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Königlich speisen

Jörg Abderhaldens Familie präsentiert ihre Lieblingsmenüs. > 50

Nr. 43, 20. Oktober 2008

Göttlich singen

«Musicstar» Fabienne Louves tritt in «Das Zelt» auf. > 41

Ein Tag auf der Bank Wie UBS-Angestellte ihre verunsicherten Kunden zu beruhigen versuchen. > 10

Bilder Lucas Peters, timage, Sandro Diener, Gerry Nitsch, Ona Pinkus

Die Finanzkrise Ein Trendforscher, ein Bankenexperte und eine Theologin im Gespräch. > 16

Scharf auf die Urküche

Nein, das gehört mir! Kleine Kinder können nicht teilen. Aber sie können es Martin Weiss forscht nach dem ursprünglichen Essen der lernen. > 95 Schweiz. Jetzt zeigt er Urchiges aus der Westschweiz. > 24 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Wie weiter?

reportagen > Die grösste Schweizer Bank in ihrer schwersten Krise: Wie UBS-Mitarbeiter die verunsicherten Kunden beruhigen. > 10

Das Unbehagen über die Entwick-

lung der Finanzkrise hat fast alle erfasst. Glaubt man Berichten aus unseren Grossbanken, herrscht zum Teil Einkaufsstimmung wie in der Brotabteilung der Migros kurz vor Ladenschluss («Grüezi, i hätt gärn zwöi Kilo Gold»).

reportage

>10

Bilder Herbert Zimmermann, Stephan Rappo, Jorma Müller

Als Hypothekarschuldner und

Sparer war mein Vertrauen in die Stabilität unseres Bankensystems auch schon grösser als gerade jetzt. Die Frage «Wie weiter?» treibt auch mich um. In solchen Momenten wirken Menschen wie Bankenexperte Hans Geiger unendlich beruhigend. Der quirlige, messerscharf analysierende Uni-Professor lässt sich von der aktuellen Situation nicht irremachen. Er lässt sein Geld voller Vertrauen von zwei Banken verwalten und kümmert sich nicht gross darum. Nur: Auch er ist überzeugt, dass unser Bankensystem in drei Jahren völlig anders aussehen wird (Seite 16).

Urtümliche Küche: Schwein in allen Variationen.

> 24

Martin Weiss suchte die Schweizer Urküche – und fand sie.

> 31

kolumne Der Hausmann.

> 22

die debatte Finanzkrise – wie weiter? Ein Wirtschaftsexperte, eine Theologin und ein Trendforscher diskutieren die Folgen des Kollapses. > 16 m-aktuell Preisgekrönt: Jürg Zbinden hilft im Tessin gestrauchelten Jugendlichen. Dafür erhält seine Stiftung den Adele-Duttweiler-Preis. > 36

Im Zentrum des Finanz-Hurrikans

steht seit Wochen die UBS. Wir wollten wissen, wie gross der Druck für die Anlageberater und Angestellten der grössten Schweizer Bank zurzeit ist, und haben uns in der Filiale Zürich Wiedikon umgeschaut (Seite 10).

>4 >7 >8

Anna’s Best: Die Panne ist behoben. Fabienne Louves: Die Superstimme geht auf Tournee.

schaufenster So kocht man am Hof des Schwingerkönigs: Jörg Abderhaldens Familie verrät ihre Lieblingsrezepte aus drei Landesregionen. > 50 Produkte der Woche > 65, 69, 71, 73, 75, 77, 79

outdoor

>90

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

mein stolz

>110

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 39 > 41

> 81

besser leben Verliebtsein macht schlank. > 89 > Outdoor: Geocaching, die Schnitzeljagd mit GPS-Geräten. > 90 Erziehung: Wie Kinder teilen lernen. > 95 Multimedia: Schöner knipsen mit der Digitalkamera. > 98 Auto: Tipps für bessere Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit. > 100 rätsel/impressum > 103 bitte melde dich Die Such-Ecke. > 104 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 108 > mein ganzer stolz Der Apfelbaum des Jahres. > 110

Golf-Caddy zu gewinnen Gute Gelegenheit für Golffans: Das Migros-Magazin verlost zwei M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Elektro Golf Caddy Tour 300 Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). im Wert von m-infoline@migros.ch; www.migros.ch je 699 Franken M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 107 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

M-NEWS

Gaynor zurück in den Charts

Im Werbespot für die MigrosPflegelinie «I am» singen Alte und Junge, Dicke und Dünne inbrünstig Gloria Gaynors Klassiker «I Am What I Am». Offenbar berührt der Spot die Herzen: Dank der Migros ist der 26 Jahre alte Song zurück in der Schweizer Hitparade.

Zertifikat für Chocolat Frey

FRISCH IN DER MIGROS

Exotisch

Die nach Mango und Pfirsich schmeckende Kaki stammt ursprünglich aus Ostasien. Dort ist die Exotin auch unter dem Namen «Chinesische Pflaume» bekannt. Es gibt sie von leuchtend goldgelb bis orangerot und in verschiedenen Sorten. Die Persimon-Kaki leuchten orangerot und haben ein geleeartiges Fruchtfleisch mit Kernen. Daher sind sie ideal zum Auslöffeln. Die Sorte Sharon stammt aus Israel, und ihr schnittfestes, kernloses Fleisch lässt sich nach einfachem Schälen der Haut wie ein Apfel geniessen. Tipp: Nach einem üppigen Raclette ist eine leichte KakiMousse das ideale Dessert.

Bilder Pixar, bluemagenta, Tobias Gysi

Die Chocolat Frey AG erhält für ihr Umweltengagement das Umweltzertifikat ISO 14001. Das Migros-Unternehmen betreibt seine Anlagen grösstenteils mit Fernwärme aus der nahe gelegenen Kehrichtverbrennungsanlage, setzt auf Bahntransporte, hat seine Gebäude saniert und isoliert und die Rohrleitungen mit Wärmedämmung umhüllt. Neubauten werden im Minergiestandard erstellt. Infos: www.chocolatfrey.ch


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

Helfen Sie Wall-E! I

Roboter Wall-E hält die Welt sauber. Auf www.helpwalle.ch steht, wie man ihm helfen kann.

m Animationsfilm «Wall-E» räumt ein liebenswerter Roboter seit 700 Jahren einsam die Erde von riesigen Müllbergen auf und sortiert den Abfall, welchen die Menschheit zurückgelassen hat, als sie sich mit Raumschiffen aus dem Staub machte. Dieser Streifen ist Anlass für eine besondere Öko-Aktion: Die IG saubere Umwelt (IGSU), welche von der Migros massgeblich unterstützt wird, und die Re-

cyclingorganisationen haben im Internet einen lehrreichen Recycling-Guide lanciert. Ob Glas, Papier, Metalle, Elektrogeräte, Pet oder Textilien – auf der Seite www.helpwalle.ch erfährt man, welche Stoffe man wie und wo der Wiederverwertung zuführen kann. Die gedruckte Version kann (solange Vorrat) bestellt werden bei marianne.hauser@disney.com oder über die Faxnummer 044 862 27 93.

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erhalten hat, kann diesen ab Dienstag einlösen. Einfach den Gutschein in der Filiale, die ihn ausgestellt hat, vorweisen und Joker-Murmel beziehen. Der Bezug ist noch bis zum 10. November möglich, damit alle Murmelfans am Ende ihre Sammlung komplett haben. cv

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Geschenkidee Ab Dienstag können Sie JokerMurmel-Gutscheine eintauschen.

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Good-bye Preise! Ägypten (HM/ K/ RMF/ BADRES)

Djerba (HM/ K/ DJE/ RYMBEA)

Phuket (HM / K/ HKT/ PATBEA)

Dom. Republik (HM/ K/ PUJ/ NATPAR)

Ab Zürich nach Marsa Alam mit Air Berlin am Do. 13.11.08 Hotel Badawia Resort ***, Marsa Alam, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 899.– statt 1149.–, Verl.-Woche 400.–

Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Do. 20., 27.11.08 Hotel Rym Beach ***(*), Djerba, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 739.– Verl.-Wo. 350.–

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 1., 8., 22., 29.11.08 Hotel Patong Beach ***(*), Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1399.– statt 2122.–, Verl.-Wo. 500.–

Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Di. 4., 11., 25.11.08 Hotel Natura Park Beach Resort ****, Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1669.– statt 2398.–, Verl.-Wo. 730.–

Teneriffa (HM/ K /TFS/ BOUPLA)

Kuba (HM/ K/VRA/ IBETAI)

Ab Zürich (+ Fr. 50.–) nach Teneriffa Süd mit Air Berlin am Mo. 10., 17.11.08 Ab Basel nach Teneriffa Süd mit Air Berlin am Sa. 1., 8., 15.11.08 Hotel Iberostar Bouganville Playa ***, Costa Adeje, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 989.– statt 1723.–, Verl.-Wo. 500.–

Dom. Republik (HM / K/ POP/ BAHPRI)

Ab Zürich nach Puerto Plata mit Air Berlin am Di. 4., 11., 25.11.08 Hotel Bahia Principe San Juan ****, Rio San Juan, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1699.– statt 2095.–, Verl.-Wo. 360.–

Ägypten (HM / K/ HRG / CALIME)

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Sa. 1., 8.11.08 Hotel Calimera ***(*), Hurghada, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 999.– statt 1549.–, Verl.-Wo. 700.–

Dom. Republik (HM / K/ POP/TAINA)

Ab Zürich nach Puerto Plata mit Air Berlin am Di. 4., 11., 25.11.08 Hotel Villa Taina ***, Cabarete, Doppel ohne Mahlzeiten 1 Wo. 1399.– statt 1989.–, Verl.-Wo. 400.–

Gran Canaria (HM/ K/ LPA/APOLO)

Ab Zürich nach Las Palmas mit Air Berlin am Sa. 15., 22.11.08 Hotel Apolo ***(*), Playa del Inglés, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 949.– statt 1459.–, Verl.-Wo. 350.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen-/ Sicherheitstaxen, Treibstoffzuschläge. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Kinderermässigung: 20% 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung/ Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. AnnullierungskostenVersicherung inkl. Assistance Fr. 45.–, (Langstrecken Fr. 70.-), Ägypten-Visum Fr. 40.–, Auftragspauschale. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Rep. US$ 15.–. Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–.

Ab Zürich nach Varadero mit Air Berlin am Mi. 12., 19.11.08 Hotel Iberostar Tainos ****, Varadero, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1899.– statt 2356.–, Verl.-Wo. 500.–

Mexiko (HM/ K/ CUN/VIVMAY)

Ab Zürich nach Cancun mit Air Berlin am Mi. 5.11.08 Hotel Viva Wyndham Maya ***(*), Playacar, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1699.– statt 2495.–, Verl.-Wo. 500.–

Ägypten (HM/ K/SSH/JOLVIL)

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Air Berlin am Mo. 3., 10.11.08 Hotel Maritim Jolie Ville ****, Na’ama Bay, Doppel Front / Palm Area, mit Frühstück 1 Wo. 999.– statt 1274.–, Verl.-Wo. 500.–

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sebedingungen


leserbriefe | 7

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

«Wer kluge Fragen stellt, bekommt auch interessante Antworten.» Benny Furth, per Mail besonders die Feststellung, dass nicht lebensnotwendige Operationen nur mit dem Einverständnis der Betroffenen durchgeführt werden sollten. Dies betrifft auch die männliche Beschneidung. Niemand hat das Recht, über solche unverrückbare Angelegenheiten der Kinder zu entscheiden. M. Weis, 8052 Zürich

MM 42: «Basman wäre gerne Bösmann», Interview mit dem Shootingstar Joel Basman.

Er spielt zu einseitige Rollen Interviews sind meine Lieblingslektüre. Diese Woche hat mir dasjenige mit Joel Basman im Migros-Magazin besonders gut gefallen. Zum einen, weil ich die Förderung junger Talente begrüsse, und zum anderen, weil gerade in den letzten Wochen diverse Artikel über den jungen Schauspieler erschienen sind. Aber das bei euch hat mir weitaus am besten gefallen! Denn: Wer kluge Fragen stellt, bekommt auch interessante Antworten. Also: bitte weiter so! Benny Furth, per Mail Bei «Jimmie» hatte ich das Vergnügen, mit vielen anderen Teilnehmern zusammen Statistin zu sein. Ein spannendes Erlebnis! Für sein junges Alter spielt Joel Basman aber zu einseitige Milieurollen. Hat er kein anderes Rolleninteresse? Und schade, spitzt er ständig künstlich die Lippen und verzieht den linken Mundwinkel, etwas allürig. Monika Kunz, 8047 Zürich MM 42: «Ich habe diese Kirche gerne, sie ist ein Teil von mir», Interview mit Monika Schmid.

Zivilcourage verdient Respekt

Bild Igor Ponti

Die Leserbrief-Schreiberin hat keinen Grund, Monika Schmid einen Kirchenwechsel vorzuschlagen. Auch ich habe das «Wort zum Sonntag» gehört und finde diesen Vorschlag nicht gerechtfertigt. Toni Boss, 3653 Oberhofen

MM 38: «Dem Osten ist alles Wurst», «A la carte» mit Andreas Allenspach, Geschäftsführer des Trägervereins Culinarium.

Lust auf böse Jungs: Der Schweizer Jungschauspieler Joel Basman würde am liebsten einen Mafiafilm in Zürich drehen.

Zivilcourage verdient Respekt. Aber das Engagement und das Ausharren von Monika Schmid wird den Eisberg Vatikan nicht zum Schmelzen bringen. Mit dem Festhalten am Zwangszölibat verbaut sich die Kirche selbst ein ungeahntes Potenzial an menschlicher Entfaltung. Doch das Zwangszölibat, die unbiblische Haltung gegenüber Frauen und Pädophilen sind nicht die einzigen Irrmeinungen der Kirche. Irrlehren wie Heiligenverehrung, Papsttum oder Sakramentenlehre verhindern, dass die Theologen die ihnen anvertrauten Menschen in die Freiheit und Geborgenheit führen können, weil sie selber nicht in dieser leben. Bruno Stuber, 5034 Suhr Heutzutage sollte der Prix Courage denen verliehen werden, die sich für die Kirche einsetzen. Gegen sie etwas zu sagen braucht keine Courage. Adriano Burali, 9492 Eschen

MM 41: «Grossvater ist der Grösste», Artikel über Grosseltern, die ihre Enkelkinder hüten, um deren Eltern zu entlasten.

Nicht in Geld bewerten Wie schade, dass die Beschäftigung mit den eigenen Kindern und Enkeln als Arbeitsleistung von zwei Milliarden Franken bezeichnet wird. Muss alles stets in Geld ausgedrückt werden? Ich bin 83-jährig und habe mit all meinen Nachkommen viel Freude und sie nie in Geld bewertet. Gabriel J. Dubler, 6340 Baar MM 41: «Ich bin keine Frau, ich bin ein Zwitter», Artikel über die intersexuelle Daniela Truffer.

Auf Beschneidungen verzichten Ich fand den Artikel über Intersexualität interessant,

«A la carte» wird von allen gelesen Wir waren uns bewusst, dass das Migros-Magazin eine grosse Leserschaft ansprechen wird. Die vielen Rückmeldungen und Reaktionen der Leserschaft, von der Putzfrau bis zum Tourismusdirektor, in den letzten Wochen haben uns trotzdem erstaunt und sehr gefreut. Ein Beweis, dass Ihre Rubrik «A la carte» von allen Alters- und Bildungsstufen beachtet wird. Andreas Allenspach, Geschäftsführer Culinarium, 9001 St. Gallen

Korrigenda

Falsche Internetadresse In unserer Reportage über den Welttiertag im Hauptbahnhof im Migros-Magazin 42 wurde leider die falsche Internetadresse für den Schweizer Tierschutz angegeben. Die richtige Adresse lautet www.tierschutz.com. Wir entschuldigen uns für das Versehen. Die Redaktion

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

BILD DER WOCHE

Athen und die Mode Mitte Oktober wurde in

Griechenland nicht nur Fussball gespielt. So fand im Athener Kulturzentrum Technopolis eine Modewoche statt. Die Kreationen des griechischen Designers Vrettos Vrettakos scheinen im wahrsten Sinn des Wortes keinen Hund hinterm Ofen hervorzulocken. Zumindest lässt sich das aus den traurigen Augen des Vierbeiners lesen, der mit seinem Herrchen den Anlass verfolgte. Ob ihm das Model mit den hochhackigen Schuhen missfällt?

ZAHLEN DER WOCHE

Schlumpfig 14 Wochen lang hielt sich 1978 das Kinderlied «Das Lied der Schlümpfe» des niederländischen Sängers Vader Abraham in den Top 20 der Schweizer Singlecharts. Es schaffte es bis auf Platz 3, in Deutschland sogar auf Platz 1.

100 Schlümpfe leben laut ihrem Erfinder, dem Comic-Zeichner Peyo, im Schlumpfdorf. Mit dieser Zahl sind nicht alle einverstanden. Der Grund: Wenn man alle je vorgekommenen Figuren zählt, sind es mehr. Einige Leser kommen auf 104, andere auf 106.

1958 erschienen die Schlümpfe zum ersten Mal in einem Comic von «Johann und Pfiffikus» — in einer Nebenrolle. Die blauen Wesen mit der weissen Mütze kamen aber bei den Leserinnen und Leser so gut an, dass ein Jahr später der erste Comic nur über sie erschien. 4330 Franken zahlte 2001 laut blueimps.com ein Sammler auf Ebay für eine seltene Schlumpf-Plastikfigur. Eine gewöhnliche kostet rund 7 Franken.

Am 23. Oktober feiern die Schlümpfe ihren 50. Geburtstag. Erfunden hat sie der belgische Comic-Zeichner Peyo.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT Am 25. Oktober beginnt in Sölden (A) die Ski-Weltcupsaison. Ex-Abfahrtsweltmeister Urs Lehmann (39), der neue Präsident von Swiss-Ski, freut sich auf die Nachwuchshoffnungen.

«Österreich einholen»

NEINEI!

Dominic Lüthard, Vorsitzender der Partei National Orientierter Schweizer Pnos, beleidigte Miss Schweiz Whitney Toyloy (18) aus dem waadtländischen Yverdon rassistisch. Die Schülerin mit den Hobbys Volleyball und Reisen, die in einem Jahr das Gymnasium abschliessen wird, kontert mit der passenden Antwort: «Ich verkörpere eine multikulturelle Miss Schweiz. Auch wenn manche meinen, unser Land sei engstirnig, zeige ich, dass dies nicht der Fall ist.»

Sex ist nicht ungefährlich

Italiens alter und neuer Regierungschef Silvio Berlusconi (71) hat kürzlich einen Gesetzesentwuf verabschiedet. Dieser erlaubt der Polizei, drakonische Strafen in der Höhe von 200 Euro an Freier und Strassenprostituierte zu verhängen. Bis zu 15 Jahre Knast drohen. Jetzt suchen die Freier vermehrt die Vergnügungslokale im Tessin auf. Das ist allerdings gefährlich: In den letzten Jahren sind dort fünf Bordellbesucher an Herzinfarkt gestorben.

HÄTTEN SIE ES GEWUSST?

Asche zu Asche

Die Baudirektion des Kantons Zürich verlangt von der Sterbehilfeorganisation Dignitas, auf die Aussetzung der Asche von kremierten Toten auf dem Zürichsee zu verzichten. In privatem Rahmen soll die Seebestattung aber weiterhin möglich sein. Im Gegensatz etwa zu Deutschland gibt es in der Schweiz keinen Friedhofszwang für die Asche verstorbener Menschen. Es ist also schweizweit möglich, als Privatperson selbst zu entscheiden, was nach der Kremation mit der Asche geschieht – etwa, diese in einen See oder in den Bergen zu verstreuen.

Bilder Keystone/AP/Thanassis Stavrakis, Keystone/EPA/Ettore Ferrari, Dirk Lässig, Swiss Ski/Photopress, www.happysmurfday.com

Wider den Rassismus

An der Ski-WM in CransMontana 1987 gingen allein acht der zehn möglichen Goldmedaillen an die Schweiz. Für die WM 2009 in Val d’Isère erwartet Swiss-Ski noch fünf Medaillen. Wann wird die Schweiz wieder zur starken Skination?

Es wird sehr schwierig sein, Crans-Montana zu erreichen, weil wir heute andere Voraussetzungen haben. Der Skisport ist weltumfassender geworden. Auch Nationen aus Osteuropa sind heute an der Weltspitze. Zudem profitierte das Schweizer Team 1987 von einer HeimWM, bei der alles aufging. Was dürfen wir von unseren Skisportlern erwarten?

In den nächsten Jahren wollen wir den Abstand zu Österreich wettmachen. Wir sind zwar die Nummer 2. Aber der Unterschied bei den Weltcuppunkten ist noch immer zu gross. Das liegt an den Schweizer Skifahrerinnen. Weshalb können sie nicht mit ihren männlichen Kollegen mithalten?

Tatsächlich sind die Männer bereits Nummer 2, die Frauen Nummer 4. Das lässt sich einzig mit Zyklen erklären. Mit Didier Cuche, Daniel Albrecht und Marc Berthod haben wir momentan Fahrer, die in mehreren Disziplinen gewinnen können. Bei den Frauen klassierten sich im Gesamtklassement des Europacups vier Schweizerinnen auf den

ersten 13 Plätzen. Wir können uns in den nächsten zwei bis drei Jahren auf einige gute Fahrerinnen freuen. Welche Namen müssen wir uns merken?

Alle erwarten sehr viel von Lara Gut. Aber auch andere junge, bisherige EuropacupFahrerinnen wie Andrea Dettling, Nadja Kamer oder Pascale Berthod können für Furore sorgen. Bei den Männern haben wir mit dem mehrfachen Juniorenweltmeister Beat Feuz ein ganz grosses Talent, das auf Augenhöhe mit Albrecht oder Berthod fahren kann. Nur hat der Skisport in der Publikumsgunst verloren.

Das ist ein Klischee. Die Zuschauerzahlen sind im Vergleich zu anderen Sportarten bei Rennen wie in Wengen oder Kitzbühel nach wie vor hoch oder sogar noch leicht höher als früher. Aber es ist sicher so, dass andere Skirennen um die Gunst kämpfen müssen. Was haben Sie sich für Ziele gesetzt?

Wir werden an Medaillen gemessen. Eine zentrale Bedingung, um unsere Vorgaben zu erreichen, sind genügend finanzielle Ressourcen. Ausserdem wollen wir uns in den jungen Sportarten von Swiss-Ski wie Snowboard oder Freestyle auch im Breitensport engagieren.

