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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 42 | 15. OKTOBER 2012

www.migrosmagazin.ch

Meisterliches Duo

Melanie Geiger und Hund Lucky sind Junioren-Schweizer-Meister im Hindernislauf. Im Oktober wollen sie ihren Titel beim Canin Cross verteidigen. I 118

E XT RA Nr. 42 | 15. Oktobe r 2012

Gesund

heit

Bild: Getty Images

Mit Elan in den Herbst

Das TrĂźbe Stimmung im Herbst? der richtigen muss nicht sein. Mit tung Einstellung und Vorberei it ein wird die kalte Jahresze mehr zum Highlight. Tipps und Thema Gesundheit.

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DIESE wOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Dollarsegen für die Debütantin Sie hat es geschafft: Seit letztem Mittwoch hat Yangzom Brauen, das Geld für die Postproduktion ihres Films zusammen. Etwa 20 000 Dollar hatten der Schweizer Schauspielerin mit tibetischen Wurzeln noch gefehlt, um ihren ersten Film als Regisseurin abzuschliessen. Und was hat sie sich Yangzom nicht alles einfallen lassen, um diesen Zuschuss Brauen für «Who killed Johnny» zusammenzutragen: Für eine Spende von 10 000 Dollar gibt es zum Beispiel die Hauptrolle in ihrem nächsten Film, für fünf Dollar eine Erwähnung im Abspann. Nun ist das Geld beisammen. Möglich gemacht hat dies ein Instrument, das immer mehr Künstler nutzen: Crowdfunding, auf Neudeutsch holprig Schwarmfinanzierung genannt. Ganz nach dem Motto «Auch Kleinvieh macht Mist», treiben Künstler, Jungunternehmer und Engagierte auf spezialisierten Internetplattformen Geld für verschiedenste Projekte zusammen. Kleinbeträge oft, aber eben: Auch Kleininvestoren machen Träume wahr. Wie Crowdfunding funktioniert, wie man davon profitiert und was alles dank der neuen Schwärme möglich wird, zeigt MM-Redaktorin Yvette Hettinger in Ihrem Artikel ab Seite 12 an diversen Beispielen. Crowdfunding ermöglicht Künstlern nicht zuletzt auch eine grössere künstlerische Freiheit. Das bestätigt auch Yangzom Brauen: «Crowdfunding ist für mich ein anderer Weg, unabhängig von öffentlichen Stellen oder Stiftungen ein Projekt zu finanzieren.» Das Interview mit der Schauspielerin und Regiedebütantin zum Thema Crowdfunding lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

24 | MENSCHEN Schon 150 Orchester auf der ganzen Welt hat der Texaner John Axelrod dirigiert. Im Interview erzählt der Stardirigent, wie er über Schweizer Musiker denkt.

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DIESE WOCHE

Migros-Magazin | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

inhalT | 5

Migros-woche

saisonküche

6 | Aktuelles

72 | Mr. Da-Nos Der DJ steht auf die Farbe Blau. Logisch, haut er da ein Cordon bleu in die Pfanne. 76 | Wildbeilagen sind der Hit

generaTion M

8 | Wettbewerb für Schüler Im Dienst der Umwelt: die Energieagenten.

ihre region

Menschen

12 | Reportage Wie man auf unkomplizierte Art Geld für sein Projekt auftreibt. 19 | Auf ein Wort 20 | Porträt Mit 17 Jahren wog Leonie Schlittler nur noch 28 Kilo. Ihre Magersucht hat sie in einem Buch verarbeitet. 24 | Interview Der Dirigent John Axelrod über die Chemie zwischen Orchester und Maestro. 29 | Kolumne: Der Hausmann.

akTuell

30 | Hochpreisinsel Schweiz Marketing-Chef Oskar Sager im Interview. 34 | Tiefkühlspinat

schauFensTer

40 | Verdiente Belohnung Die Sieger des «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerbs feiern.

Bilder: Christophe Chammartin, Christian Schnur, Gerry Nitsch

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EXTRA 4 | NADIA STYGER Aufbautraining mit der Ex-Skirennfahrerin Nadia Styger. 10 | ERSTE HILFE Wie man bei Unfällen rasch helfen kann. 18 | KRANKENKASSEN Ein Experte erklärt, worauf man bei einem Krankenkassenwechsel achten muss. 22 | WAS GEGEN ERKÄLTUNG HILFT

n Gesu

79 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

12 | MENSCHEN Moksha Drexel und Nikola Wittmer brauchen Geld für ihre kleine, feine Cheesecake-Backstube. Jetzt versuchen sie es mit Crowdfunding.

leben

85 | Mix 90 | Familie Nanny-Sharing in der Schweiz. 95 | In Form Wie man im Winter Laufsport betreibt. 99 | Multimedia 101 | Auto Audi A3, der luxuriöse Kompakte.

Meine welT 46 | 49 | 50 | 53 | 54 | 56 | 67 | 69 | 71 |

dhei

Vielseitige Würste Fruchtsäfte fürs Gewissen Schweizer Aprikosenkonfi Beta-Glucan: Gut fürs Herz Mit Bifidus in den Tag starten Vitamine für den Herbst Feines aufs Brot Animanca: Bye-bye, Dinos! Dinge, die man haben muss

118 | Melanie Geiger Die 13-Jährige mag Hundesport, das Meer und die Chäshörnli ihrer Mutter.

rubriken

11 | Forum 105 | Bitte melde dich 107 | Glücksgriff 109 | Rätsel & Impressum 116 | Cumulus

t

25 | WAS TRIEFENDE NASEN STOPPT 26 | WAS DIE STIMMUNG STEIGERT 28 | WARM AN DER KÄLTE Kälteprofis erzählen, wie sie sich draussen warm halten.

Die Waage: ExSkirennfahrerin Nadia Styger zeigt Fitnessübungen.

30 | PEPE LIENHARD Der Musiker sträubte sich lange gegen ein Hörgerät. Jetzt trägt er es mit Fassung.

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Migros-woche 6 |

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akTuelles

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Briefmarke zu Ehren von Dutti

Gottlieb Duttweiler nimmt 1950 ein Bad in der Menge.

Komik im «Fauteuil» Das treue Publikum im theater Fauteuil kennt taxifahrer Alfons Häfeli seit Jahren. er hat schon in «taxi, taxi» für Furore gesorgt und spielt nun im neuen Dialektlustspiel «Guet Nacht am Säggsi!» wiederum die Hauptrolle, einen scheinbar ganz normalen Mann. Doch Achtung für alle, die ihn (noch) nicht kennen: Alfons hat eine wichtige besonderheit: er ist zweimal verheiratet. Und dies nicht etwa nach-, sondern nebeneinander. Mehr zu diesem heiteren Theaterabend, den die Migros Basel vergünstigt anbietet, in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter www.fauteuil.ch und www.migrosbasel.ch

Frisch in der Migros

Bühne frei für die Zwiebel

In Sachen Innovation ist die Migros Spitze Forscher der Universität St. Gallen (HSG) wollten wissen, welche Schweizer Firmen nach einschätzung von einheimischen Führungskräften besonders innovativ sind. 422 Führungskräfte wurden zu insgesamt 1600 Unternehmen befragt. In der branche «Gross- und Detailhandel» landete die Migros auf dem ersten Platz, gefolgt von Coop und Digitec. Dank ihrer beteiligung an Digitec belegt die Migros also gleich zwei Stufen auf dem Siegertreppchen. Die Führungskräfte beurteilten besonders das engagement der Migros für Nachhaltigkeit als fortschrittlich. Ins Gewicht fiel auch die Innovationskraft der Migros-tochter LeShop, des führenden Schweizer Online-Supermarktes. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Center for Innovation der HSG sowie von der Managementberatung htp St. Gallen.

Migros Zürich will TegutHandelsbetriebe übernehmen Im Januar will die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) die Handelsbetriebe von tegut übernehmen. Dieses renommierte deutsche Unternehmen betreibt rund 290 Lebensmittelmärkte und hat 5000 Mitarbeiter. Die Firma erzielte 2011 einen Umsatz von 1,17 Milliarden euro. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-bundes zur Aufnahme der Wirtschaftstätigkeit der GMZ ausserhalb ihres heutigen Wirtschaftsgebietes sowie der kartellrechtlichen Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden.

bilder: Plainpicture (1), keystone (2)

region basel

Im nächsten Frühling würdigt die Post Gottlieb Duttweiler mit einer Sonderbriefmarke. Anlass ist der 125.Geburtstag des Migros-Gründers. Am 15. August 1888 kam Dutti, wie ihn das Volk später liebevoll nannte, in Zürich zur Welt. Bereits als junger Mann setzte er sich für soziale Gerechtigkeit ein, als Migros-Gründer revolutionierte er den Schweizer Detailhandel. Die DuttiBriefmarke wird von Christian Kitzmüller gestaltet. Der Künstler aus Bülach ZH hat sich mit Illustrationen für Zeitschriften, Werbekampagnen und Kinderbücher einen Namen gemacht. Die Briefmarke im Wert von einem Franken wird ab dem 7. März 2013 an allen Poststellen erhältlich sein.

Der Herbst ist ihre Zeit: Jetzt betreten Zwiebeln die bühne der Hauptgerichte. Wie wäre es mit Zwiebel- oder Flammkuchen, dazu ein junger Süssmost oder ein Sauser? Neben den üblichen


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

AKTUELLES | 7

Die Preise purzeln wieder

Die Migros senkt die Preise verschiedener Markenartikel im Kosmetikbereich um durchschnittlich 15 Prozent. Insgesamt werden 140 Produkte günstiger.

G

ute Nachrichten für die Kundinnen und Kunden der Migros: Die Detailhändlerin startet erneut eine Offensive an der Preisfront — diesmal bei diversen Deo-, Duschgel-, Haarpflege- und Styling-Produkten sowie Colorationen. Die aktuelle Preisabschlagswelle umfasst insgesamt 140 Artikel, die im Durchschnitt um 15 Prozent günstiger werden, und dies nicht etwa als zeitlich begrenzte Aktion, sondern dauerhaft.

Zwiebeln hat die Migros auch rote im Angebot. Sie bringen Farbe und mild-süssliche Aromen ins Spiel. Etwa in einer gluschtigen Zwiebel-Tarte-Tatin. Rezepte unter: www.saison.ch

In den vergangenen drei Jahren hat die Migros immer wieder Preisabschläge vorgenommen. So sind die Preise im gesamten Supermarktsortiment um rund zehn Prozent gesunken. Was die Migros alles gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternimmt, lesen Sie im Interview mit Migros-Marketingchef Oskar Sager. Text: Christoph Petermann

Mehr zum Thema auf Seite 30

In der Migros ab sofort günstiger: Diverse Deo-, Duschgel-, Haarpflege- und Styling-Artikel sowie Colorationen der beliebten Marken Rexona, Head&Shoulders, Studio Line, Syoss, Elnett, Glyss Kur und Taft.


GENERATION M 8 |

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SCHÜLERWETTBEWERB

rsprechen und Mit verbindlichen Ve engagiert sich die ten jek Pro ten kre kon ion von morgen. rat ne Ge die Migros für gfristig, die lan h Sie verpflichtet sic n en, den nachhaltige ütz sch zu lt we Um er Gesellüb en geg rn, de för Konsum zu d eitenden sozial un schaft und Mitarb und sich für eln nd ha zu lich vorbild . ensstil einzusetzen einen gesunden Leb en zu Generation M Mehr Information : ter finden Sie un .ch www.generation-m

Sie nennen sich Energieagenten und montieren ehrenamtlich Solaranlagen. Dafür gewannen Frauenfelder Schüler einen Preis beim Wettbewerb «x-hoch-herz» des Migros-Kulturprozents.

N

iklos Kämpf (16) steht in luftiger Höhe auf dem Flachdach eines Primarschulhauses am Rand von Frauenfeld TG. Von hier aus hätte er eine prächtige Aussicht auf eine sanft gewellte Wiesen- und Waldlandschaft. Doch der Teenager hat im Moment nur Augen für eine Solaranlage, die auf dem Gebäude montiert ist. Er mustert kritisch einen dicken Kabelstrang und meint dann: «Ich finde, diese Leitung hätte man auch mit weniger Umwegen verlegen können.» Die Schüler des Frauenfelder Lehrers und Projektcoachs Matthias Vogel (47) reden im selbstverständlichsten Tonfall über komplizierte Technik. Heute besichtigen die Jugendlichen ausnahmsweise eine fertige Solaranlage. Normalerweise montieren sie derartige Anlagen aber selber. Dass sich die Schüler mit der Ökotechnik so gut auskennen, geht auf Matthias Vogels Initiative zurück: Er führte vor sechs Jahren an der privaten Sekundarschule «SBW Haus des Lernens» einen ganz besonderen Projektunterricht ein: Seine Schüler sollten «Energy Agents» sein — Agenten, die sich tatkräftig für umweltfreundliche Energiegewinnung einsetzen.

Mit einer grünen Idee spielerisch zum Erfolg

Die jungen Agenten kämpfen gegen den Energieteufel

Bild: Tanja Demarmels

www.idees-vertes.ch

NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Im Auftrag der Umwelt

Gewinnerinnen von Idées Vertes : Prisca Müller (links) und Majka Baur.

Im Rahmen des Wettbewerbs Idées Vertes suchte die Migros gemeinsam mit dem WWF nach innovativen Geschäftsideen, die einen nachhaltigen Konsum fördern. 48 Ideen wurden eingereicht und von der OnlineCommunity und einer Jury bewertet. Den ersten Platz gewann die Geschäftsidee «weACT» von Majka Baur und Prisca Müller. Im Finale überzeugten die beiden Jungunternehmerinnen die Fachjury mit ihrer Idee, Gruppenwettbewerbe auf einer Online-Plattform zu veranstalten. Auf spielerische Art sollen Teilnehmer neue Verhaltensweisen in ihren Alltag einflechten und so ihren ökologischen Fussabdruck verkleinern. «Die Motivation durch das Team und die spielerische Umsetzung sind entscheidende Faktoren bei der Verhaltensänderung», erklärt Prisca Müller. Migros und WWF sponsern das erstplatzierte Team mit 30 000 Franken und stellen ihm für ein Jahr einen kostenlosen Arbeitsplatz im Hub Zürich zur Verfügung. Dort finden Jungunternehmer eine geeignete Infrastruktur für ihre Arbeit. Zudem stehen Migros und WWF den beiden Gewinnerinnen als Mentoren zur Verfügung.

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Zum Auftakt des Projekts wurde an der Schule ein Theaterstück aufgeführt: Wie James Bond kämpften die Jugendlichen darin um die Rettung der Welt. Ihr Widersacher war aber kein Superschurke à la Goldfinger, sondern ein Energieteufel, der Stromverschwendung und Umweltzerstörung verkörperte. Seither waren bereits rund 50 Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren als

Energieagenten im Einsatz. Nicht in einem Bühnenstück, sondern ganz real stiegen sie auf Dächer, um schwere Solarpanele auf Metallgestelle zu schrauben und dann zu verkabeln. So installierten die Teenager etwa eine grosse Anlage auf einem Möbelhaus in Lyssach BE. Instruiert wurden sie jeweils vom Lehrer und einem technischen Bauleiter. Doch die Jugendlichen lernten sehr schnell, sie gewannen rasch an Selbständigkeit beim Umgang mit den teils teuren Bauteilen. «Mit den Solarpanelen sind wir sehr vorsichtig, die behandeln wir wie rohe Eier», erklärt dazu der Schüler Alexander Aeppli (14). «Jede der Platten kostet nämlich 1000 Franken, und sie können leicht zerbrechen.»

Die Solaranlage bei Bellwald treibt Sessel- und Skilifte an Im vergangenen Juni erreichte die Arbeit der Energieagenten ein neues Niveau — und zwar buchstäblich: Auf rund 2200 Meter über Meer installierten die Jugendlichen eine Solaranlage auf einer Lawinenverbauung in der Nähe des Walliser Ferienorts Bellwald. Einmal wurden die Schüler dabei von einem heftigen Unwetter überrascht. Beängstigend schnell näherte sich eine Wolkenwand, ein gewaltiger Regenguss ging auf die Baustelle nieder. «Eigentlich wollte ich nur noch in die Jugendherberge zurück und eine heisse Dusche nehmen», erinnert sich Niklos Kämpf. Doch wie echte Agenten dachten die Schüler zuerst an ihre Mission und schützten die Solarpanele vor dem Sturm, bevor sie sich in ein Bergrestaurant zurückzogen. Die Mühe hat sich gelohnt: Heute hilft die 60 Quadratmeter grosse Solaranlage mit, die Ski- und Sessellifte von Bellwald


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

GENERATION M

SCHÜLERWETTBEWERB | 9

Mit Solaranlagen kennen sich die Energieagenten aus: Niklos Kämpf, Matthias Baltensperger, Alexander Aeppli, Nicola Schelling und Lehrer Matthias Vogel (von links) auf dem Dach eines Frauenfelder Schulhauses. Oben: Das Logo der Energy Agents.

mit Strom zu versorgen. «Es wäre doch totale Verschwendung, wenn man die Energie der Sonne nicht dafür nutzen würde», findet Alexander Aeppli. Lehrer Vogel freut sich über solche Aussagen und sieht sich in seinem Unterrichtskonzept bestätigt: «Die Schüler bekommen einen ganz anderen Bezug zu Umweltthemen, wenn sie das Schulzimmer verlassen und in der wirklichen Welt Projekte realisieren.»

Das Engagement beeinflusst die Zukunftspläne der Jugendlichen Eine Auszeichnung für den Einsatz des Lehrers und seiner Schüler gabs im Rahmen von «x-hoch-herz». Bei diesem Wettbewerb des Migros-Kulturprozents wurde seit 2006 eine ganze Reihe von Schulprojekten prämiert, bei denen sich Kinder und Jugendliche für gemeinnützige Zwecke engagieren (siehe Box). «Die Anerkennung ist für die Schüler wichtig», meint Matthias Vogel. «Sie ist ein Beweis dafür, dass ihre Arbeit wahrgenommen und geschätzt wird.» Fest steht jedenfalls, dass die Energieagenten bleibende Erinnerungen an ihre Einsätze haben. Bei manchen Schülern haben die handfesten Umweltmissionen sogar die persönlichen Zukunftspläne beeinflusst. Niklos Kämpf träumt davon, Industriedesign zu studieren und später einmal umweltfreundliche Elektroautos zu entwerfen. «Allerdings stört es mich, dass diese Autos vorläufig noch keinen coolen Sound haben», räumt er lachend ein. Vielleicht findet der talentierte Nachwuchstechniker dafür ja irgendwann eine clevere Lösung. Text: Michael West Bilder: Gerry Nitsch

www.energy-agents.ch

«x-hoch-herz»: Wettbewerb für engagierte Schüler Seit 2006 führt das MigrosKulturprozent den nationalen Schulwettbewerb «x-hoch-herz» durch. Bis im vergangenen Jahr haben daran insgesamt 42 000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen; über 640 gemeinnützige Projekte wurden eingereicht. Die Kinder und Jugendlichen renaturierten zum Beispiel Teiche, setzten sich für den Erhalt eines Vitaparcours ein oder suchten

den Kontakt zu Bewohnern eines Altersheims. Ab diesem Schuljahr stellt «x-hoch-herz» nun eine neue Aufgabe: Gesucht ist der beste Songtext zum Thema «Guets tue tuet guet». Die Klasse mit dem besten Text kann ihren Song in einem professionellen Tonstudio einspielen und einen Videoclip dazu drehen. www.xhochherz.ch


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forum

Migros-Magazin | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

leserbrieFe | 11

mm 41: «Schaulaufen der mütter», Artikel über den Konkurrenzkampf unter müttern.

«Diesem Mütterbashing kann ich nichts Positives abgewinnen»

Manch eine Frau versucht, nicht nur eine gute, sondern eine perfekte Mutter zu sein, und vergleicht sich dabei konstant mit anderen Müttern.

viel Liebe, Nähe, Wärme, Geborgenheit, Zuwendung, Verständnis, Geduld, Respekt und Sicherheit durchs Leben hindurch begleitet. Mit etwas mehr gegenseitigem Leben und Lebenlassen, mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander, weniger Vorverurteilungen, dafür mehr Toleranz, Akzeptanz, Rücksicht, Respekt, Verständnis, Anstand, Lockerheit und gesundem Menschenverstand auf allen Seiten wäre das Zusammenleben, gerade auch zwischen uns Müttern, viel harmonischer, friedlicher und gemütlicher. Andrea Mordasini ! Ich bin selber Mutter von zwei Kindern und kann diesem sinnlosen Mütterbashing absolut nichts Positives abgewinnen. Es spielt doch überhaupt keine Rolle, für welches Familien- und Lebensmodell sich die Familien entscheiden, solange es für alle Beteiligten, die Eltern und die Kinder, stimmt. Hauptsache, die Kinder werden möglichst bedürfnisorientiert und gewaltfrei erzogen und mit ganz

3014 Bern

mm 41: «Einmal pro Woche fahre ich auf eine Alp und wieder zurück», «meine Welt» mit Jolanda Brändle, olma-Plakat-Entwerferin.

«Das schönste Olma-Plakat seit Jahren» ! Ich möchte Jolanda Brändle zu ihrem tollen Olma-Plakat gratulieren. Es ist mit Abstand das schönste seit Jahren! Als

Mutter dreier Kinder bewundere ich die ruhige Hand, die sie offenbar auch mit neun Kindern noch hat. Katja Beyeler 9527 Niederhelfenschwil

mm 41: «Der mensch muss herausfinden, was er im Leben will», Interview mit martin Betschart, motivationstrainer.

«Betschart kennt die Schulrealität nicht» ! Mit der pauschalen Behauptung, das staatliche Schulsystem sei nicht zielorientiert und viele Lehrer seien lernresistent, beweist Martin Betschart, dass er die heutige Schulrealität nicht kennt. Es ist so einfach, mit einem Rundumschlag die riesigen Anstrengungen und Neuerungen in den Schulen zu ignorieren und die tägliche, engagierte Arbeit von Tausenden von Lehrpersonen abzuqualifizieren. Auf sein systemkritisches Buch darf man gespannt sein. Kurt Bannwart 8114 Dänikon

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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MENSCHEN 12 |

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REPORTAGE

Woher bekommt man Geld für einen Skatepark? Oliver Bürgin hat das Projekt auf Wemakeit.ch gepostet – und Menschen in aller Welt begeistert. Sie spendeten fleissig.

«Port Land»

Brache Projekt: Auf einer eht ein temporärer am Rheinufer entst Quadratmetern Skatepark. Mit 400 selber gebaute wird er der grösste sein. Skatepark Europas tonfreunde Be n rei Initianten: Ve beider Basel w.wemakeit.ch Founding via: ww tigt 40 000 Fr. DaKapital: Total benö makeit.ch finanziert. von 10 370 über We ateboards, Poster. Goodies: Gürtel, Sk

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

menschen

REPORTAGE | 13

Der Schwarm zahlt

Bankkredite waren gestern. heute macht man seinen Traum mit schwarmfinanzierung wahr. Die neue Art der mittelbeschaffung bringt Kreative und Gönner zusammen. Das kann über erwarten ergiebig sein – wenn man sich für seine Idee so richtig ins Zeug legt.

G

rau und glatt wie ein nasser Wal glänzt der kleine Betonhügel in der Abenddämmerung. Oli Bürgin (39) streicht zärtlich darüber und sagt: «Stundenlang bearbeiten wir solche Stellen, bis sie so ebenmässig sind.» Aus einem Lautsprecher dröhnt James Browns Lied «I feel good». Das passt. Oliver Bürgin, Präsident des Vereins «Betonfreunde beider Basel» ist glücklich. Er befindet sich auf der Baustelle des Skateparks Port Land am Basler Rheinufer. Rund um ihn herum sind Bumps, Wobbles, Bowls und Corners am Entstehen — die Hügel, Blasen, Becken und Kurven, die Bürgin und seine Vereinskollegen seit Monaten bauen und in wenigen Wochen mit dem Skateboard befahren wollen. Gut 40 000 Franken wird die 400Quadratmeter-Anlage kosten. Ein Fünftel davon hat Bürgins Verein gespendet bekommen. Denn er hat das Projekt «Port Land» vor vier Monaten ins Internet gestellt und auf Wemakeit.ch um Geld gebeten. We make it (wir machen es) steht für das Prinzip Schwarmfinanzierung, auf Englisch Crowdfunding. Die Idee – wen wunderts – stammt aus den USA, und bringt Menschen mit Projekten und solche mit Geld zusammen (siehe Box Seite 16). In der Schweiz ist Crowdfunding seit Februar möglich. Seitdem kann jeder auf


MENSCHEN 14 |

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REPORTAGE

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

der Plattform Wemakeit.ch Projekte aufschalten und um Geld werben. 201 waren es bisher, 90 davon konnten realisiert werden, mit Spenden von insgesamt rund 800 000 Franken. Das ist mehr als Rea Eggli (39), Mitgünderin von Wemakeit.ch erwartet hatte. «Crowdfunding ist eine neue Art der Kulturfinanzierung», erklärt sie den Erfolg. Es sei eine attraktive Art, Gleichgesinnte zu unterstützen. Und man bekommt etwas fürs Geld: Je nach Projekt die Privataufführung eines Künstlers, der es geschafft hat, ein handsigniertes Buch, ein Gadget, eine Einladung zur Eröffnungsparty. Angesichts dieser Dankeschöns — auch Goodies genannt — spricht Eggli nicht von Spendern, sondern von Unterstützern. Wie auch immer man es nennen Anzeige

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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REPORTAGE | 15

«Batterie Adapter» Projekt: Adapter, um AAA-Batterien einzusetzen, wo AA-Batterien gebraucht werden. Initiator: Dario Alber, Student Maschinenbau Funding via: www.100-days.net Kapital: 5000 Fr. für das Suchen eines Produzenten, für Giessform und Serienherstellung der Plastikhülle Goodies: Adapter

möchte, die Schweizer sind grosszügig. Auch auf 100-days.net wird eifrig Geld verteilt. Auf dieser Schwarmfinanzierungsplattform sind in den letzten acht Monaten knapp 300 000 Franken versprochen und 45 Projekte mitfinanziert worden.

