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land

P.b.b. • GZ02Z033285 M Verlagspostamt 8052 Graz

jugend03|13 steiermark

g e W m e d f u a m a s n i ahrt f l l a Geme W e i d – for Spirit

Fit rmark e i e t S d n e g der Landju

www.stmklandjugend.at

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S E RV ICE S E IT E

Praktisch verwendbar – die Werbematerialien der LJ

Ideal für das Schwimmbad!

Ein Klassiker!

In blau, grün und orange erhältlich!

Mit 36 Blatt!

Praktisch und geräumig!

Traubenzucker in Metalldosen!

Die Landjugend bietet ihren Mitgliedern eine Auswahl an Werbematerialien an, welche günstig erworben werden können. Dabei wird darauf geachtet, dass es sich um Dinge handelt, die man wirklich brauchen kann und die auch qualitativ hochwertig sind. Immer gut brauchbar bei verschiedenen Kursen und Seminaren sind die Notizblöcke und Kugelschreiber der Landjugend, die ein fixer Bestandteil des Standardsortiments sind. Zur Aufbewahrung diverser Unterlagen eignet sich die Kongressmappe. Für Pausen zwischendurch oder Spieleabende bieten sich die

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Schnapskarten an. Besonders passend für den Sommer sind die hochwertigen Badetücher und Kapperl, aber auch die Sporttaschen sind sehr beliebt. Weiters können auch noch Traubenzuckerdosen, Landjugendpins und Bücher erworben werden, so z. B. das Kochbuch „Alte Rezepte aus der Steiermark“ oder das Liederbuch „Einfach singen“. Die Werbematerialien eignen sich nicht nur für den persönlichen Gebrauch, sondern können auch als Gastgeschenke oder Preise genutzt werden!

Bestellung: Webshop der LJ Steiermark: www.stmklandjugend.at Telefonisch im LJ Referat: 0316 / 8050 - 7150


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I N HA LT/E DITO R IA L

Be the change! 02

Serviceseite

04–09

Rückblick

10–11

Achtung Kamera / Society

12–13

Vorschau

14–15

Bildungsprogramm

16

Bildung

17

Landwirtschaft & Umwelt

18–19

Nationalratswahl 2013

20–21

Internationales

22–23

Story – E-Mobilität

24

Rätsel und Wissenswertes

25

Pflüger-WM

26–36

Regional

37–43

TatOrt Jugend

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Sebastian Kurz im Interview

46

Abschied Brigitte & Franz

47

Termine

luss für Redaktionsschusgabe: die nächste A 2013 15. November

Impressum: Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber: Landwirtschaftskammer Steiermark, Hamerlinggasse 3, 8010 Graz Eigentümer, Verleger: Landjugend Steiermark, Krottendorfer Str. 81, 8052 Graz Tel.: 0316 / 8050 – 7150, Fax: 0316 / 8050 – 7154, ZVR-Zahl: 567010121 landjugend@lk-stmk.at, www.stmklandjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Mandl, Bettina Resch, Franz Heuberger Bilder: Landjugend Steiermark, www.bilderbox.at Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Waldern und kontrollierten Quellen.

Kennst du das? Du stehst an einem Punkt in deinem Leben, wo ein Großteil deiner Zukunft plötzlich glasklar erscheint. Du siehst deine berufliche Entwicklung, weißt genau, welche Dinge du in naher Zukunft erledigen möchtest, dein Privatleben hat sich nach einer Achterbahnfahrt der letzten Jahre wieder halbwegs normalisiert, du hast genau im Kopf, was in nächster Zeit so laufen wird. Kennst du das, wenn du einen Plan hast und voll auf Kurs liegst? Wenn du dir denkst, nichts könne dich gerade aus dem Konzept bringen? Es läuft sprichwörtlich wie am Schnürchen. Und dann kommt’s. Wie aus dem Nichts. Aus heiterem Himmel. Es ist doch wieder mal alles anders gekommen, als du dir gedacht hast. Der unschlagbare Plan ist durchkreuzt und ans perfekte Konzept denkst du nicht mal mehr. Mein Plan hätte funktioniert, wenn nicht… Wahrscheinlich hätte er so toll funktioniert, wie all die anderen hundert Pläne, die täglich auf ähnliche Weise durchkreuzt werden. Und das ist auch gut so, denn Leben soll ja angeblich das sein, was passiert, während man eifrig Pläne schmiedet. Natürlich ist es im ersten Moment ärgerlich, aussichtslos, ja fast unmöglich. Aber dadurch erhalten wir die Möglichkeit Erfahrungen zu machen, die für uns selbst bis dato undenkbar gewesen sind. Erfahrungen, die uns prägen, die Veränderungen erst ermöglichen. Das unmittelbare Ziel muss nicht die Rettung der ganzen Welt sein. Auch der längste Weg beginnt mit einem Schritt und so reicht es meist, bei sich selbst den Anfang zu machen. Ein veränderter Blickwinkel oder der Mut, die eigene Einstellung zu einem Thema zu überdenken, reichen oft schon aus, damit ein unaufhaltsamer Prozess seinen Lauf nimmt und Veränderung entstehen kann. Es muss nicht immer besser werden, manchmal reicht es auch, einfach nur anders zu sein als bisher gewohnt. Wie auch immer es dann sein wird, der Anfang liegt trotz allem bei uns und in uns selbst. Be the change! Sei du selbst die Veränderung! – Auch wenn es anders kommt, als alle geplant haben. Eure BETTINA

Erscheint alle drei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen.

Offenlegung: Zeitschrift Landjugend Steiermark Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber: Landwirtschaftskammer Steiermark, Hamerlinggasse 3, 8010 Graz (zu 100%), vertreten durch: Andreas Schoberer (LJ Landesobmann), Bettina Hofer (LJ Landesleiterin), Franz Heuberger (LJ Geschäftsführer) Grundlegende Richtung: Jugendmagazin

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RÜ CKB LICK

MurtalerInnen mit der Sense unschlagbar Sensenmähen Landesentscheid 22. Juni 2013, St. Peter-Freienstein (Leoben)

Die 25jährige Viktoria Fritz mähte sich mit Landessieg Nummer Sechs in die Geschichtsbücher.

Beim Sensenmähen Landesentscheid setzten sich die TOP-MäherInnen aus dem Murtal durch. Viktoria Fritz aus St. Johann am Tauern sicherte sich ihren sechsten Landessieg im Mähen. Bei den Burschen feierte Johannes Schindlbacher aus der Gaal nach vier Siegen in der U 18 Klasse seinen ersten Landessieg bei den Über 18jährigen. Souveräner Elite-Landessieger Aus dem prognostizierten Gigantenduell zwischen dem amtierenden zweifachen Landessieger Josef Hofer aus der Schrems und Johannes Schindlbacher wurde nichts. Zu überlegen war der 20jährige Gaaler Schindlbacher, der seine Mitstreiter mit einer Mähzeit von 1 Minute und 21 Sekunden für die 7 x 7 Meter Mähfläche förmlich distanzierte. Mit einem Rückstand von 57 Sekunden kam ihm Anton Kreimer von der LJ Passail-Hohenau (WZ) am näch-

sten. Bronze ging an Clemens FRITZ (LJ St. Johann, JU). Josef Hofer mähte sich auf Platz 6.

Titel Nummer Sechs für Viktoria Fritz Mit dem sechsten Landessieg hat sich Viktoria FRITZ endgültig ihren Eintrag in den steirischen MäherInnen-Geschichtsbüchern gesichert. Sie beeindruckte mit einer Mähzeit von 1 Minute und 17 Sekunden und war nahezu eine Minute schneller als Daniela

Geschafft! Erster Landessieg in der Eliteklasse für Johannes Schindlbacher! Egghart von der LJ Gaal. Anna Wulz, ebenfalls aus der Gaal, sicherte sich Rang 3. Bei den Mädchen ist Viktoria FRITZ die uneingeschränkte Mäh-Regentin. Sie gewann in den letzten sieben Jahren sechs Mal Gold, eine Silbermedaille und mähte sich mit Platz vier beim Bundesentscheid im Vorjahr zum ersten Mal zur Europameisterschaft, wo sie in Südtirol den tollen 8. Rang holte.

Die Usain Bolts der Pflügerszene ... 57. Pflügen Landesentscheid 18. August 2013, Lang (Leibnitz) ... wurden an einem historischen 18. August 2013 gekürt. Während sich der Jamaikaner an diesem denkwürdigen Sonntag bei der Leichtathletik WM mit seiner achten WM Goldmedaille unsterblich machte, wurden zwei steirische Pflüger-Aushängeschilder im südsteirischen Lang in den steirischen Pflüger-Olymp gehievt. 4

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Nach einem spannenden Wettkampftag, bei dem die 13 besten steirischen Furchenartisten um die Wette pflügten, feierten Josef Kowald und Christian Lanz Favoritensiege und ihre jeweils sechsten Goldmedaillen.

Vor 800 enthusiastischen Fans die halben Dutzend vollgemacht Der zweifache Bundessieger Christian Lanz geniest seit seinem Weltmeistertitel 2011 bereits Pflüger-Legendenstatus. Mit seinem sechsten Landessieg erweiterte er die imposante Titelsammlung. Spätestens seit diesem Wochenende ist auch Josef Kowald zur steirischen Pflügerlegende aufgestiegen. Mit seinem sechsten Drehpflug-Landessieg

Josef Kowald, frisch verheirateter Drehpflug-Star, beschenkt sich mit dem sechsten Landessieg in Folge.

Konzentration, Präzision und Erfolg haben einen Namen: Christian Lanz! Mit Landessieg Nummer Sechs ist der Zeltweger endgültig eine Ikone des Furchensports.

in Serie pflügte sich der 26jährige Junglandwirt aus Allerheiligen nicht nur in die Herzen der 800 begeisterten Fans, sondern hat auch einen Platz in den steirischen Pflügeranalen sicher. Auf Platz zwei schaffte es der erst 15jährige Sebastian Friedl aus Feldbach, der den Langer Hausherrn Thomas Braunegger auf den tollen Bronze-Rang verwies. Mit Philipp Holler aus Gabersdorf überzeugte ein weiterer Jungpflüger der „Leibnitzer Pflüger Zelle“ als Sieger der Drehpflug Nachwuchsklasse.


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RÜCKB LICK

700 Landjugendliche, 87 Medaillen, 1 große Abräumerin Landessommerspiele 29. & 30. Juni 2013, BSFZ Schielleiten (Hartberg-Fürstenfeld) Am 29. & 30. Juni 2013 ermittelten über 700 Landjugend-Mitglieder ihre besten SommersportlerInnen 2013. Bei 29 Medaillenentscheidungen ging es um Punkte, Meter und Sekunden, ehe die 87 MedaillengewinnerInnen gekürt werden konnten. Zum großen Mit i Star der Sommerspiele wurde die ns neun gesamt 17 i 16jährige Kathrin Fladenhofer aus zusc n Gold, w Medaille hlag er in aren die n, davon unsc Langenwang. der Mü hla 16jährige wird zum Superstar Gold im Dreikampf, im 1.000 Meter Lauf und beim KO Hindernislauf sowie Silber beim Geländelauf und mit der 4x100 Meter Staffel und zum Drüberstreuen Bronze mit dem Völkerballteam – so lautet die eindrucksvolle Erfolgsbilanz der Langenwangerin Kathrin Fladenhofer. Mit sechs Medaillen, davon drei in Gold, wurde die junge Mürzzuschlagerin zum absoluten TOP-Star der Sommerspiele. Besondere Ausdauer bewies der Voitsberger Andreas Strennberger, der sich die Landessiege im Geländelauf und beim 1.000 Meter Lauf sicherte und damit bei den Einzelbewerben zum einzigen Doppel-Sieger avancierte.

Mannschaftsbewerbe waren heiß umkämpft Das Fußballturnier der Mädchen war eine klare Angelegenheit für die Vorjahressieger der LJ Oberzeiring (Judenburg). Die Obersteirerinnen gewannen alle sechs Spiele des

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e r di s fü hoe b n ll ga ade eta rin Fl tar der m l h e P-S Kat l Ed ma ngerin der TO s h it Sec enwa dam 3. g Lan ie war le 201 S ie fer. mersp Som Turniers und schafften damit eindrucksvoll die Titelverteidigung. Beim Burschenturnier ging es spannender zu. Aber auch hier setzte sich nach zwei spannenden Turniertagen mit dem Team der LJ St. Anna am Aigen (Feldbach) der Favorit durch. Im Finale wurde Oberzeiring (Judenburg) mit 2:0 bezwungen. Ein Novum des diesjährigen Volleyballturniers war, dass überall die Vorjahressieger ihre Landessiege verteidigten. Die LJ Gschmaier (Weiz) gewann das Burschenturnier, die Mädels der LJ St. Georgen (Leibnitz) sicherten sich den Mädels-Titel. Beim Mixed schaffte das Team des Bezirks Mürzzuschlag gegen Mariahof (Murau) die erfolgreiche Titelverteidigung. Beim Völkerballturnier setzte sich die LJ Krieglach (Mürzzuschlag) durch.

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RÜ CKB LICK

Einfach unvergesslich – der Äktschn Day der Landjugend Äktschn Day 20. Juli 2013, Freizeitanlage Zechner, Kobenz (Murtal) Am 20. Juli 2013 fand in der Freizeitanlage Zechner in Kobenz der Äktschn Day der Landjugend statt. Bei Sonne und warmen Temperaturen wurde den 600 TeilnehmerInnen aus 16 Landjugendbezirken ein abwechslungsreiches Programm geboten. Als Abschluss wurde mit der Band „Raureif“ gefeiert, die an diesem Abend das Landjugendlied präsentierte. Action und Spaß in einem Eine der Hauptattraktionen beim Äktschn Day war das Blobbing. Hunderte Landjugendliche probierten den neuen Water-FunSport aus den USA aus und ließen sich in das kühle Nass katapultieren. Zusätzlich gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, so dass keine Langeweile aufkam. Bei verschiedenen Fun-Stationen wie Kistenklettern, Sumoringen, Riesenwuzzler, Luftmatratzenrennen oder American Gladiator konnten die Landjugendmitglieder Punkte für ihre Ortsgruppe sammeln. Bei den Energize me Stationen von SVB und Sportunion wurden Messstationen, Fitnesschecks und Koordinationsübungen angeboten. Hier konnten die Landjugendmitglieder ihre Hautempfindlichkeit und Reaktion testen, sich auf der Slackline versuchen, Übungen mit Smoveys machen und vieles mehr. Geschick und Köpfchen waren bei der Schnitzeljagd gefragt, bei der 24 Zweierteams, bewaffnet mit einem Smartphone, auf die Jagd nach dem Sieg gingen. Mittels QR-Codes wurden den SchnitzeljägerInnen die Aufgaben übermittelt, die sie so schnell wie möglich richtig zu lösen hatten.

Die Gewinner bei der Jagd nach den Schnitzeln!

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Die Sketchwettbewerb-Siegerinnen der LJ Veitsch.

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Für Spaß und Abwechslung sorgten auch verschiedene Workshops wie Zumba, Percussion, Skiken und der Theaterworkshop. Beim Sketchwettbewerb traten Dreier- und Viererteams gegeneinander an. Sie hatten 15 Minuten Zeit, um einen drei bis fünf minütigen Sketch zu einem gelosten Thema vorzubereiten, welcher anschließend einer Jury präsentiert wurde.

Präsentation des Landjugendliedes Am Abend wurde dann mit der Mürztaler Band „Raureif“ gefeiert. Bei der Siegerehrung wurde die Ortgruppe mit den am meisten gesammelten Punkten gekürt. Über den Titel „Ortsgruppen Champion“ und ein Spanferkel durfte sich die Ortsgruppe Krottendorf-Thannhausen-Naas (WZ) freuen. Die Jagd nach den Schnitzeln gewannen Andreas Lenger und Patrick Baumgartner aus Aflenz (BM). Den besten Sketch präsentierten Melanie Thonhofer, Kathrin Pfannhofer und Bettina Thonhofer (LJ Veitsch, MZ). Danach präsentierte Raureif das neue Landjugendlied „Wir san die Landjugend“, das sofort ins Ohr ging und zum Mitsingen animierte. Bei ausgelassener Stimmung fand der Äktschn Day einen gelungenen Abschluss.

Bei der LJ KrottendorfThannhausen-Naas wird es bald einmal ein Spanferkel geben!


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RÜCKB LICK

„Gottes Plan – unser Weg“ – Weihbischof Lackner feiert Fit for Spirit Fit for Spirit – Mariazellwallfahrt 08. September 2013, Mariazell (Bruck-Mürzzuschlag) Knapp 300 Landjugendliche zog Fit for Spirit im heurigen Jahr nach Mariazell. Am 08. September, dem Festtag Maria Geburt der in Mariazell groß zelebriert wird, feierten die WallfahrerInnen im steirischen Marienwallfahrtsort den Abschlussgottesdienst, der von Weihbischof Franz Lackner und dem Diözesanjugendseelsorger Thorsten Schreiber zelebriert wurde. Bis zu 180 Kilometer zu Fuß bewältigten einige WallfahrerInnen bis sie ihr Ziel, die Mariazeller Basilika, erreichten. Gottes Plan – unser Weg …

Die Wallfahrtsgruppe der Landjugend Bezirk Weiz ist seit der Geburtsstunde 2003 Stammgast bei Fit for Spirit.

… war das Motto der diesjährigen Mariazellwallfahrt Fit for Spirit. Weihbischof Franz Lackner hob in seiner Predigt hervor, wie wichtig es für Jugendliche ist, sich für neue Netzwerke und Begegnungen zu öffnen. Netzwerke, die einem Halt geben, Netzwerke, die Freundschaften ermöglichen, aber auch Netzwerke, die einem eine Verbin-

dung zu Gott ermöglichen, wurden aufgezeigt. Gedanken der Landjugendlichen zum Thema „Gottes Plan – unser Weg“ beim Bußakt und den Fürbitten rundeten die Feier ab. Umrahmt wurde die Heilige Messe vom Radkersburger LJ Chor. Bei der traditionellen Abschlussaktion gab es für alle TeilnehmerInnen eine „glückliche Überraschung“. Glückskekse mit verschiedenen Sprüchen wurden verteilt, ehe sich Jugendliche mit den gleichen Sprüchen finden mussten und ihre Erlebnisse auf der Wallfahrt untereinander austauschten.

Der Politik ein Gesicht geben ... Gemeinschaft gestalten – Podiumsdiskussion 11. September 2013, Steiermarkhof (Graz) … war das Ziel der Podiumsdiskussion „Gemeinschaft gestalten“, die am 11. September 2013 über die Bühne ging. Die Landjugend lud alle JugendsprecherInnen der Landtagsparteien zur offenen Diskussionsrunde und alle fünf Fraktionen kamen in den Steiermarkhof. So manch interessante Statements und mehr oder weniger aufschlussreiche Antworten gab es auf die Fragen der über 100 Jugendlichen. Bildung, Beschäftigung und Ländlicher Raum … … waren die drei Themenblöcke, zu denen die fünf JugendsprecherInnen der Landtagsparteien ihre Input-Statements und damit die Haltung ihrer jeweiligen Parteien abgaben. Claudia Gigler, Redakteurin der Kleinen Zeitung, moderierte perfekt durch den Abend. Für Max Lercher von der SPÖ waren leistbares Wohnen und Förderung der Lehrlingsausbildung die wesentlichsten Themen. Bernhard Ederer (ÖVP) sieht den Ausbau der ländlichen Infrastruktur inkl. Telearbeit und das Beleben der Wirtschaft bei Klein- und Mittelbetrieben essentiell. Das bisherige Aushöhlen und Aushungern des ländlichen Raums beispielsweise durch Postamts- und Schulschließungen ortete Hannes Amesbauer

von der FPÖ als größte Schwäche, der es gilt, entgegenzusteuern. Die Grüne Sabine Jungwirth steht für einen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote und für den Komplettumbau des Schulsystems. KPÖler Thomas Kukovec sah große Potenziale für den ländlichen Raum bei den „Green Jobs“ und bei einem Umbau der Landwirtschaft in Richtung Selbstversorgung.

