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P.b.b. • 02Z033265 M Verlagspostamt 9020 Klagenfurt

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Kärnter Festspiele beim Bundesentscheid Forst www.ktnlandjugend.at

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Projektwochenende

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BE Pflügen

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Drei-Furchen-Tournee

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BE Olympiade

12–13

BE Reden und 4er-Cup

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LE Handmähen

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Bund

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Bund / Agrarlandesrat

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BE Forst

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IC Gruppe / Landjugendkongress

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Mediengruppe / Geballte Ladung Hilfe

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Landjugend G’schichten

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Blitzlichter

Impressum: Herausgeber: Landjugend Österreich, Schauflergasse 6, 1014 Wien Medieninhaber, Eigentümer, Verleger: Landjugend Kärnten Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520, Fax 0463/5850-2555 ktn@landjugend.at, www.ktnlandjugend.at Für den Inhalt verantwortlich: Referat der Landjugend Kärnten und Mediengruppe Koordination, Gestaltung und Gesamtproduktion: madergrafisch, Nadelbach 23, 3100 St. Pölten; www.madergrafisch.at Die Landjugend-Zeitung wird mit Pflanzenfarben gedruckt. Das Papier, auf dem diese Zeitschrift gedruckt ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Waldern und kontrollierten Quellen. Erscheint alle drei Monate. Vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft als Lehrbehelf für land- und forstwirtschaftliche Schulen empfohlen. Offenlegung der Besitzverhältnisse gemäß § 25 des Mediengesetzes: Medieninhaber: Landjugend Kärnten, Bildungshaus Schloss Krastowitz, 9020 Klagenfurt Tel. 0463/5850-2520 oder -2521, -2522 Grundlegende Richtung: Jugendmagazin

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„Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“ VICTOR HUGO

Liebe Landjugendmitglieder! Unser Landjugendjahr neigt sich dem Ende zu. Die Bildungssaison haben wir hinter uns gebracht. Aber erst durch eure Teilnahme, eure Meinungen und eure Erfahrungen, die ihr an andere weitergegeben habt, waren unsere Seminare so erfolgreich. Gemeinsam mit euch sind die Bezirks-, Landes- und Bundesentscheide zu einmaligen Erlebnissen geworden. Das ganze Jahr über seid ihr in eurer Gemeinde tätig und veranstaltet Bewerbe, Feste und Auftritte. Und sowie sich das Landjugendjahr dem Ende neigt und wir eine kurze Verschnaufpause haben, klopft schon das neue an unsere Türen. Gemeinsam haben wir dieses Arbeitsjahr zu einem unvergesslichen gemacht und haben es mit viel Spaß, Ehrgeiz, Gemeinschaft und Erfolgen gefüllt. Trotzdem dürfen wir uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen, denn neue Aufgaben liegen vor uns und gemeinsam nehmen wir diese Herausforderungen an. Unsere kleine Verschnaufpause sollte jeder dafür nutzen um sich Gedanken über die Zukunft zu machen und diese als Chance zu sehen, sich einzubringen und etwas zu verändern. JETZT habt ihr die Chance in den Ortsgruppen-, Bezirk- oder Landesvorstand zu gehen und etwas zu bewirken. JETZT liegt es an euch nicht Dinge zu kritisieren, sondern ja zu sagen, in den Vorstand zu gehen und euer Engagement, eure Ideen und eure Fähigkeiten einzubringen. Nehmt eure Zukunft in der Landjugend als Chance und nehmt die Herausforderung an, das neue Landjugendjahr aktiv mitzugestalten. Ich bedanke mich heute schon bei allen Funktionären, die die Landjugend Kärnten zu dem machen was sie ist, bei allen Funktionären die mit diesem Arbeitsjahr aus der Landjugendarbeit ausscheiden und sicher mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen und bei allen die die Zukunft als Chance sehen und sich der Wahl im Herbst stellen. Eure ANDREA


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Projektwochenende

Indianergebrüll und Motorsäge

34 Stunden soziales Engagement zeigten die acht Ortsgruppen von TatOrt Jugend 2013 in Kärnten von 30. August bis 1. September. Die Projekte können sich durch die Bank sehen lassen!

germeister Herbert Gaggl. Innerhalb nur eines Tages errichtete die LJ Moosburg ein Baumhaus am Spielplatz in Tigring. Beeindruckt zeigte sich Philip Kucher, der in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser beim Abschluss in Krastowitz den Ideenreichtum der Landjugend hervorhob. Auch Moosburgs Gemeindevorstand Hermine Kogler holte sich beim Abschluss Ideen für 2014.

Gelungene Umsetzung Indianergebrüll, heulende Motorsägen und gemeinsam Gutes tun für die Gemeinde sind die Kennzeichen von TatOrt Jugend 2013. Gute Taten setzen macht Freude – das bewiesen die Teilnehmer von TatOrt Jugend 2013 den Ehrengästen beim Abschluss in Krastowitz. „Dass es solch eine Herausforderung wird, damit haben wir nicht gerechnet“, gesteht Landjugendobmann und Vizebürgermeister von Deutsch-Griffen (SV) Michael Reiner. Die Reaktivierung eines Wanderwegs machte den Einsatz von Motorsäge und Schnittschutzhose unerlässlich. ÖR Ing. Johann Mößler hob hervor, dass sich gemeinsam vieles schier Unlösbare bewältigen lässt. Die LJ Tiffen (FE) organisierte für die Expositurklasse einen Tag „auf den Spuren der Indianer“. Indianerschmuck basteln, Holzmesser schnitzen und Kriegsbemalungen ausprobieren - das ermöglichten sie den Familien. Kinderfreundlich ist auch das Überraschungsprojekt der LJ Moosburg (KL). „Bei der Übergabe der Aufgabe begannen schon die Ideen zu sprudeln“, erzählte LAbg. Bür-

Spektakulär ist der neue Naturpfad am Dorfplatz von St. Margarethen im Lavanttal (WO). Der Platz vor der Volksschule führt durch den Barfußweg das Bewusstsein zurück zur Natur. Die LJ St. Margarethen plant Führungen auf ihrem Naturpfad mit den Schulkindern. Vizebürgermeister Ing. Siegfried Wuzzella begleitete die LJ Pisweg (SV) bei ihrem TatOrt in der Wimitz und beim Abschluss in Krastowitz. Entrümpelung bis zum Ende der Kräfte stand am Programm für die LJ Pisweg. Fleißig war auch die LJ Pustritz (VK) bei der Errichtung von Sitzgelegenheiten am Sportplatz. Die LJ Steuerberg (FE) baute ein Modell des umgestalteten Dorfplatzes, damit dieser für die Bevölkerung attraktiver wird. Dass sich die Landjugend auch für die tierischen Mitbewohner einsetzt, zeigt die Vogeltränke der LJ Kleblach-Lind, die neben dem Dorfbrunnen steht. „TatOrt Jugend gehört eindeutig zu meinen Lieblingsprojekten. Ich freue mich aufs nächste Jahr“, betonte Raiffeisen Clubobmann Christopher Weiss. DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER

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Projektwochenende

Tat.Ort Jugend: Überraschung ja oder nein?

„Tat.Ort Jugend – Landjugend nicht zu (s)toppen!“ fand dieses Jahr zum 2. Mal auch in Kärnten statt. Es ist eine attraktive Veranstaltung für unsere Landjugendgruppen im ganzen Bundesland, bei der sie unter Beweis stellen können, was die (Land-) Jugend (er-)schaffen kann.

Müllsammelaktionen, Verschönerungen von Dorfplätzen, Errichten von Kinderspieleinrichtungen, Spendensammelaktionen, Bauen einer Skulptur zu einem bestimmten Thema und vieles mehr! All das ist im Rahmen von Tat.Ort Jugend denkbar – machbar – umsetzbar!

Wie funktioniert „TatOrt Jugend“? Überraschung: JA, bitte! Wünscht sich die angemeldete Ortsgruppe ein Überraschungsprojekt, dann übernimmt der Landesvorstand die Organisation. Die Landjugendgruppen, die sich angemeldet haben, erhalten am Freitagabend eine Aufgabe, die in Zu-

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sammenarbeit der Landesleitung der Landjugend Kärnten und der Gemeindevertretung vorbereitet wurde. Wichtig ist bei dieser Aufgabe, dass keine Kosten für die LandjugendGruppen entstehen! Diese ist dann (ohne Vorbereitung) bis Samstag abends bzw. Sonntag vormittags umzusetzen. Am Sonntag findet dann ein gemeinsamer Abschluss im Bildungshaus Schloss Krastowitz statt. Heuer haben sich vier Gruppen an das Wagnis Überraschungsprojekt herangetraut: Landjugend Kleblach-Lind, Steuerberg, Moosburg und DeutschGriffen.

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jugendbüro Zeit für die Planung. Startschuss für die Umsetzung ist dann die Übergabe der Werbematerialen (TShirts, Transparente und Tafeln) durch den Landesvorstand. Die Ortsgruppe hat dann bis Sonntagvormittag Zeit das Projekt umzusetzen. Am Sonntagnachmittag findet dann der gemeinsame Abschluss im Bildungshaus Schloss Krastowitz statt. Vier Ortsgruppen haben sich 2013 bereits vor dem Projektwochenende Gedanken gemacht: Landjugend Pisweg, Pustritz, St. Margarethen und Tiffen.

Überraschung: NEIN, danke! Manche Ortsgruppen haben entweder selbst eine gute Idee oder wollen gemeinsam mit der Gemeinde oder anderen Einrichtungen im Ort (z.B. Schulen, Kirche, Vereinen) die Aufgabe aussuchen. Sie haben ab der Anmeldung im Land-

Wir, die Landesleitung der Landjugend Kärnten freuen uns schon auf das Schwerpunktwochenende 2014 und sehen vielen spannenden Aufgaben entgegen – denn die Landjugend Kärnten und ihre Ortsgruppen sind nicht zu (s)toppen!

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Bundesentscheid Pflügen

Silber und Bronz Hoch her ging es vom 23. bis 25. August beim Bundesentscheid Pflügen in Neukirchen an der Enknach in Oberösterreich. Silber und Bronze in der Mannschaftswertung sowie „bester Newcomer“ gingen an Kärntens Pflüger!

Mit toller Stimmung und einem vollen Festzelt startete am Freitag, dem 23. August, der Bundesentscheid Pflügen. Als Auftakt der Eröffnungsveranstaltung fand die Wahl zur Pflügerprinzessin statt. Die sechzehn Kandidatinnen präsentierten sich am Laufsteg. Nach der Begrüßung des Bundesvorstandes der Landjugend fand dann pünktlich um 20 Uhr die Startnummernverlosung statt. Unsere Kärntner Jungs holten sich die Startnummern 1, 9, 14, 17 und 23! Frühmorgens ging es am Wettbewerbstag, dem 24. August, los. Der erste Höhepunkt des Tages war die Pflügerparade. Mit hübsch geschmückten Traktoren startete der Traktorcorso am Hauptplatz Neukirchen und zog sich quer durch den Ort bis hin zum Festzelt. Bei der anschließenden Feldandacht mit Pflügersegnung wurden sowohl Pflüger als auch Traktoren gesegnet. Um 11 Uhr fiel der Startschuss für die Wendepflüger. Bei tollen Wetterbedingungen gaben die 13 Wendepflüger ihr Bestes. Eine halbe Stunde später durften auch die 10 Beetpflüger starten. Am Acker war Hochbetrieb, von einer tollen Maschinenausstellung bis hin zu einem „Rasenmäher Parcours“ vom Maschinenring war für jeden was dabei. Die zahlreichen Zuschauer drängten sich vor den Wettbewerbsflächen, jeder analysierte und beobachtete genau, wenn ein Pflüger den Schraubenschlüssel schwang. Zahlreiche Kärntnerfans waren angereist um unsere Pflüger zu unterstützen. Mit selbstgebastelten Transparenten und Sonnencreme bewaffnet, verbarrikadierten sie sich vor den Wettbewerbsparzellen unserer Jungs. Nach drei anstrengenden und schweißtreibenden Stunden war die Arbeit vollbracht. Das leckere Essen

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nze fürs Pflügen

im Festzelt haben sie sich redlich verdient. Dann ging es zurück in die Unterkunft, denn unsere Pflüger machten sich frisch für die Siegerehrung.

