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Wichtel sei Dank

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Nr. 50, 8. Dezember 2008

Happy Birthday Zum 25. Geburtstag gibts die M-Watch noch günstiger. > 35

Film ab! a Alles ü über digitale Filmka Filmkameras und die drei dre besten für jeden Z Zweck. > 80

Bilder Lucas Peters, Dirk Lässig, Marco Zanoni, Gian-Marco Castelberg, Illustration Alex Macartney

Für die Menschenrechte

Daniel Bolomey, Chef von Amnesty International, über Folter und Todesstrafe. > 18

Fisch macht Heidi happy

Bäumiges aus Dänemark Wie die Weihnachtsbäume in Als Sängerin ist Heidi Happy die Aufsteigerin des die Schweiz gelangen. > 10 Jahres. Und auch beim Kochen ist die Luzernerin ein Star. > 59 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

leserbriefe scheinwerfer

Flammender Aufruf

reportage Lange Reise eines Baums: Wie die dänische Tanne in die Schweiz kommt und dort zum Weihnachtsbaum mutiert. > 10

Es war im Frühling 1961: In Eng-

land las der Anwalt Peter Benenson, dass in Portugal zwei Studenten zu sieben Jahren Haft verurteilt worden waren. Die beiden hatten – welch ein Frevel – in einem Café auf baldige Freiheit in dem damals noch von Diktator Salazar regierten Portugal angestossen.

m-aktuell

>28

In einem f lammenden Aufruf

(«Appeal for Amnesty!») bat Benenson daraufhin in Zeitungen um Solidarität mit den Studenten und forderte die Menschen aller Länder auf, ihre Regierungen mit Protesten einzudecken. Dies war die Geburtsstunde einer der wichtigsten Hilfsorganisationen der Welt, Amnesty International (AI).

erziehung

>74

Bilder Roberto Ceccarelli, Tina Steinauer, René Ruis

Seit dieser Zeit kämpft die Organi-

sation für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit. Dieser Kampf ist heute nicht weniger wichtig als im vergangenen Jahrhundert. «Der freie Markt hat China erreicht», sagt AI-Schweiz-Generalsekretär Daniel Bolomey, «die Menschenrechte, die dieses Jahr 60 Jahre alt werden, aber noch nicht.» Das Interview mit dem rastlosen Waadtländer, der schon in Spanien gegen die Diktatur und in Afrika für die Unabhängigkeit gekämpft hat, lesen Sie auf Seite 18.

tiere

>85

>7 >8

interview Kämpfer gegen Folter, Todesstrafe und Willkürjustiz: Daniel Bolomey, Generalsekretär von Amnesty International, über den Einsatz für die Entrechteten dieser Erde.

> 18

kolumne Der Hausmann.

> 25

> m-aktuell Das also ist der Pistazie Kern: Wie das grüne Gold aus Sizilien zu delikaten Sélection-Häppchen wird. > 28 Der Jubiläumshammer: Zum 25. Geburtstag lanciert die VolksUhrenmarke M-Watch eine supergünstige Automatikuhr. > 35 schaufenster Freude schenken: Passende Weihnachtspräsente – liebevoll ausgewählt und sorgfältig verpackt. Produkt der Woche: Mit Molfina sicher durch die Tage. à la carte Fischgenuss: Sängerin Heidi Happy schätzt leichte Kost. Im Tonstudio versucht sie sich an gefüllten Rotzungenfilets. ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 38 > 57 > 59 > 67

besser leben Von sexy Narben und überarbeiteten Vätern. > 73 > Erziehung: Die Kinder geben sich Mühe und basteln Geschenke – mehr oder weniger gelungene. Wie Eltern ihre Kinder motivieren können und wie sie am besten auf die Kunstwerke reagieren. > 74 multimedia Die besten Digicams für jedes Bedürfnis. > 80 > Tiere: Wie Hundehalter ihre Lieblinge mit Intelligenzspielen bei Laune halten. > 85 rätsel/impressum > 89 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 92 mein ganzer stolz Begleiterin auf dem Jakobsweg: Marianne Lauener bereitet die Reise der Pilger vor – und geht mit ihnen ein Stück des Weges. > 94

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4 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

NEWS

So tönt die Migros Genug vom alten Klingelton? Jetzt kann man kostenlos * die Erkennungsmelodie aus den Migros-Werbespots aufs Handy laden. Senden Sie ein SMS mit dem Text «Ring 1», «Ring 2» bis «Ring 10» an die Nummer 266. Mehr Infos und alle Klingel- und SMS-Alarmtöne auf einen Blick auf www.migros.ch/klingelton * PrePay-Kunden von Orange bezahlen den Standard-SMS-Preis.

LOB DER WOCHE

«Das Migros-Magazin begeistert mich» I

ch mag keine Zeitungen und Illustrierten», schreibt die Leserin Jutta Stabenow (71) aus Füllinsdorf BL, «ich habe auch keine abonniert. Nur das Migros-Magazin lese ich seit Jahren. Es hat immer wieder interessante politische, literarische und familiäre Themen drin, und

das alles gratis. Ich bin begeistert!» Die Rentnerin ist überzeugter Single. Fit halten sie die vielen Spaziergänge mit Hund Nico und ihre Reisen mit dem Wohnmobil quer durch Europa. Zu Hause benutzt sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch in Tram und Zug nutzt sie die Zeit,

Beste Ausbildnerin

O du fröhliche … Alle Jahre wieder findet auf dem Münsterplatz in Basel das traditionelle offene Adventssingen statt, das von der Migros gesponsert wird. Am Samstag, 13. Dezember, von 17.15 Uhr bis 18 Uhr, begleiten die Blechbläser der Musik-Akademie Basel mehr als 1000 Singfreunde. Textheft und Kerzen werden verteilt.

Wollen auch Sie einen Mitarbeiter der Migros-Gemeinschaft oder ein MigrosProdukt loben? Senden Sie Ihr Lob an: Migros-Magazin, Lob der Woche, Postfach 1751, 8005 Zürich oder lobderwoche@migrosmagazin.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Die von MM-Leserinnen kreierten Taschen gibts in grösseren Filialen.

Ab sofort gibts die Taschen in der Migros!

Anfang August hatten das Migros-Magazin und die Migros zum grossen Taschenwettbewerb aufgerufen. 3000 Leserinnen haben uns ihre Kreationen geschickt, und mehr als 22 000 haben danach die Sieger gewählt. Ab heute sind die Taschen nun in grösseren Filialen zum Preis von Fr. 3.90 zu kaufen. Es hät, solangs hät!

Bilder bab.ch/stockfood, Christian Aeberhard, Dirk Lässig

Die Genossenschaft Migros Genf erhält von der Vereinigung «Cité des métiers et de la formation» den Preis «Les meilleures entreprises formatrices» als beste Ausbildnerin in der Kategorie Detailhandel. Die Anstrengungen in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung brachten ihr dieses Jahr bereits mehrere Auszeichnungen ein. Unter anderem erhielt die Genossenschaft den «Prix de l’égalité» für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Die Migros Genf bildet aktuell 131 Lehrlinge in sieben verschiedenen Berufen aus.

um im Migros-Magazin zu schmökern.


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|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHITS DER WOCHE

Liebt das MigrosMagazin, den Hund Nico und das Reisemobil: Jutta Stabenow aus Füllinsdorf BL.

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… sind an jedem Weihnachtsfest der Hit, ob gekocht vom Stotzen oder geräuchert von der Schulter. Auch Schüfeli und Schweinskarree sind Schweizers Lieblinge – im Dezember vielleicht noch etwas mehr, da sie bis Ende Jahr in der Migros zu Aktionspreisen angeboten werden. Beliebt sind sie auch, weil sie schnell zubereitet sind: Schinkli im Kochbeutel im heissen Wasser pro Kilo rund 60 bis 90 Minuten ziehen lassen. Nicht kochen! Und dann mit Gemüse und Kartoffeln servieren.

Fehlt Ihnen noch das Weihnachtspräsent für jemanden, der bereits alles hat? Die MigrosWeihnachtsgeschenkkarte ist da die ideale Lösung. Sie ist in allen Migros-Filialen und -Fachmärkten erhältlich und kann mit einem Betrag von Fr. 10.— bis zu Fr. 3000.— an der Kasse aufgeladen werden. Passend dazu gibt es in grösseren Migros-Filialen vier stilvolle Weihnachtsgrusskarten mit transparenter Hülle für die Geschenkkarte für je Fr. 2.90. Die Geschenkkarte kann übrigens in der Migros immer wieder neu geladen werden. Viele weitere Geschenkideen finden Sie ab Seite 38.

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Vor knapp zwei Monaten eröffnete das neue Erlebnis- und Einkaufszentrum «Westside» in Bern Brünnen. Lediglich 50 Tage danach feiert das von Stararchitekten Daniel Libeskind designte Zentrum bereits seine millionste Besucherin. Trudy Rebmann aus Bern wurde mit einem Blumenstrauss zur Begrüssung empfangen und gewann ein Weekend im Holiday-Inn im «Westside».

Migros Bank senkt Zinsen Die Migros Bank senkt erneut den Zinssatz für variable Hypotheken um 1/4 Prozent auf neu 2 3/4 Prozent. Für neue Hypotheken gilt die Zinssenkung ab sofort, für bestehende ab dem 1. März 2009. Noch

ausgeprägter ist der Zinsrückgang bei Festhypotheken: Für solche mit 2-jähriger Laufzeit sank der Zinssatz per Ende November auf 2,14 Prozent, für solche mit 5-jähriger Laufzeit auf 2,64 Prozent.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

«Wer auf öffentlichen Strassen Rennen veranstaltet, handelt verantwortungslos.» Reinhard Müller, 9552 Bronschhofen Jahr könnte man Besseres verlangen. Unsere persönliche Bezeichnung fürs SF: Zapp. Doris Haug, 8048 Zürich

MM 49: «Im Temporausch», Artikel über den Raser Mario Lombardo *.

Richter müssen härter strafen

Mit unserer schlampigen Justiz ist dem Raserproblem nicht beizukommen. Man könnte den Bussenkatalog ergänzen: Ab einer klaren Grenze gibt es sofortige Festnahmen. Und von da geht es für zwei bis vier Monate direkt ins Gefängnis.

Emil Merki-Thurnherr, 8280 Kreuzlingen

Ihr Beitrag zum Rasen ist leider wieder sehr aktuell. Es wird sich wohl nicht bessern, solange unsere Richter das Delikt mit seinen grausamen Folgen nicht entsprechend bestrafen. Hans-Peter Keller, per Mail

Bild Kilian Johannes Kessler

Sie behandeln die Süchte unverbesserlicher Raser ausführlich und sehr gut. Der Hammer folgt dann aber auf Seite 101: Da wird ein Sportflitzer in den höchsten Tönen gelobt. Alban Gmür, per Mail Ich stelle immer wieder fest, dass Geschwindigkeitskontrollen in 80 Prozent der Fälle an Orten vorgenommen werden, die keineswegs unter dem immer erwähnten Aspekt der Verkehrssicherheit erfolgen, sondern schlicht an Orten, welche die höchsten Einnahmen durch Bussen versprechen. Ich fahre seit 40 Jahren Auto und habe noch nie eine Kontrolle in der Nähe eines Schulhauses bei Schulbeginn oder -schluss gesehen. Dies aus dem einfachen Grund, dass sich dann alle Autofahrer ans Tempo halten * Richtiger Name der Redaktion bekannt.

Der Raser Mario Lombardo * will nicht erkannt werden, weil ihm Gesichts- und Jobverlust drohen.

und somit kein Geld zu verdienen ist. Gemäss Statistik waren zudem im Jahr 2006 20 Prozent der Verkehrstoten auf Zebrastreifen zu verzeichnen. Wie viele Personen kamen im selben Jahr durch «Raserunfälle» ums Leben? Ich will das Rasen nicht bagatellisieren. Wer auf öffentlichen Strassen ein Rennen veranstaltet, handelt verantwortungslos. Ich bin aber weit davon entfernt, auch jeden Autofahrer, der mit 200 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn ohne Verkehr unterwegs ist, als Raser zu bezeichnen.

Reinhard Müller, 9552 Bronschhofen

Raser gehören für (mindestens) ein Jahr ins Gefängnis, dazu Fahrausweisentzug für immer, bei Todesfolge Verwahrung lebenslänglich! Dass Raser mit Samthandschuhen angefasst werden, erzürnt das Volk – und die Opfer werden gleich ein zweites Mal überrollt! Roland Di Dario, 4058 Basel Wer sind die Vorbilder der Raser? Eigentlich wir alle. Wenn

die Limite 80 Kilometer pro Stunde ist, fahren wir 100, bei 100 130; fährt jemand mit 50 durchs Dorf, überholen wir, weil er 50, nicht 55 fährt. René Gauch, 8153 Rümlang MM 49: «Swissness hat positive Kraft», Interview mit Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre.

Keine Lorbeeren verdient

Das Lob für Ingrid Deltenre ist völlig daneben. Wenn man einen Quatsch nach dem anderen produziert, verdient man keine Lorbeeren. Die SF-Direktorin soll zuerst einmal beweisen, dass sie die Mattscheibenfraktion im Griff hat. Wahrscheinlich lässt sie sich von allen Möchtegernproduzenten, -autoren und -darstellern pausenlos dreinreden, weil sie überfordert ist. Die Blödeleien von GiacobboMüller nerven gewaltig, und die Serie «Tag und Nacht» schaut man höchstens anderthalb Mal. Für mehrere hundert Franken Gebühr im

Bei mir läuft zu 99 Prozent SF. Ich finde die Sendungen spannend, abwechslungs- und lehrreich. Auch als 33-Jährige schaue ich mir gern die Sendung «Landfrauenküche» an. Ich bin sicher, andere junge (moderne) Menschen schauen sich ebenfalls gerne Sendungen auf SF an. Kann da die Rede von einem überalterten Publikum sein? Corinne Keller, per Mail

In eigener Sache «Gefangen in der Freiheit», die Geschichte von Rahel Legesse im Migros-Magazin 48 hat viele unserer Leserinnen und Leser äusserst bewegt — und sie spontan dazu veranlasst, Hilfe anzubieten und zu spenden. Eine 21-jährige Leserin möchte eine Patenschaft für Rahel Legesses Tochter Bethi übernehmen, eine Familie hat die beiden gar zu Weihnachten zu sich nach Hause eingeladen. Rahel Legesse hat ausserdem viele Pakete bekommen. Legesses Geschichte steht jedoch nur stellvertretend für die Geschichte vieler Flüchtlinge, die ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Um Missgunst zu vermeiden, bitten wir alle spendewilligen Leserinnen und Leser, ab jetzt nicht mehr nur die Familie Legesse, sondern ganz allgemein den Verein Netzwerk Asyl Aargau zu unterstützen. Mit der Spende tragen Sie dazu bei, Flüchtlingen wie Rahel Legesse den Alltag zu erleichtern. Mehr Infos zum Verein Netzwerk Asyl erhalten Sie unter www.netzwerkasyl.ch. Die Kontonummer lautet: Verein Netzwerk Asyl Aargau, 50-19424-1 Die Redaktion

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Europameister im Bahnfahren: Niemand benutzt in Europa so häufig die Bahn wie die Schweizer.

ZAHLEN DER WOCHE

«Zug fährt!» 20 Milliarden Franken kostet die neue EisenbahnAlpentransversale (Neat) voraussichtlich. 1992 war man noch von 8 Milliarden Franken ausgegangen. Der Gotthard-Basistunnel soll 2017 in Betrieb gehen.

30 Meter Radius hat die engste Bahnkurve Europas. Der bei St. Gallen gelegene Ruckhaldenrank gehört zum Schmalspurnetz der Appenzeller Bahnen. Er soll demnächst durch einen Tunnel ersetzt werden.

47 Mal benutzte jeder Einwohner der Schweiz 2007 die Bahn. Weltweit wurden die Schweizer bloss von den Japanern geschlagen, die sich im Schnitt 70 Mal in den Zug setzten. Gar nichts von der Bahn halten die Griechen und Litauer mit nur einer respektive zwei Bahnfahrten.

2103 Kilometer absolvierte der Durchschnittsschweizer im Zug. Bei der zurückgelegten Distanz pro Einwohner lag die Schweiz 2007 erneut weltweit an der Spitze. Die Japaner legten 1976 Kilometer zurück.

BILD DER WOCHE

Stoff statt Demo Was der junge Roma in Skopje wohl von den

Demonstrationen hält, die anlässlich des WeltAids-Tags am 1. Dezember in seiner Nähe stattfinden? Der Volksauflauf wird ihn wenig kümmern, denn als eines der vielen verwahrlosten Kinder in der mazedonischen Hauptstadt interessiert ihn nur eines: Wie komme ich an meinen Stoff heran? – den toxischen Klebstoff aus dem Plastiksack inhaliert er, um seine Hungergefühle zu betäuben. Das billige Gift hilft ihm, für einen Moment der Realität zu entfliehen.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT Maya Bohren (36) aus Wiedlisbach BE ist eine von 7585Freiwilligen der Aktion «Nez rouge». Während der Festtage fährt sie beschwipste Personen in deren eigenem Auto gratis und sicher nach Hause.

Saison für «rote Nasen»

NEINEI!

Nicht nur die UBS ist in den Strudel der Wirtschaftskrise geraten. Credit Suisse, die Nummer zwei unserer Banken, streicht nach neuen Milliardenverlusten volle 5300 Stellen, davon 650 in der Schweiz. Müssen auch Chefs gehen? – Nein, aber die tiefroten Zahlen haben Konsequenzen für die Führungsspitze: Konzernchef Brady Dougan (49) und CS-Präsident Walter Kielholz erhalten keine Boni. Da freuen sich vorab die Kleinsparer!

Eine Milliarde weniger

Das Gesamtvermögen der 300 Reichsten in der Schweiz, wo weltweit jeder zehnte Milliardär wohnt, ist im letzten Jahr um 70 auf 459 Milliarden Franken geschrumpft. Unter den «Verlierern» wird im neusten «Bilanz»-Heft auch Christoph Blocher (68) aufgeführt: Aus seinen 3,5 Milliarden wurden magere 2,5. Grund genug, dass der einst erfolgreiche Unternehmer zurück in die Politik will, wo es als Salär nicht Aktien, sondern Cash gibt?

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Die ersten Skier

Wer hats erfunden? Die Schweizer? Aber sicher nicht! Wissenschafter haben in einem schwedischen Moor den ältesten Ski der Welt gefunden, 110 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit. Den hatte sich ein Mensch vor 4500 Jahren unter die Schuhe geschnallt. Das Wort Ski kommt allerdings vom altnordischen «skíð», was auf gehobeltes Holz hinweist. Um 1200 starteten dänische Wikinger einen Feldzug nach Nordnorwegen. Die Wikingerkrieger konnten es nicht fassen, dass sie gegen die Ureinwohner unterlagen. Das Geheimnis der Bauern: Sie trugen Skier.

