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Mein Mei M ein Ei, dein Ei

Am Welttiertag W bewies die di e Migros Mi ihr Herz He rz für Tiere. > 46

Nr. 42, 13. Oktober 2008

Alles für die Ferien

Wie sich die MigrosFamilie Berger für die Berge rüstet. > 56

Bilder Igor Ponti, Tina Steinauer, Siggi Bucher, Marco Zanoni, Franca Pedrazzetti, Christian Benedikt

Horror in der Eiswüste Die Abenteuer von Thomas Ulrich in der Arktis. > 10 Hilfe bei Katastrophen

Tanja Aeberhard und ihre Inka bereiten sich auf den Ernstfall vor. > 26

Joel erobert die Leinwand

Der doppelte Knie Rolf Knie und Sohn Gregory schlagen Joel Basman dreht Filme im Dutzend. Im Interview erklärt einen Salto Natale. > 18 der Jungschauspieler, was ihn zur Höchstleistung antreibt. > 33 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

EDITORIAL

INHALT

Barbara Siegrist, stv. Chefredaktorin

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Der Eismann

reportagen Abenteuerfotograf Thomas Ulrich hat keine Angst. Ausser, wenn er in der Arktis verloren geht und die Eisbären nahen. > 10 Vater und Sohn im Team: Rolf und Gregory Knie.

«Thomas Ulrich auf zerbrechender

Eisscholle im stürmischen Polarmeer in Lebensgefahr.» Diese Meldung der russischen Nachrichtenagentur Interfax machte den Abenteurer aus dem Berner Oberland 2006 schlagartig bekannt. Die halbe Schweiz verfolgte mit, wie die Piloten den 40-Jährigen in einem Wettlauf gegen die Zeit evakuierten.

à la carte

>86

Vier Tage harrte er bei minus 30

Grad auf einer sieben mal sieben Meter grossen Eisplatte aus, die sich im Meerwasser aufzulösen drohte. Voller Panik und überzeugt, dass er dies nicht überleben werde, hielt Thomas Ulrich seine Todesängste mit der eigenen Kamera fest. Heute ist der (Alb-)Traum vom Alleingang durch die Arktis begraben – die Momente in Todesnähe bezeichnet er aber als «grosse Bereicherung».

reisen

>104

Bilder Dirk Lässig, Laif, Miriam Künzli

Einen anderen grossen Traum

hat sich Thomas Ulrich unterdessen jedoch erfüllt: In 85 Tagen kämpfte er sich mit einem Begleiter zu Fuss, auf Skiern und per Kajak 1400 Kilometer weit vom Nordpol bis zum Franz-JosefLand im Nordwesten Russlands. Unserem Redaktor Reto Wild verriet der grosse Abenteurer, was ihn immer wieder in die eisige Kälte treibt (Seite 10).

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

>4 >6 >8

stolz

>126

> 18

Prüfungstag für Katastrophenhunde: Wenn Hund und Halter ihre Ernstfalltauglichkeit unter Beweis stellen müssen. > 26 kolumne Der Hausmann.

> 24

interview Neuer Star: Joel Basman ist der Schweizer Shooting Star. Jetzt erobert der 18-jährige Zürcher die Kinoleinwände und Herzen.> 33 m-aktuell Kleinkunst: Die Migros fördert Komiker.

> 41

Überwintern: So überstehen Gartenmöbel die Kälte.

> 48

schaufenster Mit der Migros-Familie Berger in die Berge. > 56 Produkte der Woche: Twist Nano, Molfina, Exelia. > 75, 79, 81 > à la carte Der wirtende Galerist Michel Kunz liebt deftige Rostbratwürste – und zum Dessert Tarte au vin cuit. > 86 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 97

besser leben Eisprung macht Frauen scharf auf Männer. > 103 > Reisen: Kanareninsel La Gomera, der wilde Geheimtipp.

> 104

Erziehung: Weder antiautoritär noch repressiv. Tiere: Mit Hundebabys in der Welpenschule. Auto: Der neue Ford Fiesta. rätsel/impressum bitte melde dich Die Such-Ecke. glücksgriff Humidor zu gewinnen. cumulus Die besten Infos und Angebote. mein ganzer stolz > Bestes Kinder-Gesangsduo: Lina und Anna Caviezel.

110 > 113 > 114 > 117 > 119 > 123 > 124 > 126

Herbstferien in den Bergen Die Migros-Familie von Dänu und Danielle Berger geniesst M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder ein paar erholsame Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). Herbstferientage m-infoline@migros.ch; www.migros.ch in Valbella. M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 56 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

M-NEWS

Erfolgreicher Welttiertag

Der Migros-Event anlässlich des Welttiertages am 4. Oktober im HB Zürich und die Spendenaktion der Migros waren ein voller Erfolg. Die Migros verzeichnet rund 10 000 Besucher und Spendengelder in der Höhe von 140 000 Franken.

Bereits 70 000 Besucher

Hilfe für Zuzüger

Die Internetseiten der Schweizer Gemeinden sollen künftig besser auf ausländische Zuzüger zugeschnitten sein. Die Initiative zu diesem Integrationsprojekt stammt vom Migros-Kulturprozent. Es hat dafür die Website www.contakt-net.ch als Hilfe für die Gemeinden lanciert.

Wer online statt mit dem Auto einkauft, schont die Umwelt. Im Juni dieses Jahres lancierte LeShop.ch als erster Detailhändler weltweit ein Umweltkonto. Dieses errechnet die Ersparnis von CO2, Energie und Zeit im Vergleich zum motorisierten Individualeinkauf. Bereits weit über 4000 Haushalte führen aktiv ein LeShop.ch-Umweltkonto. Sie sparten zusammen in über 14 000 Bestellungen mehr als 24 Tonnen CO2.

Muss sich die Migros Bank in der gegenwärtigen Ausnahmesituation nicht zusätzlich absichern, damit sie der Krise auch weiterhin trotzen kann?

MEHR DAZU AUF SEITE 46

Das Einkaufszentrum Westside wurde letzten Mittwoch feierlich eröffnet. Allein an diesem Tag besuchten 70 000 Menschen das neue Wahrzeichen von Bern. Der Riesenbau trägt die Handschrift des New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind. Bauherrin ist die Genossenschaft Migros Aare.

Umweltkonto

Harald Nedwed, Chef der Migros Bank, über die weltweite Finanzkrise und die Auswirkungen auf die Schweiz.

Harald Nedwed, ein finanzielles Erdbeben erschüttert weltweit Banken und Börsen. Müssen sich die Kunden der Migros Bank jetzt Sorgen um ihr Erspartes machen?

Ganz klar nein. Die Migros Bank ist absolut sicher. Auf dem aufgeblähten US-Immobilienmarkt, der die Krise ausgelöst hat, waren wir niemals engagiert. Wir haben unsere Investitionen immer auf den Schweizer Markt konzentriert, wo viel solidere Verhältnisse herrschen. Die Migros Bank ist bekannt für ihr konservatives Risikoprofil. Auch in den vergangenen Jahren des Booms sind wir von diesem vorsichtigen Kurs nie abgewichen. Deshalb stehen wir jetzt trotz weltweiter Krise absolut solide da.

Notfallmässige Massnahmen sind nicht nötig. Bereits heute haben wir fast doppelt so viel Eigenkapital, wie es die EidgenössischeBankenkommissionverlangt. Dank dieser soliden Basis und unserem guten Ruf gewinnen wir in der gegenwärtigen Krise viele neue Kunden: Allein im September wurden bei uns 5700 Konti eröffnet. Im gleichen Monat flossen 300 Millionen Franken an neuen Kundengeldern zur Migros Bank.

In der Schweiz sind Sparguthaben bei den Banken nur bis 30 000 Franken versichert. Müsste dieser Betrag nicht dringend aufgestockt werden?

Eine solche Massnahme sollte meiner Meinung nach gut überlegt und nicht über Nacht beschlossen werden. Wichtiger als die Höhe des versicherten Guthabens ist doch der gute Ruf der Schweizer Banken: Diese müssen solide wirtschaften und über ein starkes Fundament an Eigenkapital verfügen. Dann sellt sich die Frage nach der Versicherung von Spareinlagen viel weniger dringend. Interview Michael West

MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 9

FRISCH IN DER MIGROS

Butterzart

Bilder Susanne Oberli, Siggi Bucher, Keystone, bab.ch/Stock Food, bab.ch/Flora Press

Der Welttiertag im Zürcher HB war ein Grosserfolg.

«Erspartes ist bei uns sicher»

DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Glücklicherweise schmeckt er nicht so, wie er heisst, der Tête de Moine, auch bekannt als Mönchskopf. Der Halbhartkäse entstand im 12. Jahrhundert im jurassischen Kloster Bellelay. Weltweit geniesst man ihn in Rosetten geschabt zu Salaten, als Vorspeise oder als Beilage zu Hauptspeisen. Der Käse schmeckt eher kräftig und vergeht auf der Zunge wie Butter. Seit 1982 gibts die Girolle – ein Werkzeug, mit dem das Drehen von Rosetten ganz einfach geht. Tipp: Der Tête de Moine lässt sich am einfachsten schaben, wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt.


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

Savka Popovic (43) und Tochter Cvija (8) kaufen fast alles in der Migros.

DICKES LOB

Das Brotsack-Revival Savka Popovic und Tochter Cvija freuten sich über den bestickten Brotfrischhaltebeutel, den sie am 2. Oktober in der Migros-Hausbäckerei am Zürcher Limmatplatz geschenkt bekamen. Bäcker Hang Cheong Lee (30) hätte gern noch mehr als die limitierten 1000 Beutel verteilt: «Die Kunden hatten eine Uufreude!».

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

1815

So viele Meter über Meer liegt die höchst gelegene Migros-Filiale der Schweiz – im Walliser Ferienort Saas-Fee. Da innerhalb des Kurorts keine Lastwagen verkehren dürfen, werden die Frischprodukte und Waren jeweils am Dorfeingang auf ein Elektromobil umgeladen.

DER GRÜNE DAUMEN

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6 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

«Ich gratuliere Daniela Truffer zu ihrem Mut, an die Ausland. Es ist jedoch nicht das Einzige. Präsenz Schweiz führt auch Studien durch. Dabei werden vor allem Meinungsführende und Entscheidungsträger befragt. Sie haben meistens ein besseres Bild von unserem Land als die allgemeine Bevölkerung, da sie auch besser über die Schweiz informiert sind. Mirjam Matti Präsenz Schweiz, 3003 Bern

MM 41: «Ich bin keine Frau, ich bin ein Zwitter», Artikel über Daniela Truffer, die als Zwitter zur Welt kam.

Ehrlich über Tabus sprechen Ich gratuliere Daniela Truffer zu ihrem Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Allen Naserümpfern kann ich nur sagen: Akzeptanz und Toleranz. Nur wenn wir offen und ehrlich über Tabuthemen reden, können wir die Hirngespinste der Menschen vertreiben. Ich habe intersexuelle Bekannte und war entsetzt, als ich erfuhr, dass die Eltern einfach entschieden haben, sie zu Mädchen umzuoperieren. Beide sind eigentlich Männer in Frauenkörpern. Anuschka Mumenthaler, 4805 Brittnau Gratulation zu vielen gelungenen Berichten über Menschen abseits des Mainstreams. Die Reportage über Daniela Truffer war spannend zu lesen. Sie haben die richtige Wahl getroffen, einen solchen Menschen zu porträtieren. Bei Sachthemen fällt es leichter, ein distanziertes Urteil zu fällen. Wenn ich aber einen Einblick in die Gedanken, die Kämpfe und das Leben konkreter Menschen bekomme, dann beeindruckt und berührt mich das und lässt mich so schnell nicht los. Weiter so! Markus Felss, 8152 Glattbrugg Korrigenda

37 nicht 370 intersexuelle Babys Im Interview mit Kathrin Zehnder hiess es fälschlicherweise, jedes Jahr würden in der Schweiz 370 intersexuelle Babys geboren. Richtig ist, dass es pro Jahr nur 37 sind.

Früher war Publizist Roger de Weck ein differenzierter, liberaler Kolumnist. Als EUTurbo begibt er sich jedoch auf die einseitige Ebene, die er seinen Gegnern vorwirft. Kritik und Gegenargumente werden ausgeblendet, negative Aspekte ignoriert. Dies macht ihn unglaubwürdig. Dass es die Deutschen nach wie vor in die Schweiz zieht, hat kaum mit dem Gesundheitssystem zu tun. Sie kommen wegen besseren Einkommens, hoher Lebensqualität und eines weniger hierarchischen Berufsumfelds. Pia Eggenschwiler, 8005 Zürich Daniela Truffer kam als Zwitter zur Welt. Die Ärzte machten sie zu einer Frau. Heute kämpft sie für das Recht auf Selbstbestimmung und die Anerkennung eines dritten Geschlechts: intersexuell.

MM 41: «Swissair und UBS als Makel», Interview mit Publizist Roger de Weck.

Nach wie vor ein sehr gutes Image Mit Interesse haben wir das Interview mit Herrn de Weck gelesen. Das Resultat des Nation Brands Index 2008 ist aber nicht beunruhigend. Im Gegenteil: Die Schweiz konnte ihre Werte in den sechs Imagekategorien im Vergleich zu 2005 halten und hat nach wie vor ein sehr gutes Image. Kein anderes Land in der

Grösse der Schweiz hat es unter die ersten zehn geschafft. Dass unser Land Plätze verlor, hat mit dem Aufholen der anderen zu tun. Seit einigen Jahren ist die Bedeutung der Imagepflege von Nationen für den Standortwettbewerb gestiegen. Besonders erfreulich ist das gute Abschneiden im Bereich der Regierungsführung und dass die Schweiz bei den befragten Ländern die besten Resultate in Deutschland und China erzielt. Der Nation Brand Index ist ein wichtiges Messinstrument für das Image der Schweiz im

MM 41: «Von allen Seiten abkassiert», Interview mit Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga.

Beleuchtungen nachts ausschalten Ihr Bericht und die Mühe zum sorgfältigen Umgang mit der Ressource Strom finde ich gut. Mit der Abschaffung von 15-WGlühlampen ist es aber nicht getan. Diese Lampen sind vielleicht lediglich eine Stunde am Tag in Betrieb. Vielmehr sollten wir in der Schweiz nachts keine sinnlosen Fassadenbeleuchtungen laufen lassen. Sie sind unnötig und verbrauchen während Stunden Tausende Watt Strom ohne direkten Nutzen. Sie leiten Zugvögel in

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


leserbriefe | 7 Öffentlichkeit zu gehen.» die Irre und sind dafür verantwortlich, dass in der Stadt der romantische Sternenhimmel kaum mehr erkannt wird. Es wäre sinnvoller, unnötige Verbraucher auszuschalten als nur Stromfresser zu eliminieren. Thomas Knoblauch per Mail Was würde Frau Sommaruga zur Idee sagen, die Migros, Coop, Denner und Aldi zum Wohle der Verbraucher in einem staatlichen Zwangsmonopol «Swisstrade» zu vereinen? Genau das hat man mit der Stromwirtschaft gemacht. Jetzt ist man erstaunt, dass uns dies teuer zu stehen kommt. Da war unser Parlament wohl mehr als nur «ein bisschen naiv». Nun versucht jeder, die Schuld dem anderen, vor allem den «profitgierigen Strombaronen», zuzuschieben. Wer sind diese Bösewichte? Unsere Stromwirtschaft gehört zu etwa 80 Prozent der öffentlichen Hand. Die Konsequenz: Die bösen Strombarone sind wir alle, auch Frau Sommaruga. Selbst der verbissenste Atomkraftgegner verbraucht Atomstrom und ist Mitinhaber von Atomkraftwerken. Auch Frau Sommaruga scheint sich dieser Tatsache nicht bewusst zu sein. Otto Hartmann, 1700 Fribourg

Anuschka Mumenthaler, 4805 Brittnau

haben und mit ihr eine Familie zu gründen. Ruth Weisskopf, 8909 Zwillikon Ich bin Trägerin in dritter Generation eines Familiengeheimnisses. Leider wird die Wahrheit nie mehr ans Tageslicht kommen, und wir werden uns mit Vermutungen und Spekulationen begnügen müssen. Nach dem Tode sollten alle Beteiligten den Nachkommen die Wahrheit zur Verfügung stellen. Nach meiner eigenen Erfahrung wäre dies eine wichtige Offenbarung. Erika Riesen, 3047 Zollikon MM 41: «Neues Licht für helle Köpfe», Artikel über energiesparende Lichtquellen.

Keine Energiefresser Migros-Mitarbeiter Jeroen Zimmermann sollte bei herkömmlichen Glühbirnen nicht von Energiefressern sprechen. Deren Energiebilanz fällt bei genauerer Betrachtung nicht so

schlecht aus. Die Herstellung einer Glühbirne geschieht mit weniger Energie und Material, ausserdem wird kein Quecksilber verwendet. Wenn die Glühbirnen aus dem Sortiment entfernt werden, müssten auch Kerzen aus den Regalen verschwinden. Deren Lichtausbeute im Verhältnis zur aufgewendeten Energie ist eindeutig schlechter. Michael Neumeister, 3095 Spiegel b. Bern

hätte sie all das, was sie sich wünscht: Frauenpriestertum, kein Pflichtzölibat, keinen Papst und trotzdem die katholische Liturgie und die Sakramente. Hanni Kern, 5200 Brugg

MM 41: «Ich habe diese Kirche gerne, sie ist ein Teil von mir», Interview mit der Seelsorgerin Monika Schmid.

Ich finde es interessant, wie sich medizinisch unerfahrene Leute über die HPV-Impfung aufregen können. Natürlich fehlen noch die Langzeitwirkungsstudien der Impfung. Ratschläge wie «man solle sich besser waschen und nicht so viel verschiedene Sexualpartner haben» mögen gut gemeint sein, entsprechen aber nicht immer der Realität. Den Satz von Dr. Peter Klein kann ich als Hausärztin nur bekräftigen: Ich empfehle meinen Patientinnen die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung. In Grossbritannien, Spanien sowie auch anderen europäischen Ländern wird die Krebsvorsorgeuntersuchung aber nur alle drei Jahre unternommen. Deshalb kann ich nur bestätigen, dass es keine Fahrlässigkeit ist, solche Aussagen zu publizieren. Dr. med. Beatrice Wirtner 8820 Wädenswil

Weshalb kein Kirchenwechsel? Wenn man sich heute gegen die römisch-katholische Kirche stellt, braucht man keinen Mut, man hat die Mehrheit der Medien und der Gesellschaft hinter sich. Warum wechselt Frau Schmid nicht die Konfession und tritt zur christkatholischen Kirche über? Dort

MM Nr. 41: «Das dunkle Geheimnis des Priesters», Leserbriefe zum Artikel über Edith Flubacher.

Bilder Esther Michel, Marco Zanoni

Missbräuche werden vertuscht Ich bin nicht einverstanden damit, dass man alle anderen Gesetze auch abschaffen müsste, wenn man das Zölibat aufhebt. Straftaten werden wenigstens geahndet und verurteilt. Missbräuche bei Priestern werden, wenn sie überhaupt jemals ans Tageslicht kommen, unter dem Deckel gehalten und intern gelöst oder vertuscht. Wer zölibatär leben möchte, soll dies tun. Es sollte aber auch möglich sein, als Priester eine Frau zu

Simonetta Sommaruga fordert, dass der Bundesrat, die Lücke im Stromversorgungsnetz schliesst.

MM 41: «Umstrittener Piekser gegen Krebs», Leserbriefe zum Artikel über die Impfung gegen HPV-Viren.

Ein Badetuch reicht für die Ansteckung

Ich war vor über zehn Jahren selber betroffen: Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Meine erste sexuelle Erfahrung machte ich eher spät, kurz bevor ich zwanzig wurde. 14 Jahre war ich mit demselben Partner zusammen. Da ich zu dieser Zeit fast jeden Tag Sport machte, stand ich oft zwei Mal täglich unter der Dusche. An der Hygiene konnte es bei mir nicht liegen. Wussten Sie, dass man sich nur über das Verwenden eines bereits benützten Badetuchs mit HPV-Viren anstecken kann? Nathalie Willi-Stadler per Mail


8 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

New York

Moskau

Tokio

London

BILDER DER WOCHE

MOMOL!

NEINEI!

Der MundwasserChef im Aufwind

Der UBS-Chef und Millionensaläre

Die sogenannte Abzocker-Initiative von Thomas Minder (47) erhält mit der Finanzkrise eine neue Aktualität. Der Trybol-Chef rechnet mit einem Ja-Anteil von bis zu 80 Prozent. Die Initiative, die frühestens in einem Jahr vors Schweizer Stimmvolk kommen wird, will Abgangsentschädigungen sowie Prämien bei Firmenkäufen verbieten.

Noch vor einem Jahr wurde die UBS-Aktie zu 68 Franken gehandelt – rund dreimal höher, als dies heute der Fall ist. Doch trotz Milliardenverlusten und Stellenabbau ist UBSPräsident Peter Kurer (59) überzeugt: «In Spezialsituationen sind weiterhin Löhne über 10 Millionen denkbar.» Sein Gehalt veranschlagt er mit «unter 10 Millionen Franken».

Panik in aller Welt Was an den weltweiten Börsen

vergangene Woche passierte, lässt sich nur mit einem Wort umschreiben: Panik. Rational gibt es keine Begründung für die Achterbahnfahrten der Aktienkurse. In Moskau wurde der Handel gleich mehrere Tage lang ausgesetzt. Die Bilder verzweifelter Börsianer ähneln sich – egal ob in New York, London oder Tokio. Sie könnten Trost in einem der schönsten Schweizer Evergreens finden: Martheli Mumenthaler und Vreneli Pfyl sangen nämlich schon vor Jahrzehnten frisch-fröhlich: «Nach em Räge schynt d Sunne.»


scheinwerfer

FINANZKRISE | 9

NACHGEFRAGT

«Wir erleben eine Verlotterung der Sitten» Thomas Straubhaar, die Finanzkrise nimmt immer heftigere Ausmasse an. Wie tief wird der Fall noch sein?

Jede Prognose ist extrem schwierig. Wichtig ist, zwischen der Finanz- und der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung zu unterscheiden, denn gerade in der Schweiz bewegt sich die reale Wirtschaft auf einem stabilen Niveau. Das drückt sich in der tiefen Arbeitslosigkeit aus und dem Mangel an Fachkräften. Dass es nun zu einer konjunkturellen Abkühlung kommt, gefährdet die Stabilität nicht entscheidend. Die erratischen Schwankungen an den Börsen haben kaum Bestand. Sparer sorgen sich trotzdem um die Sicherheit ihrer Gelder bei den Banken. Zu Recht?

Bilder Reuters/Pascal Lauener, Keystone (4), AFP, HWWI/Sabine Vielmo

Ich halte die Angst nicht für berechtigt, obschon die Schweiz anders als beispielsweise Deutschland nicht explizit einen Schutzschild aufgespannt hat. Entscheidend ist, dass die Schweiz, obwohl unabhängig, in die internationalen Märkte eingebunden ist. Wenn der Staat keine Garantien gibt, bringen die Anleger das Geld eben ins Ausland. Also gibt es keinen Grund, die Spargelder unter der Matratze zu verstecken?

Wenn solche Stimmen zahlreicher würden, müssten das Finanzdepartement und die Nationalbank mit Hilfe der Steuerzahler Sparbüchlein und Festgelder garantieren.

Dann sind die Schweizer Banken doch gefährdet.

Gefährdet ist das falsche Wort. Aber es gilt, wachsam zu bleiben, um in einem Krisenfall rasch reagieren zu können. Die EU garantiert 50 000 Euro für jeden Sparer. Nun fordert die SP Schweiz die Erhöhung des Schutzes für Sparer von 30 000 auf 100 000 Franken.

