Page 1

Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

Seit Generationen der Zeit voraus.

1925 Pionierin seit der GrĂźndung

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Und das war erst der Anfang.


Die Migros ist Pionierin: gestern, heute und morgen. 1944 Migros Klubschule Was mit wenigen Sprachkursen begann, ist heute ein Bildungsinstitut, das über 600 verschiedene Kurse anbietet und jährlich von rund 380 000 Personen besucht wird.

1957 MigrosKulturprozent Jedes Jahr fliesst ein Anteil des MigrosUmsatzes in soziale und kulturelle Projekte.

1961 Eisenbahnbrücke Aproz Seit dem Bau werden über 90 Prozent der Getränke von Aproz mit der Bahn in der ganzen Schweiz verteilt.

1985 Umweltleitbild Ins Unternehmensleitbild der Migros werden nebst den wirtschaftlichen auch soziale und ökologische Faktoren gleichgewichtet miteinbezogen.

1963 Gottlieb Duttweiler Institut Noch heute ist das Institut eine der innovativsten Denkfabriken im Land.

1974

1979 Migros-Unterstützungsfonds (ehemals: Hilfsfonds) Jährlich fördert die Migros mit einer Million Franken soziale und ökologische Projekte auf der ganzen Welt.

M-Sano Ziel des M-Sano-Programms war es, Lebensmittel auf möglichst chemiefreie, natürliche Art zu produzieren. Die festgelegten Qualitätskriterien umfassten die Produktion, die Verarbeitung, die Lagerung sowie das fertige Produkt.


Bild: Daniel Winkler

MM40, 3.10.2016 | www.migrosmagazin.ch

Hightech fĂźr Behinderte: Schweizer sind fĂźhrend in der Forschung Seite 12

VW-Nostalgie

Kultobjekt Hippie-Bus: Auch die Fingers sind jede freie Minute auf Achse Seite 24


Die Natur weiss, was 30%

3.85 statt 5.50

Migros-Bio Crevetten Tail-on gekocht Zucht aus Ecuador, per 100 g

20%

Alle Migros-Bio Trockenreis 1 kg z.B. Vollreis Natura, 2.60 statt 3.30

20%

Alle Migros-Bio Frischsäfte z.B. Orangensaft, 750 ml, 2.70 statt 3.40

20%

Alle Migros-Bio- oder Bio-Klostergarten-, -Swiss Alpine Herbs- sowie -Yogi-Tees z.B. Migros-Bio Pfefferminze, 20 Stück, –.75 statt –.95

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Alle Migros-Bio-Teigwaren, -Pastasaucen und -Tomatenkonserven z.B. Gehackte geschälte Tomaten, 280 g, 1.05 statt 1.35

20%

Alle Migros-Bio Kaffees, Fairtrade z.B. Bohnen, 500 g, 6.60 statt 8.30


gut ist. 20%

4.30 statt 5.40

Migros-Bio Chämischinken* Schweiz, per 100 g

20%

Alle Migros-Bio Frühstückscerealien (ohne Alnatura), z.B. Kürbiskerne, 400 g, 4.95 statt 6.20

20%

Alle Migros-Bio Getränke z.B. Schweizer Alpenkräuter Ice Tea, 1 Liter, 1.25 statt 1.60

3er-Pack

33%

Migros-Bio-Pasta und -Sauce in Mehrfachpackungen z.B. Agnolotti all’arrabbiata im 3er-Pack, 3 x 250 g, 9.80 statt 14.70

20%

Alle Bio-Essige und -Öle (ohne Alnatura), z.B. Migros-Bio Apfelessig, 50 cl, 1.75 statt 2.20

35%

2.70 statt 4.40

Migros-Bio Karotten Schweiz, Beutel, 1 kg

20%

20%

Alle Migros-Bio Tiefkühl-Produkte z.B. Himbeeren, 300 g, 3.45 statt 4.35

Alle Migros-Bio Biscuits z.B. Dinkelgebäck Rosinen, 260 g, 2.75 statt 3.45


6 | MM40, 3.10.2016

148

N Editorial

So ein Ärger aber auch!

Der «hochdekorierte Chefstratege» muss deshalb an dieser Stelle noch einmal auf unser letztes Heft zu schreiben kommen. Sollten wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mit unserer Sonderausgabe verärgert haben, so tut uns dies leid, und ich entschuldige mich dafür. Dies war ganz sicher nicht unsere Absicht. Wir hatten einfach die Idee, geschlechtsspezifische Themen einmal aus zwei unterschiedlichen Warten zu betrachten. Natürlich gab es auch einiges an Lob. Von Leserinnen und Lesern, aber auch von Peter Hartmeier. Der ehemalige «Tages-Anzeiger»-Chefredaktor, UBS-Kommunikationschef und heutige Berater hielt letzte Woche die Blattkritik vor versammeltem Team ab. Er sparte nicht an kritischkonstruktiven Einwänden und legte den Finger auf heikle Stellen. Gleichzeitig lobte er aber auch die professionelle Umsetzung des Themas.

Alle, die unser Genderheft etwas irritiert hat, kann ich also beruhigen: Sudoku, Rätsel, «Meine Welt» – heute finden Sie alles wieder am bekannten Ort. Ich wünsche Ihnen mit dem neuen Heft wieder viel Lesevergnügen! Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

42

Bilder: Roger Hofstetter, Christian Schnur, Daniel Winkler, Ruben Wyttenbach, Daniel Aeschlimann

Peter Hartmeier (2. v. l.) bei der Blattkritik

Nein, für einmal waren einige Leserinnen und Leser ganz und gar nicht zufrieden mit dem Migros-Magazin. Die Spezialausgabe zum Thema Frau und Mann hat uns einige geharnischte Protestmails eingetragen. Und zwar nicht aus inhaltlicher Sicht, sondern weil die Hälfte der Zeitung umgekehrt gedruckt wurde («Was soll das? Steht eh schon die ganze Welt kopf und jetzt noch das MM. So blöd!» «Welcher hochdekorierte Chefstratege hatte denn diese bekloppte Idee?» «Wenn das ein Versuch ist, die Zukunft des Magazins zu testen, na dann gute Nacht.» «Die hirnrissige neue Gestaltung ist ärgerlich»).

«Als Nächstes widmen wir uns der künstlichen Intelligenz» Emmanuel Mogenet Leiter Google-Forschungszentrum


MM40, 3.10.2016 | 7

12

Menschen

23 Bänz Friedli

86 Gluten- und laktosefrei 88 Brot mit Purpurweizen 90 Hochwertige Snacks 92 Variantenreiches Blévita 94 Rasch und gut gegessen 96 Einkauf im Migros-Wagen 98 Gärtnern mit Farmmania 101 Gut gegen Erkältungen 103 Feines für Stubentiger 105 Shampoo für jedes Haar 107 Exotische Duschdüfte

24 VW-Nostalgie

113 Neues aus Ihrer Region

10 Diese Woche

Krankenkasse: Viele können die Prämien nicht mehr bezahlen 12 Hilfe für Behinderte

Schweizer Forscher sind führend in der Medizintechnik

Nichts wie weg im Hippie-Bus! 30 Triathlet Beat Knechtle Ein Arzt geht an seine Grenzen 34 Suche nach Mister Right Für Tama Vakeesan und Esther Wohl sind Leben und Lieben komplizierter als für andere 42 Emmanuel Mogenet Künstliche Intelligenz wird unser Leben radikal verändern, sagt der Google-Forscher.

Migros-Welt 52 Adele-Duttweiler-Preis

Die Behindertenorganisation Insieme Schweiz ausgezeichnet 54 Biologisch von A bis Z 58 Fisch aus Schweizer Zucht 60 Nachhaltiger Fischgenuss 62 Clubsandwiches ganz Bio 66 Vegetarische Tavolata 69 Saisonküche: Knoblauch 85 Der ideale Energieriegel

Leben 119 Alltagsknigge 121 Kind oder Handy?

Manche Mütter vergessen ihr Kind wegen des Smartphones 122 Reiseland Slowenien 129 iPhone 7 – der Härtetest 131 Migros Bank: Säule 3a 132 Kinderseite Der Bartgeier, der Knochenjäger 135 Gesundheit

Fit durch die Wechseljahre 137 Beauty 139 Glücksgriff 141 Rätsel und Spiele 145 Impressum 146 Cumulus 148 Meine Welt

Musical-Sängerin Anja Haeseli

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

69

* Normaltarif

Anzeige

%

GÜLT IG 16 .10.20 IS B 15

Rabatt

auf Pneus* folgender Marken: Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli, Semperit, Uniroyal Gratis 2 Jahre Reifenersatz-Garantie Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen *Basis TCS-Mitglieder-Pneupreisliste, Winter 2016 /17

www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21


statt 699.–

20%

Bett GIROD

Ohne Bettinhalt, inkl. Kopfteil, Füsse Wildeiche massiv, dunkelbraun gebeizt, diverse Farben und Grössen, z. B. Stoff, 100 % Acryl, anthrazit, 160 x 200 cm

.2016 1.10.–31.10

206.– statt 229.–

Einlegerahmen FLEX Standard

476 6.–

1079– 9.

Matratze ELANBASIC II medium oder firm

Matratze PREMIOTOP IV

statt 529.– 5

statt 119 99.–

28 Doppellatten, Mittelzone verstellbar mit Schiebern, diverse Grössen, z. B. 80 x 200 cm

Kern Standardschaum, EvoPore-HRC-Spezialschaum mit 7 Zonen, Auflage Schafschurwolle / Naturseide, Bezug Jersey abnehmbar und waschbar, diverse Grössen, z. B. 80 x 200 cm

Kern EvoPore-HRC-Spezialschaum, metallfreie Federelemente mit 7 Zonen, Auflage Schafschurwolle / Ingeo und Sanasoft-Weichschaum, Bezug Jersey abnehmbar und waschbar, Härtegrad soft, medium oder firm, diverse Grössen, z. B. 80 x 200 cm

55.80

78.– statt 98.–

449.–

3-Kammer-Kissen FIBRALUX

Daunenduvet PRIMADAUN MEDIUM

Bett LAURIE

statt 69.80

Füllung 100 % Polyester, AIR-FILL Faserkugeln Fassung 100 % Baumwolle z. B. 65 x 100 cm

Füllung neue, reine, daunige Entenfederchen, grau, 20 %, Federchen 80 % Fassung 100 % Baumwolle z. B. 160 x 210 cm

10 % auf Betten, Matratzen und Einlegerahmen. 20 % auf Duvets und Kopfkissen. Entdecken Sie jetzt das gesamte Angebot auf micasa.ch

Möbel: Gültig vom 1.10.–31.10.2016 auf das gesamte Betten-, Einlegerahmen- und Matratzen-Sortiment, exkl. Kids-Sortiment. Erhältlich in allen Micasa-Filialen und im Online-Shop. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen. Textil: Gültig vom 1.10.–31.10.2016 auf Duvets und Kopfkissen, exkl. Kids-Sortiment. Erhältlich in allen Micasa-Filialen, grösseren Migros-Filialen und im Online-Shop. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen.

629.–

b ot e e g n a m Trau b i s zu

statt 499.–

Ohne Bettinhalt, inkl. Kopfteil mit integrierter Ablagefläche, Spanplatte melaminbeschichtet weiss oder Eiche furniert, diverse Grössen, z. B. 160 x 200 cm


Menschen MM40

Darauf freuen wir uns Welttierschutztag Am 4. Okto­

ber findet der Aktionstag für den Tierschutz statt. Einst lebten 20 Millionen Elefanten in Afrika, heute nur noch 350 000. Shnit heisst das Internationale

Kurzfilmfestival in Bern. Dauer: 5. bis 9. Oktober; www.shnit.org

Unnützes Wissen

Alles rund ums Essen Das bisher grösste Ei der Welt legte ein Strauss in Schweden. Es wog 2,6 Kilo­ gramm.

Mein Bild der Woche «Jöööö! Wenn wir auf Tierbilder stossen, halten wir automa­

Pascale Bruderer Wyss (38) ist

Ständerätin des Kantons Aargau.

tisch inne, lächeln, machen den Sitznachbarn darauf aufmerksam oder quittie­ ren das Bild im Internet mit ‹I like›. Solche Fotos scheinen uns gutzutun. Medien­ psychologen nennen den Effekt Neotenie: eine Verjugendlichung, die in uns den Beschützerinstinkt weckt. Bei dieser Kegelrobbe fasziniert mich nicht nur der warme Blick der Äuglein, sondern auch die einladende Geste, mit der uns das Tier in seinem Reich willkommen zu heissen scheint. Es ist übrigens eine jener Fotografien, die mit dem ‹British Wildlife Award› ausgezeichnet wurden. Süsse Robbe, nicht? Und so viel knuddeliger als der Gesamtsieger: eine Riesenqualle.»

Erst nach Pro­ testen verzichtete der belgische Fernsehkoch Jeroen Meus dar­ auf, Hitlers an­ gebliches Leib­ gericht, «Forelle mit Buttersauce», nachzukochen. Stattdessen ser­ vierte er Maria Callas’ Lieblings­ essen «Risotto ai funghi e tartufo». 40 Kilogramm Tiefkühlkost isst

Hörprobe

Adam Khan (33), Senior Business Training Specialist, London a) «Cry Me A River» von Justin Timberlake b) «Run» von Leona Lewis c) «Not yet» von Veorra

Antwort c): «Die Musik gehört zum Genre Trap, das mich sehr fasziniert.»

Bilder: iStock, Adam Hanlon, Bruno Bolinger

Entschuldigung, was hören Sie gerade?

jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr. Besoffener Kapuziner heisst

in Österreich ein Haselnusskuchen, getränkt in einer Wein­Gewürz­ Rum­Mischung, garniert mit Schlagobers (Rahm). Quelle: Neon/Stern, Unnützes WienWissen


10 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Wie reagieren Sie auf die Prämienerhöhungen? www.migmag.ch/ umfrage

Umfrage Letzte Woche haben wir gefragt:

Diese Woche

Die Prämien werden für viele unbezahlbar Die Krankenkassenprämien steigen so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr – zum Teil um zehn Prozent. Santésuisse-Präsident Heinz Brand spricht von einem «Selbstbedienungsladen» und fordert die Aufhebung des Vertragszwangs mit Spitälern und Ärzten. Text: Reto E. Wild

Was trennt Frauen heute noch von Männern? 47% Lohn und Karrierechancen. Da werden Frauen noch immer benachteiligt. 18% Immer weniger: Eigentlich ist der Geschlechterkampf vorbei. 16% Die ungleich verteilte Haushaltsarbeit. 19% Das typisch Weibliche kommt meist in der Gesellschaft besser an.

Zahlen und Fakten

158

769

Franken kostet 2017 die schweizweit teuerste Monatsprämie für eine Krankenkasse – in Genf für über 80-Jährige bei einer Standardfranchise von 300 Franken.

14

Krankenkassen fielen dieses Jahr beim Solvenztest des Bundes durch. Sie erreichten die vorgeschriebenen Mindestreserven nicht. Quellen: www.bonus.ch, BAG

Auch ein Kostentreiber: Die Zahl der medizinischen Abklärungen steigt und steigt.