Jubelschreie Die Siegerehrung begann um 20 Uhr mit der Kategorie Wendepflug. Den 9. Platz holte Stefan Jury (LJ Frauenstein, SV). Weiters sicherte sich Thomas Schöffmann (LJ Frauenstein, SV) den 6. Platz. Bester Kärntner Wendepflüger wurde Andreas Duller (LJ Diex, VK) mit dem tollen 4. Platz. Er nahm auch den Titel „Bester Newcomer“ mit nach Hause. Die drei Kärntner holten Platz 2 in der Teamwertung. In der Kategorie Beetpflug erkämpfte sich Gerald Gruber (LJ Krappfeld, SV) den 9. Platz. Den guten 4. Platz sicherte sich unser Wolfsberger Hannes Haßler (LJ St. Michael, WO) und fixierte damit Bronze in der Teamwertung. Anschließend wurde auf die Spitzenleistungen unserer Kärntner gebührend angestoßen. KATHI PLESCHUTZNIG

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Drei-Furchen-Tournee

Landespflüger 2013 s Beim Abschluss der Drei-Furchen-Tournee am 7. September in Klagenfurt wurden Kärntens beste Pflüger neben dem Landessieg mit den Startplätzen für den Heimbundesentscheid belohnt. Im Pflügerfieber präsentierte sich das beschauliche Örtchen St. Peter am Bichl im Bezirk Klagenfurt am Samstag, den 7. September. Direkt im Anschluss an den Sportplatz waren die Bewerbsparzellen. Alle warteten geduldig auf den Startschuss durch Feldbesitzer Frank Bernhard. Mit Gottes Segen, erteilt durch Pfarrer Kadras, starteten die sieben Pflüger um Punkt 15 Uhr ihre Arbeitsgeräte. Unter strenger Beobachtung von KR Markus Geiger zogen sie hoch konzentriert die Spaltfurche. ÖR Anton Heritzer tauschte tagsüber die Funktion als Vizepräsident der Landwirtschaftskammer gegen die eines qualifizierten Jurors ein. Damit konnte er bei den Grußworten bei der Siegerehrung die Sicht eines direkt Beteiligten einfließen lassen. Die Landjugend Ponfeld/Wölfnitz zeichnete sich durch eine tolle Organisation aus. Von der Maschinenausstellung vom Lagerhaus bis hin zum Geschicklichkeitsparcours für Kinder war an alles gedacht.

Strahlende Sieger Echte Künstler am Acker sind unsere Leistungspflüger aus den Bezirken St. Veit, Völkermarkt und Wolfsberg. Gleich fünf Sieger wurden um

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3 stehen fest halb acht abends bei der Tages- und Tourneewertung gekürt. Während die Newcomer Thomas Reinwald (LJ Sittersdorf, VK), Stefan Jury und Johannes Pleschutznig (beide LJ Frauenstein, SV) ihre sicheren Goldmedaillen in ihren Kategorien abholten, gab es bei den Arrivierten zwei heiß umkämpfte Duelle. Völkermarkt gegen St. Veit hieß es bei den Wendepflügern. Wolfsberg gegen St. Veit bei den Beetpflügern. Mit drei Tagessiegen und einem Spitzenwert von 280,9 Punkten sicherte sich Hannes Haßler (LJ St. Michael, WO) verdient den Tourneesieg im Bettpflug Arriviert vor Gerald Gruber (LJ Krappfeld, SV). Mit Spannung wurde auch das Ergebnis der arrivierten Wendepflüger erwartet. Mit je einem Tagessieg und einem 2. Platz war die Tourneewertung von der Platzierung dieser Station abhängig. Mit einem Vorsprung von rund 10 Punkten setzte sich Thomas Schöffmann (LJ Frauenstein, SV) gegen Andreas Duller von der LJ Diex (VK) durch. Zu den Gratulanten zählten Labg. Herbert Gaggl, Raiffeisen Clubobmann Christopher Weiss und Ing. Jakob Feichter von Saatbau Linz. Einstimmig wünschten Sie den strahlenden Gewinnern alles Gute für die nächste Pflügersaison und den Bundesentscheid Pflügen 2014 in Kappel/Krappfeld. DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER

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Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade

Kärntens junge Lebe 20 Kärntner machten sich am Wochenende vom 9. bis 11. August auf nach Langenlois zum Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade. Mit viel Geschicklichkeit, Kreativität und Wissen schnitten sie gut ab. Die Siegerteams kommen aber aus Oberösterreich und der Steiermark.

Von 9. bis 11. August fanden zwei Bundesentscheide in der Gartenbauschule Langenlois in Niederösterreich statt. Bei der Agrarolympiade starteten drei Teams aus Guttaring (SV), Moosburg (KL) und Reichenfels. Für die Genussolympiade qualifizierten sich zwei Paare von der LJ Reichenfels (WO) und eines aus Köttmannsdorf (KL) beim Landesentscheid 2012 durch die Stockerlplätze. Ziel jeder Olympiade war es, an den zwölf Stationen Aufgaben unter Zeitdruck zu lösen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Jeweils die besten vier Paare qualifizierten sich für das Finale, das heuer leider ohne Kärntner Beteiligung vorüber ging. Neben dem Bewerb fand am Samstag die Wanderung entlang des neuen Weinwanderwegs mit anschließender Verkostung großen Anklang bei Teilnehmern, Juroren und Fans.

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bensmittelexperten

Themenvielfalt Wer sich den Bundesieg in der Agrarolympiade holen wollte, musste ein breites Allgemeinwissen im landwirtschaftlichen Bereich mitbringen. Neben klassischen Themen wie Landtechnik, Pflanzenbau, Tierhaltung, Milchwirtschaft, Betriebswirtschaft und Agrarpolitik war auch das bundesweite Schwerpunktthema „Vielfalt Landwirtschaft“ im Portfolio. Die Genussolympiade drehte sich um Lebensmittel. Begonnen von Gartenbau über

Wein, Bohnen, Öle, Nüsse und Kerne bis hin zu internationaler Küche spannte sich der Bogen. Gehirnjogging und Sport waren Themen, die in beiden Bewerben gleichermaßen gefragt waren. Bestplatziertes Kärntner Team wurden Simone Friesacher und Kathrin Steinkellner (LJ Reichenfels) mit Platz 10 in der Genussolympiade, knapp vor Jacqueline Zehetner und Gerhard Polka (LJ Köttmannsdorf). Mit Platz 13 schnitten Andrea Schmerlaib und Ingrid Steinkellner (LJ Reichenfels) ab. Andreas Sturm und Georg Bojer (LJ Reichenfels) holten bei der Agrarolympiade Platz 12. Stefan Vallant und Arnulf Warmuth (LJ Guttaring) erreichten Platz 14. Alexander Motschilnig und Johannes Straßonig hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen und landeten auf Platz 16. Trotz des Wehrmutstropfens keine Medaille mitzubringen, bleibt der Bundesentscheid Agrar- und Genussolympiade ein unvergessliches Wochenende im Zeichen von Produzenten- und Konsumentenwissen für die Delegation aus Kärnten. DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER

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Bundesentscheid Reden & 4er-Cup

Vier Medaillen für Die Landjugend Kärnten räumte beim diesjährigen Bundesentscheid Reden und 4er-Cup, der heuer in Pinkafeld im Burgenland stattgefunden hat, ab. Am Donnerstag den 25. Juli traten sieben Redeteilnehmer und zwei 4-er Cup Teams die Reise mit ihren Fans nach Pinkafeld an. Nach Bezug der Unterkunft im Internat der Berufsschule in Pinkafeld erwartete die Teilnehmer ein aufregender Eröffnungsabend, an dem sie nicht nur ihre Konkurrenten kennen lernten. Die Startnummernverlosung stand sicherlich im Mittelpunkt dieses Abends.

Die Wettbewerbstage Am Freitag mussten die Redeteilnehmer der Kategorie Spontanrede und Rede unter 18 ihr Können der Jury präsentieren. Für die mentale Unterstützung sorgten die Fans, die ständig mitfieberten und die Teilnehmer motivierten. Auch die 4er-Cup Teilnehmer

mussten ihr theoretisches Wissen zu Papier bringen und ihre Geschicklichkeit bei den praktische Stationen zeigen. Nervosität, Vorfreude und Erleichterung waren ständige Begleiter der Teilnehmer an diesem Tag. Am Samstag begeisterten die Teilnehmer der Kategorie Präsentation, Rede über 18 und Spontanrede mit ihren Leistungen das Publikum.

Finale Nicht nur die Teilnehmer sondern auch die Fans fieberten während der Wettbewerbe dem Abschlussabend entgegen. Gegen Abend versammelten sich viele Landjugendfreunde aus ganz Österreich um das Finale der besten vier 4er-Cup Teams und der besten vier Spontanredner hautnah zu verfolgen. Beim 4er-Cup Finale stellte sich das Team Eberstein (SV) neben zwei Teams aus der Steiermark und einem Team aus Oberösterreich den kniffligen Fragen der Jury. Mit Einbruch der Dämmerung wurde es auf einmal ganz still in der Halle. Das Finale der besten vier Spontanredner stand am Programm. (Markus Cebull (Stmk.), Jasmin Dürauer(NÖ) sowie Dominik Hiller(NÖ)und Stefan Ratheiser (Ktn) lieferten sich im Duell um den ersten und zweiten sowie um den dritten und vierten Platz spektakuläre Reden. Nach diesem aufregenden Finale folgte die Siegerehrung. Eine unbeschreibliche Stimmung, die von Freudentränen, Jubelschreien und schwingenden Fahnen geprägt war zeichnete die Siegerehrung aus. Die Kärntner räumten ab, in fast allen Kategorien wurde ein Stockerlplatz erreicht.

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Kärnten Die Platzierungen In der Spontanrede sicherte sich Stefan Ratheiser mit einer Rede zum Thema „Studieren oder Blockieren“ im Finalduell den ausgezeichneten 4. Platz. Ebenfalls unter die Top Ten in dieser Kategorie schaffte es Florian Jakopitsch (LJ Köttmannsdorf, KL) und erreichte den 6. Platz. Andrea Guggenbichler von der LFS Drauhofen verdiente sich mit ihrer Rede zum Thema „Umweltschutz ist grenzenlos“ den 2. Platz in der Kategorie Vorbereitet unter 18. Den 7. Platz ergatterte Verena Ratheiser (LJ Wieting SV) mit dem Thema „Babyfarm – Wissenschaft oder Instinkt“ in dieser Gruppe. Medaillenregen für Kärnten auch in der Kategorie Vorbereitete Rede über 18. Unsere beiden Teilnehmer Simone Ratheiser (LJ Wieting, SV) und Daniel Schriefl (LJ Bad St. Leonhard, WO) sicherten sich den 2. und 3. Platz. In der Kategorie Präsentation konnte Alexandra Zehetner die Jury mit ihrer Rede „Sicherheit braucht ein Zuhause“ überzeugen und erreichte den ausgezeichneten 2. Platz. Mario Genser von der LJ Rennweg (SP) erreichte in dieser Kategorie den 7. Platz. Im Teamwettbewerb 4er-Cup erreichte das Team der LJ Wieting mit Michael und Silvia Moser, Marie Dullnigg und Philipp Ratheiser den 14. Platz. Das Team der LJ Eberstein mit Gerhild und Manuela Scheiber, Nikolaus Priebernig und Philipp Jordan erreichten den 4. Platz.

Fazit Das Schreiben der Reden, die Redeschulungen, das Lernen der 4er-Cup Broschüre waren nur einige von vielen Vorbereitungsmaßnahmen, denen sich die Teilnehmer in den letzten Wochen gewidmet haben. Das Bemühen hat sich jedoch gelohnt. Die Teilnehmer der Landjugend Kärnten haben mit drei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille, den Bundesentscheid 2013 mit Bravour gemeistert. Die Landjugend Kärnten gratuliert allen Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen und freut sich auf den Bundesentscheid 2014. DIPL.-ING. SYLVIA JANDL

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Landesentscheid Handmähen

Kärntens Mäherelite Knapp 500 Besucher staunten über die Leistungen der 56 Teilnehmer beim Landesentscheid Handmähen in St. Margarethen. Gold ging nach Feldkirchen, Spittal und St. Veit.

Am Samstag, den 4. Juli 2013 fand der Landesentscheid Handmähen der Landjugend am Festplatz in St. Margarethen im Lavanttal statt. Als die Teilnehmer und Juroren am Wettbewerbsgelände eintrafen, hatte das Organisationsteam schon beste Vorarbeit geleistet. Die Bewerbsfelder waren ausgemessen und nummeriert, die Theken im Festzelt bereits eröffnet und die Hupfburg für die Kinder aufgebaut. „Vom Glockner bis zur Koralpe haben sich heute die besten Mäher versammelt um nach dem Landessieg zu greifen“, begrüßte Landesagrarsprecher Gerhard Koch die motivierten Teilnehmer. „Als Besonderheit gibt es heuer auch ein Tandemmähen“, erklärte Karlheiz Thonhauser, Obmann LJ St. Margarethen. Stadtrat Josef Steinkellner und KR Helga Leopold gaben den nervösen Teilnehmern noch die besten Glückwünsche für den Bewerb mit auf den Weg. „Mein Kommando gilt: Auf die Plätze, fertig los“ war das Zeichen für den Start. Die Zeitstopper starteten die Stoppuhren und schon waren die vier startenden Mädchen nur noch auf die Sensen und den ruhigen Zug bedacht. Die Goldmedaille in der Kategorie „Mädchen unter 20“ sicherte sich Ines Trattner von der LJ Zeltschach (SV). Mit einer sensationellen Zeit von 1 Minute 32 Sekunden sicherte sich Maria Buttazoni (LJ St. Nikolai, FE) den Sieg vor Kathrin Trattner (LJ Zeltschach).

