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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 45 | 5. NOVEMBER 2012 www.migrosmagazin.ch

EIN LEBEN FÜR DEN VEREIN I 16

Die guten Seelen der Fussballclubs. DIE BOTSCHAFTERIN I 34

Wie arbeitet es sich als Frau im Iran? TASMANIEN I 94

Allein unter Schafen

Carole Noblanc suchte die Einsamkeit, wurde Hirtin und fand in einem Nomadenleben zu sich selbst. Jetzt kommt ihre bewegende Geschichte ins Kino. I 26

Bild: François Wavre

Die Trauminsel am anderen Ende der Welt.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

INHALT | 7

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Neue Kolumne online Kann man sich ein Leben ohne Internet heute noch vorstellen? Ich jedenfalls habe Mühe damit. Der direkte Zugang zu Informationen, der schnelle, unkomplizierte Austausch mit der halben Welt hat unser Leben, hat die Art, wie wir miteinander kommunizieren, dramatisch verändert. Das Migros-Magazin passt sich dieser sich verändernden Welt natürlich seit Jahren Schritt für Schritt an. Schon lange können Sie Ihre Wochenzeitung unter www.migrosmagazin.ch als elektronische Zeitung abrufen. Und wenn immer möglich und sinnvoll begleitet die Redaktion die Themen aus der Zeitung mit zusätzlichen Inhalten auf dem Netz. Nun gehen wir einen Schritt weiter: In den nächsten Wochen und Monaten werden wir immer mehr Inhalte aufschalten, die nur noch online zu finden sind. Den Start macht diese Woche eine Frau, die ich allen, die knietief im Familienalltag stecken, ans Herz legen möchte: Bettina Leinenbach. Die Journalistin und zweifache Mutter wird in ihrer neuen Kolumne «Mamma mia!» jede Woche online über die Leiden und Freuden des Familienlebens berichten. Und sie macht dies mit der wachen Aufmerksamkeit einer an familien- und gesellschaftspolitischen Themen interessierten Frau. Ein Porträt von Bettina Leinenbach lesen Sie auf Seite 29. Und wenn Sie nun wissen wollen, weshalb ihre Kinder gerne in der Krippe «schaffen» gehen, wie Frau sich enervieren kann, weil die Familienparkplätze immer besetzt sind, oder warum eine Handy-Kindersicherung eine patente Sache ist – schauen Sie rein! Immer am Montag auf www.migrosmagazin.ch bei «Mamma mia!».

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

16 | MENSCHEN Ein Leben für den Club – gute Seelen wie Hermann Burgermeister sind die wahren Stars im Fussball.

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Einkaufshilfe für Allergiker

FORUM

12 | Ein Dübendorfer siegt in Südkorea

MENSCHEN

16 | Porträt Die guten Seelen der Fussballclubs. 22 | Serie: Integriert & erfolgreich Pyongchin Han kam als Opernsänger und ist heute Chef eines Restaurants. 25 | Auf ein Wort 29 | Neue Online-Kolumne Der tägliche Familienwahnsinn. 33 | Kolumne: Der Hausmann. 34 | Interview Die Schweizer Botschafterin Livia Leu Agosti über ihre Arbeit im Iran.

AKTUELL M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Bild: Manuel Zingg

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

38 | 40 | 47 | 49 |

Delegiertenversammlung des MGB Nachhaltige Palmöl-Gewinnung Die Krux mit dem Preisvergleich Trend-Apéro der Migros-Medien

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57 | Gut gerüstet für die Skipiste 58 | Tête-à-Tête mit Raclette 60 | aha!-Produkte für Sensible 70 | Warum Aproz-Wasser so gut ist 75 | Gutes für den Zmorge-Tisch

SAISONKÜCHE

76 | Elsbeth Müller liebt Honigrippli 80 | Endlich Metzgete!

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

89 | Mix 94 | Reisen Tasmanien – eine Welt für sich. 99 | ADHS – Rituale statt Ritalin 100 | Sich richtig ernähren in jedem Alter 105 | Multimedia 107 | Auto

MEINE WELT

124 | Carlo Meier Zu Besuch beim Jugendkrimi-Autor.

RUBRIKEN

15 | Leserbriefe 109 | Bitte melde dich 110 | Leseraktion 113 | Rätsel & Impressum 121 | Cumulus


Migros-Woche 8 |

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aktuelles

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NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Chefbesuch im Palmenhain Migros-Marketingchef Oskar Sager hat kürzlich eine ökologisch bewirtschaftete Plantage in Kambodscha besucht. Denn die Migros setzt auf nachhaltig produziertes Palmöl.

Die Packungen der prämierten Pasta zieren Kinderzeichnungen.

Preis für Migros-Pasta Der M-Industriebetrieb Jowa AG hat drei Sorten Kinderpasta entwickelt, die 25 Prozent Gemüsepüree enthält. Am diesjährigen World Pasta Day in Emmetten (NW) wurde die Jowa AG nun für ihre Pastini-Kinderpasta ausgezeichnet. Die Begründung: «Eine Pasta, die Kindern gesunde Ernährung vermittelt, verdient es, ausgezeichnet zu werden.» Der

World Pasta Day wird seit 1995 auf allen fünf Kontinenten durchgeführt mit dem Ziel, die Pastakultur im eigenen Land zu fördern. Für die Gestaltung der PastiniVerpackung hatte das Migros-Magazin zum KinderMalwettbewerb aufgerufen. Die farbenfrohen Zeichnungen der drei Gewinner zieren nun die Vorderseite der Pastini-Verpackungen.

D

as Ziel ist ehrgeizig: Bis 2015 soll die M-Industrie nur noch Palmöl verwenden, das von nachhaltig bewirtschafteten Pflanzungen stammt. Eine Plantage, deren Betreiber vorbildlich Rücksicht auf die Umwelt nehmen, liegt 158 Kilometer südlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Ihr Name: Mong-Reththy-Plantage. Diese riesige Anlage, die grösser als Zürich ist, war kürzlich das Reiseziel

einer hochkarätig besetzten MigrosDelegation. Zur Gruppe gehörten Marketingchef Oskar Sager und M-Industriechef Walter Huber. Die Schweizer Besucher machten sich vor Ort ein Bild davon, wie auf der Pflanzstätte gearbeitet wird: Die Arbeiter düngen Setzlinge mit Palmwedeln und rezyklieren ausgepresste Früchte als Brennstoff für die plantageneigene Ölmühle. Die Plantagenbetreiber haben


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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

aktuelles | 9

Frisch in der Migros

Süsse Grüsse

Jetzt gibt es in der Migros die ersten Clementinen der Saison. Die Mandarinenart ist besonders wegen ihrer Süsse beliebt. Die kernlose Kreuzung aus Mandarine und Orange lässt sich besonders leicht schälen. Im Winter liefern Clementinen viel Vitamin C und verleihen grünen Blattsalaten und herzhaften Karottensuppen erfrischende Säure und sonnige Farbtupfer.

Oskar Sager lässt sich auf der Plantage zeigen, wie Palmensetzlinge eingepflanzt werden.

Text: Michael West

Mehr zum Thema lesen Sie auf Seite 40.

Bilder: Monika Flückiger, iStockphoto

sich verpflichtet, auf umweltschädigende Brandrodungen zu verzichten und bei Erweiterungen der Pflanzung artenreiche Waldgebiete zu schonen. Der Chefbesuch im Palmenhain macht deutlich, wie wichtig der Migros die Umstellung auf nachhaltig produziertes Palmöl ist.

Prospekt weckt Vorfreude Dieser Ausgabe des Migros-Magazins liegt der erste Weihnachtsprospekt der Migros bei. Auf 40 Seiten und mit vielen bunten Bildern weckt der Katalog Vorfreude auf Weihnachten. Die Migros-Kundinnen und -Kunden finden darin viele Bastelarbeiten, Ideen für Geschenke, Bastel arbeiten, Baumschmuck, Raum-, Tür- und Tischdekorationen. Ausserdem gibts zahlreiche Backrezepte von der Zeitschrift «Saisonküche». Viele Tipps für eine schöne Adventszeit und für ein glanzvolles Fest finden sich auch auf der weihnachtlichen Website der Migros. www.migros.ch/weihnachten


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Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

10 |

Genuss ohne

Die Zahl der von Allergien und Intoleranzen betroffenen Wie trägt die Migros dieser Entwicklung Rechnung? Die

G

«Die gesetzlichen Bestimmungen sind sehr streng.»

emäss der Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz geben etwa 20 Prozent der Schweizer bei Umfragen an, auf Lebensmittel allergisch zu reagieren. Nachweislich sind es rund vier bis acht Prozent. Unter dem Oberbegriff der Nahrungsmittelunverträglichkeit werden Allergien einerseits und Intoleranzen andererseits zusammengefasst. Letztere lassen sich nicht mit einem Allergietest nachweisen. Bei einer Allergie entwickelt der Körper eine Abwehrreaktion auf bestimmte harmlose pflanzliche oder tierische Eiweisse, sogenannte Allergene. Die Intoleranz hingegen basiert auf dem Nichtvorhandensein oder dem Verlust der Fähigkeit, bestimmte Stoffe zu verdauen. Aufschluss gibt in jedem Fall erst eine ärztliche Diagnose. Dann lassen sich die Beschwerden mit der Umstellung der Ernährungsgewohnheiten in der Regel schnell unter Kontrolle bringen. Die Nahrungsmittelindustrie hat sich bereits recht umfassend auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingestellt, und die gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich Deklarationspflicht sind streng. Trotzdem herrscht noch immer viel Unsicherheit beim Griff ins Einkaufsregal. Das belegen auch via M-Infoline bei der Migros-Ernährungsberatung eingehende Anfragen wie: Welche Produkte muss ich bei Glutenunverträglichkeit meiden? Worauf muss ich beim Einkauf achten, wenn ich eine Sellerieallergie habe? Eine, die über diese Problematik bestens Bescheid weiss, ist Christina Daeniker Roth, seit über 20 Jahren Fachspezialistin für Ernährung und Gesundheit bei der Migros. Sie ist mit ihrem Team für die Beantwortung derartiger Anfragen zuständig und war bei der Erarbeitung themenrelevanter Broschüren für Betroffene und Fachleute beteiligt, die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und von der Stiftung aha! Allergiezentrum publiziert wurden. Im Migros-Magazin steht sie Rede und Antwort: Christina Daeniker Roth, wie viele Anfragen gehen bei Ihnen ein, worum geht es dabei?

Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

Christina Daeniker Roth ist seit 20 Jahren Fachspezialistin für Ernährung und Gesundheit bei der Migros.

Von jährlich rund 2000 Anfragen drehen sich etwa 30 Prozent um Unverträglichkeiten, Tendenz steigend. Mehr als die Hälfte davon betrifft das Thema Glutenunverträglichkeit, also Zöliakie. Der Rest bezieht sich vor allem auf Laktoseintoleranz, also Milchzuckerunverträglichkeit, und Allergien gegen Milch, Nüsse und Sellerie. Allein im September 2012 hatten wir bereits so viele Anfragen wie im ganzen Jahr 2011. Wie trägt die Migros dieser Problematik mit ihrem Lebensmittelsortiment Rechnung?

Unter dem Label aha! führt die Migros ein Sortiment an Spezialprodukten, das

laufend ausgebaut wird. Rund 60 Lebensmittel tragen derzeit das aha!-Label, das heisst, sie sind speziell für Personen, die an Allergien oder anderen Unverträglichkeiten leiden, hergestellt. Welche Eigenschaft sie auszeichnet, ist auf der Verpackung angegeben: zum Beispiel «laktosefrei», «ohne Nüsse», «glutenfrei» und so weiter. Derzeit sind 25 glutenfreie Spezialprodukte im Sortiment. Ihre Verpackung enthält zusätzlich eine durchgestrichene Ähre im Kreis zur Orientierung für Glutenintolerante. Was steckt hinter dem aha!-Label?


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GENERATION M

Migros-Magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

allergien und intoleranzen | 11

Leiden

Menschen wächst, und mit ihr die Unsicherheit hinsichtlich verträglicher Produkte. Ernährungswissenschaftlerin Christina Daeniker Roth nimmt Stellung. Das aha!-Label steht für die Zertifizierung von Spezialprodukten durch Service Allergie Suisse (SAS), eine Tochtergesellschaft von aha! Allergiezentrum Schweiz. Es steht als Gütesiegel für höchste Sicherheit und Transparenz. Die Produkte und deren Herstellung werden durch eine unabhängige Prüfstelle zertifiziert und immer wieder kontrolliert. Mit dem grünen aha!-Logo auf der Verpackung sind die Produkte gut erkennbar. Daneben können Betroffene auch auf das ganz normale Migros-Sortiment zurückgreifen. Wer gelernt hat, die Zutatenliste auf den Verpackungen richtig zu lesen, findet sich bestens zurecht. Was meinen Sie mit «die Zutatenliste richtig lesen»?

Die gesetzlichen Bestimmungen betreffend Allergendeklaration sind sehr streng. Die häufigsten bekannten Allergene sind offiziell gelistet und müssen, wenn sie einem Produkt zugesetzt werden, in der Zutatenliste zwingend genannt werden. Dies gilt natürlich auch für glutenhaltige Zutaten. Dennoch betrifft eine der häufigsten Anfragen bei uns die Unsicherheit, ob die in Produkten verwendeten Zutaten, insbesondere die Gewürze, glutenfrei sind. Letztere sind schon per Definition glutenfrei. Und wird glutenhaltige Streuwürze eingesetzt, so ist dies klar erkennbar:

Deklariert wird sie als Streuwürze (mit Weizen). Wir raten Zöliakie-Betroffenen, in der Zutatenliste auf die Worte Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer zu achten: Erscheinen diese nicht auf der Zutatenliste, wird das Produkt ohne glutenhaltige Zutaten hergestellt. Laktoseintolerante achten auf das Vorhandensein von Milch, Rahm, Käse und Butter in der Zutatenliste. Bei der Deklaration von Allergenen gibt es keine versteckten Zutaten. Was bedeutet in diesem Zusammenhang der «Kann enthalten»-Hinweis?

Mit diesem Hinweis, der ebenfalls gesetzlich geregelt ist, wird auf mögliche Allergen-Verunreinigungen hingewiesen. Auf industriellen Produktionsanlagen oder bei der Lagerung von Rohmaterialien lassen sich unbeabsichtigte Verschleppungen von Zutaten nicht immer vermeiden. Der Kann-enthaltenHinweis verunsichert leider öfter, als er hilft. Die Entscheidung, ein Produkt mit diesem Hinweis zu geniessen oder besser darauf zu verzichten, müssen die Betroffenen im Einzelfall nach ärztlicher Rückfrage selbst entscheiden. Wer mehr über die gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Allergendeklaration wissen möchte, dem empfehle ich die Broschüren, die auf der Homepage des BAG abrufbar sind.

Wie treibt die Migros die Entwicklung in diesem Gesamtkontext voran?

Einen entscheidenden Beitrag zur quantitativen und qualitativen Ausweitung unseres Sortiments für Allergiker hat erst kürzlich die Firma Jowa geleistet. Im Fabrikationsbetrieb in Huttwil stellt sie neu ausschliesslich Allergikerprodukte her, insbesondere gluten-, laktose- und nussfreie Brote und Backwaren sowie gluten- und eierfreie Teigwaren.

Fliessen Erfahrungen aus den Kundenanfragen in die Produktentwicklungen der Migros ein?

Erkenntnisse, die wir aus den vielen Anfragen gewinnen, fliessen selbstverständlich in die Produktentwicklung und Sortimenterweiterung ein. Insofern befindet sich die Migros in einem laufenden Entwicklungsprozess, bei dem neben Geschmack und Genuss auch die Sicherheit oberstes Gebot ist. Text: Jacqueline Vinzelberg Fotos: Mirko Ries

Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Links zum Thema: www.generation-m.ch und www.bag.admin.ch, Suchbegriff «Allergene» Mehr Hinweise zum aha!Sortiment der Migros finden Sie auf Seite 60.

Hilfe für Betroffene Die Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie ist Kompetenzzentrum in Allergiefragen und bietet zahlreiche Dienstleistungen für Betroffene. Dazu gehören kostenlose Infobroschüren, eine telefonische Infoline und Schulungen. Das aha!-Label wird durch eine Tochtergesellschaft der Stiftung vergeben und durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle regelmässig kontrolliert. www.aha.ch

Das grüne aha!-Signet zeichnet Produkte aus, die für Personen, die unter Allergien und Intoleranzen leiden, besonders geeignet sind. In der Migros sind mittlerweile über 60 aha!-Produkte erhältlich.


Forum

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Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

12 | WWW.MigrosMagazin.ch www.migrosmagazin.ch

Porträt

Schweizer zeigt Asiaten den Meister

bild: mirko ris

Stellen Sie sich vor, am eidgenössischen wird ein Koreaner Schwingerkönig! Die ganze Nation würde ungläubig staunen. Ähnlich muss die Gemütslage im Juli in Südkorea gewesen sein, als ein 26-jähriger Schweizer als erster Nichtkoreaner Weltmeister im bambusschneiden wurde. Lesen Sie die unglaubliche Geschichte des Dübendorfers robbi Dale auf: www.migrosmagazin.ch


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Danzig – Frisches Haff – Königsberg – Masuren – Danzig Reiseprogramm 1. Tag Danzig Anreise per ICE bis Berlin (7 h), Weiterfahrt per Bus (7 – 8 h) oder Linienflug Zürich – Danzig (mit Umsteigen). Einschiffung am Abend. 2. Tag Danzig – Tolkemit Geniessen Sie am Vormittag die Schifffahrt in Richtung Frisches Haff. Ab Tolkemit am Nachmittag Busausflug* nach Frauenburg mit Besichtigung des Doms inkl. Orgelkonzert und Besuch des Kopernikus-Museums. 3. Tag Tolkemit – Königsberg Schifffahrt über Frisches Haff und Fluss Pregel. Stadtrundfahrt* Königsberg mit Besuch Bernsteinmuseum, Dom und Grabstätte von Immanuel Kant am Nachmittag. Abends Konzert* in der Innenstadt. 4. Tag Königsberg Ganztagesausflug* inkl. Mittagessen: Busfahrt zum Ostseebad Rauschen. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant Fahrt zur Kurischen Nehrung mit historischer Vogelwarte Rossitten und Sanddüne Epha. Abends Darbietung russischer Folklore an Bord. 5. Tag Königsberg – Elbing Schifffahrt über Frisches Haff nach Elbing. Nachmittags Busausflug* Marienburg mit eindrücklicher Burg. Abends Stadtrundgang* Elbing. 6. Tag Elbing – Danzig Ausflug* zum Oberländischen Kanal (in Revision) mit Schifffahrt auf der malerischen Kanal- und Seenstrecke. Am Nachmittag wunderschöne Schifffahrt nach Danzig. 7. Tag Danzig Stadtrundfahrt/-gang* Danzig mit Besuch der Kathedrale von Oliva und Orgelkonzert. Freier Nachmittag für eigene Unternehmungen.

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8. Tag Danzig – Schweiz Ausschiffung und Rückreise per Bus nach Berlin und Weiterfahrt im ICE oder Flug Danzig – Zürich (mit Umsteigen). * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Programmänderungen vorbehalten. MS Johannes Brahms**** In 40 komfortablen Kabinen finden max. 80 Personen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit grossen Panoramafenstern, zwei unteren Betten, Dusche/WC, Föhn, Telefon, TV, Kühlschrank, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Rezeption, elegantes Restaurant, Panoramasalon mit Bar, Bordshop und grosses Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2. Kl. ab/bis CH-Wohnort nach/ab Berlin, Basis ½-Tax-Abo inkl. ICE-Zuschläge und Platzreservationen • Bustransfers Berlin – Danzig – Berlin mit modernem Reisebus inkl. Snack • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung • Audio-Set bei allen Ausflügen Nicht inbegriffen: Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder, Treibstoffzuschlag vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchungen über www.thurgautravel.ch)

Reisedaten 2013 18.05. – 25.05. 22.06. – 29.06. 25.05. – 01.06. 29.06. – 06.07. 01.06. – 08.06. 06.07. – 13.07. 08.06. – 15.06. 13.07. – 20.07. 15.06. – 22.06. 20.07. – 27.07.

27.07. – 03.08. 03.08. – 10.08. 10.08. – 17.08. 17.08. – 24.08. 24.08. – 31.08.

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bett Hauptdeck, hinterste Kabine 1990 2-Bettkabine Hauptdeck 2140 2-Bettkabine Oberdeck 2390 Zuschlag Alleinbenutzung HD/OD 690/990 Zuschlag ohne ½-Tax-Abo/GA 2. Kl. 95 Zuschlag mit ½-Tax-Abo/GA 1. Kl. 135 Zuschlag ohne ½-Tax-Abo/GA 1. Kl. 250 Ausflugspaket 325 Annullations- und Extrarückreisevers. 54 Zuschlag Flug mit Lufthansa auf Anfrage Bahnfahrt Berlin – Danzig – Berlin auf Anfrage Gültiger Reisepass (mind. 3 Monate über Reisedatum) erforderlich. Visum nur bei individuellen Landgängen in Russland nötig! Flusslandschaften an Elbe und Moldau RABATT 8 Tage ab Fr. 1190.– 600 30.03. – 06.04. Prag – Dresden – Berlin 500 06.04. – 13.04. Berlin – Dresden – Prag 400 27.04. – 04.05. Prag – Dresden – Berlin

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Forum

migros-magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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MM 39: «Das Thema betrifft auch uns Männer», Artikel zur diesjährigen Brustkrebskampagne der Krebsliga, «Gemeinsam gegen Brustkrebs».

«Die Schweizer Bevölkerung hat 7859 Solidaritätskilometer zurückgelegt» ! Unglaubliche 7858,7 Solidaritätskilometer wurden im Rahmen der diesjährigen Kampagne der Krebsliga, «Gemeinsam gegen Brustkrebs», zurückgelegt. 1308 Personen haben zu Fuss oder mit dem Velo Kilometer um Kilometer gesammelt – aus eigener Betroffenheit oder in Gedenken an von Brustkrebs betroffene Freundinnen und deren Angehörige. Die Erwartung – eine 1000 Kilometer lange Solidaritätsschleife zu schaffen – wurde mehr als übertroffen: Die Schweizer Bevölkerung hat über acht Mal die Schweiz in Form einer rosa Schleife durchwandert. Viele sind dem Aufruf der Krebsliga und des Migros-Magazins gefolgt und haben gemeinsam mit den Botschaftern der Kampagne, Paralympics-Sieger

Walking-Event mit Paralympics-Sieger und Botschafter Heinz Frei vom 2. Oktober in Derendingen.

Heinz Frei und Radrennfahrer Franco Marvulli, an den Solidaritätsläufen in Derendingen SO, Fribourg und Zweidlen ZH teilgenommen. Zahlreich waren auch die privat organisierten Anlässe, die von Frauengrup-

pen, Firmen, Turnvereinen, Spitalpersonal, Altersheimen, Familien und Freunden organisiert worden waren. Jeder Kilometer und Fotos aller Teilnehmenden wurden auf der Website der Krebsliga registriert. Schauen Sie sich die eindrückliche Solidariätsschleife mit den 1308 Gesichtern aller Teilnehmenden auf www.krebsliga.ch/brustkrebs an. Wir bedanken uns herzlich für das grosse Engagement. Die Krebsliga versteht diese grosse Welle der Solidarität auch als Auftrag, sich weiterhin mit voller Kraft für die Früherkennung und die optimale Therapie einzusetzen und sich für eine umfassende Betreuung der Betroffenen und der Angehörigen zu engagieren. Prof. Dr. Jakob Passweg Präsident Krebsliga Schweiz

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Ein Leben für den Club

Sie lieben ihren Fussballverein über alles. Sie leiden, wenn es ihm schlecht geht, und machen Luftsprünge, wenn er siegreich ist. Sie sind Materialwart, Pfleger oder Teambetreuer – vor allem aber sind sie die gute Seele ihres Clubs.

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eischter! Burgermeischter!», skandieren die Fans bei Spielen des FC Zürich in der Südkurve des Letzigrund-Stadions. Sie tun das immer dann, wenn ein beleibter Mann auf den Platz rennt, um einen verletzt auf dem Rasen liegenden Spieler zu pflegen. Der Ausruf ist eine Hommage an den Pfleger und soll sagen: «Mögen andere Meister werden, wir haben immer unseren Burgermeister. Seit 37 Jahren ist der inzwischen 65-Jährige Hermann Burgermeister schon beim FCZ aktiv, als Pfleger und Materialwart und lange auch als Masseur. Burgermeister ist der Mann im Hintergrund – und ein Monument, die Verkörperung der Tradition. Fussballer kommen, werden zu Stars, schwören, dass ihr Club der beste und einzige sei und dessen Fans sowieso einzigartig. Und im nächsten Moment sind sie weg, wechseln ins Ausland, wo die Bezahlung besser ist. In der Schweiz ist das Alltag, denn die Super League ist eine Ausbildungsliga. Zurück bleiben die Fans – und eben jene altgedienten Funktionäre im «Staff», die schon da waren, als es diesen Begriff im deutschsprachigen Wortschatz noch gar nicht gab. Beim

FC Basel ist dies Teamcoach Gusti Nussbaumer, beim FC St. Gallen Materialwart und Sponsorenbetreuer Franz Malara und bei den Berner Young Boys Heinz «Henä» Minder, der zum Beispiel Autogrammstunden organisiert.

Burgermeister, malara, minder – die «guten seelen» vom Dienst Diese Männer kamen als Fans in den Fussballbetrieb. Sie arbeiteten zunächst fast oder ganz unentgeltlich, wie das früher üblich war. Sie blieben ihren Clubs auch in schlechten Zeiten treu, etwa nach einem Abstieg. Damals wie heute tun sie das, was getan werden muss: den Spielern die Leibchen bereitlegen, Bälle wegräumen – oder den Hund eines Spielers spazieren führen. «Gute Seelen» werden sie genannt, weil sie stets da sind, beim Kosenamen gerufen, weil sie einem vertraut sind, selbst wenn man sie nicht persönlich kennt. Sie verkörpern im Fussball einen altmodischen Teil, der aber in Zeiten des ständigen Wechsels an symbolischer Kraft gewonnen hat und für den traditionellen Sportsgeist, für Begeisterung, Hingabe und Fairplay, steht. Texte: Michael Lütscher Bilder: Manuel Zingg

Vor dem grossen Auftritt: Heinz Minder betreut die Kinder, die mit den Spielern aufs Feld ein­ laufen.

Nr. 45, 5. November 2012 | migros-magazin |


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Heinz Minder organisiert für die Young Boys Autogrammstunden und betreut Kinder.

«Ich habe die Young Boys in den Genen» Heinz Minder trägt die rote Trainingsjacke der Young Boys, mit Sponsorenaufdruck und dem gelb-schwarzen YB-Emblem über dem Herzen. Sie ist mehr als bloss Arbeitskleidung. Minder hat, wie er sagt, die «Young Boys in den Genen». Als Bub besuchte er an der Hand seines Vaters, eines ehemaligen YBSpielers, die ersten Matches. Später spielte er bei den YBJunioren, ehe er zu unterklassigen Vereinen wechselte. «1985 bin ich zurückgekommen zu YB», sagt er. Rechtzeitig, um beim Meis-

«mit den YBspielern war es sensationell.» tertitel 1986 und beim Cupsieg 1987, den bisher letzten Titeln der Berner, mitzufeiern. Minder besuchte einen Kurs für Masseure, betreute Spieler der zweiten Mannschaft und wurde bald zum Manager des Fanionteams. Er bestellte das Material, organisierte die Reisen, war immer dabei. «Mit den Spielern war es sensationell. Und am Ende einer Saison gabs jeweils Tränen, wenn wieder ein Spieler den Klub verliess», sagt Heinz Minder. «Sehr schlimm» war dann der Abstieg 1997. «Vielleicht war der aber gut, so konnten wir uns in Ruhe wieder aufbauen.» Er denkt positiv. All die Jahre arbeitete er beim kantonalen Amt für Jugend und Sport, mit einem

vollen Pensum. Wie das möglich war? «Ich begann jeweils früh und arbeitete mittags durch. So konnte ich um 16 Uhr gehen», sagt er. Aber funktioniert habe diese Doppelbelastung nur dank seiner Frau. «Sie ist fast noch mehr von YB angefressen als ich.» Mit 63 liess er sich vom Amt pensionieren und bei YB anstellen. Vier Jahre lang kümmerte er sich vollamtlich um das Material. Dann wurde es ihm zu viel. Die kurzen Nächte nach den Auswärtsspielen, die «hängten an». Vermutlich ganz besonders jene Nacht im Mai 2010, als YB als Tabellenführer im zweitletzten Saisonspiel in Luzern 1:5 verlor. Im Film «Meisterträume – eine Berner Fussballgeschichte» ist er auf der Rückfahrt von jenem Match zu sehen. «Bleib doch jetzt verdammt noch mal positiv», sagt sein Materialwartkollege «Housi» Imboden. «Henä» entgegnet trocken: «Ich bin jetzt 25 Jahre lang positiv gewesen.» Mit diesem Satz wurde Minder für viele Fans zur Kultfigur. Heute hat Minder, inzwischen 69, mehr Zeit für die Grosskinder und den Garten. Für YB arbeitet er noch zwei Tage pro Woche, organisiert Autogrammstunden und Benefizanlässe, an denen YBSpieler zugunsten krebskranker Kinder Büchlein mit Gutenachtgeschichten verkaufen – geschrieben von Silvia, Minders Frau. Und an jedem Heimspiel betreut Minder die Kinder, die mit den Spielern einlaufen. «Das ist das Schönste», sagt er.


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Franz Malara ist Materialwart beim FC St. Gallen und betreut auch die Sponsoren.

