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Nr. 48, 24. November 2008

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Lesen? Jetzt erst recht! Elke Heidenreich über ihre Pläne nach dem TVRauswurf. > 28 Schwester Laptop

Nonne Raphaela hat in der Migros-Klubschule alles über Computer gelernt. Jetzt ist sie selbst PC-Lehrerin. > 44 Alles fliegt Ski Ski und Snowwboard fahren war einmal. Jetzt iist st nst Freestyle-Kunst angesagt. > 966

Menschen auf der Flucht Rahel und ihre Tochter Bethi flohen aus Eritrea. Seit zwei Jahren hoffen sie auf einen positiven Asylentscheid. > 16

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diese woche | 3

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Zwei Jahre zittern

> reportagen Kreatives Klima: Der Juraweiler Séprais zählt nur 55 Köpfe – aber die meisten von ihnen sind enorm originell. > 10 Reise der Hoffnung: Rahel und ihre Tochter Bethi flohen aus Eritrea in die Schweiz. Ihr Weg zum positiven Asylbescheid ist lang. > 16

Gemessen an den absoluten Zahlen ist die Sachlage klar: Wir ha-

ben, verglichen mit den Neunzigern, eine deutlich tiefere, insgesamt aber immer noch relativ hohe Zahl an neuen Asylbewerbern. 14 000 dürften es nach Schätzungen des Bundesamtes für Migration dieses Jahr wieder sein. Doch hinter der nackten Zahl verstecken sich jedes Mal Einzelschicksale. Menschen wie Rahel aus Eritrea.

reportage

Perspektive Schweiz. Grosse Online-Umfrage zeigt: Schweizer und Schweizerinnen fordern strikte Disziplin in Jugendheimen. > 23

>10

> Leben vor dem Tod: Andres Gut leidet an Krebs im Endstadium. Doch bis er stirbt, zelebriert er das Leben und den Abschied. > 35 kolumne Der Hausmann.

m-aktuell Riseria: Der Reis reist mit der Bahn. > 40 Schwester PC: Nonne Raphaela bildet Computer-Cracks aus. > 44 schaufenster Wichtel schmücken den Weihnachtsbaum. > 48 Produkte der Woche: Abwaschpulver, Raumbedufter, sexy Unterwäsche, alles für Babys. > 55, 65, 67, 70 à la carte Supersuppe: Multitalent Steff Signer zaubert mit Suppenhuhn und Gemüse eine herzerwärmende Bouillon. > 79

porträt

>35

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

Bilder Herbert Zimmermann, Daniel Ammann, Getty Images

> 89

besser leben Sex hilft gegen Angst. > 95 In Form: Fliegende Skifahrer – Freestyle ist voll im Trend. > 96 Erziehung: Von wegen Quality Time! Wochenendväter sind nicht genug, Erziehung ist auch eine Sache des Alltags. > 100 Multimedia: Wie weiter mit der Blogger-Szene? > 103 > Tiere: Was passiert, wenn Maunzi Nachbars Goldfisch frisst? > 105 Auto: Journey – ein Dodge für alle Fälle. > 107 rätsel/impressum > 111 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 116 mein ganzer stolz Das grösste Schweizer Kreuzworträtsel. > 118

Es geht uns hier nicht darum, mit

einer Tränendrüsenstory die Asylproblematik zu verharmlosen. Das Thema bewegt und macht vielen Angst. Diese Angst aber darf nicht dazu führen, dass wir Einzelne für eine Asylpolitik leiden lassen, für die sie nicht verantwortlich sind. Wer findet, unsere Asylgesetzgebung sei falsch, soll die vermeintlichen Missstände bekämpfen, aber nicht die Menschen.

> 26

interview Elke Heidenreich bringt TV-Freaks das Lesen näher. Jetzt rechnet sie mit einer kulturlosen Gesellschaft ab. > 28

Rahel und ihre Tochter Bethi

sind aus einem vom Krieg versehrten Land in die Schweiz gekommen und haben um Asyl nachgesucht. Sie haben in der Region Baden Menschen gefunden, die ihnen helfen. Und seit zwei Jahren warten sie auf einen Entscheid (Seite 16).

>4 >7 >8

tiere

>105

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4 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Migros Bank senkt Hypozins

Die Migros Bank gehört zu den fünf grössten Anbietern von Hypotheken in der Schweiz. Günstige Hypotheken sind eines ihrer Markenzeichen. Da sie an dieser Preisführerschaft festhalten will, senkt sie den Zinssatz für variable Hypotheken um ein viertel Prozent auf neu 3 Prozent. Für neue Hypotheken gilt die Zinssenkung ab sofort, für bestehende Darlehen ab dem 1. März 2009. Neukunden gewährt die Migros Bank einen zusätzlichen Zinsrabatt.

FRISCH IN DER MIGROS

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DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

Tonnen Güter in 61 838 Bahnwagen hat SBB Cargo für die Migros in den Monaten Januar bis und mit September 2008 transportiert. Verglichen mit der gleichen Periode im Vorjahr sind das 60 240 Tonnen oder 4015 Güterwagen mehr. Dies entspricht einer Steigerung um sieben Prozent. Die Migros ist die grösste Kundin von SBB Cargo im Schweizer Binnenverkehr.

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 40.

Bilder Bab.ch/StockFood

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Einkaufen on the road Die Migrol-Tankstelle in Stans verkauft ab sofort Migros-Produkte und Shell-Treibstoff. Möglich machts das neue Ladenkonzept migrolino, das alle Vorteile der Migros in einem Tankstellenshop integriert. Ladenschluss verpasst und kein Brot zu Hause? Gäste im Anmarsch, aber Ebbe im Kühlschrank? Kein Problem, migrolino führt den beliebten Migros-Krustenkranz genauso wie ein attraktives Sortiment an Fertiggerichten, frischen Früchten und Gemüse. Die Filiale in Stans ist die erste von mehr als 120 Tankstellen, die in den kommenden 18 Monaten nach dem Konzept von Shell und Migros umgestellt werden. cv


die migros woche

|5

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etzt können sich Kinder und Jugendliche von acht bis fünfzehn Jahren für den Grand Prix Migros anmelden. An der grössten Skirennserie für Jugendliche in Europa nehmen rund 6500 Kinder teil. Auch Lara Gut, Daniel Albrecht und Co. kämpften in jungen Jahren am Grand Prix um Sekunden und Hunderts-

telsekunden. Heute sind sie die grossen Skistars im Weltcupzirkus. Der Tross des Grand Prix Migros beginnt seine «Tour de Suisse» am 11. Januar 2009 in Schönried im Berner Oberland und gastiert in 13 weiteren Orten. Die Besten der Besten treten im Final vom 4. bis 5. April in Les Diablerets gegeneinander an. Ne-

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

«Der Job als Nanny erfordert Organisationstalent, Feinfühligkeit und Flexibilität.» Claudia Potzmann, 5524 Nesselnbach nen», rechnet Peter Gurtner vor. Weiter meint er, dass marktwirtschaftliche Logik diese Situation regulieren werde. Dabei wird von links bis rechts nach immer noch mehr Wachstum gerufen. Die Frage: «Wie weit sollen wir noch wachsen?» wird gar nicht gestellt. Ein ewiges Wachstum, das sollte auch unseren diversen Forderern klar sein, gibt es nicht. Mir persönlich wird es zunehmend eng in unserer Heimat. Viele Probleme, die wir haben, beruhen auf der zu grossen Bevölkerungszahl auf unserem begrenzten Boden.

MM 47: «Die persönliche Supernanny», Artikel über das Kindermädchen Susanne Brand.

Die Ausbildung ist nicht alles

Mit Interesse habe ich den Artikel gelesen, bin ich doch selbst auch in der Kinderbetreuung tätig. Ich bin aber nicht einverstanden, wenn sie es als Nachteil von Tagesmüttern bezeichnen, dass sie keine normierte Ausbildung haben. Eine Mutter, die fremde Kinder betreut, braucht nicht zwingend eine spezielle Ausbildung. Ausserdem gibt es viel gut qualifiziertes Personal. Es gibt immer öfter Kindergärtnerinnen oder Kleinkinderzieherinnen, die nach der Babypause zu Hause als Tagesmutter arbeiten.

Sonja Fautschek, 8194 Hüntwangen

Danke für den Bericht über die Nanny. Ich bin selbst seit neun Jahren in diesem Beruf tätig und musste feststellen, dass der Job meistens unterschätzt wird. Viele denken nur ans Kinderbetreuen und Putzen. Wer aber auf diesem Gebiet arbeitet, wird schnell vom Gegenteil überzeugt. Organisationstalent, Feingefühl und Flexibilität sind wichtige Voraussetzungen für den Beruf. Claudia Potzmann,

Bild René Ruis

5524 Nesselnbach

Seit zwei Jahren gibt es den Schweizerischen Verband Tagesfamilien (SVT) mit regionalen Dachverbänden und lokalen Tagesfamilienvereinen. Der Verband kümmert sich auch um eine gewisse Ausbildung der Tagesmütter. Der SVT hat Qualitätsstandards festgelegt. Dazu gehört mindestens ein 10 bis 15 Lektionen umfassender

Walter Guler, 8038 Zürich

Susanne Brand kümmert sich drei Tage die Woche um den vierjährigen Valentin und seine einjährige Schwester Olivia.

Einführungskurs für Tagesmütter. Dieser Kurs ist bei den meisten Vereinen obligatorisch.

Verena Meier, Präsidentin Tagesfamilien Brugg und Umgebung

Korrigenda Bei den Informationen zu Tagesmüttern stand fälschlicherweise, dass man auf der Internetseite von Pro Juventute mehr zum Thema erfährt. Die richtige Adresse für Zusatzinformationen ist jedoch www.tagesfamilien.ch MM 47: «Pensionär Schmid», «Bild der Woche» zum Rücktritt von Samuel Schmid.

Voyeuristisches Bild unnötig

Ich war peinlich berührt, als ich dieses Foto von Samuel Schmid sah, wie er mit einem blutigen Taschentuch im Begriff war, sich die Nase zu putzen. Und seinem Ausdruck nach schien es ihn

ebenfalls zu stören, dass davon Fotos gemacht wurden. Ist die Würde des Abgebildeten hier wirklich gewahrt?

Maria-Noemi Rossetto-Giallella, 8006 Zürich

Das Migros-Magazin lese ich seit vielen Jahren und finde die meisten Artikel gut. Es ist toll, wenn das Magazin aktuell ist. Ich habe mich aber geärgert, dass es das gleiche voyeuristische Bild von Samuel Schmid bringt wie die Boulevardpresse.

Esther Weber, 4460 Gelterkinden

MM 47: «Wo? Wo? Wohnige!», Artikel über die Wohnungsnot in Schweizer Grossstädten.

Ewiges Wachstum gibts nicht

«Zusätzlich verschärft sich der Druck auf den Wohnungsmarkt durch Neuzuzüger aus dem Ausland. Allein im vergangenen Jahr betrug der Wanderungsüberschuss rund 75 000 Perso-

MM 47: «Wie sicher ist die AHV?», Streitgespräch über die AHV-Initiative mit Christa Markwalder und Christian Levrat.

Mit 45 gehört man zum alten Eisen

Ich bin für das AHV-Alter mit 62 Jahren. Die wenigsten normalen Arbeiter können es sich leisten, früher als mit 65 Jahren in Pension zu gehen. Ausserdem, bekommen die Menschen wegen der immer schneller werdenden Technik und Hektik im höheren Alter immer mehr Schwierigkeiten. Leider gehört man mit über 45 Jahren schon zum alten Eisen, die meisten Arbeitgeber wollen nur junge, billige Arbeitskräfte.

Erika Keller, per Mail

Zusatz Wir zitierten im Streitgespräch Christa Markwalder, die sagte, dass ein Ehepaar maximal 3420 Schweizer Franken Altersrente erhält. Dies ist erst ab Januar 2009 der Fall. Heute beträgt die maximale Altersrente für ein Ehepaar 3315 Franken pro Monat und für eine Einzelperson 2210 Franken monatlich.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

MOMOL!

NEINEI!

Die neue Grosszügigkeit

General Motors, Ford und Chrysler fordern staatliche Finanzhilfe von 25 Milliarden Dollar. Chrysler-Chef Robert Nardelli (59) sagte, er würde sich angesichts der Krise mit einem Jahresgehalt von einem Dollar zufrieden geben. Nur: Der gleiche Manager kassierte letztes Jahr eine Abfindung von satten 210 Millionen Dollar, als er den Chefposten bei einer US-Baumarktkette räumte. Da fällt uns ein: Hat Ex-UBSChef Marcel Ospel seine Boni unterdessen zurückgezahlt?

Pipilotti Rist in New York

Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York zeigt bis zum 2. Februar 2009 ein spektakuläres Kunstwerk von Pipilotti Rist (46). Die Mischung aus Skulptur, Raumgestaltung und Video wird im riesigen Atrium des MoMA inszeniert. Hauptsponsor der rund einer Million Franken teuren Ausstellung ist die UBS. 2009 kommt mit dem 77-minütigen Streifen «Pepperminta» der erste lange Spielfilm der Rheintaler Künstlerin in die Schweizer Kinos.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Bundesratswahlen Seit Samuel Schmid seinen Rücktritt bekannt gab, wird über seinen Nachfolger spekuliert. Wer das Amt des Berners übernimmt, entscheidet die Bundesversammlung – der Stände- und Nationalrat – am 10. Dezember. Zur Wahl antreten kann jeder Schweizer Bürger, der volljährig und nicht entmündigt ist. In die Landesregierung zieht ein, wer das absolute Mehr der gültigen Stimmen erhält. Ist dies im ersten Wahlgang bei keinem der Fall, folgen weitere, bis ein Kandidat das absolute Mehr erreicht. Am meisten Wahlgänge, sechs, benötigten Samuel Schmid 2000 und Joseph Deiss 1999.

ZAHLEN DER WOCHE

Thanksgiving

44,61 Dollar, rund 53 Schweizer Franken, bezahlen die Amerikaner dieses Jahr durchschnittlich für die Lebensmittel, um einen Thanksgiving-Schmaus für zehn Personen zu kochen. Dies sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. 271 Millionen Truthähne wurden dieses Jahr in den USA gezüchtet. Die Liste der fleissigsten Produzenten führt der Staat Minnesota mit 49 Millionen an. 1789 führte George Washington als erster US-Präsident Thanksgiving als nationalen Feiertag ein. Über den Ursprung des Fests sind sich die Historiker im Unklaren. Die bekannteste Version besagt, dass die Pilgerväter 1621 in Plymouth Rock das erste Thanksgiving feierten. 27 000 000 Personen flogen vergangenes Jahr in den Vereinigten Staaten zwischen dem 16. und 27. November. Besonders viele reisen am Mittwoch vor und am Sonntag nach Thanksgiving. Im Flugverkehr ist an diesen beiden Tagen jedes Jahr mit massiven Verspätungen zu rechnen.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Raser auf den Strassen, Raser in den Medien: Die Verkehrspsychologin Jacqueline Bächli-Biétry (49), Gutachterin am Institut Rechtsmedizin in Zürich, fordert härtere Strafen.

«Das Auto ist eine Tatwaffe»

BILD DER WOCHE

Wetter und Armut Die Finanzkrise trifft die

Am 27. November ist Thanksgiving. 90 Prozent der Amerikaner essen an diesem Tag Truthahn.

schwächsten Einwohner am stärksten. Am 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, gingen schweizweit 5000 Kinder an 200 Orten mit «Terre des hommes» als Schuhputzer auf die Strasse. Mit dem grössten Schweizer Kinderhilfswerk machten sie auf das Elend von weltweit gegen 100 Millionen Strassenkindern aufmerksam. SF-Wetterfee Sandra Boner (Bild) meinte: «Das Wetter können wir nicht ändern, die Armut aber sehr wohl.»

Bilder Boris Metzger, Mannie Garcia/Landov/Keystone, Steffen Schmidt/Keystone, Beatrice Devenes/Keystone, Getty Images

Das Volk ist zornig: Es demonstriert gegen die Raser auf der Strasse und fordert härteres Durchgreifen. Wieso haben die juristischen Strafen bisher kaum gegriffen?

Im Moment wird die Möglichkeit der Strafen von den Gerichten noch zu wenig ausgeschöpft. Bei erstmaligen Delinquenten wird der Führerschein in der Regel nur drei Monate entzogen. Das tut doch nicht weh! Häufig kommt es vor, dass die Delinquenten trotz einer vom Gericht verordneten Therapie noch vor dem strafrechtlichen Prozess, bereits wieder fahren dürfen. Solches stösst der Bevölkerung zu Recht auf. Müssten also mehrjährige Fahrverbote ausgesprochen werden?

Ja, ich bin auch froh, dass das Gesetz so geändert wurde, dass einer Person, die innert fünf Jahren drei schwere Widerhandlungen begeht, zwei Jahre das Billett entzogen wird. Zusätzlich braucht sie eine verkehrspsychologische Untersuchung. Das nützt am besten. Man hört im Volk den Ruf nach sofortiger Verschrottung von frisierten Raserautos, vor den Augen der Fahrer. Sinnvoll?

Emotional kann das bei einem grossen Autonarren zwar wirken, präventiv halte ich das aber für fraglich. Und: Man soll das Auto besser anders verwerten. Wie funktionieren Raser?

Raser sind Leute, die im Verkehr unangemessene Risiken auf sich nehmen, damit sich und andere Leute gefährden. Der Raser versucht, im Auto seine Grenzen auszuloten, er sucht Konkurrenz, empfindet Macht über andere und erliegt seinem Geltungsstreben. Dieses Phänomen gabs früher auch schon – nur heute haben wir stärkere Autos und bessere Strassen. 300 PS machen das Auto zur Tatwaffe, und diese Kraft braucht einen erfahrenen Lenker. Wie wärs also mit einer PS-Beschränkung für unter 25-Jährige?

Das ist zwar schwierig durchsetz- und vor allem kontrollierbar. Aber bei Leuten, die als Raser aufgefallen sind, halte ich das für sehr wirksam. Woher kommt dieser Machismo hinter dem Steuer?

Das Auto ist eine Potenzierung der eigenen Kraft, der Lenker fühlt sich hinter dem Steuer mächtiger. Zudem ist er im Auto anonym, er fährt abgeschottet. Beides zusammen sowie das viel beschworene Auto als Statussymbol wirken vor allem bei Leuten, die nicht so viel besitzen: Rasen ist also ein Unterschichtsphänomen. Und dort finden sich viele Ausländer. Bei Leuten aus dem Balkan ist das vielfach familiär bedingt: Die jungen Männer erhalten oft einen potenten Wagen schon zur Fahrprüfung geschenkt. Interview Mathias Haehl


10 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

D

rüben im Westen, dort, wo die Schweiz fast zu Ende ist, liegt der malerische Flecken Séprais, im Bezirk Delémont, Gemeinde Boécourt. In dieser Idylle darf die Natur noch keusch sein: Fleckvieh steht auf abgegrasten Weiden. Zwei Hunde bellen um die Wette. An Hecken hängen dürre Brombeeren, die nie geerntet wurden. Und über den Biberschwanz-

Eingebettet in die Hügel des Juras: Séprais, 55 Einwohner.

ziegeldächern ertönt der grelle Schrei des Mäusebussards. Im Dörfli gibt es weder Restaurant noch Lädeli. Dafür sind zwischen den alten Mauern uralte Hochstammbäume mit saftigen Äpfeln gewachsen. In den Gärten ist der Kabis ins Kraut geschossen. Und beim Hof des einzigen Grossbauern riecht es säuerlich nach Silofutter. Röhrte da nicht hie und da in der Ferne ein Traktorenmotor, man würde glauben, das Dörfchen sei ausgestorben. Nur 54 Gebäude stehen hier – Ställe, Remisen und Schuppen mitgezählt. Dass in Séprais auch die Kunst prominent vertreten ist, davon zeugt in diesem mit Touristenattraktionen eher mager bestückten Teil der Schweiz ein Skulpturenweg. Entlang mehreren Kilometern Feldwegen haben 51 Künstlerinnen und Künstler aus 19 Nationen eine Freilichtausstellung geschaffen. Hier treffen sich Kunstschaffende zum Ideenaustausch. Drehscheibe dieser Begegnungen ist das Haus von Liuba Kirowa und Peter Fürst. Séprais scheint das ideale Exil für Basler zu sein. Alle hier porträtierten Menschen sind von der Stadt in die beschauliche Landschaft des Juras gezogen. Texte Carl Bieler Bilder Herbert Zimmermann

Weiler der Kreativen Nirgends gibt es so viele Kreative wie im 55-SeelenDorf Séprais. Ein Besuch im etwas anderen Ort am Ende der Schweiz.

In Séprais auf den Hund Helene Gisin (52), Terrierzüchterin:Hinterihrem150-jährigen Bauernhaus erstreckt sich ein bemerkenswert üppiger und gepflegter Garten. 70 Jahre lang stand das Gebäude leer und verkam beinahe zu einer Ruine. Jetzt leben hier Helene Gisin und ihr Mann Leo (74). «Wir wohnten früher in Basel. Als wir in gut erreichbarem Um-

kreis ein Haus suchten, kamen 40 Offerten rein, von 40 000 Franken bis 1,8 Millionen», erzählen sie. Schliesslich entschloss sich das Paar für die Liegenschaft in Séprais, die es zunächst aber nur als Wochenendhaus nutzte. Fünf Jahre später, 1984, zogen sie definitiv in denJura.HeleneGisinschwärmt: «Der Ort ist mein Paradies.»

Wer an der Haustüre läutet, wird von aufgeregtem, mehrstimmigem Hundegebell begrüsst. Es stammt von den fünf reinrassigen Norwich Terrier in Helene Gisins Zwinger «Little Tramont». Sie heissen Othello, Woody, Gatsby, Ollie und Diggy. Ollie hat erst kürzlich vier Welpen geworfen. Mit den quirligen Vierbeinern reist Helene


reportage

KREATIVES DORF | 11

Stillleben mit Champions: Die Züchterin Helene Gisin ist stolz auf ihre reinrassigen Terrier.

Der Meister im Atelier: Steindrucker Nik Hausmann.

Die aussterbende Kunst des Steindrucks

gekommen Gisin öfters herum, verkauft sie bis in die USA, besucht Ausstellungen und heimst mit ihren Schützlingen Preise ein. «Mein Ziel ist es, aus jedem Tier, das ich behalte, einen Champion zu machen», bekennt die Züchterin. Trotzdem gibt es im Haus nirgends eine Vitrine mit Trophäen, denn solche findet Helene Gisin «furchtbar».

Ihr Mann Leo ist gelernter Plättlileger, mehrfacher Schweizer Meister im Judo und ehemaliger Judo-Nationaltrainer. Er habe in Basel mit einer Judo- und Karateschule und einem Sportgeschäft «gutes Geld verdient». Jetzt geniesst er im kleinen Juradörfchen seinen Ruhestand. www.norwich.ch

Nik Hausmann (68), Steindrucker, hat sich in einer ehemaligen Scheune sein Atelier eingerichtet. Hier geht er einem Handwerk nach, das in der Schweiz nur noch von einem halben Dutzend Personen beherrscht wird, dem Steindruck (Lithografie). «Als gelernter Offsetdrucker hat mich das Kunsthandwerkliche immer interessiert. Deshalb eignete ich mir das Wissen des Steindrucks an und habe mich hier 1972 niedergelassen», erzählt Hausmann. Seine wichtigsten Arbeitsgeräte sind Lithografiesteine aus feinkörnigem Solnhofener Kalkstein aus Bayern sowie speziell für Steindruck konstruierte Druckerpressen. Mit diesen werden in der Regel niedrige Auflagen von nur 12 bis 80 Exemplaren gedruckt. Bisher

habe Nik Hausmann «für 200 verschiedene Künstler gearbeitet». Ein paar klingende Namen: Rolf Iseli, Jean Pfaff, David Chieppo oder die verstorbenen Martin Disler, Matthias Spescha, Theo Gerber. Im Steindruckatelier bringt der Künstler mit speziellen Kreiden sein Motiv auf den Kalkstein. Sind die Probedrucke fertig, gibt er dem Drucker sein Okay. Er betreibe ein aussterbendes Handwerk. Deshalb sei er auch «mit Leib und Seele dabei», sagt Hausmann. Dann schweift sein Blick hinaus auf die Hügel von Séprais, und er ergänzt: «Hier ist die Natur noch intakt.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

reportage

KREATIVES DORF | 13

Das Kunsthaus von Séprais Liuba Kirowa (65), Künstlerin, hat sich in Séprais den Traum von der eigenen Galerie verwirklicht. Diese und der zu ihrem Atelier ausgebaute Dachstock sind ihre Wirkungsfelder. «Hier sind wir zu Hause. Mich würde niemand mehr aus Séprais wegbringen», sagt die Frau bestimmt. In Séprais besann sie sich wieder auf die Lithografie als Technik und entwickelte sie weiter. So entstand

eine enge Zusammenarbeit mit dem Steindrucker Nik Hausmann (siehe Seite 11). Liuba Kirowa ist mit Ausstellungen in Galerien und Museen in ganz Europa, den USA und Japan präsent. Ihre Werke wurden an der Kunstmesse Art sowie an Biennalen und Triennalen gezeigt. Sie realisierte ein Riesenfresko im internationalen Kongresspalast von Yokohama, Japan. Kirowa erhielt 1972 in Mailand den

Torchietto-Preis und 2002 den Preis für Kunst, Literatur und Wissenschaft des Kantons Jura. Bei all diesen Erfolgen gab es für die Künstlerin eigentlich nur einen Wermutstropfen: Ihre Idee von der Nebelwolke, die sie für die Expo.02 eingereicht hatte, wurde in Yverdon am Neuenburgersee verwirklicht. Doch ihr Name tauchte nirgends auf. Und auch kein Honorar …

Er formt Kunstobjekte aus Alteisen: Peter Fürst.

www.galerie-auvirage.ch

Plastik aus Schrott Peter Fürst (75), Eisenplastiker, war Schaufensterdekorateur, Messebauer und Jazzmusiker. Heute lebt er für die «schwere Kunst». Und seit 50 Jahren bemalt er für Basler Fasnachtscliquen Laternen. 1977 habe er sich «in den Jura verzogen», erzählt Fürst, «die ideale Umgebung für einen Neuanfang». Hier lebt der Hobbykoch seither mit seiner Frau Liuba, die er in der geräumigen Wohnküche regelmässig bekocht – so wie auch die vielen Besucher aus Künstlerkreisen, die den Weg nach Séprais gefunden haben. «Diese Gegend hat eine explosive Spannung», erklärt Fürst. Davon zeugen seine Eisenplastiken, die im Garten und ums Haus herumstehen und inzwischen eine sympathische Patina angesetzt haben. Mit einem Teil der Fichen, die übereifrige schweizerische Staatsschnüffler über ihn angelegt haben, hat er ein Kunstwerk geschaffen. Und noch heute rätselt er darüber, weshalb ihm all seine geschäftlichen Reisen in den Ostblock vor 1977 keine Einträge eingebracht haben. «Erst durch meine späteren kulturellen Aktivitäten wurde ich suspekt», wundert er sich.

