ANNA WARMUTH

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Mit großem Engagement beim Eisstockschießen!

„Z’leise und z’laut > nix verhaut!“ Am Samstag, dem 30. Jänner 2010, kämpften unglaubliche 27 hoch motivierte Mädchenund Burschenmoarschaften aus ganz Kärnten, in Althofen (Bezirk St. Veit), um den Sieg beim Landesentscheid Eisstock der Landjugend Kärnten. Als Leitmotiv für die Teilnahme folgten viele Moarschaften dem olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“. Der Startschuss für einen der beliebtesten Wintersportwettbewerbe der Landjugend Kärnten war nun gefallen. Es konnten neben den 19 Burschen- und 8 Mädchenmoarschaften auch einige Fans aus ganz Kärnten zu diesem Turnier begrüßt werden. Die Fans haben mit voller Bewunderung den Teilnehmern zugesehen. Gestartet haben wir mit unserem Wettbewerb um 8 Uhr und es hat einen durchaus reibungslosen Ablauf gegeben. Neben dem Wettbewerb gab es natürlich auch kurze Pausen. In diesen Pausen konnten sich die Teilnehmer beim Verpflegungsstand des Bezirksvorstandes St. Veit aufwärmen und auch laben. Nicht nur die Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich eine kleine Auszeit zu genehmigen, sondern auch die Ehren-

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gäste und Fans haben mit großer Freude die Verpflegung in Anspruch genommen. Natürlich waren auch einige Ehrengäste bei dieser Veranstaltung mit dabei. Begrüßen durfte der Landesvorstand Prok. Siegfried Kreuter und Konrad Pirzl von der Raiffeisenbank Althofen-Guttaring, KR Gabriele Dörflinger und LAbg. Wilma Warmuth. Wir haben uns sehr über ihren Besuch gefreut und hoffen, dass wir sie auch in Zukunft wieder als Ehrengäste begrüßen dürfen. Unsere fleißigen Teilnehmer waren so stark motiviert und mit extrem großer Begeisterung dabei, dass es bereits schon am frühen Nachmittag zur Entscheidung gekommen ist. Kurz darauf war natürlich allen klar gewesen, wer die Sieger in den beiden Kategorien sein werden.


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Unsere Landessieger Die Siegerehrung, sowie die Begrüßung wurden von Andreas Duller und Christine Sacherer aus dem Landesvorstand moderiert. Folgende Ergebnisse konnten Andreas und Christine bekannt geben: Landessieger bei den Burschen wurde die Landjugend Zammelsberg (SV) mit Bernd Stromberger, Sebastian Michthaler, Manuel Untersteiner und Klaus Holdernig. Den zweiten Platz durften wir der Landjugend Stockenboi (VI) überreichen und der dritte Platz ging an die Landjugend Millstätterberg (SP). Der

Landessieg bei den Mädchen ging an die Landjugend Arriach (VI) mit Freidis Pilgram, Julia-Vanessa Winkler, Sabrina Botnar und Jacqueline Waltritsch. In der gleichen Kategorie erreichte die Landjugend Krappfeld 1 (SV) den zweiten und die Landjugend St. Salvator (SV) den dritten Platz. Wir möchten allen Siegern noch einmal sehr herzlich zu ihren Erfolgen gratulieren. Dem gesamten Bezirksvorstand St. Veit und den beiden Schiedsrichtern, Helmut Proprentner und Wolfgang Pink, sowie unserem Eismeister aus St. Veit, Herrn Weitens-

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felder, ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Vorbereitung und für die Unterstützung bei diesem Turnier. Durch Ihre Unterstützung konnten wir erst einen so genialen Wettbewerb veranstalten. Aber auch den zahlreichen Sponsoren der Landjugend Kärnten möchten wir einen besonderen Dank für die großzügige Unterstützung aussprechen. Durch Ihre Mithilfe wurde gewährleistet, dass unsere Landessieger mit großer Dankbarkeit geehrt wurden. DIETHMAR ORTNER

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A N K Ü N D I G U N G „Sei dabei beim Wettbewerbssommer der Landjugend Kärnten. Die Veranstalter sorgen für eine köstliche Verpflegung und für ein spannendes Rahmenprogramm.“

Landesentscheide

Wettbewerbssommer Sei dabei, bei den Landesentscheiden 2010 bzw. bei der Qualifizierung für die Bundesentscheide der Landjugend Kärnten, als Teilnehmer oder als Gast. Einen gesunden Konkurrenzkampf und Wettbewerbsfieber bietet jeder Landesentscheid, denn der Landesvorstand, das Landjugendbüro und die veranstaltenden Bezirke und Ortsgruppen sind sehr bemüht. Das Schönste und Wichtigste für einen Teilnehmer bzw. für ein teilnehmendes Team ist es, einen Fanclub hinter sich zu haben.

„Nervenkitzel, Nervosität, Schweiß, Spaß und Spannung bietet ein Bewerb der Landjugend, neben der spannenden und interessanten Siegerehrung!

Landesentscheid Reden

Landesentscheid 4er-Cup

Landesentscheid Handmähen

Datum: Ort: Veranstalter:

Datum: Ort: Veranstalter:

Datum: Ort: Veranstalter:

Samstag, 08. Mai 2010 Grafenbach Landjugend Kärnten Bezirk Völkermarkt Landjugend Grafenbach

Samstag, 05. Juni 2010 Gmünd Landjugend Kärnten Bezirk Spittal Landjugend Gmünd

Samstag, 12. Juni 2010 St. Nikolai Landjugend Kärnten Bezirk Feldkirchen Landjugend St. Nikolai

Wettbewerbsbeschreibung • Vorbreitete Rede I (unter 18) • Vorbereitete Rede II (über 18) • Duorede • Spontanrede • Präsentationswettbewerb

Wettbewerbsbeschreibung Teamwettbewerb. Die Teams setzen sich jeweils aus zwei Mädchen und zwei Burschen zusammen, die praktische und theoretische Stationen zu bewältigen haben.

Wettbewerbsbeschreibung • Burschen unter 20 • Burschen über 20 • Mädchen unter 20 • Mädchen über 20

Teilnahmeberechtigung Es sind jeweils die drei Erstplazierten pro Kategorie und pro Bezirk startberechtigt; LJ-Mitglieder mit einem gültigen LJAusweis und außerordentliche LJMitglieder (LFS Schüler).

Teilnahmeberechtigung Es sind jeweils die drei erstplazierten Teams pro Bezirk startberechtigt. Startberechtigt sind Landjugendmitglieder mit einem gültigen LandjugendAusweis.

Teilnahmeberechtigung Es sind jeweils die drei Erstplazierten pro Kategorie und pro Bezirk startberechtigt; Landjugendmitglieder mit einem gültigen Landjugend-Ausweis und außerordentliche Landjugendmitglieder (LFS Schüler).

Bundesentscheid Reden:

Bundesentscheid 4er-Cup:

Bundesentscheid Sensenmähen:

05. bis 08. August 2010 in Niederösterreich

05. bis 08. August 2010 in Niederösterreich

Bei weiteren Fragen melde dich im Landjugend Büro (ktn@landjugend.at oder 0463/58502520).

25. bis 27. Juni 2010 in der Steiermark

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Über 80 Teilnehmer gestalteten mit den Referenten die Volkstanzwoche

Dance with somebody Traditionell organisierte die Landjugend Kärnten die Volkstanzwoche in den Semesterferien in der LFS Ehrental, die heuer 100 Personen zählte, davon 84 Teilnehmer und 16 Referenten. Jugendliche erlernten und perfektionierten das Volkstanzen, mit dem Höhepunkt, dem Abschlussabend. Tanzreferenten, Musikanten, der Landesvorstand und das Landjugendbüro sind bemüht, alljährlich eine erfolgreiche Volkstanzwoche zu organisieren und durchzuführen. Auch heuer ist es wieder gelungen, vor allem da die 25. Volkstanzwoche stattfand. Beweis war der Abschlussabend am Freitag, dem 12. Feber, um 20 Uhr in der LFS Ehrental, bei dem unzählige Gäste die Einladung wahrnahmen. An diesem Abend wurde den Ehrengästen, Eltern, Landjugendfreun-

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den, das Erlernte der Woche präsentiert, wobei im Anschluss ein Offenes Volkstanzen mit dem „Kärntner Klang“ stattfand. Getanzt wurde unter der Woche in vier Tanzkreisen, wobei davon vier Tänze präsentiert wurden. Die Neigungsgruppen, welche jeweils an den Nachmittagen durchgeführt werden, wurden ebenfalls dargebracht. Die Gruppe „Schuhplattler“, „Jugend singt“, „Musikanten“ und „Moderner Tanz“ gaben ihr Bestes und präsentierten ein Stück bzw. eine Nummer. Den Abschluss des Abends machte die Neigungsgruppe

„Kreativtanz“, denn jedes Jahr wird in dieser Gruppe ein neuer Tanz kreiert. Heuer wurde der Tanz „die Mausefalle“ entwickelt und am Freitag präsentiert. Das Wort „Danke“ fällt an diesem Abend zu Recht sehr oft, denn ohne die LFS Ehrental, den Tanzreferenten und Musikanten sowie den vielen Teilnehmern, kann so eine Woche nicht stattfinden. Ein weiterer Punkt war die Erzählung von Hans Jauernig zur Geschichte der Volkstanzwoche der Landjugend Kärnten, zum Anlass des Jubiläums. Hans Jauernig


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gab auch seinen Ruhestand für die Volkstanzwoche bekannt, somit darf die Landjugend Kärnten unserem Tanzreferenten und Kursleiter ein herzliches Danke aussprechen. Stefanie Wakonig (LL) und Andreas Duller (LO) moderierten den Abschlussabend und eröffneten das „Offene Volkstanzen“. Der Abschlussabend der Volkstanzwoche 2010 war besonders schön und erfolgreich. Vom 07. bis 12. Feber wird in der LFS Ehrental das Volkstanzen in der Landjugend erlernt und perfektioniert. Die

Qualität wird bei der Volkstanzwoche hoch geschrieben, verantwortlich dafür sind die Referenten und Musikanten. Hans Jauernig, Herbert Probst, Erdi Hude, Daniela Linder, Stefan Sullbauer, Toni Wakonig, Raphael Pliemitscher, Florian Hinteregger, Doris Aichholzer, Gabi Drobesch, Anna Warmuth und Andreas Unterweger bilden das Referententeam. Der Landesvorstand und das Landjugendbüro freuten sich heuer besonders auf diese Woche, wegen dem 25. Jahr-Jubiläum, wegen der grandiosen Teilnehmerzahl, welche die Land-

