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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

Nr. 47, 17. November 2008

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Schonender Fang WWF und Migros kämpfen für nachhaltige Fischerei. > 33

Weihnachten

Schneekönigin Florence ist bereits im Bastelfieber. > 42

Bilder Mathieu Rod, Dirk Lässig, Keystone/Laif, Vinicio Barreno, Christian Benedikt, Hans Schürmann

AHV-Debatte AHV-D Christa MarkCh walder und w Christian Levrat im Streitgespräch. > 24 Akute Wohnungsnot

Wohnen in der Stadt wird unbezahlbar. Auch Normalverdiener müssen fliehen. > 10

Im Reich der Pinguine

Die Wölfin liebt Fisch Sängerin La Lupa geniesst eine Dorade Expedition mit Mike Horn: Nora und Vincent erforschen – ein zarter Traum. > 70 die Antarktis — und sehen die Folgen des Klimawandels. > 19 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

AHV schon mit 62?

reportagen Spekulation und grosse Nachfrage treiben Wohnungsmieten in die Höhe: Wie Familien aus der Stadt vertrieben werden. > 10

In wenigen Themen stehen sich

SP-Präsident Christian Levrat und FDPNationalrätin Christa Markwalder derart unversöhnlich gegenüber, wie wenn es um die Zukunft der AHV geht. Dies zeigte sich auch bei dem Streitgespräch, das das Migros-Magazin zu dem Thema organisiert hatte (Seite 24). Hier der Freiburger Gewerkschafter, kränkelnd aber in Kampfstimmung, dort die liberale Bernerin, die mit Charme und Fakten gegen die Initiative fightet.

Um was gehts? Am 30. November

stimmen wir darüber ab, ob sich in Zukunft Arbeitnehmer bereits mit 62 Jahren mit einer vollen AHV pensionieren lassen können. Bundesrat und Wirtschaftsverbände lehnen die von den Gewerkschaften eingereichte Initiative als unsozial und untragbar ab.

Mit Abenteurer Mike Horn im Eis der Antarktis: Wie zwei junge Schweizer das Land der Pinguine erforschen. > 19

reisen

kolumne Der Hausmann.

>88

Bilder Urs Homberger, René Ruis, Joschi Herczeg

> 23

streitgespräch Flexibles Rentenalter Ja oder Nein? Vor der Abstimmung über die AHV-Initiative kreuzen FDP-Nationalrätin Christa Markwalder und SP-Präsident Christian Levrat die Klingen. > 24

erziehung

>93

m-aktuell Sparen: Migros senkt die Milchpreise.

> 31

Artenreichtum: Migros und WWF kämpfen für die Fische. Gutes Image: Migros ist das beliebteste Unternehmen. Ökologische Transporte: Aproz setzt auf SBB Cargo. Teure Energie: Migros will weniger hohe Strompreise.

> 33 > 36 > 38 > 40

schaufenster Basteln für die Weihnachtszeit. > 42 Produkte der Woche: Frischsuppen, Waschmittel, Haarspray, Augencreme, Einstreuartikel für Nager. > 59, 61, 63, 65, 67 à la carte Fischgenuss: Sängerin La Lupa und die dralle, saftige Dorade. > 70 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

Es gibt Argumente dafür und dagegen: Fünf Wochen vor der Abstim-

mung sind die Befürworter mit 52 Prozent Ja gegen 30 Prozent Nein noch im Vorteil. Noch. Denn die momentane Krise könnte sich für die Initianten als Handycap erweisen. In schlechten Zeiten sind Herr und Frau Schweizer selten für Experimente zu haben.

>4 >7 >8

mein stolz

>102

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 79

besser leben Wenn Eltern und Kinder die Rollen tauschen. > 87 > Reisen: Schlittelplausch für die ganze Familie. > 88 > Erziehung: Für wen eignet sich ein Kindermädchen? > 93 rätsel/impressum > 97 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 100 mein ganzer stolz > Im Turm: Stefan Mittl ist der grösste Fan des Glockenklangs. > 102

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4 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

M-NEWS Fototermin

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

Vom 18. bis 29. November können sich alle Kinder in der Migros fotografieren lassen und wählen, ob sie mit Disneys Dornröschen, Tinkerbell, Winnie Puuh, Lightning McQueen oder den Stars von High School Musical auf dem Bild erscheinen wollen. Die Fotos stehen danach gratis zum Download bereit. Weitere Informationen finden Sie unter www.migros.ch/weihnachten

Kilogramm Milch verkauft die Migros im Durchschnitt pro Tag. Die Menge umfasst UHT-, Past-, Voll-, Magermilch LESEN SIE WEITER sowie M-Drink. Für diese Menge AUF SEITE 31 braucht es mehr als 21 000 Kühe.

530 000

DER GRÜNE DAUMEN

Rückruf

Weihnachtssterne richtig pflegen

Die Migros ruft die «Tomahawk-Äxte» zurück. Der Stiel kann durch einen Produktionsfehler bei hoher Belastung brechen. Die Migros bittet ihre Kunden, die Axt nicht mehr zu benützen und sie gegen Erstattung des vollen Verkaufspreises zurückzubringen.

Weihnachtssterne sind Kurztagespflanzen. Sie gedeihen am besten bei maximal zwölf Stunden Tageslicht. Deshalb steht die Pflanze vor allem im Winter in voller Blüte. Wichtig: Weihnachtssterne nur mässig giessen. Zu viel Wasser lässt die Blätter gelb werden, und sie fallen ab. Zudem sollte die Raumtemperatur höchstens 22 Grad betragen. Tipp: Solange die Pflanze blüht, alle 14 Tage düngen. Jetzt in Aktion: Weihnachtsstern, 17 cm, Fr. 14.90

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ind Computer Kunst? Kann Technik kreativ sein? Auf jeden Fall, denn die «Digitale Kultur» beweist es. Von Roboter bauen bis Software programmieren: Digitale Kultur etabliert sich von Jahr zu Jahr mehr. Das Migros-Kulturprozent fördert deshalb im November vier wegweisende Projekte der digitalen Kultur mit 50 000 Franken. Diese vereinen Technik, Wissenschaft und Kultur auf unterschiedlichste Weisen. So auch Daniel Imboden aus Emmenbrücke LU. «Technische Lösungen im Bereich Industrie und Kunst» beschreibt Imboden seine Werke. Er profitiert mit

10 000 Franken von der Förderung der Migros. Seine Roboterbausätze haben die Jury bestehend aus Mitgliedern der Kunstszene und des Migros-Kulturprozents überzeugt. Mit dem Geld wird Imboden weitere Roboterbausätze realisieren. Das Migros-Kulturprozent ist bereits seit über zehn Jahren in diesem Bereich tätig und vergibt dieses Jahr zum zweiten Mal Fördergelder direkt an Kunstschaffende für ihre Werke. www.digitalbrainstorming.ch/ www.dim-tech.ch Die DVD «Werkbeiträge Digitale Kultur 1» mit den geförderten Projekten 2007 kann im Buchhandel für 24 Franken bezogen werden.

Daniel Imboden wird mit dem Förderbeitrag der Migros weitere Roboterbausätze konstruieren.


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|5

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 47, 17. November 2008 008

«Ich kann Georg Kohler nur zustimmen: Amerika hat sich neu erfunden.» Viktor Hofstetter, 8032 Zürich MM 46: «Amerika hat sich neu erfunden», Interview mit dem politischen Philosophen Georg Kohler.

MM 44: «Stillen vermindert das Allergierisiko», ein Punkt aus den «10 grössten Baby-Mythen», Artikel über Tipps rund um Babys und die Schwangerschaft.

Er ist und bleibt ein Mensch

Stillen ist meistens die beste Lösung

Ich möchte Ihnen zum ausgezeichneten Interview mit Georg Kohler gratulieren. Es ist etwas vom Besten, was ich in diesen Tagen zur Wahl von Barack Obama und dessen Bedeutung in den Medien gelesen und gehört habe. Ich habe fünf Jahre Politologie in den USA studiert und gelehrt, davon auch zwei in der Region Chicago. Ich kann Georg Kohler nur zustimmen: «Amerika hat sich neu erfunden.» In Anlehnung an das schöne Herbstbild möchte ich die folgenden Sätze aus Barack Obamas Rede zitieren: «Was vor 21 Monaten im tiefen Winter begann, kann nicht in dieser Herbstnacht zu Ende gehen. Dieser Sieg allein ist nicht der Wandel, den wir suchen. Dieser Sieg ist nur die Chance, diesen Wandel herbeizuführen. Und dieser Wandel wird nicht kommen, wenn wir so weitermachen wie bisher. Yes we can!»

Georg Kohler über Barack Obama: «Er hat sich als integrer Politiker erwiesen.»

Bilder Jeff Siner/Landov/Keystone, Mara Truog

Viktor Hofstetter 8032 Zürich

Der erste schwarze Präsident der USA ist eine Weltattraktion. Dies wird seine Arbeit an der Spitze der Supermacht nicht gerade vereinfachen. Betrachtet man die riesigen innen- und aussenpolitischen Problemberge und alle in ihn gesetzten Hoffnungen, kann Barack Obama «nur» scheitern. Auch ein US-Präsident ist einem beschränkten Aktionsradius unterworfen. Obama ist in der Lage, Zeichen zu setzen, aber

einen Wandel kann letztlich nicht er alleine, sondern nur die Gesellschaft als Ganzes vollziehen. Die hochgesteckten Erwartungen an Barack Obama sind in vier Jahren unmöglich zu erfüllen. Auch er ist und bleibt ein Mensch und ist nicht der viel zitierte Messias. Viele

gehegte Illusionen dürften sich deshalb ziemlich schnell zerschlagen.

Pascal Merz, per Mail

Das grosszügige Interview mit Georg Kohler hat mich ausserordentlich gefreut.

Rolf Baumgartner, per Mail

Die Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt, Babys mindestens vier bis sechs Monate zu stillen. Dadurch kann bei Säuglingen mit erhöhtem Allergierisiko die Entwicklung einer allergischen Erkrankung positiv beeinflusst werden. Fachleute gehen davon aus, dass kleinste Mengen Allergene aus der Ernährung der Mutter über die Muttermilch zum Säugling übergehen. Verzichtet eine Mutter auf Lebensmittel mit hoher Allergenität bringt es nach heutigem Wissensstand keinen Vorteil für das Kind. Viel wichtiger ist eine ausgewogene Ernährung der stillenden Mutter. Ausschliessliches Stillen während der ersten drei Monate wirkt sich vorbeugend auf die Entwicklung einer Neurodermitis bei Babys aus allergiegefährdeten Familien aus. Bei einer schweren Neurodermitis oder einer Nahrungsmittelallergie des Kindes ist ein individuelles Vorgehen mit dem Arzt abzusprechen. Die Analyse von zwölf Studien zum Thema «Stillen und das Risiko von Bronchialasthma in der Kindheit» zeigen, dass Kinder, die während der ersten drei Monate ausschliesslich gestillt wurden, später seltener Asthma haben. Weitere Informationen gibt es auf www.ahaswiss.ch

Daniela Münch Leitung Fachteam aha! Schweizerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

BILD DER WOCHE

Pensionär Schmid Unter grossem Druck, mit

Am 18. November wird Mickey Mouse 80 Jahre alt.

ZAHLEN DER WOCHE

Flotte Maus

6 Minuten dauert der erste Zeichentrickfilm «Plane Crazy» mit Mickey Mouse. Er wurde am 15. Mai 1928 vorgeführt. Als Mickeys Geburtstag wird aber der 18. November gefeiert: Damals erschien der dritte Cartoon «Steamboat Willie». Dieser war im Gegensatz zu den Vorgängern erfolgreich.

97 Prozent aller Kinder kennen Mickey. Walt Disney wollte seine Cartoon-Figur ursprünglich Mortimer taufen. Seine Frau verhinderte dies. Sie hielt den Namen für zu hochgestochen und schlug deshalb Mickey vor.

6925 Hollywood Boulevard ist die Adresse des Sterns von Mickey Mouse auf dem «Walk of Fame». Die Maus bekam als erste animierte Figur zwischen Stars wie Marilyn Monroe, Elvis oder Frank Sinatra einen Platz.

2 280 000 US-Dollar kostete der Zeichentrickfilm «Fantasia», in dem Mickey als Zauberlehrling auftritt. Er erschien 1940. Das Budget des Nachfolgefilms «Fantasia 2000» wird auf 80 Millionen Dollar geschätzt: rund 35-mal so viel.

blutender Nase und Tränen in den Augen hat Samuel Schmid seinen Rücktritt aus der Regierung bekannt gegeben. Am 6. Dezember 2000 wurde der heute 61-Jährige in den Bundesrat gewählt und führt seit dem 1. Januar 2001 das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Mit dem Abgang des Juristen und einstigen Infanterieobersten verliert die junge BürgerlichDemokratische Partei Schweiz den ersten von zwei Bundesratssitzen.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT «Die grössten Schweizer Hits» ist eines der erfolgreichsten Unterhaltungsformate des Schweizer Fernsehens. TV-Moderator Roman Kilchsperger (38) sitzt in der Jury und kennt das Rezept.

«Kein Platz für ‹Ku-Ku Jodel›»

NEINEI!

Seit über 25 Jahren steht sie für Klasse statt Masse ein: Die Walliserin Madeleine Gay (55) hat erkannt, dass die Chancen ihres Wahlkantons in der Nische liegen. Seither setzt sie sich beim grössten Schweizer Weinproduzenten Provins für die einheimischen Walliser Traubensorten ein, was sich in stets neuen Kreationen ausdrückt. Jetzt hat die auch im Erfolg bescheiden auftretende Önologin von einer Fachjury den verdienten Titel erhalten: Winzerin des Jahres 2008.

Tessiner im falschen Film

Im Umfeld der Lega dei Ticinesi geht nicht immer alles legal zu: Co-Gründervater Giuliano Bignasca ist mehrfach vorbestraft wegen Verleumdung, Drogendelikten, Betrug und Urkundenfälschung. Und nun wurde bekannt, dass Francesco Juilland (42) mit einer gefälschten Versicherungspolice Kredite in Millionenhöhe erschlichen haben soll. Der ausgebildete Filmproduzent liess sich von der Lega für mehrere politische Ämter aufstellen, scheiterte aber.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Der Welttaktgeber

Hätten Sies gewusst, dass die Weltbevölkerung 6,7 Milliarden Menschen umfasst, dass diese Zahl innert bloss einer Minute um durchschnittlich knapp 150 Personen ansteigt, obwohl in 60 Sekunden weltweit 108 Menschen sterben – hauptsächlich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Der Welttaktgeber im Internet unter www.poodwaddle.com/ clocks2de.htm zeigt auch, wie viele Hektaren Wälder pro Sekunde abgeholzt werden, wie viel Öl gefördert wird oder wie viele Abtreibungen es in der Welt gibt. Bis am 12. November waren es allein in diesem Jahr exakt 39 881 960.

Ich gebe zu, dass sich der «Ku-Ku Jodel» bisher noch keinen Platz in meinem Auto-CD-Wechsler erkämpft hat. Aber die anderen beiden drehen regelmässig dort drin.

Bilder Stefan Wermuth/Reuters, Disney, Gilbert Vogt/pixsil.com, Davide Agosta/Ti-Press/Keystone, Sean Locke/Getty Images

Couragierte Winzerin

Roman Kilchsperger, können Sie etwas anfangen mit dem «Ku-Ku Jodel» von Oesch’s die Dritten, Baschis «Bring en hei» oder Peter Rebers «E Vogel ohni Flügel»?

Dem Volk gefallen die Lieder, die am 30. November den Final der grössten Schweizer Hits bestreiten werden. Fast eine Million ist am TV bei den Ausscheidungssendungen dabei. Was macht den Erfolg aus?

Bei jedem Restaurantbesuch hört man Leute am Nebentisch über vergangene Zeiten reden – meist in schwärmerischer Färbung. Bei uns gibts die Bilder dazu. Und man sieht, dass auch die Stars aus dem TV älter geworden sind. Ich glaube, das baut viele Zuschauer zusätzlich auf … Weshalb erreichen Sie in der dritten Staffel der «grössten Schweizer Hits» gar noch mehr Menschen als in den ersten beiden Durchgängen?

Nun, es hat sich herumgesprochen, was wir da am Sonntag jeweils Schönes bieten. Zudem war es eine tolle Idee der Redaktion, die Musiksendung mit Einspielern aus alten TV-Shows zusätzlich aufzupeppen. Weshalb steht ein Titel wie «Gilberte de Courgenay» aus

der Zeit des Zweiten Weltkriegs zur Wahl?

In dieser Sendung ist eine Durchmischung wahrscheinlich noch wichtiger als bei anderen. Nur Steiner Chilbi geht nicht. Da muss schon auch mal ein Gimma oder Stress mit rein. Die Zeitmaschine rast während einer Sendung vor- und rückwärts. Das macht es doch aus.

Jung und frech ist die Präsentation: Sie laufen mit Francine Jordi, Beni Thurnheer und Sven Epiney zu witziger Hochform auf. Erleben wir hier das Moderationsquartett der Zukunft?

Da hätte ich überhaupt nichts dagegen. Von mir aus sitze ich mit den «Gschpönli» das ganze Jahr sonntags in eine Sendung. Wir haben viel Spass.

Sie moderieren das fade «Deal or No Deal» und haben in der zweiten Staffel Erfahrungen mit «MusicStar» gesammelt. Müsste man deren TV-Konzepte jetzt dem «Hits»-Erfolgsrezept angleichen?

«Deal or No Deal» ist ja nicht fad. Es ist bloss eine andere Sendung. Man kann ja nicht immer gleich den Erfolg einer Sendung in eine andere reinkippen. Nur weil «Bauer, ledig, sucht …» Erfolg hat, kann man nicht auch noch in die «Tagesschau» einen Landwirt reinstellen, der gern ein Lieschen finden würde. Interview Mathias Haehl

«Die grössten Schweizer Hits», jeweils Sonntagabend, 20.05 Uhr, SF 1.


10 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008


reportage

WOHNUNGSNOT | 11

«Wo? Wo? Wohnige!»

In den Städten werden Wohnungen rarer — und immer teurer. Gerade in Zürich und Bern suchen viele nach einem neuen Zuhause, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können.

A

lles nur Angebote im Hochpreissegment!» – Nathalie Castel wirft die Zeitung frustiert auf den Küchentisch. Die alleinerziehende Mutter aus dem Zürcher Kreis 4, dem «Chreis Cheib», sucht für sich und ihren achtjährigen Sohn Gaston dringend eine bezahlbare Wohnung. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass von den rund 200 000 Wohnungen in der Limmatstadt bei der letzten Erhebung am 1. Juni 2008 lediglich 57 Wohnungen oder 0,03 Prozent leer standen.

Zurück von der grünen Wiese in die Stadt

Nathalie Castel mit Sohn Gaston, Zürich, «Chreis Cheib» > Die alleinerziehende Mutter hat für ihre Altbauwohnung innert Jahresfrist zwei Mieterhöhungen erhalten. > Der Mietpreis übersteigt nun ihre finanziellen Möglichkeiten.

Der ausgetrocknete Wohnungsmarkt ist kein Zürcher Phänomen, wie die Zahlen des Bundesamts für Statistik belegen. So waren am Stichtag in Bern nur 0,4, in Luzern 0,37, in Genf 0,2 und in Lausanne noch 0,1 Prozent der Wohnungen im Angebot. Insgesamt wiesen elf Kantone Leerwohnungsziffern unter 1 Prozent aus – bei Werten unter einem Prozent spricht man gemeinhin von Wohnungsnot. Für die sinkenden Leerbestände gibt es verschiedene Gründe: So wächst der Wohnflächenverbrauch pro Person kontinuierlich um jeweils einen halben Quadratmeter pro Jahr, unter anderem, weil immer mehr Menschen allein oder zu zweit leben. Dazu kommt die hohe Zahl an Neuzuzügern. «Nach Jahren der Stadtflucht hinaus ins Grüne haben

sich die Präferenzen geändert. Man will wieder dort wohnen, wo das Herz der Stadt schlägt, ein kulturelles Angebot besteht – Oper, Restaurants, Museen», erklärt Walter Angst vom Zürcher Mieterverband. «Reurbanisierung» heisst dieses Phänomen, das seit Anfang der 90er-Jahre zu beobachten ist. «Wer einst ein ‹Hüsli› in der Agglomeration erworben hat, will jetzt, da die Kinder draussen sind, zurück in die Stadt.» Diese 50-, 60-Jährigen sind bereit und in der Lage, sich den Traum vom urbanen Wohnen etwas kosten zu lassen. Fürs Wohnen in der Stadt tief in die Tasche greifen können aber auch immer mehr junge Leute. «Eine Folge der boomenden Wirtschaft», sagt Peter Gurtner, der Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen (siehe auch Interview Seite 16). «Gleichzeitig wird immer mehr Geld auf immer weniger Kinder vererbt. Statt zu mieten wird dann aber gekauft.» Mit der Konsequenz, dass diese Wohnungen dem Mietermarkt verloren gehen.

Neuzuzüger aus dem Ausland Zusätzlich verschärft wird der Druck auf den Wohnungsmarkt durch Neuzuzüger aus dem Ausland. Allein im vergangenen Jahr betrug der Wanderungsüberschuss rund 75 000 Personen, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13

Ungebremster Mietpreisanstieg

Punkte 113

Angebotsmietindex

111 109 107 105 103 101 99 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

Die Mieten für neue und wieder zu vermietende Wohnungen haben sich im Oktober 2008 um 0,4 Prozent verteuert. Innert Jahresfrist beträgt der landesweite Anstieg damit 4,3 Prozent (Bern 2,6 / Basel 2,8 / Zürich 4,8 Prozent). Der Angebotsmietindex «Schweiz» steigt auf 112,9 Punkte (bei einem Basisstand von 100 im Januar 2002). Quelle: homegate.ch

«Die Leute wollen dort wohnen, wo das Herz der Stadt schlägt.» Walter Angst, Mieterverband.