D

ie Krankenkassen­ prämien steigen schon wieder. Seit 1996, als das Krankenversicherungs­ gesetz eingeführt wurde, verteuerte sich eine Durchschnittsprämie von monatlich 173 Franken auf rund 447 Franken im nächsten Jahr – das ist eine Zunahme von 158 Prozent, während sich die Löhne im gleichen Zeitraum nur um 20 Prozent erhöht haben. Besonders stark triffts 2017 Kinder und diejenigen mit einer Wahlfranchise von 2500 Franken. Entsprechend zahlreich und kritisch sind die Kommentare der

Konsumenten in den Online­ portalen, denn immer mehr Fami­ lien können diese explodierenden Prämien nicht mehr zahlen. Laut einem aktuellen Monito­ ring des Bundesamts für Gesund­ heit (BAG) bezog 2014 bereits jeder fünfte Versicherte eine Prämien­ verbilligung. «Im interkantonalen Vergleich variiert die Bezügerquote zwischen 20 und 38 Prozent», sagt Heinz Brand, Präsident des Krankenversicherungs­Verbands Santésuisse und SVP­Nationalrat. «Der Handlungsbedarf, das über­ mässige Kostenwachstum endlich

einzudämmen, ist gross.» Hauptgründe für die Prämien­ erhöhungen sind die Alterung und die medizinische Entwicklung. Kostentreiber sind aber auch immer umfangreichere medi­ zinische Abklärungen: Laut dem BAG ist die Zahl der Konsultatio­ nen stabil geblieben – die Kosten pro Kopf und Arztbesuch sind allerdings markant gestiegen. Und noch immer sind die Preise für Generika in der Schweiz rekordverdächtig hoch. MM Weitere Infos: Extra «Gesundheit» im Migros-Magazin vom 10. Oktober 2016

Bilder: Christian Beutler/Keystone, Monika Flueckiger/freshfocus/parlament.ch

Prozent stiegen die durchschnittlichen Krankenkassenprämien seit der Einführung des Obligatoriums im Jahr 1996.


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 11

Strassenumfrage

Heinz Brand

«Dieses System führt künftig zu noch viel massiveren Prämienerhöhungen» Heinz Brand, wieder steigen die Krankenkassenprämien. Wieso? Das grösste Problem ist die immer grösser werdende Anzahl medizinischer Behandlungen. In vielen Regionen ist das Angebot zu gross, weil es zu viele Spitäler, Ärzte und Therapeuten gibt. Das müssen am Schluss die Prämien- und Steuerzahler berappen. Seit 1996 haben sich die Prämien um über 150 Prozent erhöht. Beim heutigen Selbstbedienungsladen im Gesundheitswesen ist das nicht verwunderlich. Ausser bei den Fallpauschalen in den Spitälern müssen die Krankenversicherer jede einzelne medizinische Behandlung vergüten, ganz egal, ob sie sinnvoll, nötig oder wirksam ist. Für die Ärzte gilt das sogenannte Vertrauensprinzip: Was angeordnet wird, muss von den Krankenkassen bezahlt werden. Weshalb werden diejenigen, die mit einer hohen Franchise tendenziell Kosten sparen, besonders bestraft? Die Eigenverantwortung muss in der Tat gestärkt werden. Das zuständige Departement hat bisher aber mehrmals die Rabatte für Personen mit hohen Franchisen gekürzt. Der Trend sollte zu höheren Franchisen gehen. Für Familien in bescheidenen Verhältnissen ist der neueste Prämienzuschlag kaum mehr zu verkraften. Was raten Sie? Es gibt Krankenversicherungsmodelle mit Rabatt wie Hausarztmodelle oder sogenannte Managed-Care-Modelle. Diese Versicherungsformen bieten hervorragende Qualität zu günstigeren Prämien. Für die Kassen lohnt es sich immer weniger, Kunden mit kleinem Risiko anzulocken. Wenn sich die Preise immer mehr angleichen, läuft doch das auf eine Einheitskasse heraus? Die Preise sind nur ein Leistungsmerkmal, die Dienstleistungsphilosophie ein anderes. Einige Anbieter sind grundsätzlich kundenfreundlicher, denn sie müssen ständig ihre

Wechseln Sie die Krankenkasse?

Qualität und den Service verbessern, um konkurrenzfähig zu bleiben. Was müsste am Gesundheitssystem sofort geändert werden? Besonders ärgerlich sind die vielen überflüssigen Leistungen, die die Krankenversicherer heute bezahlen müssen. Viele Leistungserbringer müssen endlich ihre Hausaufgaben machen und standardmässig die Qualität ihrer Leistungen ausweisen. Letztlich können die wirkungslosen Leistungen nur eingedämmt werden, wenn die Krankenversicherer nicht mehr mit jedem Arzt und Spital einen Vertrag eingehen müssen. Gibt es Aussicht auf ein Ende der enormen Preiserhöhungen? Nein. Wenn nicht grundsätzliche Änderungen passieren, kann sich wegen der Fehlanreize im Gesundheitswesen gar nichts verbessern. Je mehr ein Spital oder Arzt heute unternimmt, desto mehr muss der Krankenversicherer bezahlen. Es ist dabei leider völlig egal, ob diese Handlungen einen Mehrwert haben oder nicht. Verbunden mit dem medizinischen Fortschritt und der Alterung, führt dieses System, das zuweilen an finanzielle Verantwortungslosigkeit grenzt, künftig zu noch viel massiveren Prämienerhöhungen. Welche Rolle spielt die Tatsache, dass im Parlament viele Interessenvertreter sitzen? Spitäler, Ärzte und Pharma sind im Parlament gut dreimal stärker vertreten als die Krankenversicherer. Neben dem Preisüberwacher und dem Bundesrat sind die Krankenkassen die einzigen grossen Akteure im Gesundheitswesen, die konsequent daran arbeiten, das permanent übermässige Kostenwachstum einzudämmen. Denn für die Krankenkassen ist klar: Nur eine Krankenversicherung, die bezahlbar bleibt, hat längerfristig Bestand. MM Das ausführliche Interview über gesetzliche Reserven und staatliche Prämienverbilligungen: www.migrosmagazin.ch/krankenkasse

Heinz Brand (61)

ist Nationalrat und Präsident des Krankenversicherungs-Verbands Santésuisse.

Laura Ferrari (27), Studentin aus Pratteln BL: «Ja, weil ich mich

nächstes Jahr in Zürich anmelde und eine preiswertere Kasse finden muss. Zudem ist bei der jetzigen der Service schlecht.»

Rexhe Muriqi (40), Monteur aus Rüti ZH: «Nein. Weshalb

sollte ich etwas daran ändern? Ich bin mit meiner Krankenkasse seit rund zehn Jahren ziemlich zufrieden.»

Ruth Niggli (57), Kundenberaterin aus Egg ZH: «Nein. Dieses Spiel

mache ich nicht mit. Das ständige Wechseln kostet das System Geld. Die zwei Franken, die ich sparen könnte, spielen in meinem Alter keine Rolle.»


12 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Neuer Rollstuhl im Härtetest: Josep Ballester trainiert für den Cybathlon – beobachtet von Teamkollege Bernhard Winter


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 13

Spitzentechnologie

Schweizer forschen für Behinderte Am ersten Cybathlon treten diese Woche in Kloten ZH körperbehinderte Athleten aus 24 Ländern gegeneinander an. Sie nutzen technische Hilfsmittel, die immer raffinierter werden. Schweizer Forscherinnen und Forscher sind bei deren Entwicklung ganz vorne mit dabei. Text: Ralf Kaminski

A

Bilder: Ruben Wyttenbach

m 8. Oktober treten 80 Athletinnen und Athleten aus aller Welt in der Swiss Arena in Kloten ZH gegen­ einander an. Zu den sechs Disziplinen gehören ein virtuelles Rennen mit Gedanken­ steuerung, ein Parcours mit Stützrobotern (Exoskelette), dank denen Menschen schwere Lasten tragen können, sowie einer mit moto­ risierten Rollstühlen. Die Sportler haben alle etwas gemeinsam: Es sind Menschen mit einer körperlichen Behinderung, die die neusten Assistenzsysteme nutzen, um alltägliche Hinder­ nisse und Herausforderungen zu bewältigen. «Ich erhoffe mir, dass durch den Anlass unse­ re Forschungsarbeit breiter bekannt wird», sagt

Robert Riener (47), Organisator des Cybathlons und ETH­Professor für sensomotorische Systeme am Departement für Gesundheits­ wissenschaften und Technologie, das er auch leitet. «Wir wollen zeigen, was technisch alles möglich ist, aber auch, wo die Grenzen der heutigen Technologien liegen.» Aus Rieners Sicht ist die Schweiz führend in der Forschung der Medizintechnik (siehe Inter­ view, Seite 19). Das Migros­Magazin hat fünf Forschende getroffen und mit ihnen über ihre Arbeit gesprochen. Einige konnten ihre Geräte bereits mit Betroffenen testen. Weitere Informationen: www.cybathlon.ethz.ch

Robert Riener (47), ETH­Pro­

fessor und Orga­ nisator des ersten Cybathlons

Rollstühle

Der Rollstuhl, der Treppen steigt Es wirkt noch etwas schwerfällig und dauert auch eine ganze Weile, aber es funktioniert: Josep Ballester (23), seit

seinem Sportunfall vor zehn Jahren querschnittgelähmt, hat mit einem neuartigen Rollstuhl sämtliche Treppen­ stufen des Testparcours überwunden. Der ETH­Management­Student ist Teil des zehnköpfigen Entwicklerteams, das den Rollstuhl gebaut hat. «Der Übergang zwischen der Ebene und den Treppen ist noch immer etwas knifflig, ansonsten könnte man ihn schon jetzt prima im Alltag einsetzen», sagt Ballester, der auch sonst viel im Rollstuhl unter­

wegs ist. «Aber das wird im nächsten Schritt noch ganz automatisiert, dann klappt es problemlos und wird sich auch sicher anfühlen.» Ein treppensteigender Rollstuhl wäre für ihn auf jeden Fall sehr nützlich, sagt der junge Spanier. «Im Alltag steht man dauernd vor irgendwelchen Treppen, wo man nicht weiterkommt, und wenn es nur drei Stufen sind.» Ballester schätzt, dass es noch etwa zwei Jahre dauert, bis aus dem Prototyp für den Cybathlon ein marktfähiges Produkt entsteht. Das nämlich ist das erklärte Ziel, das er mit seinen Kollegen

Mit der Neu­ entwicklung des ETH­Teams kön­ nen sogar Trep­ penstufen über­ wunden werden.


14 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Bernhard Winter (22), Miro Voellmy (23), Thomas Gemperle (29) und Pascal Buholzer (25) verfolgt, die alle an der ETH Maschinenbau studieren. Sie pla­ nen, auch eine Firma zu gründen, wollen jedoch zuerst noch ihr Studium abschliessen, was die Arbeit am Roll­ stuhl etwas verzögert. Bisher tüfteln sie ausschliesslich in ihrer Freizeit daran. Aufgrund des Feedbacks von diver­ sen Testnutzern haben sie bereits vieles verbessert. Und die technischen Hürden sind an sich genommen. «Aber es braucht noch ein Redesign, damit der Rollstuhl günstiger produziert werden kann», sagt Buholzer, «und darin stecken auch einige technische Herausforderun­ gen.» Zudem muss der Rollstuhl je nach Art der Behinderung andere Funktionen aufweisen, um ihn steuern zu können. «Und dann braucht es noch diverse Zertifizierungen», ergänzt Bernhard Winter, «es gibt in diesem Gebiet viele Regulierungen, um die Sicherheit zu garantieren.» Am Ende soll der Preis nicht höher sein als für andere elek­ trische Rollstühle, deren Standard­ ausführungen sich zwischen 10 000 und 30 000 Franken bewegen. Schon jetzt erhält das Team fast täglich Anfragen für das Gerät. «Geld spiele keine Rolle, haben wir jetzt schon einige Male gehört», sagt Miro Voellmy, «Leider müssen wir noch immer alle vertrösten.»

Werner Witschi übt für den CybathlonEinsatz. Studierende stehen zur Sicherheit bereit. Exoskelette

Ein Querschnittgelähmter kann wieder gehen

Weitere Infos: www.scalevo.ch

Werner Witschi (57) stand auf dem Dach einer Sägerei, um zu entscheiden,

Der neuartige Rollstuhl der ETH-Studenten soll später auch im Handel gekauft werden können.

was es braucht, um Solarpanele ein­ zubauen. Dabei machte der Elektro­ ingenieur aus Kernenried BE einen Schritt rückwärts, krachte durch eine morsche Dachplatte und fiel mehrere Meter hin­ unter auf einen Holzstapel. Als er am nächsten Tag im Spital aufwachte, war er vom Bauchnabel abwärts querschnitt­ gelähmt. «Ich war dankbar, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist», sagt Witschi heute, drei Jahre später. Gerade eben ist er aus dem Exo­ skelett des Varileg­Forschungsteams gestiegen, das er derzeit als einer von zwei «Piloten» testet. Die komplexe Kon­ struktion aus Mechanik und Elektronik ermöglicht es ihm, wieder selbständig zu gehen – mithilfe von zwei Krücken, mit denen er gleichzeitig die Maschine steuert, die seine Beine umhüllt. Zusam­ men mit dem Computer und den Batte­ rien auf seinem Rücken ist die Konstruk­ tion rund 35 Kilo schwer. «Es ist ein schönes Gefühl, wieder einmal aufrecht zu sein», sagt Witschi, der sonst in einem Rollstuhl sitzt und mit

diversen anderen motorisierten Gefährten seinen Alltag bewältigt. «Aber als Pilot muss man auch erst mal lernen, wie man sich optimal mit dem Exoskelett bewegt. Am Anfang war es zum Beispiel sehr schwierig für mich, aus dem Sitzen hochzukommen, das geht nun schon deutlich besser.» Er hofft, später mal ein Exoskelett kaufen zu können, um seine Bewegungsmöglichkeiten zu erwei­ tern. «Es ist ein gutes Hilfsmittel, allerdings wird es wohl noch lange dauern, bis so etwas einen Rollstuhl ersetzen kann. Aber es wäre schön, morgens eine Stunde damit laufen zu gehen.» Gebaut haben das Exoskelett elf Studierende der ETH Zürich: sechs Maschinenbauer, drei Elektrotechniker und zwei Gesundheitswissenschaftle­ rinnen. «Wir haben es auf der Basis eines Prototyps einer anderen Studiengruppe weiterentwickelt», sagt Patrick Pfreund­ schuh (21), Bachelor im Maschinenbau. «Wir haben die Struktur des Geräts mechanisch gestärkt, und mit der neuen Software gibt es jetzt auch sehr viel mehr Bewegungsmöglichkeiten. Man kann zum Beispiel die Schrittlängen


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 15

Hörhilfen

Ein geschädigtes Gehör, das sich (fast) von selbst regeneriert Wenn Hühner oder Amphibien taub werden, ist das kein grösseres Problem.