Rekord: 50 000 Franken für Jugendliche ohne Lehrstelle

Genial in seiner Einfachheit: Der Batterie-Adapter von Dario Alber.

«Auf so etwas wie Crowdfunding haben die Leute nur gewartet», sagt Romano Strebel (39), Mitgründer von 100-days. net. Es ist die Schwarmfinanzierungsplattform der bereits etablierten OnlineCommunity Ron Orp. Strebel und sein Team starteten im Februar und knackten schon im August die 50 000-FrankenGrenze — für ein einziges Projekt: Es

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PUNKTE


MENSCHEN 16 |

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REPORTAGE

nennt sich «Betreutes Wohnen Rafz» und bietet Jugendlichen, die Mühe bei der Lehrstellensuche haben, ein Heim und Hilfe. Für weitere rund 90 Ideen werden auf 100-days.net zurzeit Geldgeber gesucht. Eine davon ist der Batterieadapter in der Kategorie Handwerk von Dario Alber (24) aus Effretikon ZH. Sein Wunsch nimmt sich im Vergleich zum Rafzer Wohnheim geradezu bescheiden aus: 5000 Franken braucht Alber, um mit seiner Erfindung, dem Batterieadapter, in Serie zu gehen. Der Maschinenbaustudent erklärt: «Der Adapter ermöglicht, dass man kleinere 1,5-Volt-AAA-Batterien zu voluminöseren AA-Batterien vergrössern kann, die dann zum Beispiel in einen Wecker passen.» Gut drei Wochen vor Ende der Sammelfrist wurden ihm für den Batterieadapter erst etwas mehr als 100 Franken versprochen.«Wenn ich den Betrag nicht zusammenkriege, ist das kein Problem», sagt Alber, der die Entwicklung für sein Studium durchziehen muss. Er räumt ein, dass er sich bisher wenig um seinen Spendenaufruf gekümmert hat. Genau das aber empfehlen Betreiber und Nutzer der Plattformen wärmstens. «Es ist sinnlos, etwas online zu stellen und nicht darüber zu reden», sagt Rea Eggli, «man muss die Mundpropaganda ankurbeln.»

Kuchen ohne Konservierungsmittel muss in Kühltruhe Und die potenziellen Spender auf dem Laufenden halten, wie es Nikola Wittmer (38) und Moksha Drexel (57) tun. Sie gehen täglich online, um die Fortschritte ihres Projekts «Let them eat cake!» zu verfolgen und ihrerseits News zu platzieren. Das Paar lebt mit der vierjährigen Tochter Kiara in einem alten Bauernhaus ausserhalb des 1000-Seelen-Dorfs Ursenbach BE. Ausgerechnet in dieser ländlichen Idylle produziert ihr Unternehmen Sunna Klara «den absolut besten New York Style Cheesecake der Schweiz». Gebacken wird der Kuchen mit viel Liebe, wenig Zucker und null Gluten. «Weil unsere Kuchen keine

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Konservierungsstoffe enthalten, müssen sie gekühlt oder gefroren aufbewahrt werden. Um neben den bestehenden 16 Cafés neue Wiederverkäufer gewinnen zu können, benötigen wir kleine Gefriertruhen, die wir dann interessierten Läden für die Präsentation unserer Cakes anbieten. Und hier», fügt Drexel an und zeigt in die kleine Backstube, «möchten wir einen grösseren Ofen reinstellen.» 9500 Franken braucht Sunna Klara für die Umsetzung seiner Pläne, und möglich machen soll es 100-days.net. Ein Bankkredit war kein Thema — Businesspläne schreiben ist nicht ihr Ding. Schwarmfinanzierung hingegen sei herrlich unkompliziert. «Innerhalb weniger Stunden war das Projekt lanciert», sagt Drexel. Ein Filmli mit Kind und Kuchen, der Beschrieb ihres Unternehmens und ihrer Pläne, eine Prüfung durch die Betreiber, und schon begann die 100-Tage-Sammelfrist. Die Onlineplattform gibt dem Ehepaar das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören. Die Familie lebte bis vor Kurzem in Amerika, da ist viel Networking angesagt. Während also Moksha Drexel an den Rezepten tüftelt und Kuchen backt, kümmert sich seine Frau um die Kundenakquisition und ums Marketing. Gerade konnte sie auf ihrer 100-days-Seite verkünden, dass Anfang November in Zürich eine Degustation ihrer Cheesecakes stattfindet. Etwas mehr als 1000 Franken sind bisher in Sachen Cheesecake geboostet, und die Berner Kuchenbäcker sind zuversichtlich, dass der Rest auch noch reinkommt. «Dann laden wir alle Spender zur ersten Schweizer New-YorkCheesecake-Party ein», verspricht Moksha Drexel. Sollte allerdings der ganze gewünschte Betrag nicht restlos reinkommen, kommt der Deal nicht zustande. Die potenziellen Gönner zahlen den versprochenen Betrag nicht ein, der Initiator bekommt keinen Rappen. Diese Tatsache hat den Betonfreunden vom Rheinufer keine Sekunde lang Sorgen gemacht. Schon nach 30 Stunden waren die gesuchten 4000 Franken

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Schwarmfinanzierung Erfunden habens mal wieder die Amerikaner. Die erste Crowdfunding-Plattform entstand 2007 und heisst www.kickstarter.com. Mittlerweile findet man auch auf Schwarmfinanzierungsplattformen der Schweiz Spendenaufrufe für die unterschiedlichsten Projekte. Will man eine Idee unterstützen, sagt man einen gewissen Betrag zu, zahlt aber erst, wenn alle nötigen Spendengelder zugesagt sind. Später gibts dann als Dankeschön – Projekt entsprechend – ein Goodie. Hier können Sie Ihre Ideen posten oder andere unterstützen: – wemakeit.ch: Plattform für Kultur- und und Communityprojekte. Ausgeschlossen sind Start-up-Unternehmen, Charityprojekte, unmoralische Ansinnen. Laufzeit: 30 bis 90 Tage. 6% einer erfolgreichen Fianzierung gehen ans Unternehmen. – www.100-days.net: Ron Orp’s Plattform für kulturelle und soziale Projekte, Startups, Technologie- und Handwerkideen. Laufzeit: 100 Tage. 5% einer erfolgreichen Finanzierung gehen ans Unternehmen. Weitere Plattformen: – projektstarter.ch für kulturelle Projekte. - c-crowd.com für Unternehmen, StartUps, Charityprojekte.

«Let them eat cake!»

Projekt: Gefriertruhen für n Wiederverkäufer und ein Profi-Backofe Style York New en best lut für «die abso Cheesecakes der Schweiz». Initianten: Familienunternehmen Sunna Klara, Ursenbach BE Funding via: 100-days.net Kapital: 9500 Fr. Goodies: Rabatte auf Kuchen, Gratiskuchen, Einladung zur ersten Cheesecake-Party der Schweiz.


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Menschen

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reportage | 17

Family Business: Nikola Wittmer (links) vermarktet die Kuchen, die ihr Mann Moksha Drexel backt. Tochter Kiara isst sie lieber.

für «Port Land» beisammen. Am Ende der Sammelfrist warens 10 370 Franken. Aber nicht nur coole, junge Ideen wie der Skatepark haben Erfolg — von der Verfilmung der Geschichte eines Autos über die Weltreise eines Baumstamms bis zum Mittelaltermarkt finden lustige und schräge bis unglaubliche Ansinnen ihre Geldgeber. Zum Teil weisen die Betreiber Start-up-Unternehmen, unmoralische Projekte, Charity- und sogenannte Egoprojekte ab. Anderseits haben gestandene Kulturschaffende eine gute Chance auf Kollektivspenden. Der Trashkinofilm «Iron Sky» soll zum Teil per Schwarmfinanzierung berappt worden sein.

auch etablierte Kulturschaffende nutzen crowdfunding Rapper Gimma sammelte auf Wema keit. ch 10 882 Franken für sein letztes Album «Lost Songs». Der Regisseur Samir suchte auf der gleichen Plattform Geld für einen Film — allerdings erfolglos. Dass ein so bekannter Filmemacher sein Glück per Schwarmfinanzierung suchen darf, findet Rea Eggli selbstverständlich. «Kulturschaffende haben oft schmale Budgets», sagt sie. Typisch sei dabei, dass sich Gleichgesinnte gegenseitig unterstützen. So spendete zum Beispiel die Buchautorin Ruth Schweikert grosszügig für den Film «Tempo Girl» des Regisseurs Dominik Locher. Für «Port Land» scheinen sich sogar alle Gleichgesinnten der Welt zu vereinigen. Skater aus allen Regionen der Schweiz sandten Geld und fuhren nach Basel, um beim Bau der Parks mitzuhelfen. Damit nicht genug. «Sogar aus Australien kam Geld», sagt Oliver Bürgin lachend. «I feel good», röhrt es dazu aus den Lautsprechern. Text: Yvette Hettinger Bilder: Christian Schnur

Ideen, Kunst, Schräges: Wofür eignet sich welche Crowdfunding-Plattform? Und: Wie Schauspielerin Yangzom Brauen von Crowdfunding profitierte.


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AUF EIN wORT | 19

E XT RA Nr. 42 | 15. Oktob er 2012

«Durchs Frieren allein wird niemand krank»

Fit durch den Winter zu kommen, ist keine Hexerei. Arzt Patrik Noack verrät, mit welchen Rosskuren man sein Immunsystem in Schwung bringt und dass auch gemütliche Abende zu Hause durchaus eine positive Wirkung haben. Patrik Noack, mit dem Winter naht auch die Angst vor Krankheiten. Aber wegen kalter Füsse hat man nicht gleich eine Grippe, oder?

Patrik Noack (39) ist Allgemein- und Sportmediziner in St. Gallen und arbeitet für das Gesundheitszentrum Medbase in Zürich. Er betreut ausserdem die Langlauf- und die Triathlonnationalmannschaft.

Durchs Frieren allein wird niemand krank. An einem Infekt sind meist die trockenen und schlecht durchbluteten Schleimhäute schuld, wo Bakterien und vor allem Viren ein leichtes Spiel haben. In der kalten Jahreszeit ist die Gefahr grösser, da draussen die Luftfeuchtigkeit tief ist und drinnen geheizt wird. Ein intaktes Immunsystem würde Krankheitserreger abwehren. Wie und wann sollte man anfangen, das Immunsystem zu trainieren?

Sauna, Wechselbäder, Kneippen und all diese Rosskuren steigern erwiesenermassen die Anzahl Abwehrzellen im Blut. Allerdings sollte man damit 10 bis 18 Wochen vor der Kälteperiode beginnen, also etwa im September. Zudem sollte man nicht in die Sauna gehen, wenn man schon krank ist. Durch die gesteigerte Durchblutung breiten sich die Viren und Bakterien aus. Das sogenannte Ausschwitzen der Erkrankung ist ein Trugschluss.

Bilder: Keystone

Als die Schweinegrippe grassierte, wurde auch gründliches Händewaschen propagiert. Beugt das wirklich Krankheiten vor?

Händewaschen ist in jedem Winter ein guter Rat. Aber nur wenn es gründlich geschieht, also auch die Daumen und die Fingerspitzen richtig gereinigt werden. Die Sportler, die ich medizinisch betreue, tragen zum Beispiel immer ein Desinfektionsfläschchen auf sich. Oft sprechen Menschen von Grippe, wenn sie erkältet sind. Wo liegt der Unterschied?

Bei einer Erkältung hat man eher leichtes Fieber und kann meist noch zur Arbeit gehen. Eine Grippe macht hohes Fieber, oft auch Schüttelfrost und dauert deutlich länger. An Arbeiten ist dann nicht zu denken. Übrigens hilft eine Grippeimpfung nur gegen Grippe, nicht aber gegen die 200 Erkältungsviren, die bei uns kursieren.

Gibt es Regeln zur Krankheitsprävention, die man einhalten sollte?

Genug Schlaf und gesunde Ernährung. Allen zu empfehlen ist Vorbeugen durch Naturprodukte wie Echinacea, Holunderblütenextrakt, Zink, Vitamin C oder Umckaloabo, ein Extrakt aus der Wurzel einer Geranienart. Und einmal am Tag etwas Salbe in die Nase gegen trockene Schleimhäute. Ob man trotzdem krankheitsanfällig ist, ist typenabhängig.

Gesundh

eit

Mit Elan in den Herbst

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stone, PD Bilder: Gernot Huber/laif/Key

GESUND DURCH DIE KALTE JAHRESZEIT

Mehr zum Thema im beiliegenden GesundheitsExtra.

Schon im Herbst bekommt man Lust, sich zu Hause einzukuscheln und in gemütlichen Runden einem Raclette mit Wein zu frönen. Tut Seelenwellness dem Körper auch gut?

Mit Mass genossen ist das sogar ganz wichtig. Diese sogenannte Ichzeit kommt sonst das ganze Jahr zu kurz.

Hartgesottene Hobbysportler wollen im Winter nicht aufs Joggen, Biken oder Rennen verzichten. Ist das bei Kälte überhaupt gesund?

Ab etwa zehn Grad minus und weniger nicht mehr. Die Luft kann dann beim Einatmen nicht mehr genügend für die Lungen vorgewärmt werden. Der blutige Geschmack im Mund, den viele dann bekommen, ist auch ein Hinweis auf zu trockene Schleimhäute. Wenn Sport, dann nur mit atmungsaktiver Kleidung sowie Mütze und Handschuhen. Manchen schlagen die kurzen, dunklen Tage gehörig auf die Psyche. Warum?

Der Melatoninspiegel erhöht sich bei Lichtmangel, man wird müde und schläfrig. Dagegen helfen Lichttherapien mit Lampen ab 2500 Lux. Vom Solarium rate ich ab, denn die Nebenwirkungen, wie die ansteigende Hautkrebsgefahr, sind zu gross. Interview: Yvette Hettinger

MANN DER wOCHE

FRAU DER wOCHE

Gärtner mit Grössenwahn

Mädchen mit Mut

Der Gewinner ist immer der Gärtner: Schon zum vierten Mal hat Beni Meier (28) aus Pfungen ZH die Schweizer Meisterschaft im Kürbiswiegen gewonnen. Das diesjährige Prachtsexemplar des Gärtners wiegt beängstigende 768,5 Kilo – Europarekord! Das Gemüse würde eine Kürbissuppe für ganz Pfungen hergeben, doch es wird bei Jucker Farmart in Seegräben ZH ausgestellt und vielleicht zur Halloweenfratze geschnitzt.

Sie ist erst 14, aber schon ein Symbol der Hoffnung: Seit Jahren kämpft Malala Yousafzai für das Recht pakistanischer Mädchen, zur Schule zu gehen. Und das, obwohl sie weiss, dass sie sich damit Feinde macht. Letzte Woche gingen diese Feinde zum Angriff über: Ein Taliban schoss Malala nieder. Sie liegt schwer verletzt im Spital. Dies dürfte sie jedoch nicht zum Schweigen bringen. «Sie können mich nicht stoppen», sagte sie vor Jahren über die Taliban.


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«Ich war verliebt in die Krankheit» Nur noch 28 Kilo wog Leonie, als sie 17 Jahre alt war. Heute, drei Jahre später, scheint die Magersucht überwunden. Die gesundheitlichen Folgen aber bleiben. Über ihr Schicksal hat sie nun ein Buch geschrieben.

E

in starker Wind fegt über die Uferpromenade des Zürichsees, die zierliche Leonie scheint es beinahe wegzuwehen. Im Restaurant bestellt die junge Flugbegleiterin einen Apfelsaft, setzt sich, fängt an zu erzählen. Genauso offen wie in ihrem Buch über ihre Magersucht, das soeben erschienen ist: «Federleicht – Wenn Nichts glücklich macht».

28 Kilo, aber in den eigenen augen überhaupt nicht zu dünn «Mit zwölf hat es angefangen», sagt Leonie, «ich wollte nur ein bisschen abnehmen. Man merkt gar nicht, wie man reinrutscht. Ich habe immer weniger gegessen, nur noch Magerprodukte und Obst. Mit 14 übergab ich mich, wenn ich meinte, zu viel gegessen zu haben, mit 15 war ich stark untergewichtig und mit 16 und 17 war ich mit 28 Kilogramm lebensbedrohlich untergewichtig und kam in die Klinik. Aber auch als 18-Jährige wog ich erst 32 Kilo. Jetzt bin ich 20 und wiege rund 40 Kilogramm. Genau kenne ich

Leonie im Juni 2010, als sie nicht mehr als 30 Kilo wog (Bild Privatarchiv).

Nr. 42, 15. OktOber 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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porträt | 21

Leonie (20) wiegt heute rund 40 Kilo. Trotzdem sagt sie: «100-prozentig auf der sicheren Seite bin ich noch nicht.»

mein Gewicht nicht, es hat für mich keine so grosse Bedeutung mehr. Aber 100-prozentig auf der sicheren Seite bin ich noch nicht.» Gemäss einer 2012 veröffentlichten Studie, die vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde, sind in der Schweiz 3,5 Prozent der Wohnbevölkerung im Lauf ihres Lebens von einer Essstörung betroffen. Also rund 275 000 Menschen, die entweder Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder eine Binge Eating Störung (Heisshunger-Attacken ohne Erbrechen) haben, hatten oder haben werden, wobei die Frauen sehr viel stärker betroffen sind als die Männer. Essstörungen entstehen häufig in der Jugend, können chronisch und lebensbedrohlich werden, so die Studie: «Bei einer erheblichen Zahl von Betroffenen führt die Erkrankung zu Invalidisierung. Oder zum Tod.» Leonie war dem Tod sehr nahe. Vor drei Jahren brachte sie ihre Mutter ins Spital. Zur Kontrolle. Da wog die 17-Jährige noch 31,5 Kilo. Sie verstand nicht, was daran problematisch sein sollte, in ihren Augen war sie nicht zu dünn. «Ich war überzeugt, nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen zu können.» Es sollte Monate dauern. Als sie im Spital sogar auf 28 Kilo abgemagert war, wachte sie in einer Nacht mit Herzrasen auf, bewegen konnte sie sich nicht mehr. Trotzdem wehrte sie sich auch dann noch dagegen, sich künstlich ernähren zu lassen. «Ich wäre lieber von einem Hochhaus gesprungen, als zu essen. Ich war verliebt in diese Krankheit und wollte mich nie wieder von ihr trennen.» Wollte sich Leonie langsam aus dem Leben davonmagern? Ist Magersucht «Selbstmord in Slow Motion», wie es ihre Mutter im Buch nennt? Leonie fällt es schwer, auf diese Frage zu antworten. Sie sagt: «Nicht bewusst oder absicht-

«Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, eine zarte, hübsche Person zu werden.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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porträt | 23

«Alle Organe leiden, Osteoporose habe ich heute schon.» lich. Aber eigentlich ist es das. Denn dadurch, dass der Körper keine Nahrung mehr erhält und in meinem Fall auch fast keine Flüssigkeit, verschwindet nicht nur das Fett: Alle Stoffe, die für die Nerven oder die Hormone wichtig sind, fehlen. Auch das Empfinden leidet. Ich spürte so gut wie nichts mehr, auch keine Trauer oder Wut.»

einsamkeit, Vermissen des Vaters – viele gründe für die essstörung Seit sie wieder isst, hat Leonie viel über die Krankheit nachgedacht. Wie die meisten mit Essstörungen weiss sie nicht mit Sicherheit, was sie krank machte. «Bestimmt waren es verschiedene Umstände», sagt Leonie. «Dass ich mich nur zusammen mit meiner Zwillingsschwester als vollwertige Person fühlte, nichts alleine machte und daher keine eigene Identität entwickelte, dass ich mich sehr oft einsam fühlte, meinen Vater vermisste und meinte, nicht zu genügen.» Ihre Eltern trennten sich, als sie sechs Jahre alt war. «Ich wusste auch nicht, was ich einmal machen wollte, beruflich und im Leben

überhaupt. Ich hatte mir dann zum Ziel gesetzt, eine zarte, zerbrechliche, hübsche Person zu werden. Das wurde zum alleinigen Lebensinhalt.» Endlich schien sie sich unter Kontrolle zu haben — aus dem strengen Kontrollverhalten wurde der totale Kontrollverlust. In Leonies Buch kommen auch ihre Eltern und ihre Zwillingsschwester zu Wort. Man spürt die Unsicherheit, die Wut und Trauer, die sie alle durchgeschüttelt haben. Und die Verletzung, die noch immer da ist. Ihre Mutter und ihr Vater raten Eltern, genau hinzusehen, ungesundes Essverhalten anzusprechen und möglichst schnell professionelle Hilfe zu suchen. Leonies eigene Ratschläge: «Reden! Hilfe suchen! Ehrlich sein! Das Umfeld soll hinschauen und nicht locker lassen, aber auch nicht zwängen oder zwingen, das wäre kontraproduktiv.» Sie wünscht sich auch, dass es für Eltern mehr therapeutische Hilfe gibt, «denn die kommen in ihrer Überforderung gar nicht auf die Idee, für sich selber Hilfe in Anspruch zu nehmen». Weil ihre Krankheit so lange dauerte, hatte Leonies Körper stark gelitten. Ihre

Leberwerte seien «stabil, aber noch immer nicht gut. Alle Organe leiden unter dem langfristigen Mangel an Nährstoffen und Flüssigkeit, auch die Nieren, das Herz — alles. Meine Schilddrüsen haben noch immer eine Unterfunktion. Und Osteoporose habe ich heute schon.» Text: Esther Banz Bilder: Gerry Nitsch

«Federleicht – Wenn Nichts glücklich macht», Leonie, Wörterseh Verlag, 183 Seiten.

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MENSCHEN 24 |

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INTERVIEw

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Der texanische Dirigent John Axelrod ist nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Gespräch sehr expressiv. Er spricht neben Englisch auch fliessend Deutsch und Französisch.

Dirigent und Autor John Axelrod (46) ist ein amerikanischer Dirigent aus texas, der nach fünf Jahren als Leiter des Luzerner Sinfonieorchesters 2009 als Musikdirektor zum Orchestre national des Pays de la Loire wechselte. er lebt im französischen Angers, verbringt aber viel Zeit in Strassburg mit seiner 10-jährigen tochter, die dort mit ihrer Mutter lebt, und in Montreux bei seiner Freundin, der Violonistin rachel kolly D’Alba. John Axelrod: Wie grossartige Musik entsteht … oder auch nicht. Henschel-Verlag, 2012.

«Der Dirigent muss Teil des Teams werden» Jedes Orchester funktioniert anders, je nach kulturellem Hintergrund, sagt John Axelrod in seinem neuen Buch. Der amerikanische Stardirigent über die Macht der Musiker, sein Liebäugeln mit Hip Hop und widerspenstige Orchester.

John Axelrod, in Ihrem Buch «Wie grossartige Musik entsteht … oder auch nicht» beschreiben Sie Schweizer Orchester als sehr ordnungsliebend und regelversessen. Daher fehle es an Kreativität, Leidenschaft und Ehrgeiz – harte Worte!

(lacht) Das sind natürlich Stereotypen. Es gibt selbstverständlich sehr leidenschaftliche Schweizer Musiker, genauso wie es sehr präzise italienische Musiker gibt. Allerdings beruhen Stereotypen

immer auf einem Körnchen Wahrheit. Und die kulturellen Unterschiede der Länder spiegeln sich in ihren Sinfonieorchestern. So warnte mich der Intendant meines ersten Schweizer Orchesters, die Musiker ja nicht mit «meine Freunde» anzusprechen. Er fragte, wie ich genannt werden wollte, «Maestro» oder «Herr Axelrod». Ich schlug «John» vor, aber das war erst nach einiger Zeit möglich.

Also stimmen die Stereotypen doch?

Ein bisschen schon. Als Dirigent muss man erst mal die Stärken und die Schwächen seiner Musiker kennen. Nur dann kann man das Beste aus ihnen herausholen. Man muss sich also dem Orchester anpassen, sonst wird es schwierig. Und was haben Sie in der Schweiz erlebt?

Es herrscht ein utilitaristischer Ansatz. Man selbst ist also persönlich verant-


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

wortlich, zum Allgemeinwohl beizu­ tragen. Was man tut, hat Folgen für alle anderen, man muss Rücksicht nehmen. Konformität wird in der Schweiz viel höher bewertet als zum Beispiel in Frankreich oder den USA, wo Indivi­ dualität dominiert. Das findet man in den Orchestern wieder. Dann erforschen Sie also jedes Mal zuerst die Kultur eines neuen Orchesters, bevor Sie mit ihm spielen?

So ist es. Das ist umso wichtiger, als Orchesterkonzerte tendenziell ein ab­ nehmendes Publikum haben. Wir kön­ nen es uns gar nicht leisten, weniger zu bieten als das Beste.

Sie haben bis jetzt etwa 150 Orchester dirigiert, ist das viel oder üblich bei Dirigenten?