«Für die Spieler bin ich wie ein Vater»

Franz Malara hütet während des Trainings auch mal die Kinder eines Spielers.

«Reden, damit eine gute Stimmung herrscht, das ist mein Job», sagt Franz Malara (64), eine Basketballmütze verkehrt herum auf dem Kopf tragend und immerfort redend. Er sagt: «Für die Spieler bin ich wie ein Vater.» Und: «Mein Herz ist grün­ weiss» – wie die Trikots des FC St. Gallen. «Er sorgt für Stimmung. Er hat immer gute Sprüche auf Lager», bestätigt Marco Mathys, Mittelfeldspieler bei den St. Gallern. «Er kann die Leute aufstellen mit seinem Humor», sagt Vizepräsident Michael Hüppi. Doch eigentlich ist Franz Malara beim FC St. Gallen Materialwart. Leibchen rich­ ten, Hürden auf den Trai­ ningsplatz bringen, Bälle waschen. Dafür ist er seit zwölf Jahren angestellt. Und er macht es gerne. Davor war er jahrelang nebenamt­ lich für den FC tätig – als Juniorentrainer, als Leiter der Fussballschule und als Assis­ tenztrainer der U­17­ und U­19­Teams. Hauptberuflich arbeitete er als Gästebetreuer in einem Kurhaus. «Ich bin gerne unter Leuten», sagt er. Gäbe es den FC nicht, wäre er Animator in einem Alters­ heim. Aber er hat ja, was er als «Traumjob» bezeichnet. «Das Wichtigste ist, dass die Spieler glücklich sind», betont er. Dafür hütet er während des Trainings auch mal die Kinder oder den Hund eines Spielers. An der Wand seines Mate­ rialraums hängen signierte Autogrammkarten zahlrei­ cher aktueller und ehemaliger

Spieler. Besonders stolz ist Malara auf die Karten der Ex­ Missen Christa Rigozzi und Linda Fäh, die er an Anlässen des FC begrüssen durfte. Franz Malara betreut näm­ lich auch Sponsoren. «Weil er so gut mit den Leuten umge­ hen kann und dann und wann jemanden dazu bringt, etwas für den FC springen zu lassen», wie Vizepräsident Hüppi sagt. So organisiert Malara das «333er Spiel». Das ist ein Anlass, bei dem während eines Essens Lose verkauft werden, um die Trainingslager zu finanzie­

«Hauptsache, die Spieler sind glücklich.» ren. Wie viel jeder Teilneh­ mer für das Essen bezahlen muss, entscheidet sein Los. Die Preise bewegen sich zwi­ schen einem und 333 Franken. Vor und nach den Spielen wirbelt Franz Malara als Betreuer von Sponsoren durch die Haupttribüne des St. Galler Stadions. Hier schätzt man sein Insider­ wissen und seine Qualitäten als Unterhalter, der es ver­ steht, selbst nach Niederla­ gen «für gute Stimmung zu sorgen», wie Andreas Feurer, Chef der Druckerei E­Druck und Gold­Sponsor, sagt. Nächsten Sommer wird Malara 65 Jahre alt. Als Mate­ rialwart wird er dann zwar aufhören, aber die Sponso­ ren, die wird er weiterhin betreuen.


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Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

rung bis zum allmorgendli­ chen Früchteeinkauf für die Garderobe. Bei den Trainings und Spielen sorgt er dafür, dass alles rechtzeitig am rich­ tigen Ort ist. Mancher Spieler, der etwas liegen liess, fing einen Rüffel von Hermi ein. «Will man Disziplin auf dem Platz, braucht man sie auch in der Garderobe», sagt der einstige Feldweibel. Gleichzeitig ist Burger­ meister darum bemüht, Spe­ zialwünsche der Spieler zu erfüllen. Der eine trainiert

«Er ist wie ein enger Freund der Spieler.»

Hermann Burgermeister, der Mann für alle Fälle beim FC Zürich.

Hermann Burgermeister ist beim FC Zürich als Materialchef und Pfleger lebenslänglich angestellt.

«Disziplin braucht es auch in der Garderobe» «Hermi – es anders Wort für Treui» stand auf einem gros­ sen Transparent, das vor der Südkurve hing. Damals feier­ te Hermann Burgermeister sein 30­Jahre­Dienstjubi­ läum als Masseur und Mate­ rialwart beim FCZ. Das war 2005. Sieben Jahre später ist er immer noch da und soeben 65­jährig geworden. Aber ans Aufhören denkt der AHV­Be­ züger nicht, auch wenn er das Massieren inzwischen aufge­

geben hat. Und vermutlich werde er nicht ewig als Pfle­ ger aufs Feld rennen. Der FCZ hat ihn schon vor ein paar Jahren mit einem Vertrag auf «Lebenszeit» bedacht und soeben seine Memoiren ver­ öffentlicht (siehe rechts). Materialchef Burgermeis­ ter gilt als extrem pflicht­ bewusst, ja, als einer, der für zwei arbeitet. Er kümmert sich um alles – von der Tenue­ bestellung über die Balllage­

lieber mit kurzem Trikot, der andere braucht einen Rollkra­ genpulli, weil er sonst friert. «Den Spielern die Wünsche von den Augen ablesen, damit sie sich auf den Fussball kon­ zentrieren können», das sei sein Beitrag zum Erfolg des Teams. «Hermi ist mit dem FCZ verheiratet», spotten Kollegen über den Einsatz des Junggesellen. Über Umwege war der ge­ lernte Heizungsmonteur 1975 zum FCZ gekommen. Köbi Kuhn, der damalige Captain, setzte sich nach einer Probe­ zeit für dessen Verpflichtung als Masseur ein. «Man kann sich den FCZ ohne Hermi gar nicht mehr vorstellen. Er ge­ hört zu den Menschen, die einfach immer da sind, wenn man sie braucht», sagt der Ex­Nationalcoach heute.Bur­ germeister sei «wie ein enger Freund der Spieler» gewesen. «Mit ihm konnte man Spass haben.» Das gilt auch heute noch. Ein Sieg wird beim FCZ seit Jahren nach einem Ritual gefeiert: Die Spieler bilden auf dem Platz einen Kreis – in der Mitte tanzt Burgermeister. Hermann Burgermeister und Michael Lütscher: «Meister! Burgermeister!». Das Buch gibts bei Exlibris für 28 Franken.

Für einen Scherz zu haben: Gusti Nussbaumer und David Degen.


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Gusti Nussbaumer ist beim FC Basel fürs Organisatorische verantwortlich und doziert nebenbei an der ETH Zürich.

«Eigentlich bin ich ein Dienstleistungscenter» Einen «Organisationsgrossmeister» nannte ihn die «Basler Zeitung» mal. Gusti Nussbaumer schmunzelt. Nicht zuletzt deshalb, weil er sich schwertut, einen Begriff für seine Tätigkeit zu finden. Ein «Administrator» sei er nicht und ein «Manager» wolle er nicht sein. «Teamcoach» gefalle ihm am besten. Aber darunter verstehe man vielleicht etwas anderes, als das, was er tue. «Ich halte dem Trainer und dem Staff den Rücken von Administrativem frei», sagt Nussbaumer, ein grau-

«Ich halte dem Trainer den Rücken frei.» melierter, elegant gekleideter Mann von 60 Jahren. «Eigentlich bin ich ein Dienstleistungscenter», stellt er fest. Er organisiert die Reisen der ersten Mannschaft, bucht Hotels, sucht Testspielgegner. Oder er hilft einem Spieler bei der Wohnungssuche. Kürzlich hat er versucht, einen Apéro zu organisieren. Mittelfeldspieler Fabian Frei hatte ihn am Abend zuvor darum gebeten, weil er seine Vertragsverlängerung feiern wollte. «Die Spieler sind es gewohnt, dass immer alles möglich ist», sagt Nussbaumer. Doch diesmal musste er kapitulieren; er fand so schnell keinen Caterer. Hätte er mehr Zeit gehabt, wäre er gleich selbst Champagner und Chips kaufen gegangen.

Doch das ging nicht, weil Nussbaumer in Zürich war. Ein Basler in Zürich? Nussbaumer arbeitet zusätzlich an der ETH, doziert über Fragen der Raumplanung. «An beiden Orten habe ich mit Menschen zu tun, die vorwärtskommen wollen und leistungsbereit sind. Es gibt nichts Tolleres, als mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten», sagt der Junggeselle. Ausserdem schätze er den Gegensatz zwischen Logik und Analyse an der Hochschule und Schicksal und Emotionen im Fussball. Letztlich gebe ihm die Tätigkeit an der ETH auch finanzielle Sicherheit – beim FCB arbeitete er früher ehrenamtlich. Als B-Junior war er in den 60er-Jahren dem Verein beigetreten. Früh verletzte er sich; er wurde Juniorentrainer, dann Juniorenobmann, sass später im Vorstand und war, als der FCB in der Nationalliga B kickte, Transferchef. Seit den späten 90er-Jahren ist er Teamcoach. Und das beinhaltet mehr als Organisieren: «Ein Gespür für die Probleme der Spieler zu haben, gehört dazu.» Sich Sorgen anzuhören, allfällige Anliegen beim Trainer vorzubringen, ohne den betreffenden Spieler zu diskreditieren. «Die Spieler wussten, dass Gusti immer ein offenes Ohr für sie hatte», sagt Ex-FCBTrainer Christian Gross. «Gusti ist eine gute Seele, ein ganz positiver Mensch und extrem hilfsbereit. Jeder Trainer wünscht sich, einen solchen Coach an seiner Seite zu haben.»


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integriert & erfolgreich

Gegen Vorurteile Das Thema Migration ist belastet mit negativen Vorurteilen. Zeit, einige davon abzubauen. Denn Einwanderer schaffen als Erstes nicht Probleme, sondern Wachstum. 1. Wie es dazu kam, dass der afghanische Erziehungsminister in der Schweiz Ritterrüstungen restaurierte. 2. Wie ein Opernsänger aus Südkorea zum Inhaber eines gefragten Restaurants wurde. 3. Wie eine Münchnerin aus den USA in der Schweiz ein erfolgreiches Biotechunternehmen aufbaute. 4. Wie ein kongolesischer Kriegsflüchtling zum beliebten Metzger hinter der MigrosFleischtheke wurde. 5. Wie ein Luxemburger Internatsschüler eine Schweizer Luxusuhrenmarke wieder erfolgreich machte. 6. Wie eine kurdische Studentin nach Haft und Folter gelernt hat, Menschen in der Schweiz psychisch zu helfen.

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NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | Migros-Magazin |

«Für meine Kinder ist die Schweiz die Heimat und Korea das Ausland»

Der Südkoreaner Pyongchin Han ergatterte sich 1996 einen Job im Chor des Zürcher Opernhauses. Heute führt er ein Restaurant mit koreanischen Spezialitäten und fühlt sich sehr wohl in der Schweiz.

D

ie Geschäfte laufen gut. Mehrmals während des Gesprächs nimmt Pyongchin Han (45) telefonische Reservationen entgegen, mehrmals muss er Gäste von anderen Terminen überzeugen, weil das «Akaraka» am Wunschabend bereits ausgebucht ist. Das Leben als Geschäftsführer ist hart: «Ich stehe von morgens um acht bis um Mitternacht im Restaurant in Zürich-Altstetten und bin oft auch sonntags hier für die Buchhaltung.» Für seine Frau und die zwei Kinder (12 und 10) in Buchs ZH bleibt kaum noch Zeit, geschweige denn für Freunde. «Aber ich wusste, was mich erwartet; die ersten zwei, drei Jahre sind hart für ein neues Restaurant, das haben alle gesagt.» Dabei hatte er gar nie vor, ein Lokal zu führen. Han war 27, als er 1994 Seoul in Südkorea verliess und für ein künstlerisches Aufbaustudium an einer Musikhochschule nach Mannheim (D) kam. «Aber nach drei Semestern ging mir das Geld aus, und ich fing an, mich bei verschiedenen Theatern zu bewerben.» Als

er zum Vorsingen nach Zürich kam, war das Opernhaus so angetan, dass sie ihn sofort unter Vertrag nehmen wollten. «Ich wusste damals nichts über das Zürcher Opernhaus und sagte, ich müsse mir das überlegen.» Wieder zurück in Mannheim, starrten ihn seine Freunde und Lehrerinnen an. «Bist du verrückt?, fragten sie mich. Weisst du, was das für ein Haus ist?» Am nächsten Tag rief er an und akzeptierte das Angebot; im August 1996 kam er nach Zürich und wurde Mitglied im Opernhaus-Chor. Damals war das Ausländergesetz anders als heute, und Han musste erst mal zwei Jahre mit einem L-Ausweis vorliebnehmen. «Nur schon einen Telefonanschluss zu bekommen war schwierig; ich musste 800 Franken Depot zahlen.» Eine Arbeitsbestätigung des Opernhauses half bei der Wohnungssuche. Han hatte sich in Deutschland sehr wohlgefühlt, in der Schweiz war es nicht anders. «Man ist in Deutschland ziemlich direkt, in Korea ist das genauso. Und ich sehe keine grossen Unterschiede zur

Für eine kulturelle Vielfalt mit Qualität Das Migros-Kulturprozent engagiert sich mit verschiedenen Projekten im Umfeld der Migration, Integration und Interkulturalität. Zum Beispiel mit conTAKT-net.ch: Es stellt Städten und Gemeinden ein Set von Förderleistungen für den Aufbau eines speziellen Informationsteils für Migranten auf der Gemeinde-Website zur Verfügung. conTAKT-citoyenneté ist ein Förderprogramm des Migros-Kulturprozents und der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen für das interkulturelle Zusammenleben. Ganz neu ist conTAKT-spuren.ch: Es richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Schulklassen die Migrationsgeschichte erforschen wollen. Weitere Informationen: www.contakt.ch


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

Meine schweiz

Pyongchin Han im Eingang seines Restaurants in Zürich. Ein Unfall zwang den ehemaligen Opernsänger, die Branche zu wechseln.

Schweiz. Wenn man sich korrekt verhält und seine Pflicht erfüllt, gibt es keine Probleme.» Das Opernhaus war wie eine grosse, internationale Familie, im 60-köpfigen Chor waren nur gerade drei Schweizer, dafür vier Koreaner. Man sprach meist Englisch oder Hochdeutsch. «Schweizerdeutsch war für mich damals eine ganz harte, ungewohnte Fremdsprache. Wenn ich rausging auf die Strasse, verstand ich meist kein Wort.» Sprache sei wichtig für die Integration, sagt Han. «Aber es ist nicht alles. Wichtiger ist die Bereitschaft, sich anzupassen, und die hatte ich immer.» Dabei kommt es ihm entgegen, dass er die Effizienz und die Korrektheit in der Schweiz schätzt. «Ich habe Freunde in Italien, die müssen mehrere Tage investieren, wenn sie ihre

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! Schweizer sind ... ... korrekt, pünktlich und fair. ! Die Schweiz ist ... ... ein schönes Land, in dem ich immer leben wollte und will. ! Integration bedeutet ... ... gemeinsam mit anderen menschen zu leben. ! Heimat ist für mich ... ... überall, wo ich schon gelebt habe. ! Fremd fühle ich mich, wenn ... ... ich meine meinung oder Ansichten nicht äussern kann, zum beispiel wegen der Sprache.

Ausländerpapiere erneuern wollen. Hier gehe ich kurz zum Kreisbüro und bekomme den Ausweis dann ein paar Tage später mit der Post. Wunderbar!»

Von der opernbühne in zürich in die Kochschule nach seoul Han fühlte sich wohl in der Schweiz und in seinem Job. Dann kam der Unfall. Bei einer Probe auf der Opernhausbühne 2008 spielte ein Tontechniker einen Kanonenschuss ein – der Südkoreaner erlitt ein Knalltrauma und erhielt vom Arzt die Hiobsbotschaft, dass er nie mehr im Chor würde singen können. Ein Dokumentarfilm über die indische Restaurantkette King’s Kurry inspirierte den Sänger, ein eigenes koreanisches Restaurant zu eröffnen. Einerseits war die koreanische Küche in

Zürich kaum präsent, andererseits schwebte ihm etwas Günstigeres vor, als es hierzulande sonst bei ethnischer Küche üblich ist. Er reiste nach Seoul, besuchte erst eine Kochschule und schuftete dann in einem Restaurant. Wieder zurück in der Schweiz, investierte er das gesamte Geld, das er von der Versicherung wegen des Unfalls erhalten hatte, in das Lokal in Altstetten. Im Restaurant kommt er mehr mit Menschen in Kontakt als im Opernhaus, was gut für die Integration ist. Aber als Unternehmer muss er mit einem viel grösseren Risiko leben. «Ich war fast 30 Jahre lang nur Musiker und angestellt, nun bin ich plötzlich selbständig, mache ganz viele verschiedene Dinge, von denen ich vor Kurzem noch keine Ahnung hatte. Alleine wäre das kein Problem, aber ich habe Familie.» Han lebt nun seit 17 Jahren in der Schweiz und fühlt sich hier längst zuhause. Obwohl er ausländisch aussieht, hat er nicht den Eindruck, anders behandelt zu werden als die Einheimischen. Im Gegenteil. «Manchmal wäre ich froh, die Leute würden Hochdeutsch mit mir sprechen.» Hans Kinder wachsen zweisprachig auf, daheim sprechen sie Koreanisch, sonst Schweizerdeutsch. «Mir ist wichtig, dass sie etwas von der koreanischen Kultur mitbekommen.» Aber wenn sie nach Südkorea reisen, ist das für sie wie in die Ferien zu gehen. «Für sie ist die Schweiz die Heimat, Korea ist Ausland.» Text: Ralf Kaminski Foto: Annette Boutellier

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grafiKen Migrationsland Schweiz Wie hoch ist die einwanderungsquote im verhältnis zur bevölkerung? ein internationaler vergleich.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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EIN KNIGGE FÜR DIE SCHWEIZ

«Leben und leben lassen» Die Deutsche Knigge-Gesellschaft hat den «Unsitten» in der Gesellschaft den Kampf angesagt. So etwa dem Popcorn-Essen im Kino. Ein etwas weltfremder Entscheid, meint «Schweizer Knigge»Autor Christoph Stokar. Er plädiert für mehr Gelassenheit. Christoph Stokar, ginge es nach der Deutschen Knigge-Gesellschaft, müsste ich beim nächsten Kinobesuch auf mein geliebtes Popcorn verzichten. Hat die Welt keine grösseren Benimmprobleme?

Christoph Stokar (53) ist selbständiger Texter und Konzepter in Zürich. Ende Monat erscheint sein Buch «Der Schweizer Knigge – was gilt heute?» im BeobachterBuchverlag.

Popcorn-Essen ist ein Teil des Kinovergnügens, sonst könnten wir ja gleich zu Hause vor dem Fernseher sitzen bleiben. Ich würde meinen deutschen Benimmkollegen da schon ein bisschen mehr Gelassenheit wünschen, und das sage ich jetzt als fleissiger Kinogänger. Wenn ein Verbot in Kinos schon nicht möglich sei, heisst es, solle es wenigstens «popcornfreie Zonen» geben ...

Und wie, bitte, soll das gehen? Kein Popcorn in den ersten fünf Sitzreihen? Oder in den fünf ganz hinten? Und was, wenn meine Begleitung Popcorn will und ich nicht? Das Ganze erscheint mir doch recht weltfremd. Zumal ja bereits heute nichts dagegen spricht, einen HardcoreRaschler um etwas mehr Rücksicht zu bitten.

Trotzdem scheinen Sie ein gewisses Manko im zwischenmenschlichen Umgang zu orten, sonst hätten Sie ja keinen Benimmratgeber geschrieben. Weshalb aber explizit ein Schweizer Knigge?

Bilder: iStockphoto, Keystone, Getty Images

MANN DER WOCHE

Auf das Risiko hin, furchtbar arrogant zu wirken: Ich habe von den vielen deutschen Ratgebern, die ich gelesen habe, nicht einen für wirklich gut befunden. Und zwar einfach deshalb, weil sie alle zu ernsthaft und humorlos an die Sache herangehen.

die ihn darin anleiten, was wann zu tun ist, hat in der Schweiz der Freiheitsgedanke oberste Priorität.

Unterscheidet sich die deutsche Höflichkeit vom Schweizer Benehmen?

Sonst hätte ich mir ja auch mein Buch sparen können (lacht). Wir leben – glücklicherweise – in einer Zeit, in der alles möglich ist. Wenn aber alles möglich ist; dann wollen die Leute plötzlich wissen, wie es eigentlich korrekt ginge. Ich will mit dem «Schweizer Knigge» keine besseren Menschen formen, sondern ganz entspannt aufzeigen, mit welchen Benimmregeln sich das Zusammenleben in unserem Land einfacher und angenehmer gestalten lässt. Und zwar ohne Etepetete-Getue und sinnentleerte Vorschriften, selbst wenn sie von der Deutschen Knigge-Gesellschaft stammen. «Leben und leben lassen» ist eine zutiefst schweizerische Mentalität, die sich auch auf den Benimm übertragen lässt.

Der Grundton ist in der Schweiz generell sehr viel freundlicher. Ich sage nicht: «Ich krieg einen Kaffee!». Ich sage: «Chönt ich bitte en Kafi ha?» Man ist nett miteinander, das ist eine Grundhaltung, die sich durch den Alltag zieht. Schweizer sind auch weniger hierarchiegläubig. Selbst wenn eine Bundesrätin mal mit «Frau Widmer-Schlumpf» angesprochen wird, bringt das niemanden um den Schlaf. Glücklicherweise. Wie erklären Sie sich diesen Unterschied?

Anders als unsere Nachbarn hat das Bauernland Schweiz nie eine höfische Kultur gehabt. Das Wort Höflichkeit kommt ja von Hof, umschreibt also, wie man sich am Hof zu benehmen hat. Die Folge, um es mal überspitzt zu formulieren: Während der Deutsche sich gern auf Regeln oder auch Autoritäten verlässt,

Trotzdem boomen auch bei uns BusinessKnigge-Seminare und Benimmstunden schon für die Kleinsten. Das Bedürfnis nach Anleitung scheint zu bestehen.

Sie essen also weiterhin Popcorn im Kino?

Unbedingt! Und am liebsten das meiner Begleitung. Interview: Almut Berger

NAME DER WOCHE

Ab- und umgebaut

Durcheinandergewirbelt

Noch nie hat eine Schweizer Firma auf einen Schlag den Abbau von 10 000 Stellen bekannt gegeben. Ein gar saurer Apfel, in den UBS-CEO Sergio Ermotti (52) letzte Woche beissen musste. Die «neue» UBS werde nur noch halb so gross sein wie bisher, die Bilanz halbiert. Ob die Grossbank damit für die Schweiz weiterhin «too big to fail» bleibt, also zu gross, um fallengelassen zu werden, oder aber «too small to survive»? Die Börse zumindest hat applaudiert. diert.

Geflutete Grossstädte, Schäden von bis zu 50 Milliarden Dollar – von den über 50 Toten nicht zu reden: Der Jahrhundertsturm, dem das US National Hurricane Center den harmlos klingenden Frauennamen Sandy gab, hat das Leben an der Ostküste der USA gewaltig durcheinandergewirbelt. Ob der Wirbelwind auch das Wahlverhalten der Amerikaner durcheinandergebracht hat, wird sich am Dienstag weisen, wenn es heisst: Obama oder Romney.


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Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

«Ich habe die Einsamkeit gesucht»

Entbehrung, Kälte und die Frage nach dem Sinn des Lebens: Carole Noblanc wurde in der Schweiz zur Schäferin und Nomadin. Jetzt ist die Französin in einem Film verewigt – und sesshaft geworden.

Als Schafhirtin sah Carole Noblanc oft tagelang keine Menschenseele und hatte genug Zeit nachzudenken.

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ie Nomadin setzt sich auf den Stuhl vor dem Café, blinzelt in die Herbstsonne und sagt: «Jetzt bin ich sesshaft. Seit drei Tagen.» Carole Noblanc ist 29 Jahre alt, Französin. Sie kam 2006 zufällig in die Schweiz, mit einer Wandergruppe – eigentlich hatte die damals 22-Jährige nach Bulgarien reisen wollen, aber das fiel ins Wasser. Hier lernte sie den Schäfer Pascal Eguisier kennen. Die beiden sind die Protagonisten des Schweizer Dokumentarfilms «Hiver Nomade», der für den Europäischen Filmpreis nominiert ist (siehe Box), und am Donnerstag in den Kinos

anläuft. Carole Noblanc ist ein eigentümlicher Filmstar. Eine modisch-lässig gekleidete Frau, die immer wieder schallend lachen muss, wenn sie von ihrer jüngeren Vergangenheit erzählt. Man sieht ihr nicht an, dass sie noch vor Kurzem ein Leben mit Schafen führte, im Sommer und im Winter, in Hirtenkleidung aus Schafwolle gehüllt, ohne Zerstreuung, fast ohne Konsum, definitiv ohne WC, Dusche, Heizung – dafür mit Zeit. Viel Zeit. «Darüber rede ich gerne», sagt die gelernte Ernährungsberaterin, die inmitten der Stadt Quimper in der Bretagne aufgewachsen ist, als Toch-

ter eines Optikers und einer Verkäuferin, «darüber, dass wir heute keine Zeit mehr haben, um nachzudenken. Wir rennen ständig, und wenn wir mal innehalten, wirken Werbung und Nachrichten auf uns ein. Dabei ist das Wertvolle an der Zeit doch das, was sie beinhaltet.» Nach fünf «Transhumances», wie das Umherziehen mit den Schafen im Winter auf Französisch heisst, sehnte sich Carole Noblanc nach mehr Ruhe. «Ich weiss, das klingt seltsam», sagt sie, «aber es ist tatsächlich ständig Betrieb auf der Transhumance. Pascal macht das ja schon seit 15 Jahren in derselben Re-


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Menschen

Migros-Magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

ging ich nur einmal pro Woche ins Dorf. An den anderen Tagen sah ich nie einen Menschen. Den Job hatte ich übers In­ ternet gefunden. Es war hart. Aber ich hatte all die Zeit, um nachzudenken. Und ich weiss jetzt, dass ich nicht allei­ ne existieren will.» Carole Noblanc hat buchstäblich den Wölfen in die Augen geschaut, um sich selber näherzukom­ men. «Im Mercantour gibt es viele Wölfe. Ein Schaf wurde gerissen – das ist nicht so schlimm, aber trotzdem Stress. Es passierte tagsüber, im Wald. Ich war ganz alleine. Aber ich habe auch das überlebt», sagt sie. Und erzählt, wie sie die zurückgelassenen Bücher ande­ rer Schäfer gelesen hat. «Was wir Schä­ fer alle gemeinsam haben: Wir brechen bewusst in die Einsamkeit auf.» Wenn Carole Noblanc von ihren Abenteuern und Entbehrungen erzählt, ist ihre grosse Lebens­ und Abenteuer­ lust spürbar. Die heitere, offene und gleichzeitig bescheidene Wahl­ schweizerin war lange auf der Suche – und das kommt im Film ohne viele Worte authentisch rüber. Sie sagt: «Ich gehe einfach meinen Weg. Dass der Film

bei den Leuten so gut ankommt, ist viel­ leicht ein Zeichen dafür, dass sich immer mehr Menschen bewusst überlegen, wie sie leben wollen. Ob der Konsum sie glücklich macht. Wenn ich mit Kindern zusammen bin und ihnen von der Wan­ derschäferei erzähle,frage ich sie: «Wenn ihr die Transhumance machen würdet, wer wärt ihr gerne: Die Schafe, die es so machen wie alle? Die Hunde, die den Befehlen gehorchen? Die Esel, die ihren eigenen Kopf haben? Oder die Schäfer, die die Entscheidungen treffen?» Carole Noblanc hat mit 22 aus Liebe zum Schäfer Pascal Eguisier ein neues Leben angefangen. Jetzt steht sie wieder an einem neuen Punkt: In Gryon bei Villars, auf 1144 Metern, eröffnet sie an Weihnachten ihren Crêpe­Laden, der direkt neben der Langlaufloipe steht. «Es soll ein Ort sein, wo die Leute sich Zeit nehmen. Wer Zeit hat, kommt auf gute Gedanken. Ich habe vor sechs Jahren entschieden, mein altes Leben zu verlassen für das Ungewisse. Voilà. Ich habe die Natur entdeckt. Man darf keine Angst haben!» Text: Esther Banz Bilder: François Wavre

Carole Noblac im Dokumentarfilm «Hiver Nomade».

gion und kennt entsprechend viele Bau­ ern und andere Leute, die mit Weisswein vorbeischauen, wenn wir da sind. Es hat etwas Paradoxes: Man lebt ein äusserst einfaches Leben mit den Tieren, ständig in der Natur – und verbringt fast jeden Abend mit Leuten, die nach den gemein­ samen Stunden an unserem Feuer zu­ rück in ihre warmen Betten gehen.» Deshalb entschied sich Carole Noblanc letzten Sommer, ganz alleine eine Schafherde zu hüten, im franzö­ sischen Mercantour. «Ich hatte 1500 Schafe und war drei Monate lang mit ihnen in den Bergen. In der ganzen Zeit

Im Rennen um den Europäischen Filmpreis «Hiver Nomade», der Dokumentarfilm des Westschweizer Künstlers Manuel von Stürler, begleitet Carole Noblanc und ihren damaligen Partner und Lehrmeister Pascal Eguisier (53) auf ihrer winterlichen Herdenwanderung durch den dicht besiedelten Kanton Waadt. Zwei Menschen, 800 Schafe, vier Hunde, drei Esel laufen rund 600 Kilometer weit durch eine mal weisse, mal graue Landschaft. 85 Minuten Eintauchen in einen überraschend unterhaltsamen Film und in eine Welt, die so poetisch

wie widersprüchlich ist. Das Leben der Wanderhirten ist mitnichten so ruhig, wie man sich das vielleicht vorstellt. Dieser jahrhundertealte Beruf will nicht mehr so recht in die heutige Zeit passen. Gleichzeitig fasziniert das einfache Leben in der rauen Natur: «Hiver Nomade» ist einer von drei für den Europäischen Filmpreis nominierten Dokumentarfilmen. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember 2012 auf Malta statt. In den Deutschschweizer Kinos läuft er ab dem 8. November.

