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Bei den Piraten

D’ Schatzinsle: Ein Musical bringt Kinder zum Träumen. > 36

Nr. 49, 1. Dezember 2008

Verführerisch

Selbst gemachte Weihnachtsguetsli und Pralinés. > 40

Bilder Renate Wehrli, Dirk Lässig, Kay Herschelmann, Gerry Nitsch, Kilian Johannes Kessler

Fernsehchefin SF-Direktorin Ingrid Deltenre will mehr Swissness im TV. Aber nicht mehr Gebühren. >26 Nie mehr Rasen! Rasen ist für Mario eine Sucht. Jetzt muss er in die Therapie. > 10

Zwei knusprige Vögel Sie sehen beide gut aus: Der Schweizer Schauspieler Mathis Künzler und seine Ente. > 71

Alle lieben den Mann in Rot

Erstklässlerin Lynn ist ganz aus dem Häuschen: Für sie und ihre Gschpänli ist der Samichlaus der Grösste. > 14

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diese woche | 3

Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

leserbriefe scheinwerfer

Die «Raser» und wir

reportagen Nie wieder Rasen: Wie ein junger Bleifuss die Schulbank drückt, um seine Temposucht zu überwinden.

Eines

aber

darf

man

Bilder Jorma Müller, Keystone, Ruben Wyttenbach

> Brigitt Müller lässt sich nicht behindern: Dank der Hilfe ihrer Assistenten muss die Rollstuhlfahrerin nicht ins Heim. > 20 reportage

>20

Die Wut über die Raserunfälle

wird nicht kleiner, wenn wir uns selber an die Verkehrsvorschriften halten. Aber die Sicherheit auf der Strasse wird grösser (Seite 10).

kolumne Der Hausmann.

> 30

interview Der Tanz um die goldene Quote: Ingrid Deltenre, Herrscherin über SF, sagt, was auf die TV-Zuschauer zukommt. > 26 m-aktuell D’ Schatzinsle: Das turbulente Musical um Piraten mit Songs von Adrian Stern und Michael von der Heide. > 36 schaufenster Feine Guetsli, zarte Pralinés: Mit selbst kreierten Süssigkeiten machen die Festtage noch mehr Spass. > 40 Produkte der Woche: Salat, Aufschnitt, Antipasti, Stärkendes von Doppelherz, Beleuchtung und Hundefutter. > 47, 49, 51, 63, 65, 69 à la carte Teenieschwarm am Herd: Der Schweizer Schauspieler Mathis Künzler versucht sich an einer Ente. > 71

nicht

vergessen: Wir alle sind für die Sicherheit auf der Strasse verantwortlich und nicht in erster Linie die Raser. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle zwischen Oberwil-Lieli und Berikon AG wurden vor Kurzem morgens um sieben Uhr in knapp zwei Stunden 576 Fahrzeuge gemessen. 248 oder 43 Prozent mussten verzeigt werden, 31 zahlten mehr als 250 Franken Busse, waren also massiv zu schnell. Keiner der Gebüssten würde sich selber wohl als Raser bezeichnen. Raser sind immer die anderen.

> 10

Respektsperson in Zeiten der Respektlosigkeit: Zum Samichlaus schauen auch die heutigen Erstklässler ehrfürchtig hoch. > 14

Meldungen über Raserunfälle

hinterlassen bei mir immer ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie viele andere sehe ich auf den ersten Blick keine wirksame Möglichkeit, die überdrehten, postpubertären Autokriminellen zu stoppen. Drohungen wirken wenig, Strafen stoppen sie nicht, und ein Billettentzug bringt nichts. Sie fahren trotzdem, einfach ohne Ausweis.

>7 >8

erziehung

>94

mein stolz

>110

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 81

besser leben Lügende Kinder, Sport als Schlafmittel. > 87 Outdoor: Mit dem Velo auf Architektur-Tour in Basel. > 88 > Erziehung: Die Kinder langweilen sich, die Grossen sind gestresst – dabei könnte Weihnachten so schön sein. Die besten Tipps. > 94 In Form: Spiraldynamik – wer sich richtig bewegt, kann Schmerzen vermeiden. > 97 Auto: Alfa Romeo Mito – sportlich und herzig. > 100 rätsel/impressum > 103 bitte melde dich Die Such-Ecke. > 105 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 108 mein ganzer stolz > Easy Rider Thomas Kober: Velos mit Rockerfeeling. > 110

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4 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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Beste Arbeitgeberin Die Migros Zürich wurde von der Fachstelle «UND Familien- und Erwebsarbeit für Männer und Frauen» als speziell familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet. Die Migros Zürich sei Pionierin und anderen Firmen oft einen Schritt voraus — so etwa mit der Einführung des Vaterschaftsurlaubs.

Heute ist Weihnachten So macht das lange Warten auf Heiligabend Spass. Denn bei der Migros ist im Dezember an jedem Tag Weihnachten. Hinter jedem Türchen des Migros-Adventskalenders versteckt sich ein tolles Tagesangebot. Die Aktionen sind nur am jeweiligen Tag gültig, und es gilt: «Es hät, solangs hät». Den Kalender gibts gratis in allen grösseren Filialen. Die aktuellen Angebote sind zudem auf www. migros.ch/weihnachten ersichtlich.

DER GRÜNE DAUMEN

Adventstipps

Mit diesen zwei einfachen Tipps bleibt Ihr Adventskranz länger frisch: Besprühen Sie ihn jeden Tag mit etwas Wasser. Und stellen Sie den Kranz möglichst oft nach draussen an die frische Luft. Wichtig: Legen Sie den Adventskranz immer auf eine brandfeste Unterlage und lassen Sie die Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen! In der Migros gibt es jetzt eine grosse Auswahl an Adventskränzen und Kerzengestecken.

Im Dezember profitieren Sie jeden Tag von einem anderen Angebot.

DIE MIGROS ENGAGIERT SICH H

FRISCH IN DER MIGROS

Ein Clic fürs Klima D

ie Migros engagiert sich für den Klimaschutz. Als weitere Massnahme werden deshalb 25 Freiwillige des Migros-Genossenschafts-Bunds anlässlich des Weltklimatags am 8. Dezember zusammen mit Myblueplanet aktiv: Sie wollen jährlich mindestens 50 Tonnen CO2 einsparen. Konkret werden sie während der Arbeitszeit in Mi-

«Käss …

gros-Liegenschaften, aber auch in öffentlichen Gebäuden wie Schulen die wassersparenden Hahnenvorsätze «Aquaclics» montieren. Dank dem geringeren Wasserkonsum braucht es weniger aufbereitetes Wasser, was wiederum den CO2-Ausstoss reduziert.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

110 000 000

LeShop.ch knackt die 100-Millionen-Grenze: Per 26. November hat der Pionier im Online-Shopping Lebensmittel für mehr als 100 Millionen Franken via Internet verkauft — für 2009 rechnet die Geschäftsleitung mit 110 Millionen Franken Umsatz. Über 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer haben unterdessen die Möglichkeit, beim Online-Supermarkt einzukaufen.

Bilder bab.ch/stockfood, Dirk Lässig

Santa helfen und gewinnen

… mit Wein» nannte 1699 die Zürcherin Anna Margaretha Gessnerin ihr Fondue-Rezept. Es ist das älteste erhaltene Rezept in deutscher Sprache. Einige Jahre später hat sich die FondueWelt völlig verändert. Da gibt es Fondue mit Steinpilzen, mit grünem Pfeffer oder – wie aktuell in der Migros – delikates SélectionFondue aux truffes. Wer es allerdings einfacher mag, hält sich ans HeidiFondue. Einfach Chäs, gut und räss. Jetzt muss nur noch mehr Schnee her.


die migros woche

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Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHITS DER WOCHE

DICKES LOB

Eine Schneefrau sieht Orange Juhui, es hat geschneit! Mit dem ersten Schnee werden selbst die Grossen zu verspielten Kindern. «En Schneesami! Frauegruess us em Garte», schrieb uns die von der Migros begeisterte Kundin Beatrix Lei aus Romanshorn TG. Mit der Migros-Kappe und dem Staubwedel aus der Migros zeigt die Schneefrau klar, wo sie ihre Einkäufe macht. PS: Migros-Produkte sind garantiert länger haltbar als die fröhliche Schneefrau unseres Migros-Fans.

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Ab Zürich nach Hurghada mit Air Berlin am Fr. 5., 12., 19*.12.08 Hotel Regina Resort ***, Hurghada, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 699.– statt 1049.–, Verl.-Woche 200.– (*Zuschlag Fr.100.–)

Phuket (HM/ K/ HKT/ DUARES)

Kuba (HM/ K/VRA/ IBETAI)

Ägypten (HM / K/ RMF/THRCOR)

Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Do. 11., 18.*12.08 Hotel Iberostar Dominicana ****, Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1499.– statt 2099.–, Verl.-Wo. 600.– (*nur 1-wöchig)

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 6., 13.12.08 /3.*, 10.*1.09 Hotel Duangjitt Resort ***(*), Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1399.– statt 2127.–, Verl.-Wo. 550.– (*Zuschlag Fr. 100.–) Ab Zürich nach Marsa Alam mit Air Berlin am Do. 11.,18*.12.08 Hotel The Three Corners Fayrouz Plaza ***(*), Marsa Alam, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 899.– statt 1199.–, Verl.-Wo. 300.– (*Zuschlag Fr. 200.–)

Mexiko (HM/ K/ CUN /SANCAR)

Ab Zürich nach Cancún mit Air Berlin am Mi. 10.12.08 Hotel Sandos Caracol ****, Playa del Carmen, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1399.– statt 2103.–, Verl.-Woche 600.–

Dom. Republik (HM/ K/ POP/ BAHPRI)

Ab Zürich nach Puerto Plata mit Air Berlin am Di. 9., 16*.12.08 Hotel Bahia Principe San Juan ****, Rio S. Juan, Doppel mit All Inclusive

1 Wo. 1499.–

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Ab Zürich nach Teneriffa mit Air Berlin am 8., 13., 15., 22.12.08 Nur Flug, ohne Unterkunft

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Dom. Republik (HM/ K/ PUJ/ IBEDOM)

Malediven (HM/ K / MLE / BIYISL)

Ab Zürich nach Male mit Air Berlin am Fr. 19*.12.08/2., 9.1.09 Hotel Biyadhoo Island Resort ***, Süd Malé Atoll, Doppel mit Vollpension 1 Wo. 1449.– statt 2339.–, Verl.-Wo. 650.(*nur 1-wöchig)

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leserbriefe

Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

|7

«Ihr Artikel zeugt von sorgfältiger Recherche und bewunderungswürdiger Menschlichkeit.» Ursula Germann, 9476 Fontnas MM 48: «Gefangen in der Freiheit», Artikel über die Asylbewerberin Rahel und ihre Tochter Bethi.

Notlage sichtbar gemacht

Den Artikel habe ich mit grossem Interesse gelesen – ich fand die Geschichte von Rahel und ihrer Tochter Bethi ausgezeichnet! Dass wir immer mehr Flüchtlinge haben ist kein Wunder, da in vielen Ländern Krieg herrscht und diese Menschen meist keine andere Möglichkeit haben als die Flucht in andere Länder. Zudem gibt es in vielen Ländern neben dem Krieg auch Hungersnöte. Daran sind die reichen Länder (auch die Schweiz) nicht ganz unschuldig.

Erika Keller, per Mail

Ihr Artikel zeugt von profunder Sachkenntnis, sorgfältiger Recherche und bewunderungswürdiger Menschlichkeit. Als Ortspräsidentin von Amnesty International Sargans/Werdenberg möchte ich Ihnen auch im Namen der anderen Gruppenmitglieder sehr herzlich danken. Sie verstehen es ausgezeichnet, die Notlage der Flüchtlinge sichtbar zu machen.

Bild Esther Michel

Ursula Germann, 9476 Fontnas

Es würgt mich im Hals, wenn ich sehe, dass Rahel Legesse gefärbte Haare, tolle Kleider und Schmuck trägt und auch ihre Tochter gut gekleidet ist. Alles Faktoren, die Geld kosten. Ich fühle mit, wenn es um wirklich arme Menschen geht, aber was uns da zum Teil in Sachen Asylgesuche aufgetischt wird, geht zu weit. Damit die Schweiz im Ausland gut da steht, wird Asylsuchenden geholfen, aber Schweizer

Bangen und Hoffen: Rahel und ihre Tochter Bethelhem warten seit zwei Jahren in der Schweiz auf den Bescheid des Migrationsamts.

und Schweizerinnen, die unter dem Existenzminimum leben, gehen leer aus.

Christine Assolari, per Mail

So bedauerlich der Fall ist, es gibt leider Tausende davon, und wir als kleine Nation können das Elend auf dieser Welt weder stoppen noch lindern. Jedes Jahr werden Milliarden an Entwicklungshilfe nach Afrika transferiert, ohne etwas zu bewirken. Von Lampedusa werden die Flüchtlinge auf das Festland gebracht, dort wird ihnen gesagt, dass Sie binnen zwei Tagen Italien verlassen müssen. Mit anderen Worten, sie werden an die Schweizer Grenze durchgewunken.

Peter und Hanni Bosshard, 8600 Dübendor

Die Geschichte hat mich tief berührt. Unverständlich, dass das Migrationsamt so lange

braucht, um einen positiven Entscheid zu fällen. Wir alle kennen die Zustände in Eritrea, es wäre unverantwortlich, die Mutter mit Kind zurückzuschicken. Unverständlich der drohende Entscheid der Justizministerin, dass Desertation und Kriegsdienstverweigerung keine Asylgründe mehr sein sollen. Alle wissen, dass darauf in den Herkunftsländern Höchststrafen bis zu Todesstrafen stehen.

Anita Weber, 5085 Sulz

MM 48: «Ein Vater für jeden Tag», Artikel über Thomas Huber, der mehr als nur einige Stunden Quality Time mit seinen Töchtern verbringt.

Wo gibt es diese Firmen?

Der Vater im Artikel ist froh, dass er nicht Teilzeit arbeiten muss und dass er dank flexibler

Arbeitszeit mehr Zeit für seine Kinder hat. Das ist schön für ihn. Dass Sie ihn aber als Beispiel für einen Vater auswählen, der sich anstelle von knapp bemessener Quality Time Zeit für das Alltagsleben mit seinen Kindern nimmt, ist ein Hohn für Väter, die beruflich zurückstecken, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Auch die Rollenverteilung in dieser Familie ist klassisch. Die Frau sucht nach zwei Kindern wieder eine Teilzeitstelle und erntet dafür fast schon Bewunderung, im Gegensatz zu gut qualifizierten Vätern, die gerne Teilzeit arbeiten möchten. Mit diesem Artikel erweisen sie diesen Vätern einen Bärendienst, denn offenbar reicht ja eine gute Organisation eines 100-ProzentArbeitspensums.

Andreas Naef, per Mail

Ich finde es super, dass über dieses Thema immer öfter zu lesen ist. Mein Mann hat schon mehrmals versucht, seine Chefs von Teilzeitstellen für Väter zu überzeugen. Aber vergebens. Auch hat er sich schon bei anderen Firmen beworben mit dem Wunsch, Teilzeit oder Homeoffice zu arbeiten. Alles schlug fehl. Wo gibt es diese Firmen? Ich finde es schade, dass heutzutage Arbeiten wichtiger ist als das Familienleben. Die heutigen Väter wollen mehr als nur der Mann sein, der das Geld verdient. Sie möchten auch zu Hause und für die Kinder Verantwortung übernehmen. Liebe Arbeitgeber, erfüllen Sie Ihren Mitarbeitern doch diesen Wunsch. Sie werden staunen, wie viele Männer dies möchten, und Sie werden staunen, wie viele Männer dann auch motivierter zur Arbeit erscheinen.

Name der Redaktion bekannt

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

MOMOL!

NEINEI!

Neue Freude an Skiabfahrt

Was machen Spitzensportler nach ihrem Rücktritt? Sie werden Trainer, eröffnen eine Beiz oder ein Sportgeschäft. Bruno Kernen (36), Abfahrtsweltmeister 1997 und Lauberhornsieger 2003, kehrt nach der Profikarriere bis 2007 zum Skizirkus zurück: Er wird Kamerafahrer beim Schweizer TV. Als rasender Reporter fährt er am Frauen-Weltcup (20. und 21. Dezember) in St. Moritz sowie an der Ski-WM 2009 in Val d’Isère. Bleibt Kernen also genug Zeit für eine Beiz…

Wenig Freude an Prinzenrolle

Die ewige Prinzenrolle kann ganz schön ermüden: Prinz Charles (60) arbeitet unermüdlich – aber nicht immer mit einem Lächeln. Der britische Thronfolger sagte in einem Dok-Film, er hilft mit seinen Wohltätigkeitsorganisationen, weil er sich dazu verpflichtet fühlt. Ob ihm sein Job Spass macht? Charles zögernd: «Naja …, einiges davon.» Sollte er doch noch einmal den Thron besteigen dürfen, müsste er sich dann wohl verbal zügeln …

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Chillout-Riding Die Skisaison hat begonnen, viele freuen sich darauf, die

verschneiten Hänge hinunterzuflitzen. Diesen Winter sollen aber auch gemütliche Skifahrer auf ihre Kosten kommen. St. Moritz, Davos Klosters, Zermatt und das Jungfraugebiet bieten für diese Fahrer neu ChilloutRiding an. Zu diesem Zweck funktionieren die vier Skigebiete je eine Piste um. Darauf soll das Rasen out und relaxtes, langsameres Fahren in sein. Und die passenden Chillout-Skier für das neue Fahrkonzept gibt es auch schon. Deren Form soll ideal für genussvolles und körperschonendes Fahren sein.

ZAHLEN DER WOCHE

Räuber auf See

63 Fälle von Piraterie wurden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres im Golf von Aden vor der Ostküste Somalias gemeldet. Letztes Jahr waren es im selben Zeitraum nicht einmal halb so viele. 263 Schiffe überfielen Piraten vergangenes Jahr. Dabei nahmen sie 292

Geiseln fest und verletzten 64 Seeleute. 2007 gab es zum ersten Mal seit vier Jahren wieder mehr Übergriffe.

1992 gründete das International Maritime Bureau das Piracy Reporting Center (PRC). Hier können Schiffseigner und Besatzungen, Überfälle von Piraten melden. Aus den gesammelten Daten erstellt das PRC aktuelle Warnungen, damit die Kapitäne wissen, welche Routen zu meiden sind.

100 000 000 US-Dollar beträgt der Wert des Erdöls an Bord der «Sirius Star». Diesen Tanker kaperten Seeräuber am 15. November vor der Küste Somalias. Es ist das grösste Schiff, das je von Piraten entführt worden ist.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember will ein Zeichen gegen die Diskriminierung HIV-positiver Menschen setzen. Immer noch traurige Realität, sagt Daniel Bruttin (53), Geschäftsleiter Aids-Hilfe Schweiz.

Aids— noch immer unbesiegt Daniel Bruttin, Diskriminierung von HIV-positiven Menschen — gibt es das in der Schweiz überhaupt noch?

Leider ja. Zwar haben die meisten HIV-Positiven dank moderner Therapien eine normale Lebenserwartung. Dennoch erleben viele praktisch täglich Ablehnung und Ausgrenzung. So können HIV-Positive zum Beispiel immer noch keine Lebensoder Zusatzkrankenversicherung abschliessen. Negative

Reaktionen kommen aber auch oft aus dem direkten Umfeld – Arbeitskollegen, Nachbarn, Sportkollegen, Mitschüler. Welches sind die Gründe für diese Stigmatisierung?

BILD DER WOCHE

Am meisten Schiffe werden zurzeit im Golf von Aden vor der Ostküste Somalias von Piraten entführt.

Ntombi nicht aus ihrem Container: Das Giraffenweibchen wurde letzte Woche in Auckland (Neuseeland) eingeschifft, wo es aufgewachsen ist. In seiner Riesenbox wurde das Tier zum Hafen von Sydney (Australien) transportiert. Im Taronga-Zoo von Sydney warten auf Ntombi jetzt neue Aufgaben: Hier soll die Dame mit langem Hals im Giraffengehege nicht nur als neue Attraktion herumstolzieren – sondern auch für Nachwuchs sorgen.

Bilder Getty Images, EQ Images, AFP, Keystone, Reuters

Langhals verschifft Gerade glücklich schaut

Zum einen das Unwissen über HIV, woraus eine bewusste oder unbewusste Angst vor einer Ansteckung resultiert. Häufig sind es aber auch Vorurteile. Aids gilt immer noch als Schwulenkrankheit. «Die sind doch selbst schuld», ist eine häufige Reaktion, die wir auch bei der Aids-Hilfe immer wieder hören. Dabei beruhen unterdessen rund 45 Prozent aller Ansteckungen in der Schweiz auf heterosexuellen Kontakten, 30 Prozent der neu Infizierten sind Frauen. Trotz aller Aufklärung erhalten noch immer täglich zwei Personen die Diagnose HIVpositiv. Was läuft da schief?

In der Theorie wissen wohl alle, wie man sich infiziert. Da Sexualität aber nun einmal vor allem von Gefüh-

len gesteuert wird, bleibt die Theorie öfter mal Theorie. Safer Sex ist keine Frage des Wissens, sondern eine Frage des Handelns. Und der Wahrscheinlichkeit … Der Wahrscheinlichkeit?

Je länger die Zeitspanne ist, in der eine Person sexuell aktiv ist, desto grösser ist die Gefahr, dass sie vielleicht doch einmal nachlässig wird oder aber ein Kondom platzt. Es sind daher immer wieder auch Menschen, die seit Jahren Safer Sex praktizieren und sich trotzdem irgendwann infizieren. Steht nicht gerade der WeltAids-Tag an, ist das Thema Aids in den Medien kaum noch präsent. Hat Aids seinen tödlichen Schrecken verloren?

Das mag für Länder gelten, die sich die teuren Aids-Medikamente leisten können. Dabei geht aber vergessen, dass Aids immer noch die häufigste Todesursache der 15- bis 59-Jährigen weltweit ist. Insgesamt sind bisher mehr als 20 Millionen Menschen an einer HIV-Infektion gestorben, 2,1 Millionen allein im letzten Jahr! Wann wird man sich endlich gegen Aids impfen können?

Nun, ich bin seit mehr als zwölf Jahren in der Aids-Hilfe tätig, und seither höre ich alle Jahre wieder, dass man in spätestens zehn Jahren so weit sei.

Interview Almut Berger

www.aids.ch


10 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

A

uf dieses Feindbild können sich alle einigen: Raser sind rücksichtslose Schufte. Mario Lombardo * ist einer von ihnen. Mit 18 musste er wegen zu schnellen Fahrens erstmals seinen Ausweis abgeben. Mit 21 passierte es wieder. Soeben hatte seine Freundin Schluss gemacht, im Kofferraum lagen die letzten Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Er fühlte sich provoziert, durch den Wagen, der hinter ihm fuhr. Beschleunigte in der Autobahneinfahrt innert Sekunden von 100 auf 170. In dem Wagen hinter ihm sassen Polizisten, in Zivil. Sie hielten die Kelle raus, bei der Raststätte musste Lombardo sein Auto stehen lassen. Zu Fuss ging er an jenem Abend nach Hause, fast 20 Kilometer. Ausweis zum zweiten Mal weg. Heute ist er 27, und vor Kurzem wurde ihm zum vierten Mal das Billett weggenommen. Dieses Mal hatten sie ihn nicht nur mit übersetzter Geschwindigkeit erwischt, sondern auch noch mit Alkohol im Blut. Mario Lombardo ist ein Raser. Er liess sich in seiner Jugend zu Rennen hinreissen und drückte auch vor Kurzem noch aufs Pedal, wenn er genervt war – oder sehr glücklich. Er mag den Kick. Er bezeichnet sich selber als temperamentvoll, emotional und schnell gestresst. Lombardo ist in führender Position bei einem Medienunternehmen tätig. Er wirkt klug, selbstkritisch, erwachsen. * Richtiger Name der Redaktion bekannt.

Aber wenn Mario Lombardo im Auto sitzt, sagt er, «bin ich oft plötzlich ein ganz anderer». Dass dem so ist, weshalb dem so ist und was er dagegen tun kann – all das hat er in den letzten Wochen gelernt. In einem Kurs für notorische Raser in Zürich. Zwölfmal ist er montags von Basel nach Zürich gefahren. Meistens mit dem Zug, denn sein eigenes Auto hat er verkauft, «um dem Risiko von vornherein aus dem Weg zu gehen. Aber wenn ich zu spät dran war, lieh mir mein Bruder jeweils sein Auto». Wie Lombardo, noch aufgekratzt vom letzten Kursabend, das gesagt hat, fällt ihm ein, was es bedeutet: Er sitzt im Auto und drückt aufs Pedal. Um möglichst schnell von A nach B zu kommen, um pünktlich zu sein. Sonst gibts Schelte. «Das ist eines meiner Probleme», sagt der lebensfrohe junge Mann, «ich will immer zuverlässig sein.»

