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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

Nr. 41 | 8. OktOber 2012 www.migrosmagazin.ch

von krueger Bis dutti i 16

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Bild: Nathalie Bissig

monika kaelin i 76

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Der Pianist

Wenn der 20-jährige teo Gheorghiu die tasten seines klaviers streichelt, hört die ganze Welt gebannt zu. Das Wunderkind aus dem Film «Vitus» ist erwachsen geworden. i 42


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DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Sabine Lüthi, Ressortleiterin Reportage

«Tschakka, du schaffst es!» Nein, ich stosse als Vorgesetzte keine solchen Schlachtrufe aus, um meine Mitarbeiter zu motivieren. Diese Tschakka-tschakkaSchreie stammen aus den 90er-Jahren vom deutschen Motivationstrainer Jürgen Höller, der die Mannschaft von Bayer Leverkusen zu Fuss über Glasscherben schickte und dafür 22 000 Euro pro Tag kassierte. Als ich vor vier Jahren die Leitung des Ressorts Reportage übernahm, musste ich lernen, dass ich jeden meiner Mitarbeiter anders fordern und fördern muss. Und ich habe plötzlich realisiert, warum der eine Chef für meine eigene Entwicklung gut war und der andere nicht. Tschakka-tschakka-Drill hätte mich verkümmern lassen. Ein militärischer Umgangston führt nicht zum Ziel. Ebenso wenig aber das Gegenteil: Lob treibt mich nicht zu Höchstleistungen an. Es sorgt für einen Kick und wirkt wie Fast Food — zwei Stunden später lechzt man nach mehr. Dass ich überhaupt motiviert bin, hängt schliesslich nicht in erster Linie von meinem Vorgesetzten ab, sondern von mir selbst. Arbeitsmoral lässt sich nicht von aussen stimulieren. «Strohfeuermotivationen» — wie sie der Managementberater Reinhard K. Sprenger nennt — wie Auszeichnungen zum «Mitarbeiter des Monats» steigern die Belohnungssucht und senken die Leistungsfähigkeit. Auch Gabriela Manser, Verwaltungsratspräsidentin der Mineralquelle Gontenbad, sagt im Artikel über Motivation (ab Seite 16): «Die Mitarbeitenden müssen ihren Weg zur Motivation selber finden.» Als Chefin kann ich für Klarheit in der Sache, Aufmerksamkeit und regelmässigen, inspirierenden Kontakt sorgen.

sabine.luethi@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

16 | MENSCHEN Was motiviert Menschen zu Höchstleistungen? Die Swissair-Legende Beatrice Tschanz setzt auf Wertschätzung und Spass an der Arbeit.

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif Anzeige

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diese Woche

Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

inhalt | 7

Migros-Woche

32 | menschen seit zehn Jahren segelt Familie schwörer um die Welt und setzt sich dabei für die Umwelt ein.

9 | Aktuelles

generation M

11 | Wochenversprechen Wasser sparen oder Velo fahren: Alle zwei Wochen gibts ein neues Versprechen, dem sich jeder anschliessen kann.

Menschen

16 | Reportage Das Geheimnis der Motivation. 25 | Auf ein Wort 26 | Porträt Ob Broadway-Musical oder HollywoodFilm: Die Perücken des Schweizers Orlando Bassi zieren die Köpfe der Stars. 31 | Bild der Woche 32 | Reportage Der Natur Sorge tragen: eine Schweizer Familie auf Welt(verbesserungs)reise. 38 | Interview Unternehmensberater Conrad Pramböck über die Vorteile des Angestelltendaseins. 41 | Kolumne: Der Hausmann.

107 | LeBen In Zeiten des mantas war Opel Kult, heute plagen den hersteller Imageprobleme. Gelingt die Trendwende?

aktuell

42 | Teo Gheorghiu Der berühmte junge Pianist tritt bei den Migros-Kulturprozent-Classics auf. 46 | Jugendskilager

Bilder: Tanja Demarmels, Stefan Hess, Pascal Mora

schaufenster

48 | ehre den siegern Die Gewinner des «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerbs feiern. 55 | heidi-Glückskäse mit majoran 57 | schön mit Actilife 59 | Fruchtsäfte von Anna’s Best 60 | sarasay-säfte mit Fairtrade-Label 71 | Animanca geht auf Tournee 73 | Robuste Topfpflanze: die Kalanchoe 74 | Feines für das TV-Dinner

saisonküche

76 | honigpoulet mit Kürbis und Randen Entertainerin Monika Kaelin geht mit dem Kochmesser genauso gewandt um wie mit dem Mikrofon. 80 | Keine Angst vor Wild in der Küche

ihre region

85 | neues aus Ihrer Genossenschaft

leben

91 | mix 97 | Familie Mütter im Konkurrenzkampf. 99 | In Form Mit Licht gegen Winterdepressionen. 100 | Reisen Ägypten: Von Oase zu Oase. 105 | multimedia Internetrecherche mit dem Smartphone. 107 | Auto Wann gehts mit Opel wieder aufwärts?

100 | LeBen Unendliche Leere, und trotzdem ein optischer Leckerbissen: Die Weisse Wüste Ägyptens.

Meine Welt

124 | Jolanda Brändle Die Scherenschnittkünstlerin hat das Plakat der diesjährigen Olma kreiert.

rubriken

13 | Forum 109 | Bitte melde dich 113 | Glücksgriff 115 | Rätsel & Impressum 122 | cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

AKTUELLES | 9 FRISCH IN DER MIGROS

Kohl ist toll

Hui oder pfui? Bei kaum einem Kohl scheiden sich die Geister mehr als beim Rosenkohl. Das mag daran liegen, dass die kleinen Kohlköpfe oft ein liebloses Beilagendasein fristen. Doch ein wenig aufgepeppt, stiehlt der Rosenkohl sogar manchem Hauptgericht die Show. Rezepte unter www.saison.ch

Bis zu 20 Prozent Rabatt in Migros-Restaurants In den kommendenTagen werden an Schweizer Bahnhöfen orange herzförmige Gutscheine verteilt, für die es zehn Prozent Rabatt in allen Migros-Restaurants und Migros-Take Aways gibt. Die Gutscheine sind vom 8. Oktober bis am 4. November 2012 gültig. Wer noch mehr profitieren möchte, geht auf die Facebook-Seite der Migros und lädt einen 20-Prozent-Gutschein herunter. Die Gültigkeitsdauer ist dieselbe. www.facebook.com/migros www.migros.ch/herz

130 Quadratmeter Torte: Die riesige Leckerei im Einkaufszentrum Glatt.

Süsser Rekord

S Rabattaktion der Migros-Restaurants: Volles Tablett für wenig Geld.

chleckmäuler wähnten sich im Schlaraffenland: Am 29. September 2012 vollendeten Konditorinnen und Konditoren des M-Industriebetriebs Jowa im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen ZH die grösste Schwarzwäldertorte der Welt, indem sie die riesige Leckerei mit Schlagrahm dekorierten. Allein schon die Menge der Zutaten lässt das XXLFormat der Torte erahnen: Mitarbeiter der Jowa-Regionalbäckerei in Gossau SG verarbeiteten unter anderem 15 600 Eier aus Bodenhaltung, 1400 Liter Vollrahm und 255 Kilo Sauerkirschen. Die Megatorte wurde in 500 Einzelteilen gebacken und dann im Glatt zusammengesetzt. Ihre Fläche betrug stolze 130 Quadratmeter.

«Ob wir mit der Torte den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde schaffen, wird sich in einigen Wochen zeigen», erklärt Jowa-Mediensprecherin Heike Zimmermann. «Darüber entscheidet ein Expertengremium in London.»

Über 12 000 Franken für einen guten Zweck Rekordverdächtig war auch das Tempo, mit dem die fertige Torte verzehrt wurde: Die Glatt-Besucher standen Schlange, um zum Preis von nur 50 Rappen ein Tortenstück zu kaufen. Der Erlös von 12 685 Franken kommt der Werkstatt und dem Wohnheim für Behinderte Rotacker in Wallisellen zugute. Text: Michael West

Bilder: Ueli Christoffel, Pénélope Henriod, iStockfoto

Mitarbeiter der Migros-Bäckerei Jowa haben die grösste Schwarzwäldertorte der Welt gebacken. Der Erlös kommt einer Werkstätte und einem Wohnheim für Behinderte zugute.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

WOCHENVERSPRECHEN | 11

Viele gute kleine Taten

Vom Liftverzicht bis zur Freiwilligenarbeit: Auf der Website von Generation M kann man sich zu nachhaltigen Aktionen verpflichten.

D

ie Pfadi-Leiter tun es, der Trainer im Sportverein und die Vorleserin im Altersheim: Sie leisten Freiwilligenarbeit. In der Schweiz sind drei Millionen Menschen ehrenamtlich tätig, über 700 Millionen Arbeitsstunden kommen so jährlich zusammen. «Ohne Freiwilligenarbeit würde unsere Gesellschaft nie und nimmer funktionieren», sagt Ueli Mäder. Der Soziologe verrät in einem Videointerview auf der Website von Generation M, warum uns Freiwilligenarbeit glücklich macht. Das Video ist Teil des aktuellen Wochenversprechens von Generation M zum Thema Freiwilligenarbeit. Denn die Migros gibt nicht nur eigene Versprechen an die Generation von morgen ab — sie will auch möglichst viele Menschen zum Mitmachen bewegen.

Die Kurzduscher haben über 21 000 Liter Heizöl gespart Alle zwei Wochen gibts ein neues Versprechen, vom Stromsparen übers Kleiderspenden bis zum Abfallauflesen. «Der Grundgedanke hinter jedem Versprechen: Es sind die kleinen Taten vieler, die zusammen eine grosse Wirkung erzielen», sagt Jonathan Fiagbedzi, Spezialist für digitales Marketing beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Mit Infografiken zeigen wir, welche Wirkung jedes einzelne Versprechen hat.» Beispiel gefällig? «Diese Woche dusche ich nie länger als eine Minute». Dieser Herausforderung haben sich über 6000 Personen gestellt. Wer nur kurz duscht, verbraucht weniger Wasser und weniger Heizöl. Das Resultat: Gemeinsam haben diese Kurzduscher mehr als

Generation M will möglichst viele Menschen dazu bewegen, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Sei es in der Pfadi oder anderswo.

21 000 Liter Heizöl gespart. Auch Fiagbedzi hat mitgemacht: «Dieses Versprechen ist reine Übungssache. Durch Aufenthalte in Afrika und Asien bin ich es gewohnt, auch mal nur mit einem Eimer ungeheizten Wassers auszukommen.» Zu jedem Versprechen gibt es einen unterhaltsamen Videobeitrag und Tipps von Expertinnen und Experten. Aber

auch die Nutzer der Website kommen zu Wort. Sie können sich untereinander austauschen und sich von den Erfahrungen der anderen inspirieren lassen. Diese Woche zum Beispiel von User Dario: «Ich leiste als Pfadi-Leiter jede Woche, ja fast jeden Tag, freiwillige Arbeit. Das Strahlen der Pfadis zu sehen, genügt mir voll und ganz.» Text: Andreas Dürrenberger

Schon 40 000 haben mitgemacht 14 Wochenversprechen wurden seit April dieses Jahres auf www.generation-m.ch veröffentlicht. Insgesamt haben sich bisher 40 000 Menschen diesen Versprechen angeschlossen. Die Top 3: ! Diese Woche dusche ich nie länger als eine Minute. ! Diese Woche spare ich im Haushalt zehn Prozent Strom. ! Diese Woche fahre ich mit dem Velo zur Arbeit.

Bild: Christine Bärlocher/Ex-Press

Plastiktragtaschen aus Recycling-Material Sie sind praktisch und neuerdings deutlich umweltfreundlicher als bisher. Die Rede ist von den Gratis-Plastiktragtaschen, welche die Kunden nach dem Einkauf von Textilien an den Kassen der Migros-Filialen und bei Einkäufen in den Fachmärkten erhalten. Die bunt bedruckten Taschen

sind künftig aus Recyclingmaterial hergestellt. Alte Plastikfolien werden zu Plastikgranulat verarbeitet, das als Grundstoff für die neuen RecyclingTaschen dient. So werden keine wertvollen Rohstoffe für die Produktion von neuem Plastik verbraucht. Die Umweltbelastung wird um die

Hälfte reduziert. Die Umstellung auf die neuen Plastiktragtaschen ist in vollem Gang und wird bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Erkennbar sind die neuen Tragtaschen der Fachmärkte am runden Recycling-Logo, jene in den Migros-Filialen am grünen Sujet von Generation M.

6265 Teilnehmer 4901 Teilnehmer 3697 Teilnehmer

Mit verbindlichen Verspr echen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morge n. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu förd ern, gegenüber Gesellschaft und Mitarb eitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil ein zusetzen. Mehr Informationen zu Generation M finden Sie unter: www.generationm.ch


gün

ÜBER 4 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 11. bis 17. September haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

MGB www.migros.ch W

r e b ü % 1 0stiger


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forum

migros-magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

leserBriefe | 13

mm 40: «Neuer Schwung im Kloster», Artikel über zwei junge mönche im Kloster Einsiedeln.

«Es ärgert mich, wenn jemand für mich betet» ! Bravo, super Artikel! Es ist immer wieder eine Freude, junge Leute meiner Generation zu sehen, die sich Gott, dem Glauben und der Kirche verpflichtet fühlen. Ich kann nur sagen: Hut ab. Ich hoffe, dass noch mehr Leute dem Ruf Gottes folgen und ihren Glauben aktiv leben.

bild: Jorma Müller

Michael Schudel online

! Ein Leben als Mönch ist nun mal ein theoretisches, von der Welt getrenntes Leben. Wer nach vielen Vorgaben zum Beispiel seine Eltern nur einmal pro Jahr besuchen darf und ohne Partner leben muss, lebt ein sozial eingeschränktes

und unselbständiges Leben. Das Klosterleben hatte besonders im Mittelalter auch für das allgemeine Volk seine hohe Zeit und Anerkennung. Heute müssen viele Klöster, auch Kirchen, umgenutzt werden. Der gute, heilende und konstruktive Geist ist heute realer geworden und ist keine Glaubensfrage mehr. Franz Vogel 6014 Luzern-Littau

! Es ärgert mich, wenn sich jemand anmasst, für mich beten zu müssen. Es zeigt eine gewisse, immer noch wirkende Arroganz, dass man eben doch die einzige Heilslehre vertritt. Ich glaube

Für Frater Thomas und Frater Philipp ist das Klosterleben keine Weltflucht.

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6. Tag Viviers – Arles – Avignon Frühmorgens Ankunft in Arles. Stadtrundgang*. Nachmittagsausflug* ins botanische und zoologische Naturschutzgebiet Camargue und nach Saintes-Maries-de-laMer, dem Wallfahrtsort der Zigeuner. Ankunft in Avignon. Freie Zeit. 7. Tag Avignon – Le Pouzin Stadtrundgang* mit Besuch des prunkvollen Papstpalastes. Weiter zum Glockenturmplatz. Freie Zeit, um Cafés und Läden zu entdecken. Weiterfahrt. 8. Tag Le Pouzin – Schweiz Ausschiffung nach dem Frühstück. Rückreise per Bus nach Lausanne. Individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, im Voraus buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

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forum

migros-magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

«Verbote haben noch nie ein Problem gelöst.»

nicht, dass diese Mönche wissen, was in der Welt vor sich geht. Roset Zaugg 3013 Bern

! Ich bin selbst Klosterfrau im Augustinuswerk im Wallis. Ich finde diesen Artikel super und werde ihn auch auf Facebook weiterempfehlen. Danke für euer erfrischendes Zeugnis. Wünsche euch viel Freude und Mut zum Stehen, zum Im-Glauben-Stehen! Claudia Bachmann online

MM 40: «Rauchverbot – den Bogen überspannt?», Artikel nach dem Volks-Nein zur Initiative der Lungenliga.

«Sonja Bietenhard macht es sich etwas einfach» ! Die Direktorin der Lungenliga, Sonja Bietenhard, macht es sich etwas einfach

mit ihrer Aussage über den Individualverkehr: «In der Schweiz sind wir dank der geltenden Emissionsbestimmungen und immer mehr Feinstaubfiltern gut dran. Wo wir etwas tun können, zum Beispiel bei den Cheminées daheim, machen wir Kampagnen.» Super! Wieder ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein und wieder eine Minderheit. Über den Cheminées ganz oben am Himmel fliegen Flugzeuge kreuz und quer über unser Land. In den kommenden Wintermonaten werden die an internationalen Umweltgipfeln ausgehandelten Abgasgrenzwerte sicher wieder an mehreren Tagen überschritten. Da würde ich mir das gleiche Engagement der Lungenliga wünschen wie gegen den gefährlichen Tabakrauch. In meinem Umfeld habe ich es übrigens mit sehr toleranten Rauchern zu tun, die Rücksicht auf mich als Nichtrau-

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leserBriefe | 15

cher nehmen. Mein Fazit zu der ganzen Problematik: Verbote haben noch nie ein Problem gelöst. Urs Hintermann 4057 Basel

MM 39: «Geboren, um zu leben», Artikel über den Rückgang der Kindersterblichkeit.

«Der gefährlichste Ort für Kinder ist der Mutterleib» ! Wunderbar, dass die Kindersterblichkeit weltweit um 40 Prozent gesunken ist. Das grosse Problem aber haben wir immer noch, dass allein in der Schweiz pro Jahr mehrere tausend Kinder abgetrieben werden. Empfangen, um zu sterben! Der gefährlichste Ort für Kinder ist und bleibt weltweit der Mutterleib. Monika Bächler Wicki 4058 Basel

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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REPORTAGE

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Für den Erfolg braucht es drei Elemente: Talent, Wille und den richtigen Plan.»


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

REPORTAGE | 17

Höchstleistung dank Motivation Motivatoren treiben Menschen in Sport, Wirtschaft und Politik zu Höchstleistungen an. Was ist das Geheimnis von Ralph Krueger, Beatrice Tschanz oder Franz Steinegger? Wie schaffen sie es, Unmögliches möglich zu machen?

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Unter Ralph Krueger wurde die Schweiz zur EishockeyGrossmacht.

as SMS vom 2. Mai 2000 des damaligen Nati-Coachs Ralph Krueger ist legendär: «Glaube an das Unmögliche, und das Unmögliche wird möglich.» Er schickte diese Nachricht an der Eishockey-WM in St. Petersburg an seine Spieler, und prompt siegte die Schweiz völlig überraschend gegen Gastgeber Russland. Fussballtrainer Jürgen Klopp (44) von Borussia Dortmund sorgt seit zwei Jahren dafür, dass seine junge Elf immer wieder über sich hinauswächst. Zweimal hintereinander wurden die Dortmunder Deutscher Meister und liessen dabei nebst anderen die wesentlich teurere Mannschaft der Bayern aus München hinter sich. Sowohl der gläubige Schwabe Klopp als auch Krueger gelten als Meister ihres Fachs. Sie sind charismatische Führungsfiguren, die in der täglichen Zu-

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r ist der Motivator schlechthin. Eishockeytrainer Ralph Krueger (53) sagt, ein guter Motivator müsse eine gesunde Energie haben. «Wenn die Ausstrahlung nicht optimistisch ist, wird dir niemand folgen. Und wenn ich im Privatleben ein Chaos habe oder zu viel Alkohol trinke, kann ich niemanden motivieren.» Krueger

sammenarbeit mit ihren Spielern fast alles richtig machen.

Freude an der Sache euphorisiert und motiviert Neurobiologen betrachten das Belohnungssystem des Gross- und Mittelhirns als Stammsitz des Antriebs. Der Göttinger Professor Gerald Hüther sagt gegenüber dem deutschen Magazin «Stern»: «Wirklich motiviert ist nur jemand, der aufgrund eigener Erfahrungen Freude an der Sache empfindet.» Solche Gefühle führten dazu, dass das Hirn Dopamin und opiumähnliche Substanzen ausschüttet — euphorisierende Botenstoffe. Ohne diese können wir auf Dauer gar nicht leben. Laut Veronika BrandstätterMorawietz, Professorin für Motivationspsychologie an der Universität Zürich, ist es fürs Wohlbefinden wichtig, «persönlich bedeutsame Ziele zu verfol-

würde das nicht so beispielhaft erklären, wenn er nicht selbst mit gutem Exempel vorangehen könnte: Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seine Familie und gute Freundschaften würden ihn denn auch besonders motivieren. «Mich inspiriert ein Tag voller Sport, Natur und Familie», sagt Krueger. Bis Mitte August

gen, aber sich von diesen auch abzulösen, wenn sie sich als unerreichbar oder unattraktiv erweisen». Die Forschung spricht von einer Vielzahl von Motiven, welche die Menschen antreiben, etwa biologische Bedürfnisse wie Hunger oder Sexualität. «In der aktuellen Motivationsforschung stehen die drei sozialen Basismotive Anschluss, Leistung und Macht als die zentralen Antriebskräfte im Mittelpunkt», sagt Brandstätter-Morawietz. Ein Grundprinzip von Motivatoren wie Krueger oder Klopp: Erst wenn sie ihre Leute verstehen, wissen sie, wie viel sie von ihnen fordern können. Die Wissenschaft weiss, dass Motivation aus sozialer Interaktion und guter Zusammenarbeit besteht — beispielhaft für Lehrer, Eltern und Chefs.

nahm er mit ihr eine Auszeit auf einer einsamen Insel in der kanadischen Provinz Ontario, umgeben von einem grossen See und scheinbar unendlichen Pinienwäldern. Er hat gelernt, sich für eine Auszeit nicht mehr zu schämen, wie das früher noch der Fall war. Freilich motiviert ihn auch sein neuer Job: Er ist Chef-

Texte: Reto E. Wild Bilder: Tanja Demarmels (3)

coach des bekannten kanadischen Eishockeyklubs Edmonton Oilers, der zurzeit wie alle anderen Klubs der nordamerikanischen Liga bestreikt wird. Nach seinem Amtsantritt hatte Krueger mit jedem Spieler telefonisch Einzelgespräche geführt, gefragt, wie es geht, was die Eishockeyaner von der nächsten Saison erwarten und wie


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Charisma, soziales Engagement oder Aufträge erteilen: Motivationskünste berühmter Nicolas Hayek (1928–2010) ! Der VollblutUnternehmer und Gründer der SwatchGruppe, der bis 1949 im Libanon aufwuchs, brachte mit seinen Ideen die Schweizer Uhrenindustrie wieder auf Kurs. Er ging seinen Weg konsequent und war als charismatischer Chef ein grosser Motivator.

sie dieses Ziel erreichen wollen. Danach setzte er «bewusst Aktionen», wie sich der Deutsch-Kanadier ausdrückt: Er definierte mit jedem einzelnen Spieler Ziele, Visionen oder Träume, die sich momentan ausserhalb der Reichweite befinden. Nur so könne man sich weiterentwickeln.

Ohne Rücksicht offen kommunizieren «Viele Führungspersonen wollen ihre Angestellten nicht verletzen. Letztlich möchten die Leute aber die Wahrheit und keine Unsicherheiten.» Krueger weiss, wovon er spricht, und nennt ein aktuelles Beispiel: Ryan Smith (36) spielte schon an neun Weltmeisterschaften und ist seit Juni 2011 bei den Edmonton Oilers. Krueger eröffnete dem Kanadier, dass er seine Zukunft im Klub weniger als Spieler und mehr als Ausbildner sieht. «Die Kommunikation muss offen, ehrlich, gradlinig und ohne Rücksicht auf die persönliche Popularität sein», verdeutlicht der langjährige Nati-

coach. 2002, als die «Eisgenossen» an der Olympiade in Salt Lake City nur den elften Rang belegten, habe er genau diesen Fehler gemacht. «Ich wollte populärer führen und nicht mehr mit einer strengen Disziplin. So bin ich von meiner Linie abgekommen.» Die Schweiz profitiere davon, «eine verhältnismässig ehrliche Kultur zu haben. Die Schweizer sind gut im Planen. Das ist wichtig, denn wer nicht gut organisiert ist, kann unmöglich im Momentum motiviert sein, weil er abgelenkt wird.» Krueger hat die interkulturelle Kompetenz, um darüber zu urteilen. Talent, Einsatz und Motiviertsein hängen für den Heimweh-Schweizer ohne Schweizer Pass zusammen: «Erfolgreiche Leute wie Tennisspieler Roger Federer sind nicht einfach Meister aller Zeiten, weil ihnen das geschenkt wurde. Federer hat bereits als Bub wahrscheinlich mehr Bälle geschlagen als irgendein anderer Spieler.» Wichtig für den Erfolg seien drei Dinge: Talent, Wille und der richtige Plan.

Gottlieb Duttweiler (1888–1962) ! Der MigrosGründer lebte soziales Engagement vor und bewegte mit seinen unorthodoxen Ideen das ganze Land. Ohne «Dutti» wäre die Schweiz eine andere. Er liess die Mitarbeiter am Unternehmen teilhaben und war immer ein volksnaher Patron.

«Was ich mache, mache ich gerne.» Beatrice Tschanz, ehemalige Swissair-Kommunikationschefin und heutige Verwaltungsrätin und Pensionärin.


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Schweizer Maria Walliser (49)

Christoph Blocher (72)

! Die erfolgreiche Skirennfahrerin macht auch abseits der Piste eine gute Figur. Als Mutter einer behinderten Tochter engagiert sie sich öffentlich für deren Sache – und als Patin und Präsidentin der Stiftung «Folsäure Offensive Schweiz» rüttelt sie die Öffentlichkeit auf.

! Kein Schweizer Politiker hat die Schweiz der letzten Jahrzehnte so geprägt wie der SVPalt-Bundesrat. Selbst seine politischen Gegner loben ihn für seine rhetorischen, motivierenden Fähigkeiten. Für ihn soll sich Führung am Auftrag orientieren. Das motiviere.