Kurzfristig führt gar kein Weg an einer solchen Intervention vorbei, weil sonst grosse Kapitalbewegungen aus der Schweiz fliessen. Was uns erwarten könnte, zeigt das Paradebeispiel Grossbritannien: Als Irland staatliche Garantien ankündigte, strömte das Geld aus Grossbritannien nach Irland. Schliesslich blieb dem britischen Staat nichts anderes übrig, als seinen Banken zu helfen. Kleinunternehmer monieren, dass sie das Risiko tragen, während bei den Banken in der Not der Staat unter die Arme greift.

Das ist eine absolut verständliche Kritik, der man selbst als überzeugter liberaler Marktwirtschafter nichts mehr anzufügen braucht. Wir erleben eine Verlotterung der Sitten, wenn die, die ordentlich haushalten, jenen helfen müssen, die risikoreich gearbeitet haben. Daraus müssen wir zwei Lehren ziehen: Erstens sollen staatliche Hilfen nur vorübergehender und nicht dauerhafter Natur sein. Zweitens müssen wir so rasch wie möglich bessere Rahmenbedin-

gungen schaffen, dass sich solche Brandkatastrophen nicht wiederholen. Was meinen Sie damit?

Alle Kreditinstitute und HedgeFonds müssen nach gleichen Regeln von denselben strengen Aufsichtsbehörden kontrolliert werden. Letztlich wird das dazu führen, dass auch private Anleger wieder zu herkömmlichen Produkten finden. Konkret: In Zukunft wird man zweimal überlegen, wem man sein Geld anvertraut. Lokale oder regionale Schweizer Banken zeigen in diesen schwierigen Zeiten ihre Stabilität. Ihr Geschäftsmodell ist in der Regel sehr zweckmässig. Hilft die gemeinsame Leitzinssenkung der Notenbanken, eine globale Rezession abzuwenden?

Ich gehöre nicht zu den Pessimisten, welche die Weltwirtschaft am Abgrund sehen. Die USA oder Deutschland befinden sich zwar tatsächlich am Rande einer Rezession. Auch in der Schweiz wird es zu einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums kommen, aber nicht zu einem Absturz. Wie kann sich die Schweiz dieser Entwicklung entziehen?

Unser Land hat einen stabilen Arbeitsmarkt. Das ist ein entscheidender Pluspunkt. Der Preiszerfall der Rohstoff- und Energiepreise stärkt die Kaufkraft der Bürger. Der wieder etwas erstarkte Dollar erleichtert zudem unsere Exporte in

Der Berner Thomas Straubhaar (51) ist Wirtschaftsprofessor und leitet das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut.

den Dollarraum. Der Schweizer Finanz- und Bankenplatz ist mit der UBS und Credit Suisse zwar schwer getroffen worden. Aber bis anhin sind wir ohne massive Staatshilfen auf Kosten der Steuerzahler davongekommen. Deshalb könnte der schweizerische Finanzmarkt gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Tiefststände der Aktienkurse locken zum Einsteigen.

Es ist eine Frage der Zeit, bis diejenigen belohnt werden, die den Mut finden, in diesen Tagen Aktien zu kaufen. Das gilt auch für kerngesunde, börsenkotierte Firmen, deren Titel sich auf einem tiefen Kursniveau bewegen. Nur weiss der Anleger nicht, wann dazu der richtige Zeitpunkt ist.

Das kann tatsächlich niemand sagen. Es ist jedoch verblüffend, wie viele Firmen mit einem guten Geschäftsmodell an der Börse richtiggehend abgestraft worden sind. Das gilt wohl auch für die beiden Schweizer Grossbanken, die aber viele gravierende Fehler gemacht haben. Interview Reto E. Wild Mehr zum Thema auf Seite 4.

DIE ZAHL DER WOCHE

1 400 000 000 000 US-Dollar

Laut Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds beträgt das durch die Finanzkrise vernichtete Kapital weltweit 1,4 Billionen Dollar. Am 16. Oktober 2008 ruft die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation (FAO) den Welternährungstag aus. 862 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger und Unterernährung. Sie könnten die 1624 Dollar pro Kopf gut gebrauchen.


10 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Die folgenden Bilder zeigen «Arctic Solo» 2006 und die Arktis-Exkursion 2007. Auf diesem Foto überquert Thomas Ulrich Franz-Josef-Land.


porträt

THOMAS ULRICH | 11

Herr Ulrichs Gespür fürs Eis

Der 41-jährige Berner Oberländer Thomas Ulrich gehört zu den bekanntesten Abenteuerfotografen. Als er 2006 die Arktis durchqueren wollte, sah er dem Tod ins Auge – Bilder und Momente zwei seiner spektakulärsten Arktis-Expeditionen.> 12


12 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

«Plötzlich war Fotografieren mein Beruf.» A

Gefangen auf einer Eisscholle Damals, nach zwei Jahren Vorbereitung, wollte der dreifache Familienvater mit seiner Expedition «Arctic Solo» als erster Mensch ohne Hilfe allein den Arktischen Ozean von der Nordspitze Sibiriens über den Nordpol nach Kanada durchqueren. Nachdem ihn ein Helikopter an der Küste ausgesetzt hatte, kam Ulrich bei Temperaturen von gegen minus 30 Grad in einen lokalen Sturm. Die Eisscholle, auf der er sich aufhielt, brach auseinander. Seine Ausrüstung ging verloren. «Um-

geben von Salzwassereis habe ich drei Nächte lang nicht geschlafen und nicht getrunken und musste vier lange Tage auf eine Rettung warten. Am liebsten wäre ich einfach eingeschlafen», räumt er ein. Inzwischen bezeichnet er diese Momente, wo er dem Tod sehr nahe stand, als «grosse Bereicherung». Als Erinnerungen, «die ich ein Leben lang in mir tragen werde». Die Vorwürfe, die er sich damals gemacht hat, haben sich gelegt. «Ich habe mich minutiös vorbereitet und nach bestem Wissen gehandelt. Expeditionen sind meine Stärke. Ich verstehe, dass ein Laie das nicht nachvollziehen kann. Aber ich lebe davon, Fotos von Orten zu machen, die andere nicht erreichen», zieht der bescheiden auftretende 41-jährige Abenteurer Bilanz – und wird dabei nachdenklich.

Bergführer bei James Bond Seit 15 Jahren verdient Thomas Ulrich seinen Lebensunterhalt mit der Fotokamera. Handwerk und Wissen hat er sich selbst angeeignet, ohne eigentliche Ausbildung: «Plötzlich war Fotografieren mein Beruf, obwohl es nie mein Traumjob war.» Zuvor hat er für diverse Filmprojekte gearbeitet: als Bergführer im JamesBond-Film «Golden Eye», in Grönland für den Kinofilm «Fräulein Smillas Gespür für Schnee» oder an der Eigernordwand fürs Schweizer Fernsehen. Inzwischen haben diverse Magazine und Zeitungen Ulrichs spektakuläre Bilder publiziert. Das renommierte «National Geographic» beispielsweise wird nächstes Jahr bereits zum vierten Mal seine Fotos veröffentlichen. Seine neueste Reportage handelt von der erfolgreichen Expedition vom Nordpol ins arktische

Thomas Ulrich, für einmal zu Hause im Berner Oberland: «Ich lebe davon, Fotos von Orten zu machen, die andere nicht erreichen.»

Grosse Bühne für Thomas Ulrich In diesen Tagen erscheint Thomas Ulrichs Buch «Horizont Nord» im Eigenverlag auf 176 Seiten mit über 150 Fotos und Illustrationen (59 Franken, weitere Details auf der Homepage von Thomas Ulrich). Es schildert die dramatischen Ereignisse seines gescheiterten ArktisAbenteuers im März 2006 sowie die erfolgreiche Durchquerung vom Nordpol bis zum Franz-Josef-Land mehr als ein Jahr später. Zu diesem Thema geht Thomas Ulrich unter dem Titel «100 Tage Abenteuer» mit einer Multivisionsshow ab dem 22. Oktober 2008 auf Tournee (Infos im Internet unter www.explora.ch). Am 9. Oktober ist der Spielfilm «Nordwand» in den Deutschschweizer und deutschen Kinos gestartet. Beim 106-minütigen Streifen, der am Filmfestival in Locarno uraufgeführt wurde und von der Tragödie an der Eigernordwand in den 1930er-Jahren handelt, legte Ulrich als zweiter Kameramann Hand an. SF 1 strahlt am Donnerstag, 16. Oktober 2008, um 20.05 Uhr, den DOK-Film «Beruf Abenteurer: Thomas Ulrich — zwischen Polareis und Familie» aus. www.thomasulrich.com

Franz-Josef-Land. Das Ziel Kap Flora erreichte er im August 2007 gemeinsam mit dem Norweger Børge Ousland in 85 Tagen zu Fuss, auf Skiern und per Kajak. «Die Eislandschaft der Arktis

gehört für mich zu den faszinierendsten Gebieten der Welt», gerät der Berner Oberländer ins Schwärmen. «Ich glaube an meine Träume, bleibe hartnäckig und kann sie so verwirklichen – aber

Bild Marco Zanoni

uf dem Weg von Bern Richtung Brienzer- und Thunersee rückt die spektakuläre Kulisse mit den verschneiten Bergen des Berner Oberlands immer näher. Hier, im beschaulichen Dorf Unterseen bei Interlaken, befindet sich die Heimat des gelernten Zimmermanns und Bergführers Thomas Ulrich, der im Alter von 16 Jahren schon intensiv mit Fels- und Eisklettern begann. «Ich war mit meinen Eltern oft in der Natur. Sie ist meine Triebfeder, immer wieder das Abenteuer zu suchen», erklärt der klein gewachsene und braun gebrannte Berner Oberländer mit einem Leuchten in den Augen. 1988 lockte ihn die weite Welt mit einer Expedition in den Süden Argentiniens, nach Patagonien, wo er den schwierig zu besteigenden Cerro Torre erst im dritten Anlauf 1996 zusammen mit Stephan Siegrist bezwang. Es folgten Expeditionen nach Grönland, erneut nach Patagonien, in den Yosemite-Nationalpark, zur Eigernordwand, zum Mount Everest und im Februar 2006 eine verhängnisvolle Reise in die Arktis, die für Schlagzeilen sorgte.


porträt

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THOMAS ULRICH | 13

«Arctic Solo» 2006: Thomas Ulrich zieht seinen 170 Kilogramm schweren Schlitten im nördlichsten Teil von Sibirien über das arktische Eis.

«Mitten im Eis hoffte ich drei Nächte lang auf Rettung.»

Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

nur, wenn ich mit jeder Faser meines Körpers immer konzentriert bin.» Und trotzdem ist er für seine drei Töchter Linn, Silje und Julie kein Rabenvater. Wenn Ulrich wieder zu Hause in Unterseen lebt, sieht ihn die Familie sowohl beim Frühstück als auch beim Mittag- und Abendessen. «Da ich auch Werbefotos schiesse, bin ich öfters im Büro als unterwegs. Der Tagesablauf ist dann schon fast bünzlig», erzählt er mit einem herzhaften Lachen. In Zukunft wolle er ohnehin nicht mehr auf Expeditionen, die länger als drei Monate dauern. Seine norwegische Frau Asta hat er übrigens nicht etwa beim Bergsteigen kennengelernt. Sie arbeitete als Floristin in Interlaken.

Bei Temperaturen von gut minus 30 Grad muss das Gesicht speziell geschützt werden.

Reto E. Wild

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14

2007: Der Presseisblock schafft Übersicht auf das noch zu bewältigende arktische Eis.

Energiespar-Kochtopf: Sparsamer Umgang mit den Ressourcen ist überlebenswichtig.


14 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Auf der zugefrorenen Rinne beim Nordpol ist das Eis 2007 noch zu dünn. Deshalb robbt Ulrich im wasserdichten Spezialanzug.

Campieren in der Einsamkeit: Zum Materialtest für «Arctic Solo» wählt Thomas Ulrich den zugefrorenen sibirischen Fluss Jenissej aus.

Bilder Visual Impact

«Die Momente, als ich dem Tod ins Auge


porträt

THOMAS ULRICH | 15

Besuch einer Eisbärin mit ihren Jungen: Die neugierigen Raubtiere wurden 2007 sicherheitshalber mit Signalrakete und einem Luftschuss vertrieben.

sah, trage ich mein Leben lang in mir.»

Saunagang mit einer 44er Magnum bei «Arctic Solo»: Thomas Ulrich bei der Wetterstation Golomyannyi. Mit der Waffe schützt er sich vor Eisbären.


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18 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober

2008

Vater und Sohn auf Augenhöhe

«elegance» heisst das neue Programm des Winterzirkus Salto Natale. Mit einer Mischung aus Akrobatik, Comedy und Musical treten Rolf (59) und Gregory Knie (31) ihre sechste Saison an. Die kreative Zusammenarbeit geniessen sie und sind sich einig: «Wir ergänzen einander.»

M

an mag es ihnen abkaufen oder nicht, aber sie wirken wirklich wie ein Herz und eine Seele: Rolf (59) und Gregory Knie (31), Zirkusdirektoren, Partner, Vater und Sohn. Braun gebrannt aus Mallorca eingeflogen, lachen sie immer noch über das letzte Fotoshooting, für das Statisten in Affenkostümen an ihrem Pool posierten. «Wir könnten noch viel mehr Zeit miteinander verbringen», sagen sie unisono. «Wenn er mir nur nicht immer den Kühlschrank leer fressen würde», ergänzt Vater Rolf. Der Generationenkonflikt vom letzten Jahr scheint überwunden. Gregory war mit «Salto Natale» nach Deutschland gezogen – und hatte prompt rote Zahlen geschrieben. «Papi hatte mich mehr als einmal gewarnt», bekennt er lachend. «Ich habe Lehr-

geld bezahlt. «In seinem Alter hätte ich es genauso gemacht», entgegnet Vater Rolf, und damit ist das Thema erledigt.

Ein Zirkus der ganz anderen Art Mit dem sechsten Salto-NataleProgramm gehen die Vertreter der sechsten und siebten Generation der berühmten Zirkusdynastie nun wieder gemeinsam an den Start und scheinen sich diesmal völlig einig. Ein Zirkus der ganz anderen Art sei es, ohne Tiere, dafür mit viel Humor und Akrobatik. Das Ganze findet neu im eigenen

www.migrosmagazin.ch Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Das Quiz zu Kindern berühmter Eltern.

Zelt statt, das extra auf die neuen, speziellen Lichteffekte abgestimmt ist. «Erst dachte ich, der spinnt, als er mit seinen farbigen Lichtern ankam», erinnert sich Rolf Knie. Aber er sah schnell ein, dass sein Sohn recht hatte. «Oft müssen wir gar nicht gross diskutieren. Wir probieren es aus und sehen, ob es uns überzeugt.» Auch Gregory findet, dass beide offen seien für die Ideen des anderen. «Er ist ein bisschen traditionsverbundener. Dafür mag manches bei mir am Anfang zu modern ausfallen. Der ganze Prozess ist ungeheuer anregend. Da brodelt es richtig. Und wenn es gut geht, kommt am Ende etwas Frisches, Neues heraus.» Diese Mischung muss Rolf Knie vorgeschwebt haben, als er seinen Sohn nach dessen Wirtschaftsstudium in Amerika anrief und ein gemeinsames Projekt vor-

schlug. «Wir alten Zirkusfüchse kennen ein Schema, das funktioniert. Gregory ist ein Quereinsteiger und hinterfragt alles. Das ist gut. Auf die Art überschreitet man Grenzen.» Die Hälfte ihrer diesjährigen Truppe sei zum Beispiel noch nie im Zirkus aufgetreten, erklärt Rolf. So haben sie neu den australischen Komiker Rob Spence und sechs Musikerinnen aus China unter Vertrag. «Ein Elefant wird nie auf dem Rüssel laufen und ein Pferd nie einen Salto drehen. Man muss mit alten Mitteln immer neue Wege finden. Ich glaube, mit unserem neuen Programm ‹elegance› ist uns das gelungen.» Dass Vater und Sohn dem Namen Knie Ehre machen, ist ihnen wichtig. Beide haben das ZirkusLESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


reportage

SALTO NATALE | 19

Sohn Gregory stand noch nie im Schatten des berühmten Vaters. Die beiden verstehen sich als gleichberechtigtes Team.

Berühmte Eltern, berühmte Kinder

Stefan Angehrn (44), ehemaliger Boxer: «Ich finde es gut, dass Kim die Chance nutzt und es im Modelbusiness probiert. Ich unterstütze sie natürlich darin, so gut ich kann.» Kim Angehrn (19), Model: «Der Name Angehrn ermöglicht mir vieles, und die Kontakte meines Vaters helfen mir sehr. Durch ihn bekomme ich immer wieder interessante Modeljobs angeboten.»

Hansueli Oesch (50), Volksmusiker: «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass ich meine Passion mit Melanie teilen kann. Dass sie so erfolgreich ist, finde ich super.» Melanie Oesch (20), Jodlerin: «Meine Eltern liessen mich frei entscheiden, was ich beruflich machen wollte. Ich glaube, deshalb habe ich immer noch so viel Freude an der Musik.»

Peter Frischknecht (62), ehemaliger Rad-QuerFahrer: «Thomas ist viel berühmter, als ich es je war. Ich freue mich für ihn und bin stolz auf seine guten Leistungen.» Thomas Frischknecht (38), Biker und Rad-QuerFahrer: «Dank meinem Vater wurden mir Chancen geboten, die ich durch gute Leistungen alleine nicht bekommen hätte.»

Raquel Marquard (45), Model: «Von klein auf hat Bianca mitbekommen, was es heisst, in der Öffentlichkeit zu stehen. Diese Erfahrung half ihr, als sie ihre Karriere startete.» Bianca Gubser (19), Model: «Am Ende des Tages ist sie einfach meine Mami. Sie versteht meine Probleme und kann mir Tipps geben, weil sie das Modeln kennt.»

Julia Onken (66), Buchautorin: «Konkurrenzgefühle sind mir fremd. Ich freue mich sehr über den Erfolg meiner Tochter.» Maya Onken (39), Buchautorin: «Immer wieder werde ich als der verlängerte Arm meiner Mutter wahrgenommen. Ich bekomme Sympathien, aber auch Aggressionen zu spüren, die ihr und nicht mir gelten.»


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

SALTO NATALE | 21

«Was ein Knie macht, muss er recht machen.» handwerk in die Wiege gelegt bekommen. Vater Rolf wuchs im Zirkus auf, wäre aber beinahe Fussballer geworden. Als er dem FC Zürich den Rücken kehrte, sei der Vater gar nicht glücklich gewesen. Doch er gab dem Junior eine Chance – und lehrte ihn manch harte Lektion. «Mein Vater war ein Grandseigneur der alten Schule. Lob gab es nie. Er lehrte mich Disziplin und dass ein Knie alles, was er macht, recht machen muss. Er hat immer viel von mir gefordert, und das finde ich auch gut so. Denn Mittelmässigkeit kann man sich heute noch weniger leisten als früher.» Rolf wurde Clown. Alle anderen Nummern waren schon an die Brüder und Cousins vergeben. Mit 35 Jahren verliess Rolf das

gelernt. Noch heute kommt ihm das zugute. «Vom Nagel einschlagen übers Marketing bis zur Akrobatik – er beherrscht einfach alles», bestätigt Sohn Gregory. Weshalb er Rolf im Umgang mit den Akrobaten stets die Regie überlässt: «Vor ihm haben sie einfach mehr Respekt, schliesslich war er selbst einmal Artist.»

Die perfekte Rollenverteilung

Alles, was sein Vater Fredy ihn gelehrt hat, will Rolf Knie an seinen Sohn Gregory weitergeben. Nur mit Lob ist er grosszügiger.

Zirkuszelt wieder und wandte sich erst dem Theater, dann der Malerei zu. Von seiner Kunst

kann er heute sehr gut leben. Alles, was man im Zirkusbusiness braucht, hat er aber vom Vater

Dafür übergibt der Vater gern an Gregory, wenn Licht und Sound oder gar Computer involviert sind. Das liegt dem Sohn besser, der nie in der Manege stand, dafür in Florida studiert hat. «Der erste Knie mit einem Uni-AbLESEN SIE WEITER AUF SEITE 23

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reportage

SALTO NATALE | 23 Die Migros-Klimaschützer der Woche

schluss», bemerkt der Vater stolz und macht Sohn Gregory damit ganz verlegen. Aber wie man ein guter Zirkusdirektor wird, könne man nicht an der Uni studieren. «Darum möchte ich alles, was ich von meinem Vater gelernt habe, an Gregory weitergeben.» Nur

eins will er anders machen als der grosse Fredy Knie: «Ich lobe meinen Sohn viel mehr und sage ihm oft, wie stolz ich auf ihn bin.» Das kann Sohn Gregory strahlend bestätigen. Text Sonja Bonin Bilder Christian Benedikt

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unsere Kunden damit nicht nur die Umwelt, sondern auch ihr Portemonnaie.» Jeroen Zimmermann setzte mit seinem Team das umweltfreundlichere Sortiment ganz nach der Formel 0/30/80 neu zusammen. Dabei steht «0» für den verschwindend kleinen Anteil der herkömmlichen Leuchtmittel, «30» für die neuen Halogen Energy Saver, die den grössten Anteil am Sortiment ausmachen, und «80» für den fast verdoppelten Anteil an den umweltfreundlichsten Energiesparlampen. Gleichzeitig zur Umstellung des Sortiments hat das Projektteam auch die umfangreiche Informationsseite www.migros.ch/leuchtmittel erarbeitet und aufgeschaltet. «Wir sind schon ein bisschen

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der hausmann

Alles doof Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

«Längi Zytig» nennt Hansli die Längizyti, und er hat recht: Jetzt

hätte ich endlich mal Zeit, ungestört Zeitung zu lesen, den Artikel über die neuste staatliche Finanzspritze für irgendwelche kapitalistischen Freibeuter vom Schlage Lehman Brothers vielleicht gar zu Ende zu lesen, ohne von einem «Va-a-ati-i-i-i, chumm cho hälfen es Legoteili sueche!» aus der Lektüre gerissen zu werden. Die Kinder sind nämlich im Lager. Wölf li Hans ist in sein erstes Pfadilager eingerückt,

und zum Abschied rief er mir noch zu, ich solle mir keine Sorgen machen wegen der längen Zytig. Klar, er hat bei all den Abenteuern und Nachtübungen keine Zeit für Heimweh. Der hat keine Längizyti. Aber ich. Am Tag seiner Abreise muss ich nach Bern und passiere im Bahnhof das Caran-d’Ache-Fenster, wo schon unser Grossmueti mit uns hinging, um die Hasen, Igel und Teddybären zu bestaunen, die darin Velo oder Auto fuhren, Bilder malten und Fussball spielten – alle paar Wochen gabs ein neues Sujet mit animierten Tieren. Und was sehe ich? Erstmals, seit ich denken kann, bewegt sich im Caran-d’Ache-Schaufenster gar nichts mehr. Mein erster Gedanke: Jesses, wenn jetzt der Hans dabei wäre, wie wäre der enttäuscht! – Schon fehlt er mir. Droben auf dem Bahnhofplatz paradiert trommelnd ein Trupp in historischen Uniformen, samt Musketen und Standarten. Eine Studentenverbindung? Ein Schützenverein? «Was sy de das für gschtörti Sieche …?», murmle ich vor mich hin. Wäre Hans dabei, hätte ich frohlockt: «Schau, Hansli, wie früher Gewehre aussahen!» Die Kinder treiben mir den Griesgram aus. Anzeige

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Aber nun sind sie ja weg. Kaum hatte ich am Montag früh

auch Anna Luna am Bahnhof abgeliefert – Radiolager auf dem Beatenberg! –, ging ich in der nächstbesten Papeterie schon teure «Ohne dich ist alles doof!»-Papiertaschentücher kaufen, um sie ihr nachzuschicken. Die Ärmste ist etwas erkältet. Und: Ohne sie ist alles doof. (Wenn Sie «Ohne dich ist alles doof!»Taschentücher albern finden, haben Sie vermutlich keine Kinder.) Dann koordiniere ich mit der Mutter von Hanslis Freundin Elena den Versand der Fresspäckli. Es soll ja nicht alles am selben Tag ankommen. «Ob es unseren Schätzelis gut geht?!», SMSle ich bang – und bin von ihrem «Aber klar doch!» nur halb beruhigt.