Bilder Georgi Licovski/EPA/Keystone, Laurent Gillieron/Keystone, Alessandro Della Valle/Keystone, Peter Klaunzer/Keystone, akg-images

Keine Boni für CS-Chefetage

Maya Bohren, während andere Weihnachten feiern, leisten Sie gratis Taxidienst. Wie kommt man auf so eine Idee?

Als vor zwei Jahren die neu gegründete Nez-rouge-Sektion Solothurn via Inserat Fahrer suchte, hatte ich mich kurz zuvor von meinem Lebenspartner getrennt. Anstatt an Weihnachten allein zu Hause Trübsal zu blasen, entschloss ich mich, etwas Sinnvolles zu tun, und habe mich gemeldet. Wer kann bei Nez rouge mitmachen?

Fahrer sollten bereits ein paar Jahre Fahrpraxis mitbringen und keine Probleme damit haben, nachts und die verschiedensten Autotypen zu fahren. Dazu kommt die Bereitschaft, 24 Stunden vor und natürlich auch während des Einsatzes keinen Alkohol zu konsumieren. Freiwillige ohne Führerausweis werden in der Telefonzentrale oder zum Führen der Fahrprotokolle eingesetzt. Nez rouge arbeitet unentgeltlich. Wie rechnet sich das?

Unsere Begleitfahrzeuge, mit denen wir jeweils von unseren Kunden zurück in die Zentrale kehren, sind Ersatzwagen von Autogaragen aus der Region. Diese werden uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Benzin, Telefon und die Versicherungen unserer Fahrer sind ebenfalls gesponsert. Da uns viele Fahrgäste jeweils auch noch ein Nötli in die Hand drücken, können wir jedes Jahr sogar ein hübsches

Sümmchen an gemeinnützige Organisationen weiterleiten. Konkurrenzieren Sie damit nicht das Taxigewerbe?

Wer möglichst rasch heim ins Bett will, wird weiterhin ein Taxi rufen, da er bei uns auch mal warten muss. Unser Ziel ist es zu verhindern, dass Fahrunfähige selber nach Hause fahren. Sollten eines Tages alle so vernünftig sein, ein Taxi zu nehmen, wird sich die Aktion Nez rouge umgehend auflösen. Haben Sie keine Bedenken, Angetrunkene zu fahren?

Nein. Erstens fährt immer ein Kollege im Begleitwagen mit, zweitens sind die Leute froh, wenn wir sie mitsamt ihrem Auto nach Hause bringen. Und ist einer einmal so sternhagelvoll, dass es ihn «lupft», dann landet die Bescherung ja in seinem eigenen Wagen. Haben Sie selber ab und zu auch mal ein rotes Näschen?

Ja, sicher. Aber: Wenn ich trinke, dann fahre ich nicht! Der Name Nez rouge kommt übrigens vom Rentier Rudolf, unserem Maskottchen, und nicht etwa von Schnapsnase. Unterdessen haben Sie wieder einen Freund. Was heisst das für Ihren diesjährigen Einsatz?

Wer zwischen dem 23. und 31. Dezember aus der Region Solothurn anruft, hat die Chance, von uns beiden nach Hause gebracht zu werden. Interview Almut Berger www.nezrouge.ch / Telefon 0800 802 208


10 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

… ZUSPITZEN, EINNETZEN:

Polnische Arbeiter verpacken die Bäume vor der Fahrt in die Schweiz. Nancyz Lopioinowski (49, Mitte): «Ich arbeite gerne an der frischen Luft.»

ABSCHNEIDEN … Dick verpackte Männer mit Kapuzen fällen die markierten Tannen.

Unser Weihnachtsbaum ist Däne


reportage

O TANNENBAUM | 11

Ohne ihn kommt einfach keine weihnachtliche Stimmung auf: Der Tannenbaum ist und bleibt das Zentrum des Familienfests. Doch wo kommt er her? Die Spur führt nach Dänemark.

G

raue Wolken hängen schwer und tief über einer sanft geschwungenen Hügellandschaft, am Horizont schaukelt das Meer metalligdunkel. Es ist feucht, ein unangenehm kühler Wind bläst, in den Wiesen glänzen Pfützen – das viele Wasser will nicht absickern. Dick verpackte Männer mit Kapuzen wuseln zwischen Wipfeln herum – gelb und orange leuchten ihre Kleider, die sie vor

den Regengüssen schützen. Wir sind in Dänemark, auf der Insel Fünen, eine Stunde ausserhalb von Odense, mit 190 000 Einwohnern die drittgrösste Stadt des Landes. Hier schrieb Hans Christian Andersen schöne Märchen wie «Des Kaisers neue Kleider».

Abschneiden, zuspitzen, einnetzen Es ist Ende November, Weihnachten steht vor der Tür. Hier, im

hohen Norden gibt es Tannen wie Sand am Meer. Die sollen Leben in sonst kühle Stuben zaubern. «Ich freue mich, wenn meine Bäume bald in Schweizer Wohnungen stehen und Mittelpunkt des Weihnachtsfests sind.» Das sagt mit breitem Lachen Jan Andersen (44), vierschrötiger Landbesitzer. Wie ein Eroberer blickt er über das Land. Für Andersen arbeiten zwei polnische Viererteams, die sich bei der Ernte der

Tännchen abwechseln: abschneiden, zuspitzen, einnetzen. Nur noch wenige Bäumchen stehen aufrecht, strecken ihre saftigen Äste neckisch in die Höhe. Mit der Motorsäge werden immer mehr der zum Teil bereits etikettierten Tannen auf der rund zwei Fussballfelder grossen Plantage gefällt. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


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reportage

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

O TANNENBAUM | 13

JAN ANDERSEN (44), LANDBESITZER AUF FÜNEN, DÄNEMARK:

«Ich freue mich, wenn meine Bäume bald in Schweizer Wohnungen stehen und Mittelpunkt des Weihnachtsfests sind.»

HEIDI SANDAHL JENSEN (25), SPEDITIONSANGESTELLTE IN ODENSE, DÄNEMARK:

«Schweizer lieben eine Mischform des Christbaums: buschig, aber dennoch etagiert. Andere Länder, andere Sitten.»

«Es macht mir grossen Spass, hier an der frischen Luft zu arbeiten», sagt der grimmig dreinschauende Pole Nancyz Lopioinowski (49) aus Stupsk. Ähnlich einem Fischer auf hoher See turnt er über Tannenbäume, die wie gefangene Fische schlank geschnürt in Netzen liegen. Das Feld sieht aus wie ein Schlachtfeld – einst standen hier gut 1000 Tännchen in Reih und Glied. 1,2 Meter Abstand, aufrecht, edel – wie Zinnsoldaten. Lopioinowski betrachtet kritisch den nächsten Stamm und – «Rrrrhhhrrrrr», ein weiterer Baum, sieben bis zwölf Jahre gedüngt und gehegt, fällt.

Der dicke Stamm wird am unteren Ende geschält und auf etwa sieben Zentimeter Durchmesser zugespitzt, damit er später in den Baumständer passt. Und danach wird der ganze Baum mit einem grobmaschigen Netz zu einem schlanken Bündel geschnürt – und fliegt begleitet von einem Motivationsschrei der polnischen Arbeiter auf einen Haufen.

England will Dicke, Österreich Dünne Am Rand des Feldes steht Heidi Sandahl Jensen (25). Sie überwacht die Ernte und macht sich auf ihrem vom Wind zerzausten Block Notizen. Die dänische

Speditionsangestellte betrachtet die Bäume mit den verschieden farbigen Etiketten. Und sie weiss genau: Die dichten, buschigen Bäume gehen nach England; die weniger fülligen, stark etagierten zu den Österreichern – weil die ihre Weihnachtsbäume richtig mit Kerzen vollhängen werden. «Ihr Schweizer liebt eher eine Mischform: buschig, aber dennoch etagiert. Andere Länder, andere Sitten», erklärt Sandahl. Am beliebtesten in ganz Europa ist die Nordmanntanne, weil sie wie eine Pyramide edel geLESEN SIE WEITER AUF SEITE 14


14 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

ANDREAS «JESSI» JESSAT (42), CHAUFFEUR:

«Ich habe schon dänisches Wasser nach Sizilien gefahren — und dann italienisches Wasser zurück nach Dänemark. Das nenne ich vielleicht Unsinn.»

1500 Christbäume kommen mit der ersten Ladung aus Dänemark in die Schweiz. Die Paletten à 50 Tannen werden auf Fünen verladen.

Odense Insel Padborg Fünen

Christbäume ab 19 Franken Eine Nordmanntanne ist in der Migros ab 35 Franken zu haben (ab Höhe 90 Zentimeter), grössere kosten je nach Qualität bis zu 100 Franken. Die Migros bietet neben Tannen aus Dänemark auch einheimische Christbäume aus der Region an. Solche Rottannen sind ab 19 Franken zu kaufen. Die Genossenschaften Luzern und Freiburg/Neuenburg verkaufen nur Bäume aus der Region. Der beliebteste Baum ist aber die Nordmanntanne. Fast 90 Prozent der 2007 verkauften Christbäume waren Nordmanntannen. Im letzten Jahr wurden in der Schweiz eine Million Weihnachtsbäume verkauft, 60 Prozent stammten aus Dänemark, gut 40 Prozent aus der Schweiz. Und es werden immer mehr. Doch die einheimischen Tannenbaumzüchter können die Nachfrage nicht befriedigen.

wachsen ist. Der ebenfalls begehrte, aber gedrungenere Nobilis-Baum sieht neben dem Nordmann eher wie ein Zwerg aus. So oder so ist man bei Heidi Sandahls Firma Danblumen dankbar für das Geschäft mit den Weihnachtsbäumen: «Allein in die Schweiz fahren wir während der Adventszeit insgesamt gut 50 Lastwagen voller Tannen.» Macht 75 000 Bäume und Tausende glücklicher Kindergesichter in von Kerzen erleuchteten Stuben. Heidi Sandahl lächelt und streicht zufrieden über die festen Nadeln ihrer Zöglinge. Sie kontrolliert die fachgerechte Palettierung und das Verladen der Bäume

S

DÄNEMARK

Hamburg NL

D

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Frankfurt CZ

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Basel (Zoll) Wangen a. A. SCHWEIZ

A

I 100 km

auf einen 40-Tonnen-Lastwagen: 1500 Bäume sinds, eine erste vorweihnachtliche Ration für Schweizer in Adventsstimmung. Die Nadelware leitet dann Hans Christian Jespersen (48) weiter: Er sieht die Ladung nur auf einer Tabelle in Form von Zahlen. Der Manager ist zuständig für die Abwicklung des Transports, sein Büro liegt an der Grenze zu Deutschland. «Padborg ist eine Stadt aus lauter Speditionsfirmen», erzählt er im grossen, nüchternen Büro. Seine H. P. Therkelsen Company ist eine der grössten. Sie beschäftigt rund 200 Fahrer sowie 70 Büroarbeiter und 30 Lageristen. «Von Blut-

plasma über Frischfisch bis hin zu Schwefeldioxid zur Zuckeraufbereitung verschieben wir alles in ganz Europa.» Stolz führt Jespersen durch die vollen Lager, in denen es teilweise minus 22 Grad kalt ist.

Mit «Jessi» kommen 1500 Bäume zu uns Die Tannenbäume werden hier aber nicht zwischengelagert, sondern von Andreas «Jessi» Jessat (42), einem quirligen BrummiChauffeur aus Bremen, nur «durchgereicht». Er hat sie bereits am Vortag bei Odense in Dänemark aufgeladen. «Jessi» tankt seinen 40-Tönner Volvo FH

voll, genehmigt sich eine Dusche und holt die Zollpapiere ab. Der Deutsche ist seit zwölf Jahren LKW-Fahrer, hat gut eine Million Kilometer «gefressen», wie er sagt, und ist in drei Jahren für Arbeitgeber Therkelsen gut 300 000 Kilometer gefahren. Der kleine, aber stämmige Jessat quittiert seinem Chef Jespersen, die Zolldokumente erhalten zu haben, und tänzelt vergnügt durch die Gänge: «Guten Tach – guten Weg!» Und ab gehts Richtung Süden. Bloss, ist der Transport von 1500 dänischen Bäumen pro LKW in die Schweiz denn ökologisch? Jessats Rechnung ergibt Folgendes: Für die 1300 Kilometer Fahrt


reportage

verbrennt der 40-Tönner rund 400 Liter Diesel, das macht pro Zehn-Kilo-Baum 0,3 Liter. Andreas Jessat verwirft die Hände: «Da habe ich schon anderes erlebt: Ich habe schon dänisches Wasser nach Sizilien gefahren und am nächsten Tag italienisches Wasser zurück nach Dänemark. Das nenne ich vielleicht Unsinn …» Abends kontrolliert Jessat seine Bäumchen und wirft sich dann zufrieden auf seine «zwei Meter», den Schlafplatz hinter den Sitzen. Er ist nur einmal in einen halbstündigen Stau gekommen und hat planmässig Pausen machen können – er darf pro Tag zwei Mal viereinhalb Stunden fahren.

Guter Dinge erreicht er nach 16 Stunden Fahrt die Transportgemeinschaft AG in der Industriezone bei Wangen an der Aare (TGW), dockt seinen Brummi hinten an, worauf ein Gabelstapler die Weihnachtsfracht abzuladen beginnt. Daneben steht Jens Horschig (46), zuständig für Marketing und Beschaffung bei TGW. «Wir verteilen pro Jahr 17 Millionen Blumen und Pflanzen in die Migros-Filialen», sagt er. Jessat ist zufrieden, hat er doch erneut eine Fracht problemlos geliefert. Er schwingt sich auf seinen Bock, zurück in seinen Kokon, der ihm Arbeitszimmer und Schlafraum in einem ist,

O TANNENBAUM | 15

zwischen Holzschuhe, Kaffeemaschine und Flachbildschirm. Er lässt den Motor brummeln, legt Mike Oldfield ein und sagt zum Abschied: «Mein Traum ist das Fahren – da bleiben keine Wünsche offen. Frohe Weihnachten mit den schönen Tannen!» Text Mathias Haehl Bilder Gian Marco Castelberg

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18 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

A

n der Speichergasse in Bern, ein Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt, befindet sich der Schweizer Hauptsitz von Amnesty International. Im ersten Stock hat Generalsekretär Daniel Bolomey sein Büro eingerichtet, zweckmässig und einfach. An den Wänden sind die bekannten Plakate der Organisation aufgehängt, die wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte weltberühmt geworden ist. Sonst herrscht nüchterner Pragmatismus vor. Daniel Bolomey, sind Sie ein Gutmensch?

Ich bin ein Mensch wie alle anderen und würde mich nie als Gutmenschen bezeichnen. Wer sich für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzt, wird heute häufig verächtlich Gutmensch genannt.

Mit diesem Begriff wird versucht, jemanden in eine politische Ecke zu drängen. Das ist Unsinn. Gute Menschen gibt es überall, Amnesty International erhält Unterstützung aus allen Lagern.

«Wir haben Erfolg, wir retten jeden Tag Menschen»

Die Menschenrechte werden 60 Jahre alt. Bewirken sie mehr, als unser schlechtes Gewissen zu beruhigen? Daniel Bolomey, Generalsekretär von Amnesty International Schweiz, über seinen Kampf gegen Folter, die Todesstrafe — und über die Flecken auf der weissen Weste der Schweiz.

Was hat dazu geführt, dass Sie begonnen haben, sich gerade bei Amnesty zu engagieren?

Mein Vater war Polizist und autoritär, ich habe einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit entwickelt und habe mich schon als Student gegen Repressionen aller Art zur Wehr gesetzt. Sie waren auch Mitglied der Lausanner Jugendbewegung.

Anfang der 70er habe ich gegen den Faschismus in Spanien und Portugal gekämpft und für die Unabhängigkeit in Afrika. Dieses Engagement hat mich Mitte der 80er-Jahre zu Amnesty geführt. Kurz: Sie haben eine klassische 68er-Karriere gemacht. Schämen Sie sich heute dafür?

Im Gegenteil: Ich bin sehr stolz darauf. Warum soll man sich schämen, wenn man sich für Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzt? Eine Weile waren sie sogar in maoistischen Gruppierungen tätig.

Ich habe meine Bilanz gemacht und die problematischen Aspekte meines Engagements auf der Seite gelassen. Wie stehen Sie heute zu China?

Ich kämpfe gegen die Menschenrechtsverletzungen. Wir haben dieses Jahr eine grosse Kampagne organisiert. Die freie Marktwirtschaft hat China erreicht, die Menschenrechte haben das noch nicht geschafft. Deshalb müssen wir weiter dafür kämpfen, dass auch das chinesische Volk mehr Freiheit erhält. Die Chinesen und andere asiatische Völker reagieren nicht immer positiv auf diese Unterstützung. Sie sagen, der Westen würde die Menschenrechte als politische Waffe gegen sie verwenden.

Das ist falsch. Die Menschenrechte gelten für alle Menschen. Oder können Sie mir einen Grund nen-

nen, weshalb man einen Chinesen foltern oder hinrichten darf? Das Ziel ist klar, der Weg dahin aber offen. Wie die Menschenrechte umgesetzt werden, ist Sache der einzelnen Völker. Da wollen wir uns nicht einmischen. Wie reagieren Sie auf diese Kritik?

Amnesty hat aufgehört, mit westlichen Vorbildern zu arbeiten. Wir versuchen die Personen, die von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind, vor Ort zu unterstützen. Wir wollen die Menschenrechte nicht einfach exportieren. Die Menschen müssen sie aus eigenem Antrieb wollen. Wir können ihnen dabei nur helfen. Heute ist es eines unserer dringendsten Anliegen, Menschenrechte zu verwirklichen, ohne dabei die Werte anderer Kulturen in Frage zu stellen. Folter und Todesstrafe sind aber keine schützenswerten Traditionen.

Kritiker weisen darauf hin, dass schon der Begriff Menschenrechte typisch für den Westen ist. Im Osten betont man die Pflichten des Menschen gegenüber der Familie oder der Gesellschaft stärker.

Das ist Haarspalterei. Wer die Menschenrechte beachtet, respektiert automatisch auch die Pflichten gegenüber anderen Menschen und Kulturen. Die chinesische Regierung hat in den letzten Jahrzehnten rund 400 Millionen Menschen aus äusserster Armut befreit. Ist das nicht wichtiger als der moralische Einsatz für Menschenrechte?