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jugend Kärnten halten kann und wegen einer erfolgreichen und kulturellen Woche mit und für die Landjugend Kärnten. Eine Woche die in Österreich einzigartig ist vor allem weil die Abende ebenfalls unter dem Motto „tanzen“ stehen, so wird wortwörtlich die ganzen Semesterferien über getanzt. Das Tanzbein schwingen ist das Motto für das Arbeitsjahr 2010 und vor allem für die Volkstanzwoche 2011. ANNA WARMUTH

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32 Teilnehmer und somit ein Erfolg beim Frühjahrsseminar

Lachen und „Fit im Kopf“ Das Frühjahrsseminar der Landjugend Kärnten wurde heuer mit den Themen „Lachseminar“ und „Fit im Kopf“ im Bildungshaus Schloss Krastowitz angeboten. 32 Teilnehmer hatten am 06. und 07. März sehr viel Spaß, lernten viel in der jeweiligen Gruppe und erhielten beim Abschluss die Teilnahmebestätigung. Das Frühjahrsseminar der Landjugend Kärnten wird alljährlich mit zwei persönlichkeitsbildenden Themen im März kostengünstig angeboten. Der Landesvorstand und das Landjugendbüro begrüßten am Samstag, dem 6. März im Bildungshaus Schloss Krastowitz, 32 Teilnehmer und die Referenten und starteten das Frühjahrsseminar. Der Referent Axel Juch hielt das Seminar „Fit im Kopf“ unter dem Motto „Höre nie auf anzufangen, fange nie an aufzuhören.“ mit 12 wisshungrigen Teilnehmern. Die Landjugendfunktionäre sind jetzt über folgende Inhalte informiert: Das Gehirn – Wie funktioniert es?, Lerntypen – Den eigenen, optimalen Lernstil kennenlernen!, Konzentration – Bei (m)einer Sache bleiben!, Merken – Kreative Merk-Techniken kennenlernen und anwenden!, Gehirnjogging – Training für die grauen Zellen!

Lachseminar „Lachen braucht weniger Energie als ein ernstes Gesicht.”, dieses Zitat von Anton Gunzinger war das Motto vom Lachseminar mit dem Trainer Reinhard Käfferlein. 20 Teilnehmer erfuhren grundlegende Erkenntnisse der Gelotologie, der Lach-

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forschung. Weitere Inhalte waren: Die positive Wirkung regelmäßigen Lachens, Neues aus der Hirnforschung, Die Besonderheiten der Methode Lach-Yoga und vieles mehr. Die Teilnehmer konnten den Genuss des intensiven „Lachens ohne Grund“ erleben. Beide Seminare waren eine Besonderheit und konnten somit mit Erfolg abgeschlossen werden. Die wisshungrigen Teilnehmer absolvierten auch eine Abendeinheit, wobei diese Einheit anschließend mit dem gemeinschaftlichen Part, dem „Wolfspiel“, weitergeführt wurde. Eine starke und schöne Zusammenarbeit haben Teilnehmer und Referenten an diesem Wochenende gepflegt, deshalb war auch der Abschluss am Sonntag, dem 07. März ein besonderes Erlebnis. 32 Landjugendmitglieder aus ganz Kärnten bilden eine Gemeinschaft, somit wurde in diesem Kreis die Teilnahmebestätigung überreicht. Abgeschlossen wurde das Frühjahrsseminar mit einem gemeinschaftlichen, gruppendynamischen Spiel. ANNA WARMUTH


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Funktionärstage

Marathonlauf in den Bezirken Den Marathon kennt jeder als olympische Laufdisziplin, die Landjugend Kärnten hatte einen Marathonlauf mit den Funktionärstagen. Fünf Funktionärstage mit jeweils vier Gruppen in sieben Bezirken mit insgesamt 170 Teilnehmern.

Die Funktionärstage 2010 wurden vom Landesvorstand und vom Landjugendbüro der Landjugend Kärnten für die sieben Landjugendbezirke gratis angeboten und veranstaltet. Es entstand ein Weiterbildungsmarathon mit fünf Funktionärstagen zu jeweils vier Gruppen bzw. Workshops. „Wer ist schon perfekt!“ war der Schriftführerworkshop mit den Referenten Anna Warmuth (LJ-Referentin) und Andrea Scharf (LL-Stv.). Unter dem Motto „Machen wir nicht alle Fehler!“, leitete Stefan Sullbauer (LOStv.) die Kassierschulung. Wolfgang Monai (Trainer) hielt zum Thema Motivation – „Seid ihr motiviert!“ ein Seminar. „Würdest du ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen?“ war das Seminar von Dave Czerniak (Trainer) mit dem Thema Werkzeuge für die Landjugendarbeit. Der Weiterbildungsmarathon der Landjugend Kärnten zählte 170 Teilnehmer bzw. wisshungrige Funktionäre. Der erste

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Funktionärstag war im Jänner im Bezirk Klagenfurt. Für die Bezirke Feldkirchen und Villach gab es am 20. Februar einen gemeinsamen Funktionärstag sowie am nächsten Tag, am Sonntag, für die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg. Der vierte Funktionärtag fand im März für den Bezirk St. Veit statt. „Last but not least“, fand am 11. April der letzte Funktionärstag im Bezirk Spittal statt. Ein Dank geht an die Bezirksvorstände die eine passende Atmosphäre und gute Verpflegung organisiert haben. Persönliche Weiterbildung und das gratis mit hoher Qualität, das wird bei der Landjugend Kärnten hoch geschrieben. Im Namen der Landjugend Kärnten, möchte der Landesvorstand und das Landjugendbüro den Referenten und Trainern herzlich danken. Was wären die Funktionärstage ohne die Teilnehmer, natürlich gilt der Dank auch euch. Der Landesvorstand und das Landjugendbüro freuen sich, dass sie den Weiterbildungsmarathon erfolgreich abschließen konnten. ANNA WARMUTH


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Gründung der Landjugend Bleiburg

Neue Landjugend In Bleiburg fand am Samstag, dem 20. März die Gründung der Landjugend Bleiburg statt. Die 83. Ortsgruppe der Landjugend Kärnten zählt über 25 junge, motiviert und engagierte Mitglieder. Die Ortsgruppe hat sich viele Ziele gesteckt. Der Bezirksvorstand Völkermarkt, der Landesvorstand und das Landjugendbüro, trafen sich am 20. März in Bleiburg, um die Gründung der Landjugend Bleiburg bzw. der 83. Ortsgruppe zu veranstalten. 25 Jugendliche, KR Ing. Martin Tschernko, KR Stefan Domej und Vzbgm. Ing. Manfred Daniel nahmen an der Versammlung mit den Neuwahlen teil.

Vorstand Obmann: Stv.: Stv.: Leiterin: Stv.: Stv.: Kassier: Stv.: Schriftführerin: Stv.:

Alexander Stefan Kevin Nachbar Martin Suschnig Bianca Tratar Franziska Matschek Lisa Slamanig Philipp Stefan Alexander Ernst Stefan Sabine Malle Tanja Petratsch

Der neunköpfige Vorstand hat sich schon viele Ziele gesteckt und freut sich auf die Arbeit in der Landjugend und auf die Freizeitgestaltung mit den Freunden. Viele gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten und das Programm

der Landjugend Kärnten steht jetzt für die jüngste Ortsgruppe der Landjugend Kärnten auf der Tagesordnung. Der Bezirksvorstand sowie der Landesvorstand und das Landjugendbüro stehen für jede Unterstützung zur Verfügung und wünschen der Landjugend Bleiburg bzw. den jungen, motivierten und engagierten Jugendlichen alles Gute und viel Spaß. ANNA WARMUTH

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Glosse

Jeder Gedanke, den wir denken, ist eine Wirklichkeit! Jeder Gedanke gestaltet unsere Zukunft, … So hat sich auch die Landjugend Österreich bei der Frühjahrstagung mit neuen Ideen und Gedanken beschäftigt, um unsere Organisation weiterzuentwickeln und somit unsere Zukunft mitgestalten zu können.

Frühjahrstagung in Admont: Mehr interne Kommunikation in der Landjugend Die Frühjahrstagung der Führungskräfte der Landjugend Österreich fand heuer im Jugend- und Familiengästehaus Schloss Röthelstein in Admont in der Steiermark statt.

Wir haben wieder einiges vor: die Bundesbewerbe im Sommer, die Wallfahrt der Vielfalt Anfang September nach Mariazell und vieles mehr. Weiters haben wir uns mit Trends beschäftigt. Trends: was hat die Zukunft zu bieten, wie können wir unsere Zukunft mitgestalten? Denn das Leben hat viele Veränderungen parat, aber darauf kann man sich vorbereiten und dagegen wappnen. Daher versuchen wir heuer jedes Bundesland mit seinen Besonderheiten besser kennen zu lernen und mit Hilfe gezielter Kommunikation unsere Organisation weiterzubringen und für die Zukunft vorzubereiten. Auch heuer haben wir wieder einige Ausflugsziele und Besonderheiten für die Bundesbewerbe zusammengestellt, damit ihr euren Ausflug zu einem der Bewerbe planen oder als Fans bei den Bewerben dabei sein könnt. In der Landjugend gibt es eine Vielfalt an Jugendlichen, eine Vielfalt an Talenten und Stärken. Schau auf deine Talente – kein anderer Mensch hat die gleichen Talente wie du. Daher wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Umsetzen eurer Ideen, Einsetzen eurer Talente und Stärken und eins vergesst nicht: nur was man gern und mit Spaß macht, führt zum Erfolg und stärkt euch in eurer Arbeit und euren Taten! Viel Kraft, Spaß und Mut! TINA

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40 hauptamtliche Mitarbeiter und Landesfunktionäre trafen sich, um sich der Weiterentwicklung der Landjugend zu widmen. Über die Trends der nächsten Jahre referierte Trendforscherin Viktoria Zinner. Aufbauend auf diese Trends sammelten die Teilnehmer Ideen für neue Produkte der Landjugend. Wichtige Aspekte in der Kommunikation wurden von Robert Taugwalder dargelegt. Mit „Dialog“ wurde ein Projekt gestartet, dessen Ziel es ist, die interne Kommuni-

kation der Landjugend zu optimieren. Weiters beschäftigten sich die Führungskräfte in Workshops mit Themen wie Homepage und Corporate Design. Neben einem Outdoortraining, das den Teamgeist stärkte, galt es, das kulturelle Angebot in Admont zu nutzen. Die Gruppe besichtigte die weltgrößte Klosterbibliothek im Benediktinerstift Admont. Abschluss dieser dreitägigen Tagung war die Generalversammlung der Landjugend Österreich am Samstag.