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RÜ CKB LICK

Bundes-Bronze für steirische Holzwürmer Bundesentscheid Forst 12. & 13. Juli 2013, Deutsch-Griffen (Kärnten)

Landessieger Lukas Steer gab alles und schnitt sich auf den tollen aber etwas undankbaren 4. Rang.

Das junge steirische Team überzeugte beim Bundesentscheid Forstwirtschaft und sicherte sich nach zwei spannenden Wettkampftagen die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung hinter Kärnten und Tirol. Mit zahlreichen Siegen und Medaillen bei den Einzeldisziplinen zeigte das weiß-grüne Quartett auf und gab ein großes Versprechen für die Zukunft ab. Eine Hochschaubahn der Gefühle … … gab es für Forst-Landessieger Lukas Steer beim Bundesentscheid Forstwirtschaft. Der junge Obmann der LJ St. Katharein/Lg. war bis zum Finalbewerb auf Medaillenkurs. Ausgerechnet das abschließende Entasten, das er von allen Teilnehmern zwar am schnellsten absolvierte, kostete ihm die fast schon sichere Bronzemedaille. Mit einem kleinen Fehler, einem um einen Millimeter zu tief abgeschnittenen Ast, vergab der 20jährige Absolvent der Forstschule seine Chance und musste mit dem

Das steirische Team holte sich mit tollen Leistungen den hervorragenden 3. Platz in der Mannschaftswertung.

Die beiden Bundesbewerbsneulinge Johannes Meisenbichler von der LJ Kapfenberg (6. Endrang) und Michael Hafellner (LJ Proleb, 11. Endrang) boten tolle Leistungen und erkämpften jeweils zwei Einzelmedaillen.

undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. Trösten darf sich Lukas Steer mit den

beiden Einzel-Bundessiegen im Kombinationsschnitt sowie beim Waldlehrpfad.

Mit Gold und Silber … 57. Bundesentscheid Pflügen der Landjugend 24. August 2013, Neukirchen an der Enknach (OÖ) … haben die beiden steirischen Spitzenpflüger Christian Lanz und Josef Kowald an ihren Pflüger-Denkmälern eindrucksvoll weiter gebaut. Beim Bundesentscheid Pflügen am 24. August 2013 im oberösterreichischen Neukirchen war Christian Lanz zum dritten Mal nach 2008 und 2010 für seine Mitstreiter eine Nummer zu groß. Josef Kowald verpasste bei den Drehpflügern das oberste Treppchen um läppische 0,35 Punkte. Zehnte Goldmedaille für Christian Lanz! 1 x Weltmeister, 3 x Bundessieger, 6 x Landessieger: Mit seinen 28 Jahren hat der Zeltweger Christian Lanz eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz vorzuweisen. Im oberösterreichischen Neukirchen an der Enknach setzte er nun einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Mit seinem dritten Bundessieg überflügelte er sogar

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seinen Bruder Peter, seineszeichens selbst Weltmeister und Pflügerdominator Anfang des neuen Jahrtausends.

2012: Bronze – 2013: Silber – 2014 ... ... Das Gesetz der Serie spricht eindeutig für Josef Kowald. Der 26jährige Junglandwirt aus Allerheiligen (Leibnitz) zeigte seine Präzision und sein Geschick im Umgang

„Er kam sah und siegte“ und das seit mittlerweile sechs Jahren. 2007 wurde Christian Lanz zum letzten Mal am Pflügen Bewerbsfeld besiegt. Seither pflügte er sich stets auf das oberste Podest. mit dem Volldrehpflug. Der Lohn, die Silbermedaille und damit der größte Erfolg seiner Pflügerkarriere, die Josef 2008 startete. Dem ehemaligen Leibnitzer Bezirksobmann, der lange Zeit auf Kurs „Bundessieg“ unterwegs war, kostete ein kleiner Fehler bei den letzten zwei Fahrten die Goldmedaille.


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RÜCKB LICK Mit beeindruckenden Reden schaffte es Markus Cebul bei den Spontanreden auf den ersten Platz!

Gold bei den unter 18jährigen holte sich Martin Koch!

2 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze Bundesentscheid 4er-Cup und Reden 25. – 28. Juli 2013, Pinkafeld (Burgenland) Das Wochenende von 25. – 28. Juli 2013 stellte sich als äußerst spannend und erfolgreich heraus. Die große Hitze konnte die steirischen TeilnehmerInnen nicht daran hindern, ihr Bestes beim Bundesentscheid 4er-Cup und Reden zu geben und ihr Können und Wissen unter Beweis zu stellen. Das zeigen die Medaillen, die sie mit nach Hause genommen haben. 2 x Gold für unsere Redner In der Kategorie Spontanrede, bei der die TeilnehmerInnen nur 1 Minute Zeit haben, sich auf ein gelostes Thema vorzubereiten, redete sich Markus Cebul (LJ Kobenz, LJ Bezirk Knittelfeld) mit beeindruckenden Reden unter die Top 4. Im Finale setzte er sich souverän gegen seine MitstreiterInnen durch und darf sich nun über die Goldmedaille freuen. In der Kategorie „Vorbereitete Rede“ analysierte Martin Koch (LJ St. Martin im Sulmtal, Deutschlandsberg) das ethisch

umstrittene Thema „embryonale Stammzellforschung“ und zählte mögliche Alternativen auf. Mit dieser Rede schaffte er es in der Gruppe unter 18 auf Platz eins und holte sich Gold.

Silber und Bronze für die 4er-Cup Teams Beim Wettbewerb „4er-Cup“ meisterten unsere zwei Teams aus der Steiermark die gestellten Aufgaben bravourös und schafften es in die Endrunde, wo sie in einem spannenden Finale um den Sieg kämpften.

Silber beim 4er-Cup ging an das Team der LJ Wildon!

Das Team der LJ St. Blasen darf sich über die Bronzene freuen! Das Team der LJ Wildon (Bezirk Leibnitz) mit Alexandra Mitteregger, Katharina Urdl, Philipp Reiter-Haas und Johannes Stindl musste sich lediglich Team Oberösterreich 1 geschlagen geben und holte sich die Silbermedaille. Auf Platz drei schafften es Janine Märzendorfer, Jasmin Sperl, David Knapp und Hans-Peter Steiner von der LJ St. Blasen, Bezirk Murau.

Bundessieg für die Steiermark Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade 09. – 11. August 2013, Langenlois (Niederösterreich) Bis jetzt konnte die Steiermark jedes Jahr beim Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade zumindest zwei Medaillen mit nach Hause nehmen. So auch heuer wieder. Das Agrarteam der LJ St. Katharein/Lg. (LJ Bezirk Bruck), Renate Emmerstorfer und Lukas Steer, holten sich den Bundessieg. Drei steirische Agrarteams unter den Top Vier Bei der Agrarolympiade schafften es alle drei steirischen Teams mit ihrem Können und Wissen rund um die Landwirtschaft und die Produktion agrarischer Güter in das Finale, wo sie gegen ein Team aus Niederösterreich um den Bundessieg kämpften. Diesen Kampf entschieden Renate Emmerstorfer und Lukas Steer von der LJ St. Katharein/Lg. (LJ Bezirk Bruck) für sich. Für die beiden war dies die erste Teilnahme an einem Bundesentscheid. Stolz auf ihre Leistungen dürfen auch Thomas Eder und

Andreas Reisinger von der LJ AltenbergKapellen-Neuberg (LJ Bezirk Mürzzuschlag) und Anton Kreimer und Markus Vorraber von der LJ Passail–Hohenau (Weiz) sein!

Bundesagrargold holten sich Renate Emmerstorfer und Lukas Steer!

Die Genussteams verpassten nur knapp das Finale Tolle Leistungen zeigten auch die drei steirischen Teams bei der Genussolympiade, bei der das KonsumentInnenwissen im Mittelpunkt steht. Thomas Kapper und Stefan–Franz Kager von der LJ Johnsdorf– Brunn (Feldbach) verpassten mit Platz fünf nur knapp den Einzug in das Finale. Gleich dahinter folgten Stefanie Fröhlich und Anna Maria Patz von der LJ Halbenrain (Radkersburg) und das Team Petra Braunegger und Andreas Wolf von der LJ Lang–Lebring (Leibnitz).

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SOCI E T Y

Let’s Holi Das Holi Festival ist eines der ältesten und farbenfreudigsten indischen Feste überhaupt. Holi wurde in verschiedenen Teilen der Welt zu kommerziellen partyähnlichen Events adaptiert, so beispielsweise beim Holifestival of Colours, das 2012 als erste kommerzielle Veranstaltung dieser Art in Deutschland seinen Auftakt hatte. Dabei wird ausgelassen gefeiert und man besprengt und bestreut sich gegenseitig mit gefärbter Maisstärke. Bei den Holifestivals wird zu jeder vollen Stunde ein Countdown heruntergezählt und jede/r wirft zugleich eines oder mehrere Farbsackerl in die Luft. Darauf folgt ein kunterbuntes, staubiges Farbspektakel das seinesgleichen sucht. Man könnte sagen, es ist einmal was an-

deres. Das Festival hätte aber mit besseren Stimmungsliedern noch viel mehr Potential – einmal sollte man dabei gewesen sein –

dann reicht’s aber auch wieder und man kann sich wieder LJ Festen mit Suchtfaktor widmen ;-).

Wir sind Europameister! Auch die übrigen heimischen Hoffnungsträger scheiterten relativ früh. Bei den Damen kamen Plesiutschnig/Jirak bis zur Elimination Round, bei den Herren schieden Huber/Seidl um Haaresbreite (18:16 im dritten Satz!) und das Überraschungsduo Kunert/Petutschnig (gegen die späteren Europameister Gavira/Herrera aus Spanien) im Achtelfinale aus. Als letzte rot-weiß-rote Hoffnung zeigten

dann aber die Schwaiger-Sisters wo der Beachvolleyball-Bartl den Most holt. Und wie! Nach einer knappen Niederlage in der Gruppenphase marschierten sie bis ins Finale durch und sicherten sich in einem packenden Match gegen die Spanierinnen Liliana/Baquerizo nach drei Sätzen vor 8.000 Fans im Hexenkessel von Klagenfurt den ersten EM-Titel für ein österreichisches Damenteam.

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Foto-Credit: Christian Schwier - Germany (fotolia)

Mit dem Out durch eine Knieverletzung von Clemens Doppler bereits im zweiten Spiel begann die Beachvolleyball-EM in Klagenfurt denkbar schlecht für Österreichs größte MedaillenHoffnung.

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VO R SCHA U

Alle Jahre wieder ... Generalversammlung Land 26. Oktober 2013, Steiermarkhof (Graz)

Anm Aussch eldung, re zu den ibung & Info s We & Vera ttbewerben nstaltu ngen: 0316 / 8 0 50 – 7 landjug 150, end@l k www.s tmklan -stmk.at, djugen d.at

Wie schon in den letzten zwei Jahren findet auch die heurige 64. Generalversammlung am Nationalfeiertag statt. Zum ersten Mal finden heuer unsere Vorstandswahlen im neuen Festsaal des Steiermarkhofes statt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Präsentation der Jahrestätigkeiten des abgelaufenen Landjugend-Jahres.

Infos Generalversammlung Landjugend Steiermark: • Acht Delegierte pro Bezirk sind wahl- und stimmberechtigt • Wichtigste Tagesordnungspunkte: Neuwahlen Landesvorstand, Tätigkeitsbericht

Programm: 14.30 Uhr: Beginn Generalversammlung Anschluss: Steirisches Buffet

Prämierung der besten Projekte „BestOf“ Bundesprojektprämierung 23. November 2013, Alpbach (Tirol) Letztes Jahr holte sich die Steiermark zwei Mal Gold bei der Bundesprojektprämierung „BestOf“. Die erste Goldmedaille staubte die LJ Altenberg-Kapellen-Neuberg (LJ Bezirk Mürzzuschlag) mit dem Projekt „Freiluftklassenzimmer“ ab. Das zweite Goldprojekt war das Landesprojekt „Energize me“. Auch heuer wird die Steiermark wieder mit tollen Projekten an den Start gehen.

Infos „BestOf“: • Es werden pro Bundesland ein Landesprojekt und fünf Regionalprojekte eingereicht. • Am 23. November wird in Alpbach (Tirol) der Landjugendaward an das beste Projekt verliehen. • Die Landjugend Steiermark organisiert wieder eine Fahrt zu „BestOf“.

Agrarischer Fixpunkt ... Agrarpolitisches Seminar Süd 28. November 2013, Steiermarkhof (Graz) Bereits zum sechsten Mal findet das Agrarpolitische Seminar im Steiermarkhof (Graz) statt. Am Donnerstag, 28. November 2013, geht diese landwirtschaftliche Veranstaltung über die Bühne. Am Programm stehen Inputs und Vorträge hochkarätiger ReferentInnen zu allgemeinen agrarischen Zukunftsthemen. Ein Pflichttermin, den jede/r LJ AgrarierIn rot im Kalender anstreichen muss.

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Infos zum Agrarpolitischen Seminar: • Fachvorträge von hochrangigen ReferentInnen • Diskussion mit VertreterInnen der Agrarpolitik • Dauer: 10.00 – 18.00 Uhr + abendliche Agrarkreissitzung • Kosten: € 15,– (inkl. Verpflegung, Kursunterlagen)


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VO R SCHA U

So gut kann Gesundes schmecken!

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Kochaktion „Kochen mit regionaler Vielfalt“ 12. Oktober 2013, steiermarkweit Am Samstag, den 12. Oktober 2013 findet steiermarkweit in allen 16 Landjugend-Bezirken das Projekt „Vielfalt Landwirtschaft“ statt. An öffentlichen Orten zeigen die Landjugendlichen mit einer Kochaktion, was aus heimischen Lebensmitteln zu machen ist. Die Speisen werden vor den PassantInnen zubereitet und können anschließend verkostet werden.

„Der Körper braucht’s – der Bauer hat’s“ Das Projekt ist Teil der KonsumentInneninformationskampagne „Der Körper braucht’s – der Bauer hat’s“ und stellt die

Lebensmittelproduktion der heimischen Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Bei der Kochaktion in den Bezirken werden zwei verschiedene Gerichte zubereitet und als Leitprodukt wird Obst verwendet. Zur Auswahl dabei stehen jeweils ein pikantes und ein süßes Gericht, wobei eines davon warm zubereitet wird. Bei den Gerichten handelt es sich um einfache und schnell zubereitete Speisen, die als kleine Häppchen verkostet werden können.

Alles rund um heimische Lebensmittel Die BesucherInnen können vor Ort auch gleich ihr Wissen rund um Lebensmittel unter Beweis stellen. Beim Glückswürfel gibt es sechs Bereiche mit Fragen zu heimischen Lebensmitteln und die richtigen Antworten werden mit einem kleinen Sofortgewinn belohnt.

Spannend wird bestimmt auch der „Lebensmittel – Mikromann“, der den BesucherInnen kurze Fragen zum Thema stellt. Die Kamera darf hierbei nicht fehlen, denn es gilt, aus dem vorhandenen Filmmaterial ein Kurzvideo mit den originellsten Antworten zusammenzuschneiden. Unter allen eingereichten Videos wird das kreativste prämiert. Als Gewinn gibt es eine Weihnachtsfeier für den Bezirksvorstand des Siegerbezirks.

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A LLG E M E I N B I L D U N G

Auf geht’s in die neu Wie jedes Jahr sind auch für die kommende Bildungssaison wieder zahlreiche Kurse und Seminare geplant. Die Auswahl dabei ist groß, von Persönlichkeitsbildung über landwirtschaftliche Schwerpunkte bis hin zu MEN und WOMEN ONLY Kursen ist für jede/n etwas dabei. Die klassischen Highlights wie die regionalen Bildungstage, das AUF ZACK Bildungswochenende oder der WeihnachtsWiffZack dürfen hier natürlich auch nicht fehlen!

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AUF ZACK – Buntes Programm für jedermann!

WeihnachtsWiffZack – fit für die Vorstandstätigkeit!

09. & 10. November 2013 Samstag 08.30 – Sonntag 13.00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

02. & 03. Jänner 2014 Donnerstag 08.30 – Freitag 18.00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

Das AUF ZACK Bildungswochenende ist ein alljährliches Highlight im Kurskalender der Landjugend. Auch heuer stehen wieder zahlreiche Seminare zur Auswahl, aus denen du dir dein persönliches Programm für das Wochenende zusammenstellen kannst. Das genaue Programm findest du auf www.stmklandjugend.at. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich – für alle Seminare gibt es eine begrenzte Teilnahmezahl!

Ziel des WeihnachtsWiffZacks ist es, Landjugend – FunktionärInnen für ihre Tätigkeit im Vorstand fit zu machen. Die Ausbildung besteht aus zwei Modulen im Ausmaß von insgesamt 32 Stunden und schließt mit dem Erhalt einer Teilnahmebestätigung ab.

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WWZ I: Inhalte: • Rhetorik & Präsentation • Teamentwicklung & Mitgliedermotivation Teilnahmebedingungen: • maximal 6 Personen pro Bezirk • Anmeldung gesammelt für einen Bezirk

WWZ II: Inhalte: • Moderation • Projektmanagement Teilnahmebedingungen: • AbsolventInnen von WWZ I


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A LLG E M E I N B I LD U NG

eue Bildungssaison! Bildungstage – das Landeskursprogramm in deiner Region! Die regionalen Bildungstage sind bereits zu einem Highlight im Bildungsprogramm geworden. An einem Termin werden parallel mehrere Seminare an ein und demselben Ort angeboten. Du hast also die Möglichkeit, aus vier Themen auszuwählen und musst dafür keine allzu weiten Wege in Kauf nehmen.

Bildungstag NORD 1: Samstag, 19. Oktober 2013 08.30 – 18.00 Uhr HTL Zeltweg (MT)

• Der erste Eindruck – du hast nur eine Chance! • Letz fetz – Konflikte sinnvoll lösen

Bildungstag SÜD-WEST: Samstag, 15. Februar 2014 08.30 – 18.00 Uhr Steiermarkhof (Graz) Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Verhandlung und Verkauf – gekonnt überzeugen • So hinterlässt meine Stimme Eindruck • Gruppenführung leicht gemacht

Bildungstag OST: Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Train your Brain • Meine Kompetenzen auf einen Blick • Wie coache ich mich selbst?