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«Wer Zeit hat, kommt auf gute Gedanken.»


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MaMMa Mia!

Neu! Jede Woche auf www.migrosmagazin.ch: online-Kolumnistin bettina Leinenbach über sozialpolitische Familienthemen.

E «Für Kinder gibt es Wichtigeres als saubere Böden.»

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Der ganz normale Familienwahnsinn

Unbrauchbare Familienparkplätze, Kinder im Computerrausch, Sisyphosarbeit im Haushalt: Die Kolumnistin und zweifache Mutter Bettina Leinenbach kennt die Glücksmomente, Ängste und Sorgen von Eltern – und wünscht Ihnen und sich selbst vor allem eines: mehr Gelassenheit in der Erziehung. In der neuen MigrosMagazin-Kolumne, die heute, am 5. November, online geht, schreibt sie über den ganz normalen Familienwahnsinn.

ntspannt Euch!», würde sie am liebsten allen Vätern und Müttern dieser Welt zurufen, «wir müssen doch nicht perfekt sein! Für Kinder gibt es Wichtigeres als saubere Böden und Bioessen.» Ach, und das sagt die Frau, die mitten in ihrer tipptopp aufgeräum­ ten Wohnung sitzt? Das Kinderspielzeug ist fein säuberlich in einer Kommode verstaut, der Parkettboden glänzt, und gerade hat sie einen Cappuccino aus der blitzblanken Küche serviert. «Jaaa, ich gebs zu», sagt Bettina Lei­ nenbach (36) halb entschuldigend und lacht, «ich habe aufgeräumt und geputzt für den Besuch der Zeitung.» Ihr Ehe­ mann Christian ist bei der Arbeit, die Töchter Ida (4) und Eva (2) geniessen

einen der drei wöchentlichen Krippen­ tage. Wenn sie alle zu Hause seien, ver­ sichert Leinenbach, sehe es wild aus in der Wohnung, und das dürfe auch so sein. Brosamen unterm Tisch, Flecken auf den T­Shirts, Spielsachen auf dem Sofa? Kein Problem. Hauptsache, das Basteln, Ko­ chen, Rumtollen macht Spass. So weit, so gut – nur leider kommt der Teilzeit­ hausfrau immer wieder der eigene Per­ fektionismus in die Quere. Dann räumt auch sie auf, radikal, allen Vorsätzen, eine lockere Mutter zu sein, zum Trotz.

Die themen ihrer Kolumne: von politik bis ernährung «So inkonsequent sind doch Mütter und Väter dauernd», verteidigt sich Bettina

Leinenbach. Man wolle cool und tolerant sein und sei dann manchmal genau das Gegenteil. «Solche Schwächen sollten wir Eltern uns ehrlich eingestehen», sagt sie, «dann würden wir uns gegenseitig weniger unter Druck setzen.» Und darum wird die Journalistin in ihrer neuen Kolumne «Mamma Mia!» den Finger mit Vorliebe auf Schwachstel­ len legen, auf die eigenen und die ande­ rer Menschen: Sie will über die Vorurtei­ le gegenüber Krippenkindern schreiben, über die Frage, ob Ohrlöcher bei Babys unter Körperverletzung laufen oder wa­ rum man gewisse Kinderbasteleien ge­ trost wegwerfen darf. Alles, was Familien betrifft, soll Platz haben: Gesellschaft, Politik, Erziehung, Ernährung. Die The­ Bettina Leinenbach im selbst gestrichenen Kinderzimmer.


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Bettina Leinenbach beim Spielen mit ihren Töchtern Ida (4, links) und Eva (2).

«Als Schwangere habe ich viel nachgequatscht, was ich von anderen Eltern gehört habe.»

men, die die Journalistin mit abgeschlossenem Studium in Biologie, Germanistik und Pädagogik sowie Ausbildung zur Gymnasiallehrerin schon immer interessiert haben. Schon mit 18 begann Bettina Leinenbach zu schreiben. Nach drei Jahren beim «Tages-Anzeiger» entliess die Zeitung 80 Mitarbeiter; es traf auch Leinenbach. Sie machte sich selbständig und schreibt seither für den «Beobachter», die «Schweizer Familie», «Wir Eltern» oder für das Migros-Magazin: «Schreiben ist meine Berufung, nicht mein Beruf», sagt sie. Als ihre zweite Tochter auf die Welt kam, verschärfte sich ihr Blick auf die Gesellschaft. Im Einkaufszentrum, in der Arbeitswelt oder auf Reisen erwies sich das Leben oft als nicht besonders kinderkompatibel.

Die Müttermafia – ein graus für Bettina Leinenbach Doch manchmal muss die frischgebackene Kolumnistin gar nicht weit gehen, um auf Reizthemen zu stossen. Vor drei Jahren hat sich die Familie in einem modernen Quartier im zürcherischen Fehraltorf niedergelassen. Zwischen den Mehrfamilienhäusern gibt es Spielplätze und viel Grün. Kinderspielzeug liegt in den Gärten herum, Mütter mit Buggys plaudern auf der Quartierstrasse. Und sie alle kennen auch die Müttermafia – jene Spezies, die Bettina Leinenbach ein Graus ist. «Es sind diese Supermamis, die stets alles im Griff haben», erklärt sie, «und die zu allen Erziehungsthemen eine feste Meinung haben. Dabei führen vermutlich viele Wege zum Ziel.» Diese Mütter können andere Eltern in Zugzwang bringen. Doch die Journalistin

findet es viel wichtiger, die Zeit mit ihren «Mädels» zu geniessen, auch mal vom Plan abzuweichen, mit den Kleinen etwas zu unternehmen, bei dem die Kleider schmutzig werden, und Bastelorgien mit viel Leim und Farbe zu veranstalten. Zum Zvieri will sie ab und zu ohne schlechtes Gewissen Capri-Sonne servieren, weils mindestens so fein wie ungesund ist. Dass sie mit solchen Themen provoziert, ist ihr bewusst, sie will das auch. «Hauptsache, die Leser denken über die Dinge nach.» Sie sollen aber auch hie und da lachen und versuchen, die Kolumnistin von einer anderen Meinung zu überzeugen. In zwei Punkten allerdings wird Leinenbach niemals vom Credo abweichen, das sie mit ihrem Mann teilt: Gewalt hat keinen Platz in der Kindererziehung und die Kleinen brauchen vor allem viel Liebe und Nähe. «Egal, was passiert», sagt sie, «unsere Kinder sollen nie daran zweifeln, dass wir sie bedingungslos lieben.» Diese Liebe traf sie vor vier Jahren mit voller Wucht, als Ida zur Welt kam. «Bis dahin hätte ich mir nie vorstellen können, dass ein anderer Mensch einem so nah sein kann», sagt Leinenbach. Ebenso wenig war sie auf die quälende Hilflosigkeit vorbereitet, die man angesichts eines kranken Kindes empfindet, und auf die Ängste, die einen plagen, sobald der Sprössling alleine unterwegs ist. Loslassen, Geduld haben, fair und gerecht sein: lauter neue Herausforderungen. Überhaupt seien sie und ihr Mann mit der Geburt der Mädchen selber so richtig auf die Welt gekommen. Vorsätze kippten sie ungefähr im Wochentakt über Bord. «Ich quatschte als Schwangere vieles nach, was ich von anderen

Eltern gehört hatte», gibt Leinenbach zu, «zum Beispiel, dass ich höchstens ein halbes Jahr lang stillen würde.» Es waren dann eineinhalb Jahre. Ein «supergeiler» multifunktionaler Kinderwagen wurde angeschafft – «da war alles dran, was man sich wünscht. Nur die Fritteuse fehlte». Das Teil stand lange unbenutzt herum, weil sich das Tragetuch als viel praktischer erwies. Das Ehebett hatte man während der Schwangerschaft zur Tabuzone für Kinder erklärt, postnatal war es dann monatelang die Schlafstätte der ganzen Familie, während das Babyzimmer aus Ökoholz verwaiste.

Walken, Lesen, einrichten – zeit für hobbys muss sein Dort sind die kleinen Blondschöpfe inzwischen doch eingezogen, und die Mama hat das Babyzimmer eigenhändig in ein Kinderzimmer verwandelt, das sie mit kindlicher Freude präsentiert: grün bemalte Wände, ein massgefertigter Tisch. Einrichten, Design, Lesen und Walken gehören zu ihren Hobbys. Ja, die Zeit für all das nimmt sie sich. Und sie wird auch weiterhin über anderes schreiben als über Kinder, das braucht sie. Denn «es kann ein Glücksgefühl sein, über ein Playmobilmännchen zu stolpern». Aber: «Manchmal drehe ich mich so sehr im Kreis, dass ich mir vorkomme wie eine Formel-1-Pilotin. Ich fahre für das Team Sauber, aber es wird nie ganz sauber.» Text: Yvette Hettinger Bilder: Gerry Nitsch

Lesen Sie in der ersten Kolumne, wie Bettina Leinenbach ihre beiden Töchter zum «Schaffen» in die Krippe schickt: www.migrosmagazin.ch


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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der hausMann

Woher der Wind weht Bänz Friedli über die Folgen von Wintergemüse.

«Gsehsch, dann war das Räbeliechtlizeugs vor nicht so langer Zeit so modern und verpönt wie Halloween!», stellt Hans fest, als er liest, unser Lichterumzug im Quartier feiere 50-JahreJubiläum. Erst 50 Jahre. Ob Tradition oder nicht, ich mag alle beide: das gruselige Halloween und den feierlichen Räbeliechtliumzug. Den sogar sehr. Zauberhaft, fast mystisch, wie die geschmückten Wagen und Hunderte von Kindern durch die Strassen ziehen. Die Kandelaber werden eigens ausgeschaltet, sodass die Kleinen wirklich ein Licht in die Finsternis tragen. Ich werde noch am Strassenrand stehen, wenn unsere Kinder längst nicht mehr teilnehmen, und vermutlich auch dann noch nicht sicher sein, ob mir vor Kälte schaudert oder vor Rührung. Hans war im Kindergarten, als ich mal mithelfen ging, aus Räben Laternen zu schnitzen. Wir höhlten, verzierten und verdrahteten, ich hatte – «Sii, Maa! Mached Sii mir au so es schöns Schiff?» – alle Hände voll zu tun, die Haufen mit Schnitzabfällen wurden gross und grösser. Worauf die Grossmutter eines Kindergärtlers meinte, früher hätten sie die Räben noch gekocht. Sie, eine alte Bäuerin, lieferte mir gleich das Rezept. Ich sammelte eifrig Räbenreste auf, trug sie nach Hause und probierte es am Mittag grad aus: die geraffelten Räben in wenig Milch kochen, würzen, mit Muskat verfeinern … Mir hats geschmeckt, den Kin-

«Eine alte Bäuerin lieferte mir das Rezept.» dern überhaupt nicht, die Folge war bei allen dieselbe: Furzen, Furzen, Furzen. Verzeihung, aber ich muss kurz die wenig appetitliche Liste der Gemüse erstellen, die bei uns die übelsten Gerüche zur Folge haben. Eine Furzparade gewissermassen. Die Räben auf Rang drei – Bronze. Topinambur belegt Rang zwei. Das Knollengewächs schmeckt mir zwar, ist aber mühsam zu rüsten und … Eben. (Unglücklich, dass es draussen just dann, wenn diese Gemüse Saison haben, so kalt ist, dass man die Fenster geschlossen halten muss; Folgefürze können nicht verlüften.) Zum Spitzenreiter küre ich die Schwarzwurzel. Nicht nur der Blähungen wegen ist mein Verhältnis zu ihr ein schwieriges, sondern auch, weil man – hat man sie einmal gerüstet

– nebst der schwarzen Finger eigentlich nur noch Rüstabfälle hat und kein Gemüse mehr. Schmackhaft wäre sie, gewiss. Aber als ich mir letzten Winter zum letzten Mal die Mühe mit ihr gemacht hatte und hernach mehrere Duftlämpchen in Gang setzen musste, dachte ich mir dann schon, die Schwarzwurzel führe ihr Nischendasein nicht ganz zu Unrecht. Eine Freundin behauptet ja, es sei alles eine Frage der Zubereitung. «Bohnen ohne Wind» nennt sie ihr Chili con Carne, nach dessen Verzehr man garantiert nicht … Aber ich glaube, bei ihr ists reine Gewöhnung. Habs nämlich ausprobiert und mich mit besagten Böhnchen bekochen lassen. Auf der Heimfahrt in der S-Bahn mieden die Leute meine Nähe; für das, was ich verbreitete, ist «Wind» ein zu gelindes Wort. Letzten Sonntag übrigens, nach dem plötzlichen Wintereinbruch, staunte ich, wie gut ausgerüstet alle Kinder aus den Häusern strömten: mit Mützen, Daunenjacken, Schlitten gar. Sah alles ganz friedlich aus. Aber ich ahnte, dass zahlreiche Eltern in der Herrgottsfrühe schon wie ich geflucht hatten, weil sie zuhinterst im verstellten Keller das Winterzeugs hatten hervorsuchen müssen. So dick verpackt, störte wenigstens das Furzen niemanden. Wir waren am Abend zuvor zu Rotkabis eingeladen. Medaillenträchtig! Bänz Friedli live: 13. November, Heimberg BE

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Livia Leu Agosti, war es für Ihre iranischen Gesprächspartner anfänglich seltsam, dass sie es mit einer Frau zu tun hatten? Oder hat man Sie behandelt wie jeden anderen Botschafter?

Tatsächlich bin ich die einzige Botschafterin in Teheran, und deshalb habe ich wohl eine etwas besondere Stellung. Dies ist aber eher zu meinem Vor- als zu meinem Nachteil. Von Anfang an wurde ich von den iranischen Regierungsvertretern absolut professionell behandelt. Sie sind jetzt seit bald vier Jahren im Iran. Was sind die wichtigsten diplomatischen Themen zwischen den beiden Ländern?

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Iran basieren auf dem Prinzip des Dialogs. Wir reden mit der Islamischen Republik über alle Themen von gemeinsamem Interesse, also über politische und wirtschaftliche Fragen ebenso wie über Menschenrechte.

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Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

Was für eine Bedeutung hat die Schweiz für den Iran?

Die Kontakte zwischen den beiden Ländern begannen im 17. Jahrhundert, als sich Schweizer Uhrmacher in Persien niederliessen. Die beiden Länder haben somit eine lange Tradition des Austauschs, unabhängig von den jeweiligen Regierungsstrukturen. Speziell ist sicher, dass die Schweiz seit über 30 Jahren auch die amerikanischen Interessen im Iran vertritt. Da gab es in letzter Zeit vermutlich einiges zu tun.

Das ist in der Tat so.

Was alles beinhaltet diese Stellvertretung? Und auf welcher Ebene sind Sie mit den USA in Kontakt, um zu erfahren, was Sie den Iranern weitergeben sollen?

Es gibt zwei Aspekte des Schutzmachtmandats: Einerseits erbringt die Schweiz konsularische Dienstleistungen für amerikanische Bürger. Andererseits stellen wir auf

Livia Leu Agosti ist in Teheran die einzige Frau im Botschafterrang. Dort begann 1979 die Revolution, die den Iran zur Islamischen Republik machte.

«Wir leisten einen Beitrag zur Reduktion der Spannungen» Die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran von 1979 ist Ausgangspunkt des neuen Kinofilms «Argo». Seit damals vertritt die Schweiz die Interessen der USA im Iran. Botschafterin Livia Leu Agosti über ihre Arbeit und das Leben in der Islamischen Republik.


Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

schweizer Botschafterin im iran

bilder: Philipp rohner (1), Keystone (2), Warner bros. entertainment (1)

Die Juristin Livia Leu Agosti (51) vertritt seit 2009 die Interessen der Schweiz und der USA als botschafterin in der Islamischen republik Iran. Sie lebt mit ihrem mann und den beiden Söhnen in Teheran.

der diplomatischen Ebene einen vertraulichen Kommunikationskanal zwischen den Regierungen sicher, die nicht miteinander reden. Manchmal gehen diese beiden Aspekte auch Hand in Hand, etwa bei der Betreuung der drei sogenannten amerikanischen Wanderer, die von 2009 bis 2011 in iranischer Gefangenschaft sassen. In dieser Zeit bemühte sich die Schweizer Botschaft um eine Verbesserung ihrer Haftbedingungen und um ihre Rückkehr in die USA. Wir sind über unsere Schweizer Kollegen in Washington in ständigem Kontakt mit den USA, ich reise selbst regelmässig dorthin. Kommt Ihnen die Situation nicht manchmal auch ein wenig lächer­ lich vor: wie die zweier zankender Kindergartenkinder, die nur noch über Dritte miteinander zu reden bereit sind?

Ein Schutzmachtmandat ist ein vom Völkerrecht vorgesehenes Instrument für Situationen, in denen zwei Staaten ihre Beziehungen zueinander abbrechen. Das kommt immer wieder vor und ist drastischeren Konsequenzen bei bilateralen Krisen eindeutig vorzuziehen. Indem wir uns als Interessenvertreter zur Verfügung stellen, leisten wir einen guten Beitrag zur Reduktion der Spannungen. Hatten Sie auch schon mit dem iranischen Präsidenten Ahma­ dinejad und dem geistlichen Führer Khamenei zu tun?

Beim Präsidenten ist man als Botschafterin akkreditiert; er hat mich gleich zu Beginn meines Aufenthaltes zu einem

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Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

formellen Gespräch empfangen. Der geistliche Führer empfängt das diplomatische Corps dagegen nicht. Wegen möglicher Ambitionen auf eine Atombombe befindet sich der Iran in einem diplomatischen Endloskonflikt mit dem Rest der Welt. Halten Sie das Misstrauen des Westens dem Regime gegen­ über für berechtigt?

Das Misstrauen ist beidseits sehr tief und teilweise historisch begründet. Deshalb sind Schritte zu dessen Überwindung, sogenannte vertrauensbildende Massnahmen, ein wichtiger Bestandteil jedes Lösungsansatzes. Die internationale Gemeinschaft erwartet vom Iran mehr Transparenz hinsichtlich seines Nuklearprogramms. Wie wirksam sind die Sanktionen gegen den Iran?

Diejenigen bezüglich der Finanztransfers und der Erdölgeschäfte haben unübersehbare Auswirkungen auf die iranische Volkswirtschaft. Sie heizen unter anderem die Teuerung an und tragen zum Währungszerfall bei.

… können durch Biotinmangel auftreten.

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So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

«Das Misstrauen ist beidseits sehr tief und historisch begründet.» Das Volk leidet, und die oben scheren sich keinen Deut darum?

Die iranische Mittelschicht ist besonders stark von den Sanktionen betroffen, insbesondere wegen der Auswirkungen auf die Inflation und den Zugang zum Finanzmarkt. Und die Regierung war gezwungen, konkrete Massnahmen zum Schutz der Volkswirtschaft zu ergreifen. So wurde beispielsweise eine Liste mit prioritären Gütern festgelegt, für deren Import verbilligte Devisen zur Verfügung stehen.

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Vor dem Arabischen Frühling in Nordafrika gab es ja auch im Iran

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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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www.migrosmagazin.ch

wurde mir Teheran als nächster Einsatzort zugeteilt.

In der Öffentlichkeit bewegt sich die Schweizer Botschafterin nur mit Kopftuch.

geWinnen

Wie haben Freunde und Familie darauf reagiert?

Ein bisschen erstaunt waren sie schon. Aber alle haben rasch verstanden, dass dies ein sehr interessanter Posten ist. Und wer zu Besuch kam, hat selber gesehen, dass das Leben im Iran ganz anders ist als erwartet. Wie kommen Ihr Mann und die beiden Söhne im Iran zurecht?

Zeichen eines Aufstands, der aber hart niedergeschlagen wurde. Herrscht jetzt wieder Eiszeit, oder brodelt es weiter im Volk?

Die wirtschaftlichen Probleme im Alltag bewirken einige Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Seit Februar 2010 ist es zu keinen grösseren Demonstrationen mehr gekommen – bis Anfang Oktober, als sich der Wert der iranischen Währung gegenüber dem US-Dollar innert kurzer Zeit praktisch halbierte.

Befürchtet man im Iran, dass Israel eine Militäraktion zur Zerstörung der Atomanlagen plant, sobald die Wahlen in den USA vorbei sind?

Ich glaube schon, dass die Drohungen gegen den Iran ernst genommen werden. Hat man einen Favoriten beim US-Präsidentschaftswahlkampf? Oder ist es völlig egal, wer «den grossen Satan» führt?

Sicher keinen deklarierten!

Wie erlebt man im Iran den Bürgerkrieg in Syrien?

Die Leute auf der Strasse sind vor allem besorgt über die vielen Todesopfer und auch

«Das soziale Leben spielt sich vor allem daheim ab.»

über die Gefahr, dass sich der Konflikt ausweiten könnte. Die Regierung steht auf der Seite von Präsident Assad und verlangt einen nationalen Dialog, aber auch Reformen. Fühlen Sie sich als Frau im Iran irgendwie eingeschränkt?

Auch als Ausländerin muss ich mich selbstverständlich an die Gesetze halten, einschliesslich der Bekleidungsvorschriften für Frauen. Ich trage also in der Öffentlichkeit ein Kopftuch. Ansonsten kann ich mich frei bewegen und auch im Land reisen. Wieso wollten Sie den Posten in Teheran übernehmen?

In meiner früheren Funktion als Chefin der Politischen Abteilung Naher Osten/Afrika war der Iran eines meiner wichtigsten Dossiers. Deshalb

Mein Mann war begeistert von der Idee, wieder in den Mittleren Osten zu ziehen; wir haben früher schon vier Jahre in Kairo gelebt. Die Kinder brauchten etwas länger, haben sich aber bestens eingelebt in Teheran und sprechen heute fliessend Farsi. Gibt es Freizeitaktivitäten, die Sie im Iran nur schwer ausüben können? Haben Sie neue entwickelt?

Es gibt ein relativ kleines Freizeitangebot, das soziale Leben spielt sich vor allem bei den Leuten daheim ab. Als sehr interessant hat sich die iranische Kulturszene entpuppt, und so machen wir gerne «gallery hopping», gehen also auf Besichtigung der rege wechselnden Ausstellungen in den Galerien. Und im Winter kann man in unmittelbarer Nähe von Teheran toll Ski fahren.

Ist schon klar, wie lange Sie noch im Iran bleiben?

Im Januar sind wir vier Jahre in Teheran. Vermutlich werden wir nächsten Sommer in die Schweiz zurückkehren. Texte: Ralf Kaminski

Das Interview wurde schriftlich geführt.

Politischer Thriller Auch die Schweiz spielt in dem spannenden US­Politthriller «Argo» von und mit Ben Affleck eine kleine rolle. Der Film beruht auf wahren begebenheiten. Affleck spielt einen CIA-Agenten, der 1980 mittels eines ausgeklügelten Täuschungsmanövers versucht, sechs amerikanische Botschaftsangehörige aus dem Iran zu schleusen. Diesen ist bei der chaotischen Geiselnahme in der US­botschaft unerkannt die Flucht zum kanadischen botschafter gelungen, wo sie nun seit monaten festsitzen, während sich das Klima der islamischen revolution immer weiter aufheizt. CIA­Agent Affleck gibt sich bei der einreise in Teheran als mitglied einer kanadischen Filmcrew aus. Dort versorgt er die US­Diplomaten mit falschen Identitäten als Filmemacher, die im Iran auf der Suche nach geeigneten Dreh­ orten für einen Science­Fiction­ Film namens «Argo» sind. Nach getaner Arbeit sollen sie mit Swissair nach Zürich ausreisen. Aber bis zur letzten Sekunde droht die Tarnung aufzufliegen.

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neues aus der migros

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Nr. 45, 5. November 2012 | migros-magazin |

Lebendiges Ideengut

Die 172. Delegiertenversammlung des Migros-GenossenschaftsBunds in Zürich stand im Zeichen der Idee Migros ‒ von den Gründerthesen bis hin zur optimalen Unternehmensführung.

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ür die vor knapp zwei Monaten neu in ihre Ämter gewählten 53 Delegierten war die ordentliche Delegiertenversammlung vom 27. Oktober ein grundsätzliches Herantasten an das äusserst komplexe Gebilde Migros. Zusammen mit den Mitgliedern der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bunds (MGB) und geladenen Gästen aus der Migros-Gemeinschaft diskutierten die insgesamt 111 Delegierten aus allen Landesteilen der Schweiz über die Bedeutung einer vor 87 Jahren geborenen einzigartigen Idee mit dem Namen Migros, die damals wie heute unser Land prägt und aktiv mitgestaltet. Peter Birrer, Präsident der Gottlieb- und Adele-Duttweiler-Stiftung, die darüber wacht, dass Statuten, Verträge und das Gedankengut des Gründers Gottlieb Duttweiler eingehalten werden, unterstrich einleitend das Selbstverständnis der Migros: «Wir sind keine Zweck-, sondern eine Wertegemeinschaft des Dienens.»

im spannungsfeld zwischen Wirtschaft und gemeinwohl Im Zentrum der Diskussionen, die Delegierte und Gäste in verschiedenen Arbeitsgruppen führten, standen die 1950 publizierten Thesen des Gründers und ihre Bedeutung in einer seit damals stark veränderten Gesellschaft. Das Engagement der Teilnehmenden war spürbar, die Gespräche zeugten von der Lebendigkeit dieser Idee des gemeinwohlorientierten Wirtschaftens, die ihresgleichen sucht. Diskutiert man anderswo, so einer der neu gewählten Delegierten, nicht einzig um die Rendite als zentrale Idee, die es zu ehren gilt? Für die Verwaltung, das strategische Organ der

Migros, schuf die Auseinandersetzung mit den Kernfragen der eigenen Identität eine Richtschnur, gibt sie Impulse und Ansätze für praktisches Handeln. Migros-Verwaltungspräsident Andrea Broggini zählte zu den identitätsstiftenden Schwerpunkten das Talentmanagement, also die Suche nach und Förderung von guten Mitarbeitenden auf allen Stufen, das Bemühen um die bestmögliche Wirtschaftlichkeit der Gruppe und das in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Gesellschaft wirkende Kulturprozent als ideelle Klammer der Migros. Ihm geht es wie den Delegierten letztlich darum, das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl, das die Idee Migros auszeichnet, lebendig zu erhalten. Lebendig, so Broggini, aber nicht überstrapaziert und damit dem Markt ausgeliefert. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität werden die Vertreter der in den zehn Migros-Regionen organisierten Genossenschaften weiterführen: Welches ist ihre Rolle und die der Genossenschaftsräte in der Migros-Gemeinschaft, wo sehen sie Handlungsbedarf, um die Idee Migros noch besser in Einklang zu bringen mit den Bedürfnissen der Gesellschaft und den Herausforderungen des Marktes? Die Beschäftigung mit dem eigenen Selbstverständnis wird auch an kommenden Delegiertenversammlungen ein Thema bleiben.

transparenz und verantwortungsvolle Führung Nicht weniger komplex, aber fokussierter gestaltete sich das Traktandum Corporate Governance, über das die Delegierten anschliessend diskutierten: Corporate Governance oder die verant-

wortungsvolle Unternehmensführung und transparente Kontrolle ist auch für die Migros ein Thema und bezieht seine Grundlagen unter anderem aus dem Schweizerischen Genossenschaftsrecht, den Statuten des MGB sowie externen Richtlinien, die heute in vielen Unternehmen selbstverständlich sind. Ursula Nold, die Präsidentin der Delegiertenversammlung, informierte die anwesenden Delegierten über den Stand der Dinge: Anstatt jetzt über einzelne gewünschte Makulaturen als Teilbereiche


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

neues aus der Migros | 39

111 Delegierte bilden das oberste Organ der Migros Die Delegiertenversammlung des MGB entspricht im Wesentlichen einer Generalversammlung und ist das oberste Organ des MGB. Die 100 Delegierten wurden von den Mitgliedern der regionalen Genossenschaften für die neue Amtsperiode von 2012 bis 2016 gewählt. Zusammen mit den Vertretern der Verwaltungen der zehn regionalen Genossenschaften und der Präsidentin bilden sie die Delegiertenversammlung.

Migros-Präsident Andrea Broggini (oben links) eröffnete die 172. Delegiertenversammlung des MGB. Giuseppe Cassina, Delegierter Migros Tessin, hörte aufmerksam zu (oben rechts). Nebst den statutarischen Geschäften beschäftigten sich die Delegierten intensiv mit der Idee Migros. In Arbeitsgruppen diskutierten sie über die Bedeutung der Migros. Im Bild: Ruth Rauschenbach, Sylvie Lathion und Cécile Schwinghammer (von links).

der Corporate Governance zu befinden, sind die Regionen aufgefordert, das Thema umfassend zu behandeln. An der nächsten Delegiertenversammlung im Frühjahr 2013 sollen die Resultate der gesammelten Ergebnisse aus den Regio­ nen dazu dienen, entsprechend konkrete Anträge für eine Abstimmung durch die Delegierten auszuarbeiten. Den weiteren Verlauf der Versamm­ lung bestimmten die üblichen statu­ tarischen Geschäfte. Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion, fasste

sich dabei kurz. Denn bereits am vergan­ genen 1. September hatte er die Dele­ gierten anlässlich der konstituierenden Versammlung über den Stand der opera­ tiven Geschäfte der Migros informiert. Neuigkeiten nach dieser kurzen Zeit­ spanne hatte der Migros­Chef trotzdem parat: Neben dem erfolgreichen und expansiven Geschäftsgang von Migro­ lino präsentierte er den anwesenden Delegierten das kürzlich gestartete innovative Geschäftsmodell von LeShop Drive, das einen Einblick in das Ein­

kaufsverhalten der nahen Zukunft gibt, und zeigte anhand des starken Wachs­ tums die gesunde Entwicklung der Migrosbank auf. Damit setzte Herbert Bolliger einen aufmunternden Schluss­ punkt der diesjährigen Herbstversamm­ lung. Denn nur wer gut wirtschaftet, hat die Mittel und den Elan, um dem Ge­ meinwohl nachhaltig verpflichtet zu bleiben, wie es die Migros seit jeher versteht. Text: Daniel Sidler Bilder: Severin Nowacki


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NEUES AUS DER MIGROS

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Eine Plantage grösser als Zürich

Die M-Industrie will nur noch nachhaltig produziertes Palmöl verwenden. Wo dieser begehrte Rohstoff herkommt, zeigt der Besuch auf einer umweltfreundlichen Plantage in Kambodscha.