Landjugend Reloaded besucht das Improtheater! Improvisationstheater macht Theater spannend und überraschend: Spontan und kreativ, unvorhersehbar und improvisiert, lustig und traurig, fatal und irrwitzig. „Jede Aufführung ist eine Premiere und einzigartig“, sagt die Theatergruppe Jumpers Reloaded. Jeder Abend überrascht mit lustigen, spannenden und kreativen Einlagen bzw. Sketchen. Die Sketche entwickeln sich erst spontan auf der Bühne und jeder Anwesende

kann einen Teil dazu beitragen. Es wird dabei nie langweilig, da auch das Publikum immer wieder eingebunden ist. Wer hat Lust bei diesem garantiert amüsanten und erfrischenden Theaterabend dabei zu sein? Dienstag, 11. Mai 2010 AERA / Wien Gonzagagasse 11, 1010 Wien Kartenpreis: 7 ¤ Anmeldung unter lj_reloaded@gmx.at bis spätestens Montag, den 3. Mai 2010.


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Hol’ dir die Welt nach Hause! Die Landjugend Österreich bietet im Rahmen des International Farmers Youth Exchanges (kurz IFYE sprich: ifi) Landjugendmitgliedern an, sechs Wochen in den USA, Kanada, Estland, Finnland, der Schweiz, England, Nordirland oder Schottland zu verbringen. Im Gegenzug dazu kommen Jugendliche aus diesen Ländern zu uns nach Österreich. Heuer werden neun Jugendliche im Zeitraum von Mitte Juni bis Ende August ihren Sommer bei uns verbringen. Und hierfür bist DU gesucht! Werde Gastfamilie und schnuppere internationale Luft – und das von zu Hause aus! Wir suchen Gastfamilien, die für ein bis drei Wochen einen Jugendlichen bei sich aufnehmen. Als Gastfamilie musst du nicht unbedingt einen landwirtschaftlichen Betrieb haben, die Teilnehmer möchten einfach gerne etwas von Österreich sehen, vielleicht mit der Landjugend unterwegs sein und unsere Lebensweisen kennen lernen.

Mehr Infos zu den kommenden IFYE’s und dein Leben als Gastfamilie findest du unter www.landjugend.at – themen – young&international – ifye jugendaustausch – gastfamilien. Oder melde dich einfach im Landjugendbüro (gerlinde.kraus@lk-noe.at oder Tel. 02742/259 6312)! Außerdem hast du heuer die einmalige Chance bei einem tollen Event dabei zu sein! Die „52nd European IFYE Conference“ wird von 31. Juli bis 7. August in Ursprung, Salzburg, stattfinden. Hier treffen sich rund 150 IFYE’s und IFYEFreunde aus ganz Europa, um gemeinsam Österreich unsicher zu machen und ein wenig in unsere Kultur einzutauchen! Dieses Spektakel solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen! Besucher sind sehr herzlich eingeladen, am Donnerstag, dem 5. August, live dabei zu sein! Es werden auch Gastfamilien aus dem Raum Salzburg gesucht, die für diesen Tag einen oder mehrere IFYE’s aufnehmen und ihnen einen kleinen Einblick in die österreichische Landwirtschaft geben. Mehr Infos zur European IFYE Conference findest du auf www.landjugend.at/ifye. Nutze deine Chance und hol dir die Welt nach Hause!

Die neue Projektmitarbeiterin stellt sich vor!

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Hallo! Mein Name ist Martina Jaschke und ich darf mich als neue Projektmitarbeiterin der Landjugend Österreich vorstellen. Ich bin 23 Jahre jung und komme aus der Gemeinde Bergland im Mostviertel (Niederösterreich). Die Landjugend zählt seit einigen Jahren zu meinen größten Hobbys. Mit 18 Jahren wurde ich, nach einem Jahr als Schriftführerin, Leiterin der Ortsgruppe Petzenkirchen-Bergland (LJ-Bezirk Ybbs). Nachdem ich im darauffolgenden Jahr die Matura in der Handelsakademie Ybbs/Donau absolvierte, stand meiner weiteren LandjugendKarriere nichts mehr im Wege und ich wurde zur Bezirksleiterin des LJ-Bezirks Ybbs gewählt. Dieses Amt durfte ich zwei Jahre lang ausüben. Von März 2008 bis März 2010 war ich als Landesbeirätin der LJ Niederösterreich mit meinen drei KollegInnen für das Mostviertel zuständig. Mein beruflicher Weg führte mich nach der HAK-Matura in das Büro eines Versicherungsmaklers in Amstetten, bei dem ich bis Ende März angestellt war. Im April 2010 konnte ich mein größtes Hobby zum Beruf machen und ich freue mich schon auf die neuen Herausforderungen in der Landjugend Österreich. MARTINA

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Sommer, Sonne, Sonnen s Auch diesen Sommer finden wieder die Bundesentscheide der Landjugend statt. Wenn ihr euren Landjugendausflug zu einem dieser Bewerbe plant, findet ihr hier einige Infos, was neben den spannenden Bewerben in diesen Regionen noch alles möglich ist! Also sei auch du bei den spannenden Entscheidungen der besten Mäher, Redner, 4er-Cupler, Teilnehmer der Agrar- und Genussolympiade und Pflüger dabei. Mit Freunden, mit deiner Landjugendgruppe oder als Fan, euch erwarten spannende Wettbewerbstage, interessante Ausflugsziele und vieles mehr … Bundesentscheid Sensenmähen 25. – 27. Juni 2010, Tulwitz, Almenland (Steiermark) Der Bundesentscheid Sensenmähen findet von 25. bis 27. Juni 2010 inmitten des größten Almweidegebiets Europas, dem Almenland, statt. Die Gemeinde Tulwitz, Heimatgemeinde des amtierenden Bundessiegers Andreas Harrer ist Austragungsort des traditionellen Sensenmähwettbewerbs. Beim Sensenmähen erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Publikumsbewerben, einer „After Heig’n Party“ und dem 60-Jahrjubiläum der LJ Tulwitz. Das Almenland hat natürlich für Landjugendliche aus allen Bundesländern noch zahlreiche weitere Highlights zu bieten. Quartiere & allgemeine Infos: • Tourismusbüro Almenland: 03179 / 23000 • www.almenland.at

Naturerlebnisse • Hochlantsch, Teichalmsee & Moorlehrpfad (www.almenland.at) • Lurgrotte (www.lurgrotte.at) • Katerloch (www.katerloch.at) • Grasslhöhle (www.grasslhoehle.at) • Raabklamm (www.raabklamm.at) • Bärenschützklamm (www.baerenschuetzklamm.at) • Schaubergwerk Arzberg (www.arzberg.at) • Tierpark & Schloss Herberstein (www.herberstein.co.at)

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Erlebniswelt Strom und Eis Zwischen der Mooserboden- und der Drossensperre liegt die „Erlebniswelt Strom & Eis“, in der du dich über die Welt der Gletscher und die Geschichte des Kraftwerkbaus informieren kannst.

Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade 16. – 18. Juli 2010, Bruck an der Glocknerstraße (Salzburg) Der Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade findet in der Alpenregion von Salzburg statt. Bruck an der Glocknerstraße ist Austragungsort dieses Bewerbs von 16. – 18. Juli. Hier einige Besonderheiten, die ihr hier besuchen und bestaunen könnt.

Sportangebot • Klettersport-Zentrum Breitenau (www.naturfreunde-breitenau.at) • Sommerrodelbahn Koglhof (www.sommerrodelbahn-koglhof.at) • Freizeitzentrum Passail mit Golfplatz, Badeteich, Beachvolleyball, Skateranlage (www.passail.at) Kulinarische Highlights • Almenland Stollenkäse (www.almenland-stollenkaese.at) • Edelbrennerei Graf (www.almschnaps.at) • Almenland-Imker Kreiner (www.imker.at) • Ökopark Hochreiter (www.oekopark-almenland.at) • Stutenmilch Töchterlehof (www.toechterle.at)

durch Natursteintunnels, entlang des Wasserfallbodens, hinauf bis zur Moosersperre auf 2.040 m Seehöhe.

Staumauerführungen Eine der laufend stattfindenden Staumauerführungen ist ein lohnendes Erlebnis! Erforscht werden das Innere der Moosersperre und du erfährst mehr darüber, wie aus Wasser elektrischer Strom erzeugt wird. Kräuterlehrpfad Hochgebirgstypische Blumen und Pflanzen entdeckst du entlang des Pfades zur Fürthermoar Alm.

Mythos Kaprun – erlebe die Faszination der Hochgebirgsstauseen Die Kraftwerksgruppe Kaprun des Verbund in den Hohen Tauern ist auch Jahrzehnte nach seiner Errichtung Symbol für die Entstehung des Modernen Österreich. Der Ausflug in die Bergwelt startet beim Alpengasthof Kesselfall: Mit Panoramabussen und Europas größtem offenen Schrägaufzug geht die Fahrt bergauf -

Großglockner – höchster Berg Österreichs Der Großglockner ist für viele Menschen der Inbegriff eines faszinierenden Naturerlebnisses: Hier werden Größe und Macht spürbar, hier erliegt man der Faszination des ewigen Eises und der Urgewalt der Natur. Eine Million Besucher jährlich zählt die Großglockner Hochalpenstraße. Die berühmteste Alpenstraße führt euch ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze.


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n schein, … Gletschersommer am Kitzsteinhorn – Freiheit auf 3.000 m Eingebunden in die Gebirgsregion der Hohen Tauern, verblüfft das einzige Gletscherskigebiet Salzburgs mit seiner einzigartigen Vielfalt: Am Gletscher trotzt der Schnee selbst den hochsommerlichen Temperaturen im Tal. Massive Felsformationen wechseln sich mit grün bewachsenen, blühenden Hügellandschaften ab. Kristallklare Bergbäche sorgen für wohltuende Erfrischung, die Panoramablicke lassen einen demütig werden. Und mit ein wenig Glück kann man Murmeltiere, Gämse oder sogar Steinadler beobachten. Nationalparkwelten Mittersill Die Nationalparkwelten in Mittersill bringen die einzigartige alpine Erlebniswelt rund um den höchsten Gipfel Österreichs und weitere 266 Dreitausender, über 342 Gletscher und einen der mächtigsten Wasserfälle der Welt unter ein Dach. In acht Erlebnisstationen, die wie auf einer Wanderung durch den Nationalpark von einem Naturraum in den nächsten führen, lernt man die außergewöhnliche Vielfalt kennen und verstehen.