Bildungstag SÜD-OST: Samstag, 18. Jänner 2014 08.30 – 18.00 Uhr JUFA Gnas (SO) Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Mein souveränes Statement • Verhandlung und Verkauf – gekonnt überzeugen • Spontaner Auftritt leicht gemacht!

Bildungstag MUR-MÜRZ: Samstag, 01. Februar 2014 08.30 – 18.00 Uhr Forstschule Bruck (BM)

Samstag, 22. März 2014 08.30 – 18.00 Uhr JUFA Pöllau (HF) Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Mit kreativen Ideen zum Erfolg – Kreativitätstechniken • Letz fetz – Konflikte sinnvoll lösen • Spontaner Auftritt leicht gemacht

Erwerbskombinationen in der Landwirtschaft Bei den Seminaren im Landwirtschaftsbereich wird in dieser Bildungssaison der Schwerpunkt auf verschiedene Erwerbskombinationen gelegt. Insgesamt stehen drei mögliche Formen der Erwerbskombination am Programm.

Direktvermarktung Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Train your Brain • Verhandlung und Verkauf – gekonnt überzeugen • Der erste Eindruck – du hast nur eine Chance!

Samstag, 16. November 2013 08:30 – 18:00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

Urlaub am Bauernhof Samstag, 01. März 2014 8:30 – 18:00 Uhr Ort noch nicht fixiert

Rundum fit – Kurse für jedermann und jederfrau Vervollständigt wird das Bildungsprogramm mit Kursen und Seminaren zu unterschiedlichen Themen, ein besonderer Schwerpunkt gilt der Gesundheit. Aus diesem Grund findet heuer zum zweiten Mal der LJ Gesundheitstag statt!

LJ Gesundheitstag Samstag, 30. November 2013 08:30 – 17.00 Uhr LFS Grottenhof-Hardt (Graz) Der Grundstein für ein gesundes und langes Leben wird bereits in der Kindheit und Jugend gelegt! Beim LJ Gesundheitstag stehen verschiedenste Vorträge und Workshops zu Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung am Programm. Der Tag wird in Kooperation mit der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und der Sportunion Steiermark veranstaltet. Das genaue Programm gibt’s unter www.stmklandjugend.at.

MEN ONLY – Schönheit für den Mann WOMEN ONLY – Wie mache ich mein Auto winterfit? Samstag, 14. Dezember 2013 14.00 – 18.00 Uhr Steiermarkhof (Graz) und ÖAMTC Zentrale Graz

Wellness für zuhause Samstag, 15. März 2014 14:00 – 18:00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

Laufseminar Samstag, 26. April 2014 09.00 – 13.00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

Bildungstag NORD 2: Samstag, 08. Februar 2014 08.30 – 18.00 Uhr HTL Zeltweg (MT) Seminarangebot: • Wirksamer Medienauftritt • Gruppenführung leicht gemacht

Green Care Samstag, 29. März 2014 8:30 – 18:00 Uhr Steiermarkhof (Graz)

Weitere Infos & Anmeldung: • • • •

Jeweils 2 Wochen vor dem Seminar 0316 / 8050 – 7150 landjugend@lk-stmk.at www.stmklandjugend.at

www.stmklandjugend.at

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B I L D U N G

European Rally 03. bis 10. August 2013, Irland

Landjugend Gasen vertrat Österreich in Irland

In diversen Workshops wurden dazu Themen wie Teamarbeit oder Integration behandelt. Für die einzelnen Aufgabenstellungen wurden die Jugendlichen in verschiedene Teams eingeteilt. „Das hat mir besonders gut ge-

fallen“, schwärmt Manuel Doppelhofer, „dadurch lernte ich viele Leute und deren Organisation kennen“. Durch das interessante und abwechslungsreiche Programm verging die Woche wie im Flug. „Wir können auf eine echt wahnsinnig lehrreiche und lustige Woche zurückblicken“, sind sich die vier GasnerInnen einig!

Name:

Sonja Pichler

Name:

Regina Formeier

Wohnort:

Edelschrott, Bezirk Voitsberg

Wohnort:

Ligist

Motto: Motto:

Lebe dein Leben und bleib dir selbst stets treu! Ein Lächeln kostet nichts, kann aber das Wertvollste für jemanden sein.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar – man sieht nur mit dem Herzen wirklich gut. (Antoine de Saint Exupery)

Ausbildung:

HBLA Pitzelstätten Agrarpädagogische Akademie Wien Ober St. Veit Studium International Marketing & Sales Management

Weiterbildung:

NLP-Practitioner, Qualitätsbeauftrage ISO 9001, LJ Promotor

Beruf:

Qualitätsbeauftragte der Landwirtschaftskammer Steiermark

LJ Wurzeln:

Ortsgruppenleiterin in der LJ St. Martin am Wöllmissberg, 5 Jahre LJ-Referentin in Oberösterreich

LJ Trainerin seit: 2013

Hobbys:

Reisen, „Garteln“, Lesen, Schi fahren

Themenschwerpunkte: • 4gewinnt Ausbildung • Rhetorik • Auftreten • Stress- & Zeitmanagement

LJ Trainerin seit: 2000

Ausbildung:

laufendes Soziologie- & BWL-Studium an der KF-Universität Graz

Beruf:

Studentin

LJ Wurzeln:

2005-2007: OG Leiterin (OG Hirschegg) 2008-2010: Bezirksleiterin (Bezirk Voitsberg) 2010-2011 Landesleiterin Stv. seit 2011: Mitglied LJ Edelschrott

Hobbys:

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nehmenden Nationen. Das Motto für die diesjährige Rally lautete „Be the change“!

Alles was Spaß macht! Lesen, Sport an der frischen Luft, Tanzen, Reisen, Ausgehen, Kino, seine eigenen Grenzen ausloten

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Themenschwerpunkte: • Rhetorik • Persönlichkeitsbildung • Teamarbeit • Projektmanagement • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Foto-Credit: Foto Melbinger

om 03. bis 10. August 2013 waren die vier GasnerInnen Andrea Arzberger, Christian Arzberger, Manuel Doppelhofer und Julia Reitbauer bei der European Rally in Irland dabei. Diese Rally war der Preis für den Bundessieg beim 4er-Cup (4x4) im Jahr 2012. Die vier GasnerInnen mischten sich dabei für Österreich unter die 15 teil-

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LJ TrainerInnen – Steckbriefe

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L A N D W I RT S C H A F T

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216TeilnehmerInnen – neuer Rekord! Einen neuen Teilnahmerekord brachten die fünf Agrarkreis-Sommerexkursionen. Erstmals wurde die 200er Marke geknackt und 216 Landjugendliche kamen zu den diesjährigen Sommerexkursionen.

das Gestüt und die Lipizzanerzucht. Momentan leben 230 Lipizzaner im Bundesgestüt, einige davon konnten live bewundert werden. Einen Einblick in den landwirtschaftlichen Bereich des 555 ha großen Gestüts gab Markus Kollmann, Leiter der Abteilung Landwirtschaft.

Ganz im Zeichen des Waldes … … stand die zweitägige Agrarexkursion, die im Juli nach Kärnten führte und einen umfassenden Forst-Schwerpunkt bot. Neben dem Besuch am Bundesentscheid Forstwirtschaft wurden zwei TOP Forstbetriebe besichtigt. Außerdem stand die bäuerliche Milch-Vermarktungsgenossenschaft Sonnenalm am Programm. Die Kulinarik kam bei der Besichtigung eines Schweinebetriebs mit angeschlossener Speckverarbeitung nicht zu kurz.

LFZ Raumberg-Gumpenstein – Leben und Arbeiten im Zeichen der Forschung

Kleinwasserkraftwerk – Energie der Zukunft Wie auch kleinere Flüsse zur Stromerzeugung genutzt werden können, darüber konnten sich knapp 50 Landjugendmitglieder bei der Besichtigung des „Kleinwasserkraftwerks Feistritzbach 2“ im August informieren. Die Firma Zotter Bau (Erbauer und Betreiber) führte die interessierten BesucherInnen zur Wehranlage und in das Krafthaus. Hier wurden alle offenen Fragen zu diesem Projekt und zu Kleinwasserkraftwerken im Allgemeinen beantwortet.

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Zahlreiche interessierte AgrarierInnen nahmen bereits im Juni einen langen Anreiseweg auf sich, um gemeinsam das LFZ Raumberg-Gumpenstein in Liezen zu besichtigen. Am Beginn gab es eine Einführung durch Direktor Anton Hausleitner. Durch die Abteilung Tierernährung führte der Leiter der Abteilung Christian Fasching. Karl Buchgraber (wissenschaftliche Leitung Pflanzenbauinstitut) zeigte die Felder und Parzellen der Versuche im Bereich Pflanzenbau. Besonders beeindruckend waren die Ausmaße der Versuchsflächen und der Stallungen. Auf 35 ha werden Versuche und Saatgutproduktion durchgeführt. In den Stallungen wird mit 250 Rindern, 330 Schafe und Ziegen sowie 250 Schweinen intensiv im Bereich Tierhaltung, -züchtung und -fütterung geforscht.

Obstbau Wilhelm – weit über die Grenzen bekannt! Im Juli besichtigten 47 Landjugendliche den Obstbaubetrieb Wilhelm mit der dazugehörigen Schnapsbrennerei in Puch bei Weiz. Eine Spezialität der Familie sind die selbstgebrannten Schnäpse. Unter höchsten Qualitätsstandards werden die Edelbrände vom Chef persönlich hergestellt. Eine Besonderheit stellt hier der Abakus dar. Dieser mystische Apfelschnaps wird von 15 Apfelmännern aus Puch und Umgebung unter Einhaltung spezieller Rituale hergestellt. Von jedem Jahrgang werden nur 1.444 Flaschen gefüllt.

Bundesgestüt Piber – ein Hauch kaiserlicher Nostalgie Fast 90 Landjugendliche nutzten den 08. August, um sich das Bundesgestüt Piber anzusehen und mehr über die Lipizzaner zu erfahren. Obergestütsmeister Harald Neukam führte die Gruppe durch den Hof und die Stallungen und erzählte über

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N AT ION A LRATSWA H L 2 013

Für dich. Für mich. Für uns. –

Deine Wahl ist unsere Zukunft!

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Die Nationalratswahl 2013 steht vor der Tür und jede Stimme zählt!

Am Sonntag, den 29. September sind wir – die Bürgerinnen und Bürger Österreichs – am Wort! Gemäß unserer Entscheidung werden 183 Personen in den Nationalrat entsandt, deren zentrale Aufgabe es in den nächsten fünf Jahren sein wird, wichtige politische Entscheidungen zu treffen, Gesetze zu beschließen und die Tätigkeiten unserer Regierung zu kontrollieren.

Foto-Credit: iStock

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N AT ION A LRATSWAH L 2013

Eine Wahl – Drei Entscheidungen Stimmberechtigt sind alle österreichischen StaatsbürgerInnen die am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben und im Wahlregister eingetragen sind. Zusätzlich zur Wahl der Partei können sich die WählerInnen für drei Vorzugstimmen entscheiden.

Eine Wahl – Die Partei Bei der Nationalratswahl können unterschiedliche Parteien gewählt werden. Dieses Wahlergebnis, also die Verteilung der einzelnen Stimmen auf die verschiedenen Parteien, bestimmt die Vergabe der 183 Nationalratsmandate und somit die Anzahl der Abgeordneten pro Partei. Um in den Nationalrat einzuziehen benötigen Parteien allerdings ein Wahlergebnis von vier Prozent.

Drei Entscheidungen – Die Vorzugsstimmen Um einzelne KandidatInnen in der gewählten Partei direkt zu unterstützen, gibt es die Möglichkeit Vorzugstimmen zu vergeben – dies ist aber kein Muss. Wichtig ist, dass Vorzugsstimmen nur innerhalb der am Stimmzettel gewählten Partei vergeben werden. Weichen die Vorzugsstimmen von der gewählten Partei ab, sind diese ungültig! Ab einer bestimmten Anzahl an Vorzugsstimmen werden KandidatInnen auf der Wahlliste höher gereiht. Diese Tatsache erhöht die Chance für die Person in den Nationalrat einzuziehen. Alle WählerInnen können drei Mal entscheiden ob und an wen sie Vorzugsstimmen vergeben möchten. Es besteht die Möglichkeit KandidatInnen auf Bundes-, Landes- und Regionalebene zu unterstützen. Eine Liste mit allen KandidatInnen liegt in der Wahlkabine auf.

Weil Demokratie ohne WählerInnen nicht funktioniert! Das ist die Antwort auf die Frage: Warum wählen gehen? Das Wort Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Das Volk selbst entsendet seine VertreterInnen und hat die Macht diese nach fünf Jahren zu bestätigen oder abzuwählen - die BürgerInnen sind die souveränen Träger der Staatsgewalt. Die Demokratie ist, so zeigt uns die Geschichte, nicht selbstverständlich! Es gilt diese mit

allen Mitteln zu bewahren und zu schätzen. Menschen, die ihr Recht zur Mitbestimmung nicht nutzen, aus welchen Gründen auch immer, entziehen sich nicht nur der gesellschaftlichen Verantwortung sondern stellen in die Demokratie infrage. Nicht zu wählen kann drastische Folgen haben.

Nicht ohne uns! Wir gestalten mit! Unvoreingenommene, kritische, motivierte, kluge, mutige und junge Persönlichkeiten braucht die Politik. Die Jugend ist das Fundament für eine lebenswerte Zukunft. Es ist unumgänglich – Österreichs Jugend muss in Entscheidungsgremien vertreten sein und mitgestalten können! Zahlreiche JugendkandidatInnen stellen sich am 29. September der Wahl und kämpfen bis zur letzten Minute um jede Stimme. Mehr JungpolitikerInnen denn je sind auf „sicheren“ Listenplätzen geordnet. Alleine die derzeitigen Regierungsparteien ÖVP und SPÖ haben in Summe gleich neun JungpolitikerInnen an wählbare Plätze gereiht. Junge KandidatInnen sollen die Politik für JungwählerInnen attraktiver und glaubwürdiger machen. Durch diese Tatsache steigt die Chance erheblich, dass in Zukunft die Arbeit des Nationalrates durch kritische Ansichtsweisen und Meinungen Jugendlicher geprägt und gestaltet wird. Die Jugend fordert eine andere Politik. Sie fordert eine Politik mit klaren Aussagen und konkreten Zielen. Die unendlichen Möglichkeiten der heutigen Zeit spiegeln sich auch in den vielfältigen Interessen der jungen Menschen wider. Dies bringt, vor allem in der Politik, viele Herausforderungen mit sich, hat aber für die Gesellschaft zahlreiche Vorteile. So vielfältig die einzelnen Interessen auch sein mögen, die Forderungen und die Bedürfnisse der Jugendlichen sind sehr gleichartig. Im Grunde geht es den jungen Menschen um eine Existenzgrundlage, um eine sichere Zukunft: attraktive Ausbildung, leistbares Wohnen, einen Job mit gerechter Bezahlung und letztlich um das Gefühl von Sicherheit.

Eine Stimme für die Jugend! Liebe Mitglieder der Landjugend Österreich! Ende September findet die 21. Nationalratswahl der zweiten Republik statt, bei der rund 6,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit haben einen neuen Nationalrat zu wählen. Somit liegt es auch in unseren Händen mit unseren Stimmen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Gesetzgebung zu haben! Mit unserer täglichen Landjugendarbeit in den einzelnen Ortschaften und ebenso auf Landes- und Bundesebene stehen wir in mehreren Aspekten mit der aktuellen Gesetzgebung in Kontakt. Diese gesetzlichen Anforderungen (zum Beispiel Vereins-, Veranstaltungs- oder Jugendschutzgesetz) stellen uns vor tägliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt. Gerade weil wir die Gestalter des ländlichen Raums und die Gestalter der Zukunft sind, haben wir viele Anknüpfungspunkte mit der aktuellen politischen Vertretung! Die Landjugend Österreich, mit ihren rund 90.000 Mitgliedern und als die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum, muss die Chance wahrnehmen mit ihren Wählerstimmen aktiv die Zukunft Österreichs mitzugestalten. Wir Jugendlichen schaffen uns somit selbst die politischen Rahmenbedingungen für eine Zukunft in der wir uns wohl fühlen. Eure Bundesleitung ELISABTEH GNEISSL und MARKUS ZUSER

Bei der Nationalratswahl 2013 gilt es unvoreingenommene, kritische, motivierte, kluge und mutige JungpolitikerInnen zu unterstützen. Die Jugendlichen in Österreich benötigen junge VertreterInnen im Nationalrat, die aus ihrer Sicht argumentieren und diskutieren. Nicht ohne uns! Wir gestalten mit! Deine Wahl ist unsere Zukunft!

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Sommerzeit ist IFYE Jugendaustausch Zeit Diesen Sommer nutzten wieder zahlreiche Landjugendliche aus ganz Österreich die einmalige Chance, für einige Wochen als Mitglied einer anderen Familie in Europa oder Übersee zu leben. Der IFYE Jugendaustausch (International Farmers Youth Exchange) macht es möglich! „IFYE ist eine wunderbare Möglichkeit nicht nur Touristenattraktionen zu sehen sondern auch den Alltag der Menschen, ihre Traditionen und Bräuche zu erleben.“, berichtet Franz aus Salzburg, IFYE in den USA. „Ich kann wirklich nur jedem, der Interesse an fremden Kulturen hat, raten, diesen Schritt zu wagen, denn man lernt jede Menge fürs Leben!“, so Markus aus der Steiermark, IFYE in Estland. Wage also auch DU den Sprung ins Ausland und erkunde die Welt als IFYE! Erfahrungsberichte und Erlebnisse unserer IFYEs und genauere Infos zum IFYE Jugendaustausch findest du unter www.landjugend.at/international

European IFYE Conference Im August verbrachten IFYE Alumnis aus Österreich eine geniale Woche bei der 55. European IFYE Conference in Wales (Großbritannien). Das Highlight: Gerhard Steinberger aus der Steiermark wurde mit überzeugender Mehrheit zum europäischen Präsidenten der IFYE Alumnis gewählt. Wir gratulieren herzlich!

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Deine Chance – Praktikum in Europa! Du möchtest aus deinem Schulpraktikum etwas ganz Besonderes machen, ein neues Land entdecken und gleichzeitig landwirtschaftlich etwas dazulernen? Deine ganz persönliche Lebenserfahrung machst du über ein landwirtschaftliches Praktikum der Landjugend Österreich! Andere Länder – andere Sitten Das was die Praktikumsbetriebe in Irland, Dänemark, Norwegen etc. mit den Betrieben in Österreich verbindet ist, dass sie Landwirtschaft betreiben. Aber wie? Der Milchviehbetrieb in Dänemark mit 140 Milchkühen und 2 Melkrobotern unterscheidet sich doch deutlich von einem österreichischen Hof. Oder der einfache Bergbauernhof im Westen Norwegens, wo man mit einfachsten Mitteln versucht den Hof auf 1.800 m Seehöhe zu führen.

Lernen und Verantwortung übernehmen Die Vielfalt, ist enorm und deshalb ist eines klar: Ein Praktikum im Ausland ist vor allem eine riesige Herausforderung und deine Möglichkeit für deine persönliche Lebenserfahrung! Mit einer großen Portion Offenheit für Fremdes und viel Motivation zu Lernen und Verantwortung zu übernehmen.

