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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

Nr. 46 | 12. November 2012 www.migrosmagazin.ch

hans peter roth I 31

Unermüdlicher Einsatz für die Delfine. D'holmIkers I 74

Talente am Barren und am Herd. (k)eIn traumjob I 96

Der schnellste Stift Jesko raffin gilt als eines der grössten Talente im Schweizer motorradrennsport seit Tom Lüthi. Wenn er nicht auf der rennstrecke ist, büffelt er für das Kv. I 126

Bild: Gerry Nitsch

Lehrer am Ende ihres Lateins?

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Positive Zeichen setzen Es gibt Themen, die sind zu wichtig, um sie Demagogen und Populisten von links oder rechts zu überlassen. So etwa die Ausländerproblematik. Die Credit Suisse erstellt jedes Jahr ein grosses Jugenddossier. Eben ist das neuste erschienen. Bei der Frage, was ihnen am meisten Sorgen bereite, stand die Integration von Ausländern für die befragten Jugendlichen mit Abstand zuvorderst. Integration, Immigration, Asylwesen – das sind die Themen, die die Schweizerinnen und Schweizer umtreiben. Jugendliche ganz besonders. Deshalb ist es so wichtig, mit positiven Beispielen aufzuzeigen, dass Integration möglich ist. Und aus diesem Grund hat das Migros-Magazin auch die Serie über erfolgreiche Immigranten erarbeitet. Eine Serie, die zeigt, was es – auf beiden Seiten – braucht, damit Integration gelingt. Wie etwa bei Andrea Pfeifer, der Gründerin und Geschäftsführerin des Biotechunternehmens AC Immune in Lausanne (Seite 23), die es als erst kaum Französisch sprechende Einwandererin später gar geschafft hat, an der Universität Lausanne in Pharmakologie auf Französisch zu habilitieren. Natürlich dürfen die negativen Aspekte der Immigration nicht verdrängt werden: kriminelle Asylbewerber, Missbräuche in den Sozialwerken oder die drohende Überbevölkerung. Nur: Verteufelung verhärtet bloss die Fronten, schafft übertriebene Ängste und kreiert ein Klima der permanenten Verunsicherung. Darunter leiden alle – und die Probleme bleiben ungelöst. Zu einem ganz anderen Thema: In dieser Woche lancieren wir auf migrosmagazin.ch eine neue Kolumne: «Die Schlummermutter» von Silvia Frey Werlen. Lesen Sie ab Seite 27, was es mit der sympathischen Baslerin und ihrem Generationenhaus auf sich hat.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

14 | MENSCHEN Bernard Verdet hat geschickte Hände und eine gesegnete Fantasie: Er flicht aus Weide nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch Kunstobjekte. Sein Weidensarg hat ihm einen Designpreis eingebracht.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

INHALT | 5

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Max Havelaar Fairtrade-Artikel verbessern die Lebensbedingungen der Produzenten.

MENSCHEN

14 | Porträt Wie alte Handwerkskunst, mit viel Liebe gepflegt, eine neue Blüte erlebt. 21 | Auf ein Wort 23 | Serie: Integriert & erfolgreich Eine Münchnerin in Lausanne: Andrea Pfeifer zog 1989 in die Romandie und hat dort eine erfolgreiche Biotechfirma gegründet. 27 | Neue Online-Kolumne Was Schlummermutter Sylvia Frey Werlen mit ihren Untermietern aus aller Welt erlebt. 31 | Porträt Der Berner Hans Peter Roth kämpft gegen das alljährliche Abschlachten von Delfinen in Japan. 34 | Interview Schauspielerin Emma Watson über Liebe, Einsamkeit und wilde Zeiten. 39 | Kolumne: Der Hausmann.

78 | Gemüse hat immer Saison Kochtipps für feines Wintergemüse.

IHRE REGION

81 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

89 | Mix 96 | Familie Das Berufsbild des Lehrers hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. 102 | In Form Was tun bei Haarausfall? 105 | Multimedia Geräte über Gesten und Sprache steuern. 107 | Auto Der Turbo macht kleine Motoren stark.

MEINE WELT

126 | Jesko Raffin Der junge Motorradrennfahrer zeigt, was er mag und wo er gerne isst.

RUBRIKEN

11 | Forum 113 | Glücksgriff 115 | Leseraktion 117 | Rätsel & Impressum 124 | Cumulus

AKTUELL

42 | Das digitale Sparschwein Gemeinsam sparen mit Migipig. 44 | Interview Hedy Graber zum Migros-Kulturprozent. 46 | Das neue Tierseuchengesetz

Bilder: Christian Schnur, Nik Hunger, Keystone

SCHAUFENSTER

49 | Basteln für das Fest Fensterbilder malen, Sterne falten: Jetzt wird die ganze Familie kreativ. 54 | Schöne Haare dank Kirschblüten 57 | Pflege für Haut und Haar 58 | Das gute Banago ist zurück! 60 | Poulet, fein geschnetzelt 71 | Omega-3 für Gross und Klein 73 | Schnell zubereitete Leckereien

34 | MENSCHEN Bekannt geworden ist die Schauspielerin Emma Watson als Hermine in den «Harry Potter»Streifen. Nun wagt sie sich in neue filmische Gefilde.

96 | LEBEN Der Job als Lehrer wird immer anspruchsvoller. Viele geben nach ein paar Jahren auf. Caroline Bösch macht nur noch Stellvertretungen – aber die mit viel Freude.

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74 | D’Holmikers fliegen auf Vögel Die Akrobatentruppe aus Mels hat ein Flair für Komik und Rindfleischvögel.

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AkTUELLES

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Schweizerisch-japanisches Gipfeltreffen: In der Bildmitte ist Migros-Präsident Andrea Broggini zu sehen. Er wird rechts flankiert von Tadashi Haga, Direktor der Supermarktkette JCCU und von MIndustriechef Walter Huber.

Hoher Besuch aus Japan

Migros-Präsident Andrea Broggini empfing kürzlich Tadashi Haga, den Chef der japanischen Supermarktkette JCCU. Der Grosskonzern ist wie die Migros genossenschaftlich organisiert.

E

s war ein echtes Gipfeltreffen in luftiger Höhe: Auf dem Dach des Migros-Hochhauses am Zürcher Limmatplatz versammelten sich die fernöstlichen Gäste und ihre Schweizer Gastgeber zum Gruppenbild. Auf Einladung von MigrosPräsident Andrea Broggini

war eine Delegation der Japanese Consumers' Co-operative Union (JCCU) in die Schweiz gereist. Zu diesem japanischen Unternehmen gehören mehrere Supermarktketten. Angeführt wurde die Reisegruppe von Tadashi Haga, dem Direktor der JCCU. Die Gäste aus Japan in-

teressierten sich besonders für die M-Industrie, deren vielfältige Produktepalette von Schokolade bis zu Kosmetikartikeln reicht. Die hochkarätig besetzte JCCUDelegation besichtigte in Buchs AG Produktionsbetriebe der Chocolat Frey und der Mibelle. Der Anlass des

Besuchs waren aber auch gemeinsame Werte und Ideale: Wie die Migros ist auch die JCCU, die in Japan fast 50 000 Menschen beschäftigt, eine Genossenschaft. Beide Unternehmen stellen die Interessen der Konsumenten über die Gewinnmaximierung. Text: Michael West

FRISCH IN DER MIGROS

Rein äusserlich ähnelt die Kaki einer Tomate, doch weiter gehen die Gemeinsamkeiten mit dem Nachtschattengewächs nicht. Die Kaki ist nämlich zuckersüss. Hierzulande eine Exotin, ist die Frucht eine der ältesten Kulturpflanzen und wird in China seit 2000 Jahren genossen. Eine unkomplizierte Art, die Kaki zu essen: Man schneidet den Stilansatz grosszügig ab und löffelt das Fruchtfleisch aus.

Bilder: Mirko Ries, iStockphoto

Zuckersüsse Chinesin


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

AkTUELLES | 7

Rappende Migros-Kinder

Gewinner in Fahrt Ein echter Glückspilz: René Amstutz (51) aus Horw LU hat beim Migros-Gewinnspiel Mega Win mitgemacht und holt sich nun als erster Teilnehmer einen der Preise, die insgesamt einen Wert von über 750 000 Franken haben. Der gelernte Autolackierer, der seit 28 Jahren als Brandschutzmonteur auf Baustellen arbeitet, bekommt einen weissen VW Beetle. «Eine unglaublich schöne Nach-

Hat bei Mega Win einen VW Beetle gewonnen: René Amstutz aus Horw LU.

richt», freut sich der Gewinner, «einfach ein Hammer!» Bei Mega Win gibt es weiterhin Autos, Motorroller und E-Bikes zu gewinnen. Die Hauptpreise sind drei VW Touareg Hybrid im Wert von jeweils 109 700 Franken. Alle Infos zum grossen Gewinnspiel finden sich online. Einsendeschluss ist am 15. Dezember 2012. www.migros.ch/megawin

PREISBAROMETER

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Auf Youtube ist das Video «MigrosChind» zurzeit ein Renner: Die zwei Zürcher Rapper Markus Rohr alias Kadlu und Mich Hodler alias Strolch besingen darin ihre Liebe zur Migros. In dem witzigen Kurzfilm räumen die beiden Regale ein, fahren in einem Einkaufswagen spazieren und bekommen vor lauter Begeisterung orange Gesichter. Der Song entstand nicht etwa im Auftrag der Detailhändlerin. Die beiden Rapper haben das Projekt eigenständig entwickelt und kein Geld von der Migros bekommen. Die Grossverteilerin stellte lediglich eine Migros- und eine Micasa-Filiale als Drehort zu Verfügung. www.youtube.com (Stichwort «Migroschind»)


GENERATION M 8 |

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MAx HAvELAAR

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros verspricht, grössten Wert auf Fairtrade zu legen und das Max-Havelaar-Sortiment bis 2015 um 75 Prozent zu erweitern.

Arbeiterin auf einer zertifizierten Blumenfarm in Kenia: Dank der Fairtrade-Prämie können sich begabte Schüler aus der Nachbarschaft Bücher kaufen.

Bananenproduktion in Nordperu: Das Fairtrade-System garantiert den hart arbeitenden Bauern einen fairen Mindestpreis für ihre Früchte.

Ausweg aus der Armut D

ie Bananenbauern im Norden Perus leisten Knochenarbeit: In einer kargen, ockerbraunen Landschaft bauen sie eine Frucht an, die extrem empfindlich ist. Die Bananenstauden müssen unablässig bewässert und vor Schädlingen geschützt werden. Die verstreuten Dörfer der Gegend sind schlecht erschlossen. Es mangelt an sauberem Wasser, und die medizinische Versorgung ist lückenhaft. Dennoch gibt es Hoffnung für die Region: Immer mehr Bauern schliessen sich zu Kooperativen zusammen und nehmen am Fairtrade-System der Schweizer Stif-

tung Max Havelaar teil. Die Bauern bekommen fortan für ihre Bananen einen fairen Mindestpreis, was sie vor den Turbulenzen auf dem Weltmarkt schützt. Die Kunden in westlichen Supermärkten zahlen für Bananen mit Max-HavelaarGütesiegel einen kleinen Aufpreis, der auch die sogenannte Fairtrade-Prämie enthält. Diese fliesst vollumfänglich nach Peru zurück und ermöglicht den Kooperativen, eigene Hilfsprojekte zu realisieren – etwa die Trinkwasserversorgung zu verbessern. Eine Gruppe deutscher Wissenschaftler hat die Wirkung des fairen

Handels nun systematisch untersucht: Das Centrum für Evaluation der Universität des Saarlandes führte die Studie in vier Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika durch. Die Forscher verglichen jeweils eine frisch zertifizierte Kooperative mit einer Vereinigung, die schon seit Jahren am fairen Handel beteiligt ist. «Wir haben eine Fülle von Informationen gesammelt», erklärt die an der Studie beteiligte Politologin Sarah Klier (29). «Insgesamt haben wir 128 Einzelinterviews und zahlreiche Gruppengespräche mit Bauern geführt, zudem liessen wir 4000 Fragebögen

bilder: max Havelaar Stiftung

Die Migros will noch mehr Artikel mit Max-Havelaar-Gütesiegel anbieten. Eine Studie zeigt: Der faire Handel mit solchen Produkten hilft ganzen Regionen in Asien, Afrika und Lateinamerika.


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generation m

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

MAx HAvELAAR | 9

ausfüllen.» Dabei ergab sich ein einheitliches Bild: Die Mitglieder der seit längerem zertifizierten Kooperative lebten meist unter deutlich besseren Bedingungen. In Nordperu befragten die Forscher Mitglieder einer 1200-köpfigen Kooperative, die seit rund zehn Jahren am Fairtrade-System beteiligt ist. Die Vereinigung verfügt heute über eigene Packstationen, in denen Arbeiter die Bananen reinigen und für den Transport vorbereiten. So ist die Wertschöpfung für die Bauern höher, zudem sind in den Stationen sichere Stellen entstanden. Dank der Fairtrade-Prämien gibt es eine geteerte Strasse, und die abgelegenen Dörfer bleiben auch während der Regenzeit erreichbar. Die deutschen Forscher besuchten auch Blumenfarmen in der Nähe der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Dort herrschen auf den seit längerem zertifizierten Pflanzungen ebenfalls deutlich bessere Bedingungen. So tragen die Ar-

beiter beim Hantieren mit Chemikalien konsequent Schutzanzüge. Dank der Fairtrade-Prämien erhalten begabte Schülerinnen und Schüler in der Umgebung der Farmen Stipendien, mit denen sie Bücher kaufen können. «Fairtrade eröffnet den Menschen Zukunftsperspektiven und gibt ihnen Hoffnung», fasst Sarah Klier zusammen. «Und im Idealfall hat der gerechte Handel positive Auswirkungen auf eine ganze Region.» Für die Migros ist dieses Fazit besonders erfreulich, denn die Datailhändlerin bot schon frühzeitig Produkte mit Max-Havelaar-Gütesiegel an. Als erste Schweizer Grossverteilerin nahm sie 1999 Biobananen mit Fairtrade-Zertifikat ins Sortiment auf. Ihr ohnehin vielfältiges Angebot an MaxHavelaar-Artikeln will die Detailhändlerin weiter ausbauen (siehe Box). Dass dies Menschen in Entwicklungsländern zugutekommt, hat die Studie deutlich bewiesen. Text: Michael West

Migros baut das Max­Havelaar­Sortiment aus Bereits heute ist das Angebot an Fairtrade-Produkten in der Migros sehr vielfältig. Zu den Artikeln mit dem MaxHavelaar-Gütesiegel gehören

unter anderem Biobananen, Ananas, Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Honig, Schokolade, Gewürze, Reis, Fruchtsäfte, Blumen und auch Textilien. Die Migros ist laufend dabei, das Sortiment zu erweitern: Kürzlich wurden verschiedene

Bio-Schokoladensorten mit Max-Havelaar-Zertifikat eingeführt, so etwa MilchNuss-Tafelschokolade oder Branches. Anfang Dezember folgen die ersten Frischsäfte mit FairtradeZertifikat.

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mit­ arbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Upcycling: Aus Alt mach Neu Einen alter Perserteppich, einige ausrangierte Liegestuhlmätteli und ein paar Holzpaletten – mehr braucht Kevin Fries nicht, um ein Sofa zu bauen. Upcycling heisst der Trend, den der Zürcher Industriedesigner in einem Video auf der Website von Generation M vorstellt. So erhalten alte Gegenstände einen neuen Zweck: Eine Velofelge etwa wird zur Uhr oder ein alter Computerbildschirm zum Katzenbett. Das Ziel von Up­ cycling: Ressourcen sparen, Abfallmenge reduzieren – und Spass haben. Inspirationen gibts auf der Website von Generation M.

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Forum

migros-magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

www.migrosmagazin.ch | 11 www.migrosmagazin.ch

«007»-abstimmung

Die Alten sind die Besten

Die Besten der Besten: Sean Connery und der Aston Martin DB5 im Hit «Goldfinger».

Weit über 700 «James Bond»-Fans haben auf www.migrosmagazin.ch die besten Darsteller und Bond-Girls, den fiesesten Bösewicht, ihren Lieblingsfilm und -song sowie das coolste Gadget gewählt. Hier finden Sie die Favoriten der Migros-Magazin-Leserschaft. Am eindeutigsten fiel die Wahl der 007-Darsteller und der Bösewichte aus: «Ur-Bond» Sean Connery und Gert Fröbe als diabolischer Auric Goldfinger vereinigten jeweils beinahe die Hälfte der Stimmen auf sich. Apropos «Goldfinger»: Der machte auch bei den Filmen das Rennen und noch klarer bei den

Gadgets. Bloss beim Song stahl ihm ein neuerer «007» die Show: Tina Turners Heuler «Goldeneye». Und das beliebteste Bond-Girl ist eine Schweizerin.

bester bond 1. Sean Connery 2. Pierce Brosnan 3. Roger Moore

49% 21% 15%

bester bond-Film 1. Goldfinger (1964) 28% 2. Goldeneye (1995) 23% 3. Casino Royale (2006) 5%

bestes bond-girl 1. Ursula Andress

31%

bester bond-song 1. Goldeneye

(Dr. No)

2. Halle Berry

28%

(Die Another Day)

3. Sophie Marceau

12%

(The World Is Not Enough)

bester bösewicht 1. Gert Fröbe (Goldfinger)

2. Christopher Lee

(Tina Turner)

2. For Your Eyes Only (Sheena Easton)

3. Goldfinger

24% 16% 15%

(Shirley Basset)

49%

bestes bond-gadget 1. Aston Martin DB5 29%

13%

2. «Beissers» Gebiss

(The Man With The Golden Gun)

3. Klaus Maria Brandauer 9% (Never Say Never Again)

Alle eingegangenen Kommentare und die Gewinner der JubiläumsCollection-Box finden Sie auf www.migrosmagazin.ch

(Goldfinger)

(The Spy Who Loved Me)

3. Lotus Esprit

12% 9%

(The Spy Who Loved Me)

Bilder: Cinetext/Allstar/United Artists

www.migrosmagazin.ch

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Rencontre auf dem Familienparkplatz Spätestens beim zweiten Kind tauscht man den Sportflitzer gegen einen Kombi ein. Der ist zwar nicht schön, aber praktisch. Leider passen die Familienkutschen nur mit Ach und Krach in normale Parklücken. Gut, gibts immer öfter Familienparkplätze. Wenn die nur nicht von kinderlosen Autofahrern belegt würden ...


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Forum

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leserbrieFe | 13

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

MM 44: «Wir töten, da darf man sich nichts vormachen», Interview mit Karl Lüönd, Jäger.

«Herr Lüönd vertritt eine tiergerechte Haltung» ! Respekt! Wenn alle Jäger so denken und handeln würden wie Karl Lüönd, wäre das Image der Jäger besser. Er vertritt eine vernünftige und tiergerechte Haltung als Regulator im Auftrag der Wildhut. Dass er trotz all den schwarzen Schafen seine Einstellung zur Jagd all die Jahre über nicht geändert hat, verdient grossen Respekt. Weiterhin Weidmanns Heil!

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben.

Fritz Schwarz 8624 Grüt

Peter Schuppli 8820 Wädenswil

! Ist es nicht feige, aus einem sicheren Versteck mit dem Gewehr ein unschuldiges Tier zu töten? «Wir Jäger lieben die Tiere und die Natur», das ist doch ein Witz! Wie kann man ein Tier umbringen, wenn man es liebt? Ich finde es gut, dass die Jäger langsam aussterben und sich junge Menschen mehr

Jäger, Publizist und Autor: Karl Lüönd (67) geht seit 30 Jahren auf die Jagd.

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

dem Natur- und Tierschutz zuwenden als der Jagd.

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Guido von Arx 8055 Zürich

! Ein herzliches Dankeschön an Herrn Lüönd für dieses ehrliche und offene Interview, das einen Einblick in das Schaffen und die Motivation der Jägerinnen und Jäger bietet. Bei allem Unverständnis für die Jäger darf man nicht ausser Acht lassen, wie viel Arbeit, die getan werden muss, die Jagdgesellschaften ehrenamtlich übernehmen. Heidi Schüpfer per E-Mail

! Ich bin enttäuscht und damit gewiss nicht der Einzige. Aussagen wie «schlitzt es also mit einem Messer auf» oder «dann habe ich zwei ausgeknipst» provozieren wieder mehr Anfeindungen gegen unsere Passion, die Jagd. Thomas Schoch

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Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

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Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf www.biomed.ch

! Da hat der ehrenwerte Karl Lüönd ja wirklich Glück gehabt, dass die wehrlosen Rehböcke und Wildschweine nicht zurückschiessen können, sonst wäre sein Leben möglicherweise schon längst «ausgeknipst» worden, wie er das Töten von Tieren banalisierend bezeichnet. Dass er und seine Gilde in einer Zeit der verstärkten Sensibilisierung für unsere Umwelt nichts dazugelernt haben, stimmt einen nachdenklich und lässt nichts Gutes für unseren Planeten erahnen. Nicht die Tiere sind das Problem, sondern die Spezies Mensch, die auf dem besten Weg ist, die letzten Reste unverfälschter Natur zu zerstören.

Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


MENSCHEN 14 |

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PORTRäT

Kunstwerke und Gebrauchs­ gegenstände aus Weide: Für seinen Weidensarg erhielt Bernard Verdet (60) im Jahr 2010 den Prix Jumelles.

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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menschen

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 12. November 2012 |

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«Flechten ist wie eine meditation.» Sein Sarg steht vor der Werkstatt. «Da­ rin werde ich einmal begraben», ver­ kündet Bernard Verdet (60), der Weidenflechter. «Sarco» hat er seine Erfindung getauft, mit der er 2010 die Designerauszeichnung Prix Jumelles gewann. Der ökologische Weidensarg passt zu Verdets eigenwilliger Art, seiner Liebe zur Natur und seinem Einfalls­ reichtum. «Man muss dem öffentlichen Geschmack immer einen Schritt voraus sein», sagt er. Ist etwas einmal Mode ge­ worden, interessiert es ihn nicht mehr. Der gebürtige Pariser ging mit 14 von der Schule, schloss mit 18 die Korb­ flechtereischule ab und kam 1974 der Liebe wegen in die Schweiz. Viele Jahre lang arbeitete er mit Behinderten und mit Jugendlichen in geschützten Werk­ stätten, jetzt gibt er Kurse im Kurs­ zentrum Ballenberg BE. In seiner Werkstatt im ehemaligen Stall eines alten Engadiner Hauses in

Lavin GR warten Stühle, Körbe, Zainen und Fauteuils auf die Reparatur. Es ist kalt. Der Meister sitzt auf einem Sche­ mel, stundenlang, vor sich eine kleine, schräge Bank für sein Werkstück. Rau sind seine Hände, von der Kälte, vom Flechten, vom Wasser, in dem die Wei­ den eingeweicht werden müssen, um sie geschmeidig zu machen. Flink und ge­ schickt bearbeitet Verdet das Flecht­ werk, windet und knotet mit geübten Griffen. «Man muss mehr mit Gefühl arbeiten als mit Kraft, à la légère», er­ klärt er. «Es ist wie eine Meditation.» Über die Jahre sind in dieser Werk­ statt schon Ballonkörbe, Theaterkulis­ sen, die Ausstattung eines antiken Eisenbahnwaggons, riesige Weidentun­ nels und ­dächer, Lichtinstallationen und eine drei Meter hohe Babuschka­ Figur entstanden. Mit dem Vriner Archi­ tekten Gion Caminada baute Verdet ei­ nen Turm aus Weiden am Reussdelta in Altdorf UR, und in Langenthal BE kno­ tete er als Kunst im öffentlichen Raum Weidenknäuel an Laternenpfähle. «Es isch läbig!», begeistert er sich immer neu für sein Material. Schliesslich lässt sich von der Wiege bis zum Sarg so ziem­ lich alles damit herstellen.

Handarbeit

Das Image der handwerksberufe sinkt, und die Fingerfertigkeit der meisten menschen beschränkt sich heute auf das Bedienen der computertastatur. Doch es gibt Ausnahmen. Das migros-magazin hat vier männer besucht, die eine alte handwerkskunst beherrschen, innovativ damit umgehen und beweisen, dass die Arbeit von hand auch heute noch Zukunft hat.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 12. November 2012 |

«Der Stahl muss glänzen wie ein Käse in der Sonne.» Als Schüler verfiel Benjamin Löffel (21) dem Damaszenerstahl. Von zwei Profis lernte er das uralte Schmiedehandwerk.

In der Schmiede im Freilichtmuseum Ballenberg schweisst Benjamin Löffel (21) mehrere Schichten Stahl und Eisen zu einem Päckchen zusammen und bringt es im mächtigen Ofen zum Glühen. Jetzt gilt es, die Metallschichten rasch mit dem Hammer zusammenzuschmieden. Nur wenige Sekunden ist der Stahl heiss genug, dann muss er zurück ins Feuer, und das Ganze beginnt von vorne. Immer wieder wird das Werkstück gefaltet, geschmiedet, gefaltet, geschmiedet. Es wird immer länger und dünner, die Lagen verdoppeln sich mit jedem Arbeitsschritt. Dann wird das Werkstück in Form geschliffen und in

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ein Säurebad getaucht. Die Verätzung und das Polieren bringen das typische, einer Holzmaserung ähnliche Muster zum Vorschein, für das der Damaszenerstahl berühmt ist. Als Schüler entdeckte Löffel im Fernsehen die mehr als 2000 Jahre alte Schmiedekunst, mit der sich besonders harte Waffen herstellen lassen. Sofort machte er sich auf die Suche nach Fachleuten, von denen er lernen konnte. Franz Kernen aus Herrenschwanden BE brachte ihm die Grundlagen des Schmiedens bei. Dann lernte Benjamin Löffel in den Schulferien bei Niklaus Maurer vom Kurszentrum Ballenberg das Damaszenerschmieden und schrieb auch seine Maturarbeit darüber. «Vieles, worauf es beim Schmieden ankommt, lässt sich schwer in Worte fassen», sagt er. «Die richtige Temperatur, sagte man mir zum Beispiel, hätte der Stahl, wenn er glänzt wie ein Käse in der Sonne. Man muss sich am besten alles von einem Fachmann abschauen und einfach probieren, probieren, probieren.»

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porträt

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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

«Wir haben keinen Computer. Wir machen alles nach Gefühl.»

«Fundholz hat bereits eine Geschichte. Ich greife diese auf und entwickle sie weiter.»

