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Weihnachtsessen Weih W eih

Waru Warum Wa rum nicht einmal ru eine ei nen ne n köstlichen kö einen Loup mer zum Fest? > 42 de mer

Nr. 51, 15. Dezember 2008

Naturnah

Sorgenfrei geniessen: TerraSuisseSchweinefleisch. > 39

Die Bundeskanzlerin Corina Casanova erklärt Ueli Maurer das neue Amt. > 10

Bilder Tanja Demarmels, Getty Images, Dirk Lässig, Marco Zanoni, Peter Kunz, Keystone

Notfall in der Antarktis

Wie der Schweizer Peter Kunz den Untergang der «Explorer» überlebte. > 14 Erlebnis Lappland Mit Hundeschlitten unterwegs in Finnlands Norden. > 86

Die lustigste Frau der Nation Von der Putzfrau bis zur Bundesrätin: Birgit Steinegger parodiert alle. Jetzt kommt sie mit «Total Birgit» zurück. > 30

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diese woche | 3

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

scheinwerfer Wahlkrimi im Bundeshaus.

porträt Vom Knast in Nicaragua ins Bundeshaus zu Bern: Die bewegte Lebensgeschichte der Bundeskanzlerin Corina Casanova – und wie sie die Wahl von Ueli Maurer sieht. > 10

Nummer 111

reportagen Der Untergang: Vor einem Jahr ging die «Explorer» in der Antarktis unter. 154 Menschen waren an Bord. Ein Schweizer Passagier schildert die Stunden der Angst in der Eiseskälte. > 14

Am Schluss hat er es dann doch geschafft: Ueli Maurer, der Bergbau-

ernsohn aus dem zürcherischen Hinwil, wird als 111. Bundesrat in die Geschichtsbücher der Eidgenossenschaft eingehen. Gewählt mit dem knappsten aller Resultate, nämlich mit einer Stimme Vorsprung. Das ist in etwa das Einzige, was man zurzeit mit Sicherheit sagen kann.

reportage

>22

Bilder Renate Wernli, Tina Steinauer, Nik Hunger

Das Parlament hat der Konkordanz, diesem austarierten System der

politischen Einbindung aller Kräfte in die Regierungsarbeit, noch einmal eine Chance gegeben. Vielleicht die letzte. Diese sollten die Hardliner aus der SVP nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

erziehung

>96

stolz

>110

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> Von der Handsexerin über den Rossgebisspfleger bis zum Modelstecher: Die seltensten Berufe der Schweiz. > 22 kolumne Der Hausmann.

> 29

interview Die Lachnummer der Nation: Birgit Steinegger über ihre intensive Beziehung zu Walter Andreas Müller, das Aus für «Classe Politique» und die Zukunft von «Total Birgit». > 30

Ob der ehemalige SVP-Präsident

ein guter Bundesrat werden wird? Wer weiss das schon. Schon öfter haben uns hochgelobte Gewählte enttäuscht und eher zufällig Gewählte staatsmännisches Format gewonnen. Man denke im zweiten Fall nur etwa an Willi Ritschard, Otto Stich oder Eveline Widmer-Schlumpf. Ueli Maurer wird beweisen müssen, dass er die Interessen des Landes über diejenigen der Partei stellt.

>8

m-aktuell Wasser sparen mit AquaClic.

> 37

Sauber und gut: TerraSuisse-Schweinefleisch der Migros.

> 39

schaufenster Festtagsmenü: Alles für Geniesser. > 42 Produkte der Woche: Amandine-Kartoffeln, Fruchtsaft von Anna’s Best, Total-Waschmittel, Taschenlampen. > 49, 51, 65, 69 à la carte Himmlischer Genuss: Exklusives Weihnachtsmenü von Spitzenkoch Ueli Indermühle. > 70 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 79

besser leben Sport für Schwangere, Feste ohne Alkohol. > 85 Reisen: Hundeschlitten-Tour durch Lapplands weisse Ebenen.> 86 In Form: Fitnesstraining vor dem Fernsehapparat. > 93 > Erziehung: Philosophieren mit Kindern ist im Trend. > 96 Auto: Sparsam und sexy – bald werden Elektroautos serienreif. > 100 rätsel/impressum > 103 bitte melde dich Die Such-Seite. > 106 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 108 mein ganzer stolz > Ausgezankt: Zürich und St. Gallen stritten Jahrhunderte um einen historischen Globus. Jetzt erhalten die St. Galler eine Kopie. > 110

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4 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

NEWS

Vom Biskuit zum Brot Der 54-jährige Marcel Bühlmann ist zum neuen Unternehmensleiter der MigrosBäckereien Jowa AG ernannt worden. Bühlmann ist bereits seit 1981 für die Migros-Gruppe tätig. So war er unter anderem Leiter der Direktion Marketing für Milchprodukte und seit Mai 2005 Chef der Midor. Diese stellt Biskuits, Apéroartikel, Dessertpulver, Eiswaren und Fasnachtschüechli her.

Alusammeln als Kunst Für einmal werden gesammelte Alu-Verpackungen nicht recycelt, sondern in kleine Kunstwerke verwandelt. Die IgoraGenossenschaft für Aluminium-Recycling ruft bereits zum 12. Mal zum grossen AluKreativ-Wettbewerb auf. Egal, ob Senior, oder Dreikäsehoch, mitmachen können alle, die das Thema «Märchen» Alu-gerecht umsetzen wollen. Ausgezeichnet werden in sieben Kategorien je sieben Werke. Der Leiter der Jury, Rolf Knie, wird die Arbeiten im Sommer 2009 im Knies Kinderzoo in Rapperswil SG ausstellen. Mehr Infos: www.igora.ch

Ab auf die Bühne Das Duo «Full House» lädt Künstler ans «Eclettico on Tour» ein. Egal, ob Vollprofi oder Hobbykünstler, dort erhält man die Gelegenheit, sich einem Publikum zu zeigen und erste Reaktionen zu testen. www.eclettico.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Pures Vitamin C …

… darüber freut sich jetzt unser Körper ganz besonders. In nur einer einzigen Orange stecken bereits rund 30 Milligramm (mg) Vitamin C. Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei 100 mg. Da lohnt sich doch ein Spaziergang in die Migros, um die süsse Frucht auf Vorrat zu kaufen. Bei winterlichen Temperaturen macht es noch mehr Freude, seinen Liebsten und sich selbst zum Frühstück einen Orangensaft auszupressen. Allein das satte Orange bringt schon Fröhlichkeit in den Tag. Der tolle Nebeneffekt: Wer seinen Körper ausreichend mit Vitamin C stärkt, kann so mancher Erkältung vorbeugen.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

130 000 Tonnen …

… Betriebsabfälle der Migros gehen jährlich in den Recyclingprozess, werden also nicht verbrannt. Diese Menge macht zwei Drittel der Gesamtmenge von rund 200 000 Tonnen Migros-Betriebsabfällen aus. Ein Grossteil davon sind organische Abfälle wie Rüstabfälle, abgelaufene Nahrungsmittel, Ausschuss aus der Lebensmittelproduktion und tierische Nebenprodukte. Doch auch Kehricht, Papier, Karton und Plastik fallen in den Betriebszentralen und Filialen der Genossenschaften sowie in den Industriebetrieben der Migros an.


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHITS DER WOCHE

Migros senkt die Brotpreise D

ie Migros hat bei sechs Brotsorten die Preise um bis zu 20 Rappen gesenkt. Grund: Die Preise für Weizen sind auf dem Weltmarkt stark gefallen. Das hat die Branche dazu veranlasst, die Brotpreise zu senken. Die Migros hat entschieden, diesem Trend zu folgen. Dies, obwohl für das Brot der Migros nicht die internationalen Weizenpreise ausschlaggebend sind, sondern diejenigen der Schweizer Produzenten, von denen die Migros Hauptabnehmerin ist. Diese Preise liegen nach wie vor auf dem Niveau von Mitte Jahr und sind somit noch immer höher als

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deshalb momentan noch kein Thema. Sollten die Weizenpreise weiter fallen, wird die Migros die Einsparungen wie üblich sofort an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

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Eine Begegnung, die verbindet

Mit Sélection gewinnen

Was steckt hinter diesem emotionalen Foto auf der neuen Migros-Tasche, werden sich wohl viele Leserinnen und Leser fragen. Barbara Dudli (26), Gewinnerin des Taschenwettbewerbs des Migros-Magazins und Urheberin der Schwarz-weiss-Aufnahme, verrät: «Meine dreijährige Nichte Amelie lebt in Costa Rica. Im Sommer traf sie nach anderthalb Jahren zum ersten Mal wieder ihren Urgrossvater Konrad. Vor Freude stürmte sie in seine Arme.» Nächste Woche im Migros-Magazin: Wie der 94-jährige Konrad Zellweger den Rummel um seine Person erlebt. PS: Die limitierten MigrosTaschen sind bereits der Renner!

V

iele Tierarten, aber auch Menschen können den Krankheitserreger Campylobacter in sich tragen und verbreiten. Am häufigsten ist er aber im Geflügelfleisch zu finden. Trotz guter Stallhygiene und strengen Kontrollen, gelingt es nicht, den Keim völlig auszurotten. Denn Campylobacter kommt überall in der Umwelt vor. So können sich die Konsumenten aber vor einer Infektion schützen:

> Rohes Geflügelfleisch soll nicht mit anderen Speisen in Kontakt gebracht werden. > Rohes Geflügelfleisch immer gekühlt aufbewahren. > Geräte (Messer und Brett), Arbeitsplatz und Hände nach dem Kontakt mit rohem Geflügelfleisch gründlich reinigen > Das Fleisch immer gut durchgekocht oder gebraten servieren. > Die Verpackung von Geflügelfleisch vorsichtig entfernen und

wegwerfen. Den Fleischsaft weggiessen. > Das gefrorene Geflügelfleisch in einem separaten Geschirr auftauen. > Das rohe Geflügelfleisch für Chinoise oder Bourguignonne immer auf einem separaten Teller anrichten, damit kein Fleischsaft auf andere Speisen und Zutaten gelangt. Weitere Infos: www.bvet.admin.ch

Bilder bab.ch/stockfood, Getty Images

Geflügelfleisch gefahrlos geniessen

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6 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Die Menschen aufrütteln! Kompliment zu Ihrem Bild der Woche. Wir werden wieder mal an Schicksale erinnert, die nicht weit weg von uns stattfinden.

Peter M. Linz, 4227 Büsserach

Patrick Weber, per Mail

MM 50: «Wir haben Erfolg, wir retten jeden Tag Menschen», Interview mit Daniel Bolomey von Amnesty International Schweiz.

MM 50: «Keine Boni für die CS-Chefetage», «Momol!» zu CS-Konzernchef Brady Dougan und -Präsident Walter Kielholz.

Zerstörtes Vertrauen Die UBS und die CS haben unser (oder sicher mein) Vertrauen verloren. Dieses kriegen sie bestimmt nicht zurück, indem sie nur auf einen Bonus verzichten oder etwas zurückzahlen. Auch Lehrpersonen, Politiker, Ärzte und Wissenschafter erbringen jeden Tag Höchstleistungen. Bekommen die einen Bonus? Natürlich nicht.

Anna Sutter, per Mail

MM 50: «Eine Milliarde weniger», «Neinei» zu Christoph Blocher, einem der reichsten Schweizer.

SVP-Hetze als Volkssport

Neinei sage ich zum Artikel über Christoph Blocher! Sie unterstellen ihm, wegen Geld Politik zu machen! Sie verstehen wohl überhaupt nichts von Politik. Es geht nur darum, Christoph Blocher zu erniedrigen. Sie missgönnen ihm, was er erreicht hat! Immerhin hat er etwas geleistet, im Privaten und in Bern.

Christian Nogler, 8610 Uster

Als Zeitungs- und ZeitschriftenLeser frage ich mich oft, soll ich auf bestimmte Artikel reagieren? Meistens lasse ich es sein, weil ich mir sage: Der Herrgott hat

Vor der eigenen Haustür wischen Christoph Blocher: Laut «Bilanz» hat sein Vermögen um eine Milliarde abgenommen.

verschiedene Kostgänger, was solls. Ihre Bemerkungen betreffend Herrn Blocher kann ich so aber nicht stehen lassen. Glauben Sie im Ernst, dass ein Mensch mit diesem Leistungsausweis wegen des Salärs zurück in den Bundesrat will? Oder ist das Ihre spezielle Art von Humor?

Hugo Müller, 6206 Neuenkirch

Sie unterstellen Herrn Blocher, er wolle nur des Geldes wegen in den Bundesrat zurück. Wer solches behauptet, kennt weder Herrn Blocher noch die SVP! Leider ist es zum Volkssport geworden, gegen die SVP zu hetzen. Je krasser das gelingt, desto heroischer fühlt man sich.

Josef Jgnaz Wallimann, per Mail

Hat es das Migros-Magazin nötig, die Neidkultur mit dümmlichen Sprüchen zu fördern? Mich hätte viel eher interessiert, wie viele Arbeitsplätze, Steuern und AHV die 300 Reichsten beitragen, um deren Rolle im positiven oder auch negativen Sinne einschätzen zu können.

Werner Wiedmer, 2500 Biel

Bestimmt ist es richtig, wenn sich Leute wie Daniel Bolomey mit den Menschenrechten auseinandersetzen. Nun stört mich aber gewaltig, dass sich niemand mit den Menschenrechtsverletzungen in unserem Land befasst. Jährlich werden zirka 20 000 Frauen vor allem aus dem Balkan und der Türkei zwangsverheiratet. Der Wahnsinn ist, dass in vielen Fällen die Sozialbetreuer Kenntnis davon haben, aber strikte Anweisung haben, strengste Geheimhaltung zu üben. Ich finde es sehr bedenklich, dass seit Jahren ein undurchdringlicher Mantel des Schweigens über diese Vorkommnisse gelegt wird. Ich hoffe sehr, dass endlich mal vor der eigenen Haustüre gewischt wird, bevor wir uns grosszügig in fremde Länder einmischen.

Sonja Eschmann, per Mail

MM 49: «Samichlaus, du liebe Maa!», zu Besuch bei den Erstklässlern aus Kirchdorf AG.

Figur aus der US-Werbung Je länger, je mehr wird der Samichlaus im rot-weissen Mantel und mit Zipfelmütze dargestellt. Zum Glück war der Nikolaus in meiner Kindheit authentischer. Erschreckend ist

Leserbriefe im MM 49 zum Artikel

Die Frau Lesen Sie diesen traurigen Artikel nächstes Mal mit mehr Gefühl, bitte. Ich bin behindert und nicht mehr taufrisch (80), habe bei Regen und mit Schirm diese Frau besucht, die in einem Luftschutzkeller ohne Tageslicht untergebracht ist. Möchten Sie das tagein, tagaus? Zur Beruhigung: Die Haare von Rahel sind echt und das Tschöpli vom Kleidersack, den wir Schweizer auf die Strasse stellen.

A. Maria Huber, 5400 Baden

Sollen Mutter und Tochter in Lumpen herumlaufen? Woher weiss man, dass dies keine Geschenke oder Flohmarktanschaffungen waren? Ich gebe regelmässig teure Luxuskleider meines schwer kranken Mannes an ein Heim für Obdachlose und arme Familien. Man sieht von Weitem, dass es sehr teure Stücke sind und seidene Krawatten. Wer die Schweizer Geschichte kennt, weiss, wie bettelarm die Schweizer früher auswandern mussten und auf fremde Grosszügigkeit angewiesen waren.

Hester-M. Tierney, Schweizerin aus 8242 Hofen SH

Mit grossem Interesse und Neugierde lese ich jeweils die

aber vielmehr die Tatsache, dass der wohl führende amerikanische Hersteller von koffeinhaltiger Brauselimonade es geschafft hat, seine Werbefigur in Millionen von Köpfen zu platzieren. Die meisten sind sich dessen gar nicht bewusst. Ho, Ho, Ho! Dorothe Hoffmann, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Bild Esther Michel

Populisten sind solche, die behaupten, Blocher möchte wieder Bundesrat werden, damit er Bargeld erhält. Als Bundesrat hat er seine Mehrheitsbeteiligungen an der Ems-Chemie an seine Kinder übertragen. Rechtlich wäre dies gar nicht notwendig gewesen.

MM 50: «Stoff statt Demo», Bild der Woche eines jungen Roma in Skopje, der Klebstoff schnüffelt.


leserbriefe | 7

«Gefangen in der Freiheit», der Geschichte über Asylbewerberin Rahel Legesse im MM 48.

hat nicht einmal Tageslicht Leserbriefe im Migros-Magazin. Die negativen Briefe zur Flüchtlingsfrau Rahel Legesse aus Eritrea lösten bei mir jedoch Kopfschütteln aus. Wie stellen sich die Schreiber das Leben eines Asylbewerbers vor? Sehr oft stranden die Menschen mit nichts als dem,

was sie auf dem Leibe tragen. Sollten diese Menschen in Lumpen bei uns herumlaufen? In den Textilsäcken, wo sogenannte Altkleider weggegeben werden, finden sich sehr oft absolut brauchbare, ja fast neue Kleider. Ziemlich sicher tragen die Flüchtlinge solche Kleidung.

Nur ein wenig Modeschmuck und etwas anständige und adäquate Kleidung sollten wir dieser Frau und ihrem Kind in unserer vor Wohlstand strotzenden Schweiz gönnen! Denkt man eigentlich auch daran, was wäre, wenns umgekehrt wäre? B. Humm, per Mail Für den Mut, über das Schicksal eritreischer Asylbewerber zu berichten, möchte ich Ihnen herzlich danken. Es ist höchste Zeit, dass man nicht nur tagtäglich in allen Medien dem Kopf von Christoph Blocher begegnet, sondern dass Medien bewusst machen, was die durch ihn herbeigeführte Verschärfung des Asylgesetzes an Schaden in menschlicher Hinsicht für unser Land mit sich gebracht hat. Die Fremdenfeindlichkeit Schwarzen gegenüber ist dadurch in unserem Land eindeutig stärker geworden. Hier bei uns in Schmerikon

Weihnachtsfest gehört in die Schule Nur zu oft habe ich im Schulalltag ähnliche Szenen erlebt. Als Lehrerin mit thurgauischem Lehrerpatent unterrichtete ich als Hausfrau und Mutter von vier Töchtern über viele Jahre biblischen Unterricht. Ich erlebte in dieser langen Zeit

Hans Mettler, 8716 Schmerikon

«Etwas anständige Kleidung sollten wir diesen Menschen gönnen.» B. Humm, per Mail

Flüchtling Rahel Legesse und ihre Tochter: Die Kleider stammen aus der Textilsammlung.

MM 49: «Goran beleidigt», «Hausmann»-Kolumne über die Religion in der Schule.

sind auch zwölf eritreische Asylbewerber (neun Männer und drei Frauen) in Asylunterkünften untergebracht. In einer kleinen freiwilligen Kontaktgruppe versuchen wir, ihnen beizustehen, wenn sie im Kontakt mit unseren kantonalen und eidgenössischen Ämtern auf Mauern aus Stahl und Beton stossen. Kürzlich ist einer der drei eritreischen Frauen aus Bern die Ablehnung ihres Asylgesuchs mitgeteilt und gleichzeitig die Wegweisung erteilt worden. Auch sie war im Militär und flüchtete dann aus Eritrea. Die Angst vor der Rückkehr in die Heimat ist so gross, dass sie zeitweise in einen Depressionszustand gerät. Mich würde interessieren, ob sich die Aussage erhärten lässt, dass die Landflucht in Eritrea auch heute noch mit lebenslanger Haft, Folter oder mit der Todesstrafe geahndet wird. Sollte das wirklich nachweisbar sein, dann käme in unserem Fall eine Zwangsrückschaffung einem Verbrechen gleich.

viele beglückende Momente, habe es immer sehr genossen, mit den Kindern Fragen zu stellen, etliche auch zu beantworten, andere im Raum stehen zu lassen, nachzudenken, zu philosophieren … Meist nahmen neben Kindern aus christlichem Elternhaus auch solche mit anderem religiösen Hintergrund mit grossem Interesse an diesen B-Stunden teil und trugen mit ihrem Zusatzwissen und mit Zusatzfragen sehr zum guten Gelingen

dieser Lektionen bei. Leider kam dann die Zeit der (in meinen Augen falsch verstandenen und vielleicht auch übertriebenen) religiösen Toleranz – Kindergärtnerinnen und Klassenlehrer sollten nicht mehr von christlichen Feiertagen erzählen, Weihnachtslieder und Weihnachtsgeschichten wurden aus den Schulzimmern verbannt. Barbara Precek-Huber, 8634 Hombrechtikon ZH

MM Nr. 49: «Lügen gehört dazu», Erziehungs-News zum Thema Lügen in der Kindheit.

Ehrlich währt am längsten Kinder werden zum Lügen aufgefordert, ermuntert, angehalten, erzogen. Das Falsche wird als richtig betrachtet, nicht nur bei den Kindern. Ehrlich währt am längsten hat noch immer Gültigkeit.

Dorothea M. Raabe, 8038 Zürich


8 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

MOMOL!

NEINEI!

Der FastBundesrat

Die grüne Taktikerin

Der nur um eine Stimme unterlegene Thurgauer Nationalrat Hansjörg Walter (57) räumt inzwischen ein, dass er gerne im Bundesrat politisiert hätte. Aber SVP-Fraktionschef Caspar Baader redete ihm nur wenige Stunden vor der Wahl ins Gewissen. Der 1,87 Meter grosse Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes beugte sich dem Druck und verlas im Parlament seinen Verzicht auf die Bundesratskandidatur. Jetzt kritisiert er die Ausschlussklausel der SVP.

Die Fraktionschefin der Grünen, Therese Frösch (57), konnte nicht oft genug betonen, wie wichtig Parteikollege Luc Recordon als valable Alternative zum Hardliner-Duopack der SVP ist. Am Wahltagmorgen erklärte die Berner Nationalrätin, sie habe Recordon die Stimme nicht gegeben. Fröschs Aufruf folgten nicht einmal zehn von 24 grünen Fraktionsmitgliedern. Ob der Waadtländer Ständerat bei der nächsten Vakanz trotzdem wieder als Scheinkandidat antreten wird?

DAS ALLES ERHÄLT DER NEUE BUNDESRAT UELI MAURER NACH SEINEM AMTSANTRITT:

Bahn, Benzin, Bergbahn ein Leben «Einiges kann ich verraten, aber manches ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, was hier drinsteht», sagt Hansruedi Moser (59), Leiter Sektion Information und Kommunikation in der Bundeskanzlei. Im «geheimen Büechli», einem Handbuch von 40 A5-Seiten auf seinem Schreibtisch, steht, welches Pflichten und Annehmlichkeiten sind, die ein neu gewähltes Mitglied der Landesregierung erwarten: Salär: 430 000 Franken brutto, voll versteuerbar. Spesen: Pauschale jährliche Repräsentationszulage von 30 000 Franken, steuerfrei.

Personal: Fest zugeteilter Weibel sowie ein persönlicher, speziell in Personenschutz und sicherem Fahren ausgebildeter Chauffeur. Autos: Repräsentationslimousine für die Amtsgeschäfte sowie ein Dienstwagen für private Fahrten zum Kaufpreis von bis zu 100 000 Franken. Flugzeuge: Rabatte bei Privatflügen (inklusive Partner/-in) von 15 bis 30 Prozent bei Swiss. Für Dienstreisen steht auch die bundeseigene Flugzeug- und Helikopterflotte zur Verfügung. Hansruedi Moser: «Es wird aber ein ökonomisch und ökologisch

vertretbarer Einsatz dieser Mittel verlangt.» Treibstoffe: Lebenslang kostenloser Bezug von Diesel oder Benzin an einer Armeetankstelle.

Öffentlicher Verkehr:

Generalabonnement für Amtsinhaber und Partner/-in auf Lebenszeit. Ebenso lebenslängliche kostenlose Benützung von Bergbahnen etc., eine Geste des Verbandes Öffentlicher Verkehr und des Verbands Seilbahnen Schweiz.

Für Dienstreisen steht den Bundesräten die bundeseigene Flotte zur Verfügung.

Kommunikationsmittel:

Telefonanschluss, Fax, Mobiltelefon mit unterdrückten Nummern. Sekretariat: Unterstützung im


scheinwerfer

WAHLKRIMI IM BUNDESHAUS | 9

NACHGEFRAGT Für Politforscher Michael Hermann (37) von der Universität Zürich führte das Abstimmungsverhalten der FDP zum Zufallsmehr für Ueli Maurer. Dieser könne den Rollenwechsel schaffen.

Wundertüte Bundesratswahl Michael Hermann, was bedeutet die Wahl von Ueli Maurer für die Arbeit des Bundesrats?

Grundsätzlich wird sich das weisen, wenn Ueli Maurer die Arbeit im neuen Amt aufnimmt. Hält er die Kollegialität hoch, wird sich nicht viel ändern.

BILD DER WOCHE

Trauen Sie ihm den Rollenwechsel vom einpeitschenden Parteipräsidenten zum Landesvater zu?

Ueli der Bundesrat

lang gratis postalischen Bereich bei der Beantwortung von Glückwunschkarten; Hilfe bei der Wohnungssuche. Wohnungs- oder allenfalls Hotelzimmermiete gehen aber auf Kosten des Magistraten. Kultur: Den Bundesratsmitgliedern steht im Stadttheater Bern eine Loge zur Verfügung. Davon werde aber kaum Gebrauch gemacht, weil die Magistraten auch abends oft arbeiten müssen. Büroeinrichtung: Jedes Mitglied der Landesregierung hat das Recht, sein Büro nach eigenem Gusto einrichten zu lassen. Einige machen davon regen Gebrauch,

andere weniger. Den Bilderschmuck kann sich der oder die Gewählte aus dem Bundesfundus auswählen. Die Pflichten: Moser betont, dass Bundesräte nicht nur solche Privilegien geniessen. «Sie haben auch viele Pflichten und oft 16-Stunden-Arbeitstage und Sieben-Tage-Wochen.» Ihre Pflichten: Umsichtige Führung des Departements, fixe Bundesratssitzungen, Repräsentationspflichten im Inland (Muba, Autosalon, Eidgenössische Feste etc.) und im Ausland (Uno, EU, OSZE).

Carl Bieler

Bilder Pascal Lauener/Pool/Keystone, Dominic Büttner/pixsil.com, Yoshiko Kusano/Pool/Keystone

Verschworene Gemeinschaft: Die SVP-Mannen haben es geschafft und Ueli Maurer in den Bundesrat gehievt. Eine perfekte Wahl, scheint es, sogar für Spuhler und Giezendanner (hinten rechts), die nicht immer auf der Hardlinerlinie politisieren.

Ueli Maurer hatte schon immer zwei Gesichter – gerade auch im Umgang mit Kollegen und Medien. Wenn er nun seinem zweiten Gesicht mehr Gewicht gibt, wird er das schaffen. Doch wird er wohl auch in Zukunft mehr als andere wie ein Parteipolitiker denken. Genügt sein Leistungsausweis?