Das rechtfertigt die massiven Menschenrechtsverletzungen, die es nach wie vor in China gibt, in keiner Art und Weise. Und die Aussage stimmt so nicht: ArbeitsLESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


interview

DANIEL BOLOMEY | 19

Mit 60 Jahren aktueller denn je Die Menschenrechte lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: die bürgerlichen und politischen Rechte und die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte. Zur ersten Gruppe gehören das Recht auf Leben, das Verbot von Folter und willkürlicher Haft, das Recht auf freie Meinungsäusserung und die Religionsfreiheit. Zur zweiten Gruppe zählt man die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Recht auf Nahrung, Gesundheit und Bildung. Allen übergeordnet ist das Prinzip der Gleichberechtigung. Es lautet wie folgt: Jeder Mensch hat Anspruch auf die hiermit garantierten Menschenrechte und Freiheiten, ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.

Ein 68er Daniel Bolomey wurde 1952 in Palézieux VD geboren. Sein Vater war Polizist und wurde später Polizeikommandant im Kanton Waadt. Bolomey ist ein typischer 68er: Als Gymnasiast hat er sich dem «Mouvement des gymnasiens socialistes» angeschlossen. Als Student wurde er Mitglied verschiedener politischer Gruppen, studierte Politologie und wurde später Sekundarlehrer. Seit 20 Jahren arbeitet er für Amnesty International. Bolomey wohnt in Bern und ist Vater von fünf Kindern.

Die Menschenrechtserklärung wurde am 10. Dezember 1948 in Paris unter dem Vorsitz von Eleanor Roosevelt veröffentlicht, der Witwe von US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Damals war es jedoch bloss eine Absichtserklärung der beteiligten Staaten. Erst 1976 traten die Rechte in Kraft, als der 35. Uno-Staat das Abkommen ratifizierte. Heute haben dies 150 der 192 Uno-Mitglieder getan. 2003 nahm der Internationale Strafgerichtshof als ständiges Gericht in Den Haag (NL) seine Arbeit auf. Er behandelt Vergehen wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Buchtipp: «60 Jahre Menschenrechte — 30 literarische Texte», Svenja Herrmann, Ulrike Ulrich (Hrg.), 304 Seiten. Für Fr. 25.35 bei www.exlibris.ch Buchvernissagen: Basel, Imprimerie Basel, 8. Dezember, 20 Uhr; Bern, Grand Palais, 9. Dezember, 20 Uhr; Zürich, SeefeldRazzia, 10. Dezember, 20 Uhr. Briefmarathon 2008: Briefe schreiben, Leben retten. Infos: www.amnesty.ch


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DANIEL BOLOMEY | 21

Eine grosse Idee feiert Geburtstag: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte — die Chronologie einiger der wichtigsten Stationen

Bilder Keystone

1948

Die Uno-Generalversammlung verabschiedet mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte den ersten weltweit geltenden Menschenrechtskatalog. Im Bild: Eleanor Roosevelt, die damalige Vorsitzende der Uno-Menschenrechtskommission.

1951

Das «Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge», die Genfer Flüchtlingskonvention, wird von einer Uno-Konferenz verabschiedet. Flüchtlinge dürfen nicht in ein Land zurückgeschickt werden, in dem ihnen Folter oder Verfolgung droht. Im Bild: Ein Flüchtlingscamp im Kongo im Jahre 2003.

1965

Die Uno-Generalversammlung beschliesst die Antirassismuskonvention, das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung. Sie richtet sich gegen jede Form der Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, nationaler oder ethnischer Herkunft. Im Bild: Ein Siebenjähriger in der Robe des Ku-Klux-Klan.

losigkeit und Armut sind in China immer noch alltäglich. Auf einer undemokratischen Grundlage kann man langfristig keine Gesellschaft aufbauen. Eine autoritäre Regierung kann nicht langfristig stabil sein. Das gilt auch für die Chinesen, selbst wenn sie jetzt die Olympischen Spiele erfolgreich durchgeführt haben.

nicht gerade das, was man eine Musterdemokratie nennt.

Singapur ist seit 40 Jahren stabil, wirtschaftlich erfolgreich, aber

Dem kann ich nur zustimmen: Das geht nicht. Aber gerade des-

Wir dürfen die Menschenrechte nicht auf dem Altar des wirtschaftlichen Erfolgs opfern.

Der wohl schlimmste Vorwurf ist derjenige der Heuchelei. Der Westen predigt die Menschenrechte, aber was ist mit Abu Ghraib und Guantánamo Bay?

1966

Die Uno-Generalversammlung nimmt den Sozialpakt und den Zivilpakt an. Damit werden rechtsverbindliche Normen für die Menschenrechte geschaffen. Die beiden Pakte treten aber erst 1976 in Kraft.

wegen hat Amnesty die Kampagne «Schliesst Guantánamo» lanciert. Ich hoffe und bin fast sicher, dass der neue US-Präsident Barack Obama das Lager nächstes Jahr schliessen wird. Generell untersuchen wir heute nicht nur Diktaturen auf Menschenrechtsverletzungen. Wir schauen auch bei Demokratien genauer hin. Gibt es auch in der Schweiz Menschenrechtsverletzungen?

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1979

Die Uno verabschiedet die Konvention über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, gegen jede Form der Diskriminierung der weiblichen Bevölkerung vorzugehen.

Die Schweiz ist einerseits vorbildlich. So stammt der Vorschlag, den Menschenrechtsrat in Genf zu bilden, von unserem Land. Andererseits kommt es leider auch bei uns zu Menschenrechtsverletzungen. Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?

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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

DANIEL BOLOMEY | 23

Eine grosse Idee feiert Geburtstag: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte — die Chronologie einiger der wichtigsten Stationen

1984

Die Konvention gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe wird verabschiedet. Nichts kann die Anwendung von Folter und Erniedrigung wie im USGefangenenlager Guantánamo (Bild) rechtfertigen.

1989

Die Uno-Generalversammlung verabschiedet die Konvention über die Rechte des Kindes. Staat und Gesellschaft müssen die soziale Grundversorgung der Kinder gewährleisten. Gleichzeitig stehen auch Kindern bestimmte Grundfreiheiten wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Anhörungsrecht zu.

1993

Die Uno-Generalversammlung beschliesst einstimmig die Einrichtung des Uno-Hochkommissariats für Menschenrechte. Der Uno-Hochkommissar oder die UnoHochkommissarin koordiniert die Uno-Menschenrechtsorgane. Seit dem 1. September 2008 hat die Südafrikanerin Navanethem Pillay (Bild) dieses Amt inne.

Im Bereich der Migration geschehen die meisten Verstösse. Ausländerinnen, die mit einem Schweizer Mann verheiratet sind und Opfer von häuslicher Gewalt werden, können nach einer Scheidung ihr Aufenthaltsrecht verlieren und ausgeschafft werden. Auch im Jugendstrafrecht gibt es noch Defizite, beispielsweise werden Jugendliche oft mit Erwachsenen inhaftiert.

Die Anschläge in Mumbai zeigten: Der islamische Fundamentalismus ist nach wie vor eine Bedrohung.

Die Uno-Bevollmächtigtenkonferenz schafft mit dem Römer Statut die Grundlage für den Internationalen Strafgerichtshof. Das Gericht soll über Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen urteilen. Im Bild: Slobodan Milosevic (rechts) 2001 vor dem Kriegsverbrechertribunal.

Wie wollen Sie beispielsweise das iranische Regime von den Menschenrechten überzeugen?

Die Schweiz führt bereits einen Menschenrechtsdialog mit Iran. Aber der Druck auf solche Regierungen muss auch von der Zivilgesellschaft kommen. Das kann sehr spannend sein. So wirft der Iran beim Menschenrechtsrat in Genf der Schweiz vor, Frauenrechte zu verletzen. Das tönt absurd, aber ich finde es gut. So entsteht ein Dialog, und wir können umgekehrt die Probleme im Iran ansprechen.

Müsste die Schweiz jetzt Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo Bay übernehmen?

Wir haben dies beim Bundesrat beantragt. Die Schweiz hat die US-Politik teilweise unterstützt. Unser Land könnte problemlos die paar Uiguren aufnehmen, chinesische Muslime, die unschuldig in Guantánamo Bay gefangen gehalten werden.

1998

Daniel Bolomey: Engagierter Kämpfer für die Menschenrechte.

«Die Schweiz soll Gefangene aus Guantánamo aufnehmen.»

Kann man mit religiösen Fanatikern überhaupt diskutieren?

Die Schweiz wird Mitglied der Uno, nachdem die Stimmberechtigten am 3. März 2002 dem UnoBeitritt im zweiten Anlauf mit 54,6 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt haben.

Wir wollen uns nicht in die Arbeit anderer Organisationen wie Greenpeace oder von Frauenrechtsgruppen einmischen. Wir arbeiten mit ihnen zusammen. Die finden das sehr gut. Verändert der Einsatz für die Menschenrechte die Welt, oder beruhigen wir damit nur unser schlechtes Gewissen?

Wir haben Erfolg, wir retten jeden Tag Menschen. Fast die Hälfte unserer Interventionen sind erfolgreich. Unser Aufwand würde sich lohnen, selbst wenn wir nur ein einziges Menschenleben retten würden. Wir retten Tausende.

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Es ist schwierig, aber es gibt kleine Fortschritte. Kürzlich besuchte eine Delegation von Amnesty Schweiz die iranische Botschaft. Ich bin pragmatisch geworden. Amnesty International kämpft jetzt auch gegen Armut und Klimaerwärmung. Ist das nötig?

2002

www.migrosmagazin.ch Die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung und die häufigsten Verstösse dagegen.

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der hausmann | 25

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Und vielleicht ist es ja umgekehrt so, dass ich – da in der

Buebetrickli Ob Nicole Petignat eine gute Schieds-

richterin war? Keine Frage. Um in der männlichsten aller Männerwelten zu bestehen, musste die einzige Frau, die je im Schweizer Spitzenfussball pfiff, verdammt gut sein – und dickhäutig. «Schlampe» war noch das Freundlichste, was sie von Spielern zu hören bekam. Mag sein, dass sie zuweilen etwas gar exzentrisch gestikulierte, dass sie Spielzüge kommentierte, Grimassen schnitt – aber tat Schiedsrichterlegende Pierluigi Collina das nicht auch? Und fand man es bei ihm nicht kultig? Wir sollten aufhören, Frauen mit anderen Ellen zu messen. Im Frauenfussball coachen und pfeifen dauernd Männer – weshalb sollte nicht eine Frau im Männerfussball mittun, ohne sich allerdümmste Sprüche anhören zu müssen à la «Werden Sie nach dem Spiel mit Ihren Linienrichtern duschen?». Okay, ich kann nicht garantieren, dass nicht auch mir mal – und gottlob hat Frau Petignat es nicht gehört – ein «Nie im Läbe Ofseid, du Geiss!» rausgerutscht ist, denn bei YB-Wurst und Bier wird selbst ein Frauenfussballversteher zum Verbalhooligan. Aber ich verspreche Ihnen, dass ich über Petignats männliche Kollegen Rogalla, Zimmermann und Busacca schon weit strüber ausgerufen habe. Und bei dem einen, von Fussballern wie Fans oft skandierten Spruch hab ich, ich schwörs, nie mitgejohlt: «Nicole an den Herd!» Denn Madame war besser als die meisten ihrer Kollegen. Als Frau in einer Männerdomäne musste sie es sein. Nicht ich behaupte das; der dies gesagt hat, ist der Präsident der Schweizer Schiedsrichter, Luigi Ponte: «Von Frauen wird halt noch mehr erwartet als von Männern.»

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Frauendomäne Haushalt tätig – im Polieren und Entkalken, im Guetseln und Adventsdekorieren so ein Streber bin, weil mein Unterbewusstsein diktiert, als Mann müsse man die bessere Hausfrau sein. Hantiere ich dann jedoch emsig am Herd, fällt mir ein, dass ich dort, ginge es nach Maurer Ueli, gar nichts verloren hätte: «Es ist schlecht, wenn Mütter arbeiten», beschied er letztes Jahr dem «Sonntags-Blick» und begründete, warum ausschliesslich die Mütter zu Kindern, Heim und Herd schauen müssten: «So ist das nun mal in der Biologie.» Chef biologe Maurer wird nun dank eines Buebetricklis zum Bundesrat gekürt. (Das Trickli geht so: Man nominiert den abgewählten älteren Herrn, im Wissen, dass ihn das Parlament nie und

«Ich habe nie ‹Nicole an den Herd!› gejohlt.» nimmer wieder wählt, und in dessen Windschatten rutscht dann einer rein, den das Parlament eben noch für genauso wenig wählbar gehalten hat.) Doch seit ich weiss, dass in Maurers Garten offenbar eines seiner sechs Kinder Hanf gepflanzt hat, tröstet es mich: dass auch in der rechtschaffensten Familie nicht alles konform ist. Dann muss auch ich nicht perfekt sein. Fehlerfrei war gewiss auch Frau Petignat nicht. Niemand ist es. Aber die kleine Frau hat sich durchgesetzt, Chapeau! Als sie in ihrem letzten Spiel den Basler Goalie Franco Costanzo völlig zu Recht vom Platz stellte, zeigte der argentinische Macho ihr den Vogel – wofür er eine Spielsperre kassierte. Demnach hüte ich mich wohl besser, Baldbundesrat Maurer den Vogel zu zeigen. Jetzt im Handel: Die Doppel-CD «Der Hausmann Live im Miller’s Studio», Bestellung www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedlis letzte Lesung im 2008: 10.12., Erlach BE.

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28 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Das grüne Gold Siziliens Auf dem fruchtbaren Lavaboden des Ätna wachsen edle Pistazien, die dem Sélection-Gebäck das besondere Aroma verleihen. Ein Besuch in Bronte, Italiens Hauptstadt der Pistazie.

H

ier ist es fast wie in Afrika.» «Hier», das ist Bronte in Sizilien, das sind die Pistazienhaine von Antonino Mancani, die sich über den ausgedorrten Boden am Westhang des Ätna erstrecken. Langsam schreitet der bald 80-jährige Bauer an den niedrigen Pistazienbäumen vorbei, sanft gleiten seine Finger über Äste und Blätter. Fünf Jahre alt war er, als ihn sein Vater das erste Mal mitnahm, zur Arbeit am Fusse des Ätna, dessen Vulkankegel rotschimmernd im Abendrot erglüht. Damals wie heute lesen die Pistazienbauern die Früchte einzeln und von Hand ab – in der zerfurchten und von Lavabrocken übersäten Gegend hilft ihnen keine Erntemaschine der Welt. Mancani hält inne und schneidet eine Pistazie ab. Konzentriert, beinahe andächtig wiegt er die grüne Steinfrucht in seiner schwieligen Hand. Nur alle zwei Jahre tragen die Pistazienbäume genügend Früchte, dass sich die Ernte im September lohnt – 40 Franken kostet ein Kilogramm des «grünen Goldes». «Viele Bauern schlafen während der Ernte draussen, um die Pistazien zu bewachen», erklärt Mancani. Aus der Gegend nahe Bronte stammen 80 Prozent der gesamten italienischen Pistazien-

Sélection

produktion, welche die Kleinstadt reich und berühmt gemacht hat. Während der Erntezeit ist der Ort voller Händler und Bauern. «Dann herrscht hier Ausnahmezustand», sagt Vincenzo Longhitano. Er ist Mitinhaber der Firma Pistì, die das grüne Gold für die Gourmetlinie der Migros Sélection in Gebäck verwandelt. Longhitano und sein Partner Nino Marino setzen auf traditionelle sizilianische Konditorkunst, nicht auf Fliessbandproduktion: Die Angestellten formen jedes einzelne Guetsli von Hand.

«Die Bauern schlafen draussen, um die Ernte zu bewachen.» Der Teig besteht neben Eiweiss und Zucker einzig und allein aus Avolamandeln und etwas Orangenwasser. «Alle Zutaten stammen aus Sizilien», hält Nino Marino fest. Schliesslich werden die Kugeln in den geschälten und getrockneten Pistazien gewälzt und kommen für rund 20 Minuten in den Backofen.

Die Firma Pistì exportiert die «Paste di mandorla al pistacchio» in alle Welt: in die USA, nach England, Schweden und Russland. In der Schweiz sind die Pistazienguetsli sowie ein weiteres Mandelgebäck nun exklusiv in der Migros erhältlich. Die Firma beschäftigt 15 Angestellte. Während der Erntezeit, und vor allem jetzt, vor Weihnachten, arbeiten bei Pistì bis zu 70 Personen. Denn auf Sizilien gehören Pistazienguetsli zu Weihnachten wie hierzulande Zimtsterne. «Am Anfang war es nur eine verrückte Idee», erinnert sich Vincenzo Longhitano. Seine Familie besitzt mehrere Pistazienplantagen, es war sein Urgrossvater, der die ersten Bäume pflanzte. Vor sieben Jahren tat sich Vincenzo mit Nino Marino zusammen, der sich im Fleischhandel seine ersten Sporen abverdient hatte und das nötige Verkaufstalent mitbrachte. Die beiden Jungunternehmer produzierten ihre ersten Pistazienguetsli in einer kleinen Konditorei und präsentierten die Süssigkeiten kurz darauf an einer Lebensmittelmesse in Parma. «Zurück kamen wir mit so vielen Aufträgen, dass uns LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31


m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

Am Fusse des Vulkans: Pistazienbauer Antonino Mancani.

Die Bronte-Pistazien werden nur alle zwei Jahre geerntet. Geschält krönen sie schliesslich die Mandelkugeln der «Paste di mandorla al pistacchio».


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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

PISTAZIEN | 31

klar war: Dies ist unser zukünftiger Weg», erinnert sich Nino Marino.

Pistazien sind auch ein Aphrodisiakum Nun ging es Schlag auf Schlag, die beiden kauften eine eigene Konditorei, laufend wurde das Geschäft vergrössert. 2007 zog Pistì in einen ehemaligen Hangar ein, wo unter der Leitung von Pistazienenthusiast Longhitano ein eigentliches «Konditorei-Labor» entstanden ist. Heute produziert die Firma Pistazienpanetone, -schokolade und -pesto. Wie kommt Longhitano nur auf solche Ideen? «Auf Sizilien finden Sie Pistazien sogar in den Apotheken – sie gel-

Die «Paste di mandorla assortie» gibts nur in der Weihnachtszeit.

ten als Aphrodisiakum», sagt er und lächelt. Liebeshelfer hin oder her: Die Mutter aller Pistazienprodukte bleiben die «Paste di mandorla al pistacchio» – das Mandelgebäck, das dieses Jahr vielleicht auch unter Schweizer Christbäumen zu finden sein wird. Text Christoph Petermann Bilder Roberto Ceccarelli Palmi Messina

Palermo

Bronte

SIZILIEN Bronte auf Sizilien ist Italiens Hauptanbaugebiet der Pistazie.