Interview Reto E. Wild


10 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Psychologisches Gespür ist gefragt: Die Kundenberaterin Pia Trunz führt in einem Sitzungszimmer der UBS-Filiale in Zürich-Wiedikon ein Beratungsgespräch

A

n diesem milden Herbstmontag an der Birmensdorferstrasse in ZürichWiedikon ist eine Putzequipe daran, die Signalisationstafeln auf Hochglanz zu polieren. Velofahrer pedalen zur Arbeit, und ein orthodoxer Jude huscht über die Strasse, bevor ein Tram durchs Quartier fährt. Hier steht die

UBS-Filiale Wiedikon, der Arbeitsort der 34-jährigen Geschäftsstellenleiterin Pia-Maria Rubitschon.

96 Milliarden Franken wurden abgezogen Die Schweizer Grossbank macht die schwerste Krise in ihrer Geschichtedurch,wassichimAktien-

kurs widerspiegelt, der von gegen 80Frankenam16. September2008 auf gut 15 Franken zusammengebrochenistundsichseitherwieder um20Frankenbewegt.Dienegativen Schlagzeilen wollten nicht abreissen.SohatdieUBSalleinvon Januar bis September 2008 weltweit rund 96 Milliarden Franken Kundengelder verloren. In der

Schweiz sind es rund 20 Milliarden Franken, während die Migros Bank, Raiffeisenbanken und Kantonalbanken zulegten. «Es gibt keine objektiven Gründe, Geld von der UBS zu transferieren», beschwichtigtUBS-Sprecher Andreas Kern. Die Finanzkrise verändert den Alltag der 16 Bankangestellten der


reportage

BANKENKRISE | 11

Der Fall der UBS

Bloss keine Panik bei der UBS

Die Finanzkrise beschert den knapp 28 000 UBS-Angestellten in der Schweiz eine Menge Arbeit mit verunsicherten Kunden. Auch in der Filiale in ZürichWiedikon herrscht Hochbetrieb.

Also doch: Vergangene Woche wurde bekannt, dass die UBS Staatshilfe in der Höhe von 6 Milliarden Franken erhält. Noch im Jahr 2006 erzielte die Schweizer Grossbank einen Gewinn von mehr als 12 Milliarden Franken. Rückblende: Nach monatelangen Verhandlungen zwischen der damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) und dem Schweizerischen Bankverein (SBV) wurde am 8. Dezember 1997 die UBS gegründet. VR-Präsident Marcel Ospel zimmerte daraus den weltweit grössten Vermögensverwalter. Mit einer aggressiven und — wie wir heute wissen — zu risikoreichen Wachstumsstrategie wollte Ospel auch im Investmentbereich die Marktführerschaft erobern. Doch das Debakel im amerikanischen Immobilienmarkt traf die UBS besonders massiv: Sie hat insgesamt 40 Milliarden Franken in den Sand gesetzt. 2007

musste das Unternehmen erstmals in der Geschichte einen Verlust von rund 4,4 Milliarden Franken bekannt geben. Am 1. April 2008 kam es zum Rücktritt von Marcel Ospel. Zuvor hatte er mit dem Singapurer Staatsfonds GIC und einem Investor im Mittleren Osten für eine Finanzspritze von 13 Milliarden Franken gesorgt. Die Nationalbank hatte bereits vorher gewarnt, dass das Eigenkapital der Grossbank nicht ausreichen würde. Welche Devise heute bei der UBS gilt, hat der neue Präsident Peter Kurer diesen Frühling an der GV mit einem PestalozziZitat formuliert: «Entschlossenheit im Unglück ist der halbe Weg zur Rettung.» Weltweit beschäftigt die grösste Schweizer Bank über 80 000 Mitarbeitende in mehr als 50 Ländern — über 31 000 davon in Nord- und Lateinamerika, knapp 28 000 in der Schweiz. rw

Die UBS gibts heute fast für ein Butterbrot Der Aktienkurs der grössten Schweizer Bank ist gewaltig abgestürzt: Kosteten die Titel vor einem Jahr noch gegen 80 Franken, fielen sie 2008 ins Bodenlose. Doch auch die CS musste Federn lassen. CHF 80.0 70.0 60.0

CS GROUP

50.0

UBS

mit einem nervösen Kunden.

Filiale Wiedikon, wie Rubitschon einräumt: «Der Informationsbedarf in unserem Team ist hoch. Gleichzeitig nehmen wir uns für unsere Kunden noch mehr Zeit. Die Gespräche sind intensiver, weil von uns viel Erklärungsarbeit verlangt wird.» Die Betriebswirtschafterin verhehlt nicht, dass es auch in ihrer Filiale zu besorgten

46.70 40.0 30.0

Anrufen und Kontoauflösungen gekommen ist. Gerade langjährigen Kunden würde es leidtun, jahrelange Geschäftsbeziehungen aufzugeben. Von Panik unter den Kunden könne jedoch keine Rede sein. Das bestätigt ein mehrstünLESEN SIE WEITER AUF SEITE 13

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reportage

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

BANKENKRISE | 13

Die Verunsicherung bei den Kunden ist gross.

diger Augenschein in der Filiale. Was hinter den Kulissen geschieht, bleibt jedoch verborgen. Das Schaltergeschäft läuft offenbar in geregelten Bahnen. Die betreuten Konti haben einen Wert von 3 bis zu mehreren 100 000 Franken. Ein Kunde reklamiert an diesem Montagmorgen, dass ihm der Bancomat die Maestro-Karte eingezogen hat, ein älteres Ehepaar will zum Tresor im Untergeschoss. Der 26-jährige Stefan Kost, der am 1. Mai 2008 ein bankinternes Ausbildungsprogramm angefangen hat, das ihn am 1. September nach Wiedikon brachte, meint: «Seit ich hier arbeite, hatte ich mehr Kunden, die ein Konto eröffneten, als solche, die Geld abzogen.» Er spricht von «einigen Kontoeröffnungen pro Tag». Die Finanzkrise bereite ihm bislang keine schlaflosen Nächte: «Nach wie vor wird am Arbeitsplatz auch mal gelacht.» Seine Arbeitskollegin Pia Trunz, die im August 2008 die Berufslehre bei der UBS abgeschlossen hat, geht mit ihm einig. «Wir führen mit unseren Kunden intensivere Gespräche als früher. Doch Panik gibt es nicht», meint die leidenschaftliche Meisterschaftstänzerin.

Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen Freilich ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Tatsache, dass in der Schweiz pro Person vorerst lediglich 30 000 Franken gespartes Geld gesichert ist, sorgt für Gesprächsstoff und Kunden, die zumindest einen Teil ihres Vermögens abheben und auf eine andere Bank bringen, wie die Zahlen belegen. Rubitschon ist sich dessen bewusst und hält sich an die Devise, «ehrlich und offen auf die

Geschäftsstellenleiterin Pia-Maria Rubitschon (links) informiert einen Teil des Teams über neueste Entwicklungen, denn «der Informationsbedarf ist auch intern hoch».

Kunden zuzugehen, weil wir dadurch ihr Vertrauen zurückgewinnen können». Sie und ihr Team sind bereits krisenerprobt, mussten doch die UBS-Angestellten schon Anfang Jahr Anrufe von sich sorgenden Kunden entgegen-

nehmen. Damals hatte die Grossbank als Folge der US-Hypothekenkrise erstmals einen Jahresverlust in der Firmengeschichte kommuniziert. Inzwischen ist die Finanzkrise ins Privatleben der Banker vorge-

stossen, «weil die Freunde die gleichen Fragen wie die Kunden stellen», begründet Rubitschon. Entspannung findet sie beim AusLESEN SIE WEITER AUF SEITE 15


Migros ruft 19 FrischconvenienceProdukte zurück.

Auf Grund eines Produktionsfehlers – es besteht die Möglichkeit, dass die Ware vor Ablauf des Verbrauchenbis-Datums verderben kann – ruft die Migros aus Sicherheitsgründen nachfolgende 19 Produkte zurück. Art. Nr.

Produkt

Preis

1305.109

Anna’s Best India Madras Fish-Curry 380g

7.20 Fr.

20.11.2008

1305.101

Anna’s Best India Chicken Tikka Masala 320g

7.00 Fr.

28.10.2008

1305.106

Anna’s Best India Beef vindaloo 420g

8.10 Fr.

25.10.2008

1305.102

Anna’s Best India Butter Chicken 310g

7.00 Fr.

28.10.2008

1305.102

Anna’s Best India Butter Chicken 310g

7.00 Fr.

02.11.2008

1305.637

Anna’s Best Asia Mah Mee 350g

5.50 Fr.

02.11.2008

1305.636

Anna’s Best Asia Nasi Goreng 350g

5.50 Fr.

02.11.2008

1305.614

Anna’s Best Asia Poulet citronelle 350g

6.20 Fr.

05.11.2008

1305.632

Anna’s Best Bernerplatte, 280g

6.00 Fr.

26.10.2008

1305.510

Anna’s Best Bündner Gerstensuppe 400ml

2.90 Fr.

18.10.2008

1305.505

Anna’s Best Kürbis-Currysuppe 400ml

2.90 Fr.

16.10.2008

1305.505

Anna’s Best Kürbis-Currysuppe 400ml

2.90 Fr.

18.10.2008

1305.517

Anna’s Best Minestrone 400ml

3.30 Fr.

17.10.2008

1305.517

Anna’s Best Minestrone 400ml

3.30 Fr.

18.10.2008

1305.670

Anna’s Best GranRisotto alla milanese 352g

5.70 Fr.

25.10.2008

1305.672

Anna’s Best GranRisotto al Pomodoro 365g

5.70 Fr.

23.10.2008

1305.601

Anna’s Best Älplermaccaroni 350g

5.00 Fr.

27.10.2008

1305.602

Anna’s Best Freiburger Käsehörnli 350g

5.00 Fr.

27.10.2008

1306.059

Anna’s Best Salsa Basilico 200ml

3.30 Fr.

22.10.2008

1305.516

Anna’s Best AdR Ostschweiz Bündner Gerstensuppe 400ml

2.90 Fr.

18.10.2008

1305.530

Sélection Hummersuppe 400ml

9.80 Fr.

15.11.2008

1305.686

Pouletgeschnetzeltes mit Nudeln 380g

6.80 Fr.

26.10.2008

Die Migros bittet alle Kunden, die diese Produkte in der Zeit zwischen 17. September 2008 und 10. Oktober 2008 gekauft haben, nicht zu konsumieren. Die Produkte mit den angegebenen Verbrauchen-bis-Daten können gegen Rückerstattung des vollen Verkaufspreises in jede Migros-Filiale zurückgebracht werden. Alle genannten Produkte mit anderen Verbrauchen-bis-Daten sind von diesem Rückruf nicht betroffen und können bedenkenlos konsumiert werden.

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reportage

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

BANKENKRISE | 15

Angst vor Stellenabbau gibt es in der Filiale nicht.

ritt mit ihrem 18 Jahre alten belgischen Warmblut. So verliert die Pferdeliebhaberin im Gespräch die Contenance nie. Sie spricht davon, wie gut die Produkte sind, die Mitarbeitenden und die Kundenbetreuung. Die UBS sei eine sichere Bank. Allerdings hat das Management in Aussicht gestellt, bis Mitte des nächsten Jahres in der Schweiz noch rund 26 500 Angestellte zu beschäftigen. Das entspricht

Stefan Kost arbeitet seit vergangenem Mai in der Zürcher Filiale Wiedikon. Er ist überrascht von der Gelassenheit der Kunden: «Ich habe hier mehr Leute, die ein Konto eröffnen, als solche, die Geld abziehen.»

einem Abbau von 1500 Stellen gegenüber Mai 2008. Aber sowohl Rubitschon als auch Trunz fühlen sich in ihren Jobs sicher. «Gerade in einer solchen Zeit sind Kunden-

betreuer am wichtigsten», meint Pia-Maria Rubitschon und setzt – ganz kundenfreundlich – ein Lächeln auf. Text Reto E. Wild Bilder Herbert Zimmermann

LESEN SIE ZUR FINANZKRISE DAS EXPERTENGESPRÄCH AUF SEITE 16.

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16 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Düstere Aussichten? Bankenexperte Hans Geiger, Zukunftsforscher Markus Mettler und Theologin Monika Wyss (von links) vor der Zürcher Börse.


streitgespräch

FINANZKRISE | 17

«Böse Börse? Die Krise hat eine positive Wirkung!»

Hypothekenkrise, Bankenmisere, Börsencrash — das Vertrauen in die Wirtschaft schwindet. Die Sparer haben Angst, den Grossbanken laufen die Kunden davon, Verunsicherung herrscht. Ein Bankprofessor, eine Theologin und ein Trendforscher blicken in die Zukunft. Die Börsen trudeln, die Leute sind verunsichert. Können Sie die Angst im Volk nachvollziehen, Monika Wyss?

Monika Wyss: Ich glaube, dass der Grosskapitalismus überbordet hat. Ich habe bei einem Vermögensverwalter am Zürichsee gearbeitet und hatte Einblick: Da wird schnelles Geld gemacht Ω aber es ist auch schnell wieder weg. Ein Glücksspiel?

Wyss: Man nimmt viel Risiko in Kauf und geniesst den Nervenkitzel. Das erinnert mich ans Zocken in den Casinos. Das ganze Geldund Bankensystem ist für mich in den letzten Jahren sehr virtuell geworden. Angst habe ich aber nicht, denn die hemmt einen nur. Ich versuche, ethisch sauber zu leben. Ethische Sauberkeit. Wie definieren Sie das?

Wyss: Mein Exmann ist Finanzdirektor. Wenn er sich in einem

Jahr 500 Franken mehr Lohn auszahlte, fragte ich ihn: «Wieso verteilst du das nicht auf die Arbeiter, die keine Lohnerhöhung erhielten? Du hast doch genug Geld!» Wenn einer 35 000 Franken im Monat verdient, müssen doch andere für ihn buckeln. Hans Geiger, sind die Löhne zu hoch?

Hans Geiger: Ein hoher Lohn ist besser als ein tiefer. Die Höhe der Entschädigungen ist aber nicht das Problem. Sie werden erst zum Problem, wenn sie die Manager dazu motivieren, im Eigeninteresse etwas zu machen, das der Firma und der Volkswirtschaft schadet. Das ist aber nicht ein bankenspezifisches Problem. Architekten etwa bauen teurer, damit sie besser verdienen. In Südafrika windet sich der Blue Train in Schlangenlinie durch die Ebene, weil die Bauherren der Eisenbahn nach Kilometer verlegter Schie-

nen bezahlt wurden. Das hat doch keinen Sinn. Sie haben aber keine existenzielle Angst?

Geiger: Nein, das entspricht nicht meinem Naturell. Irgendwann muss ich sowieso gehen, weil die Unsterblichkeit noch nicht erfunden ist. Markus Mettler: Auch ich spüre keine Angst. Ich finde interessant, was derzeit in den Köpfen vieler Leute vorgeht. Sie zeigen einerseits irrationales Verhalten, andererseits stellen sich die Menschen in der Krise interessante Fragen, sie hinterfragen viele Dinge. Geiger: Die Krise als Chance? Mettler: Das klingt zwar abgedroschen, aber es stimmt. Aus Krisen geht die Wirtschaft gestärkt hervor. Ich gebe Ihnen ein LESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


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streitgespräch

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

FINANZKRISE | 19

Beispiel dazu. Nach der Matur lebte ich Mitte der Achtzigerjahre in New York und erlebte die Stadt als kühl, hektisch und etwas menschenfeindlich. Nach der Erholung vom 9/11-Schock erlebte ich die USMetropole ganz anders. Die Leute gingen aufeinander zu, es herrschte viel mehr Herzlichkeit. Was wird denn in Frage gestellt?

Mettler: Wer von einem Tag auf den anderen einen Fünftel seines Vermögens verliert, beginnt das Geldsystem zu hinterfragen. Viele Banker sind doch in einem System aufgewachsen, ohne es wirklich zu begreifen. Geiger: Was nicht so gut war, ist, dass es an der Börse sechs Jahre fast unaufhörlich aufwärtsging. Es hätte besser alle zwei Jahre eine kleinere Krise gegeben. 1886 kams im Yellowstone Nationalpark in den USA zu einem Grossbrand. Damals sagte die Parkleitung: «Zero tolerance, wir wollen keinen Brand mehr.» So konnte aber das Unterholz wuchern, und der nächste Brand genau 100 Jahre später liess sich nicht unter Kontrolle bringen. Der kritische Zustand wurde ersetzt durch einen superkritischen. So ähnlich ging es dem Finanzsystem.

Markus Mettler (42) ist Chef der Ideenfabrik BrainStore in Biel. Er arbeitete als Jobhopper, studierte zwei Jahre Betriebswirtschaft und investiert das Geld in seine Firma. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Biel BE.

Wie denn?

Geiger: Eigentlich will sie gar niemand wirklich verstaatlichen, und die einzigen ausser dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, die es tun, sind Kapitalis-

Also müsste man die Banken hängen lassen und nicht 3500 Milliarden Franken weltweit einschiessen?

Geiger: Ja, ich hätte diese Gelder nie gesprochen. Wyss: Wer zahlt das überhaupt? Geht das nicht wieder auf Kosten der Kleinen anstatt der Reichen, die an der Börse gewannen? Geiger: Die Kleinen zumindest können das nicht bezahlen, weil die nichts haben. Es können nur die bezahlen, die Geld haben. Die Rettungsaktionen der Regierungen sind eine riskante Übung, weil sie damit ihre eigene Glaubwürdigkeit in die Waagschale werfen. Wir sitzen alle im gleichen Boot, es wird dramatische Einschnitte geben, und die Banken sehen in drei Jahren vermutlich ganz anders aus.

Bankenexperte Hans Geiger:

«Die Krise ist für das Klima das Dümmste, was passieren konnte.»

Monika Wyss (49) hat Goldschmiedin gelernt, studierte Theologie und ist Seelsorgerin. Als «römisch-katholische Priesterin» hielt sie die erste Frauenmesse in Hollywood. Sie lebt in Riehen BS und hält wenig von «Investment», sondern sorgt für vier Kinder.

ten. Es mag ja vielleicht vernünftig sein, wenn der Staat anbietet zu investieren. Dadurch wird er aber zum Aktionär. Und das finde ich eine schlechte Idee. Mettler: Ich bin als Appenzeller grundsätzlich skeptisch gegenüber allem, das von einer Regierung kommt. Aber oft muss ich im Nachhinein sagen, die machen eigentlich einen guten Job. Bei den Rettungsmassnahmen sehe ich das ähnlich. Sollen die Banken doch die Misere selber ausbaden. Anderseits erstaunt, mit welchem Konsens die Staaten zusammenarbeiten. Also vertraue ich den Behörden, dass sie wissen, was sie tun. Vertrauen, ein wichtiges Stichwort. Viele Menschen haben das Vertrauen in die Banken verloren. Für einige ist die Börse das Böse schlechthin. Finden sie woanders Vertrauen? In der Religion beispielsweise?

Geiger: Klar werden die geistigen Werte gewinnen, vor allem bei denen, die ihr Geld verloren haben. Die haben ja nichts mehr! Dann kommen sie auf diese Werte, aber das ist kein Ersatz.

Hans Geiger (65) war Direktionsmitglied der SKA (heute CS). Heute ist er Professor für Bankwesen an der Universität Zürich und Dozent an der Uni St. Gallen. Der Vater eines Sohnes lebt in Weiningen ZH und lässt sein Geld von der CS und Bank Vontobel verwalten.

Wyss: Zu mir als Seelsorgerin kommen viele Geschäftsinhaber und allein erziehende Mütter – aber auch Manager, die in der Arbeitswelt funktionieren mussten und darum ihre menschlichen Seiten wegen des Drucks nicht entwickeln konnten. Was raten Sie denen?

Wyss: Reden, sich einschränken, Austausch pflegen. Meine Kinder tauschen mit Freunden ihre Games, anstatt immer neue zu kaufen. Prognostiker sagen, die Tauschwirtschaft — «ich gebe zwei Kilo Kartoffeln für ein Buch» — sei die letzte Konsequenz nach einer grossen Krise, nach der Inflation, der Geldabwertung.

Geiger: Schon, aber das funktioniert unglaublich schlecht. Wyss: Das mag vielleicht träge sein, aber der Tauschhandel kommt bestimmt. Geiger: Im Kleinen, ja. Je näher bei den Leuten, desto besser kann das funktionieren. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


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Romantische Weihnachtsmärkte in Innsbruck, Salzburg und Feldkirch ■ Wohnen im guten Mittelklasshotel Ihr Reiseprogramm

Weihnachtliches Dresden Bautzen und Pfefferkuchenstadt Pulsnitz ■ Fakultativ: Leipziger Weihnachtsmarkt Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München. Fahrt via Memmingen, Landsberg nach München. Zimmerbezug im Best Western Apart Hotel. Der Rest des Tages steht uns für den Besuch des Christkindlmarktes oder für individuelle Besichtigungen zur freien Verfügung. Alle Jahre wieder hält Münchens traditioneller Christkindlmarkt Einzug auf dem Marienplatz. Den weihnachtlichen Budenzauber überragt ein riesiger, mit Lichtern geschmückter Christbaum. 2. Tag: München – Schweiz. Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet haben wir die Gelegenheit nochmals in die Stadt zu gehen. Zeit zur freien Verfügung. Nach dem individuellen Mittagessen heisst es «Servus München». Heimreise via Landsberg, Memmingen, zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Schweiz – Innsbruck – Leogang. Fahrt nach Innsbruck. Eine glitzernde Welt, weihnachtlich beleuchtete Strassen und festlich dekorierte Marktstände laden zum Bummeln und Einkaufen ein. Möglichkeit die Altstadt von Innsbruck auf eigene Faust zu entdecken. Am späten Nachmittag fahren wir weiter zu unserem Hotel in Leogang. 2. Tag: Ausflug Salzburg. Der Weihnachtsmarkt in Salzburg verzaubert seine Besucher mit seinem Charme. Der ganze Tag steht uns zur freien Verfügung, um die Weihnachtsmärkte zu besuchen oder auf Mozarts Spuren zu wandeln. Nach individuellem Abendessen kehren wir in unser Hotel nach Leogang zurück. 3. Tag: Leogang – Feldkirch – Schweiz. Fahrt nach Feldkirch. Wir haben Zeit, die letzten Weihnachtseinkäufe zu erledigen und die weihnachtliche Atmosphäre zu geniessen. Am Nachmittag Fahrt zurück zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Schweiz – Dresden. Fahrt zur Elbmetropole Dresden. 2. Tag: Dresden. Stadtrundfahrt. Nachmittags individueller Besuch des Striezelmarktes oder andere indiv. Besichtigungen. 3. Tag: Bautzen und Pulsnitz. Besuch der Stadt Bautzen. Geführter Rundgang. Nach individuellem Mittagessen Weiterfahrt durch die Oberlausitz in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz. Führung durch die Pfefferkuchen-Schauwerkstatt. 4. Tag: Fakultativer Ausflug nach Leipzig. Nach Ankunft in Leipzig unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und lernen so die zweitgrösste Stadt der ehemaligen DDR kennen. Die ehemalige Handelsstadt mit ihren zahlreich erhaltenen Passagen hat sehr viel an Kunst, Kultur und Architektur zu bieten. Am Nachmittag haben wir Zeit, einen der schönsten und grössten Weihnachtsmärkte des Landes zu besuchen, dessen Tradition bis in das Jahr 1767 zurück geht. 5. Tag: Dresden – Schweiz. Rückfahrt zu den Einsteigeorten.

