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Gesch채ftsbericht 2011

Sicherheit mit Zukunft. www.aquilana.ch


2

Facts & Figures 2011

Beträge in CHF

Überblick Prämien

Bilanzsumme

Reserven pro versicherte Person (OKP)

152,6 Mio.

192,3 Mio.

790

Leistungen

Rückstellungen

Reservesatz OKP (Soll 20%)

144,9 Mio.

130,6 Mio.

27,8 %

Risikoausgleich

Verwaltungsaufwand KVG und VVG

Versicherte OKP

1,0 Mio.

7,9 Mio.

40’314

Unternehmensergebnis

Finanzergebnis

Durchschnittsalter

9,6 Mio.

1,8 Mio.

44,0 Jahre

Reserven

Nettoleistungen pro versicherte Person (OKP)

Mitarbeitende

49,5 Mio.

2’482

31

Glücklichsein bedeutet, mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Wir sind überzeugt, dass die Zufriedenheit unserer Kunden massgebend für unseren Erfolg ist. Den verschiedenen Momenten des Glücks widmen wir daher die Bildwelt dieser Ausgabe.


3

Inhalt

Facts & Figures 2011

2

Organe und Geschäftsstelle

4

Unsere Partner

5

Jahresbericht 2011

7

Kommunikation 2011

… 16

Finanzbericht 2011

… 20

Erfolgsrechnung

… 20

Bilanz per 31. Dezember

… 21

Spartenrechnung

… 22

Anhang zur Jahresrechnung

… 24

Bericht der Revisionsstelle

… 27

Leistungen nach Kostengruppen

… 30

Verwaltungsaufwand KVG und VVG

… 31

Versicherte KVG

… 32

Versicherte VVG

… 34

Hotel Collinetta, Ascona

… 35

Glossar zum Jahresbericht 2011 BAG

Bundesamt für Gesundheit, Bern

KVAG

Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz

Case Management

Fallbewirtschaftung

KVG

Krankenversicherungsgesetz

EDI

Eidgenössisches Departement des Innern

KVV

Verordnung über die Krankenversicherung

EFQM

European Foundation Quality Management

MC-Modelle

Managed-Care-Modelle

OKP

Obligatorische Krankenpflege-Versicherung

FINMA

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, Bern

RVK

Rückversicherungsverband, Luzern

IKS

Internes Kontrollsystem

SQS

IT

Informationstechnologie (EDV)

Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme

JFR

Frei wählbare Jahresfranchise

SST

Swiss Solvency Test

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen

VVG

Versicherungsvertragsgesetz


4

Organe und Geschäftsstelle

Geschäftssitz

Verwaltungsrat

Bruggerstrasse 46

Präsident

Dieter Boesch

… 1

5400 Baden

Vizepräsident

Josef Schuler

… 2

Aktuar

Walter Menzi

… 3

31 Mitarbeitende

Mitglieder

Franz X. Marty

… 4

(29,6 Vollzeitstellen)

Hansruedi Matter

… 5

Reto B. Müller

… 6

Martin Wiedemeier

… 7

Zentrale Telefon 056 203 44 44 Telefax 056 203 44 99

Geschäftsleitung Geschäftsführer

Dieter Boesch

… 1

Beratung

Stv. Geschäftsführer, Finanzen/EDV

Werner Stoller

… 8

Telefon 056 203 44 42

Leiter Leistungen

René Planzer

… 9

Telefon 056 203 44 02

Leiter Marketing/Verkauf

Othmar Stebler

…10

Telefon 056 203 44 48 Telefon 056 203 44 47 www.aquilana.ch info@aquilana.ch

Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG Birchstrasse 160 8050 Zürich

7

10 5

6

2

1

8

3

9

4


5

Unsere Partner

Aufsichtsbehörden BAG

Bundesamt für Gesundheit, 3097 Bern

FINMA

Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, 3003 Bern

Branchenverbände Santésuisse

Die Schweizer Krankenversicherer, 4500 Solothurn

RVK

Rückversicherungen und Dienstleistungen, 6006 Luzern

Dienstleistungen Aktuariat

Dr. Sigrid Pöhlmann, Aktuarin SAV, 8134 Adliswil

Hausbank

Aargauische Kantonalbank, 5400 Baden

Informatik

Centris AG, 4500 Solothurn

Kommunikation/PR

MACH AG, 5400 Baden

Managed Care

RVK, 6006 Luzern

Notrufzentrale

Medgate AG, 4020 Basel

Rechtsdienst

Dr. iur. Urs Korner, 6006 Luzern

Vertrauensarzt

MedcasePool RVK, 6006 Luzern

Vertrauenszahnarzt

MedcasePool RVK, 6006 Luzern


6


7

Jahresbericht 2011

Die Frage ist berechtigt: Krankenversicherung quo vadis? 1. Politisches Umfeld

tigen Dossiers übernehmen muss. Das führt

rungsangeboten nur noch ein staatlicher

Die politischen Rahmenbedingungen haben

zur berechtigten Frage: Krankenversiche-

Anbieter im Sinn eines Monopolisten auf

sich im Geschäftsjahr 2011 für die ganze

rung quo vadis?

dem Markt besteht?

auch für Aquilana merklich verändert, aber

Nachdem letztmals 2007 eine eidgenössi-

Das abgelaufene Geschäftsjahr war für Aqui-

nicht unbedingt verbessert!

sche Abstimmung mit hohen 71,2 Prozent

lana, aber auch für die gesamte Branche ein

die Idee einer Einheitskasse wuchtig verwor-

Jahr, in dem für einmal die sonst unaufhalt-

Es war das Jahr der Vernehmlassungen, denn

fen hat, ist 2011 bereits wieder eine neue

sam steigenden Kosten im Gesundheitswe-

so viele wie 2011 gab es seit dem neuen

Initiative für eine Einheitskasse eingereicht

sen nicht ganz so stark zugenommen haben,

KVG noch nie. Dies hat vor allem für die

worden, diesmal mit dem Vorschlag von

wie langjährige Erfahrungswerte hätten

beiden Branchenverbände Santésuisse und

kantonalen und/oder regionalen Geschäfts-

erwarten lassen. Mit «nur» 3,5 Prozent Teu-

RVK eine enorme Mehrarbeit bedeutet. Ob

stellen. Die Initianten erhoffen sich dadurch

erung in der Obligatorischen Krankenpflege-

sich der riesige Arbeitsaufwand gelohnt hat,

unter anderem markante Einsparungen.

Versicherung (OKP) wurde ein relativ tiefer

bleibt ungewiss. Doch wer seine Meinung

Doch das Gegenteil wird der Fall sein. Denn

Wert erreicht. Dieser Umstand hat auch das

nicht kundtut und auf eine Teilnahme bei

andere staatlich geführte Sozialversiche-

finanzielle Ergebnis von Aquilana im vergan-

so wichtigen Vernehmlassungen verzichtet,

rungen (z.B. ALV, IV, BVG) beweisen heute

genen Jahr positiv beeinflusst.

muss nicht erstaunt sein, wenn Bundesbern

schon, dass sie nicht effizienter und schon

seine Gesetze und Verordnungen so ein-

gar nicht kostengünstiger geführt werden

führt, wie es in der Theorie am besten passt.

können. Ganz zu schweigen von den enor-

Daher bleibt zu hoffen, dass wenigstens bei

men einmaligen Umstellungskosten in Mil-

den existenziellen und wichtigen Themen

lionenhöhe. Und wo liegt der konkrete

wie z. B. beim neuen Krankenversicherungs-

Nutzen beziehungsweise der messbare

Aufsichtsgesetz (KVAG), wo die Branche für

Mehrwert für die Kunden, wenn statt rund

einmal eine geschlossene, pointierte Mei-

60 Krankenversicherern mit individuellen

Um künftig erfolgreich auf dem Markt agie-

nung eingebracht hat, diese bei der Umset-

Dienstleistungen und attraktiven Versiche-

ren zu können, ist für die Krankenversicherer

Krankenversicherungsbranche und somit

«Unsere Produktepalette soll für die Versicherten überschaubar und verständlich sein.»

zung auch entsprechend berücksichtigt

die Stärkung der eigenen Wettbewerbs-

wird. Das ist vor allem für die KMU-Kranken-

fähigkeit lebenswichtig. Die eigenen Ziele

versicherungsbetriebe, also speziell auch für

gemäss definierter Strategie sind konsequent

Aquilana, von ganz besonderer Bedeutung.

zu verfolgen, und die Fokussierung auf den eigentlichen Nutzen für die Versicherten ist

Mehr dazu werden wir voraussichtlich erst

zentral. Die Produktepalette, verbunden mit

im Lauf von 2012 erfahren. Und welche

attraktiven Prämienangeboten, soll für die

Konsequenzen der kürzlich erfolgte Depar-

Versicherten überschaubar und verständ-

tementswechsel von Bundesrat Didier Burk-

lich sein. Hohe Prämien werden von den

halter (FDP) zu Bundesrat Alain Berset (SP)

Kunden abgestraft, alle noch so interessan-

haben wird, ist momentan nicht absehbar.

ten Zusatzversicherungen sind dann zweit-

Doch nicht nur die Branche staunt, dass

rangig. Ein fundiertes und zielgerichtetes

nach nur gerade zwei Amtsjahren und bei

Kundenmanagement ist der Schlüssel zum

derart vielen ungelösten Problemen rund

Erfolg. Kurz: Wir müssen in allen Bereichen

um die Sozialversicherungen wieder ein neuer Ansprechpartner den Lead in so wich-

langfristig planen und glaubwürdig hanDieter Boesch, VR-Präsident

deln. Nur das bringt die gewünschte Nach-


8

Notwendige Entwicklungen werden seit Jahren blockiert

haltigkeit und stärkt auch das leider massiv

Das Parlament hat in der Wintersession

Abteilung ganze Schweiz» nach wie vor sinn-

angeschlagene Branchenimage. Wir müssen

die Managed-Care-Vorlage zu Ende bera-

voll ist und wegen diesem Entscheid keines-

wieder lernen, partielle, meist nur kurzfris-

ten. Dieses Modell steht eigentlich vor der

falls gekündigt werden sollte, ansonsten

tige Erfolge zu Gunsten der einzelnen Unter-

Einführung – wäre da nicht die drohende

könnten teure Deckungslücken entstehen.

nehmung zurückzustellen und den Fokus

Referendumsabstimmung mit zurzeit noch

Darüber und über andere Restrisiken haben

und die Interessen wieder vermehrt auf

ungewissem Ausgang. Auch hier zeigt sich

wir letztmals in unserem Kundenmagazin

gesamtheitliche, zukunftsfähige Lösungen

sehr deutlich, dass leider einmal mehr ausge-

vom Februar 2012 umfassend informiert.

zu richten. Die Zeit der Worte ist vorbei; jetzt

prägte Einzelinteressen den gewollten Fort-

müssen endlich Taten folgen!

schritt behindern.