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eatrice Tschanz (68) erreichte mit ihrer einfühlsamen Kommunikation nach dem Absturz einer Swissair-Maschine 1998 bei Halifax nationale Bekanntheit. Die damalige Kommunikationschefin der Fluggesellschaft wurde zu einer Ikone der Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit. «Erstaunlich ist, dass man sich selbst nie als Motivatorin empfindet», sagt sie mit ihrer tiefen, energiegeladenen Stimme. Der grösste Motivator sei Wertschätzung, habe sie in ihrer Karriere als SBGBankangestellte in Lateinamerika sowie als Journalistin, Kommunikationschefin und -beraterin festgestellt. «Das war mir immer ganz wichtig — im Erfolg und im Misserfolg. Nur lernt man das nicht an einem Schnellkurs. Es braucht eine starke Eigenmotivation.» Geholfen habe ihr, dass sie in ihrem Elternhaus immer alle Probleme aussprechen durfte. Sie sei sich selbst die beste Motivatorin. «Das hat mit meinem Optimismus und meiner Lebensfreude zu tun,

denn was ich mache, mache ich gerne.» Selbst wenn sie einmal 250 Couverts zukleben müsse, verrichte sie diese Arbeit lustvoll — zu guter Musik. Tschanz räumt ein, dass auch sie trotz Optimismus Panikattacken hatte. «Nach Halifax dachte ich: ‹Um Gottes willen, was mache ich jetzt?>» In solchen Situationen helfe ihr, dass sie ruhig werde. Sie habe ihrem Team gesagt: «Jetzt müssen wir zeigen, was wir können. Sofort haben die Mitarbeitenden Vertrauen gefasst. Jeder ist fähig,in diesen Momenten enorme Kräfte zu mobilisieren.»

Risikobereitschaft und Selbstvertrauen Erfunden habe sie nichts. Nur sei es unter Schweizer Firmen früher üblich gewesen, in schwierigen Situationen gegenüber den Medien möglichst wenig preiszugeben. Sie musste bei ihren Chefs Überzeugungsarbeit leisten. «Aber es blieb gar keine Zeit, lange zu schnorren.» Sie habe aus einer Mischung aus Selbstvertrauen und einer

grossen Portion Risikobereitschaft funktioniert. Einst, so erinnert sich Tschanz, führte die Swissair ein Motivationsseminar durch. «Was soll das?», fragte sie in ihrer burschikosen Art. Es sei falsch, wenn jemand von aussen motiviert werden müsse, und schiebt ein aktuelles Beispiel nach: «Sie können Banker in ihrer schwierigen Situation nicht motivieren. Das ganze Finanzsystem muss geändert werden.» Und: «Mit Motivation lösen Sie kein Problem. Sie geben so aber den Impuls, ein Problem zu erkennen und anzupacken.» Tschanz erhält seit vier Jahren die AHV und sagt, heute nicht mehr 150 Prozent sondern nur noch 40 Prozent zu arbeiten; für Verwaltungsratsmandate, die Brustkrebsprävention der Krebsliga sowie die ausserparlamentarische Kommission für Weltraum. Sie gönne sich in Rapperswil SG auch mal tagsüber den Luxus, «genussvoll in der Chaiselongue zu liegen und zwei Stunden in einem Buch zu lesen».


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«Freude herrscht»: Wie diese Schweizer motivieren Jean-Claude Biver (63)

Adolf Ogi (70) ! Der Luxemburger und Neoschweizer belebt mit seiner Kreativität, seinem Optimismus und seiner Lebensfreude die hiesige Uhrenindustrie. Zuerst war Biver bei Blancpain tätig, heute ist er VR-Präsident von Hublot, die zu den wertvollsten Uhrenmarken der Welt gehört.

«Ich muss und kann nicht alles besser wissen.» Gabriela Manser, Verwaltungsratspräsidentin der Mineralquelle Gontenbad.

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ie ist Chefin von 36 Angestellten, übernahm 1999 die Appenzeller Mineralquelle Gontenbad in der dritten Generation und motiviert ihre Mitarbeitenden zu Höchstleistungen: Mit ihrem Team hat Gabriela Manser (50) den Verkauf von Gontenbad-Mineralwasser und -Süssgetränken von jährlich 2 Millionen auf 15 Millionen Flaschen hochgeschraubt. «Sie sieht das Glas immer halb voll und hat einen wertschätzenden Umgang mit den Menschen», sagt eine ihrer Kadermitarbeiterinnen. Die ehemalige Kindergärtnerin, die es zur «Unternehmerin des Jahres 2005» brachte und zwei Jahre später für die Swiss Awards des Fernsehens nominiert wurde, gibt das Lob zurück: «Alleine kann ich nichts ausrichten. Ich brau-

che ein gut funktionierendes Team.» Das sei keine Frage der Motivation, sondern der Führung. «Die Mitarbeitenden müssen ihren Weg zur Motivation selber finden. Als Chefin kann ich ein gutes Umfeld schaffen, für klare Strukturen sorgen, die Menschen ernst nehmen», sagt die Unternehmerin. Wenn die Mitarbeitenden einen Sinn in der Arbeit sehen würden, seien sie motiviert und brächten Topleistungen. «Ich muss und kann nicht alles besser wissen. Führen heisst für mich,dafür zu sorgen, dass das Knowhow des Teams zum Tragen kommt.» Es würde den einzelnen Mitarbeitenden schlicht auch Freude bereiten, wenn das eigene Tun und Denken bewegend wirke. «Das ist Motivation», sagt die Appenzellerin.

! Der Slogan «Ogis Leute siegen heute» ist auch 40 Jahre nach Olympia in Sapporo geläufig. Sein Ausruf «Freude herrscht!» begeisterte eine ganze Nation. Adolf Ogi versteht es mit seiner ungekünstelten Sprache, die Menschen in seinen Bann zu ziehen.


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Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

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… können durch Biotinmangel auftreten.

«Zur erfolgreichen Umsetzung braucht es jeden Einzelnen.» Bertrand Piccard, Psychiater und Abenteurer.

ertrand Piccard und Brian Jones 1999 flogen als erste Menschen in einem Ballon ohne Zwischenlandung in 19 Tagen rund um die Welt. «Das war ein Abenteuer, bei dem der Erfolg alles andere als sicher war», sagt Piccard, der eigentlich Psychiater und Psychotherapeut ist. Der Waadtländer stellte damit seine Fähigkeiten als Motivator unter Beweis. Er musste ein Team zusammenführen, bestehend aus dem Sponsor, dem Ballonkonstrukteur, Meteorologen und Luftfahrtskontrolleuren. Im Vorfeld hatte er alle Beteiligten gewarnt, dass der Weltrekordversuch schwierig werden könnte. Er habe signalisiert, dass sie nicht hier seien, «um meinen Traum zu realisieren. Zur erfolgreichen Umsetzung brauchte es jeden Einzelnen.»

Ein gemeinsames Ziel haben Erfolgreiche Motivatoren, so der dreifache Vater und Gewinner des Swiss Award 2011, müssen sich selbst sein und

Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

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und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

anderen nichts vorspielen. «Sie müssen in ihren Vorschlägen, die sie anderen unterbreiten, absolut ehrlich sein.» Jemanden motivieren heisse oft, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und dabei das gemeinsame Ziel vor Augen zu haben. Wichtigste Bedingung sei eine Win-win-Situation. Fähige Motivatoren sind für den 54-Jährigen Henri Dunant, Nicolas Hayek, Adolf Ogi sowie André Borschberg, mit dem er sein aktuelles Projekt «Solar Impulse» aufgegleist hat. Das Solarflugzeug ist ebenso wie die Weltumrundung im Ballon ein grosses Projekt, das Piccards ganze Motivationskunst erfordert. «Für ‹Solar Impulse› konnte ich möglichen Investoren zunächst nichts anderes anbieten als eine Powerpoint-Präsentation mit virtuellen Bildern eines unmöglichen Traums.» Unternehmen, in denen es einen Pioniergeist gebe, habe er überzeugen können. Mit Firmen, die nur an ihren Gewohnheiten festhielten, würde er nur seine Zeit verlieren.

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«Ich hole die Menschen mit Fakten ab.» Will klare Verhältnisse: Expolitiker und Multi-Verwaltungsrat Franz Steinegger in seiner Heimat am Urnersee.

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r ist kein Blender, viel mehr ein nüchterner Analytiker. Das wird beim Gespräch im Sitzungszimmer seines unscheinbaren Advokatur- und Notariatsbüros in in der Nähe des Telldenkmals in Altdorf UR sofort klar. Obwohl Franz Steinegger nächstes Jahr 70 wird, arbeitet er noch immer jeden Werktag. Der langjährige FDP-Präsident ist als Katastrophen-Franz bekannt. Der Übername entstand 1987, als er während der Überschwemmungen im Kanton Uri Leiter des kantonalen Krisenstabs war. Für ihn sei das Attribut keine Beleidigung, sondern eher eine Anerkennung.

Auch Franz Steinegger kämpfte mit sich selbst «Was man nicht lassen kann, soll man tun», sagt er mit einem leicht veränderten Goethe-Zitat. Der ehemalige Präsident der Schweizer Landesausstellung Expo.02 räumt ein, ihn hätten im Vorfeld der Landesausstellung Selbstzweifel geplagt. Doch wenn er etwas anfange, ziehe er es durch. Für ihn gibt es zwei Arten von Motivatoren: solche, die mit ihren Auftritten motivieren und an die Gefühle appellieren, und solche, die mit klaren Verhältnissen motivieren. Dass er sich selbst zur zweiten Kategorie zählt, überrascht nicht. «Wenn jeder Mitarbeiter weiss, welche Ziele er realisieren soll, erreicht man die grösste Effizienz», sagt er. Gerade deshalb bewundert der Urner den Eishockeytrainer Ralph Krueger, «der eine Fähigkeit hat, die fast ins Theologische geht. Das kann ich nicht. Das bin nicht ich», sagt er. Er hole die Menschen mit Fakten und weniger mit Gefühlen ab. Dass er Menschen motivieren kann, hat der Verwaltungsratspräsident der Andermatt Gotthard Sportbahnen, der Suva und der NZZ und Vater zweier Söhne erstmals als Zugführer im Militär festgestellt.


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«Der Mensch muss herausfinden, was er im Leben will» Vortragsredner Martin Betschart, Experte für Erfolgspsychologie und Motivation, empfiehlt seinem Publikum, wesentliche Fragen des Lebens zu klären und sich täglich damit auseinanderzusetzen, wie man seine Wünsche umsetzen kann. Martin Betschart, Sie gelten als einer der besten Motivationstrainer der Schweiz. Warum?

Martin Betschart (49) ist Autor von Büchern wie «Ich weiss, wie du tickst» und spricht jährlich vor über 20 000 Personen.

Mich hat keine staatliche Ausbildung vorwärtsgebracht. Ich habe sehr viel Selbststudium betrieben und viele Seminare besucht. Zudem habe ich diverse psychotherapeutische Ausbildungen absolviert — aus reiner Neugierde, weil ich wissen wollte, wie die Menschen funktionieren. Ich rede in meinen Seminaren nie konzentriert über Motivation; mein Schwerpunkt ist die Erfolgspsychologie. Offenbar habe ich eine motivierende Art. Was hat Ihnen am meisten geholfen?

Entscheidend war die Begegnung mit den Arbeiten des amerikanischen Hirnforschers Paul MacLean. Damals war ich 20 und verstand plötzlich, wie die Menschen ticken. Dieses Grundverständnis ist entscheidend. Nur ist die Arbeit MacLeans leider noch immer zu wenig bekannt. Schauen Sie nur das staatliche Schulsystem an! Es ist nicht zielorientiert und unbefriedigend. Wie meinen Sie das?

«Ich zeige den Leuten ihre Talente.»

Ich mache ein Beispiel: Ein Kind schreibt ein Diktat mit 100 Worten. Der Lehrer gibt die Arbeit korrigiert zurück und zeichnet mit rotem Stift an: fünf Fehler. Das ist doch nicht motivierend, denn das Kind hat 95 Wörter richtig geschrieben! Das ist nicht einfach die Schuld des Leh-

rers. Das System krankt. Hauptaufgabe wäre es, den Lehrern beizubringen, wie sie die Schüler zum Lernen motivieren. Was braucht es denn, um erfolgreich zu motivieren?

Das Wort Motivation kommt von Motiv oder Beweggrund. Der Mensch muss herausfinden, was er im Leben will. Wenn er einen Wecker braucht, um aufzustehen, ist er kaum motiviert. Das gilt für 80 Prozent der Arbeitnehmer. Schauen Sie nur in die Gesichter frühmorgens auf dem Bahnhof. Wie soll man sich motivieren?

Genau das wird in der Schule nicht gelehrt. Deshalb kommen so viele Leute in meine Seminare. Ich zeige den Kursteilnehmern, was ihre Fähigkeiten und Talente sind. Der Hauptgrund, weshalb viele Menschen nicht motiviert sind: Sie gehen einem Job nach, der nicht wirklich ihren Fähigkeiten entspricht. Nur, was kann ein Motivator ausrichten, wenn jemand nicht motiviert ist?

Er kann aufzeigen, wie man vorgehen muss. Sie haben allerdings recht: Die Leute müssen das auch wirklich wollen. Dazu braucht es fünf Kernbereiche: Erstens muss ich wissen, wo, wie und mit wem ich leben möchte. Zweitens muss ich mir klar werden, was ich beruflich machen möchte oder was meine Berufung ist. Drittens müs-

sen die Gesundheit und die Fitness stimmen. Der Körper ist die Hardware, das Denken die Software. Viertens muss ich mir bewusst sein, was ich finanziell, materiell und in der Altersvorsorge will. Und fünftens sollte ich wissen, wer ich als Person sein möchte und was ich anstrebe. Alle reden von Burn-out. Ein Mensch, der weiss, was er will, wird das nie haben.

cher gilt das gleiche. Roger Federer und andere Spitzensportler würden es nicht schaffen, wenn sie nicht eine hohe Motivation hätten. Triathleten wie Natascha Badmann nehmen in Kauf, dass ihnen nach harten Trainings die Zehennägel ausfallen, nur um auf den Tag X hinzuarbeiten. Genau eine solche Hingabe braucht es eben.

Wie motivieren Sie?

Ich lasse mich immer wieder inspirieren, auch von Unbekannten. Einmal hatte ich in meinem Seminar einen gut 30-Jährigen, der sagte, er sei Privatier. Er habe mit 20 das Baugeschäft seines Vaters übernommen und sei nun daran, seinen weiteren Berufsweg aufzugleisen. Heute lebt er auf Ibiza und führt eine eigene Firma. Extrem motivierend für mich ist zu sehen, wie das Gelernte die Teilnehmer verändert hat. Das gibt mir Kraft und Energie. Man kann von jedem Menschen lernen — von einigen auch, wie es nicht geht. Leider sind manche lernresistent und viele davon Lehrer. Im Sommer 2013 wird mein nächstes Buch publiziert. Ich werde dabei systemkritisch aufzeigen, was schiefläuft und wie wir dagegen ankämpfen sollten. Letztlich geht es um Freiheit und Unabhängigkeit.

Ich habe starke Visionen. Die beflügeln mich. Visionen sind wie Fixsterne. Daraus formuliere ich machbare und motivierende Ziele. Heute geht man davon aus, dass der Mensch täglich 50 000 Gedanken hat. Der Inhalt dieser Gedanken ist entscheidend. Und wie gehen Sie damit um?

Vor Jahren fragte mich ein Journalist, ob ich in einem Satz sagen könne, was mein Erfolgsgeheimnis ist. Ich sagte ihm, ich könne ihm das in einem einzigen Wort erklären: täglich. Ich muss mich täglich damit beschäftigen, was ich will, wie ich meine Gedanken umsetze. Wer sind für Sie grosse Schweizer Motivatoren?

Bertrand Piccard ist hoch motiviert bei dem, was er macht. Für Christoph Blo-

Wer motiviert Sie persönlich?

Wer hat Sie zuletzt mit Erfolg motiviert? Weitere prominente Motivatoren.


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GAULT MILLAU SCHWEIZ 2013

«Ich schätze die unaufgeregte Küche» Am 8. Oktober wird der neue «Gault Millau Schweiz» publiziert. Chefredaktor Urs Heller über Gourmetküche und Wurstsalat, die Entdeckung von Nachwuchstalenten und den Trend hin zu regionalen Produkten. Urs Heller, was ist am «Gault Millau Schweiz» des Jahrgangs 2013 bemerkenswert?

Bilder: Geri Born, Creative Studio Heinemann/Westend61/Keystone, Remy Steinegger/FROMARTE, PD

Urs Heller (59) ist Leiter Zeitschriften bei Ringier Schweiz und Chefredaktor des Gourmetführers «Gault Millau Schweiz».

Der Mythos Crissier VD: Im Restaurant Hôtel de Ville kocht mit Benoit Violier nach Frédy Girardet und Philippe Rochat zum dritten Mal ein unglaublich guter Koch. Der Leuchtturm Crissier strahlt weiterhin hinaus in die Welt. Violier erhält von uns auf Anhieb 19 von 20 möglichen Punkten — ein seltenes Ereignis. Mit Benoit Violier gibt es schweizweit erneut sechs Köche im 19-Punkte-Olymp.Was macht den Unterschied zu 18 Punkten aus?

19 Punkte sind die Champions League mit perfektem Weinkeller, den besten Produkten und einem Sommelier, der gut berät. Es gibt nur ein paar wenige Köche, die mit solchen Ambitionen antreten und diese auch umsetzen können. Was hat Sie am meisten überrascht?

Ich freue mich, dass wir 79 neue Restaurants mit jungen Köchen entdeckt haben. Die Talentsuche gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben. In Gurtnellen UR blieb beispielsweise das Restaurant Feld in unseren Maschen hängen. Es ist unsere Entdeckung des Jahres. Wie erfahren Sie, wo diese Köche arbeiten?

Wir haben drei Quellen: Unsere 45 Tester, Gault-Millau-Köche, die uns informieren, wenn Talente aus ihrem Team selbständig werden, sowie unsere Leser. Wie gehen Sie bei der Auswahl vor?

Wir lassen uns die Speisekarten zusenden, weil diese viel aussagen. Daraus entnehmen wir, wie stark die regionale Verwurzelung ist und wie sehr saisonal gekocht wird. Wenn es vielversprechend aussieht, schicken wir unsere Tester los. Diese machen sich vor Ort ein Bild. Wir bewerten jährlich rund 1000 Restaurants. 800 davon werden aufgenommen. Das sind nur Momentaufnahmen. Was ist, wenn ein Koch einen schlechten Tag hat?

Dann hat er Pech gehabt und muss sich aufs nächste Jahr freuen. Wenn etwas aussergewöhnlich schiefläuft, besuchen wir das Restaurant ausnahmsweise ein zweites Mal. Wir lassen uns die Recherchen insgesamt 350 000 Franken kosten, was wir mit dem Buchverkauf und Anzeigen finanzieren. Für mehrere Besuche fehlt uns die Kapazität und das Budget. Wie oft essen Sie selbst auswärts?

Fast täglich. 100 der 800 Gault-MillauBewertungen sind von mir.

Welches ist Ihre Lieblingsküche?

Da ich ein halber Tessiner bin, macht mich die italienisch-mediterrane Küche meist am glücklichsten. Haben Sie nie genug von der Gourmetküche und würden am liebsten einen einfachen Wurstsalat essen?

An jenem Tag, an dem ich keinen Spass mehr am Testen habe, höre ich sofort auf. Klar, auch ich habe einzelne Tage, an denen ich nicht in Form bin. Dann gehe ich nicht testen. Wurstsalat? Ist er mit guter Wurst liebevoll zubereitet, mag ich das schon. Ich esse privat sehr einfach und schätze die unaufgeregte Küche mit Risotto oder Pasta. Wohin geht der Trend?

Richtung regionale Produkte. Die Schweiz ist hier sehr stark. Die Medien feiern die skandinavische Küche mit ihren Kräutern. Spitzenkoch Oskar «Chrüteroski» Marti arbeitet schon seit 40 Jahren so! Wenn ein Fischer im Vierwaldstättersee einen schönen Hecht rauszieht, landet der im Restaurant und nicht im Privathaushalt. Ausserdem müssen Köche heute immer mehr mit Zahlen umgehen können. Sonst droht ein böses Erwachen. Interview: Reto E. Wild

MANN DER WOCHE

FRAU DER WOCHE

Gekrönter Käser

Ausgezeichnete Köchin

Der Oscar für den besten Käse geht an … Patrick Hauser (42)! An der Oscar-Night der Schweizer Käsebranche, die alle zwei Jahre stattfindet, wurde sein Vacherin Mont d’Or zum Gesamtsieger erkoren. Er verwies 713 Konkurrenten auf die Plätze. «Ich bin glücklich, den Käse des Jahres hergestellt zu haben», freut sich der Waadtländer aus Le Lieu. Sein Mont d’Or ist zur kalten Jahreszeit in ausgewählten Migros-Filialen erhältlich.

Die Nidwaldnerin Julia Scheuber (19) darf künftig den Titel «Schweizer Meisterin in der Küche» tragen. Sie wurde an der Zagg in Luzern, der Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Restauration, für ihr Talent ausgezeichnet. Die Köchin des Hotels Linde in Stans NW hat ihre Lehre 2011 abgeschlossen und vertritt nun die Schweiz an den Berufsweltmeisterschaften 2013 in Leipzig. «Das ist für mich eine riesige Chance zu zeigen, was ich kann», sagt sie.


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Ein Star in Sachen Haar

Die Haarteile in diesen Filmen stammen aus Orlando Bassis Fabrik auf Bali: «Wickie auf grosser Fahrt» (2011), «10 000 BC» (2008) und «Astérix aux jeux olympiques» (2008, von links).

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ie Fahrt führt über immer engere und holprigere Strassen hinein in den Dschungel. Eine gute halbe Stunde vom touristischen Kleinstädtchen Ubud entfernt, liegt Orlando Bassis Operationsbasis: eine Gruppe von Gebäuden, umgeben von Reisfeldern und dem intensiven Grün der balinesischen Tropenwelt. Von seinem Schreibtisch aus kann der 46-jährige Schweizer glücklichen Hühnern zusehen, die vor dem Fenster im Gras picken. Bassis stetig expandierendes Unternehmen beschäftigt mittlerweile 150 Personen, die meisten aus dem Dorf Abuan, in dem seine Firma PT. Sari Rambut angesiedelt ist. Damit ist er einer der grössten Arbeitgeber in der Region; entsprechend grossen Wert legt er auf gute Beziehungen zu den Einheimischen. «Früher habe ich noch regelmässig an den religiösen Zeremonien teilgenommen, aber inzwischen sind wir einfach zu gross geworden», sagt Bassi. Gehe er zur Hochzeit eines Mitarbeiters, müsse er auch zu den Familienfeierlichkeiten aller anderen gehen, «und dann komme ich zu gar nichts mehr». Mit dem Stolz des Self-made-Unternehmers zeigt der gebürtige Bündner die

verschiedenen Teile seiner Firma. Kernstück ist die Perückenfabrik, mit der vor 14 Jahren alles begonnen hat und die Bassi zu einem Faktor in der globalen Film- und Theaterwelt gemacht hat. «Vor uns gab es niemanden, der diese Art von Perücken industriell hergestellt hat», erklärt Bassi. «Wir haben rund 300 fertig geknüpfte Filmperücken an Lager. Wenn ein Kunde uns anfragt, schicken wir ihm 80 zu, er sucht sich aus, was er braucht, und schickt den Rest zurück. Ausser uns bietet das niemand.»

mit elf Jahren machte Bassi die ersten schritte als theaterfriseur Bassis Perücken sind in vielen Produktionen des Schweizer Fernsehens zu sehen, in Musicals wie etwa «Ewigi Liebi» oder «Die Schweizermacher», und auch im Zürcher Opernhaus. Vor allem aber ist es dem Schweizer gelungen, in die angelsächsischen Märkte vorzustossen. Auf den Theaterbühnen in New York und London werden die Haarteile ebenso verwendet wie in den grossen Filmproduktionen Hollywoods – etwa in den beiden grössten Fantasyfilmreihen des letzten Jahrzehnts, mit deren Namen er allerdings offiziell keine Werbung

machen darf, weil er zwar die Perücken produziert hat, die Rechte zur Nutzung aber beim Kunden liegen, in diesem Fall bei den Make-up- und Haardesignern dieser Produktionen. Mit anderen Titeln darf er hingegen werben. Zum Beispiel mit Roland Emmerichs Steinzeitspektakel «10 000 BC», mit der Musical-Verfilmung «The Producers», mit den französischen Asterix-Filmen oder mit Michael ‹Bully› Herbigs «Wickie und die starken Männer». Und für die US-TV-Serie «Spartacus» musste er unlängst ein paar männliche Schamhaare liefern, wie er schmunzelnd berichtet. Wie aber wird ein Schweizer auf Bali zu einer derart grossen Nummer in der internationalen Unterhaltungsbranche? Alles fing damit an, dass er mit elf Jahren in Buchs SG, wo er aufgewachsen ist, als Samichlaus verkleidet wurde. «Das machte damals ein 70-jähriger Theatercoiffeur, und ich war total fasziniert von seiner Arbeit. Am nächsten Tag ging ich zu ihm und fragte, ob ich helfen darf.» Der erfahrene Friseur brachte ihm dann alles bei, und er durfte mit ihm zu Laientheatern mitgehen und Leute schminken. Der kleine Orlando be-

bilder: Cinetext/Constantin Film, keystone

Orlando Bassis Haarteile und Perücken sind am Broadway ebenso im Einsatz wie in grossen Hollywoodfilmen. Hergestellt werden sie in einer Fabrik auf Bali, wo der Bündner seit über zehn Jahren lebt.


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Irren ist menschlich: Der Berufsberater riet Orlando Bassi dringend davon ab, Masken­ bildner zu wer­ den. Vergeblich.


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«Balinesen haben ein ganz anderes Verhältnis zur Zeit.»

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schloss, Maskenbildner zu werden. Zwar riet ihm der Berufsberater ab, davon könne man nicht leben. Dennoch entschied er sich für eine Lehre als Coiffeur, eine Voraussetzung für Maskenbildner. Schnell realisierte er, dass es grossen Bedarf gab an Spezialeffekt- und Makeup-Material sowie an spezialisierten Perücken. Und bereits Ende der 80er-Jahre arbeitete er mit Perückenfabriken in Korea zusammen. «Die Preise waren extrem günstig, aber die Qualität nicht das, was ich wollte.»

