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Portfolio Mahmoud Maarabouni Master of Science Bachelor of Arts

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INDEX

01 LEVEL 2

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Mittendrin

02 BOARDING LOOP

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Innerstädtisches und temporäres Wohnen am Henriettenplatz

03 DOWNTOWN BERLIN

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Städtebaul. Entwerfen in großstädtischen Verknüpfungsebenen

04 HOTEL AM SCHLEUSENUFER

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Gebäudetypologie und Konstruktion Schwerpunkt Holzbau

05 WELLNESS STADTBAD CHARLOTTENBURG - ALTE HALLE

24

Umbau und Erweiterung - Schwimmbad Krumme Straße

06 Collective Cubes

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Innerstädtisches und durchmischtes Wohnen in Tempelhof

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | CV

PERSÖNLICHE DATEN Geboren: 19. August 1987 in Berlin Staatsangehörigkeit: deutsch Familienstand: ledig Anschrift Britzer Damm 154 D-12347 Berlin

BERUFSERFAHRUNG seit September 2015 freie Mitarbeit bei Ingenieurbau Dipl.-Ing. Mustafa Biyikli Anbau und Umbau im Bestand Einfamilienhaus Berlin-Buckow Grundrissentwicklung, Genehmigungsplanung Neubau Kfz Werkstattslager und Anbau Lackierkabine Großbeeren Genehmigungsplanung Ausbau im Bestand Einfamilienhaus Berlin-Britz Grundrissentwicklung, Genehmigungsplanung Ausbau im Bestand Dachgaube Doppelhaushälfte Berlin-Buckow Entwurf, Genehmigungsplanung

mobil 0174 / 376 35 19 E-Mail m.maarabouni@gmx.de

Juli 2016 Objetküberwachung Maler- und Lackierermeister Gazmend Lokaj Erstellung eines Flucht- und Rettungsplan für die BSA-Akademie in München

INTERESSEN

PRAKTIKA

Sport, Reisen und Kochen

Oktober 2008 - August 2009 AKP Architekten Kauschke + Partner in Berlin Aufgabenbereich: Bearbeitung der Firmenwebsite, Bewerbungsleistungen für eingeladene Wettbewerbe, Visualisierung und Staffage Oktober 2010 - Februar 2011 Architekt Sami Maarabouni Talabaya im Libanon Aufgabenbereich: Visualisierung und Darstellung

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CV | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

BILDUNG

FÄHIGKEITEN

Oktober 2015 - November 2017 Master of Science - Beuth Hochschule für Technik Berlin Studienschwerpunkte: Entwerfen und Konstruieren, Projektentwicklung und Projektmanagement in der Architektur voraussichtlicher Abschluss: Oktober 2017 - Master of Science (M.Sc.) Abschluss: November 2017 - Master of Science (M.Sc.) - Note 1,4

Archicad BIM Sketch Up Allplan Autodesk Revit

Oktober 2009 - März 2014 Bachelor of Arts - Hochschule Anhalt in Bauhausstadt-Dessau (achtsemestriger Bachelor) Studienschwerpunkte: Konstruktion und Material, Entwurf und Organisation, Visualisierung und Darstellung Abschluss: März 2014 - Bachelor of Arts (B.A.) - Note 2,3 August 2005 - Juli 2008 Fritz-Karsen Schule mit gymnasialer Oberstufe in Berlin Erwerb der Fachhochschulreife im Juli 2008

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN März 2016 Wettbewerb „Mittendrin“ 1. Platz im 7. Baumeister-Studentenwettbewerb November 2016 Auszeichnung am Hochschultag der Beuth Hochschule für Technik Dezember 2016 Ausstellung „Visionen für die Schöneberger Linse“ Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtent­wick­lung und Wohnen Februar 2017 Wettbewerb „Gemeinsam Wohnen“ Finalist im wettbewerbe aktuell vision Studentenwettbewerb 16/17

WORKSHOPS Mai 2012 Universität Tirana in Albanien Kooperation mit der Hochschule Anhalt und Universität Belgrad Thema: „Shattered Shades“ - Individuelles und Innovationsreiches Konzept zur Aufwertung eines Problembezirkes Juni 2012 Universität Belgrad in Serbien Kooperation mit der Hochschule Anhalt und Universität Tirana „Mikser Festival of Creavity“ Thema: „Abroad Projekts“ Erstellen einer Website zum sammeln von Ideen, Gruppenfindung und Realisierung von Ideen

