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Mit High-DefinitionTV fischt niemand im Trüben. > 55

Migros-Magazin 44, 27.

Voll cool

Diese Gerätchen passen in jede Reisetasche. > 73

Nr. 44, 27. Oktober 2008

Miss Schweiz

Wie Whitney Toyloy sich ihre umwerfende Figur bewahrt. > 42

Oktober 2008

Voll verspielt

Familienfreundliche Alternativen zum Ballergame. > 74

Bilder Kilian Kessler, Alex

Macartney, Tobias Gysi

Extra Vom Kino im Keller bis zum m Handy: Alles für den High- Heimkino total tech-Fan. > 53

Wunderbare Welt des Pantoffelkinos: Olly Klassens Cinema sieht aus wie Kapitän preisgekröntes Home Nemos U-Boot. Für Patty Wohnung passen. Und Boser muss die Anlage für Stefan Tabacznik ist zur nur das Beste gut genug. > 60

Bilder Esther Michel, Till Forrer, Dirk Lässig, Ruben Wyttenbach, Fred Merz/Rezo

Kampf der Gewalt

Warum sich Miss Earth Nasanin Nuri für die Rechte der Frauen einsetzt. > 20 Der Umweltminister Interview: Moritz Leuenberger über die Klimakrise. > 28

Das Geheimnis ewiger Liebe Für immer zusammen: 200 Paare haben uns ihr Rezept für das Glück zu zweit verraten. Unter ihnen Alfred und Yoshiko. > 10

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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MGB www.migros.ch

«In Sachen Schuhe bin ich unersättlich.»

«Beim Essen auch.» Whitney Toyloy, Miss Schweiz 2008

Léger. Für Genuss ohne Reue.


diese woche | 3

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

U-Boot im Keller

Stellen Sie sich vor: Sie sitzen ge-

mütlich im Plüschsessel, im Raum wird es langsam dunkel. Auf der Leinwand läuft der Vorspann, die Bilder gestochen scharf. Dass Sie mit dem PommesChips-Sack rascheln, scheint niemanden wirklich zu ärgern. Dann endlich: «Warner Pictures proudly presents» ...

reportage

>24

Bilder Stefan Jermann, Tina Steinauer, Jorma Müller

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 10

Schön und gut: Miss Earth kämpft gegen Männergewalt.

> 20

> Ranger Flury erklärt Touristen am Stanserhorn die Natur.

> 24

Glücksbote: Wenn Willy Mesmer anruft, ist man Millionär.

> 34

kolumne Der Hausmann.

> 18

interview Heroischer Kampf: Bundesrat Moritz Leuenberger und sein Versuch, die Welt vor dem Klimakollaps zu retten. > 28 > 36 > 40

schaufenster > 42 Produkte der Woche: Haarspray, Männerpflege, sichere Feuerzeuge, sexy Damenwäsche, laktosefreie Produkte. > 51, 52, 79, 81, 82

à la carte

>91

Doch: Sie befinden sich nicht im Kino,

sondern in Ihrem umgebauten Gemüsekeller. Oder dem leerstehenden Estrich, den Sie sich mit den Kindern zum Filmpalast umgebaut haben. Wäre doch was, oder? Ich jedenfalls habe schon einen Anfang gemacht. DVDs schaue ich nur noch per Beamer, Bilddiagonale geschätzte 2 Meter 50. Wie man sein Heimkino perfekt einrichtet, zeigt Ihnen Olly Klassen in unserem 12-seitigen Extra zur Unterhaltungselektronik. Er hat seinen Keller gleich zum Kinounterseeboot umgebaut! (Seite 60)

reportagen Eine Liebe, die nie vergeht.

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Sessel. Minuten später fliegen Ihnen akustisch die Raumschiffe um die Ohren, es knallt vorne, auf der Seite, der Ton ist überall. Und vorne auf der Leinwand: kräftige Farben, schnelle Bildwechsel, alles ist plastisch und scharf. Kino, wie es besser nicht sein könnte.

>4 >7 >8

in form

>106

extra multimedia 16 Seiten Lebensgenuss: Vom Kinoerlebnis zu Hause über spannende Computerspiele bis zum raffiniertesten Handy. > 53 à la carte > Weinexperte Claudio Tamborini brachte die Oliven ins Tessin. > 91 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft. besser leben Moralische Tiere und Licht gegen Falten. > In Form: Bernaqua – wo sich die ganze Familie vergnügt. Tiere: So finden Sie die ideale Katze. Erziehung: 10 Mythen rund um die Schwangerschaft. Auto: Sicher und doch schön – der Volvo V50 2.0 D. rätsel/impressum cumulus Die besten Infos und Angebote. mein ganzer stolz Kaeser/Felley: Unsere Kulturvermittler in Paris.

> 97 > 105 > 106 > 111 > 115 > 119 > 121 > 124 > 126

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4 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

M-NEWS

Menschen Pflanzliche Luftbefeuchter von 1 bis 100 gesucht! DER GRÜNE DAUMEN

Migros-Honig ist der beste

Die Schweiz ist ein Land von Honig-Essern. 1,2 Kilo verputzt jeder pro Jahr — das ist Weltrekord! Der Kassensturz hat 15 der meistverkauften Honige getestet. Testsieger sind die beiden Honige der Migros. Der «Schweizer Honig» wie auch der «Engagement-Blütenhonig» schnitten mit «sehr gut» ab und teilen sich das Siegerpodest.

Rückruf Die Migros und Swissmedic rufen wegen Überschreitung des Grenzwertes von Radionukliden das ActilifeProdukt «Kieselerde Pulver» zurück. Die Grenzwertüberschreitung wurde bei einer Kontrolle durch das kantonale Labor Basel-Stadt festgestellt. In Anbetracht der kleinen eingenommenen Mengen bestehe jedoch keine unmittelbare Gesundheitsgefahr, hält Swissmedic fest. Als Vorsorgemassnahme bittet die Migros ihre Kunden dennoch, «Kieselerde Pulver» nicht mehr zu konsumieren und gegen Rückerstattung des vollen Verkaufspreises beim Kundendienst einer MigrosFiliale zurückzubringen.

Zimmerpflanzen sind die biologischste Art der Luftbefeuchtung. Im Laufe eines Tages geben sie bis zu zwei Liter Wasser an die Luft ab und sorgen so auf natürliche Weise für ein gutes Raumklima. Spitzenreiter unter den pflanzlichen Luftbefeuchtern sind Papyrusarten. Aber auch grossblättrige Pflanzen wie Zimmerlinden eignen sich. Eine grosse Auswahl an Zimmerpflanzen gibt es jetzt in Ihrer Migros.

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ie Migros sucht Leute für ein Buch, die Wert auf ihre Gesundheit legen. Angesprochen sind Menschen in jeder Lebensphase – von 1 bis 100 Jahre alt. Gefragt ist ihr persönliches Fitnessrezept. Das können gute Tipps zur Ernährung sein oder Vorschläge zur körperlichen Betätigung. Macht nichts, wenn die Tipps ungewöhnlich sind – ganz im Gegenteil. Bitte schicken Sie Ihr persönliches Fitnessrezept mit Ihrem Geburtsdatum sowie mit einem Foto von sich bis am 15. November an folgende Adresse: Redaktion Migros-Magazin, Kennwort

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«Gesund 1 bis 100», Postfach 1751. (Achtung: Die Bilder werden nicht zurückgeschickt.) Text und Bild können Sie auch via www.migrosmagazin.ch einreichen. Rund hundert der Einsender werden für Fotoshootings mit einem Topfotografen ausgewählt. Aber auch wer nicht Model wird, kann gewinnen: Alle Einsender nehmen an einer Verlosung teil. Drei Gewinner erhalten Einkaufsgutscheine im Wert von je 1000 Franken! Keine Korrespondenz über die Verlosung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bilder Studio Achermann, Getty Images, Siggi Bucher, bab.ch/Stock Food

Lecker und aus Le fa fairem Ha Handel: MaxHa Havelaar-Honig.

Hätten Sie gewusst, dass die Zucchetti zur Gattung der Kürbisse gehört? Gemüsebauern nennen sie auch gern kleinfrüchtiger Sommerkürbis, Gemüse- oder Gurkenkürbis. Die VitaminC-Bombe gibts jetzt in Ihrer Migros. Probieren Sie doch mal die südliche Kochmethode: Zucchetti nur kurz in Olivenöl braten oder grillieren. So entfalten sie ihr volles Aroma am besten. Im Backteig frittiert sind sie für den Magen ein wenig schwerer verträglich, dafür fein im Geschmack. Oder probieren Sie doch mal eine Zucchettisuppe, Püree oder Gratin. Noch mehr abwechslungsreiche Rezepte finden Sie unter www.saisonkueche.ch.


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

50 000 Franken für ein Lebenswerk

Die Stiftung AdeleDuttweiler-Preis ehrt Jürg Zbinden (links).

Grosse Ehre für den Jugendarbeiter und Hausbauer Jürg Zbinden: Letzten Mittwoch wurde er von Guy Vibourel (im Bild rechts), Genossenschaftsleiter der Migros Genf und Präsident der Stiftung Adele-Duttweiler-Preis, mit 50 000 Franken für sein Lebenswerk geehrt. Seit über 40 Jahren kümmert sich der charismatische Wahltessiner um suchtgefährdete Jugendliche: Im Tessiner Dorf Terra Vecchia hatte Zbinden in den Siebzigerjahren Ruinen für 5000 Franken erstanden und seitdem unaufhörlich einen Zufluchtsort für Jugendliche mit schulischen oder familiären Problemen gebaut. Das 50 000-Franken-Preisgeld wird er denn auch für die Instandsetzung der Schule von Terra Vecchia verwenden. Die Stiftung Adele-Duttweiler-Preis zeichnet jedes Jahr Personen oder Institutionen aus, die ihr Leben sozialen Zielen widmen. cv

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

«Nebellampen darf man nur verwenden, wenn die Sichtweite unter 50 Meter ist.» Max Nützi, 4616 Kappel wünsche. Ich denke, dann würde man ihre Worte nicht mehr kritisieren. Julia Garne, 8031 Zürich

MM 43: «Erleuchtet im Verkehr», Artikel über die Beleuchtung am Auto und den richtigen Service.

Nur bei Sicht unter 50 Meter

MM 41: «Mein Deutsch war zu Hochdeutsch», Gespräch zwischen Anna Maier und Radiosprecherin Helli Stehle.

Der Hinweis über das Einschalten der Nebellampen ist falsch. Man darf sie nur dann verwenden, wenn die Sichtweite wegen Nebels, Schneetreibens oder starken Regens weniger als 50 Meter beträgt. Max Nützi, 4616 Kappel Der Beitrag ist lobenswert, leider sind die Empfehlungen betreffend Nebellampen nur teilweise richtig. Das Einschalten der Nebellichter beim Befahren kurvenreicher Strecken ist seit dem letzten Jahr verboten. Karl Dennler, per Mail

Bild Timothy Pfannkuchen

Korrigenda

In der letzten Ausgabe des MigrosMagazins schrieben wir im Beitrag «Nebellampen: So braucht man sie richtig», dass die Nebelscheinwerfer nachts auf kurvenreichen Strassen auch als Kurvenlichter verwendet werden dürfen. Das ist falsch. Seit dem 1. Juli 2007 und einer entsprechenden Änderung in der Verkehrsregelnverordnung ist eine derartige Verwendung der Nebellampen nicht mehr erlaubt. Die Redaktion

Als Erstes ging ich nach Beromünster

Gerade im Herbst wichtig: Mit dem richtigen Licht können Automobilisten ihre eigene und die Sicherheit der anderen erhöhen.

MM 43: «Männerfrage», Kolumne von Bänz Friedli.

Der letzte Satz ist nobelpreiswürdig Mit seiner jüngsten Kolumne hat sich der stets auf höchstem Niveau schreibende Bänz Friedli selber übertroffen. Der Schlusssatz ist nobelpreiswürdig, und der Text als Ganzes gibt dem eitlen Möchtegerndenker Roger Köppel endlich jene Replik, die sein Geschreibsel seit Jahren schon verdienen würde. Danke für die grosse Freude, die Bänz Friedli und das Migros-Magazin mir damit bereitet haben. Peter Steffen, 5024 Küttigen

MM 43: «Ich habe diese Kirche gerne, sie ist ein Teil von mir», Leserbriefe zum Interview mit Monika Schmid.

Man sollte ihr den Preis gönnen Ich kann nicht glauben, dass es Leute gibt, die Monika Schmid den Preis, den sie durch ihr Engagement in unserer Kirchgemeinde in Effretikon verdient hat, nicht gönnen. Ein Leserbrief-Schreiber meinte, es brauche keine Courage, um etwas gegen die Kirche zu sagen. Stellt euch vor, das eigene Kind wird von einem Priester belästigt, was ich niemandem

Der Artikel hat mich an meine Kindheit in den Dreissigerjahren in Belgrad erinnert. Wir haben damals Radio Beromünster gehört. Ich wusste damals nicht, dass ich einmal hier leben würde. Als ich 1961 in die Schweiz kam, wollte ich Beromünster besuchen, und das tat ich auch. Ich finde es schön, dass ich viele Jahre die Stimme von Frau Stehle hören durfte, und ich gratuliere ihr zum hundertsten Geburtstag. Mirjana Spanacevic, 4052 Basel MM 41: «Roboter-Romanze», «Glücksgriff», Verlosung von Tickets für den Film «Wall-E».

Herzliches Dankeschön Vielen Dank für die Tickets für den Film «Wall-E». Die Freude war riesig. Ein grosses Kompliment. Ich freue mich jede Woche auf das Migros-Magazin. Aurora Halbeisen, 4244 Röschenz

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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8 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008 2008

NEINEI!

MOMOL!

«Zuckerbrot und Peitsche»

Schweizer Spitzenhockey

Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück (61) poltert gegen die Schweizer Steuerpolitik. «Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche.» Die Schweiz gehöre als Steuerparadies auf die schwarze Liste der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Diese Rhetorik unter Nachbarn sei inakzeptabel, sagt Micheline Calmy-Rey. Sollte man nicht die Steuerhölle zu Hause bekämpfen statt das Paradies?

Während der FC Basel zu Hause gegen FC Barcelona gleich 0:5 unterging, ist den ZSC Lions in der Champions Hockey League eine Sensation gelungen: Gegen das schwedische Spitzenteam Linköping gewannen die Stadtzürcher auswärts mit 7:2. Dabei hat der Slowake Peter Sejna (29) die Niederlage der Schweden eingeleitet und bewiesen, dass die Nationalliga zu den besten europäischen Ligen gehört. Ein gutes Omen für die EishockeyWM 2009 in Bern und Kloten.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Allerheiligen, 1. 11.

In den katholisch geprägten Kantonen der Schweiz, in mehreren deutschen Bundesländern sowie unter anderem in unseren Nachbarländern ist Allerheiligen ein Feiertag. Jährliche Gedenktage für Verstorbene gab es bereits im antiken Christentum. An Allerheiligen wird mit einem Gräberbesuch «aller Heiligen» gedacht. Papst Gregor IV. legte im Jahr 835 Allerheiligen auf den 1. November fest. An Allerseelen (2. November) wiederum gedenkt die römisch-katholische Kirche den Verstorbenen mit Gebeten, in Mexiko findet das Totenfest «Día de Muertos» statt (siehe rechts).

ZAHLEN DER WOCHE

Spendenrekord

650 Millionen US-Dollar hat der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama (46) aus Chicago für seinen Wahlkampf gesammelt! Damit stellt er alle bisherigen Präsidentschaftskampagnen in den Schatten. Die Summe entspricht mehr als zwei Dollar pro Einwohner der USA.

210 Millionen Dollar sammelte der Republikaner John McCain (72). NochAmtsinhaber und Parteikollege George W. Bush brachte es für seinen Präsidentschaftswahlkampf 2004 auf immerhin 367,2 Millionen Dollar.

100 Millionen Dollar beträgt das geschätzte Vermögen von Cindy McCain, der 54-jährigen Gattin von Kandidat John. Die einstige Schönheitskönigin erbte von ihrem Vater den Hensley-Biervertrieb.

22 Millionen Dollar Schulden hat Hillary Clinton mit ihrem Wahlkampf angehäuft. Im Juni beendete sie ihre Kampagne als demokratische Präsidentschaftskandidatin und stellt sich seither hinter Obama.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Zum fünften Mal in Folge wird Zürich als führender Flughafen Europas ausgezeichnet. Flughafendirektor Thomas Kern (55) sieht es als grösste Herausforderung, das Niveau zu halten.

«Speditivere Kontrollen»

BILD DER WOCHE

Hasch mich! Die Blätter fallen auch im

Am 4. November wird der nächste Präsident der USA gewählt. Die Wahlkampfgelder sind ungleich verteilt.

Warschauer Lazienki-Park von den Ahornbäumen und sorgen für einen goldenen Teppich. Der Bub spielt in der polnischen Hauptstadt mit einem Eichhörnchen ein improvisiertes «Versteckis». Ob er eine Tarnkappe hat? Der Lazienki (zu Deutsch: Park der Bäder) ist mit 80 Hektaren die grösste Parkanlage Warschaus und wurde bereits im 17. Jahrhundert vom Architekten und Ingenieur Tylman van Gameren im Barockstil errichtet.

Bilder Jacek Turcyk/EPA/Keystone, Andreas Meier/EQ Images, Wolfgang Kumm/DPA/Keystone, Getty Images, Jason Reed/Reuters, Reto E. Wild

Thomas Kern, der Flughafen Zürich wurde mit dem «World Travel Award» ausgezeichnet. Wie aussagekräftig ist die Bewertung, wenn gleichzeitig bei Passagieren unbeliebte Flughäfen wie Paris-Charles de Gaulle oder London-Heathrow nominiert werden?

Die Bewertung ist aussagekräftig, weil 150 000 Fachleute aus der Tourismusbranche ihre Stimme abgegeben haben. Es zeigt, dass unser Fokus auf hohe Qualität der richtige Weg ist. Besonders stolz sind wir, weil wir Flughäfen geschlagen haben, mit denen wir uns messen: Amsterdam, Kopenhagen, Moskau oder München. Dieser Preis ist das Verdienst aller Mitarbeitenden am Flughafen Zürich.

Wie gross ist die Gefahr, dass Zürich den Spitzenplatz verliert, weil Umbauarbeiten anstehen?

Viele der bewerteten Eigenschaften sind vom Umbau, den wir zur Schengen-Einführung vornehmen, nicht betroffen. Dazu gehören Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Sauberkeit. Die Herausforderung besteht darin, das Niveau zu halten. Es ist aber nicht unser Ziel, immer die Nummer 1 zu sein, sondern in den Top 3 zu rangieren. Nach dem Umbau, der in zwei, drei Jahren abgeschlossen sein wird und 460 Millionen Franken kostet, gibt es dank einem neuen Gebäude für die Sicherheitskontrolle kürzere Wege und speditivere Kontrollen.

Dürfen wir dann wieder Flüssigkeiten mitnehmen?

Das Verbot, Flüssigkeiten im Handgepäck mitzuführen, ist ein Entscheid der EU, den unser Bundesamt für Zivilluftfahrt für verbindlich erklärte. Daran halten wir uns, obwohl der Nutzen der Vorschrift nicht unumstritten ist. Das gilt wohl auch für den Nackt-Scanner, den Zürich als einer der ersten Flughäfen in Europa testet.

Es ist kein Nackt-, sondern ein Body-Scanner. Wir werden ein einziges Gerät in diesem Jahr testen und das klar zu erkennen geben. Wenn der Passagier bei der Sicherheitskontrolle durch den Bogen geht, und es pfeift, kann er wählen, ob er sich wie bis anhin von einer Person abtasten lassen will oder ob der Body-Scanner zum Einsatz kommen soll. Ende dieses Jahres wird der Test abgeschlossen sein und das Gerät wieder abgebaut werden. Was sehen die Sicherheitsleute auf dem Bildschirm?

Die Person, die das Bild des Scanners anschaut, befindet sich aus Diskretionsgründen nicht im gleichen Raum wie die Leute bei der Sicherheitskontrolle. Die Bilder werden auch nicht gespeichert und können nicht weitergegeben werden. Es sind lediglich die Umrisse des Körpers erkennbar und ob jemand beispielsweise etwas unter dem Gurt trägt. Interview Reto E. Wild


10 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Verliebt wie am ersten Tag

Die ewige Liebe — ein Hirngespinst? Von wegen. Das Migros-Magazin zeigt sieben Paare, bei denen die Glut auch nach Jahrzehnten nicht erloschen ist. Wie sie ihre grosse Liebe fanden und wie sie diese am Leben erhalten.

G

ibt es die ewige Liebe? Wir wollten es genau wissen und forderten unsere Leserinnen und Leser auf, «in Kurzform» ihre Liebesgeschichte zu erzählen. Hohe Scheidungsraten hin oder her – allein die Flut der eingegangenen Schreiben, zum Teil mit bezaubernden Bildern, zeigt, dass die grosse Liebe ohne Verfalldatum nicht bloss ein romantisches Hirngespinst ist. In mehr als 200 zum Teil mehrseitigen Briefen schilderten die Paare, wie und wo sie sich ineinander verliebten und wie sie es geschafft haben, ihre Liebe über Jahrzehnte hinweg aufrechtzuerhalten. Die Lebens- und Liebes-

geschichten waren äusserst berührend. «Ewiger Kampf müsste es in unserem Fall heissen», schrieb ein Paar. Viele der Liebespaare mussten herbe Schicksalsschläge hinnehmen – die Liebe jedoch gab ihnen die Kraft, die Schwierigkeiten zu überwinden. Sieben dieser Liebesgeschichten lesen Sie auf den folgenden Seiten.

mit Hits aus dem helvetischen Rock-, Pop- und Volksliedfundus. Ein Muscial, das zum Schunkeln, Mitsingen – und Schwelgen verführt. Mehr darüber erfahren Sie im nächsten Migros-Magazin.

Sondervorstellung für 100 Paare

Das Musical «Ewigi Liebi» läuft noch bis

Unter allen Einsendungen hat das Migros-Magazin zudem 200 Tickets für eine Sondervorstellung des Mundartmusicals «Ewigi Liebi» verlost – eine turbulente, witzige Herzschmerzgeschichte

Texte Silvana Ceschi, Thalia Wettstein, Christoph Petermann Bilder Esther Michel, Florian Nidecker

am 31. Dezember in der Maag Music Hall in Zürich. Tickets gibt es online unter www.ticketportal.com oder telefonisch unter 0900 101 102 (0.99/Min)

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Musical «Ewigi Liebi» 18. 9. 08 - 31. 12. 08


reportage

EWIGE LIEBE | 11

Marie (74) und Paul (83) Holdener Schwyz; Hochzeit: 20. April 1954.

«Auf ein Maul mehr oder weniger kommts nicht an.»

Pauls 83. Geburtstag im Oktober: Zwölf Töchter, fünf Söhne, 50 Gross- und 6 Urgrosskinder füllen das Haus mit Leben (linkes Bild). Hochzeitsfoto von 1954 (oben).

W

ir schreiben das Jahr 1952. Jungbauer Paul Holdener sucht nach einer Köchin, die den Sommer über bei ihm auf der Alp kocht. Weil er weiss, dass es bei den Otts auf dem Hof «Kapf» scharenweise Töchter gibt, fragt er dort an, «öb ächt nid eis Ziit hätti». Marie Ott hat Zeit, sie hat soeben ihre Schulzeit beendet. Während der 28-jährige Paul bald daran dachte, dass Marie «e gäbigi Frau» sein könnte – so gut wie sie kochte und auch sonst zupackte –, sah Marie in Paul stets nur den «lieben Bruder». Was allerdings weniger an Paul lag als vielmehr daran, dass sie mit ihren 16 Jahren und ihrer streng katholischen Erziehung noch gar nie auf die Idee gekommen war, dass man sie als Frau betrachten könnte. Dass kleine Kinder nicht vom Storch hinter den Stein gelegt werden, erfuhr Marie erst, nachdem ihr Vater Pauls Heiratsantrag gutgeheissen hatte und sie den im Kanton

Sc Schwyz obligatorischen Ehevorbereitungskurs besuchte. be Näher gekannt hatten sich Marie und Paul nicht. «Aber die Ma beiden Familien kannten sich, be das reichte», davon ist die heute da 74-jährige Marie noch heute 74 überzeugt. Die Kanten müsse üb man in der Ehe abschleifen, es ma mache keinen Sinn, diese schon ma vorher zu kennen. «Wobei», sagt vo si «wirkliche Kanten gab es bei sie, uns nicht.» Kaum je hätten sie un sich gestritten. Wohl auch, weil si be aus kinderreichen Familibeide en kamen und sich gewohnt ware Rücksicht zu nehmen. Paul ren, wuchs mit 4 Geschwistern auf, wu Marie mit 15. Ma

Marie und Paul und ihre 17 Kinder Aus einem roten Thermoskrug schenkt Marie Holdener Kaffee in zwei Gläser, kippt ohne zu fragen einen tüchtigen Schuss Eigengebranntes hinzu und schiebt ihrem Mann dann das eine Glas zu. Er lächelt sie an. Wo liegt das Geheimnis einer harmonischen Ehe? Marie Holdener muss nicht lange überlegen. «Dass man Achtung hat voreinander», sagt sie. «Nicht nur Achtung voreinander», ergänzt sie, «sondern generell Respekt vor dem Leben.» Sie hätten ja auch nie gedacht, dass sie mal 17 Kinder haben würden. Alle anderthalb Jahre sei sie schwanger gewesen. «Das war manchmal nicht einfach!», betont Marie Holdener und rückt ihre Brille zurecht. «Aber was wollten wir anderes machen? Wir sagten ‹I Gotts Name› und hiessen das neue Kindchen willkommen, gäll Dädi.» Paul Holdener nickt. «Auf einem Bauernhof kommt es auf ein Maul mehr oder weniger schliesslich nicht an.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 12


12 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Ludmilla (73) und Rudolf (72) Rüeger, Binningen BL; Hochzeit: 23. August 1968.

«Wir arrangieren g uns,, so gut g es geht.»

«Auf Rudolf war ich nie wütend, auf das Schicksal manchmal schon», sagt Ludmilla Rüeger. Ihr Mann erlitt vor acht Jahren einen Schlaganfall.

«40 Jahre sind wir jetzt bereits verheiratet», sagt Ludmilla Rüeger. Dann blickt sie ihren Mann an: «Gäll Papi?» Er nickt. Richtig sprechen kann Rudolf Rüeger nicht mehr. Vor acht Jahren erlitt er einen schweren Schlaganfall. Seit damals sitzt er im Rollstuhl und sagt nur noch «Ja» und

«Nein». Und auch wenn Ludmilla seit drei Jahren an Demenz leidet, meistern die beiden den Alltag dank der Unterstützung ihrer Töchter immer noch in der eigenen Wohnung. Das Schicksal legte ihnen nicht erst jetzt, sondern bereits zu Beginn ihrer Beziehung schwere Prüfungen auf. Als sie sich 1967 kennenlernten, war Rudolf verheiratet und bereits Vater. Er liess sich scheiden, dem neuen Glück stand nichts mehr im Wege. 1968 kam ihre Tochter zur Welt, und das Paar heiratete. 1994 hatte Rudolf Rüeger einen Herzinfarkt und starb beinahe an Gelbsucht. Er erholte sich zwar, erlitt aber wenige Jahre später den Schlaganfall. Ihre Liebe hielt sie zusammen. Dank ihr überwanden sie alle Schwierigkeiten, und auch heute sieht man noch, wie verliebt sie sind, wenn sie einander anschauen.

Interkulturelles Paar: «Noch immer kämpfen wir – nicht gegen Verwandte, sondern gegen unterschiedliche Kulturvorstellungen», sagt Alfred Suter.

Vreni (54) und Ignaz (57) Amrhyn, Malters LU; Hochzeit: 1. Mai 1976.

«Wir haben noch einmal geheiratet.» Wenn Vreni Amrhyn aufsteht und ihr Mann Ignaz bereits zur Arbeit gegangen ist, liegt auf dem Küchentisch meistens eine Notiz – von Ignaz. «Guten Morgen, hast du gut geschlafen?», oder «Ich habe dich ganz fest lieb», steht auf diesen Zettelchen. Einander kleine Grussbotschaften zu hinterlassen hat bei ihnen Tradition. «Wir finden es wichtig, dem anderen die Wertschätzung immer wieder zu zeigen», erklärt Ignaz Amrhyn. Wenn es mündlich nicht geht, weil der andere nicht da ist, tun sie es einfach schriftlich. Vreni ergänzt, dass ihnen sehr wohl bewusst sei, dass sie keine Liebe ohne Verfallsdatum haben. «Aus diesem Grund geben wir uns Mühe, sie zu pflegen.» So erneuerte das Paar im vergangenen Jahr ihr Eheversprechen in Blatten VS. Ohne Fest, nur sie beide. Vreni sagt: «Wir haben einander noch einmal vor

Amrhyns in Buholz LU 1976 und 2008: Damals, nach der Trauung in der Kapelle St. Gallus und Erasmus. Heute, Händchen haltend und immer noch verliebt.