Bundesentscheid Reden und 4er-Cup 5. - 8. August 2010, Zwettl, Waldviertel (Niederösterreich) Beim Bundesentscheid Reden und 4erCup sind wir in der landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof zu Gast. Das große Schulareal bietet uns Vorort viele sportliche und gesellschaftliche Möglichkeiten. Die 2 km entfernte Brau- und Kuenringerstadt Zwettl bietet uns neben vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten auch eine Reihe abwechslungsreicher Veranstaltungen. Die Brauerei und das Stift stehen hier an oberster Stelle. Der Ottensteiner Stausee ist ein Stausee in idyllischer Lage. Egal ob Buchten,

Campingplatz oder auf anderen Plätzen rund um den See, der Stausee Ottenstein ist der ideale Ort zum Sonnen, Erholen und Genießen. Rund um die zahlreichen Seen im schönen Waldviertel gibt es die Möglichkeit, Wanderausflüge nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Kanu zu machen. Das Erleben von Wasser, in all seinen Dimensionen, steht nicht nur in der Landjugend sondern auch im UnterWasserReich in Schrems im Mittelpunkt. Das Obere Waldviertel mit seinen Moorlandschaften, verschlungenen Flussläufen und ausgedehnten Feuchtgebieten ist der ideale Ort für außergewöhnliche Einblicke in die Welt des Wassers. Erlebe den Erlebnisraum „Wald“ aus einer neuen Perspektive! Klettere über verschiedenste Seil- und Brückenkonstruktionen, krieche durch hängende Tunnel oder „flieg’“ am Flying Fox mit einer speziellen Seilrolle durch den Wald. All dies und einiges mehr findet ihr hier: • www.lfs-edelhof.ac.at • www.best-trip.at • www.kletterpark.at • www.kampseen.at • www.waldland.at • www.sonnentor.at • www.geisterwerkstatt.at • www.unterwasserreich.at

Bundesentscheid Pflügen 20. – 21. August 2010, Eberndorf, Völkermarkt (Kärnten) Die Landjugend Kärnten veranstaltet heuer den Bundesentscheid Pflügen vom 20. bis 21. August in Eberndorf (Völkermarkt). Sei dabei und komm nach Kärnten, ob als Schlachtenbummler oder als Newcomer, ein Auto voll oder im Bus

mit der ganzen Landjugend. Das Rahmenprogramm ist vielseitig, es wird Action geboten, die Pflüger kämpfen um den Bundessieg und in diesem Tourismusgebiet können wir dir vom Kultur- bis zum Sportangebot alles anbieten. Highlights beim Bundesentscheid Pflügen: • Bundesentscheid Pflügen • Landwirtschaftliche Ausstellung inkl. Auto-Ausstellung • Kinderspielstadt und Jugendprogramm • Grünlandvorführung • Ackervorführung • Forstvorführung • Schauübung der FF Sport und Fun • Paintball Arena Schreckendorf (www.paintballarena-schreckendorf.at) • Bungy-Sprung von der 96 Meter hohen Jauntalbrücke (www.bungy.at) • Nacht-Tauchen im Klopeiner See (www.klopeinersee.at) • Segeln/Surfen (www.wutte.at und www.segelschule-kaernten.at) • Fun-Park Pirkdorfer See (www.klopeinersee.at oder 04230/321) • Halfpipe (Höhe: 3,8 m) • 2 Beachvolleyballplätze • Inline Skating • BMX & Dirty Bike Bahnen • Streetball-, Streethockeyund Streetsoccerplatz • Boulderwand Kultur • Sommerfestspiele Eberndorf (sommerspiele@eberndorf-info.at) • „Der Revisor“ Komödie von Nikolai Gogol • Werner Berg Museum (http://wernerberg.museum/) • Sonderausstellung von Kiki Kogelnik und Werner Berg

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Landjugend-Interview mit myProduct.at

„Wir unterstützen Landwirte, die aus Ü hinter ihren Produkten stehen“ Seit mehr als einem Jahr können Konsumenten einzigartige österreichische Spezialitäten bequem von zu Hause aus bestellen und bekommen die Infos zur Herkunft und Produktion der Produkte gleich mitgeliefert. Möglich gemacht wird dies von Rainer Neuwirth, Michael Schruef und Thomas Poscher, die gemeinsam die Online-Plattform www.myproduct.at betreiben. Im Interview erzählt Michael Schruef, wie die Idee entstanden ist, worauf das Trio besonderen Das Interview führte Andrea Eder. Wert legt und verrät seine ganz persönlichen Lieblingsprodukte. Wie entstand die Idee zu „myProduct.at“? Die Idee entstand beim Abendessen. Ich kann mich noch genau erinnern, es war der 19. Februar 2009. Wir stammen alle drei aus der Landwirtschaft und hatten Produkte von zu Hause mit. Da der Hunger groß war, dauerte es nicht lange, bis wir alles aufgegessen hatten – und dann haben wir uns gedacht, dass es doch toll wär’, wenn es jemanden gäbe, der einem die Produkte direkt vom Landwirt vor die Haustüre liefert. Wir haben lange überlegt, Marktforschungen durchgeführt, mit Kunden und Landwirten gesprochen ‒ und schon bald wurde uns klar, welches Potential in dieser Idee steckt. Wie funktioniert die Plattform? Unter www.myproduct.at werden ausgewählte Spezialitäten der österreichischen Landwirtschaft auf einer Onlineplattform vereint. In unserem Onlinestore kann man sich detaillierte Infos zu den Betrieben holen und Produkte aus allen Regionen Österreichs bequem von zu Hause aus bestellen – und das rund um die Uhr. Sobald die Bestellung abgegeben wurde, bekommen unsere Partnerlandwirte eine Benachrichtigung. Die Produkte werden direkt vom Hof des Landwirts abgeholt und durch unseren Logistikpartner DPD zum Kunden gebracht. Die Pakete werden um nur 3,90 Euro bis vor die Haustür geliefert. Ab einem Bestellwert von 50 Euro versenden wir gratis. Wer kann mitmachen? Mitmachen können landwirtschaftliche Betriebe aus ganz Österreich, die Interesse an einem österreichweiten Vertriebskanal haben. Im Zuge des Aufnahmeverfahrens werden unsere Aufnahmekriterien sowie die Qualität der Produkte geprüft, denn schlussendlich

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viel Fleiß und Einsatz produziert werden. Genau jene Betriebe möchten wir unterstützen – Landwirte, die aus Überzeugung hinter ihren Produkten stehen.

ist die Qualität das Wichtigste. Besonders wichtig ist uns der direkte Kontakt mit unseren Partnerlandwirten, daher besuchen wir jeden Betrieb persönlich. Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte? Das ist schwer zu beantworten und auch sehr unterschiedlich – wenn’s mal was zum Naschen sein darf, dann gönnen wir uns Edelschokoladen oder Kürbiskerne zum Knabbern in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Fleisch- oder Nudelgerichte verfeinern wir sehr gern mit Chutneys und wenn wir Geschenke für besondere Anlässe brauchen, werden wir bei den Edelbränden und Likören fündig. Warum sind euch heimische Lebensmittel und Produkte ein so großes Anliegen? Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir unsere Wurzeln in der Landwirtschaft. Wir sind auf unseren elterlichen Betrieben groß geworden, wir kennen die Höfe unserer Nachbarn und mittlerweile Betriebe aus ganz Österreich. Wir schätzen die Produkte, die in Österreich tagtäglich mit

Mit eurer Geschäftsidee seid ihr überaus erfolgreich. Soeben wurdet ihr vom Gründerservice zum Unternehmen des Monats Februar gewählt. Was macht euren Erfolg aus? Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leistet mit Sicherheit jeder Einzelne im Team. Die persönlichen Erfahrungen und Fähigkeiten, die jeder mitgebracht hat, sind enorm wichtig, um als Team etwas zu bewegen. Aber nicht nur die Kompetenzen sind entscheidend, sondern auch die Art und Weise, wie zusammengearbeitet wird. Respektvoller Umgang mit unseren Kunden, mit unseren Landwirten und untereinander bilden die Grundlage, um erfolgreich arbeiten zu können. Konntet ihr eure Erfahrungen der Landjugend-Arbeit für „myProduct“ umsetzen? Die Landjugendarbeit war für mich persönlich sehr prägend. Besonders die Wettbewerbe und Schulungen haben sehr viel Wissen vermittelt. Nicht zu unterschätzen ist auch die soziale Ebene, durch die zahlreichen Bewerbe und Aktivitäten habe ich Personen aus dem ganzen Land kennen gelernt. Ich habe viel erlebt, sehr viel Spaß gehabt und ein Netzwerk aufbauen können, das mir sehr viel bedeutet. Dafür bin ich sehr dankbar. Eure Tipps für jene, die mit einer ähnlichen Idee durchstarten wollen? Besonders wichtig ist es, trotz einer guten Idee offen für Neues zu bleiben. In den seltensten Fällen ist die erste Idee auch die Beste – daher ist es hilfreich sich umzuhören, andere Meinungen einzuholen und somit auch andere


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Perspektiven kennenzulernen. Wie und in welcher Form diese Informationen dann verwendet werden, das muss jeder selbst entscheiden. Welche Pläne und Ziele habt ihr für die Zukunft? Es gibt zahlreiche Pläne für die Zukunft und die Liste mit Ideen ist sehr lang. In naher Zukunft stehen eine kontinuierliche Ausweitung unseres Sortiments sowie die laufende Optimierung unserer Webseite im Vordergrund. Es gibt noch viele kleine Schrauben, an denen man drehen kann, um das Service noch weiter zu verbessern. Die bisherigen Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass wir

auf dem richtigen Weg sind ‒ und diesen werden wir konsequent weiter verfolgen. Die Bedeutung biologisch erzeugter Produkte wächst – in diesem Zusammenhang ist eine fachliche Ausbildung am Puls der Zeit entscheidend. Im brandneuen Masterstudiengang „Produktmarketing & Innovationsmanagement“ mit der Vertiefung „Organic Business“ an der Austrian Marketing University of Applied Sciences (AMU) werden wir für unsere Tätigkeit am Bio-Sektor umfassend qualifiziert.