Buchs bei Aarau, ein unscheinbares Mu­ sikgeschäft. Im Schaufenster gewöhn­ liche Blasinstrumente ab der Stange. Die Musikschule lässt hier ihre Instru­ mente warten. Aber auch weltbekannte Jazzmusiker wie Glenn Ferris, Randy Brecker und Roy Hargrove gehen hier ein und aus. Das liegt am Inhaber des Ladens, Thomas «Tommy» Inderbinen (51). Der gelernte Instrumenten­ reparateur ist selbst «angefressener Jazzmusiker» und spielte früher profes­ sionell Saxofon. Seine Karriere als Instrumentenbauer begann vor 25 Jahren. Er «frisierte» Standardinstrumente, um ihren Klang zu verbessern, montierte neue Schall­ rohre, schliff Ventile und veränderte Mundrohre. Doch das Herumdoktern an vorgefertigten Stücken zerstöre den Charakter eines Instruments, sagt er. Also baute Inderbinen kurzerhand eine eigene Trompete. Die liess er von be­ kannten Musikern Probe spielen, und deren Feedback nutzte er für Verbesse­ rungen. Dabei experimentierte er nicht nur mit dem Klangkörper der Instru­ mente, sondern auch mit Beschichtun­ gen. Auf diese Art entstand sein be­ rühmtes schwarzes Saxofon, das die Fachwelt zunächst vor den Kopf stiess.

Das Atelier von Alexander Curtius (51) ist eigentlich eine Holzhütte und liegt oberhalb von Scuol GR auf einem Hügel. Der kann im Winter schon mal tief ver­ schneit und vereist sein, dann transpor­ tiert Curtius Material und Kunstwerke mit dem Schlitten. Gearbeitet wird zu jeder Jahreszeit im Freien, unter einer Plastikplane, egal, bei welchem Wetter. Für seine Skulpturen verwendet Curti­ us Schwemmholz aus dem Bach oder Lawinenholz aus den Bergen. Manch­ mal muss es mit dem Helikopter herbei­ gebracht werden. «Fundholz hat bereits eine Ge­ schichte. Ich greife diese auf und ent­ wickle sie weiter», erklärt Curtius. Ver­ waschene, verschlungene Wurzeln und Stämme verwandeln sich so in elegante Skulpturen von schlichter, fliessender Ästhetik. Auch die Möbel, die Curtius gestaltet, haben naturnahe, organische Formen. Seine Liegen umschmeicheln wellenförmig den Körper. Als Vorbild diente Curtius ein Baumstamm, der lange im Wasser gelegen hatte. Jede Liege ist ein Unikat. Drei bis fünf Tage lang arbeitet Curtius an einem Einzel­ stück, das circa 4000 bis 5000 Franken kostet. Ende November stellt er an der Designmesse in Zürich aus.

Jedes instrument entsteht in wochenlanger handarbeit

curtius beschäftigt sich lieber mit holz als mit marketing

Die schwarze Farbe, die zu einer Art Markenzeichen geworden ist, entsteht durch den Zunder, der sich beim wieder­ holten Glühen und Hämmern des Blechs auf das Material legt. Inderbinen poliert diese Patina nicht weg, weil er entdeckt hat, dass sie das Klangspektrum des In­ struments erweitert. Über Jahre hinweg hat er weitere Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Querflöten, Cornets und Saxofone entwickelt. Meist sind es Massanfertigungen, die teilweise sehr eigenwillig aussehen. Obwohl Inder­ binen mittlerweile sechs Angestellte und drei Auszubildende beschäftigt, müssen

die Kunden oft bis zu zwei Jahre auf ihr Instrument warten. Denn jedes Instru­ ment entsteht in wochenlanger Hand­ arbeit, jede Neuentwicklung dauert Jahre. Etwa 80 Instrumente schafft die Werkstatt pro Jahr. Alle Angestellten sind selbst Musiker und bringen das nö­ tige feine Gehör mit. «Wir haben keinen Computer. Wir machen alles nach Ge­ fühl», sagt Thomas Inderbinen. «Man spürt in den Fingern, hört beim Bearbei­ ten, ob der Klang stimmt.»

Seine Blasinstru­ mente sind bei den Stars der Jazzszene begehrt: Thomas Inder­ binen (51) in seiner Werkstatt.

Nachdem der gebürtige Deutsche eine Schreinerlehre absolviert hatte, stu­ dierte er Kunst in Wien, wo er seine Schweizer Frau kennenlernte. 16 Jahre lang arbeitete er als Werklehrer an Rudolf­Steiner­Schulen, davon elf Jah­ re an der Bergschule Avrona im Engadin. Den Einfluss der anthroposophischen Lehre Steiners sieht man Curtius’ Wer­ ken an. Inzwischen hat er das Unter­ richten an Schulen jedoch aufgegeben und veranstaltet stattdessen Kurse im Bildhauen. Das bereichere ihn auch künstlerisch, so Curtius. «Der Schöp­ fungswille der Teilnehmer ist unglaub­


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lich.» Sollte er jemals spüren, dass Lan­ geweile oder Routine aufkomme, müss­ te er sich etwas Neues ausdenken. Auch vor der Erweiterung seiner Produktion schreckt er bis jetzt zurück; er bleibt lieber Einmannbetrieb und produziert ein Stück nach dem anderen, als zu ris­ kieren, mehr mit Marketing, Organisa­ tion und dem Anlernen von Mitarbeitern beschäftigt zu sein als mit seinem Hand­ werk. «Die Selbständigkeit ist für mich absolut perfekt», sagt Alexander Cur­


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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AUF EIN WORT | 21

GASTRONOMIE

«Gäste, die nicht erscheinen, kosten» Einen Tisch reservieren und dann nicht auftauchen – diese Unsitte greift um sich. Sie kostet die Wirte viel Geld und verärgert abgewiesene Gäste. Vor einer Ausfallgebühr schrecken die meisten hiesigen Restaurants noch zurück. Im Gegensatz zum Ausland. Bernhard Kuster, offenbar kommt es immer öfter vor, dass Gäste einen Tisch reservieren und dann nicht auftauchen. Warum sind diese sogenannten «no-shows» ein Problem?

Bilder: Petra Steinkühler-Nitschke, Darren Hauck/Reuters, Maxime Schmid/Keystone

Bernhard Kuster (38) ist Direktor des Hotellerie- und Restaurantverbandes Gastrosuisse.

Erstens wegen des fehlenden Umsatzes. Unsere Branche muss knapp kalkulieren, und jeder Ausfall fällt ins Gewicht. Zweitens ist es schlimm, wenn man Gäste trotz leerer Tische abweisen muss. Am allerschlimmsten ist es, wenn diese Gäste später nochmals vorbeilaufen und durch das Fenster sehen, dass der betreffende Tisch immer noch leer ist. Wie lange soll ein Tisch freigehalten werden?

Das kommt sehr auf die Tageszeit und die Art des Betriebes an. Es gibt solche, die Tische nur einmal pro Abend vergeben und bei denen man lange im Voraus reservieren muss. Gerade in der gehobenen Gastronomie hat man keine Chance, kurzfristig Ersatz zu finden. Entsprechend wird der Wirt länger warten – und hoffen. Im Normalfall, würde ich sagen, darf er nach einer halben Stunde den Tisch weitergeben. Gibt es Zahlen darüber, wie viel Umsatz entgeht?

In gehobenen Lokalen konsumiert ein Gast schon mal für 250 Franken. Bei

einem Vierertisch macht das 1000 Franken − das sind happige Einbussen. Die Fixkosten bleiben ja dieselben. Dazu kommt, dass Lebensmittel übrig bleiben, die man unter Umständen am nächsten Tag nicht mehr verwenden kann. Sind «no-shows» ein neues Phänomen?

Die gab es auch früher gelegentlich. Ich vermute, dass der Anstieg mit dem allgemeinen Wertewandel in der Gesellschaft und mit einem gewissen Anstandsschwund einhergeht. Wenn man bei den Nachbarn zum Essen eingeladen ist, sagt man schliesslich auch ab, wenn plötzlich etwas dazwischenkommt. So etwas kann immer passieren, dafür haben auch Restaurants Verständnis. Im Ausland ist es üblich, bei einer Reservation die Kreditkartennummer zu verlangen und diese bei Nichterscheinen zu belasten. Werden Schweizer Gastronomen vermehrt zu dieser Massnahme greifen?

Betriebswirtschaftlich gesehen müsste man es eigentlich so machen – ausser man kann den Tisch weitergeben, weil sich der Gast früh genug abgemeldet hat. In der Schweiz ist man aber sehr zurückhaltend, was solche Ausfallpauschalen betrifft. Das hängt damit zusammen,

dass sich Restaurateure stark als Gastgeber fühlen und sich verständlicherweise scheuen, am Telefon zu sagen, ein «noshow» sei mit Kostenfolge verbunden. Kosmetiksalons, Zahnärzte und andere Dienstleister gehen vermehrt dazu über, im Wiederholungsfall etwas zu verlangen.

Wenn man einen Flug verpasst, bekommt man in der Regel auch kein Geld zurück. Das Personal im Gastgewerbe hat ein gutes Gedächtnis und ein Gespür. Es wird in solchen Fällen die Telefonnummer notieren. Oft hilft das schon. Was ist mit jenen Spezialisten, die grundsätzlich mehr Gäste anmelden, um einen grösseren Tisch zu bekommen?

Das finde ich unfair. Man kann diesen Wunsch ja bei der Reservation anbringen. Das Lokal tut sicher sein Möglichstes, um ihn zu erfüllen. Auch über weniger oder mehr Gäste sollte man vorgängig telefonisch informieren. Hand aufs Herz: Waren Sie selber schon ein «no-show»?

Ich befürchte, ja. Vor ein paar Monaten, wegen eines medizinischen Notfalls. Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen. Interview: Ruth Brüderlin

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Freundschaftlich

Kämpferisch

Die Schweiz hat keine Freunde? Vielleicht nicht am Eurovision Song Contest, sicher aber im amerikanischen Senat. In Wisconsin trugen die Wähler die Demokratin Tammy Baldwin (50) neu in die kleine Parlamentskammer. Baldwin ist die erste bekennende Lesbe im Senat und war 2003 Mitbegründerin der Vereinigung «Freunde der Schweiz». Heute ist sie Präsidentin der Vereinigung, die den binationalen Dialog zwischen den beiden Ländern fördert.

Es sah gar nicht gut aus für den SCB-Eishockeyspieler Kevin Lötscher (24). Vor anderthalb Jahren wurde er von einem Auto angefahren und erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Seit Herbst schiesst der Walliser als Leihgabe beim HC Sierre nun wieder Tore. Der Club spielt zwar nur in der NLB, aber für einen, der noch vor kurzem um sein Leben kämpfen musste, ist es eine grandiose Leistung, überhaupt wieder auf dem Eis zu stehen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

MENSCHEN

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SERIE 23 |

Andrea Pfeifer in einem Labor ihrer Biotechfirma an der ETH Lausanne. Hier forscht sie seit 2003 an Medikamenten gegen Alzheimer.

integriert & erfolgreich

Gegen Vorurteile: eine Serie in sechs Teilen Das Thema Migration ist belastet mit negativen Vorurteilen. Zeit, einige davon abzubauen. Denn Einwanderer schaffen als Erstes nicht Probleme, 1. Wie es dazu kam, dass der afghanische Erziehungsminister in der Schweiz Ritterrüstungen restaurierte (Migros-Magazin Nr. 44). 2. Wie ein Opernsänger aus Südkorea zum Inhaber eines gefragten Restaurants wurde (Migros-Magazin Nr.45) 3. Wie eine Münchnerin aus den USA in der Schweiz ein erfolgreiches Biotechunternehmen aufbaute. 4. Wie ein kongolesischer Kriegsflüchtling zum beliebten Metzger hinter der MigrosFleischtheke wurde. 5. Wie ein Luxemburger Internatsschüler eine Schweizer Luxusuhrenmarke wieder erfolgreich machte. 6. Wie eine kurdische Studentin nach Haft und Folter gelernt hat, Menschen in der Schweiz psychisch zu helfen.

«Schweizer Freunde muss man sich erarbeiten»

Andrea Pfeifer ist Geschäftsführerin des Biotechunternehmens AC Immune in Lausanne. Die Deutsche kam 1989 fast ohne Französischkenntnisse aus den USA in die Romandie. Elf Jahre später hat die Pharmakologin in französischer Sprache habilitiert.

D

ie Innovationsfreude und Offenheit der Amerikaner mit der Gründlichkeit und Genauigkeit der Schweizer zu verbinden, ist Andrea Pfeifers Credo bei AC Immune. Die 54-jährige Deutsche hat das erfolgreiche Biotechunternehmen 2003 gegründet. Im Jahr 2009 erhielt sie für ihre Arbeit im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit von Ernst & Young die Auszeichnung «Entrepreneur of the Year». Ihre Heimat Deutschland verliess die Münchnerin mit 26 Jahren, um in den

USA ein Postdoc zu machen. Nach fünf Jahren Krebsforschung in Washington DC erhielt sie einen Job bei Nestlé. Mitte der 90er-Jahre übernahm die Pharmakologin die Leitung des NestléForschungszentrums in Lausanne. «Ich war als Kind mit meinen Eltern regelmässig in der Region Vevey in den Ferien, das hat es mir natürlich leichter gemacht, mich hier einzuleben», sagt Pfeifer. «Mein Französisch war allerdings am Anfang sehr limitiert, und so habe ich noch in den USA erste Kurse


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5. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Rundgang (*). Ihr Schiff passiert den Weissen See in Richtung Jaroslawl. 7. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört, die ihre Blütezeit im 18. Jh. erlebte. Auf einer Stadtrundfahrt (*) durch die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Erlöserkloster und die Prophet-Elias-Kirche. 8. Tag: Uglitsch. Entspannen Sie sich und geniessen Sie die Fahrt durch die herllichen Gewässer und Flusslandschaften. Die von Sagen und Legenden umwobene Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten

am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» und erleben die ältestete und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga (*). 9. Tag: Moskau. Heute erreichen Sie die russische Hauptstadt Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der BasiliusKathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. 10. Tag: Moskau. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen, der Machtmetropole Russlands, gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 11. Tag: Moskau–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

besucht.» Die Sprache zu beherrschen war ihr wichtig, weil sie es als Teil der Integration empfand. «Natürlich war die Alltagssprache bei Nestlé Englisch, aber ich wollte meine Auftritte vor den Medien auf Französisch absolvieren können.» Das tat sie dann auch, später habilitierte sie sogar in der Sprache. Im Alltag gab es zu Beginn dennoch ein paar Herausforderungen. So marschierte Pfeifer eines Tages mit ihrem US-Staubsauger in einen Laden, um einen Adapter zu kaufen. «Ich versuchte es auf Deutsch, die Kommunikation war mühselig, aber schliesslich bekam ich einen Adapter. Den habe ich gleich vor Ort ausprobiert – mit dem Ergebnis, dass der ganze Laden auf einen Schlag ohne Strom war», erzählt sie und lacht. «Da habe ich mir geschworen: Von nun an nur noch auf Französisch!» Obwohl ihr die Gegend um Lausanne vertraut war, war es doch ein Neuanfang. «Das Einleben in den USA war die grössere Herausforderung, dennoch war es in gewisser Weise leichter. Ich war in einem Studentenumfeld, und die Leute dort gehen viel offener auf Fremde zu.» Im Mehrfamilienhaus in Lausanne hingegen, in dem sie zunächst wohnte, kannte man sich nicht. «Das habe ich dann geändert; ich habe eines Tages einfach alle Nachbarn eingeladen.» Erste Freundschaften entstanden im Job mit NestléKollegen, die meisten davon ebenfalls Ausländer. «Heute sind viele meiner guten Freunde Schweizer. Aber die muss man sich erarbeiten.»

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MEINE SCHWEIZ ! Schweizer sind ... … viele meiner Freunde. ! Die Schweiz ist ... ... ein Land, in dem man viel bewegen kann. ! Integration bedeutet ... ... ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. ! Heimat ist für mich ... ... da, wo meine Familie ist. ! Fremd fühle ich mich ... ... wenn ich mich nicht verständigen kann.

Jahren in der Deutschschweiz geäussert werden, hat Pfeifer in der Romandie nichts zu spüren bekommen, auch wenn sie davon gehört hat. «Ich habe mich hier echt nie als Ausländerin gefühlt. Sicher hat auch geholfen, dass man mich damals immer als Nestlé-Vertreterin wahrgenommen hat. Und die Firma hat halt einen ausgezeichneten Ruf.» Wenn schon, dann gab es Kollisionen wegen ihres Geschlechts. «Mein damaliges Haus stand auf einem Weinberg, und ich hatte den Plan, meinen eigenen Wein anzubauen. Also ging ich zur Gemeinde und fragte, ob ich mit dem Verantwortlichen in Verbindung treten könnte, um herauszufinden, was ich darf und was nicht. Der Herr dort sagte mir: ‹Also, Madame, können wir nicht direkt mit Ihrem Mann sprechen? Das wäre so viel einfacher.› Da musste ich mich ein bisschen zusammenreissen.» Sie wurde dann doch zur Weindegustation eingeladen, und am Ende verlief alles ganz harmonisch. Eigenen Wein hat sie mangels Zeit jedoch nie angebaut.

Text: Ralf Kaminski Foto: Mathieu Rod

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SERIE | 25

Inzwischen ist die Schweiz für Andrea Pfeifer Heimat. Und auch wenn sie noch Familie in Deutschland hat, hegt sie keine Rückkehrpläne. «Vermutlich werde ich mich irgendwann auch einbürgern lassen, bisher hielt ich es einfach nicht für nötig.» Nicht abstimmen oder wählen zu können, hat sie nie gestört. «Ich präge mit AC Immune und unserer Forschung die Bereiche mit, die mir wichtig sind», sagt Andrea Pfeifer. «Aber ich wurde in letzter Zeit immer wieder mal gefragt, wann ich mich einbürgern lasse. Vielleicht wird es ja doch langsam Zeit.»

Die Speisekarten konnte Pfeifer schon nach zwei Wochen lesen Abgesehen jedoch von einer gewissen Verschlossenheit der Einheimischen empfand Pfeifer die Integration als leicht und problemlos, einen äusseren Druck nahm sie dabei nie wahr. «Was ich natürlich sofort genossen habe: das gute Essen und den guten Wein. Die Speisekarten habe ich schon nach zwei Wochen verstanden.» Die Preise allerdings waren ein kleiner Schock. Letztlich hat Pfeifer ihre Firma in Lausanne aufgebaut, weil sie sich hier zu Hause fühlt. Von den rund 50 Mitarbeitenden sind 60 Prozent Ausländer aus 20 Nationen. «Wir bemühen uns, ihnen bei der Integration zu helfen. Neue Leute laden wir nach Hause ein, und wir helfen ihnen beim Aufbau eines Freundeskreises. Das gehört aus meiner Sicht dazu.» Pfeifer ist mit einem Engländer verheiratet, Kinder haben sie nicht, aber eine Katze. Von den Vorbehalten gegenüber den Deutschen, wie sie seit einigen

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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www.migrosmagazin.ch

DIE SCHLUMMERMUTTER Neu! Jede Woche auf www.migrosmagazin.ch Nach dem Auszug ihrer Kinder Anne-Lea und Andri fragt sich Sylvia Frey Werlen: Alleine in einem Fünfzimmerhaus leben oder das Haus für junge Leute öffnen? Würde daraus HotelMama oder gar eine WG? Gehen Sie online und lesen Sie die erste Kolumne.

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ur ein einziges Mal in elf Jahren kam es vor, dass Schlummermutter Sylvia Frey Werlen (67) einen Untermieter vor die Tür setzte. «Ein sehr junger Mann war das, der unachtsam war und meist vergass, dass er ja Mitbewohner hatte.» Es kam immer wieder vor, dass er Geschirr in sein Zimmer hochnahm und es tagelang nicht herunterbrachte. Sylvia Frey Werlen sieht sich weder als WG-Partnerin noch als zweite Mutter, sie ist – bei aller Offenheit und Flexibilität – die Chefin im Haus. Als auch Mietzahlungen nicht klappten und der Mann eine sehr hohe Telefonrechnung verursachte, bat sie ihn auszuziehen, was er ohne Murren tat. Aber das war eine rare Ausnahme, ansonsten hatte die Schlummermutter bei der Auswahl ihrer Untermieter immer einen guten Instinkt, von Anfang an. Viele liess sie nur mit Bedauern wieder ziehen, andere wurden sogar zu Freunden. Dabei war sie zu Beginn gar nicht sicher, ob so ein geteiltes Haus überhaupt eine gute Idee war. Als 2001 ihr Sohn auszog und sie sich plötzlich ganz allein in dem dreistöckigen Fünfzimmerhaus am Basler Karpfenweg mit grossem Keller und Garten wiederfand, realisierte sie, dass das nichts für sie war.

Unter einem Dach

Als ihre Kinder ausflogen, beschloss Sylvia Frey Werlen, zwei Zimmer ihres Basler Hauses zur Untermiete auszuschreiben. In den vergangenen elf Jahren hat sie 23 junge Menschen aus elf Nationen beherbergt – was sie dabei alles erlebt, schildert sie in ihrer neuen Online-Kolumne.

Illustration: Tina Berning

Ein paar Regeln sorgen für ein angenehmes Zusammenleben «Ich liess mir dann von einer Frau mit viel Erfahrung mit Untermietern sagen, dass diese Wohnform etwas ganz anderes sei als eine WG, und wurde von ihr ermutigt, es doch einfach mal für ein paar Monate auszuprobieren.» Das tat sie mit einer jungen deutschen Medizinerin, die als Praktikantin im Kantonsspital Basel arbeitete. «Und nach zwei Monaten fiel

Sylvia Frey Werlen vor dem «Karpfenhaus» mit ihrem Ehemann Badou (rechts), ihrer Untermieterin Kerstin Greschek (links) und dem gerade ausziehenden Untermieter Holger Teichmann (vorne).


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«Junge Leute bringen etwas Frisches ins Haus.»

porträt

es mir ein bisschen schwer, sie wieder gehen zu lassen.» Danach war die Sache klar: Sie schrieb ihre beiden Mansardenzimmer unter dem Dach offiziell aus. Das grössere kostet 550 Franken pro Monat, das kleinere 440 Franken. Meistens dauert es nach der Publikation des Inserates an der Uni Basel nur wenige Tage, bis sich fünf, sechs Interessenten melden. Mit denen unterhält sie sich zuerst am Telefon, dann lädt sie sie zu sich ein. Wichtig ist ihr, dass ihre Mitbewohner eine gewisse Grundhöflichkeit und Respekt mitbringen und sich an die paar wenigen Regeln halten: Jeder kocht für sich, aber man lädt einander zwischendurch ein. Dann gibt es in der Stube ein Raclette im Kachelofen oder ein Abendessen, zu dem alle etwas beitragen. Ansonsten gehört das Wohnzimmer ihr und ihrem senegalesischen Mann Alioune Dieng (55), den sie bei seinem Künstlernamen Badou nennt. Im Kühlschrank und in den Küchenregalen hat jeder seinen Bereich. Was auf den Küchentisch gestellt wird, darf von

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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

allen gegessen und getrunken werden. Jeder wäscht ab, was er gebraucht hat, räumt auf, was er verstellt hat; alles sollte wieder dorthin versorgt werden, wo es hingehört. Geraucht wird draussen.

weil sie mit dem Vorbewohner Holger Teichmann (36) aus Thüringen befreundet ist. Kerstin Greschek war vor ihrem Einzug ab und zu zum Essen eingeladen, kannte also Atmosphäre und Hausbesitzerin bereits. Holger Teichmann zieht nun nach eineinhalb Jahren bei Frey Werlen mit seiner Freundin zusammen und plant mit ihr eine Familie zu gründen. «Es war wunderbar und herrlich unkompliziert hier», sagt Sporttherapeut Teichmann, «das Haus ist sehr gemütlich, und mit Sylvia und Badou ist die Mischung aus Nähe und Distanz genau richtig.» Er empfindet Frey Werlen als sehr lebendig und wenig festgefahren. «Sie ist überhaupt nicht wie die klassische Oma, und es gibt immer wieder gute Gespräche.» Vor genau 30 Jahren kauften Sylvia Frey Werlen und ihr Exmann das frühere Genossenschaftshaus aus der Nachkriegszeit. Damals zogen sie mit ihren beiden Kindern von Zürich nach Basel. Aber die 67-Jährige war nicht nur Mutter. Sie blickt auf ein reichhaltiges

Die mischung aus nähe und Distanz ist genau richtig In den letzten elf Jahren haben 23 Menschen aus elf Nationen, zwischen 25 und 35 Jahre alt, von zwei Monaten bis zu zwei Jahre bei Sylvia Frey Werlen gewohnt. Darunter Schweizer, Russen, Türken oder Kanadier. Die Schlummermutter geniesst die Offenheit und die Energie ihrer jungen Untermieter, interessiert sich für ihre Jobs und Lebensläufe. «Junge Leute bringen etwas Frisches ins Haus.» Und sie fühlt sich auch sicherer und ist froh um gelegentliche Hilfe am Computer. Gerade eingezogen ist Kerstin Greschek, eine 31-jährige Deutsche aus Rheinland-Pfalz, die in Basel als Sportwissenschaftlerin und Turnlehrerin tätig ist. Sie hat das Zimmer bekommen,

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 12. November 2012 |

Berufsleben zurück: Sie hat in Basel Soziologie, Ethnologie und Geschichte studiert, Erwachsenenbildungskurse geleitet, bei der Migros 1977 in Zürich die erste Frauenförderungsstelle der Schweiz aufgebaut, das «Wort zum Tag» auf Radio DRS gesprochen, sich später als Laufbahn- und Lebensberaterin selbständig gemacht; sie gibt Schreibkurse und schreibt selbst Bücher über Umbruchphasen im Leben.

Nach der Scheidung verliebte sie sich 2003 in den senegalesischen Kunstmaler Alioune Dieng, der in der Schweiz anlässlich einer Ausstellung zu Gast war. Nun ist Sylvia Frey Werlen jedes Jahr einige Zeit mit ihm in Afrika, wo ihr auch seine vier erwachsenen Kinder ans Herz gewachsen sind. In Badous Heimat ist es üblich, dass grosse Familien gemeinsam unter einem Dach leben. «Wäre unser Haus in Afrika, würden locker 25 Leute

darin wohnen», sagt Frey Werlen und lacht. «Aber das wäre uns dann doch ein bisschen zu viel.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Gerry Nitsch

Lesen Sie in der ersten Online-Kolumne, wie sich Sylvia Frey Werlen vor elf Jahren dafür entschied, Schlummermutter zu werden. Ausserdem ein filmischer Rundgang durch ihr Haus. www.karpfenverlag.ch www.badou-peintre.ch

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Die Küche (links) ist das Herz des gemeinschaftli­ chen Wohnens. Die vermieteten Zim­ mer(Mitte) liegen im obersten Stock, unter dem Dach.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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Ein Leben für die Delfine

Der Berner hans Peter Roth kämpft in Japan gegen das Abschlachten von Delfinen. Das ist ihm so wichtig, dass er auf einen geregelten Job und eine Wohnung verzichtet.