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ITALIEN

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Sizilien

Catania Syrakus

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Jungunternehmer: Nino Marino und Vincenzo Longhitano kontrollieren die Qualität der Pistazien.

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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

M-WATCH | 35

Jubiläum der Volksuhr

Die M-Watch wird 25. Zum Jubiläum bietet die Migros ein Sondermodell an, das keine Batterie braucht.

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lenia Russo vollendet ein kleines Meisterwerk. Die 32-Jährige befestigt das Lederarmband am Gehäuse einer eleganten Uhr. Die Mitarbeiterin der Mondaine-Fabrik in Biberist SO hantiert mit zierlichem Werkzeug. Sie setzt zwei winzige Achsen in die Uhr ein, um die beiden Hälften des Bandes im Gehäuse zu verankern. Eine Videokamera filmt die Hände der Spezialistin und bildet sie vergrössert auf einem Monitor ab. So fällt die Präzisionsarbeit leichter. Die junge Frau präsentiert stolz den fertigen Zeitmesser. «Das ist eines von nur 500 Jubiläumsmodellen, die wir hier in Biberist zusammenbauen», erklärt sie. «Das Gehäuse besteht aus gebürstetem und poliertem Stahl. Den Kontrast zwischen mattem und glänzendem Metall finde ich besonders cool.»

Feinarbeit: MondaineMitarbeiterin Ilenia Russo setzt in der Uhrenfabrik in Biberist SO eine der 500 Jubiläums-M-Watches zusammen.

Bisher sieben Millionen M-Watches verkauft Mit dem speziellen Modell feiern die Migros und die Herstellerfirma Mondaine ein Jubiläum. Vor 25 Jahren lancierten sie zusammen die zuverlässige und erschwingliche M-Watch. Inzwischen hat sich der Zeitmesser in der Schweiz über 7 Millionen Mal verkauft. Damit ist er zu einer echten Volksuhr geworden. Von Anfang an hob sich die M-Watch von anderen günstigen Uhren ab. Bis heute gibt es billige Armbandticker, die sich bei einer Panne nicht reparieren lassen, weil sie ein verschweisstes Plastikgehäuse haben. Dagegen lässt sich jede M-Watch von einem Uhrmacher öffnen. In sämtlichen Migros-Filialen können Kundinnen und Kunden ihre M-Watch LESEN SIE WEITER AUF SEITE 37

Jubiläumsuhr mit Glasboden Die Jubiläums-M-Watch ist so lange Vorrat in M-Electronics- und grösseren Migros-Filialen erhältlich. Sie hat ein schwarzes oder silbernes Zifferblatt und kostet 199 Franken, vom 9. bis 24. Dezember sogar nur 149 Franken. Durch den gläsernen Gehäuseboden ist die halbrunde Schwungmasse zu erkennen, die über ein Räderwerk bei jeder Handbewegung die Feder der Uhr mit Spannung versorgt.

Die halbrunde Schwungmasse treibt die Uhr an.


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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

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M-WATCH | 37

25 Prozent Rabatt auf allen M-Watches

Vom 9. bis 24. Dezember gibts in der Migros auf allen M-WatchModellen 25 Prozent Rabatt. Die Preise bewegen sich dann — mit Ausnahme der Jubiläumsuhr — je nach Modell zwischen 32 und 105 Franken. Die M-Watch gibts in 70 Varianten — von der zierlichen Damenuhr bis zum Sportchronografen mit Stoppfunktion.

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Robuste Swiss-Made-Uhren zur Wartung abgeben. Selbst für die ältesten Modelle sind in Biberist noch Ersatzteile vorrätig. «Im Geburtsjahr der Uhr war Nachhaltigkeit noch kein Modewort», sagt Ronnie Bernheim, der das Unternehmen Mondaine zusammen mit seinem Bruder André leitet. «Trotzdem war die M-Watch von Anfang an nachhaltig, weil sie als günstige Qualitätsuhr mit langer Lebensdauer und nicht als Wegwerfprodukt entwickelt wurde.»

Uhr mit raffiniertem Innenleben Mit dem Jubiläumsmodell krönen Migros und Mondaine nun ihre Zusammenarbeit. Diese spezielle M-Watch hat nicht nur ein elegantes Gehäuse, sondern auch ein interessantes Innenleben. Sie kommt ohne Batterie aus, weil sie über ein automatisches Werk verfügt. Jede Handbewegung versetzt im Innern der Uhr eine Schwungmasse in Bewegung, die über ein Räderwerk eine Feder spannt.

Diese treibt die beiden Zeiger und die Datumsanzeige an. Die limitierte und nummerierte Jubiläumsuhr kostet 199 Franken. Vom 9. bis 24. Dezember gibts den exklusiven Zeitmesser mit 25 Prozent Rabatt sogar für nur 149 Franken. «Für eine Automatikuhr ist das ein absoluter Kampfpreis», versichert Bernheim. Denn eine solche Uhr birgt im Innern viel mehr Einzelteile als ein elektrischer Zeitmesser. Allein schon das Grundprinzip einer Automatik begeistert Uhrenliebhaber: Beiläufige Handbewegungen verwandeln sich laufend in Energie. «Das erinnert fast schon an ein kleines Perpetuum mobile», meint Bernheim lächelnd. Das Innenleben der Jubiläums-M-Watch können nicht nur Uhrmacher, sondern auch Laien betrachten: Die Uhr hat einen gläsernen Boden, durch den die halbrunde Schwungmasse und weitere Einzelteile des Automatikwerks zu sehen sind. «Trotz des runden Sichtfensters ist das

Jubiläumsmodell bis 30 Meter wasserdicht», sagt Bernheim. Denn der Boden der Uhr besteht aus gehärtetem Mineralglas und ist zum Schutz leicht vertieft in das Gehäuse eingefügt.

Wasserdicht bis 30 Meter Tiefe Robustheit ist eine Hauptanforderung an alle Zeitmesser, die in Biberist zusammengesetzt werden. Mondaine-Mitarbeiter legen jede M-Watch in einen Metallbehälter, in dem mit Druckluft eine Wassertiefe von 30 Metern simuliert wird. Einzelne Modelle halten sogar eine Tiefe von 200 Metern aus. Lederarmbänder und Kunststoffteile der Uhren werden zudem mit UV-Lampen bestrahlt. So wird sichergestellt, dass sich diese Elemente der Zeitmesser in intensivem Sonnenlicht nicht verfärben. Bei richtiger Wartung kann die günstige Volksuhr daher zum lebenslangen Begleiter werden.

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38 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

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Schenken macht Freude


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Nr. 50 Geschenke

Nr. 51 Festtagsmenü

Nr. 52 Sélection und Last-Minute-Geschenke

Weihnachten ist die Zeit der Liebe und die Zeit der Geschenke. Für jeden in der Familie das passende Weihnachtsgeschenk zu finden ist nicht immer einfach. Mit guter Planung und Kreativität wird die Bescherung zum Erlebnis.

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Bilder Dirk Lässig und Kay Herschelmann, Styling Marlise Isler und Anita Oeschger, Hair & Make-up Dian Bhutia, Setdesign Markus Härdi

Nr. 47 Basteln und Dekorieren

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edes Jahr vor Weihnachten geht sie wieder los, die Suche nach passenden Geschenken für die Allerliebsten. Damit daraus nicht eine banale Shopping-Odyssee wird, sollte Folgendes beachtet werden: nicht alles im letzten Moment erledigen. Mit etwas mehr Zeit und Musse machen Einkaufen und Schenken gleich viel mehr Freude. Machen Sie sich Gedanken über persönliche Eigenschaften, Hobbys und Freizeitaktivitäten der zu beschenkenden Person. Für Leute, die sich dann immer

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Geschenke verpacken erfordert etwas Geschick und Fantasie. Schneekönigin Florence gibt letzte Anweisungen, damit jedes Geschenk seinen Platz bekommt. Die Migros bietet Geschenkpapier und Bänder in verschiedenen Variationen. Geschenkpapier, ab Fr. 3.90, Bänder, ab Fr. 2.50 Arielle-Bettwäschegarnitur,

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noch schwertun, hier ein paar unkonventionelle Ideen: Warum nicht einmal ein Themengeschenk basteln? Ihr Partner spielt gerne Tennis? Da braucht es nur noch einen schönen Geschenkkorb, gefüllt mit Tennisbällen, dazu passender Tennisliteratur und einem Gutschein für Trainingsstunden: Fertig ist das persönliche Geschenk! Oder Sie möchten jemandem etwas schenken, der gerne Mozart hört? Ganz LESEN SIE WEITER AUF SEITE 40


40 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Geschenke von Herzen bringen nicht nur Kinderaugen zum Strahlen.

Kinderträume

Oben: Die Friendsheep sind zum Kuscheln gemacht, egal ob Schwarz oder Weiss. Wolly Sunshine und Blacky Moonlight, je Fr. 34.90. Wichtel Steve hält die Welt in Händen. Leuchtglobus, 25 cm, Fr. 25.— Unten: Ferngesteuerte Autos lassen die Herzen von kleinen wie auch grossen Jungs höher schlagen und stehen zuoberst auf der Wunschliste. Dickie Nitro Power, Fr. 99.90

einfach: Man nehme eine CD, Konzertkarten, eine Packung Wiener Kringel sowie eine Mozart-Biografie und packe alles in eine schöne Geschenkschachtel. Oder Sie buchen bei Hotelplan eine Reise nach Wien oder Salzburg. Weitere Geschenkthemen könnten sein: Licht, Schuhe, Italien, Meer, Winter, Schokolade, Wein oder Rot. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zeit als Geschenk? Zeit kann ein wunderbares Geschenk sein. Ein Besuch, eine Einladung zum Nachtessen oder ein gemeinsamer Kinobesuch kommen immer gut an. Wichtig dabei ist aber, dass ein Termin gesetzt wird. Ein Jahr geht schnell vorbei – und das Geschenk gerät in Vergessenheit. Fast genauso wichtig wie das Geschenk ist die Verpackung. Ob edles Geschenkpapier, weihnachtliche Geschenkbox oder schlichtes Couvert: Mit Liebe dekorierte Geschenke kommen immer gut an.

Heidi Bacchilega

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 42


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GESCHENKE | 41

Zarte Düfte für alle

Egal ob Frau oder Mann: Die Nase entscheidet mit, ob uns eine Person sympathisch ist. Die edlen Duftwasser sind attraktiv verpackt und ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Bei der Wahl des richtigen Parfüms sollten Sie auf die jeweiligen Ansprüche und Vorlieben achten: Soll es blumig, sportlich, schwer oder klassisch sein?

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42 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

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Fr. 499.—

Fr. 99.90

W wünschst Was h du d dir zu Weihnachten? Liebe Kinder, dieses Jahr könnt ihr es allen leicht machen, die richtigen Geschenke für euch auszuwählen: Mit ein paar Klicks könnt ihr euch euren ganz persönlichen Wunschzettel zusammenstellen, ihn nach Herzenslust dekorieren und anschliessend ausdrucken: www.migros.ch/weihnachten


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GESCHENKE GESCHENK | 43 GESCHENK

Und auch in allen grösseren Migros-Filialen finden Sie zahlreiche Geschenkideen:

Esthetic Schneekugelbad, 340 ml,

Fr. 8.90

United Colors of Benetton Funtastic Girl, 100 ml, Fr. 32.—

Wettbewerbsfrage:

Wer bin ich?

❏❏❏❏❏❏❏❏❏❏❏❏❏ Kneipp-Pflegeset Mandelblüten, Fr. 19.90

Korkenzieherset, Fr. 39.90

Gewinnen Sie eine Küchenmaschine oder Migros-Geschenkkarten

Bis zum 28. Dezember verlosen wir jede Woche tolle Preise im Wert von insgesamt Fr. 5900.—. Freuen Sie sich diese Woche auf vier Geschenkkarten à Fr. 100.— und eine exklusive Küchenmaschine von Kenwood im Wert von Fr. 699.—

Geschenktasche Winnie, Fr. 3.90 Schneemann, Fr. 3.50

Playmobil, Neues Wohnhaus,

Fr. 199.—

Trolley, Titan Xenon, superleicht aus Polycarbonat, 62 cm, Fr. 159.—

DVD TinkerBell, Fr. 24.90

Und so machen Sie mit: Jede Woche stellen wir unsere Weihnachtsschauspieler vor und fragen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, welche Rolle die Darsteller in unserem Weihnachtsmärchen spielen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist per Telefon, SMS oder Internet möglich. > Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 015 (1 Franken/Anruf) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse.

> Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Keyword «Weihnachten» sowie dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: Weihnachten Wichtel, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. > Internet: Klicken Sie auf www.migros magazin.ch. Eins Einsendeschluss ist der 14 14. Dezember 2008. Die Gewinner Gewinn werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


44 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Für eilige Köche Wie wärs mit einem Tiramisù als krönenden Abschluss des weihnachtlichen Festmenüs? Löffelbiskuits in einer Kaffee-Grappa-Mischung drehen, abwechslungsweise mit der «Crema per Tiramisù» in eine Form schichten, mit Kakao bestäuben – fertig ist das beliebte Dessert. Tipp: Die Creme eignet sich auch hervorragend für Crème brulée, Mousse au Chocolat, gratinierte Beerentörtchen und weitere Köstlichkeiten.

Galbani Crema per Tiramisù, 300 g, Fr. 5.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

GUT UND GÜNSTIG

FR. 9.50

Polentaschnitten mit Dörrobst robst Für 4 Personen

> 5 dl Milch und 5 dl Wasser in eine Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen lassen. 250 g feinen Maisgriess einrühren, zwei Minuten kochen, bis sich die Polenta vom Pfannenboden löst. Auf ein Backpapier streichen, kurz auskühlen lassen. Ca. Fr. 2.— > Ofen auf 200 Grad vorheizen. Polenta in 20 Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. 10 getrocknete Feigen und 20 getrocknete Bananen halbieren und auf die Polenta legen.

+

Ca. Fr. 1.60

> 400 g Raclettekäse in Scheiben schneiden und auf die Polentaschnitten legen. Im Ofen ca. 10—15 Minuten überbacken. Ca. Fr. 5.90 Tipp: Mit Schnittlauch garnieren und mit einem Salat oder Kompott servieren.

+

Preise können regional variieren.

Feurige Spanier

Wintertraum

Wer keine Lust zu kochen hat, macht es einfach den Spaniern mit ihren Tapas nach. Neben Oliven, Tomaten und Tortillas dürfen dabei Serrano und Chorizo nicht fehlen. Die gibts in der Migros nach original spanischem Rezept, jetzt aber in neuer Verpackung. ¡Joselito adiós – que viva el Gusto Español!

Für erfrischend gesunde Pausen im Winterschlaf gibts jetzt die Fruchtsaftmischung Gold Winterdream. Darin steckt eine geballte Ladung an Vitaminen aus Orangen, Äpfeln, Grapefruits und Birnen, angereichert mit köstlichem Honig, Kardamom, Zimt und Vanilleextrakt.

Gusto Español Jamòn Serrano (Rohschinken), 100 g,

Fr. 6.50, Chorizo lomo (mild), 129 g, Fr. 4.90 Chorizo cantimpalos (scharf), 4 x 80 g, Fr. 8.90

Gold Special Edition Winterdream, 1 Liter, Fr. 2.30


Noch günstiger Gültig vom 9.12. bis 15.12.

7

20 statt 9.–

Bündnerfleisch geschnitten Schweiz per 100 g

4

90 statt 7.40

Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml Solange Vorrat

30%

6

2

90

Blondorangen Spanien Netz à 2 kg

90

statt 9.85

Beretta Prosciutto di Parma Italien 105 g Solange Vorrat

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


Noch günstiger Gültig vom 9.12. bis 15.12.

3

30

30%

statt 4.10

2

40

Meisterzopf frisch, Schweiz Stück à 500 g

2

statt 3.90

Schweinsplätzli vom Nierstück frisch, Schweiz per 100 g Solange Vorrat

25

50%

5

85

statt 2.80

Le Vieux pané abgepackt, frisch, Frankreich per 100 g

4

statt 11.70

Tortelloni mit Ricotta und Spinat im 3er-Pack 3 x 250 g Solange Vorrat

20 statt 5.20

Spezial Kalbsbratwurst hergestellt in der Schweiz aus Schweizer Fleisch Schale à 2 x 140 g = 280 g Solange Vorrat

3

95 statt 4.80

Echte Rotzungenfilets frisch, Nord Atlantik per 100 g Solange Vorrat

3

10 statt 3.90

Anna’s Best Monatssalat frisch, Schweiz/Europa Beutel à 200 g Solange Vorrat

180

Avocados Peru/Südafrika pro Stück

360

statt 4.40

Caprice des Anges frisch, Frankreich Packung à 200 g

2

60

Tomaten Datteln Spanien Schale à 250 g

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg


7

90 statt 10.80

Optigal Weihnachtspoulet gewürzt, im Bratbeutel Schweiz per kg Solange Vorrat

1

60

33%

2

statt 2.–

Gruyère Surchoix per 100 g

60

statt 3.90

Alle Jogurts im 6er-Pack 6 x 180 g Solange Vorrat

2.–

statt 2.40

2

90

Crusta Baguette 360 g

Fenchel Italien per kg

9

90

16

50

Minirosen mit Schleierkraut Bund à 15 Stück Solange Vorrat

245

statt 3.10

Alle Anna’s Best Frischsäfte 75 cl 20% günstiger Beispiel: Orangensaft 75 cl 2.45 statt 3.10

Raccard Family 30 Scheiben/900 g Solange Vorrat

16

90

Kerzengesteck mit Tannenästen pro Stück Solange Vorrat


Noch günstiger Gültig vom 9.12. bis 15.12.

7

3

90 statt 9.90

Alle Maina und San Antonio Pandoro 20% günstiger Beispiele: Maina Il Gran Pandoro 700 g 7.90 statt 9.90 Mini Pandorini San Antonio 10 Stk./300 g 4.60 statt 5.80

1520

statt 19.–

30 statt 4.10

Alle Kaffees in Bohnen oder gemahlen ab 150 g (ohne Delizio) 150 g / 210 g / 250 g –.40 günstiger 420 g / 500 g –.80 günstiger 1 kg 1.60 günstiger Beispiel: Boncampo Bohnen 500 g 3.30 statt 4.10 Gültig bis 22.12.