Wie geht’s? Alle SchülerInnen, die eine Förderung über Leonardo da Vinci in Anspruch nehmen wollen, bewerben sich bis 31. Dezember 2013! Genauere Infos zur Bewerbung findest du unter www.landjugend.at/international oder unter 050 259 26305!

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Bloggen zum Praktikum auf der ganzen Welt!

Die neue Seite praktikum.landwirt.com gibt den österreichischen PraktikantInnen, die auf der ganzen Welt arbeiten, die Möglichkeit Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke ihrer Praktikumszeit zu posten. Weitere Infos unter www.landjugend.at/international oder unter praktikum.landwirt.com!

?? Von Wolle bis zu

m Ozean… In den letzten vier Monaten ha be ich hier mehr gelernt, al s ich mir auch nu r erhofft hatte. Angefan gen mit dem ko m pl etten Anbauprozess von Getreide, sä mtlichen Arbeiten rund um Schaf und Hof, bis hin zu „Wie schäume ich Milch richt ig auf, um den perfekten Capp uccino zu beko mmen?“ … (Gabriela, 20, Australien)

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Die Landjugend ist mit österreichweit mehr als 90.000 Mitgliedern und ca. 1.100 Ortsgruppen die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum. Wir bieten eine interessante Anstellung in einem jungen, dynamischen Umfeld und suchen für 40 h pro Woche eine/n engagierte/n

Mitarbeiter/in mit Projektverantwortung Dienstsitz: Wien Dienstbeginn: 1. November 2013 Wir bieten / dein Aufgabenbereich: • Ein vielseitiges Betätigungsfeld in einem jungen und dynamischen Team mit zahlreichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten • Koordination von Bildungsveranstaltungen und Seminaren • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Tagungen, Events und Wettbewerben • Redaktion von Broschüren und des Bundesteils der Zeitschrift „landjugend“ • Projektkoordination und Kampagnenplanung • Ansprechende Bezahlung mit einem Bruttomonatsgehalt von € 2.000,– (Überzahlung möglich)

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gew wie Famil n sich, alt sich rnt von e tf n e Man m nn, wen it a llen. e d fü w s r e e t, t r um do tungen ulich is r e t, a fr is w r e r e r E b r a Seh ositiven ringen. m die p rdzu verb vor alle dem no dass in , d kgelegt n c n in ü a r g e u L Das uffällig ist zu B uf der Straße z n liegen. a nders a en, die d Städte h. Beso Distanz ften un ic a e ie . r h d r c s te ts r s r e efahren als Ö sond fen, O eniger b t anders s größer ist. Be n Häusern, Hö w is r e a b d a a r e he Kan iter, dafü Land all ie zwisc iges bre nischen ngen, d in a u e n ik r r e m e u tf an sich. m n a die E st sind öhnt m d lb w n e e u s g n n n e e ra werd ie Straß Aber da Auch d inn an von Beg b e e i d it r r u t e w Der B tegriert und mir Wochen fuhr ich m n in t. t te ä rs es ofor in den e n ca. 900 ha g de ich s . Bereits he ieb wur n c tr e r o e g h a B W e i tr m r e m so übe f de n dr och um ortung Hier au halb vo l lang, d sehen … Verantw nd habe inner a n m a h c s e n u u ma einig chsen z aschine n zwar jetzt wa der Säm beitstage ware te h c ü r die F Die Ar an sich freut m nada) l, 21, Ka (Michae

Wir suchen / dein Anforderungsprofil: • eine/n vielseitige/n Mitarbeiter/in, bevorzugt mit Landjugend-Erfahrung • Matura • Interesse an Jugendarbeit und Fragen der Land- und Forstwirtschaft, sowie des ländlichen Raumes • Organisationsgeschick, vernetztes Denken, eine eigenverantwortliche Arbeitsweise • Rasche Auffassungsgabe, flexibel und kommunikationsfreudig • Sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, ECDL) Wir freuen uns auf eine aussagekräftige Bewerbung und dein Motivationsschreiben bis spätestens 3. Oktober an: oelj@landjugend.at Landjugend Österreich 1014 Wien, Schauflergasse 6

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Pack die Kilowatt in den Tank!

E-Mobilität – Technologie der Zukunft Ein minimaler CO2-Ausstoß, niedrige Lärm- und Feinstaubemissionen, niedrige Betriebskosten und Verringerung der Ölimporte! Die Hoffnungen, die in die E-Mobilität gesetzt werden sind groß. Die Antriebstechnik ist relativ gut ausgreift und sehr energieeffizient. Sie gilt als Schlüssel um die große Energiewende zu schaffen. Ihr volles Potential für den Umwelt- und Klimaschutz können E-Fahrzeuge aber nur entfalten, wenn diese zu 100% mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben werden.

Neben umweltpolitischen Überlegungen gibt es auch wirtschaftspolitische Interessen die für die E-Mobilität sprechen. Die Ablöse von fossilen Energieträgern durch erneuerbare Energie hat zur Folge, dass weniger an Erdgas, Erdöl und Kohle importiert werden muss. Somit fließt auch weniger Geld ins Ausland ab und verbleibt in der heimischen Wirtschaft. Der Bereich Erneuerbare Energie ist ein stark wachsendes Marktsegment, indem bereits jetzt viele Jobs geschaffen wurden. Eine Tendenz die noch lange anhalten wird. Bis sich E-Autos aber endgültig im Straßenverkehr durchsetzen kann es noch dauern. Der Akku reicht bei den meisten Modellen für eine Strecke von 150 bis 200 km. Die Ladezeit beträgt abhängig von Größe des Akkus und dem verwendeten Ladesystem zwischen 30 Minuten und 3 bis 4 Stunden. Für eine Strecke von 500 km braucht ein PKW durchschnittlich einen Energiespeicher (= Dieselkraftstoff) mit einem Volumen von 37 Litern und einem Gewicht von 33 kg. Ein vergleichbares Elektrofahrzeug würde für die gleiche Reichweite einen Akku mit einem Volumen von 360 Litern bzw. 540 kg Gewicht benötigen.

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Das Henne-Ei Problem neuer Technologien Neue Technologien haben häufig bei der Markteinführung große Schwierigkeiten. Ein gutes Beispiel ist die Blue-Ray Disc. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet gegenüber ihrem Vorläufer eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Über Jahre gab es einen erbitterten Kampf mit zwei Konkurrenzformaten um die Durchsetzung des neuen Standards. Bei den KonsumentInnen führte dies zu großen Verunsicherungen. Kauft man den falschen Player kann es leicht passieren, dass in einigen Jahren keine Filme in diesem Format mehr angeboten werden. Vor allem aber gab es lange Zeit ein sehr kleines Angebot an HD-Filmen. Warum sollte man sich also für einen der neuen Player entscheiden, wenn im guten alten DVD-Format ohnehin alle Filme angeboten werden, während im HD-Format nur sehr wenige Filme angeboten werden? Dies mag mit ein Grund dafür sein, dass, obwohl sich das BlueRay Format bereits 2008 als Standard durchgesetzt hat, fünf Jahre später in den Regalen noch immer mehr DVDs als BlueRay Discs zu finden sind. Es darf also

nicht verwundern, dass, wenn es in einer so schnelllebigen Branche wie der Unterhaltungsindustrie so lange dauert, einen neuen Standard zu etablieren, es in der Automobilindustrie noch viel länger dauert. Obwohl es auch in der E-Mobilität unterschiedliche Ladesysteme gibt, ist es vor allem ein schlecht ausgebautes Netz an Energietankstellen, das hier zu einem typischen Henne-Ei Problem führt. Für die Tankstellenbetreiber stellt sich die Frage warum in E-Zapfsäulen investieren, wenn es keine Kunden gibt. Für die Kunden wiederum stellt sich die Frage genau andersherum, warum ein E-Auto kaufen wenn es ohnehin keine geeignete Ladeinfrastruktur gibt. Diese fehlende Ladeinfrastruktur ist auch eines der Hauptprobleme von Elektroautos. Anders als bei Mopeds, die meist nur in der Stadt gefahren werden, müsste diese bei Autos österreich- oder europaweit ausgebaut sein, um den Komfort konventioneller Fahrzeuge zu erhalten. Durch massive Subventionen von Seiten des Staates wird versucht, dieses Problem zu lösen, trotzdem rechnet man nicht so schnell damit, dass E-Autos eine große Rolle spielen.

Öffentlicher Verkehr ist Vorreiter Im Privatverkehr gilt die Faustregel, je kleiner das Fahrzeug desto größer ist die Stückzahl der Elektrofahrzeuge. 2012 wurden bereits rund 45.000 E-Bikes verkauft. Wesentlich weniger sind es bereits bei den Motorrädern, hier wurden nur 763 Stück verkauft. Ein absolutes Nischenprodukt ist in Österreich das E-Auto. 2012 wurden nur 427 Elektroautos zugelassen, das sind 0,1 Prozent aller Zulassungen. Der Grund für die Beliebtheit der E-Fahrräder ist schnell erklärt: Vor allem für Personen, die das Fahrrad als Fortbewegungsmittel und nicht als Sportgerät nutzen, ist der Elektromotor eine willkommene Hilfe auf


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Eine wesentlich bedeutendere Faustregel gibt es im öffentlichen Verkehr. Jeder sechste Kilometer wird mit elektrischer Energie zurückgelegt. Dieser hohe Anteil ist insbesondere den Straßenbahnen und U-Bahnen zu verdanken. Die Wiener Linien haben bereits zwölf Busse in Betrieb, die rein mit Strom betrieben werden. Um einen ganzen Tag in Betrieb sein zu können musste ein neues Konzept entwickelt werden. An den Endhaltestellen werden die Busse über das Stromnetz der Straßenbahn je 20 Minuten und in der Nacht vollständig aufgeladen, so können sie die rund 200 km Fahrstrecke pro Tag zurücklegen.

Musterschüler Norwegen Dass es mit dem nötigen politischen Willen auch anders geht zeigt Norwegen. Als Autoland war Norwegen stets unbedeutend. Es gab einen Hersteller namens Troll, der Mitte der fünfziger Jahre insgesamt sieben Fahrzeuge fertigte, danach war die Firma pleite. Heute jedoch ist Norwegen so etwas

wie das Zukunftslabor der Autobranche. Hier gibt es prozentuell gesehen die meisten Elektroautos in Europa. Bei insgesamt etwa 2,4 Millionen PKW rollen davon aktuell gut 11.000 E-Mobile über Norwegens Straßen. Zum Vergleich: In Deutschland sind es kaum 8.000 E-Modelle bei insgesamt mehr als 43 Millionen PKW. Die Gründe dafür liegen in einer Neuordnung der Steuerregeln und Zulassungsgebühren aus dem Jahr 2009. Damals setzte die norwegische Regierung fest, dass Elektroautos von der Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Prozent befreit sind und zudem die Zulassungs-, Import- und Zollabgaben entfallen. FahrerInnen von Elektroautos müssen keine Mautgebühren zahlen, sie dürfen die Busspuren benutzen und das öffentliche Parken und das Laden der Akkus an den aktuell etwa 4.000 öffentlichen Stationen im ganzen Land sind kostenfrei. Kein Wunder also, dass E-Autos insbesondere im Nahverkehr eine attraktive Alternative zu konventionellen PKWs sind. Natürlich kann sich ein Staat diese Förderung nicht dauerhaft leisten, aber um einen Technologieumstieg zu beschleunigen sind diese Maßnahmen durchaus geeignet. Kein Wunder, dass beispielsweise für das USElektrofahrzeug Tesla Model S (der Preis beträgt ca. 70.000 US-Dollar) bereits 1.200 Bestellungen aus Norwegen vorlagen, noch ehe das Auto überhaupt importiert wurde. Tesla kündigte prompt an, die ersten Schnellladestationen, so genannte Super-

Charger, außerhalb den USA würden auf der Route zwischen Oslo und Bergen installiert werden. Restlos überzeugt sind aber noch nicht alle großen Player. So hat der deutsche Automobilhersteller die Entwicklung reiner E-Autos vorerst auf Eis gelegt. „In den nächsten Jahren wird es für ein reines Elektroauto keinen Markt geben”, sagte Audi-Marketing-Vorstand Luca de Meo dem Magazin „Focus”. Die VW-Tochter setzte mittelfristig ganz auf Plug-In-Hybride, die neben dem Verbrennungsmotor über eine Batterie verfügen, die über das Stromnetz nachladbar ist. Nur damit sei in der E-Mobilität ein „vollwertiges Fahrerlebnis” möglich, sagte de Meo. Bei Audi wartet man auf den nächsten Technologiesprung bei der Batterietechnik. Bis es so weit ist kann es aber noch ein wenig dauern. Experten rechnen mit zehn Jahren bis die nächste Generation an Energiespeichermedien eingeführt wird. Von der Entwicklung bis zur Marktreife ist es ein langer Weg.

Fazit Die E-Fahrzeuge bieten eine Reihe von Vorteilen und die Hoffnungen, die in diese gesetzt werden, scheinen nicht unbegründet. Bis diese aber konventionelle Fahrzeuge ablösen können muss noch einiges an Geld in Forschung und Infrastruktur investiert werden.

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Foto-Credit: pixelio.de (Kurt F. Domnik)

längeren Strecken oder Steigungen. Da die Fahrräder auch leicht sind, müssen weder Motor noch Batterie besonders stark ausgeprägt sein. Der Akku kann meist mit in die Wohnung genommen und dort angesteckt werden. Und da es sich in der Regel um sogenannte Pedelecs handelt, bei denen der Motor ab 25km/h nicht mehr weiter beschleunigt, können sie auch ohne Kennzeichen und Helmpflicht wie ein normales Rad gefahren werden.

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Wusstest du, dass ... … die Länge des Marathons bei den ersten modernen Olympischen Spielen nur eine ungefähre Länge war? Erst 1908 ließ die britische Königsfamilie den Marathon bei Schloss Windsor starten und im Stadion enden. Diese zufällige Streckenlänge von 42.195 Metern beschloss man erst 1924 als Standard-Marathonlänge. Beim Graz Marathon 2013 (Staffellauf) reichen dir lediglich rund 11.000 Meter für den Triumph über den inneren Schweinehund. Und mit drei sportlichen MitstreiterInnen und etwas Glück besiegst du nicht nur dich selbst, sondern auch das Staffel-Team des Landesvorstandes. Challenge accepted?!? Foto-Credit: http://www.hcsteglitz.de/images/schweinehund/schweinehund3.jpg

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Wie nennt man die „richterliche Gewalt“ in einem Staat noch? Welche Veranstaltung findet am 09. & 10. November im Steiermarkhof (Graz) für LJ-Mitglieder statt? (2 Wörter) Welche Alternativantriebskraft gibt es für Kfz? Wen wählen die LJ-FunktionärInnen am 26. Oktober im Steiermarkhof? Ein beliebter Ort im Sommer? Wem wurde 1970 posthum der Weltmeistertitel in der Formel 1 zugesprochen? Wie heißt unser amtierender Bundespräsident? Wie nennt man umgangssprachlich ein Düsenflugzeug? Wie heißt der tiefste See in Österreich? Der längste Fluss Europas hat eine Gesamtlänge von 3530 km. Wie heißt dieser? Wie nennt man Saatkörner noch? Vier GasnerInnen haben 2012 den Bundessieg im 4er-Cup geholt. ort Wo brachte sie dieser Sieg hin? w s g Stadt in der Obersteiermark? ösun

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Agrarkreise – Immer top informiert! Schon im Frühjahrsprogramm waren die Agrarkreise mit 449 TeilnehmerInnen ein Highlight und das Wort „Agrarkreise“ auch das Lösungswort unseres letzten Gewinnspiels. Trotz der kleinen Pause über den Sommer mussten die AgrarierInnen nicht ganz ohne Programm auskommen. Im Juli & August standen vier interessante Abend-Exkursionen sowie die zweitägige Exkursion im Rahmen des Bundesentscheids Forst nach Kärnten zur Auswahl. Zu den Exkursionen zählten das Forschungsinstitut Raumberg-Gumpenstein, der Obstbaubetrieb Wilhelm, das Kleinwasserkraftwerk Feistritzbach 2 und das Lipizzaner Bundesgestüt Piber. Der nächste große agrarische Höhepunkt ist das Agrarpolitische Seminar am 06. November 2013 im Steiermarkhof (Graz). Wir dürfen folgenden LJ Mitgliedern zum Gewinn eines LJ Werbepackages gratulieren: • Simone Heit (MU) • Lisa Glauninger (GU) • Julia Fladenhofer (MZ) • Anneliese Unterberger (WZ) • Marianne Kahr (WZ)

Rätsel lösen und bis 31. Oktober 2013 Lösungswort schicken! Mach mit beim Rätsel der Landjugend und schick das Lösungswort via E-Mail bis spätestens 31. Oktober 2013 an landjugend@lk-stmk.at. Bitte deinen Namen und deine Adresse bekannt geben. Unter allen Einsendungen werden wieder 5 LJ Werbepackages verlost (Sporttasche & Baseballkappe).


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Sensationeller Erfolg bei Pflüger-WM in Kanada! Barbara KLAUS: Gesamt-Weltmeisterin Kategorie Beetpflug Margareta HEIGL: Vize-Weltmeisterin Kategorie Drehpflug

Die beiden setzten sich mit ihrer Frauenpower souverän gegen die – übrigens ausschließlich männliche – Konkurrenz durch und konnten einmal mehr beweisen, dass Österreich die TopPflügernation ist.

Doppel-Weltmeisterinnen auf Grasland Die Gesamtwertung setzt sich bei der Weltmeisterschaft aus den Ergebnissen von zwei Durchgängen zusammen. Die PflügerInnen müssen ihre Wettbewerbsgeräte sowohl auf dem Stoppelfeld, als auch auf Grasland perfekt beherrschen. Am ersten Bewerbstag konnten sich sowohl Barbara, als auch Margareta auf Platz vier positionieren. Die beiden starteten jedoch am zweiten Bewerbstag auf Grasland eine beeindruckende Aufholjagd, die Ihresgleichen sucht. Sie setzten sich klar gegen ihre Konkurrenten durch und sicherten sich beide die Grasland-Goldmedaillen in ihrer Pflug-Kategorie. In der Gesamtwertung ergeben diese Top-Leistungen den Weltmeister-Titel für Barbara Klaus (Beetpflug) und den Vize-Weltmeister-Titel für Margareta Heigl (Drehpflug).

Unterstützung durch Pflüger-Sponsoren Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die den Pflügerinnen eine Top-Vorbereitung für die Weltmeisterschaft ermöglicht haben: New Holland, Steyr, Mitas, Genol, KWS Saatgut, Hagelversicherung und Kverneland.