Gott versprochen, dass wir auch künftig einen gemeinsamen Weg gehen wollen.» Es sei für sie und ihren Mann ein berührender Moment gewesen.

N

icht «Ewigi Liebi» müsste es in ihrem Fall heissen, sondern ewiger Kampf, sagt Freddy Suter grad zu Beginn des Gespräches. 45 Jahre seien sie nun verheiratet, und noch immer versuchten sie herauszufinden, wer der andere sei. Freddys Frau Yoshiko lacht. «Das ist schliesslich auch das, was man mir jahrelang in Japan eintrichterte, höchstens 70 Prozent von mir selbst preiszugeben.» Er sei in dieser Hinsicht natürlich schon ganz anders, sagt sie mit neckendem Unterton und schaut ihn herausfordernd an. «Für dich bin ich ein offenes Buch, nicht wahr, Honey?», führt er ihre Anspielung fort. Abermals schallendes Gelächter. Die vollkommen unterschiedliche Offenheit war es, die im Sommer 1962 aus Alfred und Yoshiko ein Paar wer-


reportage

EWIGE LIEBE | 13

An Marie und Anna Pa Haas Paul sind bei gutem We Wetter oft mit de Motorrad dem un unterwegs.

Anna Marie (70) und Paul (72) Haas Kriens LU Hochzeit: 12. März 1958

Yoshiko (70) und Alfred (68) Suter-Kuroda, Binningen BL; Hochzeit: 3. April 1963.

«Ich war und bin fasziniert von der Direktheit meines Prinzen.» den liess, obwohl eigentlich fast alles dagegen sprach. Freddy war als Rucksacktourist in Tokio gestrandet und verdiente sich dort seine Brötchen als Englischlehrer. Yoshiko wiederum war als Bankangestellte in Freddys Englischstunden gelandet und stellte durchaus mit einer gewissen «Pleasure» fest, dass ihr Lehrer überraschend jung war und gut aussehend. Mehr aber dachte sie sich nicht, denn sie wusste, sie würde in vier Monaten heiraten: Keine Liebesheirat, sondern eine arrangierte Hochzeit, wie das in ihren Kreisen üblich war.

Freddy, der Westler, macht Yoshiko den Hof Freddy hatte zwar seit Langem davon geträumt, Japan kennenzulernen, weil er fasziniert war von der japanischen Lebensweise, die ihm so sanft und aggressionslos erschien. Eigentlich

aber wusste er kaum etwas über die japanische Kultur. Vor allen Dingen hatte er keine Ahnung, dass die Japaner rein gar nichts hielten von einem Ehepartner aus dem Westen. Da alle so freundlich mit ihm waren und immerfort lächelten, fühlte sich der 21-jährige Jüngling wunderbar wohl im Land der aufgehenden Sonne. Insbesondere in Gegenwart seiner Schülerin Yoshiko, die ihm von Anfang an aufgefallen war, weil sie nicht nur schön, sondern auch unerwartet weltoffen war, «fast so, als ob sie gereist wäre». Freddy machte der schönen Yoshiko Komplimente, er spielte den Kavalier, wo immer er konnte, und er rief andauernd bei ihr zu Hause an. Yoshiko lacht noch heute, wenn sie daran denkt. Eine riesige Blamage sei das gewesen, dass ständig dieser Ausländer angerufen habe. Da Yoshikos Familie selber

kein Telefon besass, war es immer die Nachbarin, die Yoshiko ans Telefon rief. «Und meine Mutter musste anschliessend dieser Nachbarin Geschenke bringen, um sich bei ihr zu entschuldigen.»

In Japan hält man sich höflich zurück Da es in Japan unschicklich ist, negative Reaktionen zu zeigen, hatte nie jemand Freddy gesagt, er solle nicht mehr anrufen, insgeheim aber waren alle entsetzt über die Unsensibilität des Fremden. Ausser Yoshiko. «Ich war und bin von der Direktheit meines ausländischen Prinzen fasziniert.» Seit 44 Jahren lebt das Paar in der Schweiz, und Yoshiko hat diesen Schritt nie bereut: «Obwohl ich die japanische Kultur nach wie vor liebe, passt die Offenheit der hiesigen Kultur besser zu meinem Wesen.»

«Himmle ihn heute noch an.» Langweilig wird es Paul und Anna Marie Haas nie. Sie sind beide über 70, treiben aber mehr Sport als manch Zwanzigjähriger. Er geht täglich schwimmen und zusammen unternehmen sie Motorradtouren oder fahren Velo. «2500 Kilometer sind wir dieses Jahr bereits geradelt», sagt Paul stolz und lächelt seine Anna Marie an. «Wir machen fast alles zusammen und sind auch heute noch ein Liebespaar.» Seit Paul pensioniert ist, geniessen Anna Marie und Paul Haas die grosszügig bemessene freie Zeit in vollen Zügen. Auch nach 50 Jahren Ehe haben sie immer noch ein aktives Liebesleben. «Für uns ist es jetzt sogar wichtiger als früher», sagt Anna Marie verschmitzt. Sie erklärt, dass sie sich jetzt nicht mehr um so viele andere Dinge kümmern müssen wie früher und dadurch mehr Zeit für intime Stunden im gemeinsamen Ehebett haben. «Es ist nicht mehr ganz so stürmisch wie in jungen Jahren», sagt Paul Haas, «dafür umso schöner.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14


14 | Migros-Magazin

44, 27. Oktober 2008

Heidi (68) und Peter (70) Lienhard

Heidi und Peter Lienhard lernten sich 1962 im Gesangsverein kennen. Auch heute singen sie noch zusammen im Chor.

Bellmund BE Hochzeit: 11. April 1964

H

eidi steht für mich an erster Stelle.» Peter Lienhard nimmt seine Frau Heidi in den Arm und fügt hinzu: «Nach ihr kommt lange niemand mehr.» Auch umgekehrt ist es so. Dies musste Heidi gleich zu Beginn ihrer Beziehung unter Beweis stellen. Ihre Eltern wehrten sich gegen die Heirat, weil Peters Eltern geschieden waren. Der Vater war der Mutter davon gelaufen. «Sie befürchteten, mir könnte dasselbe widerfahren», sagt Heidi. Sie hörte nicht auf ihre Eltern und heiratete Peter. Er

«Dass sie bedingungslos zu mir stand, beeindruckte mich.» meint dazu: «Dass sie so bedingungslos zu mir stand, war eine eindrückliche Erfahrung.» Heidi entschied sich damals richtig, denn trotz der Befürchtungen ihrer Eltern ist das Paar auch nach

46 Jahren noch glücklich verheiratet. Etwas, das sie seit dem ersten Treffen verband, war die Liebe zur klassischen Musik. «Wir lernten uns im Lehrer-Gesangsverein kennen», erzählt Heidi.

«Zu Mozarts Violinenkonzert küsste ich sie zum ersten Mal», ergänzt Peter. Die Begeisterung für die Musik teilen sie weiterhin. Sie singen immer noch zusammen im Chor.

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reportage

EWIGE LIEBE | 15

Alice (85) und Kurt (84) Würgler-Urech, Buchrain LU; Hochzeit: 22. Mai 1948.

«Es ist wichtig, zusammen einen Weg zu finden.»

Glücksgefühl im Willys Jeepster mit Hochzeitsjahrgang 1948: Kurt und sein Motorenfan Alice Würgler haben akzeptiert, dass auch sie nicht perfekt sind.

E

in Tanznachmittag am Hallwilersee. Er war dort als Musiker mit seiner Handorgel, sie mit ihrem Freund. Obwohl auch Kurt Würglers damalige Freundin präsent war, schaffte er es, Alice heimlich einen Zettel mit seiner Adresse zuzustecken. «Schriib mer», hatte er ihr zugeraunt. Das war 1944.

Beide lachen leicht verlegen, als sie es erzählen. Im Mai dieses Jahres haben Alice und Kurt Würgler ihren 60. Hochzeitstag gefeiert. Einfach sei es nicht immer gewesen. Vor allem nicht, weil Alice Würgler im Haus ihrer Schwiegereltern wohnte. «Wie oft habe ich ihm gesagt, er solle besser auf

mich hören als auf die Alten», beschwert sie sich. Aber damals seien die Männer noch etwas hinter dem Mond gewesen. Das sei heute zum Glück anders. «‹Sternefoifi›, was die heute ihren Frauen für Geschenke heimbringen!» «Dafür sind die Männer heute flatterhaft!», wendet Kurt Würgler ein. «Perfekt ist niemand», erklärt Alice Würgler, «wichtig ist, dass man zusammen einen Weg findet.» Geholfen hat den beiden sicher, dass sie immer intensiv ihre Hobbys pflegten. Er machte über 50 Jahre lang Tanzmusik, derweil sie entweder dem Flohmarkt frönte – oder aber den heissen Motoren. «Jetzt schon freue ich mich darauf, am Ferraritreffen 2009 wieder zwei Runden zu fahren», schwärmt die 85-Jährige. Ehrensache, dass ihr

Mann dabei sein wird. Nicht im Sportflitzer allerdings, wie Kurt Würgler betont, sondern am Streckenrand. Denn Motorenfan sei schliesslich nicht er, sondern seine Frau.

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Schleunigst! Hans machts kurz: «Kann ich mit

Aurel Frieden und abmachen?» – «Ob du was könnest?!», frage ich entgeistert und schenke Anna Luna Süssmost nach, wir sind nämlich noch am Zmittag. Allmählich erst wird mir klar, was Hansli mit «Frieden und abmachen» meinte: Ob er den Aurel anrufen und mit ihm Frieden machen könne, sie hätten drum auf dem Schulweg gezankt, und ob er dann gleich mit ihm abmachen dürfe für den Nachmittag. Also, erstens: «Hans, du weisst doch, dass wir vor ein Uhr gar niemanden anrufen und beim Essen stören.» Zweitens: Die Kinder reden immer knapper. Vor ein paar Tagen hörte ich auf dem Berner Waisenhausplatz den Dialog zweier Teenies mit: «Göhmer ‹Starbucks›?» – «Hani z viu Gäud?» Zack, bumm, schon vorbei. Herrgott, können die nur noch so Sprachbrocken ausspucken?, denken wir Oldies. Nur: Die beiden Mädchen haben sich sehr wohl verstanden. «Göhmer ‹Starbucks›?» heisst so viel wie: «Hey, hättest du nicht Lust, da drüben in dem ‹Starbucks›, an dem wir eben vorbeigegangen sind, ein Getränk zu holen und vielleicht noch etwas Süsses dazu, einen Reduced Fat Raspberry Muffin oder so? Ich hab drum ein bisschen Hunger und auch Durst. Was meinst?» Und «Hani z viu Gäud?» bedeutet: «Nein, danke, ich hab nicht besonders Durst und würde, wenn ich denn Lust auf einen Kaffee hätte, diesen sicher nicht im ‹Starbucks› besorgen, weil ich deren Preise ehrlich gesagt völlig überrissen finde – über sieben Franken für einen Cappuccino, da reut mich das Geld …» Und so weiter bis und mit: «Und wozu brauche ich eine amerikanische Kette mit Musikberie-

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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Migros-Magazin 44, 27. November 2008

selung und Souvenir-Schnickschnack, wenn ich an jeder Ecke einen Kaffee für drei Franken bekomme?» Heute heisst das alles nur noch: «Göhmer ‹Starbucks›?» – «Hani z viu Gäud?» Und ehe wir der Jugend vorhalten, ihre Sprache sei verarmt, müssten wir staunen, wie gewandt die Jugendlichen sind, wie rasch in der Auffassung, im Ausdruck, wie klar in ihren Gedankengängen, wie gewappnet für eine wahnsinnig schnelle, harte, nervöse Welt, in der du dauernd neue Informationen erhältst, dauernd neuen Reizen und Signalen ausgesetzt bist, dauernd gefordert, herausgefordert, überfordert. Haben sie sich diese Welt etwa selber ausgesucht? Mir wird fast schwindlig ob dem rasanten Programm unserer Kinder: Frühenglisch, Computer, Schwimmen, Zusatzschwimmen, Kletterkurs, Handorgel, kirchlicher Unterricht,

«Göhmer ‹Starbucks›?» – «Hani z viu Gäud?» Pfadi, Schülergarten, «Vati, darf ich meine Mails checken?», Chor, Theater, Fussballtraining – und jeden Samstag einen Match irgendwo im Kanton. Schlag auf Schlag! Dabei sind wir Eltern noch zurückhaltend, treten dauernd auf die Bremse … Jesses, wenn ich an meine Kindheit im Bauerndorf denke: Am Montag um 18 Uhr zu Schütz Pesche in die Jugendriege, das wars dann auch schon. Kein Frühenglisch, kein Schwimmkurs, keine Games, keine SMS, nicht mal ein Farbfernseher. Seither haben wir das Leben der Kinder stets beschleunigt, haben wir alles zugespitzt. Was wollten wir uns darüber wundern, dass sie sich nun zugespitzt ausdrücken? Ich räume die Teller ab. «Ach ja, Hansli, willst du jetzt den Aurel anrufen?» – «Hani dänk scho lang gmacht.» Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedli live: 21. 10. und 4. 11., Lesebühne Zürich; 31. 10., Laupen ZH; 6. 11., Rüegsauschachen BE; 7. 11., Wil ZH.

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20 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Mit Schönheit für die Der Vater prügelte Nasanin Nuri und ihre Mutter. Als seine Frau sich von ihm getrennt hatte, ermordete er sie. Als Miss Earth Schweiz setzt sich die 21-Jährige gegen Gewalt an Frauen ein.

N

asanin Nuri (21) posiert gekonnt für die Kamera. Seit ihrer Wahl zur Miss Earth Schweiz im Frühjahr hat sich die junge Frau aus Bern an Medientermine gewöhnt. Ihre Stelle als Kosmetikverkäuferin reduzierte sie auf 50 Prozent, um sich intensiv dem Spendensammeln und der Organisation einer Benefizgala zu widmen. Die persischstämmige Schweizerin engagiert sich für einen guten Zweck: für Frauenrechte und gegen Gewalt an Frauen. Ihre Spendeneinnahmen kommen Organisationen wie der Opferhilfe Bern und Amnesty International zugute.

Der Vater verprügelte seine Familie Nasanin Nuri weiss, was Frauen durchmachen, die von ihren Vätern oder Ehemännern geschlagen werden. Sie hat es selbst erlebt. Wenn sie über die Leidensgeschichte ihrer Familie spricht, fällt die schöne Maske schlagartig von ihr ab. Dann sitzt da plötzlich eine verletzliche junge Frau, die an ihrem Pullover, ihren Haaren herumnestelt, während sie unter Tränen erzählt, wie der Vater die Familie jahrelang tyrannisierte. Wie er die ganze Familie schlug, besonders Mutter und Tochter. Wie er sich immer mehr verstrickte in Minderwertigkeitsgefühle und ein islamisch-autoritäres Weltbild. Wie er schliesslich die Ehefrau, die es gewagt hatte, ihn mit seinen Kindern zu verlassen, eines Tages ermordete. Er sitzt in

der bernischen Strafanstalt Thorberg eine 19-jährige Haftstrafe ab. Seine Tochter sagt, sie habe ihm verziehen, doch sie wolle ihn nie wieder sehen. Am Anfang schien alles gut zu gehen. Nasanin Nuri war fünf Jahre alt, als die Familie aus dem Iran nach St. Gallen zog. Der Vater, ein ehemaliger Militärrichter, suchte Arbeit, lernte Deutsch, begann noch einmal ein Studium. Mami widmete sich hingebungsvoll ihrer Aufgabe als Hausfrau und vierfache Mutter. «Aber plötzlich war Vaters ganze Motivation verschwunden. Keinen Job hielt er für angemessen. Er konzentrierte sich nur noch auf das, was nicht klappte, was er nicht erreichen konnte.» Seinen Frust trägt der Vater auf dem Rücken von Ehefrau und Tochter aus. Er verbringt immer mehr Zeit zu Hause und fängt an, jedes Detail im Leben seiner Familie zu bestimmen und zu kontrollieren. Einst keineswegs religiös, wendet er sich dem Islam zu, geht bald täglich in eine Moschee in St. Gallen. Die drei Söhne müssen die Koranschule besuchen, Tochter Nasanin muss ein Kopftuch tragen. Das isoliert sie von ihren Schweizer Kolleginnen. Dennoch glaubt sie an Gott und an das, was der Vater ihr erzählt. «Ich habe meinen Vater so unglaublich geliebt», sagt sie noch heute. Und wenn er sie prügelte, dann hielt sie das nicht für seine Schuld, sondern für ihre eigene. Traurig und enttäuscht über sich selbst, meinte sie, eine

Zwischen Hoffnung und Trauer: Der Vater schlug Nasanin Nuri, ihre Mutter

… ihre Lebensgeschichte und das Schicksal ihrer Mutter lassen Nasanin


porträt

Rechte der Frau schlechte Tochter zu sein. Obwohl sie eigentlich immer brav war, nie etwas Unerlaubtes tat. «Ein Wunschtraum von einer Tochter eigentlich», sagt sie.

Aus Angst um die Kinder leidet die Mutter still

erdrosselte er …

Die Mutter erträgt ihr Schicksal schweigend, versucht, ihren Kindern das Leben erträglich zu machen. Nach aussen zeigt sie immer ein Lächeln. Bekannten erzählt sie nichts von ihrem Leid. An Scheidung ist nicht zu denken. Sie weiss nicht, dass sie in der Schweiz Rechte hat. Dass ihr hierzulande, anders als im Iran, nicht automatisch die Kinder weggenommen werden, wenn sie sich von ihrem brutalen Ehemann trennt. «Meine Mutter wusste nicht, wo sie mit uns hin sollte, wo sie Unterstützung finden könnte. Sie hatte nicht die Kraft und nicht den Mut, aufzustehen und zu gehen.» Als sie es schliesslich doch tut, beginnt die nächste Stufe der Hölle: Der Vater findet sie und die Kinder, lauert ihnen Tag und Nacht vor dem Haus auf, verfolgt die Tochter bis in die Schule, bricht in die Wohnung ein. Im-

MISS EARTH | 21

mer wieder erstattet die Mutter Anzeige, erwirkt Hausverbote und amtliche Verfügungen. Doch die Polizei sei es bald leid gewesen, sich mit der Familie zu beschäftigen. «Sie haben den Ernst der Lage nicht erkannt. Wir trafen alle erdenklichen Sicherheitsmassnahmen, hatten Schlösser vor Türen und Fenstern, ein spezielles Guckloch an der Wohnungstür. Wir wussten, dass er zu allem fähig war, aber wir hofften dennoch, dass es irgendwie gut gehen würde.» Doch es geht nicht gut. Während die Kinder in der Schule sind, erdrosselt der Vater die Mutter. Nachbarn finden ihre Leiche im Keller des Mietshauses. Der Vater wird am Flughafen verhaftet. Sechs Jahre sind seit dem Verbrechen vergangen. Doch noch heute trifft jede Frage nach ihrer Mutter Nasanin Nuri wie ein Messer mitten ins Herz. Dennoch stellt sie sich den Erinnerungen. «Keine Frau soll dasselbe Schicksal erleiden müssen wie mein Mami», sagt sie. Und dabei klingt ihre Stimme wieder sicher und bestimmt.

Text Sonja Bonin Bilder Christian Benedikt

Gute Chancen für die Schweiz

Nuri noch heute in Tränen ausbrechen.

Im April 2008 gewann Nasanin Nuri (21) in Bern den Schweizer Final der Wahl zur Miss Earth. Die Zweit- bis Viertplatzierten des Wettbewerbs wurden zu Miss Air, Miss Water und Miss Fire gekürt. Die «Schönheiten für einen guten Zweck» (Beauties for a Cause) setzen sich für humanitäre und ökologische Projekte ein. Miss Earth im Speziellen soll Werte wie Weltoffenheit und Zuverlässigkeit vermitteln, sie aturschönheiten und der gilt aber auch als Botschafterin der Naturschönheiten intakten Umwelt der Schweiz. Am 9. November vertritt Nasanin Nuri aus Bern die Schweiz am internationalen Miss-Earth-Finale in Manila auf den Philippinen. Die Schweiz wird 2008 zum dritten Mal dabei sein. 2007 nahmen 112 Länder teil, die Schweiz landete auf dem sechsten Platz. www.missearthswitzerland.com


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Grosse Internet-Umfrage: Teilen Sie uns mit, was Sie in der Schweiz beschäftigt und was Sie stört. Jetzt online den Fragebogen ausfüllen unter www.perspektive-schweiz.ch.

die entsprechende Leistungselektronik in einem Schweizer

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ie Schweiz gilt als Musterdemokratie. Doch selbst hier ist es möglich, die Bevölkerung noch stärker in die politische Diskussion einzubinden. Am 27. Oktober 2008 startet zum fünften Mal die grösste Online-Abstimmung zur Zukunft der Schweiz. Neun Studenten verschiedener Fachrichtungen leiten das parteiunabhängige Projekt «Perspektive Schweiz». Dieses erfasst jeweils im Herbst mittels einer Online-Umfrage die politische Meinung der Schweizer Bevölkerung. Gemeinsam mit den Bürgern sollen so Lösungen zu den vorhandenen Herausforderungen in den Bereichen Jugendkriminalität, Einkommenssteuer, Stromversorgung, Landwirtschaft und Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefunden werden. «Die Bevölkerung soll wieder näher zur Politik und die Politik näher zur Bevölkerung gebracht werden», sagt Lawrence Ullmann,

Geschäftsführer von «Perspektive Schweiz». Die Ergebnisse basieren auf der Meinung von etwa 20 000 Teilnehmern. Diese erhalten erstmals die Möglichkeit, ihre Antworten mit den Positionen der Parteien zu vergleichen. Die Ergebnisse werden Anfang 2009 publiziert. sbl

Produktionsbetrieb für Menschen mit einer Beeinträchtigung hergestellt. Energiesparen bedeutet mehr, als nur einen Standby-Modus in einem Gerät zu integrieren. So viel war für Louis Deuber, Entwicklungsleiter bei der Delica AG, schon vor zwei Jahren klar. Wie würde, wusste er damals noch nicht. Eine neue Art der Zusammenarbeit brachte die Lösung: Er fragte Professor Andreas Luzzi von der Hochschule für Technik in Rapperswil HSR, ob dieser mit ihm das ambitiöse Projekt starten würde. Dazu erwärmt sich Entwicklungsleiter Deuber: «Ich bin ein grosser Fan von der Zusammenarbeit mit Fachhochschulen. Junge denken einfach anders als wir, innovativer, verrückter, sie haben Ideen, auf die wir nicht kommen würden. Und ganz ehrlich, die Arbeit war erfrischend und hat einfach Spass gemacht.» Die Arbeit hat aber nicht nur Spass gemacht, sondern war auch

Das Projekt Initiator der Politumfrage «Perspektive Schweiz» ist der politisch neutrale Verein «Vernunft Schweiz». Die Geschäftsleitung besteht aus neun Studenten. Sie treiben das Projekt ehrenamtlich voran. Im Patronat sind die Präsidenten der fünf grössten Parteien vertreten. www.perspektive-schweiz.ch/ ?ref=migrosmagazin

extrem erfolgreich: Bereits nach einer Minute wechselt die Delizio Kapselmaschine automatisch in den Energiespar-Modus und bezieht dann nur noch 0,3 Watt pro Stunde – bis zu 100-mal weniger Energie als vergleichbare Modelle. Das Team wurde für seine Mühen mit dem Sonderpreis des Swiss Energy Award 2008 belohnt, die markant gestiegenen Verkaufszahlen sprechen für sich. Das Ergebnis setzt die Messlatte für alle weiteren Projekte hoch und es hat bewiesen, dass die Entwickler auf dem richtigen Weg sind. Herr Deuber erinnert sich: «Bei uns in der Kaffeebranche war Energiesparen damals überhaupt kein Thema. Es hiess, der Deuber hat komische Ideen. Heute sagen sie, er hat mit Weitblick agiert. Und das werden wir auch weiterhin tun. Bei den Delizio Kapselmaschinen wird in Zukunft im Bereich der Energieeffizienz noch viel passieren.» www.migros.ch/klimaschutz


24 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Wenn Ranger Flury die Natur erkl채rt Sie waren Polizeichef, Bauingenieur, Restaurator, Lehrer oder Heilp채dagoge. Nun wirken 13 Pensionierte als Ranger auf dem Stanserhorn. Dort helfen sie den Touristen, Fauna und Flora besser zu verstehen.


reportage

RANGER | 25

Einzigartig in der Schweiz: Diese 13 Pensionierten betreuen die wissbegierigen Gäste auf dem Stanserhorn. Dritter von rechts: Balz Flury.

In der Standseilbahn dem Berg entgegen: Flury mit Einheimischen.

Flurys Biotest — keine schlechte Bilanz Wie sattelfest ist Ranger Balz Flury in Biologie? Das Migros-Magazin stellte ihm zehn Fragen über die Natur. Sechs konnte er korrekt beantworten: > 1. Was ist der Unterschied zwischen Gehörn und Geweih? Flury: «Ein Geweih wird jedes Jahr abgeworfen, ein Gehörn nicht.» Korrekt. > 2. Wie heisst das grösste Nagetier der Schweiz? Flury: «Das Murmeltier.» Falsch, der Biber. > 3. Warum verlieren Laubbäume im Herbst die Blätter? Flury: «Damit sie vom Schneedruck nicht beschädigt werden.» Falsch, weil Blätter, wenn sie an den Bäumen blieben, eine zu grosse Verdunstungsfläche bilden würden und die Pflanzen so im Winter austrocknen würden. > 4. Was ist der Unterschied zwischen einer Natur- und einer Kulturlandschaft? Flury: «Eine Kulturlandschaft ist von Menschen geschaffen. Sie kann aber naturnah sein.» Korrekt. > 5. Wie heissen die vier häufigsten wild lebenden Huftierarten der Schweiz? Flury: «Reh, Hirsch, Gämse und Steinbock.» Korrekt. > 6. Welches ist der grösste Vogel der Alpen? Flury: «Der Bartgeier.» Korrekt. > 7. Wie schwer ist ein solcher Bartgeier, 6, 15 oder 20 Kilogramm? Flury: «15 Kilogramm.» Falsch, rund sechs. > 8. Was sind Flechten? Pilze, grüne Pflanzen oder beides? Flury: «Da muss ich passen.» Flechten sind Zwitterwesen aus grüner Alge und Pilz. > 9. Nennen Sie uns eine giftige Schlangenart. Flury: «Die Kreuzotter.» Korrekt. > 10. Wie viele Käferarten gibt es in der Schweiz, 50, 500 oder mehr als 5000? Flury: «Ich schätze über 5000.» Korrekt, ungefähr 6000.

U

nten im Tal hält sich noch hartnäckig der Dunst des Herbstes. Aber oben auf einem der zentralschweizerischen Aussichtsberge, dem Stanserhorn, blinzelt die Sonne schon zwischen den Wolken hervor. Balz Flury (73), pensionierter Heilpädagoge aus Stans NW, hat sich früh zur Talstation der Bergbahn aufgemacht. Er ist einer von 13 ausgebildeten Rangern, die nach dem Vorbild der Wächter in den Nationalparks der USA und

Kanadas die Besucher aufklären und sie auf Besonderheiten der Natur aufmerksam machen.

Bergfreunde werden Naturvermittler Seit Juni sind sie abwechslungsweise ehrenamtlich am Stanserhorn im Einsatz, einmalig in dieser Art in der Schweiz. Sie wurden in einem Kurs von Fachleuten ausgebildet. Dabei lernten sie vieles über Flora, Fauna und Geologie. Manches davon wussten sie bereits, denn sie sind alles erfah-

rene Berggänger. In diesen Oktobertagen müssen die Ranger einige Kinder enttäuschen, die sich auf die Murmeltiere gefreut haben. «Am 9. Oktober legten sie sich schlafen», sagt Balz Flury, «nachdem sie sich im Sommer anderthalb Kilogramm Fett angefressen hatten. Jetzt sind natürlich viele unserer Gäste enttäuscht, weil sie die acht Tiere der Kolonie nicht zu Gesicht bekommen.» Am Stanserhorn kennt Flury jeden Baum, jeden Felsvorsprung.

«Berge sind mein Hobby», sagt er, «ich war mit meinen Eltern hier oben, bevor ich überhaupt laufen konnte, vor 73 Jahren schon.» Er könne aber nicht sagen, wie viele Male er schon auf dem Gipfel war, von dem man bei klarer Sicht auf zehn verschiedene Seen und bis in den Schwarzwald hineinblicken kann – mehr als 100 Kilometer weit. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 27


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reportage

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Jedes Jahr drei- bis viermal habe er das Horn erklommen. Macht bisher rund 300 Mal. Balz Flury ermuntert die Gäste auf dem Berg, die Sinne für die üppige Natur offen zu halten. Er erzählt, dass in diesem Gebiet ein Luchs herumstreiche, der auch schon aus der Seilbahnkabine bewundert werden konnte. «Hier, schau mal», teilt er dem desinteressierten achtjährigen Heiko aus Deutschland mit, «das sind Blaudisteln.» Dann macht der Ranger das Ehepaar Heidi und Hermann Zünd aus Nussbaumen AG auf die spektakuläre Wolkenstimmung über dem Titlis aufmerksam und lässt seine erwachsenen Gäste wissen, dass entlang des Wanderwegs eine Kiefer wächst, von der bisher niemand weiss, um welche Art Fremdling es sich handelt. «Und manchmal», sagt Flury, «fliegen die Adler vom Pilatus hierher und zeigen ihre kühnen Flugkünste.»