Sie hat wieder zur Lithografie gefunden: Liuba Kirowa vor ihrem Haus im Juraweiler Séprais.

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Vier-Sterne-Hotel im Taschenformat Gérard Kiechler (55), Fotograf, und Rita Kiechler (56), Grafikerin, haben die Stadt verlassen und sich in Séprais niedergelassen. «Hier fühlt man sich frei», sagt Rita Kiechler. Ihr Mann Gérard kehrt gerade auf seiner Stute Mandoline von einem Aus-

ritt zurück. Im Dorf ist er wegen seines subtilen Umgangs mit Pferden als «Pferdeflüsterer» bekannt. Zu ihrer Liegenschaft, einem ehemaligen Bauernhaus, gehört auch ein Speicher aus dem Jahr 1828. Den haben sie mit viel Herzblut zu einem komfortablen

Bijou ausgebaut. Das Vier-SterneKleinhotel mit Kochnische, Bad und Cheminée wird nun an Gäste vermietet. Es sind hauptsächlich Wanderer und Biker, die hier nächtigen und die die Schönheiten des Juras geniessen. www.chicshack.ch

Malen

Rita und Gérard Kiechler: Die Grafikerin vermietet Gästebetten, der Fotograf flüstert Pferden zu.

Selina Stoecklin (31), Malerin und Studentin, hatte das Glück, das verlassene Schulhaus von Séprais erwerben zu können. Nur die Glocke im kleinen Türmchen auf dem Dach gehört ihr nicht. Die ist nach wie vor im Besitz der Gemeinde Boécourt, grundbuchamtlich registriert. Dafür braucht Selina Stoecklin nicht mehr jeden Morgen


reportage

KREATIVES DORF | 15

Selina Stoecklin: Wo einst die Schüler büffelten, führt sie heute Kreativlager für Kinder durch.

und leben im Schulhaus um sechs Uhr oder bei einem Brandausbruch die Glocke zu bedienen, so wie ihre Vormieter. Im Schulhaus von Séprais wurde von 1835 bis 1970 unterrichtet. Bis zu 40 Kinder büffelten einst im Raum, welcher der jungen Frau heute als grosszügiges Wohnzimmer dient. Die Wandtafel ist verschwunden. Nur ein paar hölzerne Pultklappen, die von den Mühen langweiliger

Schulstunden künden, erinnern noch an früher. Auf einer hat sich ein Léon Wiser verewigt, der hier 1903 die Schulbank drückte; andere schülerische Hilferufe in verschnörkelter Schrift sind kaum mehr zu entziffern. Selina Stoecklins Eltern sind aus Basel hierhergezogen, samt Sohn und Tochter. Selina lebt mit ihrer neunjährigen Tochter im Dorf, wenn sie nicht gerade in

Lausanne ihren Studien nachgeht oder das Malatelier für Erwachsene und Kinder im Hauptort Delsberg unterhält. «Der Ort hier eignet sich hervorragend, um sich zu erholen», weiss die Frau. Manchmal fühle man sich hier jedoch «etwas einsam». Doch man sei rasch in einer Stadt – in Basel, Biel oder Neuenburg. «Ich liebe das Stadtleben, aber ich komme immer wieder

gerne hierher zurück. Diese Gegend gibt mir Kraft für Kreativität.» Im Sommer sorgt die Frau rund ums Dorf für viel Betrieb. Stoecklin führt nämlich Kreativlager für Kinder durch. «Wir gestalten allerlei Sachen mit den Dingen, welche die Natur hergibt», erklärt sie. Solche Figuren stehen als stumme Zeugen kindlicher Fantasie vor dem Haus. www.art-tatouille.ch


16 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Gefangen in der Freiheit

Die Flucht von Rahel Legesse Zürich Chiasso ITALIEN Sizilien Tripolis LIBYEN

Auf der Suche nach einem besseren Leben überwinden Flüchtlinge Wüsten und Meere. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea. So wie Rahel und ihre Tochter Bethi. Seit zwei Jahren warten sie auf den Bescheid des Migrationsamtes. Ihr grosser Wunsch: «Dass wir in der Schweiz eine Heimat finden».

ERITREA Asmara

Khartum SUDAN

ÄTHIOPIEN

1000 km

Die Route: 5000 Kilometer von Asmara bis Zürich.

D

as Zimmer erinnert an eine Zelle. Sieben mal 2,30 Meter. Die Wände weiss gestrichen. Der Lichtschacht, der als Fenster dient, mit Zeitungspapier überklebt, damit das Morgenlicht die Bewohner nicht zu früh weckt. Links zwei Sessel, gegenüber das Fernsehgerät, Bett, Schrank, Kühlschrank. Das Zimmer im Kellergeschoss des Asylantenheims Ennetturgi AG ist seit knapp zwei Jahren das Zuhause von Rahel Legesse (25) aus Eritrea und ihrer fast dreijährigen Tochter Bethelhem. Es ist Mittagszeit. Der Duft fremdländischer Gewürze durchströmt das Haus. In der Gemeinschaftsküche kochen afrikanische Frauen. Fast alle haben kleine Kinder dabei. Hinter jeder dieser Frauen steht eine Geschichte, die sie Tausende von Kilometern durch Wüsten und über Meere getrieben hat, um in der Schweiz ein neues Leben zu beginnen.

Eritrea war 2007 mit 1661 Gesuchen das wichtigste Herkunftsland von Asylsuchenden in der Schweiz. Ein wichtiger Grund liegt darin, dass die Schweiz auf der Hauptroute der Eritreer von Nordafrika via Italien nach Westeuropa liegt.

Asylgesuche aus Eritrea 2000

100 % 1847 1661

80 %

1500 1207

60 %

1000 40 % 500 20 % 181

0

5000 Kilometer auf der Flucht

2005 2006 2007 2008 Anerkennungsquote in %

Im Jahr 2005 haben 181 Eritreer ein Asylgesuch in der Schweiz gestellt. Die Zahl ist stetig gestiegen. Stand Oktober 2008: 1847 Eritreer haben um Asyl gebeten, davon 589 Frauen.

Quelle: Bundesamt für Migration

Anzahl Asylgesuche

Rahel Legesses Leben ist geprägt von Missbrauch, Gewalt, Hunger und Verzweiflung. In 21 leidvollen Monaten überquerte sie zwei Kontinente und legte 5000 Kilometer zurück Ω vom ostafrikanischen Eritrea nach Sudan und Libyen übers Mittelmeer nach Italien und in die Schweiz. Rahel wuchs mit fünf Geschwistern in Asmara, im Süden

Eritreas auf, nicht weit von der äthiopischen Grenze. 1998, sie war 14, zog man Rahel als Sanitäterin ins Militär ein, um gegen Äthiopien in den Krieg zu ziehen. Eritrea führte einen erbitterten Krieg gegen den Nachbarn, in dem es um Besitzansprüche auf einen unfruchtbaren steinigen Streifen Erde entlang der gemeinsamen Landesgrenze ging. Vor acht Jahren, während der dritten Kriegsinvasion, wurde sie dann als Grenzwächterin an die Front geschickt. In ihren Armen starben Männer, Frauen, Kinder. Sie war keine 16, steckte noch im Körper eines Mädchens, auch wenn sie von den Erfahrungen her bereits eine Frau war. Und dann geschah eines Tages das Unfassbare: «Mein Bataillonskommandant Teshom vergewaltigte mich – wieder und wieder. Und ich wurde schwanger.» Ihr Vorgesetzter zwang sie zu einem illegalen Schwangerschaftsabbruch. Irgendwo, an einem abgelegenen Ort, lag sie auf einem Holztisch, als ihr eine Frau einen Schlauch in die Gebärmutter einführte. Erst Schmerzen, dann Schreie. Dann Blut, überall Blut. «Das ist das Letzte, woran ich mich erinnere», erzählt Rahel. Irgendjemand musste Mitleid mit dem bewusstlosen Mädchen gehabt haben und hat es ins Spital gebracht. Dort schnitt man Rahel in einer Notoperation den Bauch auf, um den Schlauch zu entfer-

nen, der ihr Baby getötet und sie fast das Leben gekostet hätte. «Hier ist der Beweis», sagt sie. Und während sie uns ihre wulstige Narbe zeigt, die vom Bauchnabel bis zum Unterleib führt, küsst die kleine Bethelhem Mamas Bauch und streichelt mit ihren kleinen Fingern sanft über die Narbe.

Flucht vor dem Vergewaltiger Doch das Grauen war noch nicht überstanden. Rahel wurde wieder zu ihrer Einheit verlegt. Als sie die Kraft aufbrachte, ihren Vergewaltiger anzuzeigen, rieten ihr die Truppenkollegen zu verschwinden: «Er wird dich hinrichten.» Das Leben in der Armee wurde unerträglich. Rahel sah keinen anderen Weg als die Flucht. Im März 2005 war es so weit. Sie nimmt in Kauf, dass sie ihre Heimat und ihre Familie nie wieder sehen wird. «Ein Zurück gibt es für mich nicht. Auf Flucht droht in Eritrea die Todesstrafe», sagt sie, während Tränen über ihr Gesicht laufen. Dank der Spende einer Hotelbesitzerin gelangt Rahel mit Schleppern nach Khartum in den Sudan. Von dort durchquert sie auf einem Lastwagen zusammengepfercht mit 100 anderen Flüchtlingen in acht Tagen die Sahara. Rahel hat keine Ahnung, was sie LESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


reportage

ERITREISCHE FLĂœCHTLINGE | 17

Rahel mit Tochter Bethelhem. Seit ein paar Monaten hat sie wieder Kontakt mir ihrer Familie in Eritrea.


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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ERITREISCHE FLÜCHTLINGE | 19

«Als ich ins Boot stieg, hatte ich mit dem Leben abgeschlossen.»

auf der anderen Seite der Wüste erwartet. Aber alles, was kommen würde, konnte nur besser sein.

Abschied von der Heimat für immer Rahel schafft es hungernd nach Libyen in die Hafenstadt Tripolis, wo sich Tausende von Flüchtlingen für die Überfahrt Richtung Europa versammeln. Sie lernt Goitoom kennen, der ebenfalls auf der Flucht ist aus Eritrea. Sie werden ein Paar, im Februar 2006 kommt in Tripolis ihre gemeinsame Tochter Bethelhem zur Welt. Als das Baby acht Monate alt ist, besteigt Rahel mit 165 weiteren Personen ein Boot. 1500 Dollar verlangen die Schlepper für die Reise Richtung Freiheit, die diesmal Bethelhems Vater bezahlt. Rahel hat sich bereits vom Leben verabschiedet, als sie das Boot bestieg, denn schwimmen kann sie nicht. «Diese vier Tage und Nächte auf dem schwimmenden Wrack waren die Hölle. Tobendes Meer, Finsternis um mich herum, der Gestank von Erbrochenem und Exkrementen. Dazu immer die Angst, ins Meer zu stürzen», erinnert sie sich. Am fünften Tag erreichen sie endlich die Küste Siziliens. Von dort gehen sie mit dem Zug weiter nach Rom, wo ein nigerianiAnzeige

Integration: Mittwochs besucht Rahel den Deutschunterricht in Nussbaumen AG, eine Initiative des Vereins Netzwerk Asyl Aargau.

Unterstützung: Patricia Bertschi (Mitte), Präsidentin des Vereins Netzwerk Asyl Aargau, hilft auch bei der Job- und Wohnungssuche.

scher Schlepper auf sie wartet, der sie für 250 Euro an die Schweizer Grenze bringt. In den Armen trägt Rahel ihr acht Monate altes Baby, als sie in der Nacht zum 30. Dezember 2006 illegal die Grenze überschreitet. Doch auch hier sind die Strapazen noch nicht beendet. Goitoom, vom Krieg

traumatisiert, schmeisst Rahel eines Morgens aus dem zweiten Stock der Empfangszentrale für Asylanten in Chiasso TI. Sie überlebt den Sturz. «Doch seither plagen mich Kopfschmerzen. Damit kann ich leben», sagt sie. Aber leben kann sie nicht mehr mit der Ungewissheit. «Vor zwei Jahren

Rahel Legesse, Asylbewerberin aus Eritrea.

habe ich die Unterlagen für mein Asylgesuch eingereicht und habe noch keinen Entscheid. Ich bin doch ein echter Flüchtling?», fragt sie verunsichert. Seit Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf eine Verschärfung des Asylgesetzes angekündigt hat, herrscht grosse Verunsicherung unter den Flüchtlingen aus Eritrea. Ihr Vorschlag, dass Personen, die wegen Wehrdienstverweigerung oder Desertation in ihrer Heimat ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind, zukünftig kein Asyl mehr in der Schweiz erhalten sollen, macht die Eritreer hoffnungslos. Das Bundesamt für Migration rechnet damit, dass die Gesetzesänderung Anfang 2009 in den Bundesrat kommt. Mit einem hängigen Asylgesuch darf Rahel nicht arbeiten. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


Good-bye Preise! Ägypten (HM/ K/SSH/ CATLAY)

Djerba (HM/ K/ DJE/ RYMBEA)

Kuba (HM / K/VRA /SOLSIR)

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Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 6., 13.* 12.08 / 3.1.09 Hotel Mövenpick Resort ****(*), Karon Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1599.– statt 2640.–, Verl.-Wo. 950.– (* Verl.-Wo. + Fr. 900.–)

Malediven (HM/ K/ MLE/ FIHALH)

Dom. Republik (HM/ K/ PUJ/ GRAPAR)

Dom. Republik (HM/ K/ PUJ/ IBEDOM)

Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Do. 27.11. / 4., 11., 18.* 12.08 Hotel Gran Paradise Bavaro Beach Resort ***(*), Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1199.– statt 2307.–, Verl.-Wo. 600.– (*nur 1-wöchig)

Ägypten (HM / K/ HRG/ REGINA)

Ab Zürich nach Hurghada mit Air Berlin am Fr. 28.11. / 5., 12., 19.12.08 Hotel Regina Resort ***, Hurghada, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1049.–, Verl.-Woche 200.–

Gran Canaria (HM/ K/ LPA /APOLO)

Ab Zürich nach Las Palmas mit Air Berlin am Sa. 29.11. / 6., 13.12.08 Hotel Apolo ***(*), Playa del Inglés, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1059.–, Verl.- Woche 400.–

Mexiko (HM / K/ CUN / BAHPRI)

Ab Zürich nach Cancún mit Air Berlin am Mi. 10.12.08 Hotel Gran Bahia Principe Tulum ****, Akumal, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1399.– statt 2290.–, Verl.-Wo. 800.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen, Treibstoffzuschläge. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen / Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung /Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 45.–, (Langstrecken Fr. 70.-), Ägypten-Visum Fr. 40.–, Touristenkarte Kuba Fr. 40.–. Auftragspauschale. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Rep. US$ 15.–. Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–.

Ab Zürich nach Malé mit Air Berlin am Fr. 5., 12.*12.08 (*nur 1-wö.) Hotel Fihalhohi Island Resort ***, Süd Male Atoll, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 1439.– statt 2039.–, Verl.-Wo. 660.– Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Do. 27.11. / 4., 11.12.08 Hotel Iberostar Dominicana ****, Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1499.– statt 2307.–, Verl.-Wo. 600.–

Teneriffa (HM/ K/TFS/APABON)

Ab Zürich nach Teneriffa mit Air Berlin am Sa. 29.11. / 6., 13., 20.* 12.08 (*nur 1-wö.) Aparthotel Bonanza ***, Playa de las Américas, Studio mit Halbpension 1 Wo. 749.– statt 1048.–, Verl.- Woche 350.–

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

reportage

ERITREISCHE FLÜCHTLINGE | 21

Pulverfass Eritrea: Krieg, Folter und Todesstrafe

Nach dem Deutschkurs: Rahel macht sich nützlich, hilft in der Küche.

«Das In-den-Tag-hinein-Leben macht mich depressiv. Ich will gern arbeiten», sagt sie. Viel Abwechslung bietet das Leben im Asylantenheim nicht. Für sich und ihre Tochter erhält sie 15 Franken am Tag. Damit muss sie Lebensmittel, Pflegeartikel und die bescheidenen Wünsche ihrer Tochter finanzieren. Alle drei Monate bekommt sie zusätzlich 60 Franken Kleidergeld pro Person. Da kann man keine grossen Sprünge machen. Aber Rahel beklagt sich nicht. Sie ist dankbar für jede Hilfe, die man ihr bietet. Jeden Mittwoch lädt der Verein Netzwerk Asyl Aargau die Flüchtlinge in die zehn Kilometer entfernte katholische Kirche nach Nussbaumen AG. Freiwillige Helfer erteilen dort Deutschunterricht. Auch Rahel besucht seit einiger Zeit den Deutschkurs. Denn sie weiss: «Meine alte HeiAnzeige

mat habe ich verloren. Jetzt will ich mir eine neue schaffen, dazu muss ich die Sprache lernen.» In vier Wochen ist Weihnachten. «Damit ich Bethi ein Geschenk machen kann, versuche ich, jeden Tag einen Franken auf die Seite zu legen.» Den Glauben an Gott hat Rahel auf ihrer Flucht nie verloren. Nicht mal eine Sekunde daran gezweifelt hat sie. Im Gegenteil: «Ich bin ihm dankbar, dass ich noch lebe. Und ich weiss, er wird mir helfen, dass ich in der Schweiz bleiben darf.»

Text Anette Wolffram Eugster Bilder Esther Michel

www.migrosmagazin.ch Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge: Was treibt Afrikaner ins europäische Asyl?

Als 1998 der Grenzkonflikt mit dem ehemaligen Mutterland Äthiopien wieder ausbrach, verfügte Eritreas Diktator Isayas Afewerki eine zeitlich unbeschränkte Dienstpflicht für Männer und Frauen, die auch heute noch besteht, obwohl die Aussenminister beider Staaten im Jahr 2000 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichneten. Die Milizsoldaten werden mit 20 Franken monatlich entschädigt und dürfen alle sechs Monate für zehn Tage nach Hause. Landesflucht gilt in Eritrea als staatsfeindliche Handlung und wird mit lebenslanger Haft, Folter oder mit der Todesstrafe geahndet. Ein Grossteil der Eritreer gab die Flucht aus dem Wehrdienst als Asylgrund an. Die eritreisch-äthiopischen Beziehungen sind noch heute gespannt. Beide Staaten tragen zudem ihre Streitigkeiten als Stellvertreterkrieg in Somalia weiterhin aus, indem sie dort gegnerische Parteien unterstützen.

Asylsuchende dürfen immer noch nicht arbeiten Während vorläufig aufgenommene Ausländer (Status F) unter bestimmten Bedingungen eine Arbeitsbewilligung beantragen können, dürfen Asylsuchende, die auf einen Entscheid warten (Status N), grundsätzlich nicht arbeiten. Das kantonale Migrationsamt kann eine Stellenantrittsbewilligung für eine bestimmte Stelle erteilen, wenn der betreffende Arbeitgeber nachweisen kann, dass er alle zumutbaren Anstrengungen unternommen hat, eine Arbeitskraft auf dem inländischen Arbeitsmarkt zu finden. Ein Sonderfall stellt die unbezahlte Freiwilligenarbeit dar. Grundsätzlich gilt auch diese als Erwerbsarbeit und ist somit bewilligungspflichtig. 2007 betrugen die Ausgaben des Bundesamtes für Migration 808 Millionen Franken, davon fielen 80 Prozent für die Unterstützung der Asylanten an und 12 Prozent für die 605 Personalstellen des Bundes.


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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| 23 PERSPEKTIVE KTIVE S SCHWEIZ CHWE

«Volk will streng gef��hrte Heime»

Migros-Magazin und Perspektive Schweiz* haben eine Online-Umfrage lanciert. Erste Resultate: Fast zwei Drittel wollen eine härtere Gangart bei der Jugendkriminalität. Lawrence Ullmann von Perspektive Schweiz erklärt, welche Auswirkungen dieses Ergebnis hat. Lawrence Ullmann, im Oktober fiel der Startschuss zur fünften Online-Abstimmung Perspektive Schweiz. Bis jetzt haben mehr als 17 000 Personen daran teilgenommen. Was zeigen die ersten Ergebnisse?

Beim Thema Jugendkriminalität sind laut einem Zwischenergebnis 63,9 Prozent für eine härtere Bestrafung, 26,4 Prozent sind mit der heutigen Gangart einverstanden, und nur 6,8 Prozent möchten weniger repressive Massnahmen – bei 2,9 Prozent Enthaltungen. Mehr als zwei Drittel sind dafür, strikt geführte Erziehungsheime als Alternative zum regulären Freiheitsentzug einzuführen. Eine absolute Mehrheit will zudem die Eltern straffälliger Jugendlicher zur Verantwortung

ziehen und die Erwachsenen für die Straftaten ihrer minderjährigen Kinder büssen. Überrascht Sie das Ergebnis?

Ich hätte tatsächlich nicht erwartet, dass so viele für eine härtere Gangart sind. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass das Thema Jugendkriminalität oft in den Medien präsent ist. Kommt dazu, dass sich viele Leute bei diesem Thema schlicht machtlos fühlen. Die Resultate sind schön und gut. Nur: Was bewirken sie?

Wir schicken die Ergebnisse an alle Parteipräsidenten, Parlamentarier und weitere Schweizer Politiker. In der Vergangenheit erhielten wir mehrere Antworten von Bundesräten, die sich bei uns für

die Unterlagen bedankt haben, denn die Auswertung liefert wertvolle Ansätze für Lösungen von Problemen. Wir klären ab, ob es möglich ist, so eine Motion im Parlament einzubringen. Was hat Perspektive Schweiz bisher konkret erreicht?

Einer unserer grossen Erfolge ist die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (Harmos): Vor vier Jahren ist die Diskussion darüber ins Stocken geraten. Dann haben wir die Frage gestellt, ob die Schweizer Bevölkerung die Bildung harmonisieren möchte. Die Umfrage brachte eine breite LESEN SIE WEITER AUF SEITE 25

Lawrence Ullmann (21): «Harmos gehört zu unseren bisher grössten Erfolgen.»

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

| 25 PERSPEKTIVE KTIVE S SCHWEIZ CHWE

«Wir wollen das Volk näher zur Politik führen — und umgekehrt.» Zustimmung von 85 Prozent, was das Bundesparlament zum Anlass nahm, das Thema wieder aufzunehmen. Zwei Jahre später waren bei der nationalen Abstimmung ebenfalls 85 Prozent für die Vorlage. Unsere Zahlen haben also durchaus repräsentativen Charakter. Was ist denn das Hauptziel von Perspektive Schweiz?

Wir wollen die Politik näher zur Bevölkerung und die Bevölkerung näher zur Politik führen und in den Entscheidungsprozess einbeziehen. Konkret: Die Einwohner sollen den Politikern sagen können, wie diese die Probleme angehen könnten. Gleichzeitig profitieren die Politiker von unserem Stimmungsbarometer. So dürfte es nicht mehr vorkommen, dass Abstimmungen zu 80 Prozent verworfen werden. Schliesslich wissen jetzt die Parlamentarier im Vorfeld, wie die Bevölkerung über einzelne Vorlagen denkt. Wie geht es nun weiter?

Parallel zur Jugendkriminalität laufen Online-Abstimmungen zur Einkommenssteuer, Landwirtschaft, Vereinbarkeit von Kindern

und Beruf sowie zur Stromversorrgung. Erste Resultate darüberr werden wir wahrscheinlich in zwei Wochen veröffentlichen. Und was ist Ihr Ziel?

Wir wollen noch mehr in der Poli-tik, den Medien und damit derr en Bevölkerung wahrgenommen werden. Je mehr Leute uns kennen, desto präziser werden unseree Umfragen.

Perspektiveschweiz.ch: Online sagen, wo der Schuh drückt.

Wie wollen Sie das erreichen?

