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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 52 | 24. DEZEMBER 2012 www.migrosmagazin.ch

ALAIN CHERVET I 20

Ein Bärner Giel erobert den Boxring ARNOLD RETZER I 26

Der Psychologe empfiehlt zu scheitern

Bild: Tina Steinauer

KÜCHENKUNDE I 62

So essen Sie 2013 gesund und saisonal

Frohe Weihnachten!

Emma (6), ihr Pony Poppy und das Migros-Magazin wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes Fest und besinnliche Tage.

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


DIESE WOCHE 2 |

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INHALT

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Der Weisswein im Entrée Die letzten Stunden vor dem grossen Fest. Hektik überall, dabei würde man doch so gerne zwei Gänge runterschalten und innehalten. Den Stress aussperren und einfach die Stunden mit Familie oder Freunden geniessen. Und dann ist man doch wieder im Druck: Das mit dem Sousvide-Kochen hat nicht wirklich geklappt, der Briefträger hat das letzte Päckli nicht ausgeliefert, die Schwiegermutter will, dass man sie zu Hause abholen kommt, der Weisswein steht immer noch im warmen Entrée statt im kühlen Schrank, die Schwägerin hat den versprochenen Kuchen fürs Dessert vergessen … Die Idee von Weihnachten wird im Bauch geboren — und setzt sich im Kopf fest. Geboren aus Erinnerungen an ein wunderschönes Fest, das wohl nie so perfekt war, wie wir dies in Erinnerung haben. Und doch versuchen wir jedes Jahr, dieses Gefühl wieder wachzurufen. Dieses Gefühl nachzuempfinden und mit allen glücklich zu sein. Und auf den Versuch kommt es an. Auf den Versuch, mit geliebten Menschen das Fest der Liebe zu feiern. Andern etwas Gutes zu tun.

72 | LEBEN Noch vor wenigen Jahren dachte Esther Fischer, sie hätte nicht mehr lange zu leben. Eine Lebertransplantation hat ihr eine neue Zukunft geschenkt. Nun macht sie sich bereit für die Fahrt nach Italien, wo sie Weihnachten verbringen wird.

Und sollte Ihnen der Sinn nicht nach Weihnachten stehen oder die Verwandtschaft gehörig auf das Weihnachtsguetsli gehen, hören Sie auf Psychotherapeut Arnold Retzer: Machen Sie das, was Sie immer an Weihnachten gemacht haben (Interview Seite 26). «Es geht ja vorbei», sagt der Mann, der sich sonst gegen den Terror des positiven Denkens wehrt. «Schlimm wäre nur, wenn es ein Dauerweihnachten gäbe und man auch die lieben müsste, die man eigentlich nicht ausstehen kann.»

MIGROS-WOCHE 5 | Aktuelles

GENERATION M

7 | Mit einem Besuch Freude schenken

WEIHNACHTEN

10 | Die schönsten Weihnachtsbilder 17 | Wissenswertes über den Christbaum 18 | Der grosse Adventswettbewerb

Ich wünsche Ihnen friedliche, wundervolle Festtage.

MENSCHEN

20 | Porträt Auf zu Runde 1: Boxer Alain Chervet steht kurz vor seinem ersten Profikampf. 25 | Auf ein Wort 26 | Interview Psychotherapeut Arnold Retzer. 31 | Kolumne: Der Hausmann.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

26 | MENSCHEN Arnold Retzer findet die Aufforderung, stets guter Stimmung zu sein, unmenschlich: Der deutsche Psychotherapeut und Buchautor plädiert für mehr Mut zum Trübsal.

AKTUELL

32 | Die Migros erstrahlt im Lichterglanz

SCHAUFENSTER

34 | Prosit Neujahr! Kein Kater dank alkoholfreien Drinks. 40 | Leicht geniessen an Silvester


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

INHALT | 3

86 | MEINE WELT Gault Millau hat ihn zum Aufsteiger des Jahres erkoren. Dabei wollte Heiko Nieder, Küchenchef im Zürcher Luxushotel Dolder Grand, gar nicht Koch werden.

51 | Herzhaft gesunde Hafersnacks 53 | Nachhaltig erfrischende Säfte 54 | Trendige Farben im Kinderzimmer 57 | Alles für Prinzessinnen

SAISONKÜCHE

Bilder: René Ruis, Jorma Müller, Bernd Hartung, Gerry Nitsch

58 | Spektakel, Spiessli und Suppe Marion Gasser kocht in ihrem Zirkuswohnwagen aufregend aromatisch.

62 | Ernährungstipps für das neue Jahr

IHRE REGION

65 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

71 | Wie sinnvoll sind Gentests? 72 | In Form: Lebertransplantation 75 | Neues vom Zoo-Doktor

MEINE WELT

86 | Heiko Nieder Zu Besuch beim Spitzenkoch.

RUBRIKEN

9 | Forum 77 | Leseraktion 78 | Rätsel/Impressum 84 | Cumulus

Lesen Sie online: Von kleinen Königen und dem patenten Slowaken Petr www.migrosmagazin.ch

MAMMA MIA! Kolumnistin Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, über Familienalltag und -anliegen. Diese Woche: Kennen Sie das: Konfi statt Nutella, Ramba Zamba statt Mittagspause? Trotz aller Erziehungsvorsätze tanzen Ihnen die kleinen Könige auf der Nase herum. Willkommen im Klub! Und keine Sorge, das ist total normal.

www.migrosmagazin.ch

DIE SCHLUMMERMUTTER Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt. Folge 7: Die jungen Leute mögen die Ruhe bei der Schlummermutter. Auch der Slowake Petr ist froh, dass man reden kann, aber nicht muss. Er kümmert sich dafür um eine moderne und doch einfach zu bedienende Waschmaschine.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

MIGROS-WOCHE

AKTUELLES | 5

Sparen mit Spass

D

Nach Kanada auswandern: einer der Träume, die Migipig-Sparer verwirklichen wollen.

www.migipig.ch und www.facebook.com/migipig

Migipig, das Online-Sparschwein der Migros Bank, hilft beim Verwirklichen von Träumen. Die Website hatte schon 60 000 Besucher.

as Online-Sparschwein der Migros Bank macht Sparen zu einer vernetzten Aktion. Nutzer der Migipig-Website formulieren einen Wunsch, für dessen Erfüllung sie Geld beiseitelegen wollen — etwa eine Ferienreise oder ein neues E-Bike. Sie eröffnen anschliessend ein Migipig-Sparkonto ohne Kontoführungsgebühr und profitieren von einem attraktiven Zinssatz: 1,5 Prozent auf dem Jugendsparkonto und 0,3 Prozent auf dem Sparkonto. Via Facebook macht der Sparer sein Ziel publik, fortan können ihn Kolleginnen und Kollegen bei der Realisierung des Wunsches unterstützen — sei es durch kleine Zuwendungen oder auch indem sie seinen Durchhaltewillen stärken. Seit Mitte November ist Migipig online, seither verzeichnete die Website 60 000 Zugriffe. Viele Sparziele wurden publik gemacht: Ein junges Paar möchte nach Kanada auswandern. Ein anderer Sparer will für einen Arbeitskollegen, der eine Single aufgenommen hat, unbedingt einen Videoclip drehen. Auch für ein Brautkleid wird Geld gesammelt. Auf Facebook läuft ausserdem zurzeit ein Migipig-Spiel mit einer Gewinnsumme von 13 000 Franken. Text: Michael West

Bilder: Jakob Radlgruber/Fotolia, iStockphoto

Beim Einkaufen Gutes tun Noch bis am 31. Dezember 2012 können Migros-Kundinnen und -Kunden ganz einfach Projekte der Pro Juventute unterstützen. Es geht zum Beispiel um die Notrufnummer 147, unter der verzweifelte Kinder und Jugendliche rund um die Uhr vertraulich und professionell beraten werden. Mit speziellen Coupons, die in den MigrosFilialen erhältlich sind, können Kunden beim Bezahlen des Einkaufs an der Kasse einen, vier oder sieben Franken spenden. Beim Redaktionsschluss dieser Ausgabe des Migros-Magazins betrug der Spendenstand zugunsten der Pro Juventute 1 447 773 Franken.

FRISCH IN DER MIGROS

Exotischer Igel

So bändigt man Mangos am besten: Mit einem scharfen Messer auf beiden Seiten des Kerns die Mangohälften abtrennen. Ein Schachbrettmuster in das Fruchtfleisch schneiden, ohne die Schale zu beschädigen. Nun die Schale von aussen nach innen stülpen, damit sich das würfelförmig geschnittene Fruchtfleisch nach aussen kehrt.


Publireportage

ÜBERFISCHTE MEERE UND STEIGENDER FISCHKONSUM SETZEN VIELEN FISCHBESTÄNDEN ZU. GUT, DASS SICH DIE ZERTIFIZIERUNGSPROGRAMME MSC UND ASC FÜR EINE ÖKOLOGISCHE FISCHEREI UND AQUAKULTUR EINSETZEN.

% 0 0 1 . g i t l a h h c a n

Nachhaltiger Wildfang

il) steht für MSC (Marine Stewardship Counc hhaltiger Fisch und Meeresfrüchte aus nac en wichtigen Fischerei. Das Zertifikat leistet ein en in den Beitrag zur Erhaltung der Ressourc Meeren.

Verantwor tu volle Fisch ngszucht D

as ASC-Lab el (Aquacult ure Stewardship Council) ze ichnet Fische und Meeresfrüc hte aus, die aus ökologis cher Zucht stammen.

Der Migros liegt ein schonender Umgang mit der Umwelt am Herzen. Davon zeugen die Mitgliedschaft in der WWF Seafood Group und die bereits langjährige Partnerschaft mit dem Label MSC. So leistet die Migros nachweislich einen Beitrag zum Schutz des marinen Ökosystems. Doch ihr Engagement für den Umweltschutz geht noch weiter: Als erster Schweizer Grossverteiler bietet sie neu auch verschiedene Produkte mit dem ASC-Label an. Davon profitiert aber nicht nur die Natur, sondern auch Sie – weil Sie mit gutem Gewissen Fisch und Meeresfrüchte essen können.

Ein Teil von

Wir versprechen der Generation von morgen, dass bis 2020 unser Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

MGB www.migros.ch W

NACHHALTIGER FISCH AUS DER MIGROS.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

WEIHNACHTSBESUCH | 7

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

Bringen Patienten im Spital ein Ständchen: Yannick und Lea sind die Hauptdarsteller im neuen Onlinevideo von Generation M.

Gute Taten für Mensch und Umwelt Lustig, berührend, aussergewöhnlich: Zahlreiche Nutzer der Generation-MWebsite haben auf unterschiedliche Art einen Beitrag geleistet.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

«Diese Woche fahre ich mit dem Velo zur Arbeit.»

Generation M wie Mitmachen

Generation M regt zu kritischen Diskussionen an, und bereits haben sich Tausende Menschen zu nachhaltigen Aktionen verpflichtet. Das neuste Versprechen zum Mitmachen: jemandem mit einem Besuch Freude zu bereiten.

G

eneration M bewegt die Menschen: Über 51 000 haben sich den Mitmach-Versprechen auf der Website von Generation M angeschlossen. Sie haben zehn Prozent Strom gespart, sind mit dem Velo zur Arbeit gefahren oder haben Freiwilligenarbeit geleistet. Dies sind nur drei von insgesamt 17 Möglichkeiten, sich für die Generation von morgen zu engagieren. Rund alle zwei Wochen gab es ein neues Versprechen, dem man sich anschliessen konnte. «Der Grundgedanke hinter jedem Versprechen sind die kleinen Taten vieler, die zusammen eine grosse Wirkung erzielen», sagt Jonathan Fiagbedzi, Spezialist für digitales Marketing beim Migros-GenossenschaftsBund. «Mit Infografiken zeigen wir, welche Wirkung jedes einzelne Versprechen hat.»

Ein Gesangsständchen im Spital und im Altersheim Das aktuelle Versprechen passt gut in die festliche Jahreszeit: «Diese Woche erfreue ich jemanden mit einem Besuch.» Lea (9) und Yannick (7) sind die Hauptdarsteller im dazugehörigen Onlinevideo. Die beiden erfreuen im Spital und im Altersheim Patienten und Seniorinnen mit

Liedern und dem Spiel auf der Ukulele. Der weihnachtliche Besuchsaufruf ist aber nicht das einzige Versprechen, bei dem man mitmachen kann. Mitwirkung ist auch bei allen bestehenden Versprechen noch immer möglich. Denn die Migros will auch weiterhin möglichst vielen Leuten die Möglichkeit geben, sich an ihrem Engagement für die Generation von morgen zu beteiligen.

Rege Diskussionen auf der Onlineplattform Das ist aber nicht nur auf der Website von Generation M möglich, sondern auch auf Facebook. Dort gibts laufend spannende Infos, Tipps und Umfragen. Natürlich kommen nicht nur Fans von Generation M zu Wort, sondern auch Kritikerinnen und Kritiker. Auf der Onlineplattform wird untereinander und mit Vertretern der Migros rege diskutiert. Passend zu den Festtagen zum Beispiel über Sinn oder Unsinn von Weihnachtsbäumen aus Plastik. Ob Pro oder Kontra — Nutzerin Anja bringt es auf den Punkt: «Ich wünsche dir schöne Weihnachten, egal ob mit oder ohne Baum, Hauptsache mit einem glücklichen Kinderlachen.» Text: Andreas Dürrenberger

Sepp Murer: «Meine Knie sind nicht mehr die besten, darum mit E-Bike. Abwärts rassig, aufwärts dank dem E-Bike noch ganz akzeptabel. Bin 83 Jahre alt. Wochenleistung circa 25 bis 35 Kilometer.»

«Diese Woche gebe ich einem alten Gegenstand einen neuen Zweck.»

Maegi Landolt: «Diese Woche nähe ich aus den Migros-Kaffeesäcken eine tolle Einkaufstasche.»

«Diese Woche lese ich allen Abfall auf.»

Claudia Vonarburg: «Wo ich auch hinschau, was ich seh,es tut meiner Seele weh. Müll, so weit das Auge reicht, die Menschen machen es sich leicht. Gedankenlos und unverfroren, wird ein Wäldchen auserkoren. Dort sammelt sich geschwind, zack, zack,Flaschen, Dosen, Abfallsack. Dieses Drama wächst rasant, wird es nicht früh genug gebannt. Jeder muss umsichtig handeln, will er auf der Erde wandeln fröhlich, heiter und beschwingt. Wer mag schon, wenn es stinkt! Ich nicht, darum mach mit: Mach den ersten Schritt!!! Halt sauber unsere Welt, denn das geht auch ohne Geld!»

«Diese Woche leiste ich eine Stunde Freiwilligenarbeit.»

Susanne Hofer: «Ich gehe drei- bis viermal pro Woche mit meiner 86-jährigen Nachbarin auf einen kleinen Spaziergang. Wir haben meine kleine Hündin und einen Bauernhund mit dabei. Natur und Tiere sind gut fürs Gemüt.»


Reisen in guter Gesellschaft

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Unsere Reise führt uns durch Tschechien, nach einem Halt in der Hauptstadt Prag fahren wir weiter nach Polen, von der romantischen Stadt Krakau, ins kosmopolitische Warschau und bis zur Hanse- und Hafenstadt Danzig. Wir entdecken die Naturschönheiten und unendlichen Weiten der Masurischen Seenplatte.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Prag. Hinfahrt via München und Pilsen nach Prag. 2. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung, fakultative Moldau-Schifffahrt. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grösste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehören die Karlsbrücke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den fröhlichen Märkten, wo auch heute noch traditionelle Handwerkskunst dem Besucher Einblicke in vergangene Tage gewährt sowie verschiedene Kirchen, u.a. die Teynkirche, mit den Klängen der ältesten Orgel Europas. Heute Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittags besteht die Möglichkeit an einer Moldau-Schifffahrt teilzunehmen (fakultativ). 3. Tag: Prag–Krakau. Weiterfahrt über die tschechisch-polnische Grenze nach Krakau, der sehenswertesten Stadt Polens. 4. Tag: Krakau. Am Vormittag Besichtigung der romantischsten Stadt Polens, die ihren Ruf sowohl ihren wunderschönen Bauwerken als auch der ungebrochenen Tradition des Studentenlebens %"!"((

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verdankt. Wir sehen u.a. die Altstadt, die Marienkirche sowie die Königsräume in der Wawelburg. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 5. Tag: Krakau–Warschau. Fahrt nach Auschwitz. Hier, rund 60 km westlich von Krakau, liess Hitler 1940 das grösste Konzentrationslager in der Zeit des zweiten Weltkrieges errichten. In Tschenstochau, dem bekanntesten Wallfahrtsort des Landes besichtigen wir die Paulinerkirche mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna, dem zahlreiche Wundertaten zugeschrieben werden. Abends erreichen wir Warschau. 6. Tag: Warschau. Die Stare Miasto (Altstadt) von Warschau wurde nach dem zweiten Weltkrieg vollständig restauriert. Sie wird dominiert von den beeindruckenden Bauwerken des königlichen Schlosses und der Sankt-Johannes-Kathedrale. Der Marktplatz wird von Restaurants und Strassencafés gesäumt, und in den angrenzenden malerischen Gassen gibt es zahlreiche Geschäfte, die zum Shopping einladen. Am Morgen ausführliche Rundfahrt durch die Stadt an der Weichsel. 7. Tag: Warschau–Masurische Seenplatte. Fahrt über Plonsk, Mlawa, Nidzica nach Olsztynek. Hier besichtigen wir das Freilichtmuseum. Wir machen uns mit der Holzbaukunst der Masuren vertraut, sehen Wasser- und Windmühlen, Bauernhäuser, eine Schenke, eine Holzkirche usw. Wir erreichen Olsztyn (Allenstein), Tor zur Masurischen Seenplatte. Tausende von klaren Seen ziehen Naturliebhaber magisch an. Die «Grüne Lunge Polens» ist ein Paradies für Wanderer. Auf rund 1500 km² findet man 3000 grössere und unzählige kleine Seen. 8. Tag: Masurische Seenplatte. Den heutigen Tag widmen wir der Masurischen Seenplatte: grüne Wälder, blaue Seen und Storchennester, ein Land von unglaublicher Schönheit und Faszination. Nach einer erholsamen Schifffahrt Besichtigung der Wolfsschanze in Gierloz (Görlitz). Hier hat Hitler im Frühjahr 1940 sein Hauptquartier bauen lassen. Anschliessend Besichtigung des Klosters Swieta Lipka (Heilige Linde). Das Jesuitenkloster mit der barocken Wallfahrtskirche aus dem 17. Jh. wirkt in der Landschaft ungewohnt heiter.

9. Tag: Masurische Seenplatte–Danzig. Fahrt via Olsztyn nach Malbork (Marienburg). Die Marienburg zählt zu den schönsten Profanbauten des Mittelalters und ist eine der schönsten und beeindruckendsten Wehranlagen Europas. Seit 1309 war hier die Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens. Danach fahren wir weiter nach Danzig. 10. Tag: Danzig. Im Zentrum der alten Hansestadt befindet sich der Marktplatz mit dem beeindruckenden Rathaus (14. Jh.), in dem das historische Museum der Stadt untergebracht ist. Die Uferpromenade wird von Cafés, Geschäften, alten Kornspeichern und Lagerhäusern sowie dem ältesten hölzernen Kran Europas gesäumt. Heute Morgen lassen wir uns vom Charme der über 1000 Jahre alten Stadt während der geführten Stadtbesichtigung bezaubern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 11. Tag: Danzig–Dessau. Fahrt durch Nordwestpolen und über die Oder nach Dessau. 12. Tag: Dessau–Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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Nächte

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

LESERBRIEFE | 9

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MM 48–50: Vorfreude ist die schönste Freude

Das sind meine Weihnachten

Auf die Artikel mit malenden und bastelnden Kindern haben junge Leserinnen und Leser Bilder von ihren eigenen Werken eingesandt. Darauf spielen Christbaum, Kerzen, Engel und der Samichlaus die Hauptrollen.

2

3

4

1. Ayla (6) ist im zweiten Kindergarten und feiert mit der Mutter nach indischer und nach Schweizer Sitte. Wie auf der Zeichnung will Ayla den echten Weihnachtsbaum mit möglichst vielen Kugeln schmücken. 2. Ramon (5½) hat Kerzen gemacht: für Gotti, Götti und Grosseltern «und für mich selbst auch», wie er erklärt. 3. Annika (4, links) und Jasmin (8) haben sich ins Engelskostüm Engels kostüm gestürzt und einen Engelsthron gebaut. Nun zieren ihre Fotos Tassen, Kalender und Karten. 4. Der kleine Kai (4) freute sich vor allem auf den Besuch des Samichlaus, wie seine Zeichnung zeigt.

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WEIHNACHTEN 10 |

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ein frischer Blick auf Wie sieht Weihnachten aus? Ist es die Zeit der Vorfreude und Besinnung, oder eher die Zeit des Shopping-Burn-outs? Mit viel künstlerischer Freiheit haben Fotografen und Fotografinnen, die regelmässig für das Migros-Magazin arbeiten, das Thema umgesetzt.

Das Geschenk sind wir Festgehalten von: Stéphanie Meylan (37), Lausanne VD, www. stefmel.net Die Fotografin zum Bild: «Im vorweihnachtlichen Wettlauf in den Läden verwandeln wir uns selbst zu wandelnden Geschenkpackungen – und landen erschöpft unter dem Weihnachtsbaum. Bloss, was solls, denn das Schönste an einem Geschenk bleibt die Person, die sich hinter diesem versteckt.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

WEIHNACHTEN

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Weihnachten Der Chlaus am Ende Festgehalten von: Roger Baumer (31), Thun, www. rogerbaumer photographie.ch Der Fotograf zum Bild: «Samichlaus in der Gosse in Thun an der Oberen Hauptgasse. Der Chlaus steht sinnbildlich für unsere Gesellschaft: Er ist überfordert, hat zu wenig Zeit und Ressourcen und zu viele Wünsche.»


WEIHNACHTEN 12 |

Ohne Baum kein Fest Festgehalten von: Claudio Bader (37), Lugano TI, www. claudiobader.com Der Fotograf zum Bild: «Es ist eine Komposition von zwei Bildern: links Gianni, Weihnachtsbaumverkäufer in Lugano. Rechts ein dekorierter Weihnachtsbaum vor einem Hotel in Lugano.»

Idyllisch wie bei Anker Festgehalten von: Ramona Tollardo (22) und Gregor Brändli (26), Wikon LU, http:// monatollardo. blogspot.ch Die Fotografen zum Bild: «Wir haben uns vom Schweizer Maler Albert Anker inspirieren lassen, der genau solche Szenen bemerkenswert umgesetzt hat. Wir zeigen die Weihnachtszeit aus der Welt der Kinder. Auf diesem Bild sind Martina (12) und Beat (13) im Obergeschoss des Bauernhofs der Familie Fölmli in Oberdorf zu sehen.»

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

WEIHNACHTEN | 13

Shopping unter Strom Festgehalten von: Mirko Ries (28), Zürich, www.einfach-nurbilder.ch Der Fotograf zum Bild: «Aufgenommen wurde das Bild im Restaurant Au Premier im Hauptbahnof Zürich gegen Abend. Die Idee oder der Gedanke dahinter sind: Weihnachtsstress statt Weihnachtsentspannung.»