Abgesehen von seiner Zeit als Gemeinderat hat er keine Führungserfahrung in der Exekutive. Allerdings war das beispielsweise bei Bundesrat Merz ähnlich. Dass Maurer hingegen nicht studiert hat, empfinde ich eher als Vorteil, weil er so eine andere Perspektive in die Regierung einbringt. Sie selbst waren im Vorfeld sicher, dass Ueli Maurer gewählt wird. Wie ist es zur Zufallsmehrheit gekommen?

Mich hat überrascht, dass wohl rund 15 FDP-Parlamentarier nicht für Maurer gestimmt haben. Gründe dafür waren die bekannten

Argumente: seine Rolle als Parteipräsident und die sogenannte Erpressung mit der faktischen Einerkandidatur. Was heisst das für zukünftige Wahlen?

Es zeigt, dass es die SVP schwierig haben wird, ihre Kandidaten so in die Regierung einzubinden. Maurer kann sich nicht sicher sein, in drei Jahren wiedergewählt zu werden. Die SVP hat kaum eine Chance, Bundesratssitze von der FDP oder der SP zu erobern. Wie geht es weiter?

Bei meinem Szenario wird Pascal Couchepin als Nächster zurücktreten. Wenn die SVP den FDP-Sitz angreift, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass die CVP mit Unterstützung der Linken die lachende Dritte sein wird. Sie plädieren für die Volkswahl des Bundesrats. Weshalb?

Es hat sich bestätigt, dass bei Bundesratswahlen taktisches Geplänkel eine Rolle spielt. Auch das Volk bewertet den Ablauf als eine Wundertüte. So gesehen ist eine indirekte Wahl nicht sinnvoll. Nur lässt sich die Volkswahl des Bundesrats nicht durchsetzen, weil die Parteien ihre Macht nicht abgeben wollen. Dagegen wäre letztlich auch die SVP, die weiss, dass jemand wie Ueli Maurer bei einer Volkswahl keine Chance gehabt hätte.

Interview Reto E. Wild


10 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Ein Job mit freier Sicht auf den Bundesrat Die achte Bundesrätin: Corina Casanova ist seit einem Jahr Bundeskanzlerin. Nach der Wahl hat sie dem neuen Bundesrat Ueli Maurer bereits einen Einführungskurs gegeben. Überzeugung. Nicht wegen der hohen hierarchischen Stellung, und auch nicht wegen der persönlichen Nähe zu den Bundesräten. «Das alles nehme ich nicht speziell wahr, das ist einfach Teil der Aufgabe», winkt sie ab. Das Schöne sei, mitten drin zu sein, in einem zentral wichtigen politischen Umfeld, im Scharnier zwischen Regierung, Parlament und Verwaltung, sozusagen auf einem Logenplatz der Geschichte.

Ein Einführungskurs für Ueli Maurer Corina Casanova bezeichnet sich selber als politischen Menschen und ist seit drei Jahren CVP-Mit-

glied, «denn man sollte schon wissen, aus welcher Ecke die Bundeskanzlerin politisch kommt.» Dies ist aber auch schon fast alles, was sie preisgibt. «Ich bringe mich ganz bewusst nicht mit einer politischen Meinung ein, das ist nicht meine Aufgabe.» Zum neuen SVP-Bundesrat Ueli Maurer lässt sie sich immerhin entlocken, dass sie es wichtig finde, dass die grösste Partei wieder im Bundesrat eingebunden sei und dass sie sich über «frische Gesichter» in der Exekutive freue. «Ich bin neugierig, wie sich nun die Gruppendynamik ändert.» Mit Ueli Maurer hatte sie bereits am Tag nach seiner Wahl eine Sit-

Die Aufgaben der Bundeskanzlerin Die Bundeskanzlei mit rund 250 Mitarbeitenden ist die Schaltzentrale des Bundes. An deren Spitze steht Bundeskanzlerin Corina Casanova (52). In erster Linie unterstützt die Bundeskanzlei als Stabsstelle die Geschäfte des Bundesrats. Das heisst, sie bereitet die wöchentlichen Bundesratssitzungen vor, koordiniert die Abläufe und informiert die Medien über die Entscheide der Regierung. Die Bundeskanzlerin nimmt an allen Sitzungen des Bundesrats teil. Zudem ist die Bundeskanzlei zuständig für die politischen Rechte der Schweizer. Sie bereitet Abstimmungen und Wahlen vor, prüft Volksinitiativen und Referenden. Corina Casanova ist zwar eine Magistratsperson, gehört aber dennoch nicht zur Exekutive im engeren Sinn: Sie spielt keine politische Rolle, sondern sorgt dafür, dass die formellen Vorgaben eingehalten werden. Insgesamt gab es seit 1803, als Napoleon Bonaparte den ersten Bundeskanzler einsetzte, nur 14 Bundeskanzler und eine Bundeskanzlerin. Annemarie Huber-Hotz (2000—2008) war die erste Frau auf diesem Posten.

Bild Marco Zanoni

S

ie trägt oft Gewänder, die asymmetrisch geschlungen oder gewickelt werden, aus Filzstoff und mit dicken Nähten. Sie scheint darin fast zu verschwinden. «La petite grisonne», die kleine Bündnerin, nannte sie «Le Temps» einst. Bundeskanzlerin Corina Casanova ist keine Frau, die den grossen Auftritt sucht. Ihr modern eingerichtetes Büro im Parterre Bundeshaus West hat sie, so wie es ist, von ihrer Vorgängerin Annemarie Huber-Hotz übernommen: «Nächstes Jahr wird hier sowieso renoviert, und dann ziehe ich ein paar Türen weiter», meint sie unbekümmert. Sie wirkt nahbar und herzlich, gleichzeitig umgibt sie eine Aura von Kompetenz. Schon seit 1992 arbeitet die Juristin in der Bundesverwaltung und überzeugte mit Beharrlichkeit und Sachverstand: als Informationsbeauftragte der Parlamentsdienste, als persönliche Mitarbeiterin der beiden CVPBundesräte Cotti und Deiss, als stellvertretende Generalsekretärin des EDA, als Vizekanzlerin. Vor einem Jahr wählte die Vereinigte Bundesversammlung sie an die Spitze der Bundeskanzlei (siehe Kasten). «Bundeskanzlerin ist der schönste Job, den man in der Schweiz haben kann», sagt Corina Casanova im Brustton der


porträt

CORINA CASANOVA | 11

«In den verlotterten Gefängnissen Nicaraguas lernte ich, wie man mit belastenden Situationen umgeht.» zung. Sie erklärte ihm die technischen Abläufe im Gremium. «Ich identifiziere mich sehr mit der Stabsfunktion», sagt sie schlicht. Und sie sei eigentlich schüchtern, kein «Arena»-Typ, niemand, der den Schlagabtausch suche.

Als Rätoromanin in den Basler Kindergarten

Guardaval, Blick ins Tal, nennt Corina Casanova die Terrasse der Cafeteria, die beste Sicht aufs Bundeshaus gewährt.

Dieser Schüchternheit wirkt sie allerdings schon seit Jahren aktiv entgegen, indem sie immer wieder ins kalte Wasser springt – oder geworfen wird. Zum ersten Mal, als sie als Sechsjährige aus dem kleinen Bündner Bergdorf Ruschein, in dem es keinen Kindergarten gab, zu ihrer Tante nach Basel in den Kindergarten geschickt wird, obwohl sie nur Rätoromanisch spricht. Später dann, indem sie als Delegierte für das IKRK in Angola und Südafrika während dreier Jahre Einsätze zu Gunsten der Zivilbevölkerung leistet und in verlotterten Gefängnissen Nicaraguas und El Salvadors politische Häftlinge besucht. «Vielleicht habe ich dort gelernt, wie man mit belastenden Situationen umgeht», meint sie, «ich kann Ruhe bewahren, auch wenn mich etwas emotional berührt.» Selbst in belastenden Zeiten wie dieses Jahr beim ParteiausLESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


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porträt

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

schluss von Eveline Widmer-Schlumpf, als Samuel Schmid unter Beschuss geriet, oder bei Rudolf Merz’ Krankheit spüre man davon in den streng formalistischen Sitzungen des Bundesrats sowieso kaum etwas, sagt Casanova. Mit dem Betreten des braun getäferten Sitzungszimmers wechselt man vom persönlichen Du zum förmlichen Sie und wahrt die Form. Geleitet wird die Sitzung vom Bundespräsidenten, ihm assistiert die Kanzlerin. 40 bis 100 Geschäfte hakt das Gremium jeden Mittwochvormittag ab; Grundlage dafür ist die gründlich vorbereitete Traktandenliste der Bundeskanzlei.

Bild Keystone

14-Stunden-Tage für die Singlefrau Auch die Agenda der Bundeskanzlerin ist voll: «Das ist das Einzige, was nicht so schön ist, lässt sich aber nicht ändern: Die Fremdbestimmung, der getaktete Tagesablauf – wenn man das nicht erträgt, kann man diesen Job nicht machen», sagt Casanova. Seit einem schweren Autounfall vor zehn Jahren hat die Perfektionistin gelernt, fünf gerade sein zu lassen. Damals konnte sie nach einem Schleudertrauma nicht einmal mehr die Zeitung lesen: «Mein

CORINA CASANOVA | 13

Die Vereidigung am 12. Dezember 2007 (noch ohne Eveline WidmerSchlumpf): Rechts die neugewählte Bundeskanzlerin Corina Casanova.

Hirn war ausser Betrieb», erzählt sie. Seither achtet sie darauf, dass 14-Stunden-Tage nicht zur Regel werden, ausserdem ist sie nach dem Unfall in eine bequeme Wohnung mit Lift umgezogen, vierter Stock, direkt unter dem Dach, mit Blick über die Stadt. Eine zweite Wohnung besitzt sie in Tarasp GR, in der Nähe ihrer beiden Brüder, ihrer Nichten und Neffen. Als Singlefrau müsse man sich organisieren und etwas gegen drohende Einsamkeit tun, sagt sie, und das falle ihr auch nicht

schwer: «Sobald ich das Büro verlasse, will ich nicht ‹die Kanzlerin› sein, sondern Corina. Ich pflege Freundschaften, koche gern für Bekannte, und auch der Kontakt zu meiner Familie im Bündnerland ist mir wichtig.» Als Pascal Couchepin sie vor drei Jahren nach ihrer Wahl zur Vizekanzlerin als Deutschschweizerin bezeichnete und fand, der Posten hätte eigentlich jemandem aus den lateinischsprachigen Landesteilen gebührt, «ist es mir kalt über den Rücken gelaufen», er-

zählt Casanova, «ich bin doch durch und durch romanisch.» Jetzt freut sich Corina Casanova auf die Weihnachtsferien. Erstmals seit dem Autounfall hat sie sich ein eigenes Auto geleistet, einen Jaguar mit Vierradantrieb. Bisher hat er genau 1,7 Kilometer auf dem Tacho, was der Strecke zwischen Garage und Wohnung entspricht. Nun aber soll er zum ersten Mal richtig bewegt werden: Natürlich auf der Strecke Bern – Tarasp. Karin Aeschlimann

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14 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Am Tag, als die

Am 24. November 2007 rammte das Kreuzfahrtschiff «Explorer» in der Antarktis konnten gerettet werden. Der Zürcher Peter Kunz war einer von ihnen. Jetzt schildert

N

ach elf Uhr gehen meine Partnerin Dora und ich zu Bett. Wir hören in der Kabine, wie schon so oft, wie das Eis kratzend um den Bug herum gedrückt und weggepresst wird. Zweimal allerdings knallt es so laut, dass wir uns fragen, ob wir diese Nacht werden schlafen können. Ich habe eben das Licht gelöscht, als die Alarmglocke das Notsignal gibt. Was ist los? Es folgt die Lautsprecherdurchsage des Kapitäns: Besammlung mit Schwimmwesten beim offiziellen Treffpunkt im obersten Aufenthaltsraum, wie am ersten Tag geübt. Einige Minuten später folgt derberuhigendeDurchsagezusatz, es sei im untersten Deck aus noch unbekannter Ursache etwas Wasser eingedrungen, die Pumpen

Die «Explorer» sinkt und reisst alles Hab und Gut mit sich in die Tiefe. Die Passagiere werden Zeugen des Untergangs.

Liebt es zu reisen: Peter Kunz unterwegs in der Antarktis.

seien jedoch aktiviert worden; aus Sicherheitsgründen möge man sich aber dennoch ankleiden und sich aufs obere Deck begeben. Dora ist rasch bereit und eilt nach oben. Ich dagegen bin etwas verärgert: Ich weiss zwar, dass Sicherheit hier stets das oberste Gebot ist und allen anderen Überlegungen vorangestellt wird. Aber mitten in der Nacht ist es lästig, weil es jetzt wohl zwei bis drei Stunden dauern wird, bis wir in unsere Kabine zurückkönnen. Ich lasse mir deshalb Zeit und

kleide mich voll an, wie für einen Zodiac-Ausflug, mit Stiefeln und dicker Jacke. Denn falls wir aufs Freideck müssen, wird es kalt. Ich gehe in den Korridor und schaue im Treppenhaus hinunter zum unteren Kabinendeck: Da steht tatsächlich etwa eine Handbreit hoch Wasser im Gang. Ich suche in unserer Kabine die Chips hervor, auf denen alle Fotos unserer Reise gespeichert sind, und greife zu den Pillen, die ich täglich einnehmen muss – sicher ist sicher. Am Besammlungsort herrscht eine sonderbare Stimmung: Einige sind sehr still, andere machen Spässe, es herrscht Unsicherheit. Die Crew beantwortet Fragen und regt an, Witze ins Mikrofon zu sprechen – man kennt sich ja mittlerweile recht gut. Wir müssen


reportage

DER UNTERGANG | 15

«Explorer» sank

einen Eisberg und ging unter. Alle 154 Passagiere und Besatzungsmitglieder der 71 -Jährige die dramatischen Erlebnisse. voluminöse Schwimmwesten anziehen. Die Situation ist nicht extrem angespannt: Alle glauben, bald wieder in der Kabine zu sein, umso mehr, als der Kapitän nun persönlich erscheint und versichert, dass die Pumpen funktionierten und das Wasser zurückginge.

Altes Schiff ohne Doppelwandung Es folgt die Meldung, dass es sich beim Schaden am Schiff zwar nur um ein faustgrosses Leck handle, dass die Pumpen aber dennoch Mühe hätten, das eindringende Wasser wieder hinauszubefördern, denn das alte Schiff habe keine Doppelwandung. Dann geht es nicht mehr lange, bis der Kapitän wieder persönlich erscheint und

informiert, dass er – natürlich nur aus Sicherheitsgründen – «Mayday» abgegeben habe. Dieser Funkspruch, erklärt er, werde global ausgesendet. Er habe Reaktionen sogar aus dem Mittelmeer erhalten. Ein Schwesterschiff der «Explorer» sei zehn Stunden entfernt, zwei andere nur etwa fünf Stunden. Sie alle hätten ihren Kurs geändert und eilten herbei. Doch so was tut man nicht nur sicherheitshalber, sondern meiner Meinung nach nur im Ernstfall. Jetzt wird es konkret. Die Leute werden leiser. Das Schiff liegt schon bedenklich schräg im Wasser. Ich will aufs Salondeck hinunter zur Toilette, was eine SonderLESEN SIE WEITER AUF SEITE 17

Bild Peter Kunz

«Das kleine Boot schaukelt und schlingert entsetzlich.»


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember mberr 2008 mbe 2008

DER UNTERGANG | 17

Die Überlebenden D

erlaubnis des Personals onals erfordert, da niemandd mehr zu den unteren Decks darf. arf. Ich iegendarf. Die quer im Schiff liegende Treppe ist inzwischen enorm norm steil geworden. Tatsächlich will ich jedoch och zu unserer Kabine hinunter, nter, um den Tresorschlüssel zu holen, denn dort liegt unseere ganze Barschaft. Über er h die Treppen und durch m die Korridore auf dem ch Kabinendeck ziehen sich Schläuche, die Mannschaft aft rennt herum, im untersten ten Deck steht das Wasser jetzt deutlich über einen Meter hoch. Das sieht nicht gut aus.

Pe Kunz (71) wohnt mit seiner Partnerin Dora Peter Se Senn (61) in Zürich. Bis zu seiner Pensionierung ar arbeitete er als Versicherungsberater bei der «Z «Zürich», seither frönt er mit Dora dem gemeinsa samen Hobby Reisen. Ihr Trip mit der «Explorer» wa nicht Kunzens erster Ausflug in die Antarkwar tis, aber sicher sein aufregendster.

Bild Kilian Kessler, Karte Werner Gämperli

Falkland Inseln

Ushuaia At l a n t i s c h e r Ozean

D ra ke Passage Südliche Shetlandinseln

Plötzlich wirds stockdunkel In unserer Kabine angelangt, ngt, ziehe ich, um den Rucksack zu durchwühlen, die störende Schwimmchwimmweste aus, finde endlich den Tresorschlüssel, schmeisse noch einigenützlicheDingeindenRucksack Rucksack – da wird es plötzlich stockduntockdunkel: schlechtes Zeichen! Die Maschine oder wenigstens die ie elektrische Anlage steht unter Wasser. Das verschärft die Situation ituation erheblich. Nur noch im Dunucksack keln den halboffenen Rucksack ich zur schnappen. Ich taste mich Treppe und dann rasch hinauf. nauf. Als ich im Salondeck ankomme, brennt wieder Licht. Ich ch stosse auf den Purser, wie der Versorgungsoffizier in der Schiffssprache heisst, und bitte ihn, zusammen mit seinem Schlüssel meinen Tresor zu öffnen. Doch dafür hat er gar kein Musikgehör: «Keine Zeit! Die Wertsachen aller Passagiere werden aufgegeben!» Wieder am Treffpunkt, sehe ich, dass die vier Rettungsboote bis zum obersten Deck hinuntergelassen und für die Evakuation bereitgestellt worden sind. Mit Schrecken stelle ich ebenfalls fest, dass ich meine Rettungsweste in der dunklen Kabine liegen gelassen habe. Aber hinunter kann ich nicht mehr, und ein Ersatz ist hier oben nicht aufzutreiben. Immerhin: Ich entdecke eine Weste für Zodiac-Boote, die zwar viel kleiner als die Rettungsschwimmweste ist, mir aber dafür

ARGENTINIEN

CHILE

Unfallstelle

Südgeorgien

Durchschnittliche Grenze des Treibeises

A N TA R K T I S

400 km

Di Route der «Explorer» bis zum Unglücksort: Die Us Ushuaia—Falkland—South Georgia—Elephant Is Island—South Shetland Islands.

mehr Bewegungsfreiheit gibt. Das macht allerdings kaum einen Unterschied: Wer hier ins Wasser fällt, ist nach spätestens drei Minuten ohnehin weggetreten, mit oder ohne Weste. Das Schiff hat nun merklich mehr Schlagseite. Wie ich später erfahre, dringt wegen der extremen Schräglage Wasser durch die Toiletten ins obere Kabinendeck,

«Wer hier ins Wasser fällt, ist nach drei Minuten weggetreten.»

sozusagen aus vollen Rohren. Als der Kapitän, nachdem auch die Steuerung ausgefallen ist, Abandon Ship erklärt und so zum Verlassen des Schiffs auffordert, besetzen wir die Rettungsboote. Das geht unspektakulär, ohne Panik und nach dem System «first come, first served». Aber der Rucksack wird mir weggenommen: Mit allen Klamotten am Leib und mit den Schwimmwesten wirds ohnehin grauenhaft eng. Im Rettungsboot sitzen 35 Passagiere so eng zusammen wie Kaiserpinguine während der Brutzeit – und das ist vorteilhaft, denn der Wind bläst kalt. Nach zwanzig Minuten werde ich langsam unruhig. Wieso lässt niemand unser Boot zu Wasser? Bei dieser Schräglage können wir schon längst nicht

mehr senkrecht hinunter gelassen werden, sondern nur dem Bug entlang hinunterschaben. Sofern das überhaupt noch geht. Endlich entscheidet der Kapitän, auch die acht Zodiacs, Schlauchboote, die je zwölf bis 15 Passagiere fassen, vom obersten Deck hinunterzulassen. Die Benzintanks der Aussenbordmotoren sind gefüllt. Doch die schweren Zodiacs können nicht wie die Rettungsboote manuell gewässert werden, dafür benötigt man Strom, und der ist jetzt nicht mehr da. Wenigstens nicht dort, wo man ihn bräuchte. Der Chefingenieur arbeitet sich deshalb nochmals zum Maschinenraum LESEN SIE WEITER AUF SEITE 18


18 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

durch – das Wasser steht ihm bis zur Brust. Es gelingt ihm, alle noch verfügbaren Stromquellen zusammenzufassen und zur Zodiac-Station umzuleiten. Der Strom sollte für 20 Minuten reichen, lässt der Ingenieur verlauten. Bis dann müssen alle Boote unten sein. Es ist 1.15 Uhr.

Die grosse Angst vor dem Kentern

Die Rettung: Das Kreuzfahrtschiff «Nordnorge» nimmt die 154 Passagiere und Besatzungsmitglieder auf.

die beim Alarm sehr rasch auf Deck sein wollten und nun zu leicht bekleidet sind, und jene, bei denen das Wasser schon in der Kabine stand, als sie geweckt wurden, und deshalb verständlicherweise in Eile gerieten. Das kleine Boot schaukelt und schlingert entsetzlich und unaufhörlich, mir schmerzt bald der Rücken, weil die Auf- und Abwärtsbewegungen immer ausgeglichen werden müssen, stundenlang. Wird es ein Massenerbrechen geben? Man beginnt, sich auf eine lange Nacht einzurichten. Dunkel ist es nicht. Kälte und Nässe greifen um sich, Windstärke 4, keine hohen, aber trotzdem harte Wellen aus allen Richtungen. Angst kommt zumindest in unserem Boot nicht spürbar auf, dazu bleibt gar keine Zeit. Jeder und jede ist unaufhörlich damit beschäftigt zu überlegen, welche Massnahmen man noch ergreifen könnte, um die Situation, besonders wenn sie länger dauern würde, zu verbessern. Und man denkt sich Szenarien aus, was einem bevorstehen könnte: Stärkerer Wind, schlimmstenfalls ein Sturm, das Kentern eines Boots, weil, wenn den Zodiacs der Treibstoff ausginge, sie die motorlos dahin-

treibenden Nussschalen nicht mehr ausrichten könnten, oder – eine ernsthafte Gefahr – Eisberge. Wahrscheinlich denkt jeder irgendwann mal an die «Titanic».

Den Kopf vor dem Spritzwasser schützen Doch für den Augenblick sind unsere Chancen nicht schlecht: Das Wetter ist für antarktische Verhältnisse gut, und der Kapitän hat ja noch auf dem Schiff informiert, dass Hilfe unterwegs sei. Bei der verständlichen Tendenz zur Beschönigung der Situation muss man sich aber realistischerweise darauf einstellen, dass es sehr wohl durchaus länger als fünf Stunden dauern könnte, bis wir gerettet würden. Auch nachdem die Sonne untergegangen ist, bleibt in dieser Jahreszeit, in diesen Breitengraden ein heller Streifen am Hori-

«Es denkt wohl jeder irgendwann mal an die ‹Titanic›.»

zont. Alle Boote haben deshalb Sichtkontakt zueinander – vermute ich zumindest, denn sich umdrehen und nachschauen kann keiner in dieser Enge. Jetzt werden hauchdünne, folienbeschichtete Rettungsmäntel aus der Notkiste jedes Boots ausgegeben, aber nur die wenigsten können sie anziehen, weil man auch mit den Füssen beziehungsweise den Stiefeln hineinsteigen müsste, und so viel Raum hat kaum einer. Dann etwas Wunderschönes: Um 3.30 Uhr geht die Sonne auf, zwischen einigen kleineren Wolken. Prächtig! Viele denken jetzt sicher: «Das letzte Mal». Auf der einen Seite die aufgehende Sonne, auf der anderen das sinkende, schräg im Wasser liegende Schiff, dazwischen einige kleinere Eisplatten, weit verstreut die Rettungsboote und die Zodiacs. Es gelingt mir, unter meinen Kleiderschichten die Kamera herauszugraben und einige Fotos von der Sonne und dem Schiff zu machen. Bilder, die ich nie vergessen werde. Auf der einen Seite des Horizonts ist der Himmel ganz schwarz. Wenn das nur nicht ein herannahender Sturm ist! Eigentlich könnte man jetzt fürs Erste mal tief durchatmen.

Bild Arne Kertelheim

Endlich werden die Rettungsboote runtergelassen. Allerdings ohne laufende Motoren. Es ist deshalb extrem schwierig, vom Schiff wegzukommen, die Wellen schlagen das Boot immer wieder zurück, es besteht die Gefahr des Kenterns. Wir stossen uns mit den langen Holzrudern wie Besessene von der Schiffswand weg. Endlich sind wir frei, aber immer noch viel zu nahe am Schiff. Das Boot stellt sich quer, sodass die Wellen an die Breitseite des Boots klatschen. Es schaukelt bedenklich. Ich rufe, ob denn nicht vorne und hinten einer mit den Holzrudern das Schiff in die richtige Richtung bringen könne. Das funktioniert aber nicht, ein lächerliches Unterfangen bei diesem Seegang. Gottlob eilen die Zodiacs, die inzwischen gewassert sind, herbei, binden Seile an die Rettungsboote, ziehen sie vom Schiff weg und richten sie gegen die Wellen aus. An jedem Rettungsboot muss permanent ein Zodiac ziehen – solange das Benzin reicht. Bis jetzt scheint alles gut gegangen zu sein. Einige der Passagiere, die offenbar in den Rettungsbooten keinen Platz gefunden haben, hocken in den Zodiacs. Dort spritzt jede Welle das ganze Boot voll, viel schlimmer als bei uns. Ich sitze in einer Montur vergleichbar mit derjenigen, die Neil Armstrong bei der Mondlandung getragen hat, hautnah neben Dora auf der einen und ebenso hautnah neben einer üppigen Holländerin auf der anderen Seite. Auch am Boden ist keine «Fussfreiheit». Das Adrenalin ist in Strömen geflossen, das verhindert wohl die Seekrankheit, und man leidet trotz der Nässe nicht so sehr unter der Kälte. Ausgenommen diese,


reportage

DER UNTERGANG | 19

gleich hinter der «Endeavour» naht die «Nordnorge», ein grosses, luxuriöses Kreuzfahrtschiff. Jetzt ändert die Stimmung. Leute, die bisher erstarrt im Boot sassen und nicht ansprechbar waren, brechen in Tränen aus. Die «Endeavour» übernimmt die Passagiere der Zodiacs; die Schiffbrüchigen in den Rettungsbooten sollen bei der «Nordnorge» an Bord. Das geht natürlich nicht ohne die Hilfe der Zodiacs, teilweise auch jener der «Nordnorge». Denn Rettungsboote können nicht direkt am Schiff anlegen. Wir müssen uns einer nach dem anderen auf die schaukelnden, nassen Schlauchboote «hinüberwerfen» und werden dann an den Landungssteg der «Nordnorge» gebracht. Nach fünf Stunden auf offenem Meer sind wir endlich in Sicherheit.