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streitgespräch

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Wyss: Die unteren Einkommensschichten jedenfalls sind darauf angewiesen. Ich vermittle auch viele Mütter mit Kindern, die dann mit anderen Kleider tauschen. Oder Schulmaterial. Mettler: Alles halb so wild, finde ich. Geiger: Der Einzelne kann immerhin etwas machen. Wer 100 000 Franken hat und vom Einlageschutz über 30 000 Franken hört, bringt den Rest auf andere Banken, kauft Staatsobligationen. Es zeigt, dass der Einzelne nicht ratlos ist. Er befolgt Regel Nummer eins der Kapitalanlage: Nicht alle Eier in den gleichen Korb legen! Grossartig! Parallel zur Bankenkrise gibt es eine Klimakrise. Längerfristig wäre es genauso nötig, da Milliarden einzuschiessen. Doch das kommt niemandem in den Sinn. Weshalb diese Dringlichkeit im Finanzsystem?

Geiger: Ganz einfach: Die Klimakrise ist umstritten, und wenn, kommt sie in 100 Jahren. Doch wenn Sie heute kein Geld mehr haben, können Sie morgen kein Brot mehr kaufen. Die Finanzkrise ist für das Klima das Dümmste, was passieren konnte. Denn vorher hatten wir wahnsinnig hohe Ölpreise, sodass es sich plötzlich lohnte, nach Alternativen zu forschen. Jetzt ist der Preis wieder auf die Hälfte gesunken, und über die Benzinschleudern regt sich im Moment keiner mehr auf.

Der Mensch möchte Ordnung ins Leben bringen. Dabei herrscht Chaos.

Wyss: Stimmt. Wirklich sicher ist letztendlich gar nichts. Aber

das ist gut so, denn Ordnung ist starr. Geiger: Ich will keine Ordnung. Die einzige Sicherheit ist mein Abgang.

Und die USA müssen ihre immense Verschuldung zurückfahren. Auch wenn sie mit der Schuldenpolitik ein angenehmes Leben schufen, eben auf Pump.

Aber die Leute sehnen sich in schwierigen Zeiten nach Sicherheit.

«Das ist die Strafe für unser aller Gier», sagte der Papst. Hat er Recht?

Wyss: Trotz allem haben wir doch ein komfortables Leben hier in der Schweiz, in anderen Ländern herrscht hingegen noch das Faustrecht. Oder in den USA wurden Leute enteignet, die ihre Häuser auf Pump hatten. Ein weiteres grosses Problem ist die Gesellschaft auf Pump, welche die Amerikaner vorleben. Wird sich hier jetzt etwas ändern?

Geiger: Ja, sicher. Der Dollar wird seine Dominanz einbüssen.

FINANZKRISE | 21

Wyss: Die haben doch auch eine Bank im Vatikan, oder? Geiger: Ja, die Vatikanische Bank hat in den Achtzigerjahren mit dunklen Geschäften Schlagzeilen gemacht. Mettler: Der Mensch braucht zwischendurch böse Raubritter. Zurzeit sind es halt die Banker. Vor ein paar Monaten waren es die Strombarone. Der Staat wird auch immer wieder als Raubritter bezeichnet ... So braucht es immer einen Prügelknaben. Geiger: Gierig ist für mich einer, dessen zusätzlicher Nutzen beim Reicherwerden ab- anstatt zunimmt. Das passiert vor allem bei den höchsten Managern: Wenn der eine mit 25 Millionen Franken von einem mit 30 überflügelt wird, will er 31 Millionen. Sein Antrieb: Er will die Nummer eins sein. Viele haben sich in letzter Zeit übers Geld definiert. Was braucht es eigentlich für ein gutes, zufriedenes Leben?

Zukunftsforscher Markus Mettler:

«Der Mensch braucht Raubritter. Zurzeit sind es halt die Banker.»

Wyss: Ich möchte nie 25 Millionen pro Jahr verdienen, weil ich glaube, dass dann viele arme Schlucker für mein Geld hart arbeiten müssten. Geiger: Geld als Massstab der Lebensqualität, das ist doch ein unendlich primitives Weltbild. Ist jetzt ein Prozess ausgelöst worden, der das relativiert?

Theologin Monika Wyss:

«Wenn einer viel verdient, müssen andere für ihn buckeln.» Mettler: Ja. Ein Banker kann jetzt vielleicht wieder einem Zwölf-Franken-Veltliner grossen Genuss abgewinnen. Oder seiner Partnerin einen Brief schreiben, anstatt ihr einen weiteren Diamanten zu schenken. Das hat doch schon eine positive Wirkung. Interview Mathias Haehl und Hans Schneeberger Bilder Gerry Nitsch

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Männerfrage? Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Mich kann man ja nicht ernst nehmen. Denn: «Ein Mann kann

nicht erwarten, ohne Krawatte wirklich ernst genommen zu werden.» Der Chefredaktor der «Weltwoche», Roger Köppel, schrieb das, ich habs mir rausgerissen. Ui ui ui, wann trage ich schon Krawatte? Höchstens zu Hochzeiten. Heuer also ein einziges Mal, als Ruth und Philip heirateten. Die einzige Krawatte in meinem Besitz ist übrigens – jetzt wird eine Frau Sigg laut aufkreischen – rosa. Besagter Frau Sigg stiess meine Schwäche für Bébékleidchen sauer auf: «So was von Kitsch geht einem ganz gehörig auf die Nerven!», mailt sie. Und fragt: «Sehr geehrter Herr Friedli, haben Sie nicht langsam das Gefühl, Sie übertreiben etwas mit Ihrem ‹Frau/Mann-Sein›. Bei Ihnen hat man das Gefühl, man sollte Sie selber in einen Strampler stecken.» Vermutlich verhält es sich mit Frau Sigg und Herrn Köppel ähnlich: Unsere Bilder von einem Mann sind unvereinbar. Mich stört nicht, dass ich selten bis nie krawattiert bin. Und, sorry, ich fühle mich, wenn ich Babysachen aussuche, durchaus als Mann. Sogenannt «männliche» Eigenschaften hab ich immer noch genug. Welche vernünftige Hausfrau würde zwei Nachbarinnen und einen Schwiegervater als Kindersitter einspannen, damit sie, wie ich unlängst, den Young Boys im fernen Brügge beim Verlieren zuschauen gehen könnte? Eben. Es stellt sich die Urfrage, wann ein Mann ein Mann ist. Das mit der Krawatte erfülle ich kaum. Dafür gröle ich primitiv in Fankurven. Gibt das Punkte auf der Köppel’schen Männerskala? Und gibt es Abzug, weil ich Hanslis Wölfli-Abzeichen Anzeige

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

ziemlich einwandfrei aufs Pfadihemd genäht habe? War das unmännlich? Bin ich gar ein Weichei, weil ich meiner Frau zuweilen die Blusen bügle, die sie trägt, wenn sie ins Büro geht? Ich finde, man dürfe beides, «Schiri, du Pfiiiiffe!» johlen und Blusen glätten. Kann nicht schaden, die Rollen etwas aufzuweichen. Dass unsere Tochter, die Fussballerin, ein «typisches» Knabenhobby hat, stört mich ebenso wenig wie, dass der Bub manchmal mit Puppen spielt. Mich dünkt nämlich, die Welt wäre keine schlechtere, wenn mehr Männer Freude an rosa Stramplern hätten statt an, sagen wir mal, Geländewagen und Knarren. Und ich musste schmunzeln, als der «Blick» neulich von «Männerdiskriminierung» und drohendem Matriarchat hyperte, nur weil

«Ui! Wann trage ich schon Krawatte?» ein Entwurf zum neuen Namensrecht vorsieht, Mütter könnten verlangen, dass die Kinder ihren Nachnamen tragen. Haben Sie etwa geglaubt, unsere Kinder hiessen Friedli? Dann muss ich Sie enttäuschen. Und es kratzt mich so was von nicht, dass sie nicht meinen Namen tragen. Herr Köppel übrigens schreibt in seinen jüngsten Editorials, zu denen er stets adrett mit blauer Krawatte posiert, die Bankenkrise sei keineswegs eine Krise des Kapitalismus, nein, nein, all die Linksnostalgiker und Liberalisierungsskeptiker hätten unrecht, der Staat müsse jetzt nur hurtig den Banken auf die Beine helfen und dann schleunigst wieder abstinken und die freien Märkte ungehindert wuchern lassen … Wenn ich solches lese, bleibt einzig anzufügen: Manche Männer können auch mit Krawatte nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedli live: Lesebühne Zürich, 21. 10., Theater am Hechtplatz.

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

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Migros 20.10.08


24 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Das Einmaleins der

Philippe Milleret ist Metzger, Traiteur, Koch und Gastwirt in einem. Seine Küchensprache ist schnörkellos, die Traditionsküche facettenreich und schmackhaft. Seine Bénichon, die Freiburger Metzgete, lockt Schlemmer von nah und fern nach Lessoc.


reportage

URCHUCHI ROMANDIE | 25

Schweinereien

Die Kochkunst von Jean-Maurice Joris wird von Michelin mit einem Stern geehrt. Er ist ein T端ftler, der mit Pinzette und Brigade kocht, ohne dabei den Sinn f端r das Wesentliche, f端r das Schwein, zu verlieren. Steht er nicht am Herd, jagt er den Hirsch. >


26 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Das Menu Campagnard von Jean-Maurice Joris im Restaurant

Jambon de porc persillé truffé et sa vinaigrette à l’ancienne

Le boudin noir façon Joris à la traditionelle aux pommes confites

Schwartenmagen deluxe: gekochter Schinken in Petersiliengelee mit Trüffel, beträufelt mit einer Vinaigrette, produziert aus einem Jahrgangsessig.

Blutwurst nach spezieller Art von Jean-Maurice Joris auf Apfelmus. Ein Teil des Geheimnisses der delikaten Wurst sind die darin enthaltenen Apfelstücke.

G

emeinsam sitzen Störmetzger, Bauer und Helfer am langen Holztisch. Sie gönnen sich eine ausgiebige Pause. Seit dem frühen Morgen sind sie auf den Beinen. Ihre Backen sind rot, die Füsse müde. Geräucherter Speck, knuspriges Weissbrot und guter Weisswein kommen auf den Tisch. Gelächter mischt sich ins Gespräch. Es ist Schlachttag. Alles geht Hand in Hand, man teilt, man lebt. Der Schlachttag vor Ort ist heute ein Privileg. Nicht nur für

den Bauer oder den Gastwirt, auch für die Sau, die nicht wie ihre Artgenossinnen in einer lärmigen Schlachtfabrik endet. Die Hausschlachterei ist ein Bollwerk gegen den normierten Einheitsbrei. Sozusagen eine Hymne auf das Schwein. Das Ganze verlangt Disziplin und Organisation. Der Störmetzger führt das Messer, spaltet, zerteilt. Die einen Helfer entbeinen, lösen aus, parieren und hacken, die anderen rühren das warme Blut – denn stocken darf es erst in der Wurst.

Mit Rahm verfeinert der Störmetzger das Blut, schmeckt mit Salz ab und würzt mit Zimt und anderen Ingredienzen. Fertig ist die Blutwurst. Die Metzgete ist ein kulinarisches Gesamtkunstwerk. Zumindest in der Welschschweiz. Vornehmlich im Pruntruter Zipfel, in der Ajoie und im freiburgischen Greyerzerland wird sie noch nach allen Regeln der Kunst zelebriert. Die üppige Schlachtplatte, so, wie sie in der Deutschschweiz aufgetragen wird, kennen die Romands

nicht. Vielmehr ist die Metzgete eine Abfolge von mehreren Gängen, die dem Schlemmer einen opulenten Querschnitt von der Sau bietet. Bei der Bénichon kommen noch Stücke vom Lamm (Ragout und Gigot) hinzu.

Zwei Köche, zwei Welten Meister in der Verwertung von minderen Stücken vom Schwein sind die Franzosen. In der Schweiz ist die Begabung verloren gegangen, aus Respekt gegenüber dem

Die Bénichon von Philippe Milleret in der Auberge de la

Cuchaule et moutarde de Bénichon

Le bouilli

Safranbrot mit Butter und Bénichonsenf. Der spezielle Senf setzt sich aus Senfmehl, Weisswein, Zimt, Zucker und Birnendicksaft zusammen.

Das Siedfleisch vom Schwein. Serviert wird es mit Markbeinen, Karotten, Lauch, Kohl und Kartoffeln.


reportage

URCHUCHI ROMANDIE | 27

Les Alpes in Orsières, Wallis

Atriaux de porc Das Originalrezept zum Atriaux à la Jean-Maurice Joris bleibt geheim.

Rouelle de tête de veau au torchon mariné et sauce gribiche Ein gerollter, leicht marinierter Kalbskopf mit einer Sauce aus Eiern, Senf, Olivenöl, Kapern, Estragon, Peterli, Salz und Pfeffer.

Tier alle essbaren Teile zu verwenden. Na ja, fast. Eine Hochburg der Cochonaille, oder eben der Metzgete von minderen Fleischstücken, befindet sich in Orsières im Wallis. Dem Spitzenkoch Jean-Maurice Joris sei Dank. Er hat die Cochonaille zivilisiert und aus ihr ein Menu Campagnard kreiert – bei dem er noch etwas Kalb in die Menüfolge schmuggelt. Mit einem rustikalen Landgericht hat das Menu Campagnard allerdings nicht mehr viel zu tun. Natürlich

sind die Fleischstücke minder; aber wie er den Schwartenmagen, Kalbskopf, Ringelschwanz und die Wade inszeniert, ist eine exzellente Schleckerei und keine Völlerei. Kein Wunder bei einem Koch, dessen Kochkunst von Michelin mit einem Stern und von Gault Millau mit 17 Punkten geehrt wird. Eine völlig andere Kochwelt erlebt man bei Philippe Milleret. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 28

Couronne in Lessoc, Fribourg

Atriaux de porc* Fleischküchlein mit Leber Rezept für 4 Personen Zutaten 1 Schweinsnetz** 400 g Schweinefleisch, z. B. Hals oder Nierstück 100 g Kalbsleber, 3 Schalotten 1 Bund Petersilie, 2 Salbeiblätter Salz, Pfeffer aus der Mühle je 1 Prise Muskatnuss und Nelken, gemahlen 1 Apfel, 1 kleiner Rotkabis 2 EL Apfelessig 0,5 dl Gemüsebouillon 3 EL Bratbutter, 0,5 dl Rotwein 0,5 dl Kalbsfond **Bei einigen Migros-Metzgereien kann man Schweinsnetz bestellen. Ohne Netz

2) Schweinsnetz auslegen. Fleisch in 4 Portionen teilen und auf das Netz legen. Mit genügend Rand rundum mit der Schere abschneiden. Die Füllung im Netz einpacken. Mit der Verschlussseite nach unten auf einen Teller legen und etwas flach drücken. 3) Apfel reiben. Kabis in Streifen schneiden. Übrige Schalotte hacken, in 1 EL Bratbutter dünsten. Apfel, Kabis, Essig und Gemüsebouillon dazugeben. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

geht es aber auch: Formen Sie die Fleischmasse mit feuchten Händen zu Kugeln und drücken Sie diese etwas flach. Vorsichtig braten.

Soupe aux choux In der Kohlsuppe wird das Siedfleisch gegart – eine Bouillon, die mit ihren Fettaugen überzeugt und an deftige Festmahle bei Grossmutter erinnert.

Zubereitung 1) Schweinsnetz in kaltem Wasser einlegen. Schweinefleisch und Leber in Würfel schneiden. Im Cutter fein hacken. 2 Schalotten, Petersilie sowie Salbei ganz fein hacken und zum Fleisch geben. Mit 1 TL Salz, Pfeffer, Muskat- und Nelkenpulver würzen. Gut vermischen.

4) Atriaux in 2 EL Bratbutter auf beiden Seiten je 5 Minuten braten. Gegen Ende der Bratzeit den Bratsatz mit Wein und Fond ablöschen. Einkochen lassen. 5) Rotkraut auf Teller zu einem Küchlein formen. Atriaux darauf anrichten. Mit etwas Bratenjus beträufelt servieren. *Das Originalrezept von Jean-Maurice Joris beibt geheim. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius hat ausgeholfen.


28 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Trésor de la borne*

Das Spezielle vom Schwein zum

Geräuchertes und mehr vom Schwein Rezept für 4 Personen Zutaten 1 Kalbszunge, gesalzen, 600 g 1 Saucisson Vaudoise, 300 g 1 kleine Stange Lauch 300 g Sellerie, 1 Bund Petersilie ½ Bund Thymian 3 Lorbeerblätter Salz, 1 Kochspeck, geräuchert, 200 g 1 Wirz, 4 Karotten 400 g kleine Kartoffeln, festkochend 200 g grüne Bohnen Zubereitung 1) Kalbszunge gut waschen und in 1,5 Liter Wasser aufkochen. Während etwa 3 Stunden weich kochen. Die Zunge ist gar, wenn die Spitze weich ist und die Haut sich abziehen lässt. 2) Inzwischen Saucisson rundum mit einem Zahnstocher einstechen. Lauch und Sellerie zusammen mit ½ Bund Petersilie, Thymian und Lorbeer zu einem Bouquet Garni binden. 2 Liter Wasser in einer grossen Pfanne aufkochen, leicht salzen. Speck, und Saucisson dazugeben. 40 Minuten leicht köcheln lassen.

Bouquet Garni entfernen Wirz und Karotten vierteln. Zusammen mit den Kartoffeln zum Speck und der Saucisson geben. Etwas zugedeckt weitere 20—25 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist. 3) Bohnen während 10 Minuten mit geschlossenem Deckel in wenig Salzwasser dämpfen. Restliche Petersilie fein hacken. 4) Die gar gekochte Zunge herausnehmen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. In Scheiben schneiden. Speck und Saucisson ebenfalls in Scheiben schneiden. Kartoffeln mit Petersilie bestreuen. Gemüse und Fleisch auf vorgewärmten Tellern servieren. Tipps Ausserhalb der Saison passen auch gekochte, gedörrte Bohnen. Um Zeit zu sparen, kann auch eine vorgekochte Zunge verwendet und nach Packungshinweis gegart werden. *Philippe Millerets Originalrezept wurde von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius für die Migros-Leser angepasst.

Trésor de la borne. Auf den Teller kommt alles, was die Räucherschatzkammer von Philippe Milleret hergibt.

Saucisson de porc pistaché sur lit de lentilles vertes et jaunes Die Schweinsbrühwurst wird mit Pistazien aromatisiert und mit grünen und gelben Linsen serviert.

Der gelernte Metzger, Traiteur und Koch zerlegt das Vieh von seiner Verwandtschaft nach der Schlachtung selbst und verwertet die Innereien und das Fleisch nach seinen facettenreichen traditionellen Rezepten. Frischer und ursprünglicher gehts nimmer. Ab und zu gibt es bei ihm Schweinebauch und Schweinenacken, oder er serviert seine Pasteten und Terrinen aus Leber und Co. Welche Aromen, welche Konsistenz, welch geniale einfache Kochkunst, die in der Deutsch-

schweiz zusehends in Vergessenheit gerät! Seine Saucisson mit Räucherspeck, frischen Schwarzwurzeln und geschmorten Schalotten ist eine Offenbarung. Zurück zum Lokalen, hin zur Bénichon, deren Namen von «bénir» (segnen) stammt und die ihren Ursprung im Erntedankfest hat. Bereits 1443 wurde in einem kirchlichen Pamphlet die Bevölkerung kritisiert, dass an der Bénichon zu wenig gebetet und zu viel gefestet wird. Heute geht es weniger ums Beten, viel-

Käse schliesst den Magen! Nicht

Ragoûts de cabri avec poires à Botzi Hier weicht Milleret von der Ur-Bénichon ab. Statt ein Ragout vom Lamm serviert er es vom Zicklein. Dazu gibt es Büschelbirnen, Randen und Stock.


reportage

URCHUCHI ROMANDIE | 29

würdigen Finale: knackiges Schwänzchen und zarte Wade.

Queue de cochon sur lit de choucroute

Jarreton de porc confit compotée de risina

Der neckische Ringelschwanz der Sau ist eine Delikatesse und passt vorzüglich auf ein Beet von Sauerkraut.

Knusprig gebratene Schweinshaxe auf Risina-Bohnen aus Spello am Lago di Trasimeno in Umbrien.

mehr darum, noch Köche zu finden, die diese verantwortungsvolle Tradition hegen und pflegen. Mit Philippe Milleret hat das Greyerzerland einen Überzeugungstäter gefunden, der sich mit Hingabe dafür einsetzt.

Eine Trüffelnase für Urgerichte Damit die Tradition in der Küche und damit das kulinarische Erbe der Schweiz nicht verloren geht, braucht es aber nicht nur regionale Kochtäter, sondern es braucht

auch Schreibtäter, die aufzeigen, was Sache ist. Einen wie Martin Weiss zum Beispiel. Der Zürcher Autor durchstöbert schon sechs Jahre lang wie ein Trüffelschwein die kulinarische Schweiz von Nord nach Süd und von Ost nach West und hat dabei viel Authentizität und Geschmack gefunden. «Was sagt uns das Terroir?», hat sich Martin Weiss gefragt. Appetitanregende Antworten liefert er mit seiner Urchuchi-Trilogie (erschienen im Rotpunkt Verlag). Bleibt zu hoffen, dass sei-

ne Bücher ihren Teil dazu beitragen und helfen, die traditionellen Gerichte der Schweizer Regionen zu bewahren.

Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters Styling Trix Nigg

www.migrosmagazin.ch Welche Essphilosophie verfolgen Sie? Dazu ausgezeichnete Schweizer Regionalprodukte.

