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Suche nach Gedanken

Looking for Thoughts

Ich bewege mich in den verschiedenen Bereichen wie Bühnenbild, Installation, Performance und Malerei.

I roam through the realms of stage design, installation, performance and painting.

Erfahrungen, Erlebnisse, Gedanken, Gefühle zwingen mich zur künstlerischen Auseinandersetzung. Bei meinen Arbeiten geht es um innere Bilder. Es entstehen Verbindungen von Raum, Dichtung, Musik und Bewegung. Der Raum wird zu einem Raum der Fantasie, ein Raum des Unterbewussten, der Künstlichkeit, der Utopie, der Wünsche... Ich reagiere gegen den bestehenden Raum. Es entstehen Wirklichkeiten , die vom Betrachter eine andere Art der Orientierung und Aufmerksamkeit erfordern.

Experiences, adventures, thoughts and emotions drive me towards artistic examination. My work is about the images within. Connections emerge between space, poetry, music and movement. Space turns into a place of fantasy, a space of the subconscious, arti ciality, utopia, desires ... The existing space prompts me to react. Realities arise, demanding from the audience a different mode of orientation and perception.

Meine Kunst lebt vom Augenblick, der mich bewegt.

My art thrives on the moments that inspire me.

Es sind unbewusste, intuitive Vorgänge. Ein seelischer Zustand wird ins Bild übertragen. Der Illusionsraum der Malerei hat immer einen Zusammenhang mit dem dreidimensionalen Raum. Auf diese Weise erweitere ich die Malerei in ihrer räumlichen Dimension. Ich verwische die Grenzen zwischen zweidimensionaler Malerei und Raum-Architektur. Dazu verwende ich vorwiegend Zeitungspapier, Erde, Plastikfolie, Farbe und Licht. Der Raum kann als Leinwand verstanden werden.

It‘s a subconscious, intuitive process. A state of the soul is translated into imagery. This realm of illusion and painting is at all times connected to the three-dimensional space. Thus, I expand the spacial dimension of painting. I blur the lines between two-dimensional painting and spacial architecture. My tools are mostly newsprint, soil, plastic foil, colour and light. The room can be understood as a canvas.

Atelier Ulm 2016 Foto: Nik Schölz


Nothing for eternity - Nichts für die Ewigkeit Installation im Kulturzentrum Almacén, Tel Aviv 2017

Performance LETTERS IN BETWEEN

Performance LETTERS IN BETWEEN

Installation und lecture-performance von und mit Marianne Hollenstein

Installation and lecture-performance by and with Marianne Hollenstein

Bei LETTERS IN BETWEEN möchte ich Raum, Zeichnung, Malerei, Text, Sprache und Klang zusammenführen.

At LETTERS IN BETWEEN I want to bring together space, drawing, painting, text, language and sound.

Es wird aus Briefen von Hannah Arendt (Deutsch-Jüdische Philosophin 1906-1975) an Heidegger, Blücher, Jaspers und ihre Freundinnen wie Hilde Fraenkel und Helen Wolf gelesen. Diese Briefe widerspiegeln Ihr Denken und ihr Leben. Eine Musikkomposition begleitet den Briefwechsel. Zusammen ergeben sie einen Zusammenklang von Raum, Zeit und Klang. Gleichzeitig schreibe ich auf grosse Bodenpapiere mit einer eigen entwickelten Schrift, die aus dem Klang und dem Rhythmus entsteht. Ich schreibe große eigene Briefe. Diese verändern den Raum im Laufe der Performance. Das Wechselspiel von Text, Klang und Bewegung -das Schreiben- soll eine bewusste Wahrnehmung der einzelnen Elementen erzeugen. Ich arbeite spontan und lasse Zufälle passieren. Es ist sozusagen wie ein Spaziergang auf dem Papier.

It is read letters by Hannah Arendt (German-Jewish philosopher 1906-1975) to Heidegger, Blücher, Jaspers and their friends like Hilde Fraenkel and Helen Wolf. These letters reflect your thinking and your life. A music composition accompanies the correspondence. Together, they create a harmony of space, time and sound. At the same time, I am writing on large floor papers with a script developed by myself, which emerges from the sound and the rhythm. I write big own letters. These change the space in the course of the performance. The interplay of text, sound and movement-the writing-is intended to produce a conscious perception of the individual elements. I work spontaneously and let coincidences happen. It‘s like a walk on paper.