Am Stanserhorn > Der Aussichtsberg bei Stans NW ist knappe 1900 Meter hoch. > 1893 wurde die in drei Sektionen unterteilte Standseilbahn von Stans (450 m ü. M.) auf den Gipfel eröffnet. Sie war die steilste und mit damals fortschrittlicher Sicherheitstechnik die bestausgerüstete Standseilbahn. Nach dem Brand des Gipfelhotels 1970 wurden die oberen beiden Sektionen 1975 durch eine Luftseilbahn erschlossen. > Ursprünglich, bis 1903, diente die Strassenbahn Stansstad— Stans als Zubringer von der Dampfschiffstation bis zur Stanserhornbahn. > Am kommenden 23. November stellt die Bahn ihren Sommerbetrieb ein. Die neue Saison beginnt am Karfreitag, 10. April 2009.

Auf dem Gipfel: Aufmerksam lauscht Familie Höhn aus Rheinau ZH den Ausführungen von Ranger Balz Flury.

Als er vor acht Jahren in den Ruhestand ging, sei er sich nutzlos vorgekommen, sagt Balz Flury. Jetzt als Ranger sei er glücklich, «denn nun habe ich das Gefühl, wieder gebraucht zu werden». Im nächsten Frühling wird er erneut sein

Hemd, seinen Vliespullover und die Windjacke hervornehmen. Und von den Touristen die am häufigsten gestellte Frage zu hören bekommen: «Geht der Nebel heute noch weg?» Text Carl Bieler Bilder Martin Guggisberg

Weitere Infos: www.stanserhorn.ch

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Murmeli schlafen, die Gämsen sind hellwach All den felsigen Schrunden, den Wunden, welche die Natur in den Berg gekerbt hat, haben die Vorfahren der Einheimischen Namen gegeben: Brünnligraben, Lauigraben, Wasserplattengraben, Horngraben … Dort, in den steinigen Geröllfeldern, ist der Lebensraum der Gämsen. Unterhalb des Gipfels zeigt Balz Flury hinunter in den Chalgraben. «Gämsen», sagt er, und reicht den Feldstecher an Gäste weiter. Als Trost dafür, dass sich die Murmeltiere nicht mehr blicken lassen, kommen die Wanderer nun wenigstens dazu, die wendigen Kletterkünstler in der freien Natur zu beobachten. Doch Livia und Andri Höhn aus Rheinau ZH sind untröstlich – sie haben sich so auf die «Mujggen» gefreut, wie hier in Nidwalden die Murmeli heissen. Allmählich schälen sich die Konturen der fernen Berge aus dem Dunst. Erstaunlich, wie viele Gipfel von diesem nicht einmal 2000 Meter hohen Aussichtspunkt zu sehen sind: Rigi, Säntis, Glärnisch, Titlis, die Berner Viertausender, Blüemlisalp, Pilatus.

RANGER | 27

Die neue Tournee des Bo Katzman Chors

Bo Katzman Show mit Elvis-Gospels Elvis war nicht nur ein grandioser Rockstar, sondern auch einer der wichtigsten Gospelsänger unserer Zeit, der über 100 Gospelsongs veröffent-

licht hat. Aus diesem riesigen Repertoire hat Bo Katzman jene Gospels ausgewählt, die Elvis aufgrund seiner Aussagen am liebsten gesungen

Die Tournee - 22 Konzerte in 16 Städten Trimbach bei Olten - Wettingen - Jona - Suhr - Biel Solothurn - St. Gallen - Luzern - Winterthur - Amriswil Landquart - Zürich - Cham - Interlaken - Bern - Basel

Ticket-Versand: 061/717 11 11 www.bokatzman.ch

hat. In Anlehnung an die Originale hat er für seinen fast 200-köpfigen Chor die Arrangements neu geschrieben und bringt nun in einer packenden Show die „Favourite Gospel-Songs of Elvis“ auf die Bühne. Als Special Guest begleitet Richard Broadnax, der powervolle Gospelsänger aus Arkansas USA, den Bo Katzman Chor auf seiner Tournee. Erleben Sie die wunderbaren GospelBalladen, die rockigen Spirituals und herzerwärmenden „Evergreens“ in einem bisher ungehörten Sound einmal live.

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28 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

«Die Schweiz erreicht ihre Ziele nicht»

«Wir müssen wegen der Klimaerwärmung Milliarden in den Hochwasserschutz investieren», warnt Bundesrat Moritz Leuenberger. Der Umweltminister bedauert es, dass die Finanzkrise das Thema Umwelt verdrängt hat.

Moritz Leuenberger, quasi über Nacht wurden weltweit umgerechnet Hunderte von Milliarden Franken zur Bewältigung der Finanzkrise bereitgestellt. Was heisst das für den Klimaschutz?

Auf dem Sorgenbarometer hat die Finanz- und Konjunkturpolitik die Klimapolitik abgelöst. Das mindert jedoch deren Dringlichkeit nicht. Mit den Massnahmen, die

der Bund für die UBS gesprochen hat, werden keine Mittel für den Klimaschutz abgezogen. Auch in meinen Augen war die Intervention des Bundes nötig. Ich wünschte mir aber, dass auch in der Umweltpolitik ebenso rasch und entschieden gehandelt würde. Können wir uns das leisten?

Wir werden in den nächsten Jahr-


interview

MORITZ LEUENBERGER | 29

mit seiner Wichtigkeit. Die Gefahren der Klimaänderungen sind nicht geringer geworden, nur weil es in einem anderen Sektor dramatische Entwicklungen gibt. Ist die Schweiz mit ihrer aktuellen Klimapolitik auf Kurs?

Immerhin können wir die Ziele des Kyoto-Protokolls erreichen. Das schaffen viele nicht, zum Beispiel Österreich. Aber unsere eigenen Ziele, die wir uns im CO2Gesetz vorgenommen haben, erreichen wir nicht. Das gilt gerade für den Strassenverkehr, der stetig zugenommen hat. Wie sinnvoll ist es, Zielvorgaben — Stichwort Alpeninitiative — ins Gesetz aufzunehmen, wenn man sie nicht erreicht?

Man setzt sich wie ein Unternehmen ein Ziel, orientiert sich daran und geht mutig voran. Das

«Wir müssen den CO2Ausstoss drastisch reduzieren.» Bundesrat Moritz Leuenberger im Treppenhaus seines Arbeitsortes beim Bundeshaus: «Ich mag mich nicht als Moralapostel darstellen.»

Ziel dient als Vergleich und hilft zu veranschaulichen, was man erreicht hat und was nicht. Daraus muss man die nötigen Schlussfolgerungen ziehen. Und welche sind das?

Der Klimarappen genügt nicht, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Deshalb werde ich für die Zeit nach dem Kyoto-Protokoll auch für den Verkehr eine CO2Abgabe vorschlagen. zehnten Milliarden von Franken für den Schutz vor Naturereignissen – insbesondere Hochwasser – ausgeben müssen. Ich weiss noch nicht, wie wir das bezahlen wollen. Zurzeit prüfen wir verschiedene Lösungen. Wir müssen uns dabei vor Augen halten, wie gross der Schaden ist, wenn wir nicht handeln. Eine gut investierte Million Franken verhindert

Schäden von mindestens fünf Millionen. Zur Finanzierung denke ich an Förderabgaben auf Treibstoffe. Wer die Klimaveränderung verursacht, soll diese durch eine CO2-Abgabe bezahlen. Allerdings redet derzeit kaum jemand über das Klima.

Die Frequenz der Schlagzeilen zu einem Thema ist nicht identisch

Nötig ist ein bewussteres Konsumieren. Nur ist es schwierig, das den Leute klar zu machen.

Ich finde solche Diskussionen nötig. Aber Klima- und Energiepolitik kann ich als Bundesrat nicht auf der moralischen Ebene abhandeln. Und ich predige den Leuten nicht einen Verzicht, sondern ich muss für Massnahmen sorgen, die für alle gelten. Ich stelle fest, dass die simpelsten Appelle zum Strom

sparen wie das Licht oder die Standby-Anlage auszuschalten, nichts fruchten. Man fragt mich oft, was der Einzelne tun kann. Doch es ist nicht meine Aufgabe, den Bürgern zu sagen, sie sollen weniger oft in die Ferien gehen oder das Licht ausknipsen. Was tragen Sie als Privatperson zum Klimaschutz bei?

Ich mag mich nicht als Moralapostel darstellen. Ich könnte jetzt sagen, ich fahre Zug und nicht Auto. Aber das ist gar kein Verzicht, weil Zug fahren viel angenehmer ist, als irgendwo im Stau zu stecken. Das hat doch nichts mit Moralapostel zu tun, sondern damit, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Ich erlebe immer wieder, dass die Leute allergisch darauf reagieren, wenn sich die Politiker als gutes Beispiel ins Rampenlicht stellen wollen. Erstens sind wir Politiker Menschen wie alle anderen auch. Und zweitens erreiche ich auf diesem Weg nichts. Ich habe als Politiker eine andere Aufgabe. Aber vielleicht interessiert es unsere Leser, in welchem Bereich Sie umweltbewusster leben?

Ich empfinde es als billig, wenn Politiker sich vor den Kameras ins Gras legen und sagen: «Ich liebe die Natur.» Wenn der deutsche Umweltminister die Patenschaft des jungen Eisbären Knut vom Berliner Zoo übernimmt, ist das eine Infantilisierung der Klimapolitik. So rückt der Kern der Aufgabe in den Hintergrund: dass wir den CO2-Ausstoss um Millionen von Tonnen reduzieren müssen. Wäre es dazu nicht effektiver, unser Know-how in andere Länder zu exportieren, um mit unseren Investitionen mehr Wirkung im Klimaschutz zu erzielen?

Das ist eine der wichtigsten Säulen unserer Klima- und Energiepolitik. So bringen wir die Technologien in ausländische Staaten und fördern und entwickeln diese. Das bringt uns auch Exportmöglichkeiten und Gewinne. AlLESEN SIE WEITER AUF SEITE 31


interview

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

lerdings entbindet uns dies nicht davon, Treibhausgase auch im Inland zu reduzieren. Technologien fördern und entwickeln: Was wird dazu in der Schweiz konkret unternommen?

Bis jetzt gibt der Bund jährlich 44 Millionen Franken für Forschung in diesem Bereich aus.

Emissionen ausgewählter Länder und Regionen 21.0 22.5

USA 6.5

Schweiz

Doch, doch, weil die kanalisierte, gezielte Förderung entscheidend ist und nicht der Prozentsatz. Oerlikon Solar hat beispielsweise dank der Forschungspolitik des Bundes neue Lösungen im Solarbereich entwickelt. Das Thuner Unternehmen Meyer Burger wiederum ist der grösste Hersteller von Maschinen, die Siliziumblöcke für die Solarindustrie schneiden. Die Energiepreise haben sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise relativ stark verbilligt. Bedauern Sie das nicht ein bisschen?

Wenn Sie glauben, der Energieminister reibt sich die Hände, wenn sich die Preise erhöhen, dann täuschen Sie sich. Momentan setze ich mich im Gegenteil dafür ein, dass sich unsere Strompreise nicht weiter verteuern. Unsere Politik besteht nicht in einer Erhöhung der Energiepreise. Diese haben ohnehin praktisch keinen Einfluss auf das Verhalten der Konsumenten. Es wird kaum weniger Auto gefahren, auch wenn das Benzin teurer wird.

14.5 10.8

Deutschland 8.4

Österreich Russland

Das ist ein Bruchteil des Bundeshaushaltes. Nicht besonders viel.

MORITZ LEUENBERGER | 31

8.4

12.0 10.7

4.8 4.8

Welt

Wie lange wollen Sie diesen Weg politisch begleiten? Anders gefragt, wann treten Sie zurück?

2.7 2.2

China Afrika

1.0 1.0

Indien

1.0 0.87

Ausstoss in Tonnen

12.5

1

3

CO2-Ausstoss pro Kopf ohne Grauemissionen * CO2-Ausstoss pro Kopf mit Grauemissionen *

5

Diese sind dann realistisch, wenn wir sämtliche zur Verfügung stehenden Massnahmen umsetzen können. Die EU hat die gleichen Ziele. Wenn man gemeinsam vorgeht, ist es für alle Beteiligten leichter. Ich kann allerdings nicht garantieren, dass wir sämtliche Massnahmen umsetzen. Das ist ein langer Weg mit vielen politischen Hürden.

7

9

11

13

15

17

19

21

23

* Zahlen aus dem Jahr 2004. Grauemissionen berücksichtigen den Ausstoss, der bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen entsteht, die ein Land importiert: Da die Schweiz kaum Schwerindustrie hat, kommt sie im ersten Balken auf den tiefen Wert von 6,5 Tonnen/Kopf. Angaben aus dem Buch von Marcel Hänggi «Wir Schwätzer im Treibhaus. Warum die Klimapolitik versagt.».

Wessen Aufgabe wäre es, diese Vorteile bewusst zu machen?

Verantwortlich ist die Wirtschaft, und es braucht staatliche Anreize. Wir leben in einer politischen Auseinandersetzung mit Mehrheitsentscheiden. Dies zeigt sich beim Solarrappen. Dieser wurde vom Parlament beschlossen und dann

in der Abstimmung politisch bekämpft. Mit dem Scheitern wurde eine riesige Chance vertan. Wie realistisch sind die Klimaziele des Bundesrats, den Anstieg des Stromverbrauchs zu begrenzen und den Anteil der erneuerbaren Energien 50 Prozent zu steigern?

Ich bin bis 2011 gewählt. Wir werden sehen, ob ich alle meine Ziele durchbringe. Zumindest das Klima- und Energiepaket sollte ich in dieser Legislatur unter Dach und Fach bringen. Wie weit beeinflussen all die Personaldiskussionen rund um den Bundesrat Ihre tägliche Arbeit — Rücktrittsforderungen an die Adresse von Samuel Schmid, Angriffe der SP auf Doris Leuthard, aber auch der Herzinfarkt von Hans-Rudolf Merz?

Dass in der ersten Hälfte des Jahres die Diskussion über die Zusammensetzung des Bundesrats derart intensiv war, hängt mit der Abwahl von Christoph Blocher LESEN SIE WEITER AUF SEITE 33

Insgesamt hat die Schweiz die Rolle des Musterknaben in der Umweltpolitik verloren, wie wir sie damals bei der Einführung des Katalysators noch innehatten.

Es war Kalifornien, das den Katalysator eingeführt hat. Die Schweiz lief dann mutig hinterher. Aber Sie haben Recht: Einzelne EU-Länder haben in der Zwischenzeit mehr erreicht. Ich führe das auf die ideologische Auseinandersetzung zwischen Wirtschafts- und Umweltinteressen zurück. Viele haben zu lange nicht realisiert, welche wirtschaftliche Chancen sich bieten, wenn man auch in Unwelt- und Energietechnologien vorangeht. Ich kann das nur beklagen.

«Übernimmt der deutsche Umweltminister Knuts Patenschaft, führt das zur Infantilisierung der Klimapolitik.»


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interview

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

MORITZ LEUENBERGER | 33

Erleidet ein Bundesrat einen Herzinfarkt, ist das von öffentlichem Interesse. Aber dabei sein Gesicht mit einer Sauerstoffmaske zu zeigen, ist entwürdigend. Wann überschreiten die Medien die Grenzen zur Privatsphäre?

Vielen Politikern – da schliesse ich mich nicht aus – gefällt es, sich in der Öffentlichkeit darzustellen. Aber dort, wo die Privatsphäre gegen den Willen des Betroffenen geöffnet wird, ist es nicht in Ordnung. Ich habe mich damals darüber aufgeregt, dass man von mir heimlich Fotos gemacht hat, die mich in einer Badehose am Strand zeigten. Dabei gehört es doch zu den Vorteilen unseres Landes, dass sich ein Bundesrat ohne Leibwächter bewegen kann – und dass keine Paparazzi-Fotos an Boulevardzeitungen verkauft werden. «Es ist entwürdigend, Bundesrat Merz mit einer Sauerstoffmaske zu zeigen», kritisiert Moritz Leuenberger.

zusammen, was viele bis heute nicht überwunden haben. Man geriet aus dem politischen Trott, weil man in der Vergangenheit seit Jahrzehnten wusste, welche Partei welchen Bundesrat ersetzen wird. Das wurde jetzt in Frage gestellt. Nur tönt es seit dem Ausbruch der Finanzkrise wieder ganz anders. Jetzt heisst es, die Konstanz sei der wirkliche Wert. Ist es zu einem Solidaritätseffekt gekommen?

Im Moment fühlen wir uns im Bundesrat nicht besonders angegriffen. Ich stelle fest, dass die Bevölkerung froh ist, dass wir uns ruhig und ohne Indiskretionen entschlossen haben, ein BankenHilfspaket zu schnüren, das leider, leider notwendig ist.

«Jugendliche werden bis in ihren privaten Bereich beobachtet.» Aber insgesamt ist es so, dass im Bundesrat immer mehr auf den Mann respektive die Frau gespielt wird. Wie stark setzen Ihnen persönliche Angriffe zu — gerade aus der eigenen Partei?

Solche gab es immer wieder. Die Personalisierung in der gesellschaftlichen Diskussion schreitet nicht nur im Bundesrat voran. Das Gleiche gilt für die Entprivatisierung. Das hängt mit den Me-

dientechnologien zusammen. Facebook beispielsweise führt dazu, dass jugendliche Arbeitnehmer von potenziellen Arbeitgebern bis in ihren privaten Bereich beobachtet werden. Diese Entwicklung gibt mir zu denken. Plötzlich ertönt das Natel von Bundesrat Leuenberger. Er steht auf und geht zu seinem Schreibtisch. Überraschend dabei ist der Klingelton: eine poppige Version der Schweizer Nationalhymne. Nach wenigen Sekunden wird das Interview fortgesetzt. Was halten Sie als Medienminister davon, wenn jedes Detail über den Herzstillstand Ihres Kollegen Merz an die Öffentlichkeit gelangt?

Wann geben Sie den Entscheid über die Verteilung der Radiound TV-Konzessionen bekannt?

Vor der Wintersession, damit der nötige Diskussionsstoff gleich geliefert ist (lächelt dazu). Kommt es zu Überraschungen?

Der Entscheid wird nicht zur allgemeinen Zufriedenheit führen und mit vielen Schmerzen verbunden sein. Ich hoffe, dass sich die Qualität mit unseren Anforderungen für die Konzessionierung bei den Lokalradios etwas verbessert. Heute bemerke ich in der Regel nämlich keine Unterschiede. Egal, welchen Sender ich eingestellt habe, überall die gleiche Musik, derselbe Slang. Es ist eben nicht so, dass jede Marktöffnung automatisch zu einem befruchtenden Wettbewerb führt.

Jeder Mensch braucht seine Privatsphäre und hat Anrecht darauf.

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Interview Reto E. Wild und Hans Schneeberger Bilder Fred Merz/Rezo


34 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Hallo? Spricht da der Der Finanzkrise zum Trotz rechnet Swisslos 2008 mit einem Rekordgewinn. 491 Lottomillionäre gibt es bereits. Niemand telefoniert mit so vielen Millionären wie Willy Mesmer. Er ist der Mann, der die Gewinner benachrichtigt und berät.

L

ange Gasse 20, Basel, im Büro von Willy Mesmer (52). Seine Funktion: «Bereichsleiter Wettbewerbe und Betrieb» bei Swisslos. Klingt irgendwie trocken, doch Mesmers Job hat es in sich. Er verkündet den Lottomillionären am Telefon die frohe Botschaft ihres Gewinns. Er nimmt mit den glücklichen Spielern Kontakt auf, die mehr als eine halbe Million Franken gewonnen haben. «Meine Standardfrage ist stets: ‹Wissen Sie überhaupt, wie viel Sie gewonnen haben?›, worauf dann meistens Stille herrscht», sagt Glücksbote Willy Mesmer. Wenn er dann jeweils die hohe Summe nenne, fielen die Reaktionen unterschiedlich aus: «Viele glauben an einen Scherz und bitten mich, zurückrufen zu dürfen. Andere bekennen, das Geld nicht nötig zu haben. Manche sind sprachlos, und andere fragen, ob sie sich setzen sollen, bevor ich die Summe nenne.»

Plötzlich so viel Geld — was tun damit? Es gebe auch solche, die ratlos seien, was sie mit dem vielen Geld anstellen sollten – den Enkeln schenken? Ein Haus bauen? Den Traum von der Weltreise erfüllen? Und manchmal, so die Erfahrung von Mesmer, erschreckten die Leute und machten sich Sorgen. «Sie sagen, sie hätten im Leben bisher so viel Glück gehabt, jetzt müssten sie bestimmt dafür büssen. So viel Geld bringe doch nur Ärger», sagt der Lottomann. Er erinnert sich an einen Fall vor zwei Jahren, als ein Spieler sehr viel Geld beim Euro-Lotto gewann. «Er teilte mir mit, dass

ich die nächsten drei Monate nichts mehr von ihm hören werde. Nach dieser Frist meldete er sich wieder und liess sich endlich das Geld auszahlen.» Mesmer, der von den Lottospielern als «Kunden» spricht, berät auch die Ratlosen, die nicht

«Mein grösster Gewinn waren 150 Franken.» wissen, wie es weitergeht: «Ich betone, dass wir kein Anlageinstitut sind. Ich muss neutral bleiben und rate, ein seriöses Bankinstitut aufzusuchen.» Er mache die Anrufer auch darauf aufmerksam, sich von niemandem über den Tisch ziehen zu lassen. Mesmer hat über all die Jahre ein «Gspüri» dafür entwickelt, wie der Geldsegen ein Leben verändern wird. «Das kommt nicht gut heraus, die werden nicht glücklich damit», sei manchmal die Befürchtung, die bei ihm aufkomme. Das erinnert an das tragi-

sche Schicksal des allerersten Lottomillionärs von 1970. Er verlor wegen falscher Beratung auf dem Immobilienbereich alles. Mittlerweile gibt es 491 Millionäre.

Unzufrieden mit 600 000 Franken Bei seinen «Glücksanrufen» an die Gewinner hoher Summen komme es hie und da auch zu skurrilen Situationen. Einmal sei der Jackpot mit neun Millionen Franken gefüllt gewesen. Einer gewann «bloss» 600 000 Franken. Darob sei dieser so unzufrieden gewesen, dass er unwirsch reagiert habe. Er verstand nicht, warum es ihm nicht vergönnt war, die Millionen im Jackpot einzuheimsen. Ungefähr einmal pro Monat fährt Willy Mesmer an einem Samstagabend von Basel ins Fernsehstudio nach Zürich-Oerlikon. Dort überwacht er, unterstützt durch jemanden vom Zürcher Stadtammannamt, die Ziehung der Lottozahlen. Damit niemand irgendwie die Maschine manipulieren kann, die kurze Zeit später möglicherweise Freudenschreie in einer Schweizer Stube auslöst. «Um 17.30 Uhr werden die Zahlen gezogen und die Quoten ermittelt. Bis um 19 Uhr liegt dann das Resultat vor», sagt Mesmer. Der Mann ist ein Geheimnisträger: Nur etwa fünf Personen, langjährige Mitarbeiter bei Swisslos, kennen jeweils die Namen der Gewinner. Was ist zu tun, wenn jemand feststellt, dass er im Lotto etwas gewonnen hat? «Jeder Gewinn bis zu 1000 Franken kann an einer der 2800 Online-Verkaufsstellen eingefordert werden», sagt Willy Mesmer, der Mitglied der Geschäftsleitung ist.

Swisslos ist erst die dritte Arbeitsstelle des Sportlers. Nach einer Speditionslehre hat er bei der Staatsanwaltschaft gearbeitet und ist jetzt schon seit 25 Jahren bei Swisslos tätig.

Hoffen auf eine «Gewinneinforderung» Bei höheren Gewinnen ab 1000 Franken erhält man an der Verkaufsstelle anstelle der Quittung eine «Gewinneinforderung». «95 Prozent der Forderungen werden per Post zugestellt, zum Teil nicht einmal eingeschrieben.»


porträt

DER GELDBOTE | 35

neue Millionär?

Ein Mann, der Geheimnisse für sich behalten kann: Willy Mesmer ist eine von fünf Personen, welche jeweils die Namen der Gewinner kennen.

Swisslos

Swisslos ist eine Genossenschaft, gebildet von den Deutschschweizer Kantonen und dem Kanton Tessin. Die Genossenschaft beschäftigt 240 Personen am Hauptsitz in Basel und im Logistikzentrum Reinach BL. In der Deutschschweiz können Lottozettel an 2800 Online-Verkaufsstellen bezogen und eingelöst werden. Lose werden sogar an etwa 8000 Stellen verkauft. Die Aufgabe von Swisslos besteht darin, den gesamten Reingewinn für gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Kultur, Sport, Natur und Soziales auszugeben. 2007 standen dafür 347 Millionen zur Verfügung, bei 2,73 Milliarden Franken Umsatz.

Andere Lottozahlen

Wer das sprichwörtlich «Grosse Los» gezogen hat, dem hilft möglicherweise der «Kleine Ratgeber für grosse Gewinne» von Swisslos weiter. Dort steht unter anderen der folgende Ratschlag geschrieben: «Je höher der Gewinn, desto grösser die Zahl der Personen, die an Ihrem Glück zu partizipieren hofft. Und die Begehrlichkeiten steigen parallel zur Gewinnhöhe. Um Belästigungen zu entgehen, empfehlen wir Ihnen, diskret zu bleiben und ihr Glück vorderhand für sich zu behalten.»

Willy Mesmer hat bisher den Ratgeber noch nicht konsultieren müssen. Ihm war das grosse Glück noch nie beschieden. Er spiele aber auch nicht regelmässig. Allerdings sei der Grund dafür nicht, dass die Chance auf einen Sechser im Lotto bei 1:8 145 000 liegt. «Mein grösster Gewinn waren 150 Franken von EuroMillions», sagt er. Trotz wirtschaftlich düsteren Aussichten zeichnet sich für Swisslos 2008 ein Rekordjahr ab. «Immer wenn die Wirtschaft kriselt, spielen mehr Menschen»,

sagt Mesmer. Die Einsätze seien kleiner, dafür die Zahl der Spieler höher. Heute machen mehr Leute bei Euro-Millions mit als im Schweizer Zahlenlotto. Kürzlich gingen für den 10,5-Millionen-Jackpot nur 420 000 Scheine ein. Beim Eurospiel füllten die Schweizer beim 211 Millionen-Franken-Jackpot 1,3 Millionen Zettel aus. Goldesel unter den Losen ist der Euro-Millions-Schein. Text Carl Bieler Bilder Nik Hunger

> Der höchste Gewinn in der Schweiz wurde am 8. April 2005 erzielt: 99 Millionen Franken bei den Euro-Millions. Diese Summe durfte der damals auf der Baustelle im Lötschbergtunnel beschäftigte Portugiese Ricardo (damals 38) einheimsen. Sein Lottoeinsatz an einem Kiosk in Siders betrug 9.60 Franken. Er wählte die Zahlen 7, 11, 25, 31, 50 und die Sterne 1 und 3. > Am meisten Lottomillionäre gab es im Jahr 2007, nämlich 31. > Der letzte, nie eingeforderte Millionengewinn stammt aus dem Jahr 2005. Ein Gewinn kann nur bis zu einem halben Jahr nach dem Spiel eingelöst werden. > Übers Jahr gesehen werden rund 2 Prozent der Gewinne nicht geltend gemacht. > Bei jedem Wettbewerb gibt es etwa 50 bis 100 Spielerinnen und Spieler, die mehr als 1000 Franken gewinnen. > Pro Jahr versuchen etwa zwei bis drei Schlaumeier, unrechtmässig zu einem Gewinn zu kommen, indem sie die Quittung zu manipulieren versuchen. Manchmal enden diese Betrugsfälle vor einem Gericht.


36 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

So tickt die Migros

Was bei einer Aktiengesellschaft der Verwaltungsrat, ist bei einer Genossenschaft die Verwaltung. Ein Einblick in das strategische und ideelle Gremium der Migros.

Der Präsident der Verwaltung, Claude Hauser, mit den externen Verwaltungsmitgliedern: Paola Ghillani, Doris Aebi, Ursula Schoepfer, Thomas Rudolph Hintere Reihe: Salomé Paravicini, Jean-René Germanier, Roger Baillod, Andrea Broggini, Heinz Winzeler,

D

ie Aktienmärkte kommen nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus: Fast täglich berichten die Medien von Umsatzeinbrüchen, Übernahmegerüchten und milliardenschweren Konkursen. Die Ursachen sind äusserst vielfältig:

Im engmaschigen globalen Handelssystem kann ein Entscheid in Ostasien Unternehmen auf der anderen Seite des Globus ins Verderben stürzen. Börsenkotierte Unternehmen sind diesen labilen Mechanismen besonders ausgeliefert.