Wegen religiösen ritualen in indien gibts den rohstoff haar 1991 stieg sein damaliger Lebenspartner Giuseppe Abbate in Bassis kleine Firma ein. Er übernahm das Administrative, Bassi konnte sich ganz auf das Künstlerische konzentrieren. Die Alternative zu Korea fand sich in Indonesien, auf Java und Bali. «Wir haben ein paar gute lokale Leute kennengelernt, die uns halfen und heute noch im Unternehmen sind.» Darunter Bassis

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rechte Hand, Nengah Suasta, der wusste, mit wem man reden muss und wer welchen finanziellen Zustupf erhält. «Ohne Extrageld geht in Indonesien gar nichts», erklärt Bassi. «Es gehört einfach dazu, ist Teil der Kultur.» Am Anfang war es nicht leicht für die kleine Firma. «Aber wir hatten schon früh die Sympathien einiger Branchengrössen – darunter die des damaligen Chefmaskenbildners des Opernhauses Zürich.» 1997 schaffte er gar den Sprung nach Hollywood. Damals nahm er an einem Branchentreffen für Make-upSpezialisten in Los Angeles teil, dem ersten überhaupt.«Die Leute waren begeistert von den Möglichkeiten, die die industrielle Herstellung bot.» Rasch kamen erste Aufträge, und so schuf sich Bassi einen Namen. Plötzlich konnte er Perücken für Musicals wie «Beauty and the Beast» oder «Wicked» am Broadway in New York liefern. «‹The Swiss wig guys›, die Schweizer Perücken-Typen, nannten sie uns damals.» Die Perücken bestehen grösstenteils aus Menschenhaar. Hauptbezugsquelle

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | migros-magazin |

ist Indien, wo Frauen traditionell lange Haare tragen, die in religiösen Ritualen abgeschnitten werden und den Perückenmachern der Welt als Rohmaterial dienen. Rarer und teurer ist europäisches Haar, das Bassi aus Osteuropa bezieht. «Dort gibt es Händler, die den Leuten Geld bieten für ihre Haare.» Sie sind gefragt, weil sie heller sind und weniger bearbeitet werden müssen. Bassis Geschäfte laufen gut. So gut, dass er expandiert hat. Seit sechs Jahren produziert er in seiner Fabrik auch Körperprothesen für Spezialeffekte, die vor allem in Horrorfilmen Verwendung finden. Vor drei Jahren hat er das erste Filmstudio auf Bali gegründet, das gerade für HBO Asia die Spezialeffekte im TV-Film «Dead Mine» entwickelt. Im Laufe der Jahre allerdings wurde Lebenspartner Abbate zum reinen Geschäftspartner, 2010 zog er sich dann ganz aus dem Unternehmen zurück. Neben der allgegenwärtigen Korruption gibt es weitere Herausforderungen für westliche Unternehmer auf Bali.


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Menschen

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«Die Firma funktioniert, weil ich ständig präsent bin. Die Leute müssen sehen, dass man selbst engagiert ist. Ein technokratischer Manager hat hier keine Chance.» So ist aus Bassi ein Patron alter Schule geworden, der seine Mitarbeiter kennt, über jeden Teil des Geschäfts Bescheid weiss und täglich mitmischt.

Lernen, wann Ja auf Bali wirklich Ja bedeutet – und wann nein Über die Jahre hat er gelernt herauszuhören, ob ein Ja seiner balinesischen Mitarbeiter wirklich Ja heisst – oder Nein. «Am Anfang dachte ich, die Leute lügen. Heute sehe ich das entspannter: Sie haben eine andere Art von Wahrheit. Der Schein ist das Wichtige, wie die anderen dich sehen, nicht wie es ist.» Interessant war auch das Überstundenproblem. «Die Arbeiter machen gerne Überstunden, weil sie dann mehr verdienen. Aber wenn sie im nächsten Monat weniger Überstunden machen, gibts auch weniger Geld. Logisch, oder?» Dies sei ihnen nicht in den Kopf Anzeige

gegangen. «Sie haben ja schliesslich gearbeitet, genau wie letztes Mal. Warum also bekommen sie weniger Geld?» Bassi lacht. «Die Balinesen haben ein anderes Verhältnis zur Zeit als wir.» Dennoch, Bassi kann sich nicht vorstellen, je wieder in die Schweiz zurückzukehren, obwohl das Stammhaus der Firma noch immer dort ist. Von Rotkreuz und Buchs aus wird Vertrieb und Versand organisiert. «Wenn ich beruflich in der alten Heimat bin, habe ich Heimweh nach Bali, umgekehrt passiert mir das nie.» Und natürlich profitiert er auch von gewissen Annehmlichkeiten, denn das Leben ist im Vergleich zur Schweiz sehr billig. Bassi schwärmt von der Lebensqualität auf Bali, dem Klima, den Menschen. «Die Leute hier haben sich ihre Kinderseelen bewahrt, sie denken anders, verspielter, sind freundlicher. In der Schweiz ist man so erwachsen und kalkuliert.» Die Balinesen lebten auch viel stärker im Jetzt, in den Tag hinein, derweil Westler immer von der Vergangen-

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porträt | 29

150 Personen arbeiten in Orlando Bassis Firma.

heit geprägt seien und sich um die Zukunft sorgten. «Das ist hier völlig anders und entspricht mir viel mehr.»

Text: Ralf Kaminski Bilder: Gustu Suparna, Olivier Brandenberg

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MENSCHEN

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BILD DER WOCHE | 31

Eine Dusche für Gandhi

Bilder: Biswaranjan Rout/AP/Keystone, Olivier Maire/Keystone

Am 1. Oktober, dem Tag vor dem Geburtstag von Mahatma Gandhi (1869–1948), laufen die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten in Indien auf Hochtouren. In Bhubaneswar, der Hauptstadt des ostindischen Bundesstaats Orissa, verpasst ein Arbeiter dem «Vater der Nation» mit

einem Wasserschlauch eine Dusche. Rechtsanwalt, Asket und Pazifist Gandhi war der politische und geistige Anführer der Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit gewaltfreiem Widerstand für das Ende der britischen Kolonialherrschaft in Indien sorgte.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Woher kommt eigentlich das @-Zeichen?

«Die Chinesen verhalten sich wie die westlichen Imperialisten im 19. Jahrhundert.»

Über die Herkunft des @-Zeichens kursieren verschiedene Theorien. In England tauchte es in der Schriftenbibliothek in London Mitte des 19. Jahrhunderts auf und ist seit den 1880er-Jahren auf englischen Schreibmaschinen zu finden. Es wurde bei Preisangaben verwendet, als Zeichen für «at», ähnlich dem französischen «à», also «five apples @ 10 pence». Handschriftenforscher dagegen vermuten eine Verkürzung des lateinischen «ad» (an, zu) aus Platzgründen. Die italienische Tageszeitung «Repubblica» wiederum veröffentlichte vor zehn Jahren ein Dokument von 1536 unter dem Titel «l’origine della chiocciola». Darauf wird das Zeichen verwendet, um ein grosses A darzustellen.

In einem Interview im «Tages-Anzeiger» wirft Jean Ziegler (78) China vor, eine Diktatur zu sein, die sich bestens ins System des Raubtierkapitalismus integriert habe.


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reportage

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Alle Mann an Deck: reinigen der Solarpanels, die das Schiff mit Strom versorgen.

Eine Familie setzt die Segel

Seit zehn Jahren reisen Sabine und Dario Schwörer mit ihren vier Kindern um die Welt. Ihre Mission ist der sorgsame Umgang mit der Natur.

U

nd wieder heisst es: Abschied nehmen, die Segel hissen! An Bord der «Pachamama» – 15 Meter lang, 200 Quadratmeter Segelfläche – sind Lebensmittelvorräte für zwei Monate, Teigwaren, Reis und Milch aber auch genügend Windeln für Allegra, die Kleinste, verstaut. Nur etwas bleibt noch, solange genügend Süsswasser fliesst wie hier, im Hafen von Paraty, 200 Kilometer südlich von Rio de Janeiro. «Deck schrubben!», ruft Dario Schwörer, und die ganze Familie kämpft sich auf den Knien und mit feuchten Lappen über das Schiff: Dario (44), Bergführer und Klimatologe, seine Frau Sabine (36), gelernte Krankenschwester, Salina (7), Andri (5) und Noé (3). Die einjährige Allegra ist mit einer Schwimmweste ausgerüstet und hängt an einem sicheren Seil, das ihr Vater über das Deck gespannt hat. Die Kinder kamen auf der

Reise zur Welt, die nun schon mehr als zehn Jahre dauert. Die Schwörers schrubben nicht nur die Planken und Bohlen, sie reinigen auch die Solarpanels, die dem Schiff, zusammen mit Windrädern, den Strom liefern. Auf ihrer Fahrt, die sie schon ein Mal um die Welt geführt hat, ist die «Pachamama» zu einem Schulschiff geworden, das der ganzen Welt zeigt, wie weit man kommen kann in kleinen Schritten und mit bescheidenen Mitteln.

Die schwörers haben auf der ganzen Welt Freunde gefunden In der kleinen, versteckten Bucht von Paraty verschifften einst die portugiesischen Eroberer ihre Gold- und Silberschätze nach Europa. Jetzt liegen hier die teuren Yachten der reichen Brasilianer, und mitten unter ihnen ankerte die «Pachamama» die letzten paar Wochen, um

sich für das nächste grosse Vorhaben vorzubereiten: die Umsegelung der beiden Amerikas über das arktische Eismeer, zurück in atlantische Gewässer durch die Antarktis. Wie überall, wo sie haltmachen, Schulen besuchen, Strände reinigen, Vorträge halten, fanden die frohen Nomaden aus der Schweiz auch in Brasilien viele Freunde. In der Karibik schenkte ihnen ein reicher Segler ein Vordach, welches das Cockpit vor Wind und Regen schützt. Der Sonnenschutz ist das Geschenk einer Segelmacherin in Australien, das Kajak, das am Heck befestigt ist, eine Erinnerung an Freunde in Thailand. In Paraty brachten ihnen die Besatzungen der teuren Yachten regelmässig die Früchte, die nach den Ausflügen mit den Besitzern übrig waren. Der Motor bringt die «Pachamama» aus dem Hafen, Sabine ist am Steuer, unterstützt von Noé. Vor- und Haupt-


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Familienfoto: Salina, Andri, Noé und Allegra (von links) mit ihren Eltern Dario und Sabine Schwörer.

Sicher ist sicher: An Deck trägt die kleine Allegra eine Schwimmweste. Das Kochen ist Teamarbeit.

Jedes Kind hat eine Kiste mit persönlichen Sachen. Kommt Neues hinzu, muss Altes weg.

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Reiseroute der Familie Schwörer

▲ Denali

EU ROPA ▲ Mont Blanc

NORDAMERIKA

AS IEN Bisher zurückgelegte Route

▲ Mount Everest

Sabine und Dario Schwörer arbeiten auf dem Schiff Hand in Hand.

AFRIKA Zukünftige Route

▲ Kilimandjaro

SÜDAMERIKA

Mount Kosciuszko ▲

▲ Aconcagua

OZ EA NIEN

50 000 Seemeilen (92 600 km) zukünftige Route ▲ Berge auf dem Programm

1000 km

Die Familie hat 50 000 Seemeilen bewältigt.

Mount Vinson ▲

segel werden aufgezogen, ein sanfter Wind verspricht eine ruhige Überfahrt auf die küstennahe Insel Ilha Grande. Mit und gegen den Wind haben Sabine und Dario Schwörer schon einiges hinter sich gebracht: 50 000 Seemeilen und 18 000 Velokilometer. Ausserdem haben sie einige der höchsten Berge dieser Welt bestiegen (400 000 Höhenmeter). Zudem haben sie 70 000 Schüler besucht und für den Klimaschutz begeistert sowie 27 Tonnen Abfall eingesammelt.

Früh lernte Dario Schwörer: Das Leben ist ein Geschenk Als Kind lag Dario Schwörer mit einer lebensgefährlichen Krankheit im Spital. Früh, so sagt er, lernte er, das Leben als Geschenk zu begreifen. Als Bergführer fand er in den schmelzenden Gletschern der Alpen bestätigt, was ihn sein Studium als Geograf gelehrt hatte: Das Wirken des Menschen verändert das Klima und bedroht die Natur. In der klaren Luft der Bündner Berge formte sich eine Vision, seine Vision: die höchsten Gipfel

ANTARKTIS

Unterricht, Spielen, alles findet auf dem Schiff statt. Die Platzverhältnisse sind knapp.

aller Kontinente zu besteigen, ohne selber die Umwelt zu belasten. Dario Schwörer fand Freunde, die das Vorhaben «Top to Top» unterstützten, ein Gönner ermöglichte den Kauf des Segelschiffs, vier Jahre sollte die Expedition dauern. Zur Einstimmung fuhren Dario und seine Frau Sabine, die sich bei einem Bergsteigerkurs kennengelernt hatten, mit dem Fahrrad durch die Schweiz und bestiegen den höchsten Punkt eines jeden Kantons. Dann kam vieles anders als geplant: In Chile kollidierte ihr Schiff mit einem Container. Anderthalb Jahre dauerte es, bis sie genügend Geld verdient und neue Sponsoren gefunden hatten, um die Rei-

se fortzusetzen. Und dann stand Dario Schwörer 800 Meter unter dem Gipfel des Mount Everest, dem Traum jedes Bergsteigers, als aus dem Basislager seine Frau einen Wetterumschwung meldete. Dass er damals der Vernunft gehorchte und umkehrte, statt seinem sportlichen Ehrgeiz zu folgen, ist für ihn heute ein Sieg. Solche Einsichten bestimmten den Fortgang der Reise. Wer Zeit hat, braucht keine Risiken einzugehen, und wem das ganze Leben ein Abenteuer ist, hütet sich, es aufs Spiel zu setzen. Nicht das Ziel ist das Wichtigste, die Richtung muss stimmen. Die «Pachamama» segelt Richtung Ilha Grande. Dort wird Dario Schwörer


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

in Schulen von seinen Erlebnissen berichten. Und wie überall, wo ihr Schiff anlegt, werden die Schwörers die Leute einladen, mit ihnen einen Strand oder einen Park vom Abfall zu reinigen. Als Zeichen dafür, dass die Natur es verdient, dass man ihr Sorge trägt. Unter Deck hat die Schule begonnen; Sabine Schwörer gibt ihren Kindern Unterricht, manchmal begleitet eine Lehrerin die Fahrt. Das Boot ist klein, und jedes Kind hat nur eine kleine Kiste mit Büchern und Spielzeug zur Verfügung. Kommt etwas Neues hinzu, muss Altes verschenkt werden. Auf die Frage, was denn ihre Aufgabe an Bord sei, muss die siebenjährige Salina nicht lange überlegen: «Beim Aufräumen helfen und schauen, dass alle glücklich sind.» Damit liegt sie gar nicht weit weg von dem, was ihren Eltern die Richtung der Reise vorgibt: ein optimistisches Zeichen zu setzen für den sorgsamen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. Text: Ruedi Leuthold

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REPORTAGE | 37

Das Budget beträgt 1000 Franken pro Monat.

Die zehn Jahre auf See haben die Familie Schwörer zusammengeschweisst. Ein Ende ihrer Reise ist nicht in Sicht.

Bilder: Stefan Hess

Marc Zollinger: «Die Schwörers – Wie die Welt zum Kinderzimmer wurde», Wörterseh Verlag, 2009; www.toptotop.org

Dario Schwörer über das Leben auf hoher See

Strom aus Sonnenkollektoren: Das Thema Nachhaltigkeit bestimmt die Reise.

! Schiff: Zurzeit ist unser Schiff Pachamama in der Segler-Zeitschrift «Cruising World» das Beispiel dafür, was mit erneuerbaren Technologien (Sonne und Wind) möglich ist. Das Schiff ist dank Schweizer Technologie völlig autonom, auch in extremen Klimata. Es ist wohl das sicherste Schiff unter Schweizer Flagge, nachdem es als erstes Schweizer Schiff an der harten Sydney-Hobart-Regatta teilnahm, wo die höchsten Sicherheitsvorschriften weltweit gelten. Das Schiff wurde auf der Reise zu einem schwimmenden Labor, wo Firmen ihre Produkte unter extre-

men Bedingungen testen und optimieren können. Nach dem Motto: Was die Naturgewalten und unsere wilde Kinderschar nicht zerstören, ist Qualität. ! Segel: Da wir mit dem Schweizer Armeemesser unterwegs alle Kinder entbunden haben, stiftete uns Victorinox in Sydney neue Segel. Für leichte Winde hat uns die italienische Segellegende Matteo Micheli einen Genaker geschenkt. Kurz vor Rio haben wir dieses Segel etwas zu spät geborgen. Resultat: ein Riss und ein gekrümmtes Ankerspiel. Olympiasieger und Segelmacher Eduardo Pino in Rio reparierte es uns kostenlos. ! Konservendosen: Wir haben nur einen Notproviant an Fertignahrung. Konserven sind schwer, und ein Segelschiff muss leicht sein. Wir passen unseren Speisezettel der lokalen Kultur an. Wir

kaufen und tauschen Früchte und Gemüse. Viele Sorten wie Kohl, Kartoffeln, Gurken, Zitronen und Orangen sind länger haltbar. Wenn man eine Zitrone in Alufolie einwickelt, hält sie sechs Monate! Fleisch kochen wir in Einmachgläsern ein oder haben Trockenfleisch. Viele Tricks und traditionelle Techniken haben wir unterwegs von Naturvölkern abgeschaut. Das wichtigste Utensil in der Küche ist der Dampfkochtopf, damit sparen wir enorm viel Energie. Bei einem aufziehenden Sturm kochen wir auf Vorrat und füllen die Getränke und Speisen in Thermosflaschen und -behälter. Die Fertignahrung brauchen wir nur im Notfall, wenn das Wetter uns überrascht. ! Windeln: Zuerst hatten wir Stoffwindeln, aber zu wenig Süsswasser zum Waschen. Seither brau-

chen wir Wegwerfwindeln: Den Inhalt bekommen die Fische; die plastifizierte Aussenhaut braucht so viel weniger Platz als eine volle Windel. Den Plastik entsorgen wir später an Land. Windeln sind bei uns ein grosser Budgetposten. ! Kosten: Das Budget für unsere sechsköpfige Familie beträgt CHF 1000.–/Monat (Verpflegung und Kleidung). Seit dem Start der Expedition haben wir an jeder Destination als Bergführer / Krankenschwester Arbeit gefunden. In Rio war ich sieben Mal auf dem Zuckerhut, und wenn es keine Berge gibt, klettere ich gerne für andere Segler in den Mast und repariere ihnen das Rigg. Aus meiner Sicht ist der Bergführerberuf nicht nur der schönste Beruf, sondern auf Reisen auch der beste. So gibt es ab und zu ein Geschenk oder auch Bargeld.


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INTERvIEW

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Das Angestelltenleben bringt viele Vorteile mit sich»

Unternehmensberater Conrad Pramböck ist überzeugt: Angestellte haben es viel besser als Selbständige. In seinem Buch «Jobstars» plädiert der Österreicher dafür, es sich zwei Mal zu überlegen, bevor man ein eigenes Geschäft eröffnet. Conrad Pramböck, in Ihrem Buch schreiben Sie, dass die meisten Selbständigen «arme Schweine» sind und starke Züge von Narzissten, Machiavellisten und Psychopathen in sich tragen. Meinen Sie das ernst?

Ich zitiere eine Studie zweier deutscher Wissenschaftler, die zu diesem Schluss gekommen sind. Mir ging es vor allem darum, den öffentlichen Diskurs zu zwei Themen anzuregen: Einerseits gibt es sehr viele Angestellte, die sich am Montagmorgen nur widerwillig zum Arbeitsplatz schleppen, also unzufrieden sind mit ihrem Job – eine enorme Ressourcenverschwendung. Andererseits werden Selbständige immer in den Himmel gelobt. Als wären Angestellte die Arbeitenden zweiter Klasse – bedauernswerte Wesen, die es nicht geschafft haben, sich selbständig zu machen. Dem wollte ich etwas entgegenhalten. Es ging Ihnen also um eine Provokation.

Ich habe auch einige wütende Reaktionen von Selbständigen bekommen. Aber Angestellte haben es nun mal viel einfacher, ihre beruflichen Ziele zu erfüllen. Das fängt schon in der Ausbildung an, die von der Schule bis zum Studium darauf ausgerichtet ist, aus uns gute Angestellte zu machen. Wer sich selbständig machen will, muss das oft im Verfahren «learning by doing» machen – und jeder Fehler kostet Geld. Wer macht sich trotzdem selbständig?

Jene, denen das, was sie tun, wahnsinnigen Spass macht und die kein besseres Umfeld dafür gefunden haben als die Selbständigkeit, und jene, welche die Freiheit schätzen, das zu tun, was ihnen wirklich Spass macht. Mir ist kein einziger erfolgreicher Selbständiger begegnet, der einfach nur Geld verdienen will – anders als die Mehrheit der Angestellten, denen es primär darum geht. Allerdings scheitert ein Drittel aller Selbständigen in den ersten drei Jahren. Das finde ich ziemlich viel.

Das Leben als Angestellter setzt voraus, dass es erfolgreiche Selbständige gibt.

Auf jeden Fall. Ich rede ja auch nicht gegen die Selbständigen. Es geht mir darum, den Angestellten klarzumachen, dass es eine Mär ist, dass man sich selbständig machen muss, um reich, glücklich, frei oder berühmt zu werden. Sie raten den Angestellten auch, die positiven Eigenschaften von erfolgreichen Selbständigen für sich abzukupfern.

Das ist für mich die zentrale Botschaft des Buchs: Verhaltet euch wie Selbständige, aber denkt lieber fünf- oder zehnmal darüber nach, bevor ihr euch selbständig macht, weil das Angestelltenleben so viele Vorteile mit sich bringt. Angestellte können sich auf ihre wahren Kompetenzen konzentrieren und müssen sich nicht um alles kümmern; sie sind durch das Arbeitsrecht in Krisenzeiten besser geschützt, und sie verdienen im Schnitt deutlich mehr als Selbständige. Es ist zwar richtig, dass man als Angestellter kaum je zum Millionär wird, aber auch von den Selbständigen schaffen das nur die wenigsten. Die Wahrscheinlichkeit, als Selbständiger zum Millionär zu werden, ist etwa gleich gross wie als Lottogewinner. Nun ist ja das Angestelltenleben für viele auch kein Zuckerschlecken.

Es ist schlimm, was sich heute in den Unternehmen abspielt. Aus meiner Sicht verfolgen Angestellte, die nur für Geld arbeiten, den falschen Ansatz ...

«Es gibt viele Unzufriedene ‒ eine Ressourcenverschwendung.»

Aber das tun doch praktisch alle.

Das Problem ist: Wer nur für Geld arbeitet, ist bereit, in jedem anderen Punkt Kompromisse einzugehen. Er wird auch jedes Risiko vermeiden, um seinen Job ja nicht zu gefährden. Fatal für das Unternehmen ist, wenn zu solchen Angestellten noch Führungskräfte hinzukommen, die ihren Status nicht ihrer Leistung verdanken, sondern irgendwelchen Beziehungen oder Machtspielchen. Diese Konstellation gibt es in vielen Firmen. Was tut man als Mitarbeiter, wenn man in einer solchen Konstellation steckt?

Kündigen. Aber bevor man sich dann aus lauter Verzweiflung unüberlegt selbständig macht, sollte man erst mal sehen, ob man nicht ein Unternehmen findet, das ein besseres Umfeld bietet. Mit meinem Buch möchte ich den Angestellten Mut machen, sich nicht alles gefallen zu lassen. Gute, kompetente Fachkräfte sind Mangelware – wer in diese Gruppe gehört, kann sich heute seinen Arbeitgeber aussuchen. Die Talente haben den sogenannten «War for Talents» schon gewonnen. Es gibt ja einige interessante Entwicklungen in der Arbeitswelt: keinen eigenen Arbeitsplatz mehr, home office days, die luxuriöse Rundumbetreuung der Angestellten wie bei Google. Wie beurteilen Sie diese Trends?

So allgemein lässt sich das nicht sagen. Keinen eigenen Arbeitsplatz mehr zu haben ist für manche Mitarbeiter was, für andere aber gar nicht. Problematisch ist, wenn Unternehmen glauben, alle Mitarbeitenden über einen Kamm scheren zu können. Das funktioniert nicht. Für mich ist die perfekte Arbeitsumgebung ein eigenes Büro, bei dem die Tür offen steht, mit einer Kaffeeküche in der Nähe, wo ich mit Kollegen ins Gespräch kommen kann. Aber das bin ich.

Sie plädieren also für die grösstmögliche Flexibilität und Individualität.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

Conrad Pramböck findet, Personalmanagement ist eigentlich banal: Man muss sich anhören, was die Mitarbeiter wollen.

gehaltsexperte und autor

Conrad Pramböck (39) lebt und arbei­ tet in Wien. er ist Ge­ haltsberater beim international tätigen Headhunter Peder­ sen & Partners. In seinem buch «Job­ stars» erklärt der Österreicher, weshalb das Leben als Ange­ stellter enorme Vor­ teile hat und warum es noch besser wird, wenn man sich einige positive eigenschaf­ ten von Selbständi­ gen zueigen macht. Pramböck ist ver­ heiratet und hat eine fünfjährige tochter.

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interview | 39

Das Bemerkenswerte beim Personalmanagement: Fast alles ist banal und uralt. Man muss halt mit dem Mitarbeiter sprechen und sich anhören, was der so möchte. Aber es ist eben einfacher zu versuchen, die Mitarbeiter mit einem Programm für alle glücklich zu machen. Und natürlich auch billiger. Sie glauben gar nicht, wie viele Führungskräfte persönliche Gespräche vermeiden, weil sie sie als zeitraubend und belastend empfinden. Am liebsten wäre ihnen, es würde alles von alleine laufen, und das Personal liesse sich über Excel-Dateien steuern. Das kann ja nicht gut gehen. In der Schweiz wächst das Unbehagen wegen der hoch qualifizierten Ausländer aus der EU, die gut bezahlte Jobs finden.

Diese Ängste gab es in Österreich vor dem EU-Beitritt auch, aber am Ende ist nicht viel passiert. Die Schweiz zahlt extrem gute Löhne, deshalb zieht sie auch mehr Leute an. Aber Angst davor haben? Warum? Besser sein! Wir leben in einer kompetitiven Gesellschaft, der globale Wettbewerb wird härter, es wird nicht einfacher werden. Das muss man sich klarmachen. Wie zufrieden sind Sie als Angestellter?

Ein grösseres Büro mit schönerer Aussicht wäre nett, aber das sind Luxusprobleme. Sie betonen ja auch, wie viel mehr Freiheit man als Angestellter hat. Nutzen Sie die?

Oh ja. Nach der Arbeit verbringe ich viel Zeit mit guten Freunden und spiele oft und gerne Klavier. Und dann ist da natürlich noch die Familie. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Renate Hügli

Conrad Pramböck: «Jobstars: Mehr Glück, mehr Erfolg, mehr Leben als Angestellter», edition a, Wien 2012

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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kOLUMNE | 41

DER HAUSMANN

Falsch verbunden Bänz Friedli verschickt Fresspäckli.