Martin Weiss Martin Weiss (61) hat der Schweiz in die Kochtöpfe geblickt und darüber in sechs Jahren drei Bücher geschrieben. Mehr dazu im «A la carte», Seite 31.

ganz. Bei der Bénichon ist es die Meringue – und der Rahm.

Fromages de notre région

Meringues avec crème au baquet, bricelets et pains d’anis

Ein Vacherin von der Alp und ein milder und räser Gruyère gehören zu einer Bénichon wie die Hörner zu einer Kuh.

Den Abschluss bilden luftige Meringues mit Doppelrahm, die knusprigen, süssen Bretzeln und das Anisbrot.


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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

à la carte

MARTIN WEISS | 31

Schwein gehabt

Sechs Jahre lang hat Martin Weiss die Schweiz durchforscht. Wie ein Trüffelschwein war er auf der Suche nach Ursprung, Authentizität und Genuss. Entstanden ist eine Trilogie über die Schweizerküche mit Gerichten und Geschichten.

D

as Feuer im Holzofen knistert. In der «Ferme des Brandt» in La Chauxde-Fonds, mitten im Neuenburger Jura, riecht es nach verbrannter Buche, nach Kaminrauch, nach geräucherter Wurst und nach Schwein. «Einmalig», bringt es «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius auf den Punkt. Genau. Dieses Restaurant ist einmalig und normal zugleich. Normal für die Chaudfonniers, die ihr denkmalgeschütztes Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert direkt vor ihrer Haustür haben und für die geschichtsträchtige Beizen Alltag sind. Diese gehören zu ihrer Stadt wie die grüne Fee zum Val de Travers. Für Deutschschweizer ist jedoch die «Ferme des Brandt» etwas Einmaliges. Die Aura, der Geschmack, die Historie und die archaische Küche sind genial. Das sieht Urchuchi-Autor Martin Weiss genauso, der dieses Kleinod auf der Suche nach Ursprung im Neuenburger Jura entdeckt hat. Schwein gehabt. «Ja, ja, Schwein gehabt. Einfach war es mit den Romands aber nicht. Sie von der Notwendigkeit eines Buches über das kulinarische Erbe der Welschschweiz zu überzeugen, notabene in deutscher Sprache, war harte Arbeit», erklärt Weiss seine Schwierigkeiten zu Beginn seiner zweijährigen Recherchen jenseits des Röstigrabens. Wobei es den Graben so ja gar nicht gibt, zumal die Welschen die bessere Rösti machen. Der Graben liegt eher in der Denkweise und beim Froschschenkel auf dem Teller, der im Welschland lustvolle Tradition und in der Deutschschweiz verpönt ist. Allerdings sichtet man in der Schenkelsaison vor den einschlägigen BeiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 33

Urchuchi-Autor Martin Weiss ist nicht nur Schreib-, sondern auch Kochtäter. Die «Ferme des Brandt» in La Chaux-de-Fonds ist eine seiner Lieblingsbeizen. Nicht nur wegen der selbst geräucherten Würste.


à la carte

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

MARTIN WEISS | 33

Schweinsbraten mit knuspriger Schwarte

Für 4 Personen

Die «Ferme des Brandt» bietet beste Traditionsküche inmitten von Kaminrauch, Wurst und Historie.

zen mehr Deutschschweizer als Westschweizer Autokennzeichen. Der Graben ist wohl mehr ein «Rideau de rösti», ein durchlässiger Vorhang. Heute schreibt Martin Weiss aber nicht über Gräben, sondern er kocht mit Andrea Pistorius einen deftigen Schweinsbraten. Fettschwarte inklusive. So richtig gut also. Trotzdem: Die Küche der Westschweiz ist weder derb noch plump, sondern in ihrer Bodenständigkeit nuanciert. Wie die aussieht und was Weiss entdeckt hat, zeigt er in seinem dritten Urchuchi-Buch «Romandie und Wallis». Dabei stehen lokale Köstlichkeiten im Vordergrund, die dazu animieren den Geschichten schlemmend nachzureisen.

Zwischen Kutteln und Malakoffs Doch, noch wird nicht geschlemmt. Noch wird gekocht. Das Gemüse ist gerüstet, die Kräuter sind gehackt, das Fleisch ist gewürzt, die Fettschwarte eingeschnitten, das Holzfeuer in Schwung gebracht, ja, das Ganze brutzelt über dem Feuer. Weiss erzählt von seinen kulinarischen Abenteuern und von den verkosteten Spezialitäten, was bei allen Beteiligten grossen Appetit auslöst. Er spricht von Käsekugeln namens Malakoffs, von zarten Kutteln nach Neuenburger Art, von aromatischen Schnecken auf Sauerkraut, von saftigen Kabiswürsten, vom berühmten Genfer Kardi-Gemüse und von vielem mehr. Sechs Jahre lang hat Weiss die Schweiz bereist, hat auf Teufel komm raus Gerichte fotografiert, sich den Mund wund geredet, sieben Kilo zugelegt, hat Weine degustiert, das Ganze ausgewer-

Zutaten 1,5 kg Schweinsschulter mit Schwarte, unbedingt vorbestellen Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 TL Kümmel 1 EL Bratbutter 500 g kleine Zwiebeln 1 kleiner Knollensellerie 2 Karotten ½ Bund Thymian 3 Lorbeerblätter 3 dl dunkles Bier 2 dl Kalbsfond 1 TL Zucker nach Belieben 1 EL Maisstärke Zubereitung 1) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Schwarte vom Fleisch mit einem scharfen Messer kreuzweise bis fast zum Fleisch einschneiden, sodass Quadrate entstehen. Fleisch rundum mit Salz, Pfeffer und 1 TL Kümmel würzen. Im Bräter in der Bratbutter rundum anbraten. 2) Inzwischen Zwiebeln halbieren, Sellerie und Karotten in Scheiben schneiden. Mit Thymian und Lorbeer in den Bräter geben. Mit wenig Salz, Pfeffer und restlichem Kümmel würzen. Fleisch mit der Schwarte nach oben draufsetzen. Mit 1 dl Bier und Fond übergiessen. Bratenthermometer an der dicksten Stelle einstechen. Während 60 Minuten braten. Zwischendurch mit restlichem Bier übergiessen. 3) Fleisch auf ein Blech legen und während etwa 15 Minuten weiter braten, bis die Kerntemperatur 80—85 Grad beträgt. Sauce vorsichtig durch ein Sieb giessen, das Gemüse zugedeckt warm halten.

tet und niedergeschrieben, geflucht und gebetet. Für den Moment hat er genug. Die Trilogie ist beendet. Drei Bücher in sechs Jahren. Nicht schlecht, um der

4) Sauce falls nötig entfetten. In einer Pfanne aufkochen und mit in wenig kaltem Wasser aufgelöster Maisstärke binden. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Braten 5 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden. Zusammen mit Gemüse und Sauce servieren. Dazu passen Kartoffelstock oder Bratkartoffeln und ein gutes Bier.

Schweizer Küche eine eindrückliche und nachhaltige Visitenkarte zu geben.

Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters

Tipp Fleischreste am nächsten Tag kalt aufgeschnitten auf einem «chüstigen» Brot geniessen.

Mehr Rezepte: www.saison.ch

Martin Weiss kann man am Mittwoch, 29. 10., persönlich kennenlernen. In Brig, mit Dampf, Zug und Genuss. Mehr auf der Website. Die Bücher sind bei Ex Libris erhältlich oder direkt unter www.urchuchi.ch bestellbar.


Ne

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36 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Wintervorrat: In Terra Vecchia ist Holz noch ein wichtiger Energielieferant.

Mit eigenen Händen an der Zukunft bauen

Jürg Zbinden arbeitet seit Jahrzehnten im Tessin mit suchtgefährdeten Jugendlichen. Am Mittwoch erhält er den Adele-Duttweiler-Preis für sein Lebenswerk. 1969 ist Jürg Zbinden ins Centovalli gekommen mit der Idee, ein Schulheim zu gründen: «Dann kamen die schwierigen Jahre mit der Drogenproblematik; uns wurden ausschliesslich Jugendliche mit Suchtproblemen geschickt.»

Zuhause und Therapie Seither bietet die Stiftung Terra Vecchia in Bordei bis zu zwölf suchtgefährdeten und psychisch kranken jungen Menschen ein temporäres Zuhause und Therapie. Die Jugendlichen haben heute, laut Zbinden, andere Schwierigkeiten als früher: «Sie sind innerlich aus der Gesellschaft ausgestiegen, sehen für sich keine

Zukunft und können sich nur schwer motivieren.» Etwas sei aber heute genauso wie früher, und zwar «die Sehnsucht nach Geborgenheit, Vorbildern und Strukturen».

Dörfer mitbauen Genau das bietet die Stiftung: Seit 30 Jahren baut Jürg Zbinden mit seinen Klienten an den Dörfern Bordei und Terra Vecchia: «In Bordei haben wir eigene Wohnräume für die Therapiestation geschaffen, die Kirche renoviert, einen grossen Garten angelegt und die Berglandwirtschaft wieder belebt.» Auch in Terra Vecchia werden seit Jahren alte Häu-

Bilder Igor Ponti

W

enn das Leben für junge Menschen ganz schwierig ist, scheinen harte Drogen Hilfe zu versprechen – und führen doch nur ins Elend; therapeutische Unterstützung kann helfen. Der Berner Sozialarbeiter Jürg Zbinden hat vor 40 Jahren im Tessin den Grundstein gelegt für eine Therapiestation, die heute schweizweit anerkannt ist. «Als junger Mensch träumte ich davon, ein Schul- oder Kinderheim zu leiten. Als ich in der Zeitung über das Dorf Terra Vecchia las, wusste ich: Dieser Ort ist für mich und meine Arbeit richtig», sagt der 60-jährige Zbinden.

Preisträger: Jürg Zbinden im idyllischen


m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

Heute: Zbindens Stiftung machte Tessiner Häuser wieder nutzbar.

Morgen: Zbindens Vision des zusätzlich restaurierten Dorfes.

ser auf- und umgebaut. Jürg Zbinden: «Zwei Hauptgebäude stehen vor der Vollendung, das Schulund Werkhaus ist schon fertig.» Die restaurierte Kirche werde als Raum für Konzerte und besinnliche Anlässe genutzt. «Wir haben auch das Landwirtschaftsland rund ums Dorf wieder nutzbar gemacht. Einzig die Wohnhäuser und das Museum müssen wir noch fertig stellen.»

Lebenswerk würdigen

Tessiner Dorf Terra Vecchia.

Ab 2009 finden Kinder mit sozialen, familiären und/oder schulischen Problemen in der neuen sozialpädagogischen Gemeinschaft in Terra Vecchia einen

geschützten Ort der Betreuung und Geborgenheit. Übermorgen erhält Jürg Zbinden von der Migros den Preis der Stiftung Adele Duttweiler. Die 50 000 Franken investiert er in das Schulprojekt von Terra Vecchia. Zbinden steckt seine ganze Schaffenskraft in soziale Projekte: «Die Arbeit ist streng. Aber ich fühle mich lebenskräftig.» Er schöpfe Kraft aus der Arbeit – beim Aufbau der Häuser und in der Natur. Damit schaffe er für sich und die Leute eine Beziehung zum einfachen Leben unter erschwerten Bedingungen. Angela Cadruvi www.bordei.ch/www.terra-vecchia.ch


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Kreuzfahrt «Nordlicht»

8 Tage ab Fr. 1400.– ab / bis Kiel, inkl. Vollpension und Hafentaxen Prima Premia Preis° (in Fr. pro Person), Basis 2er-Belegung °Verfügbarkeit beschränkt, schnelles Buchen lohnt sich. MSC Orchestra 24.05. – 28.06. – 26.07., 02.08. – MSC Opera HP/S/SOPE HP/S/SORC 21.06.2009 23. – 30.08.2009 16.08.2009 10.05. – 23.06.2009 Innen 1400.– 1480.– 1650.– 1980.– Aussen 1730.– 1810.– 1970.– 3090.– Aussen, Balkon 2030.– 2190.– 2350.– 3630.– Suite, Balkon 3370.– 3530.– 3670.– 4030.– 3. /4. Bett Erwachsene 1070.– 1110.– 1240.– 1500.– 3. /4. Bett Kind bis 18 Jahre Gratis Gratis Gratis Gratis Weitere Kategorien auf Anfrage. Anreisepaket: Reisen Sie bequem mit dem Zug nach Kiel und wieder zurück. Preis pro Person Fr. 230.–, Basis 1/2-Tax, Ruhesessel. Flug mit SWISS von Zürich /Genf nach Hamburg und zurück inkl. Taxen und Transferbus Kielius nach / bis Kiel. Preis Fr. 400.– pro Person (W-Klasse). U- und QKlasse mit Zuschlag buchbar. T- und L-Klasse auf Anfrage.

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Reisedaten / Routen MSC Orchestra 8 Tage / 7 Nächte

24., 31. Mai, 14., 28. Juni, 12., 26. Juli, 9., 23. August 2009 Route 1 Kiel (Deutschland) – Seetag – Stockholm (Schweden) – Tallinn (Estland) – St. Petersburg (Russland) – Seetag – Kopenhagen (Dänemark) – Kiel (Deutschland)

7., 21. Juni, 5., 19. Juli, 2., 16., 30. August 2009 Route 2 Kiel (Deutschland) – Oslo (Norwegen) – Stavanger (Norwegen) – Flaam (Norwegen) – Hellesylt & Geiranger (Norwegen) – Seetag – Kopenhagen (Dänemark) – Kiel (Deutschland)

MSC Opera 12 Tage /11 Nächte

10. Mai, 1. Juni, 23. Juni 2009 Route 1 Kiel (Deutschland) – Kopenhagen (Dänemark) – Gdynia (Polen) – Seetag – Riga (Lettland) – Tallinn (Estland) – St. Petersburg (Russland) – Helsinki (Finnland) – Stockholm (Schweden) – Visbi (Schweden) – Kiel (Deutschland)

21. Mai, 12. Juni 2009 Route 2 Kiel (Deutschland) – Kopenhagen (Dänemark) – Seetag – Hellesylt & Geiranger (Norwegen) – Trondheim (Norwegen) – Seetag – Honningsvag (Norwegen) – Tromsö (Norwegen) – Seetag – Bergen (Norwegen) – Seetag – Kiel (Deutschland)

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Unsere Leistungen ■ Kreuzfahrt gemäss Programm in der gebuchten Kabinenkategorie ■ Vollpension an Bord ■ Betreuung durch deutsch- und französischsprechende Schiffshostessen ■ Hafentaxen, Treibstoffzuschläge und Reisedokumentation Nicht inbegriffen – Trinkgelder an Bord – Geführte Landausflüge – Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 70.– – An- und Rückreisepaket – Auftragspauschale Einreisebestimmungen: 6 Monate über Rückreisedatum gültiger Reisepass. Hinweis: in St. Petersburg kann das Schiff nur im Rahmen einer Landexkursion ohne Visum verlassen werden. Für einen individuellen Landgang benötigen Sie ein Touristenvisum mit einer Ein-/Ausreisebewilligung. Buchungen und Informationen unter Telefon 043 211 72 51, cruises@hotelplan.ch sowie in Ihrem Reisebüro.


m-aktuell

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

RÜCKRUF | 39

Im Dienst der Qualität

Die Migros ruft einzelne Produkte von Anna’s Best zurück. Ein Experte für Qualitätssicherung erklärt die Hintergründe.

D

ie Migros ruft neunzehn Produkte aus dem Bereich Frischconvenience zurück, die im Zeitraum vom 17. September bis zum 10. Oktober 2008 verkauft wurden. Betroffen sind unter anderem bestimmte Lebensmittel von Anna’s Best. Eine detaillierte Liste der Produkte finden Sie auf Seite 14 in dieser Ausgabe des MigrosMagazins. Die aufgelisteten Artikel sollten nicht konsumiert werden. Kunden können die Produkte in jeder Migros-Filiale gegen Rückerstattung des vollen Verkaufspreises zurückgeben. Lutz Herrmann, Leiter der Qualitätssicherung beim Herstellerunternehmen Bischofszell Nahrungsmittel AG, erklärt die Hintergründe dieser Rückrufaktion. Lutz Herrmann, weshalb ist es wichtig, dass die Produkte in den Laden zurückgebracht werden?

Bei diesen Lebensmitteln besteht die Möglichkeit, dass sie schon vor Ablauf der aufgedruckten Verfallsfrist verderben. Wir haben den Rückruf im Migros-Magazin schon einmal publiziert, und wir wiederholen ihn an dieser Stelle. Es ist uns wichtig, alle Kundinnen und Kunden zu erreichen, die diese Produkte noch zu Hause im Kühlschrank haben. Weshalb ist die Haltbarkeit dieser Lebensmittel überhaupt eingeschränkt?

In einem kurzen Zeitfenster kam es zu einem Fabrikationsfehler. Das geschah in einer unserer Pasteurisierungsanlagen. In dieser Anlage werden diverse Parameter wie Druck und Temperatur permanent überwacht, und gewisse Funktionen sind durch einen Alarm gesichert. Weil ein solches Alarmgerät ausfiel, wurden die Produkte teils zu stark und teils zu schwach erhitzt.

Wachsamer Prüfer: Lutz Herrmann leitet die Qualitätssicherung der Bischofszell Nahrungsmittel AG.

Was tut Ihr Unternehmen, um einen solchen Fabrikationsfehler in Zukunft auszuschliessen?

Der Schaden in der Maschine wurde selbstverständlich sofort behoben. Die ohnehin sehr genaue Überwachung des Pasteurisierungsprozesses wird in Zukunft technisch weiter verbessert. Bei dem Fabrikationsfehler handelt es sich um eine grosse Ausnahme. Die zurückgerufenen Produkte sind nur ein winziger Ausschnitt aus dem Sortiment von Anna’s Best. Auch die erwähnten neun-

zehn Produkte sind einwandfrei, sofern sie nicht im Zeitraum vom 17. September bis zum 10. Oktober gekauft wurden. Wie wird bei Ihrem Unternehmen generell die Qualität der vielen Produkte sichergestellt?

In unserer Unternehmung in Bischofszell TG prüfen einerseits interne Experten die Produktionsabläufe und die Qualität der Produkte. Andererseits wird das Unternehmen regelmässig von externen Spezialisten kontrol-

liert, die das gesamte Fabrikationssystem begutachten. Diese unabhängigen Prüfer erteilen uns Zertifikate, die zum Beispiel die Lebensmittelsicherheit betreffen. Zur Qualitätssicherung gehört aber auch die ständige Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Interview Michael West Bild Siggi Bucher

MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 14


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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

SHOW | 41

Fabienne hat viele Stimmen

«Musicstar»-Gewinnerin Fabienne Louves beweist einmal mehr, dass sie nicht nur in einer Castingshow glänzen kann. Die Luzernerin ist mit der witzigen A-cappella-Gruppe «a-live» auf Tournee.

E

s scheint kein Musikgenre zu geben, in dem sich die Luzernerin mit den karibischen Wurzeln nicht sofort zu Hause fühlt. Vor der Euro 08 sang sie sogar den Schweizerpsalm mit Sex und Soul in der Stimme. Wenn Fabienne Louves den Alpenfirn im Morgenrot besingt, bekommen Männer beim Zuhören rote Ohren. Im Final der dritten «Musicstar»-Staffel siegte die heute 22-Jährige mit einem Tina-TurnerSong. Seither brachte Fabienne Louves ihr rockiges Debütalbum «Schwarz uf Wiiss» heraus, spielte aber auch im Musical «Ewigi Liebi» eine bodenständige Wirtin im Trachtenrock, die «Es Burebüebli mahni nit» schmettert.

Bild Keystone/Gaëtan Bally

Schillernd wie ein Chamäleon «Meine Stimme trainiere ich nicht mit Gesangslektionen, sondern mit möglichst vielen und vielseitigen Auftritten», erklärt Louves. Musikalisch hat der Jungstar noch mehr Farben als ein Chamäleon. Das beweist sie auch im mobilen Showtempel «Das Zelt». Sie ist mit dem Sextett «a-live» auf Tournee, einer der beliebtesten Schweizer A-cappella-Gruppen. Als Gaststar singt Fabienne Louves etwa«Giggerig»vonMundartrockUrgestein Polo Hofer, aber auch den Heavy-Metal-Klassiker «Highway to Hell», zu dem die sechs Stimmakrobaten den Gitarrensound imitieren. «Es gibt praktisch kein Instrument, das diese Sänger nicht täuschend echt nach-

Multitalent: Seit ihrem Erfolg im «Musicstar»-Finale hat sich Fabienne Louves im Musical «Ewigi Liebi» und selbst als Sängerin der Nationalhymne bewährt.

ahmen könnten», schwärmt Louves. «A-cappella-Musik ist der Gegentrend zu technisch immer aufwändigeren Rockkonzerten. Die Shows von «a-live» zeigen, wie formbar die menschliche Stim-

me auch ganz ohne digitale Hilfsmittel ist.» Zum Erfolgsrezept der A-cappella-Band «a-live» gehört zudem die Verbindung von Stimmakrobatik mit dezentem Klamauk,

der niemals auf die Ebene von Schenkelklopfhumor absinkt. Jeder der sechs Sänger spielt seine LESEN SIE WEITER AUF SEITE 43


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CO 2

Die Migros hat den CO2 -Ausstoss massiv gesenkt. Die Migros setzt sich nicht nur für günstige Qualitätsprodukte ein, sondern auch für den Umwelt- und Klimaschutz. Zum Beispiel mit immer mehr Bahntransporten. So beliefert der Migros-Verteilbetrieb in Neuendorf (SO) seit diesem Jahr die Genossenschaften Genf und Waadt ausschliesslich mit der Bahn – und bald auch weitere Genossenschaften. Damit spart die Migros 1000 Tonnen CO 2 jährlich.* Zum Vergleich: Eine Person verursacht in der Schweiz rund 6 Tonnen CO 2 pro Jahr. Die Migros ist und bleibt die grösste Kundin von SBB Cargo in der Schweiz. Täglich sind rund 400 Bahnwagen für uns unterwegs. Was wir alles für den Klimaschutz tun und wie auch Sie beim Einkaufen das Klima schonen können, sehen Sie unter www.migros.ch/klimaschutz *Zahl gemäss Energiestatistik der Migros


aktuell

SHOW | 43 Die Migros-Klimaschützer der Woche

Witzige A-cappella-Gruppe: Powerstimme Fabienne Louves ist mit den Sängern von «a-live» im mobilen Showtempel «Das Zelt» auf Schweizer Tournee.