Nach zwei Wochen hat sich ihr Gehör regeneriert – dank «schlafender» Stammzellen, die dann aktiv werden und die zerstörten Hörzellen im Innenohr wieder nachwachsen lassen. Diesen Mechanismus wollen sich der Ohrchirurg Pascal Senn (45) und die Biologin Marta Roccio (39) zunutze machen, um auch gehörlosen Menschen zu helfen. Sie leiten gemeinsam das Inner Ear

Illustrationen: zVg

Mithilfe dieses Geräts können Gelähmte wieder laufen.

einstellen und auch rückwärts laufen oder Treppen steigen.» Die Krücken, über die sich all diese Bewegungen steuern lassen, sind via Bluetooth mit dem Computer im Gerät verbunden. Das Besondere der Maschine ist, dass das Kniegelenk eine gewisse Flexibilität ermöglicht, daher der Name Varileg. Zwar ist damit einiges möglich, aber noch kann man zum Beispiel als Pilot seinen Fuss nicht flexibel dorthin setzen, wo man gerne möchte, das Exoskelett setzt ihn auf Basis der gewählten Schrittlänge. «Da gibts noch einiges Potenzial zur Weiterentwicklung», sagt Pfreundschuh. Er denkt, dass solche Maschinen bis in 20 Jahren ganz selbstverständlich im Alltag eingesetzt werden. Finanziert hat sich das Team über Sponsoren. Eine Kommerzialisierung ist vorerst nicht geplant. «Wir wollen alle erst noch unseren Master machen.» Das Feedback von Piloten wie Werner Witschi ist wertvoll, aber erst beim Cybathlon sehen sie, wie ihr Exoskelett im Vergleich mit anderen abschneidet. Weitere Infos: www.varileg.ch

Marta Roccio und Pascal Senn von der Uni Bern wollen das Innenohr (Bild links) besser verstehen und neue Therapieansätze für Hörstörungen ent­

wickeln, mit denen die wichtigen Haarzellen (grün, Bild rechts) und Hörnerven­ zellen (rot) im Innenohr geschützt und regeneriert werden sollen.

Research Team der Universität Bern, das seit einigen Jahren und mit EUGeldern daran arbeitet, eine Stammzellentherapie zu entwickeln. Auch Menschen haben diese Art von Stammzellen, doch die können sich nicht mehr teilen und deshalb nichts nachwachsen lassen. Eine Folge der Evolution: «Unser Innenohr ist sehr viel komplexer als das eines Huhns», sagt Senn, «der Preis dafür ist der Verlust dieser Regenerationsfähigkeit.» Ziel der Forscher ist, entweder die vorhandenen Zellen so zu behandeln, dass sie diese Funktion wieder gewinnen, oder Zellen von aussen zu implantieren, die dazu in der Lage sind. Zumindest aber wollen sie so viel von diesem Mechanismus verstehen, um die Innenohrumgebung präventiv zu schützen – etwa bei Operationen oder bei Krebsbehandlungen mit Medikamenten, die als Nebenwirkung das Gehör schädigen. Als Ohrchirurg wendet Senn sein Forschungswissen bereits heute an. «Solche schützenden Therapien könnten in fünf bis zehn Jahren klinischer Alltag sein», sagt er. Aber auch bei der Regeneration gibt es erste Fortschritte. Marta Roccio berichtet, dass es einem anderen Forschungsteam bei Tierversuchen gelungen ist, taube Mäuse wieder ein wenig hören zu lassen. Weit schlechter allerdings, als dies mit dem heute üblichen Cochlea-Implantat der Fall ist, das es Gehörlosen möglich macht, im Alltag wieder normal zu funktionieren. Aber immerhin. «Auf dieser Basis forschen wir nun weiter», sagt Roccio. «Wir variieren die chemische Zusammensetzung der Medikamente, die wir nutzen, und auch den Einsatzort im Innenohr.» Doch selbst wenn es dann bei Mäusen Erfolge gibt, heisst das noch nicht, dass es beim Menschen genau gleich funktioniert. Das grosse Ziel ist, das CochleaImplantat eines Tages durch eine biologische Therapie komplett zu ersetzen. Aber nur schon eine Kombination könnte hilfreich sein und dazu beitragen, dass ein Patient mit dem Implantat differenzierter und feiner hört, als dies heute der Fall ist. Beide Forscher schätzen allerdings, dass es bis dahin noch mindestens 15 Jahre dauert. Weitere Infos: www.ear-research.ch


ECHTE DAUNENJACKEN für Sie

59.95

statt 99.95

Gültig vom 26.09. – 08.10.2016 solange der Vorrat reicht.

für Ihn

59.95

statt 99.95


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 17

Sehhilfen

Neue Therapie soll Blinde wieder sehend machen Bei Mäusen funktioniert es bereits, und Sonja Kleinlogel (41) ist zuver­

sichtlich, dass in ein paar Jahren auch Menschen von ihrem neuen Therapie­ verfahren profitieren können. Die Phy­ siologin an der Universität Bern ist auf Optogenetik spezialisiert und arbeitet an einer Gentherapie, um Erblindeten das Augenlicht wiederzugeben. Die Therapie beruht darauf, die Rolle der abgestorbenen Fotorezeptoren zu er­ setzen, indem ein lichtsensitives Protein (Opto­mGluR6) in noch vorhandene Nervenzellen der Netzhaut gebracht wird. Das heilende Protein wird mit einem «Gen­Taxi», einer leeren und unschädlichen Virushülle, in die Ziel­ zellen gebracht. Dazu wird die Virus­ lösung unter Lokalnarkose direkt in den Augapfel gespritzt. Die einst blinden Mäuse nehmen auf diese Weise räumliche Lichtreize wieder wahr. «Nicht ganz so gut wie normal­ sichtige Mäuse, aber nahezu, soweit wir das beurteilen können», sagt Kleinlogel. Menschen sehen natürlich ganz anders als Mäuse, und so arbeitet sie nun mit ihrem Team daran, das Verfahren für den Menschen vorzubereiten. In zwei Jahren sollen erste klinische Tests starten, in Zu­ sammenarbeit mit der eigens dafür ge­ gründeten Medtech­Firma Haag­Streit.

Erste Experimente finden derzeit mit gespendeten menschlichen Netzhäuten statt und verlaufen vielversprechend. Erst aber gilt es, administrative Hürden zu nehmen sowie sicherzustellen, dass es möglichst keine Nebenwirkungen gibt. Vor dem Menschen wird die endgültige Therapie noch an Schweinen geprüft. Kleinlogel hält es für realistisch, dass ein Patient nach der Therapie nicht nur wieder Bücher lesen kann: «Wir erwar­ ten, dass wir relativ nahe an das regu­ läre Sehvermögen herankommen und damit wieder ein normales Alltags­ leben möglich ist.» Das alles jedoch, zu­ mindest vorerst, nur in Schwarz­Weiss. «Das ist ein genetisches Problem, an dem wir noch arbeiten.» Das Verfahren funktioniert zudem nur bei den Blinden, die früher einmal gesehen haben und bei denen die Lichtrezeptoren abgestor­ ben sind, aus Altersgründen oder wegen Krankheiten. «Das betrifft die meisten. Nur denen, die von Geburt an nichts sehen, können wir so nicht helfen.» Schon jetzt erhält die Physiologin Anfragen von Leuten, die sich für die Therapie interessieren. «Ich hoffe, dass wir diesen Menschen später helfen können.» Aber noch muss sie alle vertrösten, bis zu den ersten klinischen Studien in etwa zwei Jahren.

Sonja Kleinlogel in ihrem Labor an der Universität Bern. Einst blinde Mäuse reagieren dank Kleinlogels Gentherapie heute wieder auf Lichtreize.

Prothesen

Eine Handprothese mit Gefühlssinn Von Armmuskeln gesteuerte elektromechanische Handprothesen gibt es schon länger. Damit

Edoardo D’Anna entwickelt an der EPFL in Lausanne eine Handprothese, deren Fingerspitzen fühlen können.

können Menschen, die ihre Hand verloren haben, einige ihrer Funktionen wiederherstellen. Aber weil sie die künstliche Hand nicht fühlen können, müs­ sen sie sie ohne Unterlass beobachten, um sicher zu sein, dass sie auch tut, was sie soll. «Das ist lästig, deshalb sind solche Prothesen gar nicht so beliebt», sagt Edoardo D’Anna (25). «Mit unserer bionischen Hand wollen wir das ändern.» Der Bioingenieur­ Doktorand arbeitet im Rahmen eines grossen euro­ päischen Projekts mit einem kleinen Team am Zent­ rum für Neuroprothesen der ETH Lausanne (EPFL) an einer künstlichen Hand, die ihrem Träger auch das Gefühl in den Fingern zurückgibt. Dies passiert über Sensoren an den Fingerspit­ zen und mit Elektroden, die direkt in die Nerven­

bahn des Armstumpfs implantiert werden. Kabel verbinden die Sensoren an den Fingern mit einem Computer, der über die Elektroden die Nerven­ fasern so stimuliert, dass im Gehirn die richtigen Signale ankommen. «Wir arbeiten derzeit an drei Dingen: Unterscheidung verschiedener Texturen, ein Gefühl für den Körperteil im Raum sowie die Grifffestigkeit», erklärt D’Anna. Letzteres funk­ tioniert bereits ziemlich gut. «Wir haben das mit Schokoküssen getestet, die ja sehr fragil sind. Und inzwischen gelingt es zuverlässig, sie lediglich via Gespür so zu greifen, dass sie nicht kaputtgehen.» Das Team hat die bionische Hand auch schon mit einigen Patienten getestet. Der allererste war der dänische Immobilienentwickler Dennis Aabo Sørensen (38), der 2003 bei einem Feuerwerks­ unfall in der Silvesternacht seine Hand verlor.


18 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Eine Rakete war fehlerhaft und explodierte in seiner Hand. Sørensen hat normalerweise eine Roboterhand, die er mit seinen Muskeln steuert. 2013 konnte er in Rom fünfeinhalb Wochen lang die bionische Hand der EPFL testen. «Es war fantastisch», sagt er rückblickend. «Natürlich kommt es noch nicht an die Sensibilität einer realen Hand heran, aber es fühlte sich erstaunlich ähnlich an. Und in Echtzeit wahrzunehmen, was die künstlichen Finger berühren, war einfach wunderbar.» Am liebsten hätte er die Hand gleich behalten, aber das ging leider nicht. «Meine aktuelle Prothese kann etwa 40 Prozent einer echten Hand ersetzen, die bionische Hand etwa 80 Prozent.» Sørensen ist optimistisch, dass er irgendwann in naher Zukunft eine solche Hand im Alltag wird nutzen können. Als er 2013 die Tests machte, war der dafür notwendige Computer noch eine riesige Maschine, die neben ihm stand. Inzwischen passt das Gerät in einen Rucksack auf den Rücken – diese Verkleinerung war ein Teil von D’Annas Arbeit in den letzten Jahren. «Für den täglichen Gebrauch müsste man den Computer noch weiter verkleinern, das jedoch kostet Geld.» Ein Thema wird dies also erst bei einer allfälligen Kommerzialisierung. Einige von D’Annas Teamkollegen haben ein Start-up gegründet, das genau dies plant. Noch aber gibt es in der Forschung viel zu tun, denn je nachdem, wo in der Nervenbahn die Elektroden implantiert sind, fühlt sich das für den Betrofenen etwas anders an. «Jeder Patient muss also für sich lernen, wie es sich anfühlt, wenn die Hand- sensoren etwas berühren. Und bisher sind wir beim Unterscheiden von Texturen auf drei limitiert, mehr geht noch nicht.» Noch gar nicht beschäftigt hat das Team sich mit Kälte und Wärme. «Es gibt noch viel zu tun», sagt D’Anna. Die Gefühle sollen noch natürlicher und vielseitiger werden. Dafür braucht es ausgereiftere Elektroden, die die einzelnen Nervenfasern gezielter stimulieren können. Und es gilt zu testen, ob die Implantate über längere Zeit funktionieren, idealerweise lebenslang. «Ich denke, in fünf Jahren dürfte es eine solche Hand auf dem Markt geben», schätzt D’Anna. «Und wenn alles gut läuft, haben wir bis in zehn Jahren eine Prothese, die nahezu die Fähigkeiten einer gesunden Hand ersetzt.» Mit dem perfekten Interface liesse sich theoretisch sogar 100 Prozent erreichen. «Aber das ist derzeit noch Science Fiction.»

Bis in fünf Jahren könnte es solche Prothesen mit Gefühl zu kaufen geben.

Robert Riener hat den Cybathlon initiiert. Er ist Professor an der ETH Zürich und entwickelt senso­ motorische Systeme.


Robert Riener

«Wir ziehen die besten Forscher aus aller Welt an»

Die Schweiz sei führend in der Medizintechnik – auch dank Fachleuten aus dem Ausland, sagt der ETH-Professor Robert Riener. Diesen Vorteil drohe unser Land zu verlieren.

Anzeige

MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 19

ChristkindlMärkte Südtiroler Christkindlmärkte 3 Tage HP Fr. 315.–

im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen

Mit den Weihnachtsmärkten von Brixen, Bozen, Meran und Innsbruck. Reisedaten 2016: 25. – 27. Nov., 27. – 29. Nov. und 29. Nov. – 01. Dez.

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Stuttgarter Weihnachtsmarkt

2 Tage ZF Fr. 189.– im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart Der grösste deutsche Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz. Reisedaten 2016: 25. – 26. Nov., 26. – 27. Nov., 28. – 29. Nov., 01. – 02. Dez.,

02. – 03. Dez., 03. – 04. Dez., 08. – 09. Dez., 09. – 10. Dez., 10. – 11. Dez.