Eine Frau, ein CEO, ein Senior — alles Raser Mit diesem Problem ist er nicht allein. Aber Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit als Motiv fürs Rasen – nein, das entspricht nicht dem Bild dessen, was nach jedem Raserunfall in den Medien zu lesen ist. Tatsächlich sind die meisten, die erwischt und angezeigt werden, jung, männlich, mit Migrationshintergrund – wie Lombardo auch. Die Karosserien ihrer Autos sind tiefergelegt, die Motoren aufgemotzt. Auch Mario Lombardo hatte früher so ein Auto. Dass der heute beruflich

erfolgreiche 27-Jährige Stress, Frust, aber auch Freude direkt ans Gaspedal weitergab, hat auch damit zu tun, dass er schon im Jugendalter erfuhr, welch effektives Ventil das Durchstarten sein kann. «Den einen hilft das Boxen, den anderen Yoga, der Dritte hat gelernt, dass riskantes Autofahren hilft, innere Spannungen zu erzeugen oder abzubauen», sagt Joder Regli, Lombardos Kursleiter vom Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich (siehe auch Interview Seite 12). Regli und seine Mitarbeitenden unterrichten schon seit mehreren Jahren notorische Raser. Als Modellversuch 2000 lanciert, wurde der Kurs 2003 definitiv eingeführt, um die Zahl der Rückfälle verurteilter Raser zu reduzieren (siehe Kasten Seite 12). Die Teilnehmer sind mehrheitlich Männer. «Eine einzige Frau ist in unserer zehnköpfigen Gruppe», sagt Lombardo, «auch sie hat einen stressigen Job.» Und dann sei da auch ein CEO und selbst ein über 50-Jähriger. Viele reisen von weit her an, einer sogar aus dem Wallis, denn für den Justizvollzug verantwortlich ist der Kanton, in dem der Raser erwischt wurde. Im Kurs lernen die Teilnehmenden erst einmal verstehen, wie es zu ihrem Verhalten gekommen ist. Regli: «Manche sagen zu Beginn: Hey, ich habs kapiert, ich machs nie wieder. Das ist dasselbe, wie wenn jemand sagt: ‹Am

«Am Steuer bin ich plötzlich ein anderer»: Der Raser will nicht erkannt werden. Es drohen Gesichtsund Jobverlust.

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 12

Rasen ohne Ende: Allein 2008 sind dem Zürcher Justizvollzug von den Staatsanwaltschaften bisher 160 Raser zugewiesen worden.


reportage

RASER | 11

Im Temporausch

Mario Lombardo* ist Raser. Viermal schon musste der 27-jährige Basler seinen Führerausweis abgeben. Wie ein Drogenabhängiger wird er immer wieder rückfällig. Die Zürcher Justiz hilft ihm jetzt beim «Ausstieg».


12 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Lernprogramm für «Start» heisst das Lernprogramm, das mittels kognitiv-verhaltenstherapeutischem Ansatz versucht, aus sogenannt risikobereiten Verkehrsteilnehmern korrekte und rücksichtsvolle Autofahrer zu machen. Respektive aus Rasern Lenker, die nie wieder Rennen fahren, sich nie wieder provozieren lassen. Das im Jahr 2000 vom Zürcher Amt für Justizvollzug versuchsweise gestartete Lernprogramm war schweizweit einzigartig — jetzt übernimmt der Kanton Luzern das Modell. Die Teilnehmenden werden durch die Staatsanwaltschaft oder durch das Gericht zugewiesen; es

Raser und erfolgreicher Verlagsmitarbeiter: Mario hofft, nach drei Monaten Kurs nie mehr rückfällig zu werden.

1. Januar hör ich mit dem Rauchen auf.› Das geht ein paar Wochen gut, aber dann sind sie schon wieder im selben Muster drin. Wir sagen deshalb: Es geht darum, problematische Gewohnheiten und risikofördernde Einstellungen zu verändern und nicht nur Vorsätze zu formulieren. Voraussetzung dafür ist, sein Verhalten besser zu verstehen.» Mario Lombardo wünscht, er hätte den Kurs schon viel früher absolvieren können. «Mir wurden die Augen geöffnet. Ich verstehe jetzt, dass ich ein Verhaltensproblem habe.» Für Notorische sei der Kurs die Chance, den Führerausweis nicht irgendwann definitiv abgeben zu müssen. Das ist für all jene existenziell, die beruflich aufs Auto angewiesen sind. Aber Lombardo würde nicht für alle die Hand ins Feuer legen, dass sie nie mehr rückfällig werden.

«Schneller sein – dann fühlst du dich gut» Wie viele von den 500 Personen, die das Lernprogramm bisher schon absolviert haben, «geheilt» sind, kann auch das Zürcher Amt für Justizvollzug nicht sagen. Sicher ist, dass es nicht an Kursteilnehmern fehlen wird: Allein im laufenden Jahr sind dem Zürcher Justizvollzug von den Staatsanwaltschaften 160 Personen mit Raserdelikten zugewiesen wor-

den. Die Zahl hat laut Regli jedes Jahr zugenommen. Was die Faszination fürs extreme Rasen und Rennen fahren ausmacht, erklärt Kursabsolvent Lombardo so: «Wenn du auf der Strasse ein Auto siehst, das vermutlich stärker ist als deins, dann willst du dich mit ihm messen. Also forderst du den Fahrer heraus. Bist du tatsächlich schneller, dann – das klingt vielleicht für viele unverständlich – fühlst du dich hinterher richtig gut. Dieser Kick dauert ein paar Sekunden.» Die Konsequenzen etwas länger: eine hohe Geldstrafe oder der Entzug des Ausweises auf Jahre. Und wenn er in seinem Rausch andere verletzt oder sogar tötet, wird ihn das ein Leben lang begleiten. «Dieses Bewusstsein fehlte mir bisher. Das habe ich erst im Kurs gelernt.» Wird er nie wieder rückfällig? Lombardo denkt nach. «Ich hoffe es. Aber eine Garantie dafür habe ich nicht. Ausser, ich setze mich nie wieder in ein Auto.» Text Esther Banz Bilder Kilian Johannes Kessler

www.migrosmagazin.ch Die schlimmsten Raserunfälle der letzten Jahre plus Umfrage: Was sind die Gründe?

RASEREXPERTE JODER REGLI

«Es gibt kein Menschenrecht auf einen Führerausweis» Joder Regli, sind Raser die emotionaleren Menschen?

Nicht unbedingt. Viele risikobereite Lenker setzen das Auto fahren jedoch als Mittel dafür ein, um gute Gefühle wie Action zu wecken oder schlechte Gefühle wie Ärger oder Frust zu reduzieren. Notorische Schnellfahrer lernen in Ihrem Kurs Strategien, wie sie sich im Strassenverkehr im Griff haben. Welche sind das?

Die Lösungen liegen oft in ihrer Einfachheit und Anwendbarkeit: Das Wechseln der Musik oder bewusste Muskel- und Atemübungen können schon sehr wirksam sein. Als hilfreich wird oftmals auch das Herunterlassen des Fensters geschildert. Hilft alles nichts, sollte man sich auch nicht zu schade sein, anzuhalten, auszusteigen und zum Beispiel eine Zigarette zu

rauchen oder sich die Füsse zu vertreten. Gibt es Raser-Archetypen?

Jein. Zwei Drittel der Leute sind unter 25. Es sind Autofreaks oder Leute, bei denen das Lustfahren im Vordergrund steht. Es gibt auch Leute, die aufgrund von Stress immer wieder zu schnell fahren. Kurz: Es gibt Stressfahrer, Ärgerfahrer, Lustfahrer und Wettbewerbsfahrer – auf Letztere trifft die Definition «Raser» am ehesten zu. Weshalb rasen Frauen viel weniger als Männer?

Es hat auch bei den Frauen in den letzten Jahren eine Zunahme gegeben. Aber grundsätzlich ist es wohl so, dass Frauen bei Stress oder Ärger andere Bewältigungsstrategien haben, sie richten ihre Aggression weniger gegen aussen als Männer.


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risikobereite Verkehrsteilnehmer sind Personen, die wegen «grober Verletzungen der Verkehrsregeln» — in der Regel wegen wiederholt massiver Geschwindigkeitsübertretung — verurteilt wurden und ihren Führerausweis abgeben mussten. In einem Abklärungsgespräch prüfen die Kursleiter, wer sich für das Lernprogramm überhaupt eignet. Rund zehn Personen — mehrheitlich Männer — sind dann in einer Gruppe, die sich einmal wöchentlich an einem Abend trifft. Die Kursteilnehmenden lernen, sich selber und die Ursachen für ihr delinquentes Verhalten zu erkennen. Ein

individueller Notfallplan, den sie selber erarbeiten, soll ihnen in Gefahrensituationen helfen, regelkonform zu reagieren. Begleitend zum Lernprogramm gibt es Einzelsitzungen, und im Anschluss an den rund drei Monate dauernden Prozess werden die Absolventen zu Nachgesprächen aufgeboten, um den Lernerfolg sicherzustellen. Die Motivation der Teilnehmer ist meist hoch, denn sie wissen: Ein einziger Rückfall kann zum unbefristeten Entzug des Führerausweises führen — oder noch weit schlimmere Katastrophen zur Folge haben.

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Joder Regli (34) leitet Kurse für Raser beim Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich. Er befürwortet härtere Strafen und längere Ausweisentzüge.

Sind Raser meistens schlecht integrierte Ausländer?

Dieses Klischee stimmt nicht. Für mich ist es eher eine Schichtfrage: Vor allem die untere Mittelschicht ist stark vertreten. Die Schicht junger Schweizer und Ausländer also, die sich mit einem Leasingvertrag ein PS-starkes Auto leisten kann und in der Gruppe gleichaltriger mit ihrem Statussymbol aufzutrumpfen versucht. Welche präventiven Massnahmen schlagen Sie vor?

Wir müssen von der Meinung wegkommen, es gebe ein Menschenrecht auf einen Führerausweis. Man sollte so früh wie möglich prüfen, wer charakterlich überhaupt geeignet ist, Auto zu fahren. Ein radikaler Vorschlag.

Ja, der Fokus muss auch auf den Charakter gelegt werden.

Befürworten Sie härtere Strafen?

Absolut. Strafen müssen anders «einfahren» als heute. Längere Führerausweisentzüge sind nötig. Das würde auch Leute treffen, die bloss einmal zu schnell fahren.

Ja. Und das wäre richtig so. Autofahren ist eine unglaublich komplexe Sache geworden. Nirgendwo sonst muss man – lediglich rudimentär vorbereitet – so viele komplexe Situationen bewältigen wie beim Autofahren, auch wenn man gestresst ist. Die Leute müssen realisieren: Wenn sie Auto fahren, müssen sie Auto fahren – und sonst nichts. Ich frage die Lernprogrammteilnehmerimmer: Wären Sie gerne im Flugzeug, wenn der Pilot ein SMS schreiben würde oder gedanklich beim Sammeln von Weihnachtsgeschenkideen wäre? Ein Auto zu fahren erachte ich als ähnlich komplex wie ein Flugzeug zu steuern. Ist das nicht etwas übertrieben?

Es gab letztes Jahr 384 Tote und 5235 Schwerverletzte im Strassenverkehr. Wenn wir diese Zahlen reduzieren wollen, sollten Delikte im Strassenverkehr nicht mehr als Kavaliersdelikte verstanden werden. Die Strasse als «Spielplatz» zu missbrauchen, um mit dem Auto irgendetwas auszuleben – das dürfte nicht mehr toleriert werden. Interview Esther Banz

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14 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Samichlaus, du liebe Maa!

Kinder lieben den Samichlaus für seine Güte. Auch die Erstklässler aus Kirchdorf AG. Sie durften dabei sein, als er im November für einen Vormittag aus dem Wald kam, um seine Esel Nora und Leo zu besuchen. Die einhellige Meinung der Schüler: «Der Samichlaus soll uns loben, weil wir ja meist nett und artig sind.»


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Der Samichlaus kam auf dem Tromsberg schon im November vorbei, um nach seinen Eseln zu schauen. Die Erstklässler aus Kirchdorf waren begeistert.

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ie aufgeregten Kinderstimmen hört man schon aus 200 Meter Entfernung. Im Sauseschritt laufen die 23 Erstklässler mit ihrer Lehrerin hoch Richtung Tromsberg. Dort wohnt Bauernfamilie Hess, die seit einigen Wochen zwei Esel beherbergt, die der Samichlaus zur Pflege abgegeben hat. Denn heute, so wurde den Schulkindern berichtet, will der Samichlaus seinen Tieren einen Besuch abstatten. Deshalb also die Aufregung. Irgendwie können sie es gar nicht glauben, weil der liebe Mann doch erst am 6. Dezember kommt. Aber vorsichtshalber hat jedes Kind ein selbst gemaltes Bild für den Chlaus dabei. Man weiss ja nie,schliesslichgeschehenmanchmal wundersame Dinge. Aufgeregt sind alle, die Esel Nora und Leo und die 23 Schulkinder. «Darf man die Esel streicheln?», fragt Lukas. «Ja, aber nur von der Seite, manchmal schlagen

sie mit ihren Hufen aus», erklärt Margrit Hess, die die Gewohnheiten ihrer Langohren kennt. Wenig später, die Kinder füttern gerade die Esel mit Heu, hören sie plötzlich ein feines Glöckchen läuten. Sie horchen auf und blicken in Richtung der Klänge.

Die Esel gehen noch in die Eseli-Schule Und dann kommt er plötzlich um die Hausecke – mit rotem Gewand. In der rechten Hand trägt er seinen Bischofsstab und über dem Rücken einen schweren Sack, den eigentlich der Schmutzli hätte tragen sollen. Aber der konnte den Samichlaus heute nicht begleiten, weil er bis zu seinem grossen Auftritt am 6. Dezember noch alle Hände voll zu tun hat. Noch drei, vier Schritte, dann bleibt der Samichlaus stehen und stellt seinen schweren Sack auf den Boden. «Hoi, Samichlaus», begrüssen die Kinder den Bärti-

SAMICHLAUS | 15

gen. «Hoi, Chinde», grüsst der Samichlaus freundlich zurück und fragt sofort: «Welche zwei Buben können mir helfen, den Sack zu tragen?» Blitzschnell stürmen fünf Buben auf den Sack zu und tragen ihn gemeinsam auf den Hof der Familie Hess. Dass der Samichlaus schon im November kommt, ist ungewöhnlich. «Liebi Chind, ich komme heute, um nach meinen beiden Eseln zu schauen. Sie sind erst ein Jahr alt und müssen noch viel lernen, bis sie mit mir am Samichlaustag zu den Kindern kommen dürfen. Bis dahin gehen sie zu Margrit in die Eseli-Schule. Bei ihr lernen sie, zu gehorchen und ein wenig später auch Lasten zu tragen.» Nachdem der Samichlaus so lieb zu den Kindern gesprochen hat, werden sie immer zutraulicher, und der respektvolle LESEN SIE WEITER AUF SEITE 17

«Ein Rössli kaufen und das Auto verkaufen.»

Dario

Marina

«Ich hoffe, der Samichlaus schimpft nicht mit mir, weil ich nicht so gern mein Zimmer aufräume. Ganz sicher wird er Mirco, meinen grossen Bruder, loben, weil er immer ziemlich nett zu mir ist.»

«Der Samichlaus soll unbedingt mein Mami loben, weil sie immer für mich kocht und alles für mich macht. Wenn ich den Samichlaus am 6. Dezember treffe, sage ich ihm, dass er dem Christkind ausrichten solle, dass ich mir ein Rössli wünsche. Es darf in einer unserer zwei Garagen wohnen, dafür muss Papi ein Auto verkaufen.»


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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Abstand zum Mann in Rot wird immer kleiner – bis sie sich alle um ihn scharen. Jetzt will ihm jedes Kind die Hand geben, ihm etwas erzählen. «Dein roter Mantel ist cool», findet Elias. Als besonderes Geschenk bekommt der Samichlaus von jedem Kind ein gemaltes Bild, das ihn mit den Schmutzli und seinen Eseln zeigt. «Könnt ihr denn auch ein Gedicht aufsagen?», fragt er in die Runde. «Nein, du bist viel zu früh gekommen, das müssen wir erst noch lernen», «Aber wir können dir ein Lied vom Mond und den Sternen singen», schlagen die Kinder vor. Das Herz des Samichlaus schlägt sofort höher. Für ein schönes Lied lässt er alle Samichlausgedichte sausen. «Schön gesungen habt ihr», lobt er. «Mein Weg aus dem Wald war weit und beschwerlich. Jetzt muss ich mich erst mal setzen», sagt er und nimmt auf der Holzbank hinter dem Haus Platz.

Die beiden Esel weiden derweil an seiner Seite.

Der weise Mann motiviert die Kinder Und jetzt kommt der Moment, auf den die Kinder mit Hochspannung gewartet haben. Was steckt wohl in dem schweren Sack? 1000 Ruten oder etwas Feines zum Naschen? Der Samichlaus lüftet sein Geheimnis und nimmt ein Chlaussäckli hervor. «Ich habe für jeden von euch eins dabei», sagt er. In Reih und Glied stellen sich die Schüler an, um ihr Geschenk in Empfang zu nehmen. Jetzt ist die Gelegenheit, dem Samichlaus nah zu sein und ihm zu sagen, wen er loben soll. Zuerst erzählt ihm Pia, dass sie einen Tag vor Weihnachten sieben Jahre alt wird. Der Samichlaus hat fast ein wenig Mitleid mit dem Mädchen, weil er glaubt, dass es dann weniger Geschenke für es gibt. «Aber nein», beruhigt

ihn Pia. «Am 23. bekomme ich viele Geburtstagsgeschenke von Mama und Papa, und am 24. Dezember bringt mir das Christkind noch mehr Geschenke.» Als Nächstes ist Hendrik an der Reihe. Der Bub sitzt da wie angewurzelt und sagt kein Wort – bis auf eins, und das liebt der Samichlaus ganz besonders: «danke». Dann nimmt er sein Chlaussäckli und stiefelt davon. Patricia dagegen ist ganz mitteilsam. «Samichlaus, mein Bild für dich ist noch nicht fertig geworden», entschuldigt sie sich und verspricht ihm: «Ich werde es dir später mit der Post nachschicken.» Und dann plaudert sie fröhlich drauflos: «Weisst du, ich bin gerade ein bitzeli erkältet.» Da greift der Samichlaus in seinen Sack und schenkt Patricia ein Mandarinli.«DashatvielVitaminC. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 18

SAMICHLAUS | 17

Ein schönes Gedicht, das der Samichlaus gerne hört Es Liechtli chunnt de Feldweg i Es Liechtli chunnt de Feldweg i, i glaub das mues de Samichlaus sii. Jetzt ghört mer s Glöggli still, los guet, wie s über d Wise lüüte tuet. Mis Herzli chlopfet lis und fescht, ich hoff, du weisch vo mir nur s Bescht. Die andere chline dumme Sache, wetti s nägscht Jahr besser mache. Drum bitte lueg in Sack jetzt drii, ob s öppis het für mich debii.

«Ein Lob bekommt Papa, weil er immer Pingpong mit mir spielt.»

Melina

Lesli

Sascha

«Mein Säckli habe ich zu Hause mit meiner Schwester und meinen Eltern geteilt. Mama und Papa haben am meisten davon genascht, aber ich habe es ihnen auch erlaubt. Der Samichlaus soll unbedingt meine Schwester Saskia loben, weil sie mich immer tröstet, wenn ich mal weinen muss.»

«Mit mir muss der Samichlaus nicht schimpfen, weil ich immer ganz artig bin. Nur manchmal schimpft Mami, wenn ich beim Malen aus Versehen das Wasser ausschütte. Ich habe den Samichlaus gebeten, er solle doch dafür sorgen, dass es ganz fest zu schneien anfängt, damit ich mit Papi einen Schneemann bauen kann.»

«Samichlaus soll meinen Bruder Nico loben, weil er so gut Unihockey spielt, und mir soll er die Daumen drücken, dass ich auch bald so gut spiele wie er. Ein Lob bekommt auch Papa, weil er immer Pingpong mit mir spielt, und Mama, weil sie so gut mit mir zeichnet und weil sie immer Mittagessen für ganz viele Kinder kocht. Die kommen alle gern zu uns, und es ist immer lustig am Mittagstisch.»


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Ein Last-MinuteGedicht für den Samichlaus, das schnell gelernt ist Santiglaus du liebe Maa Santiglaus du liebe Maa, gib mir au e Grätimaa! Aber biz e grosse, susch zupf der a de Hose.

SAMICHLAUS

Davon wirst du sicher wieder gesund.» Samichlaus ist ein guter Mann, aus seinem Mund kommt kein böses Wort. «Ich bin ein Mensch, der Gutes bringt. Die Zeiten, als der Chlaus drohte, böse Kinder in den Sack zu stecken, sind längst vorbei.» Trotzdem stellt er die Frage: «Wart ihr artig?» «Ja», rufen die Kinder. «Und macht ihr auch immer fleissig die Hausaufgaben?» Auch hier ein einhelliges «Ja». «Und geht ihr nach der Schule auch immer gleich nach Hause?» – «Ich trödle nie, aber meine

Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

grosse Schwester manchmal», sagt Sandro.

Das Lieblingswort vom Chlaus heisst «danke» «Ich habe heute von jedem von euch ein Dankeschön gehört. Von manchen ein leises, von manchen ein lautes. Das hat mich gefreut», sagt er. Denn Samichlaus erlebt immer öfter, dass die Kinder sich nicht mehr für ihre Geschenke bedanken. «Jetzt ist es Zeit für mich, in mein Waldhaus zurückzugehen», sagt er und steht auf. Sein langer Bart zittert, und er lächelt

gutmütig. Ein letzter Händedruck, und dann geben die Kinder dem Samichlaus noch ein Versprechen auf den Weg. «Wenn du am 6. Dezember kommst, können wir ein Gedicht auswendig, versprochen!»

Text Anette Wolffram Eugster Bilder Renate Wernli

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«Der Samichlaus soll meine Freundin loben, weil sie so fröhlich ist.»

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Lynn

«Der Samichlaus soll meine Freundin Anja loben, weil sie immer so eine Fröhliche ist und so nett zu mir ist. Ich habe eigentlich nichts vor dem Schmutzli zu befürchten, weil ich dem Mami viel beim Kochen und beim Putzen helfe. Manchmal putze ich sogar die Fenster. Ausserdem decke ich häufig den Tisch und räume ihn auch wieder ab.»

«Mich darf der Samichlaus loben, weil ich in diesem Jahr so gut Velo fahren gelernt habe. Auch meine kleine Schwester Irena muss keine Angst vor dem Schmutzli haben. Sie hat früher beim Essen immer gsäulet, weil sie so schief am Tisch gesessen hat. Aber jetzt sitzt sie gerade, und das Essen landet direkt in ihrem Mund. Super, oder?»

«Mein Bruder Tim ärgert mich manchmal, das finde ich nicht so gut. Wenn er mich am Bein zupft, macht mich das wütend. Dabei habe ich es am liebsten, wenn wir uns gut verstehen. Dem Samichlaus sage ich, dass ich gern einen Zauberstab hätte, mit dem ich alle Streitigkeiten wegzaubern kann. Ausserdem würde ich meiner Hündin Sunny zwei Hundebabys zaubern. Mein Mami findet das aber nicht so toll.»

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20 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Daheim statt im Heim

Brigitt Müller ist behindert. Dank vier Assistenten kann sie heute trotzdem in einer eigenen Wohnung leben. Ständerätin Erika Forster hat eine Morgenschicht übernommen.

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hönnted Sie bitte witermache?» Brigitt Müller ruckt ungeduldig mit dem Kopf. Erika Forster (64) schiebt der jungen Frau im Rollstuhl rasch einen weiteren Löffel Frosties in den Mund. Die St. Galler FDP-Ständerätin ist Mitglied des Patronatskomitees der Fachstelle Assistenz Schweiz, die sich für die Einführung des Assistenzbeitrags in der Schweiz starkmacht. Der Assistenzbeitrag will Behinderten ein in Eigenregie organisiertes Leben ausserhalb eines Heims ermöglichen, indem diese Dienstleistungen einkaufen, die sie zur Unterstützung im Alltag brauchen (siehe auch Box Seite 23). Damit Erika Forster nicht nur in Theorie, sondern auch praktisch versteht, was persönliche Assistenz bedeutet, hat sie sich sozusagen als «Gast-Assistentin» zu einem einmaligen Einsatz bei Brigitt Müller bereit erklärt.