Steckbrief

Überzeugung Name: Michael Schruef Alter: 23 Sternzeichen: Fisch Lieblingsmusik: wechselt ständig Lieblingsfilm: Avatar Lieblingsbuch: Illuminati Lieblingsprodukt: ObirStollenschinken Hobbys: Klettern, Lesen

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Hilfe für Bilderquelle: Hilfswerk Austria International

Nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti am 12. Jänner 2010 erschüttert und zwischen 200.000 und 300.000 Menschenleben gefordert hat, sind unzählige Teams aus aller Welt im Einsatz, um in der Region der primär betroffenen Hauptstadt Port au Prince Hilfe zu leisten. Neben dem Bedarf an Trinkwasser, Medikamenten, Nahrung und Notunterkünften sind jedoch auch raschest landwirtschaftliche Inputs im ganzen Land nötig, damit nach zwei verlorenen Ernten die nächste und somit auch die künftige Lebensmittelbasis abgesichert werden kann. Dieses Ziel steht im Mittelpunkt eines Hilfswerk Austria International-Projekts, das von der LK Österreich, den neun Landwirtschaftskammern und dem Österreichischen Raiffeisenverband unterstützt wird. Doch auch jede und jeder Einzelne kann mit seiner Spende dazu beitragen, das Leid der Menschen in Haiti zu lindern. Text: Claudia Jung-Leithner

Besonders gut war es um die Landwirtschaft des Inselstaates ohnehin nie bestellt. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und zugleich auch eines der anfälligsten für äußere wirtschaftliche und naturbedingte Katastrophen. Dementsprechend schlecht ausgestattet und unzureichend gegen Krisen geschützt ist auch der Agrarsektor. Dessen nachhaltige Entwicklung wurde von der haitianischen Regierung und der internationalen Geldgebergemeinde bereits 2008 – also noch lange vor dem Erdbeben – zur nationalen Priorität erklärt. Verschärfend kamen die Steigerung der Weltmarktpreise zu dieser Zeit, die Wirbelstürme im Sommer 2008 und nun auch noch das Erdbeben hinzu. Über 9 % der Gesamtbevölkerung und zwischen 30 und 35 % der Kinder unter fünf Jahren gelten mittlerweile als akut unterernährt. 88 % der ländlichen Haushalte leben unter der Armutsgrenze.

600.000 Menschen auf der „Stadtflucht“ Die Lebensmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen

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(FAO) hat vor einer regelrechten Tragödie in den ruralen Gebieten gewarnt. Außerdem sollte bedacht werden, dass mittlerweile rund 600.000 Menschen aus der zentral gelegenen Erdbeben-Region, in der sich auch die Hauptstadt Port au Prince befindet, in die Peripherie abgewandert sind oder noch abwandern. Diese Gebiete sind allerdings nur höchst unzureichend auf die Menschenmassen und ihren Hunger vorbereitet.

Saatgut, Dünger und einfache Geräte als Basis Das Hilfswerk Austria International setzt mit österreichischer Unterstützung aus der Landwirtschaft genau an diesem Punkt an und möchte - je nach einlangendem Spendenumfang - zwischen 500 und 1.000 Bauernfamilien mit Saatgut, Dünger und einfachen Geräten möglichst regionaler Herkunft versorgen. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll es damit gelingen, dass diese Kleinbauern für eine gewisse Nahrungsmittelbasis sorgen und diese auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten können. Dabei stehen speziell schnell wachsende Kulturen wie Gemüse, Mais, Bohnen und Sorghum im Vordergrund.


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Haitis Landwirtschaft Factbox

Wusstest du, dass ... ... das Erdbeben vom 12. Jänner 2010 in Haiti zwischen 200.000 und 300.000 Menschenleben gefordert hat? ... mittlerweile 600.000 Menschen aus der Region der erdbebenzerstörten Hauptstadt Port au Prince in die ländlichen Gebiete abgewandert sind bzw. abwandern, wo die Nahrungsmittelversorgung immer knapper wird? ... 9 % der Gesamtbevölkerung und mittlerweile 30 bis 35 % der Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt sind sowie 88 % der ländlichen Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben?

Mehr Arbeitsplätze, weniger Importabhängigkeit Doch auch einfache Bewässerungsanlagen sollen erneuert werden, um Verluste des wertvollen Wassers zu vermindern und die Verfügbarkeit von gutem, bebaubarem Boden zu steigern. Es ist ferner geplant, unter Einbindung lokaler Hilfsorganisationen mit Agrarfachleuten einfache landwirtschaftliche Kooperationen aufzubauen. Insbesondere Frauen, die oftmals das Familienoberhaupt darstellen, brauchen eine derartige Unterstützung. All dies soll jedoch nicht nur die Lebensmittel-Produktion selbst steigern, sondern auch dazu helfen, regionale Arbeitsplätze zu schaffen, beispielsweise durch die Produktion von natürlichen Düngemitteln. Dadurch soll die ländliche Bevölkerung befähigt werden, besser für die zugewanderten Menschen und für eine höhere Ernährungssicherheit zu sorgen. Auch die Stabilisierung und Erholung der Umwelt ist ein Ziel, nicht zuletzt weil diese dann auch besser für weitere etwaige Naturkatastrophen gerüstet wäre. Da derzeit 55 % der Nahrung und 80 % des Grund-

nahrungsmittels Reis importiert werden, soll durch die Steigerung der landeseigenen Produktion auch die Einfuhrabhängigkeit des armen Landes vermindert werden. Schon jetzt arbeiten 60 bis 70 % der Menschen in der Landwirtschaft, dieser Sektor macht allerdings nur 25 % des Bruttonationalproduktes aus. Dies verdeutlicht, welche Effizienzsteigerungen hier durchaus möglich wären.

Spenden sind höchst willkommen In Summe führt das Hilfswerk Austria International, das seit 2009 in Haiti präsent ist, derzeit vier Einzelprojekte in den Bereichen Allgemeine Nothilfe, Gesundheit und Soziales, Ausbildung sowie Landwirtschaft mit Kosten von 2,7 Mio. Euro in dem Inselstaat durch. Die Verantwortlichen hoffen, 350.000 Euro für das Agrarprojekt sammeln zu können. Ein nicht unwesentlicher Teil davon hängt allerdings von der Großzügigkeit der Einzelpersonen ab. Spenden für die Initiative „Wir bauen Leben - Die österreichische Landwirtschaft hilft“ sind auf das PSK-Konto 90.311.400, Bankleitzahl 60.000, möglich. Für Organisatorisches und den nötigen Personalaufwand beim

... das Hilfswerk Austria International die einzige österreichische Organisation ist, die - mit Unterstützung der Landwirtschaftskammern - in Haiti ein Hilfsprojekt im Agrarbereich in die Wege geleitet hat? ... dieses Hilfsprojekt primär darauf abzielt, die Kleinbauern mit Saatgut, Dünger und einfachen Betriebsmitteln zu versorgen, um eine nachhaltige Landwirtschaft und Nahrungsmittel-Erzeugung aufzubauen?

Hilfswerk wird lediglich ein geringer Prozentsatz von etwa 10 % aufgewendet, der gesamte Rest kommt direkt den haitianischen Bauernfamilien zugute. Im besten Sinne des Wortes „erste Früchte“ soll das Projekt in den nächsten Monaten tragen, allerdings hoffen die Verantwortlichen, die Laufzeit des Vorhabens über ein Jahr hinaus verlängern zu können, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen abzusichern.

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CEJA Seminar in Spanien Welche Chancen bietet eine gemeinsame Agrarpolitik für Junglandwirte nach 2013 Von 3. bis 6. Februar fand in Sevilla (Spanien) der Europäische Kongress der Junglandwirte statt. Für Österreich waren vier Vertreter der Landjugend und der Jungbauernschaft angereist. Im Zentrum der Diskussionen standen Chancen und Hindernisse für Jungübernehmer von landwirtschaftlichen Betrieben und die Frage wie eine Gemeinsame Agrarpolitik darauf einwirken kann.

Speziell für Junglangwirte ist es oft sehr schwierig, am Puls der Zeit zu sein, da Veränderungen immer mit hohen Investitionskosten verbunden sind. Langfristig gebundenes Kapital macht den Betrieb träge für Veränderungen, doch die Globalisierung und der internationale Wettbewerb verlangen von Jungunternehmern Spontanität. „In vielen Produktbereichen kann die österreichische Landwirtschaft den Preiskampf nur schwierig mithalten, unser wesentlicher Vorteil ist aber die Qualität unserer Erzeugnisse. So muss es in Zukunft wichtig sein, den Kunden mehr noch als jetzt, Regionalität und Qualität der heimischen Produkte zu verdeutlichen!“, meint Franz Lauritsch, Bezirksobmann der Landjugend Villach. Immer wieder wird uns Landwirten berichtet, dass der Nahrungsmittelbedarf bis 2050 um 70 % ansteigen werde und wir jeden Quadratmeter zur Erfüllung dieser Aufgabe benötigen. Wir Junglandwirte sind bereit, diese Verant-

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wortung anzunehmen und hoffen auf eine positive Preisentwicklung, um in Zukunft möglichst ohne Ausgleichzahlungen ein gutes Betriebsergebnis erwirtschaften zu können. Derzeit ist der Markt jedoch gut versorgt und wir haben in den letzten beiden Jahren die Lagerbestände erhöhen können. „Um das Überleben der landwirtschaftlichen Betriebe abzusichern, ist es notwendig in den nächsten Jahren die Ausgleichzahlungen abzusichern und die alternativen Kraftstoffe auf europäischer Ebene zu forcieren. Nur wenn die Überproduktion unserer Nachbarländer abgefedert wird, kann die heimische Landwirtschaft ihre Aufgaben wie Klimaschutz, Erhalt der Kulturlandschaft sowie Bodenschutz und Sicherstellung der Versorgung unserer Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln auch in Zukunft erfüllen“, fordert Hermann Weiß, Agrarkreisleiter und Landesbeirat der Landjugend Niederösterreich. Die Landwirtschaft in den Staaten der Europäischen Union bietet neben ihrer Produktionsfunktion auch noch wesentliche weitere Dienste für die Gesellschaft. Franz Fehr, Europasprecher der Österreichischen Jungbauern, meint dazu: „Umweltschutz, tiergerechte Haltung, Produktion von gesunden Lebensmitteln und der Schutz des Grundwassers sind außerhalb Europas nicht so selbstverständlich wie bei uns. Darauf können wir stolz sein und das muss unserer Gesellschaft auch etwas wert sein!“

In Österreich werden diese Leistungen durch das ÖPUL-Programm (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) abgegolten. Die Abgeltung dieser Leistungen von Landwirten an unsere Gesellschaft mittels Agrarumweltprogrammen ist für die Europäische Union ein wesentlicher Bestandteil der Förderung zur Entwicklung des ländlichen Raumes und muss deshalb auch nach dem Jahr 2013 verstärkt fortgeführt werden.

Factbox

Die Vergrößerung des Betriebes alleine scheint nur mehr selten die ideale Lösung für das zukünftige Überleben des Betriebes zu sein. In ganz Europa setzen junge Landwirte immer mehr auf Diversifizierung. Das Aufdecken neuer, individueller Chancen und der Aufbau mehrer Standbeine helfen natürlich den Betrieb abzusichern, erfordern aber auch Geschick, hohe Motivation und viel Durchhaltevermögen.