Rolle: Marco Kunz, der Luzerner Möchtegern-Teenieschwarm, wirft sich selber Teddybären auf die Bühne. Der Italoschweizer Francesco Saraceno behauptet hartnäckig, der Cousin von Elvis Presley zu sein, und der Luzerner Dani Lüdi hält sich für eine Wiedergeburt von Schellenursli. Die witzige Show passt zur unverkrampften Art von Fabienne Louves, die Lampenfieber «höchstens als harmloses Kribbeln» kennt. Schliesslich stand sie schon als Achtjährige bei einer PlaybackShow im Luzerner Hotel Union zum ersten Mal auf der Bühne. Bei ihren Auftritten strahlt Louves ungekünstelte Fröhlichkeit aus. Manche ihrer Songs klingen wie vertonter Sonnenschein – etwa wenn sie trällert: «Es chunnt wies mues, und das isch eifach guet so.» Daher waren manche Fans schockiert, als sie im Videoclip zum Song «Bitte lüg mi a» eine rachsüchtige Frau spielte, die ihren treulosen Freund gefesselt in einem See versenkt. «Aber diese Seite gehört auch zu mir», versichert die Sängerin. «Wenn mich jemand belügt und betrügt, kann ich eine Hexe sein.» 2009 erscheint ihr zweites Album. Ob sie darin ihre sonnige oder ihre finstere Natur zeigt, bleibt noch ein Geheimnis.

Freie Bahn für weniger CO2-Ausstoss.

80 Tickets zu gewinnen

Dank der Initiative von Urs Hauck (Migros-Verteilbetriebe Neuendorf AG), Christian Gerbelot (Genossenschaft Migros Genf), Roland Gérard (Genossenschaft Migros Waadt) und

Das Migros-Magazin verlost je 2 mal 20 Tickets für die «a-live»-Shows mit Fabienne Louves in «Das Zelt» am 27. 11. 08 um 20 Uhr in Emmen sowie am 14. 12. 08 um 17 Uhr in Bern. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihr Wunschdatum, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort Gewinnen sowie Wunschdatum, Namen und Adresse auf die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Per Postkarte: MigrosMagazin, «a-live», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 26.10.08. Keine Barauszahlung. Rechtsweg ausgeschlossen. Infos zum Programm von «Das Zelt» sowie zu CUMULUS-Angeboten unter www.daszelt.ch

der Mithilfe von Martin Huber (Migros-GenossenschaftsBund) hat die Migros ihre Gütertransporte vom MVN AG Standort Neuendorf zu den Westschweizer Genossenschaften auf die Bahn verlagert. Das spart 1000 Tonnen CO 2 -Ausstoss. Das Klima schonen und gleichzeitig Transportkosten senken: Die Migros kann beides vereinen mit der Umlagerung ihrer Gütertransporte auf die Schienen. Zu diesem Schluss kam eine interne Studie der MVN AG, mit der Urs Hauck vor über zwei Jahren bei den Genossenschaften (Genf und Waadt) und MGB Logistik Transport vorstellig wurde. Die Beteiligten waren schnell von der zukunftsweisenden Idee überzeugt. Auf der Basis einer neuartigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der SBB konnte das Projektteam ein gemeinsames Konzept für die Umsetzung ausarbeiten. Die Herausforderung in der Umsetzung manifestierte sich in der Distribution grosser Mengenschwankungen. Auch hier bot die SBB mit einer sehr flexiblen Fahrplangestaltung Hand, damit eine termingerechte Belieferung der Filialen jederzeit gewährleistet ist. Die Resultate seit Umsetzungsbeginn (Februar 2008) haben die Erwartungen bezüglich Pünktlichkeit und Effizienz übertroffen. Ein unvermeidliches Übel brachte die Umlagerung aber trotzdem mit sich. Dazu Martin Huber: «Leider mussten wir langjährigen Transportpartnern kündigen, mit denen wir immer super gefahren sind. Zur unserer Erleichterung haben alle unsere Entscheidung verstanden.» In der Migros-Gruppe selbst hat die Umstellung viele positive Reaktionen ausgelöst. Zwischenzeitlich wurden bereits weitere Genossenschaften (Ostschweiz

Michael West

und Tessin) auf dieses Erfolgsmodell umgestellt und es ist geplant, die Idee innerhalb der Migros-Gruppe noch weiterzu RO

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Das Zelt, Tournee 2008/2009

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Reisedaten / Routen MSC Orchestra 8 Tage / 7 Nächte

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MSC Opera 12 Tage /11 Nächte

10. Mai, 1. Juni, 23. Juni 2009 Route 1 Kiel (Deutschland) – Kopenhagen (Dänemark) – Gdynia (Polen) – Seetag – Riga (Lettland) – Tallinn (Estland) – St. Petersburg (Russland) – Helsinki (Finnland) – Stockholm (Schweden) – Visbi (Schweden) – Kiel (Deutschland)

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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DER SCHAFHIRT | 45

Alle meine Schäflein

Markus Nyffelers Schafe können jederzeit raus, um Kräuter oder Klee zu fressen. Der Züchter produziert naturnah und tierfreundlich für das Migros-Label TerraSuisse.

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ühlt er sich einsam, wenn er als Schafhirt monatelang im Winter mit seiner Herde durch das Bernbiet zieht? Markus Nyffeler winkt ab: «In der Schweiz bist du nie alleine, das geht gar nicht.» Oft müsse er Umwege einschlagen, wolle er nicht erlebnishungrigen Wochenendausflüglern begegnen, meint der 47-jährige Schafzüchter. Nyffeler macht nicht viele Worte – die braucht es auch nicht, um zu realisieren, dass der Schafzüchter mit viel Herzblut bei der Sache ist.

Klee und Kräuter von der Bex-Alp Nyffeler produziert Lammfleisch für das neue Migros-Label Terra Suisse. Der grösste Teil der Herde – rund 800 Stück – befindet sich bis Ende Oktober auf der Bex-Alp im Waadtland, wo sie sich an frischem Klee und Kräutern genüsslich tut. Auf dem 25 Hektaren grossen Hof im 1900-Seelen-Dorf Rüggisberg BE tummeln sich momentan rund 150 Schafe. Ein Ruf von Nyffeler, schon donnern sie die steil abfallende Weide herunter, im Zaun gehalten nur von den beiden Hirtenhunden Jimmy und June. Es gibt frisches Wasser und Salz – da gibts kein Halten mehr. Im Eifer des Gefechts werfen die Tiere kurzerhand laut blökend ein Gitter um. Idyllischer gehts im Stall nebenan zu: Einzelne Schafe tummeln sich gemütlich auf dem Stroh, mit von der Partie: ein Huhn. Von seinen Artgenossen verstossen, wurde das Federvieh von den Schafen kurzerhand adoptiert und weicht ihnen nicht mehr von der Seite: «Das liegt gäng bi de Schaaf», so Nyffeler.

Die Tiere leben im Freien und ernähren sich von frischem Grün: Markus Nyffeler mit einigen seiner Schafe.

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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DER SCHAFHIRT | 47

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1. Die Schafe haben das Huhn kurzerhand adoptiert. 2. Auf gehts zu frischem Wasser und Salz. 3. Die Mutter des Lämmchens hat eine entzündete Zitze, also springt Bauer Nyffeler mit dem Schoppen ein. 4. Artenvielfalt: Auf Nyffelers Hof gibts Hochstamm-Obstbäume, in denen Vögel Unterschlupf finden.

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TerraSuisse steht für artgerechte Tierhaltung: So erlaubt der Offenfrontstall den Tieren Auslauf, wann immer sie wollen. «Wenn es kalt wird, decken wir die Öffnung einfach mit Windschutznetzen ab», so Nyffeler. Unterdessen hat Praktikantin Silvia ein Lämmchen in den Stall gebracht. Die Mutter des kleinen Wollknäuels hat eine Entzündung an der Zitze und kann ihr Kleines deshalb nicht säugen. Ein Job, mit dem Bauer Nyffeler vertraut scheint, denn flugs verwandelt er

sich in eine fürsorgliche Amme: Das Lamm liegt ruhig in seinen Armen und trinkt gierig die frische Kuhmilch aus dem Schoppen. Die Kuhmilch ist übrigens keine Ausnahme – Nyffeler verzichtet bei der Aufzucht der Tiere grundsätzlich auf Milchpulver und Kraftfutter. Gab es für Markus Nyffeler dereinst eine Initialzündung, sich der naturnahen Landwirtschaft zu verschreiben? Etwas anderes sei für ihn schlicht nie in Frage gekommen. «Und als gelernter

Metzger sah ich im Schlachthof schon, wie die Tiere von ihren Besitzern gehalten worden sind», hält er fest. Auch die Förderung der Artenvielfalt ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Auf seinem Hof hat er Hochstamm-Obstbäume gepflanzt, die verschiedene Vogelarten anziehen. Hecken und Wiesensäume in Waldrandnähe sind Rückzugsorte für Wildtiere wie Dachs, Fuchs und Reh. Apropos Wildtiere: Auf der Bex-Alp ist ein Wolf aufgetaucht. Wie im Jahr

zuvor sind ihm auch in diesem Sommer Schafe zum Opfer gefallen. Nun bewachen Schutzhunde die Herde. «Sie bieten keine hundertprozentige Sicherheit», erklärt Nyffeler, «sie können nicht verhindern, dass immer wieder Tiere Beute des Wolfs werden.» Aber erst wenn es ganz arg würde, plädiere er für einen Abschuss.

Text Christoph Petermann Bilder Tom Wüthrich

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«Ich möchte meinen Kindern die Natur erhalten.» Jörg Abderhalden


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TERRASUISSE

Ein König kocht für die Schweiz Der Tisch ist gedeckt. Jörg Abderhalden (29) und seine Familie sind von den TerraSuisse-Produkten der Migros begeistert. Sie kreieren damit drei Menüs für LESEN SIE WEITER AUF SEITE 52 drei Regionen.


52 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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D

er Schwingerkönig und Schweizer des Jahres 2007 Jörg Abderhalden wohnt im schönen Toggenburg. Aufgewachsen ist er auf einem Bio-Bauernhof, wo er die Natur zu schätzen lernte. Er weiss, dass für den Landschaftsschutz jeder etwas beitragen kann – und muss. Das Migros-Label TerraSuisse vereinfacht dies. Die dem Label angeschlossenen Bauern verpflichten sich zu einer naturnahen und tierfreundlichen Produktion und schaffen gleichzeitig Freiräume für bedrohte Pflanzen und Tiere. Jörg Abderhalden und seine Frau

Andrea sind vom Label begeistert: «Wenn immer möglich kaufen wir TerraSuisse-Produkte und Lebensmittel aus der Region. Wir achten auf gesunde Ernährung, und wenn wir dabei noch etwas für die Natur tun können, umso besser!» Der Gewinner des SchwingerGrand-Slams hat das Gemüserüsten im Griff, «obwohl er sonst nur für die Salatsauce und Geschnetzeltes zuständig ist», stellt seine Frau Andrea schmunzelnd fest. Mit grossem Interesse verfolgt Sohn Terry Papis ungewohnte Küchenarbeit. Auch die Kalbshaxen sind für Abderhalden kein


62 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Fleischspiesse sind ein Spass für die ganze Familie, denn jeder darf sich seinen Spiess selber zusammenstellen: mal mit Cipollata, mit Hackfleischbällchen und Gemüse — oder alles bunt gemischt.

TerraSuisse-Lammschulter, Tagespreise, Cipollata, 6 Stück, 150 g, Fr. 4.70, Kartoffeln, fest- und mehligkochend, 1,5 kg, saisonale Preise

Problem, da sie bereits vorgeschnitten sind. Regelmässig vor Schwingerwettkämpfen wird Abderhalden vom Lampenfieber übermannt: «Das gehört einfach dazu, schliesslich fördert das Herzklopfen die Konzentration», meint der dreifache Schwingerkönig. Kein Herzklopfen hingegen verursachen die Saucisson Tradition und das Schinkli, denn diese werden einfach im Wasser gegart. Für Andrea bedeutet Kochen Entspannung. Sie probiert immer wieder gerne neue Rezepte aus. Beim Zubereiten der Lammschul-

ter und der Kartoffeln mit Chili entdeckt sogar ihr Ehemann die Freude am Kochen. Tochter Lynn liebt alles, was Papi mag – und Papi mag TerraSuisse-Fleisch. Die beiden Fleischtiger machen sich zusammen mit Andrea und Terry mit Feuereifer und grossem Spass ans Vorbereiten der Fleisch- und Gemüsespiesse. Zwar sieht am Ende jeder Spiess anders aus, aber schmecken tuts richtig gut.

Redaktion Ursula Bickel, Martin Jenni Food-Styling Linda Hemmi Styling Regula Wilson Bilder Lucas Peters Rezepte «Saisonküche»


schaufenster

TERRASUISSE | 63

Für die Deutschschweiz: Lammschulter mit Chili-Bratkartoffeln

Für 4 Personen

Lammschulter, ca. 600—800 g, Salz, Paprika und Curry, 2—3 EL Olivenöl, 700 g Kartoffeln, Öl, 4—5 Chilischoten 1) Lammschulter mit Gewürzen und Öl einreiben. 2) Backofen samt Bräter auf 230 Grad vorheizen. Lammschulter darin während 30 Minuten braten. Temperatur auf 190 Grad reduzieren und 45 Minuten weiterbraten. 3) Die Kartoffeln in Salzwasser garen, abtropfen lassen. In Olivenöl, zusammen mit den ganzen Chilischoten, goldbraun braten.

«Mami, das isch denn guet.»

Lynn und Terry Abderhalden

Vielfalt Natur

Mit TerraSuisse verpflichten sich Bauern zur Einhaltung der strengen Richtlinien von IP-Suisse und schaffen zudem Lebensräume für seltene Pflanzen und Wildtiere. Unterstützt durch die Vogelwarte Sempach setzen sie auf ihrem Hof Massnahmen zur Förderung der Biodiversität um: Sie schaffen Brutund Nahrungsorte für Feldlerchen und Feldhasen. Seltene Pflanzen werden in Magerwiesen und ungespritzten Äckern gefördert. Mit TerraSuisse leistet die Migros einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung einer naturnahen und tierfreundlichen Landwirtschaft. www.migros.ch/ terrasuisse


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Bild Patrick Mettraux, Styling Christian Noli

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

SALATE | 65

Für Tage voller Energie

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nähren wollen, sind die Saladbowls von Anna's Best eine gute Lösung. In der Schale finden Sie alles, was Sie benötigen: Gabel, Serviette, delikate Sauce und natürlich ihren Lieblingssalat, frisch

und in bester Qualität. Die Auswahl ist gross: Ricca, Italian, French und Bacon. Egal, an welchem Ort und zu welcher Zeit der Hunger nagt, die Saladbowls sind jederzeit genussbereit. UB

Anna's Best Saladbowl Ricca, 170 g, Fr. 4.20, Saladbowl Italian, 160 g, Fr. 4.20, Saladbowl French, 190 g, Fr. 4.20, Saladbowl Bacon, 190 g, Fr. 4.90


66 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Scheibchen zum Apéro Ohne salzige Knabbereien ist der Apéro nur halb so lustig und der TV-Thriller nur mässig spannend. Die knusprigen Kartoffelscheibchen gibts in Bio-Qualität oder asiatisch angehaucht von Léger. Intensiv im Geschmack sind sie beide.

Léger-Pomm-Snack, Lime & Black Pepper oder Sweet Thai Chili, 100 g, Fr. 2.90*, Bio-Chips, Nature, 140 g, Fr. 3.80*, oder Paprika, Fr. 3.90*

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Dschungel-Look Fleischtiger, von wegen! Kinder haben die Disney-Vegi-Jungle-Plätzli zum Fressen gern. Die lustigen Tierformen und -figuren zum Sammeln machen den Schmaus zum Erlebnis. Die Plätzli sind vegetarisch, sehr bekömmlich und enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe.

Disney Vegi-Jungle, vegetarische Plätzli, 200 g, Fr. 4.90* * Erhältlich im Kühlregal grösserer Filialen.

GUT UND GÜNSTIG

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Eine ofenfeste Form gut ausbuttern. 1 Ananas schälen und Fruchtfleisch klein würfeln. In der Form verteilen. Ofen auf 160 Grad vorheizen. 100 g eiskalte Butter in Würfel schneiden, mit 100 g Zucker, 100 g Haferflocken, 100 g Mehl, 1 Eigelb und 1 Prise Salz mischen. Zwischen den Handflächen zu bröseligen Streuseln verarbeiten. Streusel über die Ananas verteilen, in der Ofenmitte ca. 60 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestreuen. Ca. Fr. 7.55 Tipp: Mit Vanilleglace servieren.

Preise können regional variieren.

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Gerade rechtzeitig zum Herbsthöhepunkt gibts wieder die herrlichen, frisch gepressten Obstsäfte. Mit ihrem natürlichen, urchigen Aroma sind sie ein unvergleichlicher Genuss. Die herbstlichen Säfte passen zu kalten Platten und sind die ideale Erfrischung nach einer Wanderung. Für den Apfelsaft und den Süssmost, einer schmackhaften Mischung aus trübem Apfel- und Birnensaft, wurden nur beste Schweizer Äpfel gepresst. Der alkoholfreie Traubensaft mit Gärbouquet prickelt dank der Kohlensäure schön im Gaumen. Den in der Schweiz hergestellten Saft gibt es in Rot oder Weiss.

Apfelsaft frisch ab Presse, 1,5 l, Fr. 2.25* Süssmost frisch ab Presse, 1,5 l, Fr. 1.95 Traubensaft, rot oder weiss, mit Gärbouquet, 1 l, Fr. 2.70* * Nur regional erhältlich.

Wunder der Meere Das edle Rauchlachs-Carpaccio ist die überraschende Variante zur bekannten Fleischversion. Der Lachs stammt aus streng kontrollierten Zuchten von der norwegischen Westküste. Wildlachs aus dem Pazifik verleiht Tartar besonderen Geschmack. Einfach Beutel auf, mischen und mit frischem Toast geniessen. Ein Hochseegenuss. Tartar-Wildlachs, 260 g, Fr. 9.50* Atlantic-Lachs-Carpaccio, 150 g, Fr. 8.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

AUFGEGABELT

Bild Gian Vaitl

Ernte sei Dank

NEWS | 67

Martin Jenni, Food-Redaktor

Kleine Pausen Am Doubs drehen die Fischreiher ihre Runden, und die Fischer werfen ihre Angeln aus. In Basel zappeln die Weissfische in den Netzen der Galgenfischer. Am Dessoubre lässt es sich gut ins Wasser schauen und abwarten, was der Tag so bringt. Bei Pont-Neuf befindet sich das Gasthaus La Truite du Moulin. Der Salat wächst dort im eigenen Garten, die Schnecken nicht. Die kommen aus der Zucht von nebenan. Ein perfekter Ort für die Pause zwischendurch. Abhauen, rumtreiben und ankommen, sage ich mir. Für zwei oder drei Tage. Nicht immer, aber immer mehr. Nicht in die Ferne, sondern in die kleine Flucht um die Ecke. Zum Kopfdurchlüften und zum Durchatmen. Ob in einer Landpartie oder Trendstadt ist egal. Hauptsache, kein Alltag. Doch wohin? Die perfekte Hilfe zum Finden unkonventioneller Adressen ist der Reiseführer von Denise Cabelli «Le Guide des Hébergements insolites» (Metropolis). Vergessen Sie alles über Hotelführer. Der hier ist anders. Oder haben Sie schon einmal in einem Kran mit Blick über den Hafen und aufs Meer übernachtet? Eben.


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Barcelona – die kosmopolitischste Stadt Spaniens ■ Die Hassan-II. Moschee Casablancas ■ Teneriffa – die grösste Insel der Kanaren ■ Malaga – das Tor Andalusiens

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua (Italien). Anreise nach Genua im komfortablen Reisecar. Einschiffung auf Ihr Kreuzfahrtschiff «MSC Poesia». Um 16 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Barcelona (Spanien). Barcelona ist eine der schönsten Städte Europas und dank ihrer bemerkenswerten Architektur und der kulturellen Vergangenheit auch heute noch intellektuelles und künstlerisches Zentrum Spaniens. Die Ramblas, das Gotische Viertel oder Antonio Gaudis Monumentalbau, die Kathedrale Sagrada Familia gehören zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Aufenthalt von 13 bis 19 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. 4. Tag: Casablanca (Marokko). Wir legen im grössten Hafen Nordafrikas an. Von hier aus starten Sie Ihre Entdekkungstour der Stadt Casablanca. Die grösste Moschee der Welt, die Hassan-II. Moschee, sollten Sie sich auf keinen Fall bei Ihrem Bummel durch diese faszinierende Metropole entgehen lassen. Aufenthalt von 7 bis 23 Uhr. 5. Tag: Erholung auf See. 6. Tag: Santa Cruz (Teneriffa). Die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife ist eine freundliche, lebendige Stadt, die neben pittoresken Strassen, Parks und Plätzen den berühmten botanischen Garten beherbergt. Das Zentrum von Santa Cruz ist eine Mischung aus alten Stadtvierteln und moderner Architektur. Der Berg Monte de la Esperanza vor der Stadt ist ebenfalls einen Ihre Reiseroute

Ihr Kreuzfahrtschiff

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Genua Barcelona

Funchal St. Cruz de Tenerife

Ausflug wert, denn vom Gipfel hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Insel. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 7. Tag: Funchal (Madeira). Die Insel Madeira, von Ihren Bewohnern liebevoll «schwimmender Garten» genannt, ist von atemberaubender Naturschönheit. Vulkanische Ursprünge und ein ganzjährig mildes Klima schufen eine üppige Vegetation, in der nicht zuletzt der berühmte Madeira-Wein angebaut wird. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 8. Tag: Erholung auf See. 9. Tag: Malaga (Spanien). Die lebendige Stadt an der Costa del Sol wird durch die alte arabische Festung Gibralfaro und den mit ihr verbundenen beeindruckenden Alcazaba-Palast dominiert. Ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der jahrhundertelangen maurischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel. Aufenthalt von 8 bis 14 Uhr. 10. Tag: Erholung auf See. 11. Tag: Civitavecchia/Rom (Italien). Die italienische Hauptstadt Rom wird auch «die ewige Stadt» genannt, denn die pulsierende Metropole birgt immer noch wertvolle, weltbekannte Schätze aus der Antike. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das kaiserliche Forum, das Kolosseum, die «Piazza Navona», der Brunnen des Gottes Neptun und natürlich der Petersdom mit der Kuppel von Michelangelo. Aufenthalt von 9 bis 19 Uhr. 12. Tag: Genua (Italien)–Schweiz. Ankunft um 9 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Fernreisecar in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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Die «MSC Poesia» besticht durch ihre exklusive Einrichtung, die harmonisch aufeinander abgestimmt wurde. Auch Komfort und Service lassen an Bord der «MSC Poesia» keine Wünsche offen: Geniessen Sie auf Ihrer Kreuzfahrt den Luxus eines privaten Balkons weit über dem offenen Meer. Auf den 13 Decks gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken, ob in der Poollandschaft, im Solarium, am Golfsimulator oder auf dem Joggingpfad, für die sportlich begeisterten Gäste wird viel Abwechslung geboten. Die modern ausgestatteten Spa-Bereiche an Bord der Schiffe laden neben Trainingsprogrammen auch zu wohltuenden Aromatherapien, entspannten Saunabesuchen und Yogakursen ein. Bordarzt. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Klimaanlage, Dusche/WC, Fön, Minibar, Safe, TV, Telefon. Baujahr 2008, Kategorie: 4****+, Bordsprache: Deutsch, Englisch, Italienisch, Stromspannung: 220V. Willkommen an Bord!

