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Portfolio Aurélie Haußmann


“There are three responses to a piece of design yes, no, and WOW! Wow is the one to aim for.� Milton Glaser, Designer


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Who I am Corperatedesign Productdesign Editorialdesign Photography Paperart Guerilla campaign Contact


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Bonjour, ich heiße Aurélie Haußmann und komme aus Rösrath. Ich bin bilingual aufgewachsen (Deutsch/Französisch), sodass ich seit meiner Kindheit offen für verschiedene Kulturen bin. Neben dem Kennenlernen von anderen Ländern und Kulturen bin ich auch für viele weitere Dinge zu begeistern, zum Beispiel für Musik und Sport, vor allem aber für Kunst und Design. Schon als Kind habe ich gerne gemalt und mich kreativ betätigt, beispielsweise besuchte ich in meiner Freizeit eine Malschule. Später entschied ich mich meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und absolvierte mein Fachabitur in Gestaltung. Darauf folgte mein derzeitiges Studium bei der Kölner Design Akademie, wo ich Einblicke in viele verschiedene Bereiche gewinnen und die Grundlagen der Gestaltung/des Grafikdesigns erlernen konnte. Dieses Studium sah auch ein Praxissemester vor, um mehr praktische Erfahrungen sammeln zu können. Da ich ein sehr wissbegieriger und neugieriger Mensch bin konnte ich dies positiv nutzen um weitere Erfahrungen zu sammeln. Dazu bin ich sehr ordentlich, ehrgeizig und kontaktfreudig. Ich freue mich stets neuen Herausforderungen zu stellen. Mit diesem Portfolio möchte ich mich Ihnen vorstellen und einen kleinen Einblick in meine bisherigen Arbeiten geben und wünsche viel Spaß beim Durchblättern.

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Corperatedesign

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Productdesign - Flor de Sal

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n g i s e d l a tori

Mülheimart 2015 war ein Projekt, dass vom Jugendhaus „Treffer“ und der Diakonie in Köln-Mülheim gestartet wurde. Hinzu kommen mehrere Sponsoren die es ermöglicht haben es umzusetzen. Es handelt sich um einen Jugendfotowettbewerb mit dem Motto: „mülheimart Dein Veedel. Deine Szene. Dein Foto“. Jugendlichen wurde die Möglichkeit geboten Fotografie als eine Kunstform kennen zu lernen. Dazu wurden kostenlose Fotoseminare angeboten. Die Jugendlichen sollten Fotos von ihrem „Veedel“ machen. Es waren Schulklassen, Vereine, offene Jugendhäuser aber auch einzel Personen vertreten, die an diesem Projekt teilnahmen. Die besten Fotos wurden von einer Jury ausgewählt und in einer Vernissage im Carlsgarten in Köln-Mülheim präsentiert. Diese Vernissage eröffnete 2015 die Veranstaltungsreihe „Schäl Sick Acts“ in Köln. Die Fotos aus diesem Wettbewerb wurden in einem Gestaltungskatalog, mit weiteren Infos zusammengefasst und präsentiert. Diese Kataloge wurden den Kindern geschenkt und bei der Ausstellung verkauft, um die restlichen Kosten des Projektes zu decken. Bei diesem Projekt war ich Teil der Jury und habe den Katalog gestaltet und reingezeichnet.

Edi


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Dieser Katalog ist die Fortsetzung von Mßlheimart 2015. Beim Projekt Mßlheimart 2016 geht es um das selbe wie beim vorherigen Katalog. Kinder und Jugendliche wurden dazu eingeladen Fotos von ihrem Viertel und ihrer Stadt zu machen. Die besten Bilder wurden von einer Jury bewertet und in diesem Katalog präsentiert. Der Katalog wurde begleitend zu der Vernissage gestaltet und an die Teilnehmenden Kinder und Jugendlichen verschenkt. Die restlichen Kataloge wurden verkauft. Das komplette Projekt wurde durch Sponsoren und die Einnahmen vom Katalog finanziert.


