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Ausgabe Z端rich, AZA 1953 Sion Response Zentral

Nr. 49 | 3. Dezember 2012

www.migrosmagazin.ch

Beste Freunde

Fr端her hatte sie Angst vor dem Samichlaus. Heute leiht Sandra Studer ihm sogar ihre Stimme. Die moderatorin liest Geschichten rund um den b辰rtigen mann. I 126

WENN NICHTS MEHR GEHT 12

Wo junge Menschen eine Zukunft finden 20 JAHRE EWR-NEIN I 24

Politexperte Rudolf Strahm zieht Bilanz GESCHWISTER I 102

Bild: Miriam K端nzli

Wenn Eltern ein Kind bevorzugen

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL

12 | MENSCHEN Der Sozialpädagoge René Bartl hat ein Herz für problematische Jugendliche. In seiner WG Guggisberg 77 B gibt er ihnen ein Zuhause – bis sie den Schritt in ein eigenständiges Leben schaffen. Das klappt erstaunlich gut.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Showdown am Samichlaustag Es war wohl die emotionalste Abstimmung der letzten 30 Jahre. Von beiden Seiten wurde die EWR-Abstimmung am 6.Dezember 1992 zur Schicksalsabstimmung für unser Land hochstilisiert. Auf der einen Seite der Bundesrat sowie fast das gesamte Politestablishment — auf der anderen Seite eine Partei und ein charismatischer, sehr reicher Leader, der es verstand, die Ängste im Publikum vor Überfremdung, Arbeitsplatzverlust und Umweltproblemen aufzugreifen und in politischen Widerstand umzusetzen. Das Resultat ist Geschichte: Christoph Blocher und die SVP packten am Samichlaustag vor 20 Jahren die gesamte Schweiz in den Sack und schickten sie auf den Alleingang. Aber eigentlich ging die Abstimmung schon im Frühjahr verloren. Der Bundesrat hatte — euphorisiert durch das bevorstehende «sichere» Ja zum EWR — bereits ein Gesuch um Aufnahme von Beitrittsverhandlungen bei der EU deponiert. Damit aber hatte er alle Befürchtungen in der Bevölkerung noch verstärkt, der EWR sei nur der erste Schritt in die EU. Rudolf Strahm war schon damals kein EU-phoriker. Trotzdem unterstützte er den EWR-Vertrag und führte in einem bemerkenswerten Buch die Vor- und Nachteile eines Beitritts auf. Wir haben uns mit dem früheren SP-Nationalrat und Preisüberwacher darüber unterhalten, wie er 20 Jahre später den Entscheid und die wirtschaftspolitischen Folgen einschätzt. Und selbstverständlich darf auch der Mann nicht fehlen, dessen Aufstieg am 6.Dezember 1992 lanciert wurde: Das Interview mit Christoph Blocher finden Sie auf www.migrosmagazin.ch

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

9 | Utz – Kaffee aus fairem Anbau.

MENSCHEN

12 | Porträt René Bartl und seine Jugend-WG. 18 | Serie: integriert & erfolgreich Die Kurdin Rozan Kayra-Alicioglu flüchtete aus der Türkei in die Schweiz. Hier lernte sie, ohne Angst zu leben. 21 | Auf ein Wort 22 | Porträt Claudine Schmid und ihr Job im französischen Parlament. 24 | Interview 20 Jahre EWR-Abstimmung: Der frühere SP-Nationalrat Rudolf Strahm erinnert sich. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

35 | Hilfe-Hotline für Jugendliche 36 | Grand Prix Migros

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Bild: Tom Wüthrich

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

WEIHNACHTEN

40 | Porträt Das wünschen sich Lino (5) und Giuliana (5) zu Weihnachten. 42 | Charity – Kochen für Kinder 45 | So bringt Schenken Freude 52 | Grosser Weihnachtswettbewerb

SCHAUFENSTER

55 | Was braucht die Haut? Zoé! 56 | Candida – Swissness pur 60 | Fingerfood: gesund und fein 71 | Etwas Gesundes zum Zvieri 73 | Gelassen dank Yogi-Tee 75 | Der Duft von Paris Hilton 77 | Gut für die Linie

SAISONKÜCHE

78 | Indisch – wie fein! Autor Sunil Mann isst gerne exotisch. 82 | Kulinarische Verführer

IHRE REGION

85 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

93 | Apple – mehr als eine Marke? 96 | Reisen – Trauminsel La Réunion 102 | Familie – Lieblingskinder 104 | In Form – Therapietreue 109 | Auto – Hyundais neuer Santa Fee

WEIHNACHTEN

126 | Die Welt von Sandra Studer

RUBRIKEN

10 | Leserbriefe 113 | Bitte melde dich 114 | Leseraktion 117 | Rätsel/Impressum 124 | Cumulus

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Kaufen und Gutes

NEWS

Noch bis zum 31. Dezember läuft die Spendenaktion der Notrufnummer 147 von Pro Juventute.

T

äglich melden sich rund 400 verzweifelte Kinder und Jugendliche bei der Notrufnummer 147 der Pro Juventute. Dort erhalten sie professionelle Beratung und Unterstützung rund um die Uhr. Zu den Anrufgründen gehören unter anderem Schwierigkeiten in Schule und Beruf, Liebeskummer oder Sexualität. Bis am 31. Dezember 2012 können die Migros-Kunden spenden. Der Erlös fliesst an Kinder- und Jugendprojekte von Pro Juventute, wie zum Beispiel eben die Notrufnummer 147. An den Kassen der Filialen finden sich Spendencoupons im Wert von 1, 4 und 7 Franken, analog der Notrufnummer 147. Wer also für ein Projekt von Pro Juventute spenden möchte, kann einen dieser Coupons auswählen und wie ein Produkt an der Kasse bezahlen. Auf www. migros.ch/weihnachten wird der aktuelle Spendenstand laufend publiziert. Bereits konnte die Migros einen beachtlichen Betrag sammeln: Am 20. November 2012, dem internationalen Tag der Kinderrechte, hat die Migros für jeden getätigten Einkauf einen Franken gespendet. Ingesamt sind so 1 031 837 Franken zusammengekommen.

Preisverleihung im Bally-Areal in Schönenwerd SO: Maria Känel vom Fachverband GS1, Manfred Schellhammer, Managing Director der Logistikfirma Kühne + Nagel, Moderator Kurt Aeschbacher und Andreas Münch, Mitglied der Migros-Generaldirektion (von links).

Migros gewinnt Logistikpreis Die Migros gewinnt den Oscar der Schweizer Logistikbranche, den «Swiss Logistics Award 2012». Verliehen wird diese Auszeichnung jährlich vom internationalen Fachverband GS1, zu dem in der Schweiz rund 5000 Unternehmen gehören. Die Migros bekommt den Preis für eine zukunftsweisende Software, die bei der Planung der Transporte hilft und dafür sorgt, dass die Strecken kurz und die Fahrzeuge möglichst gut ausgelastet sind. So lässt sich der CO2-Ausstoss reduzieren und die Umwelt entlasten. Die Software entwickelte die Direktion Logistik Transport der Migros in Zusammenarbeit mit der Firma Cantaluppi & Hug AG. Die Auszeichnung nahm Andreas Münch, Mitglied der Generaldirektion des Migros-GenossenschaftsBundes, entgegen.

Basteltipps für die Weihnachtszeit

www.famigros.ch/weihnachten www.migros.ch/weihnachten

Text: Christoph Petermann

Mehr über die Notrufnummer 147 auf Seite 35.

REGION ZÜRICH

Schenken Sie Wissen

Bilder: Mirko Ries, Keystone, Lotti Bebie

Gleich auf zwei Internetseiten gibt die Migros zurzeit Tipps, wie Eltern und Kinder gemeinsam die Wohnung dekorieren und Geschenke basteln können. Famigros, der Familienclub der Migros, zeigt online mit kurzen Videofilmen, wie sich zum Beispiel ein wollener Adventskranz, bunt gepunktete Teetassen oder glitzernde Serviettenringe basteln lassen. Auch die Weihnachts-Website der Migros regt Familien zum Gestalten an: Hier finden sich zum Beispiel Bastelanleitungen für originelle Päcklianhänger oder für eine Türdekoration, die den Weihnachtsmann im Haus willkommen heisst.

Sie sind klein, vielseitig und das ideale Weihnachtsgeschenk: die Gutscheine der Klubschule Migros. Einlösbar nicht nur in den Klubschulen, sondern auch in den zahlreichen Freizeitanlagen der Migros, öffnen die Gutscheine Türen zu Wissen, Bewegung, Gesundheit und Spass. Erhältlich in jeder Klubschule oder unter: Tel. 044 278 62 62. Das Kursprogramm gibts hier: www.klubschule.ch Weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 85.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

AKTUEllES | 7

tun

Migros zugunsten der

ZAHl DER WOCHE

160624

So viele Grittibänze wurden im vergangenen Jahr allein am Samichlaustag in den Migros-Bäckereien gebacken und verkauft. Mit prallem Bizeps, strammen Waden und wahlweise Pfeife im Mundwinkel, mit geschulterter Backschaufel, Rute oder Branchli «bewaffnet», erobern die Hefeteigmännchen auch dieses Jahr die Herzen von grossen und kleinen Kindern. In den Migros-Hausbäckereien ist man gespannt, ob die Vorjahreszahl geknackt werden kann.

FRISCH IN DER MIGROS

Krauskopf für Wintersalate

Die Spendencoupons im Wert von einem, vier und sieben Franken entsprechen der Notrufnummer 147 von Pro Juventute.

Die Endivie gehört zu den Salaten, die auch noch im späten Herbst Saison haben. Ihr leicht bitterer Geschmack ist im unteren Blattbereich stärker als in den Blattspitzen. Wer mag, schneidet das Blattende grosszügig ab. Doch wahre Endivienliebhaber schätzen die leichte Bitternote. Die Bitterstoffe helfen übrigens, fette Festtagsgerichte besser zu verdauen. Da wird der Salat zur feinen Pflicht.


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GenerAtiOn M

Migros-Magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

Fair gehandelter KaFFee | 9

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

Während der Erntezeit sind auf der Plantage Finca El Volcan bis zu 1000 Kaffeepflücker im Einsatz; von hier stammt der Delizio-Kapselkaffee Verapaz.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Plantage mit legendärem Ruf

Die Migros setzt auf Kaffee und Kakao mit dem Gütesiegel Utz Certified. Dies nützt Menschen in entwicklungsländern – etwa den Landarbeitern auf der Plantage Finca el Volcan in Guatemala, wo das Utz-Programm seinen Anfang nahm.

D

ie Einheimischen nennen die Region im Herzen Guatemalas Alta Verapaz — wahrer Frieden. Oft ist die Berglandschaft von einem feinen Schleier eingehüllt, einer Mischung aus Nebel und Sprühregen. Das feuchte Klima hilft beim Kaffeeanbau. Kein Wunder, dass hier eine weltbekannte Plantage liegt. Auf dieser Pflanzung, die den Namen Finca El Volcan trägt, sind während der Erntezeit bis zu 1000 Menschen im Einsatz. Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt der Plantage liegen 1100 Höhenmeter. Die Kaffeepflücker bewältigen die Steigungen mit Kraft und Ausdauer. «Ich bewundere immer wieder die Fitness der Arbeiter und Arbeiterinnen», sagt Ragnar Wetterblad (58). Der aus Schweden stammende Ingenieur und Kaffeegrosshändler ist seit sieben Jahren Mehrheitsbesitzer der Pflanzung. Aber die Finca El Volcan ist nicht nur wegen ihres aroma-

tischen Kaffees berühmt; hier nahm 1998 auch das Nachhaltigkeitsprogramm Utz Certified seinen Anfang. Heute sind an dem Programm Kaffee-, Kakao- und Teeplantagen an zahlreichen Orten in Lateinamerika, Afrika und Asien beteiligt. Die Mitarbeiter der zertifizierten Pflanzungen erlernen zum Beispiel professionelle Anbautechniken, was die Erträge und das Einkommen steigert. Zu den sozialen Anforderungen zählen medizinische Versorgung und der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

die Migros spielt in der schweiz eine Pionierrolle Die Migros hat als erste Schweizer Detailhändlerin schon 2010 ihr gesamtes Basisangebot an Kaffee auf Produkte mit Utz-Zertifikat umgestellt. Neu setzt die Detailhändlerin auch bei Kakao auf nachhaltigen Anbau. Ihre Tafelschokoladen tragen bereits heute mehrheitlich das Utz-Gütesiegel. Bis Ende 2013 sollen alle

Schokoladen des M-Industriebetriebs Chocolat Frey zertifiziert sein. Das Versprechen hat die Migros im Rahmen von Generation M abgegeben. Den Geburtsort von Utz Certified würdigt die Migros auf ganz besondere Art: Sie hat unter dem Namen Verapaz in limitierter Auflage Kapselkaffee im Angebot, der von der legendären Finca El Volcan stammt. Dieser Kaffee ist mit seinem milden, harmonischen Aroma ein Genuss. Und er erinnert an die Erfolge des Utz-Certified-Programms, die sich im Alltag der Plantage beispielhaft zeigen. Die Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten höhere Löhne als früher. Und nicht nur das: Die Pflanzung verfügt über eine Krankenstation und eine Schule. Wetterblad sagt dazu: «Schliesslich sollen nicht nur die Menschen in den KaffeeWerbespots lächeln, auch die Kaffeeproduzenten sollen Grund zur Freude haben.» Text: Michael West

Weniger Zucker im Sirup Sirup ist einer der Klassiker unter den Kindergetränken. Auch in den Migros-Restaurants erfreut sich der süsse Durstlöscher grosser Beliebtheit und wird zu jedem Kindermenü serviert. Jährlich fliessen 162 500 Liter Lilibiggs-Sirup durch die Zapfhähne der Ausschankanlagen. Sirup enthält aber auch viel Zucker. Deshalb reduziert die Migros den Zuckergehalt des Sirups in ihren Restaurants um bis zu 25 Prozent. Das ergibt eine jährliche Menge von fast sechs Tonnen Zucker, die dank dieser Reduktion weniger konsumiert wird. In den Restaurants mit Offenausschank, und das sind 80 Prozent aller MigrosRestaurants, wurde bereits auf den zuckerreduzierten Sirup umgestellt. Der Beliebtheit schadet die Reduktion nicht, denn süss schmeckt der Himbeersirup natürlich trotzdem noch.


fORUM 10 |

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LESERBRIEfE

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 44 bis 48: «integriert & erfolgreich», Porträts erfolgreich integrierter Ausländerinnen und Ausländer.

«Wir müssen unser Land teilen»

Dave Ulrich Zürich

MM 48: «Kabellos glücklich», Digital-Extra.

«Störquelle für die Gesundheit: Elektrosmog»

! Durch die kabellose Vernetzung der digitalen Geräte gibt es in der Wohnung kaum mehr einen Platz, der frei ist von Elektrosmog. Ob wir es wahrnehmen oder nicht: Elektrosmog ist eine permanente Störquelle für unsere Gesundheit. Dieser Tatsache müssen sich die Nutzer kabelloser digitaler Geräte bewusst sein, zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen. Die Wohnung, vor allem das Schlafzimmer, sollte möglichst elektrosmogfrei sein; Letzteres am besten mittels Netzfreischaltung. Ausserdem daran denken, bei Nichtgebrauch und nachts den WLAN-Router abzuschalten. Monique Altmann 8121 Benglen

bild: Getty Images

! Bei der Diskussion um das erfolgreiche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in der Schweiz wird leider nie erwähnt, dass wir Einheimische die weitaus schwierigste Leistung hierfür zu erbringen haben. Denn im Gegensatz zu den Einwanderern, können wir uns die zunehmende Multikulturaliät hierzulande nicht freiwillig aussuchen, sondern müssen dieses Phänomen hinnehmen, ob es uns passt oder nicht. Darüber hinaus müssen wir unser Land und unsere Werte als Ganzes mit ihnen teilen. Kurz, es ist für diese Neuankömmlinge bei Weitem einfacher, mit breitem Lächeln einem die Hand entgegenzustrecken. Und als weiterer Vorteil winkt ihnen zudem am Ende auch noch die doppelte Staatsbürgerschaft.

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forum

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11

Gesucht – Ihr Höhepunkt 2013

Verraten Sie uns Ihr Grossereignis, Ihren Höhepunkt im Jahr 2013? Schreiben Sie uns per E-mail, warum das nächste Jahr für Sie ein wichtiges Jahr wird. Die berührendsten Geschichten werden am 31. Dezember im migros-magazin veröffentlicht. Heiraten Sie 2013? Oder wird Ihr persönlicher Höhepunkt im nächsten Jahr die Reise an den Eurovision Song Contest in Malmö sein? Erwarten Sie Drillinge? Oder planen Sie, 2013 den ersten 8000er Ihres Lebens zu besteigen? Schicken Sie uns die Geschichte zu Ihrem persönlichen Höhepunkt 2013. Bitte senden Sie uns per E-Mail auch ein Bild von Ih-

nen und von Ihrem wichtigsten Ereignis 2013, falls möglich. Die berührendsten und beeindruckendsten Einsendungen werden wir in der Silvesternummer am 31. Dezember 2012 im Migros-Magazin abdrucken. Machen Sie mit und schreiben Sie uns bis zum 10. Dezember 2012 an die folgende E-Mail-Adresse: redaktion@migrosmagazin.ch

www.migrosmagazin.ch

MAMMA MIA! Kolumnistin Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, über Familienalltag und -anliegen. Diese Woche: «Ich will Ohrringe», motzt meine Vierjährige. Sie will sie nicht morgen, nicht in einem Jahr, sondern sofort. Eigentlich sollten Eltern die körperliche Unversehrtheit ihrer Kinder bewahren. Oder?

www.migrosmagazin.ch

DIE SCHlUMMERMUTTER Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt. Folge 4: Die zweite Untermieterin, eine Architektin aus Sizilien, lässt ständig die Lichter im Gang brennen, erweist sich aber bei einem Hexenschuss als sehr hilfsbereit und lädt die Schlummermutter in ihre Heimat ein.

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Ein Herz für die harten Fälle

In seinem Wohn- und Schulheim in Guggisberg nimmt René Bartl verhaltensauffällige Jugendliche auf, die sonst niemand mehr will. Mit grossem Erfolg: Die meisten schaffen dank ihm den Schritt zurück in ein normales Leben.

A

nja streut Speck auf den ausgewallten Teig, Michael schneidet Tomaten für den Insalata Caprese. Durch das Fenster blickt man auf hügelige Wiesen, abgelegene Bauernhöfe, Kuhweiden. Sattes Grün verliert sich im Dunst des kühlen Sommermorgens. Wir sind in der WG Guggisberg im Schwarzenburgerland, einer Einrichtung für verhaltensauffällige Jugendliche. Heute haben die beiden 15-Jährigen Hauswirtschaft. Für Anja ist es die letzte Woche, bald geht sie nach Hause, zu ihrem Vater. Zu ihrer Mutter zurück, das geht nicht. Schon lange nicht mehr. «Wir haben immer Stress und sofort Streit», sagt Anja. «Aber heute raste ich wenigstens nicht mehr so schnell aus wie früher.» Das Mädchen mit den langen braunen Haaren erzählt, dass sie gerne zur Schule geht, Coiffeuse werden will und wie schwierig das Verhältnis zu ihren Halbbrüdern ist. Trotz schwierigem Alltag kann man sich nur schlecht vorstellen, warum ihre Mutter sie mit elf in die

Psychiatrie steckte. Zum Glück hat sie den Tritt ins Leben wieder gefunden. In der WG Guggisberg 77B wohnen Jugendliche, die sonst nirgendwo mehr sein können: von der Schule geflogen, aus Heimen geworfen, Daheim rausgeschmissen, von Institution zu Institution geschoben. Es sind Kinder, mit denen die Erwachsenen nicht mehr wissen, wie weiter.

Die letzte station vor dem gefängnis «Meist sind wir die letzte Station vor einer geschlossenen Institution oder dem Gefängnis», sagt René Bartl. Der 63-jährige Sozialpädagoge mit dem weissgrauen Bart und dem freundlichen Gesicht hat die WG Guggisberg vor zehn Jahren gegründet. Maximal sieben Jugendliche wohnen hier, gehen zur Schule, in Arbeitsprojekte WG-eigener Werkstätten und in den Hauswirtschaftsunterricht. Als «Heim» mochte Bartl es nie bezeichnen: «Viele, die zu uns kommen, haben schon mehr als ihr halbes Leben in Heimen verbracht. Sie haben

Die Bewohner der WG Guggisberg und ihr Leiter: Simon, Michael, Mirko, Doris, René Bartl, Anja und Thierry (von links). Hündin Jeera gehört ebenfalls zur Wohngemeinschaft. Die Namen der Jugendlichen wurden von der Redaktion geändert.

Nr. 49, 3. Dezember 2012 | migros-magazin |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | migros-magazin |

«Sackgassen kenne ich keine.» René Bartl

Doris (16) aus Luzern lebte 15 Monate in der WG Guggisberg.

Thierry (15) aus dem Zürcher Unterland lebt seit zwei Jahren in Guggisberg.

Aussichtslose Lage – heute will sie Kellnerin werden

Rauchen und Kiffen wurden ihm zum Verhängnis

Mit elf kam sie in ihr erstes Heim, weil sie in der Schule gemobbt worden war. Doch sie haute ab, kam in ein neues Heim und haute wieder ab. Immer wieder. So landete sie in der geschlossenen Anstalt in Richigen BE, und die WG Guggisberg nahm sie auf. Ihre Lage war aussichtslos: «Viele Institute wollen dich nicht aufnehmen, wenn du aus einer geschlossenen Anstalt kommst.» Nun macht sie das zehnte Schuljahr und wohnt in einer offenen Wohngruppe in Luzern. Ihr Berufswunsch: Kellnerin oder Köchin.

Ein halbes Jahr extern bei einer Familie, seit einem Jahr in der WG. Aus dem letzten Heim wurde er rausgeschmissen: unerlaubtes Rauchen und Kiffen. Als Zweijähriger kam er zu seiner ersten Pflegefamilie, mit fünf ins erste Heim, mit elf ein Aufenthalt in der Psychiatrie zur Abklärung seines ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom). «Ich weiss gar nicht, wie das ist, eine Familie zu haben.»

die Nase voll davon.» Auch sonst ist hier einiges anders als in vielen Institutionen für verhaltensauffällige Jugendliche. Bartls WG ist ein privates Unternehmen. Er erhält keine staatlichen Subventionen, hat keine Defizitgarantien. Fehlen die Klienten, geht er bankrott. Unabhängig ist er aber nicht: Unterstellt ist er dem kantonalen Jugendamt Bern, das die Bewilligung erteilt und seine Arbeit kontrolliert. Die Trägerschaft ist eine von Bartl gegründete Stiftung. Wer die Jugendlichen einweist, bezahlt ihren Platz, das kann das Jugendgericht, die zuständige

Gemeinde oder die Vormundschaftsbehörde sein. René Bartls Liebe gilt den ausweglosen Fällen: «Sackgassen kenne ich keine.» Da ist Doris, die vor gut einem Jahr kam. Vorher war sie von einem Heim ins nächste abgeschoben worden, war immer ausgerissen. Sie hat phänomenal schnell Fortschritte gemacht,ist ruhiger,selbständiger geworden, zieht nun zurück in ihre Heimatstadt und macht das zehnte Schuljahr. Oder Ben, der vor fünf Jahren kam, kaum zu bändigen war, ausriss und heute selbständig wohnt, die Lehre als Informatiker abschliesst und einer der besten seiner Klasse ist. Bei beiden Teenagern sah die Zukunft vorher schwarz aus.

er kommt selbst aus einfachen Verhältnissen René Bartls Augen leuchten, wenn er von seinen Jugendlichen erzählt. Er ist mit Herzblut dabei, selbst in einfachsten Verhältnissen im Basler Rheinhafenquartier aufgewachsen, hat mit zwölf Jahren sein erstes Geld als Ausläufer, Geschirrwäscher und Putzhilfe verdient. Mit 15 Jahren lernte er den ersten Beruf: Möbelschreiner. Zehn Jahre

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reportage

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | migros-magazin |

«Die Kinder müssen intensiv begleitet werden.» René Bartl

Michael (15) aus Biel ist seit April in Guggisberg.

Mirko (16) aus Zürich lebt seit knapp eineinhalb Jahren in der WG.

Mit drei Jahren zu einer Pflegefamilie

Schule schwänzen und Autos klauen

Mit drei Jahren kam er zu einer Pflegefamilie, mit 13 flog er von der Schule. Danach kamen Partys, Drogen, Rumhängen, Diebstahl und Einbrüche. «Ich habe die ganze Zeit Scheiss gebaut. In der Schule lernte ich eh nichts mehr.» Heute hat er ein Berufsziel: Dachdecker.

In der sechsten Klasse fing alles an: Er wurde von der Schule geschmissen, weil er immer schwänzte, er hängte herum, fing mit Alkohol an und klaute Autos. Nach vier verschiedenen Heimen und einem Aufenthalt bei seinem Vater, der ihn schon als Kind immer geschlagen hatte, war er drei Monate im geschlossenen Heim Platanenhof in Oberuzwil SG. Nun will er Kellner werden.

Anja (15) aus Münsingen lebt seit gut zwei Jahren in der WG.

Simon (17) aus Interlaken wohnt seit 20 Monaten in der WG.

Ständige Ausraster, viel Streit mit der Mutter

Vom Heim kam er in die Psychiatrie

Sie ist bei ihrer Mutter aufgewachsen, hat einen Stiefvater und zwei kleine Halbbrüder. Vor vier Jahren haben die Probleme angefangen: ständiger Streit mit ihrer Mutter. Sie verbrachte zwei Jahre in psychiatrischen Institutionen. «Ich weiss nicht, woher ich mein Temperament habe. Aber früher bin ich immer sofort ausgerastet, wegen nichts.»

Er ist bei der Mutter aufgewachsen. Seit der fünften Klasse wohnte er mit Unterbrüchen in verschiedenen Heimen und in der Psychiatrie. Grund: Wutausbrüche und Stimmungsschwankungen. Heute büffelt er verpassten Schulstoff nach. Sein Berufsziel: Koch. «Mir gefällt es, dass es in Guggisberg so abgelegen ist. So kann ich mich auf mich konzentrieren.»

Bartl? Er war streng und konsequent. Er nahm Kontakt mit Geschädigten, Gemeinde und Polizei auf, erstattete wegen der Straftaten Anzeige, die Jugendlichen mussten für die Schäden aufkommen. «Mit seiner direkten Art hat er sich enorme Sympathien in Guggisberg geschaffen», sagt Bracher. Und: «René ist unglaublich. Egal, was um ihn herum passiert, er bleibt die Ruhe selbst. Gibt es Probleme, packt er sie an.»

