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NR. 50 | 10. DEZEMBER 2012 www.migrosmagazin.ch

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Ein Leben lang beim gleichen Coiffeur SCHWEIZER HOTELKÖNIG I 40

Kurt Ritter über die Zunft der Hoteliers BIOLOGISCHES ALTER I 98

Bild: Christian Benedikt

So erfahren Sie, wie alt Sie wirklich sind

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

INHALT | 7

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Frau Blum und der Milchmann 98 | LEBEN Der Bio-AgingTest sagt einem, ob der Körper so alt ist, wie es im Pass steht. Leserin Yolanda Zaugg hat mitgemacht – und beim Koordinationstest einige Überraschungen erlebt.

Eine der schönsten Kurzgeschichten von Schriftsteller Peter Bichsel heisst: «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen.» Sie dreht sich darum, dass der Milchmann Frau Blum seit Jahr und Tag zuverlässig um vier Uhr morgens Milch und Butter bringt, und sie diesen Menschen gar nicht kennt. Der Milchmann ist für Frau Blum nur ein Mann, der seine Pflicht tut. Frau Blum ist für den Milchmann die Frau, die zwei Liter Milch und 100 Gramm Butter kauft und einen verbeulten Topf hat. Die Dienstleistung ist auf eine unangenehme und unverständliche Art unpersönlich. In einer individualisierten Gesellschaft, in der jeder sein Leben lebt, sind langjährige Beziehungen zwischen Kunde und Anbieter selten geworden. Man bestellt übers Internet, wickelt die Korrespondenz online ab, und wenn man mit der Leistung nicht zufrieden ist, wechselt man halt das Geschäft oder den Handwerker. Man trifft sich nicht, kennt sich nicht. Doch es geht auch anders. Wir porträtieren in dieser Ausgabe Menschen, die als Kunden seit Jahrzehnten eine enge Beziehung zu einem Anbieter pflegen. Wie André Ninghetto (68), der sich seit 1967 die Haare von Fredy Heiniger (61) schneiden lässt und diesem auch folgte, als er mit seinem Geschäft in ein anderes Quartier zog. Aus der Beziehung entstand schon fast eine Freundschaft, die Söhne gingen gemeinsam in die RS. Die Welt dreht sich, der Coiffeur bleibt. Haben auch Sie so eine langjährige Beziehung? Dann schreiben Sie uns — oder besser: Schicken Sie uns ein Foto Ihres Arztes, Coiffeurs oder Ihrer Migros-Mitarbeiterin!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch

Bild: René Ruis

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

MIGROS-WOCHE

WEIHNACHTEN

48 | Weihnachten kann kommen Das wünschen sich Alina (9) und Florian (8) zu Weihnachten. 50 | Fest-Fondue für jeden Geschmack

SCHAUFENSTER

55 | Nur das Beste vom Metzger 58 | Weihnachtspoulet mit Rezept 60 | Fisch – gesund und leicht 73 | Süsse Versuchungen 75 | Die halten warm!

SAISONKÜCHE

9 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Durchblick bei Sozialstandards

76 | Nie ohne Marroni Carlo Scheggia liebt die Edelkastanie. 80 | Nahrung fürs Gehirn

WETTBEWERB

IHRE REGION

MENSCHEN

LEBEN

16 | Jeden Tag eine schöne Bescherung

18 | Porträt Was es braucht, dass Kunden über viele Jahre treu bleiben. 27 | Auf ein Wort 28 | Interview Autor Pedro Lenz erzählt von ganz gewöhnlichen Leuten und die oft komplizierte Sache mit der Liebe. 34 | Porträt Verena Zürcher berichtet über das Leben und Morden im Emmental. 39 | Kolumne: Der Hausmann. 40 | Interview Hotel-Tycoon Kurt Ritter über die Krux mit der Gastfreundschaft.

AKTUELL

47 | Ein Jowa-Bäcker gewinnt Gold

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

91 | Im Trend – arbeiten im Homeoffice 98 | In Form – wie alt sind Sie wirklich? 103 | Multimedia – flirten im Zug 106 | Auto – wie man Staus vermeidet

MEINE WELT

124 | Mardi Byers Die Sopranistin verrät, wie der perfekte Divenpfleger aussieht und welche Rolle sie unbedingt einmal singen möchte.

RUBRIKEN

13 | Forum 15 | Leserbriefe 109 | Bitte melde dich 113 | Leseraktion 115 | Rätsel/Impressum 122 | Cumulus

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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

aKtUeLLes | 9

Gaumenfreuden im Advent

Die Migros gibt online Rezepttipps für die Weihnachtszeit. In einzelnen Filialen können Kunden zudem neue Sélection-Spezialitäten degustieren.

W

er nach Ideen für feine Gerichte in der Adventszeit sucht, wird auf der speziellen Weihnachts-Website der Migros fündig. Für jeden Tag gibts ein Rezept, das sich oft schnell und einfach nachkochen lässt. Die Auswahl reicht von Hörnli mit Hackfleisch und Bratapfel über Fusilli mit Wildlachs an Safran-Gemüsestreifen bis zu Roastbeef mit Orangensauce. Wer lieber gleich geniesst, als erst zu kochen, kann in diesen Tagen in ausgewählten Migros-Filialen neue Sélection-Spezialitäten degustieren. Zugleich sehen

Kunden in den Supermärkten, wie sich diese Leckereien anrichten und kombinieren lassen. Zu kosten gibt es beispielsweise Spiesschen mit Pata-Negra-Schinken und Oliven oder Feta, Rauchlachs mit Meerrettich-Baguette oder Schokoladenglace mit Doppelrahm. Die genauen Daten und die Liste der Filialen finden sich ebenfalls auf der Weihnachts-Website der Migros. Noch bis am 17. Dezember gibts zudem auf das gesamte SélectionSortiment 20 Prozent Rabatt. Text: Michael West www.migros.ch/weihnachten

Megawin sorgt für viele Gewinner FriscH in Der Migros

Ein Öl für Geniesser

Nach langer Lieferpause gibt es in der Migros wieder das aromatische Baumnussöl. Die Nüsse dafür stammen aus der Auvergne und dem Périgord in Frankreich. Vor dem Pressen werden die Kerne leicht geröstet, um das optimale Nussaroma für das Öl zu erzielen. Deliziös schmeckt das Baumnussöl in einer Vinaigrette mit Orangensaft und weissem Aceto Balsamico.

Das grosse Gewinnspiel Megawin hat in der Schweiz für StickerSammelfieber gesorgt: Schliesslich konnten Migros-Kundinnen und -Kunden Autos, Elektroroller und E-Bikes im Gesamtwert von über 750 000 Franken gewinnen. Nun ist die Zeit des Sammelns vorbei, und mit den acht richtigen Stickern komplett beklebte Karten können noch bis am 15. Dezember 2012 eingereicht werden. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe des MigrosMagazins haben sich 39 Gewinner eines neuen Fahrzeugs gemeldet, darunter auch drei glückliche Megawin-Teilnehmer, die nun stolze Besitzer je eines VW Tuareg Hybrid im Wert von 109 700 Franken sind.

region ostscHWeiz

Bilder: Stockfood/bab.ch, Zvg

Spass auf Kufen

Auch dieses Jahr heisst es im «Rheinpark» in St. Margrethen wieder: auf die Kufen, fertig, los! Gross und Klein kann auf der Indoor-Eisbahn bis Ende Jahr Runden auf dem Eis drehen. Spassige Spiele und Aktivitäten wie Puck-Serie-Schiessen, MiniHockey und Eisstockschiessen bieten Abwechslung während der Einkaufstour. Natürlich gibt es tolle Preise zu gewinnen: Einkaufsgutscheine und als Hauptpreis Tickets für «Art on Ice» mit Übernachtung in Davos im Wert von 2000 Franken. Weitere Informationen dazu auf www.rheinpark.ch Weitere Infos aus der Ostschweiz ab Seite 83.


generation m 10 |

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sozialstandards

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | migros-magazin |

Initiative mit Gewicht

Eine Initiative von Unternehmen und Hilfsorganisationen macht Sozialstandards vergleichbar und will die Arbeitsbedingungen weltweit verbessern. Beteiligt sind Weltkonzerne wie Wal-Mart, Disney – und als Gründungsmitglied auch die Migros. Zieleinlauf für den 200 000. Läufer «Wir versprechen Deborah, als Hauptsponsorin bis 2015 jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportler zu ermöglichen.» Dieses Versprechen hat die Migros im Rahmen von Generation M abgegeben. An allen grösseren Laufveranstaltungen, welche die Migros als Hauptsponsorin unterstützt, hat sie deshalb in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Firma Datasport einen Zähler aufgestellt, der alle Läuferinnen und Läufer zählt. Möglich ist dies dank wetterfesten Mikrochips, die in die Startnummern integriert oder an den Schnürsenkeln der Läufer befestigt sind. John Sprengelmeijer heisst der Läufer, der die Marke am 1. Dezember bei der Escalade in Genf geknackt hat. Er war zum dritten Mal am Start und freute sich darüber, der 200 000. Migros-Läufer zu sein. «Was für eine wunderbare Überraschung!», meinte er im Ziel, wo er als Anerkennung einen Migros-Einkaufsgutschein über 1000 Franken überreicht bekam.

E

s waren grosse Namen, die sich kürzlich in Zürich trafen: Der amerikanische Supermarktriese WalMart, die französische Handelskette Carrefour oder die Walt Disney Company — sie alle sandten Vertreter. Grund für diesen Aufmarsch der Wirtschaftsriesen war das jährliche Treffen des Global Social Compliance Programme (GSCP). Das Programm macht Sozialstandards wie beispielsweise BSCI, Utz Certified und Fairtrade miteinander vergleichbar. Am GSCP sind 36 Grossverteiler, Markenhersteller und Produzenten beteiligt, die Migros ist Gründungsmitglied. Ihr gemeinsamer jährlicher Umsatz beträgt sagenhafte 1,3 Billionen Euro. «Diese geballte Marktmacht wollen wir nutzen, um sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und eine umweltfreundliche Produktion weltweit voranzutreiben», sagt Johann Züblin, Nachhaltigkeitsspezialist beim MigrosGenossenschafts-Bund (MGB) und Vizepräsident des GSCP.

ein referenzsystem für die weltweit 1500 standards Wozu braucht es eine Organisation wie GSCP? Züblin erklärt: «Im Moment gibt es weltweit etwa 1500 Sozialstandards, die sehr ähnlich sind. Niemand hat den Durchblick über deren Qualität. GSCP hat nun ein Referenzsystem entwickelt,

an dem alle Standards gemessen werden können. Das erleichtert Händlern die Wahl der Lieferanten und vermeidet unnötige Audits und Kosten.» Audits sind die Überprüfungen der Arbeitsbedingungen, regelmässig durchgeführt von unabhängigen Instituten. Müssen Hersteller mit Rücksicht auf ihre Kunden unterschiedliche Sozialstandards erfüllen, führt dies zu einer grossen Zahl Audits, höheren Kosten — und zu Unmut bei den Produzenten. Das bestätigt Colleen Chennells von der Vereinigung südafrikanischer Fruchtproduzenten (Fruit South Africa). «Immer mehr Audits und steigende Kosten haben bei unseren Produzenten zu einem Überdruss geführt. Es ist schade, wenn ein so wichtiges Thema wie ethisch korrekte Produktion plötzlich negativ wahrgenommen wird», erklärt Chennells. Um dies zu ändern, habe Fruit South Africa mithilfe des GSCP einen eigenen Sozialstandard entwickelt. «GSCP war für uns das Werkzeug, die Messlatte, um alle Ansprüche der Abnehmer zu erfüllen.» Gerade kleinere Fruchtfarmen würden davon profitieren, denn ein günstig umsetzbarer, glaubwürdiger Standard eröffne ihnen den Weltmarkt. «Unser Ziel war ein Standard — ein Audit», so Chennells. Bedeuten weniger Audits weniger Kontrollen? «Audits sind immer nur


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MigRos-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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Momentaufnahmen», sagt Jan Fursten­ borg. Als ehemaliger Chef der weltweit tätigen Gewerkschaftsvereinigung Uni Commerce Global Union mit 20 Millio­ nen Mitgliedern vertritt der Finne beim GSCP die Anliegen der Gewerkschaften.

Unternehmen müssen Druck auf Regierungen ausüben «Auch das beste Audit kann nicht alles vermeiden», sagt Furstenborg mit Blick auf tragische Ereignisse wie jüngst die Brandkatastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch. «Häufig fehlen grund­ legende Gesetze, etwa zum Brandschutz, oder der Staat setzt bestehende Vor­ schriften ungenügend durch.» Hier könne und müsse GSCP mit seinem gan­ zen kommerziellen Gewicht Druck auf die Regierungen dieser Länder ausüben. Zudem sei es wichtig, beim Manage­ ment der Fabriken das Risikobewusst­ sein zu wecken, erklärt Furstenborg wei­ ter. GSCP setzt in Zukunft deshalb im­ mer stärker auf das sogenannte Capa­ city Building: Mit Schulungen sollen die Führungskräfte befähigt werden, die ge­ forderten Massnahmen von Sozialstan­ dards selbständig umzusetzen. Als Basis für alle Sozialstandards die­ nen die Vorschriften der International Labour Organisation, der Uno­Organi­ sation ILO. Obwohl dort beispielsweise die Gewerkschaftsfreiheit klar geregelt

ist, wird dieses Grundrecht nicht überall eingehalten. Deshalb sollen nicht nur die Manager vom Capacity Building profi­ tieren. «Auch die Arbeitnehmer werden eingebunden. Fabrikleitung und Ange­ stellte müssen zuerst lernen, wie man miteinander spricht und eine soziale Zu­ sammenarbeit pflegt.» Für Furstenborg war immer klar, dass die Gewerkschaften beim GSCP mit­ machen müssen. «Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen waren bei GSCP von Anfang an dabei. Wir ha­ ben die moralische und ethische Ver­ pflichtung, etwas für die Menschen in der ganzen Produktionskette zu tun», sagt Furstenborg bestimmt. Die Vertre­ ter der beteiligten Unternehmen hätten stets zugehört, die Verhandlungen seien immer zur Zufriedenheit der Gewerk­ schaften ausgefallen. «Leicht haben wir es den Unternehmen nicht gemacht», meint er lächelnd. Furstenborg ist optimistisch, dass Or­ ganisationen wie GSCP echte Verbesse­ rungen für alle Beteiligten bringen. Den­ noch: «Es gibt kein Patentrezept zur Lö­ sung aller Probleme», stellt er kritisch fest. Mängel im System dürfen für Furs­ tenborg aber kein Grund sein aufzuge­ ben: «Perfektion ist der grösste Feind des Guten.» Text: Andreas Dürrenberger Infos zu GSCP unter www.gscpnet.com

Orangenernte in Südafrika: Ist die Qualität der Sozialstandards vergleichbar, finden auch kleine Produzenten den Zugang zum Weltmarkt.

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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

WWW.MigrosMagazin.cH | 13

www.migrosmagazin.ch

intervieW

Diese Zwerge sind unterwegs, um sich einen Schatz und ein Reich zurückzuerobern.

Fanpaket zu gewinnen

Das Interview mit der Drehbuchautorin Philippa Boyens erlaubt einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des ersten «Hobbit»-Films. Auf der Website finden Sie auch die Infos zum neuen Mittelerde-Epos und können eines von sechs grossen Fanpaketen im Wert von je über 300 Franken gewinnen.

Rückkehr nach Mittelerde

Bilder: 2012 Warner Bros., Getty Images

Gewinnen Sie ein fanpaket zum filmstart von «The Hobbit: An unexpected Journey». und lesen Sie das Interview mit «Hobbit»-Drehbuchautorin Philippa Boyens auf www.migrosmagazin.ch Neun Jahre nach dem Ende der «Lord of the Rings»-Trilogie kehrt das Kinopublikum diese Woche zurück nach Mittelerde. «The Hobbit: An Unexpected Journey» erzählt den ersten Teil der Vorgeschichte jenes epischen Ringkriegs, der damals Millionen von Zuschauern in seinen Bann geschlagen hat. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Davon allerdings dürfe man sich nicht verrückt machen lassen, sagt Ko-Produzentin Philippa Boyens, die gemeinsam mit Regisseur Peter Jackson und dessen Lebenspartnerin Fran Walsh auch das Drehbuch der neuen Trilogie verfasst hat. «Wir gingen an die ‹Hobbit›-

Filme nicht ran mit der Idee, den Erfolg der ‹Rings›-Trilogie zu wiederholen, wir wollen einfach gute Filme machen.» Im Interview mit dem Migros-Magazin erzählt sie auch, weshalb es nötig war, für die Filmadaption von der Originalgeschichte abzuweichen, und wie die Fans auf solche Änderungen reagieren. J.R.R. Tolkien hat «The Hobbit or There and Back Again» («Der kleine Hobbit») 1937 als Kinderbuch publiziert. Boyens und ihre KoAutoren verbinden die märchenhafte Story nun mit der sehr viel düsteren und epischeren Geschichte, die Tolkien 1955 in «The Lord of the Rings» erzählt hat. Solche Veränderungen

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MaMMa Mia! Kolumnistin Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, über Familienalltag und -anliegen. Diese Woche: Beim abendlichen Anruf eines Krankenversicherungsverkäufers kommt die «Mamma Mia!»-Kolumnistin auf Ideen, die das Familienbudget wirklich entlasten würden.

müsse man mit einer gewissen Kühnheit vornehmen, sagt Boyens: «Nur so kommt etwas Gutes dabei raus.» Erste Reaktionen von Premierengästen und Kritikern sind wohlwollend bis begeistert, aber es gibt durchaus auch kritische Stimmen. Und lange sah es so aus, als ob die Verfilmung gar nicht zustandekäme. Ein Rechtestreit zwischen Filmstudios, finanzielle Probleme, Gewerkschaften und ein Magengeschwür stellten sich dem Projekt in den Weg. Ob sich der lange Leidensweg gelohnt hat, müssen Sie selbst entscheiden – im Kino. Text: Ralf Kaminski

www.migrosmagazin.ch

Die scHLUMMerMUtter Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt. Folge 5: Während des Besuchs bei ihrer ehemaligen Untermieterin in Sizilien erinnert sich die Schlummermutter an ihre Jugend und fragt sich: Wie erging es mir als junges Mädchen in einer italienischen Familie?


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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LESERBRIEFE | 15

Adventsfenster aus Animanca-Dinosauriern

«Aus dem Abfall haben unsere Kinder ein Fenster gestaltet» ! Gerne senden wir dieses Bild unseres Animanca-Adventsfensters. Wir haben die Animanca-Dinosaurier fleissig gesammelt. Aus dem «Abfall» und etwas Seidenpapier haben unsere zwei Kinder (sechs und acht Jahre) und ich ein Adventsfenster gestaltet. Wir wünschen allen alles Gute und eine schöne Adventszeit. Marie-Louise Rohrer und Familie MM 49: «Die Realität hat uns wieder eingeholt», Interview mit dem Ökonomen Rudolf Strahm und SVP-Nationalrat Christoph Blocher.

«Ein EWR 2 ist bloss eine Frage der Zeit» ! 20 Jahre nach der schicksalshaften und denkwürdigen EWR-Abstimmung feiert

EXTRA

Pascal Merz 6210 Sursee

Eine Kunstwerk aus Kinderhand mit etwas Seidenpapier und dem «Abfall» der Animanca-Dinosaurier.

KORRIGENDUM

Nr. 48 | 26. November 2012

Digita

die SVP sich und vor allem ihren Parteistrategen Christoph Blocher. Doch was gibt es eigentlich zu feiern? Die Mär von der verteidigten Souveränität. Die Schweiz als neutrale Insel inmitten von Europa, unserem mit Abstand nach wie vor wichtigsten Handelspartner. Die Schweiz ist ein Teil von Europa, und dies in vielerlei Hinsicht. Unsere Gesetzgebung passen wir zusehends der EU an, und trotzdem feiert die SVP unsere Unabhängigkeit. Die Weiterentwicklung der Beziehungen mit der Europäischen Union liegt im Interesse der Schweiz. Eine Neuauflage eines EWR 2 ist bloss eine Frage der Zeit.

l

Die Digital-TV-Angebote im Vergleich In der Tabelle zu den Schweizer TV-Angeboten im Migros-Magazin Nr. 48 «Extra Digital» haben sich Fehler eingeschlichen, zudem waren nicht alle Angaben vollständig. Deshalb zeigen wir die berichtigte Tabelle in dieser Ausgabe noch einmal.

Bild: Christian Schnur

App in die Natur

Wenn Hans-Rudolf Merz wandern geht, darf die App mit der Landeskarte nicht fehlen. Auch andere Prominente verlassen sich auf digitale Hilfen. | 62

Digital-TV-Angebote mit Settop-Box Swisscom TV Anzahl Digital-TV-Kunden Über 700 000 Anzahl Sender Über 200 Anzahl HD-Sender 35 Aufzeichnen möglich ja Live Pause ja Replay TV 30 Stunden, 70 Sender, neu auch 3-D-Filme Besonderes – Swisscom-App zur Steuerung und für Live Pause, Replay und Aufnahmen (später auch Video on Demand). Viele SportEvents abrufbar Spielfilme (alle Sprachen) Monatliche Kosten in Franken

ca. 5000 129.– inkl. Telefonund Internetanschluss 20 MBit/s)

UPC Cablecom 1 506 800 165 35 ja ja nein – HD ist garantiert – Hohe Bandbreite für mehrere HD-Kanäle – SF-Videoportal – Mit Digicard auch ohne SettopBox möglich (ohne Aufnahmefunktion) ca. 2000 127.20 (inkl. Kabelanschluss, Internet 100 MBit/s, Telefon)

Sunrise TV Mehrere Zehntausend Über 200 40 ja ja 30 Stunden, 80 Sender, davon 10 in HD – Grösstes HD-Angebot in der Schweiz – Eigene Senderlisten für jedes Familienmitglied

Quickline 165 000 171 29 ja ja 24 Stunden – HbbTV-Informationen können genutzt werden – Unverschlüsseltes Angebot möglich

ca. 1500 125.– (inkl. Telefonund Internetanschluss 20 MBit/s)

ca. 800 25 (hinzu kommen Gebühren für den Kabelanschluss. Das Angebot ist ohne Festnetztelefon.) Digitale TV-Angebote werden oft zusammen mit Internet- und Festnetz- oder auch Mobiltelefon-Abos angeboten, und sie enthalten unterschiedliche Dienste. Daher sind die Angebote nicht direkt vergleichbar. Einzelne oder mehrere Elemente der Angebotspakete können zudem kurzfristig ändern. Angaben ohne Gewähr.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Unterhalten sich immer gut beim Haareschneiden: Coiffeur Fredy Heiniger und sein Stammkunde André Ninghetto.

Sowohl in guten wie

Es gibt nicht nur die Treue zum Lebenspartner. Viele Menschen gehen ein Leben lang Mechaniker reparieren. Vom Geheimnis einer langen Geschäftsbeziehung.


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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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45 JAHrE bEIm SElbEN COIFFEUr

«Er schneidet es so, wie ich will» ! Fredy Heiniger (61), Inhaber des Coiffeur Salons 5 in Zürich ! André Ninghetto (68), pensionierter Elektroniker aus Gossau ZH

A

ls sich André Ninghetto von Fredy Heiniger 1967 zum ersten Mal die Haare schneiden liess, hatte dieser gerade seine Lehre begonnen. Er trug einen weissen Berufsschoss und Krawatte, man war selbstverständlich per Sie, der Kunde kam meist spontan vorbei, statt einen Termin abzumachen. Und ein Trockenhaarschnitt war für 7.50 Franken zu haben. «Heute kostet er ein Vermögen», sagt Ninghetto und lacht. 52 Franken, um genau zu sein. Ursprünglich ging Ninghetto zu Heiniger, weil der Salon von dessen Lehrmeister Alfons Nicod an der Zürcher Langstrasse damals schön nah bei seiner Wohnung war. Die Nähe blieb auch erhalten, als Heiniger, der den Laden 1973 übernommen hatte, damit 2001 an die Hardturmstrasse zügelte, da Ninghetto nur fünf Minuten von dort entfernt arbeitete. Zudem: «Er schneidet es so, wie ich es will, der Service ist gut, sein Personal auch, und man kann sich mit ihm gut unterhalten.» Es müsse schon etwas arg schieflaufen, dass er einer guten Geschäftsbeziehung untreu werde, sagt Ninghetto. Über die Jahrzehnte haben die beiden viel Persönliches voneinander erfahren, insbesondere über ihre Familien und über ihre Tätigkeit als Lehrlingsausbildner. Beide wurden sie 1975 Vater, die Buben haben später sogar gemeinsam die Rekrutenschule angefangen. Ninghetto kam auch mit seinen Kindern zu Heiniger zum Haareschneiden, und der Sohn tut das noch heute. Zwar haben sie einige Hochs und Tiefs des anderen mitbekommen, doch die Beziehung ging nie über ein Geschäftsverhältnis hinaus.

«Auch wenn im Laufe der Jahre persönliche Sympathien entstehen, bleibt ein Kunde doch ein Kunde», sagt Heiniger. Stammkunden sind für Coiffeure generell wichtig. «Für mich umso mehr, da mein Salon nicht an einer klassischen Passantenlage liegt», sagt Heiniger. «Ich habe etwa 80 Prozent Stammkunden, viele arbeiten in der Nähe.» Grundlage zur Pflege guter Kunden sei eine fachlich einwandfreie Arbeit. «Hinzu kommt die absolute Aufmerksamkeit, der Kunde soll sich als Gast fühlen, realisieren, ich bin für ihn da.» Dazu gehören ein interessantes Gespräch (falls ein Kunde denn reden möchte), aber auch, dass jedem Gast zu Beginn ein Kaffee angeboten wird und es nach dem Haarschnitt eine Nacken-Schulter-Massage mit Tennisbällen gibt.

rund 70 prozent der Kunden wollen immer denselben Haarschnitt «Der Stammkunde schätzt es, dass er vorbeikommen kann und den Schnitt genauso erhält, wie er ihn gewohnt ist», sagt Heiniger. Rund 70 Prozent der mehreren Hundert Stammkunden wollen immer denselben Schnitt. Das gilt auch für Ninghetto, der einräumt, er sei in jungen Jahren experimentierfreudiger gewesen. Trotz aller Bemühungen kommt es vor, dass Stammkunden kommentarlos verschwinden. Heiniger versucht dann jeweils herauszufinden, weshalb, ab und zu mit ziemlichem Aufwand. «Oft liegt es daran, dass Leute umziehen, ohne etwas zu sagen. Oder gar gestorben sind. Manche suchen sich auch einfach einen günstigeren Coiffeur.» Zu erfahren, was der Grund ist, gehört für Heiniger zum Geschäft. «Ich sehe das als eine Art Nachpflege des Kunden, die Botschaft an ihn: Ich vermisse dich.»