Adobe CC Cinema 4D Artlantis Render 3D 3ds MAX

Microsoft Office 365 IT-Kentnisse

Englisch Arabisch

REFERENZEN Dottore in Architettura Architekt Alexander Kader alexkader@gmx.de +49 (0) 171 747 77 06 Objektüberwachung Maler- und Lackierermeister Gazmend Lokaj g_lokaj@gmx.de +49 (0) 171 747 77 06

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Level 2

01 Level 2 Mittendrin

1. Semester Master - Entwurf Eckdaten: 60 Wohneinheiten 15 öffentliche Einheiten Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Holger Kühnel Dipl. -Ing. Marina Rütten Verfasser: Burak Camgöz Alexander Lehmann Mahmoud Maarabouni 1. Platz im 7. Baumeister Studentenwettbewerb

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Der siebte Baumeister Wettbewerb in Kooperation mit Allplan sucht eine architektonische Antwort auf die Frage wie die räumliche und soziale Begegnung von Bevölkerung und Flüchtlingen gefördert werden kann. Wir haben eine gefunden! Das entwickelte Konzept erfindet die Architektur nicht neu, sondern schöpft seinen Wert aus der Besonderheit des Ortes. Dabei ist es für uns von entscheidender Bedeutung im Gegensatz zu einem spezifischen Bauplatz oder einer Baulückenlösung, die womöglich nur in einem speziellen Fall zu funktionieren scheint, einen universellen Raum zu finden, auf dem reproduzierbare Unterkünfte erschaffen werden können. Im Sinne der räumlichen und vor allem sozialen Integration würden die von uns erarbeiteten Wohneinheiten den Ort nicht besetzen, sondern ergänzen und aufwerten. Um das zu erreichen haben wir das Wohnen für Asylsuchende sprichwörtlich auf die zweite Ebene gehoben. Die Orte um die es sich handelt sind ungenutzte Grünstreifen und Parkplatzanlagen in mitten urbaner Straßenräume.

Von diesem Lösungsansatz erhoffen wir uns eine größere Akzeptanz als man sie in der Peripherie großer Städte beobachten kann. Ein weiterer Vorteil bei der Wahl dieser Flächen ist, dass sie bereits in öffentlicher Hand sind und so Geld gespart werden kann. Die Aktivierung der Flächen, soll so durch verschiedene Aspekte realisiert werden. Zum einen werden durch die Aufständerung der Wohnanlage neue Raumgrenzen definiert, zum anderen findet im Idealfall eine Belebung statt, die zur Aufwertung eines ganzen Quartiers führen kann. Die Belebung soll durch öffentliche Nutzungen, die an einer besonders sorgfältig geplanten Eingangssituation platziert werden gefördert werden. Die doppellagig verwendeten Module sind mindestens zweiseitig belichtet und belüftet und werden durch ein vielfältiges Versetzen und Stapeln zur abwechslungsreichen Wohnlandschaft. Durch das spielerische Versetzen der Kuben entstehen kleine Erschließungshöfe, welche zu einem Miteinander und einem Treffpunkt im Alltag führen sollen.


Level 2 | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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cationalVersion

2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Level 2

Lageplan

Grundriss und Isometrie

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Level 2 | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Boarding Loop

02 Boarding Loop

Innerstädtisches und temporäres Wohnen am Henriettenplatz 2. Semester Master - Entwurf Eckdaten: Grundstück: GF: GRZ: GFZ: BGF: NF:

3.166 qm 2.432 qm 0,77 3,76 15.817 qm 11.279 qm

78 WE Boarding 31 WE Maisonette Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Christoph Ernst Prof. Dipl.-Ing. Ritz Ritzer Verfasser: Valentin Bettinger Mahmoud Maarabouni Finalist im wettbewerbe aktuell Studentenwettbewerb 16/17