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WOHNUNGSNOT | 13

Diese Goldgräberstimmung im städtischen Immobilienmarkt spüren auch langjährige Mieter. Nathalie Castel hat kürzlich wieder einen eingeschriebenen Brief von ihrem Vermieter erhalten, den sechsten seit 1998: 1972 Franken oder 100 Franken mehr wird ihre Altbauwohnung in Zürichs traditionellem Arbeiter- und Immigrantenquartier ab Januar kosten. Eingezogen ist sie bei 1200 Franken. Dreieinhalb Zimmer für 1200 Franken? Die 46-Jährige lacht: «Damals hatte der Chreis Cheib noch einen schlechten Ruf.» Die Köchin arbeitet gleich um die Ecke in einer der vielen Quartierbeizen. 80 Prozent, dann wenn ihr Sohn Gaston in der Schule oder im Hort ist. Der grösste Teil ihres Lohns geht für die Fixkosten drauf. Zwar haben Mutter und Sohn unterdessen ihr

Am 1. Juni 2008 wiesen elf Kantone Leerwohnungsziffern unter 1 Prozent aus (Quelle BFS): GE ZG VD BL ZH SZ TI LU GR UR OW AI FR

0,20 % 0,27 % 0,46 % 0,50 % 0,61 % 0,72 % 0,76 % 0,81 % 0,83 % 0,90 % 0,92 % 1,01 % 1,08 %

NW 1,08 % BE 1,14 % BS 1,20 % NE 1,23 % SG 1,48 % VS 1,49 % AG 1,49 % SH 1,49 % AR 1,59 % TG 1,64 % SO 1,83 % JU 2,13 % GL 2,16 %

Wer persönliche Hygiene ernst nimmt, verzichtet gerne auf WC-Papier.

Als Leerwohnungen gelten bewohnbare und am Stichtag unbesetzte Wohnungen, die zur Dauermiete oder zum Verkauf angeboten werden. Angenehme Dusche

«Mir graut vor dem Tag, an dem wir aus unserem Quartier raus müssen.» Nathalie Castel, Mieterin.

Wohnzimmer für einen Untermieter geräumt. Dennoch weiss Nathalie Castel nicht, wie sie künftig über die Runden kommen soll. Noch setzt sie all ihre Hoffnungen auf die Wohnbaugenossenschaften der Stadt. Da diese kostendeckende Mieten und nicht Marktmieten verlangen, sind sie 20 bis 50 Prozent günstiger. Und falls es dort nicht klappt? Sie schweigt. «Mit graut vor dem Moment, wo ich Gaston sagen muss, dass wir weg aus unserem Quartier müssen!», sagt sie dann leise. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14

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MMSF08 1/2

Sechs Mieterhöhungen innert zehn Jahren

Wohnungsnot in elf Kantonen

AN T O WO UP R O TN

rechnet Peter Gurtner vor. Dieses Jahr werden es noch mehr sein. Oft sind das gut ausgebildete Fachleute, die von der Kaufkraft her eher Wohnungskäufer wären. Da sie aber nur eine begrenzte Zeit im Land bleiben wollen, drängen sie ins Mietsegment – und bringen dabei häufig das ganze Preisgefüge aus dem Gleichgewicht, wie Mieterschützer Walter Angst weiss: «Wir beobachten immer öfter, dass viel zu teuer angemietet wird.» Das hat Konsequenzen: Nirgendwo, ausser im Raum Genf, hoben die Mieten in den letzten Jahren dermassen ab wie in der Stadt Zürich – plus 4,8 Prozent allein in den letzten 12 Monaten. Kostete eine Vierzimmerwohnung vor zwei Jahren noch durchschnittlich 2000 Franken, geht diese heute für 2500 bis 3000 Franken weg. Walter Angst: «Verlierer dieser Entwicklung sind häufig die alteingesessenen Quartierbewohner, Familien mit einem Einkommen von 4000, 5000 Franken. Diese werden langsam aber sicher an die Peripherie verdrängt, während in der City gut verdienende Einzelpersonen oder kinderlose Paare einziehen.»

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14 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Die Konsequenzen aus dem überhitzten Mietmarkt gezogen haben bereits Tanja und Hannes Trachsler aus Bern. Die beiden erwarten im Frühling ihr zweites Kind. 1500 Franken hatte ihre bisherige Vierzimmerwohnung mitten im Zentrum der Bundeshauptstadt gekostet. Ein Schnäppchen, wäre da nicht das stark frequentierte Restaurant gleich untendrin gewesen. Dazu kam eine stark befahrene Strasse

direkt vor dem Haus – «für Kinder ein Graus».

Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen Trachslers mussten schnell erkennen, dass ihre Chance auf dem städtischen Wohnungsmarkt gleich null ist. Zwar sind in Bern seit 2005 durch Neubauten, Umnutzung und Verdichtungen rund 1350 neue Wohnungen entstanden. Gleichzeitig ist die Stadt-

Tanja und Hannes Trachsler mit Sohn Jonas, Gasel bei Köniz (BE) > Das junge Ehepaar aus Bern erwartet sein zweites Kind. > Nachdem die Suche nach einer bezahlbaren Familienwohnung in der Stadt ohne Erfolg blieb, ist es diesen Sommer aufs Land gezogen.

bevölkerung aber allein im letzten Jahr um 700 Personen auf 128 910 angewachsen. «Wer sich keine 2000 bis 2300 Franken Monatsmiete leisten kann, muss sich gar nicht erst bewerben», weiss Han-

nes Trachsler unterdessen. Beide sind noch in der Ausbildung – sie zur Geografin, er zum Berufsschullehrer. 3000 Franken beträgt ihr monatliches Budget. Die junge Familie hat einen Radikalschnitt gemacht und wohnt seit diesem Sommer auf einem Bauernhof bei Gasel, zehn Kilometer ausserhalb Berns. Für vier Zimmer zahlt sie nur 1000 Franken. Dies, weil sie den Hofbesitzern bei der Renovierung tatkräftig mit un-

Die Schweizer — ein Volk von Mieterinnen und Mietern > Nur 30 Prozent der Bevölkerung besitzen ein Eigenheim. > Am 1. Juni 2008 standen schweizweit 37 118 Wohnungen leer — acht Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Den deutlichsten Rückgang der Leerwohnungsziffern verzeichnete die Grossregion Zürich.

> Ende Juni 2008 befanden sich rund 60 600 Wohnungen im Bau. Die Zahl der Baubewilligungen erhöhte sich innert Jahresfrist um fast sieben Prozent auf 13 150. > 1980 beanspruchte eine Person im Durchschnitt 34 Quadratmeter Wohnfläche, 2000 waren es

bereits 44 Quadratmeter. Seither ist der Wohnbedarf jährlich nochmals um rund einen halben Quadratmeter pro Person gestiegen. > Immer mehr Personen leben allein oder zu zweit. Die Zahl der Kleinhaushalte von 2,2 Millionen im Jahr 2005 wird sich gemäss

Experten bis 2030 auf 3 Millionen erhöhen. Gleichzeitig wird die Zahl grösserer Haushalte von 1 Million auf 900 000 sinken. Die Schweiz braucht demnach bis 2030 mehr als 650 000 zusätzliche Wohnungen. > Die durchschnittliche Mietbelastung stieg von 1990 bis 2005 von


WOHNUNGSNOT | 15

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Trachslers alte Wohnung lag direkt über einem Restaurant. Dazu kam eine verkehrsreiche Strasse.

3450 Franken wird die neue Wohnung von Monika und Stefan Bodmer aus Zürich kosten. Das Ehepaar hat kürzlich einen Mietvertrag für eine Wohnung unterzeichnet, in dem Wissen, dass sie sich diese nach ihrer demnächst anstehenden Pensionierung gar nicht leisten können. Eine Verzweiflungstat, geboren aus der Angst, aus ihrem sozialen Netz gerissen zu werden, wie die beiden denn auch freimütig zugeben. 30 Jahre lang haben die Künstlerin und der

Hannes Trachsler, Mieter.

Architekt im Seefeld gewohnt. Wo vor 15 Jahren noch ein berüchtigter Drogenstrich war, wechseln sich heute noble Gourmettempel mit teuren Boutiquen ab. Alle paar Meter steht ein Baugespann, Wohnhäuser werden total saniert oder durch Neubauten ersetzt. So auch das Mehrfamilienhaus der

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19,4 auf 20,2 Prozent, wobei die Zunahme über alle Einkommensgruppen hinweg zu beobachten war. > Aktuell geben zwischen einem Fünftel und einem Viertel der Mieterhaushalte mehr als 25 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus. > Zwei Drittel der Schweizer

Haushalte sind zwar ganz zufrieden mit ihren Wohnverhältnissen, fast jeder siebte Mieterhaushalt beanstandet jedoch die Wohnung oder das Wohnumfeld. Quellen: Bundesamt für Wohnungswesen, Bundesamt für Statistik, Schweizerisches Haushaltspanel, homegate.ch

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Vom Drogenstrich zum Edelquartier

«Wer sich keine 2000, 2300 Franken Monatsmiete leisten kann, muss sich gar nicht erst bewerben.»

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ter die Arme gegriffen hat. «Gerade für Kinder ist der Hof ein Traum», sagt Tanja Trachsler. Dennoch will sie mittelfristig zurück nach Bern. Direkt an der Aare seien kürzlich Wohnungen gebaut worden, wie er sie sich für seine Familie erträume, schwärmt Hannes Trachsler – «für 3000 Franke obsi». Seine Frau lacht. «Wenn wir dann mal beide verdienen, können wir ja dort anklopfen.»

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WOHNUNGSNOT

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

DAS SAGT DER EXPERTE Peter Gurtner (65) ist Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen. Er wohnt in einem Reiheneinfamilienhaus in Gümligen (BE).

«Marktwirtschaftliche Logik» Leerwohnungsziffern von unter 1 Prozent — kann da der Markt überhaupt noch funktionieren? Eine sehr tiefe Leerwohnungsziffer ist ein Zeichen für Wohnungsnot, doch bedeutet sie nicht, dass der Markt überhaupt nicht mehr spielt. So hat in Zürich 2006 rund ein Drittel der Bevölkerung die Wohnung gewechselt! Dennoch finden unterdessen selbst mittelständische Familien kaum noch bezahlbare Stadtwohnungen. Wird ein Gut knapp, und erst noch am gleichen Ort, dann steigt der Preis. Martkwirtschaftlich gesehen ist das nur logisch. Dass dies zu Lasten derer geht, die nicht so viel zahlen können oder wollen, ist eine ständige Herausforderung für die Wohnungspolitik und den Mieterschutz.

Monika Bodmer mit Sohn Simeon, Zürich, Seefeld ilie > Das Mietshaus der Fam usLux Bodmer muss einer . überbauung weichen g hat lun eif > In ihrer Verzw eine für ag rtr sie den Mietve n, be rie sch ter Wohnung un ten leis ht nic gar h die sie sic kann.

Das neue Zuhause der Familie Bodmer ist nur eine Übergangslösung.

Bodmers: Im Frühsommer werden die Bagger auffahren, geplant sind Mietwohnungen im oberen Preissegment. «Schickimicki halt» – Sohn Simeon zuckt mit den Schultern.

Eine Wohnung für fast 17 000 Franken Zweimal waren die sieben Mietparteien vor dem Mietgericht. Erreicht haben sie eine einmalige Fristerstreckung. Erfolgslos blieb das Einschalten des Denkmalschutzes: Die einstigen «Trämlerhäuser» seien nicht schützenswert. «Als allerletzte Möglichkeit haben wir noch versucht, gemeinsam das Haus für drei Millionen

Franken zu kaufen – wir wurden gnadenlos überboten!» Monika Bodmer seufzt. Kein Wunder: Kürzlich sei im Quartier erzählt worden, dass allein die geplante Attikawohnung 16 800 Franken im Monat kosten soll. «16 800 Franken – wer kann das bezahlen?» Texte Almut Berger Bilder Christian Benedikt

www.migrosmagazin.ch Was tun gegen missbräuchliche Mietzinse oder Bewerbungskosten? Die besten Tipps.

Der Mieterverband spricht von einer drohenden «Yuppisierung der Städte». Dass Quartiere aufgewertet werden, ist nicht per se schlecht. Dass dadurch ein ökonomischer Druck auf die Alteingesessenen resultiert, ist für diese unerfreulich. Sie werden durch gut verdienende Singles und Paare verdrängt, die einen urbanen Lebensstil suchen. Die Folge sind immer neue Agglomerationsringe bei immer längeren Arbeitswegen. Wie sinnvoll ist das hinsichtlich der steigenden Boden- und Energiepreise? Welches wären die Alternativen? Wolkenkratzer? Innere Verdichtung? Beides wird seit Langem gefordert. Gleichzeitig wollen die Leute jedoch auch nicht, dass

jeder Park, jede freie Zone überbaut wird. Also kommt es zwangsläufig zu einer Selektion. Der Wohnungsmarkt endet heute nicht mehr am Rand der Innenstadt, sondern erstreckt sich auf die ganze Agglomeration.

Inwieweit kann, soll die öffentliche Hand eingreifen? Die Wohnungsproduktion ist weitgehend eine Sache der Privatwirtschaft. Der Staat setzt die Rahmenbedingungen und hilft, fragwürdige Ergebnisse des Markts zu korrigieren. In Zürich passiert das über die Förderung von Baugenossenschaften sowie Stiftungen für kinderreiche Familien und Betagte. Ein anderes Instrument ist die Abgabe von günstigem Land im Baurecht. Dieses liegt dann aber vielleicht draussen in Affoltern, und dort wollen die Leute schon weniger gern hin! Man muss deshalb auch die Frage nach den Ansprüchen und den allfälligen Nebenfolgen von Preiskontrollen stellen. Preiskontrollen lösen eine grössere Nachfrage aus, es wird weniger investiert. Dazu kommen eventuell Diskriminierungen. Die Wirtschaft schwächelt. Wird das Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben? Sicher! Geht es konjunkturell bergab, werden weniger Stellen geschaffen, nimmt die Zuwanderung ab. Gleichzeitig rücken die Leute enger zusammen. Ausserhalb der grossen Zentren ist der Markt bereits heute weniger angespannt. Wenn es so weitergeht, werden wir auch in der City wieder höhere Leerwohnungsziffern haben, wenn auch nicht gerade am Zürcher Bellevue.


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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Unter Pinguinen

Sie sahen Eisberge, Pinguine und das Meer: Nora Haselbach und Vincent Butty erforschten mit dem Abenteurer Mike Horn die Antarktis.

D

as Erste, was Nora Haselbach (19) und Vincent Butty (20) sahen, wenn sie morgens aufstanden und an Deck gingen, war der türkisblaue Ozean – und Eisberge, so weit das Auge reicht. «Das Eis war nicht weiss, sondern schillerte blau und grünlich», erzählt Biologiestudent Vincent. Zehn Tage verbrachten die Westschweizer mit dem südafrikanischen Abenteurer Mike Horn in der Antarktis. Sie waren zwei von sechs «Young Explorers», die ihn auf einer Etappe seiner vierjährigen Expedition «Pangaea» begleiteten (siehe Box Seite 20). «Es war einfach phänomenal», schwärmt Vincent. Ihr Abenteuer begann in Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens. Nach drei Tagen Vorbereitung im Hafen ging es mit der 35 Meter langen Segeljacht «Pangaea» weiter in den Süden Ω in die Charcot Bay vor der antark-

In Lausanne erinnern Nora und Vincent die Stoffpinguine an das zehntägige Abenteuer mit Mike Horn im Eismeer.

tischen Halbinsel. Unterwegs machten sie Halt auf der PinguinInsel Trinity.

Mit dem grossen Idol auf Forschungstour Für Nora kam die Expedition zum richtigen Zeitpunkt. Sie hatte im Sommer die Matura bestanden und plante ein Zwischenjahr. «Ich wollte diese Zeit zum Reisen nutzen», sagt sie. Als sie in der Zeitung las, dass Mike Horn Jugendliche auf seine Expedition mitnehmen würde, war für sie klar, dass sie dabei sein wollte. Die 19-Jährige hatte bereits einige von Horns Büchern gelesen. Sie bewundert den Abenteurer, meint aber: «Auch wenn ich sehr gerne reise: Ich könnte mir nicht vorstellen, so wie er zu leben, so viel unterwegs und nur selten zu Hause zu sein.» Bei Vincents Teilnahme an der Expedition führte der Zufall Regie. Er stiess im Internet auf die

Webseite der «Pangaea-Expedition» und beschloss, sich auf gut Glück zu bewerben. «Als ich dann erfuhr, dass ich ins Trainingslager ins waadtländische Château-d’Œx durfte, freute ich mich aber sehr», sagt er. Im Camp in der Westschweiz haben die beiden Mike Horn zum ersten Mal getroffen. Er war die ganzen zehn Tage mit den Jugendlichen zusammen. Auf der «Pan-

gaea» sei er hingegen weniger präsent gewesen. «Beim Aufräumen der Küche oder Putzen des Boots half er nicht, weil er die Durchwanderung der Antarktis planen musste», erzählt Nora. Für alles Wichtige habe er sich aber Zeit genommen. Er war auch dabei, als sie von der Charcot Bay LESEN SIE WEITER AUF SEITE 20


porträt

JUNGE ENTDECKER

aus einen schneebedeckten Berg auf dem antarktischen Festland bestiegen. Da vor ihnen noch niemand den Gipfel erklommen hatte, durften sie ihn sogar benennen. «Wir haben ihn ‹Pangaea Horn› getauft», verrät Nora. «Vom Gipfel aus hatten wir einen herrlichen Überblick über die Bucht, in der unzählige Eisberge schwammen.» Es sei atemberaubend gewesen. Für diese Aussicht stiegen sie eine knappe Stunde, mit Steigeisen und Eispickel ausgerüstet, den Berg hinauf, was aber beide nicht störte. «Nach drei Tagen auf dem Schiff hatte sich viel Energie angestaut. Wir waren glücklich, uns endlich zu bewegen», begründet Vincent. Gab es auch mühsame Momente? «Ja, morgens, wenn wir aufstehen mussten», sagt der 20-Jährige. Im Schlafsack war es immer schön warm, aber um die Winterausrüstung anzuziehen, mussten sie nach draussen in die Kälte. «Minus zehn Grad, das kostete Überwindung», bestätigt Nora. Das Leben auf dem Schiff hatte auch sonst seine Tücken: Der starke Wellengang machte Alltägliches zur Herausforderung. «Einen Pullover anzuziehen, war

Mit Jugendlichen um die Welt Die «Pangaea-Expedition» von Mike Horn dauert vier Jahre. In dieser Zeit begleiten ihn zwölf Teams mit sechs bis zwölf Teenagern aus der ganzen Welt. Sie verbringen 10 bis 20 Tage mit ihm an Bord seiner Jacht, machen Expeditionen an Land und erheben wissenschaftliche Daten. Die nächsten «Young Explorers» werden im April 2009 mit Mike Horn die Fjorde von Neuseeland erforschen. Für die Reise bewerben können sich Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen Kandidaten für ein zehntägiges Trainingslager aus. Am Ende des Camps wird entschieden, wer Mike Horn begleiten darf. Für die «Young Explorers» ist die Expedition kostenlos. www.mikehorn.com

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Vincent Butty hilft Mike Horn an Bord der «Pangaea» (links). Auf dem Gipfel des von ihnen getauften Pangaea-Horns sammelten die Jugendlichen wissenschaftliche Daten (rechts).

«Das Eis war nicht einfach weiss. Es schillerte blau und grünlich.»

beinahe gefährlich», sagt Vincent. Auch wenn man glaubte, einen sicheren Stand zu haben, verlor man ihn meist dann, wenn man sich das Kleidungsstück über den Kopf zog, keine Hand frei hatte und zudem nichts sah.

Junge Botschafter für den Umweltschutz Diese Probleme sind die beiden jetzt wieder los. Seit über zwei Wochen sind Nora und Vincent zurück in der Schweiz. Abgeschlossen ist das Abenteuer «Pangaea» für sie aber noch nicht. Die

Jugendlichen dienen weiter als «Global Ambassadors» des Projekts. Sie haben die Auswirkungen der Klimaerwärmung in der Antarktis hautnah miterlebt und wollen ihre Erfahrungen jetzt mit Freunden teilen. Ausserdem hat sie Mike Horn mit dem Abenteuer-Fieber angesteckt. Vincent plant bereits die nächste Expedition – auf einen Berg in Afrika. Auf die Frage, wieso gerade Afrika, antwortet er: «Weil es dort nicht so kalt ist.»

Text Thalia Wettstein Bilder Dario Ferro

«Wir profitierten von den Jungen» Mike Horn über die lehrreichen Tage mit den Nachwuchsentdeckern. Mike Horn, wie erlebten Sie die zehn Tage mit den Jugendlichen?

Es waren einige der wunderbarsten Tage, die ich je erlebt habe. Ich sah die Antarktis mit meinen eigenen Augen, gleichzeitig aber auch aus der Sicht der jungen Erwachsenen. Mit ihnen unterwegs zu sein, hat mir so gut gefallen, dass ich es fast bereue, nicht schon früher Jugendliche auf meine Expedition mitgenommen zu haben.

Meist sind Sie monatelang alleine unterwegs. Das Boot voller Teenager zu haben, war bestimmt eine grosse Umstellung.

Ja, natürlich. Ich musste flexibel sein und bereit, gewisse Angewohnheiten über Bord zu werfen. Es gilt abzuwägen, ob das, was man von den Jugendlichen zu-

Der Abenteurer Mike Horn (42) durchquert als Nächstes innert 100 Tagen zu Fuss die Eiswüsten der Antarktis.

rückbekommt, nicht mehr wert ist als die Privatsphäre, auf die man verzichtet, und das Geld, die Zeit, die man investiert. Ich und die Crew konnten viel von ihnen profitieren. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, junge Erwachsene auf die Expedition mitzunehmen?