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Texte: Ralf Kaminski Bilder: Elisabeth Real


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27 JAhrE bEiM SELbEn hAUSArZT

«ich war stolz, dass ich sie behandeln durfte» ! Jürg Weber (58), Landarzt in Wigoltingen TG ! Ernst und Ursula Uhlmann (88 und 82), früherer Geschäftsführer bei der Mühle E. Zwicky AG und ehemalige Schulpräsidentin von Wigoltingen

D

ie Beziehung begann recht dramatisch mit einem Herzinfarkt. Am 5. November 1985, zwei Monate, nachdem er die erste Landarztpraxis in Wigoltingen eröffnet hatte, erreichte Jürg Weber mitten in der Nacht ein Anruf aus dem Hause Uhlmann. Weber eilte hin, diagnostizierte bei Ernst Uhlmann einen Infarkt, leistete Nothilfe und liess ihn ins Krankenhaus transportieren. Zum Glück ging alles gut. «Danach bin ich dann gleich bei ihm geblieben», sagt Uhlmann. Der damalige Geschäftsführer des wichtigsten lokalen Indust-

riebetriebs, der Mühle E. Zwicky AG, sass zu jener Zeit auch in der Ortskommission von Wigoltingen und war massgeblich mitbeteiligt beim Entscheid, Weber für die geplante erste Dorfpraxis auszuwählen. Ursula Uhlmann, geborene Zwicky, blieb zunächst ihrem bisherigen Arzt in einem Nachbardorf treu, bis dieser 1987 aufhörte, dann wechselte auch sie zu Weber. Beide sind sehr zufrieden mit ihm. «Er war natürlich viel jünger als mein Arzt vorher, und ich hatte am Anfang wohl ein bisschen Hemmungen», sagt Ursula Uhlmann. «Aber das legte sich schnell.» Beide betonen, dass sie den Arzt nie als Herrgott in Weiss wahrgenommen haben, sondern als Mensch wie jeden anderen. Jürg Weber hingegen hatte sehr wohl Respekt vor den Uhlmanns. «Nur schon wegen ihres Alters, aber auch, weil sie ja

quasi zur Dorfprominenz gehörten. Ich war schon ein bisschen stolz darauf, dass ich sie behandeln durfte.» Er ist froh, wenn Patienten ihn nicht als Halbgott sehen. «Wir Ärzte können nicht Unmögliches möglich machen, wir können bestenfalls der Natur auf die Sprünge helfen oder ein bisschen was zurechtbiegen, mehr nicht.»

macht der hausarzt seine arbeit gut, sind die patienten treu Bei den Uhlmanns steht heute vor allem die Bewältigung der Altersbeschwerden im Vordergrund. Ursula Uhlmann schätzt dabei inbesondere, dass Weber ihre Patientengeschichte kennt. «Bei fremden Ärzten kommen plötzlich die unmöglichsten Fragen.» Sie selbst hat sich im Übrigen nie gescheut, Weber Fragen zu stellen, wenn ihr etwas unklar

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migros-magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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Sind froh, ihren Arzt so nahe zu haben: Ursula und Ernst Uhlmann mit ihrem Hausarzt Jürg Weber.

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war, und sie bekam immer eine zufriedenstellende Antwort. «Auf diese Weise entstand grosses Vertrauen.» Beide können sich nicht vorstellen, jemals den Arzt zu wechseln. Ein solches Vertrauen aufzubauen und zu behalten, ist nicht ganz leicht. «Man muss immer auf Draht sein, immer aufmerksam sein. Auch der letzte Patient abends oder der Notruf mitten in der Nacht muss gleich professionell behandelt werden, selbst wenn man vielleicht einen harten, stressigen Tag hinter sich hat.» Umfragen zeigten, dass rund 95 Prozent der Patienten bei ihrem Hausarzt bleiben wollen, sagt Weber. «Sie sind also relativ treu, wenn man einen guten Job macht.» Für die kommerzielle Seite der Praxis sind Stammpatienten ein wichtiges Standbein. Wenn plötzlich ein Patient nicht mehr kommt, macht er sich schon Gedanken. «Wenn es ein vermeidbarer Fehler war, der dazu geführt hat, versuche ich das natürlich zu korrigieren.» Trotz teils langer Beziehungen und den oft intimen Kenntnissen über Patienten wahrt Weber im Normalfall «eine gesunde Distanz». Weil er berufsbedingt derart pausenlos mit menschlichen Schicksalen konfrontiert ist, versucht er sich in der Freizeit davon eher fernzuhalten. Trotzdem sei man sich relativ nahe. «Wir leben in einem überschaubaren Dorf», sagt Ernst Uhlmann. «Da kennt fast jeder jeden einigermassen.»

Die suche nach einer nachfolge ist bereits im gange Weber ist seit jeher standespolitisch engagiert, und in den letzten 30 Jahren ist im Arztwesen viel passiert. «Es ist image- und tarifmässig immer nur abwärtsgegangen mit den Hausärzten. Erst in letzter Zeit haben wir wieder etwas Rückenwind.» Dafür herrscht nun Nachwuchsmangel, gerade auf dem Land. Für die eigene Praxis macht er sich schon seit Jahren Gedanken und lädt Praxisassistenten ein, bei ihm Erfahrungen zu sammeln. Ab 62 würde er gerne reduzieren und die Arbeit mit jemand Jüngerem teilen. Die Uhlmanns wiederum sind froh, dass sie ihren Landarzt so nah haben, und hoffen, er möge ihnen noch lange erhalten bleiben. «Das Sozialprestige eines Arzts ist noch immer hoch», findet Ernst Uhlmann. «Aber heute muss man sich den Respekt erarbeiten», sagt Weber. «Man bekommt ihn nicht einfach so wegen des Titels.»

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29 JAHRe BeIM SelBen STeUeRBeRATeR

«Wenn es ums Geld geht, sind die meisten Kunden heikel» ! Markus Vogler (49), Treuhänder und Partner bei der AS&T Attenhofer Steuerberatung und Treuhand in Bad Zurzach AG ! Robert Sailer (68), Inhaber der Papeterie Höchli in Baden AG

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arkus Vogler hat schon 1983 als Lehrling die Papeterie Höchli betreut. Und als er später mit einem Partner seine eigene Treuhandfirma eröffnete, zog Inhaber Robert Sailer mit ihm. «Wir waren sehr zufrieden und vertraut mit Markus. Wir gingen lieber mit ihm zu seiner neuen Firma, als zu riskieren, dass wir von jemandem betreut werden, der uns nicht passt.» Vogler war eher zufällig zum Dossier Höchli gekommen, er übernahm es von einem Kollegen, der die Firma verliess. «Aber es passte prima», sagt Sailer. «Er hat einen guten Job gemacht, und die Chemie stimmte.» Vogler kümmert sich um den Abschluss, die Revision und berät Sailer bezüglich Steuern und Betriebswirtschaft. Dieser nutzt die Dienste des Treuhänders auch für seine

privaten Finanzen, was bei kleinen Familienunternehmen durchaus üblich ist. «Es ist eine sehr umfassende Betreuung», erklärt Sailer. Und noch nie hat er mit dem Gedanken gespielt, seinem Treuhänder untreu zu werden. «Warum auch? Solange alles stimmt.» Nur wenn er das Gefühl bekäme, sein Steuerberater habe nicht mehr genug Zeit oder nicht mehr die richtigen Antworten für sein Unternehmen, würde er einen Wechsel in Betracht ziehen. Entscheidend sei, fachlich auf der Höhe zu bleiben und gut vernetzt zu sein, sagt Vogler. «Wenn es mal einen speziellen Experten braucht, organisiere ich den. So macht man von der Wiege bis zur Bahre mehr oder weniger alles für den Kunden.»

Die zahl der stammkunden liegt bei 98 prozent Bietet man als Treuhänder guten Service und geht ehrlich und offen mit seinem Kunden um, können solche Geschäftsbeziehungen jahrzehntelang dauern. «Es ist eigentlich sehr einfach, Kunden zu behalten», sagt Vogler. Er schätzt die

Haben beide mit Papier zu tun: Papeterie-Inhaber Robert Sailer (links) und sein Steuerberater Markus Vogler.


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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | migros-magazin |

Zahl seiner Stammkunden auf 98 Prozent. «Das Vertrauensverhältnis ist sehr wichtig. Wenn es ums Geld geht, sind die meisten Kunden recht heikel. Man muss eben doch recht viel offenlegen, nicht nur die Zahlen, sondern auch strategische Überlegungen. Nur so kann man einen Kunden angemessen beraten.» Zudem: Wechsle man dauernd den Treuhänder, müsse man jedes Mal die Firmengeschichte neu erklären. «Ich hingegen habe die letzten 30 Jahre der Höchli im Kopf.» Eine enge persönliche Beziehung ist trotz der langjährigen Zusammenarbeit nicht enstanden. «Es ist eine Art distanzierte Nähe», sagt Vogler. «Klar macht man ein bisschen Small Talk und kriegt dabei auch Privates mit. Aber ich erfahre von Kunden viel mehr als sie von mir — auch weil ich es zum Teil für den Job brauche.»

gelegentlich ersetzt der treuhänder den psychiater Manchmal ist es Vogler mit Klienten auch schon zu persönlich geworden. «Als Treuhänder ist man ab und zu auch der Ersatz für den Pfarrer oder den Psychiater.» Das hänge damit zusammen, dass Chefs von Familienunternehmen oft recht einsam seien. «Sie können weder mit Frau noch Kindern reden, weil die persönlich involviert sind, und auch guten Freunden will man gewisse Dinge nicht anvertrauen. Der Treuhänder hingegen kennt eh schon alle Umstände und hat Schweigepflicht.» Vor 27 Jahren waren Anzug und Krawatte Pflicht für einen Treuhänder, heute kleidet Vogler sich nur noch selten so förmlich, denn auch viele seiner Kunden tragen heute «casual». Sailer findet, die Beratung sei heute viel umfassender als früher. Weil es auch viel mehr Vorschriften gebe. «Die Geschwindigkeit der Veränderungen ist sehr viel höher», bestätigt Vogler. Entsprechend ist er gefordert, immer auf dem Laufenden zu bleiben mit Vorschriften und Gesetzen. Auch hat sich sein Stundenansatz seit damals etwa verdoppelt. «Aber viele Arbeiten übernehmen heute Mitarbeiter, die den Job günstiger machen als ich. Das senkt die Kosten wieder.» Dass Stammkunden kommentarlos verschwinden, passiere selten. Aber wenn Kunden gingen, sei das Problem meist nicht das Fachwissen, sagt Vogler. «Es geht fast immer um den persönlichen Umgang, die Chemie — oder den Preis.»

Haben schon eine Autoausstellung mit einer Modeschau kombiniert: Michel Klossner und seine Stammkundin Silla Real.

20 JAHRE BEiM SElBEn AUTOMECHAniKER

«Es entsteht eine Vertrauensbasis wie bei einem Arzt» ! Michel Klossner (48), Automechaniker und Mitinhaber der Benkengarage in Küttigen AG ! Silla Real (59), pensionierte Modedesignerin aus Frick AG

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s war die Leidenschaft für Citroëns, welche die beiden zusammengeführt hat. Silla Real und ihr Ehemann waren ursprünglich Kunden einer Citroën-Garage in Frick. Aber deren Inhaber wurde krank und musste schliessen, so kamen sie zur Benkengarage in Küttigen, die ebenfalls auf Citroën spezialisiert ist und bequemerweise auf Silla Reals damaligem Arbeitsweg lag. «Es ist eine kleine, familiäre Firma, der Umgang ist unkompliziert, der Service super, wir fühlten uns wohl und sind geblieben», sagt Silla Real. Geblieben ist sie auch bei den schön designten Autos von Citroën. Deren spezielle Hydraulik sorgt zudem für ein besonders angenehmes, gut gefedertes Fahrgefühl.

Allerdings hatten die Citroëns damals so ihre Macken. «Man musste schon angefressen sein, um das mitzumachen. Als unser Wagen sich an einem Wintermorgen hartnäckig weigerte anzuspringen, kauften wir aus lauter Verzweiflung einen VW Käfer.» Der sprang zwar prima an, war aber zu klein — «und es war kein cooles Gefühl, damit zu fahren». Seither ist Silla Real nie mehr mit einer anderen Marke fremdgegangen. «Citroëns fährt nicht jeder, das Design war schon immer aussergewöhnlich», sagt Michel Klossner. Er ist seit 30 Jahren in dem Beruf, hat eine Lehre als Automechaniker gemacht, war dann zuerst angestellt, wurde später zum Geschäftspartner. Klossner ist mit Citroën aufgewachsen, schon sein Vater arbeitete für das Fabrikat. Für die Benkengarage sind Stammkunden ein entscheidendes kommerzielles Standbein. «Wir haben rund 90 Prozent Stammkunden, und wir tun


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4 JAhrE bEim SElbEn YOGAlEhrEr

«Frank ist wohltuend unguruhaft» ! Frank Schmid (44), Yogalehrer bei Airyoga in Zürich ! Claudia Senn (47), Journalistin aus Zürich

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einiges dafür. Die Konkurrenz ist gross.» Viele Garagen haben die wirtschaftliche Abkühlung in den letzten Jahren zu spüren bekommen und mussten schliessen. «Wir geben uns grosse Mühe, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen.» So haben sie Silla Real in ihren Citroën Berlingo Kleiderstangen für den Transport ihrer Designerstücke eingebaut. Daraus entstand die Idee eines Events, an dem man die Neuheiten gemeinsam präsentierte. Die Modeschau mit der Autoausstellung wurde ein voller Erfolg.

Der service kostet fast gleich viel, muss aber schneller gehen Die Kundentreue ist generell hoch. «Es entsteht über die Jahre eine Vertrauensbasis wie bei einem Arzt. Man kann jederzeit mal schnell mit einer Kleinigkeit vorbeikommen.» Aber in der Branche hat sich einiges geändert. «Früher war man vor allem Mechaniker, heute muss man sich auch mit Elektronik auskennen», sagt Klossner. Ein Service kostet heute 300 bis 400 Franken. «Früher war es nicht viel weniger, geändert hat sich die Zeit, die dafür zur Verfügung steht.» Autos wurden viel häufiger gebracht, und ein grosser Service konnte einen ganzen Tag dauern. «Heute sind es vielleicht noch zwei Stunden.»

igentlich kam Claudia Senn rein zufällig zu ihrem Yogalehrer. «Eine Freundin hat mir dieses Studio empfohlen, und er hat den Anfängerkurs gegeben.» Senn probierte nach und nach fast alle Lehrer des Studios durch, landete aber am Ende immer wieder bei Frank Schmid. «Der Effekt einer Yogastunde bei ihm war der stärkste, ich fühlte mich danach besser als bei anderen.» Insbesondere stimmt für sie der Rhythmus von Anstrengung und Entspannung. «Er ist ausserdem wohltuend unguruhaft, hat einen kernigen Humor und mag keine Räucherstäbchen, das kommt mir sehr entgegen.» Senn geht für bestimmte Kurse auch zu anderen Yogalehrern, etwa, um mehr über Atemtechniken zu lernen. «Frank ist also nicht mein einziger Yogalehrer, aber mein wichtigster und liebster.» Sympathisch sei ihr, dass er seine Aufmerksamkeit absolut demokratisch unter all seinen Schülern verteile und niemanden bevorzuge. «Wenn man als Mann mal so richtig in der Bewunderung von Frauen baden möchte, dann muss man Yogalehrer werden — manche werden davon korrumpiert und entsprechend eitel.» Frank werde von seinen Schülerinnen auch angehimmelt, mache jedoch keinerlei Aufhebens darum.

er ermutigt seine schülerinnen, andere Lehrer auszuprobieren Schmid wiederum fiel Claudia Senn schon im Anfängerkurs auf. «Ich habe gemerkt, dass sie es ernst meint und Yoga fest in ihr Leben einbauen will.» Letztlich hänge es vor allem von der Resonanz zwischen Schüler und Lehrer ab, ob man sich treu bleibe. Dennoch ist eine Yoga-Beziehung über vier Jahre ungewöhnlich. «Ich ermutige meine Schülerinnen sogar, andere Lehrer auszuprobieren, unterstütze also das Fremdgehen», sagt Schmid. «Abwechslung ist wichtig, sonst stagniert man.» Frank Schmid ist seit zehn Jahren vollberuflicher Yogalehrer, seit 2005 in Zürich. Viele hundert Schüler hat er in dieser Zeit kommen und gehen sehen. Schmid findet, er tue nichts Besonderes, um Kunden zu halten, Senn sieht das an-

ders. «Er tut einiges: Er merkt sich von Anfang an jeden Namen, damit baut er sofort zu jedem eine Beziehung auf. Und er sorgt dafür, dass auch Anfänger ihre Erfolgserlebnisse haben, obwohl ihnen viele Übungen noch schwerfallen.» Über die Jahre haben sich Schmid und Senn auch persönlich kennengelernt. «Wir sind informiert über die wichtigsten Dramen im Leben des anderen», sagt Senn. Allzu tief gehe das aber schon nicht, findet Schmid. Er sei letztlich ja auch nicht im Yogastudio, um Freunde zu finden, «es ist ein Job». Senn lässt sich ihr Jahresabo 2200 Franken kosten und steht zweimal pro Woche bei Schmid auf der Matte. Bei Regen. Bei Schnee. Bei 30 Grad Hitze. Selbst an Heiligabend und Ostern.

Sind informiert über die Dramen im leben des anderen: Claudia Senn und ihr Yogalehrer Frank Schmid.


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migros-magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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Die KUnst Des reDens

«DerAkzent kommt gar nicht so schlecht an» Die Schweiz ist Rhetorik-Europameister. Mark Alder gewann an der deutschsprachigen Meisterschaft in der Kategorie humorvolle Rede. Im Interview erklärt er, was einen guten Redner ausmacht. Mark Alder, was macht ein Fachhochschuldozent und Jurist in einem Rhetorik-Club?

Als Dozent habe ich die Möglichkeit, 45 oder 90 Minuten lang zu plaudern. Das ist eine ganz andere Herausforderung, als wenn ich an einem Rhetorikwettbewerb für meine Rede strikte Zeitvorgaben einhalten muss. Sie haben an der Meisterschaft Ihren Schweizer Akzent nicht versteckt. Warum?

Weil ich nicht akzentfrei hochdeutsch sprechen kann. Ich habe aber auch festgestellt, dass der Mundartakzent gar nicht so schlecht ankommt. Jemand sagte mir, ich sei der lustigste Schweizer seit Emil und alt Bundesrat Merz. Das sind zwei, die in Deutschland sehr bekannt sind und mit deutlichem Akzent sprechen. Es gibt keinen Grund, den Schweizer Akzent zu verstecken. Das ist ein Minderwertigkeitskomplex, den wir Schweizer völlig zu Unrecht haben. Trotzdem wirken die Deutschen souveräner und glaubwürdiger, wenn sie reden.

Bilder: Keystone, Urs Jaudas/Landbote

Glaubwürdig wirkt man, wenn man authentisch ist. Und das ist man nur, wenn man sich nicht verstellt. Man muss sich ein wenig anpassen, aber seine Herkunft darf und soll man nicht verstecken.

Was für Leute sind in Rhetorik-Clubs?

Das sind Menschen aus allen Bereichen. Vom Mechaniker über die Hausfrau und eben Juristen hat es alles. Vom Lehrling bis zur Pensionärin. Vom Anfänger bis zum Urprofi. Warum erleben die Schweizer Rhetorik-Clubs momentan so grossen Zulauf?

Weil die Leute merken, wie wichtig es ist, dass man sich und seine Sache vor Publikum präsentieren kann. Und zwar so, dass die Leute auch zuhören. Wir sind uns von MTV, Youtube und Facebook gewöhnt, dass eine Message nicht allzu lang sein darf und mit Musik und Bild unterlegt ist. Und es ist eine Herausforderung, die Zuhörer allein mit Sprache zu fesseln. Und wie macht man das?

Wichtig ist, dass man seine Rede zum Leben erweckt und sich nicht hinter dem Rednerpult versteckt. Es braucht Bewegung auf der Bühne, Mimik und Stimmeinsatz. Das kann keine farbige Powerpoint-Präsentation ersetzen.

Wie laufen die Abende im Rhetorik-Club ab?

Es ist Learning by Doing. Der Ablauf der Treffen ist klar geregelt. Das Ziel ist, dass

Mark Alder (43) ist Dozent für Wirtschaftsrecht an der ZHAW in Winterthur und Autor. Seit zwei Jahren ist der passionierte Redner Mitglied in den Rhetorik-Clubs Zürich und Winterthur.

jedes Mitglied mindestens einmal kurz zu Wort kommt und das üben kann. Es gibt keine Lehrer, jeder gibt jedem schriftliches Feedback. Was haben Sie gelernt im Rhetoriktraining?

Langsamer zu sprechen und mehr Pausen zu machen. Meine Vorlesungen beginne ich seither auch anders. Ich habe gelernt, dass der Anfang und der Schluss matchentscheidend sind. Haben Sie grosse Vorbilder in Sachen Rhetorik? Politiker?

Nein. Politiker kommt mir kein Einziger in den Sinn, den man als Vorbild brauchen könnte. Die packen so viele Aussagen in ihre Reden, da kann kein Mensch folgen. In der Rhetoriklehre gibt es die magische Zahl drei. Mehr als drei Aussagen kann der Zuhörer nicht aufnehmen. Werden Familie und Freunde jetzt immer Sie vorschicken, wenn es darum geht, Reden zu halten?

Das klingt jetzt, als wäre Redenhalten ein Müssen. Ich muss eher aufpassen, dass ich mich nicht immer vordränge. Interview: Nathalie Bursac´

www.toastmasters.ch

FraU Der woche

mann Der woche

Grosses Herz

Grosse Pläne

Dank Anja Spaltenstein (16) aus Flaach ZH kann der achtjährige Maciek Semak bald wieder aufrecht gehen. 44 000 Franken hat sie gesammelt, um dem Sohn eines polnischen Spargelstechers, der auf dem Hof ihrer Eltern arbeitet, eine Operation an der Wirbelsäule zu bezahlen. Kennengelernt haben sich die beiden vor vier Jahren, als die Spaltensteins Macieks Familie in Polen besuchten.

Ernesto Bertarelli (47) will zusammen mit ExSynthes-Chef Hansjörg Wyss auf dem Gelände von Merck Serono in Genf ein Innovations- und Forschungszentrum im Biotech-Bereich aufbauen. Dafür will Bertarelli, der zu den zehn reichsten Männern der Schweiz gehört, tief in die Tasche greifen: Mehrere hundert Millionen Franken soll das Projekt kosten. So würde er 100 Arbeitsplätze retten und dem Forschungsstandort Schweiz neues Gewicht geben.


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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |

«Auch eine Liebe, die es schwer hat, ist eben Liebe»

Pedro Lenz’ Mundartgeschichten handeln von ganz gewöhnlichen Menschen – und der ganz alltäglichen Liebe, bei der es auch mal harzt und klemmt. Seine eigenen Liebesschwüre versendet der Berner heute gerne auch per SMS. Pedro Lenz, Ihr neuer Erzählband «Liebes­ gschichte» ist so etwas wie eine einzige gros­ se Liebeserklärung an ganz gewöhnliche Men­ schen: Die Hauptrollen in den Liebesgeschich­ ten spielen Sozialhilfeempfänger, Hausfrauen oder Teenager, die dem ersten Treffen mit dem Schulschatz entgegenfiebern.

Den normalen Leuten fühle ich mich am nächsten, weil das die sind, die ich kenne und mit denen ich im Alltag verkehre. Das ist meine Welt, die mich interessiert. Mir fällt halt auf, dass diese normalen Menschen in der Kunst kaum vorkommen und oft von sich selbst das Gefühl haben, sie seien nicht so wichtig, weil sie nie in einem Buch eine Rolle spielen. Was ja völlig falsch ist. Sie haben erst spät, mit knapp 40 Jahren, mit Schreiben begonnen. Weshalb?

Ich dachte jahrelang, Schriftsteller zu sein sei etwas ganz Besonderes, man müsse zum Beispiel sehr gebildet sein. Ich vermute, das liegt an Goethe, dass man im deutschen Sprachraum bis heute das Gefühl hat, der Autor kommt gleich nach dem lieben Gott. Das hat mich gebremst. Dabei sind Schriftsteller schlicht und einfach Spracharbeiter. Sie haben vor Ihrem ersten Buch mit den Hän­ den gearbeitet, nämlich eine Lehre als Maurer gemacht und sieben Jahre lang auf dem Bau gearbeitet. Wie erinnern Sie sich heute an diese Zeit?

Die sieben Jahre helfen auf jeden Fall, was meinen Blick auf die Menschen angeht. Ich lernte, zwischen bildungsnah und bildungsfern zu unterscheiden, und weiss, dass Bildung nichts mit mehr oder weniger Intelligenz zu tun hat. Es gibt auf allen Gesellschaftsebenen Menschen, vor denen ich grossen Respekt habe. Wenn man den Aussenseitern ein Gesicht gibt und einen Namen, dann kann man nachher nicht mehr einfach sagen: «Das Pack muss fort». Das merke ich auch immer bei sogenannt fremden-

feindlichen Leuten. Wenn sie beispielsweise über die Kosovaren ausrufen, dann nehmen sie den einen, den sie kennen, immer aus: «Der, mit dem ich das KV gemacht habe, der ist ein ganz Flotter.» Woher kommt Ihr Gespür für Menschen aus allen Schichten?

Mein Vater hatte immer ein grosses Interesse an Menschen und Zusammenhängen und hat mich damit angesteckt. Er leitete die Porzellanfabrik in Langenthal, aber er war völlig frei von Dünkel. Warum haben Sie ausgerechnet die Liebe als thematischen Rahmen für Ihren neusten Geschichtenband gewählt?

Das war die Idee meines Verlegers. Der kam und sagte, ist dir eigentlich klar, dass 80 Prozent deiner Geschichten Liebesoder Beziehungsgeschichten sind? Ich musste zugeben, dass er recht hat. Weshalb ist das so?

Weil Liebe die Emotion ist, die sich beim Schreiben fast aufdrängt. Liebe ist und bleibt das grösste aller Gefühle. Sie versetzt einen in einen Zustand, der etwa zu vergleichen ist mit manisch Sein. Man muss nicht so viel schlafen, man ist beflügelt, man kann Berge versetzen — das ist ein unglaublicher Motor. Natürlich gibt es auch andere Antriebe, zum Beispiel das Streben nach Macht, aber das ist für mich nicht so interessant zu beschreiben. Die Signatur Ihrer Mails lautet schon seit Jah­ ren «Largo se le hace el día quien no ama».