«Ob es unseren Schätzelis gut geht?!» Zum ersten Mal seit Elterngedenken haben meine

Liebste und ich ein paar Tage nur für uns. Was gewiss wunderbar ist. Doch was tun wir? Konsultieren im Kino, obgleich der Thriller «Eagle Eye» nicht fesselnder sein könnte, alle paar Minuten das Handy, ob auch keine Nachricht eines Lagerleiters eingetroffen sei. Im Hotel in Strassburg erwache ich um 6.48 Uhr, drehe mich nach Hans um, bin verstört, weil er doch sonst immer um diese Zeit auftaucht: «Vati, ich kann nicht mehr schlafen …» Dann stürzen wir uns in den Kinderkleiderladen «Du pareil au même» und verzehren uns vor Längizyti nach Änneli und Hans. Jedes Täubeln, jedes Gezanke würde ich jetzt in Kauf nehmen, wären sie bloss bei uns. Vielleicht sind diese Lager ja nur dazu da: uns wieder mal bewusst zu machen, wie gern wir sie haben, unsere kleinen Nervensägen. Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch.

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

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nka wirkt eigentlich entspannt, wie sie aus der Schlafbox lugt, die auf dem Dach von Tanja Aeberhards Auto ruht. Hier verbringen Frau und Hund gemeinsam die Nacht, wenn sie weit weg von zu Hause trainieren. Das kommt regelmässig vor, denn um den Ernstfall zu proben, brauchen die Einsatzteams des Schweizerischen Vereins für Katastrophenhunde (Redog) Gelände, die einigermassen dem entsprechen, was sie nach einem Erdbeben oder Erdrutsch antreffen: traurige Trümmerlandschaften. An diesem kalten Herbstmorgen liegt das Militärgelände bei Wangen an der Aare BE noch vollkommen in der Dunkelheit, als die ersten Gestalten aus Wohnwagen und Autos kriechen, mit Taschenlampen Hunde Gassi führen und Näpfe mit Futter und Wasser füllen. Inka hat bereits gefressen und beobachtet das Geschehen. Da plötzlich kommt ihr das Essen wieder hoch. Tanja Aeberhard schaut ihre achtjährige Mischlingshündin besorgt an und sagt, so ruhig sie eben kann: «Vermutlich ist sie nervös.»

Zuerst in Gondo, dann in der Türkei im Einsatz Inka und Tanja Aeberhard müssen an diesem Tag beweisen, dass sie für den Notfall taugen. Dies, obwohl die 36-jährige Tierärztin schon seit mehr als zehn Jahren aktives Redog-Mitglied ist, mit ihrer mittlerweile pensionierten Hündin Cayenne nach dem Erdrutsch in Gondo im Einsatz war und auch nach einem Erdbeben in der Türkei; ausserdem bildet sie selber andere Teams aus – um die Einsatzprüfung alle drei Jahre kommen sie und ihr Hund trotzdem nicht herum. In fünf Trümmerbergen und Ruinen muss Inka nach Lebenden suchen. Bei jedem Posten haben die beiden 20 Minuten Zeit, die sogenannten Figuranten – Freiwillige, die sich unter Betonplatten und in engen Löchern versteckt haben – zu finden. Begleitet werden sie von den strengen Blicken der Begutachter. AeberLESEN SIE WEITER AUF SEITE 29

Das perfekte Paar

Prüfungstag für Rettungshunde und deren Halter: Tanja Aeberhard und Inka müssen beweisen, dass sie für den Ernstfall taugen. Seit Jahren bestimmt das Training ihre Freizeit. In der einstigen Männerdomäne sind heute mehrheitlich Frauen aktiv. Sind sie die besseren Hündeler?

Prüfungsstress: Inka darf keine Angst haben. Gut möglich, dass im oberen Stockwerk noch ein Lebender liegt. Tanja


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KATASTROPHENHUNDE | 27

Rettende Tiere

Der Schweizerische Verein für Katastrophenhunde (Redog) — aus dem englischen Rescue Dog — wurde 1971 gegründet und ist Teil der Rettungskette Schweiz. Ausgebildet werden in zwölf Regionalgruppen Katastrophenhunde (KH) sowie Geländesuchhunde (GS). KH sind auf die Suche in Trümmern spezialisiert und kommen im In- und im Ausland zum Einsatz. Nach dem Felssturz in Gondo (2000) suchten KH auch in Indien (2001), Algerien (2003) und im Iran (2003) und nach der Gasexplosion in Bern (2004) nach Überlebenden. Weitere Infos: www.redog.ch

Aeberhard folgt der Nase ihrer achtjährigen Hündin.


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hard muss aufgrund karger Informationen jedes Mal die Lage einschätzen und ihrem Hund entsprechende Anweisungen geben. Und Inka muss ihren Anweisungen auch auf Distanz Folge leisten und schliesslich bellen, wenn sie sicher ist, dass sie auf einen Lebenden gestossen ist. Das sieht, wenn man Inka so zuschaut, alles recht einfach aus. Auf Aeberhards Befehl «Gang go luege, süüferli!» läuft die Hündin los, schnüffelt, trabt weiter, klettert über Betonteile, hält kurz inne, steckt die Nase in eine Öffnung, balanciert wieder weiter, widmet sich einer bestimmten Stelle intensiver – und bellt schliesslich kräftig. Aber Tanja Aeberhard legt die Stirn in Falten. Sie geht hin, lobt ihre Hündin, reicht ihr die Trophäe, ein Stofftier, in dessen Bauch Leckerchen versteckt sind, und ruft – während Inka bereits mit erhobener Rute auf sicherem Gelände eine Ehrenrunde dreht – durch die Öffnung zwischen zwei Betonplatten: «Liegt da jemand?». Als sie auch auf wiederholte Nachfrage nichts hört, dreht sich die Bernerin den Begutachtern zu und

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sagt: «Anzeige. Im Ernstfall zur Bestätigung zweiten Hund losschicken.» «Bei der Prüfung ist jedes Team auf sich allein gestellt. Im Ernstfall aber arbeiten jeweils drei Teams zusammen», erklärt eine der Begutachterinnen. Seit der Gründung von Redog 1971 gab es in manchen Jahren mehrere Einsätze pro Jahr, in anderen keinen. Nach dem verheerenden

Inka balanciert, schnüffelt und bellt schliesslich kräftig. Erdbeben in China diesen Mai standen die Redog-Katastrophenteams bereits im Rega-Zentrum am Flughafen Kloten versammelt, als von Seiten der chinesischen Regierung die definitive Absage kam. «Die Enttäuschung war gross», sagt Einsatzleiter Elias Kalt (siehe auch Interview). Auch Tanja Aeberhard war frustriert, als sie von den vielen Verschütteten in China hörte: «Natürlich LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31

Die Prüflinge Tanja Aeberhard und Inka: Das Stofftier mit Leckerchen im Bauch ist die begehrte Belohnung.

«Den Leichengeruch wird man nicht mehr los» Elias Kalt, als Einsatzchef der Schweizer Rettungshunde (Redog) waren Sie schon mehrmals an Orten, wo durch Erdbeben oder Erdrutsche Menschen verschüttet wurden. Was bleibt hängen?

Der Geruch der Leichen. Als wir 1999 vom Einsatz im türkischen Izmit zurückkamen, hatten alle Kleider den Leichengeruch, den wir fast nicht mehr aus der Nase bekamen. Weshalb tut man sich das Elend, mit dem man konfrontiert wird, freiwillig an?

Wir gehen, um zu helfen. Mit den ausgebildeten Hunden besteht immer die Chance, dass wir unter den Trümmern noch Lebende finden. Bei dem genannten Einsatz in Izmit konnten wir mit der Rettungskette Schweiz zwölf Men-

Der Bündner Elias Kalt (54) ist Einsatzchef der Schweizer Rettungshunde (Redog). Er hat schon mehrere Ernstfälle erlebt.

schen lebend orten und bergen. Darunter waren auch zwei kleine Kinder. Das ist es auch, wofür man all die Jahre unzählige Stunden investiert, Tausende von Kilometern zurücklegt und sogar seine Familie vernachlässigt. Sie sind verheiratet — oder geschieden?

Nein, nein, meine Frau ist sehr tolerant. Aber auch ihr reicht es manchmal. Man muss sehen:

Redog-Mitglieder trainieren an 30 bis 40 Wochenenden pro Jahr und einmal pro Woche am Abend. Auch ein Teil der Ferien muss für Weiterbildung, Tests und Prüfungen reserviert werden. Und all das machen die rund 400 aktiven Mitglieder, ohne zu wissen, ob sie je bei einem Ernstfall zum Einsatz kommen werden?

Ja. Ein Katastrophenhundeteam kommt äusserst selten bei einem Ernstfall zum Einsatz, vielleicht nur einmal pro Hundeleben, also einmal innert acht bis zehn Jahren. Unser letzter Einsatz war 2003. Viele Hunde werden ihr Können vielleicht nie zeigen können.

Ja, das ist so. Ein Hundeleben ist leider sehr kurz. Aber man muss

auch sehen: Die Redog-Arbeit ist ein sinnvolles Hobby. Bei Redog sind viel mehr Frauen als Männer aktiv. Weshalb?

Das ist tatsächlich interessant. In den ersten Jahren waren es ja nur Männer. Die meisten Gründungsmitglieder waren Polizeihundeführer. Aber man sieht im Hundeund auch im Pferdesport generell immer mehr Frauen. Weshalb, weiss ich auch nicht. Was haben die Redog-Frauen und -Männer gemeinsam?

Einen grossen Idealismus und viel Herzblut. Auch, dass sie gut im Team arbeiten können. Es ist wichtig, dass man am Erfolg des anderen Freude hat, bei uns und anderswo. Wir sind nur so stark wie unser schwächstes Mitglied.


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KATASTROPHENHUNDE | 31

Inka will es genau wissen, sie steckt ihre Nase überall rein. Aber wenn sie sicher ist, dass da unten ein Mensch liegt, sind auch Tanja Aeberhards Kletterkünste gefragt. Bei den allgegenwärtigen Gefahren ist die wichtigste Voraussetzung absolutes gegenseitiges Vertrauen.

sehnt sich keines der Redog-Mitglieder eine Katastrophe herbei, aber genau für diese Ernstfälle trainieren wir jahrein, jahraus.» Aeberhard hat den ersten Teil ihres Prüfungsparcours beendet, sitzt erschöpft im gemütlichen Zelt der Regionalgruppe Berner Oberland und erzählt ihren Kolleginnen, wie es gelaufen ist. «Es sollte reichen», meint sie, «aber Inka war am Anfang komisch und trödelte herum.» Tanja Aeberhard kennt ihren Hund in- und auswendig – und umgekehrt wohl auch. Wer sich so intensiv mit seinem nasenstarken Vierbeiner beschäftigt, dem bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Hobbys oder Menschen. «Oh ja», bestätigt eine der Berner Redog-Frauen,

«wer eine Beziehung oder sogar noch Kinder hat, beruft am besten einen Familienrat ein, bevor er Redog beitritt.» Eine andere sagt: «Ob ich einen Partner habe? Ja, den Hund». Die Frauenrunde lacht herzhaft. Die Intensität des Trainings und da-

«Ob ich einen Partner habe? Ja, den Hund.» mit verbunden die mangelnde Zeit für Freunde und Familie sei der häufigste Grund, weshalb Redog-Mitglieder, die alle auch noch im Berufsleben stehen, den Verein wieder verlassen, glaubt Romaine Kuonen, Vizepräsidentin des Zentralvorstandes. Von den rund 400 aktiv trainierenden

Mitgliedern werden nur die wenigsten im Ernstfall aufgeboten. Von den 20 Teams, die jetzt die Prüfung absolvierten, haben nur zwölf bestanden. Aber selbst für diese gibt es keine Garantie, jemals bei einem Ernstfall Leben retten zu können. «Tritt ein Ernstfall ein, gibt es einen Schlüssel, der garantieren soll, dass aus allen Regionalgruppen Mitglieder zum Zug kommen», erklärt Einsatzleiter Elias Kalt.

Frauen in der Überzahl, Männer zu ungeduldig? Diese Ungewissheit und dass es für unzählige Trainingsstunden keinen Lohn gibt, scheint Frauen weniger auszumachen als Männern: Von den 20 Prüfungsteilnehmern sind 16 weiblich. «Das entspricht ungefähr den Zahlen des ganzen Vereins», sagt Romaine Kuonen. «Waren es früher vor

allem Männer, die so intensiv mit ihren Hunden in dieser Sparte arbeiteten, so gibt es heute einen grösseren Frauenanteil.» Weshalb dem so ist, weiss in Wangen niemand so recht zu sagen. «Vielleicht weil Frauen ausdauernder sind», meint ein Mann. Tanja Aeberhard mag nicht spekulieren. Die Singlefrau hat ihr Leben voll und ganz auf die Anforderungen abgestimmt, die Redog an sie stellt. Sie hat die diesjährige Prüfung bestanden, auch wenn Inka nicht ganz so entspannt war, wie sie wirkte. Jetzt fahren die beiden und die vierbeinige Rentnerin Cayenne erst mal in die Ferien. Auf hundefreundliche Unterkünfte sind sie dabei nicht angewiesen, das Auto ist ja dank der Redog-Trainings auch ihr Hotel. Text Esther Banz Bilder Franca Pedrazzetti


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interview

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

JOEL BASMAN | 33

Am liebsten spielt er böse Jungs Joel Basman wurde 1990 in Zürich geboren. Seine ersten Schritte in der Schauspielerei machte er mit 14 in «Lüthi und Blanc». Entdeckt wurde Basman beim Casting zu «Mein Name ist Eugen» (2004). Im selben Jahr stand er für zwei weitere Kinofilme vor der Kamera. Im Fernsehfilm «Jimmie» spielte er einen autistischen Buben an der Seite von Nils Althaus und Martin Rapold. Für diese Rolle gewann er den «Schweizer Fernsehpreis». An den Filmfestspielen in Berlin wurde er als Shooting Star 2008 ausgezeichnet. Im November ist er in zwei Kinofilmen («Happy New Year» und «1000 Ozeane») zu sehen. Momentan steht der Zürcher mit Carlos Leal und Hanspeter Müller-Drossaart für Michael Steiners neusten Film «Sennentuntschi» vor der Kamera. Basman studiert an der European Film Actor School in Zürich, wo er diesen Herbst seine Ausbildung abschliesst. Anschliessend will er nach Berlin umziehen.

Shootingstar Joel Basman: Mit dem skandalträchtigen «Sennentuntschi» wird er 2009 für Aufregung sorgen.

Basman wäre gerne Bösmann Joel Basman steht dauernd vor der Kamera. Der 18-Jährige eifert grossen Idolen nach — und ist auf dem Weg zum erfolgreichsten Schweizer Schauspieler.

Bild Igor Ponti

E

in Mafia-Film, der in Zürich spielt, das wärs! Das ist aber auch alles, was Joel Basman mit den schweren Jungs aus der Unterwelt gemein hat. Der talentierte Schauspieler aus dem Zürcher Langstrassenquartier will hoch hinaus. Zehn Filmprojekte in nur vier Jahren. Wie schaffen Sie das?

Wichtig ist, dass du alles, was du tust, mit Leidenschaft machst. Mit dem Herzen bei der Sache sein beschreibt es wohl am besten. Und ganz wichtig ist es, mit welchen Menschen man sich sowohl beruflich als auch privat umgibt. Menschen, auf die ich mich verlassen kann, die offen und ehrlich ihre Meinung sagen, die zu mir stehen und Rückhalt

bieten auch wenn ich mal eine Krise habe. Was waren das für Krisen?

Es gibt immer wieder Phasen, in denen du denkst, jetzt läuft es einfach zu gut. Diese Phasen werden mich bis an mein Lebensende immer wieder zum Sinnieren bringen. Als ich mich entschlossen hatte, Schauspieler zu werden,

überkamen mich sehr oft Zweifel. Ich hatte keine Ahnung, wie ich ohne Geld und ohne Gymnasium an eine Schauspielschule gelange. Im Vergleich zu heute gab es da oft Zeiten, in denen ich keine Projekte hatte. Da habe ich schon mal darüber nachgedacht, mir ein LESEN SIE WEITER AUF SEITE 35


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interview

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Vielfältige Rollen: Highlights aus den ersten vier Jahren. In der SchoggiSoap «Lüthi und Blanc» (2004 - 2006) als Schlitzohr.

Im Film «Break Out» (2006) spielte er einen fluchenden Hip-Hopper.

paar Lehrstellen anzuschauen. Welche denn?

Ich habe ein Angebot als Buchhändler bekommen. Ich liebe Bücher. Aber ich habe abgesagt. Ich wollte Schauspieler werden und mich nicht drei Jahre für eine Lehre verpflichten. Wie haben die Eltern auf Ihren Wunsch nach einer Schauspielkarriere reagiert?

Bilder SF/Klaus Rózsa, SF/Eric Bachmann

Sie haben gesagt: «Probier es aus.» Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Die einen gehen zum Reiten, ich zum Drehen. Und ich war ja nicht die ganze Zeit beschäftigt, sondern nur etappenweise. Im Film «Mein Name ist Eugen» hatten Sie eine stumme Neben– rolle. Von den drei Hauptdarstellern hat man nichts mehr gehört. Sie aber blieben im Gespräch. Weshalb Sie und nicht die drei?

Ich kenne viele, die einen Film drehten, dann eine Lehre machten oder studierten aus Gründen, die ich gut nachvollziehen kann. Ich habe kein Problem damit, dass ich diese kleine Rolle gespielt habe. Ich wusste, dieser Film ist nicht mein letzter Film. Ich wollte Schauspieler werden. Für mich

«Ich wollte Schauspieler werden und nicht Buchhändler.» war «Eugen» der Startschuss. Und die Leute haben gemerkt, dass es mir wirklich ernst ist mit der Schauspielerei. Auch wenn es abgedroschen klingt: Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Welche Opfer bringen Sie, um diesen Weg zu gehen?

Ich ziehe demnächst nach Berlin. Es ist, als würde ich mein Leben, das heisst meine Jugend, meine Freunde, meine Familie, in Zürich zurücklassen. Aber je mehr ich mit Freunden und meiner Familie über diesen Schritt rede, desto ruhiger kann ich das angehen. Berlin, das ist ein grosser Schritt in eine neue Welt. Alles fängt nochmals bei A an.

Im Film «Cannabis» (2006) verkauft er einem Bundesrat Marihuana.

Als schüchterner Bruder im Drama «1000 Ozeane» (2008).

Und den halte ich natürlich, auch wenn ich drehe oder bald woanders wohne. Und ich werde die Schweiz vermissen. Eine Rösti mit Bratwurst ist immer ein Ereignis, wenn ich nach Hause komme. Ich stehe aber auch auf italienische Küche. Und die gibts ja überall auf der Welt. Sie haben ein Foto Ihrer Katze auf dem Handy gespeichert.

Ich bin mit ihr gross geworden. Sie ist sogar älter als ich, schon volle zwanzig Jahre alt! Wenn ich mal nach Hause komme, wartet sie schon vor der Türe. Zwischen uns besteht eine ganz spezielle Beziehung, quasi eine Luftverbindung. Gibt es noch etwas, was Ihnen viel bedeutet?

Ich liebe es, ins Kino zu gehen. Leider fehlt mir oft die Zeit. Welche Filme mögen Sie besonders?

Fehlen Ihnen Ihre Freunde?

Meine Lieblingsfilme gehen alle in die Richtung Mafia, Bad Boys. Ich mag die Filme mit Robert de Niro und Al Pacino. Die beiden sind einfach genial. Ich geniesse es, diese Leute spielen zu sehen.

Klar vermisse ich sie, denn der Kontakt zu meinen Freunden aus dem Kreis 4 ist mir sehr wichtig.

Ihre Vorliebe für extreme Rollen und schlitzohrige Typen ist

In «Jimmie» (2008) spielte Joel Basman eindrücklich einen Autisten.

In «Sennentuntschi» (2009) tritt der Langstrassenbub im Älplermilieu auf.

offensichtlich, wenn man Ihre Filme kennt. Hatten Sie nie den Wunsch, einen Liebesfilm zu drehen?

Habe ich doch schon! «Happy New Year» von Christoph Schaub. Der Film kommt am 13. November in die Kinos. Und natürlich würde ich auch wieder einen Liebesfilm drehen – ein tolles Drehbuch, ein guter Regisseur, eine tolle Partnerin, und ich bin für alles zu haben … Wer wäre denn Ihre Traumpartnerin in der Lovestory?

Es gibt da schon einige Schauspielerinnen, die nicht nur sehr schön sind, sondern auch gut spielen können. Klar, würde ich sehr gerne mal «Mr. and Mrs. Smith 2» mit Angelina Jolie drehen (lacht verschmitzt). Aber wer weiss – kommt Zeit, kommt Angelina! Sie sind an der Berlinale zum Shootingstar ernannt worden. Eine Schweizer Zeitschrift hat Sie sogar unter die 100 wichtigsten Schweizer eingereiht. Was bedeutet Ihnen das?

Das ist kein Grund abzuheben. Es ist eine Bestätigung, dass man auf LESEN SIE WEITER AUF SEITE 37


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interview

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dem richtigen Weg ist. Aber deshalb auf wichtig zu machen wäre falsch. Da helfen einem auch gute Freunde und natürlich die Familie. Sie alle sorgen dafür, dass ich auf dem Teppich bleibe. Trotz der Auszeichnungen bin ich ein ganz gewöhnlicher Typ, der auch gerne mal in der Trainingshose auf der Couch sitzt und TV guckt. Sie haben grosse Pläne, hört man: Berlin, London und irgendwann die USA.

Erst mal ist Berlin angesagt. Denn ich will mir Ziele setzen, die ich auch erreichen kann. Nach Hollywood geht man nicht, nach Hollywood wird man gerufen, finde ich. Einfach auf gut Glück in die USA, das funktioniert nicht. Zudem muss ich noch an meinem Englisch arbeiten. Ein Sprachaufenthalt in London ist bereits geplant. Aber schön eines nach dem anderen. Jetzt setze ich mir erst mal eine Karriere in Deutschland als Ziel. Mal ehrlich, haben Sie schon einmal davon geträumt, einen «Oscar» zu gewinnen?

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Nein. Auch wenn man mir das nicht glaubt, aber für mich spielen Preise keine so grosse Rolle. Viel wichtiger ist mir, dass ich gute Projekte habe, gute Rollen spielen und davon leben kann. Wenn ich dafür einen Preis bekomme, schön. Also gut, keinen «Oscar». Dafür eine Menge Geld für Ihren ersten grossen Film in Hollywood. Was würden Sie mit der Gage machen?

Auf jeden Fall würde ich zuerst Familie und Freunde ordentlich

Wünscht einen Platz in der Wüste, auf dem sich «Kriegsfanatiker» die Köpfe einschlagen können: Joel Basman.

«Wir sollten der Natur weit mehr Respekt entgegenbringen.» beschenken. Dann würde ich einen grossen Anteil für Tier- und Umweltschutz spenden. Das ist mir sehr wichtig. Denn wir Menschen haben uns jetzt genug ausgetobt. Der Natur sollten wir endlich ein bisschen mehr Respekt entgegenbringen. Denn sie

schlägt eines Tages zurück. Ein wenig ein schlechtes Gewissen habe ich schon. Ich fahre zwar nicht Auto, aber dafür rauche ich – und verpeste damit die Umwelt ja auch (lacht). Auf jeden Fall würde ich nicht alles Geld auf einmal ausgeben. Das ist wichtig. Aber eine schöne Wohnung in Berlin – ja, das würde ich mir schon leisten. Und dann hoffe ich, dass die nächste Rolle in einem tollen Film mit grosser Gage kommt …

ein Mafiafilm, der in der Schweiz, am liebsten in Zürich, spielt. Zweiter Wunsch: dass jedes Paar Schuhe, das rauskommt, in meinem Regal steht! Der Wunsch nach dem Weltfrieden steht ganz weit oben. Und ich wünsche mir einen Spielplatz in der Wüste, auf dem sich alle Diktatoren und Kriegsfanatiker der Welt die Köpfe einschlagen können. Und als weiteren Wunsch – nochmals drei Wünsche!