In meinen Schreibarbeiten geht es ebenfalls um ein Wechselspiel von Schrift und Zeichnung , die wie eine Malerei verstanden werden kann. Prozesse des Sehens und des Lesens durchdringen sich und beginnen sich zu vermischen. Und wiederum haben meine Arbeiten mit dem Denken von Hannah Arendt zu tun. Für mich ist Kunst gleichbedeutend für das Denken.

My writing work is also about an interplay of writing and drawing, which can be understood as a painting. Processes of seeing and reading interpenetrate and begin to mingle. Again, my work has to do with the thinking of Hannah Arendt. For me, art is synonymous with thinking.


LETTERS IN BETWEEN wurde bereits gezeigt 2016 2017 2018 2019

Galerie Étienne de Causans 25 Rue de Seine, Paris Dezember 2018

im Atelier - Ulm | Deutschland im Kunstverein - Gera | Deutschland Im Kulturzentrum Amacén - Tel Aviv | Isreal im alten Schlachthof - Basel | Schweiz in der Buchhandlung Jastram - Ulm | Deutschland im Christlich-Jüdischen Museum - Laupheim | Deutschland in der Galerie Etienne de Causans - Paris | Frankreich in SET Galery - Kiew | Ukraine in Cité Danzas - Saint-Louis | Frankreich

LETTERS IN BETWEEN has already been shown 2016 2017 2018 2019

in the studio - Ulm | Germany in the art association - Gera | Germany At the Amacén Cultural Center - Tel Aviv | Isreal in the old slaughterhouse - Basel | Switzerland in the bookstore Jastram - Ulm | Germany in the Christian-Jewish Museum - Laupheim | Germany in the gallery Etienne de Causans - Paris | France in SET Galery - Kiev | Ukraine in Cité Danzas - Saint-Louis | France


Ulmer Bücherstube Jastram Schuhhausgasse 8, Ulm Mai 2018


Schweizer Botschaft: Olena Chernezhenko Projekt Manager


FASHION COLLECTION 2019 Fashion - Performance Performance design: Marianne Hollenstein Finch Fashion design: Kateryna Biakova, Maksym Holub Musik design: George-Emanuel Schneider Bilder: Ruslan Synhayevsky


FASHION COLLECTION 2020 Fashion - Performance Performance design: Marianne Hollenstein Finch Fashion design: Kateryna Biakova, Maksym Holub Bilder: Ruslan Synhayevsky


Sattellit M54-Nord Théâtre Cité Danzas, Saint-Louis November 2019


„Ich glaube an die Ästhetik der Einfachheit“, sagt die Schweizer Künstlerin Marianne Hollenstein. Ihre Bilder, Installationen, Grafiken, Performances, Collagen und Szenografien besitzen eine beeindruckende Ausgewogenheit, die man kaum noch als minimalistisch bezeichnen kann. Sie ist die Manifestation eines Gleichgewichts von Intellektualität und Sinnlichkeit im Sinne von Hegels ethischer Ästhetik. Wie in “der gute Text” oder “die gute Rede”, die keine Ausschmückungen benötigen, um klar verstanden zu werden. Die Ausstellung der Künstlerin in Kiew kombiniert mehrere Werke und Zyklen: Ihre in Frankreich, Deutschland und anderen Ländern gezeigte Performance „Letters in Between“ steht im Zentrum davon. Diese Performance basiert auf den Briefen von Hanna Arendt, der deutsch-amerikanischen Philosophin. Beim Vorlesen von Arendts Briefen füllt Hollenstein Blätter und schreibt mit seltsamen Symbolen hinein. Es ist ihr eigener Schriftzug, der Herzkurven, Enzephalogrammen oder Polygraphendetektoren ähnelt. Der Rhythmus ihrer mystischen Schriften setzt Leidenschaften, Hoffnungen und Frustrationen frei, die in Arendts philosophischen Texten keinen Ausdruck finden

können. Das humanitäre Weltbild von Arendt ist so fest, als wäre es ein Plateau, das nicht anfällig für Erdbeben ist. Und doch: „Was bedeutet es, ein Mensch zu sein?“ - ist die Frage, die Hollenstein in ihren Kunstwerken inspiriert. „Meine Arbeit bezieht sich bei allem, was ich tue, auf den Menschen in seiner Bedingtheit sowie auf die wahre geistige und politische Beschaffenheit meiner Umwelt.“ In „The Human Condition“, einem der bemerkenswertesten Werke von Hanna Arendt, setzt sie menschliches Handeln der Produktion entgegen. Menschenrechte sollten nach Ansicht der Philosophin das Recht zum Handeln und Denken einschließen. Dies in Zeiten, in denen Handlungen nurmehr zum Antreiben von Maschinen dienen und nicht mehr. Marianne Hollenstein destabilisiert diese allzu pragmatische Perspektive. Wenn wir ihr Werk und damit ihre Weltsicht sehen, regt ihre individuelle nicht zweckgebundene Tätigkeit das eigenständige Denken und Handeln im Betrachter an. Kostiantyn Doroshenko, Kyiv Übersetzung: Bernhard Stengele