4

4

2

30

75 statt 5.95

Sun Queen Smyrna Feigen und Medjool Datteln 20% günstiger Beispiel: Sun Queen Smyrna Feigen, getrocknet 500 g 4.75 statt 5.95

6 für 4

10

5

05

statt 5.50

Biscuits-Weihnachtsmischungen mit oder ohne Chräbeli und Grand-Mère 25% günstiger Beispiel: Weihnachtsmischung ohne Chräbeli 500 g 4.10 statt 5.50

statt 2.90

Gesamtes Bouillon Sortiment 20% günstiger Beispiel: Rindsbouillon 12 x 10 g 2.30 statt 2.90

Alle Classic Fondue Chinoise tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Fondue Chinoise Truten 450 g 15.20 statt 19.– Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

12.–

statt 15.–

Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter

statt 7.60

Alle S. Pellegrino Mineralwasser im 6er-Pack Beispiel: S. Pellegrino 6 x 1,5 Liter 5.05 statt 7.60


3

60 statt 4.50

Gesamtes Candida Sortiment 20% günstiger Beispiel: Candida Parodin Plus Zahnbürste 3.60 statt 4.50 Gültig bis 22.12.

2

30%

1

85

60

statt 2.70

statt 3.20

Alle Papier-Artikel für den Tisch (Servietten, Sets, Tischtücher etc.) (ohne Grosspackungen) Beispiel: Servietten, 3-lagig, 33 x 33 cm, Uni, div. Farben 30 Stück 1.85 statt 2.70 Gültig bis 29.12.

Alle Handy und Manella Abwaschmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Beispiel: Manella Ultra Sensitive 750 ml 2.60 statt 3.20 Gültig bis 22.12.

12

40

2

statt 3.80

Primella Wattepads und Stäbchen im Duo-Pack –.80 günstiger Beispiel: Watterondellen 2 x 80 Stück 3.– statt 3.80 Solange Vorrat

5

20 statt 2.80

Gesamtes Hygo WC-Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Beispiel: Hygo Power Concentrate (Warnung auf der Packung beachten) 500 ml 2.20 statt 2.80 Gültig bis 22.12.

3.–

90 statt 7.40

Potz im Duo-Pack 1.50 günstiger Beispiel: Potz Badreiniger Original- und Nachfüllflasche 2 x 500 ml 5.90 statt 7.40 Solange Vorrat

5

75

7

90 statt 9.90

Yvette Feinwaschmittel ab 1 kg / 1 Liter 20% günstiger Beispiel: Yvette Care Nachfüllbeutel 1,5 Liter 7.90 statt 9.90 Gültig bis 22.12.

statt 15.40

Handymatic Classic im Duo- und 3er-Pack 3.- günstiger Beispiel: Handymatic Classic, Tabs (Warnung auf der Packung beachten) 2 x 44 Stück 12.40 statt 15.40 Solange Vorrat

statt 7.20

Alle Gewebeveredler 20% günstiger Beispiel: Exelia Exotic, Nachfüllbeutel (erhältlich in grösseren Migros Filialen) 1.5 Liter 5.75 statt 7.20 Gültig bis 22.12.


Noch günstiger Gültig vom 9.12. bis 15.12.

7

50%

90

44

statt 11.60

Kleenex Kosmetikund Taschentücher in Mehrfachpackungen Beispiel: Kleenex Original Kosmetiktücher 4er-Pack 7.90 statt 11.60 Solange Vorrat

95

statt 89.90

Extend Mädchen-Skijacke oder -Skihose Skijacke Skihose 34.95 statt 69.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren MigrosFilialen und SportXX.

7

90

Damenstrumpfhosen opaque im Duo-Pack Solange Vorrat

4

80 statt 6.40

69

90

Linsoft Taschentücher Jumbo-Pack 42 x 10 Stück Solange Vorrat

je

3

Extend Damen- oder Herren-Snowjacke Wassersäule: 2000 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und SportXX.

10 statt 4.40

Molfina Ultra, Dicke Binden, Slipeinlagen und Tampons im Duo-Pack Beispiel: Molfina Slipeinlagen Bodyform Air im Duo-Pack 2x 36 Stück 3.10 statt 4.40 Solange Vorrat

26

50%

90 statt 29.90

Alle Parfums 10% günstiger Beispiel: Chiemsee Sport Passion Eau de Toilette 50 ml 26.90 statt 29.90 Gültig bis 22.12. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

jetzt

555.–

vorher 1111.–

Kaffeevollautomat Talea Ring Saeco Automatische Entkalkungs-, Spül- und Reinigungsprogramm, Wassertank 1,7 l, Energiesparmodus und Timer, Display. Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und M-Electronics.

49

90

Extend Skiset für Kinder Beispiel: Little Kids, Gr. 92 - 110 49.90 Junior, Farben Rot/Grau oder Blau/Grau, Gr. 116 - 164 59.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und SportXX.


Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie Solange Vorrat Crème-Berliner 4/400 g 5.40 Blumen/Pflanzen vom 9.12. bis 15.12. Weihnachtsbäumli veredelt Pflanze im 10 cm-Topf 7.90 statt 9.90 vom 9.12. bis 15.12. Weihnachtsstern Pflanze im 9 cm-Topf 4.50 statt 5.80 Charcuterie Solange Vorrat Schinken gekocht Ferrarini vorgeschnitten, Italien, Schale à ca. 110 g per 100 g 3.50 statt 4.35 Fisch Solange Vorrat Forellenfilets geräuchert hergestellt in der Schweiz mit Fisch aus Italien, Schale à 150 g per 100 g 3.45 statt 3.80 Fleisch Solange Vorrat Schweinshals-Braten frisch, Schweiz per 100 g 1.65 statt 2.35 Solange Vorrat Schweinskoteletts nature frisch, Schweiz per 100 g 1.85 statt 2.35 Solange Vorrat Schweinsnierstück-Braten frisch, Schweiz per 100 g 2.40 statt 3.90 Solange Vorrat Schweins-Pierrade frisch, Schweiz per 100 g 2.60 statt 4.10 Frisch und fertig Gültig bis 15.12. CH Alle Anna’s Best Antipasti 20% günstiger Beispiel: Oliven mit Weichkäse 150 g 3.90 statt 4.90 Solange Vorrat CH Anna’s Best Kalbsgeschnetzeltes Zürcher Art mit Nudeln im Duo-Pack 25% günstiger 2 x 350 g 14.70 statt 19.60 vom 9.12. bis 15.12. Anna’s Best Monatssalat Beutel à 200 g 3.10 statt 3.90 Käse Solange Vorrat CH Plateau gourmand 500 g 7.90 vom 9.12. bis 15.12. Bresse Bleu per 100 g 1.90 statt 2.30 Erhältilich in Migros Marin-Centre, Avry-Centre, Métropole-Centre und Gruyère-Centre

Milchprodukte Solange Vorrat Tiramisù 300 g 8.20 Süsswaren/Schokolade Solange Vorrat Tafelschokoladen im 6er-Pack Noir 72% oder Mocca 6 x 100 g 7.90 statt 10.20 Truffes 6 x 100 g 7.40 statt 9.60 Tiefkühlprodukte vom 9.12. bis 29.12. I20%I Schweinsfilet im Teig mit Brät Schweiz Schale à 800 g 24.40 statt 30.50 Vegetarische Spezialitäten Gültig bis 29.12. Cornatur Vegetarische Plätzli mit Pilzfüllung 260 g 5.20 statt 6.50

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg

CH

CH

CH = nationale Aktion

Notizen

COOL! 30%

1020

statt 14.60

Happy Hour Schinkengipfeli im Duo-Pack tiefgekühlt 2 x 12 Stück/1000 g Solange Vorrat

Tiefgekühlt


Noch günstiger Gültig vom 18.11. bis 31.12.

Geräuchertes zu Weihnachten 30%

40%

2

2

20

20

Schüfeli ohne Bein gekocht, pasteurisiert Schweiz per 100 g

statt 3.70

Rollschinkli vom Stotzen, ohne Bein gekocht, pasteurisiert Schweiz per 100 g

30%

2

65

statt 3.85

Nussschinkli gekocht, pasteurisiert Schweiz per 100 g

statt 3.25

50%

13

75

statt 27.50

Rollschinkli Schulter geräuchert Schweiz per kg

30%

2

55

statt 3.70

Schweinskarree gekocht, pasteurisiert Schweiz per 100 g


schaufenster

NEWS | 53

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Exotische Genüsse

Magischer Jura

Während die Natur in der Schweiz im Tiefschlaf liegt, spriesst und gedeiht es in tropischen Regionen. Von der süssen Litschi – auch chinesische Liebesfrucht genannt – über den Granatapfel, dessen Kerne sich als säuerlich-süsse Dekoration von Desserts eignen, bis hin zur Passionsfrucht, die am besten gegessen wird, wenn deren Schale schrumpelig ist, verzaubern exotische Köstlichkeiten jedes Menü in ein Festessen. Die Physalis, deren leuchtend orange Frucht in einem unscheinbaren braunen Mäntelchen steckt, und die rote Pitahaya, die mit schneeweissem Fruchtfleisch auftrumpft, sind nicht nur vitaminreiche Verführerinnen, sondern auch ein wahrer Augenschmaus!

Exotische Früchte, saisonale Preise*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Sie gehört zu den köstlichsten ihrer Art, die Honigmelone aus der Gegend von Natal in Rio Grande do Norte im Nordosten Brasiliens. Bei subtropischem Klima und idealer Bodenbeschaffenheit gedeiht die saftige Brasilianerin mit dem zartgelben, süssen Fruchtfleisch vorzüglich.

Sélection-Honigmelone, Fr. 12.90

Styling Judith Schwyter

Brasiliens Königin

In 16 Tagen ist Heiligabend. Zeit, innezuhalten und mir zu überlegen, wie ich Weihnachten verbringen will – nicht wie ich Weihnachten verbringen muss. Keine Zwänge, sage ich mir jedes Jahr – und halte es mittlerweile ein. Oft fliehe ich nach Cornwall ins gemietete Cottage. Winterspaziergänge, Kaminfeuer und Ohrensessel beruhigen. Leider wurde das urgemütliche Haus verkauft. Also dieses Jahr zu Hause? Nun, Winterspaziergänge im Jura sind auch schön. Gut eingepackt werde ich der klirrenden Kälte trotzen, die Landschaft geniessen und die Natur spüren. Nach der Schneewanderung geht es ab in die Beiz. Vielleicht zu Malou Zaugg in ihr Café du Sapin in La Cibourg bei La Chaux-de-Fonds. Ihr Braten wird geschätzt, ihre Frites sowieso. Alles ist hausgemacht und Madame allerliebst. Wobei das Ganze auch ohne Schnee und Kälte geht. Bei dem heutigen Klima weiss man ja nie. Übrigens: Wer den Jura ganz speziell erleben will, lässt sich das Buch «Magischer Jura» (AT-Verlag) von Pier Hänni schenken. Mit 29 Wanderungen zu Kapellen, Moorseen und Grossmutterbäumen. Kurz, zu Orten der Kraft.


MGB www.migros.ch

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schaufenster

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

IPODS | 55

Pods-Blitz Der neuste Streich aus dem Hause Apple ist jetzt auch bei M-Electronics erhältlich. Die vierte Generation des iPod nano ist unverschämt sexy und kleiner als je zuvor. Er bietet bis zu vier Stunden Videowiedergabe über das Zwei-Zoll-Display oder 24 Stunden Musik. Der neue iPod touch kommt sogar mit bis zu 32 GB Speicher und MultiTouch-Benutzeroberfläche daher. Ist das schon alles? Bei Weitem nicht! Bei M-Electronics sind auch der iPod classic und der iPod shuffle erhältlich. Die «kleinen Wunder» machen sich unter dem Weihnachtsbaum ganz besonders gut.

iPod touch, 8 GB, Fr. 339.—*, 16 GB, Fr. 439.—*, 32 GB, Fr. 579.—*, iPod classic, 120 GB, Fr. 379.—*, iPod nano, 8 GB, Fr. 229.—*, 16 GB, Fr. 299.—*, iPod shuffle, 1 GB, Fr. 79.—*, 2 GB, Fr. 109.—* * iPods finden Sie in folgenden M-Electronics-Filialen: www.migros.ch/electronics.

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An alle mit Milch-Allergie oder Lactoseintoleranz:

Falls Sie die Party Crackers Provençale (Art. 1102.316) in der

Migros gekauft haben, bitten wir Sie, das Produkt nicht zu essen. Auf der Verpackung fehlt in der deutschsprachigen Zutatenliste die Deklaration der Milchproteine, wodurch die Crackers für entsprechende Allergiker nicht unbedenklich sind. Betroffene können das Produkt gegen Rückerstattung des Verkaufspreises (Fr. 2.60) in jeder Migros-Filiale retournieren. Für Nicht-Allergiker besteht hingegen keine Gefahr; das Produkt ist qualitativ einwandfrei.


56 |

schaufenster

NEWS

RAPPENSPALTE

Zarte Lippen

Jill (22),

war die Schweizer Hoffnung bei «Popstars — Just 4 Girls», der erfolgreichen deutschen Castingshow. Jetzt ist die Zürcherin rausgeflogen.

Lippen sind wahre «Sensibelchen». Besonders in der kalten Jahreszeit trocknen sie schnell aus und werden rissig. LabelloSOS-Balsam beseitigt sofort Spannungsgefühle, lindert unangenehmes Brennen und macht strapazierte Lippen wieder weich und geschmeidig. Labello-SOS-Lip-Balm, Fr. 5.90

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

FASHION BY MIGROS

Schnee ahoi

ten, «Ich kann es kaum mehr erwarten, » bis ich wieder auf die Piste darf!» chnee Die sportliche Xenia (8) liebt Schnee er über alles. Natürlich in trendiger Ausrüstung. Schneewittchens Auftritt:

Areco-Mütze, Fr. 24.90* obscure-Snowjacke,

Fr. 109.—*

extend-Snowhose,

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Fr. 59.90*

obscure-Snowboardschuhe, Jill, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit acht Jahren haben wir am Strassenrand selbst gepflückte Blumensträusse an Passanten verkauft.

Fr. 79.—*

* Nur bei SportXX erhältlich.

Wo und was speisen Sie am liebsten auswärts?

Morgens knabbere ich gern an einem Feigen-NussBrötli vom Beck, abends leiste ich mir manchmal Sushi im Ishi in Zürich.

Für Liebe und Zuneigung. Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Meinen lieben Zwergspitz Sassy. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Lockeres Joggen auf der Finnenbahn in ZürichAltstetten. Was ist definitiv zu teuer?

Die Abos der öffentlichen Verkehrsmittel in Zürich. Und was zu günstig?

Eigentlich nichts. Für mich ist Zürich eine extrem teure Stadt. Eugen Baumgartner

Amors Früchte Früchte bringen vor allem in den kalten Wintermonaten Farbe und Abwechslung auf den Tisch. Das sollte sich aber nicht auf den Menüplan beschränken. Darum gibt es neu den Cosano Fruit Mix: zwölf Kondome in den fruchtigen Geschmacksrichtungen Banane, Kirsche und Orange. Sie ergänzen das breite Cosano-Sortiment von hauchdünn über extra gross bis genoppt. Die Gleitgels sorgen dafür, dass das Vergnügen nicht ins Stocken gerät.

Cosano Fruit Mix, je 4 x Banana, Cherry, Orange, 12 St., Fr. 7.90

Styling Judith Schwyter

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?


schaufenster

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

MOLFINA | 57

Bild Yves Roth, Styling Karin Aregger

Spielend leicht Frau sein

Damit während der Regel alles glatt geht: Die neuen Verpackungen von Molfina erfreuen das Auge. Dank Farbcodes sieht man jetzt noch einfacher, was drinsteckt.

E

s gibt wohl nur wenige Frauen, die ihre Regeltage geniessen. Mit Molfina können Sie auch in dieser Zeit alles tun und lassen, was Sie wollen und sich dabei rundum sauber und sicher fühlen. Die neuen

Verpackungen sind eine kleine Augenweide und verschönern den Alltag. Denn das neue Design der Damenhygieneartikel ist frisch und verspielt. Ausserdem sehen Sie dank den Farbcodes auf den ersten Blick, um welches Produkt

es sich handelt: Pink steht für Slipeinlagen, Türkis für ultradünne Binden, Blau für Tampons sowie Binden und Weiss-Hellblau für Intimpflege. Mehr Informationen zu den Produkten finden Sie unter www.migros.ch/molfina. TG

Slipeinlagen Bodyform Air, 36 St., Fr. 2.20, Ultradünne Binden Normal Plus, 14 St., Fr. 3.30 Intimtüchlein, einzeln verpackt, 15 St., Fr. 2.70 Tampons Regular mit Applikator, 30 St., Fr. 5.80


à la carte

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

| 59

Kochen mit der «Saisonküche» > PRISKA ZEMP

Happy mit Häppchen

Zuerst waren die Popsongs. Dann kam der Künstlername. Aus der Lehrerin Priska Zemp (28) wurde die Sängerin Heidi Happy. Kochen können sie beide.

Happy ist glücklich: Im Tonstudio schlägt Priska Zemp den Takt mit der Kochkelle, in der Küche rührt sie damit im Kochtopf.

H

eidi Häppli war dann doch zu doof. Aber Heidi Happy ging durch. An dem berühmt berüchtigten Abend unter Freunden bei Häppchen, Namensfindung und Co. Ein Name übrigens, der nicht unbedingt ihre Musik widerspiegelt. Eigentlich heisst Heidi Happy ja Priska Zemp. «Aber bleibt Priska Zemp im Gedächtnis haften?», fragt sie

lachend. Na ja. Mit Weitblick auf ihre Nordamerika-Tournee ist Heidi Happy wohl keine schlechte Wahl. Denn Heidi gehört zur Schweiz wie das Matterhorn zur Toblerone. Und wer kennt Toblerone nicht? Eben. Wobei sie zu Schokolade ein gemischtes Verhältnis hat, zumal ihr letzter Versuch, sich eine heisse Schokolade zuzubereiten, mit einer Pfanne

endete, in der Schokolade und Milch sich in einer traurig schwarzen steinharten Lava vereinigten.