Das rot-weiß-rote Erfolgsrezept Können und hartes Training, eine perfekte Ausrüstung und Lernen von den Besten – all das sind wichtige Zutaten für die vielen Erfolge, die die österreichischen SpitzenpflügerInnen bei den Weltmeisterschaften erzielen. Seit dem Jahr 1958 nimmt Österreich an der WM teil. Heute sind wir mit 15 Welt-

meister-Titeln und sieben Vize-Weltmeister-Titeln neben Irland die erfolgreichste Pflüger-Nation der Welt. 2005 trat Österreich erstmals in beiden Klassen – dem Beetpflug und dem Drehpflug – an. „Die Unterstützung durch unsere Pflüger-Sponsoren und die hervorragende Arbeit, die unsere WM-Trainer in der Vorbereitungszeit leisten sind wesentliche Faktoren dafür, dass Österreich stets zu den Top-Favoriten im Kampf um den Weltmeister-Titel zählt“ betont Markus Zuser, Bundesleiter der Landjugend Österreich. Während der Vorbereitung auf die WM werden die österreichischen TeilnehmerInnen von einem hochkarätigen Trainer- und Organisationsteam unterstützt. Vor allem Nationaltrainer Hermann Altmann (Weltmeister 1976 und 1983) und der österreichische Vertreter in der Weltpflügerorganisation Bernhard Altmann (Weltmeister 1998 und 2005, Vize-Weltmeister 2008) geben ihr Know-How jedes Jahr an die PflügerInnen weiter, die Österreich bei der WM vertreten.

Weltmeisterschaft 2014 Das österreichische WM-Team für 2014 wurde im August 2013, beim Bundesentscheid Pflügen der Landjugend, ermittelt. Christian Lanz aus der Steiermark (Bundessieger Beetpflug) und Matthias Einwögerer aus Niederösterreich (Bundessieger Drehpflug) vertreten Österreich bei der 61. Pflüger-Weltmeisterschaft in Bordeaux, Frankreich. Informationen für Pflüger-Fans: www.pfluegen.at

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Foto-Credits: Landjugend Österreich (2), Reinhard Gölzner (1)

Am 19. und 20. Juli traten die 57 weltbesten PflügerInnen aus 29 Nationen in Alberta (Kanada) den Kampf um den goldenen Pflug an. Das sensationelle Ergebnis für Österreich kann sich sehen lassen: Barbara Klaus erkämpfte sich den Weltmeister-Titel in der Kategorie Beetpflug und Margareta Heigl den Vize-Weltmeister-Titel der Kategorie Drehpflug.

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Erfolgreiche Agrarkreistouren ie traditionellen Agrarkreistouren waren auch heuer wieder ein fixer Bestandteil im Deutschlandsberger Landjugendprogramm. Die erste Agrarkreistour führte 34 Jugendliche am 16. Juli 2013 auf das Gut Hornegg in Preding, wo sie von Fischermeister Heinrich Holler Einblick in die Teichwirtschaft bekamen. In der Steiermark ist Herr Holler der einzige Direktvermarkter von Biofisch. Die Tour startete mit einer kurzen Geschichte über das Gut Hornegg. Bei einem Spaziergang in der Natur wurden die zahlreichen Fischteiche besichtigt. Weiter ging es dann zum Verarbeitungs- und Verkaufsraum. Abgerundet wurde das Abenteuer Teichwirtschaft mit einer Verkostung.

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Zahlreiche Jugendliche waren auch bei der 2. Agrarkreistour am 06. August 2013 dabei. Am Programm stand der Obstbaubetrieb der Familie Steinbauer in Rassach. Zuerst wurde die Obstplantage in Niedergams besichtigt, wo Maria und Leonhard Steinbauer die Erntemaschine für die Kirschen erklärten. Anschließend wurde ein gemütlicher Spaziergang durch die Plantage gemacht, wo Kirschen, Kriecherl und Zwetschken gleich direkt von den Bäumen verkostet wurden. Aus diesen Früchten werden Edelbrände, Liköre und Wein hergestellt. Zum Schluss ging es für die Jugendlichen weiter nach Rassach, wo der Abend mit einer Verkostung im Verkaufsraum abgerundet wurde.

Weiterbildung ein Die Landjugend Bezirk Deutschlandsberg lud ihre Mitglieder am 15. Juni 2013 zu zwei außergewöhnlichen Kursen ein. Die MEN und WOMEN ONLY Kurse waren eine Premiere im Bezirk. er Kurs für die Burschen stand unter dem Motto: „Kochen für die Frau – Das perfekte Candlelight Dinner“. Gemeinsam mit Frau Barbara Jauk bereiteten die Burschen ein viergängiges Menü zu. Zahlreiche Ideen und Tipps, wie man Frauen kulinarisch verwöhnen kann, konnten sie sich an diesem Nachmittag mitnehmen. Die Mädchen schnupperten in die Welt von „Capoeira“ hinein. Bei diesem brasilianischen Kampftanz waren Ausdauer, Akrobatik und Rhythmusgefühl gefragt. „Capoeira“ wurde während der Kolonialzeit in Brasilien

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LJ Preding-ZwaringPöls ist unbesiegbar m 8. Juni 2013 fand das jährliche Kleinfeldfußballturnier der Landjugend Bezirk Deutschlandsberg am Sportplatz in Wies statt. Fünf Burschenteams und ein Mixed-Team nahmen am Turnier teil. Sie zeigten fußballerisches Talent auf höchstem Niveau und nach spannenden vier Stunden konnte die Ortsgruppe Preding-Zwaring-Pöls die Siegestrophäe entgegen nehmen. Ihre größte

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Konkurrenz war die LJ Groß St. Florian mit ihrem Mixed-Team. Die Mädls standen den Burschen in nichts nach und kämpften wie Profis am Rasen. Der dritte Platz ging an die Ortsgruppe St. Martin im Sulmtal, die trotz der Hitze kühlen Kopf behielt und bis zum Schluss kämpfte. Über den Titel „Torschützenkönig 2013“ darf sich heuer Manuel Schweiger von der LJ St. Peter freuen.


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R E G ION A L LJ BEZIRK BRUCK

Erdfunkstelle und nachhaltige Energieversorgung ei der Agrarkreissitzung am 11. Juli 2013 im Aflenzer Becken stand die „allgemeine Vernetzung der Erde“ im Mittelpunkt. Insgesamt waren 27 Landjugendliche dabei, 24 davon aus dem LJ Bezirk Bruck. Der erste Teil der Agrarkreissitzung widmete sich dem Thema Kommunikation. Es wurde die Erdfunkstelle in Aflenz besichtigt, welche die einzige in ganz Österreich ist. Sie sorgt z. B. dafür, dass das gewünschte Fernsehprogramm läuft, sobald man den Fernseher einschaltet, und das innerhalb weniger Millisekunden. Von der Erdfunkstelle aus werden auch verschiedene Messungen durchgeführt, um neue Stationen bauen zu können. Der zweite Teil der Agrarkreissitzung führte die TeilnehmerInnen nach Thörl. DI Johannes Krenn, Obmann der Biomassegenossenschaft „Nachhaltige Energieversorgung Thörl“, stellte das regionale Projekt der Genossenschaft vor. Insgesamt werden 16 Standorte

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ng einmal anders

im Raum Thörl mit Biomasseheizanlagen der „Nachhaltigen Energieversorgung Thörl“ betrieben. Als Beispiel wurde die Heizanlage im Seniorenheim besichtigt, welche das Seniorenheim und weitere angrenzende Häuser mit Wärme versorgt. Ziel des Projekts ist es, dass die LandwirtInnen der Region einen vernünftigen Preis für den Rohstoff Hackschnitzel bekommen. Für die KundInnen entsteht kein extra Aufwand, denn die Wartung übernimmt die „Nachhaltige Energieversorgung Thörl“. Einen gemütlichen Abschluss fand die Agrarkreissitzung bei Familie Krenn.

Landjugend bezwingt die Fölzalm eim diesjährigen Bezirkswandertag trieb es 21 hochmotivierte Landjugendmitglieder auf die Fölzalm im Hochschwabgebiet. Der Aufstieg war für manche leichter als für andere, aber dennoch schafften es alle, heil auf den Berg zu kommen.

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Dort gab es eine kleine Stärkung und musikalische Unterhaltung durch Grex. Nachdem die Energiereserven wieder aufgeladen waren, konnte der Abstieg in Angriff genommen werden und ein sportlicher und lustiger Tag am Berg ging zu Ende.

von afrikanischen SklavInnen praktiziert. In einem Kreis, begleitet von Musik mit speziellen Instrumenten und Gesang, wurde kämpferisch und akrobatisch getanzt. Als Abschluss wurden die von den Burschen während des Kurses zubereiteten und liebevoll angerichteten Speisen verkostet. So konnten sie gleich zeigen, was sie gelernt hatten und die Mädchen richtig verwöhnen.

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R E G ION A L LJ BEZIRK WEIZ

Wer dengelt D denn da?

amit man beim Mähen mit der Sense eine richtige Schneid hat, muss sie ordentlich gedengelt sein! Vor allem dann, wenn es um Schnelligkeit und Sauberkeit geht. 23 MäherInnen stellten sich beim Mähwettbewerb der Landjugend Bezirk Weiz am 2. Juni 2013 in Prebuch dieser Herausforderung. Stark präsentierte sich Georg Häusler von der LJ Koglhof. Er gewann vor Anton Kreimer (LJ Passail-Hohenau) und Andreas Filzmoser (LJ Gasen). Die Kathreinerin Christine Pichler siegte bei den Damen. Agrarisches Talent erforderte auch das Traktorgeschicklichkeitsfahren, bei dem ein aufgebauter Kurs möglichst rasch und ohne Fehler zu durchqueren war. Andreas Filzmoser von der LJ Gasen und Elisabeth Strobl aus der LJ KTN wählten die beste Taktik und holten sich den Sieg.

Sommerspiele der Landjugend Bezirk Weiz eiß her ging es bei den Sommerspielen der Landjugend Bezirk Weiz am 16. Juni 2013 in Strallegg. Die Sonne heizte von oben ein und der Kampf um Zentimeter, Sekunden und Punkte ließ keinen der rund 80 teilnehmenden Jugendlichen kalt. Beim Dreikampf gewannen Markus Vorraber von der LJ Passail-Hohenau und Birgit Weber (LJ KTN). Beim 2,5 km langen Geländelauf lief der Gasner Florian Ebner allen davon und gewann bei den Burschen. Die LJ KTN stellte mit Pia Strobl das schnellste Mädl. Das Völkern ging an das Team der LJ Passail-Hohenau. Platz zwei holte sich die starke Mannschaft der LJ KTN. Beim spannenden Seilzieh-Finale gelang es der LJ St. Kathrein/Off. noch einmal die Kraft zu sammeln

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und sie siegte vor der Gastgeberortsgruppe Strallegg. Den 2erGeschicklichkeitsbewerb gewannen Franz-Josef Leitner und Christian Strobl (LJ KTN).


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R E G ION A L LJ BEZIRK WEIZ

Teichalm: Gewaltiges Annafest der Jugend

und 2.500 Gäste strahlten am Annasonntag, dem 28. Juli, mit der Sonne um die Wette: Die Landjugend des Bezirks Weiz lud zum 59. Teichalmtreffen auf die Alm. Eine gemeinsame Feier der Heiligen Messe eröffnete das Fest. Beim anschließenden Festakt wurden die aktivsten Landjugendmitglieder mit bronzenen und silbernen Leistungsabzeichen geehrt sowie Kammerauszeichnungen und MeisterInnenbriefe

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verliehen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm und flotte Tanzmusik von den Grafen sorgten am Nachmittag für ein stimmungsgeladenes Teichalmtreffen. Hinter dem Teichalmtreffen der Landjugend Weiz steht eine starke Gemeinschaft. Rund 400 Jugendliche aus allen 20 Ortsgruppen im Bezirk sorgen mit ihrem Einsatz für ein jährlich unvergessliches Bezirkstreffen für alle Generationen.

Agrarkreissitzungen Jugendliche der Landjugend Bezirk Weiz besichtigten im Zuge der Agrarkreissitzung am 14. Juni 2013 den Wald des Obmanns der Waldwirtschaftsgemeinschaft (WWG) Almenland Hubert Klammler. Sein mit dem Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft ausgezeichneter Wald versetzte die Jugend in Staunen. Thema bei der Agrarkreissitzung am 13. August 2013 war ein etwas anderes Mitbringsel aus Neuseeland. Der Obstbaumeister Markus Unger nahm von seinem Urlaub im Land der Kiwis eine revolutionierende Idee mit: Den Anbau von Kulturheidelbeeren. 58 Jugendliche der Landjugend Bezirk Weiz besichtigten seinen Betrieb in Mitterdorf an der Raab.

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Ein erfolgreicher Agrartag Der diesjährige „Agrartag“ der Landjugend fand am 01. Juni 2013 in Stallhofen statt. Zahlreiche Landjugendliche kamen, um bei den drei Wettbewerben Agrar- & Genussolympiade, Traktorgeschicklichkeitsfahren und Sensenmähen um den Sieg zu kämpfen. ie Agrar- & Genussolympiade fand heuer bereits zum fünften Mal statt und ist mittlerweile ein Fixpunkt im Landjugendjahr des Bezirks. 14 Teams, bestehend aus je zwei Personen, stellten sich den Fragen zu Themen wie Gütesiegelerkennung, Honig, Erneuerbare Energien, Jagd und Wald, Grünland, Tierzucht, Obst und Wein. Mit 14 Teams konnte heuer ein neuer TeilnehmerInnenrekord aufgestellt werden. Am Ende dieses erfolgreichen Wettbewerbs mussten sich die Favoritinnen aus der LJ Gößnitz, Sabine Rieger und Veronika Schmid dem Mixed-Team aus Edel-

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schrott/Voitsberg, Markus Neumann und Angela Kudrhalt, geschlagen geben. Platz drei holten sich Heike Edler und Julia Ofner von der LJ Graden. Im Anschluss an die Olympiade ging es mit dem Traktorgeschicklichkeitsfahren weiter. 15 Burschen aus dem Bezirk stellten sich dieser Herausforderung und kämpften um jeden Punkt. Manuel Zettl (LJ Stallhofen) nutzte seinen Heimvorteil und holte sich vor Markus Kollmann (LJ Piberegg) und Michael Schwaiger (LJ Geistthal) den Sieg. Als Abrundung des Agrartages fand das Sensenmähen statt. Der

Favorit und Titelverteidiger Gottfried Schilling (LJ Edelschrott) konnte seinem Spitznamen „Sensenmann“ wieder gerecht werden. Bereits seit Jahren dominiert er den Mähwettbewerb – so auch heuer. Platz zwei ging an seinen jüngeren Bruder Michael Schilling (LJ Edelschrott). Bezirksagrarkreisreferent Rene Moritz (LJ Geistthal) schloss den Kreis der Sieger und holte sich Platz drei. Auch bei den Damen dominierte die LJ Edelschrott. Isabella Schilling machte es ihren Brüdern nach und holte sich in der Damenwertung den Sieg, gefolgt von Ursula Preßler und Daniela Hansbauer.

Mit neuem Team ins Landjugendjahr A

m 30. August 2013 lud die Bezirkslandjugend Voitsberg zur jährlichen Generalversammlung in den Festsaal nach Rosental ein. Heuer gab es eine große Veränderung im Vorstand. Unsere scheidende Bezirksleiterin Ursula Preßler gestaltete drei Jahre lang tatkräftig das Programm im

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Bezirk mit. Weiters müssen wir uns von Rene Moritz, Nina Noiges, Franz Steinkellner, Florian Schober, Carina Schober sowie Anton Eisner verabschieden. Auch unsere Regionalbetreuerin Silvia Trummer wurde nach ihrer sechs-

jährigen Dienstzeit vom Bezirk und den Ortsgruppen verabschiedet. Nachdem alle Tränen getrocknet waren, wurde das neue Bezirksvorstandsteam vorgestellt. Dieses wurde bereits zwei Wochen davor bei der Jugendratssitzung von den Ortsgruppenmitgliedern gewählt. Barbara Kahr aus Voitsberg wird als neue Bezirksleiterin an der Seite von Bezirksobmann Helmuth Strommer die Geschicke der Landjugend im kommenden Jahr lenken. Weiters begrüßen wir Veronika Schmidt (LJ Gößnitz), Julia Kern (LJ Ligist-Krottendorf), Stefan Reiner (LJ Salla), Tina Reisenhofer (LJ Pack), Hannes Fasching und Max Bergmann (beide LJ Geistthal) im neuen Team! Nachdem alle Tagesordnungspunkte abgehakt werden konnten, lud die Bezirkslandjugend die anwesenden Gäste zum Buffet.


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R E G ION A L LJ BEZIRK VOITSBERG

Bezirksagrarkreissitzung die Erste A

m 31. Mai war es endlich so weit. Die Landjugend des Bezirks konnte zum ersten Mal Mitglieder bei einer Bezirksagrarkreissitzung begrüßen. Die Bezirksagrarreferenten Rene Moritz und Florian Schober tüftelten schon länger an diesem Vorhaben und konnten in ihren Vorbereitungsarbeiten Kammersekretär DI HansJürgen Reinprecht für einen Vortrag gewinnen. Zum Thema „GAP + Einheitswert NEU“ wurden die 20 TeilnehmerInnen an diesem Abend beim Gasthaus Preschan in Voitsberg über Neuigkeiten und Änderungen informiert. Weitere Agrarkreissitzungen sind somit geplant!

LJ BEZIRK HARTBERG

Bezirksbetriebsexkursion Bei der zweiten Betriebsexkursion der Landjugend Bezirk Hartberg am 03. August 2013 verschlug es die Jugendlichen zu den Betrieben Steirerfrucht, Saatzucht Gleisdorf sowie zur Brauerei Gratzer.

ach dem Motto „frisch, saftig, steirisch“ bissen alle genüsslich in die Äpfel, die der Betrieb Steirerfrucht in Gleisdorf zum Verkosten zur Verfügung stellte. Bei einer Führung wurde der Wissensdurst der Landjugendlichen gestillt, und es gab Einblicke in die Verarbeitung, Anlieferung und Lagerung des Obstes. Im Anschluss wurde bei der Saatzucht Gleisdorf der Fokus auf die Befruchtung von Gemüse gelegt, vor allem von Kürbissen, Sojabohnen, Ackerbohnen und Mais.

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Am Nachmittag ging es weiter in die Brauerei Gratzer. Der Braumeister persönlich, Alois Gratzer, ließ die ExkursionsteilnehmerInnen in die Welt der Bierbrauerei eintauchen und erklärte sehr ausführlich die Herstellung des „besseren goldenen Wassers“. Vor der Heimreise gab es spontan Einblick in das am Weg liegende Anwesen von Seppi Singer, Bezirksobmann der Landjugend Hartberg. Er präsentierte seine Obstanlagen und ließ die Jugendlichen seine riesigen Heidelbeeren verkosten.

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R E G ION A L LJ BEZIRK KNITTELFELD

Bezirkstreffen der Landjugend Knittelfeld

ie Landjugend Bezirk Knittelfeld besteht aus zehn Ortsgruppen mit insgesamt knapp 400 Mitgliedern. Im letzten Land-

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jugendjahr wurden 21 Bewerbe mit den Schwerpunkten Sport, Bildung und Landwirtschaft durchgeführt. Insgesamt haben daran fast 900 Mitglieder teilgenommen. Am 11. August 2013 fand nach dem von Pfarrer Rudolf Rappel zelebrierten Gottesdienst im vollbesetzten Festzelt in der Gaal das diesjährige Bezirkstreffen der Landjugend des Bezirks Knittelfeld statt. Sehr herzlich wurde dem Landjugendbetreuer Christian Hiebler für

seine unermüdliche Arbeit und Unterstützung im Hintergrund gedankt. Den Höhepunkt des Bezirkstreffens bildeten die Verleihung der Landjugendabzeichen in Bronze und Silber, sowie der Bezirkscup für die aktivsten Mädchen und Burschen und die beste Ortsgruppe. Die Mädchenwertung gewann Sabrina Stengg vor Christina Saiger (beide LJ Glein-Rachau) und Johanna Kaltenegger (LJ Kleinlobming). Die Wertung der Burschen gewannen ex äquo Martin Steinkellner (LJ Kleinlobming), Markus Cebul (LJ Kobenz) und Stefan Hochfelner (LJ St. Margarethen). Die Ortsgruppenwertung gewann die Landjugend Kleinlobming, womit der Wanderpokal für ein Jahr in ihren Händen bleibt. Das traditionelle Seilziehen, an dem elf Mannschaften teilgenommen haben, bildete am Nachmittag den Abschluss des Bezirkstreffens. Als stärkste Ortsgruppe stellte sich die Landjugend Kobenz heraus, die im Finale die Landjugend Gaal besiegen konnte.

