Page 1

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

«Music Star»

Gesangstalente zwischen Euphorie und Enttäuschung. > 18

Nr. 46, 10.. Nove November vemb ve mber mb er 2008

Weihnachtsstars s Drei Wichtel freuen sich auf Weihnachten mit der Migros. > 57

Was bringt Obama? Philosoph Georg Kohler über die Folgen der US-Wahl. > 25

Bilder Christian Benedikt, Dirk Lässig, Joschi Herczeg, Mara Truog, Tanja Demarmels, Keystone

Einsatz für die Natur

Familienferien einmal anders, zum Beispiel als Retter des Bergwalds. > 76

Kunst wird Frauensache

Dieter Meier zaubert Der YelloSänger brät ein Entrecôte mit Gaucho- Sabine Rusterholz ist Leiterin des Kunsthauses Glarus. Sauce. > 61 Dank solch junger, vifer Frauen ist Kultur femininer denn je. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

*4A=46 6.5=)D #=4B4 #4=54 09/

> 10


Preise im Sturzflug! Jetzt

++ Pl

99.90 Vorher

44%

179.–

Leistung 1800 W

u s Pl u

sN

r. 3 ++ Ti e f p reis-S chwu ohne r Wenn u Aber. nd

Staubsauger VAC 5100

7,5 m Aktionsradius, bagless, HEPA-Filter, umschaltbare Bodendüse für Hart- und Teppichböden / 7171.225

Jetzt

35.– Vorher

Jetzt

555.–

70.–

Vorher

MGB

Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

50%

699.–

Akkuzahnbürste Advance Power 900 D9013

Diverse Farben / 7178.864

Exklusiv bei uns

Jetzt

77.50 Vorher

155.–

50% Rasierer Tri Control 4747 Rasiere

Akku- und Netzrasierer, Mehrfach-Schersystem, Langhaarschneider, Ladekontrollleuchte, abwaschbar, autom. Spannungsanpassung / 7178.444

Die Angebote gelten vom 11.11. bis 24.11.2008 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in M-Electronics- und grösseren Migros-Filialen.

Küchenmaschine Chef KM 336

W, Füllmenge 4 4,6 800 W 6 ll, planetarisches Rührsystem, Rührsystem mitgeliefertes Zubehör: Edelstahlschüssel, 1,5 l Acryl-Mixer, Ballonschneebesen, K-Haken und Knethaken / 7173.449


diese woche | 3

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche Leserbriefe scheinwerfer

«Bänz ist Kult»

reportagen Kulturrevolution: Verändern Frauen unsere Sicht auf die Kunst? Sieben Museumsdirektorinnen im Porträt. > 10 Der Mann, den alle mit Pascal Couchepin verwechseln: Viele halten Dominik Riedo für den Kulturminister. Immer wieder wird er zu Anlässen eingeladen – und erlebt oft Haarsträubendes. > 17

Eitel ist er nicht, der liebe Bänz

Friedli. Und wenn dem denn so wäre, würde der «bekannteste Hausmann der Schweiz» («Mittelland-Zeitung») dies natürlich nie zugeben. Merke: Kolumnisten sind ganz dem Thema und den Interessen der Leserinnen verpflichtet. Und nur diesen… Aber im Ernst: Es ist schon erstaunlich, welche Resonanz unsere Kolumne «Der Hausmann» in der Medienlandschaft hat. Erst kürzlich wurde Bänz Friedli im «Tagesanzeiger-Online» gefragt, was er denn vom familienbedingten Rücktritt von Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber halte.

schaufenster

>36

Bilder Michael Sieber, René Ruis, Kilian J. Kessler

Das grosse Hoffen der Amateure: Impressionen vom Casting für die Gesangstalentshow «Music Star». > 18 kolumne Der Hausmann.

> 22

interview Der Hoffnungsträger: Philosoph Georg Kohler erklärt, wie die Wahl von Barack Obama die Welt ändern wird. > 25 m-aktuell Höhere Mindestlöhne in der Migros. Gesund mit Montignac: Die neuen Migros-Delikatessen. Teure Leitungen: Migros kämpft gegen hohe Strompreise.

in form

>83

mein stolz

>94

> 31 > 32 > 34

> schaufenster Alles für den Wintersport. > 36 Produkte der Woche: Nivea mit Soja, Bio-Randen. > 41, 55 à la carte Dieter «Yello» Meier ist Biobauer und Sänger, Schriftsteller und Künstler. Sein Entrecôte geniesst er mit argentinischer Sauce. > 61

Und nun dies: Auf der Netzwerk-

Plattform Facebook hat sich eine Fangruppe «Die Kolumnen von Bänz Friedli sind Kult» gebildet. Und sie hat bereits 78 Mitglieder, darunter überraschend viele Männer (Ja, auch der Migros-Magazin-Chefredaktor ist dabei). Wenn Sie nun noch wissen möchten, welche prominente Persönlichkeit sich in der Gruppe ebenfalls als Hausmann-Fan outet, brauchen Sie nur reinzuschauen. Was Friedli zu den US-Wahlen zu sagen hat, lesen Sie auf Seite 22.

>4 >6 >8

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 69

besser leben Traummänner im Kopf. Erziehung: Familienferien im Dienst gesunder Bergwälder. > In Form: So essen ambitionierte Sportler richtig. Auto: Gasbetriebene Fahrzeuge – darauf müssen Sie achten. rätsel/impressum cumulus Die besten Infos und Angebote. mein ganzer stolz > Billy Jones: Der Chef de Service der Zürcher «Kronenhalle» auf den Spuren von Frank Sinatra und Robbie Williams.

> 75 > 76 > 83 > 87 > 89 > 92 > 94

Wellness, aber bezahlbar Geniessen Sie zwei Tage Wellnessferien in der Schweiz M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder oder in Österreich zum Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). Schnäppchenpreis m-infoline@migros.ch; www.migros.ch von 389 Franken! M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch > 90 Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

* Normaltarif

Anzeige

BEI UNSEREN HÄUSERN : IST ALLES VARIABEL. Gratis- Info 0 0 NUR DER PREIS BLEIBT 80080 897 GARANTIERT FIX.

GAMA CHF 485’500.– schlüsselfertig, inkl. Keller

Jetzt informieren: www.swisshaus.ch


4 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

M-NEWS

Noch leichter buchen Seit zwei Monaten gibt es die neue Direktmarke «Migros Ferien». Die Nachfrage nach den per Internet oder Telefon buchbaren Reisen ist so gross, dass vom Katalog bereits eine zweite Auflage gedruckt werden musste. Sie liegt dem Migros-Magazin bei. Um das Buchen noch einfacher zu machen, wurde die Homepage neu gestaltet. Migros Ferien können unter www.migros-ferien.ch sowie unter der GratisTelefonnummer 0800 88 88 15 gebucht werden.

Migros schützt die Fische Die Migros sorgt sich um die Artenvielfalt in den Gewässern.

Juristisch eins

Seit Januar 2008 arbeiten die Migros-Reiseveranstalter Hotelplan Schweiz AG und Travelhouse AG unter dem Namen M-Travel Switzerland. Seit 1. November 2008 ist die Fusion auch juristisch wirksam unter dem Namen M-Travel Switzerland/MTCH AG. Gegenüber den Kunden tritt M-Travel Switzerland weiterhin mit Globus Reisen, Travelhouse, Hotelplan, Esco, Tourisme Pour Tous (in der Romandie), Denner Reisen und Migros Ferien auf.

D

ie Migros ist der grösste Fischanbieter in der Schweiz. Seit diesem Frühjahr ist sie Mitglied der WWF Seafood Group. Damit hat sie sich verpflichtet, ihr Angebot schrittweise auf Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltverträglichen Zuchten umzustellen. Die Migros verkauft auch keine Fische mehr, die vom Aussterben bedroht sind. Da es

keine nachhaltigen Alternativen gibt, hat sie darum die bedrohten Fische Beryx, Meeraal, Grenadierfisch, Degenfisch und Papageifisch ganz aus dem Sortiment genommen. Anders bei Rotbarsch und Katfisch: Diese beiden Fische bietet die Migros jetzt aus nachhaltiger Herkunft an. Sie stammen ausschliesslich aus isländischer Fischerei. Daniel Sägesser Mehr Infos: www.migros.ch/msc

DICKES LOB

Der allerbeste Raclette-Käse

Familie Kupferschmied liebt den M-Budget-Raclette-Käse.

«Seit Migros M-Budget-Raclette-Käse anbietet, kaufen wir nur noch diesen. Einen besseren Käse haben wir noch nirgends gegessen!» Das ganze Jahr über gibts bei Bruno und Sandra Kupferschmied und ihren Kindern aus Thun BE Raclette, auch im Sommer auf der Terrasse. «Weiter so, keine Änderung im Geschmack oder der Konsistenz.»

Die besten Migros-Spots Seit fast 50 Jahren gibt es TV-Spots der Migros. Dass sie niemanden unberührt lassen, ist bis heute ihr Markenzeichen. Sie erzählen Geschichten, sie unterhalten, überraschen, regen zum Nachdenken und oft auch zum Schmunzeln an. Die Migros hat für Sie im Archiv gewühlt und die besten Migros-Werbespots der letzten fünf Jahrzehnte zusammen-


die migros woche

|5

Gut G utt beraten u bera aten mit mit dem dem Migros-Magazin Migros-Maga azin zin n > RE R REISEN E PREISHITS DER WOCHE

Gut lachen: Werbefilm für die neue Pflegelinie «I am» der Migros.

Siemens-Telefon T l f

Jetzt Fr. 99.90, vorher Fr. 129.— Das schnurlose

gestellt. Auf www.migros.ch/ werbespots werden Sie auf eine spannende Reise eingeladen. Viel Spass auf dieser Zeitreise!

Gigaset S670 speichert bis zu 150 Telefonnummern.

Energiesparlampe Jetzt Fr. 14.30, vorher Fr. 17.90 Die Spotlampe R50

Anfang August hatten das MigrosMagazin und die Migros zum grossen Taschenwettbewerb aufgerufen. Fast 3000 Leserinnen aus der ganzen Schweiz haben uns ihre Taschenkreationen geschickt. Mehr als 22 000 Leserinnen und Leser entschieden, welche drei Taschen in der Migros zu kaufen sein würden. In vier Wochen ist es nun so weit: Rund 60 000 Taschen wurden produziert und sind vom 8. Dezember an in allen grösseren Migros-Filialen erhältlich. Barbara Dudli (26), die Gewinnerin des Wettbewerbs, hat sich bereits hundert Taschen mit den Fotos ihres Grossvaters und ihrer Nichte gesichert. «Die Resonanz ist riesig, und alle wollen wissen, wann es die Tasche endlich zu kaufen gibt», erzählt sie. Ab Montag, 8. Dezember, gibt es die drei Siegertaschen in allen grösseren MigrosFilialen für Fr. 3.90 zu kaufen.

Welsche Nuss?

Heisst sie Baumnuss, Walnuss, welsche oder keltische Nuss? Alles richtig. Baumnüsse, wie sie in der Schweiz genannt werden, enthalten einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Diese senken den Cholesterinspiegel und somit das Herzinfarktrisiko. Bereits 50 Gramm Baumnüsse decken den Tagesbedarf an diesem wichtigen Nährstoff.

DIE MIGROS SETZT SICH EIN

Die Migros setzt auf Ökostrom Die Migros ist die grösste Abnehmerin von «naturemade-Strom». Dieser stammt aus erneuerbaren Energiequellen in der Schweiz. Das ökologische Engagement der Migros wurde einmal mehr honoriert – mit dem neu geschaffenen «prix naturemade» des Vereins für umweltgerechte Elektrizität

(VUE). Im Rahmen einer Tagung in Lausanne überreichte WWFGeschäftsführer Hans-Peter Fricker der Migros das symbolische Zertifikat für das Unternehmen mit der grössten Bezugsmenge von «naturemade basic»-Strom sowie beachtlichen Mengen «naturemade star»-Ökostrom.

Kinder-Fleecepulli

Bilder bab.ch/Stockfood, Fabian Unternährer, Gettyimages, Dirk Lässig

Vier, drei, zwei, eins …

spendet warmweisses Licht. Leistung: 7 Watt.

FRISCH IN DER MIGROS

Jetzt Fr. 49.90, vorher Fr. 60.— Der rot-rot gestreifte Odlo-Fleecepulli ist in den Grössen 104 bis 176 erhältlich.

Frontbox

Jetzt Fr. 22.40, vorher Fr. 28.— Das Boxensystem gibt es auch in Aqua. Grösse: 36,5 x 36,5 x 30 cm


6 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

«Das Migros-Magazin bringt jede Woche unterhaltsame MM 45: «Hey Stapipapi!», Kolumne von Bänz Friedli zu Elmar Ledergerber, dem zurückgetretenen Zürcher Stadtpräsidenten.

Väter braucht es nicht erst mit 16 Super! Danke, Herr Friedli. Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Meine erste Reaktion auf Herr Ledergerbers Aussage «Jetzt ist die Phase, in welcher der Sohn den Vater braucht» war exakt dieselbe. Diese «Phase» beginnt auch meines Erachtens nicht erst mit 16 Jahren, sondern ab Geburt.

D. Forster, 8050 Zürich

Dass sich Elmar Ledergerber jetzt an seine Aufgabe als Vater erinnert, ist ein erstaunlicher Erkenntnisgewinn. Nicht alle Männer haben diese Einsicht. Allen spätberufenen Vätern, auch jenen, welche doch die Debatten in der Geschäftsleitungssitzung dem Toben eines Dreijährigen oder der aufreizenden Distanzierung eines Teenagers vorziehen, wünsche ich, dass sie von ihren Kindern die gewünschte Zuwendung bekommen.

Martin Gessler, 8180 Bülach

MM Nr. 45: «Schweizerwahl», Artikel über Schweizer in den USA und wen sie gewählt haben.

Es kommt mehr auf das Hirn an Amerika ist nicht mehr das freie Land, von dem wir immer geträumt haben. Inzwischen stehen Korruption, gemachter Terrorismus und Überwachung an erster Stelle. Ob Obama oder McCain, es dreht sich nur um Macht, nicht um die Wahrheit. Dem Volk werden immer mehr Rechte entzogen, und anstatt den Wohlstand des Volkes zu fördern,

MM 45: «Schule à la carte», Artikel über die Vor- und Nachteile der freien Schulwahl.

«Privatschulen sind nicht a priori besser»

Melanie, Mutter Nicole, Nadine und Simone Häusler (von links) nach dem Zmorge. Die drei Töchter der Familie Häusler besuchen die Rudolf-Steiner-Schule in Wetzikon.

Ich gratuliere Ihnen für den sehr guten Beitrag über die freie Schulwahl. Heidi Portmann, per Mail Die Privatschule ist nicht a priori besser oder an die Kinder angepasster als die öffentliche. Wenn die Chemie zwischen Lehrern und Schülern nicht stimmt, dann stimmt sie weder hier noch dort. Ich bin der Überzeugung, dass es weitgehend auch an der Einstellung im Elternhaus liegt, ob an der Schule positive Aspekte gefunden werden können. Die Schulzeit ist keine konfliktfreie Zeit und eine gute Sozialisierung kann ebenso gut in der öffentlichen Schule stattfinden. Veronica Kobel, 3059 Schüpfen

Das Beispiel der Familie Häusler zeigt wie viele andere, dass manche Kinder erst durch einen Schulwechsel richtig aufblühen. Angesichts dieser Tatsache wirken diejenigen Gegner der freien Schulwahl zynisch, welche das Bedürfnis, eine nichtstaatliche Schule zu besuchen, als private Sonderwünsche abtun. Erwin Ogg, 8645 Rapperswil-Jona

investiert man Milliarden in die Kriegsmaschinerie, Terrorismus und Gefängnisse.

Marlies Borth, per Mail

Bei seinem Gastauftritt während einer Wahlveranstaltung McCains schoss Schwarzenegger ein Eigentor. Er gab Obama den «gut gemeinten» Ratschlag, dass es, um einen Staat zu regieren, darauf ankäme, am Körper viel Muskelmasse zu besitzen. Ich meine, dass es mehr aufs Hirn ankommt. Würde man den IQ Obamas mit jenem Schwarzeneggers vergleichen, wer stünde da wohl weit vor wem?

Hans Gamliel, 9400 Rorschach

MM 45: «Ich bin ein alter Hase», Interview mit Töffstar Tom Lüthi.

MM 44: «Die Schweiz erreicht ihre Ziele nicht», Interview mit Bundesrat Moritz Leuenberger.

Fliegen ist auch nicht ökologisch

Flugreisen sind problematisch

Ihre Frage betreffend des Verbrauchs von Benzin musste kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Würden Sie bitte demnächst Sportlern aus den Disziplinen Tennis, Ski und Velo dieselbe Frage stellen. Tennisass Roger Federer etwa ist wohl kaum mit einem wasserstoffbetriebenen Flugzeug unterwegs.

Bundesrat Leuenberger setzt sich seit vielen Jahren für den Umweltschutz ein. Seine Aussagen bezüglich der Finanzierung von Massnahmen für den Schutz vor Naturereignissen lassen mich aufhorchen. Die Förderabgaben auf Treibstoffe sowie andere Abgaben sind nötig, um diese Finanzierung zu gewährleisten. In Anbetracht dieser Tatsachen empfinde ich

Peter Zwahlen, 3173 Oberwangen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


leserbriefe | 7 und interessante Berichte. Toll!» Iris Mettler, 5724 Dürrenäsch. wirklich etwas zu laut. Nochmals vielen Dank, und macht weiter so.

Erika und Hans Meier, Adliswil

persönlich das ganzseitige Werbeinserat der Migros für Billigflugreisen, das gegenüber der letzten Seite des Interviews gedruckt wurde, als deplatziert. Auf der einen Seite soll der Bürger für Anliegen der Umwelt sensibilisiert werden, und es wird an sein Verantwortungsgefühl appelliert, auf der anderen Seite wird in allen Medien nach wie vor für Flugreisen in die ganze Welt geworben. Das ist doch ein Widerspruch.

Bild Vera Hartmann

Isabelle Wildi, 5304 Endingen

MM 44: «Verliebt wie am ersten Tag», Porträts von Paaren, die sich noch nach Jahrzehnten lieben, und Einladungen der MM-Leserinnen und -Leser ins Musical «Ewigi Liebi».

Fortsetzung erwünscht!

Die Reportage ist etwas vom Schönsten und Sinnvollsten, das ich je im Migros-Magazin gelesen habe. 200 Ehepaare haben sich mit ihren Liebesgeschichten gemeldet, da wäre eine Fortsetzung sehr willkommen.

Therese Plüss, 4126 Bettingen

Mit Begeisterung habe ich die Beiträge auf Ihrer Website gesehen. Endlich macht die Migros etwas für die älteren Semester im Internet. Nach so vielen Negativmeldungen, die man sonst hört, tut es gut zu sehen, dass es im Leben auch für jeden eine persönliche Erfolgsmeldung geben kann. Ganz

besonders gelungen finde ich die Videos auf der Homepage. Super Qualität. Besser kann es das Schweizer Fernsehen auch nicht machen. Der erste Schritt zum Migros-Fernsehen? Ich hoffe, man sieht so etwas in Zukunft öfter. Paul Meiler, per Mail Meine Frau und ich möchten uns nachträglich herzlich bei Ihnen bedanken für den «Ewigi Liebi-Apéro» und die Eintrittsbillette für das Musical. Wir haben den Tag wirklich sehr genossen.

Maria-José und Gebhard Büchel, 8005 Zürich

Wir danken für den tollen Apéro und für die guten Plätze im Theater. Schade, dass es so laut war, für uns alte Menschen

«Alterchen», die Geschichte über die ewige Liebe, die ich dem Migros-Magazin eingereicht habe, betraf ja ein Paar, das leider nicht mehr lebt. So war für mich die Sache erledigt. Einige Tage später brachte die Post aber Tickets für das Musical und die Einladung zum Apéro. Ich war sehr überrascht. Leider musste ich gerade ins Spital. Erst als ich wieder daheim war, hatte ich Zeit, mich zu freuen. Der Apéro war grossartig, der ganze Service spitze. Es hat sehr viel Spass gemacht – nicht nur die strahlenden Gesichter, auch die guten Gespräche, die ich hatte. Und dann das Musical! Als ich im Vorfeld hörte, es würde «Das Burebüebli» gesungen, bekam ich einen Schrecken. Als ich das Lied dann in der Vorstellung hörte, hat es mich aber amüsiert. Wer einmal richtig lachen will, sollte unbedingt das Musical besuchen. Es war mein erstes Mundart-Musical, und ich bin begeistert. Wenn mein Grossonkel und meine Tante das hätten erleben können! Ihrer Liebe wegen hatte ich diesen wunderschönen Tag. Der Migros möchte ich von Herzen danken. Es wird noch lange nachwirken. Und endlich weiss ich, wie sich echtes Jodeln anhört.

Irmgard Ott, 8280 Kreuzlingen

Das Migros-Magazin ganz allgemein.

Jede Woche gute Berichte Kompliment! Das Migros-Magazin bringt Woche für Woche interessante, positive, informative und unterhaltsame Berichte aus den verschiedensten Lebensbereichen. Einmal mehr leistet die Migros mehr, als sie müsste. Toll!

Iris Mettler, 5724 Dürrenäsch


8 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

MOMOL!

NEINEI!

Das Büro wird zum Laufsteg

Der Sieg bei der Castingshow «Supermodel» garantiert noch lange keine Karriere auf Laufstegen und Zeitschriftencovers. Das erfuhr die Bernerin Nathalie Güdel (21), die letztes Jahr die erste Staffel des Privat-TVs 3+ gewonnen hat, deren zweite Auflage morgen ins Finale geht. Güdel hat kürzlich in Hünibach BE, wo sie mit ihren Eltern wohnt, ihre KV-Lehre auf der Gemeindeverwaltung abgeschlossen. Eine Liebeserklärung an die Provinz!

Papst lässt den Vatikan sparen

Der Papst ist bekanntlich kein Freund des Kapitalismus: «Wer auf Geld baut, der baut auf Sand», mahnte Benedikt XVI. (81) kürzlich bei einer Bischofsversammlung im Vatikan. Geld sei «gar nichts», redete er den Kirchenoberen ins Gewissen. Doch auch der Vatikan muss wegen der Finanzkrise sparen. Die Verwaltung des Kirchenstaats lässt deshalb die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter mit der Stempeluhr überwachen. Die Rückkehr eines alten Zopfs!

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Schwarze in den USA Mit Barack Obama (47) ist zum ersten Mal ein Schwarzer US-Präsident. Das hätte sich die Afroamerikanerin Rosa Parks (1913–2005, Bild) niemals erträumt, als sie 1955 Aufsehen erregte, weil sie sich weigerte, in einem öffentlichen Bus ihren Sitzplatz für einen Weissen freizugeben. 1964 unterzeichnete US-Präsident Lyndon B. Johnson ein Gesetz zur Gleichberechtigung der Geschlechter und Rassen. Die Nachkommen der gegen ihren Willen entführten Sklaven stellen mit 13 Prozent nach den Latinos (15 Prozent) die wichtigste US-Bevölkerungsminderheit.

ZAHLEN DER WOCHE

Naturgewalten 3 Milliarden Franken Schäden und sechs Tote: Dies war die Bilanz

des Hochwassers vom August 2005. Besonders stark betroffen waren das Berner Oberland, die Zentralschweiz und das Prättigau.

5,5 auf der Richterskala erreichte das mittelschwere Erdbeben im Februar 2003 mit Epizentrum im Elsass, 70 Kilometer von Basel. In der Schweiz war es das stärkste der letzten 25 Jahre. Es gab nur kleine Schäden. 457 Personen starben 1806 beim Bergsturz von Goldau SZ. Beinahe 40 Millionen Kubikmeter Stein donnerten am 2. September vom Rossberg innert zwei Minuten auf das Dorf hinunter. Das Ereignis gilt nach dem Basler Erdbeben 1356 als die zweitschlimmste Naturkatastrophe der Schweiz.

1 340 000 000 Franken spendeten die Schweizer 2005. Das waren 63 Prozent mehr als im Vorjahr. Jeder Deutschschweizer Haushalt gab im Schnitt 763 Franken. Die Tsunami-Katastrophe trug zum Spendenrekord bei.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Der St. Galler Staatsanwalt Thomas Hansjakob (52) ist für die Hanfinitiative, die am 30. November vors Stimmvolk kommt. Das SP-Mitglied sieht Cannabis auf gleicher Höhe mit Alkohol und Tabak.

Ist Hanf so harmlos? Thomas Hansjakob, als Staatsanwalt jagen Sie Hanfkonsumenten und sind gleichzeitig dafür, dass Cannabis aus dem Eigenanbau straflos konsumiert werden kann. Ist Hanf so harmlos?

BILD DER WOCHE

Schlanker Retter Superstar und Retter der Welt:

Am 13. November beginnt in St. Gallen die Geoprotecta, die erste Messe für Risikomanagement von Naturgefahren.

Der frisch gewählte US-amerikanische Präsident Barack Obama löst in der ganzen Welt Begeisterung aus. Die Erwartungen an ihn, dass er die globalen Probleme von der Finanzkrise bis zur Armut lösen kann, sind gewaltig. Ob er dazu genügend Durchsetzungsvermögen hat? Arnold Schwarzenegger, republikanischer Gouverneur Kaliforniens, verspottete ihn wegen seiner schmalen Figur. Nur: Ist der IQ nicht wichtiger als die Grösse des Bizeps?

Bilder Jae C. Hong/AP/Keystone, tillate.com, Giampiero Sposito/Reuters, Khue Bui/AP/Keystone, Urs Flueeler/Keystone

Hanf ist nicht harmlos, aber vergleichbar mit Alkohol und Tabak. Deshalb sollte man den Konsum vergleichbar regeln. Tabakmissbrauch verursacht mehr gesundheitliche Schäden als Cannabis. Ein Totalverbot für Cannabis ist nicht angemessen. Nur soll Cannabis mit seiner halluzinogenen Wirkung gerade bei Jugendlichen einen negativen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung haben.

Entscheidend ist, dass man mit der jetzigen Politik kaum verhindern kann, dass Hanf an Jugendliche verkauft wird. Cannabis ist heute relativ leicht erhältlich. Mit einer Legalisierung haben wir einen kontrollierten Markt. Bei einem Totalverbot hingegen bekommen wir die Situation mit dem Schwarzmarkt nicht in den Griff. Es gibt ja auch praktisch keinen Schwarzmarkt für rezeptpflichtige Medikamente, weil das schlicht nicht rentiert. Die Gegner der Initiative befürchten, dass die Legalisierung von Hanf zu mehr Kriminalität führt.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben heute schon viele, die Cannabis konsumieren, und zumindest unter den Erwachsenen

existiert keine Beschaffungskriminalität. Im Unterschied zu härteren Drogen gibt es auch keinen Beschaffungsdruck. Cannabis macht im Gegensatz zu Kokain oder Alkohol nicht aggressiv. Hanf wird nach einer Legalisierung das kleinere Problem als Alkohol bleiben. Welchen Einfluss hat Hanf auf die Konsumation von harten Drogen?

Wer behauptet, Cannabis führe zu Heroinkonsum, liegt falsch. Wir haben 300 000 Cannabiskonsumenten und rund eine Million, die damit Erfahrung gesammelt haben. Heroinabhängige gibt es nur 30 000; Cannabis führt also nicht zu Heroinkonsum. Wenn Cannabis legal wird, dürfte die Zahl der Konsumenten wegen des besser umsetzbaren Jugendschutzes in einem kontrollierten Markt sogar sinken. Das Parlament empfiehlt die Hanfinitiative zur Ablehnung. Verstehen Sie die Argumente?

Selbstverständlich. Wenn eine Substanz zugelassen wird, von der man weiss, dass sie nicht gesund ist, kommt Angst auf. Aber solange wir Alkohol und Tabak nicht verbieten, gibt es kaum Gründe, das bei Cannabis zu machen. Gerade als Jurist ist es für mich eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass man in einem Rechtsstaat Gleiches gleich regelt.

Interview Reto E. Wild


10 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Frau Direktorin, 端bernehmen Sie!

Von Aarau bis Thun: Junge Frauen ergreifen das Zepter in Schweizer Kunstmuseen. F端r die Direktorinnen Madeleine Schuppli, Sabine Rusterholz und Helen Hirsch steht aber nicht die Geschlechterfrage im Vordergrund, sondern die Kunst.


reportage

MUSEUMSFRAUEN | 11

Madeleine Schuppli (43) — Direktorin Aargauer Kunsthaus in Aarau seit November 2007

«Seit ich das Kunsthaus leite, erhalten wir mehr Aufmerksamkeit» «Madeleine Schuppli hat es geschafft», sind sich Sabine Rusterholz vom Kunsthaus Glarus und Helen Hirsch vom Kunstmuseum Thun einig. Das Aargauer Kunsthaus, wo Schuppli als Direktorin arbeitet, zählt zu den wichtigsten Kunsthäusern der Schweiz. Aarau liegt auch sozusagen im «Bermudadreieck» zwischen Zürich, Bern und Basel – wie Schuppli selbst es ausdrückt. Madeleine Schuppli ist die erste Frau, die das Aargauer Kunsthaus leitet. «Dass mit mir nun eine Frau an der Spitze ist, wird zur Kenntnis genommen und bringt mehr Aufmerksamkeit», sagt sie und ist überzeugt, dass es sich lohnt, «couragiert seine Meinung zu äussern».

Von Kindsbeinen an auf Du mit der Kunst

Brockenstube oder Kunsthaus? Madeleine Schuppli vom Kunsthaus Aarau zwischen den Stühlen vor Mark Wallingers Video-Installation.

Anregen dazu könne einen die Kunst. Auch die Kunst des renommierten Briten Mark Wallinger, dessen Werk zurzeit im Aargauer Kunsthaus in einer grossen, von Madeleine Schuppli kuratierten Einzelausstellung gezeigt wird. Es ist gespickt mit Verweisen auf die Gegenwart – den Irakkrieg, Rassismus und spirituelle Obdachlosigkeit. «Kunst findet nicht ausserhalb unserer Realität statt», sagt Schuppli, «und das Werk von Mark Wallinger macht eindringlich klar, dass man sich über die Auseinandersetzung mit Kunst intensiv mit aktuellen Themen beschäftigen kann. Kunst hinterfragt, verunsichert, rüttelt auf – das ist gut so.» Madeleine Schuppli, die in Zürich aufgewachsen ist, kam

ganz selbstverständlich zur Kunst: «Wenn es schön war, gingen wir mit der Familie spazieren, wenn das Wetter schlecht war, gingen wir ins Kunsthaus. Gehe ich heute durch die Kunsthaussammlung, merke ich, wie gewisse Bilder tief in mir verwurzelt sind, weil ich sie als Kind schon gesehen habe.» HeutearbeitetMadeleineSchuppli im imposanten Glasanbau der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron aus dem Jahr 2003.