Genossenschaften wie die Migros ticken anders. Ihre Papiere werden nicht an der Börse gehandelt und sind so vor spekulativen Geschäften geschützt. Eigentümer der Migros sind nicht finanzstarke Aktionäre, sondern die mehr als zwei Millionen

Genossenschafterinnen und Genossenschafter der zehn MigrosGenossenschaften. Eine Genossenschaft muss sich nicht auf Dividenden für die Aktionäre konzentrieren; sie investiert den Gewinn in sozialen, kulturellen und ökologischen


m-aktuell

| 37

DIE MIGROS-VERWALTUNG

Corporate Governance Im Jahr 2002 hat die Migros das Prinzip der Corporate Governance eingeführt. Das heisst, sie gibt sich Verhaltensregeln für «gute Unternehmensführung». Wichtige Punkte in diesem Zusammenhang sind: > klare Trennung zwischen operativem Management (Generaldirektion) und Verwaltung; > grösstmögliche Transparenz und offene Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit; > Umsetzung der Vorgaben des Verhaltenskodex im In- wie im Ausland; > Beitritt zur Global Compact Initiative der Uno, die tragfähige Lösungen für globale Probleme (Umwelt, Gleichstellung, Korruption und so weiter) anstrebt.

CEO Herbert Bolliger (rechts) mit den Geschäftsleitern der Migros-Genossenschaften: Die Genossenschaften stellen je einen Vertreter, zudem nimmt der Präsident der Generaldirektion des MGB Einsitz in die Verwaltung.

Die Mitglieder der Migros-Verwaltung

Sie vertreten das Personal der Migros-Gemeinschaft: Harold Sacher und Daniela Suter.

Mehrwert, der der Allgemeinheit zugute kommt.

Die Statuten regeln die Kompetenzen Bei der Migros ist die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) für die Gruppenstrate-

Präsident: Claude Hauser Vertreter der Generaldirektion: Herbert Bolliger Vertreter der Migros-Genossenschaften: Max Alter (Wallis), Fabrice Zumbrunnen (Neuenburg-Freiburg), Christian Biland (Ostschweiz), Marc Schaefer (Waadt), Lorenzo Emma (Tessin), Oswald Kessler (Zürich), Werner Krättli (Basel), Guy Vibourel (Genf), Ernst Weber (Luzern), Beat Zahnd (Aare) Vertreter des Personals: Harold Sacher (Genossenschaft Aare) und Daniela Suter (MGB) Externe Mitglieder: Doris Aebi (seit 2003), Roger Baillod (seit 2008), Andrea Broggini (seit 2004), Jean-René Germanier (seit 2008), Paola Ghillani (seit 2008), Salomé Paravicini (seit 1984), Thomas Rudolph (seit 2003), Ursula Schoepfer (seit 2004), Heinz Winzeler (seit 2003)

gie verantwortlich. Die Verwaltung entspricht dem Verwaltungsrat in einer Aktiengesellschaft. Die Zusammensetzung und die Kompetenzen des Gremiums sind in den MGB-Statuten geregelt. Besondere Sorgfalt kommt der fachlichen und personellen Aus-

gewogenheit zu. An der Spitze steht der Präsident der Verwaltung, Claude Hauser. Aus der Generaldirektion (Geschäftsleitung) ist deren Präsident, Migros-CEO Herbert Bolliger, vertreten. Die zehn Migros-Genossenschaften entsenden ihre jeweiligen Ge-

schäftsleiter, während die Mitarbeitenden der Migros-Gemeinschaft zwei Mitglieder stellen. Neun externe Mitglieder vervollständigen die Verwaltung, die aktuell 23 Personen umfasst. Diese 23 Persönlichkeiten legen die strategischen und ideellen Ziele der Migros-Gruppe fest. Sie sind ausserdem zuständig für die Wahl der operationellen Leitung, der Generaldirektion. Die Verwaltung tritt mindestens sechs Mal im Jahr zusammen. Die anstehenden Aufgaben bewältigen die Mitglieder mit permanenten Fachgremien (Ausschüssen), in die das spezifische Knowhow der Verwaltungsmitglieder einfliesst. So werden die Kompetenzen optimal genutzt und gleichzeitig die Vorgaben der Corporate Governance erfüllt (siehe Kasten).

Text Gaston Haas Bilder Siggi Bucher


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Ägypten (HM / K / RMF/THRCOR)

Phuket (HM / K / HKT/ ANDAMA)

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 8., 22., 29.11. / 6.12.08 Hotel Club Andaman B. Resort ***(*), Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1499.– statt 2248.–, Verl.-Woche 550.–

Ab Zürich nach Marsa Alam mit Air Berlin am Do. 20., 27.11.08 Hotel The Three Corners Fayrouz Plaza ***(*), Marsa Alam, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 949.– statt 1199.–, Verl.-Woche 350.–

Mexiko (HM / K / CUN / GOLOND)

Kuba (HM/ K /VRA /SOLSIR)

Dom. Republik (HM / K / PUJ / GRAPAR)

Ägypten (HM/ K/ HRG/ REGINA)

Ab Zürich nach Cancun mit Air Berlin am Mi. 5., 12., 19.11.08 Hotel Las Golondrinas **(*), Playa del Carmen, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1199.– statt 1795.–, Verl.-Woche 300.– Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Do. 30.10. / 6., 13., 20., 27.11.08 Hotel Gran Paradise Bavaro Beach Resort ***(*), Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1199.– statt 2307.–, Verl.-Woche 500.–

Malediven (HM/ K / MLE / EMBUDU)

Ab Zürich nach Male mit Air Berlin am Fr. 7., 14., 21., 28.11.08 Hotel Embudu ***, Süd Male Atoll, Doppel mit Vollpension 1 Wo. 1399.– statt 2199.–, Verl.-Woche 400.–

Ägypten (HM/ K /SSH / MARSHA)

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Air Berlin am Mo. 10., 17.11.08 Hotel Marriott Red Sea Resort ****, Na’ama Bay, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 999.– statt 1499.–, Verl.-Woche 500.–

Djerba (HM/ K/ DJE/ DJEPLA)

Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Do. 27.11. / 4.12.08 Hotel Djerba Plaza ****, Djerba, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 599.– statt 699.–, Verl.-Woche 350.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen, aktuelle Treibstoffzuschläge. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen / Treibstoff zuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung /Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 45.– (Langstrecken Fr. 70.–), Ägypten-Visum Fr. 40.–, Auftragspauschale. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Republik US$ 15.–. Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–.

Ab Zürich nach Varadero mit Air Berlin am Mi. 5., 12., 19.11.08 Hotel Sol Sirenas ***(*), Varadero, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1399.– statt 2195.–, Verl.-Woche 700.– Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Sa. 8., 15., 22.11.08 Hotel Regina Resort ***, Hurghada, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1049.–, Verl.-Woche 200.–

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Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz. Damit das alle wissen, unterstützt sie junge Werber mit einem Kreativwettbewerb.

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Den Publikumsliebling wählen und gewinnen Gesucht waren Ideen nach dem Motto «Die Migros engagiert sich für eine gesunde Schweiz». Egal, ob Film, Anzeigen, Plakate, Webseiten oder spezielle Massnahmen wie Events: Her-

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Innovative Werbung: Migros als Promotorin des Gütertransports auf der Schiene, Politiker als Models.

vorzuheben war das Engagement der Migros für mehr Wohlbefinden. Sie können online unter den besten eingereichten Arbeiten Ihren Favoriten küren und so die beiden Publikumslieblinge bestimmen: Vom 30. Oktober ab 19 Uhr bis zum 31. Oktober um 16 Uhr sind die Voting-Leitungen freigeschaltet. Abonnenten der Migros-Newsletter werden vorab exklusiv über die genaue Startzeit informiert. An der offiziellen Preisverleihung vom 31. Oktober werden dann ihre beiden Favoriten mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Unter allen Teilnehmenden verlost die Migros tolle M-Electronics-Preise im Wert von 2439 Franken. . Cinzia Venafro Abstimmen: www.migros.ch/adc-award Migros-Newsletter abonnieren: www.newsletter.migros.ch

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40 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Sicherheit in allen Lebenslagen

Migros Assistance: Der Rundumschutz der Migros feiert sein einjähriges Bestehen. Vier Kunden erzählen, wie ihnen die Versicherung aus der Patsche half.

M

igros Assistance hat in den vergangenen Monaten Hunderten von Menschen in Notsituationen ge-

holfen. Ob Pannenhilfe, Reiseschutz oder Rechtsschutz: Migros Assistance ist zur Stelle. Das Migros-Magazin hat mit vier zufriede-

nen Kunden gesprochen, die mit Auto oder Motorrad oder Flugzeug unterwegs waren, dabei in eine Notlage gerieten und auf Migros

«Man hat sich um mich gekümmert»

«Wirklich ein super Service» Alexandre Fumeaux aus Sion, Betreiber einer Jugendherberge. Kunde von: Pannenhilfe CH «Ich bin mit meinem Wagen von Biel nach Sion gefahren. Bei Sion ist das Auto dann stehen geblieben. Da habe ich Migros Assistance angerufen. Fünf Minuten danach kam ein Rückruf, um den genauen Standort zu bestätigen. Nach kurzer Zeit traf die Pannenhilfe ein. Da meine Lichtmaschine defekt war, wurde das Fahrzeug in meine Garage gebracht. Dort wurde der Schaden umgehend repariert, sodass ich zwei Stunden nach der Panne nach Hause fahren konnte. Die Hilfe kam sehr schnell und ist ein Superservice. Zudem war der Herr von Migros Assistance sympathisch und technisch gut ausgerüstet.»

Ronald Rohner aus Hinwil, Werkstattleiter. Kunde von: Pannenhilfe und Reiseschutz Europa «Ich wollte mit meinem Auto und dem Wohnwagen nach Holland reisen. Auf der Autobahn Höhe

Frankreich verlangsamte das Auto plötzlich. Die Anzeige «anormale Abgasreinigung» blinkte. Auch mit Hilfe des Handbuchs konnte ich den Fehler nicht finden. Beim erneuten Start des Motors stiess der Wagen nur schwarzen Rauch aus. Nach einer erneuten Pause

«Von Beginn an gut betreut gefühlt» Walter Scholz aus Wiezikon bei Sirnach, Koch. Kunde von: Pannenhilfe und Reiseschutz Europa «Ich bin mit meinem Motorrad nach Vitis in Niederösterreich gefahren. Am Ziel machte der Motor ungewohnten Lärm. Die Garage stellte eine defekte Zylinderkopfdichtung fest, was eine Weiterfahrt unmög-

lich machte. Da die Garage keine Ersatzteile vorrätig hatte, habe ich die Migros Assistance angerufen. Nach wenigen Minuten riefen die

Assistance zählten. Zu Recht, denn ihr Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Cinzia Venafro Infos: www.migros.ch/assistance

schaffte ich es, mit Tempo 80 bis zur nächsten Raststätte zu fahren. Da habe ich bei Migros Assistance angerufen. Nachdem ich das Problem geschildert hatte, startete ich den Wagen erneut und konnte überraschenderweise mit Tempo 80 bis Holland durchfahren. Am nächsten Tag fuhr ich bis zur nächsten Peugeot-Garage. Dort wurde festgestellt, dass die Einspritzdüse überhitzte. Der Schaden konnte aber gleich vor Ort behoben werden. Ich hab mich nochmals mit Migros Assistance abgesprochen. Diese bot mir den kostenlosen Rücktransport oder einen Ersatzwagen an und übernahm die Kosten für die Reparatur. So konnte ich meine Reise fortsetzen. Den Rückruf habe ich sehr geschätzt: Ich wurde sehr kompetent beraten.»

Experten zurück und boten mir an, mich und mein Motorrad in Vitis abzuholen. Eine befreundete Gruppe transportierte mich und das defekte Motorrad dann aber nach Wien, von wo aus ich den Autoreisezug nach Feldkirch nahm. In Feldkirch erwartete mich ein durch Migros Assistance organisierter Servicetechniker. Dieser brachte mich mit meinem Motorrad in die nächstliegende Garage. Die Hilfe kam unverzüglich. So habe ich mich von Beginn weg gut betreut gefühlt.»


m-aktuell

«Der ständige Kontakt hat mich beruhigt» Iris Weber aus Opfikon, Pflegeassistentin. Kundin von: Reiseschutz Europa und Welt

RUNDUM GESICHERT | 41

« In den Ferien auf den Philippinen machten wir einen Tagesausflug. Abends fühlte ich, dass mein Fuss taub wurde und verspürte starke Rückenschmerzen. Der Arzt gab mir Medikamente, deren Wirkung ich jedoch nicht spürte. Am nächsten Tag zeichnete ich – ich bin von Beruf Pflegeassistentin – eine anatomische Skizze und ging damit erneut zum Arzt. Nachdem die Schmerzen immer stärker wurden, rief ich bei Migros Assistance an. Am Telefon schilderte ich die Symptome und sagte, dass ich einen Bandscheibenvorfall vermute. Migros Assistance organisierte eine Untersuchung im Spital in Manila, wohin ich am nächsten Tag flog. Auch nach dem MRI (Magnetresonanztomographie) waren sich die Ärzte unsicher über die Diagnose. Der Oberarzt wollte mich dann doch operieren. Ich wollte mich aber erst in der Schweiz operieren lassen. Migros Assistance organisierte sofort einen Rückflug.

Das Angebot von Migros Assistance Pannenhilfe Schweiz für 55.-/Jahr Reiseschutz Europa inkl. Pannenhilfe Europa (ohne CH/FL) für 78.-/Jahr Erweiterung Reiseschutz Welt für 45.-/Jahr Verkehrsrechtschutz weltweit für 80.-/Jahr Kombi-Rechtsschutz weltweit für nur 260.-/Jahr Der Schutz umfasst sämtliche Personen und Fahrzeuge im Haushalt.

Am nächsten Tag flog ich in der Business-Class zurück und wurde sofort ins Unispital Zürich transportiert. Die Untersuchungskosten wie auch die Aufwände für die Extraflüge wurden übernommen. Ich bin sehr zufrieden.»

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42 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Die neue Miss mag

Genuss ohne Reue: 30 Tage ist es her, seitdem Whitney Toyloy zur schönsten Frau der Schweiz gekürt wurde. Dank Léger gibts für sie auch als Miss Schweiz dick bestrichene Butterbrote zum Zmorge.

C

a va ma belle?», fragt Missen-Betreuerin Karina Berger die schöne Gymnasiastin, während sie ihr Schokodrink und Gipfeli in die Hand drückt. Noch etwas verschlafen blickt die frisch gebackene Miss Schweiz und neue Botschafterin von Léger aus dem Fenster der Turmsuite des Hotels Uto Kulm auf das frühmorgendliche Nebelmeer, das die Stadt Zürich verschluckt hat. «Entschuldigung, ich bin ein bisschen ein Morgenmuffel», gesteht Whitney Toyloy mit einem gewinnenden Lächeln. Whitney Toyloy, Sie sind Miss Multikulti: Neben Schweizer Blut fliesst in Ihren Adern auch welches aus Panama, China und den USA. Waren Sie da schon überall?

Nein, leider nicht. In den Vereinigten Staaten war ich schon oft, und die anderen Länder werde ich hoffentlich bald besuchen. Im Dezember begleitet mich mein Freund Karim zum ersten Mal zu meinen Verwandten nach New LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44


schaufenster

| 43

Produkte aus der Migros LÉGER

es leicht

Frühstück muss sein Ob vor einem Interview oder einem Shooting-Termin — für Morgenmuffel Whitney beginnt jeder Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Nur so kommt sie in Fahrt.


44 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

«Mein Motto: Bleib stets dich selbst.» York. Darauf freue ich mich besonders. Welcher der genannten Nationalitäten fühlen Sie sich am nächsten?

Ich bin eine typische Schweizerin. Alles muss organisiert sein, ohne Agenda geht nichts. Erst im Ausgang werde ich zur Latina: Bin ich in einem Club, findet man mich auf der Tanzfläche. Sie sind jung, hübsch und intelligent. Haben Sie auch Fehler?

O ja! Ich bin ein bisschen dickköpfig, was für meine Mitmenschen nicht immer einfach ist, und auch ziemlich eifersüchtig. Ist Karim denn auch eifersüchtig?

Leider nein! Jedenfalls zeigt er es nicht. Aber vielleicht ändert sich das im Jahr als Miss Schweiz noch (lacht).

Haben Sie ein Lieblingsessen?

Ich esse eigentlich alles, was auf meinen Teller kommt – nur bei Lammfleisch und Oliven muss ich passen. Sind Sie eine Abenteurerin oder eher ein «Couch-Potato»?

Ich brauche hin und wieder einen Adrenalinkick. Deshalb habe ich mit meiner besten Freundin Fanny eine Abmachung: Wenn wir das Gymi schaffen, gönnen wir uns einen Bungee-Jump. Respekt! Jetzt sind wir auf Ihre Lebensweisheit gespannt.

«Bleibe stets dich selbst!» Gerade jetzt, wo sich mein Leben über Nacht um 180 Grad gedreht hat, ist es mir wichtig, so zu bleiben, wie ich bin. Hat die Wahl Ihre Freundschaften verändert?

Sie sind ein sehr aktiver Mensch. Was machen Sie, um sich zu entspannen?

Ich bin eine «Pille électrique» und stehe selten still. Wenn ich mich doch mal entspannen will, lese ich ein Buch. Im Moment liegt auf meinem Nachttisch «Gefährliche Liebschaften» von Choderlos de Laclos – eine spannende Lektüre!

Léger enthält weniger Kalorien — nämlich rund 30 Prozent weniger Fett oder Kohlenhydrate als vergleichbare Produkte. Oben: Léger-Multivitamindrink, 75 cl, Fr. 1.60, Tartinette, 150 g, Fr. 2.80, Coffee Milk, 250 ml, Fr. 1.55, Joghurt-Drink, 500 ml, Fr. 1.75, Brie, 170 g, Fr. 3.40 Unten: Léger-Dips, Curry-Banane, 125 g, Fr. 1.80, Fines Herbes, 125 g, Fr. 1.60

Schweben Sie auf Wolke sieben Über den Dächern von Zürich sorgt das Hotel Uto Kulm für Genuss und atemberaubende Ausblicke. Dank einzigartigem Ambiente und gutem Essen bleibt der Aufenthalt unvergesslich. Infos auf www.utokulm.ch

Trotz Asthma ist Volleyball seit fünf Jahren Ihre Leidenschaft. Kommen Sie denn zwischen den Shootings überhaupt noch zum Spielen?

Nicht mehr oft. Deshalb ist jetzt Schluss mit herkömmlichen Pommes, und es gibt nur noch LégerProdukte (lacht)! Nein, im Ernst: Ich mag die Joghurts von Léger, die hat es im Kühlschrank meiner Eltern immer auf Vorrat.

Überhaupt nicht. Meine beste Freundin macht sich zwar ab und zu Sorgen, dass ich mich im negativen Sinn verändern könnte. Ich kann sie aber beruhigen: Das wird bestimmt nicht geschehen. Was muss Miss Toyloy bis zur perfekten Miss Schweiz noch lernen?

Elegant auf Stöckelschuhen zu gehen und der Presse immer die richtigen Antworten zu geben (lacht). Redaktion Nicole Ochsenbein, Anna Bürgin Bilder Dirk Lässig Styling Christina Noli Haar und Make-up Patrick Kästli MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 47


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LÉGER | 45

Leichter Snack Grosses Bild: Ob beim Biken oder auf dem Volleyballfeld: Die sportliche Miss macht überall eine gute Figur. Oben: Auch eine Sportlerin braucht Pausen. Schnell gelöscht ist der Durst mit LégerIce-Tea-Rooibos, 50 cl, Fr. 1.— Unten: Léger-Paprika-Chips, 75 g, Fr. 1.85, Mikrowelle-Popcorn, 3 x 85 g, Fr. 2.40, Crackers, gesalzen, 180 g, Fr. 2.20


46 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Für den leichten Start in den Tag

Etwas Feines für zwischendurch

Schlemmen zum Zmittag

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Léger-Kakaogetränk, 400 g, Fr. 7.30

Léger-Salatsauce, French Dressing, 700 ml, Fr. 2.95

Léger-Buttermilch, 330 ml,

Léger-Chavroux, 150 g,

Léger-Choco-Drink, 250 ml,

Fr. —.70

Léger-Ofenfrites, tiefgekühlt, 600 g, Fr. 4.20

Léger-Flips, 90 g, Fr. 1.20

Fr. 4.90

Léger-Halbfettbutter, 250 g,

Fr. —.90

Fr. 3.30

Fr. 1.30

Léger-Muffin, 1 Stück,

Léger-Ketchup, 520 g,

Léger-Nature-Chips, 75 g,

Léger-Konfitüre, schwarze Kirschen, 325 g, Fr. 2.60

Léger-Quark, Aprikose, 125 g, Fr. —.80

Léger-Hamburger, 4 Stück, tiefgekühlt, 280 g, Fr. 7.50

Léger-Pomm-Snack, Sweet Thai Chili, 100 g, Fr. 2.90

Fr. 2.90

Fr. 1.80


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Den Feierabend geniessen

LÉGER | 47

Treffen Sie die Miss Schweiz persönlich!

Ab November erklimmt Whitney den Léger-Thron: Die Botschafterin der leichten Produktelinie gibt ihren Fans in grösseren Migros-Filialen Autogramme.

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Die neue LégerBotschafterin: Whitney Toyloy. Weitere Daten zu Autogrammstunden finden Sie unter: www.migros.ch/ leger

OSTSCHWEIZ 6. November Migros Uzwil 10.00—11.30 Uhr 6. November Migros Säntispark 13.00—14.30 Uhr 20. November Migros Romanshorn 9.30—11.00 Uhr 20. November Migros Amriswil 12.30—14.00 Uhr

Léger-Poulet-Cordonbleu, 2 Stück, per kg Fr. 26.30

20. November Migros Weinfelden 17.30—19.00 Uhr BASEL 7. November Migros Paradies, Allschwil 10.00—11.30 Uhr 7. November M-Parc Dreispitz, Basel 13.00—14.30 Uhr

Léger-Aufschnittwurst, nature, 100 g, Fr. 2.60

7. November Migros Claramarkt, Basel 17.00—18.30 Uhr WAADTLAND 19. November Migros Métropole, Yverdon 10.00—11.30 Uhr 19. November Migros Aigle 15.00—16.30 Uhr

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28. November Migros Crissier 12.00—14.00 Uhr


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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Automania

Keiner zu klein, um modisch zu s, sein: Mit den schwarzen Jeans, dem Langarmshirt und dem ferrariroten Sweatshirt wirkt leElias (6) wie ein kleiner Gentleman. Besonders das Shirt mit Auto-Print hat es ihm angetan: «Zu Hause habe ich eine ganzee Sammlung mit schnellen Flitsch zern.» Und einen Berufswunsch er, hat er auch schon: «Rennfahrer, das wäre cool!»

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Maria Walliser (45), Ex-Skifahrerin und leidenschaftliche Nordic Walkerin, wirbt für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.

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NEWS | 49

Als Kinder halfen wir oft in der Landwirtschaft. Zudem sammelten wir Papierabfälle und anderen verwertbaren Unrat. Meinen Vater unterstützte ich gerne, wenn er zum Viehhandel ging.

Wie viel verdienen Sie heute?

Heute bin ich Hausfrau und Mutter und kümmere mich um unser Haushaltsbudget – und nicht mehr ums eigentliche Geldverdienen. Wenn immer möglich, versuche ich aber, unsere Kasse mit einem kleinen Zusatzverdienst aufzustocken.

Wieso macht Geld glücklich?

Macht es das? Ich glaube, Geld sollte weniger über «Sein und Haben» definiert, sondern mehr als eine Art Energiequelle verstanden werden.

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Ich wandere einen Berg hinauf, geniesse die Aussicht und bestelle mir in der Beiz einen kühlen Veltliner.

Eugen Baumgartner


Schweizer Berghilfe, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, Telefon 044 712 60 60

Das Engagement dieser Zeitung ermöglichte dieses Inserat.

Immer mehr Betriebe der Berglandwirtschaft entwickeln Ideen, um das bescheidene Einkommen aufzubessern. So auch eine Familie in Gruyères, die in ihrem Bauernhaus vier Gästezimmer für Touristen eingerichtet hat. Die Schweizer Berghilfe unterstützte sie dabei, weil ein zweites Standbein ihre Zukunftsaussichten deutlich verbessert. Schön, dass daraus eine ebenso sympathische wie erschwingliche Unterkunft entstanden ist.

Ihre Hilfe kommt an: PC-Konto 80-32443-2 oder www.berghilfe.ch


Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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HAARPFLEGE | 51

Schimmernde Auftritte Golden Hair Professional Diamond Shine mit Diamantpartikeln verleiht dem Haar einen prachtvollen Glanz.

Bild Christian Dietrich, Styling Bigi Kraner, Haar und Make-up Patrick Kästli

H

undert Bürstenstriche am Tag – das ist Vergangenheit. Heute zaubert man sich mit Golden Hair Professional Diamond Shine einen glamourösen Glanz ins Haar. Die drei Produkte sind perfekt aufeinander abgestimmt: Das Shampoo reinigt mild und entfernt Rückstände im Haar, damit es das Licht wirkungsvoll reflektieren kann. Verstärkt wird der Effekt durch den Conditioner, der das Haar glättet und leicht kämmbar macht. Beide Pflegemittel enthalten Diamantpartikel. Die Krönung für den glanzvollen Auftritt ist der neue Shine-Spray. Er schenkt dem Haar ein unwiderstehliches Schimmern und Leuchten. DH

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52 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Bilder Raphaela Pichler, Styling Lucy Prchal, H+M Katja Jaisli

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Rundum gepflegt Reine Männersache: Die Pflegelinie «I am for Men» bietet alles für die Männerhaut.

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chönheit ist Geschmackssache. Doch es gibt kaum etwas Anziehenderes als einen Menschen, der sich in sei-

ner Haut ganz und gar wohlfühlt. Der sich mag, so wie er ist. Unkompliziert, sympathisch, echt. Genau wie die neue Migros-

Pflegelinie «I am». Die Marke umfasst zehn Produktereihen, wobei eine speziell auf die Männerhaut abgestimmt wurde. Die

Pflegelinie «I am for Men» bietet mit ihren 21 Produkten für jede Situation und jeden Mann das Passende: von Duschgel und Deo


Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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Mit High-DefinitionTV fischt niemand im Trüben. > 55

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Diese Gerätchen passen in jede Reisetasche. > 73

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin in 44, 27. 27. Oktober Okto Okto ktober ber 2008 2008

HDTV | 55

Nicht nur für TV-Zuschauer ein Fortschritt: High Definition erobert die Herzen der Gamer.

Voll scharf

Obwohl hoch aufgelöste TV-Programme noch rar sind: Die Zukunft gehört dem HD-Fernseher. Gestochen scharfe Bilder liefert High Definition aber auch im Heimkino, beim Game-Plausch und beim Geniessen digitaler Film- und Fotoaufnahmen.

Illustrationen Alex Macartney

A

lles schärfer, alles grösser, alles besser? HDTV verspricht ein neues Seh-Erlebnis, das die herkömmlichen Fernsehbilder in den Schatten stellt: Ein viel schärferes Bild mit grösserem Detailreichtum, leuchtendere Farben und digitaler Surroundsound machen HDTV zum besseren Fernsehen. Doch leider kommt mit einem neuen HD-Fernseher alleine das hoch aufgelöste Fernsehbild noch

nicht in die gute Stube. Voraussetzungen für HDTV sind, dass die TV-Stationen HD-Programme anbieten und dass zu Hause ein HDEmpfänger steht. Gerade Ersteres ist aber zurzeit noch ein Problem: Das Angebot an HD-Programmen ist zu klein.