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Die Verlobung im Rettungsboot Doch schon bald ergeben sich neue Probleme: Ich müsste dringend mal pinkeln … Schwankend kann ich aufstehen und mich um eine Achteldrehung von der Holländerin zum Bootsrand hin wegbewegen. Leute halten mich. Ich arbeite mich durch vier Paar Hosen und den Rettungsmantel hindurch. Die Rettungsmäntel waren in Plastiksäcklein eingepackt. Es gelingt mir, eine solche Tüte zu füllen und den Inhalt dann ins Wasser zu leeren. Das ist peinlich. Jeder bemüht sich wegzuschauen, aber wirklich abwenden kann sich keiner. Wenn die Not grösser ist als die Scham … Gegen halb sechs Uhr hören wir einen Helikopter. Wir sind erleichtert, alle haben das Gefühl, «gefunden» worden zu sein. Es ist die chilenische Luftwaffe. Dann fliegt ein zweiter Helikopter herbei, er trägt keine militärischen Kennzeichen: Es muss also einer von einem Schiff sein. Das bedeutet, dass unser Rettungsschiff nicht mehr weit weg ist. Tatsächlich: Eine halbe Stunde später dringen Blinksignale eines Schiffs durch die mittlerweile dunklen Wolken am Horizont. Es ist die «Endeavour». Welch eine Erleichterung! Und

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reportage

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

DER UNTERGANG | 21

Katastrophen der Seefahrt > Am 14. April 1912 stösst die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt vor

Abflug Richtung Punta Arenas: Die erste Gruppe, darunter das Ehepaar Kunz, besteigt die chilenische «Hercules».

Lunchbuffet mit leckeren skandinavischen Spezialitäten. Uns geht es gut! Die Passagiere nehmen herzlich Anteil. Auch darf jeder Schiffbrüchige eine Minute lang telefonieren – sofern er die Telefonnummer auswendig kennt. Jetzt erst wird Dora und mir bewusst, dass wir über keinerlei Nummern, Angaben oder Adressen mehr verfügen – wir können niemanden anrufen. Internet ist nur sehr beschränkt vorhanden, viel zu wenig für alle und streng rationiert. Die «Nordnorge» nimmt Fahrt auf und erreicht am Nachmittag den Eduardo Frei/Marsh-Stützpunkt, eine chilenische Militärund Forschungsbasis auf den SüdlichenShetlandinseln.Dortsollten wir an Land gehen, können aber mit den Zodiacs nicht ablegen, weil der Wind stark zugenommen hat. Es hat inzwischen zu schneien angefangen, der Schnee fegt jetzt horizontal übers Wasser. Gottlob war das am Morgen nicht so.

Bilder Peter Kunz, chilenische Marine, Keystone

Kein Bargeld, keine Kreditkarte — was tun? Wir erfahren, dass die «Nordnorge» zur Zeit des Notrufs in der DrakePassage steckte, bei Windstärke 9 und 7 Meter hohen Wellen … Wir hätten so was nicht überlebt. Niemals. Erst um 18 Uhr können wir einen Anlandeversuch machen mit den stabileren und stärker motorisierten Zodiacs der «Nordnorge». Einige der Schiffbrüchigen haben grosse Mühe, wieder in die Boote zu steigen, besonders unter den gegenwärtigen Wetterbedingungen. Aber es gibt keine Alternative. Sie haben schliesslich eine Expeditionsreise gebucht … An Land dann eine halbe Stunde

durch den Neuschnee stapfen, jeder mit einem Plastiksack mit den neu erstandenen Habseligkeiten in der Hand. Das Militär erwartet uns in einem riesigen Hangar, wo man erst mal unsere Personalien aufnimmt. Die eine Hälfte von uns und die Besatzung schlafen im geheizten Hangar auf Pritschen; Dora und ich gehören zu denjenigen, denen «VIP-Behandlung» in einer Forschungsstation zuteil wird. Das Fernsehen zeigt die letzten Minuten der «Explorer», die inzwischen gesunken ist. Am nächsten Tag kann die erste Hälfte der Geretteten starten – wir gehören dazu. Die chilenische Luftwaffe schickt einen HerculesC130-Transporter. Der Flug nach Punta Arenas in Chile dauert fast drei Stunden. Im Flughafengebäude begrüsst uns die Stellvertreterin der Staatspräsidentin, und schliesslich werden wir zu einem guten Hotel gefahren. Jetzt kommen neue Sorgen auf uns zu: Wir haben keinen Rappen Bargeld und keine Kredit-

karten. Was tun? Vor dem Hotel steht die Reportermeute. Ich gewähre der Reporterin der englischen Boulevardzeitung «Sun» ein Interview und verkaufe ihr meine Bilder aus dem Rettungsboot für 200 Dollar. Das ist schon mal ein Anfang. In Buenos Aires dann empfängt uns der Schweizer Botschafter; wir erhalten ein paar hundert Franken «Notgeld». Nun können wir einige Einkäufe machen. Wir freuen uns, bald wieder zu Hause zu sein. Was wir erlebt haben, kommt mir vor wie ein Traum, und ich denke: unglaublich! Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen Unfall nicht mit dem Leben bezahlt haben. So schnell hätte es vorbei sein können. Und trotzdem: Was wir bisher von der Antarktis gesehen haben, war so faszinierend, dass wir nächstes Jahr nochmals hin wollen. Wieder eine Kreuzfahrtreise. Wieder mit derselben Reisegesellschaft, aber mit einem grösseren Preisnachlass – wegen der Unannehmlichkeiten von vor einem Jahr. Peter Kunz

Neufundland mit einem Eisberg zusammen. 1502 der 2207 an Bord befindlichen Personen sterben.

> Der britische Passagierdampfer Lusitania wird am 7. Mai 1915 vor der Südküste Irlands von einem deutschen U-Boot angegriffen. 1198 von 1959 Menschen finden den Tod. > Am 6. Dezember 1917 stossen im Hafen von Halifax CA das französische Munitionsschiff Mont Blanc und der norwegische Frachter Imo zusammen. Bei der anschliessenden Explosion sterben 1635 Menschen. > Über 5000 Menschen gehen mit dem sowjetischen Lazarettschiff Armenija unter, als dieses am 7. November 1941 bei Jalta unter deutschen Flugzeugbeschuss gerät. > Als die deutsche Wilhelm Gustloff am 30. Januar 1945 von einem sowjetischen U-Boot in der Ostsee versenkt wird, sterben rund 9000 Menschen — die meisten Flüchtlinge. > 120 000 Tonnen Rohöl treten aus, als der Grosstanker Torrey Canyon am 26. März 1967 vor der südenglischen Küste untergeht — die erste grosse Ölpest. > Am 28. September 1994 bricht die Bugklappe der estnischen Fähre Estonia bei schwerer See ab. Das Schiff sinkt, 852 Menschen sterben. > 118 Seemänner finden den Tod, nachdem am 12. August 2000 auf dem russischen Atom-U-Boot Kursk ein Torpedo geplatzt war.

Der Untergang: Heute ruht die «Explorer» in 1100 Meter Tiefe.

> Am 2. Februar 2006 bricht auf der ägyptischen Autofähre Salaam 98 Feuer aus. Das Schiff sinkt, 1026 Menschen sterben. ALB


22 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Dem Gaul ins Maul geschaut

«Ich habe Brauereirösser und Zirkuspferde behandelt.»

Manche Berufe tönen weit wilder, als sie sind. Andere sind so selten, dass kein Mensch sie kennt. Ein Pferdezahnpfleger, eine Epithetikerin, ein Jagdwaffengraveur und ein Modelstecher im Porträt.

W

ussten Sie, dass es in der Schweiz eine einzige Frau gibt, die den Beruf der Wildhüterin ausübt? Sie arbeitet im Kanton Waadt. Auch Schwyz kann mit einer Exklusivität aufwarten: Dort amtiert die einzige Jagd- und Fischereiverwalterin des Landes. In der Schweiz existieren aber noch andere berufliche Raritäten: Es gibt nur mehr drei Brillenmacher; Peter Leutenegger aus Zürich zum Beispiel fertigt Sehhilfen aus Büffelhorn. Und Ruedi Engler, der sich «Katastrophenmanager» nennt – er berät Institutionen und Gemeinden bei ausserordentlichen Lagen – dürfte ein Unikat sein. Genauso wie der Mühlendoktor, der Koffermacher oder der Kaviarzüchter. Nachweisen lässt sich dies allerdings nicht, denn es existiert keine Statistik über «exotische Nischenberufe». Viele einst verbreitete und angesehene Handwerksberufe fristen in der modernen Hightechgesellschaft ein Dornröschendasein und werden nur noch von wenigen Idealisten ausübt. Manche werden bald ganz von der Bildfläche verschwinden, weil der berufliche Nachwuchs fehlt. Ein rares Handwerk ist auch dasjenige des Handzieglers Richard Bucher.

Sein Aufgabenbereich umfasst die Restaurierung von historischen Ziegeldächern.

Und was sind Sie von Beruf? Handsexerin! Vom Handziegler zur Handsexerin: Die einzige Handsexerin unseres Landes ist eine Koreanerin, die im Kanton Bern tätig ist. Handsexerin? Nein, das ist keine verruchte Handreichung aus dem Rotlichtmilieu. Handsexerinnen sind asiatische Frauen mit besonders feinen Fingern und der Fertigkeit, bei frisch geschlüpften Hühnerküken das Geschlecht festzustellen. Denn nur ein weibliches Federvieh ist ein gutes Huhn; in der femininen Welt der Legehennen haben Männchen nichts zu suchen. Inzwischen hat sich auch die Handsexerin eine unverfänglichere Berufsbezeichnung zugelegt: Pouletsexerin. Texte Carl Bieler Bilder Renate Wernli

www.migrosmagazin.ch Gibts Försterinnen oder männliche Hebammen? Das Quiz und die Liste zu Schweizer Berufen.

Maul auf, der Pferdezahnpfleger kommt! Wenn Pavol Šenigla den Pferden an


reportage

BERUFE | 23

Pferdezahnpfleger

Er schützt das Ross vor den eigenen Zähnen Pavol Šenigla tourt von Hof zu Hof, von Reitstall zu Reitstall. Sein Beruf: Er pflegt die Zähne von Pferden. Biogemüsebauer Daniel Müller (42) und seine Frau Esther (40) bewirtschaften in Steinmaur ZH einen vielseitigen Hof. Als Hobby halten sich die beiden ein paar Tiere: treuherzig dreinblickende Engadiner Schafe, eine Rasse, die dank der Stiftung Pro Spezie Rara vor dem Aussterben bewahrt wurde. Noch zwei andere Tiere tummeln sich auf Müllers Wiese: Colette (17) und ihr Sohn Diego (7). Einmal im Jahr werden die beiden Freiberger Pferde auf den Platz vor dem Stall zur Zahnpflege geführt. Es ist wieder Zeit, den beiden ins Maul zu schauen. Pavol Šenigla (36) stammt ursprünglich aus der Slowakei, ist aber längst eingebürgert. Sein Beruf: Pferdezahnpfleger. «Die Zähne von Pferden wachsen etwa 18 Jahre lang. Durchs Fressen werden sie zugespitzt, es gibt scharfe Kanten, die zu Verletzungen im Maul führen können», klärt der Pferdekenner auf. Dann holt er allerlei Geräte aus dem Kofferraum, die aussehen, als handle es sich um ein Zahnarztbesteck für Goliath – eine

überdimensionierte Spritze, eine Raspel. Und schon bald ertönt ein schleifendes Geräusch, wenn die Zähne abgeraspelt werden. Die beiden Pferde halten erstaunlich still. Šenigla habe eine besondere Art, mit Pferden umzugehen. In seiner Obhut seien sie kaum nervös, so Daniel Müller. Er habe schon viele verschiedene Tiere behandelt, sagt Šenigla, «von Ponys bis zu Brauereirössern, vom Rennpferd bis zum Ackergaul, auch Zirkuspferde». Und sogar einen Geissbock. «Danach stinkt man aber ganz gewaltig», weiss Pavol Šenigla. Für seine Tätigkeit ist er in der ganzen Schweiz und im angrenzenden Ausland unterwegs: «Bis Stuttgart hat man mich schon geholt.» Sein heutiges Geschäft habe er von seinem Vorgänger übernehmen können. Nach 15 Minuten ist die Prozedur zu Ende. Allmählich geht die Sonne am fernen Horizont hinter den Hügeln unter, und Schatten legen sich über Müllers Gewächshäuser. Es ist Zeit, Feierabend zu machen. Der «Rossdentist» sammelt seine Geräte ein und verabschiedet sich von Menschen und Pferden.

die Zähne geht, muss sogar das Ross lachen. Und nach der Behandlung gibts eine wohltuende Spülung — fast wie bei der Dentalhygienikerin.


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reportage

BERUFE

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Epithetikerin

Ersatzteile aus Silikon Maria-Elisa Felber modelliert Körperteile. Bei ihrer Arbeit als Epithetikerin sind Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt, aber auch ein hohes Mass an menschlichem Einfühlungsvermögen. In Vitrinen, in denen andere Leute allerlei Nippes oder Familienfotos aufbewahren, stehen bei Maria-Elisa Felber (51) in Luzern makabre Dinge: Finger, Hände, Ohrmuscheln, ein einzelnes Auge. Nein, kein Gruselkabinett, sondern ein Teil von 27 Jahren Berufsarbeit auf dem Gebiet der Epithetik. Dieses Handwerk befasst sich mit dem Ersatz von Körperteilen, die durch Unfall, Verbrennungen oder angeborener Missbildung fehlen. «Wenn die plastische Chirurgie am Ende ist, komme ich zum Einsatz», sagt die zierliche Frau.

Sie fertigt menschliche Körperteile aus Silikon: Die Epithetikerin Maria-Elisa Felber bei der Arbeit in ihrem Atelier in Luzern.

Dann macht sie sich mit ihren geschickten Fingern wieder an einer Hand aus Silikon – ihrem hauptsächlichen Werkstoff – zu schaffen. Drei Finger, die in einer Maschine zerquetscht wurden, gilt es nachzubilden. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl. Oft kommen

Menschen zu ihr, die an Hautoder anderen Tumoren leiden. «Wenn ich einen Patienten kennenlerne, begleite ich ihn stets jahrelang», sagt die Frau. Ihre Arbeit sei eigentlich nie fertig, denn die «Ersatzteile» müssten immer wieder neu angefertigt werden.

Epithetiker flicken eine Ohrmuschel, die bei der Geburt fehlte, bauen eine Silikonnase auf, deren Original bei einem Unfall abhanden gekommen ist. «Es ergibt sich eine Nähe zu den Patienten; man bekommt viel von ihrem Leben mit», sagt Felber. Manchmal

kommen Patienten mit Pigmentflecken zu ihr, die sich kaum mehr unter die Leute wagen. Ihnen hilft die frühere Krankenschwester und Maskenbildnerin mit «Camouflage» (Tarnung). So gibt sie all denjenigen, die zu ihr kommen, ein Stück Lebensqualität zurück.

Heiteres Beruferaten: Küfer oder Posamenter — wer macht was? > Posamenter: Fertigen Posamenten (aus dem Französischen passement), sogenannte Besatzartikel wie Fransen, Borten, Kordeln, Quasten, Zierknöpfe und Ähnliches, die

als Zierde für Möbel und Raumausstattung verwendet werden. > Küfer: Baut Fässer, meist aus Eichenholz. Diese wurden jedoch in den letzten Jahrzehnten

mehr und mehr durch Edelstahlbehälter ersetzt. Die gebräuchlichen Barriquefässer sind oft Massenware aus Frankreich, weshalb es in der Schweiz nur noch wenige Küfereien gibt.


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26 | Migros-Magazin 51, 15. Dezemberr 2008 008

Jagdwaffengraveur

Waidmanns Stolz Andreas Luck in St. Antönien GR ist einer von zwei Jagdwaffengraveuren in der Schweiz. Jedes Stück, das er erarbeitet, ist ein Unikat – und der Stolz jedes Jägers. Bei einem Auto würde man es «tunen» nennen. Nichts anderes stellt Andreas Luck (50) mit den ihm anvertrauten Jagdwaffen an. Er veredelt die Schiessprügel der Jäger. Die pilgern nicht nur aus dem Jagdkanton Graubünden, sondern aus der halben Schweiz und dem grenznahen Ausland zu ihm, hinauf in den Weiler Ascharina auf 1420 Meter Höhe. Ursprünglich hat Luck im Tal unten Büchsenmacher gelernt. «Da haben mich immer wieder die Verzierungen auf den Waffen fasziniert», erinnert er sich. Nun sitzt der Graveur in der Werkstät-

«Alpenblumen gehören zum Standard.» Pimp My Gun: Ob röhrender Hirsch oder das Familienwappen, ob Edelweiss oder Enzian — Andreas Luck sticht das Gewünschte in den Edelstahl.

te in seinem erweiterten Wohnhaus und blickt in die Bündner Bergwelt hinaus. Doch Konzentration ist angesagt, wenn er das Sujet, das er zuvor auf Papier gebracht hat, in den Verschluss oder den Lauf aus hochwertigem Edelstahl sticht. Die von seinen Privatkunden am meisten gewünschten

Sujets sind einheimisches Wild. «Manche möchten, dass ich ihnen die Waffe mit dem Familienwappen, dem Monogramm oder einem röhrenden Hirsch verziere. Andere wünschen den Vater vor der Jagdhütte samt Gebirge dahinter, und viele möchten Edelweisse und Enziane. Alpenblu-

men gehören zum Standard. Luck weiss gar nicht, wie viele Edelweisse er schon in Edelstahl verewigt hat. Ausser einer Schleifmaschine steht nichts Mechanisches in seiner Werkstätte. Seine hauptsächlichen Instrumente sind Ziselierhämmer, notabene selber ange-

fertigt, dann diverse Stichel und die Bunzen, verschiedene Nägel aus hartem Werkzeugstahl. Ist der Jagdwaffenveredler – ein leidenschaftlicher Jäger? Logisch. «Elf Jahre lang habe ich ein Hochjagdpatent gelöst. Jetzt bin ich allerdings nur noch Wochenendjäger», sagt er.

Heiteres Beruferaten: Calzeologe oder Ocularist — wer macht was? > Weissküfer: Seine Produkte finden hingegen immer noch in der Sennerei- und Alpwirtschaft Verwendung — Gebsen, Schöpfkellen, Bottiche, Tansen, Eimer, Melchtern.

> Wagner: Handwerker, der Räder, Wagen usw. aus Holz fertigt. > Drechsler: Er formt an der Drechselbank Dinge aus Holz wie Pfeffermühlen, Griffe, Schalen oder

auch die senkrechten Stäbe zwischen den Holztreppen und dem Geländer. > Moulagistin: Die letzte Frau, die diesen Beruf noch professionell ausübt, formt aus Wachs


reportage

BERUFE | 27

Modelstecher

Hans Neff macht aus Birnbaumholz Model Hans Neff ist in vierter Generation Modelstecher. Es ist ungewiss, ob diese Tradition weitergeführt wird. So ein altes Bauernhaus sollte man haben: Mitten in der grünen, hügeligen Landschaft des Appenzellerlandes. Ein Haus mit grossem Garten und mit unzähligen Schlupfwinkeln, in denen sich vorzüglich verstecken spielen lässt. Und oben, fast schon unter dem Dach, eine Werkstatt, wie es in der Schweiz keine zweite gibt – das Arbeitsfeld des Modelstechers Hans Neff (54) bei der Zürchersmühle, Gemeinde Urnäsch, Ausserrhoden. Hier steht er stunden-, ja tagelang, angetan mit einem Hirtenhemd und einem Glarnertüechli um den Hals gebunden, und schnitzt kunstvolle Figuren und Ornamente. Neffs Urgrossvater war Holzbildhauer, sein Grossvater ebenso wie sein Vater und der Bruder. Und so hat er die Familientradition weitergeführt, wurde Holzbildhauer und hat sich dann auf die filigrane Arbeit des Modelschnitzens spezialisiert. Wozu braucht es die Formen, die mit feinen, scharfen Messerchen aus dem Holz von Birnbäumen gestochen werden? «Früher fertigten wir Models hauptsächlich für die gefüllten Appenzeller Biber. Später kamen dann auch noch solche für Zürcher Tirggel*, Anisguetsli oder für die Schokowaffeln der Migros dazu», sagt Neff und weiter: «Beim Schnitzen muss ich wissen, für welches

Gebäck die Form gebraucht wird. Je gröber der Teig, desto gröber die Arbeit. Für die Zürcher Tirggel darf die Schnitzerei höchstens einen bis anderthalb Millimeter tief sein.» Einen ganz besonderen Auftrag durfte der Schnitzer anlässlich des 80. Geburtstags des im Januar verstorbenen Zürcher Schokoladefabrikanten und Modelsammlers Rudolph R. Sprüngli ausführen: eine Schnitzarbeit, die den ganzen Werdegang des Jubilars zeigte. «Das war der verrückteste Model, den ich je angefertigt habe», erinnert sich Neff. Vier Monate lang habe er daran gearbeitet. Hans Neff lebt zusammen mit seiner Partnerin und fünf Kindern. «Die beiden Jüngsten versuchen sich schon mit Hohleisen und Stechbeutel im Schnitzen. Aber ob einer von ihnen einmal Modelstecher wird, steht in den Sternen», sagt Neff. * Tirggel sind ein Zürcher Gebäck aus Honig, Mehl und Gewürzen. Sie werden so gebacken, dass sie eine braune, meist mit einem Bild versehene Vorder- und eine weisse Rückseite aufweisen. Die alten Formen für das Bild (Model) sind heute begehrte Sammlerstücke.

Erst wird die Form geschnitzt (links), dann kommt der Teig darauf: Der letzte Modelschnitzer, Hans Neff.

möglichst realitätsnah erkrankte und verletzte Körperteile. Bevor die Farbfotografie die Qualität von heute hatte, wurden die Moulagen in der Medizin zu Lehrzwecken plastisch nachgebildet.

> Calzeologe: «Calzeologie» kann mit Schuhkunde übersetzt werden. Ein Calzeologe erforscht die Geschichte der Schuhentwicklung und formt aus aufgefundenen Lederresten Schuhe nach.

> Ocularist: Was die Epithetikerin (siehe Seite 24) als Ersatz für fehlende Körperteile macht, tut der Ocularist für die Augen — mit Ersatzteilen aus Glas oder aus Kunststoff.


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

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Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Das haben wir jetzt davon. «Hans,

denk dran, gäu, nicht den Goran beleidigen!», rufe ich ihm jeden Morgen scherzhaft nach, wenn er, seinen roten Thek geschultert, in die Schule aufbricht. Ein paar ältere Mitschüler haben ihm ja vorgehalten, er hätte «Goran beläidigt». Erstens war mit «Goran» der Koran gemeint, zweitens war, der diesen verhöhnt haben soll, ein anderer Bub. Was sich leider erst herausstellte, als die Rächer des «Goran» unseren Hansli bereits vertöffelt hatten, Sie erinnern sich. Item. Keine Bange. Hans ist wohlauf, seine Nächstenliebe ungebrochen, und er findet nach wie vor, es sei nicht so wichtig, ob man dem lieben Gott nun Allah oder Buddha oder wie auch immer sage. Eines ist vielleicht noch wichtig im Zusammenhang mit religiöser Toleranz: Wir haben ökumenisch geheiratet. Ich war nämlich ein Migros-, meine Frau ein Coopkind. Bei welchem Grossverteiler man kommissiönelte, war in unseren Familien durchaus Glaubenssache. Wie in vielen Schweizer Haushalten der Sechziger- und Siebzigerjahre grenzte es an religiösen Eifer, ob man die Billigpreise des orangen M nun miss- oder billigte. Und in meinem Universum gab es nur Eimalzin, keine Ovomaltine. Die lernte ich erst als Neunjähriger am Turnverein-Skirennen im Ottenleuebad kennen. Giandor war in meinem Elternhaus Synonym für Schokolade, what else? Als ich jüngst ausrechnete, dass ich bis heute nahezu eine Tonne der rot verpackten Migros-Schoggi gegessen haben muss, beschlich mich ein leises Völlegefühl. Noch aber finde ich sie die beste der Welt. Anzeige

der hausmann | 29 Ein Ritual wars: Samstags fuhren wir ins Tscharnergut, das

modernste Einkaufszentrum rund um Bern. Während Mutter in der Migros zwei Wägeli füllte, kaufte Vater sich am Kiosk einen Goldmann-Krimi, setzte sich mit mir ins nahe Tea-Room, wo er ein Café crème und für mich ein Carac bestellte und seinen Krimi las, und wenn Miss Marple den Fall dann gelöst hatte – nach Stuuuunden, wie mir jeweils schien –, durfte ich die Serviererin rufen: «Frölein, zahle!» Fragen Sie mich nicht, weshalb wir nicht bei uns im Dorf einkauften, denn da gabs zwei Bäcker, zwei Metzger, eine Käserei, eine landwirtschaftliche Genossenschaft, ein Lädeli und einen «Konsum», wie Coop damals, 1969, noch hiess. Aber, nein, Einfamilienhüsli-Friedlis fuhren neureich und neugeizig in die Migros. Ganz anders meine spätere Frau. In ihrer aufrechten Bähnler- und Büezerfamilie war es Gewissenssache, im «Konsum» einzukaufen. Diesem Dutti traute man nicht. Der Grossvater meiner Liebsten hatte der Konsumgenossenschaft Huttwil als Präsi-

«Ich habe eine Tonne Giandor gegessen.» dent vorgestanden und 1952 die Festschrift zu deren 50-jährigem Bestehen verfasst. Migros und Coop, das waren Welten, und sie schienen unvereinbar. Doch unsere Liebe war stärker. Gerade tobt der Kampf der Kulturen bei uns im Quartier wieder, beide Grossverteiler buhlen mit nigelnagelneuen Filialen um Kundschaft, locken hier mit Kafi und Rabatt, da mit geschenkten Bratwürsten und Ballonen. Ich muss eh in beide Läden: weil Hansli ausschliesslich aufs Schoggi-Joghurt aus dem Coop schwört, die mir in ökumenischer Ehe Angetraute hingegen, Ihnen kann ichs ja sagen, mittlerweile nur noch MigrosJoghurt isst. Jetzt im Handel: Die Doppel-CD «Der Hausmann_Live im Miller’s Studio», Bestellung www.migrosmagazin.ch. Benefizlesung: 20.12., 17—18 Uhr, Bahnhof Bern, Galerie 2. Stock.


30 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Frau Iseli kommt zurück Das darf doch nicht wahr sein! Die Publikumslieblinge Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller verschwinden vom Bildschirm. Zum Trost gibts Ende Jahr eine neue Folge von «Total Birgit».