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Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte. Für Marokko reicht eine gültige Identitätskarte, wenn Sie mit dem Landausflug, von MSC Cruises organisiert, an Land gehen.

Abfahrtsorte 05.15 Wil ! 05.30 Bern (Kreuzfahrten-Express) 05.40 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 05.45 Basel, Meret Oppenheimerstrasse 06.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ! 06.20 Aarau 07.00 Baden-Rütihof ! 07.50 Arth-Goldau

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schaufenster

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Unter Volldampf

HAUSHALT | 69

Bild Martin Hemmi, Styling Linda Hemmi

Schnell zubereitet und trotzdem gesund: Die neuen Dampfgarbeutel für die Mikrowelle erhalten das Aroma und die Vitamine von Gemüse, Fisch und Fleisch.

I

m Alltagsstress fehlt oft die Zeit oder die Lust, aufwändig und gesund zu kochen. Eine unkomplizierte und zeitsparende Lösung bieten die neuen Dampfgarbeutel von Tangan. Gemüse, Fisch oder Fleisch können schnell und schonend in der Mikrowelle zubereitet werden – ohne dass wichtige Aromastoffe, Mineralien und Vitamine verloren gehen. Von Kartoffeln über tiefgefrorene Putenbrust bis zu Lachs, die Auswahl ist gross. In der inliegenden Bro-

schüre finden Sie «gluschtige» Rezeptideen und zahlreiche Tipps. Einfacher gehts nicht: Plastikbeutel füllen und gut verschliessen. Dann die entsprechende Minutenzahl gemäss der Wattleistung des Gerätes einstellen. Während des Dampfgarprozesses bläht sich der Beutel auf, wobei die aufgeheizte Luft sicher durch das integrierte Ventil entweicht. Das Wunderbare daran: Lästiges Pfannenschrubben fällt weg. So bleibt mehr Zeit für anderes. UB

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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FREIZEITSCHUHE | 71

Die atmungsaktive Sohle von Air Cool sorgt für ein optimales Schuhklima.

Gut zum Fuss Bild Herbert Zimmermann, Styling Mirjam Käser

Lassen Sie Ihre Füsse aufatmen: Mit den Freizeitschuhen von Air Cool ist die ganze Familie wohlgelaunt unterwegs.

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oldenes Licht, reine frische Herbstluft und Bäume in den schönsten Farben – jetzt sind die Tage ideal für einen Ausflug in die Natur. Unterwegs ein paar Nüsse sammeln und auf ein Glas Sauser einkehren – was will man mehr. Es gibt zwei Dinge, die einen friedlichen Waldspaziergang mit der ganzen Familie verderben können: kalte oder nasse Füsse. Bei-

des ist unangenehm, steigert die Erkältungsgefahr und begünstigt Fusspilz. Mit den atmungsaktiven Freizeitschuhen von Air Cool können Kinder und Erwachsene trockenen Fusses durchs Laub stapfen. Eine spezielle Membran in der Sohle absorbiert entstehende Fussfeuchtigkeit. Diese wird durch eine neuartige Lamellenkonstruktion nach aussen abgesondert. Zusätzlich verhindert die

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Cool besticht durch Funktion und Form: Selbst Modebewusste können sich mit dem Schuhwerk bedenkenlos sehen lassen. TG


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Im Zeitraum von 1997 bis 2002 verkaufte die Migros MIVIT Schnellkochtöpfe mit blauem Stiel. Ab 2003 wurden alle Töpfe mit schwarzen Stielen und Griffen ausgestattet.

Und so funktioniert es: 1. Sie demontieren den Stiel zu hause und behalten das Metallteil, das je nach Ausführung einem der unten stehenden Bilder entspricht.

Beim alten, blauen Stiel hat sich gezeigt, dass mit der Zeit Haarrisse entstehen oder Teile ausbrechen können. In sehr seltenen Fällen kann es vorkommen, dass dieser Stiel unvermittelt abbricht. Nun wurden verstärkte, blaue Stiele hergestellt, welche kostenlos zum präventiven Austausch angeboten werden.

Nr. 2 2. Sie bringen nur den alten, blauen Stiel zum Kundendienst der nächsten Migros-Filiale (mit Kochgeschirr-Sortiment) und erhalten kostenlos ein Austausch-Set mit genauer Montageanleitung. 3. Zu hause montieren Sie mit dem zurückbehaltenen Metallteil den neuen Stiel gemäss Anleitung.

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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UNTERWÄSCHE | 73


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NEWS

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

FASHION BY MIGROS

RAPPENSPALTE

Für kleine Strolche Leo Leoni (42), Gitarrist der Schweizer Rockband Gotthard, betreibt zudem das Grotthard-Grotto in Cagiallo bei Lugano.

Leo Leoni, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit harter Fronarbeit. Fränkli und Räppli. Ich habe beim Nachbarn für 10 Stutz das Herbstlaub aus seinem Garten entfernt. Wie viel verdienen Sie heute?

Uuh! Ehrlich, keine Ahnung. Fragen Sie am besten meinen Buchhalter. Der hat die volle Übersicht. Ihre grössten Ausgaben in den letzten 12 Monaten?

Viel Geld investierte ich ins Grotthard-Grotto. Der Aufwand hat sich voll gelohnt. Überzeugt euch selber. Wir freuen uns auf jeden Besucher. Wieso macht Geld glücklich?

Keine Ahnung. Aber eine volle Brieftasche wirkt schon sehr beruhigend.

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Ich habe soeben meine Harley Davidson aufgetankt. Die Zwanzigernote hat dafür knapp gereicht. Haben Sie einen Spartipp?

Der Rockstar-Tipp: Vergiss dein Portemonnaie zu Hause und lass dich einladen. Eugen Baumgartner

Wer sucht, der findet Lust auf einen gemütlichen Spielnachmittag mit der ganzen Familie? Pictureka!, das moderne Suchspiel für schnelle Denker und Beobachter, funktioniert zu zweit oder mit mehreren Mitspielern und garantiert kurzweilige Unterhaltung.

Wer einen Erstklässler zu Hause hat, der weiss, wie wichtig ein trendiges Outfit ist – schliesslich hat Sohnemann schon ganz genaue Vorstellungen davon, was er anziehen will und was nicht. «Wow!, die Dinos sind echt cool», findet Loris (6). «Und die Kapuzenjacke ist ab sofort mein Lieblingsteil. Ich freue mich schon, wenn ich es meinen Schulkameraden zeigen kann.» Businesslook für ABC-Schützen: Langarmshirt, Fr. 19.90* Sweatjacke, Fr. 29.90* Hose, Fr. 22.90* * In grösseren Migros-Filialen erhältlich.

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Bild Raphaela Pichler, Styling Marisa Pcihler, Haare und Makeup Monica Wyssling

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Traumhaft gut schlafen Ein Hauch von Natur fürs Schlafzimmer: Mit den neuen Arvenholzbettwaren schlummern Sie tiefer und entspannter.

W

as für ein Gefühl, ausgeruht und fit in den Tag zu starten! Ein tiefer Schlaf ist die Basis fürs Wohlbefinden und für eine gute Gesundheit. Denn in der Nacht erholen wir uns von der Hektik des Tages. Es lohnt sich deshalb, das Schlafzimmer bewusst als Oase der Erholung und Regeneration auszustatten. Die neuen Arven-Duvets und -Kissen verströmen dank der ätherischen

Holzinhaltstoffe einen angenehmen, beruhigenden Duft. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Arvenholz die Schlafqualität verbessert: Die Atmung wird verlangsamt und die Herzfrequenz reduziert. Zudem dauert die Tiefschlafphase länger, sodass sich das Nervensystem schneller erholt. Die Arvenprodukte haben nicht nur eine nachhaltig positive Wirkung auf den Körper, sie garantieren auch die positive Ent-

wicklung des Lebensraums im Val Müstair: Die Gänsedaunenbettwaren sind gefüllt mit Arvenholzspänen aus dem Biosphärenreservat des Bündner Münstertals. Dort ist die Arve als «Königin der Alpen» bekannt. Wie gut, dass sie auch andernorts zu märchenhaftem Schlaf verhilft. TG Arven-Kissen, 65 x 100 cm, Fr. 89.90*, Arven-Duvet, 160 x 210 cm, Fr. 449.—*

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BETTWAREN | 75


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Silvester an der Blumenriviera

Während dieser attraktiven Kurzreise entdecken Sie die reizvolle Stadt Stuttgart mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Sie logieren in einem sehr guten Hotel im Zentrum der Stadt und geniessen dort zum Jahreswechsel eine festliche Silvestergala mit Live-Musik und Tanz.

Der Name «Blumenriviera» leitet sich von der Blumenzucht in der Region ab. In dieser Jahreszeit entspricht dieses Gebiet vielleicht nicht genau seinem Namen, eine milde und reizvolle Gegend ist es aber dennoch. Neben dem pulsierenden Montecarlo lernen Sie das schicke Fürstentum Monaco und die stolze Hafenstadt Genua kennen.

REISEDATUM 1.

Silvester in Rosas

28. Dezember - 02. Januar

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Santo Stefano al Mare 2. Tag: Ausflug Monaco - Montecarlo 3. Tag: Ausflug Genua 4. Tag: Santo Stefano al Mare - Rückkehr

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Rosas 2. Tag: Ausflug Gerona 3. Tag: Ausflug Barcelona 4. Tag: Ausflug Figueras - Besalù 5. Tag: Ausflug Cadaques 6. Tag: Rosas - Rückkehr

PREISE

PREISE

1.

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Stuttgart 2. Tag: Stuttgart 3. Tag: Stuttgart - Ulm - Rückkehr

REISEDATUM 1.

REISEDATUM

31. Dezember - 02. Januar

Wer Sonne und milde Temperaturen der grauen Kälte vorzieht, findet an der Costa Brava ideale Voraussetzungen zum Verbringen eines erholsamen Jahreswechsels. Verschiedene Ausflüge in die Umgebung, jeden Abend Live-Musik im Hotel und ein Gala-Silvestermenu stehen auf dem Programm.

30. Dezember - 02. Januar

PREISE

3 Tage

CHF 575.-

Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung

CHF

640.-

CHF

22.-

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtraucher• • • •

car 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet 1 Abendessen Silvester-Galadiner mit Live-Musik und Tanz Stadtrundfahrt/-gang in Stuttgart

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06.30 08.15 09.15

CHF 745.- 6 Tage

4 Tage Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung

CHF

870.-

CHF

22.-

Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet 2 Abendessen Silvester-Galadiner mit Live-Musik und Tanz Stadtrundfahrt/-gang in Genua

HOTEL

CHF

22.-

• Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 5 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen inkl. Mineralwasser und Wein

• Silvester-Galadiner inkl. Getränke und Live-Musik • 1 Mittagessen inkl. Mineralwasser und Wein

Hotel Aregai Marina, Santo Stefano al Mare (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant und Bar. EINSTEIGEORTE Kallnach* Basel Zürich!* Luzern

CHF 1'090.-

LEISTUNGEN

LEISTUNGEN

• • • • •

CHF 895.-

Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung

06.00 06.45 07.45 09.00

Biel Bern Olten

06.30 07.15 08.15

*Parkmöglichkeiten

• Stadtrundfahrt/-gang in Gerona und Barcelona

HOTEL Hotel Monterrey, Rosas (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Bar, Aufenthaltsraum und geheiztem Schwimmbad. EINSTEIGEORTE Zürich!* 06.30 Kallnach* 07.15 Biel 07.45

Basel 06.45 Olten 07.30 Bern 08.30

*Parkmöglichkeiten

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • seit 106 Jahren dem Reisen verpflichtet Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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TOILETTENPAPIER | 79

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nser Allerwertester hat es nicht einfach: Immer soll er eine gute Figur machen, während wir den ganzen Tag nur rumsitzen! Da hat sich unser Popo ein paar Streichelein-

heiten verdient. Etwa mit dem Verwöhnprogramm Soft Deluxe Velvet: dem sechslagigen Toilettenpapier sowie dem neuen feuchten Toilettenpapier der Luxusklasse. Beide vereinen milde Pfle-

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ihre region

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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MIGROS LUZERN

Moderner Supermarkt mit grossem Frische-Angebot: die umgebaute Migros Metalli.

Gelungener Umbau

Gesamteröffnung in Zug: Vom 23. bis 25. Oktober feiert die Migros Metalli und die Klubschule Zug Eröffnung.

N

ur noch wenige Tage bis zur Gesamteröffnung: Nach fast einem Jahr Bauzeit hat sich die Migros Metalli in einen modernen Supermarkt verwandelt und die Klubschule neue Räumlichkeiten erhalten. Die Frischeabteilung des Supermarkts, der Take-away und Teile der Klubschule sind bereits seit Ende Juni geöffnet. Nun sind alle Umbauten fertiggestellt, das Ladenprovisorium weicht dem neuen Laden. Drei Tage lang wird die Eröffnung mit der Kundschaft gefeiert. Am Donnerstag und Freitag gibt es im neuen Supermarkt und Take-away 10 Prozent Eröffnungsrabatt auf das gesamte Sortiment. Die Klubschule öffnet Interessierten ihre Türen für einen Blick in

die modernen Kursräume. In Probelektionen können neue Bewegungstechniken ausprobiert und Informatik- und Fotografiekenntnisse in Tests und Schnupperkursen geprüft werden. Am Samstag, 25. Oktober, zeigt die Klubschule Zug um 10 und 14 Uhr den Kinofilm «Dutti der Riese».

Kunst auf Baustellenwänden Spezialisten bauten die Migros während der letzten zehn Monate hinter vielen Baustellenwänden zu einem der modernsten Supermärkte der Region um. Nun wird auch die letzte Bauwand verschwinden. Der Schweizer Künstler Cla Coray wird diese Wände zu Kunstwerken verarbeiten, welche die Migros Metalli während der

Eröffnungstage unter allen interessierten Kunden verlost. Im eigens eingerichteten Atelier in der Mall können die Kunden dem Künstler

über die Schulter schauen. Verwöhnt werden sie mit Häppchen und Getränken an der exklusiven «Kunstbar». Corinne Baschung

Eröffnungsprogramm 23. und 24.10.: 10 Prozent Eröffnungsrabatt im Supermarkt und Take-away 23.–25.10.: Bauwand-KunstEvent in der Mall Klubschule Zug Informatik: 23.-25.10.: Selbsttext i-know.ch 23.10.: Erstellen Sie Ihre eigene Homepage 24.10.: Vorträge über First Look Security/Office 2007 25.10.: Vorträge über First Look Windows Server 2008/Office 2007/

Security 4 Kids Aus- und Weiterbildung, Information und Beratung: 23.-25.10.: 9 bis 11.50 Uhr Bewegung und Entspannung: Probelektionen Fitnesspark Zug 24.10.: Yoga 18 Uhr, Body Cocktail 19 Uhr 25.10.: Aquafit 8 Uhr, Qi Gong 10 Uhr Fotografie: 25.10.: 9 bis 11.50 Uhr Filmvorführung «Dutti der Riese»: 25.10.: 10/14 Uhr


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ihre region

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

MIGROS LUZERN | 83

Neue Show, neues Zelt

Vom 30. Januar bis 8. Februar 2009 gastiert der Zirkus Salto Natale mit seinem neuen Programm «elegance» in Luzern. Auf die Zuschauerinnen und Zuschauer wartet ein grosses Comeback. omeback.

S

alto Natale» erfindet sich wieder einmal neu. Nach fünf sehr erfolgreichen Jahren in der Schweiz und einem ersten Abstecher nach Deutschland ist es Zeit für andere Ideen und neue Perspektiven.

Rolf Knie kehrt auf die Bühne zurück Das neue, abwechslungsreiche Programm von Gregory und Rolf Knie heisst «elegance». Dazu Gregory Knie: «Wir stellen einen hohen Anspruch an Anmut und Eleganz und versuchen, ganz nahe an die Perfektion zu kommen.» Rolf Knie feiert in «elegance» sein Bühnen-Comeback. Als eine Art Hommage an die Zeit, in der Zirkusartisten noch in Baumwollzelten die Länder bereisten, lässt er die Nummern-Girls aufleben. Sie werden als roter Faden das Publikum durch den Abend begleiten. «Das wird heiter», garantiert Gregory Knie zum Comeback seines Vaters. «Das grosse KniePublikum hat ihn als Clown und Komödianten nie vergessen.» Neu im Programm ist auch der weltberühmte Komiker Rob Spence. Er strapaziert mit seinem Programm «tierisch» garantiert alle Lachmuskeln der Zuschauer. Rob Spence ist nicht nur Komiker, sondern auch ein brillanter Unterhalter.

Neues Zelt, neue, poppige Stühle Gregory und Rolf Knie bestellten für die neue Show in Italien ein neues Zelt. Es ist mit 1200 Sitzplätzen etwas kleiner als das bisherige und bietet neue Spielflächen für raffinierte Inszenierungen. Gregory Knie sagt dazu: «Wir wollen den ganzen Raum ausnüt-

Der Comedian Rob Spence (Mitte) sowie Gregory (rechts) und Rolf Knie (links) sorgen im Zirkus Salto Natale mit dem neuen Programm «elegance» für beste Unterhaltung.

zen, noch mehr mit Licht und überraschenden Projektionseffekten arbeiten.» Rolf Knie, der sich intensiv mit dem Zeltdesign und dem italienischen Zeltfabrikanten auseinandergesetzt hat, ergänzt: «Auch das Interieur wurde neu gestaltet. Die Bestuhlung mit bequemen Schalensitzen wird poppig und bunt sein.» Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Party-Service der Migros Luzern. Sponsoring by

Zirkus Salto Natale «elegance» 30.1.–8.2.2009

Angebot für Cumulus-Kunden in Luzern Als Hauptsponsorin offeriert die Migros den Cumulus-Kundinnen und -Kunden 30 Prozent Rabatt auf die Tickets aller Kategorien folgender Vorstellungen: Luzern-Kriens: Sonntag, 1. Februar 2009, 14 Uhr Dienstag, 3. Februar 2009, 20 Uhr Ticketpreise: Fr. 24.50 bis Fr. 133.– statt Fr. 35.– bis Fr. 190.– Ermässigungen nur auf Showtickets Maximal vier Tickets Kinderermässigung: An allen Nachmittagsvorstellungen 50 Prozent Rabatt für Kinder bis 12 Jahre Special Package Die Special Packages enthalten ein 30 Prozent günstigeres Showticket aller Kategorien und ein um 20

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@gmlu.ch

Prozent reduziertes Dinnerticket. Luzern-Kriens: Montag, 2. Februar 2009, 20 Uhr 1. Kategorie: Fr. 115.30 statt Fr. 154.– 2. Kategorie: Fr. 98.50 statt Fr. 130.– 3. Kategorie: Fr. 84.50 statt Fr. 110.– Alle Preise pro Person, inkl. Dinner und Showticket, exkl. Getränke; nur buchbar unter der Nummer: 0900 66 77 88 (Fr. 1.15/Min.) Vergünstigte Tickets sind erhältlich unter www.saltonatale.ch und www.ticketportal.com sowie unter Tel. 0900 66 77 88 (Fr. 1.15/ Min.) und Tel. 0900 101 102 (Fr. 0.99/Min.) bei Angabe der Cumulus-Nummer. Maximal sind vier Tickets pro Cumulus-Karte erlaubt. Angebot, solange Vorrat.


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ihre region

MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Noch mehr Kurse Die Klubschule Migros in Sursee hat ihr vielseitiges Kursangebot erweitert. Neu gibt es auch Kochkurse.

D

as Angebot der Klubschule Migros in Sursee gibt es bereits seit 35 Jahren und ist seit jeher sehr abwechslungsreich: Neben Sprachkursen können auch Kurse im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Mensch und Umwelt, Gestaltung und Kunst, Bewegung und Entspannung, Management und Wirtschaft sowie Informatik gebucht werden.

Neue Kurse für Fitness und Wellness Wer sich nicht nur kulinarisch weiterbilden möchte, hat ab sofort auch die Möglichkeit, einen Aquafit- oder Schwimmkurs zu besuchen. Was sind die Grundlagen der Massage? Auf diese Frage bekommen Interessierte in den Kursen «Klassische Massage» und «Partnermassage» eine Antwort. In den nächsten Monaten ist auch ein Kinderballetkurs geplant. «Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden auch in Zukunft ein attraktives Angebot bieten und sie kompetent beraten», verspricht Petra Bieri. Text und Bild: André Fischer

Vom 24. Oktober bis 22. November zeigen drei Innerschweizer Künstler, die nicht gegensätzlicher sein könnten, ihre Arbeiten im Forum Zugerland. Rosmarie Betschart aus Rotkreuz malt ihre Bilder in Aquarell auf Büttenblätter. Ihre Natursujets sind mit viel Liebe und Leidenschaft gemalte Botschaften, die Freude bereiten und zum Träumen anregen sollen.

Unterricht in modernen Küchen Das Angebot wurde nun zusätzlich mit verschiedenen Kursen erweitert. So hat das Warten für alle ein Ende, die schon lange einen Koch- oder Weinkurs in Sursee belegen wollten. «Wir haben festgestellt, dass in der Region ein grosses Bedürfnis nach Koch- und Weinkursen besteht», erklärt Petra Bieri, Leiterin der Klubschule Sursee. In den Kursen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise, wie sie Sushi oder köstliche italienische Spezialitäten zubereiten können. Unterrichtet wird in modern eingerichteten Küchen.

Spannende Gegensätze

Ab sofort bietet die Klubschule Sursee diverse Kochkurse an.