In der Hatajiribucht von Taiji werden die Delfine jeweils zusammengetrieben (oben).

bilder: oceanic Preservation Society, Getty Images

Die schönsten Tiere werden an Delphinarien in der ganzen Welt verkauft, die übrigen Tümmler schlachtet man brutal ab.

H

ans Peter Roth (45) ist ein Getriebener. Bereits als Kind fühlte er sich magisch von Wasser angezogen. Auf Hüslipapier zählte er die Stunden, bis er mit seinen Eltern jeweils in die Sommerferien ans Mittelmeer nach Italien oder Südfrankreich fahren konnte. «Ich bin vom Meer und von der Natur fasziniert. Nur beutet der Mensch beides aus. Schon wenn ein alter Baum gefällt wird, löst das bei mir Empörung aus», sagt Hans Peter Roth. Diese Empörung steigerte sich ins Unermessliche, als der Umwelt- und

Wissenschaftsjournalist einen Trailer zum Dokumentarfilm «Die Bucht» sah. «Ich war wie elektrisiert.» Der oscarprämierte Film zeigt, wie japanische Fischer im Küstendorf Taiji mit Motorenlärm und Eisenstangen Hunderte von schallempfindlichen Delfinen in eine Bucht treiben. Die schönsten Weibchen werden separiert und an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Tümmler werden getötet und zu Fleisch verarbeitet. Viele Tiere verheddern sich in Fischernetzen und ertrinken qualvoll. In der Schweiz ist der Import der Mee-

ressäuger übrigens seit diesem Frühling verboten.

Kampf an der seite von Dokumentarfilmer o’Barry Der inzwischen 73-jährige Tierschutzaktivist Richard O’Barry ist der Protagonist des Dokumentarfilms. Roth lernte O’Barry kennen, als er ihn 2008 für die «Berner Zeitung» interviewte. Seither kämpft der Berner für gleiche Sache wie der US-Amerikaner. O’Barry war in den 60er-Jahren Delfintrainer für die Fernsehserie «Flipper» und hatte die fünf


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«Ich höre die Schreie der Tiere und sehe, wie sich das Meer rot verfärbt.» Tiere für die Flipper-Rolle gefangen. Als ein Delfinweibchen in seinen Armen starb, hielt er es nicht mehr aus, Teil dieser Industrie zu sein, und begann, Delfine in Gefangenschaft zu befreien.

Aus dem Journalist wurde ein Aktivist Die Treibjagd in Taiji findet jährlich von Anfang September bis Ende März statt und ist in Roths und O’Barrys gemeinsamem Buch «Die Bucht – Flippers grausames Erbe» dokumentiert. Roth flog Mitte Oktober erneut für rund vier Wochen nach Japan – zum achten Mal. «Ich ging als Journalist und kam als Aktivist zurück», erklärt er. Ihn treibt Idealismus an und der Glaube, dass er etwas verändern könne. Er habe trotz Frust nicht resigniert. «Ich muss zwar mitansehen, wie Delfine 50 Meter vor meinen Augen abgeschlachtet werden. Ich höre die Schreie der Tiere, sehe, wie sich das Meer durch das Blut der Delfine rot verfärbt.» Aber wenn er als Passant neben einem Kind stehe, das auf die Strasse rennen wolle, versuche er auch instinktiv, es aufzuhalten. Die Empörung über das Töten in Taiji erfülle ihn mit Energie. Für den Berner aus Sigriswil, der an der Universität Bern Geografie und Medienwissenschaften studierte, sei Delfinetöten wie Brudermord, denn diese Meeressäuger seien spezielle, intelligente Wesen. «Immer wieder retten Delfine Menschen in Not. Ich schulde den Tieren, dass ich mich engagiere.» Er erzählt von einer Dozentin an der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung in Dübendorf ZH, die einer Haiattacke in Florida nur dank einiger Delfine entkam. Oder er erinnert sich ans Schnorcheln in Japan. Damals begegnete er einer Delfinmutter, die ihm ihr Junges zeigte.

Japanische Fischer verstossen nicht gegen das Gesetz Schwierig ist sein Einsatz, weil die japanischen Fischer rein juristisch nicht gegen das Gesetz im Land verstossen. 2012 hat Japan die erlaubte Anzahl der

Immer wieder retten Delfine Schwimmern das Leben. Die intelligenten Meeressäuger gelten als Menschenfreunde.

zum Töten freigegebenen Tiere von 2140 (2011) auf 2069 reduziert. Effektiv getötet wurden letztes Jahr weniger als 900 Delfine. «Die Fischer machen nichts, was nach japanischem Gesetz illegal wäre. Sie haben kein Unrechtsempfinden für ihr Tun», sagt Roth. Und doch hätten die Fischer indirekt das Gesetz gebrochen, denn das Delfinfleisch sei stark mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belastet. «Ich weiss von einem Fall, bei dem die Grenzwerte für Schwermetall um das 5000-Fache überschritten wurden. Laut japanischen Richtlinien dürfte solches Fleisch nicht verkauft werden. Eigenartigerweise passiert es trotzdem, obwohl Delfinfleisch eher als minderwertig gilt.» Er begründet das damit, dass viele Japaner Traditionalisten sind. Und Taiji gilt seit je als Geburtsstätte des Walfangs und der Delfinjagd. Oft, so Roth, werde Delfinfleisch als Walfleisch deklariert. Hoffnungslos ist das Engagement des Berner Oberländers nicht. So senkt Japan Jahr für Jahr die Fangquote, wobei das auch damit zu tun hat, dass immer weniger Delfine ins Netz gehen. Den aus seiner Sicht «hoffnungsvollsten Mo-

ment» erlebte Roth vor drei Jahren: Nachdem er mit einer Handkamera auf öffentlichem Boden legal dokumentiert hatte, wie an einem Tag 50 Grindwale getötet und 100 Tümmler («Flipperdelfine») gefangen worden waren, liessen die Fischer schliesslich 70 Tümmler frei. 25 Tiere hatten sie zuvor für den Lebendverkauf an Delphinarien ausgelesen, fünf starben. «Dank unseres Einsatzes haben sie nicht alle abgeschlachtet.» Er habe Angst gehabt, denn in den Gürtel der Fischer, die ihn am Filmen zu hindern versuchten, steckten Messer.

Das Engagement für die Delfine geht Roth über alles Dem Engagement ordnet Hans Peter Roth, der in einer WG wohnt, fast alles unter. Er lebt mehr schlecht als recht vom Bücher- und Artikelschreiben. Der Verein OceanCare bezahlt ihm die Flugbilletts nach Japan, weil er sich diese schlicht nicht leisten könnte. «Ich stelle die Sache über das Geldverdienen», sagt Roth kämpferisch. Text: Reto E. Wild Bild: Marco Zanoni

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INTERvIEW

Emma Watson, zwei Jahre ist es her, seit die letzte Klappe zum «Harry Potter»-Finale fiel. Wie haben Sie die Potter-freie Zeit erlebt?

Ich bin viel gereist, habe in Pittsburgh, Los Angeles und New Orleans Filme gedreht. Und jetzt habe ich gerade drei Drehwochen in Island hinter mir. Es war alles sehr aufregend und nerven­ aufreibend, denn obwohl ich jahrelange Filmerfahrung habe, bin ich eigentlich ein Neuling, was Castings und Crew­ Wechsel betrifft. Haben Sie inzwischen auch Ihr Studium abgeschlossen?

Ich habe drei weitere Semester Englisch in Oxford studiert. Das letzte nehme ich im Frühjahr 2013 in Angriff. Dann bin ich endlich fertig! Ihre Jugend war von «Harry Potter» geprägt. Haben Sie nun im Teenager-Drama «The Perks of Being a Wallflower» quasi eine normale Schulzeit nachzuholen versucht?

Meine Eltern bestanden darauf, dass ich während der «Harry Potter»­Zeit nicht nur Privatlehrer habe, sondern ab und zu auch in eine Klasse gehe. Ganz fremd ist mir eine normale Schule also nicht, auch wenn ich nicht immer da war. Ausser­ dem: Zwei meiner besten Freundinnen habe ich in der Schule kennengelernt. Das Drehen dieses Films fühlte sich je­ doch tatsächlich wie eine beschleunigte Adoleszenz an. Alles, was ich im wirk­ lichen Leben verpasst habe, habe ich hier innerhalb von sieben Wochen nachge­ holt, beispielsweise die Bälle und die Schulsportveranstaltungen. Kamen Sie sich als prominente Schülerin an Ihrer eigenen Schule manchmal seltsam vor?

Ich fühlte mich schon etwas isoliert durch die Aufmerksamkeit, die mir «Harry Potter» eingebracht hatte. Ich kann mich also durchaus mit dem Wunsch vieler Jugendlicher identifizie­ ren, von den anderen akzeptiert zu wer­ den und irgendwo dazuzugehören. Dabei ist die Jugend doch auch eine Zeit der Persönlichkeitsentfaltung. Man will sich abgrenzen, nicht angepasst sein. Hatten Sie keine wilden Zeiten?

Die wilden Zeiten kamen eher später. Zum Beispiel beim Drehen dieses Films

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in Pittsburgh. Die Hotelzimmer der Schauspieler waren alle auf demselben Stock und miteinander verbunden. Wir verwandelten das ganze Erdgeschoss quasi in eine Hippiekommune – wir rannten herum, es wurde bis in die frü­ hen Morgenstunden Gitarre gespielt, und wir tauschten sogar Socken unterei­ nander aus. Ich weiss nicht, warum wir deswegen nicht mehr Ärger bekommen haben, aber für mich wars Freiheit pur! Inzwischen haben Sie sicher auch den ersten Herzschmerz hinter sich. Wie haben Sie den überstanden?

Ich stellte mir die Liebe schicksalhaft und romantisch vor. Wie bei Romeo und Julia: Man würde viel leiden und wäre ein Opfer in der ganzen Geschichte. Schliesslich lief es ja in keiner Shakes­ peare­Erzählung richtig rund. Als ich dann das Buch «The Perks of Being a Wallflower» las, musste ich weinen. Denn mir wurde klar: So muss es nicht sein. Eigentlich darf es so gar nicht sein! Man muss in der Liebe kein Opfer sein, sondern kann entscheiden, an wen man sein Herz verschenkt. Im Buch heisst es ja, man akzeptiere die Liebe, von der man denke, dass man sie verdiene. Ich

«Erst seit kurzem fühle ich mich wohl in meiner Haut»

Nach zehn Jahren «Harry Potter» hat Emma Watson den Zauberstab niedergelegt und andere Herausforderungen gesucht. Jetzt kommt ihr neuer Film ins Kino. Die Schauspielerin über wilde Zeiten nach Drehschluss, Teenagerträume und über den langen Weg zu einem besseren Selbstwertgefühl.


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Vom Zauberlehrling zur Stilikone Emma Charlotte Duerre Watson wurde als Tochter eines Anwalts und einer Anwältin am 15. April 1990 in Paris geboren. Die eltern liessen sich scheiden, als emma fünf war. Sie zog mit ihrer mutter und ihrem jüngeren bruder Alex nach oxfordshire, england. Schon früh besuchte sie neben dem regulären Unterricht Gesangs-, Tanz- und Theaterklassen. Sie hatte bereits ein paar Hauptrollen in Schulaufführungen hinter sich, als sie für die rolle der Hermine Granger in «Harry Potter and the Sorcerer’s Stone» vorsprach. Nach acht Castingrunden hatte die Neunjährige den Part, der sie während der nächsten zehn Jahre in acht «Harry Potter»-Filmen begleiten sollte. Weitere rollen in Filmproduktionen folgten. Als Teil ihres englisch-Studiums in oxford, das sie 2013 abschliessen will, absolvierte sie auch ein Semester an der renommierten brown University in den USA. Inzwischen zur Stilikone erklärt, unterschrieb sie Verträge mit der Modemarke Burberry und dem Kosmetikriesen Lancôme. Zurzeit steht sie für das bibel-epos «Noah» vor der Kamera.

Drei sind für die Toronto-Premiere von «The Perks of Being a Wallflower» eingeflogen, obwohl sie bereits bei einem Screening hysterisch geheult hatten, weil der Film sie so mitgenommen hat. Aber sie wissen, wie viel mir der Film bedeutet, und haben mich deshalb nochmals unterstützt. Apropos Premiere: Sie sind inzwischen zu einer Stilikone auf dem roten Teppich herangereift. Wie fühlen Sie sich in dieser Rolle?

finde, das stimmt. Es mag nach einem Klischee klingen, aber erst wenn man sich selber versteht, wird man auch diejenigen Menschen anziehen, die richtig für einen sind. Und: Verstehen Sie sich denn jetzt selber?

Ich fühle mich eigentlich erst seit kurzem ziemlich wohl in meiner Haut und habe ein besseres Selbstwertgefühl. Aber es ist ein langer Weg. Man muss

halt seine eigenen Fehler machen – gute Ratschläge nützen einem da nicht viel.

Ich finde es schön, dass man mir den Raum gibt, mich zu entfalten und andere Facetten zu zeigen, als man sie all die Jahre über von mir gewohnt war. Natürlich bin ich etwas überwältigt, wie sehr mein Stil oder meine Outfits unter die Lupe genommen werden. Aber allgemein sind die Reaktionen ja schmeichelnd.

Fühlen Sie sich manchmal einsam, wenn Sie so um die Welt jetten?

Vor allem der Kurzhaarschnitt hat so manche Zeitungsseite gefüllt ...

Jeder fühlt sich manchmal einsam. Das gehört zum menschlichen Dasein. Aber ich habe ein paar gute Freundinnen, für die es keine Rolle spielt, wie lange wir uns nicht gesehen haben; wir finden immer wieder gleich den Draht zueinander.

Ja, seit ich 15 war, träumte ich davon, mir die Haare schneiden zu lassen, damit ich auch äusserlich eine Identität jenseits von Hermine finden konnte. Aber jetzt lasse ich sie wieder wachsen, denn viele Rollen erfordern längere Haare.

Die 22-jährige Emma Watson hat viele Gesichter: Zurzeit steht sie mit Russell Crowe und Anthony Hopkins vor der Kamera.


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«The Perks of Being a Wallflower» Stephen Chbosky hat in seinem bestseller «The Perks of being a Wallflower» (deutscher Titel: «vielleicht lieber morgen») seine Highschool-Zeit in den 90er-Jahren in Pittsburgh aufgearbeitet und nun als seinen regieerstling verfilmt: Der 15-jährige Charlie (Logan Lerman) ist ein Aussenseiter, aber davon gibt es offenbar noch mehr an seiner Schule, und so kommt er in die Clique von Patrick (Ezra Miller) und dessen Stiefschwester Sam (Emma Watson). Aber bis zur Selbstfindung ist es für alle noch ein langer Weg, der von Partys, Zukunftsangst und gebrochenen Herzen gepflastert ist. «The Perks of being a Wallflower» – wörtlich übersetzt: «Die vorteile, ein mauerblümchen zu sein» – zeichnet einfühlsam eine Jugend in der Zeit vor Smartphones und Social media nach und läuft seit dem 8. November (in der romandie ab 19. Dezember) in den Kinos.

Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel: Emma Watson und Logan Lerman in einer Filmszene von «The Perks of Being a Wallflower».

ckungssäfte-Trinkerin? Da musste ich mich ganz schön anstrengen.

Stimmt es, dass Sie in der Verfilmung des «Mommie Porn»-Bestsellers «50 Shades of Grey» mitspielen wollen?

Ein typisches Internetgerücht: Jemand schreibt was, und es wird so lange wiederholt, bis es wahr erscheint. Ich habe weder das Buch gelesen noch ein Script oder eine Offerte bekommen. Ich kann also nicht mal sagen, ob ich interessiert wäre, bei diesem Projekt mitzuarbeiten.

bilder: eyevine, Intertopics (2), Dukas, Summit entertainment

Derzeit drehen Sie den biblischen Film «Noah» – wieder mit Logan Lerman aus «Perks of Being a Wallflower». Die Chemie zwischen Ihnen scheint zu stimmen ...

Ja, das wird auch der Regisseur Darren Aronofsky gedacht haben. Es ist eine grosse Hilfe, wenn bei einem so grossen Projekt, an dem Russell Crowe und Sir Anthony Hopkins beteiligt sind, ein guter Freund auf dem Set dabei ist, dem man vertrauen kann. Ich hoffe, noch oft mit Logan und Ezra aus «Perks of Being a Wallflower» zu arbeiten. Beide sind spezielle Menschen und tolle Schauspieler.

Bereits abgedreht haben Sie Sofia Coppolas «The Bling Ring». Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von Promibesessenen Jugendlichen, die bei den Stars einbrechen. Da Sie selbst seit Ihrer Kindheit im Scheinwerferlicht stehen: Können Sie nachvollziehen, dass jemand so auf Promis fixiert ist?

Das war gerade der Grund, warum ich in

Wie haben Sie das gemacht?

Ich habe für Sofia an der Stange getanzt (lacht). Nein, Quatsch. Ich habe sie einfach mit E-Mails bombardiert und ihr gesagt, dass ich das könne und das Drehbuch wirklich genial fände.

«Ich wollte eine Identität jenseits von Hermine finden.» dem Film mitmachen wollte: Ich musste mich mal in eine Person versetzen, deren Verhaltensweise ich normalerweise eben nicht nachvollziehen kann. Nicky ist besessen von der Celebrity-Kultur und von materiellen Dingen. Es war eine düstere Rolle für mich. Aber man versteht irgendwie, weshalb sie diese Einbrüche verübt. Ich bin sehr stolz, dass ich die Rolle spielen durfte, denn ich bin ja wohl so ziemlich das Gegenteil von Nicky: Die Britin Emma Watson als Los-Angeles-Valley-Girl, Typ Yogalehrerin, Poletänzerin und Entschla-

Sie tanzen normalerweise also nicht an einer Stange und trinken keine Entschlackungssäfte. Was machen Sie denn in Ihrer Freizeit?

Ich male und zeichne. Ich tanze ein bisschen und treffe Freunde. Ich höre Musik: Mumford & Sons, isländische Künstler – allerlei, was immer ich gerade um mich herum höre oder man mir empfiehlt. Abwechslung muss sein, sonst verpufft die Kreativität im Nu. Ich schaue mir auch viele Filme an, denn meine Filmkenntnisse sind noch längst nicht da, wo sie sein sollten. In diesem Punkt habe ich noch einiges vor mir. Interview: Marlène von Arx

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Menschen

Migros-Magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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koluMne | 39

Der hausMann

Die Zukunft, ganz bunt Bänz Friedli ist früh aufgestanden.

«Hesch Ufzgi?» Falls unser Sohn auf diese Frage überhaupt antwortet, ist es mit: «Weiss nid.» Das hilft nicht weiter. Also fragt man eine halbe Stunde später noch mal: «Hausaufgaben?» Hans: «Öhm … Nein.» Und weil auch im Auf­ gabenbüchlein, das man heimlich kon­ sultiert hat (als man das Znüniböxli aus dem Schulrucksack holen wollte, wo es natürlich nicht war), weil auch in diesem Büchlein nichts steht, gibt man sich mit dem «Nein» zufrieden – wenn auch ungläubig. Nach dem Eindunkeln fällt es ihm dann ein. «Ich habe noch Franz, glaubs …» Ich, am Röstiraffeln: «Soll ich dich Wörtchen abfragen?» – «Nein, wir müssen malen.» – «Ich dachte, du hast Ufzgi in Französisch?» – «Eben, ma­ len.» – «Hä? Im Franz?!» Hans: «Scho klar.» Immer müssen sie «möölele», immer irgendwelche Grafiken ausmalen, ob in Franz, in Mensch und Umwelt, in Englisch, Mathi, Geografie. Und ich müsste lügen, gäbe ich nicht zu, dann und wann schon anstelle der Kinder koloriert zu haben, weil ich die Malauf­ gaben so stupid fand. Unlängst haben Mutter, Vater und Schwester eifrig Kan­ tonswappen eingefärbt; nur derjenige nicht, der es hätte tun sollen. Himmel! Farbstifte sind nicht zum Ausmalen da. «Lasst die Kinder malen, nicht mööle­ le!», möchte ich der vereinigten Lehr­ mittelurheber­ und Lehrerschaft jeweils zurufen. Ohnehin kapiere ich nicht, wa­

wieder so richtig fantasievoll drauflos. Seine futuristische Traumstadt ist eine grüne Oase auf einem schroffen Hügel, hinter Burgmauern befestigt, aber von einem Fluss bewässert, voller Blumen, mit eigener Eisenbahn. «Alles solar­ betrieben», erklärt Hans, zeichnet hier noch eine Montgolfière, da noch einen Wasserfall. Und auf dem Dach des Wag­ gondepots einen Fussballplatz.

«Alles solarbetrieben», erklärt Hans. rum alle Eltern dasselbe beklagen und es trotzdem immer wieder passiert: Als Drei­, Vierjährige, auch im Kindergar­ ten noch, malen die Kinder mit grosser Geste. Farbig, grossflächig, originell. Kaum sind sie eingeschult, werden die Zeichnungen zusehends kleinlich, be­ ginnen sich die Häuslein und Blümchen der einzelnen Kinder verdammt zu äh­ neln, bald gleichen sie sich vollends an. Weg die Gestaltungskraft, verloren die Fantasie. Dafür müssen sie Vorgegebenes ausmalen: in Mathi, Englisch, Franz … Doch diesmal ists irgendwie anders. Hans hat im grossen Stil zu entwerfen begonnen: Seine «ville de rêve» müsse er zeichnen. Vorgesehen war eine A4­ Seite, er aber hat schon zwei A3­Blätter aneinandergeklebt und malt endlich mal

Dass er ob all dem die Mathi liegen liess, die Englischvokabeln zu üben ver­ gass? Macht nichts, sein Englisch ver­ blüfft mich auch so. Als wir am nächsten Morgen um fünf Uhr in der Früh aufste­ hen, um am TV die Wiederwahl Barack Obamas – «unseres» Obamas, den wir in den grossen Amerikaferien vor vier Jahren so ins Herz schlossen – zu verfolgen, ist er es, der auf CNN jedes Wort versteht. «Hast du das gehört?», rufe ich meiner Frau ins Badezimmer, «Obama hat gesagt, die USA müssten vom Erdöl unabhängig werden! Ist das nicht grossartig?» – «Vatiiii», korri­ giert Hans, «er hat nur gesagt, sie müss­ ten von ausländischem Erdöl unab­ hängig werden.» Okay, noch ist Mister President nicht ganz so weit wie Hans in seiner «ville de rêve». Aber man darf sich die Zukunft ja ein bisschen besser ausmalen, als sie dann eintrifft. Jeden­ falls erlebte ich danach einen überaus beschwingten Tag. Bänz Friedli live: 13.11., Heimberg BE; 16.11., Sion VS

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Unterwegs durch idyllische Landschaften

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Berlin – Hamburg mit dem Velo

Berlin – die pulsierende Hauptstadt ■ Mecklenburgische Seenplatte ■ Schweriner- und Ratzeburger-Seenlandschaft ■ Hansestadt Hamburg ■

Ihr Reiseprogramm Variante Radwandern 1. Tag: Schweiz–Berlin. Die Hinreise mit dem Komfortklasse-Bus führt über Schaffhausen, Stuttgart, Nürnberg und Bayreuth nach Berlin. 2. Tag: Berlin, ca. 15 km. Mit dem Bus gehts ins Zentrum von Berlin. Anschliessend entdecken wir auf einer Velotour die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Der Nachmittag steht uns für eigene Entdeckungen oder einen Stadtbummel zur freien Verfügung. 3. Tag: Rheinsberg–Neustrelitz, ca. 45 km. Wir starten unsere Velotour in Rheinsberg, nördlich von Berlin. Durch ausgedehnte Wälder mit Blick auf zahlreiche Seen fahren wir nach Wesenberg, wo wir unsere Mittagspause geniessen. Am Nachmittag Radtour nach Neustrelitz. 4. Tag: Rechlin–Waren, ca. 25 km. Der Car bringt uns nach Rechlin an der Müritz, nach dem Bodensee das grösste Binnengewässer Deutschlands. Der Müritz-Nationalpark ist ein Schutzgebiet von 318 km² Fläche und berühmt für seine urwüchsigen Wälder, für die Seen und für zahlreiche, andernorts längst ausgestorbene Greifvögel. Im Frühjahr und im Herbst kommen zudem 50 000 Wildgänse zu Besuch. Mit dem Velo erschliesst sich dieses wilde Stück Natur besonders gut. Wir haben genügend Zeit das Städtchen Waren zu besichtigen. Der Bus bringt uns schlussendlich zu unserem Hotel am Inselsee bei Güstrow. 5. Tag: Krakow–Güstrow, ca. 30 km. Was wäre die Mecklenburgische Seenplatte ohne eine Schifffahrt? Mit dem Bus gelangen wir nach Klink, wo wir mit dem Schiff die Kleine Müritz, Kölpin- und Fleesensee überqueren. Nach einer kurzen Busfahrt treten wir bei Krakow wieder in die Pedalen, und fahren weiter gegen Norden nach Güstrow. Das Städtchen besitzt eine interessante, gut erhaltene historische Altstadt und ein prachtvolles Renaissance-Schloss. 6. Tag: Güstrow–Warin, ca. 50 km. Von Güstrow aus fahren wir westwärts durch den Naturpark Sternberger Seenland bei Warin, mit vielen Seen und tiefen Mischwäldern. Dem Schweriner See entlang gelangen wir anschliessend per Bus in das Städtchen Schwerin, mit seinem hinreissenden Residenzschloss.

7. Tag: «Alte Salzstrasse-Radweg», ca. 50 km. Vom Nordufer des Ratzeburger Sees führt die 1000-jährige Salzstrasse südwärts nach Lauenburg, an der Elbe. Sehenswerte Etappenziele unterwegs sind Ratzeburg, auf einer Insel mitten im See gelegen und der Kneippkurort Mölln, berühmt durch Till Eulenspiegel. Abseits belebter Strassen geht es durch eine von Wäldern und Seen geprägte Idylle. Der Reisebus bringt uns nach der Velotour in die nahegelegene Hansestadt Hamburg. 8. Tag: Hamburg (velofreier Tag). Ein lokaler Stadtführer bringt uns die zahlreichen Attraktionen von Hamburg näher. Anschliessend haben wir genügend Zeit für eine individuelle Besichtigung. 9. Tag: Hamburg–Schweiz. Nach dem Frühstück Heimreise via Basel zu den Einsteigeorten in der Schweiz. Variante sportliche Velofahrer 1. Tag: Schweiz–Berlin. Gemäss Variante Radwandern. 2. Tag: Berlin, ca. 45 km. Mit dem Bus gehts ins Zentrum von Berlin. Anschliessend entdecken wir per Velo die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Velo zu unserem Hotel. 3. Tag: Berlin–Neustrelitz, ca. 100 km. Wir starten unsere Velotour nördlich von Berlin. Auf ausgesuchten Nebenstrassen, durch ausgedehnte Wälder mit Blick auf zahlreiche Seen fahren wir nach Neustrelitz, unserem heutigen Etappenort. 4. Tag: Neustrelitz–Malchow, ca. 80 km. Wir fahren in das hübsche Städtchen Waren. Der angrenzende Müritz See ist nach dem Bodensee das grösste Binnengewässer Deutschlands. Der Müritz-Nationalpark ist ein Schutzgebiet von 318 km² Fläche und berühmt für seine urwüchsigen Wälder, für die Seen und für zahlreiche, andernorts längst ausgestorbene Greifvögel. Im Frühjahr und im Herbst kommen zudem 50 000 Wildgänse zu Besuch. Mit dem Velo erschliesst sich dieses wilde Stück Natur besonders gut. Die Velotour führt uns weiter nach Malchow, wo wir wieder auf die Radwander-Gruppe treffen und zusammen mit dem Bus zu unserem Hotel am Inselsee bei Güstrow gelangen.