Wir müssen in den Medien präsent sein und offensiv informieren, was wir alles erreicht haben. Parallel dazu wollen wir Politiker einbinden. Zum ersten Mal sind beispielsweise in unserem Patronat mit Toni Brunner, Christian Levrat, Fulvio Pelli, Christophe Darbellay und Ueli Leuenberger die Präsidenten der fünf grössten Schweizer Parteien vertreten. Wir möchten ihnen zeigen, was die Perspektive Schweiz alles bewegt. Ansonsten arbeiten wir direkt mit den Generalsekretären der Parteien von links bis rechts zusammen. Dabei ist die Neutralität unser oberstes Gebot. Interview Reto E. Wild Bild Jorma Müller

* Perspektive Schweiz — das sind die Ziele Initiant der Politumfrage Perspektive Schweiz ist der politisch neutrale Verein Vernunft Schweiz mit 500 Mitgliedern, Medienpartner das Migros-Magazin. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Schweizer Bevölkerung zu Abstimmungsvorlagen und politischen Themen neutral und möglichst einfach zu informieren, damit sich jeder Bürger selber eine Meinung bilden kann. Die Geschäftsleitung von Perspektive Schweiz, der grössten gesellschaftspolitischen Internetumfrage in unserem Land, setzt sich aus sieben Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammen, was für eine Ausgeglichenheit des Organisationsteams sorgt. Der jetzige Geschäftsführer Lawrence Ullmann ist 21 Jahre alt und seit März 2008 in dieser Funktion. Er studiert an der Universität St. Gallen Internationale Beziehungen und wird die Aufgabe bei Perspektive Schweiz voraussichtlich im März 2009 studiumsbedingt abgeben. rw Weitere Informationen: www.perspektive-schweiz.ch, www.vernunft-schweiz.ch

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der hausmann

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Lässig fahren Jetzt weiss ich, warum Herr Leuen-

berger Erstklässlern das Velofahren verbieten will: Es könnte ja ein Raser kommen! «Das Mindestalter für Rad Fahrende soll grundsätzlich acht Jahre betragen», sieht der Massnahmenplan «Via Sicura»desVerkehrsministersvor.Dahat mein Hansli ja grad noch Schwein gehabt, er wurde eben acht. Es gibt Momente, da verliere ich jeden Humor. Letzte Woche überholte ein BMW bei uns auf dem Quartiersträsschen den 80er-Bus mit irrem Tempo just, als eine Fussgängerinsel nahte. Haarknapp nur schrammte der Wagen links an der Insel vorbei, geriet ins Schleudern … und erfasste nur durch ein Wunder keines der Schulkinder am Strassenrand, von denen eines mein Sohn war. Ich werde Ihnen nicht sagen, welche Flüche ich fluchte, der rasante Fahrer hat sie ohnehin nicht mehr gehört. Aber dass Hans im Weitergehen BMW als «Blödmann mit Wagen» ausdeutschte, konnte ich ihm nicht verargen. Tage später lese ich im Tram auf dem Heimweg von Musik Hug den «Blick». (Ich ging Hansli einen neuen, farbigen Notenständer kaufen, den hat er verdient, so freudig übt er neuerdings Akkordeon. Und der alte Ständer klemmte – kein Wunder, er stammt laut Gravur vom «Kant. Bernischen Musikfest Burgdorf 1974».) Im «Blick» also prahlen zwei 21-Jährige, sie würden sich regelmässig mit Wodka zuputzen und dann mit 170 Kilometern pro Stunde durch eine 30er-Zone blochen. Betim sagt: «Wir fahren nie nüchtern, wir betrinken uns und kiffen. Es macht einfach Spass. Es ist aufregend. Ein Abenteuer.» – «Ich kann gar nicht langsam fahren», meint sein Kumpan Ivan.

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Das sind dann die potenziellen Mörder unserer Kinder.

Rein juristisch müsste ich wohl «fahrlässige Töter» schreiben, wobei «fahrlässig» in diesem Zusammenhang makaber klingt. Sagen wir: die eventualvorsätzlichen Töter unserer Kinder. Nun will «Via Sicura» die möglichen Opfer, zum Beispiel kleine Radfahrer, von der Strasse nehmen. Die Täter? Fahren weiter frei herum. Ausser, sie haben grad Ausweisentzug. Und dann? Fräsen sie erst recht weiter: «Wir fuhren lange ohne Ausweis, das war doppelt so aufregend», blufft Ivan. «Wir sind schon ein bisschen stolz auf unser Hobby.» Frage: «Wann seid ihr erstmals gerast?» Antwort Betim: «In der Fahrschule in Albanien. Da war ich erst 15 Jahre alt. Der Fahrlehrer sagte, ich soll 150 fahren, so verlöre ich die Angst vor der Geschwindigkeit.»

«‹Blödmann mit Wagen›, deutscht Hans aus.» Ich lese, bin empört, versuche meine Empfindungen zu

bündeln. Bin ich ein Bünzli? Ein Fascho? Oder einfach ein besorgter Vater? Gewiss, solange wir Ständeräte haben, die besoffen mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs sind, so lange ist das Raser- kein Ausländerproblem. Dennoch gibts leider gerade unter Migrantenkindern viele Burschen ohne Perspektive, ohne anständigen Job, ohne irgendetwas – die dann aus lauter Langeweile und Lebensmüdigkeit im Land rumrasen. Aber die Raser könnten auch Kurt oder Kevin heissen. Oder Bänz. Hatte Riesenglück, dass ich als Jüngling auf der Strasse nie ernsthaft Mist baute – so unbedacht war ich unterwegs. Es wär, glaub ich, gescheiter, man dürfte erst mit 25 Jahren Auto fahren. Velo dafür schon mit vier. Neu im Handel: Die Doppel-CD «Der Hausmann_Live im Miller’s Studio», Bestellung: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedli liest am 27.11. in Dübendorf und am 28.11. in Dänikon ZH.

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28 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

«Durch Lesen lernt man die Welt kennen»

Literaturkritikerin Elke Heidenreich polarisiert: Ihre Sendung «Lesen!» hat das ZDF soeben abgesetzt. Trotzdem oder gerade deswegen läuft die Schnellrednerin zur Höchstform auf.

D

ie deutsche Schriftstellerin und Journalistin Elke Heidenreich war die mächtigste Frau in der deutschsprachigen Bücherwelt. Bis ihr der Kragen platzte: Sie griff den Fernsehsender ZDF, der ihre Sendung «Lesen!» ausstrahlte, öffentlich für dessen Programm an. Worauf «Lesen!» umgehend abgesetzt wurde. Anlass für die heftige Kritik am ZDF und am Fernsehen allgemein war die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am 11. Oktober, bei welcher der bekannteste Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki den Ehrenpreis abgelehnt hatte. Erstmals seit dem Eklat gibt Elke Heidenreich ein längeres Interview. Wir trafen die 65-Jährige in Köln. Elke Heidenreich, Sie können ganz schön direkt sein. Kürzlich sagten Sie sogar, Moderator Thomas Gottschalk sei dumm und Sie schämten sich, für den öffentlichrechtlichen Sender ZDF zu arbeiten, worauf Sie sofort rausgeschmissen wurden.

Moment! Ich hatte gar nie einen Vertrag. Für meine Sendung «Lesen!» wurde ich von Mal zu Mal bezahlt. Und ich hätte am Jahresende ohnehin aufgehört. Aber Ihre Worte …

Vielleicht hab ich mich viel zu leidenschaftlich, direkt und überspitzt geäussert, das kann schon

sein. Aber das ist meine Art. Und genau dieses Überspitzte, Leidenschaftliche und Direkte hat ja auch meine Sendung zu einem Erfolg gemacht. Das habe ich im Guten wie im Schlechten. Und man kann mir nicht etwas plötzlich ankreiden, wofür man mich vorher gelobt hat.

anderen, die sich nicht so auskennen, sagt, wo es langgehen kann. Und ein Hauch Literaturkritik ist in meiner Sendung auch drin, ich bin ja nicht die lesende Hausfrau. Ich habe Germanistik studiert und weiss, was ich tue. Ich machs nur nicht so kompliziert, sondern so, dass es jeder versteht.

Sie erhielten sofort zahlreiche Angebote von anderen Sendern. Wo haben Sie zugesagt?

Sie haben sich schon vor dem Eklat öffentlich darüber geärgert, dass Ihre Sendung, wie überhaupt Kultursendungen, im Fernsehen an Randstunden verdrängt werden.

Das werde ich am 28. November verraten. Tröstlich für Sie: Man wird meine Sendung auch in der Schweiz wieder sehen können. Sie werden also weiterhin Bücher empfehlen? Einige Kritikerkollegen werfen Ihnen ja vor, Ihre Sendung sei reine PR.

Ja, es wurde mir immer vorgeworfen, dass es eine reine Verkaufssendung wäre. Aber ich setz mich doch nicht hin und sage: «Dieses Buch hier ist langweilig, jenes schlecht geschrieben – kaufen Sie das ja nicht!». Das wäre doch schade um die Zeit.

Kritik ist also Zeitverschwendung?

Nein, die braucht es natürlich auch. Es braucht Kritiker, die sich mit Texten auseinandersetzen, sie dekonstruieren, sagen, was ein Buch ist und was es leistet, wo es einzuordnen ist. Aber wir brauchen auch Empfehlungen. Ich bin die kenntnisreiche Leserin, die

Ja! Das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm dümpelt in ziemlichen Niederungen herum und schielt nach Quoten – das haben die gar nicht nötig, die werden ja finanziert durch unsere Gebühren, das heisst, die Quote darf gar keine Rolle spielen. Dass man alte Programmstrukturen mal aufbricht, mal anspruchsvollere Sendungen etwas weiter nach vorne tut und etwas seichtere später bringt, das muss doch möglich sein! Diese Debatte muss dringend noch geführt werden. In der Schweiz auch?

Sie ist überall notwendig, wo sich öffentlich-rechtliche Sender den Privaten anpassen und nur auf die Quote schauen. Und es bewegt sich schon einiges – man sieht das LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31

«Ich setz mich doch nicht hin und sage, ein Buch sei langweilig. Das wäre schade um die Zeit.»


interview

ELKE HEIDENREICH | 29

Leserin und Autorin Wenn Elke Heidenreich nicht gerade liest, schreibt sie. Die 65-Jährige, die aus einer hessischen Arbeiterfamilie stammt, ist nicht nur äusserst produktiv, sondern auch vielseitig. Nach ihrem Studium in Germanistik, Publizistik, Religionswissenschaften und Theatergeschichte hat sie von Kinderbüchern über Erwachsenenliteratur und Kolumnen bis hin zu Kabarettsendungen, Dreh- und Hörbüchern so ziemlich alle Formen ausprobiert, und nun schreibt sie auch noch Opernlibretti. Daneben war sie immer auch fürs Radio und Fernsehen tätig, auch in der Schweiz, wo sie 1993 bis 1994 den «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens moderierte. In den letzten Jahren beeinflusste Heidenreich mit ihrer TV-Sendung «Lesen!» die Bestsellerlisten. Diese wurde abgesetzt, weil Heidenreich dem Fernsehkritiker Marcel ReichRanicki recht gab, der das Fernsehen als verblödet bezeichnet hatte. Elke Heidenreich lebt in Köln.


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DIE MIGROS SCHÜTZT BEDROHTE FISCHE. 10 ARTEN HAT SIE BEREITS AUS DEM SORTIMENT GENOMMEN. Drei Viertel der weltweiten Bestände an Fischen und Meeresfrüchten sind überfischt. Als Mitglied der WWF Seafood Group leistet die Migros einen Beitrag zum Schutz der Meere. Seit Mai 2008 hat sie 10 bedrohte Fischarten aus dem Sortiment genommen: Sackbrasse, Zackenbarsch, Rochen, Aale, Stör, Beryx, Meeraale, Grenadierfisch, Degenfisch, Papageifisch – und weitere werden folgen. Zugleich bietet sie mehr Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltgerechten Zuchten an. Erkennbar sind diese am MSC-Logo oder Bio-Logo. Migros ist Partner der WWF-Seafood-Group.


interview

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

nur nicht so. Wichtig wäre, dass die Leute, die diese öffentlich-rechtlichen Sender führen, mal hinterfragt werden, dringend! Erklären Sie doch mal, weshalb Lesen so toll ist.

Alles daran ist gut! Durch Lesen – das klingt so banal – lernt man die Welt kennen. Ich kann nicht überallhin reisen, ich kann nicht alles erleben, aber ich kann es erlesen. Ich weiss, wie andere Menschen leben, dass sie dieselben Kümmernisse haben wie ich, Liebeskummer, Verlust von Schönheit, Jugend, Eltern, Freunden. All diese Dinge kommen in Büchern vor. Lesen hat eine unterhaltende Funktion, auch eine ablenkende von eigenem Kummer, und es hat auch die Funktion, Sprachfähigkeit auszubilden. Wer nicht liest, kann auch nicht schreiben?

Ja, denn wer nicht liest, wird irgendwann auch keine Sprache mehr haben. Der sagt dann nur noch «geil» und «super!». Weil es die einzigen Adjektive sind, die er kennt. Und deswegen ist Lesen einfach wichtig. Durch das Lesen erschliessen sich uns auch politische Zusammenhänge. Yasmina Khadras Bücher über Algerien beispielsweise machen uns klar, was Kolonialismus war und angerichtet hat. Dasselbe kann ein Film auch.

Klar, aber ich finde ja das Lesen so wichtig wegen der Sprache. Das gedruckte Wort sehen und in sich aufnehmen, sehen wie es geschrieben ist. Ich kriege oft von hoch gebildeten Menschen Mails oder Briefe, wo drinsteht: «Was hälst du davon?» – «hälst» ohne «t», als käme es von Hals. Das sind Leute, sehe ich sofort, die nicht lesen. Es heisst «hältst». Ich sehe an einer Kleinigkeit, die jemand schreibt, ob er liest oder nicht. Weil sich das optische Bild beim Lesen einprägt. Ohne Lesen ist Sprachverlust angesagt. Und gucken Sie, es wächst eine ganze Generation heran, die Worte sagt wie «supi», «geil», «gehen wir chillen», «ok, klasse».

ELKE HEIDENREICH | 31

Finden Sie das schlimm?

Ist «gut schreiben» lernbar?

Ja, ich finde das ganz schlimm! Das ist ein Verlust – an Sprache und auch an Intelligenz.

Es gibt ja diese «creative writing»Kurse – an die glaube ich überhaupt nicht. Man kann vielleicht lernen, wie man einen Plot aufbaut, aber jemand kann erzählen oder nicht. Also lautet die Antwort: nein. Schreiben lässt sich nicht lernen wie Klavier spielen.

Sprachpuristen ärgern sich auch über Anglizismen, die sich einschleichen.

Gott, wir leben in einer globalen Welt – nein, damit hab ich gar kein Problem. Die Reinheit der deutschen Sprache muss ich nicht haben.

Aber es gibt vielleicht viele talentierte Geschichtenerzähler, die sich einfach nicht getrauen?

Aber die Reduktion des Wortschatzes stört Sie?

Ich sag natürlich auch «geil». Es ändert sich ja alles, auch Sprache. Die Jugend hat ihre eigene Sprache, die Punks haben ihre eigene Sprache. Wir hatten das auch, als wir jung waren. Wir sagten «dufte» und «knorke» und solch fürchterliche Wörter. Aber es gibt ja eine Grundsprache, die man erst mal beherrschen muss, mit Adjektiven umgehen und Präpositionen; und das können viele Jugendliche schon nicht mehr. Sie wittern den kompletten Sprachzerfall?

Nein, letztlich bin ich nicht so pessimistisch. Das Buch wird immer bleiben, auch wenn es digitalisiert wird. Es wird immer gelesen werden. Ich glaube eher, dass die Zukunft des Fernsehens in Frage steht. Die Leute haben keine Lust mehr, sich zu festen Stunden vor das Fernsehgerät zu setzen und ihre Lieblingssendung zu gucken. Aber das Lesen – ein Mensch, ein Buch, eine Lampe – an das glaube ich. Was macht denn eigentlich einen guten Geschichtenerzähler aus?

Im Grund ist es ganz einfach: Der Stoff muss stimmen, und er muss gut erzählt sein. Was heisst «gut erzählt»?

Spannend aufgebaut, schöne Sprache. Wenn einer eine schöne Sprache hat, aber nichts zu sagen, dann langweilt mich das genauso wie eine wunderbare Geschichte, die der Autor nicht rüberbringen kann. Es muss also beides zusammenkommen.

«Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann es erlesen.»

Ich glaube eher, es getrauen sich viel zu viele. Was ich an Manuskripten zugeschickt kriege … Jeder schreibt seine Lebenserlebnisse auf. Die Alten noch über den Krieg; Frauen, die Krebs hatten, schreiben «Mein Leben mit dem Krebs und wie ich ihn besiegte». Dann schreiben sie über ihre Kinder, ihre Ehe und wie man nach der Scheidung wieder auf die Beine kommt – jeder schreibt. Das ist schon gut, die sollen ruhig schreiben, schreiben ist ein schöner Zeitvertreib, schult auch, aber sie sollen es nicht für Literatur nehmen. Sie sollen es für ihre Familien schreiben, für sich selbst, aus therapeutischen Gründen, aber nicht an Verlage schicken. Sie selber hätten auch einen Ratgeber «Wie ich den Krebs besiegt habe» schreiben können. Das hätte vielleicht ein paar Frauen Mut gemacht.

Ach was! Jede dritte Frau hat Krebs. Da muss jede alleine durch. Es hilft mir doch nichts, wenn ich weiss, dass eine prominente Tante auch Krebs hat. Hilft mir Kylie Minogue? Quatsch! Ich hab die Krankheit gehabt, wie Sie sehen sitze ich lebendig hier, und vielen Frauen geht es genauso. Das ist keine Diskussion wert.

Ratgeberbücher verkaufen sich gut — das hat Sie nie gereizt?

Nein, um Himmels willen! Es gibt viel zu viel davon! Es ist wie mit den Kochsendungen im Fernsehen: eine ist schon schlecht, fünf sind definitiv zu viel. Im deutschsprachigen Raum erscheinen rund 90 000 Titel im Jahr – da ist LESEN SIE WEITER AUF SEITE 33


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interview

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

ELKE HEIDENREICH | 33

viel Überflüssiges dabei. Ein Verlag sollte sich besser auf weniger konzentrieren und seine Titel dafür liebevoller betreuen und auch länger.

Hat Lust an der Veränderung: Elke Heidenreich nimmt es gelassen, wenn in ihrem Leben einmal etwas danebengeht.

Sie sind ja so was wie die Anwältin des Buchs.

Man bezeichnet mich sogar als «Literaturpäpstin» – so ein Unfug. Weder erlasse ich Verdikte, noch bin ich unfehlbar. Ich hab einfach Lust, den Leuten zu sagen: Fürchtet euch nicht! Lest nicht diese blöden Illustrierten, sondern dieses Buch hier, das ist klein, komisch, passt in jede Jackentasche. An welches Buch denken Sie gerade?

Zum Beispiel an Alan Bennetts «Die souveräne Leserin» – ein grossartiges Buch. Welche Schweizer Autoren finden Sie aktuell lesenswert?

Ich denke bei deutschsprachiger Literatur nicht darüber nach, ob der Autor aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz kommt. Aber ich habe immer sehr gerne Urs Widmer gelesen, und wen gibt es noch? Ruth Schweikert, Peter Stamm. Merken Sie aufgrund von Rhythmus, Tempo, Ton, woher ein Autor oder eine Autorin kommt?

Mitunter merkt man das ja, man merkts auf jeden Fall, wenn einer aus Berlin ist, die haben einen schnellen Ton. Und so merkt man manchmal auch einen langsameren Erzählton bei Ruth Schweikert oder Peter Stamm. Ist die Langsamkeit denn typisch für die Schweizer?

Ich weiss es nicht, aber es macht sicher einen Unterschied, ob man im Prenzlauer Berg sitzt oder auf einer Alp. Aber ich will nicht sagen, die Schweizer seien generell langsamer! Dieses Jahr sind Sie 65 geworden. Bei uns lässt man sich in diesem Alter pensionieren …

Bei uns auch. Aber da ich freiberuflich bin, arbeite ich, solange ich kann. Momentan drifte ich grad

zur Musik. Ich hab eben ein Buch über Giuseppe Verdi geschrieben und mit einem grossen Vortrag die Salzburger Festspiele eröffnet. Ich schreibe auch Opernlibretti. Auch die Edition, die ich plane, wird sich monothematisch mit Musik auseinandersetzen. So verlagert sich das. Es wird nicht weniger oder mehr, sondern anders.

«In der Oper bin ich still und weine ab und zu. Da bin ich entspannt.» Woher nehmen Sie den Mut, immer wieder etwas ganz anderes auszuprobieren?

Natürlich ist eine Gleichförmigkeit, auf seinem Stuhl zu sitzen bis die Rente kommt, auch ein Temperament – aber es ist nicht meins. Mein Temperament war immer umziehen, neue Menschen, neue Umgebung, neue Pläne, sich verwandeln, das liegt in mir drin. Das kann nicht jeder, das muss auch nicht jeder, aber ich muss es. Wurden Sie als Kind oft gelobt oder woher kommt das Selbstvertrauen?

Das hatte ich immer. Ich kann aber nicht sagen, woher das kommt. Und ich würde es gar nicht nur Selbstvertrauen nennen

– es ist mehr diese Lust an der Veränderung. Ich weiss genau: Wenn man über eine neue Brücke geht, man kann runterfallen oder auf der anderen Seite ankommen. Es geht ja auch nicht alles gut, was ich mache. Aber ich machs gerne, und das immer Gleiche wäre mir nicht recht. Meine Eltern waren auch schon quirlig. Und trotzdem haben Sie die Ruhe zu lesen.

Ja, das ist es ja gerade, dieser Gegensatz. Das Eintauchen in ein Buch ist das, was ich zum Ausgleich brauche – oder Musik. Ich gehe viel in die Oper, auch in Proben. Das sind die Momente, wo ich runterkomme. Da ist an mir nichts mehr tough oder so. Da bin ich still und weine auch schon mal, weil die Musik das in mir löst, was ich sonst immer anspanne. Bildet Lesen auch das Herz?

Nicht unbedingt. Die Herzensbildung ist wieder eine andere Geschichte, das kommt im Umgang mit Menschen, nicht im Umgang mit Büchern. Ich finde nur, Bücher können uns ein bisschen intelligenter machen, und intelligente Menschen lieben wahrscheinlich auch besser. Interview Esther Banz Bilder Bettina Filtner

www.migrosmagazin.ch Literatur-«Papst» oder PR-Frau? Welche TV-Stars machen das Lesen wirklich populär?

«Meine sechs Lieblingsbücher» 1. «Kein Ort. Nirgends» von Christa Wolf. Die Geschichte einer fiktiven Begegnung: Die Dichter Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist spazieren den Rhein entlang und unterhalten sich über die Schwierigkeiten des Künstlers in der Gesellschaft. 2. «Die Wand» von Marlen Haushofer. Ein Buch über das verlorene Paradies und das Verhältnis Mensch, Tier, Natur — und auch das von Mann und Frau. 3. «Stadt und Gebirg» von José Maria Eca de Queiroz. Ein portugiesischer Gesellschaftsroman von 1901 über das unterschiedliche Leben in der Stadt und auf dem Land. 4. «Der grosse Conrady»: Karl Conrady. Conradys Gedichtsammlung quer durch alle Jahrhunderte, ohne die keiner auskommt! 5. «Dr. Dolittle und seine Tiere», Hugh Lofting. Das Kinderbuch über den Tierarzt, der die Sprache der Tiere spricht und ihnen hilft. 6. «Das Muster» von Dieter Forte. Ein Roman über das Schicksal einer polnischen Arbeiterund einer italienischen Seidenweberfamilie. Grossartig und bewegend.


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

ANDRES GUT | 35

A

ndres Gut ist müde, sein Körper geschwächt von der Krankheit, die im März 2007 bei ihm diagnostiziert wurde. Mehrere Chemotherapien und Bestrahlungen hat er seither über sich ergehen lassen, bis er realisierte, dass der Krebs in seinem Körper stärker war. Nach vielen schweren Tagen sieht er heute dem nahen Tod ruhig und gelassen entgegen. Sein Leben vergleicht er mit einem Konzert. «Das angekündigte Programm ist zu Ende – es war gut», schrieb er Mitte Oktober an seine Freunde. «Was jetzt noch kommt, sind Zugaben.» Eine erste Zugabe war ein spontanes Abschiedsfest, zu dem er Freunde und Bekannte eingeladen hatte. Drei Wochen später hätte Andres Gut an einem solchen Fest nicht mehr teilnehmen können. Sein Körper ist zu schwach, der Aktionsradius weiter eingeschränkt. Geplante Reisen in den Kongo und nach Zentralamerika musste er absagen. «Das Sterben ist ein Prozess, der unerbittlich voranschreitet», sagt der Krebskranke. Während sich viele schwerkranke Menschen in die Stille zurückziehen, macht Gut das Gegenteil. Er will anderen Leidensgenossen Mut und Kraft geben. In seinen 25 Jahren als Hausarzt im St. Galler Rheintal hat er viele Menschen gesund werden lassen, aber auch viele sterben sehen.

Aus der Krankheit kein Geheimnis machen Die Krankheit brach in den Mandeln aus, griff die Mundhöhle an und breitete sich schliesslich an anderen Stellen des Körpers aus. Andres Gut reagierte ähnlich wie die meisten Menschen, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden. Trauer und Verzweiflung machten sich breit, und er stellte Fragen: Warum bei mir? Was soll aus all meinen Plänen werden? Von einem Tag auf den anderen wurde sein Leben ein anderes. Von Beginn weg machte Gut aus der Krankheit kein Geheimnis. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 37

Seit 20 Monaten den Tod vor Augen: Der 63-jährige Andres Gut daheim in Altstätten.