Üblich. Wir kreisen um den Globus und dirigieren. Nicht alle natürlich. Aber einige auch mehr als ich. Den Rekord für die meisten Konzerte auf verschiedenen Kontinenten in 24 Stunden hält der Rus­ se Valery Gergiev: Es waren fünf auf fünf Kontinenten. Keine Ahnung, wie er das gemacht hat.

Und wie schaffen Sie es, sich bei so vielen Orchestern immer gut genug über deren Traditionen zu informieren?

Man muss sich wie ein Student auf die Kultur eines Landes einlassen. Tolle Musik zu machen, ist mehr als die Noten auf dem Papier richtig zu spielen. Ich führe in jedem neuen Land lange und intensive Gespräche mit den Leuten und den Musikern, um zu verstehen, wie sie ticken. Ich recherchiere zuvor schon und versuche jede Stadt kennenzulernen. Gibt es Dirigenten, die noch nach alter Schule ihr Ding durchziehen und vom Orchester erwarten, dass es einfach folgt?

Ja, aber es ist meist die ältere Genera­ tion. Allerdings gibt es auch ein paar Junge, die versuchen, die grossen Alten zu imitieren. Es gab eine Zeit, da hatten Dirigenten eine gottgleiche Position im Orchester. Wann hat sich das geändert?

Parallel zur Politik. Als damals Könige und Diktatoren aus der Mode kamen, ge­ schah dasselbe auch in den Orchestern. Meine Lehrer, Leonard Bernstein und

Christoph Eschenbach, lernten noch unter diesem diktatorischen Regime, waren selbst aber trotz ihres enormen Renommees bereits deutlich demokra­ tischer als ihre Lehrmeister. Ab 1968 wurde alles lockerer und liberaler, und heute sind es die Orchester, die bestim­ men, wo es langgeht, nicht mehr der Di­ rigent. Er muss sich anpassen, diploma­ tisch sein und ein Teil des Teams werden. Schaffen Sie das immer?

Nicht immer. Ab und zu stimmt die Che­ mie nicht, in Stuttgart ist mir das pas­ siert. Es ist mir nicht gelungen, meinen Stil mit ihren Traditionen zu vereinen. Wieso sind berühmte Dirigenten eigentlich immer männlich?

Sind sie nicht! Die Entwicklung wider­ spiegelt auch hier die gesellschaftlichen und politischen Tendenzen in der Welt. Da ist zum Beispiel Marin Alsop, die das Baltimore Symphony Orchestra leitet, die erste Frau, die einem grosses US­Or­ chester vorsteht. Oder Zhang Xian bei La Verdi in Mailand, die erste chinesi­ sche Dirigentin im Westen. Es bewegt

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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sich einiges. Und die weibliche Präsenz tut Orchestern gut. Wozu braucht es einen Dirigenten?

Er ist so was wie der Kapitän eines Schiffs. Er steht vorne und gibt die Richtung vor. Es ist schlicht effizienter, auf eine einzige Person vorne zu achten, als alle anderen gleichzeitig im Auge zu haben. Ein Stück weit ist er auch das Gesicht eines Orchesters. Gewisse Dinge gibt er vor, andere überlässt er den Musikern, es ist eine Frage des Vertrauens. Das auch ausgenützt werden kann. Manchmal spielt ein Orchester absichtlich schlecht …

John Axelrod dirigiert mit Stab. Manchmal auch mit chinesischen Essstäbchen.

Was? Wirklich?

«Als Dirigent muss man ein Ego haben, anders geht es gar nicht.»

Oh ja, das ist eine Machtdemonstration, um dem Dirigenten zu zeigen: Wir sind nicht einverstanden mit dir. Aber schaden sie sich damit nicht selbst gegenüber dem Publikum?

Nein. Das Publikum schiebt die Schuld in der Regel dem Dirigenten in die Schuhe. Sie haben ihr Jahresabo, nächste Woche ist es ein anderer Dirigent, da wird es sicher wieder besser sein, denken sie sich. Und wahrscheinlich ist es auch so.

Die Gesten von Dirigenten sind ähnlich, aber doch immer ganz anders. Gibt es allgemein verbindliche Bewegungen?

Ein paar wenige, den Rest macht jeder, wie er will. Was durchaus dazu führt, dass die Musiker ab und zu keinen blassen Schimmer haben, was das da vorne jetzt gerade bedeuten soll. Dasselbe gilt für den Dirigentenstab?

Genau, manche verwenden ihn, manche nicht. Ich habe immer einen. Valery Gergiev benutzt einen Zahnstocher, ich habe auch schon Essstäbchen verwendet.

bild: Nora roitberg

Es gibt dieses Klischee, dass Dirigenten grosse Diven sind. Ist da etwas dran?

Oh ja. Wie bei allen Klischees. Wir haben alle unsere Marotten und Manierismen. Und als Dirigent muss man ein Ego haben, ein gewisses Selbstbewusstsein, anders geht es gar nicht.

Was sind Ihre Diva-Aspekte?

Wenn ich kein gutes Essen kriege, werde ich sauer (lacht). Nein, ich glaube, ich bin ziemlich pflegeleicht. Allerdings gibt es ein paar Basics. Ich erwarte, dass ich in meinem Ankleideraum Wasser und ein Handtuch finde. Dirigieren ist eine sehr schweisstreibende Sache, wie Sport. Es ist allerdings erstaunlich, wie oft diese beiden Dinge vergessen werden. Wie schwierig ist die Lage für Sinfonieorchester heute?

Das kommt drauf an, wo. Die Asiaten sind ganz verrückt nach klassischer Musik aus dem Westen. Auch in der Schweiz sinkt der Marktanteil nicht allzu sehr, es ist ein Land mit gut ausgebildeten und kultivierten Menschen. Dennoch laufen die Trends gegen die sinfonischen Konzerte. Orchester sind halt einfach sehr teuer, und deren Finanzierung ist mehr und mehr in Frage gestellt, gerade seit der grossen Finanzkrise. Umso wichtiger ist es, dass wir auch relevant für das Massenpublikum sind. Deshalb experimentieren Sie auch mit Filmmusik und Classic Rock.

Richtig. Dadurch verbreitert sich die Publikumsbasis. Dies ermöglicht es uns, auch das klassische Repertoire weiterhin zu spielen.

Sie leben seit Jahren vor allem in Europa. Verfolgen Sie die US-Politik noch?

Oh ja. Und ich werde im November auch wählen, Obama, keine Frage. Falls Romney gewinnt, würden die Künste noch stärker unter Druck kommen. Sind Sie eigentlich mit Obamas Berater David Axelrod verwandt?

Bin ich tatsächlich! Allerdings über so viele Ecken, dass es gar nicht richtig nachzuvollziehen ist. Wir kennen uns auch nicht persönlich. Welche Musik hören Sie, wenn Sie sich in Ihrer Freizeit entspannen wollen?

Das kommt auf meine Stimmung an. Oft höre ich Pianomusik, weil ich es ein bisschen vermisse, selbst zu spielen. Und in letzter Zeit habe ich mit Hip-Hop angefangen. Ich plane eine Hip-Hop-Version der Oper «Porgy & Bess». Haben Sie manchmal auch die Nase voll von Musik?

Absolut. Dann vermeide ich es zwei, drei Tage lang, auch nur eine Note zu hören. Das brauche ich, um meine Batterien aufzuladen. Musik ist mein Leben, aber ich will davon nicht aufgefressen werden. Sonst bin ich nicht mehr kreativ.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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KOLUMNE | 29

DER HAUSMANN

One for the money ... Bänz Friedli wird reich beschenkt.

Alles wird gut. Wir ziehen jetzt doch um. In ein grosses Haus am See. Mit Umschwung. Und Tieren. Und vielleicht leiste ich mir, unvernünftig, gar noch einen Fünfzigerjahre-Chevrolet, einen «Bel Air» oder so. Ich verspreche, dass ich damit nicht allzu weit fahren werde, nur so ein bisschen auf dem Gelände herum, und dazu lasse ich Elvis aus den Boxen dröhnen: «One for the money, two for the show …» Manchmal ist man schon ein Glückspilz. Letzte Woche zum Beispiel wurde ich gleich viermal Millionär, mir nichts, dir nichts. Zunächst war da ein James Paul aus Dublin, der mit mir ins Immobiliengeschäft steigen und zu diesem Behulf 21 Millionen US-Dollar auf mein Konto transferieren wollte. Er hatte mich im «Internet-Adressbuch» gefunden und bat mich, ihm meine Kontoangaben samt Passwort an eine argentinische Mailadresse zu schicken. Schon tags darauf wurde ich noch reicher. Ein Mervyn King — welch Name! — kontaktierte mich wie folgt: «Obwohl Sie vielleicht nervos uber meine E-Mail, da wir nicht getroffen haben, bevor. Ich bin Sir Mervyn King, ich mit der Bank of England zu arbeiten, es ist die Summe von £ 20,600,000.00 (zwanzig Millionen, sechshunderttausend Britische Pfund) in meiner Bank, gab es keine Begunstigten erklarte im Zusammenhang mit diesen Fonds, die kein Individuum jemals nach vorne kommen, um Anspruch geltend machen.» Er schien

«Vielleicht leiste ich mir einen Chevrolet.» mich zu mögen: «Ich werde begeistert zu sehen, wenn Sie mir helfen konnen und auch eine gute und vertrauenswurdige Person sein werden.» Und versprach: «Sofort das Geld Ihrem angegebenen Bankkonto verlagert wird!» Und es kam noch besser: «Facebook Team informiert Sie herzliche Glückwunschung!» Ich sei «nach der Zufallsprinzip aus dem Internet-Lotterie ausgewählt» worden, bräuchte nur ein kleines Formular auszufüllen und erhielte, schwupps, eine Million Dollar «Preisgeld». Damit war mein Nostalgie-Chevrolet so gut wie im Trockenen. Doch Sie ahnen: Es kam noch besser! Eine Rose Shuller erzählte mir anderntags die bewegende Geschichte vom Tod ihres

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Gatten Prinz Thomas Shuller: «Verstarb er in bedauerliches Vorfall, Opfer des Bombenanschlags während seiner Geschäftsreise in den Irak.» Nun habe auch sie nur noch wenige Wochen zu leben: Krebs! «Es ist schmerzhaft, dass nach uber 24 Jahre friedlicher Ehe wir kein Kind unserer eigenen, die unsere zahlreichen Reichtum erben werden musste.» Weshalb nun ich der Auserkorene sei. «Ich möchte, dass Sie folgenden Fragen beantwortet: 1. Sie sind eine gottesfurchtige Person? 2. Wenn ich sechs Millionen achthunderttausend Britische Pfund Sie spenden, können Sie in der Lage sein, sie weise zu nutzen?» Hmm … Gute Frage! Alle wollen sie plötzlich mein Bestes. Per Mail, per Post, am Telefon. Und seit die Werbeanrufe — sofern man im Verzeichnis ein Sternchen für «Wünscht keine Werbung» hat — verboten sind, haben sie … nicht merklich abgenommen, nein. Es wird jetzt einfach aus Frankreich, Luxemburg, Italien angerufen: «Wolle Sie degustare wunderbare Olio von Olive?» Natürlich ruft der Kerl zur Essenszeit an. Ich bin übrigens auf keines der Fangmails reingefallen, die mich reich machen wollten. Und die Villa am See? Die möchte ich sowieso nicht. Stellen Sie sich mal vor, was das zu putzen gäbe! Bänz Friedli live: 20. 10. Niederbipp SO und Burgdorf BE; 22. 10. Bassersdorf ZH.


AKTUELL 30 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Wir kämpfen gegen überrissene Preise»

Migros-Marketingchef Oskar Sager erklärt, was der Einkaufstourismus für die Schweizer Wirtschaft bedeutet und was die Migros gegen die hohen Preise in der Schweiz tut. Steuert den Abbau von Handelshemmnissen an: Oskar Sager, Marketingchef der Migros.

D

ie Parität von Schweizer Franken und Euro, also ein Wechselkurs von 1:1, löste im Sommer 2011 eine heftige Diskussion aus, die in ihrem Grundsatz nicht neu ist: Aufgrund des schwachen Euros gegenüber dem starken Schweizer Franken purzelten die Preise vieler Produkte in den benachbarten Euroländern ungleich stärker als im Hochpreisland Schweiz. Insbesondere die Preisgestaltung von identischen oder ähnlichen Markenprodukten, die hierzulande zeitweise um mehr als die Hälfte mehr kosteten als etwa in Deutschland, ärgerte die Konsumenten. Dank harter Verhandlungen mit Herstellern und Importeuren erreichte die Migros schliesslich, dass sie die Währungsgewinne auf vielen Importprodukten vollumfänglich an ihre Kunden weitergeben kann. Der Einkaufstourismus allerdings floriert noch immer, einige Konsumenten weichen auf benachbarte Euroländer aus, um dort billiger einzukaufen. Und billiger ist dieser Einkauf allemal, denn nicht nur die Lohn- und Mietkosten sind im Euroraum tiefer als

in der Schweiz, oftmals sind es auch die Qualitätsstandards, wie Oskar Sager, Marketingchef der Migros, im Interview mit dem Migros-Magazin erklärt.

duktion wichtige Einnahmen. Vor allem in den Grenzregionen ist die Migros stark von dieser Situation betroffen, weil sie dort ein breites Filialnetz aufweist.

Oskar Sager, viele Schweizer kaufen aufgrund von Währungsvorteilen im benachbarten Ausland ein. Wird der Trend anhalten?

Ist es denn nicht vernünftig, wenn jemand über die Grenze fährt, um dort günstiger einzukaufen?

Der starke Franken hat die Preisunterschiede zwischen der Schweiz und dem Ausland verstärkt und viele Konsumentinnen und Konsumenten zum Einkauf im grenznahen Ausland animiert. Inzwischen hat sich die Währungsfront dank dem kompromisslosen Eingreifen der Nationalbank stabilisiert. Eine Stagnation des Einkaufstourismus ist jedoch nicht eingetreten. Die Zahlen rütteln auf: Wir sprechen von bis zu acht Milliarden Schweizer Franken, die Schweizerinnen und Schweizer in den vergangenen zwölf Monaten im angrenzenden ausländischen Detailhandel ausgegeben haben. Dieses Einkaufsverhalten schafft Probleme: Wer im Ausland einkauft, entzieht nicht nur dem schweizerischen Handel, sondern auch der einheimischen Pro-

Es ist durchaus verständlich, aber ob es deswegen sinnvoll und vernünftig ist, ist eine andere Frage. Oftmals geht vergessen, dass das vermeintlich eingesparte Geld wieder ausgegeben wird für Benzin und Zollabgaben — ganz abgesehen vom grösseren Zeitaufwand, den ein Einkauf im Ausland bedeutet. Die Konsequenzen eines andauernd hohen Einkaufstourismus werden erst mittel- und langfristig spürbar sein. Wenn Güter des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, Frische- und Molkereiprodukte oder Fleisch, im Ausland gekauft werden, sinkt die Nachfrage bei der einheimischen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Das hat direkte Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze, und indirekt gehen dem Staat Steuereinnahmen verloren.


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aktuell

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 31

Migros-Filiale im Basler Einkaufszentrum Stücki: Einheimische Frischeprodukte sind eine besondere Stärke der Detailhändlerin.

Im Fokus des durchschnittlichen einkaufstouristen stehen vor allem Importprodukte, die im ausland günstiger zu kaufen sind.

Ja, und mich stört es sehr, wenn man identische Markenprodukte im Ausland deutlich günstiger kaufen kann als in der Schweiz. Doch das betrifft längst nicht nur den Detailhandel, sondern die gesamte Wirtschaft. Auch Medikamente, Zeitschriften, Bücher oder Ferien sind in der Schweiz teurer. Um Verbesserungen zu erreichen, sind nicht nur die Branchenverbände der Wirtschaft gefordert, sondern ebenso die Politik. Sie könnten überteuerte Produkte parallel importieren und damit von tieferen einkaufspreisen profitieren.

Bei Parallelimporten umgehen wir das Vertriebsnetz des Herstellers und tragen beispielsweise die Transport- und Logistikkosten selber. Wenn wir damit unter dem Strich die Kosten und damit die Preise senken können, werden wir diesen Weg gehen. Parallelimporte bleiben aber immer ein Spezialfall, weil keine Garantie besteht, dass wir genügend Artikel in

dem von uns gewünschten Lieferzeitraum erhalten. Entscheidender für uns ist der Abbau von Handelshemmnissen, die nicht nur den Parallel-, sondern auch den Direktimport von Gütern erschweren.

«Im ausland einzukaufen, ist verständlich, aber ob es auch sinnvoll ist, ist eine andere Frage.»

Gute Noten für den Schweizer Detailhandel Die Schweiz ist und bleibt eine Hochpreisinsel, schreibt Preisüberwacher Stefan Meierhans in seinem neusten bericht «Frankenstärke und Preise» vom September 2012. Der bericht ist das resultat mehrerer Markt- und Preisbeobachtungen, ausgehend von zahlreichen beanstandungen, wonach die Währungsvorteile bei hierzulande verkauften Produkten nicht weitergegeben worden seien. Der Preisüberwacher kommt in seinem bericht zum Schluss, dass der Detailhandel viel zur Senkung des allgemeinen Preisniveaus in der Schweiz unternommen hat: «Insgesamt hat der Detailhandel über die blosse Weitergabe von Währungsgewinnen hinaus seit 2010 wesentlich zur Senkung des Schweizer Preisniveaus beigetragen.» Gleichzeitig fordert der Preisüberwacher einen konsequenten Abbau von Handelshemmnissen und Abschottungen, um die binnenwirtschaft konkurrenzfähiger zu machen.


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NEUES AUS DER MIGROS

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ein Haushalt, der für 1000 Franken in der Migros einkauft, spart heute im Vergleich zum Jahr 2008 100 Franken.» Von welchen Handelshemmnissen sprechen Sie?

Es sind Einschränkungen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Dazu zählen aufwendige Bewilligungsund Zollverfahren bei Produkten aus dem Ausland oder spezifische Produktdeklarationen, die zeitliche Verzögerungen und Mehrkosten zur Folge haben. Auch das Cassis-de-Dijon-Prinzip ist ein klassischer Fall eines Gesetzes, dessen Umsetzung die Bürokratie vergrössert, statt gleich lange Spiesse im internationalen Handel zu schaffen. Was tut die Migros gegen das Hochpreisland Schweiz?

Wir kämpfen konsequent gegen überrissene Preise und halten gleichzeitig an unserem hohen Qualitätsstandard und unserem Bekenntnis zur nachhaltigen Produktion fest. Die Preise von Produkten und Markenartikeln, die zum überwiegenden Teil im Ausland produziert und verarbeitet werden, senken wir auf ein hierzulande anständiges und vertretbares Niveau, die ausgehandelten Währungsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter. Echte Verbesserungen lassen sich zeigen: In den vergangenen drei Jahren haben wir die Preise über das gesamte Supermarktsortiment hinweg um

rund zehn Prozent gesenkt. Allein in diesem Jahr haben wir die Preise erneut um zwei Prozent gesenkt. Was heisst das konkret?

Seit Januar 2009 bis August dieses Jahres haben wir Preissenkungen von insgesamt rund 1,2 Milliarden Franken realisiert. Das heisst ein Haushalt, der für 1000 Franken in der Migros einkauft, spart heute im Vergleich zum Jahr 2008 100 Franken. Wo sehen Sie die Grenzen weiterer Preissenkungen? Der im Vergleich mit dem Ausland rekordhohe Agrarschutz etwa verteuert unsere landwirtschaftlichen Produkte weiter.

Der politisch gewollte Agrarschutz hat seine Licht- und Schattenseiten. Dabei gilt es zu beachten, dass einerseits der Eurosturz zu einer drastischen Verteuerung der einheimischen Landwirtschaftsprodukte im Vergleich mit den Euroländern geführt hat. Andererseits besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen der europäischen und der schweizerischen Landwirtschaft, was die Definition von Qualität anbetrifft: Wir haben hohe Qualitätsstandards in der Produktion von Lebensmitteln geschaffen. Das ist eine Errungenschaft, die nicht aufs Spiel gesetzt werden darf. Die

Migros bezieht ihre Produkte von Herstellern, die diese hohen Qualitätsansprüche erfüllen und gleichzeitig nachhaltig produzieren. Können Sie ein Beispiel geben?

Da gibt es viele. Kaum ein Land misst etwa dem Tierwohl eine so hohe Bedeutung zu wie die Schweiz. Wir setzen damit ein Gegengewicht zu einer hochindustrialisierten und auf maximalen Ertrag ausgerichteten tierischen Produktion. Das Schweizer Qualitäts- und Leistungsbekenntnis fördern wir beispielsweise durch eine enge Zusammenarbeit mit IP-Suisse, der über 19 000 Bauernbetriebe angehören. Ihre Erfolge sind das Resultat einer starken Führung des Verbandes sowie der tiergerechten und umweltschonenden Arbeit der angeschlossenen Bauernbetriebe. Was sind die nächsten Massnahmen der Migros zur Senkung des Preisniveaus?

Kürzlich senkten wir die Preise von Bohnenkaffee um über zehn Prozent. Jetzt senken wir die Preise von verschiedenen Markenartikeln im Kosmetikbereich um durchschnittlich 15 Prozent. Interview: Daniel Sidler Bilder: Nik Hunger, Basile Bornand

Kalbfleisch aus der Schweiz: Die Migros setzt sich bei ihren Produkten nicht nur für hohe Qualität, sondern auch für eine nachhaltige Herstellung ein.


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neues aus der migros

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | migros-magazin |

Vom Blatt zum Würfel

Nur gerade sechs Stunden benötigt das MigrosUnternehmen Bina, um aus frisch geerntetem Rohspinat tiefgefrorene Spinatwürfel zu machen. Ein Einblick in den Produktionsprozess.

S

teinhart gefroren kullern die Blattspinatwürfel aus dem riesigen Gefrierschrank auf das Förderband. Gemächlich ruckeln sie durch einen plätschernden Wasservorhang. Sofort gefriert das Wasser auf der Oberfläche. «Die Würfel sind minus 18 Grad kalt. Mit der Wasserglasur schützen wir sie vor Gefrierbrand», sagt Christof Stillhart. Der 36-Jährige ist Fachbereichsleiter Produktion Kartoffel- und Tiefkühlprodukte bei der Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina). Das Unternehmen gehört zur M-Industrie und stellt Getränke, Kartoffelprodukte, Konfitüren, Fertiggerichte und Tiefkühlgemüse her. An diesem Tag steht Blattspinat auf dem Produktionsplan. Nur gerade sechs Stunden zuvor waren die zu Würfeln geformten Spinatblätter, die auf dem Förderband an Stillhart vorbei in Richtung Tiefkühlraum ziehen, noch Teil eines sattgrünen Spinatfelds im Rheintal. Kurz nach acht Uhr morgens, im sanktgallischen Bad Ragaz. Peter Zogg

schreitet in Gummistiefeln durch das nasse Gras zum Spinatfeld. Am Tag zuvor hatte es noch kräftig geregnet. Zogg ist Anbauleiter bei der Müller Azmoos AG, die im Auftrag der Bina den Spinatanbau sowie die Ernte in der Region mit den Bauern koordiniert. Dreimal pro Jahr wird geerntet: Frühlings-, Herbst- und Winterspinat. «Den grössten Ertrag bringt der Frühlingsspinat. Die Pflanzen mögen es nicht zu heiss, und auch Sommergewitter vertragen sie eher schlecht», erklärt der 38-Jährige. «Aber mit der Herbsternte sind wir bisher zufrieden.»

acht bis zehn tonnen rohspinat – pro stunde Die Spinataussaat und -ernte erfolgt gestaffelt, abhängig von der Kapazität der Verarbeitungsmaschinen in Bischofszell. Dabei wird bereits bei der Anbauplanung festgelegt, wie viel Blatt- oder Hackspinat benötigt wird. Doch der definitive Entscheid, was auf einem Feld geerntet wird, fällt erst am Erntetag vor

Triefend nass: Die Feuchtigkeit hält den soeben gemähten Spinat frisch. 17 Tonnen landen auf dem Lastwagen.

Zwischen diesen zwei Bildern liegen nur sechs Stunden: Anbauleiter

Qualitätskontrolle: Die Bina prüft den Stielanteil, die Farbe und ob die Blätter gesund und frisch sind.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

AKTUELL

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Mythos Eisengehalt Spinat ist in der Schweiz ein ausgesprochen beliebtes Gemüse. 7400 Tonnen Rohspinat verarbeitet die Bina pro Jahr und ist damit Schweizer Marktführerin. In der Gastronomie ist der Blattspinat besonders gefragt, Privathaushalte bevorzugen Rahmspinat. Mit 1,8 Millionen verkauften Packungen pro Jahr ist er klarer Sieger im Spinatduell. Spinat ist mit seinem hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Eiweiss sehr gesund. Der aussergewöhnlich hohe Eisengehalt aber, der ihm einst nachgesagt wurde, entpuppte sich als Mythos. Angeblich hatte ein Lebensmittelanalyst 1890 ein Komma falsch gesetzt und so den Eisengehalt um das Zehnfache erhöht.

Peter Zogg auf dem Spinatfeld im sanktgallischen Weite (links); tiefgefrorener Spinat in Bischofszell (rechts).

Ohrenbetäubend: Die mannshohe Sortiertrommel entfernt Steine und Kleinteile. In der Waschstrasse wird Wasser aus der Produktion wiederverwertet.