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Das Grundstück des Boarding Loops befindet sich am Henriettenplatz, Berlin-Halensee wo es den Abschluss einer linearen Wohnbebauung bildet. Hierbei findet parallel zum Grundstück ein Verlauf von privaten Wohnbereich der Seesenerstraße, zum öffentlichen Stadtraum am Henriettenplatz statt. Der öffentliche Platz auf der einen- und die S-Bahn-Trasse auf der anderen Seite sind Haupteinflussfaktoren für die Schleifenform des Baukörpers. Die Schleife, die sich aus der linearen Wohnbebauung entwickelt bildet durch die 8-Form zwei Höfe aus, die sich von umschließenden Schallemissionen abgrenzen soll. Während der vordere Teil des Gebäudes, welcher an den Kurfürstendamm angrenzt als ein „Boarding-House“ fungiert und somit temporäre Wohnnutzung ermöglicht, findet im hinteren Teil ruhigeres, permanentes Wohnen in Form von Maisonettenwohnungen statt. Die siebengeschossige Schleife wird im hinteren Bereich auf drei Geschosse gesenkt um durch Sonneneintrag die Wohnqualität der Maisonettenwohnungen

zu maximieren. Im vorderen Bereich senkt sich diese auf fünf Geschosse um die Höhen des Platzes aufzugreifen und diesen zu fassen. Im Sockelbereich befinden sich öffentliche Nutzungen. Unterhalb des Boarding Houses befindet sich ein offener Hof, der die Verbindung zur S-Bahn-Station ermöglicht. Außerdem sind im vorderen Bereich Cafés und kleine Einkaufsmöglichkeiten für Laufkundschaft. In hinteren Teil, unterhalb der Wohnungen sind eine Arztpraxis, Kindergarten und ein Nahversorger untergebracht. Am Knotenpunkt der Schleife befindet sich mittig ein Erschließungskern für das gesamte Gebäude. Dieser verteilt sowohl Bewohner des Boardinghouses als auch andere Bewohner über Laubengänge in ihre Wohneinheiten. Die Fassade des Gebäudes besteht aus einem geschlämmte Backstein-Verblendmauerwerk aus Abbruchstein um eine gewisse Haptik für die Begrenzung des Henriettenplatz zu erzielen. Diese wird durch horizontale Betonfertigteile gegliedert, welche ebenfalls im Sockelbereich wiederauftauchen.


Boarding Loop | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Boarding Loop

Tiefgarage

Erdgeschoss

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Boarding Loop | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

1. Obergeschoss

2. Obergeschoss

3. Obergeschoss

4. Obergeschoss

5. Obergeschoss

6. Obergeschoss

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Boarding Loop

Südwest-Ansicht

Nord-Ansicht

Nordost-Ansicht

Schnitt A-A

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Schnitt B-B


Boarding Loop | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Fassadenschnitt

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Downtown Berlin

03 Downtown Berlin

Städtebauliches Entwerfen in großstädtischen Verknüpfungsebenen 2. Semester Master - Städtebau Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Ritz Ritzer Verfasser: Valentin Bettinger Alexander Lehmann Mahmoud Maarabouni Austellung in der Senatsverwaltung für Stadtent­wick­lung und Wohnen Visionen für die Schöneberger Linse

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Das erarbeitete Konzept ist ein Resultat aus den Anforderungen, die die stetig wachsende Bevölkerung an die Stadt stellt, sowie dem Potential des zu planenden Areals am Südkreuz in Berlin. Aus der Nachfrage nach attraktivem Lebensraum, haben wir uns als Ziel gesetzt möglichst viele Wohnungen zu generieren, deren Attraktivität aus einer für Berlin typischen Urbanität und lebendigen Umgebung schöpft. Als wichtigste Grundlage eines solchen Stadtcharakters, sind wir deshalb, neben der Nutzungsdurchmischung, auf den öffentlichen Raum im Sinne von öffentlicher Freiraum eingegangen. Als dritten großstädtischen Aspekt haben wir die, ganz besonders für Berlin typische, Kieze mit unterschiedlichen Charakteristika herausgearbeitet. An dieses Merkmal der „Insel“ innerhalb Berlins haben wir angeknüpft und eine eigenständige Bebauungstypologie entwickelt. Aus diesen Rahmenbedingungen entwickelten wir ein Hochhausquartier mit prägnanter Außenwirkung. Die untere Ebene ist geprägt von einer großzügigen Fußgängerzone. Hier siedeln sich neben Kaufhäusern