H

otel Concordia, Davos. Die Fenster des Gebäudes im untersten Stock sind verdunkelt. Das Schweizer Fernsehen dreht im Hotel die 21. Folge von «Total Birgit», die am 27. Dezember um 20 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt wird. Sie trägt den Titel «Ein bisschen Frieden». Die Berner Schauspielerin Birgit Steinegger stellt einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit in den verschiedensten Rollen unter Beweis. In der Ein-FrauShow parodiert sie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie spielt einen koreanischen General in steifer Militäruniform und selbstverständlich ihre prominenten Figuren: Elvira Iseli, Madame Mgubi und Frau Schruppatelli. Das Drehbuch zur neuen Folge schrieb wie immer Steineggers Lebensgefährte Markus Köbeli. Er ist

Autor, Regisseur und Erfinder der Comedysendung «Total Birgit», die vor zehn Jahren zum ersten Mal zu sehen war. In der neusten Folge – so viel sei verraten – mischen sich Elvira Iseli & Co. auf höchster Ebene in die Weltpolitik ein.

Wechsel von einer Rolle in die andere Der Drehfahrplan ist eng kalkuliert. In zwölf Tagen muss die 25-minütige Folge abgedreht sein. Birgit Steinegger hat keine Mittagspause. Vor dem Spiegel verwandelt der Maskenbildner sie abermals in eine andere Figur. Dunkler Teint, dicke Lippen aus Silikon, ein Kissen unter den Allerwertesten. Et voilà: Madame Mgubi sagt «bonjuuuur». «Das Kissen», erklärt Birgit Steinegger, «wirkt unterstützend in dieser Rolle.»


interview

Frau Schruppatelli fühlt sich auf dem Dreh wohl. Kleider, Schuhe für alle Rollen.

«Privat bin ich diskreter als Frau Iseli. Es ist toll, Dinge sagen zu dürfen, die mir selber nicht über die Lippen kämen.»

Frau Steinegger, beginnen wir mit der Hiobsbotschaft. SF setzt die Satiresendung «Birgits und WAMs Classe Politique» Ende Jahr überraschend ab. Dachten Sie zuerst an einen schlechten Witz?

Ich und sicher auch viele Zuschauer bedauern, dass die Sendung abgesetzt wird. Der Entscheid ist für mich schwer nachvollziehbar. Zumal die Sendung die Kriterien Qualität und Resonanz meines Erachtens erfüllt hat. Es war eine Kultsendung mit enormen Zuschauerzahlen. Es ist beunruhigend, dass der Bundesrat jetzt ohne unsere Begleitung weiterregieren muss … Ihr Kollege Walter Andreas Müller verschwindet vom Bildschirm. Sie bleiben dem Publikum in der Ein-Frau-Show «Total Birgit» erhalten. Die Zuschauer lieben Iseli & Co. nun schon seit zehn Jahren. Gibt es keine Ermüdungserscheinungen?

Nationalratsdebatten bringen Birgit Steinegger zum Lachen. In der beliebten Bundesrats-WG ist hingegen «fertig luschtig».

Überhaupt nicht. Ich liebe meinen Beruf. Die Figuren wandeln sich ja stets, die einen gehen, andere kommen. Ich fühle mich herausgefordert. Mein Beruf besitzt so viele Facetten. Von Ermüdungserscheinungen kann wirklich keine Rede sein. Welches ist bis jetzt die wichtigste Rolle Ihres Lebens?

Die, die ich im wahren Leben spiele.

BIRGIT STEINEGGER | 31

Lebenspartner Markus Köbeli (links) mit Madame Mgubi.

Im wahren Leben sind sie gerade 60 geworden.

Ja, ich habe meinen Geburtstag im Ausland gefeiert. Das war wunderbar. Frau Iseli sagt immer laut, was andere Menschen nur denken würden. Gefällt Ihnen das?

Ja, es ist toll, als Frau Iseli Sachen sagen zu dürfen, die mir selber nicht über die Lippen kämen. Sie sind privat also nicht direkt?

Nein, ich bin viel diskreter als Frau Iseli. Elvira Iseli tauchte zum ersten Mal in der Satiresendung «Übrigens» auf, Mitte der Neunzigerjahre. Ist sie Ihre Lieblingsfigur?

Frau Iseli hiess früher ja Frau Moser. Sie spricht «Bärndütsch», alsonichtvielandersalsBirgit.Sie ist sicher eine Lieblingsfigur von mir, sehr vertraut, beinahe ein Familienmitglied. Ich weiss, was sie denkt, wie sie in gewissen Situationen reagiert. Als Schauspielerin liebe ich es aber, verschiedene Figuren zu spielen. Darum habe ich immer die Rolle am liebsten, die grad aktuell ist. Während eines «Total Birgit»Drehs müssen Sie in unzählige Rollen schlüpfen, was ist anstrengend dabei und was schön?

Besonders anstrengend ist, dass wir nonstop unter Zeitdruck ste-

hen. Wenn die ganze Equipe auf dem Set auf mich warten muss, spüre ich den Druck schon sehr. Schön ist, wenn ich das Gefühl habe, die Figur gelingt. Und angenehm ist, wenn ich eine Glatze oder eine angeklebte Nase wieder loswerde. Verlieren Sie nie die Übersicht?

Manchmal hilft es, vor den Spiegel zu stehen. Da sehe ich genau, in welcher Haut ich stecke. Wissen Sie, wie viele Figuren Sie in «Total Birgit» schon gespielt haben?

Nein, ich habe sie nicht gezählt. Aber in einer TV-Show haben sie einem Kandidaten einmal diese Frage gestellt. Angeblich waren es über hundert. Denken Sie sich die Figuren für «Total Birgit» zusammen mit Ihrem Lebenspartner Markus Köbeli aus, der Autor und Regisseur der Comedysendung ist?

Vom Ablauf her ist es so, dass er als Autor zuerst den Text schreibt. Dann überlegen wir uns, welche Figur zu diesem Text passen könnte. Welchen Dialekt sie spricht, welche Haarfarbe sie hat, ob sie dick oder dünn ist. Manchmal habe ich eine bestimmte Figur im Kopf, die ich unbedingt LESEN SIE WEITER AUF SEITE 33


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

spielen möchte. Markus muss dann jeweils mein überschäumendes Temperament in geordnete Bahnen lenken. Und als Paar bringen Sie das alles gut unter einen Hut?

Die Zusammenarbeit ist professionell. Wir ergänzen uns ideal.

Gibt es Figuren, an denen Sie sich die Zähne ausbeissen?

Allgemein Männerrollen, die spiele ich nicht so gern, weil ich da Hemmungen habe. Auch bei alt Bundesrätin Ruth Metzler musste ich passen. Wegen des Dialekts, der lag mir nicht. Gehen wir ins Detail. Bei welchen Politikerinnen fällt Ihnen das Parodieren leicht und warum?

(Steinegger schlüpft für einige Sätze in die entsprechende Rolle.) Also bei Micheline Calmy-Rey ist natürlich schon einmal der welsche Anzeige

Dialekt sehr dankbar «mit vielleicht ein paar ebenfalls nettes grammatikalisches Fehler, ihr liebeswürdiges Lachen, das Frisüüür mit Mèches». Herrlich. Doris Leuthard bietet sich dank ihrer Unterlippe an und «de wunderschöne grosse Auge», die ich zwar nicht habe, aber zu imitieren versuche. Eveline Widmer-Schlumpf ist schwieriger wegen des Bündner Dialekts. Silvia Blocher eignet sich aufgrund ihres leichten Silberblicks, «wägem Züridütsch und de Stimmlaag». Sie hat auch eine ähnliche Figur wie ich. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 35

BIRGIT STEINEGGER | 33

Preisgekrönte Parodien Birgit Steinegger (60), Tochter eines Schweizers und einer Schwedin, erlangte Berühmtheit durch ihre kabarettistischen Auftritte als «Frau Iseli» oder ihre Parodien von Persönlichkeiten wie Micheline Calmy-Rey, Martina Hingis und Ruth Dreifuss. Die gebürtige Bernerin brachte das Publikum in «Viktors Spätprogramm», «Birgits und WAMs Classe Politique», «Übrigens» und vielen anderen Sendungen zum Lachen. 2001 erhielt «Total Birgit», ihre Ein-Frau-Show, den Prix Walo in der Sparte «beste Unterhaltungssendung». Steinegger gewann unter anderem den «Tele-Preis», den «Salzburger Stier», den Prix Walo als Publikumsliebling und den Berner «Bäredräck» als Anerkennung ihrer Rolle als Botschafterin des Berner Humors. Seit 1984 ist sie auf DRS 1 mit Walter Andreas Müller in der Satiresendung «Zweierleier» zu hören. Sie steht regelmässig auf verschiedenen Schweizer Theaterbühnen. Birgit Steinegger auf SF 1: > 27.12.08, 20.05 Uhr, «Total Birgit», Ein bisschen Frieden > 28.12.08, 21.50 Uhr, «Birgits und WAMs Classe Politique — Spezial» > 21.2.09, 20.05 Uhr, «Total Birgit», Der grosse Abend

«Micheline Calmy-Rey ist dankbar wegen des Dialekts ‹mit vielleicht ein paar nettes grammatikalisches Fehler und das Frisüüür.›»


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interview

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

BIRGIT STEINEGGER | 35

«Es ist beunruhigend, dass der Bundesrat jetzt ohne unsere Begleitung weiterregieren muss.»

Die Maske hat viel zu tun bei so vielen verschiedenen Rollen.

Interessieren Sie sich persönlich für Politik?

Ja, sicher. Mich interessieren die Entwicklungen in der Gesellschaft. Da gehört Politik dazu. Selber in die Politik einsteigen wollten Sie nie?

Um Himmels willen, nein. Ich wäre eine Fehlbesetzung.

Haben sich Politikerinnen schon einmal bei Ihnen über ihre Darstellung beschwert?

Ich habe schon viele liebenswerte Reaktionen von äusserst prominenten Persönlichkeiten erhalten. Oft staune ich, wie viel Humor und Fähigkeit zur Selbstironie die Betroffenen haben. Eine einzige negative Reaktion gab es einmal. Aber ich verrate jetzt nicht, von wem.

Ihr Kollege, Walter Andreas Müller, sagt, dass Sie immer ihn vorschicken, wenn es darum geht, Interviews zu geben. Warum stehen Sie den Medien so ungern Red und Antwort?

Interviews liegen mir nicht. Ich bin Schauspielerin und lasse lieber meine Figuren reden. Sie haben auch keine Homepage.

Nein, das brauche ich nicht.

Wollten Sie eigentlich schon als Kind Schauspielerin werden?

Nein, Clown. Ein Clown bin ich nun ja auch ein bisschen geworden. In unserer Familie wurde viel musiziert. Ich spielte Geige und Klavier. Nach den Hauskonzerten bin ich jeweils auf den Estrich geklettert, habe Kleider hervorgezerrt, um die Gäste zu parodieren. Sie bringen andere zum Lachen. Lachen Sie selber auch gerne?

Ja, Humor ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil meines Berufs. Er ist auch ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Humor hilft, gewisse Situationen gelassener zu nehmen. Was bringt Sie zum Lachen?

Zum Beispiel Verpackungen, die ich nicht aufbringe, oder Gebrauchsanweisungen, die ich nicht verstehe. Auch tragische Situationen können komische Seiten haben. Nationalratsdebatten oder Neujahrsansprachen erheitern mich. Die Komik finde ich oft in alltäglichen Begebenheiten.

Interview Judith Wyder Bilder Tanja Demarmels

Madame Mgubi beim Styling: Die Lippen sitzen, die Frisur auch gleich.

WAM über Birgit Steinegger Das Schweizer Fernsehen hat «Birgits und WAMs Classe Politique» «aus Kostengründen» abgesetzt. Die letzte Sendung, «Birgits und WAMs Classe Politique – Spezial», strahlt SF 1 am 28. Dezember aus. Über seine Kollegin Birgit WAM will mit Birgit Steinegger, mit der Walter Andreas Müller weiterhin am Radio in der Satiresendung «Zweierauf die Bühne. leier» zu hören ist, sagt der Schauspieler: «Sie ist nicht nur eine liebe Kollegin, sondern eine Freundin. Vermutlich sehen wir einander mehr als unsere Partner. Wir haben uns unwahrscheinlich aneinander gewöhnt. Oft funktioniert unser Zusammenspiel auch ohne Kommunikation, so gut kennen wir uns. Birgit Steinegger ist bei ihrer Arbeit ungemein präzis, sie überlässt nichts dem Zufall, sie ist eine Perfektionistin. Improvisationen mag sie weniger. Sie hat manchmal wenig Selbstvertrauen, obwohl sie derart begabt ist. Komplimente hört sie ebenfalls nicht gerne. Ich hoffe, ich kann sie davon überzeugen, nach der Absetzung von ‹Birgits und WAMs Classe Politique› mit mir eine gemeinsame Theaterproduktion in Angriff zu nehmen.»


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

Was Hänschen lernt, braucht Hans nicht mehr zu lernen: Die Wädenswiler Sechstklässler Raphael, Justus und Lydia (von links) erproben den schonenden Umgang mit Wasser.

Ein guter Vorsatz fürs Wasser

Mit dem AquaClic aus der Migros den CO2Ausstoss verringern.

50 Migros-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gingen letzte Woche zur Schule: In 25 Schulhäusern montierten sie freiwillig während der Arbeitszeit Wasser sparende Hahnenvorsätze. So werden jährlich über 90 Tonnen CO2 eingespart.

Bild Nelly Rodriguez

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insatzort Schulhaus Glärnisch in Wädenswil ZH. Im Klassenzimmer von Lehrer Bruno Rhyner, wo gewöhnlich seine 23 Sechstklässler unterrichtet werden, herrscht an diesem Montagmorgen, dem 8. Dezember, ungewohnte Hektik: Am Weltklimatag werden ganze Batterien von AquaClics ausgepackt, ferner Gummidichtungen, und jemand schwingt eine Rohrzange.

AquaClics – erhältlich bei Do it + Garden – sind Vorsätze für Wasserhahnen. Damit kann der Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Die vier im Schulzimmer anwesenden engagierten MigrosMitarbeitenden Yvonne Brand, Ruth Werthmüller, Cornelia Diethelm und Aurel Keller gehören zu den 50 Personen, die sich freiwillig meldeten, während der

Arbeitszeit Schulhäuser aufzusuchen, um dort die Hahnen aufzuwerten, diesen eine Krone aufzusetzen. Gleichzeitig ging es bei der Aktion darum, die Schulkinder aufzuklären: Durch den verminderten Wasserverbrauch muss weniger Wasser aufbereitet werden. Damit können über alle an der Aktion beteiligten Orte mehr als 90 Tonnen CO2 oder 29 500 Liter Heizöl eingespart werden.

Die ganze Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit Myblueplanet, einer Bürgerinitiative mit dem Ziel, einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Carl Bieler www.migros.ch/klimaschutz www.myblueplanet.ch

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Auf Stroh artgerecht gehalten: Schweine in einem TerraSuisse-Betrieb in Aeschi SO.

Schweinefleisch unbesorgt geniessen

Verseuchtes Schweinefleisch aus Irland sorgt im Ausland für Aufregung. Nachhaltige Landwirtschaft, wie sie die Migros mit dem Label TerraSuisse unterstützt, ist die beste Vorsorge gegen solche Skandale.

Bild Anita Vozza

A

ufregung in ganz Europa: In den letzten Tagen berichteten die Medien über dioxinverseuchtes Schweinefleisch aus Irland. In einer irischen Fabrik, die Lebensmittelreste zu Tierfutter verarbeitet, lag die Ursache der Verunreinigung: Industrieöl war dort in Kontakt mit dem Futter gelangt.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) klärte vergangene Woche zusammen mit den kantonalen Laboratorien ab, ob in den Monaten Oktober und November irisches Schweinefleisch in die Schweiz gelangt war. Am Donnerstag gab das BAG vorerst Entwarnung. Die Spezialisten des Bundes wollen die internatio-

nale Lage aber weiterhin beobachten.

Migros setzt auf Schweizer Fleisch Für die Kundinnen und Kunden der Migros besteht ohnehin kein Grund zur Sorge: «97 Prozent unseres Schweinefleischs stammen aus der Schweiz», erklärt Peter

FLEISCH | 39

Burkart, Bereichsleiter für Frischfleisch bei der Migros. «Die kleinen Mengen, die wir importieren, stammen aus Deutschland und Österreich.» In der Schweiz sorgen strenge Gesetze für die Sicherheit der Konsumenten: Die Verfütterung von Schlachtabfällen an Schweine ist zum Beispiel verboten. In den Labors der Qualitätssicherungsfirma SQTS in Dietikon ZH wird das Schweinefleisch der Migros zudem regelmässigen Tests unterzogen. «Die beste Vorsorge gegen Lebensmittelskandale ist eine nachhaltige und naturnahe Landwirtschaft», meint Experte Burkart. Das Migros-Label TerraSuisse steht für diese umsichtige Art von Tierhaltung und Ackerbau. Zusammen mit der Vereinigung IP Suisse, zu der 18 000 Schweizer Bauernbetriebe gehören, hat die Migros ein breit angelegtes Programm entwickelt: In der ganzen Schweiz setzen sich Bäuerinnen und Bauern für das Wohl von Nutztieren ein. Zugleich fördern sie die Artenvielfalt, indem sie Lebensräume für seltene Wildtiere und -pflanzen schaffen.

Gesunde Tiere dank artgerechtem Futter Bei der Schweinezucht und -mast gelten auf TerraSuisse-Betrieben Vorschriften, die noch strenger als die Schweizer Gesetze sind. «Die Tiere fressen Gerste, Mais, Rapsschrot und Soja», erläutert Peter Althaus von der Vereinigung IP Suisse. «Dieses Futter ist artgerecht und perfekt auf die VerdauungderSchweineabgestimmt. In den ersten Lebenswochen ist Muttermilch die wichtigste Nahrung der Ferkel. Erst nach vier bis fünf Wochen werden sie vom Muttertier getrennt.» Die Schweine leben auf TerraSuisse-Betrieben in besonders tierfreundlichen Ställen: Es gibt jederzeit einen Zugang ins Freie, im Liegebereich ist der Boden mit Stroh bedeckt, und der Fressbereich ist abgetrennt. Die TerraSuisse-Lebensmittel spielen im Migros-Sortiment eine wichtige Rolle: So stammen bereits 70 Prozent des von der Migros verkauften Schweinefleischs von TerraSuisse-Betrieben. Michael West


40 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

MurmelNostalgie

Die grosse Migros-Murmelmania hat diesen Sommer die ganze Schweiz auf die runden Kugeln gebracht. Ein wehmütiger Blick zurück.

M

ir fehlt nu no t PirateMurmle», «Und ich, mir fehlet nur no zwei, denn hani ali 32 Chugle zäme». Solche und ähnliche Äusserungen hörte man in diesem Sommer auf jedem Spielplatz, in jedem Schwimmbad und sogar an den Badestränden in Italien. Alle sprachen von der grossen MigrosMurmelmania und ihren Sammelmurmeln, mit denen alle spielen wollten. Pro 20 Franken Einkauf schenkte die Migros ihren Kunden eine Murmel. Bald waren die bunten Kugeln in jedem Kinderzimmer anzutreffen.

Riesenerfolg trotz anfänglicher Skepsis Ein altes – manche meinten gar veraltetes – Spiel soll in Zeiten von Computergames und täuschend echten Animationsfilmen die Kinderherzen wieder zurückgewinnen? Nicht wenige waren skeptisch, als sie die erste Murmelmünze an der Kasse entgegennahmen. Spätestens am Murmelautomaten wurde man vom Gegenteil überzeugt. Dort konnte man die «Murmelwährung» – die Münzen – gegen das eigentliche Objekt der Begierde eintauschen. Einfach Münze rein, schon kullerte eine Murmel aus dem Automaten. Nicht wenige Mamis und Göttis sah man in diesen Tagen auf allen vieren in der Migros den

Murmeln nachjagen. Schliesslich wurde jede neue Kugel zu Hause von den Kleinen wie ein Schatz in Empfang genommen. Während knapp dreier Monate verteilten sich so mehr als 42 Millionen Murmeln im ganzen Land – so werden auch zukünftige Generationen Freude am Spiel mit den kullernden Kugeln haben.

Murmeln spicken statt Videogames spielen Einer freute sich ganz besonders über die Murmelmania: Für Nicola Hugi sind Murmeln nicht nur ein Spielzeug, sondern ebenso Sportgerät. Als Schweizer Murmelchampion führte er die Kids in das Geheimnis der Murmelei ein. Dass sein Sport einmal so populär werden würde, hätte der 14-Jährige vor der Murmelmania nie gedacht. Doch das Murmelfieber stellte alles in den Schatten: Statt die neue Spielkonsole auszuprobieren, wollten diesen Sommer Nachbarn und Klassenkameraden mit Nicola eine Partie murmeln. Richtig ernst galt es für ihn im August. In Frankreich – dem Murmelland schlechthin – fanden die Murmel-Weltmeisterschaften statt. Kugelakrobaten aus Italien, Deutschland, England, der Schweiz und sogar aus Madagaskar traten im Sportmurmeln gegeneinander an. Am Ende musste sich Nicola jedoch ge-

urmel Grosse Kinderaugen an der Murmeltankstelle: Welche Murmel aus dem Automaten kullerte, war dem Zufall überlassen.

Höchste Konzentration: Beim sportlichen Sandmurmeln kommt es auf Geschick und eine ruhige Hand an. Nicola Hugi besitztt beides.


m-aktuell

MURMELSPIEL | 41

«Mit ganz viel Kleister, alten Zeitungen und Zeit habe ich ein Schloss für meine Murmeln gebaut.» Kevin Steinmann, Worben BE schlagen gebe geben – zu stark waren die Franzosen und Spanier. Auch das Migros-Magazin spürte den M Murmelboom. Dutzende von Bild Bildern und Geschichten von Grosseltern, Gros Neffen und Göttis erreichten errei die Redaktion. Erika Erik Johner aus dem Bernbiet war ganz begeistert von der Bastelleidenschaft ihres achtjährigen Sohns Rick. «Er will nur Sohn noch Bahnen und Spiele für die Murmeln basteln.» Und Kevin aus te Worben baute für seiWo ne Murmeln sogar ein eigenes Schloss. ei Text Cinzia Venafro Bilder Kilian Kessler/ Florian Nidecker

Infos: www.m www.murmelmania.ch

«Auf meinem selbst gezimmerten Murmelparcours rollen die Lilibiggs-Murmeln besonders gut. » Rick Johner, Uettligen BE


42 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Produkte aus der Migros > WEIHNACHTEN

Zusammensitzen, plaudern und gemeinsam schlemmen: Das ist Weihnachten. Bald wird auch der Koch mit am Tisch sitzen, denn an diesem Abend soll keiner allein in der Küche stehen.

S

tolz serviert Koch Ueli die Vorspeise: eine SélectionPerlhuhnbrust auf einem exotischen Salat. «Gottlob wird das Sélection-Perlhuhn samt Haut verkauft, denn dadurch bleibt das Fleisch beim Braten schön saftig», erklärt er der Tischrunde. Knecht Dani probiert einen ersten Bissen und bemerkt erstaunt, dass das Fleisch einen leichten Wildgeschmack aufweise. Koch Ueli kennt den Grund: «Es sind eben Freiland-Perlhühner, die langsam wachsen und sich dabei oft und gerne draussen aufhalten.» Deshalb seien die Brüstchen auch heller in der Farbe als die Flügel, fügt er an, bevor er selber eine Gabel Perlhuhnbrust und Salat geniesst. Wichtel Dirk, welcher der Gesellschaft beim Servieren ein lustiges Liedlein spielt, hat derweil den Lachs entdeckt. Als Einziger nascht er vom Rauchlachsbuffet. «So schöne Lachsrosen habe ich noch nie gesehen, und die Weissweinterrine mit Lachs schmeckt wunderbar», rühmt er begeistert. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44

Bilder Dirk Lässig und Kay Herschelmann, Styling Marlise Isler, Hair & Make up Dian Bhutia, Setdesign Markus Härdi, Geschirr: Foto Raphaela Pichler, Styling Marisa Pichler

Edle Speisen fürs


schaufenster Nr. 47 Basteln und Dekorieren

Nr. 48 Baumschmuck Nr. 49 Guetsli und und Lichterketten Pralinen

Nr. 50 Geschenke

Nr. 51 Festtagsmenü

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Nr. 52 Sélection und Last-Minute-Geschenke

Fest Schneekönigin Florence lädt ein: Am Weihnachtsabend sitzen Knecht, Magd, Wichtel und Schneekönigin friedlich beisammen und geniessen die Kochkünste von Ueli. Zum Auftakt hat der Koch eine saftige Perlhuhnbrust von Sélection gebraten, deren leichter Wildgeschmack perfekt zum exotischen Salat passt.

Perlhuhnbrust auf exotischem Salat Vorspeise für 4 Personen 2 cm Ingwer 1 EL Sojasauce 3 TL Honig 6 EL Olivenöl 2 Sélection-Perlhuhnbrüstchen 2 Grapefruits 1 Mango 1 Peperoncino 2 Chicorée 1 Limette Salz, Sélection-Blumenpfeffer 1 dl Geflügelfond Schnittlauch zum Garnieren

1) Ingwer fein reiben. Hälfte mit Sojasauce, 2 TL Honig und 1 EL Olivenöl mischen. Perlhuhnbrüstchen 20 Minuten darin marinieren. 2) Grapefruits mitsamt weisser Schale schälen. Filets herausschneiden. Mango klein würfeln, Peperoncino in Ringe schneiden und entkernen. Vom Chicorée 8 Blätter beiseitelegen, Rest in 1 cm breite Stücke schneiden. Mit Grapefruit und Mango auf Teller anrichten. 3) Für die Salatsauce Limette heiss waschen. 1 TL Schale abreiben, 2 EL Saft auspressen. Zusammen mit restlichem Ingwer, Honig und 3 EL Olivenöl mischen. Mit Salz und Blumenpfeffer würzen.

4) Backofen und einen kleinen Bräter auf 180 Grad vorheizen. Brüstchen aus der Marinade heben und wenig salzen. Bei mittlerer Hitze in 2 EL Öl in einer Pfanne rundum ca. 4 Minuten anbraten. In den Bräter legen, Fond dazugiessen. Fleisch im Ofen 10 Minuten garen. 5) Brüstchen aus dem Bräter nehmen. Mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Ofentemperatur auf 200 Grad Oberhitze erhöhen. Brüstchen mit der restlichen Marinade dick bestreichen. In der oberen Ofenhälfte unter Aufsicht braten, bis die Haut knusprig braun ist. 6) Perlhuhnbrüstchen in Tranchen schneiden und auf den Salaten anrichten. Alles mit der Limettensauce beträufeln und mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

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44 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Festliche Teller fürs Weihnachtsmenü «Platin», spülmaschinengeeignet: Teller flach 27 cm, Fr. 15.90, Teller tief 23 cm, Fr. 16.90, Dessertteller 21 cm, Fr. 12.90, Platzteller Kunststoff, div. Farben, Fr. 4.90. «Gourmet»: Esslöffel/-gabel, je Fr. 4.90, Tafelmesser, Fr. 9.90, Kuchengabel, Fr. 3.70, Kaffee-/ Mokkalöffel, je Fr. 3.50, Gemüsegabel, Fr. 13.50, Servierlöffel, Fr. 13.50, Fischmesser, Fr. 5.—. «Castello»-Weissweinkelch, 2 St., Fr. 14.90. Tischläufer, 45 x 150 cm, div. Farben,

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Sinfonie in Lachs

Rauchlachs gibt es nicht nur am Stück oder in Scheiben geschnitten, sondern auch als hohe, von Hand filettierte Rückenfilets, die nach schottischer Tradition über Eichen- und Buchenholz geräuchert wurden. Aus schottischem Lachs hergestellt wird auch das delikate Mousse oder die würzige Weisswein-Terrine, aromatisiert mit fruchtigem Chardonnay und Kräutern. Ein Blickfang auf jedem Buffet sind die von Hand geformten Rosen aus schottischem Lachs, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch ausgezeichnet schmecken.