Unternehmerin statt Pflegefall im Heim Brigitt Müller sitzt seit der 3. Klasse im Rollstuhl. Ihr Krankheitsbild sei sehr kompliziert, erklärt sie, während sie vorsichtig mit dem Mund nach dem Trinkhalm

in ihrem Eistee angelt. «Darum sage ich immer, ich hätte eine CP, eine zerebrale Lähmung.» Die 33-Jährige ist für viele Verrichtungen auf fremde Hilfe angewiesen. Sie hat den grössten Teil ihres Lebens in Heimen verbracht. Im «Quimby-Huus», einer Wohn- und Tagesstätte für Behinderte in St. Gallen-Winkel, arbeitet sie heute noch zwei Tage pro Woche und für ein Sackgeld. Brigitt Müller wurde hellhörig, als 2006 im Rahmen des Pilotversuchs «Assistenzbudget» in den Kantonen St.Gallen, Wallis und Basel-Stadt 250 Behinderte gesucht wurden, die möglichst selbstbestimmt leben möchten. Vor zweieinhalb Jahren konnte sie dann in St.Gallen ihre erste eigene Wohnung beziehen – «ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit!» – und wurde damit nicht nur Mieterin, sondern auch Arbeitgeberin: Zwei Frauen und zwei Männer hat sie als persönliche Assistenten angestellt. «Ich leite sozusagen meine eigene Firma», sagt sie. Die Assistenten unterstützen die Behinderte täglich insgesamt rund drei Stunden, helfen beim Kochen und Essen, beim Putzen oder der Körperpflege. Gerade weil die Hilfestellungen oft einen Ein-

Selbständig essen nicht möglich: Ständerätin Erika Forster (links) hilft

«Nur Frosties?» — Die Politikerin hätte der behinderten Frau gern ein reichhaltigeres Zmorge serviert.

Das Aquarium ist Brigitt Müllers ganzer Stolz. Füttern kann sie ihre Fische jedoch nur mit fremder Hilfe.


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Wer persönliche Hygiene ernst nimmt, ...

Brigitt Müller beim Zmorge.

3. Dezember: Tag der Behinderten Der diesjährige Internationale Tag der Menschen mit Behinderung steht in der Schweiz ganz im Zeichen der «persönlichen Assistenz». Rund um den 3. Dezember finden landesweit Veranstaltungen zum Thema statt. Details unter www.3dezember.ch

griff in ihre intimste Privatsphäre bedeuten, schätze sie es, dass sie anders als im Heim ihre Helfer selber auswählen könne. «Auch das ist eine Art von Freiheit, nicht nur die eigene Wohnung.» «Und wo finden Sie Ihre Assistenten?», fragt Erika Forster interessiert, während sie Brigitt Müller sanft den Mund abtupft. Anfangs habe sie Inserate geschaltet, unterdessen spiele aber die Mundpropaganda, erklärt diese. Zwischen 25 und 28 Franken zahlt sie pro Stunde, ihr Budget für den Pilotversuch beläuft sich auf monatlich 3060 Franken. Bis jetzt

habe sie den Assistenzbeitrag noch nie voll ausschöpfen müssen. Was übrig sei, bleibe auf dem Konto. «Man weiss ja nie, was noch kommt!» Brigitt Müller senkt den Kopf. Ihre Krankheit ist fortschreitend und unheilbar. Erika Forster nickt teilnahmsvoll. Als ehemalige Präsidentin des Spitex-Verbandes des Kantons St. Gallen sei sie mit ähnlichen Schicksalen konfrontiert gewesen, erzählt sie, während sie das Frühstücksgeschirr in die Küche trägt. Umso wichtiger sei es, dass auch schwer Behinderte ihr Leben möglichst selbstbestimmt organisieren könnten. «Dass dies möglich ist, dafür ist Frau Müller ja der beste Beweis.» «Was soll ich jetzt machen?», will die Ständerätin wissen, nachdem sie den Eistee in den Kühlschrank gestellt hat. Schliesslich sei sie zum Schaffen und nicht zum Schwatzen gekommen. Die beiden Frauen grinsen sich an. «Wämmer nöd Du säge?», schlägt Erika Forster vor. Ein paar Minuten später kramt sie leise vor sich hin summend in einer Schublade auf der Suche nach einem Messer, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 23


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ASSISTENZ | 23

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Wie sichs gehört: Kompost in die Grünsammlung, Abfall in den Container.

Der Ball liegt nun beim Parlament

Text Almut Berger Bilder Jorma Müller

… verzichtet gerne auf WC-Papier.

Angenehme Dusche

> Der Bundesrat will die eigenverantwortliche Lebensführung von Behinderten fördern und dazu in der Invalidenversicherung einen Assistenzbeitrag einführen. Eine entsprechende Vorlage soll 2009 in die Vernehmlassung gehen und voraussichtlich 2010 im Parlament beraten werden. > Mit dem Assistenzbeitrag können Behinderte selbständig Dienstleistungen einkaufen, die sie zur Unterstützung im Alltag benötigen. Mittelfristig wird mit rund 4000 Bezügern gerechnet. Die erwarteten Kosten von jährlich 85 Millionen Franken sollen für die IV kostenneutral eingeführt werden. > Die Fachstelle Assistenz Schweiz (Fassis), Pro Infirmis und Agile bezeichnen den bundesrätlichen Entwurf als «ungenügend». Sie fordern den Einbezug von unmündigen Personen, also Kindern und geistig behinderten Erwachsenen. Umstritten ist auch, dass Angehörige nicht mit einem Assistenzbeitrag rechnen dürfen. www.assistenzbudget.ch / www.fassis.net

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Politisches Thema: Assistenzbeitrag

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Die Einführung des Assistenzbeitrags wird voraussichtlich in zwei Jahren im Parlament beraten. Brigitt Müller schluckt schwer. Ihr sei ein Stein vom Herzen gefallen, als der Bundesrat vor zwei Monaten das Eidgenössische Departement des Innern beauftragte, eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten. «Als ich damals meine Wohnung übernahm, habe ich mir geschworen, dass ich nie mehr zurück ins Heim gehe.» Und was sagen die beiden Frauen dazu, dass der Bundesrat die Assistenz aus finanziellen Gründen auf volljährige und mündige Behinderte begrenzen will, Kinder und stärker geistig Behinderte also davon ausgenommen werden sollen? Die Politikerin runzelt die Stirn. «Hauptsache, das Thema der Assistenz kommt

jetzt auf den Tisch.» Brigitt Müller sieht das ähnlich: Allfällige Korrekturen seien immer noch möglich. Eins ist für sie aber jetzt schon sicher: «Wenn das Parlament über den Assistenzbeitrag entscheidet, werde ich auf jeden Fall mit meinem Elektrorollstuhl nach Bern ins Bundeshaus reisen, um ein Zeichen zu setzen!» Eine Stunde später hat Erika Forster alle Punkte abgearbeitet: Die Fische im Aquarium sind gefüttert, die Blumen gegossen, der Briefkasten ist geleert. Jetzt bleibt nur noch, das Kompostkübeli in der Grünsammlung vor dem Haus zu entleeren und den Abfallsack im Container zu deponieren. «Und, wie habe ich mich als Assistentin gemacht?», will Erika Forster wissen, bevor sie in ihr Auto steigt, um ins Büro zu fahren. Brigitt Müller lacht. «Gar nicht schlecht fürs erste Mal.» Anschliessend steuert sie ihren schweren Elektrorollstuhl schwungvoll den Hang hinab in Richtung Migros – Einkaufen!

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um die Kartoffeln für den Zmittag zu rüsten. «Bis ich wieder gehe, weiss ich, wo alles ist, gell, Brigitt.»


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1. Tag Schweiz – Adria Fahrt über die Gotthardroute und durch die Po-Ebene, vorbei an Modena und Bologna, an die beliebte Küste der Adria. 2. Tag Adria – San Marino – Ancona Am Vormittag besuchen Sie San Marino, die kleinste Republik der Welt, und fahren anschliessend zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Am Morgen läuft Ihr Schiff in Igoumenitsa an der Nordküste Griechenlands ein. Sie fahren über Ioannina und über den Katara-Pass nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster wie Schwalbennester thronen. Auf einer Rundfahrt durch diese einmalige Landschaft besuchen Sie auch eines dieser geheimnisvollen Klöster. 4. Tag Kalambaka – Delphi – Saronischer Golf Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Am Nachmittag führt die Weiterreise über Theben an den Saronischen Golf, wo Sie die nächsten vier Nächte verbringen werden. 5. Tag Kanal von Korinth und Akrokorinth Sie fahren nach Akrokorinth, einem burgbewehrten Berg mit einer tollen Aussicht, bewundern den Kanal von Korinth, ein Meisterwerk der Technik, und besuchen den bekannten Ferienort Loutraki. 6. Tag Ausflug Athen Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der griechischen Hauptstadt Athen. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen der Stadt, den Präsidentenpalast und die davor stattfindende Wachablösung, sowie das Olympiastadion. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt Athens mit ihren vielen gemütlichen Restaurants. Danach kehren Sie an den Saronischen Golf zurück. 7. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutensten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischsten Hafenstädtchen. Sie besuchen darauf das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine vorzügliche Erhaltung und seine aussergewöhnlich gute Akustik. Danach Rückkehr ins Hotel auf einer grandiosen Panoramastrasse. 8. Tag Saronischer Golf – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peleponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Abend Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Linienschiff beziehen. 9. Tag Auf See Heute bleibt Ihnen der ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten, während Ihr Schiff Kurs auf Venedig nimmt. 10. Tag Venedig – Schweiz Ein grossartiges Schauspiel bietet sich Ihnen am Morgen, wenn Ihr Schiff, vorbei an der Piazza San Marco, in den Hafen von Venedig einläuft. Nach der Ausschiffung kehren Sie in die Schweiz zurück.

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26 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

«Swissness hat positive Kraft!»

«Mein Job macht Spass!», sagt die mächtigste Medienfrau der Schweiz über ihr Leben zwischen «Sternstunden» und «MusicStar». Ingrid Deltenre, Direktorin des Schweizer Fernsehens, über Quoten und Inhalte — und die Überwindung des «Finken-Fernsehens».

F

ernsehgebäude Leutschenbach, siebter Stock, 40-Quadratmeter-Chefbüro mit Parkettboden: Am Himmel hinter der grossen Fensterfront zieht ein soeben gestartetes Linienflugzeug eine Schlaufe in den Himmel, ein flacher TV-Bildschirm hängt mächtig an der Wand, das Pult ist perfekt aufgeräumt. Ingrid Deltenre serviert Mineralwasser und sprudelt selber wie ein Wasserfall – wenn auch diplomatisch, wie es sich für wichtige CEOs gehört. Persönliches ist ihr wenig zu entlocken – am Schluss des Interviews will sie, neugierig wie eine Journalistin, vom Interview-Team wissen, wie das SF-Programm gefällt. Ingrid Deltenre, Sie waren an der Premiere des «Schweizer» Bond-Films «Quantum of Solace» dabei. Wie hat er Ihnen gefallen?

Sehr gut, weil er eine ganz neue Machart aufweist. Ich mag BondDarsteller Daniel Craig sehr, ähnlich wie Sean Connery. Der neue Bond-Charakter – hart, zweifelnd, suchend – passt sehr gut in unsere Zeit. Wir finden, die Handlung ist dürftig, wie bei vielen Gefässen, die Quote machen. Hier eine Liste mit beliebten TV-Sendungen Ihrer Konkurrenz: «Bauer, ledig, sucht …», «Germany’s Topmodel», «Big Brother», «Millionärsshow» …

Sie können sich die Aufzählung schenken, ich will die gar nicht kommentieren …

Die Frage wäre gewesen: Hätten Sie gerne eine davon bei SF?

Wir sind gut positioniert – und wenn mir eine Sendung fehlen würde, ist sie nicht auf dieser Liste zu finden. Welche fehlt Ihnen denn?

Ich hätte gerne ein AuslandMagazin und einen brisanten Talk, wie ihn etwa BBC World macht. Ich hätte auch gerne mehr Geld für fiktionale Eigenproduktionen. Aber das steht derzeit nicht zur Diskussion. Zudem kommen diese Formate der privaten Sender bezüglich Publikumserfolg nicht an unsere Hits heran. Eine «Supermodel»-Show wird sicherlich von vielen geschaut, aber wir werden dieses Format nie machen. Es ist zwar qualitativ gut gemacht, gehört aber nicht zwingend zu unserem Konzept. Wie sieht Ihr Konzept aus?

Es hat mit Inhalten und Relevanz zu tun. Relevant sind wir, indem wir täglich das aktuelle politische, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Geschehen aufarbeiten und dem Publikum glaubwürdige Informationen liefern. Wir gehen fair mit den Protagonisten in den Sendungen um, entblössen sie nicht. Was ich gelungen finde, ist «SF bi de Lüt»: Auf moderne und frische Art inszenieren wir Volkskultur – spannend ists dazu noch! Auch «Die grössten Schweizer Hits» ist so etwas: Man versucht, über die klassischen Musikgrenzen hinweg eine Formel zu fin-

den, die Alt und Jung vor dem Bildschirm vereint. Dafür scheuen wir auch keine Experimente.

und SF 1 liegen Welten. Aber nennen Sie mir SF-Formate, auf die solch harte Worte passen?

Und riskieren ein Scheitern. Misserfolge haben Sie vor allem in der Unterhaltung immer wieder, wie es die Absetzungen von «Roter Teppich», «Black ’n’ Blond» und «Zart oder Bart?» beweisen.

«Deal or No Deal», da denken wir an «Finken-Fernsehen» — eine Wortkreation von Ihnen.

In der Unterhaltung ist das Risiko zu scheitern am grössten. Denn bei News und Sport hat man einen Anlass, über den man berichtet, in der Unterhaltung generiert man den Anlass selber. Die Zuschauer gewöhnen sich gerne an Serien wie «Lüthi und Blanc» und sind verunsichert, wenn sich da vieles verändert.

Stimmt. Aber apropos Zuschauerzufriedenheit und Veränderung: Wir lassen jedes Jahr eine repräsentative Imagestudie bei 1003 Zuschauern durchführen. Sie beurteilen die Qualität unserer Programme. In den letzten vier Jahren steigerten wir uns von der Note 4,7 auf 5,0. Da dürfen wir zufrieden sein, das freut mich.

Also kein Grund, um sich zu ärgern. Anders als in der deutschen TV-Landschaft, als Literaturpapst Reich-Ranicki die dünnen Inhalte kritisierte. Er sehe am TV nur «Clowns, Unsinn, Blödsinn, Dreck». Was löste das bei Ihnen aus?

Zum Teil hat er sicher recht, aber es gibt kein «das Fernsehen», wie es auch keine «die Zeitung» gibt. Zwischen Sendungen von RTL 2

Ich meinte damit das altbackene, langsame, ein wenig improvisiert wirkende Fernsehen. So war früher unser Image – das haben wir überwunden. Geblieben ist die Gemütlichkeit. Gemütlich, Finken — die SF-Zuschauer sind überaltert.

Bei SF 1 ist das Durchschnittsalter 58, auf SF 2 sinds 45 Jahre. Ich vermute, dass unser Publikum aus demografischen Gründen noch älter werden wird.

Das «Finken-Fernsehen» findet man ansatzweise doch wieder, bei «Landfrauenküche», bei «SF bi de Lüt». Aber was gut ankommt, ist dieses Swissness-Revival. Warum?

Die «Landfrauenküche» ist eine moderne, erfolgreiche Sendung, die die Schweizer Volkskultur in einer neuen Form zeigt. Wir hatten da eine gute Nase, nicht zuletzt auch mit «Music-Star» und «Die grössten Schweizer Hits». Wird diese Swissness unterstützt durch die Krise, also weg von der Globalisierung, zurück zur Scholle?

Nein, denn wir verlieren die Offenheit nicht. Diese Swissness hat LESEN SIE WEITER AUF SEITE 28


interview

INGRID DELTENRE | 27

Die Fernseh-Königin ist zufrieden: SF erhält gute Noten vom überalterten Publikum, und die Sendung «Landfrauenküche» kommt gut an.


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interview

INGRID DELTENRE

Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

KLEINE REBELLIN

nichts mit Rückständigkeit zu tun, sie ist eine positive Kraft: Wir zeigen Vielfalt und Reichtum. Wir sind keine Insel! Auch Sie nicht: Sie stehen oft als Person im Kreuzfeuer der Medien- und Zuschauerkritik.

Mit Medienkampagnen hatte ich anfangs schon Mühe, aber mittlerweile kann ich gut damit leben. Beim Einkaufen beispielsweise gibt es dafür oft positiven Zuspruch. Ich hinterfrage mich oft und bin offen für konstruktive Kritik. Was war Ihr grösster Fehler?

Ich wollte manchmal zu viel, etwa im Frühling 2007, als wir etliche neue Formate wie «Einstein», «Eco», «Leben live» und andere lancierten. Ich habe in meinem Enthusiasmus viele Leute überfordert – ich war nicht «bi de Lüt». Da gabs eine Abwehrbewegung beim Publikum. Welches ist Ihr grösster Stolz?

Es hat sich in den letzten Jahren viel verändert bei SF. Wir haben eine grosse Professionalität erreicht und auch eine innovationsorientierte Unternehmenskultur. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass wir die Abteilungsgrenzen überwinden und über alle Bereiche hinweg zusammenarbeiten. Beispiele bitte?

Nehmen Sie etwa das Eidgenössische Schwingfest, bei dem Unterhaltung mit Sport zusammenarbeiteten. Oder «Die grössten Schweizer Hits», wo wir Volksmusik mit HipHop verbinden. Wann fordern Sie die nächste Gebührenerhöhung?

Wir versuchen ständig, effizienter und wirtschaftlicher zu produzieren. SF ist im Übrigen nur zu rund 50 Prozent über Gebühren finan-

Deltenres Pläne: Sonntag bleibt auf SF 1 Schweizer Tag, aber parallel dazu gibts auf SF 2 internationale Serien.

«Ich habe viele Leute überfordert — ich war nicht ‹bi de Lüt›.» ziert. Leider verunmöglicht uns die Gesetzgebung eine noch höhere Selbstfinanzierung. Wir dürfen zum Beispiel keine Werbung auf dem Internet machen. 2004 sagten Sie: «Das Jahr der Wahrheit wird 2009.» Weshalb?

In den letzten fünf Jahren haben wir die Programmstrategie von SF 1 und SF 2 überarbeitet, Neues eingeführt und Bewährtes weiterentwickelt. Den Abschluss bildet Anfang 2009 das neue Wochenende auf SF zwei. Die Sendungen von Presse TV werden neu zielgruppengerechter hauptsächlich auf SF 1 programmiert, sodass wir am Samstag- und Sonntagabend auf SF 2 komplementäre Sendungen zu SF 1 programmieren können. Am Samstag vorwiegend attraktive Spielfilme, am Sonntag parallel zum Schweizer Sonntag auf SF 1 internationale Serien.

2010 ist wieder ein Sport-Jahr mit der Fussball-WM und den Olympischen Winterspielen. Dann wäre das ja ein idealer Zeitpunkt für Sie, sich zur Ruhe zu setzen?

Das ist kein Thema! Aber ich werde wohl kaum bis 65 hier arbeiten, es darf dann schon einmal wieder frischer Wind wehen. Solange Mitarbeiter und Verwaltungsrat hinter mir stehen, macht es mir grossen Spass! Interview Mathias Haehl und Almut Berger Bilder Gerry Nitsch

www.migrosmagazin.ch Wie «Tag und Nacht»: Wählen Sie die grössten Tops und Flops des Schweizer Fernsehens.

«Ich weiss, seit ich 18 bin, dass ich keine Kinder will», sagt die gebürtige Holländerin (48). Sie durfte «Spielhaus» schauen und genehmigte sich ab und zu unerlaubterweise «Aktenzeichen XY ungelöst». Als Studentin ging sie vier- bis fünfmal pro Woche ins Kino und wurde der Häuserbesetzerszene Baden/Wettingen zugerechnet. Die Klein-Rebellin wollte ursprünglich Affenforscherin werden und studierte biologische Anthropologie. Bei der SRG startete sie im Jahr 2000 als Chefin der TV-Werbungs-Akquisiteurin Publisuisse, wo sie schon vom grossen SRG-Internetportal träumte. Zuvor arbeitete sie beim Verlagshaus Ringier und beim Kreditkartenunternehmen Swisscard. Seit fünf Jahren ist Deltenre Chefin über knapp 1300 Angestellte, mit denen sie per Du ist. Sie verfügt über ein Budget von 500 Millionen und ein Salär von 350 000 Franken. Mit Sacha Wigdorovits, Medien- und PR-Mann, lebt sie in Zollikon ZH.

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Goran beleidigt Dies, o Freundinnen und Freunde

des geschriebenen Worts, ist eine Adventsgeschichte. Eine wahre, blöderweise. Denn es begab sich vor ein paar Tagen, dass der Hans vertöffelt wurde: auf dem Pausenplatz zusammengeschlagen von zwei Fünftklässlern und fünf Fünftklässlerinnen. Okay, kann vorkommen. Aber sieben gegen einen ist schon ein bisschen gääch, noch dazu, wenn die Angreifer allesamt drei, vier Jahre älter sind als der verprügelte Zweitklässler. Das findet auch Frau Blattmer, die Lehrerin meines Kleinen, der er nach der grossen Pause sein Ungemach berichtet hat, und steigt die Treppe ins Klassenzimmer der Fünfteler hoch. Auf ihre Frage, wer den Hans verhauen habe, gehen zu ihrem Erstaunen sieben Arme in die Höhe: «Ich!», «Ich!», «Ich!» Und auf ihr «Gaats no?» erhält sie zur Antwort: «Eymonn, Fraublattmer, är hätt ois produziert, monn! Är hätt fol Goran beläidigt!» Hans hat einen Buben namens Goran beleidigt? «Aber in eurer Klasse gibt es doch gar keinen Goran», sagt die Lehrerin. «Näimonn, Goran!», ertönts im Chor, «är hätt Goran beläidigt.» Bis sich herausstellt: den Koran soll Hansli beleidigt haben. Die heilige Schrift vieler seiner Schulhausgschpänli verhöhnt, mein Hansli? Ausgerechnet er, der als Multikultikrippenkind wusste, dass Muslime kein Söilifleisch essen, ehe er sprechen konnte?! Er, der mich, kaum konnte er dann sprechen, aufklärte, dass es nicht so wichtig sei, ob man dem lieben Gott nun Allah oder Liebgott oder Brahma oder wie auch immer sage? Er hat nun den Koran beleidigt? Ich kann es nur schwer glauben. Apropos religiöse Toleranz – als ihre bosnische Kameradin Nataša heuer am 7. Januar nicht ins Fussballtraining kam, weil bei Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

ihr daheim das orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert wurde, fand Anna Luna sogleich eine Erklärung, weshalb deren Weihnacht zwei Wochen nach der unseren stattfindet: «Die haben seinerzeit wohl einfach später erfahren, dass das Jesuskind zur Welt gekommen ist. Weil Bosnien ist ‹weisch wi› weit weg von Bethlehem!» Seither ahne ich, dass meine Kinder sich in Religion besser auskennen als in Geografie. Dennoch war ich betrübt, als Zürcher Lehrer beschlossen, die Weihnachtsgeschichte nicht mehr zu erzählen. Denn natürlich sollen Muslime, die hier leben, unsere Geschichten kennen. Wie auch wir ein bisschen etwas von ihrer Religion wissen sollten. Ohnehin sind die Motive in Bibel und Koran häufig dieselben, sagt Freund Widmer, und der kommt extrem draus beim Islam: Abra-

«In Religion kennen meine Kinder sich aus.» ham und Isaak; Noah und die Sintflut; der Auszug der Kinder Israels aus Ägypten, angeführt von Mose, verfolgt vom Pharao, und wie sich dann das Meer teilt … all diese Legenden erzählt auch der Koran. David, Salomo, Hiob, Jonas – das Personal ist hie wie da dasselbe, selbst Christus kommt im Koran vor. Nur leider wurde die Religion an unseren Schulen abgeschafft, und bis das neue vergleichende Fach eingeführt werden kann, brauchts halt ein neues Lehrmittel, und das dauert. Also fällt die Primarschulzeit meiner Kinder in eine Zwischenphase voller Missverständnisse. An Hanslis Schule stellte sich heraus, dass nicht er, sondern der Luc den Koran beleidigt haben soll, ein Erstklässler. Die Prügelfünfteler haben die beiden verwechselt; Luc ist dunkelhäutig und hat krauses schwarzes Haar, Hans ist blass und blond. Knapp daneben. Jetzt im Handel: Die Doppel-CD «Der Hausmann Live», Bestellung www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedli liest am 4. 12. in Solothurn und am 5. 12. in Menzingen ZG.