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Anstrengend: Ein Arbeiter auf der kambodschanischen Plantage schneidet Bündel reifer Früchte aus der Krone einer Ölpalme.

ie Palmen stehen in Reih und Glied wie zehn Meter grosse Soldaten, die zum Appell angetreten sind. Auf Luftaufnahmen wirkt die Mong-ReththyPlantage wie ein riesiger braun-grüner Teppich mit einem Muster, das sich scheinbar endlos wiederholt. Die gesamte Anlage hat eine Fläche von 110 Quadratkilometern und ist damit deutlich grösser als die Stadt Zürich. «Auf Schweizer wirken diese Dimensionen überwältigend», sagt Christine Zwahlen über die einzige Palmölplantage Kambod-

Das Palmöl-Versprechen der Migros Diese Verpflichtung ist die Migros im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Generation M eingegangen. Für die M-Industrie bedeutet dies, spätestens ab 2015 nur noch Palmöl von nachhaltig bewirtschafteten Plantagen zu beziehen. Diese Pflanzungen müssen von der internationalen Organisation Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) zertifiziert sein. Das Palmöl muss zudem lückenlos bis zum Produktionsort rückverfolgbar sein. Die Migros arbeitet eng mit den Lieferanten zusammen und ist wenn nötig auch mit

schas, die 158 Kilometer südlich der Hauptstadt Phnom Penh liegt. «Dabei ist dieser Betrieb im internationalen Vergleich nur mittelgross. Das Besondere daran ist nicht die Grösse, sondern die nachhaltige Art, wie dort ein weltweit begehrter Rohstoff produziert wird.» Palmölspezialistin Zwahlen arbeitet für das Ressort Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung beim Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) und hat die kambodschanische Plantage schon selber besucht. Wie auf anderen Plantagen in Südostasien leisten die Arbeiter anstrengende körper-

Die Migros verspricht, bis zum Jahr 2015 nur noch Palmöl aus nachhaltigem Anbau zu verwenden.

eigenen Spezialisten vor Ort, um sich von der Einhaltung der RSPO-Auflagen zu überzeugen. Dazu gehören zum Beispiel der Moor- und Waldschutz und insbesondere der Verzicht auf umweltschädigende Brandrodungen. Die Plantagenbetreiber müssen die Sicherheit der Arbeiter gewährleisten und Landrechte der lokalen Bevölkerung respektieren.

NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 41

Gewichtig: Jeder Fruchtstand einer Ölpalme ist rund 20 Kilo schwer.

Sorgfältig: Einzelne Früchte, die sich aus dem herabgefallenen Bündel gelöst haben, werden von Hand eingesammelt.


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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neues aus der Migros | 43

Das ausgepresste Fruchtfleisch dient als Brennstoff für die Ölmühle.

Dampfende An­ lage: Die Plantage verfügt über eine eigene Ölmühle, auf der die Früchte der Ölpalmen aus­ gepresst werden.

liche Arbeit. Sie schneiden mit langen Stangen, an denen sichelförmige Klingen befes­ tigt sind, die rund 20 Kilo­ gramm schweren Fruchtstän­ de aus den Palmkronen. Die Bündel werden zu Lastwagen getragen und zur plantagen­ eigenen Ölmühle gebracht. Mit Druck und Hitze gewinnt die Maschine Palmöl aus dem rot­orangen Fruchtfleisch. Zu den vielen ökologischen Massnahmen gehört es, dass in der Mühle ausgepresste Palmfrüchte als Brennstoff verwendet werden. Die Ar­ beiter sind auch damit

beschäftigt, Palmsetzlinge zu pflanzen und zu pflegen. Palmblätter werden dabei als Dünger rezykliert. Die Betrei­ ber der Plantage nehmen durch diese ökologische Düngmethode Rücksicht auf den umgebenden Wald.

zur Plantage gehört auch ein tempel Eine der vielen Vorgaben, zu deren Einhaltung sie sich ver­ pflichtet haben, ist der Ver­ zicht auf umweltschädigende Brandrodungen. Wenn künf­ tig neue Palmenhaine ange­ legt werden, sollen besonders

dichte, artenreiche Waldpas­ sagen verschont bleiben. Und zur Plantage gehören neben einer Dorfschule eine kleine Klinik und ein buddhistischer Tempel. Die Mitarbeiter neh­ men regelmässig an Schulun­ gen und Weiterbildungskur­ sen teil. Weil der Betrieb in diesem und vielen anderen Aspekten vorbildlich ist, spielt er für die Migros eine wichtige Rolle: Die M­Indus­ trie bezieht jährlich 1200 bis 2500 Tonnen Palmöl aus Kambodscha. Diese Menge soll künftig noch wachsen. Insgesamt benötigen die 20 Unternehmen der M­Indust­ rie pro Jahr etwa 6000 Ton­ nen des Rohstoffs. Dabei han­ delt es sich nicht nur um Palmöl, sondern auch um da­ raus gewonnene Substanzen – zum Beispiel Stearin oder Olein. Die M­Industrie hat sich ein ehrgeiziges Ziel bis 2015 gesetzt: Dann soll der gesamte Bedarf mit nach­ haltig produziertem Palmöl gedeckt werden (siehe S. 40). Wie wichtig der Migros dieses Projekt ist, zeigte kürz­ lich die Reise einer Migros­

Delegation zur Mong­ Reththy­Plantage. Mit dabei waren Migros­Marketingchef Oskar Sager und M­ Industriechef Walter Huber. Die Schweizer Besucher fuh­ ren in der Monsunzeit über morastige Strassen durch die weitläufige Pflanzstätte; sie machten sich vor Ort ein Bild davon, wie in dem Betrieb gearbeitet wird. Die hoch­ rangig besetzte Delegation machte klar: Die Umstellung auf nachhaltig produziertes Palmöl ist bei der Migros Chefsache.

Palmöl steckt in zahllosen konsumgütern In diesem Sinne engagiert sich die Detailhändlerin schon seit 13 Jahren: Bereits 1999 definierte die Migros zusammen mit dem WWF erste Kriterien für eine umweltverträgliche Palmöl­ produktion. Es ging schon da­ mals darum, die Brandrodung von Urwald und die Trocken­ legung von Sumpfgebieten einzudämmen. Für ihre Pio­ nierleistung erhielt die Migros 2002 am UNO­Um­

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 45

Die UNO würdigte das Engagement der Migros mit einer Auszeichnung.

Nachhaltig: Arbeiterinnen düngen Palmsetzlinge mit Palmwedeln.

weltgipfel in Johannesburg eine Auszeichnung. Zwei Jahre später gründeten die Detailhändlerin und der WWF dann mit anderen Institutionen den Roundtable

on Sustainable Palm Oil (RSPO). In dieser internationalen Organisation sind Palmölproduzenten, die verarbeitende Industrie, Grossverteiler, Banken sowie Um-

welt- und Sozialorganisationen vertreten. Mit vereinten Kräften setzen sie sich dafür ein, dass artenreiche WaldgebietebeiderPalmölproduktion verschont bleiben, dass die Sicherheit der Arbeiter gewährleistet ist und dass die Landrechte der einheimischen Bevölkerung respektiert werden. Dieses Engagement ist umso wichtiger, als Palmöl aus der modernen Industrie nicht mehr wegzudenken ist. Der heissbegehrte Rohstoff steckt in unzähligen Konsumartikeln – von Margarine, Suppe und Schokolade bis hin zu Seife und Waschmittel. «Es handelt sich um eines der wenigen Öle, die bei Zimmer-

temperatur bereits eine festere Konsistenz haben», erklärt der Agronom Urs von Planta, der als Palmölspezialist für den MGB tätig ist und selbst zwei Jahre lang auf Plantagen gelebt und gearbeitet hat. «Andere Öle müssen zuerst gehärtet werden und enthalten dann vermehrt ungesunde Transfette.» Die Ölpalme gilt zudem als besonders ertragreiche und auch günstige Nutzpflanze. Darum steht fest: Der vielfältig verwendbare Rohstoff ist kaum zu ersetzen. Der weltweite Hunger nach Palmöl muss gestillt werden, ohne dass die Natur Schaden nimmt. Texte: Michael West Bilder: Monika Flückiger

«Eine Investition in die Zukunft»

M-Industrie-Chef Walter Huber über das ehrgeizige Ziel, nur noch Palmöl aus nachhaltigem Anbau zu verwenden. Walter Huber, kürzlich haben Sie die einzige kambodschanische Palmölplantage besucht. Warum war Ihnen gerade diese Pflanzstätte eine Reise wert?

Auf dieser Plantage wird Palmöl produziert, das einer hohen Stufe von Nachhaltigkeit entspricht. Die Betreiber nehmen nicht nur Rücksicht auf die Umwelt; das Palmöl wird auch in versiegelten Tanks direkt in die Schweiz geliefert. So ergibt sich eine lückenlose Rückverfolgbarkeit bis zum Herstellungsort. Diesem Standard soll in Zukunft das gesamte Palmölgenügen,dasvonderM-Industrie verwendet wird. Dieses Ziel will die M-Industrie bis 2015 erreichen. Warum ist dies nicht früher möglich?

Wir müssen verschiedene Herausforderungen meistern. Es geht darum, weitere Plantagen zu finden, die nachhaltig produzieren und eine klare Rückverfolgbarkeit garantieren. Hinzu kommt, dass wir in der Industrie ja nicht nur Palmöl verwenden, sondern auch sogenannte Palmölfraktionen wie Stearin oder Olein. Solche Fraktionen beziehen wir

teilweise von ausländischen Zulieferern. Wir sind darauf angewiesen, dass auch diese Partnerfirmen Palmöl aus nachhaltigem Anbau verwenden. Die M-Industrie ist doch ein wichtiger Abnehmer von Substanzen, die aus Palmöl gewonnen werden. Die verarbeitende Industrie wird Ihre Wünsche also sicher erfüllen.

Die M-Industrie ist in der Schweiz ein Schwergewicht mit 10 000 Beschäftigten, im weltweiten Rahmen könnten wir allein aber zu wenig Druck machen. Darum ist es gut, dass es den Roundtable on Sustainable Palm Oil gibt. In dieser internationalen Organisation können wir zusammen mit ausländischen Abnehmern darauf hinwirken, dass auch Palmölfraktionen den Nachhaltigkeitskriterien genügen. Verändern sich bei der M-Industrie eigentlich Produktionsabläufe, wenn auf Palmöl aus nachhaltigem Anbau umgestellt wird?

Wir müssen Rezepturen überprüfen oder sogar anpassen. Denn Palmöl ist ein Naturprodukt, es hat also nicht immer

die exakt gleichen Eigenschaften. Wenn wir den Rohstoff von einer anderen Plantage beziehen, ändern sich eventuell auch Eigenschaften des Öls, was dann Anpassungen in unserer Produktion verlangt. Denken Sie daran, wie vielfältig die M-Industrie ist: Unsere 20 Unternehmen stellen eine grosse Zahl von Food- und Near-Food-Artikeln her, bei Hunderten von Produkten sind nun Überprüfungen oder Anpassungen nötig. Doch diese zeitaufwendige Umstellung ist eine Investition in die Zukunft.

Walter Huber: «Die Rückverfolgbarkeit soll lückenlos sein.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 47

«Der Konsument wird irregeführt»

Mit der Lancierung eines Preisrechners wollten Bund und Konsumentenschützer Preistransparenz schaffen. Wie erfolgversprechend ist das?

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or einigen Tagen haben die Schweizer Konsumentenorganisationen eine Website lanciert, die Preisvergleiche ausgewählter Konsumgüter in der Schweiz und im grenznahen Ausland ermöglichen soll. Hintergrund der Aktion ist das im vergangenen Sommer gemachte Versprechen des Bundesrats, die Hochpreisinsel Schweiz aktiv zu bekämpfen und hier insbesondere die Weitergabe von Währungsgewinnen an die Konsumenten sicherzustellen. Der Bund hat sich daher mit rund einer halben Million Franken am Projekt beteiligt. Herausgekommen ist eine Art «Preisrechner»,der diePreisewenigerProdukte unkommentiert vergleicht. Gerade zweimaljährlichwerdensolchePreisvergleiche erhoben, seither erfolgte Preissenkungen, Rabatte und Aktionen sind entsprechend nicht berücksichtigt. Das Migros-Magazin hat Martin Schläpfer, Leiter Wirtschaftspolitik des MGB, gefragt,waservonpreisbarometer.chhält. Martin Schläpfer, Bund und Konsumentenschützer forderten griffige Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz. Als Resultat haben sie eine Website präsentiert. Sind Sie zufrieden?

Natürlich nicht, ich bin enttäuscht. Noch nie gab es eine derart hohe Preistransparenz wie heute; jeder kann sich im Internet informieren, und Aktionsinserate geben uns fast täglich Auskunft über tatsächliche Preise. Auch als Konsument stelle ich deshalb hohe An-

land einzukaufen. Ein weiteres Beispiel ist der Drogerie- und Apothekenschutz, der es uns verunmöglicht, vermehrt unproblematische Heilmittel anzubieten. Zu alledem sagt der Preisrechner nichts, sondern er vergleicht teils unerhebliche Produkte mit einer nicht nachvollziehbaren Methodik. Was müsste denn gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternommen werden?

Ist enttäuscht vom halbstaatlichen Preisrechner: Martin Schläpfer, Leiter Wirtschaftspolitik des MGB.

forderungen an einen halbstaatlichen Preisrechner, und zwar transparente Informationen darüber, wie und warum die Preise gewisser Produkte zustande kommen. Zum Beispiel dadurch, dass Schweizer Konsumenten jährlich über 200 Millionen Franken an Zollabgaben für im Ausland produziertes Fleisch bezahlen. Oder dass unsere landwirtschaftlichen Produkte aufgrund des staatlichen Agrarschutzes wesentlich mehr kosten als im Ausland. Oder dass uns ausländische Konsumgüterhersteller zwingen, ihre Produkte teurer im In-

Die Lancierung des Preisrechners ist ziemlich ernüchternd. Ziehen Sie ein Fazit?

Bislang hat das für den Preisrechner verantwortliche Volkswirtschaftsdepartement wenig Ehrgeiz entwickelt, konkrete Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz durchzusetzen. Stattdessen erhalten wir eine Website, die Transparenz suggeriert und keinen Mehrwert bietet, aber die Konsumenten mit überholten und teils wenig relevanten Preisvergleichen irreführt. Interview: Daniel Sidler Bild: Christian Lanz

PREISBAROMETER

Informationen zu Preisänderungen

Artikel Preis alt * Pastetli 6 Stk., 195 g 2.20 Luvos Heilerde Microkapseln, 40 Stk. 17.90 Cosano Silk Glide Gleitmittel, 30 ml 9.90 Crème d’or Caramelissimo, 1 l ** 9.40 Crème d’or Cornet Stracciatella, 6 x 150 ml ** 9.50 * in Franken; ** Beispiele, 6 weitere Artikel von Crème d’or betroffen

Preis neu * 2.05 15.90 7.90 9.80 10.70

Der Preisüberwacher hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: ein konsequenter Abbau von Handelshemmnissen und Abschottungen, damit wir konkurrenzfähiger einkaufen, produzieren und damit Preise senken können. Noch etwas hat der Preisüberwacher festgestellt: dass der Detailhandel wesentlich zur Senkung des Schweizer Preisniveaus seit 2010 beigetragen hat, und zwar über die Weitergabe von blossen Währungsgewinnen hinaus.

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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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trendapero | 49

www.migrosmagazin.ch

Bilder & Mehr Wer war dabei? Weitere Aufnahmen mit Gästen vom Trend-Apéro der migros-medien finden Sie in der bildgalerie.

Interessierte Zuhörer: Klaus Nadler (von links), CEO GroupM, und Simon Flatt, Maxus Switzerland, mit Marco Boselli, Chefredaktor «20 Minuten».

Patrick Warnking, Country Manager Google Schweiz, zeigte auf, wie sich die Internettechnologie weiterentwickeln wird.

Gut gelaunt: Franco Gullotti (links), Gullotti Communications, Leila Summa, Facebook Germany, Urs Peter Naef, Mediensprecher der Migros.

Google-Chef blickt weit voraus

Am achten Trend-Apéro der Migros-Medien sprach der Chef von Google Schweiz: Patrick Warnking gab einen Ausblick auf künftige Innovationen – und erklärte, warum wir schon bald jede Sprache der Welt beherrschen werden.

K

ünftig sprechen wir alle fliessend Mandarin, Russisch oder jede andere Sprache der Welt, ohne dafür auch nur eine Stunde lang die Schulbank zu drücken. Was nach Science-Fiction klingt, ist bei Google bereits in Arbeit. Eine Software wird Gesagtes simultan für den Gesprächspartner übersetzen. Der Suchmaschinen-Gigant sieht in der Spracherkennung den nächsten grossen Technologieschritt. Dies erklärte Patrick Warnking, Chef von Google Schweiz, am Trend-Apéro der MigrosMedien den anwesenden Werbe- und Wirtschaftsvertretern. Entwicklungen im digitalen Marketing und der Schutz der Privatsphäre waren weitere Themen, die Warnking zur Sprache brachte. Begrüsst wurden die Gäste im Zürcher Kaufleuten von Lorenz Bruegger, Leiter Migros-Medien. Zu den Migros-Medien gehören das Migros-Magazin, die Kochzeitschrift «Saisonküche» und das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin «Vivai». Text: Andreas Dürrenberger Bilder: Eduard Meltzer

Diskutierten beim Apéro engagiert weiter: Julien Witt, Inhaber JBW Media, Monica Glisenti, Kommunikationschefin der Migros, Patrick Warnking, Google Schweiz.

Kommunikationsprofis unter sich: Rafael Müller (von links), Inhaber Werbehaus Zürich, Hans Schneeberger, Chefredaktor Migros-Magazin, Geri Aebi, CEO Wirz Gruppe.

Im Gespräch: Alfred Hugentobler (von links), Schweizerische Post, Lorenz Bruegger, Leiter Migros-Medien, Andreas Schaffner, Tamedia.

Politik und Wirtschaft: Matthias Baumann (links), Zur Rose Suisse, Kathy Riklin, Nationalrätin, Martin Schläpfer, Migros-Genossenschafts-Bund.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Glänzende Stimmung

Projetkleitung: Jacqueline Vinzelberg; Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Jorma Müller; Styling: Marlise Isler; Hair & Make-up: Vikon Bassil; Basteltipps: Anita Oeschger

Erst mit der Weihnachtsdekoration zieht zu Hause festliche Stimmung ein. Ob klassisch, modern oder kunterbunt: Am Baum und zu Tisch darf nach Lust und Laune kombiniert werden. Damit das Weihnachtsfest rundum gelingt, haben Vater Peter Felix (48), Mutter Eveline (43), Sohn Luca (16) und Tochter Anna (9) die Mitarbeiter der Migros um Rat gefragt.

I

n Sachen Weihnachtsdekoration ist praktisch alles erlaubt – Hauptsache, es gefällt der ganzen Familie. Während auf dem Tisch engelhafte LED-Gestalten neben klassischen Teelichtern leuchten und glitzern, lassen sich am Baum Grosis nostalgische Kugeln prima mit trendigem Dekor aus Holz und Filz kombinieren. Klassisches Rot, Gold und Silber hat sowieso immer Saison. Schwarz mit

Gold wirkt ausgefallen edel. Und Eisblau mit Silber und Weiss verwandelt das Wohnzimmer in eine Eisfeenlandschaft. Peter Felix träumt dieses Jahr von einem Baum ganz in Gold. Ton in Ton mixt er glänzende mit matten Elementen. Das verleiht einen eleganten Touch. Obs Mama Eveline und den Kindern wohl gefällt? Er macht schon mal die Probe aufs Exempel.


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WEIHNACHTEN

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Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

! Glasteelichthalter mit Anhänger und Schnee, diverse Sujets, Fr. 5.90 ! Tischdeko-Licht Engel, wechselnde Farben, Höhe 10 cm, batteriebetrieben, ab Fr. 4.50 ! LED-Figuren, diverse Sujets, wechselnde Farben, batteriebetrieben, ab Fr. 3.90

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

Expertentipp: Bei der Tischdekoration darf es üppig und fantasievoll zugehen. Batteriebetriebene Lichterketten und Leuchtfiguren zaubern eine märchenhafte Stimmung auf jeden Festtagsstisch, Auch Weihnachtskugeln oder Schoggibaumbehang lassen sich reizend dazu arrangieren. Seien Sie ruhig kreativ und binden Sie zum Beispiel ein paar kleine Kugeln mit einem schönen Mäschli um die Serviette.

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Manuela Lustenberger ist Spezialistin Deko/Accessoires in der Migros Schönbühl in Luzern.

Der Schokobaumbehang aus der Migros ist nicht nur sehr dekorativ − er schmeckt auch gut.

Tischdeko-Licht Hirsch, wechselnde Farben, Höhe 8,5 cm, batteriebetrieben, Fr. 3.90

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Tischdeko-Licht Diamant, wechselnde Farben, Höhe 5 cm, batteriebetrieben, Fr. 3.90


Rezept und Foto: www.saison.ch

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JEDE WOCHE EIN FESTESSEN.

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Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten: 2 süss-säuerliche Äpfel, z. B. Braeburn, 1 EL Zitronensaft, ½ TL Zimt, 4 EL Zucker, 4 EL Sonnenblumenöl, 2 Zwiebeln, 400 g Rindfleisch, gehackt, 2 EL Tomatenpüree, 2 dl klare Bratensauce, Salz, Cayennepfeffer, 450 g Teigwaren, z. B. Hörnli, ½ Bund glattblättrige Petersilie

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Zubereitung: Backofen auf 200 °C vorheizen. Äpfel halbieren, Kerngehäuse entfernen. Äpfel mit Zitronensaft, Zimt und Zucker marinieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit der Hälfte des Öls beträufeln und im Ofen ca. 5 Minuten caramelisieren lassen. Zwiebeln fein hacken. Im restlichen Öl dünsten. Hackfleisch beigeben und kurz mitbraten. Tomatenpüree daruntermischen und Bratensauce dazugeben. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Inzwischen Teigwaren in reichlich Salzwasser al dente kochen. Abgiessen und abtropfen lassen. Hackfleisch auf Teigwaren mit Äpfeln servieren. Petersilie grob darüberzupfen. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Rindshackfleisch Schweiz, per kg

Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 27 g Fett, 99 g Kohlenhydrate, 3300 kJ/790 kcal Äpfel Braeburn süss-säuerlich, Schweiz, per kg 3.50

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t es: e heiss eln. e Woch Nächst uck und Bast m , h z c n s ra m k s Rau Advent Erst mit in und Lichtersche richtig Kerzen wird es t t . ke en s g n voll stimmu

Kerzen ausschliesslich auf feuerfester Unterlage verwenden, niemals unbeaufsichtigt brennen lassen und nicht in der Nähe von Vorhängen oder brennbaren Materialien aufstellen. Durchzug vermeiden. Kinder nie mit brennenden Kerzen unbeaufsichtigt lassen. Im Notfall Flammen ersticken (mit einer Löschdecke), nicht mit Wasser löschen!


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ACTILIFE

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Alles im Fluss

Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Sein Leben ist ein langer Fluss: Seit 30 Jahren komponiert Hans Kaufmann von «Thurgau Travel» Kreuzfahrten der anderen Art. Willkommen an Bord!

Oben: Eine spezielle Konstruktion sorgt dafür, dass die «Thurgau Exotic» nicht zu tief im Wasser liegt. Sonst gäbe es aufgrund der vielen Sandbänke im Irrawaddy öfters mal eine Bauchlandung. Links: Die eleganten Suiten erstrecken sich über die ganze Breite der Schiffs. Rechts: Auf dem Sonnendeck herrscht eine familiäre Atmosphäre.

www.thurgautravel.ch

O

b Ganges, Irrawaddy, Nil oder die Moldau – Flüsse sind das Hoheitsgebiet von Hans Kaufmann. Seit 30 Jahren komponiert der Inhaber des Familienbetriebs «Thurgau Travel» erfolgreich Flusskreuzfahrten. Und zwar mit Vorliebe dort, wo noch kein anderer war. Wenn Kaufmann nicht höchstpersönlich unterwegs ist, um die schönsten Flüsse aufzuspüren, durchkämmt er die Flussläufe dieser Welt mittels Google Earth und studiert Schifffahrtsführer. Soft-Expeditionsreise Myanmar «Wenn Du jemanden ohne Lächeln siehst, gib ihm Deines.» An ein Land, das solche Volksweisheiten sein eigen nennt, muss man einfach sein Herz verlieren: Myanmar in Südostasien, auch Burma

genannt – das Land der Gastfreundschaft und goldenen Pagoden, das sich langsam der Welt öffnet. Vom Deck des Viersterneschiffs «Thurgau Exotic» aus lässt sich das Leben entlang der Flüsse entdecken, die üppige Landschaft und zauberhaften Kulturstätten. Über entlegene Flussabschnitte geht die Reise bis nach Bhamo, dem nördlichsten Punkt, der zu Schiff auf dem Irrawaddy erreichbar ist. Die Suitenschiffe mit kolonialem Charme wurden mit einem burmesischen Familienbetrieb vor Ort aus regionalen Hölzern gefertigt. Böhmisches Flüssepotpourri Mit der Tschechienreise hat sich Flusskreuzfahrt-Pionier Kaufmann einen lang gehegten Traum erfüllt. Mit der oberen Moldau ab Prag und

der kleinen Elbe von Melnik nach Nymburk ziehen die Passagiere der «Florentina» an spektakulären Landschaften vorbei, an Tschechiens prachtvollen Schlössern, dem goldenen Prag und der Silberstadt Kuttenberg. Für das Wohl der Gäste an Bord sorgen Kaufmanns Tochter Simone und ihr Lebenspartner, Kapitän Jiri Mikota. Und schon bald weht in den Kabinen der «Florentina» ein exotischer Wind: Auch sie werden im burmesischen Stil renoviert. Mit Brahms ans Frische Haff Ein besonderer Leckerbissen für alle Natur- und Kulturliebhaber ist die Bernstein-Kreuzfahrt auf dem Viersterneschiff «Johannes Brahms»: Von der Hansestadt Danzig gehts zum Frischen Haff und

weiter nach Königsberg. Nach etlichen Hürden ist es Kaufmann vor einem Jahr gelungen, erstmals mit einem westeuropäischen Schiff die russische Exklave Kaliningrad anzulaufen. Höhepunkte der Fahrt sind, neben der Besichtigung der grössten Bernsteinvorkommen Europas, die imposanten, 40 Meter hohen Sanddünen, die Grabstätte Immanuel Kants im Königsberger Dom oder der Oberländische Kanal, wo die Schiffe auf Schienen über Land gezogen werden. «Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.» Ein Sprichwort, auf das Hans Kaufmann auch bei der Verwirklichung seines nächsten Traums setzt: die Fahrt von Königsberg ins Kurische Haff. Jetzt gilt es nur noch, die russische Bürokratie erneut zu überwinden.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

Super Bretter

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RAPPENSPALTE

Schneeerprobt

Ein perfekter Ski ist Grundvoraussetzung, damit die Kleinsten den Sport auf Schnee perfekt lernen. Der Atomic-Ski Rascal inklusive Bindung garantiert einen erhöhten Lernerfolg. In verschiedenen Längen erhältlich. Atomic Ski Rascal plus Bindung E XTE 045, ab Fr. 148.–*

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Wärmespender Damit das Spielen im Freien auch bei Schnee und Kälte Spass macht, brauchts gerade für kleine Leute die richtige Kleidung. Die Trevolution-Kinderunterwäsche aus reiner Merinowolle gibts als Shirt und als lange Hose. So wird den Kleinen bestimmt nicht kalt. Trevolution Shirt Little Kids, langärmelig, Trevolution lange Hose, Gr. 92–116, schwarz, je Fr. 34.90*; auch in Gr. 122–164 erhältlich, je 39.90*

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*In SportXX-Filialen.

Marisa Burn-Pichler (30), Interaktionsleiterin aus Zürich, ist Expertin für Mode und Lifestyle und Gründerin des populären Blogs Hopehope Fashion & Tendencies (www.hopehope.ch). Marisa Burn-Pichler, wie haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Hingucker

Als Teenager in der Autogarage meines Patenonkels. Ich habe die Werkstatt geputzt, die Autos der Kunden gewaschen.

Natürlich gehört auch ein trendiges Outfit zur Wintersportausrüstung. Die atmungsaktive Herren-Snowjacke von Obscure mit abnehmbarer Kapuze gibts in aktuellen Farben und zum attraktiven Preis. Obscure HerrenSnowjacke, Fr. 189.–*

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein Sachs-Hercules-Mofa, das mir mein Mann geschenkt hat. Ich habe schon einige Angebote dafür bekommen. Was waren Ihre teuersten Ferien?