Das Gesundheitswesen verteuert sich jeden

Um die Kosten zu dämpfen, haben ver-

den Krankenversicherern. Nun steht defini-

Tag um rund CHF 3 Mio. Die 60-Milliar-

schiedene Akteure unterschiedliche Spar-

tiv fest, dass er neu etwas verfeinert wird.

den-Grenze wurde bereits überschritten.

massnahmen vorgestellt. An Vorschlägen

Neben Alter und Geschlecht wird nun auch

In der OKP sind die Kosten inzwischen auf

für Reformen mangelte es nicht, doch

das erhöhte Krankheitsrisiko der Versicher-

über CHF 26 Mia. gestiegen. Das entspricht

fehlte bis heute eine klare Führung in den

ten berücksichtigt. Als Kriterium dafür gilt

einem Wert von rund CHF 3’350.– pro ver-

Dossiers, um Lösungen mehrheitsfähig zu

ein Aufenthalt im Spital oder im Pflege-

sicherte Person. Die grössten Kostentreiber

machen. Genau diese anspruchsvolle Auf-

heim im Vorjahr von mehr als drei Tagen.

waren einmal mehr die Spitäler. Die Kran-

gabe soll nun der neue Gesundheitsminis-

Die Vorlage trat am 1. Januar 2012 in Kraft,

kenversicherer sind daher gefordert, die

ter übernehmen, damit die Politik wichtige

zum gleichen Zeitpunkt, an dem auch die

Prämien laufend der realistischen Kosten-

Massnahmen beschliessen und umsetzen

Fallpreispauschalen (DRG) im Rahmen der

entwicklung anzupassen und unbedingt

kann. Gefordert wird insbesondere eine

neuen Spitalfinanzierung eingeführt wur-

kostendeckende Prämien zu fakturieren.

ganzheitliche Strategie. Denn notwendige

den. Somit änderten sich per 1. Januar 2012

Machen sie das nicht, schmelzen die Reser-

Entwicklungen werden auf mehreren Ebe-

für die Krankenversicherer sehr viele, finanzi-

ven und somit die Eigenkapitalbasis weg,

nen seit Jahren blockiert: politisch zwischen

ell bedeutungsvolle Parameter. Zurzeit kennt

und das ist ein gefährlicher Weg.

rechts und links, föderalistisch zwischen

noch niemand die ganz konkreten Auswir-

Ein weiterer wichtiger Entscheid betrifft den viel diskutierten Risikoausgleich unter

Bund und Kantonen und gesundheitspo-

kungen dieser beschlossenen Massnahmen.

Preise und Mengen bestimmen die Kos-

litisch zwischen Krankenversicherern und

Und das wiederum hat zur Folge, dass die

ten: Was in Preis- und Tarifverhandlungen

Leistungserbringern. Die Leidtragenden

Budgetierung im Jahr 2012 abermals sehr

gespart wird, verpufft leider oft durch grös­

sind, wie immer, die prämienzahlenden

anspruchsvoll und mit etlichen zusätzlichen

sere Nachfrage. Deshalb werden tiefere

Versicherten!

Risiken behaftet sein wird.

nachhaltig eindämmen, wenn auch der kos-

Das Parlament hat per 1. Januar 2012

Auf dem Verordnungsweg (Art. 78 KVV)

tenbewusste Einsatz von Ressourcen in der

beschlossen, dass für die Grundversicherten

hat der Bundesrat die Bestimmungen über

OKP belohnt wird. So braucht es dringend

die freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz

die Reserven für die Krankenversicherun-

grösseren Handlungsspielraum für inno-

gilt. Allerdings vergüten der Wohnkanton

gen geändert. Die Absicht dahinter gleicht

vative Versorgungsmodelle (z.B. Managed

und die Krankenkassen bei einer ausserkan-

etwa derjenigen der neuen Kapitalbestim-

Care), die Vertragspartner, Leistungserbrin-

tonalen Wahlspitalbehandlung höchstens

mungen für die Banken: Mehr Eigenmittel

ger, Versicherer und Versicherte für Kosten-

denjenigen Tarif, der am Wohnort des Patien-

und damit eine höhere Solvenz beziehungs-

effizienz und Qualität belohnen.

ten angewendet wird. Dies wiederum bedeu-

weise Solvabilität! Während einer fünfjäh-

tet für unsere Versicherten, dass die freiwillige

rigen Übergangszeit können die Reserven

Zusatzversicherung «Spitalpflege allgemeine

nach altrechtlichen Bestimmungen, das

Preise und Tarife die Kostenspirale erst dann


9

heisst für Aquilana mit den gesetzlich

Gewiss nicht, weil es nicht brauchbar oder

geforderten 20 Prozent des Prämiensolls,

nicht bezahlbar wäre, ganz im Gegenteil.

ausgewiesen werden. Allerdings müssen spätestens ab 1. Januar 2017 die schärferen

Eine staatliche Krankenversicherung nach

Solvenzberechnungen, analog dem Privat-

KVG ist gut und richtig, und für die freiwil-

versicherungsrecht (VVG), nach einem vom

ligen Zusatzversicherungen nach VVG kön-

BAG normativ vorgegebenen Modell ermit-

nen private, ganz persönliche Bedürfnisse je

telt und im Geschäftsbericht entsprechend

nach den finanziellen Möglichkeiten optimal

dargestellt werden.

abgedeckt werden. Für den einzelnen Kunden ist daher heute und in Zukunft wichtig,

Die Aquilana-GV ist in der Region ein bedeutender gesellschaftlicher Anlass.

Bis dahin werden wir in einer Schattenrech-

dass er «alles unter einem Dach» angeboten

nung jeweils nach neuem Modell unsere

bekommt. Ein künstlicher Bedürfnissplit führt

Bern, geortet worden sind und mit welchen

Berechnungen anstellen, um die nötigen

in der Praxis nur zu mehr Komplexität und

Mitteln sie behoben werden sollen. Unter

Erfahrungen damit zu sammeln und bei der

zusätzlichen Schnittstellen und verteuert die

dem Titel «Stärkung der Aufsicht über die

definitiven Umstellung in fünf Jahren dann

bestehende Lösung unnötig. Dasselbe gilt

Krankenversicherer» sind seitens des EDI ver-

keine negativen, prämienwirksamen Auswir-

übrigens sinngemäss auch für die Einheits-

schiedene Massnahmen eingeleitet worden.

kungen aufgrund des höheren Kapitalbe-

kassen-Initiative. Und daher gibt es nur eine

So traten per 1. Januar 2011 zum Beispiel

darfs in Kauf nehmen zu müssen.

klare Antwort darauf: Einheitskasse NEIN!

bereits bedeutend restriktivere Vorschriften über die Kapitalanlagen in Kraft.

An neuen Herausforderungen, aber auch an neuen Ideen fehlt es in der Krankenver-

2. Generalversammlung

Anderseits wurde mit eindrücklichen Zahlen-

sicherung auch 2012 ganz und gar nicht.

Die mit 502 Mitgliedern und Gästen wiede-

beispielen aufgezeigt, wie sich die Begehrlich-

Denn zurzeit warten mehr als 80 parla-

rum gut besuchte Generalversammlung vom

keit der Kunden im Lauf der Jahre verändert

mentarische Vorstösse auf ihre Erledigung.

20. Mai 2011 verlief informativ und ohne

hat und wir auch im Gesundheitsmarkt einer

Viele von ihnen sind im Wahljahr 2011 ein-

besondere Vorkommnisse.

immer stärkeren Nachfrage ausgesetzt sind. Und genau dieser Effekt treibt die Prämien

gereicht worden und hatten teilweise leider nur zum Ziel, persönliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Der Ansatz für einen wirklich konstruktiven, zielgerichteten Beitrag zu Gunsten der Branche und somit zum Nutzen der Versicherten kommt oft zu kurz. Denn mehr Bürokratie und (noch) mehr staatliche Interventionen sind kein Garant für eine echte Verbesserung des an sich gut funkti-

«Die Solidarität zwischen Jungen und Alten, Gesunden und Kranken muss in vernünftigem Mass erhalten bleiben.»

in die Höhe – parallel zur jährlichen Kostenentwicklung, die vorwiegend durch eine permanente Mengenausweitung im Gesundheitswesen verursacht wird. Es müssen daher auch in diesem Bereich vermehrt Gesamtinteressen vor Einzelinteressen gestellt werden. Nur so kann die im KVG stipulierte Solidarität zwischen Jungen und Alten, aber auch zwischen Gesunden und Kranken in einem

onierenden Krankenversicherungssystems. Dies bestätigen uns auch immer wieder

Unter dem Titel «Die Krankenversicherung

vernünftigen Mass aufrechterhalten bleiben.