Keine Bange, wir haben die Plastikteller mit den schnüsigen Motiven nicht weggeworfen. Nicht mal in den Keller verfrachtet, denn das hiesse ja irgendwie: Abschied von der Kindheit der Kinder nehmen. Und das wäre definitiv zu früh. Also verbleiben, Puff hin oder her, Winnie Puuh, Asterix und Bob the Builder in unserem Küchenschrank. Nicht nur meinem sentimentalen Gemüt, sondern auch den Kindern selber zuliebe. Denn die können ja zwischen taffem Teenie und Kindskopf bestens switchen, sie bewahren sich − auch wenn sie komplexe Physikformeln büffeln müssen, bei denen die Eltern nur Bahnhof verstehen − ihre Kindlichkeit, und das finde ich das Wunderbare an diesem Alter. Also isst unsere Grosse ihr Frühstück nach wie vor aus ihrer «Briefe von Felix»-Schale, und zwar mit einem «Briefe von Felix»-Löffel, der so alt ist wie sie selber: 14. Das ist ein Alter, in dem Eltern vor allem eines sind: peinlich. Besonders wenn sie … An dieser Stelle würde Anna Luna, weilte sie nicht im Lager, ausrufen: «… wenn sie so Scheiss ins Migros-Blatt schreiben, ou-mann, Vati! Musste das sein?» Weiss gar nicht, ob sie um die grosse Bandbreite − zugleich Kind und doch schon ein bisschen erwachsen − zu beneiden sind oder ob dieser Zustand einfach nur anstrengend ist. Nur eines weiss ich: Je mehr in der rasanten Welt

«Der Löffel ist so alt wie sie selber: 14.» von den Kindern verlangt wird − Twitter, Tempo, Teufel! −, desto mehr sind ihnen die Oasen der Kindlichkeit zu gönnen. Und dafür, wie selbstverständlich unsere beiden sich diese Augenblicke der Leichtigkeit nehmen, dafür bewundere ich sie. Sei es nur, dass sie beim Mittagessen zuweilen saublöd tun, indem sie zum Beispiel die gewesene Miss Anita Buri nachahmen und das Wort Tupperware x-mal thurgauisch aussprechen, bis der Vater die Nerven verliert. Aber jetzt sind sie ja im Lager, und der Vater hat furchtbar Längizyti. (Sie eventuell auch, aber das würden sie nie zugeben.) Das Fresspäckli ist unterwegs. Und weil sie im selben Dorf, aber in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind, wollte Hans ein Handy mitneh-

men, um sich mit seiner Schwester verständigen zu können. Also kramten wir das Familienhandy hervor − ewig nicht gebraucht. Wozu auch? Hans’ Schulweg ist kurz, er ist kaum je allein unterwegs. Für Notfälle hatten wir das Prepaid-Telefon mal angeschafft. Doch irgendwie will das Ding keinen Wank mehr tun. Bei der entsprechenden Telekommunikationsfirma wird mir beschieden, ach so, ähm, ... also, diese Nummer sei längst weitergegeben worden. So was passiere automatisch, wenn man eine Nummer ein paar Monate lang nicht benutze. Da sei ich halt selber schuld. Dass ich noch Geld draufgeladen habe, und zwar aus Versehen nicht nur ein-, sondern zweimal sechzig Franken, kümmert den Hotline-«Berater» wenig. Das sei vermutlich aufs Konto unseres Nummernnachfolgers gegangen, raunt er. Und scheint das auch noch lustig zu finden. Wer mag nun unter «unserer» Nummer erreichbar sein? Ein nigerianischer Kügelidealer?EineShiatsu-Therapeutin aus dem Freiamt? Am liebsten stelle ich mir vor, dass es ein Kind ist und dass es sichüberdie 120StutzGuthabendiebisch gefreuthat.Mögeessiefürmöglichstviele alberne SMS verwenden. Ich sage nur: «Tupperware!» Und gäbe ich ein Nachschlagewerkheraus,stündeunter«Telekommunikationsfirma»:Gangster. Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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aktuell 42 |

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neues aus der migros

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | migros-magazin |

Der Tastenstreichler Teo Gheorghiu gehört zu den besten Pianisten der Welt. Bekannt wurde der junge Zürcher mit dem Kinofilm «Vitus». Zu hören ist er ab Ende Oktober an den Migros-Kulturprozent-Classics.

T

eo Gheorghiu (20) hat eine kurze Nacht hinter sich. Vor dem Fenster seines Schlafzimmers spielte bis in die frühen Morgenstunden eine «grauenhaft schlechte Band». Dem Urteil des jungen Mannes kann man vertrauen, schliesslich verfügt er über das absolute Gehör — die Fähigkeit, die Höhe eines beliebigen Tons exakt zu bestimmen. Trotz dieser nächtlichen Tortur wirkt Teo Gheorghiu aufgeweckt, seine einzige Bitte betrifft die Sprache: «Können wir das Interview auf Englisch führen?» Das ist kein Spleen des 1992 als Sohn rumänischer Eltern in Männedorf am Zürichsee Geborenen, sondern eine Folge seines aussergewöhnlichen Werdegangs, der ihn schon als Kind ins Ausland geführt hat. Als Teo Gheorghiu vier Jahre alt war, kaufte sich seine Mutter ein Klavier: «Sie wollte selber spielen, kam aber kaum dazu», erinnert sich der Pianist. «Weil ich die Tasten mehr streichelte, als auf ihnen herumzuhämmern, schenkte sie mir zum fünften Geburtstag Klavierstunden.»

mit nur neun Jahren nach london an die renommierte musikschule An seinen ersten Lehrer vermag sich der Star aus dem Schweizer Film «Vitus» (siehe Seite 45) nicht mehr erinnern, dafür aber an die prägenden Jahre an der renommierten Purcell School für junge Musiker in London. Als er neun Jahre alt war, erhielt er ein Stipendium und zog an die Themse. An der Schule nahm ihn der Pianist William Fong unter seine Fittiche: «Es war das Beste, was mir passieren konnte», sagt Teo Gheorghiu bei einer Tasse Earl-Grey-Tee. «Auf einer musikalischen, technischen, aber

auch persönlichen Ebene. Ich hatte die tollste Zeit meines Lebens an der Purcell-Schule.» Mit einem fast verlegenen Lächeln erklärt der passionierte Fussballer und Fan von Manchester United: «Ich fühle mich als Engländer. Die Jahre vom 9. bis zum 18. Geburtstag sind eine sehr wichtige Zeit, in der man die Dinge viel bewusster wahrnimmt als in der frühen Kindheit.» Gheorghiu schätzt auch die Unabhängigkeit, die ihm seine Jahre weg von zu Hause gegeben haben. «Aber ich komme sehr gerne zurück in die Schweiz, hier lebt meine Mutter.» Bei den Besuchen gehe es teilweise hoch her, denn «wir sind beide sehr temperamentvoll». Meist aber ist Teo Gheorghiu im Ausland, und der Kontakt zur Mutter und zu seinem jüngeren Bruder, der das Gymnasium besucht, läuft über Skype und Telefon.

Bis zu sechs stunden täglich üben und nochmals üben Trotz viel Temperament: Bei seinen Auftritten dominiert Ernsthaftigkeit, und das hat seinen Grund: «Auf der Bühne ist man ein anderer Mensch. Hier braucht man totale Kontrolle.» Der Gewinner des Beethoven-Rings 2010 sagt dies ohne Überheblichkeit, aber voller Leidenschaft für die Musik, die er spielt, und mit dem Respekt für deren Komponisten. «Es geht um den emotionalen Aspekt der Musik. Was soll sie aussagen? Was möchte ich mit ihr sagen? Man soll sich nicht fragen, warum er so ein ernstes Gesicht macht, sondern einfach zuhören.» Um sich in diesem Spannungsfeld von Emotionen und Kontrolle bewegen zu

Teo Gheorghiu lebt zurzeit in London. Den Pianisten zieht es jedoch immer wieder zurück in die Schweiz.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 43


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aktuell

Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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neues aus der Migros | 45

«Vitus» – der Film Der Schweizer Regisseur Fredi M. Murer erzählt in seinem 2005 in der Schweiz gedrehten Spielfilm «Vitus» die Geschichte eines kleinen Jungen, der seine Rolle als Wunderknabe lieber mit der eines ganz gewöhnlichen Jungen tauschen würde. Teo Gheorghiu spielte die Hauptrolle des Vitus überzeugend und wurde durch den Film international bekannt. 1997 erhielt Murer für seinen Oscar-nominierten Film den Schweizer Filmpreis.

Auch als Schauspieler eine Klasse für sich: Teo Gheorghiu als hochbegabter Vitus bei einem Konzert in der Zürcher Tonhalle.

können, gibt es nur ein Rezept: üben, üben und nochmals üben. Bis zu sechs Stunden am Tag hat sich Teo Gheorghiu etwa mit Rachmaninows berühmtem 3. Klavierkonzert angelegt, hatte ihn doch die Wucht des Dramas und der Emotionen fast überwältigt. «Solche Erlebnisse zeigen mir, wie wichtig es ist, im Konzert die Kontrolle zu bewahren.»

Bild: Keystone

Beim klavierspiel geht es nicht nur um schnelligkeit und technik In diese Problematik der Interpretation fliesst auch die Persönlichkeit des Pianisten ein. Diese Ecken und Kanten bei seinen Berufskollegen auszumachen, fällt Teo Gheorghiu nicht immer leicht: «Technisch sind alle auf der Höhe, aber es geht nicht nur um Schnelligkeit und die richtigen Noten.» Selbst in der Klassik dominiert mehr und mehr die Uniformität, das irritiert den Pianisten, obwohl er den Grund kennt: «Es geht ums Geschäft.» Er, der Bachs Brandenburgische Konzerte schon im Mutterbauch vorgespielt bekam, zieht deshalb alte — meist verstorbene — Pianisten wie Vladimir Horowitz oder Dinu Lipati vor. Der 20-Jährige ist überzeugt, dass ein Meisterpianist wie Glenn Gould, der während

seiner berühmten Aufnahmen der Goldberg-Variationen hörbar mitsummte, heute keine Chance mehr hätte. Diesem wenig erfreulichen Trend zum Trotz hält Teo Gheorghiu an seinem Weg fest und füttert seine persönliche Interpretationskunst mit Inspirationen aus nicht gerade leichter literarischer Kost: «Camus, Dostojewski, Orwell — jeder grosse Autor hat seine eigene Philosophie, auch ohne Philosoph zu sein», findet der feingliedrige junge Mann. «Die literarische Vielfalt ist einfach gewaltig. Wie beim Klavierspielen kann man hier sein Leben lang lernen.» Nach zwei Jahren am Curtis Institute in Philadelphia (USA) kehrt Teo Gheorghiu dieser Tage zurück nach London, um an der Royal Academy of Music weiter zu studieren und sein Ziel zu verfolgen: «Ich möchte den Menschen mit meiner Musik etwas sagen, sie berühren. Das bedeutet mir sehr viel.» Text: Marc Bodmer Bild: Nathalie Bissig

Teo Gheorghiu in Action: Dvorak-Klavierquintett Op.81 und das Casting für «Vitus» im Video.

Migros-KulturprozentClassics, Saison 2012/13 Sechs Tourneen und sechs Extrakonzerte bringen von Oktober 2012 bis Mai 2013 die Weltklasse der Klassik zu moderaten Preisen für 29 Konzerte nach Basel, Bern, Genf, Luzern, St. Gallen und Zürich. Mit von der Partie sind auch in der vierten Saison namhafte Schweizer Solisten wie der Pianist Andreas Haefliger, der Flötist Emmanuel Pahud sowie Teo Gheorghiu. Dieser tritt zusammen mit dem Tschaikowsky Sinfonie-orchester Moskau unter der Leitung von Wladimir Fedossejew auf. Er interpretiert das 1. Klavierkonzert von Beethoven. ! Bern Kultur-Casino am Freitag, 26. Oktober 2012, 19.30 Uhr ! Zürich Tonhalle am Samstag, 27. Oktober 2012, 19.30 Uhr ! St. Gallen Tonhalle am Sonntag, 28. Oktober 2012, 19.30 Uhr ! Genf Victoria Hall am Montag, 29. Oktober 2012, 20.00 Uhr

Konzertkarten und Informationen: www.migros-kulturprozent-classics.ch


AkTUELL 46 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Schneeplausch im XXL-Format

In der Neujahrswoche findet einmal mehr das «Juskila» statt, an dem 600 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren teilnehmen. Noch bis am 20. Oktober kann man sich dafür anmelden.

S Gibt den JuskilaLeitern den letzten Schliff: Snowboardlegende Gian Simmen.

eit 72 Jahren wird mit dem Jugendskilager (Juskila) in der Lenk das grösste Skilager der Schweiz durchgeführt. Vom 2. bis 9. Januar 2013 können erneut 600 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren an dem einwöchigen Lager im Berner Oberland teilnehmen. Die Glücklichen werden Ende Oktober ausgelost. Für einen symbolischen Beitrag von 40 Franken werden sie eine unvergessliche Woche auf Skiern, Snowboards oder Langlaufskiern erleben. Möglich macht es unter anderem das Sponsoring der Migros. Die einzigartige Stimmung im Juskila kennt Snowboard-Olympiasieger und Nachwuchstrainer Gian Simmen aus eigener Erfahrung. Er war mehrmals zu Gast im Lager und sorgt nun persönlich dafür, dass die Leiterequipe in einem Vorkurs den letzten Schliff erhält.

Gian Simmen, was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie an das Juskila denken?

Ich denke an den Strom von 600 Kindern, der sich in der Lenk vom Bahnhof in Richtung Unterkunft bewegt. Es sind beeindruckende Dimensionen. Was zeichnet das Juskila aus?

Kinder aus allen Gegenden der Schweiz kommen zusammen, um Wintersport zu betreiben. Sie tauschen sich aus, lernen sich kennen. Daneben bekommen sie die Gelegenheit, durch die erfahrenen Leiter sportlich weiterzukommen. Wer sind die Leiter?

Alle Leiter haben auf ihrem Sportgerät Jugend+Sport-Ausbildungen durchlaufen. Sie beherrschen also einerseits ihr Gerät. Andererseits wissen sie, wie man eine Gruppe führt. Vor dem Lager werde

Das grösste Skilager der Schweiz: Das Juskila

ich die Snowboardleiter in einem Kurs auf den neusten Stand bringen. Wollten Sie als Jugendlicher auch ins Juskila?

Ich bin in einem Wintersportort aufgewachsen, da war kein Skilager nötig. Als

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 47

Wie haben die Jugendlichen auf den Olympiasieger Gian Simmen reagiert?

Sehr positiv. Ich spürte bei ihnen den Willen, etwas zu lernen. Sie hatten keine Berührungsängste und löcherten mich mit Fragen. Muss man gut Ski oder Snowboard fahren können, wenn man ins Lager will?

Es ist sicher ein Vorteil, wenn man ein Wintersportgerät einigermassen benutzen kann. Es dürfen sich aber auch Anfänger für das Lager anmelden.

Wie schafft man es, 600 Jugendliche eine Woche lang bei der Stange zu halten?

Sport animiert und verbindet. Verschiedene Leistungsniveaus sorgen dafür, dass alle Teilnehmenden gefordert werden. Das Rahmenprogramm trägt den Rest zu einer sicherlich verdammt guten Woche bei. Kann ein talentierter junger Fahrer darauf hoffen, im Juskila entdeckt zu werden?

Die Talent-Scouts sind überall präsent. Wenn im Juskila das grosse Talent der Zukunft auffällt, kommt sicher etwas in Bewegung. Aber der Spass sollte im Vordergrund stehen. Interview: Beat Matter

bietet sportliche Herausforderungen und Spass auf und neben der Piste.

ich dann mit zwölf Jahren zu snowboarden begann, hatte ich das Glück, früh und professionell gefördert zu werden. Ich entwickelte mich am Juskila vorbei. Aber Sie kennen es als Gast.

Ja. Ich durfte an vier Eröffnungsfeiern dabei sein und blieb dann jeweils noch ein, zwei Tage, um mit den Kids zu fahren. Ich wäre jeweils gerne länger geblieben. Der Januar ist jedoch hektisch, es finden wichtige Wettkämpfe statt.

«Das wird sicherlich eine verdammt gute Woche.»

Anmeldeschluss ist der 20. Oktober. Infos und Anmeldeformulare: www.juskila.ch

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Kulinarische Gipfeltreffen Migros-Kochwettbewerb «Aus der Region. Für die Region.»: Die drei Gewinner der Regionen Aare, Wallis und Waadt lösen das Siegeressen bei «ihren» Spitzenköchen ein.

U

nd weiter gehts mit den insgesamt neun Gewinnern des MigrosKochwettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.», bei dem als Siegesprämie ein ausgedehnter Gaumenschmaus bei einem Spitzenkoch oder einer Spitzenköchin ihrer jeweiligen Region in Aussicht stand. Schauplätze in dieser Ausgabe des Migros-Magazins sind die Regionen Aare, Wallis und Waadt. In Solothurn zum Beispiel wurden Rolf Birchler und seine Freunde von Starköchin Pia Camponovo mit einer regelrechten Salve marktfrischer Köstlichkeiten verwöhnt. Im Walliser Gommerstal gings derweil urchig zu und her: Dort servierte Klaus Leuenberger der Gästerunde um Gewinnerin Sabine Gruber regionale Spezialitäten aus den umliegenden Tälern. In Onnens VD schliesslich erhielt Noëmie Solioz Perrelet samt Familie Einblick in die nostalgische Welt von Koch, Patron und Entertainer Michel Kunz. Inklusive Showeinlage beim Röstibraten. In der nächsten Nummer folgen die letzten drei kulinarischen Gipfeltreffen. Aber jetzt erst einmal weiterhin guten Appetit! Texte: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun

Lebenskultur

«Aus der Region. Für die Region.» ist nicht nur ein Label oder nur eine Herkunftsbezeichnung, sondern reine Lebenskultur. Getragen von den Produzenten und Konsumenten einer Region, getragen von der regionalen Vielfalt der Migros, mit über 8000 Produkten «Aus der Region. Für die Region.».

Alle Gewinnerrezepte, Bilder sowie Informationen zu den Produkten finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/ausderregion Das Booklet «Die besten Rezepte der Regionen» mit den Rezepten der Gewinner und der Spitzenköche finden Sie jetzt gratis in Ihrer Migros-Filiale.

Perlende Pause: Kristina Ruff, Nick Schöni, Pia Camponovo, Denise Pfamatter, Rolf Birchler (von links).


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 49

Anschauungsunterricht: Küchenchefin Pia Camponovo macht vor, wies geht, Rolf Birchler setzt um.

MIGROS AARE

Eine Beiz für alle Fälle

D

as «Baseltor» in Solothurn ist eine Beiz für alle Fälle. Hier trifft man sich auf ein Glas Wein ebenso wie zum kurzen Mittagstisch oder ausgedehnten Abendessen. «Ich bin ein Glückspilz», freut sich Hobbykoch Rolf Birchler, der Küchenchefin Pia Camponovo mit seinem Rezept Rüebli-Rösti mit Lauchquark (zubereitet mit den «Aus der Region. Für die Region.»Karotten der Migros-Genossenschaft Aare) überzeugt hat und zur Belohnung von der Spitzenköchin nun nach Strich und Faden verwöhnt wird. Auf dem abwechslungsreichen Menüplan stehen Köstlichkeiten wie eine kalte, grüne Gemüsesuppe mit Baumnüssen, Spaghettini mit Attiswiler Artischocken, Merlanfilets mit Peperoni und Tomaten, Kalbsnierstück- und Lammgigotbraten mit Basilikumsauce und Ricottagnocchi und, als süsser Ausklang, Aprikosentiramisu, Schokoladenkuchen und Joghurtköpfli an einer Fruchtsaucenglace. Ein wahrer Genussreigen. Die Migros-Genossenschaft Aare entschied sich beim regionalen Produkt für die Karotte aus dem Seeland.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 51

Sabine Gruber geht Klaus Leuenberger zur Hand. Sabine Gruber, Klaus Leuenberger, Sylia Dudle, Hans Rudolf und Susanne Dudle, Peter Keller, Egon Gruber (von links).

MIGROS WALLIS

Urchiger Gaumentanz

U

rküche von Berg und Tal nennt Klaus Leuenberger seine Kochsprache. Und so schmeckt das Essen im «St. Georg» in Ernen, mitten im Gommertal, denn auch: frisch, naturnah, ursprünglich, ein einziger Gaumentanz an Aromen. Die Gästerunde um Wettbewerbsgewinnerin Sabine Gruber ist jedenfalls begeistert. Das zeigt sich beim Einstieg mit Tapas vom Steinbock, bei der aromatischen Ochsenschwanzsuppe, beim Binntaler Kalbsrückenbraten mit Goldmelissenrisotto und selbstverständlich auch beim Siegergericht von Sabine Gruber (Eglifilets mit «Aus der Region. Für die Region.»-Fischen der Migros-Genossenschaft Wallis). Zum krönenden

Abschluss werden Raritäten von umliegenden Sennereien, die Klaus Leuenberger persönlich kennt, und eine Tarte Tatin mit einem Tannenspitzenparfait gereicht. Dazu gibts Weine von kleinen, lokalen Produzenten, die mit ihren floralen Noten perfekt mit dem Essen harmonieren. Bergler und Flachländer geniessen den kulinarischen Abend gleichermassen und diskutieren dabei rege über Gott und die Welt. Eine urchige Runde.

Die Migros-Genossenschaft Wallis setzte auf Eglifilets aus dem Raroner Bergwasser.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

Auf dem alten Grammophon spielt Michel Kunz seine Schellackplatten ab. Edith Piaf, ganz privat und nur für seine Gäste.

Fröhliche Runde ums antike Pianola, bei dem die Musik ab Lochstreifen spielt: Noëmie Solioz Perrelet, Patron Michel Kunz, Gregory Perrelet, Michelle und Pierre Solioz (von links).

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 53 Gekonnt ist gekonnt: Spitzenkoch und Entertainer Michel Kunz lässt die Rösti fliegen, während Noëmie Solioz Perrelet lieber in der Bratpfanne rührt.

MIGROS WAADT

Reise in die Vergangenheit

M

ichel Kunz, Patron des Café Au Bon Vin in Onnens, ist Sammler, Wirt, Koch, Gastgeber, Kellner, Galerist und Entertainer in Personalunion. Für die Gewinnerin des Migros-Kochwettbewerbs, Modefachfrau Noëmi Solioz Perrelet, nimmt er sich viel Zeit und macht an diesem Sonntag sein Restaurant für weitere Gäste kurzerhand zu. Seine Spezialitäten sind Klassiker wie Blanquette de veau (Kalbsragout), Bœuf bourguignon (Rindfleisch in Rotwein) und, nicht zu vergessen, seine berühmte Saucisse à rôtir mit Rösti. Nicht schlecht gestaunt hat Kunz über Noëmie Solioz Perrelet, die mit ihrem Siegerrezept (Kartoffel-Apfel-Stampf mit einer «Aus der Region. Für die Region.»-Saucisson

Die Migros-Genossenschaft Waadt wählte die Saucisson vaudois.

vaudois der Migros-Genossenschaft Waadt) selbst einen Altmeister wie ihn, der sich seine Berufssporen in London, New York, in Asien, kurz in der ganzen Welt, abverdient hat, zu verblüffen vermochte. Erzählt der weitgereiste Kunz aus seinem Leben, wird aus einem Mittagsdenn auch schnell ein Tagesbesuch. Wer sein Haus aufsucht, kommt nicht alleine wegen des Essens, sondern auch wegen der herzlichen, eigenwilligen Aura, die den Patron umgibt. Und natürlich wegen des Sammelsuriums an Antiquitäten in seinen Räumen. Wer es also klassisch und ursprünglich mag, isst im «Au Bon Vin» am richtigen Ort. Familie Solioz Perrelet samt ihren Hunden Too und Kenz hat den Sonntag jedenfalls sichtlich genossen.


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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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Käse mit Glückskraut

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heiDi | 55

Der neue Heidi-Glückskäse und die Heidi-Butter bestehen aus feinster Milch aus Schweizer Bergen.

M

an wähle einen goldenen Herbsttag und eine nette Begleitung, fasse ein schönes Ausflugsziel ins Auge, packe den Rucksack mit lauter feinen Heidi-Dingen und marschiere los. Das Glück stellt sich spätestens beim Picknick ein, denn in einer echten Bergkulisse schmecken die HeidiProdukte aus den Schweizer Bergen noch besser. Die Heidi-Vorzugsbutter aus bester Schweizer Bergmilch zum Beispiel ist eine perfekte Basis für ein «chüschtiges» Brot mit einer dicken Scheibe Heidi-Glückskäse. Dieser neue Halbhartkäse reift zirka drei Monate und ist mit wildem Majoran verarbeitet, der auch Glückskraut genannt wird. Der Glückskäse ist eine Entwicklung der Bergmilchkäserei Eggsteig im toggenburgischen Gähwil. Sie hat dafür letztes Jahr den Preis für innovative Berglandwirtschaft gewonnen. Diese Auszeichnung wird von der Interessengemeinschaft Schweizer Bergprodukte verliehen. Text: Dora Horvath

Bild: Andrea Vedovo

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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

Natürlich schön

Wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen. Aber man kann durchaus ein bisschen nachhelfen. Zum Beispiel mit Actilife-Produkten.

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ind es teure Tinkturen und der neuste Lippenstift von Chanel, die uns das Attribut «schön» verleihen? Bringen uns nicht eher innere Werte wie ein edler Charakter, Authentizität und nobles Denken zum Strahlen? Oder macht uns vielleicht doch das schön, was wir essen und trinken? Hier gehen die Meinungen auseinander. Aber warum muss das eine das andere ausschliessen? Actilife widmet sich dem Thema Schönheit und bietet Produkte an, die – mit einem gesunden Lebenswandel kombiniert – zum Wohlbefinden und der Gesunderhaltung des Körpers, insbesondere der Haut, beitragen. Etwa die Haut-Vital-Kapseln, die Vitamin A und Niacin enthalten, beides Vitamine, die für die Funktion der Haut sehr wichtig sind. Oder Gelée Royale: Der Futtersaft, den Bienen produzieren, um ihre Königin zu verköstigen, enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Apropos Königinnen: Auch die englische Queen Mum soll regelmässig Gelée Royale eingenommen haben. Und was Majestät recht war, kann uns doch eigentlich nur billig sein. Text: Nicole Ochsenbein Bild: Markus Bertschi Styling: Miriam Gisler Hair und Make-up: Eva de Vree

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eine freundliche, lebendige Stadt, die neben pittoresken Strassen, Parks und Plätzen den berühmten botanischen Garten beherbergt. Das Zentrum von Santa Cruz ist eine Mischung aus alten Stadtvierteln und moderner Architektur. Der Berg Monte de la Esperanza vor der Stadt ist ebenfalls einen Ausflug wert, denn vom Gipfel hat man einen atemberaubenden Blick über die Insel. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 6. Tag: Arrecife/Lanzarote (Spanien). Arrecife ist die Hauptstadt von Lanzarote mit etwa 40 000 Einwohnern. Sie besteht beinahe ausnahmslos aus kleinen verwinkelten Gassen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das «Castillo de San Gabriel» mit Archäologischem Museum und das «Castillo de San José». Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 7. Tag: Erholung auf See. Geniessen Sie den Aufenthalt an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes.