HD-Zeitalter ist da — nur TV hinkt hinterher Als einer der ersten Sender Europas zeigt HD suisse Sendungen

ausschliesslich in High Definition. Je nachdem, ob man via Satellit, Kabel oder ADSL fernsieht, können ausserdem Sender wie BBC HD, Anixe HD, ORF 1, Arte HD oder der Doku-Sender National Geographic empfangen werden. Doch trotz schmalem Angebot: Die Zukunft gehört eindeutig dem HD-Fernsehen. ARD und ZDF kommen in gut einem Jahr, weitere Sender wie Pro7 und Sat 1, die bis vor Kurzem noch

einzelne Sendungen in HD übertragen haben, werden dies ab 2010 wieder anbieten. Und ab 2012 will die SRG sogar alle Programme in HD senden (parallel dazu auch weiterhin in Standardauflösung). Bis dahin muss man mit HDFernsehgeräten noch Kompromisse eingehen und unter UmLESEN SIE WEITER AUF SEITE 56


56 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Nie war TV gucken so schön ständen ein schlechteres TV-Bild in Kauf nehmen. Neue Generationen der HD-Fernseher verfügen aber bereits über eine spezielle Bildaufbereitungstechnik, mit der das herkömmliche TV-Signal auch mit einem HD-Fernseher besser empfangen werden kann. HD gibts zum Glück nicht nur fürs Fernsehen. High Definition liefert auch bessere Bilder und Töne fürs Heimkino, beim Gamen mit der Spielkonsole oder beim Anschauen der Filme und Fotos, die man mit der eigenen Kamera gedreht und geknipst hat. So gesehen hat das HD-Zeitalter längst begonnen, nur die Fernsehsender hinken hinterher. Voraussetzung für ein Heimkino in HD ist ein Blu-ray-Player oder eine Playstation 3, da hoch aufgelöste Filme heute nur noch auf Blu-ray-Discs, den Nachfolgern der DVDs, erhältlich sind. Unter Umständen spielt auch ein

Festplattengerät Filme in HD ab, die beispielsweise vom HDTVDTVKanal aufgezeichnet wurden. Eine Blu-ray-Disc kann bis zu 50 Gigabyte Daten speichern, was für einen HD-Film samt Sururroundsound und Zusatzmaterial ial ausreicht. Wer nach dem Kauf eines HD-ready-Fernsehers ob des schlechten Analogbildes noch ch enttäuscht worden ist, kann sich nach dem Kauf eines Blu-rayrayPlayers also freuen. Leider lässt sst die Filmauswahl noch zu wün-schen übrig.

Selbst gedrehte Filme in HD-Qualität Die neue HD-Technik lässt sich ch auch für Videospiele nutzen. Die ohnehin schon sehr real gestalteteten Computergrafiken der neuseusten Games werden noch beeineindruckender, wenn eine HD-fähige ige Konsole an einen HD-Fernseher her oder einen HD-Projektor angegeschlossen ist. Neue Spiele sind in

HD-Auflösung gestaltet. HDfähige Game-Konsolen sind die Xbox 360 und die Playstation 3. Auch immer mehr Videocams sind HD-fähig und nehmen Filme mit höchster Bildqualität auf. Die Die

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Resultate schickt man entRe weder we direkt via Verbindungskabel von der Kamera du auf das TV-Gerät, oder man au macht den Umweg über den ma Computer, wo die Filme bearCo beitet und geschnitten werbe de können. Dazu braucht den es allerdings entsprechendes Equipment: Zum Schneiden Eq der Filme ist eine zusätzliche Software notwendig, denn Soft längst nicht alle Filmbearbeiläng tungsprogramme können mit tung HD-Filmmaterial umgehen. ZuHD-Fil dem werden unterschiedliche Formate verwendet. Bei einigen Form Herstellern kommen die StanHerste dards AVCHD oder HDV zum Zug, andere nutzen eigene HDFormate. Wichtig ist, dass Fo Kamera und Filmbearbeitungsprogramm mit dem gleichen Format umgehen können. Am besten lässt kö man sich beim Kauf der Kama mera beraten.

HD-F HD-Fernseher sind idea ideal für die Diashow Als wärs die Wirklichkeit: HDTV bringt Fernsehbilder und selbst gedrehte Filme in Topqualität in die Stube.

Viel eeinfacher finden die Fotos aus de der Digitalkamera den Weg zum HD-Fernseher. HD Weder im Ausdruck noch auf dem PC-BildAusdru schirm kommen die digitalen Bilder, die ohnehin bei allen neuen Kameras in HD-Auflösung zur Kamera

Verfügung stehen, besser zur Geltung als auf einem grossen LCDoder Plasmafernseher. Manche Fernseher haben sogar einen Steckplatz, in den die Speicherkarte aus der Kamera hineingeschoben werden kann.

HDTV | 57

Fehlt ein solcher Anschluss, verbindet man die Kamera via Kabel mit dem Fernsehgerät, oder man brennt erst eine CD oder eine DVD.

Text Felix Raymann Illustrationen Alex Macartney

Was bedeutet HD? > HDTV (High-Definition-Television) ist hoch auflösendes Fernsehen. Im Vergleich zum herkömmlichen TV-Bild bietet HDTV eine bis zu fünfmal höhere Auflösung. So entsteht ein schärferes und detailreicheres Bild. > Das TV-Bild erscheint im Format 16:9. HD-Fernseher sind in der Lage, digitalen Surround-Klang zu empfangen. Für HDTV benötigt man ein TV-Gerät, das über die Eigenschaft «HD ready» verfügt und eine Settopbox, die das HDTV-Signal verarbeiten kann. > Empfang von HDTV: Hoch auflösendes Fernsehen empfängt man entweder über Kabel (z. B. bei Cablecom oder bei einem regionalen Anbieter), über die Telefonleitung (Bluewin TV) oder über Satellit mittels einer Parabolantenne. > Die Bezeichnung «Full HD» weist darauf hin, dass ein TV-Gerät oder eine Kamera über die HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten verfügt. Im Gegensatz zum Label «HD ready» ist die Bezeichnung «Full HD» allerdings nicht geschützt. Das HDTV-Forum empfiehlt deshalb, sich besser auf die genau definierten Logos «HD ready» und «HD ready 1080p» zu verlassen. > Die Auflösungen im Überblick: > Herkömmliches Fernsehen (PAL): 768 x 576 Pixel > «HD ready»: 1280 x 720 Pixel > «HD ready 1080p» (sogenanntes «Full HD»): 1920 x 1080 Pixel

DAS SAGT DER EXPERTE Albrecht Gasteiner, Betreiber der unabhängigen Informationsseite www.hdtv-forum.ch Auf neuen TV-Geräten sieht man oft die Bezeichnungen «HD ready» und «Full HD». Was soll man kaufen? Das Logo «HD ready» wird an Bildschirme und Projektoren vergeben, die hundertprozentig für HDTV geeignet sind. Mit einer solchen Wahl macht man sicher keinen Fehler. «HD ready»-Geräte gibt es aber mit unterschiedlicher Anzahl Bildpunkte. Jene mit mehr können unter Umständen einen grösseren Detailreichtum zeigen. Dabei handelt es sich aber um sehr

kleine Unterschiede, die man nur auf einem grossen Bildschirm erkennt, vor dem man relativ nahe sitzt. Ab welcher Distanz zum TV macht «Full HD» Sinn? Die Faustregel: Bei einem Betrachtungsabstand vom Dreifachen der Bildschirmhöhe — nicht der Diagonale — lohnt sich ein «Full HD»-Gerät.

meistens bedeutend grösser als die herkömmlichen, für welche die Auflösung des alten PAL-Fernsehens zugeschnitten ist. Mit steigender Bildgrösse werden aber auch die Qualitätsgrenzen der technisch überholten Analogübertragung immer deutlicher sichtbar. Damit die Qualitäten des HD-Fernsehers richtig zur Geltung kommen, sollte man ihn nur mit dem bestmöglichen Signal versorgen. Also beim Kabelfernsehen unbedingt die digitale Variante wählen. Das Resultat ist eine höhere Bildqualität,

«Für HDFernseher bringt der digitale Empfang stets die besseren Bilder.»

Weshalb erscheint auf einem HD-Fernseher herkömmliches Fernsehen oftmals in schlechterer Bildqualität? Die neuen Flachbildschirme sind

und man hat viel mehr Sender. Und HDTV gibts ohnehin nur auf digitalem Weg. Und für den analogen Empfang? Sollte man dafür besser den alten Röhrenfernseher behalten? Nein, Röhrenfernseher sind ebenso am Aussterben wie das Analogfernsehen — und das ist gut so. Wer einen schönen Film, eine interessante Natursendung, eine spannende Sportübertragung oder ein selbst gedrehtes Urlaubsvideo auf einem grossen Flachbildschirm erlebt hat, vielleicht sogar mit faszinierendem Surroundsound, wird sich mit nichts anderem mehr zufriedengeben.

Interview Felix Raymann


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60 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Filmtempel mit Charakter Zeig mir dein Heimkino, und ich sag dir, wer du bist. Tagesschaumoderator Stefan Tabacznik, Lifestyle-Queen Patricia Boser und Home-Cinema-König Olly Klassen geben Einblick in ihre privaten Filmsäle.

Olly Klassen

D

ie alte Flimmerkiste reicht gerade noch, um darauf TV-Sendungen in Standardauflösung anzusehen. Für den Spielfilmgenuss im eigenen Heimkino brauchts aber mehr: Nur die neuste TV- und Videotechnik ist gut genug, um das Kino-Feeling in die gute Stube

zu holen. Doch der Begriff «Heimkino» kann vieles bedeuten: Die Spannweite reicht vom Flachbildfernseher mit einem Mehrkanalton-DVD-Gerät über eine Anlage mit Beamer und Leinwand bis zum voll eingerichteten Minikino im schallisolierten Kellerraum. Wer sich den Traum vom

Heimkino erfüllen möchte, entscheidet sich je nach Platzverhältnissen, gewünschter Bild- und Tonqualität, Inneneinrichtung und Budget für eine der Varianten. Beispiele gefällig? Das Migros-Magazin besuchte drei Personen, die uns ihren ganz privaten Kinotempel zeigten.

Olly Klassen (40), Informatiker aus Maisprach BL, baute im Keller seines Hauses ein Heimkino im Design von Kapitän Nemos Unterseeboot «Nautilus». Dafür brauchte er ein halbes Jahr Bauzeit, 1500 Metallnieten, jede Menge Holzverkleidung, viele gesammelte Filmrequisiten sowie alte Taucherutensilien.


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Gut versteckte Technik: nachgebaute Kommandobrücke der «Nautilus».

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Wie im richtigen Kino: die Breitleinwand für den HD-Beamer.

Olly Klassen Abtauchen in Kapitän Nemos Welten — das prämierte «Nautilus»-Kino.

B

etritt man Olly Klassens Heimkino im Keller seines Einfamilienhauses, taucht man sogleich ab in die Tiefen des Meeres. Man befindet sich im Innern von Kapitän Nemos Unterseeboot «Nautilus» aus dem Film «20 000 Meilen unter dem Meer»: Die Wände sind der Metallverkleidung der «Nautilus» nachempfunden, die Leinwand sieht aus wie Kapitän Nemos riesiges Bullauge, und überall finden

sich antike Messgeräte, Taucherhelme, Pistolen und sogar eine Schatztruhe. Mit diesem Raum hat sich Olly Klassen einen Bubentraum verwirklicht. Kurz nach der Fertigstellung gewann er sogar den Heimkino-Award 2007 der deutschen Zeitschrift «Heimkino». Seine Faszination für den Film und die Jules-Verne-Geschichten begleiten ihn schon fast sein ganzes Leben. «Vom Film ‹20 000 Meilen unter dem Meer› war ich schon immer völlig fasziniert. Jules Vernes fantastische Geschichte und die einzigartige Aufmachung des Films von Walt Disney haben es mir angetan», schwärmt Klassen beim Rundgang durch sein Heimkino.

Modernste Technik hinter antiker Kulisse

Verwirklichter Bubentraum: Olly Klassen mit seiner Frau Sonja.

Stöbert man in seiner Filmsammlung, findet man dort noch viele andere Fantasy-, Action und Disney-Filme, die er und seine Frau sich gerne ansehen. «Ich bin auch ein Fan von ‹Star Wars›, doch hätte ich ein Heimkino gemacht, das aussieht wie das Innere eines Raumschiffs, wären die Wände weiss, was für ein Heimkino völlig LESEN SIE WEITER AUF SEITE 70


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ungeeignet wäre.» Die Dekoration seines Heimkinos besteht zwar aus antiken oder nachempfundenen alten Gegenständen, doch die gut versteckte Heimkinotechnik ist auf dem neuesten Stand: Ein HD-Beamer projiziert das Bild auf die Leinwand, die ihre Grösse dank der verschiebbaren schwarzen Balken an jedes Bildformat anpasst.

Durchgeschütteltes Publikum In der Kiste vor dem Sofa befinden sich ein Blu-ray-Player, ein Satellitenreceiver und ein Verstärker. Die fünf im Raum verteilten Lautsprecher sieht man erst auf den zweiten Blick, weil sie perfekt im Interieur integriert sind. So verbergen sich zum Beispiel die beiden Frontlautsprecher in zwei dicken «Lüftungsrohren», die links und rechts neben der Leinwand aufgestellt sind. Sitzt man auf dem Sofa in der Mitte des Raumes, kommt man in den vollen Raumklanggenuss. Dieser wird bei einem Actionstreifen sogar noch durch die sogenannten «Body shakers» unterstützt: Im Sofa eingebaute Elemente beginnen bei extrem tiefen Tönen zu vibrieren, sodass beispielsweise bei einem Beschuss eines Raumschiffs in «Star Wars» nicht nur die Mannschaft auf der Leinwand durchgeschüttelt wird, sondern auch der Zuschauer im «Nautilus»-Heimkino.

Patricia Boser Edles Design — Heimkino für eine durchgestylte Wohnung.

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«Nautilus»-Feeling: authentische Dekoration im Heimkino.

atricia Boser stellt höchste Ansprüche an ihre Heimkinoanlage. Sie muss einerseits bild- und tontechnisch auf dem neusten Stand sein, und andererseits optimal in die durchgestylte Wohnung passen. «Mein letzter Fernseher war ein riesiges schwarzes Ungetüm, das in der Ecke viel Platz brauchte; ich wollte auf keinen Fall wieder eine solche Kiste»,

sagt die TV-Moderatorin und Lifestyle-Expertin.

Wie ein Kunstobjekt an der Wand Weil in ihrem Fernsehzimmer, das auch als Arbeits- und Fitnessraum dient, vom Sofa über Tisch und Stuhl bis zu den Bücherregalen alles in Weiss gehalten ist, passt das Heimkinosystem perfekt: Dessen Bestandtei-

le – TV-Gerät, DVD-Player mit integrierten Lautsprechern, Subwoofer und Fernbedienung – sind ebenfalls allesamt weiss. «Der Fernseher ist wie ein Bild an der Wand», schwärmt sie. Patricia Boser lebt mit ihrem fünfjährigen Sohn Kai in Zürich. Zusammen mit Hündchen Balu, dessen Fell – wie könnte es anders sein – ebenfalls weiss ist. «Ich bin James-Bond-Fan, doch


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Wie ein Bild: Der Fernseher an der Wan Wand passt perfekt zum restlichen Interieur.

Neben dem Design ist die So Soundanlage ein weiterer Vorzug von Bosers Heimkinosystem. zu Anders als bei SurroundsoundAn Sy Systemen müssen nicht sechs Lautsprecher installiert und überLa all Kabel verlegt werden: Die zwei al im DVD-Player integrierten Lautsprecher und ein Subwoofer unsp ter dem Tisch genügen, um einen te fast authentischen Raumklang zu fa er erzeugen. Mit ihrer ausgeklügelten Akustik überlistet die Anlage das Ak menschliche Gehör, sodass der Sound von allen Seiten zu kommen scheint. «Fünf Lautsprecher mit fünf Kabeln hätten den Raum völlig verunstaltet», sagt die Lifestyle-Queen, die lieber schöner wohnt als Kabel verlegt. Sie spricht damit im Namen vieler Heimkinobesitzer, die immer häufiger zu solchen Pseudo-Sur-

HEIMKINO | 71

round-Systemen greifen statt zu den aufwändigeren 5.1-Heimkinoanlagen.

Soundsystem ist auch Stereoanlage Gemäss einer Marktstudie packen fast 60 Prozent der Käufer eines 5.1-Soundsystems nicht alle sechs Lautsprecher aus der neu gekauften Packung aus, weil ihnen das Aufstellen und Einrichten zu mühsam ist oder schlicht der Platz fehlt. «Dass ich an der Soundanlage auch gleich noch meinen iPod anschliessen kann, ist superpraktisch», schwärmt Boser. «So kann ich meine Musik hören, ohne dass ich hier eine separate Musikanlage aufstellen muss.» MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 72

Das eigene Heimkino: Tipps und Tricks

Patricia Boser

Patricia Boser (41) moderiert die Sendung «Lifestyle», die von verschiedenen Regionalsendern der Deutschschweiz ausgestrahlt wird. Bekannt wurde die Fernsehfrau mit der Sendung «Züri Date» und als Moderatorin auf Radio 24. Sie lebt zusammen mit ihrem fünfjährigen Sohn Kai in Zürich.

mit Kai zusammen schaue ich natürlich viele Kinderfilme und -sendungen. Pippi Langstrumpf oder Disney-Filme zum Beispiel.» da TV gucken die beid beiden übe über das herkömmliche analoge Kabel. «Hätte ich eine Satellitenschüs-

sel, könnte ich ja nicht einmal mein nich Tele Züri schauen», sagt sie mit en eine einem Lächeln. Ta Tatsächlich empfäng fängt man über Sa Satellit mehrere Hund Hu ndert Kanäle; regioHundert le Sender, S de die iin der Schweiz nale ein grosses Publikum haben, sind damit aber nicht verfügbar.

> Beamer: Heute sind LCD und DLP die häufigsten für Beamer verwendeten Techniken. Beide eignen sich fürs Heimkino. LCD-Beamer sind meist etwas günstiger, dafür sind sie oftmals weniger lichtstark und haben einen tieferen Kontrastwert als DLPProjektoren. Für helle Räume braucht es zwar einen möglichst lichtstarken Beamer, doch ist dies im Home Cinema ein eher unwichtiges Kriterium, da der Raum fürs richtige Kinogefühl ohnehin meistens abdunkelt wird. Wichtiger ist ein hohes Kontrastverhältnis, um ein sattes Schwarz und wirklichkeitsgetreue Farben an die Leinwand projizieren zu können. Sehr zu empfehlen ist eine richtige Leinwand. Das projizierte Bild erscheint hier in einer viel besseren Qualität als auf einer weissen Wand oder einem aufgespannten Leintuch. > Player: Entscheidet man sich für einen DVD-Player, hat man zwar eine grosse Filmauswahl, aber keine HD-Auflösung. Ein Blu-rayPlayer (oder auch die Playstation 3) spielt sowohl herkömmliche DVDs als auch die hoch auflösenden Blu-ray-Discs ab. Wer

HD-Auflösung möchte, sollte darauf achten, dass alle Komponenten (TV, Beamer) HD ready sind und über einen HDMI-Anschluss verfügen. Pseudo-HD: DVD-Player mit einer Upscaling-Funktion sind in der Lage, herkömmliche DVDs hochzurechnen, um Filme in DVD-Auflösung schärfer darzustellen. Eine echte HD-Auflösung wird damit zwar nicht erreicht, doch wird das Bild deutlich besser als ohne Upscaling-Funktion. > Soundanlage: Die Kriterien für die Lautsprecheranlage werden meist von den Raumverhältnissen vorgegeben. In kleinen Räumen reicht vielleicht ein 2.1-System mit drei Lautsprechern. Wer jedoch mehr Platz hat und die Installation von Boxen und Kabeln nicht scheut, kommt in den Genuss von echtem Raumklang, der von sechs oder mehr Lautsprechern erzeugt wird. Während das Bild einen höheren Stellenwert besitzt, wird die Lautsprecheranlage mitunter etwas vernachlässigt. Dabei ist der Einsatz einer richtig installierten Soundanlage enorm wichtig. Nur Bild und Ton zusammen erzeugen das perfekte Heimkino-Feeling.


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HEIMKINO

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 44, 27. 27. Oktober O Okto ktober ber 2008 2008

Stefan Tabacznik Feierabendgefühle im Epizentrum von Bild und Ton.

T

agesschaumoderator Stefan Tabacznik ist ein Heimkino- und HighDefinition-Fan. Und er hat ein offensichtliches Faible für technische Geräte: Neben dem HDFernseher und der Leinwand gehören dazu zwei Satellitenreceiver, ein Harddisk-Rekorder, ein HD-DVD-Gerät, ein Media-Center, ein Verstärker und sogar noch ein altes VHS-Videogerät. Dazu kommt ein riesiger, aber sehr leiser Full-HD-Beamer, der ein gestochen scharfes Bild an die Leinwand projiziert.

Leinwand Grosser und kleiner Genuss: Lein für Filme, Flach-TV für News.

Zehn Lautsprecher und über tausend Sender Natürlich ist auch das Lautsprechersystem wichtig: «Für den wahren Genuss eines Films muss der Sound stimmen», sagt der Fernsehprofi und gibt den Besuchern eine Kostprobe seines Soundsystems. Mit einem JamesBond-Film und einem klassischen Konzertmitschnitt demonstriert er neben dem scharfen HighDefinition-Bild den beeindru-ckenden Klang dazu. Die 9.1-Soundanlage besteht aus 10 Lautsprechern, die im ganzen Raum verteilt sind. Sein bequemer Lieblingsstuhl steht in der Mitte, genau dort, wo sein intelligenter Yamaha-Verstärker die optimalen Klangbedingungen des Soundsystems errechnet hat. Mit den beiden Satellitenantennen im Garten und auf uf dem Hausdach empfängt Tabacznik 1200 Sender aus aller Welt. «Leider gibt es erst wenige Kanäle, die in HD-Qualität senden», sagt er, während er mit einer seiner zwölf Fernbedienungen durch die Programme zappt. Neben HD suisse schaut er gelegent-

Stefan Tabacznik Stefan Tabacznik (59) ist seit über 30 Jahren als Moderator, Redaktor und Reporter beim Schweizer Radio und beim Schweizer Fernsehen tätig, wo er unter anderem die Tagesschau moderiert. Er lebt im Zürcher Weinland.

lich BBC und Arte in HD. «Man gewöhnt sich schnell an die viel höhere Bildqualität von HDTV – und ist enttäuscht, wenn man wieder auf einen Sender mit Standardauflösung wechselt.» Vor zwei Jahren hat der Tagesschaumoderator auf den DVD-

Im Zentrum der Lautsprecher: Stefan Tabacznik sitzt nicht irgendwo.

Nachfolger HD-DVD gesetzt und sich einen entsprechenden Player angeschafft. Inzwischen wurde dieses Format für hoch auflösende Filme vom Markt verdrängt. Heute sind nur noch Filme und Abspielgeräte im ebenfalls hoch auflösenden Blu-ray-Format erhältlich. «Mein HD-DVD-Gerät wird es wohl noch eine Weile machen, sodass ich meine paar Dutzend Spielfilme immer wieder schauen kann; aber früher oder später muss ich wohl auf Blu-ray

umsatteln», sagt der Heimkinobesitzer, dem es nichts ausmacht, wenn in seinem Gerätepark demnächst ein weiteres Gerät hinzukommt. Text Felix Raymann Bilder Anne Morgenstern

www.migrosmagazin.ch Scharfes Bild und klarer Klang: die preiswerten Heimkinoanlagen von M-Electronics.


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

GADGETS | 73

Klein und oho

Viermal Hightech für unterwegs: Mit diesen Reisebegleitern sind Sie immer und überall im Bild. Kamera > FOTOGRAFIEREN IN SILBER UND GOLD

Bereits seit zwölf Jahren hat Canon die Ixus-Kompaktkamera im Sortiment. Immer wieder erscheint die beliebte Kamera in einem leicht veränderten Design und mit neuen technischen Raffinessen. Zur neusten Ixus-Serie gehört die Ixus 870ISindenFarbenGold und Silber. Die Zehn-Megapixel-Kamera besticht vor allem durch ihr Objektiv mit vierfachem Zoom, mit dem

dank der Anfangsbrennweite von 28 mm auch Weitwinkelaufnahmen möglich sind. Zudem verfügt die Kamera über einen optischen Bildstabilisator, eine Gesichtserkennungsfunktion und 19 verschiedene Aufnahmemodi. Dank diesen Hilfsmitteln lassen sich die richtigen Einstellungen in Sekundenschnelle vornehmen. > Preis bei M-Electronics: 449 Franken*. www.melectronics.ch

Projektor > DER MINIBEAMER FÜR UNTERWEGS Der Miniprojektor PocketCinema V10 ist nur etwa so gross wie ein Handy und wiegt 155 Gramm, projiziert aber ein Bild mit einer Diagonale von bis zu 50 Zoll (127 cm) an die Wand. Da das Gerätchen einen internen Speicher von 1 GB besitzt und zudem Speicherkarten verschiedener Formate aufnimmt, braucht man für eine Dia-Show, eine Präsentation oder ein Minikino nicht einmal einen zusätzlichen Player oder ein Notebook anzuschliessen. Der PocketCinema V10 beamt JPEG-Fotos oder Videos in diversen digitalen Formaten an die Wand und spielt zudem MP3-Songs ab. Die Lampe hält laut Hersteller neun Jahre lang bei einem täglichen Gebrauch von drei Stunden.

GPS KAMERA UND HD-CAM

Für filmende Fotografen Digitale Spiegelreflexkameras machen zwar bessere Bilder als Kompaktkameras, sind aber üblicherweise nicht in der Lage, Filme herzustellen. Die Nikon D90 ändert dies. Sie ist die erste Spiegelreflexkamera mit einer Videofunktion. Die Kamera macht HD-Videoaufnahmen mit einer Auflösung von 1280 x 760 Bildpunkten. Deren Länge ist allerdings auf fünf Minuten beschränkt. er Kamera ist beeindruckend: Der Die Bildqualität der CMOS-Bildsensorr mit 12,3 Megapixel sorgt sowohl bei Fotos als auch bei ssergeFilmen für eine aussergewöhnliche Detailei ist schärfe. Mit dabei ein 18—105-mmObjektiv mit eingebautem Bildstabilisator. > Preis bei M-Electro-nics: 1749 Franken. s.ch www.melectronics.ch

> DAS HANDY WEIST DEN WEG Ob zu Fuss oder im Auto – mit dem Nokia 6210 Navigator ist das GPS-Gerät immer dabei. Zusätzlich zum eingebauten GPS-Empfänger hat das Handy einen Kompass, der besonders bei der Navigation zu Fuss nützlich sein kann. Die integrierte 3,2-Megapixel-Kamera arbeitet auf Wunsch mit einer Panorama-Funktion oder dem eingebauten LED-Blitzlicht. Weiter hat das Handy einen Musikplayer, ein UKW-Radio, einen internen Speicher von 120 MB und Platz für eine Speicherkarte. Um ins Internet zu gelangen, verwendet das Gerät die schnellstmöglichen Datenübertragungstechnologien UMTS und HSDPA.

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74 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Ma -Magaz -Ma gazin gaz in 44, 27. 27. Okto O Oktober ktober kto ber 2008 2008

Immer griffbereit: Nintendo DS Lite, die handliche Spiel- und Lernkonsole.

Games für die ganze Familie

Videospiele gleich prügeln und ballern? Irrtum. Die Welt der Games hält jede Menge familienfreundliche Alternativen bereit. Von R wie Rocken bis K wie Kochen.

G

amen auf der Konsole oder am PC ist längst zum Volkssport geworden. Der Boom der Computerspiele hat heute praktisch alle Bevölkerungsschichten erreicht. Ewige Nichtspieler werden plötzlich zu Gamern, und laut Studien finden vermehrt Frauen und Mädchen Gefallen an Videospielen. Für diesen Trend ist nicht zuletzt auch eine Verbreiterung des Angebots verantwortlich. Zwar machen Action-Games nach wie vor einen grossen Teil der verkauften Spiele aus, doch hat sich in den letzten Monaten das Spektrum der Game-Welt um viele familienfreundliche Alternativen erweitert. Vor allem die Spiele für Nintendos Konsolen Wii und die mobile Variante DS, aber auch Games für die PlayStation und die Xbox zeigen: Man muss beim Gamen nicht zwangsweise vor dem TV- oder PC-Bildschirm sitzen bleiben. Heute spielt man im Wohnzimmer Tennis gegen virtuelle Gegner, bildet eine Rockband und macht Musik – oder lässt sich beim Kochen von der Spielkonsole helfen. Text Felix Raymann Bild Tobias Gysi

Musik-Games

Denksport und Lernen

> ROCK BAND > SAMBA DE AMIGO

> 10 GEWINNT

Bei «Rock Band Band» singen die Ga Gamer und spie spielen mit Instrume rumenten. Musi Musikalische Vork Vorkenntnisse brau au braucht man nich ch Symbole nicht. zeig ig zeigen, welche Tast st auf Tasten Gita ta Gitarre und Schl hl Schlagzeug zu betä tä betätigen sind. Das s SongRepertoire stammt vo von Bands wie Metallica, Nirvana, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. Bei «Samba de Amigo» bleibt man mit Maraca-Rasseln im Takt der Sommerrhythmen und lässt die Hüften kreisen. > «Rock Band» für PS2 und Wii Fr. 78.—, für PS3 und XB360 Fr. 98. —. Erhältlich bei M-Electronics. > «Samba de Amigo», läuft auf Nintendo Wii Fr. 79.90. Erhältlich bei M-Electronics.