auch öffentliche Nutzungen an. Parallel zur Einkaufsachse entwickeln sich Bürogebäude innerhalb der Schöneberger Linse. Am äußersten Rand der Schöneberger Linse haben wir eine Gewerbenutzung vorgesehen, die die anfallenden Schallemissionen des Sachsendamms und der Bahntrasse abschirmen. Die mittlere Ebene entsteht durch die Nutzung der Dachflächen der unteren Ebenen. Ein öffentlicher Park bespielt die Flächen der öffentlichen Gebäude und verbindet diese durch Brücken, wodurch ein zweiläufiger, linearer Park entsteht, dessen Nutzungen das Gebiet aufwertet. Sowohl durch regelmäßige Treppenaufgänge, als auch durch Blickbezüge entsteht ein regelmäßiger Austausch von Fußgänger- und Parkzone. Außerdem befinden sich halböffentliche Anlagen auf den Dächern der Bürogebäude, die die Wohnqualität steigern soll. Das Wohnen ist bei unserem Entwurf in der obersten Ebene vorgesehen. In 75 – 100 m hohen Wohnhochhäusern kann eine hohe Anzahl an Wohnungen aus verschiedenen Preissegmenten realisiert werden.


Downtown Berlin | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Geschäfte, Kinos und Restaurants

Gewerbe und Büros

Kita, Ärzte, Sport und Gesundheit

Wohnungen

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Downtown Berlin

Lageplan Erdgeschossebene

Lageplan Parkebene

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Downtown Berlin | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Schnittansicht

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Hotel am Schleusenufer

04 Hotel am Schleusenufer

Gebäudetypologie und Konstruktion Schwerpunkt Holzbau 3. Semester Master Stegreifentwurf Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Mathias Essig Verfasser: Valentin Bettinger Mahmoud Maarabouni

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Das Badeschiff gehört zu den außergewöhnlichsten Strandbars Berlins und ist ein Sinnbild für die moderne, kreative Hauptstadt. Der große, inmitten der Spree schwimmende Pool vor dem Gelände der Arena und der Lohmühleninsel liegt wie eine Insel auf dem Wasser. Die Gäste genießen die besondere Kulisse mit Panoramablick über die Stadt. Das Projekt Hotel am Schlusenufer befindet sich an dem Nachbargrundstück des Badeschiffs. Die Ausrichtung des Baukörpers orientiert sich Richtung Wasser, da sich hier die prominenteste Stelle des Grundstücks befindet. Durch zwei Knicke im Baukörper entstehen drei Zonen der Eingangsbereich, Wellnessbereich und der Gastro-Außenbereich. Das Gebäude wird auf vier Geschosse aufgestockt, um nicht im urbanen Dickicht der Ufer Randbebauung der Spree unterzugehen. Eine großzügige Lobby verteilt alle notwendigen Funktion des Hotels, den Gastrobereich, die Konferenzräumlichkeiten und den Zugang zu den Hotelräumen. Der Haupterschließungskern befindet sich auch hier. Des Weiteren findet man

hier auch den Zugang zum Kellergeschoss, in dem sich die Wirtschaftsräume befinden. Außerdem befinden sich im Erdgeschoss der Sport und der Wellness-Bereich. Der Wellness Außenbereich ist durch die vorhandene Vegetation abgeschottet und führt deswegen zu einer entspannten Umwelt. Im Obergeschoss befinden sich die Hotelzimmer. Ein langer Flur verbindet das ganze Geschoss miteinander und es gibt zwei weitere Erschließungskerne, einer der Erschließungskerne führt zum Sport und Wellnesbereich. Angeboten werden mehrere verschiedene Zimmerkonstellationen von 1-Zimmer Suiten bis zu Gruppensuiten. Dabei ist der Sanitärbereich immer natürlich belichtet und die Zimmer bieten alles Nötige für einen Aufenthalt. Die weiteren Geschosse sind nur Wiederholungen des 1. Obergeschoss. Konstruiert wird das Gebäude mit einer Schottenbauweise, wobei das Erdgeschoss mit Unterzügen funktioniert. Die Fassade wird mit Holzpanelen bespielt. Eine Holzfassade bietet Natürlichkeit, Vielfalt, Wetterbeständigkeit und eine schnelle Konstruktion.