Hell erleuchtet Festgehalten von: Samuel Trümpy (26), Glarus, www. samueltruempy.ch Der Fotograf zum Bild: «Ernst Küng kontrolliert die üppige Weihnachtsbeleuchtung an seinem Haus in Glarus.»


MGB www.migros.ch W

HERZLICHEN DANK!

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FÜR KINDER UND JUGENDLICHE IN DER SCHWEIZ GESAMMELT.

Ein grosses Dankeschön all unseren Kundinnen und Kunden, die sich bereits an der Spendenaktion beteiligt haben. Unterstützen auch Sie die wertvolle Arbeit der Pro Juventute, zum Beispiel die Notrufnummer 147. Die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2012 in allen Migros-Filialen. www.migros.ch / weihnachten


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WEIHNACHTEN | 15

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

LebkuchenKönig Festgehalten von: Michal Florence Schorro und Prune Simon-Vermot (beide 25), Biel, http://prune-michal.ch Die Fotografinnen zum Bild: «Joachim (3), der Neffe einer der Fotografinnen, macht zu Hause in Tramelan BE Lebkuchen.»

Einsame Vorfreude Festgehalten von: Ornella Cacace (32), Zürich, http://ornellacacace.wordpress.com/ Die Fotografin zum Bild: «Mila ist die Einzige, die sich in unserem Haushalt auf Weihnachten freut und schon mal als Rentier durch die Gegend rennt. Sie zählt die Tage, auch wenn die knapp Dreijährige nur bis 14 zählen kann.»

www.migrosmagazin.ch

MEIN WEIHNACHTSBILD So sieht Weihnachten für mich aus Christbaum, Winterwanderung, Krippe oder Festmahl: Welches Bild zeigt für Sie Weihnachten am besten? Senden Sie uns Ihr selbst geschossenes Bild mit Namen, Wohnort und kurzer Erklärung (wo aufgenommen, was zeigt es?) an onlineredaktion@migrosmedien.ch. Ab 27. Dezember finden Sie die Bilder online.


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WEIHNACHTEN | 17

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

22 |

O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter …

Wo kommen unsere Christbäume her? 7% Deutschland 40% Schweiz (davon 15 % biologisch produziert)

Weihnachten ohne ein echtes Tännchen im Wohnzimmer? Unmöglich! Zumindest für viele Deutschschweizer. Die Zahlen und Fakten zum Baum aller Bäume.

53% Dänemark

Die Verkaufsgrössen bei Christbäumen: Die beliebtesten Christbäume:

300

Stufe VIII 250–300 cm

250

Nordmanntanne 60%

Stufe VII 200–250 cm

200

Fichte 25%

Stufe VI 175–200 cm

Es dauert zwischen fünf und acht Jahren, bis ein Baum die Höhe von 1,2 bis 1,8 Meter erreicht hat (je nach Baumart).

Stufe V 150–175 cm Blaufichte 5%

150

Stufe III 100–125 cm

andere 10% 100

Der Umsatz: 40–50 Millionen Franken

Verbreitung des natürlichen Christbaums: 50% Deutschschweiz 13% Tessin

Produzent/Markt/Hof/Wald Grossverteiler Fachmärkte/Gartencenter Landi

Stufe II 80–100 cm Stufe I 60–80 cm

Wo die Christbäume verkauft werden:

37% Romandie

Stufe IV 125–150 cm

45% 30% 15% 10%

Wie kommt der Christbaum ins Wohnzimmer? 71% mit dem Auto

50

Wie werden Christbäume entsorgt? 1/3 Verbrennungsanlage 2/3 private Kompostierung

20% zu Fuss 9% mit dem öffentlichen Verkehr

Nicht entfernter Baums Baumschmuck verursacht Umweltprobleme. 2003 entfielen auf 10 000 Tonnen Christbaum 7,5 Tonnen Kupfer!

Quellen: Comparis, IG Christbaum, diverse Tageszeitungen

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WEIHNACHTEN 18 |

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Migros-Magazin-Adventskalender

Letzte Chance auf

Das grosse adventsspiel endet am 24. Dezember. Wer jetzt noch nicht gewonnen hat,

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in Computerspiel für den Enkel, ein Kaschmirschal für die Grosstante. Schenken macht Freude! Aber es geht auch ins Geld. Da trifft es sich gut, dass im grossen Adventsspiel nach Weihnachten 20 Migros-Gutscheine im Wert von je 1000 Franken verlost werden. Ein erfreulicher Zustupf an die Haushaltskasse, der dem Januarloch ein wenig den Schrecken nimmt. Wer im Advent nicht nur sein Konto, sondern auch das Nervenkostüm und die Energiereserven strapaziert hat, macht am besten gleich auch noch an der Verlosung des 24. Adventstürchens mit. Denn da gibts sechs entspannende Tage im Thermalzentrum Les Bains d’Ovronnaz

im Wallis zu gewinnen. Auf dem Programm steht dort für einmal nichts anderes, als sich erst durchs Frühstücksbüffet zu schlemmen und dann stundenlang im warmen Wasser zu liegen, die müden Muskeln im Whirlpool muntersprudeln zu lassen und dabei den Blick auf die umliegende, prächtige Bergwelt zu geniessen. Teilnehmen kann man via Telefon, SMS oder Internet, und zwar bis am 24. Dezember um Mitternacht. Auf der rechten Seite finden Sie die genauen Angaben. Mehrmalige Teilnahmen sind erlaubt. Der Erlös aus den Anrufen kommt übrigens der Pro Juventute und der Bildungswerkstatt Bergwald zugute.

24.

Dezember

Adventstürchen 24

Erholung und Wellness im Wallis während 6 Tagen für 2 Personen im Thermalzentrum Les Bains d’Ovronnaz in einer 2½-Zimmer-Wohnung, inkl. freien Eintritts in die Heilbäder und Frühstücksbüffet. Weitere Informationen: www.thermalp.ch


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WEIHNACHTEN | 19

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

tolle Preise

kann immer noch auf einen schönen Zustupf hoffen. So gewinnen Sie 1000 Franken Als Zusatzpreis verlosen wir 20 x 1 Migros-Einkaufsgutschein im Wert von je 1000 Franken. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Adventskalenders nehmen automatisch an der Zusatzverlosung teil. Selbstverständlich können Sie auch nur auf den Zusatzpreis setzen. Beantworten Sie einfach folgende Frage:

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Und so funktionierts: ! PER TELEFON: Wählen Sie die Nummer 0901 200 033 (Fr. 1.– pro Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Die Rufnummer ist vom 1. bis zum 24. Dezember 2012 (24 Uhr) freigeschaltet. ! PER SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort PREIS, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.– pro SMS). Beispiel: PREIS Lösung, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf ! ONLINE: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff

Das 24. Türchen

Am 24. Dezember öffnet sich das letzte Türchen des Migros-Magazin-Adventskalenders. Der Preis: sechs Tage ausspannen im Wallis. Ideal für all jene, die nach der Adventszeit eine Auszeit nötig haben.

So machen Sie mit

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

Das Leichtgewicht

Sein Onkel Fritz ist eine Box-Legende, er selber steht vor dem wichtigsten Kampf seiner noch jungen Karriere: Alain Chervet wird am 26. Dezember, dem Boxing Day, erstmals als Profi in den Ring steigen. Autorin Claudia Langenegger und Fotografin Carmela Odoni haben den jungen Berner sechs Jahre begleitet. Boxer unter sich: Onkel Fritz Chervet und der damals 16-jährige Alain Chervet im Gespräch.

2006 Im Boxclub Boxing Kings in Bern: Alain Chervet scherzt mit Ergun Mersin (rechts), der ihn mit dem Boxfieber angesteckt hat.

B

oxing Kings Club, Bern. Alain Chervet (22) schlägt schnell in die Pratzen seines Trainers Bruno Arati — Haken, Geraden, links, rechts, oben, unten, Leber, Kinn, Kopf. Bruno fängt die Schläge auf, brüllt jedesmal, treibt ihn an, schreit: «Beweg dich, beweg dich!» Jeder Schlag muss sitzen, jeder Schlag muss hart sein. Acht Minuten, dann erst Pause. Chervet geht neben den Boxsäcken auf und ab, lockert die Arme. Schweissperlen liegen auf der Stirn, seine Haare sind zusammengefallen. Unter dem engen Leib-

chen zeichnet sich ein Sixpack ab. Schweiss- und Ledergeruch hängt schwer in der Luft, kaltes Neonlicht. Alain Chervet trainiert zweimal pro Tag, mittags und abends, samstags geht er joggen oder macht Sparring. Am 26. Dezember gibt er im Berner Kursaal sein Debüt als Profi. Endlich. «Ich wollte schon immer Profi werden», sagt der junge Berner. Auf seinem Gesicht breitet sich ein Lächeln aus, die blauen Augen strahlen. «Das ist so, seit ich boxe.» Schon als kleiner Bub hat er zum ersten Mal die Luft eines Boxkellers geschnup-


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Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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2012 Kurze Pause zwischen harten Trainingseinheiten: Alain Chervet bereitet sich intensiv auf seinen ersten Profikampf am 26. Dezember vor.

pert, sein Onkel nahm ihn ins Training mit. Das Boxfieber packte ihn erst später, mit 15, als er seinen Schulkollegen Ergun ins Training begleitete. Nach den Übungen am Sack und ein paar Runden Sparring wusste er: Das ist mein Sport. Er gab das Fussballspielen auf.

Walter, paul, Fritz, Ernst und jetzt alain: Die Chervets sind Boxer Alain war alles andere als ein Haudrauf oder Prügler, er war ein zurückhaltender, schmaler, sehr scheuer Bub. Dennoch erstaunte es niemanden, dass er boxen

wollte. Denn Alain ist ein Chervet, und das heisst in der Welt des Faustkampfs viel, sehr viel. Alains Vater Walter war sechsmal Schweizer Meister, Onkel Ernst viermal, die Onkel Paul und Fritz waren Profis. Die Chervet-Brüder waren in den 60erund 70er-Jahren Stars der Schweizer Sportwelt. Fritz füllte 1974 das Zürcher Hallenstadion mit dem Weltmeisterkampf im Fliegengewicht und hatte sogar einen Titelkampf in Bangkok. Es gab Reportagen in Tageszeitungen, Homestorys in der «Schweizer Illustrierten»,

und Fritz nahm eine Single auf, «Auf zur letzten Runde», die in Jukeboxen landauf, landab gespielt wurde. Als Alain daheim sagte, er wolle ins Boxen, sagte sein Vater: «Du musst nicht wegen mir boxen.» Doch der Bub war nicht davon abzubringen. Er hängte die Poster von 50 Cent und Eminem in seinem Zimmer ab. An die Türe kam Tyson, an die Wand die Plakate von Onkel Fritz und dessen Handschuhe vom Europameisterschaftskampf 1972. Dazu verschiedene Schweizer-Meister-Gürtel der Chervet-Brüder und der Pokal aus


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Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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2009 Boxing Day im Kursaal Bern vor 1500 Zuschauern: Alain Chervet gewinnt als Leichtgewicht einen Amateurkampf.

«Natürlich spüre ich den Druck. Das spornt mich umso mehr an.»

Bangkok. «Er ist süchtig nach Boxen», sagte Vater Walter schon damals. Seine Mutter Ruth brachte ihn ins Schülerboxen, und der Vater redete davon, nun auch wieder mit Trainieren anzufangen. Bald kamen die ersten Amateurkämpfe, die Eltern waren immer dabei, der Vater stand bei jedem Kampf am Ring und feuerte ihn auf Matteänglisch, einer alten Berner Geheimsprache, an. Doch die ersten drei Kämpfe verlor er. «Nach diesen Niederlagen dachte ich, das ist wohl doch nicht das Richtige für mich», erinnert sich Alain heute. Sein Vater redete ihm zu. Auch er hatte seinen ersten Amateurkampf verloren, damals, 1961. Niederlagen machen stark. Alain wurde Juniorenmeister, Deutschschweizer Meister.

Diszipliniert ist alain nur, wenn es ums Boxen geht Heute ist der scheue Bub ein durchtrainierter junger Mann. Gut aussehend, die Haare mit Gel gestylt. Er hat die KVLehre erfolgreich abgeschlossen, die RS gemacht, hat sein eigenes Auto und arbeitet als Kurier für eine Metzgerei, jeden Morgen von sieben bis zwölf. Er wohnt noch immer zu Hause, noch immer im gleichen Zimmer im ersten Stock des Einfamilienhäuschens in Zollikofen bei Bern. Seit fünf Jahren sind sie zu zweit, die Mutter ist ausgezogen. Die zehn Jahre ältere Schwester Sandra steht schon lange auf eigenen Beinen. Die Herkunft belastet auch: Von Alain wird erwartet, dass er die Genialität all seiner Onkel in sich trägt. Dass er jeden

Kampf gewinnt. Es gibt kein Entkommen: Schon beim ersten Amateurkampf kündigte ihn der Speaker als Neffen des legendären Fritz an. «Natürlich spüre ich den Druck», sagt Alain Chervet. «Das spornt mich umso mehr an.» Trotz seines Namens ist er ein Boxer wie jeder andere. «Boxen hat man nicht im Blut, so ein Quatsch! Dafür muss man hart trainieren», sagt Vater Walter. Und doch lebt in Alain etwas weiter, was die Chervet-Brüder ausgezeichnet hat. Früh musstendiesenämlichlernen,sichdurchzubeissen, und wussten, was es heisst, wenn einem das Leben nichts schenkt. Sie waren sieben Geschwister, der Vater war früh gestorben, die Mutter musste sie alleine durchbringen — morgens um sechs ging sie ins Büro, abends putzte sie.Diese Genügsamkeit,den Durchhaltewillen und die Hartnäckigkeit spürt man auch beim jungen Chervet. Er hat bis heute keinen Schluck Alkohol getrunken. Geraucht hat er auch nie. Das kommt bei seinen Freunden gut an: Wenn sie zu viel Bier trinken, sorgt Alain dafür, dass alle wieder heil nach Hause kommen. Seine Freundin Lea, ein hübsches Mädchen mit schwarzen Locken und fröhlichem Gesicht, interessiert sich nur wegen Alain fürs Boxen. Sie schaut bei den Trainings zu und ist bei jedem Kampf dabei. Sie erzählt, wie undiszipliniert er ausserhalb des Boxens sei: «Wenn ich ihm sage, er soll etwas erledigen, ist es bis heute nicht gemacht.» Sie nimmt es mit Humor. Beim Training sei er aber strikt: «Ob es regnet oder

schneit, er steht am Samstag früh auf und geht rennen.»

Die Familie chervet hält zusammen – immer Seine Trainer glaubten von Anfang an an Alain. Sie schickten ihn vor drei Jahren für einen Monat ins legendäre Gleason’s Gym in Brooklyn, wo einst Cassius Clay, Jake LaMotta und Mike Tyson trainierten, diesen September war er zwei Wochen in Deutschland bei einem Nachwuchstrainer. In Bern treibt ihn Bruno Arati bis zum Äussersten an: «Er schaffts, das Letzte aus mir zu holen. Das mag ich, da komm ich an meine Grenzen.» Doch manchmal reicht auch das nicht. An der Schweizer Meisterschaft 2012 hat er den Sieg knapp verpasst. Alle Vorfreude krachte in sich zusammen, Alain brach in Tränen aus, Lea tröstete ihn, sein Vater blickte leer mit wässrigen Augen, Mutter Ruth brach es beinahe das Herz. Doch dann verkündete der Vater: «Wir gehen jetzt trotzdem einen Hamburger essen.» Das Team Chervet hält zusammen, egal, was passiert. Text: Claudia Langenegger Bilder: Carmela Odoni

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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AUF EIN WORT | 25

STRASSENUMFRAGE

Wie feiern Sie dieses JahrWeihnachten? Wie sieht in der Schweiz das typische Weihnachtsprogramm aus? Das Migros-Magazin hat sich an verschiedenen Orten umgehört, und klar wurde: Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet das Zusammensein mit den Liebsten – und nicht die Geschenke. Rosaria Dias (41), Zimmermädchen und Küchenangestellte aus Grindelwald BE «Ich komme ursprünglich aus Portugal. An Heiligabend kommt die ganze Familie im berner Oberland zusammen, also mein mann, mein Sohn und Freunde. Wir spielen Karten, essen bacalao mit Kartoffeln und zum Dessert rabanadas, das hier als Arme ritter bekannt ist. erst um 24 Uhr packen wir die Geschenke aus.»

Ursula Simak (60), wohnhaft im australischen Airlie Beach, ursprünglich aus Buchs AG «zusammen mit meinem mann haben wir Weihnachten bei meinen eltern im Aargau vorgefeiert und dabei zum ersten mal nach 20 Jahren wieder Schnee gesehen. Am 24. Dezember fliegen wir nach brisbane zurück. Wir haben in der Schweiz neben dem Schnee die schönen beleuchtungen und Weihnachtsdekorationen bestaunt.»

Sandra Kunfermann (23), Kauffrau aus Silvaplana GR

Hansjörg Scheuble (63), Pensionär aus Heerbrugg SG

Philipp Faber (21), Koch aus St. Moritz GR

Daniel Lässer (21), Student aus Olten SO

«Ich feiere mit meinen eltern in Silvaplana. zuerst geniessen wir einen Apéro, danach bereiten wir gemeinsam Fondue chinoise zu. Nach dem essen sitzen wir vor den festlich geschmückten baum und verteilen Gschenkli. Speziell sein wird dieses Jahr, dass am 27. Dezember der Sohn meines bruders aus dem Appenzellerland anreist.»

«Am 24. Dezember reist die Jungmannschaft mit den enkeln an und übernachtet bei uns. Weihnachten zelebrieren wir einen Tag später, ruhig und feierlich. Wir gehen auswärts essen, und zu Hause können dann die Kinder die Geschenke auspacken. Weil wir uns unter dem Jahr wenig sehen, ist für mich das gemütliche zusammensein ein besonderer moment.»

Katrin Bleuler (58), Hausfrau, Schwyz, mit Caramel (5) «Wir feiern Weihnachten mit der ganzen Familie, wir sind rund 15 Leute. zuerst geniessen wir den schön dekorierten Weihnachtsbaum, danach musizieren wir auf dem Klavier und hören uns eine stimmungsvolle Klassik-CD an. zum essen gibt es rindsfilet im Teig. Ich freue mich besonders, dass meine 92-jährige mutter gesund ist und mit dabei sein kann. Sie legt Wert darauf, dass wir Weihnachten richtig zelebrieren.»

«Ich werde so gegen 17 Uhr mit der Arbeit beginnen. In der Küche des Hotels Giardino mountain bereiten wir die A-la-Carte-Gerichte für Heiligabend vor. Nach der Arbeit werde ich wohl mit den Kollegen ein bier trinken gehen. Dann wars das dieses Jahr schon für Weihnachten. Denn ich lebe alleine im engadin. meine Familie feiert zu Hause in berlin.»

«Ich feiere mit der ganzen Familie. Traditionsgemäss essen wir Fondue chinoise. Dann setzen wir uns vor den festlich geschmückten Tannenbaum und geniessen dort Guetsli zum Dessert. erst danach folgt die bescherung. Das zusammensein ist für mich der Höhepunkt, weil man sonst während des Jahres kaum zeit dafür hat.»

«Am 24. Dezember feiere ich zusammen mit meiner Familie. meine Grossmutter wird italienisch kochen – wir haben sizilianische Wurzeln. Was das menü sein wird, wissen wir noch nicht. besonders freue ich mich auf das zusammensein und die festliche Atmosphäre.»

Texte: reto e. Wild, bilder: reto e. Wild, Fotolia

Nathanael Gautschi (29), Fotofachangestellter aus Aarau AG

Roberto Triulzi (47), Geschäftsführer Olympia Bobrun und Ex-Eishockeystar aus St. Moritz GR «Am 24. Dezember ist die Olympiabobbahn in betrieb, also arbeite ich bis 14 Uhr. Danach feiere ich Weihnachten mit meiner Familie und meinen brüdern mit ihren Frauen. zur Vorspeise gibt es Lachs, danach selbst gemachte Lasagne, gefolgt von einem Stück Fleisch und einem tollen Tiramisù, das meine Frau zubereitet. Am 25. esse ich seit meiner Kindheit Truthahn. Höhepunkt wird sein, dass unser Sohn vom militär zu uns zurückkehrt.»

Clelia Cusumano (16), KVLehrtochter aus Bülach ZH

«Am 24. Dezember gehe ich mit meiner Freundin zu meinen eltern. zuerst gibt es einen Apéro und danach meist rindsgehacktes mit Hörnli. Danach liest uns Daddy eine Geschichte aus der bibel vor, gefolgt von Weihnachtsliedern, die wir vor allem für die Kinder meiner beiden Schwestern singen. Wir erwachsenen schenken uns nichts mehr, reden aber gerne in die Nacht hinein und trinken dazu Wein.»


MENSCHEN 26 |

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INTERVIEW

«Negative Gefühle muss man nicht bekämpfen»

Wer Angst, Schmerz und Scheitern zulässt, kommt weiter im Leben, sagt der deutsche Psychotherapeut Arnold Retzer. Er hat eine «Streitschrift gegen positives Denken» verfasst.

«Wir würden Schmerzfreiheit keine zwei Wochen überleben»: Psychotherapeut Arnold Retzer auf seiner Couch im Institut in Heidelberg.

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

Arnold Retzer, Sie schreiben in Ihrem neuen Buch «Miese Stimmung», dass Werte wie Spass, Optimismus und Glaubensfestigkeit zunehmend in die Krise führen und man dringend Zustände wie Angst, Trauer und Scheitern aufwerten müsste, weil sich das positiv auswirkt. Wie genau soll das gehen?

Ich betätige mich quasi als Ratingagentur und plädiere dafür, die Triple-AWerte etwas niedriger zu bewerten und die D-Werte etwas mehr zu schätzen. Es geht mir also nicht um die Abschaffung von Spass und Optimismus, sondern um das Erkennen und die Berücksichtigung ihrer Schattenseiten. Ich bin ein grosser Anhänger der Ambivalenz. Zum Beispiel?

Nehmen wir die Hoffnung. Die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Leider. Weil auf dem Weg zum Tod der Hoffnung meist viele andere Leichen anfallen. Die Finanz- und Schuldenkrise zum Beispiel ist von übertriebener und falscher Hoffnung zumindest mitausgelöst worden. Die Hoffnung etwa, dass die Immobilienpreise stetig weiter steigen oder dass man das Geld von den Schuldnern dann schon wieder bekommt. Von ähnlicher Hoffnung sind auch Glücksspieler getrieben, die im Roulette auf eine Zahl setzen. Kommt sie nicht, verliert man zwar, aber gleichzeitig steigt die Hoffnung, dass sie beim nächsten Mal kommen wird. Das führt mit Vollgas in den Crash. Das Problem der Hoffnung ist, dass durch sie oft der Verstand vernebelt wird. Also lieber zweifeln und ängstlich sein?