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Photography 16


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Bei diesem Projekt handelt es sich um ein „idealisiertes“ und um ein „psychologisches“ Portrait. Das Thema ist „Zwangshochzeit

und

Homosexualität

im Islam“. Auf dem idealisierten Portrait sieht man eine junge Frau die verschleiert ist, wie sie sich im Idealbild ihrer Familie zu präsentieren hat. Auf dem psychologischen Portrait sieht man dieselbe junge Frau unverschleiert. Bei diesem Foto bringt sie ihren inneren Schmerz zum Ausdruck. Sie fühlt sich wie in einem inneren Gefängnis, da sie einerseits ihre Familie nicht entehren möchte indem sie ihren eigenen Weg verfolgt und andererseits ganz andere Vorstellungen sowie Orientierungen hat. Sie darf nicht ihr eigenes Leben führen und zu ihrer Homosexualität stehen. Es kostet sie viel Kraft ihrer Familie zuliebe eine Fassade aufrecht zu erhalten. Der Schleier symbolisiert nicht nur das Idealbild sondern auch die Verschleierung und Tarnung ihres eigentlichen Ichs. Beide Fotografien sind low-key Aufnahmen bei denen jeweils ein Auge im schwarzen verschwindet. Dies soll dem Betrachter die Möglichkeit bieten beide Portraits als eins zu sehen, da es sich um ein und die selbe Person handelt.

„Idealisiertes Portrait“


„Psychologisches Portrait“

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Links: Bei dieser weiß auf weiß Aufnahme geht es um das Thema „Überdruss der Gesellschaft“. Es ist ein Kopf zu sehen aus dessen Ohren, Augen und Mund Milch heraus fließt die oben in den Kopf geschüttet wird. Die Milch steht symbolisch für den „Überdruss“. Der Mensch nimmt heutzutage so viel auf, sodass er völlig überflutet wird und alles einfach über schwappt und wieder raus läuft. Dies führt zu einer kompletten Reizüberflutung und es gibt kein Bewusstsein mehr für den eigentlichen Moment.

Rechts: Hierbei handelt es sich um eine weiß auf weiß Aufnahme im Studio. Das Thema ist „Tschernobyl und der Umgang mit Milchpulver“. Damals standen beim Tschernobyl-Unglück die Kühe draußen im sauren Regen. Das führte dazu, dass die Milch mit Strahlung verseucht wurde. Daraufhin wurde überlegt was am besten mit dieser Milch geschehen soll. Man entschied sich dazu, die Milch als Milchpulver zu verarbeiten. Das verstrahlte Milchpulver wurde dann nach Afrika verschifft und dort verkauft. Auf dem Foto sieht man Milchpulver in Form des Warnsymbols für Radioaktivität. In dessen Mitte steht eine Milchflasche. Mit diesem Foto möchte ich an die damaligen Missstände erinnern.

„Überdruss der Gesellschaft“


„Tschernobyl und der Umgang mit Milchpulver“

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„Toulouse in der Abenddämmerung“

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„Toulouse bei Nacht“

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Diese Sterne wurden aus Papier erstellt. Viele einzelne kleine Blätter wurden hierfßr gefaltet und lediglich zusammen gesteckt ohne Kleber zu benutzen.

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Paperart


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Hier sind Etiketten zu sehen die für eine Guerilla Kampagne gedacht sind. Sie sollen Kindersklaven darstellen die an einem Galgenknoten aufgehangen wurden. Diese Kordel soll dazu dienen die Etiketten in Geschäften innen an der Kleidung befestigen zu können. Auf der Vorderseite sieht man jeweils Symbole für die Waschanleitung, auf der Rückseite jedoch sind die Etiketten mit einem Infotext versehen, der auf die Missstände der Kinder aufmerksam machen soll in denen die Kleidung von günstigen Bekleidungsgeschäften produziert werden. Ziel dieser Kampagne ist es Menschen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass ihr „günstiges“ Einkaufen eigentlich einen sehr hohen Preis hat. Dieses Projekt entstand im Rahmen der KDA.

Guerilla campaign


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Contact


AurĂŠlie HauĂ&#x;mann + 49 (0)157 / 77 22 09 86 aurelie.haussmann@gmx.de

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Portfolio 2017