Hotel am Schleusenufer | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Ausrichtung Kubatur orientiert sich zum Wasser

Zonierung Es entstehen drei Plätze 1 (Eingang), 2 (Wellness) und 3 (Gastro-Außenbereich)

Geschossigkeit Gebäude wird auf drei Obergeschosse aufgestockt

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Hotel am Schleusenufer

Erdgeschoss mit Umgriff

1.-3. Regelobergeschoss

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Hotel am Schleusenufer | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Schnitt A-A

Nordansicht

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Wellness Stadtbad Charlottenburg

05 Wellness Stadtbad Charlottenburg Umbau und Erweiterung - Schwimmbad Krumme Straße 3. Semester Master - Entwurf Eckdaten: Grundstück Grundfläche GRZ GFZ BMZ

4.381 qm 2.142 qm 0,5 1,1 5,1

BGF Gesamt Alt Neu

4.797 qm 3.649 qm 1.136 qm

Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Peter Arnke Verfasser: Valentin Bettinger Mahmoud Maarabouni

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Aufgabe war der Umbau und die Erweiterung der „Alten Halle“ in Berlin Charlottenburg. Die „Alte Halle“ ist das älteste Berliner Volksbad und seit 1982 aufgrund seiner Außen- und Innenausstattung im Jugendstil denkmalgeschützt. Problematisch dabei waren die unterschiedlichen Höhen im Anbau, der Halle und der Galerie. An die alte Halle, schließt sich eine Sportschwimmhalle an, die hauptsächlich für den Schulsport genutzt wird. Erweitert haben wir Komplex um um einen langen Flügel und um einen zweiten Flügel, der den vorhandenen Ort in zwei Höfe separiert. Des Weiteren entsteht ein dritter Hof in den beiden Kämen und wird mit einer Glassfassade geschlossen. Die schon angesprochenen Höfe teilen sich wie folgt auf. Erstens der Erschließungshof, um einen Aufenthaltsort für wartende Gruppen zu schaffen und dieses auch abgeschieden vom Straßenverkehr zu ermöglichen. Zweitens das Außenbecken, welches auf der gleichen Höhe der Badeplatte ist. Der dritte Hof ist der zwischen den beiden Kämen und bildet den Gastronomiehof. Im Erd-

geschoss befindet sich die Gastronomie, die Personalräumlichkeiten, Umkleiden und der Zugang zur Badeplatte. Die Badeplatte wird um einen Ruheraum erweitert und bietet den Eingang zum Außenbecken. Im ersten Obergeschoss befindet sich das ablaufbezogene Saunieren, in dem es verschiedene Sauna und Warmlufträume gibt. Das zweite Obergeschoss schließt das ablaufbezogene Saunieren mit einem Wellness Geschoss ab, welches mit einer eigenen kleinen Gastronomie für Getränke und Erfrischungen zur Verfügung steht Besondere Schwierigkeiten gab es bei der Konstruktion, denn die Heranführung der Lasten an die Fundamente im Bestand, benötigte einen besonderen Umgang. Bei der Fassadengestaltung haben wir uns für ein Mauerwerk entschieden. Das Mauerwerk des Neubaus soll sich vom Bestand Mauerwerk abheben aber in der Gesamtbetrachtung nicht störend wirken. Integriert in den Neubau haben große Rundbogenfenster, da sich das Thema der Rundbögen, durch den ganzen Bestandsbau und die Fassaden zieht.


Wellness Stadtbad Charlottenburg | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Wellness Stadtbad Charlottenburg

Alt- und Neubau

B

110 qm

B

Erdgeschoss

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Wellness Stadtbad Charlottenburg | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017 B

B

1. Obergeschoss

B

B

C

2. Obergeschoss

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Wellness Stadtbad Charlottenburg

Schnitt A-A

Schnitt B-B

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Wellness Stadtbad Charlottenburg | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Schnitt C-C

Schnitt D-D

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Wellness Stadtbad Charlottenburg

Fassadenschnitt

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Wellness Stadtbad Charlottenburg | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Dachaufbau 40,0 cm Stehfalz1,5 cm Blecheindeckung 4,0 cm Lattung 4,0 cm HWD-Platte Sparren Zellulosedämmung 24,0 cm Dampfsperre Lattung 4,0 cm Installationsebene 2,5 cm GK-Platte