Das ist Spanisch — die Sprache meiner Mutter — und heisst übersetzt ungefähr «Lang ist der Tag für den, der nicht liebt». Das ist ein guter Satz des galizischen Schriftstellers Claudio Rodríguez, der gefällt mir. Schreiben Sie auch selbst erlebte Liebes­ geschichten auf?

Ich verwende in meinen Texten immer wieder kleine autobiografische Elemente, aber abgesehen davon: Nein. Verliebtheit an sich bringt mich aber schon zum Schreiben. Früher, als Teenager, habe ich sehr viele und lange Liebesbriefe geschrieben, allerdings oft nicht abgeschickt. Wenn ich die SMS lese, die ich heute meiner Liebsten schicke, erschrecke ich allerdings ein wenig, weil sie immer ähnlich klingen. Weil man bei den Kurznachrichten ja nur 168 Zeichen zur Verfügung hat, ist nicht viel Raum für Varianten.

Was Pedro Lenz – hier am Bahnhof Olten – unterwegs in Zug und Bus «lauscht und schaut», dient ihm als Inspiration für seine Geschichten.

Fast immer sind Ihre Liebesgeschichten tra­ gisch oder zartbitter.

Der Moment, da die Liebe ankommt, erwidert wird und alles Sonnenschein ist, ist ja auch nur kurz. Der Normalzustand ist, dass in der Liebe etwas noch nicht oder nicht mehr ganz aufgeht. Auch eine Liebe, die es schwer hat oder die nicht zustande kommt, ist für mich eben Liebe. Die Liebesgeschichte, die Sie für den Erzähl­ band «Amami – Liebe mich» geschrieben ha­ ben, ist in dieser Hinsicht etwas Besonderes: Sie hat ein Happy End – und sie ist auf Hoch­ deutsch geschrieben.Wieso sind Pedro­Lenz­ Geschichten fast immer in Mundart verfasst?

Nicht, weil es für mich einfacher zum Schreiben wäre. Im Gegenteil: Es ist wahnsinnig schwierig, Dialekt so zu schreiben, dass es nicht künstlich klingt. Ich muss extrem am Text herumkünsteln, bis der Effekt des Authentischen

«Schriftsteller sind schlicht und einfach Spracharbeiter.»


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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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vom Maurer zum wörterschmied

Pedro Lenz (47) machte eine Lehre als Maurer, mit 30 holte er die Matura nach. Seinen Durchbruch als Autor verdankt er dem berndeutschen Roman «Der Goalie bin ig», für den er etliche Preise erhalten hat. Sein neustes Buch «Liebes­ gschichte» umfasst 23 Mundarterzählungen, hauptsächlich über die schwierige oder unmögliche Liebe. Pedro Lenz schreibt Kurzgeschichten, Kolumnen für verschiedene Zeitungen und ist Ge­ winner des Kultur­ preises der AZ Me­ dien 2012. Mit Musiker Patrik Neuhaus ist er als Duo «Hohe Stirnen» unterwegs, das musikalische Lesungen inszeniert. Lenz lebt seit einigen Jahren in Olten.


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«Es ist wahnsinnig schwierig, Dialekt so zu schreiben, dass er nicht künstlich klingt», sagt Lenz.

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Noch mehr Schweizer Liebesgeschichten

Mann, der mit seiner Freundin im Zug «vo Oute nach Gränche» am Handy Schluss macht.

! «Amami – Liebe mich». 17 Liebesgeschichten aus der Schweiz. In dem neuen buch aus dem Tessiner Verlag edizioni Abendstern präsentieren 17 Autoren aus der ganzen Schweiz Geschichten über die Liebe, darunter etwa Peter Stamm, Charles Lewinsky Anne Cuneo oder Pedro Lenz.

Können Sie denn überhaupt noch unerkannt lauschen und schauen?

Ich bin schon einer, der lauscht und schaut. Gleichzeitig bin ich gern mitten drin, also wenn ich mit ein paar Leuten am Stammtisch hocke, dann sind das für mich nicht mögliche Objekte einer Geschichte, das kann ich schon unterscheiden.

eintritt, der Leser also sagt: «Genau so redt mi Grossvatter.» Mit der Mundart bin ich dafür viel näher bei den Leuten als einer, der hochdeutsch schreibt.

und macht mich sogar ein wenig stolz. Will ich anstrengungsfrei lesen, lese ich den «Blick am Abend».

Ein Nachteil von Dialekttexten ist, dass viele Leser davon abgeschreckt werden, weil geschriebener Dialekt ihnen fremd ist.

Die empfinde ich als Müll. Nicht nur im übertragenen Sinn. Ich bin oft mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs, und am Abend liegen dann im ganzen Wagen verstreut diese Blätter rum. Die Leute lesen in den sogenannten People-Rubriken, welcher amerikanische Filmstar mit wem nicht mehr zusammen ist, und sie lesen alle dieselben Kurznachrichten, aber von ihrem eigenen Nachbarn wissen sie nichts.

Ich nehme das in Kauf. Grössere Sachen wie etwa der Roman «Der Goalie bin ig» wurden ja inzwischen auch ins Hochdeutsche — und in andere Sprachen — übersetzt. Die Texte funktionieren also auch in anderen Sprachen, das zu wissen ist mir noch wichtig (lacht). Zudem: Wenn mir jemand sagt, Dialekt zu lesen sei ihm ganz grundsätzlich zu anstrengend, dann erwidere ich, dass es für mich auch anstrengend ist, ein Buch im englischen Original zu lesen. Gleichzeitig ist es etwas Besonderes, ein Riesengewinn,

Nr. 50, 10. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Sie sind kein Freund von Gratiszeitungen?

Sie fahren sehr oft mit dem Zug zu Lesungen oder Auftritten, und von Beobachtungen auf diesen Fahrten handeln auch manche Geschichten. Zum Beispiel die von dem jungen

Ich meine es zumindest. Aber es kam schon vor, dass ich im Zugabteil eine Stunde lang neben einem auf der Bank sass, und dann sagt der, bevor er aussteigt: «Sind Sie nicht der Pedro Lenz? Kann ich ein Autogramm haben?». Dann merke ich, ich sass die ganze Zeit neben einem, der mich kennt. Das ist schon komisch. Interview: Karin Aeschlimann Bild: Daniel Rihs

www.migrosmagazin.ch

KURZ UND BÜNDIG Oft sind 168 Zeichen genug Pedro Lenz schreibt Liebeserklärungen per SmS – Sie auch? Senden Sie uns die berührendste, kreativste oder lustigste Liebesbotschaft, die Sie je per SmS erhalten oder verschickt haben.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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Lachparade

Bilder: Sergio Moraes/Reuters, Peter Klaunzer/Keystone

In Rio de Janeiro herrscht gute Laune. Das liegt nicht nur an den angenehmen Temperaturen, sondern auch an der überdurchschnittlich hohen Dichte an Clowns in der Stadt, die Anfang Dezember am Internationalen Clown-Festival gemeinsam feierten. Eine Theorie, warum

Clowns rote Nasen tragen: Vor rund 100 Jahren soll in einer berühmten Zirkusnummer ein betrunkener Clown mit roter Schnapsnase die Hauptrolle gespielt haben. Das Publikum war derart begeistert, dass der rote Knubbel zur beliebtesten und kleinsten Maske wurde.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Nützt es etwas, Münzen am Automaten zu reiben?

«Im Ausland nur Hände zu schütteln, das kann nicht das Ziel der Aussenpolitik sein.»

Stress am Münzautomaten: Man wirft Geld ein, der Automat spuckt es umgehend wieder aus. Wieder und wieder. Ist es das letzte «Füfzgi» oder «Zwänzgi», hilft höchstens noch eins: die Münze an der Aussenseite des Automaten reiben oder sie anhauchen und nochmals einwerfen. Manchmal klappt das tatsächlich. Dann war die Münze vermutlich vorher leicht schmutzig und wurde durchs Reiben oder Anhauchen etwas sauberer. Denn Münzautomaten können das eingeworfene Geld auf Gewicht, Grösse oder Optik prüfen. Geschieht das allzu genau, führen schon kleinste Staubpartikel auf der Münze zu einer Abweichung von der Norm und damit zur Annahmeverweigerung.

Höflichkeitsbesuche sind nicht sein Ding. Der frischgewählte Bundespräsident Ueli Maurer (62) erklärt gegenüber Newsnet, es müsse schon ein klarer Nutzen für die Schweiz erkennbar sein, damit er ins Ausland reise.


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Verena Z체rcher blickt von der Gartegg auf das Dorf Langnau: Inmitten der Natur zu wohnen, helfe ihr, ihre Ruhelosigkeit zu kanalisieren, sagt sie.

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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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Die Emmentalerin

Wer Emmental hört, denkt im Rest der Schweiz zuerst an Käse. Dass es dort mehr zu entdecken gibt als Löcher im Käse, Kühe und Hügel, beweist die Verlegerin, Autorin und Bloggerin Verena Zürcher.

V

erena Zürcher (45) sitzt mit lang ausgestreckten Beinen auf einer Bank, den Rücken an die verwitterte Holzwand ihres 250-jährigen «Heimetli» in Langnau im Emmental gelehnt, nimmt einen Schluck aus der dampfenden Kaffeetasse und blinzelt in die Herbstsonne. Sie wirkt sehr entspannt, als ob sie alle Musse der Welt hätte. Gemütlich, wie die Berner eben sind, denkt man. Doch der Schein trügt. Verena Zürcher ist alles andere als langsam oder behäbig. Ihr Lieblingswort ist «hurti», rasch, und sie spricht zwar gmögigen Berner Dialekt, das aber schnell. «Tausend Zwerge» habe sie im Kopf, «die alle sitzen möchten, aber es hat nur einen Stuhl»: So hat sie ihren üblichen Gemütszustand einmal in einem Interview beschrieben. Jetzt sagt sie: «Inmitten der Natur wohnen zu dürfen, hilft enorm, die Ruhelosigkeit zu kanalisieren.» Und auch das Emmental erhält etwas von der Ruhelosen zurück, denn über die hügelige Region zwischen Schangnau und dem Kanton Solothurn, das Tal der Emme und seine Seitenarme, die Menschen, die Weiler und die Bräuche weiss Verena Zürcher nahezu alles, und sie macht es auf charmante Art und Weise bekannt — mit Büchern, Kolumnen, einem Blog und einem Magazin.

scheid, in Langnau einen Kleinverlag zu gründen, fällte sie vor fünf Jahren aus dem Bauch heraus, ohne Businessplan, dafür mit viel Motivation. «Wenn ich etwas im Grind habe, dann muss ich es einfach umsetzen», sagt Verena Zürcher, «ich finde es ganz grundsätzlich gut, wenn man etwas probiert, etwas wagt.» Das Wagnis «Landverlag» hat Erfolg. Gleich mit einem der ersten Bücher, den «Emmentaler Mordsgeschichten», traf die Jungverlegerin ins Schwarze — die gut lesbaren, stimmungsvollen Kurzkrimis von unterschiedlichen Autoren fanden reissenden Absatz und schafften es sogar auf Platz elf der Schweizer Bestsellerliste. Das finanzielle Risiko minimiert Verena Zürcher, indem sie die Autoren erst dann auszahlt, wenn das Buch in den schwarzen Zahlen ist. Dafür erhalten sie statt der üblichen paar Prozent die Hälfte des Gewinns. Vor Kurzem ist der dritte Band «Noch mehr Mordsgeschichten aus dem Emmental» erschienen — weil die Leserinnen und Leser nicht aufhörten, Nachschub zu fordern. «Das Emmental hat etwas Mystisches»,

Verena zürchers emmental

zu dumm für eine Floristenlehre – so wurde sie halt Lehrerin Verena Zürcher, aufgewachsen als jüngstes von zehn Kindern auf einem Bauernhof im verschlafenen Dörfchen Trub im Oberemmental, wollte ja eigentlich Floristin werden. Doch der Lehrer sagte, sie sei zu dumm, um sich die lateinischen Namen der Pflanzen zu merken. «Also wurde ich selber Lehrerin», sagt sie und schmunzelt. Nach ein paar Jahren als Primarlehrerin in Trub ging Verena Zürcher auf Reisen und wurde Journalistin bei verschiedenen Zeitungen, unter anderem beim «Blick» und als Freischaffende beim «Beobachter». «Aber irgendwie kreiste ich immer ums Emmental», erinnert sie sich. Den Ent-

Das 250-jährige Heimetli, in dem Verena Zürcher lebt, ist zugleich Verlagshaus und Redaktionsstube.

Neue Bücher aus dem Landverlag: ! Hans Herrmann: «Der Chüscheler – Aus dem Leben des Emmentaler Handauflegers Walter Wiedmer». Gebunden, schwarzweiss bebildert, 128 Seiten. ! Verena Zürcher / Claire Muller: «Innovation – 20 Jahre agroPreis». Gebunden, 96 Seiten, farbig bebildert. ! Verena Zürcher (Herausgeberin): «Noch mehr Mordsgeschichten aus dem Emmental». Broschur, 320 Seiten. www.landverlag.ch ! Das Magazin aus dem Emmental: «Lebenslust Emmental – die schönsten Seiten unserer Region». Erscheint 5-mal jährlich. www.lebenslust-emmental.ch ! Der Blog: Neues aus dem Emmental blog.emmental.ch ! Der Mords- und Spukgeschichtenweg: Wanderung durchs Emmental mit 20 Hörbänken mit Mords- und Spukgeschichten: www.emmental.ch/mord

An diese Hauswand scheint die Sonne immer. Entsprechend gerne arbeitet Verena Zürcher draussen.


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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | migros-magazin |

Maultier Pasqua ist Langzeitferiengast und Reiten die neuste grosse Leidenschaft der Familie.

«Hinterwäldler und Ewiggestrige gibt es im Emmental genauso viele wie überall.»

findet Verena Zürcher, und sieht mit den Nebeln zwischen den Hügeln und den abgelegenen Höfen einen idealen Nährboden für gruselige Geschichten. Gut verkauft sich auch das Magazin «Lebenslust Emmental», und zwar an Zürcher Kiosken genauso wie bei den einheimischen Abonnenten. In «Lebenslust Emmental», lanciert vor knapp drei Jahren, geht es um altes und modernes Handwerk, Gartentipps, Heilkunde, Handarbeiten und Porträts. Verena Zürcher ist Chefredaktorin, Texterin, Vertriebsleiterin, Aboverwalterin und Inserateverkäuferin in Personalunion, das Büro dazu liegt in ihrem Häuschen, fünf Schritte von der Wohnküche entfernt.

einmal im Jahr ans meer in die Ferien Dass sie von ihrem leicht chaotischen, aber gemütlichen Zuhause aus arbeiten kann, ist wichtig für Verena Zürcher, denn sie ist nicht nur Geschäftsfrau, sondern «eigentlich in erster Linie Mutter»: Mit ihr lebt der siebenjährige Sohn Hannes. Sein Vater ist mit Telefonanrufen und Besuchen präsent und unterstützt die alleinerziehende Mutter moralisch und finanziell. Sie sei froh um diesen Support, denn unerschöpfliche Energie habe sie nicht, auch wenn es vielleicht so aussehe. «Ich gehe oft gleichzeitig mit Hannes ins

Auch Verena Zürchers Sohn Johannes ist gerne als Cowboy unterwegs.

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aUF ins emmental! Aus dem Nähkästchen geplaudert Verena zürcher verrät zehn Tipps, wie man ihre Heimat emmental am besten kennenlernt.

Bett», sagt sie. Dafür stehe sie um fünf wieder auf, heize den gusseisernen Ofen ein und füttere «hurti» die Hühner. Zum Emmentaler Landleben gehören nämlich auch sechs Hühner, ein Güggel, Hund Flex, zwei Zwergziegen, zwei Zwergschafe, drei Katzen, zwei Meersäuli und zwei Maultiere. Zweitklässler Hannes reitet regelmässig auf ihnen und führt sie spazieren. «Sie sind halb Ross, halb Esel», erklärt der Blondschopf ernsthaft, um dann schelmisch schmun-

zelnd zu ergänzen: «Aber das heisst nicht, dass sie halbiert wurden!» Bei Zürchers macht man ganz allgemein keine halben Sachen. Bei all ihren Emmental-Projekten ist Verena Zürcher mit ganzem Herzen dabei. Denn sie liebt die Gegend voller Tradition und Charakter. «Hinterwäldler und Ewiggestrige gibt es im Emmental genauso viele wie überall», meint sie. «Ich habe hier auf den abgelegensten Höfen schon viele unglaublich weltoffene und geistig bewegliche Menschen getroffen.» Hat sie bereits eine neue Idee? «Ich kann heute sagen, ich habe keine, und morgen habe ich eine», sagt sie. Eines sei aber sicher: «Solange es bleibt, wie es ist, und mir einmal im Jahr jemand die Viecher hütet, damit ich ans Meer reisen kann, ist alles perfekt.» Text: Karin Aeschlimann Bilder:Ruben Wyttenbach


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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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der hausMann

OMG!!! Bänz Friedli nimmt die Abkürzung.

Die folgende Geschichte zunächst im Kurzabriss für die pressante Leserschaft, die dann zu den Aktionen weiterblättern will: «LOL :-))) 2g! alsa shnallt OMG nid!! DGGN. btw mir ish lw, cu!» Nichts verstanden? Dann sind Sie alt und müssen es schön der Reihe nach lesen, mir ginge es genauso. «OMG!!!», stand auf meinem Display, und ich hatte keine Ahnung, was es bedeuten sollte. Hatte meiner Tochter per SMS kundgetan, ich sei soeben dem Rapper Stress begegnet, dessen Musik sie hört; an einem CüpliAnlass wars, wir kennen uns von früher. Stress kam auf mich zu und begrüsste mich herzhaft, wie es seine Art ist. Klar, dass ich das sofort nach Hause meldete, mit so was kann man punkten als Vater. Binnen Sekundenbruchteilen kam zurück: «OMG!!!» Eine junge Kollegin klärte mich auf, was «OMG» bedeute, und Sie müssen sich jetzt diesen leicht überdrehten Teenietonfall vorstellen — thatralisch, laut und schrill —, haben Sie bestimmt schon im Tram gehört: «Oooh my Gooooood!». Und natürlich SMS-eln Kinder nicht, wie ich hier schrieb, sondern sie «wazäppen» meist. (Weil SMS-eln kostet ja, wenn man das Monatskontingent an Gratis-SMS mal ausgeschöpft hat, was meist so um den Elften des Monats der Fall ist.) Sie wazäppen. Das heisst: Sie schicken ihre Mitteilungen via WhatsApp, einen kostenlosen Internetdienst. Und zwar in Gruppenchats; dieselbe

«Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete.» Meldung ergeht an mehrere Menschen. Anna Luna betreibt auf ihrem Handy einen Chat, dem alle 22 Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse angeschlossen sind. Und wenn 22 Teenager einander gegenseitig Mitteilungen zukommen lassen, können Sie sich vorstellen, wie oft das piepst — dauernd. Schimpfe ich bei Tisch «Warum musst du diesen belanglosen Scheiss immer lesen?», klärt sie mich auf: «Weil, weisst du, Vati, eine der Nachrichten ist ja dann wichtig, zum Beispiel, dass morgen früh die Mathi ausfällt.» Aha, deshalb muss man die einhundertsiebenunddreissig unwichtigen auch lesen, ist ja klar! «Gömer fr n shule M? Sry bin ev 15MIN2L, g&k.» So und ähnlich lauten die Messages. Sprich: «Gehen wir am

Freitag nach der Schule in die Migros?» Und weiter: «Sorry, bin dann eventuell 15 Minuten zu spät dran, Gruss und Kuss», denn «2L» heisst «too late». Und alles immer garniert mit Herzchen, Smileys und anderen Piktogrammen. (Hier würde Tochterherz einwenden, Piktogramm sei wieder so ein OldieAusdruck; heisst natürlich «Emoticon».) Erwarten Sie nun aber nicht, dass ich das alles ganz, ganz schlimm finde. Äuää! Ich bewundere die Flinkheit der Kinder. Und solang sie noch Bücher lesen, zeichnen, Geschichten erfinden, so lange ist mir um ihre Kreativität nicht bang. Letzthin fragte Hans, als ich aus dem Haus hastete, wohin ich ginge. «An eine Podiumsdiskussion zum Thema ‹Unsere Jugend — die neuen Analphabeten?›.» Er schaut mich kurz an. «Nein, Vati! Die Jugend ist heute viel alphabetischer, als ihr es wart. Sie kann mega coole Wortspiele und Abkürzungen erfinden.» Ich schwinge mir den Schal um, er schmunzelt sein unvergleichliches Lausbubenschmunzeln und fügt an: «Und sie weiss nachher auch noch, was diese Abkürzungen bedeuten …» — «OMG!», denke ich und seckle aufs Tram. Ach, ja: die Auflösung. LOL heisst «Laughing out loud», :-))) steht für gros-ses Grinsen, 2g für «too good». Also: «Zu gut, der alte Sack schnallt ‹Oh My God› nicht. Das geht so was von gar nicht! By the way, mir ist langweilig. See you!»

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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

«Viele Hoteliers vergessen heute die Gastfreundschaft» Er ist Herr über 95 000 Hotelbetten und Chef einer der am schnellsten wachsenden Hotelketten der Welt: Nach 35 Jahren an der Spitze von Rezidor tritt Kurt Ritter Ende Jahr zurück. Mit dem Migros-Magazin erinnert sich der Berner Oberländer an seine Anfänge.

Kurt Ritter, 2013 geht Ihre 42-jährige Hotelierkarriere zu Ende. Was fühlen Sie?

Gegenwärtig nicht viel. Ich bin noch so engagiert. Am 1. Januar 2013 übernimmt der Salzburger Wolfgang Neumann meine Aufgabe als Präsident und Konzernchef der Rezidor-Hotelgruppe. Danach helfe ich ihm für drei Monate als Berater und stehe anschliessend Carlson Rezidor zur Verfügung, um die Märkte in Südamerika und Asien weiterzuentwickeln. Das wird eine interessante Aufgabe sein, ohne die Gesamtverantwortung weiterhin tragen zu müssen. Kommt gar keine Wehmut auf?

Im Vergleich zu anderen war ich eigentlich viel zu lange Chef. Da ich dem neuen CEO anfangs zur Seite stehe, werde ich schon nicht in ein Loch fallen. Zudem kümmere ich mich um unsere gegen 30 Hotelprojekte in Afrika. So habe ich gar keine Zeit, wehmütig zu werden.

Wie hat sich die Hotellerie in den letzten 40 Jahren verändert?

Verglichen mit der Nasa hat sich kaum etwas verändert. Es geht nach wie vor um den gleichen Grundgedanken, den Gast «away from home» zu bedienen. Klar, heute ist es nicht mehr so, dass der Gast per Brief ein Hotelzimmer reservieren möchte und meine Mutter die Reservation auf einer Pelikan-Schreibmaschine bestätigt: Die wichtigste Veränderung sind die Verkaufs- und Vertriebskanäle, die im Internetzeitalter viel komplexer geworden sind. Geblieben ist, dass der Gast nach wie vor gerne freundlich bedient wird. Nur war es früher für die Hotelangestellten einfacher, freundlich zu sein, als heute. Wieso?

Das hat mit der oft fehlenden Kinderstube zu tun. Heute meinen viele Hoteliers, die Technik sei am wichtigsten, und vergessen dabei die Gastfreundschaft.

Wie haben sich die Gäste verändert?

Ihr Auftritt ist generell legerer geworden. Wenn ich in Schweden eine Investorenkonferenz besuche, trägt niemand mehr eine Krawatte. Diesen Wandel der Zeit sieht man auch in den Hotels, wo man sich früher fürs Restaurant extra schön angezogen hat. Woran erinnern Sie sich besonders?

Vor vielen Jahren wechselte ich in der Vorweihnachtszeit von Brüssel nach Huskvarna in Schweden. Als neuer und junger Vizedirektor des Hotels nahm ich auf Schwedisch eine Reservation für ein Firmenessen mit 200 Leuten entgegen.

Ich verstand, dass die Gesellschaft am 7.Januar essen wollte. Am 6.Januar hatten wir kaum Gäste, und so ging ich in mein Zimmer und schaute TV. Plötzlich erhielt ich von der Rezeption einen Anruf, ein Orchester und Smoking tragende Gäste seien eingetroffen und fragen, was mit der Reservation los sei. Ich sprang hoch und musste für einen Teil der Gäste in der Küche improvisieren. Ich sagte, die Bar sei für alle gratis. Letztlich wurde das eine super Feier — trotz des sprachlichen Missverständnisses. Heute besteht Ihre Hotelgruppe aus mehr als 430 Betrieben in 70 Ländern in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Wie unterscheiden sich diese?

Eine Marke wie Radisson Blu ist ein Versprechen. Der Name hilft sehr viel, und wir können über alle Länder hinweg unseren Standard hochhalten. Als ich vor 15 Jahren durch Afrika gereist war, stellte ich fest, dass viele Hotels zu oft alte und überteuerte Kästen waren. Ich sagte mir, wir müssen in neue Häuser mit modernem Design investieren, so wie wir es in Europa kennen. Heute ist es für den Hotelgast viel einfacher, Afrika zu bereisen. Früher war es möglich, dass ein Elefant eine Telefonstange umstiess und man danach wochenlang nicht mehr telefonieren konnte. Sie sagten: «Ich hatte das Glück, meinen Traum zu leben. Ich wollte schon immer Hotelier werden.»

Mein Traum war immer Wachstum, wobei ich nie wusste, ob ich je Karriere machen würde. Bei mir hat es sich so ergeben: Ich wurde Hoteldirektor, dann

Vom Hotelfachschüler zum Chef über 430 Hotels Der berner Oberländer Kurt Ritter (65) ist noch bis ende Dezember 2012 Präsident und Konzernchef der Hotelgruppe Rezidor (marken radisson blu, Park Inn by radisson, Hotel missoni und regent) mit Sitz in brüssel. er ist der dienstälteste Konzernchef der Hotellerie und wurde kürzlich in London für seine aussergewöhnliche Karriere mit dem «Lifetime

Achievement Award» ausgezeichnet. Nach der Hotelfachschule Lausanne begann er seine Karriere beim bellevue Palace in bern, arbeitete danach für ramada und wechselte 1976 zu SAS nach Schweden. 1989, nach Aufenthalten im Nahen und mittleren Osten, wurde er Vice President der SAS International Hotels, 1994 gelang ihm ein Franchiseabkommen mit Carlson Hotels.