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Rauchlachs-Shots aus schottischem Lachsmousse, von Hand mit Lachsstücken garniert, 6 St., 220 g, Fr. 14.90*

Rauchlachs-Weisswein-Terrine aus schottischem Zuchtlachs, Chardonnay und Kräutermousse, 4 St., 240 g, Fr. 10.90*

Rauchlachsrosen, von Hand geformt aus schottischem Lachs, 6 St., 228 g, Fr. 15.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Lachs, Wolfsbarsch und Exoten

Weiter gehts mit dem exquisiten Wolfsbarsch, auch als Loup de mer bekannt, mit Mandarinen und Sternanis, den Koch Ueli stolz der Runde präsentiert. Nein, an Weihnachten muss niemand am Tisch filettieren, das übernimmt der Profi. Er serviert die Filets mit feinem Reis, dem er etwas in Butter gedünsteten, geriebenen Ingwer und kleine Birnenwürfel beigemischt hat. Ein leichtes Gericht, damit genü-

gend Platz bleibt für die überbackenen, exotischen Früchte, die er als Dessert vorbereitet hat. Florence kanns kaum erwarten, sie liebt die leichte Säure und das fruchtige Aroma von Mango, Pitahaya und Karambole. «Woher kennst du all diese Früchte?», will Brigitte von Florence wissen. «Vor Weihnachten finden in grösseren Migros-Filialen oft Degustationen statt, die ich gerne besuche. Da erhalten die


schaufenster s c chaufenster haufenster

| 45 FESTTAGSMENÜ FESTTA FESTTA

Loup de mer fürs Festmenü Koch Ueli ist so stolz auf sein Werk, dass er den Wolfsbarsch schon vor dem Braten präsentiert.

1. Haut hinter den Kiemen und dem Rückgrat entlang aufschneiden und abziehen. 2. Das obere Filet dem Rückgrat entlang lösen, beide Filets vorsichtig abheben. 3. Unter der Schwanzflosse die Haut durchschneiden und die Gräte von hinten nach vorne heben.

Weihnachtlicher Loup de mer Hauptgericht für 4 Personen 2 grosse oder 4 kleine Loup de mer, küchenfertig Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Knoblauchzehen 6 Mandarinen 1 Bund Thymian 8 Sternanis 2—3 EL Olivenöl 4 EL Mandelscheiben 30 g Butter 2 cl Orangenlikör, z. B. Cointreau

Kunden Hinweise, wie die Exoten zubereitet werden können. Man kann fragen und probieren und erst noch alle Informationen in Form einer kleinen Broschüre mit nach Hause nehmen», erzählt sie. Die Runde hat den Abend rundum genossen, und alle rühmen Ueli für seine Kochkünste. Auch der ist glücklich, denn Brigitte hat ihm als Dank zusammen mit den Wichteln Dirk und Steven heimlich die Küche aufgeräumt. Ruth Gassmann Rezepte Andrea Pistorius

MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 46

1) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Fische kalt abspülen und trocken tupfen. Jede Seite dreimal einschneiden. Innen und aussen mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauchzehen in dicke Scheiben schneiden. Mandarinen heiss waschen. 2 Früchte auspressen, restliche mitsamt der Schale in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Fischbäuche mit Thymian, Knoblauch, Sternanis sowie Mandarinenscheiben füllen. 2) Eine grosse, ofenfeste Form mit wenig Olivenöl ausfetten. Fische hineinlegen. Restlichen Knoblauch, Thymian, Sternanis

sowie Mandarinenscheiben darauf verteilen. Mit Olivenöl und Mandarinensaft beträufeln. 1 grosses Stück Backpapier gut mit warmem Wasser tränken und ausdrücken. Wie einen Deckel locker über die Fische spannen. In der Ofenmitte 20 Minuten braten. Backpapier entfernen und nochmals weitere 5—10 Minuten braten. 3) Mandelscheiben ohne Fett rösten. Butter aufschäumen, bis

diese etwas Farbe angenommen hat. Mit Cointreau ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen. Fisch filettieren (siehe Anleitung oben). Fischfilets mit Mandarinenscheiben und Gewürzen auf Teller anrichten. Mit Mandeln bestreuen und mit der Butter begiessen. Dazu Reis-Timbale, das ist zum Beispiel mit Birnenstücken und Ingwer gebratener Basmatireis, servieren.


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Exoten fürs Fest Ob sie nun Mangostane, Pitahaya oder Litschi heissen, die Exoten sind pünktlich zu Weihnachten in der Migros. Frisch, saftig und voller Vitamine erfreuen sie Florence jedes Jahr mit ihren fruchtig-süssen Aromen.

Überbackene, gefüllte Ananas Dessert für 4 Personen

Aufgetaucht und eingedippt

An der Gabel taucht das gegarte Rinds- oder Kalbfleisch aus der kräftigen Bouillon auf und will gedippt werden — mal in Meerrettich-, Knoblauchoder Tartare-, mal in Mexicaine-, Pfeffer-, Curry- oder Cocktail-Sauce. Schön, dass es die in der Migros im Kühlregal alle schon fixfertig gibt. Und zwar wie hausgemacht, ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Anna’s-Best-Dipsaucen, 125 g, ab Fr. 1.60

1 Limette 2 Baby- oder 1 grosse Ananas 1 Mango 1 Pitahaya 2 Minibananen 1 Karambole 1 Kiwi 2 EL Exoticsirup 2 Eiweiss 7 EL Puderzucker 8 Physalis Puderzucker zum Bestäuben 1) Limette heiss waschen, die Schale abreiben, 2 EL Saft auspressen. Ananas mitsamt Grün halbieren, Fruchtfleisch vorsichtig herausschneiden, holzigen Mittelteil entsorgen. Mango, Pitahaya, Bananen und Kiwi schälen. Mango, Pitahaya sowie

Ananasfruchtfleisch ca. 1,5 cm gross würfeln, Bananen, Kiwi und Karambole in Scheiben schneiden. Mit Sirup, Limettenschale und 1 EL Limettensaft mischen. In die Ananasschalen füllen. 2) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eiweiss mit restlichem Limettensaft steif schlagen. Puderzucker langsam einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Mit einem Spritzsack Häubchen zwischen die Früchte spritzen. In der Ofenmitte ca. 15 Minuten backen, bis das Baiser goldbraun ist. Physalis öffnen und dazulegen. Mit Puderzucker bestreuen und warm servieren.


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FESTTAGSMENÜ | 47

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

KARTOFFELN | 49

Weihnachten mit Amandine Amandine ist das Topmodel unter den Schweizer Kartoffeln und genau die richtige Knolle für die Festtage. Etwa als aromatische Begleiterin zu Truthahn oder Wildlachs.

Amandine, die festkochende Schöne: Ihr Fruchtfleisch ist makellos, ihre Schale feinhäutig. Kurz, die Kartoffel fürs Spezielle.

K

ann man eine Kartoffel lieben? Man kann. Bekanntlich geht die Liebe ja durch den Magen. Das Ganze fängt bei Amandine aber schon viel früher an. Die längliche Kartoffel betört die Nase mit ihren feinen Duftnoten, entzückt den Gaumen mit ihren würzigen Aro-

men und befriedigt den Appetit als gebratene oder geschwellte Gourmetkartoffel. Dank der dünnen Haut muss sie nicht einmal geschält werden. Sie schmeckt im Naturkleid noch mal so gut. Solch eine Kartoffel will gut behütet sein und verlangt einen starken Partner. In der Migros hat

Amandine ihn gefunden. Exklusiv versteht sich. Übrigens: Die festkochende und helle Kartoffel eignet sich auch sehr gut für Salat. Oder geniessen Sie sie lauwarm und mit etwas Kaviar serviert, dann wird sie sogar himmlisch. Wobei sie irdisch genauso gut schmeckt. MJ

Amandine-Kartoffeln, 1,5 kg* * Regionale Preise.


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Córdoba, Sevilla, Granada, Madrid und Toledo ■ Andalusische Perlen Úbeda, Carmona und Ronda Alhambra und Generalife-Gärten ■ Die unvollendete «Sagrada Familia» in Barcelona

Ihr Reiseprogramm Auf dieser umfassenden Reise durch Andalusien besuchen wir prachtvolle Städte wie Sevilla, Córdoba und Granada, wo Spuren einer bewegten Geschichte allgegenwärtig sind. Genauso faszinierend sind die abwechslungsreichen Landschaften und maurischen Palastanlangen mit ihren blühenden Gärten. Aber auch die andalusischen Kleinstädte Ronda, Carmona und Úbeda gehören zu den Höhepunkten dieser faszinierenden Region Spaniens. Auf der Hin- und Rückreise nach Andalusien besuchen wir ausserdem weitere beeindruckende Städte wie Zaragoza, Madrid, Toledo und Barcelona. 1. Tag: Schweiz – Genua – Einschiffung. Fahrt via Tessin nach Genua und Einschiffung auf ein Schiff der Reederei «Grimaldi Lines». 2. Tag: Barcelona – Zaragoza. Ankunft in Barcelona und Ausschiffung. Über Llerida erreichen wir Zaragoza, die frühere Hauptstadt des Königreiches Aragonien. 3. Tag: Zaragoza – Madrid – Toledo. Fahrt in die spanische Hauptstadt. Madrid gilt mit Recht als eine der schönsten Städte Europas. Elegante Parks und Alleen voller schmucker Geschäfte und Springbrunnen sowie eine malerische Altstadt um den anmutigen Plaza Mayor bestimmen das Bild der Stadt. Geführte Besichtigung der herausragenden Sehenswürdigkeiten. Weiterfahrt nach Toledo. 4. Tag: Toledo. Toledo fällt in erster Linie durch seine spektakuläre Lage oberhalb der Tajo-Schlucht auf. Auf einer Führung entdecken wir die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, sowie die riesige Kathedrale. Nachmittag zur freien Verfügung.

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5. Tag: Toledo – Úbeda – Córdoba. Unterwegs nach Córdoba besuchen wir das reizvolle Städtchen Úbeda mit seiner prächtigen, von alten Häusern umgebenen Plaza Vazquez de Molina. Abends Ankunft in Córdoba. 6. Tag: Córdoba – Carmona – Sevilla. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Córdoba ist die Moschee, die zu beiden Seiten von Hofgärten mit Orangenbäumen flankiert ist. Wir sehen auch das jüdische Viertel mit seinen weissgetünchten Häusern, Veranden und Springbrunnen. Auf der Weiterfahrt nach Sevilla Besuch der typisch andalusischen Kleinstadt Carmona, die sich über der GuadalquivirEbene erhebt. 7. Tag: Sevilla. Besuch der historischen Altstadt von Sevilla. Wir sehen u. a. das Judenviertel – Barrio de Santa Cruz, die Alcazar und die gewaltige Kathedrale (von aussen). Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen oder eine gemütliche Kutschenfahrt durch die Gassen der Altstadt (fakultativ). 8. Tag: Sevilla – Ronda – Granada. Entlang der Route der Weissen Dörfer erreichen wir das an atemberaubender Lage, am Rande einer tiefen Schlucht gelegene Ronda. Besichtigung der berühmten Stierkampfarena und Altstadtrundgang. Abends erreichen wir Granada. 9. Tag: Granada und Alhambra. Geführte Besichtigung des maurischen Palastes Alhambra und der Generalife-Gärten. Nachmittag zur freien Verfügung. Sehenswert sind in Granada, nebst der herrlichen Lage am Fuss der Sierra Nevada, auch die Kathedrale sowie die faszinierenden Stadtteile Albaicín und Sacromonte mit den Flamenco-Lokalen. 10. Tag: Granada – Benicasim. Wir verlassen Granada und erreichen via Elche und Alicante Benicasim bei Castellón.

11. Tag: Benicasim – Barcelona – Perpignan. Fahrt nach Barcelona. Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sagrada Familia und der bekannten Flaniermeile «Las Ramblas». Anschliessend Weiterfahrt zum letzten Übernachtungsort Perpignan in Südfrankreich. 12. Tag: Perpignan – Rückfahrt in die Schweiz. Rückfahrt via Orange, Lyon, Genf zurück zu den Einsteigeorten.

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

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Fruchtiger Mix

ANNA’S BEST | 51

Prickelnd: Der MandarinenMojito mit Anna’sBest-Fruchtsaft überzeugt auch ohne Rum.

G

eschüttelt, nicht gerührt» ist das Motto von Marcel Widmer (28), dem Schweizer Meister 2008 im Showmixen. Jedenfalls wenn es darum geht, einen Mojito auf den Tresen zu zaubern. Dass dies auch ohne Alkohol geht, zeigt er gerne. Aber Achtung: Cocktail ist nicht gleich Cocktail. «Auf die Qualität des Fruchtsafts kommt es an», sagt der Profi und schüttelt den Shaker gekonnt durch die Luft. «Die 100 Prozent Fruchtanteil der Anna’s-Best-Säfte schmeckt man einfach. Sie verwöhnen den Gaumen, als wären sie frisch gepresst.» Alle Säfte sind frei von Konservierungsstoffen und Kristallzucker. AB Anna’s-Best-Orangensaft, 75 cl, Fr. 3.10; Multifruchtsaft, 75 cl, Fr. 3.50, Mandarinensaft, 75 cl, Fr. 3.90

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4 Limettenschnitze 2 EL Rohrzucker 1 Messerspitze Zimt 6—8 Minzeblätter 8 cl Anna’s-Best-Mandarinensaft 1,5 dl Ginger Ale 1 Zimtstange 1 Minzezweig

Geschüttelt und ohne Alkohol: Ein Fruchtcocktail, der allen schmeckt.

Anna’s-Best-Mandarinensaft in ein Glas giessen, Rohrzucker und Zimt darüberstreuen, Minzeblätter und Limettenschnitze beifügen und mit einem Stössel zerdrücken. Mit Ginger Ale und zerstossenen Eiswürfeln auffüllen und im Cocktailshaker gut schütteln. Mit Zimtstange und Minzezweig dekorieren.


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Nüsslisalat Schweiz/Frankreich/Italien Beutel à 100 g

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Lachsrücken frisch, Nord Atlantik per 100 g Solange Vorrat

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Emmentaler surchoix per 100 g

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Anna’s Best Pizza Lunga Prosciutto oder Hawaii im Duo-Pack 2 x 270 g Solange Vorrat

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Alle Vollwaschmittel Pulver ab 1 kg 20% günstiger Beispiel: Total Classic Pulver 2,8 kg 12.70 statt 15.90 Gültig bis 29.12.

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Hakle Toilettenpapier trocken und feucht 25% günstiger Beispiel: Hakle Sunny Orange Toilettenpapier 12 Rollen 7.05 statt 9.40 Gültig bis 29.12. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

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Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie vom 16.12. bis 22.12. Sandwichbrot rund Stück à 270 g 2.40 statt 3.– Blumen/Pflanzen vom 16.12. bis 22.12. 3 Cymbidium-Gesteck pro Stück 12.90 vom 16.12. bis 24.12. Phalaenopsis 1 Trieb Pflanze im 12cm-Topf 16.90 Charcuterie Gültig vom 16.12. bis 22.12. Rapelli Salami Classico oder Rustico Schweiz geschnitten, per 100 g 3.90 statt 4.80 Stück à 300 - 400 g, per 100 g 3.50 statt 4.40

CH

Gültig bis 3.1.09 Schweinsfilet im Teig frisch, hergestellt in der Schweiz aus Schweizer Fleisch, Stück à ca. 800 g per 100 g 3.95 statt 4.35 Fisch Solange Vorrat Dorade ganz Zucht frisch, Griechenland per 100 g 1.95 statt 2.30 Solange Vorrat Krevetten-Farandole mit Cocktail Sauce hergestellt in Frankreich mit Krevetten aus Südamerika Schale à 140 g 7.90 statt 9.40 Solange Vorrat Wildlachs geräuchert Sockeye im Duo-Pack Alaska Packung à 2 x 100 g 11.80 statt 17.80 Fleisch Solange Vorrat Fest Tischgrill-Platte frisch, Schweiz/Neuseeland per 100 g 4.95 statt 5.80

Geflügel Gültig vom 16.12. bis 29.12. Pouletschnitzel Import per 100 g 1.80 statt 2.25 Käse Gültig vom 16.12. bis 22.12. Parmigiano Reggiano Keil per 100 g 2.50 statt 3.10 vom 16.12. bis 22.12. Gomser Raclette per 100 g 1.60 statt 2.– vom 16.12. bis 22.12. Paradiso mit Trüffelbutter Stück à 180 g 5.50 statt 6.70 vom 16.12. bis 22.12. Raclette Aletsch per 100 g 1.85 statt 2.25 Milchprodukte Solange Vorrat Alle Milk Mix im 3er-Pack 3 x 230 ml 3.60 statt 4.50 Tiefkühlprodukte Gültig bis 29.12. Froschschenkel Indonesien 500 g 7.25 statt 9.10

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg

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CH = nationale Aktion

Notizen

COOL!

Solange Vorrat Rinds-Rumpsteak frisch, Brasilien per 100 g 3.65 statt 5.20 Solange Vorrat Schweinsnierstück-Braten & Plätzli frisch, Schweiz per 100 g 2.40 statt 3.75 Frisch und fertig Solange Vorrat CH Migros Lasagne Bolognese Grosspackung 800 g 5.90 vom 16.12. bis 22.12. 20 Blinis Cocktail 135 g 2.80 statt 3.50

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

schaufenster

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NEWS | 61

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Styling Judith Schwyter; Bild Gian Vaitl

Die Taclé ist das Kind der Verbindung einer süssen Tarocco-Orange und einer wunderschönen Clementine. In ihr stecken fast keine Kerne, dafür umso mehr Geschmack.

Die neue Mandarinensorte Taclé ist fast zu schön, um sie zu schälen. Sie ist eine gelungene Verbindung aus saftigen Tarocco-Orangen und Clementinen. Ihr fast kernloses Inneres entfaltet eine intensive Süsse. TacléMandarinen gibts nur im Dezember und Januar entweder im Offenverkauf oder im 1-kg-Netz.

Mandarinen Taclé*

* Saisonale Preise und nur in grösseren Filialen erhältlich.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Lichtblicke Bruno Weber (77) ist Architekt seiner eigenen Träume. Wer kann das schon von sich behaupten? Eben. Sein Werk ist der fantastische Skulpturenpark in Spreitenbach AG, in dem Weber seine farbigen Welten Schicht um Schicht aufstockt. Noch ist dieses Lebenswerk mit begeh- und bewohnbaren Objekten nicht vollendet. Doch in den Augen des Künstlers erkennt man den Urtraum seiner visionären Ideen bis ins letzte Detail. Natürlich erinnern seine Arbeiten an zwei weltberühmte Namen: an den 1926 verstorbenen katalanischen Architekten Antoni Gaudí und an den 2000 verstorbenen österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser. Trotzdem: Wer sich seriös mit Weber auseinandersetzt, weiss schnell, dass sein Schaffen eigenständig ist. Übrigens: Gerade im Winter umgibt eine mystische Aura den Park und bietet seinen Gästen (nur als Gruppe und auf Voranmeldung) einen speziellen Einblick. Ideal für eine Winterhochzeit, einen Geburtstag on the rocks oder ein Picknick mit Mandarinen und anderen Vitaminen. Details zu Park, Catering und Partyzelt unter www.bruno-weber.com


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

NEWS | 63

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Die Zeiten, in denen Mann «Rasierwasser» nur buchstabieren konnte, sind vorbei. Heute legt das starke Geschlecht Wert auf sein Äusseres, was die Damenwelt freut. Zarte Haut, umhüllt von einem verführerisch herben Duft, gibt es mit der Bodylotion aus der Herrenpflegeserie «I am men» – schmelzende Frauenherzen inklusive. Die Lotion ist besonders für trockene Haut geeignet.

Harmonisches Duett

Welche Krawatte darfs heute sein? Für einmal muss Mann sich darüber nicht den lich Kopf zerbrechen. In der Migros gibts pünktlich awatte zu Weihnachten ein Hemd mit passender Krawatte in einer praktischen Geschenkbox. Reto (42)) hat sich schon mal in Schale geworfen und ist vom Duo ch damit begeistert. «Ein Weihnachtsgeschenk hat sich volle Komerledigt: Mein Vater wird sich über die stilvolle bination freuen!» Elegant verpackt:

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

schaufenster schaufens s c au e ster

Total ist mein grosser Held Von Total profitieren die Kleinen auch, wenn sie gross sind. Das leistungsstarke Waschmittel löst hartnäckigste Flecken und schont dabei nachhaltig die Umwelt.

I

Bild Raphaela Pichler, Styling Marisa Pichler

ch habe drei beste Freunde: meinen Bruder Sandro, meine Katze Cherry und Total. Mit den ersten beiden kann ich super spielen, und der letzte hilft mir danach aus der Patsche. Er bringt jeden Fleck weg: vom Dreck aus dem Garten bis zur Tomatensauce oder zu den Spuren meiner Malkünste – bereits ab zwanzig Grad. Das sei sehr gut, meint mein Papa, denn so werde beim Waschen die Umwelt geschont. Darüber bin ich sehr froh, schliesslich möchte ich, dass die Erde noch intakt ist, wenn ich mal gross bin. Meine Mutter freuts zudem, dass es Total nun in der Super-Sparpackung als 5-Liter-Vorratsflaschen gibt. Und zwar in vier Sorten: Color & Form mit speziellem Farbschutz, Aloe Vera für besondere Pflege der Wäsche, Liquid für fasertiefe Reinheit und Fresh Energy fürs Frischeerlebnis. Also, ich geh jetzt wieder spielen.» TG

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Rabatt* Fr. 160.– ab lastung des Schiffes *hängt von der Aus

Unsere Leistungen

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Programm Giselle mit Besuch Zarenresidenz und Bernsteinzimmer 1. Tag Schweiz – Moskau Linienflug mit Swiss von Zürich nach Moskau. Transfer, Einschiffung. 2. Tag Moskau Stadtrundfahrt Moskau.* Panorama-Kreuzfahrt mit einem Ausflugsschiff auf der Moskwa inkl. Mittagessen.* Nachmittags Führung durch den Moskauer Kreml mit Besichtigung einer Kathedrale.* Am Abend fak. Theater- oder Zirkusbesuch. 3. Tag Moskau Freizeit oder fak. Ausflug zum Kloster Sagorsk. Abends Kapitäns Cocktail. 4. Tag Uglitsch Passage des Moskau-WolgaKanals, Rundgang durch Uglitsch, Besichtigung der Dmitrij-Blut-Kirche.* 5. Tag Jaroslawl Stadtrundfahrt mit ErlöserKloster und Prophet-Elias-Kirche.* 6. Tag Jaroslavl Ausflug Rostow Velikij mit Kreml-Besichtigung.* 7. Tag Goritzy Überquerung Rybinsker Stausee, Fahrt durch das Wolga-Baltische-Kanalsystem. Busfahrt zum Kirillow-Kloster, Besichtigung des Museums mit Ikonensammlung.*

8. Tag Kishi Besichtigung des Freilichtmuseums* mit Denkmälern russischer Holzarchitektur (UNESCO Kulturerbe). 9. Tag Mandrogy Stopp in Mandrogy. Abends Captains-Dinner. Fahrt über den Ladogasee. 10. Tag St. Petersburg Stadtrundfahrt* mit Peter-und-Paul-Festung. Nachmittags Besuch der Eremitage.* 11. Tag St. Petersburg Vormittags Ausflug zur Zarenresidenz Puschkin mit Besuch des Bernsteinzimmers (inkl.). Am Nachmittag Ausflug zum Schloss Peterhof mit herrlichen Parkanlagen (fak.). Am Abend Fahrt durch die malerischen Kanäle (fak.). 12. Tag St. Petersburg Tag zur freien Verfügung. Ausflug in die Hansestadt Nowgorod (fak.). 13. Tag St. Petersburg – Schweiz Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. *Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar.

MS Konstantin Fedin / Tschitscherin / Simonov Je nach Schiff finden 240–280 Passagiere Platz. Alles Aussenkabinen mit grossen zu öffnenden Panoramafenstern (UD nicht zu öffnende Bullaugen), Dusche/WC, Kühlschrank, Schrank und regulierbare Lüftung mit zentralgesteuerter Heizung/Klimaanlage. Die Kabinen verfügen über zwei getrennte untere, auf dem UD über zusätzlich zwei obere ausklappbare Betten. Zur Bordausstattung gehören 2 Restaurants, 2 Bars, Sonnendeck, Veranstaltungsraum, Lese- und Musiksalon, Souvenirshop sowie Bordarzt (Erste Hilfe). Gutbürgerliche Küche wird zu einer Tischzeit serviert.

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Nichts für Kleinkarierte In den Skigebieten strahlt nicht nur der Schnee in der Sonne, auch Ihr Outfit muss sich dem harten Stylingurteil der anwesenden Ski- und Snowboardszene stellen. Dabei spielt das Darunter genauso eine Rolle wie das Darüber. Mit den Winterpants von m-ixx brettern Sie warm und modisch über die Pisten und machen auch abends beim Entblättern eine gute Figur. Denn was wäre ein sportlicher Tag ohne ausgedehnten Hüttenzauber?

NEWS | 67

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Chic gepanzert C Ba Bald sind Weihnachtsferien – höchste Zeit, sich für sonnige Ta Tage auf der Piste zu rüsten. Spor SportXX hat von den neuste neusten Boards bis zur Sicherhe Sicherheitsausrüstung alles, was Wintersportler brauchen. Neu sind die Damenrückenpanzer in coolem Design. Das BambooInnenfutter sorgt für angenehme Wärme, der Panzer für optimalen Schutz.

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Das war die Anstellung einer Haushalthilfe, damit ich die intensiven Dreharbeiten zur SF-Serie «Tag und Nacht» überhaupt wahrnehmen konnte. Wieso macht Geld glücklich?