Angst und Zweifel schützen uns davor, unvernünftige Entscheidungen zu treffen. Schmerz ist unangenehm, aber ohne ihn fehlte uns die Warnung unseres Körpers, wenn ihm etwas Schädliches widerfährt. Wir würden Schmerzfreiheit keine zwei Wochen überleben. Und durch unser intensives Streben nach

Psychotherapeut und Autor Arnold retzer (60) ist Arzt, Psychologe, Paartherapeut und Autor. er ist Privatdozent für Psychotherapie an der Universität Heidelberg und Gründer und Leiter des Systemischen Instituts Heidelberg, an dem er Klienten betreut, aber auch Psychotherapeuten und berater ausbildet. er wohnt mit seiner Frau in einem Vorort von Heidelberg, das Paar hat drei erwachsene Kinder. «Miese Stimmung. Eine Streitschrift gegen positives Denken», von Arnold Retzer, S. Fischer Verlag, 2012; bei Ex Libris: 23.10 Fr.

Dauerglück vermasseln wir uns die Banalität des Guten, wie ich das nenne. Ein Leben mit kleinen Zufriedenheiten, kleinen Unzufriedenheiten, kleinen Glücksmomenten. Mehr bräuchte es eigentlich gar nicht für ein gutes Leben. Aber wohin käme die Menschheit ohne Hoffnung und das Streben nach Glück? Würden wir nicht möglicherweise immer noch in einer Höhle sitzen und an Mammutkeulen nagen?

Wenn das Ziel wäre, danach gar nicht mehr zu streben, wäre das wohl so. Aber es geht mir lediglich um eine Relativierung. Und eine gewisse Skepsis gegenüber dem Fortschritt schadet nicht. Er brachte uns schliesslich auch Tschernobyl, Fukushima und Tausende Jahre lang strahlenden Atommüll. Es ist also eine Frage der Balance. Was kann man tun, um die zu finden?

Meine Diagnose ist, dass wir derzeit in einem unbalancierten Zustand leben. Die kulturellen und gesellschaftlichen Glaubenssysteme, die uns umgeben, führen dazu. Wir müssen lernen, uns dem zu entziehen, Nein zu sagen zum Terror des Sollens, wenn wir zu einer Balance finden wollen. Im Vordergrund steht eine gesunde Portion Skepsis darüber, was uns gelingen soll mit Hoffnung, Fortschritt, Glück und Selbstoptimierung. Viele dieser Werte haben mit Gefühlen zu tun, und die lassen sich bekanntlich rational nur schwer kontrollieren.

Aber es ist doch noch viel schwieriger, dem gegenwärtigen Trend des positiven Denkens zu folgen. Wir sind umgeben von der Aufforderung, das Beste aus unserem Leben zu machen, die Schmiede unseres Glücks zu sein. Und so sucht also jeder als Ich-AG verzweifelt, sich zu optimieren. Die emotionalen Kosten allerdings sind hoch. Nicht umsonst wächst die Zahl der Menschen mit Burnout und Depressionen ins Ungeheuerliche. Ich sehe da einen klaren Zusammenhang. Die Aufforderung, ständig guter Stimmung und hoffnungsvoll zu sein, ist schlicht unmenschlich. Und doch machen viele bei dem Spiel mit. Und warum?

Man hat Angst, nicht mehr dazuzugehören, wenn man nicht mehr mitspielt. An Weihnachten, dem Fest der Liebe, ist der Druck besonders gross, fröhlich zu sein und seine Angehörigen zu lieben, auch wenn man die Grosstante eigentlich nicht ausstehen kann. Was raten Sie?

«Gott sei Dank ist ja das Fest der Liebe nur einmal im Jahr.»

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INTERVIEW | 27

Das zu machen, was man immer an Weihnachten gemacht hat. Es geht ja vorbei. Schlimm wäre es, wenn es ein Dauerweihnachten gäbe und man auf Dauer auch die lieben müsste, die man eigentlich nicht ausstehen kann. Gott sei Dank ist ja das Fest der Liebe nur einmal im Jahr. Also Augen zu und durch, um der lieben Harmonie willen? Widerspricht das nicht Ihrem Credo, zum Terror des Sollens Nein zu sagen?

Ich glaube nicht. Die Frage ist doch, welches Sollen uns terrorisiert. Was Weihnachten und die Grosstante angeht, scheint mir das vorübergehende So-tunals-ob weniger terrorisierend als der Zwang zum Authentisch-sein-Sollen. Den ansonsten anfallenden Terror der Grosstante sollte man dabei vielleicht auch in die Rechnung einbeziehen. Sie plädieren im Buch dafür, auf der Suche nach einem guten Leben nicht so sehr darüber nachzudenken, wer man ist, sondern besser darüber, wer man nicht ist. Also ein Zu-sichFinden im Ausschlussverfahren?

Gewissermassen. Aber man muss dabei gar nicht zu sich finden. Ich halte es mehr mit dem Philosophen Michel de Montaigne, der gesagt hat: «Was weiss ich, wer ich bin.» Es genügt, sich selbst auf die Schliche zu kommen, zu erkennen, dass zum Beispiel der Job, der einen fertig macht und die Lebensqualität zerstört, der falsche Job ist. Okay, aber dann muss man immer noch herausfinden, welches denn der richtige Job ist.

Klar. Da kommt dann der Schriftsteller Robert Musil zum Zug: «Wir irren vorwärts.» Ich muss nicht unbedingt wissen, welches der perfekte Job für mich ist. Es genügt, den Mut zu haben, sich einzugestehen, dass der aktuelle es nicht ist, dass ich mich geirrt habe. Nicht ganz leicht in unserer Kultur der Nullfehlertoleranz. Wir sollten mehr Mut haben, Irrtümer zuzulassen und daraus zu lernen. Das Neue kommt nicht durch die Fehlerfreiheit in die Welt, sondern durch den Fehler. Sie nennen Ihr Buch eine «Streitschrift»: Haben Sie sich schon streiten müssen?

Es ist ja nicht so, dass ich den Streit suche. Die Reaktionen waren bisher eher zurückhaltend, Widerspruch kommt vor allem aus meiner eigenen Zunft, der Ärzteschaft und der Psychotherapeuten. Die greifen Sie ja auch frontal an.

Ich äussere mich skeptisch gegenüber den Mythen, etwa, dass positives Denken


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

gut gegen Krebs sein soll. Das scheint einigen bitter aufzustossen. Aber es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Optimismus die Lebenszeit von Krebspatienten verlängert. Aber haben wir uns mal in einem Glaubenssystem eingerichtet, tun wir alles dafür, dieses Weltbild nicht zu torpedieren,egal,wie sehrwir die Realität verbiegen müssen. Wie kann man sich von diesem Mechanismus emanzipieren?

Sie stellen Fragen … (lacht) Wir müssen die Trauer zulassen. Mit ihr verabschieden wir uns von einem Weltbild genauso wie von einem geliebten Menschen, der gerade verstorben ist. Allerdings muss man dazu erst mal so weit kommen, das eigene Weltbild oder Teile davon als unbrauchbar zu erkennen. Dem ins Auge zu schauen, ist sehr schwierig. Kommt dazu, dass der Mensch ohne einen Glauben nicht leben kann. Nicht?

Irgendetwas müssen wir uns vorstellen. Das ist übrigens ein schöner Begriff: Wir stellen etwas vor uns, also zwischen uns und die Welt. Ohne eine solche Vorstellung können wir nicht leben. Das wäre, wie wenn wir ungeschützt direkt in die Sonne schauen würden, wir würden unser Augenlicht verlieren. Ich plädiere also nicht dafür, ohne einen Glauben, ohne ein Weltbild zu leben. Aber darauf zu reagieren, wenn das Leben sein Veto dagegen einlegt und unsere Vorstellung nicht mehr funktioniert. Wieso fällt es uns so schwer, uns zu ändern? Irrtümer einzugestehen?

Wir leben in einem kulturellen Pool von Glaubenssystemen und haben Angst, in Widerspruch dazu zu geraten, isoliert zu werden mit unserer Weltsicht. Hinzu kommt, dass wir nur ungern einen Irrtum eingestehen. Wir schämen uns dafür, fühlen uns schuldig. Nehmen wir das Weltbild Kapitalismus. Eigentlich beruht das ganze Konzept auf dem Prinzip Hoffnung, nicht?

Ja.

Ist das nicht eine beunruhigend instabile Basis für ein Gesellschaftssystem?

Es gibt ja auch Gegenbewegungen. Hoffnung ist die Grundlage, um Schulden zu machen: Man hofft, dass man irgendwann wieder genug Geld hat, sie zurückzuzahlen. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass das im grösseren Massstab katastrophale Folgen haben kann. Die Gegenbewegung ist das Sparen, und das wird jetzt ja auch überall gemacht.

Sie geisseln den täglichen Druck zur Selbstoptimierung, dem oftmals mithilfe von Tabletten nachgegeben wird. Aber auch Ihr Buch kann man als Ratgeber zur Optimierung lesen.

Wenn ich einen Ratschlag geben sollte, dann den, keinen Ratschlägen zu trauen. Im Buch mache ich mir ja mehr Gedanken darüber, was man so tut, um sich unglücklich zu machen — und rate dann zur Unterlassung. Das ist ein bisschen ein anderer Ansatz als jener der klassischen Selbstoptimierung. Was ist eigentlich mit jenen, die in den negativen Gefühlen hängen bleiben? Die nicht daraus lernen und nicht wieder herausfinden?

Diese negativen Gefühle dürfen sein, die muss man nicht bekämpfen. Darum geht es ja. Aber wir leben in einer Angstbekämpfungsgesellschaft. In Deutschland werden jährlich über 420 Millionen Tagesdosen Antidepressiva und angstlösende Medikamente verkauft. Das Problem ist nicht die Angst, sondern deren Bekämpfung. Denn gerade damit stärken wir sie, sie bekommt wesentlich mehr Gewicht im Leben, Anzeige als sie haben müsste.

«Unsere Vorfahren waren die Ängstlichen, nicht die Furchtlosen. Die sind alle auf der Strecke geblieben.»

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INTERVIEW | 29

Sie haben unter Ihren Misserfolgen aber schon auch gelitten, damals?

Saumässig. Erst der Rückblick erlaubt es, das positiv zu sehen. Können Sie im Privatleben abschalten, oder analysieren Sie reflexartig laufend das Verhalten aller Leute um sich herum?

Es gehört ein bisschen dazu, ich kann das nicht völlig abschalten. Aber es beschäftigt mich nicht pausenlos, das wäre unerträglich. Geben Sie manchmal auch ungefragt professionelle Ratschläge im Freundeskreis?

Früher ab und zu, aber ich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht, insbesondere in der Familie. Als ich beim Abendessen versucht habe, ein familientherapeutisches Erstinterview durchzuführen, fanden die Kinder sofort: Jetzt kommt er wieder mit dem Psychoscheiss! Meine Reputation als Vater hat dadurch enorm gelitten, also habe ich es aufgegeben. Text: Ralf Kaminski Bild: Bernd Hartung

Aber irgendwann muss man doch aus der Angst wieder herauskommen, sonst hat man ein Problem.

Sobald man die Angst nicht bekämpft, sondern sie akzeptiert, macht man die Erfahrung, dass sie nachlässt oder sogar ganz verschwinden kann. Angst gehört zum Menschen. Unsere Vorfahren waren die Ängstlichen, nicht die Furchtlosen. Sie waren vorsichtig genug, um zu überleben. Die Mutigen sind alle auf der Strecke geblieben. Befolgen Sie eigentlich selbst Ihre eigenen Erkenntnisse?

Ja, aber es ist nicht so einfach. Ich unterliege denselben Schwierigkeiten wie alle anderen auch. Dennoch habe ich Misserfolge zu schätzen gelernt. Sie waren es, die mich weitergebracht haben, so schmerzlich sie im Moment auch waren. So was sagt sich im Nachhinein natürlich leicht. Aber Menschen, die noch nie Misserfolge erlebt haben, können von der kleinsten Bagatelle aus der Bahn geworfen werden, weil sie damit einfach noch nie konfrontiert waren.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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KOLUMNE | 31

DER HAUSMANN

Die Traumstrände des Jahres Bänz Friedli fand das Jahr etwas befremdlich.

Ein eigenartiges Jahr geht zu Ende. Nicht wahr? Professor Mörgeli verlor seinen Job, weil er am Medizinhistorischen Institut scheints «seine Knochen nicht ordentlich abgestaubt hat», wie ein Ratskollege frotzelte. Und mir ging, als ichs hörte, durch den Kopf: «Hätte ja mich anrufen können, das Kalb! Abstauben ist meine Kernkompetenz …» Natürlich fühlte der unfreiwillig Emeritierte sich hernach «gemobbt» — was insofern interessant war, als seine Partei bislang Mobbing stets als etwas abgetan hatte, das sich nur Linke einbilden. Genau wie Burn-out, in ihren Augen eine Krankheit, die sich nur sozialistische Lehrerinnen leisten. Bis es — auch das geschah heuer — eine der ihren erwischte: Frau Rickli erlitt ein Burn-out, weil sie sich mit ihren politischen Verlautbarungen via Social Media zu sehr verausgabt hatte, wie sie via Social Media bekanntgab. Und ich werde mich hüten, dies zu kommentieren. Nur so viel: Unsereiner hätte gar keine Zeit, sich in Facebook und Twitter zu verausgaben. Wir müssen ja abstauben. Und dann war da noch der Zürcher Lokalpolitiker, der per Twitter — schon wieder diese donners Social Media, Heimatland! — verkündete: «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht … diesmal für Moscheen.» Die Zeitungen kommentierten, es sollte einer halt denken, bevor er twittere. Aber das Problem war ja: Der hat das, ehe ers twitterte,

ich den Song «Read All About It, Part III» von Emeli Sandé nicht mehr aus dem Kopf.

«Weihnachten mit Onkel Urs in x Varianten» wirklich gedacht. Was war sonst? Wir beschlossen einen Baustopp für Zweitwohnungen in den Bergen — was dortselbst einen Bauboom an Zweitwohnungen auslöste. Unser Xherdan Shaqiri machte in der Bundesliga eine überraschend gute Figur, ausser dass er bei einem Torjubel die Geste eines Mitspielers nachahmte, die gefährlich nach Nazigruss aussah. Vielleicht hätten ihm die Bayern eine Schnellbleiche in deutscher Geschichte verpassen sollen? Aber bei Shaqiri ist man sich wenigstens sicher, dass er sich dabei wirklich nichts gedacht hat. Eigenartiges Jahr. Wir fieberten mit Obama, freilich nicht mehr so fiebrig wie vier Jahre zuvor; wir schwammen im See; wir schauten uns bis tief in die Nacht die Schlussfeier der Olympischen Spiele an, und seither bekomme

Was bleibt? Fotos, wie Hans seine Schwester im Sand eingräbt. Bilder, die uns in einer Gondel in Venedig zeigen, uns am Lachen, uns bei Sonnenschein auf der Bresteneggalp mit umwerfender Rundsicht. Man hält ja immer das Aussergewöhnliche fest. Das Bild «Anna Luna bläst ihre Geburtstagskerzen aus» haben wir mit drei, vier, fünf, … mit 14 Kerzen, das Bild «Hans höhlt einen Kürbis für Halloween aus» mit dem sechs-, dem neun-, dem elfjährigen Hans. «Weihnachten mit Gotte Marianne und Onkel Urs» gibts sowieso in x Varianten, und das Bild «Wir im Vergnügungspark» hängt in unserem Flur. Warum macht man eigentlich — einfach so für später — nie Fotos, die ein Kind bei der Zahnärztin zeigen, nie Schnappschüsse von täubelnden Kindern, vom Scheisswetter im November? Wenn ich mir die Facebook-Profile der Leute anschaue, wählen die meisten einen Traumstrand als Titelbild, einen atemberaubenden Sonnenuntergang — Wunschlandschaften, schöne Erinnerungen, nie ihre Gegenwart, ihren Alltag. Eigenartig, denn was im Rückblick zählt, sind nicht die Traumstrände, sondern die kleinen Alltagsmomente. Aber die fotografiert man halt nicht mit der Kamera. Sondern mit dem Herzen.

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AKTUELL 32 |

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FESTTAGSSTIMMUNG

Schau mal, wie das funkelt! Vom Samichlaus über den riesigen Weihnachtsbaum bis zur Eisbahn: Die Migros feiert Weihnachten. Impressionen aus sechs Genossenschaften.

Migros Luzern Imposant: Die 20-Meter-Tanne vor der Hofkirche in Luzern ist mit rund 2500 Lämpchen und 400 Weihnachtsku geln geschmückt.

Migros Aare Waldweihnachtsstimmung herrscht im Panorama-Center in Thun Süd.

Migros Ostschweiz Eiskunstläuferinnen und EisCoole Kurven auf scharfen Kufen: Noch bis zum 7. Januar können angehende an ihrer Lauftechnik feilen. Eisbahn einer auf SG hockeyspieler im Einkaufszentrum Rheinpark in St. Margrethen

Migros Aare Ein wahres Lichtermeer zaubert Besu cherinnen und Besuchern im Shoppyland Schönbühl BE ein Lächeln ins Gesicht.


AKTUELL

Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

FesttagsstiMMung | 33 Migros Genf Ho, ho, ho: Ein Weihnachtsmann sorgt im M-Parc La Praille in Carouge GE für glänzende Kinderaugen.

Bild: Fabienne Muller

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Migros Basel Im MParc Delémont JU sorgt ein Weih g. mun Stim iche festl für rkt nachtsma

dt M Migros Waa mann im MM nt: Der Schnee te is es . er rt m ie är nt W gara Weihnachten Crissier erlebt

Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) in Zürich Ein «Christbaum», den man von Weitem sieht: Auch die Fassade des 74 Meter hohen MGB-Hochhauses erstrahlt in feierlichem Lichterglanz.


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Weihnachten

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Prosit Neujahr!

Die Sekunden des alten Jahres sind gezählt. Wer die neue Runde fit und fröhlich beginnen möchte, setzt an Silvester auf alkoholfreie Drinks.

W

enn in der Silvesternacht um punkt 24 Uhr allerorten ein herzhaftes «Prosit!» ertönt, dann stösst man wortwörtlich auf «gutes Gelingen!» an — denn nichts anderes bedeutet dieser Ausruf im Lateinischen. Damit nicht nur das neue Jahr gelingt, sondern auch die kleine, aber feine Silvesterparty zu Hause, hat sich Familie Felix gut vorbereitet. Neben köstlichem Essen, pfiffigen Scherzartikeln und der obligaten Tischbombe gehören im Hause Felix auch prickelnde Drinks zum

Limetten-Coco-Drink

Für 4 Personen, ergibt 4 Gläser à ca. 1,5 dl 2 Limetten 3 dl Coco Water 3 dl Perldor Crushed Ice, einige Maraschinokirschen ! Die Hälfte der Limetten auspressen. Restliche Limette in Schnitze schneiden. Limettensaft mit Coco Water und Perldor verrühren. Gläser mit Crushed Ice auffüllen. Limetten-Coco-Drink dazugiessen. Mit Kirschen und Limettenschnitzen garnieren.

gemeinsamen Rutsch ins neue Jahr. Für diesen Silvester hat sich Papa Felix etwas Besonderes überlegt: Sie wollen alle miteinander alkoholfrei anstossen! Fix mischt er aus Passionsfrucht, Mangonektar, Ananassaft und Orange einen feinen Longdrink. Auch sein Cocktail mit trendigem Coco Water kommt bei Klein und Gross gut an — selbst bei Liebhabern härterer Drinks. So fällt nicht nur der lästige Kater am nächsten Morgen weg. Die flüssige Portion Obst bringt auch Körper und Seele auf Trab. Für einen fitten Start ins 2013.

Passionsfruchtdrink Für 4 Personen, ergibt 4 Gläser à ca. 2 dl 8 Passionsfrüchte 4 EL Zucker 2 dl Mangonektar 1 dl Ananassaft einige Eiswürfel 4 EL Grenadinesirup ½ Orange ! Passionsfrüchte halbieren, Saft und Kerne herauskratzen. Mit Zucker kurz pürieren. Saft durch ein feines Sieb giessen. Mit Mangonektar, Ananassaft und Eiswürfeln in einem Shaker schütteln. In Gläser abfüllen und je 1 EL Sirup dazugiessen. Orange in Scheiben schneiden. Gläser dekorieren und Drink servieren. Rezepte von der

Limes, Brasilien/Mexiko, pro Stück, aktueller Tagespreis

Flûtes, salzig, 130 g, Fr. 2.70

Coco Water Pur, 33 cl, Fr. 1.95* * In grösseren Filialen erhältlich.

Teelichter Marienkäfer, 6 Stück, Fr. 7.90

Luftrüssel Glückskäfer, 4 Stück, Fr. 2.90

Tischbombe Maxi Miggy, Fr. 14.90


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Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

silVester | 35

Experten-Tipp: Oft unterschätzt man den Bedarf an alkoholfreien Getränken bei einer Party. Für ein Silvesterbüffet rechnet man mit rund 1,5 Litern Softdrinks (Wasser, Säfte, Schorlen) pro Person und Abend oder zwei Dezilitern pro Stunde. Salzige Knabbereien erhöhen die Nachfrage an alkoholfreien Durstlöschern. Also lieber gleich etwas mehr davon bereitstellen.

Perldor Lychee, 75 cl, Fr. 4.70

Il Gran Panettone, 500 g, Fr. 9.20

Projetkleitung: Jacqueline Vinzelberg; Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Jorma Müller; Styling: Marlise Isler; Hair & Make-up: Vikon Bassil

Danika Patocchi ist Spezialistin Food und Getränke in der Migros Tenero TI.


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aha!

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Griessköpfli mit Mangosalat Dessert für 4 Personen Für 4 Förmchen à 2 dl

Bedenkenlos geniessen

Unverträglichkeiten bedeuten nicht zwingend Verzicht auf Genuss. Im Gegenteil: Mit den laktose- und milchfreien aha!-Produkten darf man sogar süssen Versuchungen nachgeben. Drei Dessertvorschläge.

U

nverträglichkeiten auf Nahrungsmittel kommen heute viel häufiger vor als früher. Um die Beschwerden in den Griff zu bekommen, ist eine Ernährungsumstellung der Betroffenen in der Regel unumgänglich. Meist bleibt das nicht ohne Auswirkungen auf die Essgewohnheiten des familiären Umfelds. Doch die Anpassung an eine neue Ernährungsweise muss nicht zwangsläufig mit dem Verzicht auf Genuss einhergehen. Das gilt besonders im Hinblick auf Festtage wie Weihnachten und Silvester, die man im Kreise seiner Lieben traditionsgemäss bei einem feinen Menü zelebrieren möchte. Damit beim Festschmaus alle zugreifen können, ohne es im Nachhinein zu bereuen, nimmt man idealerweise schon bei der Rezeptauswahl auf mögliche Allergien oder Intoleranzen seiner Gäs-

te Rücksicht. Und mit etwas Kreativität und vor allem den richtigen Zutaten ist es gar nicht so schwer, ein Dessert auf den Tisch zu zaubern, das allen schmeckt, also auch jenen, die keine Ernährungsprobleme haben. Probieren Sie es doch mal mit den aha!-Produkten! Unter diesem Allergikerlabel führt die Migros eine umfassende, ständig wachsende Angebotspalette, die Sicherheit mit gutem Geschmack vereint. Die am häufigsten auftretende Unverträglichkeit bezieht sich auf Laktose. Grund: Laktose findet sich in Frischkäse, Wurstwaren und vielem mehr. Etwa zehn bis 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind von der sogenannten Laktoseintoleranz betroffen. Das heisst, sie haben Mühe, den natürlich in der Fortsetzung auf Seite 39

Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Allergenoptimiert und kontrolliert Allergien sind im Vormarsch. Deshalb kooperiert die Migros seit 2008 mit der Stiftung «aha! Allergiezentrum Schweiz». Das aha!-Label kennzeichnet Produkte, die für Personen, die unter Allergien oder Intoleranzen leiden, besonders geeignet sind.