„I believe in the aesthetics of simplicity,“ says Swiss artist Marianne Hollenstein. Her paintings, installations, graphics, performances, collages and scenography have an impressive balance that can hardly be described as minimalist. It is the manifestation of a balance of intellectuality and sensuality in the sense of Hegel‘s ethical aesthetics. As in „the good text“ or „the good speech“, which need no embellishments to be clearly understood. The artist‘s exhibition in Kiev combines several works and cycles: her performance „Letters in Between“, shown in France, Germany and other countries, is at the center of this. This performance is based on the letters of Hanna Arendt, the German-American philosopher. When reading Arendt‘s letters Hollenstein fills sheets and inscribes them with strange symbols. It is their own writing that resembles heart curves, encephalograms or polygraph detectors. The rhythm of their mystical writings releases passions, hopes and frustrations that can not find expression in Arendt‘s philosophical texts. The humanitarian worldview of Arendt is as solid as if it were a plateau that is not prone to earthquakes. And yet, „What does it mean to be human?“ - is the question that inspires Hollen-

stein in her artworks. „My work, in everything I do, refers to man in his conditionality and the true spiritual and political nature of my environment.“ In „The Human Condition“, one of Hanna Arendt‘s most noteworthy works, she counters human action with production. Human rights should, in the philosopher‘s view, include the right to act and think. This in times when actions only serve to drive machines and nothing more. Marianne Hollenstein destabilizes this overly pragmatic perspective. When we see her work and thus her worldview, her individual, unrestricted activity stimulates independent thought and action in the viewer. Kostiantyn Doroshenko, Kyiv


Foto: Daria Biliak Kurator: Maria Vtorushina

In der neuen Set Galerie in Kiew findet eine Ausstellung der Schweizer Künstlerin Marianne Hollenstein mit dem Titel „The Human Condition“ statt. Es ist unwahrscheinlich, dass es in diesem Jahr ein Thema gibt, das für den künstlerischen Ausdruck relevanter ist als die menschliche Situation. Wie Ralph Rugoff in seinem Projekt, dem Hauptkurator der aktuellen Biennale 2019 für zeitgenössische Kunst in Venedig, gezeigt hat, unterliegen alle Aspekte des menschlichen Daseins sowie seine Beziehung zu sich selbst und zur Welt dem unerbittlichen und grundlegenden Umdenken der Moderne. Zu einem solchen Umdenken lädt das Publikum und die Set Gallery mit einer Ausstellung von Marianne Hollenstein (Kuratorin Konstantin Doroshenko) ein. von Andrey Boborykin, Kyiv

In the new Set gallery in Kiyiv, there will be an exhibition by the Swiss artist Marianne Hollenstein entitled „The Human Condition“. It is unlikely that this year there will be a topic that is more relevant to artistic expression than the human situation. As Ralph Rugoff has shown in his project, the main curator of the current Venice Biennale of Contemporary Art 2019, all aspects of human existence as well as its relation to itself and the world are subject to the inexorable and fundamental rethinking of modernity. The public and the Set Gallery with an exhibition by Marianne Hollenstein (curator Konstantin Doroshenko) invite to such a rethinking. by Andrey Boborykin, Kyiv


Foto: Daria Biliak Kurator: Maria Vtorushina


EINIGE SIGNALE WISSEN NICHTS. WIE WÜRDEN SIE EINE NATUR IHRER QUELLE HABEN?

SOME SIGNALS KNOW NOTHING. HOW WOULD YOU HAVE A NATURE OF YOUR SOURCE?

Das Gefühl in der Ausstellung von Marianne Hollenstein in der SET Galerie, ist vergleichbar mit der Wirkung der Dämmerung, wenn sanft die Umrisse der Dinge verschmelzen und es scheint, dass der Raum bis ins Unendliche zu erweitern beginnt. Das ist ein Gefühl der Freiheit. Die Ausstellung taucht ein, aber dieses Eintauchen wird nicht als Absorption wahrgenommen, sondern aus irgendeinem Grund im Gegenteil - als Veröffentlichung.