Ich habe mich vor langer Zeit dafür entschieden. Ich will die Ein-

drücke, die ich während der Expeditionen sammle, mit einer jüngeren Generation teilen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen Orte wie die Antarktis hautnah erleben und dadurch realisieren, wie wichtig es ist, sie zu schützen. Welche Fähigkeiten braucht ein Jugendlicher für ein Abenteuer mit Ihnen?

Am wichtigsten sind Motivation und Energie. Sie müssen an der Expedition teilnehmen wollen und sich dies im Trainingscamp verdienen. Zusätzlich brauchen sie körperliche und mentale Fitness. Ein weiteres Kriterium ist, dass sie ein gutes Team bilden. Sechs Leadertypen auf einem Boot, das funktioniert nicht. Interview Thalia Wettstein

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Kaffeeklatsch

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Yuki, die Tochter unserer New Yor-

ker Freunde, möchte die Obama-Girls im Weissen Haus besuchen – miteinander aufs Klo und so … Sie hat Malia und Sasha einen Brief geschrieben. Woher ich das weiss? Von Yukis Dad, Peter. Grad gestern hab ich mit ihm Kaffee getrunken. Also, ehrlich gesagt, hat er Kaffee getrunken und ich ein Bierchen, es war ja auch schon spät. «Let’s have a cup of coffee!», hatte er geSMSelt, ich mache es mir auf meiner Bettstatt auf der Matte aus Reisstroh bequem, lehne mich an den zusammengerollten Futon, werfe meinen Laptop an, schon erscheint er auf dem Bildschirm und prostet mir mit seinem Starbucks-Pappbecher zu. Bei ihm in Brooklyn ist Nachmittag, hier dunkle Nacht: Wir skypen. Sie wissen nicht, was Skypen ist? Das beruhigt mich, dann sind Sie noch altmodischer als ich. Skype heisst ein Programm, das einem erlaubt, kostenlos über Internet zu telefonieren, und zwar samt Bild: Dank der winzigen Computerkamera sitzt Peter mir gegenüber, als sässe er wirklich. Ich sehe, wie Leute in seinem Büro mit Kisten hantieren, und er fragt, wer den Bahndamm gemalt habe, der hinter mir hängt. «Mein Bruder, vor vielen Jahren». Während wir plaudern, mailt er mir ein Föteli – Yuki mit ihrer neuen NYPD-Mütze, was für «New York City Police Department» steht –, und scherzt: «Mit einer Kappe der Stadtpolizei Zürich würde ich sie kaum rumlaufen lassen.» Eigenartig, diese verschobene Gleichzeitigkeit. Meine drei besten Freunde leben in New York, Bern und Kathmandu. Einer hinkt sechs Stunden nach, einer ist zeitgleich, der dritte – Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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der hausmann | 23

und ehe er mit seiner Familie nach Nepal zog, wusste ich gar nicht, dass es Zeitzonen gibt, die von der unseren anders abweichen als um volle Stunden –, der dritte ist mir vier dreiviertel Stunden voraus. Für mich Nachtaktiven ist das wunderbar: Einer der drei ist immer wach, wenn ich per Mail oder SMS Weltbewegendes zu teilen habe wie «Was für eine geile Kiste Del Piero da wieder geschossen hat!» und «Bei euch auch Tochtertag? Anna Luna ging mit Mueti ins TV-Studio. Bestimmt spannender, als mir beim WC-Putzen zuzuschauen». Was nun aber das Altmodische betrifft: Neiiiin, ich bin nicht auf Facebook. Eine liebe Kollegin antwortete mir jüngst auf die Frage, wie viel Zeit sie denn im Büro mit Facebook vertrödle: «Nicht mehr als zweieinhalb Stunden pro Tag.» Ich werde der

«Was für eine geile Kiste von Del Piero!» geschätzten Arbeitgeberschaft nicht verraten, wo sie angestellt ist, aber, sorry, uns Hausfrauen fehlt für so etwas die Zeit. Was Facebooker genau tun, weiss ich nicht, gehöre ja nicht dazu. Offenbar tauschen sie sich laufend aus, laden Filmchen hoch, erzählen Witze, verabreden sich und gründen Gruppen. Eine davon, sagt mein Chefredaktor (und er will mich damit nur in die neue Webgemeinde locken), bestehe aus Leuten, die meine Kolumnen mögen. Schön. Aber dann gibts bestimmt auch eine Gruppe «Ich könnte Bänz Friedli den ganzen Tag die Fresse polieren». Apropos polieren. «Willst du dir nicht mal ein neues Hobby suchen?», höhnt Anna Luna am Freitag, als sie mich dabei erwischt, wie ich um 07.38 Uhr bereits zum zweiten Mal die Wasserhahnen im Bad poliere. Ein neues Hobby? Hmm … Facebook, vielleicht? Lesungen mit Bänz Friedli: 18.11. Lesebühne Zürich, Theater am Hechtplatz, 20.11. Bern, «Uptown», CD-Taufe, 23.11. Baar ZG.


24 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Wie sicher ist die AHV? Am 30. November kommt die Initiative «Für ein flexibles Rentenalter» vors Volk. FDP-Nationalrätin Christa Markwalder und SP-Präsident Christian Levrat kämpfen vor der Abstimmung mit harten Bandagen. Sie spricht von «Etikettenschwindel», er von «Propaganda».

D

ie Volksinitiative des Gewerkschaftsbunds will, dass alle, die weniger als 120 000 Franken pro Jahr verdienen, die volle AHV bereits ab 62 beziehen können. Obwohl sie zur gleichen Generation gehören, könnten die Meinungen von Christian Levrat (pro) und Christa Markwalder (kontra) unterschiedlicher nicht sein. Die Nationalräte haben sich zum hitzigen Streitgespräch auf der Redaktion des Migros-Magazins getroffen. Die Initiative will ab 62 eine ungekürzte Rente. Wie lange möchten Sie noch arbeiten?

Christa Markwalder: Solange mir die Arbeit Spass macht. Bei guter Gesundheit werde ich länger als bis 65 arbeiten. Die AHV wird von der erwerbstätigen Bevölkerung finanziert. Ich erwarte deshalb eine Solidarität zwischen den Generationen und vertraue darauf, dass dereinst die junge Generation mit ihren AHV-Beiträgen für meine Rente aufkommt. Christian Levrat: Es ist zu früh, um die Frage zu beantworten (lacht). Ich hoffe, dass ich arbeiten kann, solange ich Lust habe. Da ich aber meine künftige Situa-

tion nicht kenne, möchte ich frei wählen, wann ich zwischen 62 und 65 Jahren in die Rente gehe. Diese Wahlmöglichkeit ist der Hauptpunkt in der AHV-Initiative. Die AHV ist der falsche Ort, um Generationen gegeneinander auszuspielen. Hier braucht es Solidarität. Wird es in 30 Jahren noch eine AHV geben?

Markwalder: Wenn wir heute die Weichen richtig stellen und erkennen, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, die Geburten zurückgehen und die Baby-Boomer ins Rentenalter kommen, dann vertraue ich darauf, dass ich einmal eine Rente bekomme. Wenn wir den falschen Weg ge-

«Unsere Renten sind wegen der Finanzkrise in Frage gestellt.» Christian Levrat, Parteipräsident SP


streitgespräch

AHV-INITIATIVE | 25

«Die AHV ist über die nächsten Jahrzehnte nicht gesichert.» Christa Markwalder, Nationalrätin FDP

hen – und da spreche ich die Gewerkschaftsinitiative an –, sehe ich schwarz für die nächste Generation. Sie sind also der Totengräber der AHV, Christian Levrat?

Levrat: Nein, wir sind diejenigen, welche die AHV modernisieren. Die AHV ist kerngesund. Seit ihrer Gründung 1948 bis heute hat sich die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zu den Rentnern zwar von 9,2 auf 4 verringert. Trotzdem wird es uns gelingen, die AHV-Leistungen weiterhin massiv zu verbessern. Denn entscheidend für die Finanzierung der AHV ist die Produktivität. Ist es nicht ein Problem, dass in 30 Jahren im Durchschnitt zwei Berufstätige einen Rentner finanzieren müssen?

Levrat: Heute ernährt ein Bauer 130 Personen, vor 60 Jahren waren es bloss zehn. Je mehr wir produzieren, umso mehr steigen die Löhne und damit auch die AHV-Beiträge. Die rabenschwar-

zen Prognosen von Bundespräsident Couchepin sind deshalb falsch. Markwalder: Die AHV ist nur deshalb gesund, weil wir ein zusätzliches Mehrwertsteuerprozent eingeführt haben, das pro Jahr rund zwei Milliarden Franken einbringt. Ein Drittel des Goldbestands der Nationalbank wurde als einmaliger Betrag von sieben Milliarden Franken in die AHV verschoben. Wir haben neue Finanzquellen wie Spielbankengewinne zugunsten der AHV erschlossen. Sie ist heute die einzige Sozialversicherung, der es finanziell gut geht. Ich möchte mit der Initiative nicht auch noch die AHV in Schieflage bringen. 2007 hatte die AHV einen Überschuss von rund 1,5 Milliarden Franken. 2008 resultierte in der ersten Jahreshälfte ein Gewinn von 984 Millionen. Das Geld reicht scheinbar.

Levrat: Im Departement von Pascal Couchepin wurden stets Defizite von zwei Milliarden Franken prognostiziert. Tatsächlich gab es jährliche Gewinne in der Höhe dieses Betrags. Die Fehlprognosen des Bundesamts für Sozialversicherung belaufen sich auf 20 Milliarden Franken. Die Zahlen werden systematisch schlechter gemacht, als sie sind. Markwalder: Das ist ein happiger Vorwurf. Mir geht es darum, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 26

2013 übersteigen die Ausgaben die Einnahmen in Mio. Fr. 50 000 45 000 40 000

Einnahmen

35 000 30 000 25 000

Ausgaben 2003

2008

2013

2018

2023

2008 betragen die prognostizierten Einnahmen der AHV gut 36 Milliarden Franken, die Ausgaben knapp 34 Milliarden. Das Bundesamt für Sozialversicherungen geht davon aus, dass 2013 die Ausgaben die Einnahmen übersteigen — weil die Zahl der Rentenberechtigten weiter wächst.

Quelle: BSV


26 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

das wichtigste Sozialwerk der Schweiz auf Dauer zu sichern – damit nicht nur wir an diesem Tisch, sondern auch unsere Kinder einmal von der AHV profitieren können. Im Gegensatz zu früher sind es heute vor allem junge Familien und Alleinerziehende, die sozial am schwächsten sind und mit dieser Initiative zusätzlich belastet werden, weil sie höhere Beiträge über die Lohnkosten oder die Mehrwertsteuer bezahlen müssen. Deshalb ist diese Initiative auch sozialpolitisch verfehlt. Sie gaukelt uns vor, eine Flexibilisierung zu wollen, senkt aber das Rentenalter für Männer und Frauen auf 62 Jahre. In fast allen anderen europäischen Ländern geht die Entwicklung genau in die andere Richtung. Levrat: Wir müssen zwei Fragen beantworten: Gibt es ein Bedürfnis für eine flexible Pensionie-

«Das UBSGeld würde die AHVMehrkosten 85 Jahre decken.»

«Ich rechne mit Mehrkosten von 1,5 Milliarden Franken.»

Christian Levrat

Christa Markwalder

rung? Heute schon ist ungefähr ein Viertel der Arbeitnehmenden mit 60 Jahren auf dem Markt ausgemustert, mit 64 Jahren sind es rund die Hälfte. Wer sich in einer solchen Situation befindet, ist gezwungen, sich bei der IV, der Arbeitslosenversicherung oder der Sozialhilfe anzumelden. Das ist kein würdiger Ausstieg aus der

Arbeitswelt. Die zweite Frage lautet: Wie decken wir dieses Bedürfnis ab? Mit der AHV oder der zweiten Säule? Unsere Pensionskassengelder werden wegen der Finanzkrise massiv in Frage gestellt, gibt es doch bei der zweiten Säule Buchverluste von rund 80 Milliarden Franken. Deswegen müssen wir die neuen Bedürf-

nisse der Bevölkerung über eine Stärkung der AHV abdecken und nicht die Leute dazu anstiften, mit ihrem gesparten Geld an der Börse zu spielen. Markwalder: Mit der Initiative schwächen wir den wichtigsten Pfeiler unserer Altersvorsorge. Gewerkschaften sprechen von Mehrkosten von 800 Millionen Franken pro Jahr, ich gehe von 1,5 Milliarden Franken aus. Tatsache ist, dass die Initiative nicht gratis ist. Die Initianten erklären nicht, wie wir die Mehrkosten finanzieren. Macht man dies via Löhne, verteuert das unsere Arbeit in der Schweiz, was unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Levrat: Die Initiative verursacht bloss Mehrausgaben von 800 Millionen Franken pro Jahr. Mit den 68 Milliarden Steuerfranken, die wir jetzt in die UBS stecken, könnten wir die Mehrkosten für

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streitgespräch

das flexible AHV-Alter 85 Jahre lang finanzieren. Wir haben mit der AHV gemeinsam eine stabile, solidarische Altersvorsorge aufgebaut. Dies zeigt sich gerade in der aktuellen Finanzkrise. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir die Rentenlösungen über die AHV umsetzen müssen und nicht über Privatversicherungen. Markwalder: Der Staat gibt der UBS nicht bedingungslos Geld. Er spielt Bank für die Bank und verlangt dafür einen Zinssatz von 12,5 Prozent. Gerade in solch unsicheren Zeiten sollte man nicht weitere Unsicherheiten schaffen, indem das Rentenalter auf 62 Jahre gesenkt wird. Wie lässt sich das finanzieren?

Levrat: Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlen je 0,12 Lohnprozente zusätzlich. Das sind durchschnittlich 20 Rappen pro Tag. Damit können wir frei wählen, ob wir mit 62 Jahren in Pension gehen wollen oder später. Universitätsabsolventen steigen später ins Berufsleben ein und gehen im Durchschnitt häufiger vor dem ordentlichen AHV-Alter in Pension als Arbeitnehmer, die gleich nach der Schule ins Berufsleben einsteigen und in der tiefsten Lohnklasse sind. Sind monatlich 6.50 Franken pro Kopf nicht verkraftbar?

Markwalder: Rechnen Sie diesen Betrag pro Kopf und Jahr auf eine Familie hoch, sieht es ganz anders aus. Für mich ist das unverantwortlich. Wir wissen, dass die AHV nicht über die nächsten Jahrzehnte gesichert ist. Es ist eine Giesskannenlösung. Ich verstehe nicht, weshalb die Initiative keine Anreize schafft, um länger im Erwerbsleben zu bleiben, sondern nur zur Frühpensionierung.

AHV-INITIATIVE | 27

Das Duell: Christa Markwalder und Christian Levrat während des Streitgesprächs in der Redaktion des Migros-Magazins.

Christa Markwalder (FDP, kontra)

Christian Levrat (SPS, pro)

Die verheiratete FDP-Politikerin Christa Markwalder Bär (33) arbeitet als Juristin bei einem Schweizer Versicherungskonzern in Zürich und wohnt in Burgdorf BE. 2002 wurde sie in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt und ein Jahr später in den Nationalrat, wo sie sich für Generationengerechtigkeit einsetzt. Sie ist in der Geschäftsleitung der FDP-Frauen und Präsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz.

Seit dem Frühling 2008 ist der Gewerkschafter Christian Levrat (38) aus dem Greyerzerland Parteipräsident der SP Schweiz. Der Jurist mit einem Master in Politikwissenschaften sitzt seit 2003 für den Kanton Freiburg im Nationalrat, ist verheiratet und hat drei Kinder. Zuvor arbeitete der gut Deutsch sprechende Politiker als Journalist, für das Hilfswerk Caritas und als Rechtsdienstleiter der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. rw

Levrat: Weil die Wirtschaft keine älteren Mitarbeitenden anstellt. Sobald ältere Personen in einer Krise nicht mehr als Erste auf die Strasse gestellt werden, können wir nochmals darüber sprechen. Markwalder: Ältere Menschen haben in der Wirtschaft einen wichtigen Platz. Die Bedürfnisse von körperlich hart arbeitenden Menschen können wir mit Branchenlösungen erfüllen, wie dies bei den Bauarbeitern geschehen ist. Doch die Initiative ist ein Etikettenschwindel, eine Senkung des Rentenalters auf 62 Jahre. Levrat: Das ist pure Propaganda. Was stellen Sie sich unter Flexibilisierung vor?

Markwalder: Dass man grundsätzlich bis 65 Jahre arbeitet. Wer ab 62 Jahren in Pension gehen will, muss mit einer entsprechenden Kürzung der Rente rechnen, wer über 65 Jahre hinaus arbeiten will, soll dafür belohnt werden. Diejenigen, die bis 65 arbeiten, sollen nicht bestraft werden dafür, dass andere mit ungekürzter Rente früher in Pension gehen.

alter in Zukunft zwischen 65 und 70 Jahren einpendeln. Levrat: Ich bin schockiert vom Ansatz, das Rentenalter in ein Verhältnis zur Lebenserwartung zu setzen. Wann jemand in Pension geht, hängt doch von der Verfassung der Wirtschaft ab. Deswegen brauchen wir eine flexible Lösung. Markwalder: Man darf die Frage der Lebensdauer nicht ausblenden. In 40 Jahren wird eine Frau nach dem heutigen Wissensstand durchschnittlich 90 Jahre alt werden. Das heisst, dass die erwerbstätige Bevölkerung dann im Durchschnitt 25 Jahre lang den Lebensunterhalt einer Rentnerin finanzieren muss. Das birgt gesellschaftspolitische Spannungen. Ist es gerecht, wenn wir die erwerbstätige Generation mit der Senkung des Rentenalters auf Dauer belasten? Wie hoch wird Ihre Rente dereinst einmal sein?

Markwalder: Heute beträgt die minimale Altersrente 1140, die maximale 2280 Franken pro Monat. Ein Ehepaar erhält monatlich maximal 3420 Franken. In 30 Jahren dürfte die Minimalrente mehrere 100 Franken höher sein als heute. Levrat: Ich hoffe, dass die Renten klar höher liegen. In der Verfassung steht, dass die AHV-Renten existenzsichernd sein sollen. Davon sind wir noch weit entfernt. Interview Reto E. Wild

Wie hoch soll das Rentenalter von Mann und Frau in 20 Jahren sein?

Markwalder: 1948 galt 65 Jahre für beide. Seither ist die Lebenserwartung pro zehn Jahre um ein Jahr gestiegen. Wenn das so weitergeht, muss sich das Renten-

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

«Es gibt zu viel Milch»

Die Migros hat den Preis für UHT-Milch gesenkt. Marcel Singer, verantwortlich für Milchprodukte bei der Migros, über Butterberge, Margen und die künftige Preisentwicklung. Marcel Singer, die Migros hat den Preis für UHT-Vollmilch und -Milchdrink um 5 Rappen pro Liter gesenkt. Weshalb?

Auf dem Schweizer Markt gibt es zu viel Milch. Die Überschüsse wurden bis anhin zu Butter und Milchpulver verarbeitet. Nun aber sind die Lager voll, und es wird weiterhin zu viel Milch produziert. Mit einem tieferen Preis möchten wir unsere Kundinnen und Kunden dazu animieren, mehr Milch zu konsumieren.

Bilder Florian Nidecker, Getty Images

Vor einigen Monaten hiess es, auf dem Weltmarkt gebe es zu wenig Milch, weshalb die Preise anstiegen. Und nun gibt es schon wieder eine Milchschwemme und einen Butterberg?

Das stimmt eben nicht. Im Sommer und Herbst 2007 gab es weltweit eine grosse Nachfrage nach Milch. Aber bereits im Frühjahr 2008 brach diese Nachfrage signifikant ein. Gleichzeitig kam immer mehr Milch auf den Weltmarkt. Auch die Schweizer Bauern produzierten viel mehr Milch. Resultat: Die Butter- und Milchpulverlager wuchsen stark an. Diese Mehrmengen lassen sich kaum vermarkten. Nicht zuletzt, weil die Produzentenpreise in der Schweiz höher sind. Der Milchpreis fährt bei der Migros in letzter Zeit Achterbahn. Mal rauf, mal runter: Weshalb gibts diese Preisveränderungen?

Im November 2007 gab es zu wenig Milch, worauf sie teurer wurde. Im Frühling 2008 konnte der Preis dann wegen einer Gesetzesänderung bezüglich des Fettgehalts gesenkt werden. Und diesen Sommer haben die Produzenten den Milchpreis selbst erhöht. Die Migros zahlt den Milchproduzenten gleich viel wie bisher und verdient durch den Preisabschlag weniger. Waren die Margen bis anhin so hoch?

Nein, auf keinen Fall! Die Migros nimmt die geringere Marge in Kauf, weil sie hinter der Schweizer Landwirtschaft steht und sie unterstützt. Die Reduktion um fünf Rappen ist bis Ende Jahr befristet und betrifft nur die beiden am meisten verkauften Produkte UHT-Vollmilch und UHT-Milchdrink.

Coop hat die Preise für UHT-Milch ebenfalls gesenkt. Weshalb verkauft Coop 1 Liter Milchdrink aber für 1.30 Franken und ist 10 Rappen günstiger als die Migros, die 1.40 Franken verlangt?

Der Grund liegt im Unterschied der Qualität: Unser Drink enthält 2,5 Prozent wertvolles Milchfett, derjenige von Coop weist nur 1,5 Prozent Fett auf. Wie wird sich der Milchpreis in Zukunft entwickeln?