Ort. «Die Optik ist entscheidend», erklärt Peter Zogg. «Sind die Blätter unbeschädigt und haben einen gleichmässig geringen Stielanteil, werden sie zu Blattspinat. Erfüllen sie diese Kriterien nicht, gibts Hackspinat.» In Bad Ragaz wird heute Blattspinat geerntet. Bereits rattert eine der beiden grossen Mähmaschinen an Zogg vorbei. In gleichmässigem Tempo schneiden sie die Spinatblätter ab und deponieren sie im Sammelbehälter. Begleitet vom Zischen der Hydraulik laden sie ihre grüne Fracht im bereit stehenden LKW-Anhänger ab. Bächeweise strömt das Wasser von den feuchten Spinatblättern durch die Schlitze der Ladebrücke. «Das ist gut so. Der Spinat sollte wegen der Frische schön feucht sein», sagt Zogg. Um die Mittagszeit trifft der Lastwagen mit dem frisch gemähten Spinat aus Bad Ragaz in Bischofszell ein. Noch immer tropft Wasser von der Ladefläche. Ein würziger Spinatgeruch breitet sich aus, als 17 Tonnen Spinat stiebend in den

Frisch gewürfelt: Der blanchierte Spinat ist auf dem Weg in den Freezer, einen Tiefkühler, so gross wie ein Einfamilienhaus.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

Abladebuchten verschwinden. Vor der Weiterverarbeitung steht die Eingangskontrolle an. «Wir haben genaue Richtlinien, diese sprechen wir mit unseren Lieferanten ab», sagt Christof Stillhart. Ein Bina-Mitarbeiter vergleicht die zerpflückten Spinatblätter mit laminierten Fotos, die auf dem Tisch liegen. Stimmt die Farbe? Sind die Blätter frisch und gesund? Wie hoch ist der Stielanteil? Der Rheintaler Spinat besteht die Qualitätsprüfung ohne Probleme. An 80 Tagen im Jahr produziert die Bina Hack- und Blattspinat. Die dafür nötigen Maschinen besitzt das Unternehmen eigens zu diesem Zweck. «Wir schaffen acht bis zehn Tonnen Rohspinat pro Stunde. Daraus entstehen rund sechs Tonnen des Endprodukts», erzählt Stillhart, während er über Treppen und Metallstege tiefer in das Produktionsgebäude geht. Der Lärmpegel steigt kontinuierlich an. In einem riesigen Raum drehen sich zwei knapp mannshohe, waagrechte Metallzylinder. «Das sind die Sortiertrommeln, sie entfernen Steine und Kleinteile», ruft Stillhart über den ohrenbetäubenden Lärm hinweg. In der nun folgenden Waschstrasse führen Düsen laufend frisches Wasser

Zufriedener Chef: Christof Stillhart, Fachbereichsleiter Produktion bei der Bina.

«Vitaminreicher geht es kaum.»

zu, hellgrün schäumt es in die Überlaufkanäle. Das Wasser wurde vorher bereits einmal verwendet. Es ist Kühlwasser, das im späteren Verlauf der Produktion fürs Abschrecken des frisch blanchierten Spinats verwendet wurde. Stillhart ist stolz auf diese Lösung, denn die Idee dazu hatte ein Bina-Mitarbeiter: «Wir fördern gute Ideen von Mitarbeitern, um unsere Produktionsprozesse laufend zu verbessern.»

Ein Tiefkühler, so gross wie ein Einfamilienhaus Eine kräftige Pumpe saugt die SpinatWasser-Mischung über drei Stockwerke hoch in die Produktionsräume. «Jetzt besprühen wir den Spinat mit 95 Grad heissem Wasser, um ihn zu blanchieren», erklärt Stillhart das, was gerade verborgen in der geschlossenen Anlage passiert. «Das dauert nur eine bis maximal anderthalb Minuten, so bleiben die Vitamine erhalten.» Mitarbeiterinnen kontrollieren, ob in der abgekühlten, dunkelgrünen Spinatmasse noch letzte Fremdkörper wie Steine oder stark verfärbte Blätter zu finden sind. Stillhart deutet auf das weisse Förderband: «Der Kontrast hilft

Schockgefroren: Die Spinatwürfel haben soeben eine Dreiviertelstunde im minus 38 Grad kalten Freezer verbracht.

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NEUES AUS DER MIGROS | 37

beim Aussortieren. Die Arbeit erfordert aber viel Konzentration.» Dennoch bleibt Zeit für ein paar scherzhafte Sprüche mit dem Chef. Die Stimmung ist trotz anstrengender Arbeit entspannt. Eine spezielle Maschine formt aus der Spinatmasse Würfel. Noch sind diese weich und empfindlich. Ein Stockwerk höher werden sie steinhart gefroren sein. Stillhart öffnet die Tür zum Freezer, der so gross ist wie ein Einfamilienhaus. Kalter Nebel tritt aus. In der Mitte der eisigen Hülle schraubt sich das 800 Meter lange Förderband spiralförmig auf engstem Raum in die Höhe: «Hier drin herrschen minus 38 Grad. Rund 45 Minuten dauert die Fahrt für die Spinatwürfel», erklärt Stillhart. Nach der abschliessenden Wasserglasur ist der Blattspinat bereit für die riesigen Tiefkühlhallen der Bina. Dort wird er bis zur Abfüllung in die Tiefkühlbeutel zwischengelagert. Gerade einmal sechs Stunden sind seit der Ernte im Rheintal vergangen. Christof Stillhart greift sich zwei der dunkelgrünen Würfel vom Band. «Frischer und vitaminreicher gehts kaum», meint er zufrieden. Text: Andreas Dürrenberger

Vitamine im Beutel: Der tiefgefrorene Spinat ist bereit für die Auslieferung.

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Bilder: Nik Hunger

Frostiger Arbeitsplatz: Im riesigen Tiefkühllager herrschen minus 26 Grad.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Showdown am Herd

Ein letztes Mal hat das Migros-Magazin den Siegern des Kochwettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.» und «ihren» Spitzenköchen auf die Teller geschaut – und zwar in den Regionen Zürich, Ostschweiz und Neuenburg/Freiburg.

A

lles Gute hat ein Ende — auch der Migros-Kochwettbewerb «Aus der Region. Für die Region». Neun Sieger wurden insgesamt gekürt, die letzten drei werden im nunmehr dritten Teil vorgestellt. Sie stammen aus den Regionen Zürich, der Ostschweiz und Neuenburg/Freiburg und durften sich ebenfalls zusammen mit Freunden auf einen Gaumenschmaus bei einem Spitzenkoch ihrer Region freuen. Im «Bederhof» in Zürich wurden für Rahel Oertli und ihre Tafelrunde beim 7-Gang-Menü alle Register gezogen. In St. Gallen wiederum zeigte Spitzenköchin Vreni Giger Gewinnerin Cornelia Hinder-Kämpfer, dass Olivenölglace und Honigmadeleine perfekt miteinander harmonieren. Und der «Bären» in Sugiez FR schliesslich wurde zum Schauplatz des Pouletgewinnerrezepts von Joëlle Cousinou. Zurück bleibt bei allen Beteiligten die Erinnerung an eine wunderbare Zeit, in der ausgiebig gekocht, gefachsimpelt und geschlemmt wurde. Eine Erfahrung, die den einen Gewinner oder die andere Siegerin dazu animieren dürfte, auch zukünftig kreativ am Herd zu wirken. Texte: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun

Lebenskultur «Aus der Region. Für die Region.» ist nicht nur ein Label oder nur eine Herkunftsbezeichnung, sondern reine Lebenskultur. Getragen von den Produzenten und der Kundschaft einer Region, getragen von der regionalen Vielfalt der Migros, mit über 8000 Produkten «Aus der Region. Für die Region.».

Alle Gewinnerrezepte, Bilder sowie Informationen zu den Produkten finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/ausderregion. Das Booklet «Die besten Rezepte der Regionen» mit den Rezepten der Gewinner und der Spitzenköche gibts gratis in Ihrer Migros-Filiale.

Rahel Oertli, Antoine Vernez, Andreas Arnheiter, Erik Haemmerli und Helene Oertli (von links) im «Bederhof» in Zürich.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

SCHAufENSTEr

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Talente unter sich: Rahel Oertli und Erik Haemmerli in der Profiküche.

MIGROS ZÜRICH

Savoir vivre

M

itten im Zürcher Enge-Quartier, im «Bederhof» von Patron Erik Haemmerli, wird die Runde von Gewinnerin Rahel Oertli nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Oertli und ihr Lebenspartner Antoine Vernez lebten einige Zeit in der schönen Burgunderstadt Dijon, bevor es sie wieder zurück in die Schweiz zog. Hier entwirft Oertli Kinderkleider und gestaltet Cafés. Es verwundert also nicht, dass an diesem Abend die französische Lebensart im Mittelpunkt steht und ausgiebig getafelt wird: So gibt es Lammsalat mit geraffelter Belperknolle, KartoffelTrüffel-Schaumsuppe, Entenleberterrine, sautierte Jakobsmuschel und ausgelösten Rehrücken. Und natürlich diverse Käse (unter anderem mit dem «Aus der Region. Für die Region.»-Rahmkäse der Genossenschaft Migros Zürich), zu denen das Apfel-Trauben-Chutney aus Rahel Oertlis Gewinnerrezept perfekt passt. Savoir vivre pur. Die Genossenschaft Migros Zürich entschied sich beim regionalen Produkt für Rahmkäse aus dem Zürcher Weinland.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ein eingespieltes Team: Cornelia Hinder-Kämpfer (links) im Duett mit Starköchin Vreni Giger. Beim Aperitif fällt das Lächeln für den Fotografen leichter: Heidi Schnee, Vreni Giger, Cornelia Hinder-Kämpfer, Bernadette Ledergeber und Gabriella Stillhard (von links).

MIGROS OSTSCHwEIZ

Frauenkochpower

V

reni Giger vom «Jägerhof» in St. Gallen weiter vorzustellen, wäre Wasser in den Bodensee getragen. Nur so viel: Die 2003 von Gault Millau zur Köchin des Jahres gekürte Kochkünstlerin ist Verfechterin einer naturnahen, biologischen Küche. Bei diesem für diesen Abend speziell kreierten Menü, das aus Peperoniei, mariniertem Bodenseesaibling mit Blumenkohl und Pumpernickel, Lammfilet mit Kräutercrepemantel, Olivenölglace mit Honigmadeleine und Beerendessert besteht, ist die Apfel-Speck-Suppe der Gewinnern Cornelia Hinder-Kämpfer perfekt eingebunden. Hier herrscht Frauenkochpower in ausgelassener Stimmung. Und was erzählt sich die

fröhliche Runde, an so einem kulinarisch spannenden Abend? Ganz einfach, sie redet über das Leben, den Alltag, über die Kinder von Cornelia Hinder-Kämpfer, die sich zu Hause als Testesser durch die vielseitigen Gerichte von Mama Hinder «durchkämpfen» müssen. Thema sind aber auch die guten Beizen in der Region, in der sich die Damenrunde gerne auf ein Glas oder zwei trifft, das Essen von Vreni Giger und — natürlich Apfelgerichte.

Die Genossenschaft Migros Ostschweiz wählte den Kiku-Apfel.


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PHILADELPHIA MIT MILKA

mit

Stück: 16, Zubereitung: 30 Min., Backen: 40 Min.

uits · 75 g Löffelbisc se (gemahlen) üs ln se Ha g · 150 · 6 Eier a lphia mit Milk · 250 g Philade er · 100 g Zuck Schokolade · 100 g dunkle r · 50 g Butte

SCHON T? ER P RO B I

1. Backofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen. Löffelbiscuits fein zerbröseln und mit den Haselnüssen mischen. 2. Eier trennen. Eigelb und Philadelphia mit dem Handmixer schaumig rühren. Eiweiss mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen, Zucker einrieseln lassen. Abwechselnd mit der Brösel-Nuss-Mischung unter die PhiladelphiaMasse heben. 3. Masse in eine gefettete, bemehlte Springform (Ø ca. 26 cm) füllen und ca. 40 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe den Kuchen auskühlen lassen. 4. Für die Glasur Schokolade bei kleiner Hitze im Topf schmelzen, Butter einrühren. Kuchen mit noch lauwarmer Schokolade glasieren. Pro Stück: ca. 975 kJ /233 kcal, E 6 g, F 15 g, KH 20 g

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Apéro inmitten feiner Tropfen: Jacqueline Pugin, Monika Gysin, Joëlle Cousinou, Gudrun Audemars und Claudine Berset (von links) im «l’Ours» in Sugiez FR.

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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schauFensTer

Migros-Magazin | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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aus der region. Für die region. | 45 Amateurköchin Joëlle Cousinou (rechts) schmeckt bei Chefköchin Monika Gysin ab.

Migros neuenburg/Freiburg

Kein schöneres Kompliment

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egelmässig kommt die muntere Damenrunde um Joëlle Cousinou in der Region Freiburg zusammen. Für ihren gemeinsamen Abend suchen sich die langjährigen Freundinnen immer ein spezielles Restaurant aus. Da alle Damen über einen ausgeprägten Geschmackssinn verfügen, versteht es sich von selbst, dass sie Wert auf eine marktfrische und ausgewogene Küche legen. In einem Weinkeller traf sich das kulinarische Quartett indes noch nie. Ein Primeur also, und was für einer: Wer einen so schönen Keller hat wie der «l’Ours» in Sugiez am Murtensee, der lädt auch schon gerne mal zum Aperitif in den Untergrund. Mit dabei Chefköchin Monika Gysin, die es sich nicht nehmen

lässt, den Ladys die Flaschenschätze des Hauses persönlich zu zeigen. Nach dem unkonventionellen Start geht es wieder einige Treppen höher, wo in den schönen Räumlichkeiten des renovierten Landgasthofs Joëlle Cousinous grosses Siegerdinner aufgetragen wird, das mit einer Pfirsich-Gazpacho sowie einer Eisenkrautglace endet. «Wir werden liebevoll verwöhnt», schwärmt Cousinou. An diesem Abend ebenfalls auf der Speisekarte des «Bären», der eigentlich für seine Fischgerichte berühmt ist: Le poulet de Joëlle, zubereitet mit dem «Aus der Region. Für die Region.»Poulet der Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg. Gibt es ein schöneres Kompliment an eine talentierte Amateurköchin?

Die Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg setzte auf das ganze Poulet aus St. Ursen FR.


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OPTIGAL

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Wurst minus Schwein

Es muss nicht zwingend Schweinefleisch sein: Die Bratwürste von Optigal haben eine Pouletfüllung und sind kulinarische Alleskönner.

M

it den Optigal-CharcuterieProdukten aus Geflügelfleisch kann man guten Gewissens Gäste bewirten, die aus unterschiedlichen Gründen weder Schweine- noch Rindfleisch essen. Die Bratwürste zum Beispiel kommen ganz ohne das häufig übliche Schweinefleisch aus. Das kleine Symbol mit dem durchgestrichenen Schwein auf jeder Optigal-CharcuterieVerpackung zeigt das sofort an, ohne dass man die Zutatenliste durchlesen muss. Menschen, die auf ihr Gewicht achten, greifen wiederum gern zu PouletHackfleisch. Es enthält weniger Fett als Hackfleisch vom Rind oder Schwein. Wie für alle Optigal-Produkte gilt auch für die Charcuterielinie unter anderem: Das Fleisch stammt aus kleinen und mittleren Mastbetrieben in der

Optigal ist die Geflügelmarke der Migros und steht für eine besonders tierfreundliche Haltung.

Schweiz. Hier haben die Tiere ab dem 22. Lebenstag Zugang zu einem gedeckten Aussenbereich. Somit können sie in artgerechter Freilandhaltung natürlichen Verhaltensweisen nachgehen. In anderen Zonen können sich die Hühner zurückziehen und auf erhöhten Plätzen ruhen. Jeder Betrieb wird beaufsichtigt und kontrolliert, damit die Kernwerte von Optigal und die strengen Richtlinien für die Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS) eingehalten werden. Geschätzt wird an Geflügelprodukten die Bekömmlichkeit, geliebt werden sie für ihren Geschmack. Die Würste sind vielseitig einsetzbar: Sie sind fein vom Grill und schmecken als Gulasch oder als Brätkügeli in der Suppe.

Optigal GeflügelBratwurst, Schweiz, 2 Stück, 220 g, Fr. 3.10

Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi

Optigal PouletHackfleisch, Schweiz, 310 g, Fr. 5.90

NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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OPTIGAL | 47

GeflügelwurstGulasch mit Tomatensauce Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

4 Geflügelbratwürste 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel 1 grüne Peperoni 1 dl Rotwein 400 g geschälte, gehackte Tomaten aus der Dose 6 Zweige Majoran ½ TL Paprika mild oder scharf, nach Belieben 1 Dose Maiskörner à 170 g, abgetropft Salz, Pfeffer ZUBEREITUNG Bratwürste in wenig Öl bei grosser Hitze rundum goldbraun braten, herausnehmen. Zwiebel und Peperoni in Streifen schneiden. Im restlichen Öl ca. 3 Minuten braten. Wein dazugiessen und fast ganz einkochen lassen. Tomaten beigeben. Majoranblättchen abzupfen und mit Paprika beigeben, ca. 10 Minuten köcheln lassen. Maiskörner abgiessen und abtropfen lassen. Würste in Stücke schneiden, beides beigeben. Nur noch warm werden lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu passt Reis. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Pro Person ca. 19 g Eiweiss, 24 g Fett, 17 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal Ein Rezept von


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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SARASAY | 49

Mit der FairtradePrämie realisieren die Produzenten eigene Projekte, die oft der ganzen Gemeinde zugutekommen, zum Beispiel Schulmaterial für Kinder.

D

amit am Frühstückstisch keine Langweile aufkommt, bereichern drei neue, schmackhafte Fruchtsäfte von Sarasay das Sortiment. Darin stecken jede Menge exotische, sonnengereifte Früchte. Die Kooperativen, in denen diese angebaut werden, sind Fairtrade-zertifiziert. Die Kleinbauern und Arbeiterinnen und Arbeiter innerhalb des Fairtrade-Systems profitieren von fairen Arbeitsbedingungen, einem stabilen Mindestpreis und einer Fairtrade-Prämie für die Realisierung eigener Projekte. Wie das Geld investiert wird, entscheiden die Produzenten demokratisch. Häufig werden Projekte zur Verbesserung der Bildungsbedingungen, der Infrastruktur oder Gesundheitsvorsorge realisiert. Zudem hat eine Wirkungsstudie gezeigt, dass sich fairer Handel nicht nur für die Bauern und ihre Organisationen lohnt, sondern einen Entwicklungsschub für eine ganze Region auslösen kann.

Text: Dora Horvath Bild: Katrin Dorfschmid, Fairtrade Max Havelaar, Istockphoto

Das Fairtrade-Label steht für gerechten Handel als Mittel zur Reduzierung der Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern. Produzenten erhalten einen stabilen Mindestpreis und eine Prämie zur Realisierung eigener Projekte. Weitere Infos: www.maxhavelaar.ch

Erfrischend fair Die Früchte für die neuen Sarasay-Säfte werden nach internationalen Fairtrade-Standards angebaut – Saftgenuss ohne bitteren Nachgeschmack!

Das sind die drei neuen SarasaySäfte: Sarasay Fairtrade Max Havelaar Orange-Mango, 1 l, Fr. 2.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

Sarasay Fairtrade Max Havelaar Orange-Banane-Maracuja, 1 l, Fr. 2.80*

Sarasay Fairtrade Max Havelaar Guave-Litchi, 1 l, Fr. 2.80*


SchaufenSter 50 |

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favorit-konfitüren

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MigroS-Magazin |

Echte Schweizer Lust auf saftige Schweizer Aprikosen im Herbst? Kein Problem: In der Migros gibts neu drei Favorit-Konfitüren aus besten Schweizer Früchten.

W

enn die ersten Aprikosen der Sorte «Early Blush» im Juni reif sind, weiss Aprikosenbauer Bernard Lucciarini aus Martigny VS, dass er bis Ende August kaum zum Ausruhen kommen wird. Lucciarini hat sich auf Aprikosen spezialisiert, andere Obstbäume gibt es nicht auf seinem zwölf Hektar grossen Hof. 6000 Aprikosenbäume hat Bernard Lucciarini in seinem Bestand. Einige davon, hauptsächlich Bäume der alten Sorte Luizet, sind über 40 Jahre alt. Im Durchschnitt zählen seine Bäume «nur» zehn Lebensjahre. Das liegt daran, dass

der Obstbauer jährlich rund zehn Pro­ zent seiner Anbaufläche durch neue Bäume ersetzt und so sicherstellt, dass sie genügend Erträge liefern.

Spätestens nach 48 Stunden wird die ernte weiterverarbeitet Um die Aprikosen von 6000 Bäumen zu ernten, arbeiten zu Spitzenzeiten bis zu 30 Erntehelfer auf dem Hof. «Ge­ erntet wird von morgens bis abends, denn wenn die Früchte reif sind, muss alles schnell gehen», erklärt Bernard Lucciarini. Nur einen sehr kleinen Teil der Ernte verkauft er direkt auf seinem

Hof. Der Grossteil, etwa 150 Tonnen, geht an einen Obstgrossisten. Diejenigen Aprikosen, die für die Favorit­Konfitüre bestimmt sind, welche die Tochterfirma der Migros, die Bina, herstellt, werden spätestens 48 Stunden nach der Ernte weiter­ verarbeitet. Ebenso wie die Schweizer Kirschen und Zwetschgen. So wird garantiert, dass die Konfitüre das Aroma konserviert. Damit man auch in der kalten Jahreszeit nicht auf die köstliche Sommerfrische auf dem Zopf verzichten muss. Text: Claudia Schmidt


SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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FAVORIT-KONFITÜREN | 51

! Aprikosen brauchen viel Sonne, bis sie süss und saftig sind. Dann müssen sie schnell geerntet werden. Bernard Lucciarini beschäftigt dafür bis zu 30 Helfer, die ihm von morgens bis abends zur Hand gehen. ! Für den Transport werden die Früchte in Stapelkisten abgefüllt. ! Lucciarini sortiert die Aprikosen nur grob vor. Die eigentliche Auslese übernimmt der Obstgrossist.

Bilder: Michael Kretz, Getty Images (1)

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Diese drei Konfitüren halten, was sie versprechen: beste Früchte aus der Schweiz. Favorit Konfitüre Aprikosen, 350 g, Fr. 3.50

Favorit Konfitüre Schwarze Kirschen, 350 g, Fr. 3.50

Und neu: Favorit Konfitüre Zwetschgen, 350 g, Fr. 3.30 In grösseren Filialen erhältlich.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

Herzenssache

Beta-Glucan ist eine wasserlösliche Pflanzenfaser (Ballaststoff) und natürlicher Bestandteil der Haferkleie. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Hafer-BetaGlucan den Cholesterinspiegel senkt. Produkte mit dem Beta-Glucan-Herz enthalten deutlich mehr Hafer-BetaGlucan als normale Haferkleie.

Natur

Ja! Sehr natürlich, denn es stammt zu 100 Prozent aus natürlichem Hafer. Es werden keine Stoffe künstlich zugesetzt.

Gehalt

Was geschieht, wenn man Produkte mit dem Hafer-Beta-Glucan-Herz nicht mehr konsumiert?

Dauer

Bild: Istockphoto

Wann macht sich die Veränderung des Cholesterinspiegels bemerkbar?

Wenn man die Produkte mit dem Hafer-Beta-Glucan-Herz täglich zu sich nimmt, kommt es bereits nach wenigen Wochen zu einer messbaren Senkung des Cholesterinspiegels.

Dass Hafer gesund ist, weiss man schon lange. Was ist nun so speziell an diesen neuen Produkten?

In den Produkten mit dem HaferBeta-Glucan-Logo wird eine spezielle Haferkleie eingesetzt. Der Gehalt an Beta-Glucan in dieser Haferkleie ist fünf Mal höher als in herkömmlicher Haferkleie (28 statt 5 Prozent).

Konsum

Der Cholesterinspiegels sinkt nur dann, wenn man HaferBeta-Glucan regelmässig isst. Ansonsten geht er auf seinen Ursprungswert zurück.

Warum hat die neue Haferkleie einen höheren Gehalt an Beta-Glucan als normale Haferkleie?

Das Geheimnis liegt im speziellen Mahlverfahren, das dem Hafer Stärke entzieht. Dadurch steigt der Anteil an BetaGlucan in der Haferkleie.

Ist Beta-Glucan denn natürlich?

Weitere Informationen unter www.friendoatwell.ch

BETA-GLUCAN | 53

Mahlverfahren

Ob Müesli, Blévita oder Crisps: Knusprige Hafersnacks schmecken gut. Jetzt tun sie auch gut – dank der cholesterinsenkenden Haferkleie Beta-Glucan.

Beta-was?

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Wie viele Gramm Hafer-BetaGlucan sollte man täglich essen?

Menge

Mit drei Gramm erreicht man eine Senkung des Cholesterinspiegels. Jede Portion an Hafer-Beta-Glucan-Produkten enthält ein bis eineinhalb Gramm Beta-Glucan. Man kann über den Tag verteilt verschiedene Produkte mit dem Hafer-Beta-Glucan-Herz kombinieren. Morgens eine Portion Farmer Croc Exotic, zum Znüni Blévita und abends eine Portion Crispy Hearts.

! Farmer Croc Exotic, 500 g, Fr. 5.40* ! Kellogg’s Optivita Berry, 375 g, Fr. 5.90 ! Blévita HaferHonig, 6 Portionen, 216 g, F. 3.90* ! Reddy Birchermüesli Vital, 700 g, Fr. 6.90* ! Crispy Hearts, 210 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen erhältlich.


schauFensTer 54 |

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biFidus

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Gut, besser, Bifidus!