Sie haben drei Wünsche frei. Welche wären das?

Interview Isabella Fischer Bild Igor Ponti

Nur drei? Das reicht nie! Mein Regietraum sollte sich erfüllen:

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

Eine Bühne geht auf Reisen

Die offene Bühne «Eclettico», eine Plattform für Profis und Newcomer, ist 2009 erstmals schweizweit auf Tournee.

Bild Tom Davis/fotowelten.ch

B

eim ‹Eclettico› ging ich zum ersten Mal solo als Comedian auf die Bühne – und war noch nervöser als Sarah Palin vor einem Interview», sagt Fabian Unteregger. Der neue Stern der Schweizer Comedy-Szene wurde mit einer brillanten Parodie auf Christoph Mörgeli Anfang 2008 in der TV-Satiresendung «Giacobbo/ Müller – Late Service Public» einem breiten Publikum bekannt. «Der Auftritt bei der ofLESEN SIE WEITER AUF SEITE 43

Comedy-Duo «Full House»: Gaby Schmutz und Henry Camus.


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

«Ich war nervöser als Sarah Palin.» fenen Bühne ‹Eclettico› vor zwei Jahren zeigte mir, ob das, was ich im stillen Kämmerchen als lustig einstufte, auch wirklich lustig ist», blickt Unteregger zurück.

Was wäre ein Künstler ohne Publikum?

Bild SF

Newcomer werden nicht verbraten Die beiden sind ein ungewöhnliches Duo. Er stammt aus New York, sie aus Effretikon ZH. Kennengelernt haben sie sich an einem Kleinkunstfestival im italienischen Verona. Seither sind sie ein Paar – privat und beruflich. Ihre Show lässt sich in keine Schublade stecken: Sie jonglieren, musizieren, machen Akrobatik, was das Zeug hält, und liefern

Kulturförderung Kleinkunst: In der Schweiz zelebrieren nicht weniger als 450 Kleinkunsttheater diese Form der Bühnendarstellung. Jährlich veranstalten sie rund 11 300 Kleinkunstvorstellungen und empfangen über 1,3 Millio- nen Besucher — etwa gleich viel wie die zehn grössten Theaterhäuser der Schweiz zusammen. Die Direktion Kultur und Soziales des Migros-Kulturprozents vergibt unter anderem Finanzierungsbeiträge in den Bereichen Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur. Zudem führt sie eigene Projekte durch. Ziel ist es, talentierte Newcomer zu fördern sowie das Publikum dazu zu bewegen, sich Neues anzuschauen.

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«Nur mit Auftritten kommt man weiter», lautet denn auch das Credo der Initianten von «Eclettico», Gaby Schmutz (39) und Henry Camus (41). Das ComedyDuo «Full House» lädt jeden Monat im Zürcher Kulturmarkt zur «Open Stage Eclettico» ein. Ganz in der Tradition der «offenen Bühnen» in Künstlermetropolen wie New York, Mailand oder Berlin zeigen Künstler aus verschiedenen Sparten und Nischen der Kleinkunst kurze Ausschnitte ihres Könnens. Hier testen Profis Ausschnitte aus ihren neuen Programmen, und talentierte Nachwuchskünstler sammeln erste Bühnenerfahrungen. «Sie nahmen mir die Angst, das erste Mal allein vor Publikum zu treten», erinnert sich Fabian Unteregger. Wie schaffen «Full House» das? «Als Moderatoren sind wir wie eine Pufferzone», sagt Gaby Schmutz. Der eine Künstler brauche ein besonders animiertes Publikum, der andere das Gegenteil. «Solche Dinge können wir mit unserer Moderation steuern», so Schmutz. Im Publikum sitzen jeweils auch Agenten. «Bekannte wie unbekannte Künstler können so wichtige Kontakte knüpfen» sagt Henry Camus.

KLEINKUNST | 43

E CL ME NE DIE O V NPARTNER

Kü Künstler tl gesucht! Auch Mörgeli-Parodist Fabian Unteregger testete die Qualität seiner Nummern erstmals auf der offenen Bühne ‹Eclettico› an Publikum.

sich witzige Wortgefechte – «Action-Comedy» nennen sie das Ganze. Sie haben bereits etliche nationale und internationale Kleinkunstpreise abgeräumt, hierzulande beispielsweise den 1. Preis am Arosa Humor Festival. 2005 starteten die beiden die «Open Stage Eclettico», seit einem Jahr sind die Zuschauerzahlen konstant auf hohem Niveau – keine Selbstverständlichkeit in der hart umkämpften Kulturszene Zürichs. Nun geht «Eclettico» 2009 zum ersten Mal auf Tournee. Die Show gelangt so in kleinere und mittelgrosse Städte der Deutschschweiz, die selber über keine offene Bühne verfügen. Umrahmt

wird die Show von Profikünstlern aus den verschiedenen Sparten. «Vor allem aber bieten wir örtlichen Künstlern eine Plattform», sagt Gaby Schmutz. So würden gerade kleine Theater konkret profitieren. Dieser Meinung ist auch Christoph Haering, Leiter Darstellende Künste und Literatur beim Migros-Kulturprozent, der das «Eclettico on Tour» mitproduziert. «‹Full House› ist durch seine langjährige Tätigkeit enorm gut vernetzt.» Der Mix aus prominenten Zugpferden und lokalen Künstlern sei ideal, und zudem würden am «Eclettico» Newcomer nicht «verbraten», so Szenekenner Haering.

Christoph Petermann

Das Künstlerpaar Gaby Schmutz und Henry Camus lädt Profis und solche, die es noch werden wollen, auf ihre offene Bühne «Eclettico» ein. Künstler aus allen Sparten der Kleinkunst erhalten die Gelegenheit, sich einem interessierten Publikum zu zeigen. Dabei sind talentierte Newcomer genauso willkommen wie gestandene Berufskünstler. Lokale Künstler werden bevorzugt. Die Tour startet 2009, Anmeldeformular und weitere Informationen unter www.eclettico.ch Anmeldefrist: 31.12.2008 «Eclettico on Tour» wird gefördert vom Migros-Kulturprozent und unterstützt vom Migros-Magazin als Medienpartner.


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Migros-Magazin Mig gaz 42, 13. Oktober 2008

GESUNDHEIT | 45

Brotduft und Brot gutes gute Betriebsklim Ljubenko klima: Mija Mijatovic (rechts) und Gonzalve Mo Montandon arbe arbeiten beide seit vielen Jahren für die Grossbäck bäckerei der Jowa in Grän Gränichen AG.

Arbeiten und gesund bleiben

Ein neues Gütesiegel garantiert ein gesundes Betriebsklima: Die Migros hat das Projekt in Gang gebracht, Grossbetriebe wie ABB, SBB und die Post ziehen mit.

Bild Siggi Bucher

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enn es zum Frühstück duftendes Tessinerbrot aus der Migros gibt, so ist das Ljubenko Mijatovic und seinen vielen Kollegen zu verdanken. Der 37-jährige Anlagenführer ist einer von 3300 Mitarbeitenden der MigrosGrossbäckerei Jowa. «Heute habe ich erst eine Maschine programmiert, die Teig für FrischbackTessinerbrot herstellt», erzählt Mijatovic. «Danach kontrollierte ich die Qualität von Brownies und überwachte ihre automatische Verpackung.» Ständig ist Mijatovic mit neuen Aufgaben beschäftigt. «Manchmal wende ich mich schon nach drei Stunden einer anderen Arbeit zu», erklärt er. «Diese Rotation macht meinen

Alltag abwechslungsreich.» Seit elf Jahren arbeitet Mijatovic in Gränichen AG, einem von acht Jowa-Standorten. «Die Firma ist für mich ein Stück Heimat geworden», sagt er.

Bis zu sieben Wochen Ferien Die Jowa-Belegschaft profitiert generell von guten Arbeitsbedingungen: Dazu gehören unter anderem fünf bis sieben Wochen Ferien sowie zwei Wochen bezahlter und zwei Wochen unbezahlter Vaterschaftsurlaub. Sportliches Training fördert die Jowa nach Kräften: 70 Prozent Rabatt gibts auf ein Jahresabo in MigrosFitnessparks. Auch Kurse der Klubschule Migros können die Mitarbeitenden der Grossbäcke-

rei zu vergünstigten Preisen besuchen. Davon hat etwa Teamleiter Gonzalve Montandon (38) profitiert. «Als Ausgleich zur Arbeit habe ich jahrelang bei der Klubschule Latino-Tanzkurse besucht», erzählt er lachend. «Inzwischen bin ich so gut, dass ich selber Tanzstunden gebe.» Das Unternehmen Jowa ist nur ein Beispiel dafür, wie sich die Migros um ein Betriebsklima bemüht, in dem die Mitarbeitenden gesund bleiben. Vor rund zwei Jahren hat die Migros zusammen mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ein ehrgeiziges Projekt gestartet. Weitere Grossbetriebe wie Suva, ABB, SBB und Post sind ebenfalls beteiligt. Gemeinsam haben die Partner einen umfangreichen Ka-

talog von Kriterien zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) entwickelt, die für die Gesundheit der Mitarbeitenden wichtig sind. Dabei geht es um einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht nur klassische Gesundheitsförderung ist wichtig, sondern auch zwischenmenschliche Aspekte wie Firmenkultur, Werte, Betriebsklima und Führungsstil. Durch Hilfsmittel wie Checklisten, Selbsttests und von Spezialisten veranstaltete Workshops können die BGM-Verantwortlichen der beteiligten Firmen die bisherigen Aktivitäten verbessern.

Unabhängige Experten geben Gütesiegel Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, ihr gesamtes Gesundheitsmanagement von unabhängigen Experten überprüfen zu lassen. Wenn die Situation in einer Firma den Kriterien entspricht, erhält der Betrieb das neue Qualitätssiegel «Friendly Work Space». «Dank diesem Projekt können wir die verschiedenen Aktivitäten in der Gesundheitsförderung zusammenführen und optimieren», sagt Rolf Simon, Koordinator Gesundheitsmanagement der Migros-Gruppe. «Nur mit gesunden und motivierten Mitarbeitenden kann ein Unternehmen wettbewerbsfähig sein.» Michael West


46 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Grosser Bahnhof für Tiere Im Zürcher Hauptbahnhof gackerte und blökte es: Zum Welttiertag vom 4. Oktober brachte die Migros Mensch und Tier an ungewohntem Ort zusammen. den Tieren des Streichelzoos der Andrang aber zu arg wurde, zogen sie sich in ihren Privatbereich «Nur für Federn und Fell» zurück – und beobachteten von dort aus die komischen Menschenkinder.

«Welches Haustier passt zu mir?» «Hast du mehr als zwei Stunden Zeit am Tag für dein Tier?» Diese Frage stand gleich am Eingang des Tierlabyrinths, das in der Bahnhofshalle aufgebaut wurde. Das Labyrinth war das Kernstück eines Sinnes- und Informationsparcours, den die drei Tierschutzpartner der Migros – der Schweizer Tierschutz (STS), die Stiftung für das Wohl des Hundes, Certodog, sowie die Schweizerische Vogelwarte Sempach – zusammen

entwickelt hatten. An den Wegkreuzungen des Labyrinths musste jeweils eine Frage mit Ja oder Nein beantwortet werden. Die Antwort entschied darüber, ob man die Welt der Nager, Fische, Vögel oder aber jene der Hunde und Katzen betrat. Vertreter der von der Migros unterstützten Tierschutzorganisationen standen in den einzelnen Welten des Labyrinths bereit für Fragen rund um Waldi, Fido und Nemo. Da erfuhren die Besucher etwa, wie Haustiere ihre Umwelt wahrnehmen oder wie deren Speisekarte aussieht. Fotos und Filmsequenzen sowie Aquarien, Kleintiergehege und Volieren machten die Labyrinthwelten richtig lebendig. Ziel der Anlage war es aufzuzeigen, dass nicht je-

des Kind geeignet ist, einen Hund oder ein Meerschweinchen als Haustier zu halten. Egal, wie sehnlich sich die Kleinen ein bestimmtes Tier wünschen: Vor jedem Kauf sollte man sich genau über die Anforderungen erkundigen, die ein Haustier an die Menschen stellt. Hier bot das Tierlabyrinth der Migros mit den drei Tierschutzorganisationen Hilfestellung.

Die Migros spendet ein Umsatzprozent Die Migros hat es sich zur Aufgabe gemacht, kontinuierlich Aufklärungsarbeit für artgerechte Heimtierhaltung zu betreiben, und arbeitet schon seit Jahren mit ihren drei Tierschutzpartnern zusammen. Vom 4. September bis zum Welttiertag am 4. Oktober

Bilder Siggi Bucher

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ami, ich will au zu de Geissli!» – «Schau Papi, ein riesiges Labyrinth», so tönte es am 4. Oktober durch die Halle des Hauptbahnhofs Zürich. Zum Welttiertag hatte die Migros dort eine Erlebnislandschaft aufgebaut. Rund 10 000 Kinder und Erwachsene bestaunten die grosse Manege, in der Blindenhunde, Lawinensuchhunde und selbst tanzende Vierbeiner («Dog Dancing») ihr Können demonstrierten. Besonders beliebt bei den Kleinen war auch der Streichelzoo mit den Ziegen, Hühnern, Hasen und wolligen Schäfchen: Schnell bildete sich eine Schlange aus geduldig wartenden, wissensdurstigen Kleinen samt deren Mamis, Papis und Göttis. Sobald


m-aktuell

WELTTIERTAG | 47

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Die Tierschutzpartner der Migros Die Spendengelder, die im Zuge des Welttiertags von der Migros gesammelt wurden, kommen ihren drei Tierschutzpartnern zugute. Es sind dies der Schweizer Tierschutz (STS), die Stiftung für das Wohl des Hundes, Certodog, sowie die Schweizerische Vogelwarte Sempach.

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Weitere Informationen zum Engagement der Migros für den Tierschutz: www.migros-welttiertag.ch www.certodog.ch www.tierschutz.ch www.vogelwarte.ch

Da kommen also die Eier her: Auch Hühner waren für einmal im Hauptbahnhof die Attraktion.

Welttiertag: Fester Bestandteil im Migros-Kalender.

3

ging ein Prozent des Umsatzes mit Migros-Heimtierartikeln als Spende an die drei Tierschutzpartner. Zudem wurde für fünf Franken eine «Schoggi zum Wohl der Tiere» verkauft und gesammelt. Insgesamt kamen so Spendengelder in Höhe von 140 000 Franken für das Wohl der Tiere zusammen. Cinzia Venafro

Auch ch die ebten beliebten iggs» «Lilibiggs» durfen nicht hlen. fehlen.

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1. Jeder darf das Labyrinth verschönern: ob durch kleine Grussbotschaften oder eine Zeichnung. 2. In der Katzenwelt konnten sich die Kleinen schminken lassen. 3. Jeder will den grossen Kopf des Bernhardiners mal berühren. 4. Hmmm, ob die Geiss auch Heu mag? Sie frisst es den Kindern gleich aus der Hand. 5. Kernstück des Sinnes- und Informationsparcours: Das Tierlabyrinth klärt Fragen zu Haustieren und zeigt, welches Haustier zu wem am besten passt.


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WOHNEN NE NEN EN

Heil durch den Winter Grills, Rasenmäher oder Gartenmöbel haben bis zum nächsten Sommer ausgedient. Das Migros-Magazin gibt Tipps, wie Ihre guten Stücke die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen.

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ollen die Freunde eines lustvollen Lebens im Garten und auf Balkonien im nächsten Frühling keine bösen Überraschungen erleben, müssen sie nun handeln: Mit sachgerechter Pflege und Lagerung kommen Gartenmöbel

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Grill Bei Gasgrills: > Entfernen Sie den Schlauch inklusive des Druckreglers von der Gasflasche. Drehen Sie den Gasflaschenhahn fest zu. > Kontrollieren Sie das Ablaufdatum des Schlauchs und ersetzen Sie diesen bei Bedarf. > Brennen Sie Lava- und Keramiksteine aus. Beachten Sie dabei die Hinweise in der Bedienungsanleitung oder Verpackung. > Reinigen Sie Gussplatten und Roste. Entfernen Sie Verkrustungen mit einer Klinge oder einem Schaber. > Reinigen Sie den Brenner von eingebrannten Marinaden und Fetten (diese können sich in das Material hineinfressen). > Gibt es durchgerostete Stellen? Kontrollieren Sie den Brenner und sorgen Sie bei Bedarf für Ersatz. > Sitzen Schrauben und Verbindungen fest? > Decken Sie den Grill mit einer passenden Haube ab. Bei Holzkohlegrills: Entfernen Sie Kohle- und Ascherückstände. Reinigen Sie den Rost.

und -geräte heil und sicher durch h den Winter. Denn «wetterfest» » bedeutet nicht «winterfest». In der kalten Jahreshälfte setzen ihnen Frost, Feuchtigkeit und Kondenswasser zusätzlich zu. Hier einige Tipps fürs richtige Überwintern. ds

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> Überwintern Sie Ihre Möbel an einem geschützten, trockenen Ort. > Lagern Sie Kissen unbedingt in Innenräumen. > Reinigen Sie Ihre Gartenmöbel vor dem Einwintern. Russ und andere sich festsetzende Substanzen können sich in die Materialien hineinfressen und so die Oberflächen dauerhaft verschmutzen. > Kunststoff- und Kunstgeflechtmöbel mit lauwarmem Wasser und je nach Grad der Verschmutzung mit nicht aggressiven beziehungsweise nicht abrasiven Kunststoffreinigern putzen. > Verwenden Sie Schutzhüllen und Kissenboxen und decken Sie Möbel und Kissen zusätzlich mit einem Baumwolltuch oder Vlies ab. Diese

saugen Kondenswasser auf und schützen Möbel und Kissen vor Feuchtigkeit und gefrierender Nässe. > Auch Granitplatten im Aussenbereich sollten Sie abdecken. Bei Granit kann gefrorenes Wasser in den Ritzen die Tischplatte sprengen. Lagern Sie vom Gestell abmontierte Steinplatten immer aufrecht. Also nie legen! > Holzmöbel mit dafür vorgesehenen Reinigungs- und Pflegemitteln behandeln. Tragen Sie je nach Zustand des Holzes eine neue Lasur oder Farbschicht auf. > Prüfen Sie alle Schrauben und Verbindungen auf korrekten Sitz und schützen Sie diese bei Bedarf mit einem Antikorrosionsspray.


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o sonst Skifahrer losbrettern, klopfen im Dezember Kabarettisten freche Sprüche. Das Arosa Humor Festival findet auf 2000 Meter über Meer statt. Zu den Highlights gehören dieses Jahr der Berner Satiriker Andreas

Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

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Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund Nagelmatrix vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

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Teilnahme per Mail: Schicken Sie ein E-Mail mit Name, Adresse, Telefon, Anzahl Personen, der gewünschten Hotelkategorie, den beiden gewünschten Tagen und den

vier gewünschten Vorstellungen an: migrosmagazin@arosa.ch Teilnahme per Post: Schicken Sie eine Postkarte mit den oben erwähnten Angaben an: Arosa Tourismus, Bernhard Flühler, 7050 Arosa. Beschränkte Platzzahl, Berücksichtigung der Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs. Einsendeschluss 31.10.08. Sofern noch Plätze vorhanden sind, erhalten Sie von Arosa Tourismus eine Rechnung, die bei Erhalt zur Zahlung fällig wird. Es gelten die Annullierungsbedingungen der Partnerhotels des Festivals. Die Hotels werden von Arosa Tourismus zugeteilt. Betriebseinschränkungen der Bergbahnen durch höhere Gewalt geben keinen Anspruch auf Entschädigung.

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Im Spezialpreis inbegriffen sind zwei Übernachtungen in Arosa in der Zeit vom Montag, 8.12.08, bis Donnerstag, 11.12.08, im Doppelzimmer in einem Partnerhotel des Festivals. (Die beiden Übernachtungen müssen aufeinanderfolgen — Montag bis Mittwoch oder Dienstag bis Donnerstag.) Inbegriffen sind weiter ein Zwei-Tage-Skipass für die beiden ausgewählten Tage sowie der Eintritt zu vier Vorstellungen nach Wahl im Festivalzelt.

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NOGAL | 53

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Kreativ und selbstständig: Die bemalten Glückwunschkarten der Frauen erhöhen das Einkommen der Familien von Nogal.

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In Nogal setzen sich Chiquita und die Migros mit «Small Businesses» für eine bessere Lebensqualität der Plantagenarbeiter ein.

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ch wollte schon immer eine Geschäftsfrau werden», beteuert die Frau eines Plantagenarbeiters von Chiquita. «Jetzt bin ich endlich eine!» Ihre Familie lebt und arbeitet in Nogal, einem kleinen Dorf im Norden Costa Ricas. Wie die meisten der rund 50 Familien im kleinen Dorf lebt sie von der Arbeit auf den Bananenplantagen. Doch dies ist längst nicht mehr ihr einziger Erwerb. Gemeinsam mit anderen Frauen aus Nogal hat sie, mit Unterstützung der Migros und Chiquita, mehrere Arbeitsgruppen gebildet – sogenannte «Small Businesses» –, in denen die Frauen verschiedenste Produkte aus Rohmaterialien der Plantagenregion herstellen.

Zusatzeinkommen für Frauen 2004 starteten die «Small Businesses». Die einen stellen seither selbst Papier her und bemalen dieses mit Regenwaldmotiven. Daraus entstehen dann kunstvolle Glückwunschkarten oder Buchzeichen. Eine andere Gruppe produziert auf der Basis von Pflanzen aus dem Regenwald Gesundheits- und Kosmetikprodukte wie Cremes oder Haargels. Die

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Mitglieder der Arbeitsgruppen sind meist Frauen und Mütter, die sonst nicht erwerbstätig sein können. Durch ihre kleinen Geschäfte erlangen sie ein Stück Selbständigkeit. Das Nogal-Projekt unterstützt diese Frauen in rechtlichen Belangen und organisiert Kurse in Betriebswirtschaft. Zudem unterstützt es die verschiedenen Gruppen beim Bau von Werkund Arbeitsräumen. Die Produkte werden vor Ort in einem kleinen Laden an Touristen verkauft. Cinzia Venafro Infos www.nogalproject.ch

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Bergers zieht es in die Berge F

amilie Berger, die MigrosFamilie 2008, strahlt mit der Sonne um die Wette, als sie in Valbella GR ankommt. Seit Wochen freuen sie sich auf sieben Tage gemütliches Familienleben, auf Spaziergänge rund um den Heidsee und auf den Ausflug aufs 2865 Meter über Meer gelegene Rothorn. «Weisch, dort fahren wir mit der Seilbahn rauf. Ich winke euch dann», berichtet Muriel stolz. Zuerst beziehen die sechs Feriengäste aber ihre grosse

Maisonette. «Henne schööön!», schwärmt Mama Danielle noch, während die Mädchen bereits entschieden haben, dass sie im Doppelbett schlafen werden. «Wollen wir das Kinderland anschauen gehen?», versucht Papa Dänu sie abzulenken – zu spät. Anaëlles und Muriels Plüschtierkolonie hat das Schlafgemach der Eltern bereits erobert. Nun aber nichts wie los. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 59

Bilder Tina Steinauer, Styling Erica Matile

Familienglück in der Lenzerheide: Dänu, Danielle und ihre vier Kinder freuen sich auf eine erholsame Ferienwoche im kinderfreundlichen Hotel Valbella Inn — einem Familienparadies auf Erden.


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« «Wie war das schon w wieder mit der Bergluft, d die müde machen soll?»