Robert Riener*, wie bedeut­ sam ist der Forschungsplatz Schweiz für die Entwicklung von Assistenzsystemen für Menschen mit Behinderung? Enorm wichtig. In der Medizintechnik ist die Schweiz weltweit führend. Was auch daran liegt, dass es hier eine starke Pharma- und Feinmechanikindustrie gibt. Und die Schweiz profitiert vom Forschungsplatz: Der technologische Vorsprung führt zu vielen Innovationen, neuen Firmen und Produkten, wodurch auch Arbeitsplätze generiert werden. Für einen jungen Forscher ist die Schweiz also attraktiv? Absolut. Aber das Land ist natürlich klein, und die Plätze sind dadurch limitiert. In welchen Bereichen spielt sie in der obersten Liga mit? Bei Hörgeräten oder bei künstlichen Hüftgelenken und Knochenersatz. Ein wichtiger Bereich sind auch die Neurowissenschaften und die Neurorehabilitation, wo man etwa Patienten nach einem Schlaganfall mithilfe von robotischen Geräten neu trainiert. Wie häufig kommt es vor, dass Forschungsprojekte erfolgreich kommerzialisiert und von der Allgemeinheit genutzt werden können? Forschung hat nicht unbedingt zum Ziel, ein Produkt zu entwickeln, das sich verkaufen lässt. Man will schliesslich die Freiheit haben, neue Dinge und Zu-

sammenhänge zu entdecken. Aber während früher vielleicht eher durch Zufall bei der Forschung etwas herauskam, das sich kommerzialisieren liess, neigt man heute dazu, es von Anfang an anzustreben. Der Anteil angewandter Forschung nimmt also gegenüber der Grundlagenforschung zu. Welches sind die Heraus­ forderungen für eine Produktentwicklung? Im Schnitt werden in Europa nur etwa 2 von 1000 Patenten zu einem erfolgreichen Pro­ dukt. Eine gute Idee allein reicht also nicht. Es braucht einen genug grossen Markt, eine Herstellung, die auch in höherer Stückzahl funktioniert, und nicht zuletzt ein gutes Marketing. Ausserdem sollten Entwickler viel enger mit Ärzten und Patienten zusammenarbeiten, damit sie mehr darüber wissen, was gefragt ist und gebraucht wird. Und natürlich gibt es auch noch immer technische Grenzen: Diese Assistenzsysteme brauchen Energie, wenn sie mobil sein sollen, also eine Batterie. Die hält meist nicht sehr lange. Und vieles ist noch immer zu klobig und schwerfällig und deshalb im Alltag nicht bequem einsetzbar. Wenn der Markt für etwas Bestimmtes zu klein ist, forscht man dann gar nicht erst in dem Bereich? In der medizintechnischen Forschung achtet man

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Salzburg und Innsbruck

mit Gut Aiderbichl und Swarovski-Kristallwelten

3 Tage HP Fr. 315.–

im Viersterne-Hotel in Ebbs bei Kufstein

Mit den Weihnachtsmärkten von Innsbruck und Salzburg. Reisedaten 2016: 02. – 04. Dezember und 09. – 11. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Würzburg, Nürnberg, Rothenburg 3 Tage ZF Fr. 295.–

im Mercure Hotel im Zentrum von Würzburg

Der märchenhafte Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber, der älteste und berühmteste deutsche Weihnachtsmarkt in Nürnberg und der barocke Weihnachtsmarkt von Ludwigsburg. Reisedaten 2016: 05. – 07. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Dresden Striezelmarkt 4 Tage ZF Fr. 375.–

im 4-Stern art’otel im Zentrum von Dresden

Der traditionelle Weihnachtsmarkt inmitten kultureller Highlights. Reisedaten 2016: 05. – 08. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Weihnachtsmarkt in Prag 4 Tage ZF Fr. 355.–

im Viersterne-Hotel

Zauber der böhmischen Weihnacht in der goldenen Stadt. Reisedaten 2016: 05. – 08. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Weihnachten in Nürnberg 4 Tage Fr. 595.–

im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Nürnberg

Reisedaten 2016: 23. – 26. Dezember

★★★★★★★★★★★★★★★★★

Silvester in Prag 5 Tage Fr. 825.–

im Viersterne-Hotel inklusive tollem Rahmenprogramm

Reisedaten 2016/17: 29. Dezember – 02. Januar

★★★★★★★★★★★★★★★★★ Abfahrtsorte:

Christkindl-Märkte: Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur Weihnachten und Silvester: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen


Köstlicher Käse zum Dahinschmelzen.

Duo-Pack

20%

9.70

13.10 statt 16.40

M-Classic Fondue* 800 g

Fondue Moitié-Moitié im Duo-Pack 2 x 400 g

13.50

4.10

Swiss-Style Fondue Tradition 800 g

Swiss-Style Mini-Fondue Moitié-Moitié 200 g

59.–

Käsefondue-Set auch für Induktion geeignet, 9-teilig

3.40

TerraSuisse Fonduebrot 300 g

2.15

Gourmet Mix Fondue & Raclette 65 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 21

schon darauf, ob es einen genügend grossen gesellschaftlichen Nutzen gibt, bevor man loslegt. Ausser es geht um etwas Neues in der Grundlagen­ forschung. Das hat auch dann eine Chance, wenn zunächst nur wenige Menschen betroffen sind. Wo liegen die Hürden für die Forschung selbst? Die Finanzierung ist immer eine Her­ ausforderung. In der Schweiz stehen wir jedoch noch vergleichsweise gut da, in den USA hingegen ist es sehr schwierig geworden – insbesondere für riskantere Forschungsprojekte, wenn also ein Produkteerfolg nur vielleicht gewährleistet ist. Wichtig sind auch gutes Personal, gute Tech­ nik, gute Infrastruktur; und natürlich muss man eine Nische finden, wo es noch etwas Neues zu entdecken oder entwickeln gibt. In der Schweiz sind die Bedingungen so vorteilhaft, dass

wir an der ETH die besten Forscher aus aller Welt anziehen können.

Partner zu fragen, ob sie mitmachen wollen, weil sie befürchten, dass der Antrag abgelehnt wird.

Das war es, was auch Sie in die Schweiz gelockt hat? Ja, genau, aus München.

Ist es bereits schwieriger geworden, gute Forscherinnen und Forscher in die Schweiz zu locken? Ich kann es nicht belegen, aber es fühlt sich so an. Bei Vorstellungs­ gesprächen haben Bewerber auch schon gefragt, ob sie hier als Aus­ länder wohl diskriminiert werden, wenn sie den Job annehmen. Das Image hat also bereits gelitten. Und wenn die Vorteile weniger werden, bleibt man lieber, wo man ist – oder man geht in ein anderes Land mit attraktivem Forschungsplatz, etwa England oder Deutschland. MM

Wie problematisch wäre es, wenn die Schweiz beim europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 nicht mehr dabei sein könnte, was ja wegen der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative passieren könnte? Das wäre schon ziemlich schlimm. Forschung ist sehr international, man misst sich mit den Kollegen im Ausland, aber arbeitet auch mit ihnen zusammen. Das Problem wäre also nicht nur das Geld, es würde dann viel schwieriger, noch in die nötigen Netzwerke reinzukommen. Es macht sich schon heute bemerkbar: Inter­ nationale Forscher zögern, Schweizer

Im Video: Geräte für Behinderte in Aktion

www.migmag.ch/ assistenz

*Robert Riener (47) ist Professor für senso­ motorische Systeme am Departement für Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich, das er auch leitet. Zudem ist er Professor am Universitätsspital Balgrist.

Anzeige

20% günstiger 20%

33.80 80 statt 4.80

Casa Giuliana Mini Pizze Mozzarella, Prosciutto, Piccante oder Mini Flammkuchen tiefgekühlt, 270g

20%

44.70 70 statt 5.90

Casa Giuliana Pizza Salame Calabrese oder Antipasti tiefgekühlt, 340 bzw. 350g

ANGEBOT GILT NUR VOM 04.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Casa Giuliana gibt's in Ihrer Migros


MAX

der schönsten Erleben Sie zwei e Europas! Weihnachtsmärkt

Reisehit 130 a: vom 5. - 8. Dezember 2016 Reisehit 130 b: vom 12. - 15. Dezember 2016

ler! car-tours-Bestsel

4 Reisetage ab sensationellen

Dresden & Leipzig im Advent

Eine gelungene Weihnachtsmarkt-Kombination zum Superpreis! Erleben Sie mit dem schon bald 600 jährigen Striezelmarkt in Dresden und dem schönen Leipziger Weihnachtsmarkt zwei der beliebtesten Weihnachtsmärkte Europas. Am Vormittag zeigen wir Ihnen jeweils bei interessanten Stadtführungen die Höhepunkte der zwei wunderbaren Städte. Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Montag – Anreise Fahrt mit dem komfortablen Extrabus nach Dresden, wo wir mit dem Nachtessen erwartet werden. 2. Tag, Dienstag – Dresden mit Striezelmarkt Dresden ist eine besondere Stadt und wird geprägt von historischen Baudenkmälern wie der Semperoper, der Frauenkirche, der Hofkirche und dem Zwinger, einer fantastischen Barockanlage. Aufgrund der sehr schönen Neugestaltung während des 18. Jahrhunderts wird Dresden auch als Florenz des Nordens bezeichnet. Freuen Sie sich nach dem Frühstück auf eine interessante Stadtführung unter kundiger Leitung und

erfahren Sie mehr über die bewegte Geschichte der Stadt! Am Nachmittag und am Abend haben Sie dann genügend Zeit den weltbekannten und bald 600 jährigen Striezelmarkt mit allen Sinnen zu entdecken. Weihnachtsschmuck aus Thüringen, Plauener und Vogtländer Spitzen, feingemusterte Stoffe der Lausitzer Blaufärber, Keramik aus dem schlesischen Teil Sachsens und die bekannten und beliebten Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge lassen den Striezelmarkt zu einem Aushängeschild traditioneller Volkskunst werden. 3. Tag, Mittwoch – Leipzig mit Weihnachtsmarkt Nach dem Frühstück fahren wir nach Leipzig, wo wir bereits zu einer eindrücklichen Stadtführung erwartet werden. Dabei zei-

gen wir Ihnen das historische Zentrum mit dem Markt, das alte Rathaus, das einzigartige Passagensystem mit dem bekannten Auerbachs Keller und dem neu gestalteten Augustusmarkt. Am Nachmittag besuchen wir den Leipziger Weihnachtsmarkt, der zu den ältesten und schönsten Europas gehört und aufgrund seines einzigartigen kulturellen und kulinarischen Angebotes einen legendären Ruf erworben hat. Gegen Abend Rückfahrt nach Dresden und Nachtessen. 4. Tag, Donnerstag – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

Fr. 395.REISEHIT 130

Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus nach Dresden und zurück ✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel in Dresden ✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet ✓ 2 x feines Nachtessen im Hotel ✓ Interessante Stadtführungen in Dresden & Leipzig ✓ Besuch der Weihnachtsmärkte in Dresden & Leipzig ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum: Reisehit 130 a: 5. - 8. Dezember 2016 Reisehit 130 b: 12. - 15. Dezember 2016

Weihnachtsmarkt in Leipzig

Weltbekannter Striezelmarkt in Dresden

Unser Sonderpreis für Sie: Preise pro Person im Doppelzimmer

im guten Mittelklassehotel

Fr. 395.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 135.Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 77 88 Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

car-tours.ch Erstklassige Busreisen mit Schweizer Reiseleitung

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur oder Zürich

Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 23

D Bänz Friedli

Das Grosse im Kleinen

Derart Feuer und Flamme war ich von der Kurzgeschichte, dass ich eigens langsamer zu lesen begann. Abend für Abend gewährte ich mir nur wenige Abschnitte, auf dass ich länger würde mitfiebern können, und dehnte die Lektüre so auf eine Woche aus. Auf weni­ gen Zeitschriftseiten erzählte eine Amerika­ nerin namens Pia Z. Ehrhardt von Fussball­ junioren im flutversehrten New Orleans; davon, wie die Mitglieder eines Teams durch den Wirbelsturm «Katrina» in alle Himmels­ richtungen versprengt wurden; wie sie all­ mählich wieder zusammenfanden und wie das gemeinsame Ringen ihnen half, über das Geschehene hinwegzukommen. Da ging es um weit mehr als sportlichen Erfolg. Über «Katrina» hatte ich viel gelesen, nie aber war es jemandem gelungen wie nun Ehrhardt, die Naturkatastrophe – die auch ein politisches Desaster war – so persönlich zu erzählen. Anhand einer kleinen Episode, die auf die grossen Zusammenhänge verweist und aufzeigt, was die schrecklichen Vorgänge von 2005 für die einzelnen Menschen bedeuteten. War das nun Literatur oder Journalismus? Beides. Berührend und doch erbarmungslos präzise.

Bänz Friedli (51)

liest und liest.

Und nun kommt das Internet ins Spiel. Viele verteufeln es pauschal. Gerade wieder bereist ein deutscher Professor das Land mit der Kunde, das Web verblöde die Menschheit.

Und allerorten vernimmt man die Klage über Computergames, die angeblich aggressiv machten. Eigenartig, niemand stört sich heute noch daran, dass sich Millionen Schweizer und Deutsche jeden Sonntagabend via «Tatort» ein, zwei hübsche Morde zu Gemüte führen. Dabei hiess es in meiner Jugend, das Fernsehen mache dumm und stifte zu Gewaltexzessen an. Doch inzwischen ist, wie mein Schwiegervater zu sagen beliebt, «e nöii Chueh z Dorf ab cho» – es gibt einen neuen Aufreger: das böse Internet. Aber es ist nur ein Medium und als solches weder gut noch schlecht. Wie auch ein Buch, per se, nichts Schlechtes und nichts Gutes ist. Zwi­ schen Buchdeckel liess sich Hitlers «Mein Kampf» pressen, keine erbauliche Lektüre. Jedes Medium – ob Zeitung, Radio, TV – kann Stuss und Gescheites verbreiten. Und das In­ ternet? Kann ein Segen sein! Womit wir wie­ der bei Pia Z. Ehrhardt wären. Mittels zweier, dreier Klicks stiess ich auf einen raren Er­ zählband von ihr, den ich sonst nie gefunden hätte, erhielt ihn wenige Tage später per Post – nun habe ich eine neue Lieblingsautorin. Klar hätte ich, was ich Ihnen eben erzählt habe, für mich behalten können. Das ist ja das Schöne daran: Sollte ich auch der einzige Europäer sein, der Pia Z. Ehrhardt liest – ich tue es, Web sei Dank, mit Wonne. MM Bänz Friedli live: 6. 10. Küssnacht SZ, 7. 10. Berikon AG

Anzeige

Hurghada

teren. u n i M Last ren & spa rofitie

Jetzt p

Zypern

Südtürkei

1 Woche im Napa Mermaid Hotel & Suites HHHHi inkl. Frühstück, z. B. am 26.10.16

1 Woche im Sea World Resort & Spa HHHHi inkl. all inclusive, z. B. am 19.10.16 ab Zürich

ab CHF

ab CHF

599.–

649.–

1 Woche im Amwaj Blue Beach Resort & Spa Abu Soma HHHHi inkl. all inclusive, z. B. am 20.10.16

ab CHF

479.–

Kreta

1 Woche im Vantaris Beach HHHH inkl. Halbpension, z. B. am 21.10.16

ab CHF

549.–

Sardinien

1 Woche im Blu Hotel Morisco Village HHHH inkl. all inclusive, z. B. am 13.10.16

ab CHF

599.–

Hotel, Transfer und Flug nach Chania ab Zürich am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Do., So.

HM K HMK AMWBLU 0170 www.hotelplan.ch/h-203290

HM K HER VANBEA 5005 www.hotelplan.ch/h-878

HM K OLB BLUMOR 0235 www.hotelplan.ch/h-87168

La Palma

Phuket

Malediven

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Do.

1 Woche im La Palma & Teneguia Princess HHHH inkl. Halbpension, z. B. am 6.11.16

ab CHF

659.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., So.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., ab Genf am Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am So.

HM K LCA NAPMER 5009 www.hotelplan.ch/h-5028

HM K AYT SEAWOR 0204 www.hotelplan.ch/h-135744

HM K SPC TENPRI 0201 www.hotelplan.ch/h-60740

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1–2 Kinder 20% Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen. Der Preis bezieht sich jeweils auf den erstgenannten Abflugort, weitere Abflugorte gelten als Information. Hier können die Preise variieren. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: KombiVersicherungspaket CHF 37 bis CHF 109, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle, Ägypten-Visum CHF 40. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 29.9.16.