Das aha!-Sortiment der Migros umfasst eine Reihe von Lebensmitteln und Kosmetikartikeln. Es wird durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle regelmässig geprüft. www.service-allergie-suisse.ch

8 dl aha!-Reisdrink ohne Milch ½ Bio-Zitrone 1 Prise Salz 150 g Griess 50 g Zucker 2 Mangos ½ Granatapfel 1 Limette, 15 g Ingwer 1. Reisdrink in eine Pfanne geben. Zitronenschale fein dazureiben. Zitrone auspressen. Saft mit Salz zum Reisdrink geben, aufkochen. Griess im Sturz dazugeben. Bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren circa 10 Minuten quellen lassen. Griess mit Zucker süssen. Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen. Griessbrei

einfüllen und glatt streichen. Im Kühlschrank circa 2 Stunden auskühlen lassen. 2. Mangos schälen, Fruchtfleisch vom Kern und in mundgerechte Stücke schneiden. Granatapfelkerne aus der Schale lösen. Limette auspressen. Ingwer fein reiben. Mango, Granatapfelkerne, Limettensaft und Ingwer mischen. Zum Servieren Griessköpfli vom Förmchenrand lösen. Auf Teller stürzen und mit Mangosalat servieren. Zubereitung: 30 Minuten + ca. 2 Stunden auskühlen lassen Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 7 g Fett, 78 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/400 kcal


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Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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Orangen-Creme-brûlée Dessert für 4 Personen Für 4 flache Förmchen à 1,25 dl 4 Eigelb 1 TL Maisstärke 70 g Zucker 1 Bio-Orange 1 Vanilleschote 2 dl aha!-Rahm laktosefrei 1,5 dl aha!-Milch laktosefrei 50 g Rohzucker 1. Eigelb, Maisstärke und Zucker schaumig rühren. Orangenschale fein abreiben. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen. Rahm und Milch mit Vanilleschote, Vanillemark mit Orangenschale unter Rühren aufkochen. Flüssigkeit unter ständigem Rühren zur Eimischung geben.

Bilder: Ruth Küng

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2. Backofen auf 150 °C vorheizen. Förmchen in eine ofenfeste Form stellen. Masse durch ein feines Sieb hineingeben, Förmchen bis zur Hälfte mit heissem Wasser umgiessen. Creme 30–40 Minuten im Ofen pochieren. Sie ist gar, wenn sie auf leichten Fingerdruck nachgibt. Förmchen aus dem Wasserbad nehmen und mindestens 2 Stunden kühl stellen. 3. Zum Fertigstellen Cremes gleichmässig mit Rohzucker bestreuen. Diesen mit einem Mini-Gasbrenner caramelisieren. Sofort servieren. Zubereitung: 20 Minuten + 30–40 Minuten pochieren + ca. 2 Stunden kühl stellen Pro Person ca. 7 g Eiweiss, 26 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/370 kcal


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1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». Ihr Hotelschiff fährt stromabwärts Richtung Melk. 2. Tag: Melk-Wien. Am Vormittag erreichen Sie das Städtchen Melk. Das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift besuchen Sie auf einem Ausflug (*). Die Stiftskirche gilt als die schönste Barockkirche nördlich der Alpen. Geniessen Sie am Nachmittag die Flussfahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. Abends Ankunft in Wien. Nach dem Abendessen steht eine Fahrt zum Heurigen (CHF 35.–) oder ein Klassisches Konzert (CHF 75.–) auf dem Programm. 3. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Ob Wiener Prater, das Riesenrad aus dem Filmklassiker «Der dritte Mann» oder der 137 m hohe Steffel, der Südturm des gotischen Stephansdoms. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags

haben Sie die Möglichkeit Schloss Schönbrunn, das bevorzugte Domizil der Kaiserin Maria Theresa, zu besichtigen (CHF 50.–). Abends Weiterfahrt Richtung Budapest. 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in der Hauptstadt Ungarns, auch «Königin der Donau» genannt. Budapest ist eine der schönsten Städte Europas und entstand 1873 aus Buda und Pest. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typische ungarische Czarda (*). 5. Tag: Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude erleben Sie auf einer Rundfahrt (*). Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild. Am Nachmittag können Sie am fakultativen Ausflug zum «Donauknie» in Esztergom teilnehmen (CHF 45.–). Die Landschaft an der nach Süden fliessenden Donau wird auch die ungarische Wachau genannt. Das Wahrzeichen Esztergoms, einstige Residenzstadt der ungarischen Könige, ist die grösste Basilika des Landes. 6. Tag: Bratislava. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen

Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Kulturen geprägten malerischen Altstadt auf einer Führung (*). Am späten Nachmittag geht die Fahrt weiter Richtung Dürnstein. 7. Tag: Dürnstein. Am Vormittag erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Am Mittag Weiterfahrt Richtung Passau. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten in die Schweiz.

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Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

Milch vorkommenden Milchzucker (Laktose) zu verdauen. In leichten Fällen muss nicht unbedingt komplett auf Milch und Co. verzichtet werden. Oft hilft bereits die Reduktion oder der Ersatz einiger Nahrungsmittel. Eine starke Ausprägung der Milchzuckerunverträglichkeit hingegen macht eine erhebliche Veränderung des Essverhaltens erforderlich. Mit ihrer grossen Auswahl an laktosefreien Produkten macht die Migros Betroffenen das Leben leichter. Allergiker, die ganz auf Milch verzichten sollten, bedienen sich aus dem breiten Angebot milchfreier Alternativprodukte. Diese werden auf der Basis von Soja oder Reis und garantiert ohne tierische Bestandteile hergestellt. Zusätzlich

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aha! | 39

sind sie mit dem Vegi-Label gekennzeichnet und deshalb für Veganer besonders geeignet. Wie alle auf Allergien und Intoleranzen abgestimmten Produkte der Migros tragen sie das aha!Label und den Vermerk, welcher Inhaltsstoff nicht enthalten ist (laktosefrei, ohne Milch). Auch als Ersatz von herkömmlichen Milchprodukten zur Weiterverarbeitung in der Küche sind die Spezialprodukte aus der Migros bestens geeignet. Mit den drei hier vorgestellten Dessertkreationen möchten wir Sie inspirieren, laktose- oder gänzlich milchfreie Alternativen auszuprobieren. Damit keiner Ihrer Festgäste auf die süsse Krönung verzichten muss. Text: Jacqueline Vinzelberg

Panna cotta mit Passionsfruchtsauce und Mandelkrokant Dessert für 4 Personen Für 4 Gläser à 2 dl 4 Blatt Gelatine 4,5 dl aha!-Rahm laktosefrei 50 g Zucker Sauce: 5 Passionsfrüchte 40 g Zucker, 2 EL Wasser Krokant: 40 g Zucker 15 g Mandelblättchen

Das laktosefreie Sortiment der Migros: ! aha! Birchermüesli, laktosefrei, 300 g, Fr. 3.25* ! aha! Magerquark Nature, laktosefrei, 250 g, Fr. 1.30*/** ! aha! Joghurt-Drink Mango, laktosefrei, 5 dl, Fr. 2.20* ! aha! Mozzarella, laktosefrei, 150 g, Fr. 2.35*/** ! aha! Butter, laktosefrei, 100 g, Fr. 2.60* ! aha! Milch UHT, laktosefrei, 1 l, Fr. 1.90

! aha! Vollrahm, laktosefrei, 2,5 dl, Fr. 2.80* ! aha! Joghurt Vanille, laktosefrei, 150 g, Fr. –.75** ! aha! Joghurt Classic (Nature), laktosefrei, 150 g, Fr. –.70 ! aha! Joghurt Mokka, laktosefrei, 150 g, Fr. –.70* ! aha! Joghurt Erdbeere, laktosefrei, 150 g, Fr. –.75* * In grösseren Filialen erhältlich. ** Regional erhältlich.

1. Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Rahm und Zucker unter Rühren aufkochen. Pfanne vom Herd nehmen. Gelatine gut ausdrücken, zum Rahm rühren und darin auflösen. In Gläser verteilen. Panna cotta mit Klarsichtfolie bedecken und im Kühlschrank circa 4 Stunden fest werden lassen. 2. Für die Sauce Passionsfrüchte halbieren, Frucht-

fleisch auskratzen. Mit Zucker und Wasser circa 5 Minuten köcheln lassen. 2⁄3 der Sauce durch ein Sieb streichen, zurück zum Rest geben. Auskühlen lassen. Für den Krokant Zucker in einer Pfanne caramelisieren. Mandelblättchen dazugeben und kurz mitrösten. Masse auf Backpapier verteilen, auskühlen lassen. Krokant in grobe Stücke brechen. Zum Anrichten Passionsfruchtsauce auf der Panna cotta verteilen. Dessert mit Krokant garnieren. Zubereitung: 20 Minuten + ca. 4 Stunden fest werden lassen Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 41 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 2300 kJ/550 kcal

Alle Rezepte von der


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optigal

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Leicht essen, fröhlich feiern

Zum Jahreswechsel darfs ruhig auch mal etwas Leichtes sein. Wie wärs mit einem feinen Pouletsalat fürs Silvesterbuffet? Ihre Gäste wirds freuen.

S

o mancher erschreckt, wenn er nach den Weihnachtstagen auf die Waage steigt. Die Schlemmereien der Adventszeit fordern ihren Tribut. Der Vorsatz, künftig leichter zu essen, ist schnell gefasst. Doch wieso nicht schon am letzten Tag des Jahres damit anfangen? Zum Beispiel mit einem feinen Pouletsalat für das Silvesterbuffet? Das Klischee vermittelt oft den Eindruck, Pouletsalate wären aufgrund der vielen Mayonnaise Kalorienbomben. Das Fleisch selbst ist mager. Zeit also, eine leichte Variante ohne Mayonnaise zu kreieren. Eine feine Sauce aus Kokosnussmilch, Kräutern und Portulak macht die Pouletbrust zu einer begehrten Vorspeise auf dem Buffet. Viel fruchtigen Geschmack steuert eine Mango bei, die erfrischende Säure kommt von

Optigal ist die Geflügelmarke der Migros und steht für eine besonders tierfreundliche Haltung.

Granatapfelkernen. Als knuspriges Highlight glänzen geröstete Cashewkerne. Wer möchte da nicht gerne ein Supplement? So fällt die Entscheidung leicht, im neuen Jahr häufiger mal feines Poulet auf den Speiseplan zu setzen. Wie immer beim Poulet mit dem Optigal-Label ist man damit auch in punkto Qualität auf dem richtigen Weg: Das Geflügel stammt aus meist kleinen und mittleren Betrieben, die sich an das strenge Optigal-Reglement halten. Die Hühner haben genügend Auslauf, Platz zum Scharren sowie Schlaf- und Ruheplätze, damit sie ihr arttypisches Verhalten ausleben können. Und das ist bei Optigal nicht nur ein guter Vorsatz, sondern seit Jahren Standard.

Optigal Pouletbrustschnitzel, tiefgekühlt, 600 g, Fr. 15.80

Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi

Optigal Pouletbrustschnitzel, per 100 g, Fr. 2.60 statt Fr. 3.25*

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |


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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Wienerli, Schweiz, 5 x 2 Paar, 1 kg 7.90 statt 13.50 40% Bratspeck, TerraSuisse, geschnitten, per 100 g 1.45 statt 2.10 30% M-Premium Tischgrillplatte, Schweiz, per 100 g 3.40 statt 4.25 20% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.60 statt 3.25 20% M-Classic Forellenfilets, geräuchert, Zucht aus Dänemark, 250 g 5.– statt 7.20 30% Delikatess-Aufschnitt, geschnitten, Schweiz, Packung à 2 x ca. 150 g, per 100 g 1.30 statt 1.65 20% Rapelli Salami Rapellino Classico, Schweiz, Stück à 280 g 7.90 statt 11.60 30% Bündner Trilogie, mit Trockenfleisch, Rohschinken und Rohessspeck geschnitten, Schweiz, Packung à 3 x ca. 60 g, per 100 g 4.80

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Rindsentrecôte double oder am Stück, frisch, Brasilien, per 100 g 3.95 statt 6.60 40% in der Selbstbedienung Kalbsgeschnetzeltes, TerraSuisse, frisch, Schweiz per 100 g 3.95 statt 5.05 20% Don Pollo Poulet Délice, vorfrittiert, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, Schale à 650 g 9.60 statt 13.90 30%

Austern Marennes-Oléron, Frankreich, z.B. No 3, Korb à 12 Stück 14.– statt 17.50 20%

Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen (ohne Kaffeekapseln), z.B. Boncampo Bohnen, 500 g 3.70 statt 4.70

Rapelli Canapés gemischt, 24 Stück, Packung à 450 g 17.90 statt 22.50 20%

Alle Crevetten-Ringe, Südamerika, z.B. Cocktail, Schale à 140 g 6.30 statt 7.90 20%

Alle Nescafé Produkte, z.B. Nescafé de Luxe Smart, 150 g 7.80 statt 9.80 20%

Kalte Saucen Traiteur Grec, z.B. Tzatziki Gurken, Packung à 200 g 2.80 statt 3.60 20% *

Wildlachs Sockeye, MSC, Alaska, Packung à 2 x 100 g 9.20 statt 13.20 30%

Alle Klostergarten Tees, z.B. Albertus Beruhigungstee, 20 Beutel 1.90 statt 2.40 20%

Anna’s Best Pizza Grande Fina, z.B. Margherita, Stück à 465 g 5.– statt 6.30 20%

Alle Favorit und Premium Konfitüren in Gläsern, 185–350 g, z.B. Favorit Aprikosen-Konfitüre, 350 g 2.80 statt 3.50 20%

Mini-Frühlingsrollen Sushimania, z.B. Poulet, Packung à 150 g 7.10 statt 8.90 20%

M-Classic Eglifilets im Teig, Estland, Packung à 2 x 250 g 12.45 statt 17.80 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Valflora Halbrahm, UHT, im Duo-Pack, 2 x 500 ml 4.– statt 4.80 Fondue Swiss-Style Moitié-Moitié oder Tradition im Duo-Pack, z.B. Swiss-Style Moitié-Moitié, 2 x 800 g 20.90 statt 26.20 20% Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.30 statt 5.40 20% Butterzopf, TerraSuisse (ohne Bio und Silser), Stück à 500 g 2.60 statt 3.30 20% Blinis, z.B. Mini-Blinis, 12 Stück, Packung à 180 g 3.80 statt 4.80 20% Greyerzer rezent, Schweiz, Packung à ca. 250 g, per 100 g 1.40 statt 1.80 Vacherin Fribourgeois Surchoix, Schweiz, Packung à ca. 250 g, per 100 g 1.80 statt 2.30 Fondue Moitié-Moitié, Schweiz, z.B. Packung à 400 g 5.50 statt 7.90 30% Gruyère gerieben, Schweiz, Packung à 120 g 1.50 statt 2.20 30% Cantadou Salade & Apéritif, Frankreich, Stück à 120 g 1.95 statt 2.90 30% Fol Epi, Maxi-Pack und Léger, Frankreich, Packung à 300 g 3.95 statt 6.60 40%

BLUMEN & PFLANZEN Rosenzauber, Fairtrade Max Havelaar, Bund à 30 Stück 11.80 statt 19.80 40% Oxalis Glücksklee dekoriert, im 6-cm-Übertopf, pro Pflanze 3.90 Rosenstrauss in Blau und Weiss 17.90 Festtagskorb mit 9 Rosen 19.80 statt 22.80

WEITERE LEBENSMITTEL

Fit Flakes Nature, Weetabix oder Paddy im Duo-Pack, z.B. Fit Flakes Nature, 2 x 500 g 7.30 statt 9.20 20% Delicious Ofenkroketten, 1 kg, tiefgekühlt 6.– statt 7.50 20% Pelican Crevetten roh, geschält, tiefgekühlt, 750 g 12.10 statt 15.15 20% M-Classic Fondue Chinoise Rind oder Truten, tiefgekühlt, z.B. Chinoise Rind, 450 g 22.40 statt 28.– 20% Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Pepsi Regular 4.90 statt 9.80 50% Alle Apéro-Getränke (ohne Schaumwein), z.B. Tonic Water, 6 x 50 cl 5.10 statt 6.– 15%

Rapelli Pain Surprise, hergestellt in der Schweiz, Stück à 430 g 15.60 statt 19.50 20% Alle Sushi und Bento Box, hergestellt in der Schweiz, z.B. Sushi Maki Mix, Schale à 150 g 7.20 statt 9.– 20%

NEAR-/NON-FOOD Nivea Haircare Shampoo in Mehrfachpackungen, z.B. Volume Sensation Shampoo im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.90 statt 11.85 33% Nivea Duschgels in Mehrfachpackungen, z.B. Cremedusche Cashmere Moments im 3er-Pack, 3 x 200 ml 6.70 statt 10.05 3 für 2 Total Waschmittel, ab 1 Liter/1 kg, z.B. Pulver, 3 x 2,475 kg 31.80 statt 47.70 3 für 2

Alle Longobardi Tomaten geschält und gehackt, z.B. Tomaten gehackt, 280 g –.70 statt –.90 20%

Alle Pial Produkte, z.B. ParkettPflege, 1 Liter 4.75 statt 5.60 15% **

Alle M-Classic und Pastini Teigwaren, z.B. M-Classic Hörnli gross, 500 g 1.20 statt 1.50 20%

Kuhn Rikon Dampfkochtöpfe, z.B. Duromatic Schnellkochtopf, 5 Liter 90.– statt 180.– 50% **

Alle M-Classic Ravioli, weisse Bohnen und Linsen, in Dosen, z.B. Eier-Ravioli, 440 g 1.50 statt 1.90 20%

Ordner im 3er-Pack, z.B. 7 cm, schwarz 6.70 statt 10.05 33%

M-Classic Chips Nature oder Paprika im XL-Beutel, z.B. Paprika-Chips, 400 g 3.– statt 6.– 50% Alle Party Apéro-Gebäcke, z.B. Brezel gesalzen, 230 g 1.05 statt 1.50 30% Alle Gran Pavesi und Olivia & Marino Apéro-Gebäcke, z.B. Gran Pavesi, gesalzen, 250 g 2.45 statt 3.10 20% Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.– 20%

Lachscarpaccio, Norwegen, Schale à 166 g 6.20 statt 8.90 30%

Frey Tafelschokoladen 100 g im 6er-Pack, z.B. Milch-Nuss, 6 x 100 g 5.80 statt 8.40 30%

Anna’s Best Eierspätzli oder Fettuccine im 3er-Pack, z.B. Eierspätzli, 3 x 500 g 6.70 statt 8.40 20%

Thunfischfilet Albacore, frisch, Indischer Ozean, per 100 g 3.70 statt 5.30 30%

Califora, Eimalzin oder M-Quick im Duo-Pack, z.B. Califora, 2 x 1 kg 15.80 statt 19.80 20%

M-Classic Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g 7.90 statt 11.80 33%

Alle Papeteria Briefumschläge in Grosspackungen, z.B. Kanzleibriefumschläge mit Haftklebeverschluss, C5, ohne Fenster, 100 Stück 6.– statt 8.60 30% ** Papeteria Kopierpapiere, z.B. Kopierpapier A4, weiss, 80 g/m2, FSC, 500 Blatt 5.50 statt 7.90 30% ** Multifunktionsbrause, 3-strahlig, aus Kunststoff verchromt, mit Antikalknoppen für eine rasche Kalkentfernung, inkl. Metallbrauseschlauch 180 cm, 1/2“ Konus 12.90 Gültig bis 6.1. Lionel Kuscheldecke, 100% Polyester, 150 x 200 cm, diverse Farben 14.80 Gültig bis 6.1. Alle Greenpan Bratpfannen, z.B. Bratpfanne Kyoto flach, Ø 28 cm 27.50 statt 55.– 50% **

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Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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optigal | 49

rezept

Poulet-Curry-Salat mit Früchten Vorspeise für 4 Personen ZUTATEN

¼ Zwiebel, ¼ Banane, ¼ Apfel, 1 EL Bratbutter, 1 TL Madras Curry, 1,5 dl Kokosmilch, Salz, Pfeffer, 2 Pouletbrüstchen à ca. 150 g, ½ Mango, 2 Zweige Koriander, 1 rote Chilischote, 2 EL Cashewkerne, ½ Granatapfel, 40 g Portulak ZUBEREITUNG 1. Für die Sauce Zwiebel, Banane und Apfel fein schneiden. In etwas Bratbutter bei mittlerer Hitze gut andünsten. ¾ des Currys beigeben, kurz mitdünsten. Kokosmilch dazugiessen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen. 2. Pouletbrüstchen mit Salz und restlichem Curry würzen. In restlicher Butter bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten durchbraten. Herausheben und vor dem Tranchieren 10 Minuten ruhen lassen. 3. Mango schälen, Fruchtfleisch in Würfelchen schneiden. Koriander hacken und daruntermischen, in ein Schälchen füllen. Chili entkernen und fein hacken. Cashewkerne hacken, ohne Fett hell rösten. Chili beigeben, kurz mitrösten, in ein Schälchen füllen. Granatapfelkerne auslösen. Portulak auf einer Platte verteilen. Poulet in Tranchen schneiden, auf dem Salat anrichten. Mit Currysauce begiessen und mit den Granatapfelkernen bestreuen. Cashews und Mango dazu servieren. ZUBEREITUNGSZEIT: ca. 35 Minuten Pro Person ca. 18 g Eiweiss, 15 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1070 kJ/250 kcal Ein Rezept der


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

Hafer-BetaGlucan

Produkte mit dem Beta-Glucan-Herz sind exklusiv in der Migros erhältlich und enthalten mehr Hafer-Beta-Glucan als normale Haferkleie. Die empfohlene Tagesmenge beträgt drei Gramm BetaGlucan. Beta-Glucan ist eine wasserlösliche Nahrungsfaser (Ballaststoff) und natürlicher Bestandteil der Haferkleie. Weitere Infos unter: www.friendoatwell.ch

BETA-GLUCAN | 51

Herzhaft gesund

Mit knusprigen Hafersnacks profitieren Sie doppelt: Sie schmecken gut und enthalten erst noch eine gute Portion der cholesterinsenkenden Haferkleie Beta-Glucan. Was bewirkt Beta-Glucan?

Definition

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Hafer-BetaGlucan den Cholesterinspiegel im Blut senkt und so das Risiko einer koronaren Herzerkrankung verringern kann. Zu hohe Cholesterinwerte erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Hirnschlag.