Meine Ferien sind selten teuer. Schöne, gepflegte Hotels sind mir aber schon wichtig. Ich campe auch gerne mit unserem Compact Van in Montreux oder im Tessin.

*In allen SportXX-Filialen und auf www.sportxx.ch.

Was ausser Geld befindet sich in ihrem Portemonnaie?

Kurvenstar Auch auf der Piste eine gute Figur machen? Dank der neuen Extend-DamenSnowjacke kein Problem. Der leichte Stretchstoff sorgt für mehr Bewegungsfreiheit und schmiegt sich angenehm an den Körper. Extend DamenSnowjacke, Fr. 269.–* *In allen SportXX-Filialen und auf www.sportxx.ch.

Diverse Karten, meine Visitenkarten, ganz viele Quittungen und immer eine Sammlung an 50-Räpplern für die Zürcher Parkuhren. Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Ich liebe Beyoncé für ihr Talent und ihren Ehrgeiz. Mit ihr würde ich sehr gerne in Paris shoppen gehen. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Spannende Designprojekte wie etwa «Indie Magazine». Die haben es oft schwer, Support zu bekommen. Interview: Eugen Baumgartner


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RACLETTE

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NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Klassiker modern serviert

Wenns draussen kalt ist, schmeckt Deftiges besonders gut. Wie wärs mit einem Raclette unter Sternen? Das macht satt und wärmt von innen.

L

uca ist Käsefan und obendrein immer für eine Überraschung gut. Warum nicht mal ein Raclette mit Aussicht geniessen?, dachte er sich und lud Freundin Lara zum Käseschmaus auf seine Dachterrasse ein. Mit einem kuscheligen Schaffell auf dem Stuhl und der richtigen Garderobe ist Frieren kein Thema. Und der heisse Käse wärmt sowieso von innen. Raclette ist die perfekte Mahlzeit für alle, die nicht gerne lange in der Küche stehen und ihre Gäste dennoch kulinarisch verwöhnen möchten. Racletteöfeli gehören selbstverständlich zur Grundausstattung. Es gibt sie in vielen Ausführungen: mit und ohne Grillplatte, fürs Tête-à-Tête oder für eine halbe Fussballmannschaft. Bei der romantischen Teelichtervariante von Luca und Lara wiederum schmilzt der Käse zwar langsamer, dafür

brauchts keine Steckdose in Reichweite. Wenn dann noch die Käseauswahl stimmt, ist auch das Drum und Dran ein Kinderspiel. Zwingend dabei: feine Kartoffeln und eingelegte, saure Gemüse. Lucas aktueller Schmelzfavorit ist die «Special Edition Chili» von Raccard. Die figurbewusste Lara hingegen bevorzugt Raclettescheiben von Léger. Doch zwischendurch kann sie dem neuen, aromatischen «Höhlengold» dann doch nicht widerstehen. Laras Strahlen verrät Luca, dass das Experiment auf der Terrasse ein voller Erfolg ist. Jedenfalls vermittelt es schon mal ganz privat einen Vorgeschmack aufs winterliche Skihütten-Feeling. Und noch ein Vorteil von FreiluftRaclette: Der Duft wird vom Winde verweht. Text: Jacqueline Vinzelberg Bild : Jorma Müller Styling: Esther Egli

Raccard Special Edition, Chili, 200g, Fr. 5.10

Raccard Tradition, Scheiben, assortiert, 350 g, Fr. 8.70


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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RACLETTE | 59

Raclette für jeden Geschmack Für Abwechslung beim Racletteplausch sorgen nicht nur die verschiedenen feinen Käsesorten aus der Migros. Auch bei den Beilagen darf man nach Lust und Laune neue Geschmacksvariationen entdecken: Mediterran Raclettekäse «Knoblauch» mit grünen oder schwarzen Oliven, Cherrytomaten oder getrockneten Tomaten und Artischockenherzen schmelzen. Zum Servieren mit getrockneten Kräutern bestreuen. Fruchtig Raclettekäse «Tradition» mit halbierten Maiskölbchen, Ananaswürfeln, Zwiebelringen und Schinkenstreifen belegen. Käse schmelzen. Zum Servieren mit Paprika bestreuen. Rustikal Raclettekäse «Pfeffer» mit Trauben und Nüssen belegen und schmelzen. Zum Servieren eine Scheibe Trockenfleisch darauflegen und mit schwarzem Pfeffer würzen.

Raccard Tradition, Scheiben, nature, ca. 350 g, Fr. 2.25 per 100g

Raclette Höhlengold, Scheiben, 300 g, Fr. 7.90

Léger Raclette, Scheiben, 200 g, Fr. 4.30

Heidi Raclette, Scheiben, Surchoix, 200 g, Fr. 4.90


SCHAUFENSTER 60 |

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AHA!

Denise (41) und Paul (7) aus Morges VD. Paul hat eine Nussallergie: «Wegen Pauls Nussallergie muss ich genau auf seine Ernährung achten. Das fängt schon beim Brot an, denn jedes normale Brot kann Spuren von Nüssen enthalten. Zum Glück bietet die Migros in ihrem Sortiment auch Brot- und Backwaren, die garantiert keine Nüsse, auch nicht in Spuren, enthalten. Paul mag das Toastbrot am liebsten. Aber auch die anderen acht Sorten, tiefgekühlt und fertig zum Aufbacken, sind sehr fein.»

Besser leben dank aha!-Effekt Bei ernährungsbedingten Allergien und Intoleranzen trifft man mit aha! die richtige Wahl. Betroffene wissen, warum.

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NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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Birnen Gute Luise, Schweiz, per kg 2.90 Clementinen, Spanien, Netz à 2 kg 3.90 statt 6.50 40% Cherrytomaten am Zweig, Marokko/Spanien/Italien, Schale à 500 g 2.15 statt 3.60 40% Karotten, Schweiz, Beutel à 1 kg 1.20 M-Classic Eisbergsalat, 300 g 20% Bananen Lilibigg’s, Ecuador, Beutel à 300 g 2.– statt 2.60 Avocados, Chile, pro Stück 1.– statt 1.40 Kaki Persimon, Spanien, Schale à 1 kg 3.20 statt 4.60 30% Chicorée, Schweiz/Belgien, Beutel à 500 g 1.90 statt 2.40 Champignons weiss und braun, Schweiz, Schale à 250 g 1.80 statt 2.70 33% Kürbis geschnitten, Bio, «Aus der Region.», Seeland, per kg 4.80 statt 6.90 30% Kartoffeln Amandine, Schweiz, Beutel à 1,5 kg 3.30 statt 4.80 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Rindshackfleisch, per kg 50% M-Classic Knackerli, Schweiz, 12 Stück, 2 x 220 g 4.30 statt 6.20 30% Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 40% Bratspeck, Bio, Schweiz, 20x per 100 g 3.– NEU *,** Kochspeck, TerraSuisse, 1/3 Seite, per kg 50% Schweizer Pouletschenkel, tiefgekühlt, 2 kg 50% Don Pollo Poulet-Cordon-bleu Naturform, 4 x 150 g 30% Dorschfilet mit Kräutersauce, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, 20x per 100 g 3.90 NEU *,** Krevetten, Tail-on, 500 g 40% Pelican Atlantik Lachsfilet im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 250 g 10.85 statt 13.60 20% Schweinsbraten Schulter, frisch, Schweiz, per 100 g 1.10 statt 1.60 30% In der Selbstbedienung Kaninchenragout, frisch, importiert, per 100 g 1.35 statt 2.30 40% in der Selbstbedienung Gesamtes Fohlen-Fleischsortiment, z.B. Steak, frisch, Schweiz, 100 g 3.15 statt 4.– 20% Waadtländer Charcuterieplatte, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 3.50 20% Hirschsalami, hergestellt in der Schweiz mit Import-Fleisch, per 100 g 3.40 statt 4.30 20% Rapelli Pain Surprise, Schweiz, Stück à 430 g 15.60 statt 19.50 20% Optigal Pouletschenkel, «Aus der Region.», 4 Stück, frisch, per 100 g 1.– statt 1.30 20% Poulet-Hackfleisch, frisch, Schweiz, Packung à 2 x 310 g 9.20 statt 11.80 20% Zanderfilet, nicht zum Tiefkühlen, Russland/ Kasachstan, per 100 g 2.30 statt 3.90 40% PUNKTE

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

PUNKTE

Regenbogenforellenfilet geräuchert, Italien, per 100 g 3.– statt 3.80 20% * Dorschnuggets, MSC, Nordostatlantik, Packung à 2 x 250 g 9.65 statt 13.80 30% Muscheln Marinières/ Provençales, Frankreich, Schale à 900 g 11.60 statt 14.50 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Gesamtes aha! Brotwaren Sortiment, ungekühlt, z.B. Pane Rustico, aha!, 20x 350 g 5.– ** Léger Proteinbrot, 400 g 20x 4.50 NEU *,** Valflora Saucenhalbrahm, Sauerhalbrahm, M-Dessert –.20 günstiger, z.B. Saucenhalbrahm UHT, 180 ml 1.50 statt 1.70 Banago Choco Drink, 20x 250 ml 1.20 NEU ** Alle Starbucks Milchmischgetränke, Fairtrade, 220 ml 1.55 statt 1.95 20% Alle M-Classic Müesli, 150 g –.15 günstiger Le Gruyère rezent, per 100 g 20% Fondue Swiss Style Tradition, 3 x 400 g 20% Camembert Président Portionen, 8 Portionen, 20x 250 g 3.90 NEU *,** Krustenkränze, TerraSuisse (ohne Silser und Bio), Stück à 300 g 1.60 statt 2.– 20% Fondue Moitié-Moitié, Schweiz, z.B. Packung à 400 g 5.50 statt 7.90 30% Le Maréchal, Packung à ca. 250 g, Schweiz, per 100 g 1.85 statt 2.30 Vacherin Mont d’Or, Schweiz, z.B. Packung à 400 g, per 100 g 1.90 statt 2.35 PUNKTE

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BLUMEN & PFLANZEN

Rosen Max Havelaar, 50/60 cm, Bund à 7 Stück 15.80 Lilien Oriental, Bund à 5 Stück, pro Bund 8.90 Helleborus niger, im 13-cm-Topf, pro Pflanze 9.90 Strauss rund mit Vase 19.80 statt 22.80 Weihnachtsstern, im 13-cm-Topf 5.90 statt 7.90 Azalee, im 12-cm-Topf 5.90 statt 7.80

WEITERE LEBENSMITTEL

Gesamtes Frey Suprême Schokolade-Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger Frey Milch Tafelschoko20x lade, 100 g 1.40 NEU *,** Frey Crémant 55% Tafelschokolade, 20x 100 g 1.50 NEU ** Frey Les Adorables Truffes Tafelschokolade im 6er-Pack, 6 x 100 g 7.10 statt 10.20 30% Alle Frey Kids Weihnachtsartikel, z.B. Märchenhaus, 10x 100 g 4.20 M-Classic Bouchées noires, 200 g 4.90 NEU *,** 20x PUNKTE

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Truffes assortiert, Bio, Max Havelaar oder Sélection Torinesi, z.B. Truffes assortiert, Bio, Max Havelaar, 138 g 20x 11.50 NEU ** Alle Frey Pralinés in Schachteln 20% Zweifel Wave Chips Grilled Burger, 20x 120 g 2.90 NEU *,** Feinkristallzucker, 1 kg (ohne Sucrisse) 1.05 statt 1.25 15% Alle Trockenreis 500 g–3 kg, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger M-Classic Mandelscheiben oder Mandeln gestiftet im Duo-Pack 20% Alle Bon Chef und Premium Beutel- und Instantsuppen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger Alle Knorr Mix im Beutel, z.B. Knorr Mix für Maccaroni, 20x 48 g 2.20 NEU *,** Alle Thomy Senf und Mayonnaisen, z.B. Thomy Mayonnaise, Tube, 265 g 2.– statt 2.50 20% Heinz Ketchup normal oder hot im Duo-Pack, z.B. Heinz Ketchup normal, 2 x 700 g 5.40 statt 6.80 20% Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% Banago, Beutel, 600 g 20x 7.90 NEU ** Banago, Dose, 600 g 20x 9.80 NEU *,** Banago, Portionen, 20x 10 x 15 g 5.20 NEU ** ChocMidor Rocher oder Pralino im 3er-Pack 33% Gesamtes Party Apéro-GebäckSortiment, z.B. Party Brezel gesalzen, 230 g 1.05 statt 1.50 30% Alle Frischback-Buttergipfel im Duo-Pack, gekühlt 20% Nussrollen im Duo-Pack, 440 g 50% Mini Cake Citron oder Cacao, ungekühlt, aha!, 200 g 20x 4.50 ** Gesamtes Vermicelles-PatisserieSortiment, z.B. Vermicelles-Törtli, 2 Stück 4.30 statt 5.40 20% Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter (zwei 6er-Packs Pepsi nach Wahl) 2 für 1 Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50% Anna’s Best Gnocchi al basilico im Duo-Pack oder Fettuccine Eiernudeln im 3er-Pack, z.B. Anna’s Best Fettuccine Eiernudeln, 3 x 250 g 6.– statt 7.50 20% M-Classic Pizza im 4er-Pack 40% Cornatur Vegi Balls, 20x 220 g 5.50 NEU *,** Blütenhonig cremig oder flüssig, 1 kg, z.B. Blütenhonig cremig 9.90 Gesamtes Happy Hour finest Sortiment, z.B. Landrauchschinkengipfel, 8 Stück 6.– statt 7.50 20% Kaisersemmeln, aha!, oder Rustico-Brot, aha!, tiefgekühlt, z.B. Kaisersemmeln aha!, 6 Stück, 360 g 5.20 *, ** PUNKTE

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Gesamtes Farmer’s Best Tiefkühl-Sortiment 20% Barbey Baguette-Sandwiches, z.B. Schinken, Stück à 180 g 3.90 statt 4.95 20% Box Viva la Mamma, z.B. Penne Carbonara, Packung à 300 g 4.40 statt 5.50 20% * Anna’s Best Suppen, z.B. Kürbis/Curry, Packung à 400 ml 2.30 statt 2.90 20% Cornatur Quorn Schnitzel Käse-Spinat, Packung à 2 x 240 g 9.10 statt 13.– 30% M-Classic Sauerkraut gekocht, Packung à 500 g 2.30 statt 2.90 20% Anna’s Best Oliven und Antipasti, z.B. Fromolives, 150 g 3.80 statt 4.75 20%

NEAR-/NON-FOOD

Selina Katzennahrung im 8er- und 12er-Pack, Beutel oder Schalen, z.B. Selina Lachs, Schalen, 12 x 100 g 6.70 statt 8.40 20% Alle Total Waschmittel 40% ** Calgon Profitpack, z.B. Pulver, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack 25% Migros Fresh Natural Perfume 40% Sanactiv Hustensirup, 20x 200 ml 9.80 NEU *,** Gesamtes Gliss Kur Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Total Repair 19 Shampoo, 250 ml 4.40 statt 5.50 20% ** Primella im Duo-Pack 15% Alle L’Oréal Elsève Shampoo im 3er-Pack 33% Alle L’Oréal Elsève Spülungen im Duo-Pack, z.B. Nutri-Gloss Spülung, 2 x 200 ml 6.10 statt 7.20 15% L’Oréal Studio Line Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Silk & Gloss Styling Spray im DuoPack, 2 x 250 ml 9.80 statt 11.60 Linsoft und Kleenex Kosmetikund Taschentücher in Mehrfachpackungen, z.B. Linsoft Taschentücher im Jumbo-Pack, FSC, 42 x 10 Stück 4.– Linsoft Recycling Kosmetiktücher Box, 3-lagig, 100 Stück, in zwei verschiedenen Designs erhältlich 20x 1.80 NEU *,** Nivea Body Repair & Care Produkte, z.B. Repair & Care Body Cream, 200 ml 20x 7.50 NEU ** Durabase Raclettegerät, 2 Flirt 19.90 ** Samsung BD-E5500 3D-Blu-ray Player 99.– statt 139.– ** Gesamtes Ellen Amber Winterwäsche-Sortiment 20% Winterstiefel, z.B. Kinder Winterstiefel, Doppelgrössen 22/23–34/35 29.90 Alle Damen und Herren Schuhe, (ohne SportXX) 30% ** Alle Damen Hosen (ohne Switcher), z.B. Damen Jeans, Gr. 36–46 47.20 statt 59.– 20% ** Alle Herren Hosen (ohne Switcher) 20%

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 19.11. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.

PUNKTE

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NEU IN IHRER MIGROS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 6.11. BIS 19.11.2012, SOLANGE VORRAT

NEU

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M- Classic Bouchées noires 200 g

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Dorschfilet mit Kräutersauce, MSC Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g

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Bratspeck, Bio Schweiz, per 100 g

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Frey Milch Tafelschokolade 100 g

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Sanactiv Hustensirup 200 ml

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

«Ich wusste lange nicht, warum ich mich oft müde und schlapp fühlte. Vor Kurzem wurde bei mir Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit, diagnostiziert. Ich hätte das selber nie vermutet, denn ich fühlte mich eigentlich nicht schlecht. Seit der Umstellung auf glutenfreie Ernährung fühle ich mich aber viel fitter und leistungsfähiger als vorher. So macht das Training einfach wieder mehr Spass.»

AHA! | 69

aha! Pane rustico, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Nüsse, 350 g, Fr. 5.–

Claudia (46) aus Bellinzona TI leidet an Laktoseintoleranz:

aha! Milchschokolade, laktosefrei, 100 g, Fr. 1.90

«Milchprodukte, nur schon ein grosser Milchkaffee oder eine Rahmsauce, haben bei mir früher immer Unwohlsein und Verdauungsprobleme ausgelöst. Das liegt an meiner Milchzuckerunverträglichkeit. Dank der laktosefreien Produkte aus der aha!-Palette kann ich jetzt unbesorgt zugreifen. Ich fühle mich rundum besser und leichter. Das Birchermüesli beispielsweise ist für mich die ideale Zwischenverpflegung im stressigen Büroalltag.» Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

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aha! Birchermüesli, laktosefrei, 300 g, Fr. 3.25*

Peter (34) aus Luzern hat eine Glutenunverträglichkeit:

Bilder: Gerry Nitsch; Styling: Esther Egli

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nverträglickeiten auf Nahrungsmittel sind heute häufiger als früher. Dies gilt vor allem für die Zöliakie, die Glutenunverträglichkeit. Noch häufiger kommt die Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) vor. Von Allergien auf spezifische Nahrungsmittel wie Nüsse oder Sellerie sind in der Schweiz etwa 350 000 Menschen betroffen. All diese Unverträglichkeiten stellen täglich eine grosse Heraus-

forderung dar. Wichtig ist eine ärztliche Diagnose, die der betroffenen Person Gewissheit darüber gibt, welchen Inhaltsstoff sie nicht verträgt und daher konsequent vermeiden muss. Die aha!-Produkte der Migros helfen, sich je nach individueller Unverträglichkeit allergenoptimiert zu ernähren. Das Angebot an zertifizierten Lebensmitteln mit dem aha!-Label umfasst rund 60 Produkte. Text: Jaqueline Vinzelberg

Allergenoptimiert und kontrolliert Allergien sind im Vormarsch. Deshalb kooperiert die Migros seit 2008 mit der Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz. Das aha!-Label kennzeichnet Produkte, die für Personen, die unter Allergien oder Intoleranzen leiden, besonders geeignet sind. Das aha!-Sortiment der Migros umfasst eine Reihe von Lebensmitteln und Kosmetikartikeln. Es wird durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle regelmässig geprüft (www.service-allergie-suisse.ch).

aha! Spaghetti, glutenfrei, ohne Weizen, ohne Ei, 500 g, Fr. 4.20*

aha! Gemüsebouillon, glutenfrei, laktosefrei, ohne Senf, ohne Sellerie, 225 g, Fr. 4.95* *Nur in grösseren Filialen erhältlich.


SCHAUFENSTER 70 |

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APROZ

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Walliser Wasser

Aproz-Qualitätsleiter Stéphane Métrailler sorgt dafür, dass das beliebte Mineralwasser in seiner natürlichen, ursprünglichen Form abgefüllt wird. Der Konsument erwartet von einem Mineralwasser zu Recht eine hohe Lebensmittelsicherheit. Diese Sicherheit erreichen wir durch eine hohe Kontrolldichte und eine vorbeugende, hygienische Arbeitsweise. Warum ist Mineralwasser für den menschlichen Körper so wichtig?

Aproz schöpft seine legendären Qualitäten aus den jahrmillionenalten Gesteinen der Walliser Alpen. Das Mineralwasser stammt aus relativ tiefen Erdschichten der Region Nendaz und wird an verschiedenen Quellen auf 470 bis 1870 Metern über Meer gefasst.

Der Mensch besteht je nach Alter, Geschlecht und Konstitution zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Deshalb muss er laufend neues zu sich nehmen, damit sein Organismus funktioniert. Aproz enthält pro Liter rund 1650 Milligramm Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Sulfate. Diese wirken sich positiv auf die Gesundheit aus und sind damit eine unkomplizierte und natürliche Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung.

Und wie findet es seinen Weg in die Flasche?

Könnte man nicht ebenso gut Leitungswasser trinken?

Stéphane Métrailler, wo liegen die Aproz-Quellen?

Kurze Leitungswege sind sehr wichtig, damit die Qualität des Wassers nicht beeinflusst wird. Unsere Quellen liegen nur 1,8 Kilometer vom Betrieb entfernt. Nach der Fassung wird das Mineralwasser für kurze Zeit in einem Puffertank gelagert und so schnell wie möglich frisch abgefüllt. Wie sichern Sie die Qualität des Endprodukts?

Im Leitungswasser sind die Mineralstoffe oft grossen Schwankungen ausgesetzt. Aber als reiner Durstlöscher eignet sich natürlich auch Wasser aus der Leitung. Hat Mineralwasser einen Geschmack?

Es kann einen Geschmack haben, ja. Er wird aber nicht von allen Konsumenten gleich stark wahrgenommen. Text: Heidi Bacchilega

bild: marcus Gyger

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as Unternehmen Aproz Sources Minérales ist der führende Schweizer Anbieter von Mineralwasser. Gemeinsam mit seinem achtköpfigen Team stellt Stéphane Métrailler (41) sicher, dass auf dem Weg von der Quelle bis in die Flasche keine Qualitätsverluste auftreten und dass das Mineralwasser in seiner besten, natürlichsten Form abgefüllt wird.

Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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APROZ | 71

Aproz Sources Minérales

«Aproz kommt frisch ab Quelle in die Flasche.»

Das 1947 gegründete Unternehmen Aproz Sources Minérales ist Schweizer Marktführer im Bereich Mineralwasser. Seit seiner Aufnahme in die Migros-Gruppe 1958 hat es sich ständig weiterentwickelt. Der Transport der Flaschen erfolgt auf umweltschonende Weise. Heute verlassen über 90 Prozent der Produktion die Fabrik in SBB-Güterwagen. Jede Flasche, die das Werk verlässt, besteht ausschliesslich aus Pet, zu einem nicht unbedeutenden Teil aus Recycling-Pet. Die Herstellung erfolgt dabei im steten Bemühen um Energieeinsparung, was durch modernste Technologien ermöglicht wird.

Aproz Medium, 1,5 l, Fr. –.95 Aproz Cristal, 1,5 l, Fr. –.95 Aproz Classic, 1,5 l, Fr. –.95


ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 6.11.

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Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse Schweiz, per 100 g

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Bündnerfleisch Anschnitte im Duo-Pack Schweiz und Import, Packung à 2 x ca. 100 g, per 100 g

40% 50%

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statt 16.–

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Kaninchenragout frisch, Import, per 100 g In der Selbstbedienung erhältlich

Kochspeck, TerraSuisse 1/3 Seite, per kg

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Rindshackfleisch Schweiz, per kg

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg

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Schweinsbraten frisch, Schweiz, per 100 g In der Selbstbedienung erhältlich

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MESSERSCHARFE PREISE


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

SCHAUFENSTER

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ANNA’S BEST | 73

Süsse Winterfreude

! Anna’s Best Mandarinensaft, 75 cl, Fr. 4.– 33 cl, Fr. 2.20*

Keine andere Frucht passt besser in die Weihnachtszeit als die mandarine mit ihrer unvergleichlichen Süsse. Wie jedes Jahr Anfang November ist jetzt wieder der frisch­ gepresste mandarinensaft von Anna’s best erhältlich. er wird zu 100 Prozent aus reinem Fruchtsaft und ohne beigabe von Kristall­ zucker und Konservierungsstoffen hergestellt. Die Früchte stammen aus Sizilien, wo die besten mandarinen wachsen. Den saisonalen Saft gibt es in zwei Grössen in praktischen, wiederverschliessbaren PeT­Flaschen.

Filialen erhältlich.

*Im Kühlregal grösserer

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aha! Milchschokolade mit Weihnachtsdesign, Limited Edition, laktosefrei, 100 g

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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FOOD | 75

GUT & GÜNSTIG

Schupfnudeln mit Sauerkraut für circa Fr. 6.70

Vorspeise für 4 Personen ■ 750 g Kartoffeln mit der Schale gar kochen. Schälen und sofort durch ein Passevite oder eine Kartoffelpresse drücken. Circa Fr. 1.50 ■ Mit 20 g Speisestärke, 20 g Mehl, einer guten Prise Salz und 2 Eigelb rasch zu einem Teig verkneten. Ist der Teig klebrig, noch etwas Mehl beigeben. Zu fingerdicken Rollen formen, in circa 8 cm lange Stücke schneiden und deren Enden mit den Fingern zu Spitzen formen. Auf eine mit Chnöpflimehl bestreute Fläche legen. Circa Fr. 1.10 ■ Sofort in 75 g Bratbutter goldbraun braten. Circa Fr. –.90 ■ 50 g Speckwürfel anbraten. 500 g Sauerkraut beigeben, erwärmen und mit den Schupfnudeln servieren. Circa Fr. 3.20

Für selbstgemachte Schupfnudeln brauchts nur wenig Zutaten. Perfekt dazu: Sauerkraut.

Für den Frühstückstisch

Winterspezialität Excellence Joghurts sind so cremig und mild, dass sie glatt auch als Dessert durchgehen. Hier ist das rahmige Joghurt bereits mit der Truffemasse vermischt. Unterlegt ist das Ganze mit fruchtigen, pürierten Bananen. Excellence Joghurt Gold Banane, 150 g, Fr. 1.10* *In grösseren Filialen erhältlich.

Schön fruchtig Den frischen ZwetschgenSmoothie «häts, solang s hät». Der Drink wird aus 100 Prozent Saft ohne Zuckerbeigabe und Konzentrat hergestellt. Anna’s Best Smoothie Zwetschgen, 25 cl, Fr. 2.70* *Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.

Tierisch gut

Wohldosierte Energie Eimalzin bereitet uns seit Generationen einen guten Start in den Tag. Das feine Malzgetränk gibt es nämlich schon seit 1929. Jetzt ist das Pulver auch in der praktischen 500-Gramm-Dose erhältlich. Hier hat die Migros auf einen viel geäusserten Kundenwunsch reagiert. Eimalzin, 500 g, Fr. 7.90

Es geht nichts, aber auch rein gar nichts über ein paar knusprig gebratene Speckscheiben. Bratspeck ist jetzt neu auch mit dem Label TerraSuisse erhältlich. Es steht für eine naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. TerraSuisse Bratspeck, per 100 g, Fr. 2.10


SAISONKÜCHE 76 |

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ELSBETH MÜLLER

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Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Für Elsbeth Müller ist Kochen Entspannung. Da kommen die Tipps und Tricks von «Saisonküche»Köchin Margaretha Junker gerade recht.

Ein Mix aus 1001 Nacht und Emmental Elsbeth Müller ist als Geschäftsleiterin des Kinderhilfswerks Unicef Schweiz unermüdlich im Einsatz – weltweit. Einsatz zeigt sie auch fürs Migros-Magazin beim Zubereiten eines feinen Honigripplis.

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as haben Stars wie Fussballgott Lionel Messi, der ehemalige James-Bond-Darsteller Sir Roger Moore, Schauspielerin Angelina Jolie und TV-Moderator Kurt Aeschbacher gemeinsam? «Sie und viele weitere nationale und internationale Persönlichkeiten sind Botschafter des Kinderhilfswerks Unicef», sagt Elsbeth Müller (56), die Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz. «Trifft das nicht auch auf den berühmten Schauspieler Sir Peter Ustinov zu?», hakt «Saisonküche»-Köchin Margaretha Junker nach, während sie Kürbis, Marroni, Äpfel und Rippli auspackt. «Oh ja», antwortet Müller. «Ich hatte sogar mehrmals mit Sir Peter zu tun. Und wenn ich sehe, was wir kochen, muss ich erst recht an das Genie denken.» Jetzt will es die Köchin aber genau wissen: Warum kommt Elsbeth Müller bei einem feinen Honigrippli mit Kürbis und Marroni der 1990 von der Queen in den britischen Adelsstand erhobene Peter Ustinov in den Sinn? «Er war ein Genussmensch, ein Connaisseur, ein

interessanter Gesprächspartner», fährt die Unicef-Chefin fort. «Und sehr engagiert, wenn es um seine Arbeit für unser Kinderhilfswerk ging. Wir alle von Unicef waren sehr berührt, als er vor acht Jahren starb.»