1 Woche im Patong Beach Hotel HHHi inkl. Frühstück, z. B. am 30.11.16

ab CHF

1199.–

Hotel, Transfer und Direktflug ab Zürich am Mi., Sa. HP J HKT PATBEA 0430 www.hotelplan.ch/h-3924

1 Woche im Fihalhohi Island Resort HHHi inkl. Vollpension, z. B. am 2.11.16

ab CHF

1799.–

Hotel, Transfer und Direktflug ab Zürich am Mi., Sa. HP J MLE FIHALH 0115 www.hotelplan.ch/h-1779

Holiday Box App NEU Ihr persönliches Reisebüro für unterwegs. Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.


24 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

VW-Busse

Auf und davon im Hippie-Bus Während der Herbstferien rollen die hübschen alten VW-Busse wieder öfter über die Landstrassen. Liebevoll pflegen Nostalgiker wie die Familie Finger ihre «Bullis» und verbringen fast jede freie Zeit in ihren kleinen Bijoux. Text: Michael Baumann

E

ndlich Herbstferien! In diesen Tagen lassen die Liebhaber alter VW-Busse ihre liebevoll restaurierten «Bullis», wie sie auch genannt werden, wieder aus den Garagen rollen. Wer einmal in einem dieser Kultbusse unterwegs war, kennt dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit, das sich bereits nach ein paar Metern Fahrt einstellt. Erinnerungen an die 1960er- und 1970er-Jahre kommen auf, als es kaum Grenzen gab. Als alles möglich schien, und die Musik von Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison aus den Lautsprechern wummerte. Damals erfreute sich der Bus mit den runden Formen vor allem bei der HippieGeneration grosser Beliebtheit: Das Auto war günstig, einfach zu reparieren – und bot genug Platz für amouröse Abenteuer. Wer heutzutage auf den Geschmack gekommen ist, in den Ferien das eigene Bett und die Küche immer mit dabei zu haben, möchte diese ganz spezielle Art des Reisens nicht mehr missen. Entschleunigung ist Trumpf

Die Fangemeinde der kultigen Busse wächst auch hierzulande ständig. Viele Besitzer eines solchen Fahrzeugs sind in Klubs organisiert und treffen sich regelmässig für kürzere oder längere Ausfahrten, wobei Entschleunigung Trumpf ist. Schnell und bequem sind die alten Busse nicht, dafür haben sie Stil und Klasse. Zur Auswahl stehen mittlerweile sechs Generationen des VW-Busses (T1 bis T6), der seit dem Jahr 1950 in unzähligen Versionen gebaut worden ist, wobei das «T» für Transporter steht, was ja der ursprüngliche Zweck dieses Gefährts war.

Bilder: Daniel Winkler

Im Dezember 2013 lief der allerletzte T2 in Brasilien vom Band. Nach 63 Jahren ging ein Stück Automobilgeschichte zu Ende – der gute alte Kasten genügte den modernen Sicherheitsbestimmungen nicht mehr. Wie gefragt die neusten Modelle des Kultbusses sind, zeigt eine Verkaufsstatistik von Auto-Schweiz: In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurde der VW T6 gut 2600-mal verkauft, womit er auf dem achten Platz unter allen hierzulande verfügbaren Autos liegt. Gut erhaltene oder restaurierte Busse aus der Anfangszeit wiederum haben Sammlerstatus und können rasch über 100 000 Franken kosten. Heutzutage werden die neuen Busse vor allem als Familien- oder Campingmobile eingesetzt. Das Hippie-Feeling ist dabei etwas auf der Strecke geblieben. Günstiger fährt, wer ein schrottreifes Gefährt kauft und dieses selbst restauriert. Die gestiegene Nachfrage nach Ferien im eigenen Bus hat auch den Autovermieter Europcar inspiriert. In der Schweiz können seit Anfang Jahr die Campingfahrzeuge VW T6 California Beach und California Coast gemietet werden. Mieten? Das kommt für die Familie Finger, das Ehepaar Schärer und die Zumbachs nicht infrage. Ihre VW-Busse sind liebevoll renovierte Wagen mit viel Geschichte – die auch Überraschungen bergen. So mussten etwa die Schärers ihren VW-Bus (Baujahr 1973) auf einem Campingplatz im französischen Biarritz abholen lassen (Seite 29): Getriebeschaden nach 5500 Kilometern. Der Liebe zum Kultobjekt tun solche Erlebnisse jedoch keinen Abbruch.


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 25

T2B Westfalia

Das Familien­ Mobil Bei der sechsköpfigen

Familie Finger aus Wattenwil BE dreht

Stilvoll renoviert bis in den letzten Winkel: das Armaturenbrett des T2B Westfalia

sich fast alles um alte VW-Busse. Angefangen hatte alles, als Vater Patrick (35) 2001 sein Hobby zum Beruf machte. Schon während der Lehre als Fahrzeugelektro­ niker hatte Patrick seinen ersten VW-Bus gekauft, ein Modell T2B, für 700 Franken, den er in der Freizeit restaurierte. Heute hat er in Seftigen BE einen eigenen Betrieb, der auf Unterhalt und Restaurierung spezialisiert ist. Als Familienbus dient aktuell ein beige-brauner T2B Westfalia aus dem Jahr 1977, den Patrick 2008 gefunden und wiederherge­ richtet hat. Speziell daran ist, dass im Heck ein 1,9-Liter-TurbodieselMotor von Audi verbaut, das Fahrzeug etwas tiefer gelegt und mit anderen Felgen bestückt ist. Wenn die ganze Familie auf Reisen geht, wird das Gepäck in einem Anhänger verstaut, damit alle im Wageninnern sicher sitzen können. Auch immer mit an Bord sind die Velos und Hund Rodo, ein Rhodesian Ridgeback. Früher, als Patrick und die 37-jährige Linda noch keine Kinder hatten, brachen sie mit ihrem VW-Bus ohne Ziel auf. Heute planen sie eine Reise und bleiben stationär auf einem Zeltplatz. Geschlafen wird in Schlafsäcken im aufklappbaren Aufbau und im Fond des Fahrzeugs, der zu einem Bett umfunktioniert werden kann.


Hörgerätebatterien

Schützt* Ihre Geräte!

• Enthalten kein Quecksilber • Erhältlich in den Grössen 10, 13, 312 und 675

50%

7.95 statt 15.90

z. B. Energizer Typ 13 8er Pack

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

*für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.

50% günstiger

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ENERGIZER HÖRGERÄTE-BATTERIEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros

Aktion 20%

47.90 statt 59.90

Classics by Triumph BH Delicate Doreen BH ohne Bügel, in weiss erhältlich, Cup C, Grösse 85-100, Cup D, Grösse 85-105, Cup E, Grösse 90-100

www.triumph.com

20%

20%

39.90 statt 49.90

Classics by Triumph BH Elegant Cotton N BH ohne Bügel, in weiss oder schwarz erhältlich, Cup B-C, Grösse 75-95, Cup D, Grösse 80-95

39.90 statt 49.90

Classics by Triumph BH Elasti Cross Cotton N BH ohne Bügel, in weiss erhältlich Cup B+D, Grösse 80-95, Cup C, Grösse 75-95

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE CLASSICS BY TRIUMPH PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

THE MAKER OF LINGERIE SINCE 1886

Classics by Triumph gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 27

T3

Vom Armeezum Luxusbus Als die Kinder noch klein waren, reiste die Familie Zumbach aus St.Margrethen SG mit ihrem VW-Bus zu viert in die Ferien. Inzwischen ist der Nachwuchs ausgeflogen. Andreas (58) und Yvonne (57) Zumbach reisen heute in Gesellschaft von Katze Meier und Hund Chico. Beide Tiere lieben das Fahren im Bus, den Hund bringe man jeweils kaum mehr aus dem Auto heraus. Zur Auswahl stehen dem Quartett momentan zwei Busse, ein T2A aus dem Jahr 1969 und ein kantiger T3 mit Baujahr 1988. Beim T2 handelt es sich um ein ehemaliges Feuerwehrfahrzeug aus Worms, der T3 stand früher bei der Schweizer Armee im Einsatz.

Die Zumbachs wurden 2004 mit dem VWBus-Fieber infiziert. Seither besass das Paar mehrere Modelle, nie bezahlten sie aber mehr als 1500 Franken für eins. Denn in der Karosseriewerkstatt eines Kollegen kann Andreas die Autos jeweils umbauen. Wie viele Stunden er dafür schon investiert hat, kann er nicht sagen. Der Spass am Basteln steht im Vordergrund. Aus dem einst armeegrünen Bus, der für Personentransporte benutzt wurde, ist ein rot-weisses Auto mit Luxusausstattung wie TV, Musikanlage, Küche, Garderobe und Hochdach zum Schlafen geworden. Ähnlich komfortabel ausgestattet ist der ebenfalls rot-weisse T2, bei dem auf der linken Seite «Summer of ‘69» steht.

Schönes Detail aus früheren Zeiten: Signalhorn eines alten Feuerwehrbusses


20 X CUMULUS AUF DAS GESAMTE AHA! SORTIMENT.

20x PUNKTE

Emppfoh fohllen en durch Recommanddu é par Raccomandato da Service Allergie

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Geniessen Sie unsere aha! Allergiker-Produkte in ihrer ganzen Vielfalt. migros.ch/aha

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 29

T2B

Der Liebes-Bus Tanja (33) und Marco (32) Schärer aus Safenwil AG wollten die

Einst schrottreif – heute wieder eine voll funktionsfähige Kochnische

Hochzeit mit einer besonderen Reise verbinden: mit einer Fahrt im eigenen VW-Bus, von der Schweiz aus um die Iberische Halbinsel und wieder zurück. Die Sportlehrerin und der Automobildiagnostiker und Betriebswirtschaftler suchten im Internet nach dem passenden Gefährt. Sie fanden es, doch es war zu teuer. Wenig später meldete sich der Besitzer und bot das Auto – einen beigen T2B 1,6 l, Jahrgang 1973, mit weissem Aufklappdach – zu einem besseren Preis an.

Zwei Jahre lang machten sich die Schärers, die auch eine Firma für Mountainbike-Reisen betreiben, in ihrer Freizeit am Bus zu schaffen: den Unterboden versiegeln, den Motor revidieren, die Elektronik erneuern, den Innenausbau ersetzen. In einem Brockenhaus fanden sie eine schrottreife Originalküche mit Kühlschrank, die sie neu aufbauten. Die zivile Hochzeit fand am 16. Juni 2016 statt. Danach begann das grosse Abenteuer. Auf dem Bus waren zwei Surfbretter festgezurrt und zwei Mountainbikes aussen am Heck angehängt. Auf der Rückreise in Biarritz war die Flitterreise abrupt zu Ende: Getriebeschaden. Nach 5500 Kilometern wurde der VW abgeholt und in die Schweiz zurückgebracht, die Eheleute fuhren mit einem Mietwagen zurück.


30 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

«Das Ding will ich gewinnen» Würde ein sportbegeisterter Patient mit Beckenbruch Beat Knechtle, den Arzt, aufsuchen und seinen Rat befolgen, müsste er zwölf Wochen lang pausieren. Für ihn selbst, Beat Knechtle, den Extremsportler, gelten andere Regeln. Schlimm genug, dass er im August wegen eines Bruchs der linken Beckenschaufel beim Deca Ultratriathlon in Buchs absagen musste. Doch wenn am 10. Oktober der Startschuss für den Deca Ultratri World Cup in Mexiko fällt, wird ihn die im Training für Buchs erlittene Verlet­ zung nicht davon abhalten, dabeizusein. Knechtle wird dann 3,8 Kilometer schwim­ men, 180 Kilometer in die Padale treten und 42,2 Kilo­ meter rennen. Täglich. An drei aufeinanderfolgen­ den Tagen. Eigentlich, so betont er, habe er im Land der Azteken den fünfachen Triathlon absolvieren wollen. Nichts besonderes für Knechtle, das hat er schliesslich schon mehrmals geschafft, sogar schon zahlreiche Zehnfache. Aber eben: Der Bruch schmerzt noch immer und relativiert die Leistungs­ bereitschaft: «Also, ein drei­ facher Ironman wird sicher gehen. Wenn möglich, will ich das Ding gewinnen.» 2017 findet in Mexiko turnus­ gemäss wieder ein voller «Deca» statt, ein Zehnfacher. Der Name Beat Knechtle steht bereits auf der Melde­ liste. Logisch. Infos: www.beatknechtle.ch


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 31

Beat Knechtle

Qualvolle Jagd nach der Legende

Zehn Triathlons an zehn Tagen in Folge! Was selbst für Hartgesottene wie moderne Folter klingt, lässt Beat Knechtles Adrenalin schier überkochen. Der 52-jährige Arzt will so viele zehnfache Triathlons wie nur möglich schaffen. Das Training dafür und die Wettkämpfe sind für seinen Körper in der Tat die reinste Tortur, doch sein Ehrgeiz kennt keine Grenzen: Er muss den Rekord im Ultratriathlon brechen. Text: Claudia Weiss

Schwimmen ist Beat Knechtles grösste Stärke. Wenn er nach dem Startschuss losschwimmt, fühlt er grosse Ruhe und Zufriedenheit.

G

Bilder: Daniel Ammann

esund?» Beat Knechtle sitzt am Esstisch in seinem Reihenhaus in Freidorf TG und schaut fast ein wenig erstaunt ob der Frage. «Nein, gesund ist das definitiv nicht.» Dennoch tut er es. Immer wieder, seit 20 Jahren: Der 52-jährige Arzt rennt, schwimmt und radelt Hunderte von Kilometern, manchmal mehrere Triathlons nacheinander. Auch Mitte Oktober in Leon, Mexiko, wieder: «Der Wettkampf ist relativ hart, wir sind auf 1800 Meter über Meer, der See ist eiskalt, und die Radstrecke gleicht einem Motocrossparcours.» Das ist eine Tortur, bei der sein Körper viel mehr Energie verbrennt als er aufnehmen kann, sodass er manchmal fünf Kilogramm Fettund Muskelmasse verliert. Das Training ist für seinen Körper sogar so anstrengend, dass er diesen August am Deca Ultratriathlon in Buchs SG passen musste: Bruch der linken Beckenschaufel. Abschrecken kann ihn das alles nicht. Im Gegenteil. Das ist seine grosse persönliche Herausforderung: Er will mehr Zieleinläufe schaffen als die französische UltratriathlonLegende Guy Rossi (67). «Er hat zehn Zehnfache auf seinem Konto, das werde ich bald übertreffen», ist Beat Knechtle überzeugt. «Ich bin sozusagen auf der Jagd nach der

Legende.» Dabei schmunzelt er ein wenig über sich selbst. Dann sagt er ernst: «Ein Platz unter den ersten drei könnte in Mexiko möglich sein. Ich bin gerüstet für Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt bis über 40 Grad am Schatten. Kein Problem.» «Willkommen im Klub der Spinner»

Ausserdem kann Knechtle Unangenehmes gut verdrängen. Zum Beispiel die Erinnerung an seinen vorletzten «Deca Ultra» in Mexiko 2013:

*

Tag eins: Am Ende der Radstrecke rutscht er auf der schmutzigen Strasse aus und verletzt sich an der Hüfte. Tag zwei: Weil die Hüfte schmerzt, verkrampft sich der Pomuskel. Tag drei: Sein Körper kann keine Nahrung mehr aufnehmen, jetzt schmerzen Hüfte, Hintern und Bauch. Tag vier: Ein enormes Energiedefizit macht ihm zu schaffen. Tag fünf: Jetzt quält ihn auch noch der schmerzende Fuss – und vor lauter Schmerzwegdenken auch noch der Kopf. Quasi alles. Die Tage sechs bis zehn bringt er mithilfe von Bier, Schlaf- und Schmerzmitteln hinter sich, kämpft sich durch Eiseskälte und Regen und reisst kurz nach Mitternacht das Zielband. Als Erster. Und als Einziger.