Ein Fan des Duos Fischli/Weiss Zu den horrenden Preisen auf dem Kunstmarkt meint sie: «Für die Museen wird zunehmend zum Problem, dass viele Sammler für Ankäufe mehr Spielraum haben als die Institutionen.» Dies führe dazu, dass selbst Werke von kunsthistorischer Bedeutung nicht mehr öffentlich und wissenschaftlich zugänglich sind. Wenn sie selbst «über ein unbeschränktes Ankaufsbudget verfügen könnte», würde sie die Originalfilmrolle und die Objekte des berühmten Schweizer Künstlerduos Fischli/Weiss «Der Lauf der Dinge» für das Aargauer Kunsthaus ersteigern, die Anfang Dezember bei Christie’s unter den Hammer kommen: «Ich finde es zentral, dass dieses Schlüsselwerk der neueren Schweizer Kunst unserem Land und der Schweizer Öffentlichkeit erhalten bleibt.» Aktuelle Ausstellung: Mark Wallinger, bis am 16. November

MEHR ZUM THEMA SEITE 12


12 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Geniesst die Unabhängigkeit: Sabine Rusterholz kann in Glarus Experimente wagen und muss nicht primär hohe Besucherzahlen anpeilen.

Sabine Rusterholz (35) — Direktorin Kunsthaus Glarus seit April 2008

«Es ist logisch, dass vermehrt Frauen Chef sind» Im Treppenhaus des Kunsthauses Glarus kreist ein Meteorit bedrohlich über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher. Aufgehängt haben ihn dort die Zürcher Zwillingsbrüder und Künstler huber. huber für ihre Ausstellung «Vor der Vergangenheit». Die junge Direktorin und Kuratorin Sabine Rusterholz kommt ins Schwärmen: «In den Arbeiten lauern in vermeintlichen Idyllen stets verhängnisvolle Abgründe. Bereits am Eingang dümpelt ein gekentertes Ruderboot im Seerosenteich, begleitet vom TitanicSoundtrack, der das Seefahrtsunglück in Erinnerung ruft, das

den Fortschrittsglauben um 1912 jäh dämpfte. Huber.huber beschwören menschliche Ängste und Sehnsüchte und führen vor Augen, was passieren kann, wenn die Zivilisation an ihre Grenzen stösst.» Sabine Rusterholz hat Kunstgeschichte studiert. Bereits während des Studiums waren die Frauen in der Überzahl. «Da ist es nur logisch, dass vermehrt Frauen Kunsthäuser und Museen leiten. Die Leitung von kleineren Häusern wird oft nur in Teilzeit bezahlt, obwohl der tatsächliche Aufwand häufig viel höher ist. Vielleicht schreckt dies Männer

vereinzelt auch ein wenig ab», sagt sie.

Traumjob trotz Abgeschiedenheit Und wie ist es mit den Besucherzahlen im engen Tal? «Es ist zwar schwieriger als im Zentrum, Besucher nach Glarus zu holen – trotz dem ‹Glarner Sprinter›, der in einer Stunde von Zürich nach Glarus fährt», erklärt Rusterholz. Dennoch war das Kunsthaus Glarus seit Längerem eine Traumdestination für sie: «In dieser Grössenordnung von Museen ist es eines der schönsten Häuser der Schweiz. Das Kunsthaus, ein mo-

derner Pavillonbau der Fünfzigerjahre, steht zwar etwas abseits in den Bergen, aber es geniesst eine grosse Ausstrahlung weit über die Landesgrenzen hinaus.» Den Abstand zur urbanen Kunstszene hat die in Zürich geborene Rusterholz schätzen gelernt: «Ich kann in Ruhe überlegen, was mir wichtig ist. Dadurch entsteht eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit. Ich kann eher Experimente wagen und mit Künstlern zusammenarbeiten, die nicht primär grosse Besucherströme anziehen müssen.» Aktuelle Ausstellung: huber.huber, «Vor der Vergangenheit», bis am 23. November


reportage

MUSEUMSFRAUEN | 13

Auch in Zürich, Langenthal und Muttenz: Frauen am Drücker

Beatrix Ruf (*1960), Direktorin der Kunsthalle Zürich seit September 2001 Ab dem 15. November wird in der Kunsthalle Zürich die Ausstellung «A Literature of Images» von Ian Wallace zu sehen sein. Beatrix Ruf sagt dazu: «Das einflussreiche Werk von Ian Wallace, einer Schlüsselfigur der ‹Vancouver School›, ist in Kanada und den USA sehr bekannt, in Europa aber bis anhin zu wenig gesehen.»

Fanni Fetzer (*1974), Leiterin des Kunsthauses Langenthal seit April 2006 Ab dem 27. November wird im Kunsthaus Langenthal die Ausstellung «Unter 30 — IV» gezeigt. Fanni Fetzer sagt dazu: «Wie steht es um die junge Schweizer Kunst? Die Ausstellung von Preisträgerinnen und Preisträgern der renommierten Kulturstiftung Kiefer Hablitzel verspricht, darauf gültige Antworten zu geben.»

Heike Munder (*1969), Direktorin des Migros-Museums für Gegenwartskunst in Zürich seit Ende 2001 Die aktuelle Ausstellung von Tadeusz Kantor ist noch bis am 16. November zu sehen: «Mich fasziniert Kantor, weil er Kunst und Theater miteinander verbunden hat, und die Realität in seine Werke einbezog — auch im Migros-Museum versuchen wir, die Kunst mit dem alltäglichen Leben zu verknüpfen.»

Sabine Schaschl (*1967), Direktorin am Kunsthaus Baselland in Muttenz/Basel seit Ende 2001 Ab dem 30. November ist im Kunsthaus Baselland die Ausstellung «Regionale 9» zu sehen: «Die Regionale ist die wichtigste Leistungsschau der aktuellen Kunstszene in der Region Basel, Deutschland und Frankreich.»

MEHR ZUM THEMA SEITE 15

PUBLIREPORTAGE

Die «Volkskrankheit» Osteoporose kann und muss behandelt werden Osteoporose, die «schleichende Epidemie des 21. Jahrhunderts», wie sie die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet hat, bewirkt eine Abnahme der Knochenmasse sowie die Zerstörung der Mikroarchitektur des Knochens und führt damit zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Bei Nichtbehandlung führt Osteoporose zu Schmerzen, zur einer Einschränkung der Lebensqualität bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Mit 50 muss in der Schweiz jede 2. Frau und jeder 5. Mann damit rechnen, im Verlauf des weiteren Lebens einen Knochenbruch aufgrund von Osteoporose zu erleiden. Jährlich müssen deswegen 30‘000 Schweizer Frauen und Männer ins Spital eingewiesen werden. Ganz zu schweigen von den ambulant versorgten Patienten mit Knochenbrüchen. Aber: Osteoporose ist nicht einfach Schicksal; heute kann diese Krankheit differenziert diagnostiziert und behandelt werden. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten: Von einmal pro Tag bis einmal pro Jahr. Haupt-Risikofaktoren für osteoporotische Knochenbrüche: Weibliches Geschlecht, Alter, Geschlechtshormonmangel, frühe Menopause, Kortisonbehandlung, Hüftfrakturen bei Mutter oder Vater, vorbestehender Knochenbruch, Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, niedriges Körpergewicht, Langzeit-Immobilisation, erhöhes Sturzrisiko, Vitamin D Mangel und weitere Osteoporoseformen z. B. Nebenschilddrüsenüberfunktion, chronische Durchfälle, rheumatoider Arthritis.

Eine geeignete Therapie und eine gute Therapietreue sind entscheidende Voraussetzung zur Verhinderung von (weiteren) Knochenbrüchen. Die Osteoporosetherapie stützt sich auf verschiedene Säulen: Effektive knochenspezifische Medikamente, Zufuhr von genügend Kalzium und Vitamin D, regelmässige Bewegung, Sturzvermeidung. Die Grundlage jeder Osteoporosetherapie für gesunde und feste Knochen bildet die Versorgung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D. OsteoporosePatienten sollten daher rund 1000 – 1500 mg Kalzium und 800 Einheiten Vitamin D pro Tag zu sich nehmen. Körperliche Bewegung und speziell Muskel-Kräftigungstherapien wirken sich verlangsamend auf den Knochenabbau aus; zusätzlich nehmen Muskelmasse und Muskelleistung zu. Dadurch sinkt das Risiko für Stürze und Knochenbrüche. Während regelmässige Aktivitäten unter Belastung des Körpergewichts, wie Gehen, Joggen, Gymnastik oder Tanzen im vorbeugenden Stadium geeignet sein können, ist bei bereits vorhandener Osteoporose Vorsicht geboten, und die gezielten Kräftigungs- und Sturzprophylaxe-Programme sind nur unter fachmännischer Betreuung zu empfehlen. Für die spezifische medikamentöse Behandlung stehen verschiedene Substanzklassen wie Bisphosphonate, Calcitonin, Parathormon und selektive ÖstrogenRezeptor-Modulatoren zur Verfügung. Für welchen Patienten welches Medikament geeignet ist, hängt von der Ursache und vom Schweregrad der zugrunde liegenden Osteoporose ab, sowie von vielen weiteren Faktoren wie Alter und Geschlecht des Patienten, Begleiterkrankungen und -medikamenten. Zu guter Letzt spielt auch die Art der Verabreichung (Tablette, Spritze, Infusion) eine Rolle. Jedes Medikament wirkt nur dann, wenn es vom Patienten auch richtig und

regelmässig eingenommen bzw. vom Arzt in den geeigneten Abständen verabreicht wird. Studien belegen: Je besser die Behandlung befolgt wird, desto weniger kommt es zu osteoporosebedingten Wirbelbrüchen. Bei den neueren Behandlungskonzepten konnte der Behandlungsabstand immer mehr verlängert werden: Die verschiedenen Möglichkeiten umfassen Tabletten in der einmal täglichen, wöchentlichen und monatlichen Form, tägliche Spritzen unter die Haut bis zur intravenösen Verabreichung wie der vierteljährlichen Spritze oder einer Infusion im Jahr. Allerdings ist nicht jedes Medikament für jeden Patienten und jede Osteoporoseform geeignet und von den Kassen zugelassen. Der Arzt und Spezialist entscheidet nach wissenschaftlichen Kriterien, welche Therapie in Frage kommt. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Patienten soll daraufhin ergründet werden, welche Behandlungsform dem einzelnen Patienten am besten entspricht. Der Gang zum Arzt ist somit für gefährdete und betroffene Personen der wichtige erste Schritt im Kampf gegen Osteoporose. Besuchen Sie www.info-osteoporose.ch oder www.osteoswiss.ch für mehr Informationen. Eine kostenlose Beratung erhalten Sie unter: 0848 80 50 88


!1- 0*&&*') !1-0%+*')

"-*/&.( 1%& ,*' 2.($*/# ,,,!&+'*"%($!)#&

/#$&!-%, "+&*( +- '.,%, /+",)(


reportage

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

MUSEUMSFRAUEN | 15

Helen Hirsch (45) — Direktorin Kunstmuseum Thun seit Herbst 2007

«Die grössten Museen leiten noch immer Männer»

Blickt über Kulturgrenzen hinweg: Psychiatriekrankenschwester Helen Hirsch.

Wer an einem schönen Tag durch Thun spaziert, merkt bald, was hier zum grössten Konkurrenten eines Kunstmuseums werden kann: das überwältigende Alpenpanorama. Eine andere Standortschwierigkeit ist, gemäss Helen Hirsch, dass das Kunsthaus in Thun allein in der Landschaft steht. «Eine Künstlerszene gibt es zwar, aber als Institution bleibt man einsam. Dafür haben viele ein enges Verhältnis zu ‹ihrem Museum›». Überhaupt bietet das Museumsgebäude, das alte, stillgelegte Prachthotel Thunerhof am Aareufer, eine spezielle Umgebung

für Kunst. An den Wänden des ehemaligen Speisesaals hängen momentan grossformatige Sprayarbeiten der in Basel ansässigen Künstlerin Renée Levi, die in Istanbul zur Welt kam.

Von der Flight Attendant zur Direktorin Kulturelle Vielfalt verkörpert auch die Direktorin und Kuratorin des Museums. Helen Hirsch, die klarstellt, dass die grössten Museen immer noch von Männern geleitet werden, wurde in Stockholm geboren, besuchte in Lausanne das Gymnasium und

kam auf ungewöhnlichem Weg zur Kunst. In jungen Jahren arbeitete die Psychiatriekrankenschwester als Flight Attendant bei der Swissair und während des Kunstgeschichtestudiums nebenher in ihrem angestammten Beruf als Krankenschwester. «Eine intensive Zeit», wie sie sagt. «Aber ich habe gemerkt, dass diese Erfahrungen in anderen Arbeitsfeldern sehr gut waren für das, was ich jetzt mache.» Durch das Reisen seien Horizonte aufgemacht worden, «für mich persönlich, aber auch für mein Kunstverständnis». Im Ausland einen Job

zu haben oder mit anderen Kulturen zusammenzuarbeiten hat sie deshalb immer interessiert. Über die Schweizer Künstler meint Hirsch: «Ich finde es interessant, dass viele, auch international bekannte Schweizer Künstler oft politische Kunst machen. Aus der neutralen Schweiz heraus lässt es sich gut beobachten. Man kann sich aus dieser geschützten Position heraus erlauben, heikle Sachen anzusprechen.» Aktuelle Ausstellung: Renée Levi, bis am 23. November

Texte Daniela Janser Bilder Christian Benedikt


1. und 2. Preis: Ein Traumaufenthalt im Europa-Park: Zwei Tage Europa-Park und Übernachtung in einem der parkeigenen 4-Sterne-Erlebnishotels für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Wettbewerbsfrage: Wo ist es das ganze Jahr lang Winter?

Weitere Preise: 50 mal 2 Tageseintritte (2 Erwachsene) für den Europa-Park.

Name

Vorname

Strasse

Alter

PLZ

Ort

Wintersaison: Der Europa-Park ist täglich geöffnet vom 29. November 2008 bis am 11. Januar 2009 von 11 bis 19 Uhr (längere Öffnungszeiten an Wochenenden und in den Ferien, am 24. und 25. Dezember 2008 geschlossen). Sommersaison: Täglich geöffnet vom 4. April bis am 1. November 2009 von 9 bis 18 Uhr (längere Öffnungszeiten während der Hauptsaison). Alle Informationen unter Info-Tel. 0848 37 37 37 oder www.europapark.de

Am Nordpol

In Feuerland

In Island

Coupon ausfüllen und einsenden an Migros-Genossenschafts-Bund, Lilibiggs «Europa-Park», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 28 November. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.


porträt

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

DOMINIK RIEDO | 17

Der wahre Kulturminister Dominik Riedo ist «Kulturminister» der Schweiz. In dieser Funktion wird er mit dem offiziellen Kulturminister Pascal Couchepin verwechselt — und lernt so die zum Teil nicht ganz jugendfreien Privilegien der Classe politique kennen.

Das Schweizer Kulturministerium

Wie ein echter Staatenlenker: Dominik Riedo geniesst die Verwechslungen mit Bundesrat Couchepin — und setzt seinen Fuss ohne Skrupel auf den roten Teppich.

Der Luzerner Schriftsteller Dominik Riedo wurde 2007 von den Schweizer Kulturschaffenden direktdemokratisch zum Kulturminister für eine Dauer von zwei Jahren ernannt. Ins Leben gerufen wurde die Aktion «Kulturminister» 2005 von p&s netzwerk kultur, mit Suisseculture im Rücken, dem Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz. Der Kulturminister wird von l'arc – einer Institution des Migros-Kulturprozentes – unterstützt. Erster Kulturminister war der Künstler und Autor Heinrich Gartentor, heute Präsident des Berufsverbandes der visuellen Künstler Visarte. Aufgabe des Kulturministeriums ist es, Bundesbern für die Anliegen der Kulturschaffenden zu sensibilisieren, da man sich von Pascal Couchepins Bundesamt für Kultur nicht vertreten fühlt. Wichtigstes aktuelles Projekt ist das Kulturförderungsgesetz, das demnächst in National- und Ständerat behandelt wird.

I

n Maastricht begrüssten sie ihn mit Hofknicks, in London steckte ihm ein Butler diskret ein Couvert zu mit den besten Adressen zweifelhafter Etablissements – und vor wenigen Tagen wurde er in einem Mercedes-Benz husch, husch in ein Schlosshotel nach Deutschland kutschiert – in der Meinung, er sei der offizielle Kulturminister der Schweiz, Pascal Couchepin. Das Leben des 34-jährigen Schriftstellers Dominik Riedo, wohnhaft in der 750-Seelen-Gemeinde Romoos LU, ist das «eines mächtigen Politikers», wie Riedo sagt. Mit dem Unterschied, dass er nicht mehr verdient als eine fleissige Putzfrau, knapp 3000 Franken – und politisch wenig zu melden hat.

Dank Google finden alle Kulturminister Riedo Dafür darf Dominik Riedo sich seit September 2007, als er von den Schweizer Kulturschaffenden auf Einladung von «p&s netzwerk kultur» zu ihrem Sonderlobbyisten auserkoren wurde, «Kulturminister» nennen. Und als solcher wird er immer wieder ausfindig gemacht, auch im Ausland. Schnelles Recherchieren im Internetzeitalter sei Dank. Die Verwechslung auf höchster Ebene stört ihn nicht, im Gegenteil, er geniesst es. «Mit dem Empfang in Maastricht war es so», erzählt der

www.kulturministerium.ch

Schreiber, der mit seiner prägnanten Bartfrisur und dem dunklen Anzug ein bisschen an Sigmund Freud und jene Epoche erinnert: «Die niederländische Stadt kandidiert für 2018 als Kulturhauptstadt Europas. Über Google sind die lokalen Politiker auf ‹Romoos, Kulturhauptstadt der Schweiz› aufmerksam geworden. Das kleine Dorf, in dem ich lebe, zur ‹Kulturhauptstadt› zu erheben, war eines meiner ersten Projekte als Kulturminister.» Mit Ironie ist es aber manchmal wie mit Kunst: Sie erschliesst sich nicht immer. Also flog der vermeintliche Kulturminister Riedo

schnell nach Holland – die Reise war ja bezahlt –, liess sich wie ein hochrangiger Politiker feiern, hielt eine Rede und reiste schliesslich wieder heim – in sein Dorf am Napf, dessen grösste Kulturattraktion eine Köhlerei ist.

Leichte Damen für den Herrn Minister London sei ein ganz anderer Fall gewesen, erklärt er im MercedesBenz sitzend, unterwegs nach Deutschland, wo er einmal mehr eine Rede halten soll. «Nach England führte mich eigentlich eine private Reise.» Da hätte er als «Dominik Riedo, Minister of Culture,

Switzerland» an der Reception eingecheckt, dann das Zimmer bezogen, und 15 Minuten später habe es an der Tür geklopft. «Ich öffnete. Draussen stand ein Butler, der mir ein Couvert reichte. Darin befand sich ein Brief mit Namen und Telefonnummern – von Nobelbordellen. Zudem der Verweis, man solle sich doch ausschliesslich an diese Adressen wenden, die seien sicher und diskret. Seit da», sagt der bis dahin politisch leichtfüssige Pseudominister, «frage ich mich, in welche Genüsse unsere Bundesräte sonst noch kommen.»

Text Esther Banz Bild Herbert Zimmermann


18 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Wer hat Angst vor «leider nein»? In den Fussstapfen von Carmen, Salome und Fabienne: Gut 2000 Talente sangen bei den Castings zur vierten «Music-Star»-Staffel um die Wette. Der 17-jährige Fabio Mosimann brillierte mit seinem erschossenen Sheriff.

I

ndustriegebiet Züri West, graue Nebelbänke, kühler Beton: Als sich ein schmalbrüstiger Bursche im begrünten Hotelgarten des «Novotels» warmsingt, verwerfen zwei Mädchen dramatisch die Arme, verdrehen die Augen. Eines kreischt: «Mein Gott, ist der super – ich gebs jetzt schon auf und geh nach Hause.» Tatsächlich, Fabio Mosimann, 17-jähriger Gymnasiast aus Münchwilen TG, ist eine Klasse für sich. «Der Junge mit der Gitarre», wie ihn die Jury fortan nennt, singt Bob Marleys «I Shot the Sheriff» – und schiesst sich nicht nur in die Herzen der beiden Teenies, sondern vor der Jury auch gleich eine Runde weiter.

Locker bleiben sei alles, raten die Altstars Bei der Konkurrenz ist die Anspannung gross, der Druck ebenso: Über 2000 wollen in die Endrunde der Castingshow «MusicStar», die ab Februar im Schweizer Fernsehen SF läuft. Doch es werden nur zehn Talente am TV-Finale dabei sein. Ihnen geben frühere «Music-Star»-Kandidaten folgende Tipps mit auf den Weg: «Wähle einen einfachen Song» (Börni), «Bleib locker und entspannt» (Baschi) oder «Du hast nur eine Chance» (Fabienne). Trotz des Drucks: Die Lust ist weitaus grösser, einmal vor Millionenpublikum aufzutreten und seine Lieblingssongs zu singen. Denn singen tun wir ja alle. Mehr

oder weniger öffentlich und leider meist kläglich. Das Selbstvertrauen der Akteure beim Zürcher Casting ist oft nur vorgespielt: Die Angst vor Ablehnung sticht förmlich in die Nase. Vor dem tristgrauen Warteraum im «Novotel», wo über 200 Unentdeckte in einer Schlange stehen, mieft es unangenehm wie in der Turnhalle: verschwitzt und streng. Prüfungssituation, wie man sie aus der Schule kennt. Im Vorraum herrscht Grabesstille, von draussen hört man die Hektik beim Einschreiben. Dank der guten SF-Fee Neomi Gamliel, welche die immer nervöser werdenden Aspiranten aufheitert, huscht doch ab und zu ein erlöstes Lächeln über die verkrampften Gesichter. Beengend ists im Raum, wo es Ernst gilt: Von Scheinwerfern ausgeleuchtet, stellen sich die Kandidaten vor der Jury auf eine Markierung – kaum haben sie sich vorgestellt, müssen sie loslegen. Drei Juroren unter Leitung von Michael Schuler, Musikchef

Die Migros ist mit der Pflegemarke «I am» einer der Hauptsponsoren der vierten «Music-Star»-Staffel.

bei Radio DRS 3, sieben Techniker und zwei Kamerateams lauern im Halbdunkeln. Kein Wunder, dass der eine Aspirant nicht mehr weiss, welchen Song er singen will, und die andere sich schon beim Vorstellen verhaspelt.

Von Handgestrickten bis zu Partyqueens Die Wartenden, zu 60 Prozent weiblich und zu zwei Dritteln unter 20, sind ein Querschnitt durch die Schweizer Jugend: Da die selbst gestrickte Mütze, hier der Hip-Hop-Schlabberlook, drüben die Partynudel auf Stilettos, dort der Rocker in Cowboystiefeln. Letzterer ist Heinz Huwyler (31) aus Effretikon ZH: von Beruf Gartendesigner, von Berufung Rockabilly-Anhänger. Er wird der Jury «Rock this Town» von den Stray Cats vorsingen. Huwyler ist skeptisch, obwohl er sagt: «Ich besuche seit fünf Jahren Gesangsunterricht und lebe mich in die Geschichten der Songs ein.» Das spürt man bei seiner eher müden Darbietung aber kaum. Trotzdem tritt er selbstbewusst auf: «Ich habe keine Angst vor der Jury, aber Respekt!» Doch Heinz ist mit 31 zu alt. Als Teddy würde er die bunte Truppe zwar schön ergänzen – doch Rockabilly ist weit entfernt davon, Mainstream zu sein. Zu unscheinbar für die Jury ist auch Nathalie Mettler (19) aus Lachen SZ. Hypernervös schmettert sie «There You’ll Be» von Faith Hill. Doch sie singt mit

Fabio Mosimann (17), Gymnasiast aus Münchwilen TG, mit Vater

«Ich liebe es, vor Leuten zu singen. Am TV aufzutreten ist dafür eine gute Übung.»

klarer Stimme, bringt die Jury zum Schmunzeln – und freut sich: «Ich darf am Abend in die Hoffnungsrunde …». Doch das wars dann auch schon. Glenn Hug (23) aus Flaach ZH, der bei jedem der vier «Music-Star»-Castings dabei war und immer in hohem Bogen rausflog, erklärt: «Beim ersten Mal


reportage

MUSICSTAR | 19

Sie sind alle guter Hoffnung: 2000 junge Gesangstalente stellten sich dem Urteil der gestrengen Jury.

Glenn Hug (23), StarbucksMitarbeiter aus Flaach ZH

Tobias Bär (19), Rekrut aus Tägerwilen TG

«Einmal verhedderte ich mich beim Tanzen.»

«Das Spektakel muss man miterleben. Klappts nicht, geh ich mit einem Lachen.»

sang ich den falschen Song, beim zweiten Mal war ich zu nervös, beim dritten Mal verhedderte ich mich beim Tanzen.» Jetzt setzt er auf «Eternity» von Frauenschwarm Robbie Williams. Doch aus Momenten für die Ewigkeit wird leider wieder nichts. Wird er ein fünftes Mal antreten wollen? «Klar doch!»

Allerdings haben nicht alle Glenns Einstellung und Ausdauer. Tobias Bär (19), die hart rockende Glatze, etwa sagt: «Klappts nicht, geh ich mit einem Lachen raus.» Doch bei seinem Röcheln aus der Gruft vergeht einem jedes Lächeln. Vielleicht reicht es Bär ja ins «Leider nein!», die beliebte Intermezzoserie, in der sich die Abgelehn-

Nathalie Mettler (19), Kleinkinderzieherin aus Lachen SZ

«Ich war nervös – und darf doch nochmals antreten.» ten aufs Köstlichste blamieren. Denn die Masse will bei «MusicStar» vor allem eines sehen: Takt, Timing, Tränen – Gesang und Emotionen. Text Mathias Haehl Bilder Joschi Herczeg

«Music Star»: 1. Februar bis 29. März 2009, sonntags, 20.05 Uhr, SF 1.

Heinz Huwyler (31), Gartendesigner aus Effretikon ZH

«Singen gibt mir ein gutes Gefühl, und ich habe Respekt vor der Jury.»

www.migrosmagazin.ch Bob Marley oder Natasha Bedingfield? Neun Kandidaten imitieren ihre Stars auf der Website.


Ne

Gültig vom 11

Geniessen Sie die kulinarischen Neuheiten von Anna’s Best, empfohlen durch Michel Montignac: Weitere 13 feine Neuheiten von Anna’s Best, empfohlen durch Michel Montignac finden Sie in Ihrer Migros.

Anna’s Best Montignac Salsa Pomodoro 200 ml 2.80 Anna’s Best Montignac Fleischbällchen mit Bohnenmix* 330 g 7.20

Anna’s Best Montignac Rindfleisch Stroganoff mit Kichererbsen* 310 g 8.80

Anna’s Best Montignac Tomatensuppe 400 ml 2.90

Anna’s Best Montignac Zwiebelsuppe 400 ml 3.40


eu

.11. bis 24.11.

Anna’s Best Montignac Les Salades Rotkabis* 170 g 2.80

Anna’s Best Montignac Les Salades Siedfleisch* 170 g 4.90

Anna’s Best Montignac Les Salades Karotten 160 g 2.10 Anna’s Best Montignac Bio Birchermüesli* 190 g 3.70

Anna’s Best Montignac Pangasiusfiletstücke mit Linsengemüse* 390 g 7.40

Anna’s Best Montignac Himbeer-Apfelsaft* 50 cl 3.20

Anna’s Best Montignac Chili con Carne 2 x 230 g 8.– *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Anna’s Best Montignac Ratatouille 2 x 230 g 7.–


der hausmann

Yeah! Beim Gutenachtsagen wollte Anna

Luna noch wissen, ob es mit Obama gut komme. «Es sind erst zwei Dörfer ausgezählt, dort hat er gewonnen», sage ich. «Dann ist ja gut», meint sie und schläft zufrieden ein. Am Mittwoch um viertel nach sieben schon – ich bin nicht gerade frisch, hab die halbe Nacht rumgezappt und mit Freunden in Amerika telefoniert, muss dann doch eingenickt sein in meinem Obama-Shirt – schlägt Hans, der offenbar gegen Morgen in mein Bett gekrochen ist, die Augen auf: «Isch dr Obama Presidänt? Yeah!», das «Yeah!», ohne abzuwarten. Yes, We Can! Der Tag wird sich meinen Kindern einbrennen. Sie werden sich dereinst an Barack Obama erinnern wie ich mich an Jimmy Carter. Nein, natürlich ausgeprägter – wenn einer am Wahltag schon eine Ikone ist! Hans rechnet beim Frühstück aus, dass er am Ende von Obamas Amtszeit 16 sein werde. Anna Luna, die ausnahmsweise schulfrei hat, guckt den ganzen Morgen im Pyjama CNN und ist ganz ausser sich. Dass der Gliedstaat Maine, wo wir unsere schönen langen Sommerferien verbrachten, für Obama gestimmt hat, freut sie besonders. Und immer wieder schaut sie sich an, wie die Töchter Sasha und Malia sich zu Papa President aufs Podium gesellen, immer wieder fragt sie, wie es für die beiden wohl sein werde, mit Bodyguards zur Schule zu gehen. Daddy hat den Girls ein Hündchen versprochen, sie hätten es sich redlich verdient. Wir fiesen Eltern hingegen sperren uns noch immer gegen Anna Lunas grössten Wunsch: ein Haustier. Ich werde Ihnen nicht verraten, wer von uns wankelmütiger ist, denn meine Frau Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Anzeige

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

und ich haben uns in Erziehungsfragen Loyalität gelobt. Aber das Schlimme ist: Ich glaube zu wissen, wie unserem Mädchen, das sooo gern ein Zwergkaninchen hätte, zumute ist. Oft steigt in mir ein Verständnis für die Kinder auf, ein zartbitteres Echo dessen, was ich als Bub empfunden habe. Kann Anna Luna nicht einschlafen, weil die Frage sie martert, was wohl wäre, wenn nichts wäre, wenn also der uns bekannte Weltraum nicht existierte – «Weisst du, Vati, wenn, ähm, dings, wenn es eben die Erde und die Planeten nicht gäbe …» –, dann ist mir, als wärs gestern gewesen, dass diese ganz dunkle, böse, grosse Frage den achtjährigen Bänzli in Uettligen, Kanton Bern, quälte. Ich sage: «Zum Glück gibt es uns ja, schlaf gut!», und weiss, dass dies Anna Luna nicht tröstet.

«Wenn einer am Wahltag schon eine Ikone ist!» Wenn sie beim Einkaufen trödeln, weil sie versuchen,

immer nur auf die Fugen zwischen grossen Bodenplatten zu treten, wenn sie absichtlich rülpsen, wenn sie mit Finken auf dem Sofa stehen, weil sie drum gerade das «Nid a Bode cho»-Spieli spielen, muss ich schimpfen, weiss aber insgeheim, wie es ist, wenn man als Kind eine bestimmte Idee hat. Freilich gibt es auch Momente, die ich nicht nachvollziehen kann. Warum gehen Mädchen gemeinsam aufs Klo? Warum vernimmt man dann, haben Rachel und Anna Luna sich eingebunkert, aus dem Badezimmer ein Singen und Giggeln? Muss mal meine Frau fragen, ich war ja als Bub kein Mädchen. Und wie viele WCs, auf denen Malia, Sasha und ihre Freundinnen gemeinsam brünzeln gehen können, hat wohl das Weisse Haus? Lesungen mit Bänz Friedli: 11. 11. Lesebühne Zürich, Theater am Hechtplatz, 13. 11. Schaffhausen, 16. 11. Oberägeri. Gewinnen Sie eine Doppel-CD «Der Hausmann Live» auf www.migrosmagazin.ch!