Ich glaube, wirklich glücklich machen menschliche Beziehungen – Familie, Partner, Kinder; und Arbeit zu haben, das Gefühl, etwas Nützliches zu tun. Geld beruhigt und gibt eine gewisse Sicherheit. Ich glaube, einen armen Menschen macht Geld glücklicher als einen reichen. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Für Migros-Budget-Lebensmittel. Haben Sie einen Spartipp?

Man könnte den Teebeutel nach Gebrauch an die Wäscheleine hängen, trocknen und später nochmals verwenden … (lacht).

Interview Silke Bender


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

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TASCHENLAMPEN | 69

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W

Bild Getty Images

ann immer im Alltag und in der Freizeit Licht gefragt ist, bietet die Migros die ideale Leuchte. An der Waterplay hätte schon Jacques Cousteau seine helle Freude gehabt: Neben der Lichtfunktion verfügt die wasserdichte Taschenlampe über LED-Lampen, die in Rot, Grün und Blau leuchten oder blinken. So können es Ihre Kleinen dem berühmten Meeresbiologen gleichtun und die Unterwelt des Schwimmbads oder Meeres erkunden. Für entdeckungsfreudige Landratten eignet sich die ergonomisch geformte, robuste Robinson Light mit fluoreszierendem Druckknopf zum Ein- und Ausschalten. Und ist es im Keller unerwartet finster, finden Sie mit der Sportsman sicher schnell den Sicherungskasten. TG Varta Waterplay, Fr. 14.90* Varta Robinson, Fr. 14.90* Varta Sportsman, Fr. 29.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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70 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Fürstliches zu Weihnachten

Seine opulenten Bankette in Waadtländer Schlössern sind vom Feinsten. Speziell für das Migros-Magazin schuf Spitzenkoch Ueli Indermühle ein Weihnachtsmenü der Extraklasse.

A

ha! Ein typischer Welscher oder eben Romand. So einer wie aus dem Bilderbuch. Etwas barock in der Figur und überschwänglich in den Worten. Ein Schöngeist, ein Gourmet, kurz: ein Mann von Welt. Und Kochkünstler ist er auch. Mit Leib und Seele. Wenn da nur nicht sein Name wäre: Ueli Indermühle. Klingt nicht sehr französisch. Der Vorzeigeromand entpuppt sich als Berner. Einer, der vor einem Vierteljahrhundert von Kiesen bei Thun auszog, um kochend die Romandie zu erobern. Aber hat das Welschland auf einen Berner gewartet? Nun. Engagement, Enthusiasmus und Ausdauer haben sich für ihn gelohnt. Sein Unternehmen «Events A

et Saveurs» floriert. Seine opulenten Bankette in den historischen Waadtländer Schlössern du Châtelard, de Chillon und d’ Oron von Montreux, Veytaux und Oron-leChâtel sind vom Feinsten, für seine memorablen Matinées im archaischen «La Maison du Prieur» in Romainmôtier ist er weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. Und in der edlen Domaine de Plein-Vent in ArareGenève verwöhnt Indermühle die Genfer Prominenz mit Foie gras, Hechtklösschen und getrüffeltem Kapaun. Aber trotz Schlössern, grossen Namen und Kaviar ist Ueli Indermühle sich selber geblieben. Ein unkomplizierter sympathischer Zeitgenosse, der sich genauso über eine Kohlwurst freut wie

über zarte Filetspitzen und der genauso gerne französischen Jahrgangschampagner trinkt wie einen knackigen Chasselas von Raymond Paccot aus Féchy.

Jedes Gericht ist eine Herausforderung

Schöngeist, Eventmanager und Koch mit Leib und Seele: Der Berner Ueli Indermühle aus dem waadtländischen Genolier kocht für das Migros-Magazin ein delikates Weihnachtsmenü.

Kochen ist für Ueli Indermühle Alltag. Und trotzdem ist jedes Gericht eine Herausforderung. Er, der schon für 3000 Personen an einem Abend gekocht hat, überlässt nichts dem Zufall. Von der Planung über die Organisation bis hin zur Durchführung – alles ist durchdacht. Auch sein Weihnachtsmenü für das MigrosLESEN SIE WEITER AUF SEITE 72

B

Gourmetküche leicht gemacht A Der Gabentisch in Ueli Indermühles Küche ist vollbepackt mit feinen Leckereien. B Selbst beim Spitzenkoch zu Hause am Herd hilft manchmal nur noch das Händefalten. C Spielereien I: Die blanchierten Tomaten schälen, dann in Öl fritieren — et voilà. D Spielereien II: Mit wenigen Handgriffen werden die Kartoffeln zur Tarte tatin geformt. E Spielereien III: Die Wirzblätter werden knusprig gebacken und als Garnitur verwendet.


à la carte

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Kochen mit > UELI INDERMÜHLE

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72 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Jakobsmuscheln auf Wirzgemüse mit Kürbisschaum Für 6 Personen

Wenn schon Fleisch, dann Qualität: Der Bratkünstler Ueli Indermühle und sein Sous-Chef Stephan Bouvier sind zufrieden mit dem Federvieh.

Magazin. Aber Vorsicht! Gewisse Vorgänge lesen sich einfacher, als sie sind. Verzweifeln wird an den Rezepten aber niemand, auch wenn nicht alle wie Indermühle einen SousChef zur Seite haben. Und schon gar keinen wie Stephan Bouvier, der zu allem «oui, chef» und «tout de suite» sagt. Fehlt also zu Hause der fleissige Gehilfe, hilft nur noch der eine Leitgedanke: Gut Ding will Weile haben.

Tafeln wie die Ritter im Mittelalter Und gut sind sie, die Dinge, die Ueli Indermühle für seine Kunden und seine zahlreichen privaten Gäste kocht. Aufwändig und mit viel Raffinesse, aber nie abgehoben, auch wenn er ab und zu kulinarisch im Mittelalter landet. Dann wird es üppig – aber nicht minder fein. Keine dümmliche Völlerei, sondern eine spannende Schlemmerei wie in vergangenen Zeiten. Da werden Hypokras und Hydromel, also Gewürz- und Honigwein, kredenzt und archaische Gerichte vom Schwein mit Kardamom, Ingwer und Zimt verfeinert und stilvoll aufgetragen. Sitzt Ueli Indermühle hingegen bei sich in seiner grossen Wohnküche vor dem Kamin, freut er sich über ein Stück aromatische

Trockenwurst, einen gut gelagerten, salzigen Gruyère oder über einen sämigen Vacherin Mont d’ Or.

Das Einfache ist das Schwierigste Dann philosophiert er gerne über die einfache Küche, die für ihn die schwierigste ist. Er erzählt von regionalen Qualitätsprodukten und von heimischen Bauern, denen artgerechte Tierhaltung genauso wichtig ist wie ihm als Koch und Fleischtiger. Er schwärmt von verführerischen lokalen Würsten, die er für kein Rindsfilet der Welt tauschen würde, und von der Wichtigkeit, dass sich der Gast Zeit für ein liebevoll zubereitetes Essen nimmt, was auch mit dem Respekt gegenüber der Köchin oder dem Koch zu tun hat. Sagts, schneidet sich ein Stück Gruyère ab, bricht das Baguette und schwenkt den Wein im Glas, bevor er ihn mit dem Käse und dem Brot im Mund verschwinden lässt. «Das Leben kann schön sein», bemerkt Ueli Indermühle. «Gerade an Weihnachten. Und in der Küche», ergänzt er mit verschmitztem Lächeln. Wie wahr. Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters Styling Trix Nigg

www.eventsetsaveurs.ch

Zutaten 1 Wirz, ca. 500 g Salz Olivenöl 300 g Kürbis, gewürfelt 50 g Butter 1/4 TL Currypulver 1 Prise Safranpulver 0,5 dl Vollrahm 2 EL Butter Pfeffer aus der Mühle 18 ausgelöste Jakobsmuscheln einige rosa Pfefferkörner Zubereitung 1) Für die Garnitur 3 Wirzblätter ablösen. Restlichen Wirz in Streifen schneiden, in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren, kalt abschrecken. Die ganzen Blätter halbieren, mit Öl beidseitig bepinseln. Auf Backpapier legen und in der Mikrowelle bei höchster Stufe 2 bis 5 Minuten (500-Watt-Gerät) knusprig garen. 2) Kürbiswürfel mit wenig Wasser und Salz zugedeckt weich garen. Pürieren, mit Butter verfeinern, mit Curry und Safran

würzen. Rahm steif schlagen, vorsichtig darunterziehen. Warm stellen. 3) Wirzstreifen gut abtropfen, bei kleiner Hitze in 1 EL Butter dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 4) Restliche Butter erhitzen, Jakobsmuscheln darin auf jeder Seite 1 Minute braten, leicht salzen. Auf die Wirzstreifen setzen, den Kürbisschaum rundherum anrichten. Zum Garnieren Pfefferkörner zwischen den Fingern zerbröseln, darüberstreuen. Je 1 halbes Wirzblatt dazulegen.


à la carte

UELI INDERMÜHLE | 73

Maispoularde in Sauvignon blanc mit Kartoffel-Tarte-tatin

Für 6 Personen

Zutaten 1 Sélection-Maispoularde, 2 kg 50 g Zwiebeln, 50 g Karotten 50 g Knollensellerie 1 Knoblauchzehe 3 Zweige glatte Petersilie 3 Zweige Thymian, 1 Lorbeerblatt 3 dl Weisswein Sauvignon blanc 4 EL Olivenöl Geflügelfond (eventuell) 400 g Crème fraîche, Fleur de sel, Pfeffer aus der Mühle 1 dl Aceto balsamico rosso Zubereitung 1) Am Vortag: Poularde in 12 Stücke teilen, Gemüse klein schneiden. Alles samt Knoblauch, Petersilie, Thymian, Lorbeer und Weisswein in einen Gefrierbeutel geben und verschliessen. Über Nacht im Kühlschrank marinieren. 2) Am Zubereitungstag: Geflügelteile aus der Marinade heben, trocken tupfen. In einem grossen Bräter bei mittlerer Hitze zuerst die Schenkel im Öl anbraten, dann die restlichen Teile beigeben und alles goldbraun braten. Backofen auf 180 Grad

vorheizen. Marinade samt Gemüse und Kräutern zum Fleisch geben, aufkochen. Im Ofen ca. 15 Minuten schmoren. Allenfalls etwas Fond zugiessen. Crème fraîche beigeben, ca. 15 Minuten weiterschmoren. Petersilie, Thymianstiele und Lorbeer entfernen. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unterdessen den Balsamico zu sirupartiger Konsistenz einkochen. 3) Geflügel mit der Sauce anrichten. Einige Tropfen des reduzierten Balsamico darüberträufeln und mit dem Gemüse servieren. Zutaten Kartoffel-Tarte-tatin 150 g Tomaten, 400 g Kartoffeln, festkochend, geschält, 3 EL Olivenöl, 1 grosse Zwiebel 0,5 dl Weissweinessig Fleur de sel, Pfeffer aus der Mühle 50 g Butter, 1 Blätterteig, ausgewallt 40 x 25 cm, 1 Eigelb Zubereitung 1) Tomaten schälen, entkernen, würfeln. Zugedeckt weich dünsten.

Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Im mässig heissen Öl andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Zwiebel hacken, mit Essig, Salz und Pfeffer sowie etwas Wasser erhitzen und zu einem Kompott kochen. 2) 6 Kuchenformen von ca. 10 cm Durchmesser mit reichlich Butter bestreichen. Kartoffelscheiben, Tomaten und Zwiebelkompott

abwechslungsweise dem Rand entlang in die Formen schichten, jeweils mit Salz und Pfeffer würzen und etwas zusammenpressen. 3) Backofen auf 180 Grad vorheizen. Aus dem Teig 6 Rondellen von ca. 10 cm Durchmesser ausschneiden. Die Formen damit bedecken. Mit Eigelb bestreichen. In der Ofenmitte ca. 15 Minuten backen. Zum Servieren auf Teller stürzen.

Bananen-Charlotte mit Kokos an Blutorangenjus

Für 6 Personen

Zutaten 2 Blatt Gelatine 5 Bananen, 2 davon nicht zu reif Saft von 1/2 Zitrone, 2 dl Halbrahm, 80 g Zucker, 25 g Kokosraspel 100 g Aprikosenkonfitüre Butter für die Formen 1 Biskuittortenboden hell, fertig gekauft, 3 Blutorangen 2 TL Maisstärke, Pfefferminzblättchen zum Garnieren Zubereitung 1) Am Vortag: Gelatine in kaltem Wasser 10 Minuten quellen lassen. 3 reife Bananen mit Zitronensaft pürieren. Rahm steif schlagen, Zucker und Kokosraspel dazugeben. Gelatine abtropfen, in einem Pfännchen bei kleinster Hitze schmelzen. Bananenpüree unter Rühren nach und nach dazugeben.

Beiseitestellen. Konfitüre pürieren, erhitzen. Die restlichen Bananen in Scheiben schneiden, dazugeben. Vom Herd nehmen. Den Boden von 6 ausgebutterten Timbale-Förmchen mit ausgestochenen Biskuitrondellen belegen, die Wände mit den Bananenscheiben auskleiden. Mit dem Bananenpüree auffüllen. 12 Stunden kühl stellen. 2) Am Zubereitungstag: Den Saft von 2 Orangen mit Maisstärke verrühren. Aufkochen, nach Belieben süssen. Auskühlen lassen. Förmchen kurz in heisses Wasser tauchen. Charlotten mit einem Messer vom Rand lösen und stürzen. Mit der restlichen, in Scheiben geschnittenen Orange und Pfefferminze garnieren, mit dem Blutorangenjus umgiessen.


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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

KOCHTIPPS | 75

TIPPS DER WOCHE

Truthahn mit Apfel-Mandel-Füllung

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> Hahn oder Huhn: Ein Truthahn, wie er bei uns angeboten wird, ist meistens ein Truthuhn, denn die weiblichen Tiere sind kleiner und passen mit ihrem Gewicht von 4—5 Kilo besser in unsere Backöfen. > Vorbereiten: Geflügel kalt abspülen. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Flügel am mittleren Gelenk, Knorpelspitze am Keulenende abtrennen. Innen und aussen salzen. > Apfel-Mandel-Füllung: Für 4—6 Personen 120 g Speckwürfel glasig dünsten. 1 Karotte, 1 Apfel und 100 g Geflügelleber würfeln, 1 Zwiebel und 4 Zweige Petersilie hacken, alles mitdünsten. Mit 1 dl Halbrahm ablöschen, kurz weiterköcheln. In eine Schüssel geben. 4 Toastscheiben klein würfeln, 60 g ganze Mandeln hacken, mit 2 EL

Weinbeeren und der abgeriebenen Schale einer Biozitrone beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bauchhöhle eines Truthahns von ca. 4,5 kg mit dieser Mischung füllen. > Verschliessen: Haut der Bauchhöhlenöffnung zusammennehmen und über die Öffnung ziehen. Mit einem langen Holzspiess im Zick-Zack-Stich verschliessen.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 –12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 –19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.– pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

> Garen: Backofen auf 220 Grad vorheizen. Truthahn auf ein Blech legen. 1 dl Wasser dazugiessen. 20—30 Minuten im Ofen goldbraun anbraten. Hitze auf 180 Grad reduzieren. Den Braten mit Alufolie bedecken und 2—3 Stunden (30—40 Minuten pro Kilo) garen. Dabei von Zeit zu Zeit mit dem sich bildenden Bratenfett bepinseln. Ofen ausschalten. Tür einen Spalt breit öffnen. Truthahn im Ofen ca. 20 Minuten ruhen lassen. > Servieren: Keulen und Brust des Truthahns tranchieren und auf vorgewärmte Teller verteilen. Füllung mit einem Löffel aus dem Knochengerüst herauskratzen. Daneben anrichten. Bratenjus abgiessen, wenig davon über das Fleisch träufeln und servieren.

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KOCHTIPPS | 77

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Wochenmenü mit Thomas Notter Den Advent leicht gemacht — mit Rahmdäfeli-Parfait. it Nüsslisalat, Wolfsbarsch und Rahm

> Vorspeise

Bild Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert

Nüsslisalat und mehr Nüsslisalat einmal anders: mit Granatapfel, Kürbiskernen und Rohschinkenchips. Umwerfend gut.

Seine wunderschöne Blüte gilt als Symbol der Liebe, seine unzähligen Kerne als Symbol der Fruchtbarkeit. Und bestimmt war er die Frucht, mit der Eva ihren Adam verführte. Der scharlachrote Granatapfel mit den auffälligen Kelchzipfeln enthält mit köstlichem Fruchtfleisch umhüllte Kerne. Die Schale wird rundum eingeritzt und aufgebrochen, die Kerne herausgelöst, oder man presst die Hälften wie eine Zitrusfrucht aus. Der Saft passt zu Cocktails oder Salatsaucen, die Kerne sind nicht nur dekorativ, sie schmecken auch wunderbar in Fruchtsalaten und pikanten Gerichten.

> Hauptspeise Wolfsbarsch

Der Wolfsbarsch kommt mit Thymian in die Salzkruste und bleibt dadurch wunderbar saftig.

> Dessert

Rahmdäfeli-Parfait

Da werden Erinnerungen ans Grosi wach. Allerdings gabs beim Grosi noch kein Parfait, sondern nur das Däfeli. Anzeige

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Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

AGENDA

Konzert im Advent

Das Kammerorchester Camerata Bern. Die 32. Auflage der Adventskonzerte in Villars-sur-Glâne FR wird mit dem Ensemble Camerata Bern und dem Violinsolisten Benjamin Schmid abgeschlossen. Auf dem Programm: Werke von A. Vivaldi, H.K. Gruber und die Serenade für Streichorchester von Tschaikowski. 21. Dezember, um 17 Uhr Villars-sur-Glâne, Pfarrkirche Tickets: 026 350 11 00 www.concerts-avent.ch

Weihnachtsstimmung Gruyère-Centre Zauberhafte Weihnachtsdekorationen erfreuen Gross und Klein, und Harfen- und Geigenklängen laden zum Träumen ein.

Bilder Libre de droit, Thierry Gyger

Marin-Centre Die weihnächtliche Dekoration verzaubert, und Geschichten laden zum Verweilen ein. Der Weihnachtsmann mit seinen Helfern stellt Spielsachen und Weihnachtsguetzli her. Métropole-Centre Verschiedene Handwerker und Produzenten bringen den Kunden ihre Arbeit und ihre Leidenschaft näher. In kleinen Hütten sind ein Kunstmaler, eine Töpferin, eine Werkstatt zur Herstellung von Miniaturen für Kinder und noch viele andere Handwerkskünste zu bewundern.

Dem 1974 gegründeten Ensemble Vocal d’Erguël gehören Sänger/-innen aus Courtelary und Umgebung an.

Beeindruckendes Halleluja Das Ensemble Vocal d’Erguël und das Orchestre Le Moment Baroque interpretieren den «Messias» von Händel.

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ie Saison 08/09 der Heures de Musique ist in Form eines Palindroms der Erforschung der Musikarchitektur gewidmet – dem rein Äusseren der Musik. Im Programm vom 21. Dezember geht es um den «Messias» von Georg Friedrich Händel. Als Schwerpunkt der Saison und als Drehscheibe unserer Zivilisation wirkt dieses Werk in der Neuinterpretation von Philippe Krüttli und dem Ensemble Vocal d’Erguël (EVE) wie die Fantasia in a-Moll von Mozart: nämlich als ein riesiges Fragezeichen.

Der «Messias» als Monumentalwerk verdankt seine Berühmtheit nicht nur seinem überwältigenden «Halleluja», sondern vor allem seiner aussergewöhnlichen Dramaturgie. Diese macht die

Die Daten 21. Dezember um 17 Uhr La Chaux-de-Fonds, Musiksaal Einstimmung ab 16.15 Uhr im Foyer de l’heure bleue Tickets: 032 967 60 50 www.inquarto.ch

Kunstgattung Oratorium zu einem symbolischen Ersatz für den universellen Riesen Oper. Zu hören sind das Ensemble Vocal d’Erguël und das Orchestre Le moment baroque sowie die Solostimmen Miriam Aellig, Lili Küttel, Fabian Schofrin, Raphaël Favre und Lisandro Abadie. Das Ensemble Vocal d’Erguël, das seit 1992 von Philippe Krüttli geleitet wird, interpretiert Meisterwerke der klassischen Musik. Zusammen mit seinem Leiter setzt es sich aber auch mit voller Begeisterung für die Musik unserer Zeit ein.


ihre region

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

NEUENBURG-FREIBURG | 81

News für unsere Teenager François Bernard hat im Online-Test «iknow» ein Notebook gewonnen.

Exklusiv in den Klubschulen: neue Kurse in «DJing RnB» und «DJing all styles». Die Teilnehmer kehren mit ihrem eigenen Mix nach Hause!

Online-Test «iknow» Der Gewinn: ein Notebook! Der Sieger des Online-Tests «iknow» der Klubschule Business: François Bernard. Nach einem Online-Test auf der Website der Klubschule (www.klubschule.ch/iknow) hat Jean-François Bernard ein hochwertiges Notebook von M-Electronics gewonnen. Der 24-Jährige absolviert gegenwärtig ein Informatikpraktikum am CEG Neuenburg. Da er eine Stelle sucht und noch kein Notebook besitzt, kommt ihm dieses Geschenk mehr als gelegen.

Bilder: Elisabeth Bron, DJ Luciano

Bernard kannte die Kurse und Ausbildungen der Klubschule Business und entdeckte das Einstufungsinstrument «iknow» beim Besuch der Website. Möchten Sie ihre Informatikkenntnisse verbessern, um sich zum Beispiel auf das Programmieren von dynamischen Websites zu spezialisieren? Zur Erinnerung: «iknow» bietet eine Reihe von OnlineEinstufungstests, um die eigenen Kenntnisse beurteilen und ein Gespräch mit einem Berater der Klubschule Business vereinbaren zu können.

In den Klubschulen Neuenburg, Freiburg, La Chaux-de-Fonds und Bulle werden die Wände erzittern.

E

s ist neu, Fun, aber auch superprofessionell … und in der Klubschule unserer Genossenschaft! Für Jugendliche ab 14 Jahren kommt nun endlich der Kurs, den sie sehnlichst erwartet haben. Für drei mal zwei Stunden werden DJs, die in unserer Region und in der ganzen Schweiz bekannt sind, zu echten Lehrern. Auch wenn es nicht gerade wie in der Schule zugehen wird. Aber man kommt mit anderen Jugendlichen zusammen, die sich für DJing begeistern, und erhält ex-

klusive Tipps von ausgewachsenen Profis.

Aus dem Alltag eines DJs Die Kurse vermitteln zunächst einen vertieften Einblick in die Arbeit eines DJ. Er erzählt von seinen Erfahrungen, von seinem Alltag … und seiner «Allnacht», spricht über seine Musikinspirationen, über sein Feeling und die Platten, mit denen er seine Mixes kreiert. Anschliessend versuchen sich die Teilnehmer selbst am Plattenteller. Sei es RnB, Hip-Hop

oder ein anderer Musikstil – der Auswahl der Stücke und Rhythmen für einen Mix sind keine Grenzen gesetzt. Nach den sechs Kursstunden sind alle in der Lage zu mixen, zu scratchen und Stücke miteinander zu verschmelzen. Und dann geht es los mit dem persönlichen Mix, der an andere weitergegeben werden kann. Überlegt nicht lange und setzt euch mit dem Sekretariat der Klubschulen in Verbindung. Es wird grooven in den Wänden der Klubschulen. Monique Jüni

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 50. Internet: www.ecole-club.ch


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ihre region

NEUENBURG-FREIBURG

Einblick in Ihre Genossenschaft

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Magisch: Der Weihnachtsmann steigt vom Himmel herunter.

Lieber Weihnachtsmann, steig herab vom Himmel …

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

Aufgabe gefunden: «Ich biete Familien, kranken – manchmal unheilbaren – Kindern und überhaupt allen, die brav waren, einige glückliche Momente.» Vom 23. bis 26. Dezember erwacht der Weihnachtsmann zu neuem Leben und geht auf Tour. Und setzt sich dabei auch Gefahren aus. «Die kommen aber nicht von den Kindern. Denn obwohl sie es manchmal etwas bunt treiben, verehren sie mich.» Nein, die Gefahr droht von den Eltern: «Sie heizen mir im Cheminée mit einem Höllenfeuer ein, lassen mich über gefährliche Zaunspitzen klettern oder vergessen im Garten ihre Hunde.» Unterwegs finden immer wieder Begegnungen statt. Einmal

nimmt er einen Autostopper mit, der seine Eltern seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Der Weihnachtsmann begleitet ihn bis zur elterlichen Haustür. Die Mutter öffnet und muss dem guten Mann mit dem roten Gewand

und dem weissen Bart Red und Antwort stehen: «Glauben Sie an den Weihnachtsmann?». Die Antwort der Erwachsenen ist eindeutig. Angesichts der Rückkehr des verlorenen Sohnes hat sie ihre Meinung völlig geändert! FGi

Diese Woche Erste Episode der Sage vom Weihnachtsmann: Es gibt noch immer schöne Geschichten. Nächste Woche: Wer verbirgt sich hinter diesem weissen Bart?

«Für mich als Weihnachtsmann sind Kinder herrlich!»

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Bilder: Rémy Gilliand

Z

ieh nicht an meinem Bart, der ist echt!» Dieser Weihnachtsmann ist so witzig, dass der beliebteste Scherz von spitzbübischen und unschuldigen Kindern einfach nicht funktioniert. Der Weihnachtsmann, der dieser Beschäftigung seit 1982 nachgeht, kennt alle Tricks des Metiers und hat viele Freuden, aber auch Sorgen erlebt. Die Geschichte beginnt mit einem Dorflehrer, der Weihnachten nicht mit seinen Schülern feiern kann. Seine kinderliebenden Kollegen entschliessen sich zu einer Überraschung … im «Döschwo»-Cabrio. Seither hat unser Weihnachtsmann, der für unsere Genossenschaft in eine andere Identität schlüpft, seine


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Migros-Magazin 51, 15 Dezember 2008

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

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So lösen Sie Kakuro:

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

Foto: Getty/Pier, Shutterstock (Fotomontage)

spinas|gemperle

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Für beide Seiten das Beste.

Helfen Sie mit, die Plünderung unserer Meere zu stoppen. Welche Fischprodukte empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Einkaufsratgeber oder im Internet. wwf.ch/fisch


Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

besser leben

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

IN FORM

Kugelrund und gesund

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ie viel Sport bekommt einer Schwangeren, und was tut auch dem Ungeborenen gut? Im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums haben jetzt Wissenschafter der Universität Michigan Richtlinien formuliert: Rund 150 Minuten moderater Sport, verteilt auf die ganze Woche, sei ideal. Die Empfehlungen stützen sich auf Studien, gemäss denen regelmässige Bewegung Komplikationen während der Schwangerschaft verringert und die Gesundheit der werdenden Mutter und langfristig auch die des Kindes fördert. Zu meiden sind aber Aktivitäten mit hoher Sturzgefahr oder Kampfsportarten, bei denen der Bauch einen Schlag abbekommen kann. Kerzen sind jedoch unbedenklich. www.focus.de

Bilder BAB/Baumann, Getty Images, Image Source

Schwanger und doch fit? Einen Gang herunterschalten, aber nicht ganz mit Sport aufhören.