Das klingt verrückt. Beat Knechtle lächelt milde. «Klar, völlig verrückt. Neulinge heisse ich immer willkommen im ‹Klub der Spinner›.» Dieser Klub zählt nicht viele Mitglieder, 30, 40 Athleten aus aller Welt stellen sich einem Ultrawettkampf, die meisten davon sind Männer. Aber kein einziger, betont Knechtle, sei in den letzten Jahren an einem Anlass gestorben – ganz im Gegensatz zu einigen aus den Massen von Marathonläufern: «Die kennen sich oft zu wenig, haben sich falsch oder zu wenig vorbereitet und überschätzen sich. Das passiert einem Ultratriathleten nicht.» Neben seiner Arbeit in zwei Arztpraxen trainiert er täglich abwechselnd Laufen und Schwimmen, seine Samstage und Sonntage verbringt er auf dem Rad, 30 bis 50 Stunden Training, jede Woche. Zeit für Familienleben oder ein Wochenende mit Freunden bleibt da kaum. Er hat einen Sohn (27) und eine Tochter (16); sein zweiter Sohn ist vor 18 Jahren tödlich verunglückt. Seine Frau Patrizia (52) sagt: «Ich hatte die Wahl: gehen oder mitziehen.» Sie blieb und hat ihren Ultra-Athleten seither nach Italien, Deutschland und Mexiko begleitet. Familienferien am Wettkampfort. «Das ist egoistisch, ich weiss», sagt Beat Knechtle, «aber es ist der Weg, den ich gehen muss.»


32 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Wer so viel trainiert wie Beat Knechtle, hat kaum Zeit für ein Privatleben. «Das ist egoistisch, ich weiss», sagt der Ehemann und Vater.

Trotz Schmerzen im Becken läuft Beat Knechtle die Marathonstrecke über 42,195 Kilometer in weniger als fünf Stunden.

Angefangen hat dieser Weg in der Schule. «Du bist nicht schnell genug», sagte ihm der Trainer im Schwimmclub Appenzell. «Gib auf, du bist zu langsam», meinten die Trainer im Fussball- und im Handballclub. Viel später zeigte eine Messung: Knechtle hat 85 Prozent langsame Muskelfasern und einen hohen Anteil an Muskelfett. Schlechte Voraussetzungen, um schnell zu sein. «Grossartige Voraussetzungen, um ausdauernd zu sein», beschloss Knechtle und wechselte auf die ganz langen Strecken. Weil der Körper ihn fasziniert, studierte er Medizin. Heute interessieren ihn vor allem Patienten mit mehrfachen Krankheiten. «Multimorbidität macht eine Behandlung kompliziert, das ist eine spannende Herausforderung.» Bei der Arbeit hatte er zwei Schlüsselerlebnisse: Ein Patient, früher Weltklasseläufer, hatte mit dem Sport aufgehört und war daraufhin mit einem Herzinfarkt auf Knechtles Station gelandet. «Das wird mir nie passieren », schwor sich der Arzt. Als ihn eines Tages eine Kollegin in der Sportsprechstunde auf einen Triathlonanlass aufmerksam

machte, war ihm plötzlich klar: Lange Strecken plus vielfältige Bewegungsabläufe – «das ist mein Ding». Nicht einer, sondern gleich drei, fünf oder zehn Triathlons nacheinander. Damit beweist Knechtle allen: Er mag vielleicht langsam sein, dafür ist er ausdauernd wie kaum ein anderer. Überholen ihn andere, ist ihm das egal

Und er kann Arbeit und Sport bestens verknüpfen, führt Studie um Studie über Körper und Sport durch und kann für jede Frage ohne Zögern ein Papier zücken. Die erste Studie machte er aus einem ganz simplen Grund: Nach einem Decathlon waren seine Oberschenkel geschrumpft, dafür die Füsse monströs aufgeschwollen. «Zehen wie Wienerli», sagt er lakonisch. Er fragte Kollegen, Sportärzte, Professoren, keiner konnte sagen, warum das passiert war. Also setzte er sich hin und untersuchte sich und andere Ultra-Sportler, mass Nierenfunktionen und stellte fest: Nach einem Ultra-Wettbewerb sind die Nieren überbelastet und können Flüssigkeit nicht mehr abtransportieren. Seine Abhilfe: «Ich trinke im Wettkampf so wenig wie möglich.»

Seine Körperwerte kontrolliert er nicht, denn er weiss genau: «Wenn ich mit dem Rad immer zwischen 30 und 33 Stundenkilometer fahre, habe ich einen Puls unter hundert.» Deshalb schaut er nie rechts und links, sondern hält einfach sein Tempo. Auch Stress vor dem Start kennt er nicht: Taucht er nach dem Startschuss ins Wasser, spürt er eine grosse Ruhe und Zufriedenheit. Ob ihn andere überholen, ist ihm egal. «Hauptsache, ich bekomme als Nebeneffekt einen braunen Kopf, wie ihn schon mein Grossvater immer hatte.» Und Hauptsache, es gelingt ihm zu «finishen», also den Wettkampf bis zum Ende durchziehen. Auch wenn er am Ende vor lauter Muskelkater kaum mehr selbst laufen kann und zum Aufstehen die Hilfe von drei Männern braucht. Gesund ist das nicht und – wie erwähnt – ziemlich verrückt. Aber Beat Knechtle will unbedingt seine Ziele erreichen, vielleicht sogar mit über 80 Jahren als ältester Teilnehmer den Ironman Hawaii schaffen. Und damit selber eine Legende werden. MM


ROT PUNKT APOTHEKE

Angebote gültig bis 31.10. 2016.

FÜ H R E N D I N ME D I K A M E N T U N D GE S U N DH EI T AKUTE SCHMERZEN?

UNTER STRESS?

20%

20%

Das dehnbare Pflaster hilft genau dort, wo es weh tut.

FLECTOR EP TISSUGEL Pflaster, 10 Stk. IBSA SA

28.65 statt 35.80 Lesen Sie die Packungsbeilage.

VOLUMENVERLUST?

Für hektische Tage braucht man starke Nerven. Unser Rat: Nehmen Sie einmal täglich Berocca.

BEROCCA

39.10 statt 48.90 53.35 statt 66.70

Brausetabletten Orange oder Tropical, 45 Stk. Filmtabletten, 100 Stk.

20%

Lesen Sie die Packungsbeilage.

Bayer (Schweiz) AG

ENTZÜNDETE ODER TROCKENE AUGEN? Similasan Augentropfen lindern sanft die Entzündung und versorgen Ihre Augen mit Feuchtigkeit.

Für straffe Haut mit mehr Ausstrahlung.

EUCERIN VOLUME-FILLER Tagespflege, 50 ml Beiersdorf AG Division Eucerin

z.B.

34.30 statt 42.90

20%

SIMILASAN AUGENTROPFEN Monodosen, 20 Stk. Similasan AG

15.90

statt 19.90

Lesen Sie die Packungsbeilage.

Siefindenunshier:Affolterna.Albis,AltstättenSG,Arbon,Baden,BadRagaz,Basel,Bassersdorf,Bern,Biel,Binningen,Breitenbach,Bülach,Chur,Dielsdorf,Dietikon,Embrach,Emmenbrücke,Flawil,GoldauSZ,Gossau, Grenchen, Grosshöchstetten, Herisau, Hombrechtikon, Ipsach, Kloten, Küsnacht, Lostorf, Luzern, Maienfeld, Neuhausen, Oberwil BL, Oensingen, Olten, Pfungen, Rapperswil SG, Regensdorf, Rüti, Schaffhausen, Schlieren, Seon, Spreitenbach, Stans, St. Gallen, St. Margrethen, Stein AG, Stein am Rhein, Sursee, Thalwil, Wetzikon, Wil SG, Winterthur, Zug, Zürich. Weitere Aktionen: www.rotpunkt-apotheke.ch


Heiraten: Einfluss der Religion wächst

34 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

www.migmag.ch/ heirat-religion

Leben in zwei Welten

Die schwierige Sache mit Mister Right

Die meisten Menschen lernen ihren Partner über Freunde, bei der Arbeit oder im Ausgang kennen. Für Tama Vakeesan, Schweizerin mit tamilischen Wurzeln, und die praktizierende Jüdin Esther Wohl sind Leben und Liebe etwas komplizierter. Text: Monica Müller

D

rei Jahre hat Tama Vakeesan (28) Vollgas gegeben als Moderatorin beim Jugendsender «Joiz». Sie ist für Interviews mit Stars herumgejettet, hat mit internationalen und Schweizer Musikern geplaudert und dabei Tontechniker, Kabelträger und Kameramann ganz vergessen. Seit «Joiz» im August Konkurs gegangen ist, verbringt sie viel Zeit zu Hause in Langenthal BE. Sie plaudert mit ihrer Mutter, kocht mit ihr Currys und sucht eine neue Stelle. Sie will wieder zurück in die Medienbranche, am liebsten vor die Kamera. Tama Vakeesan war von Anfang an beides: Schweizerin und Tamilin. Ihre Eltern sind vor 30 Jahren vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka geflüchtet, und Tama hat ihren ersten Geburtstag im Flüchtlingszentrum Roggwil BE gefeiert. «In zwei Welten zu leben, bedeutet für mich keinen Kampf – ich kenne es nicht anders.» Sie ist sich gewohnt, je nach Situation Tamilisch statt Deutsch zu

Bilder: Daniel auf der Mauer

sprechen und unterschiedliche ungeschriebene Gesetze zu respektieren. Vor anderen würde die junge Frau beispielsweise nie ihren Eltern widersprechen oder persönliche Konflikte austragen. Tama Vakee­ san wohnt immer noch in ihrem Kinderzimmer. Ausziehen will sie erst, wenn sie verheiratet ist. Zumba, Kino, ein Drink in der Bar – und Sabbath im Kreis der Familie

Esther Wohl (33) ist mit zwei Kindern, die sie als Nanny betreut, im Starbie, einer Spielhalle für Kinder in Dietikon ZH. Sie gibt den vierjährigen Zwillingen Anweisungen, wie sie das Elektroauto am besten um die Kurve steuern, folgt ihnen mit dem Blick auf die Hüpfburg, springt mit ihnen auf dem Trampolin um die Wette. Nach zweistündiger Action packt die Kleinkinderzieherin die Zwillinge in den Bus, fährt mit ihnen nach Hause und macht dort Pizza. Später backen sie zusammen einen Schokolade-

kuchen, spielen Memory und puzzeln. Der Feierabend variiert je nach Arbeitsschluss der Eltern, aber auch abhängig von den jüdischen Feiertagen. Die praktizierende Jüdin lebt in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Stadt Zürich. Zweimal pro Woche tanzt sie abends Zumba, manchmal geht sie mit einer Freundin ins Kino oder in eine Bar. Am Freitag ist sie, eine Stunde vor Sonnenuntergang, bei ihren Eltern, die ebenfalls in Zürich leben. Dort duscht sie, zieht sich schön an und hilft ihrer Mutter bei den letzten Vorbereitungen für den Sabbath. Dieser beginnt mit dem Entzünden von Kerzen, darauf folgen der Sabbathsegen und ein Festmahl im Kreis der Familie. Hie und da übernachtet sie auch bei ihren Eltern, um bei der Familie zu sein. Am Samstag fährt sie weder Tram, Bus noch Auto oder Velo. Manchmal seien die Übergänge von der einen in die andere Welt schon seltsam, sagt Esther Wohl. Bisweilen


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 35

fühle sie sich auch etwas ausgeschlossen von der nichtjüdischen Welt. «Aber ich glaube ans Judentum und lebe danach.» Sie hatte eine jüdische Primarschule besucht, bevor sie als 13-Jährige in eine öffentliche Oberstufe wechselte und dort die zweite Welt kennenlernte. Bisweilen sei sie wegen ihres Glaubens gefoppt worden: «In dem Alter gehört es nun mal dazu, dass man einander heruntermacht.» «In einen Nichtjuden könnte ich mich nie verlieben»

Esther Wohl hat die Lehre als Kleinkinderzieherin in einer öffentlichen Krippe absolviert, später hat sie in einer jüdischen Krippe Kinder betreut. Heute arbeitet sie als Nanny für drei verschiedene Familien, eine jüdische, eine christliche und eine atheistische. Sie schätzt, wie flexibel und offen alle Elternteile ihr gegenüber sind. An jüdischen Feiertagen kann sie immer freinehmen, dafür arbeitet sie nach Bedarf auch gern sonntags oder begleitet eine Familie in die Ferien. Sie ist zwar integriert in der nichtjüdischen Welt, trotzdem gibt es klare Grenzen. Sex vor der Ehe ist im Judentum verboten. Aufreizende Kleidung tabu. Und als Ehemann kommt nur ein Jude infrage. Und wenn die Liebe anderswo hinfällt? «In einen

Tama Vakeesan (28) trägt am liebsten Jeans und Turnschuhe – heiraten möchte sie aber im Sari.


Jetzt neu

20x PUNKTE

100% natürlich

1.70

Carpe Diem Matcha Sparkling Green Tea 0.50 L

Tea Times are changing. Trendiger Matcha

Kohlensäure

Direkt gebrühter Grüntee

Zutaten 100 % natürlicher Herkunft

Nashi Birne & Ingwer

Vegan zertifiziert

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 27.09. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Carpe Diem Matcha gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 37

Nichtjuden könnte ich mich nie verlieben», sagt die junge Frau bestimmt und fügt an: «Wie würden wir unsere Kinder erziehen?» Bei Eltern mit verschiedenen religiösen Traditionen würden sich die Kinder nirgends zugehörig fühlen. Eine schlimme Vorstellung, findet Esther Wohl. Seit gut zehn Jahren ist sie nun auf der Suche nach dem passenden Ehemann, bisher erfolglos. Dabei hat sie viel unter­ nommen. Sie hat Männer kennengelernt, die ihr Verwandte, Bekannte und Freunde ver­ mittelt haben. Und sie hat an unzähligen Wochenenden für jüdische Singles teil­ genommen. In Genf, Schuls, Sedrun, Basel, Lugano, Madrid, Brüssel, London, Paris und in New York. Diese laufen stets ähnlich ab. Man wohnt im selben Hotel, betet, isst ge­ meinsam und kommt – auch über Kennen­ lernspiele – ins Gespräch. Einige auf den ersten Eindruck valable Männer hat Esther Wohl so getroffen und bei weiteren Dates näher kennengelernt. Wollten sie ihr aber zum Beispiel eine Uhr schenken oder machten andere Avancen in Richtung Verlobung, krebste sie jeweils zu­ rück. «Es hat irgendwie mit keinem so rich­ tig harmoniert», sagt sie. Dabei seien ihre Erwartungen nicht überrissen. Sie wünscht sich einen liebevollen Mann mit einem guten Ruf, der ähnlich denkt wie sie. Er soll einverstanden sein, dass sie auch nach der Heirat arbeitet. Und er soll den Sabbath einhalten, koscher leben und die Kinder auf eine jüdische Schule schicken wollen. Mittlerweile sind die meisten ihrer Freun­ dinnen «weggeheiratet», und Esther Wohl hat nicht mehr so grosse Lust auf diese «Dating­ dinger». Mit Vermittlungsagenturen hat sie schlechte Erfahrungen gemacht, und Online­ dating ist ihr nicht geheuer. Es gebe nicht so viele modern­orthodoxe Juden, die sich wie sie in der heutigen Welt bewegten und den­ noch die Traditionen lebten. Die Hoffnung, den Richtigen doch noch zu finden, gibt sie nicht auf. «Ich hätte gerne ein paar Kinder.» Immer hört sie dieselbe Frage: «Tama, wann ist es bei dir so weit?»