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Sonne und Sand –

Beachvolleyball Elf Mannschaften aus den unterschiedlichsten Ortsgruppen traten in gemixten 2er- und 3er-Teams voll motiviert und gut gelaunt am 15. Juni 2013 im Städtischen Bad Leibnitz gegeneinander an. ach etlichen heißen Gruppenspielen ging es dann in die packenden Halbfinalspiele, Großklein III gegen St. Andrä sowie Wildon gegen St. Johann i. S.. St. Andrä setzte sich als 2er-Team erfolgreich gegen das 3er-Team aus Großklein durch und lieferte sich anschließend im Finale gegen das Team der LJ St. Johann i. S., Martin Muchitsch und Wolfgang Silberschneider, ein hochspannendes Match, bei dem nach zwei Sätzen endlich die Sieger feststanden: Sascha Hengstberger und Gert Primus von der LJ St. Andrä. Zweiter wurde das Team der LJ St. Johann i. S. und auf den dritten Platz schaffte es das Team der LJ Wildon.

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Neugründung der OG Gamlitz m 28. Juni 2013 wurde der Landjugendbezirk Leibnitz um die Ortsgruppe Gamlitz reicher. Überaus großes Interesse zeigten nicht nur die Jugendlichen, sondern auch zahlreiche Ehrengäste, die der Gründungsgeneralversammlung beiwohnten. Schon öfters wurde in Gamlitz der Versuch gestartet, eine Landjugend zu gründen und nun endlich mit Erfolg. An der Spitze des neuen Vorstandes stehen Reinhard Marko als Obmann und Monika Riegelnegg als Leiterin. Monika Karbasch, Initiatorin der Ortsgruppe, bot den Jugendlichen nicht nur ihre Unterstützung an, sondern schenkte ihnen auch gleich ein kleines Startkapital, welches mit großer Freude entgegengenommen wurde. Bürgermeister Karl Wratschko schwelgte in den Erinnerungen seiner Landjugendzeit und freut sich gemeinsam mit Vizebgm. Friedrich Partl nach 25jähriger Auszeit, wieder eine Landjugend in Gamlitz zu haben.

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Energie & Rhythmus Das Wort Energie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „innen“ und „wirken“. Also Kräfte, die im Inneren wirken und nach außen Ergebnisse zeigen. ie so etwas bei Jugendlichen ausschauen kann, wurde am 06. August 2013 bei „Landjugend meets Zumba“ eindrucksvoll gezeigt. Im Rahmen von „Energize me“, dem diesjährigen Arbeitsschwerpunkt der Landjugend Steiermark, wurde in der Volksschule St. Blasen zu heißen Rhythmen und bekannten Liedern getanzt. Zumbatrainerin Heidi Märzendorfer brachte bei dieser Schnupperstunde die Hüften der weiblichen und männlichen TeilnehmerInnen in Bewegung. Weil Zumba die optimale Möglichkeit zum Abschalten ist, wurde gleich am 13. August eine weitere Einheit durchgeführt.

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Trotz Hitze echt cool Über 50 Murauer Jugendliche ließen es sich nicht nehmen, am 3. August 2013 bei der Agrar- und Genussolympiade teilzunehmen. ls Neuerung wurde in diesem Jahr der Wettbewerb mit einer Agrarexkursion kombiniert. Das ehemalige Bezirksvorstandsmitglied Markus Reiter vulgo Grassler führte die TeilnehmerInnen über seinen Milchhof und gab spannende Einblicke in die Arbeits- und Wirtschaftsweise des modernen Biobetriebs. Bei der Führung hieß es für die Mitglieder Ohren spitzen, denn bei der Agrar- und Genussolympiade wurden Fragen dazu gestellt. Zusätzlich musste bei weiteren Stationen ProduzentInnen- und KonsumentInnenwissen unter Beweis gestellt werden. Am Ende setzten sich die Lokalmatadoren aus der LJ Oberwölz, Antonia Plank und Franz Kaiser, vor den Vorjahressiegern Klaus und Stefan Peinhaupt (LJ Mariahof) durch.

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Von der Krypta bis zum Dach … uerst glaubten die TeilnehmerInnen der Sommerexkursion bei diesem Titel noch an einen Marketingspruch, doch schon bald wurden sie bei der Führung durch das Stift St. Lambrecht eines besseren belehrt. Spätestens als sie die Beinkammer unterhalb des Karners betraten gefror einigen das Lächeln im Gesicht. Unter den fachkundigen Erklärungen von Frater Johannes erkundeten am 8. August 2013 50 Landjugendmitglieder jeden Winkel der Klosteranlage. Sogar die Clausura, der Wohnbereich der Mönche, durfte betreten werden – jedoch nur von den männlichen Besuchern.

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Bezirkssommerspiele … … mit Dreikampf und Beachvolleyballturnier! Unfallfrei und bei herrlichem Sonnenschein gingen am 15. Juni 2013 in Trofaiach die Bezirkssommerspiele über die Bühne. ie LJ Mitglieder hatten die Möglichkeit beim Dreikampf oder Volleyballturnier teilzunehmen. 17 Mitglieder des Bezirks nahmen am Bewerb Dreikampf teil. Christine Zechner aus der LJ Mautern war in allen Disziplinen des Dreikampfes die Beste und durfte somit den ersten Preis mit nach Hause nehmen. Bei den Burschen hat ein bereits bekannter Bezirks- und Landessieger gewonnen. Stefan Knoll aus Proleb war mit Abstand der Beste und Schnellste. Auch beim Beachvolleyballturnier ging es heiß her und am Ende standen St. Michael II und Proleb mit genau der gleichen Punktezahl als Siegerteams fest.

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Wir sind bestens geschult! Das Frühjahr wurde bestens genutzt, um die Vorstandsmitglieder zu schulen und auf dem neuesten Stand zu halten. egonnen wurde das Programm mit einer KassierInnenschulung im Gasthaus Eberhard in St. Michael. Hier wurden die OrtsgruppenkassierInnen und BezirkskassierInnen von Franz Heuberger sehr genau über die Aufgaben dieser Funktionen informiert. Nach einer Woche Verschnaufpause fand Franz wieder den Weg nach Leoben in die Bezirkskammer und erzählte einige Dinge über das neue Veranstaltungsgesetz. Diese Veranstaltungsmanagementschulung war sehr informativ, da hier auch einiges für den Sensenmähen Landesentscheid umgesetzt werden konnte. Zum Schluss wurde Anfang Juli noch eine SchriftführerInnenschulung organisiert. Durch den interessanten Vortrag von Landesleiterin Bettina Hofer sind nun auch alle SchriftführerInnen für ihre Aufgabe bestens motiviert.

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R E G ION A L LJ BEZIRK LEOBEN

Leobner sind bereit für den Landesentscheid

Mähen um zweiten Mal fand heuer der Bezirksentscheid im Sensenmähen im Bezirk Leoben statt. Besonders erfreulich war, dass immer mehr Mähbegeisterte zu diesem Bewerb begrüßt werden können. Acht motivierte Burschen und fünf talentierte Mädels stellten sich den vorbereiteten Mähflächen und versuchten diese so schnell

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und sauber wie möglich abzumähen. Es kann jedoch nur einen Sieger geben und der Vorjahressieger Christian Haberl aus St. Michael war auch heuer nicht zu schlagen. Dicht auf den Fersen waren ihm Gerhard Duller aus Gai und Michael Hafellner aus Proleb, die die Plätze zwei und drei belegten.

Für Johanna Haberl aus St. Michael haben sich die Übungseinheiten mit ihrem Bruder ausgezahlt, denn sie darf sich über den Sieg in der Mädels-Wertung freuen. Die Plätze zwei und drei gehen wieder an Mautern und Proleb, nämlich an Bernadette Zechner und Johanna Rabensteiner.

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Sautrogregatta

Bezirkssommerspiele ahlreiche Mädels und Burschen waren auch heuer wieder bei den Bezirkssommerspielen am 01. und 02. Juni 2013 dabei. Das Wetter war nicht das Beste, aber das hielt die SportlerInnen nicht davon ab, ihr Bestes zu geben. Am ersten Tag standen die Disziplinen Radfahren, Fußball und Völkerball am Programm. Der zweite Tag startete mit dem 1.000m Lauf, gefolgt von Sprint-Triathlon und Volleyball. Bei der Bezirkswertung schaffte es die LJ Langenwang auf Platz eins, knapp gefolgt von der LJ Krieglach. Der dritte Platz ging an die LJ Altenberg-Kapellen-Neuberg.

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icht nur Schnelligkeit, sondern auch Kreativität mussten die TeilnehmerInnen der Sautrogregatta am Schotterteich in Krieglach beweisen.

Bildungswochenende

Kreativwertung

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Der Bezirksvorstand begutachtete alle selbst gebauten Sautröge mit kritischem Blick und fand, dass die LJ Stanz das Thema am besten getroffen hatte. Der zweite und dritte Platz gingen an die Teams der LJ Langenwang, die sogar an die Tierkennzeichnung dachten und ihrem Sautrog eine Ohrmarke verpassten!

Zeitwertung Patrick Hirschegger und Gerald Griesenhofer (LJ Stanz) belegten vor Hannes Apfelbacher und Christian Rinnhofer (LJ Langenwang) den ersten Platz. Platz drei ging gleich zwei Mal nach Langenwang. Die Zeiten der Teams Martina Rinnhofer und Maria Schöggl sowie Martin Hofbauer und Christian Schöggl waren auf die Sekunde gleich.

erde schlauer als Chuck Norris“, so lautete die Devise für das Bildungswochenende am 06. und 07. Juli auf der Lurgbauern-Hütte. Der erste Kurs war ein Käserkurs wo Hart-, Frisch- und Schnittkäse, aber auch Butter und Joghurt gemacht wurden. Die Landjugendmitglieder durften nicht nur selbst zur Tat schreiten, sondern auch Kostproben genießen. Am Nachmittag fand das Seminar „Wünsch dir was“ statt. Im Mittelpunkt standen gruppendynamische Spiele, aber auch ein Beispiel für die gemeinsame Problemlösung. Den Sonntag startete eine Gruppe gemeinsam mit der Bergrettung beim Kurs „Richtiges Verhalten auf der Alm“ und die andere Gruppe ging nochmal in die Käserei um Käse zu produzieren.

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LJ BEZIRK GRAZ UMGEBUNG

Alles rund um die Biene m 06. August 2013 verschlug es uns im Rahmen der Bezirksagrarkreisexkursion zum „Steirischen Landesverband für Bienenzucht“. Herr Rubinigg besichtigte mit uns die Bienenstöcke und erklärte die aufwendige Aufzucht einer Bienenkönigin. Der Betrieb besteht seit 1964 und ist gleichzeitig auch ein Kurszentrum. Trotz tropischer Temperaturen ließen sich unsere Landjugendmitglieder nicht davon abhalten, an diesem Abend dabei zu sein. Als köstlicher Abschluss durften verschiedenste Honigsorten verkostet werden.

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Reden will gelernt sein icht nur die Weiterbildung unserer Ortsgruppen liegt uns am Herzen, sondern auch der Bezirksvorstand versucht mindestens einmal pro Jahr eine Schulung speziell für die Tätigkeiten der Bezirksvorstandsmitglieder zu absolvieren. In diesem Jahr veranstalteten wir deshalb am 14. Juni 2013 im Steiermarkhof eine Grußworteschulung mit Referent Günther Kollau. Grußworte sind für FunktionärInnen ein wichtiges Steckenpferd bei allen Veranstaltungen. Trotz vier Stunden harter Arbeit kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Bei den nächsten Veranstaltungen sollte es nun auch bei spontanen Grußworten keine Probleme mehr geben.

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Fair Play m 17. Juni fand das alljährliche Kleinfeldturnier der Landjugend Bezirk Graz Umgebung statt. Im heurigen Jahr wurde das Turnier am Sportplatz in Dobl austragen. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Frühlingstemperaturen lieferten sich die Burschen und Mädels ein heißes Duell auf dem Rasen. Bei den Mädels siegte die Ortsgruppe Dobl vor Hitzendorf und den Mädels aus Eggersdorf. Im Duell um den Sieg bei den Burschen blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Erst ein 7-Meter-Schießen entschied über Sieg oder Niederlage. Nach diesem spannenden Finale ging der Sieg an die Ortsgruppe Wundschuh. Ganz knapp dahinter landete die Landjugend Hausmannstätten auf dem zweiten Platz. Die Ortsgruppe Großstübing konnte als Dritter noch einen Stockerlplatz erreichen.

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Landjugendliche im Einsatz für ihre Regionen!

Mehr als 3.000 Landjugendmitglieder setzten am Wochenende von 30. August bis 1. September österreichweit beeindruckende Zeichen für ihr ehrenamtliches Engagement. Im Rahmen des Projektwochenendes „TatOrt Jugend“ setzten die Jugendlichen in hunderttausenden freiwilligen Arbeitsstunden gemeinnützige und nachhaltige Projekte um – und das direkt in ihren Gemeinden und Regionen.

So haben sie mit unermüdlichem Einsatz an nur einem Wochenende beispielsweise Gärten in Volksschulen und Kindergärten neu gestaltet, Spielplätze, Marterl, Wander- und Radwege saniert, Sitzgelegenheiten und Infopoints errichtet und gestaltet, Ferienspiele und Kinderolympiaden veranstaltet und vieles, vieles mehr! Dabei arbeiteten die Landjugendgruppen eng mit VertreterInnen der Gemeinden, Pfarren oder sozialen Institutionen zusammen für die und mit denen sie die Projekte umsetzten. Ein starker Partner war dabei das Lagerhaus, welches das Projektwochenende bereits seit der österreichweiten Einführung im September 2012 unterstützt und den Jugendlichen unter anderem Materialien zur Verfügung stellte. Die Projekte sind dabei so vielseitig wie unsere Mitglieder selbst – das beweist ein Besuch auf der Projektseite www.tatortjugend.at!

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TatOrt Jugend – die Landjugend bewegt das Land Unter dem Titel „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ konnten die steirischen Ortsgruppen die Aktionen am österreichischen Aktionswochenende am 31. August und 01. September oder am zweiten Wochenende, 14. und 15. September, oder gar als Austausch mit einer Partnerortsgruppe in Angriff nehmen.

31 steirische Ortsgruppen nahmen die Herausforderung an Der „Bewegte LJ Sommer“, das Jugend-Partizipationsprojekt der Landjugend Steiermark, fand heuer zum zweiten Mal österreichweit unter der Dachmarke „TatOrt Jugend“ statt.

LJ Pernegg (BM)

Aus Alt mach Neu Am 31. August und 01. September setzten über 150 Landjugend-Ortsgruppen und somit mehr als 3.000 Landjugendliche in acht Bundesländern gemeinnützige Aktionen und Projekte in ihren Heimatorten um. In der Steiermark waren am ersten Wochenende bereits 16 Ortsgruppen bei der steirische Version „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ im Einsatz. Weitere 15 steirische Ortsgruppen stellten sich am zweiten Projektwochenende am 14. und 15. September der Herausforderung. An den beiden TatOrt JugendWochenenden zeigten mehr als 600 steirische Landjugendliche eindrucksvoll, dass sie bereit sind, mehr zu tun als ihre Pflicht und nahmen die Zukunft ihres Lebensraums selbst in die Hand. Die Jugendlichen setzten sich jeweils 30 Stunden für ihren Heimatort und ihre Heimatgemeinde ein und stellten eindrucksvolle Projekte auf die Beine.

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Am Samstag trafen sich die Jugendlichen der Ortsgruppe Pernegg um 9.00 Uhr und bekamen vom Bürgermeister die Aufgabe für das „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ Projekt gestellt. Gemeinsam mit ihrer Austauschortsgruppe aus Tulwitz (GU) gingen sie voller Tatendrang an die Arbeit. Es war ihre Aufgabe, die Tische, Bänke und eine Gartenhütte des Jugendheims Pernegg neu zu streichen und wieder auf Vordermann zu bringen. So wurde alles perfekt abgeschliffen und dann mit neuer Farbe gestrichen. Am Ende konnten die zwei Ortsgruppen voller Stolz die neu renovierten Sachen bestaunen und sie freuen sich schon auf das zweite Austauschwochenende, das die LJ Pernegg nach Tulwitz führt.


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LJ Tragöß (BM)

LJ Turnau (BM)

Neue Zäune für die Kleinen

Wege auch ohne Navigationsgerät finden

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LJ Trahütten (DL) Pünktlich am Samstag um 09.00 Uhr gab der Bürgermeister das Projekt der Landjugend Tragöß bekannt. Als Unterstützung reiste die Austauschortsgruppe Schrems aus dem Bezirk Graz Umgebung mit einigen helfenden Händen an. Die Aufgabenstellung war, den Zaun im Eingangsbereich der Volksschule Tragöß zu erneuern und dem Balkongeländer einen neuen Anstrich zu verpassen. Durch die vielen HelferInnen war es natürlich nicht schwer, die Aufgabe bis Sonntagnachmittag vollständig umzusetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Am Wochenende des 14. und 15. September wurde dann der Spieß umgedreht und die Tragößer halfen der Landjugend Schrems bei der Umsetzung ihres Projekts.

Die Landjugend Turnau traf sich in den frühen Morgenstunden des 31. August, um ihr Projekt durchzuführen. Das Projekt sollte innerhalb von 30 Stunden abgeschlossen werden. Ziel der TurnauerInnen war es, in ihrer Region die Beschilderungen zu erneuern, damit diverse Einsatzorganisationen den Weg leichter und schneller finden. Dazu wurden Schilder zugeschnitten und die Hof- und Familiennamen eingefräst. Natürlich durfte bei den Einfräsungen das Landjugendlogo nicht fehlen. Die Mädels strichen die Schilder in der passenden Farbe an, während die Burschen die Pflöcke vorbereiteten. Am Sonntagvormittag wurde dann alles aufgestellt und die Landjugend Turnau kann nun auf ein erfolgreiches Arbeitswochenende zurückblicken.

Garnituren-Relaunch Die Landjugend Trahütten bekam die Aufgabe, die Biertische und -bänke der Gemeinde zu renovieren. In mühevoller Handarbeit wurde geschliffen, gestrichen und geschraubt, was das Zeug hält! Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von ihrer Austauschortsgruppe Koglhof aus Weiz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: rund 20 Garnituren erstrahlen in neuem Glanz und stehen der Bevölkerung von Trahütten wieder zur Verfügung.