Vergleichbare heime sind teurer als seine Wg später fand er zu seiner Berufung: Er wurde Sozialpädagoge, danach Supervisor und Heimleiter. Nach 15 Berufsjahren an der Basis machte er sich selbständig: als Supervisor mit eigener Praxis liess er sich in Guggisberg nieder. Aus der ganzen Schweiz riefen sie ihn herbei, wenn in einer sozialen Institution, in der Privatwirtschaft oder in einer Familie Feuer im Dach war. Dann, 2001, entschied das Bundesgericht, dass Schüler und Schülerinnen, die in der Schule nicht mehr tragbar sind, drei Monate aus der Schule ausgeschlossen werden können. Konkrete Umsetzungspläne und Geld fehlten. Die Planlosigkeit der Behörden stachelte Bartl an. Er schrieb ein Konzept — die Idee der WG Guggisberg war geboren. 2003 eröffnete er sie mitten in Guggisberg, dem schnuckeligen 70-SeelenDorf, das politisch Mitte Rechts steht und wo sich keiner der Anwohner auf das Haus mit verhaltensauffälligen Jugendlichen freute. «Die Leute hatten Angst, diese ‹Stadtkinder› würden alles kaputt machen, klauen, den Dorffrieden zerstören», erinnert sich Dorfpolizist Bruno Bracher (59). Und tatsächlich. Sie besprayten die Kirchenmauer, klauten den Schulbus für einen nächtlichen Ausflug und beschädigten Dinge innerhalb der WG. Und was tat

So ist auch sein Erziehungskonzept. Er stellt beispielsweise mehr Betreuer an als in staatlichen Institutionen möglich. «Bei dieser Klientel ist das notwendig: Die Kinder müssen intensiv begleitet werden. Anders geht das nicht.» Trotz Personalaufwand: «Vergleicht man die Vollkosten, sind meine Plätze kostengünstiger als jene in ähnlichen, staatlich subventionierten Heimen», sagt Bartl. Als kleine, private Institution kann sein Team effizient arbeiten: Die Entscheidungswege sind kurz, die Strukturen flexibel. Vergleichbare Schulheime kosten zwischen 550 und 650 Franken täglich, geschlossene Anstalten oder Psychiatrien bis zu 950 Franken, ein Tag Gefängnis liegt bei 1500 Franken — die vollen Kosten berechnet. Die Kosten für einen Platz in der Guggisberg-WG liegen unter 500 Franken pro Tag. «Ich erspare dem Steuerzahler einige Ausgaben», sagt Bartl und lacht. Denn die meisten Jugendlichen der WG Guggisberg waren vorgängig in geschlossenen Anstalten oder Psychiatrien. Doch vor allem: Die Erfolgsquote der WG Guggisberg liegt bei hohen 85 Prozent. Kaum einer seiner Klienten landet nachher auf der Strasse oder im Knast. «Hauptgrund dafür ist die starke Präsenz seines hoch motivierten Teams.» Bartl muss wirtschaftlich denken:


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

«Unsere Existenz hängt direkt von der Qualität der Arbeit ab.» Heute ist René Bartl nicht mehr täglich in der WG anzutreffen. Mittlerweile leitet Rolf Küng (51), diplomierter Heimleiter, die Wohngemeinschaft Guggis-

berg und wird sie als Bartls Nachfolger übernehmen. Bartl ist «nur noch» Geschäftsführer und ab nächstem Jahr Präsident der Stiftung. Er ist jedoch stets sofort zur Stelle, wenn es ihn braucht. Den Jugend-

Schöne Aussicht: René Bartl hat seine Jugend-WG im beschaulichen Schwarzenburgerland angesiedelt.

lichen bedeutet er viel: «Er ist wie ein Opa», sagt Thierry, der gross gewachsene, 15-jährige Zürcher. Während des Essens erzählt Anja von ihrem letzten Wochenende daheim. «Wir waren an einem Töfffest. Das war krass, alles haben sie mir angeboten, Ecstasy, Hasch. Ich habe nichts genommen und bin so stolz auf mich.» Das nächste Mal komme er auch mit, sagt Michael (15). Mit drei Jahren kam er zur ersten Pflegefamilie. Mit 13 flog er von der Schule — Drogen, Diebstahl, Einbruch und immer Party.

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In einem afrikanischen Sprichwort heisst es: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. In Guggisberg scheint genau dies der Fall zu sein. Und es hat den richtigen Menschen, der dies alles in Gang brachte. Die WG hat heute viel mehr als ihren Platz im Dorf gefunden. René Bartls KMU hält das Berner Dorf Guggisberg in Schwung: Es bringt nicht nur Leben, sondern auch Steuern in die Gemeindekasse. Text: Claudia Langenegger Bilder: Tom Wüthrich

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AKTION


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SERIE

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Gegen Vorurteile: eine Serie in sechs Teilen integriert & erfolgreich

1. Wie es dazu kam, dass der afghanische Erziehungsminister in der Schweiz Ritterrüstungen restaurierte. (Migros-Magazin Nr. 44)

Das Thema Migration ist belastet mit negativen Vorurteilen. Zeit, einige davon abzubauen. Denn Einwanderer schaffen als Erstes nicht Probleme, sondern Wachstum. 2. Wie ein Opernsänger aus Südkorea zum Inhaber eines gefragten Restaurants wurde (Migros-Magazin Nr. 45)

3. Wie eine Münchnerin aus den USA in der Schweiz ein erfolgreiches Biotechunternehmen aufbaute. (Migros-Magazin Nr. 46)

4. Wie ein kongolesischer Kriegsflüchtling zum beliebten Metzger hinter der Migros-Fleischtheke wurde. (Migros-Magazin Nr. 47)

5. Wie ein Luxemburger Internatsschüler eine Schweizer Luxusuhrenmarke wieder erfolgreich machte. (Migros-Magazin Nr. 48)

6. Wie eine kurdische Studentin nach Haft und Folter gelernt hat, Menschen in der Schweiz psychisch zu helfen.

«Das Abstimmen ist mir wirklich wichtig»

In der Türkei wurde die Kurdin Rozan Kayra-Alicioglu mehrmals verhaftet und gefoltert, deshalb flüchtete sie in die Schweiz. Hier hatte sie das Glück, eine alte Dame kennenzulernen, die ihr bei den ersten Schritten zur Integration half. Seit 2008 ist sie Schweizerin.

A

nfang der 90er-Jahre lief die Verfolgung der Kurden in der Türkei auf Hochtouren. Der Staat kämpfte gegen die PKK, aber es starben und verschwanden auch viele Zivilisten. Die Studentin Rozan Kayra, gerade mal 20 Jahre alt, engagierte sich damals in Diyarbakir, im Südosten des Landes, in einem Menschenrechtsverein. «Wir wurden immer wieder bedroht. Und ich kam mehrfach in Untersuchungshaft und wurde gefoltert.» Leise erzählt sie, was ihr damals widerfuhr. Sie wurde unter anderem geschlagen und erhielt Elektroschocks. «Die längste Haftperiode dauerte 17 Tage.» Die Drohungen wurden immer schlimmer, und Kayra fürchtete um ihr Leben. Familie und Freunde besorgten ihr ein offizielles Einreisevisum für Deutschland, von dort reiste sie weiter in die Schweiz und bat um Asyl. Das war 1994. «Die Flucht geschah Hals über Kopf, von einem Tag auf den anderen.» Die Schweiz war deshalb das Ziel, weil ihr Bruder schon dort lebte und viel Gutes über das Land erzählte. Sie hatte als Kind auch von Heidi und Wilhelm Tell gehört

«Noch heute versuchen Leute manchmal, im Infinitiv mit mir zu sprechen.»

und im Gymnasium ein bisschen etwas über das Land gelernt. Der Anfang war trotzdem hart. Da war die Ungewissheit, ob die Behörden sie als Flüchtling anerkennen würden, dazu kam eine leichte Hirnblutung, die sie durch die Schläge in der Haft erlitten hatte. Sie führte zu ständigen Kopfschmerzen und Ohnmachtsanfällen, was Arbeit verunmöglichte. Und natürlich konnte sie die Sprache nicht und sich nur auf Englisch einigermassen verständigen. Auch hat sie das Verhalten der Mitarbeiter an der Empfangsstelle im Kanton Thurgau in schlechter Erinnerung. «Es war dort wie ein Gefängnis für mich, anders als in der Türkei, aber nicht viel besser. Wir durften nur zu bestimmten Zeiten raus; Essenszeiten, Aufstehen, Licht löschen, alles war klar geregelt.» Und das Personal lief mit Hunden durch die Gänge. Doch das dauerte nur ein paar Tage, dann durfte sie in ein Durchgangszentrum wechseln, wo sich die Lage rasch besserte. «Ich gewöhnte mich an das Leben hier, konnte mich nach und nach besser verständigen, und ein Arzt küm-

merte sich um meine Verletzung, was zu einer teuren Operation führte, nachdem klar war, dass ich im Land bleiben durfte.» Den positiven Asylentscheid erhielt sie am gleichen Tag wie das Aufgebot zur Operation im Krankenhaus, rund anderthalb Jahre nach ihrer Flucht.

Eine Zufallsbegegnung führte zu einer wertvollen Freundschaft Nach der Operation lernte sie beim Spazierengehen am Bodensee eine 86-jährige Frau kennen. «Wir waren beide mit Stock unterwegs und sassen auf derselben Bank am Ufer. Sie sprach mich an, ich versuchte, ihr zu antworten, so fing es an.» Die beiden trafen sich dann bis zum Tod der alten Frau jede Woche, zweieinhalb Jahre lang. «Sie half mir bei meinen Hausaufgaben für den Sprachkurs, und einmal pro Woche haben wir etwas unternommen, gingen einkaufen, ins Kino oder machten Spaziergänge.» Die Schweizerin hatte niemanden mehr, ausser einem Neffen, der weit weg wohnte. «Es war für uns beide eine wunderbare Sache.» Als Kayra nach Freiburg ging, um ein Studium zu beginnen,


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dass ich ganz gut Deutsch kann.» Es ist wohl ihr Äusseres, glaubt sie. Dennoch fühlt sie sich insgesamt wohl in der Schweiz. «Die Sprache ist der Schlüssel, dann Arbeit und soziale Kontakte.» Diese allerdings empfindet sie in der Schweiz als sehr geregelt. «Ein Freund von mir sagt, das Leben in der Schweiz sei tot, wenn am Abend um halb sieben die Migros geschlossen wird. Und so kommt es mir auch ein bisschen vor, zumindest hier in Sursee.» Mittlerweile kann sie mit all dem aber ganz gut umgehen und hat einen grossen, breit durchmischten Freundeskreis. «Es fehlen hier allerdings die Überraschungen im Leben. Die hat man nicht so gerne.»

zwei ihrer cousinen sitzen in der türkei noch immer im gefängnis

Meine schweiz ! Schweizer sind … … für mich nicht generalisiert zu betrachten. es fällt mir schwer, jemanden nur aufgrund seiner Nationalität zu beschreiben. ! Die Schweiz ist … … schön, sauber, aber manchmal auch viel zu organisiert. ! Integration bedeutet … … für mich, sich gegenseitig angenommen und wohlzufühlen. ! Heimat ist für mich … … dort, wo man liebt und geliebt wird und natürlich wo man mit Leib und Seele lebt. ! Fremd fühle ich mich … … wenn nur ich selbst annehme, aber mich nicht angenommen fühle.

schrieben sie einander oder telefonierten. «Dann kamen plötzlich keine Briefe mehr, und sie nahm auch das Telefon nicht ab.» Über die Gemeinde erfuhr sie, dass ihre Mentorin gestorben war. «Ich denke heute noch an sie. Sie war so nett, und ich habe von ihr sehr viel gelernt, nicht nur sprachlich, sondern kulturell — und auch von ihrer Menschlichkeit.»

Rozan Kayra wechselte dann nach Luzern und studierte dort Sozialarbeit an der Hochschule. Heute ist die 38-Jährige ausgebildete Sozialarbeiterin und Systemtherapeutin; sie arbeitet in der psychiatrischen Klinik in Königsfelden AG und bereitet dort Patienten auf die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben vor. 2005 hat sie ihren heutigen Ehemann kennengerlent, ebenfalls ein aus der Türkei geflüchteter Kurde, die beiden leben gemeinsam in Sursee LU. 2008 folgte die Einbürgerung. «Dann konnte ich endlich abstimmen, das war mir wirklich wichtig.» Allerdings dauerte das Verfahren zweieinhalb Jahre. Und den Auftritt vor der Einbürgerungskommission fand sie ziemlich unangenehm. Rozan Kayra-Alicioglu fühlt sich heute gut integriert. «Ich kenne mich aus im Land, geografisch und historisch.» Und sie liebt die Schönheit der Schweizer Natur. Dennoch gibt man ihr immer wieder mal zu verstehen, dass sie Ausländerin ist, behandelt sie mit einer gewissen Distanz. «Noch heute versuchen Leute manchmal, mit mir im Infinitiv zu sprechen, und merken erst nach einiger Zeit,

Rozan KayraAlicioglu hilft den Patienten einer psychiatrischen Klinik, den Weg in die Selbständigkeit zu finden.

Als sie vier Jahre nach ihrer Flucht zum ersten Mal wieder ins Ausland ging und die Schweiz nach drei Tagen vermisste, realisierte sie, dass sie sich hier inzwischen wirklich zu Hause fühlte. Sie verspürt auch eine gewisse Sehnsucht nach der alten Heimat, hat aber nun bald ihr halbes Leben in der Schweiz verbracht, auch sie ist Heimat geworden. «Meine Vergangenheit ist in der Türkei, meine Gegenwart hier.» Erst nach ihrer Einbürgerung, 2009, war sie zum ersten Mal wieder in der Türkei. «Es war wunderschön, aber vieles hat sich stark verändert. Und es gab auch traurige Momente, weil einige Freunde von damals nicht mehr am Leben sind.» Für sie selbst besteht kein Risiko mehr.«Aber die Auseinandersetzung läuft nach einer gewissen Beruhigung wieder auf Hochtouren.» Und zwei ihrer Cousinen sitzen seit 20 Jahren in der Türkei im Gefängnis. So hat die politische Verfolgung nach und nach Kayra-Alicioglus gesamte Familie erfasst. Mittlerweile sind praktisch alle in der Schweiz, als anerkannte Flüchtlinge. Die Geschwister sind beruflich integriert, die Eltern längst im Pensionsalter. Sie hat denn auch keine Pläne, später mal in die Türkei zurückzukehren oder sonst in einem anderen Land zu leben als der Schweiz. «Aber ich bin offen und lasse mich gerne überraschen.» Text: Ralf Kaminski Bild: Annette Boutellier

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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AUF EIN WORT | 21

PRÜGELN IM AUSGANG

«Gewalt ist für junge Frauen kein Tabu mehr» Prügelten sich an den Partywochenenden bis anhin vor allem Männer, müssen immer häufiger auch junge Frauen ärztlich versorgt werden. Cornelia Bessler, Frachfrau für Jugendkriminalität, spricht von einer Kehrseite der Emanzipation. Cornelia Bessler, weshalb werden Frauen immer häufiger Opfer von Schlägereien?

Cornelia Bessler (57) ist Chefärztin der Kinder- und Jugendforensik Zürich. Sie ergründet psychosoziale Ursachen von Straftaten, die von Minderjährigen verübt werden.

Erst einmal möchte ich betonen, dass die Anzahl der männlichen und weiblichen Opfer insgesamt nicht zugenommen hat. Im Notfall des Unispitals Zürich werden durchschnittlich 300 Fälle pro Jahr erstversorgt. Und diese Zahl ist konstant. Was jetzt passiert, ist eine Verschiebung bei den Geschlechtern. Prügelten sich früher vor allem Männer mit Männern, ist heute auch unter den jungen Mädchen physische Gewalt angesagt. Und das schlägt sich logischerweise mit in der Opferstatistik nieder. War 2005 in Zürich an einem Partyweekend noch jedes 14. Prügelopfer weiblich, war es 2010 schon jedes 9. Und der Trend hält an, wie eine Studie des Universitätsspitals Zürich belegt. Das heisst also, dass die Frauen, die im Notfall landen, oftmalsTäterinnen sind?

Nicht unbedingt. Es sind heute auch einfach mehr Frauen nachts unterwegs. Andererseits sind gewaltsame Auseinandersetzungen für viele junge Frauen kein Tabu mehr. Das belegt ja auch die Zunahme von Mädchengangs. Die Rolle der Frau hat sich geändert im beruflichen wie im sozialen Umfeld. Frauen

Bilder: Nathalie Bissig, PD

FRAU DER WOCHE

möchten sich durchsetzen, und das gilt leider nicht nur für Managerpositionen, wo dies wünschenswert wäre (lacht). Prügelnde Frauen sind sozusagen die Kehrseite der Emanzipation. Mit ein Grund für Schlägereien unter Männern ist ein übermässiger Alkohol- oder Drogenkonsum. «Emanzipieren» sich die jungen Frauen auch hier?

Ja, der Alkohol- oder Drogenkonsum führt zu einer Enthemmung, und damit ist das Risiko erhöht, sich in einen Konflikt einbinden zu lassen. Gerade aber in einer körperlichen Auseinandersetzung mit Männern ist es dann nicht verwunderlich, wenn es die Frauen sind, welche die grösseren Schäden davontragen — einfach wegen ihrer Physiognomie. 86 Prozent der Verletzungen beruhen auf Handgreiflichkeiten, wobei sich da Männer und Frauen in etwa die Waage halten. Bei den Stichverletzungen hingegen sind die Opfer häufiger männlich. Tragen vor allem Frauen ein Messer bei sich?

Das ist tatsächlich ein Trend, bei den Frauengangs sowieso. Ein Messer nimmt immer derjenige mit, der sich unterlegen und oder bedroht fühlt. Und das sind eher die Frauen.

Statt eines Messers könnte sich Frau doch auch einen Pfefferspray zulegen?

Zur Selbstverteidigung kann ein Pfefferspray durchaus sinnvoll sein. Wenn eine Frau weiss, ich kann mich im Notfall verteidigen, gibt ihr das Selbstvertrauen. Ein Messer hingegen ist eine Waffe und hat damit einen ganz anderen Impuls als der defensive Pfefferspray. Wer ein Messer bei sich trägt, rechnet klar mit einer aggressiven Attacke beispielsweise durch eine andere Gang. Was raten Sie Frauen, die einfach nur ganz normal in den Ausgang gehen wollen?

Möglichst nur in Gruppen unterwegs zu sein, nur schon, um nicht «ausgenommen» zu werden. Nur an Orte zu gehen, die ein Stück weit sozial kontrolliert sind — eine Bar, eine Disco. Sich an die gängigen Ausgangszeiten zu halten, und wenn es einmal sehr spät wird, ein Taxi zu nehmen. Und wenn man in eine Prügelei gerät?

Dann entfernen Sie sich möglichst rasch. Gerade als körperlich meist schwächere Frau bringt es gar nichts, in erhitzten Konfliktsituationen schlichten zu wollen. Interview: Almut Berger

MANN DER WOCHE

Botschafterin der Künste

Qualzüchter im Visier

Sie unterstützt kulturelle und soziale Projekte, schafft Freiräume für Künstler, Autorinnen oder Musiker und wacht über den grössten privaten Geldtopf des Landes für Kunst und Kultur. Für ihr langjähriges Engagement wurde Hedy Graber (51), Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Kulturprozents, von den Leserinnen des Wirtschaftsmagazins «Women in Business» jetzt zur bedeutendsten Frau des Landes in der Kategorie Kultur gewählt.

Felllose Katzen, die sich einen Sonnenbrand holen, Hunde, die wegen Überlänge an Rückenschäden leiden, Goldfische mit deformierten Teleskopaugen: Gieri Bolliger (44) sagt Zuchtauswüchsen à la Doktor Frankenstein den Kampf an. Mit sieben Strafanzeigen in fünf Kantonen will der Chef der Stiftung für das Tier im Recht ein Exempel statuieren. Obwohl seit 2008 in der Schweiz ausdrücklich verboten, seien Extremzuchten noch immer Alltag.


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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | migros-magazin |

Die Abgeordnete

Die Französin Claudine Schmid lebt seit 30 Jahren in der Schweiz. Seit Juni vertritt sie ihre hier lebenden Landsleute im französischen Parlament in Paris.

Claudine Schmid im französischen Parlament in Paris.

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uelle zwischen der Schweizer Fussballnati und Les Bleus lassen Claudine Schmid (57) kalt. «Egal, wer gewinnt, ich bin glücklich. Es ist ja immer ein Land, das ich liebe», scherzt sie. Alles andere, was zwischen der Schweiz und Frankreich vor sich geht, beobachtet sie indes genau. Seit Juni 2012 sitzt die Hausfrau aus Zürich Altstetten als eine von 577 Abgeordneten in der Französischen Nationalversammlung und vertritt die Franzosen aus der Schweiz und Liechtenstein. 2012 durften die Auslandfranzosen zum ersten Mal eigene Vertreter wählen. Nun werden deren spezifische Probleme in Paris gehört. Gleichzeitig fand eine Öffnung des französischen Parlaments statt. «Wir bringen neue Sichtweisen ein», sagt Claudine Schmid, «zum ersten Mal erfährt man in Paris aus erster Hand, mit welchen Augen Frankreich im Ausland gesehen wird.» Im Gegenzug kann Claudine Schmid das auf Banken und Steuerflucht beschränkte Schweiz-

Bild etwas korrigieren. Mitunter dient die Schweiz gar als Vorbild. Etwa, als im Oktober die Schuldensanierung in den europäischen Ländern zur Debatte stand. Schmid sprach von den Annehmlichkeiten in einem Land, das ein ausgeglichenes Budget hat. «Das war eine neue Optik und machte Eindruck.» Politik ist in Frankreich ein Vollzeitjob. «Von Montagnachmittag bis Donnerstagabend bin ich in Paris», sagt Claudine Schmid. Anders als im Schweizer Milizsystem regiert ein Berufsparlament die Grande Nation. «Der Vorteil ist, dass man rund um die Uhr Sitzungen abhalten und sich ganz auf die Parlamentsarbeit konzentrieren kann», sagt Schmid. Ein Delegierter wird zwar in der Regel mit einem mittleren vierstelligen Monatslohn entschädigt, muss aber wegen Zeitmangels seinen angestammten Beruf aufgeben — und ist von einem Tag auf den anderen arbeitslos, wenn er nach fünf Jahren nicht wiedergewählt wird.» Ausnahme sind Beamte, die sich ihre Stelle «reservieren» lassen können. Folglich sässen immer mehr Funktionäre im Parlament und kaum noch Unternehmer und Berufsleute, sagt Claudine Schmid. «Das Schweizer System gefällt mir sehr gut, weil es die Politiker zwingt, sich mit den realen Bedingungen in der Arbeitswelt auseinanderzusetzen.» Ein Gesetz möge auf dem Papier gut aussehen, dessen Umsetzung in der Praxis sei eine andere Sache, findet Schmid und führt gleich eines ihrer Lieblingsbeispiele an: «Das französische Arbeitsgesetz ist so formuliert, dass man einem Angestellten praktisch nicht kündigen kann. Auch dann nicht, wenn es

«Das Schweizer System mit dem Milizparlament gefällt mir sehr gut.»

das Unternehmen gar nicht mehr gibt. Das ist absurd! Kein Schweizer Handwerksbetrieb würde unter diesen Bedingungen jemanden anstellen.»

Bewunderung für schweizer, die im nebenamt politisieren Dennoch ist sie unschlüssig, welchem System sie den Vorzug geben soll. Parlamentarier sähen sich mittlerweile mit derart komplexen Sachverhalten konfrontiert, dass man seine ganze Konzentration und Energie darauf verwenden müsse. Schmid wendet die meiste Zeit dafür auf, geplante Gesetze und deren mögliche Auswirkungen bis ins Detail zu studieren. Sie geht an Anhörungen verschiedener Interessengruppen, tagt in Kommissionen und recherchiert selber. «Ich bewundere Schweizer Politiker, dass sie sich dafür immer wieder motivieren können, im Nebenamt.» Eines ihrer Kernthemen ist das im Juli von Frankreich und der Schweiz unterzeichnete Abkommen über die neue Erbschaftssteuer: «Es zielte auf reiche Steuerflüchtlinge, trifft aber ganz normale Auswanderer wie mich. Darum versuche ich zu erreichen, dass im Nachhinein neu verhandelt wird.» Denn stirbt ein Auswanderer, haben seine Kinder ein Problem, wenn nicht alle in der Schweiz leben. Wer hier wohnt, muss keine Erbschaftssteuer entrichten, wohl aber die Geschwister in Frankreich, und zwar 45 Prozent. Konflikte quer durch Familien sind also vorprogrammiert. Immerhin gelang es Schmid, den französischen Finanzminister Pierre Moscovici persönlich darauf anzusprechen. Und zwar so, wie es in Bundesbern üblich ist: in den Gängen des Parlaments. Claudine Schmid vertritt ihre Positionen mit Verve, aber sanfter Stimme. Als ehemalige Vizepräsidentin der Vereinigung der Auslandfranzosen (AFE) und EU-Beobachterin ist sie in der französischen Gemeinde der Schweiz bestens bekannt


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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und wurde als eine der wenigen Vertreterinnen der konservativen Partei UMP gewählt. Die grosse Mehrheit der Auslandfranzosen lebt in der Romandie. Schmid hingegen seit 30 Jahren in Zürich Altstetten. Sie ist mit dem FDP-Gemeinderat Urs Schmid (61) verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Seit Claudine Schmid den Schweizer Pass besitzt, hat sie kaum eine Abstimmung versäumt. Dennoch hatte sie nie den Wunsch, hier in die Politik einzusteigen. «Ich bin durch und durch Französin, mit Herz und Seele, daran kann ich nichts ändern.» Dabei ist sie nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt aufgewachsen, in Annemasse bei Genf, im Departement Haut Savoie, und spricht passabel Deutsch. «Aber am liebsten gar nicht», sagt sie. Die meiste Zeit ist sie sowieso in Paris. «Im Hémicycle, im Parlament» präzisiert sie. Und erklärt, dass man kaum mit der Aussenwelt in Berührung komme. «Die Parlamentsgebäude sind unterirdisch mit Gängen verbunden und verfügen über eine tadellose Infrastruktur. Es hat Sitzungszimmer, Restaurants, einen Coiffeur, einen Fitnessraum und sogar Appartements für die Volksvertreter.» Nähe zum Volk ist also nicht zwingend, wird aber von Claudine Schmid gepflegt. Sie hält regelmässig an verschiedenen Orten Sprechstunden ab, Permanences genannt, an denen jeder Franzose mit seinem Anliegen vorsprechen kann. Als Präsent nimmt sie übrigens gerne kleine Schweizer Taschenmesser mit nach Paris. Im Gegenzug hat sie als Werbegeschenke blau-rot-weisse Kugelschreiber, die auf Knopfdruck die «Marseillaise» spielen. «Wir können wenigstens den Text», spöttelt sie, um gleich wieder schweizerisch den Konsens zu betonen: «Ich halte Raclette und Fondue für typische Schweizer Spezialitäten, obwohl man in meiner Heimat Hochsavoyen etwas anderes behauptet.» Den Vacherin aber, obwohl ebenfalls eine Schweizer Erfindung, kauft sie in Frankreich. Dort wird er immer noch aus Rohmilch hergestellt. «Das schmeckt einfach besser», sagt die Politikerin.