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lite im Lavanttal

Sensenmänner Direkt im Anschluss an die Damenwertung folgen die Entscheide bei den Burschen. 11 kräftige Burschen treten in der Kategorie unter 20 Jahren an. Herwig Drießler von der LJ Lieser-/Maltatal (SP) konnte

sich durch eine saubere Mahd den entscheidenden Vorteil für den Sieg sichern. Christian Schober (LJ Trebesing, SP) hatte zwar eine um 6 Sekunden bessere Zeit, leider aber Zeitzuschlag für unsauberes Mähen. Von 7 Teilnehmern hart umkämpft waren die Stockerlplätze bei den Burschen über 20. Die zweite Goldmedaille für die LJ St. Nikolai errang Johannes Buttazoni vor Landesagrarsprecher Gerhard Koch (LJ Trebesing). Platz drei sicherte sich Stefan Jury (LJ Frauenstein, St. Veit). Für den Bezirk Wolfsberg schauten zwei Bronzemedaillen heraus. Diese holten sich Stefan Schratter (Burschen unter 20) und Kathrin Schulter-

mandl (Mädchen über 20). Außer Konkurrenz aber mit der zweitbesten Zeit bei den Burschen qualifizierte sich Bernd Koschier (LJ Stockenboi, VI) für den Bundesentscheid Mähen nächstes Jahr. Die glücklichen Gewinner freuten sich über die Gratulationen durch ÖR Anton Heritzer, KR Rosemarie Schein, Raiffeisenclubobmann Christopher Schein und Christoph Scharfegger von Unser Lagerhaus Warenhandelsgesellschaft. Zum Schluss bewiesen unsere Juroren, dass sie nicht nur gut bewerten können, sondern selbst begabte Mäher sind. Oberjuror Karl Buttazoni sicherte sich neben dem Sieg in der Gästewertung gemeinsam mit seiner Frau Barbara den Sieg beim Tandemmähen. Die Landjugend Kärnten wünscht den Bundesteilnehmern 2014 „a guate Schneid‘„! DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER

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Sensationeller Erfolg bei Pflüger-WM in Kanada! Barbara KLAUS: Gesamt-Weltmeisterin Kategorie Beetpflug Margareta HEIGL: Vize-Weltmeisterin Kategorie Drehpflug

Die beiden setzten sich mit ihrer Frauenpower souverän gegen die – übrigens ausschließlich männliche – Konkurrenz durch und konnten einmal mehr beweisen, dass Österreich die TopPflügernation ist.

Doppel-Weltmeisterinnen auf Grasland Die Gesamtwertung setzt sich bei der Weltmeisterschaft aus den Ergebnissen von zwei Durchgängen zusammen. Die PflügerInnen müssen ihre Wettbewerbsgeräte sowohl auf dem Stoppelfeld, als auch auf Grasland perfekt beherrschen. Am ersten Bewerbstag konnten sich sowohl Barbara, als auch Margareta auf Platz vier positionieren. Die beiden starteten jedoch am zweiten Bewerbstag auf Grasland eine beeindruckende Aufholjagd, die Ihresgleichen sucht. Sie setzten sich klar gegen ihre Konkurrenten durch und sicherten sich beide die Grasland-Goldmedaillen in ihrer Pflug-Kategorie. In der Gesamtwertung ergeben diese Top-Leistungen den Weltmeister-Titel für Barbara Klaus (Beetpflug) und den Vize-Weltmeister-Titel für Margareta Heigl (Drehpflug).

Unterstützung durch Pflüger-Sponsoren Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die den Pflügerinnen eine Top-Vorbereitung für die Weltmeisterschaft ermöglicht haben: New Holland, Steyr, Mitas, Genol, KWS Saatgut, Hagelversicherung und Kverneland.

Das rot-weiß-rote Erfolgsrezept Können und hartes Training, eine perfekte Ausrüstung und Lernen von den Besten – all das sind wichtige Zutaten für die vielen Erfolge, die die österreichischen SpitzenpflügerInnen bei den Weltmeisterschaften erzielen. Seit dem Jahr 1958 nimmt Österreich an der WM teil. Heute sind wir mit 15 Welt-

meister-Titeln und sieben Vize-Weltmeister-Titeln neben Irland die erfolgreichste Pflüger-Nation der Welt. 2005 trat Österreich erstmals in beiden Klassen – dem Beetpflug und dem Drehpflug – an. „Die Unterstützung durch unsere Pflüger-Sponsoren und die hervorragende Arbeit, die unsere WM-Trainer in der Vorbereitungszeit leisten sind wesentliche Faktoren dafür, dass Österreich stets zu den Top-Favoriten im Kampf um den Weltmeister-Titel zählt“ betont Markus Zuser, Bundesleiter der Landjugend Österreich. Während der Vorbereitung auf die WM werden die österreichischen TeilnehmerInnen von einem hochkarätigen Trainer- und Organisationsteam unterstützt. Vor allem Nationaltrainer Hermann Altmann (Weltmeister 1976 und 1983) und der österreichische Vertreter in der Weltpflügerorganisation Bernhard Altmann (Weltmeister 1998 und 2005, Vize-Weltmeister 2008) geben ihr Know-How jedes Jahr an die PflügerInnen weiter, die Österreich bei der WM vertreten.

Weltmeisterschaft 2014 Das österreichische WM-Team für 2014 wurde im August 2013, beim Bundesentscheid Pflügen der Landjugend, ermittelt. Christian Lanz aus der Steiermark (Bundessieger Beetpflug) und Matthias Einwögerer aus Niederösterreich (Bundessieger Drehpflug) vertreten Österreich bei der 61. Pflüger-Weltmeisterschaft in Bordeaux, Frankreich. Informationen für Pflüger-Fans: www.pfluegen.at

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Foto-Credits: Landjugend Österreich (2), Reinhard Gölzner (1)

Am 19. und 20. Juli traten die 57 weltbesten PflügerInnen aus 29 Nationen in Alberta (Kanada) den Kampf um den goldenen Pflug an. Das sensationelle Ergebnis für Österreich kann sich sehen lassen: Barbara Klaus erkämpfte sich den Weltmeister-Titel in der Kategorie Beetpflug und Margareta Heigl den Vize-Weltmeister-Titel der Kategorie Drehpflug.

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N AT ION A LRATSWA H L 2 013

Für dich. Für mich. Für uns. –

Deine Wahl ist unsere Zukunft!

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Die Nationalratswahl 2013 steht vor der Tür und jede Stimme zählt!

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Am Sonntag, den 29. September sind wir – die Bürgerinnen und Bürger Österreichs – am Wort! Gemäß unserer Entscheidung werden 183 Personen in den Nationalrat entsandt, deren zentrale Aufgabe es in den nächsten fünf Jahren sein wird, wichtige politische Entscheidungen zu treffen, Gesetze zu beschließen und die Tätigkeiten unserer Regierung zu kontrollieren.


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N AT ION A LRATSWAH L 2013

Eine Wahl – Drei Entscheidungen Stimmberechtigt sind alle österreichischen StaatsbürgerInnen die am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben und im Wahlregister eingetragen sind. Zusätzlich zur Wahl der Partei können sich die WählerInnen für drei Vorzugstimmen entscheiden.

Eine Wahl – Die Partei Bei der Nationalratswahl können unterschiedliche Parteien gewählt werden. Dieses Wahlergebnis, also die Verteilung der einzelnen Stimmen auf die verschiedenen Parteien, bestimmt die Vergabe der 183 Nationalratsmandate und somit die Anzahl der Abgeordneten pro Partei. Um in den Nationalrat einzuziehen benötigen Parteien allerdings ein Wahlergebnis von vier Prozent.

Drei Entscheidungen – Die Vorzugsstimmen Um einzelne KandidatInnen in der gewählten Partei direkt zu unterstützen, gibt es die Möglichkeit Vorzugstimmen zu vergeben – dies ist aber kein Muss. Wichtig ist, dass Vorzugsstimmen nur innerhalb der am Stimmzettel gewählten Partei vergeben werden. Weichen die Vorzugsstimmen von der gewählten Partei ab, sind diese ungültig! Ab einer bestimmten Anzahl an Vorzugsstimmen werden KandidatInnen auf der Wahlliste höher gereiht. Diese Tatsache erhöht die Chance für die Person in den Nationalrat einzuziehen. Alle WählerInnen können drei Mal entscheiden ob und an wen sie Vorzugsstimmen vergeben möchten. Es besteht die Möglichkeit KandidatInnen auf Bundes-, Landes- und Regionalebene zu unterstützen. Eine Liste mit allen KandidatInnen liegt in der Wahlkabine auf.

Weil Demokratie ohne WählerInnen nicht funktioniert! Das ist die Antwort auf die Frage: Warum wählen gehen? Das Wort Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Das Volk selbst entsendet seine VertreterInnen und hat die Macht diese nach fünf Jahren zu bestätigen oder abzuwählen - die BürgerInnen sind die souveränen Träger der Staatsgewalt. Die Demokratie ist, so zeigt uns die Geschichte, nicht selbstverständlich! Es gilt diese mit

allen Mitteln zu bewahren und zu schätzen. Menschen, die ihr Recht zur Mitbestimmung nicht nutzen, aus welchen Gründen auch immer, entziehen sich nicht nur der gesellschaftlichen Verantwortung sondern stellen in die Demokratie infrage. Nicht zu wählen kann drastische Folgen haben.

Nicht ohne uns! Wir gestalten mit! Unvoreingenommene, kritische, motivierte, kluge, mutige und junge Persönlichkeiten braucht die Politik. Die Jugend ist das Fundament für eine lebenswerte Zukunft. Es ist unumgänglich – Österreichs Jugend muss in Entscheidungsgremien vertreten sein und mitgestalten können! Zahlreiche JugendkandidatInnen stellen sich am 29. September der Wahl und kämpfen bis zur letzten Minute um jede Stimme. Mehr JungpolitikerInnen denn je sind auf „sicheren“ Listenplätzen geordnet. Alleine die derzeitigen Regierungsparteien ÖVP und SPÖ haben in Summe gleich neun JungpolitikerInnen an wählbare Plätze gereiht. Junge KandidatInnen sollen die Politik für JungwählerInnen attraktiver und glaubwürdiger machen. Durch diese Tatsache steigt die Chance erheblich, dass in Zukunft die Arbeit des Nationalrates durch kritische Ansichtsweisen und Meinungen Jugendlicher geprägt und gestaltet wird. Die Jugend fordert eine andere Politik. Sie fordert eine Politik mit klaren Aussagen und konkreten Zielen. Die unendlichen Möglichkeiten der heutigen Zeit spiegeln sich auch in den vielfältigen Interessen der jungen Menschen wider. Dies bringt, vor allem in der Politik, viele Herausforderungen mit sich, hat aber für die Gesellschaft zahlreiche Vorteile. So vielfältig die einzelnen Interessen auch sein mögen, die Forderungen und die Bedürfnisse der Jugendlichen sind sehr gleichartig. Im Grunde geht es den jungen Menschen um eine Existenzgrundlage, um eine sichere Zukunft: attraktive Ausbildung, leistbares Wohnen, einen Job mit gerechter Bezahlung und letztlich um das Gefühl von Sicherheit.

Eine Stimme für die Jugend! Liebe Mitglieder der Landjugend Österreich! Ende September findet die 21. Nationalratswahl der zweiten Republik statt, bei der rund 6,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit haben einen neuen Nationalrat zu wählen. Somit liegt es auch in unseren Händen mit unseren Stimmen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Gesetzgebung zu haben! Mit unserer täglichen Landjugendarbeit in den einzelnen Ortschaften und ebenso auf Landes- und Bundesebene stehen wir in mehreren Aspekten mit der aktuellen Gesetzgebung in Kontakt. Diese gesetzlichen Anforderungen (zum Beispiel Vereins-, Veranstaltungs- oder Jugendschutzgesetz) stellen uns vor tägliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt. Gerade weil wir die Gestalter des ländlichen Raums und die Gestalter der Zukunft sind, haben wir viele Anknüpfungspunkte mit der aktuellen politischen Vertretung! Die Landjugend Österreich, mit ihren rund 90.000 Mitgliedern und als die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum, muss die Chance wahrnehmen mit ihren Wählerstimmen aktiv die Zukunft Österreichs mitzugestalten. Wir Jugendlichen schaffen uns somit selbst die politischen Rahmenbedingungen für eine Zukunft in der wir uns wohl fühlen. Eure Bundesleitung ELISABTEH GNEISSL und MARKUS ZUSER

Bei der Nationalratswahl 2013 gilt es unvoreingenommene, kritische, motivierte, kluge und mutige JungpolitikerInnen zu unterstützen. Die Jugendlichen in Österreich benötigen junge VertreterInnen im Nationalrat, die aus ihrer Sicht argumentieren und diskutieren. Nicht ohne uns! Wir gestalten mit! Deine Wahl ist unsere Zukunft!

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Sommerzeit ist IFYE Jugendaustausch Zeit Diesen Sommer nutzten wieder zahlreiche Landjugendliche aus ganz Österreich die einmalige Chance, für einige Wochen als Mitglied einer anderen Familie in Europa oder Übersee zu leben. Der IFYE Jugendaustausch (International Farmers Youth Exchange) macht es möglich! „IFYE ist eine wunderbare Möglichkeit nicht nur Touristenattraktionen zu sehen sondern auch den Alltag der Menschen, ihre Traditionen und Bräuche zu erleben.“, berichtet Franz aus Salzburg, IFYE in den USA. „Ich kann wirklich nur jedem, der Interesse an fremden Kulturen hat, raten, diesen Schritt zu wagen, denn man lernt jede Menge fürs Leben!“, so Markus aus der Steiermark, IFYE in Estland. Wage also auch DU den Sprung ins Ausland und erkunde die Welt als IFYE! Erfahrungsberichte und Erlebnisse unserer IFYEs und genauere Infos zum IFYE Jugendaustausch findest du unter www.landjugend.at/international

European IFYE Conference Im August verbrachten IFYE Alumnis aus Österreich eine geniale Woche bei der 55. European IFYE Conference in Wales (Großbritannien). Das Highlight: Gerhard Steinberger aus der Steiermark wurde mit überzeugender Mehrheit zum europäischen Präsidenten der IFYE Alumnis gewählt. Wir gratulieren herzlich!