Wirkung

Was ist Beta-Glucan?

Hafer-Beta-Glucan ist eine natürliche Pflanzenfaser des Hafers. Durch ein spezielles Mahlverfahren wird dem Haferkorn Stärke entzogen. Dadurch steigt der Gehalt an Beta-Glucan in der Haferkleie von fünf auf 28 Prozent.

Ist Hafer-BetaGlucan ein natürlicher Stoff, der in der Natur identisch vorkommt?

Die Pflanzenfaser Hafer-BetaGlucan ist Bestandteil des Hafers. Sie stammt zu 100 Prozent aus natürlichem Hafer und kommt auch in der herkömmlichen Haferkleie vor. Es werden keine Stoffe künstlich zugesetzt.

Bild: istockphoto

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Natur

! Farmer Croc Exotic, 500 g, Fr. 5.40* ! Kellogg’s Optivita Berry, 375 g, Fr. 5.90* ! Blévita HaferHonig, 6 Portionen, 216 g, Fr. 3.90* ! Reddy Birchermüesli Vital, 700 g, Fr. 6.90* ! Crispy Hearts, 210 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen erhältlich.


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Luxuriöse Rhein-Kreuzfahrten nach Holland

Basel – Köln – Rotterdam – Amsterdam – Strasbourg – Basel Kommen Sie an Bord des wohl schönsten und besten 5-SterneSchiffs, das derzeit auf dem Rhein verkehrt. Die Gäste sind begeistert vom Ambiente und dem Superservice an Bord des neuen Flaggschiffs. Höhepunkte dieser abwechslungsreichen Reise im Frühling oder Herbst sind der Romantische Rhein mit der Loreley, die malerischen Grachten Amsterdams, Rüdesheim und die pulsierenden Metropolen Köln, Rotterdam, Düsseldorf und Strasbourg. Ihr Hans Kaufmann und Team

MS Antonio Bellucciddddd

Das 2012 erbaute Luxusschiff bietet in 69 komfortablen Kabinen und einer Suite (28 m²) bis zu 141 Gästen Platz. Alle Kabinen verfügen über Bad, DU/WC, Telefon, Safe, Haartrockner und individuelle Klimaanlage. Die Kabinen auf dem Ober-/Mitteldeck (15 m²) sind mit franz. Balkon und mit Tisch und 2 Sesseln ausgestattet. Auf dem Hauptdeck (13 m²) hat es kleinere, nicht zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Foyer mit Shop, grosszügiges Restaurant, grosse Panorama-Lounge mit Tanzfläche und Bar, Sauna- und Fitnessbereich, Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen und Sonnenschirmen. Lift vorhanden (nicht bis Hauptdeck). Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Tag Destinationen

Programm / Ausflüge Individuelle Anreise nach Basel. Ab 15.00 Uhr Einschiffung im Hafen St. Johann. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2 Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3 Speyer – Köln Passage des «Romantischen Rheins» mit Loreley. Stadtrundgang* in Köln. 4 Dordrecht – Rotterdam Ausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk.* Nachmittags Stadt-/Hafenrundfahrt* durch Rotterdam. Abends Weiterfahrt nach Amsterdam. 5 Amsterdam Vormittags Ausflug Keukenhof (Frühling) / Stadtrundfahrt Amsterdam (Herbst).* Nachmittags Grachtenfahrt.* 6 Düsseldorf Schifffahrt bis nach Düsseldorf. Stadtrundfahrt* mit interessanter Altstadt. 7 Rüdesheim Schifffahrt auf dem «Romantischen Rhein». Im Winzerexpress durch Rüdesheim, Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* 8 Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die Europametropole Strasbourg am Nachmittag. 9 Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. 1 Basel – Speyer

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05.04.* 500 13.04.* 400 21.04.* 300 29.04.* 200 07.05.* 200 15.05.* 200 23.05. 200 31.05. 200 08.06. 200 05., 13., 21.04. nur noch wenige Kabinen * Keukenhof anstelle Stadtrundfahrt Amsterdam

Sommer-Herbstfahrten 2013

16.06.° 200 24.06.° 200 02.07.° 200 18.07.° 200 26.07.° 200 03.08.° 200 19.08.° 200 21.08. 200 29.08. 200 14.09. 200 22.09. 200 30.09. 200 16.10. 400 05.11. 600 13.11. 700 ° Fahrten mit MS Sound of Musicdddd+

10.07.° 200 11.08.° 200 06.09. 200 08.10. 300 21.11. 800

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen:

An-/Rückreise nach/ab Basel zum/vom Schiff nach Basel, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

* Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. | Programmänderungen vorbehalten. | Partnerfirma: feenstra

Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine MD hinten mit franz. Balkon 2-Bettkabine Mitteldeck mit franz. Balkon 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon Suite Oberdeck mit franz. Balkon Zuschlag 2-Bettkabine HD zur Alleinbenutzung Zuschlag 2-Bettkabine MD zur Alleinbenutzung Zuschlag 2-Bettkabine OD zur Alleinbenutzung Ausflugspaket (9 Ausflüge) Annullationsversicherung

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Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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FairtraDe-FruchtsäFte | 53

Nachhaltig erfrischend Wer Fairtrade-Säfte kauft, tut nicht nur sich selber, sondern auch anderen etwas Gutes.

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xotische Fruchtsäfte bereichern vor allem an trüben Wintertagen unseren Speiseplan. Die sonnengereiften Früchte für den neuen Mango-Nektar von Anna’s Best und den Kiwi-Bananen-Smoothie stammen aus den tropischen Zonen Lateinamerikas. Beide Säfte sind Fairtrade-zertifiziert, der Smoothie stammt gar aus biologischer Produktion. Dass die Migros ihrer Kundschaft immer mehr Produkte mit dem

Fairtrade-Label anbietet, ist ein Bekenntnis zu einem fairen und gerechten Handel mit Entwicklungsund Schwellenländern. Das Label wird von der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) vergeben. Fairtrade ist ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung. Der faire Handel stärkt Kleinbauern und Arbeiterinnen in Afrika, Lateinamerika und Asien und ermöglicht ihnen, ihre Lebensbedingungen aus eigener

Kraft zu verbessern. Neben einem stabilen Mindestpreis erhalten die Produzentinnen und Produzenten eine sogenannte Fairtrade-Prämie für die Realisierung eigener Projekte. Sie wird beispielsweise in die Infrastruktur sowie in Gesundheits- oder Bildungsförderung investiert. Im Jahr 2011 flossen allein aus der Schweiz 5,4 Millionen Franken als Fairtrade-Prämie in die Kooperativen zurück. Text: Dora Horvath

Das Fairtrade-Label steht für gerechten Handel als Mittel zur Reduzierung der Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Produzenten erhalten einen stabilen Mindestpreis und eine Prämie zur Realisierung eigener Projekte.

Bild: Nora Dal Cero; Styling: Mira Gisler

Weitere Infos: www. maxhavelaar.ch

! Anna’s Anna Best Fairtrade Mango Nektar, 0,75 cl, Fr. 3.20 ! Bio Fairtrade Smoothie Kiwi-Banane, 25 cl, Fr. 3.30 Beide In grösseren Filialen erhältlich.

Kiwis wachsen an einer verholzten, lianenartigen Schlingpflanze. In unseren Breitengraden trifft man sie bisher eher selten an.


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Micasa

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

Ein Himmelreich für kleine Träumer

Das neue Heimtextilsortiment von Micasa sorgt mit trendigen Farben und Mustern für eine himmlische Gemütlichkeit im Kinderzimmer.

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as Baby- und Kinderzimmer ist der wohl emotionalste Raum für Eltern. Liebevolle Gefühle wie Vorfreude, Zuneigung und Geborgenheit sind mit dem Einrichten verbunden. In Zusammenarbeit mit Designern und Eltern hat Micasa nun eine neue und trendige Heimtextilkollektion geschaffen. Dabei kommen alle Altersgruppen auf ihre Kosten. Für Babys (0—2 Jahre) hat man etwa die Themen Hund, Katze, Bär und Giraffe in den Farben Türkis, Lila, Grau, Hellgrün, Orange in die Kollektion aufgenommen. Kleinkinder (3—5 Jahre) dürfen sich auf Heimtextilien mit Hello Kitty oder Spi-

PEPE Bettwäsche, Fr. 29.80

PEPE Türstopper, Fr. 29.80

derman freuen. Und für die sechs- bis zwölfjährigen Buben hat man unter anderem an Motive aus dem Filmerfolg «Star Wars» gedacht und für Mädchen Bettwäsche mit Blumen oder Fashionmotiven entworfen. So lässt sich mit den neuen Heimtextilien jedes Zimmer in ein Himmelreich auf Erden verwandeln. Beim neuen Sortiment wurde vornehmlich auf die Qualität der Materialien und die Sicherheit der Kinder geachtet. Die Fixleintücher und Wickelmattenhüllen etwa sind aus reiner Biobaumwolle gefertigt. Bei den Babyartikeln werden in den kleinsten Grössen Schlafsäcke statt Decken angeboten, um die

Text: Anette Wolffram Eugster Bild: Raphael Zubler; Styling: Katja Rey

MANU Bettwäsche, Fr. 34.80

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MILO Bettüberwurf, Fr. 65.–

MILA Kuscheldecke, Fr. 24.80

VALEN Bettwäsche, Fr. 55.–

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BETO Zierkissen, Fr. 14.80

Erstickungsgefahr auszuschliessen. Das Babynestchen ist ein wichtiger Bestandteil der Babyausstattung, weil Säuglinge so empfindlich sind und jeden Lufthauch spüren. Zur Sicherheit sind die Nestchen mit Bändern ausgestattet, die am Bett angebracht werden können. Babybetthimmel schliesslich machen das Bettchen komplett. Sie sorgen für einen ruhigen und geborgenen Schlafplatz — und eine sprichwörtlich himmlische Atmosphäre. Denn erst wenn das Baby ruhig schläft, glücklich und zufrieden ist, sind es die Eltern auch.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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1 CHELA Esel Stofftier, Fr. 24.80 2 NADIA Wickelmatte, écru, Fr. 29.90; MILA Wickelmattenhülle, ab Fr. 24.80 3 NINO Wickelaufsatz, Fr. 110.– 4 NINO Kommode, Fr. 239.– 5 NINO Babybett, Fr. 279.–; mit NINO Bettschublade, Fr. 70.–; MILA Himmel, flieder, Fr. 39.80; Himmelhalter, Fr. 19.90; BALU Fixleintuch, flieder, Fr. 17.90 6 LALA Katze Stofftier, Fr. 19.80 7 MILA Schlafsack, flieder, Fr. 44.80 8 LETI Haus Türstopper, Fr. 29.80 9 MILA Krabbeldecke, flieder, Fr. 49.80


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22.04.13 und 01.05.13

Route B:

Abfahrt 01.05.: Profitieren Sie von den Feiertagen 01.05. u. 09.05. (Auffahrt) 1.Tag: Morgens Flug ab Zürich oder Basel nach Hamburg. Nach Ankunft Beginn der Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen das Miniatur Wunderland in Hamburg mit der grössten Modell Eisenbahnanlage der Welt, inklusive ein voll funktionierender Flughafen mit An-und Abflügen, selbstfahrende Eisenbahnen, Echtwasser mit Ebbe und Flut uvm. Sie werden begeistert sein! Mittagessen im Restaurant Fischerhaus am Hamburger Hafen mit Blick über die Elbe und den Fischmarkt. Nachmittags Einschiffung auf die MSC Magnifica. 21.00 Uhr Auslaufen. Die ca. 1.5 stündige Fahrt auf der Elbe zur Elbemündung ist ein unvergessliches Erlebnis. 2. Tag: Erholung auf See. Lernen Sie Ihr Schiff so richtig kennen. 3. Tag: South Queensferry (Schottland) 09.00-18.00. Heute entdecken wir Edinburgh, Schottlands prachtvolle Hauptstadt - Sie entdecken die Royal Mail, den Holyrood Palace, Residenz der Queen Elizabeth II, Princess Street, die Altstadt und die Neustadt mit Ihren eleganten Stadthäusern und privaten Parks. Auch der Besuch der Burg von Edinburgh mit ihrer mittelalterlichen Silhouette ist Teil dieses Ausflugs. 4. Tag: Newcastle-Tyne (England) 08.00-16.00. Panoramatour Grafschaft Durham entlang dem römischen Hadrianswall. Besuche in Chester & Roman Fort. Rückfahrt durch das romantische Tynetal. 5. Tag: Harwich (England) 09.00-17.00. Cruisetour empfiehlt einen Halbtages Ausflug nach Colchester, Englands ältester Stadt oder einen Ganztagesausflug nach Cambridge und der Kathedralenstadt Bury, St. Edmunds. 6. Tag: St. Peter Port (Insel Guernsey) 13.00-19.00. Hauptstadt von Guernsey, einer der direkt vor der Normandie gelegenen Kanal-Insel. Mildes Klima, südländischer Lebensstil, viele Cafés, Bars und schöne Strände. Eine Inselrundfahrt ist an Bord buchbar. 7.Tag: Le Havre (Frankreich) 08.00-18.00. ca. 4.5 stündiger Ausflug nach Rouen, der historischen Hauptstadt der Normandie. Besuch der Altstadt mit der „Gros Horloge“, einer astronomischen Uhr aus dem 15. Jahrhundert, Kathedrale von Rouen mit Bildzyklus von Claude Monet und Place du Vieux Marché. 8.Tag: Zeebrügge (Belgien) 08.00-18.00. Fahrt zur wunderschön restaurierten mittelalterlichen Stadt Brügge. Besuch der Altstadt mit Marktplatz, Gildehäuser, der Belfried und weitere prachtvolle Bauten. Anschliessend Bootsfahrt durch die Kanäle. Freie Zeit für individuelle Besichtigungen. 9.Tag: Amsterdam (Holland) 09.00-15.00. Die Grachtenstadt. Stadtrundfahrt am Königspalast vorbei, Museumsviertel und der belebte Leidseplein. Anschliessend 1 stündige Grachtenrundfahrt vorbei an historischen Brücken und dem Anne Frank Haus. 10.Tag: Hamburg. Ankunft 10.30 Uhr. Ausschiffung, Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.

Das Cruisetour PLUS für Sie!

23.08.13 und 01.09.13

Insel Guernsey

Reiseprogramm Route A

(Anzahl Kabinen limitiert) • Flug Zürich-Hamburg retour inbegriffen • Stadtrundfahrt in Hamburg inbegriffen • Besuch Wunderwelt Hamburg mit grösster Modell Eisenbahnanlage der Welt inbegriffen • Mittagessen im berühmten Restaurant Fischerhaus in Hamburg inbegriffen • Kreuzfahrt mit Vollpension & Bordunterhaltung inbegriffen • Schweizer Reiseleitung an Bord inbegriffen* • Landausflug Edinburgh inbegriffen • Landausflug Newcastle-Tyne & Hadrians Wall inbegriffen • Landausflug Rouen inbegriffen • Landausflug Brügge inbegriffen • Landausflug Amsterdam inbegriffen • Transfers Hamburg Flughafen inbegriffen

London

Reiseprogramm Route B

1.Tag: Morgens Flug ab Zürich oder Basel nach Hamburg. Nach Ankunft Beginn der Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen das Miniatur Wunderland in Hamburg mit der grössten Modell Eisenbahnanlage der Welt, inklusive ein voll funktionierender Flughafen mit An-und Abflügen, selbstfahrende Eisenbahnen, Echtwasser mit Ebbe und Flut uvm. Sie werden begeistert sein! Mittagessen im Restaurant Fischerhaus am Hamburger Hafen mit Blick über die Elbe und den Fischmarkt. Nachmittags Einschiffung auf die MSC Magnifica. 21.00 Uhr Auslaufen. Die ca. 1.5 stündige Fahrt auf der Elbe zur Elbemündung ist ein unvergessliches Erlebnis. 2.Tag: Helgoland (Deutschland) 07.00-18.00. Diese Insel in der Deutschen Bucht gelegen wurde schon im 19. - 20. Jahrhundert zur Meeresfestung umgebaut. Die verbliebenen Teile der Festung und der Bunker können während eines Inselrundgangs besichtigt werden. (Kann auch als fakultativer Ausflug gebucht werden. 3.Tag: Erholung auf See. Lernen Sie Ihr Schiff so richtig kennen. 4.Tag: South Queensferry (Schottland) 09.00-18.00. Heute entdecken wir Edinburgh, Schottlands prachtvolle Hauptstadt - Sie entdecken die Royal Mail, den Holyrood Palace, Residenz der Queen Elizabeth II, Princess Street, die Altstadt und die Neustadt mit Ihren eleganten Stadthäusern und privaten Parks. Auch der Besuch der Burg von Edinburgh mit ihrer mittelalterlichen Silhouette ist Teil dieses Ausflugs. 5.Tag: Newcastle-Tyne (England) 08.00-16.00. Panoramatour Grafschaft Durham entlang dem römischen Hadrianswall. Besuche in Chester & Roman Fort. Rückfahrt durch das romantische Tynetal. 6.Tag: Dover (England) 09.00-17.00. Hübsche Hafenstadt mit den berühmten weissen Cliffs of Dover. Der Ganztagesausflug «London Panoramatour mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten ist auch sehr empfehlenswert! 7.Tag: Le Havre (Frankreich) 08.00-18.00. ca. 4.5 stündiger Ausflug nach Rouen, der historischen Hauptstadt der Normandie. Besuch der Altstadt mit der „Gros Horloge“, einer astronomischen Uhr aus dem 15. Jahrhundert, Kathedrale von Rouen mit Bildzyklus von Claude Monet und Place du Vieux Marché. 8.Tag: Zeebrügge (Belgien) 08.00-18.00. Fahrt zur wunderschön restaurierten mittelalterlichen Stadt Brügge. Besuch der Altstadt mit Marktplatz, Gildehäuser, der Belfried und weitere prachtvolle Bauten. Anschliessend Bootsfahrt durch die Kanäle. Freie Zeit für individuelle Besichtigungen. 9.Tag: Amsterdam (Holland) 09.00-15.00. Die Grachtenstadt. Stadtrundfahrt am Königspalast vorbei, Museumsviertel und der belebte Leidseplein. Anschliessend 1 stündige Grachtenrundfahrt vorbei an historischen Brücken und dem Anne Frank Haus. 10.Tag: Hamburg. Ankunft 10.30 Uhr. Ausschiffung, Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.

Gesundheit

Unser Jubiläumsschiff MSC Magnifica

Opulent und prachtvoll: Auf der MSC Magnifica **** finden 2500 Passagiere Platz. Das Herz ist das luxuriöse MSC Aurea SPA. Dieses lädt mit Sauna, Dampfbädern, einem Fitnesszentrum, Schönheitssalons zum Wohlfühlen ein.

Preise & Leistungen Preise in CHF pro Person Kat. Kabine 1 2-Bett Innen 3 2-Bett Innen Superior 4 2-Bett Aussen 7 2-Bett Aussen Balkon 9 2-Bett Aussen Balkon 11 2-Bett Aussen Balkon Superior 12 2-Bett Aussen Suite mit Balkon 13 2-Bett Deluxe Suite mit Balkon Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung auf Anfrage

Inbegriffen: Flug Zürich-Hamburg retour, Flughafentaxen, Transfer inkl. Stadtrundfahrt in Hamburg. Eintritt in die Wunderwelt, Mittagessen im Restaurant Fischerhaus, Kreuzfahrt, Vollpension, Schweizer Reiseleitung *, alle Bordveranstaltungen, Hafentaxen, die 5 im Programm erwähnten Landausflüge. Transfer Hafen-Flughafen Hamburg. Nicht inbegriffen: Persönliche Ausgaben, Servicegebühr Euro 6.- p.P./pro Nacht, Annullationskosten-Versicherung, Auftragspauschale CHF 20.- p.P., maximal CHF 40.- pro Buchung (entfällt bei Buchung via www.cruisetour.ch) *= Minimal Teilnehmerzahl 25 Personen

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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NONFOOD | 57

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Für kleine und grosse Prinzessinnen

Natacha (47), die Schweizer First Lady des Mundartrocks aus Burgdorf BE, erreicht mit ihren CDs regelmässig Gold- oder Platinstatus. Anfang November erschien ihr zwölftes Album «Glücksbringer». Natacha, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Süss

Als Teenager durfte ich im benachbarten Pferdestall immer am Samstag das Sattelzeug reinigen und pflegen.

Keine zu klein, um Prinzessin zu sein. Der festlich-liebliche Babylook besteht aus einer kuscheligen Fellweste mit Satinschleife und Druckknopfverschluss, einem rosa Baumwoll-Langarm-Shirt mit Tupfen und Stickereien und einer gefütterten Hose. Ein Outfit, das nicht nur zuckersüss ist, sondern auch schön warm hält, wenn draussen weihnachtlich tiefe Temperaturen herrschen. 39. Gr. 56–74* Newborn-Ensemble, dreiteilig, Fr. 39.–,

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Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gesundes Essen, frisches Gemüse, Früchte und für Schweizer Fleisch. Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Eigentlich Russland. Aber als ich die Reise gebucht hatte, konnte ich sie nicht antreten, da ich spontan in eine grosse TV-Show eingeladen worden war. Russland und vor allem St. Petersburg bleiben aber meine Wunschferienziele.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Sinnlich Vor rund 14 Jahren gab Naomi Campbell, das legendäre Topmodel, ihr Debüt in der Parfümszene. Seither hat die Britin einige Duftnoten lanciert, darunter das sinnliche At Night, das blumig-orientalische Naomi und das pudrig-süsse Wild Pearl. Ihr gemeinsamer Nenner: Glamour und Temperament! Naomi Campbell Wild Pearl, At Night und Naomi, je 30 ml, je Fr. 39.80

Die Paralympics und dazu nur Sportarten, die ohne Doping auskommen. Oder gibts die vielleicht gar nicht mehr? Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit einer Platinum Card ohne Limite.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Nur einkaufen gehen, wenn man sich wohlfühlt. So kauft man weniger, aber richtig ein. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 58 |

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MARION GASSER

Showreife Herdakrobatin

Jeden Abend bekocht Marion Gasser die Gäste ihres Dinnerspektakels «Clowns & Kalorien». Auch fürs Migros-Magazin solls spektakulär sein: Es gibt Suppe und Spiessli mit ungewohnten Aromen.