Der Abschied vom Leben

Diagnose Krebs: Andres Gut, Ex-Präsident der Migros Ostschweiz, erfuhr im März 2007, dass er nicht mehr lange leben würde. Anstatt sich zurückzuziehen, entschied er, offen über seine Krankheit zu sprechen.


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porträt

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Er kommunizierte seine prekäre Situation detailliert. Nicht nur gegenüber seinen Verwandten, Freunden und Kollegen. Im Juli war er auch Gast im «Zischtigsclub» des Schweizer Fernsehens, wo er über seine Erfahrungen mit dem Krebs sprach. «Diese Offenheit kann ich allen Krebspatienten empfehlen», sagt er. Die Leute würden es ohnehin erfahren. Wer offen über seine Krankheit spreche, erfahre Unterstützung und Zuwendung. «Ich weiss, dass mich täglich Menschen auf der ganzen Welt mit liebevollen Gedanken unterstützen, zum Beispiel in Form eines Gebets.»

Bewusster und intensiver leben Solange es sein Körper zuliess, hat Gut normal gearbeitet. Als Verwaltungsratspräsident von Precious Woods, einem weltweit in

der nachhaltigen Forstwirtschaft und Holzverarbeitung tätigen Unternehmen, und als Präsident der Migros Ostschweiz blieb er bis vor wenigen Wochen viel beschäftigt. Er traf sich mit Investoren, besuchte in Lateinamerika und Afrika Tochtergesellschaften, leitete Sitzungen und erledigte Arbeiten von seinem Büro aus. Zeit, um mit seinem Schicksal zu hadern, gab sich der Krebskranke nicht. Im Gegenteil: Nachdem er von seiner Krankheit erfahren hatte, lebte er bewusster und intensiver. «Ich machte in den letzten 20 Monaten nur noch, was ich als meine Aufgabe ansah und nicht delegieren konnte», sagt er. «Carpe diem» (nutze den Tag) ist zu seinem wichtigsten Lebensmotto geworden. Neben seiner «Passion Arbeit» führte er ein aktives soziales Leben: Zusammen mit seiner Frau

«Aus Angst vergisst man zu leben.»

ANDRES GUT | 37

Weg, sein Leben zu verlieren, sei, es nicht mehr zu leben. Als Arzt habe er Krebspatienten den Ratschlag gegeben, «noch möglichst viele Träume zu verwirklichen».

Dankbar statt bitter zum Abschied

Erika besuchte er Veranstaltungen, traf Freunde und empfängt bis heute Besuche zu Hause in Altstätten SG. Allen Krebskranken gibt er den Rat, das soziale Leben nicht durch den Krebs überwuchern zu lassen. «Ein Leben mit Krebs schliesst Freuden nicht aus.» Krebspatienten dürften sich nicht von ihrer Krankheit beherrschen lassen. «Die Qualität des Lebens hängt nicht von seiner Dauer ab. Aus lauter Angst vor dem drohenden Tod vergisst man zu leben», sagt Gut. Der sicherste

Jetzt, da die Ärzte und die Medizin ihn nicht mehr retten können, hat bei Andres Gut noch stärker das Abschiednehmen eingesetzt. Das grosse Fest am 25. Oktober war der Höhepunkt. Statt darüber zu klagen, dass er mit 63 Jahren diese Welt verlassen muss, zeigt er sich dankbar. In einem seiner letzten Briefe schreibt Andres Gut: «Mir war es vergönnt, Spuren zu hinterlassen und Visionen zu verwirklichen. Ich hätte kaum ein vollständigeres oder vielseitigeres Leben haben können.»

Text Markus Rohner Bild Daniel Ammann

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Ihr Reiseprogramm

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be by ReSound – das erste unsichtbare Hörsystem

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Gut hören hält jung und vital! 0800 33 44 00 Bestellen Sie über die Gratisnummer 0800 33 44 00 kostenlos die Adressliste mit Akustik-Fachgeschäften in Ihrer Nähe und den Informationsprospekt. Anrufe sind Montag bis Sonntag von 8.00 bis 22.00 Uhr möglich.

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Ohne ein störendes Gefühl im Ohr? Das be by ReSound hat eine einzigartige Passform. Diese erlaubt der Luft, frei im Ohr zu zirkulieren. Das gibt ein offenes Gefühl im Ohr. Dadurch kann man die eigene Stimme und die anderer Menschen natürlich hören. Übrigens gibt es auch keine störenden Windgeräusche mehr. Das schützende Ohr leitet diese natürlich ab.

THALWIL – Fit ble bleiben, wie ein junger Mensch hören und verstehen: das ist jetzt mit be by ReSound, dem weltweit kleinsten Hörsystem möglich. Ergonomisch perfekt, trägt man es diskret im Ohr, ohne dass es jemand sieht. Und schon ist man mittendrin im aktiven Leben und fühlt sich einfach nur gut! Es sind die Botschaften der Sprache und Klangwelten, die unser Gehirn in Schwung halten. Das funktioniert dann am besten, wenn wir möglichst lange wie ein junger Mensch hören und verstehen. So bleiben wir vital. So bleiben wir fit. An diesem Punkt setzten die dänischen Ingenieure der ReSound an. Sie sind neue Wege gegangen und entwickelten eine Hörlösung, die den Alterungsprozess des Gehörs stoppen kann. be by ReSound heisst dieses kleine HighTech-Wunder, das sich komfortabel ins Ohr schmiegt. Verborgen im Ohr, zieht es keine neugierigen Blicke auf sich. Im Gegensatz zu den bekannten Hörsystemen auf dem Markt, die man beispielsweise hinter dem Ohr trägt. Vom Geschäftsführer der GN ReSound AG wollten wir wissen, warum das be by ReSound die Welt des Hörens revolutionieren wird.

Herr Morawetz, be by ReSound geht neue Wege. Es sitzt für den Träger bequem im Ohr – diskret vor neugierigen Blicken geschützt. Eine neue Freiheit für Hörgeräteträger? Ja. Sehen Sie, es geht darum unbeschwert leben zu können. Jetzt kann man endlich etwas unternehmen, um wieder jünger zu hören. Ohne, dass jeder gleich sieht, dass man ein Hörgerät trägt. „Tragen und vergessen“ war die Vision der Entwicklungsingenieure als sie an die Entwicklung dieses unsichtbaren Hörsystems gingen. Das Ergebnis ist das kleinste Hörgerät der Welt. In der Tat. Die gelungene Miniaturisierung machte das Tragen im Ohr erst möglich! Das by by ReSound ist nur 15, 5 mm lang und 8,8 mm hoch. Und mit 1,1 Gramm auch ein Fliegengewicht.

be by ReSound lässt Sie jünger hören Ergonomisch perfekt: Das neue be by ReSound tragen Sie im Ohr, ohne dass es jemand sieht (Foto inks: Querschnitt). be by ReSound ermöglicht freie Luftzirkulation im Ohr: so hören Sie die eigene und andere Stimmen ganz natürlich.

Und ein „Schwergewicht“ in Design und Ergonomie? Die Designer haben dem be by ReSound eine fast quadratische Form gegeben. Ergonomisch perfekt, um es völlig im Ohr verschwinden zu lassen. Es folgt der natürlichen Kontur des Ohrs. Und schmiegt sich federleicht dem Gehörgang an.

Und wie steht es mit der Hörqualität dieses High Tech-Wunders? Gut hören hält jung und vital. Darum hat das be by ReSound einen natürlichen Klang und eine brillante Klarheit im Sprachverstehen. Dank dem technisch hoch entwickelten Klangkonzept Sound by ReSound macht dieses vollautomatische Hörgerät auch in der Hörqualität Furore. Erfahren Sie mehr über die Hörtechnologie, die jung hält, im Infovideo be by ReSound. Klicken Sie auf www.resound.ch

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40 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Der Reis reist umweltfreundlich Reis ist wie Brot: Praktisch, schnell zubereitet, nährend und schmackhaft. Wer aber bringt das, was so einfach scheint, in den Laden und auf den Tisch?

S

ie huschen in die Migros, nehmen eine Packung Reis aus dem Regal – und kochen einen Milchreis für die Kinder oder eine thailändische Spezialität. Reis gehört auch in der Schweiz zum Alltag, ist ein beliebtes Grundnahrungsmittel, das überall erhältlich ist. Aber wer überlegt sich schon, auf welchem Weg dieses feine Korn – das ja nicht im eigenen Garten wächst – in die Migros kommt?

Vom Wasser auf die Schiene Pro Jahr importiert die Migros rund 15 000 Tonnen Reis aus Indien, Italien und vor allem aus Thailand. Gehen wir doch mal kurz in Gedanken nach Bangkok: Von dort gelangt der Reis in Containern per Schiff nach Rotterdam, wo die Stahlcontainer mit je 20 Tonnen Reis auf kleinere Containerbinnenschiffe umgeladen werden. Diese bringen das Korn auf dem Rhein zum Rheinhafen Basel. Dort ist die Reise auf dem Wasser fertig. Das Logistikunternehmen Rhenus Port Logistics AG nimmt den Reis entgegen, kontrolliert dessen Qualität und lagert ihn dann in einem riesigen Silo. Peter Aemisegger, stellvertretender Geschäftsführer bei Rhenus: «So haben die Kunden der Migros die Garantie, dass immer genug Reis da ist. Wir lagern hier einen Reisvorrat von 2000 Ton-

nen. Sobald die Migros Reis braucht, bestellen wir bei SBBCargo ein paar Silobahnwagen – und weiter geht die Reise.» Pro Jahr werden so ungefähr 6000 bis 8000 Tonnen Reis mit der Bahn vom Rheinhafen Basel ins Tessin gebracht, meistens in «Portionen» von 240 bis 300 Tonnen. Das braucht dann vier bis fünf Silobahnwagen; jeder fasst 60 Tonnen Reis. In Taverne TI betreibt die Migros die sogenannte Riseria, wo alle Reiskörner (auch diejenigen aus Indien, Italien und in geringen Mengen auch aus dem Tessin) gereinigt, geschliffen, verpackt und verkaufsfertig gemacht werden – für den Konsumenten und die Konsumentin. Der Reis kommt also mit dem Zug ins Tessin, und mit dem Zug wird er von der Riseria weitertransportiert: Pro Jahr sind das 18 000 Tonnen, die nach der Verarbeitung wieder auf die Reise gehen.

Sauberer Transport mit der Bahn Für Ernst Amstutz, Unternehmensleiter der Riseria Taverne, sind die Transporte mit der Bahn eine Selbstverständlichkeit: «Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Kommt dazu, dass der Transport auf der Schiene respektive in den Silowagen sehr hygienisch ist, das heisst, es kann nicht zu Kontaminationen kommen,

Der lange Weg des Reises: Aus dem Schiffscontainer in die Riseria in Taverne. Dort werden die Reiskörner gereinigt und verarbeitet (kleines Bild).


m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

der Kreislauf bleibt geschlossen. Und es ist einfach auch sicher und zuverlässig, weil wir weder mit Staus noch mit anderen Verspätungen rechnen müssen. Vor allem aber geht es uns darum, die Umwelt möglichst wenig zu belasten.»

Die Migros nimmt ihre Verantwortung wahr Patrick Schenker von SBB-Cargo doppelt nach: «Entscheidend ist die Umwelt. Transporte per Bahn erzeugen keine CO2-Emissionen. Und Silobahnwagen können einfach auch mehr Tonnen auf einmal bewegen als ein Lastwagen, der zudem in der Nacht nicht fahren darf. Wir nutzen den sogenannten Nachtsprung, mit dem wir die Güter zwischen 22 und 4 Uhr transportieren.» Die Migros verhalte sich vorbildlich, meint Patrick Schenker weiter. Sie nehme als Grossverteiler ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt wahr. Ein Zugeständnis muss die Migros trotzdem machen: Der Reis aus Italien wird in Camions angeliefert, weil die Reisfelder keine Anbindung an die Bahn haben; aber das ist mit 6000 Tonnen pro Jahr nur ein kleiner Teil.

Von der Riseria per Bahn nach Norden

Mit SBB Cargo vom Basler Rheinhafen ins Tessin und danach ins Verteilzentrum Suhr: CO2-arm und effizient.

Die Anlagen der Riseria sind speziell auf Bahntransporte ausgerichtet und optimal erschlossen für die Warennahme mit der Bahn: Von der Bahnstation Taverne-Toricella fahren die Bahnsilowagen direkt in die Fabrik hinein, wo der Reis abgeladen und verarbeitet wird. Gewöhnliche Bahnwagen von SBB-Cargo liefern den fertig verpackten Reis vom Tessin in die Deutschschweiz: Jede einzelne Packung Reis, aus der Gourmets feine Gerichte kreieren, wird mit dem Zug von der Riseria Taverne ins Verteilzentrum nach Suhr gebracht. Bereit für die Auslieferung in die Migros-Filiale in Ihrer Nähe. Text Angela Cadruvi Bilder Florian Nidecker


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

AUSBILDUNG | 43

Gesucht: selbständige Jugendliche

Die Migros ist der grösste Lehrbetrieb der Schweiz. Branislava Cvijetic, Leiterin Berufsbildung der Genossenschaft Migros Basel, über Schnupperlehren, die Rolle der Eltern, schlechte Noten und Attestausbildungen. Migros egal ist, aus welchem Land jemand ursprünglich stammt. In der Genossenschaft Migros Basel beispielsweise ist die Hälfte aller unserer Lernenden Ausländer.

Branislava Cvijetic, wie kommen Interessierte zu einer Schnupperlehre bei der Migros?

Es gibt dafür zwei Möglichkeiten. Einerseits können Schnupperlehren direkt in einer Migros-Filiale mit dem Filialleiter vereinbart werden. Andererseits kommen Kandidaten, die sich um einen Ausbildungsplatz schriftlich bei uns bewerben, in den Auswahlprozess. Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch laden wir sie zum Schnuppern ein. Dies ist auch der letzte Schritt, bevor wir uns für oder gegen einen Kandidaten entscheiden.

Wie unterscheiden sich Lehrstellen für ein Attest von solchen für ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, EFZ?

Der Unterschied liegt im schulischen Bereich: Der Schulstoff wird in einem für die Lernenden zumutbaren Tempo durchgenommen. Im Detailhandel spielt es im Berufsalltag keine Rolle, ob jemand eine Attest- oder EFZ-Ausbildung absolviert. In anderen Berufsfeldern sieht es jedoch anders aus, etwa im EDV- oder KV-Bereich. Hier gibt es grössere Unterschiede im Aufgabenspektrum.

Welche Rolle spielen die Eltern bei der Berufswahl?

Eine sehr wichtige. Eltern stehen in der Verantwortung und haben ganz klar die Aufgabe, ihre Kinder bei der Berufswahl zu unterstützen. Allerdings sind Eltern dabei oft überfordert – und nicht nur die Jugendlichen. Deshalb rate ich, die professionellen Angebote von Berufsberatungsstellen in Anspruch zu nehmen.

Aus welchen Gründen erhält jemand keine Lehrstelle bei der Migros?

Gibt es weitere Möglichkeiten?

Ja, beispielsweise die Internetsite www.berufsberatung.ch. Dort sind die verschiedenen Berufe so gut beschrieben, dass man nur noch schnuppern gehen muss, um zu erfahren, ob es das Richtige für einen ist oder nicht. Was erwarten Sie von den Stellensuchenden selber?

Ich erlebe es immer wieder, dass Eltern für ihre Kinder anrufen. Eigentlich wäre das aber Sache des Jugendlichen selber. Denn auf dem Markt sind Jugendliche gesucht, die selbständig und verant-

Kümmert sich um die Lehrlinge: Branislava Cvijetic spricht mit Davide Cordeddu. Er macht eine KV-Lehre bei der Migros Basel.

wortungsbewusst agieren und wissen, was sie wollen. Welche Chancen haben Bewerber mit schlechten Noten, eine Lehrstelle zu bekommen?

Für diese Jugendlichen gibt es die Grundbildung mit Attest in mittlerweile allen Berufsrichtungen. Diese Grundbildung ermöglicht es Jugendlichen, trotz schlechter

Noten in die Berufswelt einzusteigen. Vorausgesetzt, sie haben grosse praktische Begabungen. Wir bieten viele Attestausbildungsplätze. Haben Ausländer dieselben Chancen wie Schweizer?

Ich bin selber Ausländerin. Ich stamme aus Serbien und bin der beste Beweis dafür, dass es der

Manchmal liegt es am Bewerbungsdossier; wenn es unsorgfältig zusammengestellt ist oder nicht die Voraussetzungen dokumentiert, welche für den ausgesuchten Beruf notwendig sind. Auch das Vorstellungsgespräch kann eine Klippe sei: etwa wenn der Bewerber über den ausgewählten Beruf und das Unternehmen nichts weiss oder sich im Gespräch passiv und uninteressiert zeigt. Auch an der Schnupperlehre kann jemand scheitern. Etwa wenn das Verhalten gegenüber der Kundschaft und Kollegen zu Kritik Anlass gibt oder kein Interesse und keine Motivation erkennbar sind. Text Daniel Sägesser Bild Florian Nidecker

www.migros.ch/berufsbildung


44 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Informatikprüfung für die Klasse A4: Im

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Kein Widerspruch: Schwester Raphaela setzt auf moderne Kommunikation und traditionellen Glauben.

Die digitale Nonne

Gott sei Dank: In der Klubschule Migros hat Schwester Raphaela Jörger vom Dominikanerinnenkloster Cazis GR das Grundwissen für ihren Informatikunterricht erworben.

rüfung! «Ich möchte nicht, dass gesprochen wird – Sie sitzen sehr nahe zusammen und schauen sich sowieso gegenseitig auf die Bildschirme.» Schwester Raphaela Jörger (53) legt ruhig und bestimmt die Prüfungsspielregeln fest. Jetzt gilts ernst: Die zehn Schülerinnen der Berufswahlklasse müssen in den nächsten 45 Minuten ihren Lebenslauf schreiben, diesen korrekt speichern und schliesslich per Mail an ihre Lehrerin senden. Kein Problem für die Internetgeneration – könnte man meinen. «Im Chatten sind sie tatsächlich versiert», sagt Schwester Raphaela. «Bei uns lernen sie, wie man korrekt und fehlerfrei auf dem Computer eine Bewerbung erstellt.» Hier hapere es zum Teil gewaltig.

Haushaltungsschule wird Bildungsstätte An der Schule St. Catharina im 1500-Seelen-Dorf Cazis GR unterrichten seit 1955 die Nonnen des Dominikanerinnenklosters. Und sie gehen mit der Zeit: Die Schule mauserte sich in den letz-


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COMPUTERNONNE | 45

nen, und zwar auf allen Gebieten.» So benutzte eine Schülerin den Namen «Sexylady» für ihre E-Mail-Adresse. «Ich habe ihr dann erklärt, dass so was bei einer Bewerbung gar nicht ankommt.»

Lehrerin und Erzieherin in einer Person «Hier lernt man wirklich etwas, man sitzt nicht einfach nur das zehnte Schuljahr ab», sagt AnnaLena Beck (16). Zusammen mit ihren Freundinnen Jeanie Fausch (16) und Fabiana Capaul (16) besucht sie die Fachrichtung «Medizinische Berufe». Fabiana hat bereits eine Lehrstelle als Dentalassistentin gefunden, Anna-Lena und Jeanie sind noch auf der Suche. Wie ist das eigentlich, ein Jahr Schule ohne Buben? «So langweilig – und dann dieses Herumgezicke», erklären die Mädchen. Mit den «Jungs» sei es lustiger. Die

Stimmung auf den Gängen des Schulhauses ist locker, die Schülerinnen sitzen in Gruppen zusammen, diskutieren, albern herum. Sind Alkohol und Drogen ein Thema? Natürlich würden diese Themen besprochen, so Schwester Raphaela. Zudem betreiben externe Fachleute Aufklärung und Prävention. «Grundsätzlich ist die heutige Generation der Heranwachsenden nicht schlimmer als frühere», hält sie fest, «getrunken wurde immer.» Das Problem sei wohl, dass Eltern sich weniger intensiv um ihre Kinder kümmerten. «Heute müssen wir als Lehrpersonen auch Erziehungsarbeit leisten.» Nonnen sind altmodisch und von gestern? Schwester Raphaela ist vor allem eins: Lehrerin aus Leidenschaft.

Text Christoph Petermann Bilder Tanja Demarmels

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Notfall steht Schwester Raphaela helfend zur Seite.

hat, bereitet sich gezielt auf Tätigkeiten im medizinischen Bereich, der Gastronomie oder Gestaltung vor. Momentan besuchen 62 Mädchen die Schule, welche aber auch Knaben offensteht.

«Sexylady» macht sich nicht gut

Erhalten in der Klosterschule Tipps für die Berufswahl: Die Schülerinnen Fabiana, Anna-Lena und Jeanie.

ten Jahrzehnten von der reinen Haushaltungsschule zur modernen Bildungsstätte. Die Schülerinnen können im zehnten Schuljahr ihre Berufswünsche abklären und werden individuell von den Nonnen betreut. «Das können wir bei maximal zwölfköpfigen Schulklassen garantieren», so Schwester Raphaela. Wer seine Entscheidung bereits getroffen

Vom Kochen und Bügeln zum Surfen im Internet: Getragen wird diese Entwicklung von Nonnen wie Schwester Raphaela, die früh erkannten, was für die Zukunft ihrer Zöglinge zählt. 20 Jahre lang warsiealsHauswirtschaftslehrerin tätig,seitsechsJahrenunterrichtet sie ausschliesslich Informatik. Ihr Grundwissen erwarb sie sich an der Migros-Klubschule Chur. Die Kurse seien vor allem praxisbezogen, das schätze sie. «Momentan finde ich das Podcast-Angebot toll, ich verbessere mein Englisch.» Ihr eigener Unterricht ist erlebnisbezogen: So besuchte ihre Klasse dieses Jahr den «Tag der Informatik» im Technopark in Zürich und nahm an einem Website-Wettbewerb teil. «Informatik ist die Zukunft, hier will ich meinen Schülerinnen die Augen öff-

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48 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Produkte aus der Migros > WEIHNACHTEN

Himmel auf Erden Weihnachten in Romainmôtier VD: Warten auf die Dämmerung. Sehnsüchtig in den Vorgarten spähen. Was wir uns wünschen: weisse Weihnachten! Staunen über die festliche Pracht — das ist ein Stück Himmel auf Erden. Schneekönigin Florence und ihre fleissigen Helfer entführen Sie in die Welt des Lichterglanzes und der bunten Kugeln.


schaufenster Nr. 47 Basteln und Dekorieren

Nr. 48 Baumschmuck Nr. 49 Guetsli und und Lichterketten Pralinen

Nr. 50 Geschenke

Nr. 51 Festtagsmenü

| 49

Nr. 52 Sélection & LastMinute-Geschenke

Kugeln in allen Farben

O

Tannenbaum, O Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter» singen Schneekönigin Florence und ihre fleissigen Wichtel Steve, Peter, Dirk und der Knecht Daniel auf dem festlich geschmückten

Hof des Priorhauses in Romainmôtier, während Nebelschwaden durch den Hof ziehen. Einen ganzen Tag lang haben sie gemeinsam sechs Nordmanntannen bis zu zwei Meter Höhe mit Weihnachtskugeln und Kerzen

aus der Migros geschmückt. Vorfreude ist doch die schönste Freude. Vor allem wenn es auf das Fest der Liebe zugeht. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 50

Wichtel Steve liebt klassische Christbaumkugeln. Schneekönigin Florence bevorzugt blaue Kugeln. Die Migros machts möglich! Und Feuerspucker Dirk verbindet Weihnachten mit der Farbe Rot. «Die Edelweiss-Kugeln haben es mir angetan», gesteht er. Kugelpackungen uni mit Farbmix, Kugeln 8 cm, 24 Stück, Fr. 34.90


50 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Edle Farbenpracht

Womit könnte man sich diese Zeit der Erwartung besser vertreiben als mit der Gestaltung liebevoller Dekorationen? So haben die drei Wichtel unter der Regie der Schneekönigin festliche Tür- und Fenstergirlanden in reinem Weiss, edlem Silber und kühlen Blautönen geschmückt. Denn die Dekorationsserie Ice Princess der Migros gefällt der Schneekönigin Florence ganz besonders.