LJ Wenigzell (HB) LJ Wundschuh (GU)

Neuigkeiten erstrahlen in neuem Glanz Gute Laune, Energie und Arbeitsgeist waren bei der Landjugend Wundschuh gefragt, um ihr Projekt umzusetzen. Früh am Morgen trafen sich einige Mitglieder, um die Aufgabenstellung vom Bürgermeister entgegenzunehmen. Das Projekt fand gleich an zwei verschiedenen Orten statt. Zum einen wurden bei einer Müllsammelstelle Seitenwände gebaut, um diese vom restlichen Umfeld etwas abzugrenzen. Zum anderen wurden die Schaukästen der Vereine in Wundschuh abmontiert und renoviert. Die Glasscheiben wurden poliert, die Rahmen abgeschliffen und neu lackiert. Danach wurde selbstverständlich wieder alles zusammengebaut und plötzlich waren die Schaukästen nicht mehr wiederzuerkennen. Die Vorgabe von 30 Stunden für die Gemeinde wurde voll ausgeschöpft.

LJ Pöllau (HB)

Sitzt, passt und hat Luft

Achtung: Frisch gestrichen!

Die Kraftspendegemeinde Wenigzell im nordoststeirischen Joglland ist wieder um zahlreiche Sitzbänke entlang der Wanderwege reicher. Die Ortsgruppe Wenigzell errichtete über 20 Sitzbänke mit der GastLandjugendgruppe Preding-Zwaring-Pöls aus dem Bezirk Deutschlandsberg. Bürgermeister Hofer überlegte sich diese Aufgabe gemeinsam mit den Tourismusverantwortlichen der Gemeinde, um so wieder ausreichend Sitzgelegenheiten entlang der Rundwanderwege anbieten zu können. Gemeinsam stellten die zwei Duzend Jugendlichen ihre Ehrenamtlichkeit unter Beweis, ehe man am Abend beim Landjugendfest in Vorau noch gemeinsame lustige Stunden verbrachte. Als Zusatzaufgabe gab es am Sonntag einen Flashmob vor der Kirche, passend zum Barfußpark mit Lebkuchen in Form von Füßen.

In der oststeirsichen Gemeinde Schönegg, im Naturpark Pöllauer Tal, wurde die Außenanlage von Volksschule und Kindergarten in den letzten Ferienwochen noch fit für die Kinder gemacht. Dabei legten auch rund 25 Jugendliche tatkräftig Hand an. „Unsere Aufgabe war es, den Holzzaun um das Gelände zu renovieren“, erzählte Stefanie Heiling, die Leiterin der Gastgeber-Ortsgruppe Pöllau. Gemeinsam mit den Jugendlichen aus Eggersdorf (GU) wurden so rund 50 Meter Zaun erneuert und gleichzeit auch noch einige Spielgeräte renoviert. Highlight am gemeinsamen Wochenende war neben dem Besuch der White Night in Pöllau eine Käseverkostung mit den dazupassenden Getränken in einer Arbeitspause.

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LJ Oberkurzheim (JU)

LJ Gai (LE)

LJ Kammern (LE)

Konzepterstellung für die Tourismusregion Pölstal

Feuerstelle für Trofaiacher Bevölkerung

Ein Upgrade für den Sportplatz

Pünktlich um 09.00 Uhr erhielten die Jugendlichen der Gemeinde Oberkurzheim einen umfassenden Projektauftrag. Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit den drei Wanderwegen in Oberkurzheim. Schnell waren die Arbeitsgruppen eingeteilt, die Wanderschuhe geschnürt und die Rucksäcke gepackt. Der Zustand der Wanderwege wurde kritisch begutachtet und diverse notwendige Ausbesserungsmaßnahmen auf der Karte vermerkt. Auch wurden geeignete Möglichkeiten für Sitzgelegenheiten, Rastplätze und Aussichtsplattformen in der Karte eingetragen. In einem weiteren Arbeitsschritt wurde das bestehende Dokumentationsmaterial neu aufgearbeitet und zusammengefasst. Als letzten Schritt wurden noch mögliche Erweiterungsmöglichkeiten für das bestehende Wandernetz erarbeitet. Auf die Einbindung interessanter Plätze im Pölsertal, wie etwa einem mittelalterlichen Galgen, wurde dabei besonderer Wert gelegt.

Im Naherholungsgebiet Kehrwald der Gemeinde Trofaiach wurde eine neue Feuerstelle für die Bevölkerung errichtet. Bei der Umsetzung des Projekts wurde darauf geachtet, dass genügend Abstand zum Wald besteht, so dass auch in Trockenzeiten keine Brandgefahr besteht. Voller Tatendrang machten sich die Jugendlichen am Samstagmorgen an ihr Werk. Es wurde geschraubt, gesägt, gegraben, entrindet und geschaufelt. Unterstützt wurde die LJ Gai von der LJ Hartberg, die als Austauschortsgruppe zu Gast war. Zahlreiche Sitzplätze wurden errichtet so dass auch Schulklassen genug Platz um die Feuerstelle finden. Zu guter Letzt wurden um die neue Anlage herum noch rund 30 Bäume und Sträucher gepflanzt.

Das ganze Wochenende über war die Landjugend Kammern mit der optischen Aufwertung des Sportplatzes beschäftigt. Voller Engagement machten sich die Jugendlichen ans Werk, schnappten sich Motorsägen und Heckenscheren, und zahlreiche Hecken wurden gestutzt und zurückgeschnitten. Anschließend wurde der Grünschnitt aufgeladen und abtransportiert. Von der Wildnis rund um den Sportplatz ist jetzt nichts mehr zu sehen und die BesucherInnen können sich wieder ganz auf den Sport konzentrieren, ohne dabei von störenden Ästen und Büschen abgelenkt zu werden.

LJ Altenberg-Kapellen-Neuberg (MZ)

Energie aus Wasser LJ Irdning (LI)

Freie Bahn für Wanderer LJ Aigen (LI)

Mehr als nur Schutz Bei der diesjährigen TatOrt Jugend Aktion widmete sich die Landjugend Aigen im Ennstal ganz der Betonmauer des Flusses Gulling. Vor zwei Jahren wurde dieser Hochwasserschutz errichtet. Im Rahmen des Projekts bekamen die Jugendlichen den Auftrag, diese Mauer zu verschönern. Dazu wurden Muster aus Holz angebracht und kleine Bäumchen und Sträucher gepflanzt. Viel Energie und Kreativität steckten die Jugendlichen in das Projekt. Die Bevölkerung freut sich sehr über diese Form der Ortsverschönerung.

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Die Ortsgruppe Irdning bekam von der Gemeinde die Aufgabe, die Gemeindewege, Wanderstrecken und Radwege auszuschneiden um ein Naturerlebnis für die Bevölkerung zu garantieren. Im Rahmen des „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“-Projektwochenendes setzten sich die Jugendlichen mit dem Springkraut auseinander, welches keine heimische Pflanze ist aber zum Aussterben der regionalen Pflanzen beiträgt. Mit vereinten Kräften wurde das Springkraut bekämpft und etwas technische Hilfe erleichterte den Jugendlichen das Arbeiten. Am Ende siegten die Landjugendlichen über das Grünzeug und die Wanderwege und Radstrecken erstrahlen wieder in neuem Glanz, ohne dass störende Zweige und Pflanzen den Weg blockieren.

Wie kann man ganz leicht Wasser zu Energie umwandeln? Ist es möglich, das auch anschaulich darzustellen? Diese Fragen stellte sich die Ortsgruppe AKN. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde so ein Projekt für „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ ausgearbeitet und gestartet. Zu Beginn bauten die Jugendlichen über einem kleinen, fließenden Gewässer eine Plattform. Danach holten die Landjugendmitglieder eine sehr alte, handbetriebene Feuerwehrpumpe, die sie dort postierten. Da dieses immer noch hervorragend funktionierende Relikt nicht ganz im Freien stehen durfte, wurde noch ein Dach darüber gebaut. Danach wurde ein kleiner Staudamm gebaut, von wo aus man das Wasser ansaugen kann. So können die BesucherInnen mit ihrer eigenen Kraft die Pumpe betreiben und das Wasser auf Druck bringen. Nun kann wirklich anschaulich gezeigt werden, was dieses wertvolle Gut überhaupt in der Lage ist zu leisten.


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LJ Kindberg (MZ)

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LJ Salla (VO)

Spielraum für Jung und Alt

Wir sind eine große Familie LJ Edelschrott (VO)

Das Tschipsiländ ist in Kindberg ein wichtiger Naturspielraum für Kinder bis hin zum Erwachsenen. So stellte sich die Ortsgruppe der Aufgabe, das Angebot dieser Einrichtung noch zu erweitern. Die Herausforderung bestand darin, einen Hochsitz für Kinder zu bauen. So wurde das ganze Wochenende geschnitten, geschraubt, genagelt und am Ende aufgestellt. Auch eine Rutsche und eine Hängebrücke zum benachbarten Baumhaus durften natürlich nicht fehlen. Auf dieses tolle Projekt kann die Ortsgruppe wirklich stolz sein und es können sich viele Kinder daran erfreuen wenn sie das Tschipsiländ besuchen.

Wohin führt der Weg? Viel Natur rund um einen Stausee gibt es in der Gemeinde Edelschrott im Bezirk Voitsberg. Aufgrund schwerer Unwetter im vergangenen Jahr musste eine Böschung beim Stausee komplett erneuert werden. Genau dort gibt es nun eine große Holztafel, die Einheimische und Gäste der Gemeinde über die Region und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung rund um den Stausee informieren soll. Mit großem Einsatz errichteten die Mitglieder der Landjugend Edelschrott die Holztafel und stellten sie vor Ort auf. Zusätzlich restaurierten sie Bänke in der Gemeinde.

Zwei tragische Schicksalsschläge innerhalb kürzester Zeit ereilten Familie Brandner aus der kleinen Gemeinde Salla im Bezirk Voitsberg. Die Familie lebt von der Landwirtschaft und einer kleinen Fischstation, bei der Forellen aus eigener Zucht genossen werden können. Im Rahmen von „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ ermöglichte die Landjugend Salla der Familie, einmal eine kurze Auszeit zu nehmen. Die Landjugendlichen kümmerten sich mit großem Engagement um die Gäste der „Fang mich“Fischstation und versorgten sie mit Speis und Trank. Vom Fischfang über die Zubereitung der Speisen bis hin zum Service, jedes Landjugendmitglied hatte seine Aufgabe. Daneben wurde auch noch das Dach der Fischgrillhütte ausgebessert und der Stall des Bergbauernhofes wurde kleinen Renovierungsarbeiten unterzogen.

LJ Kapfenberg (BM)

Freitag der 13. – ein Glückstag für die Wanderer LJ Eggersdorf (GU) Die LJ Kapfenberg aus dem Landjugendbezirk Bruck wollte schon am ersten „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ Projektwochenende teilnehmen. Leider war dies kurzfristig nicht möglich und daher wurde beschlossen, das Projekt auf das zweite TatOrt Jugend Wochenende zu verschieben. Startschuss dafür war bereits am Freitag den 13. Für die Landjugendlichen war dies keineswegs ein verkorkster Tag, ganz im Gegenteil sogar, die Mitglieder zeigten viel Engagement bei der Umsetzung des Projekts. Am Pötschenberg in Kapfenberg wurden die Wegweiser erneuert und das sogar mit einer Höhenmeteranzeige. Zum Schluss bekamen diese Wegweiser noch ein Dach, um die Tafeln vor der Witterung zu schützen. Nun heißt es nur mehr Rucksack packen, Bergschuhe anziehen und wandern gehen, um die Wegweiser zu besichtigen!

LJ Preding-Zwaring-Pöls (DL)

Landjugend trifft Gemeinde ein Pavillon für Zwaring-Pöls Die Mitglieder der LJ Preding-ZwaringPöls errichteten mit tatkräftiger Unterstützung durch die Ortsgruppe Wenigzell (LJ Bezirk Hartberg) einen Pavillon am Gelände der Volksschule Zwaring-Pöls. Fachliche Unterstützung sowie Tipps und Tricks erhielten sie dabei von der Tischlerei Steinwender aus Pöls. Die Kinder der Volksschule werden den Pavillon vor allem zum Spielen und für den Unterricht im Freien nutzen. Er steht aber auch PassantInnen und Erholungssuchenden zum Entspannen und Krafttanken zur Verfügung. Im Rahmen einer kleinen Feier präsentierte die Landjugend ihr Werk der Bevölkerung aus Zwaring und Umgebung.

Ausschank in neuem Glanz Die Optik der beiden Ausschankhütten der Gemeinde Hart-Purgstall, die bei diversen Festen in der Gemeinde zum Einsatz kommen, hatte im Laufe der Jahre gelitten. Das Projekt der Landjugend bestand darin, die Hütten wieder auf Vordermann zu bringen. Mit viel Geduld und einigen Schwing- und Exzenterschleifern wurde die alte Farbe abgeschliffen. Anschließend bekam das Holz einen neuen Anstrich. Die Hütten wirken jetzt wieder sehr einladend und der Ausschank beim nächsten Fest steht nichts mehr im Wege. Im Zuge dieser Färbelungsaktion wurden auch gleich die Funktionsräume im Altstoffsammelzentrum HartPurgstall neu ausgemalt. Die Landjugend Pöllau leistete dabei wertvolle Hilfe.

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LJ Hitzendorf (GU)

Landjugend trifft Pfarre

LJ Schrems (GU)

LJ Tulwitz (GU)

Am 14. September 2013 war es soweit. Das zweite Projektwochenende im Rahmen von „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ stand am Programm. Im Gegensatz zu den meisten anderen kam es in Hitzendorf nicht darauf an, ein Projekt mit der Gemeinde durchzuführen, sondern mit ihrem Herrn Pfarrer. So trafen sich die Mitglieder der Landjugend bei strahlendem Sonnenschein früh am Morgen, um den Pfarrhof neu zu gestalten. Die Garagentore bekamen einen neuen Anstrich, neue Sträucher wurden gesetzt, der Zaun erneuert und sogar die Gartenlaube wurde renoviert. Mit viel Einsatz und Freude war dies kein Problem für die Hitzendorfer Landjugendmitglieder und sie konnten alles in der geplanten Zeit durchführen. Somit bleibt nur mehr, dem Pfarrer viel Freude mit dem neu gestalteten Pfarrgelände zu wünschen!

Aktion sauberer Bach

Brückengeländer neu gemacht

Der Tyrnauer Bach ist immer ein beliebter „Mistkübl“ für UmweltverschmutzerInnen, die ihren Müll einfach wegwerfen. Die Gemeinde betraute die LJ Schrems damit, den Bach von Flaschen, Dosen, ganzen Müllsäcken und sonstigem nur denkbaren Unrat zu befreien. In Kleingruppen aufgeteilt machten sich die Teams etappenweise auf in den Bach und füllten einige Säcke mit Müll voll. Wie nicht anders zu erwarten blieben dabei natürlich nicht alle ganz trocken. Erschwerend kam hinzu, dass die Teams zur Kommunikation untereinander und mit dem Traktorfahrer gänzlich auf ihre Handys verzichten wollten. Bei diesem Projekt war die LJ Schrems nicht alleine, sie erhielt tatkräftige Unterstützung aus Tragöß.

Das Geländer einer Brücke in Tulwitz sollte dringend erneuert werden. Im Rahmen von „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ machte die Gemeinde dies zur Aufgabe der Landjugend. Zu Beginn musste natürlich das alte Geländer abgebaut werden, ehe das Holz für das neue herbeigeschaffen wurde. Vor Ort wurden die Lärchenkanter gehobelt und auf die richtige Länge für die Steher und den Geländerlauf zugeschnitten. Um dem Geländer die nötige Stabilität zu geben wurden die Verbindungen verzapft. Mit viel handwerklichem Geschick und der Hilfe ihrer Austauschgruppe aus Pernegg konnte der Neubau des Holzgeländers sehr erfolgreich bewältigt werden.

LJ Hartberg (HB)

LJ Großklein (LB)

Hinkelsteine weisen Weg über den Dächern der Oststeiermark

Traditionen neu beleben

Die LJ Hartberg stellte ihren Arbeitseinsatz rund um den Hartberger Hausberg zur Verfügung. Gemeinsam mit der Gastgruppe aus Gai (LE) wurden Steine an verschiedenen Stellen entlang der Wege und Steige aufgestellt, die nun den BesucherInnen aus nah und fern den Weg zur beliebten Ringwarte nahe der Bezirkshauptstadt weisen. Der öffentliche Grillplatz einige Meter unterhalb der Ringwarte, den InsiderInnen besser unter „Spielstätte“ bekannt, erstrahlt dank der Landjugend auch wieder in neuem Glanz. Unterstützt wurden die beiden Ortsgruppen von ÖR Josef Lind, der sich über das über Jahrzehnte lang anhaltende Engagement der Jugendlichen im ländlichen Raum freut. Als Belohnung konnten die Jugendlichen einen tollen Blick über die Oststeiermark und das Burgenland genießen.

Der LJ Großklein sind kreative, innovative Ideen, kombiniert mit alten Traditionen, sehr wichtig. Die Bevölkerung wurde eingeladen, das alte Kulturgut „Sterz“ wieder neu zu beleben. Die Ortsgruppe lud zu einem Sterzfest, wo Sterz seinen kulinarischen Höhepunkt erlebte. Er wurde nicht nur alteingesessen mit Schwammerlsuppe, sondern in verschiedensten Ausprägungen, z. B. als Polenta-Leibchen oder als Sterzwurst ganz neu serviert. Daneben ist der LJ Großklein auch Nachhaltigkeit sehr wichtig. So kümmerte man sich vor Ort um eine gute Kinderbetreuung. Die Großkleiner nannten dieses Projekt „Kinder Agrar- und Genussolympiade“, wo sie sich mit großer Hingabe etliche Stationen für die Zukunftshoffnungen von Morgen überlegten. Die Kinder hatten dabei ihren Spaß.

LJ Halbenrain (RA)

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Geländer wie neu Auch in diesem Jahr war die LJ Halbenrain wieder mit großer Begeisterung beim „TatOrt Jugend – Bewegter LJ Sommer“ Aktionswochenende dabei. Ihre Aufgabe bestand darin, öffentliche Geländer im ganzen Ort neu zu streichen. So erstrahlte zum Bespiel auch das Kirchengeländer nach intensiver Bearbeitung durch die Landjugendmitglieder wieder in neuem Glanz. Bevor mit der neuen Farbe gestrichen werden konnte, musste natürlich die alte, oder was eben davon übrig war, weg und teilweise verwachsene Geländer wurden vom Grünzeug befreit. Da wurde mit der Drahtbürste gearbeitet was das Zeug hielt, auch eine elektrische Bürste hatten die Jugendlichen organisiert. Der Spaß kam bei der Arbeit auch nicht zu kurz, und die Bevölkerung kann sich nun über das neue Erscheinungsbild der Geländer freuen.