Kochen und improvisieren Kochen kann sie trotzdem. Zemp liebt es bodenständig und unkompliziert. Und improvisieren geht auch. Wie heute im Tonstudio Soma in Zofingen AG. Hier hat sie

vor einigen Monaten bei Dave Hofmann, Frank Niklaus und Fabio Mantovani ihre neue CD «Flowers, Birds and Home» produziert, und hier kocht sie mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius gefüllte Rotzungenfilets. Tönt kompliziert, ist aber einfach. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 60


60 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Ganz nach Zemps Geschmack. Wobei die Musik auf ihrer neuen CD alles andere als einfache Kost ist. Da fliegen einem zu Beginn die Pauken, Vibrafone und Posaunen nur so um die Ohren. Musik zwischen Pop und Folk, die gewöhnungsbedürftig ist, aber fasziniert. Das sieht auch die Jury der Werkbeiträge 2008 des Kantons und der Stadt Luzern so: «Priska Zemp arbeitet sehr gezielt mit dem musikalischen Material. Und wenn man das Ganze wiederholt hört, ist zu spüren, wie raffiniert die Einfachheit daherkommt. Sie arbeitet mit subtilen, reduzierten kompositorischen Mitteln und schafft das Kunststück, jedem Lied einen neuen, unverwechselbaren Ton zu geben.» Oder mit anderen Worten: Heidi Happy schreibt ein wunderbares Stück neuer Schweizer Musikgeschichte.

legt.» Nun. Delikatessen müssen bei Zemp nicht sein. Und Pinzettenküche mag sie auch nicht. Restaurants mit befrackten Kellnern, deren steife Oberlippen die gute Laune verderben, schon gar nicht. Viel lieber sitzt sie in einer Luzerner Quartierbeiz, wie etwa dem «Neustädtli», bei einem Carajillo oder Coretto Grappa. «Bei einem

Jassabend ist es dann ein Kafi Schnaps», erklärt Zemp ihre bevorzugten Getränke für spezielle Abende. Ihr Tagesgetränk ist allerdings Tee. Und Tee passt gut zu ihrem erlernten Beruf. Als Kind wollte sie Lehrerin oder Sängerin werden. Nun. Sie liess es nicht beim Wunsch – und wurde beides.

Wobei sie den Lehrerberuf mittlerweile an den Nagel gehängt hat. Priska Zemp setzt auf Heidi Happy. Und wenn man sie so reden hört, glaubt man ihr aufs Wort, dass sie glücklich ist. Zufrieden mit sich und der Musik, die sie in Eigenregie komponiert und arrangiert. Hier im Tonstudio in Zofingen. Heute sind es aber nicht

Schritte auf dem Weg zu den gefüllten Rotzungenfilets B

A

«Stelle! U nid lege. Genauso …» … singt Endo Anaconda von Stiller Has in seinem Lied «Znüni näh». Und genauso sagt es Köchin Andrea Pistorius zu Priska Zemp. «Sieht einfach schöner aus, wenn die Rotzungenröllchen stehen», ergänzt sie. Denn schon sind die Rotzungenfilets mariniert, ist die Lachsforelle entgrätet, gewürzt und im Mixer püriert und abgeschmeckt. Und Zemp hat die Füllung auf den halbierten Rotzungenfilets verteilt und zu neckischen Röllchen geformt. «Stelle! U nid lege», hört man Pistorius summen. «Genauso», ergänzt die starke Stimme von Zemp. Das Kochduo versteht sich. Trotz ihres Erfolgs hat Zemp die Bodenhaftung nicht verloren. Dies, obwohl die «NZZ am Sonntag» und der «Züritipp» sie mit Popgrössen wie der Irin Roisin Murphy oder der Kanadierin Leslie Feist verglich. Und die «Weltwoche» hielt fest: «Priskas Stimme ist leicht kehlig und mit einer Delikatessschicht Heiserkeit be-

Mehr Rezepte: www.saison.ch

C

A Das aromatische und doch einfache Gericht benötigt nicht viele Zutaten: Rotzunge, Lachsforelle, Zitrone, Pfälzer Rüben und Karotten und ganz wenig mehr. B Kochen leicht gemacht: Der Aufwand ist gering, die Zubereitung unkompliziert. C Mit Heidi Happy am Tellerrand: Selbst im Tonstudio werden Rotzungenfilets in Form gebracht. Vorgängig einfach die pürierte Lachsforelle auf den Filets verteilen und dann eben «röllele». D Da war doch noch was: «Nid eso, nei nei, nid eso hani gseit. Nei, nid eso, losit, nid eso, nei nei, nid eso hani gseit. Stelle! U nid lege.»

D


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die Töne, sondern die subtilen Aromen der gefüllten Rotzungenfilets, die Heidi happy machen.

PRISKA ZEMP | 61

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Zutaten 6 Rotzungenfilets, ca. 600 g Salz, weisser Pfeffer 1 EL Zitronensaft 3 Karotten 100 g Lachsforellenfilet ohne Haut 0,5 dl Vollrahm 2 Pfälzer Karotten 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben 1 Schalotte 1 EL Butter 1 dl Noilly Prat 2 dl Fischfond 1 EL Tomatenmark 150 g Crème fraîche

Zubereitung 1) Rotzungenfilets mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft 10 Minuten marinieren. 1 Karotte klein schneiden, in wenig Salzwasser gar kochen, kalt abschrecken. Lachsforellenfilet entgräten und klein schneiden. Im Mixer zusammen mit 2 EL der gekochten Karotte pürieren. Rahm dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Rotzungenfilets der Länge nach halbieren, mit der Farce (Füllung) bestreichen. An der Breitseite beginnend aufrollen. Mit Zahnstocher fixieren. 2) Beide Karottensorten in kleine Würfel schneiden. Schalotte fein hacken und in der Butter dünsten. Karottenwürfel dazugeben. Mit Noilly Prat und Fischfond ablöschen. 5 Minuten köcheln. Fischröllchen

darauflegen. Zugedeckt 8—10 Minuten garen. Röllchen und Gemüse warm stellen, Flüssigkeit in eine weite Pfanne giessen und nochmals aufkochen. Tomatenmark und Crème fraîche dazugeben, kurz weiterköcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. 3) Gemüse auf vorgewärmten Tellern verteilen, Rotzungenröllchen darauf anrichten. Sauce mit dem Pürierstab schaumig schlagen und darübergiessen. Dazu passen feine, dünne Nudeln oder pürierte Kartoffeln.


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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

KOCHTIPPS | 63

TIPPS DER WOCHE

Die Knolle Topinambur Helianthus tuberosus: Der Name klingt exotisch. Mit ihren gelben Blüten ähnelt die Pflanze der Sonnenblume. An ihren Wurzeln bilden sich mehrere Knollen, wie bei der Kartoffel. Die Schalenfarbe wechselt von Hellbraun bis Violett. Das Fleisch ist immer weiss. Seit einiger Zeit wird Topinambur auch in der Schweiz wieder angebaut.

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Ernährungsinfo: Die Topinambur hat einen hohen Nährstoffgehalt und bietet reichlich Mineralstoffe und Vitamine. Da die Knolle in ihren Kohlenhydraten viel Insulin enthält, ist sie als Gemüse auch für Diabetiker gut geeignet. 100 g enthalten 2,4 g Eiweiss, 0,4 g Fett, 4,8 g Kohlenhydrate und 138 kJ/33 kcal.

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Vor- und zubereiten: Topinambur muss man nicht schälen. Beim Waschen die Schale gut abbürsten. Man kann die Knollen roh als Salat zubereiten oder wie Kartoffeln dämpfen, braten und auch backen. Kochen ist weniger zu empfehlen, denn dabei gibt die Topinambur ihren fruchtzuckerhaltigen Saft ins Kochwasser ab und schmeckt danach fade und etwas bitter. Serviertipps: Für Salat können die Knollen gehobelt oder geraspelt werden. Zitronensaft verhindert die Braunfärbung. Gegarte Topinambur schmecken süss und nussartig. Das Aroma verstärkt sich noch, wenn man in Butter gebräuntes Paniermehl oder geröstete Buchweizensamen beifügt.

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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

AGENDA

Baumsack

Über die Festtage schmückt der goldige Baumsack den Fuss des Christbaums. Danach dient er als Verpackung für Ihren Baum, den Sie so sauber an der Sammelstelle deponieren können, ohne den Boden mit Nadeln zu übersäen. Der Sack wird in Behindertenwerkstätten auf Getreidebasis hergestellt und ist daher zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Er wird zum Preis von 8 Franken in den Zentren Avry, Bulle, La Chaux-de-Fonds und Marin verkauft. Pro verkauften Sack überweist die Migros Fr. 2.10 an Handicap International.

Erich Meuwly, der neue Leiter der am 23. September eingeweihten Filiale in Düdingen.

Am Fuss des Weihnachtsbaums dient der Sack als Dekoration.

Grundsatzfragen und Ersatzwahl Die 258. Sitzung des Genossenschaftsrats.

Bild: Migros-Archiv

A

m 12. November trafen sich die Mitglieder des Genossenschaftsrats im Rahmen der einladenden Auberge La Sauge am Broye-Kanal, der den Neuenburger- mit dem Murtensee verbindet. Die Präsidentin Nathalie Fellrath befasste sich kurz mit dem stolzen Alter des Gebäudes von 500 Jahren.

Nach den Festtagen kann darin der trockene Baum eingepackt und einfach entsorgt werden.

Langjähriges Mitglied als Ersatz Aufgrund ihres Umzugs musste Mélina Arena als Mitglied der De-

legiertenversammlung des MGB ersetzt werden. Als Nachfolgerin wählte der Genossenschaftsrat in geheimer Abstimmung MarieClaude Cotting-Kunz, die seit acht Jahren Mitglied ist.

Angemessen auf die Situation reagieren In seinem Bericht vermittelte Damien Piller, Präsident der Verwaltung, ein realistisches Bild der gegenwärtigen Wirtschaftslage und wies vor allem auf die Stärken hin, über die ein Unterneh-

men wie das Unsrige verfügt. Da die Migros Neuenburg-Freiburg nicht auf die Krise gewartet hat, um unumgängliche Massnahmen zur Sicherung der finanziellen Gesundheit und des inneren Gleichgewichts zu ergreifen, ist sie zweifellos zu einer Reaktion in der Lage. Anlässlich der Berichte über das GDI-Seminar und die Delegiertenversammlung wurde über LESEN SIE WEITER AUF S. 69


ihre region

NEUENBURG-FREIBURG | 69

Bilder: Freenews, Verena Keller – schweizerische Vogelstation

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Das Naturschutzzentrum La Sauge des Schweizer Vogelschutzes grenzt an die Auberge La Sauge und das Naturreservat La Grande Cariçaie.

den Alkoholverkauf in den Migrolino-Shops und die Preisanschrift auf den Artikeln diskutiert. Die zweite Frage löste zahlreiche Reaktionen aus und soll zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aufgegriffen werden.

Bericht der Kommissionen Nicole Lehner-Gigon, Präsidentin der Kommission für kulturelle und soziale Belange, stellte die an der letzten Sitzung geprüften Dossiers vor. Unter den sehr engagierten Neumitgliedern entbrannten lebhafte und eingehende, aber auch konstruktive Diskussionen. Daniel Bena, Präsident der Sortiments- und Filialkommission, unterstrich die bewundernswerte Energie und das beispielhafte Engagement der Mitarbeiter, welche die Eröffnung des neuen Marin Centre ermöglichten. Eine Information aus erster Hand gab Daniel Bena erfreut bekannt: Am 29. und 31. Dezember wird in einer Migros-Filiale ein

Ein qualifiziertes Personal, das stets auf die Fragen der Kunden eingeht.

sehr rundes Geschenk auf die einkaufenden Kunden warten. Nicht verpassen!

Bericht des Geschäftsleiters In seiner Präsentation kam Fabrice Zumbrunnen, Geschäftsleiter der Genossenschaft, nochmals

auf den technischen Exploit und das enorme Engagement zu sprechen, das für den Umzug von 25 000 Quadratmetern Verkaufsfläche notwendig war, um die erste Phase des neuen Marin Centre unter optimalen Bedingungen eröffnen zu können. Er begrüsste das Engagement seines ganzen

Teams und freute sich, ab sofort über ein Gebäude mit MinergieZertifikat zu verfügen, das Ende 2011 eines der schönsten Einkaufszentren der Schweiz sein wird. Fabrice Zumbrunnen beantwortete anschliessend Fragen des Genossenschaftsrats und hielt sich mit der Zweckbestimmung der Klubschulen auf, die in der ganzen Schweiz Kurse zu konkurrenzlosen Preisen anbieten, sodass eine sehr grosse Teilnehmerzahl Zugang zu Ausbildung erhält. Bei dieser Arbeit unserer Kulturabteilung handelt es sich um den sichtbarsten Aspekt des MigrosEngagements für die Kultur. Die Migros Neuenburg-Freiburg hat vor drei Jahren zudem den mit 50 000 Franken dotierten Grand Prix Culturel geschaffen. Er soll ein bestimmtes Werk unterstützen. Preisträger des Grand Prix 2008 ist Sebastian Muniz aus La Chaux-de-Fonds mit seiner Kreation «ICI», die im Laufe des Jahres 2009 im Fun’Ambule Neuenburg installiert wird. Kunstliebhaber vormerken! csc

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 256, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 83 37 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch


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ihre region

NEUENBURG-FREIBURG

Einblick in Ihre Genossenschaft

Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Tausende kleiner Christbäume aus Sommentier verschönern unsere Gegend.

Ein Christbaumwald in der Freiburger Landschaft.

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

mit Tannen bepflanzt. Im Jahr 2002 wagte er den grossen Schritt: Auf 12 Hektaren rund um den Familienhof kommen nach und nach die Triebe von Tausenden kleiner Tannenbäumchen zum Vorschein! Langsam, denn es vergehen sechs bis zehn Jahre, bis sie die notwendige Grösse von ein bis zwei Metern erreichen. In dieser Zeitspanne benötigen sie viel Pflege, damit sie eine schöne Form erreichen, wenn es Zeit für die Ernte ist. Seit 25 Jahren beliefert Alexandre Castella die Migros-Filialen der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg mit Christbäumen. Bäume, die sehr gut in die Produktlinie «Aus der Region. Für die Region.» passen. «Den Leuten

liegt die Umwelt immer mehr am Herzen, und sie entscheiden sich gerne für regionale Produkte. Wenn die Transportwege dadurch stark verkürzt werden, gelangen die Tannen auch frischer in die

Geschäfte, und man kann bei Bedarf leicht noch mehr schneiden», erklärt der Produzent aus der Glâne-Region, der sich seit dem vergangenen Jahr zudem im biologischen Landbau versucht. FS

Umweltfreundliche Frische Fast alle Christbäume in der Migros stammen aus der Schweiz. Die Migros Neuenburg-Freiburg und Alexandre Castella bieten sogar Bäume aus der Glâne-Region an, die leicht am Logo «Aus der Region. Für die Region.» erkennbar sind.

Alexandre Castella hat sich dem Anbau und Handel von Christbäumen verschrieben.

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Nächste Woche: Mitarbeiter und Weihnachtsmann

Bilder: Cramatte JL

T

annenwälder hat es im Kanton Freiburg reichlich. Und dennoch sorgte Alexandre Castella für einiges Schmunzeln, als er beschloss, Tannen anzubauen. Denn seine Nadelbäume sind etwas Besonderes: Sie verzieren unsere Häuser an Weihnachten! Der grösste Christbaumproduzent ist Dänemark. In der Schweiz gibt es nur wenige grosse Christbaum-Anbauer. Alexandre Castella ist auf jeden Fall der einzige im Kanton Freiburg. Ein Spezialgebiet, das er gut kennt, denn seit 1983 importiert der Bauer aus Sommentier Christbäume. Er hat nebst seiner Tätigkeit als Grosshändler immer auch eine kleine Fläche von rund drei Hektaren


DA HABEN SIE DAS GESCHENK! DIE DOPPEL-CD «DER HAUSMANN_LIVE IM MILLER’S STUDIO» IST UNS ERSCHIENEN. BÄNZ FRIEDLI TRÄGT DIE WITZIGSTEN KOLUMNEN AUS DEM «MIGROS-MAGAZIN», DIE FRECHSTEN «ZYTLUPEN» VON RADIO DRS1 UND DIE SCHRÄGSTEN «PENDLERREGELN» AUS «20 MINUTEN» VOR. 2 CDS, RANDVOLL MIT GESCHICHTEN, DIE DAS FAMILIENLEBEN SCHRIEB, VON «EY, MONN, WO ISCH PROBLEMM?!» BIS «ICH POLIERE, ALSO SPINN ICH!» – MAL URKOMISCH, MAL NACHDENKLICH, IMMER LEBENSECHT. «Wortgewandt präsentiert Friedli seine Alltagsgeschichten und treibt dem Publikum Lachtränen in die Augen.» Zürcher Oberländer «Eine Lesung voller Witz, Spott und Selbstironie.» Berner Zeitung «Mit spitzer Zunge und in atemberaubendem Tempo braust und poltert der Migros-Kolumnist durch die Freuden und Sorgen, die zum Alltag jeder Hausfrau und Mutter gehören.» Unter-Emmentaler

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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

| 73

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ERZIEHUNG

Väter im Clinch

Neue Frage Hat Ihr Mann sich schon mal darum bemüht, Teilzeit zu arbeiten? > ja, erfolgreich > ja, erfolglos > nein

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten

Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Was, wenn Sie Ihr über achtjähriges Kind beim Lügen erwischen? > es passiert nichts > wir reden darüber > es gibt eine Strafe So haben unsere Leser geantwortet:

Hin und her gerissen: Väter wären gerne mehr mit ihren Kindern zusammen, doch Job und Geld stehen im Weg.

B

loss durchschnittlich zwanzig Minuten verbringen Schweizer Kinder täglich mit ihren Vätern. Das berichtet Avanti Papi, die Vereinigung progressiver Väter. Ein Missstand, finden deren Mitglieder. Viele von ihnen möchten weniger arbeiten, um mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können.

Warum es aber oft beim Wunsch bleibt, zeigt eine Umfrage unter 317 Vätern. Das Ergebnis: 80 Prozent der voll arbeitenden Männer würden gerne das Pensum zugunsten von Familienzeit reduzieren. Allerdings hätte dann etwas mehr als die Hälfte nicht mehr genug Geld zur Verfügung. Gut jeder vierte Vater gibt an, dass die

MULTIMEDIA

Bilder Getty Images, AP/Keystone, phototek.net

Hypochonder googeln sich krank

Das Internet ist ein Paradies für Hypochonder. Dort finden sie Online-Bestätigungen für ihre Leiden in Hülle und Fülle. Wo im realen Leben Mitmenschen ist in der und Ärzte beschwichtigen, besc virtuellen Welt die Bahn frei für pessimistische Diagnosen. Eine Studie von v Microsoft zeigt: Us User fühlen sich umso kr kränker, je mehr me medizinische Recherch chen sie im Web tätigen. Fors Forscher raten, für medizi medizinische Nachforschungen nur nu Expertensites mit Gütesieg Gütesiegel (www.afgis.de, www.hon. www.hon.ch) zu nutzen.