Die aktuelle Marktsituation, respektive das Überangebot, erfordert eine Korrektur. Gibt es weiterhin ein Überangebot an Milch, muss der Preis sinken. So funktioniert das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Daniel Sägesser

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

MIGROS UND WWF | 33

WWF-Schweiz-Chef Hans-Peter Fricker freut sich: Die Migros hat Fische aus stark überfischten Beständen aus ihrem Sortiment genommen.

«Die Migros hat eine Vorbildfunktion»

Bild Siggi Bucher, Corbis

In der WWF Seafood Group arbeiten die Migros und die Umweltschutzorganisation gegen die Überfischung und für ein nachhaltiges Fischangebot eng zusammen. WWF-Schweiz-Chef Hans-Peter Fricker zieht eine erste Bilanz. Hans-Peter Fricker, die Migros ist seit Frühjahr Mitglied der WWF Seafood Group. Wie hat sich die Zusammenarbeit angelassen?

Sehr gut. Seit dem Beitritt zur WWF Seafood Group hat die Migros bereits zehn überfischte und bedrohte Arten aus dem Sortiment genommen und durch we-

niger gefährdete Fische ersetzt. Das freut uns sehr.

in der Schweiz ökologischer zu gestalten.

Was bringt die Mitgliedschaft der Migros dem WWF?

Was hat die Migros ihrerseits davon?

Als grösster Fischanbieter der Schweiz ist die Migros natürlich ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, das Fischangebot

Der WWF weiss dank seiner internationalen Präsenz und seiner Vernetzung enorm viel über den Zustand der Fischbestände und

über das Management der verschiedenen Fischereien. Gemeinsam mit anderen Meeresschutzorganisationen und Wissenschaftern haben wir zudem eine Methode zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Fischbeständen erstellt. Die Migros erhält von uns Bewertungen für sämtliche von ihr angebotenen Fischarten, und wir unterstützen sie auch bei der Suche nach besseren Alternativen. Die Migros verkauft seit Mai 2008 keine Fische mehr, die vom Aussterben bedroht sind. Neu hat sie auch die stark überfischten Beryx, Meeraal, Grenadierfisch, Degenfisch und Papageifisch aus dem Sortiment genommen. Was halten Sie von diesem Schritt?

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

m-aktuell

MIGROS UND WWF | 35

der Migros ernst ist und sie ein grosses Interesse an nachhaltiger Fischerei hat.

Schritt für Schritt

Die ebenfalls bedrohten Fischarten Rotbarsch und Katfisch bietet die Migros jedoch weiterhin an. Neu aber aus nachhaltigerer isländischer Fischerei. Weshalb ist der Fisch aus Island nachhaltiger?

Weil das dortige Fischereimanagement relativ strengen Auflagen unterliegt. Deshalb ist dieser Wechsel ganz sicher ein Fortschritt. Ist die Migros nun am Ziel und hat alle Forderungen des WWF erfüllt?

Nein, das dann doch nicht. Die Zusammenarbeit wurde ja auch erst im Mai 2008 lanciert. Die Migros wird die Forderungen des WWF schrittweise über mehrere Jahre umsetzen.

Bild Annette Fischer

Welche Massnahmen sollte die Migros also noch ergreifen?

Die Migros muss gemeinsam mit dem WWF innerhalb des ersten Jahres definieren, welche Alternativen sie für die stark überfischten Arten im Migros-Sortiment anbieten will. Ziel ist es also, künftig nur noch Fische aus intakten Beständen oder aus vorbildlich geführten Zuchten anzubieten. Falls es keine Alternativen gibt, ist vorgesehen, dass die Migros die überfischten Arten aus dem Sortiment streicht. Zudem soll der Anteil der Fische mit dem MSC- oder dem Bio-Label Jahr für Jahr steigen. Anzeige

Schonend mit der Leine: Vor der Küste im Südwesten Englands fangen Fischer den Wolfsbarsch für die Gourmet-Linie Sélection.

Die Migros ist auf dem Schweizer Markt zwar ein grosser Fisch, international aber bloss ein kleiner. Hat das Engagement global betrachtet überhaupt einen Wert?

Engagierte Unternehmen wie die Migros haben eine wichtige Vorbildfunktion – gerade auch auf dem internationalen Markt. Zudem kann die Migros Einfluss auf die Lieferanten nehmen. Das wird auch international wahrgenommen: Grosse internationale Fischereikonzerne sprechen uns immer wieder auf unsere Zusam-

menarbeit an, und das ist ein sehr gutes Zeichen. Worauf sollte die Migros in Zukunft setzen? Auf Fisch aus Zucht oder Wildfang?

Wichtig ist, dass die Migros beim Einkauf von Fischen aus Wildfang oder Zucht stets darauf achtet, dass diese aus einer nachhaltigen Produktion stammen. Immer empfehlenswert sind MSC- und Bio-Produkte sowie einheimische Seefische. Interview Daniel Sägesser

Bereits drei Viertel der weltweiten Bestände an Fischen und Meeresfrüchten sind überfischt oder von Überfischung bedroht. Deshalb hat der WWF Schweiz 2007 die WWF Seafood Group ins Leben gerufen. Ihr Ziel: bedrohte Fischarten erhalten. Im Frühjahr 2008 ist die Migros der Gruppe beigetreten. Sie verpflichtet sich damit, die nachhaltige Fischerei zu fördern und nimmt laufend Fischarten aus überfischten Beständen aus ihrem Sortiment. Gleichzeitig bietet sie mehr Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltgerechten Zuchten an. Folgendes hat die Migros seit ihrem Beitritt zur WWF Seafood Group getan: > Sie nahm zehn bedrohte Fischarten aus dem Sortiment: Sackbrasse, Zackenbarsch, Rochen, Aal, Stör aus Wildfang, Beryx, Meeraale, Grenadier-, Degen- und Papageifisch. > Sie bietet Arten wie Kabeljau, Katfisch und Rotbarsch nur noch aus Beständen und Zuchten mit gutem Management an. > Sie erweiterte das Angebot an MSC- und Bio-Produkten um MSC-Kaltwasser-Crevetten, Bio-Tilapia natur und im Backteig sowie ein Bio-Bachforellenfilet.


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MIGROS IST TOP

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Ein guter Ruf verpflichtet

Die gross angelegte Studie «Global Pulse 2008» belegt es erneut: Die Migros kommt von allen grossen Schweizer Firmen bei den Schweizern am besten an. Ihr Ruf ist auch international einer der besten.

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ie Migros ist das Schweizer Unternehmen, das bei der schweizerischen Bevölkerung das höchste Ansehen geniesst. Dies bestätigen die Auswertungen einer Untersuchung von zehn bedeutenden Schweizer Unternehmen unter dem Titel «Global Pulse», die das internationale Reputation Institute (RI) 2008 zum dritten Mal in Folge durchgeführt hat (siehe Kasten). Für die Schweiz zeichnet das Institut für Unternehmenskommunikation der Università della Svizzera italiana verantwortlich.

Auch im internationalen Vergleich schneidet die Migros hervorragend ab. Sie hat weltweit den zehntbesten Ruf. Den weltweit besten Ruf geniessen Toyota (86,5 Punkte) vor Google (85,2 Punkte) und Ikea (84,1 Punkte). «Das durchschnittliche Ansehen aller 600 untersuchten Unternehmen liegt bei 64,2 Punkten, was die Leistung der Migros unterstreicht und bestätigt, wie sehr sie von der schweizerischen Bevölkerung geschätzt wird», analysiert Lurati die hohe Punktzahl der Migros.

Spitzenklasse beim sozialen Engagement

600 Unternehmen durchleuchtet Insgesamt haben die RI-Forscher das Image grosser Firmen in 27 Ländern untersucht. «Das Reputation Institute hat 2008 600 grosse Unternehmen untersucht, die sich durch einen starken direkten Bezug zu den Konsumenten des jeweiligen Landes auszeichnen. Somit konnten die Schweizer Ergebnisse mit denen verglichen werden, die Firmen in den anderen Ländern erzielt hatten», erklärt Francesco Lurati das Vorgehen. Er ist Dozent für Unternehmenskommunikation an der Università della Svizzera italiana und ist für die Untersuchung der Schweizer Unternehmen zuständig.

Migros weit über dem Durchschnitt Die Migros hat nicht nur das beste Image in der Schweiz, sondern konnte beim Grad des Ansehens im Vergleich zum Vorjahr sogar noch um 6,4 Prozentpunkte auf 81,5 Punkte zulegen. An zweiter und dritter Stelle folgen Nestlé und Novartis, auf Rang vier ABB.

Das Reputation Institute stützt sich auf vier Indikatoren, um das Ansehen eines Unternehmens auszuloten: «Vertrauen, Wertschätzung, Bewunderung und positiver Eindruck. Ferner beziehen wir sieben Aspekte mit ein, die den Grad des Ansehens massgeblich beeinflussen: Produkte und Dienstleistungen, Innovation, Arbeitsort, gute Unternehmensführung, soziales Engagement, Führungsstil, Effizienz», führt Lurati aus. Weltweit Rang zwei, nach Ikea, nimmt die Migros bezüglich ihres sozialen Engagements ein. Bestes Image: Die Schweizer schätzen die Migros sehr.

Text Daniel Sägesser Illustration Alex Macartney

Dem Ansehen auf der Spur: Das Reputation Institute Forscher in den USA und in Europa haben das Reputation Institute (RI) 1997 gegründet. Das RI forscht zu Fragen des Ansehens von Firmen und berät Unternehmen bei Anstrengungen, ihren Ruf zu verbessern. Das Institut verfügt über ein

grosses Netzwerk von Fachleuten und Büros und ist in mehr als 20 Ländern vertreten. Francesco Lurati, Dozent für Unternehmenskommunikation an der Università della Svizzera italiana, ist akademischer Vertreter des Reputation Institutes in der

Schweiz. Die Studie «Global Pulse» ist eine Untersuchung des RI, bei der 60 000 Konsumenten in 27 Ländern zum Ansehen von mehr als 600 Unternehmen befragt werden. www.reputationinstitute.com


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38 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Die Bahn bringts

Umweltfreundlich mit der Bahn zum Kunden — für Aproz ist das Alltag. Bis zu 40 Eisenbahnwagen von SBB Cargo verlassen täglich die Produktionsstätte des Migros-Mineralwassers in Nendaz VS und beliefern die Migros-Betriebszentralen.

Partnerschaft für die Umwelt: Aproz arbeitet, wie viele andere Migros-Betriebe, eng mit SBB Cargo zusammen.

Schweizer Nummer 1 Das 1947 gegründete Unternehmen Aproz Sources Minérales SA mit Sitz in Aproz VS ist Marktführer für Mineralwasser in der Schweiz. Seit ihrer Aufnahme in die Migros-Gruppe vor 50 Jahren hat sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt. Neben den Marken für natürliches Mineralwasser (Aproz, Aquella und Valvita) stellt Aproz Softdrinks, Sirup sowie — in Lizenz — die Marken Pepsi, 7UP und Orangina her. Die Aproz Sources Minérales SA beschäftigt heute mehr als 140 Mitarbeitende in 16 Berufen. www.aproz.ch


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n Nendaz, nahe von Sion, auf 1200 Meter Höhe, entspringt dem Berg die Quelle Aproz. Wie alle Quellen der zur Migros gehörenden Firma Aproz Sources Minérales SA befindet auch sie sich in einem Wasserschutzgebiet. Bevor das Wasser genussbereit auf dem Tisch der Konsumenten steht, macht es sich auf eine mehrjährige Reise durch die unterirdischen Gänge des Quellbergs. Bis zu zwölf Jahre lang kann das Wasser unterwegs sein. Auf seinem Weg durch den Berg reichert es sich mit Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium sowie lebenswichtigen Spurenelementen an. Von der Quelle führen Leitungen in die Tanks der Produktion von Aproz Sources Minérales SA. Dort wird das Wasser je nach Bestellung und Wunsch mit Kohlensäure angereichert, bei Bedarf gesüsst und aromatisiert, verpackt, palettiert und zum Versand bereitgestellt.

Starke Partner Auch der Weg von der Quelle bis in die Verkaufsregale der Migros ist lang. Deshalb ist gerade für den Transport ein zuverlässiger Spediteur unersetzlich. Das Transportmittel muss umweltfreundlich und pünktlich sein, damit das Wasser rechtzeitig in den Verteilzentralen angeliefert wird und für die Konsumenten im Laden jederzeit bereitsteht. Die SBB Cargo erfüllt all diese Kriterien. In ihr haben die Migros beziehungsweise die Aproz Sources Minérales SA den passenden Transportpartner gefunden. «Die Aproz Sources Minérales SA ist die grösste Kundin aus der Migros-Gruppe. Uns verbindet eine sehr enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit, die bereits seit mehr als 20 Jahren besteht», sagt Patrick Schenker von SBB Cargo. Die Partnerschaft mit der Bahn hat aber eine noch viel län-

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gere Geschichte: Bereits zwei Jahre nach der Aufnahme in die Migros-Gruppe im Jahr 1958 transportiert die Aproz Sources Minérales SA ihre Güter mit der Eisenbahn. Mit Ausnahme von Samstag und Sonntag verlassen täglich bis zu 40 Eisenbahnwagen der SBB Cargo die Produktionsstätte in Aproz. Von hier gelangen die Getränke in die zehn Migros-Genossenschaften und das Verteilzentrum in Suhr AG.

Europaweiter Spitzenwert Als Unternehmen der Migros hält sich Aproz Sources Minérales SA streng an die Richtlinien und vertritt die Werte der Gruppe. Die Migros setzt sich seit Jahrzehnten für den Umweltschutz ein und engagiert sich für eine Verminderung des CO2Ausstosses. Ganz im Sinne der Umweltpolitik der Migros befördert die Aproz Sources Minérales SA ihre Getränke fast ausschliesslich auf der Schiene. «Wir transportieren mehr als 90 Prozent unserer Produkte mit der Bahn. Der Prozentsatz ist einer der höchsten in ganz Europa», sagt Michel Charbonnet, der Direktor der Aproz Sources Minérales SA. Auf die Frage, warum nicht alles mit der Bahn transportiert werde, antwortet er: «Einige Kunden haben keinen Bahnanschluss. Aber die Migros Wallis zum Beispiel verringert die Zahl ihrer Lastwagentransporte, indem sie die Fahrten von und nach der Aproz-Quelle in der Walliser Gemeinde Nendaz mit anderen Transportaufträgen verbindet.»

Aproz setzt auf Recycling-Pet Doch nicht nur beim Transport achtet Aproz auf umweltgerechte Verarbeitung: Jede Flasche, die das Werk verlässt, besteht ausschliesslich aus Pet, und zwar massgeblich aus Recyclingmaterial. Deren Herstellung erfolgt im ständigen Bemühen, Energie einzusparen. Dazu werden modernste Technologien eingesetzt.

Corinne Dubacher

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40 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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ie hohen Preise in der Schweiz sind oft staatlich verordnet, etwa durch Importbarrieren. Parallelimporte patentgeschützter Güter sind nicht erlaubt, schweizerische Sondernormen verteuern die Produkte und der umfassende Agrarschutz führt mitunter zu sehr hohen Preisdifferenzen zum umliegenden Ausland. Deshalb engagiert sich die Migros politisch für Reformen. Gerade heute, angesichts der Finanzkrise, muss der Fokus auf die Kaufkraft gelegt werden: Damit die Konsumenten genug zum Leben haben und der konjunkturelle Abschwung sich in Grenzen hält. In dieser schwierigen Situation sollte der Staat mit gutem Beispiel vorangehen und aus konjunkturpolitischen Gründen bei den Preisen und Abgaben Mass halten. Doch im Zug der Strommarktliberalisierung wollen sich staatlich gesteuerte Unternehmen den Abschied vom Monopol versüssen und die Strompreise um mitunter über 25 Prozent erhöhen. Dabei sind laut CVP-Ständerat Filippo Lombardi, Präsident der zuständigen Kommission, lediglich 8 bis 10 Prozent sachlich gerechtfertigt. Anfang Januar können Stromverbraucher mit einem Bezug von mehr als 100 000 kWh pro Jahr ihren Stromlieferanten frei wählen. Das entspricht etwa dem Ver-

brauch einer Tankstelle mit Shop oder einer Migros-Filiale in einem Quartier. In fünf Jahren gilt dann die Wahlfreiheit für alle Verbraucher, also auch für Private. Diese Wahlfreiheit bezieht sich aber nur auf die Elektrizität – beim Stromnetz gibt es keinen Wettbewerb. Dieses bleibt weiterhin ein natürliches Monopol, für dessen Benützung die Konsumenten den Netzbetreibern ein Entgelt bezahlen. Und genau dieser Umstand steht im Zentrum des Aufruhrs über die steigenden Strompreise.

Je nach Stadt ein anderer Strompreis Die Netzkosten sind unverhältnismässig hoch, und ein Vergleich der Nutzungstarife der grössten Schweizer Städte zeigt, dass hier grosse Unterschiede bestehen. Der Vergleich erweckt den Eindruck einer recht zufälligen Festlegung, die mit den realen Kosten wenig zu tun hat. Es gibt zwei grosse Kostentreiber bei den Netznutzungstarifen: Der erste betrifft die Bewertung der bestehenden Infrastruktur. Das Gesetz erlaubt diese höchstens zum Anschaffungswert. Die Abschreibung hat in gleichbleibenden Raten über die Lebensdauer der Anlagen hinweg zu erfolgen. Dieser Spielraum wurde offenbar nach Möglichkeit ausgenutzt, im Wissen darum, dass der

Regulator – die Elektrizitätskommission (ElCom) – niemals über die personellen Ressourcen verfügt, um zu hohe Tarife bei den 820 Schweizer Netzbetreibern rechtzeitig vor der Marktöffnung anzupassen. Dies offenbart eine der grossen Schwächen des Gesetzes. Denn es ist viel schwieriger für die ElCom, zu hohe Netznutzungsentgelte nachzuweisen und nach unten zu korrigieren, als selbst Richtwerte vorzugeben. Der zweite Kostentreiber liegt beim Übertragungsnetz und den Dienstleistungen, die erbracht werden müssen, um die Stromversorgung stabil zu halten. Diese Aufgabe wird von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid wahrgenommen, welche die sieben überregionalen Elektrizitätswerke – Atel, CKW, BKW, EGL, EOS, EWZ, NOK – ablöst. Da faktisch das Stromnetz nach wie vor über die sieben überregionalen Elektrizitätswerke betrieben wird, bei Swissgrid aber zusätzlich viel Personal aufgebaut wird – für administrative Aufgaben, wie die Strombranche betont –, erbringt die Stromwirtschaft dieselbe Dienstleistung mit höherem Aufwand. In einem wettbewerbsorientierten Markt wird solches Verhalten von der Konkurrenz bestraft. Nicht so im Monopolmarkt. Da die Endkunden beim Netzwerkbetreiber im Gegensatz

Die Migros wehrt sich auch gegen hohe Strompreise Die globale Finanzkrise verunsichert die Konsumenten in der Schweiz. Ungerechtfertigte Preiserhöhungen sind in diesem Moment Gift für die Konjunktur. Deshalb wehrt sich die Migros gegen die massiven Preisschübe beim Strom.

zum Stromlieferanten keine Wahlmöglichkeiten haben, werden sämtliche Mehrkosten monopolgewohnt auf die Netznutzung geschlagen. Einen Anreiz zur Effizienzverbesserung gibt es nicht.

Eine Stromrechnung, die nicht aufgeht Wenn man von seinen heutigen gesamten Stromkosten ausgeht und davon die Kosten für die Netznutzung, die Systemdienstleistungen und die Abgaben an das Gemeinwesen abzieht, bleibt rein theoretisch der Preis für die Energie. Spätestens bei dieser Rechnung wird klar, dass etwas nicht stimmen kann, denn oft bleibt für diesen Energieteil der Stromversorgung nur noch ein relativ geringer Betrag. Ob Absicht oder Kalkül, die Situation ist aus zwei Gründen nicht haltbar: Wenn der Energiepreis beim lokalen Elektrizitätswerk sehr günstig ist, aber jedes Werk überschüssige Energie an der Strombörse um ein Mehrfaches teurer verkaufen kann, werden Konsumenten, die ihren Anbieter wechseln möchten, nie ein Angebot erhalten, das besser ist als das des lokalen Anbieters. Mit hohen Netznutzungsentgelten wird der Markt beim Strompreis effektiv verhindert.

Widerstand auf breiter Front Gegen die ungerechtfertigten Strompreiserhöhungen hat sich ein erstaunlich breiter Widerstand gebildet – von den Konsumentenorganisationen, der Werkplatzlobby Swissmem, dem Preisüberwacher bis zu den meisten Parteien. Nicht zuletzt die Gruppe Grosser Stromkunden (Vorsitz Andreas Münch) setzt sich vehement für eine rasche, niet- und nagelfeste Lösung ein. Notfalls muss die Schwäche des Gesetzes umgehend korrigiert werden – denn die ElCom kann überhöhte Netznutzungsentgelte nachträglich nur dann nach unten korrigieren, wenn geltendes Recht tatsächlich verletzt wurde. Fazit: Die Chancen stehen gut, dass die Politik das Problem rechtzeitig löst.


m-aktuell

STROMPREIS | 41

Interview mit Andreas Münch, Mitglied der Migros-Generaldirektion Ein heisses Thema: Wirtschaft und Politiker von links bis rechts kritisieren die Preiserhöhungen beim Strom scharf. Auf dem Bild der Grimselsee, der das Kraftwerk Oberhasli KWO speist.