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

22 |


EXXTRA Kommunikation MGB www.migros.ch

DIE MIGROS SCHÜTZT BEDROHTE FISCHE. 10 ARTEN HAT SIE BEREITS AUS DEM SORTIMENT GENOMMEN. Drei Viertel der weltweiten Bestände an Fischen und Meeresfrüchten sind überfischt. Als Mitglied der WWF Seafood Group leistet die Migros einen Beitrag zum Schutz der Meere. Seit Mai 2008 hat sie 10 bedrohte Fischarten aus dem Sortiment genommen: Sackbrasse, Zackenbarsch, Rochen, Aale, Stör, Beryx, Meeraale, Grenadierfisch, Degenfisch, Papageifisch – und weitere werden folgen. Zugleich bietet sie mehr Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltgerechten Zuchten an. Erkennbar sind diese am MSC-Logo oder Bio-Logo. Migros ist Partner der WWF-Seafood-Group.


17

10

*

statt 21.40

z. B. Vital Balance Natural Selection Adult Mit viel Huhn & Hafer 1,5 kg

Gültig ab Dienstag 11.11. bis Montag 17.11. 2008

auf das gesamte Vital Balance Sortiment

20

60

4

statt 25.80

z. B. Vital Balance Adult Mit viel Huhn & Reis 3 kg

*

*

45 statt 5.60

z. B. Vital Balance Natural Selection Adult Mit Lamm, Karotten und Zucchini 4 x 85 g

12

85

4

45

statt 16.10

z. B. Vital Balance Adult Mit viel Lachs & Reis 1,5 kg

3

65 statt 4.60

statt 5.60

z. B. Vital Balance Junior Mit viel Huhn & Reis 450 g

z. B. Vital Balance Adult Maturity 7+ Pastete mit Huhn 4 x 85 g

*Erhältlich in grösseren Migros Filialen

Vital Balance gibts in Ihrer Migros


Migros-Magazin 46, 10. November 2008

interview

GEORG KOHLER | 25

Optimistisch: Professor Georg Kohler bezeichnet die Wahl Obamas als historisch.

D

as Philosophische Institut der Universität liegt an bester Adresse der Stadt, an der Zürichbergstrasse. Dort sind in einer alten Villa Seminarräume und Sekretariat untergebracht. Das Büro von Professor Georg Kohler befindet sich im Parterre und ist, wie es sich für einen Philosophen gehört, übersät mit Büchern und Fachartikeln. Georg Kohler, nach seiner Wahl hat Präsident Obama erklärt, nicht die militärische oder finanzielle Macht hätte gewonnen, sondern die Demokratie. Sind das nur schöne Worte, oder ist da etwas dran?

Nein, das sind mehr als nur Worte. Barack Obama hat eine historische Wahl gewonnen. Aber es war doch am Schluss ein ganz gewöhnlicher, ja sogar schmutziger Wahlkampf.

Demokratie heisst nicht, dass man immer gleicher Meinung ist. Demokratie heisst, dass man sich konstruktiv streiten kann, dass man verschiedene Bevölkerungsgruppen für sich mobilisieren kann. All dies ist in diesen Wahlen passiert.

«Amerika hat sich neu erfunden» Ist die Wahl von Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten mehr als ein politischer Sieg der Demokraten? Georg Kohler, politischer Philosoph an der Universität Zürich, analysiert die Wiedergeburt der amerikanischen Demokratie.

Der Wahlkampf war aber nicht nur hart, sondern auch lang. Er dauerte beinahe zwei Jahre.

Und es ist wichtig, dass man sich nach einer so langen Auseinandersetzung wieder findet. Deshalb gebührt auch Verlierer John McCain ein grosses Lob. In seiner Abschiedsrede erklärte er, er sei stolz, dass jetzt zum ersten Mal ein Afroamerikaner Präsident der Vereinigten Staaten werde. Indirekt hat er damit auch gesagt: Ich bin stolz auf meine eigene Niederlage.

Das ist doch beste demokratische Tradition.

Obama hat die Jugend angesprochen. Haben Ihre Studenten auf die Wahl reagiert?

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 27


Good-bye Preise! Djerba (HM / K/ DJE/ RYMBEA)

Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Do. 27.11. /4.12.08 Hotel Rym Beach ***(*), Djerba, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 449.– statt 599.–, Verl.-Woche 280.–

Mexiko (HM/ K/ CUN / BAHPRI)

Ab Zürich nach Cancún mit Air Berlin am Mi. 3., 10.12.08 Hotel Gran Bahia Principe Tulum ****, Akumal, Doppel mit All Inclusive

1 Wo. 1399.–

statt 2290.–, Verl.-Wo. 800.–

Ägypten (HM/ K/ RMF/ BADRES)

Ab Zürich nach Marsa Alam mit Air Berlin am Do. 27.11./11.12.08 Hotel Badawia Resort ***, Marsa Alam, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 799.– statt 899.–, Verl. Woche 400.–

Malediven (HM / K/ MLE/ BIYLISL)

Ab Zürich nach Male mit Air Berlin am Fr. 5., 12.*12.08 Hotel Biyadhoo Island Resort ***, Süd Male Atoll, Doppel mit Vollpension 1 Wo. 1399.– statt 2039.–, Verl.-Wo. 600.– *Aufpreis 500.– 2-wöchig

Ägypten (HM/ K/ HRG / REGINA)

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Sa. 22., 29.11./6.12.08 Hotel Regina Resort ***, Hurghada, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1049.–, Verl.-Woche 200.–

Ägypten (HM/ K/ SSH / SOFSHA)

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Air Berlin am Mo. 8.12.08 Hotel Sofitel ****, Na’ama Bay, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 899.– statt 1099.–, Verl.-Woche 500.–

Ägypten (HM/ K/ HRG /SERMAK)

Ab Zürich nach Hurghada mit Air Berlin am Fr. 28.11./5.12.08 Hotel Serenity Makadi ****, Makadi Bay, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 949.– statt 1349.–, Verl.-Woche 450.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen / Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 45.– (Langstrecken Fr. 70.–), Ägypten-Visum Fr. 40.–, Auftragspauschale. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–.

Phuket (HM / K/ HKT/ PATBEA)

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 29.11./6., 13*.12.08 Hotel Patong Beach ***(*), Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1399.– statt 2122.–, Verl.-Woche 500.– * Zuschlag 200.–

Djerba (HM / K/ DJE / DJEPLA)

Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Do. 4.12.08 Hotel Djerba Plaza ****, Djerba, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 669.– statt 699.–, Verl.-Woche 280.–

Ägypten (HM / K/ SSH /JOLVIL)

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Hello am So. 30.11./7.12.08 Hotel Maritim Jolie Ville Resort ****, Na’ama Bay, Doppel Front/ Palm Area mit Frühstück 1 Wo. 999.– statt 1304.–, Verl.-Woche 500.–

Kuba (HM / K/VRA / SOLSIR)

Ab Zürich nach Varadero mit Air Berlin am Mi. 3., 10.12.08 Hotel Sol Sirenas ***(*), Varadero, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1399.– statt 2218.–, Verl.-Woche 700.–

Ägypten (HM / K / HRG / SULBAY)

Ab Basel nach Hurghada mit Air Berlin am So. 30.11./7.12.08 Hotel Sultan Bay ***(*), El Gouna, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 899.– statt 1099.–, Verl.-Woche 400.–

! J E TZ T B U C H E N

11 11 0 848 82 bü ro .ch o de r im R ei se w w w.h ot el pl an

s-/ Rei gelten die Allgemeinen Ver trag Die Platzzahl ist beschränk t. Es land. von MTCH AG, M-Travel Switzer

sebedingungen


interview

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

GEORG KOHLER | 27

«Obamas Wahl ist die Rückkehr zum gesunden Menschenverstand» Oh ja. Entscheidend war, dass die amerikanische Jugend für Obama gespendet und für ihn gearbeitet hat. Amerika hat sich neu erfunden, das scheint mir das Wichtigste des Wahlsiegs von Obama zu sein. Dies zeigt, dass die USA nach wie vor eine lebendige Demokratie sind: eine Demokratie, die Wechsel zulässt.

Die amerikanische Politik bewegt sich in Zyklen, lautet eine bekannte These. Ist mit Bush ein dekadenter Zyklus zu Ende gegangen, und beginnt jetzt mit Obama eine neue Ära?

Irgendwie bewegt sich alles in Zyklen. Natürlich gehört es zur Demokratie, dass es mindestens zwei Parteien hat und dass sich diese an der Macht abwechseln.

Ein Zyniker könnte jetzt einwenden: Obama hat gewonnen, weil er viel mehr Geld zur Verfügung hatte als McCain.

Erleben wir jetzt das Ende des Neoliberalismus?

Der Marktfundamentalismus ist vorbei. Aber das hat sich schon beim Skandal von Enron abgezeichnet und jetzt natürlich mit der Finanzkrise.

Dieses Geld musste Obama zuerst einmal sammeln. Das viele Geld ist zum grössten Teil aus kleinen und kleinsten Beiträgen zusammengekommen.

Aber er hatte eigentlich versprochen, die Wahlspenden zu begrenzen.

Man kann das auch als taktische Flexibilität bezeichnen. Barack Obama hat sich zu einem Zeitpunkt für die Begrenzung der Wahlspenden ausgesprochen, als die Republikaner überzeugt waren, dass sie viel mehr Geld erhalten würden als er. Man könnte dies aber auch als Opportunismus bezeichnen.

Obama hat sich in diesem Wahlkampf als integrer Politiker erwiesen, beispielsweise in der Art und Weise, wie er sich im Konflikt mit Pastor Wright, seinem geistigen Vater, verhalten hat. Er musste sich von diesem umstrittenen Pfarrer distanzieren, aber er hat es auf eine sehr saubere Art getan. Das war persönlich äusserst glaubwürdig, taktisch richtig und klug. Cool und trotzdem glaubwürdig, ist das Obamas Erfolgsrezept?

Cool klingt mir zu kalt. Er ist für sein Alter auf eine erstaunliche Weise abgeklärt.

Jetzt aber wird er beinahe wie ein Heiliger verehrt. «Yes We Can» rufen ihm seine Anhänger verzückt

Für Georg Kohler machten die USA nach 9/11 eine kopflose Politik.

Philosoph, Publizist und Jurist Georg Kohler (63) ist seit 1994 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Zürich. Der gebürtige Emmentaler hat auch Jus studiert und war zehn Jahre lang als Publizist in der Geschäftsleitung eines Familienunternehmens in Wien tätig. Er hat verschiedene Bücher veröffentlicht, darunter «Über das Böse, das Glück und andere Rätsel».

zu, fast so wie bei einem Sektenführer.

Das ist typisch für die Kultur von Amerika. Für die Demokratie allgemein jedoch hat sich wieder einmal gezeigt: Es braucht glaubwürdige Figuren mit einer Ausstrahlung. Das hat Obama. Er unterscheidet sich in dieser Hinsicht von einem Silvio Berlusconi, der dank seiner Medienmacht Erfolg hat. Er unterscheidet sich aber auch von einem Nicolas Sarkozy, der leicht ins Lächerliche zu kippen droht. Barack Obama, Silvio Berlusconi, und Nicolas Sarkozy als

Prototypen der modernen Mediendemokratie?

Ja, und Obama beweist, dass es auch in dieser modernen Mediendemokratie mehr braucht als Geld und Imageberater. Eigentlich erstaunlich. Gerade den Amerikanern wirft man vor, die Politik komplett kommerzialisiert zu haben.

Amerika war nach dem 11. September 2001 ein hysterisiertes Land, das eine kopflose Politik betrieben hat. Jetzt zeigt sich, dass dieses Land stark genug ist, Fehler zu erkennen und diese auch zu korrigieren.

Barack Obama vergleicht sich immer wieder mit Franklin D. Roosevelt, dem Präsidenten, der die USA in den 30er-Jahren mit einem grossen Ankurbelungsprogramm aus der Depression geführt hat. Kommt es wieder zu einem New Deal, zu einer amerikanischen Version des Sozialstaates?

Es erscheint mir offensichtlich, dass es in diese Richtung gehen muss. Wenn gegen 50 Millionen Amerikaner nicht einmal eine Krankenversicherung haben, dann stimmt etwas nicht mehr. Es ist klar, dass diese sozialen Dinge jetzt kommen werden. Mich erstaunt einzig, dass das nicht schon viel früher geschehen ist. Es ist ein Zurück zu gesundem Menschenverstand, nicht mehr und nicht weniger. Sie betonen sehr stark die positiven Seiten des Wahlsiegs von Obama. Gibt es keine Schattenseite? Beispielsweise eine Radikalisierung der republikanischen Partei nach rechts?

Das wäre das Dümmste, das die Republikaner machen könnten. Sie würden sich damit in der Niederlage einmauern und unwählbar machen. Letztlich werden LESEN SIE WEITER AUF SEITE 28


28 |

interview

GEORG KOHLER

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

«Der Sieg Obamas ändert die Wahrnehmung der USA» Wahlen nach wie vor in der Mitte entschieden. Kommt dazu, dass wir eine rechtsradikalisierte Regierung hatten. Das war, ich sage es bewusst in dieser Reihenfolge, die Regierung Cheney/ Bush. Sie ist auf radikale Art und Weise gescheitert.

selbst die Amerikaner die Nase voll, wie die Wahlen jetzt gezeigt haben. Ich kann mir vorstellen, dass der Anti-Bushismus abgelöst wird von einer wieder wachsenden Begeisterung für die Vereinigten Staaten. Der Sieg Obamas ändert die Wahrnehmung der USA zumindest für ein paar Jahre grundsätzlich.

Obama hat sich im Wahlkampf sehr kritisch zu Globalisierung und Freihandel geäussert. Wie gross ist die Gefahr, dass die USA protektionistischer werden?

George W. Bush hat immer die Demokratie betont und sie damit in Verruf gebracht. Kommt jetzt wieder eine Ära, in der die Demokratie nicht geheuchelt, sondern tatsächlich auch gelebt wird?

Im Wahlkampf muss man manchmal an die Grenzen gehen. Doch die faktischen Zusammenhänge werden eine protektionistische Politik verhindern. Es wäre Selbstmord. Der geliehene Wohlstand der Amerikaner hing in den letzten zehn Jahren von China ab. Die USA werden heute als eine Supermacht im Niedergang betrachtet. Kann Obama diesen Niedergang aufhalten?

Amerika wird seine Stellung als einzige Supermacht nicht halten können. Und es wird eine der grossen Aufgaben Obamas sein, die USA und auch den Rest der Welt mit der Vorstellung vertraut zu machen, dass diese Zeit nun vorbei ist. Die USA sind jedoch noch die bei Weitem stärkste Militärmacht.

Militärische Überlegenheit, und sei sie noch so gross, kann eine nachhaltige Politik nicht ersetzen. Mit Waffen allein kann man einen Saddam Hussein verjagen und an den Galgen bringen, aber man kann damit kein Land befrieden. Das hat das missglückte Experiment im Irak gezeigt.

Philosophischer Geist: Für Kohler ordnet sich die Welt neu.

Was ist mit der wirtschaftlichen Macht und dem, was man «Softpower» nennt, der Anziehungskraft einer Kultur?

Auf diesem Gebiet sind Europa, aber auch Indien, China und Japan ernst zu nehmende Herausforderer für die USA. Die BushRegierung hat der Illusion nachgehangen, sie wären die einzig verbliebene Supermacht und müssten es auch bleiben. Damit ist es jetzt vorbei. Jetzt muss eine andere Politik kommen. Also doch: Niedergang der USA?

Das ist eine falsche Vorstellung.

Wir haben es mit einer Neuordnung der Welt zu tun, vielleicht mit einer Fünf-Mächte-Konstellation, wo die USA die Macht teilen mit China, Indien, Japan und Europa. Einen absoluten Niedergang vermag ich nirgends zu erkennen. Antiamerikanismus war in den letzten Jahren weitverbreitet, auch bei uns. Kann Barack Obama dies wieder ändern?

Der Antiamerikanismus war primär eine Verärgerung über die Regierung Bush und ihren Allmachtsanspruch. Davon haben

Demokratie funktioniert nur, wenn es auch einen Rechtsstaat gibt. Der amerikanische Rechtsstaat ist unter Bush zumindest tangiert worden. Denken Sie bloss an Guantanamo Bay. Demokratie hat auch etwas Langsames und etwas Anarchisches an sich. Das sehen wir auch in der Schweiz. Die Demokratie hat aber gegenüber autoritären Systemen einen unschätzbaren Vorteil: Sie kann sich anpassen. Das werden auch Länder wie China bald merken.

Es gibt aber heute wieder Stimmen, die Demokratie für ein Auslaufmodell halten.

Blödsinn: Die Wahl Obamas hat gezeigt, dass auch in der grössten Demokratie der Welt die Selbsterneuerungskraft noch intakt ist. Für mich als politischer Philosoph, der nicht zuerst an sein Börsenkonto denkt, sondern an Gemeinschaftsideale, ist deshalb diese Wahl ein freudiges Ereignis.

Interview Philipp Löpfe Bilder Mara Truog, Keystone

Anzeige

Tanken mit 2% Rabatt*

10.-23. November 2008

+ CUMULUS-Bonuspunkte (1 CUMULUS-Bonuspunkt pro 2 Liter Treibstoff) * CUMULUS-Karte vorweisen und profitieren. Gültig an allen Stationen mit Shop während der ShopÖffnungszeiten. Rabatt bezieht sich auf den aktuellen Säulenpreis. Gilt für alle Benzin- und Dieselarten. Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen und Vergünstigungen.

* Beispiel 2% Rabatt:

Bei einem Literpreis von CHF 1.90 sparen Sie 3,8 Rappen pro Liter Treibstoff.


Jetzt mit Sicherheit sparen PERFORMA – für grosse Ziele und jedes Budget

Alle Vorteile auf einen Blick • Garantierte Auszahlungssumme bei Vertragsablauf • Keine Gesundheitsprüfung • Attraktive Gewinnaussichten mit sicheren Fondsanlagen • Keine Prämienerhöhung während der Vertragsdauer • Prämienbefreiung bei Krankheit und Unfall • Weniger Steuern mit der Säule 3a

Die Vorsorge mit der garantierten Sparsumme PERFORMA ist mehr als einfach eine private Vorsorge (Säule 3a) zur Sicherung des Lebensstandards. Ihre Sparprämien werden in attraktive Anlagefonds angelegt und von unseren Experten mit Argusaugen überwacht. Dank einer garantierten Mindestsumme am Ende der Laufzeit bleiben Sie selbst in turbulenten Zeiten immer

auf der sicheren Seite. So müssen Sie nicht um Ihr Vorsorgeziel bangen, auch wenn das Pendel des Börsenbarometers auf die andere Seite ausschlägt. Wenn Sie sich rasch entscheiden, können Sie mit PERFORMA noch dieses Jahr Hunderte bis Tausende von Franken an Steuern sparen. Sorgen Sie jetzt vor und verlangen Sie heute noch alle Unterlagen sowie eine Offerte.

So viel erhalten Sie für eine Monatsprämie von: Frau Ihr jetziges Alter

20 30 40 50 54

CHF 100.–

CHF 300.–

CHF 530.–

Voraussichtliche Auszahlung (inkl. Fonds-Mehrwert)

126 575.– 74 840.– 41 807.– 19 501.– 12 781.–

389 783.– 233 252.– 127 028.– 58 505.– 38 342.–

Mann Ihr jetziges Alter

707 362.– 420 262.– 227 336.– 104 094.– 68 075.–

20 30 40 50 55

CHF 100.–

CHF 300.–

CHF 530.–

Voraussichtliche Auszahlung (inkl. Fonds-Mehrwert)

400 216.– 241 112.– 132 669.– 62 742.– 37 557.–

129868.– 77 259.– 43 635.– 20 914.– 12 519.–

726 831.– 434 721.– 237 574.– 111 692.– 66 681.–

Die in diesen Beträgen enthaltenen Fonds-Mehrwerte basieren auf einer angenommenen Fonds-Performance von 5%. Sie wurden von unseren Fonds-Spezialisten geschätzt. Betrachten Sie sie bitte als Beispiele. Sie können in ihrer Höhe nicht garantiert werden. Berechnungsgrundlage: Auszahlung bei Frauen mit 64, bei Männern mit 65 Jahren (Stand 2008). Die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit nach 720 Tagen ist eingerechnet.

Einfach

Gutschein für eine Gratis-Offerte ✗ Ja, ich will alles über PERFORMA wissen. Senden Sie mir bitte ! kostenlos sämtliche Unterlagen und eine persönliche Offerte zu.

! Frau

Mich interessiert PERFORMA mit einer monatlichen Prämie von ! CHF 300.– ! CHF 200.– ! CHF 530.– (max.*) ! anderer Betrag (mind. CHF 70.–)

Strasse/Nr.:

Ich möchte die Prämie wie folgt einzahlen: ! monatlich ! vierteljährlich** ! halbjährlich**

! jährlich**

Name:

PLZ/Ort: Geburtsdatum:

19

(Tag/Monat/Jahr)

Beruf:

** Bei dieser Zahlungsweise profitieren Sie von höheren Leistungen.

Nationalität: ! CH ! andere:

Gratis-Beratung Tel. 0800 881 882 Fax 0800 888 020 www.generali.ch/performa

Tel. P.:

Bei Abschluss erhalten Sie 2500 CUMULUS-Bonuspunkte Gültig nur bei GENERALI Direct

Vorname:

Aufenthaltsbewilligung: ! B ! C Tel. G.:

E-Mail: Meine CUMULUS-Nummer:

2099

(siehe CUMULUS-Karte, unterhalb des Strichcodes)

Gutschein noch heute einsenden an: GENERALI Direct, Postfach 1038, 8134 Adliswil 1, oder an die Gratis-Fax-Nummer 0800 888 020.

1026/9974

* Die maximale Jahresprämie ist derzeit generell auf CHF 6 365.– begrenzt (Stand 2008).

! Herr


MGB www.migros.ch

Alles, was die kalte Jahreszeit geselliger macht.

Sélection Fondue-Gabeln 4er-Packung, Edelstahl

29.90

Fondue moitié-moitié 2 x 400 g

17.80

Sélection Fondue avec truffes 600 g

17.90

Raclette Tradition Maxi Block per 100 g

2.–

Sélection Fondue-Caquelon** schwarz

Heidi Alpenkräuter-Raclette Scheiben, 200 g

69.90

5.–

Sélection Raclette aux figues 330 g

BiCOLOR Kartoffeln festkochend, Schale à ca. 800 g

12.–

4.90 per kg

Fondue-Caquelon* orange, rot, grün, Ø 24 cm

33.90

* solange Vorrat.


m-aktuell

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

| 31

Nachrichten aus der MIGROS

An der Kasse herrscht Freude: Angestellte mit tieferen Einkommen profitieren 2009 am meisten von der Anhebung der Bruttomindestlöhne.

Die Migros setzt ein Zeichen

Lohnrunde 2008: Im nächsten Jahr gibt es durchschnittlich drei Prozent mehr Lohn.

Bild Till Forrer

I

m kommenden Jahr erhöht die Migros-Gruppe die durchschnittliche Lohnsumme um drei Prozent und geht sogar noch einen Schritt weiter: Angehoben werden auch die Bruttomindestlöhne für Gelernte und Ungelernte. «Damit zeigt die Migros ihre grosse Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitenden und setzt in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ein Zeichen», erklärt Migros-Chef Herbert Bolliger. Mit der Anhebung der Bruttomindestlöhne auf 4100 Franken bei einer vierjährigen, auf 3900 Franken bei einer dreijährigen

Freut sich über die Einigung: Migros-Chef Herbert Bolliger.

und auf 3800 Franken bei einer zweijährigen Grundausbildung unterstreicht die Migros ihr Engagement für die Berufsbildung. Aber auch Ungelernte sollen vom neuen Lohnpaket profitieren: Sie erhalten neu mindestens 3700 Franken. Dass alle Löhne 13 Mal

ausbezahlt werden, versteht sich dabei von selbst. Für fast alle der 80 000 Mitarbeitenden der Migros-Gruppe bedeutet das neue Lohnpaket mehr Geld. Mitarbeitende mit niedrigen Einkommen profitieren dabei überdurchschnittlich. Alle anderen erhalten eine Lohnerhöhung in der Bandbreite von 2,8 bis 3,3 Prozent. Ausschlaggebend ist die individuelle Leistung des Mitarbeitenden, aber auch das Geschäftsresultat des Migros-Unternehmens, das sie oder ihn beschäftigt. Das Lohnpaket wurde von der

Migros und ihren Sozialpartnern – der Landeskommission der Migros-Gruppe, dem KV Schweiz und dem Metzgereipersonal-Verband der Schweiz – erarbeitet. «Die fairen und konstruktiven Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern unterstreichen das gute Einvernehmen und das grosse Vertrauen», freut sich Bolliger. Davon profitiert nicht zuletzt auch die Schweizer Wirtschaft. Denn von den 130 Millionen Franken, die 2009 mehr ausbezahlt werden, fliesst ein Grossteil über den Konsum in den Wirtschaftskreislauf zurück.


32 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Ein zeitsparender

Die Migros lanciert eine neue Produktepalette für eine ausgewogene Ernährung ohne grossen Aufwand. Die Rezeptur basiert auf den Erkenntnissen des bekannten Ernährungsexperten Michel Montignac.

D

as moderne Leben stellt uns vor die Herausforderung, schnell und zeitsparend zu kochen, zu essen und uns dabei möglichst ausgewogen zu ernähren. Die Migros reagiert auf diese Entwicklung und lanciert ab sofort 27 «Anna’s Best Convenience-Frischprodukte» nach Rezeptur des renommierten Ernährungsexperten Michel Montignac. Sie sind besonders schonend hergestellt, sodass der Nährwert möglichst erhalten bleibt. Zudem sind alle Produkte frei von Geschmacksverstärkern, Aromen sowie Farb- und Konservierungsstoffen.

Michel Montignac beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit den Themen Essen, ausgewogene Ernährung und Genuss. Wichtig ist ihm dabei, das eigene Körpergefühl zu verbessern, ohne auf Genuss zu verzichten. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftern und Ärzten entwickelte er so seine nach ihm benannte Ernährungsform. Darin verwendete er als Erster das Kon-

Bild Getty Images

Das Geheimnis des glykämischen Index

Ausgewogen ernährt: Mit Anna’s Best und Michel Montignac schmeckts am besten.


m-aktuell

MONTIGNAC | 33

Genuss 27 Produkte von Anna’s Best nach Montignac gibts jetzt im Kühlregal.

Michel Montignac: Ernährung ohne schlechtes Gewissen.

Der Besseresser Bei der Ernährung nach Michel Montignac sind drei zentrale Prinzipien zu beachten: > Lebensmittel, deren Kohlenhydrate einen niedrigen glykämischen Index (GI) aufweisen, werden bevorzugt. > Bei den Fetten sollen mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren (Oliven- und Rapsöl) eher konsumiert werden als gesättigte (tierische Fette und Butter). > Hochwertige Eiweissquellen tierischer und pflanzlicher Herkunft werden in ausgewogenem Verhältnis berücksichtigt.

zept des glykämischen Index (GI) innerhalb der täglichen Ernährung. Dieser misst die Fähigkeit eines kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittels, nach der Verdauung den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr ansteigt, hängt unter anderem von der Art der im jeweiligen Nahrungsmittel enthaltenen Kohlenhydrate ab. Weissbrot oder gezuckerte Getränke lassen den Blutzuckerspiegel beispielsweise stärker ansteigen als Linsen oder

Broccoli. Deshalb werden in der Ernährungsform nach Michel Montignac Lebensmittel empfohlen, die einen niedrigen GI aufweisen.

Grosse Auswahl an «gluschtigen» Gerichten Dies trifft auch auf die neue Linie «Anna’s Best empfohlen durch Michel Montignac» zu. Dank ihr ist es jetzt besonders einfach, sich ausgewogen nach Montignacs Methode zu ernähren. Das Sortiment umfasst verschiedene Menüs, knackige Salate, ein fruchtiges Birchermüesli, köstliche Fruchtdrinks sowie delikate Suppen und Saucen. Alle darin enthaltenen kohlenhydrathaltigen Zutaten weisen einen niedrigen oder sehr niedrigen GI auf und erfüllen so die strengsten Anforderungen der Montignac-Ernährungsform. Bei den Montignac-Produkten von Anna’s Best stehen die Genussvielfalt, Qualität und die Gesundheit an oberster Stelle – für mehr Lebensqualität und weiterhin mehr Zeit zum Leben. Cinzia Venafro

www.migrosmagazin.ch Die Montignac-Produkte von Anna’s Best, mehr zum glykämischen Index und das Montignac-Quiz.

DAS SAGT DIE EXPERTIN Martina Zinsli, Ernährungsexpertin bei der Migros

Martina Zinsli, an wen richten sich die 27 Produkte «Anna’s Best empfohlen durch Michel Montignac»? An alle jene, die sich schnell und ausgewogen ernähren möchten. An Convenience-Begeisterte, die ohne Verzicht geniessen wollen und nicht eine Stunde nach dem Essen bereits wieder hungrig sein möchten. Was versteht man denn eigentlich unter einer «ausgewogenen Ernährung»? Darunter versteht man eine ausgewogene Mischkost, die eine ausreichende Zufuhr von Energie sowie von lebensnotwendigen Nähr- und Schutzstoffen gewährleistet. Die Empfehlungen werden von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung in Form einer Lebensmittelpyramide veranschaulicht. Lebensmittel der unteren Pyramidenebene (Wasser, Gemüse, Früchte) sollen in grösseren, solche der oberen Ebenen (Süssigkeiten, Süssgetränke, salzige Knabbereien) in kleinen Mengen gegessen werden.

Alle Produkte von «Anna’s Best empfohlen durch Michel Montignac» weisen einen niedrigen oder sehr niedrigen glykämischen Index auf. Inwiefern profitiert der Körper davon? Die verwendeten Zutaten mit einem niedrigen glykämischen Index lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam bzw. geringfügig ansteigen. Lebensmittel mit hohem glykämischen Index, wie zum Beispiel Weissbrot oderTraubenzucker, lassen den Blutzuckerspiegel stärker ansteigen. Als Folge davon kommt es zu einer umso grösseren Absenkung des Blutzuckerspiegels, was wiederum zu Heisshunger führen kann. Michel Montignac erwähnt weder Bewegung, noch verzichtet er auf Fett. Führt die hohe Energiezufuhr nicht dazu, dass der Körper das überschüssige Fett ansetzt? Montignac schliesst die Bewegung nicht gänzlich aus. Regelmässige körperliche Betätigung gehört wie eine ausgewogene Ernährung zum Standardprogramm für Gesundheitsbewusste. Die Produkte von Anna’s Best weisen, abgesehen von der Pestosauce, keine hohe Energiedichte auf. Somit nimmt der Körper nicht zu viel Energie auf und setzt keine überflüssigen Pfunde an.


34 |

m-aktuell

MIGROS-WERBUNG

Migros-Magazin 46, 10. Novembert 2008

Wilde Werber

«Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz» — unter diesem Motto kämpften junge Werber um den ADC Young Creatives Award. Erstmals gabs auch einen Migros-Publikumspreis zu gewinnen.