Branchenkenner aus anderen Ländern (vgl.

im Umbruch» wurde anschaulich aufge-

Diesem wichtigen Grundsatz muss aber auch

OECD-Bericht). Und warum wohl haben die

zeigt, welche Baustellen in der Krankenversi-

innerhalb der Krankenversicherungsbran-

USA erst vor Kurzem für alle Bürgerinnen

cherung vom damaligen BR Didier Burkhalter

che vermehrt nachgelebt werden, sonst lei-

und Bürger ein neues Krankenkassensystem

beziehungsweise der zuständigen Aufsichts-

den die Versicherer selbst an einer sinkenden

nach dem Modell der Schweiz eingeführt?

behörde, dem Bundesamt für Gesundheit in

Glaubwürdigkeit.


10

Das Reporting für die Aufsichtsbehörden wurde massiv ausgebaut

lung ausreicht, ohne die Gefahr einer Stagnation oder Rezession, ist bis heute offen. Die weltweite Verunsicherung blieb also auch im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert bestehen. Die Risiken für die Krankenversicherer mussten neu beurteilt und das Reporting gegenüber den Aufsichtsbehörden weiter intensiviert werden. Doch dank unserer seit Jahren geltenden Bei schönstem Wetter trafen sich die GV-Besucher zum Apéro im Freien.

Devise «Sicherheit vor Rendite» haben wir gemeinsam mit unserer Hausbank, der Aargauischen Kantonalbank, auch diese

Die Jahresrechnung 2010 mit einem Prä-

bei Aquilana mit CHF 7,4 Mio. im Bran-

anspruchsvolle Phase relativ gut gemeis-

mienertrag von CHF 138,4 Mio., Nettoleis-

chenvergleich unverändert tief ist. Er macht

tert und eine den Umständen entsprechend

tungen von CHF 133,3 Mio. und bei einem

nur 5,3 Prozent des gesamten Prämienvo-

akzeptable Rendite von rund 1 Prozent

trotz massivem Kundenwachstum stabilen

lumens aus dem KVG- und VVG-Bereich

erzielt. Aufgrund des volatilen und sehr

Reservesatz von 23 Prozent wurde von Wer-

aus. Ein starker Beweis dafür, dass wir mit

unsicheren Umfelds haben wir 2011 Wert-

ner Stoller, Leiter Finanzen/EDV, präsentiert

den anvertrauten Geldern nach wie vor sehr

berichtigungen im Betrag von CHF 2 Mio.

und einstimmig genehmigt. Vizepräsident

haushälterisch umgehen.

zu Lasten der Erfolgsrechnung auf den

Josef Schuler erläuterte den informativen

Wertschriften gebildet.

und attraktiv gestalteten Geschäftsbericht. Der präsidiale Jahresbericht wurde ebenfalls

3. Finanzen/EDV

Das Geschäftsjahr 2011 zeichnet sich

ohne Gegenstimmen genehmigt.

2011 war währungspolitisch ein abermals

sowohl auf der Einnahmen- wie auch auf

turbulentes Jahr mit einem rekordtiefen

der Ausgabenseite einmal mehr durch

Zinsniveau. Die internationalen Börsen

aussergewöhnliche Umstände aus. Zum

reagierten auf Tagesaktualitäten sehr hek-

einen sind die Leistungen, verursacht

tisch, die Volatilität war entsprechend

unter anderem durch die vermehrte Inan-

hoch. Gleichzeitig sind die beiden wich-

spruchnahme von medizinischen Dienst-

tigen Fremdwährungen, nämlich der US-

leistungen, vor allem in der OKP weiter

Dollar und der Euro, auf Jahrestiefstwerte

angestiegen, wenn auch nicht so happig

Die seit vielen Jahren im Einsatz stehende

gefallen, was für die Schweizer Exportin-

wie in der Vergangenheit. Auf der Ertrags-

Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoo-

dustrie, aber auch für die gesamte Tou-

seite konnten die budgetierten Einnahmen

pers AG, Zürich, wurde wiederum für ein

rismusbranche grosse Probleme mit sich

aus Prämien und Kostenbeteiligungen bei

Jahr bestätigt.

brachte. Im dritten Quartal 2011 hat die

den bisherigen Versicherten nicht ganz

«Unser Verwaltungs­ aufwand ist im Branchenvergleich unverändert tief.»

Schweizerische Nationalbank reagiert, und

realisiert werden, da unsere Kunden in

Anträge seitens der Mitglieder wurden

der Euro wurde auf einem Kurs von min-

die günstigeren Versicherungsmodelle

keine gestellt. Mit Befriedigung hat die

destens CHF 1.20 künstlich gestützt. Diese

wechseln und/oder höhere Jahresfranchi-

Versammlung auch dieses Jahr zur Kennt-

angepeilte Limite hat er seither nie mehr

sen wählen, die bis zu 45 Prozent weniger

nis genommen, dass der in der Öffentlich-

unterschritten. Ob das allerdings für eine

Erträge generieren. In der Branche spricht

keit oft diskutierte Verwaltungsaufwand

längerfristige, positive Wirtschaftsentwick-

man bei diesem Effekt von der sogenann-


11

ten Prämienerosion. Diese lässt sich nicht

den Marktverhältnisse die OKP-Prämien in

fend überprüft und bei Bedarf weiter opti-

exakt planen, weil unklar ist, für welches

allen Kantonen konsequent kostendeckend

miert werden. Denn Qualität hat auch im

Versicherungsmodell sich die Kunden im

fixiert haben. Dies wiederum hat das Bun-

Gesundheitswesen einen immer grösseren

neuen Jahr tatsächlich entscheiden wer-

desamt für Gesundheit bewogen, 2011

Stellenwert.

den. Nicht zuletzt daher plant der Gesetz-

unsere Budgeteingabe ohne Wenn und

geber neu, eine 2- bis maximal 3-jährige

Aber zu genehmigen. Wir werten das als

Aquilana ist gerade wegen dieser weitsichti-

Vertragsdauer in einem einmal gewählten

echten Vertrauensbeweis der Aufsichtsbe-

gen und auf grosser Erfahrung basierenden

Versicherungssystem mit höheren Jahres-

hörde dafür, dass unsere Kalkulationen und

strategischen Zielsetzung nach wie vor ein

franchisen einzuführen und damit auch

getroffenen Annahmen sehr plausibel und

kerngesunder Krankenversicherer. Dies gilt

die schwindende Solidarität zu stärken. Ein

wirklichkeitsnah sind.

sowohl für den KVG- wie auch den VVG-

Gedanke, den wir für richtig und zweckmässig halten.

Bereich. Diese Aussagen wurden inzwischen Der erwirtschaftete, sehr erfreuliche Ge­winn

mehrfach durch Experten, aber auch durch

wurde nach Bildung der notwendigen

die Aufsichtsbehörden in Bern bestätigt.

Seit 2010 konnten wir einen enormen Kun-

­Rückstellungen vollumfänglich zu Gunsten

denzuwachs von netto über 7’400 Perso-

der entsprechenden Reserven verbucht.

nen oder fast 23 Prozent verzeichnen, was

Dies bedeutet, dass der Reservesatz um­

zusammen mit der regulären Tarifrunde zu

4,8 Prozent auf neu 27,8 Prozent gesteigert

einem höheren Prämienertrag führte. Das

werden konnte. Das stärkt die Eigenkapital-

ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Damit

quote merklich und gibt uns die notwen-

verbunden ist natürlich ein höherer Auf-

digen Freiräume für eine vernünftige und

wand, der sich in den nächsten Jahren bei

finanziell verkraftbare OKP-Prämienpolitik

Auf freiwilliger Basis partizipieren wir seit

den Reserven und Rückstellungen und vor

ab 2013. Aquilana liegt mit diesem Wert

2005 im VVG-Bereich in enger Zusammen-

allem beim gesamtschweizerischen Risiko-

weit über der gesetzlich geforderten Min-

arbeit mit unserer Aktuarin, Dr. Sigrid Pöhl­

ausgleich niederschlagen wird.

destmarke von 20 Prozent. Auch unter der

mann, am Swiss Solvency Test (SST). Im

Optik der schärferen Solvenz- und Solvabi-

Jahr 2011 wurde zuhanden der Geschäfts-

litätsbestimmungen, die ab 2017 definitiv

leitung bereits der sechste Aktuarsbericht

gültig sind, erfüllen wir diese neuen Bestim-

erstellt. Darin wird abermals ausdrück-

mungen bereits heute (vgl. Kapitel 1).

lich festgehalten, dass Aquilana über eine

«Seit 2010 konnten wir einen Kundenzuwachs von fast 23 Prozent verzeichnen.»

«Der Gewinn wurde vollumfänglich zu Gunsten der Reserven verbucht.»

gute Kapitalisierung verfügt, die alle versiGesunde Finanzen im KVG und VVG, eine

cherungstechnischen, strategischen sowie

zweckmässige Organisation mit einer fla-

operativen Risiken abdeckt. Es besteht,

Trotz neuer gesetzlicher Bestimmungen ist

chen Führungsstruktur und klare Zuständig-

bei gleich bleibenden Ergebnissen, kein

die strategische Ausrichtung punkto Prä-

keiten, das sind wichtige Voraussetzungen

solvenz­gefährdendes Risiko.

mienpolitik seitens Verwaltungsrat und

für eine erfolgreich tätige Unternehmung.