Wer spielen will, We mu muss rechnen: Be Bei «10 gewinnt» ha haben die Gamer ma mathematische Abenteuer zu bestehen, bestehe bei denen sich alles um die Zahl 10 dreht. Dabei gilt es, in 30 verschiedenen Zahlenübungen zu bestehen, wobei die Bewohner des Landes der Zehnersumme mit Rat und Tat beistehen und Tipps geben, wie die Aufgaben zu lösen sind. Das Spiel fördert mathematisches Verständnis und Logik — und zwar schon die kleinsten Spieler ab ca. 6 Jahren. > «10 gewinnt» läuft auf: Nintendo DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 58.—

> DR. KAWASHIMAS GEHIRN-JOGGING Der Klassiker unte unter den Logikund Denktrainern nern. Je nach Temp Tempo und Fehlerquote bei der Be Bewältigung von Mathematik-, Wah Wahrnehmungsund Sprachübungen, werden die Fitness des Gehirns und das «geistige Alter» errechnet. > «Gehirn-Jogging» läuft auf: Nintendo DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 48.–


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Sport-Games

Zeichnen und Kochen

> WII SPORTS

> PUNKT, PUNKT, KOMMA, STR STRICH

Tennis, Golf, Boxen, Bowling und Baseball sind in der Grundausstattung der Spielkonsole Nintendo Wii enthalten. Trainiert man bei herkömmlichen Games allerhöchstens die Finger oder Hände, mit denen man den Game-Pad bedient, setzt man bei den aktiven SportGames seinen ganzen Körper ein. Als Einstieg ins bewegte Gamen ist dieses Anfängerpaket perfekt. Wer im Wohnzimmer mehr Sportarten ausüben möchte, findet in Wii Play weitere Disziplinen. > «Wii Sports» läuft auf: Nintendo Wii. Im Lieferumfang der Spielkonsole Nintendo Wii enthalten.

> WII FIT

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Alter» errechnet wird, eruiert «Sight Training» ein individuelles «Augenalter» des Spielers oder der Spielerin. > «Sight Training» läuft auf: Nintendo DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 48.—

Ältere Älteren Semestern dürfte das Spie Spielkonzept unte unter dem Name Namen «Montagsmaler» bekannt sein. sei Bei «Punkt, Punkt, Komma, Strich» gilt es, Begriffe anhand von Zeichnungen der Mitspieler zu erraten. Die Spieler zeichnen abwechselnd einen Gegenstand, den die anderen im Wettlauf gegen die Zeit erraten müssen. Die Begriffe werden jeweils vom Zufallsgenerator vorgegeben, wobei von «Apfel» über «Tiger» bis zu «Wasserfall» fast alles dabei sein kann. Das Game kann alleine oder mit bis zu sieben Freunden gespielt werden. > «Punkt, Punkt, Komma, Strich» läuft auf:

> MORE GAME PARTY

> BIG BRAIN ACADEMY Ähnl Ähnlich wie beim Gehi Gehirn-Jogging wird bei «Big Brai Brain Academy» geme gemessen, wie fit das Gehirn ist. Dabe Dabei wird nicht Alter» sondern so das «geistige Alter», die «Gehirnmasse» berechnet. Eine schnelle Reaktion und Treffsicherheit in den Lösungen sind auch gefragt. In den fünf Kategorien Denken, Merken, Analysieren, Rechnen und Identifizieren geht es darum, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden blitzschnell Bilder zu erkennen, Rechenaufgaben zu lösen oder Dinge im Kurzzeit gedächtnis zu speichern. Der virtuelle Professor Lobo präsentiert anschliessend das Testergebnis und errechnet die Gehirnmasse der Spieler. Das Spiel lässt sich alleine oder in Gruppen spielen, in denen bis zu acht Spieler gegeneinander antreten können. > «Big Brain Academy» läuft auf: Nintendo Wii und DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 48.���

Das Fitness-Game schlechthin ist Wii Fit, bei dem die Spieler — oder besser gesagt Sportler — mit Hilfe des sogenannten Balance Boards Übungen absolvieren, die von der digitalen Spielleitung vorgegeben werden. Das Board am Boden registriert die Körperhaltung, die Gewichtsverlagerung und die Bewegungen. Je nach Vorlieben können Kategorien wie Yoga, Aerobic, Muskelübungen oder Balancespiele ausgewählt werden. > «Wii Fit» läuft auf: Nintendo Wii. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 149.— (inklusive Balance Board)

> SIGHT TRAINING Dies Dieses Spiel dien dient dazu, die Ha Hand-AugenKoor Koordination mit Hilf Hilfe verschiedener Spiele und Sport Sportarten zu trainieren. Im Pingpong- und im Baseballspiel geht es beispielsweise darum, den Ball auf dem Display genau zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Ähnlich wie beim GehirnJogging, bei dem das «geistige

Das neue «More Game Party» ist eine weiter verbesserte Version des erfolgreichen Spielhallenklassikers. Zehn verschiedene Spiele wie Rasen-Darts, Reifenund Hufeisenwerfen, Puck-Bowling stehen zur Wahl. Bis zu 16 Spieler können sich gleichzeitig messen. Wie bei anderen Wii-Games erfolgt die Bedienung durch Körperbewegungen, welche die tatsächlichen Bewegungsabläufe nachahmen. > «More Game Party» läuft auf: Nintendo Wii. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 49.90

Nintendo DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 48.—

> KOCHKURS Ne Neben Kochbü büchern oder Inte Internetrezepten ist die mobile Sp Spielkonsole Nintendo DS ebenfall ebenfalls eine nützliche Kochhilfe. Zusammen mit dem «Kochkurs» gibt sie für ein ausgewähltes Rezept die Einkaufsliste an und listet die einzelnen Arbeitsschritte auf. Der digitale Küchenchef gibt auch gleich gesprochene Anweisungen, sodass man die Hände frei hat zum Kochen. Zudem zeigt sie Anleitungsvideos, falls man erst einmal bei der Menzubereitung zuschauen möchte. Der «Kochkurs» enthält 250 internationale Rezepte. > «Kochkurs» läuft auf: Nintendo DS. Erhältlich bei M-Electronics für Fr. 58.—


schaufenster

bis zu Rasierschaum und verschiedenen Gesichtspflegeartikeln. Die Classic-Linie eignet sich für die unkomplizierte Haut. Für Männer mit empfindlicher Haut wurde die Sensitive-Linie entwickelt. Neben den Basisprodukten wie Rasiermousse, Waschgel, Pre Shave Lotion und After Shave Lotion wurde «I am for Men» mit Pflegemitteln für besondere Ansprüche ergänzt: Das Anti-AgingGesichtspflege-Gel macht reife und strapazierte Haut wieder ge-

schmeidig und frisch. Die Q 10-Intensiv-Feuchtigkeitscreme hilft gegen trockene und angespannte Haut. Beide Produkte wirken nachhaltig gegen Anzeichen von Müdigkeit, schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen und mildern Falten. Denn Männerhaut altert zwar später als die Haut der Frau, da sie mehr Collagen enthält, ab vierzig jedoch abrupter. Was dagegen hilft? Weniger Stress und die umfassende Pflege von «I am for Men». TG

KÖRPERPFLEGE | 77

«I am» — einzigartig wie du und ich Weniger ist mehr. Deshalb führt die Migros eine einzige, umfassende Pflegelinie ein: «I am». Unter dieser Dachmarke werden die meisten der bestehenden Pflegeprodukte zusammengefasst, die bisher unter den Eigenmarken Iduna, Jana, Flair, Curl, Efina, Explonic, Men’s Care und Men’s Look verkauft wurden. Statt auf einen Markendschungel setzt die Migros auf eine übersichtliche Vielfalt. «I am» umfasst 130 Produkte. Zehn davon sind völlig neu und gehören zur Einsteigerlinie «I am Young» für Teenager. Neben dem frischen Verpackungsdesign bietet «I am» hohe Markenqualität zu attraktiven Preisen. Weitere Informationen zu «I am» sowie eine Produkteübersicht finden Sie unter www.migros.ch/iam.


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Easy Muffin* Backrahmen inklusive 12 auswechselbare und formstabile Silikonförmchen, geeignet für Dessert, Glacé oder Kleingebäck 19.90

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Geeignet für Dessert, Glacé oder Kleingebäck: Silikonförmchen Ø 5 cm Packung à 12 Stück 5.90 Ø 7 cm Packung à 12 Stück 9.90 ab 31.10. erhältlich

Silikonförmchen Muffin*, Herz*, Gugelhopf* oder Brioche* kombinierbar mit Backrahmen Easy Muffin, geeignet für Dessert, Glacé oder Kleingebäck je 6 Stück je 9.90

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schaufenster

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Brandschutz

Feuer fasziniert Kinder: Die neuen, kindergesicherten Feuerzeuge helfen, Brände und Brandverletzungen zu verhüten.

Bild Yves Roth

A

uch wenn Erwachsene immer wieder auf die Gefahr von Feuer hinweisen und Kindern einen verantwortungsvollen Umgang vorleben – Feuer übt auf die Kleinen eine ungeheure Faszination aus.

Die Beratungsstelle für Brandverhütung schätzt, dass in der Schweiz pro Jahr 250 bis 300 Gebäudebrandschäden durch Kinder oder Jugendliche verursacht werden. Ab 2009 ist deshalb laut Gesetz nur noch der Verkauf von

kindergesicherten Feuerzeugen erlaubt. Die Migros hat ihr Sortiment bereits jetzt umgestellt. YC

Kindergesicherte Bic-Feuerzeuge, mechanisch, mit Reibrad, 2 Stück, Fr. 2.20, elektronisch, mit Drücker, 2 Stück, Fr. 4.—

FEUERZEUGE | 79

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Christkindl-Märkte Stuttgart

2 Tage ab Fr.

169.–

1. Tag Schweiz – Stuttgart Über Winterthur und Schaffhausen erreichen Sie die deutsche Grenze und fahren über die Schwäbische Alb Richtung Norden. Gegen Mittag treffen Sie dann in Stuttgart ein. Danach steht Ihnen der ganze Tag zur freien Verfügung, um den grössten deutschen Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz zu besuchen. Den Abend lässt man dann in einer gemütlichen Weinstube ausklingen oder geniesst das Stuttgarter Nachtleben. 2. Tag Stuttgart – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet und dem Verladen des Reisegepäcks steht Ihnen der Vormittag nochmals zur freien Verfügung. Im Verlaufe des Nachmittags steht unser Bus für die Rückreise in die Schweiz bereit.

Reisedaten 28. 29. 30. 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. 13.

– 29. November – 30. November Nov. – 01. Dezember – 02. Dezember – 03. Dezember – 04. Dezember – 05. Dezember – 06. Dezember – 07. Dezember – 08. Dezember – 09. Dezember – 10. Dezember – 11. Dezember – 12. Dezember – 13. Dezember – 14. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 2-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

Nicht inbegriffen:

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 55.– ✘ Weekend-Zuschlag Fr. 20.– (Abfahrten vom 29. November und 6. Dezember)

✘ Annullationsschutz Fr. 12.–

Prag

4 Tage Fr.

375.–

1. Tag Schweiz – Prag Fahrt durch das Allgäu und vorbei an Nürnberg und Pilsen in die Tschechische Hauptstadt Prag. 2. Tag Stadtführung in Prag Geführte Stadtrundfahrt in der «Goldenen Stadt» an der Moldau. Mit Sicherheit gehört Prag zu den schönsten Städten in Europa und präsentiert sich ganz speziell in der Vorweihnachtszeit von der schönsten Seite. Sie besuchen die hoch über dem Fluss liegende Burg und flanieren anschliessend über die mittelalterliche Karlsbrücke in die berühmte Altstadt. Die beiden Weihnachtsmärkte links und rechts der Moldau bieten vor allem einen Genuss für Romantiker. 3. Tag Prag Der heutige Tag steht Ihnen ganz zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Besichtigungen. 4. Tag Prag – Schweiz Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten 27. – 30. November 01. – 04. Dezember 04. – 07. Dezember 08. – 11. Dezember 11. – 14. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 4-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

Würzburg

Nürnberg

Rothenburg 3 Tage Fr.

315.–

1. Tag Schweiz – Rothenburg ob der Tauber – Würzburg Über St. Gallen und vorbei an Memmingen treffen Sie am frühen Nachmittag in Rothenburg ein. Hier besuchen Sie den märchenhaften Reiterlesmarkt inmitten der malerischen Altstadt, die mit ihren Mauern und Türmen ein Bild von einzigartigem Reiz bilden. Gegen Abend Weiterfahrt nach Würzburg. 2. Tag Ausflug Nürnberg Sie besuchen heute den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg. Die von Stadtmauern und Türmen umgebene Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten machen den Aufenthalt besonders reizvoll.

München Salzburg Innsbruck

mit Gut Aiderbichl

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – München – Rohrdorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen nach München, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gegen Abend Weiterfahrt nach Rohrdorf. 2. Tag Ausflug Gut Aiderbichl und Salzburg Am Morgen Besuch des bekannten Guts Aiderbichl. Am Mittag Fahrt in die Mozartstadt Salzburg und Besuch des traditionsreichen Christkindlmarktes. Daneben hat diese berühmte Festspielstadt aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen.

Südtiroler Christkindl-

Märkte

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – Brixen Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren über die Arlberg-Route und den Brennerpass ins Südtirol. Am Nachmittag erreichen Sie Brixen, wo Sie den ersten Weihnachtsmarkt besuchen. 2. Tag Weihnachtsmärkte in Bozen und Meran Lassen Sie sich von der vorweihnächtlichen Stimmung der Christkindlmärkte in Südtirol verzaubern. Ob in Bozen oder in Meran – überall erwarten Sie viele weihnachtlich geschmückte Stände mit schönen Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten. 3. Tag Brixen – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet fahren Sie nach Innsbruck, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt am Fusse des «Goldenen Dachls» zu besuchen. Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz über die Arlberg-Route.

3. Tag Würzburg – Ludwigsburg – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet Fahrt nach Ludwigsburg, wo Sie den bekannten barocken Weihnachtsmarkt besuchen. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz.

3. Tag Rohrdorf – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet kurze Fahrt nach Innsbruck und Besuch des Weihnachtsmarktes am Fusse des «Goldenen Dachls». Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten

Reisedaten

28. – 30. November

01. – 03. Dezember

08. – 10. Dezember

05. – 07. Dezember

05. – 07. Dezember

08. – 10. Dezember

12. – 14. Dezember

08. – 10. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg

stücksbuffet in einem 4-Stern-Hotel

Reisedaten 30. Nov. – 02. Dezember 02. – 04. Dezember

12. – 14. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension in gutem Mittelklasshotel in Rohrdorf

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

✘ Nachtessen am ersten Tag ✘ Stadtrundfahrt in Prag

✘ Ausflug zum ältesten und

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

✘ ✘ Annullationsschutz Fr. 18.–

✘ ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 60.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 60.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

Dusche/ WC, Farb-TV etc.

Einerzimmerzuschlag Fr. 90.–

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/ WC, Farb-TV etc. berühmtesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg Einerzimmerzuschlag Fr. 70.–

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Eintritt ins Gut Aiderbichl

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Ausflug zu den Weihnachtsmärkten in Bozen und Meran


schaufenster

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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DAMENWÄSCHE | 81


82 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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schaufenster

LAKTOSEFREI | 83

Genussvoll zugreifen Ein reichhaltiger Brunch ist ein Stück Lebensqualität — auch für Menschen, die an einer Laktoseintoleranz leiden. Deshalb führt die Migros immer mehr Produkte mit dem Gütesiegel von «aha!».

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I

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Bezaubernde Weihnachtsmärkte am Main

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86 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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schaufenster

NEWS | 87

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Rauchen tötet. Trinken auch. Essen sowieso. Trotzdem: Ich rauche Brissago und Montecristo, trinke Vin Jaune und Laphroaig, esse Boutefas und Kutteln – und lebe. Sehr zum Erstaunen meines Hausarztes, der mich auf Diät setzen will – und mir eine Leberwurst schenkt. Direkt von Bauer Abel aus dem Markgräflerland. Ungesund, aber gut. Doch gesund ist relativ. Whisky ist beispielsweise gut fürs Herz. Auf der schottischen Hebrideninsel Islay hat noch nie jemand einen Herzinfarkt erlitten. Kein Wunder, bei acht aktiven Whisky-Brennereien. Allerdings verrät die Statistik nichts darüber, wie viele Eingeborene an Leberzirrhose gestorben sind. In Schottland ist Alkohol nicht verboten. Ausser in Fussballstadien. Dennoch haben viele Matchbesucher Schlagseite. Warum? Sie treffen sich vor dem Spiel in ihrem Pub und trinken auf Vorrat. Das ist ungesund. Dafür darf man in den Pubs, Hotels und in öffentlichen Räumen nicht mehr rauchen. Das ist gesund. Trotzdem: Eine Woche Spätherbst in Schottland ist wunderschön. Auch ohne Rauch. Mein Tipp: www.woodmillhouse.co.uk


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Linz. Anreise nach Linz mit modernem Komfort-Reisebus. Linz – die Kulturhauptstadt Europas 2009 – liegt wunderschön eingebettet im Donautal und ist von hügeliger Landschaft umgeben. Einschifffung. Anschliessend heisst es «Leinen los». 2. Tag: Melk. Morgens Ankunft in Melk. Besichtigen Sie das auf einem steilen Bergrükken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift (*). Die Stiftskirche gilt als schönste Barockkirche nördlich der Alpen. Geniessen Sie am Nachmittag die Fahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. 3. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). Das malerische Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, ist eine Stadt voller Lebensfreude. Die Donaumetropole ent-stand 1873 aus Buda und Pest. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild. Nachmittags

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Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typisch ungarische Czarda (CHF 50.–). 4. Tag: Budapest–Esztergom. Der Vormittag steht Ihnen in Budapest zur freien Verfügung. Mittags haben Sie die Möglichkeit am Ausflug zum Donauknie teilzunehmen (*). Die Region der nach Süden fliessenden Donau wird das Donauknie oder die ungarische Wachau genannt. Das Wahrzeichen Esztergoms einstige Residenzstadt der ungarischen Könige, ist die grösste Basilika des Landes. 5. Tag: Bratislava–Wien. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). Am Mittag geht die Fahrt weiter bis Wien, wo Sie abends eintreffen werden. Nach dem Abendessen steht eine Fahrt zum Heurigen (CHF 35.–) oder ein Klassisches Konzert (CHF 65.–) auf dem Programm. 6. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Ob Wiener Prater, das Riesenrad aus dem Filmklassiker «Der dritte Mann» oder der 137 m hohe Steffel, der Südturm des gotischen Ste-

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10%. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

Ihre Reiseroute

Ihr Flussschiff

phansdoms. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zei-ten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Besichtigung des Schlosses Schönbrunn, bevorzugtes Domizil der Kaiserin Maria Theresa (CHF 50.–). 7. Tag: Dürnstein. Morgens erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die Wachau –so heisst der liebenswerte Landstrich an der Donau zwischen Melk und Krems – sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillenund Weinland. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Am Mittag Weiterfahrt Richtung Linz. 8. Tag: Linz–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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Kochen mit der «Saisonküche» > CLAUDIO TAMBORINI

Her mit den Oliven!

Dank dem Weinexperten Claudio Tamborini ist der Olivenbaum im Tessin wieder heimisch. Felix Häfliger serviert zur Erfolgsgeschichte Coquelets auf Kürbis.

W

enn Claudio Tamborini einmal vor der Himmelstür steht und Petrus ihn fragt, was er denn so geleistet habe auf Erden, dann kann er stolz erwidern: «Ich habe den Olivenbaum zurück ins Tessin gebracht.» Da lässt ihn Petrus voller Freude eintreten. Dass heute im Tessin rund 2000 Olivenbäume stehen, ist dem tatkräftigen Tessiner Weinbauern und Weinhändler Claudio Tamborini zu verdanken. Er erwarb 1990 eine Parzelle Rebland auf einem Hügel namens «Colle degli Olivi», auf dem einige zähe Olivenbäume die Jahrhunderte überdauert hatten. «Der alte Flurname und die Bäume beschäftigten mich dermassen, dass ich in Archiven zu recherchieren begann», erklärt er. Dabei entdeckte er, dass bis ins Jahr 1700 zwischen Lugano und Gandria Olivenbäume kultiviert wurden. Dann aber zerstörten harte Winter mit Frost fast alle Olivenbäume – das Ende der Tessiner Oliven.

Der «orange Knirps» in Schale Wir sitzen im Garten seines Hauses in Sonvico ob Lugano, die Herbstsonne lässt die Rot-, Gelbund Grüntöne der umliegenden Wälder leuchten. Interessiert schaut Tamborini zu, wie Felix Häfliger von der «Saisonküche» die Kürbisse «oranger Knirps» in Schnitze schneidet und in eine Schüssel legt. «Müssen die nicht geschält werden?», will er neugierig wissen. Doch Häfliger winkt ab: «Kleine Kürbisse haben eine LESEN SIE WEITER AUF SEITE 92

Geniesser: Nebst seinem Olivenöl mag Claudio Tamborini auch Kürbisgemüse wie den feinen «orangen Knirps».


92 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

zarte Haut, die man mitessen kann.» Auch die Orangenschnitze legt der Profikoch samt Schale zum Gemüse; und wieder eine neugierige Frage: «Wieso?» Häfliger ist nicht um die Antwort verlegen: «Weil die Orange so viel mehr Aroma abgibt, was dem Kürbis zu einem frischen Geschmack verhilft.» Wissbegierig wie Tamborini nun mal ist, stellte er sich auch punkto Olivenbaum eine Frage: «Würde es gelingen, den Olivenbaum im Tessin wieder anzubauen?» Er kontaktierte den italienischen Olivenspezialisten Professore Giuseppe Fontanazza in Umbrien, der sich sofort dafür interessierte. Tamborini schickte ihm eine Tessiner Klimastatistik der letzten zehn Jahre sowie Bodenproben. Nach der Analyse meinte der Professore hoffnungsvoll: «Es sollte gelingen!» Und er sollte Recht behalten.

Während er spricht, behält er stets den Koch im Auge. Und muss den Erzählfluss schon wieder unterbrechen, denn die schwarzen, winzigen Körner, die Häfliger da so grosszügig zur Sauce gibt, kennt er nicht. Der Koch schon: «Das sind Senfkörner, die eine pikante Note beisteuern. Dies gelingt auch mit in feine Ringe geschnittenen Peperoncini.» Nachdem Gandria ins Olivenprojekt eingestiegen war, weitete

es sich schlagartig aus. 2001 wurde der Verein «Associazione Amici dell’Olivo» gegründet, der Kurse rund um den Olivenbaum durchführt. «Heute bauen im Tessin auch Private in ihren Gärten Olivenbäume an», erklärt Tamborini zufrieden. Und die Gemeinde Gandria? Die ist so stolz auf ihre Oliven, dass sie mit dem Verein zusammen den sogenannten Olivenbaumpfad von Castagnola nach

Gandria einrichtete, der auch Blinden zugänglich ist. Das alles hätte sich Tamborini damals, 1993 beim Pflanzen des ersten Baumes, nicht träumen lassen. Schenkten ihm seine Oliven 1998 rund 40 Liter Olivenöl, werden heute im Tessin 600 Liter «Olio del Ceresio» gewonnen. «Ceresio ist der alte Name des Luganersees», erklärt Tamborini, um lachend weiterzufahren: «Leider ernten wir eine viel zu kleine

Schritt für Schritt zum Kürbisgemüse mit Coquelets A

B

Nach fünf Jahren gabs das erste Öl Doch das erfuhren die beiden erst rund fünf Jahre später, denn so lange dauert es, bis ein Olivenbaum Früchte trägt. 1998 konnte Tamborini erstmals Oliven ernten, die er voller Spannung pressen liess. Und siehe da, das Öl war dickflüssig, mit feinem Gewürzgeschmack und wenig Säure. Doch wie weiter? Tamborini wollte seine Merlot-Reben nicht ausreissen, und Platz am milden Seeufer ist knapp im Tessin. Das Problem war noch nicht gelöst, als der Bürgermeister von Gandria anfragte, ob Tamborini auf den steilen Gemeindeterrassen ein Weingut aufbauen könnte. «Wieso nicht Oliven anstelle von Reben?», fragte Tamborini zurück. Der Bürgermeister war sprachlos, die Bevölkerung skeptisch, doch Tamborini konnte sie an einer Gemeindeversammlung so begeistern, dass sogar Private ihren Boden beisteuerten.

Mehr Rezepte: www.saison.ch

C

D

E

A Die kleinen Kürbisse «oranger Knirps» halbieren, entkernen und samt Schale in feine Schnitze schneiden. Die Schale ist so zart, dass sie problemlos mitgegessen werden kann. B Der junge Olivenbaum im Garten wird in Sonvico, auf 830 m Höhe gelegen, wohl nie Früchte tragen, doch Tamborini liebt ihn trotzdem. C Die Oliven entsteinen und vierteln. Sie geben dem Kürbisgemüse Pfiff und südländisches Flair. D Aus einfachen Zutaten entsteht ein Herbstgericht der Superlative: Kürbisse, Orangen, Zwiebeln, Rosmarin und Lorbeer. E Gemeinsam gehts schneller: Während Felix Häfliger (links) die Oliven zum Gemüse gibt, zupft Claudio Tamborini die Nadeln von den Rosmarinzweigen.


à la carte

Menge, um das Öl über die Migros zu verkaufen.» Inzwischen hat Häfliger die Coquelets halbiert und auf das Gemüse gelegt. Ab in den Ofen und warten, heisst es nun. Keine fünf Jahre, sondern 45 Minuten. Dann wissen wir, ob das Gericht gelungen ist.

CLAUDIO TAMBORINI | 93

Coquelets mit Kürbis aus dem Ofen Für 4 Personen

Text Ruth Gassmann Bilder Stefan Jermann

Informationen zum Olivenbaumpfad: www.lugano.ch/Tourismus/Wanderungen

Zutaten 800 g Kürbis «oranger Knirps» 250 g rote Zwiebeln 2 Bio-Orangen 50 g schwarze Oliven, ohne Stein 3 frische Lorbeerblätter 2—3 Zweige Rosmarin 5 Gewürznelken 2 EL Blütenhonig 50 ml Olivenöl «extra vergine» 2 TL schwarze Senfkörner* 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 Coquelets à ca. 550 g

Zubereitung 1) Kürbis samt Schale in Schnitze schneiden, entkernen. Zwiebeln schälen, vierteln. 1 Orange halbieren, samt Schale in Schnitze schneiden. Oliven vierteln. Lorbeerblätter in breite Streifen schneiden, Rosmarinnadeln von den Zweigen streifen. Alles samt Nelken in einer Schüssel mischen. 2) Restliche Orange auspressen. Saft mit Honig, Olivenöl und Senfkörnern im Schüttelbecher mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit dem Gemüse mischen und alles in eine Gratinform oder einen Bräter füllen. Coquelets waschen, trocken tupfen, halbieren, auf das Gemüse legen und mit der in der Schüssel verbliebenen Flüssigkeit beträufeln.

3) Form in die Mitte des kalten Ofens schieben, Temperatur auf 200 °C stellen. Etwa 45 Minuten garen. Ab und zu mit der Flüssigkeit aus der Form beträufeln. Dazu passt Risotto. * Schwarze Senfkörner sind in asiatischen Geschäften erhältlich. Sie können auch durch einen in feine Ringe geschnittenen roten Peperoncino ersetzt werden.


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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Rund um Karotten Des Schweizers liebstes Gemüse ist das Rüebli. 60 000 Tonnen werden pro Jahr verzehrt, das ergibt rund 8,5 kg pro Person. Die meisten stammen aus der Schweiz. Karotten kann man gut lagern, deshalb sind sie das ganze Jahr im Angebot.

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Orange, rot oder weiss Im 17. Jahrhundert züchteten die Holländer das uns bekannte orange Rüebli aus einer Urform. Heute gibt es verschiedene Sorten des Wurzelgemüses wie die gelben Pfälzer, die Nutri-Red-Karotte, die beim Kochen dunkelrot wird, oder die weissen Küttiger. Von allen

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

AGENDA

Mandril: Urban Illusion

Halb Pflanze, halb Strassenlaterne – ein Werk von «Mandril» alias Marc Ferrario. Marc Ferrario, «Mandril», zeigt seine neuesten Kreationen auf beleuchtetem Untergrund mit Stadtansichten von London, New-York und Beirut, die bisher in seinen Arbeiten noch nicht vorkamen: Galerie du Pommier, CCN, Neuenburg Bis zum 31. Oktober www.ccn-pommier.ch

Ausstellung Jürg Straumann

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«Sonnenkrone», Werk von Jürg Straumann. Jürg Straumann benutzt für seine Arbeiten mehrere Techniken: Gravur, Zeichnung, Tuschezeichnung, Malerei und Video, Letzteres vor allem im Projekt Panoptikum des Jahres 2002. Er stellt regelmässig in Bern, Zürich und Murten aus und nimmt auch an kollektiven Ausstellungen teil. Galerie du Soleil, Saignelégier Bis zum 23. November. www.cafe-du-soleil.ch

«Après l’orage» von Grazia Rampazzo, Acryl auf Leinwand mit Sand, 40 x 40 cm.

Junge Sterne am Künstlerhimmel

An der «Exposition collective d’arts plastiques» im Kulturund Freizeitzentrum Saint-Imier werden Kunstwerke hoher Qualität von aufstrebenden Talenten gezeigt.