Arbeit eine zeitliche Reduktion nicht erlaube, und bei 13 Prozent würde die Firma nicht mitspielen. Ein echter Lichtblick sind die Vorgesetzten: Nur sieben Prozent würden sich laut der Umfrage einer Reduktion des Pensums widersetzen.

8 % es passiert 22 % es nichts gibt eine Strafe 70 % wir reden darüber

Die ganze Umfrage: www.avanti-papi.ch/ umfrage.html

SEX & LIEBE

Narben machen sexy Narbengesichter entspreche entsprechen zwar nicht dem Schönheitsideal, do doch sie machen Frauen an. Das belege belegen diverse heisse Liebschaften in Film und Wirklichkeit. Zum Be Beispiel die Ehe von Topmodel Heidi Klum und Sänger Seal (im Bild), dessen Gesicht von Narben über übersät ist. Weshalb Frauen mä männliche Narben trotzdem an anziehend finden, fanden Wiss Wissenschafter der Universität Live Liverpool (GB) heraus: Frauen as assoziieren mit Narben Mut, Ve Verwegenheit und einen ho hohen Testosteronspiegel. www www.focus.de


74 | Migros-Magazin gaz 50, 8. De Dezember Dezem zember zem ber 2008 2008

Naschkatze Adrienne und ihre Geschwister haben mit Fimo gebastelt: Tatzelwurm, Fotohaltersockel und die bunten Figuren sind aus der Modelliermasse hergestellt. Auf der Rückseite der flachen Gestalten kleben Magnete, sodass sie am Kühlschrank haften.

Elianes ganzer Stolz: Gedörrte Apfelscheiben, hübsch verpackt in Cellophan oder in ein dekoratives Körbchen gefüllt. Für die grosse Kerze wurde Wachs in eine alte Plastikflasche gefüllt und diese danach zerschnitten. Docht nicht vergessen!


besser besser leben leben

Selber gekocht, abgefüllt und beschriftet: Robins Weihnachtsgeschenk für Tanten und Onkel ist sein Quittengelee — ein Augenund Gaumenschmaus!

ERZIEHUNG E RZIEHUNG | 75 75

Es kommt doch von Herzen

Wenn Kinder Erwachsene beschenken, sind gute Ideen und psychologisches Gespür gefragt. Denn nicht alle Kinder sind so künstlerisch begabt und nicht alle so zum Basteln motiviert wie Robin, Adrienne, Eliane und Oliver.

W

enn an der Nudelmaschine bunte Fimokrümel und auf dem Parkettboden Wachsreste kleben, wenn Kinder plötzlich geheimnisvoll tun und wochenlang mit Leim- und Farbspuren an den Händen herumlaufen – dann ist die Zeit wieder gekommen, da die Kleinen für die Grossen Weihnachtsgeschenke anfertigen. Sie malen, kleben, hämmern, kneten,

formen und kochen, was das Zeug hält: meist voller Elan, Tatendrang und mit Bergen von Ausgangsmaterial, das in sinnvolle, brauchbare, hübsche Gegenstände verarbeitet werden will. Auch im Hause Eschmann in Zürich sind seit Wochen drei Knirpse am Werken und Kochen. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 77


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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Rasch gebastelt

Eine Wolke aus Wachs- und Guetsliduft wabert dem Besucher entgegen, als Judith Eschmann (42) die Türe ihres Reihenhäuschens öffnet. «Es ist ein bisschen chaotisch», sagt sie entschuldigend mit Blick aufs Buffet im Wohnzimmer. Dort stapeln sich farbige, selber gegossene Kerzen und abstrakte Figuren aus bunter Knetmasse. Neben glitzernd beschriebenen Weihnachtskarten reihen sich Joghurtgläser mit hellrotem Gelee und Etiketten, die verkünden: «Robins Quitenschle».

> Briefbeschwerer oder Bleistifthalter aus bemaltem Ton. > Fotos oder Zeichnungen der Kinder als Tischset laminiert. > Hand- oder Fussabdrücke auf Geschirrtüchern oder Shirts. > Seifen giessen (mit gekauftem Set). Kleine Gegenstände (zum Beispiel Herzen) einschliessen. > Monatskalender mit Fotos, Zeichnungen, Scherenschnitt. > Mobiles aus WC-Papierrollen. > Aus einem Ballon, in Pappmaché (Zeitungen und Kleister) gehüllt, wird ein Sparschwein.

Kerze aus der Flasche und Fotohalter Robin (8) ist Eschmanns ältester Sohn und hat dieses Jahr fleissig Konfi gekocht. Seine kleine Schwester Eliane (4) verrät: «Ich bastle am liebsten mit Fimo.» Und die sechsjährige Adrienne präsentiert mit breitem Grinsen einen ganzen Korb voller getrockneter Apfelringe: «Es hat noch mehr», sagt sie und schiebt sich rasch einen Ring in den Mund. Wenn man näher hingeht, entdeckt man eine grosse flaschenförmige Kerze, die mit Hilfe einer Plastikflasche entstanden ist, und einen Tatzelwurm, der als Fotohalter dient. All dies sind Geschenke für Weihnachten, entstanden unter Anleitung von Mutter Judith. Dabei ist sie in erster Linie für die Materialbeschaffung zuständig, hat ein Auge darauf, dass keine grösseren Schäden entstehen und beseitigt nach getaner Arbeit möglichst alle Spuren. «Beim Konfikochen oder Kerzengiessen muss ich natürlich dabei sein», sagt sie, «ansonsten lasse ich meinen Kindern freie Hand.» An Motivation mangle es den dreien nie, im Gegenteil: Manchmal muss sie die kindliche Bastelwut sogar bremsen.

Lustvoll basteln und mit Stolz schenken Für Eltern von weniger eifrigen Bastlern haben wir Tipps zusammengetragen, für einfach herzustellende Geschenke, ungetrübte LESEN SIE WEITER AUF SEITE 79

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Für die Kerzen gibt es Sets zu kaufen. Geeignet sind aber auch Wachsresten und hitzebeständige Formen. Mit einem Tropfen Parfüm bekommen die Kerzlein eine persönliche Note.

Lust und Frust beim Basteln mit Kindern Anleiten, helfen, korrigieren, verschönern? Wie sehr sollen Eltern die Kinder unterstützen, wenn diese beim Werken nicht weiterkommen? Irene Rohrer (42), Psychologin mit Schwerpunkt Entwicklungspsychologie (www. irenerohrer.ch) und Mutter von zwei Kindern, empfiehlt: > Überlegen Sie sich, was der erwachsene Beschenkte wirklich brauchen kann. > Geben Sie den Kindern eine Auswahl an möglichen Geschenken.

> Geben Sie den kleinen Künstlern Tipps, aber erwarten Sie nicht, dass sie sich auch daran halten. > Drängen Sie den Kleinen Ihre eigenen Vorstellungen von Farbe und Form nicht auf. Bessern Sie die Werke der Kinder auf keinen Fall nach. Geduld ist oberstes Gebot. > Wichtiger als Perfektion sind Spass und Erfolgserlebnisse, die Kinder beim Basteln und Schenken haben. > Ist das Kind unmotiviert, fragen Sie, ob es wirklich etwas Selbergemachtes verschenken möchte.

Ein schön gestalteter Brief oder ein Zeitgutschein ist eine Alternative. > Planen Sie für die Anfertigung mehrere Wochen ein und lassen Sie die Kinder jeweils dann basteln, wenn sie Lust haben. > Überlegen Sie zusammen mit dem kleinen Handwerker, welches Geschenk für welche Person bestimmt ist. So trennt es sich in der Regel gut von seinem Werk. Klappt das aber trotz Planung nicht, versprechen Sie, später ein Duplikat herzustellen. Versprechen unbedingt einhalten!


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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Werkstunden und den Umgang mit den Gaben von mehr oder weniger talentierten kleinen Künstlern. Denn die Angelegenheit ist für das Kind erst abgeschlossen, wenn es das Kunstwerk überreicht hat. «Natürlich wollen meine Kinder dabei sein, wenn ihr Geschenk ausgepackt wird», sagt Judith Eschmann. Und in dem Moment kommt die grösste Herausforderung in Sachen Kindergeschenke auf sie zu: «Meine Jüngste, Eliane, will ihr Geschenk oft gleich wieder mit nach Hause nehmen», sagt die Mutter lachend.

Auf Kinder eingehen

Das Rezept heisst Früchte und Fantasie: Robins «Quitenschle», bunt dekoriert und in hübsche Gläser abgefüllt.

Text Yvette Hettinger Bilder Tina Steinauer Styling Erica Matile

www.migrosmagazin.ch Motivieren Sie Kinder dazu, Geschenke zu basteln? Helfen Sie mit? Der Test und das Forum.

Gabriela Muheim (42) bietet Gestaltungs-Workshops für Kinder an. Sie empfiehlt: > Drei- bis fünfjährige Kinder lieben Wasser-, Acryl- und Fingerfarben. Nichts Zerbrechliches verwenden! > Sechs- bis Achtjährige mögen Gips: Mit Gipsbinden Gesichtsabdrücke nehmen oder Formen aus Gips giessen und bemalen. > Für Grössere eignet sich die Serviettentechnik. > Jede Idee des Kindes sollte aufgenommen und nach seinen Fähigkeiten — eventuell mit Hilfe von Büchern — umgesetzt werden. > Ein guter Bastelleim ist ein Muss. Einzelne Elemente mit Gipsbinden oder Kleister verbinden. > Mit Glitzersteinchen und bunten Federn dekorieren. > Kinder sollen die Arbeit geniessen. Mit Stress und Überforderung geht das nicht. Weitere Ideen: www.gabriela-art.ch

KINDERGESCHENKE VERDANKEN Psychologin Irene Rohrer rät: > Egal, wie das Geschenk aussieht, das Sie bekommen, zeigen sie selektive Authentizität: Alles, was Sie sagen, muss echt sein, aber sagen Sie nicht alles, was echt ist. > An jeder Bastelarbeit findet sich irgendein Detail, das man aufrichtig loben kann. > Können Sie nichts Schönes entdecken, bedanken Sie sich wenigstens für die aufgewendete Zeit und loben Sie den Fleiss. > Sieht man dem Geschenk an, dass es lustlos angefertigt wurde, darf man das Kind auch mal unter vier Augen fragen, ob es Spass beim Basteln hatte. Eventuell dem Kind sagen, dass es völlig okay sei, wenn es kein

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Oliver hat die ecru-weisse Kochschürze bedruckt mit einem Kartoffelstempel. Die Blume ist handgemalt.

Geschenk macht. Das kann den Druck vom Kind nehmen, den die Erwachsenen mit dem Geschenkerummel oft unbewusst ausüben. > Gefällt das Geschenk, wird es natürlich ausgestellt oder benützt — und umgekehrt. Auch hier authentisch bleiben! Liegt ein Gegenstand jedoch nur noch unbeachtet herum, kann man an die Entsorgung denken. Legen Sie ihn vorerst zur Seite. Kommt keine Reaktion, kann man ihn verschwinden lassen. Tipp: Vorher zur Erinnerung ein Foto machen. > Denken Sie daran: Kinder spüren sowieso, ob ein Geschenk gut ankommt oder nicht. Bleiben Sie freundlich, aber spiegeln Sie keine unechte Freude vor. Dem Kind am wichtigsten sind Ihr ehrliches Interesse und Ihre aufrichtige Meinung.


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So wird jeder ein Marc Forster

Dank Handys ist Filmen so alltäglich wie noch nie. Wer jedoch auf Qualität setzt und dem zurzeit berühmtesten Schweizer Filmregisseur nacheifert, kommt um den Kauf einer digitalen Videokamera nicht herum. Weshalb das so ist und worauf zu achten ist.

Drei digitale Videoformate Camcorder unterscheiden sich vor allem durch ihre Aufzeichnungstechniken: > AVCHD (Advanced Video Codec High Definition): Komprimiertes digitales Format mit hoher Auflösung, kommt bei neueren Camcordern zum Einsatz. > HDV (High Definition Video): Videoformat für hochaufgelöste Filme, Weiterentwicklung des DV-Formats. HDV bietet Auflösungen in den beiden Standards 720p und 1080i im Bildformat 16 : 9. > Mini-DV-Band: Kassettenformat für Camcorder.


besser leben

kleiner

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ängst gibt es Mobiltelefon-Filmfestivals, bei denen passionierte HandyRegisseure zeigen, dass auch mit kleinster Auflösung und minimaler Filmtechnik kleine Kunstwerke mit eigener Ästhetik entstehen können. Vor allem im Zeitalter von YouTube stellt sich die Frage: Wer braucht heutzutage noch eine Videokamera, wo doch fast jedes Mobiltelefon und jeder digitale Fotoapparat filmen kann? Nun: Handys und Fotoapparate mit Filmfunktion sind zwar handlich und deshalb stets einsatzbereit für Spontanaufnahmen. Wer aber höhere Ansprüche an seine Heim- oder Ferienvideos stellt, greift nach wie vor besser zu einer digitalen Videocam.

Höhere Bildqualität, weniger verwackelt «Richtige» Videokameras liefern im Gegensatz zu Handykameras eine hervorragende Bild- und Tonqualität, sie bieten mehr Einstellmöglichkeiten, eine komfortablere Bedienung und verfügen über eine grössere Speicherkapazität. Ein Vorteil der Videocams, der oft vergessen geht: Die Aufnahmen verwackeln weniger, da diese Kameras meist schwerer sind und besser in der Hand

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liegen als ein Fotoapparat oder ein Mobiltelefon. Doch welche Kamera eignet sich für wen? Dass viele Videokameras sich äusserlich ähneln, täuscht darüber hinweg, dass es im Videobereich Kameratypen gibt, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. Dies betrifft vor allem die Speichermöglichkeiten (siehe Box unten) und das Videoformat, in dem sie das Geschehen aufzeichnen (siehe Box Seite 80). Wer eine Reisekamera sucht, braucht robuste, auswechselbare Speichermedien; wer lange Sequenzen filmt, möglichst viel Speicherplatz; und wer keinen Computer bedienen möchte, stellt mit seiner Kamera direkt DVDs her, die sich mit dem DVD-Player abspielen lassen. Grundsätzlich lassen sich die Kameras in Modelle einteilen, die Filme auf eine Festplatte, auf Speicherkarten, auf eine DVD oder auf Band aufzeichnen. Letztere Methode ist zwar noch weit verbreitet, neue Kameras verfügen jedoch nur noch selten über diese Möglichkeit. Viel mehr im Trend sind Harddiskkameras und solche, die mit Speicherkarten arbeiten. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 83

Jede Kamera speichert anders > Speichern auf Festplatte: Kein anderes Speichermedium bietet so viel Platz für Filme wie eine Harddisk. Heute sind Kameras mit bis zu 120 GB Speicherplatz (ca. 50 Stunden Aufnahme) erhältlich. Nachteile der Festplatte: Sie ist relativ anfällig auf Beschädigungen, falls die Kamera einmal runterfallen sollte. > Speichern auf Speicherkarten: Die kleinsten und leichtesten Kameras sind meist mit Speicherkarten ausgerüstet. Diese brauchen am wenigsten Platz und sind sehr robust, weil der Speicher keine beweglichen Teile hat. Im Vergleich mit anderen Medien sind sie etwas teurer. Vorteil: Mit dem Kauf neuer Karten lässt sich der Speicherplatz immer wieder erweitern.

> Speichern auf DVD: Die wohl einfachste Methode, Filme von der Kamera auf das Fernsehgerät zu bringen. Allerdings eignet sich die DVD nicht für die Nachbearbeitung am Computer, da die aufgenommene Qualität gegenüber anderen Medien schlechter ist. Zudem ist der Speicherplatz dieser Mini-DVDs mit 1,4 GB recht klein. > Speichern auf Band: Viele Hobbyfilmer schwören noch immer auf dieses System, das man aber in den Läden immer seltener findet. Mini-DV-Kassetten sind robust, bieten viel Speicherplatz und sind ideal zum Archivieren. HD-Videos lassen sich mit HDV-Kamera und auch mit einem nicht ganz so schnellen PC bestens bearbeiten.


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■ Arabische Halbinsel und der Persische Golf ■ Ursprüngliches Muscat ■ Perlen der Emirate ■ Endlose Weiten der Wüste ■ Grandiose Architektur ■ Abu Dhabi und Bahrain

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Zürich – Dubai (V.A.E). Flug von Zürich nach Dubai. Ankunft spätabends, anschliessend Transfer zum Hafen und Einschiffung auf die «Costa Classica». 2. Tag: Dubai (V.A.E). In der arabischen Metropole Dubai leben 674 000 Einwohner. Diese machen 97% der Bevölkerung der Vereinigten Arabischen Emirate aus. Die Stadt stellt das wirtschaftliche Zentrum der Vereinigung dar, weil sie den einzigen natürlichen Hafen am Persischen Golf besitzt. Um 13 Uhr heisst es «Leinen los» und Ihr Kreuzfahrtschiff nimmt Kurs Richtung Oman. 3. Tag: Muscat (Oman). Im Oman werden die Mythen und Legenden des alten Arabiens lebendig. Lernen Sie die alte Hafenstadt mit dem Muttrah Souk kennen oder besuchen Sie die faszinierende Oasenstadt Nizwa – die Heimat von «Sindbad dem Seefahrer». Aufenthalt von 9 bis 19 Uhr. 4. Tag: Fujairah (V.A.E). Das 1 150 km2 grosse Emirat Fujairah liegt im

Osten der Halbinsel Musandam am Indischen Ozean und ist am besten auf einer Küstenfahrt zu erkunden. Fujairah ist auch ein guter Ausgangspunkt für Jeeptouren in die Wüste oder in die Berge. Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 5. Tag: Abu Dhabi (V.A.E). Innerhalb von nur dreissig Jahren hat sich Abu Dhabi mit Hilfe der Öl-Dollars vom kleinen Fischerort zu einem glänzenden Manhattan am Arabischen Golf entwickelt. Eine funktionierende Mischung aus ultramodernen Wolkenkratzern und traditionellen Stilelementen. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 6. Tag: Bahrain (Bahrain). Bahrain ist ein Inselstaat auf einem Archipel im Persischen Golf. Der Name Bahrain bedeutet «Zwei Meere». Die Insel besitzt buchstäblich zwei Meere: das Meer, welches die Insel umgibt, und ein Meer von Grundwasser. Bummeln Sie durch die vielen schmalen Gassen mit den kleinen Moscheen und den alten arabischen Häusern. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 7. Tag: Dubai (V.A.E). Die Metropole Dubai ist bekannt als Standort

der Erdölförderung. In den letzten Jahren ist Dubai als Touristenstadt immer beliebter geworden, da es die Atmosphäre aus 1001 Nacht mit Modernität und abstrakter Architektur zu verknüpfen weiss. Dubai - Stadt der Kontraste. Neben den traditionellen Wallfahrtsorten steht in der westlich orientierten Stadt das einzige 7-Sterne-Hotel der Welt: Das «Burj al Arab». Aufgrund des Reichtums der Stadt gibt es hier auch praktisch keine Kriminalität. Die quirlige, internationale Hafenstadt ist auch ein erstklassiger Einkaufstipp. Ankunft um 13 Uhr. 8. Tag: Dubai (V.A.E). Der heutige Tag steht Ihnen in Dubai zur freien Verfügung. Ausschiffung am Abend und Transfer zum Flughafen. 9. Tag: Dubai (V.A.E.) – Zürich. Nach Mitternacht Linienflug ab Dubai nach Zürich.