Für Freunde kochen ist wie Glück schenken Elsbeth Müller entspannt sich von ihrer hektischen Arbeit oft in der Küche. «Kochen ist kreativ und ermöglicht unbeschwerte, schöne Abende mit Freunden», sagt sie. «Das Zusammensein, das Miteinander wird dadurch bereichert. Ein gutes Essen für Freunde zu kochen ist wie Glück schenken.» Margeretha Junker greift den Faden auf: «Schön, dann erkochen wir nun unser Glück und schauen, dass das Honigrippli gelingt.» Während das Kochduo Kürbis und Äpfel in Schnitze schneidet, das Rippli mit Honig bestreicht und mit Ingwer, Koriander und Co. würzt, erzählt Elsbeth Müller von ihrer engagierten Tätigkeit beim Kinderhilfswerk Unicef,

! Budgetfreundliche Preise zeichnen die Zutaten dieses Rezepts aus: Hokkaidokürbis, Äpfel und Apfelsaft, flüssiger Honig, Rapsöl, geräuchertes Rippli, tiefgekühlte Marroni, Korianderkörner, Ingwerpulver, Sternanis. ! So einfach gehts: Äpfel und Kürbis samt Schale in grobe Schnitze schneiden. ! Je nach Geschmack noch einen Tropfen Honig extra aufs Rippli geben.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

ELSBETH MÜLLER | 77

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Alles, was es braucht, um gute Freunde spontan zu bewirten – also sicher Käse, Brot und Wein. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Immer an den Wochenenden. Unter der Woche muss ein Salat oder eine schmackhafte Suppe genügen. ■ Kochen ist für Sie … … Leidenschaft. ■ Was würden Sie nie essen? Ich bin dazu erzogen worden, alles zu essen respektive zumindest von allem zu kosten. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit Ignaz Philipp Semmelweis (1818–1865). Er hat sich als Arzt für eine bessere Hygiene im Kindbett eingesetzt und den Zusammenhang zwischen Kinder- und Müttersterblichkeit bei der Geburt aufgezeigt.


Karneval in Venedig

Zitronenfest in Menton Erleben Sie ein farbenfrohes Fest unter strahlendem Himmel! Alle Jahre wieder zieht dieses einzigartige Ereignis zahlreiche Zuschauer an. Die bunten Masken, die wunderschönen 545.- Kostüme und die prächtig verzierten 635.- Wagen werden Sie begeistern.

Tauchen Sie ein in die zauberhafte Atmosphäre der Lagunenstadt. Zehn Tage lang bestimmen farbenprächtige Kostüme und Masken aus vergangenen Jahrhunderten das Bild Venedigs - die ganze Stadt wird zur Bühne erklärt.

REISEDATUM - 4 TAGE 1. 06. - 09. Februar

1. Tag, Schweiz - Lido di Jesolo: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard nach Lido di Jesolo. 2. Tag, Ausflug Venedig: Von Punta Sabbioni aus gelangen Sie mit dem Schiff nach Venedig und legen direkt am Markusplatz an. Romantische Wasserstrassen, faszinierende Plätze, enge Gassen und hunderte von Brücken entdecken Sie auf einem geführten Stadtrundgang. Abends Rückkehr mit dem Schiff nach Punta Sabbioni und Fahrt nach Lido di Jesolo. 3. Tag, Ausflug Venedig: Reise nach Venedig und zurück wie am Vortag. Geniessen Sie nochmals das Fantasiefest in der Lagunenstadt und geben Sie sich der Magie des Karnevals hin. Nicht Alt oder Jung, Arm oder Reich, Tourist oder Einheimischer sind die Kriterien an Venedigs tollen Tagen, sondern einzig und allein Unmaskiert oder Maskiert. Doch neben den traditionellen Kostümen gibt es viele andere Attraktionen: Musik und Tanz, Akrobaten, Theatervorstellungen und dem jeweiligen Jahresthema gewidmete Umzüge. 4. Tag, Lido di Jesolo - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

25.- 1. Tag, Schweiz - Cannes: Fahrt vom Einsteigeort via Aosta - Savona nach Cannes. Halbpension. 2. Tag, Ausflug nach Nizza: GeCHF 80.- führte Besichtigung von Nizza. Die wunderschöne Lage, das milde Klima, die zahlreichen Kunstschätze und die unzähligen Unterhaltungsmöglichkeiten maLEISTUNGEN chen die Stadt zu einem beliebten • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car Reiseziel. Später fahren Sie nach Eze, einem kleinen Dorf, hoch • 3 Übernachtungen mit Frühoben auf einem imposanten stücksbuffet Felsen gelegen. Am frühen Nach• 3 Abendessen mittag fahren Sie zurück nach • Stadtrundgang in Venedig Cannes. Zeit zur freien Verfügung. Frühstück. • Besichtigungen gemäss 3. Tag, Ausflug nach Menton: FrühProgramm morgens fahren Sie nach Menton. Sie haben die Möglichkeit, die HOTEL faszinierende Welt der ZitrusHotel Le Soleil, Lido di Jesolo früchte in den Biovès-Gärten zu (off. Kat. ****) erleben. Am frühen Nachmittag Gutes Hotel mit Restaurant und Bar. beginnt der spektakuläre UmLage: zentral, direkt am Meer. zug: dem Meer entlang, auf der Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, «Promenade du Soleil», ziehen unzählige mit gigantischen MotiWC, Föhn, Telefon, Radio und TV. ven und Figuren geschmückte Wagen an einem vorbei. BewunEINSTEIGEORTE Kallnach* 06.00 Biel 06.30 dern Sie den wunderbaren Festumzug mit abertausenden von Basel 06.45 Bern 07.15 Zitrusfrüchten und herrlichen Zürich!* 07.45 Olten 08.15 Düften. Halbpension. Luzern 09.00 4. Tag, Cannes - Rückreise: Heimreise via das Rhonetal in die *Parkmöglichkeiten Schweiz zu den Einsteigeorten.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

das 1946 von den Vereinten Nationen gegründet wurde. Einen grossen Teil ihrer Arbeit nimmt die Kontrollfunktion vor Ort in Anspruch, das heisst an den Orten, an denen sich das Hilfswerk mit Projekten engagiert. «Unicef will sichergehen, dass die gespendeten Gelder richtig eingesetzt werden», sagt die Geschäftsleiterin. Ihr Arbeitsplatz ist sozusagen die ganze Welt. Eine Welt, in der sie Menschen trifft und fördert, die sich kompromisslos für Kinder einsetzen: beherzte Helfer, die vor Despoten, Ausbeutern, Rebellenführern und Kriegsherren nicht zurückschrecken und resignierten Zynikern mit ihrem Engagement überzeugend Paroli bieten. «Durch meine Arbeit lerne ich zahlreiche Länder und damit zwangsläufig auch die kulinarischen Eigenheiten ihrer Bewohner kennen. Was mich sehr beeindruckt, ist die indische Küche mit ihrer Aromenvielfalt. Gewürze spielen dort eine sehr wichtige Rolle.»

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ELSBETH MÜLLER | 79

Glasiertes Honigrippli mit Kürbis und Marroni

Der Cervelat ist ein Stück kulinarische Heimat Doch wenn Elsbeth Müller von einer Reise in die Schweiz zurückkehrt, ist es bis zum ersten Biss in einen Cervelat nicht weit. «Der Cervelat verkörpert für mich ein Stück kulinarische Heimat. Genauso wie ein saftiger Apfel, ein Brot mit krachender Kruste oder ein Stück Alpkäse. Und werden die Tage kälter, darf bei mir auch das Fondue nicht fehlen.» Mittlerweile entweichen dem Ofen verführerische Düfte, eine Mischung aus 1001 Nacht und Emmental. Der Tisch ist gedeckt, der Wein kredenzt – der Schmaus kann beginnen. «Ich würde sagen, es schmeckt so gut wie bei Vreni Giger vom <Jägerhof> in St. Gallen», freut sich eine sichtlich zufriedene Elsbeth Müller. «Sie ist eine Köchin, die mich beeindruckt, da sie auf regionale Produkte und überraschende Elemente setzt.» Text: Martin Jenni Bilder: Stefan Bohrer

www.unicef.ch

ZUTATEN 1 geräuchertes Rippli à ca. 800 g 3 EL flüssiger Honig ½ TL Korianderkörner Je ½ TL Ingwerpulver, Salz und Pfeffer 3 Sternanise 600 g Hokkaidokürbis (Oranger Knirps) 200 g tiefgekühlte Marroni 3 Chilischoten 2,5 dl Apfelsaft 2 EL Rapsöl 3 süsssäuerliche Äpfel (z.B. Rubinette)

ZUBEREITUNG 1. backofen auf 170 °C vorheizen. rippli trocken tupfen und in eine ofenfeste Form legen. Ingwer, Salz und Pfeffer mischen. rippli rundum mit marinade bestreichen. Sternanise zum Fleisch geben. In der ofenmitte 15 minuten lang braten. 2. Inzwischen Kürbis samt Schale in Schnitze schneiden und entkernen. mit marroni und Chili zum rippli geben. mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit der Hälfte des Apfelsafts und dem Öl beträufeln. Alles im ofen circa 45 minuten lang braten. Äpfel halbieren, entkernen und in Schnitze schneiden. 25 minuten vor ende der Garzeit zum Fleisch geben, mit dem restlichen Apfelsaft begiessen und fertig braten. Tipp: Korianderkörner erhalten Sie im Delikatessengeschäft.

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Hauptgericht für 6 Personen Zubereitung ca. 20 minuten + 60 minuten im ofen braten Pro Person ca. 31 g eiweiss, 14 g Fett, 35 g Kohlen­ hydrate, 400 kJ/1650 kcal


KÜCHENKUNDE 80 |

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METZGETE

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Endlich Metzgete!

Zurzeit bieten urige Beizen und gepflegte Restaurants alles an, was ein Säulein hergibt. Und sogar Linienbewusste dürfen für einmal all die Köstlickeiten vom Schwein geniessen.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

bild: mirjam Graf

S

chnörrli, Schwänzli, Öhrli, Blut- und Leberwürste sind bekanntlich nicht jedermanns Sache. Man liebt diese Köstlichkeiten vom Säulein, oder man macht einen grossen Bogen um all die Restaurants, die jährlich im Herbst zur traditionellen Metzgete einladen. Ich gewiss nicht, denn ich freue mich riesig, mich zwei- bis dreimal pro Saison gütlich an einer dampfenden Schlachtplatte mit kleinen Blut- und Leberwürsten, geräuchertem Speck, Rippli, Schweinsleberli, Kotelett und Gnagi sattzuessen. Als Beilage fehlt das Sauerkraut ebenso wenig wie eine Rösti, Salzkartoffeln, Zwiebelsauce, Dörrbohnen und gekochte Apfelschnitze. Zum süssen Ende eines Metzgete-Abends gibt es Meringues mit viel Rahm oder eine Süssmostcreme. Und dazu ein kleines Schnäpschen, um das Ganze besser verdauen zu können. Früher teilte ich jeweils eine Blut- und eine Leberwurst mit meinem Mami. Sauerkraut gabs für alle. Aber das Schnörrli (mein Paps sagte immer, es sei ein Steck-

döschen), das gehörte ganz allein ihm als Familienoberhaupt. Die Metzgete ist eine alte Tradition, den 11. November – auch Martinstag genannt – zu zelebrieren. Das ist einerseits ein religiöses Fest, an dem früher die Bauern ihre Zinsen abliefern mussten. Andererseits feierten die Bauern mit ihrer Familie das Ende der Feldarbeiten und die vorhandenen Vorräte für den Winter. Oft war es nicht möglich, alle Tiere einen langen, kalten Winter über zu füttern. Daher wurden einzelne Schweine geschlachtet – mit dem Ziel, möglichst alles vom Tier zu verwerten. Teile, die durch Pökeln oder Trocknen nicht haltbar gemacht werden konnten, musste man unmittelbar verarbeiten und bei einem Festessen verspeisen. Hygienevorschriften erlauben es den Bauern nicht, ihre Schweine selber zu schlachten – das ist Sache des Metzgers. Bauern dürfen die Schweine aber immer noch selber verarbeiten und ihre eigene Blutwurst herstellen. Da haben wir noch mal Schwein gehabt!

Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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küchenkunde

Migros-Magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Metzgete | 81

Rösti Selbstverständlich gehört zu einer Schlachtplatte eine kleine rösti. Am besten schmeckt sie ganz frisch, in Butter knusprig gebraten. Sie können Rösti aus rohen geraffelten Kartoffeln oder aus ausgekühlten, gekochten kartoffeln zubereiten. Welche Rösti besser schmeckt, ist Geschmackssache.

Sauerkraut Keine Metzgete ohne Sauerkraut. Sauerkraut reguliert den Fettstoffwechsel und soll angeblich die cholesterinwerte senken. Aus diesem Grund serviert man es traditionell zur Metzgete mit den eher fettigen Fleischteilen wie Würsten und Speck. Ich persönlich mische unter das Sauerkraut etwas Preiselbeerkonfi. Schmeckt herrlich erfrischend und leicht süsslich.

Blut- und Leberwurst Blutwürste gibt es in unglaublich grosser Vielfalt. Frisch schmecken sie am besten, auch wenn sie im Kühlschrank bis zu drei Tage lang haltbar sind. Tipp: Solllte eine Blutwurst übrig sein, können Sie diese am nächsten tag aus dem Darm lösen, in dicke scheiben schneiden und zusammen mit den übrig gebliebenen Salzkartoffeln braten. Einfach, aber köstlich! Auch Leberwürste kann man in vielen geschmacksrichtungen haben: mit Zimt verfeinert, mit Rosinen gespickt oder eher grob verarbeitet.

Speck Welcher Speck darfs denn sein? Vom Bauch kommt eher der durchwachsene, aus der Keule stammt der zarte Schinkenspeck, und der Schweinerücken liefert den fetten Speck. Für die Metzgete wird meist frischer rückenspeck – auch grüner speck genannt – verwendet. Lassen Sie ihn am besten zusammen mit den dörrbohnen ziehen.

Dörrbohnen Dörrbohnen gehören einfach zur Metzgete. Wer es in den Sommermonaten verpasst hat, die jungen grünen Bohnen zu dörren, kann solche beim grossverteiler kaufen. Ganz köstlich schmecken sie (bitte während etwa vier Stunden in Wasser einlegen) zusammen mit klein geschnittenen zwiebeln, speckwürfelchen und knoblauchscheiben.


Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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ihre region

migros-magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Die Suppen von Anna’s Best

neuenburgfreiburg

Heisse Suppen sind das perfekte Gericht an kalten Wintertagen, ob zu Hause oder im Büro. Suppen sind komplette, ausgewogene und gesunde Mahlzeiten. Ausserdem ergänzen sie ein gutes Menü perfekt als warme Vorspeisen. Sie können auch als Hauptmahlzeit serviert werden, mit einem guten Stück frisches Brot als Beilage. Die Suppen der Marke Anna’s Best bieten eine grosse Auswahl für jeden Geschmack: Rüeblisuppe, Kürbis-Curry-Suppe, Sennensuppe usw. Sie werden mit hochwertigen Zutaten hergestellt, sind in wenigen Minuten zubereitet, schmecken köstlich und sind leicht bekömmlich.

Heisse Suppe: Willkommen in der kalten Jahreszeit.

Mit den Kräften der Hände Die Klubschulen führen zahlreiche Kurse zum erlernen verschiedener Massagetechniken im Angebot.

Bild: Shutterstock, Kost

E

ntspannungsmassagen sind über 3000 Jahre alt und setzen sich aus einer Kombination unterschiedlicher Handbewegungen zusammen, bei denen mehr oder weniger fest auf das Muskelgewebe gedrückt wird. Sie wirken positiv auf den ganzen Körper sowie auf die Psyche und lösen Verspannungen und Anspannung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Massagen in einer Zeit, in der wir ständig unter Stress stehen, immer beliebter werden.

massagediplome an der Klubschule Dank der steigenden Nachfrage hat die Klubschule zahlreiche Kurse mit Abschluss-

diplom organisiert, von denen einige von der ASCA (Schweizerische Stiftung für Komplementärmedizin) anerkannt sind. Man unterscheidet zwischen klassischen Massagetechniken (Wellness- und Sportmassage, Rücken- und Nackenmassage, Sitzmassage mit Kleidung, Gesichtsund Kopfmassage) und komplizierteren oder gar exotischen Techniken. Auch hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Chinesische Wellness-Massage, Intuitive Wellness-Massage oder Hot-Stone-Massage. Letztere zielt auf die Zirkulation der Lymphen und die Stimulation des Immunsys-

In unserer stressvollen Zeit werden Massagen immer beliebter.

tems ab, indem heisse Steine auf dem Körper angewendet werden. Für Paare bietet sich der Kurs Wellness-Massage für Paare an. Weshalb nicht unter Einsatz der eigenen Hän-

de zum Wohlbefinden der Menschen in unserer Umgebung beitragen? Text: Pascal Vuille

Weitere Informationen stehen hier zur Verfügung: www.klubschule.ch


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migros neuenBurg-FreiBurg

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Nr. 45, 5. November 2012 | migros-magazin |

Zumba-Party: Am 9. November um 19 Uhr in Couvet Der weltweite Fitness-Hit Zumba ist endlich auch bei uns angekommen. Die Klubschule migros Neuenburg-Freiburg veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Sportzentrum von Couvet ihre erste Zumba-Party, die unter dem Label «Soirée Pink» stattfindet. Die Klubschule migros Neuenburg-Freiburg hofft auf

zahlreiche Anmeldungen für diese einmalige Party zum Preis von Fr. 25.‒. Treffpunkt ist von 19 bis 21 Uhr im Sportzentrum von Couvet.

«Soirée Pink»: Die erste Zumba-Party der Klubschule mit dem Sportzentrum von Couvet.

Anmeldungen unter 058 568 84 75 oder auf der Internetseite: www.ecole-club.ch.

Sterne fürs Weihnachtsfest

Jedes Jahr beliefert das Unternehmen Blumen Berger die Migros Neuenburg-Freiburg mit Weihnachtssternen.

Beat Brunner, woher kommen Weihnachtssterne?

Die Pflanzen stammen ursprünglich aus dem tropischen Regenwald Mexikos, Südamerikas und der Karibik. Um zu ihrer roten Farbe zu kommen, brauchen sie Dunkelheit. Da es in den Tropen früh dunkel wird, blühen sie dort das ganze Jahr über. Wie züchtet man sie bei uns?

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen wilden Weihnachtssternen, die bis zu vier Meter hoch werden können, und gezüchteten. Für schöne Pflanzen ab der Adventszeit lassen wir unsere Weihnachtssterne wachsen, bis sie ein dichtes Blattwerk entwickelt haben. Anschliessend beginnt die dunkle Phase, in

denen wir ihre Nächte um zwölf Stunden verlängern. Diese Kontrolle von Tag und Nacht ermöglicht es uns, Weihnachtssterne das ganze Jahr über zu züchten. Und warum findet man sie dann nur vor Weihnachten in den Geschäften?

Wir haben versucht, Weihnachtssterne im Sommer zu verkaufen. Aber für die Kunden sind sie ein Symbol für Weihnachten. Das mag auch an ihrem Namen liegen. Also haben wir die Idee schnell wieder aufgegeben. Gibt es verschiedene Sorten?

Ja – und verschiedene Formen. Mit anspruchsvollen Züchtungsmethoden ist es uns gelungen, ihnen verschiedene Farben zu verleihen: von Rottönen über Weiss und Orange bis Rosa. Züchten Sie jedes Jahr Weihnachtssterne?

Ja, und es werden jährlich mehr! Letztes Jahr waren es 60 000 Stück. Ich bevorzuge immer noch Weihnachtssterne mit einem kräftigen Rot, da Rot für Leidenschaft und Emotionen steht. Genau wie Weihnachten. Text: Maude Righi

bilder: Stéphane Gerber, Kost

W

eihnachten ohne diese wunderbare Farbenpracht ist unvorstellbar: Die Poinsettia, allgemein Weihnachtsstern genannt, verleiht dunklen Wintertagen strahlenden Glanz. Beat Brunner, Direktor von Blumen Berger in Langnau, erzählt dem Migros-Magazin mehr über diese wunderbare Pflanze. Und dabei funkeln Sterne in seinen Augen.

Dank anspruchsvoller Züchtungsmethoden

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder


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Für ein schönes Fest Steht im nächsten Jahr eine Hochzeit ins Haus, ein Jubiläum oder eine Taufe, dann ist der neue Kurs Feiern organisieren und gestalten genau das Richtige. Ein Spezialist für Eventorganisation bringt den Kursteilnehmern bei, wie man ganz unterschiedliche Feiern organisiert und dabei wesentliche Aspekte wie Budget, Planung, Gästeliste oder Dekoration berücksich-

tigt. An vier Themenabenden und einem morgendlichen PraxisWorkshop lernen die Teilnehmer, Feste zu planen. In Bulle vom 22. November bis zum 22. Dezember, in Freiburg vom 22. Januar bis zum 2. März 2013. Infos auf www.ecole-club.ch oder bei Isabelle Fieramosca unter 058 568 82 77.

An der Klubschule lernen, Feste zu organisieren.

Für Beat Brunner ist es eine Tatsache: «Menschen, die mit Pflanzen arbeiten, haben eine strahlende Persönlichkeit.»

Der Pflanzenflüsterer

sind Weihnachtssterne in verschiedenen Rottönen erhältlich. dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Seine Lebensfreude wirkt sofort ansteckend. Seit 1990 leitet er das Unternehmen Blumen Berger in Langnau. Beat Brunner weiss, dass die Natur einen positiven Einfluss auf die Menschen hat. «Menschen, die mit Pflanzen arbeiten, haben eine strahlende Persönlichkeit», versichert er. Experimente, Züchtungen, neue Kreationen, aber auch zahlreiche Farben, Gerüche und Formen: Für ihn ist jeder Arbeitstag anders. «Das alles überzeugt mich jeden Morgen aufs Neue davon, wie wichtig mein Beruf ist», verrät er. Auch zu Hause umgibt sich Beat Brunner mit Pflanzen und Blumen. Und er spricht häufig mit ihnen. Seiner Meinung nach wissen sie das zusätzliche CO2 zu schätzen, das sie uns in Form von Sauerstoff zurückgeben. «Sich um die Pflanzen zu kümmern, bedeutet, die grüne Lunge der Erde zu schützen und letztendlich unser Überleben zu sichern», sagt er.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Noch kein Grund zum Jubeln

Startschuss für ein langes Glück? Sinkende Scheidungsraten wecken Hoffnung.

Die Zahl der Ehescheidungen ist im vergangenen Jahr schweizweit um fast ein Drittel zurückgegangen. Die Qualität der Ehen sei aber kaum besser geworden, sagt Paartherapeut Klaus Heer.

D

as Verfallsdatum der Ehe läuft immer früher ab, dieses Bild hat sich in unseren Köpfen festgesetzt. Doch nun hat uns das Bundesamt für Statistik (BFS) die grosse Überraschung serviert: Um sagenhafte 29,5 Prozent ist die Scheidungsrate 2011 gesunken – und das nach zehn Jahren ununterbrochenen Anstiegs. Trennten sich 2010 noch 11 462 Schweizer Paare, waren es 2011 gerade noch 8083. Die Zahlen sind unbestritten, doch haben Fachleute Mühe, sie zu erklären, auch der renommierte Paartherapeut Klaus Heer (69): «Ich habe die Zahlen mit Fachkollegen und Scheidungsjuristen diskutiert und bin nur auf Fragezeichen gestossen.» Kittet die latente Wirtschaftskrise die Ehen, weil Menschen in unsicheren Zeiten Sicherheit in der Partnerschaft suchen, wie Fachleute sagen? Dass finanziell schwierige Zeiten einen Einfluss auf das Scheidungsverhalten haben, lassen immerhin auch die Zahlen aus Griechenland vermuten: Seit Beginn der Krise ist die Zahl der Schei-

dungen hier um rund 25 Prozent zurückgegangen. Auch weil das Geld für eine Scheidung und zwei getrennte Haushalte fehlt. Mit der Qualität der Ehen habe das aber nichts zu tun, sagt Heer. Im Gegenteil: «Viele Paare sind mit Krisen und Stress überfordert und zerbrechen oft daran. Jetzt von einem positiven Trend in Sachen ehelicher Stabilität zu sprechen, halte ich daher für Wunschdenken.» Weniger Scheidungen bedeuten auch, dass mehr Paare zusammenbleiben, die unglücklich sind, so der Experte: «Mit Beziehungen ist es wie mit der Schwerkraft. Alle wollen fliegen, aber das geht nicht ohne Überwindung der Gravitation. Dies ist mit persönlichem Aufwand verbunden.» So heisst es arbeiten an der Beziehung und sich Zeit nehmen füreinander. So kann Liebe auf Dauer gelingen. Und erst dann herrscht Grund zum Jubeln. Text: Andrea Fischer

www.facebook.com/MigrosMagazin Was ist für den Rückgang geschiedener Ehen im Jahr 2011 verantwortlich? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

«Europas Beste» stechen in See

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten veranstaltet auf ihrem Luxusschiff MS Europa ein auf diesem Niveau weltweit einmaliges Gourmetfestival. Die Gourmetkreuzfahrt mit dem Event «Europas Beste» findet vom 30. Mai bis 12. Juni 2013 statt und führt von Lissabon über das französische Baskenland (Saint-Jean-deLuz ist zauberhaft!), Bordeaux, Brest, St-Malo, Antwerpen und Amsterdam nach Hamburg. Die Kreuzfahrt inklusive Anreise kostet ab 4980 Euro pro Person. ■ Höhepunkt der Reise ist das Event «Europas Beste» am 9. Juni 2013

in der sehenswerten belgischen Hafenstadt Antwerpen. Dann kommen europäische Spitzenköche (2013 wird aus der Schweiz unter anderem André Jaeger von der Fischerzunft Schaffhausen teilnehmen), Winzer, Chocolatiers, Fromagers und Pâtissiers an Bord. Die 30 Akteure verwandeln das Deck 8 (Lido Deck) unter teilweisefreiem Himmel in eine Genussmeile (Bild: «Europas Beste» 2012). An Kochstationen werden Menüs zubreitet, etwa marinierte und geeiste Entenleber mit Räucheraal und Ananas.Stände mit edlen Tropfen, Ka-

viar, Rindstartar, Austern und Desserts runden den kulinarischen Höhenflug ab. ■ Gut zu wissen: Die Gourmetkreuzfahrt ist immer weit im Voraus ausgebucht. «Europas Beste» ist nur für Kreuzfahrtpassagiere und geladene Kunden. Laut Berlitz gilt die MS Europa als bestes Kreuzfahrtschiff der Welt.


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leBen

migros-magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Matthias Kestenholz (49) ist Biologe und bei der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach tätig.

«Nachts ist die Gefahr gross»

Für Vögel können Hochhäuser zur tödlichen Falle werden. Jedes Jahr sterben Tausende. Es besteht Handlungsbedarf.

Illustration: Anna Haas

5 Fragen

schWeiz in listen Baubewilligungen für Hochhäuser enthalten in Luzern auch Auflagen für den Vogelschutz («TagesAnzeiger» vom 22. Oktober).

1

Matthias Kestenholz,weshalb fliegen Zugvögel in Hochhäuser?

Normalerweise erkennen sie das Hindernis und weichen aus. Gefahr besteht nur nachts bei dichtem Nebel und sehr hohen, beleuchteten Gebäuden. Im Nebel verteilt sich das Licht zu einem diffusen Lichtkegel. Im Nebel können Zugvögel die Orientierung verlieren. Sehen sie Licht, fliegen sie darauf zu – und prallen dann in das Hindernis.

2

Ist jedes Hochhaus eine Gefahr?

Nein, nur sehr hohe Gebäude, also Wolkenkratzer oder Türme. Die Zugvögel fliegen in 100 bis 2000 Metern Höhe. Hingegen kann ein exponiertes Haus im Gebirge gefährlich werden, wenn nachts Licht brennt und die Vögel von Nebel überrascht werden. Bei speziellen Wetterkonstellationen können Hunderte von Zugvögeln sterben.

3

Wie kann man die Zugvögel schützen?

Die Möglichkeiten sind beschränkt. Bei dichtem Nebel könnte mit Storen automatisch abgedunkelt werden. Bei Bürogebäuden ist das durchaus realisierbar, bei Privathäusern hingegen eher problematisch – weil das ein Eingriff in die Privatsphäre ist.

4

Fliegen Vögel nicht auch oft in Fensterscheiben?

Ja, hierzulande sterben jährlich mehrere hunderttausend Vögel nach Kollisionen mit Glasscheiben. Jede Scheibe ist eine Gefahr, nicht nur bei Häusern. Entweder erkennen es die Vögel nicht als Hindernis oder sie kollidieren damit, weil sie einen darin gespiegelten Ort anfliegen wollen.

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Was können Eigenheimbesitzer tun, um die Vögel zu schützen?