Vom Kinderparadies sind die Kleinen und die Grossen angetan. Am nächsten Tag werden die vier Wirbelwinde von der Kinderbetreuerin Claudia erwartet. Bei ihr dürfen sie spielen, malen und essen, während Mama und Papa sich im Wellnessbereich des Hotels erholen, auf eine Biketour gehen oder einfach auch mal nichts tun – und endlich wieder mal ein Essen zu zweit geniessen. Der erste Ferientag geht zu Ende. Wie war das schon wieder mit der Bergluft, die angeblich müde machen soll? Für den Berger-Nachwuchs scheinen andere Gesetze zu gelten. Trotzdem ist nach dem Knuddeln Lichterlöschen angesagt. Denn morgen ist ein weiterer spannender Tag angesagt. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 60


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Mig Migros-Magazin gaz 42, 13. Oktober 2008

Hotel Valbella Inn Das Hotel Valbella Inn liegt eingebettet in die Alpenlandschaft Graubündens in ValbellaLenzerheide. Es bietet 120 Betten zum Teil in besonders für Familien geeigneten Maisonettes und Suiten. Während sich die Eltern im Wellnessbereich verwöhnen lassen, können die Sprösslinge täglich in die Obhut einer Kinderbetreuerin gegeben werden. Für Kurzentschlossene: Baby- und Kleinkind-Badeplauschwoche vom 18. bis 25. Oktober. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hotels unter www.valbellainn.ch

Wenn Engel in die Lenzerheide reisen, strahlt die Sonne. Deswegen verlegt die Kinderbetreuerin den Kinderhort kurzerhand nach draussen auf den Spielplatz. Hier können sich die vier Energiebündel nach Herzenslust austoben: schaukeln, rutschen, sändelen und rumkrabbeln. Währenddessen ziehen sich Danielle und Dänu zurück und geniessen ein paar ruhige Minuten für sich. «Das ist selten», meinen die beiden Turteltauben zufrieden, «dafür umso kostbarer.»

Redaktion Yvonne Corrao und Nicole Ochsenbein Bilder Tina Steinauer Styling Erica Matile

«Auf dem Spielplatz können sich die Energiebündel austoben.»


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vom 14.10. bis 20.10. Knackerli 6 Stück, 220 g 3.10 statt 3.90 vom 14.10. bis 20.10. Malbuner Pastrami Schweiz per 100 g 5.10 statt 6.40 Fisch vom 14.10. bis 20.10. Sushi Maki Mix per 7.90 statt 10.50

Wellness/Gesundheit Gültig bis 20.10. CH Gesamtes Actilife Sortiment 20% günstiger Beispiel: All in One 30 Stück 4.40 statt 5.50 Haushalt Gültig bis 20.10. CH I30%I Alle Gewürzmühlen, Küchenmesser und Schneidebretter Beispiele: Elektrische Pfeffermühle Zephyr 27.90 statt 39.90 Victorinox Brotmesser 13.30 statt 19.– Brotbrett 26 x 36 cm 13.90 statt 19.90

Solange Vorrat, ab 15.10. I40%I Kiloweise Sonderpreise: Fleischkäse zum Selberbacken Schweiz Stück ca. 800 g per kg 9.90 statt 17.– vom 14.10. bis 20.10. Rinds Entrecôtes Schweiz per 100 g 5.20 statt 6.50 Früchte vom 14.10. bis 20.10. Ananas Costa Rica pro Stück 3.90 Geflügel vom 14.10. bis 20.10. Pouletgeschnetzeltes Ungarn per 100 g 1.80 statt 2.20

Gültig bis 20.10. CH Alle Migros Fresh Lufterfrischer (ohne Mehr fach- und Promopackungen) 20% günstgier Beispiel: Migros Fresh Classic Flower Aerosol 2.85 statt 3.60 Hygiene/Kosmetik Gültig bis 20.10. CH Gesamtes pH Balance und Esthetic Sortiment 20% günstiger Beispiel: pH Balance Körpermilch 250 ml 4.15 statt 5.20 Wasch-/Putzmittel Gültig bis 20.10. CH Alle Boden- und Allesreiniger beim Kauf ab 2 Produkten 20% günstiger Beispiel: Potz Fresh Power 1 Liter 2.85 statt 3.60

vom 14.10. bis 20.10. Pouletschnitzel paniert Brasilien / Argentinien 6 x 100 g 9.90 statt 14.90 Gemüse vom 14.10. bis 20.10. Blumenkohl Schweiz per kg 3.80 Solange Vorrat, ab 15.10 Kiloweise Sonderpreise: Eierschwämme Litauen Korb à 500 g 8.80 Käse CH

Gültig bis 20.10. Total Waschmittel 20% günstiger Beispiel: Total Color Protect Liquid (erhältlich in grösseren MigrosFilialen) 1,5 Liter 12.70 statt 15.90

Notizen

Mittwoch, 15.10. Kaninchenragout Tessiner Art (Herkunft Fleisch: Frankreich), Spiralnudeln, Rosenkohl

Solange Vorrat, ab 15.10. I40%I Kiloweise Sonderpreise: Thurgauer Rahmkäse Schweizer Halbhartkäse per kg 12.– statt 20.50

vom 14.10. bis 20.10. Tilapiafilets nature Zucht aus China per 100 g 1.90 Fleisch

Solange Vorrat Mini Babybel Netzli à 15 x 25 g 6.90 statt 8.75

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Donnerstag, 16.10. Schweinsvoressen (Herkunft Fleisch: Schweiz), an brauner Sauce, Kartoffelstock Freitag, 17.10. Goldbutt paniert (Herkunft Fisch: Nordost-Atlantik), Mayonnaise, Salzkartoffeln, Rahmspinat Montag, 20.10. Brätchügeli (Herkunft Fleisch: Schweiz), mit Champignonsauce, Nudeln, Grüne Bohnen CH = nationale Aktion

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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BABYWELT | 71 B

Sanfte Pflege

Sie duftet süss, schimmert rosig und ist babyweich: Die Haut kleiner Kinder ist fünf Mal dünner und weniger widerstandsfähig als die von Erwachsenen. Sie muss deshalb mit besonders milden Produkten gepflegt werden.

Bild Plainpicture/Westend61

Schutz für Dünnhäuter

Babyhaut ist empfindlich, weil die Hornschicht noch sehr dünn und die Schutzfunktion nicht voll ausgeprägt ist. Neben viel Streicheleinheiten, Wärme und Zärtlichkeit braucht sie eine sanfte Pflege mit speziell für Kinderhaut entwickelten Produkten. Diese schützen die Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit.

Tipps zur Babypflege verrät uns der Milette-Spezialist Bernhard Irrgang, Leiter Forschung und Entwicklung bei Mibelle AG in Buchs AG. 1) Keine Pflegeprodukte für Erwachsene verwenden. Diese enthalten oft Konservierungsstoffe, Parfüm und Substanzen, die in die Haut gelangen, um sich dort

Milette-Gesichts- & Körpercreme, 100 ml, Fr. 4.80, MiletteBaby-Öl, 200 ml, Fr. 4.—, Milette-Baby-Po-Creme, 150 ml, Fr. 6.20, Milette-Baby-Milk, 200 ml, Fr. 4.80

zu entfalten. Das kann der Babyund Kinderhaut schaden. 2) Gereizte Haut mit speziellen Produkten behandeln. Gereizte Haut und Rötungen, wie sie häufig im Windelbereich auftreten, müssen mit speziellen Schutzkomplexen wie Zinkoxid und Panthenol behandelt werden, um wunder Haut entgegenzuwirken.

3) Gesichtshaut ein bis zwei Mal am Tag eincremen. Im Winter muss Babyhaut mit einer fettenden Creme vor Kälte, trockener Luft und grossen Temperaturunterschieden geschützt werden. Achtung: Auch im Winter sind Babys und Kinder häufig schädlichen Sonnenstrahlen ausgesetzt. Hier ist Sonnenschutzcreme unverzichtbar.


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Für gesunde Babys gibt es ein einfaches Rezept: die BioFolgemilch von HiPP. Hergestellt aus Milch von Kühen, die ganz natürlich und artgerecht aufwachsen. Außerdem enthält die Bio-Folgemilch wertvolle Omega3-Fettsäuren aus natürlichen Bio-Zutaten, die für das Wachstum von Nerven und Gehirn so wichtig sind.

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Baby-News Neue Produkte, Tipps, Tricks und Wissenswertes für werdende und frischgebackene Eltern.

PROMITALK Schongang für Zartbesaitete: Die MiletteSpezialwaschmittel enthalten besonders milde Substanzen, die Babyhaut und Textilien schonen. Milette concentré, flüssig 1,5 l oder Pulver, 1,5 kg, je Fr. 12.60

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Bild Tina Steinauer, Styling Erica Matile

Ein Laufgitter muss her – denn die Kleine ist mal wieder auf waghalsiger Entdeckungsreise. Doch welches Modell? Und welche Kinderwagentypen, Babyphones, Sitz- und Traggelegenheiten stehen in der Migros eigentlich zur Auswahl? Einen umfassenden Überblick über das Migros-Babysortiment bietet die neue Broschüre, die in grösseren Migros-Filialen aufliegt.

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BABYWELT | 73

Wussten Sie, dass …

… das Ungeborene im 4. Schwangerschaftsmonat eine Art Pelz entwickelt? Zu dieser Zeit bildet sich ein Haarflaum um den Fötus, den man auch Lanugo nennt. Gemäss Evolutionstheorie handelt es sich dabei um ein genetisches Überbleibsel unserer tierischen Vorfahren und soll unter anderem zur Temperaturisolation und Schalldämpfung dienen. Im Lauf der Schwangerschaft fällt das Lanugo dann wieder aus.

Viola Tami (27), Radio- und Fernsehmoderatorin, erwartet ihr zweites Kind.

Rollentausch

Irgendwann im Leben tauschen Eltern und Kinder ihre Rollen. Es kommt der Tag, an dem man sich um Mutter und Vater kümmert, und nicht mehr umgekehrt. So haben auch die Zurechtweisungen von Niccolo in letzter Zeit auffällig zugenommen. Noch nicht einmal zweieinhalbjährig, markiert er bereits emsig den Polizisten. Wenn Mami eine Cola trinkt, rufts sogleich: «Nöd guät, Coci! Nöd trinkä!» Wenn Papa mal die Sportschau laufen lässt: «Nöd Fernseh luege bim ässe!» Selbst wenn wir mit dem Hund Gassi gehen, nimmt der Kleine seine erzieherischen Aufgaben ernst. Da schreits aus dem Buggy: «Mami! ‹Jeda› Gaggi gmacht! Ufnäh!» Mist, ich habe keinen RobidogBeutel dabei. «Ufnäh!» Mit Zwieback will ich den kleinen Ordnungshüter beruhigen – vergeblich. «Mami! Gaggi! Ufnäh!» Niccolo ist gnadenlos mit unseren Fehlern. Wer weiss, vielleicht werden die Rollen von Anfang an getauscht? Der französische Lyriker Yves Bonnefoy hat einmal geschrieben: «Man ist der Sohn seines Kindes. Das ist das ganze Geheimnis.» Jetzt warte ich auf den Moment, in dem uns Niccolo aufklärt und uns verrät, wie wir ihn gezeugt haben.


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

REINIGUNG | 75

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pielend sauber putzen? Die Twist-nano-Produkte machen es möglich. Sie versiegeln Oberflächen und vermindern so die erneute Verschmutzung. Ob Waschbecken oder Dusche – einmal mit Twist

nano gereinigt, bleiben Küche und Bad bis zu sechs Monate vor Schmutz geschützt. Mit den neuen Reinigungs- und Pflegeprodukten erstrahlen Chrom und Edelstahl in neuem Glanz. Einmal behandelte Oberflächen können

mit blosser Hand oder mit einem Microfasertuch wieder sauber gewischt werden. Neugierig? Dann probieren Sie das Starterkit für Glas und Keramik mit einem Universalreiniger, Fluid und Microfaser-Poliertuch. IF

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Gesunder Auftritt

Die Tage werden kürzer, die Mäntel länger, das Papiertaschentuch wird zum täglichen Begleiter: Zeit für einen Saunabesuch, um das Immunsystem zu stärken und Herz und Kreislauf zu trainieren. Für das Wohlbefinden und aus hygienischen Gründen sollten beim Saunagang die bequemen Slipper auf keinen Fall fehlen.

NEWS | 77

RAPPENSPALTE

Karin Lanz (31) Moderatorin und Schauspielerin, moderiert «Upps! — Die Schweizer Pannenshow» auf 3+.

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Karin Lanz, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Auf der Eisbahn. Mit 14 Jahren brachte ich kleinen Kindern das Eislaufen bei. Leider kann ich heute nur noch knapp geradeaus fahren.

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Bad Boy Bei Christian Bösiger (24) dreht sich alles um das eine: Badminton. Er ist nicht nur Schweizer Meister 2007, sondern hat auch an den Olympischen Spielen in Peking teilgenommen. Kaum ist der Arbeitstag vorbei, schmettert er den leichten Ball mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde über das Netz. Nichts für Niedergeschmetterte:

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Kochen und dinieren zu Hause. Oft günstiger und auf jeden Fall gemütlicher und geselliger.

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

MOLFINA | 79

Sauber geregelt Bild Plainpicture/Fancy

Zum ersten Mal die Tage? Mit Molfina kein Problem. Damit du dich in dieser Zeit rundum wohlfühlst, bietet Molfina sicheren Schutz in jeder Lebenslage.

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ie Pubertät – das ist eine Zeit voller Entdeckungen und Veränderungen: Der Körper wird weiblicher, die Stimmung schwankt, und die erste Regelblutung setzt ein. Dies ist meist im Alter zwischen elf und 13 Jahren der Fall. Als kleines

Multitalent bietet sich während diesen Tagen der Tampon an. Klein, geruchlos und zuverlässig nimmt er die Flüssigkeit im Innern des Körpers auf – perfekt für sportliche Mädchen. Ideal sind auch Molfina-Binden – ob Normal oder Ultra Plus. Für die Tage davor

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

schaufenster

GEWEBEVEREDLER | 81

Ein Hauch von Ferien

Angenehmes Traggefühl: Exelia macht die Wäsche samtig weich und schont die Umwelt.

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lle Exelia-Weichspüler wurden überarbeitet und neu verpackt. Von blumig bis exotisch steht eine ganze Palette lang anhaltender Duftnoten zur Auswahl. Die beiden Neuen in der Exelia-Familie, Antigua und Hawaii, duften nach Ferien an paradiesischen Palmenstränden. Die einzigartige MagicTouch-Technologie ist bei jeder Berührung spürbar, macht die Wäsche samtig weich und verleiht ihr ein angenehmes Traggefühl. Mit der Zugabe von Exelia-Gewebeveredler im letzten Waschgang laden sich die Textilien nicht elektrostatisch auf und lassen sich danach auch viel leichter bügeln, da sie beim Waschen weniger zerknittern. Alle Exelia-Weichspüler enthalten ausschliesslich pflanzliche Rohstoffe, sind dermatologisch getestet und wie bis anhin biologisch gut abbaubar. Deshalb wurden sie mit dem SustainableCleaning-Logo ausgezeichnet. Die Weichspüler sind in den praktischen Nachfüllbeuteln erhältlich. DH

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Exelia Magic Touch Antigua oder Hawaii, 1 l, je Fr. 7.20 Weichspülbalsam florence, blue coast oder exotic, 1,5 l, je Fr. 7.20


82 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Ausgleich schaffen Falsche Ernährungsgewohnheiten können unseren Säure-BasenHaushalt ungünstig beeinflussen. Das Actilife-Basenpulver kann zur Steigerung unseres Wohlbefindens beitragen, denn es enthält eine Kombination basenbildender Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese sollen dabei helfen, den SäureBasen-Haushalt in unserem Körper in seinem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Das Pulver mit Zitronengeschmack ist auch für Diabetiker geeignet. Actilife-Basenpulver, 30 Sticks, Fr. 12.90

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> Ofen auf 200 Grad vorheizen. 800 g kleine Kartoffeln (fest kochend) halbieren. Ca. Fr. 1.30 > 1 Fenchel und 2 rote Zwiebeln in Streifen, 1 Karotte in Scheiben schneiden. 6 kleine Chilis halbieren und nach Belieben entkernen. Alles mit 100 g Cherrytomaten in eine weite, ofenfeste Pfanne geben. Ca. Fr. 3.70 > 2 Zweige Rosmarin direkt darüberzupfen. 6 EL Olivenöl darüberträufeln. Salzen, pfeffern und 1 dl Weisswein dazugeben. In der Ofenmitte ca. 45—50 Minuten backen, bis die Kartoffeln schön weich sind. Ca. Fr. 1.70 Tipp: Zusammen mit dem Weisswein 0,5 dl Aceto balsamico rosso dazugeben. Preise können regional variieren.

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NEWS | 83

Was habe ich einst auf dem Lade Ladeboden der Saurer-Lastwagen gefroren und geflucht. wage Heut Heute hat der Saurer in der Schweizer Armee ausgedi gedient. Er ist zum Saurier muti mutiert und grösstenteils ausg ausgemustert. Fazit: Der Wage Wagenpark ist à jour, die Arme Armeeführung nicht. Sie schw schwächelt, wie ich es von ihr nicht kenne. Ja, sie komm mir vor wie eine kommt saur Limette. Natürlich saure gab und gibt es in der Arme fragwürdige Armee Ents Entscheidungen und über überforderte Vorgesetzte. Aber so? Nun, jede Person, die Militärdienst leistet, weis dass es auch witzige, weiss, skur und schöne skurrile Mo Momente gibt. Wenn ich vor 26 Jahren tief in der Nach durch pittoreske Nacht Dörf mit historischen Dörfer Gast Gasthäusern marschiert bin, ist mir nicht die Mars Marschpackung, sondern sind mir die patinierten Gast Gasthäuser in Erinnerung gebl geblieben. Mittlerweile find ich sie im Icomosfinde Guid «Historische Hotels Guide und Restaurants» – ohne Mars Marschpackung. Mein Lieb Liebling darin ist das «Urw «Urwaldhus» in Rehetobel AR. Hinfahren – vielleicht in eeinem Saurer. ww www.urwaldhaus.ch ww www.saurer-berna.ch ww www.hierundjetzt.ch


Andalusien – Marokko Zwei Kontinente – ein Traum

Erleben Sie mit uns eine unvergessliche Frühlingsreise in den sonnigen Süden Spaniens und nach Marokko. Die faszinierende, fremde Welt mit weiten Steppen, Wüsten und traumhaften Oasen, umrahmt von unbekannten Düften wird auch Sie begeistern. Dank der angenehmen An- und Rückreise mit dem Flugzeug haben Sie mehr Zeit vor Ort und können Ihren Urlaub unter den Palmen vollumfänglich geniessen. Reiseprogramm: 1. Tag: Vormittags Abflug ab Zürich Airport mit SWISS. Ankunft am Nachmittag Malaga Airport. Hier erwartet Sie der «Gerber Car». Begrüssung durch unseren Chauffeur. Anschliessend fahren wir auf malerischer Strecke nach Granada, am Fusse der Sierra Nevada. Stadtrundfahrt mit örtlicher Reiseleitung durch die Altstadt. Hotelbezug und Abendessen. 2. Tag: Am Vormittag besichtigen wir unter kundiger Führung die Alhambra. Durch die traumhafte Gebirgslandschaft Andalusiens fahren wir weiter nach Cordoba. Die Stadt am Rio Guadalquivir mit ihren Sehenswürdigkeiten lernen wir am Nachmittag während einem gemütlichen Stadtrundgang kennen. Hotelbezug und Abendessen. 3. Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir Cordoba und erreichen nach einer abwechslungsreichen Fahrt einen weiteren Höhepunkt Andalusiens, die Stadt Sevilla. Stadtrundgang und anschliessend Zeit zur freien Verfügung. Hotelbezug und Abendessen in Sevilla. 4. Tag: Am heutigen Vormittag fahren wir nach Cadiz – entlang der Costa de la Luz bis nach Tarifa. Mit dem Fährschiff setzen wir durch die Strasse von Gibraltar von Europa nach Afrika über. Das afrikanische Festland erreichen wir in Tanger. Hier erwartet uns bereits unser Reiseleiter, welcher uns während dem ganzen Aufenthalt in Marokko begleitet. Entlang der marokkanischen Küste erreichen wir gegen Abend die Stadt Rabat. Hotelbezug und Abendessen.

Leistungen • Flug Zürich - Malaga – Zürich mit SWISS • Flughafentaxen • Rundfahrt durch Andalusien und Marokko im modernen Gerber Reisecar • 7 x Übernachtung im Doppelzimmer in guten 3-Sterne Hotels in Andalusien und 4-Sterne Hotels in Marokko. • Halbpension (7 x Abendessen / Frühstück) • Fährpassage Tarifa – Tanger – Tarifa • Stadtführungen in Granada, Cordoba, Sevilla • Eintritte: Granada Alhambra, Generalife, Cathedral, Cartuja und Roval Chape Cordoba Mosche Sevilla Cathedral • Deutschsprachiger Reiseleiter während des ganzen Marokko Aufenthaltes • Alle Taxen und Trinkgelder in Marokko • Zubringerbus ab Bern, Luzern, Basel

Reisedaten

07.03. – 14.03.2009 14.03. – 21.03.2009 21.03. – 28.03.2009 28.03. – 04.04.2009 04.04. – 11.04.2009 11.04. – 18.04.2009 18.04. – 25.04.2009

Preise Zum Preis von p.P. Fr. EZ-Zuschlag Fr. Annullationsschutz Fr.

(Sa-Sa) (Sa-Sa) (Sa-Sa) (Sa-Sa) (Sa-Sa) (Sa-Sa) (Sa-Sa) Einreise-

vorschriften

2’200.– 280.– 18.–

5. Tag: Vormittags Stadtrundfahrt in Rabat. Anschliessend Weiterreise nach Tiflèt – Khemisset und weiter zu unserem Tagesziel Meknès. Kurze Stadtbesichtigung und Zeit zur freien Verfügung für individuelle Besichtigungen. Hotelbezug und Abendessen für zwei Nächte in Meknès. 6. Tag: Der heutige Tag ist der ehemaligen Hauptstadt Marokkos» der Stadt Fès gewidmet. Die Stadt gilt als eine der vier Königsstädte Marokkos und steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Begleitet von unserem Reiseleiter erkunden wir die wunderschöne Altstadt mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten und natürlich besuchen wir den «Souk». Anschliessend haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, bevor wir mit dem Reisecar die Rückfahrt nach Meknès antreten. Abendessen in unserem Hotel in Meknès. 7. Tag: Wir verlassen nach dem Frühstück unser Hotel und fahren nun in nördlicher Richtung durchs Landesinnere nach Ouezzane – Chefchaouèn – Tetouan zurück in den Hafen von Tanger. Verabschiedung von unserem Reiseleiter. Mit dem Fährschiff setzen wir nach Tarifa über. Entlang der Küste, vorbei an Marbella erreichen wir am Abend die Stadt Torremolinos. Hotelbezug und Abendessen. 8. Tag: Ausgiebiges Frühstück im Hotel. Anschliessend fahren wir zum Airport von Malaga. Verabschiedung von unserem Chauffeur und Rückflug mit SWISS zurück nach Zürich Airport.

Für die Einreise nach Marokko benötigen Schweizerbürger einen 3 Monate über das Rückreisedatum gültigen Reisepass.

Währungen

- Euro - Marokkanische Dirham (Ein- u. Ausfuhr verboten)

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86 | Migros-Magazin 42, 13. Okotber 2008

Gastwirt und Kunstwerk in einem

Im waadtländischen Onnens verwöhnt Michel Kunz seine Gäste mit herrlich deftiger Küche. Saftige Saucisses à rôtir, erlesener Käse, eine knusprige Rösti und eine exzellente Tarte au vin cuit locken Feinschmecker von nah und fern ins Café au Bon Vin. Das Ganze würzt er mit träfen Sprüchen, knisternden Chansons oder rassigem Jazz.