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Nachrichten aus der MIGROS

Reis bleibt weltweit das wichtigste Grundnahrungsmittel. Wegen der globalen Wirtschaftskrise geraten die Preise einzelner Reissorten auf dem Weltmarkt nun dennoch unter Druck.

Reis R Ernst Amstutz, Leiter der grössten Schweizer Reismühle Riseria: «35 Prozent des Reises, den die Migros verkauft, stammen aus Italien. Denn die Schweizer schätzen besonders den Risotto-Reis. Der Reis aus Italien ist aber von den gegenwärtigen Turbulenzen auf dem Weltmarkt kaum betroffen und bleibt teuer.»

Rohstoffpreise unter Druck

Auf dem Weltmarkt schwindet die Nachfrage nach Rohstoffen. Warum das nicht sofort zu Preissenkungen in den Läden führt, erklären Experten der Migros.

I

n den vergangenen Wochen hat die Welt eine wirtschaftliche Vollbremsung erlebt. Und weil die Menschen überall weniger konsumieren und produzieren, sinkt auch die Nachfrage nach wichtigen Rohstoffen wie Rohöl, Reis, Kaffee oder Hartweizen. Die Preise auf dem Weltmarkt brechen ein. In den Boomjahren, als Rohstoffe immer teu-

rer wurden, verfolgte die Migros stets eine klare Politik: Die Preisaufschläge sollten möglichst lange von den Kundinnen und Kunden ferngehalten werden. Was bedeutet das nun in Zeiten sinkender Rohstoffpreise? Kann die Migros jetzt sofort die Preise von Produkten senken? Vielfach müssen Grossverteiler wie die Migros ihre Rohstoffe

lange vor dem Verkauf der Endprodukte beschaffen. Das bedeutet, dass etwa Nahrungsmittel aus Hartweizen im Angebot sind, den die Migros noch zu hohen Preisen eingekauft hat. In solchen Fällen sind keine sofortigen Preisabschläge im Laden möglich. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 34

Kaffee K ff

Franco Näf, Migros-Bereichsleiter für den Einkauf von Kaffee, Kakao und Süsswaren: «Kaffee, den wir jetzt im Angebot haben, stammt noch aus der Zeit hoher Preise. Wir achten beim Einkauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität: Wir benötigen reife, aromareiche und ungebrochene Kaffeebohnen.»


m-aktuell

«Den Hartweizen beschaffen wir Monate vor dessen Verarbeitung, um Versorgungsengpässe und leere Ladengestelle unter allen Umständen zu vermeiden», erklärt Patrick Supan, der für den Migros-Genossenschafts-Bund sämtliche Einkäufe koordiniert. «Die Teigwaren, die wir heute verkaufen, bestehen grossteils aus Hartweizen, den wir im Vorjahr in Kanada und in den USA eingekauft haben. Damals waren die nordamerikanischen Ernten wegen schlechter Wetterbedingungen sehr mager, und die Preise explodierten.» Kompliziert ist die Situation auch beim Reis, dem weltweit wichtigsten Grundnahrungsmittel. «Die Schweizerinnen und Schweizer schätzen vor allem italienischen Reis, aus dem sich Risotto zubereiten lässt», sagt der Experte Ernst Amstutz. Er leitet im Tessin die Riseria, die grösste Reisveredelungsanlage des Landes, die zur Migros gehört. «Die Turbulenzen auf den Weltmärkten haben auf den staatlich subventionierten Reisanbau in Italien kaum Auswirkungen. Die Bauern dort können es sich leisten, ihren Reis in Silos einzulagern, statt ihn zu günstigeren Preisen zu verkaufen. Der Markt für RisottoReis bleibt daher eng.» Asiatischen Langkornreis hat die Migros im letzten Mai und Juni in grossen Mengen eingekauft, als die Preise noch sehr hoch waren. «Die Migros hat als Anzeige

ROHSTOFFE

Grossverteiler eine Versorgungspflicht gegenüber der Bevölkerung und kann daher nicht einfach auf tiefere Preise spekulieren», erläutert Amstutz. «Der Bund verlangt von uns – ähnlich wie beim Hartweizen und anderen Grundnahrungsmitteln –, grosse Mengen an Reis zu lagern.» Hinzu kommen die Transportwege und die aufwendige Qualitätskontrolle bei asiatischem Reis. Bis zu hundert Tage dauert es, bis der Rohstoff in der Schweiz eingetroffen ist. Dann wird der Rohreis für eine genaue Analyse 30 Tage lang in Quarantäne gehalten. Wegen all dieser Faktoren rechnet Experte Amstutz erst im nächsten Sommer mit günstigerem Reis in den Supermärkten.

Die Migros schont das Budget der Kunden Der Inbegriff des unerschwinglich teuren Rohstoffs war in den Jahren des Wirtschaftsbooms das Rohöl. Es wird auch für die Produktion von Pet-Flaschen benötigt, in denen die Migros viele Getränke anbietet. «Den ständig steigenden Pet-Preis haben wir in den Boomjahren jedoch gar nie auf die Kundinnen und Kunden abgewälzt», sagt Reto Signer, Bereichsleiter für den Einkauf von Getränken und Tiefkühlprodukten bei der Migros. «Wir haben auf einen Teil der Gewinnmarge verzichtet, um das Portemonnaie der Konsumenten zu schonen.» Michael West

Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Hartweizen

Patrick Supan, Koordinator sämtlicher Einkäufe beim Migros-Genossenschafts-Bund: «Heute verkaufte Teigwaren sind grossteils noch aus Hartweizen entstanden, den die Migros im Vorjahr in den USA und in Kanada eingekauft hat. Damals explodierten die Preise wegen Missernten in Nordamerika.»

Kakao

Bilder Gian Vaitl (4), Igor Ponti (1), bab.ch (2), Getty Images (1), Keystone (1), Masterfile (2)

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Sacha Zuberbühler, leitender Produktmanager bei Chocolat Frey: «Der Kakaopreis hat auf dem Weltmarkt nachgegeben, bewegt sich aber noch immer auf sehr hohem Niveau. Um Engpässe zu vermeiden, müssen wir uns langfristig mit Kakao eindecken und können nicht auf kurzfristige Marktpreisschwankungen reagieren.»

Erdöl

Reto Signer, MigrosBereichsleiter für den Einkauf von Getränken und Tiefkühlprodukten: «Der explodierende Erdölpreis hat in den vergangenen Jahren die Herstellung von Pet-Flaschen verteuert. Bei den Getränken in Pet-Flaschen hat die Migros diese Mehrkosten aber nie auf die Kunden abgewälzt.»


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Ahoi, ihr kleinen Landratten!

«Das Zelt» in Piratenhand: Moira Albertalli und Christian Knecht stehen mit dem Kindermusical «D’ Schatzinsle» das zweite Mal gemeinsam auf der Bühne. Als Schiffsjunge und Pirat streiten sie sich um einen legendären Schatz.

E

imol uf Schatzsuechi, Mammi, das wünsch i mir», flüstert Moira Albertalli in ihrer Rolle als Mädchen Kathy der Mutter zu. Diese liest der kleinen Kathy jeden Abend neue Geschichten von teuflischen Piraten und tapferen Seeleuten vor. Und kaum schliesst Kathy die Augen, ist sie inmitten von Piraten und deren Widersachern. Von nun an segelt sie als Schiffsjunge Jim über die Weltmeere, auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz von Kapitän Flint. Doch Jim und seine Schiffscrew sind nicht die Einzigen, die sich der Schatzsuche verschrieben haben. Immer auf ihren Fersen ist der von Christian Knecht gespielte «Long John Silver». Der gruslige Pirat möchte den Schatz unbedingt vor Jim und seiner Crew finden.

Hits von Adrian Stern und Michi von der Heide Christian Knecht und Moira Albertalli verkörpern die beiden Schatzsuchenden des Kindermusicals. Sie singen, tanzen und spielen sich auf Schwiizertütsch in die Herzen der Kinder – aber auch in diejenigen der Papis und Göttis im Publikum. Die Lieder, unter anderem von Adrian Stern und Michael von der Heide extra

für das Musical komponiert, gefallen Moira besonders: «Manche Kinder kommen als Piraten verkleidet in die Vorstellung und singen die Piratenlieder aus voller Kehle mit.»

Die Revuetänzerin und der Grafiker Moira, im Tessin aufgewachsen, ist für die Bühne geboren. Schon als kleines Mädchen trainiert sie fleissig Kunstturnen und kann später sogar mit dem Westschweizer Circus Starlight durch die Schweiz touren. «Danach gab es kein Zurück mehr. Ich hatte Bühnenluft geschnuppert und wollte nicht mehr darauf verzichten», erzählt Moira mit glänzenden Augen. So absolviert sie eine Musicalausbildung an der Abraxas Musical Akademie in München. Nebenbei macht sie sich in der Show «Oh La La!» im Tessin einen Namen als Revuetänzerin und ergattert in Deutschland die Hauptrolle als «Roxie» im Stück «Chicago». Auch Christian Knecht, im Aargau aufgewachsen, hat sein Wissen teilweise im Ausland erworben. Ihn hat der Weg nach Paris geführt, wo er eine Theaterausbildung absolvierte. «Ich war früher der typische Pausenclown, heute spiel ich den gegen Gage»,


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Nachrichten N achric chte en aus aus der der MIGROS MIGROS

Moira als Schiffsjunge Jim (im Ausguck) und Christian (Mitte) als Pirat.

50 Tickets für «D’ Schatzinsle» zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost jeweils zehn Tickets für «D’ Schatzinsle»: > Mittwoch, 17. Dezember im Bernhard Theater in Zürich > Sonntag, 15. März 2009, «Das Zelt» in Wettingen > Sonntag, 10. Mai 2009, «Das Zelt» in Aarau > Sonntag, 24. Mai 2009, «Das Zelt» in Basel > Sonntag, 21. Juni 2009, «Das Zelt» in Biel Teilnahme per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 560 039 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und die gewünschte Vorstellung.

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RO

sagt er neckisch. Moira, die bereits beim «Dschungelbuech» mit Christian auf der Bühne stand, bestätigt: «Wir lachen sehr viel hinter der Bühne.» Auch bei Christian zeichnete sich der zukünftige Weg bereits früh ab. «In der Schule konnte ich singen und malen, sonst nichts», gibt er augenzwinkernd zu. Doch bevor es Christian auf die Bühne zog, wollte er etwas Richtiges erlernen. So machte er eine Lehre als Grafiker. In diesem Beruf ist er noch heute tätig. Mit seiner Grafikfirma Vasistas hat er sich neben der Bühne ein zweites Standbein erarbeitet: Er fotografiert und gestaltet Theaterplakate und Programmhefte. «Da ich selber Theater mache, spreche ich dieselbe Sprache wie die Auftraggeber. Das macht vieles einfacher», sagt Christian. So hat er auch das Werbematerial zur «Schatzinsle» geschaffen. Nach der Show geben Moira und Christian fleissig Autogramme. Christian, der kurz zuvor als grusliger «Long John Silver» einbeinig über die Bühne humpelte, hat plötzlich wieder zwei Beine. «Die Kinder vergewissern sich manchmal sogar mit einem Zwick, ob das Bein echt ist. Für dumm verkaufen lassen sie sich nicht.» Cinzia Venafro

ZE LT

In Zivil: Im Kindermusical «D’ Schatzinsle» singen sich Moira und Christian in die Herzen der Kinder.


13. Twerenbold-Musikreise Di 17.02. bis Mo 23.02.2009

Glanzlichter

«Wo viel geboten wird, erlebt man auch viel». – Unter diesem Motto organisiert Twerenbold begleitete Musikreisen mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Diese Reiseformel ermöglicht Ihnen viel individuellen Spielraum, ohne dabei auf organisierte Musikanlässe sowie gesellschaftliche Kontakte verzichten zu müssen. Musikalisch präsentieren wir Ihnen auf dieser Reise einige ausgewählte Highlights. Beethovens einzige Oper «Fidelio» in der Semperoper Dresden, die Dresdner Philharmonie dirigiert von Sir Neville Marriner in der ehrwürdigen Frauenkirche und «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss in der Staatsoper Unter den Linden Berlin. In Leipzig bietet sich die Möglichkeit die 10 Tenöre mit ihrem Nostalgica-Programm* mit bekannten Melodien aus Oper, Film und Musical zu sehen. * fakultativ

Semperoper Dresden

Brandenburger Tor Berlin

Ihr Reiseprogramm

Staatstheater Nürnberg Sonderkonzert der

Nürnberger Symphoniker Werke von Beethoven und Rachmaninow

Semperoper Dresden

«Fidelio» Oper in 2 Akten von Ludwig van Beethoven

Frauenkirche Dresden Konzert der

Dresdner Philharmonie Dirigent Sir Neville Marriner Werke von Haydn, Mozart und Finzi

Staatsoper Unter den Linden Berlin

«Der Rosenkavalier» Komödie für Musik in 3 Aufzügen von Richard Strauss

1. Tag, Di 17. Feb.: Schweiz – Dresden. Anreise via Bregenz, Ulm, Nürnberg, Chemnitz nach Dresden. Zimmerbezug und Abendessen im gebuchten Hotel. 2. Tag, Mi 18. Feb.: Ausflug Görlitz. Fahrt via Bautzen nach Görlitz. Die Europastadt am östlichen Rande der Oberlausitz überrascht mit einer lebendigen historischen Altstadt. Verwinkelte Gassen, reich verzierte Fassaden, weiträumige Hallenhäuser, massive Befestigungsanlagen und ehrwürdige Kirchen versetzen uns auf einem geführten Stadtrundgang zurück in die Vergangenheit. Gemeinsames Mittagessen in einem typischen Altstadtrestaurant und Zeit zur freien Verfügung. Rückkehr nach Dresden und musikalischer Höhepunkt in der Semperoper: Semperoper Dresden, 19 Uhr «Fidelio» – Oper in 2 Akten von Ludwig van Beethoven Orchester: Sächsische Staatskapelle 3. Tag, Do 19. Februar: Fakultativer Ausflug Leipzig. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Leipzig. Schon im Mittelalter war die Stadt ein berühmter Handelsplatz; sie ist bis heute eine bedeutende Handelsmetropole mit einem grossen kulturellen Erbe geblieben. Hier lebten und arbeiteten Bach, Mendelssohn, Schumann und Wagner. Auf einer kurzen Rundfahrt werden uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nähergebracht. Danach gemeinsames Abendessen im Auerbachs Keller. In Goethes Drama Faust spielt hier die Szene, in der Faust von Mephisto überlistet wird. Abends Besuch des Gewandhauses mit seiner ausgezeichneten Akustik: Fakultativ: Gewandhaus zu Leipzig, 20 Uhr Konzert der 10 Tenöre Programm: Nostalgica – A Journey of Musical Memories 4. Tag, Fr 20. Feb.: Dresden. Das Stadtbild Dresdens wird geprägt von historischen Baudenkmälern wie der Semperoper, der Frauenkirche, der Hofkirche und dem Zwinger, einer kunstvollen Barockanlage, in der sich

heute mehrere Museen befinden. Aufgrund der stilvollen Neugestaltung während des 18. Jahrhunderts wird Dresden auch als Florenz des Nordens bezeichnet. Unter kundiger Führung lernen wir die bewegte Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Residenzstadt kennen. Nachmittag zur freien Verfügung für individuelle Besichtigungen. Nach dem frühen Abendessen musikalischer Leckerbissen in der Frauenkirche: Frauenkirche Dresden, 20 Uhr Konzert der Dresdner Philharmonie Dirigent: Sir Neville Marriner Werke von: Haydn – Symphonie Nr. 96 «Miracle» Mozart – Exsultate, jubilate Maurerische Trauermusik Finzi – Dies Natalis 5. Tag, Sa 21. Feb.: Dresden – Berlin. Fahrt von Dresden nach Berlin. Der heutige Tag steht zur freien Verfügung für individuelle Entdeckungen. Die pulsierende Metropole Berlin vereint modernes Grossstadtleben und Geschichte wie kaum eine andere Stadt. Unzählige Museen, Kunstgalerien und Einkaufsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Am Abend Glanzpunkt in der Staatsoper Unter den Linden: Staatsoper Unter den Linden Berlin, ca. 18 Uhr «Der Rosenkavalier» Komödie für Musik in 3 Aufzügen von Richard Strauss Musikalische Leitung: Asher Fisch 6. Tag, So 22. Feb.: Berlin und Potsdam. Auf einer Rundfahrt lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Berlin kennen. Wir sehen den Alexanderplatz, das Nikolaiviertel, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, das Reichtagsgebäude und vieles mehr. Anschliessend Fahrt nach Potsdam, das auch «Versailles von Berlin» genannt wird. Die Hohenzollern errichteten hier eine Reihe von Schlössern, die inmitten von ausgedehnten Parkanlagen entlang der Havel und ihrer Seitenarme stehen. Geführte Besichtigung der Altstadt und Führung durch das Schloss Sanssouci. 7. Tag, Mo 23. Feb.: Berlin – Schweiz. Rückfahrt via Leipzig, Nürnberg, Ulm, Bregenz zurück zu den Einsteigeorten.


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1. Tag, So 15. Feb.: Schweiz – Nürnberg. Anreise via Bregenz, Ulm nach Nürnberg. Zimmerbezug und Abendessen im gebuchten Hotel. 2. Tag, Mo 16. Feb.: Nürnberg. Auf einer geführten Besichtigung lernen wir Nürnberg besser kennen. Nürnberg besticht nicht nur als moderne Grossstadt und zweites Wirtschaftszentrum Bayerns, sondern auch als Stadt mit einer reichen Geschichte. Noch heute zeugen zahlreiche Bau- und Kunstwerke der ehemals Freien Reichsstadt Nürnberg vom Glanz vergangener Jahre. Am Abend erwartet uns folgendes Programm im Opernhaus: Staatstheater Nürnberg, 20.00 Uhr Sonderkonzert der Nürnberger Symphoniker Dirigent: Jörg-Peter Weigle Solist: Peter Rösel, Klavier Werke von – Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus, Ouvertüre, Symphonie Nr. 5 Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 3. Tag, Di 17. Feb.: Nürnberg – Lichtenstein – Dresden. Heute verlassen wir Nürnberg und fahren nach Lichtenstein zum Daetz-Centrum. Hier erwartet uns eine faszinierende Besichtigung durch die Welt der Holzbildhauerkunst im ersten Kompetenz- und Bildungszentrum für internationale Holzbildhauerkunst. Anschliessend Weiterfahrt nach Dresden. Zimmerbezug und Abendessen im gebuchten Hotel. 4.–9. Tag, Mi 18. Feb. bis Mo 23. Feb.: wie 2.–7. Tag Programm Dresden – Berlin. Preise pro Person Fr. 9 Tage im Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittelklasshotels 1850.– 9 Tage im Königsklasse-Luxusbus Unterkunft in Erstklasshotels 2350.– Zuschlag Flug Berlin–Zürich (anstelle Bus-Rückreise und Hotelübernachtung) 160.– Reisedaten 15.02.–23.02. Sonntag – Montag 15.02.–22.02. Sonntag – Sonntag (mit Rückflug ab Berlin) Unsere Leistungen Fr. Alle Leistungen gem. 7-Tage-Programm, plus zusätzlich: 2 Übernachtungen in Nürnberg Mahlzeiten: 2 × Frühstücksbuffet / 1 × Abendessen Geführte Stadtbesichtigung in Nürnberg Eintritt und Führung Daetz-Centrum Lichtenstein Kulturprogramm: – Nürnberger Symphoniker, Staatstheater Nürnberg, Kat. 4 – «Fidelio», Semperoper Dresden, Kat. 4 – Dresdner Philharmonie, Frauenkirche Dresden, Kat. 4 – «Rosenkavalier», Staatsoper Unter den Linden, Kat. 4 Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschläge – in Komfortklasse 300.– – in Königsklasse 360.– Kartenzuschläge (pauschal, alle 4 Vorstellungen) – Kat. 3 65.– – Kat. 2 160.– – Kat. 1 255.– ■ ■ ■

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40 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Produkte aus der Migros > WEIHNACHTEN

S端sses backen f端r

Selbst gemacht ist es am besten Teig von Hand zu kneten macht Koch Ueli bedeutend mehr Spass, als alle Zutaten in eine Maschine zu geben. Wichtel Dirk st辰ubt das Mehl derweil nicht nur 端ber das Wallholz.


schaufenster Nr. 47 Basteln und Dekorieren

Nr. 48 Baumschmuck Nr. 49 Guetsli und und Lichterketten Pralinen

Nr. 50 Geschenke

Nr. 51 Festtagsmenü

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Nr. 52 Sélection und Last-Minute-Geschenke

Schleckmäuler

Backen macht Spass — aber nicht immer dieselben Mailänderli und Brunsli. Deshalb backen Wichtel Dirk und Koch Ueli dieses Jahr Orangen-Pinienkern-Sterne und Schoko-Marzipan-Rollen. Und auch die Diamant-Pralinen gelingen prächtig.

Bilder Dirk Lässig Kay Herschelmann, Styling Marlise Isler, Hair & Make up Barbara Grundmann, Köchin Andrea Pistorius, Setdesign Markus Härdi

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 42

Pinienkern-Sterne kann man einzeln geniessen — oder geschichtet mit Orangenmarmelade.

Orangen-Pinienkern-Sterne (ergibt ca. 80 Stück) 145 g Rohzucker, gemahlen 3 Bio-Orangen 150 g Pinienkerne 500 g Mehl 1 TL Backpulver 2 Eier 300 g weiche Butter 2 Beutel Bourbon-Vanillezucker 2 TL Lebkuchengewürz 3 EL Zucker beiseitestellen. Von 2 Orangen die Schale abreiben. Pinienkerne ohne Fett rösten und im Cutter fein mahlen. Beides mit den restlichen Zutaten zusammen zu einem Teig kneten. 2 Std. kühl stellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Teig 5 mm dick auswallen und Sterne ausstechen. In der Ofenmitte ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen. Von der dritten Orange mit einem Zestenmesser die Schale abziehen. Orangenzesten mit 0,5 dl Wasser und beiseitegestelltem Zucker in einem Pfännchen sirupartig einkochen. Guetsli mit den Zesten dekorieren und diese erstarren lassen. Mit Puderzucker bestreuen. Tipp: Die Guetsli wie Spitzbuben mit Orangenmarmelade zusammenkleben.


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Mischen und kneten, formen und backen

F

eure mal kräftig ein, der Ofen muss richtig heiss sein fürs Guetslibacken», bittet Koch Ueli den Wichtel Dirk, «sonst zerlaufen die Guetsli, bevor sie anbacken.» Der eilt schnell zum Ofen, denn er mag formvollendete Sterne. Schliesslich hat er beim Ausstechen des Pinienteigs die Sternform extra in Puderzucker getaucht, damit der Teig nicht klebt. «Mehl wäre billiger gewesen», brummt der Koch, doch Dirk widerspricht: «Mehl hinterlässt weisse Ränder auf den Guetsli, Puderzucker nicht.» Auf welcher Höhe er das Blech einschieben soll, will Dirk wissen. «Flaches Gebäck wird in der Mitte des Ofens gebacken. Bei einem Umluftofen ist das allerdings egal,

da können zwei bis drei Bleche voller Guetsli gleichzeitig gebacken werden», antwortet Koch Ueli und ergänzt: «Und man muss bei Umluft den Ofen erst noch 15 bis 25 Grad weniger heiss einstellen.» In der Hinsicht – und nur in der – findet er es schade, dass die Uhren in Romainmôtier etwas langsamer ticken und er mühsam ein Blech nach dem andern in seinen Ofen einschieben muss. «Doch wozu die Eile», sagt er sich, «es ist doch Weihnachtszeit, da will ich beim Guetslibacken jede Sekunde geniessen.» Dirk grinst, mit diesem Credo ist er absolut einverstanden. Er hat sich zum Arbeiten tief in die Kissen gesetzt, taucht Aprikosen

und Apfelringe in warme Schokolade, gibt Streusel und Kokosraspel drauf, assistiert von Steve. Der wird allerdings von Koch Ueli bald weggerufen, damit er das Schmelzen der weissen Schokolade überwache. Denn ist das Wasserbad zu heiss, gerinnt sie sofort. Dies wäre schade, denn die mit Amaretto getränkten Trockenkirschen passen wunderbar zur weissen Schokolade. Alles gelungen. Nun können Guetsli und Pralinen in Dosen und Cellophansäckli abgefüllt und bis Weihnachten versteckt werden. Damit niemand in Versuchung gerät. Ruth Gassmann LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44

Bald ist Samichlaus chlaus

So macht arbeiten Spass! SchokoladenFondue-Set, diverse Farben, Fr. 12.90* * Solange Vorrat erhältlich.