Dann begann er die unter dem Namen radisson SAS Hotels bekannte Hotelgruppe auszubauen: von weniger als 20 auf über 430 Häuser mit 95 000 betten. Der Weltenbürger ist in dritter ehe mit seiner aus Kalifornien stammenden Frau Lara (54, gelernte Fotografin) verheiratet, hat drei Kinder und spricht Deutsch, englisch, Französisch, Italienisch und Schwedisch.


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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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Kurt Ritter ist im Jahr an rund 300 Tagen unterwegs. Seine Frau kommt immer mit, «sonst hat es ja keinen Wert, verheiratet zu sein».

«Im Vergleich zu anderen war ich eigentlich viel zu lange Chef.»


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Die spektakulärsten Hotelrekorde der Welt Mit über 95 000 Zimmern gehört die Rezidor-Gruppe von Kurt Ritter zu den am schnellsten expandierenden Hotelunternehmen der Welt. Für Rekorde sorgen aber auch Häuser der Konkurrenz. Eine kleine, aber feine Auswahl.

Das höchstgelegene zimmer

Nur für Schwindelfreie: Die höchstgelegenen Hotelzimmer befinden sich im Ritz-Carlton Hongkong und sind in den obersten Etagen 102 bis 118 eines 490 Meter hohen Wolkenkratzers untergebracht.

Der teuerste hotelkomplex

Der Casinokomplex The Cosmopolitan Las Vegas mit 1500 Spielautomaten, drei Poollandschaften und zwei Türmen mit 3000 Zimmern gilt mit einer Investition von 3,7 Milliarden Franken als teuerstes Hotel.

kamen mehrere Hotels dazu, dann eine ganze Region und danach eine Firma mit 17 Hotels. Es war für mich ein riesiger Stolz und eine Genugtuung, als NichtSkandinavier Chef einer skandinavischen Hotelkette zu werden. Von 17 auf 430 Hotels: Unter Ihrer Leitung wurde Rezidor zu einem der am schnellsten wachsenden Hotelbetreiber der Welt. Welches war für Sie die spektakulärste Eröffnung?

Das «Ukraina» in Moskau, das heute Radisson Royal heisst. Bei den World Travel Awards wurde es soeben wieder als bestes Businesshotel Russlands ausgezeichnet. Die Architektur des Hauses mit fast 500 Zimmern und die ganze Aufmachung sind beeindruckend. Was muss ein Hotelier mitbringen?

Ich hatte das Glück, dass ich im Hotel Beau-Site in Unterseen bei Interlaken aufwuchs. So erkannte ich bereits als Kind, wenn ein Gast Brot haben wollte, bevor er danach fragte. Klar, geht es bei der Gastfreundschaft um bezahlte Freundschaft. Aber man kann diese besser oder schlechter leben. Als ich die Hotelfachschule in Lausanne besuchte, fühlte ich mich überlegen, weil ich dank meiner Kindheit sofort begriff, wovon die Rede war. Meine Mutter wusste damals schon, was Revenue Management war: Wenn sie einem Gast das oberste Zimmer zeigte, beispielsweise 120 Franken dafür verlangte und dieser die Augen verdrehte, offerierte sie ihm das

Das älteste hotel

Das Ryokan Hoshi in Awazu nordwestlich von Tokio kümmert sich in der 46. Generation um Gäste. Die Geschichte der japanischen Herberge soll bis ins Jahr 717 zurückreichen.

Zimmer in der unteren Etage zu einem tieferen Preis. Sie sind über 250 Tage im Jahr auf Achse. Sind Sie da immer alleine unterwegs, oder begleitet Sie Ihre amerikanische Frau Lara?

2011 und 2012 war ich eher 300 als 250 Tage unterwegs. Da kommt meine Frau, die vorher als Fotografin und Model arbeitete, immer mit. Sonst hat es keinen Wert, verheiratet zu sein. Sie ist mein ehrlichster Ratgeber. Erlebten Sie bei Ihren Engagements im Ausland nie brenzlige Situationen?

Zur Zeit des Iran-Irak-Kriegs Anfang der 80er-Jahre wechselte ich von Schweden nach Kuwait. Lange Zeit erhielt ich keinen Lohn, weil nicht klar war, in welcher Währung man diesen überweisen sollte. Auf einmal wurde mir eine grosse Summe ausbezahlt. Weil ich nicht so viele Noten herumtragen wollte, kaufte ich mit dem Geld zwei Kilogramm Gold. In der Nacht nach dem Goldkauf wurde gegenüber dem Hotel, in dem ich übernachtete, die amerikanische Botschaft gestürmt. Da hatte ich schon ein bisschen Angst mit meinen zwei Kilogramm Gold so alleine im Hotelzimmer, während draussen Tausende von Leuten tobten. Das Gold liess ich im Hotelsafe lagern und verkaufte es einige Jahre später zu einem guten Kurs. Wo übernachten Sie am liebsten?

Daheim ist es am schönsten. Nur muss

Die teuerste Übernachtung

1680 Quadratmeter gross ist die Royal-Penthouse-Suite im Genfer Stadthotel Président Wilson (fünf Sterne). Sie verfügt über zwölf Badezimmer und kostet über 30 000 Franken pro Nacht.

Das kleinste hotel

Auf der Kanarischen Insel El Hierro steht laut GuinnessBuch der Rekorde das kleinste Hotel der Welt: das Punta Grande (3 Sterne) besteht aus lediglich vier Zimmern und einem Restaurant.

«Zu Hause ist das Übernachten am schönsten.» ich mich fragen, wo mein Zuhause ist. Eigentlich ist es Brüssel, wo meine Frau und ich seit 22 Jahren leben und kürzlich von einer Etagenwohnung in ein Dachstock-Penthouse umgezogen sind. Auch sehr wohl fühle ich mich in Unterseen bei Interlaken und im Burgund, wo wir in der Nähe von Mâcon ein Schlösschen haben. Haben sich bei Ihren Hotelübernachtungen gewisse Rituale eingeschlichen?

Ich nehme es, wie es kommt. Bin ich in einem unserer Häuser und etwas funktioniert nicht, klage ich nicht sofort, mache mir aber Notizen. Es sei denn, es handle sich um haarsträubende Fehler. Dann greife ich sofort ein. Beispielsweise?

Wenn eine Toilette nicht gespült ist. Ich muss dann davon ausgehen, dass es auch bei den anderen Gästen nicht funktioniert, wenn das Personal es bei mir nicht hinkriegt. Worauf achten Sie bei einem Hotel generell?

Auf Sauberkeit und Freundlichkeit des


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Programm / Ausflüge

Schweiz – Köln Rüdesheim – Koblenz

Bahnanreise nach Köln. Einschiffung und Begrüssungscocktail. «Leinen los !». Besuch von Siegfried’s Mechanischem Musikkabinett (fak.) in Rüdesheim. Fahrt auf «Romantischem Rhein» mit dem berühmten Loreley-Felsen. Cochem – Zell Rundgang* durch die historische Altstadt von Cochem. Nachmittag an Bord. Bernkastel – Trier Geführter Rundgang (fak.) durch das bezaubernde Bernkastel, Stadt des Weins mit ihrem mittelalterlichen Marktplatz und den gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Trier – Remich Ausflug* in die Luxemburgische Schweiz. Stadtrundfahrt/-gang* in Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit grossem UNESCO-Weltkulturerbe. Remich – Saarburg Ausflug in die Stadt Luxemburg (fak.) mit malerischem Altstadt-Gassengewirr. Saarburg – Mettlach – Merzig Ausflug* zur Saarschleife und Besichtigung Villeroy & Boch. Einzigartiger Panoramablick über die Saarschleife vom Aussichtspunkt Cloef. Merzig – Schweiz Ausschiffung und Bustransfer via Saarbrücken (inkl. kurzer Stadtrundfahrt) nach Mannheim. Bahnrückreise.

*Abhängig von Auslastu

Abreisedaten 2013

Köln – Merzig 27.07. C 06.04. A 10.08. C 20.04. B 24.08. C 04.05. C 21.09. B 18.05. C 05.10. A 15.06. C 19.10. S 29.06. C 13.07. C

Merzig – Köln 20.07. C 30.03. S 03.08. C 13.04. A 17.08. C 27.04. B 28.09. B 11.05. C 12.10. A 25.05. C 22.06. C 06.07. C

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord mit täglich drei Mahlzeiten • Kaffee/Tee nach Mittag- und Abendessen • Kaffee/Kuchen oder Mitternachtssnack je nach Programm • Bahnfahrt 2. Kl. ab/bis CH-Wohnort nach/ab Köln/ Mannheim, Basis ½-Tax-Abo, Platzreservation • Bustansfer Merzig – Mannheim v.v. • Deutschsprachige Reiseleitung • Unterhaltungsprogramm an Bord • Nutzung des Swimmingpools, der Sauna und der Fitnessgeräte • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Audio-Set bei allen Ausflügen Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p.P./Tag), Ausflüge, Taxitransfer Bahnhof – Schiff – Bahnhof in Köln, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

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Personals. Ich sage unserem anonymen Hoteltester immer, er soll morgens um zwei Uhr einen frischen Rüeblisaft bestellen.Entscheidend ist nicht,ob das Hotel diesen wirklich zubereitet, sondern wie es auf die Anfrage reagiert. Wenn das Personal dem Kunden antwortet, was ihm mit diesem Wunsch um diese Zeit einfalle, ist das die falsche Reaktion. Die Schweiz bringt immer wieder erfolgreiche Hoteliers hervor. Angefangen beim Ritz-Gründer César Ritz über Peter Borer von den Peninsula-Hotels bis zu Ihnen. Ist das nur wegen unserer internationalen Hotelfachschulen?

Nicht nur. Der Grund liegt in der Tradition des Fremdenverkehrs in der Schweiz. Schon vor mehr als 100 Jahren wurde für die Kurorte in den Hotelfachschulen Personal ausgebildet. Die Frankenstärke setzt dem Schweizer Hotelgewerbe stark zu. Was raten Sie den Hotels?

Mein Neffe in unserem Familienbetrieb Beau-Site in Unterseen hat begriffen, was es braucht. Er steht selbst an vor-

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derster Front im Einsatz, führt das Hotel im Stil eines Landgasthofs sehr gut und ist da, wenn die Gäste ihn brauchen. Leider gibt es im Hotelgewerbe nicht mehr viele Hoteliers, die sich mit so viel Herzblut engagieren. Das heisst, die Schweizer Hoteliers müssten sich einfach mehr anstrengen?

Ich bin mir bewusst, dass viele Hoteliers sich einsetzen. Aber ich habe auch erlebt, wie die Verantwortlichen während der Hochsaison in die Ferien gegangen sind. Das geht nicht. Was machen Sie ab Ende März 2013 mit der neu gewonnenen freien Zeit?

Ich werde ab Interlaken Bergtouren unternehmen, später nach Frankreich reisen und mir dort ein paar Pferde zulegen. Zudem fahre ich gerne mit meinem Porsche Panamera herum. Ich weiss, das ist ein wenig kindisch in meinem Alter. Aber ich habe einfach viel Freude daran. Interview: Reto E. Wild Bilder: Keystone/Julien Warnand

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aktuell

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Der Goldjunge der Jowa

Benjamin Rehmann ist der beste Jungbäcker der Schweiz. Der Jowa-lehrabgänger beeindruckte die Jury mit kreationen, die aus dem kinohit «Findet Nemo» stammen.

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ar er nervös? «Kurz bevor das endgültige Resultat bekannt gegeben wurde, war ich schon etwas ‹chribbelig›», gesteht Benjamin Rehmann (19). Umso grösser dann die Freude, als am Ende der Schweizer Meisterschaften 2012 für junge BäckerKonditoren feststand: Der Sieger heisst Benjamin Rehmann. Er war einer von 21 Lehrabgängern, die sich nach den kantonalen Ausscheidungen im Rahmen der Lehrabschlussprüfungen für die Schweizer Meisterschaften in Luzern qualifiziert hatten. Seine Lehre hat Rehman beim M-Industrieunternehmen Jowa AG in Gränichen AG absolviert. Am 20. November war es so weit: «Wir mussten zum Thema Film innerhalb von fünf Stunden verschiedene Zöpfe, Hefe- und Kleingebäcke sowie Blätterteigstücke herstellen», erklärt Rehmann. Ausserdem eine Tortendeko und drei Marzipanfiguren — «das volle Programm». Der junge Bäcker-Konditor hatte sich für das Filmthema «Findet Nemo» entschieden. Sein Lieblingsfilm? «Nein, die Filmfiguren waren einfach ideal», sagt Rehmann. Aus Marzipan modellierte er Fische, aus Blätterteig stellte er gefüllte Schildkröten her, und Nemo selbst wurde zur Tortendeko, «ausserdem machte ich Muschel-, Krabben- und Ankerbrot.» Auf die letzte Minute wurde er fertig. «Ich habe Vollgas gegeben.»

nach dem sieg gratulierten ihm wildfremde auf der strasse Mit seinen Kreationen überzeugte Rehmann die Fachjury. Zur Belohnung gabs neben der Goldmedaille einen 200-Franken-Gutschein — und von der Jowa einen Bonus. Neben den finanziellen Zuwendungen erntete der junge Mann Anerkennung: «In Gränichen, wo ich bis vor Kurzem wohnte, gratulierten mir auf der Strasse wildfremde Menschen, und auch meine Freundin ist stolz auf mich.» Wie kam er überhaupt darauf, eine Lehre als Bäcker-Konditor zu machen? «Ich habe schon als Kind mit meiner Mutter zusammen gekocht und gebacken.» Schliesslich machte er eine Schnupperlehre bei der Jowa. «Das hat

mir gefallen — da war der Fall klar.» Rasch zeigte sich, dass Rehmann die richtige Berufswahl getroffen hatte: Wenn Kunden für einen Anlass eine spezielle Torte bestellten, waren die Feedbacks immer sehr positiv. Auch für Freunde kreierte er auf Wunsch Geburtstagstorten, «und für den Vater meiner Freundin, der ein grosser Afrikafan ist, gabs eine mit einem Marzipanelefanten drauf.» Rehmann fängt in der Regel morgens um sechs an seiner neuen Arbeitsstelle in der Jowa-Hausbäckerei in Zofingen AG mit der Arbeit an. Stresst ihn das nicht? «Daran musste ich mich zu Beginn mei-

ner Lehre schon gewöhnen.» Aber es hat Vorteile: «Kein Verkehr, wenn ich um 4 Uhr morgens mit dem Auto von zu Hause abfahre. Ausserdem habe ich früh Feierabend und kann dann in Ruhe diverse Dinge erledigen.» Was braucht es, um ein erfolgreicher Bäcker-Konditor zu werden? «Vor allem muss man in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und konzentriert arbeiten», sagt Rehmann. «Die Migros-Filialen bieten bis vor Ladenschluss frisches Brot an, wir arbeiten permanent unter Zeitdruck — nicht zuletzt auch jetzt vor Weihnachten.» Text: Christoph Petermann Bild: Herbert Zimmermann

Erst 19 Jahre alt und schon ein Meister seines Fachs: Benjamin Rehmann.


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Weihnachten kann kommen

Seit Wochen basteln und malen Kinder für das Migros-Magazin zum Thema Weihnachten. Im letzten Teil präsentiert Alina einen Adventskalender und Florian einen besonderen Heiligabend.

Malen, schneiden, kleben: Für Alina ist der Advent eine schöne, aber auch arbeitsintensive Zeit.

Alina, 9 Jahre

«Ohne Weihnachten wäre ich traurig»

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ür Alina ist klar: Weihnachten ist die beste Zeit im Jahr. Was, wenn sie abgeschafft würde? «Dann wäre ich echt traurig», sagt das Mädchen. Alleine feiern, so Alina, wäre auch keine Option, denn für Weihnachten brauche es andere Menschen. «Wem sollte ich sonst etwas schenken?» Und wer bräuchte dann einen Adventskalender? Alina hat nämlich selber einen gebastelt. Dafür hat sie zwei Blätter aufeinandergeklebt und ins vordere Blatt Fenster geschnitten. Dahinter erscheint nun jeden Tag eine andere kleine Zeichnung und am Tag von Heiligabend eine grosse. Bis dahin hat die Viertklässlerin noch viel zu tun. Mit der Pfadi backt und verkauft sie Guetsli. Sie will noch Geschenke basteln und fürs Weihnachtsfest Gitarre üben. Denn dann wird sie die Familie zu «Oh Du Fröhliche», «Alle Jahre wieder» und «We wish you a merry Christmas» begleiten. Immerhin, ihre Wünsche ans Christkind hat Alina schon auf einem bunt gestalteten Zettel aufgelistet. Christkind? «Ich glaube nur noch halb dran», sagt Alina. Der grössere Bruder hat ihr erklärt, dass es das gar nicht gibt. Anderseits: «Wenn wir an Heiligabend vom Waldspaziergang zurückkommen, sind die Geschenke plötzlich da», rätselt Alina, «woher kommen die denn?»


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Florian, 8 Jahre

«Mein grösster Wunsch ist Schnee an Heiligabend» Kunstturner Florian will Kunstmaler werden und wünscht sich weisse Weihnachten.

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chneebedeckte Berge und Pinguine, welche die steilen Hänge mit dem Snowboard oder dem Schlitten runtersausen. Ein Pinguinvater, der den Berg raufkraxelt, wo die Familie in einem Häuschen mit Hanglange auf ihn wartet. Unten im Tal weitere Pinguine auf einem Eisfeld. Hinter ihnen ein Husky, im Schlepptau ein Schlitten mit dem Christbaum. Dieses alpine Weihnachtsszenario stammt von Florian. «So würde ich gerne mal Weihnachten feiern», sagt der Zweitklässler und meint vor allem die weisse Pracht. «Mein grösster Wunsch ist Schnee an Heiligabend», sagt er. Auch einer Outdoor-Feier in den Bergen wäre der Junge keineswegs abgeneigt, ahnt aber, dass seine Eltern andere Vorstellungen des Festes haben. An seiner Zeichnung hat Florian über mehrere Tage hinweg immer mal wieder gearbeitet und dabei viele liebevolle Details hinzugefügt: rote Pinguinmützen, Sterne, Wolken, die Sonne. Und da ist auch ein Junge, der vor den Pinguinen her übers Eis flitzt. «Das bin ich», erklärt Florian, der in seiner Freizeit ins Kunstturnen geht. Apropos Kunst: Später möchte er Kunstmaler werden. Text: Yvette Hettinger Bilder: Sonja Ruckstuhl


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WEIHNACHTEN | 51

Zweierlei Fondue

Die Fondue-Saison ist eröffnet! Eveline und Peter Felix freuen sich seit Wochen auf gesellige Abende rund um den heissen Topf. Ob Fondue chinoise oder bourguignonne – jeder hat da seine Vorlieben.

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enn es nach Vater Felix geht, um viele Männer — so auch ihr Peter — dann hat er das Fondue bour- dem Fondue bourguignonne den Vorzug guignonne am liebsten. Mutter geben: Sie haben nämlich die dicken Felix findet dagegen: «Fondue chinoise Fleischwürfel gern. ist viel feiner — und erst noch viel leichDa die Dezembertage wieder so ter.» Dieses Jahr kommen schnell vergehen und man aber beide auf ihre Kosten, dieses oder jenes Geschenk noch nicht hat, denn ein Mal gibt es die machen sich Eveline und Chinoise-Variante mit Peter Felix dieses Jahr Freunden, das andere Mal das Fondue bourguigzumindest beim Fonduenonne mit der Familie. Plausch keinen Stress — Für ihren Mann Peter und nehmen feine Saucen bestellt Eveline Felix das aus der Migros. Nur bei Fleisch immer an der der Bouillon fürs Chinoise Damit das WeihFleischtheke und bittet, es macht Eveline keine nachtsfest noch Kompromisse: Die wird per Hand zu schneiden. besser gelingt, Auf diese Weise wird es selbst gemacht. Schliesshaben Vater Peter immer etwas dicker, als lich freuen sich alle, wenn Felix (48), Mutter wenn es mit der Maschine nach dem Fondue die konEveline (43), hauchdünn geschnitten zentrierte Bouillon geSohn Luca (16) und wird. Eveline weiss, warschlürft werden darf. Tochter Anna (9) die Mitarbeiter der Migros um Rat gefragt.

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Anne-Marie Rappoz, Spezialistin Haushalt, Migros Métropole, Lausanne

Ob Sie sich für Fondue bourguignonne oder chinoise entscheiden, ist ganz Ihnen überlassen. Wichtig für einen gelungenen Abend: Halten Sie unbedingt immer genügend Brennpaste parat, sonst kann es passieren, dass an einem geselligen Abend plötzlich nichts mehr im Fonduetopf brodelt. Kaufen Sie also vor dem Fest einen Vorrat an Brennpaste. Und nach wie vor gilt: Spiritus hat im Rechaud nichts verloren!

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Feine Fleischwürfel, die im heissen Fett gegart werden, sind für BourguignonneFans das Grösste. Dazu gehören unbedingt mehrere Saucen, Cornichons und Essigzwiebeln. Probieren Sie aber auch einmal Champignons – damit locken Sie auch Fleischmuffel an den Fonduetopf.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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TERRASUISSE | 55

Für Gäste nur das Beste

TerraSuisse-Fleisch ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern stammt auch vom Schweizer Bauernhof und von Tieren, die artgerecht gehalten werden. Die Gäste wirds freuen.

D

as Weihnachtsmenü hat bei vielen Familien jahrelange Tradition − was tischen Sie jeweils auf? Ein Filet im Teig? Fondue chinoise? Ein delikates Roastbeef oder doch lieber ein zartes Kalbsfilet? Welches Fleisch auch immer Sie Ihren Liebsten servieren − achten Sie beim Kauf auf Qualität und Nachhaltigkeit. Am besten, Sie lassen sich an der Theke vom Fachmann beraten. Zoran Perak (30), Chefmetzger in Zürich Wiedikon, erklärt, weshalb es sich besonders lohnt, TerraSuisse-Fleisch aufzutischen. Zoran Perak, warum schmeckt TerraSuisse-Fleisch so gut?

Texte: Anna-Katharina Ris; Bilder: Paco Carrascosa; Foodbilder: Claudia Linsi

Das Fleisch stammt von Schweizer Bauernhöfen, wo die Tiere artgerecht aufgezogen und gefüttert werden. Das alles wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Tiere und den Geschmack des Fleisches aus.

Was heisst das bezogen auf das Beispiel Kalbfleisch?

Die Kälber erhalten bestes Futter. IP-Suisse-Bauern füttern die Jungtiere mit Kuhmilch, ergänzt mit Milchpulver. Daneben erhalten sie frei verfügbar Heu und Wasser. Damit nimmt die Migros seit bald zehn Jahren eine Vorreiterrolle ein.

Zoran Perak präsentiert einen frisch gerollten TerraSuisseKalbsbraten.

Wirkt sich das aufs Fleisch aus?

Ja. Raufutter führt zu einem höheren Eisengehalt, was zur erhöhten Resistenz und damit zur besseren Gesundheit der Tiere beiträgt. TerraSuisseKalbfleisch ist deshalb besonders schmackhaft und unverfälscht. Ist das TerraSuisse-Kalbfleisch deswegen rosa bis rot statt hell?

Ja. Und das irritiert immer noch einige Kunden. Dabei steht die dunklere Farbe für das Tierwohl und die Qualität. Dieses Argument überzeugt aber jeweils schnell.

Das Label der Natur 12 000 Schweizer Bauern und Bäuerinnen produzieren im TerraSuisse-Programm nach strengen Richtlinien der IP-Suisse frische und schmackhafte Produkte. Die Bauern halten ihre Tiere in tierfreundlichen Stallungen mit Auslauf. Kälber werden in Gruppen gehalten und bekommen als Futter Milch von der Kuh und Heu. Neben einer tierfreundlichen Viehhaltung ist auch ein umweltschonender, naturnaher Anbau von Getreide, Kartoffeln, Obst und Raps wichtig. Zusätzlich schaffen die Bauern durch ökologische Massnahmen Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere.

Kalbsschulterbraten, per 100 g, aktueller Wochenpreis

Kalbsgeschnetzeltes, per 100 g, aktueller Wochenpreis


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TERRASUISSE

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Pastetli mit Kalbfleisch Hauptgericht für 4 oder Vorspeise für 8 Personen 8 Blätterteigpastetli à je ca. 32 g, 300 g Karotten, 300 g Pfälzer Karotten, Salz, 1 grosse Schalotte, 20 g Ingwer, 600 g Kalbsplätzli, 1 EL Bratbutter, 2 TL Maisstärke, 5 dl Kalbsfond, 200 g Crème fraîche, Paprika, Salz, Pfeffer, 1 Bund Schnittlauch 1. Deckel der Pastetli ausschneiden. Neben den Pastetli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In den kalten Ofen schieben. Auf 180 °C einstellen und Pastetli circa 12 Minuten goldbraun backen.

2. Karotten in Würfelchen schnei-

den. In siedendem Salzwasser circa 3 Minuten kochen. Schalotte und Ingwer fein hacken. Fleisch in circa 1 cm grosse Würfel schneiden. Portionenweise in wenig Bratbutter bei grosser Hitze rundum circa 2 Minuten anbraten. Herausnehmen. Schalotte und Ingwer beigeben, kurz andünsten. Maisstärke in wenig Wasser auflösen, mit dem Kalbsfond beigeben, circa 5 Minuten köcheln lassen. Crème fraîche unterrühren. Mit Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch und Gemüse beigeben,

Kalbsplätzli, per 100 g, aktueller Wochenpreis

warm werden lassen. In die Pastetli füllen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und darüberstreuen.

TIPPS:

! Vom Gemüse pro Person einige dünne Scheiben abschneiden und daraus Sterne ausstechen. Kurz in Salzwasser garen und in Butter schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen. ! Sauce nach Belieben mit wenig Noilly Prat verfeinern.

Zubereitung ca. 40 Minuten

Pro Person (Hauptgericht) ca. 54 g Eiweiss, 75 g Fett, 41 g Kohlenhydrate, 4400 kJ/1050 kcal

Kalbskotelett, per 100 g, aktueller Wochenpreis

Schweinsplätzli, Nierstück, per 100 g, aktueller Wochenpreis


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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TERRASUISSE | 57

Schweinsnierstück mit Orangen-Rosmarin-Kruste Hauptgericht für 4 Personen 3 Orangen, 3 Zweige Rosmarin, 1 Bund Petersilie, 3 EL Olivenöl, 2 Eigelb, 30 g Paniermehl, 800 g Schweinsnierstück, Salz, Pfeffer, 1 EL Bratbutter, 3 dl gebundene Bratensauce 1. Backofen auf 90 °C vorheizen, ein Blech miterwärmen. Für die Kruste von 1 Orange die Schale abreiben. Rosmarin und Petersilie fein hacken, mit Öl und Eigelb verrühren. Paniermehl dazurühren. 2 Orangen auspressen, Saft beiseitestellen. 2. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In der Bratbutter bei grosser Hitze rundum circa 10 Minuten anbraten, herausnehmen. Kruste auf dem Fleisch verteilen, gut andrücken. Restliche Orange in Scheiben schneiden, auf dem vor-

Schweinskoteletten, per 100 g, aktueller Wochenpreis

Rindsentrecôte, per 100 g, aktueller Wochenpreis

Rindshuftsteak, per 100 g, aktueller Wochenpreis

gewärmten Blech verteilen. Fleisch darauflegen. In der Ofenmitte circa 2 Stunden niedergaren, bis die Kerntemperatur circa 65 °C beträgt. 3. Bratsatz mit Orangensaft ablöschen, Bratensauce dazugiessen, aufkochen. Fleisch in Tranchen schneiden, mit dem Jus servieren. Dazu passen Nudeln und Gemüse.