Geschäftsleitung ganz klar und an der

Stabilität und Kontinuität schaffen Ver-

Aquilana investiert laufend in eine dem

letzten Generalversammlung abermals

trauen, und das ist vor allem im Versi-

Stand der Technik entsprechende Infor-

transparent kommuniziert worden. Die

cherungsmarkt ein zentraler Grundwert.

matik sowie Telekommunikation. Damit

Spartenrechnung OKP 2011 hat wie bereits

Aquilana ist bereits seit April 2001 von

erreichen wir primär eine hohe Kundenzu-

im Vorjahr wieder positiv abgeschlos-

SQS/RVK nach dem European Foundation

friedenheit, weil praktisch keine Systemun-

sen. Dies, weil wir aufgrund der neuen

Quality Management (EFQM) zertifiziert

terbrüche vorkommen und wir jederzeit

Reservevorschriften und der herrschen-

und beweist damit, dass ihre Prozesse lau-

eine effiziente Kundenbewirtschaftung


12

Per 1.1.2012 haben rund 650’000 Versicherte ihre Krankenkasse gewechselt

garantieren können. Die Aufwendungen für

Im Sinn einer langfristigen Kapitalanlage und

chen Links eine immer wichtiger werdende

Hard- und Software werten wir darum als

auch, um gezielt unser Anlagevermögen zu

Informationsquelle, aber auch ein Vertriebs-

sinnvolle Investition in die Zukunft.

diversifizieren, haben wir im Jahr 2010 an der

kanal mit schnell wachsender Bedeutung

Dynamostrasse 17–19 in Baden ein Nachbar-

und die Visitenkarte von Aquilana.

Zusammen mit unserem langjährigen und

grundstück gekauft. Es ist geplant, nach der

bewährten IT-Partner, der Centris AG,

nachbarschaftlichen Grenzbereinigung und

Per 1. Januar 2012 haben in der Schweiz

haben wir im September 2011 einen erfolg-

Behandlung der Einsprachen bis spätestens

rund 650’000 Versicherte ihre Kranken-

reichen Systemwechsel realisieren können.

Frühsommer 2014 ein modernes Geschäfts-

kasse gewechselt, das sind etwa 8 Prozent

Viele Mitarbeitende waren deshalb zusätz-

haus mit attraktiven Mietwohnungen zu

der Gesamtbevölkerung. Das ist weit weni-

lich zum Alltagsgeschäft intensiv in die

erstellen – mitten im Herzen von Baden, also

ger als noch vor einem Jahr. Auch Aquilana

anspruchsvollen Projekt- und unzähligen

an bester Lage. Die zum Teil langjährige Mie-

konnte – dank eher moderaten Prämienauf-

Testarbeiten integriert. Dabei sind sie teil-

terschaft ist über die Umsetzung dieses Pro-

schlägen in der OKP – die meisten Kunden

weise an ihre Belastungsgrenzen gestossen.

jekts, das durch das Architekturbüro Gähler

in den beiden Stammkantonen Aargau und

Ziel war es, unseren Kunden einerseits auch

und Partner aus Ennetbaden begleitet wird,

Zürich, aber auch in anderen Kantonen in

während der Systemumstellung im Herbst

rechtzeitig informiert worden.

der deutschen Schweiz behalten. Die Wech-

2011 unterbrechungsfrei eine einwandfreie

selbilanz per 2012 weist daher einen aber-

Service- und Auskunftsbereitschaft zu bie-

mals leicht höheren Versichertenbestand

ten. Und dank der neuen, wirtschaftlich

4. Marketing

aus wie jene des Vorjahres, nämlich erst-

interessanten Kernapplikation Syrius ASE

Unseren 2010 lancierten und inzwischen

mals mehr als 40’000 Personen. Zudem hat-

können einige Kundenwünsche noch besser

bestens bewährten Kommunikationsauf-

ten wir innert relativ kurzer Zeit sehr viele

befriedigt werden. Dass die Ablösung des

tritt haben wir im letzten Jahr fortgeführt.

Mutationen zu bearbeiten. Denn es haben

bewährten 15-jährigen EDV-Systems IRIS

«Meine Gesundheit ist mir wichtig, meiner

uns rund 1’600 neue Kunden ihr Vertrauen

aber auch mit zusätzlichen, allerdings pri-

Krankenkasse auch!» – so die Botschaft. Da

geschenkt; anderseits haben etliche bishe-

mär einmaligen Kosten verbunden ist, ver-

wir keine Agenturen oder Geschäftsstellen

rige Kunden unsere Krankenkasse auf Ende

steht sich von selbst.

in andern Kantonen betreiben, ist eine aktu-

Jahr verlassen. Hinzu gesellten sich viele

elle Internetplattform mit kundenfreundli-

verlangte Änderungen zum Beispiel in der Jahresfranchise oder in der Unfalldeckung

Im Sinn einer langfristigen Kapitalanlage wird Aquilana an bester Lage in Baden ein Geschäftshaus mit attraktiven Wohnungen erstellen. Der Bezug ist für 2014 geplant.

sowie zahlreiche Abschlüsse für unsere begehrte Hausarztversicherung Casamed. Dieser für unsere Verhältnisse sehr hohe, aber auch relativ stabile Versichertenbestand konnte nur mit bereichsübergreifender Unterstützung und angeordneten Überzeiten sowie dank einer intensivierten, hoch automatisierten Zusammenarbeit mit dem Internet-Vergleichsdienst Comparis erreicht werden. Dass in derart anspruchsvollen Phasen auch unser laufend optimierter, eigener Online-Offertrechner und das bewährte Franchisetool sehr rege genutzt


13

werden, zeigt die heute grosse Bedeutung

Forderungen berechtigt sind. Unberech-

effektiv überprüfen, wenn sie keine oder

des Internets für unser Geschäft.

tigte Versicherungsleistungen müssen aber

nur ungenügende medizinische Informa-

erkannt und zurückgewiesen werden. Wir

tionen wie Diagnosecodes etc. erhalten?

Die schon seit vielen Jahren bestehende

sind daher dringend auf genaue Diagno-

Dem Datenschutz kommt, nicht zuletzt auf-

erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem

sen angewiesen. Aber gerade dieser Punkt

grund neuer gesetzlicher Bestimmungen,

Lokalradio Argovia und seiner viel beach-

ist sowohl bei den Leistungserbringern als

eine immer grössere Bedeutung zu. Der

teten Sendung des Aargauischen Apothe-

auch beim eidgenössischen Datenschützer

vertrauliche Umgang mit Personen- sowie

kerverbandes «Gesundheitstipp» haben

sehr umstritten.

Versicherungsdaten ist für einen Krankenversicherer daher elementar. Eine zertifi-

wir 2011 weitergeführt. Die im Gegenzug mögliche Teilnahme als Gast an der VIP-

Zwar hat das Parlament in der Wintersession

zierte Unternehmung wie Aquilana legt

Sendung erlaubte uns, die Argumente und

2011 zwei entsprechende Artikel im KVG zu

schon seit Jahren grossen Wert auf ein

Vorzüge eines typischen KMU-Versicherers

Gunsten der Krankenversicherer geändert,

gesetzeskonformes Handling dieser Daten.

darzulegen. Denn kontinuierliche PR- und

so dass wir künftig für die gesetzlich stipu-

Marketinganstrengungen, die auf Qualität

lierte Überprüfung der Wirtschaftlichkeit,

und Zuverlässigkeit beruhen, stärken das

der Zweckmässigkeit und der Wirksamkeit

Vertrauen in die Unternehmung und ent-

die Diagnosen neu erhalten sollten. Doch

falten ihre positive Wirkung, wenn auch

das Referendum wurde bereits angedroht.

oft erst viel später. Solche Chancen gilt es

Und es besteht leider kein Zweifel, dass die

zu nutzen, um den Bekanntheitsgrad von

Gegner alles unternehmen werden, um

Aquilana laufend zu stärken. Dazu gehören

uns bei der Erfüllung unserer Kernaufga-

auch Einladungen unterschiedlichster Ver-

ben – nämlich der Leistungsprüfung – das

anstalter für Fachreferate oder Standortbe-

Leben in der Kassenpraxis möglichst schwer

stimmungen zum immer aktuellen Thema

zu machen. Sollten sie mit ihrem Vorhaben

Dank elektronischer Unterstützung kön-

Krankenversicherung.

Erfolg haben, wäre es nicht verwunderlich,

nen wir heute relativ grosse Datenmen-

wenn wir viele unnötige Zusatzabklärungen

gen effizient bewirtschaften. Bei Aquilana

«Dank der neuen Software können viele Prozesse kundenfreundlicher und effizienter abgewickelt werden.»

dann über den Vertrauensarzt vornehmen

werden jährlich über 250’000 Leistungsbe-

5. Leistungen

müssten. Und dies wiederum würde sich

lege erfasst, überprüft und schlussendlich

Auch im Geschäftsjahr 2011 sind die Leis-

negativ auf die Durchlaufzeiten wie auch

zur Zahlung freigegeben. Dieses Volumen

tungen markant angestiegen und erreich-

auf den Verwaltungsaufwand auswirken,

nimmt stetig zu. Im Rahmen von geziel-

ten abermals bedeutend höhere Werte.

was weder in unserem noch im Interesse

ten Kostenkontrollen, Beanstandungen,

Das Verhalten der Kunden wird nicht

der Versicherten sein kann.

Regressfällen, vertrauensärztlichen und ver-

zuletzt durch die kontinuierlich steigen-

trauenszahnärztlichen sowie juristischen

den Gesundheitskosten negativ beeinflusst.

Oft wird behauptet, die Krankenversiche-

Abklärungen, aber auch dank dem Case

Höhere Prämien, höhere Begehrlichkeit –

rer nähmen den Datenschutz zu wenig

Management (Fallbewirtschaftung) konnten

so lautet die einfache Formel. Nicht nur die

ernst und könnten nicht damit umgehen.

bei Aquilana im Jahr 2011 insgesamt rund

demografische Entwicklung, sondern auch

Ein schwerwiegender und aus unserer Sicht

CHF 1,2 Mio. eingespart werden. Allerdings

der medizinische Fortschritt verteuert das

unhaltbarer Pauschalvorwurf. Gewiss mag

sind wir jeweils auch darauf angewiesen,

Gesundheitswesen permanent.

es einzelne negative Beispiele geben, doch

dass die Patienten selbst ihre Rolle als erste

das rechtfertigt noch lange nicht, sich des-

Rechnungsprüfer wahrnehmen. Denn nur

Ein Krankenversicherer muss auch sehr

wegen generell dagegenzustellen. Wie sol-

sie wissen, ob alle fakturierten Leistungen

teure Schadenfälle vergüten, sofern die

len die Krankenversicherer solche Kriterien

auch effektiv erbracht worden sind.