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ie Reduktion ist der Traum eines jeden Gastwirts und Künstlers», begrüsst der 71-jährige Michel Kunz die «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, die von den launigen Worten des Patrons und von der Patina des Café au Bon Vin fasziniert ist. Michel Kunz ist Gastwirt, Koch, Kellner, Künstler und Galerist in einem. Kurz, Kunz ist das Café au Bon Vin. Er ist zugleich ein Original, wie es sie heute nur noch selten gibt: Dickköpfig, selbstbewusst und unbeirrbar. Was Michel Kunz sagt, hat Hand und Fuss, überzeugt durch Logik und stimmt. Immer! Und falls es einmal nicht stimmt – stimmt es trotzdem. Der Weltenbummler und Gastronom Kunz ist vor mehr als drei Jahrzehnten in Onnens gelandet. In diesem kleinen, unscheinbaren Bauern- und Winzerdorf, nur ein paar Kilometer von Yverdon entfernt, hat er sein Haus, seine Beiz und seinen Traum gefunden. Die verwitterten Mauern, das alte Mobiliar, die Aura des Orts haben ihn beeindruckt. Er hat das Haus

gekauft, ist geblieben und hat in 32 Jahren sein Café au Bon Vin zu einer aussergewöhnlichen Institution gemacht, die man inklusive Patron unter Denkmalschutz stellen müsste. Seine Stammgäste kommen aus der ganzen Schweiz. Wegen Kunz, seiner Beiz und dem berühmten Menü. Auf den Tisch kommt eine Palette von knackig frischen Salaten, gefolgt von einer zarten Saucisse à rôtir, die der Hausmetzger nach einem Rezept von Kunz herstellt und die beim Au-Bon-Vin-Wirt in einer dunklen Sauce inmitten von Karotten und Sellerie schwimmt. Dazu serviert der Gastwirt eine von rohen Kartoffeln im Schweineschmalz knusprig gebratene Rösti. Das Ganze ist grob, deftig und gut.

Der Patron ist mittendrin und überall «Rostbratwürste oder eben Saucisses à rôtir sind bezüglich der Saucenreduktion unschlagbar. Sie können in der Bratpfanne vor sich hin brutzeln, ohne dass ich am Herd stehen muss. Ich will heute bei meinen Gästen sein. Dort ist

meine Bühne», erklärt Kunz seine Küchenphilosophie. Und genau so ist es. Der Patron wirbelt zwischen Küche und Gaststube hin und her, kredenzt lokale Weine, schenkt Quellwasser aus, erklärt sein Thymiansalz und seinen ungewöhnlichen Agrumenpfeffer, pariert Fragen und Anmerkungen seiner Gäste mit träfen Sprüchen und pointierten Bemerkungen – und kehrt dann eilends in die Küche zurück. Denn selbst die gutmütigste Rostbratwurst hat einmal genug gebrutzelt. Nach der Wurst kommt Käse auf den Tisch: ein reifer Brie de Meaux aus der französischen Provinz Seine-et-Marne, ein salziger Gruyère von der Alp, dazu luftiges Weissbrot vom Bäcker aus der Region und in Portwein eingelegte Birnen. Ja, und dann geht der Vorhang auf für die Tarte au vin cuit. Doch bevor es heute so weit ist, wird die Tarte gemeinsam hergestellt. Schon wallt das Kochduo LESEN SIE WEITER AUF SEITE 88


à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > MICHEL KUNZ

Michel Kunz steht am Brunnen vor seinem legendären Café au Bon Vin in Onnens VD. An speziellen Tagen und für spezielle Gäste setzt sich Gastgeber Kunz ans Pianola und singt. Musik erklingt ab und zu auch aus dem Grammofon. Dann knistert Edith Piafs «Heureuse» in der Gaststube. Nicht nur Michel Kunz’ Tarte au vin cuit ist exzellent, auch seine Tarte aux pommes ist eine Köstlichkeit.


88 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Kunz-Pistorius den Teig aus, gibt dem Backofen Zunder und bringt den Kuchenteig in Form. Nun werden Mehl, Zucker, Vollrahm und der eingedickte Obstsaft, eben der Vin cuit, in der Schüssel verrührt und durch ein Sieb auf den Teigboden gegossen. Voilà. Den Rest machen der Backofen und die Zeit. Eine Stunde dauert das Backen im Ofen, eine Stunde wird die Tarte auf dem Holzbrett ausgekühlt, damit sie richtig stocken kann.

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Das Finale mit Erroll und Michel Mit Erroll Garners «Ain’t she sweet» auf den Lippen A) Michel Kunz sammelt nicht nur serviert Kunz in seinem 1.-August-Abzeichen, sondern hat sich Wirtshaus die Tarte au vin ein Sammelsurium von witzigen und cuit. Der Applaus sind die historischen Emailschildern an die Wände Ahs und Ohs der Stamm- seiner wilden Beiz genagelt. gäste. Denn obwohl Kunz B) Michel Kunz’ Küchensprache ist klar in der helvetischen Bei- und ohne Firlefanz. Seinen Vin cuit giesst zenszene kein Unbekann- er mit Augenmass in die Masse für die ter ist, besteht seine Klien- Tarte. Andrea Pistorius schaut gespannt tel sozusagen nur aus zu. Sie nähme den Massbecher. Wiederholungstätern. C) Teig und Füllung kurz vor dem EinschieWeil: Michel Kunz mag ben in den Backofen. man oder eben nicht. Wo- D) Zuvor wird die Füllung durch ein Sieb bei er auch gar nicht jeder- auf den Teigboden gegossen. manns Liebling sein will. E) Gut Ding will Weile haben: Michel Kunz Denn Michel Kunz gibt hat alles im Blick und im Griff. sich, wie er ist: eckig und F) Es ist vollbracht! Weg mit dem Backkantig – basta. Also kommt papier. Der Duft der Tarte au vin cuit zieht man als Gast nur einmal hinaus in die Beiz. oder eben immer wieder. G) Bevor die Tarte die Küche verlässt, Je nachdem, wie man mit überprüft Kunz die Bodenbeschaffenheit dem Patron klarkommt. seiner süssen Spezialität. Klargekommen mit Michel Kunz ist der «Urchuchi»-Autor Martin Weiss, und Jazzfan kurbelt sein Gramdem vor sechs Jahren hier im Café mofon auf 78 Touren und lässt au Bon Vin, inmitten von Kunst alte Schellackplatten erklingen. und Plunder, die Idee zu seinen Das beeindruckt – wie das Ge«Urchuchi»-Genussbüchern kam samtkunstwerk Café au Bon Vin, (mehr dazu im nächsten Migros- in dessen Keller auch noch eine Magazin, Nr. 43). Kein Wunder, hauseigene Galerie untergebracht bei dieser Beiz und bei diesem ist. Kunst, Jazz, Edith Piaf aus Gastwirt. Denn ist Michel Kunz dem Grammofon und Gastgeber erst einmal in Fahrt und Michel Kunz mit seinen archaistimmt das Sympathiebarometer schen Speisen – was will man zwischen Gast und Gastgeber, mehr? dann kann es sein, dass sich Kunz Text Martin Jenni Bilder Dirk Lässig an das mechanische Klavier setzt, sein Pianola, und einige Lieder zum Besten gibt. Oder aber Café et Galerie au Bon Vin, 1425 Onnens, der ehemalige Jazzschlagzeuger Telefon 024 436 13 76.

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à la carte D

MICHEL KUNZ | 89

Tarte au vin cuit

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Eine Form von 28 cm Durchmesser ergibt 12 Tarte-Stücke. 1 Kuchenteig, rund ausgewallt, 270 g

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Füllung: 4 EL Mehl 3 EL Zucker 5 dl Vollrahm 1,5 dl Vin cuit*

1) Backofen auf 160 Grad vorheizen. Kuchenteig samt Backpapier in die Form legen. Boden mit einer Gabel dicht einstechen. 2) Für die Füllung alle Zutaten mischen. Durch ein Sieb auf den Teigboden giessen. Den Kuchen samt der Form auf ein Backblech legen. Auf der untersten Schiene etwa 60 Minuten backen. Vorsichtig herausnehmen und auskühlen lassen. Mindestens 1 Stunde lang kühl stellen, damit der Kuchen richtig stocken kann. Tipps Den Teig zum Backen unbedingt auf ein Backblech legen, da die Füllung während des Backens etwas überlaufen kann. Die Tarte au vin cuit schmeckt auch nach zwei Tagen noch gut. In der Form

und mit Folie bedeckt im Kühlschrank aufbewahren. * Bei der Freiburger und Waadtländer Spezialität Vin cuit oder «Raisinée» handelt es sich um während 24 Stunden über Holzfeuer eingedickten Obstsaft, der je nach Region aus Äpfeln, Birnen oder Trauben hergestellt wird. Als guter Ersatz kann 1,5 dl Birnendicksaft mit einigen Tropfen Zitronensaft verwendet werden, der in grösseren Migros-Filialen erhältlich ist.

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> Und so geht es: 2 kg Früchte (Äpfel, Birnen, Kumquats, Pfirsiche, Melonen oder Pflaumen) schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. 1,5 kg Zucker, 2,5 dl Wasser und 2,5 dl Obstessig aufkochen, Hitze reduzieren. Darin jede Obstsorte separat ziehen lassen, bis die Früchte glasig werden. Herausheben, abtropfen lassen und in Einmachgläser füllen. Den Sirup mit 100 g feinem Senfpulver sprudelnd 10 Minuten dicklich einkochen lassen und randvoll über die gemischten Früchte giessen, luftdicht verschliessen. > Superfeines Pulver: Feines Senfpulver ist als «englischer Senf» in gut sortierten Lebensmittel- oder Delikatessgeschäften erhältlich. Je nach Art des verwendeten Produkts

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> Ziehen lassen: Senffrüchte sollten für einige Wochen durchziehen können, um so jenen Schärfegrad zu erreichen, der genau zwischen süss und pikant sein Gleichgewicht findet. Aufbewahren: Gläser beschriften und an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren. Haltbarkeit 12 Monate. Nach dem Öffnen: Senffrüchte im angebrochenen Glas verderben zwar nicht, trotzdem sollte man sie in den Kühlschrank stellen, denn durch Licht und Wärme verlieren sie schnell an Aroma. Wie servieren: Senffrüchte passen zu kaltem Fleisch, Raclette, in einen Risotto oder werden samt der Flüssigkeit gegen Ende der Schmorzeit einem Schweinsbraten beigegeben.


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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Carpaccio wird aus hauchdünn geschnittenem, rohem Rindsfilet, feinstem Olivenöl, gehobeltem Parmesan, etwas Salz und Pfeffer sowie einem Hauch Zitronensaft zubereitet. Erfunden wurde die Delikatesse von Giuseppe Cipriani, dem Gründer von «Harry’s Bar» in Venedig, und zwar für die Contessa Amalia Nani Mocenigo. Ihr hatte der Arzt verboten, gekochtes Fleisch zu essen. Namensgeber war aller Wahrscheinlichkeit nach der venezianische Maler Vittore Carpaccio, der im 15. Jahrhundert für seine Bilder mit kräftigen Rottönen berühmt war.

Der Aufwand ist gering, der Erfolg gross. Ein Carpaccio vom Rindsfilet ist nicht nur für Fleischtiger ein Genuss.

> Hauptspeise

Parmigiana di melanzane Der Süden lockt — mit den subtilen Aromen von mit Parmesan überbackenen Auberginen.

> Dessert

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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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MIGROS ZÜRICH

Köstliches Essen zu guten Preisen? Im M-Restaurant!

Brunau: neues Restaurant Das Migros–Restaurant Brunaupark präsentiert sich ab heute in einem neuem Licht. Das neue Restaurant überrascht die Kundschaft mit zeitgemässem, modernem Design und neuen Öffnungszeiten. Ab 26. Oktober bleibt das M-Restaurant Brunaupark neu auch am Sonntag geöffnet (ebenso Horgen, Uster, Meilen). Öffnungszeiten M-Restaurant: Mo bis Fr: 8.30 bis 20 Uhr Sa: 8 bis 16 Uhr So: 10 bis 16 Uhr

Die drei von der Migros Horgen: Srdjan Zikic, Andreas Litschauer, Werner Good (v.l.).

Horgen erhält M-Electronics

Öffnungszeiten Take-away: Mo bis Fr: 8.30 bis 20 Uhr Sa: 8 bis 16 Uhr So: geschlossen

Lammfleisch aus der Region Jetzt neu an der MigrosFleischtheke: Lammfleisch aus der Region, produziert nach Terrasuisse-Richtlinien. Das heisst die Lämmer sind die ganze Zeit auf der Weide, haben also viel Platz und können fressen, wann immer sie wollen. Diese Woche im Angebot: Lamm-Schulter gerollt, Fr. 35.-/kg; Lamm-Gigot gerollt, Fr. 42.-/kg; Lamm-Koteletts, Fr. 40.-/kg; Lamm-Koteletts mariniert, Fr. 41.-/kg.

Grösser, schöner, genussvoller: Die Migros HorgenSchinzenhof wird wiedereröffnet.

W Bild: Paolo Foschini

ährend über dreier Monate wurde die bestehende Migros im Horgener Schinzenhof total umgebaut. Ab 14. Oktober ist das Provisorium, das der Kundschaft während der Umbauzeit zur Verfügung stand, Geschichte. Denn ab Dienstag lädt die neue Migros zum erlebnisreichen Einkaufen ein.

Neu: Filiale, Restaurant und M-Electronics Die neue Filiale darf sich sehen lassen: Grosszügiger und attraktiver präsentiert sich die Lebensmittelabteilung mit bedienter Metzgerei, Charcuterie und Fischabtei-

lung. Ein attraktives Non-foodSortiment, ein Blumenverkauf sowie eine Kleiderreinigung runden das Angebot ab. Das MigrosRestaurant mit neu 250 Sitzplätzen besticht durch eine Galerie und mehr Licht. Die Gäste bedienen sich neu an verschiedenen Buffets im praktischen Free-flowSystem. Und Kinder können sich im neuen Spielparadies austoben. Auch der Take-away dürfte auf grosses Interesse stossen. Mit dem neuen M-ElectronicsFachmarkt bietet die Migros eine ausgesuchte Produktpalette im Bereich Unterhaltungselektronik, Computer sowie Haushaltgeräte

mit bekannten Marken wie auch attraktive Eigenmarken.

Ab sofort täglich schon ab 8 Uhr geöffnet Werner Good (Filiale), Andreas Litschauer (Restaurant und Takeaway) und Srdjan Zikic (M-Electronics) freuen sich, die Kundschaft im umgebauten Schinzenhof zu begrüssen. Als neue Dienstleistung öffnen die drei Läden täglich schon ab 8 Uhr (bisher Mo–Do ab 9 Uhr). Und zu guter Letzt: Am 30./31. Oktober wird die Wiedereröffnung mit 10 Prozent Rabatt und vielen Attraktionen gefeiert. Text und Bild: Rolf Fuchs


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

HAMAM-NEWS

Für Prinzessinnen

Genossenschaftsrat Für die Amtsperiode 2008–2012 wurde auch das Büro des Genossenschaftsrats neu gewählt. Das Migros-Magazin stellt die neuen Köpfe vor.

D

as Büro des Genossenschaftsrats spielt im Gefüge der Migros Zürich eine besondere Rolle: Es vertritt den Genossenschaftsrat – das höchste Gremium der Migros – Eine Amira-Massage verwöhnt Füsse, Hände und Sinne.

MIGROS ZÜRICH | 99

und bereitet nach Fühlungnahme mit der Verwaltung und der Geschäftsleitung die Ratssitzungen formal und inhaltlich vor. Das Büro besteht aus sieben Mitgliedern des Genossenschaftsrats;

für die laufende Amtsperiode wurden drei neue Mitglieder gewählt.

Sergio Eichenberger, 43 Leiter Migros Erlenbach, Personalvertreter

Karl Häfliger, 58 Elektroingenieur

Die Neuen

In der arabischen Kultur werden dem Gast beim Betreten eines Hauses Füsse und Hände gewaschen – ein Zeichen der Gastfreundschaft. Aus diesem Gedanken ist «Amira» entstanden, das neue Massage-Angebot im Hamam Münstergasse: «Amira» bedeutet Prinzessin, und genau so soll sich der Gast fühlen (natürlich sind auch Prinzen willkommen!). Mit einer Amira-Massage bedanken wir uns bei Händen und Füssen für deren tägliche Leistung. Handund Fussmassagen können die Erschöpfung nach einem langen Tag mindern. Das Amira-Erlebnis dauert rund drei Stunden. In diesem Angebot sind der Eintritt in den Hamam, Rhassoul-Behandlung, HamamHand- und Fussmassage (50 Minuten) sowie eine orientalische Köstlichkeit nach Wahl inbegriffen. Dieses Paket kostet Fr. 150.- und ist auch in Form eines Gutscheines erhältlich. Amira-Massage eignet sich auch hervorragend für Menschen, die keine Ganzkörpermassage buchen möchten. Mehr Hamam-News unter www.fitnesspark.ch/hamam Wer einen Amira-Gutschein im Wert von Fr. 150.- gewinnen möchte, schickt bis 20. Oktober ein Postkarte mit dem Stichwort «Amira» an Migros Zürich, PR, Postfach, 8021 Zürich. Viel Glück!

Sandra Etter, 36 Buchhalterin/Controller

«Die Migros gehört von Kindesbeinen an zu meinem Leben. Und auch als kritische Erwachsene kann ich hinter der Philosophie der Migros stehen – was die Migros macht, stimmt.»

«Als überzeugter Migrosianer ist es mir wichtig, im Genossenschaftsrat mitzumachen und die Migros mit neuen Ideen in die Zukunft begleiten zu können.»

«Ich identifiziere mich mit Gottlieb Duttweilers Idee vom sozialen Kapital. Auch heute arbeitet die Migros sozial und umweltverträglich. Das gefällt mir.»

Die Bisherigen

Loredana Donau, Präsidentin Genossenschaftsrat

Esther Hediger, Vizepräsidentin Gen.schaftsrat

Rita Astfalk, Mitglied Büro

Vreni Dietiker, Mitglied Büro


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MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

NEWS

Micasa: Pyjama-Party

Micasa: 1000 Schlafideen. Grosser Schlaf-Wettbewerb an der Micasa-Pyjama-Party: Wer am Samstag, 17. Oktober 2008, den ganzen Tag im Pyjama in der Schlafwelt in der Micasa Bülach Süd oder Volketswil verbringt, erhält einen 1000-Franken-Gutschein von der Micasa. Es können drei Kandidatinnen und Kandidaten mitmachen – die Teilnahme wird bei Ladenöffnung um 8 Uhr ausgelost. Für alle andern, die im Pyjama erscheinen, gibts ein Frühstück und einen Trostpreis. Viel Glück und – gute Nacht!

Wild geniessen Die Wild-Saison beginnt, und folgende Artikel sind diese Woche im SelbstbedienungsAngebot: Hirschschnitzel (Fr. 45.-/kg), Hirschfilet (Fr. 92.-/kg) und Rehschnitzel (Fr. 79.-/kg). Aktionen diese Woche: Rehpfeffer gekocht, 350 Gramm für Fr. 14.90 statt Fr. 11.90, und Rehpfeffer gekocht, 600 Gramm für Fr. 23.90 statt Fr. 16.70.

Es wird kalt: M-Electronics M-Electronics bietet alles, was es für kalte Tage braucht. Vom Luftbefeuchter über die Kaffeemaschine bis zum Raclette-Öfeli: All das findet man jetzt unter www.m-electronics.ch

Das Tanzbein schwingen: «Thé Dansant» – stimmungsvolle Unterhaltung für Senioren.

Beschwingt in den Herbst «Thé Dansant» in der Dance Academy: Geselliger Tanznachmittag für Seniorinnen und Senioren.

W

ieder einmal das Tanzbein schwingen, zu alten und neuen Hits schwofen, bei Evergreens mitsingen und mit Gleichgesinnten lachen? Die Dance Academy der Klubschule Migros Oerlikon und die Pro Senectute Zürich bitten neu zum «Thé Dansant», und zwar ab dem 21. Oktober einmal monatlich am Dienstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr. Für nur Fr. 10.– Eintritt gibts stimmungsvolle Unterhaltungs-

musik – Evergreens, Oldies, klassische Tanzmusik – von Elvis bis Roy Black, Beatles bis Rolling Stones, um ungebremst wie einst «Schmittchen Schleicher mit den elastischen Beinen» übers Parkett zu gleiten. Und für die Stärkung zwischen zwei heissen Sohlen ist gesorgt: Die Dance Academy serviert Kaffee, Kuchen aber auch ein Glas Wein und natürlich Tee und Hopfentee zu gewohnt fairen Migros-Preisen. Maya Kunz

Was? Wann? Wo? Thé Dansant, jeden 3. Dienstag im Monat: 21.10., 18.11. und 16.12.2008; 20.1., 17.2., 17.3., 21.4., 19.5. und 16.6.2009 Dance Academy der Klubschule Migros, Binzmühlestrasse 81, 8050 Zürich; direkt hinter dem Bahnhof Oerlikon (Bushaltestelle Max-Billplatz / S-Bahn/Tram Bahnhof Oerlikon – 2 Minuten) Mehr Infos bei der Klubschule Oerlikon, Tel. 044 317 53 53.


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

ERZIEHUNG

Clevere Kinder dank Computer

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Zugang zu PC und Internet wirkt sich positiv auf die Schulleistungen aus.

C

omputerfans, freut euch! Eine neue deutsche Studie zeigt: Kinder zwischen fünf und 15 Jahren, die Computer und Internet oft nutzen, haben bessere Noten in Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen. Aber einfach nur zu gamen nützt nicht viel. Besonders gute Leistungen haben Schüler, die zum Beispiel Online-Lernsoftware intensiv Macht junge gebrauchen. Die meist gratis Köpfe schlauer: abrufbaren Programme sind Umgang mit vor allem für das Lernen von Compi und Web. Fremdsprachen förderlich. Und: Kinder, die daheim einen Compi nutzen können, schneiden bei den Noten besser ab als diejenigen, die nur auswärts Zugriff auf einen PC haben. www.initiatived21.de «news»

ONLINE- UMFRAGE Neue Frage Wie oft nutzt Ihr Kind Lernsoftware? a) mehrmals wöchentlich b) mehrmals monatlich c) nie

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Hilft Ihren unter zwölfjährigen Kindern Kritik weiter?

26% Nein

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet

Bilder Masterfile (2), Getty Images

IN FORM

Besser rennen mit dem richtigen Sound Legales Doping: Musik steigert die Leistung von Läufern um bis zu 15 Prozent. Diesen enormen Effekt wies ein Forscher der Londoner Brunel-Universität nach. Er liess 30 Studienteilnehmer auf dem Laufband zu Musik von Queen, Red Hot Chili Peppers oder Madonna trainieren. Die Sportlerinnen und Sportler waren nicht nur ausdauernder, sie hatten auch mehr Spass. www. focus.de

74% Ja

Wirkt noch schöner in der fruchtbaren Phase der Frau: Der männliche Körper.

Der Eisprung macht die Frauen heiss

Der Anblick eines nackten Mannes lässt die Herzen von Frauen besonders dann höher schlagen, wenn sie in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus sind. Das zeigten deutsche Forscher in einem Test. Sie führten einer Gruppe Frauen in mehreren Sitzungen Nacktbilder von Männern vor und vermassen dabei die Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln. Das Resultat: Im Umfeld der fruchtbaren Tage reagierten die Frauengesichter klar positiver. Dass die sexuelle Lust mit dem Menstruationszyklus rauf- und runtergeht, ist bekannt. Erst wenig weiss man aber darüber, wie sich das konkret äussert.