Zauberhafte Festbeleuchtung

Wichtel Peter liebt die eleganten Christbaumkugeln mit Rautennetz. Während sich alle Kinder an den herzigen Eisbären garantiert nicht sattsehen können. Und die Magd Brigitte liebt die dekorative Weihnachtskugelserie Champagne. Kugelpackung handdekoriert, z. B. Kugeln Eisbär, 8 cm, 3 Stück,

Fr. 19.90

Winterliche Designs wie Eisblumen, Kristalle und Sterne verzaubern jede Ecke, ob drinnen oder draussen, in eine verträumte Schneelandschaft. Die OutdoorLichterketten (blaue Verpackung) sorgen für eine warme Stimmung. Auch der Schmuck an der Tür trägt zu einem stimmungsvollen Ambiente bei. Hier fühlt sich jeder Gast gleich herzlich willkommen. Menschen, die vorübergehen, bleiben stehen und tragen ein Stück Vorfreude aufs Fest nach Hause. Winterstimmung ist auch im Garten angesagt. Und der hat einiges zu bieten: Immergrünes wie Efeu, Buchs und Tanne liefern die Zutaten für üppige und preiswerte Dekorationen, die gemütliche Landhausstimmung herbeizaubern. Beeren, Moos und Zapfen sowie kleine rote Winteräpfel setzen dabei Akzente. Tipp: Sie können auch künstliche Beeren und Früchte verwenden. Diese sind pflegeleicht und bleiben länger schön. Auch das Treppenhaus zeigt sich jetzt von seiner schönsten Seite. Im Mittelpunkt steht die künstliche Girlande für den Handlauf des Treppengeländers. Ihr Vorteil: Sie hinterlässt keine Nadeln auf den Treppenstufen. Die vielen kleinen Arrangements lassen sich nach Belieben überall im Haus verteilen. Magd Brigitte und Knecht Daniel setzen viele kleine Lichtakzente, um den Dekorationsschmuck zum Erstrahlen zu bringen (Seite 52). MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 52

Deko-Wunderland

Grosses Bild: Der Eisbär wacht an der Seite von Schneekönigin Florence, die mit ihrem Eisstab das Kerzenlichtermeer zum Leuchten bringt. Stumpenkerzen, ab Fr. 4.90 Engelpaar, broncefarben,

Fr. 25.90

Porzellanmaske, Fr. 5.90 Engel einzeln, broncefarben,

Fr. 11.90


schaufenster

BAUMSCHMUCK UND LICHTERKETTEN | 51

Lichter, die verzaubern

Stimmungsvolle Weihnachtsideen für die ganze Familie

Die einen lieben rote, blaue, goldene, braune oder purpurfarbene Christbaumkugeln und Kerzen. In der Migros finden Sie zu jedem Farbthema eine grosse Auswahl. Stumpenkerzen, ab Fr. 4.90. Achtung: Kerzen nur auf nicht brennbaren Unterlagen anzünden. Niemals unbeaufsichtigt oder im Durchzug brennen lassen: Die Kerzen können kippen, tropfen oder russen. Weitere Infos: www.bfb-cipi.ch

Nostalgie-Dekoideen

Erst wenn es überall glitzert, funkelt, strahlt und glänzt, ist Weihnachten. Schmücken Sie nicht nur den Christbaum, sondern auch weitere Objekte und Räume. Silber-Ornament, Fr. 6.90 Draht-Ornament, Fr. 6.90 Funny Dog aus Glas, Fr. 8.90


52 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Die Sicherheit In der Migros gibt es Lichterketten für drinnen und draussen. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, sind sie unterschiedlich verpackt. > Orange für drinnen Indoor-Lichterketten in oranger Verpackung dürfen nicht draussen eingesetzt werden. Und wegen Kurzschlussgefahr darf der Netzstecker nie mit Flüssigkeiten in Berührung kommen.

Leise erwachen die Wunderwelten. Rehe zeigen sich im Glitzerkleid, und Sterne funkeln um die Wette. Weihnachten naht. Lichterglanz

Magd Brigitte und Knecht Daniel schmücken das Treppenhaus mit künstlichen Girlanden, Amaryllis und Weihnachtskugeln, während die Wichtel geduldig die Rehe zum Leuchten bringen. Achtung: In der Migros gibt es Lichterketten für drinnen und draussen. Die orangen Verpackungen sind für drinnen, die blauen für draussen. Beleuchtete Rentiere mit goldenem Netz, Fr. 119.—

Das Weihnachtsteam

Redaktion: Jacqueline Jane Bartels (Leitung), Heidi Bacchilega, Daniel Eggspühler, Ruth Gassmann, Martin Jenni, Eveline Schmid, Nicole Suter, Tatiana Vergara; Rezepte: Andrea Pistorius; Bastelideen: Anita Oeschger; Fotografen: Dirk Lässig, Kay Herschelmann; Styling/Kostüme: Marlise Isler, Margit Koppendorfer; Styling-Assistenz: Caroline Busch, Nora Hess, Laura Gonzalez; Maske: Barbara Grundmann; Bühnenbau: Markus Härdi


schaufenster

BAUMSCHMUCK CHMUCK CH HMUCK U UND ND L LICHTERKETTEN ICHTERKETTEN | 53

rund um den Lichterglanz > Blau für draussen Da die Lichterketten in der blauen Verpackung der Witterung ausgesetzt sind, müssen folgende Punkte beachtet werden: Nach dem Gebrauch alles Material gut trocknen lassen, bevor es verpackt wird. Sonst werden die Kunststoffhüllen der Drähte spröd und brüchig.

> Für alle Lichterketten gilt: Nicht auf brennbaren Materialien befestigen und nicht im Bereich von spielenden Kindern installieren. Einige der Lichterketten sind mit Leuchtdioden (LED) ausgestattet, die rund zehnmal weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Lämpchen. Diese Dioden sind nicht auswechselbar, haben jedoch eine Lebensdauer von mehreren 1000 Betriebsstunden.

Wettbewerbsfrage:

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> Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Keyword «Weihnachten» sowie dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fran Franken/SMS). Be Beispiel: We Weihnachten Sc Schneekönigin Be Beat Muster, Mu Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. > Internet: Klicken Sie auf www. migrosmagazin.ch. Einsendeschluss ist der 30. November 2008. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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Schnupperfahrt auf dem Rhein

Frühlingserwachen auf dem Rhein

Speyer – Basel

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Di. 24.03. - Sa. 28.03.09

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Romantischer Rhein und Mosel

Kurzreise: Mosel und Rhein

Mainz – Koblenz – Trier

Trier – Mannheim a. Rhein

Douro

Sa. 28.03. - Mi. 01.04.09

Mi. 01.04. - So. 05.04.09

Wolga

pro Person ab Fr. 1240.-

pro Person ab Fr. 1240.-

Leistungen: Fahrt im EUROBUS-Komfortcar • 4 Übernachtungen auf der MS SWISS RUBY • Vollpension an Bord, inkl. Kaffee und Tee während den Mahlzeiten • Galadinner im Rahmen der Vollpension inkl. Mineralwasser und Tischwein • Willkommensgetränk • geriberz Reiseleitung • Kofferservice ab/bis Anleger • Unterhaltung an Bord • Hafen-, Ein- und Ausschiffungsgebühren • Benützung der Sauna und Solarium • Stadtrundfahrt Mainz und Trier • weitere Ausflüge mit Zuschlag

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Elbe / Oder / Havel / Nord-Ostsee-Kanal MS SWISS RUBY Berlin – Prag, Prag – Berlin, Kiel – Münster

MS SWISS RUBY Amsterdam – Bremen – Bremerhaven, Bremerhaven – Bremen – Amsterdam, Amsterdam – Texel – Amsterdam

Donau / Schwarzes Meer

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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56 |

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NEWS

RAPPENSPALTE

Top gepflegt

Melanie Oesch (20) Mit ihrem «Ku-Ku-Jodel» tritt sie am 30. November im Finale der SF-Sendung «Die grössten Schweizer Hits 2008» auf.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, und dann ist wieder Hochsaison für schöne, gepflegte Füsse. Wer dabei sein will, darf die Füsse auch im Winter nicht vernachlässigen. Die FersenrissSalbe von Pedic wurde speziell für die Pflege von rauer und rissiger Haut entwickelt. Bei regelmässiger Anwendung wird die Haut wieder weich und geschmeidig. Pedic-Fersenriss-Salbe, Fr. 7.80

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin 48, 24. gaz 24. November Nove Novembe mberr 2008 mbe 2008

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Guten Morgen

«In Seide träumt es sich rs», doch ganz anders», ngger (32). findet René Zangger ama ist «Das Seidenpyjama erweich federleicht, superweich und schon eine feine Sache.» Zu T-Shirt as edle und Shorts ist das wechslung, Pyjama eine Abwechslung, m Träger die nicht nur dem gefallen wird.

eren Für den stilsicheren Träumer:

Natürlich mit Singen bei Auftritten mit Oesch’s die Dritten. Auf mein selber verdientes Sackgeld war ich schon als Knirps unheimlich stolz.

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Wie viel verdienen Sie heute?

Nicht genug, um nur von der Musik leben zu können. Aber eigentlich lebe ich ja für die Musik. Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Die viele Reiserei hat mein Notebook leider nicht überlebt. Darum habe ich mir einen brandneuen PC mit ganz viel Gigabites gekauft, um noch mehr Fotos zu speichern. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Für Kaugummis und CDs.

Haben Sie einen Spartipp?

Ein Sparsäuli aufstellen und jeden Abend das Kleingeld reinstecken. Erstaunlich, wie schnell da ein kleines Vermögen zusammenkommt.

Eugen Baumgartner

Hautsache Für Jugendliche, die unter unreiner Haut leiden, kann die Pubertät noch schwieriger werden, als sie ohnehin schon ist. Doch niemand ist seinen Pickeln hilflos ausgeliefert. Mit Soft Clear verschwinden «Bibeli» von selbst. Jetzt gibt es so lange Vorrat beim Kauf eines Soft-Clear-Gesichtswassers oder -Waschgels ein Magic Towel des beliebten Kinohits «High School Musical» gratis dazu.

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vom 25.11. bis 1.12. Alle Früchte-Quark 125 g –.15 günstiger Beispiel: Früchtequark Aprikosen 125 g –.60 statt –.75 Würzen/Zubereiten Gültig vom 25.11. bis 1.12. CH Zitronen- und Limettensaft* 200 ml Beispiel: Zitronensaft 1.30 *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Migros-Restaurants Frühstücks-Hit 1 Tasse Kaffee oder Tee, 1 Semmeli und 1 Buttergipfel, 20 g Butter, 1 Portion Konfitüre, 1 Portion frische Früchte 6.40 Handwerker-Znüni bis 11 Uhr 1 Baguette-Sandwich und ein 50-cl-Getränk nach Wahl 6.40 Dessert-Hit ab 11 Uhr 1 Stück Schwäbischer Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee oder Tee 5.– Für unsere kleinen Gäste Täglich ein feines Kindermenü für nur 6.50 CH = nationale Aktion

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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UNTERWÄSCHE | 67

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«deluxe» heisst das Zauberwort, wenn es um Unterwäsche geht. Ein Hauch von Nichts aus purer Seide oder Baumwolle verwöhnt die Sinne auf höchstem Niveau.

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as «kleine Weisse» für drunter gibt es jetzt auch in deluxe-Qualität. Hochwertige Materialien wie Seide oder Baumwolle und beste Verarbeitung zeichnen die exklusive Linie der Migros aus. Dabei verwöhnen feine Spitzen und schlichtes Design nicht nur das Auge des

Betrachters – sondern auch die Sinne des Tragenden. Denn die angenehmen Stoffe passen sich wie eine zweite Haut der Körperform an. Ob sexy Boxershorts, Slip und Shirt für ihn oder neckische Pantys und Spitzenhemdchen für sie – hauchzart und unwiderstehlich schmeicheln sie der Figur.

Die elegante Linie hat ein zeitloses Design und ist auch in Schwarz erhältlich. «deluxe» ist die natürlichste Art, Luxus zu tragen. AB

Edles aus dem deluxe-Sortiment: Damen- oder Herrenshirt, Premium Cotton, je Fr. 29.90* * deluxe finden Sie in folgenden Filialen: www.migros.ch/mode_accessoires


68 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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> 1 Kuchenteig (270 g), 33 cm rund ausgewallt, auf ein Blech von 26 cm Durchmesser legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ca. Fr. 2.— > 3 dl Rahm, 3 Eier, 80 g Zucker und etwas Zimt schaumig rühren. Schale von ½ Biozitrone dazugeben. 3—4 EL gemahlene Haselnüsse auf dem Teigboden verteilen. Ca. Fr. 4.55 > 3—4 Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Auf den Haselnüssen verteilen. Guss darübergiessen. In der Ofenmitte 30—40 Minuten backen. Ca. Fr. 2.60

Tipp: Die Äpfel fein reiben. Noch warmen Kuchen mit Schlagrahm oder Vanilleglace servieren. Preise können regional variieren.

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NEWS | 69

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Ginger und Fred Im Nordosten Costa Ricas befindet sich das Regenwaldreservat Nogal. Hier wachsen Hunderte von Pflanzen, die immer mehr Tieren wie Affen, Faultieren, Pfeilgiftfröschen, Kolibris einen Zufluchtsort gewähren. Die Migros und Chiquita setzen sich für die Artenvielfalt von Planzen und Tieren im Nogalreservat ein. Auf Chiquita-Bananen finden Sie ab dem 24. November Tier- und Chiquita-NogalprojectSticker, die Sie in das Nogal-Sammelheft* kleben können. Mit neun gesammelten Stickers haben Sie die Wahl: eine Hängematte für Fr. 19.–, ein kindgerechtes Holztierset für Fr. 18.– oder die ChiquitaTasche für Fr. 20.–. Die Sammelaktion dauert bis am 27. Dezember. Mehr zum Nogal-Projekt finden Sie unter www.nogalproject.ch. Chiquita-Bananen, 1 kg, Fr. 2.50** statt Fr. 3.—

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Gebeutelt?

Mmh …

Was uns hilft, wenn wir von flatternden Nerven oder nasentriefender Erkältung gebeutelt werden, wussten die Klosterbrüder schon ganz genau. Dieses jahrhundertealte Wissen sowie hochwertige Kräuter sind in den Klostergarten-Medizinaltees vereint. Die Tees sind Heilmittel und Genuss zugleich und helfen Ihnen zurück zu Gesundheit und Wohlbefinden.

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Kennen Sie Fellinis Spätwerk? Der Filmtitel erinnert an das legendäre Tanzpaar Ginger Rogers und Fred Astaire. Die Geschichte handelt aber von Amelia Bonetti und Pippo Botticella, die als Ginger und Fred über die Bühnen der Welt tingeln. Später verlieren sich die Tanzstars aus den Augen. Zu einem Wiedersehen kommt es in einer TV-Show. Fellinis brillante Satire über die fehlende Kultur beim Fernsehen, bietet Traumrollen für Giulietta Masina und Marcello Mastroianni. Ein Film, den ich Ihnen empfehle wie meine Vorspeise mit Ginger für vier Personen. Nicht auf Zelluloid, sondern mit Ingwer. Dafür nehme ich drei Auberginen, schneide sie in ein Zentimeter dicke Scheiben, entwässere sie mit Salz (ziehen lassen), spüle das Salz ab und trockne die Scheiben mit Küchenpapier. Für die Sauce verwende ich einen Becher Joghurt à 500 Gramm, Salz, Pfeffer, junges Olivenöl, Limettensaft, eine gepresste Knoblauchzehe und geriebenen Ingwer nach Belieben. Die Scheiben brate ich im Butter-Öl-Gemisch gar, tupfe sie ab und richte sie auf dem Teller mit der Sauce an. Dazu ein englisches Ginger Beer. Cheers.


70 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Am Vorabend des Samichlaustages füllen Dänu und Danielle Berger die Chlaussäckli für die Mädchen. Die Gaben des Weissbärtigen interessieren die Buben noch herzlich wenig — ausser Papi, die diebische Elster: Der nascht mehr, als er in den Strumpf packt. Klaus-Stiefel rot, Fr. 7.— Klaus-Sack bedruckt, 2 Grössen, ab Fr. 4.90

«Samichlous, du guete Maa, ändlech bisch du wieder da. Chunsch cho luege, was i mache,


schaufenster r

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Sami Niggi Näggi

Mit unserer Chlaus-Geschichte feiern wir Abschied von der Migros-Familie — mit Pauken, Gitarren, Mandarinen und Grittimeitschi. Alles Gute, Familie Berger!

M

uriel stemmt ihre Händchen ins Kreuz und setzt ein Regenwettergesicht auf: Ausgerechnet am Samichlousetag plagen sie Rückenschmerzen. Schuld daran ist Aline, ihre Lieblingspuppe, die sie den ganzen Vorabend rumtragen musste. Ob man blasen soll? «Nenei, weisch, es geit scho», ant-

ache.» wieni spiele, singe, lache.»

wortet die Verschlafene tapfer. Wer will denn am Samichlousetag schon Trübsal blasen? Neugier und Vorfreude haben Schwester Anaëlle bereits aus den Federn Anaë getrieben. «Lueg, Müri, dr Chlous getrie isch da gsii!», ruft sie entzückt. LE LESEN SIE WEITER AUF SEITE 72 AU

Hipp-Guten-MorgenMüesli, Erdbeere-Joghurt oder Früchte-Joghurt, 160 g, je Fr. 2.70 Hipp-Gute-Nacht-Brei, Früchte oder Schoko, 190 g, je Fr. 2.50 Hipp-Schlaf-gut, mildes Gartengemüse, 190 g, Fr. 2.60


72 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Tatsächlich, vor die Kinderzimmertür hat der Samichlaus über Nacht einen roten Riesensocken und ein Täschchen gelegt, randvoll mit Nüssen, Mandarinen, Lebkuchen und Schokolade – wobei der Socken, den Papi gepackt hat, von Letzterem auffallend wenig enthält. Übermütig beisst Muriel in ein Mandarinli mitsamt Schale. «Das muesch dänk schinte!», belehrt Anaëlle ihre kleine Schwester – die, um den bitteren Geschmack zu übertünchen, kurzerhand ein paar Nüsse nachschiebt. Unbeeindruckt lässt der Samichlaus die zahnenden Zwillinge. Siewerdenerstaktiv,alsesansMusizieren geht: Während Ruven auf die Pauke haut und Anaëlle mit Papi Gitarrenriffs übt, bleibt Naïm unschlüssig, ob er die Liebe zur Musik seiner Geschwister teilen kann.UndMürisPlatzinderBand? Backgroundsängerin, keine Frage. Danach wollen die Mädchen backen. Und zwar «Grittimeitschi, keni Grittibänze!», wie Anaëlle erklärt, während sie ihrer Teigdame mit pinkfarbenen Zuckerperlen einen Kussmund steckt. Muriel pappt Rosinen auf das Kleid ihrer Gritte, wobei der grösste Teil der Dekoration in ihrem Mund verschwindet. Viel Appetit fürs Abendessen wird da kaum übrig bleiben. Macht ja auch nichts, denn der Samichlaus kommt schliesslich nicht alle Tage. Redaktion Nicole Ochsenbein, Yvonne Corrao Bilder Tina Steinauer Styling Erica Matile

Bild oben: Anaëlle: LangarmShirt bedruckt, Fr. 14.90, Samt-Hose grau, Fr. 29.90, rosa Finken, Fr. 16.90 Muriel: Karo-Kleid,

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«Tuesch mi lehre, ds Härz ärz zverschänke zverschänke, o chli a di andere zdänke. zdänke Nume so bini säuber froh froh,


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Bild oben: Naïm: Strickpulli blau, Fr. 19.90, Rassel, Teil eines 7-teiligen Musikorchesters,

Fr. 29.90

Danielle: Blockflöte,

Fr. 9.90

Muriel: Mundharmonika, Fr. 6.90 Ruven: Pauke, Teil eines 7-teiligen Musikorchesters, Fr. 29.90, V-BeatLuft-Schlagzeug, Fr. 49.90, Hemd grau, Fr. 14.90 Anaëlle: Holzgitarre,

Fr. 59.90

z Chrischtchindli cha zuemer cho.» .»

BABYWELT | 73


74 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Baby-News

BABYWELT | 77

PROMITALK Viola Tami (27), Radio- und Fernsehmoderatorin, erwartet ihr zweites Kind.

Neue Produkte, Tipps, Tricks und Wissenswertes für werdende und frischgebackene Eltern.

Nun sind Sie zum zweiten Mal schwanger: Aller guten Dinge sind …? Drei …?

Nestlé bringt Abwechslung auf den Baby-Menüplan: Fruchtsäfte, 500 ml, je Fr. 3.20, Junior Milk Bifidus 2+, 800 g, Fr. 23.50, Yogo & Fruit, je 190 g, Fr. 2.90 und Junior Milk 2+, 1 Liter, Fr. 4.95

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Darf man wissen, ob es ein Bub oder Mädchen wird?

Ähm … nein. Wenn ich mich in meiner Vorfreude nicht sowieso verplappere. Wie erleben Sie die zweite Schwangerschaft?

Naja, diesmal geht alles ratzfatz. Nichts mit Schwangerschaftsjoga und Pedicure einmal die Woche.

Wussten Sie, dass …

… bei Säuglingen und Kleinkindern pro Jahr bis zu zwölf Erkältungen ganz normal sind? Wenn die Nase läuft, die Augen tränen und die Körpertemperatur steigt, handelt es sich meist um eine Erkältung. Diese kann den Patienten und ihren Eltern das Leben zwar ganz schön schwer machen, hat aber auch ihr Gutes. Jede Erkältung stärkt nämlich die Abwehrkräfte der Kleinen und härtet sie gegen neue Erkältungsviren ab. Bild Tina Steinauer, Styling Erica Matile

Das habe ich mir gar nie wirklich überlegt. Wichtig war mir nur, dass Niccolo kein Einzelkind bleibt.

Besuchen Sie und Roman einen Schwangerschaftskurs?

Einmal hat gereicht! Wir wissen jetzt, wie es läuft. Freut sich klein Niccolo auf sein Geschwisterchen?

Sehr! Er nennt es «euses Baby». Wie sieht Ihre Zukunft berufsmässig aus?

Eines habe ich gelernt: Plane nichts! Es kommt sowieso alles anders. Sicher möchte ich mal ein halbes Jahr nur für meine Kinder da sein. Welche babytechnischen Jobs übernimmt Ihr Mann Roman, welche Sie?

Saubere Sache: Milette-Windeln, 7—16 kg, 50 St., Fr. 19.90, Feuchttücher mit Mandelöl, 72 St., Fr. 3.90, Feuchttücher Soft Face & Hands, 25 St., Fr. 2.40

Wir machen beide alles. Gut, das Stillen übernehme diesmal ich! Nicole Ochsenbein


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > STEFF SIGNER

Würzige Seelenbrühe

Komponist, Autor und Wanderer Steff Signer hat im Buch «Highmatt» die Appenzeller Seele eingefangen. Dazu kocht ihm Andrea Pistorius eine kräftige Suppe.

Eine würzige, heisse Bouillon und eine Krumme von Villiger — (fast) alles, was Steff Signer zum Glücklichsein braucht.

I

m Buch «Highmatt» erzählt Steff Signer, wie ihm an einem klirrend-kalten Januartag die Frieda ein Suppenhuhn schenkt. Er schultert das Tier und kämpft sich «heewärts obe-nabe is tüüfschte Appezöller Henderland hönne-lenngs», wo er sich damit eine Brühe kocht. Er schlürft die heisse Suppe und ist bald «mee as echlii zfrede».

So gut tut ihm diese Seelenbrühe, dass er das Rezept im Buch «Highmatt» verewigt. Für all diejenigen, die in diesem zivilisierten Land überhaupt noch ein Suppenhuhn finden. Für die anderen hat die Köchin der «Saisonküche», Andrea Pistorius, das Rezept so abgeändert, dass auch mit einem jungen Poulet eine herzerwärmende Bouillon gelingt.

«Aber das ist mit einem Suppenhuhn nicht zu vergleichen», meint Steff Signer entschieden. So wie die Appenzeller Bauern ihre Häuser und Ställe mit Kräutern ausräuchern, so habe er das mit der dampfenden, würzigen Suppenhuhnsuppe getan – so ein kreuznormales Poulet hätte diese magische Kraft doch nie aufgebracht. Pistorius pflichtet ihm

voller Überzeugung bei, um dann verschämt zu gestehen: Sie habe in der Zwischenzeit – leider zu spät für die heutige Kocherei – herausgefunden, dass die Migros sehr wohl Suppenhühner verkaufe, allerdings im Tiefkühlbereich, wo sie nicht nachgesehen habe. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 80


80 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Das verschmähte Poulet wird von Pistorius kunstvoll zerteilt. Die Schenkel legt sie in den Kühlschrank. «Die kannst du später braten, sie sind zu schad für die Suppe», informiert sie Signer. Die Brüstchen will sie zu Nocken verarbeiten. Das restliche Poulet legt die Köchin in den Topf und doziert: «Ich salze das Wasser nicht, damit die Aromen von Fleisch und Gemüse …» – da fällt ihr Signer ins Wort: «Aha, die Osmose! Wir können auch über die semipermeable Membran sprechen.»

schen Musikprojekten, so auch 1991 für die 700-Jahr-Feier der Schweiz. Seine Zwölf-Ton-Oper «Später Nachmittag im Paradies» wurde in der Schweiz, in Deutschland und Österreich aufgeführt. «Ich war auch einige Jahre beim Migros-Kulturprozent zuständig für ‹Musikszene Schweiz›-CDs und -Konzerte», ergänzt er.

Er lebt in der Moderne und kommt trotzdem nicht los vom Appenzell. Hier fühlt er sich verwurzelt, hier durchwandert er Höhen und Schluchten und trifft dabei auf so manchen schrulligen, verdrehten Zeitgenossen. Signer liebt sie, diese «äägewillig Äägete», das ist aus jeder Zeile in «Highmatt» zu spüren.