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Deine Chance – Praktikum in Europa! Du möchtest aus deinem Schulpraktikum etwas ganz Besonderes machen, ein neues Land entdecken und gleichzeitig landwirtschaftlich etwas dazulernen? Deine ganz persönliche Lebenserfahrung machst du über ein landwirtschaftliches Praktikum der Landjugend Österreich! Andere Länder – andere Sitten Das was die Praktikumsbetriebe in Irland, Dänemark, Norwegen etc. mit den Betrieben in Österreich verbindet ist, dass sie Landwirtschaft betreiben. Aber wie? Der Milchviehbetrieb in Dänemark mit 140 Milchkühen und 2 Melkrobotern unterscheidet sich doch deutlich von einem österreichischen Hof. Oder der einfache Bergbauernhof im Westen Norwegens, wo man mit einfachsten Mitteln versucht den Hof auf 1.800 m Seehöhe zu führen.

Lernen und Verantwortung übernehmen Die Vielfalt, ist enorm und deshalb ist eines klar: Ein Praktikum im Ausland ist vor allem eine riesige Herausforderung und deine Möglichkeit für deine persönliche Lebenserfahrung! Mit einer großen Portion Offenheit für Fremdes und viel Motivation zu Lernen und Verantwortung zu übernehmen.

Wie geht’s? Alle SchülerInnen, die eine Förderung über Leonardo da Vinci in Anspruch nehmen wollen, bewerben sich bis 31. Dezember 2013! Genauere Infos zur Bewerbung findest du unter www.landjugend.at/international oder unter 050 259 26305!

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Bloggen zum Praktikum auf der ganzen Welt!

Die neue Seite praktikum.landwirt.com gibt den österreichischen PraktikantInnen, die auf der ganzen Welt arbeiten, die Möglichkeit Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke ihrer Praktikumszeit zu posten. Weitere Infos unter www.landjugend.at/international oder unter praktikum.landwirt.com!

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m Ozean… In den letzten vier Monaten ha be ich hier mehr gelernt, al s ich mir auch nu r erhofft hatte. Angefan gen mit dem ko m pl etten Anbauprozess von Getreide, sä mtlichen Arbeiten rund um Schaf und Hof, bis hin zu „Wie schäume ich Milch richt ig auf, um den perfekten Capp uccino zu beko mmen?“ … (Gabriela, 20, Australien)

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Die Landjugend ist mit österreichweit mehr als 90.000 Mitgliedern und ca. 1.100 Ortsgruppen die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum. Wir bieten eine interessante Anstellung in einem jungen, dynamischen Umfeld und suchen für 40 h pro Woche eine/n engagierte/n

Mitarbeiter/in mit Projektverantwortung Dienstsitz: Wien Dienstbeginn: 1. November 2013 Wir bieten / dein Aufgabenbereich: • Ein vielseitiges Betätigungsfeld in einem jungen und dynamischen Team mit zahlreichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten • Koordination von Bildungsveranstaltungen und Seminaren • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Tagungen, Events und Wettbewerben • Redaktion von Broschüren und des Bundesteils der Zeitschrift „landjugend“ • Projektkoordination und Kampagnenplanung • Ansprechende Bezahlung mit einem Bruttomonatsgehalt von € 2.000,– (Überzahlung möglich)

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Wir suchen / dein Anforderungsprofil: • eine/n vielseitige/n Mitarbeiter/in, bevorzugt mit Landjugend-Erfahrung • Matura • Interesse an Jugendarbeit und Fragen der Land- und Forstwirtschaft, sowie des ländlichen Raumes • Organisationsgeschick, vernetztes Denken, eine eigenverantwortliche Arbeitsweise • Rasche Auffassungsgabe, flexibel und kommunikationsfreudig • Sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, ECDL) Wir freuen uns auf eine aussagekräftige Bewerbung und dein Motivationsschreiben bis spätestens 3. Oktober an: oelj@landjugend.at Landjugend Österreich 1014 Wien, Schauflergasse 6

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Seit Kindesbeinen sind die Berge für David Lama sein zweites Zuhause. Für seine außerordentlichen Fähigkeiten ist der 23-Jährige auf der ganzen Welt bekannt und zählt damit längst auch international zu den besten Alpinkletterern. Im kommenden Oktober erscheint sein bereits zweites Buch „Free. Der Cerro Torre, das Unmögliche und ich“, in dem der Tiroler vom Abenteuer auf seinem patagonischen Traumberg erzählt. Das Interview führte Andrea Eder.

Foto-Credits: Corey Rich, Martin Hanslmayr (Red Bull Content Pool)

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Steckbrief: Name: Geburtstag: Geburtsort: Wohnort: Sternzeichen: Lieblingsbuch: Lieblingsmusik: Hobbys:

David Lama 04.08.1990 Innsbruck Götzens/Tirol Löwe Jean-Claude Izzo, Die Marseille Trilogie Sorrow, The National Fotografieren, Skifahren, Mountainbiken

www.david-lama.com https://www.facebook.com/DavidLama.official

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Das Klettern wurde dir praktisch in die Wiege gelegt. Seit deinem 5. Lebensjahr bist du in den Bergen unterwegs. Was macht für dich die Faszination für die Bergwelt aus? Was mich so sehr an der Kletterei fasziniert, das kann man nicht auf eine einzige Sache beschränken. Gerade wenn man eine Expedition hernimmt, wie wir sie heuer nach Pakistan gemacht haben: Das fängt bei der Planung an, dann reist man nach Pakistan, trifft auf eine komplett andere Kultur, reist in dem Land herum, ist dann irgendwann einmal im Base-Camp, wo das eigentliche Klettern erst richtig anfängt. Aber alles, was man bis dahin schon an Eindrücken aufgesaugt hat, gehört da auch dazu. Die Faszination Klettern ist für mich ein Gesamterlebnis.


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Hast du ein Vorbild? Nein, ich hab kein Vorbild und habe auch nie eines gehabt. Weil ich einfach glaube, dass die Erfahrungen, die man selber macht, viel stärker und nachhaltiger sind. Und es ist wichtig, sie selber zu machen, weil sie einen prägen können und den eigenen Weg definieren lassen. Seinen eigenen Weg zu gehen, ist wesentlich besser, als einen Weg, der schon vorgegeben ist. Du bist einer der anerkanntesten Alpinkletterer der Welt: Die Medien feiern dich als Kletter-Wunderkind, als Pionier einer neuen Bergsteigergeneration. Was unterscheidet dein Klettern von dem der anderen? Ich bin eigentlich als Sport- und Wettkampfkletterer groß geworden, hab mich dann immer mehr für den Alpinismus begeistern können und mich in den letzten Jahren voll darauf konzentriert. Der große Unterscheid ist einfach der, dass das Sportklettern doch sehr, sehr sicher ist, und ich dadurch meine klettertechnischen Fähigkeiten sehr rasch und in einer sicheren Umgebung erlernen konnte. Der Umstieg vom Wettkampf, wo ich doch einige Erfolge sammeln konnte, wie den Europameistertitel oder den Weltcupgesamtsieg, ist mir eigentlich sehr leicht gefallen, auch wenn es sonst keinen Wettkampfkletterer außer mir gibt, der einen so großen Umstieg geschafft hat. Du bist für deine technische Perfektion und deine körperliche Ausnahmefähigkeit bekannt und dafür, Wege zu gehen, die noch niemand gegangen ist. Was muss man können, um in den Bergen sein Ziel auch wirklich zu erreichen? Ich glaube, es gibt einige Fähigkeiten, die unbedingt notwendig sind für die Umsetzung des Erlernten im Alpinen. Dazu gehört

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für mich als erstes die Selbsteinschätzung, weil man ganz genau wissen muss, wo die Grenzen sind und man muss auch wissen, was man da eigentlich macht. Denn es gibt einfach Situationen, in denen man trotz eines Seils nicht stürzen darf. Auch das Vertrauen in sich selber ist wichtig, dass man weiß „die nächste Stelle schaffe ich“. Außerdem, weil man ja immer mit einem Partner unterwegs ist, natürlich das Vertrauen in den Partner: Dass auch er alles richtig macht und unter Kontrolle hat. Als dritten Punkt möchte ich noch hervorheben, dass man sich des Risikos immer bewusst sein soll, dem man sich aussetzt. Nur wenn man die Konsequenzen kennt, ist es möglich, abzuwägen, ob man bereit ist, weiterzugehen oder ob der Gipfel vielleicht für einen ganz persönlich doch nicht so viel Wert hat. Hast du schon gefährliche Situationen erlebt? Und wenn ja, wie gehst du damit um? Gefährliche Situationen gibt es am Berg immer wieder. In diesen Momenten zeigt sich die Erfahrung, die man hat, um sich langsam an die Sache heranzutasten. Man muss dann einfach ganz rational denken, die Situation analysieren und weiterschauen, welche Möglichkeiten man noch hat. Die Landjugend setzt sich, seit ihrem Bestehen, für die Interessen der Jugend ein und bietet ihren Mitgliedern ein breites Freizeitangebot. Was denkst du, welche Themen und Freizeitangebote für Jugendliche wichtig sind? Ich glaube, dass meine Meinung da viel weniger zählt, als die von den Jugendlichen selbst. Ich glaube, dass sie da mit Vorschlägen kommen sollten, weil es wichtiger ist, dass jeder seinen eigenen Weg geht.

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Integrations-Staatssekretär

Sebastian Kurz im Interview Steyr-Technik Blog

Präzise. Produktiv. Ertragreich. Das Steyr S-Tech System senkt die Betriebskosten, entlastet den Fahrer, fährt selbsttätig die programmierte Strecke ab – dank präziser Lenkung und Positionsbestimmung per GPS und GLONASS. Für eine interaktive Einstellung und Steuerung Ihres Fahrzeugs steht Ihnen der Steyr S-Tech 700 Touchscreen-Monitor zur Verfügung. Sie können damit den Ertrag, den Kraftstoffverbrauch und die Arbeitsleistung überwachen, externe Kameras anschließen, Arbeitsdaten aufzeichnen und ISOBUSkompatible Geräte steuern. Als Option ist auch der ISOBUS-Taskcontroller verfügbar. Damit können Sie effizient und umweltfreundlich arbeiten, indem Sie bei Spritzmittelausbringung Teilbreiten automatisch schalten oder die variable Mengenstreuung nutzen. Wie auch immer Ihr Spurführungssystem aussehen soll: Steyr S-Tech bietet die gesamte Palette von der einfachen «Plugand-Play»-Lösung mit Lichtleiste bis hin zu vollautomatischen, integrierten Systemen an. Maximale Präzision von nur 2 cm Überlappung bieten die RTK Lösungen von Steyr, ebenso ein flächendeckendes RTK Netzwerk in ganz Österreich. Mit dem Farm-Management-Softwarepaket können Sie für jedes Feld die ausgeführten Arbeiten, die erzielte Arbeitsleistung, den jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Ihren Ertrag sehen. So können Sie zukünftige Einsätze jetzt noch leichter und effizienter planen.

Du bist seit zwei Jahren Staatssekretär für Integration – was war der wichtigste Schritt in dieser Zeit? Wir haben es geschafft, das Klima der Integrationsdebatte deutlich zu verbessern. Es wird zunehmend über Chancen und gemeinsame Lösungen diskutiert, anstatt nur über Probleme. Für uns zählt nicht, woher jemand kommt, sondern was jemand in Österreich leisten will. Viele Junge glauben, dass sie später keine Pension mehr bekommen werden. Was muss die Politik tun, um künftige Pensionen zu sichern? Sämtliche Prognosen rechnen für die nächsten Jahrzehnte mit einer massiven Kostensteigerung bei den Pensionen. Wir müssen verhindern, dass wir heute in ein System einzahlen, aus dem wir morgen vielleicht nichts mehr herausbekommen. Dafür braucht es echte Reformen, für die ich mich auf Bundesebene einsetze.

Mehr Infos auf www.steyr-traktoren.com Wie kann Wohnen für uns Jugendliche wieder leistbar werden? Junge Menschen wollen sich etwas

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aufbauen und eines Tages in den eigenen vier Wänden leben. Der Traum vom Eigenheim soll speziell für Jungfamilien Realität werden können. Daher müssen die Hürden beim Wohnbau abgebaut werden, indem etwa die Grunderwerbssteuer für den Baugrund gestrichen werden soll. Abschlussfrage: Welche Akzente willst Du als junger Politiker setzen? Als einziger Junger in der Regierung geht es mir speziell um das Thema Nachhaltigkeit. Daher freut es mich, dass wir den Generationen-Scan umsetzen konnten, der neue Gesetze auf ihre Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit prüft. Damit soll verhindert werden, dass Politik zu Lasten von uns Jungen gemacht wird. Das ist bereits ein wichtiger Schritt, aber wir wollen mehr. Gemeinsam können wir es schaffen, dass junge Themen in der Politik besser gehört werden. Daher meine Bitte: Trag Dich ein unter www.sebastian-kurz.at und unterstütze uns dabei!