Kastenrinne 12,86

Belüftung, Insektenschutzgitter

12,61

Rundbogen, gemauert zweischalig

Stahlbeton-Fertigteil

3- fach Isolierverglasung 10,00

Befestigungswinkel

Rollschicht

Halteanker Aussenwand Vormauerziegel Luftschicht Wärmedämmung Stahlbeton Mörtelbett NatursteinVerkleidung

Abdichtung bis 30 cm ü. OKFF 9,00

Bodenaufbau Naturstein Mörtelbett Abdichtung Gefälle-Estrich Trittschalldämmung Stahlbeton Gipsputz

52,0 cm 11,5 cm 2,0 cm 16,0 cm 18,0 cm 1,5 cm

2,0 cm

52,0 cm 2,0 cm 2,0 cm

8,0 cm 3,0 cm 18,0 cm 1,5 cm

8,63

Terrasse Holzbelag, Lärche Lattung, Konterlattung Dampfbremse Wärmedämmung Dampfsperre Stahlbeton Gipsputz

Ablauf

4,52

49,5 cm 2,4 cm 6,0 cm

18,0 cm 20,0 cm 1,5 cm

Abdeckblech

4,52

Entwässerung 4,22

Befestigung Geländer in Stahlbetondecke

4,15 4,02

Bauwerksfuge Entwässerung

2,60

Abkühlbecken

Bodenaufbau, Hof Natursteinplatten Kiesschüttung Abdichtung Stahlbeton Beckenrandkopf, auskragend

30,0 cm 2,0 cm 8,0 cm

20,0 cm

GSEducationalVersion

Details

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

06 Collective Cubes

Innerstädtisches und durchmischtes Wohnen in Tempelhof Masterthesis Eckdaten: Grundstück Grundfläche GRZ GFZ BMZ

4.381 qm 2.142 qm 0,5 1,1 5,1

BGF Gesamt Alt Neu

4.797 qm 3.649 qm 1.136 qm

Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Ritz Ritzer Verfasser: Valentin Bettinger Mahmoud Maarabouni

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Im Stadtteil Berlin Tempelhof-Schöneberg soll ein neues Wohngebiet entstehen in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. In dem heterogenen städtebaulichen Kontext soll neben der Wohnbebauung ein Neubau der dortigen Polizei, des Schwimmbads und der Bibliothek integriert werden. Der städtebauliche Entwurf formiert sich um ein neugeplanten Bewegungspark, der mit Hilfe einer Fußgängerbrücke das Bindeglied zwischen dem „Alten Park“ westlich und des „Franckeparks“ östlich des Tempelhofer Damms fungiert. Südlich des Bewegungsparks ist der Neubau der Bibliothek, sowie eine Erweiterung des Rathauses angedacht. Der Neubau für die Polizei soll östlich des Bearbeitungsrahmens, an der Götzestraße entstehen, denn Sie verkraftet einen unprominenten Standort. Das Gebäude des Schwimmbades soll in einer ersten Phase bestehen bleiben. Im Falle einer Erneuerung aufgrund von Sanierung ist der Standort beizubehalten. Die Flächen für die Wohnbebauung teilen

sich in drei Grundstücke. Westlich des Schwimmbads soll der Wohnkomplex „Collective Cubes“ entstehen. Ein Wohnprojekt, welches für eine genossenschaftlich organisierte Baugruppe vorgesehen, neuartige Wohnformen fördern und so nachhaltig die Nachbarschaft prägen soll. Deshalb sind in der Erdgeschosszone öffentliche Nutzungen, wie eine Kita, eine Arztpraxis, ein Nahversorger, ein Café und weitere Gewerbeeinheiten zu finden. Die Collective Cubes bedienen mit verschiedenen Grundrisstypen eine durchmischte Mieterschaft, wobei Seniorencluster und Clusterwohnungen besonderes herauszuheben sind. Die Besonderheit des Stahlbetonskelettbaus, welcher mit Holzrahmenelementen verkleidet ist, befindet sich im 5.Obergeschoss auf einer Gemeinschaftsebene. Im Dachgeschoss welches sich mit einer Putzfassade abhebt befinden sich die Gemeinschaftsnutzungen wie Gemeinschaftsküchen, Grillplätze, Urban Gardening- und Co-Working Plätze, die durch Brücken miteinander verbunden sind.


Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

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Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

VII VI

VI V

VII

VII Polizei

VI VI

VI

Schwimmbad

Bewegungsp

ark

Biblioth

Rathause

rweiteru

ng

ek

Fußgängerbrücke Verbindung der Grünflächen

Rathauserweiterung Neubau

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Wohnungsbau frei finanziert

Bibliothek Neubau

Wohnungsbau für WBG

Bewegungspark Planung

Wohnungsbau collective cubes

Kleingartenanlage Feldblume


Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

34% Clusterwohnungen 4771 qm | 23 WE

22% Familienwohnung 3005 qm | 24 WE 05

13% Senioren Clusterwohnung 1841 qm | 12 WE 04

11% Singlewohnung 1578 qm | 48 WE 03

4% Paarwohnungen 557 qm | 12 WE

02

6% Gemeinschaftsbereich 799 qm

01

10% Gewerbe 1392 qm

00

Total 13942 qm 119 WE -01

Raumprogramm

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Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Gemeinschaftsbereich

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

Westansicht

SĂźdansicht

40


Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Schnitt A-A

Schnitt B-B

Schnitt C-C

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A-04

C

A-03

A

2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

B

Tiefgarage

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C

A

B


Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Müll

Einzelhandel Blumenladen

Müll

Tiefgarageneinfahrt

Fahrrad Fahrrad Einzelhandel Bäckerei

Holzwerkstatt

Nahversorger

Verkaufsläche

Kindergarten

Müll

Fahrrad Fahrrad

KücheEssbereich

Lager

Müll

Gemeinschaftsräume Müll Aussenbereich

Personalbereich

Fahrrad Lager

Arztpraxis Müll Küche

Wartebereich Fahrrad

Café Behandlung

Optionsgastronomie Optionsgastronomie

Erdgeschoss

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

Seniorenclusterwohnung 5 Zimmer 4 Personen 181 qm Clusterwohnung 5 Zimmer 4 Personen 171 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm Familienwohnung 4 Zimmer 4 Personen 96 qm

Familienwohnung 3 Zimmer 3 Personen 81 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm

Zweizimmerwohnung 2 Zimmer 2 Personen 56 qm

Clusterwohnung 7 Zimmer 6 Personen 298 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm

Clusterwohnung 5 Zimmer 4 Personen 155 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm

Zweizimmerwohnung 2 Zimmer 2 Personen 56 qm Seniorenclusterwohnung 4 Zimmer 3 Personen 136 qm

Familienwohnung 3 Zimmer 3 Personen 95 qm

Clusterwohnung 5 Zimmer 4 Personen 136 qm

Seniorenclusterwohnung 4 Zimmer 3 Personen 143 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 33 qm

Clusterwohnung 5 Zimmer 4 Personen 181 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm Familienwohnung 5 Zimmer 5 Personen 124 qm

Regelobergeschoss 1-4

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Familienwohnung 3 Zimmer 3 Personen 110 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm

Singlewohnung 1 Zimmer 1 Person 35 qm Familienwohnung 3 Zimmer 3 Personen 88 qm


Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Clusterwohnung 5 Zimmer 6 Person 268 qm

Clusterwohnung 8 Zimmer 10 Personen 353 qm

Familienwohnung 3 Zimmer 3 Person 100 qm

Familienwohnung 3 Zimmer 3 Person 93 qm

Familienwohnung 3 Zimmer 3 Person 141 qm

Clusterwohnung 9 Zimmer 10 Person 385 qm Zweizimmerwohnung 2 Zimmer 2 Person 82 qm

Familienwohnung 5 Zimmer 5 Person 116 qm

Co-Working Plätze Familienwohnung 6 Zimmer 6 Person 172 qm

Gemeinschaftsküche

Gemeinschaftsküche

5. Obergeschoss

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

Solarkollektoren

Oberlicht

Solarkollektoren

Solarkollektoren

6. Obergeschoss

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Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Fassadenschnitt

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2017 | Portfolio | Mahmoud Maarabouni | Collective Cubes

Fassadenschnitt

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Collective Cubes | Mahmoud Maarabouni | Portfolio | 2017

Details

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