Trockenfrüchte mit Schokoladenmantel Helle und dunkle Kuvertüre schmelzen. Früchte zur Hälfte in die Schokolade tunken, dann kurz in die farbigen Dekorationen drücken. Auf Backtrennpapier trocknen lassen.

Weitere Zutaten: Apfelringe, Aprikosen Pflaumen Kokosraspeln gerösteter Sesam farbige Zuckerperlen

Die Magd Brigitte und d Koch Ueli freuen sich über die Ankunft des Esels, der ihnen die ersten sse bringt. Clementinen und Nüsse der schälen Ungeduldig wie Kinder ne der saftigen die beiden gleich eine Früchte. Clementinen, Erd- und Baumnüsse, saisonale Preise

Clementinen und Nüsse sse gehören zu Weihnachten ten wie der Schmutzli zum m Samichlaus.


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GUETSLI UND PRALINEN | 43

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(ergibt ca. 36 Stück)

50 g Sélection Mélange de baies (getrocknete Kirschen und Sultaninen) 2 EL Amaretto 300 g weisse, dunkle oder Milchschokolade 2 TL frisch gemahlener SélectionBlüten-Kandiszucker Hitzebeständige Eiswürfelbehälter aus Plastik oder Silikon Mélange de baies grob hacken und mit Amaretto beträufeln. 1 Stunde ziehen lassen. Schokolade in grobe Stücke teilen und ganz langsam in einem nicht zu heissen Wasserbad schmelzen. Blüten-Kandiszucker unterheben. Eiswürfelförmchen zur Hälfte mit Schokolade füllen, ½ TL Fruchtstücke darauf verteilen und etwas eindrücken. Danach mit Schokolade auffüllen. Für ca. 20 Minuten ins Gefrierfach geben. Pralinen aus den Formen klopfen. Gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Gekühlt geniessen. Tipp: Bei zu hoher Temperatur des Wasserbads gerinnt die weisse Schokolade leicht. Anstelle von weisser dunkle oder Milchschokolade verwenden. Für Kinder Amaretto weglassen.

Schoko-Diamant-Pralinen mit einem geheimen Innenleben. Sc


44 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Trennen, was nicht zusammengehört Hilfe! Die duftenden, wunderschönen Guetsli kleben am Blech. Und das nur, weil das Backtrennpapier vergessen wurde. Schade, denn das praktische Papier trennt nicht nur, es macht auch das Einfetten und Putzen des Bleches überflüssig. Und auf ihm lässt sich jeder Teig ohne Bemehlen auswallen, und ausgekühlte Schokoladendekorationen lösen sich leicht. Tangan-Backtrennpapier, Rolle, 15 m x 33 cm, Fr. 2.80, 24 Bogen, 42 x 33 cm, Fr. 2.20, Dauer-Backtrennfolie, 40 x 33 cm, Fr. 4.80

Schoko-Marzipan-Kokosrollen (ergibt ca. 60 Stück) 2 Eier 400 g Weissmehl 3 EL Kakaopulver 200 g Puderzucker 300 g Butter Der 3,30 1 Prise Salzmal 2,20 Meter grosse Adventskalender 320 g grünes Marzipan Jute wurde mit 6 aus EL Kokosstreusel bestückt und 2 24 EL Filzsäcken Zucker mit weihnächtlichen Dekoelementen verziert. Eier trennen. Eigelb, Weissmehl, Kakaopulver, Puderzucker, Butter und Salz zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie 20 Min. kühl stellen. Teig halbieren. Zwischen 2 Blättern Backpapier ca. 3 mm dick zu zwei identischen Rechtecken auswallen. Marzipan

Hoch hinaus

ebenfalls zwischen Backpapier etwa gleich gross auswallen. Eine Teigplatte oben mit Eiweiss bestreichen und die Marzipanplatte drauflegen. Diese ebenfalls mit Eiweiss bestreichen. Zweite Teigplatte darauflegen. Wieder mit Eiweiss bestreichen und mit je 2/3 Kokos und Zucker bestreuen. Platte halbieren und beide einzeln von der breiteren Seite her aufrollen. 20 Min. kühl stellen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Rollen nochmals mit Eiweiss bestreichen und im restlichen Kokos-Zucker wenden. In 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf das Backpapier legen und in der Ofenmitte 10—12 Minuten backen.

Die Schoko-Marzipan-Kokosrollen sind farbenfrohe Mitbringsel.


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GUETSLI UND PRALINEN | 45

Wettbewerbsfrage:

Was bin ich?

❏❏❏❏ Dosen, so schön wie Wundertüten

Eine Minidose für 4 Pralinen, eine mit Bild für die Lieblingsguetsli und eine als Schneemann oder als Lokomotive getarnte für die Kleinsten. Ob in Rot, Grün, Schwarz, in Weiss, Gold oder Silber — an Dosen darf es an Weihnachten nicht fehlen. Denn sie sind immer noch der beste Aufbewahrungsort für feine Guetsli. Eine weisse Papierserviette schützt die Köstlichkeiten vor Bruch, getrocknete Orangenschalen vor dem Hartwerden. Dosen, diverse Sujets, ab Fr. 3.90

Dank Backtrennpapier kann Wichtel Peter problemlos ein Guetsli vom Blech stibitzen, die Magd bemerkt es aber trotzdem.

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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ie taufrischen Produkte aus dem Migros-Salatgarten sprechen auch im Winter für sich. Sie werden nach der Ernte gleich verpackt und schnellstmöglich auf die Reise ins Verkaufsregal geschickt. Und damit für die Kunden glasklar ist, wie frisch ihr Salat tatsächlich ist, wird er auch noch datiert. Die M-Data «Abgepackt am» und «Verkaufen bis» sorgen für Transparenz und garantieren Frische. Aber muss der Salat deswegen in einen geschlossenen Beutel? Diese Art der Verpackung hat einen entscheidenden Vorteil: Der geschlossene Beutel gleicht die Feuchtigkeit des Salats besser aus, sodass dieser länger frisch bleibt. Vor dem Genuss muss er noch einmal gewaschen werden.

Bild Caludia Linsi

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

s schaufen schaufenster cha en

HEIDI | 49

Unverfälscht Heidi-Produkte sind ein Stück Heimat. Und Heimat verbindet. Vor allem wenn sie so gut schmeckt. Das Geheimnis liegt auf der Alp und im Regal der Migros.

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Bild Lotti Bebie

lp Öhi muss man nicht sein, um die guten HeidiBergspezialitäten zu mögen. Etwas Appetit braucht es aber schon. Doch der kommt von alleine, kaum ist das Fleisch auf dem Tisch. Kein Wunder bei diesen Düften. Das Fleisch stammt von Schweinen und Rindern aus den Bergregionen, sein spezielles Aroma bekommt es von den Kräutern und dem Salz von der Alp und der traditionellen Trocknung in der frischen Bergluft. Wer sich nicht zwischen Heugade-Rohschinken, Wildheuer-Salsiz, Sennenmöckli, Alpkräuterspeck oder Berg-Bündnerfleisch entscheiden kann, kauft sich den Querschnitt – ein ZvieriPlättli vom Alp Öhi. Schmeckt auch in der Stadt, ohne Alpenluft. MJ

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Epica

Captiva


Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Tutto bene mit Anna’s Best Antipasti-Packung öffnen — und schon riechts würzig fein nach Dolcefarniente.

D

Bild Simone Vogel

ie Tage werden kürzer, die Apéros länger. Es sind die guten, unbeschwerten Momente im Alltag. Gerade in der hektischen Weihnachtszeit. Mit Freunden und Freuden reden, diskutieren, lachen, sich einige scharfe Oliven gönnen oder mehr – und getrocknete Tomaten. Und … Kurz, das Antipasti-Sortiment von Anna’s Best bietet viel Genuss ganz ohne Kochen. Na ja, die Cocktails muss man schon noch selber machen. Und falls die Gäste nicht alles wegputzen, sorgen die praktischen, wieder verschliessbaren Plastikschalen für bleibende Qualität. Der Anfang für den nächsten Apéro ist also gemacht. MJ Getrocknete Tomaten mit Basilikum, 100 g, Fr. 4.60* Oliven mit Weichkäse, 150 g, Fr. 4.90* * Im Kühlregal erhältlich.

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ANTIPASTI | 51


52 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Gruss vom Starker Kaffee …

… in modernem Design: Die Delizio-Kaffeekapseln wurden neu verpackt. Im Blickpunkt steht dabei der Stärkegrad des Kaffees – damit sofort klar ist, worauf man sich einlässt. Übrigens: Die Sorten Leggero und Fortissimo gibt es neu auch in der 24-Kapsel-Packung.

Delizio Etiòpia, 12 Kapseln, Fr. 4.60* Delizio Leggero und Fortissimo, 24 Kapseln, je Fr. 9.10* *Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Für eine Form von ca. 26 cm Durchmesser > 4 Lauchstangen (ca. 800 g) in 1 cm dicke Ringe schneiden. Alles in 25 g Butter bei kleiner Hitze 5 Minuten dünsten, salzen, pfeffern. Mit 1 dl Bouillon ablöschen und bei grosser Hitze ganz einkochen lassen. Auskühlen. Ca. Fr. 3.20 > Ofen auf 180 Grad vorheizen. 1 achteckig ausgewallten Blätterteig à 270 g samt Papier in die Form legen. Boden einstechen. 3 EL gemahlene Mandeln daraufstreuen. Lauchringe darauf verteilen. 50 g Gorgonzola in Stücken über den Lauch verteilen. Auf der untersten Rille 10 Minuten backen. Ca. Fr. 3.65 > 3 Eier mit 2,5 dl Milch verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, über die Quiche giessen. In 30—40 Minuten fertig backen. Ca. Fr. 1.85

+ +

Prost! Mit diesem alkoholfreien «Chlöpfmost» können die Kleinen wie die Grossen auf die Festtage anstossen. Tipp: Mixen Sie die Weihnachtsbowle dieses Jahr mit Perldor statt Prosecco. So kann jeder ohne schlechtes Gewissen ein zweites Glas geniessen.

Tipp: Vor dem Servieren mit Mandelsplittern bestreuen.

Perldor Classic oder Rosé, 75 cl, je Fr. 4.30* Perldor Doux, 75 cl, Fr. 4.90*/** Perldor Lychee, 75 cl, Fr. 4.70* Disney Proseccoli, 75 cl, Fr. 4.30**

Die Preise können regional variieren.

* Nur saisonal erhältlich. ** Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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Samichlaus

NEWS | 61

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Advent,Advent … Dieses Jahr verschenkt der Samichlaus nicht nur Mandarinen und Nüsse, sondern gleich seine rote Mütze. Zur Freude aller jungen Schleckmäuler ist sie prall gefüllt mit feinster Milchschokolade und wärmt zudem an kalten Wintertagen Kopf und Herz. Auch die Grossen dürfen sich freuen: Die beliebte Giandor- und Mahony-Schokolade gibts jetzt auch als Baumund Päcklischmuck. Frey-Kids-Chlausmütze mit Milchschokolade (ohne Dekoration), 200 g, Fr. 7.80 Giandor-TannzapfenBaumbehang, 200 g, Fr. 6.80 Mahony-Chläuse-Baumbehang, 215 g, Fr. 6.80

Zu Weihnachten Die Sizilianer sind Herzensbrecher und Verführer. Mit ihren Köstlichkeiten aus Bronte-Pistazien, Avola-Mandeln und den Blüten der Zagara-Orangen stellen sie süsse Genüsse her, die ihresgleichen suchen – und verführen. Kurz, mit diesem etwas anderen Weihnachtsguetsli macht man sich selbst oder seinen Freunden eine kleine kulinarische Freude. Sélection Paste di Mandorla assortita, 250 g, Fr. 14.50* * Nur saisonal erhältlich.

…die erste Kerze brennt. Bei mir brannte sie auch. Nur nicht auf dem Adventskranz, sondern im Kerzenständer meiner Oma. Ohne Weihnachtsgebäck, dafür mit einem Glas Portwein und etwas Blue Stilton (englischer Blauschimmelkäse). Nur, gestern war ich emotional weit weg vom Advent. Noch am Mittag leuchteten meine Augen beim Anblick eines Haggis, der auf der silbernen Platte serviert wurde. Haggis? Das ist kein Chrömli, sondern die schottische Urwurst schlechthin, die sich die Schotten an speziellen Tagen zu Gemüte führen. So auch am 30. November, an ihrem Nationalfeiertag, dem St. Andrews Day. Natürlich mit Whisky, Ale und Dudelsack – wunderschön. Doch zurück zu Advent und Gebäck. Da werde ich immer wehmütig, wenn ich an die Gusto-HaferflockenChrömli meiner Oma denke. Wurden sie beim Backen flach statt hoch, dann schmeckten sie am besten, auch wenn sich meine Oma darüber fürchterlich aufregte. Tempi passati. Keine Oma mehr, kein Rezept, keine Chrömli. Oder können Sie mir da weiterhelfen? martin. jenni@migrosmagazin.ch


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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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ENERGIESPARLAMPEN | 65

Wen lässt das Klima kalt?

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Reden ist Silber, Handeln ist Gold: Die Migros machts vor und setzt auf umweltschonende Energiesparlampen von Osram. Machen Sie mit!

E

in paar Energiesparlampen allein können die globale Erderwärmung und die Eisschmelze in der Arktis nicht aufhalten. Trotzdem: Wer auf energiesparendes Licht umsteigt, reduziert den CO2-Ausstoss und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die dimm-

baren Halogen-Energy-Saver-Lampen von Osram verbrauchen 30 Prozent weniger Strom und leuchten doppelt so lange wie eine herkömmliche Glühbirne. Bei den Energiesparlampen sind es sogar 80 Prozent Energieersparnis bei einer bis zu 15-mal längeren Lebensdauer. So schonen die Leucht-

mittel nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskasse. Energiesparlampen können in jeder Migros-Filiale als Sondermüll, Halogenlampen über den Hausmüll entsorgt werden. Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter www.migros.ch/ leuchtmittel. YC

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember zember zem ber 20 2008 08

FASHION BY MIGROS

NEWS | 67

RAPPENSPALTE

Hoch hinaus

hlt sich Im Schneegestöber fühlt Fabian (10) wohl. Dick eingehon vor packt, zieht es ihn schon ge. Weihnachten in die Berge. Der Schüler verbringt seine Freizeit als Skispringer. «Auf nsiedeln die Profischanze in Einsiedeln ht habe ich mich noch nicht nge ich getraut, trotzdem springe » schon beachtlich weit.» Viel Erfolg wünschen wir dem elleicht mutigen Knirps, der vielleicht eger schon bald zum Überflieger wird.

Saubere Zukunft

Dank neuster Technologie ist der Autoscheibenreiniger Vitro Clean VOC-frei. Dies schont die Umwelt, da keine die Ozonschicht schädigenden Stoffe abgegeben werden. Strassenschmutz und Öl werden ruckzuck entfernt, und auch Frost hat keine Chance.

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Bianca Bauer (19) Die schöne Berufsmaturandin aus Dintikon AG wurde in der Castingshow auf 3+ zum «Supermodel 2008» gekürt.

Bianca Bauer, womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit guten Schulnoten. Für eine Sechs gab es von meinem Vater zwei Franken.

Wo essen Sie am liebsten?

Im «Tibits» in Zürich. Ich mag Lokale mit reichhaltigen Buffets, wo ich mir so viel nehmen kann, wie ich mag. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Schraube locker?

«Wer sucht, der findet» war gestern. Ab sofort steht der Hobbyhandwerker bei Do it + Garden Migros innert Kürze vor dem Ersatzteil, das er braucht. Möglich macht es das raffinierte Farbleitsystem von bestaPAC. Schon von Weitem ersichtlich, führt im Laden eine farbige Blende zum gewünschten Sortimentsbereich. Und robust verpackt sind die Produkte auch: Sogar ein Fall aus grosser Höhe bringt die stapelbaren Schachteln nicht zum Bersten.

Für echten Pelz. Ich bin ganz entschieden gegen die brutalen Tierzuchtfarmen. Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Mein Meerschweinchen Lucifer.

Was ist definitiv zu teuer?

Jede Farbe steht für einen Teilbereich:

Als grosser Latte-macchiato-Fan benötige ich mindestens drei pro Tag. Finanziell komme ich damit kaffeemässig schnell mal an meine Grenzen. Und was zu günstig?

Orange Kleinteile für die Holzbefestigung

Gelb Alles für den Bereich Wohnen und Deko

Blau Metallschrauben und Muttern

Hellblau Rostfreie Befestiger für den Aussenbereich

Zigaretten. Als überzeugte Nichtraucherin finde ich, dass höhere Preise sicher präventiv wirken würden.

Eugen Baumgartner


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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

schaufenster

HUNDEFUTTER | 69

Festfressen

Hunde würden Asco kaufen: Denn in der schmackhaften Hundenahrung steckt viel Gesundes drin.

I

Bild Vera Hartmann

st der Hund gesund, freuen sich Frauchen und Herrchen. Damit das noch lange so bleibt, müssen die Fleischfresser mit genügend Eiweiss, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen versorgt werden. All dies steckt im Asco-VitalComplex. Dieser unterstützt die Verdauung, sorgt für ein glänzendes Fell und steigert die Vitalität von Welpen, ausgewachsenen Hunden und Senioren. Neu auf dem Hunde-Menüplan stehen das dampfgegarte und leicht verdauliche Ergänzungsfutter Asco Supreme aus hochwertigem Thunfisch oder Pouletfilet und die Asco-Menüs mit saftigen Fleischstücken, vitaminreichem Gemüse und leckeren Saucen. YC

Aus dem Nass-, Trockenfutter und SnackSortiment von Asco: Asco Dental Chewsticks, 200 g, Fr. 3.50 Asco Supreme Thunfisch in Sulz, 170 g, Fr. 1.90 Asco Junior Terrine, 4 x 150 g, Fr. 4.50


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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

| 71

Kochen mit > MATHIS KÜNZLER

Ententanz im Berliner Spiegelpalast mit Trapezkünstlerin Iryna Demska, Schauspieler Mathis Künzler und «Palazzo»-Chef Hans-Peter Wodarz (von links).

Ente gut, alles gut

Der Basler Schauspieler Mathis Künzler und der Gourmetkoch Hans-Peter Wodarz zaubern in Berlin aus einem Federvieh einen märchenhaften Hochgenuss.

H

inter dem Berliner Hauptbahnhof hat der Spiegelpalast «Palazzo» Quartier bezogen. Draussen die moderne Hauptstadtarchitektur aus Glas und Stahl, drinnen Kerzenlicht, das in bunten Spiegeln funkelt. Allabendlich amüsieren sich hier bis zu 450 Gäste: mit Kulinarik, Gesang und Artistik – unter anderem mit der ukraini-

schen Trapezkünstlerin Iryna Demska. «Palazzo – ein Concerto für Ente, Salbei und Chilischokoladenkuchen» heisst die erfolgreiche Show. Das Zelt ist eine perfekte Bühne für zwei Wahlberliner und Liebhaber guter Küche: Schauspieler Mathis Künzler aus Basel und «Palazzo»-Chef Hans-Peter Wodarz aus Wiesbaden. «Ein wun-

derschöner Ort», meint Künzler, als er das mit rotem Samt ausgekleidete Foyer betritt. «Ich mag dieses 20er-Jahre-Variété-Ambiente. Damals hätte ich auch gern in Berlin gelebt.» Ganz fremd ist ihm das Setting nicht. Seine neueste Rolle im Kinofilm «Räuberinnen» – ab Februar in den Kinos – führt ihn ins nostalgische Milieu eines burles-

ken Theaters und zeigt den Schauspieler in einem ganz neuen Licht. Sein aalglattes Frauenschwarmimage, das ihn als Hauptdarsteller in der erfolgreichen deutschen Telenovela «Verliebt in Berlin» auf Sat 1 bekannt machte, bürstet er nun gehörig gegen den Strich: LESEN SIE WEITER AUF SEITE 72


72 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

als bizarrer Transvestit Frida. Schräge Vögel sind Hans-Peter Wodarz vertraut. «In den 80er-Jahren habe ich mal Andy Warhol bewirtet», erzählt er seinem Gast. Für den exzentrischen Pop-Art-Guru kreierte er einen farbenfrohen «Dialog der Früchte», worauf ihm Warhol ein skurriles Kompliment machte: Es sei so perfekt gewesen, wie wenn er sich selbst gegessen hätte. «Aber damals sind Sie vermutlich noch mit der Trompete um den Weihnachtsbaum gerannt», meint Wodarz lachend zum 30 Jahre jüngeren Künzler, als beide zur Bühne gehen. Dort in der Zeltmitte, wo sonst Akrobatinnen ihr Können zeigen, steht heute ein Herd, darauf eine gerupfte Ente. «In den letzten 40 Jahren haben mindestens 1,8 Millionen Enten in meinen Öfen gebrutzelt. Am Entenhimmel sollte ich auf dem Weg ins Jenseits wohl besser nicht vorbeifliegen», scherzt Wodarz.

oder Orange verzichte.» Seine klassische Ente braucht an Gewürzen einzig Thymian, Rosmarin, Lorbeer und Wacholderbeeren. Und einen trockenen Rotwein. «Denselben, den ich auch zum Essen serviere», sagt Wodarz. «Wer am Kochwein spart, spart an der falschen Ecke.» Mathis Künzler ist neugierig und will wissen: «Und wie erreicht

man, dass das Fleisch saftig bleibt, die Haut aber knusprig?» Auch darauf hat Hans-Peter Wodarz eine Antwort: «Mit Geduld. Die Temperatur erst hoch, dann tiefer stellen», rät er. «Und dabei alle 15 Minuten mit dem ausgetretenen Fett begiessen. Ganz zum Schluss mit Salzwasser bepinseln und bei hoher Oberhitze oder mit dem Grill knusprig braten. Dabei darf

man die Ente allerdings nicht aus den Augen lassen.» Nach knapp 90 Minuten ist die Verwandlung des hässlichen Entleins zum Gourmetbraten perfekt, die Geduldsprobe vorbei. «Köstlich», meint der Schauspieler, «ein perfektes Weihnachtsgericht für die ganze Familie.» Für seinen kleinen Sohn Flurin, den er jetzt vom Kindergarten

Impressionen aus der Küche B

A

C

Mathis Künzler kocht mit Begeisterung «Kocht Ihre Generation eigentlich noch?», will Wodarz von Mathis Künzler wissen. «Und ob», erwidert der junge Mann, «jeden Tag mit Begeisterung.» Seit der Geburt seines Sohns Flurin vor zweieinhalb Jahren teilt er sich den Küchendienst mit seiner Freundin, der Berner Schauspielerin Sonja Riesen. Seine Spezialität sind marokkanische Tajine-Gerichte – würzige Schmorragouts aus dem traditionellen nordafrikanischen Lehmtopf, mit denen Künzler nach Gusto experimentiert. Eine Ente nach Rezept zuzubereiten, ist für ihn Neuland. «Das Wichtigste dabei ist die Qualität der Zutaten», meint Wodarz, während beide beginnen, Äpfel, Kräuter und Schalotten für die Füllung vorzubereiten. «Meine Enten sind frisch und haben einen feinen Eigengeschmack, sodass ich auf Firlelanz wie Ingwer

Mehr Rezepte: www.saison.ch

D

E

A Die singende Kellnerin Juliane Dreyer präsentiert stolz alle Zutaten, die es zum feinen Braten braucht: Ente, Gemüse und Kräuter. B Damit die Haut schön knusprig wird, bepinselt sie Mathis Künzler alle 15 Minuten mit dem ausgetretenen Fett. C Tausend Kerzenlichter in den Spiegeln, erwartungsvolle Gäste und ein atemberaubendes Programm — der Palazzo in Berlin. D Die Ente soll auch innen fein duften: Thymian und Rosmarin geben Aroma, Apfelschnitze spenden Feuchtigkeit. E Das fein geschnittene Gemüse, 10 Minuten vor Bratende beigegeben, verbindet sich mit dem Entensaft und ergibt eine feine Sauce. F Zwei Männer am Herd: Hans-Peter Wodarz bewundert die ApfelJonglierkünste von Mathis Künzler.