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Nationalratswahl 2013

Obernosterer: „Wir lassen uns unsere Bauern nicht wegbesteuern!“ Typisch SPÖ: Statt mit Reformen will Faymann den Staatshaushalt mit neuen Steuern auffetten. Das gefährdet Jobs und die Wirtschaft und macht unsere Bauern wettbewerbsunfähig. „Dieser Staat braucht Reformen. Ohne Reformen in den Strukturen, in der Verwaltung werden wir den Staatshaushalt nicht sanieren. Das ist wie in einem Betrieb. Das Unnotwendige muss zuerst weg, wenn ich Erfolg haben will“, betont Kärntens Spitzenkandidat Gabriel Obernosterer. Eine Sanierung der Budgets mit neuen Steuern lehnt nicht nur Obernosterer ab, das ist kein Weg der ÖVP! „Die SPÖ mit Faymann will da leider den einfachen Weg gehen – wie schon bei Kreisky, da hat sich nix geändert!. Deshalb muss es unbedingt eine Regierung mit der ÖVP geben. Wer sonst ist der Sanierer, wer sonst schaut auf seine Bauern, seine Wirtschaftstreibenden. Das ist nicht die Zielgruppe der SPÖ!“, weist Obernosterer hin. Die SPÖ meint es ernst und will unsere Bauern ab 150.000 Euro besteuern. Erbschafts- und Schenkungssteuer will Faymann sofort wieder einführen. „Eine Vermögenssteuer soll alle erwischen, egal ob im aktiven Fall oder ob sie erben“, hat Faymann im Dezember gesagt! Konzepte für Arbeitsplätze, für eine funktionierende, produzierende Landwirtschaft, die den Konsumenten täglich den Tisch mit gesunden, frischen Lebensmitteln deckt – das will die ÖVP und das wollen die Menschen. Staatstragende Mienen leisten noch keinen Beitrag zum Ausbau des Wirtschaftsstandortes.

Richtungswahl für die Landwirtschaft Gerade die österreichischen Bäuerinnen und Bauern stehen am 29. September 2013 vor einer entscheidenden Richtungswahl. Denn bei dieser Nationalratswahl wird festgelegt, wer die Agrarpolitik in den nächsten Jahren gestalten wird. Obernosterer dazu: „In den kommenden Monaten muss das ausverhandelte Budget der Agrarreform auch auf nationaler Ebene mit Leben erfüllt werden, sprich: gestaltet werden. Die SPÖ wollte schon beim letzten EU-Budget die Bauern aushungern!“ Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern brauchen sichere Rahmenbedingungen, die zum Investieren anregen und „werden weder eine fundamentalistische Ökodiktatur, noch eine alles begrabende Steuerlawine wählen“, verweist auch der BauernbundPräsident Jakob Auer darauf, dass Österreich dringend seriöse, konstruktive Kontrapunkte zu rein populistischen Ökofantasien oder noch populistischeren Faymann-Steuern braucht. „Wir

Bauern sichern die Produktion von Lebensmitteln und Energie und sorgen für gepflegte Landschaften. Wir Bauern lassen uns unsere Höfe nicht wegbesteuern!“, diese Parole will Auer bei Hausbesuchen in jeden bäuerlichen Betrieb bringen.

SPÖ-ATTACKEN und GRÜNE-DROHUNGEN SPÖ und GRÜNE: Einführung von Steuern auf Haus und Hof SPÖ, Gewerkschaft: Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro SPÖ, Arbeiterkammer: Vermögenssteuer ab 300.000 Euro Faymann hat am 5. Dezember wörtlich gesagt: „Eine Vermögenssteuer soll alle erwischen, egal, ob im aktiven Fall, oder ob sie erben!“ ÖVP: KEINE NEUEN STEUERN

SPÖ, GRÜNE: • Immer strengere Regelungen im Tier- und Umweltschutz • Abschaffung der EU-Agrarpolitik • ALLES für Forschung und Entwicklung ÖVP: • WENIGER BÜROKRATIE • WENIGER ZETTELWIRTSCHAFT FÜR MEHR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

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Der Oberkärntner Mathias Morgenstern ist seit 13. Juli Bundessieger im Forstwettkampf der Landjugend. Mit der Maximalpunktezahl holt er sich in Deutsch-Griffen auch den Husqvarna-Cup-Sieg und das Ticket für die Weltmeisterschaft.

Einen wahren Medaillenregen bescherte das Team der Landjugend Kärnten dem heimischen Publikum beim Bundesentscheid Forst in Deutsch-Griffen am 13. Juli 2013. Jeweils die besten vier Schneider aus sieben Bundesländern Österreichs zeigten in neun Forstdisziplinen ihr Können. Zum Finalbewerb „Entasten“ wurden von den 28 Teilnehmern der Landjugendwertung nur die besten 12 zugelassen. Darunter befanden sich drei der vier Kärntner Wettkämpfer. Mit Gold in der Einzelgesamtwertung und in der Mannschaftswertung war das Team Landjugend rund um Mathias Morgenstern unschlagbar. Der 20-jährige Lendorfer von der Landjugend Trebesing krönte sich mit seinen herausragenden Leistungen beim 19. Holzstrassenkirchtag mit dem Staatsmeistertitel im Prä-

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zisionsschnitt. Mit den Silbermedaillen in Theorie und Kettenwechsel sowie den Bronzemedaillen in Geschicklichkeitsschneiden, Kombinationsschnitt und Asten sicherte er sich den Gesamtsieg. Mit Gold in der Mannschaftswertung trug er acht Medaillen nach Hause. Sein schärfster Konkurrent kommt ebenfalls aus Kärnten. Der 21-jährige Jürgen Erlacher aus Radenthein erkämpfte sich den Staatsmeistertitel in Kettenwechsel und Fallkerb Fällschnitt. Durch den 2. Platz beim Präzisionsschnitt und den 3. Platz im Theorieteil trug er den Vizestaatsmeistertitel in der Gesamtwertung stolz nach Hause. Beim Weltrekordversuch auf der Bühne unterbot er den aktuellen Weltrekord im Kettenwechsel eines Norwegers von 8,51 Sekunden im 3. Anlauf um über 1 Sekunde mit einer gestoppten Zeit von 7,37 Sekunden!

Kärnten feiert Das Zelt auf der Pfarrwiese in DeutschGriffen bebte während der Siegerehrung der Landjugend unentwegt. Martin Alexander Ferlan aus der Holzstrassengemeinde Gnesau darf sich bereits mit 19 Jahren Staatsmeister im Durchhacken und Blochrollen nennen. Er holte sich zwei weitere Medaillen beim Fallkerb Fällschnitt und beim Kettenwechseln. Durch die Bronzemedaille von Herwig Drießler aus Eisentratten komplettierte das Forstwettkampfteam der Landjugend Kärnten den Siegestaumel. Mit insgesamt 17 Stockerlplätzen ließ dieses unschlagbare Team die Konkurrenz weit hinter sich. Nur drei Medaillen in den Einzelwertungen reichten dem Team Tirol für die Silbermedaille in der Mannschaftswertung. Das verdeutlicht die Klasse unserer jungen Kärntner Forstwettkämpfer. Mannschaftsbetreuer und Coach Johann Ottmann meint angesichts der Leistungen seiner Schützlinge: „Das ist der Lohn monatelanger Vorbereitung und zeugt von der Nervenstärke und Zielstrebigkeit unserer Jungs!“. Die Landjugend Kärnten dankt diesen vier außergewöhnlichen Forstathleten und gratuliert Mathias Morgenstern und Jürgen Erlacher zur Qualifikation für den WM-Kader. DIPL.-ING. KARIN CH. TAFERNER


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IFYE changed my view on life Ende letzten Jahres entschied ich mich, als IFYE (International Farmers Youth Exchange) zu verreisen. Zu meiner großen Freude wurde mir die Möglichkeit geboten, nach Norwegen zu fliegen. Ich wusste bei Reiseantritt im Juni dieses Jahres nicht was mich erwarten wird. Wir bekamen zwar alle nötigen Informationen, dennoch war mir klar, dass dies ein einzigartiges Erlebnis für mich wird. „Den Weg den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg. Unverwechselbar.“ Als ich in Oslo am Flughafen ankam, wusste ich nicht genau wohin und zu wem ich komme. Kari die für das norwegische 4H arbeitet, holte mich ab und erklärte mir, dass ich die ersten 2 Tage in einem regionalem 4H-Camp verbringen werde. Mir wurde der Zeltplatz und das restliche Areal in Sigdal (Buskerud) gezeigt und da die Tage davor sehr schlechtes Wetter war und der Boden sehr matschig und rutschig war, durfte ich zum Glück in einem kleinen Zimmer nicht weit weg von Camp schlafen. Ich wurde sehr gut integriert und durfte an einem Kurs teilnehmen, in dem wir leckere Bonbons herstellten.

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Spät in der Nacht ging es dann mit meiner „Gastmutter“ – Svanhild zu ihr nach Hause. Bei ihr wurde ich langsam in die norwegischen Lebensgewohnheiten eingeführt und ich lernte viele neue Dinge kennen. Zu meiner Überraschung essen die Norweger sehr viel Taccos und das wurde auch mir in den nächsten Wochen oft zum Gaumenschmaus. Besonders gern werden in der Sommerzeit auch Erdbeeren mit Schlagobers oder Eis gegessen. Die Erdbeersaison in Norwegen ist nur 3 Wochen lang und daher sind die Erdbeeren sehr viel süßer als in Österreich. Sehr ungewöhnlich für mich war die Tatsache, dass die Leute in Norwegen die Straßen mit allen Mitteln befahren dürfen und so wurde auch Langlaufskifahren MITTEN auf der Straße trainiert und ein überholen war nicht möglich – das ist für die Norweger aber kein Problem. Wir besuchten viele interessante Orte (Villa Fridheim, Stabkirchen, Haugfossen, Holmsbu) und zum Highlight der Woche mit Svanhild wurde eine private Führung in der größten Kobaltmine Norwegens. Die nächsten 3 Wochen verbrachte ich mit der Familie Gravermoen. Ida Kristin (23) war dieses Jahr als IFYE in Österreich und wir hatten davor schon übers Internet Kontakt. Sie besitzen 2 riesige aber einsame Bauernhöfe. Nachbarn waren hier keine – nur Felder rund um den Hof und dann der Wald. Hier lernte ich viel über die Landwirtschaft in Norwegen und aß zum ersten Mal Lammund Elchfleisch. Ole Gudbrand (14) lernte mir das Volleyball spielen – der Nationalsport

in Norwegen. Highlight in dieser Familie war ein 3-tägiger Ausflug an den Oslofjord nach Vestfold und eine Fährenfahrt nach Schweden. Mit Anne Britt (26) verbrachte ich 2 Tage in Oslo und bekam eine sehr lustige Sightseeingtour mit ihr. Ich freu mich sie bald in Österreich zum Downhill-Skiing begrüßen zu dürfen :) Eine Woche verbrachte ich im Nordic 4H Camp mit Teilnehmern aus Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen. Eine Woche im Zeltlager mit Spaß und vielen internationalen Freundschaften. Dort lernte ich auch die anderen IFYEs aus Taiwan, Wales, Schweiz und Deutschland kennen. Bei meiner letzten Familie hatte ich leider nicht einmal mehr eine Woche bis zu meiner Abreise. Zu meiner großen Freude war der Gastvater ein Österreicher, die Kinder sind in Deutschland geboren und die Gastmutter konnte auch perfekt Deutsch reden. Sie leben auf einem Bauernhof, der im Sommer um die 500 Tiere hat (Schafe, Pferde, Hunde, Bienen, Gänse uvm.). Mir wurde in dieser Woche das Reiten und das Fischen beigebracht und ich lernte auf einem idyllischen Waldsee das Kanufahren. Ich hatte in diesen paar Tagen mit Lisa 16 u. Eric 18 sehr viel Spaß. Ich hatte eine großartige Zeit in Norwegen und bin sehr dankbar, dass ich am IFYE Programm mitmachen durfte und auch in Zukunft an internationalen Konferenzen teilnehmen und meine Freunde wieder treffen kann. SASKIA ENZ


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Landjugendkongress Die 3. Landesarbeitstagung am 26. Oktober 2013, wird heuer erstmalig in einer anderen Form stattfinden. An einem ganzen Tag werden für jedes Landjugendmitglied Bildungsworkshops angeboten, die von der anschließenden Jahreshauptversammlung der Landjugend Kärnten umrahmt werden. Der 26. Oktober 2013 splittet sich in zwei wichtige Teilveranstaltungen, an deren Teilnahme du herzlich eingeladen bist. In der ersten Tageshälfte finden 8 Workshops statt. Damit du einen Einblick hast, zu welchen Themen du deinen persönlichen Horizont erweitern kannst, werden die einzelnen Workshops vorgestellt: 1. Workshop Internationales Committee (Referent: IC Committee) Lerne deine Chancen im internationalen Landjugendleben kennen. 2. Workshop Aufgaben von Leiterin und Obmann (Referent: Ing. David Czerniak) Was du als Führungskraft für deine Landjugendarbeit (Abhaltung von Sitzungen, Zusammenkünfte, Austragung von Festen oder Wettbewerben) unbedingt wissen musst. 3. Workshop zum Thema Volkstanz (Referenten: Mario Kanavc und Raphael Pliemitscher) Deine Ortsgruppe hat keinen Tanzleiter und du übernimmst vorrübergehend die Leitung der Tanzproben. Tipps und Tricks für die Abhaltung erwarten dich in diesem Workshop. 4. Workshop Kassierschulung (Referenten: Stefan Sullbauer, Ing. Arnulf Warmuth) Hier lernst du nicht nur Basics die ein Kassier kennen muss. Für arrivierte gibt es einen Aufbaukurs. 5. Workshop Schriftführer- und Datenbankschulung (Referentinnen: Andrea Scharf, Sabine Spielberger)