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Serviceentgelt oblig. 6.50 Euro pro Tag Ausflüge (an Bord buchbar) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung Auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss, sowie ein Visum, welches Sie bei Einreise erhalten. Einschiffung sonntags möglich ab 20 Uhr inkl. Benützung der Bordeinrichtungen. Die Kabine kann jedoch erst nach dem Abendessen bezogen werden. Ausschiffung sonntags: Die Kabine muss bis spätestens 16 Uhr geräumt werden, jedoch können die Bordeinrichtungen bis zum Abend genützt werden bzw. das Abendessen im Buffet Restaurant eingenommen werden.

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Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Kameras für jedes Bedürfnis

DAS SAGT DER EXPERTE Video-Experte Simon Gabathuler, Kursleiter für Filmkurse bei der Klubschule Migros.

Für Langfilmer: Die Sony HDR-SR10 speichert Full-HD-Filme entweder auf einer 40-GB-Festplatte oder auf Speicherkarte, bietet somit genug Platz für längere Aufnahmen. Preis bei M-Electronics: 999 Franken (bis Ende Jahr mit Cumulus 899 Franken).

Mit dem Aufzeichnen der Filme allein hat man aber noch lange keinen Film hergestellt, der sich sehen lassen kann. Will man Freunde und Familie nicht langweilen, sollte man ihnen ungeschnittene ne Rohfassungen des selbst gemachten achten Films auf keinen Fall all zuens sollten muten. Mindestens missratene Szenen herausgeschnitten und die sehenswerten ansprechend nd zusammengestellt werden. den.

Der «Cut» macht cht das Meisterwerk erk Es lohnt sich, für die Aufbereitung am Computer puter Kreativität und Zeit zu nen investieren. Um einen kleinen Film zu produzieren, braucht es einiges an Feinarbeit, bei der die einn-

Für Unzimperliche: Die Sanyo CA8 ist stosssicher und wasserdicht bis 1,5 Meter Tiefe. Sie speichert Filme auf SD-Speicherkarten und eignet sich mit nur 240 Gramm Gewicht als ständiger Begleiter. Preis bei M-Electronics: 499 Franken (bis Ende Jahr mit Cumulus 449 Franken).

zelnen Szenen nach einer eigenen Dramaturgie montiert und Übergänge zwischen den Szenen gemacht werden. Dazu können die Bilder mit Musik oder Kommentar unterlegt sowie Vor- und u Abspann an den Anfang und ans Ende des an Films gesetzt werden. Alle les, was es brauch braucht, ist ein Computer mit einer Comput Videobearbeitungssoftware. Videobearbeitu Dieser sollte für fü die Videobearbeitung möglichst leismö tungsstark sein. sei Vor allem dann, wenn man m eine hochauflösende Kamera K (HD) besitzt, die mit m einem komprimierten Videoformat fa arbeitet, fallen für den Computer sehr grosse Rechenarbeiten an. Rechenarbe

Worauf muss man beim Kamerakauf achten? Kamera, PC und Software müssen miteinander kompatibel sein. Fast jede Kamera lässt sich mit einem PC verbinden. Aber nicht jede Bearbeitungssoftware kann jedes Videoformat verarbeiten. Für wen eignet sich eine HD-Kamera? Eigentlich für alle, denn die Bildqualität ist viel besser als bei herkömmlichen Kameras. Es kommt auf das Budget an, das man für die Kamera zur Verfügung hat.

Für HD-Filmer: Die Sony HDR-CX12E zeichnet die Full-HD-Filme in AVCHD auf und speichert sie auf einer Speicherkarte (Memory-Stick) ab. Integriert ist eine Lächelautomatik. Preis bei M-Electronics: 1399 Franken (bis Ende Jahr mit Cumulus 1299 Franken).

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Insgesamt ist es mit diesem digitalen Equipment ungleich einfacher als zu analogen Zeiten, Filme zu bearbeiten, als man Super-8Filme mit Schere und Klebstreifen montieren musste. Heute lassen sich einzelne Aufnahmen und ganze Szenen auf einfachste Weise mit der Maus per Drag-and-drop verschieben, sodass man im Nu eine neue Abfolge in sein selbst produziertes Video gebracht hat. Text Felix Raymann Illustrationen Alex Macartney

www.migrosmagazin.ch Vor dem ersten Videofilm: Tipps zu Regie, Perspektive, Kamerastandort und Co.

Benötigt man spezielle Software für die Bearbeitung am Computer? Zwar ist beim Windows-PC der Moviemaker, beim Mac die Software iMovie vorinstalliert. Deren Funktionen sind aber beschränkt. Als Hobbyfilmer braucht man ein richtiges Videobearbeitungsprogramm.

Was legen Sie ihren Kursteilnehmern besonders ans Herz? Beim Filmen sollte man zwischen unterschiedlichen Kameraeinstellungen, Totalen und Details (Gross- und Nahaufnahmen), wechseln. Das gibt mehr Möglichkeiten beim Schneiden. Und Ihre Rezepte gegen verwackelte Szenen? Kamera möglichst ruhig halten. Gelingt das nicht, lieber auf Schwenks und Zooms verzichten, da diese fast immer verwackeln. Ein Stativ hilft gegen Verwackelungen. Ist keines da, sich an einem Baum, auf einer Mauer oder auf dem eigenen Knie abstützen.

Interview Felix Raymann


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ie dreijährige Rauhaardackeldame Gisi steht in den Startlöchern. Sie kann es kaum erwarten, bis ihre Besitzerin, die Fotografin Katrin Wenger aus Zürich, ihr wieder eine knifflige Aufgabe stellt. Als Ansporn winkt ein Belohnungshäppchen. Katrin Wenger versteckt kleine Hundeguetslistücke unter Holzzylindern. Auf los gehts los: Gisi schnappt sich einen Zylinder nach dem anderen und stösst ihn weg. Darunter findet sie ihre Belohnung. Um an die Köstlichkeiten heranzukommen, packt Gisi selbst die schwierigsten Aufgaben an: Sie schiebt mit der Pfote einen Deckel weg oder hebt ihn mit der Schnauzeaneiner Schlaufe auf. Sie durchwühlt eine Kiste mit Korken auf der Suche nach ihrer Belohnung oder zieht aus einer Röhre ein Seil, an dem das Hundeguetsli befestigtist.«Mit solchen Spielen kann man Hunde Ein kluger Hund erziehen», sagt macht mehr die 65-jährige Spass: Katrin Katrin Wenger, Wenger fordert dienebenamtlich ihre Gisi.

Lustige Spiele für kluge Hunde > Kiste mit Papierknäuel füllen, Wurststückchen drin verstecken. > Belohnung unter Plastikblumentöpfen oder Salatsieben verstecken. > Kartonrolle mit Holzstäbchen durchbohren. Oben Hundekuchen rein, der Hund muss die Stäbchen rausziehen, bis die Belohnung unten rausfällt. > An die Plastikeinlage einer Migros-Guetslischachtel eine Schnur oder eine Lasche befestigen. Der Hund muss die Einlage aus der Schachtel ziehen, um an das Hundeguetsli zu kommen.

Nicht auf den Kopf gefallen

Hunde sind klug. Wer sie fördern und sinnvoll beschäftigen will, macht mit ihnen Intelligenzspiele.

auch Hundetrainerin ist. «Sie dienen dazu, dass Mensch und Hund sich zu einem Team zusammenfinden.» Was bei Gisi so spielerisch und leicht aussieht, erfordert viel Training. Katrin Wenger: «Es braucht Geduld. Man muss dem Hund am Anfang helfen, das Problem zu lösen. Aber er erkennt rasch, dass sich die Zusammenarbeit lohnt. So holt mich Gisi, wenn sie einen Ball unter einem Möbel nicht erreichen kann. Sie vertraut auf meine Hilfe.» Wie bei allen Aufgaben, die man einem Tier stellt, darf man es

nicht überfordern. «Man beginnt mit dem Einfachen und steigert dann langsam», so Wenger. Einfach wäre zum Beispiel, ein Stückchen Cervelat in einer WC-Rolle zu verstecken und beide Seiten mit Papier zuzustopfen. «Schnell hat der Hund erkannt, dass er bloss das Papier herausziehen muss, um an die Wurst zu kommen.» Zum Einmaleins der Hundeerziehung gehört auch, ohne Druck zu arbeiten und stets mit einem Erfolgserlebnis aufzuhören. Klappt eine Übung nicht, reduziert man den Schwierigkeitsgrad.

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Mit solchen Intelligenztrainings fördert man nicht nur die Kreativität des Hundes, auch das Basteltalent der Besitzer ist gefordert. Neben schönen Holzspielsachen, die man über das Internet kaufen kann, lassen sich Intelligenzspiele auch selber herstellen: Zum Beispiel ein Pet-Flaschen-Propeller. Eine Schnur wird durch zwei Löcher in eine Pet-Flasche gezogen, der Hund muss die Flasche zum Drehen bringen, damit die Belohnung rausfällt (weitere Bastelanleitungen siehe Box). Hunde sind ausgeglichener, wenn man ihnen Denkaufgaben gibt. «Müssen die Tiere ihr Hirn einschalten, werden sie viel müder, als wenn man stundenlang mit ihnen spazieren geht», erklärt Katrin Wenger. Sie und Dackeldame Gisi haben sich inzwischen ein weiteres Hobby zugelegt. In nur drei Wochen hat der kleine Hund gelernt, schwarze Trüffel zu suchen. Seitdem stehen bei den beiden des Öftern Teigwaren mit Trüffeln auf dem Menü. Text Dagmar Steinemann Bilder René Ruis

Buchtipp: «Das grosse Spielebuch für Hunde: Beschäftigungsideen — Spass im Hundealltag», Christine Sondermann. www.spass-mit-hund.de («Spielfieber»). Für Franken 35.25 bei www.exlibris.ch

Den Dreh raus: Dackeldame Gisi hat schnell entdeckt, wo das Servelatringli versteckt ist.


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Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

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Aktuell: So sicher sind Ihre Daten bei M-CUMULUS

Das GoodPrivacyGütesiegel M-CUMULUS ist stolz darauf, im Jahr 2002 als erste schweizerische Organisation mit dem Datenschutzgütesiegel GoodPrivacy ausgezeichnet worden zu sein. Sie als CUMULUS-Teilnehmer/in haben dadurch die Gewissheit, dass Ihre Daten sicher verwaltet werden und unser Umgang mit ihnen vollumfänglich den gesetzlichen Anforderungen und den weitergehenden Migrosinternen Datenschutzregeln entspricht. Unser Datenschutzmanagementsystem wird seit 2002 Jahr für Jahr von den externen Experten der SQS (Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme) durchleuchtet und überprüft und mit dem internationalen Datenschutzgütesiegel GoodPrivacy ausgezeichnet. Was steckt nun genau hinter diesem Zertifikat? GoodPrivacy steht für einen international gültigen Kriterienkatalog, in dem die Anforderungen an den Datenschutz, an die Informationssicherheit und an ein entsprechendes Managementsystem festgehalten sind. Unternehmen oder Organisationseinheiten, die diese Forderungen erfüllen, können dieses Datenschutzgütesiegel beantragen, wie dies bei M-CUMULUS 2002 der Fall war.

Dazu muss sich die Organisation einer umfassenden und detaillierten Prüfung (Auditierung) durch die unabhängige Zertifizierungsstelle SQS unterziehen. Das Gütesiegel GoodPrivacy bescheinigt ihr schliesslich, dass sie die geeigneten Instrumente umgesetzt hat, welche die systematische und gesetzeskonforme Bearbeitung von Personendaten sicherstellen und die entsprechende Informationssicherheit gewährleisten. Zudem bestätigt das Zertifikat, dass der Antragsteller auch firmenintern den Datenschutz stetig verbessert. Dazu gehören beispielsweise klar geregelte Zuständigkeiten, die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden sowie die interne Überwachung. Auch dieses Jahr wurde M-CUMULUS detailliert auf die Einhaltung der datenschutzrelevanten Punkte von dritter Seite her überprüft. Und wiederum wurde uns bestätigt, dass wir über ein gut funktionierendes Datenschutzmanagementsystem verfügen, worauf wir sehr stolz sind. Kein Grund also, Befürchtungen zu hegen, dass wir CUMULUS-Daten verkaufen oder zweckwidrig verwenden. Denn genau hierfür bürgt das Datenschutzgütesiegel GoodPrivacy.

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94 | Migros-Magazin 50, 8. Dezember 2008

Schritt für Schritt auf Sinnsuche Marianne Lauener ist die erste Schweizer Pilgerbegleiterin. Wer auf dem Jakobsweg wandernd den Sinn des Lebens sucht, kann ihre Hilfe in Anspruch nehmen.

E

igentlich ist sich Marianne Lauener (43) nicht im Klaren, ob sie sich jemals zum Wallfahrtsort Santiago de Compostela aufmachen wird. Weil dort, beim vermuteten Grab des Heiligen Jakobus, jedes Jahr etwa 75 000 Pilger zu Fuss, auf dem Velo, hoch zu Ross oder im Rollstuhl eintreffen, wäre ihr der Rummel zu gross. «So viel Betrieb schreckt mich ab», sagt sie. Sollte das Schicksal sie dennoch einmal in die Hauptstadt Galiciens führen, würde sie auf alle Fälle auf einer Nebenroute wandeln und nicht auf der viel begangenen Hauptroute. Zum Glück für die Frau, die mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Frutigen BE wohnt, führen zahlreiche Pilgerwege nach Santiago unweit von Laueners Wohnort vorbei: entlang dem Thunersee oder der «Luzerner Weg» vom Vierwaldstättersee Richtung Burgdorf und Bern.

die gleiche Bedeutung wie früher haben, die Pilgerei eine neue Blüte erlebe. «Viele Menschen begeben sich auf Sinnsuche. Unterwegs hat man Zeit, über sich selbst und über den Sinn des Lebens nachzudenken», sagt Marianne Lauener.

Die diplomierte Pilgerbegleiterin Deshalb hat sie sich, als erste Person in der Schweiz, letztes Jahr in Deutschland zur Pilgerbegleiterin ausbilden lassen. Dabei geht es nicht etwa bloss um fröhliches Wandern. Die Ausbildung bedeutet in Wirklichkeit, sich ernsthaft mit Problemen rund ums Pilgerwesen zu befassen. Marianne Lauener: «Als Pilgerbegleiterin auf dem Jakobsweg bin ich für die Vorbereitung einer Reise zuständig. Ich muss mich um die Logistik kümmern, um die

Organisation von Unterkünften, muss Reservationen vornehmen und die Teilnehmenden beraten, zum Beispiel was die Ausrüstung angeht.» Sie mache sich auch Gedanken darüber, unter welches Motto sie eine Reise stellen möchte, und sie habe ihren Nothilfekurs aufgefrischt, damit sie in kritischen Situationen richtig zu handeln weiss.

Schlafen im Stroh oder in einfachen Herbergen Seit ihrer Ausbildung als Wegbereiterin auf Jakobswegen hat sie dieses Jahr schon mehrmals Leute im Alter von 20 bis 70 Jahren über Schweizer Wege begleitet. «Dabei nehmen wir es eher gemütlich und absolvieren je nach Wunsch Tagesetappen von 15 bis höchstens 25 Kilometer.» Die Unterkunft sei meistens einfach: in Landgasthöfen, in Bed-and-Break-

Jahrhundertelang begangene Pfade Weshalb interessiert sich Marianne Lauener intensiv für das Leben des Jakobus, eines der zwölf Jünger Jesu, sowie für die ihm geweihten Wege zum Wallfahrtsort in Spanien? Es sei die Faszination, dass sich das Pilgerwesen überhaupt ins säkularisierte 21. Jahrhundert hinübergerettet habe. «Ausserdem hat mich die Idee begeistert, Menschen auf einem Stück ihres Weges zu begleiten.» Erstaunlich sei, dass heute, da Religion und Kirche im Bewusstsein der Menschen nicht mehr

fasts und mitunter auch im Stroh. Die Erfahrung nach einem Jahr sei «durchwegs positiv. Es macht Freude, mit anderen in der Natur unterwegs zu sein», sagt Marianne Lauener. Gefragt, welche Tipps sie zur geeigneten Wanderausrüstung hat, überlegt Lauener nicht lange: «Meist muss ich den Leuten klar machen, was sie alles getrost zu Hause lassen können. Wir Frauen neigen eben dazu, für jeden Fall gerüstet zu sein und schleppen deshalb unnötig viel Ballast mit.» Auch manche ihrer Kunden würden sich einen unnötig schweren Rucksack aufbürden. «In der Schweiz, wo es fast an jeder Ecke einen Brunnen gibt, muss man nicht literweise zu trinken mitnehmen.» Natürlich übt Lauener die Tätigkeit auf den Pilgerwegen nur im Nebenamt aus. Daneben betätigt sich die gelernte Hauspflegerin und Hausfrau in der kirchlichen Unterweisung in der evangelischen Kirchgemeinde Frutigen.

Die ersten Schweizer Begleiterinnen-Kurse Im nächsten Jahr sollen weitere Pilgerbegleiterinnen ausgebildet werden. Erstmals findet ein Kurs in der Schweiz statt, in Gwatt am Thunersee. Auch Marianne Lauener wird wieder unterwegs sein und ihrer Familie mitteilen … «Ich bin dann mal weg.»

Text Carl Bieler Bilder Ruben Wyttenbach

Eine Nebenroute des jahrhundertealten Wegsystems führt dem Thunersee entlang, nahe dem Wohnort von Marianne Lauener.

www.pilgerbegleitung.ch www.jakobsweg.ch


mein ganzer stolz | 95

Im Sommer wird Marianne Lauener wieder auf diesem Wegst端ck mit Menschen wandern, die auf dem Jakobsweg pilgern.


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Migros Magazin 50 2008 d NE