S

eien es Nationalratskandidaten in Migros-Wäsche oder Werbeclips, die auf witzige Weise alltägliche Einkaufssituationen thematisieren: Migros-Werbekampagnen sorgen immer wieder für Aufsehen, Schmunzeln, Kopfschütteln oder lautes Gelächter. Kurz: MigrosWerbung bleibt im Gedächtnis.

Publikum bestimmte seine Favoriten Klar, kümmert sich die Migros auch um den Kreativnachwuchs Ω so als Hauptsponsor und Auftraggeber des zweiten ADC Young Creatives Award. Der wichtigste nationale Wettbewerb für junge Werbetalente ging Ende Oktober über die Bühne. Gesucht waren Ideen nach dem Motto «Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz». Egal, ob Film, Anzeigen, Plakate oder Websites: Hervorzuheben war das Engagement der Migros für mehr Wohlbefinden. Eine Fachjury bewertete die 86 Einsendungen zum Thema. Erstmals durfte auch das Publikum die Arbeiten bewerten. Die Ideen des Werbenachwuchses wurden auf der Migros-Homepage dem Publikum zur Abstimmung vorgelegt. Innerhalb nur zweier Tage kürten mehr als 8000

Personen ihre Favoriten. Stefan Erhart, Leiter Strategische Markenkommunikation beim MigrosGenossenschafts-Bund, überreichte den beiden Gewinnern den Migros-Publikumspreis.

Migros-Kunden sind Werbeprofis Ungewöhnliche Ideen sind gefragt, will die Migros-Werbung frech und frisch bleiben – wie bewertet Werbespezialist Erhart

Favorit der Migros-Kunden wie der Fachjury: Die Plakatidee «Bio-Maschine» von Nora Vögeli und Conny Jäger.

«Gesundheitstag»: Arbeit von Laura Grümann und Laura Gomez.

die eingereichten Arbeiten? «Gerade weil das Thema ‹MigrosEngagement für eine gesunde Schweiz› schwer umsetzbar ist, haben mich die frischen und unkonventionellen Ideen überrascht», sagt er. Dies sei ein positives Zeichen, was die Kreativität des hiesigen Werbenachwuchses betreffe. Offensichtlich liegt originelle Werbung den Migros-Kunden am

Herzen – zumindest verfügen sie über grossen Sachverstand: Der Plakatbeitrag «Bio-Maschine» wurde sowohl mit dem MigrosPublikumspreis wie dem Jurypreis ausgezeichnet.

Christoph Petermann

Mehr zu den Siegerarbeiten des ADC-Awards und den Migros-Publikumspreis unter www.migros.ch/adc-award


Aktion Gültig vom 11.11. bis 24.11.2008 Solange Vorrat

780

statt 9.80

o.b.® Flexia™ Normal 16er Duopack

8

Entdecken Sie o.b.® Flexia™, den einzigen Tampon mit flexiblen Soft Folds Flügeln: Für einen besseren Schutz*.

90

statt 12.45

o.b.® Normal 56er

statt 9.80

o.b.® Flexia™ Super 16er Duopack

8

90

statt 10.70

o.b.® Super 48er

o.b. gibtʼs in Ihrer Migros

Lust auf Sonne ?

Skigebiet Portes du Soleil

www.portesdusoleil.com

00 33 450 170 050

780

*Getestet bei Frauen, die häufig Probleme mit Auslaufen haben

www.ob-flexia.com


Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Giro-Helm Nine titanium, Fr. 159.—* Uvex-Helm Apache, Fr. 199.—* Scott-Back-Protector, Fr. 169.—*

Grosses Bild (von links): Karin: Obscure-Jacke, Fr. 169.—* Obscure-Hose, Fr. 179.—* Ziener-Handschuhe, Fr. 89.90* Scott-Brille G6, Fr. 139.—* Scott-Helm Shadow II, Fr. 149.—* K2-Snowboard Moment,

Fr. 599.—*

Stefan: Extend-Jacke, Fr. 249.—* Extend-Hose, Fr. 129.—* Extend-Handschuhe, Fr. 49.90* Scott-Brille Witness, Fr. 159.—* Giro-Helm G10, Fr. 249.—* Laurin: Extend-Jacke, Fr. 99.90* Extend-Hose, Fr. 89.90* Extend-Handschuhe, Fr. 24.90* Salomon-Helm Equipe, Fr. 129.—* Uvex-Brille Snowcat, Fr. 39.90* Atomic-Skiset Mini Rascal,

Fr. 149.—*

* Bei SportXX erhältlich.


schaufenster

| 37

Produkte aus der Migros > WINTERSPORT

Gut gerüstet auf die Piste Schneehasen aufgepasst: Wer auf der Piste punkten will, trägt Helm und Rückenpanzer. SportXX hat das passende Angebot.

W

ie 2,7 Millionen andere Schweizer zieht es auch Familie Wyler aus Niederwil AG regelmässig in die Berge. Dass sie sich beim Wintersport schützt, ist selbstverständlich. «Ohne Helm gehen wir nicht auf die Piste», sagt Papa Stefan (43). «Und auch ein Rückenpanzer muss sein», ergänzt seine Frau Karin (38). Pistenrowdy Laurin (6) will jetzt aber los. Schliesslich muss er seine neue LESEN SIE WEITER AUF SEITE 38

Kluge Köpfe schützen sich

Die Zahl der Wintersportler, die einen Kopfschutz tragen, ist zwischen 2002 und 2008 von 16 auf 58 Prozent gestiegen. 62 Prozent der Snowboarder und 49 Prozent der Skifahrer tragen einen Helm, was im letzten Jahr über 2500 Kopfverletzungen verhindert hat. Tipp: Tragen Sie einen auffälligen Helm.


38 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Flauschige «Heizkörper» Skiausrüstung von SportXX testen. Von Kopf bis Fuss in warme Kleider eingepackt, trotzt die Familie der eisigen Kälte, die ihnen der Wind auf dem Titlis um die Ohren bläst. Nach nebligen Tagen im Tal freuen sich die drei über die Sonne, die ihnen während der Abfahrt ins Gesicht strahlt. Am Abend gehts im Engelberger Hotel Spannort weiter: Die Winterwäsche der Migros, die auf der Piste für wohlige Wärme sorgte, hat Familie Wyler voll und ganz überzeugt, besonders die Thermowäsche von Thermobalance: Sie passt sich der Körperform an, lässt die Haut atmen, transportiert den Schweiss nach aussen und trocknet schnell. «Und die lange Unterhose von m-ixx im Schotten-Look musste ich einfach kaufen», lacht Karin und schaut ihren Mann neckisch an. Dass alle Teile aus umweltfreundlicher Produktion stammen, ist das Tüpfelchen auf dem «i». Den kleinen Laurin kümmerts nicht gross. Ihm verschlägt es vor Lachen fast die Sprache. Er kichert und japst, während ihm die Kissen um den Kopf fliegen. Wenn es nach ihm ginge, dürfte der heutige Tag nie zu Ende gehen. Redaktion Anna Bürgin Bilder Michael Sieber Styling Lucy Prchal Maske Katja Jaisli

Karin: Thermobalance-LangarmShirt, Fr. 29.90, Thermobalance lange Unterhose, Fr. 29.90. Laurin: Langarm-Shirt, Fr. 9.90, Leggins, Fr. 11.90. Stefan: Thermobalance-LangarmShirt, Fr. 24.90, m-ixx lange Winterpant, Fr. 19.90.


schaufenster

WINTERSPORT

Mädchen-Langarmshirt,

Fr. 11.90, Thermobalance-

Damen-Kurzarmshirt, Fr. 26.90, m-ixx-HerrenWinterpant, Fr. 19.90

Der Berg ruft Kaum werden im Flachland die Blätter gelb, wird in EngelbergTitlis die Skisaison eröffnet. Vom 4. Oktober 2008 bis am 24. Mai 2009 erlebt man im grössten Skigebiet der Zentralschweiz wieder Wintersportspass ohne Ende. Während in der Nebensaison der Titlisgletscher Schneesicherheit garantiert, laden in der Hauptsaison 82 Pistenkilometer zum Snowboarden, Skifahren oder Schlitteln ein. Mehr Infos gibt es unter www.engelberg.ch


10 % RABATT AUF ALLE KINDERMÖBEL. VOM 11. NOVEMBER BIS 1. DEZEMBER 2008 .

z. B. LILLY. Babybett, in weiss/hellblau oder weiss/lila, mit höhenverstellbarem Einlegerahmen, ohne Bettinhalt, 70×140 cm

z. B. FLEXA. Hochbett, Kiefer massiv, in weiss oder natur, inkl. Absturzsicherung und Leiter, ohne Bettinhalt, 90×200 cm Spielvorhänge und Taschen, Vielseitig umbaubar. wie abgebildet

Jetzt

681.10 vorher 756.10

279.45 vorher 310.50

MGB W

z. B. SMART. Babybett, Ahorn Nachbildung, hellgrün, mit höhenverstellbarem Einlegerahmen ohne Bettinhalt, 70×140 cm, weitere Artikel zu diesem Programm erhältlich

359.10

Jetzt vorher 399.–

359.10

Jetzt vorher 399.–

Jetzt

z. B. LILLY. Schrank, in weiss/hellblau oder weiss/lila, 105×58×186 cm, mit einer Tür, 3 Schubladen, 4 Tablaren und 2 Kleiderstangen

539.10

Jetzt vorher 599.–

DA FÜHL ICH MICH DAHEIM. Erhältlich in allen Micasa-Filialen.


Migros-Magazin 46, 10. November 2008

schaufenster

GESICHTSPFLEGE | 41

Strahlend schön mit Soja In der Bohne liegt die Kraft: Nivea Visage Vital Teint Optimal Soja+ lässt Sie dank wertvoller Sojaproteine jünger aussehen.

G

ehören Sie zu den Frauen, die sich auch mit sechzig noch jung und vital fühlen? Die gern reisen, Sport treiben und sich im Beruf oder für die Familie engagieren? Sich Zeit für das eigene Wohlbefinden und ihr Äusseres nehmen? Die Pflegeserie Nivea Vital Teint Optimal Soja+ lässt reife Frauen jünger aussehen. Dank reiner Sojaproteine und eines ausgewogenen Gehalts an Aminosäuren. Diese regen den Zellstoffwechsel an und unterstützen die Bildung von Collagen und hauteigener Hyaluronsäure, die hilft, die Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. So werden Falten reduziert und die Gesichtskonturen gestrafft. Nivea Visage Vital bietet ein hochwertiges Programm mit Tages- und Nachtcreme, Serum sowie Augen- und Lippenkonturenpflege. Denn Schönheit ist keine Altersfrage. TG Nivea Visage Vital Teint Optimal Soja+: Tagespflege, 50 ml, Fr. 21.90, Serum, 50 ml, Fr. 21.90


42 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

FASHION BY MIGROS

Raffinierte Verführung «So sexy Nachtwäsche gibt es in der Migros? Damit werde ich meinen Schatz heute Abend überraschen», meint Ursula Bickel (42). Weiblichkeit ist angesagt: Das zarte Damen-Nachthemd umspielt leicht die Kurven und garantiert glamouröse Auftritte.

Lieber Bengelchen als Engelchen: Damen-Nachthemd,

Fr. 29.90

Für coole Typen

Die Zeiten, in denen ein Mann nur nach sich selbst und eventuell noch nach einem Hauch von Kölnisch Wasser riechen durfte, sind glücklicherweise passé. Der moderne Mann benutzt nach dem Duschen, Baden oder zwischendurch Bodysprays für den ganzen Körper. Mit den zwei Duftnoten «Cool Guy» oder «Noble Man» aus der neuen Pflegelinie «I am for Men» riecht Mann den ganzen Tag zum Dahinschmelzen – entweder erfrischend herb oder edel männlich.

«I am for Men» Bodysprays: Cool Guy, 150 ml, Fr. 4.50 Noble Man, 150 ml, Fr. 4.50


schaufenster

Hände sprechen Bände

NEWS | 43

RAPPENSPALTE

Schöne Hände sind kein Zufall. Bereits beim täglichen Händewaschen sollte man mit der Pflege beginnen. Die Flüssigseife von pH Balance spendet Feuchtigkeit, schützt das natürliche Gleichgewicht der Haut und macht Ihre Hände angenehm zart. Übrigens: Die pH-Balance-Flüssigseife wurde vom «K-Tipp» mit «sehr gut» ausgezeichnet.

Fabienne Heyne (25) Die Schauspielerin und Moderatorin betreut das Singer-Songwriter-Festival «Songbird», das im Dezember in Davos stattfindet.

pH-Balance-Flüssigseife, 300 ml, Fr. 4.40

Fabienne Heyne, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Im McDonald’s an der Theke – mit grosser McDonald’s-Kappe und ganz unglücklicher Miene.

Erfrischte Linsen

Wie viel verdienen Sie heute?

Als Kulturveranstalterin bin ich zum Glück in ein fixes Arbeitsverhältnis eingebettet. Zusätzlichen Verdienst bringen mir Engagements als Moderatorin und Schauspielerin.

Linsenträger aufgepasst: Nach langen Stunden am Steuer oder vor dem Bildschirm spürt man plötzlich ganz genau, wo die Linse sitzt. Ein paar Tropfen der Actilense-Nachbenetzungslösung machen die müden Augen wieder munter. Sie ist für alle Linsen geeignet und erfrischt sie lang anhaltend.

Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Meine Kleidergarderobe von Eames sowie eine neue Auto- und eine Zusatzversicherung für Naturheiltherapien.

Actilense Refresh Solution, 15 ml,

Bild Raphaela Pichler, Styling Lucy Prchal, Maske Katja Jaisli

Fr. 5.90

Gezupft Sie umrahmen unseren Augenaufschlag und verleihen dem Gesicht Ausdruck und Persönlichkeit: die Augenbrauen. Für die penible Entfernung der Härchen sorgt die neue LeuchtPinzette mit eingebautem Licht. Die praktische Aufbewahrungshülle ist mit einem Spiegel ausgestattet und hat in jeder Handtasche Platz. So können die Brauen zu jeder Zeit und an jedem Ort getrimmt werden.

Leucht-Pinzette, Fr. 18.—

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Für ein Vermicelle, drei Song-Downloads auf iTunes, ein Kerzli in der Kirche und 100 Gramm Bündner Bergkäse.

Haben Sie einen Spartipp?

Den Lunch von zu Hause mitbringen, eine Passion für Flohmärkte haben und M-Budget-Produkte konsumieren. Eugen Baumgartner


44 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Ganz in Schale Mit einer Einladung zu Raclette oder Gschwellti punktet man im Herbst sowieso. Farbenfroh wird es mit den rot- und gelbschaligen Bicolor-Kartoffeln aus der Schweiz. Aufgepasst: Sie sind nur bis Mitte Januar erhältlich.

Bicolor-Kartoffeln, Fr. 4.90 per kg

GUT UND GÜNSTIG

FR. 6.15

Kartoffel-Gorgonzola-Suppe Für 4 Personen

> 500 g mehlig kochende Kartoffeln und 1 Zwiebel in kleine Würfel schneiden. In 4 EL Olivenöl 5 Minuten dünsten. Mit 4 dl Apfelwein und 6 dl Wasser ablöschen und 20 Minuten kochen.

Ca. Fr. 2.15

> 100 g Gorgonzola in kleine Würfel schneiden und zwei Drittel davon in die Suppe geben. Schmelzen lassen. Mit dem Stabmixer pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Ca. Fr. 3.80 > Etwas glattblättrige Petersilie fein schneiden und zur Suppe geben. In Schalen anrichten und restlichen Käse darübergeben. Ca. Fr. —.20 Tipp: Anstelle von Gorgonzola kann auch Roquefort oder Saint Agur verwendet werden. Preise können regional variieren.

Heisse Nummer Das neue UniversalPflanzenöl zum Braten und Frittieren besteht zu 100 Prozent aus Holl-Raps, einer geschmacksund geruchsneutraleren Rapssorte. Das Öl weist einen hohen Gehalt an Ölsäure und wenig Linolensäure auf und ist deshalb äusserst hitzestabil.

Universal-Pflanzenöl, 1 l, Fr. 4.80 oder 3 l, Fr. 13.80

+ +

Klasse mit Rasse Dem Feinschmecker ist auch bei einfachen Gerichten nur das Beste gut genug. So kommt für Raclette und Fondue von Sélection nur Käse der Spitzenklasse in Frage. Das Spezielle: Beim neuen Raclette ist ein Glas Feigenpüree dabei, das man vor dem Schmelzen auf den Käse streicht. Das passende Racletteöfeli mit Grill- und Crêpeplatte gibts bei M-Electronics.

Sélection-Raclette aux figues, 300 g, Fr. 12.—* Raclette 8 Leggero, Mio Star,

Fr. 99.90**

* Saisonal in grösseren Filialen erhältlich. ** Bei M-Electronics erhältlich.


Noch günstiger Gültig vom 11.11. bis 17.11.

50%

2

25

statt 4.50

Alle Aquella Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter

4

50

Clementinen Spanien Netz à 2 kg

1830

statt 26.20

Fondue fixfertig moitié-moitié im Duo-Pack 2 x 800 g Solange Vorrat

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


Noch günstiger Gültig vom 11.11. bis 17.11.

2

70 statt 3.40

Bohnen Das Herkunftsland befindet sich auf der Verkaufspackung. Beutel à 500 g

3

1

15

80 statt 4.50

Hirschschnitzel aus Neuseeland per 100 g

statt 1.45

Meringues Dessert Chocolat oder Vanille 145 g

155

1

50

statt 1.90

statt 1.90

Gruyère rezent per 100 g

Geflügellyoner Das Herkunftsland befindet sich auf der Verkaufspackung. Schale, per 100 g

3

20

40%

8

statt 4.–

Adventskranz 400 g

40

statt 14.–

le menu

Schweinshaxen Schweizer Fleisch per kg

10

4

90

50

Gehacktes Rindfleisch mit Hörnli dazu ein Apfelmus oder ein bunter Blattsalat Erhältlich in Ihrem Migros-Restaurant

1

85

statt 6.90

Weihnachtsstern pro Stück

statt 2.30

Obwaldner Alpkäse per 100 g

www.migros-luzern.ch


4

40 statt 5.50

Valflora Halbrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml Solange Vorrat

2

3

85

10

Ananas Costa Rica (ohne Max Havelaar) pro Stück

statt 3.60

Alle Anna’s Best Sandwiches 20% günstiger Beispiel: Dreieck-Sandwich Thon 170 g 2.85 statt 3.60

11.–

statt 14.50

5

80 statt 7.80

Alle Family-Pizzen 3.50 günstiger Beispiel: Anna’s Best Pizza Prosciutto 1 kg 11.– statt 14.50

Flachwaffeln im 3er-Pack Chocolat, Haselnuss und Zitrone 25% günstiger Beispiel: Flachwaffeln Chocolat 3 x 250 g 5.80 statt 7.80 Solange Vorrat

3

50%

20

50

2

90

25 statt 4.10

statt 41.–

Rippli geräuchert Schweiz ca. 800 g, per kg Solange Vorrat

Kartoffeln festkochend Schweiz Tragtasche à 2,5 kg

Anna’s Best Randen gedämpft, ganz 20% günstiger Beispiel: Randen gedämpft und geschält 3.25 statt 4.10

5

80 statt 7.20

Calcium Milk oder Vita Milk im 4er-Pack 4 x 1 Liter Solange Vorrat

30%

8

95

statt 12.80

Bündner Rohschinken im Duo-Pack Schweiz 2 x 94 g Solange Vorrat

9

90

Amaryllis 2 Stück mit Grün pro Bund


Ne

Gültig vom 11.

Pferde- und Rindfleisch für Fondue Chinoise, extra dick geschnitten* tiefgekühlt 450 g 28.–

Léger Lasagne Bolognese mit Geflügelfleisch 40% weniger Kalorien und 75% weniger Fett. 350 g 5.50

Cappuccino Classico ungezuckert* Den beliebten Cappuccino Classico ohne Zuckerzusatz gibt es neu in der praktischen Dose 180 g 6.10

Alaska Wildlachs Tartar* Hergestellt in der Schweiz mit Wildlachs aus dem Pazifik (Alaska). 160 g Lachs + 100 g Sauce 9.50

Milupa Aptamil Junior 2+ mit Immunofortis®* Unterstützt auf natürliche Weise das Immunsystem. Der Gehalt an Eisen, Fettsäuren und Proteinen von Aptamil Junior 2+ eignet sich speziell für Kinder ab 18 Monaten bis 3 Jahre (ohne Kristallzuckerzusatz) 800 g 23.50

Smams Super Sour Saure Kaubonbons mit Limetten-, Apfel- und Kirschen-Geschmack. 200 g 3.80

Steak & More Mini-Schweinsfilet im Teig mit Brät* tiefgekühlt die perfekte Single-Portion 200 g 9.20

Anna’s Best PastaWeihnachtssterne mit delikater canard à l’orange-Füllung. 2 x 180 g 11.60


eu

Nivea for Men Haircare Recharge Shampoo* und Tonic* Die Nivea Hair Recharge Linie bekämpft, mit den Inhaltsstoffen Carnitin und Creatin, wirksam erblich bedingten Haarausfall. Die Wirkstoffe verlängern die Zeitspanne der Wachstumsphase des Haares und erhöhen somit die Anzahl der wachsenden Haare. Shampoo* 200 ml 6.90 Tonic* 150 ml 14.90

11. bis 24.11.

Bio Fitbrot mit Cranberries Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung - dank unserem neuen Fitbrot mit Cranberry. In praktischen Brotscheiben, sofort konsumbereit. 400 g 4.80

Soft Deluxe Velvet Feuchtes Toilettenpapier* mit Jojoba-Extrakt. Extra samtig, ideal bei pflegebedürftiger Haut. Dermatologisch getestet. 48 Tücher 3.90

Soft Deluxe Recycling Supreme Toilettenpapier* Dank Balsam mit natürlichen Oelen das weichste Recycling-Toilettenpapier. Dermatologisch getestet. 12 Rollen 8.90

Zoé Revital Thermo Peeling* Wärmendes Micro-Peeling mit Q10+ und Traubenkernöl verhilft zu einem samtweichen, ebenmässigen und frischen Hautbild. 125 ml 12.50

Attraktive Nivea Geschenksets Golden Moments oder Cashmere Moments* pro Set 14.90

Exelia und Mio Soft Gewebeveredler verleihen der Wäsche eine wunderbare Weichheit, schützen das Gewebe vor Abnutzung und verhindern elektrostatische Aufladung Beispiele: Exelica Florence Nachfüllbeutel 1,5 Liter 7.20 Mio Soft Blau Nachfüllbeutel 2 Liter 5.90

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Noch günstiger

5.–

Gültig vom 11.11. bis 17.11.

6

statt 6.30

Spargelspitzen im 3er-Pack 3 x 225 g Solange Vorrat

4

50%

60

Alle Passione Pizzen und Piadina tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Pizza Basilico 380 g 4.60 statt 5.80

205

statt 8.–

Nutella im Glas 825 g Solange Vorrat

statt 5.80

mehr Inhalt

5

90

8

statt 7.90

40

Stalden Crèmes im Duo-Pack Chocolat, Vanille oder Choco-Lait 2 x 470 g Solange Vorrat

statt 3.05

Agnesi Spaghetti, Penne oder Cravattine 750 g Beispiel: Agnesi Cravettine 2.05 statt 3.05 Solange Vorrat

90

Alle Schokolade-Kugeln im 500 g Beutel 20% günstiger Beispiel: Schokolade-Kugeln extra 500 g 8.40 statt 10.50 Gültig bis 24.11.

30%

10

3.–

40

statt 3.60

statt 14.90

Don Pollo Truten Délice tiefgekühlt, hergestellt in Frankreich mit Trutenfleisch aus Frankreich Beutel à 1 kg Solange Vorrat

statt 10.50

Suprema Sonnenblumenöl 1 Liter

4

85 statt 6.10

Alle Frühstücksgetränke 20% günstiger Beispiel: Disney M-Quick Kakaogetränk 1 kg 4.85 statt 6.10

2

40 statt 3.–

Alle Tangan Alu-/Frischhaltefolien sowie Backund Bratfolien beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Beispiel: N° 42 Aluminium-Folie 30 m x 30 cm 2.40 statt 3.– Gültig bis 24.11.

4

90

Soft Christmas Toilettenpapier 10 Rollen Solange Vorrat


Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie Solange Vorrat Frischback Buttergipfel oder Léger Gipfel, gekühlt im Duo-Pack Buttergipfel 2 x 6 Stück/420 g 4.90 statt 6.60 Léger Gipfel 2 x 6 Stück/400 g 5.20 statt 7.–

CH

Gültig vom 11.11. bis 17.11. Swiss Bacon Schweiz per 100 g 2.10 statt 2.65

CH

CH

vom 11.11. bis 17.11. Toggenburger Landwurst Schweizer Fleisch 2 Stück, 220 g 3.60 statt 4.60 Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf: vom 11.11. bis 17.11. Lachs-Tranchen Zucht, aus Norwegen per 100 g 2.30 statt 2.90

Notizen

vom 11.11. bis 17.11. Anna’s Best Erlesener Salat Das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung Schale à 220 g 3.10 statt 3.90 vom 11.11. bis 17.11. Anna’s Best Randen gedämpft per kg 3.20 statt 4.– Geflügel Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 11.11. bis 17.11. Pouletfleisch geschnetzelt aus der Schweiz per 100 g 2.75 statt 3.35

vom 11.11. bis 17.11. Dattelcherry aus Spanien Schale à 250 g 2.50 statt 3.80 Käse Gültig vom 11.11. bis 17.11. St. Paulin per 100 g 1.20 statt 1.50

CH

Tierwelt Gültig vom 11.11. bis 17.11. CH Gesamtes Vital Balance Sortiment 20% günstiger Beispiel: Vital Balance Adult Huhn 1,5 kg 12.85 statt 16.10 Wild Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 11.11. bis 17.11. Hirschgeschnetzeltes aus Neuseeland per 100 g 3.80 statt 4.50 Produktevorführung M-Electronics Surseepark Migros Schönbühl vom 13.11. bis 15.11. Delizio Compact II Kapselmaschine diverse Farben pro Stück 179.– statt 269.– CH = nationale Aktion

COOL!

Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 11.11. bis 17.11. Trutenschnitzel aus Deutschland per 100 g 1.80 statt 2.25 Gemüse vom 11.11. bis 17.11. Bio-Endiviensalat spezial aus der Schweiz per kg 5.50 statt 7.70

Solange Vorrat Bauernschüblig / Rauchknebeli Schweizer Fleisch Im Netz, 310 g 5.90

Erhältlich in Filialen mit FrischfischVerkauf: vom 11.11. bis 17.11. Tigerwels Zucht, aus Brasilien per 100 g 3.80 statt 4.80 Fleisch Gültig vom 11.11. bis 17.11. Rindshackfleisch Schweiz per kg 11.50

CH

vom 11.11. bis 17.11. Alle Anna’s Best Salatbowls 20% günstiger Beispiel: Salatbowl Bacon 190 g 3.90 statt 4.90

vom 11.11. bis 17.11. Harlekinorosen Bund à 10 Stück 9.90 vom 11.11. bis 17.11. Weihnachtskaktus im Glas pro Stück 14.90 statt 17.90 Charcuterie Gültig vom 11.11. bis 17.11. I30%I Rippli geräuchert Schweiz Hals per 100 g 2.15 statt 3.10 Nierstück per 100 g 2.85 statt 4.10

Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 11.11. bis 17.11. Kalbsbrät aus der Zentralschweiz per 100 g 1.20 statt 1.60 vom 11.11. bis 17.11. Lammnierstück aus Neuseeland und Australien per 100 g 4.20 statt 5.40 Frisch und fertig Solange Vorrat I33%I Cappelletti mit Pilzfüllung im 3er-Pack 3 x 250 g 8.60 statt 12.90

vom 11.11. bis 17.11. Vermicelles Cake 300 g 5.50 statt 6.90 Blumen/Pflanzen vom 11.11. bis 17.11. Amaryllis rot 2er mit Grün pro Bund 9.90

www.migros-luzern.ch

Solange Vorrat Hohle Gasse Käse im Duopack 2 x 125 g 4.90 statt 6.– Milchprodukte vom 11.11. bis 17.11. Tell-Butter Mödeli à 200 g 2.70 statt 3.40

5

CH

10 statt 6.40

Alle J. Banks Frühlingsrollen und Snacks tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Frühlingsrollen mit Gemüse 6 Stück 5.10 statt 6.40 Gültig vom 11.11. bis 17.11.

Tiefgekühlt


Noch günstiger Gültig vom 11.11. bis 17.11.

9

90

Reusch Fleecehandschuhe für Erwachsene und Kinder 100% Polyester, PU-Innenhand, schwarz Beispiel: Kinder, Gr. 4.5 - 5.5 9.90 Erwachsene, Gr. S - XL 11.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren MigrosFilialen und SportXX.

9

5

15 statt 12.20

statt 6.40

7

Hygo WC-Einhänger im Duo-Pack 1.20 günstiger Beispiel: Hygo Double Liquide Lavande & Orange, Refill im Duo-Pack (Warnung auf der Packung beachten, erhältlich in grösseren Migros Filialen) 5.20 statt 6.40 Solange Vorrat

6

Elan Waschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack Düfte: Fraîcheur, Soleil, Montagne, Naturel 2 x 2 Liter Solange Vorrat

60 statt 9.60

Manella Herbal Edition, Handabwaschmittel im 3er-Pack 5 verschiedene Düfte 2.– günstiger Beispiel: Manella Thym & Citron 3 x 500 ml 7.60 statt 9.60 Solange Vorrat

50

statt 27.80

statt 13.50

Verschiedene Duschmittel in Mehrfachpackungen Beispiel: ph Balance Duschgel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack 2 x 500 ml 9.15 statt 12.20 Solange Vorrat

20

2050

9.–

statt 7.70

Alle Handymatic (ohne Regeneriersalz) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.20 günstiger Beispiel: Handymatic Classic Tabs (Warnung auf der Packung beachten) 44 Stück 6.50 statt 7.70 Gültig bis 24.11.

Golden Hair Professional und Belherbal in Mehrfachpackungen Beispiel: Golden Hair Professional Volume & Shine Shampoo (3 für 2) 3 x 250 ml 9.– statt 13.50 Solange Vorrat

1320

statt 16.50

Alle Osram Energiesparlampen und Halogen Energy Saver 20% günstiger Beispiel: Osram Dulux Energiesparlampe Longlife 11W/827 E27 13.20 statt 16.50 Gültig bis 24.11.

100.–

statt 125.–

Alle Playmobil 20% günstiger Beispiel: Polizei Hauptquartier 4264 Vernehmungsraum, Gefängniszelle und vielem Zubehör. 100.– statt 125.– Gültig bis 24.11. Erhältlich in grösseren MigrosFilialen mit Spielwarenabteilung.


schaufenster Pulvertee

NEWS | 53

AUFGEGABELT

Wer sagt denn, dass man Ice Tea nur im Sommer geniessen könne? Die beiden speziellen Winter-Editionen Mandarine und Cassis mit Vitamin C kann man kalt oder heiss geniessen. Beutelinhalt in einem Liter Wasser auflösen, fertig.