Hier lernst du einiges über das Führen einer Protokollmappe, Ausfüllend des Tätigkeitsberichtes und anderen wichtigen Aufgaben eines Schriftführers. 6. Workshop Strategie, Weiterentwicklung und Zukunft der Landjugend (ReferentInnen: Florian Jakopitsch, Sylvia Jandl) Arbeite bei Projektentscheidungen der Landjugend Kärnten hautnah mit. 7. Workshop Veranstaltung im Lichte des Gesetzes und der Planung (ReferentInnen: Dr. Andrée Feyertag. MBA, Alexandra Zehetner) Was muss ich als Führungskraft bei der Organisation eines Festes beachten? 8. Workshop Landwirtschaft & Umwelt (Referent: Ing. Martin Mayer) Umweltfreundliche Energiegewinnung bzw. Förderprogramme für LW & Energie. Deinen Besuch bei einem Workshop kannst du dir sichern, indem du dich mindestens zwei Wochen vor dem Landjugendkongress ortsgruppenweise im Landjugendbüro anmeldest. Mit einem Kostenbeitrag von 10¤ pro Person erwartet dich ein aufregender Tag, an dem nicht nur dein Wissenshunger sondern auch dein Appetit gestillt wird. Der Höhepunkt des Tages findet am späten Nachmittag statt. Der Festsaal des Bildungshauses Schloss Krastowitz wird sich nicht nur wie bisher mit Bezirksvorstandmitgliedern der sieben Landjungendbezirke

ZEITPLAN: 09:00-12:00 Workshop 12:00-13:00 Mittagspause 13:00-15:00 Workshop 15:00-16:00 Pause 16:00-18:00 Landesjahreshauptversammlung

füllen. Auch du bist herzlich zu den Neuwahlen des Landesvorstandes der Landjugend Kärnten eingeladen. Warum diese gravierende Änderung in der Wahlordnung der Landjugend Kärnten? Kennst du den Landesvorstand der Landjugend Kärnten? Wenn nicht, nutze die Chance und sei hautnah bei den Wahlen dabei. Ob du wählen darfst, entscheidet deine Landjugendfunktion. Als Leiterin und Obmann einer Ortsgruppe seid ihr wahlberechtigt, ihr könnt natürlich auch einen Vertreter aus eurem operativen Vorstand zur Wahl schicken. Auf dein Kommen freut sich der Landesvorstand der Landjugend Kärnten!

DIPL.-ING. SYLVIA JANDL

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Wir stellen vor:

Neuer Vorsitz in der Mediengruppe Name Spitzname Geburtstag Alter Sternzeichen Hobbys Ortsgruppe Bezirk Lieblingsmusik Lieblingsbuch Lieblingsfarbe Lieblingsessen Lebensmotto

Geballte L

Kathrin Pleschutznig Kathi 11. November 1989 könnt ihr euch ja selber ausrechnen :-) Skorpion 100% Landjugend ;-) Frauenstein St. Veit an der Glan bunt gemischt „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern grün Lasagne „Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt!“ (Ernst Wiechert)

Die Landjugend Zeitung ist wirklich etwas Einzigartiges für mich. Wir machen aus diesen anfangs weißen Seiten etwas Besonderes. Voll mit News und Bildern, sowie auch tollen Geschichten aus den Ortsgruppen, ist jede Ausgabe ein Unikat. Auf diesem Wege möchte ich mal allen fleißigen Autoren aus den Ortsgruppen und dem Landjugendbüro DANKE sagen! Denn ohne eurem Mitwirken wäre die Zeitung nur halb so schön und interessant. Wir wissen auch, dass man immer etwas verbessern oder erneuern könnte. Daher, wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat oder auch selber Beiträge schreiben möchte, melde dich einfach bei mir (kathi.pleschutznig@gmail.com, 0676/83556689) oder bei einem anderen Mitglieder der Mediengruppe. Wir freuen uns über jede helfende Hand! Auf unserer neuen Facebook Fan-Page, www.facebook.com/MediengruppeDerLjKarnten findet ihr News und Veranstaltungen der Mediengruppe Kärnten. Klickt euch einfach mal rein :-) Liebe Grüße, eure KATHI

Die Landjugend Moosburg aus dem Bezirk Klagenfurt hat ein Projekt durchgeführt, mit dem sie jene Landwirte unterstützt haben, die nach der Hochwasserkatastrophe mit den dramatischen Folgen zu kämpfen haben. Ein schweres „Jahrhunderthochwasser“ hat Österreich heuer im späten Frühjahr getroffen und viele Menschen um ihr Hab und Gut gebracht. Durch die Überschwemmungen entstanden enorme Schäden an den landwirtschaftlichen Flächen, und die Bauern wurden mit einem Schlag mit riesigen Problemen konfrontiert: ihre Wiesen und Äcker wurden überflutet, die Ernte vernichtet; jetzt sind sie zusätzlich von der Dürre betroffen. Die Landwirte sind in der dramatischen Situation, dass sie kaum noch ihr Vieh versorgen können. Wir, die Landjugend Moosburg haben daher eine besondere Spendenaktion gestartet: unter dem Motto „Geballte Ladung Hilfe“ haben wir Heuballen bei den Bauern hier in Kärnten gesammelt, um damit unsere Nachbarn zu unterstützen. Gemeinsam mit Agrarlandesrat Dr. Wolfgang Waldner und dem Land Kärnten haben wir einen Transport organisiert, um die Futtermittel an den richtigen Ort zu bringen. Am 16. August war es dann soweit: frühmorgens rollte der LKW an, um die Heuballen zu verladen. 38 Ballen hatten wir zuvor bei den Bauern in der Region gesammelt. Die Reise führte uns nach Weißbach bei Lofer im salzburgerischen Pinzgau, wo die Landwirte von der Hochwasserkatastrophe besonders schwer betroffen waren. Am Hof von Ortsbauernobmann Joseph Volgger wurden wir schon erwartet. Während der LKW noch entladen wurde, kamen schon die ersten dankbaren Bauern aus der Nachbarschaft, um ein paar der Ballen abzuholen. Trotz der vorherrschenden Trockenheit hier in Kärnten mit knappen Futterressourcen ist die Lage in vielen anderen Teilen Österreichs wesentlich dramatischer; umso größer ist unser Dank und die Anerkennung jenen gegenüber, die dieses Projekt fördern können.

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e Ladung Hilfe Wir bedanken uns bei allen Familien, die dieses Projekt unterstützt haben: • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Fam. Straßonig vlg. Hornis, Moosburg Fam. Muthspiel vlg. Pirker, Moosburg Fam. Leeb vlg. Romotar, Moosburg Fam. Klimbacher vlg. Pinter, Moosburg Fam. Jäger vlg. Achatz, Moosburg Fam. Granitzer vlg. Rosche, Moosburg Fam. Trattnig vlg. Uschnig, Moosburg Fam. Schurian vlg. Kuscher, Moosburg Fam. Unterkirchner vlg. Brabant, Moosburg Fam. Jank vlg. Skutnig, Moosburg Fam. Jessenitschnig vlg. Blose, Moosburg Fam. Kogler vlg. Schlosser, Moosburg Fam. Hafner vlg. Ertl, Moosburg Fam. Gruber vlg. Grünanger, Moosburg Fam. Graschitz vlg. Teml, Moosburg Fam. Käfer vlg. Bürger, Moosburg Fam. Maier vlg. Damnig, Moosburg Fam. Jessenitschnig vlg. Gaggl, Moosburg Fam. Radinger vlg. Michale, Moosburg

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Fam. Franzl vlg. Kristan, Moosburg Fam. Puschitz vlg. Tscheitschonig, Krumpendorf Fam. Suttnig vlg. Joseph, Krumpendorf Fam. Koch vlg. Pirnig, Krumpendorf Fam. Brunner vlg. Kolle, Krumpendorf Fam. Wunder vlg. Bogner, Pörtschach Fam. Pippan vlg. Jörg, Magdalensberg Fam. Poganitsch vlg. Mecesen, St. Margareten/ Rosental Fam. Koller vlg. Haidenbauer, Hüttenberg Fam. Schmied vlg. Pflegerle, Maria Saal Fam. Kleinbichler vlg. Mischer, Niederdorf Fam. Wakonig vlg. Mathe/Jure, Klagenfurt

Die Landjugend Moosburg freut sich über die Bereitschaft der Kärntner Bauern, auch in einem schwierigen Jahr die magere Ernte zu teilen, und somit jenen zu helfen, die vor dem Nichts standen. Mit diesem Projekt wollen wir ein Zeichen setzen, dass die Landwirte, vor allem aber auch die Landjugend, über die Landesgrenzen hinweg zusammenhält und sich gegenseitig Beistand leistet. MAGDALENA GRUBER

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KOOPE RAT ION S PA RT N E R


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LJ St. Georgen/Längsee (SV)

Und die besten FußballspielerInnen kommen von der Landjugend ... ervenkitzel, glühende Emotionen und vor allem jede Menge Spaß brachte das Kleinfeld Bezirksfußballturnier der Landjugend St.Georgen/Lgs, das am Samstag den 29.06.2013, am Sportplatz des SC Launsdorf ausgetragen wurde. Alle 10 Teams der verschiedenen Ortsgruppen der Landjugend lieferten sich, natürlich im Sinne des „Fairplay”, einen heißen Schlagabtausch und gaben alles, um die Siegestrophäe zum Schluss in den eigenen Händen halten zu dürfen. Letztlich war es die Landjugend Deutsch Griffen bei den Burschen

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und die Landjugend Sörg bei den Mädchen, die sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzten und als strahlender Sieger des Turniers hervorgingen. Torschützenkönig und Torschützenkönigin wurden Michael Reiner von der Landjugend Deutsch Griffen und Viki Roth von der Landjugend Sörg. Natürlich möchte ich mich bei meinen Mitgliedern der Landjugend St. Georgen/Lgs. rechtherzlich bedanken für die tolle Zusammenarbeit, denn nur mit eurer Hilfe konnte dieses Turnier stattfinden. Geht nit gibt’s nit! VERENA FRÖHLACHER

LJ Steuerberg (FE)

Beachvolleyballturnier, Samstag, 27. Juli 2013 – Sonne ende nie! m Samstag um 10 Uhr morgens starteten wir mit unserem Bezirks-Beachvolleyballturnier. Die Sonne hatte die Luft bereits auf heiße 26 Grad erhitzt und so stürzten sich die 4 Teams aus jeweils 45 Spielern in den Kampf um den Turniersieg. Jeder gegen jeden lautete die Devise – doch am Ende konnte es nur einen Sieger geben. Die Landjugend St. Nikolai holte sich den 1. Platz und ging als ungeschlagener Sieger hervor! Den 2. Platz holte sich die Landjugend

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Himmelberg und der 3. Platz ging an die Landjugend Steuerberg. Da das Turnier direkt am schönen Goggausee veranstaltet wurde, konnte man sich zwischen den einzelnen Spielen immer eine wohlverdiente Abkühlung im See gönnen. Neben dem harten Einsatz im Sand kam auch der Spaß im Wasser nicht zu kurz. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern noch einmal recht herzlich bedanken! JULIA TIFFNER

LJ Pisweg (SV)

Pisweg rockte den Berg! nter dem Moto „Rock the Mountain“ wurde von der Landjugend Pisweg erstmals ein Fest organisiert, welches am 24. August 2013 statt fand. Mit großem Tatendrang bestrebte die Landjugend Pisweg den Dorfbewohnern sowie den Landjugenden des Bezirkes St. Veit und den umliegenden Ortschaften einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Der grandiose Einsatz der Ortsgruppe Pisweg wurde durch das zahlreiche und gutgelaunte Erscheinen der Gäste belohnt. Große Unter-

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stützung erhielt die Landjugend Pisweg durch den Auftanz der Landjugend Glödnitz und der Mitternachtseinlage der Landjugend Reichenfels. Für eine ausgelassene Stimmung sorgte die Top Musikgruppe, die Silberbacher. Ein besonderes Highlight war unsere Nâglbar. Mit großer Vorfreude wird schon das Fest für 2014 geplant. Danke für das zahlreiche Erscheinen! CHRISTIAN WUZELLA

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LJ Brückl (SV)

Spendenaktion 2013 Wie jedes Jahr veranstaltete die LJ Brückl auch heuer wieder ihre Spendenaktion am Silvestertag. as Wetter war sehr kalt und verregnet, dennoch hatten wir jede Menge Spaß beim Ausschenken vom Tee und Glühwein und beim Verteilen von Reindling. Dieses Mal war unser Stand am Parkplatz vorm Spar in Brückl. Den Erlös, den wir auf 1000¤ aufrundeten, kam auch heuer wieder einem guten Zweck in der Gemeinde zu Gute. Unsere Leiterin Hainig Tina und unser Obmann Wenghofer Marco überreichten im Namen der Landjugend einen Scheck dem Ortspfarrer Provisor Mag. Pawel Windak. Stattgefunden hat diese Übergabe beim Brückler Pfarrfest am 31. Mai 2013. Das Geld fließt in den Bau