Heimat ist für den Querdenker keine Postkartenidylle, sondern das pralle Leben, intensiv freudig und verzweifelt zugleich. Eine widerborstige Welt, die uns Signer in Sprüchen, Traktaten und Erzählungen näherbringt. Und da die Liebe auch im Appenzell durch den Magen geht, hat er Rezepte eingefügt: Von Erd-

Schritte auf dem Weg zur herzerwärmenden Seelensuppe A

C

B

Und was, bitte, ist diese Membran? Die Köchin schaut ihn entgeistert an: «Und was ist das?» Die lakonische Antwort lautet: «Fast das Gleiche. Sie lässt bestimmte Stoffe nur in einer Richtung durch. In der Suppe fungiert das Salz als Membran. Geben wir das Salz zu Beginn ins Wasser, bleibt das Aroma in Fleisch und Gemüse. Salzen wir am Ende, gehen Geschmack und Kraft in die Bouillon.» Signer ist nicht nur Autor und Komponist, er hat auch in einer Genossenschaftsbeiz in St. Gallen gearbeitet, er kennt sich in Küchendingen aus. «Das war schon früher so», sagt er, «meine Mutter kochte mit Begeisterung, und ich beobachtete sie dabei genau.» Nicht nur Neugierde allein, nein, sein Drang nach Unabhängigkeit trieb ihn in die Küche: «Wer selber kocht, bügelt und putzt, genügt sich selbst», sagt der Appenzeller und hat trotzdem geheiratet, ist Vater einer 20-jährigen Tochter. Er ist eben eigenwillig, der Steff Signer. Nach dem Besuch der Kantonsschule kaufte er Partituren und Platten und brachte sich das Musizieren selber bei – erfolgreich. Er tourte mit eigenen Kompositionen und seiner Band Infrasteff durchs In- und Ausland, war Produzent von internationalen Rock-, Jazz- und zeitgenössi-

Mehr Rezepte: www.saison.ch

D

A Viel frisches Gemüse und ein kräftiges Poulet ergeben eine würzige Bouillon, wohltuend für Leib und Seele. B Die Pouletbrüstchen werden im Cutter mit frischer Petersilie gehackt, dann mit Ei und eingeweichtem Brot gemischt. C Das Gemüse schneidet Andrea Pistorius in feine Streifen. So muss es nur kurz in die Brühe, behält Biss und Vitamine. D Ingwer sei zwar kein einheimisches Gewürz, doch er verwende es oft und gerne, informiert der weltoffene Signer die neugierige Köchin. E Mit zwei Löffeln können die Nocken problemlos geformt werden, es geht aber auch mit feuchten Händen.

E


à la carte

epfeltorte, Gitzi-Hackbraten, Alpenschmalz-Chrömli und Rosenblüten-Nudeln bis zur Seelenbrühe. Text Ruth Gassmann

STEFF SIGNER | 81

Seelenbrühe mit Pouletnocken

Für 4 Personen

Bilder Marco Aste

«Highmatt» von Jeff Signer: zu bestellen für Fr. 25.35 bei www.exlibris.ch. Tourneeplan von Lesungen oder seinem Bühnenprogramm unter www.steffsigner.ch.

Zutaten 1 Poulet 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 2 cm Ingwer 5 schwarze Pfefferkörner 2 Sternanis 5 Gewürznelken 2 Lorbeerblätter 1 Lauchstange 3 Karotten 1 kleiner Knollensellerie oder 1 kleine Pastinake Salz ½ Semmeli vom Vortag ½ Bund Petersilie 0,5 dl heisse Milch 1 Ei 1 Prise Muskatnuss Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1) Vom Poulet die Schenkel abtrennen und anderweitig verwenden. Brüstchen herausschneiden und beiseitelegen. Übriges Poulet vierteln und in einen Topf mit 2 Liter kaltem Wasser legen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer halbieren. Zusammen mit Pfefferkörnern, Sternanis, Nelken, Lorbeer, 1 Karotte, das Grüne vom Lauch und ½ vom Sellerie in grobe Stücke schneiden, dazugeben. 50 Minuten köcheln. Schaum abschöpfen. Suppe durch ein feines Sieb giessen. Gemüse, Pouletteile und Gewürze entsorgen. 2) Bouillon salzen, aufkochen. Restliches Gemüse mit einem JulienneSchneider in Streifen schneiden. 3) Semmeli würfeln und mit heisser

Milch übergiessen. Pouletbrüstchen und ½ der Petersilie im Cutter fein hacken. Alles zusammen mit dem Ei mischen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Mit Löffeln kleine Nocken formen und 8 Minuten in der Brühe ziehen lassen. Gemüsestreifen dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln. Suppe mit Gemüse und Nocken anrichten. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren. Tipps Wer das mitgekochte Gemüse und Pouletfleisch essen will, salzt die Suppe 10 Minuten vor Ende der Kochzeit. Wird für die Seelenbrühe ein tiefgekühltes Suppenhuhn verwendet, dieses über Nacht im Kühlschrank auftauen und 2—3 Stunden köcheln lassen.


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

KOCHTIPPS | 83

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Kulturerlebnis in der bezaubernden «Goldenen Stadt» mit ihrem unverwechselbaren Flair. 1. Tag Schweiz – Prag

3. Tag Prag

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2. Tag Prag

Besichtigung der Burgstadt Hradschin. Das eigentliche Wahrzeichen Prags thront über der Moldau und zählt mit seinem Ensemble von Türmen und Kuppeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

12. Februar Besuch einer Vorstellung in der weltbekannten und einzigartigen Laterna Magica 21. Februar Die amüsante Operette «Die Fledermaus» von Johann Strauss in der Staatsoper

Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

13. Februar Giuseppe Verdis Meisterwerk «Aida» in einer Inszenierung der Prager Staatsoper 22. Februar Besuch einer Vorstellung in der weltbekannten und einzigartigen Laterna Magica 06. März Die Märchenoper «Rusalka» von Antonin Dvorak in einer Inszenierung der Prager Staatsoper

5 Tage Fr. 725.– len Fassaden in der Pariser Strasse, den Altstädter Ringplatz mit Rathaus und Aposteluhr. Sie besuchen auch die sechzehnbogige Karlsbrücke, die älteste und berühmteste Brücke Prags. Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

14. Februar Wolfgang Amadeus Mozarts unvergänglicher «Don Giovanni» im Ständetheater 23. Februar Im Nationaltheater das romantische Ballett «Schwanensee» von P.I. Tschaikowsky 07. März Im Nationaltheater das romantische Märchenballett «La Syphide – Napoli»

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Nach dem Frühstück verlassen 4. Tag Prag Sie zeitig am Morgen Prag 05. März Sinfoniekonzert im prunkvollen Smetana-Saal des Beim Rundgang durch die Alt- und fahren wieder in die stadt sehen Sie die prachtvol- Schweiz zurück. Jugendstiljuwels Obecni dum

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

KOCHTIPPS | 85

www.migros.ch/m-cooking

Wochenmenü mit Thomas Notter Der Tag geht — und der Abend kommt Wintergerichten. mmt mit schmackhaften Wintergeric

Der Begriff Schokolade leitet sich von Xocolatl, einem Getränk der Azteken, ab. Der Ausdruck bedeutet «bitteres Wasser». Xocolatl ist eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer. Als die Schokolade von spanischen Eroberern nach Europa gebracht wurde, blieb die Schärfe vorerst bestehen, ausserdem kam reichlich Zucker dazu. Schokolade mit einem Hauch Chili ist also keineswegs eine Erfindung unserer Zeit. Allerdings kann man der Schokolade auch mit der feinen Schärfe von Pfefferminze einen gewissen Pepp verleihen — wie im aktuellen M-Cooking-Menü.

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Linsen-Feigen-Salat Linsen, Feigen und Lamm in Kombination in einem subtil gewürzten, säuerlich-süssen Salat. Einfach gut.

> Hauptspeise

Lauch-Gruyère-Tarte

Bei dieser Tarte schmilzt der Käse und es frohlockt der Gaumen aller Käseschlemmer.

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Center modern Liposuction ist das Kompetenzzentrum für moderne Fettabsaugung. Vor 10 Jahren gegründet war es weltweit das erste Kompetenzzentrum, das sich ausschliesslich mit der Fettabsaugung befasste. Mit Lipoflex® einer selbst entwickelten Fettabsaugmethode, die stets überarbeitet und verbessert wird, bietet das Center modern Liposuction seinen Kunden seit Jahren Kompetenz und Qualität auf höchstem Niveau.

Dr. med. R. B. Schaffer zum Life Style Thema Nr. 1: «Bodystyling»

Dr. Schaffer Sie sind der Gründer und Leiter des Center modern Liposuction. Mit über 5000 dokumentierten Fettabsaugungen sind Sie mit ihrem Team der erfahrenste Fettabsaugspezialist der Schweiz. Ihr Konzept wurde zwischenzeitlich mehrfach bis hin zu ihrem Werbeauftritt von anderen Ärzten kopiert. Was halten Sie davon? Einerseits ist es ein Kompliment, denn nur gute Konzepte werden kopiert. Zudem belebt Konkurrenz den Markt. Andererseits ist es auch ärgerlich und verfänglich, wenn vorgetäuscht wird, das gleiche Angebot zu haben. Aber die Kopie ist ja bekanntlich nie so gut wie das Original. Was unterscheidet Sie denn von ihrer Konkurrenz? Vieles. Zum Beispiel, dass wir ausschliesslich auf die Fettabsaugung spezialisiert und ein Ärzteteam sind. Weiter haben wir in den letzten 10 Jahren in aufwendiger und kostenintensiver Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Physikern eine eigene Fettabsaugmethode entwickelt und patentiert. Diese Kombination ist zur Zeit sicher einzigartig. Hinter den meisten sogenannten Fettabsaugzentren steht

in der Regel ein Einzelarzt, wobei häufig mit herkömmlichen und deutlich invasiveren Fettabsaugtechniken gearbeitet wird und neben der Fettabsaugung oft auch noch andere Eingriffe vorgenommen werden. Noch nie gab es soviel Werbung zum Thema Schönheitsoperationen: FettWeg-Spritze, Fettentfernung mit Ultraschall oder -Lasermethode sogenannt ohne Operation, Schmerzen und Narben, Fettentfernung mit WasserstrahlMethode, mit Wickel oder Brustaufbau mit Eigenfett. Der Laie ist total überfordert. Können Sie etwas dazu sagen? Gerne. Es ist richtig, dass zurzeit viele neue Methoden auf dem Markt sind. Sie haben die wichtigsten bereits erwähnt. Wir haben alle diese Methoden genau unter die Lupe genommen. Leider hält keine, was sie verspricht. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Darauf im Detail einzugehen würde diesen Rahmen jedoch sprengen. Was empfehlen Sie Menschen, die Fett absaugen wollen? Wichtig ist sicher, dass sie sich Zeit nehmen und mehrere Angebote prüfen. Die enormen Unterschiede zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Methoden, zwischen hochqualitativen und weniger qualitativen Methoden werden so klarer. Enttäuschungen wegen Methoden, die nicht oder nur wenig geholfen und viel Geld gekostet haben können so vermieden werden. Lipoflex® 2008 ist das aktuelle highend-Produkt aus ihrer 10-jährigen Erfahrung. Welche Vorteile bietet Lipoflex® 2008 gegenüber herkömmlichen Fettabsaugmethoden? Viele. Dank der hohen Flexibilität, die dem System ihren Namen gegeben hat, können Problemzonen viel genauer und sanfter entfernt werden als bisher. Mit einer lokalen Betäubungstechnik kann der Körper im Stehen kontrolliert und dadurch optimaler modelliert werden. Fehler wie sie bei der liegenden Technik vorkommen können so vermieden werden. Teure Betäubungstechniken wie eine Rückenmarksanästhesie oder gar eine Narkose werden überflüssig. Dadurch sinken

nicht nur die Kosten, sondern auch die Komplikationen und es kann bereits nach einem Tag Pause nach der Behandlung wieder gearbeitet werden. Wo kann Lipoflex® 2008 angewendet werden? Grundsätzlich überall: an Kopf, Bauch, Armen und Beinen. Je nach Region gelangen unterschiedlich feine Instrumente zum Einsatz. Lassen sich die Resultate von Lipoflex® 2008 noch optimieren? Ja. Mit der Fettabsaugung werden diätresi-

Ja. Dank einem neuen von uns patentierten Instrument können wir die natürliche Fähigkeit der Haut, sich auf mechanische Reize zusammenzuziehen, ausnutzen und viele Fälle, die bisher nicht behandelt werden konnten, behandeln. Das ist ein riesiger Fortschritt. Hat Lipoflex® 2008 Auswirkungen auf das Wohlbefinden? Absolut. Zum gesteigerten Lebensgefühl kommt eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache: Weniger Bauchfett reduziert die Gefahr von Bluthochdruck und das Blutzucker-Risiko erheblich.

Einfacheres und präziseres Arbeiten im Stehen stente Fettpolster entfernt und die Körperform optimiert. Danach kann «Fatburning» das Gewicht reduzieren und «Cellustyling» die Struktur des Fettgewebes d.h. die Cellulite verbessern. So lassen sich überdurchschnittliche Resultate erzielen. Eignet sich Lipoflex® 2008 nur für Menschen mit Gewichtsproblemen? Keineswegs. Auch schlanke Menschen wünschen sich harmonischere Körpersilhouetten. Lipoflex® 2008 schenkt sie ihnen. Hilft Lipoflex® 2008 auch bei schlaffer Haut?

Eine 24-jährige Frau vor und 3 Monate nach der Ein 48-jähriger Mann vor und 3 Monate nach der Behandlung. Die Oberschenkel sind aussen wie innen Behandlung. Bauch und Hüfte sind gestrafft, die perfekt geformt und von Fettpolstern befreit. Fettpolster restlos verschwunden.

Kann Lipoflex® 2008 von jedem Arzt durchgeführt werden? Nein. Zeichnerisches Talent, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, manuelles Geschick und ein ästhetisches Auge sind unbedingte Grundvoraussetzungen. Alle Ärzte unseres Teams wurden diesbezüglich persönlich von mir ausgewählt und ausgebildet und befassen sich ausschliesslich mit der Fettabsaugung. Dies alles sind wesentliche Bestandteile unseres Erfolges. Was kostet eine Erstberatung im Center modern Liposuction? Die Erstberatung ist kostenlos. Für weitere Informationen und Behandlungen durch den Spezialarzt wenden Sie sich bitte an:

Center Modern Liposuction Zollikerstrasse 221 8008 Zürich Tel. 043 488 61 61 Fax 043 488 62 62 info@modern-liposuction.ch www.modern-liposuction.ch


Alles, was die Adventszeit verschönert.

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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MIGROS OSTSCHWEIZ

NEWS

AdR-Produkt der Woche

Man nehme reines Quellwasser mit einer dezenten Mineralisierung aus dem Alpsteingebiet und reichere dieses mit Holunderblüten und Melisse an. So entstand vor sechs Jahren aus einer Idee der innovativen Gabriela Manser, Chefin der Mineralquelle Gontenbad, der Flauder, ein erfrischendes Getränk und köstlicher Durstlöscher mit wenig Kalorien. Die Migros Ostschweiz nahm damals als eines der ersten Unternehmen den Flauder im Rahmen ihres Programms «Aus der Region. Für die Region.» in ihr Sortiment auf.

Weiterbildung — aber sicher!

Die Klubschule Migros Ostschweiz gewährt an ihren Centern in St. Gallen und Winterthur eine Durchführungsgarantie für alle Kurse und Lehrgänge im Informatikbereich — damit wird Weiterbildung planbarer und sicherer als zuvor.

Längst hat der Flauder auch ausserhalb der Ostschweiz Kultstatus erreicht. Die anregende Liaison von Holunderblüten und Melisse symbolisiert die Leichtigkeit eines Schmetterlings oder Flickflauders, wie dieser im einheimischen Dialekt im Kanton Appenzell-Innerrhoden heisst. Flauder ist eine alkoholfreie Alternative zu Apérogetränken oder eine schmackhafte Ergänzung in Cocktails oder Bowlen. Die Migros Ostschweiz bietet den Flauder in Petflaschen mit einem Inhalt von einem halben oder eineinhalb Litern an.

In modular aufgebauten und praxisorientierten Kursen erlangen Interessierte national und international anerkannte IT-Zertifikate.

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Flauder gibt es in der 0,5- oder 1,5-LiterFlasche.

ie Klubschule Migros Ostschweiz bietet über 600 verschiedene Kurse und Lehrgänge an. Bei diesem grossen Angebot ist es unumgänglich, dass ab und zu ein Kurs oder ein Lehrgang nicht zum angekündigten Termin durchgeführt werden kann. Für bereits angemeldete Teilnehmer allerdings ist eine Verschiebung oder gar eine Absage enttäuschend, auch wenn die

meisten von ihnen verständnisvoll reagieren.

Der Kunde steht im Zentrum Kundenfreundlichkeit ist das Ziel der Klubschule Migros Ostschweiz. Deshalb will sie in Bezug auf die Durchführung ihrer Angebote noch verbindlicher sein. Vor fast zwei Jahren hat sie in den Klubschulcentern Winterthur und St. Gallen eine Durchfüh-

rungsgarantie eingeführt für alle in den aktuellen Kursagenden oder im Internet ausgeschriebenen Kurse und Lehrgänge im Bereich Informatik. Die Durchführungsgarantie gilt bei Kursen für Anmeldungen bis fünf Arbeitstage vor Kursbeginn, bei Lehrgängen für Anmeldungen bis zwanzig Tage vor Lehrgangsstart. Interessiert an Informatikkursen oder -lehrgängen? www.klubschule.ch/business


90 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Die zwei letzten Geburtstagspartys 2008 Vom 27. bis 29. November schliessen die beiden Migros-Supermärkte in Buchs und Uzwil den Geburtstagsreigen 2008 ab — unter anderem mit fünffachen CumulusPunkten. Es darf nochmals tüchtig gefeiert werden.

Corinne Jenni, Leiterin Blumenabteilung der Migros Buchs.

Josef Eberhard, Metzgerei-Leiter der Migros Uzwil.

F

30 Jahre Migros in Uzwil

ür die Feiern in Buchs und Uzwil gibt es einen Wettbewerb, Kinderaktivitäten sowie am Freitag und Samstag gegrillte Bratwürste mit Bürli und einem Getränk (∂ Liter) zum Spezialpreis von Fr. 2.50. Für die jubilierenden Filialen porträtieren wir stellvertretend zwei Mitarbeitende.

40 Jahre Migros Buchs an der Churerstrasse Für die Migros Buchs sind im Supermarkt, im Restaurant und in der Hausbäckerei 175 Mitarbeitende tätig. Eine von ihnen ist Corinne Jenni. Die gelernte Floristin und Absolventin einer Handelsschule leitet seit einem Jahr die Blumenabteilung. «Schon als Mädchen faszinierten mich Blumen. Und kreativ war ich auch schon immer gerne», blickt die 32-jährige Rorschacherin zurück. Ihr gefällt an ihrem Arbeitsplatz die grosse Abwechslung. «Ob Hochzeit oder

Spezielle Aktivitäten in Buchs Am Donnerstag werden von 13.30 bis 16.30 Uhr Gratis-Rundfahrten mit Ross und Wagen angeboten. Am Freitag spielt von 18 bis 19 Uhr die Alphorngruppe «Echo von der Gauschla». Am Samstag (13 bis 16 Uhr) erleben die Besucher magische Momente mit «Danini», dem bekannten Zauberer aus der Region.

Geburt: Wir versuchen, alle Kundenwünsche zu erfüllen», erklärt Jenni, die während zweieinhalb Jahren ihr eigenes Blumengeschäft geführt hat. In ihrer Freizeit spielt neben dem Reisen, dem Aufenthalt in der Natur und guten Gesprächen im Freundeskreis das Malen mit Acrylfarben eine wichtige Rolle. Und als Rorschacherin könnte sie sich ein Leben ohne See kaum vorstellen.

Kunden und Mitarbeitende kennen und schätzen ihn im Uzwiler Migros-Supermarkt: In dieser Woche kann der stets freundliche Josef Eberhard, Leiter der Metzgerei, auf 40 Jahre im Dienste der Migros zurückblicken. Als der gelernte Metzger 1968 in die Migros Wattwil eintrat, wurden in die Metzgerei noch ganze Fleischviertel zur Weiterverarbeitung geliefert. Seit 28 Jahren hält die Frohnatur Eberhard dem Migros-Markt Uzwil mit rund 100 Mitarbeitenden die Treue. Geblieben ist der intensive Kundenkontakt, ohne den ihm etwas fehlen würde. Eberhard vermittelt nicht nur mit Freude Kochtipps, sondern nimmt sich bei den vielen Stammkunden gerne Zeit für einen Schwatz. Der mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Niederuzwil wohnhafte Metzgerei-Leiter hält sich so oft wie nur möglich in

Spezielle Aktivitäten in Uzwil Am Donnerstag (14 bis 16 Uhr) wird der Ballonkünstler Stivani auftreten. Am Freitag (18.00 bis 18.30 und 19.00 bis 19.30 Uhr) gibt der Gospelchor Oberbüren eine Kostprobe seines musikalischen Schaffens, und am Samstag (10.30 bis 11.30 Uhr) spielt die Musikgesellschaft Henau/Uzwil.

der Natur auf, am liebsten im Alpsteingebiet oder im Toggenburg, wo er vor 59 Jahren geboren wurde. Und da wäre noch die ganz grosse Leidenschaft des Josef Eberhard: der Laufsport. «Ich habe einmal ausgerechnet, dass ich im Training und bei den vielen Wettkämpfen bis zum Marathon schon eineinhalb Mal um die Erde gelaufen bin», ist von ihm zu erfahren.

Text und Bilder: Friedrich Kugler


ihre region Erste Sonntagsverkäufe Am 30. November werden bereits wieder die ersten Sonntagsverkäufe in der Adventszeit durchgeführt, so in Abtwil (nur OBI/Micasa), Effretikon, Neuhausen SH und Pfäffikon ZH. Bereits zum 17. Mal findet der Neuhauser Sonntagsverkauf (11 bis 17 Uhr) statt – natürlich mit Beteiligung des Migros-Supermarkts und des Migros-Restaurants. Der Sonntagsverkauf ist in der Stadt am Rheinfall seit vielen Jahren ein überaus beliebter Treffpunkt zum Einkaufen und

Der Samichlaus in der MigrosFiliale in Neuhausen. Bummeln in der Vorweihnachtszeit. Die Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars dekorieren in diesem Jahr ihre Schaufenster, Ladenlokale und Kundenräume im Rahmen eines Dekorationswettbewerbs zum Motto «Oh Tannenbaum». Während des Sonntagsverkaufs laden im verkehrsfreien Zentrum Marktstände, Pferdekutschenfahrten, ein Kinderkarussell, die Blauburgunder Musikanten und vieles mehr zum Verweilen ein. Plakate in den Filialen geben über die genauen Öffnungszeiten Auskunft.

MIGROS OSTSCHWEIZ | 91

ASSR: Schlauer fahren

Das sichere Weihnachtsgeschenk: Ein Antischleuderkurs bei der ASSR bringt Sicherheit — und Spass. Für Leserinnen und Leser des Migros-Magazins gibt es 80 Franken Vergünstigung.

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eshalb trifft ein Autofahrer in einer brenzligen Situation mit grosser Wahrscheinlichkeit den nächsten Baum, anstatt einfach daran vorbeizufahren? «Der Mensch schaut in einer gefährlichen Situation instinktiv auf den Gefahrenherd, anstatt einen Fluchtweg zu suchen», sagt Raffael Brizzi, Geschäftsführer der Antischleuderschule Regensdorf (ASSR). Ein Antischleuderkurs in der ASSR hilft, diese Angewohnheit zu überlisten: «Es geht in unseren Kursen nebst Lenk- und Bremstechnik vor allem darum, den Blick zu trainieren, denn wo ich hinschaue, dahin fahre ich auch.» Dank dem ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis ist der Lerneffekt gross: Eine solche Schleuderpartie vergisst wohl niemand so schnell. Das ganze Angebot an freiwilligen und obligatorischen Kursen gibts unter www.assr.ch Migros-Magazin-Leser profitieren von einer Ermässigung von

In der Gefahr einen Fluchtweg zu suchen, das lernt man in der ASSR.

80 Franken auf den Grund- und Fortbildungskursen (Autokurs 1 und 2). Die Kurskosten inkl. Schulungsfahrzeug und Versicherung betragen noch 200 statt 280 Franken (s. Talon). Besonders attraktiv: Junglenker (bis 30 Jahre) erhalten am Ende des Kurstages zusätzlich eine Rückerstattung von 100 Franken in bar aus dem Fonds für Verkehrssicherheit.

Verlosung Das Migros-Magazin verlost vier Kurse bei der ASSR (Autokurs 1 oder 2). Postkarte mit Stichwort «ASSR» senden an: Migros Ostschweiz, PR, Industriestrasse 47, 9201 Gossau. Einsendeschluss: 1. Dezember. Viel Glück!

Ich bestelle: Autokurs 1 oder 2 bei der ASSR __ Anzahl Rabattgutscheine, Wert: Fr. 80.– __ Anzahl Kursgutscheine gegen Rechnung für Fr. 200.– statt Fr. 280.Ich möchte __ Person/-en für einen Kurs anmelden, bitte rufen Sie mich an.

Vorname: Name: Strasse: PLZ/Ort:

Kutschenfahrt mit Engeln am Neuhauser Sonntagsverkauf.

Bestellungen, die bis und mit Freitag, 19. Dezember, eintreffen, werden rechtzeitig verschickt. Die Gutscheine sind ein Jahr gültig und übertragbar. Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen.