Marlyse Schwegler aus Hochdorf bevorzugt die Mischtechnik auf Leinwand. Mit Erde, Sand, Pigmenten und Acryl gestaltet sie vielschichtige Bilder, die ausdrucksstark sind und den Betrachter zum Nachdenken anregen. Peter von Moos aus Sachseln stellt Glasbilder her. Farbige Glasstücke werden mit einem Kupferdraht auf ein Metallgitter montiert. Die Bilder sind dynamisch und haben je nach Lichteinfall und Stimmung des Betrachters einen anderen Charakter.

Petra Bieri (links) und Maria Reber von der Klubschule Migros in Sursee können auf eine treue Kundschaft zählen.

Die neuen Kurse auf einen Blick Kurse im Wasser: Aquafit Schwimmen 1 (für Erwachsene) Schwimmen ELKI (Eltern und Kind) Massagekurse: Partnermassage Klassische Massage Koch- und Weinkurse: Weinseminar für Frauen Die Welt der Weine Grundkurs Grundkurs kochen Sushi-Grundkurs Italienische Küche

Kulinarische Rundreise Weihnachtsguetzli Indische Küche

Dass sich Gegensätze anziehen und gut ergänzen, dokumentiert diese Ausstellung auf eindrückliche Art. Ein Besuch im Forum Zugerland in der oberen Verkaufsebene des Einkaufscenters Zugerland lohnt sich. Die Ausstellung kann während der Ladenöffnungszeiten besichtigt werden.

Tanzkurse: Hip-Hop für Jugendliche Hip-Hop für Erwachsene Persönliche Beratung von Mo bis Do jeweils 16.30–20.30 Uhr, Freitag 16.30–19 Uhr. Telefon 041 921 34 20. Klubschule Migros Sursee Surseepark, Bahnhofstrasse 28 6210 Sursee www.klubschule.ch

Rosmarie Betschart malt mit viel Liebe und Leidenschaft Aquarellbilder.


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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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ERZIEHUNG

Stubenhocker öfter erkältet Trotz Feinstaub: Viel Bewegung an der frischen Luft tut Kindern gut.

D

ie Tage werden wieder kürzer und grauer. Kein Grund, Grund in der warmen Stube zu bleiben: Das Immunsystem braucht kontinuierlich Reize, um fit zu bleiben. Bloss: Bei längeren Hochnebellagen steigt die Feinstaubbelastung über den Grenzwert. Und Feinstaub ist schädlich für Kinderlungen. Was tun? «Auch wenn Feinstaub zu Atemwegsproblemen führt, sollen Kinder täglich draussen sein und sich bewegen», empfiehlt Urs Frey, Spezialist für Kinderlungen am Inselspital Bern. Ausserdem könne sich Feinstaub bis in die Wohnungen ausbreiten. www.lungenliga.ch

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Frage von letzter Woche Wie oft nutzt Ihr Kind Lernsoftware? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

32 % mehrmals wöchentl. 42 % nie

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Viel draussen sein nützt gegen Erkältungen — auch im feuchten Herbst.

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Neue Diät: Verliebtsein MULTIMEDIA

IN FORM

Computer aus Bambus

Hühnersuppe gegen Bluthochdruck

Nicht kompostierbar, aber immerhin teilweise biologisch abbaubar ist das Bambus-Notebook von Asus. Vor Monaten angekündigt, geht das «ökologische Notebook» nun in Produktion und soll ab Mitte November erhältlich sein. Teile des Gehäuses sind aus Bambus, im Innern steckt ein energiesparender Prozessor.

Hühnerbouillon soll gut gegen hohen Blutdruck sein. Das haben japanische Forscher herausgefunden. Besonders wirkungsvoll seien Hühnerbeine oder Hühnerfüsse mitgekocht in der Suppe. Denn die Geflügelteile enthalten Eiweisse, die ähnlich wie blutdrucksenkende Medikamente wirken. Tests am Menschen stehen noch aus. www.wissenschaft.de

«Von Luft und Liebe leben» – in dieser Redensart steckt viel Wahrheit. Sowohl die Verliebtheit als auch Sex dämpfen nämlich das Hungergefühl. Die Rolle des Appetitzüglers übernimmt dabei das Hormon Oxytocin, das bei zwischenmenschlichen Prozessen eine wichtige Rolle spielt. Ist man verliebt, durchströmt einen dieses sogenannte «soziale» Hormon im Überfluss. Wenn die Liebe zerbricht, fehlt es hingegen. Und dann droht schon der Kummerspeck.


90 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Z

ahlen- und Buchstabenabfolgen wie N 47° 11.716 E 008° 36.884 versetzen Monica Kropf (43) in wohlige Aufregung. Denn bei einer solchen Koordinate könnte ein Schatz verborgen liegen. Monica Kropf – ab sofort wird ihr Nickname Tabata2 verwendet – ist Geocacherin. Und das ist kein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Geocaching nennt sich die elektronische Schnitzeljagd, gespielt wird weltweit. Mithilfe eines satellitengestützten GPS-Gerätes spürt der moderne Schatzsucher verborgene Schätze auf, sogenannte Cache (sprich: Käsch). Diese wurden zuvor von anderen Geocachern versteckt und deren Koordinaten ins Internet gestellt (siehe Box Seite 93). Wer also auf einem Spaziergang Menschen beobachtet, die in Baumstrünken stochern, Brückenpfeiler abtasten oder harmlos wirkende Steinmauern beklopfen, hat es womöglich mit einem Geocacher zu tun. Und da sich die Schnitzeljagd für Familien ebenso eignet wie für Einzelgänger, dauert es nur Minuten, bis Tabata2 den elfjährigen Jeronimo mit ihrem Jagdfieber angesteckt hat.

Vorsicht: grosses Suchtpotenzial Am Ausgangspunkt der Route «Sihltraum» im Sihlwald bei Zürich darf er den GPS-Empfänger übernehmen, ein Gerät von der Grösse eines Natels. Die Bedienung ist kinderleicht, ab sofort hat Jeronimo keine Augen mehr für idyllischen Erwachsenenkram wie Kuhweiden und Sonnenstrahlen, die durch den frühherbstlichen Nebel dringen. Er muss jetzt schliesslich vier Posten und einen Schatz finden.

Dass sie auch mal «TupperwareJäger» oder «Dosensucher» genannt werden, stört die mittlerweile rund 10 000 Cacher in der Schweiz nicht. Denn wer sich einmal auf die Pirsch gemacht hat, wird garantiert ein zweites Mal gehen. «Und mit dem dritten und vierten Cache steigt das Suchtpotenzial markant», warnt Tabata2 augenzwinkernd. Sie hat kürzlich ihren zweitausendsten Cache absolviert. «Egal, ob Sommer oder Winter, egal, ob tagsüber oder nachts, ich cache wann immer möglich», erklärt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Vom Jagd- und Sammeltrieb erfasst Jeronimo blickt jetzt konzentriert auf das GPS – tatsächlich, der Weg zum nächsten Posten führt durch einen 150 Meter langen, kaum mannshohen Tunnel. Tabata2 schnallt die Stirnlampe um, damit die kleine Gruppe sich keine nassen Füsse holt in den Pfützen. Der Durchgang führt zur Sihl, der Wanderpfad bemoosten Felsen entlang und an lauschigen Plätzchen vorbei. «Jetzt kommt endlich, ich habe den nächsten Posten gefunden!» Jeronimo zeigt auf die Grundwasserzisterne, darauf hängt das Schild mit den zu notierenden Zahlen. Tabata2 kennt zwar den «Sihltraum-Cache» bereits, doch sie freut sich über jede Aufgabe mit, die Jeronimo löst. Denn für sie ist Geocaching mehr als ein Spiel, es ist eine Lebenshaltung. «Wer cacht, liebt die Natur und trägt Sorge zu ihr», heisst ihr Credo. Deshalb gehört zur Grundausrüstung von Tabata2 stets ein AbfallLESEN SIE WEITER AUF SEITE 92

Schnitzeljagd mit

Mit GPS verborgene «Schätze» orten. Geocaching heisst die moderne Form der Schnitzeljagd – mitmachen kann jeder.


besser leben

OUTDOOR | 91

Mit GPS-Ger채t statt Schatzkarte unterwegs im Z체rcher Sihlwald: Jeronimo und Manuela von Ah lassen sich von Monica Kropf (von links) in die Geheimnisse des Geocaching einf체hren.

Satellitenhilfe


92 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Wandern unter Hochspannung: Eigentlich zählt nur der Schatz.

Denkarbeit: Ein Posten weist jeweils den Weg zum nächsten Etappenziel, meist in Form einer Aufgabe, die zu lösen ist. Erklären muss Monica Kropf kaum, Jeronimo hat den Dreh bereits raus.

sack, damit sammelt sie weggeworfene Büchsen, Flaschen oder Plastiksäcke ein und entsorgt diese zu Hause. Weil Geocaching so etwas wie Jagd- und Sammeltrieb in sich vereint, findet man Schatzsucher beiderlei Geschlechts: Studenten,

Bankerinnen, Hausfrauen, Anwälte oder pensionierte Polizisten. «Mitmachen kann jeder», sagt Tabata2. Allerdings sind die Anforderungen je nach Cache sehr unterschiedlich. Der Schwierigkeitsgrad reicht von 1 bis 5 Sterne, die einfachsten sind ohne

Aufgabe zu lösen und führen beispielsweise über kinderwagengängige Wege. Angefressene aber knobeln Stunden an den Rätseln, erklettern Felsen, Bäume, montieren gar die Tauchausrüstung. Jeronimo hat derweil die ominöse Zielkoordinate N 47°12.uvw

E 008 36.xyz entschlüsselt und füttert jetzt das GPS damit. Dann pirscht er die letzten 200 Meter einem schmalen Pfad entlang, kraxelt über rutschige Steine – und hier steckt sie, die Schatztruhe in Form eines Tupperware, gut verborgen unter einem Fels-

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OUTDOOR | 93

Geocaching: Schatzsuche mit GPS Geocaching

Zunächst sucht sich der Spieler im Internet unter www.geocaching.com einen Cache aus, druckt die wichtigsten Infos wie Zielkoordinaten und Schwierigkeitsgrad aus und macht sich dann mit Hilfe eines GPS-Empfängers auf die Suche nach dem Cache (englisch: Versteck, geheimes Lager).

Gefunden: «Schatztruhe» mit Logbuch und Tauschgegenstand.

brocken. Schnell trägt Jeronimo seinen Namen ins kleine Logbuch und tauscht das mitgebrachte Fischchen aus Stoff gegen einen Plastikkompass ein. Und strahlt, als wärs ein Goldstück. Text Manuela von Ah Bilder Stephan Rappo

Cache

Ein Cache besteht aus einem wasserdichten Behälter von wenigen Millimetern Durchmesser bis zur Grösse eines 120-Liter-Fasses. Darin stecken ein Logbuch, Tauschgegenstände und/oder ein Travelbug oder eine Münze (Geocoin). In der Schweiz gibt es rund 6000 Caches aller Variationen und Schwierigkeitsgrade.

Travelbug/Geocoin

Travelbugs sind Anhänger mit eingestanzten Nummern, sie sind ebenso wenig Tauschartikel wie die Geocoins

(Münze/Medaille). Beide werden dem Cache entnommen, aber im nächsten Cache wieder deponiert. Dank Nummern kann ihre — oft internationale — «Reise» mitverfolgt werden. Travelbugs und Geocoins sollen laut Ansicht der Cacher-Gemeinschaft möglichst zügig und weit reisen.

Ausrüstung für Anfänger

Cachebeschreibung, GPS-Empfänger mit Ersatz-Akku, robuste Kleidung, Papier und Kugelschreiber. Ein Tauschgegenstand, den man mit dem im Cache vorhandenen austauscht. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, allerdings darf der Gegenstand nicht essbar und nicht empfindlich gegen Feuchtigkeit sein.

Infos zu den «Spielregeln»: www.geocaching.com, www.geocacher.ch, www.swissgeocache.ch

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Die «Volkskrankheit» Osteoporose kann und muss behandelt werden Osteoporose, die «schleichende Epidemie des 21. Jahrhunderts», wie sie die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet hat, bewirkt eine Abnahme der Knochenmasse sowie die Zerstörung der Mikroarchitektur des Knochens und führt damit zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Bei Nichtbehandlung führt Osteoporose zu Schmerzen, zur einer Einschränkung der Lebensqualität bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Mit 50 muss in der Schweiz jede 2. Frau und jeder 5. Mann damit rechnen, im Verlauf des weiteren Lebens einen Knochenbruch aufgrund von Osteoporose zu erleiden. Jährlich müssen deswegen 30‘000 Schweizer Frauen und Männer ins Spital eingewiesen werden. Ganz zu schweigen von den ambulant versorgten Patienten mit Knochenbrüchen. Aber: Osteoporose ist nicht einfach Schicksal; heute kann diese Krankheit differenziert diagnostiziert und behandelt werden. Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten: Von einmal pro Tag bis einmal pro Jahr. Haupt-Risikofaktoren für osteoporotische Knochenbrüche: Weibliches Geschlecht, Alter, Geschlechtshormonmangel, frühe Menopause, Kortisonbehandlung, Hüftfrakturen bei Mutter oder Vater, vorbestehender Knochenbruch, Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, niedriges Körpergewicht, Langzeit-Immobilisation, erhöhes Sturzrisiko, Vitamin D Mangel und weitere Osteoporoseformen z. B. Nebenschilddrüsenüberfunktion, chronische Durchfälle, rheumatoider Arthritis.

Eine geeignete Therapie und eine gute Therapietreue sind entscheidende Voraussetzung zur Verhinderung von (weiteren) Knochenbrüchen. Die Osteoporosetherapie stützt sich auf verschiedene Säulen: Effektive knochenspezifische Medikamente, Zufuhr von genügend Kalzium und Vitamin D, regelmässige Bewegung, Sturzvermeidung. Die Grundlage jeder Osteoporosetherapie für gesunde und feste Knochen bildet die Versorgung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D. OsteoporosePatienten sollten daher rund 1000 – 1500 mg Kalzium und 800 Einheiten Vitamin D pro Tag zu sich nehmen. Körperliche Bewegung und speziell Muskel-Kräftigungstherapien wirken sich verlangsamend auf den Knochenabbau aus; zusätzlich nehmen Muskelmasse und Muskelleistung zu. Dadurch sinkt das Risiko für Stürze und Knochenbrüche. Während regelmässige Aktivitäten unter Belastung des Körpergewichts, wie Gehen, Joggen, Gymnastik oder Tanzen im vorbeugenden Stadium geeignet sein können, ist bei bereits vorhandener Osteoporose Vorsicht geboten, und die gezielten Kräftigungs- und Sturzprophylaxe-Programme sind nur unter fachmännischer Betreuung zu empfehlen. Für die spezifische medikamentöse Behandlung stehen verschiedene Substanzklassen wie Bisphosphonate, Calcitonin, Parathormon und selektive ÖstrogenRezeptor-Modulatoren zur Verfügung. Für welchen Patienten welches Medikament geeignet ist, hängt von der Ursache und vom Schweregrad der zugrunde liegenden Osteoporose ab, sowie von vielen weiteren Faktoren wie Alter und Geschlecht des Patienten, Begleiterkrankungen und -medikamenten. Zu guter Letzt spielt auch die Art der Verabreichung (Tablette, Spritze, Infusion) eine Rolle. Jedes Medikament wirkt nur dann, wenn es vom Patienten auch richtig und

regelmässig eingenommen bzw. vom Arzt in den geeigneten Abständen verabreicht wird. Studien belegen: Je besser die Behandlung befolgt wird, desto weniger kommt es zu osteoporosebedingten Wirbelbrüchen. Bei den neueren Behandlungskonzepten konnte der Behandlungsabstand immer mehr verlängert werden: Die verschiedenen Möglichkeiten umfassen Tabletten in der einmal täglichen, wöchentlichen und monatlichen Form, tägliche Spritzen unter die Haut bis zur intravenösen Verabreichung wie der vierteljährlichen Spritze oder einer Infusion im Jahr. Allerdings ist nicht jedes Medikament für jeden Patienten und jede Osteoporoseform geeignet und von den Kassen zugelassen. Der Arzt und Spezialist entscheidet nach wissenschaftlichen Kriterien, welche Therapie in Frage kommt. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Patienten soll daraufhin ergründet werden, welche Behandlungsform dem einzelnen Patienten am besten entspricht. Der Gang zum Arzt ist somit für gefährdete und betroffene Personen der wichtige erste Schritt im Kampf gegen Osteoporose. Besuchen Sie www.info-osteoporose.ch oder www.osteoswiss.ch für mehr Informationen. Eine kostenlose Beratung erhalten Sie unter: 0848 80 50 88


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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

ERZIEHUNG | 95

Streit ist angesagt: Mina will ihre Kleider nicht mit der kleinen Schwester Mascha teilen.

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Teilen will gelernt sein: Altruismus — das Gegenteil von Egoismus — ist kleinen Kindern unbekannt. Dies haben Wissenschafter herausgefunden, Milica Aleksic hat ihren Töchtern das Teilen trotzdem im Alter von zwei Jahren beigebracht.

M

it aller Kraft krallt sich die zehnjährige Mina an ihrem Farbstift fest. «Das ist meiner», schreit sie und hält ihre siebenjährige Schwester Mascha auf Abstand. Diese ist irritiert und zieht sich schmollend zurück. Solche Situationen tragen sich im Hause Aleksic immer wieder zu.

Mutter Milica (38) sagt: «Meine Töchter verstehen sich gut, aber nicht immer sind sie bereit, einen lieb gewonnenen Gegenstand widerstandslos wieder herzugeben.» Die Fünftklässlerin Mina doppelt nach: «Manchmal klaut Mascha meine Kleider, oder sie nimmt mein Schreibzeug aus der Schublade, ohne mich zu fra-

gen.» Die kleine Schwester lächelt verlegen.

Den Füllfederhalter müssen sie nicht teilen Milica Aleksic findet, dass die Kinder nicht alles teilen müssen: «Dazu gehören Schulutensilien, und ich sehe es auch nicht gerne, wenn sie ihre Kleidungsstücke

mit Kameradinnen tauschen – nicht zuletzt aus hygienischen Gründen.» Die Mutter fährt fort: «Mascha besucht den kreativen Tanzunterricht, während Mina Capoeira lernt. Jede hat das Recht, ihren LESEN SIE WEITER AUF SEITE 97


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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

eigenen Interessen nachzugehen und individuelle Freundschaften zu pflegen.»

Gerechtigkeitssinn erst ab 7 Jahren

Mit Guetsli lernten die Schwestern teilen Trotzdem legt die gebürtige Serbin Wert darauf, dass ihre Sprösslinge lernen, aufeinander einzugehen. Schon früh hat sie ihre Töchter auf dieses Thema aufmerksam gemacht, indem sie Kekse gebacken und beiden dieselbe Menge gegeben hat. Aus einer neuen Studie der Uni Zürich geht hervor, dass sich Kinder zwischen ein und drei Jahren stark über Spielsachen oder andere Gegenstände definieren. Es dauert einige Jahre, bis Kinder merken, dass sie nicht zu kurz kommen, wenn sie andere an etwas teilhaben lassen. Das haben auch die Aleksic-Töchter realisiert. Sie schauen sich gemeinsam Bücher an und spielen mit ihren Puppen, ohne sich zu streiten. «Auseinandersetzungen gehörten früher häufiger zur Tagesordnung», betont die Mutter und erinnert sich: «Mina meinte, ich würde mich mehr auf Mascha konzentrieren, und warf mir vor, die Schwester mehr zu lieben.» Während Mina die Zusammenhänge zunehmend besser erkennt, befindet sich Mascha auf einer Entdeckungsreise. «Meine Jüngste muss noch lernen, gerecht zu teilen. Sie teilt jedoch

ERZIEHUNG | 97

Mütterlicher Rat: Milica hilft, den Streit im Gespräch zu schlichten.

schneller als Mina damals, weil sie schon immer eine Schwester hatte. Meine ältere Tochter musste erst mit dem Familienzuwachs zurechtkommen.» Aleksic vermutet: «Geschwister teilen ausserhalb der Familie womöglich weniger gern, weil sie zu Hause Rücksicht nehmen müssen. Einzelkinder scheinen abseits des Elternhauses oft grosszügiger zu sein.» Mina gibt zu, dass sie nicht immer alles mit ihren Freundinnen teilen mag. «Aber wenn die anderen mir etwas geben, tue ich es ihnen natürlich

gleich.» Nur ihre sauren Gummischlangen gibt sie ungern her.

Geschwister sollen sich selbst einigen Wenn es Krach gibt, tut Mina öfter einen Schritt auf ihre Schwester zu. Mascha wartet eher ab. Aleksic macht ihren Töchtern klar, dass sie das Gespräch suchen und eine Übereinstimmung finden müssen. Nur in schwierigen Situationen greift die Mutter ein und schickt ihre Töchter ins Zimmer zum Nachdenken. «Wer teilt, bekommt etwas zurück», dafür setzt sich Mi-

Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Drei- bis Vierjährigen liegt das Wohlergehen anderer Kinder wenig am Herzen. Ähnlich verhalten sich fünf- bis sechsjährige Kinder, deren Gerechtigkeitssinn jedoch etwas gesteigert ist. Nur die Sieben- bis Achtjährigen zeigen ein ernsthaftes soziales Verhalten, besonders mit Kindern, die sie kennen. Das haben Forschende des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung herausgefunden: 229 Kinder sollten bei verschiedenen Spielen ihren Spieleinsatz in Form von Süssigkeiten mit einem anonymen Kind teilen.

lica Aleksic ein. Für die Mutter ist es wichtig, dass ihre Töchter ein Gefühl für Mitmenschen entwickeln. Mina, halb scherzend, halb provozierend: «Mascha, jetzt gebe ich dir den Stift doch noch!»

Text Nathalie Zeindler Bilder Ona Pinkus

www.migrosmagazin.ch Was tun Sie, wenn Ihr Kind nicht teilen will? Der Test und die Diskussion.

DAS SAGT DER EXPERTE: «KINDERN DEN WERT DES TEILENS VERMITTELN» Rainer Kreuzheck (37) ist Psychologe sowie Paar- und Familientherapeut beim Elternnotruf in Zürich. Rainer Kreuzheck, Kinder scheinen erst im Alter zwischen sechs und acht Jahren zu lernen, wie man gerecht teilt. Was sagen Sie dazu? Ich denke, dass schon zwei- bis dreijährige Kinder teilen können. Allerdings brauchen sie dazu die aktive Unterstützung der Eltern. Es geht darum, den Wert des Teilens zu vermitteln. Das ist ein langjähriger Prozess.