AGRARPOLITISCHES SEMINAR NORD Interessantes zur Agrarpolitik gibt es auch beim nächsten Agrarpolitischen Seminar in Linz! Das Agrarpolitische Seminar NORD findet am 9. Juni 2010 in der LK Oberösterreich statt. Einen Tag nach den Agrarpolitischen Seminaren finden jeweils die Bundesagrarkreissitzungen statt. Bei diesen diskutieren die einzelnen Vertreter der Länder über Vorgänge und Veränderungen in der Landwirtschaft und bringen sich bei den einzelnen Entscheidungsträgern ein. Da die Landjugend bei der LK Österreich und deren Ausschüssen vertreten ist, werden immer topaktuelle Themen aufgegriffen und besprochen.


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T I P P S

Buchtipp DER METZGER SIEHT ROT

Buchtipp DAS SPARGELCARTOONKOCHBUCH

Thomas Raab Piper Verlag 319 Seiten ISBN: 9783492254632 ¤ 9,20

Sybille Milde, Ludwig Hessler Vmn Naumann, Verlag M. 72 Seiten ISBN: 9783936622591 ¤ 14,40

Was tut man nicht alles aus Liebe? Willibald Adrian Metzger kann ein Lied davon singen! Der feinsinnige Restaurator überwindet seine Abneigung gegen Massenveranstaltungen und begleitet seine heiß verehrte Danjela zu einem Heimspiel ihrer Lieblingsmannschaft mit tragischem Ende. Als Danjela ihrer Neugierde zum Opfer fällt, ist es vorbei mit Willibalds Gelassenheit und mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Das etwas andere Kochbuch rund um das edle Gemüse. Deutschlands jüngste Sterneköchin, Sybille Milde und Ludwig Hessler präsentieren die 50 besten Spargel- und Bärlauch-Rezepte ‒ witzig verpackt in Cartoons von Günter Henrich. Mit den einfachen Rezepten mit viel Gemüse und Fisch bekommt Kochen einen neuen Spaßfaktor, Wissenswertes über den Spargel liefern die lustigen Cartoons.

ROBIN HOOD Universal Pictures Regie: Mit:

Start:

Buchtipp KALTE KÜCHE

Buchtipp

top agrar 144 Seiten ISBN:9783784350585 ¤ 15,-

EAT SLOW! Florian Holzer & Nina Kaltenbrunner

100 raffinierte Rezepte, wenn es einmal schnell gehen soll oder die Temperaturen nach coolen und köstlichen Mahlzeiten verlangen. Hobbyköche, die Freude an Aufwändigerem wie tollen Salaten, besonderen Broten, Fleischund Fischrezepten haben, kommen ebenso voll auf ihre Kosten. Plus: Nützliche Anleitungen für das Buffet zum Gästeempfang!

Gewinnspiel

Falter Verlag 320 Seiten ISBN: 9783854394228 ¤ 25,50 Einen Wegweiser zum Genuss präsentieren Florian Holzer & Nina Kaltenbrunner mit ihrem schön gestalteten Buch: Ausgewählte Bio- und Slow-Food-Produzenten in Ostösterreich machen Lust auf die heimische Lebensmittel-Qualität. Die kurzen Texte erzählen von den Besonderheiten und der Geschichte der Produkte. Einblick gibt’s auch in die jeweiligen Herstellungsweisen der Produzenten. Bleibt zu hoffen, dass auch der Westen Österreichs bald einen eigenen Kultur-Genussführer bekommt!

Kinotipp

Ridley Scott Russell Crowe, Cate Blanchett, Mark Strong, Matthew Macfadyen, Kevin Durand u.a. 13. Mai 2010

Wer kennt sie nicht? – Die Geschichte um Robin Hood, der im England des 13. Jahrhunderts um Gerechtigkeit und Freiheit kämpft. Unter der Regie von Ridley Scott brillieren Stars und Oscar-Preisträger wie Russel Crowe und Cate Blanchett bei diesem Revival des Film-Klassikers. Scott versucht mit seiner Neuverfilmung des historischen Stoffes einen neuen Blickwinkel. Denn im Vordergrund der Geschichte steht die Entwicklung Robin Hoods zum Helden. Ob ihm das gelingt? – Ansehen und sich selbst ein Bild machen! Nach „Gladiator“, „Ein gutes Jahr“, „American Gangster“ und „Der Mann der niemals lebte“ ist „Robin Hood“ übrigens die bereits fünfte Zusammenarbeit von Scott mit Oscarpreisträger Crowe.

Wir verlosen 1 Exemplar der

„Kalten Küche“. Schreibt uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff „Kalte Küche“an: oelj@landjugend.at oder an unsere Postadresse: Landjugend Österreich Schauflergasse 6, 1014 Wien Viel Spaß beim Nachkochen!

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Bezirk Wolfsberg

Zehn Köpfe grübeln über das Arbeitsjahr 2010 Was können wir an unsrer Arbeit verbessern? Wie schaffen wir es nach außen hin mehr Transparenz zu vermitteln? Was tun mit LAVBAPFEL? Diese Fragen stellten wir uns, bei der 1. Bezirksklausur der Landjugend Wolfsberg. Als Hilfsmittel hierzu diente uns die Wünschbox, die von uns bei der Bezirksausschusssitzung ins Leben gerufen wurde. Hier konnten die Ortsgruppe ihre Bitten bzw. Kritik anonym auf einen Zettel schreiben und in die Box werfen. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen, so können wir sagen, dass diese Aktion schon mal ein Erfolg war. Des Weiteren wurden die Berichte für die Nachwuchsaktion des Bezirkes für die einzelnen Flyer bearbeitet und das Layout besprochen. Die Aktion wird in den Landwirtschaftlichen Fachschulen St. Andrä und Buchhof stattfinden und dient in erster Linie dazu, die einzelnen Ortsgruppen im Bezirk vorzustellen. Mit dieser Aktion erhofft sich der Bezirksvorstand viele Neumitglieder für alle Ortsgruppen gewinnen zu können. Der Redewettbewerb wird 2010 erstmals an einem Sonntag stattfinden um auch aus-

wärtigen Schülern die Chance zu geben, daran teilzunehmen. Ein Entgegenkommen der Landwirtschaftskammer ermöglichte uns dies. Bezirksball und Bezirksausflug wurden genauer geplant, hier erhoffen wir uns eine bessere Kommunikation unter den einzelnen Ortsgruppen. „LAVBAPFELLavanttaler Bananenapfel“, das Projekt des Bezirksvorstandes Wolfsberg wurde fertig gestellt und eine Marketingstrategie ausgearbeitet. Im Rahmen des

1. Bezirksballes soll ein Schätzspiel stattfinden bei dem es zu erraten gilt, wie viele Minuten wir mit dem Bau der Skulptur verbracht haben und der Erlös soll dem Absolventen-Verband der LFS St. Andrä zu gute kommen. Dieser engagiert sich besonders für Bauernfamilien die schwere Schicksalsschläge zu verarbeiten haben, somit konnte eine gute Basis für das Arbeitsjahr 2010 geschaffen werden. BARBARA ZUBER

Bezirk St. Veit

Action pur beim Hallenfußballturnier

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Am Samstag, dem 20. Februar 2010 veranstaltete der Bezirksvorstand St. Veit das alljährlich beliebte und traditionelle Hallenfußballturnier. Das Fußballturnier wurde mit 10 Burschenmannschaften und 5 Mädchenmannschaften in der Sporthalle der HLW St. Veit durchgeführt. Mit etwas Verspätung, jedoch tatkräftiger Unterstützung vieler Landjugendmitglieder konnte das Turnier mit wenig Zeitverlust angepfiffen werden und es wurde sogleich voller Ehrgeiz um die begehrten ersten Plätze gekickt. Mit viel Einsatz und Elan, aber auch Spaß zeigten alle Mannschaften ihr Können und es fielen viele Tore, welche dem Einen oder Anderen schlussendlich zum Sieg verhelfen konnten. Am Nachmittag standen

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aber die Finalspiele fest und man kämpfte bei den Burschen- wie auch bei den Mädchenmannschaften um die gefragten ersten drei Plätze. Den ersten Platz bei den Burschen durfte die Landjugend Sörg, nach langer Zeit wieder einmal, in Anspruch nehmen, dicht gefolgt von der Landjugend Brückl auf Platz zwei und der Landjugend Wieting auf Rang drei. Auch bei den Mädchen ging es heiß her und so konnte sich die Landjugend St. Georgen den ersten Stockerlplatz erspielen. Den zweiten Platz erreichte die Mädchenmannschaft der Landjugend Guttaring vor der Landjugend Straßburg. Wie schon erwähnt hatten die Tormänner und Torfrauen an diesem Tag sehr viel zu tun. So konnten sich heuer gleich mehrere

den Titel des/der Torschützenkönigs/In verdienen. Dies war bei den Mädchen Ruhdorfer Rosemarie (Landjugend Guttaring) und bei den Burschen Gingl Thomas (Landjugend Krappfeld). Der Bezirksvorstand St. Veit dankt allen Landjugendgruppen recht herzlich für die zahlreiche und auch unfallfreie Teilnahme und gratuliert auch nochmals den Siegern des Turniers recht herzlich. Weiters dankt der Bezirksvorstand allen Sponsoren, dem Schiedsrichter für die reibungslose Durchführung des Turniers, sowie allen freiwilligen Helfern für die tolle Zusammenarbeit. MOSER EVELYN


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Landjugend Bad St. Leonhard (WO)

Er war der Größte!