Auch Tama Vakeesan malt sich eine Zukunft mit Familie aus. Nach der «tamilischen Lebensuhr» sei sie mit der Partnerwahl aber nicht bloss spät dran. «Meine Zeit ist längst abgelaufen», sagt sie, lacht herzhaft. Sie ist an rund 10 000 tamilischen Hochzeiten im Sari Schlange gestanden, um als eine von 500 bis 700 Gästen ihr Geschenk dem Brautpaar zu überreichen, und hat dabei stets dieselbe Fra­ ge gehört: «Tama, wann ist es bei dir so weit?» Sie hat schon unzählige Männer empfoh­ len bekommen. Leute aus der Community zeigen ihr Bilder von «begehrenswerten, jungen Tamilen», die in Sri Lanka, London

In der Synagoge an der Löwenstrasse in Zürich kann Esther Wohl ihren Gedanken nachgehen.

oder der Schweiz leben. Und ihre Eltern ha­ ben auch schon «zufällige» Treffen mit potenziellen Ehemännern organisiert. Das nimmt Tama mit Humor. «Ich versuche, easy zu bleiben.» Den Druck der tamilischen Community spüre sie schon. Die Gleichaltri­ gen sind längst verheiratet. Und ihre Mutter muss sich ständig wegen ihr rechtfertigen. Immer wieder gefällt Tama ein Mann, aber mit der Schwärmerei sei die Sache für sie schon erledigt. «In dem Thema bin ich nicht bewandert. Mein Fokus im Leben war immer anderswo.» Gelingt es ihren Freun­ den, sie in einen Club zu schleppen, trinkt und raucht sie nicht. In der tamilischen

Kultur wäre das verpönt. «Ich muss mir keinen Mut antrinken, um zu tanzen», sagt sie. Und eigentlich sei sie ohnehin eher der «Kaffee­ und Kuchen­Typ». «Ich will nicht erklären müssen, warum ich nach der Arbeit noch an einen Apéro gehe»

Die Frage «Was will ich im Leben anstellen?» sei immer drängender gewesen für sie als die Partnersuche, erzählt sie. Tama Vakeesan hat die kaufmännische Lehre bei der UBS absol­ viert. Auch wenn sie dank des Jobs genug herumgekommen ist und viel gelernt hat, sei ihr stets klar gewesen: «Eigentlich ist das nicht meine Welt.» So kündigte sie ihre Stelle,


Aktion ZEIGEN SIE KARIES IHRE ZÄHNE!

20%

5.75 statt 7.20

9.40 statt 11.80

elmex® KINDER Zahnpasta Duo-Pack (2x 75 ml), 0-6 Jahre

elmex® KARIESSCHUTZ Zahnspülung Duo-Pack (2x 400 ml)

elmex® JUNIOR Zahnpasta* Duo-Pack (2x 75 ml), 6-12 Jahre

www.elmex.ch

20%

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ELMEX® MEHRFACHPACKUNGEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

Es gibt nichts Besseres für die Zähne.

Zahnfleischbluten?

Bekämpfen Sie die Ursache jetzt!

6.70 statt 8.40

meridol® SANFT Zahnbürste Duo-Pack

20%

7.80 statt 9.80

meridol® SANFTES WEISS Zahnpasta* Duo-Pack (2x 75 ml)

20%

9.90 statt 12.40

meridol® Mundspülung Duo-Pack (2x 400 ml)

www.meridol.ch

20%

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AUF ALLE MERIDOL® MEHRFACHPACKUNGEN ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

elmex® und meridol® gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 39

um Seklehrerin zu werden. Sie hatte Spass mit ihren Schülern, fand das Vermitteln von Wissen befriedigend. Und doch poppte der alte Traum immer wieder auf. Sie wollte moderieren. Nach der Moderation eines philippinischen Kulturanlasses und eines Hip-Hop-Contests in Bern hatte sie «Blut geleckt», wie sie sagt. Mit einem aufwendig produzierten Video bewarb sie sich für eine ausgeschriebene Stelle beim Jugendsender «Joiz». Sie ging gut vorbereitet ans Casting, machte dann aber das, was zu ihrem Markenzeichen geworden ist: mit Charme freestylen. Damit setzte sie sich gegen 300 Mitbewerber durch und moderierte drei Jahre die Sendung «Livingroom». Sie ist zuversichtlich, dass sie bald wieder auf Achse sein wird. Und später, irgendwann, würde sie sich am liebsten in einen Tamilen verlieben, der wie sie in der Schweiz aufgewach-

sen ist. Das Leben mit einem Landsmann aus Sri Lanka wäre wohl ebenso eine Herausforderung wie das mit einem Schweizer. «Ich will nicht erklären müssen, warum ich mich blendend mit meinen männlichen Kollegen verstehe, warum ich manchmal nach der Arbeit noch an einen Apéro gehe. Und auch nicht, warum mir die tamilischen Feste so viel bedeuten und ich da hingehöre.» Schliesst Tama Vakeesan ihre Augen und denkt an ihre Hochzeit, trägt sie einen Sari, und ihr Bräutigam legt ihr das Thaali um den Hals, einen goldenen Talisman, den sie nahe bei ihrem Herzen tragen wird. Esther Wohl wiederum trägt ein weisses Kleid, schreitet unter dem Baldachin siebenmal um ihren Bräutigam, nimmt sieben Segenssprüche entgegen und geht dann Hand in Hand mit ihm in ihre gemeinsame Zukunft. MM

Für Esther Wohl (33) ist die jüdische Tradition wichtig – aber auch nach ihrer Heirat möchte sie weiter als Nanny arbeiten.

Anzeige

MAGNESIUM BIOMED

®

DIRECT

U E N

Das Magnesium zur direkten Einnahme Mit 100 % organischem Magnesiumcitrat Zur direkten Einnahme ohne Wasser 150 mg Magnesium pro Stick Mit natürlichem Himbeeraroma

Biomed AG, 8600 Dübendorf, www.biomed.ch © Biomed AG. All rights reserved.

Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie.

Zur Nahrungsergänzung


40 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Leserforum MM39: Sondernummer Frau und Mann

Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

«Geniale Idee!» – «Völlig durchgeknallt?» 36 | MM39, 26.9.2016 | FRAU

MM39, 26.9.2016 | www.migrosmagazin.ch

FRAU | MM39, 26.9.2016 | 37

Franziska Schutzbach

«Als Frau das Wort zu ergreifen, bleibt ein Risiko»

«Schuld an den Problemen der Männer ist nicht die Emanzipation der Frauen», sagt Franziska Schutzbach.

Vielen Frauen gehe es heute deutlich besser als noch ihren Grossmüttern, sagt die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach. Und dennoch bleibe die Welt von Männern dominiert. Ein Gespräch über neue Rollenbilder, Gratisarbeit und männliche Gegenreaktionen auf die Emanzipation. Text: Andrea Freiermuth, Ralf Kaminski

Bilder: Michael Sieber

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch Anzeige

Wie ist es um die Männerwelt bestellt? Lesen Sie das Interview mit Walter Hollstein im Männerteil, Seite 36

MM39, 26.9.2016 | www.migrosmagazin.ch 36 | MM39, 26.9.2016 | MANN

FRAU | MM39, 26.9.2016 | 15

MANN | MM39, 26.9.2016 | 37

MANN | MM39, 26.9.2016 | 15

Dies und das

Dies und das

Mensch, Frau!

Mannomann!

82%

Ausgewählt von: Andrea Freiermuth

der Hochschulabgänger in der Schweiz sind Frauen.

15%

beträgt der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in der Schweiz. Diese Differenz lässt sich nur teilweise durch objektive Faktoren wie Anforderungsniveau oder Berufserfahrung erklären.

2,9

Bilder: Michael Sieber

Und wie stehts um die Rolle der Frau? Lesen Sie das Interview mit Franziska Schutzbach im Frauenteil, Seite 36

«Was für eine gute, spannende Idee. Ich freue mich aufs Lesen.» Ursula Meile-Burri, 9016 St. Gallen

Bitte keine «verkehrte» Zeitung mehr. Es ist absolut nervig. Marlies Hedinger, 5611 Anglikon AG Ist noch originell, mal eine etwas andere Ausgabe, aber es muss nicht jedes Mal so aus­ gefallen sein. Verena Meier, via Facebook

Bilder: Keith Hamshere/Getty Images, Nicholas Kamm/AFP; Quellen: BFS, Neon/Stern

Weltweit sind die Frauen bei ihrer Hochzeit im Durchschnitt 2,9 Jahre jünger als die Männer.

Die Krise des Mannes wird so schnell nicht enden, weil es keine modernen Rollenvorbilder gibt, an denen sich die Jungen orientieren können, sagt der Soziologe Walter Hollstein. Er fordert von den Männern mehr Selbstkritik und von der Gesellschaft mehr Unterstützung für das einst starke Geschlecht. Text: Ralf Kaminski, Andrea Freiermuth

47,4%

«Einige Elemente des alten Männerbilds könnte man durchaus bewahren: Leistung, Verantwortung, Pioniergeist, Kreativität, Risikobereitschaft», sagt Walter Hollstein.

Hillary Clinton schrieb mit 14 Jahren einen Brief an die NASA und fragte, was man tun müsse, um Astronaut zu werden. Die Antwort lautete: «Be a man.»

Bei den Mosuo im Südwesten von China haben die Frauen das Sagen. Das tibetobirmanische Volk gilt als eins der letzten Matriarchate.

Frauen haben häufiger Albträume als Männer.

50%

der britischen Männer wären bereit, ein halbes Jahr lang auf Sex zu verzichten, wenn sie stattdessen einen 50­Zoll­Fernseher bekämen.

4/5

25%

der Allein­ erziehenden in der Schweiz sind Frauen.

Das Wort

In der Schweiz beträgt der Frauenanteil unter den Gefängnisinsassen 5 Prozent.

ohnmächtige Layout Ihres Magazins. Wenn Sie im Sinn haben, wieder eine solche Gestaltung rauszugeben, verschonen Sie uns bitte damit. Gerne verzichten wir dann auf dieses Magazin. Beat und Ruth Staub-Haberthür, 4053 Basel Alle Zeitungen, die ich kehren muss, wie das Migros­Magazin vom 26. September 2016, wan­ dern ungelesen ins Altpapier. Wenn sich das mit den mono­ thematischen Extras wiederholt, dann bestelle ich das Migros­ Magazin definitiv ab. Ich bin ver­ ärgert. Wieder ein Grund mehr, in Deutschland einzukaufen. Roger Gloor, per E-Mail

Heft ist bereits entsorgt. Peter Henggeler, via www.migrosmagazin.ch

Ich hab noch nie so viel in einer Ausgabe interessant gefunden wie in dieser mit den Männer­ und Frauen­Artikeln. Bravo! Martin Bühler, via www.migrosmgazin.ch

Ich hab mich, und nicht nur ich, sehr geärgert über das

Wir haben eine ganz doofe Aufmachung der Zeitung erhalten.

Mio

Eine einzige Ejakulation des Mannes enthält 300 Millionen Spermien – genug, um sämtliche in Europa lebenden Frauen zu befruchten.

Martin Luther verwendete in seiner Übersetzung der Schöpfungsgeschichte das Wort «Männin» für «Frau».

Kleine Männer sind eifersüchtiger als grosse.

Sonja Buser, 4447 Känerkinden BL

Männer neigen dazu, eher schönere Frauen anzuflirten, wogegen Frauen sich vorwiegend ähnlich attraktive Partner aussuchen. Laut einem alten Gesetz dürfen Frauen in Memphis, Tennes­ see, nur Auto fahren, wenn ein Mann vor dem Wagen hergeht und zur Warnung eine rote Fahne schwenkt.

stammt ab vom lateinischen Wort

«vagina».

Der Satz «Man kann nicht mit allen Frauen der Welt schlafen, aber man muss danach streben» stammt von Marcel ReichRanicki.

aller Männer täuschen ihrer Partnerin einen Orgasmus vor.

In der Gruppe der 45- bis 54-jährigen Frauen in der Schweiz hat jede fünfte Frau keine Kinder.

Vanille In den «James Bond»Filmen bis 2002 haben 8 Prozent aller Frauen, denen eine grössere Rolle zukommt, sexuellen Kontakt mit Bond.

300

Ausgewählt von: Ralf Kaminski

Wissenschaftliche Experimente haben gezeigt, dass Frauen meist mit allen Menschen fühlen, denen vor ihren Augen Schmerzen zugefügt werden. Männer hingegen haben nur Mitleid mit ihren Freunden.

Im Jahr 2014 führten Ärzte in der Schweiz rund 54 000 Schönheitsoperationen durch. 82 Prozent der Patienten waren Frauen. Bei rund einem Fünftel der Eingriffe wurde Fett abgesaugt.

Bilder: Keystone, Getty Images; Quelle: Neon/Stern

Walter Hollstein

«Die Kritik am Mann war berechtigt, ging aber entschieden zu weit»

Ein riesengrosses Kompliment für die Frauen-MännerAusgabe! Ausgezeichnet recherchiert. Geniale Idee mit der Zweiteilung des Heftes! Viel Spassiges, Fröhliches, Ernstes und Nachdenkliches ausgewogen kombiniert – ich hatte Freude beim Lesen.

Statistisch gesehen sagen die Männer früher als die Frau

51 Prozent aller männlichen Briten geben an, sie hätten sexuelle Fantasien, in denen David Beckham vorkommt.

«Ich liebe dich» in einer Beziehung.

Die Zahl der Hausmänner in der Schweiz hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt: 2,2 Prozent aller Väter mit Kindern bis 6 Jahre besorgen den Haushalt.