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören drei Portionen Milchprodukte am Tag, das weiss Andrea Abderhalden. Wer sich ein Bifidus-Produkt gönnt, profitiert doppelt und unterstützt Verdauung und Abwehrkräfte.

A

ndrea Abderhalden hat gleich frühmorgens alle Hände voll zu tun. Ihr Mann, Schwingerlegende Jörg Abderhalden, steigt zeitig aus den Federn, um als Erster in seiner Schreinerei zu stehen. Die drei Kinder müssen auch früh auf. Schliesslich müssen sie zur Schule. Für sie alle bereitet Andrea ein ausgewogenes Frühstück zu. Denn wer gut frühstückt, hat genug Energie für den ganzen Tag. Dazu gehört nebst Brot, Käse und Früchten stets ein Bifidus-Joghurt oder -Drink. Damit tut sich Familie Abderhalden doppelt Gutes. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nämlich, täglich drei Portionen Milch oder Milchprodukte zu sich zu nehmen. Zusätzlich zu den positiven Eigenschaften von Milchprodukten enthält die Bifidus-Linie probiotische Bakterien. Die Joghurts eignen sich dabei speziell für die Unterstützung der Verdauung, die Drinks wiederum stärken die Abwehrkräfte. Während Jörg die Drinks bevorzugt, mag Andrea lieber die Joghurts, allen voran das Bifidus Cereal. Fürs Birchermüesli benützt sie das praktische grosse Naturejoghurt. Die Kleinen schliesslich — vor allem die Jüngste — wechseln gerne ab. Eines haben aber alle Bifidus-Produkte gemein: Sie schmecken erfrischend fein. Text: Anna-Katharina Ris; Bild: Daniel Ammann; Styling: Mirjam Käser

Bifidus Powerfruit Drink PfirsichMaracuja, 4 x 100 g, Fr. 4.15; Bifidus Drinks Vanille und Erdbeere, je 6 x 65 ml, Fr. 3.50; Bifidus Cornwell Drink Himbeer, 6 x 100 g, Fr. 4.85; Bifidus Joghurts Cereal, Vanille, Mango und Erdbeere, je 150 g, Fr. –.85; Bifidus Drink Mango, 500 ml, Fr. 1.95; Bifidus Joghurt Nature, 500 g, Fr. 1.70 (v.l.)

NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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biFidus | 55

das sagT die eXPerTin

«Stärkt die Verdauung und die Abwehrkräfte» dukten. Oftmals werden sie auch von Personen gut vertragen, die auf Wichtig ist eine den Genuss von ausgewogene, abMilch mit Bläwechslungsreiche hungen und VerKüche. Besonders Gemüse und dauungsstörunFrüchte sollten Sabine Wiederkehr gen reagieren. täglich auf den ist Bereichsleiterin Von SauermilchMenüplan, am Ernährung und produkten mit besten verteilt auf Gesundheit bei der Bifidus-Bakterien fünf Portionen Migros. sind zusätzliche und in möglichst gesundheitliche unterschiedlichen Farben. Vorteile zu erwarten, da BifiNebst Stärkelieferanten als dus-Produkte probiotische Energiespender werden drei Bakterien enthalten. Portionen Milchprodukte pro Tag empfohlen. Ganz wichtig Welches ist der Unterschied von ist auch eine reichliche Flüs- «normalen» und Bifidussigkeitszufuhr von ein bis Joghurts? zwei Litern. Zu einem umfas- In beiden stecken normale send gesunden Lebensstil Joghurtkulturen, die Bifidusschliesslich gehören selbst- Produkte enthalten aber verständlich auch genügend zusätzlich Bifidus-Bakterien. Bewegung und bewusste Ent- Diese überleben die Magenspannung. Darm-Passage besser als herkömmliche MilchsäureWeshalb werden pro Tag drei Por- bakterien. Ein Teil der auftionen Milch und Milchprodukte genommenen Bifidus-Bakempfohlen? terien kann deshalb in lebenDiese drei Portionen decken dem Zustand die unteren rund zwei Drittel des Kal- Darmabschnitte erreichen, ziumbedarfs ab. Zusammen dort aktiv werden und damit mit Eiweiss und Vitamin D ist zu einer gesunden Darmflora Kalzium verantwortlich für beitragen. starke Knochen und Zähne. Milchprodukte liefern zudem Und worin unterscheiden sich weitere wichtige Vitamine Bifidus-Joghurts und -Drinks? und Mineralstoffe. Einer Joghurts unterstützen die Portion Milchprodukte ent- Verdauung, während Drinks sprechen etwa zwei Deziliter den Abwehrkräften helfen Milch, 180 Gramm Joghurt können. Joghurts sowie oder 30 Gramm Hartkäse. Drinks enthalten das Bifidobakterium Lactis HN019, Stimmt es, dass Joghurts besser während die Joghurts zusätzverträglich sind als pure Milch? lich den probiotischen Joghurts gehören zu den so- Stamm Lactobacillus acidogenannten Sauermilchpro- philus NCFM enthalten. Sabine Wiederkehr, was gehört zu einer gesundenErnährung?

«Probiotische Bakterien überleben die MagenDarm-Passagen besser als herkömmliche MilchsäureBakterien.»


SCHAUFENSTER 56 |

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ACTILIFE

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Munter über Stock und Stein: Eine kleine Wandertour mit der Familie macht nicht nur Spass, sondern fördert auch das Wohlbefinden. Actilife-Produkte unterstützen Sie dabei.

Aktiv sein hat Saison

Bilder: Markus Bertschi; Styling: Mirjam Käser

Der Herbst kann kommen: Mit den Vitamin- und Vitalstoffpräparaten von Actilife ist die Familie für die kalten Tage gerüstet.

B

esonders während der raueren Monate des Jahres gilt es, unserer Gesundheit Sorge zu tragen durch einen ausgeglichenen Lebenswandel mit viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Entspannung und einen abwechslungsreichen Menüplan. Die goldenen Herbsttage lassen sich mit schönen Ausflügen und Wandertouren nämlich erst dann in vollen Zügen geniessen, wenn

man gesundheitlich in Form ist. Auch wenn sie eine gesunde Ernährung nicht ersetzen können, können die Produkte von Actilife doch einen wertvollen Beitrag für unser Wohlbefinden leisten. Denn Vitaminpräparate, wie etwa das Nahrungsergänzungsmittel All in One Depot, decken nicht nur den Bedarf an den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen, sondern besitzen auch einen praktischen Speicher-

effekt: Dieser sorgt dafür, dass die Vitalstoffe gleichmässig über den Tag verteilt an den Körper abgegeben werden. Für wohltuende Linderung sorgen die Medizinprodukte von Actilife: Die neuen Hals-LutschTabletten wirken bei Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum wohltuend. Die Hustenbrausetabletten helfen bei Reiz- und trockenem Husten. Text: Nicole Ochsenbein

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Chicorée, Schweiz/Belgien/ Niederlande, Beutel à 500 g 1.65 statt 2.40 30% Kartoffeln festkochend, Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg 2.40 Kartoffeln festkochend, TerraSuisse, Schweiz, Beutel à 1 kg 1.10 Kaki, Italien, per kg 3.60 statt 4.80 Kürbis, Schweiz, per kg 4.80 statt 7.40 33%

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Geschälte Tomaten im 6er-Pack 20% M-Classic Maiskörner im 6er-Pack, 6 x 285 g 20% Rosenkohl und Marroniprodukte, tiefgekühlt 20% Farmer’s Best Broccoli 800 g oder Bohnen fein 750 g, tiefgekühlt, z.B. Farmer’s Best Bohnen fein, 750 g 1.80 statt 3.60 50% Pelican Pangasiusfilets, tiefgekühlt, 1 kg 20% Eier, Freilandhaltung, Schweiz, 9 Stück à 53 g+ 30%

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ACTILIFE | 65

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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FOOD | 67

GUT & GÜNSTIG

Salat mit Kürbis für circa Fr. 9.30

Mittagessen für 4 Personen ■ Ein 800 g schweres Stück Kürbis (z. B. Butternuss oder Muskat) schälen. In 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Circa Fr. 3.60 ■ Kürbiswürfel auf ein Backblech geben. Mit 2 Esslöffeln Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Bei 200 °C rund 20 Minuten rösten, bis der Kürbis gar ist. Circa Fr. –.20 ■ 2 Avocados entkernen, schälen und in feine Spalten schneiden. 125 g Cherrytomaten halbieren. 1 Mozzarella-Kugel in kleine Stücke schneiden. Circa Fr. 5.40 ■ Alles auf einer Platte anrichten und die Kürbiswürfel darübergeben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. –.10 TIPP: Dazu passen eine Baguette oder eine Ciabatta.

Kürbis, Mozzarella und Avocado: Ein unschlagbares Trio für einen frischen Salatsack.

Für feine Sandwiches Orientalisch Tomaten, Chilischoten, Knoblauch, Olivenöl und verschiedene Gewürze sorgen für viel Geschmack in der Harissa-Paste. Damit wird jedes Sandwich garantiert zu einem orientalischen Aroma-Highlight. Al Fez Harissa, 100 g, Fr. 2.90*

Klassisch Wenn es um Sandwiches geht, steht fein geschnittene Pouletbrust ganz oben in der Gunst des Feinschmeckers. Jetzt gibts den Klassiker auch in Schweizer Bioqualität. Bio Pouletbrust, per 100 g, Fr. 5.20* * ln grösseren Filialen.

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Zart Abwechslung aufs Sandwich bringen fünf verschiedene Brotaufstriche. In neuer Verpackung gibt es die beliebten Geschmacksrichtungen Thunfisch, Vegiline Sandwich, Creme Sandwich, Leber und Lachs. Creme Sandwich, 200 g, Fr. 3.10*

Luxuriös

* ln grösseren Filialen.

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Viel frische Alpenluft, Biokräuter und -gewürze verleihen dem neuen Bio-Walliser-Rohschinken ein feines, vollmundiges Aroma. Mit ihm verwandelt man jedes Sandwich in eine kleine Luxusmahlzeit. Bio Walliser Rohschinken, per 100 g, Fr. 8.60*


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Silvester Silvester an der Côte d'Azur im Piemont

Silvester in Portoroz

Die traumhafte Küstenregion zwischen Saint-Tropez und Menton ist so vielseitig wie kaum ein anderes Gebiet Frankreichs: die von der Sonne verwöhnte Côte d'Azur wird sowohl von Kunstliebhabern als auch von Landschafts- und Naturgeniessern gleichermassen geschätzt. Cannes liegt malerisch am Hang des Suquet. Ein überaus mildes Klima, eine üppige subtropische Vegetation und der prächtige Strand haben die Stadt zum Urlaubertummelplatz ersten Ranges gemacht.

Piemont - eine Reise ins Feinschmeckerparadies am «Fuss der Berge»! Fernab von jedem Massentourismus erleben Sie hier das echte Italien. Geniessen Sie die letzten Tage im Jahr mit schönen Aussichten, romantischen Kirchen, märchenhafte Burgen und lassen Sie sich von einer ausgezeichneten Küche verwöhnen. Die sanfte Hügellandschaft wird all Ihre Sinne verzaubern!

Auf der istrischen Halbinsel liegt der elegante Ferienort Portoroz, wo Sie in Ihrem Hotel eine grosse Silvesterfeier mit LiveMusik und Tanz erwartet. Sie lernen aber auch die Umgebung kennen: Die Besuche der Städte Opatija, Ljubljana und der weltberühmten Adelsberger Grotten in Postojna gehören zum Ausflugsprogramm dieser Silvesterreise.

REISEDATUM - 3 TAGE 1. 30. Dezember - 01. Januar

REISEDATUM - 5 TAGE 1. 29. Dezember - 02. Januar

REISEDATUM - 4 TAGE 1. 30. Dezember - 02. Januar

1. Tag, Schweiz - Turin - Cuneo 2. Tag, Ausflug Langhe - Alba 3. Tag, Cuneo - Rückkehr

1. Tag, Schweiz - Portoroz 2. Tag, Ausflug Opatija 3. Tag, Ausflug Ljubljana 4. Tag, Ausflug Postojna 5. Tag, Portoroz - Rückkehr

1. Tag, Schweiz - Cannes 2. Tag, Ausflug Nizza 3. Tag, Ausflug Grasse 4. Tag, Cannes - Rückkehr PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

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795.950.-

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LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke, Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Nizza • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Novotel, Cannes (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Zürich!*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF CHF

645.750.-

CHF

25.-

CHF

60.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 1 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke, Live-Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Turin • Besichtigungen gemäss Programm • Lokale Reiseleitung am 2. Tag HOTEL Hotel Lovera Palace, Cuneo (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Zürich!*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF 895.CHF 1'010.CHF 1'055.CHF

25.-

CHF

100.-

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Silvester-Gala-Buffet mit Live-Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Ljubljana • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

HOTEL Hotel Histrion, Portoroz (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich!*, Olten, Luzern *Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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ANIMANCA | 69

Bleibende Eindrücke

Nach sieben Wochen geht die Aktion «Animanca – Entdecke die Welt der Dinos» zu Ende. Doch dank einer Spende der Migros hinterlässt das Abenteuer im Kanton Jura Spuren. Marc (12) und Valeria (10) aus Immensee SZ hatten vor allem Spass daran, ihre Dinos kunstvoll zu verzieren. Dino-Pausenplatz: Auf dem Innenhof eines geplanten Schulhauses in Pruntrut hinterliessen Dinosaurier einst ihre Fussabdrücke. Mit der Spende der Migros werden diese nun konserviert.

bilder: rené ruis, ZVG

S

pannend war es, lehrreich und kreativ, doch nun neigt sich das Dino-Abenteuer dem Ende zu. Doch die Reise in die Vergangenheit ist damit längst nicht vorbei. Sie hinterlässt im wahrsten Sinn des Wortes Spuren: Die Migros überreicht 100 000 Franken aus dem Erlös der Sammelbücher dem

Projekt «Paléojura» als Spende für ein Schulhaus in Pruntrut JU, das auf einer sensationellen Fundstelle entsteht: Am Ort des heutigen Innenhofs haben vor Millionen von Jahren Dinosaurier riesige Fussabdrücke hinterlassen. Mit der Migros-Spende werden die Abdrücke so konserviert, dass sich Schüler lange da-

rüber freuen können — lebendiger Anschauungsunterricht über das Leben der Dinos! Kinder, denen noch ein Dino oder ein Sammelalbum fehlt, können diese noch bis zum 22. Oktober 2012 ergattern — oder einen letzten Dino über die Online-Börse tauschen. Text: Christiane Binder


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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NONFOOD | 71

RAPPENSPALTE

Peppig Das Graue-Maus-Dasein der Portemonnaies hat ein Ende: Die Herbstneuheiten sind pink, himbeer oder moosgrün, aus glattem oder gestepptem Leder. Und sie zeigen Grösse: Das XL-Format ist angesagt. Auch die Clip-Damenbörsen aus Omis Zeiten können sich – farblich aufgepeppt – wieder sehen lassen. Portemonnaie in Moosgrün, Fr. 39.80 in Pink, Fr. 29.80 * In grösseren Filialen erhältlich.

Die coolsten Must-haves Hip

Urban

Jung, urban, bunt und erschwinglich: Das ist Calypso, die neue Kollektion an Prêt-à-porter-Uhren aus dem Hause Festina. Die Digital-Chrono-Multifunktionsuhr ist mit Alarm, Timer, Datum und Kautschukband ausgestattet und bis zu 100 Meter Tiefe wasserdicht. Calypso Uhr, ab Fr. 29.–

Der Handbalsam petit Paris von I am lässt uns mit seinem Duft von Apfelblüten und Champagner der Stadt der Liebe jeden Tag ein Stück näher sein und sollte diesen Herbst in keiner Handtasche fehlen. Sojaöl und Panthenol spenden Feuchtigkeit, die leichte Formulierung zieht schnell ein und macht die Hände zart und geschmeidig. I am Handbalsam petit Paris, Limited Edition, 100 ml, Fr. 3.60

Gülsha Adilji (26) ist das Aushängeschild des Jugend-TVSenders Joiz. Die Moderatorin aus Niederuzwil SG ist türkischalbanischer Herkunft und steht für eine Generation junger Schweizer, bei der Spass und Selbstdarstellung im Zentrum stehen, die aber auch ungeheuer diszipliniert und ehrgeizig sind. Gülsha Adilji, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Meinen ersten Lehrlingslohn bezog ich im August 2001 als Pharma-Assistentin. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Bier, gutes Essen, und ich lade gerne Freunde ein. Was befindet sich ausser Geld in ihrem Portemonnaie?

Fünf Zugbillette, je eine EC- und Kreditkarte, ein Halbtax-Abo, drei DepotChips vom Open Air Frauenfeld, ein ZVV-Netz-Pass, ein Zettel mit dem Pin-Code für mein iPhone und meine ID. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Sturmfest Schirme klappen um, gehen kaputt oder ins Auge: Dieses Modell schafft diese Ärgernisse aus der Welt. Seine aerodynamische, mit Designpreisen ausgezeichnete Form garantiert die bestmögliche Position gegenüber dem Wind – selbst bei Windstärken von 60 km/h. Taschenschirm Senz Smart, Fr. 39.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

Ich hab lange darüber nachgedacht, und meine Antwort ist: Ich muss noch länger darüber nachdenken. Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit Friedrich Nietzsche und Epikur.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

13 Franken für Essen, den Rest für Bier. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Luft, Sonnenlicht, Gesundheit, meine Organe. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 72 |

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MR. DA-NOS

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Saisonküche»Koch Daniel Tinembart klopft das Kalbfleisch, Mr. Da-Nos hackt die Petersilie.

Ein DJ auf der Überholspur

Er legt bei den grössten Events auf, steht auf schnelle Autos – und die Farbe Blau. Nur logisch, dass Mr. Da-Nos für das Migros-Magazin ein Cordon bleu kocht.

K

eine 25 Minuten von Zürich entfernt liegt Adlikon bei Andelfingen, im Zürcher Weinland, auf einer sonnigen Geländekuppe, 448 Meter über Meer. Dort, abseits von Hektik und Stress, begrüsst uns DJ Mr. Da-Nos. Er gehört zu den 558 Einwohnern, die dem Charme des in Feldern und Wiesen eingebetteten Dorfs nicht widerstehen konnten. «Vier Jahre lang habe ich hier zur Miete gewohnt», so der gebürtige Winterthurer. «Dann habe ich das Haus gekauft und alles umgebaut.» Man siehts, riechts und spürts. Das gesamte Interieur ist in Weiss-Schwarz gehalten. Alles blitzt vor Sauberkeit, steht an seinem Platz. «Ich habe selber gestrichen, alte Stromkabel rausgerissen und wieder neu gezogen», sagt der gelernte Elektriker nicht ohne Stolz. Sogar die Lichtschalter sind mit seiner Lieblingsfarbe Blau unterlegt und leuchten diskret. «Blue» heisst denn auch das neue Album des DJs, der seit seinem siebten Lebensjahr Musik macht. Zuerst auf der Geige, dann mit Schlagzeug und Key-

board. 1996 hatte Roland Bunkus, wie Mr. Da-Nos mit bürgerlichem Namen heisst, seinen ersten grossen Auftritt als DJ an der Streetparade in Zürich. Seither gehts steil aufwärts. Mittlerweile hat er es mit über hundert Songs (darunter 28 Alben) in die hiesigen Charts geschafft und zählt zu den erfolgreichsten Schweizer DJs, Produzenten und Remixern.

Grosse Liebe zu traditionellen Schweizer Gerichten Heute will der 31-Jährige zusammen mit «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart Cordons bleus brutzeln. Roland Bunkus hat sich aber nicht etwa — wie man vermuten könnte — der Farbe Blau wegen für dieses Gericht entschieden. Sondern weil es beispielhaft für die traditionelle Schweizer Küche steht, die er so liebt. «Willst du hacken oder schlagen?», fragt ihn Daniel Tinembart. Ein Lächeln huscht über das Gesicht des Musikers. «Hacken!» Schulter an Schulter stehen sie da und arbeiten konzentriert. Dabei gibts vorerst nur ein Thema: Hat sich der Künstler wirklich

! Man nehme bestes Kalbfleisch, dazu Greyerzer und Schinken. ! Das Kalbfleisch wird mit einem speziellen Klopfer flach geschlagen. ! Etwas glattblättrige Petersilie kommt fein gehackt auf Käse und Schinken. ! Die Cordons bleus werden bei mittlerer Hitze goldbraun gebraten. Dabei die Bratpfanne gelegentlich schwenken.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

SAISONKÜCHE

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AUFGETISCHT

■ Was haben Sie auf Vorrat? Milch, Früchte, Coca-Cola, Wasser und Bier. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Eher selten, weil ich nie dazu komme. ■ Kochen ist für Sie … … Genuss und Nahrungsaufnahme. ■ Was würden Sie nie essen? Ich esse praktisch alles – ausser Kutteln. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit Brad Pitt. Wir hätten sicher ein interessantes Dinner mit guten Drinks.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

einen Lamborghini Gallardo Spyder zum Geburtstag geschenkt? Die Augen des DJs leuchten, wenn er von Autos spricht. Eine weitere Leidenschaft, neben der Musik. «Mit dem Kauf des Lamborghinis habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt.» 15 Jahre habe er dafür gespart. Gefahren wird das 350 000 Franken teure Gefährt allerdings nur zwei- bis dreimal im Monat. «So wird es nicht zur Gewohnheit, und ich verliere nicht die Freude daran.» Während das Fleisch vor sich hinbrutzelt, bleibt Zeit. Zeit, um über gutes Essen und die Familie zu philosophieren. «Meine Mutter ist eine Spitzenköchin», so der DJ. Der Vater arbeitete auswärts, die Mutter war für den Haushalt zuständig. «Sie hat immer für uns gekocht, ich liebe ihre Küche.» Ein Kompliment, das wohl jede Mutter stolz macht. «Wenn ich mit meinem Vater etwas unternehmen will, muss ich mit ihm segeln. Nur so finden wir Zeit füreinander.» Als Sohn eines Hamburgers liegt die Leidenschaft fürs Segeln nah. Mr. DaNos besitzt beide Segelscheine, für Binnengewässer und das Meer. «Auch wenn ich der Einzige in der Familie bin, der seekrank wird», meint er amüsiert. «Ich mache jedes Jahr Ferien in Sardinien, auf dem Boot. Denn noch unangenehmer als Seekrankheit sind überfüllte Strände.»

Grosser Einsatz für gemeinnützige Zwecke Seine Popularität setzt der Künstler übrigens auch für gemeinnützige Zwecke ein. So führte er unter anderem für die Krebsliga Schweiz einen DJ-Workshop mit krebskranken Kindern durch. Seit zwei Jahren ist Mr. Da-Nos mit seiner Freundin Sofia zusammen. Die angehende Betriebsökonomin wird bald bei ihm einziehen. «Sie ist meine Traumfrau, wir sind seelenverwandt. Und sie macht die beste Lasagne.» Bunkus strahlt. Er hat alles, was Mann sich wünschen kann: Erfolg im Job, eine schöne Frau an seiner Seite und ein schnelles Auto. Text: Heidi Bacchilega

ZUTATEN

4 Kalbsschnitzel à ca. 150 g 150 g Greyerzer surchoix ½ Bund glattblättrige Petersilie 8 Scheiben Kochschinken Salz, Pfeffer 2 Eier 80 g Weissmehl 200 g Paniermehl 2 dl Holl-Rapsöl (hoch erhitzbar) 100 g Butter 2 Zitronen

ZUBEREITUNG 1. Schnitzel einzeln flach klopfen. Käse in dünne Scheiben schneiden. Petersilie hacken. Je ein Viertel Käse mit 2 Tranchen Schinken auf eine Schnitzelhälfte geben. Mit Petersilie bestreuen. Andere Schnitzelhälfte darüberklappen. Ränder gut aneinanderdrücken. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Eier in einem Suppenteller verquirlen. Mehl und Paniermehl separat in Suppentellern bereitstellen. Schnitzel zuerst beidseitig im Mehl wenden. Darauf achten, dass keine Stelle frei bleibt. Den Rand nochmals zusammendrücken. Schnitzel durchs Ei ziehen und im Paniermehl wenden. Panade gut andrücken. 3. Öl und Butter bei mittlerer Temperatur erhitzen. Cordons bleus unter gelegentlichem Wenden ca. 10 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Auf Haushaltpapier abtropfen lassen. Zitronen halbieren und dazu servieren. Dazu passen Bratkartoffeln mit Rosmarin.

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.ch Oktober 2012 • www.saison

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Rachel Khoo Die englische TV-Köchin erobert Paris

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Die Weine sind eine Reise wert

MR. DA-NOS | 75

Cordon bleu mit Rosmarinkartoffeln

Bilder: Nik Hunger

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küchenkunde 76 |

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wildbeilagen

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Beigemüse in der Hauptrolle

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Hirschpfeffer und Rehschnitzel in Ehren: Aber die eigentlichen Stars auf dem Wildteller sind die Beilagen. Ein Hoch auf Rotkraut, Marroni und Spätzli!

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ei vielen Festessen spielt gut abgehangenes Fleisch von erster Qualität wie etwa Filet, Entrecôte oder Huft eine wichtige Rolle. Was aber wären all diese klassischen Gerichte ohne ihre köstlichen Beilagen? Denken wir nur an ein Chateaubriand: Dieses wäre doch nur halb so fein ohne Sauce béarnaise und frische Gemüsebeilagen wie grüne Speck-Bohnen-Päckli, Rüebli oder in Butter gedünstete Kohlräbli. So ist es nicht verwunderlich, dass auch bei Wildgerichten Begleiter wie Rotkraut, Edelkastanien, Röseliköhl und hausgemachte Spätzli in vielen Varianten zu den eigentlichen Stars werden. Kein Hirschpfeffer ohne Spätzli, Rotkraut oder Marroni. Kein Wildsauragout ohne Haselnusschnöpfli und Kürbisgemüse. Und auch kein Rehrücken ohne mit Preiselbeergelee gefüllte, gedämpfte Birnen oder Äpfel.