Am 30. März war Palmsonntag. Natürlich waren wir auch dabei. Aber zuerst die Vorgeschichte: Am Sonntag, dem 21. März war für jeden klar was vor der Tür stand: Palmsonntag. 17 Mitglieder versammelten sich zum Palmbuschenbinden. Wir hatten eine große Aufgabe vor uns, den ungefähr 5m langen Palmbuschen zu binden. Natürlich wurden Palmzweige, Buchsbaum und Segenbaum mitgebracht. Wir fingen voll Elan an Sträußchen zu binden. Ein paar

banden die Zweige auf den langen Stiel und Meter für Meter kamen wir voran. Als wir nach einer dreiviertel den Buschens gebunden hatten, hatten wir alles verbraucht, was wir am Anfang mitgebracht haben. Was nun? Ein Paar begaben sich auf die Suche nach Buchsbaum, zurück kamen sie aber mit Thujen. Wir machten wieder Sträußchen, und der Buschen wurde immer farbenfroher. In der Zwischenzeit banden wir kleine Sträußchen für die einzelnen Mitglieder. Als wir endlich fertig

waren, und der Nachmittag vorbei war, gönnten wir uns eine Jause. Schließlich war der Palmsonntag da. 43 Mitglieder waren anwesend. Wir nahmen natürlich an der Prozession teil, wo fünf Burschen, den schweren Buschen tragen mussten. Natürlich war unser Palmbuschen der größte der Stadt. Nach der Kirche, saßen wir zum Mittagessen zusammen, und ließen den Nachmittag noch mit einem Gruppenfoto ausklingen. ELISABETH SCHARF

Bezirk Klagenfurt

Pizzaservice ade, Pizza Backkurs OK Pizza - Mini Pizza Ungarische Pizzaschnecke ... Am 23. Februar 2010 veranstaltete der Bezirk Klagenfurt einen Pizzabackkurs in der LFS Ehrental. Mit großer Begeisterung strudelten die 18 Teilnehmer in die Küche. Zu meiner Verwunderung nahmen an diesem Kurs sehr viele Burschen teil,

die an diesem Abend ihre excelenten Kochkünste preis gaben. Frau Monika Gruber, eine Kochlehrerin der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule Pitzelstätten, bereitete mit uns zuerst einen Pizzateig zu. Anschließend wurden Zutaten wie Schinken, Mozzarella, Tomaten und vieles mehr zugeschnitten. Jeder Teilnehmer backte zuerst für sich

eine große Pizza im Pizzaofen. Anschließend wurden Mini-Pizzen und Pizzaschnecken zubereitet. Die Aufräumarbeiten wurden sehr rasch erledigt, um endlich dem Knurren der Mägen ein Ende zu machen. Genüsslich verspeisten alle ihre selbst gemachten Pizzen! Buon apetito! ZEHETNER ALEXANDRA

Landjugend Jauntal (VK)

„So spånnend und so lustig ...“ Das Jahr der Landjugend Jauntal war sehr aufregend, anstrengend und lustig. Angefangen hat das Jahr 2009/2010 mit der Jahreshauptversammlung am 31. Jänner 2009, da wurde der neue Vorstand bestätigt bzw. neu gewählt. Insgesamt hatten wir 35 Sitzungen bzw. Tanzproben und 150 Zusammentreffen (Vorbereitungen der Feste, Auftritte und Landjugend Feste). Am 21. Feber gingen wir auf den Maskenball in Unterburg. Die Landjugend verkleidete sich als Spongebob-Schwammkopf. Dieses Kostüm war sehr einfallsreich und lustig. Am Karsamstag findet jedes Jahr unser kleines aber feines Fest, das Osterhaufen heizen, dass von vielen Besuchern aus der Ortschaft besucht wurde, statt. Wir hatten heuer 9 Tanzauftritte, was uns sehr freute. Der erste war beim legendären Ostertanz der Landjugend St. Stefan/Haimburg in Völkermarkt am 12. April 2009. Dieser Auftritt war der Anfang unserer Auftritte. Am 16., 20., 22.,

25., 28. und 29. Juni tanzten wir beim Gasthaus Mochoritsch in Rückersdorf mit großem Eifer und Freude auf. Tanzen macht der ganzen Gruppe sehr viel Spaß. Wir sind glücklich, dass wir so viele Mitglieder zum Tanzen bewegen konnten. Beim traditionellen Salamifest in Eberndorf am 2. August präsentierten wir ebenfalls unsere Volkstänze. Unser letzter und gut gelungener Tanzauftritt war am 4. Oktober beim Oktoberfest in St. Primus. Im Rahmen des Acoustic Lakeside veranstalteten wir das Beachvolleyball am 25. Juli 2009 am Sonneggersee. Es war sehr viel Spaß und Gaude bei diesem Tunier, das von der Landjugend St. Stefan/Haimburg, die gleich mit 2 Gruppen antraten, der Landjugend Diex und 2 Gastgruppen namens Flip-Flops und IMC wahrgenommen wurde. Anstrengung hatten wir heuer bei den Vorbereitungen unseres 30-Jahr Jubiläums. Wir gingen diesem Fest mit Freude aber auch mit großer Skepsis entgegen. Dieses Fest

war am 29. und 30. August. Am Samstag den 29. August hatten wir für Jung und Alt ein gutes Abendprogramm mit der Gruppe „JUMP“ im K3 in St. Kanzian. Am nächsten Tag veranstalteten wir das Frühschoppen und den Erntedankumzug durch St. Kanzian. Unser letztes und traditionelles Fest war der „Tanz in den Stefani“ beim GH Fichtenhof in Unterburg. Durch den gemütlichen Abend begleitete uns die Gruppe „Dieter´s Alpenfunk“ sowie DJ Chris in der Almbar. Unsere Gruppe studierte das Schuhplattln und auch eine Mitternachtseinlage aus verschiedenen Tänzen ein. Für dieses anstrengende Jahr belohnten wir uns mit einem 3-tägigen Ausflug nach Tirol zur Landjugend Rum. Bei diesem Ausflug konnten wir uns ein bisschen entspannen. Für die Landjugend Jauntal war das ein sehr gelungenes und erfreutes Arbeitsjahr 2009/2010. TAURER MELISSA

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Landjugend St. Stefan (WO)

Rekordverdächtiger Palmbesen in St. Stefan/Lav. Am Palmsonntag feierte die Pfarrgemeinde St. Stefan die traditionelle Palmweihe. Neben zahlreichen Gästen war auch die Landjugend St. Stefan, welche einen 13 Meter langen Palmbuschen gebunden hatte, mit dabei. Dieser wurde von den Landjugendmitgliedern mit viel Eifer und Ergeiz gebunden. Die Weihe, fand bei wunderschönem Wetter, vor dem Haus der Musik statt. Anschließend zogen alle gemeinsam in die Kirche, wo die Festmesse von Pfarrer Eugen Länger zelebriert wurde. Nach der Festmesse wurde der Palmbuschen von den

Landjugendmitgliedern nach Riegelsdorf, zur Familie Scharf vlg. Graf, gebracht. Nach alter Tradition marschierten die Landjugendmitglieder 3 Mal um das Haus. Mit diesem Brauch schützt man die Familie vor Feuer, Blitz, Unglück und Krankheit. Danach wurde der Palmbesen von den Landjugendmitgliedern auf die Wagenhütte gehängt. Ein großes Dankeschön gilt der Familie Scharf vlg. Graf für die Verköstigung aller Landjugendmitglieder. ALFRED SCHLATTE

Landjugend Lavamünd (WO)

Alljährlicher Palmbesenritt Am Vorabend des Palmsonntags trafen sich die Lavamünder Landjugendmitglieder zum althergebrachten Palmbesenbinden am Betrieb der Familie Knapp vlg. Woltsche. Der daraus resultierende prächtige 11 Meter lange Palmbesen wurde dann von unseren Jungs, natürlich unter Begleitung von uns Mädels, zur Palmweihe in die Pfarrkirche getragen. Herr Dechant Mag. Marko Lastro hat die feierliche Palmweihe zelebriert. Unsere jüngsten Landjugend-Mädels durften sich

danach auf dem mit immergrünem Buchsbaum und Wacholder geschmükkten und geweihten Palmbesen setzen und wurden zurück zur Ausgangsliegenschaft getragen. Bis zum nächsten Jahr wird er am Stallgebäude angebracht und soll alles „Böse“ fernhalten. Ausklang fand der Palmsonntag traditionell im Gasthaus Hüttenwirt mit einem guten Mittagessen. HELKE MÜLLER

Landjugend Brückl (SV)

Landjugend sammelte für bedürftige Kinder der Gemeinde

Die Spendenaktion der Landjugend Brückl wurde heuer bereits zum sechsten Mal durchgeführt und zählt somit schon zu einem Fixpunkt auf unserem Veranstaltungskalender. Am Silvestertag wurden gegen eine freiwillige Spende Tee, Glühmost, sowie Kekse und Reindling ausgeschenkt. Der Erlös kam heuer bedürfti-

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gen Kindern der Volksschule Brückl zu Gute, um Reittherapien, Kinder mit Legasthenie, Ergotherapien, Sprachförderungen, Klassenfahrten, Vorschulförderungen, hyperaktive Kinder, Freigegenstände wie Chor, Spielmusik und die Theatergruppe sowie die Integration zu ermöglichen und zu fördern. Aus diesem

Grund entschloss sich die Landjugend den Erlös der heurigen Charityaktion der Volksschule zu spenden. Die Bevölkerung zeigte sehr viel Mitgefühl und unterstützte uns mit ihren großzügigen Spenden. Bis zum Nachmittag kam eine beträchtliche Summe von 625 ¤ zusammen, die seitens unserer Landjugend auf ¤ 700 erhöht wurde. Der Scheck wurde am 18. März 2010 vom Obmann der Landjugend sowie Lukas Zitz, Chritstian Bucher und Tina Hainig übergeben. Im Gegenzug unserer Tat wurden wir von Frau Müller sowie den Kindern recht herzlich empfangen und mit einem kleinen musikalischen Programm überrascht. Die Landjugend Brückl möchte sich in diesem Rahmen noch einmal für die hohe Spendenmoral bedanken. Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende den Kindern unserer Gemeinde ein wenig helfen konnten. TINA HAINIG


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Landjugend Moosburg (KL)

Auf die Plätze, fertig, los! So ging es durch die Funkgeräte der Landjugend Moosburg, denn am 12. Februar 2010 veranstalteten wir nach einigen Jahren wieder ein Fassdaubenrennen. Wir schafften trotz Zeitmangels und viel Schnee die Piste so zu präparieren, dass sie auch für FassdaubenAnfänger keine Probleme darstellte. Mit viel Witz und Schmäh stürzten sich die ersten den Berg hinab. Das einfache Stehenbleiben bildete für viele eine Hürde, trotz allem, mussten noch ein Ring zum Durchsteigen, eine Labestation, eine Wippe und eine Sprungschanze bewältigt werden. Ob das wohl alle heil überstanden haben? Wer weiß!