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einer Kinderspielwiese in der Gemeinde und wir hoffen, dass viele Kinder mit dem neuen

Spielplatz eine Freude haben werden. ISABEL KRAMER

LJ Zeltschach (SV)

Actionurlaub am Nassfeld und in Villach Heuer beschloss die Landjugend Zeltschach einen Actionurlaub zu machen. So trafen wir uns am 17. August 2013 um die Reise anzutreten. Am ersten Tag ging es nach Hermagor. Hier bezogen wir unsere schönen Zimmer in der Nähe vom Zentrum und fuhren dann gemeinsam in die Stadt um Party zu machen. m nächsten Tag starteten wir schon recht früh um mit der Gondel auf die Tressdorfer Alm zu fahren. Dort besuchten wir ein FelsenLabyrinth wo wir eine Einschulung bekamen, dann aber alleine am ganzen Areal

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herumklettern durften. Direkt danach fuhren wir eine Station höher um dann mit der Sommerrodelbahn herunterzurasen. Anschließend ging es nach dem Mittagessen zur Gail um dort zum nächsten Actionpunkt zu kommen – „River-Tubing“. Dazu bekamen wir alle einen Neopren-Anzug. Mit Helm und Paddel setzten wir uns in einen Reifen und paddelten dann die Gail entlang. Am Abend ging es dann wieder in die Stadt um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir noch einen Badeteich in der Nähe unseres Hotels und fuhren anschließend nach Villach. Dort spielten wir auf einem großen Feld alle gemeinsam Paintball. Mit einigen blauen Flecken aber trotzdem gut gelaunt ging es zuletzt noch zur Brauerei Villach um dort fein zu essen. Anschließend ging es mit vielen netten Erinnerungen an unseren gemeinsamen Urlaub ab nach Hause. VERONIKA ZWATZ


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LJ Frauenstein (SV)

Landjugend Frauenstein auf Medaillenkurs Das wochenlange Training hatte am 6. Juli endlich ein Ende. Unsere Jungs, KarlHeinz Salbrechter und Stefan Jury machten sich auf den Weg zum Landesendscheid Handmähen nach St. Margarethen im Lavanttal. olles Wetter, ein super Publikum und spitzenmäßige Teilnehmer machten diesen Landesentscheid wirklich zu etwas besonderem. Karl-Heinz trat bei den Burschen unter 20 Jahren an. Mit leichten Startschwierigkeiten fand er dann doch noch seinen Rhythmus. Stefan, der in der Kategorie Buschen über 20 Jahren antrat verließ zum Schluss etwas die Puste. Am Ende konnten sich unsere zwei Frauensteiner wirklich sehr freuen, denn Karl-Heinz erkämpfte sich den 5.Platz und Stefan sicherte sich den tollen 3. Platz. Da wir ja gerne unterwegs sind, haben wir uns am 3. & 4. August gedacht, wir nehmen

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uns mal die Steiermark genauer unter die Lupe! Mit Wanderschuhen, Rucksack und Jause im Gepäck ging es los auf die Grebenzen Alm. Von den „Wilden Löchern“ bis hin zum „Schafen Eck“ haben wir alles erkundet. Diese lange Wanderung brachte uns wirklich zum Schwitzen, daher brauchten wir schnell eine Abkühlung! So brachen wir auf zum Auerlingsee. Mit selbst gebastelter Luftmatratze und Volleyball war der Badespaß perfekt. Bei der Heimreise am nächsten Tag machten wir noch einen BOXEN STOP bei der Sommerrodelbahn in St. Lamprecht! Hier

fetzten wir mit Vollgas die Rodelbahn hinunter. Der 15. August stand wieder unter dem Motto: „Das schönste Bild der Welt, dies der Pflug am Ackerfeld“ Heuer durften wir gleich drei Teilnehmern fest die Daumen drücken. Johannes Pleschutznig, Stefan Jury und Thomas Schöffmann zeigten beim Landesentscheid Pflügen (Kategorie Wendepflug) in Meiselding ihr Können. Bei 25° im Schatten ackerten unsere Jungs um die Wette. Mit kritischen Adleraugen begutachteten die strengen Juroren genau jede Furche die gezogen wurde. Doch am Ende konnten sich unsere Jungs von der Konkurrenz absetzten. Johannes Pleschutznig sicherte sich im „Wendepflügen-Serien nah Newcomer“ den tollen 1.Platz, Stefan Jury erkämpfte sich in der Kategorie Wendepflügen-Spezialpflug Newcomer den 1.Platz und unser „Urgestein“ im Wendepflügen Thomas Schöffmann sicherte sich unter den „arrivierten Pflügern“ auch den 1.Platz! Dieser Tag geht sicher in die Geschichte der Landjugend Frauenstein ein, denn DREI erste Plätze auf einem Tag gibt es sicher nicht oft! :-) KATHRIN PLESCHUTZNIG

LJ Krappfeld (SV)

„Überall und Nirgendwo“ – mit viel Motivation & Spaß durch den Sommer m Samstag den 25. Mai besuchten einige Mitglieder die 9. Nacht der Landjugend Kärnten in der Schleppe Eventhalle in Klagenfurt, wo unter anderem die aktivste Ortsgruppe mit dem „Goldenen Löwen“ belohnt wurde. Unsere Ortsgruppe konnte sich über den hervorragenden 4. Platz sehr freuen und feierte diesen noch ordentlich. Bei der Veranstaltung „WADL & MADL“ am 15. Juni 2013 im Silberegger Stadel durfte die Landjugend Krappfeld natürlich nicht fehlen und so erkämpften sich Lissy und Andi nach einigen Vorrunden im Finale den 1. Platz und somit den Titel „1. Kärntner Landjugendpärchen 2013“. Wir gratulieren nochmals recht herzlich. Sportlich betätigten sich vier Mitglieder beim diesjährigen Bezirks-Dämmerkegeln in Hochfeistritz. Nach lustigen Stunden konnten sie sich im Mittelfeld platzieren. Auch heuer wurde am 27. Juli das Bezirks-

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beachvolleyball-Turnier von unserer Ortgruppe in Kappel am Krappfeld veranstaltet. Eine überraschende Abkühlung fanden dabei die zahlreichen Mitstreiter/innen in unserem selbst gebauten „Bauernpool“. Auch kam dabei die Verpflegung nicht zu kurz. Den Bezirkssieg holte sich die Lj Wieting vor Krappfeld 1 und Krappfeld 2. Um unsere Tänze zu erweitern und auszubauen, wurde am 2. August, gemeinsam mit der LJ Diex eine Tanzprobe abgehalten. Neue Tänze konnten erlernt und neue Bekanntschaften geknüpft werden. Es gibt nur ein Resümee: „Es war wirklich SPITZE!“ Zu guter Letzt stand vom 23. bis 25. August der Bundesentscheid „Pflügen“ in Oberösterreich am Programm. Einige Mitglieder fuhren sogar nach Neukirchen an der Enknach (Bezirk Braunau) um unseren Gerald tatkräftig zu unterstützen. Mit „Oberösterreich es war uns eine Ehre, hawedere - Nächstes Jahr

wird der Bundesentscheid Pflügen sicher wieder ein Hit, drum kumts ins Krappfeld und feierts mit“ kamen alle wieder gesund im Krappfeld an. Nach diesen turbulenten Monaten starten wir jetzt mit genauso viel Engagement in den Herbst, in dem es sicher wieder lustig und spannend wird. Unser Motto wird uns sicher dabei helfen: „Weil jeder Tag zählt – Wir gehen niemals unter!“ INGRID PUSAR

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LJ Eberstein (SV)

Unser Jahr 2013! Die ersten Veranstaltungen haben wir bereits hinter uns gebracht.

m 23. Februar fand unser alljährlicher Bauernball im Kulturhaus Eberstein statt, wo trotz des vielen Schnees zahlreiche Gäste zu uns gefunden haben. Auch bei unserem Dämmerkegeln am 12. Juli 2013 beim Gasthof Leikam (Hochfeistritz), wurde mit über 20 Teams und genauso vielen Fans bis in die Morgenstunden gekegelt und gefeiert. Sogar das Wetter spielte zum Glück mit. Beim diesjährigen Bezirksentscheid 4er-Cup in Treibach holte sich das Team Philipp Jordan, Nikolaus Priebernig, Gerhild und Manuela Scheiber den 3. Platz, beim Landesentscheid in Granitztal den 2. Platz und danach beim Bundesentscheid in Burgenland den 4. Platz. Wir sind sehr stolz auf euch!

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Ab nach Lido Di Jesolo! Nach begeisterten Teilnahmen an Wettbewerben, zahlreichen Auftänzen und Mitternachtseinlagen gönnten wir uns eine Pause im Ausland.Dafür trafen sich früh morgens am 23. August 25 Mitglieder unserer Landjugend und verbrachten ein geniales Wochenende in Lido Di Jesolo. Am ersten Tag verbrachten wir den restlichen Nachmittag mit guter Laune, Cockails und kühlem Wasser am Strand. Da wir vom rumplantschen im Meer natürlich nicht genug bekamen, machten wir danach noch den Pool unseres Hotels unsicher. Nach dem Abendessen ging es ins Nachtleben, wo viele bis in die frühen Morgenstunden feierten. Am nächsten Tag trafen wir uns nach dem Frühstück um gemeinsam zum Aquapark-Aqualandia zu spazieren. Dort genossen wir den restlichen Tag und mussten natürlich jede Wasserrutsche ausprobieren. Einige hatten sogar den Mut und machten einen Bungee Sprung ins Kühle. Den Abend

ließen wir gemütlich mit Cocktails und anderen Drinks in der Stadt ausklingen. Am letzten Tag machten wir auf der Heimfahrt noch einen Stop beim Outlet Center Palmanova. Es war wieder ein sehr lustiger Ausflug mit vielen Highlights! ;-) Nochmal ein riesiges Dankeschön an Andreas Unterberger für die super Organisation unseres Ausflugs!

Zu guter Letzt Am 30. November findet auch heuer wieder unser Kathreintanz im Kulturhaus Eberstein statt. Im Saal sorgt „Auszeit“ für Stimmung, in der Disco lässt es „DJ MX“ so richtig krachen und natürlich haben wir auch wieder einen Glückshafen mit tollen Preisen für euch vorbereitet. Wir laden euch alle recht herzlich ein, bei uns ein paar schöne Stunden zu verbringen. MONJA LACKNER

LJ Pustritz (VK)

Alle für einen – einer für alle Mit Stolz kann die Landjugend Pustritz sagen: „2012 war ein super Jahr für uns!“ Gemeinsam sind wir zu Fasching in das neue Arbeitsjahr gestartet. askiert als Rotkäppchen, Hänsel und Gretel … mischten wir uns als Märchenwald unter die Narren. Auch den Umzug am Faschingsdienstag ließen wir uns nicht nehmen, und feierten bis in die Nacht. Aber wie heißt es so schön? Wer feiern kann, kann auch arbeiten. In diesem Sinne trainierten unsere Sportskanonen schon Vollgas für das Fassdaubenrennen in Grafenbach und erreichten super Plätze. Da wir nun schon so gut trainiert waren, blickten wir schon voller Vorfreude auf den 4er–Cup, der 2012 in Pustritz stattfand. Um bestmögliche Organisation zu bieten, trafen wir uns im Gasthaus Hauser in Greutschach zur Klausur. Nach einem leckeren Essen, tüftelten wir gemeinsam an Fragen und Praxisaufgaben. Von Äpfel tauchen über Geschicklichkeit bis

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hin zur Fürsorge von rohen Eiern war alles dabei. Der Spaß für die Landjugend war somit gesichert. Jedoch liegen uns auch die Kinder aus der Ortschaft sehr am Herzen. Deshalb beschlossen wir, die Kleinen mit selbstgebastelten Osternestern zu überraschen. In der Nacht legten wir die Nester vor die Haustür, und die Kinder hatten solche Freude, dass der Osterhase da war. Natürlich musste auch so wie es Braucht ist, ein Osterhaufen her. Die Osterzeit war vorbei und die Zeltfeste standen wieder vor der Tür. Da noch einige unserer Mitglieder zwei linke Beine hatten, organisierte Alina Jölli einen Tanzkurs in der Sporthalle Pustritz. Alles verlief ohne gesundheitliche Zwischenfälle und somit konnten wir das Gelernte

gleich unter Beweis stellen. Am 1. Bezirksball der LJ Völkermarkt trumpften wir als stärkste Ortsgruppe auf, und bekamen dafür einen Gutschein für das Paintball spielen. Aufsehen erregten wir, als es hieß Landjugend Pustritz am Tatort Jugend. Als einzige Gruppe vom Bezirk Völkermarkt stellten wir uns der Herausforderung. Wir bekamen die Aufgaben, die Kirche in St. Leonhard zu säubern und den dazugehörigen Weg wieder in Ordnung zu bringen. Im Herbst stand wie immer unser alljährliches Erntedankfest an. Bei Musik und gutem Essen feierten wir den ganzen Tag. Besonders danken möchten wir allen freiwilligen Helfern, die uns immer und jederzeit unterstützen. In diesem Sinne möchte ich all meinen „Kindern“ der Landjugend danken. Sie haben mir fünf Jahre lang als Leiterin vertraut, mich unterstützt und mir in allen Lebenslagen geholfen. Mit so einem starken Team hinter sich, schafft man alles. Jede Grenze haben wir gemeinsam überwunden. Ich bin wahnsinnig stolz auf diese tolle Gruppe und danke jedem Einzelnen von Euch. SABRINA SACHERER