8. Tag: Malaga (Spanien). Die lebendige Stadt an der Costa del Sol wird durch die alte arabische Festung Gibralfaro und den mit ihr verbundenen beeindruckenden Alcazaba-Palast dominiert. Ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der jahrhundertelangen maurischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel. Aufenthalt von 8 bis 19 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. Geniessen Sie den Aufenthalt an Bord Ihres Kreuzfahrtschiffes. 10. Tag: Barcelona (Spanien)–Schweiz. Ankunft frühmorgens in Barcelona. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Linienflug nach Zürich.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |

Fruchtig und fair S Das Fairtrade-Label steht für gerechten Handel als Mittel zur Reduzierung der Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Produzenten erhalten einen stabilen Mindestpreis und eine Prämie zur Realisierung eigener Projekte. Weitere Infos: www.maxhavelaar.ch

ie schmecken nach Tropen und Urwald und sind eine Bereicherung auf dem Speisezettel: Die Sarasay-Säfte aus sonnengereiften Früchten wie Orangen, Bananen, Maracujas, Guaven, Litschis oder Mangos. Ihr exotisches Bouquet ist den hiesigen Konsumenten schon so vertraut, dass man beim Trinken leicht vergisst, dass jeder Schluck eine Weltreise bedeutet, einen riesigen Sprung über den Ozean, eine beschwerliche Reise in abgelegene Regionen Brasiliens und Ecuadors, fernab von Luxus und zivilisatorischen Errungenschaften. Auf den dortigen Feldern werden die Früchte von zahlreichen Kleinbauern angebaut, geerntet und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Nebst dem intensiv fruchtigen Geschmack vollreifer Früchte hat der Konsument jetzt noch einen Grund mehr, beim Einkaufen Sarasay zu wählen: Insgesamt sechs Säfte (davon drei neue Geschmacksrichtungen) sind neu Fairtrade-zertifiziert. Mit dem von der Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz) ver-

gebenen Fairtrade-Label bekennt sich die Migros zu einem nachhaltigen Handel, der den Produzenten einen fairen Zugang zum Weltmarkt verschafft und ihnen ein gerechtes Einkommen und damit eine Existenz garantiert. Zentral ist die sogenannte Fairtrade-Prämie, ein kleiner Aufpreis, den der hiesige Konsument für das Produkt bezahlt. Diese Prämie kommt direkt den Produzenten zugute. Sie entscheiden demokratisch, für welches gemeinnützige Projekt sie verwendet wird. In erster Linie werden Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder Gesundheitsförderung getätigt. Im Jahr 2011 haben die Produzenten aus Afrika, Lateinamerika und Asien allein in der Schweiz 5,8 Millionen Franken an Fairtrade-Prämien erwirtschaftet. Erst jüngst hat eine Studie der Universität des Saarlandes gezeigt, dass die Projekte nicht nur den Lebensstandard einer Kooperative selbst verbessern, sondern auch die Entwicklung der sie umgebenden Region fördern können. Text: Dora Horvath

Bild: Getty Images, Max Havelaar

Neu werden sechs Sarasay-Säfte nachhaltig produziert und gehandelt: Von der Fairtrade-Prämie profitieren die Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Das sind die drei neuen Sarasay-Säfte: Sarasay Fairtrade Max Havelaar, Orange-Mango, 1 l, Fr. 2.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

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Gesamtes Actilife Sortiment 20% Alle Kaffees in Bohnen, 1 kg 33% Chocky Biscuit-Rollen Schokolade oder Milch im 3er-Pack, 3 x 250 g 6.20 statt 7.80 20% Frischbiscuits HaselnussVogelnestli, Haselnuss-Makronen oder Spitzbuben im Duo-Pack 33% Alle Tradition Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Schwarzwälder Waffeln, Winter Edition, 20x 235 g 3.10 NEU ** Alle Vollkornbrote (ohne Bio und Léger) –.30 günstiger, z.B. Vollkornbrot, 500 g 1.50 statt 1.80 Alle M-Classic Kleinbrote, abgepackt –.40 günstiger Sélection Rosenkuchen, 20x 500 g 6.90 NEU ** Tencha Tea, Green Tea Honey, Green Tea Pomegranate oder White Tea Blueberry, 50 cl, z.B. Tencha Green Tea 20x Honey 1.50 NEU ** Alle Aproz Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter 33% Alle Obstsäfte frisch ab Presse 20% Alle Max Havelaar Sarasay Säfte, z.B. Sarasay Orangen/Banane, Max Havelaar, 20x 1 Liter 2.80 NEU *,** Anna’s Best Fiori oder Agnolotti im 3er-Pack 30% Anna’s Best Pizza Lunga im 3er-Pack 33% M-Classic Hörnli-Gratin, 20x 1,2 kg 11.80 NEU ** M-Classic Lasagne alla bolognese, 800 g 6.90 Alle Frifrench Salatsaucen, 50 cl und 1 Liter, z.B. Französische Salatsauce, 50 cl 4.05 statt 5.10 20% Alle gekühlten Bio und M-Classic Sauer- und Rotkraut 20% Extra Konfitüren im Duo-Pack 33% M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 8er-Pack 20% M-Classic Mini Windy’s Classic und Apfelküchlein, tiefgekühlt, z.B. Mini Windy’s Classic, 400 g 6.40 statt 8.– 20% Flammkuchen im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 260 g 6.80 statt 8.50 20% M-Classic Himbeeren, tiefgekühlt, Schale à 500 g 40% J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack, tiefgekühlt 20% Alle Vite Fait Fertigmenüs, tiefgekühlt, z.B. Risotto ai funghi, 600 g 6.40 statt 8.– 20% PUNKTE

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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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aniManCa | 71

Die Freundinnen Lea (8, links) und Luana (8) als Dinoforscher an der Roadshow in der Migros Uster.

Beyza (11) hat ihren T-Rex rot angemalt.

Dinos auf Tournee

«Animanca – Entdecke die Welt der Dinos» ist auf grosser Schweiz-Tour. In 21 grossen Migros-Filialen können Kinder die Welt der Dinosaurier spielerisch näher kennenlernen.

V

on Basel bis ins Tessin: Ein Land ist im Dinofieber. Noch bis zum 20. Oktober können kleine Entdecker auf den Roadshows Dinos tauschen, einen lebensechten T-Rex in 3D basteln und verschiedene Dino-Gadgets gewinnen. Wie Lea (8) und ihre Freundin Luana (8) aus Volketswil ZH, die dafür zur Roadshow in die Migros nach Uster ZH gekommen sind. Beim Dino-Futter-

spiel zum Beispiel geht es darum, Futter in Form von Plüschrüebli in einen Korb zu werfen. Pro Treffer gibts einen DinoButton. Fürs Erinnerungsfoto haben sich die Freundinnen dann als Dinoforscher verkleidet. An den Basteltischen wiederum werden die Dinos bemalt und mit Fimo-Knete ummantelt. Beyza (11) aus Wetzikon ZH bepinselt gerade einen T-Rex und findet es toll, dass ihr dabei

Bastelexperten zur Seite stehen. An der Tauschbörse schliesslich hofft Jonas (7) aus Nänikon ZH, dass er seine Skelettsammlung vervollständigen kann. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Bernd Emmerling

Die Orte und Daten der Dino-Schweiz-Tour unter: www.animanca.ch

Sammelbuch

Joker-Tag

Im Dino-Sammelalbum, wo die Sticker aus den Sachets eingeklebt werden, erfährt man viel Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der Dinosaurier und die Zeitepochen, in denen sie lebten. Erhältlich in allen Migros-Filialen für Fr. 5.–.

Am Mittwoch, dem 10. 10. 2012 gibt es in allen Migros-Filialen mit Dygo den letzten Joker-Dino für einen Einkauf ab 60 Franken (maximal drei pro Einkauf und nur so lange Vorrat).

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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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ziMMerpFlanzen | 73

Star ohne Allüren Robust, pflegeleicht und vor allem sehr dekorativ: Die Topfpflanze Kalanchoe setzt herbstliche Akzente in der Wohnung.

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Bild: Corbis

ie der Familienname schon vermuten lässt: Wer den «Crassulaceae» (Dickblattgewächsen) angehört, ist keine Mimose. Die Kalanchoepflanze haut denn auch nichts so schnell um. So können ihr selbst längere Durststrecken nichts anhaben, da sie als sukkulente Pflanze in ihren wachsartig dicken Blättern eine Notration Wasser zu speichern vermag. Als besonders pflegeleicht gelten auch die Sorten für den Aussenbereich: Sie sind witterungsunempfindlich und gedeihen in der Sonne ebenso gut wie im Schatten. Die Kalanchoe ist zwar allürenfrei, aber alles andere als eine graue Maus: Rund vier Wochen lang besticht sie mit Eleganz und Anmut in Weiss bis Orange, Rot bis Blassrosa, mit einfachen oder gefüllten Blüten oder auch als reine Blattsorte. Produziert wird die Vielfältige nach nachhaltigen Richtlinien: So werden in der dänischen Gärtnerei, in der sie gezüchtet wird, die Treibhäuser grösstenteils mit Gas beheizt und das Regenwasser recycelt. Text: Nicole Ochsenbein

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SCHAUFENSTER 74 |

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Blätterteigschnitten

für circa Fr. 7.85

4 Stück ■ Eine halbe Packung ausgewallten Blätterteig in vier gleich grosse Stücke schneiden. Die Ränder der einzelnen Stücke 1⁄2 cm breit nach innen einschlagen. Circa Fr. 0.75 ■ 4 Esslöffel Aprikosenkonfitüre bei kleiner Hitze wärmen. Die Blätterteigstücke damit bestreichen, den Rand dabei aussparen. Circa Fr. 0.90 ■ Einen Apfel entkernen, vierteln und in dünne Schnitze schneiden. Mit einer Birne ebenso verfahren. 125 g Brombeeren waschen. Abtropfen lassen. Teigstücke nach Belieben mit den Früchten belegen. Circa Fr. 4.80 ■ Den Rand der Schnitten mit einem verquirlten Eigelb bestreichen. 3 Esslöffel Mandelblättchen auf den Schnitten verteilen. Bei 200 °C 20 Minuten backen. Circa Fr. 1.40

Wie damals beim Grosi

Für das TV-Dinner

Die Crème au four Chocolat ist ein traditionelles Dessert für Nostalgiker, die gerne in Kindheitserinnerungen schwelgen. Ein Traum aus Schokolade! Tradition Crème au four Chocolat, 2 x 100 g, Fr. 2.85*

So wenig brauchts für dieses fruchtige Dessert: Eier, Früchte, zum Beispiel Äpfel, und Blätterteig.

Gipfelstürmer Ihre Hülle ist aus gelaugtem Blätterteig, das leichte Innere aus Karotten, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln und Quark: Die kleinen Gemüsegipfel kommen geschmacklich ganz gross raus. Happy Hour Gourmetgipfel, mit Quark- und Gemüsefüllung, 336 g, tiefgekühlt, Fr. 7.50*

Schnelle Pfanne Wie selbst gemacht schmeckt das Risotto ai funghi mit Butterpilzen, Champignons und Steinpilzen. Je nach Gusto kann man es mit Rahm verfeinern. Die tiefgekühlte Spezialität ist innert fünf Minuten genussbereit. Das fixfertig gewürzte Risotto enthält keine künstlichen Aromen. Vite Fait Risotto ai funghi, 600 g, tiefgekühlt, Fr. 8.–*

Küsschen, Küsschen Die Baci aus Perugia – ein italienischer Schokoladenklassiker, der hierzulande immer mehr Liebhaber findet. Die dunklen Pralinés mit der ganzen Haselnuss in ihrer Mitte gibt es jetzt neu in einer Kleinverpackung – ergänzend zum aktuellen Baci-Sortiment in Ihrer Migros. Baci Tube, 100 g, Fr. 3.50* * Alle Artikel in grösseren Filialen erhältlich.


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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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nonFooD | 75

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CRO (20), bürgerlich Carlo Waibel, ist ein deutscher Rapper, Sänger, Produzent und Designer. Mit seinem Album «Roap» feiert das Multitalent mit der Pandamaske im deutschen Sprachraum grosse Verkaufserfolge. Und sein Videoclip zum Song «Easy» zählt schon über 28 Millionen Klicks.

Genial

CRO, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit Zeitungen austragen. Ich musste jeden Morgen ein sehr grosses Gebiet ablaufen und Zeitungen und Werbeblätter in die Briefkästen stopfen.

Spart

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Ausser einem MacBook habe ich mir noch nichts geleistet. Vielleicht spendiere ich mir demnächst ein Auto. Ein alter Mustang wäre toll.

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Wahnsinnig viele Zettel, lustige Sticker, Führerschein, Ausweise und Bankkarten. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Auf jeden Fall Curling! Das ist ja quasi Sport und Kultur in einem.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Hamburger, Fritten, Zigaretten, Feuerzeug und Kaffee. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Immer nur 20 Franken auf einmal abheben. Interview: Eugen Baumgartner


saisonküche 76 |

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monika kaelin

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | migros-magazin |

Auf der Küchenbühne

Von klein auf stand für Entertainerin Monika Kaelin fest, dass sie auf die Bühne wollte. Dem Migros-Magazin zeigte sie in der Küche eine bühnenreife Leistung.

V

or der Aussicht steht der Aufstieg. Das gilt für die Berge wie für Monika Kaelins Maisonettewohnung in Thalwil ZH. Kein Lift führt hinauf, und so schleppt «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger alle Zutaten für das Honigpoulet – samt Kürbissen und Randen – hinauf in die Wohnung. Dort begrüsst Monika Kaelin strahlend ihre Gäste. «Es kommt noch eine Treppe», lacht sie. Sie selbst ist das Treppensteigen gewöhnt, wohnt sie doch schon seit über 30 Jahren in dem Haus. Ein Stockwerk höher belohnt ein herrlicher Blick auf den Zürichsee die kleine Strapaze. Auf der Terrasse stehen ein paar Kräuter. «Hier hat es ja sogar Rucola», freut sich

Knoblauch und Rosmarin für die richtige Würze. Monika Kaelin gibt Tipps für den Umgang mit Knoblauch.

«Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. Dann geht es in die Küche. Gästebewirtung heisst im Englischen «Entertaining» – und eine Entertainerin ist die 57-Jährige auch in der Küche.

«gut und günstig kochen – das habe ich gelernt» Schon als Neunjährige stand sie als Heidi auf der Bühne und wusste: «Die Bühne ist mein Zuhause.» Einen anderen Arbeitsort kann sie sich nicht vorstellen. Sie singt, komponiert, moderiert und schauspielert nicht nur, sie gibt auch als Produzentin dem Nachwuchs Tipps mit auf den Weg, vor allem bei den PrixWalo-Sprungbrettern im Verein «Show Szene Schweiz/Prix Walo», dem sie als

Präsidentin vorsitzt. Wie eine Mutter sagt sie: «Das Wichtigste ist, dass man die Demut auf der Bühne nicht verliert.» Die Köchin und die Entertainerin werkeln in der Küche, als würden sie schon eine halbe Ewigkeit gemeinsam kochen. «Ich bin eine leidenschaftliche Köchin», sagt Monika Kaelin und ergänzt: «Wir essen immer daheim – auch in den Ferien. Ich finde es wichtig, dass man daheim kocht.» Sie erinnert sich an die jungen Jahre, in denen das heimische Kochen noch wichtiger war: «Sparen fängt in der Küche an. Günstig, aber gut kochen – das habe ich gelernt.» Während Janine Neininger den Rosmarin fein hackt, bereitet Monika Kaelin den Knoblauch zu und verrät ihren klei-

! Pouletoberschenkel spielen die Hauptrolle. Fein im Ofen gebacken mit knuspriger Honigkruste. Grossartig in der Nebenrolle: Kürbis und Randen. ! Die Kürbisse müssen geschält werden. Am besten geht das mit einem grossen Küchenmesser. ! Die Pouletschenkel werden mit der Marinade beträufelt, bevor sie in den Ofen kommen.


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migros-magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

saisonküche

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Auf ihre goldenen Champagnergläser ist Entertainerin Monika Kaelin besonders stolz.

aufgetischt

■ Was haben sie auf Vorrat? Alles! Ich habe eine Vorratskammer; wenn etwas ausgeht, ersetze ich es. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Mindestens vier Mal, oft aber auch jeden Tag. ■ kochen ist für sie … … Entspannung, Freude, es bedeutet für mich Familie. ■ Was würden sie nie essen? Ich esse alles ausser Froschschenkeln. ■ Mit wem würden sie gerne mal essen gehen? Mit Robert De Niro ‒ beinahe hätte ich einmal mit ihm gedreht, aber leider kam es nicht dazu.


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saisonküche

migros-magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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Honigpoulet mit Kürbis-Randen-Gemüse

Seit über 35 Jahren ein Paar: Monika Kaelin und Fussballlegende Fritz Künzli.

nen Trick: «Ich halbiere die Knoblauchzehe und entferne den Trieb. Das ist der Teil, der ‹schmöckt›. Nur der Rest der Zehe ist fein.» Kurz darauf schon können die Pouletschenkel in den Ofen. Zeit, um den Tisch zu decken. Die quirlige Entertainerin holt die goldenen Gläser hervor. «Die gibts heute gar nicht mehr», sagt sie und streichelt vorsichtig über ihre Schätze. An der Wand hängt eine Urkunde vom Filmfest Miami aus den 80er-Jahren. Hat es sie nie gereizt richtig nach Amerika zu ziehen? «Ich habe eine Tournee durch Amerika gemacht. Aber die Schweiz hat mich immer wieder angezogen», gibt sie zu. Es klingelt. Fussballlegende Fritz Künzli (66), seit über 35 Jahren Partner von Monika Kaelin, kommt heim. Sie begrüsst ihr «Schätzili», das Essen kann beginnen. Bei einem Glas Wein erzählt Monika Kaelin anschliessend vom RapProjekt «Cover me» und gibt eine Kostprobe ihres Rap- und Jodeltalents: «D Innerschwyzer sind kei Tussi, denn mier packed a, aber chönnts auch luschtig ha.» Anpacken und Spass haben − da ist die Entertainerin in ihrem Element. Text: Claudia Schmidt Foto: Bruno Bolinger

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8 Pouletoberschenkel 600 g Kürbis, gerüstet gewogen 600 g rohe Randen 1 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 1 dl Geflügelfond Marinade: 2 Zweige Rosmarin, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Honig, 2 EL Olivenöl, 2 EL Sojasauce, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1. Für die Marinade Rosmarinnadeln abstreifen und hacken. Knoblauch pressen. Beides mit Honig, Olivenöl und Sojasauce verrühren. Mit Pfeffer abschmecken. Poulet darin mindestens 40 Minuten marinieren. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Kürbis und Randen schälen. Kürbis in circa 1 cm dünne Schnitze schneiden. Randen halbieren und in circa 4 mm dünne Scheiben schneiden. Mit dem Kürbis in eine grosse Gratinform oder in einen Bräter geben. Mit Öl beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Poulet aus der Marinade heben. Restliche Marinade über das Gemüse verteilen. Poulet auf das Gemüse geben. In der Ofenmitte circa 25 Minuten braten. Fond dazugiessen und 10 Minuten fertig garen. Poulet mit Gemüse und Jus anrichten. Dazu passt Brot.

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Nr. 41, 8. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Kochen Sie mal «wild»

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Wie bitte, Sie kennen die wilde Seite des Fleischgenusses nicht? Dann ist es höchste Zeit, das wohlschmeckende und fettarme Wildfleisch zu probieren und den Herbst in die Küche zu holen.

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is der Jäger − selbstverständlich nur in der dafür vorgesehenen Jagdzeit − den Wildschweinen, Rehlein und Hirschen nachstellt, leben sie ein glückliches Dasein in der freien Natur. Ihre stressfreie Lebensweise mit viel Bewegung und ihrer Nahrung von Kräutern und Gräsern ist für den würzigen, leicht süsslichen Geschmack des Fleisches verantwortlich. Zum Beispiel hat das Wildschweinefleisch viermal so hohe Werte an ungesättigten Fettsäuren wie sein Artgenosse – das Hausschwein. Wildfleisch ist generell fettarm und wird daher auch in der Diätküche mit Erfolg eingesetzt. Das feinfaserige Fleisch ist frei von künstlichen Zusätzen und reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Hirschfleisch zählt zu den wertvollsten Eisenquellen in unserer Ernährung. Gerade für Frauen, die oft an Eisenmangel leiden, wäre hin und wieder etwas «Wildes» auf dem Teller eine tolle und gesunde Abwechslung.

bild & Styling: ruth küng

keine angst bei der zubereitung von wilden tieren Das Fleisch von Wildtieren wird Wildbret genannt. Hier unterscheidet man zwischen Haarwild – das sind Reh, Rothirsch, Wildschwein, Wildkaninchen, Damwild, Elch, Hase und Gämse. Zum Federwild gehören Fasan, Rebhuhn, das schottische Moorhuhn und die Wildente. Doch das nur nebenbei. Konzentrieren wir uns auf Reh und Hirsch.

Viele von Ihnen kennen Rehrücken flambiert und haben auch schon einen Hirschpfeffer im Lieblingsrestaurant genossen. In der eigenen Küche wagen sich jedoch nur wenige Köche an Wildbret. Unbegründet, denn Respekt vor der Zubereitung müssen Sie keinesfalls haben. Wild will genauso verarbeitet werden wie jedes andere Fleisch. Sie brauchen keine besonderen Kochkenntnisse. Auch wenn früher behauptet wurde, man müsse Haarwild tagelang in Marinade einlegen, ist dies nicht nötig, denn es kommen vor allem Jungtiere in den Handel. Einzig, wer einen bestimmten Geschmack erreichen will, wie zum Beispiel scharfe Hirschsteaks, kann das Fleisch mit den entsprechenden Gewürzen marinieren. Für einen Wildpfeffer müssen Sie das Fleisch in Rotwein und Essig beizen. Noch ein Tipp: Wildgerichte gewinnen an ihrem typischen Geschmack, wenn Sie die Saucen sparsam mit etwas Lorbeer, Majoran, Thymian oder 1. Hirschschnitzel Rosmarin verfeinern. Gut zu wissen: rothirsche sind weltweit am meisten verbreitet. ein Hirsch bietet genau dieselben Fleischstücke, wie wir sie beim Mit welchen Säuli, kalb, Lamm oder rind kennen: Filet, Stotzen, kotelett, besonders feinen Steak, Schnitzel, entrecote, Huft und mageres Hackfleisch. Beilagen Sie Ihr In der Küche: Probieren Sie Ihren nächsten Sonntagsbraten einWildgericht zum mal aus einem Huftstück vom Hirsch. Oder wie wäre es mit Gourmetschmaus Schnitzel (von der Huft) an einer rotwein-Pflaumen-Sauce? veredeln können, Tipp: Da Hirschfleisch mager und fettarm ist, erzielen Sie die besverrate ich Ihnen ten ergebnisse, wenn Sie das Fleisch rosa niedergaren. nächste Woche.


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küchenkunde

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2. Hirschentrecote

3. Rehschnitzel

Gut zu wissen: Hirschfleisch ist zart, fettarm und braunrot. Während der Brunft kann das Fleisch des männlichen Tieres einen penetranten Geschmack haben, doch das kommt nicht in die Migros. Da Hirschfleisch feinfaserig ist, braucht es nur kurze Lagerzeiten. In der Küche: Eine Delikatesse sind Hirschentrecotes mit Hagebuttenbutter. Servieren Sie dazu eine kleine Rösti oder ein Pflaumen-Kiwi-Trauben-Chutney. Tipp: Zu Hirschfleisch passt auch ein süssscharfes Zwiebel- oder Quittenconfit sehr gut.

Gut zu wissen: Rehfleisch ist das beliebteste Wildbret. Neben Rehrücken und -keulen schätzen Wildliebhaber die Rehschnitzel. In der Küche: Das Fleisch ist feinfaserig, dunkelrot und sehr aromatisch. Es schmeckt kurz gebraten (etwa 2 Minuten auf jeder Seite) hervorragend an einer Gin- oder Johannisbeer-FeigenSauce oder mit Eierschwämmli. Überraschend sind auch gefüllte Rehrouladen mit selbst gemachtem Rotkraut. Tipp: Harmoniert mit Wacholder, Nelken, schwarzem Pfeffer, Thymian und Rosmarin.


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Gute Zähne dank Dentalhygiene. Ulrich P. Saxer, Parodontologe vom Prophylaxe-Zentrum Zürich, Professor an der Universität Zürich und Gründer der ersten privaten Dentalhygiene-Schule in der Schweiz (www.prophylaxezentrum.ch). Herr Prof. Saxer, was ist Dentalprophylaxe und warum ist sie so wichtig? Gute Frage: Dentalprophylaxe ist eigentlich das, was jedermann heute möchte, nämlich keine Schäden an den Zähnen. Orale Gesundheit ist verbunden mit der allgemeinmedizinischen Gesundheit, deshalb darf die Dentalprophylaxe auf keinen Fall vernachlässigt werden. Was macht eine gute Dentalprophylaxe aus? Dentalprophylaxe beruht darauf, dass der Zahnarzt oder die ausgebildeten Fachpersonen für Dentalhygiene/Prophylaxe den Patienten genau kennen. Nachdem in einem Gespräch das Ernährungs- sowie Hygieneverhalten abgeklärt wurde, wird eine Untersuchung der Organe, der Zähne und des Zahnfleisches vorgenommen. Auf diese Weise können individuelle Ernährungsprogramme und Hygienemassnahmen erstellt

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IHRE REGION

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NEWS

Damit jede und jeder auf seine Art gestalten kann: Die Kreativitäts- und Gestaltungskurse an der Klubschule.