Bilder Keystone, Gaëtan Bally, Till Forrer

«Wir wollen Preisschübe verhindern»

Andreas Münch, wie ist die Migros von den Strompreiserhöhungen betroffen? Die Migros ist in allen Regionen der Schweiz vertreten und dadurch an vielen Standorten stark von den zum Teil massiven Strompreiserhöhungen betroffen. Obwohl die Migros seit rund 30 Jahren intensiv an der Energieeffizienz ihrer Gebäude und Anlagen arbeitet und den spezifischen Verbrauch massiv senken konnte, trifft die Strompreiserhöhung sie hart.

wenige Elektrizitätsversorgungsunternehmen machen ausser der Weiterverrechnung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) keine oder nur geringe Aufschläge. Leider sehen wir aber sehr viele mit nicht nachvollziehbaren Strompreiserhöhungen. Die Mehrkosten, die sich für die Migros ergeben, versuchen wir mit verschiedenen Massnahmen abzufedern, damit sich nicht auch noch eine Verteuerung von Teilen des Sortiments ergeben.

Welches sind denn die Auswirkungen auf die Migros? Wir konnten bisher noch nicht jede Tarifanpassung bei allen unseren Standorten erfassen, um den gesamten Umfang dieses Preisschubs zu beziffern. Es fehlt ja eine transparente Darstellung sämtlicher Stromtarife in der Schweiz. So ergibt sich für jedes Unternehmen mit mehreren Standorten ein sehr aufwendiges und mühseliges Zusammentragen der Tarife. Zudem ist die Schweizer Strombranche extrem ideenreich, wenn es um die Kreation komplizierter Tarifstrukturen geht. Dies führt für uns zu Intransparenz und zusätzlichen Kosten.

Was unternimmt die Migros gegen die hohen Strompreise? Es gibt drei Bereiche, wo die Migros bereits aktiv ist und sich noch stärker engagieren wird: Erstens suchen wir interessante Energielieferangebote, wo dies möglich ist. Doch hier ist kaum ein Wettbewerb vorhanden. Wir werden aber die für uns interessanten Möglichkeiten nutzen und Massnahmen ergreifen, die dem Wettbewerb förderlich sind. Zweitens: Bei überhöhten Netznutzungsentgelten analysieren wir die Situation und reichen, wo gegeben, Klage bei der ElCom ein. Führen diese Verfahren zu tieferen Netznutzungsentgelten, werden auch die Endverbraucher — also unsere Kunden — profitieren. Drittens: Auf der politischen Seite und bei der Ausgestaltung von Detailbestimmungen werden wir uns intensiv für die Anliegen der Stromkonsumenten einsetzen und damit derartige Preisschübe verhindern.

Welche Auswirkungen hat der Preisanstieg für die Kundinnen und Kunden? Auch viele unserer Kunden sind durch die Strompreiserhöhung direkt betroffen. Dabei sind die Strompreiserhöhungen je nach Region sehr unterschiedlich. Einige


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Produkte aus der Migros > WEIHNACHTEN

Vorfreude ist die schรถnste Freude


schaufenster Nr. 48 Baumschmuck Nr. 49 Guetsli und und Lichterketten Pralinen

Nr. 50 Geschenke

Nr. 51 Festtagsmenü

Nr. 52 Sélection und Last-Minute-Geschenke

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: Draussen ist es dunkel und kalt. Kerzen, Sterne und Düfte zaubern eine gemütliche Atmosphäre herbei. Lassen Sie sich von den Dekound Bastelideen inspirieren. Bilder Dirk Lässig und Kay Herschelmann, Styling Marlise Isler, Basteln Anita Oeschger, Hair und Make-up Barbara Grundmann, Setdesign Markus Härdi

Nr. 47 Basteln und Dekorieren

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I

hr begeistert mich jedes Jahr aufs Neue.» Ein schöneres Kompliment kann Schneekönigin Florence den Wichteln Peter, Steve und Dirk nicht machen. Mit viel Liebe und Leidenschaft haben die drei seit Tagen kleine Kunstwerke gebastelt und können es nun kaum erwarten, dass diese in Szene gesetzt werden. Ob auf dem Fenstersims, dem Cheminée, im Esszimmer oder an der Haustüre. Aus bunten Papierblättern, glitzernden Stiften und Crêpepapier lassen sich wunderschöne Figuren basteln. Die Vorweihnachtszeit ist ideal, um mit den Kindern kleine und einfache GeLESEN SIE WEITER AUF SEITE 45

Ran an die Schere

Ob Engel, Laternen, Nikoläuse oder Grusskarten – der weihnächtlichen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch Windlichter basteln ist kinderleicht: Einfach ein Glas, zum Beispiel ein Senfglas, mit Kleister bepinseln. Dann farbiges Seidenpapier in kleine Stückchen reissen und darauf verteilen. Trocknen lassen, ein Teelicht reinstellen, und fertig ist das Windlicht, das Oma und Opa wie auch den Götti erfreut.


44 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Weihnächtliche Dekorationen zaubern eine festliche Stimmung herbei.

Glitzernde Auftritte

Liebevoll verzierte Flaschen und Gläser sind beliebte Geschenke. Die schönsten Flaschen findet man meist auf dem Flohmarkt oder in Brockenhäusern. Schmucksteine, Fr. 4.50


schaufenster

schenke und Dekorationen zu basteln. Die Kinder freuen sich besonders, wenn am Weihnachtsabend auch das eine oder andere Selbstgebastelte am Weihnachtsbaum glitzert oder das gebastelte Windlicht im Fenster flackert. Mit der Post verschickte Weihnachtskarten sind immer noch beliebt, denn nicht jeder hat einen Internetanschluss zu Hause. Eine einfache und kreative Art, die Karten zu gestalten, ist der Kartoffeldruck: Eine Kartoffel halbieren, Guetsliform (Stern, Tannenbaum, Herz) einstechen und Überstehendes mit einem scharfen Messer abschneiden. Nun darf gestempelt werden. Wichtel Peter strahlt derweil mit den Glitzersternen um die Wette. Er umwickelt Gläser und Flaschen mit Bast und dekoriert sie mit Pailletten und Steinen – fertig ist das Weihnachtsgeschenk oder das perfekte Mitbringsel für die Einladung bei Freunden.

BASTELN UND DEKORIEREN | 45

Advent ohne Adventskranz ist kaum denkbar. Auch den Kranz kann jede Familie leicht selber binden. Die grosse Auswahl an Kerzen, Bändern und Dekomaterial wird dabei wohl die grösste Herausforderung sein: Denn wer die Wahl hat, hat die Qual. Wichtel Dirk hat seinen Favoriten schon gefunden: «Rot ist meine Lieblingsfarbe.» Die roten DekoSchühchen waren da noch das Tüpfchen auf dem i. Tipp: Ruhig mal etwas mutiger sein. Die klassischen DekoElemente weglassen und durch witzige Details ersetzen. Dabei können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Ob Holzspielzeug, Nüsse, Plastikblumen oder Muscheln – richtig platziert und mit Bändern begleitet, wird ihr Adventskranz bestimmt ein ganz besonderer Hingucker. Heidi Bacchilega

MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 47

Laternenromantik

Die Laternen können mit der Bastelbox der Migros und etwas Fingerspitzengefühl ganz einfach nachgebastelt werden. Jumbo-Bastelbox, 107 Teile, Fr. 13.90* Engel, Fr. 11.90 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Kränzchen winden Stumpenkerzen in verschiedenen Grössen, ab Fr. 4.90 In der Migros finden Sie eine grosse Auswahl an Dekorationen. Bitte beachten Sie: Kerzen auf feuerfester Unterlage und nie unbeaufsichtigt brennen lassen.


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Für jeden Bastelfan das Richtige

Foto-Bastelkalender, beidseitig verwendbar, Schwarz oder Weiss,

Fr. 5.90

Glass Deco, 10 Farben, Fr. 4.90

Disney-Bastelwerkstatt Disney Ba Hoch hinaus

Der 3,3 mal 2,2 Meter grosse Adventskalender aus Jute wurde mit 24 Filzsäcken bestückt und mit weihnächtlichen Deko-Elementen verziert.

Bastelprofis machen sich ihren Adventskalender selber.

Auch Au dieses Jahr findet in de Migros das grosse der Weih We Weihnachtsbasteln statt. Bis Mitt Dezember können Mi Mitte al Kinder ab sieben Jahren alle in 116 Migros-Filialen in der ganzen Schweiz kreative de Geschenke basteln. Ge Natürlich sind auch jüngere Na Künstler in Begleitung eines Kü Er Erwachsenen herzlich wi willkommen. Bist du auch dabe da bei? Weitere IInfos zur Disney-Basteldabei? werkstatt sowie die Filialliste findest du unter www.migros.ch/disney


schaufenster

BASTELN UND DEKORIEREN | 47

Basteltrends-Set mit 69 Teilen,

Fr. 14.50

Wettbewerbsfrage:

Wie nennt man uns?

❏❏❏❏❏❏❏

Grusskarten-Set, inkl. Gelschreiber, Sticker und Schmucksteine, Fr. 14.90

Gewinnen Sie eine Kaffeemaschine oder Migros-Geschenkkarten

Gold- und Silberstifte, fein, 2 St., Fr. 3.90, weihnächtliches Packband, diverse Motive, Fr. 2.90, holografisches Selbstklebeband mit Abroller, Fr. 3.90

Jumbo Bastelbox, 107 Teile, Fr. 13.90 Kinderschere, Fr. 1.50, Universalklebstoff, flüssig, 100 ml, Fr. 1.90, Klebestift, 20 g, Fr. 2.50

Bis zum 28. Dezember verlosen wir jede Woche tolle Preise im Wert von insgesamt Fr. 5900.—. Freuen Sie sich diese Woche auf vier Geschenkkarten à Fr. 100.— und eine formschöne Saeco-Kaffeemaschine im Wert von Fr. 599.—, die auch in der kleinsten Küche Platz findet. Und so machen Sie mit: Jede Woche stellen wir unsere Weihnachtsschauspieler vor und fragen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, welche Rolle die Darsteller in unserem Weihnachtsmärchen spielen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist per Telefon, SMS oder Internet möglich. > Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 015 (1 Franken/Anruf) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse.

> Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Keyword «Weihnachten» sowie dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: Weihnachten Schneekönigin Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. > Internet: Klicken Sie auf www.migrosmagazin.ch. Eins Einsendeschluss ist der 23. Novembe ber 2008. Die Ge Gewinner werden sc schriftlich benachrichtigt u und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


48 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Wunsch erfüllt

GUT UND GÜNSTIG FR. 4.80

Scharfer Kürbisreis Für 4 Personen

Die begehrte Salsa di Noci von Agnesi ist da! Diesen Kundenwunsch erfüllt die Migros gerne. Die Pastasauce ist eine raffinierte Mischung aus Baum-, Cashew- und Paranüssen, die man traditionell zu Pasta isst, aber auch zum Verfeinern von anderen Saucen einsetzen kann.

> Ofen auf 180 Grad vorheizen. Von 600 g Kürbis samt Schale die Kerne entfernen, in grobe Schnitze schneiden und auf ein Blech legen. 1 TL braunen Zucker, 2 Nelken, 1—2 Lorbeerblätter auf die Kürbisschnitze legen.

Salsa di Noci, 130 g, Fr. 4.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ca. Fr. 3.40

> 1—2 rote Chilischoten halbieren, entkernen und fein hacken. Über die Kürbisse streuen und diese mit 2 EL Sonnenblumenöl beträufeln. Im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch gut weich ist. Ca. Fr. —.40 > 300 g Basmatireis in Salzwasser weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Nelken und Lorbeer vom Kürbis entfernen. Kürbisfleisch von der Schale lösen und in Würfel schneiden. Samt Chilischoten mit dem Reis mischen, mit Salz und Paprika würzen. Ca. Fr. 1.— Tipp: Einen Becher Sauerrahm darunterziehen und nochmals heiss werden lassen — so wirds sämiger. Preise können regional variieren.

+ +

a Gruss aus Bologna Eine feine Ciabatta mit Mortadella – wunderbar. Die hauchdünn geschnittene, im Ofen gebackenee Mortadella von Citterio besticht mit ihrem natürlichen, würzigen Aroma. Frohe Kunde für Geniesser mit Milchzuckerunverträglichkeit: Diee originale Spezialität aus Bologna ist laktosefrei. Citterio Mortadella hauchdünn, 100 g, Fr. 3.80

Kraftvolle Kohllegen Kohl ist eines der gesündesten Gemüse. Mit den Vitaminen C, B1, B2, B6 und Folsäure sind Chinakohl, Weissund Rotkabis, Wirz und Rosenkohl nicht nur veritable Vitaminbomben, sondern enthalten auch reichlich Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kalzium. Chinakohl, Weiss- und Rotkabis sind auch zum roh Essen geeignet. Lassen Sie bei der Menüplanung die Fantasie walten. Die Ungarn sind zum Beispiel ganz versessen auf «Töltött Káposzta», gefüllte Kohlroulade mit Hackfleischreisbällchen und viel Paprika, die man mit einem ordentlichen Klecks Sauerrahm geniesst. Csókolom und küss die Hand! Diverse Kohlsorten, regionale Preise


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Fondue moitié-moitié im Duo-Pack 2 x 400 g/800 g Solange Vorrat

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20

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1

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Tortelloni mit Ricotta und Spinat im 3er-Pack 3 x 250 g Solange Vorrat

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2

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Schweizer Eier Bodenhaltung 15 Stück à 53 g+ Solange Vorrat

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80

6

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Tafelschokoladen 100 g im 6er-Pack Beispiel: Noxana 6 x 100 g 6.80 statt 10.20 Solange Vorrat

80 statt 8.80

Farmer Getreidestängel im Duo-Pack 2.– günstiger Beispiel: Farmer Soft Choc Apfel 2 x 290 g 6.80 statt 8.80 Solange Vorrat

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14

60 statt 20.20

Les petits chocolats Beutel à 1 kg

15

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Festliche SchokoladeMischung Beutel à 1 kg Gültig bis 1.12

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Alle Chocmidor Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Beispiel: Rocher hell 100 g 2.– statt 2.60

7

35 statt 9.20

Alle Maina und San Antonio Panettone 20% günstiger Beispiele: Il Gran Panettone Maina 500 g 7.35 statt 9.20 Il Panettone San Antonio 500 g 5.20 statt 6.50


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1

90

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Alle Mifloc Kartoffelstock 20% günstiger Beispiel: Mifloc 4 x 95 g 3.75 statt 4.70

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90

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Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie vom 18.11. bis 24.11. Bananita Roulade 460 g 4.50 statt 6.– Biscuits/Feingebäck Solange Vorrat Chocky Biscuits im 3er-Pack 3 x 250 g 6.70 statt 8.10 Blumen/Pflanzen Gültig vom 18.11. bis 24.11. Weihnachtsstern im 17 cm-Topf pro Pflanze 14.90 vom 18.11. bis 24.11. Mini-Cymbidium pro Stück 6.90 vom 18.11. bis 24.11. Phalaenopsis pro Topf 12.90 statt 28.80 vom 18.11. bis 24.11. Rosen-Amaryllisstrauss pro Bund 14.90 Charcuterie vom 18.11. bis 24.11. Lyoner Das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung Schale, per 100 g 1.75 statt 2.20 vom 18.11. bis 31.12. Rollschinkli geräuchert, Schulter aus der Zentralschweiz per kg 16.50 statt 25.– Solange Vorrat I50%I Salami Milano Beretta aus Italien, im Duopack 240 g 6.50 statt 13.– vom 18.11. bis 24.11. Saucisson aus der Zentralschweiz per 100 g 1.50 statt 2.10 Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf: vom 18.11. bis 24.11. Dorschfilets Wildfang, aus Island per 100 g 2.80 statt 3.60 Fleisch vom 18.11. bis 24.11. Hackbraten Schweizer Fleisch im Netz oder in der Backschale per 100 g 1.30 statt 1.60 vom 18.11. bis 24.11. Kalbskoteletts Schweizer Fleisch per 100 g 3.95 statt 5.10 vom 18.11. bis 24.11. Schweinsstotzen Braten aus der Zentralschweiz per 100 g 2.30 statt 2.95

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vom 18.11. bis 24.11. Schweinsstotzenfilet Schweizer Fleisch per 100 g 2.95 statt 3.90 Frisch und fertig Solange Vorrat Tempé Flammkuchen im Duo-Pack 20% günstiger 2 x 375 g 10.40 statt 13.– Früchte vom 18.11. bis 24.11. Avocados “Reif”, aus Chile Mangos “Reif”, aus Brasilien Papayas “Reif”, aus Brasilien per kg 8.– statt 9.80 vom 18.11. bis 24.11. Birnen Packham aus der Schweiz per kg 2.80 statt 3.50 Geflügel vom 18.11. bis 24.11. Poulet nature aus der Schweiz per kg 7.80 statt 9.80 gewürzt, per kg 8.40 statt 10.50 gewürzt im Bratbeutel, per kg 8.60 statt 10.80 1/2 Poulet gewürzt in Backschale, per kg 9.– statt 11.90 vom 18.11. bis 24.11. Pouletschnitzel aus Ungarn per 100 g 1.80 statt 2.25 Gemüse Gültig vom 18.11. bis 24.11. Zucchetti Spanien/Italien per kg 2.90 vom 18.11. bis 24.11. Bio-Cherrytomaten aus Spanien Schale à 250 g 1.90 statt 2.90 vom 18.11. bis 24.11. Tomaten aus Marokko per kg 2.40 Käse Solange Vorrat Camembert Suisse à la crème 300 g 5.30 statt 6.60 Milchprodukte Gültig vom 18.11. bis 24.11. Alle Saisonjogurts 180 g Solange Vorrat Margarine Sanissa au beurre im Duo-Pack 2 x 500 g/1 kg 5.80 statt 7.20 vom 18.11. bis 24.11. Alle Sojaline Soyog 150 g –.15 günstiger Beispiel: Mango 150 g –.60 statt –.75 (Classic -.50 statt -.65)

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vom 18.11. bis 24.11. Bio Sojamilch Nature und Sojamilch Kalzium 1 Liter 1.45 statt 1.85 CH

Notizen

vom 18.11. bis 24.11. Kaffeerahm Portionen 20 x 12 g 1.– statt 1.30 vom 18.11. bis 24.11. Sojaline Crèmen Chocolat und Vanille 125 g –.55 statt –.70 vom 18.11. bis 24.11. Sojaline Drink Berry und Mango 250 ml 1.60 statt 2.– Würzen/Zubereiten Gültig vom 18.11. bis 24.11. CH Gesamtes Knorr Sortiment 20% günstiger Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Produktevorführung Migros Länderpark vom 20.11. bis 22.11. I25%I Auf alle Delizio-Kaffeemaschinen CH = nationale Aktion

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Zoé Revital Thermo Peeling Wärmendes Peeling mit Q10 verhilft zu einem ebenmässigen und frischen Hautbild. 125 ml 10.– statt 12.50

Zoé Moist Protect O2 Energy Nachtcreme Erhöht den Sauerstoffgehalt in den Hautzellen, strafft und kräftigt. 50 ml 14.80 statt 18.50

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Zoé Effect Augenkonturen Creme Polypeptide regen die Collagensynthese und Zellerneuerung an. 15 ml 18.30 statt 22.90

Zoé Ultra Sensitive Feuchtigkeitsfluid Stärkt das Schutzsystem der Haut und stellt das natürliche Gleichgewicht wieder her. 50 ml 10.– statt 12.50


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NEWS | 57

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Die beliebten, feinen grünen Bohnen und die roten Kidneybohnen gibt es jetzt auch in der kleinen Dose zu kaufen. Die Menge ist ideal für Kleinhaushalte.

Grüne Bohnen fein, 225 g,

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Bald ist Santiclaus Santiclaus kommt bald. Weihnachten auch. Wobei: Weihnachten ist seit Oktober. Zumindest in den Regalen vieler Geschäfte. Bei uns auf der Redaktion seit August. Tannen, Kerzen und Kugeln bei 30 Grad im Schatten. Und jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, hüpft schon der Osterhase vorbei. Das erinnert mich an den Satiriker Gerhard Polt: «Ja also, nein, jetz hör doch mal zu, net, wenn ichs dir scho sag, das ist, es handelt sich hier nicht um ein Nikolausi, sondern um ein Osterhasi.» Mir ist aber weder nach Nikolausi noch nach Christkind, geschweige denn nach Osterhasi. Mir ist nach November, Nebel und Wind. Und wenn es schon himmlisch sein soll, dann wünsche ich mir eine überirdische Blutwurst von Madame Nicoulin in Rocourt. Aber keine Angst, ich will Sie nicht noch mehr mit Blut und Wurst (MM 43) erschrecken. Da gibt es doch noch anderes. Genau: Gedichte und Lieder aus dem Hinterland, schräge Geschichten und Seelenprotokolle – und Rezepte. Also doch was mit Essen? Na ja. Steff Signer heisst der Schreibtäter, sein Buch «Highmatt». Ideal zu Santiclaus. www.steffsigner.ch


Hier gehen Sie an Bord!