«Ich bin durch und durch Französin, daran kann ich nichts ändern.»

Claudine Schmid lebt in der Zürich Altstetten und ist französische Vollzeitpolitikerin. In der Nationalversammlung, der Assemblée nationale, vertritt sie die Auslandfranzosen aus der Schweiz.

Text: Ruth Brüderlin Bilder: Nathalie Bissig


20 JAHRE EWR-ABSTIMMUNG

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INTERVIEW

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Rudolf Strahm, Sie waren ein sehr kritischer Befürworter des EWR.Waren Sie damals auch ein bisschen erleichtert über das Nein?

Nein, da war eher eine gewisse Beklemmung. Ich fragte mich, wie es jetzt weitergehen soll. Klar war, dass man sich mit der EU arrangieren musste, aber es gab keinen Plan B. Irritiert hat mich auch der grosse Erfolg Christoph Blochers, der die ganze Schweiz bezwungen hatte, mit sehr viel Einsatz und sehr viel Geld. Wie kam es zu diesem Nein?

Nicht nur wegen Blocher oder der Sorge vor Souveränitätsverlust. Das Volk hatte Angst vor den Folgen der Personenfreizügigkeit. Das hat eine Nachbefragung gezeigt. Die wichtigsten Neinmotive waren: Angst vor mehr Ausländern, mehr Lohndruck, Arbeitsplatzverlust. Wie heute also.

Richtig. Die Realität hat uns wieder eingeholt. Diese Angst hat eine lange Tradition, man erinnere sich an die Schwarzenbach-Initiative in den 70er-Jahren. Welches waren Ihre Vorbehalte, und haben die sich aus heutiger Sicht bestätigt?

Mein Vorbehalt war tatsächlich auch die Personenfreizügigkeit — zu Recht, wie heute klar ist. Sie ist letztlich Teil eines neoliberalen Projekts, das Güter, Dienstleistungen, Kapital und auch Menschen nach Bedarf verschiebt, je nachdem, wo in Europa sie gebraucht werden. Das entsprach und entspricht aber nicht meinem Verständnis von Wirtschaft. Grosse Bedenken hatte ich auch wegen des Umweltschutzes. Sorgen machten mir die 40-Tonnen-Lastwagen oder das Cassisde-Dijon-Prinzip. Das liess damals noch zu, dass sich Giftstoffe, die in einem Land erlaubt sind, in ganz Europa verbreiten können. In diesem Punkt musste ich meine Einschätzung allerdings massiv revidieren. In Sachen Umwelt- und Konsumentenschutz hat sich die EU sehr gut entwickelt und steht nun sogar besser da als die Schweiz. Aus heutiger Sicht war das eine unbegründete Sorge. Das zeichnete sich vor 20 Jahren nicht ab?

Nein. Die damalige EG unter Jacques Delors war in erster Linie ein Liberalisierungsprojekt. Deshalb waren viele Umweltschützer und Grüne gegen den EWR. Sind Sie heute noch immer gegen die Personenfreizügigkeit?

Es gibt sie nun mal,wir können nicht ohne Schaden zurückbuchstabieren. Würde man die Personenfreizügigkeit kündigen, würden auch andere bilaterale Abkom-

«Die Realität hat Vor 20 Jahren sagte das Schweizervolk hauchdünn Nein zum EWR-Beitritt. Eine gute Entscheidung? Ein Rück- und Ausblick mit dem früheren SP-Nationalrat und skeptischen EWR-Befürworter Rudolf Strahm.

Das Verhältnis zwischen der Schweiz und Europa ist eine Baustelle. Daran hat sich für Rudolf


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

uns wieder eingeholt» Strahm seit 1992 nichts geändert.

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20 JAHRE EWR-ABSTIMMUNG

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INTERVIEW

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EWR-Abstimmung 1992: DIE POLARISIERTE SCHWEIZ Die Romandie und die urbanen Zentren der Deutschschweiz wären dem EWR gerne beigetreten, aber die Gegner setzten sich durch. 50,3 Prozent der Stimmenden sagten Nein, sowie 16 von 23 Ständen. Die Stimmbeteiligung lag bei rekordhohen 78,7 Prozent. Laut aktuellen Umfragen würden heute nur noch knapp 32 Prozent dem EWR beitreten. Einen EU-Beitritt wollen gerade noch 11,5 Prozent.

men hinfällig. Aber sie bringt uns neben Vorteilen für die Arbeitgeber, grosse Probleme. Ich plädiere für Nachverhandlungen über strengere Rahmenbedingungen zur Einwanderung. Würde die EU dafür Hand bieten?

Die wäre zunächst sicher dagegen. Aber das ist die Knacknuss, die uns langfristig am meisten Probleme machen wird. Seit der vollen Freizügigkeit kommen jedes Jahr rund 80 000 Personen zusätzlich in die Schweiz — die Rückwanderer schon abgezogen. Auf Dauer wird das in den Ballungsräumen schwierig.

Wieso stimmten Sie trotz Ihrer Vorbehalte Ja?

Weil es damals keine Alternativen zu einem Arrangement gab. Ich befürchtete, dass wir bei einem Nein in einer Sackgasse landen. In meinem Buch zum EWR, «Europaentscheid», habe ich die Chancen und Risiken dargelegt. Der Alleingang ist eine Scheinsouveränität. Das hat sich bestätigt, denn wir haben trotz des Neins rund 80 Prozent des EU-Binnenmarktrechts übernommen, aus wirtschaftlichen Gründen. Der sogenannte «autonome Nachvollzug» verschleiert, dass wir so autonom eben gar nicht sind. Und was wir nicht übernommen haben,

holt uns jetzt politisch ein, allen voran im Bereich Banken und Kooperation bei Steuerflucht. Also hätten wir genauso gut Ja sagen können?

Das nicht. Der EWR wurde von der Regierung als Trainingslager für einen EU-Beitritt verkauft. Wäre er durchgekommen, hätte es bald Verhandlungen gegeben. Bei einem Ja wären uns aber auch einige Probleme erspart geblieben. Zum Beispiel?

Die Zerwürfnisse, die wir heute wegen Steuerfluchtfragen haben, wären längst

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

geklärt, denn wir wären viel früher und viel stärker unter Druck geraten, die Bankenauskunft in diesem Punkt anzupassen. Auch die Hochpreisproblematik wäre weniger dramatisch. Heute kaufen die Schweizer für sieben bis acht Milliarden jährlich im Ausland ein, vor allem auch Fleisch. Da haben sich die Schweizer Bauern selbst ein Bein gestellt, mit ihrem Nein damals. Was sich hingegen 1992 nicht voraussehen liess, war das WTO-Handelsliberalisierungsabkommen von 1995. Das hat mögliche wirtschaftliche Schäden des EWR-Neins weitgehend kompensiert.

«Blocher persönlich finanzierte und gewann diese Abstimmung.»

Blocher bodigte mit seiner SVP und seiner Auns praktisch im Alleingang das gesamte Establishment. Wie war das möglich?

Es gelang ihm, ein im Volk lang aufgestautes Unbehagen zu Ausländerfragen und Globalisierung auszunützen und zu bündeln. Blochers Stärke war auch die Schwäche der anderen Parteien, die dieses Unbehagen nicht wahrgenommen oder ignoriert hatten. Er hat die konservativen Angstfaktoren auf ein Thema fokussiert. Viele, auch in Arbeiterschichten, sagten damals: «Ich bin natürlich nicht für diesen ungehobelten Blocher, aber was er sagt, muss halt jemand sagen.» Die anderen Parteien machten den Fehler, auf diese Ängste keine Rücksicht zu nehmen. Die Polarisierung hat nach der Abstimmung angehalten. Egal, was Blocher zum Thema machte, die anderen waren dagegen. Zuerst kam die reflexartige Abwehr, dann folgte der schmerzhafte Reifungsprozess bis zur Einsicht, dass da vielleicht doch was dran ist.

Wieso die heftige Abwehr?

Das hat auch mit der Persönlichkeit Blochers zu tun. Die ist geprägt von der Ver-

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bitterung, vom Establishment immer wieder abgewiesen worden zu sein. Der Rausschmiss aus dem Verwaltungsrat der SBG im Vorfeld der Abstimmung war so ein Moment. Die spätere Abwahl aus dem Bundesrat ein anderer. Das waren schwere Verletzungen, auf die er entsprechend angriffig und teilweise verbittert reagierte und noch reagiert. Hinzu kommt seine populistische Art der Argumentation, welche die Gegenseite ärgerte und weiter zur Polarisierung beitrug. Das EWR-Nein war der Startschuss für den Durchmarsch der Zürcher SVP.

Genau. Getrieben von Blochers Selbstbewusstsein und Ehrgeiz, seinem Instinkt und seinem Geld. Blocher steckte Millionen in die Anti-EWR-Propaganda. Er persönlich finanzierte und gewann diese Abstimmung.

Es gab selten Abstimmungen, die derart polarisierten. Wieso diese Heftigkeit?

Die Abstimmung war vom Bundesrat zur Schicksalsfrage stilisiert worden. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Kollaps der Sowjetunion gruppierte sich Europa nach jahrzehntelanger Erstarrung neu. Die Schweiz musste sich auch irgendwie positionieren. So stand plötzlich für beide Seiten nicht weniger als das Schicksal der Schweiz auf dem Spiel. Die eine Seite sah unser Heil via EWR in der EU, die andere im Alleingang. Der Bundesrat war im Abstimmungskampf fast schon penetrant präsent. Und der damalige SP-Präsident, Peter Bodenmann, nutzte das Thema für seinen Revierkampf gegen die populistischen Tendenzen Christoph Blochers.

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Woher hat Christoph Blocher dieses Sensorium für das, was das Volk umtreibt?

ÖKONOM, POLITIKER UND AUTOR Rudolf Strahm (69) war lange Jahre SP-Nationalrat und Preisüberwacher. Der Ökonom ist heute als Autor und Kolumnist aktiv und hat Lehraufträge in der Berufsbildung. Strahm ist verheiratet, hat einen Sohn und ist seit einem halben Jahr Grossvater. Er lebt in Herrenschwanden BE.

Er ist ein Animal politique, und er kommt nicht aus der Elite. Ein Stück weit wurde er auch in die Ecke gedrängt, die er dann so erfolgreich besetzte: konservativ-nationalen Themen wie Souveränität, Ausländer und Sicherheit. Aus lauter politischer Korrektheit liessen ihn die anderen Parteien gewähren. Hätte zu jener Zeit ein Linkspolitiker zugegeben, dass es hier tatsächlich Probleme gibt, wäre er sofort in den eigenen Reihen gemassregelt worden. Es gab in dieser Stimmung kaum jemanden, der Blocher im Diskurs hätte Paroli bieten können.

20 JAHRE EWR-ABSTIMMUNG

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Es ging also nicht nur um Argumente, sondern genauso um Zwischenmenschliches?

DIE WICHTIGSTEN GRÜNDE, WESHALB 1992 JA ODER NEIN GESTIMMT WURDE

PRO

CONTRA

1. Wirtschaftliche Gründe (z. B. Chance für die Wirtschaft)

34%

1. Wirtschaftliche Gründe (z. B. Löhne werden sinken)

21%

2. Im Geist der Öffnung, zur Horizonterweiterung für die Zukunft der Schweiz

33%

2. Mangel an Information, Mangel an Klarheit des Bundesrates

18%

3. Zur Vermeidung der Abkapselung

27%

3. Angst vor Arbeitslosigkeit

14%

4. Für die Jungen; für ihre Zukunft

14%

4. Misstrauen gegenüber der EU; nicht verlässlich, zu viel Unsicherheit

14%

5. Keine Begründung; dies ist die beste Lösung

12%

5. Verlust der Unabhängigkeit

14%

Quelle: GFS, Voxanalyse (1993); Aussagen der Stimmenden; Mehrfachnennungen (zwei) waren möglich


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

Ein Beispiel: Mitte 1992 gab es ein TV-Streitgespräch zwischen FDP-Nationalrat Ernst Mühlemann und Christoph Blocher. Mühlemann war eine wichtige Figur im Freisinn, Blocher ein frecher Aussenseiter. Aber er war es, der das Gespräch dominierte, Mühlemann war konsterniert: «Blocher hat gewonnen — aber dem werden wir es schon zeigen!» Blocher entthronte Leute in der SVP und anderen bürgerlichen Parteien. Er demontierte SVP-Bundesrat Adolf Ogi und unterstellte FDP-Bundesrat Pascal Delamuraz eine Schwäche für Weisswein.

«Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.»

Die Bilateralen Abkommen machen inhaltlich mittlerweile gegen ein Drittel des Schweizer Rechts aus. Und auch Verwaltung und Gerichte orientieren sich an der EU.

Zurück zum EWR: Wie schlimm oder gut war das Nein aus heutiger Sicht?

Beim Handels- und Wirtschaftsrecht übernehmen wir wohl sogar zwei Drittel. Aber ein grosser Teil läuft gar nicht über neue Gesetzestexte, sondern heute schon über Anpassungen in Bezug auf Interpretation und Rechtsprechung.

Vermutlich kann man die Vor- und Nachteile erst in Zukunft wirklich beurteilen. Es verhinderte den Beitritt zur Eurozone. Aber wir haben ein Reputationsproblem: Steuerflucht, Schutz von Steuerbetrügern. Mit Ausnahme von Österreich haben wir mit allen Nachbarstaaten Steuerkonflikte. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.

Und doch hält sich die Schweiz für souverän.

Das ist unsere nationale Ideologie. Aber die Schweiz ist dennoch hochgradig anpassungsbereit und anpassungsfähig.

Könnte ein nachträglicher EWR-Beitritt eine Lösung sein?

Der EWR besteht heute neben der EU nur noch aus Island, Norwegen und Liechtenstein. Viele sagen, das Gebilde sei nichts mehr wert, aber das ist nicht so. Die EWR-Länder müssen zwar EURecht und dessen Fortentwicklung übernehmen, können aber Ausnahmen verlangen, wenn sie das einstimmig tun. Wir müssten nur diese drei Länder auf unsere Seite bringen, um uns durchzusetzen. Hätte ein EWR-Beitritt heute mehr Chancen?

Im Moment nicht. Solange die Akteure

Also dann doch wieder sehr pragmatisch?

von damals noch aktiv sind, wird sich nichts verändern. Politiker können nicht abrücken von dem, was sie mal gepredigt haben. Erst eine nächste Generation kann alte Glaubenssätze überwinden. Aber im Verhältnis zur EU scheint die Schweiz in einer Sackgasse zu stecken. Wie weiter?

Der Bundesrat müsste eine Strategie entwickeln und verschiedene Optionen neu prüfen. Bilateral können wir die Proble-

www.migrosmagazin.ch

DER EWR-BEZWINGER

Christoph Blocher im Online-Interview Wieso die EU wegen Griechenland und Italien ohnehin nicht

Bild: Keystone

me nicht weiter lösen. Vielleicht braucht es die Flucht nach vorn. Mit einem weitgehenden Angebot, mit dem wir uns bereit erklären, EU-Recht und dessen Weiterentwicklung zu übernehmen — mit Ausnahme der Personenfreizügigkeit. Bei deren Weiterentwicklung braucht es klare Grenzen, denn die EU will von der Personenfreizügigkeit hin zu einer Unionsbürgerschaft. Und diese kommt für die Schweiz nicht infrage.

funktionieren kann. Wie Blocher 1992 fast am Reden im Toggenburg gehindert wurde. Wie viel Geld der Millionär über die Jahre in SVP-Abstimmungskampagnen gesteckt hat. Das Interview auf www.migrosmagazin .ch

Wenn es um Wirtschaftsinteressen geht, sind wir sehr anpassungsfähig. Nun stehen uns weitere drei, vier Abstimmungen zur Personenfreizügigkeit bevor. Und zum ersten Mal haben die Wirtschaftsverbände gerechtfertigte Ängste vor einem demonstrativen Nein. Darum ist der Bundesrat auch derart entgegenkommend bei den flankierenden Massnahmen. Das Thema Zuwanderung und Lohndruck bleibt uns erhalten. Interview: Ralf Kaminski, Ruth Brüderlin Bilder: Marco Zanoni

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20 JAHRE EWR-ABSTIMMUNG

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menschen

migros-magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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kolumne | 33

Der hausmann

«Hallo, Vati! Halloooo!» Bänz Friedli ist auf der Höhe der Zeit. Fast.

Die Kinder wollen mich an die Weltmeisterschaft schicken. Am Donnerstag wars. Ich sagte irgendwas von «Ich geh jetzt dann an die WM …», weiss gar nicht mehr, womit ich grad bluffen wollte, mit einem wohlriechenden Apfelkuchen, vielleicht, oder dem frisch geölten Nussbaumtisch; jedenfalls hatte ich dazu mein Handy im Anschlag, weil ich noch eine Kurznachricht am Tippen war, was bei mir nie nur kurz geht. Ich also: «Ich geh jetzt dann an die WM …» Anna Luna und Hans, unisono: «… im langsam SMS-eln!» Wie hätte ich ihnen böse sein wollen? Denn das Vorlaute haben sie vermutlich von mir. Und damit, von irgendwelchen Meisterschaften zu erzählen, fing einst meine Mutter an. (Sie wiederum hatte es, glaube ich, von ihrem Vater.) Es muss im Jahr 1969 gewesen sein; wir waren drunten in Monterosso al mare mit einem Boot so weit aufs Meer hinausgerudert, dass ich Pfüderi vor Angst fast starb, worauf Mutter sagte, sie hätte im Fall an den Berner Meisterschaften im Rettungsschwimmen mal die Bronzemedaille gewonnen, ich müsse mir keine Sorgen machen. Was mich umgehend beruhigte. Ich habe sie später nie gefragt, aber ich glaube, sie log. Allerdings log sie gut. Also erzählte dann auch ich, wann immer es eines unserer Kinder zu beschwichtigen galt, von früheren Erfolgen: von meiner Silbermedaille an den Meisterschaften der Skipatrouilleu-

«Ich lahmer Oldie ernte Hohn und Spott.» re, wenn meinem Sohn auf der schwarzen Piste bang wurde; von meiner gelungenen Notlandung auf dem Pazifik, wenn Anna Luna im Flugzeug zitterte. Von meinem Triumph an den Bergrettungsmeistersch… Nur kamen meine Kinder mir rasch auf die Schliche, und seither bringen sie es ironisch und in allen Variationen: «Vati, warst du nicht mal auf dem Podest an den kantonalbernischen Meisterschaften im Gratinvöllig-Versalzen?» Ich: «Was heisst bernisch? Schweizerisch-liechtensteinisch! Anno 1984. Bronze!» Und nun wollen sie mich also an die WM im langsam SMS-eln schicken. Meinen eigenen Kindern darf ich lahmer Oldie ja schon gar nicht beim Ein-

tippen zuschauen, mir würde schwindlig. Letzthin bei einem Zugshalt in Genua aber stieg eine junge Frau zu und begann, ihrem Schatz draussen auf dem Perron Zeichen zu geben. Sie schneidet Grimassen, winkt und kichert. «Früher konnte man halt die Fenster noch öffnen», raune ich. Sie schaut mich erstaunt an. Muss sehr jung sein. «Doch, doch! Wenn wir früher nach Monterosso in die Ferien fuhren, kamen hier in Genova Porta Principe immer fliegende Händler ans Fenster, verkauften Süssigkeiten, Getränke, Puppen und Spielzeugautos.» Ich gerate ins Schwadronieren. Doch ich glaube, sie hört mir nicht mehr zu. Hat ihr Smartphone gezückt und SMS-elt ihrem Freund draussen vor dem Fenster in einem Affenzahn Liebesbekenntnisse, er ebenso flink zurück, und ich verstehe ob diesen jungen Menschen nur noch … Bahnhof. Daheim werde ich wegen meiner Zögerlichkeit drangenommen. Beantworte ich eine Frage nicht sofort, fällt mir ein … Dings, ähm … Name nicht grad ein, immerzu ernte ich von den geschwinden Kindern Hohn und Spott. «Hallo, Vati! Halloooo! Geits mit studiere?» Welch Trost, dass es noch einen Menschen gibt, der mich — mich! — viel zu hastig, zu rasant und hektisch findet: meine Mutter. Jesses, Sie sollten mal sehen, wie uuuunglaaaublich langsam die SMS-elt! Bänz Friedli live: 9. 12. Thun, «Alte Oele»

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Migros-Magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

Hotline 147 | 35

Beratung rund um die Uhr Die Pro-Juventute-beratung und Hilfe 147 steht Kindern und Jugendlichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Sie bietet gebührenfrei und anonym Auskunft. Fachleute verweisen bei bedarf an Fachstellen in der region. Die berater der Notrufnummer unterstützen täglich mindestens einen selbstmordgefährdeten Jugendlichen und beraten täglich 400 Kinder und Jugendliche. Der Grossteil der Hilfesuchenden ist zwischen zwölf und 16 Jahre alt. Die Informationsplattform www.147.ch verzeichnet pro Tag über 1000 Besucher.

W

er unter der Telefonnummer 147 anruft, sucht Hilfe — und das sind nicht wenige. «Täglich nehmen wir 400 Anrufe und SMS entgegen»,sagtChristinaWehrlin(42),Leiterin Netzstelle der Pro-Juventute-Beratung Deutschschweiz und Hilfe 147. Die Anliegen der jungen Anrufer: Probleme mit Freunden oder Streit mit den Eltern, Liebeskummer, Sexualität, Schwierigkeiten in der Schule, Gewalt, Suchtprobleme — die Themen decken die gesamte Lebensrealität von Jugendlichen ab. Seit zwölf Jahren berät Wehrlin Mädchen und Buben. Hat sich in dieser Zeit etwas verändert? «Liebe, Verstandenwerden, Freundschaft. Das ist heute wie vor zwölf Jahren dasselbe», sagt sie, «die Grundbedürfnisse des Menschen ändern sich nicht.»

tutionen weiter. «Das kann eine Notaufnahmestelle sein, wo das Kind für einige Tage Schutz findet, während die Behörden die notwendigen Abklärungen machen können.»

Cybermobbing ist besonders perfide

Durchschnittlich jeden tag ruft ein Kind mit suizidgedanken an

Relativ neu sei jedoch das Cybermobbing. «Wenn jemand über einen längeren Zeitraum hinweg auf Facebook herabgesetzt oder gar bedroht wird, ist dies sehr belastend», sagt Wehrlin. In der Regel würden derart betroffene Jugendliche schon auf dem Schulweg oder Pausenplatz gemobbt, «wenn dies zusätzlich im Internet passiert, ist es besonders perfide, da dies mit einem Mausklick passiert und unmittelbar ein grosses Publikum erreicht», erklärt Wehrlin. Was kann man hier tun? «Am wichtigsten ist, dass man die Jugendlichen motiviert, sich jemandem anzuvertrauen — sei es den Eltern oder einem Lehrer.» Trotzdem wenden sich viele Jugendliche oftmals lieber an eine neutrale Person, wie die Mitarbeiterin von Pro Juventute. «Mit den Eltern über Themen wie die eigene Sexualität zu reden, kann schwierig sein», erklärt Wehrlin. Gerade die Frage «Wie und wo kriege ich die Pille danach?» sei hier ein gutes Beispiel. Und oftmals sei es eben gerade nicht möglich, sich den Eltern anzuvertrauen: «Uns ruft beispielsweise ein 15-jähriges Mädchen an und erzählt, dass es von den Eltern geschlagen wird. Zudem habe sie Suizidgedanken», sagt Wehrlin. «Wir versuchen dann herauszufinden, wie oft und wann das passiert. Elementar ist, dass wir den Jugendlichen klarmachen, dass Hilfe möglich ist und man uns jederzeit, 24 Stunden am Tag, anrufen kann», betont die Kinder- und Jugendberaterin. In besonders schwierigen Situationen vermitteln die Berater die Hilfesuchenden auch an spezielle Insti-

Besonders heikel wird es, wenn die Anrufer Selbstmordgedanken äussern, das komme durchschnittlich einmal am Tag vor. «Wenn ein Mädchen oder Knabe sagt, heute Abend lebe sie oder er vielleicht nicht mehr — dann ist das für uns die schwierigste Situation überhaupt.» Aber Christina Wehrlin hat gelernt, professionell damit umzugehen. «Wenn ich denken würde, alles hängt jetzt von mir ab, dann könnte man diesen Job nicht machen.» Es sei wichtig, Abstand zu nehmen und Schritt für Schritt zu handeln: Vertrauen aufzubauen oder zum Beispiel eine Konferenzschaltung mit einem Mitarbeiter des Psychiatrischen Dienstes aufzugleisen, bei akuten Fällen herauszuhören, wo die Person sich befindet — ist es Nacht, steht der Anrufer bei einem Bahngleis oder auf einer Brücke? «Dann geht es darum, die Person dazu zu bewegen, sich an einen sicheren Ort zu begeben.» In der Schweiz nimmt sich an jedem vierten Tag ein junger Mensch das Leben. Suizid gehört damit zu den häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen. Was kann das Umfeld hier tun? Man müsse gewisse Zeichen ernst nehmen, erklärt Wehrlin. Das können Äusserungen sein wie: «Es ist mir zu viel», die Weigerung, am Morgen aufzustehen, die Vernachlässigung von Freundschaften. Christina Wehrlin richtet an Jugendliche wie Eltern die Botschaft: «Unabhängig davon, um welche Art von Problem es geht: Es ist normal und keine Schande, sich Hilfe zu holen.» Text: Christoph Petermann

Engagiert: Christina Wehrlin arbeitet seit zwölf Jahren bei der Notrufnummer 147.

Bei Anruf Hilfe

Selbstmord ist bei Jugendlichen eine der häufigsten todesursachen. Pro Juventute bietet unter der Hotline 147 Beratung für Hilfesuchende an. aber auch Streit mit den eltern oder liebeskummer gehören zu den themen der jungen anrufer.

Bild: Marco Zanoni


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Grand Prix MiGros

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MiGros-MaGazin |

Pistenflitzer am Start

Das Anmeldeportal des Grand Prix Migros 2013 ist geöffnet. Bereits angemeldet haben sich drei kleine Nachwuchsskifans aus dem waadtländischen Gland.