Ice Tea Mandarine oder Cassis, 90 g, je Fr. 1.—*

Martin Jenni, Food-Redaktor

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ein uraltes Spiel

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach – es braucht schon eine gehörige Portion Willenskraft, um einem dampfenden Saucisson widerstehen zu können. Doch sind solche kleinen Schwächeanfälle überaus charmant und dank Léger ohnehin verzeihlich. Trotz 40 Prozent weniger Fett und 30 Prozent weniger Kalorien schmeckt der Léger-Saucisson kräftig, würzig und saftig. Klassische Begleiter sind Lauch oder Bohnen. Bleiben – wider Erwarten – doch noch Reste übrig, so schmecken diese auch noch ein paar Tage später als Sauerkraut-Saucisson-Wähe wunderbar. Léger-Saucisson, 100 g,

Fr. 2.60*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bilder Lotti Bebie, Gian Vaitl

Die Wurst für Leichtsinnige

Glaserle, Kügele, Glubätze, Schullern, Marvele, Mögesle, Böllele, Chlurä, Knippen sagen die einen – Wärmele, Dümse, Wurmeln, Gluggere, Murmeln die anderen. Im Ostermundigen der Fünfzigerjahre hiess das Spiel «Griedeli», schreibt Erika Riesen. Und klar – ohne Römer geht es auch nicht. Selbst Kaiser Augustus war einer Partie nie abgeneigt. Zumindest wird ihm das nachgesagt. Gesagt haben Sie mir aber Ihre Murmelgeschichte (MM 40). Wie Eduard Neufelds, der die Murmelmanie nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte: mit einem zehn Zentimeter tiefen Loch, das die Jungs 20 Zentimeter vor einer Mauer aushoben und worin sie Mutters Nähknöpfe setzten. Gespielt haben sie mit Lehm- und Glaskugeln. Bereits vor dem Krieg und mitten im Kohlenpott hat Dorothee Kummer dem «Knickern» gefrönt. Mit strengen Regeln und manueller Geschicklichkeit. Und Gilberte Favre war in Basel ein weiblicher «Glugger Crack» und verpasste bei einer spannenden Partie den Beginn der Schulstunde, was eine Moralpredigt des Lehrers auslöste. Mehr zur Murmel: www.murmelwelt.de www.murmelmania.ch


Direkt ab Fabrik

Der Tierschutz liegt uns am Herzen!

Deshalb verarbeiten wir keine Daunen und Federn von lebenden Tieren. Erleben Sie «live» die modernste und einzige Bettfedern-Aufbereitungs-Anlage der Schweiz im Direkt-Verkauf ab Fabrik. Erstklassige Qualität – ohne jeden Zwischenhandel – zu absoluten Fabrikpreisen direkt an den Konsumenten.

Zusehen und Mitnehmen!

* Nordische Duvets auf jedes Mass! 45 Jahre Erfahrung heisst: solide Beratung, seriöse Preise und Erstklassqualität!

Bei uns sehen Sie, was Sie kaufen. Nordisch 1a neue, reine Gänsedaunen

Grösste Bettwäscheausstellung! weiss, polnisch 90 % Masse: 135/170, 135/200, 160/210, 160/240, 200/210, 240/210, 240/240

2+4 Saison

160/210

850 g

Fr. 200.– Fr. 300.–

weiss, polnisch 90 %

800 g

Fr. 350.– Fr. 500.–

weiss, polnisch 90 %

750 g

Fr. 500.– Fr. 650.–

1a 1a neue, reine Gänsedaunen 1a 1a extra grossflockige neue, reine Gänsedaunen

* Pfulmen und Kissen auf jedes Mass 1a 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss 65/100 cm 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss 65/100 cm Versand gegen Nachnahme: Versandkostenanteil Fr. 10.–

1100 g 1200 g

Fr. 70.– Fr. 45.–

Bettfedernreinigung ist Vertrauenssache! Darum können Sie bei uns zusehen, wie wir Ihre Bettwaren mit modernsten Anlagen reinigen. Nordische Duvets 160/210 Inhalt reinigen: Fr. 30.–, neue Fassungen: Karo-gesteppt, Percal: Fr. 100.–, Cambric Fr. 110.–. Auf Wunsch nachfüllen oder Ihre Duvets auf Nordisch umarbeiten und dies auf jedes Mass. Für Bettfedernreinigung Voranmeldung, damit Sie zusehen und alles gleich wieder mit nach Hause nehmen können! Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 08.00 –18.00 Uhr, Samstag 09.00 – 16.00 Uhr. Sie zahlen bei uns bar, EC-Direct oder Postcard.

www.fischer-bettwaren.ch – info@fischer-bettwaren.ch

Fischer Bettwaren AG

g Monta sen Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil, Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 los So finden Sie uns: gesch Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 08.00-18.00 Samstag: 09.00-16.00


schaufenster

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

ANNA’S BEST | 55

Warmer Wintertraum Bild Lotti Bebie

«Rote Beete» sorgt für gesunde Abwechslung auf dem Teller: Randen in Bioqualität sind schnell zubereitet und schmecken auch warm wunderbar.

O

b als Salat oder als warme Gemüsebeilage: Die Bioranden von Anna’s Best schmecken in jeder Form ausgezeichnet. Die Randen sind bereits vorgedämpft und ersparen so mindestens

eine Stunde Kochzeit. Heisser Tipp: In einer Chromstahlpfanne 20 g Zucker caramelisieren. 10 g Butter hinzufügen und ganz kurz aufschäumen lassen, 300 g in Scheiben geschnittene Randenschnitze beigeben und

im Caramel wenden. Mit Sélection-Blumenpfeffer und Salz nach Belieben würzen. Fertig ist der Wintertraum. UB

Anna’s Best Bio-Randen, gedämpft, pro kg Fr. 5.10*

* Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.


20%

Gültig ab Dienstag 11. 11. bis Montag 24. 11. 2008

Auf das ganze Energiesparlampen- und Halogen Energy Saver-Sortiment.

NGLIFE ist eine beOSRAM DULUX EL LO aktleuchtstofflampe mp sonders lichtstarke Ko Ersatz von Glühlampen. zum wirtschaftlichen . dauer von 15 Jahren Lange mittlere Lebens

OSRAM DULUXSTAR in Original-Energiesparlampenform besitz en eine mittlere Leb ensdauer von 6 Jahren.

5

13

20 statt 16.50

OSRAM DULUXSTAR Mini Ball Energiesparlampen erschliessen mit ihrer besonders kleinen und attrakti ven Bauform neue Einsatzbereiche.

z.B. OSRAM DULUX EL LONGLIFE 15 W

50 statt 6.90

z.B. OSRAM DULUXSTAR 14 W

7

90 statt 9.90

z.B. OSRAM DULUXSTAR Mini Ball 11 W

ht R Classic A sie ENERGY SAVE EN rem ih OG it AL m H e ist Di rne, assische Glühbi und n be ha aus wie eine kl nd ha enso leicht zu Schraubsockel eb naie. on em rt schont Ihr Po

2

80 statt 3.50

z.B. HALOGEN ENERGY SAVER Classic A 28 W

Energie sparende Lampen von OSRAM – im Handumdrehen Geld sparen und die Umwelt schonen. Energie sparende Lampen werden in den nächsten Jahren die Glühlampe gänzlich ablösen. Denn der Einsatz von Glühlampenalternativen leistet einen erheblichen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt und Ihres Portemonnaies.

Osram gibts in Ihrer Migros


schaufenster

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

WEIHNACHTEN | 57

Märchenhafte Weihnachten

Freuen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres: Nächste Woche geht es im Migros-Magazin los mit Weihnachten — mit stimmungsvollen Bildern, Bastel- und Dekotipps und einem tollen Wettbewerb.

S

o sicher, wie Weihnachten jedes Jahr kommt, so sicher gehen die Wünsche nie aus! Deshalb hat sich das Migros-Magazin dieses Jahr ein ganz besonderes Märchen einfallen lassen: Schneekönigin Florance, die Wichtel Steve, Dirk und Peter, Koch Ueli, die Magd Brigitte und Knecht Dani feiern im mittelalterlichen Romainmôtier Weihnachten mit viel Liebe zum Detail. Das Migros-Magazin wird Sie ab kommendem Montag wöchentlich in die festlich-dekorative und kulinarische Welt rund um Weihnachten einladen. Am 17. November zeigt Schneekönigin Florance mit ihren fleissigen Helfern, wie man aus Karton und farbigem Seidenpapier zauberhafte Laternen

bastelt. Eine Woche später präsentieren wir Ihnen das vielfältige Weihnachtskugel- und Lichterkettensortiment der Migros. Koch Ueli verrät seine Lieblings-Guetsli-Rezepte und weist die Wichtel in die hohe Kunst der Pralinéherstellung ein (Heft 49). In der Ausgabe 50 finden Sie tolle Geschenkideen. Und was gibts an Heiligabend zu essen? Koch Ueli stellt sein Festtagsmenü «Loup de Mer mit Sternanis» vor. Der krönende Abschluss: Weihnachten mit Sélection.

www.migrosmagazin.ch Hier finden Sie Making-of-Bilder vom Weihnachtsshooting.

Nach einem langen Tag voller Weihnachtsvorbereitungen überrascht Koch Ueli alle mit einem Festmenü: (von links) Knecht Dani, Wichtel Steve, Schneekönigin Florance, Narr Dirk, Wichtel Peter und die gute Seele Brigitte, die Magd, freuen sich auf das feine Perlhuhn.

Bilder Dirk Lässig, Styling Marlise Isler, Maske Barbara Grundmann

Drei Filmstars feiern Weihnachten mit dem Migros-Magazin > Steve Linton (34) ist in Grossbritannien ein gefragter Schauspieler. Er hat in Kinofilmen wie «Alice in Wonderland», «Phoo action» oder in Harry-PotterFilmen mitgespielt. Der Brite ist in Blackpool in der Grafschaft Lancashire zu Hause. Als das Migros-Magazin ihn fragte, ob er Lust hätte, bei der Weihnachtsproduktion dabei zu sein, meinte er: «Ich soll einen Schweizer Wichtel mimen? That’s great. Wann soll ich wo sein?» Übrigens findet sich Steven mit 128 cm keinesfalls zu klein. Selbstbewusst sagt er: «Eine Laune der Natur, aber keiner ist zu klein, ein grosser Star zu sein.» > Dirk Zalm (52) aus Mannheim mag es, wenn man ihn Mr. Nitro nennt. Warum? Der Schauspieler spuckt gern Feuer. Als Narr, Feuerspucker und Wichtel

Unsere Weihnachtshelden — die Wichtel Steve, Dirk und Peter (von links).

übernahm er gleich drei Rollen bei der Weihnachtsproduktion. «Ich habe es nie als Nachteil empfunden, kleinwüchsig zu sein. Im Gegenteil, für mich war es eine grosse Chance, als Schauspieler Karriere zu machen.» Dirk Zalm spielte bereits in Filmen wie «Das Rheingold» von Herbert von Karajan oder «Freak Orlando» mit. > Peter Silverhall († 32) aus London war am Shooting-Set unser aller Sonnenschein. Der gebürtige Schwede begann seine Karriere bereits mit zwölf Jahren in «Bad Man». Später folgten grosse Kinoerfolge wie «Harry Potter» und «Spider-Man». Völlig fassungslos musste die Redaktion Ende Oktober erfahren, dass Peter an einem Herzstillstand verstarb. Wir trauern um den wunderbaren Menschen, der mit seinem Humor und seiner Professionalität zu einer fantastischen Fotoproduktion beigetragen hat. «Lieber Pete, du bleibst uns ewig in liebevoller Erinnerung.»


NEU mit MS Johannes Brahms Silvesterfahrt

5 Tage

Unsere Leistungen

0.– ab nur Fr. 75

Geld ? Wer spart hat die Welt ! Wer reist

Silvester / Neujahr auf dem Rhein 31.12.08 – 04.01.2009 • Silvesterkonzert auf dem Basler Münsterplatz • Feuerwerk über dem Rhein • Elsässische Höhepunkte in Colmar, Strasbourg und Mulhouse Rheinfelden – Strasbourg – Mulhouse 31.12. Rheinfelden – Basel Anreise ab CH-Wohnort nach Rheinfelden. Einschiffung ab 13.00 Uhr. Um 14.00 Uhr «Leinen los!». Gegen 18.00 Uhr Ankunft in Basel an der Anlegestelle St. Johann. Grosses Silvester-Gala-Dinner. Fussmarsch zur Silvesterfeier auf dem Münsterplatz. Gemeinsam stossen wir auf das neue Jahr an (Sekt und Gläser werden vom Schiff mitgenommen) und erleben das Silvester-Feuerwerk.

01.01. Basel – Breisach Geniessen Sie den Neujahrsmorgen während der Fahrt nach Breisach. Am Nachmittag Busausflug nach Colmar mit Stadtrundgang durch die elsässische Kleinstadt. 02.01. Breisach – Strasbourg Am Nachmittag Bustransfer in die Innenstadt von Strasbourg und Stadtrundfahrt. Die gut erhaltene Innenstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. 03.01. Mulhouse Schifffahrt auf dem Rhein und RheinRhône-Kanal nach Mulhouse. Rundfahrt durch die zweitgrösste Stadt des Elsass. 04.01. Rheinfelden Gegen 10.00 Uhr Ankunft in Rheinfelden. Ausschiffung und Rückreise.

ise Shopping Cru 390.–

• viel Zeit zur freien Verfügung • interessante Städte zum Kennenlernen, Bummeln und Shoppen

05.01.

Strasbourg

07.00

06.01. 07.01. 08.01.

Speyer Frankfurt Frankfurt Loreley Köln Köln Köln Düsseldorf Nijmegen Amsterdam Amsterdam

05.00 06.00

09.01. 10.01. 11.01. 12.01. 13.01.

Ab 15.00 20.00 19.00 03.30

19.00 10.00 08.00 08.00

06.00 23.59 23.59

Versicherungen, Getränke, Trinkgelder. Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden, diese beträgt bei uns Fr. 35.– pro Auftrag. Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung Hauptdeck Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung Oberdeck Annullationsversicherung

750.– 890.– 290.– 390.– 29.–

Programm Anreise ab Ihrem CH-Wohnort, Einschiffung ab 14.00 Uhr Bustransfer in die City, Aufenthalt zur freien Verfügung Aufenthalt zur freien Verfügung Aufenthalt zur freien Verfügung 11.00 Uhr Passage Loreley Aufenthalt zur freien Verfügung Aufenthalt zur freien Verfügung Aufenthalt zur freien Verfügung Aufenthalt zur freien Verfügung Ausschiffung nach dem Frühstück, Rückreise im ICE zu Ihrem CH-Wohnort

Fr. 800.– p.P. MS River Navigator Wien – Tulcea/Donaudelta – Wien

Fr. 700.– p.P. MS Dnepr Passau – Donaudelta – Passau

Fr. 400.– p.P. MS River Navigator Wien – Budapest – Wien MS Classica, MS Serenity Passau – Budapest – Passau

Fr. 320.– p.P. MS Century Diamond Shanghai – Yangtze/Xian – Peking MS Flamenco Passau – Schwarzes Meer – Passau MS Deltastar Passau – Donaudelta – Passau

Fr. 200.– p.P. MS Johannes Brahms Prag – Dresden – Berlin Stralsund – Stettin – Berlin MS Douro Cruiser Porto – Pinhão – Porto MS Rhône Princess Paris – Honfleur – Paris MS Elegant Lady Passau – Budapest – Tulcea MS Olympia Mannheim – Merzig Mannheim – Amsterdam MS Serenity Düsseldorf – Passau Passau – Koblenz

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2.Kl. ab/bis Ihrem CHWohnort nach Rheinfelden/ab Amsterdam, Basis 1/2-Tax-Abo • Transfer in die City von Strasbourg • Begrüssungscocktail an Bord • Festliches Kapitänsdinner • Schleusen- und Hafengebühren • Bordreiseleitung

Shopping Cruise – die neue Reiseart auf dem Rhein 04.01. – 13.01.2009

Hafen An Rheinfelden

Nicht inbegriffen

Unsere Leistungen

r Fr. 1 10 Tage ab nu

Tag 04.01.

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2.Kl. ab/bis Ihrem CH-Wohnort nach/ab Rheinfelden, Basis 1/2-Tax-Abo • Stadtrundfahrten in Colmar, Strasbourg und Mulhouse • Begrüssungscocktail an Bord • Festliches Silvester-Gala-Dinner • Silvesterkonzert auf dem Basler Münsterplatz mit Feuerwerk über dem Rhein • Schleusen- und Hafengebühren • Bordreiseleitung

Super-Frühbuchungsrabatte bis 30.11.08

Nicht inbegriffen Versicherungen, Getränke, Trinkgelder. Zuschlag ohne 1/2-Tax-Abo/GA 2. Kl. Fr. 68.–/1.Kl. Fr. 98.–. Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden, diese beträgt bei uns Fr. 35.– pro Auftrag. Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck Zuschläge 2-Bettkabine Hauptdeck zur Alleinbenutzung 2-Bettkabine Oberdeck zur Alleinbenutzung Bahnfahrt 1. Klasse Annullations- und Extrarückreiseversicherung

Sofort Katalog 2009 anfordern!

Gratis-Nr. 0800 626 550

1390.– 1590.– 490.– 690.– 110.– 48.–

Fr. 160.– p.P. MS Nile Excellence Kairo/Alexandria u. Nilkreuzfahrt (für Reisen bis zum 23.05.09) Programm Kalinka St. Petersburg – Moskau Programm Giselle Moskau – St. Petersburg MS Watutin Odessa – Krim – Kiew Kiew – Krim – Donaudelta– Odessa MS Flamenco, MS Donaustar, MS Dnepr, MS Fidelio Passau – Budapest – Passau MS Donaustar Passau – Kalocsa – Passau

Fr. 100.– p.P. MS Seine Princess Paris – Honfleur – Paris Tulpenfahrten (6 Tage) MS Elegant Lady, MS Switzerland II MS Amadeus Classic Tulpenfahrten (8 Tage) MS Heinrich Heine, MS Rigoletto MS Heinrich Heine Mainz – Linz Mainz – Papenburg MS Mecklenburg Schwerin – Berlin MS Dresden Dresden (– Prag) – Hamburg

www.thurgautravel.ch

REISEGARANTIE

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, Fax 071 626 55 16, info@thurgautravel.ch


Gewinn & Spar-Party

Gratise-in! Gutsch

5 x für nur Fr. 20.–

für das

6 x für nur Fr. 20.–

10 x für nur Fr. 20.–

10 x für nur Fr. 20.–

10 x für nur Fr. 20.–

36 x für nur Fr. 20.–

1. Preis: Fr. 100’000.– 2. Preis: Fr. 25’000.– 3. – 5. Preis: je Fr. 10’000.– 6. – 20. Preis: je Fr. 2’000.–

10 x für nur Fr. 20.–

✗ JA, Bitte Gewünschtes ankreuzen:

10 x 5x 6x 10 x 5x

Für Sie: ros Gratis Migin! e h c Guts

ich möchte von diesen Schnupper-Abo-Angeboten zum Preis von je Fr. 20.– profitieren. Gleichzeitig nehme ich an der grossen Jahresverlosung 2008 teil. Zudem erhalte ich nach Bezahlung des Schnupper-Abos einen Gutschein von der Migros im Wert von Fr. 10.–.

Schweizer Illustrierte + 1 x SI Style für nur Fr. 20.– Bolero + 1 x Bolero Men für nur Fr. 20.– Schweizer Illustrierte Style für nur Fr. 20.– Gesundheit Sprechstunde + Sonderhefte für nur Fr. 20.– SPORTmagazin für nur Fr. 20.–

Name

Vorname

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Telefon

E-Mail

Gilt nur für Neuabonnenten in der Schweiz bis 31.12.2008 (Preis inkl. 2,4 % MwSt und Versandkosten)

Weitere Angebote unter:

10 x für nur Fr. 20.–

Gewinn- & Spar-Coupon

Verlosung Fr. 200’000.–

Wenn Sie innert 10 Tagen antworten, nimmt Ihr Coupon an der Schnelleinsender-Extraverlosung von Fr. 15’000.– in bar teil!

Schweizer-Volk

5 x für nur Fr. 20.–

Preise im Gesamtwert von

www.phoenix-visuals.ch

Grosse

10 x 10 x 36 x 10 x

GlücksPost für nur Fr. 20.– TELE für nur Fr. 20.– SK001 K13 005 G02 Blick für nur Fr. 20.– SonntagsBlick für nur Fr. 20.– 80042988

Ich möchte nur an der Verlosung teilnehmen.

80041548 Bitte ausfüllen und einsenden oder faxen an: Ringier AG, Leserservice, Postfach, 4801 Zofingen, Fax 062 746 35 71 TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Jede Glücks-Karte nimmt an der «Jahresverlosung 2008» teil. Zu gewinnen ist die Gesamtgewinnsumme von Fr. 200’000.–. Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Einsendeschluss ist der 8. Dezember 2008. Die Gewinner werden am 15. Dezember 2008 ermittelt und anschliessend schriftlich benachrichtigt. Die Teilnehmer erklären sich mit diesen Bedingungen einverstanden. Mitarbeiter der Ringier AG und deren Tochtergesellschaften sowie Angehörige und Besteller eines TELE-Schnupperabos sind an dieser Verlosung nicht teilnahmeberechtigt.


BEKANNT AUS DEM

TV

EXKLUSIV FÜR SIE:

HP

Eines der besten Hotels Ägyptens! VIP-Paket für nur Fr. 159.–

DELUXE

AKTIONSPREIS 1 WOCHE AB SFR.

BADEN & SICH VERWÖHNEN LASSEN

ROTES MEER

1 WOCHE AM PALMENGESÄUMTEN STRAND IM 5-STERNE-LUXUSHOTEL «INTERCONTI ABU SOMA»

Ich nehme gerne persönlich Ihre Reservation für den «SDI Open water Tauchkurs» für Fr. 399.– auf interconti@barakuda-diving.com entgegen.Herzlichst IhrJürgen Hitzler, Leiter Tauchbasis

> INBEGRIFFENE LEISTUNGEN

> IHRE FERIENREGION & VIELES MEHR

• Sie fliegen Freitag nachts und sonntags mit «Edelweiss Air» www.edelweissair.ch oder Freitag nachts mit «Hello» www.hello.ch in rund 4 Stunden von Zürich nach Hurghada und zurück! • Begrüssung durch unsere erfahrene und kompetente Reiseleitung mit Welcome-Drink & Express Check-in. • Direkter Transfer zum Hotel und zurück im Extrabus. • Sie wohnen 7 Nächte im Doppelzimmer des 5-SterneLuxushotels InterContinental Abu Soma Resort www.intercontinental.com/somabay in Abu Soma, ca. 30min vom Flughafen entfernt. • Die mit viel Liebe zum Detail konzipierte Anlage begeistert durch die einmalige Lage und einer innovativen Architektur. Das attraktive Hotel liegt in einer kleinen Bucht direkt am einmaligen hoteleigenen, flach abfallenden Sandstrand & ist von hunderten von Palmen umgeben. • Dieses Luxushotel ist hervorragend ausgestattet: Gratis: Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Fitnessraum, Tischtennis, Liegestühle und Badetücher beim Schwimmbad und am Strand. Spa, Massagen, Segeln, Kite-/Windsurfen, Tauchen www.barakuda-diving.com, Reiten gegen Gebühr. • Ihr Zimmer ist elegant eingerichtet und verfügt über Bad/Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Sat.-TV, Internetanschluss, Minibar, Safe, Balkon oder Terrasse mit garantierter Meersicht sowie Tee- und Kaffeekocher. • 7x Halbpension, d.h. Sie bedienen sich täglich am reichhaltigen Frühstücks- und Abendbuffet mit einer riesigen Auswahl. • Das Resort bietet zudem Beach-, Pool- & Snack-Bar, Gesundheitszentrum, Schönheitssalon, Jacuzzi, Pub, Cocktail-Lounge, Café und Boutiquen. Eine geheizte Schwimmbadlandschaft (22 – 26° C) mit Wasserfällen und Grotte (2500m2 Fläche), Planschbecken & Kinderclub für 4–12-jährige. Disco, Karaoke, orientalische Show, sowie 24-Std. Zimmerservice. Regelmässiger Shuttlebus gegen Gebühr nach Hurghada. • Alle Taxen & Treibstoffzuschläge (ca. Fr. 84.–). (Stand: August '08) • Informative, illustrierte Reiseunterlagen.

Zwischen flachabfallenden Sandstränden, herrlichen Korallengärten und einer faszinierenden Gebirgskulisse ist der exklusive Badeort Soma Bay entstanden, inklusive eines attraktiv angelegten Golfplatzes. Es lohnt sich einen Ausflug nach Hurghada, dem ehemaligen Fischerdorf am Roten Meer, zu unternehmen. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit an Safaris mit Jeeps und Kamelen in die Wüste teilzunehmen. Ein unvergessliches Erlebnis ist auch ein Abstecher nach Luxor am Ufer des Nils mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Sharm-el-Sheikh

Hurghada Safaga

999.– Inkl. Flug, Transfers, Meersichtzimmer, Halbpension, Reiseleitung & alle Taxen!

Luxuszimmer mit garantierter Meersicht

Rund 1000 Palmen säumen den hoteleigenen Sandstrand

ÄGYPTEN

i

Rotes Meer

VIP-PAKET FÜR NUR FR. 159.– (pro Woche) • Sie wohnen garantiert in einem der beliebten Beach Front Zimmer nahe beim Meer. • InterContinental-Bademantel zum mit nach Hause nehmen (pro Person). • Täglich eine Flasche Mineralwasser im Zimmer. • Früchtekorb bei Ankunft. • Kostenloses «Dine Around» (3-Gang-Menü). Sie können sich täglich, zusätzlich zum Abendbuffet, in einem der 3 Restaurants (italienische, griechische und libanesische Küche) verwöhnen lassen. • 1 Massage (1 Std. pro Woche). • Täglich 1 Stunde Tennis (tagsüber). • 1 kostenloses Schnuppertauchen. • 1 kostenloser Shuttlebus-Transfer nach Hurghada.

> EINREISE & FERIENWETTER Schweizer benötigen einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig ist. Es erwarten Sie viel Sonnenschein und angenehme, trockene Temperaturen bis 32° C ! Schöne Ferien!

BEI BUCHUNG BIS ZUM 1. DEZ. 2008 BEZAHLEN SIE NUR DEN AKTIONSPREIS

Abu Soma

> PREISE & TERMINE PRO PERSON IN SFR.

REISE-NR. 4611

1 WOCHE HALBPENSION IM DOPPELZIMMER GEMÄSS INBEGRIFFENEN LEISTUNGEN AB ZÜRICH MIT «EDELWEISS AIR» ODER «HELLO» Abflugstermine 2008/2009 Normalpreis Aktionspreis Verl.-Woche Kinderpreis bis 16 Jahre ** 1299.– 999.– 449.– 699.– (Verl.-Woche 199.–) Nov. Fr/Sa 14* 1399.– 1099.– 499.– 799.– (Verl.-Woche 239.–) Nov. So 23 30 1499.– 1199.– 549.– 899.– (Verl.-Woche 279.–) Dez. So 07 14* 21 28 1599.– 1299.– 599.– 999.– (Verl.-Woche 299.–) Jan. So 04 11 18 25

Feb.

So 01 08 15 22 Zuschläge: Einzelzimmer-Zuschlag: Fr. 269.– pro Woche /Junior-Suite (mindestens 2 Personen): Fr. 35.– pro Nacht (Kinder Fr. 25.–) / «VIP-Paket»: Nur Fr. 159.– (statt Fr. 199.–) pro Woche gemäss Ausschreibung / Hochsaison-Zuschläge: 24.12.08 bis 4.1.09 Fr. 35.– pro Nacht (Kinder Fr. 18.–) / ** Kinderpreis: max. 2 Kinder bis 16 Jahre im Zimmer von 2 vollzahlenden Erwachsenen / * nur 1 Woche buchbar / Hinweis: Abflüge über Weihnachten & Neujahr inkl. Galadinner am 25.12.08 + 31.12.08 / Spezialangebot: 14.11.08: Fr. 999.–

> NICHT INBEGRIFFENE LEISTUNGEN: • Obligatorischer Annullierungs- & SOS-Schutz: Fr. 30.– • Visum-Gebühr: Fr. 40.– (wird vor Ort ausgestellt)

www.mediashop-reisen.ch

Europastr. 11 (im Solis-Haus) / 8152 Glattbrugg Fax 043 211 63 69 / info mediashop-reisen.ch

> • • • •

GARANTIE: Kostenloser Rücktritt innert 7 Tagen nach Buchung! Mitglied des schweizerischen Reisegarantiefonds! Keine Buchungsgebühren! Preis- & Qualitätsgarantie!

0848 840 880

Von 8–22h (auch Sa & So) oder unsere Profiline: Mo–Fr 043 211 63 64 von 9–12h & 13.30–18h


Migros-Magazin 46, 10. November 2008

à la carte

| 61

Kochen mit der «Saisonküche» > DIETER MEIER

«Ich bin kein Dandy!»

Dieter «Yello» Meier ist Künstler, Gastronom und Landwirt in Argentinien. Der Sänger des weltberühmten «Oh Yeah» brät ein Entrecôte mit Chimichurri-Sauce.

E

s gibt viele Bezeichnungen für Dieter Meier. Ist er nun Biobauer, Gastronom, Schriftsteller, Künstler oder gar Dandy? «Nein, ein Dandy bin ich bestimmt nicht, denn ein solcher lebt nur für seinen Auftritt als Exzentriker. Wie jeder Seiltänzer, Künstler oder Marronihändler bin ich Unternehmer. Fast alle Ideen entstehen im Dialog.» Erfolgreich ist Dieter Meier ohne Zweifel. Alles, was er anpackt, scheint zu funktionieren. Das war aber nicht immer so.

«War das wirklich nötig, Dieter?» Der Sohn eines Bankiers war Mitglied der 68er-Bewegung und Aktionist. «Mein Vater pflegte nach den Demos, die ich initiiert hatte, zu sagen: ‹War das wirklich nötig, Dieter?› Obwohl er das politische Heu auf einer anderen Bühne hatte, führte das nicht zu Streit oder gar Trennung. Im Gegenteil, durch die vielen Diskussionen kamen wir uns näher.» Auch mit künstlerischen Aktionen machte Dieter Meier von sich reden. 1971 zum Beispiel verteilte er Plakate mit der Bekanntmachung «Dieter Meier produziert ein Kunstwerk, indem er sich 10 000 Franken schenken lässt». Der Betrag kam allerdings nie zusammen, im Gegenteil, die ganze Aktion kostete ihn rund 12 000 Franken. Spätestens mit dem weltweiten Erfolg seines Musikprojekts Yello, dürften des Vaters schlaflose Nächte ein Ende gefunden haben. Sein neustes Projekt, der Film «Lightmaker», ist zugleich LESEN SIE WEITER AUF SEITE 62

Der Patron in seinem Restaurant Bärengasse: Wenn Dieter Meier aus seinem Leben erzählt, wirds spannend.


62 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

ein altes. Bereits 2001 wurde der Film an den Filmfestspielen in Berlin uraufgeführt. Dieter Meier war mit der Version nicht zufrieden und liess einige Szenen nachdrehen. Im Frühjahr 2009 kommt die vollendete Fassung ins Kino.