5. Tag: Malchow–Güstrow, ca. 60 km. Was wäre die Mecklenburgische Seenplatte ohne eine Schifffahrt? Mit dem Bus gelangen wir nach Klink, wo wir mit dem Schiff die Kleine Müritz, Kölpin- und Fleesensee überqueren. In Malchow treten wir wieder in die Pedalen, weiter gegen Norden, über Krakow nach Güstrow. Das Städtchen besitzt eine interessante, gut erhaltene historische Altstadt und ein prachtvolles Renaissance-Schloss. 6. Tag: Güstrow–Schwerin, ca. 100 km. Von Güstrow aus fahren wir westwärts durch den Naturpark Sternberger Seenland bei Warin, mit vielen Seen und tiefen Mischwäldern. Den Schweriner See umrundend gelangen wir anschliessend in das Städtchen Schwerin, mit seinem hinreissenden Residenzschloss. 7. Tag: «Alte Salzstrasse-Radweg». 8. Tag: Hamburg (velofreier Tag). 9. Tag: Hamburg–Schweiz. Alle drei Tage gemäss Variante Radwandern. Programmänderungen vorbehalten.

Radwandern: Diese Tour ist leicht. Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Teilstück im Begleitbus zurückzulegen. Sportliche Velofahrer: Diese Tour ist mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Die Tagesetappen betragen zwischen 45–100 km, jedoch ohne grössere Steigungen. Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die Möglichkeit eine leichtere Tagesetappe einzuschalten oder den Begleitbus zu gebrauchen.

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MIGIPIG

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das digitale Sparschwein Die Migros Bank lanciert mit Migipig eine Plattform, die das gemeinsame Sparen im Internet ermöglicht.

S

chweizer Banken haben im Umgang mit sozialen Medien wie Facebook oder Twitter noch viel Luft nach oben. Dies zeigt eine Studie des unabhängigen Schweizer Anlegerportals Assentium vom Frühling dieses Jahres. Im internationalen Vergleich fehlt den Schweizer Banken eine fortschrittliche Social-Media-Strategie. Zuoberst auf der Rangliste steht mit der Citibank eine US-amerikanische Bank, gefolgt von der französischen Société Générale. Die Credit Suisse belegt als beste Schweizer Bank abgeschlagen den 22. Platz. Und die Migros Bank? Die handelt: Unter dem Namen «Migipig» gibt es ab sofort eine Online-Plattform, die erstmals das gemeinsame Sparen mit Freunden und der Familie via Internet ermöglicht und so Internetbanking und Social Media verbindet. «In der Schweiz nehmen wir hier eine Pionierrolle ein», sagt Matthias Hunn, Marketingleiter der Migros Bank. Konkret funktioniert das so: Auf www.migipig.ch erfasst der Benutzer sein konkretes Sparziel. Von der Ein-

Bilder: Keystone, Fotolia, Maks Richter

AKTUELL 42 |

Die Migros Bank in Kürze Die Migros Bank gehört mit 800 000 Kunden und einer Bilanzsumme von 38 Milliarden Franken zu den führenden Banken in der Schweiz. Sie beschäftigt auf Vollzeitbasis rund 1400 Mitarbeitende und verfügt in der Schweiz über 64 Geschäftsstellen. 2011 erreichte der Geschäftsertrag 591 Millionen Franken. Der Bruttogewinn stieg um 1 Prozent auf 318 Millionen Franken.

richtung der ersten Wohnung über das langersehnte Motorrad bis hin zur Hochzeitsreise – den individuellen Wünschen und Bedürfnissen sind hier keine Grenzen gesetzt. Jedes Sparziel erhält auf Migipig eine eigene Internetseite, die der Nutzer individuell mit Text und Bildern gestalten kann.

Migipig soll nicht zuletzt auch Junge zum Sparen animieren Via Facebook oder per E-Mail kann der Sparer sein Sparziel mit seinem Freundeskreis teilen und sein persönliches Umfeld dazu motivieren, ihn bei der Realisierung seiner Wünsche zu unterstützen. Migipig ist auf dem modernsten technologischen Stand – dem potenziellen Gönner bietet die neue Plattform so eine sichere Infrastruktur, um dem Sparer mit einem finanziellen Zuschuss zu helfen. Basis von Migipig bildet ein herkömmliches Sparkonto mit einer Verzinsung von 0,3 Prozent und einer kostenlosen Kontokarte. Jugendliche erhalten bis zum 20. Lebensjahr 1,5 Prozent Zins. «Unsere Online-Sparplattform soll nicht zuletzt auch Junge dazu animieren, für ein konkretes Ziel zu sparen», sagt Hunn. «Zum Zielpublikum gehören aber generell Menschen, die gerne über soziale Netzwerke kommunizieren.» Zusätzlich gibts auf Migipig zahlreiche Partnerangebote und Rabattgutscheine, die auf ein breites Spektrum an Sparzielen zugeschnitten sind. Dazu zählen Angebote von Migros Ferien, Interio, Micasa, Melectronics, M-way und SportXX. Texte: Christoph Petermann


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

MIGIPIG | 43

Hansjörg Leichsenring ist Unternehmensberater für Banken und Herausgeber des Bank-Blogs.

«Der Einfluss der sozialen Medien auf die Banken ist gross» Hansjörg Leichsenring, welchen Einfluss haben Social Media auf die Bankenbranche?

Soziale Medien sind ein Abbild des realen Lebens, ihr Einfluss auf die Banken ist gross. Hier wird über die Banken diskutiert, gleichgültig, ob sie selbst mit dabei sind oder nicht. Fast alle Banken im deutschen Sprachraum tun sich jedoch noch sehr schwer mit den diversen Netzwerken. Schweizer Banken sind hier noch eine Spur zurückhaltender. Warum ist das so?

Mit Hilfe der Freunde wird via Migipig vielleicht sogar der Traum von der eigenen Harley Realität.

Wahrscheinlich ist das auf die Diskretion des Schweizer Bankiers zurückzuführen, die eine lange und erfolgreiche Tradition hat. Die Öffentlichkeit sozialer Medien steht dazu vermeintlich im Widerspruch. Dabei eröffnen sich mit den sozialen Medien gerade für die Banken neue Chancen. Wie meinen Sie das?

Wichtig ist, dass man mit Banken auch positive Gefühle verbindet. Nehmen Sie das Beispiel Telekommunikation: Bei der Einführung eines neuen Smartphones campen Menschen sogar vor den Läden. Gerade soziale Medien

eröffnen auch den Banken die Möglichkeit, Emotionen zu wecken und eine intensivere Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Social Media sind Bestandteil der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realität, genauso wie es auch die Banken selbst sind. Insofern sind sie aufgerufen, ihre bisherige Zurückhaltung aufzugeben und soziale Medien stärker in ihre Strategie zu integrieren. Wie bewerten Sie das neue Social-Media-Projekt der Migros Bank?

Es ist ein interessanter Anfang. Konkret wird hier das Sparen ja nicht mit erhobenem Zeigefinger propagiert, sondern es kommen auch spielerische Aspekte zum Einsatz. Das entspricht einem neuen Trend, der sogenannten Gamification, also dem Einbezug spielerischer Elemente, um ernste Dinge aufzulockern, ohne ihnen dabei die Ernsthaftigkeit zu rauben. Das ist für Banken sicherlich noch eine Herausforderung, aber eine, die es sich anzugehen lohnt. Hansjörg Leichsenrings Blog: www.der-bank-blog.de


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MIGROS-kULTURPROZENT

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Von der grossen Kunst,

Keine private Institution fördert die Schweizer Kultur mit mehr Mitteln als die Migros.

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as Migros-Kulturprozent hat in den vergangenen 55 Jahren unsere Gesellschaft geprägt. Ohne diese Institution gäbe es keine Klubschulen, keine Monte-Generoso-Bahn und keine Parks im Grünen. Es war die Gottlieb Duttweilers Idee, auf Grundlage des Migros-Umsatzes einen jährlichen Beitrag an das gesellschaftliche Wohlergehen zu stiften − im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 118 Millionen Franken. Auch Kunst und Kultur profitieren von den Beiträgen: 2011 beteiligte sich das Kulturprozent mit über 34 Millionen Franken am schweizerischen Kunst- und Kulturgeschehen. Wer meint, die Migros würde das Geld gescheiter in günstigere Konsumgüter investieren, trifft mit Hedy Graber auf eine engagierte Verfechterin von Duttweilers Vision eines Lebens mit Mehrwert. Das Migros-Magazin hat sich mit der Leiterin Direktion Kultur und Soziales des Migros-GenossenschaftsBunds unterhalten.

irgendetwas, das niemandem nützt, sondern geben Impulse. Ohne Anstoss passiert häufig nichts. Lancieren wir beispielsweise einen Mittagstisch, damit Menschen aus verschiedenen Generationen bei Tisch zusammenfinden, schaffen wir Kultur. Wie kommen Sie auf solche Ideen?

Indem wir aufmerksam hinschauen und uns fragen, ob irgendwo etwas entsteht, was für die Gesellschaft relevant sein könnte. Unsere Fachexperten, die Projekte auswählen und begleiten, sind engagiert, bestens vernetzt und verfügen über ein grosses Fachwissen. Diese subjektive Komponente, die Handschrift dieser starken Persönlichkeiten, ist unsere Grundlage für höchste Qualität. Das Kulturprozent erhebt den Anspruch, Qualität und nicht das Mittelmass zu fördern. Wie ist das messbar?

Qualität kann man nicht objektiv beschreiben. Wenn sich die Ruhe eines

Hedy Graber, was ist Kultur?

«Der Wettbewerb spielt durch­ aus in der Kultur. Es gibt viele Projekte, die nie realisiert werden.»

Kultur ist all das, was uns Menschen ermöglicht, an der Gesellschaft teilzuhaben. Deshalb sprechen wir auch von Essoder Gesprächskultur. Es ist einfach alles, was das Leben interessanter macht. Ist das Kulturprozent der Kulturverwalter der Nation?

In der Privatwirtschaft kann man Kultur nicht verwalten. Wir haben einen gestalterischen Auftrag und engagieren uns dort, wo etwa die öffentliche Hand nicht oder noch nicht tätig ist. Zum Beispiel?

Popmusik ist ein treffendes Beispiel. Mit unserem Programm «m4music» haben wir dieses Genre schon sehr früh gefördert. Nicht Madonna oder einen anderen Superstar, sondern Menschen, die das gesellschaftliche Umfeld der Popkultur prägen und Musik, Comics oder Grafikdesign machen. Ihr Team sucht nach Lücken, bis es etwas findet, was förderungswürdig ist.

Wir tun vor allem nicht das, was andere bereits machen. Wir fördern auch nicht

Hedy Graber über Kunst ! Lässt sich Kunst erlernen? Kunst ist spielerisch, setzt Talent voraus und erfordert das Erlernen fachlicher Kontexte. ! Ist alles Kunst und jeder ein Künstler? Nein. In der Kunst geht es darum, eigenständige Haltungen zu entwickeln. ! Ist Kunst Luxus? Kunst macht die Welt überhaupt erst sichtbar, fördert freiheitliches Denken und ist darum essenziell. ! Was unterscheidet gute von schlechter Kunst? Es mag Dinge geben, die mich nicht heute, aber vielleicht übermorgen erreichen. ! Was ist die wichtigste Kunst? Wichtig ist jede Kunst, die zu ihrer eigenen Sprache und damit zu uns findet. ! Ist Werbung die Kunst der Gegenwart? Werbung ist Werbung, Kunst bleibt Kunst. ! Lässt es sich leben ohne Kunst? Nein. Kunst erörtert die grossen Fragen des Lebens. Gibt es eine Welt ohne Musik?

Ensembles im Theatersaal aufs Publikum überträgt und man keinen Laut mehr hört, ist Qualität im Spiel. Die Mischung aus Verwunderung und Bewunderung beim Publikum kann ebenfalls ein Ausdruck von Qualität sein. Warum hat Kultur ein Anrecht auf Förderung? Bauern machen auch Kultur und sind dem Wettbewerb ausgesetzt.

Der Wettbewerb spielt sehr wohl in der Kultur. Deshalb gibt es haufenweise Projekte, die nie realisiert werden. Kulturschaffende leben üblicherweise vor dem Hintergrund des Verzichts: Längst nicht jeder kann seine Miete zahlen; jüngere Künstler haben oft einen Nebenjob, um zu überleben. Kultur ist deshalb auch interessant als Gesellschaftsmodell der Zukunft: Die Flexibilität, die man heute von uns verlangt, haben Künstler schon angedacht und teilweise umgesetzt. Das Kulturprozent als Gegenpol zum ex­ pandierenden Kunstmarkt mit Millionen­ umsätzen?

Der Kunstmarkt ist so abstrakt wie die Preise, die er hervorbringt. Das Kulturprozent hingegen ist bodenständig. Wir investieren nicht in überteuerte Kunstwerke, sondern in die Produktion eines Künstlers, zeigen anschliessend sein Werk im Museum, publizieren über den Künstler und sein Werk, und am Schluss kaufen wir das Werk vielleicht für unsere Sammlung. So haben wir den ganzen Entstehungsprozess miterlebt und präsentieren eine Kunst, die wir von der Idee bis zur Umsetzung begleitet haben. Zum Beispiel im Migros­Museum für Gegen­ wartskunst, das am 16. November seine Tore wieder öffnet?

Ja, genau. Ich freue mich sehr, dass das Publikum endlich die neuen Räume entdecken kann. Dass die Migros zusammen mit der Stadt Zürich und der Stiftung Kunsthalle das Löwenbräu-Areal kaufen und als langfristigen Standort für internationale Gegenwartskunst sichern konnte, ist ein bedeutender Meilenstein. Warum betreibt die Migros ein Museum?

Bereits Gottlieb Duttweiler sammelte Kunst. Unsere Sammlung ist seither


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die Kunst zu fördern

Wohin sie fliessen erklärt Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales. stark gewachsen. Im vergrösserten Museum können wir diese Werke vermehrt zeigen. Heute ermöglichen wir dem breiten Publikum, zeitgenössische Kunst zu moderaten Preisen zu erleben. Zeitgenössische Kunst – das klingt irgendwie elitär; nichts fürs breite Publikum.

Im Gegenteil. Indem wir Kunst zeigen, die sich mit unserer hier und jetzt erlebten Gegenwart beschäftigt, sind wir gerade nicht elitär. Vielleicht denkt mancher anders, weil er die Bildsprache eines Künstlers nicht auf Anhieb versteht. Wie kann man sie verstehen?

Indem man bereit ist loszulassen. Ein paar Führungen, eine Diskussion oder ein Gespräch mit einem Künstler, und das Unfassbare geschieht. Zeitgenössische Kunst hat viel mit Beobachten zu tun, mit der Wahrnehmung von Veränderung. Man hat ja beinahe ein wenig Angst davor, ins Museum zu gehen, wenn man kein Kunstkenner ist.

Kunst ist aber dazu da, Fragen zu stellen, Vorurteile abzulegen, aus gewohnten Mustern auszubrechen, einen neuen Blick auf die Welt zu wagen. Natürlich braucht es ein wenig Vorbereitung, etwa so wie beim Gang zum Zahnarzt. Da geht auch keiner hin und öffnet einfach seinen Mund, um zu sehen, was nun passiert.

Was lernen wir von der Kunst?

Hedy Graber (51) ist in Luzern und Genf aufgewachsen und hat an der Universität Genf Kunstgeschichte, Germanistik und Fotografie studiert. Sie war Kuratorin und Geschäftsführerin der Kunsthalle Palazzo in Liestal und ab 1998 Beauftragte für Kulturprojekte des Erziehungsdepartements Basel-Stadt. Seit 2004 leitet sie die Direktion Kultur und Soziales beim MGB.

«Das Kulturproduzent ist bodenständig», ist Hedy Graber überzeugt.

Den Austausch mit uns und unserer Umwelt. Kunst findet vor Ort statt, nicht allein zu Hause vor dem Bildschirm. Die Kunst regt unser kollektives Gedächtnis an und schafft neue Verbindungen, weil sie etwas darstellt, was uns alle angeht und berührt. Deshalb hat das Kulturprozent so viele eigenständige Projekte, die aus der heutigen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken sind: das Tanzfestival Steps, m4music, unsere Konzerttourneen mit klassischer Musik, Theater-und Poplabel-Förderung und noch vieles mehr. All das bewegt die Menschen und führt sie zueinander, ganz im Sinn des Kulturprozents und seines Gründers. Interview: Daniel Sidler Bild: Nathalie Bissig

«Kunst ist dazu da, einen neuen Blick auf die Welt zu wagen.»


AkTUELL 46 |

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TIERSEUCHENGESETZ

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«In erster Linie profitieren die Tiere»

Nationalrats- und Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter über die Gesundheit seines Viehs, das neue Tierseuchengesetz und dessen Vorteile für Mensch und Tier. Hansjörg Walter zu Hause in seinem Stall: «Tierseuchen sind bei uns deshalb selten, weil wir sie seit langem rigoros bekämpfen.»

wie bisher der kantonalen Hoheit. Ver­ boten würde auch der tierschutzmässig sehr bedenkliche Haustierhandel, zum Beispiel der Verkauf von Hundewelpen auf der Strasse. Die Verbesserung der Bienengesundheit ist ein weiterer Punkt. Profitieren auch die Konsumenten von den neuen Vorschriften?

In erster Linie profitieren die Tiere: Nutztiere, Haustiere, Bienen. Gesunde Tiere – und das ist das Ziel des neuen Gesetzes – brauchen weniger Medika­ mente wie etwa Antibiotika. Das ist letztlich auch für die Konsumenten und für die Humanmedizin ein Plus. Die Gegner der Vorlage haben das Referendum ergriffen, weil sie im neuen Gesetz eine «Gängelung der Tierhalter» sehen. Vor allem kritisieren sie den Impfzwang. Haben Sie recht?

Hansjörg Walter, in Ihrem Stall haben Sie eine stattliche Anzahl von Kühen, Rindern und Kälbern. Waren Ihre Tiere schon einmal von einer Seuche betroffen?

Nein, glücklicherweise sind wir bisher davon verschont geblieben.

Welche Vorsorgemassnahmen treffen Sie?

Als einzelner Bauer habe ich praktisch keine Möglichkeit, meine Tiere vor Seu­ chen zu schützen. Ich bin darauf ange­

wiesen, dass das nationale Schutzsys­ tem funktioniert. Es ist ähnlich wie mit der Grippe: Da kann ich ja auch nicht sehr viel dazu beitragen, dass sie mich nicht trifft, ausser zu meinem Immun­ system Sorge zu tragen und mich an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde zu halten. Tierseuchen sind eher selten, viele sind praktisch ausgemerzt. Weshalb braucht es ein neues Tierseuchengesetz?

Tierseuchen sind bei uns selten, weil wir sie seit langem rigoros bekämpfen. Mit dem neuen Gesetz möchten wir schon einen Schritt früher ansetzen. Es soll verhindern, dass wir die Krankheiten überhaupt bekämpfen müssen. Zudem steigt der Druck: Immer mehr Tiere, Personen und Waren werden rund um den Globus verschoben, und mit dem Klimawandel treten neue, bisher unbe­ kannte Seuchen auf. Was wird gegenüber dem bisherigen Gesetz verbessert?

Neu ist, dass der Bund den Auftrag er­ hält, Überwachungs ­ und Präventions­ programme zu entwickeln. Die Umset­ zung von Massnahmen unterliegt aber

Was wären die Konsequenzen bei einer Ablehnung des neuen Gesetzes?

Es bliebe beim Status quo: Keine Prä­ vention, sondern nur Bekämpfung; Wildwuchs bei der Finanzierung; der tierquälerische Haustierhandel bliebe erlaubt, und die Ausbildung der Bienen­ inspektoren würde nicht verbessert. Interview: Daniel Sägesser

Das sagen die Gegner Die Gegner des neuen Tierseuchengesetzes haben das Referendum ergriffen und argumentieren zur Hauptsache, dass mit dem neuen Gesetz «die Eigenverantwortung, Entscheidungsfreiheit und Erfahrungskompetenz der Tierhalter stark beschnitten» werde. Sie befürchten, dass der Bund zu viel Macht erhält, und plädieren stattdessen für ein Gesetz, das dem Bauern erlaubt, selber zu entscheiden, welche Massnahmen er seinen Tieren zumuten will und welche nicht.

Bild: Siggi Bucher

A

m 25. November stimmt das Volk über das neue Tierseuchengesetz ab. Mit der Gesetzesrevision will der Bund Instrumente für eine wirksame Prävention gegen Tierseuchen schaffen, was im bisherigen Gesetz kaum geregelt war. Keine Änderung gibt es beim Impf­ obligatorium, da der Bund schon heute über die Kompetenz für eine obligatori­ sche Impfung von Tieren verfügt, wenn eine Seuche dies erfordert. Bundesrat und Parlament sprechen sich für das neue Gesetz aus, ebenso der Schweizerische Bauernverband (SBV). Das Migros­Magazin sprach mit SBV­ Präsident und Bauer Hansjörg Walter über Sinn und Zweck des neuen Tier­ seuchengesetzes.

Nein. In der Vorlage kommt das Wort «impfen» gar nicht vor. Hier bleibt alles beim Alten. Mit den Massnahmen, die der Bund anordnen kann, sind beispiels­ weise Einfuhrstopps von Tiertrans­ porten an der Grenze gemeint. Warum sollen wir Bauern Ja sagen zur Staats­ willkür in unseren Ställen? Das wäre überhaupt nicht in unserem Interesse!


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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WEIHNACHTEN | 49

Projetkleitung: Jacqueline Vinzelberg; Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Jorma Müller; Styling: Marlise Isler; Hair & Make-up: Vikon Bassil; Basteltipps: Anita Oeschger

Damit das Weihnachtsfest rundum gelingt, haben Vater Peter Felix (48), Mutter Eveline (43), Sohn Luca (16) und Tochter Anna (9) die Mitarbeiter der Migros um Rat gefragt.

W

Festliches Basteln

Schon Wochen vor Weihnachten stimmt sich Familie Felix auf das Fest der Liebe ein. Zum Beispiel bei einer besinnlichen Bastelrunde für Kerzenarrangements und Zimmerschmuck.

enn es draussen grau und kalt ist, wächst die Lust, es sich zu Hause gemütlich zu machen – und das Heim vorweihnachtlich herauszuputzen. Dazu braucht es nicht viel Aufwand: Schon einfache Kerzenarrangements zaubern im Handumdrehen eine warme Atmosphäre in die vier Wände. Dekorative Weihnachtsgestecke gehören natürlich unbedingt auch dazu. Mit ein wenig kreativem Elan lassen sich unterschiedliche Dekorelemente geschickt miteinander verbinden. Mit Kugeln und Schleifen zum Beispiel

ist der fertig gekaufte Kranz schnell zum Unikat aufgepeppt. Und wer Kinder hat, weiss, wie fantasievoll und unbeschwert sie ans Basteln herangehen. Das gemeinsame Werkeln ist eine schöne Gelegenheit, einen Ausflug in die eigene Jugend zu machen. Ein vorweihnachtliches Ritual, das auch im Hause Felix liebevoll gepflegt wird. Während Mama Eveline noch schnell die Kerzen anzündet, bevor sie den Kindern zu Hilfe eilt, sind Anna und Luca längst in ihrem Element: Sie wollen Papa Felix mit einem Fensterbild überraschen.


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WEIHNACHTEN

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bastler an den Start! Ob geschnitten, gestanzt, geklebt oder gefalzt: Papier bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten in der kreativen Verarbeitung und lässt viel Spielraum für Experimente. Das Bastelset aus der Migros enthält nicht nur farbiges Papier, sondern auch diverses, raffiniertes Zubehör, das die Fantasie beflügelt. Nur noch schnell die Schere geholt, und schon kanns losgehen. ! Bastelpapier-Koffer, 110-teilig, Fr. 9.80 ! Glas-Deko-Set, 13 Farben, Fr. 12.80

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Fensterbilder gelingen am besten, wenn man die Motive auf eine Folie malt, die flach auf dem Tisch liegt. Sobald sie getrocknet sind, einfach abziehen und von innen auf die Scheiben kleben. Kleine Details lassen sich dann noch auf dem Fensterglas ergänzen. Aber Achtung: Die Farbe kann auf dem kalten Fenster zerlaufen! Damit sie schnell trocknet, mit dem Fön etwas nachhelfen. Aber bitte auf Hitze und Mindestabstand achten.

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WEIHNACHTEN | 51

Sternenzauber Was wäre Weihnachten ohne Sterne? Die lassen sich kinderleicht aus vielerlei Materialien basteln. Wer es dreidimensional mag, greift zum SterneBastelset aus der Migros. Ein bisschen Geduld und Musse gehören allerdings schon dazu, den Stern zusammenzusetzen. Am besten teilt man sich das Falzvergnügen an einem gemütlichen Nachmittag mit der ganzen Familie. Bascetta-Sterne, 20x20 cm, weiss oder goldfarben, Fr 7.90

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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Schön gepflegt

Die Bielerin Barbara Ryter (40) führt zusammen mit ihrem Ehemann die Kommunikationsagentur Contcept in Zürich und ist Chefredaktorin der «Gala» Schweiz. Ende August feierte die Schweizer Ausgabe des People-Magazins ihr einjähriges Bestehen. Barbara Ryter, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Am Früchtestand der Migros in meiner Heimatstadt Biel. Da half ich während der Gymiferien aus – und lernte, was Arbeiten heisst.

Pflegt und schützt

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gutes Essen, für mein Fitnessabo, für Bücher und Zeitschriften.

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Was waren Ihre teuersten Ferien?

Eine interessante Reise quer durch Vietnam, mit Halt in vielen einmaligen und bezaubernden Hotels. Leider schon ein paar Jahre her … Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Viel zu viele Plastikkarten, Visitenkarten und irgendwelche Zettel, die ich immer wieder mal ausmiste, wenn ich das Portemonnaie nicht mehr schliessen kann.