E

rstmals haben die Geschwister Jules (12), Anna (11) und Nesthäkchen Karl (6) die Möglichkeit, gemeinsam an einem Wettbewerb teilzunehmen. Bereits 2011 gingen Jules und Anna beim Grand Prix Migros, dem grössten europäischen Skilaufwettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren, an den Start. Jules kam beim Riesenslalom auf den 32. und beim Kombi-Race sogar auf den 24.Platz. Anne wurde leider im Finale disqualifiziert, da sie ein Tor verpasst hatte. Der kleine Karl hingegen freut sich wie ein Grosser auf den ersten Wettkampf. Er nimmt am Minirace teil, dem Wettbewerb für Kinder von sechs bis

Grand Prix Migros Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1997 bis 2005 können sich ab sofort für eines der 13 Ausscheidungsrennen des Grand Prix Migros anmelden. Für Kinder der Jahrgänge 2006 und 2007 gibt es zusätzlich das Minirace ohne Zeitdruck. Die Migros tritt diesen Winter bereits zum zwölften Mal als Titelsponsorin des Skilaufwettbewerbs auf und hat den Vertrag mit Swiss-Ski um weitere drei Jahre verlängert.

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sieben Jahren. Jules, der Älteste der drei, ist ein grosser Formel-1-Fan: «Fahrer möchte ich aber nicht werden, dafür hänge ich zu sehr an meinem Leben», erklärt er. Seine Schwester Anna ist eine Tierfreundin und mag Pferde, während der kleine Karl sich in erster Linie für Traktoren und Schneeraupen interessiert. Die drei Kinder der in Gland VD lebenden Familie Violon sind stets in Bewegung: Wandern, Mountainbike, Tennis, Schlittschuhlaufen, Hockey und natürlich Skifahren — diese Sportarten machen ihnen grossen Spass. Vor allem die Skier haben es der Familie angetan — die Kinder stehen auf den Brettern, seit sie laufen können. Mit dem Grand Prix

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migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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PREISBAROMETER Mit den sinkenden Temperaturen kommen auf die einheimischen Vögel wieder härtere Zeiten zu. Wer den gefiederten Gästen im Garten oder auf dem Balkon die Nahrungssuche erleichtern will, findet in der Migros eine vielfältige Auswahl an passendem Futter. Dieses wird jetzt erst noch günstiger: Die Detailhändlerin senkt die Preise des gesamten Sortiments an M-Classic-Wintervogelfutter um durchschnittlich fünf Prozent. Einige Beispiele und weitere Preisänderungen:

Migros erfüllt sich für sie ein kleiner Traum: Schliesslich hatten vor ihnen schon die Skistars Didier Cuche, Lara Gut und Pirmin Zurbriggen an dem von Swiss Ski ausgerichteten Grand Prix Migros teilgenommen. Wenn das keine Vorbilder sind. Text: Anne-Isabell Aebli

Fehlt nur noch der Schnee: Anna, Karl und Jules Violon (von links) warten auf den Startschuss des Grand Prix Migros.

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Weihnachten 40 |

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | migros-magazin |

Sternenglanz und Goldstaub

Adventszeit ist Bastelzeit: Kinder malen, schneiden und kleben in diesen Tagen, was das Zeug hält. Auch für die zweite Folge der Migros-Magazin-Serie sind wieder einzigartige Werke entstanden. Sie kommen von Sternengucker Lino und Abenteurerin Giuliana. Texte: Yvette Hettinger, Bilder: Sonja Ruckstuhl

Lino, 5 Jahre

«Auf den Pailletten sieht das Licht ganz blau aus.»

S Künftiger Astronaut? Planeten und Sonnensystem interessieren den kleinen Lino sehr.

terne sind Linos Ding. Begeistert schaut er alles an, was sich mit dem Sonnensystem und Planeten befasst. Und die bunten kleinen Leuchtsterne, die Papa gerade gekauft hat, will er unbedingt über seinem Bett hängen haben. Bis es so weit ist, bastelt Lino schon mal selber ein paar der geliebten Himmelskörper. Grüne, gelbe und rote Glitzersterne sind schon entstanden, ein schwarzer ist fast fertig. «Auf dem schwarzen Papier sieht man die Pailletten am besten», erklärt der Kindergärtler und stellt fasziniert fest: «Auf den Pailletten sieht das Licht manchmal ganz blau aus.» Die Anleitung für die Papiersterne haben Lino und seine Mama im Internet gefunden. Sie hat ihm auch beim Zuschneiden und Zusammensetzen geholfen. Die Einladung für sein fünftes Geburtstagsfest hat Lino hingegen kürzlich ganz allein gestaltet. Er ist übrigens auch ein leidenschaftlicher Maler — und ein Praktiker: «Ein Superplan, damit ich immer weiss, wo ich bin», lautet der Titel eines seiner Gemälde.


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migros-magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

WEIHNACHTEN

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Giuliana, 5 Jahre

«Als Christkind wäre ich unsichtbar bis auf die goldenen Flügel.»

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as Beste an Weihnachten sind die Guetsli», sagt Giuliana, «und das Christkind.» Dann fügt sie an: «Und der Christbaum mit Schmuck und Schoggi dran.» Ob Weihnachten oder nicht, Giuliana zeichnet und bastelt fürs Leben gern. «Ich male jeden Tag viele Bilder», sagt sie, «am Abend, wenn ich ins Bett gehe, sehe ich etwas, und am nächsten Morgen, wenn ich aufstehe, zeichne ich das sofort.» Ein paar Wände in der Wohnung sind deshalb tapeziert mit bunten Bildern von Prinzessinnen, Häusern und Tieren. Für Weihnachten hat die Künstlerin einen Christbaum, viele Geschenkpäckli und einen Engel gemalt und alles mit Federn und Filz dekoriert. «Das ist mein Abenteuer als Christkind», erklärt das Mädchen die gemalte Szene. Als Christkind, sagt sie, wäre sie unsichtbar. Nur den Goldstaub auf den Flügeln würde man sehen. Logisch, dass das Mädchen auch im Kindergarten am liebsten malt und bastelt. Für welchen Beruf würde sie sich denn entscheiden? «Kinderkrankenschwester», sagt Giuliana, «oder Künstlerpause: Giuliana überlegt kurz, Polizistin.» Lo- wo die nächsten Filzbäuschchen und Federn hinkommen sollen. gisch, oder? www.migrosmagazin.ch

mach mit! Wie sieht Weihnachten für dich aus? Schick uns dein Weihnachtsfoto: zeig uns das beste Geschenk, das du je gebastelt hast, deinen Wunschzettel oder das bild, das du zu deinem liebsten Weihnachtslied gemalt hast. Die schönsten Fotos werden in der Weihnachtsausgabe abgedruckt.


Weihnachten 42 |

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | migros-magazin |

«Ich finde es toll, Kindern zu helfen»

Chefkoch Markus Arnold unterstützt die Weihnachtsaktion «Kochen für Kinder» von SOS-Kinderdorf Schweiz. Der 31-Jährige über Solidarität, Kochen für Gäste, frische Produkte und seine kulinarischen Vorlieben. Markus Arnold, bei der Aktion «Kochen für Kinder» verwandeln Hobbyköche ihr Zuhause für einen Abend in ein Restaurant, um so Geld für die SOS-Kinderdörfer zu sammeln. Was kochen Sie zu Hause am liebsten für eine grosse Zahl von Gästen?

Am liebsten Gerichte, bei denen jeder aus einer grossen Schüssel oder Auflaufform selbst schöpfen kann, weil es mir sehr wichtig ist, auch Zeit für meine Gäste zu haben. Hobbyköche wollen oft mit ihren Gerichten imponieren und vergessen dabei den Besuch. Ihr Restaurant Meridiano in Bern hat 17 GaultMillau-Punkte und einen Michelin-Stern. Weshalb unterstützen Sie «Kochen für Kinder»?

Die Aktion ist eine gute Sache. Ich finde es toll, Kinder zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Obwohl ich keine Kinder habe, bin ich ein sehr familiärer Mensch und habe es geschätzt, dass meine Eltern immer für meine Geschwister und mich da waren. Deshalb spenden wir einen Gutschein für ein Menü mit einer Weinreise. Der Erlös kommt der Organisation SOS-Kinderdorf Schweiz zugute. Was bedeutet Ihnen Solidarität?

Es ist ein Begriff, der mir im Alltag sehr wichtig ist. Er heisst für mich, in meinem zwölfköpfigen Team aus Köchen und Serviceangestellten respektvoll miteinander umzugehen. Sie beschäftigen sich mit Spitzengastronomie, während Kinder in aller Welt hungern. Was geht Ihnen bei solchen Vergleichen durch den Kopf?

Wir sind privilegiert, so arbeiten zu kön-

nen. Wir müssen uns bewusst sein, welche Vorteile wir in der Schweiz haben. Dafür brauchen wir uns aber nicht zu schämen. Vielmehr sollten wir mit unseren Produkten nicht verschwenderisch umgehen, auf Nachhaltigkeit achten.

Was bedeutet Ihnen das Kochen generell?

Beispielsweise?

Worauf achten Sie, wenn Sie Gäste nach Hause einladen?

Wir arbeiten mit einem Gärtner aus Murten zusammen, bei dem wir Minirüebli und Randen kaufen. Diese Produkte machen rüdig Spass. Den Fisch kaufe ich aus der Bretagne ein. Er wird noch mit der Leine gefangen. Das kostet mehr, lohnt sich aber. Legen Sie nach einem strengen Arbeitstag den Kochlöffel zu Hause weg?

Nein, ich koche auch privat. Ich habe das Glück, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte.

«Wir sind privilegiert und sollten auf Nachhaltigkeit achten.» Was mögen Sie privat?

Wichtig sind mir frische Produkte: Das kann ein Brot, ein Stück Käse, eine Wurst, Voressen oder die Rösti meiner Mutter sein — von Kartoffeln, die noch vor zwei Tagen im Garten waren.

Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?

Ich habe sehr gerne Fisch und Meeresfrüchte. Wer meine Menükarte liest, weiss, was ich mag.

Es ist für mich eine Lebenseinstellung, Teil meines Lebens. Ich bin fünf Tage pro Woche mit meinem Team zusammen. Das ist mehr Zeit, als ich mit meinen Freunden verbringe.

Ich koche, was meine Gäste mögen, und achte darauf, tendenziell eher etwas zuzubereiten, das bekannt ist statt exotisch. Das kann ein Gratin sein, ein feines Apfelchüechli oder ein interessant gewürzter Braten wie zu Grossmutters Zeiten. Zur Vorspeise serviere ich gerne einen knackigen Salat mit Käse und warmen Croutons. Jeder soll aus der Schüssel schöpfen können, sodass ein Familiengefühl entsteht. Das ist mir wichtig. Was soll ein Hobbykoch machen, wenn er zu wenig Herdplatten und nur einen Ofen hat, aber zehn Gäste erwartet?

Zwei Herdplatten und ein Ofen sind schon viel. Er sollte sich gut vorbereiten, bereits am Nachmittag einen Plan schreiben. Dazu gehört eine Mis-enplace-Liste. Wenn man eine Creme zum Dessert zubereitet, sollte man diese im Vorfeld in Schalen abfüllen und nicht erst dann, wenn der Besuch eintrifft. Grundsätzlich empfehle ich einfache Gerichte und nicht aufwendige, bei denen die Gäste den Gastgeber nicht sehen, weil er ständig in der Küche beschäftigt ist. Welche Menüs eignen sich in einem solchen Fall besonders?


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Weihnachten | 43

migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

Kochen und essen für einen guten Zweck

Markus Arnold ist Koch mit Leib und Seele. Sein Geheimrezept: «Ich koche das, was ich mag. Dann habe ich Erfolg.»

Man sollte auf jeden Fall das kochen, was man schon öfter probiert hat. Das kann ein Ragout sein oder ein niedergegartes Nierstück. Mein Motto im Meridiano: «Ich koche das, was ich mag». Dann habe ich auch Erfolg. Das sollte zu Hause nicht anders sein. Ich würde nie etwas kochen, das ich selbst nicht essen könnte. An die Regel halte ich mich. Genuss kann auch ohne viel Geld möglich sein.

Auf jeden Fall. Ich gehe beispielsweise jeden Samstag auf den Markt auf dem Bundesplatz und kaufe auch mal ein Kilogramm Äpfel für drei Franken. Wichtig ist, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und nach frischen Produkten Ausschau zu halten.

Interview: Reto E. Wild Bild: Tomas Wüthrich

Die SOS-Kinderdörfer fördern die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, wie in Sierra Leone.

Bilder: Paco Carrascosa

Wie oft essen Sie auswärts?

Durchschittlich alle zwei Wochen. Und rund sechs Mal jährlich reise ich zusammen mit Freunden für ein Wochenende ins Ausland. Auch, um dort zu essen. So war ich kürzlich in San Sebastián im Baskenland. Die baskische Küche hat mich tief beeindruckt. Ich gehe auf Reisen, bilde mich so kontinuierlich weiter, treffe Berufskollegen und tausche mich mit ihnen aus. Im Restaurant bin ich dann wieder wie ein Trainer, der sagt, wie er es möchte. Und das kontrolliere ich auch. Dabei arbeite ich gerne mit Menschen zusammen, die weiterkommen und Gas geben möchten. Sie sehen also: Mein Beruf ist sehr facettenreich und kreativ. Er macht mir rüdig Spass.

Im Dezember läuft die Weihnachtsaktion «Kochen für Kinder». Mitmachen kann, wer gerne kocht oder gerne essen geht. Gastgeber dürfen maximal zehn Personen zu sich nach Hause oder in ein Vereinslokal einladen und bekochen. Die Gäste können sich alleine oder mit Freunden anmelden und bezahlen fürs Essen. Das gesammelte Geld geht an SOS-Kinderdorf. Die Aktion läuft über eine eigene Facebook-Applikation, auf der sich die «Restaurants für einen Abend» vorstellen, ihr Menü präsentieren und informieren, wo Reservationen gemacht werden können. Die Kommunikation läuft im Internet unter: www.sos-kinderdorf.ch/kochen SOS-Kinderdorf Schweiz ist eine Stiftung, die 1964 gegründet wurde und ihren Sitz in Bern hat. Sie ist eine eigenständige Organisation innerhalb von SOS-Kinderdorf International und unterstützt weltweit SOS-Kinderdörfer. Die Stiftung konnte bisher über 320 Millionen Franken in den Bau und Unterhalt von SOS-Kinderdorf-Einrichtungen investieren. SOS-Kinderdorf gibt so über 75 000 in Not geratenen Kindern und Jugendlichen weltweit ein Zuhause und fördert deren Entwicklung. Spendenkonto: PC 30-31935-2 www.sos-kinderdorf.ch


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Programm/Ausflug

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und «Leinen Los!» um ca.17.00 Uhr. Begrüssungs-Cocktail. Fahrt nach Wien durch die einzigartige Wachau – eines der schönsten Flusstäler und Weinbaugebiete Europas. Ausflug zum barocken Stift Melk*. 3 Wien Vormittags Stadtrundfahrt* mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie der Stephansdom und die Hofburg. Nachmittagsausflug zum Schloss Schönbrunn (fak.). 4 Budapest Nachmittags Stadtrundfahrt* mit Eindrücken der imposanten Bauwerken an beiden Donauufern. «Budapest bei Nacht» mit ungarischer Gulaschsuppe und Folklore (fak.). 5 Budapest – Ausflug zu einer «Csárda», einem typisch ungarischen Wirtshaus mit Kutschfahrt und Donauknie Vorführung der Reitkunst (fak.). Fahrt durch das «Donauknie». 6 Bratislava Stadtrundgang* mit dem bekannten Martinsdom und Fahrt zur imposanten Burg. 7 Wachau Ausflug «Schönheiten der Wachau»* mit zauberhaftem Altstadtkern von Dürnstein, terrassierten Weingärten inkl. Weinprobe. Abends Kapitäns-Dinner. 8 Passau – Schweiz Ausschiffung. Bustransfer nach München Hbf und Bahnrückfahrt in die Schweiz. 2

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WEIHNACHTEN | 45

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

Anna ist sich sicher, dass Mama genau das richtige Geschenk für sie ausgesucht hat.

Freude schenken

In jedem Geschenk steckt eine Botschaft – und die kommt besonders gut an, wenn man mit Bedacht etwas Persönliches aussucht.

S Damit das Weihnachtsfest rundum gelingt, haben Vater Peter Felix (48), Mutter Eveline (43), Sohn Luca (16) und Tochter Anna (9) die Mitarbeiter der Migros um Rat gefragt.

chenken macht Freude, besonders an Weihnachten. Dem, der schenkt, ebenso wie dem Beschenkten. Bei der Wahl des Präsents ist die Botschaft immer wichtiger als Grösse und Preis. Doch braucht es etwas Fingerspitzengefühl, um den Geschmack des Empfängers zu treffen. Mama Felix greift da auf einen bewährten Trick ihrer Mutter zurück. Schon seit Jahren führt Eveline ein Geschenktagebuch. Laufend no-

tiert sie darin Hinweise, Vorlieben und Wünsche, die sie meist aus Plaudereien mit ihren Liebsten daheim, Geschwistern, Kollegen und Freunden aufschnappt. Das ist fruchtbarer Boden für kleine und grosse Geschenkideen. So gut vorbereitet, beginnt sie schon Wochen vor dem Fest in aller Ruhe mit ihren Besorgungen. Und während Papa Peter noch in der Hoffnung auf Inspiration durch die Migros eilt, hat die Mama längst alles schön verpackt.

Projetkleitung: Jacqueline Vinzelberg; Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Jorma Müller; Styling: Marlise Isler; Hair & Make-up: Vikon Bassil

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WEIHNACHTEN 46 |

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Experten-Tipp:

Amanda Schaufelberger, Spezialistin Papeterie, Migros WinterthurRosenberg

Mit glitzernden Kugeln und anderen weihnachtlchen Dekoelementen lassen sich Geschenke raffiniert aufpeppen. Einfach mit einer schönen Masche am Geschenk anbinden oder aufkleben. Fertig! Vergessen Sie nicht, die Geschenke anzuschreiben (Für ……). Sticker im Weihnachtsdekor oder kleine Schildchen zum Anhängen sind praktische Helfer, die man auch mühelos selbst basteln kann.

Welche Überraschungen hier verpackt sind, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

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WEIHNACHTEN | 47

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

Princess Stempel Set, 42-teilig, Fr. 14.50

Farbstifte im Holzstift, 36 Stück, Fr. 15.80

Geschenktasche, in zwei Grössen, ab Fr. 3.20

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WEIHNACHTEN 48 |

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Experten-Tipp:

Tiago Baptista, Spezialist Elektro, Melectronics, Metropole, Lausanne

Verschenkt man elektronische Geräte, insbesondere Spielsachen für Kinder, sollte man unbedingt darauf achten, dass Batterien dabei sind. Akkus am besten vor der Bescherung aufladen. Dann hat der Beschenkte direkt nach dem Auspacken Freude.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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WEIHNACHTEN | 51

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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nen, müssen Sie nur am entsprechenden Tag via Telefon, SMS oder Internet teilnehmen. Mehrmalige Teilnahmen — auch für dasselbe Türchen — sind erlaubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt. Mehr dazu unten.

So machen Sie mit Lassen Sie sich bereits vor Weihnachten beschenken und gewinnen Sie tolle Preise – Tag für Tag. Die abgebildeten Preise können Sie am Datum des jeweiligen Türchens gewinnen. Sie können jeden Tag von 0 bis 24 Uhr an der Verlosung teilnehmen. ! Beantworten Sie einfach die folgende Wettbewerbsfrage:

Was wird an Weihnachten ausgepackt? ! PER TELEFON: Wählen Sie die Nummer 0901 100 033 (Fr. 1.– pro Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! PER SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort KALENDER, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.– pro SMS). Beispiel: KALENDER Lösung, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf ! ONLINE: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

4.

DEZEMBER

Adventstürchen 4

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5.

DEZEMBER

3.

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Weihnachtszeit ist Dekozeit. Gewinnen Sie einen von fünf Interio-Gutscheinen im Wert von je Fr. 100.–. Lassen Sie sich bei Interio inspirieren. Einen Vorgeschmack finden Sie unter www.interio.ch.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

6.

WEIHNACHTEN | 53

DEZEMBER

Adventstürchen 6

Gewinnen Sie eine IC-Card, das General-Abo für mehr Bewegung und Gesundheit der Migros, im Wert von Fr. 1420.–. Mit der IC-Card trainieren Sie ein Jahr lang gratis in über 50 Fitness-, Wellness-, und Aquaparks der Migros. Mehr Infos finden Sie unter www.intercity-card.ch.

Alles für dAs schönere fest.

7.

DEZEMBER

Adventstürchen 7

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Weitere Gewinnchancen nach Weihnachten: MigrosGutscheine im Gesamtwert von Fr. 20 000.– zu gewinnen!

Adventstürchen 8

Sie haben noch nie via Internet eingekauft? Dann wird es aber höchste Zeit! Gewinnen Sie einen von zehn Einkaufsgutscheinen im Wert von je Fr. 100.– für den OnlineSupermarkt LeShop.ch und lernen Sie die Annehmlichkeiten des Online-Shoppings kennen.

Für alle Teilnehmenden besteht nach Weihnachten nochmals die Möglichkeit zu gewinnen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Adventskalenders verlosen wir 20 x 1 Migros-Einkaufsgutschein im Wert von je Fr. 1000.–. Sie können auch nur auf den Zusatzpreis setzen.

8.

! Beantworten Sie folgende Frage:

Wie heisst die Mutter von Jesus?

DEZEMBER

9.

DEZEMBER

Und so funktionierts: Adventstürchen 9 Geniessen Sie Zeit zu zweit am schönen Achensee (A). Wir verlosen eine romantische Auszeit für Geniesser: Zwei Übernachtungen inkl. Wellness und Extras für zwei Personen. Mehr Infos finden Sie unter: www.hotel-rieser.com.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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as Älterwerden lässt sich nicht stoppen, aber mit der richtigen Pflege können immerhin die Spuren der Zeit reduziert werden. Die beiden neuen Produkte von Zoé Revital setzen damit gleich an mehreren Punkten an: mit zunehmendem Alter machen sich nämlich nicht nur Fältchen im Gesicht bemerkbar. Die Haut wird unregelmässig, verliert an Leuchtkraft und fühlt sich trocken an. Die neuen teintverschönernden Produkte von Zoé Revital helfen bei der täglichen Pflege, diesem Prozess mit hochwertigen Wirkstoffen entgegenzuwirken. Die teintverschönernde Tagescreme mit SPF 15 sorgt für ein makelloses Hautbild. Die getönte Pflege, abgeleitet aus der BB-Cream-Technologie, schenkt der reifen Haut die beste Pflege. Die Abkürzung BB steht für Blemish Balm. Blemish bedeutet Makel, und genau diese Makel werden unsichtbar gemacht. Die Pflege wirkt hauttonausgleichend, verleiht Leuchtkraft, steigert die Festigkeit der Haut, verbessert die Hautelastizität, mildert und kaschiert Falten, spendet intensive Feuchtigkeit und schützt vor UV-Strahlen. Die teintverschönernde Nachtcreme von Zoé Revital sorgt für eine intensive Erholung der Haut über Nacht. Sie nützt die natürliche Ruhephase, um die Haut mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen, sie intensiv zu regenerieren, damit sie morgens erholt und entspannt aussieht. Die innovative Nachtpflege steigert die Festigkeit der Haut, verleiht Leuchtkraft, mildert Falten und spendet intensive Feuchtigkeit. Die Haut ist somit glatter, feiner, und das Hautbild wirkt am Morgen straffer und gefestigter.

Was die Haut will

Die neuen teintverschönernden Tages- und Nachtcremes von Zoé Revital sind wahre Multitalente für die anspruchsvolle reife Haut.

Bild: iStockphoto

Text: Gerda Portner

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Seit 40 Jahren vertrauen Kunden Candida. Mit gutem Grund, denn CandidaZahnpasten und -Mundspülungen stehen für Schweizer Qualität und Innovation.

Nr. 49, 3. Dezember 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

INTERVIEW Dr. Bernhard Irrgang, Leiter Forschung und Entwicklung Kosmetik der Mibelle Group

«Für jedes Alter die richtige Zahnpasta» Candida-Zahnpasten und -Mundspülungen werden seit über 40 Jahren bei Mibelle hergestellt.Warum der Standort Schweiz?

Als grösstes Kosmetikunternehmen der Schweiz setzen wir höchste Ansprüche an die Qualität unserer Produkte. Mit der Forschung, Entwicklung, Produktion, dem Marketing und Vertrieb an einem Standort in der Schweiz haben wir die Kontrolle über unsere Produkte und kennen die Bedürfnisse der Kunden aus unseren täglichen Kontakten. Was zeichnet die Zahnpasten aus?

Die Sortimentsbreite von CandidaZahnpasten ist einzigartig, und die enge Zusammenarbeit mit führenden Professoren und Universitäten garantiert, dass Candida immer die modernsten Technologien verwendet. So ist der tiefe RDA-Wert (Abrasionsfaktor) in der Zahnpaste Sensitive Professional kombiniert mit einer sehr guten Reinigungsleistung.

Modernste Technologie bei Mibelle AG, einem Tochterbetrieb der Migros im aargauischen Buchs.

Candida ist die ideale Mundpflege für die ganze Familie, warum?

Mit der richtigen Zahnpasta, Mundspülung, Zahnbürste und den Interdentalbürstchen und -sticks bieten wir Lösungen an für praktisch jedes Zahnproblem in jedem Alter.

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wissness steht hierzulande hoch im Kurs. Darauf vertrauen schon seit über 40 Jahren die Konsumenten von Candida-Zahnpasten und -Mundspülungen, Produkten des Schweizer Traditionsunternehmens Mibelle. Die hervorragende Produktqualität wird von Zahnärzten empfohlen, und klinische Studien beweisen deren Wirksamkeit. Der tiefe RDA-Wert (Abrasionsfaktor) der Candida-Zahnpasten schont den Zahnschmelz und garantiert täglich eine gesunde Zahnpflege. Dank einer innovativen Forschung und Entwicklung bei Mibelle AG in Buchs verfügt Candida über beste Inhaltsstoffe sowie ein Sortiment, das allen Ansprüchen von Klein bis Gross gerecht wird. Die Produktevielfalt widmet sich Themen wie effektivem Ka-

riesschutz, Remineralisierung des Zahnschmelzes bis hin zur gesamtheitlichen Mundpflege mittels Mundspülung. Übrigens, die neuste Erfindung heisst Candida Fresh Multicare 7 in 1, die perfekte Mundspülung für die ganze Familie, die sich in nur 30 Sekunden einer wirkungsvollen Zahn- und Mundpflege annimmt. Texte: Rita Capiaghi

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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optigal | 69

rezept

Poulet-Minifilets mit Kokospanade Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

500 g Poulet-Minifilets 3 EL Sweet Chilisauce (55 g) Salz, Pfeffer 60 g Kokosraspel 60 g Paniermehl 200 g Bratbutter oder 2 dl Erdnussöl ZUBEREITUNG Poulet trocken tupfen, in der Sweet Chilisauce wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. Kokosraspel und Paniermehl auf einem Teller mischen. Poulet darin wenden und Panade etwas andrücken. Bratbutter in einer weiten Bratpfanne erhitzen. Sie soll circa 1 cm hoch in der Pfanne stehen, damit man die Filets halb schwimmend backen kann. Die Filets bei mittlerer Hitze beidseitig je circa 4 Minuten goldbraun ausbacken. Während des Ausbackens die Pfanne immer wieder leicht schwenken. Filets herausnehmen und auf Haushaltspapier abtropfen. TIPP: Auf Salat mit Gemüsestreifen servieren. ZUBEREITUNGSZEIT: ca. 20 Minuten Pro Person ca. 29 g Eiweiss, 42 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 2400 kJ/570 kcal Ein Rezept der

Optigal Poulet Minifilets, Schweiz, per 100 g, Fr. 2.80 statt Fr. 3.60*

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BLÉVITA | 71

Am Schönsten ist der Zvieri, wenn Grosi Zeit hat und die Blévitas mit feinen Sachen belegt.