Seit je eine Nähe zur Landwirtschaft «Jedes Mal, wenn ich in die Schweiz zurückreise, werde ich sentimental.» Wovon er spricht? Von seiner Farm «Ojo de Agua» in Argentinien. «Die Ruhe und Idylle ist unbeschreiblich.» Seit zwölf Jahren züchtet Biobauer Meier dort Rinder und beliefert die Schweiz mit Biofleisch. Dort ist er Vorreiter der biologischen Landwirtschaft und weiss alles über Rindviecher und die Natur, da er eng mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) zusammenarbeitete. «Ich hatte schon immer eine Affinität zur Landwirtschaft», meint er. Wer nun denkt, Dieter Meier hätte Argentinien zur Viehzucht gewählt, weil dort die Biovorschriften lockerer sind, irrt. Tatsächlich herrschen noch strengere Auflagen als in der Schweiz.

«Ich koche mit den Ohren» Natürlich sind wir sehr gespannt, wie ein Entrecôte eines solch edlen Tiers denn nun schmeckt. Zuerst bereitet Dieter Meier mit Felix Häfliger aber die argentinische Salsa Chimichurri zu. Als Heimwehargentinier ist er natürlich neugierig auf die Variante von Felix Häfliger. «In Argentinien gibt es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner», schmunzelt Dieter Meier. «Mmh, diese schmeckt auch ausgezeichnet!» Nun beginnen die beiden Herren mit dem Würzen des Fleischs oder vielmehr, Dieter Meier erläutert dem «Saisonküche»-Koch, wie er es macht: «Gewürzt wird

Mehr Rezepte: www.saison.ch

erst nachher, sonst wird es bitter und schmeckt verbrannt.» Gut salzen ist aber erlaubt. «Ich koche mit den Ohren», erklärt Meier, während das dicke Stück Entrecôte in der Bratpfanne brutzelt. «Wenn man richtig hinhört, merkt man ganz genau, wann die richtige Temperatur erreicht ist. Würde ich ein Kochbuch herausgeben, hätte es nur vier Seiten,

und es würde nur von der richtigen Temperatur handeln.» Danach wird das scharf angebratene Fleisch in den Ofen geschoben. Nach rund 30 Minuten ist es so weit, Dieter Meier tranchiert das Fleisch und wendet es nur kurz auf den Kräutern. «Ich bin ein Monokräuterkoch und verwende nur Thymian oder Rosmarin. So wird

der Eigengeschmack des Fleisches nicht überdeckt.» Dazu einen kleinen Klecks der feinen Salsa Chimichurri, und wir erahnen beim Geniessen, was des Argentiniers Leidenschaft entfacht – pure Fleischeslust. Zum Schluss erfahren wir die Geschichte, wie das bekannteste «Oh Yeah» der Welt zustande kam: «Mein Yello-Partner Boris

Impressionen aus der Küche

D

C

B

A

E

A Die Gourmets Felix Häfliger und Dieter Meier beim Fachsimpeln. B Bald ein perfektes Team: Biobeef und Chimichurrizutaten. C Wichtig für die Salsa Chimichurri: Ein Bund frische Petersilie und Knoblauch. Wer es einfacher mag: In seinem Geschäft «Ojo de agua» an der Oetenbachgasse in Zürich verkauft Dieter Meier die Trockenmischungen direkt aus Argentinien. D Nicht nur ein Hingucker: eine Wand voll Grey Goose Wodka, der perfekte Digestif nach einem feinen Essen. E In Dieter Meiers Restaurant Bärengasse in Zürich finden sich überall Spuren von ihm, wie das signierte Foto mit persönlichen Notizen. F Ein Blick ins Restaurant: Kleine und grosse Details wurden alle aufeinander abgestimmt, nichts blieb dem Zufall überlassen.

F


à la carte

Blank meinte: ‹Stell dir vor, du bist der König eines Inselstaats in der Südsee. Die Sonne geht unter, und zwei Dienerinnen fächeln dir Luft zu. Ein anderer Diener bringt dir einen Martini. Was würdest du sagen? Oh Yeah!›»

DIETER MEIER | 63

Entrecôte mit Salsa Chimichurri Für 4 Personen

Text Ursula Bickel/Anna Bürgin Bilder Lucas Peters

www.dietermeier.com

Zutaten 600 g Rindsentrecôte Meersalz, Bratbutter 3—4 EL Olivenöl extra vergine 1 Knoblauchzehe ½ Bund Thymian oder Rosmarin Salsa Chimichurri: ½ TL Chilischoten, zerstossen 2 Knoblauchzehen, gehackt 2 grosse Schalotten, gehackt 1 TL Meersalz ½ TL Oregano, gemahlen ½ TL Paprikapulver, scharf 2 EL Rotweinessig 1 Tomate, geschält 1 Bund glatte Petersilie 4 EL Olivenöl extra vergine Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1) Fleisch mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. 2) Für die Salsa Chili fein zerreiben. Mit Knoblauch, Schalotten, Salz, Oregano und Paprika mischen. Essig mit 4 EL Wasser aufkochen, vorbereitete Mischung dazugeben, vom Herd nehmen. Tomate würfeln, Petersilie samt feinen Stängeln hacken, dazugeben. Öl darunterrühren, mit Pfeffer abschmecken. 3) Ofen auf 140 Grad vorheizen. Fleisch salzen. Auf dem Herd in einer ofenfesten Pfanne in Bratbutter auf allen Seiten scharf anbraten. Vom Herd nehmen, Butter mit Küchenpapier auftupfen. Öl über das Fleisch giessen. Knoblauch in Scheibchen

schneiden, mit den ganzen Kräuterzweigen unter das Fleisch legen. In der Ofenmitte ca. 20 Minuten garen, bis das Fleisch auf dem Bratenthermometer eine Kerntemperatur von 48 Grad erreicht hat. Im ausgeschalteten Ofen bei offener Türe 10 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur sollte nicht über 54 Grad steigen. Fleisch in dünne Scheiben schneiden, mit der Salsa anrichten. Im Restaurant Bärengasse in Zürich wird das argentinische Entrecôte mit Pommes alumettes und Saisongemüse serviert. Tipp Besonders aromatisch wird die Chimichurri-Sauce, wenn man sie einige Tage vorher zubereitet und im gut verschlossenen Konfitürenglas im Kühlschrank ziehen lässt.


In der Schweiz verwurzelt, vom Charakter beflügelt. Wer den Wert traditioneller Genüsse kennt, achtet beim Kauf von Spezialitäten auf die Zeichen AOC und IGP. Denn diese Produkte werden von A bis Z im Ursprungsgebiet hergestellt (AOC) oder im Ursprungsgebiet mit Rohstoffen aus anderen Schweizer Regionen veredelt (IGP). Kein Wunder also, steckt in jeder dieser Spezialitäten das besondere Etwas, das sie so unverwechselbar geschmackvoll macht.

www.etivaz-aoc.ch

www.vacherin-montdor.ch www.charcuterie-vaudoise.ch

Doppelherz® Omega-3 +Folsäure+B6+B12 Für Ihr Wohlbefinden In I hre m M Ges igros und h reg eitsal

• Die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA werden in die Zellmembran eingebaut und sind notwendig für deren Aufbau und Funktion • EPA und DHA haben Einfluss auf die Blutfettregulation

Die Kraft der zwei Herzen

Doppelherz gibts in Ihrer Migros


à la carte

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

KOCHTIPPS | 65

TIPPS DER WOCHE

Rund ums Sauerkraut

Jetzt bestellen Telefon 0848 87 77 77 Abo nur Fr. 34.— (12 Ausgaben)

www.saison.ch

Sauerkraut selber machen ist nicht schwierig. Verwendet werden dazu die glatten Köpfe von Weisskabis bzw. -kohl. > Gefäss: In Frage kommen grosse Steingut- oder Rumtöpfe, Glasgefässe oder auch ein Plastikeimer. Diese mit heissem Wasser gut waschen, auf Sauberkeit achten, sonst verdirbt das Kraut. > Weisskohl: Feste, ausgewachsene Kohlköpfe verwenden und diese wenn möglich nach der Ernte noch etwa 14 Tage in einem dunklen, luftigen Raum kühl lagern. > Hobeln: Den Kohl nicht zu fein hobeln. Mit je 10 g Salz pro kg Kohl mischen. Den Boden des Gefässes mit grossen, sauberen Kohlblättern belegen. Dann den gehobelten Kohl in etwa 10 cm dicken Schichten

einfüllen und jede Schicht gut stampfen, sodass sich Saft bildet. Zwischen die Schichten nach Belieben etwas Kümmel und Wacholderbeeren streuen. Das Gefäss nicht ganz füllen. > Abschliessen: Obenauf saubere Kohlblätter und ein Brett oder einen Teller, der in das Gefäss passt, legen. Dieser wird mit einem sauberen

MM-Koch-Infoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

Stein beschwert, damit das Kraut ganz in der Flüssigkeit liegt. Sollte sich am Rand des Deckels kein Saft zeigen, muss man am nächsten Tag etwas Salzwasser dazugiessen. > Gären lassen: Das Gefäss bei Zimmertemperatur 1 Woche stehen lassen, bis die Milchsäuregärung richtig einsetzt. Allenfalls entstehenden Schaum ab und zu abschöpfen. > Lagern: Nach der Gärung an einem Ort kühl, aber frostfrei lagern, am besten ist ein Keller mit Naturboden. Nach 6—8 Wochen ist das Sauerkraut fertig. Probieren schafft Klarheit: Eine längere Lagerung ergibt mehr Säure. > Tipp: Einen 5-l-Gefrierbeutel etwa zur Hälfte mit Wasser füllen, gut verschliessen und an Stelle des Deckels auf das Kraut legen. So gehts auch ohne Brett und Stein.

Anzeige

N

im g al ic h re ltl ot hä br E r c ke ä Kn

EU

Wasa ist was dazwischengekommen.

Und zwar Frischkäse sowie Frischkäse mit Schnittlauch! Wasa Sandwich: Zwei mundgerechte Scheiben Vollkorn- Knäckebrot mit crèmiger bis würziger Einlage. Ein ausgewogener Snack zum überallhin Mitnehmen.

In Blau mit Frischkäse – in Grün mit Frischkäse und Schnittlauch. Wasa Sandwich gibts als Trio-Pack mit je zwei Stängeln in einer Packung.

Wasa gibts in Ihrer Migros


Hier gehen Sie an Bord!

8 Tage sion inkl. Vollpen an Bord

Neu 2009: Rhône-Flussfahrten

a b F r.

Burgund-Camargue-Provence mit MS Swiss Pearl**** batt buchungsra Person – 2 0 0.– pro

Super-Früh

1390.–

Reisedaten 2009 Mâcon–Arles (Route 1) 28.03.–04.04. 25.04.–02.05. 23.05.–30.05. 04.07.–11.07. 15.08.–22.08. 29.08.–05.09. Arles–Mâcon (Route 2) 04.04.–11.04. 02.05.–09.05. 30.05.–06.06. 27.06.–04.07. 22.08.–29.08. 05.09.–12.09. Preise pro Person

MS Swiss Pearl**** exklusiv für Reisebüro Mittelthurgau-Gäste

Liebliche Hügellandschaften des Burgunds ■ Zauberhafte Landschaften, Sonnenblumen und Lavendel ■ Lyon, Avignon, Arles ■ Auf den Spuren von Cézanne und Van Gogh ■

Ihr Reiseprogram

Route 1 Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie diese am grössten Mündungsarm der Rhône, wo die

1. Tag: Schweiz–Mâcon. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus bis Mâcon und Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff «MS Swiss Pearl». Willkommenscocktail und Begrüssung an Bord zu einer wunderbaren Flussfahrt. 2. Tag: Mâcon–(Cluny)–Lyon. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. Abends erreichen Sie Lyon, die gastronomische Hauptstadt Frankreichs. 3. Tag: Lyon–Tournon. Vormittags steht eine Stadtbesichtigung von Lyon auf dem Programm (*). Sie entdecken dabei die drittgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine Renaissance-Altstadt und ein lebhaftes Zentrum. Am Mittag Weiterfahrt. 4. Tag: Tournon–Viviers–Avignon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der

unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Geniessen Sie danach den Nachmittag an Bord und lassen Sie sich von den vorüberziehenden Landschaften verzaubern. 5. Tag: Avignon–Arles. Dank seiner berühmten Brücke ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszentrum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). Nachmittags bieten wir einen fak. Ausflug zum hübschen Provence-Städtchen Gordes an (CHF 35.–).Wiedereinstieg der Ausflugsteilnehmer in Arles. 6. Tag: Arles–Port St. Louis. Morgens bieten wir Ihnen einen Stadtrundgang in Arles (*) an. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Nachmittags steht ein Ausflug in die Camargue auf dem Programm (*). Eine unermessliche Weite – das Meer, die Sümpfe und Teiche mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt. Besuch der hübschen Stadt Saintes-Maries-de-la-Mer. Ihr Schiff fährt bis Port St. Louis

Ihre Reiseroute

FLUSS

. . .welt weit .

Rhône

Lyon

stellen: Jetzt be atalog er neue K 2009»

D tweit hrten wel «Flussfa ist da!

Tournon Rhône Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Amriswilerstrasse 155 CH-8570 Weinfelden Telefon 071 626 85 85 Fax 071 626 85 95 info@mittelthurgau.ch www.mittelthurgau.ch

Arles–Mâcon

Viviers Avignon Arles

Reise in umgekehrter Richtung. Details auf Anfrage erhältlich. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10%. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

Durance

Die «MS Swiss Pearl» ist ein elegantes 4****-Flussschiff, das unter Schweizer Flagge fährt und exklusiv für Mittelthurgau-Gäste unterwegs ist. Es befinden sich ausschliesslich grosszügig dimensionierte Aussenkabinen auf zwei Decks. Die schöne Lounge, die eleganten Kabinen, das grosszügige Sonnendeck mit Whirlpool und die kulinarischen Genüsse, die Ihnen der Chefkoch und das Service-Team im Restaurant bereiten werden, machen diese Reise zu einem einzigartigen Erlebnis. Eine abwechslungsreiche und entspannte Flusskreuzfahrt an Bord der «MS Swiss Pearl». Willkommen an Bord!

PortSt.Louis

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog «Flussfahrten weltweit 2009»

Route 2

Ihr Flussschiff

Mâcon

FAHRTEN 2009

Ausflugsteilnehmer wieder an Bord steigen. 7. Tag: Port St. Louis–Arles. Am Morgen fakultativer Ausflug nach Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs (CHF 35.–). Auf einem rund 160 Meter hohen Kalkfelsen erhebt sich die von Weitem sichtbare Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-la-Garde, eines der Wahrzeichen von Marseille. Geniessen Sie am Nachmittag ein letztes Mal die Fahrt auf der Rhône nach Arles. 8. Tag: Arles–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

3-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Kabine Oberdeck Mini-Suite mit Grandlit, Oberdeck Einzelkabine Hauptdeck Super-Frühbuchungsrabatt bis 30.11.08

Fr. 1390.– 1890.– 2090.– 2290.– 2390.– 2490.– – 200.–

Reduktion Abreise 28.03., 04.04.

Fr. 200.–

Zuschläge

Fr.

Abreise 02.05., 23.05., 30.05., 27.06. 95.– Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 198.– Ausflug Gordes und Sénanques 35.– Ausflug Marseilles 35.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 795.– Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■

Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Willkommenscocktail, Kapitänsdinner

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■ ■ ■ ■ ■

Fr.

Auftragspauschale pro Person 20.– Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

UND FÜR L AN AND DA USFL USF L ÜGE

Abfahrtsorte Route 1 Route 2 Wil ! 06.15 06.15 Winterthur, Rosenberg 06.40 06.40 Basel 09.00 06.45 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ! 07.00 07.00 Aarau 07.20 07.20 Baden-Rütihof ! 08.00 08.00 Burgdorf ! 06.30 09.00

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch


à la carte

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

KOCHTIPPS | 67

www.migros.ch/m-cooking

Wochenmenü mit Thomas Notter Genuss für Vegetarier — Weissweinsuppe, Pilz-Marroni-Risotto und Zimt-Tiramisu.

Bild Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert Dass man Pilzgerichte nicht aufwärmen sollte, stammt noch aus Zeiten, in denen keine Kühlmöglichkeiten vorhanden waren. Auf Pilzen vermehren sich Bakterien schneller als auf anderen Lebensmitteln. Es ist deshalb wichtig, Reste möglichst rasch abzukühlen und zugedeckt im Kühlschrank aufzubewahren. Vor dem Servieren das Gericht nochmals gut aufkochen, allenfalls etwas Flüssigkeit beigeben. Keine Reste werden Sie wahrscheinlich beim Pilz-Marroni-Risotto aus dem aktuellen M-Cooking-Menü haben. Er ist so fein, da bleibt bestimmt nichts übrig.

> Vorspeise

Weissweinsuppe

Die Traditionssuppe aus Solothurn, im M-CookingMenü aufgepeppt mit Ziegenfrischkäse.

> Hauptspeise

Pilz-Marroni-Risotto

Pilze und Marroni kombinieren — geht das? Und wie! Mit Vialonereis gibt das den ultimativen Herbstrisotto.

> Dessert

Zimt-Tiramisu

www.migros.ch/m-cooking Anzeige

Délifit Menü vom 10. bis 15. November

Fest geniessen, ohne fest zu werden. Fisch-Curry-Eintopf

mit Birnen-Rettichsalat Herkunft Victoriabarsch: Tansania

12.80 Délifit, die feine, leichte Linie für mehr Wohlbefinden. Ausgewogen zusammengestellt mit wichtigen Nährstoffen und wenig Fett zubereitet. Jetzt in grösseren Migros-Restaurants. En Guete! www.delifit.ch

Tiramisu für einmal anders. Mit Zimt und Trauben wird dem Altweibersommer die Ehre erwiesen.


Alles, was Energie für kalte Tage spendet.

Baumnüsse «Grenoble» aus Frankreich Beutel à 500 g

per kg

4.–

8.50

50 3

statt 4.50

Persimon Kaki aus Spanien per kg

Erdnüsse aus Israel Beutel à 500 g

per kg

5.50

9.80

Datteln natural Schale à 300 g

4.50

Kaki aus Italien Schale à 4 Stück, per kg

4.20

Genossenschaft Migros Luzern


Migros-Magazin 46, 10. November 2008

ihre region

| 69

MIGROS LUZERN

Gelungene Eröffnung

Die Migros Metalli in Zug ist wieder da: Nach dem grossen Umbau kann sich die Zuger Bevölkerung am grosszügigen Supermarkt, am modernen Migros-Take-away und an der Klubschule erfreuen.

E

nde Oktober feierte die Migros Metalli ihre grosse Eröffnung. Nach fast einem Jahr Bauzeit hat sie sich in einen modernen Supermarkt verwandelt. Die Klubschule Zug hat neue Räumlichkeiten erhalten, und das Restaurant ist einem modernen Take-away im Erdgeschoss gewichen.

Kunst, Degustationen und Prozente An den Eröffnungstagen profitierten die Kundinnen und Kunden von 10 Prozent Eröffnungsrabatt. Es gab feine Sélection-Produkte zum Degustieren, und interessierte Kunden konnten einen Blick hinter die Kulissen der neuen Klubschule werfen. Etwas ganz Besonderes hat sich die Migros Luzern als Geschenk an die Kunden einfallen lassen: Beim Umbau sind unzählige Baustellenwände für Absperrungen und Provisorien verwendet worden. Immer mehr sind diese Wände von der Bildfläche verschwunden und haben neuen, umgebauten Flächen Platz gemacht. Aus genau diesen BaustellenwändenhatderSchweizer Künstler Cla Coray Bilder hergestellt. Während der drei Eröffnungstage verloste die Migros jede halbe Stunde drei dieser Kunstwerke an ihre Kunden. So konnten die Gewinner ein Stück des Umbaus mit nach Hause nehmen. An der Kunstbar in der Metalli-Mall verwöhnte die Migros die Besucher mit feinen Snacks und Getränken. Der Migros-Supermarkt verfügt über ein optimiertes SortiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 71

Das Bio-Sortiment ist stark vergrössert worden und erfüllt fast jeden Kundenwunsch.

Modern, hell und freundlich: Herzlicher Empfang in der neuen Klubschule.

In der Migros Metalli ist Fisch, Fleisch, Charcuterie und Käse an den vier bedienten Theken erhältlich.


SKIVERMIETUNG 08/09

www.sportxx.ch

Zugerland Steinhausen / MParc Ebikon

Skivermietungsbeispiel

2 Tage

6 Tage Saison

Kids (80-110 cm)

18.–

36.–

90.–

Junior

28.–

58.–

110.–

VIP Die Top-Ski der Saison.

80.–

155.–

480.–


ihre region

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Mitarbeitende halfen den Kundinnen und Kunden, sich im neuen Laden möglichst schnell zurechtzufinden.

ment und grosszügige Zirkulationsflächen. Das Augenmerk liegt vor allem auf der Frische, auf hochwertigen Fleischund Fischprodukten, auf den Sélections-Produkten und auf dem Ausbau des Bio-Bereichs. Die Kundenführung ist klar und grosszügig, mit einer grossen und einladenden Früchte- und Gemüseabteilung am Eingang des Ladens. Obwohl die Verkaufsfläche nicht grösser ist, erscheint der Laden viel grösser. Dies verblüffte einige Kundinnen und Kunden bei der Eröffnung. Dank der neuen Hausbäckerei werden die Kunden vom feinen Duft nach frisch gebackenem Brot empfangen. Der neue Migros-Take-away öffnete bereits Ende Juni seine Pforten. Mit ca. 100 Sitzplätzen bietet er ein vielseitiges Angebot für ein ernährungsbewusstes Publikum. Das moderne und farbenfrohe Design lädt zum Verweilen ein. Auch der klassische Restaurant-Besucher findet weiterhin ein Menü im Angebot des MigrosTake-aways.

Moderne und vielseitige Klubschule Die Klubschule Zug präsentiert sich sehr modern, hell und freundlich. Das berufsorientierte Angebot der Klubschule Business richtet sich an den Geschäftskun-

MIGROS LUZERN | 71

Moderiert von Thomas Zesiger (Radio Sunshine) verloste die Migros jede halbe Stunde drei Kunstwerke von Cla Coray.

Auch der klassische Restaurant-Besucher kann sich im neuen Migros-Take-away sein Menü aussuchen.

den. Nach wie vor verfügt die Klubschule Migros aber über ein vielfältiges Sprach- und Freizeitangebot. Dank der sehr zentralen Lage ist sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erreichbar. Damit ist sie für Firmen ein idealer Standort, um die Kurslokale mit modernster Infrastruktur für eigene Seminare zu mieten.

Corinne Baschung

Hoher Besuch der Zuger Regierung Die Zuger Volkswirtschaftsdirektion unter Direktor Matthias Michel besucht pro Jahr fünf Firmen im Wirtschaftsgebiet des Kantons Zug. Am 29. Oktober war sie für einen Rundgang zu Gast in den neuen Räumlichkeiten der Klubschule Zug, des Take-away und des Supermarkts der Migros Luzern im Einkaufscenter Metalli. Die Regierungsvertreter waren beeindruckt. In einer Gesprächsrunde bot die Klubschule Zug einen Einblick in ihr Angebot und betonte die Wichtigkeit des Standortes Zug für die berufsorientierte Weiterbildung. Auch Themen wie Sonntagsöffnungszeiten, neue Migros-Projekte im Kanton Zug und arbeitsrechtliche Aspekte standen zur Diskussion.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 - 455 70 38, E-mail genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


72 |

ihre region

MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Lernen leicht gemacht

Die Klubschule Business hat ein neues, farbiges Lehrmittel für Microsoft-OfficeKurse entwickelt. Kursteilnehmende loben den grossen Praxisnutzen und den schnellen Lernerfolg.

F

arbig, klar strukturiert und vor allem mit vielen Bildern – so präsentiert sich das neue Lehrmittel für die Microsoft-Office-Kurse der Klubschule Business. Magy Lussi ist Dozentin an der Klubschule und hat die Entwicklung des Lehrmittels mit viel Engagement geleitet. Mit dem Resultat ist sie sehr zufrieden: «Wir wollen den Kursteilnehmenden mit einfachen und spielerischen Lehrmethoden einen schnellen Lernerfolg ermöglichen. Das Lernen soll Spass machen. Dazu trägt ein farbiges und übersichtlich gestaltetes Lehrmittel wesentlich bei», ist sie überzeugt. Der kochbuchartige Aufbau mit vielen praxisrelevanten Tipps und Tricks und erweiterten Beschreibungen ermöglicht einen raschen Überblick über die verschiedenen Themen.

Umfassendes Nachschlagewerk Mit Übungen verschiedener Schwierigkeitsstufen lassen sich die Kenntnisse selbständig gezielt erweitern oder vertiefen. Gleichzeitig ist das Lehrmittel auch ein Nachschlagewerk und hilft nach absolviertem Kurs bei der Suche nach Lösungen zu einem spezifischen Problem. Die Unterlagen sind ausserdem auf Schweizer Bedürfnisse zugeschnitten. Briefbeispiele werden wie in der Schweiz üblich dargestellt, was zur besseren Verständlichkeit beiträgt. Das ist bei ausländischen Lehrmitteln oft nicht der Fall. Magy Lussi und ihr Team haben in der Entwicklung neuer Lehrmittel über 20 Jahre Erfahrung. «Wir können uns gut in die Kursteilnehmenden versetzen und kennen deren Bedürfnisse inzwischen sehr gut.» Erste Rückmeldungen scheinen Lussi Recht zu geben: «Es macht grossen

Selbständig schwierige Aufgaben lösen: Das ermöglicht das neue Microsoft-Office-Lehrmittel der Klubschule Business.

Spezialangebot für Professional 2007

Aufgebaut wie ein Kochbuch: Das neue Lehrmittel für die MicrosoftOffice-Kurse ist farbig, strukturiert und enthält Tricks und Tipps.

Spass, mit dem neuen Lehrmittel zu arbeiten. Die Anleitungen und Aufgaben sind klar und verständlich formuliert. Ich komme schnell ans Ziel», erklärt eine Teilnehmerin begeistert. Ein anderer fügt an: «Excel mag ich

nicht besonders, aber mit diesen farbigen und schön gestalten Unterlagen verlieren die Zahlen und Berechnungen ihren Schrecken. Ich werde sicher auch nach dem Kurs mit den Unterlagen arbeiten.» André Fischer

Neu erhalten Teilnehmende, die einen aktuellen Informatikkurs oder -lehrgang an der Klubschule Luzern oder Zug besuchen, auf Wunsch die «Academic Version» von Microsoft Office Professional 2007 zu einem Spezialpreis von 290 Franken. Das ist 66 Prozent günstiger als die entsprechende Vollversion im Handel. Die «Academic Version» beinhaltet die Programme Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher und Access. Sie ist gegen Vorweisen eines aktuellen Teilnehmerausweises und gegen Barzahlung am Schalter der Klubschule Luzern oder Zug erhältlich. Nur solange Vorrat. Weitere Informationen: www.klubschule.ch oder Telefon 041 418 66 88


Jetzt isch wieder

Wundermär t CHAMPAGNE Mehr ist mehr. Das gilt vor allem für die Dekorationsserie CHAMPAGNE. Die Flammen der verschiedenen Kerzenhalter und Windlichter rücken die funkelnden Goldtöne der Christbaumkugeln in ein besonders festliches Licht.

■ ■

MParc Ebikon ■ Surseepark ■ Zugerland Steinhausen Länderpark Stans ■ Mythen-Center Schwyz


20%

Gültig ab Dienstag 11.11. bis Montag 24.11.2008 Solange Vorrat

Auf das ganze Sortiment Studio Line von L'Oréal Paris

Indestructible

7

10

statt 8.90

z. B. Invisible FX Micro-Spray ultra starker Halt, 250 ml

7

10

statt 8.90

z. B. Invisible FX Gel Fluid ultra starker Halt, 150 ml

7

10

statt 8.90

z. B. Indestructible Gel Memory-Effect extreme Fixierung, 150 ml

L’Oréal Paris gibts in Ihrer Migros


besser leben

Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 46, 10. 10. Novembe N Nove ovembe ove mberr 2008 mbe 2008 Migros-Magazin November

| 75

G ut b era ate ten mit mit d dem em Migros-Magazin M Migros-M ig gros-M Gut beraten > NEWS ERZIEHUNG SEX & LIEBE

Junge sind für Gleichberechtigung

Was für ein Kerl! Viele Frauen tragen ein Leben lang die Vorstellung von ihrem absoluten Traummann und der Idealbeziehung mit sich herum. Wenn eine Frau diesem «Schattenmann» einen immer wichtigeren Platz in ihrem Leben einräumt, kann er sogar den realen Partner verdrängen: Die Liebesbeziehung wird zum blossen Abklatsch der Wunschvorstellung. Damit es nicht so weit kommt, sollte man herausfinden, was in der Partnerschaft fehlt. Dabei kann der Schattenmann respektive sein Charakter wertvolle Hinweise liefern. So verliert er seine Bedrohlichkeit und trägt oft sogar zur Bereicherung der Beziehung bei.

Treue, Humor, Ehrlichkeit und Gleichberechtigung — das wünscht sich ein Grossteil der 12bis 20-jährigen Deutschen. Dies ergab eine Umfrage der Stuttgarter Hochschule für Medien unter 3500 Teenagern. Interessant: 94 Prozent der Mädchen und 78 Prozent der Jungen wünschen sich eine faire Aufteilung von Hausund Berufsarbeit. Für die Schweiz fehlen zurzeit genaue Zahlen, diese würden aber ähnlich aussehen.

www.focus.de

www.yaez.de

Viele Frauen träumen vom Superhelden, der sie beschützt.

ONLINEUMFRAGE Neue Frage Wie erleben Sie männliche Jugendliche? al klei ho • als kleine M Machos • offen für Gleichberechtigung

www.migrosmagazin.ch

Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin.

IN FORM

Bilder Getty Images (2), Latin Stock Collection/images.de

Laute Musik macht durstig Die Lautstärke der Hintergrundmusik in Restaurants hat einen Einfluss auf das Trinkverhalten der Gäste. Zu diesem Schluss kommen Forscher an einer französischen Universität. In einem Feldversuch liessen sie in mehreren Lokalen Musik in unterschiedlicher Lautstärke spielen. Beobachtet wurden dabei männliche Biertrinker. Das Resultat: Lief die Musik in der moderaten Lautstärke von 72 Dezibel, brauchte ein Gast durchschnittlich zirka 15 Minuten für ein Bier. Bei lauter Musik (88 Dezibel) war das Glas in weniger als 12 Minuten leer. www.wissenschaft.de

Erstaunlicher Zusammenhang: Bei lauter Musik fliesst der Alkohol schneller die Kehle hinunter.

MULTIMEDIA

Konkurrenz zu Wikipedia Wissen im Netz: Die Wissensplattform Knol von Google startet jetzt in der Schweiz mit einer deutschsprachigen Version. In Englisch gibt es Knol bereits seit dem Sommer. Auf der Website mit Suchfunktion können Wissensbeiträge — sogenannte Knols — nicht nur gelesen, sondern auch selbst verfasst werden. Die Ähnlichkeit mit Wikipedia ist durchaus Absicht, gilt Knol doch als neuer Konkurrent der beliebten Online-Enzyklopädie. http://knol.google.com

Frage von letzter Woche Sind Ihre Kinder beim Surfen schon mal auf pornografische oder andere erschreckende Bilder gestossen? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

48% Nein 52% Ja


76 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Chrampfen für den Bergwald Ferien in der Natur sind im Trend. Beim Bergwaldprojekt kann die ganze Familie Bäume pflanzen, Hecken pflegen, Alpweiden entbuschen, im Freien essen – und nebenbei die Umwelt schützen.