Macht geschmeidig Sind die Haare spröde und störrisch, hilft das richtige Pflegeprogramm von Gliss Kur. Wenn sich die Frisur zum Beispiel gegen jedes Styling sträubt, wirkt das Anti-Frizz-Glättungsserum dem Abstehen der Haare entgegen. Ein wahres Wundermittel ist auch das Nutritive Fluid gegen Spliss, das die Haarspitzen versiegelt. Gliss Kur Liquid Silk Anti-Frizz Serum, 50 ml, Fr. 11.70* Gliss Kur Oil Nutritive Haarspitzenfluid, 50 ml, Fr. 11.70* *In grösseren Filialen erhältlich.

Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit Supermodel Kate Moss. Für mich ist sie noch immer die absolute Stilikone – und fast gleich alt wie ich. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Lebensqualität und Freiheit. Das geht für mich Hand in Hand.

Interview: Eugen Baumgartner


SCHAUFENSTER 58 |

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BANAGO

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Banago ist zurück

Vor zwölf Jahren verschwand Banago aus den Regalen. Jetzt gibts das kultige Kakaogetränk endlich wieder zu kaufen − und dies erst noch aus fairem Handel.

B

a-na-go. Diese drei Silben lösen bei vielen Schweizerinnen und Schweizern ein Flashback in die eigene Kindheit aus: Erinnerungen an das heisse Frühstücksgetränk vor der Schule etwa oder das gierig heruntergestürzte Glas kalter Schoggi nach einem wilden «Indianerlis» mit den Nachbarskindern. Ganz zu schweigen von den Wonnen einer dick mit Butter bestrichenen Scheibe Brot, die man mit der Butterseite in ein Tellerchen voll Pulver tünchte. Das Kakaogetränk mit Schokoladepulver kannte in den 70er- und 80er-Jahren praktisch jedes Kind. Bis es im Jahr 2000 definitiv aus den Verkaufsregalen verschwand. Nun ist Banago wieder schweizweit in grösseren Mig-

ros-Filialen erhältlich. Das Pulver schmeckt so köstlich wie einst, nur der Look wurde modernisiert: Als Markenzeichen dient neu ein kleiner Affe. Banago gibts in der Dose, im Nachfüllpack und als Portionenbeutel im Zehnerpack. Neu ist ein fixfertiger Banago-Drink im Tetrapack mit Röhrli, und die MigrosRestaurants bieten den Klassiker in Portionenbeuteln an. Die Kakaobohnen stammen aus der Dominikanischen Republik, sind besonders schokoladig und gelten als Edelkakao. Sie werden von Fairtrade-zertifizierten Kleinbauernkooperativen angebaut. Das Label wird von der Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz) vergeben. Text: Dora Horvath

Banago in Kürze 1927: banago wird von der Firma Nago AG in olten entwickelt und produziert. Die Silbe «ba» im Namen bezieht sich auf das bananenmehl, das dem ursprünglichen Produkt beigemischt war. es sollte die bittere Note der Schokolade mildern. 1971: Übernahme der Nago AG durch die Firma Lindt & Sprüngli. Um 1980: einführung der blauen verpackung. 1998: einstellung der Produktion. 2000: Der verkauf über den einzelhandel wird eingestellt. 2012: relaunch durch die Firma Haco AG für die migros. Das Kakaogetränk banago feiert sein Comeback in den verkaufsregalen.

Fairer Handel Das Fairtrade-Label steht für gerechten Handel als mittel zur reduzierung der Armut in entwicklungs-und Schwellenländern. Die Produzenten erhalten einen stabilen mindestpreis und eine Prämie zur realisierung eigener Projekte. Weitere Infos: www.maxhavelaar.ch

Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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BANAGO | 59

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Bild: Markus Bertschi; Styling: Esther Egli

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SCHAUFENSTER 60 |

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OPTIGAL

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Feines auf die Schnelle

Die Pouletbrust ist das zarteste Stück vom Huhn. Das weisse Fleisch ist besonders beliebt als Geschnetzeltes – und ganz fix zubereitet.

K

aum ein Fleisch ist so vielfältig und wandelbar in der Zubereitung wie Poulet. So lassen sich aus allen Teilen des Huhns feine Gerichte zaubern – und das ganz schnell. Stundenlanges Schmoren, wie man es vom Rindfleisch kennt, ist beim Poulet nicht nötig. Das gilt ganz besonders für die kleinen Fleischstücke des Geschnetzelten. Es ist in der Zubereitungszeit ungeschlagen: Kurz durchgebraten, lässt sich in weniger als einer halben Stunde eine gluschtige Mahlzeit zaubern. Inklusive aller Beilagen! Man kann eine Pouletbrust leicht selbst in Geschnetzeltes von der gewünschten Grösse schneiden. Wer eine

Optigal ist die Geflügelmarke der Migros und steht für eine beson­ ders tierfreund­ liche Haltung.

grosse Familie zu versorgen hat, erspart sich die Arbeit und greift auf fertiges Optigal-Pouletgeschnetzeltes zurück. Ein Tipp: Kleine Geniesser verzichten gern auf die Sauce, wenn dafür das Pouletgeschnetzelte gut gewürzt gebraten und mit Tomate, Gurke und noch etwas Salat in einem Pitabrot serviert wird. Asien-Fans schätzen die schnelle Zubereitung im Wok mit knackigem Gemüse, und Salatfans freuen sich über knusprig gebratene Pouletstückchen auf einem gemischten Salat. So wird daraus ein vollwertiges Zmittag oder ein leichtes Abendessen. Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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Sélection Pasta Penne, Fusilli oder Rigatoni, 500 g 20x 3.90 NEU *,** PUNKTE

Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 33% Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen, z.B. M-Classic Haselnusskerne, 20x 200 g 3.10

BROT UND MILCHPRODUKTE

PUNKTE

Alle Pain Création –.50 günstiger

Gurken, Spanien, pro Stück –.70 statt 1.– 30% Bohnen, Ägypten/Marokko, Beutel à 500 g 2.– statt 2.90 30% Mikrowellenkartoffeln, Schweiz, Beutel à 500 g 2.90 NEU *,**

20x

Anna’s Best Saladbowl Caesar, 230 g 5.80 NEU **

20x

PUNKTE

PUNKTE

Kiwi, Neuseeland, per kg 3.30 statt 4.50 25% Kaki Persimon, Spanien, per kg 2.90 statt 4.20 30% Kartoffeln Raclette, Schweiz, 2,5 kg 2.70 statt 3.40 20% Broccoli, Italien, per kg 2.70 statt 3.60 25%

Alle Bio Yogi Tees, z.B. IngwerZitronen-Tee, Bio, 15 Beutel 4.– statt 5.– 20%

Alle Joghurts im 6er-Pack, 6 x 180 g 20% Alle Premium Schichtdessert, 110 g –.35 günstiger, z.B. Schokolade 1.95 statt 2.30

I am Hair und Belherbal Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Belherbal Shampoo Weizen & Bambus, 3 für 2, 3 x 250 ml 7.70 statt 11.55 Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen 40% Alle Cucina & Tavola Besteckserien 50% Alle Titan Bratpfannen 50% Mio Star Silverado Staubsauger 50% *,*** Papeteria Kopierpapier im 3erPack, A4, weiss, 80 g/m2, FSC 50%

Walliser Raclette, AOC, per kg 18.80 statt 23.–

Alle Torten 2er-Stücke 1.– günstiger, z.B. Schwarzwäldertorte, 2 Stück, 244 g 4.80 statt 5.80

Oregon Scientific WMH800 50%

Schulter-Rollschinkli, geräuchert, per kg 50%

Phalaenopsis, 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 14.70 statt 24.50

Optigal Pouletgeschnetzeltes, Schweiz, 3 Schalen à 222 g 33%

Dekozweige Nordmann und Nobilis, pro Bund 3.80

Lachsfilet ohne Haut mit Dillsauce, Zucht aus Norwegen, per 100 g 3.90 NEU *,**

Sélection Orchidee, pro Pflanze 69.– NEU **

Don Pollo Poulet-Nuggets, tiefgekühlt, Beutel à 1 kg 20%

Gesamtes Golden Hair Professional Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 20%

Alle Playmobil und Barbie Artikel 30%

Weihnachtsstern im Übertopf, 10,5 cm, pro Pflanze 5.90

PUNKTE

Gesamtes HandpflegeSortiment 20% **

Alle Torten, ungekühlt 20%

Sélection Bison Trockenfleisch, USA/Kanada, per 100 g 20x 12.80 NEU **

Pelican Knusper-Sticks, MSC, Alaska Seelachs, paniert mit Knusperpanade, tiefgekühlt, 12 Stück, 360 g 20x 5.60 NEU *,**

Manella im 3er-Pack 2.– günstiger, z.B. Mango & Green Tea, 3 x 500 ml 7.30 statt 9.30

Sanissa au beurre im Duo-Pack, 2 x 500 g 5.50 statt 6.90 20%

Sélection Strauss Calla, pro Strauss 35.– NEU **

M-Classic Forellenfilets geräuchert, 3 x 125 g 33%

Gesamtes Fatto Katzenstreu Sortiment, z.B. Fatto Plus, 10 Liter 5.50 statt 6.90 20%

Tilsiter mild (ohne Maxi), per 100 g 20%

Saucisson aux choux, Schweiz, per kg 8.50 statt 13.– 33%

PUNKTE

NEAR-/NON-FOOD

Grosi’s Schoggi- oder Branchlicake, z.B. Schoggi-Cake, 420 g 3.90 statt 4.90 20%

Schweinsbratwurst, 4 x 110 g 40%

20x

Delizio Verapaz Guatemala, Limited Edition, 12 Kapseln 20x 5.60 NEU ** Tradition Cremisso oder Nusshörnli im 3er-Pack, z.B. Cremisso, 3 x 175 g 7.90 statt 9.90 20%

Reibkäse Emmentaler/ Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.65 statt 4.60 20%

Rosen «Starline», Max Havelaar, 50 cm, Bund à 5 Stück, pro Bund 7.50 statt 8.90

PUNKTE

Alle Kaffees in Bohnen, 1 kg 33%

PUNKTE

Emmentaler mild, ca. 450 g, per 100 g 30%

BLUMEN & PFLANZEN

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Alle M-Classic Beeren, tiefgekühlt 20%

Alle Frey Schokolade-Kugeln im Beutel oder 1-kg-Dose im Sternendesign, z.B. Schokoladekugeln assortiert, 500 g 20x 10.50 NEU **

Rindsrumpsteak, Schweiz, per 100 g 4.60 statt 6.60 30%

Pangasiusfilets, Zucht aus Vietnam, per kg 18.90 statt 27.– 30%

Bananen, Bio, Max Havelaar, Peru/Ecuador, per kg 2.40 statt 3.20 25%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Risoletto Minis, Box, Classic oder assortiert, 600 g 8.–

Trutenmédaillon, Frankreich, per 100 g 2.25 statt 3.25 30%

Bananen Chiquita, Costa Rica/Panama, per kg 2.10 statt 2.80 25%

Pelican Filet Gourmet à la Provençale, MSC, tiefgekühlt, 800 g 10.05 statt 14.40 30%

20x PUNKTE

Baby und Kinder Strumpfhose im Duo-Pack, z.B. Kinder Strumpfhose rosa 11.90

Alle Aproz Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter 2.85 statt 5.70 50%

Damen Hipster in der Geschenkbox, 3er-Pack 14.80

Alle Apfelsaftgetränke, 1,5 Liter und 6 x 1,5 Liter 20%

Herren Deluxe Pyjama, erhältlich in diversen Grössen und Farben 59.– NEU **

M-Classic Cappelletti im 3er-Pack, 3 x 250 g 30% Anna’s Best Menü Thai Chicken Satay oder Köttbullar im DuoPack, z.B. Thai Chicken Satay, 2 x 370 g 12.40 statt 15.60 20%

20x PUNKTE

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Tafelschokoladen, 400 g (ohne Mehrfachpackungen) 1.– günstiger

Nutella-Glas, 880 g 6.20

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Herren Tennis-Socken im 5er-Pack 9.80 Herren Baumwollsocken im Duo-Pack 9.80 Herren Socken im Duo-Pack 9.80

Sun Queen Ananas-Scheiben im 6er-Pack, 6 x 136 g 20%

Herren Uni-Socken im 5er-Pack 9.80

Alle Tomatensaucen Salsa Italiana 20%

Alle Frey Schokolade-Croquetten im Beutel, z.B. Croquetten Milch extra, 250 g 5.10 statt 6.40 20%

Subito Risotto im 3er-Pack, Tomaten, Steinpilz oder Milanese, z.B. Risotto Milanese, 3 x 250 g 6.40 statt 8.10 20%

Stimorol Kaugummi Spearmint oder Wild Cherry im 6er-Pack, z.B. Wild Cherry Kaugummi, 6 x 14 g 4.95 NEU ** 20x

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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OPTIGAL | 69

Geschnetzeltes an Pilzrahmsauce Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

1 Zwiebel 200 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Kräuterseitlinge, Pleurotus 500 g Pouletgeschnetzeltes 2 EL Holl-Rapsöl (hoch erhitzbar) 1 dl Weisswein 1,5 dl gebundene Bratensauce 2,5 dl Halbrahm Salz, Pfeffer Kerbel zum Garnieren ZUBEREITUNG 1. Zwiebel fein hacken, Pilze fein schneiden. Pouletgeschnetzeltes 4 bis 5 Minuten im Öl kräftig anbraten, herausheben und beiseitestellen. Hitze reduzieren. 2. Zwiebel und Pilze in derselben Pfanne andünsten. Mit Wein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Bratensauce und Rahm beigeben. Sauce circa 5 Minuten lang köcheln lassen. Geschnetzeltes beigeben, in der Sauce heiss werden lassen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Mit Kerbel garnieren. TIPP: Dazu passen Rösti und Saisongemüse. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Pro Person ca. 25 g Eiweiss, ca. 27 g Fett, ca. 6 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/390 kcal Ein Rezept von


173.– 173 .– statt

148.– 148 .– Alle Angebote gültig vom 13.11. bis 26.11.2012, solange Vorrat.

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statt Helly Hansen Damen-Snowjacke Grössen S – L, Wassersäule 10 000, Atmungsaktivität 10 000, abnehmbare Kapuze.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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ACTILIFE | 71

Omega-3 ist mega

Fisch enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Falls der See einmal nichts hergibt, können diverse Actilife-Produkte helfen, den Körper in Schuss zu halten.

Die Actilife-Produkte mit Omega-3-Fettsäuren gibt es als Saft und in Kapselform – auch für Vegetarier.

Bild: Markus Bertschi; Styling: Mirjam Käser

F

isch ist gesund. Das wissen die Inuit, die Ureinwohner der arktischen Gebiete, schon seit Jahrtausenden. Zwar ernähren sich die Inuit sehr fettreich und essen kaum Gemüse oder frisches Obst. Ihr Gesundheitsrezept liegt aber im überaus hohen Fischkonsum. Denn im Fischöl stecken die wertvollen ungesättigten Omega-3Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Der Körper benötigt diese Fettsäuren und kann sie selbst nicht herstellen. Wer Mühe mit fischreicher Kost hat, dem bieten die mit Omega-3-Säuren angereicherten Produkte von Actilife

eine gute Nahrungsergänzung. Die Fischöl-Omega-3-Kapseln etwa haben einen positiven Einfluss auf die Blutfettregulation. Das Fischöl wird aus Kaltwasserfischen gewonnen und enthält besonders wirksame langkettige Omega-3-Fettsäuren. Ein rein pflanzliches Produkt, das sich auch für Vegetarier eignet: die Omega-3-Kapseln mit den wertvollen DHA-Fettsäuren des Algenöls. Und für alle, die Kapseln nicht mögen, gibt es ein angereichertes Fruchtsaftgetränk. Es schmeckt natürlich nicht nach Fisch, sondern fein fruchtig nach Erdbeere und Guave. Text: Nicole Ochsenbein

! Actilife Omega-3, 30 Kapseln, Fr. 8.90* ! Actilife Fischöl, 30 Kapseln, Fr. 4.90 ! Actilife Omega-3 Fruchtsaftgetränk, Fr. 2.10 *In grösseren Filialen erhältlich.


Klassik in Prag

Kulturerlebnis in der bezaubernden «Goldenen Stadt» mit ihrem unverwechselbaren Flair

5 Tage Fr. 795.–

1. Tag Schweiz – Prag Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und erreichen über Ulm und Nürnberg am Abend Tschechiens Hauptstadt Prag.

und Aktivitäten zur freien Verfügung.

die älteste und berühmteste Brücke Prags.

Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

2. Tag Prag Besichtigung der Burgstadt Hradschin. Das eigentliche Wahrzeichen Prags thront über der Moldau und zählt mit seinem Ensemble von Türmen und Kuppeln zum UNESCOWeltkulturerbe.

08. März: Das Ballett «Don Quijote» von Ludwig Minkus in der Staatsoper. Dieses wunderbare Ballett feierte in einer klassischen Choreographie im Februar Premiere und ist seither das Lieblingsballett der Prager.

09. März: Im legendären Ständetheater Wolfgang Amadeus Mozarts unsterblicher «Don Giovanni». Ein Meisterwerk der Operngeschichte, das 1787 hier in Prag uraufgeführt wurde.

Das ist alles dabei...

13. April: In der schmucken Staatsoper Giuseppe Verdis Drama «Don Carlos» nach dem gleichnamigen Trauerspiel von Friedrich Schiller.

✘ Halbpension mit Früh-

5. Tag Prag – Schweiz Nach dem Frühstück verlassen Sie zeitig am Morgen Prag und fahren wieder in die Schweiz zurück.

✘ Geführte Stadtbesichti-

12. April: Die tschechische Nationaloper «Die verkaufte Braut» von Bedrich Smetana. Diese amüsante Inszenierung 07. März Konzert im Rudolfispiegelt die Musikalität und num oder im schmucken SmeMentalität des tschechischen tana-Saal des Jugendstiljuwels Volkes wider. Obecni dum. 11. April: Konzert im Rudolfi- 4. Tag Prag num oder im schmucken Sme- Beim Rundgang durch die Alttana-Saal des Jugendstiljuwels stadt sehen Sie die prachtvollen Fassaden in der Pariser Obecni dum. Strasse, den Altstädter Ring3. Tag Prag platz mit Rathaus und ApostelDer ganze Tag steht Ihnen für uhr. Sie besuchen auch die individuelle Besichtigungen sechzehnbogige Karlsbrücke,

Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

Reisedaten 2013 06. – 10. März 10. – 14. April

✘ 5-tägige Fahrt mit moder-

nem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 4 Übernachtungen im Viersternhotel in Prag

✘ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc. stücksbuffet

✘ Alle kulturellen Abend-

veranstaltungen gemäss Programm

gung auf dem Burghügel am 2. Tag

✘ Geführter Rundgang in der Prager Altstadt am 4. Tag

Abfahrtsorte

Nicht inbegriffen

Bern, Olten, Zürich, Basel, Winterthur, St. Gallen

✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 175.–

Blumenkorso in Nizza

4 Tage Fr. 495.–

und Zitronenfest in Menton 1.Tag Schweiz – Diano Marina Anreise über den Grossen St. Bernhard ins Aostatal und an die Küste des Mittelmeers. 2. Tag Zitronenfest in Menton Sie besuchen das Fürstentum Monaco und fahren dann nach Menton. Sie machen einen Bummel durch die malerische Altstadt und besuchen die Zitronen-Ausstellung im Jardin Biovès mit seinen hohen Palmen, Zitronenbäumen und Brunnen.

3. Tag Karneval von Nizza mit Blumenkorso Sie fahren heute nach Nizza, der «Hauptstadt» der Côte d'Azur. Zuerst unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt und besuchen danach Alt-Nizza. Hier findet auch der berühmte Blumenmarkt statt. Am Nachmittag besuchen Sie den Blumenkorso auf der Promenade des Anglais. 4. Tag Diano Marina – Schweiz Sie kehren über die GotthardRoute in die Schweiz zurück.

Das ist alles dabei...

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 3 Übernachtungen mit

Halbpension in sehr gutem Mittelklasshotel in Diano Marina in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC, Farbfernseher etc.

Reisedaten 2013 21. – 24. Februar 25. – 28. Februar

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Luzern, Basel

✘ Ausflug zum Zitronenfest in Menton, inkl. Eintritt

✘ Ausflug nach Nizza, inkl.

Reiseleitung und Tribünenplatz für den Blumenkorso

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 80.–

Karneval in Venedig

4 Tage Fr. 495.–

Ein besonderes kulturelles Erlebnis. 1. Tag Schweiz – Venedig / Quarto d’Altino Fahrt über Mailand und Verona nach Quarto d’Altino.

Masken, Spiel und Bühnenzauber in der ganzen Stadt.

3. Tag Burano – Murano – Karneval Am Vormittag Ausflug auf die 2. Tag Karneval in Venedig Während einer geführten Stadt- beiden in der Lagune liegenden besichtigung werden Ihnen die Inseln Burano und Murano. Dawichtigsten Sehenswürdigkeiten nach geniessen Sie noch einmal die einmalige Atmosphäre und der Stadt mit ihren unzähligen den besonderen Reiz, der zu Palästen, romantischen Wasserdieser Jahreszeit von Venedig strassen und faszinierenden Plätausgeht. zen gezeigt. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen des 4. Tag Venedig – Schweiz Karnevals. Eine uralte Tradition Rückreise über Mailand und die Gotthardroute in die Schweiz. lebt hier fort – mit Kostümen,

Das ist alles dabei...

Reisedaten 2013

02. – 05. Februar

✘ ✘ ✘ ✘

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 3 Übernachtungen im Viersternehotel Crowne Plaza in Quarto d’Altino Halbpension mit Frühstücksbuffet / Nachtessen Bahnfahrten nach Venedig und zurück sowie Stadtführung am zweiten Tag Bootsausflug zu den Inseln Burano und Murano am dritten Tag

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Basel, Bern, Luzern

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 18.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 90.–


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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FOOD | 73

GUT & GÜNSTIG

Zimtschnecken

für circa Fr. 4.10

Ergibt circa 16 Stück ■ 2 dl Milch leicht erwärmen und 1⁄2 Würfel Hefe darin auflösen. Circa Fr. –.55 ■ 425 g Weissmehl, eine gute Prise Salz, 60 g Puderzucker und 1⁄2 TL gemahlenen Kardamom vermischen. Zusammen mit der Milch, einem Ei und 60 g geschmolzener Butter zu einem Teig verkneten. 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Circa Fr. 2.10 ■ Für die Füllung 60 g weiche Butter, 50 g Zucker, 1 ½ TL Zimt vermischen. Teig rechteckig auswallen. Mit der Füllung bestreichen. Längs aufrollen. Rolle in 16 Portionen schneiden, diese mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 30 Minuten lang gehen lassen. Mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Bei 225 °C rund 8–10 Minuten backen. Circa Fr. 1.45

Für ein herrlich luftiges Gebäck: Weissmehl, Zimt und Hefe.

Genuss im Handumdrehen Für Geniesser

Alleinstehende kennen das Problem zur Genüge: Kauft man einen Camembert und schneidet nur kleine Portionen heraus, trocknen entweder die Schnittstellen an oder der Käse läuft aus. Doch jetzt gibt es den beliebten Camembert in acht kleinen Portionen. Ideal für Single-Haushalte und für unterwegs. Président Camembert, 8 Portionen, 250 g, Fr. 3.90

Wenn abends für grosse Kochaktionen keine Zeit bleibt, weils im Büro wieder mal spät wurde, muss man auf Genuss nicht verzichten. Die fixfertigen Pangasiusfilets mit Kräuterbutter und Spinat sind nach kurzer Zeit im Ofen servierfertig. Die Lachsfilets gibts in einer Schale für zwei Personen. ! Pelican Pangasiusfilets mit Kräuterbutter und Spinat, tiefgekühlt, 200 g, Fr. 3.90 ! Pelican Lachsfilets mit Kräuterbutter und Gemüse, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 8.80

In grösseren Filialen erhältlich.

In grösseren Filialen erhältlich.

Für Singles

Für jeden etwas

Für Partys Tüte auf – und der Spass kann beginnen: Wer bei Knabbereien die Abwechslung liebt, bekommt mit den neuen TerraChips typisch indische Würze und kühlendes Joghurtaroma. Terra Chips TandooriJoghurt, 100 g, Fr. 3.50

Sie sind die heimlichen Stars eines Menüs: Desserts. Damit es beim Nachtisch keine langen Gesichter gibt, ist bei den sechs kleinen Sélection-Portionen in den Sorten Kaffee, Kakao und Pistazie für jeden etwas dabei. Die Desserts kommen in kleinen, edlen Gefässen daher, sodass sie auch auf einer festlichen Tafel perfekt ins Ambiente passen. Sélection Mini-Desserts, 6 Stück, 180 g, Fr. 6.40 In grösseren Filialen erhältlich.


saisonküche 74 |

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D’holmikers

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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

Auftritt für vier komische

Auf der Bühne verbinden D’Holmikers Klamauk mit Akrobatik. Fürs Migros-Magazin bereiten

W

er im malerischen Mels SG lebt, schiesst entweder für den FC Mels Tore oder stimmt bei der Jugendmusik die Tonleiter an oder turnt am Barren für den erfolgreichen Turnverein. Im 8481-Seelen-Dorf, das im Sarganserland liegt, ist die Welt noch in Ordnung. «Wir sind D’Holmikers», begrüsst uns Andy Tremp (27) stolz, als wir ihn in seiner modernen Zweizimmerwohnung treffen. Holmiker, nicht Holiker. «Mit Alkohol hat das nichts zu tun, auch wenn wir nach dem Training gerne mal etwas trinken», scherzt Kollege Dimitrios Manoglou (35). Der Künstlername D’Holmikers setzt sich aus Holmen (Barrenstangen) und Komiker zusammen. Und so inszenieren die Holmikers humoristische Shows am Barren, kombinieren Akrobatik mit Klamauk − und sind damit international erfolgreich.

im Team turnen mehrfache schweizer meister «Wer klopft die Fleischvögel?», erkundigt sich «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco. Hausherr Andy Tremp fasst den Fleischklopfer und will sogleich loslegen. «Du musst den Klopfer parallel zum Tisch auf das Fleisch schlagen, sonst wird es nicht gleichmässig dünn», bremst ihn Küchenprofi Ciocco. Der Melser arbeitet konzentriert und genau. Wie bei den Auftritten der schrägen Turnertruppe. D’Holmikers, eine Truppe von rund 20 Akrobaten, arbeiten im richtigen Leben als Physiotherapeut, Zimmermann, Lehrer, Polizist oder Elektriker und treten seit 1994 gemeinsam auf. Sie sind allesamt Aktivmitglieder im Turnverein Mels – und dies äusserst erfolgreich: Unter ihnen figurieren mehrfache Schweizer Meister in den Disziplinen Barren- und Bodenturnen. «Wir sind alle Wettkampfturner und nehmen an Meisterschaften teil», erklärt Michi Mathis (29). Zurzeit treten die jungen Artisten mit ihrer Nummer «Horrorshow» im Circus Salto Natale auf. Gregory und Rolf Knies «Circus der anderen Art» gastiert noch bis 2. Januar 2013 in Kloten. In der Jubiläumsshow «Sternenfänger» zeigen die Holmikers ihre Frankenstein-Parodie.