Gesundes zum Zvieri

Ein guter Zvieri gibt Kraft und steigert die Konzentration. Blévita ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und ideal als Zwischenmahlzeit für jedes Alter. Was aufs Blévita kommt, ist reine Geschmackssache. Bild: Markus Bertschi; Styling Mirjam Käser

D

er Zvieri ist eine wichtige Zwischenmahlzeit für Kinder. Er stillt den kleinen Hunger zwischendurch, füllt leere Energiespeicher und macht die müden Kleinen munter. Frisch gestärkt, sind auch die Hausaufgaben kein Problem mehr. Blévita, das knusprige Fünfkorngebäck aus der Schweiz, ist in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich, wie etwa mit Sesam oder Gruyère. Mit der Variante Hafer-Honig bietet

Blévita speziell auch etwas für die ältere Generation. Denn es enthält Beta-Glucan, das nachweislich den Cholesterinspiegel senkt. Beim Belegen sind keine Grenzen gesetzt. Wer auf Salziges steht, der streicht Hüttenkäse mit Radieschen oder Lachs mit Meerrettich aufs Blévita. Wer es süss mag, nimmt ganz traditionell Butter und Honig. So steht einem gesunden Zvieri nichts im Wege. Text: Heidi Bacchilega

Blévita, gesunder Snack in verschiedenen Varianten: ! Hafer-Honig, 6 Portionen, Fr. 3.90 ! Gruyère, 6 Portionen, Fr. 3.60 ! Sesam, 6 Portionen, Fr. 3.35


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Yogi tea | 73

Ein bisschen Frieden

Promis tun es im Himalaya, auf Ko Samui oder sonstwo, wo es hübsch ist – Yoga, die uralte Lehre um den inneren Frieden, kann aber genauso gut zu Hause auf dem Wohnzimmerboden praktiziert werden. Eine Tasse Yogi-Tee rundet das Training schön ab.

K

ardamom, Ingwer, Zimt — das ist die würzige Basis des Yogi-Tee-Originals. Die Philosophie des Yogi-Tees wurzelt in der indischen Lehre des Ayurveda, einer 5000 Jahre alten Lebensphilosophie, bei der die Balance zwischen Körper, Geist und Seele angestrebt wird. Ein zentrales Element der ayurvedischen Lehre ist das Yoga, mit dem der Yogi-Tee direkt verknüpft ist. Der Name geht auf

den berühmten Yogi Bhajan zurück, der seinen Schülern nach seinen Yoga-Stunden stets eine Tasse Gewürztee servierte, den die Schüler ehrfurchtsvoll YogiTea nannten. Mittlerweile ist die Yogi-TeePalette gewachsen und umfasst vielerlei Gewürz- und Kräuterteemischungen für alle Lebensund Gemütslagen. Der Genuss des Tees bringt Ausgleich, Entspannung und innere Gelassen-

heit in unser geschäftiges Leben. Eine Tasse Yogi-Tee gönnt man sich nach dem Yoga, der Arbeit oder einfach zwischendurch. Neulinge auf dem Gebiet Yoga finden in den Teepackungen Anleitungen für einfache YogaÜbungen. Die Zutaten der Tees stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, der für die Reinheit und Sensibilität ayurvedischer Teerezepte unverzichtbar ist. Text: Nicole Ochsenbein

Schutz & Abwehr

Kraft & Ausdauer

Anregend & belebend

Auf den Fersen sitzen, Finger im Nacken falten. Tief einatmen und Stirn mit dem Ausatmen zu Boden bringen. Mit dem Einatmen langsam wieder hochkommen, Wirbelsäule dabei gerade halten. Die Übung für 1–3 Minuten fortsetzen. Dann gerade aufsitzen, tief einatmen und entspannen. Bio Yogi Tea Glückstee, 17 Beutel, Fr. 5.–

Im Schneidersitz Ellenbogen durchgedrückt halten. Einatmen, dann Luft anhalten. Wirbelsäule zwischen Schulter und Becken vor- und zurückbewegen, bis man den Atem nicht länger halten kann. Ausatmen. Wieder einatmen, 3–11 Minuten wiederholen. Bio Yogi Tea Wohlfühltee, 17 Beutel, Fr. 5.–*

Auf dem Rücken liegen, Knie zur Brust ziehen und umarmen. Kopf heben, Nase zwischen die leicht geöffneten Knie bringen. Position halten, schnell und kräftig durch die Nase atmen. Bauch beim Ausatmen einziehen, beim Einatmen entspannen. Übung eine Minute fortsetzen, dann Beine ausstrecken, entspannen. Bio Yogi Tea Grüner Morgen, 17 Beutel, Fr. 5.–

* In grösseren Filialen erhältlich.


Kulturen erleben

Myanmar/Burma

Buddas goldenes Land

Reiseleitung: Thin Papa Myint studierte Deutsch an der Universität in Yangon und an verschiedenen Orten in Deutschland. Ihr Wissen über Ihre Heimat vertiefte Sie bei einem renomirten Reiseveranstalter. Seit 1999 arbeitet Sie als freiberufliche Reise- serfälle. Sie reisen ein Stück auf führerin, vorallem für deutsch- und dem Irrawady, Burmas längstem englischsprechende Gäste. Fluss. Im viel besungenen MandaMyanmar ist authentischer lay steht die wichtigste Buddafigur. Ferner Osten. Nach der langen Bei Bagan führt Sie eine Kurtsche Abkapselung erwartet Sie ein unver- zu einigen der über 5000 Pagofälschtes Land voller kultureller Ge- den und Schreinen. Bootsfahrt auf heimnisse und äusserst freundliche dem Inlesee mit Einbeinruderern Gastgeber. Schreine, Klöster und und schwimmenden Gärten.

goldüberzogene Pagoden liegen in Reisedaten: 25.03. – 10.04.13 grandioser Natur, und hin und wie25.11. – 11.12.13 der blitzt kolonialer Charme auf. Leistungen: Transport im Land Sie reisen mit Bahn, Bus, Kutsche, ab/bis Yangon. Sehr gute MittelSchiff und Flug damit Sie dem all- kass-Hotels. Frühstück. Eintritte und täglichen Leben möglichst nah Gepäcksgebühr. Deutschspresind. Die Skyline von Yangon wird chende Reiseleitung. nicht nur von Pagoden sondern auch von modernen Hochhäusern Pauschalpreis pro Person in Fr. geprägt. Sie be- bei 8 Personen ab/bis Yangon 25.03. 25.11. suchen das Abreise 3.410 3.920 grosse Volk der Doppelzimmer Shan, Botani- Zuschlag Einzelzi. 1.840 2.135 sche Gärten, Nicht inbegriffen: Linienflug Nachtmärkte Schweiz – Yangon um die und erfri- Fr. 1.600. Trinkgelder und perschende Was- sönliche Auslagen.

Reisen in Kleingruppen oder auch privat

Namibia

Reiseleitung: Andrew Bassingthwaight ist Namibier der 6. Generation. Nach dem Studium und einem Abstecher in die Geschäftswelt beschloss er, seine Begeisterung für die fantastischen Landschaften und die reiche Fauna und Flora seines Landes auf Besucher zu übertragen. Er spricht Deutsch, Englisch und Africaans.

Viel Lebensraum für Mensch und Tier

pard und Hyäne. Die Fahrt bringt Sie zu Kraals (eingezäunte Siedlungen mit Lehmhäusern) in Ovamboland und zum Stamm der San in Bushmanland. Sie übernachten nicht nur in Hotels und Gasthäusern sondern auch in Zeltbungalows oder auf Gästefarmen, um der Einzigartigkeit des Landes näher zu kommen.

Reisedaten: 10. – 24.06.13 04. – 18.11.13 Reisen Sie in eine andere Fluganreise ein Tag früher, Welt, in eine Welt in der die Flugrückreise ein Tag später. Natur dominiert. In Namibia, das rund 20 mal so gross ist wie Leistungen: Reise im 4 x 4 die Schweiz, leben nur 2 Mio. Landcruiser ab/ bis Windhoek. Menschen. Das lässt Raum für Vollpension. Eintritte in Parks. die Entwicklung indigener Völker. Grosse Wildschutzgebiete sind Weideplatz von Elefant, Nashorn, Giraffe, Springbock, Zebra, Antilope, Löwe Ge-

Pauschalpreis p.P. in Fr. Doppelzimmer 4.620 Zuschlag Einzelzi. 500 Nicht inbegriffen: Die Flugkosten betragen je nach Reisetag zwischen Fr. 1600 und Fr. 1900.

Spanien

Mit der Bahn zu kulturellen Leckerbissen, Tapas und Stränden

Reiseleitung: Kaspar Woker Touristiker mit Leib und Seele, der sich sowohl als Veranstalter als auch als Journalist wohl fühlte. Er ist fasziniert von allem was auf Schienen unterwegs ist, nicht nur für den Alltag, sondern auch für Freizeit, Ferien und fantastische Entdeckungsreisen. Eine Reise auf wenig bekannten Schienen entlang Spaniens grünen Küsten vom Baskenland über Kantabrien bis Asturien. Gemütliche Lokal- und komfortable Hochgeschwindigkeitszüge wechseln sich ab. Wo h l k l i n gende Namen reihen sich an einander. San Sebastian mit Altstadt

und legendärem Strand, einem Glas Rioja und Tapas, Modemuseum Balenciaga, Guggenheim Museum in Bilbao, Seebad Santander, Altamira's Felszeichnungen, histrorische Innenstädte und Kathedralen von Oviedo und Leon, Centro cultural Niemeyer in Avilès, Madrid als krönender Abschluss. Reisedaten:

9. – 18.06.13 8. – 17.09.13

Leistungen: Bahnreise ab Wohnort, wo möglich in 1. Klasse. Gute MittelklassHotels Basis Doppelzimmer Du/WC. Frühstück. 1 x Abendund 3 x Mittagessen. Pauschalpreis pro Person in Fr. Doppelzimmer 2.985 Zuschlag Einzelzi. 690

... und noch mehr aussergewöhnliche Reisen in Kleingruppen: Andalusien, Antarktis, Botswana, Chile und südliches Argentinien, Ecuador, Guatemala, Indien/Himalaya, Laos – Thailand, Kapverden, Madagaskar, Mongolei, Polen, Skandinavien, Usbekistan und andere. Verlangen Sie die Broschüre „Kulturen erleben“.

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Migros-Magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

Glamour, bitte!

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nonFooD | 75

rappenspalte

Alexandra Maurer (30) moderiert auf dem Jugendsender Joiz die Sendung «Living Room» und die Chart-Show «Ovo + Charts». Sie wohnt mit Freund Steffen und Chihuahua Lia in ZürichOerlikon. Alexandra Maurer, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Strahlend

Glänzend Beim Haarefärben brauchts oft einen geübten Griff, um auch am Hinterkopf die Farbe gleichmässig zu verteilen. Leichter gehts mit Perfect Mousse – nicht zuletzt, weil es dank seiner schaumartigen Textur nicht tropft. Dank Pumpapplikator ist auch das regelmässige Auftragen des Colorschaums ein Kinderspiel. Es sorgt für ein intensives Farbergebnis und deckt selbst graue Haare perfekt ab und kommt dabei ganz ohne beissendes Ammoniak aus. Perfect Mousse Schokobraun, Fr. 15.80

Sie tragen exotische Namen und sorgen für einen strahlend frischen Teint: Die Trio-Effect-Blush Pink Cupcake und Cherry Cocktail. Sie kombinieren zwei Rouge-Farben und einen Highlighter mit samtiger Textur, die solo oder kombiniert verwendet werden. Mit dem Highlighter setzt man zusätzliche Akzente: Wird er direkt unter den Brauen aufgetragen, erscheinen die Augen grösser. Leicht über den Wangenknochen platziert, sehen diese akzentuierter und höher aus. Manhattan Trio Effect Blush, 9 g, Fr. 12.10*

Im Teenageralter beim Babysitten meiner Cousins. Eine wirkliche Herausforderung, weil diese wilden Zwillinge regelmässig alles kurz und klein geschlagen haben — wie kleine Hooligans! Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Eine Kette von meiner Grossmutter, die ich zum 30.Geburtstag von ihr geschenkt bekam. Ich wollte diese Kette haben, seit ich denken kann. Danke, Grosi! Was waren Ihre teuersten Ferien?

Eine tolle Rundreise: Zürich—Jamaika— Miami—Hawaii—Zürich. Damals hatte jedoch mein Vater den Urlaub noch bezahlt.

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Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Schillernd Keine Hochzeit, auf der sie nicht tanzt – das Leben von Paris Hilton dreht sich um Nachtclubs, Parfüms, Accessoire-, Platten- und Modelabels. Mode labels. Ebenso facettenreich präsentiert sich ihr neues Parfüm: Paris Hilton Dazzle. Ginge es nach dem blonden It-Girl, wäre die ganze Welt in Rosa gehalten. Klar, dass auch der Parfüm-Flacon in dieser Farbe funkelt. Der Duft? Roter Apfel, Maraschino-Kirsche und Pfirsichnektar trifft auf Orchidee mit Champagner-Note. Bitte schon mal den roten Teppich ausrollen. Paris Hilton Dazzle, 30 ml, Fr. 34.80

Ein Autogramm von Hugh Jackman auf einer Serviette.

Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit Mr. Bean. Der ist doch immer so gut angezogen.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für ein Treffen mit der US-Talk-Königin Oprah Winfrey. Schön wärs! Was kann man für Geld nicht kaufen?

Den Charme meines Co-Moderators Mike Pelzer. Text: Eugen Baumgartner


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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FOOD | 77

GUT & GÜNSTIG

Hühnersuppe mit Teigwaren für circa Fr. 10.75

Nachtessen für 4 Personen ■ Ein ganzes Poulet (circa 1 kg) waschen und in eine grosse Pfanne geben. Vollständig mit Wasser bedecken (circa 2,5 l) und mit 1 Teelöffel Pfeffer und zwei Lorbeerblättern 1 Stunde zugedeckt leise köcheln lassen. Eventuellen Schaum abschöpfen. Circa Fr. 6.90 ■ 300 g Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten) rüsten, in kleine Stücke schneiden und zur Suppe geben. ½ Stunde weiterköcheln lassen. Fr. 3.60 ■ 250 g Teigwaren (z. B. Hörnli) nach Packungsanweisung kochen. Abgiessen und auf vier Suppenteller verteilen. Circa Fr. 0.25 ■ Poulet herausheben, Fleisch von den Knochen lösen, in mundgerechte Stücke schneiden. Zu den Teigwaren geben. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und dazugiessen.

Für die selbst gemachte Suppe braucht es Zeit und aromatisches Gemüse.

Gut für die Linie Saisonaler Snack

Kleine Helferchen

Das Anna’s-Best-WinterBirchermüesli ist mit frischen Äpfeln, Preiselbeeren, Zwetschgen und Haselnüssen angerichtet. Gesüsst ist es mit Fruchtzucker und einem Hauch von Zimt. Anna’s Best Birchermüesli Winter, 280 g, Fr. 3.70*

Fit-Control-Carbo-Blocker ist ein Medizinprodukt zur erfolgreichen und anhaltenden Reduktion von Übergewicht sowie zur Gewichtskontrolle. Fit-Control-Carbo-Blocker reduziert die Aufnahme von überflüssigen Kalorien aus kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln wie Reis, Kartoffeln, Teigwaren oder Desserts. Anwendung: Ein bis zwei Tabletten zu jeder Mahlzeit. Fit Control Carbo Blocker, 30 Tabletten, Fr. 16.80*

* Im Kühlregal grösserer Filialen.

* In grösseren Filialen erhältlich.

Neue Grösse Für Kleinhaushalte gibt es Cola Zero auch in der 1-LiterGrösse. Es ist einzeln oder im Viererpack erhältlich. Geschmacklich ist die zuckerfreie Brause sehr nah am Original. Coca-Cola Zero, 1 l, Fr. 1.90* * In grösseren Filialen erhältlich.

Ultrafrische Menüs Die neuen «A-lacarte»-Gerichte von Anna’s Best sind ultrafrisch und ausgewogen zusammengestellt. Zum saftigen Pouletbrüstchen gibt es Karotten, grüne Oliven und Kartoffelviertel. Anna’s Best Saftige Pouletbrust, 400 g, Fr. 8.80* * Im Kühlregal grösserer Filialen.


SAISONKÜCHE 78 |

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SUNIL MANN

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Indisch bevorzugt

Sunil Mann isst gerne indisch. Wie sein Romandetektiv Vijay Kumar. Klar also, dass der Krimiautor fürs Migros-Magazin ein Chicken Tikka Masala mit Pfiff zubereitet.

S

unil Mann (40) wohnt in einer grosszügigen Altbauwohnung beim Kreuzplatz in Zürich-Hottingen. Einem bürgerlichen Quartier etwas ab vom Schuss, wo «man» gerne wohnt, gut isst und trinkt und in spezialisierten Quartierläden einkauft. Immerhin ist die Buslinie 31 eine Art Nabelschnur zu seinem früheren Wohnquartier, dem «Chreis Cheib» mit der notorisch verstopften Langstrasse, wo sich Dönerbuden mit indischen oder thailändischen Take Aways abwechseln, Bars und Restaurants noch Lambada, Piranha und Schweizerdegen heissen und verstaubte Boutiquen Namen wie Bonna 88 und Jonny Jeans tragen. Es ist das Tummelfeld von Dealern, Freiern, Drögelern, Go-go-Tänzerinnen, Prostituierten — und einem neuen Typ von gut gelaunten Clubgängern, die

das Langstrassenquartier langsam für sich erobern und mit angesagten Szenelokalen aufwerten. Sunil Mann kennt es so gut wie seine Westentasche. Es ist auch das Wirkungsfeld seines Romanhelden Vijay Kumar, des Detektivs und Schnüfflers mit sozialem Gewissen, indischstämmig wie der Autor selbst. Die Figur ist ein griesgrämiger Mitdreissiger, der gerne indischen Whisky schlürft, seine Empfindsamkeit mit Sarkasmus tarnt und von seiner dominanten Mama, die ihn unter die Haube bringen will, bemuttert wird.

Ein Krimiautor als Seiltänzer zwischen zwei Kulturen «Hat Vijay auch Züge von dir?», will «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger von dessen Schöpfer wissen, während sie die Zutaten für das Chicken Tik-

ka auspackt. «Als ich beschlossen hatte, mich beim Schreiben auf Krimis festzulegen, war es naheliegend, meine eigene Biografie als Vorlage zu nehmen. Einfach, weil so eine Figur in der hiesigen Krimiliteratur noch nicht besetzt war», sagt Sunil Mann in schönstem Berndeutsch. «Denn wie Vijay bin auch ich ein Seiltänzer zwischen zwei Kulturen. Zwar habe ich unter der Woche bei meinen Schweizer Pflegeeltern in Spiez BE gelebt, aber an den Wochenenden war ich immer bei meiner leiblichen Mutter in Zweisimmen BE. Sie ist indisch durch und durch. Da mein Vater früh verstorben und sie berufstätig war, konnte sie mich werktags nicht bei sich haben. Eine Weile waren die kulturellen Unterschiede zwischen meinen beiden Familien ein richtiges Minenfeld. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt.» Indisch kochen

«Saisonküche»Köchin Janine Neininger wartet darauf, dass sie die Pouletstückchen in die Sauce geben kann. Für Sunil Mann schmecken indische Saucengerichte aufgewärmt sogar noch besser.

! Gemäss Wikipedia kennt man Chicken Tikka Masala in Indien nicht. Es wurde in England kreiert und ist dort so etwas wie ein Nationalgericht. ! Das A und O der indischen Küche sind die Gewürze. Beim

Anrösten entfalten sie ihr volles, intensives Aroma. ! Die Tomatensauce ist ein Zugeständnis an englische Essgewohnheiten. Den Briten waren die marinierten Hühnchenstücke aus dem Ofen zu trocken.


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migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

sunil mann | 79

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Prosecco, Chilis, Pasta und Reis. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Vier- bis fünfmal, meistens abends. Manchmal nur etwas Kleines, manchmal etwas Aufwendigeres. ■ Kochen ist für Sie … … Entspannung. Ich koche sehr gerne. Für mich eine andere Art, kreativ zu sein. ■ Was würden Sie nie essen? Ich würde zumindest alles probieren. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit der ehemaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss. Sie ist eine engagierte und sympathische Frau, die eine intelligente Politik gemacht hat. Ausserdem ist sie witzig und schlagfertig.


© Matthias Creutziger

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Christian Thielemann mit der Staatskapelle Dresden

Musikreise 200 Jahre Verdi&Wagner

Datum 2013 23.02.–28.02. Samstag – Donnerstag Unsere Leistungen

«Wo viel geboten wird, erlebt man auch viel.» Unter diesem Motto organisiert Twerenbold begleitete Musikreisen mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Diese Reiseformel ermöglicht Ihnen viel individuellen Spielraum, ohne dabei auf organisierte Musikanlässe sowie gesellschaftliche Kontakte verzichten zu müssen.

-Luxusbus Unterkunft im Hotel Renaissance**** in Karlsruhe und im Hotel Pullmann**** Montparnasse im Zentrum von Paris Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Frühstücksbuffet – 4 x Abendessen Musikprogramm: – Wiener Philharmoniker, Festspielhaus Baden-Baden, Kat. 4 – Staatskapelle Dresden, Festspielhaus Baden-Baden, Kat. 4 – «Falstaff», Opéra National de Paris, Kat. 4 Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtbesichtigung in Paris Geführte Besichtigungen Schloss Rastatt und Opéra Garnier Paris Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 270.– Kartenzuschläge (pauschal für 3 Vorstellungen): – Kat. 3 99.– – Kat. 2 199.– – Kat. 1 299.– Annullierungskosten- und Assistance-Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte Wil !, Burgdorf !, Winterthur, Zürich-Flughafen !, Aarau, Baden-Rütihof !, Basel

Unser Das Musikprogramm Musikprogramm

Das Reiseprogramm

Festspielhaus Baden-Baden 23. und 24.02.2013

1. Tag, Sa 23. Feb.: Schweiz–Baden-Baden. Fahrt via Basel nach Karlsruhe. Zimmerbezug im Hotel Renaissance und frühes Abendessen. Im Festspielhaus Baden-Baden erwartet uns der erste musikalische Höhepunkt.

Wiener Philharmoniker Franz Welser-Möst Schubert 6. Sinfonie Bruckner 4. Sinfonie ————

Sächsische Staatskapelle Christian Thielemann «Wagner-Gala» mit Ann Petersen, Robert Dean Smith. Das Beste vom Jubilar! ———— Opéra Bastille Paris 27.02.2013

«Falstaff» von G. Verdi mit Ambrosio Maestri

Franz Welser-Möst dirigiert die Wiener Philharmoniker

2. Tag, So 24. Feb.: Ausflug Rastatt. Heute besuchen wir die Barock- und Festungsstadt Rastatt. Die vielen historischen Baudenkmäler, strahlenförmig angelegt, versprühen bis heute den Charme des beginnenden 18. Jahr-

hunderts. Auf einer Besichtigung entdecken wir Schloss Rastatt, ein wahres Barockjuwel mit prächtigen Deckenmalereien und kunstvollen Stuckarbeiten. Am Abend lassen wir uns von Richard Wagners grossartiger Musik begeistern. Spätes Abendessen in einem gepflegten Restaurant in Baden-Baden. 3. Tag, Mo 25. Feb.: Baden-Baden–Paris. Fahrt via Metz und Reims nach Paris. Zimmerbezug im Hotel Pullmann Montparnasse und gemeinsames Abendessen. 4. Tag, Di 26. Feb.: Paris. Paris ist in der ganzen Welt für seine Schönheit und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Türme, Kirchen, Paläste, Triumphbögen, Brücken und Brunnen sind Meilensteine der Kulturgeschichte. Nicht zu vergessen natürlich auch die Museen: Da Vinci, Raphaël, Monet, Rodin, Delacroix und Picasso, alle Genies sind in Paris vertreten. Stadtrundfahrt mit kundiger Reiseleitung und Besuch des Invalidendoms. Rest des Tages zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. 5. Tag, Mi 27. Feb.: Paris. Auf einer interessanten Führung sehen wir die Opéra Garnier. Das architektonische Meisterwerk verfügt über eine reichhaltig dekorierte Fassade, eine monumentale Treppe und einen italienischen Saal unter einer von Marc Chagall gemalten Decke, erleuchtet von einem majestätischen Kristall-Kronleuchter. Frühes Abendessen. Zum krönenden Abschluss erwartet uns die Premieren-Vorstellung von Verdis «Falstaff». 6. Tag, Do 28. Feb.: Paris–Schweiz. Rückfahrt via Auxerre, Besançon und Mulhouse zurück zu den Einsteigeorten. ■ ■

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

hat Sunil Mann von seiner leiblichen Mutter gelernt. In seiner Küche findet sich eine ganze Batterie an Gewürzen. Sie müssen geröstet werden, um ihr Aroma zu entfalten. Mittlerweile entströmt der Bratpfanne ein herrlicher Duft nach Ingwer, Zwiebeln, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Zimt und Garam Masala. Die Mischung ist die Basis für die sämige Sauce, in die bald die Pouletstückchen tauchen werden. Aber vorerst brutzeln sie noch im Ofen und saugen die Marinade in sich auf. Ihr Aromabad dürfen sie erst am Schluss der Kochzeit nehmen. Der passionierte Hobbykoch ist sehr angetan vom Zitronensaft in Neiningers Rezept. Die Säure gibt dem Gericht eine frische Komponente.