V

ielfalt, Neuentdeckungen, aufsteigende Talente … und glückliche Zufälle! Alles Zutaten für den Erfolg einer traditionellen, aber sich laufend erneuernden Ausstellung. Zum vierten Mal findet die «Exposition collective d’arts plastiques» statt, an der Werke von sieben «werdenden» Künstlern bewundert werden dürfen. Die Werke wurden nach sehr präzisen und anspruchsvollen Kriterien ausgewählt.

Die Kandidaten 2008 mussten ein Portfolio mit einer Auswahl ihrer Arbeiten vorlegen, mit denen sie sich durch eine persönliche, kohärente, originelle künstlerische wie technische Vorgehensweise qualifizieren. Kurz: mit Kunstwerken, deren Zahl für eine eigene Ausstellung noch nicht ausreicht. In der Kollektivausstellung ist für alle Raum vorgesehen. Erstmals wird auch eine Videokreation mit einbezogen. Und eine kleine Anekdote am

Rande: Der Zufall hat der Jury einen Streich gespielt. Diese hat, ohne es zu wissen, zwei Schwestern in die engere Auswahl genommen. Immer noch nichts ahnend, hat sie dann dafür gestimmt, dass beide im gleichen Raum ausstellen! SC Saint-Imier, CCL, Ausstellung bis zum 30. November, www.ccl-sti.ch Werke von: Heidi Moser, Marthy Matthey, Grazia Rampazzo, Michèle Knuchel-Bossel, Claire Liengme, Mamadou Ndao, Jean Uroz


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

AGENDA

Ausbildung in der Reisebranche

Wie wäre es mit einer Ausbildung zum Reisefachmann? Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man Reisefachfrau oder Reisefachmann IATA/UFTAA werden kann, soll sich den folgenden Termin merken: Samstag, 8. November, 10 Uhr in der Klubschule Neuenburg Rue du Musée 3, 2001 Neuenburg Oder die Klubschule Neuenburg kontaktieren unter: Tel. 058 568 83 50.

Berufsausbildungen zur Informatik

Für Informatikbegeisterte: Ausbildungen in der IT.

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Informationsveranstaltung: > am Mittwoch, den 12. November, in Neuenburg > am Donnerstag, den 13. November, in Freiburg Programm: 18–19 Uhr: Ausbildung ECDL, WebPublisher und WebAssistant 19–20 Uhr: PC Master und IT Supporter

NEUENBURG-FREIBURG | 99

Bewegt durch den Winter

Die kalte, dunkle Jahreszeit steht vor der Tür – vielen vergeht die Lust, das Haus zu verlassen. Tipps, um fit zu bleiben.

D

er Himmel ist blau, die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Ohne zu zögern gehts im Trainingsanzug und in Sportschuhen ab an den See, auf den Sportplatz oder in den Wald, um zu joggen oder ganz einfach zu marschieren. Doch wenn es im Herbst und Winter kälter wird und man erst eine warme Mütze, einen Schal, Handschuhe, einen dicken Pullover und Wollsocken hervorholen muss, dann sieht das doch leider ganz anders aus. Aber Kopf hoch, auch im Winter kann man in Form bleiben. Hier ein paar Ideen, um Lust auf Bewegung und Kondition zu fördern: Pilates, ein sanfter und wirkungsvoller Sport, trägt dazu bei, die Muskulatur zu stärken und den Körper zu formen. So wird die Haltung und somit die täglichen Bewegungen verbessert. Bei diesem Trainingsprogramm wird von innen nach aussen gearbeitet, also die tief liegende Muskulatur bei gleichzeitiger Verbesserung der Beweglichkeit erreicht. Die Pilates-Methode eignet sich für alle.

Mit Step und Aerobic gegen das Wintergrau Step and Sculpt hingegen fördert die Muskulatur durch dynamische Bewegungen und stärkt das Herz-Kreislauf-System mittels Step-Grundschritten. In diesem Kurs wird mit Hanteln trainiert. Wer Musikchoreografien mag, kann sich beim Step Aerobic amü-

Lust auf Bewegung macht dem Winterschlaf den Garaus.

sieren und gleichzeitig sein Gedächtnis trainieren. Und wessen Herz das Fernweh plagt, den versetzt Latino Aerobic in südliche

Gefilde. Da wird bei feuriger südamerikanischer Musik mit Aerobicschritten zu heissen Choreografien getanzt. Monique Jüni

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 50. Internet: www.ecole-club.ch


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NEUENBURG-FREIBURG

Einblick in Ihre Genossenschaft

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Das Café-Theater La Tour de Rive: ein in der Romandie weit über La Neuveville hinaus bekannter Kulturort.

Michel Neuville vom Café-Theater La Tour de Rive beim Fragespiel «Wäre ich …».

… ein Musikinstrument? Ich wäre meine Gitarre, sie begleitet mich seit Jahrzehnten. … eine Erinnerung? Ich habe viel zu viele, um nur eine einzige zu sein! Das Leben besteht aus Erinnerungen. Diejenigen, die keine haben, haben nichts aus ihrem Leben gemacht. … eine Uhr? Ich würde nur jede zweite Stunde gehen! Damit hätte ich schon etwas gewonnen, denn es fehlen mir immer 50 Minuten bis zur nächsten vollen Stunde. … eine Lampe? Ein Kronleuchter, um die fünf Jahre unseres Café-Theaters hier in La Neuveville in voller Beleuchtung zu fei-

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

ern. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, aus der Utopie des Anfangs ist ein Wunder geworden! Böse Zungen gaben uns zwei Jahre; im zweiten Jahr haben wir uns als Geburtstagsgeschenk Hughes Aufray gegönnt mit zwei exklusiven Schweiz-Auftritten. ��� eine kleine Unterstützung? Die freundliche Unterstützung der örtlichen Handwerker zu Beginn der Umbauarbeiten für unser Theater. Das hier ist eine ehemalige Kirche, die uns die reformierte Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Diese Jungs haben mit Begeisterung gearbeitet, ohne zu wissen, ob sie dafür bezahlt werden würden. Wir haben unser Wort gehalten, keine einzi-

ge Rechnung ist offen geblieben! … ein Kind? Ich selbst bin ein Kind, das zu schnell gealtert ist. Aber wie die Kinder habe ich mir Begeisterungsfähigkeit und Neu-

gier erhalten. Als Kind denkt man nicht nach, man tut etwas und überlegt erst hinterher. Diese Einstellung muss man beibehalten, sonst unternimmt man nichts mehr! Text und Bilder: FGi

Diese Woche Das Café-Theater La Tour de Rive in La Neuveville feiert seinen fünften Geburtstag. Interview mit dem Texter-Komponisten-Interpreten Michel Neuville, Tschampion von Geburt an und Direktor des Theaters.

Michel Neuville, gute Seele, guter Geist und Mann für alles im «La Tour de Rive».

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Die nächsten Einblicke: Spezialausgabe: das neue Marin Centre SA.


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Die Moral der Tiere

Hätte es das früher schon gegeben, müsste die Schweiz heute wohl kaum über einen Ingenieurmangel klagen! Moderne Lehrmittel für Naturwissenschaften und Technik sind mittlerweile so kindgerecht, dass sie schon die Kleinsten begeistern. Da gibt es zum Beispiel kindersichere Stichsägen mit Vibrationsschnitt oder die Experimentierbox «Messen» für physikalische Experimente in der Unterstufe. Gezeigt werden die neusten Lehrmittel vom 29. bis 31. Oktober an der Worlddidac in Basel.

Sinn für Fairness: Nicht nur Menschen, auch Tiere können sich moralisch verhalten.

Selbstlosigkeit bei Menschenaffen: Sie geben Nahrung an Artgenossen ab — aber nur an Verwandte.

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D

ONLINEUMFRAGE

er niederländische Verhaltensforscher Frans de Waal hat bei Schimpansen beobachtet, wie sie kämpfende Männchen mit Kraulen beschwichtigen und so Frieden stiften. Auch die Kapuzineraffen haben laut de Waal einen Sinn für Fairness: Sie protestieren, wenn ein Artgenosse für gleiches Verhalten besser belohnt wird als sie selbst. Der Profiteur mache keine Anstalten, etwas abzugeben und so für einen Ausgleich zu sorgen. Gewisse Parallelen zur diskutierten Rückforderung übermässiger Bonuszahlungen sind nicht von der Hand zu weisen. De Waal sagt, Tiere seien keine Menschen, aber Menschen dennoch Tiere.

Neue Frage Erlauben Sie Ihren Kindern das Arbeiten mit Hammer d Säge? Sä ? und a) ja, ab Kindergartenalter b) ja, ab Schulalter c) nein, nie

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MULTIMEDIA

IN FORM

Strom aus der Schuhsohle

Neue Hoffnung im Kampf gegen Falten

Wer viel telefoniert, muss auch viel laufen. Zumindest dann, wenn man die neuartige Schuhsohle trägt, die beim Gehen den Handyakku auflädt. Bei der in Japan entwickelten Technik sind die Sohlen des Systems mit Wasser gefüllt, das kleine Turbinen antreibt, die wiederum Strom erzeugen. Vorerst muss das Handy aber noch an die Steckdose, denn die Elektrizität aus der Schuhsohle ist erst 2010 marktreif.

Der Traum von der faltenfreien Haut erhält ein neues Kapitel: Licht aus Leuchtdioden soll ähnlich wirken wie Botox. Das berichten Forscher aus Ulm (D) nach einem zweimonatigen Test mit LEDs. Gemäss ihrer Theorie zerstört das Licht einen feinen, stabilen Wasserfilm auf der Haut, der die elastischen Fasern der Haut umgibt und sie unbeweglich macht. Ist dieser Wasserfilm weg, gewinne die Faser ihre Elastizität zurück, und die Haut glätte sich praktisch von alleine. www.wissenschaft.de

Bilder Christoph Wilhelm, Sara Zinelli, James Shearman (alle Getty images)

Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Lassen Sie Ihre Kinder auch bei hoher Feinstaubbelastung nach draussen? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

62 % Ja

38 % Nein


Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

PROFIS RATEN Marion Wäfler, dipl. Ernährungsberaterin HF, Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE

Familie Schüpbach im Wildwassercanyon: Caro, Sofie, Lori und Jann (von hinten nach vorne).

Die molekulare Küche provoziert Wissenschafter und Köche tüfteln gemeinsam neue und ungewohnte Kombinationen von Lebensmitteln, Geschmäckern und Konsistenzen aus. Dieser Trend heisst molekulare Küche. Dabei entsteht zum Beispiel heisses Eis, oder es werden Bonbons aus Olivenöl hergestellt. Die Geschmacksnerven sollen provoziert werden — ein Erlebnis für Augen, Zunge und Gaumen. Mehr Infos zur Ernährung oder der molekularen Küche unter www. sge-ssn.ch oder www.actilife.ch

MANN OH MANN

Vom Stress gibts ’ne Glatze

Wer oft gestresst ist, dem droht Haarausfall, wie deutsche Forscher herausfanden. Bei ständiger Anspannung schüttet der Körper bestimmte Hormone verstärkt aus, die die Haarwurzeln angreifen. Ein Gegenmittel ist Koffein, das Bestandteil vieler Haarprodukte ist.

STIMMTS?

Midlife-Crisis ist Einbildung Stimmt nicht! Wer um den 40. Geburtstag herum in die Krise kommt, leidet nicht unter Einbildung. Englische und amerikanische Wissenschafter zeigten, dass Menschen zwischen 40 und 50 tatsächlich am anfälligsten für Depressionen sind. Das Fazit: Am Anfang und am Ende des Lebens ist man am glücklichsten, kritisch ist der Lebensabschnitt dazwischen.

In Bern geht die Post ab

Alles rutscht und flutscht im neuen Erlebnisbad Bernaqua im Berner Westside. Im faszinierendsten Badetempel der Schweiz gibts 2000 Quadratmeter Wasserfläche, drei Riesenrutschen und achtzehn Becken zum Schwimmen, Spielen und Entdecken.


besser leben

IN FORM | 107

DAS SAGT DER EXPERTE

Interview mit Oliver Heintz, Managing Director Bernaqua

«Für jeden das passende Angebot»

Familienplausch im warmen Aussenbecken: Die Schüpbachs geniessen die Zeit im sprudelnden Wasser.

S

ofies Augen leuchten, als sie auf dem grossen Gummiring von der Rutschbahn ins Wasser gleitet. «Das gefällt mir!», ruft die Zehnjährige begeistert und rennt bereits wieder die steile Treppe zum Eingang der längsten gedeckten Rutschen der Schweiz hinauf. Diesmal testet sie die Rutsche mit den zweiplätzigen Ringen. Zusammen mit ihrem Vater Lori Schüpbach (40) stürzt sie sich in die Tiefe. Sofies Bruder Jann (8) hat sein Herz an den Wildwassercanyons verloren. «Er hätte aber ruhig noch etwas stärker strömen können», meint er schelmisch. Normalerweise hätte Jann den Wildwassercanyon zwar noch gar nicht benutzen dürfen, denn er ist erst ab zehn Jahren zugelassen. Für das Migros-Magazin wurde aber eine Ausnahme gemacht. Die beiden Kinder planschen im aussergewöhnlichsten Badetempel der Schweiz, dem Bernaqua vor einer reizvollen architektonischen Kulisse mit vielen Ecken und Kanten, Flächen aus Sichtbeton und eisblau-grauen Glasplatten. Der Bau des amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind macht Baden auch zum optischen Erlebnis. Die Raumgestaltung kommt bei den Eltern von Sofie und Jann denn auch besonders gut an. «Es ist ein sehr beeindruckender Bau. Die Höhe und Grösse der Räume einerseits, aber auch die vielen unerwarteten Blicke ins Freie», schwärmt

Lori Schüpbach. «Und weil die Ebenen der Badewelt leicht verschoben sind, wirkt alles 3-Dmässig», schwärmt seine Frau Caro (40).

Ein Mekka der Riesenrutschen Neben der Architektur bietet Bernaqua aber noch andere Höhepunkte. Einzigartig in der Schweiz ist das wellenlose Flussbad mit der grössten variabel einstellbaren Gegenströmungsanlage der Welt. Damit können Besucherinnen und Besucher beispielsweise die eigene Schwimmleistung testen oder sich einfach von der Strömung treiben lassen. Und die längsten gedeckten Riesenrutschen der Schweiz, deren Einstiege sich in siebzehn Metern Höhe befinden, sind ein Erlebnis für Jung und Alt. Im 175 Meter langen «Magic Eye» geht es in bunten Kunststoffreifen abwärts. Mutige wagen sich in die Röhrenrutsche «Black Hole», die hält, was ihr Name verspricht: Rotierende Beleuchtung und Flasheffekte sorgen auf 152 Metern für Orientierungslosigkeit. Schwache Nerven sind hier fehl am Platz. Und im 169 Meter langen «Emotion Ride» erleben Besucher in der ersten «Sinnesrutsche» der Schweiz, einer Fahrt durch Duft, Klang, Nebel und Lichteffekte. Ruhiger gehts im Attraktionsbecken LESEN SIE WEITER AUF SEITE 108

Was macht für Sie den besonderen Reiz von Bernaqua aus? Schweizweit absolut einzigartig und mein persönliches Highlight ist das Wandaquarium mit lebenden Quallen in unserem Thalassobereich. Diese verstärken den meditativen Charakter des Bades und fördern so die Entspannung. Im Bernaqua lassen Entdecken und Entspannen sich nach Lust und Laune kombinieren. Ob klassische Massagen, Entspannungs-Treatments, Thalasso, Römisch-Irisches Baderitual oder die thematisierte Saunawelt — im Spa findet jeder das passende Angebot. Dabei legen wir neben den traditionellen asiatischen Anwendungen einen klaren Fokus auf japanische Elemente. Warum Japan? In der Schweiz besetzen wir mit dem Thema Japan eine Nische. Es ist «Kult», unverbraucht und innovativ. In unseren beiden japanischen Double-Spa-Behandlungsräumen wird mit typisch japanischen Lichtwänden und Gestaltungselementen ein besonderes Ambiente geschaffen. So servieren wir nach oder auch

zu den Anwendungen Grüntee und Sushi. Durch meine über zehnjährige Schulungs- und Beratungstätigkeit im Spa- und Tourismusbereich bin ich regelmässig in Japan unterwegs. Das Baden ist dort ein wesentlicher Teil der Alltagskultur. Die japanischen Heisswasserbecken, die sogenannte Onsenbäder, dienen vor allem der Regeneration und der Erholung von Geist und Körper. Das Thema Umweltbilanz wird auch als Verkaufsargument immer wichtiger. Gilt «Go Green» im Bernaqua? Wir sind als einzige Bäderanlage der Schweiz nach dem Minergiestandard zertifiziert. Dieser Baustandard steht für einen optimalen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Umweltbelastung. Darüber hinaus spielt das Thema Nachhaltigkeit bei uns auch in der Dienstleistung eine grosse Rolle, z. B. in der Auswahl ökologischer Produkte, fairem Einkauf, oder rezyklierbaren Verpackungen.

Faszinierende Aussichten auch vom Rand des Innenbeckens aus: Lori und Caro Schüpbach bestaunen die Architektur des Bernaqua.


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besser leben

zu. Sprudelliegen, Bodenstrudler, Wandmassagedüsen und ein drei Meter breiter Wasserfall lockern die Muskeln. Und wer sich entspannen und den Geist beruhigen will, steigt ins SolAqua (Meditationsbad). Lichtprojektionen, meditative Klänge und Aromaduft sind eine Wohltat für gestresste Gemüter. Ein grosses Aussenbecken mit Sprudelliegen, Sprudelsitzen, Sprudeltopf, Wasserfall, Strömungskanal, Nackenduschen und Wandmassagedüsen runden das breite Angebot ab.

IN FORM

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Voller Energie: Sofie sprintet zum nächsten Badeplausch.

Spiele für die Kleinen, Spiele für die Grossen Auch die ganz Kleinen sind willkommen im Bernaqua. Für sie ist der separat gelegene Kinderbereich ein toller Platz zum Spielen. Sie können unter Anleitung Schiffchen im Kanal fahren lassen oder im flachen Nass lustvoll Anzeige

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plantschen. Für die etwas Älteren gibt es Spiele mit tanzenden Wasserstrahlen, einen speziellen Kindercanyon, die bunten, wasserspeienden Quallen Jelly und Joy und vieles mehr zu erkunden. Nach dem Testplanschen ist Jann

restlos begeistert: «Wenn es das Bernaqua noch gibt, wenn ich gross bin und eigene Kinder habe, dann komme ich mit ihnen sicher hierher.» Text Karin Zahner Bilder Tina Steinauer Styling Judith Schwyter

www.migrosmagazin.ch Weitere Bilder von «Bernaqua» und die unterschiedlichsten Schweizer Bäderwelten.

Japanisch oder Römisch: Bernaqua bietet Wellness und Gesundheit à la carte > Die Seele baumeln lassen Im Spabereich ist der Fokus ganz auf Japan ausgerichtet. Ob japanisches Reispeeling, traditionelle Entspannungsmassagen oder Floating mit Blick auf fluoreszierende Quallen im YoNoHaNa-Bad — die breitgefächerte, innovative Angebotspalette lässt viel Liebe zum Detail erkennen. Ob aromatisch duftende Kräuterstempel, hochwertige pflanzliche Öle und Cremes, heisse Lavasteine, Thalasso-Packungen aus Algen oder Peelings aus exotischen Früchten — die zahlreichen Behandlungsmethoden verfolgen alle das eine Ziel: den Gästen ein Gefühl von Geborgenheit und innerer Ruhe zu vermitteln.

> Saunawelten für jeden Geschmack Bernaqua Spa bietet den Besuchern eine Saunawelt auf 1200 Quadratmetern. Je nach persönlicher Konstitution und Wohlbehagen kann zwischen verschiedenen Sauniermöglichkeiten gewählt werden. Um dem Bedürfnis der Gäste nach Ruhe und Erholung Rechnung zu tragen, dürfen Kinder unter sechzehn Jahren

die Saunawelt nur in Begleitung der Eltern benützen.

> Römisch-Irisch baden Das Römisch-Irische Bad ist ein eigenständiger Bereich von Bernaqua. Dieses Badevergnügen geniessen die Badegäste in Gruppen von vier bis fünf Personen. Vierzehn verschiedene Stationen stehen bei dem geführten Rundgang auf dem Programm. Das traditionelle Baderitual dauert einschliesslich Seifenbürstenmassage und Ruhephase ungefähr zwei Stunden. Kinder unter sechzehn Jahren dürfen das Römisch-Irische Bad nur in Begleitung ihrer Eltern benützen. Das Römisch-Irische Bad sollte im Voraus gebucht werden.

> Fitness, die jedem schmeckt Auf rund 900 Quadratmetern kann der Besucher des Fitnesscenters den ganzen Körper trainieren. Modernste Cardio-Geräte mit Pulsmesser und integriertem Entertainmentsystem lassen das Ausdauertraining zum Freizeit-

erlebnis werden. Wer lieber in der Gruppe trainiert, kann die breitgefächerte Palette von Gruppenlektionen nutzen. Über 45 Kurse pro Woche stehen in den zwei grossen Group-Fitness-Kursräumen auf dem Programm. Auch Trends und Klassiker wie Yoga, Pilates, BodyPump, Indoor Cycling oder Kick-Power stehen zur Wahl.

> Preise Erlebnisbad Tageseintritt Erwachsene: Fr. 45.— 6—16 Jahre: Fr. 30.— Kinder unter 6 Jahren: gratis Familienkarte (1 Erw. + 2 Kinder): Fr. 90.— / 15.— pro zusätzliches Kind Familienkarte (2 Erw. + 1 Kind): Fr. 102.— / 15.— pro zusätzliches Kind Einzeleintritt (bis 2,5 Stunden) > Erwachsene: Fr. 30.— > 6—16 Jahre: Fr. 20.— > Kinder unter 6 Jahren: gratis > Familienkarte (1 Erw. + 2 Kinder): Fr. 60.— > Familienkarte (2 Erw. + 1 Kind): Fr. 68.— Weitere Infos: www.bernaqua.ch


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besser leben

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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Eine Katze mit Klasse

Welche Katze darfs denn sein? Immer mehr künftige Katzenhalter entscheiden sich für eine Rassekatze. Auf dem Bauernhof holt kaum mehr jemand seinen Stubentiger.

D

ie Vorteile liegen auf der Hand: Eine Rassekatze wächst zu Hause bei ihrem Züchter auf und ist von Anfang an das Leben drinnen gewöhnt. Bei «Mischlingskindern» und Bauernkatzen ist das seltener der Fall. Sie lieben seit Geburt die Freiheit. Ausserdem kann man bei Rassekatzen den Typ, das Aussehen wählen und beim Charakter Tendenzen abschätzen – man kauft die Katze nicht ganz im Sack. Selbstverständlich hat ein so gezüchtetes Tier auch seinen Preis: Mit 1200 bis 1500 Franken

muss man rechnen. Dafür lassen seriöse Züchter die Elterntiere auf ihre Gesundheit testen und geben die Kätzchen mehrfach geimpft und vielleicht sogar gechippt ab. Sie sorgen auch dafür, dass die Kleinen viel Kontakt mit Menschen haben. In der Schweiz leben rund 1,4 Millionen Katzen. Die Mehrheit sind nach wie vor Resultate von Zufallspaarungen – was sie nicht weniger liebenswert macht. Doch die Eidgenossen haben gewisse Lieblingsrassen, sind aber auch offen für Raritäten, wie zum Beispiel die Bengal.

1. Abessinier: Altägyptische Rasse. Anschmiegsame Katze, die viel Bewegung braucht.

Bild Diana Schnarwiler

1. Abessinier: Pflegeleichter Athlet

Zu den ältesten Katzenrassen der Welt gehören die Abessinier. Sie sehen den in der altägyptischen Kunst dargestellten Katzen sehr ähnlich. Ihre Langhaarversion ist die Somali. Abessinier suchen eine enge Beziehung zum Besitzer und brauchen als geborene Athleten viel Bewegung. Sie eignen sich daher auch fürs Katzen-Agility. Eine Spezialität der Fellfarbe nennt sich Ticking. Das Kätzchen wird mit einem dunklen Fell geboren, und in den ersten Lebensmonaten werden die einzelnen Haare hell und dunkel gebändert, wodurch das Fell bei jeder Bewegung leicht schimmert.

2. Bengal: Wild, schön und etwas scheu

Die Bengal ist eine sehr junge Rasse. Sie ist eine Kreuzung zwischen der wildlebenden asiatischen Leopardenkatze und mit der ägyptischen Mau, Abessinier, Orientalisch Kurzhaar und American Shorthairs. Sie verhält sich heute noch manchmal scheu — eben wie eine Wildkatze. Bemühungen von Züchtern, aus der Bengal eine anhänglichere Katze zu machen, zeigen Früchte. Im Haushalt von Erich Berchtold leben zehn Katzen, zwei reinrassige Bengalen, sechs Halbbengalen und zwei Abessinier. Die Bengalen liegen dem in Zürich wohnhaften Katzennarr am Herzen. «Es sind sehr

2. Bengal: Lebhaft und fordernd.

lebhafte, fordernde und selbstbewusste Katzen. Das gefällt mir. Gleichzeitig sind sie aber auch sehr anhänglich. Sie kommen mit mir auf einen Spaziergang.» Von ihren wilden Urahnen haben sie ihre katzen-

untypische Liebe zum Wasser geerbt. Berchtold: «Alle trinken gerne ab dem Wasserhahnen, einige versäubern sich sogar in die WC-Schüssel. Auch das ein Erbe von Wildkatzen, die sich im Wasser versäubern, um Spuren zu verwischen.» Anstrengend sind die Katzen manchmal, weil sie sehr zielstrebig ihre eigenen Interessen verfolgen. «Beim Nachtessen springen sie einmal hoch mit dem Tisch im Auge, beim zweiten Sprung holen sie erfolgreich das Stück Schinken herunter.» Um Bengalen artgerecht zu halten, sollten sie laut Erich Berchtold Freilauf geniessen dürfen. «Falls

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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

man ihnen dies aus Sicherheitsgründen nicht bieten kann, sollte man besser eine andere Rasse wählen.»

3. Britisch Kurzhaar: Bärchenhaft Wird in unzähligen Farbvariationen gezüchtet. Die Katze fällt durch ihren stämmigen Körperbau auf, den sie ihren robusten Vorfahren verdankt — den flinken Mäusefängern und Strassenkämpfern in Grossbritanniens Städten und Dörfern. Vom Charakter her sind sie freundlich und ungezwungen. Die Zürcherin Heidi Giger züchtet Britisch Kurzhaar und Ragdoll. «Die Briten mit ihrem griffigen kurzen Fell und ihrem bärchenhaften Aussehen haben es mir besonders angetan. Meine Kätzin Ruby Tuesday hat die Angewohnheit, dass sie alles Papier anknabbert. Wichtige Schriftstücke muss ich sofort versorgen, und für Druckerpapier gebe ich viel Geld aus.»

4. Ragdoll: Anhänglich Die Ragdoll ist eine sehr anhängliche Katze mit leuchtend blauen Augen. Die Geschichte sagt, dass ihr Körper beim Aufheben erschlafft. Für viele ein Zeichen, dass sie vollstes Vertrauen zum Besitzer hat und sich völlig entspannt. Für Heidi Giger sind die Ragdolls Katzen, die süchtig machen können. «Lavinia ist manchmal in ihrem Übermut kaum zu bremsen, und wenn sie mir nicht auf der Computertastatur liegt, ärgert sie die anderen Katzen oder räumt die Tische ab — vor ihr ist einfach nichts sicher. Aber natürlich kann man ihr nie böse sein.»

Bilder Oliver Giel, fotex, Ulrike Schanz (5)

5. Siamkatze: Verspielte Königin Die Siamkatze ist eine der bekanntesten und beliebtesten Rassen. Sie wurden einst von der Königsfamilie und in Tempeln gehalten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelangte sie von Thailand in den Westen. Ihr Temperament spricht viele Menschen an: Sie sind verspielt und gesellig. Sie brauchen sehr viel Zuwendung. Und mit ein bisschen Training bringt sie auch die Bällchen zurück, die man ihr wirft.

6. Schneeschuh-Katze: Muskulös und lieb

Viele der früheren Siamesen hatten weisse Pfoten oder andere Fleckungen, die aber weggezüchtet wurden. Die amerikanische Züchterin Dorothy Hinds-Daugherty aus Philadelphia begann damit, ihre Siamesen mit Amerikanisch Kurzhaar zu kreuzen, um eine Rasse mit weisser Pfotenfleckung zu erhalten — nicht zur Freude von Siamzüchtern.

TIERE | 113

3. Britisch Kurzhaar: Freundlich und ungezwungen.

7. Maine Coon, Norwegische Waldkatze: Zärtlicher Mini-Löwe Die amerikanische Langhaarkatze Maine Coon fällt durch ihre Grösse und das besonders üppige Haarkleid auf. In den kalten, harten Wintern Nordamerikas hatten Katzen mit langem, gut isolierendem Fell die besten Überlebenschancen. Der Miniaturlöwe fühlt sich zwar als Schosstier wohl, doch ist er eigentlich für die freie Natur geschaffen, da er sehr lauffreudig ist — ähnlich wie die Norwegische Waldkatze, die eine begeisterte Jägerin und Fischefängerin ist.