Sind die Fleischvögel gar? Dimitrios, Andy, Michi und Marc (von links) warten ungeduldig auf den grossen Schmaus. Etwas Hausmusik verkürzt die Wartezeit.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

D’HOLMIKERS | 75

Vögel

«Saisonküche»Köchin Annina Ciocco zeigt Dimitrios (rechts) und Andy, wie man das Fleisch mit Feingefühl klopft.

die schrägen Artisten Fleischvögel zu.

! Mit welchen Zutaten die Fleischvögel gefüllt werden, ist reine Geschmackssache. Aktuell: Kürbis. ! Das Fleisch nur dünn klopfen, nicht zu fest klopfen. ! Die Füllung auf dem Plätzli verteilen und den Speck seitlich einschlagen. ! Der Fleischvogel wird mit einem Zahnstocher verschlossen.

Aufgetischt

Andy Tremp, Holmikers-Manager und Lehrer

■ Was haben Sie auf Vorrat? Rösti aus der Packung, Bier und Wein. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Etwa einmal im Lehrerzimmer und einmal zu Hause. ■ Kochen ist für Sie … … im Vergleich zu einem Restaurantbesuch der aufwendigere Weg, zu Essen zu kommen. ■ Was würden Sie nie essen? Ganze Fische und andere ganze Meerestiere. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit der amerikanischen First Lady Michelle Obama.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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D’HOLMIKERS | 77

Rindfleischvögel mit Kürbis

Die «Horrorshow» der Holmikers ist international bekannt – und diesen Winter im Circus Salto Natale zu sehen.

Das Erfolgsrezept der Nummer: riskante Akrobatik, verbunden mit überraschenden Effekten, aussergewöhnlichen Outfits und akribisch einstudierten Abläufen. Das gesamte Programm ist mit Musik unterlegt und muss taktgenau stimmen. Kein Problem für die Melser Präzisionsturner!

Ausgezeichnet vom Zirkusfestival in Monte Carlo Die Holmikers haben schon zahlreiche Preise gewonnen. So auch beim renommierten Zirkusfestival in Monte Carlo. «Da wir alle Amateure sind, nehmen wir für unsere Auftritte im Ausland jeweils Ferien», sagt Dimitrios Manoglou. «Kollegen, die zurück zur Arbeit müssen, reisen noch während der Tour ab und werden durch andere Teammitglieder ersetzt. Daher sind pro Jahr insgesamt nur etwa acht Engagements geplant.» Der Duft der Fleischvögel macht die Turner hungrig. «Dauert es noch lange?», erkundigt sich Marc Good (24). Der sonst eher ruhige Sportler wird ungeduldig, wenns ums Essen geht. «Sonst machen wir nämlich eine Fertigrösti von Andy», droht er scherzhaft. «Lieber nicht!», tönt es einstimmig. Da warten die Holmikers dann doch lieber noch etwas länger auf ihre Vögel. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Ornella Cacace

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ZUTATEN

200 g Kürbis 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 180 g Rindshackfleisch, 250 g Kalbsbrät, 1 Ei 1 Bund glattblättrige Petersilie Salz, Pfeffer 8 Rindssaftplätzli à ca. 60 g (dünn geschnitten) 16 Specktranchen 2 EL Bratbutter 2 dl Weisswein 300 g gehackte Dosentomaten 2 Lorbeerblätter 3 Gewürznelken Lebkuchengewürz

ZUBEREITUNG 1. Kürbis in kleine Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken. Die Hälfte der Zwiebel mit 1⁄3 der Kürbiswürfelchen mischen. Knoblauch dazupressen. Mit Hackfleisch, Brät und Ei gut mischen. Die Hälfte der Petersilie fein hacken und unter die Füllung mischen. Mit 2 TL Salz und ½ TL Pfeffer würzen. 2. Plätzli einzeln zwischen Metzgerpapier oder in Tiefkühlbeuteln mit einem Fleischklopfer sorgfältig dünn klopfen und in die Länge ziehen. Plätzli quer mit je 2 Specktranchen belegen. Füllung auf der Mitte der Plätzli verteilen. Speck seitlich einschlagen. Plätzli längs satt aufrollen. Mit einem Zahnstocher fixieren. 3. Backofen auf 180 °C vorheizen. Fleischvögel mit Salz und Pfeffer rundum würzen. In Bratbutter rundum anbraten. Restliche Zwiebel beigeben. Mit Wein ablöschen. Tomaten dazugeben. Mit Lorbeerblättern, Nelken und Lebkuchengewürz in der Ofenmitte zugedeckt circa 25 Minuten lang schmoren lassen. Restliche Kürbiswürfel dazugeben und weitere 15 Minuten lang schmoren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Restliche Petersilie dazuzupfen und mit den Fleischvögeln servieren. Tipp: Mit Kartoffelstock oder Reis servieren.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten + ca. 40 Minuten schmoren; pro Person ca. 57 g Eiweiss, 71 g Fett, 14 g Kohlenhydrate, 3950 kJ/950 kcal


kÜCHENkUNDE 78 |

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LUST AUF GEMÜSE

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Gemüse hat stets Saison Zwar ist die Zeit der Auberginen, Tomaten und Zucchetti vorbei, dafür sind jetzt Wurzel- und Kohlgemüse überall erhältlich. Die vielseitigen Vitaminbomben lassen sich geschickt kombinieren.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

bild: StockFood

D

ie jüngere Generation meiner Freundinnen überrascht mich immer wieder. Einige erzählen mir voller Stolz, wie sie im letzten Kochkurs Algen um Klebreis drapiert haben und mithilfe von Stickstoff kleine Gurken­ kügelchen in ihren Drinks schwimmen lassen können. Aber wenn ich von meinen gefüllten Wirzpäckchen oder frischen, mit Olivenöl, Zitro­ nensaft und Thymian mari­ nierten Randen aus dem Ofen berichte, verdrehen sie die Augen und rümpfen sogar die Nase. Wurzelgemüse ist ver­ pönt. Es hat den Ruf, nur in Grosis Suppen und Eintöpfen mitmachen zu dürfen. Scha­ de, denn mit all den Winter­ gemüsen kann man definitiv mehr als nur langweilige Schmorgerichte zubereiten. Da wäre zum Beispiel der Knollensellerie. Wenn man die knorrige, warzige Schale wegschneidet, entfaltet sich ein herrlicher Duft, der an Anis, Haselnüsse und frische Erde erinnert. Sellerie lässt sich im Ofen bei niedriger Hitze mit ein bisschen Bouillon und Butter

schmoren, in einer Panade aus Ei und Parmesan braten oder natürlich ganz wunder­ bar zu Püree verarbeiten. Im Salat schmeckt er zusammen mit geriebenen Äpfeln, ein wenig Limettensaft und scharfem Senf köstlich. Nun zum Lauch. Er ver­ langt einem Koch oder einer Köchin so einiges ab. Der Angehörige der Zwiebelfa­ milie will mit Fingerspitzen­ gefühl behandelt werden und darf – im Gegensatz zu seiner Schwester, der Zwiebel – beim Braten an den Rändern keinesfalls leicht gebräunt sein. Lauch will definitiv nur gedünstet und nicht gebraten werden. Lauch passt exzellent in ein Fischgericht, das einen Hauch von Zwiebelduft ver­ langt. Aber auch ein mit Käse überbackener Lauchgratin ist eine Wucht. Hier dürfen Sie auch mal einen salzigen Schafskäse verwenden. Sind das nicht Gründe genug, sich wieder an das vergessene Gemüse zu wagen und Klebreis und Gurken­ kugeln einen Winter lang zu vergessen?

2


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küchenkunde

Migros-Magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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Lust auF geMüse | 79

1. Rande – die Vielseitige

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Man kennt sie vorgekocht aus dem Vakuumbeutel, und ihr Geruch löst bei Randengegnern nicht selten die Erinnerung an lang getragene Socken aus. Dabei sind Randen süsslich, erdig − und einzigartig! Sie passen perfekt zu Kokosmilch in einer Suppe, machen sich aber auch wunderbar als mit Walnusspesto beträufeltes Carpaccio. Ich persönlich liebe frische, mit etwas Zitronensaft, Thymian und Olivenöl beträufelte und kurz im Ofen gebackene Randenscheiben.

2. Kürbis – der Cremige Es gibt unzählige Varianten, Kürbis zuzubereiten. So können Sie mit dem Fleisch aus Hokkaido- oder Butternut-Kürbis cremige Suppen kochen, Ravioli füllen, indische Currys und Eintöpfe auf den Tisch zaubern oder es unter Spätzliteig und Kartoffelstock mischen.

3. Wirz – der Umhüllende Er hat von Juni bis April Hochsaison. Seine festen Blätter eignen sich sehr gut für Rouladen und Wickel aller Art. Ganz hervorragend munden mit Gehacktem und Brät gefüllte Wirzrouladen. Auch als Gemüsebeilage macht Wirz eine gute Figur. Damit seine schöne, grüne Farbe erhalten bleibt, empfehle ich, die blanchierten Blätter kurz in Eiswasser abzuschrecken.

4. Rosenkohl – der Frostige 3

Frischer Rosenkohl ist von September bis Ende März erhältlich und schmeckt am besten, wenn er schon etwas Frost abbekommen hat. Dabei gilt: Je grüner die kleinen Röschen, desto frischer und nährstoffreicher der Rosenkohl. Für alle, die das aufwendige Rüsten der Röschen scheuen, ist tiefgekühlter Rosenkohl eine gute Alternative.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

MIGROS WALLIS | 81

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Die neue Vertreterin

Fanny Moret, Präsidentin des Genossenschaftsrats: «Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Migros Wallis eine grosse Chance für den Kanton.»

Fanny Moret wurde am 5. September zur Präsidentin des Genossenschaftsrats der Migros Wallis gewählt. Sie ist die Stimme der 75 000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter.

A

n der Sitzung vom 5. September, die gleichzeitig den Beginn der Amtsdauer 2012–2016 darstellte, wählte der Genossenschaftsrat der Migros Wallis eine neue Präsidentin. Fanny Moret folgt damit auf Dominique Imhof, der gleichzeitig in die Verwaltung der Genossenschaft eintrat. Die frisch

gewählte Präsidentin beantwortet im folgenden Interview die Fragen des Migros-Magazins. Fanny Moret, stellen Sie sich doch bitte vor.

Ich bin Martinacherin, Tochter italienischer Einwanderer, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter. Ich


IHRE REGION 82 |

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MIGROS WALLIS

«Was für die Migros Wallis gut ist, nützt auch dem Kanton.» arbeite als Direktionssekretärin beim Spital Wallis in Martigny. Weil ich nur Teilzeit arbeite, habe ich die Chance, bei anderen Projekten mitzuarbeiten, darunter beim Genossenschaftsrat. Seit wann sind Sie Genossenschaftsrätin?

Seit vier Jahren. Ich trat zuerst dem Büro bei, das die Sitzungen des Genossenschaftsrats nach Absprache mit der Geschäftsleitung der Migros Wallis vorbereitet. Während der letzten zwei Jahre war ich ausserdem Vizepräsidentin.

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Aus welchem Grund wollten Sie Genossenschaftsrätin werden?

Wie stellen Sie sich Ihre Rolle als Präsidentin vor?

Zwei Personen aus meinem Bekanntenkreis waren schon Ratsmitglieder. Daher kenne ich dieses Organ schon seit Langem. Die Perspektive, intern eine Vision des Detailhandels entwickeln zu können, hat mich verführt. Jetzt, als Genossenschaftsrätin, verstehe ich viel besser, was bei der Strategie und den Entscheiden der Migros alles mitspielt. Zum Beispiel, warum sie es ablehnt, Alkohol zu verkaufen, oder warum sie die Beschriftung der Preise auf den Produkten abschaffen wollte. Schlussendlich bin ich glücklich, die Verbindung zwischen den Genossenschaftsmitgliedern und dem Unternehmen zu sein und die Meinungen Ersterer zu vertreten.

Es ist noch ein bisschen früh, darüber zu sprechen. Ich habe dieses Amt erst gerade übernommen, und ich bin noch dabei, meine Rolle zurechtzurücken. Ganz sicher will ich mir die grösste Mühe geben, die anderen Mitglieder, die Genossenschaftsmitglieder und unsere Genossenschaft korrekt zu vertreten. Andererseits will ich der Vizepräsidentin, Sylvie Lattion, einen guten Spielraum überlassen. Ansonsten freue ich mich darauf, im Dezember die Ratspräsidentinnen und -präsidenten der anderen Genossenschaften kennenzulernen, um meine Aufgabe besser definieren zu können. Was bedeutet Ihnen die Migros?

Sorgt für qualitativ hochstehende Kurse: Daniela Volken, die pädagogische Verantwortliche der Briger Klubschule. Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 12. November 2012 |

Die Migros gehörte schon immer zu meinem Leben. Ich kann mich noch an besondere Momente in jenen Supermärkten erinnern, in denen wir als Familie einkauften. Ich weiss noch, wie meine Schwestern und ich als kleine Mädchen es liebten, beim Ladenausgang die Kaffeebohnen zu mahlen. Als ich das vor wenigen Wochen eröffnete Quartz Center besuchte, war ich ganz überrascht: Diese Kaffeemühlen gibt es noch immer! Und scheinbar werden immer noch die gleichen Modelle benutzt wie damals. Und was genau bedeutet Ihnen die Migros Wallis?

Die Migros Wallis ist ein Unternehmen, das zur Migros-Gruppe gehört und die selbst eine riesige Struktur darstellt.

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MIGROS WALLIS | 83

Unsere Genossenschaft ist dennoch unabhängig, sie kann ihre Partner selber auswählen und bevorzugt systematisch Walliser Unternehmen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das eine grosse Chance für das Wallis.

Walliser Genossenschaft auf nationaler Ebene besser vertreten. Und ich bin felsenfest davon überzeugt: Was für die Migros Wallis vorteilhaft ist, ist generell auch vorteilhaft für den Kanton Wallis.

Was ist die Rolle einer Genossenschafterin oder eines Genossenschafters?

Sie sind ebenfalls Walliser Delegierte innerhalb der Migros-Gruppe. Können Sie uns diese Rolle beschreiben?

Die Genossenschaftsmitglieder unterstützen die Tätigkeiten der Migros Wallis, deren Engagement für die Umwelt, für die Walliser Landwirtschaft, für die kantonale Wirtschaft, für die Kultur, für die Beschäftigung und für die Bildung. Zudem sind wir dauernd auf der Suche nach neuen Genossenschaftsmitgliedern, denn dank einer hohen Mitgliederzahl können wir die Interessen der

Sie besteht darin, das Wallis zu vertreten. Diese Funktion stellt eine sehr wichtige Arbeit dar. Wir beschäftigen uns eingehend mit den grossen Projekten der Migros und gestalten die Zukunft des Unternehmens durch ein System von Beratungen und Abstimmungen. Das ist eine wahnsinnig bereichernde Arbeit. Interview und Fotos: Mélanie Zuber

Qualität: Sehr gut

Daniela Volken sorgt mit ihrem Team dafür, dass die Qualität der Kurse an der Klubschule Brig mit rund 70 Kursleitenden vorbildlich bleibt.

D

ie Klubschule Migros in Brig ist seit einigen Jahren eduQuazertifiziert. Nur vorbildliche Weiterbildungsinstitutionen dürfen sich mit diesem Schweizer Qualitätslabel schmücken. Im folgenden Interview sagt Daniela Volken von der Klubschule Brig, worauf es besonders ankommt. Frau Volken, sind Sie an der Klubschule Brig also die Frau für Qualität?

Na ja, ich bin die pädagogische Verantwortliche der Klubschule Brig. Eine meiner Aufgaben ist es, dafür zu sorgen, dass alle Kursleitenden nicht nur fachlich kompetent sind, sondern auch über das nötige pädagogisch-didaktische Wissen verfügen, um Erwachsene unterrichten zu können. Alle, die neu als Kursleitende starten, besuchen einen zweitägigen Grundkurs. Zudem muss jeder, der mehr als 150 Stunden pro Jahr unterrichtet, einen 14-tägigen Kurs des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung absolviert haben. Das sind nur zwei von vielen Aspekten, die zu einer qualitativ hochwertigen Erwachsenenbildung beitragen.

Ist Erwachsenenbildung anders als diejenige von Kindern?

Vieles ist identisch; bloss wollen Erwachsene eher wissen, was sie erwartet. Deshalb ist es wichtig, dass ein Kursleitender transparent unterrichtet. Ein Erwachsenenbildner ist auch eher ein Kursmanager, Organisator, eine Ansprechperson. Bei uns gibt es keinen Frontalunterricht wie früher in der Schule. Die Teilnehmenden sollen aktiv sein, selbstständig arbeiten und mitdenken. Wie lässt sich kontrollieren, ob sich die Kursleiterinnen und Kursleiter an diese Regeln halten?

Wir sind ein Team von vier Erwachsenenbildnern und besuchen jeden Kurs

«Ein Kursleiter ist Manager, Organisator und Ansprechpartner.»

E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

mindestens im Zweijahresrhythmus. Auch bei Kritik von Teilnehmenden werden wir aktiv. Allgemein sind Reklamationen jedoch sehr selten. Geht es um eine inhaltliche Kritik, ziehen wir eine Fachperson hinzu. Bei einem Russischkurs beispielsweise kann ich ja nicht beurteilen, ob die Verben richtig konjugiert werden, und einer Aerobiclehrerin kann ich persönlich keine Übungen beibringen. Werden auch die Kursinhalte auf Qualität hin überprüft?

Das geschieht laufend, da sich die Ansprüche der Teilnehmenden ständig ändern. Auch von den Kursleitenden erhalten wir Impulse. Zudem werden in den Kursen Evaluationen durchgeführt, und die Zentrale in Martigny führt ebenfalls Umfragen durch. Nebst Kursen, die auf ein Diplom abzielen, bieten wir in unseren Hauptsprachen einen Test namens Bulats an. Dieser zeigt relativ klar auf, auf welchem Sprachniveau sich eine Person gerade befindet und ob sie sich weiterentwickelt hat. Auch damit lässt sich die Qualität eines Kurses überprüfen. Interview und Bild: Denise Jeitziner


Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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MS Douro Queendddd+ / MS Douro Cruiserdddd+ Reiseprogramm MS Douro Queen 1. Tag Schweiz – Porto – Vila Nova de Gaia Flug mit TAP von Zürich nach Porto. Einschiffung. 2. Tag Vila Nova de Gaia – Régua – Pinhão Ab Régua Ausflug* nach Lamego. Besuch der Barockkirche «Nossa Senhora dos Remédios», einem Wallfahrtsort. Willkommens-Cocktail und Nachtessen an Bord. 3. Tag Pinhão – Vega de Terrón Portweindegustation in der Quinta da Foz. Um die Mittagszeit heisst es «Leinen los!» Richtung Vega de Terrón 4. Tag Vega de Terrón – Barca d’Alva Tagesausflug* nach Salamanca (Spanien) mit Mittagessen und Flamenco-Show. Rückkehr zum Schiff in Barca d’Alva und Nachtessen (Barbecue). 5. Tag Barca d’Alva – Pinhão Am Morgen Ausflug* nach Figueira de Castelo Rodrigo, eine von den Römern erbaute Festung. Nach dem Abendessen portugiesische Show an Bord. 6. Tag Pinhão – Régua – Entre-os-Rios Ausflug* zum Mateus-Palast mit schönem Park. Rückkehr zum Schiff und Mittagessen. Weiterfahrt nach Entre-osRios mit Ankunft gegen Abend. Das heutige Nachtessen findet im nahegelegenen, früheren Kloster Alpendurada statt. 7. Tag Entre-os-Rios – Porto – Vila Nova de Gaia Stadtrundfahrt* Porto mit Besuch der wehrhaften Kathedrale aus dem 12. Jh. und eines Weinkellers. Mittagessen an Bord. Nachmittag zur freien Verfügung oder Ausflug Guimarães (nur an Bord buchbar). Abschieds-Cocktail und Nachtessen an Bord. 8. Tag Vila Nova de Gaia – Porto – Schweiz Ausschiffung und Rückflug nach Zürich mit TAP. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

MIX | 89

Die Kinder leiden mit

Die Zahl der schweren Fälle von häuslicher Gewalt nimmt zu. Leben Kinder im Haushalt, können sie durch die Konflikte stark traumatisiert werden.

D

ie Entwicklung ist besorgniserregend: In der Stadt Basel stieg die Zahl der Anzeigen wegen häuslicher Gewalt im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 860. In der ganzen Schweiz kam es 2011 zu rund 15 000 Anzeigen – das sind etwa gleich viel wie 2010, allerdings mit zunehmendem Anteil schwerer körperlicher Gewalt. Schlimm ist das vor allem auch für die im selben Haushalt lebenden Kinder. «Sie leiden sehr unter Streit und Gewalttätigkeiten zwischen ihren Eltern», sagt Isabel Miko Iso (37), Co-Leiterin der Basler Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt. «Kinder erleben dabei massiven psychischen Stress und können stark traumatisiert werden.» Iso hat einen Fall miterlebt, in dem der Vater die Mutter schlug und dem Kind drohte, die Haustiere zu töten, wenn es zur Mutter halte. Kinder reagieren unterschiedlich auf eine konfliktgeladene Situation daheim. Die Symptome reichen von

Schlaf- und Konzentrationsstörungen über Lernschwäche bis hin zu massiven Entwicklungs- und Bindungsstörungen.

Die Kinder schämen sich massiv für die Situation zu Hause «Es gibt Kinder, die ziehen sich ganz in sich selbst zurück; andere werden aggressiv und verhaltensauffällig, weil sie nicht wissen, wohin mit ihren Gefühlen», sagt Isabel Miko Iso. Die Kinder sind in ihrem täglichen Leben eingeschränkt, sie können kaum Schulkollegen mit nach Hause nehmen, weil sie sich für die Situation schämen. Häusliche Gewalt dauert oft über Jahre an, die Traumatisierung beginnt vielfach im Kleinkindalter. Schlägt etwa der Vater die Mutter, hat das Kind eine

ebenso hohe Ausschüttung von Stresshormonen wie die Mutter. Beratungsstellen für Kinder gibt es zwar einige. «Doch es ist äusserst schwierig, die betroffenen Kinder zu erreichen», sagt Iso. Sie wünscht sich Aufklärungsarbeit auf breiter Ebene: «Gerade bei kleinen Kindern wäre das wichtig, da man vieles ins Lot bringen könnte, was durch die Gewalt zwischen den Eltern kaputtgegangen ist.» Text: Claudia Langenegger

Verstörend: Kinder nehmen Streit und Gewalt unter den Eltern besonders fein wahr.

www.migrosmagazin.ch

UMFRAGE Wie weit gehen Sie beim elterlichen Streit vor den Kindern?

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Getty Images

Kolumbien, neue Trenddestination in Südamerika

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Kolumbien befindet sich im touristischen Aufwind. Letztes Jahr reisten 11 512 Schweizer ins südamerikanische Land, 2010 waren es noch 10 343. Seit dem 28. Oktober fliegt die Lufthansa täglich von Frankfurt nach Bogotá. ■ Die kolumbianische Hauptstadt ist nicht gerade eine Augenweide – ganz im Gegensatz zu Cartagena de Indias amKaribischenMeer.Esistdieschönste Kolonialstadt in ganz Amerika (Bild). Das weiss auch Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez, der schon 1948 nach Cartagena kam und in

der Nähe des Sofitels Santa Clara noch immer ein Haus besitzt. Das Santa Clara wurde vor fast 400 Jahren als Kloster gebaut. Restauranttipp: «La Vitrola» an der Calle Balocco. ■ Cartagena mit seiner elf Kilometer langen Stadtmauer und der spanischen Kolonialarchitektur ist auch ausserhalb der Unesco-geschützten Altstadt einen Besuch wert. Zentrum des Nachtlebens ist die Calle del Arsenal. Hier wechseln sich Bars, Pubs, Cafés und Discos ab. Es duftet nach frittierten Bananen, Fisch und lokalem Rum.

■ Zum Baden bietet sich ein Ausflug

zu den Islas del Rosario an. Das ist Karibik pur vor den Toren der Millionenstadt. Die Fahrt mit dem Boot dauert rund eine Stunde. ■ Gut zu wissen: Dank Polizeipräsenz ist die Altstadt sicher. Trotzdem: Vorsicht vor Taschendieben und Falschgeld.


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leben

migros-magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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Biken, joggen, reiten, Pilze sammeln oder nur spazieren: Bernerinnen und Berner, die den Wald nutzen, sollen dafür einen Beitrag leisten («Berner Zeitung» vom 30. Oktober).

5 Fragen

«Gesunder Wald ist nicht selbstverständlich» Wälder werden immer intensiver für Freizeitaktivitäten genutzt. Mit einer Waldvignette will der Verein Berner Waldbesitzer nun ein Zeichen setzen. Erich von Siebenthal über die Ziele der freiwilligen Abgabe.

Erich von Siebenthal (54) ist Präsident des Vereins Berner Waldbesitzer und Nationalrat.

1

Erich von Siebenthal, was ist das Hauptproblem bei der Nutzung der Wälder?

Der Wald wird vermehrt als Erholungsraum genutzt, die Zahl der Besucher – seien es Biker, Spaziergänger, Jogger oder Hundebesitzer − erhöht sich stetig. Der Wald ist aber auch Privateigentum. Die Besitzer bewirtschaften und pflegen den Wald. Seit einigen Jahren ist die Bewirtschaftung aber nicht mehr rentabel; das geschlagene Holz muss wegen der internationalen Konkurrenz und der Frankenstärke unter seinem Wert verkauft werden. Und so sind die Kosten, die den Waldbesitzern für die Arbeit am gemeinsamen Erholungsraum entstehen, nicht mehr gedeckt.

2

Was soll die freiwillige Vignette bewirken, die Bernerinnen und Berner für 20 Franken kaufen können?

Sie soll sensibilisieren. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Wald gesund und stark ist. Wer sich im Wald erholt, dem sollte es wert sein, 20 Franken zu zahlen. Die Freiwilligkeit ist zentral, denn wir wollen in erster Linie auch das gute Einvernehmen von Waldbesitzern, Bewirtschaftern und Nutzern fördern. Mit dem Geld wollen wir Projekte wie die Jungwaldpflege, den Unterhalt der Waldwege und weiteres verwirklichen.

3

In welcher Weise schaden Biker oder Spaziergänger den Wäldern?