Bei Wintergärten und Wohnhäusern existieren verschiedene Möglichkeiten: Vorhänge und Klebfolien machen die Scheiben sichtbar, verringern aber die Lebensqualität. Die ideale Lösung ist ein spezielles Vogelschutzglas, das die Vogelwarte in Zusammenarbeit mit Glas Trösch entwickelt hat. Dieses Glas ist für Vögel sichtbar und für den Menschen dennoch durchsichtig. Übrigens: In Bürogebäuden können an Wochenenden konsequent die Jalousien gesenkt werden. Dadurch sind die Fenster wenigstens an zwei von sieben Tagen keine Gefahr. Bei Lärmschutzwänden und Wartehäuschen kann mattes oder gemustertes Glas verwendet werden. Interview: Claudia Langenegger

Zehn unterhaltsame Jasstypen Das Jassen ist helvetischer Nationalsport Nummer eins. Dies sind heute die unterhaltsamsten Jasstypen: 1. Coiffeurjass – der Vielfältige Bietet viele Finessen, bei denen man sein Jasswissen erweitern kann. 2. Differenzler — der Raffinierte Setzt ein gutes Gedächtnis und eine gehörige Portion Schlauheit voraus. 3. Guggitaler – der Unterhaltsame Relativ einfacher, aber unterhaltsamer Jass. 4. Molotow – der Tückische Ein Jass für drei bis sechs Personen; jeder spielt für sich alleine und versucht, so wenige Punkte wie möglich zu erzielen. 5. Pandur – der Scharfe Hier wird jedes Vergehen gegen die Regeln scharf bestraft. 6. Räuber – der Populäre Dieser Jass wird immer beliebter; vier Spieler. 7. Schellenjass – der Modische Es gilt, möglichst wenig Schellenkarten zu kassieren oder aber sämtliche neun zu erobern. 8. Schieber – der Klassiker Der einfache Schieber, ein Jass für vier Personen, ist bei uns der bekannteste. 9. Sidi Barrani – der Hitzige Eine Mischung aus Bieter und Schieber mit äusserst komplizierten Regeln. 10. Zuger – der Leidenschaftliche Ein Jass für ausgekochte Profis. Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, Faro im Fona Verlag, 2012; www.fona.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Kapital oder Rente? Ich stehe fünf Jahre vor der Pensionierung. Die meisten meiner Kollegen wollen ihr PK-Vermögen als Rente beziehen. Welche Vor- und Nachteile hat diese Wahl? Bei dem Entscheid stehen Hunderttausende von Franken auf dem Spiel. Angesichts dieser Dimension staune ich zuweilen, wie leichtfertig manche angehende Pensionäre ihre Wahl treffen. Nur weil sich die Mehrheit für den Rentenbezug entscheidet, ist das keineswegs für jeden die richtige Lösung. Es gibt zwei grosse Unbekannte, die Sie berücksichtigen sollten. Die erste ist Ihre eigene Lebenserwartung. Gemäss Statistik dürfen Männer bei der Pensionierung davon ausgehen, dass sie auf ein Alter von 85 Jahre kommen; bei den Frauen sind es sogar rund 87 Jahre. Wenn Sie sehr alt werden, fahren Sie mit der Rente deutlich besser. Bei einem Pensionskassen-Vermögen von 500 000 Franken beträgt der finanzielle Vorteil für eine 95-jährige Person rund 250 000 Franken (siehe Grafik). Sollten Sie nun aber bereits mit 70 Jahren sterben, ist der Grossteil Ihres Vorsorgevermögens mit der Rentenlösung verloren – nicht für Sie zwar, aber für Ihre Angehörigen: Ihren Nachkommen würden gemäss konkreter Modellrechnung

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

etwa 320 000 Franken entgehen. In einer Ehe erhält der hinterbliebene Partner immerhin eine Witwen- respektive Witwerrente, die in der Regel 60 Prozent der ursprünglichen PK-Rente erreicht.

Die Kaufkraft der Rente kann dramatisch sinken Eine zweite Unbekannte ist die Inflation. Weil wir derzeit praktisch keine Teuerung haben, blenden viele diesen Faktor einfach aus. Ich würde allerdings keine Wette darauf abschliessen, dass die Inflationsraten dauerhaft so tief bleiben. Nehmen wir an, die Teuerung steigt wieder auf 2,8 Prozent – auf den Durchschnittswert der letzten 50 Jahre. Dadurch sinkt die Kaufkraft einer Rente von derzeit 3000 Franken innerhalb der nächsten 20 Jahre auf nur noch 1700 Franken. Weil die meisten Pensionskassen die Teuerung nicht oder nur teilweise ausgleichen, sind Sie dieser Entwertung schutzlos ausgeliefert. Bei einem Kapitalbezug dagegen können Sie sich besser gegen Inflation absichern, indem Sie Ihr Vermögen in Aktien oder Immobilien diversifizieren. Den Entscheid Kapital oder Rente müssen Sie unter grosser Unsicherheit fällen. Denn sowohl die eigene Lebenserwartung als auch die längerfristige Inflation lassen sich kaum prognostizie-

Viel Geld steht auf dem Spiel Die Börse kennt keine Champions CHF 250 000

200 000 150 000 100 000

Vorteil Rentenbezug

50 000 0 50 000 100 000 150 000

Vorteil Kapitalbezug

200 000 250 000 70

75

80

85

90 95 Lebenserwartung

Finanzieller Vorteil von Kapital- respektive Rentenbezug je nach Lebenserwartung.

Modellrechnung für eine ledige Person mit einem PK-Vermögen von 500 000 Franken. Annahmen: Umwandlungssatz 6,8%, Kapitalauszahlungssteuer 10%, Grenzsteuersatz 20%, Kapitalrendite 2%

ren. In vielen Fällen lohnt sich deshalb eine Kombination beider Varianten. Mit einem solchen Kompromiss entscheiden Sie zwar immer nur halbwegs richtig – dafür laufen Sie nie Gefahr, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Bevorzugen Sie das Kapital oder die Rente? Diskutieren Sie mit auf www.facebook.com/migrosbank

MEIN GARTEN

Verwirrte Pflänzchen

D

Bild: Florapress

Gartenexpertin Haia Müller weiss, wie man Rosen in den Winter führt.

ie Pflanzen seien verwirrt, sie verstünden das Wetter nicht mehr, sagte mir kürzlich eine Weinbäuerin aus Portugal. Wir standen im wunderschönen Douro-Tal, und eigentlich hätte es Mitte Oktober warm und sonnig sein müssen. Stattdessen goss es wie aus Kübeln; die Rebberge waren nebelverhangen, drinnen musste man die Heizung einschalten. Als am vorletzten Wochenende der grosse Schnee über uns hereinbrach, erinnerte ich mich an ihre Worte. Was, so fragte ich mich, halten wohl die Pflanzen in meinem Garten von den Wetterkapriolen? Bereuten die Himbeeren, dass sie ihre Blätter noch nicht verloren hatten und nun von der weissen

Last zu Boden gedrückt wurden? Und erst die Rosen! Einige standen noch in voller Blüte. Leider kann ich ihnen nicht erklären, dass es Zeit wäre, sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Immerhin habe ich meine Lehre gezogen aus dem letzten warmen Spätherbst, als ebenfalls unvermittelt bittere Kälte hereinbrach und viele Rosen jämmerlich erfroren. Ich werde sie wie früher anhäufeln. Das habe man in der Vergangenheit immer so gemacht, meinte ein Spezialist, aber die Leute (und er schloss sich dabei mit ein) hätten diese alte Gärtnerregel in den warmen Wintern vergessen. Der Wetterwandel verwirrt halt nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Menschen.

Gefahr: Vom Schnee überraschte Rose.


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Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Paradies am Ende der Welt

Oft wird Tasmanien nur als Anhängsel nach einer Rundreise durch Australien gebucht. Dabei ist die Trauminsel mit ihren Stränden, Regenwäldern, exotischen Tieren, Gebirgen und Weinbergen ein echter Geheimtipp.

Schönster Aus­ blick vom Neck Game Reserve auf Bruny Island. Diese Tierarten sind auf Tasma­ nien verbreitet: Tasmanischer Teufel, Papagei in Binalong Bay, Wallaby auf Freycinet, Wombat im Narawntapu­ Nationalpark (von links).


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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M

an stelle sich eine Insel vor, die eineinhalbmal so gross ist wie die Schweiz, aber nur gut 500 000 Einwohner hat. Dafür 19 Nationalparks mit exotischen Tieren, unendlich lange, einsame Strände, wilde Farnbäume, glitzernde Seen und üppige Regenwäl­ der. Ein Paradies auf Erden. Eine solche Insel existiert tatsächlich: Sie heisst Tasmanien und liegt eine Flugstunde südlich von Melbourne entfernt. Im viktorianisch geprägten Stadtteil Battery Point in der Hauptstadt Hobart hat die Schweizerin Christina Schult­ hess (32) vor bald drei Jahren mit ihrem australischen Freund Pete (31) ein neues Zuhause gefunden. Eingewandert ist sie aus Sydney. Denn Christina, inzwischen australisch­schweizerische Doppelbür­ gerin, lebt seit 1999 in Australien. «Für mich war Sydney immer nur eine Tou­ ristenstadt. Ich fühlte mich nicht rich­ tig wohl», begründet sie den Umzug von der hektischen Grossstadt nach Tasma­ nien, der grössten australischen Insel. «Ich geniesse die Natur vor der Haustür, habe in der Nachbarschaft sofort Freun­ de gefunden. Die Distanzen in Hobart sind kurz, obwohl hier rund 200 000 Menschen leben. Ich kann vieles mit dem Velo bewältigen und muss nicht immer Auto fahren. Das bedeutet für mich mehr Freizeit», sagt sie. Vor ihrem Haus hört man Tauben gurren. Der Wind rauscht durch die Blätter der Eu­ kalyptusbäume und trägt den Duft vom Meer heran.

Narawntapu-Nationalpark: die Serengeti Tasmaniens

Naturliebhaberin und Touristikfachfrau Christina Schulthess kennt jeden Winkel Tasmaniens.

Als Inhaberin des Unternehmens Premier Travel Tasmania bietet Christina Schulthess massge­ schneiderte Touren für europäi­ sche Touristen an, während ihr Freund für die australische Re­ gierung arbeitet. Die Touristike­ rin kennt fast jeden Winkel der Insel und ist von der enormen landschaftlichen Vielfalt faszi­ niert. Zu ihren Lieblingsorten gehört der gut 200 Kilometer nördlich von Hobart gelegene Narawntapu­Nationalpark, der aufgrund seiner Artenvielfalt auch Tasmaniens Serengeti ge­ nannt wird. Doch statt Step­ pen wie in Ostafrika dominie­ ren hier an der Nordküste, in der Nähe von Port Sorell, verlassene Sandstrände (im Sommermonat Januar wird das Wasser über 20 Grad warm), Dünen sowie die für Tasmanien typi­ schen Wallabys aus der Familie der Kän­


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Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Wälder rund um den Leven River gehören zur Heimat des Tasmanischen Teufels.

Battery Point ist Hobarts schönstes Wohn- und Ausgehviertel (im Hintergrund der 1270 Meter hohe Mount Wellington). Stanley

Devonport

Binalong Bay Launceston

TASMANIEN Cra d l e Mou nta i n- La ke Sa i nt C l a i r Nati ona l Park

Halbinsel Ha l b i n se l Freycinet

Coal River Valley

AU ST RA LIE N

Hobart Syd ney Br u ny I s l a nd

Tasmanien Mel bou rne

www.migrosmagazin.ch

guruhs und die scheuen, wie kleine Bären aussehenden Wombats. Einige der Wildtiere sieht man leider vielerorts tot am Strassenrand liegen – weil sie beim Überqueren der Strasse vom Scheinwerferlicht der Autos geblendet und überfahren wurden. Manchmal ist auch ein Tasmanischer Teufel darunter. Das nachtaktive, aasfressende und nur auf Tasmanien existierende Säugetier ist so etwas wie der Inselstolz der Einheimischen. Die schwarzen Beuteltiere sind wegen eines mysteriösen Gesichtskrebses stark gefährdet. Schätzungen zufolge ist ihre Zahl von 75 000 (2007) auf knapp 20 000 gesunken. Christina kennt den Ort, wo man die putzigen Tierchen am ehesten erblickt: im entlegenen Leven Canyon, westlich von Devonport. Man erreicht ihn über viele kurvige Strassen durch einsames Farmland und auf Schotterpisten. Das Mountain Valley Wilderness Resort, idyllisch am Leven River gelegen, wo man in der Dämmerung eher ein Schnabeltier als Menschen erblickt, dient als

Basislager. Len, der Besitzer der Lodge, hat auf der Veranda der Bungalows an einer Schnur Poulets ausgelegt, um Tasmanische Teufel anzulocken. Und tatsächlich: Die ersten Gäste sind eingeschlafen, als sie um ein Uhr morgens plötzlich von einem lauten Tapsen und Schmatzen geweckt werden – Tasmanische Teufel sind die Treppe zur Veranda hochgekommen. Ungerührt von den Zuschauern hinter den Fensterscheiben, lassen es sich die Tiere schmecken. Dann, so schnell wie sie gekommen sind, verschwinden sie wieder.

Sogar die Strafgefangenen liebten das tasmanische Klima Ähnlich vielfältig wie die Tierwelt ist das gemässigte tasmanische Klima, das an Englands Süden erinnert. Sogar die Strafgefangenen aus dem britischen Königreich – in keine andere australische Kolonie wurden im 19. Jahrhundert so viele Häftlinge deportiert (die Sehenswürdigkeit Port Arthur erinnert daran) – schätzten die milden Winter. Das

GEHEIMTIPPS Wo übernachten, wo essen? Wie viel Trinkgeld geben? Dies und weitere wertvolle Reisetipps erfahren Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Klima ist jedoch auch durch die abrupten Wetterwechsel geprägt, den häufig starken Wind und die hohe Luftfeuchtigkeit. So kann man auf Tasmanien vor allem auf der Hochebene an einem Tag gleich vier Jahreszeiten erleben. Mit nur gerade 500 Millimetern Regen pro Jahr ist die Weinregion Coal River Valley nordnordöstlich von Hobart etwa ähnlich trocken wie bei uns das Wallis. Hier arbeitet der Zofinger und ehemalige IBM-Manager Hans-Peter Althaus (70) seit 1989 als Winzer. Das zusammen mit Frau Ruth (71) geführte Weingut Domaine A zählt zu den besten in ganz Australien. «Vor 20 Jahren war


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Herrliches Naturreservat: Der CradleMountain-Nationalpark.

Ruth und HansPeter Althaus sind stolz auf ihr Weingut Domaine A in der noch jungen Weinregion Coal River Valley.

Best of Tasmania – Erlebnisreiche zehntägige MietwagenRundreise erleben Sie die Höhepunkte Tasmaniens mit der Hauptstadt Hobart, der traumhaften Wineglass bay im Freycinet-Nationalpark, dem mount-Field-Nationalpark, den Weingütern im Tamar valley, und besuchen Sie die Tasmanischen Teufel im Naturreservat beim Cradle-mountain-Nationalpark. Reisedaten: Täglich ausser 26.12.2012–5.1.2013 Preis: Ab Fr. 1330.– (pro Person in mittelklassehotels, Doppelzimmer)

Sardinien oder Karibik? Falsch: Es ist die Ostküste Tasmaniens rund um die Region von Binalong Bay.

Tasmanien ein verschlafenes Nest. In den Restaurants gab es nur Instantkaffee, die Würste schmeckten wie Schleifpapier, die Inhalte der Konservendosen waren ‹obergruusig>», erinnert sich Ruth Althaus, die sich um die Buchhaltung des Weinguts kümmert. Heute schätzt das Ehepaar die Weite des Landes, das ausgeglichene Klima, die Strände, das Symphonieorchester von Hobart – und das gastronomische Angebot. Denn inzwischen haben Hans-Peter und Ruth Althaus angesichts der vielen Gourmetlokale die Qual der Wahl. Ganz Tasmanien hat sich zur veritablen Hochburg für Geniesser entwickelt: mit Feinkostläden, mit lokalen Produkten wie Käse, Wein, Beeren, Fischen, Austern und sogar eigenem Lavendel. Die Eltern zweier Töchter und eines Sohns wollen auf der Genussinsel ihren Lebensabend verbringen. Sie schwärmen vom puderweissen Sandstrand der Bay of Fires (besonders schön ist es um Binalong Bay) und vom Freycinet-Nationalpark an der Ostküste, von den alpenähnlichen Crad-

le Mountains im Herzen der Insel und von Bruny Island. Bruny südlich von Hobart ist so gross wie Hongkong, zählt aber nur 650 permanente Einwohner und circa 16 000 Schafe. Am Wochenende steuern die Einwohner von Hobart die Insel vor der Insel an –mit der Bruny Island Cruises. Auf der zweistündigen Bootsfahrt entlang der Küste kommt es zu spektakulären Begegnungen mit Seelöwen, Delfinen, und Albatrossen. Anders als am Wochenende hat man unter der Woche die Strände, Buchten und Wanderwege von Bruny fast für sich allein – wie das auf Tasmanien üblich ist. Zum Glück wählen nur drei Prozent aller Australien-Reisenden Tasmanien als Ziel. Wer jedoch die weite Anreise in Kauf nimmt, wird mit Naturerlebnissen auf Weltklasseniveau belohnt. Texte und Bilder: Reto E. Wild

Die Recherche zu dieser Reise wurde unterstützt von www.premiertraveltasmania.com in Kooperation mit Tourism Tasmania.

Im Preis inbegriffen: ! 9 Übernachtungen in der gewählten Unterkunftskategorie ! Frühstück an 4 Tagen Nicht inbegriffen: ! Anreise ! mietwagen ! Kombi-versicherungspaket ! evtl. bearbeitungsgebühren Ihrer buchungsstelle Wir empfehlen: beobachten Sie auf bonnet Island bei Strahan abends die kleinen blauen Pinguine, oder unternehmen Sie eine bootsfahrt durch die Wildnis am Gordon river. Auskünfte, Kataloge und Reservationen: Skytours, Travelhouse Sägereistrasse 20 8152 Glattbrugg Tel. 058 569 95 09 info.skytours.oc@travelhouse.ch Den Katalog erhalten Sie auch im reisebüro oder unter www.travelhouse.ch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

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Rituale statt Ritalin

ADHS ist keine Krankheit, sondern ein kulturelles Phänomen, sagt der deutsche Philosoph Christoph Türcke. Gegen die alltägliche Reizüberflutung helfen keine Pillen, sondern Rituale.

Bild: allesalltag

D

er zehnjährige Noël hat eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung, kurz ADHS: Er kann sich in der Schule schlecht konzentrieren, ist leicht ablenkbar und hat Mühe, jemandem länger zuzuhören. Fast jeden zweiten Tag vergisst er etwas zu Hause oder in der Schule. Oft nervt er die Mitschüler mit seinem ungeduldigen Verhalten, und mit dem Schulstoff hat er zunehmend Mühe. Die Eltern überlegen sich nun, ihn medikamentös zu behandeln. Aber sie zweifeln, ob es gut ist, ihrem Buben Ritalin zu verabreichen. Ist Noël denn wirklich krank? Nein, würde der Philosophieprofessor Christoph Türcke (64) sagen, der an der Universität Leipzig lehrt. Er ist überzeugt, dass ADHS keine Krankheit, sondern ein gesellschaftliches Phänomen ist. Die Schwierigkeit, sich zu konzentrieren und bei etwas zu verweilen, sei symptomatisch für unsere Zeit. «Wir sind ständig abgelenkt, müssen E-Mails checken, SMS lesen und beantworten, Kontakte auf Facebook pflegen, im Internet surfen, fernsehen.» In einer Umgebung von Bildmaschinen, deren Bilder unablässig und ruckartig wechseln, werden wir ständig gezwungen, unsere Aufmerksamkeit auf Neues zu richten. Als Schutz vor den Reizen, die permanent auf uns einprasseln, schrauben wir unbewusst die Aufmerksamkeit herunter und entwickeln so ein Aufmerksamkeitsdefizit. Hyperaktivität ist andererseits der Versuch, die Flut der Reize zu bewältigen. Weltweit sollen mittlerweile etwa 20 Millionen Kinder unter einem solchen Aufmerksamkeitsdefizit leiden. «Dabei wird zu schnell gesagt: Das Kind ist krank», ist Christoph Türcke überzeugt. Und: «Die Betroffenen werden zu oft mit Medikamenten ruhiggestellt.» In seinem neuen Buch «Hyperaktiv!» beschreibt Türcke, wie

Die Aufmerksamkeit schulen – so gehts: ! Aktivitäten wählen, die intensive Auseinandersetzung, Zuwendung und Konzentration auf eine Sache beinhalten. ! Den Konsum der Medien dosieren, Zeiten festsetzen, zu denen TV geschaut und im Internet gesurft wird, abends das Handy abstellen und keine E-Mails mehr lesen; die Geräte tageweise ausschalten. ! Spazieren gehen oder im Grünen Rad fahren – ohne Musikberieselung. ! Texte auswendig lernen, etwa Gedichte, Lieder, Märchen. ! Texte abschreiben ! Ausdauer üben mittels Lesen, Schreiben, Basteln, Musizieren, Singen. ! In der Gruppe ein Theaterstück einüben und spielen.

man sich gegen das Aufmerksamkeitsregime unseres mediengeprägten Alltags wehren kann – ohne Medikamente zu schlucken.

Wieder lernen, bei einer Sache intensiv zu verweilen «Als Einzelner muss man sich Freiräume schaffen: den Medienkonsum dosieren, vielleicht sogar den Fernseher abschaffen oder sich ein Time-out im Grünen gewähren», sagt er. «Und als Gesellschaft müssen wir eine neue Ritualkultur schaffen.» Solche Rituale sollen laut Türcke Teil des Schulunterrichts werden. Dazu gehören das Abschreiben und Auswendiglernen von Gedichten, Singen, Musizieren, Theaterspielen. Damit übt man die Fähigkeit, bei einer

Sache intensiv und mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu verweilen. «Die nachwachsende Generation soll lernen, dass sie eine Gesellschaft mitgestalten kann und ihr nicht ausgeliefert ist.» Mit den Übungen zur Abgrenzung vor dem alltäglichen Reizüberfluss kann jeder schon heute beginnen. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

MEHR INFOS Medizinische Abklärung Wenn Rituale an Grenzen stossen: Anzeichen, die eine medizinische Abklärung und eine Behandlung nahelegen.

Ständig abgelenkt: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an einem Aufmerksamkeitsdefizit.


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Nr. 45, 5. November 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Für die Kleinen ist Kalzium, etwa aus der Milch, unverzichtbar für den Knochenaufbau.

4 bis 11 Jahre Typisch für diese Lebensphase: Kinder im Vorschul- und Schulalter haben in der Regel einen grossen Bewegungsdrang und Energiebedarf. Ihr Stoffwechsel unterscheidet sich von dem der Erwachsenen vor allem durch das körperliche Wachstum, die entwicklungsbedingten Veränderungen der Organfunktionen und die Körperzusammensetzung. Der Bedarf an verschiedenen Nährstoffen ist gross. Was heisst das für die Ernährung? Empfohlen wird eine abwechslungsreiche Mischkost (Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Milch, Milchprodukte Fisch etc.) – angepasst an das Alter und die körperliche Aktivität des Kindes: Ein 4- bis 6-jähriges Kind braucht pro Tag je 2 Portionen Früchte und Gemüse; 7- bis 11-jäh-

David Fäh (39) ist Arzt und Ernährungswissenschaftler an der Universität Zürich.

rige Kinder benötigen davon eher 3 Portionen sowie 3 bis 4 Portionen Kartoffeln und Getreideprodukte (Reis, Vollkorn, Teigwaren, Brot, Flocken). Sie liefern Kohlenhydrate, die neben Fett und Eiweiss (Fleisch, Wurstwaren, Eier, Fisch) zu den wichtigsten Energielieferanten zählen. Dieses Extra an Nährstoffen braucht es jetzt: Milchprodukte (Milch, Käse, Joghurt etc.) sind wichtige Kalziumlieferanten – der essenzielle Baustein für den Knochenaufbau! Eine ausreichende Zufuhr an Eisen ist ebenfalls wichtig fürs Wachstum, insbesondere für das des Gehirns. Gute Eisenquellen sind Fisch und Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Eier. Wichtig für die Knochen- und Zahnbildung ist Vitamin D, es reguliert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel.

Für jedes Alter die richtige Ernährung

In jeder Lebensphase hat unser Körper andere Bedürfnisse. Er braucht Kalzium, um gesund heranzuwachsen, oder fettarme Nahrungsmittel, um im Alter nicht zuzunehmen. Wer wann was braucht, verrät Ernährungsexperte David Fäh.

D

ie meisten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente brauchen wir lebenslang. Trotzdem verlangt eine gesunde Ernährungsweise bei einer 25-jährigen Frau zum Teil andere Schwerpunkte als bei ihrem 30 Jahre älteren Vater. In jedem Alter müssen übers Essen bestimmte Bedürfnisse

gedeckt werden, um die körperliche Fitness hoch, die Wahrscheinlichkeit von chronischen Krankheiten gering zu halten. Aber welche Mineralstoffe und Spurenelemente sind das, mit welchen Lebensmitteln decken wir diese Erfordernisse? Experte David Fäh weiss Rat. Texte: Evelin Hartmann


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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12 bis 19 Jahre Typisch für diese Lebensphase: Die Pubertät ist die Zeit des höchsten Nährstoffbedarfs. Die Knochenmasse wächst weiter, bei Mädchen insbesondere im Alter von 10 bis 14 und bei Buben von 12 bis 16 Jahren. Bis zum Ende der Pubertät werden 90 Prozent der maximalen Kno­ chenmasse aufgebaut. Was heisst das für die Ernährung? Empfohlen werden Lebensmittel mit einer hohen Nährstoff­ dichte, das heisst mit einem – bezogen auf den Energiegehalt – hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spuren­ elementen. Dabei sollte der grösste Teil der Nahrungsenergie, etwa 55 Prozent, aus stärkehaltigen Kohlenhydraten stammen (enthalten in Kartoffeln, Reis, Teigwaren, Brot, Hülsenfrüch­ ten oder Getreideflocken). Gemüse und Früchte gelten als die wichtigsten Lieferanten von Vitaminen, Mineralstoffen, Bal­ laststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

20 bis 35 Jahre

Dieses Extra an Nährstoffen braucht es jetzt: Ebenso wie Kinder brauchen Jugendliche im Hinblick auf das Knochen­ und Muskelwachstum ausreichend Kalzium, Vita­ min D, Folsäure und Eisen. Gerade Mädchen haben nach Ein­ setzen der Menstruation einen erhöhten Eisenbedarf. Ach­ tung: In Phasen schnellen Wachstums kann sich ein Zink­ mangel entwickeln. Das Spurenelement ist essenziell für den Wachstumsprozess. Gute Zinkquellen sind Fleisch, Milchpro­ dukte und verschiedene Fischarten wie Crevetten, Lachs und Thunfisch. Das Vitamin B1 (Thiamin) ist für die Energiepro­ duktion im Gehirn verantwortlich und damit in Zeiten hoher schulischer Belastung wichtig (enthalten in Vollkornproduk­ ten oder Sonnenblumenkernen)!

Was heisst das für die Ernährung? Will man nicht zunehmen, sollte man sich mehr bewegen und weniger essen. Dabei gilt es allerdings, an ungesunden Fetten und Kalorien zu sparen – nicht aber an sättigenden Kohlenhydraten: Sie sind der Hauptbetriebsstoff für ein aktives Leben. Aus diesem Grund sollten Vollkornprodukte in die Mahlzeiten eingeplant werden. In den Randschichten und im Keimling des Getreidekorns stecken besonders viele Mineralstoffe und Vitamine. Ausserdem sättigen Vollkorn­ produkte (Vollkornbrot und ­pasta) durch ihren hohen Gehalt an Nahrungsfasern länger als raffinierte Produkte (wie zum Beispiel Weissbrot). Dieses Extra an Nährstoffen braucht es jetzt: Im Alter zwischen 20 und 30 besteht die letzte Chance, den Kalziumgehalt im Knochen respektive dessen Dichte zu be­ einflussen und somit einer Osteoporose vorzubeugen. Hül­ senfrüchte und Mineralwasser zählen zu den wichtigen Kal­ ziumlieferanten, ebenso grüne Gemüse wie Brokkoli. Und nicht nur das. Die wertvollen Antioxidantien im Brokkoli schützen die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Krebsprophylaxe.

bilder: Getty Images (3), Keystone

Das Spuren­ element Zink ist während des schnellen Heran­ wachsens wichtig. Es ist in Fleisch, Milchprodukten und in gewissen Fischsorten enthalten.

Typisch für diese Lebensphase: Die körperliche Entwicklung ist abgeschlossen, etwa ab dem 25. Lebensjahr sinkt der Energiebedarf. Gleichzeitig sind junge Erwachsene im Studium wie im Beruf stark gefordert und oftmals sportlich aktiv. Für eine ausgewogene Ernäh­ rung nehmen sie sich teilweise zu wenig Zeit, ersetzen gesunde Mahlzeiten durch Snacks, Fast Food oder lassen einzelne Mahlzeiten aufgrund vermeintlichen Zeitmangels ganz ausfallen. Insbesondere junge Frauen haben in dieser Lebensphase des Öfteren Probleme mit dem eigenen Körper, fühlen sich dick, essen zu wenig oder zu unausgewogen. Es besteht die Gefahr einer Essstörung bis hin zur Bulimie. Eine mögliche Folge ist Eisenmangel, der durch die Menstruation oder eine Schwangerschaft noch verschärft wird.

Junge Erwachsene sind auf vielen Ebenen gefordert und brauchen gesunde und sättigende Kohlen­ hydrate aus Voll­ kornprodukten.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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Ab 55 Jahren

Fettarme Eiweissquellen wie zum Beispiel Fisch sind ideal, um das Körpergewicht zu halten.

36 bis 55 Jahre Typisch für diese Lebensphase: Die Knochen­ und Muskelmasse hat ihr durchschnittliches Maximum erreicht; nun beginnt der langsame, aber stetige Abbau. Studien zufolge verliert eine Frau, die überwiegend sitzend tätig ist, knapp ein halbes Kilogramm an Muskel­ masse pro Jahr. Stehen Frauen wie Männer zusätzlich beruflich unter Stress und bewegen sich zu wenig, kann der Körperfettanteil deutlich in die Höhe schnellen. Ein weiteres wichtiges Thema für Frauen in dieser Lebens­ phase: die einsetzenden Wechseljahre. Was heisst das für die Ernährung? Sehr energiedichte (fett­und kalorienhaltige) Lebensmittel sollten nur in Ausnahmefällen gegessen werden, Obst und Gemüse, (Vollkorn­)Getreideprodukte, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte hingegen jeden Tag. Denn durch die reduzierte Muskelmasse verbrennt der Körper automatisch weniger Energie. Übrigens: Eine eiweissreiche Ernährung hält nicht nur Haut und Nägel jung, sondern hemmt auch den Muskel­ abbau. Fettarme Eiweissquellen sind Fisch, Geflügel und entrahmte Milch. Wurst und Fleisch sollten nicht öfter als einmal pro Woche auf dem Teller landen. Der Grund: Viele Fleisch­ und Wurstsorten sind zwar eiweiss­, aber auch sehr fetthaltig, fördern Bluthochdruck sowie erhöhte Choleste­ rinwerte und damit das Herzinfarkt­ und das Krebsrisiko. Dieses Extra an Nährstoffen braucht es jetzt: Die in Soja­Lebensmitteln wie Tofu oder Sojamilch enthal­ tenen wertvollen Isoflavone (sekundäre Pflanzenstoffe) kön­ nen Studien zufolge bei Frauen Wechseljahrbeschwerden wie etwa Hitzewallungen lindern. Männer sollten zur Regu­ lierung ihres Hormonhaushalts auf ausreichend Bewegung achten (30 Minuten täglich oder drei einstündige Sport­ einheiten pro Woche), um ihren Körperfettanteil niedrig zu halten. Jetzt in die Alzheimer­Prävention investieren und auf eine ausreichende Zufuhr von Folsäure sowie der Vita­ mine B6 und B12 achten. Optimal ist die mediterrane Ernäh­ rungsweise (Olivenöl, frisches Gemüse, Kräuter, Fisch). Sie liefert alle wichtigen Nährstoffe.