Tel. (tagsüber): Einsenden an: ASSR Antischleuderschule, Kurswesen, Neue Dällikerstrasse, 8105 Regensdorf / ZH, Fax: 044 840 15 45


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8.00 – 18.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 19.00 Uhr 8.00 – 18.00 Uhr 7.30 – 23.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr

12.00 – 17.00 Uhr 8.00 – 18.00 Uhr 12.00 12.00 11.00 9.00 8.00

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8.00 – 18.00 Uhr 11.00 – 18.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr


OBI Grüzepark, Winterthur Neumarkt, St.Gallen Verkauf Restaurant Neuwiesen, Winterthur Verkauf Restaurant Säntispark, Abtwil Verkauf Restaurant Seepark, Kreuzlingen Verkauf und Restaurant OBI, Micasa und Migros-Take Away, Abtwil Pizolpark, Mels/Sargans Verkauf Restaurant Ramsen Migros-Partner Ruggell* Migros-Partner Weinfelden Verkauf und Restaurant Sonntag, 21. Dezember Amriville Stadtmarkt, Amriswil Amriswil Verkauf und Restaurant Balzers Migros-Partner Davos Dorf Rätia, Davos-Platz Passage, Frauenfeld Verkauf und Restaurant Gäuggeli, Chur Verkauf und Restaurant Gossau Verkauf und Restaurant Herblingen Verkauf und Restaurant Heerbrugg Migros-Partner Herisau Verkauf und Restaurant Neumarkt, St.Gallen Verkauf Restaurant

* Keine 3-fachen CUMULUS-Punkte

12.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 7.30 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 12.00 11.00 9.00 8.00

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17.00 Uhr 17.00 Uhr 19.00 Uhr 18.00 Uhr

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11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 13.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr

Neuwiesen, Winterthur Verkauf Restaurant Pizolpark, Mels/Sargans Verkauf Restaurant Ramsen* Migros-Partner Rheinpark, St. Margrethen Verkauf Restaurant Rhydorf-Center, Widnau Verkauf Restaurant Rosenberg, Winterthur Ruggell Migros-Partner Säntispark, Abtwil Verkauf Restaurant Schaffhausen Verkauf und Restaurant Seepark, Kreuzlingen Verkauf und Restaurant St.Fiden, St.Gallen Verkauf Restaurant Uzwil Verkauf Restaurant Wattwil Verkauf Restaurant Weinfelden Verkauf und Restaurant Wetzikon

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12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 19.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 11.00 12.00 8.00

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17.00 Uhr 17.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr

12.00 – 17.00 Uhr 7.30 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Gut G ut b beraten era aten mit mit dem dem Migros-M M ig gros--Magazzin in n > NEWS NEWS Migros-Magazin ERZIEHUNG

Herzenswünsche rstaunlich, was Kinder glücklich macht. E Nach ihren Wünschen befragt, antworteten Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren:

Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Verbandes der ein Haustier

21,9 %

einen Computer

18,6 %

glückliche Familie Ferien

7,6 % 7,2 %

berühmt werden 6,5 % gute Noten 4,5 % Geld

2,4 %

Spielwarenindustrie. Interessant: In der Hitliste befinden sich nur wenige materielle Wünsche. Die Kinder durften ihre Träume frei und ohne Vorgabe formulieren. Einzelne wünschten sich auch den Weltfrieden, zaubern zu können und Lokomotivführer oder Tierärztin zu werden.

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Das Ergebnis lesen Sie im Migros-Magazin.

Bilder Getty Images, Prisma, Google

In Form Besorgte Linkshänder Sie sind wirklich nicht zu beneiden: Linkshänder machen sich mehr Sorgen, Fehler zu machen. Ausserdem verletzen sie Kritik oder Beschimpfungen stärker als Rechtshänder. Das fanden britische Forscher heraus. Der Grund liegt wohl darin, dass bei Linkshändern die rechte Gehirnhälfte die dominante ist. Und die ist eher für die Verarbeitung unangenehmer Gefühle zuständig. Deshalb erhält Negatives im Denken und Fühlen von Linkshändern mehr Gewicht als bei Rechtshändern, bei denen die linke Gehirnhälfte dominiert. wireltern.eu

Frage von letzter Woche Werden die Rechte der Kinder bei uns respektiert? > ja > teilweise > nein So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

42 % ja

35 % teilweise

23 % nein

Multimedia

Zeitreise ins antike Rom

An die virtuellen Weltreisen auf Google earth haben wir uns längst gewöhnt. Neuerdings ermöglicht der Onlinedienst aber auch Zeitreisen in die Vergangenheit: Die Funktion «Das alte Rom in 3D» ermöglicht einen Spaziergang im computeranimierten Nachbau Roms um das Jahr 320 n. Chr., auf dem man beispielsweise das Kolosseum in seiner ursprünglichen Form besuchen kann. Insgesamt wurden mehr als 6700 historische Bauten dreidimensional generiert, an die man sich nah heranzoomen oder die man in einigen Fällen sogar von innen besichtigen kann. Die virtuelle Reise verlangt allerdings dem PC viel Rechenleistung ab. http://earth.google.com/rome

Sex & Liebe Weniger Angst dank Sex Sex macht nicht nur Freude, er dämpft auch Ängste, und zwar massiv. Der Stoff im Hirn, der Angstgefühle zu überdecken vermag, heisst Dopamin. Das Glückshormon wird bei sexueller Aktivität in grossen Mengen ausgeschüttet. Entdeckt wurde der angstmindernde Mechanismus von chinesischen Wissenschaftern bei einer Untersuchung an Ratten. Die Erkenntnisse dürften sich auch auf den Menschen übertragen lassen. Denn Dopamin spielt in den Gehirnen der Nager und der Menschen eine vergleichbare Rolle.


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E

ndlich! Samuel Spöring konnte den ersten Tag im Schnee kaum erwarten. Jetzt steht er auf seinen Skiern in den frisch zugeschneiten Hängen auf der Flüelapasshöhe. Er nimmt Anlauf – ein fantastischer Sprung: Der junge Freestyler kreuzt hoch über der Schanze die Skier, berührt mit beiden Händen für einen Moment deren Enden und landet dann auf beiden Beinen sicher auf dem Schnee. Einen Kicker nennt man das, was Samuel Spöring eben gezeigt hat, unter Insidern. «Den Kicker mache ich am liebsten», sagt der 23-jährige Primarlehrer aus Luzern, «aber ich nutze die ganze Breite der Möglichkeiten, die mir meine Skier bieten.» So wie die ganze junge Generation und viele Junggebliebene: Sie lieben es, sich spielerisch auf ihren Brettern zu bewegen und allerhand Tricks zu üben, auf der Piste genauso wie im Funpark, wo sich auch die Snowboarder tummeln. Freestyle nennt man diesen Trend. Er gehört wie Freeriden

Kommt ein Freestyler geflogen

Der Winter ist da! Wer Spass auf der Piste haben will, schaut sich jetzt nach den neuen Snowboard- und Skitrends um. Die neuen Modelle sind wahre Multitalente. Besonders hip ist dieses Jahr, wer auf Freestyle abfährt. zum sogenannten Freeskiing. Vreni Schneider, die dreifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Slalom und Riesenslalom, die heute eine Ski-, Snowboard- und Rennschule in Elm GL betreibt, bestätigt: «Wer nicht

Sicher unterwegs > Achtung Unfallgefahr Durch die stetig verbesserten Technologien werden Ski und Snowboards immer schneller. Die Pisten werden zudem wegen der Klimaveränderung vermehrt mit Kunstschnee bearbeitet, was zu härterer und somit ebenfalls schnellerer Unterlage führt. Die Wintersportler sind daher mit höherem Tempo unterwegs, und somit gibt es stärkere Zusammenstösse mit schwerwiegenderen Verletzungen. Mehr Unfälle finden zudem statt, weil die Skifahrer für das Carving mehr Platz brauchen. Laut einer Publikation der Beratungsstelle für Unfallverhütung von der letzten Wintersaison verunfallen in der Schweiz beim Schneesport jährlich 115 000 Personen. Das sind rund 1000 Unfälle pro Wintersporttag.

> So schützen Sie sich Bisher gibt es lediglich für den Rennsport und die Ski- und Snowboardschulen Sicherheitsvorschriften wie die Helmpflicht. Dennoch empfiehlt es sich für alle Wintersportler, zumindest einen Helm mit passender Schneesportbrille anzuschaffen. Skibrillen schützen übrigens nicht nur bei schlechtem Wetter, sondern auch bei Sonne — vor schädlichen UV-Strahlen und vor spitzen Gegenständen bei einem Sturz. Empfehlenswert ist auch ein Rückenprotektor. Von einfacheren Modellen bis hin zu solchen mit integrierter Milz- und Schlüsselbeinverstärkung gibt es eine ganze Palette für die individuellen Bedürfnisse. Rider im Park und in der Pipe verwenden zudem gerne gepolsterte Shorts sowie einen Ellenbogen- und Handgelenkschutz.

Snowboard fährt, macht auf Freestyle. Die Jungen vergnügen sich im Funpark, bauen Schanzen im Neuschnee oder fahren auf der Piste rückwärts, genauso wie die Snowboarder.» Die Bandbreite an Möglichkeiten wird

dank neuer Produkte gewährleistet. «Bei den Skiern und Snowboards geht der Trend für Breitensportler in Richtung Multitalente, die auf und neben der Piste eingesetzt werden können»,

Zum Spass gehört der richtige Schutz: Samuel Spöring zieht den Rückenpanzer fest.

> So verhalten Sie sich richtig Die Rücksichtnahme auf andere Fahrerinnen und Fahrer ist absolutes Gebot. Zudem muss man darauf auchten, dass die Bindung beim Snowboard wie bei den Skiern korrekt eingestellt ist beziehungs-

weise sämtliche Schrauben angezogen sind. Ihre Skibindung sollten Sie jährlich neu einstellen und auf einem Prüfgerät kontrollieren lassen. Diesen Test können Sie in jeder SportXX-Filiale durchführen lassen.


besser leben

erklärt Nicole Flöss, Verantwortliche für die Bereiche Snowboard und Protection bei SportXX. «Diese Modelle sind geeignet für Fahrer, die sich im Park vergnügen, natürliche Kicker mitnehmen und ihre Lines auf der Piste ziehen.»

Zauberwörter für trickreiche Flüge Sowohl beim Ski wie beim Snowboard heisst das Zauberwort für den Freestylespass «Twin Tip». Wie die Bezeichnung Zwilling («Twin») verrät, sind sowohl «Nose» wie «Tail», also Vorderund Hinterteil, identisch, beide nach oben gekrümmt. Diese Form, in der Fachsprache Shape genannt, ermöglicht ein drehfreudigeres Fahrverhalten, man kann damit sowohl directional, also vorwärts, als auch fakey, das heisst rückwärts, fahren. Für die Stehposition auf dem Snowboard gibt es auch heuer kein Patentrezept für den richtigen Winkel der Bindung. «Jeder Snowboarder muss für sich selbst die angenehmste Standposition

wählen», sagt Nicole Flöss. Bei den Freestyle-Skiern wird der Effekt des Spielerischen durch breitere Konstruktionen erzielt. Aber wie beim Snowboard gilt auch hier: Je weicher und kürzer ein Ski, desto spielfreudiger ist er. Samuel Spöring bevorzugt ein härteres Twin-Tip-Modell aus dem Freestyle-Bereich. So büsst er zwar etwas an Variantenreichtum ein, landet aber sicherer als

mit weicheren Skiern, mit denen man eher nach hinten und auf den Rücken fallen kann. «Mir ist eine sichere Landung wichtiger als die Möglichkeit unendlich vieler Spielereien», sagt der Primarlehrer. Zumal er auch gerne ab und zu eine rasante Abfahrt geniesst. «Dafür braucht es härtere Skier. Weiche flattern mit höherem Tempo viel zu sehr.» Auch die Länge hat einen Einfluss

Alles im Griff in der verschneiten Bergwelt auf dem Flüelapass: Samuel Spöring zeigt seinen Lieblingssprung «Kicker».

IN FORM | 97

auf das Fahrverhalten bei höherem Tempo. «Je nach Modell ist ein längerer Ski laufruhiger», erklärt Vreni Schneider, «je kürzer, desto wendiger und quirliger ist er und einfacher zu drehen.» Das gilt auch für Snowboards.

Auch beim Carving hält Freestyle Einzug Die Freestyle-Welle rollt im Skiwie auch im Snowboardbereich. Bei beiden ist der Twin Tip Shape mit grossem Spassfaktor angesagt, weil er vielfältige Einsatzbereiche ermöglicht. Die Freestyle-Skier sind dieses Jahr kürzer und damit quirliger, und man kann mit ihnen im Park und auf der Piste Spass haben. Und was ist mit Carving? «Carving dominiert noch immer, auch hier sind die Freestyler im Kommen, aber noch in der Minderzahl», meint Vreni Schneider. «Ab einem gewissen Alter macht man aber keinen Freestyle mehr. Es gibt auch solche, die sogar vom LESEN SIE WEITER AUF SEITE 99


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besser leben

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

IN FORM | 99

Angesagt: Das sind die Skiund Snowboardtrends

Die gute Wahl: Besser und schöner unterwegs im Schnee mit dem richtigen Ski oder Board.

Vorarbeit und Aufwärmübung in einem: Mit der Schaufel entsteht die Schanze in der Form, die Samuel Spöring für seine Sprünge braucht.

> Klassischer Freestyleski für Park und Pipe Der Silencer von K2 ist ein idealer Freestyleski. Die Konstruktion ermöglicht ein federleichtes Fahrgefühl, ohne dass die Stabilität leidet. Der Silencer verzeiht Fahrfehler und steht für eine gute Performance auf der Piste.

Tiefschneefahren nur mit Suchgerät Samuel Spöring liebt das Surffeeling auf seinen Skiern – auf der Piste genauso wie im Tiefschnee. «Es macht mir unglaublich Spass, meine Spuren in unberührte Pulverschneehänge zu legen, allerdings nur dort, wo es erlaubt ist», sagt der Luzerner, der sich zu den Freeridern zählt, die auch gerne freestylen. Sicherheit hat für ihn obersten Stellenwert. Auf den Skiern trägt er immer einen Helm und einen Rückenprotektor. Beim Freeriden abseits der Pisten ist er zusätzlich mit einem Suchgerät für Lawinenverschüttete, einer Schaufel und einer Sonde ausgerüstet. Und er ist nie allein unterwegs, sondern immer mindestens zu zweit. Der Sicherheitsgedanke wird im Wintersport generell wichtiger. Mittlerweile ist der Schutzhelm fixer Bestandteil der Winterausrüstung, und auch

der Rückenprotektor ist immer mehr dabei. Neben dem Tragekomfort dieser Produkte spielt aber selbstverständlich der Style eine immer wichtigere Rolle.

Schutzausrüstung gilt heute als trendy Die Schutzausrüstung wird immer mehr auch als Trendaccessoire auf der Piste getragen. Spezialhelme, etwa mit integriertem Soundsystem oder mit mitgelieferter Mütze, sind in. Zudem gibts stetig mehr speziell für Frauen konzipierte Artikel. Diese heben sich optisch von den Unisex-Produkten ab und sind durch spezielle Passformen und leichtere Konstruktionen perfekt an die weibliche Anatomie angepasst. Ein anderer Trend, der bei Skiern und Snowboards zu beobachten ist: Die Modelle werden immer leichter. Nicht zuletzt aus ökologischen Überlegungen wird der Materialverbrauch minimiert, und es kommen umweltfreundlichere Materialien zum Einsatz. Und sie werden immer leichter, ohne jedoch an Qualität einzubüssen. Text Caroline Doka Bilder Marc Weiler

www.migrosmagazin.ch In diesem Winter angesagt: Die Trends und Produkte bei den Allround-Carvern.

Nitro-Snowboard — Shield Venti inkl. Bolt, im Set Fr. 499.—

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Board auf Carvingskier umsteigen.» Viele Wintersportler könnten inzwischen richtig gut carven. Und Nicole Flöss von SportXX ergänzt: «Freeskiing erlebt einen Boom und wird weiter zunehmen, das Carven aber nicht ablösen.» Bei den Carvingskiern gibt es laut der Fachfrau dieses Jahr keine wesentlichen Veränderungen: «Die Kunden legen jedoch mehr Wert auf Komfort als auf einen anspruchsvollen Ski, mit dem man viel arbeiten muss.»

> Allroundbrett für Anfänger und gute Boarder Das Shield Venti von Nitro ist ein Allroundtalent zum Cruisen, Tricksen und Powdern: Das Brett verzeiht Fehler und ist der perfekte Begleiter für entspannte Tage im Schnee.

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> Der Carvingski speziell für die Frau Der Lady-Ski Agua von Völkl steht für Leidenschaft und Leichtigkeit, Eleganz und Dynamik. Er verbindet Hightech und Funktionalität — und ist somit die ideale Ausrüstung für die Skifahrerinnen von heute. Völkl-Lady-Skiset Agua + 3 Motion 10.0 Attiva, im Set für Fr. 599.—

> Allroundski für sportliche Fahrer Für Skifahrer, die sich auf steilen, präparierten Pisten ebenso zu Hause fühlen wie in weicherem, unebenem Gelände, ist der Head i XRC 600 der ideale Ski.

> Freestylebrett für mittlere bis fortgeschrittene Boarder Macht Freestyle auf jedem Gelände möglich: das Snowboard Vibes von Nidecker. Ein Freestyle-Multitalent mit Twin Tip Shape, das sich für Parks, Halfpipes, Rails und alle grossen Kicker im Backcountry eignet. Nidecker-Snowboard, inkl. Vibes, im Set für Fr. 599.—

> Drehfreudiges Allroundbrett für Frauen Das Pride Lady von Head ist ein verspieltes, leichtes und wendiges Board für Allroundgirls. Die schlanke Taille sorgt für leichtes Umkanten, für Drehfreudigkeit und Stabilität. Dank weichem Flex, der auch Fehler verzeiht, ist das Modell ideal für Einsteigerinnen. Head-Lady-Snowboard — Pride inkl. Velvet, im Set Fr. 499.—

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100 | Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Ein Vater für jeden Tag

Qualität oder Quantität? Der Begriff «Quality Time» bezeichnet die knappen Stunden, die der gestresste Vater am Wochenende seinem Nachwuchs widmet. Kurz, aber intensiv. Doch Kinder wollen mehr. Und auch Vätern wie Thomas Huber reicht das nicht.

A

line möchte auch ein Stück vom Geburtstagskuchen. In aller Ruhe setzt sie sich an den bunt dekorierten Tisch, während die grossen Mädchen um sie herumtollen und auf ihren Pfeifen tröten. Die Zweieinhalbjährige ist mit ihrem Vater Thomas Huber (32) gekommen, um Schwester Lea (4½) nach Hause zu begleiten. Denn zwei bis drei Mal pro Woche verlässt Vater Huber seine Firma früh genug, um sein älteres Mädchen vom Kindergarten abzuholen – oder eben wie heute von der Geburtstagsparty. Zudem geht er morgens zwei bis drei Mal pro Woche später zur Arbeit, damit er seine ältere Tochter in den «Chindsgi» begleiten kann. «Das mache ich gern», sagt Thomas Huber, «Lea erzählt auf dem Weg viel über den Kindergarten.» Am Wochenende hingegen sei dieser weit weg und für Lea kein Thema mehr.

Alles andere als ein Wochenendvater Thomas Huber hat sich Kinder gewünscht und will jetzt auch für sie da sein. Von Vätern, die nur am Wochenende etwas mit ihren Kindern unternehmen, hält er nichts. «Mir ist es wichtiger, jeden Tag Zeit für meine Mädchen zu haben, nicht nur am Wochenende», betont Huber, «und ‹Quality-Time› heisst für mich, auch für Alltagsdinge da zu sein.» Dem pflichtet Psychologe Thomas Huber-Winter bei: «Eine Alltagsbeziehung ist wichtig für das Ver-

trauen zwischen Vater und Kind und viel tragfähiger als eine Wochenendbeziehung» (siehe Interview auf Seite 101). Der Vater von Lea und Aline ist Biochemiker und arbeitet zu 100 Prozent als Laborleiter bei der Novartis in Basel. Dank flexiblen Arbeitszeiten kann er auch mal später zur Arbeit gehen, einen Nachmittag frei nehmen oder zu Hause arbeiten, zum Beispiel wenn die Mädchen schlafen.

Familienfreundlicher Arbeitgeber hilft Mit dem Velo braucht Thomas Huber zehn Minuten von zu Hause ins Labor. «Dank diesen Bedingungen muss ich nicht Teilzeit arbeiten und habe trotzdem viel Zeit für die Familie», erklärt er. Bei Novartis betrachtet man flexible Arbeitszeiten als selbstverständliche Reaktion auf die Entwicklung der Gesellschaft. Und: Für das Unternehmen steht fest, dass sich ein erfülltes Privatleben positiv auf die Arbeitsqualität auswirkt. Dies bedeutet aber auch, dass die Mitarbeitenden viel Eigenverantwortung in Bezug auf die Arbeitszeit übernehmen. Thomas Huber bestätigt: «Als Teamleiter kontrolliere ich nicht, wann meine Mitarbeitenden kommen und gehen. Einer von ihnen ist ebenfalls Vater und hat mein volles Verständnis, wenn er mal früher geht oder bei einem kranken Kind zu Hause bleiben muss.» Ausserdem spreche man in seinem Team öfter über Familie und andere

Themen, die nicht direkt mit der Arbeit zusammenhängen. «Wir kommunizieren offen, das macht vieles leichter.» Und manchmal kommt Thomas Hubers Familie zu Besuch. Dann zeigt er ihr das Labor und geht mit ihr im Personalrestaurant essen. Heute spaziert er nach dem Geburtstagsfest mit seinen Töchtern nach Hause. Es regnet, die Mädchen hüpfen in jede Pfütze. Zu Hause spielt die Familie vor dem Nachtessen Verkäuferlis. Sabine Huber (32) arbeitet zurzeit als Hausfrau und Mutter, will sich aber nächstens wieder nach einer Teilzeitstelle als Architektin umsehen.

Auch Unspektakuläres gehört dazu Lea spielt mit ihrem Vater am liebsten mit dessen alten Legos, Aline liebt es, mit ihm ein Puzzle zusammenzusetzen. Aber zu Hubers Alltagszeit gehört am Abend nicht nur die Spielstunde, sondern auch das Tisch decken, Zähne putzen, Pyjama anziehen und Kinder ins Bett bringen. Nichts Spektakuläres – aber wichtige Zeit für die Beziehung zu seinen Töchtern. Text Milena Conzetti Bilder Tina Steinauer

www.migrosmagazin.ch Begleiter im Alltag, Teilzeitpapi oder einfach abwesend? Welcher Vater sind Sie?

Aline geniesst die Zeit mit ihrem Papi.


besser leben

ERZIEHUNG | 101

Der Vater holt sie nach der Arbeit ab: Für Lea (Mitte) glücklicher Alltag.

DAS SAGT DER EXPERTE Thomas HuberWinter (51) ist Fachpsychologe für Laufbahn- und Personalpsychologie bei der «Fachstelle UND» Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen. Er ist Vater von zwei erwachsenen Kindern, die er von Anfang an täglich mitbetreut hat. Studien zeigen, dass Kinder mehr Alltagszeit mit ihren Vätern wünschen. Warum ist dies so wichtig, Thomas Huber-Winter? Kleine Kinder können nicht warten. Sie brauchen Beziehungen unmittelbar. Wenn der Vater nie alleine für das Kind da ist, hat er keine Chance, eine eigenständige Alltagsbeziehung aufzubauen. Diese ist aber sehr wichtig für das Vertrauen und viel tragfähiger als eine Wochenendbeziehung, bei der ausserdem meist die Mutter dabei ist.

Von Thomas Hubers Arbeitszeitmodell profitiert aber auch der Arbeitgeber.

Viele Firmen bieten mittlerweile flexible Arbeitszeitmodelle an, damit Väter mehr von ihren Kindern haben. Warum arbeiten viele Väter abends dennoch so lang? Weil vielen zu wenig bewusst ist, was sie verpassen. Vor allem beim ersten Kind haben sie ja noch keine Erfahrung. Doch es wäre wichtig, die Beziehung von Anfang an zu pflegen. Statistiken zeigen übrigens: Väter mit

kleinen Kindern arbeiten mehr Stunden im Beruf als andere Männer. Dabei würde es sich gerade für diese Väter lohnen, viel zu Hause zu sein.

Was raten Sie Männern, die 100 Prozent arbeiten, darüber hinaus aber keine Überstunden leisten möchten? Als Erstes muss man sich klar werden, ob man wirklich so viel arbeiten will. Dann muss man die eigene Arbeitsorganisation im Beruf unter die Lupe nehmen und sich fragen: Was kann ich delegieren? Was ist wirklich notwendig, was nicht? Bearbeitet man einfach alles, was anfällt, rutscht man schnell in die Überstundenfalle. Wichtig ist auch, dass man das Thema Vatersein anspricht — zum Beispiel in der Pause. Das weckt bei den Kollegen Verständnis für diese wichtige Aufgabe. Und ein Tipp an werdende Väter: Am besten setzen sie sich mit dem Thema auseinander, bevor das Kind da ist. Dabei hilft oft das Gespräch mit anderen Vätern. Was verstehen Sie persönlich unter Quality-Time mit der Familie? Als Vater verfügbar sein — und zwar von Anfang an. Viel zu Hause sein und sich kümmern. Die Zeit für die normale Haus- und Familienarbeit hat eine ganz eigene Qualität.

Interview Milena Conzetti

Mehr Infos zum Thema: www.und-online.ch


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103 |

besser leben

MULTIMEDIA

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Ich blogge, also bin ich

Blogs sind mehr als bloss Online-Tagebücher. Blogging Tom, einer der bekanntesten Schweizer Blogger, über eine Welt, die süchtig machen kann.

Yes we blog: Kurt Aeschbacher, Moritz Leuenberger, Sängerin Madonna.

O

b Bundesrat Moritz Leuenberger, TV-Moderator Kurt Aeschbacher oder der «Berufsdeutsche in der Schweiz», Jens-Rainer Wiese: Sie alle führen populäre Blogs, die über den engeren Kreis der Blogger hinaus Leser finden. Doch was ist eigentlich ein Blog? Tom Brühwiler alias Blogging Tom, einer der bekanntesten Schweizer Blogger, gibt Auskunft. Blogging Tom, was ist ein Blog respektive ein Weblog?

Eine persönliche Website, die regelmässig mit Beiträgen erweitert wird, die in chronologischer Reihenfolge aufgeführt sind.