TIPP: Zur Dekoration von einer

Orange die Schale mit einem Messer abschälen, Sterne ausschneiden oder -stechen.

Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 2 Stunden niedergaren

Pro Person enthält 45 g Eiweiss, 37 g Fett, 10 Kohlenhydrate, 2450 kJ/580 kcal Alle Rezepte von

Schweinsbraten, Nierstück, per 100 g, aktueller Wochenpreis


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OPTIGAL

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Klein, aber fein

Beim Festtagsgeflügel kommt den meisten Truthahn, Ente oder Gans in den Sinn. Dabei gibt es gute Gründe, zu Weihnachten ein Poulet zuzubereiten.

Optigal ist die Geflügelmarke der Migros und steht für eine besonders tierfreundliche Haltung.

anteil gesund. So tut man zugleich auch all jenen einen grossen Gefallen, die sich an den Festtagen nicht der hemmungslosen Völlerei hingeben möchten. Ein kleines Poulet ohne Beilagen reicht für zwei Personen. Für ein Festessen mit mehr Personen können auch gleich zwei Poulets in den Ofen geschoben werden. Aus den Knochen und eventuellen Resten wird fix noch eine feine Hühnerbouillon gezaubert. Wie immer ist man beim Poulet der Marke Optigal in puncto Qualität auf der richtigen Seite: Das Geflügel stammt aus meist kleinen und mittleren Betrieben, die sich an das strenge OptigalReglement halten. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern selbstverständlich das ganze Jahr über. Text: Claudia Schmidt

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Bild und Styling: Claudia Linsi

D

ie Weihnachtszeit ist die Zeit des ganz grossen Geflügels. Doch vielfach lohnen sich Truthahn und Co. an den Festtagen gar nicht: Wenn man zum Beispiel nur zu zweit ist, bleibt viel übrig. Und wer mag an Weihnachten schon gerne Reste aufwärmen? Die Lösung: Ein feines Ofenpoulet — genau das Richtige für eine Weihnachtsfeier in der kleinen Familienrunde! Ein Poulet lässt sich genau so festlich zubereiten wie anderes Geflügel. Fein gefüllt, lässt es keine Wünsche offen und ist erst noch schneller in der Zubereitung als ein grosser Vogel. Und ganz nebenbei ist ein ganzes Poulet auch deutlich preiswerter als die meisten Bratenstücke, die traditionell zum Fest serviert werden. Ausserdem ist das Pouletfleisch mit einem geringen Fett-

NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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OPTIGAL | 59

REZEPT

Gefülltes Weihnachtspoulet Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

50 g Brot vom Vortag 1 dl Milch 1 Zwiebel, 100 g Sellerie, 1 säuerlicher Apfel ¼ Bund Thymian ½ TL Lebkuchengewürz Salz, Pfeffer 1 Poulet à ca. 1,2 kg 2 EL Bratbutter 2 Karotten, 100 g Lauch 3 dl Weisswein 1 dl Hühnerbouillon ZUBEREITUNG 1. Für die Füllung Brot kleinschneiden. 10 Minuten in der Milch einweichen. Ausdrücken und fein zerzupfen. Hälfte von Zwiebel, Sellerie und Apfel grob raffeln. Alles mischen. Hälfte der Thymianblättchen abzupfen, mit Lebkuchengewürz beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 200 °C vorheizen. 2. Poulet abspülen, trocken tupfen. Füllung in das Poulet geben. Wenig Bratbutter in einem weiten Bräter erhitzen. Poulet darin rundherum goldbraun anbraten. Restliche Zwiebel, Karotten und Lauch in grobe Stücke schneiden. Alles beigeben und circa 5 Minuten mitbraten. Wein und Bouillon dazugiessen, restlichen Thymian beigeben. In der unteren Ofenhälfte circa 50 Minuten backen. Dabei von Zeit zu Zeit mit der entstandenen Sauce übergiessen. Dazu passen Rotkraut und Spätzli. Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + ca. 50 Minuten backen; pro Person ca. 33 g Eiweiss, 23 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/470 kcal Ein Rezept der


SCHAUFENSTER | FISCH & MEERESFRÜCHTE 60 |

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Genuss mit gutem Gewissen

Lust auf Fisch und Meeresfrüchte für das Festtagsmenü? Dann kaufen Sie nachhaltigen Label-Fisch. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Meere.

Z

u Weihnachten und Silvester stehen Fisch und Meeresfrüchte hoch im Kurs. Verständlich, sind sie doch gesund und leicht verdaulich. Doch die Meere werden zunehmend leergefischt. Das muss nicht sein. Wenn Sie Fisch oder Meeresfrüchte geniessen wollen, wählen Sie doch einfach aus dem vielfältigen Angebot von nachhaltig gefangenen oder gezüchte-

ten Meerestieren und Fischen in der Migros.Damit leisten Sie einen Beitrag zum Erhalt der Meeresfauna. Geräucherter Lachs zum Beispiel ist ein beliebter Apérofisch. Warum nicht mal mit Selleriesalat gefüllt als Röllchen auftischen? Eine erfrischend andere Art und zusammen mit einem Glas Prosecco ein herrlicher Starter. Natürlich können Sie die Röllchen auch auf einen

knackigen Salat geben und so als Vorspeise präsentieren. Räucherlachs ist übrigens sehr gesund, hat viele Vitamine und Omega3-Fettsäuren. Eine Fischsuppe wiederum lässt sich gut vorbereiten. Das gilt auch für eine aromatische Crevetten-FrischkäseQuiche, die warm und mit einem gemischten Salat serviert einfach köstlich schmeckt. Text: Heidi Bacchilega

Beitrag zum Schutz der Meere Kann man heute noch ohne schlechtes Gewissen eine Forelle braten oder einen Crevettencocktail mischen? Durchaus – wenn man beim Einkauf auf folgende Labels achtet:

MSC (Marine Stewardship Council) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang.

Bio steht für eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischzucht. Fische und Meeresfrüchte erhalten Biofutter, leben in grosszügig bemessenen Gehegen im Süss- oder Meerwasser.

ASC (Aquaculture Stewardship Council) steht für eine zertifizierte, verantwortungsvolle Zucht. Die Fische stammen immer aus Aquakulturen, die unabhängig kontrolliert und zertifiziert werden.

MSC, ASC und Bio sind Teil von Generation M. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprogramm verspricht die Migros der Generation von morgen, dass bis 2020 das Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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| FISCH & MEERESFRÜCHTE

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Curry-Fischsuppe Vorspeise für 4 Personen 120 g Karotten, 100 g Lauch, 100 g Sellerie, 1 EL Bratbutter, 2 TL mildes Currypulver, 4 dl Gemüsebouillon, 2,5 dl Kokosmilch, Salz, Pfeffer, 300 g tiefgekühlte ASC Tilapiafilets (aufgetaut), Koriander zum Garnieren Ein Drittel der Gemüse in feine Streifen schneiden, beiseitestellen. Restliches Gemüse in kleine Stücke schneiden. In wenig Butter bei mittlerer Hitze andünsten. Curry

beigeben, Bouillon dazugiessen. Alles circa 10 Minuten köcheln lassen. Kokosmilch beigeben. Suppe fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüsestreifen beigeben, circa 5 Minuten in der Suppe ziehen lassen. Fischfilets kalt abspülen und trocken tupfen. In Stücke schneiden und in der restlichen Butter rundum circa 3 Minuten braten. Suppe in Teller verteilen, Fisch darin anrichten und mit Koriander garnieren. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 15 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 950 kJ/220 kcal

Rezepte von

MSC Dorschfilet, mit Kräutersauce, per 100 g, Fr. 3.90*

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

| FISCH & MEERESFRÜCHTE

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CrevettenFrischkäse-Quiche Hauptgericht für 4 Personen Je ¼ Bund Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kerbel, 1 Bio-Zitrone, 4 EL Sherry, 300 g MSC Kaltwassercrevetten, 2 Eier, 200 g Frischkäse (z. B. Philadelphia), ½ TL Paprika, ¾ TL Salz, Pfeffer, 1 achteckig ausgewallter Kuchenteig à 270 g Kräuter fein schneiden. Zitronenschale abreiben, die Hälfte der Zitrone auspressen. Kräuter, Zitronenschale und -saft mit Sherry und Crevetten mischen, ca. 20 Minuten marinieren. Backofen auf 220 °C vorheizen. Crevetten aus der Marinade heben, Flüssigkeit auffangen. Eier trennen. Eigelb mit Frischkäse glatt rühren. Paprika, Salz, Pfeffer und aufgefangene Marinade darunterrühren. Eiweiss steif schlagen und sorgfältig unter die Käsemasse ziehen. Teig samt Backpapier auf ein Blech legen, Teigboden mit einer Gabel dicht einstechen. Frischkäsemasse hineingeben und glatt streichen, Crevetten darauf verteilen. In der unteren Ofenhälfte circa 35 Minuten backen. Dazu passt Salat. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + ca. 20 Minuten marinieren + ca. 35 Minuten backen Pro Person ca. 52 g Eiweiss, 37 g Fett, 32 g Kohlenhydrate, 2850 kJ/690 kcal

MSC Kaltwassercrevetten, 80 g, Fr. 3.60

Lachsröllchen mit Sellerie-Meerrettich-Füllung

Bio-Rauchlachs, geschnitten, 100 g, Fr. 8.60* * In grösseren Filialen.

Apéro für 6 Personen 2 Blatt Gelatine 20 g Macadamianüsse 1 kleine Birne 50 g Meerrettichmousse 60 g geraffelter Sellerie Salz, Pfeffer 200 g Bio-Rauchlachs 20 g Zwiebelsprossen Dill zum Garnieren Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nüsse ohne Fett in einer Bratpfanne rösten, dann fein hacken. Birne in Würfelchen schneiden. Gelatine aus dem Wasser nehmen, etwas ausdrücken. In einer kleinen Pfanne erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Wenig Meerrettich-

mousse darunterrühren. Alles mit restlicher Mousse und Sellerie mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lachs überlappend auf Frischhaltefolie auslegen, Sellerie-Meerrettich-Masse längs auf die Mitte der Lachstranchen verteilen. Eine Seite der Lachstranchen mithilfe der Folie über die Füllung schlagen. Dann die andere Seite überlappend satt darüberlegen. Lachsrolle mindestens 3 Stunden kühl stellen. In circa 1 cm breite Tranchen schneiden. Mit den Sprossen anrichten und mit Dill garnieren. Nach Belieben Zitronenschnitze dazuservieren. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten + mind. 3 Stunden kühl stellen Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 8 g Fett, 3 g Kohlenhydrate, 500 kJ/110 kcal


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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FOOD | 73

GUT & GÜNSTIG

Apfelschnitze mit Rohschinken

für circa Fr. 5.85

Apéro für 4 Personen ■ 2 säuerliche Äpfel (z. B. Jazz oder Braeburn) achteln, entkernen. Circa Fr. 1.50 ■ 8 Rohschinkentranchen halbieren. Fr. 3.85 ■ 1 TL Senf mit 1 TL Honig vermischen und auf die Rohschinkentranchen streichen. Jedes Apfelstück mit einer Tranche umwickeln. Mit einem Holzzahnstocher fixieren. Circa Fr. 0.40 ■ 1 TL Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen. Apfelschnitze circa 2 Minuten leicht anbraten. Herausnehmen, mit Pfeffer würzen und sofort servieren. Circa Fr. 0.10

Erfrischend und würzig: Rohschinken, Äpfel und Senf.

Süsser & unbeschwerter Genuss Cremig Wer die kleinen, feinen Biskuits mag, wird die Creme Japonais lieben. Denn viele «sterben» für die Creme zwischen beiden Biskuithälften. Damit gelingen nicht nur schnelle Desserts, sondern auch Tortenfüllungen, wenn man ein wenig geschlagenen Rahm unterhebt. Crème Japonais, Special Edition, 180 g, Fr. 2.80*

Fruchtig

Feine Apfelringe sind zu jeder Jahreszeit ein willkommener Snack. Zur Weihnachtszeit verfeinern die getrockneten Apfelscheiben so manches Gebäck. Neu gibt es die Apfelringe jetzt auch in Bioqualität. Da legt man gern ein paar Ringli zu den Guetsli neben dem Adventskranz – als gesundes Leckerli. Bio Apfelringe, 70 g, Fr. 3.40*

Goldig Brot der Wüste werden die Früchte der Dattelpalme genannt. Datteln sind vielseitig: Ob pur, in Früchtebroten und Konfekt oder währschaft mit Speck umwickelt zum Apéro sind die süssen Früchte ein Hit. Unterwegs sind Datteln auf der Skipiste ein geschätzter Energiespender. Datteln, Israel/USA, per kg, aktueller Tagespreis

Schokoladig Wenn die süsse Versuchung in Form von Schoggi lockt, schleicht sich bei manchen Schleckermäulern ein schlechtes Gewissen ein. Völlig unbegründet, denn jetzt gibt es nicht nur Tafelschokolade, sondern auch Branches und Napolitains in Bioqualität und mit Max-Havelaar-Label. Da darf man guten Gewissens naschen. Bio Max Havelaar Milch-Haselnuss-Schokolade, 100 g, Fr. 2.–* * In grösseren Filialen erhältlich.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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NONFOOD | 75

RAPPENSPALTE

Manuela Frey (16) aus Brugg AG hat den Final des Schweizer Elite Model Look gewonnen. Jetzt verlässt die 1,81 Meter grosse Kantischülerin ihr Mädchenzimmer, um als Model durchzustarten.

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Manuela Frey, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit sieben Jahren. Ich musste immer den Tisch decken, durfte die Wäsche zusammenlegen, einkaufen gehen oder Vater bei der LKW-Wäsche helfen.

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Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

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Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Was befindet sich ausser Geld in ihrem Portemonnaie?

Mein GA, mein Fitnessabo, Identitätskarte, EC-Karte und das Wichtigste: Fotos von meiner Familie.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Rhythmische Sportgymnastik. Diese Sportart, die ich selber viele Jahre ausgeübt habe, ist wirklich knallharte Knochenarbeit. Die Anerkennung dafür hingegen ist sehr bescheiden.

Herzig Das Kuschelset, bestehend aus Plüschjacke mit Kapuze und passender Hose, ist ein ideales Geschenk zur Geburt. In den Farben Vanille, Flieder und Grau erhältlich. Und ganz wichtig zu wissen: waschbar bei 60 Grad und geeignet für den Tumbler. Baby Ensemble, 2-teilig, Grössen 50 bis 74, Fr. 14.90

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Davon würde ich mir ein Ticket im Europa-Park kaufen, alle Bahnen ausprobieren und dann fein essen gehen. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Ich kaufe M-Budget-Produkte, weil mein Budget klein ist, und fahre sehr gut damit. Text: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 76 |

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CARLO SCHEGGIA

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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Signore Marroni

Die Kastanienwälder im Tessiner Malcantone kennt er wie seine Westentasche.

Marronisuppe, knuspriges Brot, Salat und Rotwein vom Weinberg seiner Eltern ‒ für Carlo Scheggia der Beginn eines schönen Abends.

E

in Stück oberhalb von Novaggio, abseits des Dorfkerns, liegt das Haus des Tessiner Revierförsters Carlo Scheggia (54). Das begeisterte «Wow!» der Besucher beim Betreten seiner Räumlichkeiten ist er schon gewohnt. Durch die eindrückliche, verglaste Front streift der Blick über den Monte Mondini hin zur Collina d’Oro, zum Monte San Giorno und Monte Generoso — und wieder zurück. Das Landschaftsbild ist geprägt von Mischwäldern — und vielen Kastanienbäumen.

Die haben den Förster schon immer fasziniert. Um seine Begeisterung für den Baum zu teilen, initiierte er 1994 im Malcantone den zwölf Kilometer langen Kastanienwanderweg, der sich heute grosser Beliebtheit erfreut. Auf der Terrasse steht für die Gäste schon eine Marronipfanne bereit. «Ich habe Marroni gesammelt», verkündet Scheggia. «Zum Apéro machen wir doch auch geröstete Marroni, oder? Die mag ich am liebsten, und zwar mit etwas Speck und einem Glas Rotwein. Mehr

brauche ich nicht für einen geselligen Abend», schwärmt er und holt auch gleich eine Flasche mit Rotwein von den Reben seiner Eltern. «Saisonküche»Köchin Erica Bänziger hilft dem Förster erst einmal beim Einritzen der Marroni, damit sie sich danach an die Zubereitung der Hauptspeise, einer Marronisuppe, machen können. Während sie die Esskastanien eine um die andere in die Pfanne geben, kommen Erica Bänziger und Carlo Scheggia ins Plaudern. Die beiden kennen sich schon lange, hatte


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

CARLO SCHEGGIA | 77

Klar, dass Förster Carlo Scheggia dem Migros-Magazin seine schönsten Marroni präsentiert.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Spaghetti, Kartoffeln, Brot, Salami und Früchte aus dem Garten. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? In der Alltagsküche kocht meine Frau. Ich grilliere und mache Polenta. ■ Kochen ist für Sie … … eine Kunst. Es braucht dafür Zeit — und gute Produkte. ■ Was würden Sie nie essen? Eier und Meeresfrüchte. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Ich esse gern mit meiner Familie, da brauchts keine Berühmtheiten. Fussballnationaltrainer Ottmar Hitzfeld hingegen würde ich gerne einmal bei mir bewirten.

Für den Apéro ritzen «Saisonküche»-Köchin Erica Bänziger und Carlo Scheggia Marroni ein und geben sie in eine traditionelle Marronipfanne.

Bänziger als Autorin eines MarrioniKochbuchs doch schon häufiger mit dem Fachmann zu tun.

Rote Juwelen für die eigene Polenta Auf der Terrasse steht aber auch noch ein flacher Korb mit roten Maiskörnern. Diese hat Scheggia selbst im Garten angebaut. Nicht viel, aber er ist so stolz auf seine Ernte, dass er sie anschaut, als handle es sich dabei um Juwelen. «Ich lasse sie zu Maisgriess verarbeiten, für

! Marroni, Zwiebeln, Rotwein und Rahm sind die Hauptzutaten für die Tessiner Marronisuppe. ! Ihr feines Aroma bekommt die Suppe durch einige Zweige Rosmarin. ! Einsatz für den Mixstab: Die Suppe wird durch das Pürieren herrlich cremig.


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suchen Sie Zaanse Schans und anschliessend das berühmte Edam (*). 5. Tag: Amsterdam. Ausflug in den weltberühmten Keukenhof (*). Der 28 ha grosse Park bietet die grösste Freiland-Blumenschau der Welt. Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die Stadt Amsterdam (*). 6. Tag: Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz. Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Amsterdam. Anreise nach Amsterdam mit komfortablem Reisecar. Einschiffung und Willkommenscocktail an Bord der «MS Excellence Queen». 2. Tag: Amsterdam–Nijmegen. Vormittags besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug (*) in den weltberühmten Keukenhof. Entdecken Sie nachmittags auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 3. Tag: Nijmegen–Köln. Am Vormittag fak. Rundgang in Nijmegen (CHF 20.–). Die älteste Stadt der Niederlande zeichnet sich aus durch

die Moderne sowie die Schätze der Vergangenheit. 4. Tag: Köln–Koblenz. Besichtigen Sie Köln, die Rheinmetropole, Kunst-, Universitäts- und Medienstadt, auf einem geführten Rundgang (*). 5. Tag: Koblenz–Rüdesheim. Besichtigen Sie die von den Römern im Jahre 9 v. Chr. als Festung erstellte Stadt auf einem Rundgang (*). Nachmittags Flussfahrt durch die romantische Rheinstrecke vorbei am Loreleyfelsen bis Rüdesheim. Fahrt mit dem Winzerexpress und Weindegustation (*). 6. Tag: Worms–(Heidelberg)–Speyer. Ab Worms bietet sich die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Heidelberg (*). 7. Tag: Strassburg–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). Anschliessend Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10 %. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

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Ihr Reiseprogramm

Fr. Katalog- Sofortpreis preis


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

meine eigene, rote Polenta», strahlt er und streichelt liebevoll über die Körner. Fest wie ein Baum ist der Förster in seiner Heimat verankert. Es kommt für ihn daher kaum in Frage, etwas zu essen, was nicht aus seinem Garten kommt oder zumindest aus der Region. Nur als die Kinder noch im Haus waren, musste er Zugeständnisse machen: «Da gab es schon mal Obst, das hier gar keine Saison hatte.» Die Marroni sind fertig geritzt, jetzt gehts ab an den Herd, denn auf die feine Marronisuppe freut sich Carlo Scheggia besonders. Klein, aber fein ist sie, die Küche. Alles — wie könnte es anders sein — aus dem Lieblingsholz des Försters, der Kastanie.

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CARLO SCHEGGIA | 79

Tessiner Marronisuppe

Die Kastanie ist für die Tessiner viel mehr als nur Marroni Die lag ihm nämlich schon immer am Herzen. Und zwar der Baum als Ganzes. «Die Kastanie ist hier viel mehr als nur ein Baum», sagt der Kenner. «Er prägt das Landschaftsbild der gesamten Umgebung. Er bietet Tieren Nahrung, Bienen sammeln Honig, und er liefert Holz, das im Kamin wärmt und als Baumaterial Häuser verschönert.» Der grosse Respekt für die majestätische Schönheit zeigt sich denn auch im regionalen Bestand mit teilweise bis zu 300 Jahre alten Bäumen: «Im Malcantone stehen einige sehr alte Kastanien, die man nicht gefällt hat. Sie waren zu kostbar zum Verheizen, weil sie die Menschen über Jahrzehnte ernährt haben.» Erica Bänziger rührt fleissig in der Suppe und schmeckt ab. «Fast fertig», konstatiert sie. Über Kastanien könnte sie sich mit dem Förster noch stundenlang unterhalten. Doch jetzt gibts erst mal «heissi Marroni»! Undenkbar, dass man mit Carlo Scheggia zu dieser Jahreszeit etwas anderes essen könnte. Er ist der beste Botschafter, den die 50 Kastaniensorten im Tessin haben können. Text: Claudia Schmidt Bilder: Claudio Bader

www.malcantone.ch

ZUTATEN

1 rote und 1 weisse Zwiebel 4 Zweige Rosmarin 3 EL Olivenöl 600 g tiefgekühlte Marroni 5 dl Rotwein (z. B. Merlot) 8 dl Gemüsebouillon Meersalz Pfeffer aus der Mühle 1,5 dl Rahm

ZUBEREITUNG 1. Zwiebeln hacken. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen. Zwiebeln im Öl dünsten. Rosmarin und Marroni beigeben und mitdünsten. Mit Wein ablöschen. Bouillon beigeben und circa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Marroni weich sind. Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe durch ein Sieb streichen und in die Pfanne zurückgeben. 2. Zum Servieren Rahm steif schlagen. Suppe in Schälchen anrichten. Schlagrahm daraufgeben. Mit Pfeffer bestreuen. Dazu passen Brot und Salat. TIPP Carlo Scheggia parfümiert die Suppe zusätzlich mit Rosmarinöl.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Vorspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 20 Minuten köcheln lassen Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 26 g Fett, 61 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal


KÜCHENKUNDE 80 |

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HIRNFUTTER

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Brot

Futter für die grauen Zellen

Eine Zauberpille fürs Gehirn ist zwar noch nicht erfunden. Doch mit bestimmten Nahrungsmitteln können wir uns schon schlau machen.

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Unser Gehirn will täglich richtig gefüttert werden Es gibt ein paar einfache Tipps, die gegen Stresssituationen helfen. Kleine Obstportionen — am besten über den Tag verteilt — halten den Blutzuckerspiegel stabil. Energie in Form von Glukose findet man in komplexen Kohlenhydraten, etwa Vollkornreis, Hülsenfrüchten, frischem Obst, Salaten, oder in Gemüse und diversen Nüssen. Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und gute Nerven sind in unserer hektischen Zeit gefragter denn je. Hier kann «Futter fürs Gehirn» helfen. Man kann sich zwar nicht einfach intelligent essen, und wir werden durch «Brainfood» auch nicht zu Einsteins. Aber mit einer gezielten Ernährung wird unser Denkzentrum zu Höchstleistungen angespornt, unsere Ausdauer deutlich verbessert, und gute Laune ist zudem garantiert.

Bilder: Fotolia (2), Gettyimages (2), istockphoto, Stockfood bab.ch

FoodRedaktorin Sonja Leissing

ie einen befällt schon morgens um zehn Uhr ein Heisshungergefühl. Die Konzentration sinkt in den Keller, und nach einem opulenten Mittagessen mit Pommes frites und Cordon bleu droht das gefürchtete Leistungstief. Andere stopfen sich zum Lunch über der PC-Tastatur lieblos ein Sandwich mit viel zu viel Butter und fettiger Salami hinein und wundern sich, warum die geistigen Höhenflüge am Nachmittag gänzlich ausbleiben. Ein Täfeli Schoggi oder ein Red Bull bringt dann auch nur für wenige Minuten den Energiekick. Wer sich so durch den Arbeitstag schleppt, setzt auf die falschen Energielieferanten.

Geistige Leistung fordert viel Energie, und dies in Form von Glukose (Einfachzucker oder Traubenzucker). Diese findet man in komplexen Kohlenhydraten wie Vollkorngetreide und in Hülsenfrüchten. Tipp: Nehmen Sie statt eines Gipfelis zum Znüni besser eine Scheibe Vollkornbrot mit etwas Hüttenkäse.

NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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HIRNFUTTER | 81

Äpfel Ein schön gefüllter Korb mit saisonalen Früchten animiert zuzugreifen. Tipp: Äpfel sind hervorragende Vitaminspender und stabilisieren den Blutzucker. Zudem schützen sie das Zahnfleisch.