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Quass Quasseln lädt den Hand Handy-Akku auf Rettung fü für Vieltelefonierer: Beim Schwatze entleert sich der Akku nicht Schwatzen mehr, er w wird sogar aufgeladen. Dies könnte bal bald Realität sein! Wissenschaftler der A& A&M-Universität in Texas fanden heraus, wie wi sich Energie aus Schallund Druckw Druckwellen gewinnen lässt. Bis ein solches Ha Handy marktreif ist, dürfte es allerdings allerding noch einige Jahre dauern.

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Wer feiert, trinkt nicht Wenn sie könnten, würden sich Kinder weisse Weihnachten wünschen — und bestimmt nicht blaue. Denn alkoholisierte Eltern machen Weihnachten, das ihnen Angst: Sie verhalten Fest der Kinder: sich plötzlich Feiern geht auch ohne Alkohol. seltsam, sprechen ungewohnt laut oder machen merkwürdige Witze. Die Aktion «Weisse Weihnachten» möchte solch unschöne Situationen verhindern helfen. Im Internet können Eltern einen Vertrag unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, vom 24. bis zum 26. nüchtern zu bleiben. Das Ziel des rein symbolischen und rechtlich unverbindlichen Vertrags: Eltern sollen über ihren Alkoholkonsum nachdenken und Kindern friedliche Feiertage bescheren — und aufmerksam werden auf die 150 000 Schweizer Kinder, die in suchtbelasteten Familien leben. www.weisse-weihnachten.ch. Auf der Site sind auch promillefreie Anlässe aufgelistet, die von Usern ergänzt werden können.

ONLINEUMFRAGE Neue Frage Trinken Sie an Weihnachten Alkohol? > keinen Tropfen > bewusst wenig > regelmässig zu viel

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Frage von letzter Woche Hat Ihr Mann sich schon mal darum bemüht, Teilzeit zu arbeiten? > ja, erfolgreich > ja, erfolglos > nein So haben unsere Leser geantwortet:

45 % nein

32 % ja, erfolgreich

23 % ja, erfolglos


86 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Mit vier Hundestärken durch Lappland

Minus 30 Grad, Schnee, so weit das Auge reicht: In Lappland gibt es sie noch, die Bilderbuchwinter. Ein Erlebnis der besonderen Art sind Ferien im Hundecamp. Übernachten im «Mökki» und Ausflüge mit dem Hundeschlitten inbegriffen.

E

s ist 16 Uhr. Draussen ist es stockdunkel. Hauchfeiner Schnee rieselt in den Lichtkegel vor dem Fenster des Mökkis, eines typischen finnischen Holzhauses. Die Tür springt auf, ein nackter Mensch rennt über die Terrasse in den meterhohen Schnee. Ein Schrei, dann noch einer … Ein Sprung ins weiche Weiss – ein Wunder, dass der Schnee unter dem erhitzten Körper nicht zischt. «Schnell zurück, ich erfriere», ruft Martin, ein Teilnehmer

der Reisegruppe. Seine Silhouette dampft in der Kälte – wie eine Kartoffel, die aus siedendem Wasser gezogen wird.

Aus der Eiseskälte in die Hitze der Sauna Zurück in die Sauna des kleinen Holzhauses. In der angenehmen Wärme schweifen die Gedanken ab. Erst vor zwei Tagen wurde die Touristengruppe mit einem ungeheizten Bus vom Flughafen Kittilä auf spiegelglatten Strassen in den Nationalpark Ylläs-Aken-

nus gefahren. Schneebedeckte Tannen reihten sich auf dem Weg zu Tausenden aneinander. Ansonsten nur endlose weisse Ebenen. Erst ganz weit weg scheinen sie vom Horizont verschluckt zu werden. Die riesige See- und Flusslandschaft ist schon im November zu Eis erstarrt, bedeckt von einer weichen, weissen Decke. Nur der Himmel hebt sich in LESEN SIE WEITER AUF SEITE 89


besser leben

REISEN | 87

Nicht alle Huskys haben himmelblaue Augen. Es gibt auch Hunde mit braunen oder mit verschiedenfarbigen Augen.


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besser leben

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008 1

REISEN | 89

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Lappland-Infos

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1. Für Romantiker: Je dunkler die Nacht, desto kuschliger ist es im «Mökki» vor dem Kamin. 2. Für Gemütliche: Wer den Schlitten mit den vier oder sechs Hunden nicht selber lenken will, lässt sich chauffieren. 3. Für Hartgesottene: Abkühlung nach der Sauna im Eisloch vor dem Haus.

Romantische Nächte in der Wildnislodge «Äkäskero», so steht es im Reiseprospekt, «ist eine urgemütliche Wildnislodge.» Dass dem so ist, glaubt man spätestens beim Betreten des finnischen Holzhauses. Kaum ist man im Mökki, schon fühlt man sich zu Hause. Das Zwei-Personen-Hüttchen bietet ja auch einiges: Von der Küche über das Cheminée bis hin zur Privatsauna. Nach einer wohligen Nacht ist es Zeit für die erste Hundeschlittentour. Ausgerüstet mit dicken Pelzmützen, gefütterten Stiefeln, Handschuhen und polartauglichen Daunenjacken sehen die Teilnehmer aus wie MichelinMännchen, die im dämmrigen Morgenlicht Richtung Huskyzwinger wanken. Bei Temperaturen, die im Winter zeitweise bis auf minus 40 Grad sinken, ist eine andere Garderobe undenkbar. Unter den Füssen knirscht der Schnee, und bei jedem Atemzug

kleben die Haare in der Nase zusammen. Je mehr man sich dem Hundezwinger nähert, desto lauter wird das Kläffen und Jaulen. Wild springen die Schlittenhunde durcheinander, voller Vorfreude darauf, in Kürze durch die weisse Einöde zu rasen. «Hallo, ich bin die Kathrin, euer Guide!», ruft ein zierliches Mädchen und versucht damit den Lärm zu übertönen. Kurz darauf erzählt sie, dass sie zarte 18 Lenze zählt und im Hundecamp ihr erstes Auslandjahr nach dem Gymnasium in Deutschland verbringt.

Unermüdliche Huskys, traumhafte Stille «Krallenbremse, Bremsmatte und Anker», so lernt man als Neuling schnell von Kathrin, «sind die wichtigsten Instrumente beim Hundeschlittenfahren.» Ohne die würde man stundenlang ungebremst durch die Gegend gleiten, so kraftvoll seien die vier Huskys, die den Schlitten ziehen. Kaum gibt Kathrin das Signal zum Aufbruch, werden die Schneeanker gelöst, und der Schlitten schiesst mit einem Ruck nach vorne. Im gleichen Augenblick wird es still. Nur das Kratzen

der Kufen im Schnee und das hektische Hecheln der Hunde ist jetzt noch zu hören. Die Fahrt auf dem engen, weissen Pfad führt über zugefrorene Seen und durch schattige Fichtenwälder. Weit und breit keine Spur von menschlichem Leben. Schliesslich leben in Lappland auf einem Drittel der Fläche Finnlands nur 200 000 Menschen. Das sind weniger als zwei pro Quadratkilometer.

Die Sonne zeigt sich nur kurz am Horizont Gegen Mittag erscheint die Sonne als glühende Kugel am Himmel. Nur ganz knapp über dem Horizont zieht sie ihre Bahn, um schon nach zwei Stunden wieder zu verschwinden. In dieser kurzen Zeit spendet sie keine Wärme. Sie lässt aber auf dem Weg Schneekristalle aufblitzen, die einem das Gefühl vermitteln, über ein schimmerndes Diamantenfeld zu gleiten. Mitten in einem Waldstück geben die Hunde plötzlich an. Beim Blick ins Dickicht wird schnell klar, was sie nervös macht: Eine Herde Rentiere stapft gemächlich durch das Geäst und stiebt auf einmal – erschreckt

Bilder Strandperle (4), Keystone (2),GettyImages, Anna Bürgin

einem blassen Blau ab und gibt dem Bild einen Hauch Farbe. Hier, in dieser Winterlandschaft, wohnt der Sage nach St. Nikolaus und beantwortet Post aus aller Welt.

Anreise Swiss fliegt Kittilä vom 20. Dezember bis zum 7. März direkt an. Nach dreieinhalb Flugstunden landet man im Herzen von Finnisch-Lappland. Der Bustransfer zum Hundecamp Äkäskero dauert rund eine Stunde. Reisezeit Die beste Zeit für eine Hundeschlittentour in Lappland ist von Ende November bis Mitte April. Reisegepäck Packen Sie, als würden Sie im Januar in die Alpen fahren. Die Spezialausrüstung für Ausflüge wird Ihnen vor Ort zur Verfügung gestellt. Schlittenhundetour exklusiv Dieses Angebot eignet sich für Reisende, die die Wildnis, aber auch die Zweisamkeit und den Komfort eines gemütlichen Blockhauses mögen. Man wohnt im Blockhaus und nimmt an geführten Touren teil. Wildnistour mit Schlittenhunden Für Hartgesottene gibt es neben der Exklusivvariante die Wildnistour. Dabei erlebt man auf einem viertägigen Trip unberührte Natur. Maximal sieben Teilnehmer durchlaufen mit ihrem Gespann Etappen bis zu 70 Kilometer pro Tag. Übernachtet wird in Wildnishütten. Die Gruppe bereitet das Essen selber über dem Feuer zu. Tierfreundlichkeit Das Hundeschlittenzentrum Äkäskero gilt aufgrund seiner vorbildlichen Hundehaltung europaweit als Vorzeigecamp. Nicht alle Schlittenhund-Center sind gleich tierfreundlich. Es ist lohnenswert, sich vor der Reise darüber zu erkundigen. Kinder Schlittenhundeferien sind für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet. Buchungen Ferien im Schlittenhundecamp Äkäskero und diversen anderen Camps können in HotelplanFilialen sowie in jedem guten Reisebüro gebucht werden.


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Panorama-Fenster einen wundervollen Blick auf den Ozean bieten und das Nordkappmuseet, in unmittelbarer Nähe zum Hafen, das die Kulturgeschichte des Nordkaps rekonstruiert. Aufenthalt von 21 bis 1 Uhr. 13. Tag: Tromsø (Norwegen). Tromso auch «Paris des Nordens» genannt ist das Tor zum Eismeer. Aufenthalt von 13 bis 18 Uhr. 14. Tag: Erholung auf See. 15. Tag: Hellesylt/Synnylvsfjord +* – Geiranger/Geirangerfjord (Norwegen)*. Die Aussichtspunkte «Flydalsjuvet» und «Dalsnibba», die Wasserfälle «Brautschleier», «Der Freier» und «Die Sieben Schwestern» gehören zu den Sehenswürdigkeiten von Geiranger. Aufenthalt von 12 bis 18 Uhr. 16. Tag: Bergen (Norwegen). Bergen zählt zu den anmutigsten Städten Norwegens, nicht zuletzt wegen der einzigartigen Lage zwischen sieben Hügeln. Aufenthalt von 8 bis 18.30 Uhr. 17. Tag: Erholung auf See. 18. Tag: Bremerhaven (Deutschland) – Schweiz. Ankunft in Bremerhaven um 8 Uhr. Ausschiffung und Rückreise in de Schweiz.

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besser leben

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008 1

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durch die Störenfriede – in alle Richtungen davon. Nach vier Stunden Fahrt in der eiskalten Polarluft zittern die Knie nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Glück. Trotz der vielen Eiskristalle, die sich unterdessen auf den Wimpern angesammelt haben, wird jetzt auch einem Sonnenanbeter klar, wieso Kathrin noch lange nicht an eine Rückkehr in ihre Heimat denkt.

Nordkap

NORWEGEN

Leben im hohen Norden hat Suchtpotenzial

RUSSLAND

Kittilä

Die fast sonnenlose Zeit von November bis Januar lässt sie im wahrsten Sinn des Wortes kalt: «Ich habe mich an die trockene Kälte und die Dunkelheit gewöhnt. Die Landschaft und das Leben mit den Hunden haben für mich Suchtpotenzial», sagt die junge Frau. Es fällt nicht schwer, Kathrin zu verstehen: Hat man sich einmal mit dem nordischen Ferienvirus angesteckt, ist nicht mehr an Heilung zu denken. Kaum ist man zurück in der Schweiz, schon möchte man wieder aufbrechen – in die weisse Welt, die einen für immer verzaubert hat. Anna Bürgin

REISEN | 91

Polar

kreis

SCHWEDEN

1. In den Wintermonaten wird es nurr wenige Stunden hell. Was man in dieser Zeit zu sehen en bekommt, ist ein Märchen in Weiss. 2. Huskys, die darauf uf warten, durch die Schneelandschaft zu preschen. 3. Ein zahmes Rentier er mit Finnen in Tracht..

FINNLAND

Helsinki

Swiss im hohen Norden: Sw Von Vo Dezember bis März fliegt die Fluggesellfl schaft das finnische sc Ki Kittilä direkt an.

Hochbetrieb im Husky-Kindergarten Sie heissen Selma, Peaches oder Pamik. Sie haben schwarze Punkte oder stahlblaue Augen und eines gemeinsam: Wenn sie gross sind, wollen sie Schlittenhunde werden. Mitten in der Horde Husky-Welpen steht Rena Rieder-Oberson (39) mit einem dampfenden Napf Fleisch in der Hand. Sie wird ihren Schützlingen in den kommenden Monaten beibringen, worauf es ankommt, wenn sie in rund anderthalb Jahren zum ersten Mal vor einen Touristenschlitten gespannt werden. Letzten Sommer hat sich die gebürtige Solothurnerin mit ihrem Mann einen Lebenstraum erfüllt. Sie kehrte der Schweiz für unbestimmte Zeit den Rücken, um in Äkäskero, im grössten Schlittenhundecamp Europas, mitzuhelfen. Neben der Touristenbetreuung im Camp ist sie heute hauptsächlich für

Im finnischen Äkäskero ein Zuhause gefunden: Rena Rieder-Oberson bildet Husky-Welpen zu Schlittenhunden aus.

die Welpenaufzucht — den sogenannten Kindergarten — verantwortlich. Kein 08/15-Job, wie sich bald zeigte. Um vier Uhr morgens geht es mit der Fütterung der Welpen los, und

vor 23 Uhr ist nicht ans Ausruhen zu denken. Trotzdem sagt Rena: «Für mich ist jeder Tag ein Höhepunkt, die Ruhe und Natur geben mir alles, was ich brauche.» Die Minustempe-

raturen scheinen sie dabei wenig zu stören. Täglich wandert die gelernte OP-Krankenschwester mit ihren vierbeinigen Wollknäueln stundenlang durch die eisige Wildnis. «Es ist wichtig, dass sich die Huskys schnell an Menschen gewöhnen. Nur so können sie später als Schlittenhunde eingesetzt werden», erklärt die Hundetrainerin, während die Kleinen mit tapsigen Schritten um sie herumtollen. Nach elf Wochen im «Kindergarten» hören die Huskys auf ihre Namen, bald darauf werden sie spielerisch vor einen kleinen Schlitten gespannt. Rena Rieder bückt sich mit dem Fleisch zu ihrer Rasselbande hinunter. Verträumt schaut sie zu, wie die kleinen Köpfe schmatzend im Napf verschwinden, und es wird klar: So schnell tauscht sie die Daunenjacke nicht wieder gegen einen OP-Kittel ein.


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besser leben

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

IN FORM | 93

Gemütlich schwitzen vor dem TV Von wegen Couch-Potato: Anstatt sich beim Fernsehen bloss aufs Sofa zu lümmeln, kann man sich vor dem TV-Apparat auch fit halten.

Wenn «Deal or No Deal» gucken nicht langweilt, sondern fit macht: Auch mit Aproz-Flaschen kann man trainieren, wie Nicole Frischknecht-Müller zeigt.

N

icole Frischknecht-Müller freut sich. Sie gönnt sich nach einem turbulenten Tag ihre Lieblingsserie «Desperate Housewives». Die drei Kinder (2, 5 und 8 Jahre alt) spielen in ihren Zimmern, die 35-Jährige stellt den TV-Apparat

an und legt sich rücklings so auf den Teppich, dass sie den Bildschirm bequem im Blick hat. Die Alltagskleider hat sie gegen ein Gymnastikoutfit getauscht. «Ich nutze die Zeit vor dem Fernseher, um mich in Form zu halten. Um ins Fitness-Center zu gehen, da-

für reicht es oft sowieso nicht», sagt die gelernte Dentalassistentin aus Bibern SH. Sie weiss, wie gut Sport ihr tut. Nicht umsonst ist sie Instruktorin für Pilates, Aerobics und Indoor-Cycling. Und wenn es die Agenda zulässt, hält sie sich auch

noch mit Joggen fit. Für heute nimmt sie sich ein Pilates-Programm vor, das rund fünfzig Minuten dauert. «Ich habe mich für dieses eher ruhige Workout LESEN SIE WEITER AUF SEITE 94


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besser sser s ser leben leben

IN I N FORM FORM

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma -Magaz -Ma gazin gaz in 51, 15 15. Dezember 2008

So halten Sie sich vor dem Fernsehgerät fit

entschieden, ieden, weil ich mich dabei gut auf die Handlung ndlung des Films konzentrieren ren kann», sagt sie. uch Indoor-Cycling– «Ideal ist auch während diee Beine arbeiten, ist der Kopf frei für den Film. Leider steht mir ein n Spinningrad aber nur im Ferienhaus nhaus zur Verfügung. Dort pedale ich jeweils weils fleissig fleissig, während auf dem Bildschirm die Desperate Housewives ein neues Komplott gegen eine Widersacherin schmieden».

Bauch und Po kommen beim «Kassensturz» dran Es gibt viele Möglichkeiten, vor dem Fernseher Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer zu trainieren. Nicole Frischknecht-Müller passt ihr Programm den Sendungen an. Zu den kurzen Infoblocks der Nachrichten trimmt sie sich mit Seilspringen, zur Sendung «Kassensturz» hält sie sich mit Bauch-, Beine-, Po-Übungen in Form. Auch kleine Hanteln eignen sich gut für das TV-Begleittraining, zum Beispiel zur Kräftigung der Arm- und Brustmuskeln. Sind keine Hanteln zur Hand, genügen auch volle Pet-Flaschen. «Der Fantasie sind fast keine Grenzen

Konzentrierter Kopf, angespannte Muskeln: Ein gesunder Mix.

gesetzt», sagt die vielseitige Sportlerin. Als Ausdauertraining ist Trampolin springen sehr effizient, und das Gleichgewicht lässt sich beispielsweise auf einem multifunktionalen Trainingsbrett sehr gut trainieren. Bei allen Sportarten, bei denen man sich auf das Gleichgewicht und die Koordination konzentrieren muss, ist aber Vorsicht geboten, mahnt Jean-Jacques Fasnacht, Land- und Sportarzt aus Benken ZH, der selbst nach

einem langen Arbeitstag gerne vor dem Fernsehapparat IndoorCycling trainiert.

Beim Hüpfen auch an die Nachbarn denken «Bei Sportarten wie Trampolinspringen besteht bei konzentriertem Fernsehgucken eine gewisse Absturzgefahr. Und beim Seilspringen könnte es durchaus sein, dass die Nachbarn in der Wohnung darunter nicht gerade erfreut sind.» Allerdings ist das Seil-

DAS SAGT DER EXPERTE

Jean-Jacques Fasnacht, Land- und Sportarzt in Benken ZH

«Drei Fliegen auf einen Schlag erledigen» Weshalb sind sportliche Übungen beim Fernsehschauen sinnvoll? Wenn ich nach einem langen Arbeitstag vor dem Fernsehapparat trainiere, erledige ich drei Fliegen auf einen Schlag: Ich betätige mich sportlich, stille mein Informationsbedürfnis und fühle mich nachher munter und entspannt. Und ich kann erst noch besser einschlafen. Was kann man dabei alles trainieren? Je nach Trainingsart kann man Kraft, Koordination, aber auch

Ausdauer trainieren. Persönlich halte ich es bei einem spannenden «James Bond» locker zwei Stunden auf dem Velo aus.

Worauf muss man beim Training vor dem Fernsehapparat achten? Wie bei jedem Sport gehört an den Anfang eine Aufwärmphase mit Stretching. Dann soll ein vernünftiges Training ohne Überforderung folgen. Bei längeren Einheiten genügend Flüssigkeit trinken und zum Schluss ein sogenanntes Cool-down absolvieren und

so den erhitzten Körper herunterfahren.

Wie lange sollte man diese Übungen ausführen? Täglich 30 Minuten sportliche Aktivität, das wäre optimal; ob vor dem Fernsehapparat, im FitnessCenter oder in der freien Natur. Dabei gilt wie überall: Die Intensität muss dem Fitnessstand angepasst werden. Lieber zwischendurch einmal eine Pause machen, als sich zu überfordern.

Interview Caroline Doka

> Geeignet sind alle Übungen und Betätigungen, die es erlauben, sich beim Training auf etwas anderes zu konzentrieren. Ideal sind beispielsweise Seilspringen, Balancegeräte, Ergometer, Rudergeräte, Gummibänder, das Trampolin sowie Hanteln oder Pet-Flaschen. Auch Bauch-, Beine- und PoÜbungen oder Trainingsformen wie Pilates oder Power Yoga lassen sich vor dem Fernsehapparat problemlos ausführen.

springen ein hervorragendes Kraftausdauertraining – es verbrennt Kalorien und fördert die Koordination. Als «stillere Fernsehbetätigung» eignen sich Übungen mit dem Gymnastikband. Diese Übungen mit dem «kleinsten Fitnessstudio der Welt» stärken – wie übrigens auch Hanteln – die Muskeln und sorgen für einen strafferen Körper. «Man muss aber bei allem, was man tut, unbedingt darauf achten, dass man die Übungen bewusst und richtig ausführt, sie dem Stand seines Trainings anpasst und sich vor Beginn des TV-Trainings genügend aufwärmt», mahnt der Arzt. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die einzelnen Bewegungen bereits aus einem Pilatesoder Bauch-, Beine-, Po-Kurs kennt. Denn wer die Übungen falsch ausführt, tut sich nichts Gutes, sondern schadet im schlimmsten Fall seinem Körper. Wer sich unsicher fühlt, fragt also lieber vorher eine kompetente Person aus dem Fitnessbereich oder schafft sich eine DVD mit entsprechenden Fitness-Übungen an und trainiert gleich mit. Text Caroline Doka Bilder Julia Brütsch

www.migrosmagazin.ch Von EyeToy bis Springseil: Welches Mittel eignet sich für welche TV-Sendung?


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96 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Keiner zu klein, ein Philosophieren heisst Fragen stellen — und wer kann dies besser als Kinder? Unter dem Titel «Kinder philosophieren» denken die Primarschüler in Hadlikon ZH über die grossen Fragen der Menschheit nach.

E

s ist zwar noch kein festes Schulfach, doch an immer mehr Schulen wird es bereits mit Erfolg praktiziert: das Philosophieren mit Kindern. Manche Schulen bieten philosophische Gespräche zwischen einer Fachperson und den Kindern gar schon in der Unterstufe an. «Wo sind meine Träume am Tag?» – «Wenn Gott alles sieht, warum hilft er denn nicht den hungernden Kindern?» Kinder haben tausend Fragen, und oft fällt es den Erwachsenen schwer, angemessen zu reagieren, weil auch sie darauf keine Antwort wissen.

Manchmal hilft zurückfragen Dann kann es helfen, wenn man zurückfragt, wie die Kinder selber sich denn eine solche Frage beantworten würden. Kinder fördern heisst, ihre Fragen mit ihnen zu erörtern und eigene Antworten zu suchen. «Bei diesen Kinderfragen geht es meist um Dinge, deren Existenz nicht mit den Augen oder

Händen überprüft werden kann. Die Begriffe ‹Bauchweh› oder ‹Träume› lassen sich wenigstens erfahren. Bei ‹Gott›, ‹Seele› oder ‹Engeln› wird es aber schon schwieriger.» Dies sagt die Philosophie- und Religionspädagogin Eva Zoller Morf (61), welche «S’ Käuzli», die Schweizerische Dokumentationsstelle für Kinderund Alltagsphilosophie, leitet.

Turnstunden fürs Gehirn Eva Zoller Morf bietet auch Seminare zum Thema Kinderphilosophie an, «für Eltern und Lehrkräfte, für grosse und kleine Menschen, die das Fragen und Staunen noch nicht verlernt haben». Zweimal pro Woche ist sie im Schulhaus von Hinwil-Hadlikon im Zürcher Oberland tätig. Dort befasst sie sich während zweier Stunden mit den Erst-, Zweitund Drittklässlern der Gemeinde, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 99

«Wer war gestern gestorben?» Die Kinder, welche die Philosophie- und Religionspädagogin Eva Zoller während zweier Stunden pro Woche betreut, haben ihre Fragen auf farbigen Wolken formuliert. Daraus dürfen sie jeweils ihr Diskussionsthema wählen. Hier eine Auswahl der brennendsten Fragen der Unterstufenschüler aus Hadlikon bei Hinwil ZH. > «Warum leuchten nachts die Sterne?» > «Für was haben Kazen Schwenzen?» > «Warum musen wir trinken?» > «Wie sind die Planeten entstanden?»

> «Wen pasirt ein weld wunder?» > «Warum sehen wir Gott nicht?» > «Wie sind die Wolken entstanden?» > «Wer war gestern gestorben?» > «Gibts den Samiklaus wirklich?»


besser leben

ERZIEHUNG | 97

Philosoph zu sein Versammelte Philosophenschar Wie alle in ihrem Alter stellen auch die Unterstufensch체ler von Hadlikon bei Hinwil ZH Fragen, die sie gerne beantwortet h채tten.


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Defekte Karte, getrübte Einkaufsfreude

Stellen Sie sich vor: Sie stehen während des Weihnachtsgeschäfts an der Kasse eines überfüllten Ladens oder an einem Bancomaten mit einer langen Kolonne hinter Ihnen und das Gerät meldet, dass die Karte nicht akzeptiert

wird – eine äusserst ärgerliche Angelegenheit. Diesen Frust können Sie sich ersparen: Das Problem ist oft ein defekter Magnetstreifen und dieser lässt sich mit ein paar einfachen Massnahmen schützen.

Die Ursachenliste für die Löschung der Daten auf dem Magnetstreifen ist lang. In den meisten Fällen ist ein Magnetfeld in unmittelbarer Nähe der Karte der Auslöser. Wer den Kontakt zwischen Magneten und Karten vermeidet, kann der Entmagnetisierung vorbeugen. SIX Multipay nennt Ihnen die wichtigsten Geräte und Produkte mit eingebauten Magneten als potenzielle Störungsquelle – geniessen Sie Ihren ungetrübten Weihnachtseinkauf.