Sie sind alle zum Wechsel der Jahreszeit erhältlich: Herbstpflanzen wie Erika, Chrysanthemen, Stiefmütterchen, Süssgräser und andere Laubdauerpflanzen wie Purpurglöckchen oder kriechender Günsel dekorieren unsere Häuser farbenfroh, sowohl drinnen wie draussen. Mit ihren Farben und ihrer Schönheit geben sie uns an herbstlichen Abenden etwas von der Sommersonne zurück, die sie in der warmen Jahreszeit getankt haben.

Typische Herbstpflanze: Die Chrysantheme.

nen Maltechniken gelüftet. Neu sind die beiden Malkurse Acrylfarben und wasserlösliche Ölfarben sowie Lebendes Modell.

Kreativ sein

Die Klubschule Migros bietet ab Herbst 60 Kurse im Bereich Kreativität und Gestaltung an.

W Bilder: Shutterstock, Kost

Farben, die den Herbst ankündigen

er sein kreatives Potenzial erweitern möchte, kommt angesichts der Kursneuheiten im Bereich Kreativität und Gestaltung in den vier Klubschulen der Genossenschaft voll und ganz auf seine Kosten. Das Kursangebot bietet eine kunterbunte Mischung, die Lust aufs Mitmachen macht. Für Kinofans gibt es beispielsweise fünf Kurse, die sich dieser Kunst widmen.

Ausserdem werden zwei Neuheiten bei den Handarbeitskursen angeboten: Stricken und Häkeln, um ein eigenes Set aus Mütze, Schal und Handschuhen zu kreieren, und Infinity Dress, ein Nähkurs für ein Kleid, das nach Lust und Laune auf ganz unterschiedliche Weise getragen werden kann. Im Kunstatelier à la carte werden ausserdem die Geheimnisse der verschiede-

Von der raumnutzung über naturkosmetik bis zum gärtnern Für alle, die ihre Wohnung entrümpeln und die Räume besser nutzen möchten, eignet sich der Kurs Home-organizing. Auch die Schönheit kommt nicht zu kurz: Im Workshop Schönheit – Naturkosmetik werden aus natürlichen Inhaltsstoffen Körperpflegeprodukte hergestellt. Die Teilnehmenden werden von den verwendeten Inhaltsstoffen überrascht sein. Und für den Farbtupfer im Alltag werden fünf Gärtnerkurse organisiert, die Theorie und Praxis vereinen: Leidenschaft Orchideen, Ein eigener Gemüsegarten, Beete mit Dauerpflanzen, Sträucher und Ein Garten auf dem Balkon. Text: Pascal Vuille Infos zu Kursort und Uhrzeit: www.klubschule.ch

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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Nr. 41, 8. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Im Gegensatz zur Ernte im Ausland kommen in Müntschemier Hände statt Maschinen zum Einsatz.

Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

Der kleine Salat aus dem Grossen Moos M

üntschemier ist ein kleines Dorf im Grossen Moos, dem grössten Gemüsegarten der Schweiz. Hier, auf den weitläufigen Anbauflächen im Herzen der Drei-Seen-Region, baut Ernst Niklaus Nüsslisalat an, der auch als Nüssler oder Feldsalat bekannt ist, in einem Familienbetrieb, den er seit fast zwanzig Jahren leitet. «In den 1960er-Jahren war mein Vater ein Pionier, er schaffte sich als erster Gemüsebauer des Landes ein Treibhaus an», erzählt er stolz. Heute widmet der Produzent aus dem Seeland die Hälfte seiner Anbauflächen der Treibhaus-

zucht von Nüsslisalat, ganze 8000 Quadratmeter Gemüsebeete. Mit einer Jahresproduktion von 50 Tonnen, das heisst 300 Kilo pro Tag in den Wintermonaten, der Hochsaison, hat sich Ernst Niklaus auf den Anbau von Nüsslisalat spezialisiert. Er ist einer der wenigen Gemüsebauern in der Region, die ihn das ganze Jahr über anbauen.

Das gewisse Extra: Die manuelle Ernte Ein lockerer, humusreicher und feuchter Boden ist Grundvoraussetzung für den Anbau von qualitativ hochwertigem

Auf dem Höhepunkt der Wintersaison verlassen täglich 300 Kilo Nüsslisalat den Betrieb von Ernst Niklaus.

«Mein Vater schaffte sich als erster Gemüsebauer des Landes ein Treibhaus an.» Ernst Niklaus

bilder: Pierre-William Henry

Ernst Niklaus baut in Müntschemier den nährstoffreichen Nüsslisalat an – als einer der wenigen das ganze Jahr über. Er stellt dazu die Hälfte seiner Anbaufläche zur Verfügung.


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ihre region

migros-magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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Der ganze Moléson in einem Käse

Die Alp Petit Moléson unter dem Freiburger Gipfel hat einem geschmackvollen und authentischen Käse ihren Namen gegeben.

In Müntschemier wird auf 8000 Quadratmetern Gemüsebeeten in Treibhäusern Nüsslisalat angebaut.

Nüsslisalat. Das gewisse Extra verleihe er seinem Salat jedoch bei der Ernte, verrät Ernst Niklaus. In seinem Betrieb wird der Nüsslisalat nicht maschinell geschnitten, im Gegensatz zur Ware, die aus dem Ausland importiert wird. Er wird von Hand geerntet, dank dem Know-how eines halben Dutzends Mitarbeiter, die den Nüsslisalat Tag für Tag säubern und bei der Ernte die Wurzelenden und die kleinen gelben Blättchen am Ansatz des Gemüses abzupfen. Die überragende Qualität des Salats in den Regalen ist diese Mühe allemal wert. Text: Alain Sansonnens

Im denkmalgeschützten Chalet Moléson-Village produziert der Gemeinschaftsbetrieb Ferme des Grands Bois den Petit Moléson, einen milden, cremigen Rohmilchkäse.

Stammt von Kühen der umliegenden Alpen: Die Milch für den Petit Moléson.

D

reits auf dem Etikett mit den zwei Symbolen der Region zu erkennen: dem Moléson und dem Schloss Greyerz.

as Greyerzerland, seine grünen Weiden, der See und der Moléson: Für Künstler, Sportler und Produzenten der Region ist der symbolische Freiburger Berg eine Inspirationsquelle. Es ist sogar eine eigene Käsesorte daraus entstanden. Der Gemeinschaftsbetrieb Ferme des Grands Bois in Epagny hat den Petit Moléson zum Vorzeigeprodukt seiner sommerlichen Alpmilchkäseherstellung gemacht. Ein Gespräch mit Olivier Kolly, einem Partner des Betriebs, zuständig für die Vermarktung dieses Geschmackserlebnisses. ! Wo wird der Petit Moléson hergestellt?

Im Moléson-Village, einem

alten Chalet aus dem 17. Jahrhundert, das zur Alpkäserei umgebaut worden ist. Dank des typischen Restaurants und der vielen handwerklichen Produkte besuchen diesen Ort jeden Sommer an die 15 000 Gäste, die mehr über die Herstellung von Alpkäse erfahren möchten. ! Für einen Käse, der im Greyerzerland hergestellt wird, gibt es kaum einen besseren Namen.

Wir wollten eine Spezialität anbieten, die sich vom Greyerzer und vom Vacherin, den standardmässigeren Produkten, abhebt. Der typische Aspekt des Petit Moléson, der nach den Weiden benannt ist, auf denen unsere Kühe den Sommer verbringen, ist be-

! Wodurch zeichnet sich dieses Saisonprodukt aus?

Es ist ein milder, cremiger Rohmilchkäse, der weniger kräftig im Geschmack ist als ein Vacherin, aber dennoch ausgeprägt. Man schmeckt die verschiedenen Aromen heraus, die von der Vielfalt der Bergkräuter kommen. ! Wie sollte man ihn geniessen?

Am besten einfach so aus der Hand, zum Aperitif oder auch zum Dessert. Er ist so cremig, dass er auch als Fondue oder Raclette serviert werden kann. Text: Alain Sansonnens

Qualität, Regelmässigkeit und Kontrolle

Olivier Kolly (l.), Vermarktung, mit Käser François Fracheboud.

In der Alp- und Demonstrationskäserei MolésonVillage, einem denkmalgeschützten Chalet mit Holzschindeldach, verwaltet die Ferme des Grands Bois die Käserei und die Keller, mit Ausnahme des Restaurants. Hier erhält

der Petit Moléson seine Authentizität. Die Käsespezialität aus der Alpmilch von Kühen der umliegenden Alpen wird vollständig vor Ort veredelt. «Wir behalten die Kontrolle über die gesamte Produktionskette. Das verleiht

dem Produkt einen Mehrwert, der vom Ort und von der Atmosphäre hier geprägt ist», betont Olivier Kolly, zuständig für die Vermarktung. «Denn unser Leitmotiv ist: Qualität, Regelmässigkeit und Kontrolle der Produktion.»


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Dörfs es bitzli meh si?

Die Spitzenköchin und preisgekrönte Autorin Jennifer McLagan bricht in ihrem neuen Buch eine Lanze für eine verrufene Ingredienz unseres Speisezettels: Fett gehöre zu einer ausgewogenen Ernährung dazu.

Darf ruhig dranbleiben: Das Fett gibt den Nahrungsmitteln Geschmack und wertet sie auf, sagt Jennifer McLagan.

E

s ist schuld an Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht und anderen Zivilisationskrankheiten: Fett. Jahrelang war vor allem tierisches Fett das Feindbild einer gesundheits- und linienbewussten Bevölkerung. Und nun soll plötzlich alles anders sein. Zumindest, wenn man der australisch-kanadischen

Spitzenköchin und preisgekrönten Autorin Jennifer McLagan glaubt. In ihrem Buch «Fett, Loblied auf eine verrufene Ingredienz» bricht sie eine Lanze für den Nährstoff mit dem schlechten Ruf. Aufmerksamkeitsheischerei oder vernünftiger Ansatz? Tatsache ist, dass Fett den Geschmack von Speisen erst

richtig zur Geltung bringt. Das war auch der ursprüngliche Grund für die Autorin, ihm ein Buch zu widmen. «Aber je mehr ich recherchierte, desto Erstaunlicheres fand ich heraus», sagt sie. «Vieles, was jahrzehntelang über tierische Fette verbreitet wurde, stimmt so nicht.» Als Beispiel nennt sie den Zusammenhang zwischen dem Genuss tierischer Fette und dem Cholesterinspiegel, der sehr umstritten sei. «In den USA hat die Fettphobie dazu geführt, dass die Menschen immer dicker werden. Denn die Fette wurden einfach durch Kohlenhydrate und billige, aber schädliche, industriell gehärtete Pflanzenöle ersetzt», sagt McLagan. Reicht das für ein Plädoyer für hemmungslosen Fettkonsum, wie es ihr in Interviews gern vorgeworfen wird? Das sei nicht ihre Absicht, betont die Köchin. Vielmehr will sie eine Lanze dafür brechen, dass wir wieder lernen, das Essen zu geniessen, statt es als etwas Schädliches zu sehen: «Dazu brauchen wir massvoll von allem – auch Fett.» So ist das Buch in erster Linie eine sorgfältig recherchierte Reise durch Kochkulturen und Epochen, angereichert mit vielen Rezepten für Köchinnen und Köche ohne Berührungsängste (etwa Steinpilzbutter, Nierenfettklösse und Milchreis mit Rindermark). Denn mehr als alles liegt McLagan am Herzen, dass die Leute wieder selber kochen: «Geld und Zeit für Internet, Mobiltelefone und Fernsehen haben wir. Aber das Wichtigste, gesundes und frisches Essen, kommt zu kurz.» Text: Andrea Fischer

www.facebook.com/MigrosMagazin Kontrollieren Sie Ihren Fettkonsum im Menüplan? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Schlemmen in der Toskana von Deutschland

Bild: Getty Images

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Der Hohenlohekreis im Nordosten Baden-Württembergs gehört landschaftlich und kulinarisch zu den Höhepunkten Deutschlands – gerade im Herbst. ■ Ein echter Geheimtipp ist das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe. Das auf einer Anhöhe gelegene Fünf-SterneSuperior-Resort (Bild) ist umgeben von Wäldern, Maisfeldern sowie Obst- und Nussbäumen (66 Zimmer, Übernachtung ab 290 Euro). Es zählt zu den führenden Hotels in Deutschland. ■ Das Resort begeistert erstens wegen des Spa, das sich auf 4400 Quadratme-

tern ausbreitet, mit Innen- und Aussenpool, Saunalandschaft und 13 Behandlungsräumen. Es ist das Reich des Berners Thomas Zimmermann und seines 25-köpfigen Teams. Er wurde 2012 zum besten Spa-Manager Deutschlands gewählt. Tipp für Männer: SanVinoBehandlung (Gesichtsreinigung mit Traubenkernpeeling). Und zweitens wegen der drei Restaurants (Jägerstube mit regionalen Spezialitäten, SpaRestaurant und Gourmet mit 16 GaultMillau-Punkten), die unter der Leitung von Sternekoch Boris Benecke stehen.

■ Alternativen: Das Romantikhotel Altes Amtshaus in Mulfingen (15 Zimmer, ab 149 Euro) hat im Kellergewölbe ein 15 GaultMillau-Restaurant. Der Ort lässt sich mit einer Fahrt nach Schwäbisch Hall kombinieren. In der mittelalterlichen Altstadt befindet sich der schönste Marktplatz Deutschlands.


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5 fragen

Monica Garcia (38) ist Juristin bei www.projure.ch und Mediatorin und Familientherapeutin mit eigener Praxis in Baden AG.

«Das Kindswohl steht im Zentrum»

Bei der Neuregelung des Sorgerechts stimmte der Nationalrat einem heiklen Punkt zu: Ein Elternteil soll nur noch mit Einwilligung des anderen umziehen können. Monica Garcia erklärt die Konsequenzen.

1

Monica Garcia, der Nationalrat hat ein Umzugsverbot für Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht gutgeheissen. Es wird voraussichtlich 2014 in Kraft treten. Ist ein solches Verbot sinnvoll?

Eigentlich ist es ja kein Verbot, sondern eine Umzugserschwernis, und zwar für den Fall, dass ein Wohnortwechsel «erhebliche Auswirkungen» auf die Ausübung der elterlichen Sorge durch den andern Elternteil hat. Ich finde das sinnvoll, auch wenn die persönliche Freiheit der Eltern dadurch eingeschränkt wird, denn das Kindswohl steht klar im Zentrum.

2

Was passiert,wenn ein Elternteil anderswo einen Job annehmen muss, der einen Umzug mit sich bringt?

Aus Erfahrung wissen wir, dass rund 80 Prozent der geschiedenen Paare zu-

sammenspannen in ihrer Funktion als Eltern, auch im Fall solcher Entscheidungen. Es geht also um jene 20 Prozent, bei denen der Umgang miteinander ohnehin schwierig ist und auch künftig schwierig sein wird. Wenn hier kein Konsens gefunden wird, muss die zuständige Behörde entscheiden.

3

Und wie funktioniert das Umzugsverbot, wenn ein Elternteil in einem anderen Gebiet der Schweiz eine zweite Familie gründet? Dann steht ja Kindswohl gegen Kindswohl?

Wenn dies eintritt, entsteht tatsächlich eine sehr verzwickte Situation, denn die Kinder aus beiden Beziehungen sind ja rechtlich gleichgestellt. Auch in diesem Fall muss die zuständige Behörde entscheiden, aber natürlich nur, wenn die Eltern nicht selber eine kreative Lösung finden.

4

Wo liegen Ihrer Meinung nach weitere Schwierigkeiten bei der Umsetzung?

Es wird vermutlich ähnlich sein wie beim Entzug des Besuchsrechts. Wie soll dieses im Sinne des Kindeswohls «vollstreckt» werden? Ich habe schon erlebt, dass die Polizei die Kinder abholen musste. Da muss man sich schon fragen, ob das den Preis wert ist, den die Kinder dafür zahlen. Ähnlich schwierig könnte es in Härtefällen beim Umzugsverbot werden. Mal ganz abgesehen von der subtilen Instrumentalisierung der Kinder, wenn sie sich anhören müssen, dass der andere Elternteil an jeglichen Unannehmlichkei-

schWeiz in listen

Die zehn vertrauenswürdigsten Berufe

Feuerwehrleute, Piloten, Krankenschwestern: Von ihrer Zuverlässigkeit hängen unser Wohl, ja das(Über-)Leben und unsere Zukunft ab. Und sie haben unser Vertrauen, wie die Befragung des Magazins Reader’s Digest bei über 1600 Schweizerinnen und Schweizern zeigt.

Illustration: Anna Haas

Die Schweizer haben ein Herz für Feuerwehrleute. Sie vertrauen ihnen total.

Rang 2011 1. Feuerwehrleute 2. Piloten 3. Krankenschwestern 4. Apotheker** 5. Ärzte** 6. Landwirte 7. Polizisten 8. Lehrer 9. Richter 10. Meteorologen

Rang 2010 2.* 3.* 1. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

* Erhielten 2010 die gleiche Anzahl Stimmen, die Reihenfolge ist alphabetisch. ** Erhielten 2011 und 2010 die gleiche Anzahl Stimmen, die Reihenfolge ist alphabetisch.

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona-Verlag; www.fona.ch


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LEBEN

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Eine Welt ohne Schwerkraft Umzugsverbot für getrennt lebende Eltern: Folgenreiches Element im neuen Sorgerecht («TagesAnzeiger» vom 26. September).

ten schuld sei. Dagegen kann leider keine Behörde etwas ausrichten.

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Es gibt auch einen Vorstoss, für Eltern eine Mediation anzuordnen, wenn diese keinen Konsens finden. Wäre das aus Ihrer Sicht empfehlenswert?

Das wäre sehr sinnvoll. Denn diese Form der gemeinsamen Lösungssuche ist ja auch klar die erfolgversprechendste. Wenn jemand eine Entscheidung mitbeeinflussen kann, hegt er viel weniger Groll und ist eher bereit, sie umzusetzen. Das ist auch im Sinn des Kindes. Interview: Andrea Fischer Schulthess

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Saugen 2000 Watt besser als 1000? Je stärker der Motor des Staubsaugers, desto besser die Saugleistung? So jedenfalls lautet die gängige Meinung. Doch Kraftpakete mit hoher Wattzahl schneiden punkto Saugwirkung nicht unbedingt besser ab. Diese hängt nämlich vom Motor- und Turbinenwirkungsgrad ab und vom Zusammenspiel von Bürstenkopf, Saugrohr und der Gestaltung der Luftwege. Bei Konsumententests schneiden Geräte mit 1000 bis 1500 Watt immer wieder am besten ab. Gute und effiziente Staubsauger finden Sie unter: www.topten.ch Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps

Der Schuldenberg der USA wächst rasant. Dennoch kann sich der Staat günstig verschulden – dank rekordtiefer Zinsen.Kann das auf Dauer gut gehen?

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement «Was ist die stärkste Kraft im Universum?», wurde Albert Einstein einmal bei der gefragt. Worauf der berühmte Physiker Migros Bank

antwortete: «der Zinseszins». Dieser bewirkt, dass Vermögen und Schulden nicht geradlinig wachsen, sondern exponentiell in einer immer steiler ansteigenden Kurve. Seit der Finanzkrise ist diese «stärkste Kraft im Universum» fast vollständig erlahmt. Praktisch weltweit haben die Zinsen historische Tiefststände erreicht. In den USA waren sie seit dem Jahre 1790 nie so tief wie heute. In der Schweiz haben wir teilweise gar Negativzinsen und damit die paradoxe Situation, dass der Staat mit dem Schuldenmachen Geld verdienen kann. Hinter dieser Entwicklung stehen die Notenbanken: Um einen Kollaps der Wirtschaft zu verhindern, haben sie die Leitzinsen radikal gesenkt und in rauen Mengen Staatsanleihen aufgekauft. Die gegenwärtige Tiefzinswelt funktioniert physikalisch gesprochen etwa so, als wäre die Schwerkraft ausgeschaltet: Die Schuldner haben nicht mehr unter der Last der Zinsen zu leiden, sondern kommen sehr günstig an neue Kredite. Derweil steigen die Schulden des amerikanischen Staates – befreit von der Schwerkraft – in immer luftigere Höhen: aktuell auf über 16 Billionen (16 000 000 000 000) Dollar oder 103 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) der USA.

Bei höheren Zinsen läuft der Staatshaushalt aus dem Ruder Solange die Notenbanken die Zinsen niedrig halten, können die Staatsschulden durchaus noch höher emporklettern. In Japan, wo die Tiefzinsphase am längsten andauert, erreicht die Schuldenquote mittlerweile 230 Prozent des BIP (siehe Grafik). Um diese Grössenordnung zu illustrieren: Trotz einem Zinssatz von lediglich 1 Prozent gibt der

Japan, das zwielichtige Vorbild 240%

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1980 1984 1988 1992 1996 2000 2004 2008 2012

Staatsverschuldung (in % des Bruttoinlandprodukts) Rendite Staatsanleihen (in %, rechte Skala)

Japan lebt schon seit 15 Jahren mit extrem tiefen Zinsen. In dieser Zeit sind die Staatsschulden gefährlich in die Höhe geschossen.

japanische Staat bereits heute 23 Prozent seines Budgets für den Schuldendienst aus. Steigen die Renditen der Staatsanleihen nur schon von 1 auf 2 Prozent, so explodiert das Haushaltsdefizit. Ein Teufelskreis: Je grösser die Verschuldung, desto mehr stehen die Notenbanken unter Druck, die extrem expansive Geldpolitik weiterzuführen.

Die Ökonomie ist keine exakte Wissenschaft Wie hoch der spätere Schaden in Form von Inflation sowie eines gebremsten Wachstums ausfallen wird, darüber können wir nur vage Vermutungen anstellen. Das ist der Vorteil der Physik gegenüber der Ökonomie: Die Wirkung der Schwerkraft lässt sich anhand mathematischer Gesetze exakt berechnen. Dagegen hat noch niemand eine Formel gefunden, um die Effekte einer Tiefzinsphase abschätzen zu können. Vielleicht wäre das Genie Einstein besser Ökonom geworden. Wie beurteilen Sie die heutige Tiefzinswelt? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/ migrosbank


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leben

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

Geburtsgymnastik auf der Alpweide

Eine luftig, leichte chinesische Mauer Gartenexpertin Haia Müller mag die High Heels unter den Hecken.

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bild: Picture Alliance

bilder: tierpark Goldau. Das Migros-kulturprozent unterstützt den kinderklub des tierparks Goldau.

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Mein garten

Martin Wehrle wird zu einem Notfall auf den Stoos gerufen. Mit vereinten Kräften gelingt die Geburt eines kleinen Stierkalbes.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

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Mit einem prächtigen Sonnenauf- ter nach draussen führen. Wir müssen gang startet das Herbstwochen- sie langsam auf den Rücken und weiter ende; aber leider habe ich Notfalldienst. auf die Seite drehen. Eigentlich sollte man an so einem WoDas turnen hilft, die lage des chenende eine Bergtour unternehmen kleinen stiers zu verbessern und nicht arbeiten müssen – aber einen trifft es immer. Nachdem ich meine Nach der Bodenturnübung darf die Kuh Vormittagsbesuche auf den Bauernhö- aufstehen. Ich bin zuversichtlich, dass fen erledigt und die Arbeit im Tierpark sich die Lage des Kalbes verbessert hat, abgeschlossen habe, mache ich mich denn die Übung auf der Weide hat gut auf den Weg nach Hause, um etwas zu geklappt. Tatsächlich, die Gebärmutessen. Ich sitze gerade beim Kaffee, da ter ist zurückgedreht, ich muss nur läutet mein Handy. Ein Bauer meldet noch das Kalb in die richtige Lage brindie Geburt eines Kalbes, die nicht vor- gen. Das ist schnell gemacht, und die wärtsgehe. Der Hof liegt auf dem Stoos, Kuh darf wieder in den Stall. Nach nun komme ich also doch in den Genuss von Bergluft. Oben angekommen, empfängt mich der Bauer vor dem Stall. Ich ziehe den Geburtsmantel an und wasche die Kuh. Mit der Hand untersuche ich die Geburtswege und merke, dass die Gebärmutter stark verdreht und das Tierarzt Wehrle und der Bauer tragen das Kalb zum Kopf der Kalb recht gross Mutter: Sogleich beginnt diese, ihr Junges trocken zu lecken. ist. Kein Wunder, die Kuh hat ja auch bereits drei Wochen einem Schluck Wasser befestige ich die übertragen. Ich muss das Kalb zusam- Geburtskettchen an den Beinen des men mit der Gebärmutter um die eige- Kalbes, und wir beginnen zu ziehen. ne Achse drehen können, sonst kann es Zentimeter um Zentimeter kommt nicht geboren werden. Nach einer hal- das Kälbchen zum Vorschein. Mit den ben Stunde schweisstreibender Turn- letzten kräftigen Presswehen hilft die übungen mit abwechslungsweise einem Mutter ihrem Nachwuchs auf die Welt. Arm in der Kuh muss ich einen anderen Es schüttelt den Kopf und nimmt die Weg einschlagen. Wir müssen die Kuh ersten Atemzüge in seinem irdischen auf der Weide am Boden drehen, um so Leben – ein gutes Zeichen, es ist fit. die Gebärmutterverdrehung lösen zu Wir tragen den jungen Stier zum Kopf können. Der Bauer ruft ein paar Kolle- der Mutter, und sogleich beginnt sie gen herbei, die im benachbarten Res- ihr Kälblein trocken zu lecken. Ich freue taurant eigentlich ein Bier geniessen mich, dass alles gut gegangen ist und wollten. Stricke, Seile und ein langes geniesse die Rückfahrt ins Tal bei Brett müssen vorbereitet werden. Be- schönster Nachmittagssonne in reitwillig lässt sich die werdende Mut- vollen Zügen.

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eit dieser Woche steht der neue Sichtschutz, der den Neubau neben meinem Garten optisch etwas abdecken soll. Ich tat mich schwer mit der Wahl. Meine Bretterwände halten zwar zuverlässig fremde Blicke fern. Aber sie sind mir zu starr. Ich weiss ja nicht, wer nebenan einmal wohnen wird, vielleicht sind es sehr nette neue Nachbarn, mit denen ich mich gerne ab und zu über den Zaun unterhalte. In einem Buch entdeckte ich ein Foto von einer grosszügigen Abschirmung mit Chinagras, ein Schöner als grüner Wall aus eine Bretterwand: luftig, leicht wir- Chinagras. kenden feinen Halmen, die sich anmutig im Wind wiegen. Das Bild ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Tagelang wägte ich ab. Ich fühlte mich wie im Schuhgeschäft, wo ich regelmässig unter Druck gerate: Soll ich die bequemen, praktischen, aber leider etwas gar biederen flachen Treter wählen oder doch die verführerisch schicken High Heels, die mich anlachen? Vernunft oder Ästhetik? Ich dachte an die Vögel, die von den Beeren einer Hecke schmausen und darin ihre Nester bauen. Und beruhigte mein schlechtes Gewissen beim Gedanken an all die Hartriegel, Pfaffenhütchen, Schneeball und wilden Rosen, die ihnen ausserhalb meines Gartens genug zu picken und nesten bieten. Und schliesslich überlasse ich ihnen auch jedes Jahr die Früchte meines Mispelbaumes. So argumentierte ich mit mir selber und entschied mich für das Chinaschilf. Für die Schönheit. Ganz wie bei den Schuhen.