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LJ Grafenstein (KL)

… honestly since 1948 Unter diesem Motto feierte die Landjugend Grafenstein als älteste Landjugendgruppe Kärntens ihr 65-jähriges Bestehen am 17. und 18. August. och bevor richtig gefeiert werden konnte, plagten sich die 30 Mitglieder durch die Vorbereitungsphase, die sich über eineinhalb Monate erstreckte. Erwähnenswert ist hier im Besonderen unsere Erntekrone, die uns über 750 Stunden Arbeit abverlangte und unsere Festschrift, in der sich jeder ein Bild über die LJ Grafenstein machen konnte, von der Geschichte bis hin zu den aktuellen Aktivitäten. Zu den letzten Vorbereitungen kam am Samstag, den 17. August, noch die Hochzeit unseres ehemaligen Kassiers Hannes Stadtschreiber dazu. Die Aufgaben der Maut konnte er sehr positiv meistern und nach dem Mittanzen beim Hochzeitstanz wurde er von unserer Seite in den Hafen der Ehe entlassen. Auf diesem Wege dürfen wir ihm nochmals für seine Arbeit in der Ortsgruppe danken und wünschen ihm und seiner Barbara sowie Sohn Stefan alles, alles Gute für die Zukunft. Nach der Hochzeit ging es wieder zurück zur Festhalle, wo um 20.30 Uhr die Jubiläumsparty begann. Obmann Patrick Illgoutz und Mädelleiterin Nicole Krämer konnten unzählige Gäste von Nah und Fern begrüßen und die Musik von Werner & Company lockte

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viele auf den Tanzboden. Die Mitternachtseinlage kam von den Mirninger Schuhplattlern und sorgte für Begeisterung bei Jung und Alt. Am Sonntag, den 18. August, ging es um 08.30 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Grafenstein los, die musikalisch von den Young Roses aus St. Margarethen/Ros. umrahmt wurde. Danach nahmen 40 Wägen am Erntedankumzug teil, der die Zuseher aller Altersklassen zum Staunen brachte. Um 14.00 Uhr begann der Festakt, der durch die Grußworte von Bgm. Mag. Deutschmann, LK-Präsident ÖR Ing. Mößler und NR-Abg. Szep, als auch durch den Auftanz der LJ Metnitz und der Ehrung der Funktionäre, geprägt wurde. Die Landjugend Grafenstein darf sich bei allen helfenden Händen, allen voran die Eltern und die ehemaligen Mitglieder, bedanken, ohne die ein solches Fest nie möglich gewesen wäre. Gedankt sei auch den Sponsoren, den Teilnehmern des Erntedankumzuges, den Ehrengästen, unserem Dechant Anton Opetnik, den Young Roses, den Mirninger Schuhplattlern, der LJ Metnitz und vor allem unseren Besuchern, die dieses Jubiläumsfest unvergesslich machten. ANNA TAUSCHITZ

LJ Wieting (SV)

Der wahrscheinlich coolste Sommer der Welt! Ein volles Zelt am Samstag und ein gemütlicher Frühshoppen am Sonntag. So feierten wir 60 Jahre Landjugend Wieting.

ie jungen Zillertaler brachten Stimmung nach Wieting und mit dem Carinthia Sextett genossen wir einen schönen Sonntag. 10 Tage vollster Einsatz von der ganzen Landjugend hat sich gelohnt und wir können stolz zurückblicken und DANKE sagen.Doch damit nicht genug. Der Sommer ist noch nicht zu Ende und die Wietinger haben noch einiges vor. Als nächstes stand der Bundesentscheid 4er Cup & Reden in Pinkafeld am Programm. Dort erlebten wir eine unvergleichbare Stimmung und viele unvergessliche Momente. Doch auch unser Bemühen hat sich ausgezahlt. Das 4er-Cup Team, bestehend aus Marie Dullnigg, Philipp Ratheiser, Silvia und Michael Moser, ergatterten sich mit dem Motto „Ein bisschen Spaß muss sein!“ den 14. Platz. In der Kategorie vorbereitete Rede unter 18 gab Verena Ratheiser ihr Bestes und erreichte den 7. Platz. In der Königsdis-

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ziplin Spontanrede durfte Stefan Ratheiser sein Können gleich fünf Mal unter Beweis stellen und verpasste knapp die Bronzene mit Platz 4. Doch besonders stolz sind wir auf Simone Ratheiser. Sie schaffte es in der Kategorie vorbereitete Rede über 18 die silberne Medaille nach Wieting zu holen. Zeitgleich fand in Kappel am Krappfeld das Bezirksvolleyballturnier statt. Auch hier stellte Wieting ein Team und holte sich den ersten Platz. Damit nicht genug. Bei den Highlandgames nahmen 3 Teams aus Wieting teil. Das Team „Die Buachanan“ stellten ihr Geschick unter Beweis und feierten anschließend den wohlverdienten ersten Platz. Viele gute Leistungen, die belohnt werden müssen. Somit hieß es ab nach Ungarn zum Landjugendausflug! Ein Sommer voller Action und Erlebnisse und somit der wahrscheinlich coolste Sommer der Welt. SIMONE RATHEISER

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Bezirke Klagenfurt und St. Veit

Neue Tanzleiter aus der Landjugend! „Tanzen ist mehr als nur ein Hobby - man könnte sagen, es ist eine richtige Leidenschaft für uns“ o entschlossen wir uns, den dreiteiligen Tanzleiterkurs, der zusammengerechnet zirka 100 Stunden gedauert hat, zu besuchen und anschließend die Prüfung zu machen. Wir tanzten und lachten viel, hatten jede Menge Spaß obwohl es natürlich anstrengend gewesen ist, sich von früh bis spät im Kurs zu konzentrieren. Es war sehr spannend, einen Einblick quer durch die Tanzgeschichte zu bekommen und natürlich probierten wir unter Anleitung unseres Referenten Dr. Fillafer Klaus auch alte Tänze (so gut es ging) aus. Wir erhielten eine dicke Mappe mit allen Unterlagen und wurden sehr gut auf die bevorstehende Prüfung vorbereitet. Unser Kursleiter Ing. Kanavc Mario sagte uns auch stets, dass wir den Ball flach halten sollten, aber trotzdem waren wir nervös und übten unsere Prüfungstänze fast täglich. Als der Nervenkitzel, das Lernen und die Prüfung vorbei waren und wir wussten, dass alle bestanden hatten, feierten

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„Die Prüfung ist kein Abschluss, sondern der Beginn etwas Neuem.“ Ing. Mario Kanavc

wir, wie soll es anders sein, ordentlich. Wir sind stolz auf diese Ausbildung und werden mit Freude unser Wissen weitergeben.

Ausgezeichneter Erfolg: Lukas Ratheiser (LJ Guttaring) Georg Singer (LJ Ebenthal)

Sehr guter Erfolg: Isabel Kramer (LJ Brückl) Katharina Ankner (LJ Magdalensberg) Marco Wenghofer (LJ Brückl)

Guter Erfolg: Julia Stach (LJ Brückl) Denise Wornig (LJ Brückl)

Bestanden: Ines Wornig (LJ Brückl)

LJ Magdalensberg (KL)

Tolle Stimmung beim Bezirksfußballturnier Es rollt der Ball, es tanzn die Madl, es spielt die Harmonika und alle von der LJ Magdalensberg sind da. Kommts lei alle zu unserm Fest her, weil zomman samma mehr. m 21. Juli wurde von uns nach längerer Pause wieder ein Bezirksfußballturnier ausgetragen. Trotz geringer Teilnehmerzahl war es ein sportlicher, feucht fröhlicher Wettbewerb zwischen den LJ-Ortsgruppen Schieflig, Ponfeld-Wölfnitz und Magdalensberg. Selbstverletzungen, Katerstimmung und die eine oder andere Bierpause durch die rote Karte standen dem Ehrgeiz der Teams nicht im Wege. So gelang es unseren beiden Mannschaften, die ersten, sowohl von vorne als auch von hinten zu werden. Wir danken den beiden Ortsgruppen Schiefling (2. Platz) und Ponfeld-Wölfnitz (3. Platz) für das Annehmen der Herausforderung. Am heiligen zweiten Tag des so düsteren Novembers feiern wir unser einjähriges Jubiläum wie „immer“ im GH Jordan in Ottmanach und laden jeden von euch herzlich ein, denn „zomman samma mehr!“ JULIA EDLMANN & VALENTINA ZEPITZ

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ISABEL KRAMER


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L A N D J U G E N D

G ’ S C H I C H T E N / KO M M E N TA R

LJ Ebenthal (KL)

30-Jahr-Jubiläum Kaum zu glauben aber wahr, uns gibt es schon seit 30 Jahr. LJ Ebenthal feiert Jubiläum! … und wir laden dich und alle, jung und alt, groß und klein, dick und dünn, Mama und Papa, Onkel und Tante, Freunde und Bekannte, am 12. & 13. Oktober zu unserem Fest ein. Als kleine und feine Ortsgruppe sind wir ein fester Bestandteil im Gemeindeleben von Ebenthal. Wir geben unser Bestes Brauchtum und Tradition in Verbindung mit Gemeinschaft und Spaß hoch zu halten und so die Jugend aus unserer schönen Gemeinde zu fördern und für unsere Aktivitäten zu begeistern. Die Landjugend Ebenthal wurde 1983 von ein paar motivierten Jugendlichen gegründet. Auftänze und andere Aktivitäten standen schon bald am Plan der Jugendgruppe, was sich bis heute nicht geändert hat. Dies zeigt auch der volle Terminkalender unserer Landjugendgruppe. Natürlich steht nicht nur Arbeit am Wochenplan der Landjugend. Spaß und Gemeinschaft wird von allen sehr hoch gehalten. So kommt es auch, dass es bei unseren Tanzproben und den Vorbereitungen für andere Dinge schon sehr lustig und humorvoll zugeht. Landjugendwettbewerbe und der Besuch

Zum Auftakt am Samstag 12. Oktober 2013 spielen die Goggauseer live für euch beim Gasthaus „Der Lamplwirt“ in Ebenthal. Und DJ Seppl legt in der MEGA TRACHTENDISCO die neuesten Hits auf.

Mitternachtsshow, Getränkespecials und vieles mehr sind natürlich auch geplant.

von Seminaren, wie beispielsweise dem Kochkurs des ICs (International Committee) der LJ Kärnten, werden gerne besucht. Man sieht uns auch auf vielen Landjugendfesten, bei denen wir als Gemeinschaft auftreten und mit viel Spaß und Energie auch den einen oder anderen Tanzboden rocken.

Das 30 Jahr Jubiläum bringt nun neuen Schwung in unsere Ortsgruppe. Seit dem Frühjahr sind alle Mädls und Burschen dabei, unser Jubiläumsfest zu organisieren, denn der 30. Geburtstag soll nicht unbemerkt vorüber gehen. Am 12. und 13. Oktober ist es so weit und die Party kann steigen. Ein paar Details können auch schon verraten werden:

Mit einer traditionellen Festmesse geht es am Sonntag 13. Oktober weiter, dem ein Festumzug und danach ein Frühschoppen beim Lamplwirt mit vielen weiteren Programpunkten folgen. Hier ist auch der Aufruf an alle LJ-Gruppen: Macht beim Umzug mit eurem eigenen Festwagen mit! Ihr seid herzlichen eingeladen und wir würden uns sehr über eure Teilnahme freuen. Ihr könnt euch bei unseren Obmann Georg Singer unter der Telefonnummer 0699/10275707 oder per Mail singer.georg@gmx.net für den Umzug anmelden.

Kommt und feiert mit uns! Wir sind die Landjugend Ebenthal, die wahrscheinlich schrägste Landjugend der Welt! ANDREA EHART & GEORG SINGER

LJ St. Michael (WO)

Der Sommer 2013 Für die LJ St. Michael war der Sommer 2013 von zwei größeren Ereignissen geprägt. um einen fand vom 11.–14. Juli unser LJ-Urlaub statt. Ziel – die Party Insel Pag in Kroatien. Rund 25 Mitglieder der LJ St. Michael nahmen daran teil und konnten vier Tage lang Party, Strand und Meer im wunderschönen Kroatien genießen. Eine Woche darauf, am 21. Juli konnte sich die Mannschaft unserer Ortsgruppe beim LJ-Bezirksfußballturnier in Preitenegg den hervorragenden 1. Platz erspielen. Zweiter wichtiger Punkt war unser alljährlicher Wandertag. Am 31. August machten sich einige unserer wanderbegeisterten Mitglieder

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auf den Weg um vom Reisberg nach Lading zu marschieren. Mit einigen kleinen Pausen konnten wir alle die Wanderstrecke bewältigen und wir hatten einen lustigen Tag. Alles in

allem war es für uns ein wunderbarer LJSommer und wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten. RAMONA RUTRECHT

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SCH N A P P SCHÜ S S E


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