Wer sind eigentlich die Blogger?

Den typischen Blogger gibt es nicht. Es sind Menschen aller Altersklassen aus den verschiedensten Berufsgruppen. Die Welt der Blogs ist fast grenzenlos. Warum bloggen Sie?

Ich lerne beim Bloggen immer wieder interessante Leute kennen, und zudem kann man sich mit einem Blog auch eine gewisse berufliche Reputation verschaffen. Worüber schreiben Sie auf BloggingTom?

Vor allem über die Themen Internet, Web 2.0 oder Marketing. Ich schreibe aber auch immer wieder

Schreibt jeder seinen Blog selbst? Auch ein Bundesrat?

Ja, auch Moritz Leuenberger haut selbst in die Tasten. Die persönliche Note macht schliesslich das Spezielle eines Blogs aus. Greifen auch Stars wie Madonna, die eine riesige PR-Maschine im Rücken haben, selber in die Tasten?

Wahrscheinlich schreiben da nicht alle selbst. Es kommt sicher auch vor, dass sie für sich schreiben lassen.

Welche Blogs lesen Sie selbst?

Ich habe mehr als 200 Blogs abonniert, die ich je nach Zeit und Thematik mal mehr, mal weniger intensiv lese. Hier nur einige gute Beispiele: > Satire-Blog: http://swiss-lupe. blogspot.com/ > Gedanken eines Fliegenden: http://splitduty.blogspot.com > Allerlei: http://leumund.ch Einen guten Überblick über die Vielfalt an Schweizer Blogs findet man auf www.slug.ch oder planet. blogug.ch. Interview Felix Raymann

http://bloggingtom.ch, www.blogwiese.ch, http://moritzleuenberger.blueblog.ch

NEWS

IM WWW ENTDECKT

Die eidgenössischen Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) warnt vor der Gefahr, den Computer bereits durch das Besuchen auch von Schweizer Websites – sogenanntes Drive-By – unbemerkt zu infizieren.

Ist das iPhone anderen Handys überlegen? Wie schützen Sie Ihr Geld vor einer möglichen Rezession? Womit essen Sie Ihr Sandwich? Wer ist schuld, wenn Kinder zu dick werden? www.swisspoll.ch gibt Auskunft über die Meinung der Online-Community. Im Umfrage-Archiv sammelten sich bisher fast 600 Umfragen mit mehr als 20 000 Antworten zu den unterschiedlichsten Themen an. Aber man kann nicht nur abstimmen, sondern auch selber in die Rolle des Meinungsforschers schlüpfen: Jeder hat die Möglichkeit, mit wenig Aufwand eine neue Umfrage zu einem beliebig wählbaren Thema zu starten.

Surfen wird gefährlicher Illustration Alex Macartney

über Dinge, die mich persönlich betreffen und nichts mit diesen Themen zu tun haben.

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Online-Umfragen für alle

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

TIERE | 105

Nachbars Fisch schmeckt einfach besser bereiiten nicht nicht nur Freude. Fre eude. Häufig g sind sie auch der de er Grund fü ür Streit Streit Haustiere bereiten für mit den Nachbarn. Nachbarn n. D a iist st es gut, seine se eine Rechte und und Pflichten zu kennen. ke ennen. Da

D

er neue Koi-Teich wa warr sein ganzer Stolz. z. Fünf Fün ünff schöne, fette und auch auch teure japanische Kois schw schwamhwam am-men im Wasser. Sie liessen en sich sic ich h war aren en für für von Hand füttern und waren ihren Besitzer eine Augenweide. Augenw nwei eide de.. Doch die Freude währte te nicht nic icht ht setz tzte te lange. Nachbars Katze se setzte dem Idyll ein Ende. In einer ein iner er einein in-zigen Nacht räumte sie den en gganan-an zen Teich leer. Zum Schmerz Schm hmer erzz über den Verlust der Tiere re kam kam der finanzielle Schaden hi hinz hinzu: nzu: u: Die Mieze hatte Edelfische Edelfi fisc sche he im im Taus Ta usen endd Wert von mehreren Tausend Franken getötet.

Die Rechtslage ist unbefriedigend

Bild Getty Images

Der Koi-Besitzer wandte si sich ch an an die Stiftung für das T Tier ierr im ie Recht. Doch Ge Gesc Geschäftsleiter schä häft ftsl ft slei sl eite ei terr un te undd Rechtsanwalt Rechtsan anwa walt lt G Gieri ieri ie ri Bolliger Bol olli lige li gerr ge konn konnte nnte te iihm hm keine kei eine ne Hoffnung Hof offn fnun fn ungg un auff Schadenersatz au Scha Sc hade ha dene de ners ne rsat rs atzz ma at mach machen: chen ch en:: en «Der «D er Koi-Besitzer Koi oi-B -Bes -B esit es itze it zerr mu ze muss ss nachweisen, nach na chwe ch weis we isen is en,, dass en dass effekeff ffek ek-ek tivv die ti die Ka Katz Katze tzee de tz dess NachNach Na ch-ch barn ba rn die die Täterin Tät äter erin er in war. war ar.. Ausserdem Auss Au sser ss erde er dem de m erwartet erwa er wart wa rtet rt et dass Gesetz da Gese Ge setz se tz von von einem eine ei nem ne m KatzenhalKatz Ka tzen tz enha en halha lterr nicht te nich ni chtt – im ch Gegensatz Gege Ge gens ge nsat ns atzz zu at Hundebesitzern Hund Hu ndeb nd ebes eb esit es itze it zern ze rn –, dass das asss er seine sei eine ne Tiere Tier Ti eree ständig er stän st ändi än digg bedi beaufsichtigt.» aufs au fsic fs icht ic htig ht igt. ig t.»» t. Haftbar Haft Ha ftba ft barr sind ba sind KatKat at-zenhalter zenh ze nhal nh alte al terr höchste höch hö chsch stens te ns ddann, ann, an n, wenn wen enn n siee gerichtlich si geri ge rich ri chtl ch tlic tl ich ic h dazu dazu Katz Ka Katzen tzen tz en ffischen isch is chen ch en g gern ern er n in N Nachbars achb ac hbar hb ars ar s Go Gold Goldfischglas ldfi ld fisc fi schg sc hgla hg las la s – ei eine ne H altu al tung tu ng,, die ng die he heut ute ut e Haltung, heute als al s Ti Tier erqu er quäl qu äler äl erei er ei g ililt. t. Tierquälerei gilt.

verpfl verpflichtet verp flic ichtet wurden, ddas as Büsi Büs üsi vom Eindringen Eind Ei ndri ringen auf fremd fremde mdee Grundstücke stüc st ücke ke und in Wohnun Wohnungen unge gen n abzuhalten halt ha lten en und trotz dieserr An Anor Anordnung ordnung nicht nich ni chtt das da Nötige vorkehrten. vorke kehr hrte ten. Nicht Nich Ni cht nur für den n Koi-BesitKo zer, zer, aauch uch für Bolliger uc er iist st diese Situation Situ Si tuat atio ion unbefriedigend: unbefriedige gend nd: «Die Gesetze Gese Ge setz tze bringen in sol solchen olch chen en Fällen keine kein ke inee Lösung.» Lö Er rätt daher dahe da her Katzenbesitzern, zenb ze nbes esitzern, die ihr Ti Tier er ins ins Freie lassen, lass la ssen en,, freiwillig eine ZusatzversiZusa Zu satz tzversicherung cher ch erun ung abzuschliessen abzuschliessen, en,, di die den Schaden Scha Sc hade den übernimmt, aauch uch uc h wenn rechtlich rech re chtl tlic ich keine Haft Haftpflicht ftpf pfli lich cht besteht. steh st eht. t. «Es «Es lohnt sich – nur nur schon um ddes es Friedens in der er N Nachbarachbarschaft scha sc haft ft willen.»

Nichtt nu nur teure Kois stehen auf der Op Opferliste von Katzen: Die Miezen en können auch Motorhauben ze zerk zerkratzen rkratzen oder durch eine offene ne Balkontüre in eine Wohnung eindringen und die teure Va Vase der Erbtante in einen Scherbenhaufen Scherb rbenhaufen verwandeln.

Neuer Neue uer Ratgeber hilft im A Alltag lltag mit dem Tier ll Da m mag ag mancher versucht sein, selbst st ffür ür Ordnung zu sorgen. Doch ch G Gieri ieri Bolliger warnt vor Selbsthilfe: Selbst sthi hilfe: «Will man eine Katze vertreiben, vertre reib iben, müssen die Mittel tierschutzkonform tiersc schu hutzkonform sein – Steine werfen en gehört nicht dazu.»

In der Schweiz Schwe weiz iz llebt ebt in jedem eb zweiten Haushalt Haus usha halt lt ein ein Tier. Der Informationsbedarf Informations nsbe beda darf rf ist gross. jene nerr mi mit den Kois Fälle wie je jener Tea eam m der de Stiftung gaben dem Team im Recht Rech Re cht den Anfür das Tier im stoss, das Buc Buch uch h «T «Tie «Tier ier im Recht transparent» t» zu zu sc schr schreiben. hreiben. Bolliger: «Es gab ab bbisher ishe is herr keinen derartigen Ratgeber Ratg tgeb eber er für für Laien. Alltagssituationen tagssituatione nen n mit mit Tieren bergen ein Pote Potenzial tenz nzia iall für fü Konflikte. Davon sind nicht nic icht ht n nur ur Tierhalter betroffen; ein in Autofahrer Aut utof ofahrer sollte beispielsweise se wissen, wis isse sen, was er machen muss, mus uss, s, ffalls alls al ls er ein Reh oder einen D Dachs achs ac hs anfährt.» anf nfährt.»

Dagm Da Dagmar gmar ar Steinemann

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

AUTO | 107

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Für einmal voll amerikanisch: Jan, Pascale, Conny und Raoul Schwinnen (von links).

Der Suvkombivan

Drei unter einer Haube: Mit dem neuen Journey stellt Dodge einen echten Crossover auf die Räder. Platzverhältnisse und Fahreigenschaften machen ihn zu einem Tausendsassa — mit kleinen Schwächen.

I

mmer diese Entscheidungen: Pizza oder Sushi? Familie Schwinnen will sich einen Abend im Restaurant gönnen. «Also entscheidet euch – ich hole schon mal den Wagen.» Vater Raoul zirkelt den Dodge Journey aus der Tiefgarage. Gar nicht so einfach, denn trotz kantiger Karosserie ist im Siebensitzer die Sicht nach hinten wegen der kleinen Heckscheibe unübersichtlich. «Cool, ist das unser neuer Mannschaftsbus?», fragt Hobbyfussballer Jan. «Der hat ja eine ausklappbare dritte Sitzreihe.» Der enge Einstieg ist rasch vergessen, denn so viel Platz bietet kein Konkurrent auf den Plätzen sechs und sieben. Das Raumwunder hat Frontantrieb, obwohl es ein wenig wie ein Allrad-SUV aussieht und aus den USA kommt. «Und er fährt sich gut. Der drehmomentstarke Turbodiesel zerrt überhaupt nicht an den Vorderrädern beim Einlenken», lobt Raoul. Das sei ja ein Riesenschiff, meint Mutter Conny. «Auch optisch nicht übel», befindet sie und lässt den Blick durch das von

LED-Lampen grell erleuchtete Interieur schweifen. Robust sehen sie schon aus, die zahlreichen Plastikflächen. Aber Wohlfühlatmosphäre lassen sie nicht so recht aufkommen. «Doch das Soundsystem tönt super», kontert Jan.

URTEILE DER TESTFAMILIE

Kompromiss zwischen Van, SUV und Kombi «Ist das nun ein Van, ein SUV oder ein Kombi?», fragt Pascale. «Na, ein Crossover halt – sagt zumindest Dodge», antwortet Raoul. «Der Journey will die Vorteile eines Vans, eines SUV und eines Kombis bieten.» Für seine Grösse sei der Fünftürer punkto Verbrauch noch akzeptabel, auch wenn er die Werksangabe von 7,0 Liter auf 100 km klar verfehlt. «Bloss der ziemlich laute und raue Diesel, den VW zuliefert, stört den Gesamteindruck. Dafür ist er aber leistungsmässig auf der Höhe», befindet Raoul. «Apropos Kompromiss», schaltet sich Conny jetzt ein: «Was haltet ihr vom amerikanischen Steakhouse im Nachbarort?» Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

Attraktive Technik, verpackt in kühler Plastikatmosphäre.

STECKBRIEF Dodge Journey SXT 2.0 CRD DPF Antrieb: 4-Zylinder-Turbodiesel, 1968 cm³, 140 PS, 6-GangDirektschaltung, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,8 s, Spitze 182 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,89 x 1,83 x 1,70 m, Kofferraum 167—1461 l, 1990 kg. Verbrauch: 8,2 l/100 km (Testverbrauch). Energieeffizienz: Kat. B, CO2: 186 g/km. Preis: 44 000 Franken, Basispreis (Dodge Journey SE 2.4, 170 PS) ab 33 600 Franken.

Conny Schwinnen: «So ein grosses Auto für so wenig Geld: Der Kofferraum fasst locker zwei Wochenendeinkäufe. Aber wenn wir meine Eltern auf der dritten Sitzreihe mitnehmen, passen nur noch ein paar Handtaschen rein.» Raoul Schwinnen: «Auch ohne Allradantrieb überträgt der Journey seine Antriebskraft effizient auf die Strasse. Wenn nur der etwas altbackene Turbodiesel nicht wäre.» Pascale Schwinnen: «Günstig ist er ja, der Dodge. Aber er könnte etwas kleiner sein. Dann wäre der Verbrauch geringer und er sähe nicht aus wie ein SUV, was er ja auch nicht ist.» Jan Schwinnen: «Auf die Festplatte im Soundsystem passt mehr Musik als auf meinen MP3-Player. Gut, dass wir so selten zu siebt unterwegs sind: Die Kletterei auf die dritte Sitzreihe würde auf die Dauer nerven.»


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Foto: Keystone

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr.100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 48 Waagrecht 1 Grösse ermitteln 8 deutsch für Matur (Kurzwort) 9 tiefste Abneigung 10 französisch: auf 11 Film von Spielberg 12 Lebensabschnitt 15 französisch: geboren 16 männlicher französischer Artikel 17 Abkürzung: Kilonewton 18 Abkürzung: Rotes Kreuz 20 deutsche Filmgesellschaft (Abkürzung) 22 Abkürzung: Mehrzahl 23 französisch: sprechen 24 feines Baumwollgewebe 26 Initialen der Berben 27 Schweizer Filmproduzent (Arthur) 29 Fremdwortteil: Erde 30 Stadt im Kanton Zürich

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Hans Muster, Beispielstr. 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 30. November 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht 2 Kaukasushirsch 3 Abürzung.: Eisenbahn 4 Feinsand 5 poetisch: standhaft 6 Abkürzung: national 7 Balte 10 Fussabdruck im Boden 13 Schweizer Plakatkünstler† 1999 14 Kursabstand (Börse) 15 Possenreisser 19 männliches Kind 21 altrömisches Sakralrecht 22 Figur in «Tristan und Isolde» 24 englisch: gross 25 Fluss in Graubünden 27 chemische Formel: Kohlenmonoxid 28 englisches Fürwort: er

6

Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!


rätsel | 111

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 30. November 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 47, Lösungswort: Ablenkung

Gewinner Rätsel Nr. 46: Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.— gewinnen: Doris Zwingli, 9100 Herisau; Sebastian Geiger, 5610 Wohlen; Maja Briggen, 9470 Buchs; Esther Boss Looser, 4658 Däniken; Sarah Ammann, 3005 Bern.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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bitte melde dich | 113

Migros-Magazin 48, 24. November 2008

Ich suche Fosca Zwicki, Andrea, Judith, Beatrice Bürki, Jeanine, Beatrice Gasser (ledige Namen). Wir absolvierten vom 7. April 1985 bis 28. März 1986 ein Praktikum in der Kinderkrippe Crèche de la Jonction in Genf, und immer wieder erinnere ich mich an schöne und lustige gemeinsame Stunden. Nach 22 Jahren war ich das erste Mal wieder in Genf, und da dachte ich, vielleicht gelingt es mir, diese tollen Frauen ausfindig zu machen, um eventuell ein Treffen zu organisieren.

Ich suche meine Reisekollegin

Claudia Jaeck Lindengasse 8 5082 Kaisten Telefon 062 874 02 24 claudia.jaeck@gmx.ch

Ich suche Christine Steiner (Mädchenname), Zürich, Kreis 5, 1994/1995. Christine hat damals mit meiner Freundin Daniela Bischof-Germann zusammengearbeitet. Am 15. November 08 wurde Daniela 40 Jahre jung, und ich würde sie gerne mit Christine oder wenigstens ihrer aktuellen Adresse überraschen, da sie Christine immer wieder mal erwähnt.

Ich suche Södi Koller (Bild oben). Ich war im April 1981 mit ihr im Bus von San Francisco nach Los Angeles unterwegs, um ihren

Bruder zu besuchen. Wer kann mir über ihren Verbleib Auskunft geben?

Catherine Leuteneggger Oberer Kirchenzelg 5 3115 Gerzensee cather@flyaway.ch

Claudia Bitzi Paradiesweg 10 9435 Heerbrugg m.c.bitzi@bluewin.ch

Ich suche die Felweibel Näf oder Nef, Stalder und Rüetschi für ein Wiedersehen. Wir verdienten 1964 in der Genie RS 36 in Bremgarten unseren Grad ab. Ich war in der Kp II/36.

Heinz Steinmann Friedmatt 4 5702 Niederlenz Telefon 062 891 77 44 heinstein@swissonline.ch

Für einen Erinnerungsschwatz suche ich mögliche Überlebende aus vergangener Zeit: Landdienst 1943 in Fanas GR (im Prättigau). Es war ein Lehrlingslager zur Rodungsarbeit für ein Fahrsträsschen unter Anleitung von Christian Davatz. Lagerleiter war Gusti Krauer. Die Verpflegung erfolgte durch einen Koch, der den Übernamen «Harakiri» bekam, weil er in einer einfachen Küche mit Holzfeuerung für unsere Bande gutes Holzhackeressen hervorzauberte. Walter Guler, Mutschellenstrasse 174, 8038 Zürich, Telefon 044 481 05 08, Fax 044 481 05 35, gulerav@bluewin.ch

Wer kennt diesen Mann (Bild oben)? Ich habe eine Speicherkarte mit Fotos einer Töffreise gefunden, die ich den Besitzern zukommen lassen möchte. Andrea Lengweiler Ruhsitzstrasse 20 9000 St. Gallen Telefon 071 279 21 61 rea.le@bluewin.ch

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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

BERNAQUA | 115

Das Spa, das Römisch-Irische Bad und verschiedenste Saunen versüssen den Besuch im Bernaqua.

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orweihnachtszeit ist Shoppingzeit. Was wünscht man sich da mehr, als einfach die Seele baumelnzulassenundden«Gschenklistress» zu vergessen? Im Bernaqua, dem Spa und Erlebnisbad des neuen Einkaufs- und Begegnungszentrums «Westside» in Bern, werden dieser und tausend andere Wünsche erfüllt.

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die 152 Meter lange Röhrenrutsche «Black Hole», die mit rotierenden Leuchten und Flasheffekten für Verwirrung sorgt. Die «Emotion Ride», die erste Sinnesrutsche der Schweiz, ist danach pure Entspannung: Da rutscht man durch Klang-, Nebel- und Lichteffekte. Neben Abenteuern bietet das Bernaqua viele Entspannungsund Wellnessangebote, vom Spa über die Sauna bis hin zur römisch-irischen Badekultur. Die von Daniel Libeskind konstruierten Badelandschaften tragen mit ihren spitzen Winkeln und lichtdurchfluteten Räumen deutlich die Handschrift des Stararchitekten. Gewinnen Sie Ihre Eintritte und entspannen Sie sich! Cinzia Venafro

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Beispiel: GLÜCK Zille Zille, Zillicanstrasse 7 9999 Exempelcity Via Internet: Klicken Sie auf unserer Website auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff und füllen Sie das Formular aus.

Volle Fahrt: Das Bernaqua verfügt über drei Rutschbahnen.


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Migros-Magazin 48, 24. November 2008

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Gigantosaurus für Rätselratten

Jean-Marc Weber liebt es, wenn seine Schüler spielend lernen. Der Sekundarlehrer konstruiert Spielsachen für Kleine. Für die Grossen hat er ein riesiges SchweizKreuzworträtsel entwickelt. Vermutlich das grösste, das je erstellt wurde.

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elches war Polo Hofers bestbezahlte berndeutsche Frage? Welches ist der wohl meistzitierte Satz von Max Frisch? Und welcher Schweizer gründete eine Automarke von Weltrang – lange vor Peter Sauber? 1291 derartige Fragen ertüftelte Jean-Marc Weber (53) an einsamen Abenden und Wochenenden in den letzten beiden Jahren. «Seit meiner Trennung und Scheidung habe ich viel Zeit – und noch mehr Ideen», berichtet der Wetziker Sekundarlehrer in seiner Stube. Er serviert Kräutertee, an der Wand hängt ein indianischer Traumfänger, überall liegt Spielzeug herum.

Ein verpasstes Millionengeschäft Weber ist ein verspielter Typ. «Erziehen ist ein kreativer Job, weit kreativer als das Erfinden von Spielen. Meine Tüftelei ist nur ein Ersatz», sagt Weber, dessen Töchter bei seiner Ex-Frau leben. Und Weber tüftelt gern. So meldete er einst sein frisch konstruiertes Kugelpuzzle in diversen Ländern zum Patent an. Voller Hoffnung präsentierte er den Prototyp auf der St. Galler Spielmesse. «Ein Jahr später kam ein ähnliches Produkt aus Deutschland auf den Markt – und ich konnte trotz Unterstützung von Anwälten nicht beweisen, dass dies eine Kopie meiner Idee war», ärgert sich Weber. «Ich hatte Geld und Zeit investiert.» Ihm ging ein Millionengeschäft durch die Lappen. David hats eben nie leicht, wenn er gegen Goliath antreten muss.

über Bord, eine der bedeutendsten Schweizer Erfindungen. «Dafür kam dann die Sängerin Lys Assia in die Kränze – respektive in eine Reihe. Und die Entwicklungshelferin Lotti Latrous musste Hanspeter Latour weichen.» Der Fussballtrainer der Grasshoppers zeigte sich dankbar und schrieb Weber: «Meine Frau ist ein grosser Fan – endlich ist sie dank Ihrem ‹Kreuzworträtsel Schweiz XXL› in der Champions League angekommen!»

Vom Kartenzipfel ins Herz hinein rätseln Lehrreiches vom Lehrer: Jean-Marc Weber hat in seinem Kartenrätsel Wissen über die Schweiz in 1291 Fragen verpackt.

Dennoch trieb ein weiteres Spielprojekt den Rastlosen um: ein Bauklotzspiel aus Natursteinen zum Errichten von Brücken und Türmen. Bis das von seinen Töchtern Noémi (19) und Cléa (15) getestete Spiel auf dem Markt war, dauerte es Jahre: Weber rannte von einem Steinmetz zum anderen. An der «Kinderhüeti» der Expo.02 schaffte es dann den Durchbruch. Seither vertreibt er den Baukasten unter dem Namen «Etrusco-Steine» – in Anlehnung an die Etrusker, die mit ihrer Erfindung des Rundbogens den Römern die Grundlage für architektonische Meisterwerke lieferten. Doch etwas fuchste ihn: «Ich wollte ein Projekt realisieren, bei dem ich nicht auf die technischen Fähigkeiten anderer angewiesen war.» Die Idee, einem Riesen-

Kreuzworträtsel die Form einer Schweizer Karte zu geben, entstand wie von selbst. Aber gab das nicht ein enormes Gebastel? Tatsächlich sei es das phasenweise gewesen, so Jean-Marc Weber. «Anderseits machts Spass, für Fragen zu recherchieren.» Doch vorerst ging es darum, schwarze Felder auf der Karte zu vermeiden. Und, sehr entscheidend: «Ich will, dass die Rätselnden etwas lernen! Da bin ich ganz Lehrer – immer am Hintergrund interessiert.» Welchen Themenkreisen entstammen die Fragen? «Kultur, Geschichte, Geografie, Sport, Wirtschaft und Tourismus. Wenig über Politik und Religion, fast nichts über Alkohol oder Drogen.» So fiel etwa das bewusstseinserweiternde LSD des Schweizer Chemikers Albert Hofmann

Der David erhielt mit seinem Goliath-Rätsel grosse Genugtuung. Und stolz zeigt Weber auch Dankesschreiben von Emil, Dimitri, Pipilotti Rist oder Hugo Loetscher. «Man schätzt vor allem die Anekdoten und die AhaErlebnisse. Informationsvermittlung darf auch Spass machen.» Und wie geht man beim Lösen des Rätsels vor? Bringt der Start im Heimatkanton Vorteile? «Ach wo», winkt Weber ab. «Am besten arbeitet man sich von einem Kartenzipfel ins Herz der Schweiz vor.» Weber freut sich, dass er vielen Familien verregnete Tage versüssen kann. Die dann knobeln, bis sie unter anderem die Auflösung der drei anfangs gestellten Fragen finden: «Bin i Gopfridstutz e Kiosk? – Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen. – Louis Chevrolet.» Text Mathias Haehl Bilder Vera Hartmann

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mein ganzer stolz | 119

Fast h채tte Weber mit seinem Kugelpuzzle Geld gemacht, doch die Industrie klaute sein Patent. Jetzt setzt er auf das Bauklotzspiel Etrusco mit edlen Steinen.


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Migros Magazin 48 2008 d OS