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SUNIL MANN | 81

Chicken Tikka Masala

Raclette oder Dal als letztes Mahl? Wenn Sunil Mann nicht als Flugbegleiter unterwegs ist, schreibt er zu Hause an seinen Büchern. Zehn Monate hat er für «Uferwechsel», seinen jüngsten Krimi, gebraucht. Seinen 50-Prozent-Brötchenjob bei der Swiss hat er blockweise organisiert, sodass er jeweils ein paar Wochen lang ohne Unterbruch am Text sitzen kann. Gegen fünf Uhr abends hat auch ein Schriftsteller seinen wohlverdienten Feierabend. Sunil Mann entspannt sich jeweils in der Küche. «Ich koche sehr häufig indisch. Die Rezepte sind mir so geläufig, dass ich sie aus dem Effeff und ohne Kochbuch beherrsche.» Ob er denn ein Schweizer Leibgericht habe, will Janine Neininger wissen, während sie frischen Koriander auf das Tikka gibt. «Raclette», kommt es wie aus der Pistole geschossen. Sunil Mann hat zwei kulinarische Identitäten. Müsste er sich eine Henkersmahlzeit wünschen, so müsste er sich schweren Herzens zwischen Raclette und Dal, dem indischen Linsengericht, entscheiden. Das Chicken Tikka hingegen kann er jetzt geniessen, ohne um sein Leben zu bangen. Text: Dora Horvath Bilder: Mirjam Graf

www.sunilmann.ch

ZUTATEN

4 Pouletbrüstchen à ca. 120 g, 30 g Ingwer, 1 Zwiebel, 2 EL Butter, 2 EL Kreuzkümmel*, 2 EL Garam Masala*, ½ TL gemahlener Koriander, 1 Messerspitze Kardamom, 1 Zimtstange, 400 g gehackte geschälte Tomaten aus der Dose, 180 g Joghurt nature, 2 EL Rahm, 1 Prise Zucker, Salz, 3 EL Zitronensaft, 1 Bund Koriander Marinade: 20 g Ingwer, 4 Knoblauchzehen, ½ TL Cayennepfeffer, 1 Messerspitze Zimt, je 1 TL gemahlener Kreuzkümmel* und Koriander, 2 TL Garam Masala*, ¼ TL Kurkuma, 1 EL Zitronensaft, 180 g Joghurt nature

ZUBEREITUNG 1. Für die Marinade Ingwer und Knoblauch in Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten in einen Cutter geben und zu einer feinen Paste pürieren. Pouletbrüstchen in ca. 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit der Marinade mischen. Mindestens 2 Stunden marinieren. 2. Backofen auf 220 °C vorheizen. Mariniertes Poulet auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der oberen Ofenhälfte ca. 12 Minuten braten. Ingwer fein reiben, Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in Butter andünsten. Kreuzkümmel, Garam Masala, Koriander, Kardamom und Zimt beigeben, mitdünsten, bis es gut riecht. Tomaten beigeben und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Joghurt und Rahm beigeben. Mit Zucker, Salz und Zitronensaft abschmecken. Poulet in die Sauce geben und 5 Minuten ziehen lassen. Koriander hacken und beigeben. Dazu passen Basmatireis und Naan (indisches Fladenbrot). * Die markierten Zutaten erhalten Sie in Delikatessgeschäften.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + mind. 2 Stunden marinieren Pro Person ca. 31 g Eiweiss, 18 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 1450 kJ/350 kcal


küchenkunde 82 |

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erotische Menüs

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Nr. 49, 3. Dezember 2012 | Migros-Magazin |

Lust durch Genuss Es muss nicht immer im Schlafzimmer sein. Wahre Geniesser verführen in der Küche, mit Muscheln und scharfen Gewürzen.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

W

bild: Armin zogbaum/Stockfood/bab.ch

er von Ihnen spielte nicht schon mit dem Gedanken, seinen Liebsten oder seine Angebetete mit einem köstlichen Abendessen zu verführen? Liebe und Lust gehen ja bekanntlich durch den Magen. Aphrodisierende Lebensmittel, wie beispielsweise scharfe Gewürze, orientalische Kräuter, raffiniertes Gemüse, exotische Früchte oder frisches Meeresgetier, sollen unterstützend auf die Libido wirken und die Ausschüttung des männlichen Testosterons fördern. Tja, wissenschaftlich bewiesen ist das zwar nicht bei allen Lebensmitteln, aber allein schon die Macht der Einbildung kann bei vielen Menschen den gewünschten Erfolg bringen. Der Begriff Aphrodisiakum ist übrigens von der griechischen Liebesgöttin Aphrodite abgeleitet. Sie galt als die Göttin der Fruchtbarkeit, und man war schon vor mehr als tausend Jahren überzeugt, dass Gewürze, Kräuter und Meeresfrüchte positiv auf die Libido und auf die Manneskraft wirken können.

All jenen Lebensmitteln, die mit einem intensiven Geruch oder einem speziellen Aussehen ausgestattet sind, schreibt man schnell einen anregenden Genuss zu. Und wie man die Speisen schliesslich isst, löst ebenfalls erotische Fantasien aus. Denken wir nur an das sinnliche Schlürfen von Austern oder das Rauszupfen von Miesmuscheln! Bei den Gemüsesorten stehen Fenchel, Spargel, Gurken, Auberginen, Lauch, Stangensellerie für ein anregendes Menü zu zweit zur Auswahl. Ebenso spielen Gewürze wie Kerbel, Koriander, Zimt, Muskatnuss oder Rosmarin eine wichtige Rolle. Besonders anregend wirken scharfe Substanzen, denn Schärfe schüttet im Körper Endorphine aus, das sind sogenannte Glücklichmacher. So ist es nicht verwunderlich, dass Chilischoten zu den beliebteren Aphrodisiaka zählen. Als Vorspeise sollten Sie ein eher leichtes Gericht wählen, eben eines, das den Appetit anregt und Lust auf mehr macht.

Hier empfehle ich ein Rindscarpaccio mit hauchdünn geschnittenen Selleriescheiben oder ein Champagnerrisotto.

kommen wir nun zur (haupt-)sache Zum Hauptgang eignet sich Pasta mit Venusmuscheln, frischen Kräutern und einem Schuss besten Olivenöls. Wer Meeresfrüchte nicht mag, serviert gekochte Artischocken mit einer Meerrettich-ApfelQuark-Sauce. Das perfekte Liebesmenü beginnt jedoch nicht mit der Auswahl anregender Zutaten, sondern schon bei der Vorbereitung. Denn zur Kunst jeder kulinarischen Verführung gehört ein aufregendes Drumherum: ein schön gedeckter Tisch, romantische Kuschelmusik und gedämpftes Licht mit Kerzenschein. Das Grundrezept für ein erotisches Menü ist also ganz einfach: Man nehme eine Prise Leidenschaft, etwas Fantasie, gewürzt mit der aphrodisierenden Wirkung verschiedener Zutaten und Freude am Geniessen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

KÜCHENKUNDE

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EROTISCHE MENÜS | 83

Erotischer Auftakt mit Meeresfrüchten Miesmuscheln, Austern oder Venusmuscheln geniessen einen ausgezeichneten «aphrodisierenden» Ruf. Als Vorspeise serviert, sind sie ein köstliches Versprechen auf all die anregenden Genüsse danach. Dies vermutlich nicht nur, weil man das Muschelfleisch so schön aus der Schale schlürfen kann. Miesmuscheln bestehen aus Wasser, hochwertigem Eiweiss, Eisen, Zink, Jod und Vitamin B12. Zudem sind sie kalorienarm. Ihr Fleisch schmeckt nach Meer, Algen und leicht nussig. Für ein erotisches Dinner empfehle ich persönlich, die Miesmuscheln nicht im Backofen mit Knoblauch zu überbacken, sondern sie kurz zusammen mit Zwiebelscheiben, und Knoblauchscheiben in einem Weissweinsud mit ein bisschen Gemüsebouillon zu köcheln. Zum Essen nehmen Sie dann eine leere Muschelschale als «Muschelzange». Mit dieser ziehen Sie das orangerote Fleisch aus den übrigen Schalen heraus und führen es zum Mund. Mit Blickkontakt zu Ihrem Tischpartner erleben Sie bestimmt schon die erste kulinarische Verführung.


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ihre region

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

MIGROS ZÜRICH | 85

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ZÜRICH

Die Migros Zürich vereinigt ihre Tanzschulen in Zürich West.

Kunst an der Klubschule: Die M-Art-Lehrgänge.

Grösste Tanzschule der Schweiz

Die Klubschule Migros Zürich eröffnet im August 2013 im herzen des Trendquartiers Zürich West die grösste Tanzschule der Schweiz.

D

ie Migros Zürich, Betreiberin der Dance Academy der Klubschule in Oerlikon, hat 2008 die Colombo Dance Factory/Zürich Tanz-TheaterSchule übernommen. Nun werden die Schulen an der Pfingstweidstrasse 101, in der Betriebszentrale der Migros Zürich, zu einem Tanz-Kompetenzcenter zusammengeführt. Damit unterstreicht die Migros Zürich ihr Engagement für den Tanz und die damit verbundenen

Ausbildungen. Zusätzlich gründet die Migros die erste interdisziplinäre Höhere Fachschule für zeitgenössischen und urbanen Bühnentanz. So entsteht die grösste Tanzschule der Schweiz. Die bestehende Angebotsbreite und -tiefe beider Schulen bleibt erhalten. Deshalb profitieren die Teilnehmenden nicht nur von den geschlossenen Klubschul-Kursen, sondern auch vom beliebten Colombo-Abo-System.

Ein weiterer Teil des neuen Tanzcenters ist die erste Höhere Fachschule für zeitgenössischen und urbanen Bühnentanz. Der Start ist ebenfalls für August 2013 geplant. Die Höhere Fachschule ermöglicht talentierten Nachwuchstänzerinnen und -tänzern eine eidgenössisch anerkannte Berufsbildung auf Tertiärebene B (Berufsbildung). Die Höhere Fachschule wird das eidg. Diplom Bühnentänzer/in HF ermöglichen. Das Bewilligungsverfahren durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT dauert noch an. Mehr Informationen dazu gibts im Internet unter www.hf-buehnentanz.ch. Neben der Höheren Fachschule ist ein Bereich Vordiplom in Planung. Das Ziel dieses Bereichs ist es, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein konsistentes und qualitativ hochstehendes Bildungsangebot zu machen. Text: ar


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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MIGROS ZÜRICH | 87

«De Froschkönig»

Stimmungsvolles Märchen für die ganze Familie: «De Froschkönig».

Das Schweizer Kinder- und Jugendtheater zeigt das märchen «De Froschkönig» mit wunderschönen Kostümen und stimmungsvoller Musik in der Zürcher Bethel-Kapelle. Die märchenvorstellungen bieten der ganzen Familie – vom enkel bis zu den Grosseltern – Gelegenheit, gemeinsam in eine fantasievolle märchenwelt einzutauchen. Spieldaten und Tickets unter: www.maerli-theater.ch

Theater im Höhenflug

Es ist ein Ort zum Träumen, wo neue Welten entdeckt werden und die Kinder im Mittelpunkt stehen. Das Theater PurPur bietet viel Raum für Fantasie – und das bereits seit 10 Jahren.

Claudia Seeberger vom Theater PurPur im Eingang für die kleinen Besucher.

Programm Dezember

Von den Requisiten bis zum Spielen auf der Bühne: Die Kinder machen alles selbst.

V

erwinkelte Gänge, überall Requisiten, Farben und Spielsachen. Im Theater PurPur hat es viel Platz für kreative Ideen, aber vor allem hat es viel Platz für Kinder. Denn sie spielen hier die Hauptrolle, sei es als Zuschauer, in den Theaterkursen, beim Gestalten und Malen oder beim Erarbeiten eines eigenen Theaterstücks. Claudia Seeberger, Theaterdirektorin, erklärt: «Ich wollte einen Ort kreieren, wo Kinder selber etwas entdecken und gestalten können und ihre Ideen sichtbar werden.» Sowohl Kinder wie Erwachsene sollten sich wohlfühlen, denn es seien doch alle Erwachsenen einmal Kinder gewesen. Claudia Seeberger hat das Kindertheater vor zehn Jahren ins Leben gerufen.

Seither ist ein Verein gegründet, ein Bistro eingerichtet und das Angebot stetig erweitert worden. Seit diesem Jahr erhält das Theater PurPur Subventionen von der Stadt Zürich. «Dies ist ein weiterer Quantensprung für uns. Ist doch so unsere Basis gesichert», so Seeberger. Ein weiterer Höhenflug findet im Dezember auf der Bühne statt: Thomy Truttmann spielt Örjan, einen Adler, der Angst vor dem Fliegen hat und seinen Weg in die Lüfte noch finden muss. Ausserdem feiert «Fausta Fux» Premiere: Die wilde und unbändige Fausta will die Welt erkunden, was sich schlecht mit der stillen Fuchsjagd verträgt. Ein Puppenspektakel mit lauten und leisen Tönen. Text: Andrea Nussbaumer

«Fausta Fux»: ab 4 Jahren mittwoch, 5. Dezember, 15 Uhr (Premiere) Sonntag, 9. Dezember, 11 Uhr mittwoch, 12. Dezember, 15 Uhr «Örjan»: ab 5 Jahren Freitag, 7. Dezember, 18.30 Uhr Sonntag, 9. Dezember, 15 Uhr Freitag, 14. Dezember, 18.30 Uhr mittwoch, 19. Dezember, 15 Uhr Billettreservationen unter 044 201 31 29 oder www.theater-purpur.ch

Verlosung Das migros-Kulturprozent verlost 10 Kombitickets für ein Kind und eine erwachsene Person für eine Vorstellung am Freitagabend um 18.30 Uhr. Mitmachen: e-mail mit betreff «PurPur» an regio@gmz.migros. ch. Einsendeschluss: 7. Dezember 2012.


IHRE REGION 88 |

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MIGROS ZÜRICH

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die engagierten Sechzig Der Genossenschaftsrat der Migros Zürich startete in neuer Besetzung in die Amtszeit 2012– 2016. Das Migros-Magazin stellt die Rätinnen und Räte vor.

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er Genossenschaftsrat, das höchste Gremium der Migros Zürich, vertritt die Interessen der Genossenschafter und ist in seiner Funktion am ehesten mit dem Nationalrat vergleichbar. Der Rat besteht aus 60 Mitgliedern und ist – mit Ausnahme der Mitarbeitervertretenden – ein Zivilgremium. Das heisst, wer sich für die Themen der Migros interessiert und seine Ideen aktiv einbringen will, kann für den Rat kandidieren. Text: ar

Bilder: Reto Knödlseder

Der Genossenschaftsrat der Migros Zürich ! Reihe 1: Alex Ackermann (Präsident), Stefan Aebi, Isabel Bader, Freydun Michael Badri, Ursula Bigger, Susann Birrer ! Reihe 2: Irene Bönheim, Marlies BrennStolz, Vreni Dietiker, Sergio Escudero, Markus Etter, Sandra Etter ! Reihe 3: Marianne Federer, Ursula Ferri, Benno I. Gassner, Marianne Geering, Renata Georg Preiswerk, Reto Grendene ! Reihe 4: Marcel Gübeli, Karl Häfliger, Sandra Haggenmacher Schleiffer, Verena Hahn, Jolanda Helfenstein, Albert Hengartner ! Reihe 5: Ruth Hofstetter, Birgit Honsel, Christine Keiser-Okle, Katalin Kipfer, Heidi Kopp, Marlyse Kühne ! Reihe 6: Mirko R.D. Lehnherr, Astrid Margot, Katja Margot, Rosmarie Meier, Gregor Müller, Monika Murer ! Reihe 7: Jeannette Rappo, Susanna Rindlisbacher, Monika Ronzani Kohlhaupt, Bernhard Roth, Elsbeth Rüegsegger Weber, Rudolf Saier ! Reihe 8: Thomas Schäublin, Monika Scherr, Maria Schönbächler-Iten, Helmer Schweizer, Regula Steiner, Brigitte Steiner Filz ! Reihe 9: Marco Studer, Roger Studer, Marlene Vogt, Yvonne Wassmer, Matthias Weiss, Beat Wernli ! Reihe 10: Christina Widmer, Beatrice Zech, Urs Zeier, Esther Ziehli, Daniel Zimmermann, Monica Brigitta Zogg

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch


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kasten lagen », schliesse ich meinen Exkurs zum Thema prädigitale Fotografie ab. Die Kinder schauen mich fragend an. Ich kann es ihnen nicht mal verübeln. Sie wachsen in einer Zeit auf, in der alles sofort geschieht. Geduldig sein und auf etwas warten, das war gestern. Sie müssen ihre Kasperligeschichten nicht mehr zurückspulen, sondern scrollen schnell zum ersten Kapitel. Ihr Popcorn kommt nach einer Minute fertig gesalzen aus der Mikrowelle und ploppt nicht mehr Korn für Korn an den Pfannendeckel. Wenn sie wissen wollen, wo Indien liegt, dann fliegen wir vom Sofa aus mal kurz nach Bombay – mit dem iPad

auf dem Schoss. Alles geht rasend schnell, ist immer und überall möglich. Mal ehrlich: Für uns Eltern ist das oft auch ein Vorteil. Deshalb drücken wir ihnen das iPhone mit den SpieleApps in die Hand, wenn wir länger als zehn Minuten im Wartezimmer sitzen. Doch dann kommt der Dezember und mit ihm die unvermeidbare Geduldsprobe. Die Adventszeit lässt sich nicht vorspulen. Das Christkind können die Kids weder downloaden noch heranzoomen. Es lässt sich 24 Türchen lang Zeit, bis es die Geschenke bringt. Trotzdem nenne ich diesen Zustand nicht Warten. Er heisst Vorfreude. Warten ist bei der «Generation sofort» out. Die Adventszeit lässt sich aber nicht verkürzen.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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IT’S A WILD WORLD

iGod und seine Apple-Jünger

Wo New York manchmal wie ein Dorf wirkt

Apple sei nicht nur ein Konzern, sondern auch eine Religion. Dies behauptet eine kanadische Religionswissenschafterin.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Mehr als ein Gerät: Produkte von Apple haben eine überhöhte Ausstrahlung.

W

Bilder: Getty Images, Travelpix Ltd

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ir haben es längst geahnt, doch nun will Kirsten Bell von der Universität von British Columbia den wissenschaftlichen Beweis erbracht haben: Apple-Fans behandeln ihr iPhone wie einen sakralen Gegenstand und verehren den Apple-Chef wie einen Heiligen. Gemäss ZDNet.com, der OnlineFachzeitschrift der IT-Branche, definiert Bell Religion wie folgt: Erstens muss ein charismatischer Führer vorhanden sein, der zum Gott erhoben wird. Zweitens finden ein Formungsprozess und eine Gehirnwäsche der Anhänger statt, und drittens werden die Anhänger (ökonomisch) ausgebeutet. Auch wenn die Definition eher zu Sekten passt, kann sie gemäss Bell problemlos auf Apple angewendet werden: Der verstorbene Steve Jobs — auch «iGod» oder «Apple-Guru» genannt — wurde zu einem Messias hochstilisiert, der die neusten AppleProdukte in einer Art liturgischem Gewand (Rollkragenpullover, Jeans, Turnschuhe) präsentierte. Ähnlich macht dies auch sein Nachfolger Tim Cook. An den beinahe okkulten Veranstaltungen (Keynotes) dürfen nur ausgewählte Jour-

nalisten und Blogger beiwohnen, die später über die erlebten Wunder in überhöhter Form berichten. Bereits vor einem Jahr haben Neurologen im Auftrag der BBC nachzuweisen versucht, dass religiöse Gefühle bei den Apple-Anhängern bestehen: Gemäss einem Experiment werden bei AppleFans, denen ein iPhone oder ein iPad vorgelegt wird, ähnliche Gehirnregionen stimuliert wie bei religiösen Menschen, wenn sie Heiligenbilder betrachten. Warum sonst sollten verblendete «AppleJünger» nach stunden- oder tagelangem Anstehen vor dem Apple Store Produkte kaufen, die in ähnlicher Form bei der Konkurrenz günstiger zu haben wären? Schliesslich bieten Samsung-Smartphones oder neue Windows-8-Modelle etwa die gleiche Funktionalität wie das iPhone. Text: Felix Raymann

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE AB Funktioniert Apple mit seinem Design und seinen Designern für Sie wie eine Religion?

Dieses Jahr wird erstmals mehr als eine halbe Million Schweizer in die USA reisen. Beliebteste Stadt ist New York. ■ Wer den Big Apple schon länger nicht mehr besuchte, sollte als Erstes zum Rockefeller Center und dort mit dem Lift bis zum 67.Stock fahren. Die 360-Grad-Aussicht vom Top of the Rock (Eintritt 25 Dollar) auf Manhattan ist spektakulär. Vor dem Rockefeller Center wurde am 28.November der legendäre Weihnachtsbaum erleuchtet (Bild). ■ New Yorks neueste Attraktion wird das One World Trade Center sein, das an der Stelle entsteht, wo das am 11. September 2001 bei den Terroranschlägen zerstörte World Trade Center war. Das Gebäude soll Ende 2013 eröffnen und wird mit 541 Metern das höchste der USA. ■ Unbedingt anschauen sollte man sich den Stadtteil Brooklyn, der mit seinen

Backsteinhäusern aus dem 19. Jahrhundert teilweise einen dörflichen Charakter ausstrahlt. Erstes Highlight ist der Spaziergang über die Brooklyn Bridge — mit einer spektakulären Sicht auf Manhattan. Das Trendviertel heisst Park Slope mit der 5th und 7th Avenue, wo Restaurants, Bars und Läden sich konkurrenzieren. Sportler tummeln sich im Prospect Park, der Alternative zum bekannten Central Park von Manhattan. ■ Gut zu wissen: Ab März 2013 ergänzen in Manhattan, Brooklyn und Queens 10 000 blaue City Bikes und 600 mit Solarstrom versorgte Verleihterminals das Stadtbild. Mietkonditionen für die Velos unter www.citibikenyc.com


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MIGROS-BANK-RATGEBER

Unsere Dividenden-Champions Weil die Zinsen immer tiefer sinken, möchte ich in Aktien mit einer hohen Dividende investieren. Welche Titel kommen infrage? Rückblende ins Jahr 1869: Es gab noch keine Schreibmaschine, kein Telefon und auch kein elektrisches Licht. Schon damals aber bezahlte die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (die heutige Swiss Re) eine Dividende an ihre Aktionäre, so wie immer in den folgenden 143 Jahren — ohne einen einzigen Unterbruch. Wer die Geschichte unserer Firmen studiert, stellt beeindruckt fest, wie zuverlässig viele von ihnen Jahr für Jahr einen Gewinnanteil ausgeschüttet haben, selbst in Zeiten schwerer politischer und wirtschaftlicher Krisen. Bei der Zurich zum Beispiel ist seit 1873 nie eine Ausschüttung ausgefallen, bei Lindt & Sprüngli seit dem Jahr 1900. Imposant ist auch der Leistungsausweis von Nestlé: Seit 1959 bezahlt das Unternehmen eine stetig steigende (!) Dividende; allein dieses Jahr 6,3 Milliarden Franken. Der Pharmakonzern Roche hat seit 25 Jahren fortlaufend die Dividende erhöht, Novartis seit der Gründung 1996. Der Gewinnbeitrag der Dividende ist nicht zu unterschätzen, besonders auf lange Sicht. Kurzfristig entscheidet ein-

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

zig die Kursentwicklung über den Erfolg. Deshalb verlaufen beide Kurven in der Grafik — der Swiss Performance Index mit und ohne Dividenden — zu Beginn eng beieinander. Mit zunehmender Dauer aber erreicht die obere Kurve einen deutlichen Vorsprung, dem Zinseszins sei Dank. Seit 2002 beträgt der Gewinn mit reinvestierten Dividenden ansehnliche 38 Prozent, gegenüber einem Kursplus von lediglich 6 Prozent. Dies bestätigt eine historische Analyse: Seit 1900 erzielte der Schweizer Aktienmarkt eine inflationsbereinigte Jahresrendite von 4,2 Prozent, davon gehen 3,5 Prozent auf das Konto der Dividenden.

Dividenden als Mittel gegen riskante Abenteuer Bei zahlreichen Aktien ist die Dividendenrendite so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr, wie folgende Auswahl zeigt: Bei der Zurich beträgt sie aktuell 7,4 Prozent, Swisscom bietet 5,7 Prozent, Swiss Re 4,6 Prozent, Novartis 4,0 Prozent, ABB und Roche je 3,8 Prozent und Nestlé 3,3 Prozent. Die Höhe der Rendite ist jedoch kein ausreichendes Kaufkriterium. Ebenso braucht es eine gesunde Bilanz sowie einen stabilen Einnahmenüberschuss (Cashflow). Schliesslich haben hohe Ausschüttungen einen durchaus erwünschten

SCHWEIZ IN LISTEN

Helden von helvetischem Format

Bilder: Globi-Verlag

Vom patenten Globi über den Biedermann Moll bis zur griesgrämigen Kassierin Grdjic: Die Helden aus 80 Jahren Schweizer Comics – hier chronologisch aufgeführt – erzählen auch immer etwas über die Volksseele. 1. GLOBI: Der weltgewandte Papagei-Mensch wurde 1932 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Warenhauses Globus von Robert Lips geschaffen . 2. KNORRLI: Das Männchen mit der roten Zipfelmütze erschien 1948 zum ersten Mal in einem Inserat für Knorr-Produkte. 3. RINGGI UND ZOFI: Der Ringier-Verlag gab von 1948 bis 1965 die Kinderbuchserie heraus.

Darin reist der Journalist Ringgi mit seinem Dackel Zofi rund um die Welt. 4. PAPA MOLL: 1952 von Edith OppenheimJonas geschaffen. Er sollte auf Initiative der Pro Juventute bürgerliche Werte wie die traditionelle Familie und gute Manieren propagieren. 5. PYTHAGORE: André Jobin und Derib schufen 1969 die weise Eule Pythagore, die Alkohol mag und viele witzige Abenteuer besteht.

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Swiss Performance Index inklusive Dividenden Swiss Performance Index ohne Dividenden

Dividenden sorgen für zuverlässige Einnahmen: Dank ihnen erreichten die Schweizer Aktien seit 2002 einen Ertrag von 38 Prozent statt nur 6 Prozent.

Nebeneffekt: Sie wirken disziplinierend auf das Management. Statt die Firmenkasse für riskante Akquisitionen oder ähnliche Abenteuer zu missbrauchen, ist das Geld im Portemonnaie des Aktionärs oftmals besser aufgehoben. Welche Aktie ist Ihr Dividenden-Champion? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

6. STÉPHANE: 1977 erschuf der Westschweizer Daniel Ceppi den jungen, sensiblen Stéphane, der seine Heimat Genf wegen einer grossen Dummheit verlassen muss und über Italien bis nach Indien reist. 7. JONATHAN: Der in Lausanne geborene Cosey alias Bernard Codendai schuf 1975 die 13-bändige Abenteuerserie mit dem Weltenbummler Jonathan. 8. OLIVIER VARÈSE: Der Basler Enrico Marini erfand 1987 den Reporter mit seinen kühnen Träumen. 9. TITEUF: Der freche Knirps mit der coolen Haarlocke ist 1993 von Zepp (Philipp Chapuis) ins Leben gerufen worden. 10. EVA GRDJIC: Der Comic mit der korpulenten, griesgrämigen Frau von Felix Schaad und Claude Jaermann erschien zuerst im «Nebelspalter», seit 2001 ist er täglich im «Tages-Anzeiger» zu geniessen.