Nüsse Baumnüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren und das Nervenvitamin B6. Sie sind optimal für einen Powersnack für zwischendurch. Haselnüsse sind reich an Vitamin E, Eisen, Phosphor und Kalium. Magnesium in Cashewnüssen fördert die Konzentration. Tipp: Mischen Sie sich Ihre Lieblingsnussmischung und naschen Sie gute Laune.

Fisch Kaltwasserfische wie Makrele, Lachs oder Hering liefern wichtige Omega-3-Fettsäuren. Diese gesunden Fette wirken Stress abbauend. Ein gebratener Fisch am Stück mit Kräutern gefüllt auf einem Gemüsebeet je nach Saison gilt als ideale Mittagsverpflegung.

Milch Für den Informationsfluss zwischen den Nervenzellen ist Kalzium zuständig. Darum sind Milchprodukte, Naturjoghurts, Quark, Frischkäse oder Tofu ideal für geistige Power.


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IHRE REGION

Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

Migros ostscHWeiz | 83

AdR-Produkt der Woche

Klubschul-Angebot der Woche

Randen ist gesund – und schnell zubereitet. Mit den geschälten und gedämpften Randen von Anna’s Best von der Eichenberger Gemüse GmbH aus Salez kann man in wenigen Minuten ein Menü zaubern. Ein Kilogramm kostet Fr. 4.20. www.ausderregion.ch

Die Alternative zum sonntäglichen Ausschlafen: Die Klubschule Migros in St. Gallen bietet sonntags Sprach- und Bewegungskurse und zwei Informatikthemen an. Mit Indoor Cycling, Klassischer Massage oder Disco Fox ist der aktive Start in den Sonntag gesichert. Ein Tipp für Paare, die Grosses vorhaben: In St. Gallen, Winterthur und Chur gibt es einen Sonntagskurs Hochzeitstanz. Alle Sonntagsangebote unter: www.klubschule.ch

ostscHWeiz

Mit der Klasse an den Silvesterlauf Das Churer Rheinau-Schulhaus gilt als «bewegte Schule». Nun starten über 100 Schüler in der «I’M fit»-Kategorie am 36. Zürcher Silvesterlauf vom 16. Dezember.

Bilder: Norbert Walser, zVg

A

uf der 1500-m-Tafel des Wohlfühl-Parcours der Churer Rheinpromenade steht: «Dein Herz schlägt für Dich». Die Klasse von Lehrer Daniele Gianotti kennt diese motivierenden Sprüche auf den Distanztafeln auswendig. Sie absolviert auf der Umkehrstrecke ihre Trainings. «Das Ziel Silvesterlauf ist ein grosser Motivator», sagt Gianotti, «das zeigt vor allem auch die Teilnahme an freiwilligen Trainings ausserhalb des Turnunterrichts.» Bereits vor einem Jahr nahm er mit einer Klasse am Silvesterlauf teil. Als er hörte, dass die Migros für 2012 gleich 80 Schulklassen einen Gratisstart ermöglicht, zögerte er nicht lange und meldete sofort sämtliche Klassen des Primarschulhauses zum Lauf an: «Das passt gut, machen wir doch seit diesem Jahr beim Projekt ‹bewegte Schule› mit.» Die zwölfjährige Norina Mantesch findet das eine «coole Sache». Als Wettkampfschwimmerin fehlt es ihr zwar nicht an Bewegung, für sie ist das Laufen aber «eine schöne Abwechslung». Für den gleichaltrigen Noel Crufer wird es in Zürich der erste Start an einem Laufevent sein. «Wir treffen uns auch ausserhalb der Schule wöchentlich für ein Training», erzählt er begeistert. Die Klassen möchten am kommenden Wochenende alle mit dem Zug nach Zürich reisen und fiebern schon aufgeregt dem gemeinsamen Start entgegen. Text: Nadine Mägel

Weitere Informationen und das Programm unter: www.silvesterlauf.ch

Begeisterung für Sport im Alltag schafft die Kampagne «I’M fit» auch bei den Klassen des RheinauSchulhauses in Chur.

I’M fit

Sport im Alltag ist nicht nur gesund, sondern macht vor allem Spass. Dies ist eine der zentralen Botschaften von «I'M fit», einem Projekt der Migros in Zusammenarbeit mit Sant«e»scalade und Swiss Athletics. Bei der 2008 lancierten Bewegungsinitiative stehen der gemeinsame Start einer Schulklasse sowie der Teamgeist im Zentrum. Ziel ist es, möglichst viele Kinder einer Klasse zu motivieren, um gemeinsam an einem Volkslauf mitzumachen.


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migros ostschweiz

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | migros-magazin |

Käse als grosse Leidenschaft Im Familienunternehmen Hardegger in Jonschwil dreht sich alles um den Käse. Neben vielen anderen Produkten produziert Hardegger Käse auch die neue Appenzeller Frischfondue-Mischung für die Migros Ostschweiz.

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ass Hardegger Käse vor rund 50 Jahren eine ganz normale Dorfkäserei im Kern von Jonschwil war, kann man heute kaum glauben. Seit der Gründung 1956 ist das Unternehmen zu einer hochmodernen Käsehandelsfirma gewachsen. 115 Mitarbeitende sorgen dafür, dass rund 750 Tonnen Käse pro Monat so gepflegt, geschnitten und abgepackt werden, dass sie in höchster Qualität bei den Kunden in der Schweiz und im Ausland ankommen. Seinen Ursprung hat das Unternehmen allerdings nicht verloren: Die Dorfkäserei von damals ist erhalten geblieben. Noch heute bringen die Jonschwiler Bauern ihre Milch in die Käserei Hardegger, wo Käser Roman Engeli täglich feinsten Appenzeller Käse daraus herstellt. «Auf unsere eigene Produktion sind wir stolz», sagt Geschäftsinhaber Josef Hardegger. Und sein Stolz ist berechtigt: Im Jahr 2012 wurde Hardegger Käse von der Sortenorganisation Appenzeller Käse mit einem Ehrenpreis für 30 Jahre Goldvreneli ausgezeichnet. Ein Goldvreneli erhalten jedes Jahr nur die zehn besten Appenzeller-Käser.

stetiges wachstum und Bau einer zweiten Produktionsstätte Der grosse Betriebszweig der Firma Hardegger Käse ist jedoch nicht die Käseproduktion, diese macht monatlich nur etwa 10 Tonnen aus, sondern der Käsehandel. Josef Hardegger, der den Betrieb im Jahr 1990 von seinen Eltern übernommen hat, realisierte im Jahr 1994, als Qualitätssicherung und Hygiene immer wichtiger wurden, einen Neubau im Dorfzentrum. 2002 folgte der

Bau eines weiteren Werks am Dorfrand. Dort ist neben einem riesigen Käselager auch die Konfektionierung beheimatet. «Wir haben den Trend zu Convenience als eine der ersten Firmen in der Käsebranche aufgenommen», erklärt Josef Hardegger. So produziert und verpackt er heute unter anderem Reibkäse sowie in grösseren Mengen fertig geschnittenen Käse in allen Varianten. In den vergangenen drei Jahren hat er auch eine eigene Fondue-Linie aufgebaut.

Frisches Fondue «aus der region. Für die region.» Zusammen mit der Migros Ostschweiz hat Hardegger Käse in den vergangenen Monaten auch eine fertige FrischfondueMischung aus Appenzeller Käse entwickelt. Seit zwei Monaten ist diese Köstlichkeit mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» in den Ostschweizer Migros-Filialen erhältlich. «Die Frischfondue-Mischung ist ein Topprodukt, das die Herzen der Geniesser und Gourmets höherschlagen lässt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Kunde den Wein, die Gewürze und weitere Zutaten nach seinem Geschmack und seinen Vorlieben selbst auswählen kann», sagt Josef Hardegger. Zudem ist der Käse absolut frisch. «Qualität ist in meinem Unternehmen das Wichtigste, da mache ich keine Kompromisse», erklärt Hardegger. Mit seinem Konzept hat er Erfolg, das beweisen die vergangenen Jahre. Trotzdem: In den Vordergrund stellen will sich der Unternehmer nicht: «Ich habe gute Mitarbeitende, die einen sehr grossen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben.» Text und Bilder: Natalie Brägger

Fürs Appenzeller Frischfondue wird der Käse zuerst zerkleinert,

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.


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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

iHre region

Das Hauptgeschäft von Hardegger Käse bilden die Affinage und der Käsehandel: Josef Hardegger prüft einen Laib im riesigen Emmentaler-Lager.

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Migros ostscHWeiz | 85

Über AdR

Das AdRProgramm ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten schafft Arbeitsplätze in der Region. Durch klare Produktionsrichtlinien ist die Frische und hohe Qualität der Produkte garantiert. Das aktuelle Produktangebot über das gesamte Sortiment hinweg umfasst 1200 Produkte von über 3500 regionalen Bauernfamilien, Gärtnern und Verarbeitern. Infos: www.migros-ostschweiz.ch und www.ausderregion.ch

AdR-Fondue und AdR-Raclette Die Migros Ostschweiz hat nicht nur das beliebte Appenzeller Fondue vom Familienunternehmen Hardegger aus Jonschwil im «Aus der Region. Für die Region.»Angebot, sondern auch das feine Thurgauer Mostfondue der Straehl Käse AG aus Siegershausen. Wer Käse statt aus der Fonduepfanne lieber vom Racletteofen geniessen will, erhält in allen Filialen den AdR-Raclettekäse nature als Block oder in Scheiben, ebenfalls aus dem Unternehmen Straehl aus Siegershausen.

dann gerieben sowie portioniert und nach dem Abpacken schliesslich von den Mitarbeiterinnen für die Auslieferung vorbereitet. E-Mail: mireg@gmos.ch


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Migros ostscHWeiz

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Spiel, Spass und Kuchen im Migros-Restaurant Vier- bis Zehnjährige können im Migros-Restaurant ihren Geburtstag feiern.

Der Drittplatzierte Julian Bär bei der Preisübergabe mit Sabine Schär, Leiterin Center Klubschule Migros in Wetzikon.

Gewinner des Sprachentags

An der Party im Migros-Restaurant belegen die Kinder ihre Pizza nach eigenem Geschmack.

A

n der Geburtstagsparty im Migros-Restaurant werden die Kinder zu Beginn von einer Betreuungsperson mit einem Fruchtdrink begrüsst, bevor sie ihren Kochhut bemalen und verzieren dürfen. Diesen brauchen die Kleinen, denn zusammen mit dem Küchenchef des Migros-Restaurants belegen die Vier- bis Zehnjährigen ihre eigene Pizza. Während die Pizzakreationen im Backofen sind, geht die Geburtstagsge-

sellschaft zum Spielteil über. Memory, Mikado oder vielleicht doch lieber Domino? Auch die Spiele werden von den kleinen Gästen selbst gewählt. Nach dem Pizzaschmaus wird der Geburtstagskuchen serviert, dessen Kerzen es auszupusten gilt. Gleichzeitig dürfen auch die mitgebrachten Geschenke ausgepackt werden. Den krönenden Abschluss macht dann das Gruppenbild, das als Erinnerung zusammen mit einem kleinen Geschenk des Migros-Restau-

Zum Sprachentag veranstaltete die Klubschule Migros schweizweit einen Wettbewerb. Der dritte Preis ging in die Ostschweiz: Julian Bär aus Pfäffikon ZH freute sich über einen Klubschul-Gutschein im Wert von 600 Franken. Der Europäische Tag der Sprachen wurde im Jahr 2001 vom Europarat in Strassburg lanciert. Ziel ist es, die Bedeutung der sprachlichen Vielfalt hervorzuheben und das lebenslange Erlernen von Sprachen zu fördern.

rants mit nach Hause genommen werden kann. Reservationen sollten mindestens zwei Wochen im Voraus getätigt werden. Die Geburtstagspartys werden in folgenden Migros-Restaurants angeboten: Gäuggeli Chur, Pizolpark Mels, Herblingen Schaffhausen, Frauenfeld, Rosenberg Winterthur, Säntispark Abtwil und Rheinpark St. Margrethen. Der Preis pro teilnehmendes Kind beträgt 14.50 Franken.

Neujahrsbrunch im «Säntispark» Am 1. Januar 2013 findet im Migros-Restaurant Säntispark erneut ein Neujahrsbrunch statt. In gemütlichem Ambiente können die Gäste dann mit ihrer Familie und/oder im Freundeskreis bei vielen Leckereien ins neue Jahr starten. Der Neujahrsbrunch à discretion bietet den Gästen von 9 bis 14 Uhr zahlreiche Köstlichkeiten: Das Buffet reicht von frischen Fruchtsäften und Birchermüesli über eine grosse Auswahl an Brotwaren, leckeren Eierspeisen wie Omeletten mit oder ohne Schinken und Speck, Rühr- und Spiegelei bis hin zum warmen Buffet mit Braten, Fleischkäse aus dem Ofen oder Rollschinkli im Brotteig. Ku-

chen, Cremen, Patisserie und Softeis vervollständigen das reichhaltige Angebot. Wer seinen Liebsten für den Start ins neue Jahr etwas Besonderes schenken möchte, kann einen Gutschein für den Neujahrsbrunch im Migros-Restaurant Säntispark erwerben. Preise: ! Kinder bis 6 Jahre: Gratis ! Kinder von 7 bis 13 Jahren: Fr. 19.– ! Jugendliche/Erwachsene: Fr. 38.– ! Tischreservation und weitere Auskünfte: Tel. 071 313 15 80

Liebevoll dekoriert und zubereitet: Die Köstlichkeiten am Neujahrsbrunch im Migros-Restaurant Säntispark.


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Die Alhambra, ein Höhepunkt Andalusiens

Farbenprächtiges Andalusien

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perpignan. Fahrt via Genf, Orange und Montpellier nach Perpignan. 2. Tag: Perpignan–Zaragoza. Wir überqueren die französisch-spanische Grenze und erreichen Zaragoza, die frühere Hauptstadt des Königreiches Aragonien. Geführter Altstadtrundgang mit Führung in der beeindruckenden Basilica «Nuestra Señora del Pilar» mit ihren insgesamt elf Kuppeln. 3. Tag: Zaragoza–Madrid–Toledo. Fahrt in die spanische Hauptstadt. Madrid gilt mit Recht als eine der schönsten Städte Europas. Geführte Stadtbesichtigung und anschliessend Weiterfahrt nach Toledo. "-,"1-0. "&

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10. Tag: Granada–Benicasim. Wir verlassen Granada und erreichen via Elche und Alicante Benicasim bei Castellón. 11. Tag: Benicasim–Barcelona– Balaruc les Bains. Nach dem Frühstück fahren wir nach Barcelona. Wir haben Zeit für einen Spaziergang über die berühmte Flaniermeile «Las Ramblas» und ein individuelles Mittagessen. Anschliessend Weiterfahrt nach Südfrankreich zu unserem letzten Übernachtungsort Balaruc les Bains, nahe der Stadt Sète. 12. Tag: Balaruc les Bains–Schweiz. Rückfahrt via Orange und Genf zurück zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

Nächte

Des Arcades, Perpignan 1 NH Zaragoza 1 Beatriz, Toledo 2 Hesperia, Córdoba 1 Tryp Macarena, Sevilla 2 Saray, Granada 2 Intur, Benicasim 1 Mercure Sète 1 ■ ■

-Luxusbus – Spardatum im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 9 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (7. und 9. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtbesichtigungen in Zaragoza, Madrid, Toledo, Sevilla und Ronda Führungen: Basilica in Zaragoza, Mezquita in Córdoba, Alhambra mit GeneralifeGärten in Granada Eintritte: Basilica in Zaragoza, Kathedrale Toledo, Mezquita in Córdoba, Alcazar in Sevilla, Alhambra und Generalife-Gärten in Granada Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 395.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil ! 06:40 Winterthur 06:45 Basel 07:00 Zürich-Flughafen ! 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof ! 09:00 Burgdorf !

Herausragende Städte Córdoba, Sevilla, Granada, Zaragoza und Toledo ■ Andalusische Perlen Carmona und Ronda ■ Alhambra und Generalife-Gärten ■ Spanische Metropolen Madrid und Barcelona 4. Tag: Toledo. Toledo fällt in erster Linie durch seine spektakuläre Lage oberhalb der Tajo-Schlucht auf. Auf einer Führung entdecken wir die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, sowie die riesige Kathedrale. Nachmittag zur freien Verfügung. 5. Tag: Toledo–Córdoba. Weiterfahrt in die geschichtsträchtige Stadt Córdoba. Nach der Ankunft haben wir Zeit, das einzigartige Flair der Stadt mit ihren weissgetünchten Häusern und zauberhaften Innenhöfen individuell zu geniessen. 6. Tag: Córdoba–Carmona–Sevilla. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Córdoba ist die Moschee (Mezquita), die zu beiden Seiten von Hofgärten mit Orangenbäumen flankiert ist. Geführte Besichtigung. Auf der Weiterfahrt nach Sevilla Besuch der typisch andalusischen Kleinstadt Carmona, die sich über der Guadalquivir-Ebene erhebt. 7. Tag: Sevilla. Besuch der Altstadt von Sevilla. Wir sehen u. a. das Judenviertel – Barrio de Santa Cruz, die Alcazar und die gewaltige Kathedrale (von aussen). Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen oder eine Kutschenfahrt durch die Gassen der Altstadt (fakultativ). 8. Tag: Sevilla–Ronda–Granada. Entlang der Route der Weissen Dörfer erreichen wir das an atemberaubender Lage, am Rande einer tiefen Schlucht gelegene Ronda. Besichtigung der berühmten Stierkampfarena und Altstadtrundgang. Abends erreichen wir Granada. 9. Tag: Granada und Alhambra. Geführte Besichtigung des maurischen Palastes Alhambra und der Generalife-Gärten. Nachmittag zur freien Verfügung. Sehenswert sind in Granada, nebst der herrlichen Lage am Fuss der Sierra Nevada, auch die Kathedrale sowie die faszinierenden Stadtteile Albaicín und Sacromonte, mit ihren typischen Flamenco-Lokalen.

12 Tage gem. Programm 2140.– 1925.– Spardatum in Komfortklasse Reise 8 1495.– Reduktion Reise 1–5, 12 – 100.– Daten 2013 Mittwoch–Sonntag Frühling Herbst 1: 06.03.–17.03. 10: 11.09.–22.09. 2: 13.03.–24.03. 11 : 25.09.–06.10. 3: 20.03.–31.03. 12 : 09.10.–20.10. 4: 27.03.–07.04. 5: 03.04.–14.04. 6: 10.04.–21.04. 7: 17.04.–28.04. 8: 24.04.–05.05. 9: 01.05.–12.05. Unsere Leistungen ■

Auf dieser umfassenden Reise durch Andalusien besuchen wir prachtvolle Städte wie Sevilla, Córdoba und Granada, wo Spuren einer bewegten Geschichte allgegenwärtig sind. Genauso beeindruckend sind die abwechslungsreichen Landschaften und maurischen Palastanlangen mit ihren blühenden Gärten. Auch die andalusischen Kleinstädte Ronda und Carmona gehören zu den Höhepunkten dieser faszinierenden Region Spaniens. Auf der Hin- und Rückreise nach Andalusien besuchen wir weitere bedeutende Städte wie Zaragoza, Madrid, Toledo und Barcelona.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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IT’S A WILD WORLD

Amsterdam einmal komplett «Andaz»

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Homeoffice ist im Trend: Immer mehr Menschen verbringen einen Teil ihrer Arbeitszeit daheim.

Raus aus dem Büro!

Vor wenigen Tagen feierte die amerikanische Hotelkette Hyatt Hotels & Resorts mit dem «Andaz Amsterdam Prinsengracht» den Einstieg in den niederländischen Markt. Das brandneue Hotel befindet sich im kulturellen Herzen der Metropole, in einem ehemaligen Bibliotheksgebäude aus den 70er-Jahren, und verfügt über 117 Designzimmer (ab 270 Euro pro Nacht) sowie fünf Suiten. Wem das zu teuer ist, sollte dort unbedingt im preiswerten Hotelrestaurant Bluespoon essen und ein Glas holländischen Weisswein (ja, das gibt es) geniessen.

Über 400 000 Menschen arbeiten teilweise zu Hause, und es werden immer mehr.

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

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inen Tag pro Woche arbeitet Pia daheim. Dieser Tag ist Gold wert: Sie muss nicht pendeln, kann ihren Kleinsten in die Krippe bringen und ist da, wenn die älteren Kinder von der Schule kommen. Das Arbeiten fällt ihr leicht: Meist sitzen ihr Abgabetermine im Nacken. Ablenkungen, die daheim zahlreich lauern, haben keine Chance. Laut Schätzungen arbeiten in der Schweiz über 400 000 Personen teilweise zu Hause — Tendenz steigend. Das fällt aber nicht allen leicht. «Man muss seine Arbeitsroutine finden und die Disziplin aufbringen, sich abzugrenzen. Das ist anstrengend», erklärt Jens Meissner (38), Professor für Organisation und Risikomanagement an der Hochschule Luzern. Das Homeoffice braucht klare Strukturen: «Man muss festlegen, von wann bis wann man arbeitet und wann Feierabend ist.» Sonst arbeite man schnell zu viel und beute sich aus. Wer sich trotz Disziplinierungsversuchen ablenken lässt, sich überarbeitet oder einsam fühlt, für den gilt: zurück ins Büro. «Man soll dort arbeiten, wo man sich wohlfühlt», sagt Meissner. Firmen, die das Homeoffice eingeführt haben, blei-

ben dabei. «Die Akzeptanz wird immer grösser», weiss Meissner. Die grössten Hürden liegen im Organisatorischen. «Die Firma muss die Handhabung klar regeln und dafür sorgen, dass sich kein Arbeitnehmer benachteiligt fühlt.» Die engere Verknüpfung von Privatund Berufsleben hat nicht nur für Eltern, die häufiger in der Nähe ihrer Kinder sein wollen, positive Seiten. Mit dem selbst gestalteten Arbeitstag sind Arbeitnehmer motivierter und identifizieren sich stärker mit der Firma, die zudem Betriebskosten spart. «Die Grenze ist noch lange nicht erreicht», sagt Meissner. Mit der rasanten Weiterentwicklung digitaler Technologien und der Verfügbarkeit des Internets sieht er vor allem im mobilen Arbeitsplatz riesiges Entwicklungspotenzial: Der Ort, wo man der Arbeit nachgeht, wird immer beweglicher und flexibler. Text: Claudia Langenegger www.migrosmagazin.ch

MOBILES BÜRO Im Büro, zu Hause oder gar unterwegs: Wo arbeiten Sie am effizientesten?

■ Die meisten Amsterdam-Besucher se-

hen sich nur die Stadtteile Centrum und Jordaan an. Doch städtebaulich besonders interessant sind die teils futuristischen Gebäude in AmsterdamNoord, im westlichen Hafengebiet und in der Gegend von Oostelijke Handelskade. Tipp: das zu einer CaféBar umfunktionierte Treibhaus Noorderlicht (mit kulturellen Veranstaltungen, erreichbar mit einer kostenlosen Fähre ab der NDSM-Werft). ■ Wer es lieber klassisch mag, sollte sich an die «9 straatjes» (Bild) halten, die sich zwischen den Hauptkanälen Prinsen-, Keizers- und Herengracht befinden. Hier haben sich Restaurants, Bars, Galerien und Designläden breitgemacht. ■ Gut zu wissen: Das Yamazato im Amsterdamer Hotel Okura ist das erste japanische Restaurant in Europa, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Die heimliche Hauptstadt Hollands lässt sich am besten mit dem Velo erkunden (www.orangebike.nl).


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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

5 Fragen

«Unser Trinkwasser ist besser denn je» Gesundheitsgefährdung aus dem Wasserhahn: Der «Kassensturz» berichtete kürzlich über Rückstände von Medikamenten, Pestiziden und anderen im Alltag verwendeten Chemikalien im Schweizer Trinkwasser. Umweltwissenschafter Paul Sicher gibt Entwarnung. Paul Sicher (43) ist Umweltwissenschafter bei www. wasserqualitaet. ch, wo die Wasserversorger ihre aktuellen Berichte zur Wasserqualität veröffentlichen.

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Paul Sicher, dass es gewisse Rückstände von Chemikalien im Trinkwasser gibt, ist schon länger bekannt. Sind es nun plötzlich markant mehr geworden?

Nein. Aber durch den Fortschritt in der analytischen Chemie werden die Messungen laufend präziser. Früher wussten wir vieles einfach nicht, aber heute kann man bereits kleinste Anteile von Spurenstoffen — also Rückstände von Medikamenten oder Pestiziden — im Wasser erkennen. Das Trinkwasser ist im Verlauf der Jahre sogar qualitativ besser geworden, nicht schlechter. Ein Beispiel für die Grössenordnung der vorhande-

nen Mengen problematischer Stoffe: Würden Sie jeden Tag zwei Liter Wasser trinken, das eine Konzentration von 10 Nanogramm pro Liter des Arzneimittels Aspirin enthält, dann müssten Sie das 7000 Jahre lang tun, bis Sie die Wirkdosis einer einzigen Aspirintablette à 500 Milligramm aufgenommen hätten. Das sind die Grössenordnungen von Verunreinigungen, von denen wir hier sprechen.

Die Konzentrationen sind schlicht zu gering, als dass davon eine Gefahr zu erwarten wäre. Letztlich muss man immer auch den Gesamtkontext betrachten. Die «Kassensturz»-Sendung anzuschauen — bewegungslos dasitzen und sich bestrahlen lassen —, stellt wohl ein vielfach grösseres Gesundheitsrisiko dar als alles konsumierte Trinkwasser.

Es wird aber diskutiert, dass es gefährlich werden könnte, wenn sich mehrere im Trinkwasser enthaltene Stoffe mischen.

Trinkwasser hat je nach Einzugsgebiet eine eigene Zusammensetzung. Wer mehr über das eigene Wasser wissen

Gibt es grosse lokale Unterschiede bei der Qualität des «Hahnenburgers»?

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STARK & SCHÖN |

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Unser Trinkwasser sei mit Chemikalien verseucht, zitierten diverse Zeitungen den «Kassensturz» von SF 1(«20 Minuten» vom 21. November).

will, kann Infos zu den wichtigsten Parametern auf der Website www.wasser qualitaet.ch finden.

Was wird unternommen, um die Wasserqualität in der Schweiz weiterhin zu verbessern?

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs, der die eben erwähnte Website zur Wasserqualität betreibt, fordert unter anderem ein Verbot für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den Schutzzonen rund um eine Wasserfassung, damit sie nicht ins Grundwasser gelangen. Man versucht also, bereits die Rohwasserqualität zu verbessern. Und das Bundesamt für Umwelt möch-

te eine zusätzliche Reinigungsstufe an den grossen Kläranlagen vorsehen, um Rückstände aus Medikamenten und Pestiziden mit Hilfe von Aktivkohlefiltern besser zu eliminieren. Das sind Schritte in die richtige Richtung. Helfen private Filtersysteme?