PUBLI REPORTAGE

Energizer unterstützt die Krebsliga. Migros hilft mit. Bei der Energizer Holdings hat das Engagement für Umwelt und Gesellschaft Tradition. Seit mehreren Jahren unterstützt die Firma mit der gleichnamigen Batteriemarke weltweit zahlreiche Projekte mit dem Ziel, den Menschen zu helfen und ihnen eine bessere Zukunft zu bieten. Im Oktober nimmt Energizer diese soziale Verantwortung zusammen mit Migros wahr, indem in den Migros Filialen rosa Batterien zur Unterstützung der Krebsliga im Kampf gegen Brustkrebs erhältlich sind.

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Weltweites Engagement Mit dem Konzept “that’s positivenergy” hat Energizer ein globales Programm lanciert, welches Qualität und Leistung seiner Produkte mit sozialer Verantwortung vereint. Im Rahmen dieses Projektes unterstützt Energizer die Krebsliga im Kampf gegen Brustkrebs. Das Engagement fand seinen Ursprung in den USA, wo das Energizer Mutterhaus seit 2007 jedes Jahr in Anlehnung an die rosa Schleife eine Aktion mit rosa Batterien durchführt und einen Teil des Verkaufserlöses der amerikanischen Krebsliga spendet. Das Konzept wurde nach Europa und nach Asien exportiert und eine Zusammenarbeit mit den lokalen Krebsligen findet heute in vielen Ländern der Welt statt.

Rosa Batterien bei Migros Seit 2010 macht Energizer auch in der Schweiz seine Kunden und Konsumenten mit rosa Batterien auf die Aktion der Krebsliga im Kampf gegen den Brustkrebs aufmerksam. 2012 verstärkte das Unternehmen die Unterstützung und die Aktivität wurde im Frühjahr auf die Wilkinson Sword Damenrasurprodukte Quattro for Women ausgeweitet. Im Ok-

tober, während des Infomonats zum Brustkrebs, ist erneut eine spezielle Packung mit rosa Batterien erhältlich, von denen ein Teil des Verkaufserlöses zu Gunsten der Krebsliga geht. Das Pack mit der rosa Schleife enthält 16 AA

Alkali-Batterien und ist in den Migros Filialen bis zum 15. Oktober oder solange Vorrat verfügbar. Überzeugt, dass es sich bei dieser Aktion um eine nützliche und wertvolle Unterstützung handelt, hat sich Migros bereit erklärt, für jede Blisterpackung mit rosa Batterien, die bei Migros verkauft wird, den von Energizer gespendeten Betrag zu verdoppeln.

Mit dieser Aktion soll die Krebsliga Schweiz im Kampf gegen den Brustkrebs finanziell unterstützt werden. Aber dies ist nicht das einzige Ziel, denn die Aktivität soll auch dazu dienen, die Frauen in der Schweiz über die Prävention und die Früherkennung von Brustkrebs zu informieren.

Aktion Rosa Schleife 2012 Neben der Unterstützung ist auch die Solidarität mit den Betroffenen extrem wichtig. Die rosa Schleife ist das internationale Zeichen für Solidarität mit Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind. Im Oktober lädt die Krebsliga die Bevölkerung ein, eine 1000 Kilometer lange, virtuelle Solidaritätsschleife durch die ganze Schweiz zu ziehen. Geschmückt mit einer rosa Ansteckschleife kann jede und jeder ein Teilstück der Schleife mit eigener Körperkraft – zu Fuss, mit dem Velo, auf Inline Skates… zurücklegen - und ein Foto dieser Aktion auf der Webseite www.krebsliga.ch/brustkrebs hochladen. Ein Foto kann auch per Email (brustkrebs@ krebsliga.ch) oder per Post (Krebsliga Schweiz, Stichwort Brustkrebs, Postfach 8219, 3001 Bern) eingeschickt werden – bitte Name und Anzahl km angeben. Jedes Foto ist ein wichtiges Element zur Gestaltung der virtuellen Solidaritätsschleife, welche die ganze Schweiz durchqueren soll. Machen Sie mit!


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Schaulaufen der Mütter

Viele Mütter erwarten von sich Perfektion. Vor allem aber wollen sie die anderen Mütter übertrumpfen. Die Folge ist ein konkurrenzkampf, der keinem nützt und alle plagt. Doch es gibt auswege.

bild: Getty Images

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op-Figur gleich nach der Geburt, ein Baby, das umgehend durchschläft, eine Beziehung wie aus dem Liebesroman und ein Haushalt à la «Schöner Wohnen»: Was Mütter meinen, schaffen zu müssen, ist oft übermenschlich. Und stellt sie unter Dauerstress. Warum führen Frauen diesen gnadenlosen Konkurrenzkampf? «Wir Frauen haben gelernt, uns an den vermeintlichen Mängeln der anderen zu orientieren», erklärt Julia Onken (70), Psychologin, das Phänomen. «Das schwächt uns. Denn so, wie wir andere beurteilen, beurteilen wir auch uns selbst.» Im Gegensatz zu früher hat sich die Konkurrenz unter Müttern verschärft, ist die Buchautorin überzeugt. «Damals waren die Frauen wie Truthennen im Stall, erledigten einfach ihre Arbeit. Grosse Abweichungen waren gar nicht möglich.» Abgesehen vom Wettkampf um den begehrtesten Mann. Mittlerweile ist ein weiterer Faktor hinzugekommen, der die Mütter in zwei Lager spaltet: die Möglichkeit für Frauen, sich zu bilden und beruflich Erfolg zu haben. Bei ihren Vorträgen erlebt Julia Onken immer wieder, wie tief der Graben zwischen den «Vollzeitmüttern»

und den «Teilzeitmüttern» geworden ist. Die einen müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie «nur Hausfrau» sind, die anderen stehen unter dem Generalverdacht, ihre Kinder zu vernachlässigen. Selbstaufgabe versus Egoismus, so sieht es zumindest in der Wahrnehmung der jeweils anderen Seite aus. «Das traditionelle Frauenbild sitzt sehr tief», sagt Julia Onken, die sich seit Jahrzehnten dafür einsetzt, dass Frauen einander weniger bewerten und mehr schätzen. Oder wie sie es formuliert: «Nur, wenn wir lernen, uns an der Fülle der anderen zu orientieren und nicht an den Mängeln, können wir auch uns selbst wertschätzen.» Das erfordert allerdings ein starkes Umdenken.

Mehr solidarität statt Konkurrenzdenken Dass ein solcher Wechsel weg vom Konkurrenzdenken hin zu mehr Wohlwollen und Solidarität nötig ist, erlebt auch Monika Plöchinger (40), Mütterberaterin in Stäfa ZH: «Fast täglich erlebe ich Frauen, die ein schlechtes Gewissen haben und Angst, nicht zu genügen», sagt sie. «Ich gebe ihnen dann unter anderem zu bedenken, dass sie von den anderen

Müttern vielleicht gar nicht so hart beurteilt werden, wie sie meinen. Vielleicht rührt ihr Gefühl auch daher, dass sie selbst so streng sind mit sich und anderen.» Text: Andrea Fischer Schulthess

Unterschiedliche Prioritäten: Was zeichnet die Vollzeit- und die Teilzeitmutter aus?

Gut ist gut genug ! Sie müssen keine perfekte Mutter sein. Gut ist gut genug. ! Seien Sie ehrlich zu sich und zu anderen. Stehen Sie dazu, wenn Ihnen kinder und Haushalt mal über den kopf wachsen. Das erleichtert Sie ‒ und die anderen Mütter ebenfalls. ! Nehmen Sie es mit Humor, wenn etwas mal nicht gelingt. ! Was für andere gut ist, muss für Sie und Ihre Familie nicht unbedingt auch das richtige sein. Das gilt auch umgekehrt. ! egal, was Sie als Mutter machen, irgendjemand hat ohnehin etwas zu kritisieren. Vielleicht hilft Ihnen diese erkenntnis bei der Suche nach Ihrer eigenen Art, Mutter zu sein. Buchtipps: «Herrin im eigenen Haus: weshalb Frauen ihr Selbstbewusstsein verlieren und wie sie es zurückgewinnen», Julia Onken, Goldmann. «Das ganz normale Familienchaos». Ein Ratgeber für Eltern mit Herz und Humor, Andrea Fischer, Haupt Verlag. Beide Bücher erhältlich bei Exlibris.


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Testen Sie sich auf SAD Dr. Anna Wirz-Justice forscht am Centre for Chronobiology der Universität Basel. Sie brachte die Lichttherapie 1984 aus Amerika nach Europa und führte an der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel erstmals wissenschaftliche Studien mit an SAD erkrankten Patienten durch. Sie empfiehlt Interessierten, auf der Non-Profit-Webseite des Center for Environmental Therapeutrics (www.cet.org) mit Hilfe der Fragebögen eine Selbstbeurteilung zu erstellen, die Hinweise auf SAD oder eine andere Depression gibt. Bei Verdacht sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. www.chronobiology.ch; www.cet.org

(Selbsttest siehe Box oben), brauchen sich nicht zu schämen. Rund 10 Prozent der Menschen in der Schweiz sind davon betroffen. Und man kann etwas dagegen tun. «Licht ist die Therapie der ersten Wahl bei Winterdepression, es ist ein sanftes Medikament für eine ernst­ zunehmende Erkrankung», sagt Anna Wirz­Justice vom Zentrum für Chrono­ biologie an der Uni Basel.

licht wirkt ähnlich wie ein antidepressivum Therapielampen simulieren das Sonnenlicht und werden als Mittel gegen Winterdepressionen eingesetzt.

Licht ins Dunkel bringen

Lange Nächte, kurze Tage mit viel zu wenig Licht: Im Winter leiden zehn Prozent der Schweizer unter sogenannten saisonal abhängigen Depressionen (SAD). Abhilfe schaffen kann eine Lichttherapie.

Bild: Your Photo Today

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chon Ende September werden die kürzeren Tage mit Unbehagen registriert. Die eine Stunde mehr Schlaf, die uns die Umstellung auf Win­ terzeit am 28. Oktober beschert, macht nicht wett, dass es ab dann noch früher dunkel wird. Damit müssen wir leben, es wird ja wieder heller, und wir wissen zum Glück ab wann. Manchen Menschen hilft diese Kenntnis wenig, sie ertragen die lange

Dunkelheit nur schwer. Das schlägt auf das Gemüt. Saisonal abhängige Depres­ sion, kurz SAD, nennt sich dieses Phä­ nomen. Zu den Symptomen gehören An­ triebslosigkeit, trübe Stimmung, ein er­ höhtes Schlafbedürfnis und Appetit auf Kohlenhydrate. Die Beschwerden tau­ chen in der dunklen Jahreszeit auf und verschwinden im Frühjahr wieder. Menschen, die unter SAD leiden

«Licht wirkt schnell, und es beeinflusst die gleiche Hirnregion wie ein Antidepressivum», erklärt die Expertin. Die Rezeptoren dafür sitzen in den Au­ gen. «Man könnte Licht auch bei einer normalen Depression einsetzen», er­ gänzt sie, «das dauert zwar länger als Medikamente, wirkt aber auch.» Ihre Patienten seien beeindruckt von der Effizienz einer Lichttherapie, so Wirz­Justice. Ausserdem koste sie wenig und habe keine Nebenwirkungen. Sie rät aber davon ab, sich selbst zu therapie­ ren. «Bei Depressionen braucht es eine Diagnose und einen behandelnden Arzt, der die optimale Therapie verordnet», erklärt sie. Für die Lichttherapie sind spezielle Lampen nötig, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Eine Behandlung er­ streckt sich über mehrere Wochen, täglich 30 bis 60 Minuten. Die Stärke des Lichts sollte mindestens 10 000 Lux betragen. Zum Vergleich: Eine Arbeits­ lampe bringt es auf 750 Lux, ein Sonnentag dagegen auf 100 000 Lux. Selbst an bewölkten Tagen beträgt die Luxzahl im Freien noch 20 000, so kön­ nen auch regelmässige Winterspazier­ gänge helfen. Text: Sabine Müller


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Die Wüste lebt

Wer sich in die Wüsten Ägyptens wagt, wird mit Stille und Farbenfülle belohnt. Aber Lebenslust in den Oasen. Und neuerdings sogar mit ökologischen Grundsätzen.

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Leere, so weit das Auge reicht: Blick auf die Schwarze Wüste.

rsina Rüegg (65) schaut sich mit einem stillen Lächeln um und watet dann weiter durch den Sand. Hier in der ägyptischen Oase Dakhla, 700 Kilometer westlich von Luxor, fühlt sich die Basler Reiseveranstalterin wie zu Hause. Jedes Jahr reist sie mehrere Male nach Ägypten und verbringt ein paar Wochen in Dakhla. Gerade führt sie fünf Basler nach einem Dünenspaziergang zurück zu ihrer Unterkunft, der Desert Lodge. Burgartig thront das Hotel im goldenen Licht der untergehenden Sonne auf einem Hügel über El Qasr, der alten Hauptstadt der Oase. Ursina Rüegg hat die Lodge vor neun Jahren zusammen mit vier Kompagnons aus Ägypten gebaut. «Nach unzähligen Reisen im arabischen Raum wollte ich nicht mehr

nur Touristin sein», sagt Rüegg. Und weil ihr Nachhaltigkeit am Herzen liegt, wurde die Lodge ausschliesslich aus einheimischem Material gebaut, vorwiegend aus Kershef, einer Mischung aus Sand, Getreidespreu, Salz und Lehm. In den grosszügigen, pastellfarbenen Zimmern gibt es keine Klimaanlagen und keine Fernseher. Solarpanels auf den Dächern sorgen für warmes Wasser. Ein hoteleigener Garten liefert Bohnen, Erbsen, Zucchetti, Okra und Zwiebeln. Von der eigenen kleinen Farm kommen Eier und für festliche Anlässe Fleisch. In Kräuterbeeten vor den Hotelzimmern wachsen Dill, Pfefferminze, Rucola und Peperoncini. Das bedeutet weniger Transporte und weniger CO2-Ausstoss. Eine Oase gilt nur dann als Oase, wenn

sie vollständig von Sand umgeben ist und nur mit Grundwasser versorgt wird. Entsprechend sorgfältig geht man in den Wüsteninseln mit dem kostbaren Nass um – auch in der Desert Lodge. Wasser für den Garten pumpt das Hotel selber aus der Tiefe herauf, das Trinkwasser für die Gäste kommt von einem zentralen Brunnen in der Oase. Es wird gefiltert und in rezyklierbaren Glasflaschen serviert. «So vermeiden wir enorme Mengen von Pet-Flaschen im Abfall», sagt Rüegg.

Die baslerin leistet Pionierarbeit beim Umweltschutz in der oase Für die konsequente Umsetzung ihres Umweltkonzeptes wurde die Desert Lodge letztes Jahr mit dem «Worldwide


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auch mit pulsierender

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Fantastische Kalksteinformationen in der Weissen Wüste: Wasser und Wind haben sie in Millionen von Jahren geformt.

Hospitality Award» in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dieser erste Preis ist für Rüegg nicht nur Belohnung, sondern auch Motivation – etwas, das sie für ihre weiteren Pläne brauchen kann. Eines ihrer grossen Anliegen ist der Abfall, der bislang gedankenlos in der Wüste verbrannt wurde. Zusammen mit El Qasrs Bürgermeister und dem Provinz-Gouverneur entwickelte sie ein neues Konzept, und so wurde fortan der gesamte Müllhaufen der 7000-Seelen-Oase nach dem Sammeln sortiert und so weit als möglich wiederverwertet. Die Revolution legte das Recyclingprogramm vorübergehend lahm. «Die Menschen hatten einfach andere Sorgen», sagt Ursina Rüegg, «doch seit Mursi Präsident ist, können

Nachhaltige Hotellerie: Die Baslerin Ursina Rüegg vor ihrer Desert Lodge in der Oase Dakhla. Unten: Die Qasr El Bawiti Ecolodge in der Oase Bahareya.


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sie wieder freier agieren.» Nun will Ursina Rüegg zusammen mit einer Schweizer Kollegin in Kairo aus Altglas Trinkgefässe und aus ausgedienten Plastiksäcken Taschen fertigen lassen und so auch neue Arbeitsplätze für mittellose Einheimische schaffen.

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Sonnenuntergang über der Weissen Wüste: Auf das dramatische Farbenspiel folgen zahllose Sterne.

diese gegend inspirierte saintexupéry zum kleinen Prinzen

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Flecken Erde. Hier haben starke Temperaturschwankungen, Wasser und Wind in Millionen von Jahren ein fantastisches Naturspektakel aus mehlgleichem Kreidesand und abgeschliffenen Kalksteinformationen geschaffen, die sich blendend hell vom immer blauen Himmel abheben. Überdimensionale Hühner scheinen aus dem Boden zu wachsen, riesenhafte Pilze, gigantische Tierköpfe, Bäume und Gliedmassen. 3000 Quadratkilometer der Weissen Wüste stehen unter Naturschutz, und das ist gut so. Barfuss gehen ist hier nicht nur ein Genuss, es wird sogar behauptet, dass Wunden an den Füssen im aseptischen Sand schneller verheilen. An einzelnen Stellen ist Campieren erlaubt, und das sollte man unbedingt tun – schlafen sollte man dabei möglichst unter freiem Himmel. Nach dem Nachtessen und Tee am Lagerfeuer schlüpft man in den Schlafsack und geniesst un-

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Noch hat der Ökotrend nicht alle Bereiche des Wüstentourismus erfasst, doch einige erfreuliche Resultate sind auf einem Oasentrip westlich des Nils zu beobachten. Schon eine gute halbe Autostunde nachdem man Gizeh und seine berühmten Pyramiden im Südwesten Kairos hinter sich gelassen hat, macht sich Wüstenromantik breit. Erst zieht noch die Trabantenstadt «6. Oktober» mit ihren 3,5 Millionen Bewohnern vorbei, dann weitet sich der Horizont, bald gibt es nur noch Sand und Himmel. Ruhe herrscht. Irgendwo da draussen musste vor 77 Jahren der Autor und Pilot Antoine de Saint-Exupéry notlanden. Das Erlebnis inspirierte ihn zum Buch «Wind, Sand und Sterne» sowie zu den Geschichten um den berühmten Kleinen Prinzen. Der Schriftsteller ist in guter Gesellschaft, verzaubert die Wüste doch seit jeher ihre Besucher mit ihrer endlosen Weite und den unzähligen Farbschattierungen von Gelb über Bläulich bis Schwarz – obwohl sie durchaus auch das sein kann, was eine Ödnis nun mal ist, nämlich öde. Doch da sind ja noch die Oasen. Gut fünf Autostunden nach Kairo taucht Bahareya auf: 92 Kilometer lang und 43 Kilometer breit, beherbergt die Oase einen kleinen See, Zehntausende mächtige Palmen und mit der Hauptstadt El Bawiti einen überschaubaren, staubigen, entspannten Ort. Vor den Gasthäusern sitzen Männer und rauchen Shisha. In gepflegtem Deutsch erklärt der Kairoer Reiseleiter Muhammad, das Leben in manchen Oasen sei sehr traditionell. Frauen dürften hier das Haus nur in männlicher Begleitung verlassen – verschleiert, versteht sich. Touristinnen behandelt man aber mit der gleichen freundlichen Neugier und demselben Respekt wie ihren männlichen Pendants. Ägypten besteht zu 95 Prozent aus Wüste, und einer der schönsten Teile davon ist die Weisse Wüste. Hierher gelangt, wer die Oase Bahareya in Richtung Süden verlässt und die Schwarze Wüste durchquert – ein Gebiet, in dem Vulkanerde die Sandoberfläche schwarz färbt. Das totale Kontrastprogramm folgt mit der Weissen Wüste, einem einzigartigen

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100 km

ter einem Berg Wolldecken hervor den Blick auf den Sternenhimmel. Ebenfalls von ausserirdischer Schönheit sind der Sonnenuntergang mit seiner dramatischen Farbpalette von Orange bis Violett und das zarte Leuchten des frischen Morgens über dem weissen Sandmeer.

Die Oasen westlich des Nils verbindet eine Strasse, früher führten Kamelpfade durch die Wüste.


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In El Bawiti hat Tradition Vorrang: Shisha rauchende Männer vor einem Restaurant. Schweizer Vorbild: In der Desert Lodge von Ursina Rüegg wird der Abfall getrennt.

Die Oasen der westlichen ägyptischen Wüste reihen sich aneinander wie Perlen an einer Schnur. Wer gegen Süden weiterreist, gelangt in die Oase Farafra, welche die saubersten Wasserquellen der westlichen Wüste bietet. Von Farafra aus führt die Strasse Richtung Südosten durch die riesige Sandebene Abu Monkar. Die Hitze flimmert über dem Sand; in weiter Ferne sind Berge und Fata Morganas zu sehen. Das ist Wüste pur.

russschwarze Mauern erinnern an die revolution Wer nach der Oase Dakhla – Ursina Rüeggs zweiter Heimat – die letzte Perle der Kette besucht, findet sich in Kharga wieder, einer modernen, fröhlichen Oase. Bunt gekleidete junge Frauen bevölkern die Strassen. Es gibt Restaurants, Shops und einen herrlich lauten, geruchsintensiven Markt.

In Kharga haben Aufständische während der Revolution einen Kontrollposten der Polizei angezündet. Die russschwarzen Mauern sind allerdings auf der ganzen Reise die einzigen sichtbaren Spuren der Revolution. Damit und mit seiner Lebenslust ist Kharga jene Oase, die Wüstenreisende wieder der Realität übergibt. Von hier führt eine Strasse Richtung Westen nach Luxor, das sich nach ein paar Autostunden mit einem Streifen satten Grüns ankündigt. Bis zur Sichtung des mächtigen Nils vergeht aber noch ein bisschen Zeit, und so gestaltet sich die Rückkehr aus der ruhigen, weiten Wüstenwelt in die pulsierende Zivilisation wohltuend sanft. Text: Yvette Hettinger Bilder: Pascal Mora

Die Reise fand statt auf Einladung von Amin Travel. www.amin-travel.ch. Infos zu Ursina Rüeggs Desert Lodge: www.desertlodge.net

Tipps für den Wüstentrip Informationen zur Sicherheitslage in Ägypten, was man zwischen Kairo und Luxor unbedingt gesehen haben muss und wie Ursina Rüegg ihre Ökopläne umsetzt lesen Sie unter: www.migrosmgazin.ch


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Das Smartphone erweitert die Realität

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ken im Hintergrund. Mit manWie Google die chen AR-Apps wie «WikiAR mit der GP S-Brille tude» oder «Layar» kann revolutioniert, die man innerhalb von Kategorien Flecken-App un d noch nach den gewünschten Inforhandlichere St ative. mationen suchen. Beim Test in Zürich finden die Apps beispielsweise Sehenswürdigkeiten in der Nähe, Spielplätze, freie Wohnungen, Tankstellen, öffentliche Toiletten usw. Die Resultate sind jedoch nicht vollständig, sondern immer nur so gut wie die Informationsquellen, die von der App angezapft werden. Vor allem auch Touristen können profitieren. Aber Vorsicht: an die (hohen) Roaming-Kosten denken, denn die Dienste benötigen stets eine Verbindung zum Internet. Texte: Felix Raymann

«Massage nur ohne Handy» Nihad Beganovic (24), Account Manager Klubschule Migros, 8005 Zürich

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Welche Musik holt Sie aus der Krise?

Die Musik von www.balkan.dj, hier gibts die Remixe der beliebtesten Songs aus Kroatien, Bosnien und Serbien.

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Welches ist Ihre Lieblingsserie am TV?

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Welches ist Ihre genialste App?

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Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

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Meine Lieblings-Website ist ...

«P.S. I Love You», in diese Geschichte kann ich mich richtig gut einfühlen. Es sind drei, bei denen ich voll mitlachen und abschalten kann: «Friends», «King of Queens» und «Family Guy». Ebay – damit ich überall und jederzeit schnell mitbieten kann.

APP DER WOCHE

Die Fleck-wegApp

Egal, ob Rotwein, Bratensauce oder Blut: Bei Flecken auf Kleidern, Böden oder Möbeln muss man schnell handeln. Doch wie? Scheuern? Salz drauf streuen? Oder wie war das mit dem Backpulver? Die Flecken-App hat über 100 Anleitungen auf Lager – aufgeteilt in Kategorien wie «Baby», «Essen», «Draussen» oder «Getränke» für jeweils unterschiedliche Textilien (Baumwolle, Mikrofaser, Wolle usw.). Gratis-App, erhältlich für iOS und Android.

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GEFÄLLT MIR

So einfach war die Suche im Web noch nie: Mit Augmented Reality verbinden Smartphones die reale Welt mit Infos aus dem Internet. m mit dem Smartphone Informationen über die nähere Umgebung zu erhalten, in der man sich gerade befindet, tippt man normalerweise mühsam den Text ein und durchforstet die Suchergebnisse. Einfacher gehts mit AR-Apps (Augmented Reality, zu Deutsch: erweiterte Realität). Mittels GPS und Kompass weiss die App, wo man sich aufhält und in welche Richtung man schaut, sodass sie dazu passende Informationen automatisch aus dem Netz laden kann. Zum Beispiel erscheinen die Wikipedia-Einträge von wichtigen Orten in der Nähe, oder die App benennt die Gipfel der Berge am Horizont. Damit Augmented Reality umfangreich funktioniert, bedarf es jedoch vieler mit der App verbundener Datenban-

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Mit «Cut the Rope» verbrachte ich schon einige Zugfahrten Zürich–Aarau.

... www.duelingnetwork.com, hier kann ich kostenlos gegen Yu-Gi-OhSpieler weltweit antreten.

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Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

«Kann diese Brezel mehr Fans haben als Tokio Hotel» liefert immer witzige Bilder und Storys.