– Hand- und Gürteltaschen mit Magnetverschluss: Karte nicht lose in der Nähe des Magneten aufbewahren – Elektronische Diebstahlsicherungen: Die oft unsichtbare Magnetplatte ist stark, Karte nie auf die Theke legen – Magnetskiträger: Achtung, besonders starke Magnete – Handylautsprecher: Karte nicht unmittelbar neben dem Handy verwahren – Lautsprecher, Fernseher und Box für Büroklam-

Bei defekter Karte wenden Sie sich bitte an Ihre Bank oder an den Kartenherausgeber.

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besser leben

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

ERZIEHUNG | 99

Wenn Kinder philosophieren die im normalen Schulunterricht unterfordert sind. An diesem Tag sitzen fünf Kinder im Kreis. Aufgeweckte, neugierige, witzige Kinder, vier Mädchen und ein Junge. Zwischen ihnen geht das Gespräch hin und her. Eva Zoller Morf wirft nur hie und da einen Gedanken in die Runde oder erklärt etwas, und schon plaudern die Kleinen eifrig weiter.

Vom Santa Claus zum Samichlaus Natürlich dreht sich das Gespräch jetzt so kurz vor Weihnachten um Samichlaus und Christkind (siehe Box). Mit den Kindern sollen möglichst viele Unterschiede zwischen Weihnachtsmann und Sankt Nikolaus herausgefunden werden. Am Ende der beiden «Philosophiestunden» berichtet die achtjährige Marie-Louise, was man in ihrem Elternhaus über diesen Unterricht denkt: «Mein Mami sagt immer, sie beneide uns. Sie hätte sich auch so eine tolle Schule gewünscht, wo man über alles Mögliche reden kann.» Text Carl Bieler Bilder Tina Steinauer

Jede Woche wird im Schulhaus Hadlikon in Hinwil ZH zwei Stunden lang diskutiert. Dennis, Alisha, die Pädagogin Eva Zoller Morf, Alina 1, Alina 2 und Marie-Louise (von links).

«Auf dem Grabstein hats ein Schweizer Kreuz»

Links zum Thema www.kinderphilosophie.ch www.burgzug.ch (Bildung) www.philopraxis.ch (Mitglieder/Eva Zoller)

Buchtipp Eva Zoller Morf: «Philosophische Reise» — Unterwegs mit Kindern auf der Suche nach Lebensfreude und Sinn, für Fr. 23.80 bei www.exlibris.ch

www.migrosmagazin.ch Erste Fragen: Worüber kleine Kinder und die alten Griechen zuerst philosophier(t)en.

Wenn die Zweit- und Drittklässler im Schulhaus von Hinwil-Hadlikon ihrer Fantasie freien Lauf lassen, kann man staunen — und schmunzeln. Ein Auszug aus einem vorweihnachtlichen Gespräch zwischen der Pädagogin Eva Zoller Morf und ihren fünf Schützlingen:

zwischen dem Samichlaus und dem Weihnachtsmann? Dennis: Der Samichlaus hat einen Stab. Marie-Louise: Der Santa Claus kommt in Amerika vor. Alina 2: Aber auch in Hawaii. Marie-Louise: Und er hat einen Schlitten.

Eva Zoller: Was wisst ihr über den Samichlaus? Alisha: Wenns mein Onkel wäre, würde ich ihn an der Stimme erkennen. Alina 2: Nach dem Sprüchli geht er wieder. Dennis: Der Weihnachtsmann tut öppendie nur den Sack vor die Tür.

Zoller: Wer zieht diesen Schlitten? Alle: Die Rentiere. Zoller: Was hat der Samichlaus manchmal auf seinem Hut? Marie-Louise: Ein Schweizer Kreuz. So eines hats auch auf den Grabsteinen.

Zoller: Was ist denn eigentlich der Unterschied

Zoller: Was meint ihr, warum er das hat?

Alina 1: Dass der Samichlaus amix ans Christkindli glaubt? Zoller (erzählt den Kindern die Geschichte des Heiligen Nikolaus): Was macht der Samichlaus? Dennis: Er bringt Mandarinen. Zoller: Ja oder Clementinen. Dennis: Das ist aber eine Marke. Alina 1: Einmal in der Schule war der Samichlaus bombensicher der Hauswart. Zoller: Was ist der Schmutzli? Warum ist der immer so schwarz? Dennis: Weil er durch den Kamin kommt. Marie-Louise: Weil er im Backofen schauen muss, dass die Plätzchen nicht verbrennen.


100 | Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

FÜNF FRAGEN AN … Ana Ivanovic (21), ProfiTennisspielerin (WTA Nr. 5, Siegerin Grand Slam Turnier Paris 2008), Basel Welches waren Ihre ersten eigenen Auto-Erfahrungen? Die allererste Fahrt war ausgerechnet auf der falschen Strassenseite. Und zwar am Silvesterabend in Australien, wo Linksverkehr herrscht. Und ich war an diesem Abend die Einzige, die nüchtern war, also musste ich fahren. Wofür benützen Sie heute Ihr Auto am meisten? Wenn ich nicht auf dem Tennisplatz stehe, sitze ich meistens im Flugzeug. Für mich ist Autofahren daher immer noch ein reines Freizeitvergnügen. Besuche ich meine Familie in Belgrad, gehe

ich manchmal einfach so auf Erkundungsfahrt. Es gibt so viele schöne Ecken in dieser Stadt. Welches ist Ihr grösstes Ärgernis im Strassenverkehr? Menschen, die am Steuer die Geduld verlieren und unnötig die Hupe strapazieren. Ausserdem mag ich nicht, wenn zu schnell gefahren wird.

Im Strom

Nicht erst seit der Klimadiskussion und den der Zukunft. Nun rückt ihre Serienfertigung

Welches war Ihre schlimmste Verkehrsbusse? Ich hatte noch gar keine Busse, fahre ja aber auch noch nicht sehr lange. Doch ich bin eine ganz brave Autofahrerin. Was gefällt Ihnen an Ihrem aktuellen Auto besonders? Mein Peugeot 207 ist perfekt für mich, wenn ich in Städten wie Basel oder Belgrad unterwegs bin. Ein kompaktes Auto, stilvoll und sehr sicher.

Interview Herbie Schmidt

NEWS

Smartes aus Wolfsburg Vor allem aus Japan kommen in den nächsten Monaten zahlreiche neue Mini-Autos mit günstigem Verbrauch — allen vorneweg der IQ von Toyota. VW wird 2010 ebenfalls ein neues Kleinstmodell als Konkurrenz zum Smart Fortwo lancieren. Einen Namen hat das neue Modell noch nicht; bekannt ist lediglich, dass es entgegen dem Smart über Frontantrieb verfügen soll.

Brennstoffzelle nie serienreif ? Seit gut 20 Jahren entwickelt die Industrie die Brennstoffzelle als Autoantrieb der Zukunft. Sie produziert aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff abgasfrei elektrischen Strom. Aber laut VW-Forschungschef Jürgen Leohold wird sie nie zur Serienreife gelangen: Viel früher werde es reine Elektroautos in Serie geben, die einfach an der Steckdose geladen werden können.

Fiat mit Naturgas Mit dem Grande Punto Natural Power (ab 23 350 Franken) erweitert Fiat sein Angebot an Fahrzeugen mit Naturgasantrieb. Sein 1,4-Liter-Vierzylindermotor kann mit Erdgas oder Benzin betri betrieben werden. Mit beid beiden Tankfüllungen komm kommt der Punto th theoretisch über 1000 Ki Kilometer weit. Die Gastanks liegen unter dem Fahrzeug- bzw. dem Kofferraumboden.

S

eit vielen Jahren forscht die Autoindustrie nach Alternativen zum Verbrennungsmotor. Doch erst der Klimawandel und steigende Benzinpreise erzeugen den nötigen Druck zum Handeln – und sorgen für die Renaissance einer altbekannten Technik, dem an der Steckdose aufladbaren Elektromobil. Das Prinzip: Ein Elektromotor, gespeist von einer LithiumIonen-Batterie, wirkt direkt auf die Achse. Der Antrieb hat weder Kupplung noch ein mehrgängiges Getriebe. Und die Batterie hat

eine höhere Kapazität als bisherige Nickel-Metallhydrid-Zellen, eine längere Lebensdauer, und sie übersteht mehr Ladezyklen.

Strom von der Haushaltsteckdose Am Abend an der Steckdose angeschlossen, ist die Batterie am Morgen wieder fit. Und für das Aufladen unterwegs stehen in der Schweiz über 600 öffentliche


besser leben

AUTO | 101

des Fortschritts

rasant schwindenden Erdölreserven gelten Elektroautos als Fortbewegungsmittel endlich in Reichweite. Ladestationen für Elektromobile zur Verfügung. Neue Energie bekommt die Batterie aber auch beim Bremsen, dann wirkt der Elektromotor als Generator. Mit einer Batterieladung ist mit heutiger Technik eine Reichweite von zirka 350 Kilometer

möglich – genug für den Stadtverkehr. Die Kapazität lässt sich erweitern, wenn im Auto mittels Brennstoffzelle oder kleinem, sparsamem Verbrennungsmotor Strom erzeugt wird. Beim Fahren muss man umdenken. Denn während Benziner oder Dieselfahrzeuge zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen pro Minute brauchen, um ihre volle

Kraft zu entfalten, liefert ein Elektromotor gleich beim Anfahren das maximale Drehmoment. Elektroautos sind also alles andere als lahme Enten. Zurzeit sind zwei Elektroautos in Kleinserie neu auf dem Markt – beide sind aber nichts für Normalverdiener. Der norwegische Think City, als Zweisitzer für die Stadt mit optionaler Rückbank, hat 40 PS, eine maximale Reichweite von 180 km und wird in der Schweiz für rund 50 000 Franken über die Kraftwerke Oberhasli AG in Innertkirchen BE vertrieben. Der Tesla Roadster ist ein zweisitziger Sportwagen mit 250 PS und kostet etwa 167 000 Franken.

Marktreife in zwei bis drei Jahren

Konzeptstudie basierend auf dem Volvo C30: Die Elektromotoren sind in den Rädern untergebracht.

«Moderne Elektromobile sind alles andere als lahme Enten.»

Die Grosshersteller haben Elektroautos in tieferen Preislagen angekündigt. In London laufen seit letztem Jahr 100 Elektro-Smart Fortwo im Test – 2012 soll dieses Modell in Serie gehen. BMW wird versuchshalber 500 Elektrominis an Kunden verleasen. Auch Nissan undSubarumitdemTestmodell «R1e» setzen auf Strom. Das erste Familienelektroauto dürfte allerdings der Chevrolet Volt sein. Mit einer Batterieladung schafft der Fünfsitzer mit 150 PS rund 60 km. Dann muss er an die Steckdose – oder sein 1,4-Liter-Benziner produziert neuen Strom. Bis zu 1000 Kilometer Reichweite sollen so drinliegen. Die Lancierung ist in Europa für 2011 geplant. Doch nur, wenn der Mutterkonzern General Motors die aktuelle Krise meistert. Andreas Faust Weitere Infos rund um Elektrofahrzeuge in der Schweiz: www.e-mobile.ch


102 |

freizeit

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr.100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 51 Waagrecht 1 weibliches Prinzip (chinesische Philosophie) 4 zart, weich 7 Ausgestaltung 9 nicht selten 10 überdrüssig 11 Lichtverstärker 12 Schweizer Volksmusiker† 2004 13 Abkürzung: Evangelium 14 Initialen der Dietrich 15 grosser Raum 17 Eidgenössische Materialprüfungsanstalt 19 Stadt im Kanton Sankt Gallen 20 französische Nationalheldin, Jeanne d’ ... 21 nicht veränderlich 22 Initialen des Autors May 24 Abkürzung: Sekunde 26 Letzter Wille

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Hans Muster, Beispielstr. 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 21. Dezember 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht 2 Schweizer Autor (Al) 3 Elend, Bedrängnis 4 englisch: Zucker 5 chemisches Zeichen für Arsen 6 nicht gegen 8 hochauflösendes Fernsehsystem 10 populistische Tessiner Partei 11 Tonerde 12 Hauptstadt von Jordanien 13 Auslese der Besten (Mehrzahl) 15 heutiger Name des antiken Sidon 16 Initialen Warhols 17 Zimmerwinkel 18 Initialen der Sängerin Paola 23 Initialen der Schell† 24 französisch: sich 25 Abkürzung: Karat

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Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!


rätsel | 103

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 21. Dezember 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 50, Lösungswort: Geranien

Was gibt’s?

Tiramisù? Eier-Krevetten-Salat? In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Ein Amuse-Bouche finden Sie unter www.saison.ch.

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.

Gewinner Rätsel Nr. 49: Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je Fr. 100.— gewinnen: Roland Noll, 8405 Winterthur; Charlotte Frei, 9445 Rebstein; Henri Jacot, 2555 Brügg; Antoinette Meier, 5420 Ehrendingen; Silvana Spescha, 7206 Igis.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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WINTERFERIEN | 105

Engadiner Schneespass Geniessen Sie die Sonnenstube in einer Ferienwohnung mit 100 Franken Rabatt.

M Mitmachen und vom u Angebot A profitieren pr Das Mi Migros-Magazin und Interhome AG, Vermittlerin von Ferienhäusern und -wohnungen, laden zu unvergesslichen Winterferien im Engadin ein. Angebot: Für eine Woche in der Winterresidenz «Margun» in Silvaplana bezahlen Sie beispielsweise vom 31. Januar bis 7. Februar 2009 für 4 Personen in einer 2-ZimmerWohnung 2840 Franken statt 2940 Franken (710 Franken pro Person). Für eine Familie mit zwei Kindern unter zwölf Jahren bezahlen Sie für eine Woche dank 30 Prozent Kinderermässigung 2405 Franken statt 2505 Franken. Im Angebot inbegriffen sind Unterkunft, Willkommensdrink, Halbpension und ein 6-Tageskipass für das gesamte Oberengadin. Reisezeiten: 3. Januar 09 bis 7. Februar 2009 20. Februar 09 bis 18.April 2009 Das Apartmenthaus «Residenz Margun» bietet Ihnen eine ruhige, sonnige Lage, Restaurant, Fahrstuhl und Skiraum sowie Garage im Haus. Die Skischule sowie ein Skilift liegen nur 50 Meter vom Haus entfernt. Einkaufsmöglichkeiten sind im Umkreis von zwei Kilometern vorhanden. Buchung: Interhome AG Sägereistrasse 27 8152 Glattbrugg Telefon 0800 84 88 88 Fax 043 810 91 90

Das Apartmenthaus «Margun» in Silvaplana liegt 100 Meter unterhalb der Corvatschbahn.

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er Wind wirbelt den in der Nacht zuvor gefallenen Schnee auf. Am blauen Himmel glitzern die einzelnen Schneekristalle wie winzige Sterne am Firmament. Es ist eisig kalt, und trotzdem zieht es einen in die Berge nach draussen auf die Berggipfel: Das ist das Engadin. Diese unvergleichliche Stimmung im Engadin lässt sich am besten in einem authentischen Ambiente geniessen. Sie möchten nicht jeden Tag zur selben Zeit beim Frühstück sein, sich auch sonst frei bewegen können. Dann ist eine Ferienwohnung in Silvaplana genau das Richtige für Sie und Ihre Familie und Freunde. Silvaplana liegt rund sieben Kilometer von St. Moritz entfernt. Die Winterresidenz «Margun» liegt keine 100 Meter unterhalb der bekannten Corvatschbahn. Somit sind Sie innerhalb von 15 Minuten mitten im wunderschönen Engadiner Skigebiet. Da der Skipass für das gesamte Oberengadin gültig ist, können Sie vom Corviglia bis zum Corvatsch die Vielfalt der Bündner Sonnenstube entdecken. cv

Dieses Angebot ist gültig für alle Neubuchungen von mindestens einer

Im Engadin ist frischer Pulverschnee garantiert: Denn Silvaplana/Surlej liegt zwischen 1815 und 3303 Meter über Meer.

Woche vom 15.12.08 bis 15.1.09. (nicht kumulierbar mit weiteren Rabatten).


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bitte melde dich

Migros-Magazin 51, 15. Dezember 2008

chen von Ludwig bekäme und wir uns sogar nochmals sehen könnten.

Lydia Roten-Besomi Rue du Mont 3 1971 Champlan Telefon 027 398 20 85 lroten@tvs2net.ch

Als Eisenbahner fand ich vor Jahren im Bahnhofgelände (Spiez oder Thun) einen Kodak-Film. Ich liess ihn entwickeln, danach vergass ich ihn leider! Hier ist eines der Bilder (oben). Wer kennt diese Personen oder erkennt sich selber auf dem Bild? Ich möchte die Fotos dem rechtmässigen Besitzer zurückgeben. Ernst Brunke Bernstrasse 107 3613 Steffisburg Telefon 033 439 26 55

Ich suche Doris Wiesendanger (lediger Name). Sie wohnte mit ihrer Familie am Schachenweg in Winterthur. Ich, Yvonne Stoop (lediger Name), kam im Sommer jeweils in die Ferien zu Tante Emmi und Onkel Erwin Hertenstein. Wir hatten es immer sehr lustig. Bei schönem Wetter gingen wir ins nahe Schwimmbad. Das war ungefähr im Jahr 1970. Nun möchte ich gerne wissen, was aus ihr geworden ist Yvonne Grau-Stoop Riedweg 6 3054 Schüpfen Telefon 031 872 12 76 yvonnegrau@bluewin.ch

Ich suche Ludwig Kleimann. Uns beide verband 1955 eine sehr schöne Freundschaft. Du musstest dann im gleichen Jahr in die RS nach Freiburg einrücken. Ludwig hat in Glattbrugg ZH bei seiner Mutter gewohnt. Ich wohnte bei meiner Grossmutter in Zürich, im Seefeldquartier. Unser Lieblingslokal war das «Kindli» in Zürich. Nach unserer Trennung sahen wir uns leider nie wieder. Es würde mich aber riesig freuen, wenn ich vielleicht ein Lebenszei-

Ich suche Ruth Mauchle (lediger Name), Oberstrasse, St. Gallen. Mit ihr verbrachte ich einen kurzen Abschnitt meiner TeenieJahre (zwischen 1955 und 1961). Ich möchte ein Resüme der letzten 50 Jahre ziehen. Heinz Peloli Göbsi 705 9053 Teufen Mobil 079 352 17 79 peloli@bluewin.ch

Ich suche Anny Richon (lediger Name), Lausanne, 1972–1974. Ich möchte sie gerne wieder mal treffen. Wir arbeiteten zusammen auf dem Telegrafenamt in Lausanne und zogen beide in die deutsche Schweiz. Anny nach Zürich und ich nach Gerlafingen. Micheline Käser-Desponds Gerkfeldstrasse 8 4563 Gerlafingen Mobil 079 338 20 28 Telefon 032 675 20 14 mkaeser@stahl-gerlafingen.com

Ich suche Christine Moser, Zermatt VS, 1977/1978. Christine war Schneiderin bei Bayard-Sport an der Bahnhofstrasse. Ich arbeitete als Verkäuferin gegenüber bei Alex Sports.

Trudy Hurschler Mailandweg 9, 6390 Engelberg soul_99@gmx.ch

Ich suche Priska Mathis. Wir besuchten zusammen die Schule im Hellwis in Volketswil ZH. Sie war an der Beerdigung von Benni und hat gesagt, sie hättte geheiratet. Ich würde so gerne wieder einmal von ihr hören.

Heidi Roos-Walder Fleischengasse 7, 7206 Igis Mobil 076 320 25 66 heidi.roos@bluewin.ch

Wer kennt jemanden? Ich bitte um Hilfe, da ich so gerne wüsste, was es mit dem alten Foto (eventuell Fünfzigerjahre?) auf sich hat. Ich habe das Bild vielen älteren Leuten hier in Bönigen bei Interlaken gezeigt und sie nach den Personen, respektive nach dem Anlass gefragt – aber wahrscheinlich immer die falschen … Auf der Rückseite des Fotos steht «Fotohaus Hans Steinhauer, Matten-Interlaken» (Stempel). Das Geschäft gibt es schon lange nicht mehr, aber gerade weil ein Fotograf engagiert wurde, muss es sich um einen wichtigen Anlass gehandelt haben. Rechts aussen sitzt meine

Mutter (1900–1994). Sie war Lehrerin und Pfarrkreis-Kommissionsmitglied, daher könnte es sich um eine Schulhaus- oder eine Kircheneinweihung in der Region gehandelt haben. Dies auch wegen des neben ihr sitzenden Ratsherrn(?). Wer kennt diesen Herrn? Wer sind die übrigen Gäste? Wer weiss etwas über den Anlass, das heisst, wo und wann wurde das Bild aufgenommen?

Ich suche Manuela Wiesner, die ich 1991 getroffen habe, als sie 16 Jahre alt war. Sie hat mir eine Erinnerung an ihre Mutter in Verwahrung gegeben, die ich ihr gerne zurückgeben möchte.

Samuel Waldburger Winterthurerstrasse 464 8051 Zürich Mobil 079 402 38 05 tiefblau.sw@bluewin.ch

Regina Wälti-Michel Seestrasse 48 3806 Bönigen Telefon 033 822 35 49 (auch Fax) re.waelti@sunrise.ch

Für die Organisation einer Klassenzusammenkunft der Realschule Attinger im Schulhaus Münchalden, Zürich, 1977 bis 1978, suchen wir noch diverse Mitschülerinnen und Mitschüler. Silvia Dörig-Märki, Dammweg 18, 5314 Kleindöttingen Telefon 056 245 60 64, smdoerig@bluewin.ch

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Happy End nach 400 Jahren

Jahrhundertelang stritten St. Gallen und Zürich um den St. Galler Globus. Nun soll eine Kopie für Frieden sorgen. Martina Rohrbach und Daniel Minder sowie 50 Spezialisten bauen die mehr als 400 Jahre alte Weltkugel nach.

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üdamerikasiehtauswieeine unförmige Kartoffel, die Arktis wirkt viel zu gross, Australien fehlt ganz. Der Globus, der im Atelier des Staatsarchivs Zürich hergestellt wird, zeigt, wie sich die klugen Köpfe vor gut 400 Jahren die Welt vorgestellt haben. DamalswarennochnichtalleKontinente bekannt. Jetzt wird der Sankt Galler Erd- und Himmelsglobuspräzisekopiert.Technischer Projektleiter des Teams, das die Kopie herstellt, ist Daniel Minder.

dung», sagt Minder. Sie mussten beschliessen, ob das Replikat aussehen soll wie der Globus heute oder so, wie er aussah, als er die Werkstatt verlassen hatte. Sie entschieden sich für die zweite Variante. Der junge Bruder des Originals ist deshalb richtig bunt. Spanien strahlt sonnengelb, Frankreich ist rosa und Italien leuchtet orange. «Dies wirft ein neues Licht auf das Farbverständnis im 16. Jahrhundert. Daran muss man sich erst gewöhnen», sagt Daniel Minder. Aber es sei die richtige Entscheidung gewesen.

Kurzerhand aus dem Kloster geraubt Hergestellt werde der Nachbau, um einen jahrelangen Streit zwischen den Kantonen Zürich und St. Gallen beizulegen, sagt Daniel Minder. Der Grund dafür liegt im 18. Jahrhundert. Im Zweiten Villmergerkrieg plünderten Zürcher und Berner Truppen das Kloster St. Gallen. Den Erd- und Himmelsglobus, der St. Gallen gehörte, nahmen die Zürcher als Teil der Kriegsbeute mit. «Das Replikat, das wir jetzt herstellen, wird nachher St. Gallen geschenkt», erklärt Minders Stellvertreterin Martina Rohrbach. Dafür bleibt das Original im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich. Die Herstellung des Globus mit gut einem Meter Durchmesser kostet fast 1 Million Franken und dauert rund 7000 Arbeitsstunden. Für Daniel Minder und Martina Rohrbach ist das Projekt eine Herausforderung. Beide arbeiten sonst als Restauratoren, die 33-jährige Bernerin im Staatsarchiv in Zürich und Daniel Minder selbständig. Alte Globen sind

Beinahe fertig sind die Details auf dem Horizontring. Abgebildet sind die Winde, welche die Schiffe über die Ozeane treiben.

ein Spezialgebiet des 47-Jährigen. Trotzdem sagt er: «Etwas Ähnliches habe ich noch nie gemacht.» Der Sankt Galler Globus sei durch seine Grösse und Machart einzigartig, und die Replizierung eines solchen Objekts unterscheide sich grundlegend von einer Restaurierung.

Letzte Geheimnisse bleiben «Interessant am Projekt ist, dass wir nicht restlos wisssen, wie die Handwerker damals die kleine Erde hergestellt haben», sagt Daniel Minder. Bei den Untersuchungen durfte das Original auf keinen Fall Schaden nehmen. Die Kugel zu öffnen, um zu sehen, wie sie im Inneren aufgebaut ist, kam also nicht in Frage. Das 50-köpfige Team aus Restauratoren, Wissenschaftern, Handwerkern und Künstlern

konnte dem Globus die meisten Geheimnisse auch so entlocken. Nur einzelne hütet er hartnäckig. Zum Beispiel die Zusammensetzung der Farbe des Meers. Die Untersuchungen der Hightechspezialisten geben zwar Auskunft über die verwendeten Farbpigmente, nicht aber über das Mischverhältnis. Deshalb wurde lange diskutiert, welchen Blauton die Ozeane erhalten sollten. «Ein Himmelblau wie auf heutigen Weltkarten stand aber nie zur Diskussion», ergänzt Daniel Minder. «Das Meer wurde im 16. Jahrhundert als Weite und Bedrohung wahrgenommen und nicht als Karibikferientraum.» Diskutiert wurde auch über die anderen Farben. Beim Original sind sie in den vergangenen vier Jahrhunderten stark nachgedunkelt. «Dies stellte uns vor eine grundsätzlich Entschei-

900 Papiersegmente und 19 Schichten «Es isch scho chli üses Ching», sagt Martina Rohrbach in breitem Berndeutsch. An diesem «Kind» haben beide auch selbst Hand angelegt. Sie konstruierten den Kugelmantel, sozusagen die Erdoberfläche des Globus. Martina Rohrbach: «Es war eine Geduldsarbeit.» Denn die Oberfläche setzt sich aus 19 Schichten von 900 Papiersegmenten zusammen. An einer Schicht arbeiteten sie bis zu zehn Stunden. Zurzeit steckt das zweijährige Projekt in seiner aufwändigsten Phase. Kopisten bemalen die Erde mit kartographischen Details, bevölkern die Meere mit Fabelwesen und überziehen den Himmel mit goldenen Sternen. Anfang des nächsten Jahres beginnen Kalligraphen mit der Beschriftung des Globus. Wenn im Frühjahr alles erledigt ist, wird die Erdkugel nach St. Gallen gebracht. Text Thalia Wettstein Bilder Nik Hunger


mein ganzer stolz

Asien aus damaliger Sicht: Die Kopie des Globus, an dem Daniel Minder und Martina Rohrbach arbeiten, sieht aus wie das Original vor 400 Jahren.

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Migros Magazin 51 2008 d NE  

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