Stark befahrene Biker-Routen schaden dem Wurzelwerk und sind eine Belastung

für das Gelände. Abgesehen davon schaden Biker dem Wald grundsätzlich nicht. Ein Problem für den Wald sind aber Hundebesitzer, die den Kot ihrer Tiere liegen lassen. Oder Hunde, die nicht an der Leine geführt werden und so manchmal das Wild von ihren Ruheplätzen vertreiben und umherjagen. Im Wald deswegen Sperrgebiete oder Nutzungszonen einzurichten, ist für uns aber keine Lösung, das wollen wir nicht.

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Haben wir zu wenig Wälder für die verschiedenen Freizeitaktivitäten?

Wir haben genug Wald. In Berggebieten und in den Voralpen wächst er sogar. In bestimmten Gebieten bei Agglomerationen und Städten gibt es aber eine hohe Konzentration von Waldbesuchern. Hier ist die Bewirtschaftung zunehmend ein Problem; bei Holzschlag sperren wir die Gebiete mit Schildern ab – doch nicht alle Besucher halten sich daran.

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Spielt die Vignette der BernerWaldbesitzer eine Vorreiterrolle für die ganze Schweiz?

Wir wurden belächelt und werden immer noch belächelt. Für uns ist die Vignette aber der beste Weg. Wir wollen die Bevölkerung im positiven Sinn gewinnen. Eine Abgabepflicht könnte sich negativ auf den Wald auswirken: Sie könnte als Freipass und als Recht auf ein Stück Wald interpretiert werden. Wir möchten aber das Verhältnis zwischen Nutzern und Besitzern stärken – zum Wohl des Waldes. Interview: Claudia Langenegger

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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MIX

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Kein Witz, Krebse beim Tierarzt!

Bevor Krebse ins Flussaquarium des Tierparks einziehen dürfen, müssen sie zum Gesundheitscheck.

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Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Ein Krebs beim Tierarzt – ist das ein Witz? Nein, ich untersuche heute tatsächlich Krebse. Nicht, weil sie krank sind, sondern zur Gesundheitskontrolle, bevor sie in unser Aquarium gesetzt werden. Der Edelkrebs war mit zwei weiteren Krebsarten einst weitverbreitet in der Schweiz. Im letzten Jahrhundert wurde der Schweizer Krebsbestand aber durch die Verschmutzung unserer Flüsse und Seen stark dezimiert. Nachdem die Wasserqualität in den heimischen Gewässern heute dank Kläranlagen wieder gut ist, machen den einheimischen Krebsen nun der an vielen Orten verbaute Lebensraum und die Konkurrenz durch exotische Krebsarten zu schaffen. Leider haben gerade diese eingeführten Tiere eine Krankheit in die Gewässer eingeschleppt, die unsere Krebse befällt, gegen die die exotischen Arten jedoch immun sind. Daher gehören die einheimischen Krebsarten zu den stark bedrohten Tierarten.

Zuerst kommen die Edelkrebse in Quarantäne

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Vor vier Wochen haben wir von einem Krebszüchter fünf Edelkrebse übernommen. Wie alle Tiere, die in den Tierpark Goldau kommen, wurden auch die Krebse zuerst in der Quarantäne untergebracht. Da sie in dieser Zeit keine Krankheiten entwickelt haben, können sie nach einem abschliessenden Gesundheitscheck in unser Flussaquarium einziehen. Das Quarantänebecken mit den fünf Edelkrebsen steht in einem Nebenraum des Aquariums. Um die Krebse untersuchen zu können, muss ich sie zuerst fangen. Dafür muss die Filteranlage des Beckens ausgeschaltet

Der Edelkrebs fuchtelt verärgert mit seinen Scheren: Der richtige Griff am Hinterleib verhindert Verletzungen.

werden, denn im plätschernden Wasser kann ich sie nicht gut ausmachen. Ich bereite einen Kessel mit Wasser vor, in den ich die Krebse nach der Untersuchung hineinsetzen kann. Sobald meine Hand ins Becken taucht und sich einem Krebs nähert, nimmt er die typische Abwehrstellung ein: Sofort dreht er sich und streckt mir seine Scheren entgegen. Etwas später erkennt er jedoch, dass es besser ist, vor meiner Hand zu fliehen. In schnellem Tempo schwimmt der Krebs rückwärts in Richtung der grossen Steine, unter denen er sich verstecken kann. Ich bin erstaunt über das Tempo, das er durch den schlagenden Hinterleib erreicht. Schwupp! verschwindet er unter dem Stein. Da ich nicht unbedingt unter die Steine greifen und seine Scheren testen will, entferne ich die Steine

aus dem Becken, damit sich die Krebse nicht mehr verstecken können. Nun beginnt die Jagd erneut. Ich muss nur schnell genug sein, um den Krebs am Hinterleib und über der Brust packen zu können. So verhindere ich, dass er mich zwackt, und ich kann ihn gut festhalten, um ihn rundum zu untersuchen und sein Geschlecht zu bestimmen. Sobald ich einen Krebs gefangen habe, fuchtelt er verärgert mit den Scheren, greift wild um sich und bewegt aufgeregt seine Antennen auf und ab. Meistens beruhigt er sich nach kurzer Zeit, und ich kann ihn ordentlich untersuchen. Bei keinem der fünf Tiere finde ich irgendwelche Krankheitsanzeichen. Auch Parasiten sind auf dem Panzer nicht zu finden. Das Geschlechtsverhältnis ist ideal: Es sind zwei Männchen und drei Weibchen. Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, entlasse ich die Krebse aus dem Kessel wieder in ihr Becken. Sofort verziehen sie sich in ihre Verstecke unter den Steinen; sie scheinen mir fast etwas verärgert zu sein. Der Ärger wird aber sicher nur von kurzer Dauer sein, denn morgen können sie in das grosse Aquarium einziehen.

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leben

migros-magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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schweiz in listen

Die zehn gefährlichsten Nebenbeschäftigungen

Die Gefahren lauern im Alltag: Zu Hause und in der Freizeit verletzen sich jährlich rund 600 000 Personen, 1500 sterben laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Hier die zehn häufigsten Gefahren (Durchschnitt 2004 bis 2008). Tätigkeit

Illustration: Anna Haas

Achtung, Verletzungsgefahr! Essen zubereiten belegt Rang 4 auf der Liste der gefährlichsten Nebenbeschäftigungen.

Anzahl Verletzte pro Jahr

1. Umhergehen in Haus und Garten 2. Ausgehen 3. Anlässe, Spiele, Neckereien 4. Haushaltarbeiten, kleine Hantierungen 5. Eigene Körperpflege, Kinder- und Krankenpflege 6. Volksfeste, Versammlungen, Vergnügungsparks 7. Gartenarbeit 8. Mahlzeiten 9. Haustiere 10. Berufsarbeiten und Berufsausbildung

177 780 89 370 81 190 50 200 21 550 17 550 15 790 14 610 12 030 9060

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, Fona-Verlag, 2012; www.fona.ch

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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

Berufung oder Leidensweg?

Die Nachfrage nach neuen Lehrkräften ist enorm. Eine verkürzte Ausbildung für Quereinsteiger soll den Mangel beheben. Doch wer will heute eigentlich noch Lehrer werden? Was ist schön an diesem Beruf, was schreckt ab, und wie hat er sich in den letzten Jahren verändert? Vier ganz unterschiedliche Beispiele.

M

maja baumgartner

stieg in den 70er-Jahren in den Lehrberuf ein. Nach einem Jahr Oberseminar wurde sie ins kalte Wasser geworfen.

eine Ausbildung war damals noch ganz simpel. Ein Jahr Obersemi, und los gings mit dem Schulunterricht», sagt Maja Baumgartner (58). Die Primarlehrerin aus Zürich wollte schon als Mädchen «etwas mit Kindern» machen, hat immer «Schüelerlis» gespielt und unterrichtet noch heute mit Herzblut – auch wenn sie selbst keinen guten Start in die Schule hatte, mit Schlägen auf die Finger, Schämecke und Leseproblemen. Am meisten fasziniert sie, wie Kinder lernen und sich entwickeln: «Ich wollte herausfinden, wie man einem Menschen Dinge beibringt.» Das zu verstehen war ihr Antrieb und hat ihr Leben bestimmt, auch wenn sie selbst keine eigenen Kinder wollte. Mehr denn je ist sie heute überzeugt: Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Denn jedes Kind habe sein eigenes Tempo. Maja Brunner hat sich das meiste selbst beigebracht. Kein Vergleich zur Ausbildung heute, wie sie Simona Fischer (40) soeben abgeschlossen hat. Die in Zürich wohnhafte zweifache Mutter und Germanistin war Mitarbeiterin des Literaturhauses Zürich, hatte damit eigentlich einen Traumjob. Trotzdem hat sie sich vor knapp zwei Jahren für die Quereinsteigerausbildung zur Primarlehrerin entschieden. Sie hatte in der Zeitung von der neuen, verkürzten Ausbildung gelesen: «Da ich schon während meines Studiums unterrichtet hatte, wusste ich, wie gerne ich Wissen vermittle.» Die Ausbildung war hart. Zuerst die Selektion – nur etwa die Hälfte der Interessierten wurden zugelassen –, dann die Prüfungen. Daneben zwei

kleine Kinder plus ein Teilzeitpensum als Primarlehrerin. Der neue Job gefällt Simona Fischer sehr, allerdings würde sie die Ausbildung heute einer Frau mit Kleinkindern nicht empfehlen. Maja Baumgartner musste damals, mit Anfang 20, einfach ins kalte Wasser springen. Schon bald beschloss sie, dass sie noch mehr wissen wollte von der Welt: «Mich interessierten andere Schulmodelle, und ich reiste deshalb für ein Jahr nach Dänemark und Frankreich, um zu sehen, wie man es dort macht.» Besonders eingeprägt hat sich ihr ein Erlebnis in einer dänischen Schule: «Die Kinder fragten mich, warum wir in der Schweiz Noten hätten. Als ich antwortete, dass die Schüler sonst nicht lernen würden, begannen sie schallend zu lachen, so absurd fanden sie das.» Voller Ideen kam sie zurück und erfand sich kurzerhand eine Stelle. Es war die Zeit, als viele «Boatpeople», Flüchtlinge aus Kambodscha, in die Schweiz kamen. «Manchmal stand am Morgen plötzlich eine Familie vor der Schule, mit Kindern, die kein Wort Deutsch sprachen. Niemand war zuständig, nicht mal einen Schulleiter gab es zu jener Zeit», erzählt sie. Also kümmerte sie sich um die Kinder und um alles, was sonst noch anfiel. Dieser Innovationsgeist hat die Vollblutlehrerin während ihrer ganzen Karriere begleitet: Da es damals kaum Lehrmittel gab, begann sie eben, selbst an der Entwicklung entsprechender Bücher mitzuarbeiten. Auch für Schulpolitik und modernere Arbeitsbedingungen setzte sie sich ein, unter anderem für die Teilzeitarbeit, die den Lehrerberuf


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leben

Migros-Magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

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faMilie | 97

simona fischer

Mindestens 30, drei Jahre Berufserfahrung: Die Hürden für Quereinsteiger sinken Die Nachfrage nach neuen Lehrkräften ist riesig: Rund 30000 Stellen sind laut dem Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer in den kommenden zehn Jahren neu zu besetzen. Grund für den enormen Bedarf: Viele Lehrkräfte werden in den nächsten Jahren pensioniert und

müssen ersetzt werden. Der zunehmende Trend zu Teilzeitpensen bei den Lehrberufen heizt die Nachfrage zusätzlich an. Andererseits werden die Schülerzahlen steigen, als Folge der wieder ansteigenden Geburtsraten und der Zuwanderung von Familien mit Kindern aus dem Ausland. Als

Notmassnahme gegen den sich rasch zuspitzenden Lehrermangel lancierten einige Kantone bereits im Frühjahr 2011 eine abgekürzte Ausbildung für Quereinsteiger. Als Voraussetzung für die Zulassung galt eine Matur oder die Berufsmatur mit Ergänzungsprüfung. Im letzten Sommer schlugen die

Schulleiter Alarm, weil noch viele Lehrstellen unbesetzt waren. Als Antwort darauf wurden die Einstiegshürden gesenkt: Wer mindestens 30 Jahre alt ist und drei Jahre Berufserfahrung hat, kann sich seit dem 1. August 2012 zur Zulassungsprüfung der Quereinsteigerausbildung anmelden.

wählte den Weg über die Quereinsteigerausbildung und kam dabei an ihre Grenzen.


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Familie

Der Lehrberuf ist weit mehr, als Kinder mit Wissen zu füttern heute für so viele attraktiv macht. Auch Simona Fischer schätzt es, neben ihrer Teilzeitanstellung als Primarlehrerin Zeit für ihre Kinder und für andere Projekte zu haben. Lehrberufe beinhalten längst mehr, als Kinder mit Wissen abzufüllen: Sozialerziehung, Elternkontakte, Organisatorisches, Weiterbildung, Kontakte mit Behörden und die Integration fremdsprachiger oder leicht behinderter Kinder erfordern viel Zeit und Können. Tatsächlich hat sich der Beruf immer wieder stark gewandelt: Lange war der Lehrer nebst dem Pfarrer, dem Arzt und dem Bürgermeister eine Autoritätsperson im Dorf. Grosse Klassen wurden im Frontalunterricht unterwiesen und diszipliniert, oft auch mit dem Stock.Mit der 68er-Bewegung wurde dieses Schulsystem in Frage gestellt und nach neuen,

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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

alternativen Wegen gesucht. In dieser Aufbruchstimmung konnte sich auch der Lehrerberuf weiterentwickeln. Bessere Lehrmittel, Teamarbeit und eine Individualisierung des Unterrichts sind die positiven Seiten dieser Entwicklung, eine Mehrbelastung und die Verbürokratisierung die weniger erfreulichen. Aber ist der Beruf wirklich anstrengender als früher? «Die Kinder sind es auf jeden Fall nicht, sie sind immer gleich, nur die Umstände ändern sich», meint Maja Baumgartner. Warum sind dann so viele Lehrer frustriert und ausgebrannt? Der grosse administrative Aufwand ist das eine, das andere ist die Verantwortung. «Wie viele andere Lehrer auch fühlte ich mich früher für alles verantwortlich, auch für Dinge, die ich nicht ändern konnte. Das ist schädlich», sagt Maja Baumgartner. Und wie viele Kolleginnen und Kollegen schlitterte sie in ein Burnout. Sie kehrte jedoch gerne in den Beruf zurück – im Wissen um ihre Grenzen.

bild: ex-Press

leben 98 |

Jürgen Oelkers (65) ist Professor für Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich.

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leben

migros-magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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Familie | 99

das sagt der eXperte

«Die Kinder haben sich verändert, sie sind es gewohnt, alles sofort zu bekommen»

Das Berufsbild der Lehrberufe hat sich radikal verändert. Lehrerinnen und Lehrer stehen heute vor ganz neuen Herausforderungen, sagt Jürgen Oelkers von der Universität Zürich. Jürgen Oelkers, wie hat sich der Lehrerberuf in den letzten Jahren entwickelt?

Die Entwicklung geht in Richtung geteilte Arbeitszeit. Zudem bleibt eine Lehrkraft nicht mehr einfach ein Leben lang an der ersten Stelle, wie das früher oft der Fall war. Lehrberufe ziehen heute auch andere Leute an. Welche?

Früher konnte man ja praktisch nach der Matura anfangen zu unterrichten. Das ist jetzt ganz anders. Heute sind es vor allem gut ausgebildete Frauen, die sich für einen Lehrberuf entscheiden. Wünschenswert wäre ein grösserer Anteil

Männer und eine grössere multikulturelle Durchmischung unter den Lehrkräften. Was bringt die neue Quereinsteigerausbildung?

Da ist eine gute Sache. Diese Lehrer bringen Berufs- und Lebenserfahrung mit, und sie haben eine höhere Verweildauer im Beruf als solche, die jung eingestiegen sind. Von Letzteren steigen viele aus oder machen grössere Pausen. Woran liegt das? Sind die Lehrer frustriert?

Die Verbürokratisierung des Jobs, die oft als belastend bezeichnet wird, ist nicht

grösser als in anderen Berufen. Aber die Kinder haben sich verändert, sie sind es gewohnt, eine Vielfalt von Medien rasch zu konsumieren und alles sofort zu bekommen. Die Schule hingegen ist auf langfristige Prozesse ausgelegt und muss das auch durchsetzen. Das ist für die Lehrkräfte oft sehr anstrengend. Wie hat sich das Verhältnis zwischen Lehrer, Kindern und Eltern verändert?

Es ist viel partnerschaftlicher geworden. Die Eltern sind für die Lehrer sichtbarer geworden, aber auch anspruchsvoller. Und sie klagen schneller, das ist die andere Seite.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

hansmartin amrein

hielt es nach der Ausbildung zum Lehrer nicht lange im Schulzimmer: Er erfüllte sich sei­ nen Bubentraum und wurde Pilot.

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Caroline bösch

Die berufliche Sicherheit motiviert zur Lehrerausbildung Die richtige Distanz zum Beruf musste auch Sekundarlehrerin Caroline Bösch (33) aus Kilchberg ZH erst finden. Heu­ te hat sie diese Distanz und unterrichtet gerne, jedoch nur noch als Stellvertrete­ rin: «Für Lehrer sind die Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln, sehr beschränkt. Und in der Privatwirtschaft hat niemand auf eine Lehrperson gewar­ tet, deren Kernkompetenz es ist, an­ deren wohlwollend auf die Sprünge zu helfen», meint sie mit einem Augen­ zwinkern. Mit 30 entschloss sich Caro­ line Bösch, ihre Stelle zu kündigen. Nach einem Sabbatical beschloss sie, Wirt­ schaft zu studieren. Das Studium ist jetzt beendet. Bis sie eine passende Stelle gefunden hat, macht sie weiterhin Stell­ vertretungen, und das sehr gerne. Ganz anders verliefen die Wege von Hansmartin Amrein (40) aus Bern. Den zweifachen Vater hielt es nach der Ausbildung nur kurz im Schulzimmer. Dann ging sein Bubentraum in Erfül­ lung: Er wurde Pilot bei der Swiss. «Vor der Ausbildung zum Piloten hatte ich mehrere Stellvertretungen als Lehrer ge­ macht. Doch ich wusste, das ist nicht mein definitiver Beruf», sagt er. «Es hätte bedeutet, meinen Traum aufzuge­ ben.» Die Verbindung zum Lehrerberuf hat er sich dennoch bewahrt, wenn auch nur mental: «Ich habe dieses romanti­ sche Bild vom Lehrer im Kopf, in einem winzigen Schulhaus, fern von aller Hek­ tik. Ich weiss, ich würde auf die Welt kommen. Selbst in einem pittoresken Dorf müsste ich im Alltag mit allerlei

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kündigte ihr Stelle als Sekundar­ lehrerin, heute macht sie nur noch Stellvertretungen.

Schwierigkeiten kämpfen. Aber mir ge­ fällt dieser Gedankenflirt.» Lehrer braucht es immer, und als Mann ist er in einem von Frauen domi­ nierten Beruf erst recht gefragt, auch dieser Gedanke gefällt Hansmartin Amrein. So weiss er stets, dass er einen spannenden zweiten Beruf hat, zu dem er zurückkehren könnte. Die berufliche Sicherheit gehört zu den Argumenten, mit denen auch junge Lehrer ihre Wahl begründen. Sie hat allerdings auch ihren Preis: Lehrer ist ein Beruf, den man nicht halbherzig machen kann. Davon ist auch Simona Fischer überzeugt: «Die Reak­ tion der Kinder ist immer unmittelbar. Wenn man langweilig unterrichtet, sind die Kinder nicht bei der Sache. Das merkt man sofort.» Für die Kinder ist man auch als Mensch enorm wichtig. Maja Baumgartner erinnert sich an ein entsprechendes Schlüsselerlebnis: «Als ich jung war, hatte ich lange blonde Haare. Einmal schnitt ich sie ab. Da gab es Kinder, die wollten nicht mehr zur

Schule kommen, weil ich für sie nicht mehr dieselbe war.» Genau wegen all dieser kleinen und grossen Erlebnisse würde sie wieder Lehrerin werden – und weil die Schule für sie der Spiegel der Gesellschaft ist. Dabei ist es ihr egal, ob Lehrersein gerade angesehen ist oder belächelt wird. Bei­ des hat sie schon erlebt. Trotzdem hat sie sich entschieden, mit 60 aufzuhören. Was sie noch machen will? «Ich weiss es nicht», sagt sie. Dann doppelt sie strah­ lend nach: «Doch! Vor allem mal ohne Stundenplan leben.» Texte: Andrea Fischer Schulthess Bilder: Nik Hunger

www.migrosmagazin.ch

leben: lehrer heute Wo drückt Lehrerinnen und Lehrer der Schuh, welche Formen von Gewalt erleben sie, und was hilft ihnen weiter?


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Nr. 46, 12. November 2012 | migros-magazin |

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Obwohl eine Glatze heute salonfähig ist, leiden viele, wenn ihr Haar schütter wird. Tipps und Tricks, was man dagegen tun kann.

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chönes, volles Haar steht für Gesundheit, Vitalität und Attraktivität. Auch wenn nicht gegen jedes Haarproblem ein Kraut gewachsen ist, gibt es doch

Mittel und Wege, zu kurzen, zu dünnen oder gar fehlenden Kopfschmuck zu ergänzen. Die Ursachen für Haarausfall oder Wachstumsstörungen bei Haaren sind vielfältig:

Einen Einfluss haben erbliche Faktoren, lang andauernde Stresssituationen, Wechseljahre, Krankheiten wie Krebs oder eine Schilddrüsenunterfunktion, Hormonpräparate.

Auch Medikamente wie Antibiotika oder Cortison können bei manchen Patienten Haarprobleme verursachen. Starker und grossflächiger Haarausfall muss durch einen medizinischen Spezialisten abgeklärt werden. Gegen dünner werdendes, mattes oder formloses Haar gibt es jedoch einige Tipps und Tricks. In der Naturmedizin werden insbesondere diffuser Haarverlust und dünner werdendes Haar aus ganzheitlicher Sicht behandelt. Nebst Methoden zur Stressbewältigung ordnet man dabei je nach Patient Entgiftungsmassnahmen und eine Ernährungsumstellung an, die viel basische Kost und wenig säurehaltige Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Zucker und Backwaren enthält. Denn bei einem übersäuerten Körper entsteht ein Mineralstoffdefizit, und dabei werden auch den Haarwurzeln wichtige Mineralien entzogen. Mit basischen Lebensmitteln lässt sich dieses Defizit neutralisieren. Insbesondere das basische Getreide Hirse versorgt die Haarwurzeln unter anderem mit Eisen und dem Spurenelement Kieselsäure (Silizium).

bild: Getty Images

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Migros-Magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

Eisenmangel ist vor allem bei Frauen eine häufige Ursache für diffusen Haarausfall. Hervorragende Eisenlieferanten sind Sesam, Hafer, Sonnenblumenkerne oder Blattgemüse wie Brennnessel, Petersilie und Spinat. Da Vitamin C die Aufnahme von Eisen begünstigt, sollte man eisenhaltige Nahrungsmittel immer zusammen mit Vitamin-C-haltigem Obst oder Gemüse zu sich nehmen. Weitere wichtige Stoffe für gesundes Haarwachstum sind Zink, Kupfer, Selen, Vitamin A und E.

zwiebelsaft ‒ oder doch lieber extensions? Etwas gewöhnungsbedürftig, aber angeblich sehr wirksam ist es, die Kopfhaut mit dem Saft der Zwiebel einzureiben. Der in der Zwiebel enthaltene Schwefel wirkt positiv auf Haar und Haarboden ein. Wer mit dem etwas beissenden

Haarige Fakten ! Blondinen haben die meisten Haare auf dem Kopf, nämlich an die 150 000, Brünette rund 110 000, Schwarzhaarige etwa 100 000, und Rothaarige rund 90 000. Das blonde Haar ist jedoch sehr viel dünner als schwarzes oder rotes Haar. ! Das Haar wächst pro Tag 0,2 bis 0,4 Millimeter. Im Alter verlangsamt sich das Wachstum. ! Zwei bis fünf Jahre alt wird ein Haar. Dann geht es für einige Monate in einen Ruhemodus und fällt anschliessend aus. Der tägliche Haarverlust beträgt 50 bis 100 Haare. ! Haareschneiden beeinflusst das Haarwachstum nicht. ! Das Haar ausserhalb des Körpers ist tote Materie, nur die Haarfollikel leben. ! Eine Chinesin hält derzeit den Weltrekord: Ihr Haar ist 2 Meter 53 Zentimeter lang.

Geruch auf dem Haupt nicht unter die Leute gehen will, dem sei der Saft der Brennnessel oder der Birke empfohlen. Es gibt kaum ein Haarwasser im Handel, das nicht Bestandteile dieser Pflanzen enthält. Sie vitalisieren die Kopfhaut und regen das Haarwachstum an. Eine weitere Medizinalpflanze mit haarwuchsfördernden Eigenschaften ist die Klettenwurzel. Deren Saft oder im Handel erhältliches Klettenwurzelöl soll täglich auf die Kopfhaut einmassiert werden. Wobei ein Teil der Wirkung sicherlich auf die dank der Massage besser durchblutete Kopfhaut zurückzuführen ist. Wer nichts von Vitaminen, Mineralien, gesundem Essen und regelmässig applizierten Tinkturen hält, kann sich eigene Haare auf die kahlen Stellen verpflanzen lassen. Eine weniger blutige und kostengünstigere Variante ist es, die eigenen Haare mit Fremdhaar verlängern oder verdichten zu lassen. Nebst Haarteilen, die man ins eigene Haar klicken oder stecken kann, sind derzeit die sogenannten Extensions beliebt. Hierbei werden einzelne Haarsträhnen mit dem eigenen Haar verknüpft, verschweisst oder mittels kleiner Metallhülsen befestigt. Haarkünstler bieten auch Fremdhaar an, das vor dem Einflechten in vielen Einzelsträhnen auf ein dünnes Band genäht wurde. Extensions sind zwar auch nicht billig, doch die eingearbeiteten Haare lassen sich in den mehrfach verwenden. Allerdings eignet sich diese Methode der Haarverdichtung nicht für Leute mit extrem ausgedünntem Haar. Texte: Isabella Fischer

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Das sagt Der experte

«Früher trugen Männer Toupets, heute lassen sie sich Haare transplantieren» Ralph M. Trüeb war Initiant der Haarsprechstunde am Universitätsspital Zürich, heute leitet er die eigene Haarpraxis in Wallisellen ZH. Der Professor weiss, warum Haare ausfallen, was dagegen hilft und was nicht. Ralph M. Trüeb, wann muss man sich ernsthaft Sorgen machen um sein Haar?