14

Eine höhere Regeldichte ist noch keine Garantie für eine echte Verbesserung

Dank des im September 2011 erfolgreich

haben sich Verwaltungsrat und Geschäfts-

Erfahrungen sowie die permanent positiven

abgeschlossenen EDV-Projekts können

leitung im vergangenen Jahr mit folgenden

Kennzahlen und der aktive Informationsaus-

heute viele Prozesse auch im Leistungsbe-

Schwerpunkten befasst:

tausch innerhalb der Gremien.

reich noch effizienter und vor allem kostengünstiger abgewickelt werden. Sämtliche

– Jahresrechnung 2010

Belege und die geschäftsrelevante Korres-

– Generalversammlung vom

pondenz werden nun nicht mehr in Mikro-

20. Mai 2011

7. Schlussbetrachtungen und Dank Der Bereich Krankenversicherung wird dank

fichen, sondern elektronisch archiviert. Dies

– Überprüfung IKS und

seiner zunehmenden Regeldichte immer

verbessert die tägliche Auskunftsbereitschaft

Risikomanagement

komplexer, aber dadurch nicht automa-

und erlaubt dank durchgängiger Arbeitsprozesse mit weniger internen Schnittstellen ein noch speditiveres Arbeiten.

6. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Unsere Organe blicken auf ein reges und anspruchsvolles Geschäftsjahr zurück. Auch wenn der Verdrängungswettbewerb immer

– Nachfolgeplanung Leiter Marketing/Verkauf – Umsetzung der Corporate-

tisch besser. Voraussichtlich im Jahr 2012 wird dem Parlament der erste Entwurf zum neuen Krankenversicherungs-Aufsichtsge-

Governance-Bestimmungen

setz (KVAG) vorgelegt. Die Branche ist sich

– Bauprojekt Dynamostrasse;

einig, dass es nur wegen ein paar weni-

Baueingabe – Wiederholaudit RVK/SQS am 18. Oktober 2011

gen Präzisierungen noch lange kein neues Gesetz braucht. Es bleibt zu hoffen, dass der National- und Ständerat dies ebenso sieht!

– Umsetzung neuer Datenschutzbestimmungen

Denn unser Gesundheitswesen ist – auch im

härter wird, beweisen die erfreulichen Ergeb-

– EDV-Projekt: Wechsel der Kern­-

Vergleich mit dem Ausland – ein sehr gut aus-

nisse auf eindrückliche Art, dass Aquilana

applikation IRIS zu Syrius ASE

gebautes und funktionierendes System und

nach wie vor sehr erfolgreich tätig ist.

– Umsetzung KVG- und

wird von den Versicherten, trotz relativ hoher

VVG-Bestimmungen

Prämien, als wichtig und wertvoll erachtet.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben

– Swiss-Solvency-Test 2011

Wir kennen im Gegensatz zum benachbar-

sich am 23. August 2011 im Sinn der rollen-

– Künftige Reserve- und

ten Ausland noch keine Warteliste für die sta-

Rückstellungspolitik

tionären Aufenthalte. Auch die Rationierung

den Planung einmal mehr intensiv mit der Zukunft beschäftigt, die strategische Ausrichtung von Aquilana für die kommenden

– Zielerreichung 2011 und neue Zielsetzungen 2012

Jahre überprüft und dabei festgestellt, dass

von Gesundheitsgütern ist für unser Land noch selten. Der Zugang zu den teilweise hoch spezialisierten und teuren Behandlun-

es keiner Neuausrichtung bedarf. Auch wenn

Die Zusammenarbeit innerhalb beziehungs-

gen steht grundsätzlich jedem Versicherten

in absehbarer Zukunft schon wieder über

weise zwischen den beiden Organen mit

offen. Die Gesundheitsversorgung ist optimal

das leidige Thema der Einheitskasse debat-

sieben Verwaltungsräten und vier Geschäfts-

und flächendeckend. Wir hoffen, dass dies

tiert wird (vgl. Kapitel 1), sind sich unsere lei-

leitungsmitgliedern ist sehr kooperativ und

noch lange der Fall sein wird.

tenden Gremien auch darin einig, dass es

effizient, der Umgang geprägt von Ver-

sich immer lohnen wird, in der Schweiz eine

trauen und gegenseitigem Respekt. Die

Für den vorbildlichen Einsatz von Verwal-

freiheitlich gegliederte und auf Wettbewerb

flache Führungsstruktur mit dem Dop-

tungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbei-

fokussierte Krankenversicherung zu haben.

pelmandat des geschäftsführenden Ver-

tenden danke ich ganz herzlich. Ich bin

Daher ist für Aquilana auch die Eigenstän-

waltungsratspräsidenten hat sich für ein

überzeugt, dass wir unsere Aufgaben auch

digkeit nach wie vor ein zentrales Anliegen,

typisches KMU wie Aquilana über viele Jahr-

in Zukunft in der für Aquilana gewohnten,

für das sie sich täglich zu Gunsten ihrer Kun-

zehnte bestens bewährt. Der Beweis dafür

guten Qualität und in der zur Verfügung ste-

den und Versicherten einsetzt. Im Weiteren

sind die im Alltag gemachten, sehr guten

henden Zeit meistern werden. Allerdings ist


15

uns sehr bewusst, dass aufgrund der ausserordentlichen Umstände im Jahr 2011 nicht alles nach unseren Idealvorstellungen gelaufen ist. Wir erwähnen hier beispielsweise das anspruchsvolle und zeitintensive IT-Projekt sowie teilweise gravierende krankheits- beziehungsweise unfallbedingte Absenzen. Diese Umstände haben wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Durchlaufzeiten und somit unsere Reaktionen auf diverse Kundenanliegen nicht immer zeitgerecht ausgefallen sind. Dafür bitten wir nachträglich alle betroffenen Kundinnen und Kunden um Verständnis. In meinen Dank schliesse ich selbstverständlich auch alle Partnerverbände und Organisationen ein, mit denen wir durch gemeinsame Aufgaben verbunden sind. Ein ganz spezieller Dank gebührt allen bisherigen – teilweise sehr langjährigen – wie auch den neuen Versicherten, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben und neu schenken. Wir sind stolz darauf, ihr Versicherungspartner sein zu dürfen. Und es wird auch in Zukunft unser Bestreben sein, ihnen jederzeit einen guten Service und bezahlbare Produkte für ihre persönliche Sicherheit zu bieten, im privaten wie im beruflichen Umfeld sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Denn unser Slogan «Sicherheit mit Zukunft.» ist für uns Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Baden, im März 2012 Aquilana Versicherungen

Dieter Boesch, VR-Präsident


16

Kommunikation 2011

Versic h

erung

Sicherh

ww w.

eit mit

aquilan

a.ch

sschut

z in al

Zukun ft.

len Le

bensla

Bei Kra

nkheit

gen.

und U

nfall.

Website und Basiskampagne erhalten frischen Aufwind Nicht nur intern haben wir 2011 auf

Website. Die Zufriedenheit unserer Kunden

um nur einige zu nennen. Auch in Zukunft

modernste IT gesetzt; auch unsere Web-

steht auch dieses Jahr wieder voll und ganz

möchten wir mit neuen passenden Sujets

site haben wir optimiert. Denn ob Quick-

im Zentrum.

überraschen. Dies ganz nach dem Motto: Wer aktiv und in Bewegung bleibt, lebt

link-Liste, Korrespondenzsprache Englisch oder PDFs zum Online-Ausfüllen: Mit

Um an den Erfolg der im letzten Jahr lan-

gesünder. Und wer uns seine Gesundheit

unseren neuen Websiteanpassungen

cierten Basiskampagne anzuknüpfen, sind

anvertraut, hat mehr vom Leben.

gewährleisten wir unseren Kunden auch

weitere spannende Schattensujets hinzuge-

in Zukunft einen noch komfortableren und

kommen – der Velofahrer, die Rudererfamilie

benutzerfreundlicheren Zugriff auf unsere

oder Mutter und Tochter beim Bergsteigen,


17

Unser eG unsere esundheit is r Kran kenka t uns wicht ig – sse au ch!

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Meine G meine esundheit i s r Kran kenka t mir wichti sse au g– ch!

it Zuku

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rheit m it Zuku Meine nft. Gesun dheit i st mir wichti g – me iner K ranken kasse auch!

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18


19


20

Finanzbericht 2011 «Unternehmensergebnis CHF 9,6 Mio.» Erfolgsrechnung

Beträge in CHF

Anhang Position

2011

2010 Veränderung %

Versicherungstechnische Rechnung Prämien

3

152’627’416

138’431’100

10,3

Erlösminderungen

4

–  3’997’036

–3’880’376

3,0

–  810’294

–  362’274

123,7

– 75’271

– 75’470

– 0,3

959’177

1’713’209

– 44,0

Prämien Rückversicherer Beiträge an die Gesundheitsförderung Risikoausgleich

5

Übriger Betriebsertrag Total Versicherungsertrag

503’932

498’589

1,1

149’207’924

136’324’778

9,5

Leistungen

6

– 144’879’165

– 133’317’582

8,7

Kostenbeteiligungen

7

17’491’222

15’795’710

10,7

8

– 498’460

– 580’695

– 14,2

Rückstellungen unerledigte Versicherungsfälle

Übriger Betriebsaufwand

24, 25

– 1’500’000

– 1’528’000

– 1,8

Versicherungstechnische Rückstellungen

24, 25

– 4’210’000

– 7’750’000

– 45,7

9

661’443

295’724

123,7

Verwaltungsaufwand

10

– 7’867’487

– 7’377’664

6,6

Abschreibungen

11

Leistungen Rückversicherer

Total Versicherungsaufwand Versicherungstechnisches Ergebnis

– 187’738

– 98’322

90,9

– 140’990’185

– 134’560’829

4,8

8’217’739

1’763’949

365,9

– 421’662

– 403’343

4,5

Nicht versicherungstechnische Rechnung Immobilienerfolg

12

Kapitalertrag

13

4’926’162

4’669’276

5,5

Kapitalaufwand

14

–  3’136’871

– 1’352’824

131,9

0

17’500

Nicht versicherungstechnisches Ergebnis

1’367’629

2’930’609

– 53,3

Unternehmensergebnis vor Steuern

9’585’368

4’694’558

104,2

– 31’012

– 33’734

– 8,1

9’554’356

4’662’449

104,9

Ausserordentlicher Aufwand und Ertrag

Steuern Unternehmensergebnis


21

«Reserven CHF 49,5 Mio.»