104 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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enn man sich im Abendlicht mit der Fähre von Teneriffa her der Insel La Gomera nähert, ähnelt deren Silhouette einem grossen, gestrandeten Wal. Erst allmählich gewinnt die Landschaft an Konturen. Hügel und Täler, Landzungen und Dörfer werden sichtbar. Und dann diese Berge! Es ist das Schicksal der Inselbewohner, dass sie selbst kleine Distanzen von einer Bucht zur andern nicht der Küste entlang, sondern immer über einen Berg zurücklegen müssen. Andererseits werden sie für ihre Mühen mit dem Blick auf eine grossartige Landschaft und nach jeder Kurve mit wechselnden Aussichten auf Täler und das Meer entschädigt. Die zerfurchte Topografie der Insel, mit Schluchten und Steilhängen, ist auch Ursache für eine einzigartige, äusserst originelle und wirksame Art der Verständigung unter den Bewohnern: der Pfeifsprache El Silbo. Mit dieser Vogelgezwitscher ähnlichen Kommunikationsform wurden früher ganze Botschaften von Tal zu Tal übermittelt. Um das Phänomen zu erhalten, ist El Silbo heute obligatorisches Schulfach. Drei vollamtliche Pfeiflehrer sorgen dafür, dass der Nachwuchs die Tradition der Guanchen, der Ureinwohner, weiter pflegt.

Ein Eiland, von der Natur verwöhnt

Gran Canaria kennen viele. Doch wenige Touristen verschlägt es nach La Gomera, nur 130 Kilometer davon entfernt. Noch ist die Insel ein Geheimtipp — ein ideales Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.

Schroffe Schönheit: Der Strand von Vueltas, einem Fischerdorf am Ende des Valle Gran Rey.

Auf La Gomera, der fast kreisrunden, zweitkleinsten der sieben kanarischen Inseln, hat die Natur eine unvergleichliche Landschaft geschaffen. Mit mehreren Vegetationszonen zwischen der Küste und dem mit 1487 Metern höchsten Berg, dem Garajonay. Er liegt im gleichnamigen Nationalpark, einem Unesco-Naturerbe mit einem von Moosen, ausgedehnter Flechtenvegetation und wuchernden Farnen bedeckten, dschungelähnlichen Lorbeerwald. Dieses eindrückliche Naturreservat ist der Grund, weshalb es viele wanderlustige Naturliebhaber auf die Insel hinzieht. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 107


Bilder Visum, Laif

besser leben

REISEN | 105

La Gomera â&#x20AC;&#x201D; bezauberndes Inseljuwel Unesco-Naturerbe: Der Nationalpark Garajonay bezaubert den Wanderer mit seinem märchenhaften Lorbeerwald, durchzogen von Farnen und Flechten.


besser leben

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

REISEN | 107

LA GOMERA > Fläche: 373 km2, kleiner als der Kanton Schaffhausen. > Einwohner: 22 000. Es leben mehr Gomeros auf Kuba und in Venezuela als auf der Insel selber. > Hauptstadt: San Sebastián, 4500 Einwohner. > Erste Besiedlung: Wahrscheinlich 500 v. Chr. durch Berber aus Nordwestafrika. > Flüge: Air Berlin fliegt jeden Montag und Samstag ab Zürich und jeden Samstag ab Basel nach Teneriffa Süd, von wo man mit der Fähre nach La Gomera gelangt. > Fähre: Die Überfahrt von Teneriffa dauert ungefähr 40 Minuten. > Mietwagen: Am besten buchen Sie bereits in der Schweiz einen Mietwagen (ca.

Palmen melken: Ein Bauer zapft einer Palme Guarapo ab, den Saft, aus dem später der beliebte Palmhonig gewonnen wird (oben). Der Strand von Vueltas ist auch heute noch ein beliebter Szenetreffpunkt (rechts).

Bilder Argus, Huber, Westend61

Typisch für La Gomera: jahrhundertealte terrassierte Felder an den Flanken hoher Berge (ganz rechts).

Hier in dieser Höhe weht stets ein angenehmer, frischer Wind. Und selbst wenn unten am Meer die Sonne brennt, kann es vorkommen, dass die Gipfel in die Nebel der Passatwinde eingehüllt sind. Auch auf La Gomera gibt es einen markanten Tafelberg, den Fortaleza de Chipude, 1250 Meter hoch, ein Heiligtum der Ureinwohner, wie archäologische Funde beweisen. Wie andere attraktive Destinationen wurde auch La Gomera von Hippies entdeckt. Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des grossen Königs), existierten jahrelang Hippiekommunen. Inzwischen hat sich dort – auf allerdings sanfte Art – der Tourismus breitgemacht. Badefreaks sind auf La Gomera fehl am Platz. Die sind in Gran

Canaria, Fuerteventura oder Teneriffa weitaus besser aufgehoben. Es sei denn, es macht ihnen nichts aus, wie die Fakire auf einem Bett aus Bollensteinen zu liegen. Obwohl: Auch auf La Gomera gibt es einige schöne Sandstrände, wenn auch nicht vom gleichen Ausmass wie auf anderen Kanareninseln.

Als Touristin gekommen und dageblieben Wo Petra Schramm (47) auf der Insel auch hinkommt, überall wird sie freundlich begrüsst. Man kennt sich schliesslich, bei nur 22 000 Menschen, die hier leben. Petra kam vor 25 Jahren aus Singen (D), nahe Konstanz und Schaffhausen gelegen, erstmals nach La Gomera – und fühlte sich dort sogleich heimisch. «Ich

wusste damals noch nicht, dass ich das Paradies gefunden habe», sagt die Frau bei einer Inselrundfahrt. Fünf Jahre später kehrte sie mit mehr Gepäck auf die Insel zurück. Diesmal nicht als Touristin, sondern als Auswanderin. Für Petra Schramm ist La Gomera nicht nur ein Flecken vor dem afrikanischen Festland im Atlantik. «Es ist eine Insel voller Kraft und Energie», schwärmt sie. Inzwischen ist die Deutsche längst mit einem Einheimischen verheiratet, ist Mutter zweier Kinder und betreibt mit einer Kollegin eine Reiseagentur. Ihr Mann bewirtschaftet unter anderem an der Ostküste einen Bananenhain. Bananen, die «plátanos»: Sie LESEN SIE WEITER AUF SEITE 109

250 Franken pro Woche), der dann am Fährhafen bereitsteht. Die kurvenreichen Strassen auf La Gomera sind erstaunlich gut ausgebaut und frei von Schlaglöchern. Auf ihnen herrscht kaum Verkehr. Und: La Gomera ist die einzige Kanareninsel, auf der es keine Verkehrsampel gibt. > Informationen: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Seefeldstr. 19, 8008 Zürich, Tel. 044 253 60 50.


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Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

besser leben

LA-GOMERAHIGHLIGHTS

sicherten lange Zeit die Existenz der Gomeros und waren die Quelle für Reichtum und Wohlstand auf der Insel. Bei der Plaja de San Marcos, einem Kiesstrand, trifft man auf einen Zeugen dieser Zeit: eine vor sich hinrostende Verladestation, wo einst die Früchte auf Schiffe gebracht wurden. Heute ist der Export rückläufig. Bananen werden nur noch für das spanische Festland produziert. «Die Früchte von La Gomera entsprechen nicht der EU-Norm», sagt Petra Schramm. Der eigentliche Star von La Gomera ist aber nicht die Banane, sondern die kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis). «Keine kanarische Insel weist so viele von ihnen auf wie La Gomera», sagt Schramm. Es sollen etwa 150 000 sein – die verkrüppelte Fächerpalme am Swimmingpool des Hotels Jardin Tecina an der Playa de Santiago wohl mitgezählt. Macht im Durchschnitt immerhin fast sieben Palmen pro Einwohner. Die schönen Gewächse dienen nicht nur der Zierde. Aus ihnen wird ein Saft gewonnen, der Guarapo. Dafür werden die Palmkronen geköpft, worauf der Saft heraustropft, bis zu zehn Liter täglich. Er wird zu «Miel de palma», zu Palmhonig eingekocht und ist ein wesentlicher Bestandteil der Küche von La Gomera. Palmhonig passt hervorragend zu frischem Ziegenkäse. Dort, wo La Gomera am sonnigsten ist, an der trockenen Südküste, liegt das mit 434 Zimmern grösste Hotel der Insel, das Jardin Tecina. Es liegt über einer malerischen Bucht und gilt als luxuriöseste Anlage von La Gomera (im Angebot von Hotelplan). Mit 200 Beschäftigten ist es der grösste Arbeitgeber auf La Gomera.

Was man auf La Gomera besuchen sollte — Petra Schramms Top Ten:

Carl Bieler

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung des

Bilder Huber, Corbis, Carl Bieler

Spanischen Fremdenverkehrsamts, Air Berlin und Hotelplan ermöglicht.

www.migrosmagazin.ch Zu Fuss vom Strand in die Berge: Die besten Hotelplan-Angebote für Ferien auf La Gomera.

REISEN | 109

Einst war die Bananenproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig von La Gomera. Bananen werden heute nur noch für den Export aufs spanische Festland produziert (Bild oben). Das Jardin Tecina an der Südküste ist die grösste Hotelanlage auf La Gomera (Bild unten). Andere Möglichkeiten für Unterkünfte auf der Insel sind Kleinhotels, Pensionen oder Ferienwohnungen.

1. Den Nationalpark Garajonay, die grösste Attraktion der Insel. 2. La Laguna Grande am Rande des Nationalparks, ein mystischer Ort. 3. Das Meeresschwimmbecken, ein Naturschwimmbad, um gefahrlos in der Brandung zu schwimmen. 4. Das Naturwunder «Los Órganos», die Orgelpfeifen, eine breite Wand eindrücklicher Basaltsäulen, die nur vom Schiff aus eingesehen werden kann. 5. Die Hauptstadt San Sebastián mit dem Torre del Conde (einem alten Festungsturm mit Dauerausstellung), der Kirche Nuestra Señora de la Asunsión und dem Columbusbrunnen. Dort soll sich der Seefahrer vor dem Aufbruch nach Amerika mit Wasser eingedeckt haben. 6. Die Fiesta San Marco in Agulo, jeweils eine Woche vor Ostern, mit dem wagemutigen Feuerspringen der Bevölkerung des Orts. 7. Das alle fünf Jahre stattfindende Fest der Inselschutzheiligen Guadalupe mit Prozessionen zu Lande und auf dem Meer. 8. El Cercado, ein kleines Bauerndorf mit Töpfertradition. 9. Den Aussichtspunkt Palmarejo, gestaltet vom berühmten Künstler, und Umweltschützer César Manrique (1919–1992) von der Kanareninsel Lanzarote. 10. Den höchsten Punkt der Insel, den Garajonay mit 1487 Metern. Gute Fernsicht vorausgesetzt kann man von dort fünf der sieben Kanareninseln sehen.


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2008

Erziehen ist kein Kinderspiel

Strenge Autorität hemmt die Kinder, lasche Erziehung überfordert sie. Wie angenehm der Mittelweg ist, erzählt die zweifache Mutter Kathrin Brülhart.

W

ir sprechen ruhig miteinander» steht in grosser, gepflegter Schnüerlischrift auf dem weissen Papierbogen. Michel (13) betrachtet den Satz, den er gerade niedergeschrieben hat, und reicht dann den dicken Filzstift weiter an seinen Bruder Lukas (10). Die Brülharts halten Familienrat. «Das tun wir alle paar Wochen», sagt die alleinerziehende Mutter Kathrin (36), die neben ihren Söhnen auf dem Fussboden des Wohnzimmers sitzt, «oder dann, wenn es nötig ist.» Nötig wurde die Regel über den Umgangston, als der jüngere Sohn lautstarke Auseinandersetzungen nicht mehr aushielt. «Es war mir schlicht nicht bewusst, dass wir in Krisensituationen einen völlig unangebrachten Ton gepflegt hatten», gibt Brülhart zu. Es gebe auch heute noch Streit – aber nicht mehr im lauten Tonfall. Die Regeln werden grundsätzlich positiv formuliert.

Mitbestimmung: Lukas, Michel und Kathrin besprechen die Regeln.

Bei der Mitarbeit gibts keine Diskussion:

Zu gefestigten, selbstbewussten Menschen führt gemäss der Studie der Mittelweg. Er lässt sich ungefähr mit den Worten «Fördern und Fordern» zusammenfassen und besteht aus Forderungen und Lob, Grenzen und Mitspracherecht. Respekt, Wertschätzung und eine enge emotionale Beziehung zu den Eltern sind die Basis für das Gelingen des Konzepts.

Kinder dürfen auch mal Entscheide hinterfragen

Eltern müssen auch zuhören können

Der Familienrat der Brülharts widerspiegelt die Haltung der Mutter in Erziehungsfragen: Die Söhne dürfen ihre Meinung sagen, mitreden und Entscheidungen hinterfragen. Seit sie diesen Stil eingeführt habe, sei das Zusammenleben viel ruhiger. «Die Kinder sind zufriedener» sagt Brülhart, «und ich auch.» Die Wissenschaft bestätigt die Erfahrung der Mutter und Bäckereiangestellten aus Düdingen FR: Eine streng autoritäre Haltung der Eltern hemmt die Kinder in ihrer Entfaltung, führt zu Unzu-

«Fördern und Fordern» klingt in der Theorie ganz gut – aber kann diese Erziehung im Alltag gelebt werden? Kathrin Brülhart erzählt von ihren Erfahrungen: «Lukas und ich gerieten uns früher regelmässig in die Haare – er hat ein stures Köpfchen und konnte ein Nein nicht akzeptieren.» Kathrin Brülhart meldete sich für einen Triple-P-Erziehungskurs an. «Der hat mir wahnsinnig geholfen», sagt sie. Sie lernte, mit ihren Söhnen «auf Augenhöhe» zu kommunizieren – also auch sie anzuhören –, Anordnungen klar

Selbstbestimmung: Beim Spielen entscheiden die Kinder, was läuft.

friedenheit, Aggressionen und gar gesundheitlichen Problemen. Das legt ein Bericht des Nationalen Forschungsprogramms «Kindheit und Jugend in der Schweiz» dar. Antiautoritärer Stil ist aber auch

nicht die Lösung: «Dieser überfordert Kinder und bringt ihnen nicht bei, Grenzen zu respektieren», erklärt Annette Cina (37) vom Familieninstitut Fribourg (siehe auch Interview).


besser leben

ERZIEHUNG | 111

Hausaufgaben: «Michel hat nach der Primarschule in die Sek gewechselt. Die Lehrer haben ihn ‹Sek bedingt› empfohlen.» Nun achtet sie darauf, dass er beim Lernen dranbleibt. «Ich sage ihm aber auch, dass ich verstehe, wenn ihn die vielen Aufgaben belasten.» Michels Noten können sich jedenfalls sehen lassen. Was Kathrin Brülhart und ihre Söhne nicht wissen: Gemäss neuen Forschungsergebnissen sind gute Noten unter anderem auch das Ergebnis eines gemässigten Erziehungsstils. Text Yvette Hettinger Bilder Joëlle Neuenschwander

Buchtipp: «Kindheit und Jugend in der Schweiz», Beltz. Schultheis, Perrig-Chiello, Egger, ca. Fr. 48.—.

www.migrosmagazin.ch

Die Mutter verlangt, dass die Söhne im Haushalt mithelfen – zum Beispiel die Geschirrspülmaschine ausräumen.

mitzuteilen, über die Regeln des Zusammenlebens zu diskutieren und bei Regelverstössen Konsequenzen zu ziehen.

Die Pubertät fordert die Eltern gewaltig Brülharts Buben haben inzwischen eine Fussballpartie auf der Quartierwiese hinter sich und beginnen zu gamen. Das dürfen sie – drei Viertelstunden lang. «So haben wirs ausgehandelt», sagt Brülhart, «nachdem es immer wieder Diskussionen gab, wenn sie mit Spielen aufhören mussten.» Bei anderen Dingen lässt sich Brülhart nicht auf Verhandlungen ein: Hausarbeiten wie den Geschirrspüler ausräumen weist sie den Buben zu. Und sie pocht darauf, dass es erledigt wird. Angesichts der bevorstehenden Pubertät ihrer Söhne hat Kathrin Brülhart vor zwei Jahren einen weiteren Triple-P-Kurs für Teenager-Eltern besucht. «Danach fühlte ich mich gewappnet für diese Herausforderung», sagt sie. Hauptthema seien zurzeit die

Was bedeutet Triple P? Richten Sie sich danach? Die Infos und ein Selbsttest.

ZWISCHEN LENKUNG UND ZUNEIGUNG: DAS SAGT DIE EXPERTIN Annette Cina (37), Psychologin am Familieninstitut Fribourg und Leiterin Triple P Schweiz. Annette Cina, warum führt autoritäre Erziehung oft zu schlechten Schulnoten? Wenn Kinder nur unter Druck arbeiten, lernen sie nicht, selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln wenig Kreativität, dafür Angst vor Fehlern. Eine lasche Erziehung führt aber auch nicht zu eigenständigen Menschen. Das stimmt, ohne Führung lernen Kinder nicht, sich zu integrieren oder Aggressionen angemessen auszudrücken. Ohne Führung müssen sie viel ausprobieren und sind damit häufig überfordert. Das australische Erziehungs-

konzept Triple P liegt in der Mitte. Ja, Triple P ist eine Mischung aus Wertschätzung und Lenkung. Basis sind Respekt und Zuneigung. Es motiviert Eltern, Verantwortung zu übernehmen. Eltern bestimmen, aber erklären ihre Entscheidungen. Das Verständnis der Kinder ist ganz wichtig für das Gelingen. Wo werden Grenzen gesetzt? Dort, wo es um die Sicherheit geht und wo Werte wie Anstand vermittelt werden. Eltern müssen die Kinder ja auf die Eingliederung in die Gesellschaft vorbereiten. Dazu gehört auch, dass der Nachwuchs Verantwortung übernimmt und selbständig wird, zum Beispiel bei Haushaltsarbeiten. Natürlich in einem Rahmen, der dem Alter der Kinder entspricht. Und wo wird das Kind an der langen Leine gelassen? Überall da, wo es kreativ sein und sich entwickeln kann: in der Schule, im Sport, beim Spiel. Aber Eltern

sollen es beobachten, um zu sehen, wo es Hilfe braucht. Das klingt alles logisch und nach gesundem Menschenverstand. Wozu brauchen Eltern einen Kurs? Nicht alle Eltern brauchen eine Schulung. Aber Eltern sind auch nur Menschen — geprägt von Mustern und oft unter Stress. Mit Triple P lernen sie, ihre Vorstellung von Kindererziehung umzusetzen.

Interview Yvette Hettinger

WAS IST TRIPLE P? Standardisierte Elternbildungsprogramme liegen im Trend. Die bekanntesten in der Schweiz sind das Gordon-Familientraining, Starke Eltern — starke Kinder, Step und eben Triple P, also das Positive Parenting Program. Der Kurs zeigt Eltern, wie sie die Beziehung zu ihrem Kind stärken können, und fördert das konsequente Verhalten der Erziehenden. www.triplep.ch


präsentiert

Schweizer Tournee 2008/2009

bagatello Jukebox

Philipp Fankhauser Love Man Riding

Rolf Schmid «… na und?»

Six in Harmony Acka wacka eia weia weg!

a-live & Fabienne Louves Best of Acappella

Duo Fischbach Best of Duo Fischbach

Kandlbauer The Acoustic Show

Pippo Pollina & Linard Bardill

Caveman Du sammeln, Ich jagen!

Andreas Thiel & Les Papillons Politsatire 2

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Caffè Caflisch

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Basel Rosentalanlage 21.–29.5.09 Biel ehemaliger Expopark 16.–27.6.09 Lugano Stadio 4.–11.7.09 Rapperswil Knie Platz 21.–30.8.09 St. Gallen Kreuzbleiche 4.–13.9.09 Winterthur Zeughauswiese 18.9.–10.10.09 Domat/Ems Vial 16.–24.10.09 Luzern Alpenquai 30.10.–29.11.09 Bern Allmend 5.12.09–3.1.10

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Vorverkauf


besser leben

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

TIERE | 113

K

enzo, Luna und Cinzia jagen einander hinterher. Die drei jungen Hunde der Rasse Spaniel, Shih Tzu und Lagotto sind alle um die zwölf Wochen alt. Sie sind immer völlig aus dem Häuschen, wenn sie einmal pro Woche miteinander herumtoben können. Zum Start jeder Welpenspielstunde beschnuppern sich die Kleinen aber erst einmal nach allen Regeln der Kunst. So lernen sie sich gegenseitig kennen. Und dann geht die Post ab: Cinzia hechtet in den mit Bällen gefüllten Pool und schaut herausfordernd auf die anderen. Das ist der Auslöser für eine wilde Verfolgungsjagd. Doch so jung sie auch sind, kennen sie doch bereits so etwas wie gegenseitige Rücksichtnahme. Denn sobald einer der Welpen signalisiert, dass er genug vom Treiben hat, lassen die anderen beiden von ihm ab.

Beim Spielen wird gelernt Für die Besitzerinnen der drei jungen Hunde war von Anfang an klar, dass sie ihren Familienzuwachs optimal in die Gesellschaft integrieren möchten. Das bedeutet: Neben einem gesitteten Umgang mit anderen Hunden soll der Vierbeiner vor allem Respekt und Gehorsam gegenüber den Menschen erlernen. Deshalb heisst es nach der Spielphase vorerst einmal fertig lustig. Die Welpen müssen nun lernen, auf Zuruf zum Besitzer zu kommen. Die Leiterin der Welpenstunde, Helen Stutz, hält den Spaniel Kenzo fest. Barbara Götz ruft ihren Hund. Wie der Blitz stürmt dieser zu seiner Meisterin, die ihn für seinen Gehorsam belohnt und lobt. Wichtig: «In diesem sehr jungen Alter ist es am einfachsten, einem Hund beizu-

Hier geht die Post ab: Kenzo, Luna und Cinzia (von links) sind kaum zu bremsen. Sie lernen beim Herumtoben.

Grosses Gebell im Kindergarten

Sie heissen Welpenspielstunden, doch was wie Spiel aussieht, ist intensives Lernen für Zwei- und Vierbeiner. bringen, was er soll und was nicht. Denn Hunde sind Rudeltiere, und sie möchten sich in die Familien ihrer Halter einordnen», erklärt Helen Stutz. Obschon der Gesetzgeber Theoriestunden und einen Erziehungskurs vorschreibt, sind sich Fachleute einig: Zu einem optimalen Start in ein schönes

Das zeichnet gute Welpenspielstunden aus > Das Übungsgelände muss abwechslungsreich gestaltet, eingezäunt und für Welpen sicher sein. > Die Hunde werden nach Grösse und Temperament in Gruppen eingeteilt. > Spiel und ruhige Phasen wechseln sich ab. > Ausgebildete Leiter überwachen den Betrieb und schreiten ein, wenn das Spiel allzu wild wird. Informationen zu Welpenspielstunden in Ihrer Region: www.skg.ch; www.certodog.ch

Hundeleben gehören auch Welpenspielstunden. Hier bekommen Hundehalter wertvolle Informationen und Tipps über die richtige Haltung, Erziehung und Pflege ihrer Hundebabys.