Typisch für diese Lebensphase: Bei Männern wie bei Frauen sinkt die Stoffwechselrate wei­ ter ab, der Grundumsatz verringert sich. Das heisst, der Körper benötigt weniger Energie für die Leistung der Or­ gane. Ausserdem fällt der Energiebedarf geringer aus, weil sich Menschen im Alter (zumindest in der Regel) weniger bewegen als in jüngeren Jahren. Der Bedarf an Eiweiss kann infolge von Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme steigen, da Erkrankungen die Verdauung, die Aufnahme und den Verbrauch von Eiweissen zum Teil hemmen. Auch die Nährstoffaufnahme kann sinken, da die Verdauungs­ organe sich im Alter verändern. Grundsätzlich ist die Ge­ fahr der Vereinsamung mit steigendem Alter grösser. Das kann zur Folge haben, dass Menschen eintöniger essen. Ebenso lassen die Geschmacksnerven und der Appetit nach. Betroffene müssen noch bewusster auf ihre Ernäh­ rung achten, ansonsten droht ein Nährstoffmangel. Was heisst das für die Ernährung? Trotz eines verringerten Energiebedarfs bleibt der Nähr­ stoffbedarf im Alter gleich oder kann sich sogar noch stei­ gern: Eiweisse, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe müssen weiterhin in einer konstanten Menge eingenom­ men werden. Dasselbe gilt für Ballaststoffe. Lediglich der Bedarf an Fett sinkt parallel zum Energiebedarf. Daher von Jahr zu Jahr den Konsum fett­ und kalorienhaltiger Lebensmittel weiter reduzieren! Dieses Extra an Nährstoffen braucht es jetzt: Bei Frauen können die Kalziumvorräte aufgrund der Menopause schneller abnehmen. Mögliche Folge: Osteo­ porose. Daher braucht der Körper genug Vitamin D und Kalzium sowie ausreichend Bewegung. Zwar lässt sich der Knochenabbau nicht mehr stoppen, aber verlangsamen. Übrigens: Die Fähigkeit des Körpers, Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht herzustellen, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Ältere Menschen sollten daher so oft wie möglich hinaus an die Sonne gehen und diese sinnvoll geniessen.

Für eine ausreichende Vitamin-DProduktion braucht es jetzt viel Sonnenlicht.


Jörg Abderhalden, Schwingerlegende

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 5. November 2012 |

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MuLtIMEdIA | 105

GEFäLLt MIR

«Die Fifa-Reihe ist meine Nr. 1» Dogas Anto (20), Verkäufer Kolonialwaren, Migros Wallis, 3954 Leukerbad Zusatzinfos zum Programm dank HbbTV: Läuft bei der ARD bereits, SF startet dieses Jahr mit dem Pilotprojekt.

Multimedialer Teletext

Welches Internet-Radio ist Ihr Favorit?

Ich suche mir meine Musiktitel lieber selber aus. Deshalb höre ich kein Internet-Radio.

Viele TV-Sender – und bald auch das Schweizer Fernsehen – senden per HbbTV multimediale Zusatzinformationen zum Programm. Empfangen können diese aber noch nicht alle.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

V

3

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

4

Meine Lieblingsfernsehserie ist …

5

Mein Lieblingsbuch heisst ...

6

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

iele moderne Fernseher sind internetfähig und können per HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) Zusatzinformationen abrufen, die mit dem laufenden Programm verknüpft sind. Ähnlich wie über Teletext lassen sich mit HbbTV News, Wetterprognosen oder Sportresultate einblenden, aber auch verpasste Sendungen abrufen oder soziale Netzwerke einbinden. Aktiviert werwww.migrosmagazin.ch

MEHR MuLtIMEdIA Die voraussetzungen für HbbTv, online-Dienste der Web-Tv-Anbieter sowie die Links zu Übersetzungshilfen und zur Trainingsuhr.

bild: rbb/ArD Digital

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den die Zusatzdienste mittels des roten Knopfes auf der TV-Fernbedienung. Dies klappt aber nur, wenn man via Satellit fernsieht oder bei einem regionalen Kabelanbieter wie Quickline angeschlossen ist, da nur sie die von den TV-Sendern angebotenen Dienste weiterleiten. Alle anderen können diesen Dienst (noch) nicht nutzen. Es ist davon auszugehen, dass Cablecom ab nächstem Jahr das HbbTV-Signal weiterleiten wird. HbbTV wird bereits von Sendern wie ARD, ZDF, RTL oder Sat1 verwendet. SF führt dieses Jahr einen Pilotbetrieb durch. Im Laufe des nächsten Jahres soll HbbTV dann offiziell verfügbar sein. Texte: Felix Raymann

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Trainingsuhr für Schwimmer

Mündliche Übersetzungshilfe

Was Jogger immer öfter benutzen, ist für Schwimmer noch ganz neu: eine Uhr zur Unterstützung des Trainings. Die Garmin Swim zählt die Anzahl der geschwommenen Bahnen und berechnet so die zurückgelegte Distanz sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie ermittelt aber auch die Anzahl Schwimmzüge pro Bahn oder den Kalorienverbrauch. Preis bei Digitec: 169 Franken.

Bei den meisten Fremdsprachen-Apps muss man Wörter eintippen. Anders mit iTranslate Voice: Man spricht ein zu übersetzendes Wort oder einen ganzen Satz ins Handy, und schon formuliert das Smartphone die Übersetzung. Achtung: iTranslate Voice benötigt eine Datenverbindung, was im Ausland Roamingkosten verursacht. Die App versteht 31 Sprachen und kostet 1 Franken. Für iOS.

«Losing Keys» von Jack Johnson ist eines dieser Lieder, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

«Der Pianist» hat mich emotional sehr bewegt. Allerdings habe ich wegen eines Filmes noch nie eine Träne vergossen. … «How I Met Your Mother», eine Beziehungs-Sitcom, die es in sich hat.

… «Jenseits von Gut und Böse» von Michael Schmidt-Salomon.

Seit über zwölf Jahren kaufe ich jeweils den neusten Titel der Fifa-Reihe, meine klare Nr. 1 unter den Online-Spielen.

7

Meine genialste App ist …

… der Easy Battery Saver – so hält der Akku länger durch.

8

Welches ist Ihre unterhaltsamste Seite auf Facebook?

9

Twittern sie?

Keine – ich nutze Facebook nur, um Kollegschaften zu pflegen. Habe schon davon gehört. Leider hat es mein Interesse nicht geweckt.

10

Wo holen Sie sich Ihre News?

Auf der «20 Minuten»-App – da aktualisieren sie die News stündlich. Aufgezeichnet von: Evelin Hartmann


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leben

Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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auto | 107

Die Augenweide unter den Kombis

Leichter, sparsamer, dynamischer – und vor allem noch hübscher: Mit dem neuen Mazda 6 lancieren die Japaner eine attraktive Schönheit unter den Mittelklassemobilen.

Hiroshi Kajiyama, Projektleiter Mazda 6

«Ich hätte gerne Allrad»

Überzeugt nicht nur durch Design: Der Mazda 6 hat Power unter der Haube.

E

in Mittelklasseauto, dem die Leute hinterhergucken? Das gibts nicht? Oh doch! Die Probefahrt im Mazda 6 der dritten Generation sorgt bei Passanten für den gleichen Effekt wie bei uns vor der Fahrt: Elegant gestreckt und sportlich muskulös, ist der als Sportwagon bezeichnete Kombi eine für die eher biedere Mittelklasse ungewohnte Augenweide.

Das Cockpit wirkt im Vergleich zur Hülle arg sachlich Etwas Ernüchterung stellt sich im Innenraum ein: Breitmachen kann man sich dank der üppigen Platzverhältnisse zwar, und bis auf den Handbremshebel (heute sind elektronische Parkbremsen üblich) ist alles fein und qualitativ top. Nur wirkt das mit vielen Assistenzsystemen aufwartende Cockpit im Vergleich zur Hülle arg sachlich. Der Laderaum fasst 522 bis 1664 Liter. Das ist viel, auch wenn mancher Konkurrent der VW-Passat-Liga noch mehr bietet. Dafür gibt es clevere Ideen. So lässt sich zum Beispiel die

Laderaumabdeckung im Boden verstauen. Akustisch auffällig unauffällig, zieht der 2,2-Liter-Diesel kraftvoll und verleiht dem mit 1,4 Tonnen erfreulich leichten Kombi Souveränität. Die 150-PS-Version reicht locker; für Geniesser gibt es 175 PS. Der Verbrauch soll 4,4 beziehungsweise 4,6 l/100 km betragen (entspricht laut Werksangabe 116 respektive 121 g/km CO2) – auch dank eines neuen Hightechsystems, das beim Bremsen Strom zurückgewinnt und so Sprit spart. Schade, der optionale Automat reagiert eher träge. Wahlweise gibt es drei Benziner mit 145, 165 und 192 PS. Alles andere als träge erweist sich das Fahrgefühl. Für die stolzen 4,81 Meter Länge wirkt der Kombi flink und dynamisch. Dennoch bleibt er stets seidig und leise – Ausgewogenheit auf Topniveau. Ausgewogen auch der für den hierzulande populäreren Kombi und die ebenfalls schicke Limousine identische Preis: ab 35 100 Franken (Benziner) beziehungsweise ab 39 100 Franken (Diesel). Text: Timothy Pfannkuchen

Seit 25 Jahren arbeitet Hiroshi Kajiyama (47) für den japanischen Autohersteller Mazda in Hiroshima. Als Leiter des Projekts Mazda 6 ist er einer der Chefentwickler des Hauses und erklärt uns, weshalb das dynamische Fahrgefühl so europäisch ausfällt: «Ich habe meinen Entwicklern gesagt: <Hört auf, zum Vergleich japanische Autos zu fahren. Fahrt mal deutsche Autos der gehobenen Mittelklasse.>» Womit Kajiyami Modelle wie den BMW 3er meint. Neben Gewichts- und Verbrauchssenkung stand beim neuen Mazda 6 das Design im Vordergrund. Aber warum ist es im Inneren eher zurückhaltend? «Gediegenheit, Qualität und leichte Bedienung sind wichtiger», betont Kajiyama. «Der Fahrer soll sich auf das Fahren konzentrieren können.» Am Ende die klassische Schweizer Frage: Kommt der anfangs mit Frontantrieb startende Mazda 6 auch als 4×4-Modell? «Ich hätte gerne Allrad! Wir prüfen diese Option intensiv.» Im Klartext heisst so eine Antwort meist: Noch darf es Kajiyama nicht verraten – aber in absehbarer Zeit dürfte der Mazda 6 mit Allrad anrollen.


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BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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! Zwecks eines Treffens unserer Gruppe, die zusammen im Kibbuz Mazzuva (Westgaliläa, Israel) war, suche ich noch folgende Frauen (ledige Namen): Verena Wenger (damals aus Thun), geboren am 1.9.1945 Annelies Erb (damals im Fricktal), geboren am 26.7.1951 Wer Angaben machen kann, melde sich bei: Judith Baumgartner-Mueller, Spiez, Kontakt per E-Mail: judith.baumgartner@bluewin.ch ! Wir, Moni und Agi, suchen Heidi Born (lediger Name), Zürich, circa 1963. Gemeinsam besuchten wir bei Frau Roth die Haushaltungsschule. Dein Bruder war, glaube ich, Taxifahrer beim Letzigrund. Wir würden uns sehr freuen, etwas von Dir zu hören. Monika Gurini Kontakt per Telefon: 079 420 66 47

Wer erkennt sich hier wieder? ! Für ein Klassentreffen in Basel suchen wir unsere Schulkameradinnen der Steinenschule, Basel, 1963–1967. Erkennt Ihr Euch auf den Bildern? Dann meldet Euch bitte!

Erica Ziegler, Denise Wiesendanger und Heidi Sandoz, E-Mail: erica.ziegler@teleport.ch denise.wiesendanger@bluewin.ch heidisandoz@gmail.com

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kLassik-Musikreise

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Nr. 45, 5. November 2012 | Migros-Magazin |

Musikgenuss pur erleben

Die Twerenbold Reisen AG organisiert unter dem Motto «200 Jahre Verdi & Wagner» eine Reise für Musikliebhaber nach Baden-Baden und Paris. Für Leser des Migros-Magazin gibts 100 Franken Rabatt.

D

iese Musikreise der Extraklasse nach Baden-Baden und Paris wird Klassikliebhaber begeistern – mit grossartigen Orchestern, herausragenden Sängern und einem abwechslungsreichen Programm. Gleich zu Beginn kommen die Teilnehmenden in den Genuss des unverwechselbaren Klangerlebnisses der Wiener Philharmoniker im Festspielhaus Baden-Baden. Das Zusammenspiel der Streichinstrumente und der speziellen Blasinstrumente mit dem besonders schwer zu spielenden Wiener Horn ist einmalig. An gleicher Stätte spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden Richard Wagner. In diesem Konzert hören die Reisenden die schönsten und ergreifendsten Kompositionen des Genies. In Paris steht in der modernen Opéra Bastille die Premiere von «Falstaff», die Krönung von Verdis Schaffen, auf dem Programm, mit dem gefragten Bariton Ambrogio Maestri in der Rolle des Falstaff.

reiseprogramm 1. Tag, Schweiz—Baden-Baden: Fahrt via Basel nach Baden-Baden beziehungsweise Karlsruhe. Zimmerbezug im gebuchten Hotel und frühes Abendessen. Im Festspielhaus Baden-Baden steht mit dem Konzert der Wiener Philharmoniker der erste musikalische Höhepunkt auf dem Programm. 2. Tag, Ausflug Rastatt: Die Reisenden besuchen die Barock- und Festungsstadt Rastatt. Die vielen historischen Baudenkmäler, strahlenförmig angelegt, versprühen noch heute den Charme des beginnenden 18. Jahrhunderts. Auf einer geführten Besichtigung entdecken die Gäste Schloss Rastatt, ein wahres Barockjuwel mit prächtigen

Deckenmalereien und kunstvollen Stuckarbeiten. Am Abend spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden Werke von Richard Wagner. Spätes Abendessen (für Gäste mit Hotelstandort Karlsruhe in einem gepflegten Restaurant in Baden-Baden). 3. Tag, Baden-Baden—Paris: Fahrt via Metz und Reims nach Paris. Zimmerbezug im gebuchten Hotel und gemeinsames Abendessen. 4. Tag, Paris: Paris ist in der ganzen Welt für seine Schönheit und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Türme, Kirchen, Paläste, Triumphbögen, Brücken und Brunnen sind Meilensteine der Kulturgeschichte. Nicht zu vergessen natürlich auch die Museen: Da Vinci, Raphaël, Monet, Rodin, Delacroix und Picasso – alle Genies sind in Paris vertreten. Stadtrundfahrt mit kundiger Reiseleitung und Besuch des Invalidendoms. Der Rest des Tages steht für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. 5. Tag, Paris: Auf einer interessanten Führung sehen die Teilnehmer die Opéra Garnier. Das architektonische Meisterwerk verfügt über eine reichhaltig dekorierte Fassade, eine monumentale Treppe und einen italienischen Saal unter einer von Marc Chagall gemalten Decke, erleuchtet von einem majestätischen Kristallkronleuchter. Frühes Abendessen. Zum krönenden Abschluss besuchen die Reisenden die Premierenvorstellung von Verdis «Falstaff». 6. Tag, Paris—Schweiz: Rückfahrt via Auxerre, Besançon und Mülhausen zu den Orten, wo die Reise begonnen hat. Programmänderungen vorbehalten

Das Musikprogramm Festspielhaus baden-baden, 23.2.2013, 19 Uhr: Konzert der Wiener Philharmoniker Dirigent: Franz Welser-möst Werke von Franz Schubert – 6. Sinfonie «Kleine C-Dur»; Anton bruckner – 4. Sinfonie «romantische» Festspielhaus baden-baden, 24.2.2013, 18 Uhr: Wagner-Gala mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden Dirigent: Christian Thielemann Sopran: Ann Petersen

mezzosopran: Daniela Sindram Tenor: robert Dean Smith Werke von: richard Wagner – Auszüge aus «Lohengrin», ouvertüre aus «Tannhäuser», vorspiel und Liebestod aus «Tristan und Isolde», ouvertüre aus «rienzi» opéra National de Paris (bastille), 27.2.2013, 19.30 Uhr: «Falstaff» – Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi Dirigent: Daniel oren Falstaff: Ambrogio maestri Alice Ford: Svetla vassileva Ford: Artur rucinski


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Migros-Magazin | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

leserAktion

klassik-Musikreise | 111

Buchen und profitieren Reisedatum: Samstag, 23. Februar, bis Donnerstag, 28. Februar Preise pro Person ! 6 Tage im Komfortklassebus, Unterkunft in guten Mittelklassehotels, Fr. 1395.– ! 6 Tage im Königsklasse-Luxusbus, Unterkunft in sehr guten Mittelklassehotels, Fr. 1695.– ! Rabatt für Migros-Magazin-Leser: Fr. 100.–

Wagner-Gala: Christian Thielemann leitet die Sächsische Staatskapelle Dresden (oben). Die Wiener Philharmoniker spielen Werke von Schubert und Bruckner (links).

Abwechslungsreiche Reise: Die Teilnehmenden besichtigen das Barockjuwel Schloss Rastatt (links), erkunden Paris und besuchen in der Opéra National de Paris die Premiere der Verdi-Oper «Falstaff».

Inbegriffene Leistungen ! Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus bzw. modernem Komfortklasse-Bus ! Unterkunft in der entsprechenden Hotelkategorie ! Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC ! Mahlzeiten: 5 x Frühstücksbuffet, 4 x Abendessen ! Musikprogramm: jeweils Tickets der 4. Kategorie ! Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen ! Geführte Stadtbesichtigung in Paris ! Geführte Besichtigungen Schloss Rastatt und Opéra Garnier Paris ! Erfahrener Reisechauffeur Übernachtungen Zwei Nächte in Baden-Baden bzw. Karlsruhe und drei Nächte im Pariser Zentrum bzw. in der Pariser Peripherie in ausgewählten Hotels. Nicht inbegriffen ! Einzelzimmerzuschläge: – in Komfortklasse, Fr. 210.– – in Königsklasse, Fr. 270.– ! Zuschlag Hotel in Baden-Baden (nur Königsklasse): Fr. 80.– ! Zuschlag Hotel im Pariser Zentrum (nur Königsklasse): Fr. 135.– ! Kartenzuschläge (pauschal für drei Vorstellungen): – Kategorie 3, Fr. 99.– – Kategorie 2, Fr. 199.– – Kategorie 1, Fr. 299.– ! Annullierungskosten- und AssistanceVersicherung: Fr. 49.– ! Auftragspauschale: Fr. 20.– pro Person Abfahrtsorte Wil, Burgdorf, Winterthur, Zürich Flughafen, Aarau, Baden-Rütihof, Basel Buchung Twerenbold Reisen AG, Im Steiacher 1, 5406 Baden, Telefon 056 484 84 84 (Aufgrund der unterschiedlichen Lage der Hotels ist diese Reise nicht im Internet buchbar.)


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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2

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UnterhaltUng | 115

REISE-QUIZ: WERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie einen Gutschein von travel.ch im Wert von 300 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Woraus entwickelte sich die Grossstadt Bangkok? D Bauerndorf

T

Fischerdorf

M Töpferdorf

So nehmen Sie teil

2. Die Einheimischen nennen Bangkok «Stadt der … »? A Tuk-Tuk

Y Seeadler

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H Engel

3. Wie viele buddhistische Tempelanlagen zählt man in Bangkok? R ca. 150

A ca. 400

N ca. 1000

4. In welcher Klimazone befindet sich Bangkok? Z

gemässigte Zone

I

tropische Zone

A kalte Zone

5. Welcher Film beginnt in einem alten Hotel in Bangkok? L

The Beach

S Sunshine

I

28 Days Later

Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.11.2012, 24 Uhr

6. Woraus besteht der verehrte Smaragd-Buddha aus dem Wat Phra Kaeo? P Platin

T

Bernstein

A Jade

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wann wird in Thailand üblicherweise das Lichterfest gefeiert? I

Ostern

A Weihnachten

N November

8. Was ziert das Wappen von Bangkok? N Tiger

D Elefant

E

Auflösung Nr. 43: ARGUMENT

Schlange

Gewinner Nr. 42: Walter Bürgisser, Merenschwand AG; Urs Haefeli, Kölliken AG; Johann Jenni, Ottenbach ZH

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

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1 4

N

2 5

3

E I N N A HME E I NSTAND EX I STENZ HELLENEN MO N E T A E R P H I L EMO N SPLEEN I G WE I N L E S E ZARTHE I T ZENTRALE

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Auflösung Nr. 44: REDEN Gewinner Nr. 43: Melanie Ryter, Sumiswald BE; Heidi Beyeler, Biel BE; Theodor Zehnder, Davos Platz GR

Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.11.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 cken und Verbindungen mit mehr 5 4 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 www.raetsel.ch/bruecken

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RÄTSELSPASS

Tobi hat vor dem Winter massig Spielsachen rund um das unendliche Baumhaus vergraben. Damit er nicht vergisst, wo etwas vergraben ist, hat er einen Plan gezeichnet. Kannst du mit Hilfe des Plans die Stellen fi nden, an denen finden, Tobi das Spielzeug vergraben hat? Kreise die Stellen ein.

WÜRFELMAGIE?

Nina spielt gerne Würfelspiele. Darum hat sie die Sache einmal genauer unter die Lupe genommen und sich überlegt, welche Zahl als Nächste auftauchen wird, wenn sie den Würfel dreht. Findest du heraus, welche es ist? Male die richtige Anzahl Punkte auf die leere Stelle des Würfels.

B

C

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Lösungen: Bei einem Würfel ergeben die gegenüberliegenden Zahlen immer genau 7. Das heisst, wenn die 1 vorne ist, befindet sich die 6 auf der Rückseite. Bei 3 ist es die 4 und bei 2 die 5. So kannst du problemlos herausfinden, welche Zahl fehlt. A=6, B=5, C=3, D=1.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 45, 5. November 2012 |

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

5 7 1 Auflösung Nr. 44: 426 So nehmen Sie teil 6 2 4 9 1 8 3 5 4 6 7 2 Gewinner Nr. 43: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 1 8 9 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 25 46 37 12 68 79 94 53 81 Olga Schürmann, 4 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 1 2 6 5 9 3 7 8 4 Rüti ZH; 2 1 3 9 7 8 9 4 2 6 3 1 5 Ulrich Schneider, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 4 3 5 7 1 8 2 9 6 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 6 7 1 9 4 5 8 2 3 Zollikofen BE; 4 2 5 3 8 9 2 6 3 1 5 4 7 Emma Sudan, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 3 5 4 8 7 2 1 6 9 Vuadens FR; 8 9 2 Hans Wirz, Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.11.2012, 24 Uhr 1 4 6 7 Basel BS; Jegge, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 6 Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Margrit 8 5 Langnau a. A. ZH Anzeige

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WemF 2012) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna meister (APm), michael West (m.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

ochsenbein (No), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline vinzelberg (Jv), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, Nicole Demarmels, Pascal ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela masciadri, Tatiana vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 124 |

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Bild: Getty Images

Name: Carlo Meier (51) Sternzeichen: Weder Fisch noch Vogel Wohnort: Zug

CARLO MEIER

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Warum wohnen Sie in Zug? Weil die Stadt von der schönsten Landschaft der Deutschschweiz umgeben ist und die prächtigsten Sonnenuntergänge Europas bietet. Zug ist städtisch, und doch ist man schnell im Grünen und am See. Viele Freunde leben hier. Ich bin vor 28 Jahren aus Zürich-Altstetten wegen meiner Frau hierhergezogen und habe es nie bereut. Wo würden Sie gerne leben? Nirgendwo sonst. Ich reise zwar gerne, aber ich komme auch immer wieder sehr gern nach Hause. Selbst als wir einmal aus dem schönen Ligurien zurückkehrten, stellte ich fest, dass ich hier alles habe, was ich brauche, um glücklich zu sein. Beruf und Lebenslauf: Ausbildung zum Journalisten, Reporter für In- und Auslandberichte. Dann Schriftsteller. Autor von Erwachsenenromanen und Drehbüchern, unter anderem für den TV-Film «Irrlichter» mit Walo Lüönd und Barbara Auer. Autor der Jugendkrimiserie «Die KaminskiKids», bei Fachleuten recherchierte Romane mit aktuellen Themen. Was ich mag: Musik: Reggae, das Online-Radio Lounge O2 aus Istanbul, die Bands Pink Floyd, Dire Straits, Silbermond. Filme: «L.A. Crash», «Amélie de Montmartre», «Madagaskar». Reisen: Italien, Deutschland, Schweiz. Mein bester Entscheid: Mit meiner Frau Andi eine Familie zu gründen und mit ihr unsere Kinder Sidi (27), Anuschka (26) und Saskia (23) grosszuziehen. Sie haben als Kinder die «Kaminski-Kids» mitgeprägt und leben heute in Kapstadt, Zermatt und Zug. Per E-Mail geben sie mir heute noch Rückmeldungen zu neuen Geschichten. Mein Ziel: Gute Jugendkrimis zu schreiben, die nicht nur spannend und unterhaltsam sind, sondern aufgrund der Themen wie Jugendkriminalität, Drogen, Gewalt und Internet-Gefahren den jungen Lesern konkret im Leben weiterhelfen. Mein schlimmster Moment: Auf einer Lesereise war ich eine halbe Stunde lang in einem Restaurant-WC eingesperrt. Es befand sich im Souterrain; die Türfalle funktionierte nicht mehr, im Restaurant waren keine anderen Gäste, also kam auch niemand zu den Toiletten herunter. Durch ein Lüftungsrohr rief ich nach draussen um Hilfe – immer schriller und verzweifelter. Kurz vor Beginn der Lesung wurde ich von Passanten befreit. Text: Yvette Hettinger Bilder: Paolo Dutto

NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Kaminski-Bände sind wie Babys» Carlo Meier ist einer der erfolgreichsten Jugendkrimi-Autoren im deutschsprachigen Raum. Vor 13 Jahren rief er gemeinsam mit seinen Kindern die «Kaminski-Kids» ins Leben. Im aktuellen Band geht es um ein brisantes Thema: Gefahren im Internet.

MEIN WERK

«Die 14 ‹Kaminski›-Bände sind wie Babys. Baby Nummer 15 ist in Arbeit. Es gibt die Geschichten auch auf Holländisch, Französisch und Kroatisch, als Hörspiele, Theaterstücke und Mundart-Musicals für Schulen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 5. NOVEMBER 2012 |

CARLO MEIER | 125

MEINE SAMMLUNG

«Von meinen jungen Lesern bekomme ich jedes Jahr Hunderte von Briefen und E-Mails. Darunter sind viele Zeichnungen und Bastelarbeiten. Ich sammle alle und hänge viele auf.»

MEIN VORBILD

«Jesus. Er ist für mich die wichtigste Person der Weltgeschichte. In manchen Situationen frage ich mich, was er Menschen in der gleichen Lage jetzt für einen Rat geben würde. Seine Weisheit hat mir schon oft geholfen.»

MEIN FAHRBARER UNTERSATZ

«Ins Atelier fahre ich mit dem Velo. Der Weg führt zum Teil am See entlang und ist wunderschön. Ausser ich stürze über ein Mäuerchen, wie kürzlich im Dunkeln geschehen, als ich einen Umweg nahm.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Von meinem Balkon aus kann ich die berühmten Zuger Sonnenuntergänge betrachten. Hier lasse ich gerne den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Auch bei Tag ist die Szenerie spektakulär. Man sieht bei klarem Wetter den Pilatus, die Rigi, den Bürgenstock und sogar die Berner Alpen. Leider ist Zug aber auch berühmt für den zähen Nebel im Herbst.»

MEINE LEKTÜRE

«Ich lese viele Bücher, aber die kann ich nicht ohne Autorenblick geniessen. Echte Entspannung ist die ‹Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung›. Ich lese sie an dem alten Holztisch, den ich von meiner Grossmutter geerbt habe und der das Zentrum der Wohnung ist.»

MEIN PRODUKT

MEIN LIEBLINGSLOKAL

«Im Café Speck in Zug treffe ich oft Leute zu Recherchegesprächen. Zwei wichtige sind Manuela Griffel (47), Polizistin für Jugendkriminalität, und Simon Carrel (38), Sekundarlehrer, dreifacher Vater und Hundekenner.»

«Ich halte jedes Jahr etwa 80 Lesungen. Larix-Bonbons schmieren dabei die beanspruchte Kehle hervorragend und unauffällig, weil sie so klein sind. Mein Geschmack: Lakritz.»


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