Frisch vom Markt auf den herbstteller

bild und Styling: ruth küng

Warum gerade diese Beilagen jeden Wildteller geschmacklich toppen und zu einem Festessen werden lassen, ist einfach erklärt: Marroni, Rotkraut, Birnen, Äpfel, Feigen, Pilze und Kürbis haben im Herbst und Winter Hoch-

saison. Ich persönlich verehre frisch gemachte Spätzli oder Chnöpfli, wie man hier in der Schweiz sagt. Ob nun traditionell mit Mehl, Wasser, Eiern, Milch und Salz vom Brett geschabt, mit Kastanienmehl zu einem schwer reissenden Teig geschlagen und durchs Spätzlesieb gerieben, in zerkleinerten Haselnüssen gebraten oder mit Kürbismus verfeinert: Spätzle, lang, kurz oder kugelig, schmecken alle göttlich! Unter den Kohlsorten sind Rotkraut und Rosenkohl die beliebtesten Beigemüse zu Wildgerichten. Rosenkohl schmeckt am besten nach dem ersten Frost. Dann hat ein bisschen Süsse das Bittere verdrängt. Sein strenger, kohliger Geruch hat aber ganz klar Freunde und Feinde. Trotzdem ist er, in Butter geschwenkt und mit Zwiebeln verfeinert, als Suppe mit Ingwer oder zusammen mit Marroni gekocht und etwas Salbei abgeschmeckt eine wahre Freude und ein toller Teamplayer zu Wild. Und wem der Geschmack von Röseliköhl dann immer noch zu intensiv ist, kann es mit einem Härdöpfelstock und weich gekochtem Rosenkohl probieren. Passt sehr gut zu Wildschweinentrecôte, Hirschragout und kurz gebratenen Rehschnitzeln.

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1. Rosenkohl

2. Spätzli oder Chnöpfli

Gut zu wissen: Frischen rosenkohl erhält man nach dem ersten Frost. tiefgekühlter röseliköhl ist eine gute Alternative und das ganze Jahr erhältlich. Die grünen Vitaminbomben sind reich an kalium und Vitamin C. In der Küche: rosenkohl sollten Sie definitiv lind kochen. Glauben Sie mir, so bleiben auch die blähungen aus. Wenn Sie frischen rosenkohl einfrieren möchten, sollten Sie ihn drei Minuten blanchieren, danach in eiswasser kurz abschrecken und verpacken.

Gut zu wissen: Chnöpfli sind kugeliger, Spätzli oder Spätzle länglicher in der Form. Sie können handgeschabt sein oder durch ein spezielles Spätzlesieb gedrückt werden. In der Küche: Ob als Hauptgericht mit rahm, Schinken und frischen Champignons vermischt oder als beilage kurz in butter gebraten zu Wild. köstlich sind sie auch, wenn man frische kräuter oder weich gekochten kürbis, Spinat oder geriebene Walnüsse in den teig gibt.

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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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3. Marroni Gut zu wissen: Früher genügte ein kastanienbaum mit einem ertrag von 150 bis 200 kilo, um eine Person einen Winter lang zu ernähren. Daher auch der Name brotbaum oder Nahrung der Armen. In der Küche: Glasierte Marroni gelingen am besten, wenn man sie einschneidet und kurz in heissem Wasser blanchiert und mit etwas Caramel-topping röstet.

4. Birnenhälften mit Preiselbeeren Gut zu wissen: einen Spritzer Zitronensaft beigeben, damit sich die geschälten birnenhälften nicht verfärben. In der Küche: Zu traditionellen Wildgerichten eignen sich süsse beilagen wie gedämpfte birnenhälften mit Preiselbeergelee, in rotwein gekochte Feigen oder geschälte, mit etwas Zimt kurz gedämpfte Äpfelhälften.

5. Rotkraut/Blaukraut Gut zu wissen: In ihm stecken vor allem die Vitamine C, b6 und e. In der Küche: Die Farbe des rotkohls verstärkt sich beim kochen, wenn Sie Säure wie essig, Zitrone oder geriebenen Apfel beigeben. Ich persönlich koche rotkraut etwa zu zwei Dritteln und gebe dann anstelle von kartoffeln eine Handvoll risotto dazu, damit das kraut schön bindet.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

MIGROS BASEL | 79

NEWS

Gratis an den Start Der seit 1983 stattfindende Basler Stadtlauf ist ein beliebter Volkslauf, an dem an die 10 000 Personen teilnehmen. Spass daran haben alle: von den Kleinsten bis zu den Senioren, von den Gelegenheitsläufern über die Ambitionierten bis hin zu den Läuferinnen und Läufern der Elite. Dieses Jahr findet der Basler Stadtlauf am Samstag, 24. November, zum 30. Mal statt.

Als Hauptsponsorin freut sich die Migros, ihren Teil dazu beizutragen. Sie schickt die ersten 50 Schulklassen, die sich mit zehn oder mehr Läuferinnen und Läufern für die Schülerkategorien anmelden, gratis und mit einem speziellen «I’m fit»-T-Shirt an den Start. Die T-Shirts werden bei der Startnummerausgabe dem Teamleiter ausgehändigt. Interessierte melden sich mit dem Formular «Sammelanmeldung» unter

Basler Stadtlauf: Laufen in weihnachtlicher Stimmung.

Eheirrungen, Ehewirrungen

Die Dialektkomödie «Ei Sytesprung für zwei» im Häbse-Theater kann dank der Migros Basel zum Vorzugspreis besucht werden.

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m frühen Morgen ihres 24. Hochzeitstages ist die Welt für Lea und Paul noch in Ordnung. Nie wären sie darauf gekommen, dass es in ihrer Ehe Defizite gibt. Doch dann tauchen die Freunde Lolita und Dieter auf. Passend- oder auch unpassenderweise hören die beiden nicht mehr auf, mit Lust von wildem Singledasein und Partnertausch zu schwärmen. Sollte dem langjährigen und treuen Ehepaar Lea und

MigrosSondervorstellung «Ei Sytesprung für zwei im Häbse» ist eine Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Die Dialektbearbeitung stammt von Hansjörg Hersberger (Häbse) und Carlos Amstutz und wird von Häbse und seinem Ensemble gespielt. Es sind dies: Hansjörg Hersberger (Häbse), Nicole Loretan, Susi von Lindenau-Huber, Fabienne Frei, Dani von Wattenwyl und Maik van Epple. Mittwoch, 21. November, 20 Uhr, Häbse-Theater, Klingentalstrasse 79, Basel. Vorzugspreis: Fr. 30.– (statt Fr. 50.–). Vorverkauf: Infoschalter, MMM Claramarkt, 1. Stock, und Kundendienst MParc Dreispitz, Basel.

Paul etwas entgangen sein? Zur Feier des Tages fassen sie den Entschluss, einander das Recht auf einen Seitensprung zu gewähren.

Grossartige Darstellung zu kleinem Preis Wie immer geben die Schauspieler Hansjörg Hersberger alias Häbse, Nicole Loretan, Susi von Lindenau-Huber, Fabienne Frei, Dani von Wattenwyl

und Maik van Epple auf der Bühne ihr Bestes. Das Kulturprozent der Migros Basel offeriert einen Abend im Häbse-Theater zum absoluten Vorzugspreis. Grund dafür ist der Erfolg der vergangen beiden Jahre, als die Stücke «Der Babbe wird’s überläbe» und «Adie, Frau Häller» bei vergleichbaren Aktionen im Nu ausverkauft waren. Text: Priska M. Thomas Braun

In «Ei Sytesprung für zwei» spielen Hansjörg Hersberger (Häbse, rechts), Dani von Wattenwyl und Nicole Loretan.


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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | migros-magazin |

Postfach 4002 basel Die Glücklichen werden schriftlich benachrichtigt. es wird keine weitere korrespondenz geführt. Neu wurden die kategorienbezeichnungen an die Vorgaben von Swiss Athletics angepasst, siehe www.stadtlauf.ch/ Seite kategorien/Startzeiten/Startgeld.

Herbstsalate aus der Region

Endivie, Frisée und Nüssli eignen sich derzeit als feine und zarte Beilagen sowie als Vorspeisen.

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er gerne Salate isst, tut dies nicht nur im Frühjahr und im Sommer. Auch im Herbst und Winter eignen sich Salate perfekt als leichte und bekömmliche Vitaminspender. Wer ferner Wert auf saisonale Produkte aus der Region legt, weiss, dass Endivien- und Friséesalat zwischen Mitte September und Ende November draussen auf dem freien Feld gedeiht. So auch auf den Freilandflächen der Familie Baur in Laufenburg. Nicht zuletzt schätzen Gourmets, die selber gut und gerne kochen, dass man den leicht bitteren Geschmack, der den Endivien- und Friséesalat auszeichnet, je nach Vorliebe reduzieren oder ganz eliminieren kann. Dies gelingt am besten, indem man die Salatblätter ein paar Minuten lang im handwarmen Wasser liegen lässt und sie danach, eventuell mit anderen Salatsorten und Zutaten kombiniert, mit einer passenden Salatsauce serviert.

lohnende investitionen für den gemüseanbaubetrieb An der Laufenburger Uferschutzzone, dreissig Meter über dem Rhein, liegt der Betrieb der Familie Baur. Auf den Feldern rundum spriessen derzeit die Herbstsalate. Alois Baur hat den Gemüseanbaubetrieb in Laufenburg/Kaisten

vor über zwanzig Jahren übernommen und seither laufend modernisiert. Später kaufte er auch Land dazu, das er am Anfang noch gepachtet hatte. Ein Grund für diese Investition ist neben der Sicherheit, die eigenes Land den Bauern bietet, auch Sohn Matthias, der als Ältester von vier Kindern seit Jahren im Betrieb seiner Eltern arbeitet und hier seine Zukunft sieht. Matthias Baur hat ursprünglich Gemüsegärtner gelernt und vor drei Jahren die Meisterprüfung als Bester von zwölf bestanden. «So hat sich die Investition in den Betrieb für uns gelohnt. Wir haben auch die Gewächshäuser ausgebaut und darin modernste, computergesteuerte Technik installiert, die einen minimalen Energieaufwand ermöglicht», sagt Vater Baur nicht ohne Stolz.

zwischen neuerungen und Traditionen Neben den vielen Neuerungen wie modernen Anbaumethoden und den inzwischen grossen Absatzmengen an Gemüse und Salaten profitiert der Betrieb aber auch von einer wichtigen Tradition aus der Anfangszeit: Seit 1942, als die Gemüsegärtnerei gegründet wurde und begann, die Migros Basel mit frischen Produkten zu beliefern, darf sie das Rheinwasser aus dem Fluss hochpum-

pen. Diese Rechte für die Bewässerung mit Wasser aus dem Rhein erfordert externe Qualitätskontrollen, denen das Wasser regelmässig unterzogen wird. Neben dem Ehepaar Trudi und Alois Baur und Sohn Matthias arbeiten je nach Saison bis zu einem Dutzend polnischer Erntehelfer auf dem Betrieb. Im

Nüsslisalat «Aus der Region. Für die Region.» bereichert den herbstlichen Speisezettel.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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Eine feine Vorspeise: Nüsslisalat mit Baumnüssen oder hart gekochtem, gehacktem Ei.

Tipps und Tricks rund um Salat

Bei Salat gilt: Gründlich waschen und verfeinern, gekonnt kombinieren und attraktiv präsentieren. Sommer ernten sie vor allem Tomaten, Gurken, Blumenkohl und Radieschen. Darauf folgen die Herbst- und Wintersalate. Besonders beliebt ist der Nüsslisalat. Er ist weit verbreitet und in der kalten Jahreszeit die wichtigste Einnahmequelle für die Familie Baur. In Deutschland heisst der Nüsslisalat Feldsalat, was darauf hinweist, dass er bis Anfang Winter ungedeckt draussen wachsen und den Frost ertragen kann. Danach stammt er jeweils bis im März aus überdeckter Produktion oder aus dem Treibhaus. Geerntet würden sowohl der Nüssliwie auch die anderen Salate von Hand, erläutert Matthias Baur, der diese Arbeit dermassen schätzt, dass er auch in seiner Freizeit gärtnert. «Neben der Arbeit pflanze und pflege ich allerdings Bananenstauden, Mango- und Avocadobäume sowie Kakteen», sagt der sympathische junge Mann, der vor gut einem Jahr geheiratet hat. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun

Vater Alois (rechts) und Sohn Matthias Baur arbeiten Hand in Hand.

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risée heisst auf Französisch gekraust oder gelockt und beschreibt beim Salat die feinste Endivienart, die krause Endivie. Die Blätter sind grün bis hellgelb, länglich und gezackt und bilden einen rosettenförmigen Kopf. Ihr Geschmack ist nussig und leicht bitter. Die zarten hellgelben Herzblätter schmecken besonders mild. Im Gemüsebaubetrieb Baur in Laufenburg werden die Salatköpfe während des Wachstums für kurze Zeit mit Plastikhütchen abgedeckt, damit möglichst viele Blätter gelb werden. Wer die Endivienblätter nach dem gründlichen Waschen noch ein paar Minuten ins warme Wasser legt und sie danach sehr fein schneidet, reduziert oder eliminiert damit den bitteren Geschmack. Besonders fein schmeckt der Endiviensalat mit einer französischen Sauce, unter die eventuell ein bis zwei

Esslöffel zerstampfte, weich gekochte Kartoffeln gerührt werden, oder mit einer leichten Vinaigrette.

nüsslisalat als feine Vorspeise mit ei garniert Für einen feinen Nüsslisalat benötigt man neben der gewünschten Menge Salat ein hart gekochtes Ei, je ein Drittel Nussöl, Aceto Balsamico und Traubenessig sowie etwas Salz und Pfeffer für die Sauce. Öl, Essig, Salz und Pfeffer mit dem Schwingbesen mischen. Beim Nüsslisalat eventuell die Wurzeln abschneiden, ihn dann mehrmals gründlich waschen, schwingen und mit der Sauce anrühren. Den angemachten Salat in tiefe Teller verteilen, das gekochte Ei hacken, auf dem Salat verteilen und als Vorspeise servieren. Text: Priska M. Thomas Braun

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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1. RECHTEN UND LINKEN DAUMEN AUFSETZEN 2. TEXT LESEN 3. NICHT LOSLASSEN Die Nacht ist noch jung. Der Nebel so dicht, dass er mein Scheinwerferlicht verschluckt. In den drei Jahren habe ich noch nie so dichten Nebel erlebt, und ich fahre die Strecke täglich. Trotzdem presche ich jetzt mit hohem Tempo über die Strasse. Warum bin immer ich der letzte, der das Büro verlässt ? Etwa wegen der Bemerkung, die ich neulich über Monsieur Montaigne gemacht habe ? Aber bitte, er sieht ja wirklich wie ein Flusskrebs aus. Verdammt, die Sicht wird immer schlechter. Zum Glück kenne ich die Strecke wie mein e Hosenta sche. G leich hie rr ec h e zu g

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Inserate bewegen. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Gaël Tran und David Moret, Werbeagentur Euro RSCG, Genf. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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Der richtige Job – eine Charakterfrage

Fachwissen allein reicht nicht: Auch die Charaktereigenschaften müssen zum Team und zur Arbeit passen, nur dann kommt eine gute Leistung zustande. Das zeigen zwei Studien der Universität Zürich.

W

enn zwei zusammen glücklich werden wollen, müssen neben Äusserlichkeiten wie Aussehen, Bildungsgrad oder Alter vor allem auch die Charaktereigenschaften zusammenpassen.Das ist klar in der Partnerschaftsvermittlung. Dasselbe gilt für das Berufsleben, wie ein Psychologenteam der Universität Zürich in zwei breit angelegten Studien herausgefunden hat: Je mehr persönliche Charakterstärken jemand im Job einsetzen kann, umso mehr Befriedigung erlebt er bei der Arbeit und umso produktiver ist er. «Wenn man im Job so sein kann, wie man ist, dann macht das glücklich», sagt Forscherin Claudia Harzer, Mitarbeiterin bei beiden Studien. Und: Glückliche Mitarbeitende steigern die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams, in dem sie arbeiten. Deshalb lohnt es sich, vor der Ausschreibung einer Stelle neben den fachlichen Anforderungen auch die gewünschten Charaktereigenschaften abzuklären und bei der Mitarbeiterauswahl zu berücksichtigen. Als Beispiel nennt Claudia Harzer die Arbeitsplatzbeschreibung für Pflegepersonal, in der meist vieles zu Hygiene, aber wenig zu freundlichem Verhalten steht. «Für die Patientenpflege sind

Glücklich im Job: Wer seine Charakterstärken ausleben kann, blüht auf bei der Arbeit.

aber Freundlichkeit und Mitgefühl mindestens so wichtig», sagt die Psychologin. Werden vor der Besetzung einer Stelle die passenden Charakterstärken abgeklärt, können diese in die Rekrutierung einfliessen. Davon profitierten Arbeitnehmer wie Arbeitgeber, ist Claudia Harzer überzeugt: «Motivierte Ange-

stellte bringen bessere Leistung.» Auch diesen Zusammenhang wissenschaftlich zu beweisen, ist das Ziel ihrer nächsten Studie. Text: Silvana Ceschi

www.facebook.com/MigrosMagazin Wie gut passt Ihr Job zu Ihrem Charakter? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

Die unbekannte Küste der Calanques entdecken

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

An der französischen Mittelmeerküste zieht ein herrliches Ökosystem, die Calanques, jährlich Millionen Gäste an. Im Herbst, wenn der Massentourismus versiegt, lohnt sich ein Besuch besonders. ■ Der 20 Kilometer lange Küstenstreifen zwischen Marseille und Cassis begeistert mit bis zu 600 Meter hohen, felsigen Hügeln, verträumten Buchten und einer einzigartigen Fauna und Flora, die zum Wandern einladen. Das Bergmassiv ist auch bei Kletterern beliebt. Die Calanques zählen zu den schönsten Küstenabschnitten der Region. Sie

haben neu den Status eines Nationalparks und sind nur eine gute halbe Stunde von Marseille entfernt. ■ Man erreicht die Calanques von der Hafenstadt mit den Bussen 22 oder 23 ab Rond-Point du Prado (bis Endstation fahren und danach 50-minütige Wanderung bis ans Meer). Die schönste Bucht heisst Calanque de Morgiou (Bild). Dort befinden sich 30 Meter unter dem Wasserspiegel Höhlenmalereien, die über 20 000 Jahre alt sind. Das kleine Restaurant Nautic Bar, romantisch in der Bucht gelegen, ist auf Bouillabaisse und ande-

re Fischgerichte spezialisiert (auf Vorbestellung erhältlich unter der Telefonnummer 0033 / 4 91 40 06 37). ■ Gut zu wissen: Wer eine Bootstour ab MarseilleindieCalanquesbucht,fährtnur anBuchtenvorbeiundhatkeineBademöglichkeit. Im Oktober ist das Wasser noch gut 20 Grad warm und kristallklar.


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g r o s s werde

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Kinder spielen bis zu ihrem sechsten Lebensjahr etwa 15.000 Stunden. Das sind sieben bis acht Stunden pro Tag. Und nicht umsonst – denn im Spiel können sie am meisten lernen. Wenn wir ihnen die Zeit, die Freiheit und das Spielmaterial geben, das sie brauchen, werden sie sich selbst und die Welt erforschen. Für die individuelle Entdeckungsreise von Kindern sind deshalb Produkte wichtig, mit denen sie sich aktiv und in immer neuen Spielvariationen mit ihrer Umwelt auseinandersetzen können. Besonders gut geeignet für Kleinkinder ab eineinhalb bis fünf Jahren sind LEGO® DUPLO® Steine. Sie sind zweimal so lang, hoch und breit wie klassische

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leben

Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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Aktion

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5 Fragen

«Wanderung endete in der Sackgasse»

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Wildschweine leben zahlreich in Wäldern und suchen immer wieder neue Lebensräume. Begegnet man einem Tier, ist Vorsicht geboten.

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1

Martin Baumann, warum landet eine Wildsau auf dem kleinen Matterhorn – auf über 3000 Meter Höhe?

Wahrscheinlich handelt es sich um eine natürliche Abwanderung, junge Keiler wandern oft weit, um neue Lebensräume zu besiedeln. Solches Wanderverhalten kann in eine Sackgasse führen. Das war beim Kleinen Matterhorn wohl der Fall.

2

Kann eine Wildsau in diesen eisigen Höhen überleben?

Nur so lange, wie ihre Körpervorräte reichen, dann verhungert sie oder stirbt an Erschöpfung. Das Tier muss den Weg ins Tal finden, denn Wildschweine leben hauptsächlich in tieferen Lagen mit nahrungsreichen Laubwäldern. Insgesamt gibt es hierzulande 4000 bis 8000 Wildschweine.

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Vertragen unsere Natur und Landwirtschaft so viele Wildschweine?

Im Wald sind Wildschweine nützlich, sie pflügen bei der Nahrungssuche den Boden um, sorgen für dessen Durchlüftung und fressen Schädlinge. Im Kulturland sind sie jedoch ein Problem. Um Schäden zu verhindern, muss der Bestand regu-

liert werden. Denn die Tiere vermehren sich in nahrungsreichen Jahren rasant: Ohne Jagd kann sich die Population von Frühling bis Herbst verdreifachen.

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Wie schwierig sind sie zu jagen?

Wildschweine sind äusserst intelligent, hören und riechen gut und entziehen sich dem Jäger leicht. Und die Wildschweinjagd ist gefährlich. Zwar fliehen sie normalerweise vor Menschen, ein verletztes Tier verteidigt sich aber bis zum Letzten. Es gab schon Todesfälle. Gefährlich sind auch Muttertiere, die ihre Jungen bewachen. Begegnet man einem solchen Tier, ist ein sofortiger, aber ruhiger Rückzug angesagt.

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Wildschweine können aber auch zutraulich sein.

Sie sind sehr sozial, lassen sich sogar zähmen und ähnlich wie ein Hund für die Jagd abrichten. Es kommt auch vor, dass junge Wildschweinkeiler ihre Artgenossen besuchen und ins Freilandgehege von Hausschweinen springen. Dabei könnte es zur Fortpflanzung kommen, doch sie werden meist vorher vom Menschen vertrieben. Interview: Claudia Langenegger

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Martin Baumann, (50), Wildtierbiologe, Leiter Bereich Jagd und Wildtiermanagement im Bundesamt für Umwelt in Bern

auf alle Uhren


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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | migros-magazin |

Krankheit zwingt Brieftaube zu Notlandung

Eine Brieftaube ist auf ihrem Weg nach Deutschland in Schwyz notgelandet. Martin Wehrle pflegt das kranke Tier gesund, bald kann es die Reise fortsetzen.

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Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Heute Nachmittag arbeite ich in meiner Praxis und habe einige Katzen und Hunde zu behandeln. Mitten in einem Gespräch mit einer Tierbesitzerin läutet das Handy. Es ist Tierpflegerin Priska Steiner, ich drücke die Abwesendtaste, um erst einmal mein Gespräch fortzusetzen. Danach rufe ich Priska an. Sie ist an diesem Nachmittag in der Aussenstation des Tierparks in Schwyz mit unseren vierbeinigen Langohren beschäftigt und erzählt mir, dass sie eine Brieftaube, die nicht mehr fliegen könne bei den Eseln gefunden habe. Ich biete ihr an, zu mir in die Praxis zu kommen. Kurze Zeit später bringt Priska einen Kessel mit Löchern im Deckel zur Tür herein. Behutsam öffne ich das improvisierte Transportgefäss, da schauen mir zwei Taubenaugen müde entgegen.

Völlig erschöpft musste die Taube ihre lange reise unterbrechen

bilder: tierpark Goldau. Das Migros-kulturprozent unterstützt den kinderklub des tierparks Goldau.

Das Täubchen scheint sehr erschöpft zu sein. Ich untersuche sie und bemerke, dass der Vogel völlig entkräftet und abgemagert ist. Verletzt ist die Taube zum Glück aber nicht. Da sie vor lauter Angst noch etwas Kot abgesetzt hat, kann ich gleich eine Probe nehmen und unter dem Mikroskop untersuchen. Mein Verdacht bestätigt sich: Darmparasiten haben der Taube überlebenswichtige Nahrungsbestandteile entzogen, und so musste sie in Schwyz erschöpft notlanden. Zusammen mit etwas Futter gebe ich der Taube Medikamente gegen die Darmparasiten ein. Ich werde sie in den Tierpark mitnehmen und in der Krankenstation einquartieren. Aber zuerst müssen noch einige Haustierpatienten versorgt werden. Als ich am Abend meine sieben Sachen zusammenpacke, kommt mir der improvisierte Transportbehälter gelegen: Der Kessel mit der Taube lässt sich prima an den Lenker des Fahrrads hängen, mit dem ich morgens in die Praxis gefahren bin. Im Tierpark angekommen, bereite ich der Taube eine Krankenbox vor und ma-

Ohne Eile: Nach ihrer Genesung verweilt die Brieftaube einen ganzen Tag auf dem Dach der Quarantänestation des Tierparks Goldau, bevor sie die Heimreise antritt.

che Futter und Wasser bereit. Behutsam setze ich sie in ihr neues Quartier und radle nach Hause. Am nächsten Morgen hat die Patientin bereits selbständig zu fressen begonnen, aber sie ist noch sehr schwach. Von Tag zu Tag geht es dem fliegenden Briefträger besser. Jetzt möchte ich den Besitzer informieren, dass seine Taube bei mir gelandet ist. Auf einem der Fussringe ist eine Telefonnummer aufgedruckt, sie führt nach Deutschland. Die Besitzerin erklärt mir am Telefon, dass die Taube zuletzt in Frankreich gestartet war und eigentlich nach Landau (D) hätte heimkehren sollen. Wir vereinbaren, dass ich die Taube fliegen lasse, sobald sie vollständig genesen ist und genug Kraft für den Heimflug hat. Einige Tage später ist es so weit. Ein sonniger Morgen verspricht gutes Flugwetter.