F


à la carte

abholen muss, lässt er sich das zarte Bruststück einpacken – als Kostprobe. Text Silke Bender

MATHIS KÜNZLER | 73

Oldenburger Ente Für 4—6 Personen

Bilder Dirk Lässig

Für Berlinfans: Das Esstheater «Palazzo» gastiert in Berlin bis zum 8. Februar 2009 zwischen Hauptbahnhof und Bundeskanzleramt. Billette können bestellt werden unter www.palazzo.org oder Ticket-Hotline: 0049 — 1805 388 883

Zutaten 1 Ente, ca. 2,5 kg Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Apfel, z. B. Boskoop 1 Zweig Thymian 1 Zweig Rosmarin 1 dl Wasser, heiss 1 Karotte 150 g Sellerie 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 100 g Lauch 100 g Tomaten 1 dl Rotwein 0,5 dl roter Portwein 1 Lorbeerblatt 2—3 Wacholderbeeren, nach Belieben 4 dl Geflügelfond

Zubereitung 1) Ente unter fliessend kaltem Wasser innen und aussen abspülen. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Innen und aussen salzen und pfeffern, mit dem geviertelten Apfel und den Kräutern füllen. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Wasser in einen Bräter giessen. Ente hineinsetzen, in der Ofenmitte 30 Minuten anbraten. 2) Hitze auf 180 Grad reduzieren, ca. 50 Minuten weiterbraten. Dabei öfter mit dem ausgetretenen Fett begiessen. Gemüse klein würfeln. 3) Ca. 10 Minuten vor dem Ende der Garzeit Temperatur auf 200 Grad erhöhen. Gemüse beigeben und mitbräunen. Für die Krustenbildung etwas Salz in wenig Wasser auflösen und die Haut mehrmals

damit bepinseln. Ente aus dem Bräter nehmen, im ausgeschalteten Ofen warm halten. 4) Bräter auf den Herd stellen. Gemüse mit Rotwein und Portwein ablöschen, Lorbeer und Wacholderbeeren beigeben, auf die Hälfte einkochen. Fond dazugeben, alles durch ein Sieb in eine Saucenpfanne giessen, Flüssigkeit zur gewünschten Konsistenz einkochen, abschmecken. 5) Ente tranchieren und mit der Sauce, dem Rosenkohl und den caramelisierten Apfelringen servieren. Enten sind über die Festtage in allen grösseren Migros-Filialen auf Bestellung erhältlich.


prix naturemade 2008

naturemade gratuliert den Preisträgern, die sich durch einen herausragend hohen Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien und Ökostrom auszeichnen.

naturemade zeichnet aus!

Die Preisträger mit Hans-Peter Fricker (5.v.l.), Co-Präsident des VUE und CEO WWF Schweiz

1. Preise Grösste Menge star: Zürcher Kantonalbank basic: Migros Vollversorgung star: Zürcher Kantonalbank, Swiss Re, Bäckerei Konditorei Stocker basic: SIX Swiss Exchange, Citibank Switzerland AG, Kunsthaus Zürich, ACCOR Gestion Hôtelière & Services SA Komplex Zürich West, XL Insurance Die Preisträger werden beliefert von: ewz, axpo, SIG, Swisspower naturemade ist das Schweizer Qualitätslabel für Strom aus der Natur: naturemade basic steht für Strom aus erneuerbaren Energien, naturemade star bürgt zusätzlich für höchste ökologische Standards. Getragen wird naturemade vom Verein für umweltgerechte Elektrizität VUE.

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Eine Sonderausstellung über Schneekinder (Snowbabies) Vom 29. November 2008 bis 15. Februar 2009

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

KOCHTIPPS | 75

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Rund um Zimt Ursprünglich stammt Zimt aus Ceylon — heute Sri Lanka. Heute wird Zimt auch in Indien, Brasilien, Indonesien und Westindien angebaut. Der Zimt aus Sri Lanka gilt jedoch als der beste.

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Stangen: Zimtstängel entstehen durch Abschälen der Rinde des Zimtstrauchs. Die Aussenrinde von möglichst dünnen Ästen wird weich geklopft, gelöst, in Stücken zusammengesetzt, von Hand gerollt und im Schatten getrocknet. Die feinste Rinde liefern dünne Schösslinge. Aroma: Der Geschmack von Zimt ist unverwechselbar, das Aroma angenehm süss, zart holzig und trotzdem intensiv.

Verwendung in der Küche: Zimt eignet sich ebenso für feurige, srilankische Currys, duftende indische Reisgerichte, wie für Gebäck. In allen Küchen mit persischem und arabischem Einfluss wird Zimt gerne verwendet. In der westlichen Küche ist Zimt fast ausschliesslich in Süssspeisen zu finden.

MM-Koch-Infoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

Zimtkuchen: Eine Springform von 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. 1 Eiweiss mit 1 Prise Salz steif schlagen. 50 g Zucker beigeben, weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Beiseitestellen. 1 Eigelb mit 50 g Zucker schaumig rühren. 2 dl Rahm beigeben, weiterschlagen, bis die Masse dicklich wird. 100 g Mehl, 2 TL Zimtpulver, 1 TL Kakaopulver und 1 TL Backpulver zusammen sieben. Samt dem Eiweiss unter die Ei-Rahm-Masse ziehen. In die Form füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 25 bis 30 Minuten backen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Vanillecreme oder einem Fruchtsalat servieren.


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Foto: Reuters

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

KOCHTIPPS | 77

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Wochenmenü mit Thomas Notter Exotik trifft Währschaftes — zwischen Papayasalat, Gemüsepfanne und Ofenküchlein.

> Vorspeise

Papayasalat

Und die Frische kommt, mit der Chilischote auch die Schärfe. Das Ganze ergibt eine exotische Erfrischung.

Ob kugelig als Ofenküchlein, Windbeutel oder Profiteroles oder länglich geformt als Blitz oder Éclair — eines haben die lecker gefüllten Köstlichkeiten gemeinsam: Sie sind aus sogenanntem Brandteig zubereitet. Dieser besteht aus Milch, Butter und Mehl, die zusammen in einer Pfanne erhitzt werden. Unter diese Mischung werden Eier gerührt und — so der Fachausdruck — abgebrannt. Dass man diesen Teig jedoch nicht anbrennen lassen darf, liegt auf der Hand. Wie man ihn spielend zubereitet, wird im aktuellen M-Cooking-Beitrag gezeigt.

> Hauptspeise

Kartoffel-Gemüsepfanne Währschaftes schnell zubereitet. Wobei, Rüsten muss sein. Dafür ist das Resultat gesund und gut.

> Dessert

Ofenküchlein

Zu guter Letzt kommt eine kleine Sünde. Mit luftigen Ofenküchlein und einer aromatischen Kaffeefüllung.

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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MIGROS BASEL

AGENDA Bis Samstag, 6. Dezember, in der Migros Gundelitor Basel Backstube für Kinder Anmeldung: Tel. 058 575 54 18 Fr, 12.12., 20 Uhr, Theater Fauteuil, Spalenberg 12, Basel. Taxi, Taxi Preise: Fr. 30.- und 40.- (statt Fr. 40.- und 47.-). Vorverkauf: InfoSchalter, MMM Claramarkt, 1. Stock, und Kundendienst MParc Dreispitz, Basel. Förnbacher Theater, Badischer Bahnhof Basel, im Dezember, Daten und Zeiten in der Tagespresse Vergünstigte Vorstellungen «Bunbury», «Viel Lärm um nichts», «Männer und andere Irrtümer» (Premieren: Dienstag, 9. und Donnerstag, 11. Dezember), «Ladies Night», «Der zerbrochene Krug» und «Othello darf nicht platzen». Preise: Fr. 49.50 bis Fr. 56.-. Reduktion für Migros-Genossenschafter Fr. 10.- exkl. im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten und Infos unter 061 361 90 33, www.foernbacher.ch Achtung: An Silvester gelten andere Preise, aber auch dann mit Migros-Reduktion. So, 11.1., 17 Uhr; Sa, 24.1., 18 Uhr Di, 3.2., 20 Uhr; Do, 19.2., 20 Uhr Theater Fauteuil, Spalenberg 12, Basel Pfyfferli 2008 Karten zu Fr. 45.- (statt 55.-) und Fr. 38.- (statt 48.-) gibts exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten).

Bild zVg

Migros-Vorverkauf In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies www.migrosbasel.ch

Selbst die Katta-Äffchen sind hocherfreut über den Besuch vom Santiglaus und holen sich ihre Leckereien.

Der Santiglaus zu Besuch im Zoo

Beim Zolli-Niggi-Näggi bezahlen Kinder keinen Eintritt und erhalten ein Bhaltis.

B

asler Binngis lieben die Tiere im Zolli und den Santiglaus aus dem Schwarzwald. 1997 haben der Baslerstab, Radio Basilisk und die Migros Basel den Santiglaus erstmals zum Zolli-Niggi-Näggi in den Basler Zolli eingeladen. Seither besucht der Niggi-Näggi jedes Jahr die Zolli-Tiere. Die Kinder tragen dem Gast jeweils Verse und Lieder vor. Zur Belohnung schenken der Sankt Nikolaus und sein Schmutzli den Kleinen Nüsse, Mandarinen und Schoggi. Die Kinder können diesen speziel-

len Nachmittag im Zolli jeweils kaum erwarten. Ihre Eltern und Grosseltern freuen sich darüber, dass die Migros zum Zvieri heissen Kakao und feine Grättimanne zum Vorzugspreis offeriert. Auch dieses Jahr ist der Besuch des Santiglaus im Zolli ein fester Termin in der Basler Adventszeit. Merken kann man sich den Tag, an dem das Festli dieses Jahr stattfindet, besonders gut: Der Besuch vom Santiglaus im Zolli fällt genau auf den Namenstag des heiligen Nikolaus von Myra. Priska M. Thomas Braun

Nicht verpassen Der 12. Zolli-Niggi-Näggi findet am Samstag, 6. Dezember, von 14 bis 17 Uhr, im Zolli-Restaurant statt. Ab 11 Uhr bezahlen Erwachsene 12 statt 16 Franken Eintritt. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist er an jenem Samstag gratis. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Der Eintritt ist nur durch die beiden Zolli-Eingänge und nicht durchs Restaurant möglich.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


82 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Drachen begeistert Das neue Drachen-Center an der Aeschenvorstadt hat letzte Woche seine Tore geöffnet und erstaunt mit seinem vielseitigen Mietermix.

Frischer Fisch, knackiges Gemüse und noch warmes Brot sind nur einige der Verführungen im neuen «Drachen».

G

ross war die Überraschung an der Medienkonferenz, als Werner Krättli, Geschäftsleiter der Migros Basel, die Journalistinnen und Journalisten durch das neue Drachen-Center führte. Am gleichen Abend staunten über 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gewerbe über das neue Konzept im «Drachen». Am eindrücklichsten reagierte am Eröffnungstag jedoch die Öffentlichkeit. Zu Tausenden strömten die Baslerinnen und Basler in ihren «Drachen» und waren begeistert. So etwas hatte ausser den Eingeweihten schlicht niemand erwartet. Beim Betreten des Ladens lockt im Erdgeschoss nicht etwa wie erwartet die Migros mit Früchten und Gemüse. Nein: Es

ist viel mehr. Ein gekonnter Mix aus verschiedenen Restaurants und Geschäften zieht die Kundschaft in den Bann. Im Kreis angeordnet, verführen das DessousGeschäft «La Senza» und die Parfümerie «Perfumes Planet AG» die Sinne.

Mode und Wohlbefinden Die Modemarken s. Oliver, Street One und Navyboot entzücken die Modebewussten. Die AmavitaApotheke sorgt für Wohlbefinden und der Eyezone-Optiker für klare Sicht. Eine Hotelplan-Filiale stillt das Fernweh genauso wie die unterschiedlichen Restaurants, die Häppchen aus verschiedenen Teilen der Welt anbieten.

Der Gastro-Mix im Erdgeschoss bietet für jede und jeden etwas. Da naschten am letzten Freitag Angestellte der umliegenden Banken feinen Fingerfood an der Laurenz Snack Bar. Shopper versuchten am Samstag den frischen Fisch der Sushibar Negishi. Und nur einige Meter weiter genossen Teenies die Häppchen der Migros-Gourmessa an eleganten Tischchen. Die Gourmessa-Theke ist stolze 40 Meter lang und bietet neben den gewohnten Köstlichkeiten auch neue Kreationen wie Hot Sandwiches, originelle Pizzen und ein spezielles Baguette. Dank Sitzgelegenheiten können die Kundinnen und Kunden die Leckereien direkt vor Ort geniessen.

Hier kauften viele aber auch kräftig ein mit der Vorfreude darauf, die Delikatessen zu Hause zu geniessen. Abgerundet wird die gekonnte Mischung an Gastro-Angeboten, die unter dem Begriff «Weltküche» einzuordnen sind, durch alle Arten von Kaffees. Diese tranken unzählige Passantinnen und Passanten sowohl im Café «Segafredo» wie auch beim «Coffee to go» der Migros.

Frischemarkt erster Güte Weitere Überraschungen warteten im ersten Stock. Hier präsentiert sich die Migros Basel auf 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Drei Glaslifte führen vom


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MIGROS BASEL | 83

Einst schon Pionierbau

Renaissance für erstes Shopping-Center der Schweiz aus den 50er-Jahren.

zweistöckigen Parkhaus mit 120 Kundenparkplätzen erst zu den feinen Restaurants und Ladengeschäften im Erdgeschoss und dann zu den Lebensmitteln im ersten Stock. «Wir offerieren der Kundschaft nur die reifsten Früchte, die knackigsten Gemüse und frischesten Salate», beschreibt Filialleiter Andreas Schürch die regionalen und exotischen Vitaminspender, die direkt beim Ladeneingang die Blicke auf sich ziehen. Schürch hat vor 30 Jahren in einem der renommiertesten Basler Restaurants, im Gellert, Koch gelernt. Sein Faible für eine auserlesene Küche und topfrische Produkte hat er in den letzten 25 Jahren perfektioniert, in denen er bei der Migros mit wachsender Verantwortung im Verkauf gearbeitet hat. Der gebürtige Basler freut sich, ab dieser Woche der anspruchsvollen Kundschaft im Herzen der Stadt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Frische steht auch bei Fleisch und Fisch an erster Stelle. Die Fachleiter Daniel Hügin, Metzgerei, und Sritharan Thyagarajah, Fisch und Meeresfrüchte, garan-

tieren mit ihren Teams für ganz frische Ware, die gewohnt verführerisch präsentiert ist, sowie für eine professionelle Beratung. In einer Abteilung ist die Frische mit der Nase spürbar. «Der Duft von frischem Brot wird nur noch vom Gefühl übertroffen, ein solches ofenwarm in der Hand zu halten», sagt Oliver Schäublin, Fachleiter der Hausbäckerei. Viele Kundinnen und Kunden in der vormaligen Migros Kirschgarten wussten nicht, dass schon jene eine eigene Hausbäckerei beherbergte. Im «Drachen» hingegen ist die Bäckerei im Laden integriert, damit die Kundschaft den Profis bei ihrem Handwerk zuschauen und bis am Abend Brot direkt aus dem Ofen kaufen kann. Ferner werden im Haus auch Konditorei- und Traiteur-Köstlichkeiten «à la minute» für den «Drachen» zubereitet. Zu den Abläufen im Hintergrund zählen auch die Warenanlieferung und die breite Zufahrt zum hellen und freundlichen Parking, die über die Henric-PetriStrasse erfolgt.

Priska M. Thomas Braun

Bilder: zVg

Öffnungszeiten und Team

Filialleiter Andreas Schürch.

Laden: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, samstags 8 bis 18 Uhr. Coffee to go: Montag bis Freitag ab 6.30 Uhr. Filialleiter ist Andreas Schürch, sein Stellvertreter Roland Lustenberger. 55 Verkäuferinnen und Verkäufer, 42 Gastro-Profis an der Gourmessa-Theke sowie 13 Bäcker in der Instore-Bäckerei sind im «Drachen» in Vollzeit oder mit einem Teilpensum beschäftigt.

B

loss drei Steinwürfe von der vormaligen Migros Kirschgarten entfernt, befindet sich das Drachen-Center an der Aeschenvorstadt. Vom Ambiente her könnte es jedoch auf einem anderen Planeten liegen. Terminlich erfolgte der Übergang von der alten Migros, die letzte Woche geschlossen wurde, zur neuen nahtlos und «just in time» für die Weihnachtseinkäufe. Genial an der Lage der neuen Migros Drachen ist die Drämmli-Dichte: Unmittelbar vor dem Eingang kreuzen sich die Nummern 2 und 8; es folgt der 3er auf den 14er; Tram 15 schliesst auf, und auch der 10er und der 11er, die vom Land in die Stadt pendeln, halten vor dem «Drachen».

Belebung der Aeschenvorstadt Migros-Chef Werner Krättli ist überzeugt, mit der idealen Lage der neuen Migros zur Belebung dieses Stadtteils beizutragen: «Das Wichtigste ist uns die direkte Anbindung an das Tram. Wer aber weiss, wie viel Umsatz dank eines einzelnen Parkplatzes generiert wird, bewertet auch das neue innerstädtische Parking mit 120 Kundenparkplätzen im Haus als ein nicht zu unterschätzendes Plus für den ‹Drachen›.» «Das Architekturbüro Burkhardt + Partner Architekten hat beim komplett neuen Innenausbau die ursprüngliche Idee aufgenommen, im Erdgeschoss

verschiedenen Läden Platz zu bieten», ergänzt Peter Röthlisberger, Verantwortlicher für Bau und Expansion bei der Migros Basel, das Konzept, das an das Wirtschaftswunder vor fünfzig Jahren anknüpft.

Revolutionäre Ladenpassagen Der «Drachen» wurde zwischen 1954 und 1957 nach Plänen der Architekten Arthur Dürig und Franz Bräuning gebaut. Er beherbergte eine damals revolutionäre Ladenpassage und eine der ersten Tiefgaragen in Basel. Fünfzig Jahre später, im September 2004, ersteigerte die Migros das Center. Der Basler Regierungsrat entschied im August 2005, den «Drachen» nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Die Migros Basel war froh um diese Entscheidung, hatte sie nun doch freie Hand in der Gestaltung des neuen Centers. Kurz danach konnte sie auch die angrenzende Liegenschaft erwerben. Dank dieser Erweiterung erfolgt die Warenanlieferung und die Zufahrt ins Parking ab sofort über die Henric-Petri-Strasse 11. Zwischen Februar 2007 und der Eröffnung Ende November 2008 baute die Migros mit den Architekten Burckhardt + Partner mehr oder weniger Tag und Nacht. Auf die Kosten angesprochen, nennt Werner Krättli, Geschäftsleiter der Migros Basel, die Summe von 80 Millionen Franken. Priska M. Thomas Braun


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Gut Migros-Magazin > NEWS G ut beraten bera aten mit mit dem dem Migros-M M ig gros-M ERZIEHUNG

Lügen gehört dazu S

chwindeln ist bei Kindern nicht nur normal, sondern sogar notwendig – zumindest bei Sechs- bis Achtjährigen. Darüber sind sich Kinderpsychologen einig. Lügen sei ein Zeichen von Intelligenz und Fantasie, und Kinder, die sich immer an die Wahrheit hielten, würden untergehen. Lügt ein Kind ab acht Jahren noch regelmässig, sollten Eltern dem aber nachgehen. Auch die Motive ändern sich mit dem Alter: Kleinkinder prahlen eher, ab sechs kommt die Höflichkeitslüge hinzu, und die Grösseren schwindeln zum eigenen Schutz oder aus Bequemlichkeit. Übrigens lügen auch Eltern ihre Kinder an, und zwar gemäss einer Umfrage ganze 3000 Mal während deren Kindheit. Sie wollen damit durchsetzen, dass der Nachwuchs ihre Regeln befolgt.

Zeugt von Intelligenz und Fantasie: Flunkern ist wichtig für die gesunde Entwicklung eines Kindes.

ON ONLINEUMFRAGE UM Neue Frage Was, wenn Sie Ihr über achtjähriges Kind beim Lügen erwischen? > es passiert nichts > wir reden darüber > es gibt eine Strafe

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten

Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Wie viel geben Sie für die Weihnachtsgeschenke Ihrer Kinder aus? > unter Fr. 100.— pro Kind > Fr. 100.— bis Fr. 300.— > mehr als 300.— pro Kind So haben unsere Leser geantwortet:

50 % unter 100 Fr.

Yvette Hettinger

IN FORM

TIERE

Wer schlecht schläft, für den gibt es bessere Möglichkeiten, als zu Medikamenten zu greifen. Schlaf fördernd wirkt zum Beispiel regelmässiges sportliches Training. Den Beweis lieferten Forscher der amerikanischen StanfordUniversität in einem Langzeittest mit über 55-jährigen Menschen, die an Schlafstörungen litten. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine besuchte regelmässig Gesundheitskurse, die andere ein moderates sportliches Training. Nach einem Jahr hatte sich die Einschlafzeit der Sportler deutlich verkürzt und ihre Tiefschlafzeit verlängert. Bei der Gruppe, die bloss Gesundheitskurse besuchte, hatte sich die Qualität des Schlafes nicht verbessert.

Sie wollen Pfunde loswerden und sich mehr bewegen, ohne gleich ein Fitness-Abo zu lösen? Sie würden gerne mit einem Hund spazieren gehen, haben aber keinen vierbeinigen Freund? Dann ist der «Dog Walking Service» von Ebalance.ch und Petfinder.ch genau das Richtige. Der neue Service führt abnehmwillige Menschen mit Hunden aus Tierheimen für gemeinsame, regelmässige Spaziergänge zusammen. Das Angebot ist kostenlos. Und so kommt man einfach zu seinem vierbeinigen Spazier-Gschpänli:

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Sportler schlafen besser

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Abspecken mit herrenlosen Hunden

Man registriert sich auf Petfinder.ch. Dort findet man eine Liste mit Tierheimen in der ganzen Schweiz. Aufgrund von Geschlecht, Statur, Alter und persönlicher Hundepräferenz bestimmt das nächst gelegene Tierheim den besten «PartnerHund». Infos: www.ebalance.ch, www.petfinder.ch


88 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Velotour zur Architektur

Basel ist eine Fahrrad- und Architekturstadt. Was also liegt n채her, als die moderne Architektur der Stadt und der angrenzenden Gemeinden mit dem Zweirad zu besichtigen?

Riesiger erdiger Block an der Strasse nach M체nchenstein: Der Bau von Herzog und de Meuron beherbergt die Sammlung der Emanuel-HoffmannStiftung.


besser leben

Nach kurzer Fahrt erreichen wir das von ihnen entworfene Stellwerk mit einer Fassade aus Kupferbändern. Diese sorgen nicht nur für eine unverwechselbare Optik, sondern halten auch unerwünschte elektrische Einflüsse der Fahrleitungen fern. Wir folgen der Hauptstrasse nach Münchenstein BL, bis ein riesiger, erdiger Block auftaucht – das sogenannte Schaulager, das auch auf dem Reissbrett von Herzog und de Meuron entstanden ist. Für die Fassade verwendeten sie Aushuberde und mischten sie mit Beton. Im Innern des Monoliths finden diejenigen Skulpturen und Bilder der Emanuel-Hoff-

Ein Botta für Jean Tinguely Wie für das Guggenheim-Museum in Bilbao, das ebenfalls von ihm stammt, hat er auch hier ein Gebäude entworfen, das aus verschiedenen ineinander verschachtelten Teilen besteht. Weiter geht unsere Tour zum Rhein und entlang einer Allee zur Anlegestelle der St.-Alban-Fähre. Wir tragen die Velos die steile Ufertreppe hinunter und sind bei Weitem nicht die Einzigen: «Unsere Fähre ist bei Velofahrern beliebt», sagt Fährmann Martin Reidiger. Er legt das Ruder um, und fast lautlos gleiten wir, getrieben von der Strömung und gehalten von einem über den Fluss gespannten Seil, ans andere Ufer. Wir machen zuerst einen Abstecher zur Wohnsiedlung der Basler Architekten Diener und Diener sowie zum umgenutzten Brauereigebäude auf dem Warteckareal und erreichen nach kurzer Fahrt flussaufwärts das Tinguely-Museum. Entworfen hat es der Tessiner Mario Botta, der sich vor allem mit seinen Kirchenbauten einen Namen gemacht hat. Wir unterqueren die Autobahn, folgen kurz der Hauptstrasse und biegen in ein Wohnquartier ein. Der Veloweg folgt schnurgerade einer Bahnlinie. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 90

Das Verwaltungsgebäude des Möbelherstellers Vitra in Birsfelden, entworfen vom US-Star Frank O. Gehry.