The feeling in the exhibition by Marianne Hollenstein in the SET gallery is comparable to the effect of dusk, when the outline of things gently merge and it seems that the space begins to expand to infinity.

Zeit

Time

Marianne Hollenstein, „Menschlicher Staat“ FOREST KULCHINSKY 19 Juni 2019 216

Die Ausstellung besteht aus mehreren abstrakten Reihen, die Marianne zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten geschaffen hat. Einige der Bilder wurden speziell für die Ausstellung direkt in Kiew hergestellt, andere wurden früher initiiert, aber von der Künstlerin in Kiew fertiggestellt - zumindest im Moment; vielleicht arbeitet die Künstlerin noch in anderen Städten daran. Marianne stellt sie ohne Rahmen aus und legt die Ränder frei, in denen die Schichten der Vergangenheit erscheinen. Die tiefsten Farbschichten, die nur auf den Feldern sichtbar sind, enthüllen das Geheimnis der Oberfläche und enthüllen ihre Geschichtlichkeit. In die gleiche Richtung transportiert die Künstlerin ohne viel Aufhebens, ihre Absicht: Transport- Spuren wie Körperspuren zu vergleichen. Dies ist ein Nachweis der Verschiebung in Zeit und Raum der materiellen Welt. Ihre Arbeit lebt und verändert sich. Sie trägt ihre eigene Geschichte und verbirgt sie nicht vor uns; In dieser Geschichte ist jedoch noch nichts vervollständigt worden, alles ist im Gange. Vielleicht ist dies, warum sich der Raum der Ausstellung wie eine organischge Welt anfühlt , wo alles fließend zirkuliert.

Marianne Hollenstein, „HUMAN STATE“ FOREST KULCHINSKY 19 June 2019 216

That‘s a feeling of freedom. The exhibition plunges, but this immersion is not perceived as absorption, but for some reason on the contrary - as a publication.

The exhibition consists of several abstract series created by Marianne at different times and places. Some of the pictures were made specifically for the exhibition in Kiev, others were initiated earlier, but completed by the artist in Kiev - at least for the moment; Maybe the artist is still working on it in other cities. Marianne exposes them without frames and exposes the edges in which the layers of the past appear. The deepest layers of color visible only in the fields reveal the mystery of the surface and reveal its historicity. In the same direction, the artist transports without much ado, her intention: to compare transport traces like traces of the body. This is a proof of the shift in time and space of the material world. Her work lives and changes. She carries her own story and does not hide it from us; Nothing has yet been completed in this story, everything is going on. Maybe this is why the space of the exhibition feels like an organic world where everything circulates fluently.

Foto: Daria Biliak


DENKTAGEBUCH VON HANNAH ARENDT Eine Ausstellung mit Lecture-Performance von und mit Marianne Hollenstein und Georges-Emmanuel Schneider. Dieses Projekt ist eine Fortsetzung meiner Projekte „letters in between“ und „the human condition“, die sich mit Hannah Arendt beschäftigen. Ohne Hannah Arendt (deutsch-jüdische Philosophin 1906-1975) wäre die jüdisch-deutsche Geschichte des 20.Jahrhunderts nicht zu verstehen, sagt der Schriftsteller Amos Elon. Immer wieder spielt der Drang „Ich will verstehen“ eine fundamentale Rolle in ihrem Leben und Wirken. Das Denken bedeutet für sie ein Raum für Freiheit, Individualität und Empathie. Das Miteinander der Menschen in einer Gemeinschaft bedeutet Meinungsvielfalt und Entwicklung. Diese Themen, wie Verlust, Verwirrung und Ungewissheit, sollen in einer 20-Minütigen Performance die Leitgedanken sein. Ich versuche, Gedanken von Hannah Arendt malerisch und räumlich darzustellen.

Ihre Lebensgeschichte steht für die gesamte deutsch-jüdische Geschichte. Aus dem Denktagebuch, bestehend aus 28 Schreibheften, von Hannah Arendt werde ich Texte, Briefe, Essays, Gedichte, Gedanken zusammenstellen, die die Grundlage meiner Performance sind. Während der Performance male ich auf Boden- und Wandpapiere zu diesen Texten. Es entstehen Skizzen, Zeichnungen, Linien und Schriftzeichen im Raum. Diese Zeichnungen erobern den Raum, binden Texte und Klänge ein. Kunst, Geschichte, Politik, Literatur und Musik verbinden sich im Raum, der wie eine Leinwand benutzt wird. Georges-Emmanuel Schneider begleitet mit seinen eigenen Kompositionen die Texte von Hannah Arendt und meine malerische Tätigkeit. Im Zusammenspiel von Raum, Sprache und Klang passieren Zufälle und Sichtlinien verändern sich. Neue Blickwinkel und Perspektiven entstehen. Es ist ein Versuch, Gedanken sichtbar zu machen.