11 Tage inknl.Bord a Vollpension a b F r. spaket inkl. Ausflug

2009: Auf den Flüssen der Zaren

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MS Nikolay Bauman – von Moskau nach St. Petersburg hungsrabatt Super-Frühbuc 75.– p.P. r. 1 bis 3 0.11.0 8 – F

Reisedaten 2009 Moskau–St. Petersburg 29.05.–08.06. 18.06.–28.06. (Weisse Nächte) 08.07.–18.07. (Weisse Nächte) 28.07.–07.08. 17.08.–27.08. St. Petersburg–Moskau 28.06.–08.07. (Weisse Nächte) 18.07.–28.07. 07.08.–17.08. 27.08.–06.09. Preise pro Person

Ihr Flussschiff auf den Flüssen der Zaren – MS Nikolay Bauman***

Mittelthurgau Reisebegleitung von A–Z ■ St. Petersburg – das «Venedig des Nordens» ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Zürich–Moskau. Flug von Zürich nach Moskau. Transfer und Einschiffung. 2. Tag: Moskau. Moskau bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Auf einer Stadtrundfahrt (*) erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der Basilius-Kathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. Der Besuch des Kreml, der Machtmetropole Russlands, gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 3. Tag: Moskau. Die Metro in Moskau ist nicht nur Verkehrsmittel, sondern auch eine atemberaubende Sehenswürdigkeit. Sie tauchen in diese andere Welt ab (*). Mittags Weiterfahrt auf der Wolga in Richtung Uglitsch. 4. Tag: Uglitsch. Die Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» (*) und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. Abends Weiterfahrt in Richtung Jaroslawl über den gewaltigen Rybinsker Stausee. 5. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört. Auf einer Stadtrundfahrt (*) durch

FLUSS

■ ■

11 Ausflüge inbegriffen Weltkulturgüter Ermitage, Peterhof, Kishi

die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Erlöserkloster, die Prophet-Elias-Kirche. 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug (*) zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Ihr Schiff passiert den Weissen See in Richtung Kishi. 7. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 8. Tag: Mandrogi. Entspannen Sie sich und geniessen Sie die Fahrt durch die herrlichen Gewässer und Flusslandschaften. Am «Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest. Rundgang (*). Weiterfahrt auf Europas grösstem See, dem Ladogasee inmitten der herrlichen Seenlandschaft von Karelien an der Grenze zu Finnland, in Richtung St. Petersburg. 9. Tag: St. Petersburg. Auf der 74 km langen Newa gelangen Sie nach St. Petersburg. Heute werden Sie eine der schönsten Städte der

Welt entdecken, das «Venedig des Nordens». Die Stadt liegt im Mündungsdelta der Newa im Finnischen Meerbusen auf rund 100 Inseln. Pastellfarbene Paläste spiegeln sich im glänzenden Wasser der Newa. Lassen Sie sich während der Stadtrundfahrt bezaubern (*). 10. Tag: St. Petersburg. Vormittags steht der Besuch des weltberühmten Eremitage-Museums, eines der grössten der Welt, auf dem Programm (*). Die Umgebung von St. Petersburg und damit die prachtvollen Sommerpaläste der russischen Zaren stehen heute Nachmittag auf Ihrem Ausflugsprogramm. Die älteste und bedeutendste Sommerresidenz der Zaren ist der prachtvolle Peterhof (*) mit prunkvollen Räumen und herrlichen Gärten. 11. Tag: St. Petersburg–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich-Kloten. Individuelle Heimreise.

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Ihr Flussschiff

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Moskau

Jaroslawl Uglitsch

(*) Ausflüge inbegriffen

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Hinflug mit Swiss nach Moskau und Rückflug mit Swiss oder renommierter Westairline (zB. Lufthansa/Austrian Airlines) ab St. Petersburg nach Zürich resp. v.v. Flughafentaxen ca. Fr. 160.– inbegriffen Visagebühr Fr. 165.– inbegriffen Transfers in Moskau und St. Petersburg Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Vorträge über Land und Leute Deutschsprechende Bordreiseleitung 11 Ausflüge, die mit (*) gekennzeichneten Ausflüge sind bereits im Ausflugspaket inbegriffen

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung von A–Z

Nicht inbegriffen

Gleiches Programm in umgekehrter Reihenfolge.

Die «MS Nikolay Bauman***» ist ein gemütliches persönliches Flussschiff mit einer langjährigen deutschen Kreuzfahrtdirektorin an Bord, die für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Herzliche Gastfreundschaft mit einer erfahrenen und kompetenten Crew. Jede Kabine ist mit einer Nasszelle ausgestattet, die über WC und einer Kombination aus Waschbecken/Dusche verfügt. Klimaanlage, Stromspannung 220 V. Ausreichend Schrankplatz, genügend Ablageflächen sowie ein Kühlschrank sind vorhanden. Das Schiff verfügt über Sonnendeck, 2 Restaurants (1 Tischsitzung), Coiffeur, Wäscheservice, Sauna, Musiksalon, Bier-Bar, Panoramabar, Souveniershop, Bordarzt. Bordsprache: Deutsch und Russisch. Willkommen an Bord!

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Unsere Leistungen

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2-Bett-Kabine Unterdeck 3295.– 2-Bett-Kabine Hauptdeck 3495.– 2-Bett-Kabine Mitteldeck 3695.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 3995.– 2-Bett-Kabine Minisuite, Mitteldeck 4895.– Einzelkabine Oberdeck 4895.– Super-Frühbuchungsrabatt – 175.–

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Für diese Reise benötigen Schweizer Gäste einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum. Das Visum holen wir gerne für Sie ein.

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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WASCHMITTEL | 61

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Winterblues ade! Dank der Elan-Vollwaschmittel duftet es auch im November nach frischen Blumen — und kuschelweiche Wäsche sorgt für ein Wohlgefühl.

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wechslung für gute Laune sorgt, gibts die Elan-Vollwaschmittel in vier Duftvarianten: Jardin Fraîcheur mit der sanften Frühlingsfrische, Jardin Soleil mit einer sommerlich-warmen Note, das

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Traumreise in die faszinierende Welt aus 1001 Nacht. Die Königsstädte – Juwele arabischer Städtekultur. Der grosse Süden – Oasen am Rande der Sahara.

1. Tag Schweiz – Montpellier Fahrt über Genf und durch das Rhônetal nach Südfrankreich. 2. Tag Montpellier – Barcelona – Einschiffung Weiterreise nach Barcelona und Einschiffung auf ein modernes Fährschiff, das Sie auf den afrikanischen Kontinent bringt. 3. Tag Tanger – Rabat Im Verlaufe des Nachmittags erreichen Sie Tanger. Nach der Ausschiffung fahren Sie entlang der Atlantikküste nach Rabat. 4. Tag Rabat – Casablanca – Marrakech Nach der Besichtigung Rabats, der Hauptstadt des Königreichs Marokko, setzen Sie die Reise fort und gelangen nach Casablanca, der wirtschaftlichen Metropole Marokkos. Die grösste Sehenswürdigkeit dieser modernen Grossstadt ist die gewaltige Hassan II. Moschee. Am Nachmittag fahren Sie dann über Settat nach Marrakech. 5. Tag Marrakech Dieser Tag gehört ganz der Stadt Marrakech, der «Perle des Südens». Typischer als hier kann man Marokko nicht erleben. Fast ununterbrochen findet ein Markttreiben statt und in keiner anderen Stadt geht es so malerisch und faszinierend zu. 6. Tag Marrakech – Quarzazate Die Reise führt durch eine landschaftlich äusserst schöne Region und Sie überqueren den Hohen Atlas. Von hier oben bieten sich wunderschöne Ausblicke über weite Teile Marokkos. 7. Tag Quarzazate – Tinghier – Erfoud Auf der Strasse der Kasbahs, den von Berbern erbauten Oasensiedlungen, fahren Sie durch das Dadès-Tal. Diese Gegend zählt zu den reizvollsten Landschaften Marokkos. Am Abend erreichen Sie Erfoud, das weitherum bekannt ist wegen seines berühmten Dattelfestes. 8. Tag Erfoud – Errachidia – Midelt – Fes Sie fahren vorbei an Errachidia ins Tal des Oued Ziz. Immer wieder bieten sich prächtige Einblicke in das Tal mit den rotbraunen Ksour aus Stampflehmhäusern und den grünen Oasengärten, die sich bis an die senkrecht abfallenden, felsigen Talwände ausdehnen. Nun überqueren Sie erneut den Hohen Altas und erreichen am Abend Fes. 9. Tag Fes Der Almoraviden-Herrscher Youssef Ben Tachfine sorgte dafür, dass Fes zur religiösen Hauptstadt aufstieg. Diese Epoche scheint noch heute allgegenwärtig zu sein, denn die historischen Bauten der Stadt haben von der Schönheit früherer Jahre nichts verloren. 10. Tag Fes – Meknes – Tanger – Einschiffung Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Meknes. Am Nachmittag fahren Sie nach Tanger, wo Sie Ihre Kabinen auf Ihrem Fährschiff beziehen. 11. Tag Auf See Wieder ein ganzer Tag für die Erholung und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage nochmals «Revue passieren» zu lassen. 12. Tag Barcelona – Orange Nach der Ausschiffung und einer kurzen Stadtrundfahrt in Barcelona fahren Sie Richtung Norden und erreichen am Abend das Rhônetal. 13. Tag Orange – Schweiz Heimreise über Lyon und Genf in die Schweiz.

Reisedaten 2009 07. – 19. März

Fr. 1’695.–

14. – 26. März

Fr. 1’745.–

21. März – 02. April

Fr. 1’795.–

10. – 22. Oktober

Fr. 1’745.–

Abfahrtsorte Zürich, Luzern, Aarau, Olten, Basel, Bern

Das ist alles dabei... ✘

13-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

2 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel in Frankreich in Zimmern mit Bad oder Dusche/ WC, inklusive Halbpension

Schiffspassage Barcelona – Tanger – Barcelona mit modernem Fährschiff, inklusive 3 x Frühstück und 2 x Mittag- und Nachtessen

3 Übernachtungen an Bord in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC

7 Übernachtungen in Viersternehotels in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC während der Rundreise in Marokko, inklusive Halbpension

Deutschsprachige Reiseleitung während dem gesamten Aufenthalt in Marokko

Die meisten Eintritte und Trinkgelder in Marokko

Zusätzliche örtliche Reiseleiter in den Königsstädten

Nicht inbegriffen:

✘ ✘ ✘

Annullationsschutz Fr. 36.– Einzelzimmerzuschlag (nur Hotels) Fr. 380.– Aussenkabine Fr. 125.–

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt in Marokko hinaus gültig sein muss.

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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Sauber und ordentlich — so mögen es die Nager. Deshalb ist die Qualität der Einstreuartikel von Happy Pet noch mal verbessert worden.

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amster, Kaninchen und Meerschweinchen – die niedlichen Nager gehören hierzulande zu den beliebtesten Haustieren. Damit sie auch ein gesundes Dasein führen können, müssen sie artgerecht gehalten werden. Dazu gehören eine regelmässige Käfigreinigung und das Auswechseln der Einstreu. Bei Hamstern, die gerne wühlen, sollte

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70 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Die Wölfin steht auf Fisch

«Dickerchen» nennt die Tessiner Sängerin La Lupa die Dorade, die «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius für sie zubereitet. «Passt doch, die liegt so prall und rundlich auf dem Teller», sagt sie und lacht schallend.

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em La Lupa die Tür ihrer geräumigen Jugendstilwohnung im Zürcher Kreis 6 öffnet, der betritt ein Gemälde: im Vordergrund eine üppige Frau, barfuss, in einem wallenden, safrangelben Gewand, flammendrote Haare über blitzend blauen Augen, ein breites Lachen und einladend geöffnete Arme. An der Wand dahinter ein alter Flipperkasten, voll behängt mit bunten Hüten, am Boden knallig bestickte Stiefel und grünorange Schuhe. Die Sängerin und Schauspielerin La Lupa, die kein einziges schwarzes Kleidungsstück besitzt, lacht und meint: «Ich weiss, ich schockiere mit meinen Kleidern und meinen Hüten, doch das bin ich.» Ehrlich ist sie – und neugierig. Sie lässt Andrea Pistorius, die Köchin der «Saisonküche», kaum aus den Augen. Kommt der Fisch aus dem Ofen, schaut sie genau hin, wie die Dorade zerlegt wird. «Das ist nicht schwierig», erklärt Andrea Pistorius, «die Haut abziehen und das Fischfleisch in der Mitte bis auf die Gräten ein-

schneiden, dann die Hälften aufklappen – ecco!» La Lupa ist nicht überzeugt. «Ich kaufe nur Fischfilets, das ist noch einfacher.»

Wie aus Maryli Maura La Lupa wurde Die Sängerin liebt eine ehrliche Küche: Risotto, Teigwaren, frisches Gemüse und feinen Käse, basta. Fleisch kommt selten auf den Tisch, Fisch ab und zu, Süsses hingegen nie, weil La Lupa Kuchen, Torten und Pralinés sonst nicht widerstehen kann. Maryli Maura Marconi, wie sie einst mit bürgerlichem Namen hiess, stammt aus dem Onsernonetal, einem armen Tessiner Tal, aus dem die Männer einst auswandern mussten, um Geld zu verdienen. «Auch die Frauen in meiner Familie waren den Sommer über allein», erinnert sie sich. Das prägt, Mauerblümchen überleben da nicht. La Lupa, die Wölfin, wie die Kinder des Dorfs sie nannten, verliess 20-jährig das Tal, um in Zürich ihr Glück zu suchen – als Sekretärin auf einer Bank. Und

sie fand es! Seither steht in ihrem Pass Maryli Maura Herz-Marconi – welch passender Name für diese grosszügige Frau. Im Moment aber rutscht sie auf dem Stuhl hin und her wie ein kleines Mädchen, schnuppert neugierig am Gemüse und wartet ungeduldig, bis sich die Köchin zu ihr setzt. Gabel zum Mund führen, Augen schliessen, schmecken. «Ach, wie wunderbar!», rühmt sie die Dorade, um gleich anzufügen: «Ich werde allerdings noch mehr indisches Gewürz dazugeben. Ich mag starke Düfte.» Gesungen habe sie schon als Kind, erzählt sie, «und als ich frisch verliebt war, habe ich den ganzen Tag geträllert und gejauchzt, bis meine Freunde meinten, ich solle öffentlich auftreten.» 1981 war es dann so weit, ihr erstes Soloprogramm «La Lupa con malizia e passione» mit dem Musiker Fortunat Frölich wurde uraufgeführt, mit Erfolg. Und seither singt La Lupa, in Zürich und LESEN SIE WEITER AUF SEITE 72


à la carte

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Kochen mit der Saisonküche > LA LUPA

La Lupas bunte Welt Alles passt, sogar in der Küche: Das Kleid zu Kasten und Zitrone, das Haar zu den Peperoncini. Auch beim Einstechen der Doraden achtet La Lupa auf Stil. Ihre Hutsammlung ist legendär, so um die 160 Exemplare werden es sein, die auf Schränken und an Wänden auf ihren nächsten Auftritt warten. Jedesmal wenn La Lupa in Venedig ist, nimmt sie ein Glas nach Hause. Nicht einfach so zum Bewundern. Nein, die Gläser stehen tagtäglich im Einsatz.


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«Wird Fisch eingestochen, nimmt er die Aromen besser an.» Steckborn TG, in Kairo, Amsterdam und Paris. Sie lacht. «Kairo und Paris stimmen schon», sagt sie korrigierend, «doch solche Engagements sind Einzelfälle: schön, wie überraschende Weihnachtsgeschenke.» La Lupa organisiert als Produzentin, Veranstalterin und Künstlerin in Personalunion ihre Programme selber. Zwei Jahre dauert es, bis sie ein Thema recherchiert und einstudiert hat. «Auf die Lieder zu meinem momentanen Programm ‹Glockengeläut› bin ich in Venedig und Rom gestossen», erzählt sie. Sie singe italienisch, rezitiere Gedichte auf Deutsch, und das Publikum verstehe sie immer, denn Musik und Sprachrhythmus allein übermittelten Gefühle und Gedanken. Dann mietet sie einen Monat lang das Theater Stock in Zürich. «Ein finanzielles Risiko,

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Schnell und einfach zu Dorade und Gemüse

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A Gemeinsam kochen und essen ist eine der grossen Lebensfreuden von La Lupa, die sie mit Andrea Pistorius (links) teilt. Am liebsten bereitet sie für ihre Freunde Risotto zu, mit Sherry, Kürbis, Zitrone oder Kräutern. B Feine, pralle Doraden und frisches Gemüse, das ist La Lupas Küche. Sie mag keine Konserven — nicht mal in der Musik. Statt eine CD zu hören, geht sie lieber in die Zürcher Tonhalle an ein Konzert. C Während sie den Fisch innen und aussen unter fliessendem Wasser abspült und dann trocken tupft, bewundert sie das schillernde Kleid der Dorade, die sie liebevoll «Cicciott», Dickerchen, nennt. D Der Boden der Gratinform ist mit dem geschmorten Gemüse bedeckt, darauf legt La Lupa den gewürzten, mit Zitronensaft eingeriebenen Fisch. E Die Doraden liegen auf dem Gemüsebett und werden nun mit dem restlichen Gemüse bedeckt, damit sie im Ofen schön saftig bleiben. F Pfeffer, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Anis und Chili: Das alles ist im Gewürz «Curry Indien» bereits enthalten.

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das mir schlaflose Nächte beschert», erklärt sie – und kann es doch nicht lassen. Zu schön ist es, wenn beim Singen der ganze Körper vor Freude vibriert, wenn das Publikum atemlos dasitzt und kein Laut zu hören ist – ausser diese raumfüllende Stimme.

Kehrtwende zu Fisch und Peperoncini Und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, die Frage an Pistorius: «Sag mal, wieso haben wir den rohen Fisch eingestochen?» Etwas verblüfft über den Themenwechsel entgegnet die Köchin: «Damit Zitronensaft und Sauce besser ins Fleisch eindringen können». Aha. Voller Konzentration isst La Lupa weiter und kommentiert: «Die Peperoncini sind gar nicht so scharf. Ich kaufe sie nie, weil ich unsicher bin, wie ausgeprägt die Schärfe ist.» Auch darauf hat Andrea Pistorius eine Antwort: «Wenn du sie milder willst, entfernst du Kerne und Häutchen, und schon sind sie gezähmt.» Gezähmt? Etwas, das La Lupa nicht kennt. Voller Tatendrang stürzte sie sich 2004 in ein neues Abenteuer: die Schauspielerei. Nicht versteckt in einem Ensemble, nein, sie steht allein auf der Bühne, hält das Publikum dank Stimme und Ausdruckskraft. Im Moment probt La Lupa für das Einfrau-Theaterstück «Das Kind». Mit «Suonate Campane» tourt sie durchs Land und recherchiert für ihr nächstes Soloprogramm. «Eine intensive Zeit», seufzt sie, lächelt dabei aber selig. «Soll ich das restliche Fischfilet in den Kühlschrank stellen?», fragt Pistorius. «Nein, nein, das esse ich gleich, schöne Dinge soll man sofort geniessen!» Text Ruth Gassmann Bilder Hans Schürmann

Mehr Infos zu La Lupa unter www.la-lupa.ch

Mehr Rezepte: www.saison.ch

Dorade aus 1001 Nacht Für 4 Personen Zutaten 1 Bio-Zitrone 2 grosse oder 4 kleine Doraden, küchenfertig Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 TL Currymischung, z. B. Curry Indien von Le Connaisseur 1 gelbe Peperoni 1—2 Peperoncini 4 Knoblauchzehen 3 kleinere Zwiebeln 2 EL Olivenöl 800 g geschälte Tomaten aus der Dose 1 Bund Koriander 60 g Mandelstifte

Zubereitung 1) Von der Zitrone Zesten abziehen und Saft auspressen. Doraden waschen und trocken tupfen. Rundum die Haut mit einem Messer leicht einstechen. Mit Salz, Pfeffer, wenig Zitronensaft und ¹/³ der Currymischung einreiben. Peperoni und Peperoncini entkernen und in Streifen schneiden. Knoblauch hacken, Zwiebeln in Scheiben schneiden. Knoblauch und Zwiebeln im Olivenöl dünsten. Peperoni, Peperoncini, restliches Curry und die Hälfte der Zitronenzesten dazugeben. Die geschälten Tomaten unterheben und 5 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte des Korianders grob hacken und zusammen mit ²/³ der Mandeln unterheben.

2) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Einen Teil der Sauce in einen Bräter geben, Fische darauf legen und mit der restlichen Sauce bedecken. Restliche Mandeln darüberstreuen. Mit Alufolie zudecken. In der Ofenmitte während 30 Minuten garen. Folie entfernen und weitere 10 Minuten braten. Restlichen Koriander hacken. Fische aus dem Ofen nehmen und mit Koriander und Zitronenzesten bestreut servieren. Dazu passt Couscous oder Reis. Tipp Wer keinen Koriander mag, ersetzt diesen durch glattblättrige Petersilie.


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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

KOCHTIPPS | 75

TIPPS DER WOCHE

Vacherin Mont-d’Or

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Dieser Weichkäse aus Kuhmilch stammt aus der Gegend des Lac de Joux im Waadtländer Jura. > Kleiner Kuhhirt: Das Wort Vacherin soll vom lateinischen vaccarinus (kleiner Kuhhirt) abstammen. Dieser unterstützt den Hirten (vaccarius) beim Melken und Pflegen der Kühe (ital. vacche). Mont-d’Or stammt vom gleichnamigen Berg im Jura. > Thermisierte Milch: Um den strengen Anforderungen der Lebensmittelkontrolle zu entsprechen, wird der Vacherin Mont-d’Or heute aus thermisierter Milch hergestellt und mit Kulturen von Milchsäurebakterien angesetzt. Unter Thermisierung (Erhitzung) versteht man ein schonendes Verfahren, dank dem die natürlichen Qualitäten der Rohmilch erhalten bleiben, wodurch aber die

bakteriologischen Bedingungen wesentlich verbessert werden. > Käse in der Spanschachtel: Typisch für diesen Käse sind der Reif aus Tannenrinde und die Spanschachtel, in der er rund vier Wochen reift. Sein Aroma ist süsslich-mild, geprägt von der Tannenrinde. > Schimmel und Flaum: Eine Schimmelbildung auf der Tannen-

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

rinde ist ein natürliches Phänomen und hat keinen Einfluss auf den Geschmack, ebenso ein weisser Flaum auf der Käseoberfläche. Beides ist nicht gesundheitsschädlich. > Eine Art Fondue: Den Vacherin Mont-d’Or in der Spanschachtel (für 2 Personen samt Schachtel 450 g, für 4 Personen etwa 800 g) einige Stunden Raumtemperatur annehmen lassen. Deckel und Klarsichtfolie entfernen. Samt Schachtel auf Alufolie setzen (falls Käse ausläuft), etwas Weisswein auf die mit einer Gabel eingestochene Oberfläche giessen. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad backen. Direkt in der Spanschachtel mit einem Löffel servieren. Reichen Sie dazu kleine, in der Schale gekochte Kartoffeln und gleiche Beilagen wie zum Raclette.