E

ine grosse Fläche im Gewerbe- Mittagessen der Crew geht es hier noch gebiet von Chur ist für mehrere sehr besinnlich zu, bevor am späten Wochen das Zuhause von Marion Nachmittag dann die Vorbereitungen für Gasser (47) und ihrer Showtruppe die Show beginnen. Doch da verkündet Clowns & Kalorien. Das kleine Wohnwa- Marion Gasser: «Die Birnensuppe kogendorf ist wie ein Mikrokosmos — so- chen wir in meinem privaten Wagen!» gar für den Schulunterricht ist während Und schon gehts einmal quer durchs der Monate, in denen die Artisten all- Zirkuszelt, eine Welt aus Plüsch, Samt abendlich ihre Gäste beim Dinner unter- und altem Holz, nach hinten in das kleine Wagendorf. Wer in Gassers halten, gesorgt. Marion Gasser erwartet uns im Koch- Wohnwagen eine notdürftige, winzige zelt. Seit 13 Jahren führt sie das Dinner- Kochstelle erwartet, wird überrascht: Nicht nur edelste spektakel,aber nicht Kochfelder, auch nur das: Die quirlige Grill, Kühlschrank, Chefin ist auch für das kulinarische Geschirrspüler, Waschmaschine Wohl ihrer Gäste zuständig. «Geund Tumbler finden kocht habe ich im cool designten Wohnwagen locker eigentlich schon imPlatz. Alles so gemer», erklärt die gelernte Augenoptisichert, dass bei der Fahrt zum nächsten kerin. Mit 16 Jahren als Störköchin, späSpielort garantiert ter beim Circus nichts umfällt oder Royal, wo sie auch kaputtgeht. ihren späteren EheFür jede neue Destination lässt mann Frithjof, den sich die Gastronozweitältesten Sohn der berühmten min ein neues Menü Schweizer Zirkus- Marion Gasser und «Saisonküche»einfallen. «Das entdynastie Gasser, Köchin Janine Neininger bereiten die steht zunächst in kennengelernt hat. Pouletspiessli zu. meinem Kopf», sagt Gasser. «Ich Mit ihm zusammen gründete sie «Clowns & Kalorien» — schreibe es auf und schmecke es quasi nach dem Vorbild der edlen Tafelrunden vor. Dann erst koche ich es.» Beim Zuim Mittelalter, bei denen Hofnarren für bereiten bleibe dann immer noch genug gute Unterhaltung sorgten. Platz für Spielereien. «Eine süsse Creme mit Basilikum, zum Beispiel», erzählt Kleiner Wohnwagen, Gasser. Und man wünscht sich, man begrosse Küche komme genau hier und jetzt so eine un«Saisonküche»-Köchin Janine Neinin- konventionelle Verführung serviert. ger freut sich über den grosszügigen Aber auch das heutige Menü lässt sich Platz im Kochzelt. So kurz nach dem sehen. Während das Birnensüppchen im

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

MARION GASSER | 59

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Butter, richtig guten Vollrahm, frische Früchte, Bärendreck und verschiedene Blüten zum Dekorieren. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Zweimal pro Tag, also insgesamt 14 Mal. ■ Kochen ist für Sie … … erholsam, fantasievoll, lustig. Ich machs einfach gern. ■ Was würden Sie nie essen? Es gibt nichts, was ich nicht zumindest probieren würde. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit den legendären Bankräubern Butch Cassidy und The Sundance Kid. Einfach witzig, die zwei Typen.

Neckisch auf der Bühne (oben), routiniert in der Wohnwagenküche (links). ! Pfefferminze, Sprossen, Birnen und Wasabinüsse: Das Rezept spielt gekonnt mit unterschiedlichen Aromen. ! Für die Panade fürs Poulet werden Wasabinüsse in einen Plastikbeutel gegeben und mit einem Wallholz zerkleinert. ! Die Suppe wird mit dem Schwingbesen schaumig aufgeschlagen.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

Topf langsam vor sich hinköchelt, ist es Zeit für die Pouletspiessli. Diese werden mit Wasabinüssen paniert. «Ich mag die sehr gern, sie inspirieren mich immer wieder zu neuen Gerichten.»

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MARION GASSER | 61

Birnensuppe mit Pouletspiessli

Zwischen Zirkusromantik und Schulpflicht Janine Neininger hat mittlerweile den Rahm aufgeschlagen, der auf die Suppe kommt. Marion Gasser lässt derweil die Spiessli in der Bratpfanne brutzeln. Herrliche Düfte erfüllen die Luft. Und die gebürtige Zürcherin kommt auf eine Herzensangelegenheit zu sprechen: ihren Nachwuchs. Vier Kinder, von denen eines verstarb, haben sie und Ehemann Frithjof grossgezogen. Irgendwo zwischen Zirkusromantik und Schulpflicht. «Lehrer sind auch Menschen» steht da etwa auf einem selbst gebastelten Schild an einem der Wohnwagen. Unterwegs bekommen alle Kinder täglich fünf Stunden Privatunterricht. Wenn der Zirkus pausiert, besuchen sie öffentliche Schulen. Für Marion Gasser hat das Zirkusleben für die Heranwachsenden viele Vorteile: «Einerseits waren wir als Eltern immer präsent, gleichzeitig wurden sie von 30 Leuten erzogen, und zwar sehr frei, aber nicht ohne Regeln.» Auch das Kennenlernen von verschiedenen Nationalitäten und Lebensweisen sei für die Kinder eine Bereicherung. Gasser nennt ein kleines Beispiel aus ihrer bunt gemischten, zuweilen internationalen Gästeschar: «In Teilen Asiens klatschen die Leute nicht vor Begeisterung, sondern schnalzen mit der Zunge.» Et voilà, es ist angerichtet. Die Suppe steht hübsch drapiert vor den Gästen. Fehlen nur noch ein paar Blüten. Denn ohne Blüten geht für Marion Gasser gar nichts. Alle löffeln den fruchtigen Wohlgeschmack – und schnalzen begeistert mit der Zunge. Text: Claudia Schmidt Bilder: Bruno Bollinger

www.clownsundkalorien.ch

ZUTATEN

1 Zwiebel, 2 Stängel Zitronengras, 640 g Birnen, 2 EL Butter, 30 g Radieschensprossen, 2 Zweige Pfefferminze, 8 dl Hühnerbouillon, 2,5 dl Halbrahm, 0,5 dl weisser Martini, 3 cl Pfefferminzlikör, Salz, Zitronenpfeffer, 2 Scheiben Toastbrot, 20 g Butter, 60 g Gorgonzola, 0,5 dl Vollrahm Poulet-WasabiSpiesschen: 2 Pouletbrüstchen à ca. 120 g, Pouletgewürz, 3 EL Olivenöl, 80 g Wasabinüsse

ZUBEREITUNG 1. Zwiebel und Zitronengras hacken. Birnen in Würfel schneiden. Zwiebel in Butter andünsten. Birnen, Zitronengras, Sprossen und Minzenblätter beigeben und mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen. Circa 20 Minuten köcheln lassen. Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Halbrahm und Martini beigeben. Mit Minzenlikör, Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. 2. Für die Spiesschen Pouletbrüstchen in circa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Auf Holzspiesschen stecken. Mit Pouletgewürz würzen und mit etwas Öl bepinseln. Wasabinüsse in einen Tiefkühlbeutel geben und mit dem Wallholz grob zerstossen. Spiesschen in den Nusssplittern wenden. Im restlichen Öl rundum circa 10 Minuten braten. 3. Toastbrot in circa 1 cm grosse Würfel schneiden. Butter und Gorgonzola in einer Pfanne schmelzen. Toastbrot beigeben und bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren knusprig braten. Zum Servieren Vollrahm schaumig schlagen. Suppe in Gläsern anrichten. Rahm daraufgeben und mit den Croûtons bestreuen. Spiesschen dazuservieren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Vorspeise für 4 Personen Zubereitung circa 45 Minuten Pro Person circa 22 g Eiweiss, 48 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal


KÜCHENKUNDE 62 |

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SAISONALE LEBENSMITTEL

Das Beste für

2013

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Start in ein

Zwölf Vorschläge, was jeden Monat regelmässig auf

JANUAR Ananas: Sie ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und enthält das verdauungsanregende und entschlackende Enzym Bromelain. Ananas schmeckt natürlich frisch, kann aber auch pikant zubereitet werden.

N FoodRedaktorin Sonja Leissing

ach der ganzen Festtagsschlemmerei wollen sich viele von uns im neuen Jahr wieder vermehrt ums Wohlbefinden und eine gesunde Ernährung kümmern. Und so schwören wir an Silvester bei einem Glas Prosecco gerne, in Zukunft alles besser zu machen. Wir wollen mit dem Rauchen aufhören, weniger Süssigkeiten essen, unbedingt abnehmen und regelmässig Sport treiben. Von all diesen gut gemeinten Vorsätzen sind schon nach wenigen Tagen die meisten wieder vergessen. Schade! Denn es wäre so einfach, sich zumindest ausgewogen zu ernähren und von all dem zu naschen, was uns der Saisonkalender bietet. Egal, ob Ananas, Tomaten oder Rüebli: Jedes dieser Lebensmittel hat jede Menge Power zu bieten.

NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

JUNI

MAI Erdbeeren: Die Früchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Sie sind sehr kalorienarm und – frisch genossen – die beliebtesten unter den Beeren. Erdbeeren verfeinern Desserts oder geben einem Salat das gewisse Etwas.

Bilder: istockfoto (3), fotolia

Essen Sie bunt, und entschärfen Sie geliebte Kalorienbomben! Ich möchte Sie ermutigen, jeden Monat eines der nebenan aufgeführten Nahrungsmittel vermehrt auf den Speiseplan zu setzen, damit Sie fit durchs 2013 kommen. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das, was wir essen, einen wesentlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Auch ich habe 2013 Neues vor und werde mich anderen journalistischen Aufgaben innerhalb des Migros-Magazins widmen. Die «Küchenkunde» erscheint nicht mehr, und ich möchte mich an dieser Stelle bei Ihnen für Ihre Treue, aber auch für Ihre Kritik bedanken. Es hat Spass gemacht. Bleiben Sie gesund, und greifen Sie tüchtig zu bei allem, was uns die Natur das Jahr über schenkt! Ihre Sonja Leissing

SEPTEMBER Tomaten: Sie sind besonders kalorienarm. Untersuchungen haben belegt: Wer viel gekochte Tomaten zu sich nimmt, kann sogar den Hautalterungsprozess verzögern. Verantwortlich ist das enthaltene Lycopen.

Rüebli: Unser Körper wandelt das im Rüebli enthaltene Betacarotin in Vitamin A um, was für die Sehkraft unserer Augen wichtig ist. Karotten schmecken sowohl roh als auch gekocht in Suppen oder in Eintöpfen.

OKTOBER


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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SAISONALE LEBENSMITTEL | 63

gesundes neues Jahr

den Speiseplan gehört. Greifen Sie tüchtig zu, und kommen Sie fit und fröhlich durchs 2013.

FEBRUAR Haferflöckli: Nicht nur im Müesli machen sie eine gute Figur – Haferflocken haben einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, dazu kommen essenzielle Aminosäuren. Letztere sind besonders wichtig für den Muskelaufbau.

MÄRZ Ingwer: Für seinen scharfen Geschmack sind ätherische Öle verantwortlich. Die Knolle eignet sich, gerieben oder in feine Scheiben geschnitten, hervorragend für Grillmarinaden. Auch Currymischungen, Chutneys oder Tees verleiht er ein herrliches Aroma.

APRIL Eier: Sie standen lange unter dem Verdacht, den Cholesterinspiegel zu erhöhen. Doch das ist ein Irrtum. Studien haben gezeigt: Frische Hühnereier sind gesund! Denn das enthaltene Eiweiss kann unser Körper zum Aufbau von Proteinen nutzen.

JULI Broccoli: Auch wenn ihn nicht alle lieben – die grünen Röschen des Broccoli sind exzellente Magnesiumspender. Er harmoniert wunderbar mit Sardellenbutter oder mit einer Sauce aus fein gehacktem Ingwer und Zitronensaft. Unbedingt einen Versuch wert!

Fisch: Es sind die Omega-3-Fettsäuren, die den regelmässigen Genuss von Fisch für unsere Ernährung so wertvoll machen. Fettige Fische wie Lachs, Makrele, Hering oder Scholle haben einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

AUGUST Himbeeren: Sie sind frisch gepflückt (bitte nicht waschen) unwiderstehlich. Neben Provitamin A und Vitamin B enthalten Himbeeren Vitamin C, das unser Immunsystem so richtig schön in Schuss hält.

DEZEMBER

NOVEMBER kräftige Rosenkohl: Sein bitterer Geschmack und das liebt man eder Entw ter. Gemü die Kohlaroma teilen typische das lt enthä i Dabe l. nkoh Rose den hasst oder RosenWintergemüse mehr Vitamin C als eine Orange. n. beste am Frost n kohl schmeckt nach dem erste

Nüsse: Auch wenn sie als Kalorienbomben gelten, sind Nüsse aufgrund ihrer Inhaltsstoffe für unsere Ernährung wichtig. Eine Handvoll gemischter Nusskerne hält lange satt und steigert die Konzentrationsfähigkeit.


Unsere Öffnungszeiten Weihnachten / Neujahr

24.12.2012 Heilig Abend 9 – 18 Uhr

25.12.2012 Weihnachten 9 – 18 Uhr

26.12.2012 Stephanstag 9 – 22 Uhr

30.12.2012 Vortag Silvester 9 – 22 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

1.1.2013 Neujahr 9 – 22 Uhr 31.12.2012 Silvester 9 – 18 Uhr

2.1.2013 Berchtoldstag 9 – 22 Uhr

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ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 65

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest!

NEUENBURGFREIBURG

Weihnachten ist für viele das absolute Highlight des Jahres und wird vor allem von den Kindern sehnsüchtig erwartet. Ob mit der Familie oder mit Freunden – Weihnachten verbringt man in erster Linie an einer festlich gedeckten Tafel mit kleinen und grossen Gerichten und geniesst die willkommene Aus-

zeit mit seinen Liebsten. man trägt seine besten Kleider und hat Geschenke im Gepäck. Denn was wäre das Weihnachtsfest, ohne den lange herbeigesehnten Höhepunkt: das Auspacken der Geschenke? Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten.

Frohe Weihnachten!

Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben ihre letzte Sitzung in diesem Jahr am 12.12.2012 abgehalten. Ganz links: Damien Piller, Präsident.

Ein frohes und glückliches neues Jahr!

bilder: Shutterstock, Pierre-William Henry

Damien Piller, Präsident der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg, äussert sich zum Jahr 2013. Wird die Zahl 13, die das neue Jahr von den vorangegangenen unterscheiden wird, der Glücksbringer sein, der es auch mit Wohl und Sonnenschein segnet? Alle wünschen es sich, nur leider bietet ein kurzer Blick auf die wirtschaftliche Situation keinen Anlass zu überschwänglichem Optimismus. Die Detailhandelsbranche setzt ihr schnelles und umfassendes Wachstum fort. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass die Interneteinkäufe derart an Bedeutung gewinnen und die herkömmlichen Verkaufsmethoden, die sich Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang bewährt haben, ins Abseits drängen würden? Wer hätte vermutet, dass viele köstliche traditionel-

le Mahlzeiten vom Snacking-Phänomen verdrängt werden würden und dass ein grosser Teil der Bevölkerung nur noch 30 Minuten täglich dafür aufwendet, bei Tisch zu essen, im Vergleich zu den 1,5 Stunden im Jahr 1980? Wer hätte vorhergesagt, dass sich der Einkaufstourismus, besonders in den Grenzregionen, zu einem echten Breitensport auswächst und der Schweizer Wirtschaft, die deutlich bessere Lohn- und Sozialbedingungen bietet als unsere Nachbarländer, Umsatzverluste von über 50 Milliarden Franken einbringen würde? Auch im kommenden Jahr wird die Migros Neuenburg-Freiburg wieder ein offenes Ohr für ihre Kunden haben und sowohl an-

fallende Entscheidungen wie auch die darauffolgenden Durchführungen voraussehend umsetzen. Sie wird ihre beispielhaften kulturellen und sozialen Aktivitäten weiterführen, die ihr so sehr am Herzen liegen. Die Migros Neuenburg-Freiburg freut sich darauf, die Herausforderungen vor dieser schwierigen, jedoch spannenden Hintergrundkulisse mit Ihnen gemeinsam anzugehen und zu meistern. Möge 2013 ein sonniges und glückliches Jahr für alle werden! Unsere besten Wünsche werden Sie auf dieser neuen Etappe begleiten. Herzlichst Damien Piller, Präsident


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ihre region

Migros-Magazin | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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Migros neuenburg-freiburg | 67

Ernennungen zum 1. Januar 2013 Anlässlich des jährlichen Kadertreffens haben Verwaltungspräsident Damien Piller und Geschäftsleiterin Marcelle Junod die neuen Ernennungen bekannt gegeben. Dieses Jahr sind die zirka einhundert Führungskräfte im Sitz der Genossenschaft in Marin zusammengekommen. Auf Empfehlung der Geschäftsleitung ernannte die Verwaltung als Generalbevoll-

mächtigte Nicole Wilson, Verantwortliche der Klubschulen, und Alberto Matos, Leiter des Bausektors der Expansionsabteilung. Ausserdem wurde Jacques Magnin, Leiter der Immobilienabteilung, zum Direktor des Marin Centre ernannt. Wir wünschen den neuen Unterzeichnungsberechtigten viel Erfolg für ihre Zukunft bei der Migros!

Die neuen Unterzeichnungsberechtigen, von links nach rechts: Alberto Matos, Leiter Bausektor Expansion, Nicole Wilson, Verantwortliche der Klubschulen, und Jacques Magnin, Direktor des Marin Centre.

Vorbereitungen für die Reise

Bevor es losgeht, sollte man die Sprache seines Urlaubslandes lernen.

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ie Entscheidung für das Reiseziel ist gefallen, und die Reise wird von langer Hand geplant. Die Flugtickets sind gebucht, es mangelt nur noch an einem: an der Verständigung vor Ort! Idealerweise sollte man sich einige Zeit vor der Abreise mit der Sprache und der Kultur des Urlaubslandes vertraut machen, und das möglichst ohne viel Geld auszugeben. Die Travel-Kurse der Klubschulen Migros eignen sich hierzu perfekt. In nur drei Monaten können sich die Teilnehmer den Traum erfüllen, um sich im Urlaubsland zu verständigen und Gespräche mit der heimischen Bevölkerung zu führen. Sie können sich ihren Gastgebern vor Ort vorstellen und kommen in der Bank, im Hotel, im Restaurant oder beim Shopping problemlos zurecht.

Bilder : Pierre-William Henry, Kost

broschüre für russische und chinesische schriftzeichen Die Kurse für Russisch und Chinesisch namens Travel Express sind auf 12 Stunden verteilt und werden von einer praktischen Broschüre mit den geläufigsten Redewendungen unterstützt, die dabei hilft, die fremden Schriftzeichen an Flughäfen und Autobahnen zu entziffern. Die ideale Vorbereitung für Frühlingsreisen in ferne Länder während des kalten Schweizer Winters!

Text: Juillard Sheilaja, Stefano Mordasini

Nach drei Monaten können sich die Kursteilnehmer in der Sprache ihres Urlaubslandes verständigen.

Daten und Unterrichtsorte ! Englisch Travel:in Neuenburg vom 5.2. bis 14.3; in Freiburg vom 2.2. bis 1.6. ! Spanisch Travel: in Neuenburg vom 5.2. bis 23.4; in Freiburg vom 1.2. bis 31.5. ! Brasilianisch Travel: in Freiburg vom 6.2. bis 22.5. ! Russisch Travel Express: in Neuenburg vom 1.2. bis 24.5. ! Chinesisch Travel Express: in Neuenburg vom 6.2. bis 13.3.

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

IHRE REGION

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 69

Die in der Migros angebotenen Austern stammen aus Frankreich, genauer aus der Vendée oder aus der Gegend MarennesOléron.

Köstlichkeit Austern

Sie sind die Perlen der Festtagsmenüs. Doch wo genau kommen unsere Austern her? Das Migros-Magazin fragt nach bei Alain Tellier von Agrifrance.

E

Bilder: LDD, Shutterstock, Pierre-William Henry

inige werden mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, andere mit einer Austernschale wie Alain Tellier. Der Bretone wurde im Finistère geboren und ist bei Agrifrance, dem Lieferanten der Migros, für den Einkauf der Meeresprodukte verantwortlich.

«Alle Produkte, die der Migros geliefert werden, sind vollständig rückverfolgbar», sagt Alain Tellier, verantwortlich für den Einkauf von Meeresprodukten bei Agrifrance.

Welche Austernsorten findet man in unseren Auslagen?

Europäische und pazifische Austern. Die erste Sorte stammt ursprünglich aus Europa und ist empfindlicher. Daher haben die Austernzüchter auch pazifische Austern bei uns eingeführt, da sie widerstandsfähiger sind und sich durchgesetzt haben. Woher kommen die Schalentiere, die Sie auswählen?

Aus der Vendée und aus Marennes Oléron. Alle unsere Produkte sind perfekt rückverfolgbar und werden äusserst sorgfältig ausgewählt. Wie werden Austern gezüchtet?

Der Muschellaich (die Larven) wird im Meer gefangen und dann in Zuchtparks gezüchtet. Dort setzen die Austernzüchter die Schalentiere abhängig von den Gezeiten um, um das Wachstum zu optimieren. Nach vier Jahren sind die Austern ausgereift. Austern aus Marennes und aus der Vendée werden zusätzlich verfeinert, daher die Bezeichnung Fines de Claire. Worum genau handelt es sich dabei?

Die Austern werden für mindestens einen Monat zur Klärung in Lehmbecken gelegt, die von einer Mischung aus Süss- und Salzwasser durchspült werden. So dürfen sie als Fines de Claire bezeichnet werden. Dieses Veredelungsverfahren sorgt für ein reichhaltigeres Fleisch und ein zartes Aroma von Haselnüssen, Jod und Frische. Haben Sie schon mal eine Perle gefunden?

Nein, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht an Weihnachten!

Text: Pauline Seiterle

Die Auster muss zum Messer kommen und nicht umgekehrt.

Eine harte Nuss für Gourmets Tipp des Experten, um die harte Austernschale zu knacken: Die spitze Seite der Auster zum Körper richten, die gewölbte Seite in die Hand legen. Die Klinge des Messers mit dem Daumen umgreifen und 1 cm frei lassen. Die Spitze in der Nähe des Zeigefingers in die Auster einführen. Eine Viertelumdrehung machen und an der Oberseite der Schale entlang fahren, um den Muskel zu durchtrennen. Die Auster muss zum Messer kommen – nicht umgekehrt. Traditionell werden die Austern mit einer gebutterten Scheibe Roggenbrot verzehrt.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

MIX | 71

IT’S A WILD WORLD

Frohe Weihnachten auf Hochchinesisch

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Aus dem Erbgut lassen sich Risiken für Krankheiten herauslesen. Das heisst aber nicht, dass diese auch ausbrechen.

Wer die Sprache oder zumindest ein paar Wörter der Einheimischen kennt, hat sofort einen anderen Zugang. Die Homepage www.babelmaster.de/ueberset zung_frohe_weihnachten.html führt beispielsweise «Frohe Weihnachten» in 99 Sprachen auf. In Mandarin heisst das «Kung His Hsin Nien».

Sinnlos und gefährlich Immer mehr lassen ihr Erbgut im Ausland testen – ein Unsinn, warnen Experten.