Filtersysteme im Privathaushalt sind in der Schweiz nicht notwendig. Meine Frau, unsere kleine Tochter und ich trinken täglich Wasser frisch ab Hahn, ohne dass ich irgendwelche Bedenken hätte. Interview: Karin Aeschlimann

Ein voll fetter Advent Warum schlafen die Kinder von sportlichen Vätern im Dezember besonders viel? Weil der Advent für körperbewusste Männer die Hölle ist. Sie sehen den Zusammenhang nicht? Lassen Sie mich das kurz erklären. In der Vorweihnachtszeit stehen überall Körbli, Schüsseln oder Teller mit Guetsli, Schoggi und/oder Kuchen herum. Haltung und Linie zu bewahren, ist äusserst schwierig. Aber klagen nützt nichts, der letzte Monat im Jahr ist ein kalorienreicher. Zählt man die unzähligen Festessen mit Cüpli, Gänsebraten und Tiramisu dazu, kann sich das Bauchfett so richtig entfalten. Das wäre eigentlich nicht so schlimm, würde nicht ein kleiner fieser Fitnesstrainer im Kopf immer wieder dar-

Herr Rossi erklärt die Männerwelt. auf hinweisen, dass man die Fettzellen, sind sie einmal da, nicht so schnell wieder losbringt. Und weil der Kerl ziemlich hartnäckig ist, geht man nach der Arbeit auch abends um neun noch ins Fitnesscenter. Oder man legt die Kinder eine Stunde früher ins Bett, um auf dem Hometrainer im Keller das schlechte Gewissen zu bekämpfen. Deshalb ist der Dezember für den Kinderschlaf der beste Monat.

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Mein garten

Drinnen soll es glühen

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u den Erleuchteten gehöre ich Gartenexpertin nicht. Durch meinen Garten gaHaia Müllers loppieren im Advent keine SchlitLeuchteffekt ten ziehende Rentiere, kein blinkender braucht keinen Klaus klettert die Fassade hoch und keiStrom. ne illuminierten Engel trompeten laut-

los von der Dachterrasse in die Nacht hinaus. Doch drinnen darf es leuchten. Dieses Jahr habe ich einen Weihnachtskaktus gekauft. Mit seinen pinkfarbenen filigranen Blütenglöcklein passt er gut zum Immergrünmix der Adventsdekoration. Seine Pflege ist einfach, er braucht nur wenig Wasser und muss erst gegossen werden, wenn die Erde bereits wieder angetrocknet ist. Am liebsten steht der Weihnachtskaktus hell und warm, liebt aber direkte Sonnenbestrahlung nicht. Damit er auch nächstes Jahr zur Weihnachtszeit blüht, wie sein Name verspricht, stellt man die Pflanze im Frühsommer ins Freie an eine halbschattige Stelle. Ende September muss sie dann wieder ins Haus an einen kühlen trockenen Platz und wird nur noch spärlich gegossen. Diese Ruhephase ist für

den Weihnachtskaktus das Signal, dass bald schon sein grosser Auftritt naht. Sobald sich Blütenknospen bilden, darf er in die Wohnung und kriegt auch wieder regelmässig Wasser. Und wenn alles klappt, läuten seine Blütenglöcklein auch nächstes Jahr den Advent ein.

Pinkfarbener Weihnachtskaktus: Ideal zur grünen Adventsdekoration.

schweiz in listen

Die sechs grössten Naturkatastrophen

Die Schweiz wurde immer wieder von schrecklichen Katastrophen heimgesucht, die schlimmsten zwischen 1300 und 1900. 18. oktober 1356:

Illustration: Anna Haas, Bild: Avenue Images

Erdbeben von Basel

Das stärkste bekannte Beben in Zentraleuropa zerstörte grosse Teile von Basel und forderte – je nach Quelle – zwischen 100 und 2000 Tote. 29./30. Mai 1515:

Die Flutwelle von Biasca

Nach einem Bergsturz 1512 am Monte Crenone, stauten die Gesteinsmassen einen See, der drei Jahre später durchbrach. Die Flutwelle verwüstete das Tal von Biasca bis zum Lago Maggiore. 500 Menschen kamen ums Leben.

25. Mai 1595:

2. september 1806:

Ein Eisabbruch vom Giétrozgletscher staute die Drance de Bagnes zu einem See auf. Beim Schmelzen des Eisdamms kam es zum Durchbruch. 140 Personen starben in den Fluten.

Am Rossberg rutschten circa 40 Millionen Kubikmeter Felsmasse ab und begruben die Dörfer Goldau, Röthen und Busingen unter sich. 953 Menschen und 395 Tiere kamen um.

Flutwelle im Bagnestal (VS)

Juli 1778:

Flutkatastrophe in Küsnacht bei Zürich

Der Küsnachter Dorfbach tobte sechs Meter hoch durchs Dorf. Die Folge: 63 Tote, 15 zerstörte Gebäude, 8 Brücken wurden mitgerissen.

Bergsturz von Goldau (SZ)

11. september 1881:

Bergsturz bei Elm (GL)

Rund 10 Millionen Kubikmeter Gestein stürzten ins Tal. 115 Menschen starben. Quelle: «Die Schweiz in Listen», Hannes Bertschi, 2012; www.fona.ch


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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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Unterfangen, denn Kolkraben verteidigen ihr Territorium gegenüber Fremden. Wir möchten kein Risiko eingehen und das Leben des Neuankömmlings nicht aufs Spiel setzen, denn Rabenvögel gehen nicht zimperlich mit Fremden um. Also werden wir alle Jungvögel aus der Voliere fangen und sie für ein paar Tage in einer Ersatzvoliere unterbringen.

Bald kraulen sich die beiden liebevoll im gefieder Das mag der junge Kolkrabe gar nicht: Tierarzt Martin Wehrle setzt in den Brustmuskel des Vogels einen Chip ein, der Informationen zum Tier enthält.

neues voM zoo-Doktor

Amors Pfeil hat getroffen

Aber zuerst muss der neue Rabe seine Quarantänezeit hinter sich bringen. Beim Eintreffen untersuche ich ihn ein erstes Mal und verabreiche ihm auch gleich vorbeugend eine Wurmtablette mit einem Stück Fleisch. Widerwillig schluckt er den Bissen. In den folgenden Tagen werden die Kotproben untersucht und genau protokolliert, wie viel Futter er frisst. Nachdem die Untersuchungen keine Krankheiten an den Tag brachten, machen wir den Abschlusscheck und setzen noch einen Chip in die Brustmuskeln ein. Dazu muss der Rabe in Rückenlage auf dem Tisch liegen, was beim kräftigen Vogel nicht einfach zu bewerkstelligen ist. ‹Jetzt bist du bereit für das erste Rendezvous bei deiner künftigen Partnerin›, geben wir ihm mit auf den Weg und setzen ihn in die Transportkiste. Ich hoffe, unsere Kolkrabendame wird den neuen Herrn Gemahl auch freundlich begrüssen. Schon nach einer Stunde scheint Amors Pfeil getroffen zu haben — die beiden kraulen sich liebevoll im Gefieder. Das ist noch kein Heiratsantrag, aber ein gegenseitiges Sympathiebekenntnis. Ein paar Tage später wagen wir es, auch die Jungraben wieder dazu zu bringen. Damit wir alle Vögel auseinanderhalten können, legen wir jedem einen Farbring an. So können wir bei einem eventuellen Zwischenfall auf Distanz erkennen, welcher Vogel Probleme macht. In den ersten Tagen nach dem Zusammenführen ist immer etwas Zank in der Voliere, man hört dies jeweils von Weitem. Nach einer Woche scheint sich eine Hierarchie gebildet zu haben, und das Zusammenleben hat sich stabilisiert.

Bei den Kolkraben im Tierpark Goldau zieht ein neues Zuchtmännchen ein. Das bringt Aufregung in die laute Schar.

« Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Der Familienvater der KolkrabenZuchtgruppe im Tierpark Goldau ist leider im letzten Winter altersbedingt gestorben. Er war ein äusserst produktiver Züchter, regelmässig zog er mit seiner Partnerin mehrere Jungtiere gross. Einige Zoos in verschiedenen europäischen Ländern halten Nachkommen aus der Zucht des Tierparks Goldau, denn es ist nicht selbstverständlich, dass Kolkraben in einer Voliere brüten. Die Bedingungen im Zoolebensraum müssen optimal sein, und genau wie bei uns Menschen muss das Paar in Harmonie zusammenleben. Dies war bei unserem Paar im Tierpark der Fall. Sogar in seinem letzten Lebensjahr zog der gute Kolkrabenvater sechs Zöglinge gross. Diese waren bereits im Sommer flügge und treiben seither allerlei Schabernack. Mit ihren verschiedenen Lauten unterhalten sie sich den ganzen Tag.

Das geschwätz der schwarzen gesellen reisst niemals ab bilder: Tierpark Goldau. Das migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Ich habe mich schon oft gefragt, was sie sich wohl immer zu erzählen wissen. Vielleicht würden mir die Haare zu Berge stehen, wenn ich Ihre Sprache ver-

stehen könnte. Aber nicht nur Schwatzen ist bei den schwarzen Gesellen grossgeschrieben, auch Futter suchen und wieder verstecken ist ein beliebtes Spiel.

raben gehen unzimperlich mit Fremden um Die Tierpfleger müssen sich immer neue Methoden ausdenken, um die schlauen Vögel zu fordern. So hängten sie eine Trommel mit Löchern in die Voliere, welche die Kolkraben drehen müssen, damit Futter rausfällt. Ausserdem sind an Ästen Seile befestigt. An diesen wird Futter fixiert, und die Kolkraben müssen sie hochziehen, um die Leckerbissen zu erreichen. Die Kolkraben müssen also arbeiten, damit sie ihr Futter kriegen — und können so unseren Besuchern demonstrieren, wie geschickt sie sind. Untereinander führen sie das Versteckspiel der Tierpfleger weiter, indem sie Futterbrocken verstecken, damit die Geschwister sie nicht finden können. Natürlich hätten wir gerne wieder ein nicht verwandtes Brutpaar. Diesen Herbst bekamen wir die Gelegenheit, ein junges Weibchen gegen ein Männchen auszutauschen. Dies wird aber kein leichtes

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Wie alt

Diese Frage haben sich zahlreiche Leser Drei wurden ausgewählt und von Kopf bis

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Willi Schäfli aus Ganterschwil SG ist 67 Jahre alt Biologisches Alter: rund 62 Jahre

«Ich denke, ich bin gleich alt» Drei Mal in der Woche geht der 67-jährige Willi Schäfli Velo fahren. Er ist Nichtraucher und hat einen Body-Mass-Index von 23,6, ist also normalgewichtig. Drei bis vier Mal in der Woche geniesst er je zwei bis drei Gläser Wein, manchmal gibts auch eine Glace oder eine Pizza. Selbsteinschätzung: «Ich denke, dass ich biologisch gleich alt bin wie kalendarisch.»

er Pass verrät, wie alt wir sind, jedenfalls nach dem Kalender. Aber wie sieht es mit unserem biologischen, dem körperlichen, Alter aus? Der Allgemein- und Arbeitsmediziner Roland Ballier ist Mitentwickler des BioAging-Tests. Aus vielen Bewerbern wurden drei Leser des Migros-Magazins für den Test ausgewählt und von Roland Ballier durchgecheckt. Der Mediziner ist überzeugt, dass wir unsere biologische Uhr bis zu zehn Jahre zurückdrehen können. Roland Ballier, kann man seine biologische Uhr wirklich zurückstellen?

Ja, das geht — wenn man weiss, in welchen Bereichen man sich gesundheitsbewusster verhalten muss, und dies dann auch tut.

Willi Schäflis wichtigste Testergebnisse zeigen, wie alt er in folgenden Bereichen ist: ! Aufmerksamkeit (Hörtest): 41,9 Jahre ! Gedächtnisleistung: 27,5 Jahre ! Muskulatur: 29,6 Jahre ! Sensorik (Schnelligkeit und Sinneswahrnehmung): 80,0 Jahre ! Koordination: 74,6 Jahre ! Herz-Kreislauf-Leistung: 80,0 Jahre

Beim Koordinationstest schnitt Willi Schäfli nicht so gut ab.

Der Test beruht auf der Annahme, dass es sogenannte Biomarker gibt, die mit dem Altersverlauf eines Menschen korrelieren. Biomarker sind charakteristische biologische Merkmale, die objektiv gemessen werden und auf einen normalen biologischen oder krankhaften Alterungsprozess hinweisen können. Welche biologischen Merkmale sind das?

Es werden zum Beispiel die Reaktionsfähigkeit, Hörfrequenzen, Merkfähigkeit und Lungenkapazität sowie das Sehvermögen und der Tastsinn bestimmt. Ausserdem Weiter Seite 100

Die Kosten

Roland Balliers Fazit: Willi Schäfli ist in einer sehr guten körperlichen Verfassung, er ernährt sich ausgewogen und bewegt sich viel. Prima! Ich würde ihm aber raten, sein Sportprogramm vielseitiger zu gestalten, mehr für seine Koordination und seine Beweglichkeit zu tun. Ausserdem ist es wichtig, auch die empfohlenen Gesundheitschecks (beispielsweise im Bereich Dickdarm- und Enddarmerkrankung) durchführen zu lassen. Regelmässiger, als er das bisher getan hat.

Anhand Ihres Bio-Aging-Tests wollen Sie das biologische Alter eines Menschen bestimmen können. Wie funktioniert das?

Roland Ballier (63) ist Allgemein- und Arbeitsmediziner sowie Gründer der Swiss Society for Anti-Aging Medicine and Prevention (SSAAMP)

Der Bio-Aging-Test dauert ein bis zwei Stunden. Sind die Testresultate ausgewertet, die Blutproben im Labor Biolabs in Stuttgart (D) untersucht, folgt eine Nachbesprechung mit Roland Ballier. Der Test kostet 290 Franken dazu kommen die Kosten für das Labor und gegebenenfalls für eine Nachbesprechung. Insgesamt beläuft sich der Preis auf 400 bis 500 Franken. Wird anhand des Tests eine Krankheit diagnostiziert, die behandlungsbedürftig ist, kann ab diesem Moment eine Abrechnung nach Tarmed-Tarif erfolgen, die bei der Krankenkasse eingereicht werden kann.


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bin ich wirklich?

des Migros-Magazins gestellt und sich für die Teilnahme am Bio-Aging-Test beworben. Fuss durchgecheckt. Mit zum Teil überraschenden Ergebnissen.

Yolanda Zaugg aus Kirchberg BE ist 37 Jahre alt Biologisches Alter: rund 42 Jahre

«Wahrscheinlich bin ich jünger» Yolanda Zaugg ist Nichtraucherin, hat einen Body-Mass-Index von 19,5 und ist somit normalgewichtig. Sie treibt Sport, joggt drei Mal pro Woche während 40 Minuten. Sie hat gern Süsses und isst zwei bis drei Mal pro Woche ein Stück Kuchen, drei bis vier Guetsli oder ein Reiheli Schoggi. Etwa ein bis drei Mal pro Woche gönnt sie sich ein Glas Rotwein. Selbsteinschätzung: «Der Test wird gut ausgefallen – vor allem in den Bereichen Sport und Ernährung, auf die anderen Testergebnisse bin ich gespannt. Wahrscheinlich wird mein biologisches Alter zwischen 33 und 35 liegen.» Yolanda Zauggs wichtigste Testergebnisse zeigen, wie alt sie in folgenden Bereichen ist: ! Lebensstil (Alkohol-, Koffeinkonsum, Schlafverhalten etc.): 36,4 Jahre ! Sensorik (Hörtest): 30,0 Jahre ! Herz-Kreislauf-Leistung: 27,5 Jahre ! Muskulatur: 51,8 Jahre ! Koordination: 54,2 Jahre ! Hormonwerte: 67,1 Jahre

Roland Balliers Fazit: Yolanda Zaugg hat bei Ihrem Lebensstil gute Voraussetzungen, gesund alt zu werden. Sie ernährt sich sehr bewusst und erzielt mit drei bis fünf Sporteinheiten pro Woche einen guten Trainingseffekt, wie man an ihrer Herz-Kreislauf-Leistung erkennen kann. Etwas mehr könnte sie allerdings für ihren Muskelaufbau und ihre Koordination tun.

Auffällig sind jedoch ihre schlechten Hormonwerte. Mögliche Ursache: Zu viel Stress im Beruf und/oder im Privatleben. Wenn sie sich tagsüber mehr Pausen und nachts Schlaf gönnen würde, würden sich diese höchstwahrscheinlich bald verbessern, was ihr biologisches Alter nach unten korrigieren würde.

Yolanda Zaugg am Computer, wo ihr Reaktionsvermögen getestet wurde.


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Nr. 50, 10. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

www.migrosmagazin.ch

werden bei den Tests die familiäre und die persönliche Krankheitsgeschichte, das Ernährungsverhalten und der Lebensstil der Testperson abgefragt: Raucht sie? Wie oft trinkt sie Alkohol, wie regelmässig treibt sie Sport? Am Ende stehen 17 Teilergebnisse, an denen man ablesen kann, wie weit der Alterungsprozess schon fortgeschritten ist. Und was sagt beispielsweise ein schlechtes Abschneiden beim Hörfrequenztest über das biolo­ gische Alter aus?

Menschen hören im Allgemeinen Töne, deren Frequenz zwischen 20 und 20 000

Hertz liegen, den sogenannt hörbaren Frequenzbereich. Mit zunehmendem Alter hört der Mensch die hohen Töne jedoch bekanntermassen weniger. Der Grund ist eine Funktionseinschränkung bestimmter Nervenzellen im Innenohr — eine Alterserscheinung. Wir messen also die Fähigkeit des Innenohrs, hohe Frequenzen zu erkennen. Schneidet der Patient dabei gut ab, ist er als biologisch eher jünger einzustufen, bei einem schlechten Testergebnis älter.

krankheiten erkennen Biomarker – genau hinschauen lohnt sich! bei einigen Krankheiten werden biomarker immer wichtiger: Welche sind es bei Alzheimer, Infarkt oder Krebs?

gleich oder höher als sein kalen­ darisches Alter ausfällt?

Ja, wobei diese als Summe aller Biomarkerergebnisse zu verstehen und daher sehr differenziert zu betrachten ist. So kann ein 45-Jähriger im Endergebnis ein biologisches Alter von 43 haben, was erst einmal sehr motivierend klingt. Trotzdem kann er in Teilen des Tests schlecht abgeschnitten haben, in der Wahrnehmungsfähigkeit von hohen Tönen beispielsweise auf dem Stand eines 55-Jährigen sein. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem Pati-

Und am Ende bekommt der Teil­ nehmer eine Zahl, die niedriger,

«Bis 65 ist der Lebensstil entscheidender für die Gesundheit als die Gene.»

enten alle Teilergebnisse in Ruhe besprochen werden. Grundsätzlich ist zu sagen, dass diese Methode in erster Linie dazu dient, die statistische Wahrscheinlichkeit eines gesundheitlichen Risikos zu veranschaulichen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen von der Regel, wie den deutschen Altkanzler Helmut Schmidt, der seit Jahrzehnten stark raucht und nie erkrankte, sowie andererseits einen Nichtraucher, der plötzlich an Lungenkrebs erkrankt. Trotzdem ist es sinnvoll, sein Leben den

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

Ergebnissen entsprechend zu ändern und zu optimieren. Ich kann meine Ernährung umstellen, mehr Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören. Aber bei den Genen wird es schwierig.

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Irène Wohlwend-Bozzini aus Buchs SG ist 58 Jahre alt Biologisches Alter: rund 48 Jahre

«Ich schätze mich jünger ein»

Ist Ihr Grossvater — obwohl sportlich und Nichtraucher — trotzdem mit 45 an einem Herzinfarkt gestorben, ist das Herzinfarktrisiko für Sie höher, als wenn die Grosseltern alt geworden wären. Das ist so. Trotzdem gilt: Bis 65 ist der Lebensstil entscheidender als die Gene. Es lohnt sich also, trotz möglicherweise «schlechter» Gene sein Leben zu ändern. Bleiben wir beim Beispiel Rauchen. Hat man jahrelang geraucht und hört dann auf, rutscht man nach zehn bis 15 Jahren zurück auf das Krebsrisiko eines Nichtrauchers. Und wenn man bedenkt, dass ein 35-jähriger Nichtraucher beispielsweise eine fünf Jahre höhere Lebenserwartung hat als ein gleichaltriger Raucher, sind das gute Aussichten.

Jeden Tag macht Irène WohlwendBozzini 20 Minuten lang Gymnastik. Dazu geht sie noch zwei bis drei Mal in der Woche stramm spazieren, wandern oder Velo fahren. Die normalgewichtige Nichtraucherin (Body-Mass-Index 23) trinkt täglich ein bis drei Gläser Wein, macht aber jedes Jahr zweimal für zwei Wochen Pause vom Alkohol. Wenn sie sich etwas Süsses gönnt, genehmigt sie sich ein Stück Schoggi oder eine Glace. Selbsteinschätzung: «Ich denke, dass ich biologisch jünger bin.» Irène Wohlwend-Bozzinis wichtigste Testergebnisse zeigen, wie alt sie in folgenden Bereichen ist: ! Hormonwerte: 42,2 Jahre ! Gedächtnisleistung: 38,3 Jahre ! Gelenkdehnbarkeit: 20,0 Jahre ! Lebensstil (Alkohol-, Koffeinkonsum, Schlafverhalten): 59,9 Jahre ! Koordination: 75,0 Jahre ! Herz-Kreislauf-Leistung: 79,2 Jahre

Wie fallen die Testergebnisse Ihrer Patienten im Durchschnitt aus?

Zwei Drittel sind biologisch jünger als kalendarisch. Was wohl daran liegt, dass hauptsächlich Menschen zu mir kommen, die schon gesundheitsbewusst sind — und noch mehr für ihr Wohlbefinden und ihre Fitness tun möchten. Aber auch Manager und Leute, die ständig mehr als 100 Prozent geben müssen, kommen zu mir. Und welches waren ihre extremsten Fälle?

Patienten, die biologisch zehn bis zwölf Jahre älter waren als kalendarisch. Für sie gilt: Je früher sie damit anfangen, ihre Lebensweise zu optimieren, desto weiter können sie ihre biologische Uhr zurückdrehen. Texte: Evelin Hartmann Bilder: René Ruis

Irène Wohlwend-Bozzini lässt für die Bestimmung der Hormonwerte Blut abnehmen.

Roland Balliers Fazit: Frau Wohlwend-Bozzini macht vieles richtig, sie ernährt sich gesund und bewegt sich viel. Das erkennt man an ihren zum Teil hervorragenden Testergebnissen. Ich würde ihr jedoch zu mehr Ausdauertraining raten, das ihre Herz-Kreislauf-Leistung sowie ihre

Koordination fördert. Ihr Lebensstil liesse sich noch etwas verbessern, indem sie beispielsweise auf zwei bis drei Gläser Wein pro Woche verzichten würde. Auffällig gut fiel ihr DHEA-Wert (ein Steroidhormon) aus, der mit dem Testergebnis einer 22-Jährigen oder

eines Menschen, der ein Hormonpräparat einnimmt, vergleichbar ist. Da in ihrer Familie Krankheiten wie Brustkrebs und Dickdarmkrebs vorgekommen sind, rate ich ihr zu regelmässigen Gesundheitschecks in diesem Bereich.


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geFÄllt Mir |

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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

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Andere Pendler kennen lernen und mehr: Mit der neuen SBBApp ein Kinderspiel.

Social Media im Zug

Die SBB lancieren eine eigene Social-MediaPlattform: Mit der App SBB.Connect findet man Freunde im gleichen Zug oder lernt andere Passagiere kennen.

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Bild: SBB CFF FFS

b man sich mit Bekannten im gleichen Abteil verabreden möchte, mit Zugreisenden chatten oder andere Pendler kennenlernen will: Mit der neuen App SBB.Connect können sich Passagiere neuerdings im Öffentlichen Verkehr per Smartphone miteinander vernetzen. Die neue App — eine Art Facebook für Zugfahrer — soll laut SBB interessierten Reisenden eine Plattform geben, um sich mit Mitreisenden auszutauschen. «Täglich fährt in der Schweiz eine Million Personen in Zügen der SBB,

da gibt es ein grosses Potenzial an sozialen Kontakten», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. «Als weitere Funktion können Zugreisende Punkte und Badges sammeln, um damit beispielsweise Gutscheine in BahnhofShops einzulösen.» Voraussetzung für die Nutzung der App ist allerdings ein Account bei Facebook oder Twitter. Die reisende Person «checkt» für eine Strecke beziehungsweise einen bestimmten Zug ein und wird dadurch für andere SBB.ConnectNutzer sichtbar. Vernetzte Personen sind entweder Facebook-Freunde oder Twitter-Follower. Hat man sein Profil auf den Status «öffentlich» gestellt, kann man aber auch von unbekannten Passagieren, welche die App ebenfalls installiert haben, kontaktiert werden. Falls man von einzelnen Personen nicht angesprochen werden möchte, können diese blockiert werden. Die App SBB.Connect ist seit gestern in den App-Stores von Apple und Google kostenlos für iOS und Android verfügbar. Texte: Felix Raymann

aPP der Woche

das ding

Google Maps kehrt zurück

Flexible Soundmaschine

Nachdem Apple die GoogleKarten aus dem App Store entfernt und eine eigene, teils fehlerhafte Karten-App zur Verfügung gestellt hat, sind einige Funktionen wie Street View nicht mehr verfügbar. Mit der App «gMaps Browser» (1 Franken) holt man Google Maps auf die iOSGeräte zurück – inklusive Street View und verschiedener Kartenansichten. Alternative: Bald soll auch wieder eine offizielle Karten-App von Google für iOS-Geräte erhältlich sein.

Das Daymond iPad-Docking spielt nicht nur die Musik des angesteckten iPads oder iPhones, es lässt sich auch per Kabel an die Stereoanlage anschliessen, um die Musik mit mehr Leistung abzuspielen. Ebenso kann man das Gerät mit einem Bildschirm mit Video-Eingang verbinden, um die gespeicherten Videos grossformatig anzuschauen. Die Steuerung wird über eine App vorgenommen, die auch das Abspielen von Internet- und UKW-Radio ermöglicht. Preis bei Melectronics: 249 Franken.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

«Mercy» von Kanye West, ein genialer Track, der mich motiviert.

3

Welcher Film rührt Sie zu tränen?

4

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

5

Wo holen Sie sich Ihre News?

6

Mit welchem Game haben Sie bisher am meisten Zeit verbracht?