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

ihre region

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MIGROS LUZERN

Gemeinsames Training, aber im Show-Doppel mit Boris Becker und Henri Leconte stehen sich Lars Weibel (links) und Marco Rima (rechts) gegenüber.

Exklusiv: Promi-Match

Am 14. Dezember spielen die Tennis-Stars Boris Becker und Henri Leconte gegen Marco Rima und Lars Weibel.

Z

um ersten Mal schlägt ExTennisprofi Boris Becker in der Zentralschweiz auf. Die Advent-Sport-Gala in der Waldmannhalle in Baar ist ein vorweihnächtlicher Anlass der besonderen Art. Boris Becker und Henri Leconte bestreiten einen Tennis-Showmatch der Extraklasse. Der Match der beiden Tennislegenden wird umrahmt von einem vielfältigen Showprogramm mit Gesang, Saxophonspiel und Turnkunst mit Weltmeister Donghua Li. Ein weiterer Höhepunkt der Sportgala ist das Tennis-Doppel: Boris Becker tritt zusammen mit dem Kabarettisten Marco Rima gegen Henri Leconte und EVZ-

Torhüter Lars Weibel an. Ein Spiel, das definitiv die Lachmuskeln der Zuschauerinnen und Zuschauer strapazieren wird. Für

das leibliche Wohl sorgt der Partyservice der Migros Luzern. Die Migros unterstützt die AdventSport-Gala als Cateringpartner

und bietet den Gästen eine grosse Auswahl an kalten und warmen Köstlichkeiten an.

Corinne Baschung

Was an der Advent-Sport-Gala so alles läuft Programm 17 Uhr: Türöffnung, Verpflegung im Foyer und Vorprogramm in der Halle. 19 Uhr: Programmbeginn (Einzel- und Doppelmatch) 22 Uhr: Ende der Veranstaltung Die Migros Luzern engagiert sich als Sponsorin bei der Advent-Sport-Gala. Die Leser des Migros-Magazins können davon profitieren und 2 x 2 Tribünentickets gewinnen. Einfach den Talon ausfüllen und einsenden an: Genossenschaft Migros Luzern, Redaktion MigrosMagazin, Postfach, 6031 Ebikon

Tickets unter www.ticketcorner.ch erhältlich. Informationen zum Event unter www.swiss-sport-events.ch Vorname / Name: Adresse: PLZ / Ort: Einsendeschluss: 28. November Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


80 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Kleine Kunstwerke

Frische Traiteur-Produkte werden direkt in der Betriebszentrale Dierikon der Migros Luzern hergestellt — und das alles in Handarbeit.

D

urch eine ausgeklügelte Hygieneschleuse gelangt man in die Bereiche, wo die Migros Luzern ihre Frischfleischprodukte verarbeitet. Vier Räume bilden das Reich der Traiteur-Köstlichkeiten. Es ist konstant auf elf Grad gehalten. Hier stellt die Migros Luzern verschiedene Sorten der frischen Canapés her. Täglich werden die beliebten Delikatessen an die Migros-Gastronomie, an Gourmessa und an die Take-aways geliefert. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. «Die Vorgaben für die Canapés erhalten wir von der Migros-Gastronomie. Diese orientiert sich natürlich an den Wünschen und Vorstellungen der Kunden», erläutert Fredy Gilgien, Leiter Produktion Fleisch bei der Migros Luzern. «Wir sind für die Produktion und den Einkauf der Rohmaterialien zuständig und garantieren so für die Frische und die Qualität unserer Produkte.» Diese sieht und riecht man an allen Ecken, sodass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Abwechslungsreiche Handarbeit Neben den Canapés gehören auch die frischen Salate in den Schalen, die Pains Surprises mit verschiedenen Füllungen und neu auch die Hot-Sandwiches für die Migros-Take-aways zum TraiteurAngebot der Migros Luzern. Beim Herstellen der Produkte wird besonders auf eine gesunde und bewusste Ernährung geachtet. Dabei ist die Migros Luzern bestrebt, aktuelle Ernährungstrends aufzunehmen und umzusetzen. Mit Ausnahme der Verpackung werden alle Produkte in Handarbeit hergestellt. Gilgien weiss, dass es für die Arbeit als Traiteur besondere Fähigkeiten braucht: «Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wahre Künstler.

Bei der Migros Luzern werden alle Traiteur-Produkte in Handarbeit hergestellt.

Es braucht viel Fingerspitzengefühl, damit die Produkte so schön aussehen.» Die Genauigkeit, mit der die Mitarbeitenden etwa die Lachs-Canapés mit Meerrettich verzieren, zeigt, dass das TraiteurHandwerk sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich ist. Das Angebot ist umfangreich. Jedes Produkt ist ein Einzelstück, das mit viel Geduld und Sorgfalt hergestellt worden ist.

Hygiene wird gross geschrieben Besonderes Augenmerk richtet die Migros Luzern auf die Einhaltung strenger Hygienevorschrifen in allen Räumlichkeiten, in denen

Frischprodukte bearbeitet werden. Durchschnittlich sechs Mitarbeitende sind in der TraiteurAbteilung tätig. Für sie sind diese Vorschriften ebenso eine Selbstverständlichkeit wie das Verwenden von hochwertigen Zutaten.

Täglich frisch dank Flexibilität Es ist aber auch möglich, dass mehr Personal für die Herstellung der Salate, Sandwiches oder Canapés benötigt wird. «Wenn die Gastronomie eine grosse Bestellung aufgibt, müssen wir sehr flexibel sein, um die gewünschten Mengen zu liefern. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir

Wer kann dieser Vielfalt widerstehen?

um drei Uhr morgens mit der Produktion beginnen müssen», erklärt Fredy Gilgien am Ende unseres Rundgangs. Text und Bild: Florian Meier


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MIGROS LUZERN | 81

Förderung und Verankerung des Breitensports: Das ist das Ziel der Sportarena Allmend (Computergrafik).

Die Migros in der Sportarena Allmend Am 30. November stimmen die Stadtluzerner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Sportarena Allmend ab. Die Migros Luzern hofft auf ein Ja.

D

Was es alles gibt

Als Traiteur wird ein Hersteller, Verkäufer und Lieferant von Fertiggerichten bezeichnet. Die Migros Luzern führt eine eigene Traiteur-Abteilung. Das Traiteur-Angebot der Migros Luzern umfasst Folgendes: Canapés: 14–16 Sorten, je nach Saison Frische Salate in Schalen: 9 Sorten Pain Surprise: 8 Sorten Verschiedene Sorten an HotSandwiches für verschiedene Take-aways der Migros Luzern

urch das Kulturprozent engagiert sich die Migros Luzern seit vielen Jahren nicht nur bei kulturellen Projekten, sondern auch im Breitensport und bei der Nachwuchsförderung in der Zentralschweiz. So unterstützt sie unter anderem das Team Innerschweiz, bei dem die grössten Fussballtalente der Region gefördert und an den Profibetrieb herangeführt werden. Damit der regionale Sportnachwuchs und die zahlreichen Sportvereine über ideale Traniningsmöglichkeiten verfügen, ist eine optimale und moderne Infrastruktur in der Region Zentralschweiz unerlässlich. Das Projekt der Sportarena Allmend bietet deshalb eine sehr gute Möglichkeit, den Breitensport noch stärker in der Bevölke-

rung zu verankern und ihn mit einer zeitgemässen Infrastruktur zu fördern. Deshalb plant die Migros Luzern einen modernen Fitnesspark, der direkt im Gebäude des geplanten Hallenbades integriert sein wird. Dieser kommt der breiten Bevölkerungsschicht ebenso zugute wie den Sportlern der umliegenden Vereine. Damit wird er seinen Beitrag zur überregionalen Ausstrahlung der Sportstätte Allmend leisten. Neben dem Kraft- und Herzkreislaufbereich verfügt der Fitnesspark auch über eine Saunaund Wellnessanlage. Abklärungen von möglichen Synergien mit dem Hallenbad im Bereich der gemeinsamen Nutzung von Wasserflächen oder der Bewirtschaftung von technischen Anlagen laufen. Ziel ist es auch, mit poten-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

ziellen Partnern im medizinischen Bereich zusammenzuarbeiten. Ausserdem ist eine MigrosFiliale im Stadionkomplex geplant. Die neue Filiale erhöht das Angebot der Migros Luzern im Stadtgebiet und wird ein umfassendes, frisches Sortiment für den täglichen Bedarf führen. Mit diesen beiden Projekten ist die Migros Luzern Mieterin von 5000 Quadratmetern zu marktüblichen Bedingungen. Die Investitionssumme beläuft sich auf etwa 20 Millionen Franken. Die Migros Luzern glaubt an das Projekt Sportarena Allmend und freut sich bei einem Ja am Abstimmungstag auf die neue Migros-Filiale und den modernen Fitnesspark.

Corinne Baschung


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MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Sprachen lernen — der Schlüssel zur Integration Viele Ausländer besuchen einen Deutschkurs in der Klubschule Migros, um sich in der Schweiz heimischer zu fühlen.

E

in Blick ins Schulzimmer der Klasse von Margrit Vögeli, Sprachkursleiterin, zeigt, dass hier Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen versammelt sind. Der Wunsch, sich möglichst schnell in der Schweiz zu integrieren, verbindet die Teilnehmenden der Kurse «Deutsch als Fremdsprache». «Am Anfang konnte ich meine Gefühle nicht mitteilen, weil ich die Worte dafür nicht kannte», erzählt Hara Giannarou aus Griechenland. Sie lebt seit acht Monaten in der Schweiz und besucht morgens den Deutsch-Intensivkurs der Klubschule Migros. Ihr Klassenkamerad Nissim Ben-Aharon aus Israel ergänzt: «Zu Beginn war es sehr schwierig. Ich konnte dem Coiffeur nicht mal mitteilen, wie er meine Haare schneiden soll. Dank dem Sprachkurs erhoffe ich mir auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.» Sowohl Giannarou als auch Ben-Aharon sind der Liebe wegen in die Schweiz gezogen.

Lernen in angenehmer Umgebung Es herrscht eine sehr angenehme, fast schon familiäre Stimmung im Klassenzimmer. Mit grossem Engagement stellen sich die Kursteilnehmenden der sprachlichen Herausforderung. Dazu Margrit Vögeli: «Es ist beeindruckend zu sehen, wie gross die Fortschritte bereits nach wenigen Monaten sind.» Am Ende dieses Kurses besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine international

NEWS

Höhere Löhne Auf den 1. Januar 2009 erhöht die Migros Luzern die Lohnsumme um drei Prozent. Die Lohnanpassungen erfolgen individuell nach den Kriterien von Funktion und Leistung sowie aufgrund struktureller Bedürfnisse. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit und die guten Unternehmensergebnisse im laufenden Jahr schenkt die Migros Luzern zusätzlich all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Sonderprämie in der Höhe von 500 Franken in Form einer Migros-Geschenkkarte. Diese Sonderprämie entspricht einem Prozent der Lohnsumme. Der Bruttomindestlohn wird auf 3700 Franken pro Monat (x 13) erhöht.

Erfolgsprämie

Margrit Vögeli (ganz rechts) und ihre Multi-Kulti-Klasse.

anerkannte Zertifikatsprüfung abzulegen, die das entsprechende Sprachniveau bescheinigt. Genesio Colatrella unterrichtet die Anfänger im Deutsch-Intensivkurs der Klubschule Luzern. «Besonders am Anfang, wenn die Personen noch kaum ein Wort Deutsch sprechen, braucht es viel Engagement und Geduld», erklärt Colatrella. Da im Deutschunter-

Für jedes Bedürfnis Die Migros Klubschule Luzern bietet den Kurs «Deutsch als Fremdsprache» für Anfänger bis Fortgeschrittene an. Dabei können unterschiedliche Kurse besucht werden. Für das richtige Kursniveau gibt es vorgängig Einstufungstests. Weitere Angebote und Informationen unter www.klubschule.ch.

richt ausser Deutsch eine gemeinsame Sprache fehlt, muss die Lehrperson sämtliche Register ziehen und mit Bildern, Mimik, Gesten und einer reduzierten Sprache erste Lerninhalte vermitteln.

Sozial und unkompliziert Für Hara Giannarou war unter anderem auch der soziale Aspekt ein Grund, die Migros als Sprachschule zu wählen. «Die Atmosphäre ist sehr herzlich, und doch wird einiges gefordert. Das bringt mich im Lernprozess optimal vorwärts.» Schmunzelnd erklärt Nissim Ben-Aharon, warum ihm die deutsche Sprache besonders am Herzen liegt: «Damit ich meine zukünftige Schwiegermutter möglichst gut verstehe und mit ihr reden kann …» Text und Bild: Florian Meier

Bei der Erreichung der Ertragsziele per Ende Jahr werden den Mitarbeitenden im Februar 2009 weitere 500 Franken ausbezahlt. Voraussichtlich wird dieses Ziel im Jahr 2008 erreicht. Damit würde die Investition in die Mitarbeitenden sogar 5 Prozent der Lohnsumme betragen.

Familienzulagen bleiben gleich

Die Genossenschaft Migros Luzern bezahlt auf freiwilliger Basis Kinderzulagen, welche die kantonale monatliche Kinderzulage übertreffen. So werden diese ergänzt und betragen für ein Familieneinkommen bis 4000 Franken monatlich 400 Franken pro Kind, bei einem Familieneinkommen bis 4500 Franken 350 Franken, bei einem Familieneinkommen bis 5000 Franken 300 Franken und bei einem Familieneinkommen bis 5500 Franken 250 Franken pro Kind.


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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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ERZIEHUNG

Verkehrte Welt Mami muss essen, was auf den Tisch kommt: So oder ähnlich kann das Spiel «Rollentausch» ablaufen, zu dem Pro Juventute einlädt. Fotos oder andere Darstellungen dieses Experiments können eingesandt werden und tolle Preise einbringen. Anlass des Wettbewerbs: der Internationale Tag der Rechte des Kindes am 20. November. Pro Juventute möchte daran erinnern, dass Eltern mit ihren Kindern nicht machen dürfen, was sie wollen. Gemäss der Uno könnte die Schweiz Kinderrechten durchaus mehr Beachtung schenken. YH www.projuventute.ch

Neue Frage Werden W We erd erd den die die ie Rechte Rec echt htte der der de Ki Kin inder nder nd e b bei ei u uns ns n s rrespekesp es pe ekKinder tiert? > ja > teilweise > nein

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Frage von letzter Woche Wie erleben Sie männliche Jugendliche? > als kleine Machos > offen für Gleichberechtigung So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

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Rollentausch: Wenn Papi Kind spielt und der Sohn den Vater, lernen sich die beiden besser verstehen.

IN FORM

MULTIMEDIA

Mehr Hirnzellen dank Sport

Probleme kaufen im Internet

Wenn ältere Menschen Sport treiben, vermehren sich neben den Muskelzellen auch die Zellen im Gehirn. Bisher war bekannt, dass körperliche Aktivität das Hirn mit mehr Sauerstoff versorgt und so dessen Leistungsfähigkeit steigert.

Bilder Paul Hardy/Corbis/RDB, Getty Images (2)

ONLINEUMFRAGE

Doch der positive Effekt von Sport geht weiter, wie amerikanische Forscher nachweisen konnten. Bei bejahrten Menschen, die drei Mal wöchentlich Aerobic machten, nahm die Masse der grauen Zellen messbar zu.

SEX & LIEBE

Sexfrust? Von wegen! Halb so schlimm, wenn im Bett nichts läuft. Das findet eine grosse Mehrheit amerikanischer Frauen, wie eine Studie mit 32 000 Teilnehmerinnen zeigt. Laut der Untersuchung haben mehr als 40 Prozent der befragten Frauen Probleme mit dem Sex, was sich in Lustlosigkeit oder Orgasmusstörungen äussert. Doch die Betroffenen nehmen es locker. Nur zwölf Prozent leiden unter dem Sexfrust. Besonders interessant: Der Kummer über unbefriedigende Sexualität war bei den 18- bis 44-Jährigen am geringsten, in der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen am grössten. www.focus.de

Viele Internet-Sites bieten Lösungen an, doch nur eine Website verkauft Probleme: Unter der Schweizer Internetadresse www.needaproblem.com sind die verschiedensten Probleme erhältlich — vom ganz trivialen für 1 Franken bis zum fast unlösbaren für 5000 Franken. Da ist für jeden etwas dabei — ideal also für alle, deren Leben zu einfach verläuft oder die sich ein Erfolgserlebnis wünschen. Wer die gestellten Aufgaben löst, wird von den Betreibern der Website auf die Bestenliste der Problemlöser gesetzt. Achtung: Die Probleme können weder umgetauscht noch rückerstattet werden. www.needaproblem.com


88 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Auf die Plätze, fertig, los!

Wintersportfreunde, die es etwas familiärer mögen, pilgern in die Fideriser Heuberge. Das Highlight der vom Massentourismus unberührten Region: Die zwölf Kilometer lange Schlittelpiste nach Fideris.

W

o ist denn hier die Seilbahn, die uns in die Berge bringt?» Schon bei der Ankunft in Fideris GR sieht man erstauntes Unverständnis in den Gesichtern von Maurice (8) und seiner Freundin Aileen (7). «Hier gibts keine Seilbahn, wir fahren mit dem Bus in die Fideriser Heuberge», sagt Martina (43), die Mutter von Maurice. Und damit auch gleich alle Unklarheiten beseitigt sind: «Der Bus kommt nicht im Sekundentakt hier vorbei, sondern erst in einer halben Stunde.» Maurice und Aileen maulen: «So ein Mist!». Denn eigentlich haben sie erwartet, dass eine Seilbahn sie bequem ins Schlittelparadies bringen würde. Nun heisst es warten. Nicht gerade die Stärke der beiden Erstklässler.

In vierzig Minuten von grün auf weiss Hier in Fideris auf 897 Meter Höhe liegt kaum Schnee, und die Kinder ahnen nicht, welch win-

terliches Schneeparadies sich in 40 Minuten vor ihnen ausbreiten wird. «Da kommt er ja schon», rufen sie wenig später und steigen in den Kleinbus, der sie auf 2000 Meter Höhe bringt. Gemütlich schlängelt sich der Bus die Serpentinen hoch in die Fideriser Heuberge, und mit jedem Höhenmeter verwandelt sich die Landschaft mehr und mehr in eine malerische Winterlandschaft. Zwischendurch erhält der Busfahrer eine Durchsage vom Berghaus Arflina: «Achtung, fünf Personen kommen euch auf der Piste entgegen.» Denn die Strasse, auf der sich der Bus hochschlängelt, ist zugleich die längste durchgängige Schlittelbahn der Schweiz. Zwölf Kilometer misst sie; 1103 Höhenmeter muss man bewältigen, um wieder ins Tal zu gelangen. Klirrende Kälte erwartet die Besucher hier oben, umgeben von der Bergwelt am Fusse des Mattlishorn. Wenig Besucher sind an diesem Wochentag hier oben

Startkapital: Martina schiebt Aileen und Maurice an, damit der Schlitten in Fahrt kommt.


besser leben

anzutreffen. Zwei Familien aus Australien versuchen sich mit ihren Kindern auf Skiern. Während ihr privater Skilehrer eine gute Figur macht, sehen die sieben Australier mit ihren lustigen selbst gestrickten Wollmützen noch etwas ungelenk aus. «It’s So Funny», schwärmen die zwei Hippiefamilien, welche die Fideriser Heuberge im Internet entdeckt haben. In ihrer Heimat nördlich von Brisbane kennt man Schnee und Berge nur aus dem Fernsehen.

Mitten in der Woche ist die Strecke fast leer Maurice und Aileen wollen am liebsten gleich mit ihren Schlitten hinuntersausen. Doch bevor es losgeht, machen sie ein paar Aufwärmübungen im Schnee. Wenig später befinden sich Maurice, Aileen und Martina auf der grössten und längsten Schlittelstrecke des Prättigaus. Gleich nach 100 Metern kommt die heikelste Kurve. «Nicht so schnell», mahnt Martina. Unbeeindruckt schlitteln die Kinder mit lautem Jauchzen die Strasse hinunter und fliegen prompt gleich vom Schlitten. Schnell wieder rauf − und weiter geht es talwärts. Die Kinder begnügen sich mit Davoser Holzschlitten. Sie haben Glück, mitten

in der Woche ist die Strecke kaum befahren. Keiner wagt im Karachotempo riskante Überholmanöver. In der Mitte der Strecke kommt ihnen der Kleinbus entgegen, von weit her sichtbar und völlig ungefährlich für die Schlittler. Im unteren Teil sorgt ab dieser Wintersaison eine Schneekanone für Schlittelvergnügen bis zum Ziel. Den Abend lassen die drei Schlittler in gemütlicher Runde bei einem rassigen Käsefondue ausklingen. In diesem Fall verzichten die Kinder sogar freiwillig auf die geliebten Pommes frites und Chicken Nuggets.

REISEN | 89

Auch der Chef gesellt sich zu seinen Gästen. «Hier oben ist die Welt zu Gast», sagt Jörg Steiner (30), der zugleich als Tourismusdirektor und Herbergsvater der zwei Berghäuser Heuberge und Arflina fungiert. Seit fünf Jahren führt er den Familienbetrieb in dritter Generation. «Mein Grossvater hat hier vor 71 Jahren die ersten Gäste bewirtet», sagt er. Jörg Steiner, der hier oben aufgewachsen ist, hat lange mit sich gerungen, ob er das Familienunternehmen weiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 91

Hüttenromantik: Aileen und Maurice mit ihren Müttern Martina (links) und Anette beim Fondueplausch im Hotel Arflina.