Was soll man machen, wenn ältere Kinder streiten? Wenn beispielsweise ein Spielzeug für alle Geschwister bestimmt ist, stellt sich die Frage: Wie gehen die Beteiligten damit um? Sinnvoll wäre, die Kinder dazu zu bringen, selbst nach einer Lösung zu suchen. Dadurch animieren Eltern ihre Söhne und Töchter mitzudenken. Gibt es Dinge, die nicht geteilt werden müssen? Wenn ein Kind beispielsweise ein neues Fahrrad bekommt, braucht es dieses nicht mit Geschwistern und Freunden zu teilen. Diese Haltung dürfen Mütter und Väter ruhig vertreten. Häufig erlebe ich auch,

dass Kinder mit der Zeit von selbst zu teilen beginnen. Warum ist das Teilen von zentraler Bedeutung? Wer teilt, lernt seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Man kann dadurch ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Ein Kind ist nicht glücklicher, wenn es mit unzähligen Spielsachen zugeschüttet wird und stets bekommt, was es sich wünscht. Wie lernt man am einfachsten zu teilen? Indem Eltern oder andere Bezugspersonen die Kinder nach eigenen Ideen zum Teilen fragen oder mit Tipps zur Seite stehen. Wenn ein Kind

zehn Bonbons erhält, können die Erziehungsberechtigten zum Beispiel vorschlagen, die Hälfte der Süssigkeiten an Kameraden zu verteilen. Sind Einzelkinder egoistischer als Geschwister? Ich glaube, das ist ein Vorurteil. Es kommt immer auf den Charakter und das soziale Umfeld an. Wenn drei Kinder im selben Haushalt leben, entstehen automatisch mehr Interessenkonflikte und Lernfelder. Das heisst aber nicht, dass ein Einzelkind nicht teilen lernt. Es kann sich zum Beispiel im Kindergarten mit dem Teilen auseinandersetzen.

Interview Nathalie Zeindler

www.elternnotruf.ch


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besser leben

Spielen bei der Arbeit tut gut

Laut einer neuen Studie der Hamburg Media School sollen Computerspiele am Arbeitsplatz zur raschen Entspannung verhelfen. Die Games würden auch Erfolgserlebnisse vermitteln, was zu guter Stimmung führe, heisst es in der Studie.

Digitale Fotokameras machen das Fotografieren einfach. Tipps vom Experten.

M

ehr aus der Digitalkamera rausholen: Robert Reding, Fotoexperte und Leiter der Fotoabteilung der Klubschule Migros Zürich, gibt Tipps.

iTunes liest für Blinde

> Die Automatik liefert bei den kleinen Kompaktkameras in 95 Prozent aller Fälle die bestmöglichen Bilder. Auch die sogenannten Motivprogramme, die bei den meisten Digitalkameras zur Verfügung stehen, sind praktische Werkzeuge, um die Schnappschüsse zu optimieren.

Das Musikprogramm iTunes soll Mitte 2009 in einer Version für blinde Benutzer erhältlich sein. Sämtliche Texte, die im Programm auftauchen, werden in Braille-Schrift oder in maschinell gesprochener Sprache zur Verfügung stehen. Damit verbunden ist auch das Ziel, den Internetshop iTunes Store blindengerecht zu machen.

> Bessere Porträts: Damit sich die Person etwas vom Rest des Bildes abhebt, sollte der Hintergrund bei der Aufnahme möglichst weit weg sein. Positionieren Sie die zu fotografierende Person nicht direkt vor einer Wand.

Bild Plainpicture

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Besser knipsen

NEWS

Russische, amerikanische oder israelische Geheimdienste rekrutieren ihre Mitarbeiter teilweise übers Internet. Mit Inseraten wie «Knack unsere Seite und bekomme einen Top-Job» wird um die besten unter den Hackern geworben. Der britische Geheimdienst soll auch Facebook zur Personalsuche einsetzen.

MULTIMEDIA

> Bessere Innenaufnahmen: Bei schwachen Lichtverhältnissen kann man den Blitz manuell ausschalten, muss aber den ISO-Wert erhöhen. Mit der Erhöhung der Lichtempfindlichkeit bis auf 800 lassen sich auch ohne Blitz gute Bilder knipsen. Bei über 800 ISO wird das Bildrauschen aber bei einer Kompaktkamera zu stark.

> Spiegelreflexkameras machen im Vergleich zu Kompaktkameras bessere Bilder, weil sie eine lichtstärkere Optik und mehr Einstellmöglichkeiten haben. Text Felix Raymann Bild Raphaela Pichler

> Schöne Gestaltung: Als goldene Regel für eine gute Bildaufteilung gilt das Verhältnis von einem Drittel zu zwei Dritteln.Dasheisst: Bei einer Landschaftsaufnahme mit einem See sollte der See und die Umgebung ungefähr zwei Drittel des Bildes einnehmen, der Himmel etwa ein Drittel.

Fotos wie vom Profi: Auf die Einstellung kommt es an (im Bild die Nikon Coolpix S 610, erhältlich bei M-Electronics).


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Erleuchtet

5 FRAGEN AN … ... Marco Solari, 63, Präsident internationales Filmfestival Locarno und Präsident Ticino Turismo Welches waren Ihre ersten eigenen Autoerfahrungen? Ich war hin- und hergerissen zwischen dem Auto meines Vaters, einem Peugeot 403 mit Handschaltung, und dem Wagen einer damaligen Freundin an der Uni Genf, einem herrlich dunkelgrünen Mini Morris. Wofür benützen Sie Ihr Auto am meisten? Das Tessin ist (noch) nicht sehr ÖV-freundlich. Also bin ich öfters mit dem Auto unterwegs, als mir eigentlich lieb ist. Welches ist Ihr grösstes Ärgernis im Strassenverkehr? Wenn ich auf der Strasse versuche die Geschwindigkeitslimite einzuhalten und das Auto hinter mir fast auf meine Stossstange auffährt und dann

Die Tage werden kürzer. Höchste Zeit, die zu unterziehen. Wir zeigen Ihnen, worauf

der Fahrer auch noch mit der Lichthupe blinkt. Welches war Ihre schlimmste Verkehrsbusse? Die dümmste: ein Rollstopp vor den Augen eines Berner Polizisten; die absurdeste: eine Parkbusse in Neapel; die teuerste: eine Geschwindigkeitsübertretung im Tessin ausserorts. Was gefällt Ihnen an Ihrem aktuellen Auto besonders? Nach neun Jahren trenne ich mich von meinem Rover 75 und wechsle auf einen Toyota Prius mit Hybridantrieb — wahrscheinlich eines der perfektesten Autos der Welt und gleichzeitig kein Angeberauto. Genau wie das Filmfestival von Locarno: wenig Glamour, aber viel Inhalt.

Interview Herbie Schmidt

NEWS

Das Auto, das den Fahrer weckt Wissenschaftlichen Studien zufolge gehen bis zu 25 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle auf übermüdete Autofahrer zurück. Jetzt muss gehandelt werden. Mercedes lanciert deshalb ab Frühjahr 2009 in seinen Wagen einen Müdigkeitswarner. Das System kann eine Ermüdung des Fahrers mit einer Analyse seines Lenkverhaltens schon im Ansatz erkennen und ihn auffordern, eine Pause einzulegen.

Elektro-Chevi kommt als Opel Das geplante Elektroauto Chevrolet Volt des Opel-Mutterkonzerns General Motors soll in Europa Ende 2011 als Opel auf den Markt kommen. Der Volt kommt mit seinen Batterien an Bord rund 60 Kilometer weit und wird an der normalen Steckdose aufgeladen. Unterwegs kann er sich auch über einen Generator selber mit Strom versorgen. So steigt die Reichweite auf bis zu 1000 Kilometer.

Saftige Bussen für Schnapsnasen In Italien müssen Autofahrer bei Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss jetzt mit erhöhten Strafen rechnen. Bereits bei 0,5 bis 0,8 Promille können bis zu 3200 Franken Strafe fällig werden. Ab 0,8 Promille werden über 5000 Franken fällig, dazu kommen maximal sechs Monate Haft — bei Ersttätern meist bedingt. Wer mit mehr als 1,5 Promille unterwegs ist, muss zusätzlich mit der Beschlagnahmung des Fahrzeugs rechnen.

Gefährliche Situationen im Dunkeln: Das richtige Licht ist Voraussetzung für

N

achtblind – so fühlen sich viele Autofahrer, wenn sie bei Dunkelheit am Steuer ihres Autos sitzen. Die Ursache liegt aber oft nicht bei den Augen des Fahrers, sondern bei der Beleuchtung des Fahrzeugs. Fehlt eine Strassenbeleuchtung – zum Beispiel auf Landstrassen ausserorts oder auf Autobahnen –, helfen nur sehr gute Leuchten am eigenen Gefährt. Viele Automobilisten wünschten sich kräftigere Scheinwerfer. Doch ein helleres Licht am Auto hängt nicht immer mit der Leistung der eingebauten Lichtanlage zusammen. Oft sind die Scheinwerfer nur nicht korrekt eingestellt – sind sie beispielsweise zu tief justiert, leuchten sie

die Strasse lediglich wenige Meter vor dem Auto aus. Daher empfiehlt sich beim jährlichen Fahrzeugservice auch eine regelmässige Kontrolle der Scheinwerfer.

Einfache Tricks für die Selbstkontrolle Man kann dies allerdings auch selber tun, es funktioniert ganz einfach: in der eigenen Garage mit Kreide oder Klebeband den oberen Rand des Lichtkegels an der Wand markieren. So lässt sich quasi täglich überprüfen, ob die Lampen des Fahrzeugs noch korrekt eingestellt sind. Zudem lassen sich in der Garage – zum Beispiel an den Reflexionen am Tor – gut erkennen, ob die Rück- und Bremsleuchten sowie alle Blinker


besser leben

im Verkehr

Beleuchtung am Auto einem Funktionstest Sie achten müssen.

AUTO | 101

Zeit an Leuchtkraft einbüssen. Beim obligaten Fahrzeugservice sollte daher auch die Beleuchtung von der Werkstatt überprüft und wenn nötig ersetzt werden. Der Wechsel einer defekten Birne ist nicht unbedingt ein Kinderspiel. Oft sind die Lampen schwer zugänglich oder nur mit entsprechendem Werkzeug auszuwechseln.

Vorsicht: Spannung bis zu 25 000 Volt

rechtzeitiges Reagieren auf unerwartete Begegnungen im Strassenverkehr.

noch einwandfrei funktionieren. Wenn die Leuchtleistung der Frontscheinwerfer trotz korrekter Einstellung noch immer zu wünschen übrig lässt, kann dies auch bloss an den verschmutzten Scheinwerfergläsern liegen. Ge-

rade wenn die Scheibenwischwaschanlage wegen salznassen oder schmutzigen Strassen oft betätigt werden muss, sind neben der Frontscheibe oft auch die Lampengläser verdreckt. Also regelmässig die Scheinwerfer-

waschanlage betätigen (wenn vorhanden) oder sonst beim Tankstopp die Lampengläser putzen. Es ist eine Tatsache, dass konventionelle Halogenlampen (Typ H4 oder H7) im Laufe der

Bei einer aufwändigen XenonLichtanlage ist es wegen der hohen Stromspannungen (bis zu 25 000 Volt) gefährlich, selber Hand anzulegen. Xenon-Beleuchtung sollte deshalb nur von einem ausgebildeten Fachmann ersetzt werden – auch wenn dies kostspielig werden kann. Vielleicht ist dies auch mit ein Grund, weshalb viele Autofahrer «einäugig» unterwegs sind und die defekte Leuchte nicht sofort reparieren lassen. Diese Spartaktik kann allerdings bös ins Auge gehen: Auf unbeleuchteten Strassen ist mit defekter Beleuchtung nicht nur die eigene Sicht stark eingeschränkt, man wird auch von anderen Verkehrsteilnehmern deutlich schlechter wahrgenommen – und riskiert so auf doppelte Weise die eigene Sicherheit. Übrigens: Wer auch am Tag ständig mit Licht unterwegs ist, muss zwar mit einem geringen Treibstoffmehrverbrauch von ein bis zwei Prozent rechnen. Das sollte man aber zu Gunsten der erhöhten Verkehrssicherheit in Kauf nehmen. Text Herbie Schmidt Bilder Timothy Pfannkuchen

Nebellampen: So braucht man sie richtig

Falsch und vom Gesetz verboten: Bei guter Sicht müssen die Nebellichter ausgeschaltet sein.

Durchblick bei Nebel und Schnee: Der Gebrauch der Nebellichter ist gesetzlich geregelt.

Die Diskussion um den richtigen Gebrauch der Nebellampen entbrennt jeden Herbst neu. Wann schaltet man sie ein — und vor allem, wann wieder aus? Die Verkehrsregelverordnung (VRV) schreibt vor: Die vorderen Nebellichter dürfen bei Nebel, starkem Regen oder Schneetreiben auch tagsüber verwendet werden. Zusätzlich dürfen nachts auf kurvenreichen Strassen die Nebelscheinwerfer auch als Kurvenlichter verwendet werden. Die Nebelschlussleuchte darf nur dann verwendet werden, wenn die Sicht wegen Nebels, Schneetreibens oder starken Regens weniger als 50 Meter beträgt. Wichtig: Wird die Sicht wieder besser, muss die Nebelschlussleuchte wieder ausgeschaltet werden, da sie die nachfolgenden Lenker blenden kann. Bei Zuwiderhandlung muss mit einer Busse von 40 Franken gerechnet werden.


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rätsel | 103

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Lösung Rätsel Nummer 42, Lösungswort: Heldenhaft

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

© Michael Zumstein / L’œil public

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104 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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bitte melde dich | 105

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> Wer kann mir den Namen dieser Person auf dem Bild mitteilen? Wir arbeiteten 1984 bei Stutz FotoColor-Technik in Bremgarten AG zusammen in der Abteilung 49. Ich fand neulich Fotos von einem gemeinsamen Pizzaessen und möchte den richtigen Namen unter das Bild schreiben. Christa von Matt, Kilchmattstrasse 11, 8964 Rudolfstetten, Telefon 056 631 94 85, chrigi.vonmatt@greenmail.ch

> Ich suche Barbara Jordi (lediger Name), Konradstrasse in Zürich, ca. 1962. Nur sechs Jahre waren wir beide alt und schon richtig verliebt. Wir verbrachten die Schulferien in der Ferienkolonie der Stadt Zürich im Toggenburg. Die Leiterinnen hatten gar keine Freude an uns, denn «so was» (Küssli verschenken) tat man damals nicht. Wer weiss, wo Barbara heute lebt? Peter Scheucher Gerichtshausstrasse 5 8340 Hinwil peter.scheucher@bluewin.ch

> 1953 waren wir in der Flab RS 232 in Payerne. Die Rekruten kamen aus der ganzen Schweiz, aus allen Kantonen. Wir versuchen, eine Tagung zu organisieren, haben aber kein Namensverzeichnis und keine Adressenliste. Bitte meldet euch bei: Leo Birrer Seewagen Kottwil 6217 Ettiswil

oder bei: Alois Egli Figlisberg 6207 Nottwil

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Aufgepasst: Die Verlosung beinhaltet den Elektro Golf Caddy Tour 300 ohne Golftasche und Schläger.

Das Migros-Magazin verlost zwei Elektro Golf Caddy Tour 300 im Wert von je 699 Franken. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel Beispielgasse 1 9999 Beatushöhle Via Internet: Klicken Sie auf unserer Website auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff und füllen Sie das Formular aus. Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Golf Caddy», Postfach, 8099 Zürich.

B

eim Absolvieren eines 18-Loch-Platzes legen Golfspieler in 3 bis 4,5 Stunden etwa 6 bis 8 Kilometer zurück. Wer einmal seine mit Schlägern gefüllte Golftasche über diese Distanz getragen hat, weiss, wie wertvoll ein elektrischer Golf-Caddy ist. Dieser trägt die schwere Last ohne zu murren über den Golfplatz. Die so gesparte Kraft kann dann gezielt in die Ausführung des eigenen Schwungs gesteckt werden.

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volles Detail: Auch an eine Halterung für Scorekarte und Getränk wurde gedacht. Die Lade- und Transportkapazität beträgt rund 18 Kilogramm. Für den Transport und die Lagerung kann der Caddy zweifach zusammengeklappt werden. Wer bei der Verlosung leer ausgehen sollte, kann den Elektro Golf Caddy Tour 300 auch in der M-Electronics zum Preis von 699 Franken kaufen. Jonas Hänggi

Einsendeschluss: 26. Oktober 2007. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Namen der Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie jeweils auf unserer Homepage unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff


108

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Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

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110 | Migros-Magazin 43, 20. Oktober 2008

Ein Baumstamm mit Stammbaum Der Schneiderapfel ist die Schweizer Obstsorte des Jahres 2008. Der mit 240 Zentimetern Stammumfang wohl mächtigste Baum dieser alten Hochstammsorte steht auf dem Hof der Familie Raschle in Untereggen SG.

D

ie Kirchenglocke von Untereggen SG schlägt zehn, aus dem Schweinestall ertönt ein lautes Quieken. In der noch feuchten Obstwiese zeichnen sich die Spuren der Kühe ab, die weiter oben am Hang die Herbstsonne geniessen. «Da steht er, unser Siegerbaum!». Bauer Anton Raschle deutet auf einen mittelgrossen Apfelbaum, an dem bereits eine Leiter lehnt.

brand erwiesen hat. Im Gegensatz zum Schneiderapfel. «Testreihen haben ergeben, dass es die robusteste der alten Sorten ist und eindeutig kräftiger als die neuen.» Daher auch seine Ernennung zur Schweizer Obstsorte 2008.

50 Tonnen Mostobst neben der Stallarbeit

Der Champion der Schneiderapfelbäume Besonders eindrücklich ist er nicht, der rund 100-jährige Baum, den Anton Raschles Grossvater gepflanzt hat. Etwas Besonderes ist er trotzdem: «Schneiderapfelbaum mit dem grössten Stammumfang» lautet der offizielle Titel, den ihm Fructus, die Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten, verliehen hat. 67 Exemplare hatten um den Titel gebuhlt, mit 240 Zentimetern Stammumfang liess das Exemplar aus Untereggen die durchschnittlichen 187 Zentimeter der Konkurrenz locker hinter sich. Der Schneiderapfel stammt aus dem Züribiet um 1746. «Er ist als Stammbildnersorte das Fundament für die Vielfalt der Schweizer Apfelsorten», erklärt Anton Raschle. Stammbildner bedeutet, dass ein junger Obstbaum durch das Einsetzen eines Triebes einer weiteren Sorte, eines sogenannten Edelreises, veredelt wird. Äste aus diesem Edelreis liefern dann die Früchte, während der «Urbaum» den Stamm und einen Teil des Kronengerüstes bildet.

Robust: Anders als viele «modernere» Sorten ist der Schneiderapfel widerstandsfähig gegenüber dem gefürchteten Feuerbrand.

Der Schneiderapfel wird aber auch seiner eigenen Früchte wegen geschätzt. «Er ist ein typischer ‹Stückliöpfel›. Das heisst, er zerfällt nicht beim Kochen», weiss der 60-jährige Bauer. Sein Vater habe diese säuerlichen Früchte als Kochäpfel gut verkauft. Speziell sei auch, dass sich die geschälten Früchte kaum verfärben, ergänzt Raschles Frau Maria. Die 57-Jährige verwendet diese daher oft fürs Birchermüesli. Der grösste Teil der Ernte lande jedoch in der Mosterei. «Wegen seines ausgewogenen ZuckerSäure-Gehaltes ist der Schneiderapfel der ideale Mostapfel.» Fast 400 Hochstämmer wachsen auf den Wiesen der Familie – neben Schneider- vor allem Bohnund Glockenäpfel sowie Boskop und Tobiässler, aber auch Birnen, Zwetschgen und Kirschen. Viele der Bäume tragen schon seit Jahr-

zehnten. Erst wenn sie «kei Gattig meh machet», werden sie durch Jungbäume ersetzt. Und wenn sie von Feuerbrand befallen sind? Der Unteregger schüttelt heftig den Kopf. Sein Frau und er hätten sich damals im Jahr 2000, als die hochinfektiöse Bakterienkrankheit auch auf ihrem Hof entdeckt worden war, mit Händen und Füssen gegen eine Fällaktion gewehrt. Stattdessen wurden die befallenen Bäume stark zurückgeschnitten – «und sind heute wieder gesund», freut sich der Bauer. HochstammObstgärten dürfen nicht mit dem Antibiotikum Streptomycin gespritzt werden, da sie auch als Weiden genutzt werden. Raschles haben aus dem Feuerbrandbefall ihre Lehren gezogen. So pflanzen sie zum Beispiel keine Gelbmöschtler-Birnen mehr, eine weitere alte Sorte, die sich als sehr anfällig auf Feuer-

Bis Ende Oktober sind Anton und Maria Raschle noch «i dä Möscht». Und das sieben Stunden täglich. «Halt nach und vor dem Melken», präzisiert Anton Raschle. Rund 50 Tonnen – drei Viertel Äpfel, der Rest Birnen – wollen heuer «g obschtet» sein. Das Ehepaar ist daher dankbar, wenn am Wochenende eines ihrer vier Kinder mithilft. Geschüttelt werden die Zweige der Obstbäume von Hand mit dem Schüttelhaken oder mit Hilfe des Schüttlers am Traktor. Aufgelesen wird mit einer Art überdimensioniertem Staubsauger. Das Aussortieren von faulen oder stark verletzten Früchten erfolgt manuell. Eine Arbeit, die viel Sorgfalt verlangt: «Susch gits Aschtänd i dä Moschterei.» Maria Raschle lacht. Und der Ausschuss? Der wird verfüttert. An die Mastschweine? Bauer Raschle muss ob so viel Unwissen schmunzeln. «Nein, an unsere Kühe. Äpfel halten schlank, das wäre ja kontraproduktiv!» Text Almut Berger Bilder Jorma Müller

Am 25. Oktober findet im Botanischen Garten der Uni Zürich ein Obstsortenmarkt statt. Fructus wird mit 130 Apfel- und Birnensorten präsent sein: www.bguz.uzh.ch – Stichwort Aktuell, Gartenführungen / www.fructus.ch


mein ganzer stolz

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«I dä Möscht»: Bis Ende Monat werden Anton Raschle und seine Frau Maria 50 Tonnen Mostobst geerntet haben — auch von ihrem «Gewinnerbaum».


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