Die Eselweide im Tierpark Goldau ist ein guter Startplatz.

noch einen Tag auf dem Dach, dann fliegt die brieftaube davon Priska wirft die Taube in die Luft, ein paar Flügelschläge, und sie landet auf dem Dach unserer Quarantänestation. Sie scheint es überhaupt nicht eilig zu haben, sie muss sich wohl zuerst orientieren. Auch am Nachmittag sehe ich sie noch auf dem Dach. Erst am nächsten Morgen ist sie dann verschwunden. Ein paar Tage später rufe ich die Besitzerin an. Sie erzählt mir, die Briefträgerin sei noch am selben Abend beim Eindunkeln im 300 Kilometer weit entfernten Landau angekommen. Das freut mich riesig, denn ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass sie wirklich noch nach Hause findet.

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Fabienne Bonnet hat ArganHautöl probiert

Schönheits-Geheimnis der Wüsten-Königinnen entdeckt

„Mit 57 sehe ich so jung aus wie mit 42. Dank Hautöl vom Baum der Schönheit“ zu Tochter weitergegeben wird.

Red. Ute ERAT interviewt Fabienne BONNET (57)

Sekundarlehrerin Fabienne Bonnet ist 57 Jahre alt. Aber das glaubt ihr niemand. Denn Fabienne wird höchstens auf 42 geschätzt. Ute Erat hat sie interviewt. Hier lesen Sie ihr Schönheits-Geheimnis: Frage: Soll ich Ihr Alter raten? Für mich sehen Sie aus wie 45? Antwort (lacht): Ja. Die meisten Leute halten mich für 42 oder höchstens 45. Aber ich habe vor 10 Tagen meinen 57. Geburtstag gefeiert.

Frage: Sind die Frauen in Marokko Schön-heiten? Antwort: Ja, das fällt einem sofort auf. Denn mit dem Argan-Hautöl besitzen diese Frauen seit 1000 Jahren das Geheimnis für wunderbare Haut-regeneration. Heute weiss ich, wieso: Arganöl enthält besonders grosse Mengen an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren. es verleiht der Haut neue Elastizität und Geschmeidigkeit.

das Resultat? Antwort: Das Ergebnis war niederschmetternd. Die Cremes haben meine Haut ausgelaugt. Durch die Botox-Spritzen war meine eine Gesichtshälfte wie gelähmt. Ich konnte mich im Spiegel nicht mehr sehen und war deprimiert. Aber was das Schlimmste war: Ich fühlte mich als Frau nicht mehr begehrt. Ich bildete mir ein, für meinen Mann Philippe nicht genug attraktiv zu sein ...

Frage: Haben Sie immer so jung ausgesehen? Antwort: Im Gegenteil! Ich war nie der jugendliche Typ. Mit 50 begannen bei mir die Probleme, wie bei fast allen Frauen. Die Haut wurde schlaff. Und die Frage: Verraten Sie uns Falten konnte kein Make- das Geheimnis Ihrer wunderbaren Verwandlung? up überdecken. Antwort: Das war ein Frage: Und was haben Sie Zufall. Philippe und ich wollten immer mal nach dann gemacht? Antwort: ich habe das Marokko. Denn ich ungemacht, was die meisten terrichte Geografie an der Frauen in meinem Alter Sekundarschule und wir machen. Ich habe alles hatten gerade Marokko Mögliche ausprobiert, bin durchgenommen. Und es zur Kosmetikerin gegangen. gab ein günstiges HotelUnd habe mir sogar Botox angebot, das uns den Entschluss leicht machte. spritzen lassen. Frage: Sie haben also viel Frage: Sie machten also Geld investiert. Und was war Ferien in Marokko. Und

was geschah dort? Antwort: In den ersten drei Tagen haben wir mit den Kindern im Meer ge-badet. Aber dann haben wir Ausflüge auf der hügeligen Küstenstrasse zwischen Essaouira und Agadir gemacht. Die Region interessierte mich besonders, weil ich gelesen hatte, dass die UNESCO die grüne Hei-mat des Arganbaumes als Weltkulturerbe schützt. Aber es war dann schon ein besonderes Erlebnis, als ich die riesigen Bäume mit eigenen Augen sah.

Sonnengärten und Hainen

Der Arganbaum (lat. Argania spinosa) ist einer der ältesten Bäume der Welt. Aus seinen Früchten wird seit über 1000 Jahren vorwiegend in Patios und alten klosterähnlichen Anlagen das flüssige Gold Marokkos, das Arganöl, gewonnen. Sein legendärer Ruf eilt dem kostbaren Arganöl voraus: Es ist jedem bekannten Öl überlegen, sogar dem teuersten Olivenöl. Das liegt am Arganbaum (Arga-nie), am

Kaltgepresstes Arganöl wird als feminines, weibliches Öl und Gold Marokkos bezeichnet. Und den Arganbaum nennt man Baum der Schön-heit. Beide sind sehr kostbar – Baum und Öl. Denn der Arganbaum wächst nur im Süden Marokkos und das Öl lässt sich nur von den Nüssen sehr alter Bäume ernten. Die Verarbeitung erfolgt meistens in einem der wenigen Klostergärten, wo die „Königinnen

Frage: Wie hat sich das bei Ihnen ausgewirkt? Antwort: Wie ein Wunder, das sehen Sie, wenn Sie alte und neue Fotos von mir vergleichen. Ich sehe heute mindestens 10 Jahre jünger aus. Und ich habe erlebt, wie man die Haut ohne Chemie nur mit natürlichen Substan-zen straffen kann, wie durch einen echten Jung-brunnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich geniesse es jetzt wieder, mich als Frau zu fühlen, die bewundernden Blicke zu spüren. Und ich bin überglücklich, dass mein Mann mir wieder die schönsten

Sensationsbericht aus der Weltpresse

Flüssiges Gold aus Marokkos Reifeprozes der Frucht, der Ölqualität und am Prozess der Entstehung. Denn das Gold Marokkos wird von stolzen Berberfrauen noch mit historischen, hölzernen Handmühlen erzeugt. Aus über 30 kg Früchten oder 4,5 kg Kernen werden dabei nur maximal 1 Liter Öl gewonnen. Das erklärt, warum das hochwertige Natur-Hautöl heute in Europa nur sehr selten und schwierig zu erhalten ist. Dabei ist die Nach-

Forscher Ernesto Eglesias erklärt das Geheimnis

der Wüste“ das Öl aus handverlesenen Argannüssen kalt pressen. Das Rezept wird seit Generationen von Mutter zu Tochter weiter gegeben. Denn man kennt seinen Wert und weiss, dass die marokkanischen Frauen Arganöl ihre beneidenswerte Haut verdanken, die bis ins Alter gesund und straff bleibt. Das original handgepresste reine Arganöl ist frei von Zusatzstoffen und wirkt vielfältig. Es verlangsamt den Alterungsprozess der Haut, wirkt tiefgreifend regenerierend und schenkt der Haut spürbare Elastizität und jugendliche Spannkraft.

Frage: Aber jetzt spannen Sie uns auf die Folter ... Antwort: Ja, Sie wollen ja wissen, wie ich das kostbare Argan-Hautöl entdeckte. Das war ein Zufall. Wir fuhren nach El-Feiut, wo der Anti-Atlas in den Atlas übergeht. Ich erinnere mich noch genau an die klosterartige Anlage, wo wir Rast machten. Dort sah ich zum ersten Mal, wie Berberfrauen, von Komplimente macht. Hand aus den Früchten des Arganbaumes ein Öl pressten. Und dort erfuhr ich auch das Geheimnis ARGAN dieses Öls, das seit Generationen von Mutter GESICHTS-

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EXKLUSIV Interview


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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | migros-magazin |

«Wir teilen uns eine Kinderfrau»

Nanny-Sharing: Bereits ab zwei Kindern kann eine private Betreuung günstiger kommen als eine Krippe. Doch eine passende Partnerfamilie zu finden, ist nicht so einfach. Unterwegs mit Nanny Manuela Feldmann.

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«Wir erhalten täglich mindestens fünf Anfragen.»

ontagmorgen, 7 Uhr in Horw LU, am Vierwaldstättersee: Patricia Deleurant (37) beobachtet aus dem Küchenfenster, wie ihre Nanny Manuela Feldmann (22) auf dem Parkplatz vorfährt. Sie wartet, bis die junge Frau hereinkommt, streckt ihr einen Kaffee zur Begrüssung entgegen und bespricht mit ihr den Tag. Wenige Minuten später verlässt Patricia Deleurant das Haus und fährt Richtung Zürich an ihren Arbeitsplatz. Zu dieser Zeit schlafen auf der anderen Seeseite in Meggen LU Caroline Studer (35) und Söhnchen Clemens (3) noch tief und fest. Zu ihnen kommt Nanny Manuela Feldmann erst in etwa zwei Stunden. Dann, wenn sie bei den Deleurants ein paar Haushaltsarbeiten verrichtet, Söhnchen Kylian (2) aufgenommen und mit ihm gefrühstückt hat. Ab 9 Uhr gibt es dann bei Familie Studer ein gemeinsames Tagesprogramm für die beiden Buben. Nanny-Sharing nennt sich diese Form der Kleinkindbetreuung, die in unseren Nachbarländern seit Längerem verbreitet ist und nun auch in der Schweiz entdeckt wird. Erst während ihrer Schwangerschaft habe sie realisiert, erzählt die in Frankreich aufge-

wachsene Caroline Studer, «dass es in der Schweiz gar nicht so einfach ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen». Obwohl sie sich sofort um einen Krippenplatz bemühte, fand sie in der näheren Wohnumgebung keinen freien Betreuungsplatz. Der Zufall wollte es, dass ihre beste Freundin Patricia Deleurant ein paar Monate später ebenfalls schwanger wurde. Womit für Caroline Studer klar war: Sie würden sich zusammen eine Kinderfrau teilen.

Die Unabhängigkeit von einer Krippe macht vieles einfacher Patricia Deleurant hatte nie zuvor von Nanny-Sharing gehört, bezeichnet es aber als das Beste, was ihr habe passieren können: «Dank Nanny-Sharing bin ich flexibel.» Wenn in Zürich mal eine Sitzung länger dauere oder sie auf dem Heimweg in einen Stau gerate, brauche sie sich nicht stressen zu lassen von starren Krippenzeiten. «Und auch wenn einer der Buben mal krank ist, wird er betreut, sodass wir trotzdem arbeiten können», sagt ihre Freundin Caroline. In der Welt der Stars und Superreichen sind Kinder immer schon von Nannys betreut worden, den guten Hausgeistern, die Mami und Papi den Rücken

freihalten, damit diese auf dem Filmset oder auf der Politbühne ungestört ihren Pflichten nachkommen und doch so oft wie möglich ihren Nachwuchs geniessen können. Normalverdienende konnten von einem solchen Service hierzulande bisher nur träumen. Dank Nanny-Sharing ist der Luxus plötzlich erschwinglich geworden: Weil sich zwei bis drei Familien gemeinsam eine Nanny teilen, sinken die Kosten für die Betreuung. Bereits für eine Familie mit zwei Kindern kann die private Betreuung sogar günstiger kommen als die Krippe. Die Nachfrage ist dementsprechend gross. «Wir erhalten täglich mindestens fünf Anfragen», so Imma Pazos von der Agentur Mamiexpress in Zürich. Sie vermittelt Nannys. Trotz grossen Interesses ist es aber gar nicht so einfach, Familien zu finden, die als SharingTeam funktionieren. Diese Erfahrung musste auch Edda Eckhard aus Zürich machen: «Leider ist aus der Suche nie etwas geworden», stellt sie bedauernd fest. «Wir haben in unserem Wohnblock ausgehängt und auch im Internet inseriert, aber keine Rückmeldungen erhalten, die ein faires Sharing ermöglicht hätte.» So hätten sich bloss Eltern gemeldet, die eher einen Notfalldienst

Tipps und Infos zum Nanny-Sharing Das Modell: Beim Nanny-Sharing betreut eine Nanny die Kinder von zwei oder drei Familien gemeinsam. Dies geschieht in den meisten Fällen abwechselnd in den Haushalten der Familien.

Die Kosten: Der Lohn einer Nanny beträgt monatlich etwa 3500 Fr. bis 5000 Fr. Betreut sie gleich zwei Familien, erhöht sich das Gehalt um zirka 20 Prozent. Die Endsumme wird dann durch

zwei geteilt. Wichtig: NannySharing sollte nie nur aus Kostengründen in Erwägung gezogen werden. Ein Merkblatt mit Tipps zum Nanny-Sharing findet man unter: www.childcare.ch

Nanny-Vermittlungsstellen: – www.betreut24.ch – www.nannyswiss.ch – www.mom2mom.ch – www.nannyvermittlung.ch – www.mamiexpress.ch


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

Patricia Deleurant (links) muss am Morgen p端nktlich um 7 Uhr zur Arbeit. Damit Kylian (2) trotzdem in Ruhe seinen Tag beginnen kann, trifft kurz vor 7 Uhr die Nanny Manuela Feldmann in Horw LU ein.

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Nr. 42, 15. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Gegen 9 Uhr f채hrt Nanny Feldmann mit Kylian nach Meggen LU, wo sie von Caroline Studer (rechts) und Clemens (3) erwartet wird. Damit auch Caroline Studer arbeiten kann, h체tet die Nanny die beiden Kleinen f체r den Rest des Tages hier.


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migros-magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

suchten, um die Kinder sporadisch vorbeizubringen.

Die bedürfnisse beider familien unter einen hut bringen Tatsächlich muss vieles stimmen, damit ein Sharing-Team funktioniert: Die Familien sollten nicht allzu weit voneinander entfernt wohnen, ähnliche erzieherische Grundwerte haben, der Altersunterschied der Kinder sollte nicht mehr als drei Jahre betragen. «Wichtig für das Zustandekommen eines SharingTeams», so Sybille Furter vom Childcare Service Schweiz in Zürich, «ist die Flexibilität der Beteiligten.» Dieser Anspruch konkurriert aber mit dem Wunsch nach Flexibilität der Eltern. Diese Erfahrung mussten auch Joy Winistörfer (37) und Michael Hürsch (48) machen, von Beruf Schauspielerin

und Theaterregisseur, Eltern dreier Töchter. Als Joy Winistörfer von der Idee des Nanny-Sharings hörte, war sie Feuer und Flamme: «In unserem Haus wohnt auf jedem Stock eine Familie mit Kindern — da wäre es genial, gemeinsam eine Kinderfrau zu engagieren.» Sie musste aber schnell feststellen, dass die Bedürfnisse der verschiedenen Familien zu unterschiedlich waren: Die alleinerziehende Anwältin im Erdgeschoss brauchte Kinderbetreuung zu ganz anderen Zeiten als die Musikerfamilie im dritten Stock. «Während das Kind der einen Familie elf Jahre alt ist und Hilfe bei den Hausaufgaben braucht, ist unsere jüngste Tochter erst anderthalb Jahre alt und benötigt ständige Aufsicht», sagt Joy Winistörfer. «Ideal wäre es, wir könnten eine Nanny nur für unsere fünfköpfige Familie engagieren», meint

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Michael Hürsch. Aber eine Nanny nur für sich, liegt finanziell nicht drin. Caroline Studer ist daher sehr froh, dass es bei ihnen von Anfang an so gut geklappt hat mit der gemeinsamen Kinderfrau. Mittlerweile ist es Mittag, und während sie in ihrem Home-Office in Meggen am Computer sitzt, kocht Nanny Manuela Feldmann in der Küche nebenan Pasta und wirft immer wieder ein Auge auf Kylian und Clemens, die auf dem Küchenboden spielen. Dann zieht Manuela den beiden den Esslatz an und bittet sie, Mami Caroline zu holen: Das Essen ist bereit. Texte: Silvana Ceschi Bilder: René Ruis

Philosophie, Flexibilität und Kosten: Die Anforderungen an Nannys und Eltern auf einen Blick.

Das sagT Die experTin

«Eine spannende Alternative zum bisherigen Angebot»

Manche berufstätigen Mütter sind auf flexible Formen der Kinderbetreuung angewiesen. Für sie ist Nanny-Sharing eine attraktive Möglichkeit. Psychologin Annette Cina Jossen über die Vor- und Nachteile einer gemeinsamen Kinderfrau. Annette Cina Jossen, der Bedarf an Nannys hat in den letzten Jahren landesweit stark zugenommen. Weshalb?

Annette Cina Jossen (41), Psychologin FSP und Leiterin von Triple P Schweiz, arbeitet am Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Freiburg.

Immer mehr Frauen bleiben auch nach der Geburt eines Kindes erwerbstätig, und immer mehr Frauen befinden sich auch in Führungspositionen. Sie sind somit auf flexible Formen der Kinderbetreuung angewiesen. Das Angebot in Krippen aber ist oft knapp und starr bezüglich Betreuungszeiten. Eine Nanny hingegen kann optimal auf den Familienrhythmus eingehen. Insbesondere am Morgen bringt eine private Betreuerin enorme Vorteile, weil Eltern oft ungern ein kleines Kind schon um 6 oder 7 Uhr aus dem Bett reissen, um es zur Krippe zu bringen. Ausserdem ermöglicht das Nanny-Modell dem Kleinkind einen fliessenderen Übergang: Es kommt zwar eine neue Betreuungsperson hinzu, die Umgebung aber bleibt die gleiche. Im Ausland wird Nanny-Sharing seit Jahren praktiziert. Wieso kommt man in der Schweiz erst jetzt auf diese Form der Kinderbetreuung?

Dies hängt auch damit zusammen, dass Teilzeitarbeit in der Schweiz sehr viel verbreiteter ist als in anderen Ländern. Insbesondere die Mütter von Kleinkindern arbeiten hierzulande selten

100 Prozent, sodass eine Familie oft nur wenige Tage pro Woche auf Fremdbetreuung angewiesen ist. In den USA oder in Frankreich hingegen sind viele Familien von Anfang an auf 100-prozentige Kinderbetreuung angewiesen, weil es kaum möglich ist, Teilzeit zu arbeiten und auch lange Anfahrtswege oft die Norm sind. Das Nanny-Sharing ist daher aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen weit verbreitet. Als Hauptvorteil einer Krippe im Unterschied zur Nanny wird immer wieder die Sozialisierung genannt. Wie sehen Sie das?

In den ersten anderthalb Jahren braucht ein Kleinkind primär einige wenige Bezugspersonen. Es ist oft gar noch nicht fähig, zu einer ganzen Gruppe von Menschen eine Beziehung aufzubauen. Sozialkompetenz zu erwerben, kommt erst später. Anfänglich geht es einzig darum, die Grundbedürfnisse des Kindes abzudecken und ihm eine sichere und stabile, feinfühlige Umgebung zu bieten. Worauf sollten Eltern besonders achten, wenn sie sich für die Nanny entscheiden?

Eine sorgfältige Auswahl der Nanny ist entscheidend, denn im Unterschied zur Krippe sind keine weiteren Kontrollpersonen anwesend, und die Nanny ist den

ganzen Tag allein mit dem Nachwuchs. Eltern müssen ihr deshalb absolut vertrauen können. Ich empfehle eine gemeinsame Anlaufphase, während der die Eltern dabei sind und beobachten, wie der Kontakt zwischen Kind und Nanny verläuft. Ein wichtiges Kriterium ist, dass eine Nanny fähig ist, auftretende Probleme offen anzusprechen, und nichts zu vertuschen versucht. Seit Kurzem wird Nanny-Sharing auch in der Schweiz angeboten. Die Nachfrage bei den Vermittlungsagenturen ist zwar riesig, aber schliesslich sind es nur wenige, die sich dann tatsächlich eine Kinderfrau teilen. Weshalb?

Es braucht ziemlich viel an Eigeninitiative, bis das Modell Nanny-Sharing zum Laufen kommt. Im Unterschied zu einer Krippe wird man ja plötzlich selber Arbeitgeberin und muss die Nanny suchen und mit ihr einen Arbeitsvertrag abschliessen. Sich dann auch noch mit ein bis zwei anderen Familien zu einigen punkto Betreuungsschlüssel, Erziehungslinie oder Ernährung, ist natürlich nicht ganz einfach. Trotzdem bin ich überzeugt, dass das Nanny-Sharing eine spannende Alternative zum bisherigen Angebot bildet und sich das Modell verbreiten wird, sobald sich die Vorzüge herumgesprochen haben.


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Migros-Magazin | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

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Das braucht ein Winterläufer ! Atmungsaktive Kleidung im Zwiebelschalenprinzip: So kann der Schweiss entweichen, und man friert nicht, wenn man nachher noch kurz an der Sonne sitzt und Vitamin D tankt. ! Eine atmungsaktive Mütze oder ein breites Stirnband ist zwingend: Denn über Hals- und Kopfbereich verliert der Mensch sehr viel Wärme. ! Gute Handschuhe: Füsse und Hände sind am schwierigsten warm zu halten, weil sie am weitesten weg vom Rumpf und der wärmenden Blutversorgung sind.

Der Grippe davonlaufen

Regelmässiger Sport trainiert nicht nur die Muskeln, sondern auch das Immunsystem. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es aber wichtig, einige Dinge zu beachten. Ex-Leichtathletikstar Markus Ryffel weiss, worauf es ankommt.

S Bilder: Yannick Andrea

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elbst der schnellste Schweizer 5000-Meter-Läufer aller Zeiten, Markus Ryffel (57, Bild), muss eingestehen, dass er sich im Winter überlisten muss, um regelmässig seine morgendliche Laufrunde zu absolvieren: «Ich verabrede mich jeweils zum Laufen», erklärt er.

So gäbe es keine Ausrede, wenn das Wetter nicht mitmache. «Denn abgemacht ist abgemacht.» Und zu zweit macht der Sport mehr Spass. Grundsätzlich rennt der Berner täglich morgens um sechs Uhr seine Runden im Stadion Natur — ob es nun regnet oder schneit. Wem es

um diese Zeit noch zu dunkel ist, dem versichert der ExRennläufer: «Auch im Winter geht irgendwann die Sonne auf.» Dann ist es wärmer, dadurch fällt das Training leichter. Statt über Mittag Schnitzel mit Pommes zu essen, empfiehlt Markus Ryffel eine Runde Bewegung. «Das

verhilft ebenfalls zu Glücksgefühlen.» Sport in den dunklen Wintermonaten tut der Seele gut, da es die Produktion von Glückshormonen anregt. Depressive Verstimmungen und Heisshunger auf Süsses haben so kaum Chancen. Untersuchungen zeigen, dass kör-


Mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnten die Tourismusverantwortliche Sandra Stadelmann und der Wirt Yves Mercier einen neuen Barfussweg im Jura realisieren. Der abwechslungsreiche Parcours belebt nicht nur alle Sinne, sondern stärkt auch den sanften Tourismus, der wichtige Einkünfte in die Randregion bringt. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2

Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich.

Berghilfe-Projekt Nr.8960: Neuer Barfussweg sorgt für mehr Touristen.


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

Markus Ryffel empfiehlt für den Winter gute Trailschuhe mit einem griffigen Profil. Für den Ernstfall gibt es auch spezielle Schneeketten. Eine Mütze oder ein Stirnband verhindern, dass der Läufer über den Kopf zu viel Wärme verliert.

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Gewinnen Sie Startplätze Das Migros-Magazin verlost 30 Startplätze für den Basler Stadtlauf, 50 Startplätze für den Course de l’Escalade in Genf und 100 Startplätze für den Zürcher Silvesterlauf unter allen, die folgende Frage richtig beantworten:

perliche Bewegung nicht nur Herz, Kreislauf und Muskulatur stärkt, sondern auch das Immunsystem trainiert (siehe Interview unten). Sportarzt Stefan Sannwald (42) vom Gesundheitszentrum Medbase in Zürich bestätigt, dass Markus Ryffel richtig liegt: «Ausdauersportarten von niedrig bis mässiger Intensität sind im Winter ideal.» Sportarten, die den Körper bei inaktiveren Phasen stark abkühlen, wie etwa Velofahren, bei dem man erst beim Bergauffahren schwitzt und dann bei Abwärtspassagen abkühlt, sind zu vermeiden. Wichtig im Winter ist eine gute Aufwärmphase. Dazu

Stefan Sannwald: «Bei intensiven Sportarten sollte ein Aufwärmen von zehn Minuten durchgeführt werden — im Winter wie im Sommer. Bei Ausdauersportarten von niedrigen bis mässigen Intensitäten empfehle ich ein langsames Angehen.» Markus Ryffel läuft deshalb die ersten zwei Kilometer in gemässigtem Tempo, und ist es weit unter Null Grad kalt, bleibt er auch in diesem Tempo. Allgemein geht er in seinem Lauftraining nicht ans Limit. Er läuft rund eine halbe Stunde und macht eine Viertelstunde Kraftgymnastik. «Joggen ist ein effizientes Herz-Kreislauf-Training», so der Lauftrainer, «aber zum

gesunden Körper gehört auch eine kräftige Rumpfmuskulatur.» Und die gibt es nicht durch Joggen allein. Was wird denjenigen empfohlen, die im Winter kein Outdoor-Training machen wollen? Während Markus Ryffel auf einen Hallenbadbesuch mit Aquafit schwört, empfiehlt Stefan Sannwald einen zügigen Spaziergang oberhalb der Nebelgrenze. Texte: Thomas Vogel

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Das sagt Der experte

«Sport trainiert das Immunsystem» Stefan Sannwald, hilft Sport unserem Immunsystem auf die Sprünge, um den Winter besser zu überstehen?