Bilanz per 31. Dezember

Beträge in CHF

Anhang Position

2011

2010

Veränderung %

15

13’235’741

20’382’512

– 35,1

3’126’214

2’919’948

7,1

16

–  824’000

– 620’000

32,9

730’037

297’774

145,2

Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen / Verbindlichkeiten bei Versicherten ./. Wertberichtigung Forderungen Forderungen bei Rückversicherern Forderungen von Subventionen Übrige Forderungen, aktive Rechnungsabgrenzung

17

Total Umlaufvermögen

32’517

60’571

–  46,3

2’291’679

2’018’616

13,5

18’592’188

25’059’421

– 25,8

Anlagevermögen Kapitalanlagen

18

176’597’910

157’709’441

12,0

./. Wertberichtigung Kapitalanlagen

18

– 10’300’000

– 8’300’000

24,1

Immobilien

19

10’400’726

10’074’217

3,2

./. Wertberichtigung Immobilien Betriebseinrichtungen

–  3’939’183

– 3’184’409

23,7

20

1’066’679

1’062’448

0,4

–  885’950

– 944’424

– 6,2

21

1’015’588

533’201

90,5

./. Wertberichtigung Betriebseinrichtungen Immaterielles Anlagevermögen ./. Wertberichtigung immaterielles Anlagevermögen

–  250’537

– 160’486

56,1

Total Anlagevermögen

173’705’233

156’789’988

10,8

Total Aktiven

192’297’421

181’849’409

5,7

5’590’818

2’659’580

110,2

2’335’845

4’855’859

– 51,9

Passiven Fremdkapital Verbindlichkeiten bei Versicherten

22

Verbindlichkeiten bei Partnern

592’155

142’394

315,9

Übrige Verbindlichkeiten, passive Rechnungsabgrenzung

Verbindlichkeiten bei Rückversicherern 23

2’942’151

8’619’480

– 65,9

Rückstellungen KVG

24

24’800’000

23’300’000

6,4

Rückstellungen VVG

25

105’755’000

101’545’000

4,1

350’000

350’000

0,0

Rückstellungen für Risikoausgleich Übrige nicht versicherungstechnische Rückstellungen Total Fremdkapital

420’000

420’000

0,0

142’785’969

141’892’313

0,6

34’073’835

24’599’946

38,5

Reserven Eigenkapital KVG Eigenkapital VVG

15’437’617

15’357’150

0,5

Total Reserven

49’511’452

39’957’096

23,9

192’297’421

181’849’409

5,7

Total Passiven


22

Spartenrechnung

Beträge in CHF

2011

2010

Taggeld KVG

Taggeld KVG

Prämien

1’801’037

1’872’902

Erlösminderungen

Versicherungstechnische Rechnung

Veränderung %

2011

2010

Veränderung %

OKP

OKP

– 3,8

114’624’171

100’634’325

13,9

– 504’080

– 552’741

– 8,8

–  366’645

– 109’013

236,3

Prämien Rückversicherer

0

0

0,0

– 810’294

– 362’274

123,7

Beiträge an die Gesundheitsförderung

0

0

0,0

–  75’271

–  75’470

– 0,3

Risikoausgleich

0

0

0,0

959’177

1’713’209

– 44,0

9’292

9’730

– 4,5

230’389

203’522

13,2

Total Versicherungsertrag

1’306’249

1’329’891

– 1,8

114’561’527

102’004’299

12,3

Leistungen

Übriger Betriebsertrag

–  404’590

– 290’100

39,5

–  117’065’000

– 108’422’541

8,0

Kostenbeteiligungen

0

0

0,0

17’010’848

15’470’466

10,0

Übriger Betriebsaufwand

0

0

0,0

– 398’463

– 510’056

– 21,9

Rückstellungen unerledigte Versicherungsfälle

0

– 600’000

– 100,0

– 1’500’000

– 750’000

 100,0

Versicherungstechnische Rückstellungen

0

0

0,0

0

0

0,0

Leistungen Rückversicherer

0

0

0,0

661’443

295’724

123,7

–  120’279

– 117’334

2,5

–  4’865’165

– 4’506’432

8,0

–  2’870

– 1’563

83,6

– 116’095

– 60’058

93,3

–  527’739

– 1’008’997

– 47,7

–106 ’272’432

– 98’482’897

7,9

778’510

320’894

142,6

8’289’095

3’521’402

 135,4

Verwaltungsaufwand Abschreibungen Total Versicherungsaufwand Versicherungstechnisches Ergebnis

Nicht versicherungstechnische Rechnung Immobilienerfolg

– 10’217

– 9’170

11,4

– 115’047

– 103’499

11,2

Kapitalertrag

119’362

106’156

12,4

1’344’062

1’198’146

12,2

Kapitalaufwand

– 76’007

– 30’757

147,1

– 855’869

– 347’137

14 6,6

0

398

– 

0

4’490

– 

Nicht versicherungstechnisches Ergebnis

33’138

66’627

– 50,3

373’146

752’000

– 50,4

Unternehmensergebnis vor Steuern

811’648

387’521

109,4

8’662’241

4’273’402

 102,7

0

0

0,0

0

0

0,0

811’648

387’521

109,4

8’662’241

4’273’402

 102,7

Ausserordentlicher Aufwand und Ertrag

Steuern Unternehmensergebnis


23

2011

2010

VVG

VVG

36’202’208

35’923’873

– 3’126’311 0

Veränderung %

2011

2010

Veränderung %

Total

Total

0,8

152’627’416

138’431’100

– 3’218’622

– 2,9

– 3’997’036

– 3’880’376

3,0

0

0,0

– 810’294

– 362’274

123,7

0

0

0,0

– 75’271

– 75’470

– 0,3

0

0

0,0

959’177

1’713’209

– 44,0

264’251

285’337

– 7,4

503’932

498’589

1,1

33’340’148

32’990’588

1,1

149’207’924

136’324’778

9,5

– 27’409’575

– 24’604’941

11,4

– 144’879’165

– 133’317’582

8,7

480’374

325’244

47,7

17’491’222

15’795’710

10,7

10,3

–  99’997

– 70’639

– 

–  498’460

– 580’695

– 14,2

0

– 178’000

– 100,0

–  1’500’000

– 1’528’000

– 1,8

– 4’210’000

– 7’750’000

– 45,7

–  4’210’000

– 7’750’000

– 45,7

0

0

0,0

661’443

295’724

123,7

– 2’882’043

– 2’753’898

4,7

– 7’867’487

– 7’377’664

6,6

–  68’773

– 36’701

87,4

–187’738

– 98’322

90,9

– 34’190’014

– 35’068’935

– 2,5

– 140’990’185

– 134’560’829

4,8

– 849’866

– 2’078’347

– 59,1

8’217’739

1’763’949

365,9

–  296’398

– 290’674

2,0

–  421’662

– 403’343

4,5

3’462’738

3’364’974

2,9

4’926’162

4’669’276

5,5

– 2’204’995

– 974’930

126,2

– 3’136’871

– 1’352’824

131,9

0

12’612

– 

0

17’500

– 

961’345

2’111’982

– 54,5

1’367’629

2’930’609

– 53,3

111’479

33’635

231,4

9’585’368

4’694’558

104,2

– 31’012

– 32’109

– 3,4

– 31’012

– 32’109

– 3,4

80’467

1’526

5’171,9

9’554’356

4’662’449

104,9


24

Anhang zur Jahresrechnung 4 Erlösminderungen

Allgemeiner Teil

Die Erlösminderungen setzen sich zum gröss-

0 Einleitung

ten Teil aus Rabatten für die Zusatzversiche-

Die Jahresrechnung wird nach den Richt-

Um die Übereinstimmung des Jahresab-

rungen aufgrund der anrechenbaren Jahre

linien des Obligationenrechts erstellt und

schlusses von Aquilana mit den anzu-

sowie den Debitorenverlusten zusammen.

entspricht den branchenspezifischen

wendenden Rechnungslegungsregeln

Anforderungen für Krankenversicherun-

und die Ordnungsmässigkeit der Unter-

5 Risikoausgleich

gen im Rahmen der Vorgaben des Bun-

nehmensberichterstattung zu gewähr-

Der Risikoausgleich beinhaltet die Zahlun-

desamtes für Gesundheit (BAG) sowie

leisten, hat der Verwaltungsrat interne

gen der «Gemeinsamen Einrichtung KVG»,

der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht

Vorkehrungen getroffen. Diese beziehen

die den Risikoausgleich nach KVG unter den

(FINMA). Die Darstellung der Erfolgs-

sich auf zeitgemässe Buchhaltungssys-

Schweizer Krankenversicherern abwickelt.

rechnung, der Bilanz und der Sparten-

teme und -abläufe, auf die Erstellung des

Aufgrund des weiteren Wachstums in der

rechnung erfolgt analog dem Vorjahr. In

Jahresabschlusses sowie auf regelmässige

Grundversicherung und der damit verbun-

der Spartenrechnung sind die Taggeld-

Reportings. Im abgelaufenen Geschäfts-

denen Veränderung der Versichertenstruktur

versicherung (KVG), die obligatorische

jahr hat der Verwaltungsrat keine Risi-

war 2011 mit einem tieferen Beitrag aus dem

Krankenpflege (KVG) und die Zusatzver-

ken identifiziert, die zu einer dauerhaften

Risikoausgleich zu rechnen.

sicherungen (VVG) getrennt dargestellt.

oder wesentlichen Beeinträchtigung der

1 Risikomanagement

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von

6 Leistungen

Aquilana führen könnten.