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Leopoldshöhe

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Kleinhüningen

Riehen RHEIN

Drei Mal Herzog und de Meuron

mann-Stiftung Platz, die gerade nicht ausgestellt sind. Wir überqueren die Tramgeleise und gelangen durchs Gelände der Gartenschau Grün 80 zum St.-JakobStadion, einem weiteren Werk von Herzog und de Meuron. Auffallend ist die Fassade aus gewölbtem Kunststoff, die je nach Spiel in den Farben des FC Basel oder der Nationalmannschaft leuchtet. Eine Idee, die Herzog und de Meuron in der Allianz-Arena in München in ähnlicher Form umgesetzt haben. Wegen der vielen Fahrspuren stossen wir das Velo ein Stück und gelangen zum Verwaltungsgebäude des Möbelherstellers Vitra in Birsfelden BL, gestaltet vom amerikanischen Stararchitekten Frank O. Gehry.

Badischer Bhf. Kleinbasel

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asel, das ist für Auswärtige erst einmal Fussball, Chemie und Geldadel. Die Stadt hat aber mehr zu bieten. Etwa Weltklassearchitektur, lauschige Naherholungsgebiete und ein gut ausgebautes Velowegnetz. Auf ebendiesem sind wir unterwegs auf unserer Tour zu architektonischen Meisterwerken. Eines davon befindet sich gleich am Start, dem SBB-Bahnhof. Die 2003 eingeweihte Passerelle schwingt sich elegant über die Geleise. Geschaffen haben das 184 Meter lange Bauwerk die Architekten Cruz/Ortiz aus Sevilla zusammen mit dem Tessiner Duo Giraudi & Wettstein. Mehr als hundert herausragende Bauten alleine aus den letzten 25 Jahren listet der Basler Architekturführer (siehe Infobox) auf. Dass die Region Basel eine so hohe Dichte interessanter Architektur aufweist, hat unter anderem zwei Gründe: Mäzene, wie etwa Rolf Fehlbaum vom Designmöbelhersteller Vitra, boten und bieten Stararchitekten die Möglichkeit, hier zu bauen. Und der damalige Stadtbaumeister Carl Fingerhuth förderte zwischen 1979 und 1992 mit Wettbewerben die architektonische Vielfalt. Davon profitierten damals auch die heute weltweit tätigen Basler Architekten Pierre de Meuron und Jacques Herzog, die Erbauer des Pekinger Olympiastadions.

OUTDOOR | 89

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St.Jakob

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Muttenz

A Passerelle Bahnhof SBB B SBB-Stellwerk C Schaulager D St.-JakobStadion E Verwaltungsgebäude Vitra F Ehemalige Brauerei Warteck und Wohnsiedlung G TinguelyMuseum H Fondation Beyeler I Vitra-DesignMuseum, Konferenzgebäude, Feuerwehrhaus, Fabrikationsgebäude, Erweiterung Design-Museum


90 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

In Riehen beeindruckt ein weiteres Stück Star-Architektur. Renzo Piano, der mit dem Bau des Centre Pompidou in Paris Weltruhm erreichte, hat hier das Gebäude für die Kunstsammlung der Fondation Beyeler erstellt. Der Bau entfaltet seine Schönheit vor allem bei Einbruch der Dunkelheit: Dann fällt das Licht durch die riesigen Scheiben in den umgebenden Park und spiegelt sich auf dem Wasser des Teichs. Wir nehmen die letzte Etappe unter die Räder und folgen im Naherholungsgebiet Lange Erlen auf einem lauschigen Weg dem Flüsschen Wiese. Wir passieren die grüne Grenze nach Deutschland und pedalen quer durch Weil zum Werksgelände von Vitra, das Architekturfans aus aller Welt anzieht: Hier stehen das ebenfalls von Gehry entworfene DesignMuseum, daneben das Konferenz-

gebäude des japanischen Architekturstars Tadao Ando. Und hinter dem Fabrikzaun die Werkhalle des Portugiesen Alvaro Siza sowie das Feuerwehrhaus der irakischen Stararchitektin Zaha Hadid. Und natürlich dürfen Herzog und de Meuron nicht fehlen: Ihre Erweiterung des Design-Museums ist bereits im Rohbau fertig. Müde vom Velofahren und viel guter Architektur lassen wir das Vitra-Areal hinter uns und radeln die letzten Meter zum Bahnhof von Weil. Text Reto Westermann Bilder Basile Bornand

www.migrosmagazin.ch Römischer Raster oder historisch gewachsenes Durcheinander: Alternativen zum Basel-Ausflug.

Das Tinguely-Museum ist ein Werk des Tessiner Architekten Mario Botta.

PUBLIREPORTAGE

Die «Volkskrankheit» Osteoporose kann und muss behandelt werden Osteoporose, die «schleichende Epidemie des 21. Jahrhunderts», wie sie die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet hat, bewirkt eine Abnahme der Knochenmasse sowie die Zerstörung der Mikroarchitektur des Knochens und führt damit zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Bei Nichtbehandlung führt Osteoporose zu Schmerzen, zur einer Einschränkung der Lebensqualität bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Mit 50 muss in der Schweiz jede 2. Frau und jeder 5. Mann damit rechnen, im Verlauf des weiteren Lebens einen Knochenbruch aufgrund von Osteoporose zu erleiden. Jährlich müssen deswegen 30‘000 Schweizer Frauen und Männer ins Spital eingewiesen werden. Ganz zu schweigen von den ambulant versorgten Patienten mit Knochenbrüchen. Aber: Osteoporose ist nicht einfach Schicksal; heute kann diese Krankheit differenziert diagnostiziert und behandelt werden. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten: Von einmal pro Tag bis einmal pro Jahr. Haupt-Risikofaktoren für osteoporotische Knochenbrüche: Weibliches Geschlecht, Alter, Geschlechtshormonmangel, frühe Menopause, Kortisonbehandlung, Hüftfrakturen bei Mutter oder Vater, vorbestehender Knochenbruch, Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, niedriges Körpergewicht, Langzeit-Immobilisation, erhöhes Sturzrisiko, Vitamin D Mangel und weitere Osteoporoseformen z. B. Nebenschilddrüsenüberfunktion, chronische Durchfälle, rheumatoider Arthritis.

Eine geeignete Therapie und eine gute Therapietreue sind entscheidende Voraussetzung zur Verhinderung von (weiteren) Knochenbrüchen. Die Osteoporosetherapie stützt sich auf verschiedene Säulen: Effektive knochenspezifische Medikamente, Zufuhr von genügend Kalzium und Vitamin D, regelmässige Bewegung, Sturzvermeidung. Die Grundlage jeder Osteoporosetherapie für gesunde und feste Knochen bildet die Versorgung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D. OsteoporosePatienten sollten daher rund 1000 – 1500 mg Kalzium und 800 Einheiten Vitamin D pro Tag zu sich nehmen. Körperliche Bewegung und speziell Muskel-Kräftigungstherapien wirken sich verlangsamend auf den Knochenabbau aus; zusätzlich nehmen Muskelmasse und Muskelleistung zu. Dadurch sinkt das Risiko für Stürze und Knochenbrüche. Während regelmässige Aktivitäten unter Belastung des Körpergewichts, wie Gehen, Joggen, Gymnastik oder Tanzen im vorbeugenden Stadium geeignet sein können, ist bei bereits vorhandener Osteoporose Vorsicht geboten, und die gezielten Kräftigungs- und Sturzprophylaxe-Programme sind nur unter fachmännischer Betreuung zu empfehlen. Für die spezifische medikamentöse Behandlung stehen verschiedene Substanzklassen wie Bisphosphonate, Calcitonin, Parathormon und selektive ÖstrogenRezeptor-Modulatoren zur Verfügung. Für welchen Patienten welches Medikament geeignet ist, hängt von der Ursache und vom Schweregrad der zugrunde liegenden Osteoporose ab, sowie von vielen weiteren Faktoren wie Alter und Geschlecht des Patienten, Begleiterkrankungen und -medikamenten. Zu guter Letzt spielt auch die Art der Verabreichung (Tablette, Spritze, Infusion) eine Rolle. Jedes Medikament wirkt nur dann, wenn es vom Patienten auch richtig und

regelmässig eingenommen bzw. vom Arzt in den geeigneten Abständen verabreicht wird. Studien belegen: Je besser die Behandlung befolgt wird, desto weniger kommt es zu osteoporosebedingten Wirbelbrüchen. Bei den neueren Behandlungskonzepten konnte der Behandlungsabstand immer mehr verlängert werden: Die verschiedenen Möglichkeiten umfassen Tabletten in der einmal täglichen, wöchentlichen und monatlichen Form, tägliche Spritzen unter die Haut bis zur intravenösen Verabreichung wie der vierteljährlichen Spritze oder einer Infusion im Jahr. Allerdings ist nicht jedes Medikament für jeden Patienten und jede Osteoporoseform geeignet und von den Kassen zugelassen. Der Arzt und Spezialist entscheidet nach wissenschaftlichen Kriterien, welche Therapie in Frage kommt. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Patienten soll daraufhin ergründet werden, welche Behandlungsform dem einzelnen Patienten am besten entspricht. Der Gang zum Arzt ist somit für gefährdete und betroffene Personen der wichtige erste Schritt im Kampf gegen Osteoporose. Besuchen Sie www.info-osteoporose.ch oder www.osteoswiss.ch für mehr Informationen. Eine kostenlose Beratung erhalten Sie unter: 0848 80 50 88


b besser ess ser er leb leben eb

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Basel auf zwei Rädern

Auf dem WarteckAreal wird kein Bier mehr gebraut. Es dient heute als Werkund Wohnraum.

> Anreise/Rückreise: Mit der Bahn nach Basel SBB, Rückfahrt ab Bahnhof Weil am Rhein (Deutsche Bahn) via Badischer Bahnhof und Basel SBB (Rückgabe Velo). > Route: Basel SBB—St.-Jakobstadion—Birsfelden—St.-Alban-Fähre —Riehen—Bahnhof Weil am Rhein. > Dauer: Reine Fahrzeit ca. 3 Std. (ca. 27 km). > Anforderungen: Übung im Velofahren im Stadtverkehr. > Velomiete: Fr. 28.—/Tag (HalbtaxAbo und GA), sonst Fr. 33.—/Tag. Buchen bei www.rentabike.ch > Karten/Führer: Basler Velostadtplan (Fr. 2.—), erhältlich beim Veloverleih im Bahnhof Basel SBB, Prospekt «Architektur in Basel», erhältlich bei Basel Tourismus (www. basel.com), Architekturführer Basel, Birkhäuser Verlag, Fr. 39.90.

Basel: Mit Lamas und schnelleren Gefährten

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> Basel-Stadt: City-Tour mit Hightechgefährt.

> Tafeljura: Erlebnisnachmittag für Familien.

Wer sie nicht erschreckt oder neckt, muss keine Angst vor einer Spuckattacke haben: Lamas machen das nur, wenn sie sich bedrängt fühlen. Auf der Wasserfallen im Basler Jura kann man sich von der Gutmütigkeit der Tiere bei einem Lamatrekking überzeugen. Mit der Gondelbahn gelangt man auf knapp 1000 m ü. M. zum Hof der Familie Räuftlin. Mit einem sanften Zug am Zügel geht es los durch den Schnee. Die Tour ist angenehm, das Tempo bestimmen die Lamas — und die haben es nicht pressant. Preis für ein Schnuppertrekking von ca. 1½ Stunden: Erwachsene Fr. 35.—/Kinder bis 16 Jahre Fr. 25.— (min. 4 Personen).

Es soll gemäss Hersteller das «erste selbst balancierende Fortbewegungsmittel für Menschen» sein: Der Segway. Man lenkt das Gerät durch Gewichtsverlagerung und Drehen des Steuergriffs. Wer die Probe aufs Exempel machen und dabei gleich noch die interessantesten Sehenswürdigkeiten und Quartiere besichtigen will, kann dies in der Stadt Basel nun machen. Und damit sicher nichts schiefgeht, gibt es zu Beginn jeweils eine gründliche Fahrschulung. Drei Touren stehen zur Auswahl, die zwischen 1¼ und 2½ Stunden dauern. Preise: ab Fr. 90.— (Reservation nötig, mindestens Führerschein der Kat. A1).

Mit Kopf, Herz und Hand den Baselbieter Jura entdecken — dies ist das Ziel der Exkursionen von Culterra Tours. Zum Beispiel so: Während die Kinder auf Schatzsuche gehen, machen Eltern, Göttis oder Grosseltern eine Tour durch ein historisches Dorf, vorbei an alten Säumerpfäden und ins Naturschutzgebiet. Dann trifft sich Gross und Klein zum Bräteln. Startort ist Oltingen (BL). Dauer ca. von 13.30 bis 16.30 Uhr. Daten: 17. Januar und 15. Februar 2009 (andere Daten auf Anfrage). Für Gruppen ab 8 Erwachsenen. Preis (inkl. Essen): Erwachsene Fr. 47.—/Kinder ab 4 Jahren Fr. 8.—. www.culterratours.ch

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92 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Rundreise

30 % Oberer Hauenstein Entdecken Sie Grosses auf schmaler Spur. RailAway-Angebot mit 30%, gültig vom 1. bis 31. Dezember 2008 Mit der Waldenburgerbahn, die mit 75 cm die geringste Spurweite in der Schweiz hat, besuchen Sie das Städtchen Waldenburg am Fuss des Oberen Hauensteins. Von hier aus führen zahlreiche Wanderwege in alle Himmelsrichtungen. Und zur Adventszeit gibts in Waldenburg einen prächtigen Weihnachtsmarkt.

Entdecken Sie das Savoir-vivre

Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt via Liestal nach Waldenburg, Postauto über Langenbruck nach Balsthal. > Waldenburg Schlossruine Rehhag, Pfarrkirche mit schönen Glasfenstern, > Solarbob in Langenbruck — europaweit einzige Rodelbahn mit 540-Grad-Kreisel! Fährt im Winter bei trockener Witterung und Temperaturen nicht tiefer als 0 Grad. > Kloster Schönthal: www.schoenthal.ch

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Entdecken Sie ein etwas anderes Museum. RailAway-Angebot mit 30%, gültig vom 1. bis 31. Dezember 2008 Das Museum ist dem Leben und Werk des bedeutendsten Schweizer Eisenplastikers, Jean Tinguely (1925—1991), gewidmet. Erbaut wurde es vom Tessiner Architekten Mario Botta und zeigt eine permanente Ausstellung, die unter anderem die beweglichen Maschinenplastiken aus allen Schaffensperioden Jean Tinguelys beherbergt. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Basel SBB und zurück, Tramtransfer, Eintritt ins Museum Tinguely. > «Aeppli schenkt Aeppli» bis 1. Februar 2009. > Transfer ab Basel SBB mit Tram Nr. 2 bis «Wettsteinplatz», umsteigen auf Bus Nr. 31 bis Haltestelle «Tinguely Museum», Öffnungszeiten Dienstag—Sonntag 11—19 Uhr.

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Entdecken Sie das oh du fröhliche Basel.

Entdecken Sie Venedig am Rhein. RailAway-Angebot mit 30%, gültig vom 1. bis 31. Dezember 2008 Die Fondation Beyeler begrüsst Sie bis zum 25. Januar 2009 in der zauberhaften Lagunenstadt Venedig und widmet ihr eine grossartige Ausstellung. Rund 150 Meisterwerke — Ölgemälde und Aquarelle — aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen aus der ganzen Welt huldigen einer der malerischsten Städte. Entdecken Sie erstmals vereint die Venedigbilder von berühmten Malern wie Canaletto, Francesco Guardi, William Turner, James McNeill Whistler, John Singer Sargent, Edouard Manet, Auguste Renoir, Odilon Redon und Paul Signac.

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Die Kulturstadt Basel versprüht besonders in der Vorweihnachtszeit einen ganz speziellen, warmen Charme. Schlendern Sie durch die stimmungsvolle Altstadt, vorbei an fast hundert Tannen, die Basels Weihnachtsstrasse zieren, und bestaunen Sie die geschmückten Häuser und festlich dekorierten Schaufenster. Besuchen Sie den romantischen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. An 130 Ständen finden Sie Exklusives, Alltägliches und Feines zum Schenken. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Basel SBB und zurück > RailAway-Gutschein für einen hand-

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Zoo Basel Entdecken Sie eine tierisch abwechslungsreiche Welt. RailAway-Angebot mit bis 50%, gültig vom 1. bis 31. Dezember 2008 Mit seiner faszinierenden Parklandschaft und seinen liebevoll gestalteten Gehegen ist der Zoo Basel ein einzigartiges Ausflugsziel für jede Jahreszeit. Beobachten Sie die Indischen Panzernashörner beim Planschen in der Wasserlandschaft ihrer neuen Anlage. Zusammen mit Chinesischen Muntjaks und Zwergottern geben die grauen Riesen Einblick in die Tierwelt Asiens. Entdecken Sie im Vivarium die bunte Unterwasserwelt und ihre Bewohner wie Seepferdchen, Haie oder Pinguine. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Basel SBB und zurück, Eintritt in den Zoo. > Konsumationsgutschein für den «Entdecker-Teller» im Zoo-Selbstbedienungsrestaurant (Konsumationsgutschein inbegriffen für Kinder ab 16 J.). > Transfer ab Bahnhof Basel SBB in 10 Minuten zu Fuss erreichbar oder Tram Nr. 10 Richtung Ettingen/Rodersdorf bis Haltestelle «Haupteingang Zoo» (Tram nicht inbegriffen). Öffnungszeiten Zoo: Nov.—Febr. 8—17.30 Uhr.

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Haus sowie in Wolfs Weihnachtskaffee.

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94 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

Fröhlich durch die frohen Tage Festliche Nacht, alles lacht: Weihnachten sind auch schön ohne das aufwendige Mehrgangmenü, teure Geschenke und 20 Menschen um den Christbaum herum. Eine Anleitung für stressfreie Advents- und Weihnachtstage.

Unheilige Streitereien in der Heiligen Nacht Gut zu wissen: Je mehr Harmonie man erwartet, desto schiefer hängt oft der Haussegen.

Die Adventszeit ist das reinste Minenfeld. Vorbereitungen fürs Fest, Geschenke einkaufen, Einladungen: Überall können sich Streitereien entfachen. Beziehungskrisen sind programmiert. Yves Hänggi, Psychologe am Familieninstitut in Freiburg, erklärt: «Probleme schiebt man unter dem Jahr gern vor sich her. Umso deutlicher tauchen sie an den freien Tagen auf. Wer um diese Gefahren weiss, kann den ganzen Feststress reduzieren – und damit so manche Krise verhindern.» Tipp: Pfeifen Sie getrost auf Perfektion und erzwungene Harmonie. Und denken Sie auch an die Kinder: Mit Säuglingen und Kleinkindern besser im kleinen Kreis feiern als mit grosser Party und vielen Gästen.

Festtagsmenüs sind keine Dickmacher Gut zu wissen: Übergewicht entsteht oft zwischen Neujahr und Weihnachten, nicht umgekehrt.

Schweizer sind Weltmeister im Schoggi essen. 2007 wurden pro Kopf 12,3 Kilo verspeist. Ostern und Weihnachten sind Höhepunkte des Konsums, wie der Branchenverband Chocosuisse meldet. Dennoch gute Neuigkeiten für Schleckmäuler: Ein Stück Schokolade oder zwei bis drei Weihnachtsguetsli pro Tag während der Adventszeit liege für die meisten Menschen drin, wie Andrea Schmid, diplomierte Ernährungsberaterin, erklärt. Auch zwei bis drei Weihnachtsessen liessen sich nicht unbedingt an der Hüfte ablesen. Für ein Kilogramm Gewichtszunahme braucht es nämlich rund 7000 zusätzliche Kilokalorien, und die schafft man kaum mit zwei bis drei Festessen.

Tipp: Versuchen Sie, sich auch an den Festtagen an das «Teller-Modell» zu halten: Die Hälfte des Tellers soll mit Gemüse, ein Viertel mit Eiweiss wie Fleisch oder Fisch und ein Viertel mit Kohlehydraten wie Teigwaren oder Kartoffeln gefüllt sein.

Aufwendige Kocherei vermeiden Gut zu wissen: Es muss nicht immer ein Braten sein. Auch bei einem traditionellen Fondue kann Weihnachtsstimmung aufkommen.

25,4 Kilo Schweinefleisch, 10,7 Kilo Rind und 9,6 Kilo Geflügel

verspeist ein Schweizer pro Jahr. Gemäss Proviande, Branchenverband der Schweizer Fleischwirtschaft, werden die meisten Kalbsund Rindsstücke über die Weihnachtstage konsumiert. Allerdings kann man mit einem traditionellen Menü wie Raclette oder einer «Soupe de Châlet» aus Gemüse, Käse und Getreide genauso schön Weihnachten feiern – und erst noch entspannter: Diese Menüs verlangen weniger intensive Vorbereitungen. Zwei Dinge können zudem entlasten: Conveniencefood und helfende Kinderhände. Tipp: Sagen Sie Ihrem Partner, wie fantastisch das Poulet war, das er vor zwei Wochen zubereitet hat. Er wird motiviert in die Küchenschürze steigen. Auf www.saison.ch finden Sie einfache Rezepte für Gäste, die Zutaten bestellen Sie bequem auf www.leshop.ch.

Zur Vorbereitung eine Kochparty Gut zu wissen: Viele Köchinnen verderben höchstens den Koch.

Die Westschweizer Freundinnen Hildegard, Erna, Marianne und Elisabeth treffen sich seit Jahren jeweils zwei bis drei Wochen vor Weihnachten und verbringen zusammen einen vergnügten Tag damit, einen Grossteil des Festmenüs vorzuproduzieren. Jede nimmt abends einen Teil der Fleischpasteten oder der Vacherin-Glace mit nach Hause. Tipp: Auf Absprache bringt jede Frau ein Rezept für einen bestimmten Teil

Bild Corbis

S

chon in gut drei Wochen ist Weihnachten! Alles sucht wieder verzweifelt nach dem ultimativen Geschenk, braucht einen Plan für ein selbstverständlich günstiges Menü, das zehn Personen erfreut und in höchstens 20 Minuten auf dem Tisch ist. Und fragt sich, wie man diesmal vermeidet, dass sich am ersten Feiertag die ganze Familie verkracht. Experten geben die besten Tipps für entspannte Adventstage.

Ganz grosse Idylle: Alle hätten gerne

des Menüs mit — und jede eine CD mit festlichen Liedern.

Schenken, was das Herz wirklich begehrt Gut zu wissen: Schenken macht Freude — im Idealfall auch dem Beschenkten.

Für die Freundin, die alles liebt, was rot ist, oder für die Tochter,


besser leben

Klar, träumen Kinder vom kompletten Barbie-Sortiment oder vom neuesten Playstation-Spiel. Familienpsychologe Hänggi empfiehlt: Gemeinsam mit den Kindern die Wünsche besprechen und eine Prioritätenliste erstellen. So lernen sie, Bedürfniskonflikte zu lösen und Kompromisse einzugehen. Tipp: Ideen gibts für Fr. 9.90 pro Stück bei Brainstore.ch in Biel.

Gute Idee: Gutschein für gemeinsame Zeit Gut zu wissen: Eine Mondscheinwanderung auf Schneeschuhen ist bestimmt romantischer als eine Flasche Parfüm.

Originell oder stilvoll gestaltete Gutscheine für schöne Momente sind Versprechen, die Vorfreude machen.

Tipp: Für Kinder eignen sich nur Gutscheine, die sie bald einlösen können.

Verpackungen aus dem Wald Gut zu wissen: Ein liebevoll verpacktes Geschenk macht viel mehr Freude als der blosse Gegenstand.

500 000 Pakete werden durchschnittlich an einem Tag von der Post befördert. In der Weihnachtszeit sind es über eine Million täglich, wie der Mediendienst der Post weiss. Ein Vielfaches davon wird ausserdem an Weihnachtsfeiern persönlich überreicht – das macht Millionen von Päckli. Egal, wie viel Zeit für die kunstvolle Umhüllung verwendet wurde: Das Auspacken geht schnell, und übrig bleiben Berge von Papier.