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, Faro im Fona Verlag, 2012; www.fona.ch


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Eine Insel zum Verlieben

Die französische Insel La Réunion boomt. Immer mehr Touristen entdecken die kleine Schwester von Mauritius als das Wanderparadies im Indischen Ozean.

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o stellt man sich Europa nicht vor: Auf der Insel La Réunion, Nachbarin von Mauritius, 10 000 Kilometer südlich von Paris, erheben sich Papaya- und Bambusbäume, breiten sich Zuckerrohr- und Ananasfelder aus. Dahinter zeichnen sich am Horizont mächtige Berge vulkanischen Ursprungs mit üppiger Vegetation ab — und das alles auf einer Fläche, die nicht einmal dem Kanton Tessin entspricht. Weil das Überseedepartement La Réunion Teil von Frankreich ist, sind die meisten Einheimischen EU-Bürger. Sie bezahlen ihr Baguette, ihren Käse, den französischen Wein oder Parkbussen in der Inselwährung Euro.

Die Ehefrau gegen die Insel eingetauscht Diese Mischung aus europäischer Infrastruktur und exotischer Vegetation hat es Pascal Zancopé (55) angetan. «Ich wollte schon immer auswandern. Als ich erstmals nach La Réunion reiste, habe ich mich sofort in die Insel verliebt und meine Ehe dafür geopfert», sagt der in Nancy aufgewachsene Franzose unverblümt. «Die Reunionesen sind im Vergleich zu den Europäern unglaublich freundlich. Trotz tropischem Klima ist die Hygiene sehr hoch, die Spitäler zählen zu den besten im ganzen Indischen Ozean», begründet er seine Wahl. Rassismus kenne man im bunten Völkergemisch aus Kreolen, Schwarzafrikanern, Südindern, Chinesen und Europäern nicht. Seit 2007 ist Réunion Zancopés neue Heimat. Erstmals, seit er als

15-Jähriger nach London auswanderte und sich im Luxushotel Dorchester beim legendären Schweizer Koch Anton Mosimann ausbilden liess, lebt er wieder auf französischem Boden. Der Hotel- und Restaurantfachmann, einstige Küchenchef und Barman verdient heute seinen Lebensunterhalt als Reiseleiter von deutsch- und englischsprachigen Touristen. Er ist schon ganz Insulaner, wenn er sagt: «Bei 22 Grad ist es saukalt.» Kunststück, denn während des Winters in Zentraleuropa sinken die Temperaturen an der Küste von La Réunion selbst nachts nicht unter 20 Grad. Der jung gebliebene Pascal Zancopé lebt an der Küste im Städtchen SaintLeu, wo das Rathaus in einem früheren Kaffeelagerhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist. «Ich liebe das warme

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1) Die Trou de Fer des 3070 Meter hohen Piton des Neiges ist der Höhepunkt eines Helikopterrundflugs. 2) Pascal Zancopé oberhalb des Dorfs Grand Bassin. 3) Cilaos ist umgeben von vulkanischen Bergen und deshalb ein wahres Wanderparadies. 4) La Réunion ist zwar nicht für seine Strände bekannt. Sehr schön ist aber die Westküste um Saline-les-Bains.


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1) Hell-Bourg im Talkessel von Salazie gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs.

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2) Freitag ist Markttag in St-Paul – mit Früchten, Vanille, Rum oder Kunsthandwerk.

Klima hier», sagt Zancopé. Dabei kann es auf der Insel mit ihren gegen 100 Mikroklimata und den bis zu 3000 Meter hohen Bergen auch empfindlich kalt werden. Ganz Lokalpatriot, kommt Zancopé nicht aus dem Schwärmen heraus, wenn er von Saint-Leu südlich des Touristenorts Saint-Gilles-les-Bains spricht: Er lobt die vielen Restaurants (zu seinen

Favoriten gehören «Il était une fois» und «Au Bout là-Bas») und Bars, den schönen, schwarzen Sandstrand, die Promenade und den tollen Markt am Samstag. «Zum Leben ist Saint-Leu die Krönung», sagt Pascal Zancopé. Zu seinen Lieblingsorten gehört auch Grand Bassin im Inselinnern. Der abgelegene Ort besteht aus einer Handvoll Häusern und dem Restaurant «La Vieil-

le Tonnelle» und ist umgeben von mächtigen Bergen und nur zu Fuss über einen steilen Abhang erreichbar. Spätestens hier lohnt es sich, die Wanderschuhe auszupacken. La Réunion hat über 1000 Kilometer Wanderwege. Die Insulaner wissen das allerdings noch nicht so zu schätzen. Ihr Lieblingssport besteht aus einer speziellen Form von Picknicken: mit dem Auto in die Natur fahren, den

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Auf dem Weg zum Piton de la Fournaise: Eine gut ausgebaute Strasse schlängelt sich durch die karge Landschaft der Plaine des Sables im Südosten von La Réunion.

Wagen abstellen und ein paar Meter weiter grillieren. Rund 500 000 Autos gibt es auf der kleinen Insel. Und das bei 850 000 Einwohnern! Parkplätze sind fast überall Mangelware, Staus an der Küste um Saint-Pierre und bei der im Norden gelegenen Hauptstadt Saint-Denis an der Tagesordnung. Mit «Auto-École» angeschriebene Wagen, die von Fahrschülern gelenkt werden, gehören zum Alltag. Sie alle profitieren von Strassen bester Qualität. Bezahlt mit EU-Geldern.

Wanderparadiese im Unesco-Weltnaturerbe Wer Richtung Cilaos im Herzen der Insel am Fuss des Piton des Neiges fährt, muss ganze 400 Kurven überwinden. Cilaos befindet sich im gleichnamigen Talkessel. Dieser wurde zusammen mit jenen von Salazie und Mafate im August 2010 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Es sind auch für Zancopé veritable Wanderparadiese. Der Weiler La Nouvelle im Cirque de Mafate ist nur auf Schusters Rappen oder mit Helikopter www.migrosmagazin.ch

GEHEIMTIPPS

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Erlebnisreise durch die Natur, 7 Tage und 6 Nächte.

Einmal quer über die Insel. Ob unterwegs mit dem Mountainbike, zu Fuss, beim Golfen, Reiten oder Tauchen – diese Mietwagenrundreise ist ein besonderes Erlebnis und genau das Richtige für aktive Gäste. Unterwegs treffen Sie auf fruchtbare Täler, gewaltige Berg- und Lavaformationen, aktive Vulkane und schöne Badestrände.

10 km

Saint-Denise

Saint-Paul Saint-Gillesles-Bains

M afate

La-Salineles-Bains Saint-Leu

S a la zie

Piton des Ne iges Ci la os

Hell-Bourg

L A R ÉUNIO N 500 km M a d a ga s ka r

La Réunion

erreichbar. Teilweise müssen über 1000 Höhenmeter zurückgelegt werden. Man wird entschädigt durch Baumfarn- und Tamarindenwälder und Orchideen. Ein Klassiker ist die Wanderung zum Piton de la Fournaise, der zu den aktivsten und trotzdem ungefährlichen Vulkanen der Erde gehört. Schon die Anreise ist eine Offenbarung: Die Plaine des Sables erinnert an eine bizarre Mondlandschaft, umgeben von dramatisch abfallenden Kraterrändern. Weil um die Mittagszeit dichte Wolken fast mit Garantie auftauchen, lohnt es sich, vor 8 Uhr loszumarschieren. Pascal Zancopé jedenfalls ist von La Réunion restlos überzeugt: «Hier habe ich alles, was ich brauche. Einst will ich auf der Insel sterben.» Texte und Bilder: Reto E. Wild

Schlemmen auf La Réunion Wie reisen? Was essen? Wo übernachten? Hier erfahren Sie (fast) alles!

Die Recherche dieser Reise wurde unterstützt von Atout France in Kooperation mit dem Comité Régional de Tourisme La Réunion und Air France.

Piton de la Fo ur na ise

Reisedaten: ! Private Mietwagenrundreise, täglich, ab/bis Flughafen Réunion ! Weitere Informationen zur Reise: www.travelhouse.ch/RUN7009 Preis: ! 7 Tage ab Fr. 1155.- pro Person im Doppelzimmer Im Preis inbegriffen: ! Begrüssung und Betreuung durch lokale Reiseleitung ! 6 Übernachtungen gemäss Programm mit Frühstück ! Halbtagesausflüge; Reiten, Mountainbiking, Tauchen, Flug mit dem Ultraleichtflugzeug sowie 1 Ganztagesausflug Canyoning mit Französisch/Englisch sprechendem Führer. Nicht inbegriffen: ! Anreise nach La Réunion ! Mietwagen (ab Fr. 54.- pro Tag) ! Eintritte und persönliche Auslagen ! Kombi-Versicherungspaket ! Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle Tipp vom Spezialisten: La Réunion lässt sich bestens mit Ferien auf Mauritius oder den Seychellen kombinieren. Auskünfte, Katalog Indischer Ozean und Reservationen: Soleytours, Travelhouse Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 058 569 95 11 info.soleytours.io@travelhouse.ch www.travelhouse.ch Spannende Reiseberichte unserer Spezialisten: blog.travelhouse.ch


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Papas Liebling

Kann man als Vater oder Mutter wirklich jedes seiner Kinder gleich stark lieben? Oder ist es nur natürlich, eins der Kleinen vorzuziehen? Bisher ein Tabuthema – dabei sollten sich Eltern mit diesen Fragen bewusst befassen.

Eltern haben oft ein Lieblingskind. Manchmal wechselt dieses jedoch mit der Zeit.

Illustration: Nicolas Bischof

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osef ist das verwöhnte und überhebliche Lieblingskind seines Vaters Jakob. Darum mögen ihn seine älteren Brüder nicht und werfen ihn in eine Zisterne. Diese Geschichte aus dem Alten Testament zeigt: Das Thema der Lieblingskinder ist nicht neu. Doch erlebt es derzeit eine Renaissance: Favoritism nennt sich der junge Zweig der amerikanischen Entwicklungspsychologie, der sich intensiv damit beschäftigt. Wer gibt schon gern zu, dass er oder sie ein Kind bevorzugt? Besonders Mütter, die ein zweites Kind erwarten, plagt die Angst, nicht mehr als ein Kind von ganzem Herzen lieben zu können. Tatsächlich behauptet der amerikanische Autor Jeffrey S. Kluger in seinem neuen Buch «The Sibling Effect», alle Eltern hätten ein Lieblingskind, wer etwas anderes behaupte, der lüge. Das tönt düster, ist aber leicht zu erklären, meint

Daniel Zimmermann (42), Psychotherapeut für Einzel-, Paar- und Familientherapie in Baden AG: «Oft erkennen sich Eltern in einem ihrer Kinder stärker wieder und haben deshalb einen besonderen Zugang zu ihm.»

Körperliche Ähnlichkeiten können die beziehung prägen Manche lieben ein Kind besonders, weil sie in ihm Eigenschaften sehen, die sie selber haben oder gerne hätten. Vielleicht entdecken sie in einem Kind aber auch Eigenschaften, die sie schon immer an sich selbst gestört haben — und fühlen sich daher eher zu dem anderen Kind hingezogen. Solche sogenannten Projektionen haben einen grossen Einfluss darauf, wie Eltern zu ihrem Kind stehen. Das ist menschlich. «Aber letztlich gibt es keine Regel, denn manchmal sind es körperliche Ähnlichkeiten oder ein

Worauf Eltern achten sollten ! Achten Sie darauf, was jedes Kind braucht, und versuchen Sie, ihm das auch zu geben. ! Wenn ein kleines Geschwister kommt: Geben Sie dem grösseren das Gefühl, ebenfalls gebraucht zu werden, und zwar gerade in seiner Eigenschaft als älteres Geschwister. ! Suchen Sie bei jedem Kind die Eigenschaften, die es besonders auszeichnen, und loben und fördern Sie diese. ! Wenn Sie spüren, dass sich eines Ihrer Kinder benachteiligt fühlt, nehmen Sie sich bewusst Zeit, um mit ihm etwas Besonderes zu unternehmen. Oder lesen Sie ihm abends aus seinem Lieblingsbuch vor. So spürt es, dass es wertvoll ist. ! Holen Sie Rat, wenn Sie das Gefühl haben, einem Kind nicht gerecht zu werden.


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bestimmter Charakterzug, der die Beziehung mitprägt», sagt Zimmermann. Und: Elterliche Vorlieben können mit den Jahren immer wieder wechseln, dann beispielsweise, wenn der süsse Kleine in die Trotzphase kommt und seine grosse Schwester langsam vernünftiger wird — und damit zugänglicher. Grundsätzlich gehen Experten wie Daniel Zimmermann davon aus, dass Eltern ihre Zuneigung gleichmässig unter den Kindern verteilen wollen. Das beinhaltet aber nicht, dass alle Kinder genau gleich behandelt werden müssen, sondern fair und damit altersgerecht, so die Expertenmeinung. Damit das gelingen kann, empfehlen Psychologen und Pädagogen Eltern, ganz bewusst darüber nachzudenken, welche Beziehung man zu jedem seiner Kinder hat. Welches steht mir besonders nah? Warum? Was sehe ich in ihm? Zu welchem Kind finde ich den Zugang manchmal weniger?

Woran liegt das? Denn diese Fragen helfen dabei, jedem Kind die Art von Aufmerksamkeit, Lob und Liebe zu geben, die es braucht — das kann bei einem schüchternen Kind vielleicht mehr Ermutigung, bei einem ungestümen mehr Gelassenheit sein. Und wenn der Sohn trotz aller Bemühungen zu den Eltern kommt und behauptet, er werde weniger geliebt als seine Geschwister? «Wenn ein Kind so etwas sagt, ist es wichtig, es ernst zu nehmen, ihm zuzuhören und nachzufragen, woher sein Gefühl kommt», rät Daniel Zimmermann. Oft reicht schon eine Erklärung, warum die grosse Schwester später ins Bett darf, oder auch eine Entschuldigung, wenn man wirklich einmal ungerecht war. Auch das verstehen Kinder. Wichtig ist, dass Eltern sich bewusst mit dem Thema Lieblingskinder befassen. «Denn wenn ein Kind wirklich über

längere Zeit weniger Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt als ein anderes, kann das je nach Kind zu bleibenden psychischen Problemen wie Depressionen oder Angststörungen führen», sagt Daniel Zimmermann. Umgekehrt gilt: Das Lieblingskind zu sein, ist nicht nur ein Honigschlecken. Viele bevorzugte Kinder stehen unter einem immensen Druck, allen Erwartungen ihrer Eltern gerecht zu werden und sich später von ihnen abzunabeln.

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«Oft erkennen sich Eltern in einem ihrer Kinder stärker wieder.»

Text: Andrea Fischer Schulthess

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ELtERNLIEBE Welche Kinder werden bevorzugt? Anderes Geschlecht, Ältestes oder Jüngstes, ähnlich oder pflegeleicht: Häufige risiken für «Favoritism».

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Ungeliebte Pillen

Die meisten tun es aus Vergesslichkeit, viele aus Unwissenheit oder Hektik: Hunderttausende Patienten nehmen ihre Medikamente nicht oder nur fehlerhaft ein. Dadurch riskieren sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern verursachen zugleich Milliardenkosten.

Bilder: doc-Stock, Getty Images

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ie Ursachen für fehlerhafte Medikamenteneinnahme sind so vielfältig wie die Patienten: Alte Menschen vergessen ihre Tabletten. Bluthochdruckpatienten setzen den Betablocker ab, weil sie sich auch ohne gesund fühlen. Ängstliche entsorgen nach Lektüre der Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel das Tablettenröhrchen im Müll. Selbst nach schweren Eingriffen wie einer Organtransplantation haben manche Patienten Probleme, ihre Medikamente korrekt einzunehmen. «Fehlende Therapietreue ist für das Gesundheitswesen ein bedeutendes Thema», sagt Lorenz Borer, Geschäftsmitglied von Novartis Pharma Schweiz. Eine Untersuchung des Center for Disease Management der Technischen Universität München nennt die fehlerhafte Medikamenteneinnahme eine «Volkskrankheit», die allein in Deutschland 20 Millionen Bürger betrifft und an der dort jährlich 40 000 Menschen sterben. Kantonsübergreifendes Zahlenmaterial für die Schweiz ist bisher eher dürftig vorhanden. Doch anhand von internationalen Studien, die auf hiesige Verhältnisse übertragen wurden, kommt auch der Branchenverband der Krankenversicherer Santésuisse zu alarmierenden Ergebnissen: 40 Prozent der Chronischkranken in der Schweiz — etwa 830 000 Menschen — halten sich nicht an den ärztlichen Behandlungsplan. Vielfach entstehen daraus gesundheitliche Probleme. Die Kosten durch Zusatzuntersuchungen, Therapiewechsel, Notfälle oder Spitalaufenthalte summieren sich laut Santésuisse auf 3,6 Milliarden Franken. In seiner Hausarztpraxis in Kleinbasel behandelt der Allgemeininternist Andreas Zeller Patienten, vom Asylbewerber

bis zum pensionierten Regierungsrat. Den Anteil der «Therapiemuffel» unter ihnen schätzt er auf etwa ein Drittel. «Die wenigsten tun das aber absichtlich», sagt er. Sein Urteil deckt sich mit den Zahlen von Santésuisse, wonach nur elf Prozent den ärztlichen Rat bewusst in den Wind schlagen. Der Grossteil, 30 Prozent, vergisst die Pillen schlicht und einfach. Auch Unwissenheit spielt eine Rolle. Viele haben keine Ahnung, wie gefährlich es sein kann, gewisse Antibiotika oder Corticoide abzusetzen, sobald die äusserlichen Beschwerden abgeklungen sind: Antibiotikarestistente Bakterien oder überlebende Erreger können sich dann weitervermehren. Andere Patienten begreifen nur schwer, dass sie gegen Bluthochdruck, Diabetes oder bei zu hohen Cholesterinwerten teils lebenslang Tabletten nehmen sollen. Untersuchungen zeigen, dass nach einem Jahr die Hälfte der Langzeitpatienten ihre Medikamente nicht mehr nimmt.

mediziner setzen oft zuviel Wissen bei den Patienten voraus Bisher nannten Mediziner die Neigung, Medikamente falsch einzunehmen, NonCompliance (engl. Nichteinwilligung). Damit läge die Schuld ausschliesslich beim Patienten. Der neue Ansatz der Fachwelt ist Adherence (auf Deutsch Befolgung). Sie sieht das Therapiemanagement nicht mehr als Einbahnstrasse, sondern als Teamarbeit zwischen Patient und Arzt, der seinerseits die Bedürfnisse des Kranken ernst nehmen soll. «Mediziner setzen oft zu viel Wissen voraus, kommen gar nicht auf die Idee, dass die Patienten scheinbar einfache Sachen nicht wissen können», sagt Andreas Zel-

Unzufrieden mit den Tabletten und deren

Der Patient muss mitreden ! Setzen Sie Ihre Tabletten nie eigenmächtig ab. ! Nicht pikiert sein, wenn der Arzt fragt, ob Sie in der vergangenen Woche Ihre Medikamente eingenommen haben. Das ist keine Bevormundung, sondern ein Zeichen, dass sich der Doktor engagiert. ! Tauschen Sie nie Medikamente mit anderen Leidensgenossen aus. ! Wenn Sie verschiedene Mediziner konsultieren, sagen Sie jedem, was der andere verschrieben hat. ! Melden Sie Nebenwirkungen dem Arzt. Oft braucht es mehrere Anläufe, bis die Therapie «passt». ! Gerade Langzeitpatienten brauchen Information. Fragen Sie, warum die Einnahme des Medikaments wichtig ist, welche

ler, der neben der Praxisarbeit auch am Basler Institut für Hausarztmedizin für Aus-und Weiterbildung sowie die Forschung tätig ist. Studien zeigen nämlich, dass die Misere manchmal mit einfachen


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Ein Drittel der Patienten vergisst einfach die Medikamente einzunehmen.

Nebenwirkungen? Das sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Nebenwirkungen und Alternativen es gibt. ! Lassen Sie sich nicht vom Fachchinesisch abschrecken. Sind Ihnen begriffe oder Abkürzungen (etwa ml für milliliter) nicht klar, nachfragen. ! Sollten Sie es satt haben, durch die vielen Pillen und Kapseln permanent mit ihrer Krankheit konfrontiert zu werden, bitten Sie den Arzt, Ihnen Kombipräparate oder mittel zu verschreiben, die länger wirken und seltener eingenommen werden müssen. ! empfinden Sie die Krankheit als «unsichtbare Gewalt», der sie hilflos ausgesetzt sind, machen Sie sich klar, dass Sie durch eine disziplinierte Therapie eine Krankheit kontrollieren können. eine entscheidung, die man selbst trifft, setzt man lieber um, als eine, die einem jemand aufzwingt. ! Leben Sie unregelmässig, und der Therapiefahrplan kollidiert mit Ihrer Lebensführung, dann sagen Sie das dem Arzt. ! Nutzen Sie Informationsmöglichkeiten wie das Internet, Literatur oder eine Selbsthilfegruppe, um mehr über Ihre Krank-

Mitteln zu beheben wäre. Wenn der Arzt nur schon nachhaken würde («Wie nehmen Sie Ihre Medikamente ein?»), könnte über die Hälfte der nicht therapietreuen Patienten entdeckt werden. Obwohl

heit zu erfahren. eine leicht verständliche einführung in das Thema Therapietreue bietet die interaktive Wissensseite www.damit-arzneimittel-wirken.de

Hilfe

Hauptgrund mangelnder Therapietreue ist die Vergesslichkeit. einfache remindermodelle wie SmS oder ein Anruf, wenn es zeit ist, die medikamente einzunehmen, können enorme Wirkung entfalten. bei herzgefässkranken Patienten etwa sinkt die Hospitalisierung dank Remindern um 40 Prozent. Wie Sie sich einen reminder installieren lassen, sagen Ihnen Arzt, Apotheker oder der basler Dienstleister Memorems. e-mail: info@memorems.ch, Telefon: 061 205 55 60. Für Patienten, die mindestens vier medikamente gleichzeitig nehmen, empfiehlt sich der Polymedikations-Check (PMC) des Apothekerverbands pharmaSuisse. Das ausführliche, diskrete beratungsgespräch zahlen die Krankenkassen zweimal jährlich.

Zeller von den Kassen für ein Beratungsgespräch weniger kassiert, als wenn er etwa einen Katheter legen oder einen Herzschrittmacher ablesen würde, hält er die Aufklärungsarbeit für extrem wichtig.

Andere Fachleute fordern, das Gesundheitspersonal, wie Pflegekräfte, aber auch Angehörige vermehrt in der Materie auszubilden beziehungsweise sie einzubeziehen. «Alzheimerkranke zum Beispiel können ihre Medikamente oft gar nicht Anzeige selbständig einnehmen», gibt LorenzBorer zu bedenken. Vielen Langzeitpatienten wäre schon geholfen, wenn ihnen benutzerfreundlichere Präparate verschrieben würden — im besten Fall Mittel, die statt täglich nur einmal jährlich angewendet werden müssen. Die Pharmaforschung sei permanent dabei, auch Advents Special in dieser Hinsicht vereinen Moment innehalten besserte Produkte zu entwickeln, sagt Borer. Das Package beinhaltet: Mit Kosten von jähr• 2 Übernachtungen im Doppelzimmer lich 62 Milliarden hat Comfort • Freier Eintritt in das Erlebnisbad die Schweiz schon heu• Freier Eintritt in die Saunalandschaft te das drittteuerste Ge• Freier Eintritt in die Römisch-Irischen sundheitssystem der Thermen Welt. Bei einer zuneh• Freier Eintritt in das Fitnesscenter menden Zahl an Lang• Wellness-Gutschein von CHF 50.– zeitpatienten in einer alternden Gesellschaft Package-Preis werden die Kosten noch Midweek CHF 310.– pro Person, weiter steigen. Deshalb Weekend CHF 360.– pro Person (Einzelzimmerzuschlag CHF 50.– pro Nacht) wird man sich in Zukunft einen unbedarften Wir freuen uns auf Ihre Reservation unter Umgang mit den Risiken 041 825 51 00 oder via E-mail info@shp.ch und Nebenwirkungen der Falscheinnahme von Swiss Holiday Park Medikamenten nicht CH-6443 Morschach leisten können. info@shp.ch, www.swissholidaypark.ch Text: Christiane Binder


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leben

migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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mUlTimeDia | 107

«‹Der letzte Bulle› ist amüsant» Bea Schmid (52), Leiterin Kasse/ Administration, MM Kloten, 8302 Kloten

1 Simpel: Windows 8 braucht keine Erklärung, und die altbekannte Benutzeroberfläche ist nur einen Klick entfernt.

Neustart mit Windows 8

Kacheln statt Fenster: Microsofts Betriebssystem wurde rundum erneuert läuft nun auf PCs, Tablets und Smartphones.

B

Bild: Microsoft Deutschland GmbH

eim ersten Einschalten des alten Notebooks mit frisch installiertem Windows 8 sucht man erst einmal vergeblich die gewohnte Desktop-Umgebung. Doch Windows sieht nur im ersten Augenblick nicht mehr wie Windows aus: Wechselt man per Kachel oder Cursor die Ansicht, kommt die altbekannte Oberfläche zum Vorschein, die auf Windows 7 basiert und sich für die Bedienung per Maus und Tastatur eignet. Während man bei Notebooks und Desktop-PCs zwischen der alten und der neuen Windows-Ansicht hin und

her wechseln kann, werden die Touchscreengeräte ausschliesslich über die Kacheloberfläche per Finger bedient. Die Ausnahme bilden sogenannte Hybrid-Tablets, die sowohl als Tablet als auch als Notebook funktionieren. Windows 8 gibt es in verschiedenen Versionen — unter anderem auch für Smartphones unter dem Namen Windows Phone 8. Die Benutzung dieser Handyoberfläche ist sehr eingängig und dürfte sowohl Windows-Benutzer als auch Smartphone-Neulinge begeistern. Wer allerdings von einem iPhone oder einem Android-Smartphone auf Windows umstellt, muss bereits gekaufte kostenpflichtige Apps noch einmal kaufen — vorausgesetzt, die betreffenden Apps sind für Windows erhältlich. In Microsofts Marketplace fehlt das riesige App-Angebot noch, wie es bei Apple oder Android verfügbar ist. Dies ändert sich aber zurzeit, sodass die populärsten Apps inzwischen auch verfügbar sind und ständig mehr werden. Texte: Felix Raymann

aPP Der WoCHe

Das Ding

Fernsehen auf Smartphone und Tablet

Ganz iPad, nur kleiner

Die neue App für Swisscom TV ermöglicht es den DigitalTV-Kunden, unterwegs mit dem iPhone, iPad oder einem Android-Gerät fernzusehen, und zwar auf über 80 Kanälen. Auch die Replay-Funktion ist verfügbar, mit der man die Sendungen der letzten 30 Stunden schauen kann. (Gratis-App für Swisscom-TV-Kunden, für iOS und Android).