Wenn man das Gefühl hat, dass wesentlich mehr Haare als üblich ausfallen. Und wenn der Coiffeur darauf hinweist, dass das Haar ausdünnt. Ich mag diese «Mehr als 100 Haare»Regel nicht. Denn wenn jemand einen sehr dichten Haarschopf hat, dann sind 100 Haare wenig. Bei geringer Kopfbehaarung sind 100 Haare viel. Zudem kann vermehrter Haarausfall auch saisonal bedingt sein, zum Beispiel im Herbst. Welche Methoden gibt es, um Haarausfall und dessen Ursachen festzustellen?

Nebst klinischer Untersuchung und einer Analyse mit einem stark leuchtenden Mikroskop zur Bestimmung der Haarqualität kann mit einem Trichogramm, bei dem man über der Stirn einige Haare mit einer Klemme ausreisst, quantitativ überprüft werden, wie viele Haarwurzeln sich in der Ruhe- respektive in der Wachstumsphase befinden. Insbesondere bei diffusem Haarausfall kann zusätzlich eine Blutuntersuchung Aufschluss geben, ob zum Beispiel ein Eisenmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt; beide sind häufige Ursachen von Haarausfall. Gehen Männer anders mit Haarproblemen um als Frauen?

Grundsätzlich sind mehr Männer von Haarausfall betroffen als Frauen. Aber

Frauen leiden stärker darunter. Sie gehen deswegen auch öfter zum Arzt. Sind Trends erkennbar im Umgang mit Haarverlust?

Waren früher bei Männern Toupets die erste Wahl, werden heute zunehmend Haare transplantiert. Viele Männer mit Haarverlust schneiden auch die Haare kürzer und integrieren den Haarmangel in ihr Styling. Bei den Frauen sind Haarteile oder Extensions sehr gefragt. Das ist eine ideale und höchst effektive Art, dem eigenen Haar mehr Dichte zu geben. Was halten Sie von den Werbeversprechungen, dass zum Beispiel spezielle Shampoos die Haare wieder spriessen lassen?

Von diesen Versprechen darf man nicht viel erwarten. Die Wasserverdünnung und die kurze Einwirkzeit von Shampoos machen einen Effekt hinsichtlich Haarwachstum unwahrscheinlich. Shampoowirkstoffe wirken auf die Kopfhaut, zum Beispiel zur Behandlung von Kopfschuppen, und auf den Haarschaft. Somit können Shampoos sehr wohl Volumen und Glanz verleihen und so das Haar etwas fülliger erscheinen zu lassen, was ihren Einsatz neben einer ursächlichen beziehungsweise medikamentösen Therapie von Haarausfall durchaus rechtfertigt. www.derma-haarcenter.ch


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Mehr MultiMedia

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Migros-Magazin | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

Was können Smartphone-Sprachsteuerungstools wie Siri oder S-Voice? Dazu Links zur TheoApp und Details zum Xperia Tablet.

Wie von Zauberhand Immer mehr Geräte lassen sich per Gesten oder Sprache steuern. So richtig ausgereift sind diese Technologien aber noch nicht.

M

anche kennen es von der Spielkonsole, die auf Handbewegungen reagiert, oder vom Smartphone, das sich zumindest teilweise per Sprachbefehl bedienen lässt. Doch es gibt auch Fernseher, die sich ohne Fernbedienung steuern lassen: Möchte man beim Samsung-Fernseher 55ES8090 durch die Sender zappen, geht dies auch per Handbewegung; der TV erkennt den Benutzer, sobald er sich vor dem Gerät befindet und mit der flachen Hand winkt. Dann steuert man mit der Hand den Cursor auf dem Bildschirm und «klickt», indem man die Hand zur Faust ballt, um eine Einstellung vorzunehmen oder den Sender zu wechseln. Dies hat in unserem Test recht gut funktioniert. Bewegt man aber beispielsweise die Hand zu schnell, kann der Sensor nicht mehr folgen. Darum ist die Steuerung des Fernsehers per Gestik viel langsamer als mit der guten alten Fernbedienung.

Illustration: Nicolas Bischof

«‹Alperose› hilft gegen Sörgeli» Fatima Rodrigues, Anlagenbedienerin, Midor, 8706 Meilen Welcher Radiosender ist Ihr Favorit?

Radio Zürisee: abwechslungsreiche Musik, dazu gute Infos aus der Region, in der ich wohne.

2

Welcher Song holt Sie aus der Krise?

3

Mein Lieblingsbuch heisst …

4

Der Song meines Lebens ist …

5

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

6

Meine Lieblingsserie im TV heisst ...

«Alperose» von Polo Hofer. Das Lied erinnert mich an die Schönheiten der Natur und hilft gegen Sörgeli.

Das Gleiche gilt für die Sprachsteuerung: Zwar lässt sich mit Befehlen wie «nächster Kanal, bitte» der Sender

app der Woche

das ding

Fahrtheorie büffeln

Vielseitiges Android-Tablet

Smartphone und Tablet helfen bei der Vorbereitung auf die Auto-Theorieprüfung. Mit der TheoApp ackert man sich per Fingertippen durch die Multiple-Choice-Fragen: Im Lernmodus werden sämtliche Fragen mit Sofort-Feedback geübt, während im Prüfungsmodus die Fragen unter Testbedingungen zu beantworten sind. Der Fragenkatalog besteht aus den wichtigsten und schwierigsten Fragen – aufgeteilt in Fotofragen, Textfragen, Signale und Situationen. Die Gratis-App für die Auto-, Mofa- und Traktorprüfung ist erhältlich für iOS und Android.

MultiMedia | 105

gefällt Mir

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wechseln, doch ist der Fernseher rasch überfordert, wenn im selben Raum mehrere Leute miteinander sprechen. Die Sprachbedienung ist vorerst also nur eine witzige Zusatzfunktion. Praktisch ist sie höchstens, wenn man beim ChipsEssen die Fernbedienung nicht mit den fettigen Fingern in die Hand nehmen möchte. Texte: Felix Raymann

der fernseher ist schnell einmal überfordert

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Weil es spritzwassergeschützt ist, macht es dem Xperia Tablet S nichts aus, wenn es einmal nass wird. Der Tablet-PC ist mit einem 16-GB-Speicher, einem 9,4-Zoll-Bildschirm und mit der neusten Android-Version, Android 4.0 bzw. «Ice Cream Sandwich», ausgestattet. Sehr praktisch: Es können mehrere Benutzerkonten mit individuellen Oberflächen eingerichtet werden. auf diese Weise haben alle, die das Tablet benutzen, ihre eigenen Apps und Daten zur Verfügung. Preis bei Digitec: 449 Franken

Wenn der Senderwechsel zum Voodoozauber wird: Die Steuerung per Gesten hat ihre Tücken.

… «Strategie», das erste Buch des 34-jährigen Briten Adam Thirlwell.

… «Aleluia», ein portugiesisches Osterlied. Es erinnert mich an meinen verstorbenen Bruder, der mir das Lied beigebracht hat. Sehr viele Filme, denn traurige Dinge holen bei mir stets ein Tränchen hervor.

... «Reich und schön». Die 1987 gestartete Serie erinnert mich an meine erste Zeit in der Schweiz.

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Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Beim Zahnarzt.

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In meiner Freizeit liebe ich es ...

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe ...

… im Wald zu joggen, im Garten zu arbeiten und die spärliche Zeit mit meinem Schatz zu verbringen. ... telefoniere ich mit meinen Eltern oder schreibe SMS an die Familie.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

In der «Schweizer Illustrierten», für mich eine Form von Twitter, und in Radio und Fernsehen. «Fit for Life» liefert viele Infos rund um den Laufsport. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


Notting Hill Nordwand Brokeback Mountain

Beverly Hills 90210

AM

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CH

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Irgendwo in Iowa

Sternenberg

B LOVE

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AY LOST HIGHW Akte X

Cloverfield

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BRIDGES OF MADISON COUNTY

Juno

Motel

Monster AG

Oben

C

Mais im Bundeshuus

Car Wash

Bäckerei Zürrer

Mullholand Drive

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TH

E

Panic Room

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Subway

City Hall

G O S F O R D PA R K

DER SEEWOLF

Mein Nachbar Totoro

Oberstadtgass

Arlington Road

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A

Die zwei Türme

High School Musical

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Avatar

The Holy Grail

Mirrors

24 Terminal

Casino Royal Wirtshaus zum Spessart

Zimmer frei

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Gladiator

Twilight DA S H A U S AM SEE

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PEARL HARBOUR

Two and a Half Men

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King of Queens Dr. House

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leben

migros-magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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Verzicht ohne Reue

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen? Stimmt nicht mehr: Das «Downsizing» ersetzt Hubraum durch Turbolader und spart statt an der Kraft nur am Sprit.

T

urbo läuft – Turbo säuft, hiess es einst. Heute haben die Ingenieure ausgerechnet den einst als Saufbold verschrienen Turbo zum Sparen entdeckt. Das Zauberwort heisst «Downsizing»: Aufladung per Turbo ersetzt Hubraum und macht nicht grosse Motoren stärker, sondern kleine Motoren stark – und sparsam. Denn Käufer fordern sparsamere Autos, mögen aber keinesfalls weniger Sicherheit, Komfort oder Leistung. Deshalb setzt die Autobranche auf weniger

Sparsamer Kraftprotz: Der Einlitermotor im neuen Ford Focus leistet dank Turbo flotte 100 PS.

Gewicht durch Leichtbau, «intelligente» Nebenaggregate, Stopp-Start-Systeme und Turboaufladung. Als Faustregel gilt: Ein Viertel weniger Hubraum ergibt zehn Prozent Spritersparnis. Der Turbolader pumpt, grob beschrieben, mehr Luft, also verbrennbaren Sauerstoff in die Brennräume. Obendrein sinken Motorgewicht und innere Reibung. Vor allem, wenn ausser dem Hubraum die Zahl der Zylinder sinkt. Diesel sind schon seit Jahren Turbos; nun folgen Benziner. Ein Beispiel: Im neuen Ford Focus leistet der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo 100 PS. So viel wie im alten Focus der 1,6-LiterVierzylinder. Doch der Neue verbraucht 4,8 statt 6,7 l/100 km (Normwerte; ergibt 109 statt 161 g/km CO2). Der rauere Motorlauf stört im Alltag kaum. Nur: Im Normzyklus auf einem Prüfstand wird sehr sanft – also ohne dass der Turbo oft einsetzt – gefahren. Doch im Alltag kommt der Turbo häufig ins Spiel, etwa beim Beschleunigen. Das steigert den Verbrauch. Ein Beispiel: Als

Klein, aber oho!: Der 0,9 Liter kleine Zweizylinder-Turbo im Fiat 500 bringt 85 PS auf die Räder.

0,9-Liter-Zweizylinder-Turbo mit 85 PS braucht der Fiat 500 4,0 l/100 km laut Norm. Im Test sind es 6,2 l/100 km. Zwar ist derlei leider auch bei «normalen» Motoren die Regel. Doch stört, dass das erwartete Sparwunder ausbleibt. Dennoch würden wir nach Testfahrten stets den Turbo nehmen. Sparsamer sind sie immer noch; der Fiat 500 mit vergleichbarem 1,4-Liter-Vierzylinder (100 PS) braucht im Test gut einen Liter mehr. Vor allem aber sind die Turbos dank mehr Durchzug bei tiefer Drehzahl flotter unterwegs: So macht Sparen sogar Spass. Text: Timothy Pfannkuchen

die auto-test-Familie

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Nr. 46, 12. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

110 |

! Im Frühling 1982 besuchten wir zusammen die Haushaltungsschule in Worb bei Bern. Für ein Treffen suchen wir noch Barbara Hertel (damals aus Wattenwil), Annemarie Rüegsegger (Schüpbach und Freimettigen), Doris Stadelmann (Sursee) und Bea Wicki (Zürich) – alles ledige Namen. Das Treffen soll im nächsten Jahr stattfinden. Hoffentlich mit euch. Bitte meldet euch bei: Beatrix Zesiger-Iseli Dorfrain 7 2575 Täuffelen sb.zesiger@evard.ch

Sind Sie in Au zur Schule gegangen? ! Gesucht werden: Schüler aus der Primarklasse von Au/SG, Jahrgänge 1949/1950/1951. Bitte melde Dich, damit ich Dich in die Klassenliste eintragen kann! Oder kennt jemand: − Magdalena Frei, hinterste Reihe, vierte Schülerin von links

− Bruno Huber, früher Kehl, vorderste Reihe, sechster Schüler von links − Toni Nydegger, vorderste Reihe, siebter Schüler von links Hannelore Schumacher-Moser Wächselacher 110, 6370 Stans Tel. 041 610 39 35 / 079 721 78 17 schumacher-moser@bluewin.ch

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Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

glücksgriff

skiferien | 113

Ab auf die Piste Migros ferien offeriert skiferien im Berner Oberland mit fünf übernachtungen und fünf-Tage-skipass für die ganze familie.

Mehr Spass mit Migros Ferien: ein traumhaftes Panorama, rasante Abfahrten und ein preiswerter Aufenthalt im familienfreund­ lichen Hotel.

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as Berner Oberland ist eine der schönsten Feriendestinationen der Schweiz: Ein überwältigendes Panorama, Gemütlichkeit und herzliche Gastfreundschaft, aber auch unzählige Pisten und Funparks aller Schwierig­ keitsgrade – das sind nur einige Merk­ male dieser herrlichen Region. Sagt man Lenk, meint man immer auch Adelboden, sind doch die Ski­ gebiete der zwei Ferienorte miteinander verbunden. Familien sind sehr willkom­ men, im und ums Dorf gibt es diverse Kinderlifte.

Hallenbad, sauna und ein spielzimmer für die kleinen Migros Ferien bietet nun mit dem Hotel Kreuz in Lenk ein attraktives Ferien­ paket für die ganze Familie an. Die Ski­ pauschale umfasst einen Fünf­Tage­

Skipass Adelboden­Lenk, fünf Über­ nachtungen und ein reichhaltiges Früh­ stücksbuffet. Das Hotel verfügt über Gratis­WLAN im gesamten Haus, ein Hallenbad, eine Sauna und ein gut ein­ gerichtetes Spielzimmer für die kleinen Gäste. Die Skipauschale gibts ab einem Startpreis von 679 Franken pro Person. Das Hotel Kreuz ist ruhig gelegen und dennoch nur fünf Minuten vom Bahnhof und von der Gondelbahn Betelberg ent­ fernt. Wer bei Migros Ferien eine Ski­ pauschale bucht, profitiert zudem von 20 Prozent Rabatt ab einem Mindestein­ kauf von 150 Franken auf den nächsten Einkauf im SportXX­Onlineshop. Diese Aktion ist gültig bis 31. Dezember 2012. Text: Christoph Petermann

Infos: www.migros-ferien.ch/skipauschalen

! Wettbewerbsfrage: Wie viele Sterne hat das Hotel Kreuz? ! Teilnahme per Telefon: rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie eine SmS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SmS). beispiel: GLÜCK, Lösung, beat beispiel, musterstrasse 1, 9999 exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Mit Postkarte: migros-magazin, «Skipauschale», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 18. November 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. es erfolgt keine barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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leseraktion

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

der hausMann | 115

Der Hausmann der Nation

Familie, Haushalt und erziehung ohne eine Zeile theorie: in der Gesamtausgabe «Der komplette Hausmann» gibt es alle Migros-Magazin-kolumnen von Bänz Friedli zu lesen. Das ist blitzsaubere Unterhaltung zum sonderpreis.

V

or sieben Jahren begann Bänz Friedli seine erste Kolumne im Migros-Magazin mit dem Satz: «Am liebsten würde ich mich ja <Hausfrau> nennen.» Mittlerweile ist er zum Hausmann der Nation aufgestiegen, und seine Kolumne gilt als die meistgelesene der Schweiz. Woche für Woche beantwortet Bänz Friedli Dutzende von Zuschriften, tritt in den Dialog mit seiner Leserschaft und nimmt viele Anregungen und Anmerkungen in seinen Kolumnen auf.

die ganze schweiz ist mit den Friedlis vertraut Die ganze Schweiz ist mittlerweile vertraut mit seinem Familienleben, mit seinen Kindern Anna Luna und Hans sowie mit deren Spleens und Vorlieben. Und manche Fa-

milie erkennt sich im Friedli’schen Kosmos wieder. Der Berner versteht es wie kein anderer, den Familienalltag als grosses Abenteuer darzustellen und die grosse Welt in der kleinen zu spiegeln – vorausgesetzt, der Badezimmerspiegel ist fachgerecht poliert. Aber das ist er beim Hausmann ohnehin. Nun gibt es exklusiv für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins alle drei Kolumnenbände im eleganten Schuber zum Preis von zwei Bänden. Darin enthalten sind nicht nur die Kolumen, die Friedli von 2005 bis 2011 für das Migros-Magazin geschrieben hat, sondern auch weitere Texte, beispielsweise über die Frage, weshalb Friedlis Lieblingsclub YB ja doch nie Meister wird. Text: Béatrice Eigenmann

Der Haushalt hat ihn im Griff: Bänz Friedli, der bekannteste Hausmann der Schweiz.

bild: vera Hartmann

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EVENTKALENDER

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rätsel & spiele

MiGros-MAGAzin | Nr. 46, 12. November 2012 |

unterhAltunG | 117

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.11.2012, 24 Uhr

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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UnterhaltUng | 119

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie begrüssen sich Bergleute? G Talwärts

D Glückauf

E

Bachab

So nehmen Sie teil

2. Wo liegt der Bischofssitz des Bistums Chur? A Solothurn

E

Luzern

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

R Aarau

3. Was stellt die Zeichentrickfilmfigur Caillou dar? T

Piratin

D Hund

M Junge

4. Welche Farbe hat der Reisepass des Fürstentums Liechtenstein? B Grün

P Blau

R Rot

5. Wo wurde ursprünglich der Begriff Salamitaktik geprägt? I

Deutschland

E

Italien

F

Ungarn

Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.11.2012, 24 Uhr

6. Die grösste Publikumsmesse der Schweiz ist die …? T

MUBA

B OLMA

E

Züspa

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Kurzhaarige, freche, rauchende Frauen nannte man in den 1920ern …? A Flapper

E

Flipper

B Twitter

8. Bei der griechischen Fussform ist die zweite Zehe … als die Grosszehe. G kürzer

D länger

T

Auflösung Nr. 45: THAILAND

schmaler

Gewinner Nr. 43: Theres Hensler, Bern BE; Susanna Scherrer, Jonschwil SG; Michela Schena, Samedan GR

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 5 3

T

2 4

ALT I ST I N BORN I ERT CO I NTR I N ESOTER I K KAREN I NA K I NETOSE KROAT I EN LENKER I N TENTAKEL ZOEL I BAT

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 45: SITTE Gewinner Nr. 44: Hanni Meier, Alten ZH; Käthy Müller, Hergiswil LU; Max Schulthess, Busswil b. Melchnau BE

Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.11.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

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UnterhaltUng | 121

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 1 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 3 3 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 1 2

1

3

4

4

8

4

5

6

4 1 1

Auflösung Nr. 45:

6 0 3

1

1 4

0

1

4

2

2

0

4

0

3

1 2

2

2 1 2

2 5 3

3 2 3

1

Auflösung Nr. 45:

4

2

5

2

2

2

3

3

4

4

3

2

4

3

3

2

2

2

4 2 6 4 3

2

2 6

2 6 7 4

3

3 2

1

1 3

4 1 2

4 2

ALLES BEGRIFFEN?

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS LUSTIGE SCHAUMFIGUREN

Wenn Nina in der Badewanne sitzt, baut sie sich gerne Figuren aus dem Badeschaum. Findest du heraus, was sie geformt hat? Schreibe es unter die jeweilige Schaumfigur.

3 2

1

4

Hugo hat sich ein kleines Spiel einfallen lassen. Er hat im unten stehenden Buchstabennetz diverse Begriffe rund um das Badezimmer versteckt. Findest du alle zehn Wörter? Sie können waagund senkrecht versteckt sein. Kreise sie ein.

B S A O A U

L

N Q E

Q P

Z W A S S

A

I

M A

I

P M S O Ä A

T

E

V S

E

I

F

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F

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R H D W M W V

B

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Z

Z

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I

E

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I

E

P R A S

Y W

A D Ä A G H A

E

T R

E

N E

R H G

Lösung: RASIERER, WATTE, WASSER, ZÄHNEPUTZEN, SPIEGEL, BADEWANNE, TOILETTE, DUSCHE, SEIFE, WASCHEN

5

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Lösung: 1. Huhn, 2. Hase, 3. Dinosaurier, 4. Gitarre, 5. Bett, 6. Giesskanne


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IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

www.migrosmagazin.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 46, 12. November 2012 |

UnterhaltUng | 123

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9

4

9 2 6 9 8 3 5 7 5 7 1 8 3 7 1 3

1 6 4

2

8

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6

4 So nehmen Sie teil 1 5

9

Auflösung Nr. 45: 524 8 5 3 6 2 1 9 4 7 Gewinner Nr. 44: 2 9 4 3 5 7 1 6 8 Samuel Gerber, 1 6 7 9 8 4 5 2 3 3 1 8 5 4 2 6 7 9 Fahrni BE; 6 2 5 1 7 9 8 3 4 Erich Fuchs, 4 7 9 8 3 6 2 5 1 7 8 6 2 1 3 4 9 5 Baar ZG; 9 3 1 4 6 5 7 8 2 Gertrude Martin-Moser, 5 4 2 7 9 8 3 1 6 Yverdon-les-Bains VD; Dora Zweifel, Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.11.2012, 24 Uhr Horgen ZH; Therese Amstutz, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Münchenbuchsee BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WemF 2012) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2)

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Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna meister (APm), michael West (m.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

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Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela masciadri, Tatiana vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

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Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 126 |

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JESKO RAFFIN

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NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mein Ziel: Weltmeister werden!»

Jesko Raffin gilt als grösstes Nachwuchstalent im Schweizer Motorradsport. In diesem Herbst konnte der 16-Jährige erstmals Grand-Prix-Luft schnuppern. Am Sonntag fährt der Zürcher an der spanischen Moto2-Meisterschaft in Valencia sein letztes Rennen der Saison. Danach hat er wieder mehr Zeit für die Schule – und für Freundin Sina.

Bild: Keystone

Name: Jesko Raffin (16) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Zürich-Albisrieden

Warum wohnst Du in Zürich? Meine Mutter stammt aus Spanien, mein Vater aus Italien – da war Zürich der Schnittpunkt. Unterdessen leben beide in einer neuen Partnerschaft, was mir neben meinem Bruder vier jüngere Halbgeschwister beschert hat. Wo würdest Du gerne leben? Zürich ist ganz okay, ausser bei Hochnebel – dann wäre ich schon lieber wie vor vier Wochen in Malaysia, wo ich mit Rang 19 mein bisher bestes GP-Rennen gefahren bin. Beruf: Nachwuchsfahrer beim Grand Prix Team Switzerland, Fahrer beim Team von AJ Racing sowie KV-Schüler. Was ich mag: Natürlich Töffrennen. Es ist cool, etwas zu machen, was nicht jeder macht. Leider gibt es in der Schweiz keinen Circuit; wir trainieren meist in Spanien oder Deutschland. Wenn ich nicht auf der Rennstrecke bin oder in der Schule, hänge ich gerne mit meiner Freundin Sina zu Hause ab: fernsehen, eine DVD reinziehen, einfach mal «nüt mache». Was ich nicht mag: Vor allem wenn ich müde bin: Stress. Was ich an mir mag: Es gibt eigentlich zwei Jeskos: den, der Töffrennen fährt, den Adrenalinjunkie, und den ganz normalen Teenager. Und beide sind gut so, wie sie sind. Meine Schwachstelle: Beim Zeittraining sollte ich jeweils von Anfang an am Kabel ziehen und nicht erst gegen Schluss. Ich arbeite daran. Meine Lieblingsmusik: Vor einem Rennen Sound, der mich aufpusht, zu Hause etwas zum Relaxen. Mein Vorbild: Jorge Lorenzo, der amtierende MotoGP-Weltmeister. Jorge fährt extrem clever. Und er hat ein grosses Kämpferherz. Mein Ziel: Weltmeister zu werden natürlich, sonst müsste ich erst gar nicht auf die Rennstrecke. Text: Almut Berger Bilder: Gerry Nitsch

www.raffin.ch

MEINE ANFÄNGE

«Mein Vater hat kurz vor meinem fünften Geburtstag einen Mini-Crosser in einem Schaufenster entdeckt, der Rest ist Geschichte. Mein erstes MotocrossRennen fuhr ich mit sechs, mein erstes Strassenrennen auf einem Minibike mit neun.»

MEIN ERSTES GRAND-PRIX-RENNEN

«Am 30. September durfte ich im spanischen Aragón erstmals an einem Moto2-Grand-Prix starten, da Stammfahrer Randy Krummenacher sich den Fuss gebrochen hatte. Ein gelungenes WM-Debüt, wurde ich doch immerhin nicht Letzter.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 12. NOVEMBER 2012 |

JESKO RAFFIN | 127 MEINE LIEBSTE

«Sina (17) und ich sind seit bald elf Monaten zusammen. Vor unserer Beziehung hat sie sich überhaupt nicht für Töffs interessiert, jetzt schaut sie ab und zu ein Rennen im Fernsehen mit. Es wäre schön, wenn sie mich zur Spanischen Meisterschaft begleiten könnte.»

MEINE SAMMLUNG

«Obwohl ich nur noch in die wenigsten reinpasse, habe ich all meine Rennkombis aufbewahrt. Falls ich tatsächlich mal Weltmeister werde, kann ich sie ja dann für einen guten Zweck versteigern lassen.»

MEIN RESTAURANT

«Im Restaurant Di Gioia in Zürich esse ich zwei- bis dreimal die Woche mit meinem Vater André Zmittag. Ich nehme immer Penne all sugo rosa con pollo, das schmeckt mega. Chef Giacomo Di Gioia hat das Rezept extra für mich kreiert.»

MEIN PERSONAL TRAINER

«Jean-Paul Mvongo von der SportClinic Zurich weiss genau, wo meine Schwachpunkte liegen. Ich trainiere mindestens zweimal die Woche mit ihm in den Katakomben des Stadions Letzigrund. Auch wenn Jean-Paul mich oft stresst: Er weiss schon, was er tut.»

MEIN SCHÖNSTER SIEG

«Als jüngster Fahrer aller Zeiten konnte ich 2011 im Rahmen der Deutschen Meisterschaft den Gesamtsieg im Yamaha-R6-DunlopCup heimbringen. Der Pokal steht nicht wie alle anderen Auszeichnungen in meinem Zimmer, sondern hat einen Ehrenplatz im Wohnzimmer erhalten.»

MEINE SCHULE

«Nach dem Sekundarschulabschluss, seit August, besuche ich die United School of Sport in Zürich. Hier kann ich Leistungssport und Berufsbildung unter einen Hut bringen. Wenn alles klappt, werde ich innert vier Jahren das KV durchlaufen, was vor allem meinen Eltern sehr wichtig ist.»


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