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LJ Kohlschwarz (VO)

LJ Modriach (VO)

LJ Birkfeld (WZ)

Zum Schutz der Kinder

Ein großer Tag für die Kleinen

Ein Zug für den Kindergarten

Die LJ Kohlschwarz stellte ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft beim Spielplatz Nähe dem Gasthaus Neuhäusl in der Gemeinde Kainach unter Beweis. Der alte Zaun, der den Spielplatz vom Bach trennt, wurde weggerissen. Dabei wurden auch störende Äste und Hecken weggeschnitten. Dann ging es daran, einen neuen Zaun zu errichten. Auf den Zentimeter genau wurden die Abstände zwischen den einzelnen Latten abgemessen, bevor sie festgeschraubt wurden. Mit Rat und Tat stand ihnen ein Gemeindearbeiter zur Seite. Zum Schluss wurde noch der Rasen gemäht. Der Spielplatz erscheint nun in neuem Licht und es gibt wieder eine sichere Abgrenzung zwischen Spielbereich und Bach.

Die LJ Modriach hat eine Aktion durchgeführt, bei der die Kindergarten- und Volksschulkinder der Gemeinde im Mittelpunkt standen. Die Landjugendmitglieder bereiteten für die Kinder einen Stationenbetrieb zum Thema „Gesund und fit in die Zukunft“ vor. Die Stationen waren sehr praxisorientiert aufbereitet und die Kinder hellauf begeistert. So konnten sie z. B. selbst Saft herstellen, Brot und Weckerl backen, Getreide mahlen, Aufstriche zubereiten, Obst und Gemüse blind verkosten, einen Hindernislauf bewältigen und vieles mehr. Die Burschen der LJ Modriach unterstützten die Gemeinde und andere Vereine aus dem Ort bei den Vorbereitungen für den Rupertikirtag. Besonderen Körpereinsatz verlangte dabei das Aufstellen des riesigen Festzeltes.

Der Kindergarten Birkfeld benötigte neue Sitzgelegenheiten auf dem hauseigenen Spielplatz. Kein Problem für die Mitglieder der LJ Birkfeld, die sich schon zeitig früh morgens trafen, um dem leidigen Problem Abhilfe zu schaffen. In kindgerechter Weise wurde geplant, getüftelt, Maße genommen und hantiert. Der Baustoff Holz hatte es den Landjugendlichen besonders angetan und so wurde aus dem tollen Werkstoff ein Zug mit Waggons gezimmert, wo Kinder in Zukunft in zweifacher Weise etwas davon haben: Er kann als Spielgerät und als Sitzmöglichkeit genutzt werden. Stolz ist die LJ Birkfeld auch auf eine kleine Tribüne, die ihre Mitglieder errichtet haben. Dort können die Kindergartenkinder ab jetzt ihre Jause an schönen Nachmittagen genießen.

LJ Gutenberg (WZ)

LJ Koglhof (WZ)

LJ St. Margarethen/Raab (WZ)

Ein Kinderspielplatz wie neu

Der Weg führt zum Ziel

Renovierte Marterl in St. Margarethen

Der junge Bürgermeister in Gutenberg freute sich sichtlich über die Idee, dass die Landjugend den Kinderspielplatz im Ortsteil Klein Semmering wieder „kinderfit“ machen würde. Die alten Geräte wurden gestrichen und neu lackiert. Die Umzäunung wurde von Unkraut und Gras befreit und auch um eine neue Einschotterung für diverse Spielgeräte kümmerte man sich. Da Pinsel und Lack schon an Ort und Stelle waren, entschloss man sich, dass die zwei Buswartehäuschen auch einen neuen Anstrich vertragen könnten. So wurden diese zwei kleinen Hütten ebenfalls erneuert. Der erfreute Bürgermeister suchte den Kontakt zu den fleißigen Jugendlichen und ließ es sich auch nicht nehmen, die Landjugendmitglieder zum Mittagessen einzuladen.

Schon lange war den Koglhofer GemeindearbeiterInnen ein kleines Stück dekorative Grünfläche im Ort Koglhof ein Dorn im Auge, weil ein großer Stein im Winter die Räumungsarbeiten unnötig behinderte. Der Vorstand der Landjugend Koglhof überlegte sich eine neue Gestaltungsmöglichkeit für diesen Flecken Erde. Die Landjugendlichen entschieden sich für eine neue Pflasterung, natürlich mit einem großen Landjugendlogo in der Mitte. So packten die Mitglieder der LJ Koglhof gemeinsam mit der Austauschortsgruppe Trahütten diese Aufgabe mit Elan und Feuereifer an. Eine besondere Herausforderung für die Pionier-Pflasterer war die letzte Reihe, die genaues Arbeiten, Messen und Taktieren erforderte, um die letzten Löcher doch noch zu schließen.

Für die Gemeindeverantwortlichen ist es immer wieder eine Herausforderung, für die engagierten Jugendlichen im Ort passende Projekte zu finden. Mithilfe des Landjugendvorstandes konnte wieder eine hervorragende Projektidee gefunden werden, bei der sich nicht nur alle Landjugendmitglieder gemeinsam engagieren konnten, sondern auch ein sinnvoller Nutzen für die Gemeinde entstand. Die Mitglieder der Ortsgruppe trafen sich frühmorgens, um die verwaisten Marterl in St. Margarethen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Es wurden Bäume gefällt, Sträucher geschnitten, Unkraut bekämpft, gejätet und Flächen neu bepflanzt. Auch die kleine Kapelle nahmen die jungen und motivierten Landjugendlichen in Angriff.

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Integrations-Staatssekretär

Sebastian Kurz im Interview Steyr-Technik Blog

Präzise. Produktiv. Ertragreich. Das Steyr S-Tech System senkt die Betriebskosten, entlastet den Fahrer, fährt selbsttätig die programmierte Strecke ab – dank präziser Lenkung und Positionsbestimmung per GPS und GLONASS. Für eine interaktive Einstellung und Steuerung Ihres Fahrzeugs steht Ihnen der Steyr S-Tech 700 Touchscreen-Monitor zur Verfügung. Sie können damit den Ertrag, den Kraftstoffverbrauch und die Arbeitsleistung überwachen, externe Kameras anschließen, Arbeitsdaten aufzeichnen und ISOBUSkompatible Geräte steuern. Als Option ist auch der ISOBUS-Taskcontroller verfügbar. Damit können Sie effizient und umweltfreundlich arbeiten, indem Sie bei Spritzmittelausbringung Teilbreiten automatisch schalten oder die variable Mengenstreuung nutzen. Wie auch immer Ihr Spurführungssystem aussehen soll: Steyr S-Tech bietet die gesamte Palette von der einfachen «Plugand-Play»-Lösung mit Lichtleiste bis hin zu vollautomatischen, integrierten Systemen an. Maximale Präzision von nur 2 cm Überlappung bieten die RTK Lösungen von Steyr, ebenso ein flächendeckendes RTK Netzwerk in ganz Österreich. Mit dem Farm-Management-Softwarepaket können Sie für jedes Feld die ausgeführten Arbeiten, die erzielte Arbeitsleistung, den jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Ihren Ertrag sehen. So können Sie zukünftige Einsätze jetzt noch leichter und effizienter planen.

Du bist seit zwei Jahren Staatssekretär für Integration – was war der wichtigste Schritt in dieser Zeit? Wir haben es geschafft, das Klima der Integrationsdebatte deutlich zu verbessern. Es wird zunehmend über Chancen und gemeinsame Lösungen diskutiert, anstatt nur über Probleme. Für uns zählt nicht, woher jemand kommt, sondern was jemand in Österreich leisten will. Viele Junge glauben, dass sie später keine Pension mehr bekommen werden. Was muss die Politik tun, um künftige Pensionen zu sichern? Sämtliche Prognosen rechnen für die nächsten Jahrzehnte mit einer massiven Kostensteigerung bei den Pensionen. Wir müssen verhindern, dass wir heute in ein System einzahlen, aus dem wir morgen vielleicht nichts mehr herausbekommen. Dafür braucht es echte Reformen, für die ich mich auf Bundesebene einsetze.

Mehr Infos auf www.steyr-traktoren.com Wie kann Wohnen für uns Jugendliche wieder leistbar werden? Junge Menschen wollen sich etwas

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aufbauen und eines Tages in den eigenen vier Wänden leben. Der Traum vom Eigenheim soll speziell für Jungfamilien Realität werden können. Daher müssen die Hürden beim Wohnbau abgebaut werden, indem etwa die Grunderwerbssteuer für den Baugrund gestrichen werden soll. Abschlussfrage: Welche Akzente willst Du als junger Politiker setzen? Als einziger Junger in der Regierung geht es mir speziell um das Thema Nachhaltigkeit. Daher freut es mich, dass wir den Generationen-Scan umsetzen konnten, der neue Gesetze auf ihre Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit prüft. Damit soll verhindert werden, dass Politik zu Lasten von uns Jungen gemacht wird. Das ist bereits ein wichtiger Schritt, aber wir wollen mehr. Gemeinsam können wir es schaffen, dass junge Themen in der Politik besser gehört werden. Daher meine Bitte: Trag Dich ein unter www.sebastian-kurz.at und unterstütze uns dabei!


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S E RVICE

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O R G A N I SAT ION

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Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken, werden die Zukunft verpassen. (John F. Kennedy) ach sieben Jahren als Landjugendreferentin ist es für mich an der Zeit, diesem Zitat von John F. Kennedy gerecht zu werden und einen neuen Weg in meinem Leben einzuschlagen. Ich werde mich künftig meiner neuen Aufgabe als Mutter widmen. Wenn ihr also diese Zeitung in Händen haltet, halte ich vielleicht schon unser neugeborenes Baby auf dem Arm. Ich blicke dankbar auf diese sieben Jahre (die in Landjugend-Zeitrechnung ja fast schon eine Ewigkeit sind …) zurück. Nicht nur durch meine vielschichtigen Tätigkeitsbereiche und Aufgaben im Landjugendreferat, sondern vor allem durch die unzähligen Begegnungen mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten habe ich in dieser Zeit viel gelernt und mich zu der Person entwickelt, die ich heute bin. Hiermit bedanke ich mich bei euch allen für die tolle, unvergessliche Zeit, die ich im Dienste der Landjugend Steiermark mit euch erleben durfte! Gleichzeitig wünsche ich mir, dass ihr euch das obenstehende Zitat für eure Tätigkeiten in der Landjugend zu Herzen nehmt. Nehmt die Zukunft der Landjugend in die Hand indem ihr selbst mitgestaltet und Verantwortung übernehmt, denn nur so kann diese einzigartige Jugendorganisation weiterhin die größte und aktivste des Landes bleiben! Und vor allem sind die dadurch gewonnenen Erfahrungen und erlernten Fähigkeiten ein unbezahlbarer Schatz, von dem ihr ein Leben lang zehren könnt! In diesem Sinne wünsche ich euch und der Landjugend alles Gute!

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BRIGITTE FRIESENBICHLER

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„Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“ ieses Zitat möchte ich in den Mittelpunkt der letzten Zeilen, die ich nach über zwölf Jahren im Landjugend-Referat für die LJ-Zeitung schreiben darf, stellen. Die Zeit, in der ich in der größten und aktivsten Jugendorganisation des Landes mitarbeiten und sie auch ein kleines Stück weit mitgestalten durfte, war eine Zeit voller Erfahrungen. Unzähligen positiven Erlebnissen standen wie überall im Leben auch große Herausforderungen und weniger schöne Momente gegenüber. Tolle Erfolge durften wir im Team gemeinsam für die Landjugend in der gesamten Steiermark feiern. Aber auch über Misserfolge half man sich in der Gemeinschaft der Landjugend viel leichter hinweg und fasste so einfacher Mut für Weiterentwicklung und Veränderung. All diese Erfahrungen haben mich quasi „gemacht“. Im Zentrum der Landjugend stehen aber nicht Veranstaltungen, Erfolge, Misserfolge oder Jahresprogramme. Im Zentrum stehen ihre Mitglieder und ihre FördererInnen, all die Menschen, die sie gestalten und prägen. Die Begegnungen mit diesen Menschen waren und sind die eindrucksvollsten und besten Erfahrungen, die ich in dieser Zeit machen durfte. Für diese vielen Persönlichkeiten, für die damit verbundenen angeregten Diskussionen, unterschiedlichen Sichtweisen, außergewöhnlichen Gedanken, auch emotionalen Meinungsverschiedenheiten, laute und leise Begegnungen, uvm. bin ich dankbar. Vielen Menschen bin ich nur durch die länderübergreifende Tätigkeit in der Landjugend begegnet und sie alle haben „mich gemacht“. Ich wünsche euch, dass ihr euch auch weiterhin auf viele dieser Begegnungen einlasst, denn diese Begegnungen und die damit verbundenen Erfahrungen MACHEN die Landjugend und uns!

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FRANZ HEUBERGER

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LANDESTERMINE: 05.10.13 12.10.13 26.10.13 02.11.13 09. & 10.11.13 19.11.13 22.11.13 30.11.13 06.12.13 02. & 03.01.14 12.01.14 18.01.14 25.01.14

Agrar- & Genussolympiade 2013 Aktion „Kochen auf öffentlichen Plätzen“ Generalversammlung Land Herbsttagung Land AUF ZACK Bildungswochenende 2013 Spotlight mit Weihbischof Dr. Franz Lackner OFM „BestOf“-Bundesprojektprämierung LJ Gesundheitstag Weihnachts-Jugendratssitzung Land WeihnachtsWiffZack 2014 Landeshallenfußballturnier 2014 Bildungstag SÜD-OST Landeseisschießen 2014

LFS Stainz (DL) steiermarkweit Steiermarkhof, Graz (G) JUFA Gästehaus Bruck-Weitental (BM) Steiermarkhof, Graz (G) Steiermarkhof, Graz (G) Tirol LFS Grottenhof-Hardt, Thal (GU) GH Weingrill, Friesach (GU) Steiermarkhof, Graz (G) Hartberghalle, Hartberg (HF) JUFA Gnas (SO) Langenwang (BM)

08.00 Uhr

Bezirkskammer Südoststeiermark (SO) Kirchplatz Hartberg (HF) GH Donner, Fladnitz (WZ) Festzelt Groß St. Florian (DL) Mehrzweckhalle Krakauebene (MU) Rüsthaus Ligist (VO) Deutschlandsberg (DL) Deutschlandsberg (DL) Schützenheim Pinggau (HF) LFS Silberberg (LB)

18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 20.30 Uhr 20.00 Uhr 09.00 Uhr 19.30 Uhr 19.00 Uhr

Kirchplatz Hartberg (HF) Pfarrhof Mariahof (MU) LFS Hafendorf, Kapfenberg (BM) Deutschlandsberg (DL) Feldbach (SO) Jugendhaus St. Anna/A. (SO) Bad Aussee (LI) GH Hubmann, Kleinlobming (MT) Veranstaltungszentrum Krieglach (BM) Voitsberg (VO) FF Rüsthaus Pack (VO) Hauptschule Birkfeld (WZ) Volksschule Gutenberg (WZ) Ottersbachhalle, St. Peter a.O. (SO) GH Wiendl, Kemetberg (VO) Hauptplatz St. Stefan (DL) Musikhauptschule Oberwölz (MU) Fachschule Naas (WZ) Schäffern (HF) Voitsberg (VO) Freizeitzentrum Stallhofen (VO) Graz Umgebung (GU) GH Bauernhofer, Brandlucken (WZ) LFS Stainz (DL) Rosenhalle, St. Stefan i.R. (SO) Volksschule Großstübing (VO) Bezirkskammer Hartberg (HF) Saggautalerhalle, St. Johann i.S. (LB) Teufelsteinsaal, Fischbach (WZ) Graz Umgebung (GU) Zentrum Feldbach (SO) Hartberg (HF) Deutschlandsberg (DL) Bezirkskammer Hartberg (HF) Krieglach (BM) Pfarrkirche Pischelsdorf (WZ)

19.00 Uhr 19.30 Uhr 08.30 Uhr

14.30 Uhr 09.00 Uhr 08.30 Uhr 19.00 Uhr 09.00 Uhr 19.30 Uhr

BEZIRKS- UND ORTSTERMINE: 04.10.13 04.10.13 04.10.13 05.10.13 05.10.13 06.10.13 11.10.13 12.10.13 12.10.13 12.10.13 13.10.13 18.10.13 18.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 19.10.13 25.10.13 26.10.13 01.11.13 08.11.13 08.11.13 09.11.13 09.11.13 09.11.13 10.11.13 15.11.13 16.11.13 16.11.13 16.11.13 16.11.13 16.11.13 16.11.13 17.11.13 22.11.13 22.11.13 23.11.13 23.11.13 23.11.13 24.11.13

KURS Teigparty mit umnudeln KURS Tanzkurs „Gesellschaftstänze III“ Bezirk Hartberg Kegelturnier Bezirk Weiz Oktoberfest der LJ Groß St. Florian Ball der LJ Krakauebene Erntedankfest Bezirk Voitsberg Ortsgruppentreffen Bezirk Deutschlandsberg Agrarkreissitzung Bezirk Deutschlandsberg Luftdruckgewehrschießen Bezirk Hartberg Generalversammlung Bezirk Leibnitz Agrarausflug Bezirk Weiz KURS Tanzkurs „Gesellschaftstänze IV“ Bezirk Hartberg LJ Treff Bezirk Murau Bildungstag Bezirk Bruck Agrarkreissitzung Bezirk Deutschlandsberg KURS „Women only“ Ladies Night Bezirk Feldbach KURS „Men only“ Hangover Bezirk Feldbach Agrar- & Genussexkursion Bezirk Graz Umgebung Stadldisco der LJ Kleinlobming Generalversammlung & Herbsttanz Bezirk Mürzzuschlag Agrarexkursion Bezirk Voitsberg Fest „Flucht in die Alpen“ der LJ Pack LJ POWER-Tag Bezirk Weiz Herbstfest der LJ Gutenberg Bezirksball „Tracht oder Nackt“ Radkersburg 60 Jahr Feier der LJ Kemetberg/Kirchberg Allerheiligen-Stand der LJ St. Stefan Martinitheater der LJ Oberwölz Kathreinsquiz Bezirk Weiz 2013 Jugendkränzchen der LJ Schäffern KURS Kickboxen Bezirk Voitsberg Bauernball der LJ Stallhofen Einzelkegeln Bezirk Graz Umgebung Poker- & Schnapsturnier Bezirk Weiz Jungbauernball Bezirk Deutschlandsberg Ball der LJ St. Stefan i.R. KURS Kickboxen Bezirk Graz Umgebung KURS 4gewinnt I Bezirk Hartberg Theater der LJ St. Johann i.S.* Ball „A Nocht in Trocht“ der LJ Fischbach Partnerwettbewerb Bezirk Graz Umgebung 2013 Bezirkstrachtenball Feldbach Obmänner & Leiterinnen Treffen Bezirk Hartberg KURS Basteln aus Naturmaterialien Bezirk Deutschlandsberg KURS 4gewinnt II Bezirk Hartberg Waldbauernkalenderpräsentation Mürzzuschlag Jugendgottesdienst & Pfarrcafe der LJ Pischelsdorf

15.00 Uhr 15.00 Uhr 21.00 Uhr 19.00 Uhr 20.30 Uhr

19.30 Uhr 20.30 Uhr 09.00 Uhr 20.00 Uhr 19.30 Uhr

20.30 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr

09.30 Uhr 14.30 Uhr 20.30 Uhr 20.00 Uhr 09.30 Uhr 09.30 Uhr 09.30 Uhr

Weitere Termine auf www.stmklandjugend.at! * Weitere Theater-Spieltermine siehe www.stmklandjugend.at

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