Das iPad mini kann alles, was das grosse iPad auch kann, hat aber die perfekte Tablet-Grösse für unterwegs: Mit dem 7,9-Zoll-Bildschirm (20 cm) passt das nur 7,2 Millimeter dünne Gerätchen in jede Tasche. Das Display besitzt die gleiche Auflösung wie das iPad 2. Das iPad mini gibt es in einer 16-, einer 32 und einer 64-GB-Version. Preis bei Melectronics: ab 379 Franken.

Welcher Radiosender ist Ihr Favorit?

Radio Grischa, weil die Bündner den schönsten Dialekt haben!

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Mein Lieblings-Buch heisst …

4

Der Song meines Lebens ist …

5

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

6

Meine Lieblingsserie im Fernsehen ist …

«Stand by Me», und zwar die Version von John Lennon.

«Der Traumfänger» von Marlo Morgan. … «Schwan» von Gölä, die Geschichte vom hässlichen Entlein. «Pretty Woman». Julia Roberts und Richard Gere bringen viel Witz in den Film, gleichzeitig ist die Geschichte sehr berührend.

«Der letzte Bulle» — Mick Breisgau und Andreas Kringge sind so gegensätzlich. Amüsant, wie die beiden ihre Fälle lösen!

7

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

In der Badewanne.

8

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

9

Wo holen Sie sich Ihre News?

… geniesse ich das süsse Nichtstun bei einer Tasse Kaffee.

Bei TeleZüri, Radio Zürisee und Radio Grischa.

10

Meine Lieblings-Website ist …

… mistymorrning.tumblr.com Hier findet man tolle Fotos jeder Art und aus allen möglich Bereichen. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

meHr mUlTimeDia Was Windows 8 auf All-in-one-PCs bringt, das Replay bei der Swisscom-TV-App und der Lightning-Anschluss beim iPad mini.


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leben

migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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Aktion

aUTo | 109

50% auf a

Alt ist nur der Name

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Edle Optik, viel Platz und Kraft – und trotzdem günstig: Der neue Santa Fe demonstriert, warum Hyundai auf Erfolgskurs steuert. Jetzt

V

or zwölf Jahren war der Santa Fe einer der ersten Hyundai, die von «nur billig» zu «gut und günstig» reiften. Er wurde zum Imageträger der südkoreanischen Marke. Deshalb darf die dritte Generation ausnahmsweise wieder Santa Fe heissen — statt, wie inzwischen fast alle Hyundai, nur ein Namenskürzel im Stil von «ix45» zu tragen. Der Name ist alt, aber sonst alles neu. Elegant und cool sieht der Santa Fe jetzt aus — und innen viel nobler: Bis auf ein paar Hartplastikblenden wirkt alles qualitativ wie optisch edel. Neu gibt es gar Parklenk- oder Spurassistent. Vor allem aber gibt es massig Platz und dahinter 585 bis 1680 Liter Gepäckraum sowie optional sieben Sitze. Freilich werden ganz hinten nur Kids glücklich: Der Durchstieg dorthin ist nämlich ziemlich eng. Umso souveräner fällt der Antrieb aus: Mangels Kundeninteresse verzichtet Hyundai bei uns auf 4x2-Antrieb — und auch auf Benziner (siehe Interview). Bleiben die 4x4-Diesel, und da kann

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Eher ein gelassener Bär als ein Athlet: Der neue Santa Fe.

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von Verzicht keine Rede sein. Auf Probefahrt im 2.2 CRDi benötigen dessen 197 PS eine Gedenksekunde beim Start, dampfen dann aber mit bäriger Durchzugskraft los — keine Rakete, doch souverän. Wahlweise gibt es den 2.0 CRDi mit 150 PS. Der Verbrauch laut Werk startet bereits ab 5,7 l/100 km (ergibt 149 g/km CO2-Ausstoss). Passend zum gelassenen Charakter sorgt das Fahrwerk dafür,

dass Kurven weder zu Angstschweiss noch Übelkeit führen: nicht ganz polter-, aber schaukelfrei und angenehm. Zum Athleten wird der 4,69-Meter-Zweitönner auch im Sport-Modus der Lenkung nicht, ist aber in der City flink. Koreanisch geblieben sind nur die Tarife: Mit viel Ausstattung und je fünf Jahren Garantie und Gratisservice beginnen sie schon ab 37 390 Franken.

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Text: Timothy Pfannkuchen

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Vier fragen

«Der Santa Fe ist weltweit ein Bestseller»

Folgen Hybrid- und Elektroautos? Hyundai bietet in den USA und Südkorea bereits Hybrid-

modelle an, und es laufen Tests mit dem E-Auto BlueOn. Es wird nicht lange dauern, bis solche Modelle hier zu haben sind. Und Ende 2012 beginnt die Produktion eines der ersten emissionsfreien Serienautos weltweit, des wasserstoffbetriebenen ix35 Fuel Cell für Flottenbetreiber. Wieso gibt es den neuen Santa Fe nur als Diesel? Schweizer Kunden wollen in diesem Segment leistungsstarke, aber sparsame Antriebe. Das decken die Turbodie-

sel ab. Der Benziner verfügt über eine schlechtere CO2Bilanz. Deshalb haben wir entschieden, ihn hier nicht anzubieten. Wie wichtig ist der Santa Fe für Hyundai Schweiz? Der Santa Fe ist für Hyundai weltweit ein Bestseller und Imageträger. Der Name stand schon vor zwölf Jahren für einen SUV, der wirklich alle Anforderungen erfüllt. Der Erfolg gab uns recht! Die neue Generation wird die Erfolgsgeschichte weiterschreiben.

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Auch erhältlich mit weissem Zifferblatt / 7607.107 Die Angebote gelten vom 4.12. bis 24.12.2012 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

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Diego Battiston (47) ist Managing Director von Hyundai Suisse.

Was tut Hyundai zur CO2Reduktion? Hinter der Umweltstrategie «Hyundai Blue-Drive-Konzept» für ökologische Mobilität stecken neueste Technologien. Optimierte Motoren werden durch die Blue-DriveTechnologien wie das Stopp-Start-System ISG ergänzt – für top Verbrauchswerte.


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il) steht für MSC (Marine Stewardship Counc hhaltiger Fisch und Meeresfrüchte aus nac en wichtigen Fischerei. Das Zertifikat leistet ein en in den Beitrag zur Erhaltung der Ressourc Meeren.

Verantwor tu volle Fisch ngszucht D

as ASC-Lab el (Aquacult ure Stewardship Council) ze ichnet Fische und Meeresfrüc hte aus, die aus ökologis cher Zucht stammen.

Der Migros liegt ein schonender Umgang mit der Umwelt am Herzen. Davon zeugen die Mitgliedschaft in der WWF Seafood Group und die bereits langjährige Partnerschaft mit dem Label MSC. So leistet die Migros nachweislich einen Beitrag zum Schutz des marinen Ökosystems. Doch ihr Engagement für den Umweltschutz geht noch weiter: Als erster Schweizer Grossverteiler bietet sie neu auch verschiedene Produkte mit dem ASC-Label an. Davon profitiert aber nicht nur die Natur, sondern auch Sie – weil Sie mit gutem Gewissen Fisch und Meeresfrüchte essen können.

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migros-magazin | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

BITTE mELDE DICH

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! Gesucht wird: Thomas Löffler, Primarschule Bellach SO, Mitte 60er-Jahre. Nach vielen Jahren möchten wir wieder einmal eine Klassenzusammenkunft organisieren. Wer kennt den Aufenthalt von Thomas Löffler, der in den 70erJahren von Bellach mit unbekanntem Aufenthaltsort weggezogen ist, oder wer kann uns Näheres über ihn mitteilen? Hans-Jörg Oetterli E-Mail: hans-joerg.oetterli@aarau.ch ! Wo ist Ruth Sandmeier (lediger Name) aus Basel? Wir waren 1972 in Romainmôtier VD im Welschlandjahr. Ruth wohnte in dieser Zeit bei Familie Binzwanger und ich bei Familie Surer. Bitte melde dich bei mir. Oder wer weiss etwas über den heutigen Aufenthalt von Ruth? Leonie Krieg Bahnweg 8 3250 Lyss E-Mail: rudolf.krieg@gmail.com

«Ruth und Chrigel bei der Taufe»

! Ich suche Ruth und Chrigel Schelbli aus Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Du hast mir am 21. Dezember 1964 in einem Brief geschrieben, dass du seit dem 1. Juni 1964 einen Stammhalter hast. Er heisst Adrian. Im Oktober hattet ihr die Taufe. Du hast mir ein Foto von Adrian mit einem Bären geschickt. Im Brief hast du erwähnt, dass ihr jetzt in Dörflingen wohnt. Ich würde mich riesig freuen, dich einmal zu treffen. Es sind jetzt viele Jahre vergangen und mein Gewissen plagt mich, dir nie geschrieben zu haben. Irma Fischer Bertschikerstr. 25 8630 Gossau ZH Telefon: 044 935 42 64

Wo sind die Kollegen vom Werkjahr 1967/68? ! Gesucht werden: Klassenkameraden des Werkjahrs 1967/68 im Richard-Wagner-Schulhaus auf der Tribschen in Luzern. Der Lehrer hiess

Hansruedi Täschler. Nach über 30 Jahren möchten Aldo Isepponi und ich ein Klassentreffen organisieren. E-Mail: rolf.berger@hispeed.ch

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Badevergnügen für die ganze Familie: Das Lyra Resort Hotel Manavgat.

Südtürkei – wo im Januar schon Frühling ist Rund um Antalya befinden sich einige der beliebtesten Ferienorte am Mittelmeer. Das familienfreundliche Angebot von Hotelplan besticht durch die Lage direkt am Meer und bietet Badevergnügen, Spiel, Sport und Spass für Gäste jeden Alters. Das Lyra Resort Hotel Manavgat (offizielle Kategorie *****, 400 Zimmer, all inclusive) liegt direkt am Sandrespektive Kiesstrand, rund zwölf Kilometer von Manavgat entfernt. Die Unterkunft: 17 Clubgebäude und Haupthaus mit Réception, Internet (gegen Gebühr), Restaurants, Geschäfte und Coiffeur,

Schwimmbad und Becken mit Wasserrutschbahn. Liegestühle, Sonnenschirme und ein Badetuch pro Tag beim Pool und am Strand sind gratis. Die Zimmer: Doppelzimmer mit Bad/Dusche, WC, Föhn; Telefon, Sat-TV, Minibar, Mietsafe, Klimaanlage; Balkon mit Meersicht. Die Familienunterkünfte sind gleich ausgestattet, die zwei Zimmer sind durch eine Schiebetür getrennt und für 2 Erwachsene und 3 Kinder geeignet. Für Kinder: Miniclub (4–12 Jahre), Minidisco, Lunapark (Mai–Oktober)

Preise und Reisedaten Südtürkei (www.hotelplan.ch/h-63320) Pauschalpreise in Franken pro Person; Basisflug ab Zürich mit Corendon Airlines am Mittwoch. Kinder-Festpreise in Franken pro Kind (1–3 Kinder). Doppel Typ A2, all inclusive. Zuschlag Familienzimmer, Typ A5, Fr. 105.– bis 259.– pro Woche/Vollzahlende 1 Woche Verlängerungswoche Kinder-Festpreise 2–16 J.

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Abflüge ab Zürich mit Corendon Airlines am Mittwoch nach Antalya Mai 15, 22, 29

Juni Juli 5, 12, 19, 26 3, 10, 17, 24, 31

August 7, 14, 21, 28

September 4, 11, 18, 25

Oktober 2, 9, 16*

Abflüge ab Zürich und Genf mit Corendon Airlines am Samstag nach Antalya 1) März April Mai Juni 30 6, 13, 20, 27 4, 11, 18, 25 1, 8, 15, 22, 29

Juli 6, 13 13, 20,27

August 3, 10, 17, 24, 31

September 7, 14, 21, 28

Oktober 5,12, 19*

1) Flugzuschläge für Abflüge ab Zürich und Genf am Samstag: Sie erfahren die tagesaktuellen Zuschläge in Ihrem Reisebüro oder im Internet. * Letzter Hinflug, letzter Rückflug eine Woche später.


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GLÜCKGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

TRAUMREISE | 115

Mitmachen und gewinnen

Biyadhoo Island Resort: Weisse Sandstrände und türkisfarbenes Meer.

Malediven – auf in den ewigen Sommer Mahlzeiten/Getränke: all inclusive. Mitten im Indischen Ozean liegt die faszinierende Inselwelt der Malediven mit leuchtend weissen Sandstränden und azurblauem Wasser; mit türkisfarbenen Lagunen, bizarren Korallenriffen und Fischen in allen Grössen und Farben. Ein Traumziel, um die Seele baumeln zu lassen. Das Biyadhoo Island Resort (Kategorie ***, 96 Zimmer, Vollpension) liegt im Süd-MaleAtoll, mit einem schönen Strand auf der Westseite. Das Hausriff liegt direkt vor der Insel. Die Unterkunft: Réception mit Gratissafe, klimatisiertes Restaurant mit internationalen

Spezialitäten, Open-Air-Strandbar; Geschäft und Boutique, kleine Bibliothek. Die Zimmer: Die Zimmer sind auf sechs zweistöckige Wohnblöcke verteilt, etwas zurückversetzt in der dichten Vegetation dem Strand entlang. Einfach eingerichtete Doppelzimmer mit Dusche/WC, Föhn; Telefon, Minibar (gegen Gebühr), Tee-/Kaffeekocher, Klimaanlage; Terrasse oder Balkon. Gratissport/-wellness: Volleyball, Tischtennis, Fussball, Badminton. Mahlzeiten/Getränke: Vollpension. Alle Hauptmahlzeiten in Buffetform im Restaurant.

Preise und Reisedaten Malediven (www.hotelplan.ch/h-1776) Pauschalpreise in Franken pro Person; Basisflug ab Zürich mit Austrian Airlines am Mittwoch. Hin- und Rückflug via Wien. Doppel, Typ A2, Vollpension 1 Woche

1495

1795

1895

Januar 9, 23, 30

Februar 6, 13, 20, 27

Januar 7, 14, 21, 28

Februar 4, 18, 25

März 4, 11, 18, 25

April 1, 8, 15, 22

Flugzuschläge für Abflüge ab Zürich am Montag und weitere Abflüge mit Edelweiss Air: Sie erfahren die tagesaktuellen Zuschläge in Ihrem Reisebüro oder im Internet. Flüge mit Austrian Airlines und Edelweiss Air sind nicht kombinierbar. 1)

Eine Woche für zwei Personen im Lyra Resort Hotel, Manavgat, Südtürkei, Doppel Typ A2; all inclusive. Inklusive Flug Zürich– Antalya am Mittwoch in der Economy-Class. Eine Änderung, Übertragung oder Barrückerstattung dieses Preises ist nicht möglich. Die Reservation erfolgt nach Verfügbarkeit.

! Wettbewerbsfrage: Wo liegt das Lyra Resort Hotel?

März 6, 13

Abflüge ab Zürich mit Edelweiss Air am Montag nach Male 1) Dezember 17

Das Migros-Magazin verlost Badeferien von Hotelplan im Lyra Resort Hotel in der Südtürkei für zwei Personen im Wert von maximal 1850 Franken. Das können Sie gewinnen:

Daten für Abflüge vom 15.5.– 18.9.13. Nicht gültig für Abflüge vom 17.7.–14.8.13.

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Abflüge ab Zürich mit Austrian Airlines am Mittwoch nach Male. Hin- und Rückflug via Wien. Dezember 12

Das Lyra Resort Hotel bietet Fünf-Sterne-Komfort an.

! Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf ab Festnetz) an und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse.

! Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösung, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ! Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Badeferien», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 9. Dezember 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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unterhaltung| 117

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 119

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wer gründete 1931 das Schweizerische Jugendschriftenwerk (SJW)? T

Banker

K Bauern

O Lehrer

So nehmen Sie teil

2. Welche Stadt liegt näher bei Basel als bei Luzern? O Zürich

L

Olten

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

R Zug

3. Wie heisst der St. Nikolaus in den Niederlanden? S Julemand

E

Tomte

D Sinterklaas

4. Wo kommen Petrischalen zum Einsatz? T

Chemie

M Maschinenbau

R Wirtschaft

5. Wie nennt man die französische Handball-Nationalmannschaft? B Les Fourmis

E

Les Spécialistes

I

Les Experts

Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.12.2012, 24 Uhr

6. Wo wohnt die fiktive Figur Hello Kitty? M London

O Sydney

T

Tokio

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. … Mondgestein brachten die russischen Luna-Expeditionen zur Erde. E

ca. 400 g

I

ca. 4 kg

O ca. 400 kg

8. Was ist das traditionelle Esperanto-Symbol? K Baum

R Stern

T

Auflösung Nr. 47: WILDENTE

Sonne

Gewinner Nr. 46: Rosmarie Imsand, Stans NW; Thomas Schlienger, Obermumpf AG; Kurt Stoller, Bern BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 3 2

I

5 4

ANRA I NER BEG I ERDE B UME R A N G EM I GRAN T GABR I E LA GAENSEE I GLAENZEN L EON I DEN MI N I ATUR REFRA I NS

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 48: ECHTE Gewinner Nr. 47: Kurt Zeller, Appenzell AI; Roger Thoma, Wädenswil ZH; Margrith Roth-Zemp, Pratval GR

Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.12.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 121

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 5 2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 2 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 www.raetsel.ch/bruecken

4 3 3 0 2 2

Auflösung Nr. 47:

1 4 0 1

0

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0

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6

6

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3 3

6 3 3

4 2

Auflösung Nr. 47: 2 2 3

3

1

1 2

4

5

1

3

1 3 2 3

6 2 4 2 3

3

3

3 3 3

3 3

2

2 4 2 3

3 2 1 2

4 4 2

WO SIND DIE GESCHENKE?

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

«Das ist ja entsetzlich!», ruft Nina und blickt erschrocken vom Zeitungsartikel hoch. «Was ist passiert?», fragt neugierig. Nina liest vor: «Gestern Nacht Hugo neugierig. brachen Räuber ins Haus vom Samichlaus ein, sie haben sämtliche Geschenke gestohlen.» Mit deiner Hilfe kann der Samichlaus alles wieder zurückbekommen. Findest du heraus, in welchem Haus die Räuber, die Geschenke versteckt halten? Folge den Spuren im Schnee.

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Jeder Schneekristall ist einzigartig. Oder doch nicht? Schau genau hin: Immer zwei Kristalle haben dieselbe Form und gehören zusammen. d. f. c. b.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 49, 3. Dezember 2012 |

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unterhaltung | 123

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9

5

8 6 3 6 3 7 1

4

1 8

7

5

1

9 2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

8

1

9 2 7 2 5 3 4 6

Auflösung Nr. 48: 495 1 5 8 9 3 7 6 4 2 Gewinner Nr. 47: 7 9 4 1 6 2 3 8 5 R. Bachmann, 2 3 6 8 5 4 7 1 9 8 2 3 6 7 1 9 5 4 Züberwangen SG; 6 7 1 4 9 5 2 3 8 Ursula Hawkridge, 9 4 5 2 8 3 1 7 6 5 8 2 7 1 9 4 6 3 Hittnau ZH; 3 1 9 5 4 6 8 2 7 Marina Chaillet, 4 6 7 3 2 8 5 9 1 Pailly VD; Annalise Vetsch, Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.12.2012, 24 Uhr Lenzerheide/Lai GR; René Beuret, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Ipsach BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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DAS NEUE ALBUM MIT DEM PIANISTEN TEO GHEORGHIU

Schlendern Sie vor den Festtagen gemütlich über einen Weihnachtsmarkt, stöbern Sie an den Ständen und wärmen Sie sich mit einem feinen Glühwein. Erkunden Sie zum Jahreswechsel eine neue Stadt und feiern Sie die Silvesternacht in einer Metropole. Oder bummeln Sie nach den Feiertagen durch Paris, Mailand oder London und profitieren Sie vom Januar-Ausverkauf. Egal, was Sie planen, wir schenken Ihnen bis Ende Jahr Fr. 50.– bei Ihrer nächsten Städtereisebuchung.

2006 wurde er als Wunderkind «Vitus» im gleichnamigen Film von Fredi M. Murer bekannt. Heute ist Teo Gheorghiu ein international respektierter Pianist. Auf seinem neuen Album spielt das junge Talent zusammen mit dem Zürcher CarminaStreichquartett das Klavierquintett Op. 81 von Antonín Dvoˇrák.

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WEIHNACHTEN 126 |

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NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich hatte Angst vor dem Sängerin, Autorin, Moderatorin, Vollblutmami: Sandra Studer hat viele Talente und in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu um den Samichlaus. Als Meitli hatte sie übrigens Angst vor dem bärtigen Mann.

Bild: Miriam Künzli

Name: Sandra Studer (43) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Meilen ZH

Wieso leben Sie in Meilen? Ich bin in Zollikerberg aufgewachsen und liebe den Zürichsee. Mein Mann arbeitet in Zug und Zürich. So suchten wir einen Kompromiss in der Mitte und zogen vor acht Jahren hierher. Wo würden Sie gerne leben? Ich bin ein Gfrörli, das Schweizer Wetter ist nichts für mich. Am liebsten würde ich gleich morgen in die Wärme auswandern, was der Kinder wegen etwas kompliziert wäre. Ich bin aber oft in Barcelona, meiner zweiten Heimat. Beruf und Lebenslauf: Studium der Germanistik und Musikwissenschaften an der Universität Zürich, Teilnahme am Eurovision Song Contest, Moderatorin verschiedener TV-Sendungen wie «Traumziel» sowie von 2002 bis 2012 der jährlichen Gala «SwissAward», bis Ende Jahr noch «Stars» und «Stars Extra» am Schweizer Fernsehen. Mutter von vier Kindern. Mein Ziel: Die nächsten 20 Jahre keine Windeln wechseln! Mein Lebensmotto: Carpe diem. Obwohl das in meinem turbulenten Alltag oft nicht umsetzbar ist. Was ich mag: Wärme, gut erzählte Witze, das Meer, feines Essen, sehen und geniessen, wie meine Kinder gross werden. Was ich nicht mag: Respektlosigkeit,Undankbarkeit,Durchzug, Blutwurst und Innereien. Was ich an mir mag: Meine Stärke — mein Organisationstalent — ist gleichzeitig meine Schwäche: Ich fühle mich immer für alle und alles verantwortlich. Was ich an mir nicht mag: Meine Katzen- und Pferdehaarallergie. Mein Lieblingsessen: Asiatische Currys in allen Variationen. Mein bester Entscheid: Meine vier Kinder zu bekommen. Mein Tick: Vor einer grösseren Moderation schlafe ich immer mit den Moderationskärtchen neben dem Bett. Ich glaube daran, dass ich mir so die Texte quasi im Schlaf noch besser einpräge. Text: Barbara Ryter Bilder: Daniel Winkler

MEIN DING

«Ich lese und singe Geschichten und Lieder rund um den Samichlaus und Schmutzli. Meine neuste CD heisst ‹Nikki und das Eichhörnchen› und ist soeben im Nikki & Pieps Verlag erschienen. Früher hatte ich übrigens Angst vor dem Samichlaus. Ein Nachbar spielte ihn immer, er war furchtbar streng.»

MEINE ARBEIT

«Kürzlich gab ich eine Lesung für Kinder im ‹Volkiland› in Volketswil. Am 9. Dezember trete ich in Tschaikowskys ‹Nussknacker› in der Zürcher Tonhalle auf. Das Stück höre ich gerade auf dem Handy auf und ab.»


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WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 49, 3. DEZEMBER 2012 |

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Samichlaus»

tun. Im Nikki & Pieps Verlag ist gerade ihre neue CD erschienen. Darauf liest die Zürcherin Geschichten rund

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich liebe Filme! Zu meinen Favoriten gehören ‹Il Postino› und ‹My Life as a Dog› – diesen habe ich jahrelang gesucht, bis ich ihn endlich auf DVD gefunden habe. In der Weihnachtszeit ist auch noch 100 Mal ‹Drei Haselnüsse für Aschenbrödel› ein Muss.»

MEIN FLUCHTORT

«Geschäftliche und private Treffen halte ich gerne im Restaurant Löwen in Meilen ab.»

MEIN TRANSPORTMITTEL

«Ich mag die Fähre zwischen Meilen und Horgen und suche immer Gelegenheiten, sie zu benützen. Die Fahrt macht zu jeder Jahreszeit Spass.»

MEINE LEKTÜRE

«Eines der beeindruckendsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe, ist die Biografie ‹Lebenslauf› von Alice Schwarzer. Ich mag ihre Hartnäckigkeit, aber auch ihren Humor. Sie hat Generationen von Frauen geprägt.»

MEINE SUCHT

MEINE KRAFTQUELLE

«Ich liebe Bäume und fotografiere dauernd welche. Oberhalb von Meilen steht einer meiner Lieblingsbäume, eine Linde.»

«Ich trage fast immer einen Schal und habe Dutzende im Schrank. Das kommt daher, dass mir oft kalt ist.»


Rezept und Foto: www.saison.ch

ANGEBOT GILT NUR VOM 4.12. BIS 10.12.2012

MGB www.migros.ch W

JEDE WOCHE EIN FESTESSEN.

Pouletfilets mit Thai-Curry- Gemüse

Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten: 600 g Saisongemüse, z. B. Wirz, Karotten und Sellerie, 40 g Ingwer, 2 EL rote Curry-Paste, 2 EL Erdnussöl, 8 dl Kokosmilch, 600 g Poulet-Minifilets, Salz, 1 TL grober Cayennepfeffer, 1 Limette, ½ Bund Koriander

2.80

Mister Rice Basmati 1 kg 3.75

statt 3.60

Optigal PouletMinifilets 20 % günstiger Schweiz, per 100 g

Zubereitung: Gemüse in Würfel schneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Curry-Paste in der Hälfte des Öls unter Rühren ca. 1 Minute dünsten. Mit Kokosmilch ablöschen. Gemüse darin bissfest garen. Inzwischen Poulet mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Im restlichen Öl durchbraten. Currygemüse mit Salz abschmecken. Limette in Schnitze schneiden. Pouletfilets auf Thai-Cur ry-Gemüse anrichten. Koriander grob darüberzupfen. Mit Limettenschnitzen servieren. Dazu passt Reis. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten Pro Person ca. 34 g Eiweiss, 16 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

Thai Kitchen Rote Curry-Paste 225 g 4.30

Thai Kitchen Kokosnussmilch 500 ml 4.–

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Migros-Magazin-49-2012-d-ZH