Ruhig und preiswert: Die Fideriser Heuberge > Hinkommen: Die Fideriser Heuberge liegen im Kanton Graubünden auf 2000 Metern. Die Anreise über Fideris führt einer zwölf Kilometer langen Bergstrasse entlang in die Heuberge. In der Wintersaison bringen Kleinbusse die Wintersportler hinauf. Die Strasse ist während dieser Zeit für den Privatverkehr gesperrt. Busbetrieb ab Fideris Dorf: wochentags von 9 bis 9.30 Uhr und 12.30 bis 13 Uhr. Samstag, Sonntag und Ferienzeit ist durchgehender Busbetrieb zwischen 9 und 13 Uhr. > Wohnen: Die zwei Berghäuser Arflina und Heuberge bieten 300 Schlafgelegenheiten — vom Doppelzimmer bis zum Massenlager. Preise: ab 55 Franken für Touris-

tenlager mit Frühstück, Zweibettzimmer mit Frühstück ab 62 Franken. Kinder bis zwei Jahre sind gratis, im Alter von drei bis fünf Jahren zahlen Kinder 50 Prozent, und von 6 bis 16 Jahren 70 Prozent. > Schlitteln: Der grosse Hit sind die Nachtschlittelabfahrten bei unbeleuchteter Piste mit vorgängigem Fondueplausch und Iglu-Bar-Besuch. Schlitten können gemietet werden: Holzschlitten Fr. 10.—; Rennrodel Fr. 12.—. Schlittelzeit: etwa 60 Minuten für zwölf Kilometer Schlittelstrecke. Eine Schneekanone im unteren Teil sorgt für ausreichend Schnee auf dem letzten Waldstück und verhindert, dass die Bahn vereist.

> Airboarden: Wem Schlittenfahrten zu langweilig sind, der holt sich seine Adrenalinschübe beim Airboarden. Als Alternative zum Schlitteln wird jeden Freitag und Samstag von 21 bis 22.30 Uhr bei der Arflina das Airboarden angeboten. Beim Berghaus Arflina kann das Airboard mit Helm (Preis: eine Stunde für Fr. 24.—) gemietet werden. Die Fahrt auf dem Luftkissen ist nicht ganz ungefährlich. Mit Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 Kilometer pro Stunde sind die Airboard-Piloten durchschnittlich unterwegs. Infos Trendsport: www.airboard.ch Infos Region: www.heuberge.ch


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besser leben

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Tipps für sicheres Schlitteln

> Warme Jacken und Hosen, Handschuhe, hohe Schuhe mit Profilsohle tragen. Für Kinder zusätzlich einen Schneesporthelm und wasserdichte Kleidung. > Sich vor jeder Fahrt gut aufwärmen — aber nicht mit Alkohol. > Nur sitzend schlitteln, bäuchlings (mit dem Kopf voran) ist gefährlich — also nichts für Kinder. > Schlitten nicht zu Ketten zusammenbinden, da ein solches Gefährt kaum zu bremsen und zu lenken ist.

Schweizer Pisten in Zahlen

> In der Schweiz stehen mehr als 150 offizielle Schlittelpisten mit einer Gesamtlänge von 600 Kilometern zur Auswahl. Die längste Schlittelbahn mit 16 Kilometern ist in GrindelwaldFaulhorn. > Markierte Pisten Ski Alpin: 7400 km. > Markierte Pisten Langlauf: 5500 km. > Markierte Winterwanderwege (grösstes Wegnetz der Alpen): 3500 km. > Markierte Schneeschuhtrails: 2100 km. Weitere Infos: www.myswitzerland.com

> Geschwindigkeit immer den Verhältnissen und dem eigenen Können anpassen. > Halten Sie nicht an unübersichtlichen oder engen Stellen.

Schlittelparadies Fideriser Heuberge: Schon nach 100 Metern kommt die heikelste Kurve der zwölf Kilometer langen Strecke.

terführen soll. Schliesslich hat er zuvor als erfolgreicher Segler ein Leben auf den Weltmeeren geführt. Doch die Möglichkeit, sich hier mit neuen Ideen dem Zeitgeist zu stellen und gleichzeitig im Einklang mit der Natur zu leben, hat ihm die Entscheidung erheblich erleichtert.

Und am Abend kommen die Extremschlittler Steiners Kopf sprudelt über vor Ideen: Neben drei Skiliften mit 13 Kilometer präparierten Pisten gibt es auch Nachtschlittelfahrten mit vorgängigem Fondueplausch. Und jeden Freitag und Samstag findet von 21 bis 22.30 Uhr bei beleuchteter Piste das Airboarden statt ¬ eine rasantere Art des Wintersports, wo man kopfvoran auf einem mit Luft gefüllten Schlitten talwärts rauscht. Trotzdem bleibt der Unternehmer seinen Prinzipien treu: «Sobald hier eine Seilbahn kommt und der Massentourismus Einzug hält, bin ich weg.» Martina, Maurice und Aileen bleiben noch eine Nacht. Und sie sind sich einig: «Wir kommen wieder.» Text Anette Wolffram Eugster Bilder Urs Homberger

Die Wintersaison in den Fideriser Heubergen beginnt am 13. Dezember 2008.

> Bremsen Sie bei Gefahren ab und warnen Sie Nachfolgende.

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

besser leben

Die persönliche Supernanny Kindermädchen sind gefragt. In England werden sogar Elite-Nannys ausgebildet. Susanne Brand kennt auch ohne Kaderschmiede viele Kinderlieder und zaubert den Sprösslingen von Doris und Stefan Creus gesunde Kost auf den Tisch.

S

ie kann zwar nicht fliegen wie das legendäre Filmkindermädchen Mary Poppins, dafür bastelt sie mit den Kindern und entführt sie in eine Art Märchenwelt.» Doris Keller Creus (39) ist des Lobes voll. Vor Kurzem haben sie und ihr Mann, der Architekt Stefan Creus (37), Susanne Brand (27) aus Bern als Nanny für ihre Kinder Valentin (4) und Olivia (1) eingestellt. Da beide Elternteile berufstätig sind, war diese Organisation nahe liegend. Zu Beginn hegten sie aber auch einige Zweifel, wie Vater Stefan Creus bestätigt: «Man gibt seine Kinder in die Hände eines anderen Menschen, und es dauert eine Weile, bis man zu diesem Vertrauen gefasst hat.» Die Anforderungen an eine NanLESEN SIE WEITER AUF SEITE 94

Susanne Brand mit ihren Schützlingen Valentin und Olivia. Dank der Nanny kann Doris Keller Creus drei Tage pro Woche in ihrem Geschäft arbeiten.

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besser leben

ERZIEHUNG

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Die passende Kinderbetreuung

ny sind hoch: Kochen, Putzen, Einkaufen sind nur einige ihrer Beschäftigungsfelder. «Zuverlässigkeit,Berufserfahrung und Einfühlungsvermögen sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Kindermädchen mitbringen muss», sagt Karolina Kuprecht, Geschäftsführerin der Nannyvermittlung Poppins & Co. in Feldmeilen ZH. Elite-Kindermädchen seien selten gewünscht, da Eltern dafür wesentlich tiefer in die Tasche greifen müssten. Eine Absolventin des Norland Colleges im englischen Bath verdient gut und gerne 80 000 Franken im Jahr.

Kindermädchen/Nanny > Eine ausgebildete Kleinkinderzieherin oder Spielgruppenleiterin kümmert sich während der Abwesenheit der Eltern um die Erziehung der Kinder und meist auch um den Haushalt. > Entlöhnung: Empfohlen sind bei einer 100-Prozent-Stelle 4200 bis 4500 Franken brutto. > Vorteile: Professionelle, individuelle Betreuung und Flexibilität. > Nachteile: Relativ teuer, Abhängigkeit von einer einzigen Betreuungsperson. www.nannyvermittlung.ch www.childcare.ch www.liliput.ch

So kann die Mutter berufstätig bleiben Karolina Kuprecht stellt fest, dass immer mehr Familien eine Kinderbetreuung suchen. «Meist, weil die Mütter nach einer langjährigen Ausbildung auch berufstätig sein möchten.» So auch Valentins und Olivias Mutter: Doris Keller Creus ist Unternehmerin und arbeitet drei Tage pro Woche in der eigenen Firma in Zürich. An diesen Tagen ist sie froh, wenn sie abends nicht ans Kochen denken muss und sich mit den Kindern beschäftigen kann. Den Rest hat meist Nanny Susanne schon erledigt. Die beschreibt nun – regelmässig unterbrochen von «Sue!» rufenden Kindern – ihren Tagesablauf: «Ich wecke die Kinder morgens um halb acht, bringe Valentin in den Kindergarten, vernetze mich mit anderen Müttern, räume auf und koche den Kindern ein gesundes Menü.» Sie ist sich bewusst: Eine Nanny ist keine Mutter, bestenfalls eine grosse Schwester. Das Herz der Kinder hat sie bereits erobert. Hat da die leibliche Mutter keine Angst um ihre Rolle? «Nein», sagt Keller Creus, «ich bin es ja, die sie abends zu Bett bringt. Und Susanne ist Profi genug, um ihre Rolle zu kennen.» Vielmehr freut sich die Mutter, dass ihre Sprösslinge eine zusätzliche Ansprechperson haben, der sie vertrauen können. «Wenn Sue allerdings einmal ausfällt, muss ich von heute auf morgen Ersatz finden. In einer Krippe wä-

So friedlich ist ihr Job nicht immer: Kinderspiele sind nur ein Teil der Aufgaben von Nanny Sue.

re immer eine Betreuungsperson vorhanden, aber eine solche Einrichtung ist letztlich nicht billiger, weil wir als Besserverdienende natürlich keine Subventionen erhalten.» Die private Nanny hingegen ermöglicht eine individuelle Betreuung im vertrauten Umfeld der Kinder.

Individuell betreut für 3200 Franken im Monat An drei Tagen pro Woche steht Brand bei der Familie Creus zwölf Stunden täglich im Einsatz und erhält dafür einen monatlichen Nettolohn von 3200 Franken. «Wir nehmen die Dienste von Poppins & Co. in Anspruch», sagt Keller Creus, «so ist auch das Versicherungstechnische geregelt.» Zwölf Kindermädchen hatten sich bei der Familie vorgestellt, Susanne Brand bekam den Job dank ihrer Natürlichkeit und ihres breiten Fachwissens. Nach einer Bürolehre und eines Praktikums in einer Kinderkrippe sammelte die Bernerin Erfahrungen als Nanny und liess sich zur Spielgruppenleiterin am Alfred-Adler-

Institut ausbilden. «Diese Schule hat mich auf die zwischenmenschlichen Aspekte sensibilisiert», sagt sie. Eine Qualität, die Familie Creus sehr schätzt. Nicht zuletzt profitieren die Kinder von Susannes kreativer Ader. Zurzeit ist das Trio öfter im Wald anzutreffen, wo es Marroni sucht, die es zu einem Spielzeug umfunktioniert. «In dieser Familie fühle ich mich wohl», sagt die Bernerin denn auch. «Ich überbrücke die Zeit, in der die Eltern abwesend sind, und ich kann abends auch mal in den Ausgang gehen.» So wie heute. Doch bevor Susanne das Haus verlässt, ruft der kleine Valentin: «Sue, schau mal, ich habe einen Turm gebastelt.»

Text Nathalie Zeindler Bilder René Ruis

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Au-Pair > Schüler aus einem anderen Sprachgebiet verbringen ein Jahr bei einer Gastfamilie und unterstützen diese im Haushalt. > Der Schüler/die Schülerin besucht mindestens vier Stunden pro Woche eine Sprachschule. > Entlöhnung: Je nach Alter zwischen 500 und 650 Franken pro Monat, plus Kost und Logis. > Ausländische Au-Pairs benötigen eine Arbeitsbewilligung und müssen sich bei der Einwohnerkontrolle melden. > Vorteil: Der Kulturaustausch öffnet Horizonte. > Nachteil: Der Einsatz ist auf ein Jahr beschränkt. www.aupair.ch Tagesmutter > Voraussetzung: Interesse an der Erziehungsarbeit. Einverständnis und Offenheit der Restfamilie für ein Tageskind. > Entschädigung: Privat 5 bis 15 Franken pro Kind und Stunde, über Tagesfamilienverein 5 bis 10 Franken. > Wichtig: Einigung in wesentlichen Erziehungsfragen zwischen abgebenden und betreuenden Eltern. > Vorteil: Der Sprössling hat Kontakt zu anderen Kindern. > Nachteil: Eine Tagesmutter hat keine normierte Ausbildung. www.projuventute.ch www.kinderkrippen-online.ch


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rätsel | 97

Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 23. November 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nr. 46,

Was gibt’s?

Tiramisù? Eier-Krevetten-Salat? In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Ein Amuse-Bouche finden Sie unter www.saison.ch.

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.

Lösungswort: Originell

Gewinner Rätsel Nr. 45: Je 1 Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.— gewinnen: Ursi Eichenberger, 4127 Birsfelden, Verena Huwiler, 6005 Luzern, Bruno Hächler, 4900 Langenthal, Joy Scherer, 4106 Therwil,

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

KINO | 98

Mortimer und seine Tochter Meggie wissen, wie man Romanfiguren zum Leben erweckt.

Zauber der Bücher

Zu gewinnen: 250 Tickets für den neuen Kinofilm «Tintenherz».

Bilder © 2008 Warner Bros. Pictures. All rights reserved.

D

ie Gabe von Mortimer «Mo» Folchart (Brendan Fraser) ist zugleich Fluch und Segen. Er kann beim Vorlesen von Büchern deren Figuren zum Leben erwecken, aber immer, wenn das geschieht, verschwindet auch eine Person aus dem realen Leben in besagtem Buch. Genau dies geschah vor Jahren mit Mortimers Frau Resa beim Vorlesen des Buches «Tintenherz».

Die Räuberbande von Capricorn Nun lebt Mo als Buchbinder zusammen mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett), bis ihn die Vergangenheit plötzlich einholt. Capricorn (Andy Serkis), ein fürchterlicher Schurke aus «Tintenherz», will sich mit seiner

Räuberbande die Dienste von Mo sichern: Schliesslich warten in vielen Büchern unzählige Schätze und weitere Bösewichte darauf, von Mo alias Zauberzunge in die reale Welt geholt zu werden. Meggie wird entführt und als Druckmittel gegen Mo eingesetzt. Zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe aus der realen Welt und aus dem Zauberreich versucht Mo, seine Tochter zu befreien. «Tintenherz» ist eine Umsetzung des Bestsellerromans von Cornelia Funke. Die Autorin war auch Teil des Produktionsteams. Der Film ist ab dem 11. Dezember in den Schweizer Kinos zu sehen. Jonas Hänggi Trailer und Hintergrundinfos zu «Tintenherz» unter www.inkheartmovie.com

Mitmachen und mit etwas Glück gewinnen Warner Bros. Pictures und das Migros-Magazin verlosen für den Kinofilm «Tintenherz» 200 Gratistickets, einlösbar in allen Schweizer Kinos, solange der Film läuft, sowie 50 Premierentickets für die Premiere am 10. Dezember 2008 im Pathé Dietlikon ZH (15 Uhr Apéro und 15.30 Uhr Filmbeginn). Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS).

Via Postkarte: Migros-Magazin, «Tintenherz», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 23. November 2008 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Namen der Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie jeweils auf unserer Homepage unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Beispiel: GLÜCK Max Muster, Beispielgasse 1 9999 Musterdorf Via Internet: Klicken Sie auf unserer Website auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff und füllen Sie das Formular aus.

Im Bann von «Tintenherz»: Mo, Fenoglio und Staubfinger (v.l.)


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Migros-Magazin 47, 17. November 2008

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Marketingmassnahmen beispielsweise ausreichend grosse Zielgruppen zu bilden, die häufigen Einkäufer einer Filiale zu finden oder andere Fragestellungen zu beantworten. Unser Interesse liegt also nicht auf der Ebene des einzelnen Individuums, sondern auf speziellen, von uns definierten Kundengruppen. Bei Mailings schreiben wir immer die einzige uns bekannte Person, den Kontoinhaber, an. Und dies auch nur dann, wenn er dazu bei der Anmeldung sein Einverständnis gegeben hat. Damit der Datenschutz gewährleistet ist, hat zudem nur eine sehr kleine Personengruppe Zugang zu den Personalien der CUMULUS-Teilnehmer. Es sind einerseits die Mitarbeiter der CUMULUS-Infoline und etwa zehn Personen vom CUMULUS-Marketing.


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102 | Migros-Magazin 47, 17. November 2008

Ach du heiliger Bimbam!

Fast alle Glockengeläute der Schweiz hat Stefan Mittl auf Band verewigt. Die sakralen Klänge, die so manch einen nerven, faszinierten ihn bereits als Baby.

D

er Mann fühlt sich in Kirchtürmen zu Hause. Stefan Mittl (38) nimmt die steilen Treppen im St. Peter in der Zürcher Altstadt mit Leichtigkeit, warnt vor ausgetretenen Stufen, die zur Stolperfalle werden, und weiss, welche Glocke gleich am lautesten die Stunde schlagen wird. Kein Wunder: Stefan Mittl ist so etwas wie der Hobbyarchivar der Schweizer Glockentöne. Fast alle Geläute der Schweiz hat er inzwischen auf Band, dazu längst verschwundene, die ihm zwei verstorbene Glockenfreunde hinterlassen haben, sowie einige internationale. 6000 Aufnahmen bewahrt Mittl in seiner Wohnung in Birmensdorf ZH auf.

Die Klänge der Glocken zeigen den Zeitgeist Begeistert führt Stefan Mittl das Geläut der Kirche St. Peter vor. Mit seinem reinen Dur-Akkord ist es in seinen Ohren eins der schönsten in seiner Heimatstadt. «Man kann an solchen Geläuten sehr gut den Zeitgeist ablesen», sagt Mittl. Das monumentale, fünfstimmige Geläut, aufgehängt in einem damals hochmodernen Glockenstuhl aus Stahl, wurde 1880 gegossen. Ende des 19. Jahrhunderts kamen Dur-Tonarten in Mode. Viele ältere Geläute wurden durch neue, reiner klingende ersetzt, und dabei wurde nicht gespart: «Die Spenden flossen reichlich, und es passte zum Fortschrittsglauben der Zeit, ein Denkmal zu schaffen, das die Zeit überdauern würde. Natürlich herrschte ein Prestigewettstreit zwischen den Gemeinden. So wurden in dieser Zeit neue Massstäbe gesetzt, was Harmonie, Dimen-

bild verschönern. «Wenn die Glocken zu jeder Feier – Taufe, Gottesdienst oder Beerdigung – in derselben Kombination erklingen, finde ich das selbst nervend», gesteht er.

Er bringt die Glocken ins Schweizer Radio

Wohlklingende Giganten: Die Glocken im St. Peter dienten bei der Anschaffung anderer Zürcher Geläute als Referenzton.

sion und Dekor der Glocken betrifft», sagt Mittl. Die grösste Glocke im St. Peter, die am Sechseläuten das Ende für den Böögg einläutet, hat einen Durchmesser von zwei Metern und wiegt sechs Tonnen. «Was die Tontiefe der Geläute angeht, ist Zürich weltweit einmalig», schwärmt Mittl. Die Grundglocke des St. Peter ist so rein gestimmt, dass viele andere Kirchen ihren Klang als Referenzton übernahmen: die Predigerkirche etwa, die Kirche Enge, der St. Jakob am Stauffacher. So vereinigen sich die Zürcher Glocken beim SamstagabendStadtgeläute zu einem harmonischen Gesamtchor. Stefan Mittl vergleicht das Läuten mit einem Konzert. Kirchenglocken betrachtet er als liturgische Instrumente, mit denen man

musikalischen Wohlklang verbreiten kann. Dass manch anderer sie als Lärmquelle empfindet, kann er aber nachvollziehen: «Nicht überall tönen die Glocken so sonor und sanft, wie sie sollten. Oft ist der Ton einfach laut und hart.» Zum Glück könne man das an vielen Orten optimieren. Mittl ist gefragt als Berater in Gemeinden, die ihr Geläut verbessern oder neue Glocken anschaffen möchten. Der Stadtzürcher Kirchgemeinde Balgrist riet er etwa, die Turmfenster mit Acrylglas zu verschliessen. Die Glocken sind immer noch von aussen sichtbar, klingen aber leiser und weicher. Wenn es Streit gibt, plädiert Mittl für pragmatische Lösungen. Nicht zuletzt durch eine schönere «Melodie» und mehr Variation beim Läuten lasse sich das Klang-

Dass ihn Kirchenglocken bezaubern, merkte seine Mutter, als Stefan noch ein Säugling war: Schallte Glockengeläut in den Kinderwagen, war der Bub glücklich; wollte sie weitergehen, brach er sofort in Tränen aus. Als Stefan mit zwölf Jahren begann, Aufnahmen zu machen, begleitete die Mutter ihn auf seinen Ausflügen durch die ganze Schweiz. Heute erfreuen die Trouvaillen des Sohnes einmal wöchentlich die Hörer der Sendung «Zwischenhalt» bei Schweizer Radio DRS 1. Mittls «Glocken-Eldorado» ist Frankreich. Dort fühlt er sich ab und zu ergriffen wie beim ersten Mal, wenn er «dem Klangteppich lauscht, den eine solche Kathedrale entfalten kann». Nicht ganz so gewaltig klingt es in Birmensdorf, wenn Roger Federer ein Turnier gewonnen hat. Dann nämlich läutet Mittl vor lauter Freude in der Garage seine Glocken, die er eigens für solche Zwecke hat giessen lassen. Text Sonja Bonin Bilder Joschi Herczeg

www.migrosmagazin.ch Stefan Mittls TV-Porträt und seine Bilder von weiteren alten Glocken.


mein ganzer stolz | 103

Ein Ohr f체r Glockenkl채nge: Der Glockentonsammler Stefan Mittl erscheint wie ein Geist im Gel채ute der Kirche St. Peter in Z체rich.


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