Stefan Sannwald (42), Sportarzt bei Medbase Zürich

Zwar führt jede sportliche Belastung zu einer Art Entzündungsreaktion, und die schwächt eigentlich unser Immunsystem. Treibt man jedoch regelmässig Sport, erreicht man das Gegenteil: Bei genügend Regenerationszeit trainiert die körperliche Betätigung quasi das Immunsystem und verbessert die Funktion der weissen Blutkörperchen — also der körpereigenen Gesundheitspolizei. Welche Sportarten empfehlen Sie dazu?

Alle Ausdauersportarten mit niedriger bis mässiger Intensität. Wichtig: Nach

der sportlichen Belastung sollte man darauf achten, dass der Körper nicht zu stark abkühlt. Also nicht mit verschwitzten Kleidern herumsitzen oder mit nassen Haaren nach dem Duschen bei kalten Temperaturen nach draussen gehen. Denn bis zu 72 Stunden nach der Aktivität ist der Körper anfälliger für Infekte. Also holt man sich durch Sport in der kalten Jahreszeit erst recht eine Erkältung?

Nein. Die Infektanfälligkeit ist im Winter sowieso erhöht, da die Atemwege wegen der kalten Temperaturen rascher abkühlen und die Schleimhäute aufgrund der trockenen Luft vermehrt aus-

trocknen. Dadurch ist die Schutzwirkung der Schleimhäute herabgesetzt, was das Risiko einer Entzündung der oberen Luftwege erhöht — und zwar unabhängig vom Sport. Wie ist das, wenn man eine Erkältung oder gar eine Grippe hat – ist Sport dann sinnvoll?

Nein. Bei einer Erkältung oder Grippe macht Sport absolut keinen Sinn. Die Krankheitssymptome können sich sogar verschlechtern, weil die Infektabwehr wegen der sportlichen Aktivität herabgesetzt ist. Das kann gesundheitlich ernste Folgen haben, wie zum Beispiel eine Herzmuskelentzündung. Spaziergänge sind aber fast immer erlaubt.


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

Digitalradio im Umbruch Kein Rauschen, kein Knistern: Digitales Radio bringt viele Sender in besserer Tonqualität. Nun löst DAB+ den alten Standard DAB ab.

D

ie digitale Verbreitung von Radioprogrammen über DAB (Digital Audio Broadcasting) wird 15 Jahre nach der Einführung abgelöst durch die neuere und noch bessere Technologie DAB+. Ab Mitte Oktober führt die SRG SSR die Technologie für alle ihre digitalen Radioprogramme ein. Der neue Standard hat gegenüber der älteren Technologie DAB den Vorteil, dass mehr Programme in noch besserer Tonqualität gesendet werden können. DAB+ erlaubt zudem die Übertragung von Bildern. Viele Privatradios verwenden — neben der Verbreitung über UKW — schon länger DAB+. Künftig wird es also nur noch wenige Programme geben, die über DAB ausgestrahlt werden. Heute können zwar die meisten digitalen Das Umrüsten Radiogeräte in der Schweiz auf DAB+-Sta DAB+ empfangen, doch wer ndard, die Links zu «P ath» und der neue iPod touch.

noch ein altes DAB-Radio besitzt, wird einige Programme nicht mehr hören können. Der Umstieg von DAB auf DAB+ wird deshalb von der SRG mit einem partiellen Parallelbetrieb von DAB / DAB+ begleitet. Das heisst: In der deutschen und rätoromanischen Schweiz sind DRS1, DRS Musikwelle, DRS4 News, in der rätoromanischen Schweiz Radio Rumantsch bis Ende 2015 weiterhin über DAB empfangbar. Zudem können alle DAB- und DAB+Radios auch die UKW-Programme empfangen. Um herauszufinden, ob das Digitalradio zu Hause DAB+-fähig ist, genügt ein Blick aufs Display: Können auch Sender gehört werden, die mit einem Pluszeichen am Display erscheinen, ist das Gerät bereit für DAB+. Wenn nicht, handelt es sich um ein altes DAB-Gerät. Texte: Felix Raymann Ein Blick auf das Display genügt: Steht ein + hinter einem Sender, kann das Gerät DAB+ empfangen.

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MUltiMeDia | 99

geFÄllt Mir

«Da bin ich halt altmodisch» Arlette Zerzuben (44), Rayonchefin Haushalt, Migros Brig/Glis 3902 Glis

1

Welches Radio ist Ihr Favorit?

Radio Rottu Oberwallis, ein sehr amüsantes Lokalradio, wegen der vielen Versprecher auch Radio Stotterer genannt.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Mein Lieblingsbuch heisst …

4

Der Song meines Lebens ist …

5

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

6

Meine Lieblingsserie am Fernsehen ist …

«Don’t Worry Be Happy» von Bobby McFerrin — so dämlich, dass man einfach lachen muss. … «Die Kunst des positiven Denkens», hilft in jeder Lebenssituation.

… der Hochzeitssong, den mein Mann für mich komponiert hat. «Titanic» — für mich ein hoch emotionaler und explosiver Film. … «Criminal Minds», so kann ich meine Mordgedanken ganz harmlos ausleben.

Das Ding

app Der WoChe

Hauchdünner iPod

Mini-Facebook

Laut Apple ist der neue Nano der dünnste iPod aller Zeiten. Tatsächlich ist er nur fünf Millimeter dick und besitzt einen Touchscreen, über den man das Gerätchen bedient. Neu hat der Nano einen Speicher von 16 GB sowie einen Home-Button, um damit — ähnlich wie beim iPhone — schnell zum Anfangsbildschirm zurückzukehren. Mit dabei sind eine Bluetooth-Funktion und ein FM-Radio. Den iPod Nano gibt es in sieben Farben. Preis bei Digitec: 189 Franken.

Statt mit der ganzen Welt vernetzt zu sein, beschränkt sich das kleine Soziale Netzwerk Path auf 150 Personen, mit denen man sich maximal verbinden kann. Die App ist gedacht für ein Netzwerk aus Familie und Freunden, mit denen man kommuniziert und Inhalte teilt. Möchte man seine Inhalte aus Path trotzdem einem grösseren Kreis zugänglich machen, gibt es direkte Verknüpfungen zu Facebook und Twitter. Gratis-App, für iOS und Android.

7

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Auf dem WC. Ich bin froh, dass es noch keine Geruchstelefone gibt.

8

In meiner Freizeit liebe ich es …

9

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

… Sport zu treiben, damit ich fit bleibe und mit meinen Lehrlingen mithalten kann. … rauche ich genüsslich eine Zigarette und lasse meinen Gedanken freien Lauf.

10

Wo holen Sie sich Ihre News?

Vor allem im Fernsehen, aber auch in der Zeitung und im Radio. Da bin ich halt altmodisch. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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Vier Fragen an

Ernesto Larghi (61), Markenchef Audi, Amag

Viel optionale Hightech an Bord, edler Innenausbau: Der neue Audi A3.

Evolution statt Revolution

Vor 16 Jahren war der Audi A3 der erste Edel­ kompakte in der Golf­Klasse. Die nun dritte Gene­ ration ist komplett neu. Aber sie bleibt sich treu.

A

uf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert: Der neue Audi A3 wirkt wie ein alter Bekannter. Die Unterschiede werden erst augenfällig, wenn er neben dem Vorgänger steht. Dass der schicke Neue nicht revolutionär anders, aber dafür auch nach Jahren noch frisch wirken wird, ist ebenso Teil des A3-Erfolgsrezepts wie die Konzeption. Der A3 war der erste luxuriöse Kompakte. Während die Konkurrenz bis heute das Erfolgsrezept kopiert, geht er nun schon in die dritte Runde. Unter seiner 4,24 Meter langen Hülle ist alles neu — und edel: Jedes Detail, gar jeder Knopf wirkt hier mit Liebe zum Detail gemacht. Hut ab, das ist in dieser Klasse der Massstab. Neu gibt es Hightechoptionen bis hin zum Internetzugang. Beim Platz hat der Dreitürer etwas zugelegt, doch ehe im Frühjahr der Fünftürer folgt, heisst es nach hinten klettern. Kletterpartien anderer Art liebt das Fahrwerk: Passstrassen sind im A3 ein Vergnügen. Der be-

«Elektroautos in zwei bis drei Jahren in Serie» Ernesto Larghi, was tut Audi zur CO2­ Reduktion?

Audi trifft ständig Massnahmen. Nur ein paar Beispiele: Neu entwickelte Motoren verbrauchen 20 Prozent weniger Treibstoff. Teils kommt eine Zylinderabschaltung zum Einsatz. Das Thermomanagement spart weitere drei Prozent. Leichtbauweise macht den A3 um 90 Kilo leichter, also sparsamer. Und Stopp-Start ist bei neuen Modellen Serie. Folgen auf die drei Audi­Hybriden reine Elektroautos?

reits zuvor agile Flitzer braust nun noch flinker um Kurven. Zwar bleibt die Strasse stets spürbar, doch der Reisekomfort ist prima — der weicheren Federung sei Dank. Aus der Motorenpalette mit anfangs 122 bis 180 PS raten wir zum lebendigen 1.4 TFSI mit 122 PS (Normverbrauch 5,2 l/100 km) oder zum bärenstarken 2.0 TDI mit 150 PS (4,1 l/100 km). Ein 105-PS-Diesel folgt bald, und zahlreiche weitere Varianten sind auf dem Weg (siehe Interview rechts).

noch fairer Preis, aber die optionen schlagen zu buche Am Ende findet man kaum Kritikpunkte: Andere bieten vielleicht mehr Platz, der A3 aber mehr Chic und Raffinesse. Freilich zum stolzen Preis: Ab 31 400 Franken tönt zwar noch fair, zumal zehn Jahre Gratisservice dabei sind. Doch wie bei den Konkurrenten schlagen die vielen schönen Optionen dann aber kräftig zu Buche. Texte: Timothy Pfannkuchen

Das ist in Planung. Derzeit läuft ein Projekt mit dem A1 E-Tron in München, und auch bei Sportmodellen wie dem R8 E-Tron sucht Audi diesen Weg. Wann diese Modelle in Serie kommen, ist derzeit jedoch noch offen; vermutlich in zwei bis drei Jahren. Wieso ist Audi trotz stolzer Preise so erfolgreich?

Ein Punkt, weshalb wir derzeit sehr erfolgreich sind, ist sicherlich die Senkung der Listenpreise Anfang Jahr, und unser Händlernetz ist gut aufgestellt. Vor allem aber überzeugen die Kunden Design, Verarbeitung, Qualität und technischer Vorsprung. Welche A3­Varianten folgen noch?

Im Frühjahr folgen der fünftürige Sportback, der A3 mit QuattroAllradantrieb und ein noch sparsamerer Diesel. Zudem starten 2013 der S3 und der A3 mit Erdgasantrieb.


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verzichten?

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Erwachsenen auftritt. Bevor ganz auf

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Milch verzichtet wird, ist eine ärztliche

V-Label, das vegane Lebensmittel speziell

Milchprodukte wie Hart- und Halbhartkäse

Diagnose aber unabdingbar.

Müssen Betroffene deshalb auf den

kennzeichnet. Das heisst, sie sind garantiert ohne tierische Bestandteile, wie

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Doch auch wer freiwillig auf tierische

z.B. Milch, hergestellt. Einige davon sind

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Nahrungsmittel verzichtet und sich vegan,

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! Wo könnte ich meine Jugendfreundin Maria Pia Uebelhart finden? Sie ist wie ich Jahrgang 1928. Wir waren damals oft zusammen und auch mal in einem Lager. Ihre Familie hat in Jakobstal gewohnt und hatte zehn Kinder, ihre Mutter ist jung gestorben. In ihrer Nachbarschaft wohnte Familie Frei. Am 5.3.1949 hat Maria Pia geheiratet. Und plötzlich war sie weg. Es wäre eine Freude, im Alter nochmals über Jugenderinnerungen zu plaudern. Heute wohne ich, Jolanda Weidele, in Frauenfeld. E-Mail: b.amtin@gmx.ch ! Wir suchen noch drei Mitschüler aus Winterthur-

Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Wülflingen, 1958—1961. Leider konnten wir ihre Adressen nicht ausfindig machen. Es wäre schön, wenn wir diese drei Kameraden noch finden würden. Olivia Steiner E-Mail: opsteiner@bluewin.ch ! Ich suche Gabriele MalikMarti im Kanton Bern, mit der ich in der Zeit von 1978 bis 1981 im Krankenheim Altenberg bei Schwester Anni von Almen zusammengearbeitet habe. Oberschwester war in dieser Zeit Ruth Eicher. Beides waren Diakonissinnen. Susanne Bezzola, Biel E-Mail: susanne.bezzola@ bluewin.ch

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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

glücksgriff

EtikEttEndruckEr | 107

Der Labelprinter etikettiert alles – von der Akte bis zur Vorratsdose.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost 30 HomeOffice Labelprinter Brother QL-570 im Wert von je 99.90 Franken. Wettbewerbsfrage: Welchen Wert hat der Labelprinter? ! Teilnahme per Telefon: rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse.

Kampf dem Chaos

Dieses gerät lässt der Unordnung keine chance: Der Etikettendrucker Brother Ql-570 sorgt für system in Büro und Haushalt.

D

er vielseitige Labelprinter ist eine Allzweckwaffe gegen das Durch­ einander. Er etikettiert im Büro die unterschiedlichsten Gegenstände — Ak­ ten, Ordner, CDs, Regale, Schränke und ganze Räume. Dank einer hohen Auf­ lösung lassen sich Grafiken und Firmen­ logos gestochen scharf drucken. Auch zu Hause sorgt das praktische Gerät für Ordnung, indem es Beschriftungen für Haushaltsboxen, Vorratsdosen und Konfitürengläser und andere Behälter ausdruckt.

sogar Briefmarken lassen sich mit dem Labelprinter gestalten Der Anschluss des Labelprinters an einen PC oder Mac ist denkbar leicht. So können Einsteiger und Profis gleicher­ massen auf dem Computerbildschirm Etiketten nach ihren Wünschen gestal­ ten. Weil es sich um einen Thermodru­ cker handelt, muss zudem kein Geld für

Toner oder Tinte ausgegeben werden. Der Printer verfügt über eine automati­ sche Schneideeinheit. Das Gerät ist auch für lange und häufige Anwendungen bestens geeignet. Ein besonders nützlicher Helfer ist der Labelprinter, wenn es um die Be­ schriftung von Briefen und Paketen geht. Adresskleber werden sekunden­ schnell gedruckt. Mehr noch: Die Dienstleistung Webstamp der Post macht es sogar möglich, online eigene Briefmarken zu gestalten und diese an­ schliessend mit Hilfe des Brother QL­ 570 auszudrucken. So muss man nie mehr zur Post gehen, um Briefmarken zu kaufen. Machen Sie also bei der Verlosung des Migros­Magazins mit, gewinnen Sie einen von 30 Etikettendruckern und sagen Sie der Unordnung im Büro und im Haushalt den Kampf an. Text: Michael West

! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem text GLÜCk, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). beispiel: GLÜCk, Lösung, beat beispiel, Musterstrasse 1, 9999 exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Mit Postkarte: Migros-Magazin, «brother», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 21. Oktober 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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rätsel & spiele

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

UNTERHALTUNG | 109

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.10.2012, 24 Uhr

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

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Auflösung Nr. 41: ANZIEHUNG

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.10.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Gewinner Nr. 40: Margrit-Marie Huber, Zuchwil SO; Josef Schwere, Oberrohrdorf AG; Walter Christen, Stans NW; Lotti Wegmann, Winterthur ZH; Irene Volkart, Herzogenbuchsee BE; Martin Wettstein, Rüti ZH; Elisabeth Roos, Zuchwil SO; Ursula Iff, Pratteln BL; Margrith Orlandini, Gebenstorf AG; Fernanda Good, Wald ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 40: Patricia Grünenfelder, Füllinsdorf BL; Elisabeth Glusstein, Münchenstein BL; Urs Walthert, Thörishaus BE; Hans Heer, Luzern LU; P. Huwiler, Willisau LU


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

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UnterhaltUng | 111

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie wird ein weiblicher Nerd auch genannt? B Neruda

H Nerdine

D Herta

So nehmen Sie teil

2. Welche Stadt gilt als die älteste der Schweiz? O Chur

R Baden

L

Rorschach

E

Sotschi

E

Carlos Santana

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3. Wo finden die nächsten Olympischen Sommerspiele statt? M Rio de Janeiro

A Paris

4. Der jüngste dieser Gitarristen heisst …? U Jimmy Page

G Keith Richards

5. Wie hiess das Zauberwort im Märchen Kalif Storch? O Hokuspokus

P Mutabor

R Simsalabim

Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.10.2012, 24 Uhr

6. Wer war «Lonesome George»? A eine Schildkröte

N ein Affe

I

ein Bär

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wie heisst die Geschäftsführerin von Facebook. Inc? G Sandberg

E

Zuckerberg

N Butterberg

8. Wann kamen Harry Potters Eltern ums Leben? R 1597

G 1784

E

Auflösung Nr. 41: SANSIBAR

1981

Gewinner Nr. 39: Ines Hunkeler, Zürich ZH; Emma Sigrist, Luzern LU; Irma Bossart, Hörhausen TG

Lösungswort: 1

2

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8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5

R

4

2 3 1

ALLSE I TS A N I MA T O R BR I L LANT E I NFAHRT E RM I T A G E I SOL I ERT KUENFT I G LESESAAL S AMS T A G S TASTS I NN

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 41: GEBET Gewinner Nr. 40: Mary Lussmann, Spiringen UR; Christian Obrist, Luzern LU; Alfons Langenegger, Wattwil SG

Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.10.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

UnterhaltUng | 113

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 4 2 4 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

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Auflösung Nr. 41:

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KINDEREGGE

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VERRÜCKTES SCHILDERCHAOS

RÄTSELSPASS

Nina hat mit ihrem Scooter ein ganz schönes Tempo drauf. Da verkleidet sich Hugo gleich als Verkehrspolizist und sorgt für Ordnung. Nina ist sich aber gar nicht sicher, ob es alle Verkehrsschilder, die Hugo gezeichnet hat, in der Schweiz auch wirklich gibt. Kannst du ihr helfen und die falschen ankreuzen?

HUGOS KARTENSPIEL

Hugo möchte gerne ein Kartenspiel spielen. Leider ist es nicht vollständig. Hilf ihm, die verlorenen Karten in seinem Zimmer zu finden. Kreise sie ein.

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Lösung: 2, 3, 7, 8, 9 sind falsch.

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Lösung: Es sind 15 Karten.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 15. OktOber 2012 |

UnterhaltUng | 115

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7 2 5 3 4 6 1

1 5 6 6 2 3 1 2

4

8

5

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

4 3 So nehmen Sie teil Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 7 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 6 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 5 9

Auflösung Nr. 41: 159 4 5 3 8 1 9 7 6 2

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5 3 7 1 4 8 9 2 6

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8 6 2 9 7 3 4 1 5

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6 4 8 2 9 7 3 5 1

2 9 5 3 8 1 6 7 4

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.10.2012, 24 Uhr

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 40: Lisa Tschopp, Engelberg OW; Claire Giroud, La Roche FR; Gertrud Jost, Utzenstorf BE; Christa Ryser, Obergerlafingen BE; Sonja Bachmann, Buchs AG

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WeMF 2012) Leser: 2 384 000 (WeMF, MACH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf kaminski (rk), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea burri, katrin kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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Angebot: Tanken Vom 15. bis 28. Oktober 2012 erhalten Sie an allen Migrol-Tankstellen mit Shop während der Öffnungszeiten 3 Rappen Rabatt pro Liter auf den aktuellen Treibstoffpreis (exkl. Gas). Das Angebot ist nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar und nur gültig, wenn Sie an der Kasse Ihre persönliche Cumulus-Karte vorweisen. Die Aktion gilt nicht für Company Cards. Angebot: Heizöl Vom 16. bis 25. Oktober 2012 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Liter 1000 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Punkten pro 1000 Liter gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol-heizoel.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif). Angebot: Pellets Vom 16. bis 25. Oktober 2012 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 kg 1000 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Punkten pro 1000 kg gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer CumulusNummer unter www.migrol.ch/pellets oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif).

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MEINE WELT 118 |

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MELANIE GEIGER

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NR. 42, 15. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich wäre gern so schnell wie Usain Bolt» Name: Melanie Geiger (13) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Wädenswil ZH

Die grosse Leidenschaft von Melanie Geiger ist Canin Cross, eine Art Hindernislauf mit Hund. Zusammen mit ihrem Vierbeiner Lucky will die 13-Jährige Ende Oktober zum zweiten Mal Schweizer Meisterin werden. Wieso lebst du in Wädenswil? Weil ich hier aufgewachsen bin. Hier gefällt es mir, weil ich im Garten rumtollen kann, meine Freundinnen in der Nähe habe und der Schulweg kurz ist. Wo würdest du gerne leben? Irgendwo am Meer, auf Kreta zum Beispiel. Schule und Lebenslauf: Primarschule und jetzt zweite Sek. Meine Hobbys: Leichtathletik. Canin Cross mit Lucky, unserem achtjährigen Border-CollieSpaniel-Mischling. Mit ihm wurde ich letztes Jahr Junioren-Schweizer-Meisterin. Mein Ziel: Ende Oktober wieder die Schweizer Meisterschaft im Canin Cross gewinnen. Was ich mag: Ehrlichkeit, spontane und humorvolle Menschen, Shoppen. Was ich nicht mag: Angeber, Besserwissen, Milchreis. Was ich an mir mag: Dass ich sportlich und ehrlich bin. Mein Lebensmotto: Mit Training kann man (fast) alles erreichen. Mein bester Entscheid: In den Leichtathletikclub Unterstrass in Zürich zu wechseln, dort wird zweimal wöchentlich richtig mit mir gearbeitet. Mein Idol: Usain Bolt. Ich wäre gerne so schnell wie er. Im August hatte ich ein Riesenglück und konnte in Zürich ein Autogramm von ihm ergattern. Mein peinlichster Moment: Als Lucky noch klein war, rannte er einmal mit mir an der Leine auf ein Fussballfeld, wo mein Bruder gerade einen Match hatte. Das Spiel musste unterbrochen werden, bis Lucky vom Feld war. Meine Schwachstelle: Ich kann nicht ruhig sitzen. Meine Sucht: Die Chäshörndli meiner Mama. Text: Yvette Hettinger Bilder: Daniel Winkler

MEINE SAMMLUNG

«Im Canin Cross und in der Leichtathletik habe ich schon einige Medaillen gewonnen. Am stolzesten bin ich auf jene der Schweizer Meisterschaft im Canin Cross 2011.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 15. OKTOBER 2012 |

MEINE WELT

MELANIE GEIGER | 119

MEIN RESTAURANT

«Ins Schützenhaus in der Au in Wädenswil gehe ich am liebsten, weil wir dort die Besitzer kennen. Meistens esse ich Chicken Nuggets mit Pommes und trinke Eistee. »

MEINE SCHUHE

«Die Nagelschuhe brauche ich für die Leichtathletik. Ich trage sie im Training und an den Wettkämpfen, für die Disziplinen auf der Bahn.»

MEIN SPORT

«Lucky und ich sind ein super Team im Canin Cross. Ich bin ausdauernd, und er ist sehr aufmerksam. Das ist wichtig, denn die Parcours führen über Wiesen und Hindernisse, durch Wälder und Gewässer. Dabei sind wir mit einer Leine verbunden. Das macht Spass.»

MEIN DING

«Einradfahren hatte ich bei einer Freundin gelernt. Dann hatten mir meine Eltern ein eigenes Rad geschenkt, weil ich einen Wettbewerb gewann.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Pizza Margherita mag ich einfach mega gerne. Meine Mutter motzt sie manchmal mit Quark, Knoblauch und Zwiebeln auf. Einfach … mmmmh!»

MEINE LIEBSTEN MEIN

«In meiner Familie sind eigentlich alle sportlich. Mein Vater Thomas (53) und mein Bruder Dominik (21) spielen Fussball. Und meine Mutter Erika (51) macht mit Lucky Agility. Meine Schwester Stefanie (19) ist gerade für einen Sprachaufenthalt in Brighton.»

MEIN FLUCHTORT

«In mein Zimmer ziehe ich mich zurück, wenn ich meine Ruhe brauche. Hier höre ich Musik, schmuse mit Kater Mikesch, chille oder schwatze mit Freundinnen.»


Jeden Mit twoch s a d f u a . 1 1 . bis 7 s o r g i M e t m gesa Sor timent.

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DER FAMILIEN-MITTWOCH VOM 17.10. BIS 7.11.2012: Famigros Clubmitglieder erhalten beim Vorweisen der Famigros Karte jeden Mittwoch zehnfach Cumulus-Punkte auf den gesamten Einkauf im Migros-Supermarkt. Jetzt anmelden und profitieren! www.famigros.ch www.famigros.ch

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