HANNAH ARENDT‘S THINKING DIARY An exhibition with a lecture performance by and with Marianne Hollenstein and Georges-Emmanuel Schneider. This project is a continuation of my projects that deal with Hannah Arendt „letters in between“ and „the human condition“. Writer Amos Elon says that without Hannah Arendt (German-Jewish philosopher 19061975) the Jewish-German history of the 20th century could not be understood. Time and again, the urge “I want to understand” plays a fundamental role in her life and work . For them, thinking means a space for freedom, individuality and empathy. The coexistence of people in a community means diversity of opinion and development. These topics, such as loss, confusion and uncertainty, should be the guiding principles in a 20-minute performance. I try to depict Hannah Arendt‘s thoughts in a painterly and spatial manner. Her life story stands for the German-Jewish history.

From the thinking diary, consisting of 28 exercise books, by Hannah Arendt I will compile texts, letters, essays, poems and thoughts that are the basis of my performance. During the performance I paint on floor and wall paper to go with these texts. Sketches, drawings, lines and characters are created in space. These drawings conquer the space, incorporate texts and sounds. Art, history, politics, literature and music combine in the space that is used like a canvas. Georges-Emmanuel Schneider accompanies Hannah Arendt‘s texts and my painting activities with his own compositions. In the interplay of space, language and sound, coincidences happen and lines of sight change. New points of view and perspectives arise. It is an attempt to make thoughts visible.


Atelier Ulm 2021 Foto: Daria Biliak


Vorbereitung: „I want to understand ...“ Ausstellung in der Gallery ARTIFACT New York 2021


Künstlerin Bühnenbild | Installation Performance | Malerei

artist set-design | installation performance | painting

Marianne Hollenstein ist in Basel / Schweiz geboren, schloss 1993 ihr Studium der Szénografie in Frankreich ab. 1996 bekam sie einen Kulturauftrag vom Erziehungsdepartement Kanton BL/Schweiz. Danach war sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin in Bochum, Dresden, Berlin, Potsdam, Basel und Zürich tätig. 1999 erhielt sie den Förderpreis der Akademie der Künste in Berlin. Von 2000-2004 leitete sie die Ausstattung am Hans-Otto-Theater in Potsdam. 2006 eröffnete sie ihr Atelier in Ulm, um sich intensiver mit der Bildenden Kunst auseinander zu setzten. Ihre Arbeiten für Theater, ihre Performance, ihre Installationen und Ausstellungen führten sie in den letzten Jahren durch die Schweiz, ganz Deutschland, in die Türkei, nach Griechenland, Afrika, Israel, und letztendlich in die Ukraine. Mit ihrer nächsten grossen Ausstellung wird sie in die USA reisen.

Marianne Hollenstein was born in Basel / Switzerland and completed her studies in Szénografie in France in 1993. In 1996 she received a cultural commission from the education department of BL / Switzerland. Then she worked as a freelance stage and costume designer in Bochum, Dresden, Berlin, Potsdam, Basel and Zürich.In 1999 she received the award of the Academy of Arts in Berlin. From 2000-2004 she directed the stage design-atelier at the Hans Otto Theater in Potsdam. In 2006, she opened her studio in Ulm to engage more intensively with visual art. Her works for theaters, her performances, installations and exhibitions has taken her in recent years throughout Switzerland, all over Germany, Turkey, Greece, Africa, Israel, and finally Ukraine. She will travel to the USA with her next big exhibition.

Obereggweg 10 4147 Aesch, BL | CH +41 61 751 18 50

Gartenstraße 14 89077 Ulm | D +49 179 11 71 959

m.hollenstein@marianne-hollenstein.de www.marianne-hollenstein.de find me on facebook & instagram