«Pearl Harbor», vor allem der Schluss: Ein Kampfpilot kehrt in die USA zurück und kümmert sich um den Sohn seines umgekommenen Freundes.

Wenn ich in der Schule einen Vortrag vor vielen Leuten halte. Bei www.nba.com für Topinfos rund um US-Basketball und bei www. ijailbreak.com für mein iPhone.

Mit «Call Of Duty», ein Kriegsspiel, und «NBA 2K Series», ein BasketballVideo-Game.

7

Meine genialste App ist …

… natürlich das unverzichtbare Trio: WhatsApp, Youtube und Facebook.

8

Welches ist Ihre unterhaltsamste Seite auf Facebook?

9

Twittern Sie?

«Kann diese Brezel mehr Fans als Tokio Hotel haben?»

Ja, aber nicht sehr aktiv, ich brauche es eher, um mich zu informieren.

10

Auf Twitter bin ich Follower von …

… LeBron James, einem berühmten US-Basketballspieler.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

Mehr MultiMedia Mit welchen Programmen man sonst noch Freunde findet, die Map-Links und mit dem Daymond-iPad-Docking kompatible Geräte.


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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Grün macht es richtig: Bis zur Spurverengung vorfahren und erst dann einfädeln.

Die Staumacher Der «Stau aus dem Nichts» kostet Zeit und Sprit, sorgt für rote Köpfe und Unfälle. Dabei liesse sich jeder fünfte Stau mit partnerschaftlicher Fahrweise vermeiden.

E

ine klitzekleine Unregelmässigkeit im dichten Verkehr reicht — und der «Stau aus dem Nichts» ist da. Ab 1500 Autos pro Spur und Stunde kann zum Beispiel schon eine einzige starke Bremsung diese Kettenreaktion in Gang setzen: Die Abstände zwischen den Autos werden gestaucht, ziehen sich auseinander, werden gestaucht, und die Autos werden langsamer: der «Handörgeli-Effekt». So pflanzt sich die Störung nach hinten durch den Verkehr fort und wird stärker, bis das erste Auto steht — Stau!

Panikbremsen im dichten Verkehr verursacht einen Stau «Der Verursacher merkt nichts», sagt Michael Schreckenberg (56), Stauforscher der Uni Duisburg-Essen. Jeder fünfte Stau müsste nicht sein, wenn wir partnerschaftlicher fahren würden. Denn wer mitdenkt, erspart Fahrern hinter sich den Stau oder hilft, ihn aufzulösen. Verursacher sind vor allem

Panikbremsungen, die im dichten Verkehr zu früh und zu stark ausfallen. Aber auch alle nachfolgend aufgeführten Sünden. So helfen Sie bei Staugefahr mit, den Verkehr im Fluss zu halten: ! Gleichmässig mitschwimmen. Theoretisch löst sich ein bestehender Stau auf, wenn alle Autos gleichzeitig und mit gleich bleibenden Abständen losfahren. Auch wenn es dann nur langsam vorwärtsgeht, rollt es immerhin. ! Nicht drängeln. Wer zu dicht auffährt, muss oft bremsen; das verzögert den Fluss. ! Nicht trödeln. Wer vor sich hinträumt und vor sich eine zu grosse Lücke lässt, verlängert den Stau. ! Nicht schleichen, denn so entsteht eine Stockung, die sich nach hinten fortpflanzt, bis es schliesslich staut. ! Nicht stur in der Mitte oder links fahren, so sinkt die Verkehrskapazität. ! Nicht dauernd die Spur wechseln, um wenige Meter und Sekunden zu gewinnen.

Wenn der Reissverschluss hakt Spurverengungen zählen wegen Fehlverhaltens beim Reissverschlusssystem zu den chronischen Stauursachen. Wer am Übergang von drei auf zwei Spuren oder von zwei auf eine zu früh einfädelt oder sich anstellt und auf eine Lücke wartet, handelt zwar höflich, aber falsch. Man sollte bis zur Spurverengung vorfahren und erst direkt davor auf die weiterführende Spur einfädeln. Doch in der Praxis führt die Angst, als «Drängler» nicht hineingelassen zu werden, zum Stau verursachenden Früheinfädeln. Durch jeden Früheinfädler wird der Verkehrsraum weniger ausgenutzt und der Fluss durch eine weitere Engstelle zum Stocken gebracht. Ebenso durch jeden, der korrekte Späteinfädler nicht hineinlässt. So wächst der Stau weiter an.

! Am Stauende Warnblinker nur an, wenn der Verkehr sich wirklich stark verzögert. Sonst sorgt die zu frühe Warnung für Schreckbremsungen und dadurch zum Stau. ! Bei Verengungen gemäss Reissverschlusssystem korrekt einfädeln (siehe Kasten). ! Staumeldungen gibt es z. B. unter: www.tcs.ch, Echtzeitverkehrskarten bei www.tomtom.com/livetraffic. Text: Timothy Pfannkuchen


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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

BITTE MELDE DICH

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! Wir suchen die Digitalkamera meiner 7-jährigen Tochter. Sie hat sie am 11. Oktober, circa 11.30 Uhr, in Morcote TI auf einer Steinmauer des Spielplatzes am See liegen gelassen. Als wir später an den Ort zurückgingen, fanden wir die Kamera leider nicht mehr. Unten stehendes Bild ist auf der Speicherkarte der Kamera drauf. Ausserdem viele Bilder vom Luganersee und von Gletschermühlen von der Alp Mora bei Trin. Mirjam Saxer E-Mail: mirj.saxer@gmx.ch

Wo hält sich Stefan Brunner auf? ! Gesucht wird Stefan Brunner, circa Jahrgang 1965. Von 1975 bis 1980 besuchte er die Primarschule in Uttigen BE, wo er bis mindestens 1981 wohnen blieb. Stefan hatte eine Schwester,

die circa zwei Jahre älter war als er. Hinweise bitte an: Mirjam Baumgartner E-Mail: mm.baumgartner@sensemail.ch

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Bitte Melde dich | 111

Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

! Ich suche Schulkameradinnen und Schulkameraden, die zwischen 1981 und 1983 mit mir in der KV-Schule in Biel waren. Ich freue mich, von euch zu hören. Vinzenz Stich Huggerwaldstrasse 227 4245 Kleinlützel Telefon: 061 773 14 24 E-Mail: vinzenz.stich@bluewin.ch www.migrosmagazin.ch

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Migros-Magazin | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

HoteL-gUtscHeine | 113

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wahl und die kontinuierliche Kontrolle der Hotels durch die «freedreams»Organisatoren. Die Konditionen sind einfach: Kunden bestellen zwei «freedreams»-Hotelchecks. Ein Check berechtigt zu drei Übernachtungen für zwei Personenineinemderrund3000Partnerhotels in der Schweiz und in ganz Europa. Jeder Check ist mindestens ein Jahr lang gültig. Bis Ende Dezember 2012 kosten die beiden Hotelchecks nur 110 statt 170 Franken. Im Gegenzug verpflichtet sich der Kunde, das Frühstück und das Abendessen im gewählten Hotel einzunehmen. Die Preise der Mahlzeiten sind vorher bekannt.

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Kopenhagen

Tromsø Ivalo

Kemi Trondheim

Oslo

Kuopio Helsinki Stockholm Vättern ESTLAND

In Oslo lockt ein Besuch auf den legendären Holmenkollen mit prächtiger Sicht über Fjord und Stadt. Dann, auf dem Weg zum lieblichen Siljansee, folgt die grosse Wildnis von Värmland, wo sich Bär, Luchs und Elch wohl fühlen. Die Silberminen von Sala sind Teil des grossen Reichtums von Schweden. Die Parkanlagen der königlichen Residenz, Drottingholm, sind auch Ihnen zugänglich. Stockholm mit der Altstadt Gamlastan vermag alle zu begeistern. Astrid Lindgren’s Welt liegt in Vimmerby. Einen Elch sehen wir auf jeden Fall und von Costa Boda und Orrefors die schönsten Gegenstände im Glasreich. Malmö erfreut mit seinem für nordische Verhältnisse südlichen Flair und Kopenhagen bildet den krönenden Abschluss. Dazwischen liebliche Landschaften und pittoreske Städtchen und Dörfer. Angenehme Tagesetappen. Malmö

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Die schönsten Bilder Skandinaviens sind auf dieser klassischen RundPOLEN reise aneinander gereiht. Zuerst das königliche Kopenhagen, dann die grosszügigen Landschaften Süd-Schwedens bis Stockholm. Durch den zauberhaften Schärengarten nach Helsinki. Es folgen die Finnische Seenplatte und Lappland. Fahrt zum Nordkap! Auf der Südwärtsroute besichtigen wir die quirlige Universitätsstadt Tromsø und fahren hinaus zu den malerischen Lofoten-Inseln. Die ehemalige Hauptstadt Norwegens, Trondheim, eine Hurtigrute-Fahrt und der gewaltige Geirangerfjord sind weitere Höhepunkte unterwegs. Der Besuch der Wikingerstadt Oslo rundet die abwechslungsreiche Reise ab. Freuen Sie sich auf Skandinavien, wir zeigen Ihnen die ganze Vielfalt. Kopenhagen

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Begleitete Rundreise

LETTLAND

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SCHON T? ER P RO B I

1. Backofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen. Löffelbiscuits fein zerbröseln und mit den Haselnüssen mischen. 2. Eier trennen. Eigelb und Philadelphia mit dem Handmixer schaumig rühren. Eiweiss mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen, Zucker einrieseln lassen. Abwechselnd mit der Brösel-Nuss-Mischung unter die PhiladelphiaMasse heben. 3. Masse in eine gefettete, bemehlte Springform (Ø ca. 26 cm) füllen und ca. 40 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe den Kuchen auskühlen lassen. 4. Für die Glasur Schokolade bei kleiner Hitze im Topf schmelzen, Butter einrühren. Kuchen mit noch lauwarmer Schokolade glasieren. Pro Stück: ca. 975 kJ /233 kcal, E 6 g, F 15 g, KH 20 g

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Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 117

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

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2. Wenn jemand grün hinter den Ohren ist, ist er …? A unerfahren

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3. Bei welcher Pflanze kommen Cheese, Crookneck und Bell vor? M Kartoffel

C Kürbis

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4. Wie viele Golfer bilden ein Team beim Ryder Cup? B 4

M 8

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5. Welches Instrument gehört nicht zu den Doppelrohrblatt-Instrumenten? O Trompete

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6. Wie nennt sich eine Hip-Hop-Band aus Hamburg? L

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Die meisten Telefonnummern in Hollywoodfilmen beginnen mit …? D 007

E

555

8. Wie lautet ein alter deutscher Name für den Dezember? G Dachsmond

T

Windmond

Auflösung Nr. 49: OLDTIMER

N Julmond

Gewinner Nr. 47: René Wenger, Basel BS; Judith Steger, Liestal BL; Josef Keller, Bad Zurzach AG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4 1 3 2 5

E

ALTE I SEN ATTRAPPE BR I SBANE BULLET I N FOOTBAL L K I R I BAT I L I EBELE I RACLETTE T A L K S H OW VERBL E I B

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 49: MALEN Gewinner Nr. 48: Zinta Okle, Jonschwil SG; Franziska Neuenschwander-Schneider, Burgdorf BE; Ruth Holzer, Hochwald SO

Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.12.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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EIN FEST FÜR DIE SINNE.

11.12. BIS TEN NUR VOM EL G TE O EB G AN NGE VORRAT 17.12.2012, SOLA

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

unterhaltung | 119

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 cken und Verbindungen mit mehr 1 3 2 4 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 2 2 www.raetsel.ch/bruecken

2 0 1 1 6 0

Auflösung Nr. 49:

3 4 1 2 1

2

2

1

4

1

1

4

0

4

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

3

8

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4 2

2

2

2

1

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4 3

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1 3

4

4

3

2

3 3

Auflösung Nr. 49:

3 3

2

5

4

6

6

4

3

2

2

3

1

2 3

2

3 4

3

2 1 3

2

3 2 3 3

2 6 3 3

2 1

2 4 2 3

WAS GEHÖRT ZUSAMMEN? 1

ST

2

CH

3

BA

4

UM

WINTERLABYRINTH

Verbinde die richtigen zwei Bilder und schreibe die entsprechenden Buchstaben auf. Es ergibt sich ein Wort, das zur Weihnachtszeit passt.

Lösung: CHRISTBAUM

Nina möchte Hugo etwas ins Ohr flüstern. Das kann sie aber erst, wenn sie den Weg durchs Winterlabyrinth gefunden hat. Hilf ihr!

2

RI

5

1

2

3

4

5

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das ClubMagazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter: www. lilibig gs.ch


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IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 10. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 121

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8

4

4

9

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Auflösung Nr. 49: 496 So nehmen Sie teil 2 9 5 3 3 1 4 2 8 5 6 9 7 Gewinner Nr. 48: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 9 2 8 6 7 4 5 1 3 1 4 7 3 Gertrud Gratis-BonSMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 7 6 5 3 1 9 2 4 8 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 2 3 7 4 9 6 8 5 1 hold, Aristau AG; 1 6 2 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 8 6 8 9 5 2 1 7 3 4 Jakob Stillhart, 5 4 1 7 3 8 9 2 6 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 8 5 6 1 4 2 3 7 9 Balterswil TG; 2 5 8 9 1 7 2 9 6 3 4 8 5 Liliane Staudenmann, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 4 9 3 8 5 7 1 6 2 Watt ZH; 6 7 9 5 Walther Reist, Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.12.2012, 24 Uhr 6 2 Chêne-Bourg GE; Marianne Monney, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 7 1 Petit-Lancy GE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Anzeige

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iMpressuM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WemF 2012) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna meister (APm), michael West (m.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

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Sekretariat: Stefanie zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

«Cumulus-Extra macht mehr aus Ihren Bons» Was «Cumulus-Extra» bringt und bietet, erklärt Benedikt Zumsteg, Leiter Cumulus. Herr Zumsteg, was genau ist «CumulusExtra»? Bislang konnten Cumulus-Teilnehmer die blauen Cumulus-Bons eins zu eins als Rabatt in der Migros einsetzen. «Cumulus-Extra» ist eine weitere Einlöse-Möglichkeit, die einen zusätzlichen Mehrwert bietet.

Wie können Cumulus-Teilnehmer profitieren? Sie können ihre blauen CumulusBons jetzt auf der CumulusHomepage gegen einen wertvolleren Partner-Gutschein eintauschen. Für einen Cumulus-Bon à Fr. 5.– gibt es zum Beispiel einen Gutschein im Wert von Fr 10.– für die Bäder- und Saunalandschaft im Säntispark. Und wie funktioniert es? Loggen Sie sich einfach unter www.migros.ch/cumulus-extra ein und schon können Sie profitieren. Hier finden Sie zudem ausführliche

Informationen, die ganze Anleitung und alle Angebote unserer Partner Private Selection Hotels, Säntispark, Pathé, Vitam, Edelweiss, Alpamare, Bernaqua oder Ringier. Haben Sie «Cumulus-Extra» schon genutzt? Ja klar. Ich habe meinen CumulusBon im Wert von Fr. 10.– gegen einen Private-Selection-Hotels-Gutschein getauscht und ein herrliches Wochenende im Berner Oberland genossen. Und der Pathé-Gutschein liegt auch schon bereit. Jetzt muss ich nur noch den Film auswählen.

Weitere Informationen zu Cumulus-Extra, die ganze Anleitung und alle Angebote der teilnehmenden Partner finden Sie unter www.migros.ch/cumulus-extra.

ZAUBERHAFT PERSÖNLICH

BÄDER- UND SAUNALANDSCHAFT

Vergünstigte Übernachtung Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– gegen einen Private-SelectionHotels-Gutschein im Wert von Fr. 50.–. Einlösbar auf Hotelbuchungen der Private Selection Hotels.

Vergünstigter Eintritt Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– gegen einen Säntispark-Gutschein für die Bäder- und Saunalandschaft im Wert von Fr. 10.–. Weisen Sie den Gutschein beim Kauf eines 4-Stunden-Eintritts an der Kasse vor.

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Zum Angebot www.migros.ch/cumulus-extra/privateselection

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DIE LENZERHEIDE BIETET EIN ULTIMATIVES WINTERERLEBNIS

SCHENKEN SIE FREUDE, SPENDEN SIE CUMULUS-BONS

Das Drei-Sterne-Hotel Kurhaus auf der Lenzerheide ist der ideale Ausgangsort für aktive und erholsame Wintertage. Das Angebot beinhaltet: – 3 Übernachtungen im Doppelzimmer Premium – Frühstücksbuffet – 3-Tages-Skipass – Clubeintritt – Kurtaxe

Keine Zeit ist besser geeignet als die Vorweihnachtszeit: Spenden Sie Ihre blauen Cumulus-Bons jetzt einer gemeinnützigen Organisation oder einem Cumulus-Teilnehmer Ihrer Wahl.

Aktionsdauer: 10. Dezember 2012 bis 28. März 2013 (ausser 23. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 und 28. Februar bis 17. März 2013). Anreisetage: Sonntag bis Dienstag Preis: Fr. 470.– statt Fr. 590.– pro Person Profitieren: Buchen Sie mit Ihrer Cumulus-Karte unter www.myswitzerland.com/cumulus oder kostenlos per Telefon 00800 100 200 27 und profitieren Sie vom 20-Prozent-Vorteil und von 5-fachen Cumulus-Punkten. Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt, Verfügbarkeit vorausgesetzt. Die Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte. Bei Bezahlung gegen Rechnung fällt eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.– an. Weitere Informationen: www.kurhaus-lenzerheide.ch

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VORTEIL

Ihre Cumulus-Bons für gute Zwecke Cumulus empfiehlt Ihnen verschiedene Spendenempfänger, die Ihre Bons sinnvoll einsetzen. Sie können Ihre gesammelten Cumulus-Bons zum Beispiel der Winterhilfe spenden und so direkt und wirkungsvoll Menschen helfen, die in der Schweiz in finanziell schwierigen Verhältnissen leben. Weitere ausgewählte Organisationen und deren Projekte finden Sie auf der Cumulus-Homepage. So einfach funktionierts Besuchen Sie www.migros.ch/cumulus und erteilen Sie unter «Mein Cumulus» in der Rubrik «Spenden» einen Auftrag. In den passwortgeschützten Bereich «Mein Cumulus» gelangen Sie nach Eingabe Ihrer Cumulus-Nummer und des Cumulus-Passworts (oben rechts auf dem Kontoauszug). Sie können Ihren Spendenauftrag auch ändern oder wieder löschen. Viel Spass beim Auswählen und Freude schenken.

TIPP

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 124 |

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MARDI BYERS

Bild: Jutta Missbach

Name: Mardi Byers Sternzeichen: Krebs Wohnort: Gossau SG

Wieso leben Sie in Gossau? Wegen der Liebe. Mein Partner arbeitet dort in der Gegend. Vorher war ich in Zürich, aber ich mag das Landleben. Wo würden Sie gerne leben? Am Wasser, zum Beispiel am Bodensee. Aber auch die italienische Mittelmeerküste oder Kalifornien kämen infrage. Beruf und Lebenslauf: Geboren und aufgewachsen in Boulder (Colorado) in einer Musikerfamilie. Erster Auftritt als Sängerin mit drei Jahren an der Seite meiner Mutter. Nach dem Studium kam ich Anfang der 90er-Jahre nach Zürich, weil mein Bruder schon im Chor des Opernhauses sang, wo ich auch eine Stelle bekam. Seither Aufbau einer Solokarriere als Sopranistin, mit Auftritten auf der ganzen Welt. Mein grosser Durchbruch war die Rolle der Tosca 2003 am Theater Lübeck. Mein Ziel: Eine Balance zwischen Privatleben und Opernwelt zu finden. Was ich an mir mag: Meine Haare und meine Offenheit. Was ich an mir nicht mag: Ich bin auch privat manchmal ein bisschen zu dramatisch. Ich war schon mit drei Jahren eine Diva. Was ich mag: Zu reisen, die Welt zu sehen. Was ich nicht mag: Intoleranz und politische Schaukämpfe ohne Inhalte. Meine Lieblingsmahlzeit: Alles ausser Innereien. Mein bester Entscheid: Nach Europa zu kommen. Mein peinlichster Moment: Gibts immer wieder. Vor einem Jahr bin ich in Nürnberg auf der Bühne als Tosca wegen eines Wasserflecks ausgerutscht. Ich schlug der Länge nach hin, das Kleid über dem Kopf. Alle haben gesehen, was ich für Unterhosen anhabe. Einige Zuschauer lagen am Boden vor Lachen, andere dachten offensichtlich: Wow, voller Einsatz, geniale Inszenierung. Meine Lieblingsoper: Jedes Stück, in dem ich eine Rolle neu singe, wird zu meiner Lieblingsoper. Was ich wahnsinnig gerne mal singen würde: Die Desdemona in «Othello». Ich würde Leute bezahlen dafür, dass ich das darf. Mein Tick: Ich bin abergläubisch. Ich muss vor jeder Aufführung in meinen Schuhen einmal die Bühne betreten, bevor es losgeht. Text: Ralf Kaminski Bilder: Christian Benedikt

www.mardibyers.com, www.viva-verdi.ch

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NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN SPAZIERGANG

«Ich spaziere jeden Tag eine Stunde lang bei uns vom Haus aus durch die Hügel. Da gibts eine Kuhherde, bei der jedes Tier einen Namen hat. Und die kommen auch, wenn man sie ruft!»

«Ich war schon mit drei Jahren eine Diva»

Opernstar Mardi Byers steht diese Woche für «Viva Verdi» auf der Bühne des Zürcher Hallenstadions. Die gefeierte amerikanische Sopranistin lebt schon seit Jahren in ihrer Wahlheimat Schweiz.

MEIN LIEBSTER

«Walter Brunner und ich haben uns vor zwei Jahren online kennengelernt. Wir kamen beide aus gescheiterten Beziehungen und dachten, das wars jetzt. Und dann hat es doch nochmals gefunkt. Er ist Finanzplaner, bringt zwei Kinder in die Beziehung – und ist der perfekte Divenpfleger.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 10. DEZEMBER 2012 |

MARDI BYERS | 125

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die gefrorenen Himbeeren haben wir immer im Haus. Die sind so fein und süss, dass wir sie abends teilweise direkt aus der Verpackung als Snack essen. Aber sie landen auch im Müesli oder in Muffins.»

MEIN OUTFIT

«Dies war eines meiner prächtigsten Kostüme, dieses Jahr am Staatstheater Nürnberg. Ich spielte Emilia Marti im Stück ‹Die Sache Makropulos› von Leoš Janáček.»

MEINE VORBEREITUNG «Jedes Stück muss geprobt werden. Ich übe regelmässig mit Tom Barthel, dem musikalischen Leiter des Opernstudios am Opernhaus Zürich. Wir sind fast zur gleichen Zeit in die Schweiz gekommen und gut befreundet. Er bringt mir bei, was die diversen Dirigenten wollen.»

MEIN ZIMMER

«Hier studiere ich meine Noten, bastle Collagen und horte all die Dinge, die sich über die Jahre so ansammeln.»

MEIN HOBBY

MEIN TRAUMAUTO

«Der Maserati GranCabrio MC ist ein wunderschönes Auto. Ich bin in Zürich mal einem begegnet, gefahren von einem konservativ gekleideten Herrn. Ich fragte ihn, ob ich den Wagen mal streicheln darf, und er hat es mir erlaubt.»

«Ich liebe es zu kochen und zu backen. Oft mache ich Quiches, Plätzchen oder wie hier gerade Muffins. Und ich koche ein tolles Sri Lanka Curry, aber dem Rest der Familie ist es leider zu scharf.»


Rezept und Foto: www.saison.ch

ANGEBOT GILT NUR VOM 11.12. BIS 17.12.2012

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Rosmarin-Lamm mit Gemüsegratin

Hauptgericht für 4 Personen

4.20

Schweizer Eier Freilandhaltung, 6 Stück à 53 g+ 3.50

statt 5.30

Lammnierstück 20 % günstiger Australien/Neuseeland, per 100 g

Zutaten: 3 Eier, 1 EL Mehl, 5 dl Milch, Salz, 450 g Kürbis, gerüstet gewogen, 200 g Wirz, 1 TL Butter, 2 Prisen Muskatnuss, Pfeffer, 40 g Reibkäse, z. B. Greyerzer, 2 Knoblauchzehen, 460 g Lammnierstücke, ½ Bund Rosmarin, 2 EL Olivenöl, 2 dl klare Bratensauce Zubereitung: Backofen auf 200 °C vorheizen. Eier, Mehl und Milch verquirlen. Mit Salz würzen. Kürbis in dünne Scheiben, Wirz in Streifen schneiden. Gemüse in Butter ca. 5 Minuten dünsten. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Gratinschale geben und mit Käse bestreuen. Eier-Milch darübergiessen. Gemüse im Ofen ca. 40 Minuten gratinieren. Lamm mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch dazupressen. Rosmarin grob hacken. Lamm bei mittlerer Hitze im Öl rundum 10 – 12 Minuten rosa braten. Rosmarin kurz mitbraten. In Alufolie gewickelt 5 Minuten ruhen lassen. Bratsatz mit Bratensauce ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lamm tranchieren. Mit Gemüsegratin und Sauce servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 40 Minuten gratinieren Pro Person ca. 38 g Eiweiss, 31 g Fett, 21 g Kohlenhydrate, 2150 kJ/500 kcal

Rosmarin Herkunft siehe Verpackung, Beutel à 20 g 2.–

Kürbis geschnitten Frankreich, per kg 4.90

DIESES KÖSTLICHE WEIHNACHTSGERICHT KÖNNEN SIE AUCH GENIESSEN, OHNE DAFÜR AM HERD ZU STEHEN: IN IHREM MIGROS-RESTAURANT, VOM 11.12. BIS 17.12.2012

Genossenschaft Migros Ostschweiz


Nuss-Schinkli im Brotteig Festliches Essen mit Familie und Freunden, da dürfen feine Köstlichkeiten wie das Schweinsfilet im Teig oder ein saftiges NussSchinkli im Brotteig nicht fehlen. Das tolle daran, Sie können die Feiertage ohne stundenlange Vorbereitungen ganz entspannt mit Ihren Gästen geniessen.

29.50 * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Tradit ion Nuss-Schinkli im Brotteig* 120 0g


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8.40.50 statt 10

Morchel-Terrine 250 g

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Fest tagspastete mit Morcheln 500 g

10.50 statt 13.50

Trüffel-Pastete 300g

9.90

statt 12.90

Apéro PastetenTeller mit Sauce Cumberland 290 g

Hergestellt in der Schweiz mit Schweizer Fleisch

Rapelli gibts in Ihrer Migros


Migros-Magazin-50-2012-d-OS