Zwei Mädels kommentierten den Lauf mit viel Charme und Witz und heizten, unterstützt von der Musik, der Menge ordentlich ein, so dass keiner mehr an Kälte leiden musste. Natürlich durfte das richtige Ambiente nicht fehlen. So war der ganze Lauf mit Fackeln ausgesteckt, die im Zielhang zur Schneebar hinführten. Wir hatten nicht nur Sieger an diesem Abend, nein, auch eine Prämierung der besten Faschingsverkleidungen, die an den Start gingen. Da der Termin sehr kurzfristig war, hatten nicht alle Ortsgruppen Zeit, jedoch möchten wir uns bei allen mutigen Teilnehmern recht herzlich bedanken. Wir hoffen, dass auch nächstes

Jahr wieder ein Fassdaubenrennen stattfinden kann, damit es wieder heißt „Ab auf die Piste“! KATHRIN JANACH

Landjugend Pölling (WO)

Brauchtum wird GROSS geschrieben Auch heuer wieder hatte die Landjugend Pölling einiges an Aufsehen erregt. Mit unserem 13 Meter großen Palmbesen haben wir es am Palmsonntag sogar in den ORF geschafft. Unseren Palmbesen haben wir, wie es das Brauchtum verlangt, aus Palmkätzchen, Weiden, Segenbaum und Buchsbaum gebunden. Nach zwei Abenden haben wir unser Prachtexemplar fast fertig gestellt, vor dem großen Tag wurde ihm noch der letzte Schliff gegeben. Am Palmsonntag wurde er von unseren starken Burschen zur Weihe getragen und beim „Streitner-

Kreuz“ aufgestellt. Wie jedes Jahr führte die Landjugend mit dem Riesenpalmbesen die Prozession an und zog feierlich zur Kirche. Viele Leute kamen um ihre Palmbesen segnen zu lassen und unseren zu bewundern. Nach dem Palmsonntag war natürlich nicht Schluss mit dem gelebten Brauchtum in Pölling. Auch heuer wurde auf der

„Muchitsch- Leitn“ wieder das große Osterkreuz aufgestellt. Am Karsamstag konnten dann wieder zahlreiche Kirchgänger das Kreuzheizen der Landjugend bewundern. Den Abschluss macht bei uns der Emmausgang nach Tschrietes am Ostermontag. Dort sorgten wir für das leibliche Wohl der Pilger. ANDREA SCHILCHER

aufgriffen und einen Casinobesuch darstellten. Gleich danach ging es zur Maskenprämierung. Alle Narren bekamen einen Preis. Nun war auch die Frage „waßt du, wer do drunta is?“ hinfällig und es wurde weitergefeiert bis in die Morgenstunden. Die „Starken Mander“ unterhielten unsere Besucher bestens und so wurde das Tanzbein kräftig geschwungen. Auch die Landjugend Stockenboi wollte es sich nicht nehmen lassen, sich in diesem Fasching zu verkleiden und deshalb schwirrten zwei Wochen später, 18 weiße Schafe, zwei Hirten, ein Hirtenhund und ein Tierarzt am Maskenball der Freiwilligen Feuerwehr Stockenboi durch die Gegend. Mit dieser netten Verkleidung erreichten wir den 2. Platz. Leider ist der Fasching schon vorbei, doch wir freuen uns schon

aufs nächste Jahr wenn es wieder heißt „Die Narren sind los“! LISA HEILINGER

Landjugend Stockenboi (VI)

„Viva Las Vegas“ Samstag, 30. Jänner 2010: Achtung, Achtung! Im Raum Stockenboi und Umgebung sind die Narren ausgebrochen. Ihr vermeintliches Ziel ist das Mehrzweckhaus in Zlan. Fahren Sie in dieser Gegend vorsichtig und überholen sie nicht! Alle waren in heller Aufregung als sich um 20:30 Uhr die Tür zum alljährlichen traditionellen Maskenball der Landjugend Stockenboi öffnete und es hieß „Welcome to Las Vegas“! Dies war nämlich unser Ballmotto. Und so kamen auch dieses Jahr viele maskierte und unmaskierte Feierwütige, um es richtig krachen zu lassen. Zur Eröffnung wurde gemeinsam mit den Staffbuam aufgetanzt. Um unser tänzerisches Können noch ein zweites Mal unter Beweis zu stellen, gab es auch zu Mitternacht wieder unsere berühmte Tanzeinlage, bei der wir das Ballthema

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Landjugend Preitenegg (WO)

LJ–Disco in Preitenegg Am 20. März fand im Kultursaal Preitenegg die alljährliche Landjugend-Disco statt. Für Stimmung und gute Unterhaltung sorgte DJ Sound Society. Ein Highlight der Fete war die Prämierung des „Stimmungskönigs“. Weiters durfte die Landjugend Preitenegg zahlreiche Ortsgruppen aus Kärnten (Schiefling, Reichenfels, Bad St. Leonhard, Kamp, St. Michael, St. Magarethen, Diex), wie auch aus der Steiermark (Pack, Obdach,

Hirschegg, Modriach, Weißkirchen) begrüßen. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und somit war die Disco ein voller Erfolg. Der Vorstand der Landjugend Preitenegg möchte sich für die gute Zusammenarbeit bedanken, denn ohne diese wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. SILVIA GRINGL

Landjugend Reichenfels (WO)

Wieder ein erfolgreiches Osterkränzchen in Reichenfels!

Schon zum 18. Mal öffneten sich die Pforten zum Osterkränzchen der Landjugend Reichenfels. Hunderte Besucher konnten sich an den toll geschmückten Theken und am spannenden Schätzspiel erfreuen. Obmann Stefan Pletz und

Mädelleiterin Barbara Zuber konnten neben den zahlreichen Landjugendgruppen aus dem Bezirk Wolfsberg und aus der Steiermark viele Ehrengäste begrüßen. Die Ehre gaben der Landjugend Bürgermeister Manfred Führer, Vize-

Landjugend Eitweg (WO)

Narrentreiben im Lavanttal

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In Kärnten ist der Fasching bekanntlich die fünfte Jahreszeit. Auch heuer wieder, überlegte sich die Landjugend Eitweg dies wieder zu unterstützen. Durch großes Überlegen und Grübbeln, welches Thema wir basteln sollten, kamen wir zu dem Beschluss, dass wir uns als die verbreitete Schweinegrippe verkleiden. So fertigten wir aus rosernen Stoff, eine lange „Sau“, die von unseren

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Mitgliedern getragen wurde. Am Faschingssamstag trafen wir uns dann, und marschierten beim Faschingstreiben in Wolfsberg mit. Der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz. Einige Mitglieder ließen den Fasching, sowie sich es in Kärnten gehört, bis in die frühen Morgenstunden ausklingen. SANDRA SCHLIFNI

bürgermeister Peter Pletz, Vzbgm. und Obmann des Bauernbundes Reichenfels/St. Peter Christian Sturm-Steinkellner, KR ÖR Anton Heritzer, Bildungsreferenten Claudia und Walter Sattler, LJ-Referentin Anna Warmuth und LO-Stv. Stefan Sullbauer sowie der Bezirksobmann der Blasmusik Daniel Weinberger. Zum Tanz spielten „Die Stockhiatla“ auf und in der Disco unterhielt die Rickrock Entertainment Crew. Eröffnet wurde das diesjährige Osterkränzchen durch die Landjugend St. Georgen/Längsee, welche verschiedene Tänze zum Besten gaben. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden und so konnte die Landjugend Reichenfels auch heuer wieder eine positive Bilanz des Osterkränzchens ziehen. Ein Dank gilt an alle Helfer und Helferinnen der Landjugend Reichenfels für die gute Zusammenarbeit und den verlässlichen Einsatz. GABRIELE STEINKELLNER


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Landjugend Gräbern-Prebl (WO)

Landjugenddisco der Landjugend Gräbern Auch heuer hat sich die Landjugend Gräbern–Prebl entschlossen wieder eine Landjugend Disco zu veranstalten. Und so haben sich die Mitglieder an die Arbeit gemacht, diese zu planen und zu organisieren. Die Disco fand am Samstag, 20.03.2010 beim Gasthaus Friesacherhof in Prebl statt. Die Landjugend Gräbern-Prebl bedankt sich recht herzlich beim GH Friesacherhof und bei der DJ Gruppe Blackout. Der Vorstand der Landjugend Gräbern–Prebl möchte sich in diesem Sinne auch bei allen Mit-

gliedern für die tolle Mitarbeit bedanken, denn ohne Eure Mithilfe wäre uns dieser Abend nicht gelungen. Außerdem ist auch das Theaterspielen ein fixer Bestandteil im Jahresprogramm der Landjugend Gräbern-Prebl. So haben sich die Jugendlichen auch heuer wieder an die Arbeit gemacht, um ein passendes Stück zu suchen. Nach langem Grübeln und Überlegen wurden sie schließlich fündig und entschlossen sich das Stück „Der Entenkrieg von Prebl“ von Walter G. Pfaus aufzuführen. Hierbei handelt es

sich um ein ländliches Lustspiel in drei Akten. Vier sehr gut besuchte Aufführungen waren eine große Belohnung für die Schauspieler, die einen sehr großen Teil ihrer Freizeit für lange und ausgiebige Proben geopfert hatten. Die Landjugend Gräbern-Prebl bedankt sich recht herzlich bei allen Zuschauern und beim GH Friesacherhof. Ein ganz besonderer Dank gilt dem GH Neuwirth für das alljährliche zur Verfügung stellen ihres Saales. STEFANIE STURM

Wo tuat sich wås in Kärnten von Mai bis Juli: Mai 2010 23. Mai 29. Mai 30. Mai

Pfingstfest Flashbackparty 2. LAT

LJ Meiselding LJ Brückl LJ Kärnten

Veranstaltungshalle Meiselding Gemeinschaftshaus Brückl Völkermarkt

14.00 20.00 11.00

Redaktionsschluss LJ Zeitung 3/10 Sommerfest LE 4er-Cup LE Handmähen Sonnwendfeier BE Handmähen

LJ Kärnten LJ Beerenthal LJ Kärnten LJ Kärnten LJ Metnitz LJ Österreich

LJ Büro Festhalle Projern Gmünd in Spittal Feldkirchen Sportplatz Metnitz Steiermark

12.00 20.00 09.00

Wieting Open Bezirks-Gokartrennen Alpenspektakel Kamper Höhenfest LE Forst Bezirks-Dartturnier BE Agrar- und Genussolympiade

LJ Wieting LJ Frauenstein LJ Pisweg LJ Kamp LJ Kärnten LJ Guttaring LJ Österreich

Sportplatz Wieting ÖAMTC-Gelände in Mail Pisweg Sportplatz Bad Kleinkirchheim Volksschule Salzburg

20.00

Juni 2010 02. Juni 05. Juni 05. Juni 12. Juni 19. Juni 25. Juni–27. Juni

20.00

Juli 2010 03. Juli 09. Juli 10. Juli 10. Juli 11. Juli 17. Juli 16. Juli–18. Juli

20.30 13.00

Soll das nächste Mal auch euer Termin hier stehen? Meldet eure Veranstaltungen, damit wir sie hier in der LJ-Zeitung veröffentlichen können. Ortsgruppen-Termine

Bezirks-Termine

Landes-Termine

Bundes-Termine

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