G

elbe Blätter regnen von den Bäumen, die Bergspitzen sind frisch verschneit. Es riecht nach feuchtem Waldboden, dumpfe Schläge tönen über den Hang. Sie kommen von der Wiedehopfhaue, einem axtähnlichen Werkzeug, mit dem Mira den Boden bearbeitet. «Jetzt zu Hause sitzen wäre blöd», findet das neunjährige Mädchen und setzt eine kleine Fichte ins zuvor gegrabene Loch. Mira ist eine der zwölf Teilnehmenden eines Familien-Bergwaldprojekts in Tenna im bündnerischen Safiental, auf 1640 Meter über Meer. Zu Hause im Unterland versetzt sie zwar keine Bäume, arbeitet aber gern in Grossmutters Blumengarten und umsorgt ihre Erdbeeren auf dem Balkon. Neben Mira hackt Claudia Schmid (46) im Steilhang ein Loch in den steinigen Boden. «An der Stelle, die wir gestern bearbeitet haben, war der Boden noch härter», sagt sie, «aber langsam

eignet man sich eine gewisse Technik an und bekommt einen Blick dafür, wo es etwas leichter geht.» Ihr Sohn Jonathan (10) schleppt neue Fichten auf dem schmalen Weg an, um sie zu pflanzen. In ausgewachsenem Zustand sollen die Bäume dereinst das Anreissen von Lawinen oberhalb der Strasse nach Safien und Thalkirch verhindern.

Bauen, beschützen, beobachten Angeleitet werden die Frauen, Männer und Kinder bei den Forstarbeiten durch Profis vom Bergwaldprojekt, die sich dafür mit den lokalen Forstdiensten absprechen. Während der sieben Tage steht aber nicht nur Pflanzen auf dem Programm: Weisstannen werden mit Zäunen vor hungrigem Wild geschützt, ein Begehungsweg wird angelegt, und auf LESEN SIE WEITER AUF SEITE 79


besser leben

ERZIEHUNG | 77

Neue Freunde: Tobias und Tobias graben mit der Wiedehopfhaue junge Fichten aus.


!#&$"%

#%

)"

&($(( #!'""

9/N/ G@&5@> K;0)*@+ A):5@2, 3. > D81

%'*HE0 @! AE;=(H@0 ""/""/ !E( 7:=H@0 .4/""/.88# J:*@=0; -:++@H

$)M @**; G@&5@> )=I $*?@<( A):F )=I J:=I;+5@2,/

!

)"

&($(( ##'!"

9/N/ G@&5@> B:&5@, J)5;+ 3D. (H,/1

*

!"

&($(( !'!"

9/N/ $*?@<( C*H+@ 6:+&@* L*)( O)&!:5@2,

"%/5+& !26 457.5, '0#-& 02 $3()( 10'(*&


besser leben

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

und zur Lawinenverbauung transportiert. «Mir gefallen alle Arbeiten», sagt Tobias und berichtet mit einer ausholenden Geste: «Gestern habe ich sooo eine dicke Wurzel durchgehackt.» Tobias ist mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder ins Safiental gekommen. Vorsichtig kostet er einen Kaugummi aus Baumharz: «Ouh, der klebt aber an den Zähnen!» Er gesteht, dass er am Abend jeweils schon müder ist als sonst. Das Beste an der Woche findet er das Essen, das abends für die hungrigen Arbeitenden von der Bergwaldprojektköchin im Lagerhaus zubereitet wird. Dort schlafen die Familien – jede in einem eigenen Zimmer. Frische Bergluft atmen und Fichten pflanzen: Mira (rechts) geniessts.

einer Weide werden Haseln geschnitten. Projektleiter Martin Lieberherr (41) teilt seine Beobachtungen mit seinen Gästen. «Schaut mal dort, eine Spechthöhle im Baum», ruft er gerade.

Die kleinen Bäume, welche die Projetktgruppe gerade in die bestehende Lawinenverbauung aus Holz pflanzt, haben die drei zwölfjährigen Buben Tobias, Tobias und Sebastian zuvor an einer Wegböschung ausgegraben

Draussen schmeckt die Suppe doppelt Etwas später setzen sich die drei Sechstklässler auf die Lawinenverbauung und lassen die Beine baumeln. Zeit fürs Mittagessen. Die Jungs schlürfen Suppe in grosLESEN SIE WEITER AUF SEITE 81

«Hier kann man arbeiten, statt nur Geld zu spenden — toll!» Claudia Schmid (46), Primarlehrerin, mit Jonathan (10), aus Paspels GR.

«Mir gefällt es, draussen zu sein und nicht kochen zu müssen. Jonathan wollte erst nicht mitkommen — jetzt ist er ganz begeistert.» Marguerite-Anne Sidler (45), Lebensmitteltoxikologin, mit Tobias (12, links) und Florian-Magnus (9), aus Uster ZH.

«Hier kann ich mit den Kindern zusammen arbeiten, statt nur Geld zu spenden. Toll!»

Andreas Zimmer (42), Pädagoge, mit Tobias (12), aus Baden AG.

«Das Programm mit Arbeit und Ausflügen entspricht mir sehr und ist kindergerecht. Wir erleben gemeinsam etwas und geben nicht viel Geld aus.» Frank Engelhaupt (35), Texter, mit Mira (9), aus Basel.

«Hier ist es nicht so eng wie in der Stadt. Erst mal einen tiefen Zug Bergwaldluft, dann pflanzen wir Bäume als Lawinenschutz.»

ERZIEHUNG | 79

DAS SAGT DIE EXPERTIN Monika Bandi (26) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Uni Bern. Wo verbringen Schweizer Familien ihre Ferien heute? Sie wünschen vermehrt Ferien in ländlicher Umgebung und wieder öfter Reiseziele in der Schweiz. Was suchen sie dabei? Das, was sie im Alltag nicht haben: Natürliches, Authentisches, Einfaches. Ferien auf dem Bauernhof sind zum Beispiel sehr gefragt. Viele wollen in den Ferien zur Abwechslung etwas «Richtiges» mit den Händen arbeiten. Familienferien in der Natur bestehen aus viel Arbeit. Warum macht das Spass? Weil die Leute das Gruppenerlebnis schön finden und sich mit Menschen einer fremden Region austauschen können. Ein Arbeitseinsatz wird von den Urlaubern zudem als sinnstiftend empfunden. Er hat erst noch positive Effekte für die Region: Landwirtschaft und Tourismus schliessen sich zusammen, eine Randregion profitiert wirtschaftlich, und das Verantwortungsbewusstein für die Natur wächst.

Familienferien in der freien Natur Stiftung Bergwaldprojekt, www.bergwaldprojekt.org Arbeitseinsätze für die ganze Familie im Schutzwald Pro Natura, www.pronatura.ch Tiere, Blumen und Bäume im Aletschwald erleben SILVIVA, www.silviva.ch Spielerischer Zugang zur Natur und Erholung Kovive, www.kovive.ch Schneeplausch- und Wanderferien


Wallwurz für mehr Beweglichkeit

Schmerzen? Verspannungen?

Vaginale Trockenheit

Kytta Salbe – schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend. Die über Jahrhunderte bewährte und gut erforschte Arzneipflanze Wallwurz reduziert Schmerzen und Schwellungen und fördert somit die Mobilität. Die Anwendung von Wallwurz bei degenerativ-rheumatoiden Erkrankungen führt zu einem Rückgang der Morgensteifigkeit und einer Verbesserung der körperlichen Aktivität.

Haben Sie es schon mal mit Wärme versucht?

Behandeln Sie vaginale Trockenheit ganz natürlich. Die neue Hydro Santa ® Vaginale Befeuchtungscrème sorgt für eine natürliche Befeuchtung und Pflege des Vaginalbereichs. Die darin enthaltenen Extrakte der Heilpflanze Yerba Santa spenden Feuchtigkeit und lindern Beschwerden, die durch vaginale Trockenheit verursacht werden wie Brennen, Juckreiz oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Isola® Capsicum N und Isola® Capsicum N PLUS – die wärmenden Pflaster zur lokalen Behandlung von Schmerzen wie Rückenschmerzen und Nackenverspannungen, Muskel- und Nervenschmerzen; sie wirken zudem unterstützend bei rheumatischen Beschwerden.

PR-Anzeigen

HEILEN·LINDERN·VORBEUGEN Produkteinformationen die Ihre Lebensqualität steigern

Hinweise: CHF 19.75 (60g).* Weitere Informationen: www.hydrosanta.ch Biomed AG, Dübendorf

Hinweise: Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. * Iromedica AG, 9014 St.Gallen

Schönheit für Sie und Ihn! HIRSANA® Goldhirse-Öl-Kapseln.

Aktiv gegen Ihre Schmerzen! Der Wirkstoff des Pflasters Isola® Capsicum N ist das Capsaicin, der Extrakt aus der Chilischote, welcher sich durch schmerzstillende Eigenschaften auszeichnet. Die kontinuierliche Wärmebehandlung bei andauernden Beschwerden und Tendenz zu chronischen Schmerzen. Zur Langzeittherapie empfohlen.

HIRSANA® mit Vitaminen und Zink, für schöne Haare, Haut und Nägel. Goldrichtig für Gesundheits- und Schönheitsbewusste in allen Altersstufen. Überzeugende Tests haben ergeben: Hirsana® Goldhirse-Öl-Kapseln haben nachweislich einen positiven Einfluss auf das Wachstum von Haaren und Nägeln und auf das Aussehen der Haut. Ihnen zuliebe: Nehmen Sie zweimal pro Tag Ihr tägliches Gold. Für mehr Attraktivität und Wohlbefinden.

Isola® Capsicum N und Isola® Capsicum N PLUS sind Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage.

Hinweise: HIRSANA® Goldhirse-Öl-Kapseln sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. * www.hirsana.ch Hänseler AG

Hinweise: Erhältlich mit je 5 oder 10 Pflaster pro Packung in Apotheken und Drogerien. * IVF HARTMANN AG

Isola® Capsicum N PLUS enthält die Wirkstoffe Capsaicin und Wintergrünöl. Wintergrünöl unterstützt die schmerzstillende Wirkung des Capsaicins. Die wärmende Schmerztherapie zur schnellen Behandlung.

Medizinische Information:

Nose Fresh Dr. Rappai® Nasensalbe Reinigt, befeuchtet, schützt, pflegt und beruhigt die trockene, verschnupfte, gereizte oder verletzte Nasenschleimhaut. Hilft bei Schnupfen, verhindert das Austrocknen speziell in klimatisierten oder beheizten Räumen, erleichtert die Atmung während dem Schlaf und sportlichen Anstrengungen. Weicht bestehende Krusten und Borken auf. Hinweise: Ohne Konservierungsmittel, ohne Duftstoffe, ohne Fett. Auch als Nasenspray oder mit Dexpanthenol erhältlich. * Dr. Rappai Pharmazeutika GmbH, 8952 Schlieren, www.rappai.ch

* Rezeptfrei erhältlich in Apotheken und Drogerien. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage! Gesundheit

Fragen zur Parkinsonkrankheit? Wir helfen weiter.

Zahnarztpraxis (Nähe Stein a/Rh.) Dr.med. dent. Antonis Alexakis, Zahnersatz, Implantate, Zirkonkeramik, Knochenaufbau, Laserbehandlung. Mit 20 Jahren Erfahrung zu attraktiven Preisen. docalexakis@aol.com, Tel. 0049 7731 29590

Ferien 8132 Egg T 043 277 20 77 www.parkinson.ch Postkonto 80-7856-2

Gewerbe Wir kaufen Autos

Ab Jg 98 PW aller Arten u. Marken, inkl. Sportwagen u. Diesel, ab Jg 96 japanische PW u. Lieferwagen, abgeholt und bar bezahlt, auch Sa. Tel. 044 817 27 26

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw.

Tel. 041 931 01 05 | www.camelshump.ca

BE YOURSELF

SEIEN SIE SICH SELBST UND HOLEN SIE DAS BESTE AUS IHREM LOOK! IN SICH SELBST INVESTIEREN BRINGT IMMER GEWINN! IHRE DIPL. FARB- UND STILBERATERIN G. STOECKLI

www.gabiela.ch – Tel. 079 436 86 69

Südschwarzwald Privathotel Post ★★★★ an der Therme

Zwischen Kurhaus & Cassiopeia-Therme gelegen alen NEU: eig. Thermalwasser aus der orig. Römerquelle ausch rnet P Inte D-79410 BADENWEILER Sofienstr. 1 im ! +49-7632-82480 . Fax 8248100 www.privathotel-post.de

C)0 #FB,3< 9)B,+0F(B,30

(&#' +* %"$)&!

?F-302=&(4(<&+(0 -B,#30;$8- (<5 -)B,30 :3,F<5$(<. )<&$/ =<+)2G(<.304(<&+ !0/ '1*/2

%%%/<)&8+)<$8-/B,

=EF0)- =&(4(<&+(0 "A0)B, 7 :30< *@D >D@ D@ '6

Ferienwohnung LAGO MAGGIORE Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de


besser leben

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

sen Mengen und tratschen über die «Tussen» in ihren Klassen. Die jüngeren Kinder schnitzen an Holzstöcken und pfeifen auf Grashalmen. Mira hat sogar beim Mittagessen mitgeholfen: «Ich habe zusammen mit Florian ein Feuer aus Harz und Birkenrinde angezündet.» Gemeinschaften unter den Kindern und Erwachsenen entstehen hier leicht, auch wenn man sich vorher nicht kannte. Bei der Arbeit packen auch mal Kinder mit fremden Eltern an und unterhalten sich dabei angeregt mit ihnen.

Schindeln herstellen für Anfänger Im Familien-Bergwaldprojekt gibt es aber nicht nur Forstarbeiten in Schutzwäldern. Die Teilnehmenden erkunden auch die Gegend, besuchen den Biobauernhof, von dem ihr Essen kommt, besichti-

ERZIEHUNG | 81

gen das Wasserkraftwerk im Tal und versuchen sich in der Herstellung von Schindeln: Sie werden für Scheunen- und Stalldächer verwendet und bewahren diese vor dem Zerfall. So wird das von Menschen geschaffene, jahrhundertealte alpine Landschaftsbild gepflegt. Im Tal rauscht der Wildbach, Kuhglocken läuten, ein Schmetterling flattert vorbei. Wer möchte schon einen solch prächtigen Tag drinnen verbringen?

Text Milena Conzetti Bilder Tanja Demarmels

www.migrosmagazin.ch Naturschutz und Ferien in der Schweiz: Eine attraktive Mischung für Sie?

Anzeige

Sensationell: Ein Handy mit dem man «einfach» telefonieren kann! Mobiltelefone sind ein Renner in jedem Weihnachtsgeschäft. Nicht nur die pubertierenden Enkel freuen sich über die Handyneuheit am Gabentisch. Auch für Großeltern sollte das Modell mit Bedacht ausgewählt werden.

Heisse Suppe ist genau das Richtige für hungrige Waldarbeiterinnen.

Acht Millionen Pixel, Videocam, Voicerecorder und Handy-TV sind schon fast Standard. Darauf können Senioren aber gerne verzichten. Ein österreichisches Unternehmen konzentriert sich auf Handys mit denen man vor allem eines kann: Ganz einfach telefonieren. Und das mit Sicherheit. « Senioren wollen telefonieren, nicht spielen », sagt Emporia Telecom Geschäftsführerin Eveline Pupeter-Fellner. « Bei unseren Handys ist alles darauf ausgelegt, dass sie leicht zu bedienen sind, Schnickschnack gibt es keinen. » Flaggschiff ist das emporiaLIFEplus. Was bei dem schicken Gerät im MetallicLook sofort auffällt, sind größere Tasten und das größere Display. « Das ist fürs Handling wichtig, macht aber alleine kein Seniorenhandy aus », sagt die Unternehmerin. Die Details dahinter sind es, die Emporia den Status als weltweiter Technologieführer eingebracht haben. Die Lautsprecher funktionieren auch bei Personen mit Hörhilfen perfekt. Farbe und Kontrast am Display

garantieren optimale Lesbarkeit. In Deutschland wurde das Handy von der renommierten Stiftung Warentest ausgezeichnet. Was das emporiaLIFEplus in jedem Fall einzigartig macht ist der Notruf knopf an der Rückseite des Handys. Wer die rote Taste drückt, alarmiert damit automatisch Kinder, den Arzt oder andere Vertrauenspersonen. Das Handy sendet den « Notruf » an bis zu fünf voreingestellte Nummern. « Das ist natürlich ein echtes Kaufargument, und zwar vor allem für die Kinder, die für ihre Eltern ein Handy suchen », sagt Pupeter-Fellner. « Der Notruf knopf ist ja kein Marketinggag, sondern ein echtes Sicherheitsplus. » emporiaLIFEplus jetzt erhältlich bei M-Electronics für 349.- CHF


design@www.adverma.ch

Gesundheit & Wohlbefinden

RESIDENZA AL LIDO · RESIDENZA AL PARCO

Lago Maggiore, Locarno – mit Sicherheit schöne Ferien Unsere ruhigen, komfortablen Ferienappartements mit Balkon laden zu einem unbeschwerten Aufenthalt im wunderschönen Tessin ein. Die ausgezeichnete Infrastruktur der Residenzen mit Restaurant, Swimmingpool und Sauna sowie das umfangreiche Dienstleistungsangebot wie Arzt mit 24-Stunden-Bereitschaft, Physiotherapie, Gymnastik und Unterhaltungsprogramm versprechen Erholung pur. Wir freuen uns auf Sie!

! Wochenpauschale ( 7 Übernachtungen ) mit Halbpension inkl. Tischwein ! Fr. 963.- p. P. im DZ · Fr. 1’190.- p. P. im EZ (Kurtaxe und MwSt. inbegriffen · Angebot gültig nur für Residenza Al Parco) Residenza Al Lido, Locarno Residenza Al Parco, Muralto

Tel. 091 756 37 37 Tel. 091 759 12 12

allido@tertianum.ch alparco@tertianum.ch

www.allido.tertianum.ch www.alparco.tertianum.ch

DIE TESSINER RESIDENZEN DER TERTIANUM-GRUPPE

Luxus in den Bergen Das 5-Sterne-Top-Hotel ist idyllisch eingebettet in die reizvolle Allgäuer Hügellandschaft mit einzigartigem Alpen-Panorama-Blick. Aktive Entspannung finden Sie in der 2100 m² großen Wellness-Oase mit Schönheitsfarm, Massage, Bäderabteilung und Physiotherapie. Tägliches In- und Outdoor-Sportprogramm mit geführten Wanderungen.

Arrangement «Winterzauber vom 02.11. bis 24.12.2008» Während ihres Aufenthaltes laden wir Sie zum Abendmenü im Rahmen der Halbpension, zur Schothdiät oder Vollreisdiät ein. EZ ab € 101.–, DZ ab € 102.– pro Person

87534 Oberstaufen DE l www.allgaeu-sonne.de l Tel.+49 8386 7020 l info@allgaeu-sonne.de

Schlafrezept bei

Rheuma.

www.schlafundlebensfreude.com

Wellness-Hit «4-Jahreszeiten» in Bad Zurzach

Reif für was Neues? Fusspflegeausbildung 18-tägige Intensivausbildung bei pédi-suisse, die führende Fusspflegeschule der Schweiz. – Ideal zur Eröffnung einer Fusspflegepraxis – Mit Diplomabschluss

Ausbildung zur Naildesignerin

3 Tage ab CHF 295.–

10-tägige Ausbildung in Modulen an der einzigartigen Swiss Nail Academy.

• 2 Übernachtungen mit Halbpension • Unbeschränkte Eintritte ins Thermalbad und SPA Medical Wellness Center • Aroma-Massage «4 Jahreszeiten»

– Ausgangslage zur Studioeröffnung – Mit Diplomabschluss

Jetzt buchen! 056 269 00 60 · www.badzurzach.ch Kurhotel**** Park-Hotel**** Turmpavillon*** Turmhotel** Informationsmappe verlangen unter Tel. 071 971 46 13

Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Phobie und Panik beim Haus-Zahnarzt

www.opti-dent.ch

Nächstes Gesundheit & Wohlbefinden am 8.12.08

Verlangen Sie unser kostenloses Aus- und Weiterbildungsprogramm. Weitere Informationen unter 062 855 22 44, www.dobi.ch oder www.pedi-suisse.ch

&


besser leben

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

IN FORM | 83

Damit Sportler nicht umkippen

Ambitionierte Freizeitsportler essen oft zu wenig und die falschen Nahrungsmittel. Die in der Schweiz entwickelte weltweit erste Ernährungspyramide für Sportler zeigt, wie man es richtig macht. Sportliche Schwerarbeit leicht gemacht: Die richtige Ernährung verhilft der ehemaligen Spitzensportlerin Brigitte Röllin zu mehr Leistung.

D

ie Tage werden kühler, und wer Sport treibt, zieht sich wärmer an. Doch nicht nur auf funktionelle Kleidung müssen Sportlerinnen und Sportler im Herbst und Winter achten, auch die richtige Ernährung spielt jetzt eine noch wichtigere Rolle. Denn der Körper ist durch die tiefen Temperaturen zusätzlich gefordert. Viele essen zu wenig oder nicht ausgewogen. Eine neue Lebensmittelpyramide speziell für ambitionierte Sporttreibende zeigt, wie man Fehlernährung vermeidet, die Leistungsfähigkeit erhöht und gesund bleibt. Das von der ETH Zürich und dem Bundesamt für Sport entwickelte Konzept baut auf der klassischen Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung auf.

Die Empfehlungen richten sich an Sporttreibende, die wöchentlich fünf Stunden oder mehr trainieren, und zwar aus allen Disziplinen: Fussballer, Läufer, Ski- oder Velofahrer.

Frische Rohkost bringts «Ambitionierte Athletinnen und Athleten haben einen erhöhten Energieverbrauch und deshalb einen grösseren Bedarf an Kohlenhydraten, Fetten und Ölen», erklärt Samuel Mettler, Ernährungswissenschafter an der ETH Zürich und Mitentwickler der Sportlerpyramide. Nicht zu vergessen ist dabei auch der erhöhte Flüssigkeitsbedarf. Eine, die weiss, wie man sich als Sportlerin richtig ernährt, ist Brigitte Röllin. Die 49-Jährige trieb 21 Jahre lang auf hohem

Niveau Leistungssport. Sie holte sich unter anderem 21 SchweizerMeister-Titel im Kanusport und zwei Schweizer-Meister-Titel über die Ironmandistanz im Triathlon. Um Trainingsplanung und Ernährung kümmerte sie sich immer selber. Auch heute noch treibt die 49-jährige Schaffhauserin leidenschaftlich gerne Sport: zweimal pro Woche Kraft-, dreimal Ausdauertraining in Form von zwei Stunden Velofahren, Biken, Joggen oder Langlaufen. «Das sind rund drei Stunden über der von uns festgelegten Fünf-StundenMarke, ab der Sportler zusätzliche Nahrung brauchen», sagt Samuel Mettler. Die Sportlerpyramide sieht für Brigitte Röllin drei Extraportionen Kohlenhydrate sowie zusätzliche Mengen an Fetten und Ölen vor (siehe

Grafik auf der nächsten Seite). «Unbewusst ernähre ich mich schon immer nach dem Prinzip der Sportlerpyramide», sagt Brigitte Röllin. «Ich achte darauf, dass mindestens ein Drittel der Nahrungsmittel roh und frisch ist.» So landen bei der erfahrenen Sportlerin die kühnsten Rohkostkreationen auf dem Teller.

Brot liefert das Plus an Kohlenhydraten Den erhöhten Bedarf an Ölen deckt sie mit Nüssen, Kernen oder frischem Rohmilchkäse. Die zusätzlichen Kohlenhydrate bezieht sie aus Gerichten wie Vollkornrisotto mit Pilzen, Vollkornspaghetti mit Tomatensauce, einem Frischkornbrei zum FrühLESEN SIE WEITER AUF SEITE 84


84 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Gesundes Essen für alle © 2005 Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) Version 1.0 © 2008 Swiss Forum for Sport Nutrition, www.sfsn.ch in Zusammenarbeit mit ETH Zürich und Bundesamt für Sport (Baspo)

Süssigkeiten, salzige Knabbereien und energiereiche Getränke

Mit Mass geniessen. Wenn alkoholhaltige Getränke konsumiert werden, dann massvoll und im Rahmen von Mahlzeiten. Jodiertes und fluoridiertes Speisesalz verwenden und die Speisen zurückhaltend salzen.

Öle, Fette und Nüsse

Pro Tag 1 Portion (10—15 g = 2—3 Kaffeelöffel) Pflanzenöl für die kalte Küche (z. B. Raps- oder Olivenöl) und 1 Portion für die warme Küche (z. B. Olivenöl) sowie bei Bedarf 1 Portion (10 g = 2 Kaffeelöffel) Streichfett als Brotaufstrich verwenden. Der tägliche Verzehr von 1 Portion Nüssen (20—30 g) ist zu empfehlen. Pro Tag abwechslungsweise 1 Portion Fleisch, Fisch, Eier, Käse oder andere Eiweissquellen,

Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier

wie Tofu oder Quorn, essen (1 Portion = 100—120 g Fleisch/Fisch [Frischgewicht] oder 2—3 Eier, 200 g Quark/Hüttenkäse, 60 g Hartkäse oder 100—120 g Tofu/ Quorn. Pro Tag zusätzlich 3 Portionen Milch oder Milchprodukte verzehren, fettreduzierte Varianten bevorzugen (1 Portion = 2 dl Milch oder 150—180 g Joghurt, 200 g Quark/Hüttenkäse oder 30—60 g Käse). Pro Tag 3 Portionen essen, davon möglichst 2 Portionen in Form von Vollkorn-

Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte

produkten. 1 Portion = 75—125 g Brot oder 60—100 g (Rohgewicht) Hülsenfrüchte, wie Linsen/Kichererbsen, oder 180—300 g Kartoffeln oder 45—75 g (Rohgewicht) Flocken/Teigwaren/Mais/Reis/andere Getreidekörner. Pro Tag 3 Portionen Gemüse essen, davon mindestens eine roh (1 Portion =

Gemüse und Früchte

mindestens 120 g Gemüse als Beilage, Salat oder Suppe). Pro Tag 2 Portionen Früchte. Täglich kann eine Früchte- oder Gemüseportion durch 2 dl ungezuckerten Frucht- oder Gemüsesaft ersetzt werden.

Getränke

Pro Tag 1—2 Liter Flüssigkeit in Form von ungezuckerten Getränken trinken (z. B. Trink- und Mineralwasser oder Früchte- und Kräutertee). Koffeinhaltige Getränke (Kaffee, schwarzer/grüner Tee) massvoll geniessen.

Portionen von der Basispyramide

Wertvolle Reserven für Körper und Geist stück oder mit viel selbst gebackenem Brot, für das sie die Körner jeweils frisch mahlen lässt. «Ich liebe Brot, mein Brot ist das beste Brot der Welt», schwärmt sie. DieExtra-Kohlenhydratportionen bringt Brigitte Röllin in einer der drei Mahlzeiten unter: Entweder sie isst etwas mehr Spaghetti zum Zmittag, oder sie verzehrt ein Stück Brot oder eine Handvoll vorgekochter Kichererbsen. «Von Extramahlzeiten rate ich ab, sonst ist man irgendwann nur noch am Essen, und die

Gedanken kreisen dauernd um die Ernährung», erklärt die Schaffhauserin.

Wer richtig isst, hat keinen Hungerast Brigitte Röllin selbst hat keine Probleme, ihren erhöhten Energiebedarf zu decken. «Je besser es mit dem Training läuft, desto gesünder ernähre ich mich», erzählt die Ex-Spitzensportlerin. Aber sie ist immer wieder Menschen begegnet, die regelmässig und viel trainieren, aber zu wenig essen. Vor allem Frauen. «Der Schlank-

heitswahn verbietet ihnen, mehr zu sich zu nehmen», weiss Brigitte Röllin. «Und beim bergauf Rennen macht sich jedes zusätzliche Kilo bemerkbar.» Doch was passiert eigentlich, wenn man zu wenig oder falsch isst? «Ein Zuviel an Eiweiss anstelle der nötigen Kohlenhydrate rächt sich sofort. Stand zum Beispiel am Abend ein grosses Stück Fleisch auf dem Tisch, komme ich am nächsten Morgen beim Joggen kaum vom Fleck», erzählt die heutige Personal Trainerin. Zu wenig Kohlenhydrate beeinträch-

tigen aber die geistige Leistungsfähigkeit. Konzentrationsschwäche und Müdigkeit können die Folgen sein. Wenn man sich beim Tennis nicht mehr richtig auf den Ball konzentrieren kann, ist das ärgerlich. Auf dem Velo im Strassenverkehr bedeutet nachlassende Konzentration aber Gefahr. Fehlende Kohlenhydrate können auch zum berüchtigten Hungerast führen, bei dem von einem Moment auf den anderen nichts mehr geht. «Besonders Männer werden dann ziemlich unangenehm», schmunzelt Brigitte Röl-


besser leben Gesundes Essen für Intensivsportler

Die Empfehlungen der Basispyramide gelten auch für den Sport. Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass das Trinken von alkoholhaltigen oder salzarmen Getränken die Regenerationszeit nach Belastungen verlängern kann.

Pro Stunde Sport eine halbe Portion zusätzlich: Diese halbe Portion kann durch den Verzehr eines beliebigen Lebensmittels aus dieser Gruppe abgedeckt werden.

Die Basispyramide liefert auch für den Sport ausreichende Mengen an Eiweiss und Kalzium, sodass keine zusätzlichen Portionen aus dieser Pyramidenebene notwendig sind. Pro Stunde Sport 1 Portion zusätzlich: Ab mehr als zwei Stunden Training pro Tag können die Lebensmittel aus der Basispyramide durch Sportnahrung ersetzt werden. 1 Portion = 60—90 g Riegel, 50—70 g

DAS SAGT DER EXPERTE Samuel Mettler, Ernährungswissenschafter an der ETH Zürich und Mitentwickler der Sportlerpyramide.

«Pro Stunde Sport eine zusätzliche Portion» Von welchen Lebensmitteln sollen Sportler mehr essen? Der grösste Unterschied zwischen einem Hobbysportler und einem ambitionierten Sportler betrifft die Kohlenhydrate. Hobbysportler sollten sich an die Mengenangaben der normalen Lebensmittelpyramide halten. Spitzensportler oder alle, die mehr als fünf Stunden wöchentlich trainieren, hingegen an die Empfehlungen der neuen Sportlerpyramide.