Weihnachten wie in den Fünfzigern, friedlich, fröhlich und ohne Stress.

die auf Vanillearomen steht: einmachen! Das beginnt mit der Erdbeerkonfitüre, führt über die roten Beeren und eingelegte Herzkirschen und endet mit den Quittenschnitzen. Für die Vanilleliebhaberin kann man Schwarztee mit Vanillestangen parfümieren, Birnen mit Vanille-Extrakt einkochen oder Handcreme mit Vanillepulver anrühren.

Tipp: Erkundigen Sie sich, welche Kosmetika und Lebensmittel gut lagerbar sind. Die werden im Sommer gemacht und an Weihnachten aus dem Keller geholt.

Hauptsache Geschenk? Gut zu wissen: Kinder können aus der Geschenkeflut etwas lernen.

Tipp: Im Wald gibts Verpackungsund Dekorationsmaterial — bunte Blätter, Efeuranken, Zweige mit Hagebutten sehen auf Zeichnungsoder Packpapier reizend aus. Anschliessend lassen sich die Materialien umweltfreundlich kompostieren.

«Mir isch sooo längwiilig!» Gut zu wissen: Viele Tage fern vom Alltag sind eine tolle Sache — jedenfalls für Erwachsene.

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Gerade den zahlreichen Einzelkindern fehlen oft Spielkollegen.

Der Traum vom perfekten Weihnachtsfest kommt spätestens dann ins Wanken, wenn kleine Kinder ihren gewohnten Schlaf nicht bekommen und die grösseren stundenlang im Sonntagsgewand artig am Tisch sitzen müssen. Wenn Kinder sich mit «Gschpänli» verabreden, springen für die Eltern auch einmal gemütliche Lesestunden auf dem Sofa heraus.

Tipp: Treffen die Kinder bei Feiern ihre Cousins und Cousinen, finden sie den «Familienschlauch» weit weniger öde.

Wo Abfallberge sich erheben Gut zu wissen: Es gibt schönere Berge als die aus Abfall.

An den Entsorgungsstellen vieler Städte werden regelmässig im Dezember Haushalts- und Fernsehgeräte sowie Computer in rauen Mengen abgegeben, zudem tonnenweise gebrauchte Möbel. «Viele Kunden machen Platz für Neuanschaffungen zu Weihnachten», sagt Leopold Inderbitzin, Vorsteher des städtischen Strasseninspektorats Freiburg, «dabei ist der Grossteil der entsorgten Waren noch in einwandfreiem Zustand.» Auch viel Spielzeug sei dabei, das mit neuen Batterien wieder funktionieren würde. Gemäss Bundesamt für Umwelt produziert jeder Schweizer 700 Kilo Abfall im Jahr. In den Tagen nach dem grossen Fest werden rund zehn Prozent mehr leere Wein- und Bierflaschen sowie mehr Hauskehricht entsorgt als an durchschnittlichen Tagen. Tipp: Eine alte Kommode, neu bemalt, gibt ein schönes Geschenk her. Und die meditative Malerarbeit wirkt erst noch der Adventshektik entgegen.

Elisabeth Schwab-Salzmann

www.migrosmagazin.ch Wie aufwändig sind Ihre Weihnachten? Der Selbsttest und die Leser-Tipps.


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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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Lernen, sich richtig zu bewegen Spiraldynamik bringt Schmerzen zum Verschwinden und fördert die Gesundheit. Das Rezept: schädliche Bewegungsmuster nachhaltig korrigieren.

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chmerzgeplagte können sich freuen: Mit der Spiraldynamik wird in der Deutschschweiz eine Methode populär, die vielen Linderung bringt und oftmals eine Operation ersparen kann. «Es gibt eine zunehmende Zahl von Physiotherapeutinnen und -therapeuten, die Spiraldynamik in ihre Behandlung integrieren», bestätigt Omega E. Huber, Präsidentin von Physioswiss, dem Verband der Physiotherapeuten in der Schweiz.

Plötzlich extreme Rückenschmerzen Gute Erfahrungen mit der Spiraldynamik hat Barla-Maria Venzin aus Stallikon ZH gemacht. Den 20. Januar 2008 wird die 45-Jährige nie mehr vergessen. An diesem Sonntag verspürt sie von einer Sekunde auf die andere extreme Rückenschmerzen, sie kann nicht mehr gehen und stehen, nur liegen geht noch. «Nie zuvor war ich derart von plötzlichem Schmerz und einer Unbeweglichkeit überfallen worden, die mich in Panik versetzt hat», erinnert sie sich. «Meine Beine taten höllisch weh und selbst Berührungen schmerzten. Es war furchtbar.» Schmerzmittel ermöglichen es der Dentalhygienikerin, am Montag zur Arbeit zu gehen, obwohl der Rücken sie immer noch plagt. «Zum Glück, denn bereits die erste Patientin machte mich auf die Spiraldynamik aufmerksam.» Umgehend ruft Barla-Maria Venzin den Facharzt Christian

Larsen (siehe Interview Seite 98) an: Sie bekommt mit viel Glück für den folgenden Tag einen Termin. Nach einer MagnetresonanzUntersuchung (MRI) ist das Problem gefunden: grosser Bandscheibenvorfall am ersten Lendenwirbel, der auf die Nerven drückt. Trotz der niederschmetternden Diagnose ist für die gebürtige Baslerin klar, dass sie sich keinesfalls operieren lassen möchte. Die Bereitschaft der Patientin, alles für die Genesung zu tun, stösst bei Christian Larsen auf offene Ohren. «Er nahm sich viel Zeit, erklärte mir die Spiralen im Körper und wie mir die Spiraldynamik helfen könnte. Zudem appellierte er an meine Eigenverantwortung. Seine Erklärungen leuchteten mir ein», sagt BarlaMaria Venzin.

Gebrauchsanweisung für den Körper Christian Larsen ist Miterfinder der Methode. «Es handelt sich um eine Art Gebrauchsanweisung für den Körper», erklärt er. «Wer sie anwendet, vermeidet die vorzeitige Abnützung des gesamten Bewegungssystems und kann so Schmerzen und Operationen verhindern. Im Zentrum steht dabei eine aktive Bewegungsschulung.» Das Konzept eignet sich besonders gut für alle, die ihre Gesundheit selbstverantwortlich fördern wollen. Beispielsweise bei FussLESEN SIE WEITER AUF SEITE 98

Arbeit an der Haltung: Barla-Maria Venzin entwickelt zusammen mit ihrem Physiotherapeuten Joachim Altmann mehr Stabilität im Kreuz.


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besser leben

schmerzen, Knie- und Hüftbeschwerden, Bandscheibenleiden, Schulter- und Nackenproblemen. In der Folge verinnerlicht sich Barla-Maria Venzin die richtigen Bewegungsabläufe. «Ich habe neu gelernt zu gehen», sagt die alleinerziehende Mutter von Lorena (13) und Victoria (4½). Diese Schulung – kombiniert mit Physiotherapie – bessert die Beschwerden rasch. Tatkräftig unterstützt von ihrer Mutter und ihren Töchtern kommt die Patientin wieder auf den Damm. Trotz der massiven Rückenprobleme übt sie während der gesamten Zeit zu 40 Prozent ihren Beruf aus.

Die Haltung ändern — auch im Kopf Sie ist viel gelegen, hat gelernt, sich Ruhe zu gönnen. Viele Dinge macht sie heute anders, besonders im Alltag. So hat sich etwa ihre Haltung beim Zähneputzen, beim Einkaufen oder bei Haushaltsarbeiten verändert. «Inzwischen geht es mir wieder sehr gut», sagt BarlaMaria Venzin. «Ich habe keine Schmerzen mehr, einzig ein leichtes Kribbeln auf dem Rist

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

MANN OH MANN

Eiweiss hilft Männern abzunehmen

Teamwork: Die Chemie zwischen Patient und Therapeut muss stimmen.

des linken Fusses verspüre ich noch.» Ein Aufbautraining nach spiraldynamischen Prinzipien soll dafür sorgen, dass dies auch so bleibt. Barla-Maria Venzin betrachtet das Ganze als lehrreiche Lek-

tion. Ihr Körper habe ihr damit sagen wollen, dass sie das Leben ruhiger nehmen müsse. Gar nicht so einfach bei zwei Kindern, Haus und Job. Text Lisa Basler Bilder Ona Pinkus

Spiraldynamik in der Klubschule Migros Wer mehr über die Spiraldynamik erfahren möchte, studiert ein Kursprogramm der Klubschule Migros oder erkundigt sich auf www.klubschule.ch («Bewegung, Entspannung & Tanz» anklicken, dann eine Klubschule auswählen). Die Klubschule bietet verschiedene Kurse und Workshops zum Thema an, zum Beispiel «Spiraldynamik. Beweglicher Brustkorb», «Spiraldynamik. Gerade Beine — zentrierte Kniegelenke» oder «Spiraldynamik. Was dreht wohin?».

Das macht viele Frauen neidisch: Die berühmte Atkins-Diät hilft Männern mehr als Frauen. Eine neue israelische Studie hat gezeigt, dass die Umstellung der Ernährung auf viel Eiweiss und wenig Kohlenhydrate innerhalb von zwei Jahren bei übergewichtigen Männern durchschnittlich fünf Kilo mehr Fettpolster dahinschmelzen liess als bei Frauen. Immerhin sagt die Untersuchung auch, wie Frauen am besten abnehmen können: Sie sollen mit der mediterranen Ernährung am meisten Erfolg haben.

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DAS SAGT DER EXPERTE

Christian Larsen, Arzt, Bewegungsforscher und Miterfinder der Spiraldynamik, Zürich

«Schädliche Bewegungsmuster in gesunde umprogrammieren» Was wird durch die Spiraldynamik verbessert? Die Bewegungsqualität. Oft wird Bewegung auf Quantität reduziert, gemessen mit Stoppuhr und Messbändern. Dabei steht bei gesunder Bewegung Qualität im Zentrum: lieber den ganzen Tag richtig gehen, stehen und sitzen, als verkrampfte Muskeln im Training zu überfordern. Wann kommt die Spiraldynamik zum Einsatz?

Bei allem, was am Bewegungssystem wehtut oder schief steht. Bei allem, was optimiert werden soll. Also nicht nur bei bestehenden Leiden, sondern auch zur Vorbeugung. Wer sollte sich davon fernhalten? Diejenigen, die sich lieber passiv behandeln lassen, ohne etwas in ihrer Haltung oder Bewegung verändern zu wollen. Das bringt aber mittel- und langfristig wenig,

weil die schädlichen Bewegungsmuster beibehalten werden. Was lässt sich erreichen? Schmerzfreiheit und volle Beweglichkeit. Ist Heilung unmöglich, geht es um die maximale Verbesserung des Gesundheitszustands. Entscheidend ist, die Ursache des Problems zu finden. Ist sie bekannt, werden schädliche in gesunde Bewegungsmuster umprogrammiert.

Interview Lisa Basler

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100 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

NEWS

Hybrid zum Kampfpreis

Honda will im ersten Halbjahr 2009 ein familientaugliches Hybridfahrzeug auf den Markt bringen. Mit dem «Insight» genannten Fünftürer beabsichtigen die Japaner den Benzinhybrid preislich neu zu positionieren und so für breitere Kundengruppen zugänglich zu machen.

Neuer Spar-Golf Der nächstes Jahr in den Verkauf gelangende VW Golf BlueMotion soll mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer erstmals im Golf-Segment die magische Grenze von 4,0 Litern und 100 Gramm CO2 pro Kilometer unterschreiten — laut VW Bestwerte für diese Klasse. Angetrieben wird der Spar-Golf von einem neuen Common-Rail-Turbodiesel mit 105 PS. Preise nannte das Unternehmen noch nicht.

Französisches Raumwunder Der neue Citroën C3 Picasso kommt im ersten Quartal 2009 in den Handel. Der französische Autobauer bietet den Minivan mit zwei Benzinmotoren (95, 120 PS) sowie mit zwei Dieselaggregaten (90, 110 PS) an. Innen zeigt sich der Wagen äusserst variabel. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 500 und 1505 Liter. Die Preise stehen noch nicht fest.

Smart will neue Modelle Smart denkt angesichts des neuen Toyota-Winzlings iQ über eine Erweiterung der Modellpalette nach. Ein Fahrzeug mit drei oder vier Sitzen neben dem derzeit einzigen Modell Fortwo sei vorstellbar, sagte Smart-Chef Anders Sundt Jensen am Pariser Salon. Vorrang habe aber das Kernmodell, insbesondere als Elektro-Smart, der in London bereits im Grossversuch läuft.

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Sportflitzer im Kleinformat

Alfa Romeo hat den Supersportwagen 8C Competizione entschärft: Testfamilie Schwinnen prüft, ob beim neue Alfa Mito tatsächlich noch Gene des Topmodells übrig geblieben sind.

P

api, komm schnell!» Völlig aufgeregt stürmt Jan Schwinnen ins Wohnzimmer. Mutter Conny und Vater Raoul schauen erschreckt von ihren Zeitungen auf. «Los, komm mit – draussen vor der Tür steht ein 8C.» Grinsend faltet Raoul den Sportteil zusammen. Als Autoredaktor weiss er, worauf sein Sohn anspielt: auf den Alfa

Romeo 8C Competizione, einen 450 PS starken und 292 km/h schnellen Supersportwagen, der für die italienische Marke im letzten Jahr einen gewaltigen Imagegewinn bedeutete. Beim Auto angekommen, senkt Jan ehrfürchtig die Stimme: «Den gibt es nur 500 Mal», flüstert er. «Wer den wohl fährt?» «Na, ich», entgegnet sein Vater betont lässig. «Beziehungs-

weise wir – und zwar gleich zum Einkaufen. Das hier ist nämlich der neue Kleinwagen Alfa Mito.»

Im Spiegelbild des Superboliden Jan ist fassungslos. Und dann erklärt ihm Raoul, dass der 8C der erste Alfa in neuem Design ist und künftig alle Modelle der Marke irgendwie dem Superboliden ähnlich sehen werden. Als Erster jetzt eben der Mito. «So ein Schwindel», mault Jan. «Und ich dachte schon, das wäre ein richtiger Rennwagen.» «Nicht so voreilig», besänftigt Raoul. Denn technisch habe der Mito viel vom dreimal so starken 8C abbekommen.


besser leben

AUTO | 101

URTEILE DER TESTFAMILIE

Sportwagenkultur pur: durchzugsstarker Turbo unter der Haube, Rennautoatmosphäre im Innern.

Raoul Schwinnen: «Mit dem Mito hat man eigentlich zwei Autos in einem: einen bildschönen Kleinwagen für die Stadt und einen flotten Sportflitzer. Und der toll tönende Motor macht Laune. Leider ist er aber turbotypisch recht durstig.» Conny Schwinnen: «Ganz schön trickreich von Alfa: Mit der Optik wickelt der Mito die weibliche, mit der Technik die männliche Kundschaft um den kleinen Finger. Aber der Kofferraum ist mir trotzdem zu klein.» Pascale Schwinnen: «Den Mito muss ich mir merken — das könnte glatt mal mein erstes Auto werden. Nur würde ich ihn bestimmt mit dem sparsameren und günstigeren Dieselmotor kaufen.» Jan Schwinnen: «Typisch Frauen — gucken nur nach dem Äusseren! Ich finde vor allem die Technik toll. Endlich mal ein richtig schneller Kleinwagen — da ist mir der düstere Innenraum völlig egal.»

Verliebt in den schönen Italiener: Pascale, Jan, Vater Raoul und Mutter Conny (von rechts).

Und er ist der erste Alfa mit dem neuen DNA-System: Ansprechverhalten des Gaspedals, ESPEingriff und Lenkübersetzung lassen sich in drei Stufen besonders dynamisch, für den Stadtverkehr angepasst oder für maximale Sicherheit variieren. «Und der Motor ist der gleiche TurboBenziner, der auch den sportlichen Abarth Punto antreibt.» «So, Männer, können wir los?» Conny und Tochter Pascale drängen zum Aufbruch. Lassen aber zuerst auch ein paar bewundernde Blicke über den Mito schweifen. «Der ist richtig hübsch», findet Pascale. «Stünde mir nicht schlecht, wenn ich dann mal einen Fahrausweis hätte …»

STECKBRIEF Alfa Romeo Mito 1.4 T-Jet Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Benziner mit Turbolader, 1368 cm3, 155 PS, manuelles 6-GangGetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 8,0 s, Spitze 215 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,06 x 1,72 x 1,44 m, Kofferraum 270 l, Gewicht: 1145 kg. Verbrauch: 8,8 l/100 km (Testverbrauch), 6,5 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKat. C, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 153 g/km. Preis: 28 500 Franken, Basispreis (Alfa Romeo Mito 1.6 JTD, Turbodiesel, 120 PS) ab 27 600 Franken.

Sie schielt in Richtung ihrer Eltern. Unterwegs verdüstern sich ihre und Jans Miene aber etwas, denn auf den hinteren Plätzen können sie durch die kleinen Fenster kaum hinausschauen. Und das schwarze Interieur verstärkt den Eindruck einer dunklen Höhle zusätzlich. Derweil zirkelt Raoul den kleinen Dreitürer behände durch die Kurven und doziert vom tollen Durchzug des Turbos, der präzisen, aber etwas nervös wirkenden Lenkung, dem wunderbar straffen Fahrwerk und dem bloss klitzekleinen Turboloch beim Beschleunigen. Als Mutter Conny aber in der Tiefgarage des Einkaufszentrums

aussteigen möchte, beengen die recht langen Türen in der schmalen Parklücke. Und später, beim Einladen der Einkäufe, vermisst sie einen Griff am Kofferraumdeckel. «Schön ist der Mito ja, bilanziert sie. Aber ein paar Details nerven.» Auf der Heimfahrt blendet plötzlich ein entgegenkommendes Auto auf. Im Vorbeifahren strecken Fahrer und Beifahrer begeistert die Daumen in die Höhe und winken. «Bella macchina!», ruft sogar einer. Jan grinst. «Der hat glatt gedacht, er sähe einen 8C. Dabei merkt man doch gleich, dass wir in einem Mito sitzen.» Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang


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„Ein Kinderwunsch geht in Erfüllung: Mit Grossmami und Grosspapi im Europa-Park“ Mittwoch, 10. oder 17. Dezember 2008 Das habe ich mir schon lange gewünscht: Vor Weihnachten in den Winterlandschaft entführen: Zauberhafte Atmosphäre, unbegrenzEuropa-Park und das mit meiner Grossmami und meinem Grosspapi. tes Vergnügen, ein hinreissender Winterzirkus und zahlreiche Ein unvergessliches und einzigartiges Erlebnis. „Magische Momente“ Überraschungen speziell für Kinder wie die Winterwunderwelt, Snowerleben: Geniessen Sie gemeinsam mit Ihren Grosskindern einen Tubing u.v.a. warten auf Sie. zauberhaften Wintertag im Europa-Park. Lassen Sie sich in unsere Wasserattraktionen und u.a. Silver Star im Winter witterungsbedingt ausser Betrieb

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rätsel | 103

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

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Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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Jaun in Lengnau BE. Er war als gelernter Bäcker-Konditor tätig, ich war Lehrling im erwähnten Betrieb. Würde mich echt freuen, ihn wiederzusehen. Thomas Kamer Oberfeldstrasse 32 8408 Winterthur Telefon 052 222 58 12 thomas.kamer@hotmail.com

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110 | Migros-Magazin 49, 1. Dezember 2008

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Thomas Kober hatte die Nase voll von 0815-Velos. Heute fährt und baut er Harleys mit Pedalen. Für Ökorocker und andere Individualisten.

D

ie schweren Jungs von Motorrad-Gangs wären im Falle eines Fahrausweisentzugs bei Thomas Kober an der richtigen Adresse. Und sie wären nicht die ersten Rocker, die sich für die Leidenschaft des 25-Jährigen aus Zollikofen bei Bern interessierten. Kober fährt und baut Velos, die sich von Harleys in wenig mehr als dem Fehlen eines Motors unterscheiden. Cruiser eben, für die sich ökologisch engagierte Individualisten erwärmen können, «aber auch Rocker, die sonntags mit den Kindern ein Fährtchen machen wollen».

dass Schweizer meist alleine schrauben. Sie sind sich nicht bewusst, dass europaweit eine Szene existiert.» Dass seine Art der Fortbewegung in der Schweiz relativ unbekannt ist, merkt Kober, wenn er unterwegs ist. «Autofahrer halten an, drehen die Scheibe runter und fragen, was das sei.»

Heisse Mobile ohne Lärm und Abgase

Fahrräder, flach wie Flundern Im Kellergeschoss einer Zollikofer Siedlung liegt Thomas Kobers Reich: Eine kleine Werkbank, ein grosses Regal voller chromglitzernder Einzelteile, an einer Stützkonstruktion schwebt ein nicht enden wollendes Fahrrad in der Luft. In der gegenüberliegenden Ecke stehen weitere. Sie haben breite Reifen, ausschweifende Lenker und Sättel, die auf Kniehöhe montiert sind. Infiziert vom Cruiservirus wurde Kober 2002: «Ich hatte die Schnauze voll davon, dass Federgabel, Hightechbremsen und sonstiges Zeugs bei meinem Mountain Bike stets kaputtgingen – und ich sie nicht reparieren konnte.» Er habe sich dann nach einem simplen Damenrad umgeschaut, schliesslich aber einen Cruiser gesehen und sofort gewusst, wonach er eigentlich suchte. Lange vermochte das Velo Thomas Kober nicht zu begeistern. Es

Flach wie eine Flunder: Eines von Kobers Velos – mit Nebelhorn.

war zwar weniger Mainstream als Mountain- oder Citybike, aber für Kober immer noch zu sehr. «Ich hatte keinen Bock, mit einem normalen Velo herumzufahren. Ich will mich abheben, will ein Einzelstück.» Es gehe darum, dem Velo ein individuelles i-Tüpfelchen aufzusetzen. Also begann der Autodidakt zu schrauben – und es tat sich ihm eine Szene von Cruiserliebhabern auf. Kober beschränkte sich nicht darauf, nur aufzumotzen, sondern schaffte der deutschen Szene im Internet eine Kommunikationsplattform mit Fotos der Cruiser, deren Erbauern sowie den Kontaktdaten. «Plötzlich wusste einer, der in eine andere Stadt fuhr, wo er Gleichgesinnte finden würde.» Die Leute seien dankbar und er selbst in Deutschland be-

kannt gewesen, sagt Kober. Seine Plattform stellte er ein, als sich auf Youtube oder Myspace jeder selbst im Netz präsentieren konnte. Als der gelernte Offsetdrucker vor drei Jahren in die Region Bern zog, stand er, was die lokale Cruiserszene anging, im Schilf. «Aber ich hatte dieses Gefühl, wusste einfach, dass hier was abgeht», sagt er. Kober suchte auch hier Freaks und begann sie mit Teilen zu beliefern. Heute kann man auf seiner Plattform abteilung-cruiser. ch vom Fanshirt über Einzelteile bis hin zum aufgemotzten Velo alles haben. Er könne mit dem Shop immerhin sein Hobby finanzieren, sagt Kober. Allgemein gehe es in der Schweiz beim Thema Eigenbau heftig ab. «Das Problem ist nur,

Um die Sache bekannter zu machen, organisiert Kober jährlich einen sogenannten Cruise in Bern. Die internationalen Treffen gleichen jenen von Harley-Begeisterten: Man begutachtet die Räder von anderen, zeigt seine eigenen und fährt in der Gruppe durch die Gegend. Diese Ausfahrten seien das Grossartige an Events. Ist es wie Harley-Fahren im Stummfilm? «Nun, wir verschmutzen nicht die Umwelt. Aber Lärm machen wir manchmal auch.» Und man weiss, was er damit meint, wenn das Nebelhorn eines seiner Räder im Ohr nachklingt. Mit viel weniger Lärm zieht derweil eine Entwicklung in die Szene ein, «die neue Türen auftun wird», wie Kober prognostiziert: Elektromotoren, wie man sie immer häufiger bei Velos sieht. Man sollte meinen, Kober, der damals der anfälligen Hightechware abschwor, wüsste Argumente dagegen. «Nein, ich finde das sensationell. Man kann so mit noch krasseren Rädern überall fahren. Jeden Tag, jeden Berg.» Und gerade Bern sei ja recht bergauf, bergab. Text Beat Matter

Bilder Ruben Wyttenbach


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Thomas Kober in seinem Reich der Chopper, Lowrider und Cruiser: Mit seinen Velos fährt der Offsetdrucker auch zur Arbeit bei der Zeiler in KÜniz.


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