Zähneputzen ohne Zähnefletschen Die unerfahrenen Vierbeiner lernen, mit Umwelteinflüssen wie Lärm oder optischen Reizen richtig umzugehen. Und beim Spiel unter ihresgleichen erleben sie, dass grössere und kleinere, dunklere oder hellere, spitzohrige oder schlappohrige Welpen auch Hunde sind. Das ist eine wichtige Erfahrung, denn für einen Welpen, der bisher nur seine Mutter und seine Geschwister kennengelernt

hat, können anders aussehende Hunde irritierend und gewöhnungsbedürftig sein. In der Welpenspielstunde muss der junge Hund auch lernen, Berührungen über sich ergehen zu lassen. Und die Hundehalterinnen erfahren, wie man Ohren und Pfoten sachgerecht kontrolliert und wie man Hundezähne richtig putzt. Die Besitzerinnen von Kenzo, Luna und Cinzia sind sich über den grossen Nutzen der Welpenspielstunden einig. Luzia Räth: «Nach jeder Stunde gehe ich sicherer nach Hause: Ich lerne wichtige Dinge über und mit meinem Hund, die mir sonst verschlossen geblieben wären.» Text Dagmar Steinemann Bild Vera Hartmann


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FAMILIE SCHWINNEN TESTET

5 FRAGEN AN …

Ein Bonbon

… Jürg Thrier, Experte Touring Club Schweiz (TCS)

Jürg Thrier, in vielen Ländern ist Tagfahrlicht Pflicht. Wann gilt diese Vorschrift auch bei uns? Eine entsprechende Gesetzesänderung ist nicht geplant. Der TCS empfiehlt Autolenkern dennoch, auch während des Tages das Licht einzuschalten. Wo ist der Nutzen? Die Fahrzeuge werden besser wahrgenommen. Besonders Autos, die sich farblich kaum von der Umgebung abheben. Auch bei Motorrädern ist erwiesen, dass sie mit eingeschaltetem Licht am Tag besser sichtbar sind. Fussgänger und Radfahrer können Abstand und Geschwindigkeit eines herannahenden Fahrzeugs besser einschätzen. Sind die neuen LED-Leuchten, die von immer mehr Herstellern als Tagfahrlicht eingebaut werden, genauso gut?

Die LED-Leuchten haben eine deutlich längere Lebensdauer. Sie haben zwar nicht die gleiche Leuchtkraft in Watt, genügen aber völlig, um die Wahrnehmung von Autos tagsüber zu erhöhen. Sorgt der durch das Licht verursachte Mehrverbrauch für eine höhere Umweltbelastung? Der Mehrverbrauch beträgt gemäss unseren Tests für H4/H7 Lampen (55 Watt) ein bis zwei Prozent. Bei Tagfahrlichtern (10—20 Watt Gesamtleistung) entsprechend weniger. Wie kann man ältere Autos mit Tagfahrleuchten umrüsten? Namhafte Zubehörfirmen bieten nachrüstbare Tagfahrleuchten für neuere und ältere Fahrzeuge an. Die Montage erfolgt wie bei Zusatzscheinwerfern.

Interview Herbie Schmidt

NEWS

Saab im 4x4-Fieber

Der schwedische Hersteller bringt neben den 280 PS starken Modellen 9-3 XWD und Turbo-X weitere Varianten des 9-3 mit Allradantrieb. Limousine und Kombi gibt es ab sofort als XWD und 210-PS-Turbo. Optional sind Sportfahrwerk, grössere Bremsscheiben und 18- oder 19-Zoll-Leichtmetallräder erhältlich.

Ein Gaspedal wehrt sich Als einen neuen Beitrag zur Verbrauchsreduzierung hat Nissan das «Eco-Pedal» entwickelt. Dieses reagiert auf sehr starkes, unnötiges Gasgeben mit einer Warnanzeige im Kombiinstrument und Gegendruck im Pedal. In Serie gehen soll das im Jahr 2009. Das Spritsparpotenzial «Eco-Pedal» beziffert Nissan mit fünf bis zehn Prozent.

Hybrider Land Rover Bereits mehrere Prototypen des Land Rover Freelander sind als Hybridautos in der Erprobung. Der kleine Landy läuft mit Dieselantrieb und zusätzlichem Elektromotor an der Hinterachse. Wahlweise gibt es 4x4 oder Zweiradantrieb auch ganz elektrisch (bis zu 48 PS). Wann der Hybrid-Land-Rover in Serie geht, ist noch offen.

Schicke Karosserie und ausgefallene Farben: Mit dem neuen Fiesta startet Ford lustvoll in den Herbst. Testfamilie Schwinnen ist aber nicht nur vom schönen Äusseren angetan.

P

ascale und Jan Schwinnen strahlen. «Endlich mal ein Auto mit einer coolen Farbe», findet Jan. «Fast wie mein neuer Lippenstift», freut sich Pascale. Bei Raoul ist dagegen wenig Enthusiasmus über das «Hot Magenta» des nagelneuen Testwagens zu spüren: «Man muss es schon mögen, dieses BonbonLila.» Den im typischen FordKinetic-Design gehaltenen Kleinwagen aus Köln gibt es zum Glück auch noch in weniger ausgefallenen Farbtönen, allerdings erst in ein paar Wochen.

Ein kleiner Flitzer mit edlem Interieur «Die Karosserie ist so schick geformt, da brauchts doch gar keine ausgefallene Lackierung», findet Conny. «Und mit den weit öffnenden Türen ist sie auch noch praktisch», ergänzt sie. «Fast könnte man meinen, man sitze in einem Auto einer höheren Klasse, so edel wirkt alles», freut sich Raoul. Doch hat er auch einen kleinen Minuspunkt entdeckt. Die Bedienelemente in der Mitte des Armaturenbretts orientieren sich laut Prospekt an «modernen Handys». «Kein Wunder, finde ich das alles etwas verwirrend», meint Raoul. «Doch die Kunststoffmaterialien und die Farben im Interieur sind gut gewählt», hakt Conny nach. Pluspunkte sammelt der Fiesta auch für sein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem. «Sehr praktisch, nur schade, gibts das nicht serienmässig», meint Conny. Die «KeyFree-Option» ist im «Tech Paket» für 950 Franken

extra enthalten. Und so kanns losgehen zum Pflanzeneinkauf. Conny fällt der flott zu Werke gehende 1,6-Liter-Benzinmotor und die butterweiche Fünfgangschaltung auf. Ford hat den neuen Fiesta abgespeckt, er wiegt nur 970 Kilo, 55 Kilo weniger als der Vorgänger. «Kein Wunder, bringt der 16-Ventiler den frontgetriebenen Kleinwagen so munter vorwärts», meint Raoul. Und auch das gut abgestimmte Fahrwerk trägt zum positiven Fahreindruck bei. «Der Fiesta gehört in die gleiche Fahrzeugkategorie wie der Mazda 2», weiss Autoexperte Raoul, «und auch der hatte mir bei seiner Neulancierung einen guten Eindruck gemacht.»

Ein Stadtauto ist nun mal kein Van Beim Verladen der Thujas in den Kofferraum stösst der neue Ford Fiesta allerdings an seine Grenzen. «Und wer zu viert mit Gepäck in die Ferien reist, ist mit dem Fiesta nicht ideal bedient», stellt Raoul fest. «Der Fiesta ist eben ein praktischer Stadtwagen und nicht ein Kombi», nimmt Pascale ihren neuen Liebling in Schutz. Und mit ein paar Tricks, wie zum Beispiel dem Umklappen der Rückbank, schluckt der Fiesta selbst sperrigere Ladung wie die Thujas. Für Sohn Jan ist das alles aber einerlei: «Das coolste an diesem Fiesta ist nicht die Farbe, sondern dass wir ein Auto gefahren sind, das alle anderen Leute erst in ein paar Wochen kaufen können.» Text Herbie Schmidt Bilder Oliver Lang


besser leben

AUTO | 115

von Ford

Im Gartencenter: Mit ein paar Tricks passten auch die Thujas rein.

URTEILE DER TESTFAMILIE

STECKBRIEF Ford Fiesta 1.6 16V Titanium 5-türig Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Benzinmotor, 1596 cm³, 120 PS, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,9 s, Spitze 193 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,95 x 1,72 x 1,48 m, Kofferraum 295—979 l, Gewicht: 970 kg. Verbrauch: 6,7 l/100 km (Testverbrauch), 5,9 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKat. C, CO2-Ausstoss 139 g/km. Preis: 25 100 Franken, Basispreis (Ford Fiesta 1.25 16V 3-türig, 60 PS) ab 16 450 Franken.

Conny Schwinnen: «Genauso wünsche ich mir für unsere vierköpfige Familie einen Zweitwagen. Der Fiesta bietet praktische Alltagsqualitäten. Und obwohl man im Kleinwagen sitzt, fühlt man sich wie in einem Mittelklasseauto.»

Guckt mich da wer an? Langeweile ist für den Fiesta ein Fremdwort.

Pascale Schwinnen: «Genauso müsste mein erstes Auto aussehen — wenn ich dann mal den Fahrausweis hätte und mir ein eigenes Auto leisten könnte.»

Jan Schwinnen: «Im Fiesta fühle ich mich endlich wie ein richtiger Autotester. Ich fahre in einem Auto, das sonst noch keiner kennt — wirklich cool.»

Armaturen im «Handy-Style».

Raoul Schwinnen: «Der neue Fiesta wirkt rundum hochwertiger als sein Vorgänger. Die schicke Karosserieform und die edlen Materialien im Interieur finde ich gelungen. Einzig die Armaturen sind etwas gewöhnungsbedürftig.»


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Komfortabel soll es sein. Schnell auch. Und sicher, erst recht. Selbst die Türen sollen weiterhin ganz normal auf- und zugehen. Wenn es nach uns geht, soll das Auto der Zukunft ein ganz normales Auto bleiben. Nur eines wollen wir unbedingt verändern : die Effizienz des Motors. Denn wir geben uns nicht damit zufrieden, das gemäss Umweltliste des VCS auch dieses Jahr wieder umweltfreundlichste Auto der Schweiz herzustellen: den Honda Civic Hybrid. Er senkt die CO2 Emissionen auf 109 g/km (ein Wert, der auch unter Fachleuten Bewunderung auslöst.). Selbst diese 109 g/km sind uns noch zu viel. Aber wir arbeiten daran. Denn wer könnte die grösste Herausforderung im Motorenbau besser meistern als der grösste Motorenhersteller der Welt?

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rätsel | 117

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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Lösung Rätsel Nummer 41, Lösungswort: Eskalation

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao

(YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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bitte melde dich | 119

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Klassenkamerad gesucht Ich suche Edi Müller (auf Grossansicht hervorgehoben) für unsere Klassenzusammenkunft der Primarschule von 1960 bis 1964 der Schule Wasgenring in Basel. Seine letzte mir bekannte Adresse war von 1988 bis 1996 der Müliweg 1 in Oberglatt. Wer hat neuere Angaben?

Ursi Kissling-Baumgartner, Hagenthalerstrasse 10, 4124 Schönenbuch, paul.kissling@hispeed.ch

armin.beutler@gmx.ch, Tel. 044 980 66 06. Auf bald und herzliche Grüsse, René Meier

Armin Beutler, Hellstrasse 4, 8127 Forch, 044 980 66 06

Wir suchen Beatrix Luijten und ihre Schwester Doris. Als Kinder haben wir in den Jahren 1957– 1959 mit ihnen einige Male die Ferien verbracht. Sie wohnten in Zollikofen bei Bern, ihr Vater Hans Luijten war Holländer und Steward beim Trans Europ Express (TEE), ihre Mutter hiess Vrenie. Wir möchten die beiden gerne wiedersehen und hoffen, sie auf diese Weise zu finden! Fanda und Marion Zandbergen, Essenburg 20, 2402 KP Alphen aan den Rijn, Holland, fanda_luister@hotmail.com

Gesucht werden ehemalige KlassenkameradInnen, Wülflingen/Winterthur, 1951. Für die Klassenzusammenkunft vom 25. Oktober 2008 suchen wir noch folgende ehemalige SchülerInnen des Jahrgangs 1951 und diejenigen, die mit uns in Wülflingen (Winterthur) zur Schule gingen. Das sind: Lisbeth Bärtschi-Erb, Jürg Kägi, Felix Keller, Käthi Kovac, Peter Meier, Rolf Moser, Ueli Müller, Richard Walli, Ornella Sottocorna-Schweizer und Toni Tomasi. Bitte meldet euch doch bei heidi.schumacher@gmx.ch, Tel. 052 202 21 49, oder bei

Für ein Treffen nach 40 Jahren der Motmech RS in Thun, Sommer 1968, fehlen noch die Adressen folgender Kameraden mit damaligem Wohnort: Hugo Hascher, Kesswil; Rolf Meier, Münsingen; Andreas Meyer, Niederlenz; Peter Müller, Schmidrued; Jean-Claude Rollier, Bern. Kennt jemand die heutige Anschrift eines der gesuchten Kameraden? Bitte melden bei:

ben. Gerne würde ich euch wiedersehen.

le ging und mit uns Ausflüge machte.

Gesucht wird Häenni Werner, Zürich, 1972. Wir waren zusammen in der Rep. OS und dann bei Priag. Du hattest eine Tante am rechten Zürichseeufer. Ich würde dich gerne wiedersehen.

IchsucheSandro Bucher. Wir waren 1993 zusammen in Cannes in den Ferien. Er ist abgereist und umgezogen, ohne sich je wieder zu melden. Bitte melde dich. Du warst mein bester Freund.

Doris Weyermann (lediger Name Frei), Haldenstrasse 28, 8942 Oberrieden, doris_frei@hotmail.com

Edi Fischer, Signinastr. 49, 7000 Chur

Deborah Brunke, Oberwiesstr. 1, 8645 Jona, 078 754 41 37

Gesucht wird Heinz Sillhardt, 1945–1946. Heinz war von 1945 bis 1946 in einer Pflegefamilie. Jetzt würde es mich freuen, ihn wiederzusehen. Bitte melde dich. Heinz könnte auch im Ausland leben. Bitte, helft mir!

Peter Frischknecht, Sägewiesstrasse 12, 9410 Heiden, 071 888 01 13, fripe@bluewin.ch

Gesucht werden: Silvia Borne, Monika Bigler, Regula Fuchs und viele andere, 1985–1986. Ich suche ehemalige Freundinnen, die mit mir zusammen in der Umgebung von Lausanne ein Haushaltslehrjahr gemacht ha-

Katherine Müller, Badstrasse 21, 9230 Flawil, 071 393 65 34, akm59@bluewin.ch

Für ein Treffen im Frühling 2009 suche ich Lukas Michel, der mit uns an der Kings School zur Schu-

Rita Beck, Säntisstrasse 14, 9450 Altstätten SG

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bitte melde dich

Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

Für die Organisation einer Klassenzusammenkunft suche ich die Namen und Adressen aller Schülerinnen und Schüler der Primarschulklasse der Lehrerin Margrit Mottl. Bitte, meldet euch!

Käthi Kuppelwieser-Weisskopf, St. Jakobsstrasse 8, 4133 Pratteln, 061 821 32 66, kaethi.kuppelwieser @bluewin.ch

Ich suche für eine Klassenzusammenkunft der Sekundarschule Wegmann/Strebel zwischen 1972 und 1975 im Schulhaus Liguster in Oerlikon ZH noch folgende KameradInnen:

Karin Wunderli, Oliver Fisch und Urs Bärtschi. Ursula Stalder, Winterthurerstrasse 296, 8057 Zürich, ursi.stalder@sunrise.ch

Wir haben uns in der Region Brunni/Engelberg-Härzlisee am 9.9.2008 getroffen: Ich (w) trug ein hellgrünes Trägertop, braune Hose, grünbeigen Rucksack und suche dich (m), mit braunen Haaren, ca. 1.80 Meter gross, mit anthrazitfarbener Hose und bläulichem Rucksack. Du warst in Begleitung eines Ehepaars, beide mit roten Hemden. Du liefst zuerst alleine über den Kitzelpfad, dann mit deiner männlichen Begleitung. Bin kurz mit dir im ‹Kitzeltopf› gesessen. Wir sahen uns dann wieder in der Bahn Risits/Engelberg. Du hast mich gegrüsst. Bin dann mit meiner Schwester zum Zug geeilt, in Wolfenschiessen ausgestiegen, und habe dich aus den Augen verloren. Würde mich über ein Zeichen oder ein Wiedersehen freuen. Judith Odermatt, Am Schüpfgraben 32, 6374 Buochs, 041 620 54 09 oder 079 295 51 05

Zwecks Klassentreffen suchen wir noch unsere Mitschülerinnen Monika Luder, wohnhaft gewesen in Fahrwangen, und Yvonne Enz, wohnhaft gewesen in Sarmenstorf. Bitte, meldet Euch!

Karin Schwizer, Käppelistrasse 16, 6287 Aesch, 041 917 38 90, karin.ruedi@bluewin.ch

Gesucht wird Rosetta Glauser, Zürich, ca. 1970. Meine Schwiegermutter Ruth Eichholzer hat mit Rosetta Glauser einige Zeit in Zürich gearbeitet. Im Service an der Sihlpost und in einer Kinderkrippe. Gerne würde ich für Ruth ein Überraschungstreffen organisieren. Regula Pöhl, Alte Jonastrasse 14, 8640 Rapperswil, 055 210 33 59, regula.poehl@zuendwerk.ch

Gesucht wird Brahmsstrasse/ Albisriederstrasse, Zürich 1952. Ich möchte gerne eine Zusammenkunft organisieren mit allen, die in den städtischen Wohnungen an der Brahmstrasse/Albisriederstrasse lebten. Wir waren eine lustige Bande. Es wäre schön, wenn ein Treffen zustande käme.

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Gesucht werden ehemalige Klassenkameraden, Davos-Dorf und Laret, 1933–1938. Für die nächste Klassenzusammenkunft der Jahrgänge 1933–1938 von Davos-Dorf und Laret suchen wir noch einige ehemalige SchülerInnen z. B. Christian Heeb, Lucien Lager, Leo Ueli und andere. Bitte, meldet euch! Reto Pajarola, Innere Altachen 21, 4800 Zofingen, 062 751 01 32, reto.pajarola@bluewin.ch

Ich suche für meine Cousine Nelly ihre ehemaligen Nachbarn Willy und Werner Lüscher, die Ende der Fünfziger-, Anfang der Sechzigerjahre bei ihrem Stiefvater W. Meier im Haldengut in 8305 Dietlikon ZH wohnten. Ich möchte gerne wissen, was aus den Lüschers geworden ist.

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Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

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126 | Migros-Magazin 42, 13. Oktober 2008

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Das DRS-1-Publikum kürte das Duo «Kid Cats» mit Lina und Anna Caviezel zum besten Kindergesangsduo. Wie Stars sind sie in Bern vor 900 Fans aufgetreten.

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lles begann im Frühling: Für die Kindersendung «Pirando» hatte DRS 1 singende Jungtalente gesucht. 100 Kinder sandten ihr Demotape ein. Darunter auch die Fünftklässlerin Lina Caviezel (11) und ihre Schwester Anna (8) aus Thusis GR. Gross war die Überraschung, als sie vom Sender Bescheid bekamen: Unter dem Namen «Kid Cats» hatten es Lina und Anna unter die letzten drei geschafft. Die Jury von DRS 1 entschied, dass sie und zwei weitere Beiträge zur Endabstimmung ins Internet gestellt werden. «Wir waren total überrascht, als wir vom Resultat erfuhren. Am Anfang wussten wir ja nicht einmal, dass der Papa uns für diesen Wettbewerb angemeldet hatte. Gestört hat es uns aber nicht gross», erzählen die beiden Blondschöpfe.

Papa lieferte den Text, Rihanna die Melodie In Begleitung ihres Vaters durften die beiden Nachtigallen für Tonaufnahmen ins Radiostudio nach Zürich reisen. Das hat sie immens beeindruckt. «Riesengross» sei ihnen das Gebäude mit all seinen technischen Einrichtungen vorgekommen. Unterstützt von Technikern durften sie hier vor dem Mikrofon ihr Siegerlied vortragen. Die Melodie dazu stammt von Rihannas Megahit «Umbrella», den Text hat ihr Vater Roman, ein Oberstufenlehrer, geschrieben. Es trägt den Titel «Tuan miar no a Gschicht verzella», eine kritische Betrachtung der heutigen Reizüberflutung. Eine Kostprobe aus dem Text: «Miar werdand überfluatat, laider nit wia vermuatat, eifach guat informiart – was händs zensiart?

haben die gleichen Interessen. Und sowohl Lina als auch Anna haben noch keine Ahnung, welchen beruflichen Weg sie einmal einschlagen wollen.

Eher Sportskanonen als Singvögel

Kinderkatzen oder Blockflötenspatzen? Beides. Die «Kid Cats» Lina und Anna singen nicht nur gut, sie spielen auch Blockflöte.

Wenn i mi durazappa, wenn i d Zytig offaklappa, muass i mi würki froga: Isch das wohr oder gloga?» Dieses Lied, dessen Worte die beiden Sängerinnen sogar im Schlaf aufsagen könnten, wurde von DRS 1 zusammen mit zwei weiteren Kindervorträgen ins Internet gestellt. Dort konnte das Publikum den Sieger erküren. And the Winners Are … Lina und Anna! Dies haben die Mädchen ihren Mitschülerinnen und -schülern vorerst verschwiegen. «Die haben das erst aus der Lokalzeitung erfahren», freut sich Lina schelmisch. Nun kamen die CaviezelSisters nochmals zu einer Reise. Diese führte sie nach Bern, auf den Hausberg Gurten. Sie seien schon ein bisschen nervös gewesen, als sie dort anlässlich der Lilibiggs-Kinderkonzerte wie Stars auf der Bühne standen und vor einem Publikum von 900 Kindern ihr Siegerlied vortragen durften. Das sei «scho anders als sonst» gewesen, wenn sie innerhalb der Familie zusammen singen.

Trotz eines Anflugs von Lampenfieber sei es «echt lässig» gewesen, umsomehr, als sie mit ihrem «Fan-Tross» aus der Verwandtschaft angereist waren: mit Mutter und den beiden Grossmüttern. Mit ihnen haben sie sogar im Hotel übernachten dürfen.

Rendez-vous mit einem Superstar Doch der Höhepunkt der Reise in die Bundesstadt war eine Begegnung mit Andrew Bond, dem Elton John der Kinder. Er sass zuvor schon in der Jury, welche die Darbietungen der Kinder im Radiostudio bewertet hatte. Von Bond besitzen Lina und Anna mehrere CDs wie natürlich auch vom «Liederer» Linard Bardill, der in demselben Tal wohnt wie die Caviezel-Schwestern. Neben diesen ihren Lieblingssängern hören sie «halt so, was gerade in der Hitparade läuft». Wären sie nicht unterschiedlich gross, die aufgestellten Mädchen aus Thusis könnten Zwillinge sein. Beide haben stahlblaue Augen, tragen kurze Haare und

Eigentlich fühlen sich Lina und Anna ja eher zum Sport hingezogen als zum Gesang. Von den sportlichen Erfolgen der Mädchen künden Medaillen und Pokale in einem Schaukasten. Lina spielt in einer Fussball-Mädchenmannschaft, aber «a bitz fussballverrückt» sind sie beide. Deshalb bedauern sie auch, dass sie ein Spiel am Fernsehen wegen ihres Alters jeweils nur bis zur Halbzeit verfolgen dürfen. Ausserdem machen sie als leidenschaftliche Skifahrerinnen regelmässig am Grand Prix Migros mit. Sobald Schnee liegt und die Bergbahnen wieder geöffnet sind, wird man Lina und Anna wieder regelmässig in Splügen GR auf den Pisten antreffen. Doch bis dahin ist noch Musisches zu bewältigen: Sie proben Lieder für den Weihnachtsauftritt des Kinderchors, in dem sie singen. Zunächst geben sie aber gegenüber dem Migros-Magazin eine Kostprobe ihres Könnens – und beginnen, in der Küche mit Inbrunst zu singen: «Tuan miar no a Gschicht verzella, zella, zella, eh, eh, eh …»

Text Carl Bieler Bilder Miriam Künzli

Informationen zu den Lilibiggs-Kinderkonzerten: www.kinderkonzerte.ch Wer sich Lina und Anna Caviezels Lied anhören möchte, kann dies auf www.youtube.com tun: «Lina Caviezel» oder «Anna Caviezel» im Feld «Suchen» eingeben und Link anklicken.


mein ganzer stolz | 127

Rihannas Hit «Umbrella» brachte Anna und Lina Caviezel Glück: Sie begeisterten das DRS-1-Publikum mit ihrer Version «Tuan miar no a Gschicht verzella».


Exxtra Kommunikation MGB www.migros.ch

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Migros Magazin 42 2008 d ZH