Kohlenhydratgel oder 3—4 dl Regenerationsgetränk. Es gelten die gleichen Regeln wie in der Basispyramide. Sofern die Verträglichkeit gewährleistet ist, können auch mehr als 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Früchte gegessen werden. Pro Stunde Sport 4—8 dl Sportgetränk zusätzlich; das Sportgetränk sollte bereits kurz vor sowie während des Sports getrunken werden. Bei bis zu einer Stunde Sport am Tag kann anstelle eines Sportgetränks während des Trainings Wasser getrunken werden. 1 Std. 1 Std. 1 Std. 1 Std. Portionen pro Stunde Sport täglich

lin. «Der Körper der Frau wechselt relativ schnell in die Fettverbrennung und bezieht so die fehlende Energie.» Doch die körpereigenen Reserven anzuzapfen ist gar nicht nötig, wenn man sich richtig ernährt. Text Caroline Doka Bilder René Ruis

www.migrosmagazin.ch Wann essen Sportler was? Fragen und Infos zu Ernährung und Ergänzungsmitteln.

Richtig essen ist auch Genuss: Brigitte Röllin liebt Frischprodukte.

IN FORM | 85

Wie sollen die zusätzlichen Portionen auf den Tag verteilt werden? Entweder können die Portionen der normalen Mahlzeiten grösser ausfallen. Das heisst, pro Stunde Sport eine zusätzliche Portion aus der Gruppe der Kohlenhydrate und Hülsenfrüchte. Oder man kann auch spezielle Nahrungsmittel, etwa Sportgetränke, konsumieren; dies idealerweise während des Trainings. Gerade bei einem grossen Trainingsumfang, also bei mehr als einer Stunde pro Tag, ist es sinnvoll, bereits während des Sports Energie aufzunehmen. Andererseits können auch Mahlzeiten oder Snacks, welche die Erholung fördern, unmittelbar nach dem Training eingeplant werden. Was passiert, wenn Sportler zu wenig von diesen Nahrungsmittelgruppen zu sich nehmen? Eine zu niedrige Kohlenhydratversorgung kann vor allem in Ausdauersportarten die Leistungsfähigkeit verringern. Eine leichte Abweichung von den Empfehlungen dürfte im Allgemeinen keine Auswirkungen haben.

Warum braucht es keine Extraportionen Früchte oder Gemüse? Es gibt bis jetzt keine Anhaltspunkte dafür, dass Sportler hier einen erhöhten Bedarf hätten. Zudem stellt sich bei dieser Lebensmittelgruppe die Frage nach der Verträglichkeit. In der Praxis besteht das Problem allerdings häufig darin, dass die empfohlene Menge von fünf Portionen gemäss der Basispyramide nicht erreicht wird.

Interview Caroline Doka

Anzeige

Gute Nacht. Zeller Schlaf forte de 1 Tablette 1 Stun m de r vo Schlafengehen.

Erleichtert das Einschlafen und Durchschlafen.

pfen, Baldrian und Ho siert do en og ew sg au Zeller Schlaf forte ist ein pflanzliches Arzneimittel. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. ®

AG Max Zeller Söhne n 8590 Romanshor


BM B

FÜR ALLE, DIE KRISENFREI MIT IMMOBILIEN SPEKULIEREN WOLLEN.

Keine Angst. Mit dem bewährten Monopoly Schweiz kann Ihnen nur eines passieren: dass Sie einen spannenden und lustigen Spielabend verbringen. Negative Folgen für die gesamte Weltwirtschaft können Sie ausschliessen. Mit etwas Glück erspielen Sie sich ein solides Imperium mit vielen Häusern und Hotels und nehmen Ihren Mitspielern viel Geld ab. Monopoly Schweiz gibt’s überall, wo’s Spiele gibt. Mehr darüber auf: www.hasbro.ch

Qualität Unsere Spezialität

SILVESTERREISEN Silvesterstadl in Graz mit Andy Borg

30.12.08 - 01.01.09 • 3 Tage • HP

Fr. 545.-

Übernachtungen im 3 Sterne Hotel Novapark in Graz inkl. Stadtführung, Eintritt und Buffet Silvesterstadl

Silvester in Berlin

30.12.08 - 02.01.09 • 4 Tage • HP

Verlangen Sie illierten bitte unsere deta Programme!

Fr. 635.-

Übernachtungen im 4 Sterne Hotel Estrel Berlin inkl. Stadtführung, Silvestergala mit musikalischem Rahmen- & Showprogramm im Hotel, Silvesterbrunch

SKISAFARI DOLOMITEN Hotel Ludwigshof Truden, 8 Tg, HP ab Fr. 795.inklusive Skiguide vom 2. bis zum 7. Tag Daten: 24.01. - 31.01.09 14.02. - 21.02.09

31.01. - 07.02.09 28.02. - 07.03.09

...weitere Destinationen und wöchentliche Abfahrten: St. Anton im Montafon (Vorarlberg) • Seefeld, Tirol • Zell am Ziller, Zillertal • Mayrhofen, Zillertal •

Preise pro Pers.

Q 071 955 04 08

Franz Dähler AG ● Wartstr. 3a ● 9244 Niederuzwil www.daehler-reisen.ch ● info@daehler-reisen.ch

• bis 30 km/h schnell • auch ohne Führerschein Unverbindliche Probefahrt in der ganzen Schweiz: Ing. Büro M. Kyburz AG Solarweg, CH-8427 Freienstein Tel. 044 865 63 63 Fax 044 865 63 80 www.kyburz-classic.ch

Bitte senden Sie Gratisprospekte an : Name und Vorname Strasse Postleitzahl und Ort Telefon

MK2


besser leben

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

AUTO | 87

Mehr als heisse Luft Mit Gas betriebene Autos sind eine umweltfreundliche Alternative — dank des tiefen CO2-Ausstosses. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Gasantrieb. Erdgas oder Flüssiggas? Erdgas oder Compressed Natural Gas (CNG) ist Methangas; Flüssiggas oder Liquified Petroleum Gas (LPG) hingegen eine Mischung aus Propan- und Butangas. Erdgas wird im Fahrzeug unter einem Druck von 200 bis 250 bar gespeichert, Flüssiggas bei nur 8 bar; darum bleibt es in flüssiger Form. Man kennt LPG vor allem als Campinggas oder von Feuerzeugen. Beide Treibstoffe gelten heute als genauso sicher wie Benzin oder Diesel, dies zeigen Crashtests des TCS. Da Benzinmotoren auch mit Gas betrieben werden können, lassen sich Benzinautos für den Gasbetrieb nachrüsten (Ausnahme sind die Direkteinspritzer). AbWerkwerdeninderSchweiz nur Erdgasfahrzeuge angeboten, LPG-Autos entstehen hierzulande durch individuelles Nachrüsten beim Fachbetrieb. Der Platzbedarf für die Tanks und deren Mehrgewicht sind beim Flüssiggasbetrieb je nach Unterbringung der Tanks geringer, und die Reichweite im reinen LPG-Betrieb ist oft höher. Dafür gibt es in der Schweiz deutlich mehr Tankstellen für Erdgas als für Flüssiggas, nämlich 105 für CNG und nur 25 für LPG.

Bild Getty Images

Was ist Kompogas? Als Kompogas bezeichnet man ein energiereiches Biogas. Es entsteht durch Mikroorganismen aus Bioabfall (Grüngut, Küchenabfälle und so weiter). Kompogas kann als CO2-neutraler Treibstoff in herkömmlichen Verbrennungsmotoren genutzt werden. Der Vertrieb erfolgt als Naturgas (Erdgas/Kompogas) über die

Gas im Tank: Günstiger und sauberer als Benzin oder Diesel, aber ebenso sicher.

Einspeisung ins öffentliche Versorgungsnetz zu den 26 Naturgastankstellen oder via Direktverkauf an den Tankstellen der KompogasVergärungsanlagen Otelfingen und Rümlang (beide im Kanton Zürich). Die Genossenschaft Migros Zürich hat gar elf LKWs mit Naturgasantrieb im Einsatz. Das Gas entsteht aus den jährlich rund 4000 Tonnen an organischen Abfällen der Migros Zürich.

Wie viel spare ich bei Gasautos? Aufgrund des geringeren Energiegehalts ergibt sich im LPG-Betrieb ein Mehrverbrauch von etwa 15 Prozent. Dafür ist der Preis für einen Liter Flüssiggas derzeit um zirka 35 Prozent niedriger als der für einen Liter Benzin. Bei Erdgas ist die Ersparnis pro Liter derzeit genauso gross, der Verbrauch ge-

genüber dem Benzin etwa gleich. Verwirrung herrscht oft bei den Preisangaben an der Tankstelle: Zum Preisvergleich mit dem Benzin wird Gas meist in Liter umgerechnet, an der Zapfsäule jedoch in Kilogramm abgerechnet. Einen grossen Vorteil bieten gasbetriebene Fahrzeuge bei der Schadstoffreduktion: CNG-betriebene Autos stosssen bis zu 25 Prozent weniger CO2 aus als vergleichbare Benziner. Biogas und Kompogas sind sogar CO2neutral. Bei Erdgas fallen zudem bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide (NOx) und bis zu 75 Prozent weniger giftige Kohlenwasserstoffe (NMHC) an. Gewisse Versicherungen bieten grosszügige Ökorabatte an. Je nach Kanton kann es auch Steuervergünstigungen geben. Die Strassenverkehrsämter haben dazu weiterführende Informationen.

Bringen Gasautos weniger Leistung? Die Motorleistung verringert sich bei gasbetriebenen Fahrzeugen nur unwesentlich. Die Leistungseinbussen liegen bei modernen LPG-Autos zwischen 1 und 1,5 Prozent. Mit Erdgas betriebene Motoren verlieren etwa fünf Prozent ihrer Leistung, was man beim Fahren jedoch kaum bemerkt. Bei den Turbomotoren, die hinsichtlich des Erdgasbetriebs optimiert und demnächst lanciert werden sollen, sind gar Leistungssteigerungen möglich, etwa beim neuen Opel Zafira oder beim VW Passat. Herbie Schmidt Mehr Infos zu: > Erdgas/Biogas/Naturgas: www.erdgasfahren.ch > Kompogas: www.kompogas.ch > Flüssiggas: www.autogas-suisse.ch


15. + 16. November 2008 Samstag + Sonntag, 9.00–18.00 Uhr Altes Schützenhaus, Beckenried NW Rahmenprogramm Samstag und Sonntag 9.00–18.00: Alpkäsemarkt mit einem vielfältigen Angebot an Alpmilchspezialitäten, regional grösster Auswahl an verschiedenen Alpkäsesorten, Bauernhofprodukten und Geschenkartikeln / Festwirtschaft mit regionalen Käse- und Fleischspezialitäten / Kinderattraktionen / Weindegustation Samstag, 15. November 2008 17.00–22.00: Alpchäs-Fondueplausch (Reservationen unter 041 620 51 50 oder alp.bleiki@freesurf.ch) Sonntag, 16. November 2008 9.00–11.00: Grosses Bauernfrühstück (Reservationen unter 041 620 51 50 oder alp.bleiki@freesurf.ch)

www.alpchaes.ch

CIAO.

personal body coaching Seit n die ahre ste 33 J lgreich erfo bnehm ! A hode met

Der Klassiker unter den italienischen Autos beschert den Schweizer Strassen eines der schönsten Revivals: der neue FIAT 500 mitsamt seinem aussergewöhnlichen Design, frechen Farben und witzigen Gestaltungsmöglichkeiten. Personalisieren Sie Ihren FIAT 500 ganz nach Ihrem Gusto. Er freut sich auf Ihren Besuch und wir uns auch. www.fiat.ch

Gezielt abnehmen mit Rückzahlungsgarantie Individuelle Bewegungstherapie · Aktiv-Sauerstoff Behandlung Ernährungsberatung · Motivations-Coaching · Endermologie

Emmenbrücke-Luzern, Hammer Auto Center AG 041 288 88 88 Meggen, Hammer Auto Center AG 041 377 37 37

Figurella Figurella Figurella Figurella

Luzern Aarau Baden Basel

041-360 062-823 056-221 061-271

10 08 38 82

88 07 21 88

Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Figuranalyse.

www.figurella.ch


rätsel | 89

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 16. November 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 45, Lösungswort: Ergaenzung Was gibt’s? Karottensüppchen mit Pestoherz? Rüebli-Cupcakes mit Vanillehaube? In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Ein Amuse-Bouche finden Sie unter www.saison.ch.

Gewinner Rätsel Nr. 44: Je eine MigrosGeschenkkarte im Wert von Fr. 100.— gewinnen: Bruno Stauffer, 8133

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.

Esslingen; Ursula Marksteiner, 4054 Basel; Esther Margot, 8052 Zürich; Hermann Lehmann, 9477 Trübbach; Gino Cianci, 4132 Muttenz.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

Anzeige

Guter Geschmack hat immer Saison. Jetzt Gratis-Probenummer bestellen! Tel. 0848 87 77 77 I www.saison.ch


90 |

leseraktion

WELLNESSFERIEN

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Erholung pur

Geniessen Sie zwei Tage exklusive Wellnessferien für nur 389 Franken. M Mitmachen und vom u Angebot A profitieren pr Das Mi Migros-Magazin und die DuetHotel AG bieten Ihnen Übernachtungen in einem Drei- oder Viersternehotel zu Spezialkonditionen an. Angebot: Die DuetHotel AG offeriert einen Holiday-Hit-Gutschein für nur 389 Franken statt 449 Franken. Jeder Gutschein berechtigt zu zwei Hotelübernachtungen inkl. Halbpension für zwei Personen in einem der 20 Partnerhotels.

Zusammen mit der Bestellung erhalten Sie den eleganten Holiday-Hit-Hotelkatalog.

Bestellung: Angebot direkt mittels Postkarte bestellen bei: DuetHotel AG Haldenstr. 1 6342 Baar Kennwort: MM Profit Telefon: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter Telefon 0848 88 11 44 Fax: 0848 88 11 66

Bild Christof Sonderegger

W

eihnachten – die besinnlichste Zeit des Jahres. Wirklich? Für viele bedeutet sie vor allem eines: Augen zu, Ellbogen raus und rein ins Einkaufsgedränge, um noch in letzter Minute das passende Geschenk zu ergattern. So erstaunt es nicht, dass unter dem Weihnachtsbaum wie jedes Jahr so originelle Präsente wie Rasierwasser oder ein neues Haushaltsgerät liegen. Machen Sie es dieses Jahr anders! Wir haben das passende Weihnachtsgeschenk: Zwei Übernachtungen in einem Dreioder Viersternehotel in einem Kurort in der Schweiz oder in Österreich – Entspannung pur für Sie und Ihre Liebsten sowie für Ihr Portemonnaie. Egal, ob Aktivferien mit Skifahren, Langlauf und Wandern oder Wellnessaufenthalte mit Massagen, Sauna und feinem Essen – die Holiday-Hit-Hotels bieten Abwechslung für jeden Geschmack. Eine ideale Möglichkeit, um an Weihnachten Freude zu bereiten. cp

Für Infos (alle Hotels mit Details) und Bestellungen via Internet: www.holiday-hit.ch/mmprofit Gültigkeit: Die Hotelgutscheine bleiben bis am 31.12.2009 zur Einlösung in den Hotels gültig. Einsendeschluss: 31.1.2009

Kurorte in der Schweiz und Österreich: Der Alltagshektik entfliehen und sich so richtig erholen.

Mit Ihrer Bestellung erhalten Sie zudem kostenlos in eleganter Aufmachung den Holiday-HitHotelkatalog (Administrationskosten Fr. 6.95). Dieses MM-ProfitAngebot eignet sich ausgezeichnet als Weihnachtsgeschenk.


Anzeige

Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball

+

+

=

=

➔ Sie möchten in gemässigtem Tempo abnehmen, dann nehmen Sie 2 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein.

➔ Sie möchten im Schnelltempo abnehmen oder Sie haben

viel Übergewicht, dann nehmen Sie 3 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein.

Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

Tel. 071 634 81 21, Fax 071 634 81 29 www.trendmail.ch

SCHLANK-BESTELLSCHEIN

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

JA, ich bestelle gegen Rechnung (10 Tage) + Versandkostenanteil (Fr. 5.90) unten angekreuzte Kur:

1) Langandauerndes Sättigungsgefühl

Art. Nr. 3603

2) Reduzierte Kalorienaufnahme

von dem, was man isst, auch noch weniger Kalorien auf. Auf diese Weise nimmt man automatisch ab – ohne auch nur einen Augenblick zu Hungern!

3) Geld-zurückGarantie

Zögern Sie nicht, und bestellen Sie noch heute PLANTO-SLIM verzögert PLANTO-SLIM. Sollten Sie ausserdem die Aufnahme trotz PLANTO-SLIM nicht von Fetten und reduziert abnehmen, dann erhalten Sie auch die Menge an Kohlen- Ihr Geld diskussionslos zuhydraten, die aus der Nah- rück. Das ist doch fair rung aufgenommen werden. genug, nicht wahr? Das Resultat? Man isst nicht nur weniger, sondern nimmt

PLANTO-SLIM 10-Tage-Kur, (64 Kapseln)

PLANTO-SLIM 2-Monats-Kur, (384 Kapseln)

Art. Nr. 3601

Fr. 48.–

PLANTO-SLIM 1-Monats-Kur, (192 Kapseln) ➔ Empfohlen für optimale Resultate!

statt Fr. 144.–

nur Fr. 98.– !

Art. Nr. 3606

statt Fr. 288.–

nur Fr. 178.– !

Anrede:

Herr

Frau

Name: Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort:

Einsenden an: Trendmail AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

205-121

PLANTO-SLIM-Kapseln sind gefüllt mit Konjak-Glucomannan-Pulver, einem pflanzlichen Extrakt der Konjak-Wurzel, das speziell aufbereitet wird. Mit Wasser eingenommen, quillt das Pulver im Magen bis zum 200-fachen seines Eigenvolumens auf und bildet eine gelartige Masse, die zerkleinerte Nahrungsbestandteile fest einschliesst. Dadurch essen Sie deutlich weniger als sonst, da Ihr Magen schneller voll ist. Sie haben nicht mehr ständig Hunger,

denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

❏ ❏


92

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

M-CUMULUS

INFOLINE 0848 85 0848 Für Anrufe aus der Schweiz Mo.–Fr. 8–17 Uhr (8 Rp./Min.) 17–19 Uhr (4 Rp./Min.) Sa. 8–16 Uhr (4 Rp./Min.) Für Anrufe von ausserhalb der Schweiz +41 44 444 88 44, Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 8–16 Uhr Fax 044 272 44 48 (für Adressänderung) E-Mail/Internet M-CUMULUS@Migros.ch www.M-CUMULUS.ch

Aktuell: «Migros Ferien»

Ferien mit M-CUMULUS

TICKETPORTAL DIE CUMULUS-KARTE ALS EINTRITTSBILLETT

THE HOOSIERS

Gitarren-Popmusik mit Ohrwurmcharakter. Alle Hits aus dem Debütalbum «The Trick to Life» am 16.11. live im Volkshaus Basel.

MIA

Auf zur Tour «Willkommen im Club», gleichnamig zum neuen Album. Lasst uns tanzen! 10.1.09, Volkshaus Basel.

CAVEMAN

Siegmund Tischendorf präsentiert das erfolgreichste Solostück in der Geschichte des Broadways. Das Zelt, diverse Daten und Orte.

KINDERZELT MIT UELI SCHMEZER

Der bekannte «Kassensturz»Moderator verwandelt mit selbst geschriebenen Liedern die Bühne in ein «Chinderland». Das Zelt, diverse Daten und Orte. CUMULUS-Teilnehmer erhalten bis zu 30 % Rabatt auf ausgewählten Veranstaltungen.

Mehr Infos und Bestellungen auf: www.ticketportal.com

Lust auf Ferien, aber keine Geduld, eine Legion von verschiedenen Destinationen, Hotels und Angeboten durchzukämmen? Dann ist www.migros-ferien.ch die richtige Adresse. «Migros Ferien», die Direktreisemarke von M-Travel Switzerland, bietet seit Anfang September eine kleine, doch feine Auswahl an Bade-, Rundreise- oder Kreuzfahrtarrangements an. Jetzt wurde die Homepage noch bedienungsfreundlicher gestaltet, und auch der Winterkatalog ist in zweiter Auflage erhältlich. Ein Besuch lohnt sich, denn in den ohnehin günstigen Preisen sind sämtliche Leistungen inbegriffen, und es gibt auch keine versteckten Zuschläge. Buchen kann man nur übers Internet oder die Gratistelefonnummer 0800 88 88 15. Noch mehr profitieren mit der M...Mastercard Auch sonst lohnt es sich, den Urlaub bei «Migros Ferien» zu buchen, denn auf jeden Franken erhält man

einen CUMULUS-Punkt, und zwar auf dem gesamten Rechnungsbetrag. Wer mit der M...Mastercard bezahlt, erhält zusätzlich pro zwei Franken einen weiteren CUMULUS-Punkt. Das ergibt beispielsweise bei 1000 Franken 1500 CUMULUS-Punkte. Wer noch keine M...Mastercard hat, erhält automatisch mit der Buchungsbestätigung einen Kartenantrag. Wird dieser bewilligt, so erhält man einen attraktiven Startbonus von 3000 CUMULUS-Punkten. Dieses exklusive Angebot für Kunden von «Migros Ferien» gilt bis zum 31. Mai 2009. Sie können Ihre Mastercard schon jetzt unter www.migros-ferien.ch beantragen. Halten Sie deshalb bei jeder Buchung Ihre CUMULUS-Karte bereit, eine nachträgliche Gutschrift ist aus technischen Gründen leider nicht mehr möglich. Rasch Entschlossene erhalten bis 30.11. bei einer Buchung von mindestens einer Woche für jeden Erwachsenen und jedes Kind eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken.


ANGEBOTE

Migros-Magazin 46, 10. November 2008

TICKETPORTAL

93

CUMULUS-VORTEIL

20%

R a b a t t Jesus Christ Superstar – das Kultmusical Die packende Geschichte und die geniale Musik von Andrew Lloyd Webber faszinieren auch 2008. Erzählt wird die Passionsgeschichte, die letzten sieben Tage des Lebens Jesu Christi. In der deutschsprachigen Neuinszenierung vom Le Théâtre Kriens-Luzern sind internationale Solisten wie Daniel Berini und Bernhard Viktorin zu sehen – aber auch lokale Prominenz wie die Miss Schweiz 2003/04 Bianca Sissing in ihrer ersten Bühnenrolle.

Angebot gültig für: Alle Vorstellungen vom 16.11. bis 28.12.08 im Le Théâtre Kriens-Luzern, ausgenommen Freitag- und Samstagvorstellungen. Angebot buchbar unter: www.ticketportal.com, der Call-Center-Nummer 0900 101 102 (Fr. 0.99/Min.) sowie an allen Vorverkaufsstellen bei Angabe Ihrer CUMULUS-Kartennummer.

Exklusiv für CUMULUSTeilnehmer: 20% Rabatt auf ausgewählte Vorstellungen von Jesus Christ Superstar.

Angebot gültig, solange der Vorrat reicht. Nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar. Zzgl. Vorverkaufsgebühren.

MIGROL: 3-MAL PROFITIEREN

SPIELEN UND SCHLAFEN

natürliches Heizen. Privatkunden mit Bestellmengen bis zu 10 000 kg erhalten jetzt, zusätzlich zu den üblichen 100 Bonuspunkten pro 1000 kg, 500 CUMULUSBonuspunkte pro Bestellung extra gutgeschrieben. Gültig für Neubestellungen vom 10. bis 19. November 2008.

* Bestellungen: Telefon 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif) oder www.migrol.ch mit Angabe Ihrer CUMULUS-Nummer.

Mindesteinkauf: Fr. 59.90 Gültig: vom 11.11. bis 24.11.2008

10.–

WERT CHF

Angebot 2: Tankrevision* Privatkunden erhalten pro Tankrevisionsauftrag 40 Franken Rabatt gutgeschrieben. Gültig für CUMULUS-VORTEIL Neubestellungen vom 10. bis 19.November 2008. R a b a t t

t

2%

Vergünstigungen. Profitieren Sie zusätzlich von CUMULUSR a b a t Bonuspunkten beim Kauf von Migrol-Treibstoff und beim Einkauf im Migrol-Shop. Aktion und CUMULUS-Bonuspunkte gelten nicht für MigrolCompany-Card.

Angebot 3: Holz-Pellets* Neu bei Migrol: AEK-Pellets DIN Plus aus Schweizer Produktion für CO2-neutrales,

Chicco-Schaukelwippe Do Re Mi mit Spielbügel bietet dem Kind einen sicheren Ort zum Spielen. Mit Musik und Lichtern wird das Kind zum Spielen mit den verschiedenen Figuren animiert. Sanfte Vibrationen wiegen das Kind in den Schlaf. Drei Batterien Typ AAA und eine Batterie Typ D sind erforderlich (Batterien sind nicht im Paket enthalten), Fr. 49.90 statt Fr. 59.90

CUMULUS-VORTEIL

Angebot 1: Tanken Profitieren Sie vom 10.bis 23.November 2008 von 2% Treibstoffrabatt (ausgenommen Gas) auf dem aktuellen Säulenpreis. Einfach CUMULUSKarte vorweisen. Das Angebot ist gültig an allen Stationen mit Shop während der ShopÖffnungszeiten. Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen und

40.–

Bianca Sissing als Maria

RABATT

Einlösbar in grösseren Migros-Filialen in der Schweiz gegen Vorweisen der CUMULUS-Karte. 1 Rabattcoupon pro Angebot einlösbar.

Chicco-Schaukelwippe Do Re Mi


94 | Migros-Magazin 46, 10. November 2008

Et voilà — Swing à la Billy Jones

Mit 59 erfüllt sich der Waliser William F. Jones seinen Lebenstraum: Der Chef de Service des Zürcher Restaurants Kronenhalle lanciert seine eigene CD.

B

ereits als William Francis Jones ein Teenager in der Hafenstadt Tenby in Südwales war, gehörte die Musik zu seiner täglichen Nahrung. 1959, im Alter von zehn Jahren, wollte er an einem Talentwettbewerb teilnehmen. Das wurde dem Klosterschüler verboten, weil eines seiner Lieder das Wort «Liebe» enthielt. Nach einer Kochlehre und der Hotelfachschule in London bekam er 1970 ein Angebot als Praktikant im «Adler» in Grindelwald. «Um mein Sackgeld aufzubessern, trat ich als Sänger auf. Dabei begegnete ich Pepe Lienhard, mit dem mich bis heute eine Freundschaft verbindet», erinnert sich Billy, wie ihn seine Freunde nennen. Im Berner Oberland lernte er seine Frau Ursula kennen. Sie heirateten 1973.

Der Besuch der alten Dame im «Billy’s Inn» Inzwischen dreifacher Familienvater, wechselte der wirblige Waliser 1982 zum «Schwanen» nach Rapperswil SG, als Chef de Service. Dort machte er sich als singender Kellner einen Namen. Gemeinsam mit seiner Frau wagte er 1990 mit dem «Billy’s Inn» in der Gemeinde Freienbach SZ am oberen Zürichsee den Schritt in die Selbständigkeit. Während dieser Zeit kam es zu einer Begegnung, die das Leben von Billy bis heute beeinflussen sollte. In seinem Restaurant tauchte eine ältere Dame auf, die sich später als Huguette de Germond-Stäubli herausstellte. Sie stammte aus einer reichen Industriellenfamilie und sass in mehreren Verwaltungsräten. Es entstand eine tiefe Freundschaft.

Mit viel Swing in der Stimme: Billy Jones erste CD «Billy goes Big Band» tönt wie eine Mischung aus Tom Jones und Frank Sinatra.

Nach 15 Jahren «Billy’s Inn» musste der Hobby-Fliegenfischer das Restaurant 2003 aufgeben. Die Lärmemissionen des neuen SBB-Tunnels für den Güterverkehr seien zu gross gewesen. Er schrieb 70 Bewerbungen – und erhielt 70 Absagen. «In solchen Momenten darf man die Hoffnung nie aufgeben. Ich merkte, wie wichtig meine Frau als Fels in der Brandung ist.» Prompt kam 2004 wie aus heiterem Himmel ein Anruf des traditionsreichen Zürcher Restaurants Kronenhalle, ob er die Stelle als stellvertretender Voiturier annehmen möchte. «Im Nachhinein muss ich dankbar für jede Absage sein, denn so kam ich zu meinem Traumjob.» Die Vorgesetzten haben schnell gemerkt, dass er mehr kann, als die Speisen auf dem Wagen zu präsentieren. Er weiss, wie

mit den gekrönten und ungekrönten Gästen der «Kronenhalle» umzugehen ist, egal, ob sie Roger Federer, Franz Beckenbauer, Udo Jürgens, Moritz Leuenberger oder Prinzessin Caroline von Monaco heissen.

Auf der Jagd nach der Serviette von Yoko Ono Eines Abends – Jones ist zum Chef de Service aufgestiegen – tauchte eine unscheinbare Frau auf, die sich später als Yoko Ono, die Witwe von John Lennon, entpuppte. «Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis, die Frau meines Idols bedienen zu dürfen. Ich wollte unbedingt ihre Serviette klauen. Doch der Kellner hatte diese bereits abgeräumt.» Schon als Kind verkehrte auch Huguette de Germond mit ihren Eltern in der «Kronenhalle». Die-

ses Jahr sagte sie zu Billy, dass sie sich zu ihrem 80. Geburtstag am 11. April 2009 einen Auftritt von ihm mit Pepe Lienhard wünsche. Das Projekt nahm konkrete Formen an, als diesen April eine Test-CD mit Lieblingstiteln der Mäzenin wie «Spanish Eyes», «Summerwind» oder «The Last Waltz» realisiert wurde. Doch das Happy-End blieb aus. Am gleichen Tag, als Billy Jones die CD vom Tonstudio bekam, erhielt er abends um 21.03 Uhr einen Anruf aus dem Spital, dass die Witwe de Germond einem Krebsleiden erlegen sei. «Das war für mich ein riesiger Schlag. Sie hat dafür gesorgt, dass ich mir meinen Lebenstraum erfüllen konnte.» Diese Woche wird seine CD «Billy goes Big Band» getauft. Zu den gegen 100 geladenen Gästen gehören der Musiker Dieter Meier, mehrere Geschäftsführer von Edelboutiquen oder Kurt Schaad vom Schweizer Fernsehen. Auf der CD-Hülle mit Fotos von Starfotograf Michel Comte steht «A Tribute to Huguette de Germond». Ihr Lieblingstitel aus den Coversongs von Billy Jones war das Jazzlied «As Time Goes By» aus dem legendären Film «Casablanca». Ob das der Startschuss für eine zweite Karriere ist? «Ich will nicht berühmt werden. Aber ich geniesse das Schnuppern am Showbusiness», meint Billy bescheiden. Text Reto E. Wild Bilder Kilian J. Kessler

Die CD kann für Fr. 27.90 bei www.exlibris.ch oder www.billyjones.ch bestellt werden. Ein Teil des Erlöses geht an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe.


mein ganzer stolz

William Francis Jones f端r einmal in der Splendid-Pianobar im Z端rcher Niederdorf: Der gelernte Koch serviert jazzige Songs.

| 95


MGB www.migros.ch

«Ins Bad nehme ich immer meine Lieblingsenten mit.»

«An den Tisch mein Lieblingsjoghurt.» Whitney Toyloy, Miss Schweiz 2008

Léger. Für Genuss ohne Reue.

Migros Magazin 46 2008 d LU  

Einsatz für die Natur «Music Star» Familienferien einmal anders, zum Beispiel als Retter des Bergwalds. &gt; 76 Gesangstalente zwischen Euph...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you