Dieser Betrag stellt die im Geschäftsjahr bezahlten Bruttoleistungen dar.

Aquilana verfügt über ein implementiertes Risikomanagement. Ausgehend von

2 Anlagepolitik

einer periodisch durchgeführten syste-

Die Bestimmungen über die Anlagepo-

7 Kostenbeteiligungen

matischen Risikoidentifikation werden

litik richten sich nach den gesetzlichen

An den Bruttoleistungen beteiligen sich die

die für Aquilana wesentlichen Risiken auf

Vorschriften (Art. 80 KVV/Art. 79ff. AVO)

Versicherten in Form von Franchisen und

ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren

und dem Anlagereglement. Danach ist

Selbstbehalten. Die Kostenbeteiligung im

Auswirkung bewertet. Mit entsprechen-

bei der Anlagebewirtschaftung, unter

Verhältnis zu den Leistungen hat im Berichts-

den, vom Verwaltungsrat beschlossenen

Berücksichtigung eines angemesse-

jahr überproportional zugenommen. Dies ist

Massnahmen werden diese Risiken ver-

nen Ertrags, primär auf die Sicherheit

primär darauf zurückzuführen, dass die Ver-

mieden, vermindert oder überwälzt. Die

der Anlagen, die notwendige Liquidität

sicherten in der Grundversicherung vermehrt

selbst getragenen Risiken werden konse-

sowie auf eine ausgewogene Risikover-

höhere Franchisen gewählt haben.

quent überwacht.

teilung zu achten. 8 Übriger Betriebsaufwand Es handelt sich hierbei vor allem um Kosten für das Case Management. Das Case

Anhang zur Erfolgsrechnung

Management ist ein Dienstleistungsangebot

3 Prämien

von Fachpersonen, das durch Beratung, Steu-

Dieser Betrag setzt sich aus den fakturierten

Wachstum in der Grundversicherung per­ erung und Koordination zu einer qualitativ

Prämien des entsprechenden Geschäftsjah-

1. Januar und 1. Juli 2011 (Bestandeszu-

guten und wirtschaftlichen Beanspruchung

res zusammen. Die Zunahme der Prämien­

nahme von rund 1’000 Versicherten oder

von Leistungen der Gesundheitsversorgung

erträge ist zurückzuführen auf das weitere

3 Prozent) sowie auf die Tarifanpassung.

beiträgt.


25

Anhang zur Bilanz

9 Leistungen Rückversicherer

11 Abschreibungen

Grossrisiken mit einer OKP-Schadenssumme

Diese Position umfasst die Abschreibungen

von über CHF 120’000.– sind rückversichert.

für die Betriebseinrichtungen.

Aktiven 15 Flüssige Mittel

Im Berichtsjahr waren 12 Fälle mit einer Schadenssumme von CHF 2,1 Mio. zu ver-

12 Immobilienerfolg

Die flüssigen Mittel setzen sich aus Kassa-,

zeichnen (Vorjahr: 11 Fälle mit einer Scha-

Per 1. April 2010 wurde die Liegenschaft an

Post- und Bankguthaben zusammen. Es be-

denssumme von CHF 1,6 Mio.).

der Dynamostrasse 17–19 käuflich erwor-

­steht zudem eine Kontokorrekt-Kreditlimite

ben, um zusammen mit der bereits beste-

über CHF 500’000.–, die per Bilanzstichtag

10 Verwaltungsaufwand

henden Parzelle Dynamostrasse 21 ein

nicht beansprucht ist. Das Guthaben aus

Diese Position umfasst den Aufwand zur

neues, rentables Projekt im Sinn einer guten

dem Wertschriftendepot Obligationen KVG

Durchführung des Krankenversicherungs-

Kapitalanlage zu realisieren. Dies bedingt

dient als Sicherstellung für diese Kreditlimite.

geschäftes nach KVG und VVG. Der Ver-

die Bereinigung der bestehenden Struktur,

waltungsaufwand wurde aufgrund eines

was dazu führt, dass wir bis voraussichtlich

16 Wertberichtigung Forderungen

Verteilschlüssels anteilsmässig den Sparten

Ende 2012 negative Liegenschaftsergeb-

Prämienausstände grösser als 1 Jahr wer-

Taggeld KVG, OKP und Zusatzversicherun-

nisse ausweisen werden.

den vollumfänglich wertberichtigt. Wegen

gen VVG zugeordnet.

dem starken Wachstum in den vergangenen 2 Jahren muss die Wertberichtigung trotz aktiver Bewirtschaftung um CHF 204’000.–

13 Kapitalertrag

erhöht werden (Vorjahr: Auflösung von

Der Kapitalertrag setzt sich wie folgt zusammen:

CHF 380’000.–).

Beträge in CHF

17 Übrige Forderungen und

2011

2010

3’771’281

3’466’307

Dividenden

669’685

593’977

Kursgewinne Aktien

432’544

580’503

50’622

28’489

4’924’132

4’669’276

2011

2010

– 194’772

– 120’816

Zinsen

Kursgewinne Fremdwährungen Total Kapitalertrag

14 Kapitalaufwand Der Kapitalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: Beträge in CHF

Kursverluste Aktien Spesen und Gebühren

– 271’897

– 207’663

Kursverluste Fremdwährungen

– 670’202

– 1’024’344

Bildung Wertberichtigung

– 2’000’000

0

Total Kapitalaufwand

– 3’136’871

– 1’352’823

aktive Rechnungsabgrenzung Diese Position umfasst vorwiegend Marchzinsen aus Obligationen und Verrechnungssteuerguthaben.


26

Anhang zur Jahresrechnung

18 Kapitalanlagen

und linear über 10 bis 50 Jahre abgeschrieben.

Beträge in CHF

2011

2010

Veränderung %

Das Gebäude an der Dynamostrasse 17–19 wird über die Restlaufzeit bis zum Baubeginn

Obligationen KVG

32’269’428

28’758’254

12,2

des neuen Projekts abgeschrieben. Die Posi-

Obligationen VVG

114’210’175

99’969’340

14,2

tion beinhaltet angefangene Arbeiten über

Aktien KVG

7’153’474

7’145’692

0,1

CHF 424’176.70 (Vorjahr: CHF 97’668.65)

Aktien VVG

18’970’832

15’812’153

20,0

für das neue Bauprojekt. Der Brandversi-

Beteiligung «Collinetta»

1’500’000

1’500’000

0,0

cherungswert der Liegenschaften beträgt

Übrige Kapitalanlagen

2’494’000

4’524’000

– 44,9

CHF 13’079’000.– (Vorjahr: CHF 12’658’000.–).

176’597’910

157’709’441

12,0

Total

20 Betriebseinrichtungen

Obligationen

werden anlagen jewerden nach Anlagetyp je nach Anlagetyp den Obligatioden

Die Betriebseinrichtungen werden zum

Die Obligationen Obligationenwerden werdennach nach derder Kosten­ Kos-

nen Obligationen oder den oder Aktien Aktien zugeteilt. zugeteilt.

Anschaffungswert bilanziert. Die EDV-

tenamortisationsmethodebewertet. bewertet. Diese amortisationsmethode

Anlagen werden linear über 3 Jahre abge-

Bewertungsmethodeististeine Bewertungsmethode eine Vorgabe Vorgabe der

Beteiligung «Collinetta»

schrieben. Die Mobilien und Einrichtungen

der FINMA FINMA undund wird wirdvom vomBAG BAG ebenfalls ebenfalls

Die Beteiligung wird zum Anschaffungs-

werden linear über 8 Jahre abgeschrieben.

akzeptiert. Bei der Auswahl der Schuldner

wert bilanziert. 21 Immaterielles Anlagevermögen

achten wir auf eine einwandfreie Bonität. Der Kurswert der Obligationen beträgt

Übrige Kapitalanlagen

Das immaterielle Anlagevermögen besteht

per 31.12.2011 31. Dezember CHF2011 149,4 CHF Mio. 149,4 (Vorjahr: Mio.

Die übrigen Kapitalanlagen sind zum

in erster Linie aus EDV-Software, die zum

CHF 129,8 (Vorjahr: CHF Mio.). 129,8 Mio.).

Nominalwert Nominalwert bilanziert. bilanziert. Unter Unter den übriden

Anschaffungswert bilanziert und linear

gen übrigen Kapitalanlagen Kapitalanlagen befinden befinden sich hauptsich

über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben wird. Die

Aktien

sächlich hauptsächlich im 1. Rang im 1.grundpfandgesicherte Rang grundpfandge-

neue branchenspezifische Software wurde

Die Aktien Aktien werden werdenzuzum AnschaffungswerAnschaffungs-

Hypothekardarlehen sicherte Hypothekardarlehen an Mitarbeitende an Mitarbei-

im September 2011 erfolgreich einge-

ten bilanziert. wert bilanziert. Bei Bei den den Aktienanlagen

sowie tende ein sowie Darlehen ein Darlehen gegenüber gegenüber der Genosder

führt (Vorjahr: angefangene Arbeiten über

gehen wir von einer grundsätzlich höhe-

senschaft Genossenschaft Hotel Collinetta. Hotel Collinetta.

CHF 346’800.–).

der Aktien Aktienbeträgt beträgtperper 31.31.12.2011 Dezember 2011 CHF

Wertberichtigung Kapitalanlagen

Passiven

14,8 14,8 CHF Mio. Mio. (Vorjahr: (Vorjahr: CHF 14,5 CHF Mio.). 14,5 Mio.).