4. Ragdoll: Hingebungsvoll.

5. Siamkatze: Verspielt.

6. Schneeschuh-Katze: Eleganz pur.

7. Maine Coon: Agiles Schosstier.

7. Norwegische Waldkatze: Jägerin.

8. Perser: Edel und pflegeintensiv.

8. Perser: Stubenhocker Noch immer sehr beliebt ist der langhaarige Perser. Der geborene Stubenhocker ist eine anhängliche, liebenswerte Katze. Sie leidet aber unter zwei Problemen: Viele Katzenhalter sind mit der Fellpflege überfordert, und die stark verkürzte Nase bringt Gesundheitsprobleme mit sich. Erst langsam bemühen sich Züchter, Tiere mit einem weniger flachen Gesicht herauszuzüchten.

Für welche Katze man sich auch entscheidet – ob vornehm mit Ahnentafel oder ein Katzenkind mit unbekanntem Vater, sie alle haben ihre Bedürfnisse. Auch wenn sie selbständig sind: Katzen brauchen Zeit und eine artgerechte Haltung. Sie danken es mit Zuneigung ihr Leben lang, was manchmal 20 Jahre sein können.

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besser leben

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

ERZIEHUNG | 115

Die 10 grössten Baby-Mythen

Kaum wölbt sich das Bäuchlein einer Frau, wird sie eingedeckt mit Tipps: Für die Zeit vor, während und nach der Geburt des kleinen Erdenbürgers. Wir sagen Ihnen, welche brauchbar sind und welche einfach nur haarsträubend.

S

pitzer Bauch, Wärmetest und Nuggigefahr: Brigitte Holzgreve (52), Gynäkologin und Buchautorin, sagt, was von den rund ums Kinderkriegen kursierenden Tipps zu halten ist. Mit ihrem Buch «300 Fragen zur Schwangerschaft» und als Gründerin von www.swissmom.ch begleitete Brigitte Holzgreve bereits Tausende werdender Mütter mit Ratschlägen durch die Schwangerschaft.

1.

Ein spitzer Bauch während der Schwangerschaft deutet auf einen Buben.

Völliger Blödsinn. Die Form des Bauches hängt von der Lage des Kindes in der Gebärmutter ab – und die ist bei Mädchen wie Jungen mal so, mal so. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 116

«Gibst du mir deine Bubenkleider? Du kriegst ja nun ein Mädchen.»


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besser leben

ERZIEHUNG

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Was über Babys wahr ist und was nicht 2.

Babys sehen erst ab einigen Monaten farbig.

Falsch. Das glaubte man früher. Inzwischen weiss man, dass sie nicht nur auf verschiedene Muster, sondern auch auf unterschiedliche Farben reagieren. Sie bevorzugen stark kontrastierende Farben, grössere Flächen und mässig beleuchtete Objekte. Eine besondere Vorliebe haben sie für ovale Gegenstände wie Gesichtsumrisse mit glänzenden Augen, Mund und Nase. Rot ist übrigens für Babys besonders attraktiv – wahrscheinlich, weil es sie ans Innere der Gebärmutter erinnert.

3.

Neugeborene kann man ins Wasser werfen, sie gehen nicht unter.

Vorsicht. Ein Neugeborenes ertrinkt zumindest nicht sofort. Es hält beim Abtauchen reflexartig den Atem an. Zudem reagieren Nervenrezeptoren der Gesichtshaut im Wasser mit sofortigem Kehlkopfverschluss. Aber: Diese Fähigkeit verliert sich schon wenige Wochen nach der Geburt!

4.

Den Wärmetest macht man im Nacken des Babys.

Kalte Hände hingegen bedeuten nämlich keineswegs, dass das Kleine friert.

5.

Rhesus-negative Frauen können nur ein einziges Baby haben.

Völlig falsch – zum Glück. Zumindest heutzutage. Früher litten die auf das erste Kind folgenden Babys an lebensbedrohenden Organschäden und Gelbsucht. Dank der modernen Schwangerschaftsvorsorge gibt es das praktisch nicht mehr. Jede Rhesus-negative Frau bekommt in der 28. bis 30. Schwangerschaftswoche Antikörper gespritzt, ebenso innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Geburt. Jede weitere Schwangerschaft verläuft danach wie die erste.

Richtig. Der Nacken ist die geeignete Stelle, um zu sehen, ob das Baby zu heiss oder zu kalt hat. Schwitzt das Kind dort, hat es eindeutig zu heiss und umgekehrt.

8.

Der Nuggi führt zu schiefen Zähnen.

6.

Während der Stillzeit kann die Mutter nicht schwanger werden.

Halbwahr: Stillen bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor Empfängnis – nicht einmal, wenn das Kind voll gestillt wird, also keine Zusatznahrung erhält. Denn fünf Prozent aller stillenden Mütter haben schon sechs Wochen nach der Geburt wieder einen Eisprung. Je älter das Kind wird, je weniger Stillmahlzeiten es erhält, und je weiter diese auseinanderliegen, desto höher ist das Risiko einer neuen Schwangerschaft.

7.

Zu warm oder zu kalt angezogen? Lange Diskussionen sind unnötig.

übertragen sich Nahrungsmittelallergene in der Muttermilch. Vorsichtig sollten auch Mütter sein, die unter Bronchialasthma leiden. Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass für deren Säuglinge das Asthmarisiko steigt, wenn sie länger als vier Monate gestillt werden.

Stillen vermindert das Allergierisiko.

Es kommt drauf an. Babys, die vier bis sechs Monate lang gestillt wurden, erkranken deutlich seltener an Infektionen und sind besser vor Allergien geschützt. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn eine familiäre Allergieveranlagung bekannt ist. Aber: Seit Kurzem weiss man, dass man in seltenen Fällen auch vom Stillen abraten muss. Hat das Baby schon eine Neurodermitis entwickelt, schadet Muttermilch mehr, als sie nützt: Offenbar

Lieber irgendein Nuggi-Modell als der eigene Daumen.

Eigentlich nicht. In den ersten drei bis maximal vier Jahren ist grundsätzlich nichts gegen einen Nuggi einzuwenden. Sollte sich bis dann eine Kieferverformung wie ein offener Biss entwickelt haben, besteht noch immer die Chance, dass sich diese von selbst zurückbildet. ... der Daumen ist noch schlimmer.

Das stimmt. Weil Daumenlutscher oft länger nuckeln, manchmal bis weit in die Schulzeit hinein. Manche Kieferorthopäden empfehlen deshalb heute sogar, in den ersten Monaten einen Nuggi zu geben, um die Angewohnheit des Daumenlutschens zu verhindern. Und: Noch ein Aspekt spricht eher für den Nuggi. Wenn ein Kind ohne Nuggi unruhig schläft, kann es im Bett womöglich in eine gefährliche Position oder unter die Bettdecke rutschen. Das kann zu Überwärmung und Rückatmung führen – beides Risiken

für den plötzlichen Kindstod. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass Schnullerbabys seltener am plötzlichen Kindstod sterben.

9.

In der Schwangerschaft sind Multivitaminpräparate und Folsäure unabdingbar.

Nicht unbedingt. Man kann auch ohne zusätzliche Vitamintabletten und Folsäure ein gesundes Kind zur Welt bringen. Aber für optimale Voraussetzungen ist eine sehr gesunde und bewusste Ernährung sinnvoll. Und die ist nicht immer leicht zu erreichen. Vor allem der gesteigerte Bedarf an Folsäure ist über Lebensmittel kaum zu decken. Ein Mangel daran erhöht das Risiko für bestimmte Fehlbildungen des Babys, wie zum Beispiel ein offener Rücken (Spina Bifida). Zur Vorbeugung muss die werdende Mutter allerdings schon vor der Schwangerschaft mit genügend Folsäure versorgt sein.

10.

Babys, die in den ersten Monaten krank sind, werden später nur noch selten krank.

Halbwahr. Denn es gilt nur für ansteckende Kinderkrankheiten, gegen die das Kind eine Immunität entwickeln kann. Andere Krankheiten, zum Beispiel häufige Erkältungen, Mittelohrentzündungen, Magen-Darm- und Hauterkrankungen, zeigen eher an, dass beim Kind eine individuelle Schwäche besteht. Und die wächst sich nicht so einfach aus. Zusammenstellung Yvette Hettinger Illustrationen Anoushka Matus

Das Onlineforum über Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kind: www.swissmom.ch

www.migrosmagazin.ch Ist der Schluckauf bei Babys gefährlich? Das Quiz zu den Baby-Mythen.


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

AUTO | 119

Stilvoller Schwede

Neu gibt es den Volvo V50 mit Doppelkupplungsgetriebe. Die sanfte Schaltung ist aber nur ein Teil des hohen Komforts, der Testfamilie Schwinnen begeistert.

E

ine Pracht – die ganze Familie Schwinnen zeigt ihr Sonntagslächeln. Ursache ist der schicke Volvo V50 in der knalligen Farbe «Passion Red». «Zusammen mit den sportlichen Seitenschwellern und den Seitenspiegeln im matten Chromlook – ein gelungener Auftritt.» Bei Conny weckt der SchwedenKombi Erinnerungen an ihren früheren Familienwagen – ebenfalls ein Volvo-Kombi, der allerdings inzwischen das Zeitliche gesegnet hat. «Doch der V50 ist ein deutlich moderneres Auto als mein alter 850», meint sie.

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Schalten ohne zu schalten Ganz neu ist beim Testwagen das Getriebe. Wie bei Konzernmutter Ford gibt es jetzt auch bei Volvo ein Doppelkupplungsgetriebe, das blitzschnell schaltet. «Powershift? Was das wohl bedeuten mag?», rätselt Jan. Zwar büffelt der bald 13-Jährige in der Schule fleissig Englisch, aber in dieser Frage hilft ihm das auch nicht weiter. «Technisch funktioniert das so: Dank einer zweiten Kupplung ist der nächsthöhere Gang immer schon eingelegt. Der Schaltvorgang passiert automatisch und ohne Schubverlust», erklärt Raoul. «Hä?», wundert sich Tochter Pascale, «dann ist das Schalten ohne zu schalten? Diese komplizierte Technik kostet bestimmt ganz schön viel Aufpreis?» Da hat sie recht: Wer das Sechs-GangPowershift-Getriebe mit Geartronic möchte, blättert zusätzliche 3250 Franken hin. Doch trotz des hohen Preises ist Raoul vom Direktschaltgetriebe sehr positiv beeindruckt. Weniger Freude bereitet ihm der Zwei-Liter-Dieselmotor mit 136 PS. «Etwas sportlicher hätte ich den Vier-Zylinder-Diesel schon erwartet», kritisiert er. Da findet

Testfamilie Schwinnen ist entzückt: Der Volvo V 50 ist eine Augenweide, da sind sich für einmal alle einig.

er die Fünf-Zylinder-Variante mit 2,4-Liter-Diesel und 180 PS stimmiger. Nur gibts dafür wegen der viel höheren Schaltkräfte kein Powershift-Getriebe.

STECKBRIEF

Volvo V50 2.0 D Powershift Summum

Volvo steht nach wie vor für Sicherheit Conny freut sich über den moderaten Verbrauch. Und den hohen Sicherheitsstandard des V50, der serienmässig mit ABS, ESP, Bremsassistent und Schleudertraumaschutz ausgerüstet ist. Und das Cockpit des V50 gefällt ihr ganz besonders: «Sehr wohnlich und modern.» Das in der Ausstattungsvariante «Summum» enthaltene Navigationssystem lässt sich vom Fahrer mit hinter dem Lenkrad positionierten Tasten bedienen. «Gewöhnungsbedürftig und nicht besonders praktisch», findet Raoul. Immerhin gibts zusätzlich eine drahtlose Fernbedienung, womit der Beifahrer oder die Passagiere im Fond das Navi programmieren können. Text Herbie Schmidt Bilder Oliver Lang

Edel und «wohnlich»: Interieur.

Motor/Antrieb: Vier-Zylinder-Turbodiesel, 1997 ccm, 136 PS, Sechs-Gang-Direktschaltgetriebe mit Doppelkupplung, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,7 s, Spitze 205 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,52 x 1,77 x 1,46 m, Kofferraum 417—1307 l, Gewicht: 1495 kg. Verbrauch: 7,0 l/100 km (Testverbrauch), 6,0 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. B, CO2-Ausstoss 159 g/km. Preis: 58 480 Franken, Basispreis ab 32 700 Franken.

URTEILE DER TESTFAMILIE Conny Schwinnen: «Hübsch, sparsam, sicher und mit den hellen Bi-Xenon-Scheinwerfern eine echte Erleuchtung — bei mir hat der Volvo V50 einen Stein im Brett.» Pascale Schwinnen: «Doppelkupplung — das stelle ich mir kompliziert vor. Aber wenn man so mitfährt, ist es angenehm. Es gibt keinen Ruck beim Schalten.» Jan Schwinnen: «Sieht zwar sportlich aus, fährt sich aber nicht so. Auch wenn Papa vom Powershift-Getriebe schwärmt.» Raoul Schwinnen: «Innen und aussen schick gestylt, wirkt der Volvo V50 sehr modern. Der Zwei-Liter-Diesel ist etwas schwachbrüstig. Wer aber das neue Powershift-Getriebe will, dem bleibt momentan nur diese Motorisierung.»


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freizeit

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr.100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 44 Waagrecht 1 Initialen von Grass 3 Goldgewicht 7 Initialen des Rockmusikers Ast 9 Vorgänger von Radio FM 1 10 Figur bei Wilhelm Busch (Witwe) 11 feierliche Amtstracht 12 französisch: mich, mir 13 Initialen des Autors Lenz 14 französisch: Tabak 16 britische Prinzessin 18 Initialen des Astronauten Nicollier 19 westdeutscher Sender (Abk.) 20 Schweizerische Bundesbahnen (französisch) 21 französisch, spanisch Fürwort: du 22 Flüssigkristallanzeige 24 französisch: Gesetz 26 Überzug auf Tonwaren 28 aus diesem Grund 30 Desktop Publishing

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Hans Muster, Beispielstr. 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 2. November 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

31 französisch: genug Senkrecht 1 jagdbare Tiere 2 englisch: Mädchen 3 unterirdisches Verkehrsmittel 4 Elend, Bedrängnis 5 Abkürzung: Zloty 6 italienischer Name des Ätna 8 französisch: mit 12 Handpflege 14 jüdisches Gebetsbuch 15 Initialen Cosbys 16 Akrobat 17 Abkürzung: Numerus clausus 22 Initialen von Altbundesrat Schlumpf 23 Abkürzung: Doktor 25 langweilig 26 Abkürzung: Generalabonnement 27 Antiblockiersystem 29 Abkürzung: Heerespolizei

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Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!


rätsel | 121

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.–.

So machen Sie mit

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Lösung Rätsel Nummer 43, Lösungswort: Regierung Was gibt’s?

Tiramisù? Eier-Krevetten-Salat? In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Ein Amuse-Bouche finden Sie unter www.saison.ch.

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.

Gewinner Rätsel Nr. 42: Die Namen der 15 Gewinnerinnen und Gewinner eines NiveaHair-Care-Sets im Wert von je Fr. 35.- finden Sie auf www. migrosmagazin.ch/ raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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PUBLIREPORTAGE

BODYSTYLING

Lipoflex ® 2008 –

eine neue Fettabsaugmethode, die hält was sie verspricht! Dr. med. R. B. Schaffer zum Life Style Thema Nr. 1: «Bodystyling»

Dr. Schaffer Sie sind der Gründer und Leiter des Center modern Liposuction. Mit über 5000 dokumentierten Fettabsaugungen sind Sie mit ihrem Team der erfahrenste Fettabsaugspezialist der Schweiz. Ihr Konzept wurde zwischenzeitlich mehrfach bis hin zu ihrem Werbeauftritt von anderen Ärzten kopiert. Was halten Sie davon? Einerseits ist es ein Kompliment, denn nur gute Konzepte werden kopiert. Zudem belebt Konkurrenz den Markt. Andererseits ist es auch ärgerlich und verfänglich, wenn vorgetäuscht wird, das gleiche Angebot zu haben. Aber die Kopie ist ja bekanntlich nie so gut wie das Original. Was unterscheidet Sie denn von ihrer Konkurrenz? Vieles. Zum Beispiel, dass wir ausschliesslich auf die Fettabsaugung spezialisiert und ein Ärzteteam sind. Weiter haben wir in den letzten 10 Jahren in aufwendiger und kostenintensiver Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Physikern eine eigene Fettabsaugmethode entwickelt und patentiert. Diese Kombination ist zur Zeit sicher einzigartig. Hinter den meisten sogenannten Fettabsaugzentren steht in der Regel ein Einzelarzt, wobei häufig mit herkömmlichen und deutlich invasiveren Fettabsaugtechniken gearbeitet wird und neben der Fettabsaugung oft auch noch andere Eingriffe vorgenommen werden.

Center modern Liposuction ist das Kompetenzzentrum für moderne Fettabsaugung. Vor 10 Jahren gegründet war es weltweit das erste Kompetenzzentrum, das sich ausschliesslich mit der Fettabsaugung befasste. Mit Lipoflex® einer selbst entwickelten Fettabsaugmethode, die stets überarbeitet und verbessert wird, bietet das Center modern Liposuction seinen Kunden seit Jahren Kompetenz und Qualität auf höchstem Niveau. Noch nie gab es soviel Werbung zum Thema Schönheitsoperationen: FettWeg-Spritze, Fettentfernung mit Ultraschall oder -Lasermethode sogenannt ohne Operation, Schmerzen und Narben, Fettentfernung mit WasserstrahlMethode, mit Wickel oder Brustaufbau mit Eigenfett. Der Laie ist total überfordert. Können Sie etwas dazu sagen? Gerne. Es ist richtig, dass zurzeit viele neue Methoden auf dem Markt sind. Sie haben die wichtigsten bereits erwähnt. Wir haben alle diese Methoden genau unter die Lupe genommen. Leider hält keine, was sie verspricht. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Darauf im Detail einzugehen würde diesen Rahmen jedoch sprengen. Was empfehlen Sie Menschen, die Fett absaugen wollen? Wichtig ist sicher, dass sie sich Zeit nehmen und mehrere Angebote prüfen. Die enormen Unterschiede zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Methoden, zwischen hochqualitativen und weniger qualitativen Methoden werden so klarer. Enttäuschungen wegen Methoden, die nicht oder nur wenig geholfen und viel Geld gekostet haben können so vermieden werden. Lipoflex® 2008 ist das aktuelle highend-Produkt aus ihrer 10-jährigen Erfahrung. Welche Vorteile bietet Lipoflex® 2008 gegenüber herkömmlichen Fettabsaugmethoden? Viele. Dank der hohen Flexibilität, die dem System ihren Namen gegeben hat, können Problemzonen viel genauer und sanfter entfernt werden als bisher. Mit einer lokalen Betäubungstechnik kann der Körper im Stehen kontrolliert und dadurch optimaler modelliert werden. Fehler wie sie bei der liegenden Technik vorkommen können so vermieden werden. Teure Betäubungstechniken wie eine Rückenmarksanästhesie oder gar eine Narkose werden überflüssig. Dadurch sinken nicht nur die Kosten, sondern auch die Komplikationen und es kann bereits nach einem Tag Pause nach der Behandlung wieder gearbeitet werden.

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keit der Haut, sich auf mechanische Reize zusammenzuziehen, ausnutzen und viele Fälle, die bisher nicht behandelt werden konnten, behandeln. Das ist ein riesiger Fortschritt. Hat Lipoflex® 2008 Auswirkungen auf das Wohlbefinden? Absolut. Zum gesteigerten Lebensgefühl kommt eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache: Weniger Bauchfett reduziert die Gefahr von Bluthochdruck und das Blutzucker-Risiko erheblich.

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glücksgriff

Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

KINO | 123

Musicals sind wieder schwer angesagt: «High School Musical 3» lässt hier keine Wünsche offen. Und sie können gratis dabei sein!

Tanzende Teenies

Gratis! Sehen Sie den Erfolgsfilm «High School Musical 3» auf grosser Leinwand.

N

ach den sensationellen TV-Erfolgen der beiden ersten Teile von «High School Musical» kommt nun der dritte Teil auf die grosse Leinwand. Das Phänomen «High School Musical» begann als Idee im Wohnzimmer von Produzent Bill Borden: «Ich wollte ein Musical produzieren, das ich mir zusammen mit meinen Kindern anschauen kann.» Dies ist ihm definitiv gelungen: Der erste Teil feierte 2006 seine Premiere auf dem amerikanischen Disney Channel und erreichte eine Rekordquote.

Nach der Schule geht das wahre Leben los Der Film wurde zur erfolgreichsten DVD des Jahres und erhielt zudem zwei Emmy Awards. Der

Soundtrack zum Film erreichte Goldstatus. Ein dritter Teil liess also nicht lange auf sich warten. In ihrem Abschlussjahr erleben die High-School-Absolventen Troy Bolton (Zac Efron) und Gabriella Montez (Vanessa Hudgens) das erste Mal, was es heisst, bald voneinander getrennt zu sein. Die beiden werden ihr Studium an unterschiedlichen Unis aufnehmen. Doch vorher stellen sie und ihre Clique ein neues spektakuläres Musical auf die Beine. Mit Hits und atemberaubenden Tanzeinlagen begeistern sie ihre Mitschüler. Das Migros-Magazin verlost 300 Kinoeintritte für «High School Musical 3» sowie 20 SoundtrackCDs. So können auch Schweizer Teenies zum Sound der HighSchool-Kids abrocken. cv

Ab zum «High School Musical Senior Year» Das Migros-Magazin verlost 300 Kinoeintritte für «High School Musical 3» und 20 Soundtracks zum Film. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS).

Einsendeschluss: 2. November 2008 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Namen der Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie jeweils auf unserer Homepage unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Beispiel: GLÜCK Max Muster Beispielgassegasse 1 9999 Musterdorf Via Internet: Klicken Sie auf unserer Website auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff und füllen Sie das Formular aus. Via Postkarte: Migros-Magazin, «High School Musical 3», Postfach, 8099 Zürich.

Der Soundtrack zum Film: «High School Musical Senior Year» lässt alle Jugendlichen zu den Hits der HighSchool-Clique rocken.


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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

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Die sechs A-cappellaSänger präsentieren das Beste aus ihren erfolgreichen Shows. Das Zelt, diverse Daten und Orte.

streifen. So ist sie lange gut geschützt. Bei Kredit- oder Maestro-Karten müssen Sie einzig darauf achten, dass Sie den Magnetstreifen und den integrierten Chip nicht überkleben. Übrigens haben die Etiketten einen weiteren Vorteil: Auch andere Personen, die in Ihrem Haushalt leben, können mit ihr auf Ihr Konto punkten.

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Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008


126 | Migros-Magazin 44, 27. Oktober 2008

Die Kulturartisten

Olivier Kaeser und Jean-Paul Felley, die neuen Leiter des Schweizer Kulturzentrums in Paris, wollen ein breites Publikum für zeitgenössische Kunst begeistern.

K

ennengelernt haben sich der Genfer Olivier Kaeser und der Walliser Jean-Paul Felley in den Achtzigerjahren an der Universität. Sie diskutierten stundenlang über Kunst und entwickelten erste Ausstellungsideen. Seither haben sich die beiden als experimentierfreudige Köpfe in der Kunstszene etabliert. «Bei der Auswahl und Umsetzung unserer Projekte gehen wir nie strategisch vor», gibt der 42-jährige Felley zu. «Wir machen einfach, was wir selbst spannend und interessant finden.»

Menschen für die Kunst begeistern Seit dem 1. Oktober sind Kaeser und Felley zu je 50 Prozent als Co-Leiter des Schweizer Kulturzentrums (Centre culturel suisse, CCS) in Paris tätig. Die beiden Kunsthistoriker, die von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia für diese Aufgabe ausgewählt wurden, wollen dem Zentrum im ehemaligen Hôtel Poussepin eine neue Identität geben und seinen «schon bisher ausgezeichneten Ruf» festigen. Ihre Begeisterung für zeitgenössische Kunst ist ansteckend, wobei der 45-jährige Kaeser, um Schwellenängste abzubauen, in diesem Zusammenhang lieber von «zeitgenössischer Kultur» spricht: «Viele Leute glauben, mit zeitgenössischer Kunst nichts anfangen zu können. Unser Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und ein breites Publikum anzusprechen.» «Die Schweiz, besonders die Deutschschweiz, hat im kulturellen Bereich viel zu bieten», betont Felley. «Leider sind wir oft zu bescheiden, darüber zu sprechen – und dabei exportieren wir Kunst in die ganze Welt!» Im CCS wird sich

Vielfalt: eine Zusammenstellung von Objekten aus dem Kunstraum «Attitudes» in Genf von Olivier Kaeser und Jean-Paul Felley.

die Schweizer Kulturszene mit Aufführungen, Aktionen, Bilder-, Skulpturen- und Videoausstellungen präsentieren … und vielleicht ja auch mit einem Theaterstück auf Schweizerdeutsch? «Na ja, ich weiss nicht», schmunzelt Kaeser, «das käme hier in Paris kaum gut an. Zwei Drittel der Besucher des CCS sind Franzosen, das müssen wir bei der Programmierung berücksichtigen. Zudem sprechen wir selbst weder Deutsch noch Schweizerdeutsch.» Das CCS beschränkt sich jedoch keineswegs nur auf schweizerische und französischsprachige Künstler. «Von der UBS erwartet man ja auch nicht, dass sie ausschliesslich Schweizer anstellt!», gibt Felley zu bedenken. «Das Bankwesen ist international, und das ist die Kunst auch. Uns geht es darum, Begegnungen herbeizuführen und Entdeckungen zu ermöglichen.» Für frischen Wind sollen dabei unter anderem eine neue Gratiszeitung, einige bauliche Veränderungen und die

Umwandlung der Bibliothek in ein «Buchcafé» sorgen. Mit Kunst kamen die beiden neuen Leiter des CCS schon in jungen Jahren in Kontakt – wenn auch nicht ganz freiwillig. «In Martigny, wo ich aufwuchs, war für Jugendliche nicht viel los», erinnert sich Jean-Paul Felley, dessen Mutter Tina Leiterin der Fondation Louis Moret war. «Deshalb habe ich an den Wochenenden oft im Museumscafé der Fondation Gianadda gearbeitet.» Auch Olivier Kaeser machte früh Bekanntschaft mit Museen: Seine Eltern reisten gern und brachten ihren Sohn mit sanftem Druck dazu, sich mit den künstlerischen Traditionen verschiedener Länder zu beschäftigen. «Natürlich machte mir das nicht immer Spass», lächelt Kaeser, «aber dass ich durch meine Mutter, die sich insbesondere sehr für Archäologie interessierte, die klassische Kultur kennenlernte, sollte mir später den Zugang zu anderen Kunstformen erleichtern.»

1994 eröffneten die beiden in einer stillgelegten Genfer Fabrikhalle den Kunstraum «Attitudes», dessen Einrichtung bis heute exemplarisch für ihre Vorgehensweise ist: Auf die Besucher wartet eine Bar, die den Ausstellungsraum mit den Büros verbindet – nichts ist versteckt, alles ist einladend. Schon vor «Attitudes» waren Kaeser und Felley lange kulturell tätig. Sie arbeiteten mit Mario Botta zusammen, freundeten sich mit Silvia Bächli und anderen Künstlern an und wagten sich an die unterschiedlichsten Projekte. So sorgten sie zum Beispiel mit einer ungewöhnlichen DesignMöbelausstellung für Aufsehen – «wir hatten genug von konventionell auf Sockeln präsentierten Tischen und Stühlen», erklärt Felley. «Möbel sind zum Benutzen da.» Diese Philosophie zeigt sich auch in ihrer letzten Ausstellung, deren Herzstück ein vom Künstler Tobias Putrih in der «Attitudes»-Halle errichtetes Kino ist.

Mit kleinem Budget Grosses leisten Als Kunstvermittler sind die beiden längst keine Frischlinge mehr. Entsprechend nehmen sie es gelassen, dass sie beim CCS für ihre Aktivitäten «nur» 600000 Franken zur Verfügung haben: «Wir sind es gewohnt, Partner für Projekte zu suchen. Was wir in Genf gelernt haben, kommt uns auch in Paris zugute. Wir bringen ein grosses Kontaktnetz, Unternehmergeist und Erfahrung mit und setzen uns hohe Ziele – denn wer nicht immer das Optimum anstrebt, bremst sich selbst.» Text Virginie Jobé Übersetzung Reto Gustin Bilder Nicolas Righetti/Rezo

www.attitudes.ch, www.ccsparis.com


mein ganzer stolz | 127

Kunst auf höchstem Niveau: Olivier Kaeser und Jean-Paul Felley, Leiter des Schweizer Kulturzentrums in Paris, in ihrem Genfer Kunstraum «Attitudes».


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