Bilder: Keystone (2)

B

ereits jeder 25. Schweizer liess sein Erbgut im Ausland testen. Schon für wenige Hundert Franken soll man erfahren, wie gross das Risiko ist, an Krankheiten wie Brustkrebs, Herzinfarkt, Stoffwechselkrankheiten oder Depressionen zu erkranken, versprechen die Anbieter. Das sei nicht nur unsinnig, sondern gefährlich, warnt Andreas Papassotiropoulos (42), Forschungsdekan an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel. «Es ist ein natürlicher Wunsch, zu erfahren, welches Risiko für eine bestimmte Erkrankung wir haben», sagt der Mitautor eines Positionspapiers zum Thema Gentests im Internet. «Doch genau das können viele solcher Tests eben nicht. Sie sind bestenfalls eine Art genetische Astrologie», sagt Papassotiropoulos. Der Grund: Die allermeisten Krankheiten sind genetisch so kompliziert, dass Voraussagen kaum möglich sind. Und selbst bei genetisch einfachen Krankheiten bedeutet ein mögliches Risiko noch lange keinen Ausbruch. «Darum werden in der Schweiz nur Gentests durchgeführt, die medizinisch sinnvoll sind, zum Beispiel bei familiärer Belastung», erklärt Pa-

passotiropoulos. «Dabei ist es enorm wichtig, dass die Patienten von einem Facharzt begleitet werden.» Bei den Gentests im Ausland erhalten Personen die Ergebnisse ohne jegliche fachliche Beratung, mit womöglich dramatischen Folgen. «Wenn jemand erfährt, dass er ein 20-prozentiges Risiko hat, an Schizophrenie zu erkranken, kann das so belastend sein, dass es zu schweren psychischen Problemen bis hin zum Suizid kommen kann.» Aufklärung sei nötig. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften, bei der Andreas Papassotiropoulos Mitarbeiter ist, erwägt die Lancierung einer Telefon-Hotline und Qualitätslabels für seriöse Anbieter. «Verbieten kann man diese Tests nicht, aber die Leute sollen wissen, was dahinter steht», erklärt der Forscher. Text: Andrea Fischer www.migrosmagazin.ch

UMFRAGE Würden Sie dank Gentest Ihre gesundheitlichen Risiken gerne genauer kennen?

■ Mandarin oder Hochchinesisch wird

in der Welt des Tourismus immer wichtiger: In diesen Tagen nehmen neue Hochgeschwindigkeitszüge den Betrieb auf (Bild). Interessant ist etwa die Strecke zwischen der Hauptstadt Peking und der südchinesischen Wirtschaftsmetropole Guangzhou. Die Fahrzeit für den gut 2200 Kilometer langen Weg dauert neu statt 22 nur acht Stunden! ■ Wichtige Sehenswürdigkeiten in Peking sind der Tiananmen-Platz, die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Olympiapark. Auf einem Tagesausflug lässt sich die Grosse Mauer besichtigen (Achtung: Im Winter wird es dort empfindlich kalt). Übernachten: Zentral gelegen sind das Traders in Peking und das White Swan Hotel in Guangzhou, direkt am Perlfluss. ■ Gut zu wissen: Guangzhou unbedingt mit Hongkong kombinieren. Die Zugfahrt ab der East Station dauert weniger als zwei Stunden. Swiss fliegt nonstop nach Peking sowie nach Hongkong (Retourtarife im Winter ab gut 1000 Franken!). Für die China-Einreise ist ein Visum nötig (Ausnahme: Hongkong und Macao sowie ab dem 01.01. Shanghai und Peking für 72 Stunden im Transit).


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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | migros-magazin |

Das Geschenk ihres Lebens

Esther Fischer hatte sich bereits damit abgefunden, früh zu sterben. Doch eine Lebertransplantation gab ihrem Leben eine freudige Wende.

E

s weihnächtelt bereits, als Esther Fischer in Aarau die Taschen packt. Es geht wieder nach Ligurien, an einen kleinen Ort nahe der Cinque Terre. Ans Meer, an das Licht und die Wärme, zu ihren italienischen Freunden. Hier zählt die Qualität der kleinen Dinge. Das war auch der Ort,wo sie hinwollte, als ihr mit 40 klar wurde, dass es für sie keine Heilung von ihrem Hepatitis-CVirus mehr geben würde. 20 Jahre würden ihr bleiben. «Dann verbringe ich aber den Rest meines Lebens am Meer!», sagte sie sich und richtete sich ein Leben zwischen Strand, ihrer Familie und ihren Freunden in der Schweiz ein. Inzwischen ist Esther Fischer 63 Jahre alt, purlimunter und tatkräftig daran, Pläne für die nächsten Jahre zu schmieden. Sie bekam letztes Jahr am Universitätsspital Zürich eine neue Leber. «Das

grösste Geschenk, das ich je erhalten habe», sagt sie strahlend und ist umso dankbarer für ihr Glück, weil sie weiss, dass viele Menschen die Wartezeit auf ein neues Organ nicht überleben.

statt eines neuen medikaments gab es einen schlimmen befund Lange lebte Esther Fischer mit der Gewissheit, genau zu wissen, woran sie wann sterben würde. Dennoch gab die lebenslustige, gross gewachsene Frau die Hoffnung nie ganz auf. Sie wurde zur Expertin ihrer Krankheit. Ihre früheren Jobs als Spitalsekretärin hatten sie medizinisch geschult, und so steckte auch immer der Gedanke im Hinterkopf, dass es eines Tages doch eine Therapie geben könnte. 2010 war es so weit. Esther erfuhr von Berliner Bekannten von einer neuen Therapie. Sie meldete sich bei

ihrem Hausarzt an. Er überwies sie ins Spital. Dort wurde sie untersucht und erhielt statt eines neuen Medikaments eine schlimme Diagnose: starke Zirrhose, eine lebensbedrohende Verhärtung der Leber. «Es war nur noch ein dünner Faden, an dem mein Leben hing. Aber ich hatte das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Personen zu treffen», sagt Esther Fischer, denn sie kam nach Zürich zum Leberspezialisten ans Universitätsspital und entschloss sich schliesslich zu einer Transplantation. «Und dabei», sagt sie lachend, «wollte ich zuerst keine Lebertransplantation. Ich bin ein offener, neugieriger Mensch. Wenn schon leben, dann will ich Menschen treffen und reisen gehen. Ich dachte, das Leben sei viel eingeschränkter, wenn man für den Rest des Lebens


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

Mit Schwung in die Zukunft: Dank einer neuen Leber kann Esther Fischer wieder voll in die Pedalen treten.

Immunsuppressiva nehmen muss, um das Abstossen des neuen Organs zu ver­ hindern. Ich lebte immer in der An­ nahme, dass ich früh sterben werde.» Nur Wochen nach dem schlimmen Befund fanden die Ärzte des Universi­ tätsspitals den ersten Tumor auf Esthers Leber. Er liess sich problemlos entfer­ nen. «Zwei Monate später hatte ich be­ reits den zweiten, der nicht so einfach wegzumachen war. Und niemand konnte mir sagen, wann ich zuoberst auf der Liste stehen und ob ich das Warten über­ leben würde.» Aber es gab auch dieses andere, das Esther Fischer spürte: Eine Lebensperspektive, die weit über das hinausging, was sie sich in den letzten Jahrzehnten vorstellen konnte. Und so wurde das Warten auf die Leber zentral. Der zweite Tumor verschwand wie durch ein Wunder, die Bedrohung war

nicht mehr so nah und so rutschte sie auf der Warteliste nach unten. Sie luchste dem Arzt die Erlaubnis ab, den September am Meer zu verbringen. Am 1.Oktober 2011 sollte sie zurück sein, denn wer im Ausland ist, erhält kein Or­ gan. So sehr sie sich die Operation auch herbeiwünschte, ihr war klar, so schnell käme sie nicht an die Reihe. Am 1.Oktober 2011 um drei Uhr morgens klingelte ihr Handy. Die Stimme am anderen Ende sagte: «Wir haben eine LeberfürSie.»AmBodenzerstörtmusste sie absagen, weil sie noch immer in Italien war. «Jetzt aber ab nach Hause», sagte sie sich, packte und verabschiedete sich. Sie war parat, am nächsten Morgen sollte es in die Heimat zurückgehen. Aber plötzlich wurde sie kribbelig und fuhr gleich los. Kaum in Chiasso, meldete sie sich in Zürich an: «Grüezi, jetzt bin ich in der Schweiz.» Nur Stunden später war sie im Gotthardtunnel, ihr Handy klingelte erneut. Am Apparat wieder die Stimme: «Grüezi, wir haben eine Leber für Sie.» Bis 18.30 Uhr musste sie es ins Unispital schaffen. Unterwegs noch ein­ mal tanken. Eine Riesenschlange vor der Tankstelle, es waren Herbstferien. «Ich fuhr an allen vorbei und winkte ihnen zu: ‹Entschuldigung, ich muss transplantie­ ren gehen!›» Um 18.50 Uhr kam sie im Spital an, «ohne Nachthemd und nur mit Flip­ flops.» Jemand fragte sie noch vor der Operation: «Sind sie nervös?» — «Aber nein!», konnte sie nur noch sagen, «Ich bin so müde und einfach froh, mich jetzt hinlegen zu können!» Stunden später wachte sie mit einer neuen Leber auf. Ein Jahr ist seither vergangen. Es­ ther Fischer hat den Hepatitis­C­Vi­ rus immer noch, aber die neue Leber ist das Wertvollste, das sie je erhalten hat. Sie wird ihr Leben um Jahrzehnte ver­ längern. Und dass sie im Winter wegen des geschwächten Immunsystems nicht mehr schwimmen darf, macht ihr nichts aus: «Damit kann ich gut leben.» Texte: Esther Banz Bild: René Ruis

www.migrosmagazin.ch

WARTEN AUF ORGANE Wer wartet wie lange auf ein Transplantat, und nach welchen Kriterien entscheiden die Mediziner über die Warteliste?

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DAS SAGT DER ExpERTE

«Einschränkungen gibt es praktisch keine» Philipp Dutkowski, wie lief die Lebertransplantation von Esther Fischer ab?

Wie bei jedem anderen Pa­ tienten auch: Nachdem ein interdisziplinäres Team aus Hepatologen, Anästhesis­ ten, Chirurgen, Psycholo­ gen und Intensivmedizinern Möglichkeiten und Risiken des Eingriffs abgeklärt hat, erfolgt die Listung des Pa­ tienten für das Spender­ organ. Ist das passende Organ gefunden, wird der Patient kurzfristig aufgebo­ ten und die Operation durchgeführt. Was war bei Esther Fischer speziell?

Bei ihr bestand eine Leber­ zirrhose bei Hepatitis C und zusätzlich ein Leberkarzi­ nom.

Was passierte mit der entfernten Leber?

Sie wurde in der Pathologie untersucht. Hier bestätigte sich der Lebertumor. Wie viele Lebertransplantationen werden pro Jahr in Zürich durchgeführt?

Bis zu 50 pro Jahr, etwa vier bis fünf pro Monat.

Gibt es bessere und weniger gute Organe, die transplantiert werden?

Es gibt grosse Unterschiede. Es hängt vom Alter des Spenders, seinen Grund­ erkrankungen und den Ent­ nahmebedingungen ab.

Professor Philipp Dutkowski und sein Team vom Universitätsspital Zürich transplantierten die Leber von Esther Fischer.

Mit welchen Einschränkungen muss man nach einer Transplantation leben?

Nach einer Transplantation müssen die Patienten le­ benslang Medikamente ein­ nehmen, die verhindern, dass ihr Körper das neue Organ abstösst. Bei Leber­ transplantierten ist jedoch die notwendige Dosis deut­ lich geringer als bei anderen Organempfängern. Daher sind auch langfristig die Nebenwirkungen der Im­ munsuppressiva geringer. Körperliche Einschränkun­ gen gibt es praktisch keine. Spürt man das neue Organ im Körper?

Die meisten Patienten füh­ len das neue Organ nur in­ direkt durch die deutliche Verbesserung des Allge­ meinbefindens.

Organspendeausweis Mehr als 1100 Personen in der Schweiz benötigen dringend ein neues Organ. Fast 100 Patienten sterben pro Jahr, weil keines zur Verfügung steht. Mit einem Organspendeausweis trägt man dazu bei, dass diese Menschen eine neue Chance bekommen. www.swisstransplant.org


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Sizilianische Perlen Cefalù, Agrigento, Taormina und Siracusa Die Mosaike von Piazza Armerina Der Ätna, das Wahrzeichen Siziliens ■ Schiffspassagen Genua–Palermo–Genua ■ Fakultativ: Ausflug Aeolische Insel Lipari Audio-System auf Rundgängen

Sizilien wurde erst im 19. Jahrhundert Teil des italienischen Königreichs und konnte damals schon auf eine über 3000-jährige Geschichte zurückblicken. Nebst vielen interessanten Kulturschätzen erleben wir auf dieser Rundreise das Wahrzeichen Siziliens, den 3340 Meter hohen Vulkan Ätna, welcher durch seine Eruptionen die Landschaft der Insel geprägt hat.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Fahrt via Gotthard nach Genua. Auf einer geführten Panorama-Stadtrundfahrt lernen wir die Sehenswürdigkeiten von Italiens grösster Hafenstadt kennen. Abends Einschifffung auf ein modernes Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Ankunft in Palermo–Campofelice di Roccella. Am Abend Ankunft in Palermo und Fahrt zu unserem erstklassigen Fiesta Hotel Athenée Palace in Campofelice di Roccella direkt am Meer. 3. Tag: Campofelice di Roccella, Ausflug Monreale–Palermo. Monreale ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt und zusammen mit dem Kloster ein «klassisches» Ziel jeder Sizilienreise. Anschliessend Führung durch das historische Zentrum der sizilia"+3@1*'7+,,13-.=1

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-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet am 6. Tag – Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen, Basisunterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari am 8. Tag) Geführte Besichtigungen in Genua, Paler-mo, Monreale, Segesta, Selinunte, Agrigento, Piazza Armerina, Siracusa und Genua Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 175.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 55.– – Einzelkabine innen 60.– Fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari 98.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil !, 06:30 Burgdorf !, 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen !, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof !, 08:50 Arth-Goldau Schiffspassage Genua–Palermo und Palermo–Genua (je eine Nacht) mit moderner Kombi- oder Kreuzfahrtfähre der «Grandi Navi Veloci». Dauer der Überfahrt ca. 20 Stunden. ■

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nischen Hauptstadt Palermo. Am späteren Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. 4. Tag: Campofelice di Roccella–Segesta– Selinunte–Agrigento. Fahrt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Anschliessend fahren wir dem Meer entlang nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento–Piazza Armerina– Giardini Naxos bzw. Letojanni. Besuch und geführte Besichtigung im «Tal der Tempel», das einer der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands ist. Später Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und geführte Besichtigung im ehemaligen römischen Landsitz Villa Romana del Casale mit seinen prächtigen Bodenmosaiken. Abends Ankunft in Giardini Naxos bzw. Letojanni. 6. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, Ausflug Ätna–Taormina. Am Vormittag Panoramafahrt entlang der Flanken des Ätnas, dem grössten aktiven Vulkan Europas mit Ausblicken auf die bizarren Lavalandschaften. Individueller Aufenthalt mit Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang. Rückfahrt ins Hotel und am späteren Nachmittag kurze Fahrt nach Taormina. Das Städtchen liegt hoch über dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Küstenregion am Fusse des Vulkans. Individuelle Besichtigung des Städtchens und ein individuelles Abendessen in Taormina (nicht inbegriffen). 7. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der griechischen und römischen Antike erwarten uns. Geführte Besichtigung. 8. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari. Vor der Küste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und Ausflug mit dem Boot zur Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Inselrundfahrt und Zeit für individuelle Besichtigungen.

9. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni– Enna–Cefalù–Palermo – Einschiffung. Heute überqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurück. Unterwegs Halt in Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. Anschliessend Weiterfahrt ins romantische Fischerstädtchen Cefalù. Freie Zeit, um durch die engen Gassen der mittelalterlichen Altstadt zu schlendern. Abends Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». Übernachtung an Bord. 10. Tag: Auf See – Ankunft in Genua– Alessandria. Erholsamer Tag auf See. Abends Ankunft in Genua. Ausschiffung und Fahrt zu unserem letzten Übernachtungsort Alessandria im Piemont. 11. Tag: Alessandria–Schweiz. Rückfahrt durch Piemont und Tessin zurück zu den Einsteigeorten.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

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NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Der Hochzeitsgast aus dem Berner Oberland

Stier Manu reist nach Goldau, er soll bei den Evolèner-Kühen des Tierparks Nachwuchs zeugen. Doch erst muss er sich der Leitkuh im Zweikampf stellen.

«

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Der Natur- und Tierpark Goldau setzt sich nicht nur für die Erhaltung bedrohter Wildtiere ein, es werden auch Nutztiere gezüchtet, die in der heutigen leistungsbetonten Landwirtschaft kaum mehr eine Daseinsberechtigung haben. Zu diesen Rassen gehören die Walliser Evolèner-Kühe. Diese nicht sehr grosse, aber umso kräftigere Kuh ist mit der Eringer-Rasse verwandt. Entsprechend ist auch ihr Temperament. Vor zwei Monaten haben die beiden Kühe im Tierpark dies auf eindrückliche Weise demonstriert. Nachdem beide im Sommer ein Kalb geboren hatten, sollten sie im Herbst natürlich wieder trächtig werden. Dafür ist der Stier Manu aus dem Berner Oberland angereist. Wie in den letzten Jahren bringt der Tierpark-Freund und Evolèner-Züchter Bernhard Reusser seinen Stier zu uns in die Hochzeitsferien. Es ist ein wunderschöner Herbstnachmittag, als Manu aus seinem Transportanhänger auf unsere Evolèner-Weide geführt wird. Bernhard zieht Manu das Halfter ab, gibt ihm einen freundschaflichen Klapps auf die Schulter und wünscht ihm viel Vergnügen mit den Damen.

Immer wieder prallen die gehörnten Schädel aufeinander

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Die beiden Kühe haben den Herrn der Schöpfung sofort erspäht und kommen neugierig auf ihn zu. Wie zu erwarten wird Manu nicht von Anfang an Hahn im Korb sein. Eine Kuhherde wird in der Regel von einer Leitkuh und nicht von einem Stier angeführt. Das scheint Ursina gleich klarstellen zu wollen. Souris, die Rangniedrigere, kümmert sich um die beiden Kälber, während Ursina sich dem Gast widmet. Mit gesenktem Haupt geht sie auf Manu zu. Dieser weiss sofort, dass dies nicht unbedingt in einem Kniefall endet, sondern das Zeichen zum Angriff ist. Als stolzer Stier lässt sich Manu nicht zweimal zum Kampf aufbie-

Warten auf den Stier: Souris mit ihrem Kalb auf der Evolèner-Weide des Tierpark. Mit der Ultraschallsonde sucht Tierarzt Martin Wehrle nach dem Embryo (kleines Bild).

ten und senkt ebenfalls sein Haupt. Jetzt treffen beide Kopf gegen Kopf aufeinander, mit voller Kraft stemmen sie sich gegeneinander. Die Grasschollen fliegen meterhoch durch die Luft. Immer wieder prallen die gehörnten Schädel aufeinander. Nach etwa 20 Minuten sind die beiden so müde, dass sie einander in Ruhe lassen. Nach dieser gegenseitigen Machtdemonstration ist Manu akzeptiert, und schon am nächsten Tag grasen alle friedlich miteinander. Heute, zwei Monate später, möchte ich testen, ob der Stier seinen Auftrag erfüllt hat und die beiden Kühe trächtig geworden sind. Bei Souris konnten die Tierpfleger vor vier Wochen eine Brunst beobachten, bei Ursina müsste das in der Nacht stattgefunden haben. Ursina und Souris sind bereits im Unterstand an-

gebunden. Für den Trächtigkeitsuntersuch führe ich eine Ultraschallsonde in den Mastdarm ein und fahre mit dieser über die Oberfläche der Gebärmutter, um den wachsenden Embryo darin zu finden und auf dem Bildschirm zu sehen. Bei Souris erkenne ich etwas Fruchtwasser in der Gebärmutter und auch einen Embryo — er ist mit knapp vier Wochen noch sehr klein. Bei Ursina finde ich ausser einer Zyste auf einem Eierstock leider nichts. Schade, da scheint es noch nicht geklappt zu haben. Ursina bekommt ein Medikament, damit die Zyste verschwindet und sich möglichst schnell eine Brunst einstellt. Denn Hochzeitsgast Manu wird bald zu seinem Besitzer ins Berner Oberland zurückkehren, dort warten weitere Kühe auf ihn.

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 11 Tage gem. Programm 1995.– 1795.– Reduktion Reise 1–3, 12–13 – 100.– Daten 2013 Mittwoch–Samstag Frühling Herbst 1: 20.03.–30.03. 10: 11.09.–21.09. 2: 27.03.–06.04. 11: 18.09.–28.09. 3: 03.04.–13.04. 12: 25.09.–05.10. 4: 10.04.–20.04. 13: 02.10.–12.10. 5: 17.04.–27.04. 6: 24.04.–04.05. 7: 01.05.–11.05. 8: 08.05.–18.05. 9: 15.05.–25.05. Unsere Leistungen

chen Sofort bu % 0 1 d un sparen! Einmaliger Blick von Taormina zum Ätna

Sizilianische Perlen Cefalù, Agrigento, Taormina und Siracusa Die Mosaike von Piazza Armerina Der Ätna, das Wahrzeichen Siziliens ■ Schiffspassagen Genua–Palermo–Genua ■ Fakultativ: Ausflug Aeolische Insel Lipari Audio-System auf Rundgängen ■

Sizilien wurde erst im 19. Jahrhundert Teil des italienischen Königreichs und konnte damals schon auf eine über 3000-jährige Geschichte zurückblicken. Nebst vielen interessanten Kulturschätzen erleben wir auf dieser Rundreise das Wahrzeichen Siziliens, den 3340 Meter hohen Vulkan Ätna, welcher durch seine Eruptionen die Landschaft der Insel geprägt hat.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Fahrt via Gotthard nach Genua. Auf einer geführten Panorama-Stadtrundfahrt lernen wir die Sehenswürdigkeiten von Italiens grösster Hafenstadt kennen. Abends Einschifffung auf ein modernes Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Ankunft in Palermo–Campofelice di Roccella. Am Abend Ankunft in Palermo und Fahrt zu unserem erstklassigen Fiesta Hotel Athenée Palace in Campofelice di Roccella direkt am Meer. 3. Tag: Campofelice di Roccella, Ausflug Monreale–Palermo. Monreale ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt und zusammen mit dem Kloster ein «klassisches» Ziel jeder Sizilienreise. Anschliessend Führung durch das historische Zentrum der sizilia"+3@1*'7+,,13-.=1

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-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet am 6. Tag – Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen, Basisunterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari am 8. Tag) Geführte Besichtigungen in Genua, Paler-mo, Monreale, Segesta, Selinunte, Agrigento, Piazza Armerina, Siracusa und Genua Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 175.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 55.– – Einzelkabine innen 60.– Fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari 98.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil !, 06:30 Burgdorf !, 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen !, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof !, 08:50 Arth-Goldau Schiffspassage Genua–Palermo und Palermo–Genua (je eine Nacht) mit moderner Kombi- oder Kreuzfahrtfähre der «Grandi Navi Veloci». Dauer der Überfahrt ca. 20 Stunden. ■

Götterinsel Sizilien ■

1695.–

nischen Hauptstadt Palermo. Am späteren Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. 4. Tag: Campofelice di Roccella–Segesta– Selinunte–Agrigento. Fahrt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Anschliessend fahren wir dem Meer entlang nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento–Piazza Armerina– Giardini Naxos bzw. Letojanni. Besuch und geführte Besichtigung im «Tal der Tempel», das einer der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands ist. Später Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und geführte Besichtigung im ehemaligen römischen Landsitz Villa Romana del Casale mit seinen prächtigen Bodenmosaiken. Abends Ankunft in Giardini Naxos bzw. Letojanni. 6. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, Ausflug Ätna–Taormina. Am Vormittag Panoramafahrt entlang der Flanken des Ätnas, dem grössten aktiven Vulkan Europas mit Ausblicken auf die bizarren Lavalandschaften. Individueller Aufenthalt mit Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang. Rückfahrt ins Hotel und am späteren Nachmittag kurze Fahrt nach Taormina. Das Städtchen liegt hoch über dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Küstenregion am Fusse des Vulkans. Individuelle Besichtigung des Städtchens und ein individuelles Abendessen in Taormina (nicht inbegriffen). 7. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der griechischen und römischen Antike erwarten uns. Geführte Besichtigung. 8. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni, fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari. Vor der Küste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und Ausflug mit dem Boot zur Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Inselrundfahrt und Zeit für individuelle Besichtigungen.