BIOGRAFIE 1964

geboren in Basel / Schweiz

AUSSTELLUNGEN & INSTALLATIONEN (AUSWAHL) 2004

Performance: Medea | Kunsthalle Basel, Basel Galerie Rue‘50 | Basel

1980 - 1985

Pädagogische Fachhochschule Ingenbohl / Schweiz

1985 - 1989

Lehrtätigkeit in Reinach / Schweiz

2009

Theaterarbeiten | SMUDAJESCHECK Galerie, Ulm

Szénografie-Studium in Charleville-Mézières / Frankreich

2010

„Es war einmal…“ | Hochschule für Musik und Theater, München

2012

„A portrait of thinking“ | SMUDAJESCHECK Galerie, Ulm

1989 - 1993 seit 1994

Theaterarbeiten | Malerei | Installation | Performance Schauspielhaus Bochum | Theater Stadelhofen, Zürich | Erziehungsdirektion Basel-Land Schauspielhaus Dresden | Puppet theatre thousand oaks, Los Angeles | Theater Basel Kunsthalle Basel | Theater uterm Dach, Berlin | Theater im Ballhaus, Bonn | Festspiele Berlin Filmproduktion: Sophie Taeuber-Arp, Zürich

1996

Kulturauftrag vom Erziehungsdepartement Basel-Landschaft / Schweiz

1999

Förderpreis der Akademie der Künste Berlin / Deutschland

2001 - 2004

Live-Malerei zu „Kasimir und Karoline“ | Theater und Philharmonie Thüringen „Gedanken verkleinern“ | Alter Malsaal, Gera 2013

Relocating the Myth of Troy | Sirince, Türkei „Denkstrukturen“ | Galerie am Blauen Wunder, Dresden 2014

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken | Staatstheater Wiesbaden | Tacheles Berlin Staatstheater Karlsruhe | Theater Ulm | Staatstheater Nürnberg Theater am Gärtnerplatz, München | Festival Bozen, Italien | Kloster Dornach, Schweiz Ventura Film, Zürich | Staatstheater Braunschweig | Mainfranken Theater Würzburg Theater und Philharmonie Thüringen | Tyiatro Medresesis Sirince, Türkei Enka-Theater Istanbul, Türkei | Festspiele Samos, Griechenland | Alsarya Theater, Tel Aviv Modern Ballett Kiew, Ukraine | Staatstheater Kassel, Theater Trier 2017

Theater-Bundespreis Deutschland (Theater und Philharmonie Thüringen)

2018

Lehrauftrag an der HfWU, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen / Deutschland

Raum-Malerei | Fischergasse 15, Ulm Kloster Dornach | Basel

Ausstattungsleitung am Hans-Otto-Theater, Potsdam / Deutschland Theaterarbeiten | Malerei | Installation | Performance

Palimpsest Tanzspuren übermalt | Performance, Theater Ulm

2016

LETTERS IN BETWEEN | Installation und Performance im Atelier, Ulm Orfeo 1.Akt/2.Akt | Installation und Performance im Stadthaus Ulm und BBK Ulm LETTERS IN BETWEEN | Installation und Performance, Kunstverein Gera

2017

CohnBuckyLevy – der Verlust | Installation und Performance in Altenburg Hommage an Edith Altman, Performance | Lindenaumuseum, Altenburg Carl Lämmle reloaded | Christlich-Jüdisches Museum, Laupheim Nothing for eternity | Installation, Kulturzentrum Almacén , Tel Aviv La joie de vivre | 57. Biennale Venezia , Italien

2018

LETTERS IN BETWEEN | Installation und Performance im Alten Schlachthof, Laufen The sleeping beauty“ | Malerei und Szénografie ,Schweizer Botschaft Kiew, Ukraine

2019

LETTERS IN BETWEEN | Installation und Performance, Galerie Etienne de Causans, Paris Fashion-Performance | Tsekh Art Gallery , Schweizer Botschaft Kiew, Ukraine Human Condition | SET-Indepented art galery / Kyiv Art Week , Ukraine Denktagebuch | Art week Vilinus, Litauen Klanggalerie | Weißenhornklassik im Schloß, Weißenhorn LETTERS IN BETWEEN | Regionale 20 , Cité Danzas, St.Louis, Frankreich

2020

„Dunkle Nacht“ Installation | Wengenkirche Ulm „human draft“ digitale-live-performance | Gogolfest und Finch, Dnipro, Ukraine Fastentuch | St. Georg und St. Michael zu den Wengen Kirche, Ulm

2021

„Frauen im Judentum“ Installation zu Hannah Arendt | Christlich-Jüdisches Museum, Laupheim „Denktagebuch von Hannah Arendt“ | Atelier, Ulm in Vorbereitung: „I want to understand...“ | Gallery ARTIFACT, New York

Profile for M.Hollenstein

Dossier 2021 Marianne Hollenstein  

Dossier 2021 Marianne Hollenstein  

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