Es handelt sich dabei um eine Kurs-

22 Verbindlichkeiten bei Versicherten

ren Ertragserwartung aus. Der Kurswert

schwankungsreserve. Sie dient dazu,

Bei den Verbindlichkeiten bei Versicherten

Kollektivanlagen

temporäre Kursschwankungen abzufe-

handelt es sich primär um vorausbezahlte Prä-

Die Kollektivanlagen Kollektivanlagenwerden werdenzum zu AnschafAnschaf-

dern. Per 31. 31.12.2011 Dezember ist 2011 die Wertberichtiist die Wert-

mien. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr

fungswerten fungswert bilanziert. bilanziert. Die Kollektivanlagen Die Kollektiv-

berichtigung gung zu 82 Prozent zu 82 beansprucht Prozent beansprucht (Vorjahr:

ist auf die Umstellung vom nachschüssigen

(Vorjahr: 89 Prozent). 89 Prozent).

auf das vorschüssige Inkasso zurückzuführen. 23 Übrige Verbindlichkeiten und

19 Immobilien

passive Rechnungsabgrenzung

Diese Position umfasst die Liegenschaften

Dynamostrasse 17–19 käuflich erworben, um

Diese Position beinhaltet in erster Linie eine

an der Bruggerstrasse 46 (Geschäftsliegen-

ein neues Projekt über die Parzellen Dynamo­

Abgrenzung von rund CHF 0,7 Mio. (Vor-

schaft) sowie an der Dynamostrasse. Per

strasse 17–21 zu realisieren. Die Liegenschaf-

jahr: CHF 4,3 Mio.) für den Risikoausgleich

1. April 2010 wurde die Liegenschaft an der

ten werden zum Anschaffungswert bilanziert

aufgrund der veränderten Versicherten-


27

Anhang zur Jahresrechnung, Bericht der Revisionsstelle

struktur. Hinzu kommen Abgrenzungen für Verbindlichkeiten gegenüber Leistungserbringern auf bereits abgerechneten Leistungen sowie Abgrenzungen für noch nicht ausbezahlte Überschussbeteiligungen aus Taggeldversicherungsverträgen sowie der Verwaltungsaufwand. 24 Rückstellungen KVG Diese Rückstellungen dienen der Sicherstellung eingetretener, aber noch nicht ausbezahlter Versicherungsleistungen, die erst im Folgejahr zur Auszahlung gelangen. Die jährlich notwendige Anpassung der Rückstellung erfolgt über die Erfolgsrechnung. 25 Rückstellungen VVG Diese Position umfasst insbesondere die Alterungsrückstellungen. Die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen für Zusatzversicherungen (Alterungsrückstellungen) basiert auf dem bei der FINMA eingereichten und genehmigten Geschäftsplan.


28


29


30

«Spitalkosten CHF 40,4 Mio. (34,6%)»

Leistungen nach Kostengruppen

Beträge in CHF

2011

Anteil %

2010

Anteil %

Veränderung %

Arztkosten

22’503’773

19,2

20’836’852

19,2

8,0

Spitalkosten stationär

27’039’481

23,1

24’668’917

22,8

9,6

Spitalkosten ambulant

13’405’092

11,5

13’552’725

12,5

– 1,1

5’043’003

4,3

4’541’755

4,2

11,0

Aufwand Obligatorische Krankenpflege

Medikamente Arzt

18’545’444

15,8

14’928’671

13,8

24,2

Medikamente Spital ambulant

Medikamente Apotheke

2’919’116

2,5

2’643’836

2,4

10,4

Pflegeheime

5’939’866

5,1

6’213’245

5,7

– 4,4

Spitex

2’142’247

1,8

1’988’262

1,8

7,7

Physiotherapie

3’562’462

3,0

3’234’681

3,0

10,1

Labor

6’328’235

5,4

5’989’497

5,5

5,7

282’731

0,2

290’601

0,3

– 2,7

3’812’238

3,3

3’226’262

3,0

18,2

Röntgen

4’402’414

3,8

3’331’102

3,1

32,2

Übrige Kosten

1’138’898

1,0

2’976’134

2,7

– 61,7

117’065’000

100,0

108’422’541

100,0

8,0

Chiropraktoren Mittel und Gegenstände

Total

Aufteilung 2011 1 19,2% Arztkosten 2 23,1% Spitalkosten stationär

11

3 11,5% Spitalkosten ambulant 4

4,3% Medikamente Arzt 2,5% Medikamente Spital ambulant

7 5,1% Pflegeheime 8 1,8% Spitex 9 3,0% Physiotherapie

13

14 1

10 9

5 15,8% Medikamente Apotheke 6

12

8 7 6

10 5,4% Labor 2

11 0,2% Chiropraktoren 12

3,3% Mittel und Gegenstände

5

13 3,8% Röntgen 14

1,0% Übrige Kosten

4

3


31

«Verwaltungsaufwand 5,2%» Verwaltungsaufwand KVG und VVG

Beträge in CHF

2011

Anteil %

2010

Anteil %

Veränderung %

3’616’153

46,0

3’416’121

46,3

5,9

211’832

2,7

204’324

2,8

3,7

KVG und VVG Personalaufwand Verwaltungsräumlichkeiten EDV

1’610’699

20,5

1’332’787

18,1

20,9

Verbandsbeiträge

302’945

3,9

240’659

3,3

25,9

Marketing und Werbung

662’765

8,4

619’100

8,4

7,1

Porti

582’116

7,4

514’687

7,0

13,1

Archivierung, Scanning

278’580

3,5

292’137

4,0

– 4,6

Revision und Beratung

336’168

4,3

314’236

4,3

7,0

EU-Versichertenkarte

19’918

0,3

167’157

2,3

– 88,1

Übriger Aufwand Total

246’311

3,1

276’456

3,7

– 10,9

7’867’487

100,0

7’377’664

100,0

6,6

Aufteilung 2011

1 46,0% Personalaufwand 2 2,7% Verwaltungsräumlichkeiten 3 20,5% EDV

Anteil Verwaltungsaufwand am gesamten Prämienvolumen

4 3,9% Verbandsbeiträge 5

8,4% Marketing und Werbung

1 5,2% Verwaltungsaufwand

6 7,4% Porti 7

3,5% Archivierung, Scanning

8

8 4,3% Revision und Beratung

9 10

1

7

9 0,3% EU-Versichertenkarte 10

6

3,1% Übriger Aufwand

5 1 4

3 2


32

«40’314 OKP-Versicherte im Jahr 2011»

Versicherte KVG

Versichertenbestand

31.12.2011

Obligatorische Krankenpflege

40’314

31.12.2010

38’638

Veränderung absolut

%

1’676

4,3

Entwicklung Versichertenbestand 40’314 40’000

35’000

38’638

33’136

33’428

33’050

33’527

33’371

32’978

32’860

30’000

25’000

20’000

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011


33

Versicherte KVG

Versicherte nach Franchise-Arten

CHF

31.12.2011

31.12.2010

Obligatorische Krankenpflege Ordentliche Franchise

Veränderung absolut

%

300

20’936

20’488

448

2,2

Wählbare Franchise

500

1’085

1’174

– 89

– 7,6

Wählbare Franchise

1’000

397

384

13

3,4

Wählbare Franchise

1’500

1’384

1’605

– 221

– 13,8

Wählbare Franchise

2’000

401

424

– 23

– 5,4

Wählbare Franchise

2’500

3’124

2’943

181

6,2

6’391

6’530

– 139

– 2,1

27’327

27’018

309

1,1

Total wählbare Franchise Total Obligatorische Krankenpflege Hausarztmodell CASAMED Ordentliche Franchise

300

6’342

5’747

595

10,4

Wählbare Franchise

500

501

420

81

19,3

Wählbare Franchise

1’000

537

501

36

7,2

Wählbare Franchise

1’500

1’908

1’962

– 54

– 2,8

Wählbare Franchise

2’000

1’110

1’029

81

7,9

Wählbare Franchise

2’500

2’589

1’961

628

32,0

6’645

5’873

772

13,1

Total Hausarztmodell CASAMED

12’987

11’620

1’367

11,8

Obligatorische Krankenpflege gesamt

40’314

38’638

1’676

4,3

Total wählbare Franchise


34

Versicherte VVG

Zusatzversicherungen

31.12.2011

31.12.2010

Veränderung absolut

%

Spitalpflege Allgemein

16’787

16’779

8

0,0

Spitalpflege Halbprivat

4’738

4’601

137

3,0

Spitalpflege Privat

3’587

3’493

94

2,7

Krankenpflege PLUS

24’816

24’798

18

0,1

Krankenpflege TOP

5’039

4’206

833

19,8

Zahnpflege I

16’584

16’816

– 232

– 1,4

Zahnpflege II

7’596

7’672

– 76

– 1,0

UTI

4’398

4’133

265

6,4

KTI

97

92

5

5,4


35

Hotel Collinetta, Ascona

Die Wohlfühloase

Das Hotel Collinetta am lieblichen Lago

•• Subtropischer Garten

Maggiore ist eine gemeinsame Beteiligung

•• Eigenes Strandbad

von Aquilana Versicherungen und der Wohl-

•• Hallenbad

fahrtsstiftung Georg Fischer. Wunderschön

•• Fitnessraum

bei Ascona gelegen, erfreut sich das ge-

•• Solarium

pflegte Drei-Sterne-Haus seit Jahren wach-

•• Angenehme Räumlichkeiten

sender Beliebtheit. Nach einem weiteren,

•• Vorzügliche Küche

gelungenen Umbau hat sich das Hotel

•• Auf Wunsch Diät

Hotel Collinetta

von innen heraus erneuert und setzt neue

•• Ärztliche Betreuung

6612 Ascona-Moscia

Akzente. Der subtropische Garten und die

•• Ganzjährig geöffnet

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Geschäftsbericht Aquilana 2011