DAS DING

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Eine ebene Fläche ist selten vorhanden, wenn man die Kamera für eine Langzeit- oder Selbstauslöseraufnahme abstellen möchte. Das Ministativ Gorillapod von Joby kann sich dank seiner beweglichen Beine auf jedem Untergrund halten oder sogar an einem Pfosten festklammern. Gorillapods gibt es in verschiedenen Grössen für grosse und kleine Kameras oder auch für Smartphones. Preis bei Melectronics: 29.80 Franken.

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Wo möchten Sie keinesfalls von Ihrem Handy gestört werden?

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe ...

Die Massage geht nur ohne Handy.

... spiele ich mit meinen Katzen oder informiere mich auf Facebook über Klatsch und Tratsch in der Umgebung.

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Mein Lieblingsbuch heisst ...

«Gut gegen Nordwind» von Daniel Glattauer. Moderne Romantik und voller Humor! Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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auto | 107

Opel in Schräglage

Zum 150. Geburtstag herrscht bei Opel Kater- statt Jubelstimmung: Vielen attraktiven Neuheiten zum Trotz reden alle über «Krise bei Opel». Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

K

adett, Ascona, Manta, Rekord, GT, Kapitän: Namen aus der Zeit, in der Opel den Ton angab. Einst hatte etwa VW keine Chance gegen die Marke, die den Massstab setzte und zeitweise in Biel montierte. Opel war lange die Nummer 1 – auch bei uns. Doch seit Jahren kriselt es, Opel schreibt rote Zahlen. An den Autos liegt es nicht. Längst ist Opel wieder vorne, qualitativ wie technologisch. Zwei Beispiele: Der preisgekrönte Ampera gilt als fortschrittlichstes Elektroauto. Und den Meriva und den Zafira kopiert die Konkurrenz bis heute. Das Problem neben der europäischen Absatzkrise ist das ramponierte Image: Während VW in den 90er-Jahren Milliarden in Produkte, schlanke Werke und Internationalisierung steckte, um vor Japanern und Koreanern nach oben zu fliehen, sparte sich Opel mit lieblosem Billigschrott fast tot. Das wirkt nach:

Erinnerungen an bessere Zeiten: Mit Modellen wie dem Kadett (oben), dem berühmt-berüchtigten Manta (links oben) und dem Admiral war Opel über viele Jahre tonangebend.

Heute sind die Autos top, aber das Vertrauen der Käufer lässt sich nicht so schnell wiederherstellen.

es scheint, als werde endlich gespart, wo es sein muss Am Niedergang mitverantwortlich ist US-Mutter General Motors (GM). Wie zuvor bei Saab fehlte das Verständnis, wie europäische Marken funktionieren. Und wie fatal ständige Strategie-, Chefwechsel und Verkaufsgerüchte sind. Und in China sperrt GM-Tochter Chevrolet Opel quasi aus. Heute ist Chevrolet auch in Europa auf dem Vormarsch, aber die GM-Marken sind sich im Image und der Positionierung viel zu nahe. Trifft Opel also keine Schuld? Irrtum. Ohne Geld von GM wäre Rüsselsheim längst am Ende. Zu Produktplanungsfehlern gesellen sich Kostentreiber wie der Protest der verängstigten Opelaner gegen Werks-

Feuerwerk der Hoffnung Derzeit gibt Opel richtig Gas. Im Mittelpunkt steht der Opel Adam (Bild). Der Stadtflitzer soll ab Anfang 2013 einen klaren Impuls zur Wende geben: Opel wird edler, schick, trendy! Das könnte dank coolem Styling und pfiffiger Ideen klappen: Der 3,70 Meter kurze Edelmini à la Fiat 500 und Mini hat Hitcharakter. Ebenfalls neu ist der Stadt-SUV Mokka (ab Jahresende). Derzeit starten die Astra-Limousine und die gelifteten AstraFünftürer mit neuen Hightechmotoren an Bord. Und bald wird das Cabrio Cascada (Frühjahr 2013) enthüllt: Die Zukunft sieht gut aus.

schliessungen: Überkapazitäten verursachen riesige Kosten. Also will GM noch rigider sparen. Ein Teufelskreis? Diesmal nicht. Es scheint, als werde endlich gespart, wo es sein muss, aber kräftig in Modelle, Technik und Image investiert (siehe unten). Texte: Timothy Pfannkuchen


Hier essen macht doppelt satt. Am 16. Oktober ist UNO-Welternährungstag. Die folgenden Restaurants spenden einen Teil ihrer Tageseinnahmen an Terre des hommes. Wenn Sie hier essen gehen, unterstützen Sie lebenswichtige Gesundheitsprogramme für Kinder in 16 der ärmsten Länder der Welt. Danke.

Die engagierten Restaurants AARGAU: Baden: Roter Turm • Brugg: Santa Lucia • Fislisbach: Linde • Oberrohrdorf: Gasthof Zum Roten Löwen • BASEL-LANDSCHAFT: Liestal: Schützenstube • Münchenstein: Bonanza • BASEL-STADT: Basel: Cantina Don Camillo • Chez Donati • eo ipso • if d’or • Kornhaus • La Vela • Riehen: Tonking • BERN: Adelboden: Hohliebestübli • Bern: Dampfzentrale • Fischerstübli • Haberbüni • Hotel National • Kirchenfeld* • Waldheim • Gunten: Parkhotel Gunten • Kandersteg: Waldhotel Doldenhorn • Steffisburg: Hotel Freienhof • Hotel Holiday • FREIBURG: Düdingen: Gasthof Zum Ochsen GLARUS: Näfels: Hotel Schwert • GRAUBÜNDEN: Chur: Hallenbad Moby Dick • Rätushof • Seewis: Kurhaus, Rehabilitationszentrum • St. Moritz: Sonne • Trin: Hotel Casa Selva • LUZERN: Luzern: Hotel Waldstätterhof • Schiffrestaurant Wilhelm Tell • OBWALDEN: Giswil: Kulturbeiz Krone • SCHAFFHAUSEN: Schaffhausen: Tagungszentrum Parkcasino • SCHWYZ: Mümliswil: Gasthof Kreuz* • Oensingen: Dal Toscana • Olten: Aarhof • Riedholz: Attisholz* • Solothurn: Aaregarten • Bieltor, Chicken Chaot. • Cantinetta Bindella • Zunfthaus zu Wirthen • Zuchwil: Blumenfeld • ST. GALLEN: Rorschacherberg: Schloss Wartegg • THURGAU: Weinfelden: Bistro Live • ZUG: Baar: Siesta • Zug: Spago • Theater Casino Zug • Zugersee Schifffahrt • Zur Alten Lorze • ZÜRICH: Meilen: Blumental • Uetliberg: Uto Staffel* • Wetzikon: • Okto Lifestyle Bar • Winterthur: Yooji’s • Zürich: Schlüssel* • Spaghetti Factory Rosenhof • Tibits NZZ Bistro • Tizziani • Turbinenhalle • Vallocaia il piccolo ristorante • Yooji’s Bellevue • Yooji’s Josef • FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN: Triesen: Meierhof • Triesenberg: Turna • Vaduz: Park Hotel

* Aktion nicht am 16. Oktober, Restaurant nimmt an einem anderen Tag teil. Weitere teilnehmende Restaurants unter www.tdh.ch/restaurants

25 Jahre Bo Katzman Chor - Jubiläums-Tour 2012 Jedes Jahr gelingt es Bo Katzman, zusammen mit seinem Chor und seiner Band ein

komplett neues Repertoire zu präsentieren und mit einer packenden Konzert-Show die

Die Tournee - 23 Konzerte in 18 Städten Trimbach bei Olten - Luzern - Wettingen - Suhr - St. Gallen - Jona Biel - Landquart - Cham - Winterthur - Interlaken - Zürich - Bern Amriswil - Solothurn - Basel - Schaffhausen - Brig

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Fans zu begeistern. Auch dieses Jahr erwartet die Zuschauer ein eindrucksvolles ÜberraschungsProgramm: Passend zum Jubiläum verwöhnt der Sänger sein Publikum mit den schönsten Gospel-Hymnen aller Zeiten und natürlich einem „Best of“ aus 25 Jahren Bo Katzman Chor. Freuen Sie sich auf einen weiteren Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit und lassen sie sich einmal mehr von der mitreissenden Musik des Bo Katzman Chors verzaubern.

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migros-magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

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! Ich suche meine Schulkameradin, Klara Nett-Mäder, geboren 1942. Ihr letzter Wohnort war der Chileweg 4 in 5413 Birmensdorf AG. Bitte melde dich! Am 13. Oktober ist in Rorschacherberg unsere Klassenzusammenkunft. Komm doch bitte auch! Martha Hausheer-Werz Hirsernstrasse 5 6052 Hergiswil Telefon 079 356 41 54 ! Wir suchen den netten Herrn, der uns am Dienstag, 14. 8. 2012 um circa 15.30 Uhr im Metro-Parking am Waisenhausplatz in Bern geholfen hat, als mein Vater einen Schwächeanfall hatte. Er, seine Frau und seine Kinder (eventuell Zwillinge) begleiteten uns bis fast zur Hörmittelzentrale, wo wir hin mussten. Leider haben wir vergessen, nach seinem Namen zu fragen. Vreni Schneider Lindenhofstrasse 6 3048 Worblaufen Telefon 031 921 59 03

Gesucht: Klasse von Frau Linsi ! Für eine erste Klassenzusammenkunft der 1.−3. Primarklasse 1953−1956 bei Frau L. Linsi, Schulhaus Eugen Huber in Zürich-Altstetten, suchen wir noch ehemalige Mitschüler/innen. Achtung: Bei unseren «Girls» kennen wir nur den Mädchennamen. Für «zweckdienliche Angaben» jeglicher Art sind wir sehr dankbar. Berthoud Roger Claude, Jahr-

gang 1946; Hertig Hans-Peter, 1946; Hess Jörg, 1946; Schmid Arturo Giorgio, 1947; Bossard Ursula, 1946; Büsser Marlise Olivia, 1946; Casty Elisabeth, 1945; Fischer Elsbeth, 1945; Flori Margrit, 1946; Hänsli Gertrud, 1945; Wegmann Marlise 1945. Heinz Eichenberger, Zürich E-Mail: heichi@ojooo.ch

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Geniessen Sie die letzten Tage des Jahres in der Mozartstadt, der Heimat dieses musikalischen Genies. Salzburg vereint prunkvolle Vergangenheit mit lebendiger Gegenwart. Der Charme dieser lieblichen Stadt mit ihren weltberühmten Sehenswürdigkeiten wird Sie in ihren Bann ziehen. Ein Ausflug ins Salzkammergut rundet diese Reise ab.

Marienbad und Karlsbad beeindrucken durch ihre jahrelange Tradition und Eleganz. Die gemächliche Atmosphäre, die gute Luft und die vielen Spazierwege prägen diese Kurorte und machen sie so sympathisch. Aber auch der Ausflug in die Kulturstadt Prag wird Sie begeistern.

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LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Silvester-Gala-Buffet mit Live-Musik und Tanz sowie verschiedenen Showeinlagen • Neujahrskonzert • Stadtrundfahrt/-gang in Prag, Marienbad und Karlsbad • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm • Lokale Reiseleitung vom 2. - 4. Tag

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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

! August 1956/57: Ich wohnte zuerst im Eckhaus neben Augusta Raurica und nachher im Hotel Krone. Nun suche ich: Wirtin Annemarie Bertschi, Lilo Gogel, Trudi Saladin, Abt Kurt und Sohn, Pierina Hort, Hansueli Jäggi, Bläuer Miggu und Frau, Seppi Fischer, Karl Dozer, Melliger und Sohn, Wutke, Inge Strass sowie Ruedi Fankhauser. Bitte meldet euch doch bei mir. Ueli Berger Griessbach 3454 Sumiswald Telefon 034 431 20 81

Klassenfest in Riedenhalden ! Ich suche für eine Klassenzusammenkunft folgende acht ehemaligen Mitschüler/innen, die mit uns 1949 im Schulhaus Riedenhalden in der 6. Klasse bei Lehrer Seiler waren: Ruth Föllmy (Foellmy), Astrid Weber, Silvia Rindisbacher, Roger Rumo, Plinio

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Migros-Magazin | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

GLÜCKSGRIFF

bernaQUa | 113

Entdeckungsreise im Kinderbereich (oben) oder Action auf der Rutsche: viel Spass für die ganze Familie.

Auf der Wasserrutsche durchstarten

Im Erlebnisbad Bernaqua kann man die Alltagssorgen wegspülen – das Migros-Magazin verlost 50 Mal zwei Tageseintritte.

D

ie Wasserwelt Bernaqua im Berner Freizeit- und Einkaufszentrum Westside bietet Spass, Spannung und Erholung. Das Erlebnisbad hat eine Wasserfläche von insgesamt 2000 Quadratmetern. Einzigartig in der Schweiz ist das wellenlose Flussbad mit der grössten variabel einstellbaren Gegenströmungsanlage der Welt. Hier spüren die Besucher die elementare Kraft des fliessenden Wassers und können ihre Schwimmleistung testen.

nervenkitzel im Wildbach mit stromschnellen und strudeln Abenteurer kommen im 80 Meter langen Wildwassercanyon auf ihre Kosten: Mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

können sie sich durch einen tosenden Wildbach mit Stromschnellen und Strudeln treiben lassen. Und für Nervenkitzel sorgen die längsten gedeckten Wasserrutschen der Schweiz wie zum Beispiel die «Magic Eye» mit stolzen 175 Metern Länge. Zudem gibts im Bernaqua ein abwechslungsreiches Saunaprogramm. In der Feuer-und-Eis-Sauna gibts stündlich aromatisierte Aufgüsse. Die Besucher finden hier Entspannung, die Alltagssorgen lösen sich in Dampf auf. Und während die Eltern endlich mal relaxen können, erkunden Mädchen und Buben im Kinderbereich bunte Dschungellandschaften oder das Piratenschiff. Text: Christoph Petermann

Mitmachen und Gewinnen Das Migros-Magazin verlost 50 Mal zwei Tageseintritte jeweils für einen Erwachsenen und ein Kind für das Erlebnisbad Bernaqua, die Wasser- und Wellnesswelt im Freizeit- und Einkaufszentrum Westside in Bern Brünnen. ! Wettbewerbsfrage Wie viele Tageseintritte werden verlost? ! Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösung, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ! Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Bernaqua», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 14. Oktober 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Infos: www.bernaqua.ch


ChristkindlMärkte Südtiroler Christkindlmärkte

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Mit den Weihnachtsmärkten von Brixen, Bozen, Meran und Innsbruck. Übernachtung mit Frühstücksbuffet und Halbpension im 4-SternHotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen.

Reisedaten 2012: 30. November – 02. Dezember, 03. – 05. Dezember, 09. – 11. Dezember, 11. – 13. Dezember

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Stuttgarter Weihnachtsmarkt

2 Tage Fr. 179.–

Der grösste deutsche Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz. Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart.

Reisedaten 2012: 30. November – 01. Dezember, 01. – 02. Dezember, 03. – 04. Dezember, 06. – 07. Dezember, 07. – 08. Dezember, 08. – 09. Dezember, 13. – 14. Dezember, 14. – 15. Dezember, 15. – 16. Dezember

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Salzburg und Innsbruck 3 Tage HP Fr. 315.–

Mit den Weihnachtsmärkten von Innsbruck und Salzburg. Besuch von Gut Aiderbichl (inkl. Eintritt) und den Swarovski-Kristallwelten. Übernachtung mit Frühstücksbuffet und Halbpension in sehr gutem Mittelklasshotel in Ebbs bei Kufstein.

Reisedaten 2012: 30. November – 02. Dezember, 03. – 05. Dezember, 07. – 09. Dezember

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Würzburg, Nürnberg, Rothenburg

3 Tage Fr. 315.–

Der märchenhafte Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber, der älteste und berühmteste deutsche Weihnachtsmarkt in Nürnberg und der barocke Weihnachtsmarkt von Ludwigsburg. Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg.

Reisedaten 2012: 14. – 16. Dezember

Abfahrtsorte: Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

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und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

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UnterhaltUng | 117

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie viele Raddampfer verkehren auf dem Vierwaldstättersee? L

einer

T

drei

S fünf

So nehmen Sie teil

2. Wo befindet sich der grösste Teil der Gebäude des CERN? R Vevey

A Meyrin

E

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Cointrin

3. Was muss sich im sardischen Schafskäse Casu Marzu befinden? E

Salmonellen

N Maden

K Fadenwürmer

4. Die Summe aller Zahlen von 1 bis 100 ergibt …? T

101

I

3401

S 5050

5. Welcher Schweizer Musiker erhielt einen Bundeshaus-Badge? I

Chris von Rohr

O Polo Hofer

B Bligg

Teilnahmeschluss: Sonntag, 14.10.2012, 24 Uhr

6. Wie wird der Big Ben in London künftig heissen? G Big Cameron

R The Tower

B Elizabeth Tower

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. «Baby Doc» war der ehemalige Präsident welchen Staates? A Haiti

E

Peru

I

Island

T

Anne Brontë

8. Welche Schriftstellerin schrieb angeblich alle 14 Tage einen Roman? S Muriel Spark

R Barbara Cartland

Auflösung Nr. 39: REISKORN Gewinner Nr. 38: Arthur Huber, Basel BS; Monika Liebich, St. Gallen SG; Erika Simmler, Meilen ZH

Lösungswort: 1

2

3

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 3 4

E

2 5

AARGAUER ABTRETER ANLASSER FUSSBAL L GENEROES GLAETTEN I NFRAROT NEPALESE RETTER I N STRAEHNE

1

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 40: TANTE Gewinner Nr. 39: Martin Studer, Olten SO; Fridolin Weber, Chur GR; Erwin Portmann, Pfäffikon ZH

Teilnahmeschluss: Sonntag, 14.10.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


STORYS

WER HAT WAS MIT WEM? Wir wissen es. Wir haben die aktuellsten Storys rund ums Nachtleben.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

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UnterhaltUng | 119

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 2 www.raetsel.ch/bruecken

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Auflösung Nr. 39:

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Auflösung Nr. 39: 1

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RINGTAUCHEN MIT NINA Nina hat im Hallenbad einen Parcours gelegt. Hilf ihr und finde den Weg, auf dem sie alle Ringe durchtauchen kann, ohne eine Strecke zweimal zu schwimmen. Zeichne Ninas Route mit einem Stift ein.

ZUSCHAUERRÄTSEL

Die Lilibiggs und ihre Freunde sind im Fussballfieber. Natürlich gehen sie auch gerne mal ein Spiel anschauen. Auf dem einen Foto von ihrer Fantruppe ist etwas durcheinander geraten. Findest du die 10 Unterschiede? Kreise sie mit einem Stift ein.

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin n. Kostenlos anmelden unter: altungeen. und tolle Veranstaltung

www. lilibig gs.c h


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Spiel -Variante 4: Das Stickmuster.

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Es sieht ganz kristallisch-skandinavisch aus. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «4» markiert sind.

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Spiel -Variante 2: Herr Mäder.

Er findet mit Ihrer Hilfe zu seiner Lektüre. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «2» markiert sind.

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Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Silvio Seiler, Werbeagentur SilvioSeiler.ch.www.das-kann-nur-ein-inserat.ch.

Ein Strategiespiel für zwei. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «3» markiert sind. Nun schreibt Spieler 1 ein X in ein Spielfeld und Spieler 2 ein O. Wer zuerst drei X oder drei O waagrecht, senkrecht oder diagonal erzielt, gewinnt. Spiel -Variante 3: Das TicTacToe. 3 3

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Spiel -Variante 1: Der QR-Code. Er bringt Ihnen DAS KANN NUR EIN INSERAT näher. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «1» markiert sind. Laden Sie die BeeTagg-App gratis auf Ihr iPhone oder AndroidHandy. Fotografieren Sie den QR-Code mit dem BeeTagg QR-Reader. Alternativ gehen Sie direkt auf Das-kann-nur-ein-Inserat.ch.

SPIEL MIT MIR.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 41, 8. OktOber 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 40: 417 8 4 1 7 2 6 9 5 3 Gewinner Nr. 39: 5 9 2 1 3 4 6 7 8 Irene Gubler, 7 3 6 5 8 9 4 1 2 1 7 4 6 5 3 2 8 9 Wald ZH; 9 2 8 4 1 7 3 6 5 Ruth Juillerat, 3 6 5 8 9 2 7 4 1 2 5 7 9 4 1 8 3 6 Monible BE; 6 1 9 3 7 8 5 2 4 Liselotte Ludaescher, 4 8 3 2 6 5 1 9 7 Derendingen SO; Christine Henzen, Teilnahmeschluss: Sonntag, 14.10.2012, 24 Uhr Glis VS; Andrea Zaugg, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Zollbrück BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 exemplare (WeMF 2011) Leser: 2 384 000 (WeMF, MACH basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf kaminski (rk), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea burri, katrin kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

© DISNEY ENTERPRISES INC., KKL LUZERN

«PIRATES OF THE CARIBBEAN» IM KKL

© DISNEY ENTERPRISES INC.

Erleben Sie Captain Jack Sparrow und seine Crew auf der Bühne des KKL Luzern. Das 21st Century Symphony Orchestra präsentiert mit «Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest» eine weitere «Disney Live in Concert»-Weltpremiere. Freuen Sie sich auf ein Erlebnis der Extraklasse. Erstmals haben Sie dank «A Pirate’s Symphony» zudem die Möglichkeit, zusätzlich zum Konzert ein exklusives Dinner in einer inszenierten Piratenwelt zu geniessen. Termin: «A Pirate’s Symphony» (Dinner & Konzert): 9. Dezember 2012. 3., 9. und 12. Dezember 2012 nur Konzert, KKL Luzern

Preis: Dinner & Konzert: Fr. 200.– statt Fr. 250.–. Nur Konzert: Fr. 120.– statt Fr. 150.–, Fr. 100.– statt Fr. 125.–, Fr. 80.– statt Fr. 100.–, Fr. 64.– statt Fr. 80.–, Fr. 48.– statt Fr. 60.–, Fr. 32.– statt Fr. 40.– Profitieren: Tickets erhalten Sie, so lange der Vorrat reicht, unter www.migros.ch/cumulus-ticketshop. Geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein. Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

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Bestnote Bestnote: Kundenzufriedenheit 07/2012

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Aktionsdauer: bis 30. November 2012 Profitieren: Beantragen Sie jetzt Ihre kostenlose Cumulus-MasterCard mit 3000 Cumulus-Punkten Startbonus. Ihr Vorteil: – keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren – weltweit Cumulus-Punkte sammeln – kostenlose Partnerkarte Hinweis: Der Antrag für die Cumulus-MasterCard ist in der Migros, unter www.cumulus-mastercard.ch oder telefonisch unter 044 439 40 27 erhältlich. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch

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3000

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 124 |

Name: Jolanda Brändle (41) Sternzeichen: Fisch Wohnort: 9612 Dreien SG

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JOLANDA BRÄNDLE

Wieso leben Sie im Toggenburg? Ich lernte meinen Mann in Mosnang kennen. Er führte schon damals einen Bauernhof. So hat sich alles ergeben. Wo würden Sie gerne leben? Ich möchte immer auf dem Land bleiben. Diese Freiheit ist für meine Kreativität entscheidend. Der Ort ist mir nicht so wichtig. Beruf und Lebenslauf: Ich wuchs im Untertoggenburg mit fünf Geschwistern auf und arbeitete ab 1991 vier Jahre als Kindergärtnerin in Mosnang SG. Nach meiner Heirat mit Stefan wurde ich Bäuerin und Mutter – heute von neun Kindern. 1998 besuchte ich bei der Bäuerinnen- und Landfrauenvereinigung Mosnang-Mühlrüti einen Einsteigerkurs für Scherenschnitte. Im Herbst 2000 stellte ich die «Schererei» erstmals aus. Mein Ziel: Ich will immer wieder neue und auch ausgefallene Ideen mit meiner Scherenschnittkunst verwirklichen. Was ich mag: Fröhliche und aufgestellte Leute. So tanke ich Energie. Was ich nicht mag: Leute, die sich über unwichtige Dinge ärgern. Was ich an mir mag: Ich versuche immer, meine Ideen mit allen Mitteln zu verwirklichen – ehrgeizig und konsequent. Mein Lieblingsessen: Pizza mit Schinken und Pilzen und als Beilage einen Nüsslisalat mit Ei. Mein peinlichster Moment: Bei einem Auftritt mit dem Männerchor in der Kirche musste ich als Chorleiterin bei einem Messelied drei Mal starten, weil die Männer den Ton nicht getroffen hatten. Text: Reto E. Wild

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NR. 41, 8. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Einmal pro Woche fahre ich auf eine Alp und wieder zurück» Jolanda Brändle steht vor dem grössten Erfolg in ihrer Karriere als Scherenschnittkünstlerin: Sie hat für die diesjährige Olma das offizielle Plakat entworfen. Langweilig wird es der sportlichen Bäuerin und Mutter von neun Kindern nie.

Bilder: Jorma Müller

MEINE KUNST

«Scherenschnitte brauchen sehr viel Fingerspitzengefühl. Mein Lädeli ‹zur Schererei› in Mosnang ist mein Reich, wo ich mich verwirklichen und alle meine Ideen an die Leute bringen kann. Ich eröffnete es vor zwei Jahren.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Preis/Leistung beim Ruchbrot ist super. Dieser Zweipfünder reicht für unsere Grossfamilie knapp einen Tag.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 41, 8. OKTOBER 2012 |

JOLANDA BRÄNDLE | 125

MEINE LEIDENSCHAFT

«Mit dem Mountainbike und joggend halte ich mich fit. Abends fahre ich einmal pro Woche alleine auf eine Alp und wieder zurück.»

MEIN GRÖSSTER ERFOLG

«Für mich war es bereits ein Erfolg, als mich eine Werbeagentur vor zwei Jahren anfragte, ob ich für die Olma 2012 ein Plakat kreieren würde. Mit der Realisation wurde für mich ein Traum wahr.»

MEIN ZUHAUSE

«Ich lebe auf einem Bauernhof oberhalb von Mosnang, den wir in der zehnten Generation führen. Ich versuche, unser Zuhause so zu gestalten, dass wir uns alle wohlfühlen.»

MEINE LIEBLINGS-CD

«Nicolas Senn ist trotz Erfolgen natürlich geblieben. Hackbrett finde ich ein lässiges Instrument, weil man es auf so viele Arten spielen kann.»

MEINE LIEBSTEN

«Mein Mann Stefan ist meine grosse Unterstützung. Unsere neun Kinder sind sehr unterschiedlich. Das macht den Tag farbig, aber auch herausfordernd. Tagsüber sind wir kaum alle zusammen.»


n e s ie

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