9. Tag: Giardini Naxos bzw. Letojanni– Enna–Cefalù–Palermo – Einschiffung. Heute überqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurück. Unterwegs Halt in Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. Anschliessend Weiterfahrt ins romantische Fischerstädtchen Cefalù. Freie Zeit, um durch die engen Gassen der mittelalterlichen Altstadt zu schlendern. Abends Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». Übernachtung an Bord. 10. Tag: Auf See – Ankunft in Genua– Alessandria. Erholsamer Tag auf See. Abends Ankunft in Genua. Ausschiffung und Fahrt zu unserem letzten Übernachtungsort Alessandria im Piemont. 11. Tag: Alessandria–Schweiz. Rückfahrt durch Piemont und Tessin zurück zu den Einsteigeorten.

Die Migros-Medien wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

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Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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! Gültigkeit: Der rabatt von 20 bis 35 Prozent gilt für Neubuchungen bis zum 27. Januar 2013 für ausgesuchte Anreisen vom 15. Februar bis 6. Mai 2013. Ausnahmen und die genauen bedingungen entnehmen Sie der Angebotsseite von Center Parcs. Das Angebot ist nicht mit weiteren rabatten kumulierbar und gilt für die buchung eines Wochenendes (Fr.–mo.), einer Wochen­ mitte (mo.–Fr.) oder einer Woche (mo.–mo. oder Fr.–Fr.) in ausgewählten Ferienhaus­ typen für zwei, vier, sechs oder acht Perso­ nen. Die Platzzahl ist beschränkt. ! So buchen Sie: Online unter www.centerparcs.ch/ migrosmagazin. Die reduzierten Preise werden Ihnen direkt angezeigt. Oder telefo­ nisch unter 0848 11 22 77 (Fr. 0.08/min.). bei einer telefonischen buchung erwähnen Sie bitte den «Aktionscode 163».


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unterhaltung

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Nr. 52, 24. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

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Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

Rätsel & spiele

unterhaltung | 79

Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.12.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.12.2012, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 50: Alfred Müller, Bilten GL; Silvia Morger, Wald ZH; Kurt Hetzel, Münsingen BE; Ernst Buchmann, Kirchberg BE; Fridolin Stucki, Rüthi SG Gewinner «Zusatz» Nr. 50: Esther Gamma, Wittenbach SG; Madeleine Zbinden, Schönbühl BE; Marlise Mettraux, Thun BE; Elsbeth Gissler, Attiswil BE; Monika Grau, Seegräben ZH

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So nehmen Sie teil

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Auch bei Unverträglichkeiten auf nichts verzichten müssen. Allergien und Intoleranzen sind auf dem Vormarsch. Je nach Form der Unverträglichkeit sind in der Schweiz bis zu 20 Prozent der Bevölkerung betroffen. Deshalb führen wir unter dem aha!-Label eine breite und qualitativ hochstehende Auswahl an Spezialprodukten, die auf besondere Ernährungsbedürfnisse zugeschnitten sind. All die hier aufgeführten Brot- und Backwaren sind glutenfrei, ohne Weizen*, ohne Nüsse und laktosefrei. Darunter finden sich feine Toast- und Ciabatta-Brote, verschiedene Baguettes sowie Mini Cakes für den süssen Genuss. Zudem können Sie mit den neuen Tiefkühlbackwaren – den Kaisersemmeln und dem Rustico – jeden Tag herrlich-knuspriges Brot aufbacken. Sämtliche Brote sind ausserdem eine ideale Ballaststoffquelle. Für die Rezepturen verwenden wir sorgfältig ausgewählte Zutaten – hauptsächlich Reis und Mais. Somit sorgen die Produkte auch bei Nicht-Betroffenen für Abwechslung auf dem Speiseplan. Alle Produkte werden in der Schweiz hergestellt. JOWA, die Bäckerei der Migros, hat sie eigens in einem separaten Betrieb in Huttwil entwickelt und produziert. Jedes trägt das Gütesiegel von aha! Allergiezentrum Schweiz. Das Vollsortiment inklusive Tiefkühlprodukte ist in grösseren Migros-Filialen erhältlich. Eine reduzierte Auswahl an ungekühlten Brot- und Backwaren bieten auch kleinere Filialen an. Weitere Infos finden Sie unter www.migros.ch und unter www.service-allergie-suisse.ch.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 81

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

A S T R O N OM EHESTAND H I STOR I E S EME S T E R SERNF TAL SP I ELART TORF ERDE V I ERTENS WA L L I S E R Z I STROSE

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So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 51: KUNST Gewinner Nr. 50: Ruedi Gautschi, Winterthur ZH; Danielle Gisiger, Lyss BE; Rolf Schumacher, Brugg AG

Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.12.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

HUGOS ZAHLENMALEN

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

«Zwei, vier und sechs. Alle roten Christbaumkugeln gefunden», meint Hugo und konzentriert sich auf sein Rätsel. Findest du alle der gezeigten Gegenstände auf dem Weihnachtsbild? Schreibe ihre Anzahl in das jeweilige Feld.

CHRISTKIND AUF FINNISCH

Andere Länder, andere Sitten: Wer bringt wo die Geschenke? Ordne den Namen dem richtigen Land zu!

1) Père Noël

a) Niederlande

2) Santa Claus

b) Russland

3) Sinterklaas

c) Finnland

4) Joulupukki

d) Frankreich

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e) USA Lösung: 1d, 2e, 3a, 4c, 5b

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Lösung: Bären 3, Medallien 1, goldene Kugeln 6, Enten 6, Geschenke 4, Kerzen 11, Streichhölzer 2

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VON PEKING NACH SINGAPUR Jahrtausend alte Kulturen, mystische Tempel und Paläste neben pulsierenden Metropolen mit modernen Einkaufsmeilen – das alles finden Sie in Asien. Erleben Sie die magische Atmosphäre uralter Sehenswürdigkeiten, schlendern Sie über bunte Märkte und geniessen Sie die exotische Küche Asiens. Die fantastische Route führt Sie von Peking über Südkorea und Japan zur pulsierenden Metropole Shanghai. Weiter geht die Reise nach Hongkong, Vietnam und der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Krönender Abschluss ist Singapur.Auf der luxuriösen Diamond Princess können Sie entspannen und sich verwöhnen lassen. Dabei erleben Sie die unberührte Natur und den geheimnisvollen Charme des asiatischen Kontinents in seiner unglaublichen Vielfalt.

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04.10.13 Zürich - Peking Am Abend Flug mit Emirates via Dubai nach Peking. 05.10.13 Peking, China Am Nachmittag Ankunft in Peking. Transfer zu Ihrem Hotel. 06.10.13 Peking Am Morgen Besuch der Grossen Mauer, das grösste von Menschenhand geschaffene Bauwerk. Nach dem Mittagessen Fahrt zurück nach Peking. Mit einer traditionellen Rikscha zeigen wir Ihnen die "Hutongs" mit ihren ursprünglichen, schmalen und kleinen Gassen. Zum Abschluss des Tages führen wir Sie zum Spezialitätenessen Pekingente.

16.10.13 Hongkong, China Erkunden Sie heute die Weltstadt Hongkong. Nicht verpassen dürfen Sie eine Fahrt mit der "Star Ferry" vom Festland Kowloon zu der Hauptinsel Hongkong. Empfehlenswert ist auch die Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Victoria-Peak mit seinem atemberaubenden Ausblick auf die Metropole. 17.-18.10.13 Erholung auf See Zeit zum Ausruhen und Geniessen. 19.10.13 Ho-Chi-Minh-City/Saigon,Vietnam Bestaunen Sie wunderschöne Sakralbauten wie die neo-romanische Kathedrale aus Back-

stein, die bunte Jade-Pagode oder besuchen Sie das Kriegsmuseum. 20.10.13 Erholung auf See Lassen Sie sich im "Lotus-Spa" verwöhnen. 21.10.13 Bangkok, Thailand Die beeindruckende Metropole Bangkok vereint thailändische Tradition mit modernem Grossstadtleben. Besichtigen Sie die berühmten Tempelanlagen sowie auch den Königspalast. 22.-23.10.13 Erholung auf See Nach all den vielen neuen Eindrücken folgen zwei Tage der Entspannung. 24.10.13 Singapur Am Morgen Ankunft in Singapur, Ausschiffung. Auf der Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Tempel "Sri Mariamman", ältester Zeuge der Hindugeschichte von Singapur, "Little India" und "Mount Faber" mit traumhaftem Ausblick auf die Metropole. 25.10.13: Singapur – Rückflug Heute haben Sie einen ganzen Tag zur freien Verfügung. Abends erfolgt der Transfer vom Hotel zum Flughafen. Abflug mit Emirates via Dubai nach Zürich. 26.10.13: Ankunft in Zürich Am Mittag Ankunft in Zürich. in Peking Inkl. 2 Nächte Singapur in t ch Na und 1 ogramm pr gs lu mit Ausf

07.10.13 Peking – Einschiffung Heute Morgen besichtigen Sie den gigantischen Tiananmen-Platz, sowie das Tor des Himmlischen Friedens, welches Sie in die verbotene Stadt führt. Nach dem Mittagessen Transfer nach Tianjin und Einschiffung auf die Diamond Princess.

Auf der Diamond Princess erleben Sie modernsten Komfort umgeben von fantasievollem Design und stilsicherer Eleganz. Eine grosse Auswahl an verschiedenen Restaurants sorgen für Ihr leibliches Wohl. Das Schiff verfügt zudem über eine grenzenlose Vielfalt an Einrichtungen wie Pools, Bars, Show-Theater, Casino, Geschäfte, Fitnesscenter, Bibliothek, Internet-Café und Golfsimulator. Alle Kabinen bieten Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, TV, Telefon, Safe und Minikühlschrank.

Deutschsprachige Betreuung

Diese Reise wird durch eine deutschsprachige Reisebegleitung betreut. Sie erhalten an Bord folgende zusätzliche Serviceangebote: Ein- und Ausschiffungsgespräch, tägliche Sprechstunden, Bordzeitung in deutscher Sprache, Menükarten auf Deutsch, deutschsprachiger Ansprechpartner bei Fragen und Problemen, sowie einige ausgewählte deutschsprachige Ausflüge. Zusätzlich beste Betreuung durch unsere eigene Schweizer Reiseleitung (ab 30 Gäste). Einreisebestimmungen Schweizer Bürger benötigen für diese Reise einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, sowie ein Visum für China, das wir gerne für Sie einholen. Das Visum für Vietnam erhalten Sie direkt an Bord.

So viel ist inbegriffen:

Linienflüge mit Emirates via Dubai • alle Taxen (Wert Fr. 633.-) • Transfers und Besichtigungen in Peking und Singapur gemäss Programm • 2 Übernachtungen in Peking, 1 Übernachtung in Singapur inkl. Frühstück • Kreuzfahrt gemäss Programm in der gewählten Kabinenkategorie • Vollpension an Bord • Teilnahme an allen Bordaktivitäten. Nicht inbegriffen: • Persönliche Auslagen und Getränke • fakultative Landausflüge • oblig. Trinkgelder (ca. US$ 11.50 pro Tag/pro Person, an Bord zahlbar) • Visum für China Fr. 125.(zweimalige Einreise) • Visum für Vietnam (US$ 30.- an Bord zahlbar) • Annullierungsschutz- und Reisezwischenfallversicherung - Reservationsgebühr Fr. 10.-.

08.-09.10.13 Erholung auf See Lernen Sie alle Annehmlichkeiten Ihres schwimmenden Luxushotels kennen. 10.10.13 Busan, Südkorea Von einer Bergkette umgeben erstreckt sich die Stadt über mehrere Hügel. Der wohl bekannteste ist der Höhenzug Geumjeongsan, der sich wunderbar als Ausflugsziel eignet. Eine Vielzahl an Cafés, Bars, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten bietet Ihnen das Universitätsviertel von Busan. 11.10.13 Nagasaki, Japan Die japanische Stadt Nagasaki wurde nach der starken Zerstörung im 2. Weltkrieg komplett neu aufgebaut. Bis auf die zur Erinnerung an die Vergangenheit

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 52, 24. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 83

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

7

9

1 5 6 9

5 3 6 1 6 4 3 2 4 8 1 9 8 8 1 2 6 5 2 4 9

So nehmen Sie teil

2 7

6

3 6

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 51: 186 9 3 5 7 2 1 8 6 4

4 1 6 8 9 5 7 3 2

8 7 2 3 4 6 9 1 5

5 2 9 4 1 7 6 8 3

3 6 1 2 8 9 4 5 7

7 4 8 5 6 3 2 9 1

2 5 3 6 7 8 1 4 9

6 9 4 1 5 2 3 7 8

Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.12.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

1 8 7 9 3 4 5 2 6

Gewinner Nr. 50: Rachel GrobetyMermound, Fully VS; Michele Vizzo, Neuhausen SH; Paul Marti, Langenthal BE; Rolf Meyer, St. Gallen SG; Peter Bachmann, Malters LU

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WemF 2012) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna meister (APm), michael West (m.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

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Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela masciadri, Tatiana Vergara

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Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, Tamedia AG, zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

MEER, METROPOLE ODER BEIDES?

2x PUNKTE

Eurocentres unterrichtet an über 35 Schulen weltweit insgesamt acht verschiedene Sprachen. Wollen Sie schnell und einfach eine Fremdsprache erlernen? Die Methodik des Sprachspezialisten macht es möglich. Sie entscheiden, ob Sie lieber in einer Metropole wie New York oder beispielsweise an Australiens Gold Coast lernen wollen. In Miami, Perth oder Buenos Aires können Sie auch beides haben. Zur Wahl stehen zudem verschiedene Vertiefungsrichtungen wie Business, Sprache und Kultur oder Prüfungsvorbereitung. Hochqualifizierte Lehrkräfte unterrichten Sie in modernen, zentral gelegenen Schulen. Buchen Sie jetzt Ihren Sprachaufenthalt – eine aufregende Zeit erwartet Sie. New York

Gold Coast / Australien

Miami

Aktionsdauer: Bis 20. Januar 2013 für alle Schulstandorte. Neue Standorte 2013: USA: Miami, New York und Boston. Australien / Neuseeland: Brisbane, Gold Coast, Perth und Auckland Hinweis: Wenden Sie sich mit Ihren Wünschen und Fragen an unser Beratungsteam in Zürich oder Lausanne. Sie informieren Sie gerne persönlich oder telefonisch über Kurse, Unterkunft, Anreise, Visa, Ausflüge oder Gratissprachtests. Profitieren: Buchen Sie jetzt online unter www.eurocentres.com oder gratis per Telefon 0800 855 875 und Sie erhalten 2-fache Cumulus-Punkte auf Sprachkurse inklusive Unterkunft an allen Schulstandorten. Erwähnen Sie bei der Buchung das Stichwort «Cumulus». Tipp: Holen Sie noch heute eine auf Ihre Wünsche zugeschnittene, kostenlose Offerte ein. Bei einer Buchung bis zum 31.12.2012 erhalten Sie neben den zusätzlichen CumulusPunkten noch 15 Prozent Frühbucherrabatt für ausgewählte Schulen. Weitere Informationen: www.eurocentres.com/de/cumulus


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

ERLEBEN SIE DEN WINTER VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE

DIE «GREATEST HITS» DES KLASSIK-CROSSOVER-QUARTETTS

Skifahren, Langlaufen oder Schneeschuhwandern und abends im charmanten Chalet oder der komfortablen Ferienwohnung entspannen: Buchen Sie jetzt Ihre Winterferien in der Schweiz und profitieren Sie von 3-fachen Cumulus-Punkten.

26 Millionen verkaufte Alben, fünfzig Mal auf Platz eins der Charts weltweit, 160 Gold- und Platin-Auszeichnungen in 33 Ländern und vier Welttourneen: Il Divo war in den letzten acht Jahren gleichermassen fleissig wie erfolgreich. Mit dem Album «The Greatest Hits» präsentieren sie erstmals einen Kompaktüberblick über ihr bisheriges Schaffen und bieten zusätzlich vier neue Songs.

Aktionsdauer: Buchungen vom 24. Dezember 2012 bis 13. Januar 2013 (für Abreisen zwischen dem 29. Dezember 2012 und dem 23. Februar 2013). Preis: z.B. 1 Woche vom 2. bis 9. Februar 2013 in einer 2-Zimmer-Wohnung für 4 Personen in Villars, Waadtländer Alpen, (Referenz-Nr. CH1884.835.1) für Fr. 877.–, zzgl. Reinigung. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 3-fachen Cumulus-Punkten auf alle Ferienhäuser und Wohnungen in der Schweiz. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit CumulusVorteil. Vacando hat über 120 000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Programm. Weitere Informationen: www.vacando.ch

Aktionsdauer: 24. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 Preis: Fr. 17.90 statt Fr. 22.90 Profitieren: Weisen Sie beim Kauf der CD in allen Filialen der Ex Libris AG die Cumulus-Karte und den Bon vor. Im Online-Shop www.exlibris.ch oder in der App geben Sie bei der Bestellung einfach den Vorteilscode EXLC1212ILD ein. Hinweis: Das Angebot ist in allen Filialen der Ex Libris AG und im Online-Shop gültig. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

5.–

VORTEIL

3x PUNKTE

Il Divo – The Greatest Hits Mindesteinkauf: 1 CD «The Greatest Hits» von Il Divo Gültig: 24. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 Einlösbar in allen Ex-Libris-Filialen, unter www.exlibris.ch oder per App (bei Onlinebestellung den Code EXLC1212ILD eingeben). Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 86 |

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HEIKO NIEDER

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NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich bin so, wie ich bin, ganz

Gault Millau hat Heiko Nieder zum Aufsteiger des Jahres erkoren und ihm 18 Punkte verliehen. Der Deutsche ist

Name: Heiko Nieder (40) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Fällanden ZH

Wieso leben Sie in Fällanden? Hier habe ich meine Ruhe. Zürich ist auch schön, aber wir wollten ein bisschen ausserhalb wohnen. Es erspart mir die Parkplatzsuche, und der Arbeitsweg ist schön kurz. Wo würden Sie gerne leben? Es gibt so viele schöne Orte auf der Welt, am besten wäre es, überall eine Wohnung zu haben und flexibel zu bleiben. Beruf und Lebenslauf: Gekocht habe ich schon immer gerne,aber ich wollte nicht Koch werden. Ich dachte, da würde man dick. Aber es hat einfach zu grossen Spass gemacht. Ich bin in Hamburg aufgewachsen, habe dort mit 17 im Vier Jahreszeiten die Kochlehre absolviert, danach gabs Engagements in diversen Restaurants in Deutschland und der Schweiz. Sprungbrett für den Wechsel ins Dolder Grand vor vier Jahren war das Gourmetrestaurant L’Orquivit in Bonn. Mein Ziel: Beruflich immer besser werden. Privat ein glückliches, ausgefülltes Familienleben, was in meinem Job ganz schön schwierig ist. Was ich an mir mag: Ich bin so, wie ich bin, ganz okay. Was ich an mir nicht mag: Manchmal bin ich etwas nörgelig und streng bei der Arbeit, aber das brauchts eben auch. Was ich mag: Leckeres Essen. Was ich nicht mag: Unehrlichkeit und Inkonsequenz. Mein Lieblingsgericht: Früher war es das legendäre Gulasch meiner Oma. Den letzten Wow-Effekt hatte ich bei Sergio Herman im Oud Sluis in Holland, und zwar bei jedem Teller. Mein Lieblingsrestaurant: Da gibts viele, verteilt um den Globus, Köche reisen gerne für gutes Essen. Mein bester Entscheid: Um die Hand meiner Frau anzuhalten. Mein peinlichster Moment: Mir ist nie was peinlich. Mein Tick: Ich habe einen Ordnungsfimmel. Meine Frau hat mich aber schon so erzogen, dass es zu Hause nicht allzu heftig ist. Text: Ralf Kaminski Bilder: Jorma Müller

www.thedoldergrand.com/dining

MEINE LIEBSTEN

«Daniela (31) und ich haben erst eine Fernbeziehung zwischen Bonn und Kärnten geführt, sind dann hier zusammengezogen. Sie arbeitet als Projektmanagerin bei der Swisscom. Unsere Tochter Lisa-Marie ist vor zwei Jahren auf die Welt gekommen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 24. DEZEMBER 2012 |

HEIKO NIEDER | 87

okay»

seit 2008 Küchenchef von The Restaurant im Zürcher Luxushotel Dolder Grand. MEINE KÜCHE

MEINE MASCHINE

«Mein Team besteht aus elf Personen, und ich stehe immer selbst in der Küche. Mal überwache ich nur und schmecke ab, aber ich koche regelmässig auch selbst. In einer Restaurantküche ist es immer etwas hektisch, ich bin überall und nirgends. Mit Didier Clauss arbeite ich seit 1994 fast ohne Unterbruch zusammen, er jeweils als Restaurantleiter und Sommelier, ich als Küchenchef. Eine so lange Arbeitsbeziehung ist in unserer Branche ungewöhnlich, ich kenne ihn länger als meine Frau.»

«Meine erste Harley habe ich mir 2009 zugelegt, ein Jahr später wurde sie aus der Tiefgarage geklaut. Das ist nun meine zweite, die soll halten, bis ich alt bin.»

MEINE KUNST

«Die Bilder an den Wänden unserer Wohnung hat meine Frau alle selbst gemalt.»

MEIN PRODUKT

«Microc-Knäckebrot haben wir zu Hause immer vorrätig, zum Frühstück oder für den kleinen Snack zwischendurch. Ich mag das Luftig-Knusprige und würde es gerne selber machen können.»

MEIN FLUCHTORT

«Wir waren inzwischen schon drei Mal auf den Malediven, jetzt erstmals mit der Kleinen. Ich geniesse das Strandleben und gehe ab und zu schnorcheln.»

MEINE SAMMLUNG

«Ich sammle schon seit meiner Jugendzeit Kochbücher, inzwischen sind es rund 1000. Aber ich bin heute selektiver als früher: Es muss schon etwas Innovatives sein – oder ein interessanter Koch.»


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