Wir finden es echt blöd, wenn die Zeitung in der Hälfte um­ gedreht werden muss. Auch fehlt das Sudoku, Quiz, Paroli und Bimaru. Danke, wenn das Mi­ gros­Magazin wieder normal kommt. Peter Frischknecht, per E-Mail Dieses Heft war wieder einmal super. Vielen Dank für eure Zusatzarbeit. Hat sich gelohnt. Freundliche Grüsse an alle die mitgemacht haben. Susanne Bühler, via www.migrosmagazin.ch Die Sondernummer konnte ich leider nur zur Hälfte lesen, da die zweite Hälfte einfach ver­ kehrt ist. Egal wie ich die Zei­ tung in die Hände nehme, es ist immer nur die Hälfte lesbar. Macht es doch bitte einfacher und kostengünstiger, indem ihr nur noch die eine Hälfte druckt und verschickt, und ich habe nur noch die Hälfte des Papierabfalls und mehr Zeit zum Kochen. Esther Wilhelm-Telner, 4414 Füllinsdorf BL

«Diese Ausgabe ist eine Zumutung. Man findet nichts mehr.» Alfred Bernegger, 8004 Zürich

Sind die «fliegenden Blätter» (Migros­Magazin) nun völlig durchgeknallt? Die neuste Aufmachung ist so etwas von daneben. Männerrätsel, Frauenrätsel – ist der Redaktion noch zu helfen? Im Seiten­ gewirr das Sudoku zu suchen, ist mir zu blöd. Kurt Faller, 5200 Brugg AG Könnten Sie mir die Ausgabe «Frauen/Männer» als PDF für schulische Zwecke zur Ver­ fügung stellen? Super gemacht! Christoph Keller, 8500 Frauenfeld


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 41

MM38: Diese Woche Mehr

Organspender braucht das Land

«Wer Organe spendet, sollte bevorzugt berücksichtigt werden» Vielleicht wäre es eine Über­ legung wert, die Regelung einzuführen, dass, wer umfas­ send über längere Zeit bereit war, seine Organe zu spenden, im Bedarfsfall bevorzugt be­ rücksichtigt wird. Ich denke, da würden es weniger Leute «vergessen», den Spenderaus­ weis auszufüllen. Hansjörg Menzi, via www.migrosmagazin.ch

Müssen wir denn immer leben? Am Leben hängen ist menschlich, genauso wie die Demut, dem Tod die Tür zu öffnen, wenn er anklopft. Haben wir kein Recht mehr zu sterben? Das Leben mit dem Stück eines Toten verlängern? Bis zum Ende abstosshemmende (teure!) Medikamente schlucken? Nein, ich bin kein Ersatzteillager. Adelaide Koen, per E-Mail Immer wieder werden wir da­ rauf hingewiesen, dass es mehr Spender braucht. Niemand kann mehr behaupten, nichts davon gehört zu haben. Wieso also besteht dieses Problem noch? Ganz einfach: Der Mensch ist ein Egoist und nimmt lieber, als er gibt. Claudia Gräzer, via www.migrosmagazin.ch

Korrigendum

Zuchtfische sind echte Schweizer In der beliebten Koch­ rubrik «Saisonküche»

im Migros-Magazin vom 26. September hat sich bei der Bezeichnung der Süsswasserfische eine kleine Ungenauigkeit eingeschlichen: Es waren nicht Saibling, Forelle und Zander zu sehen, sondern Zander, Forelle und Schleie. Alle drei Fischarten stammen aus Schweizer Zucht und stehen in Sachen Qualität und Geschmack den Meeresfischen in nichts nach.

Oben links: Zander, oben rechts: Forelle, unten: Schleie.

Anzeige

Günstiger durchs Erlebnisland Schweiz. Mit der Tageskarte Plus sind Sie und Ihre Freunde zu zweit für 89, zu dritt für 109 und zu viert für 129 Franken in der ganzen Schweiz unterwegs. sbb.ch/plus

TAGESKARTE PLUS STATT CHF

NUR CHF

292 292.–

129.–*

* Regulärer Preis: CHF 292.– für 4 Personen mit Halbtax und Tageskarten zum Halbtax in der 2. Klasse. Aktionspreis: Tageskarte Plus für 4 Personen (CHF 89.– + CHF 20.– + CHF 20.–) für die 2. Klasse. Eine Person muss ein Halbtax haben. Keine Erstattung, kein Umtausch. Erhältlich und einlösbar: 19.9. – 6.11.2016. Es gelten die weiteren Bestimmungen unter sbb.ch.


42 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

Emmanuel Mogenet

«Intelligente Computer werden die Gesellschaft verändern» Emmanuel Mogenet freut sich sehr, wenn Computer endlich denken können. Kein Wunder, denn er leitet das neue Google-Forschungszentrum in Zürich und bringt es ihnen bei. Wie das sogenannte maschinelle Lernen funktioniert und welche Folgen durch die Optimierung künstlicher Intelligenz zu erwarten sind, erklärt der 49-jährige Informatiker im Interview. Text: Alexandre Willemin

Bilder: Christian Schnur


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 43

Emmanuel Mogenet : «Mithilfe des maschinellen Lernens kommen die Geräte an den Punkt, an dem sie selbst denken können.»


20% auf alle Sun Queen Produkte.

20%

2.15 statt 2.70

Sun Queen Datteln getrocknet 300 g

20%

3.90 statt 4.90

20%

Sun Queen Premium Nuts Edelnussmischung 170 g

2.80 statt 3.50

Sun Queen Walnusskerne 130 g

20%

3.90 statt 4.90

Sun Queen Premium Nuts Nussmischung 170 g

20%

20%

3.– statt 3.80

Sun Queen Premium Nuts Cashewkerne 170 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

–.80 statt 1.05

Sun Queen Ananas Scheiben 140 g


MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 45

Emmanuel Mogenet, worum geht es genau beim «Machine Learning»? Bis vor Kurzem war das Schreiben von neuen Computerprogrammen sehr kom­ plex. Man musste dem Computer genau erklären, wie er jede einzelne Aufgabe ausführen sollte. Es war ein bisschen so, als würde man einem Kleinkind ein Kochrezept beibringen: Da keine Erfah­ rungen vorhanden sind, muss jede noch so winzige und grundlegende Tätigkeit bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Das war kompliziert und nicht sehr effizient. Dank des maschinellen Lernens sind die Computer heute in der Lage, dies alles selbst zu lernen, was die Arbeit der Pro­ grammierer erheblich erleichtert. Wie funktioniert das genau? Ein simples Beispiel: Sieht man auf einem Foto eine Katze oder nicht? Ein zweijähriges Kind könnte diese Frage problemlos be­ antworten, wenn man ihm das Foto zeigt. Für einen Computer war das bisher sehr schwierig, weil wir nicht in der Lage waren, ein «Kochrezept» zu formulieren, mit dem die Maschine zum richtigen Schluss kommt. Das maschinelle Lernen eröffnet nun jedoch neue Möglichkeiten. Dabei werden eine ungeheure Menge Fotos in ein Informa­ tiksystem eingespeist – einige mit Katzen, die entsprechend bezeichnet sind, andere ohne, dafür mit anderen Dingen. Nach einer gewissen Lernzeit ist das System in der Lage zu bestimmen, ob auf einem Foto eine Katze zu sehen ist oder nicht – selbst auf einem Bild, das es noch nie «gesehen» hat. Die riesigen Datenmengen im Netz sind also eine Voraussetzung, dass das maschinelle Lernen überhaupt funk­ tioniert. Gibt es noch weitere? Tatsächlich stehen den Computern dank des Internets enorme Informationsmengen zur Verfügung; Millionen von Katzenfotos sind blitzschnell gefunden. Es mussten allerdings auch Geräte entwickelt werden, deren Rechenkapazität solche enormen Datenmengen bewältigen kann. Auch die theoretischen Entwicklungen der letzten Jahre haben beträchtliche Fortschritte möglich gemacht. «Machine Learning» interessiert die Informatiker schon seit den 1980er­Jahren, erst heute jedoch funktioniert es wirklich. Haben Sie Beispiele aus dem Alltag? Bei Google gibt es einige. Der Übersetzer etwa nutzt eine Kombination aus Sprach­ erkennung und automatischer Übersetzung. Wir verwenden es auch bei der App Google Fotos (Mogenet nimmt sein Smartphone und sagt: «Okay, Google: Zeig mir Fotos von mir beim Angeln.»). Auf den 40 000 persönlichen Fotos, die ich auf den Google­Servern ge­

«Computer werden ausreichend intelligent sein, um in naher Zukunft die Gesellschaft zu verändern.»

speichert habe, identifiziert das System nun jene, die mich beim Angeln zeigen (er zeigt den Bildschirm mit den Treffern). Dabei hat es selbst erkannt, dass es sich bei Fotos mit Wasser, einer Angelroute oder Fischen mit grosser Wahrscheinlichkeit um Angelfotos handelt. Ohne maschinelles Lernen wäre ein Programm, das solche Ergebnisse liefern kann, unmöglich. 2012 war das Motto von Google «mobile first». Hat sich der Fokus nun auf die künstliche Intelligenz verlagert? Ja, die Smartphone­Wende hat das Unter­ nehmen erfolgreich geschafft. Der grösste Teil der Einkünfte stammt inzwischen aus diesem Markt. Als Nächstes widmen wir uns der künstlichen Intelligenz, wie Google­ Verwaltungsratspräsident Eric Schmidt es an der letzten Hauptversammlung ange­ kündigt hat. Deshalb führen wir diese Tech­

Zur Person

Forschungschef bei Google Der Franzose Emmanuel Mogenet (49) ist Informatiker und leitet seit Kurzem ein neues Forschungszentrum von Google in Zürich, das sich mit «Machine Learning», einem Zweig der Entwicklung künstlicher Intelligenz, befasst. Dafür kooperiert sein Team mit europäischen Hochschulen und Google-Forschern aus aller Welt. Bereits seit 2006 ist Mogenet bei Google in Zürich beschäftigt, wobei er als Chefinformatiker mit einem Team von rund 250 IT-Spezialisten an der Suchmaschine arbeitete. Zuvor war Google-Konkurrent Apple sein Arbeitgeber. Mogenet lebt im Kanton Schwyz.

nologie nun schrittweise bei den meisten Google­Diensten ein. Sind die Konsumenten bereit, diese Dienste auch zu nutzen? Die meisten Unternehmen denken bei der Lancierung von neuen Produkten vor allem an den Profit. Googles Philosophie ist eine andere: Wir konzentrieren uns auf den Nutzer und versuchen, ihn glücklich zu machen. Haben wir dieses Ziel erst einmal erreicht, stellen sich die Gewinne ganz von selbst ein. Dieses Prinzip verfolgen wir auch beim maschinellen Lernen. Wir stellen den Nutzern neue und einfach bedienbare Dienste zur Verfügung, die den Alltag er­ leichtern. Man muss das dahinterstehende komplexe System nicht unbedingt verste­ hen, um davon profitieren zu können. Es ist genau wie mit dem Fernseher – man kann fernsehen, ohne zu wissen, was sich im Innern eines TV­Geräts abspielt. Diese Dienste scheinen aber noch nicht völlig ausgereift zu sein. So schafft es die Spracherkennung beispielsweise noch nicht, alle Wörter zu erkennen. Wann wird man sich vollständig darauf verlassen können? Können Sie denn einem menschlichen Gesprächspartner immer hundertprozentig vertrauen? ( lacht) Aber Spass beiseite. Wir sind noch weit davon entfernt, die menschliche Intelligenz nachzuahmen. Der Computer ist nur bei sehr speziellen Aufgaben leistungsfähiger als der Mensch. Das wurde im März deutlich, als das von Google entwickelte Programm AlphaGo den menschlichen Weltmeister im Go­Spiel geschlagen hat. Aber es ist viel komplexer, ein Programm zu entwickeln, das in der Lage ist, mit einem Menschen einen Dialog


46 | MM40, 3.10.2016 | MENSCHEN

zu führen. Ein Beispiel hierfür ist Allo, der künftige Messenger von Google. Damit kann man nicht nur mit seinen Freunden chatten, sondern sich auch an einen virtuellen Assistenten wenden, der mithilfe künst­ licher Intelligenz antwortet. Warum ist es für eine Maschine so schwer, die menschliche Sprache nach­ zuahmen? Wenn zwei Menschen miteinander reden, teilen sie dasselbe mentale Modell der Welt. Diese Kenntnis erlangen wir von klein auf, indem wir unsere Umgebung beobachten und mit ihr interagieren. Man nennt es auch den Gemeinsinn: Wir alle wissen, dass der Himmel blau ist, dass uns die Erdanzie­ hungskraft nach unten zieht, dass Kühe nicht fliegen usw. All diese Informationen, die für einen Menschen selbstverständlich sind, werden von Computern noch nicht verstanden. Um diese Lücke zu schliessen, lassen wir sie eine ungeheure Menge an Fotos und Videos aus dem Internet analy­ sieren. Das ist so, als würden wir den Com­ putern Augen geben, um die Welt zu ent­ decken. Mithilfe des maschinellen Lernens kommen die Geräte nach und nach an den Punkt, an dem sie selbst denken und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen können. Ist das menschliche Gehirn die Inspi­ rationsquelle für die Entwickler? Die meisten wissenschaftlichen Erfindun­ gen sind von der Natur inspiriert. Man denke nur an die Tragflächen eines Flug­ zeugs, die den Flügeln eines Vogels nach­ empfunden sind. Das menschliche Gehirn ist das intelligenteste biologische Element auf der Welt. Somit ist es nur logisch, dass wir uns daran orientieren. Das bedeutet aber nicht, dass diese Dienste die Funktions­ weise des menschlichen Gehirns exakt kopieren. Ich bezweifle übrigens auch, dass uns eines Tages für die Entwicklung künst­ licher Intelligenz Materialien biologischen Ursprungs zur Verfügung stehen werden. Science­Fiction­Autoren entwerfen Schreckensszenarien, in denen die Ma­ schinen so intelligent werden, dass sie die Kontrolle über die Menschen über­ nehmen. Sind solche Ängste gerechtfertigt? Nein, dafür gibt es wirklich keinen Grund. Die intelligenten Computer sind noch nicht so intelligent – sie sind sogar noch weit da­ von entfernt. Es würde mich wundern, wenn mein Computer zu meinen Lebzeiten den Turing­Test bestünde (mit diesem Test kann anhand einer verbalen Kommunikation mit einem Computer festgestellt werden, ob sich hinter der Maschine ein menschlicher Gesprächspartner befindet oder nicht; Anm. d. Red.). Ich bin jedoch davon überzeugt, dass die Computer ausreichend intelligent sein

werden, um in naher Zukunft die Gesell­ schaft zu verändern. Wie wird sich das auswirken? Neue Technologien haben immer grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft, das war vor 150 Jahren bei der industriellen Revo­ lution genauso der Fall wie vor 300 000 Jah­ ren, als der Mensch lernte, das Feuer zu kontrollieren. «Machine Learning» wird zu einer ähnlich grossen Revolution führen wie das Internet in den 1990er­Jahren. Für zahlreiche Berufsgruppen wird es grosse Veränderungen geben. Welche Arbeitsplätze sind besonders gefährdet? Bestimmte Berufsgruppen werden in den kommenden 10 bis 20 Jahren tatsächlich aus­ sterben – gleichzeitig jedoch entstehen neue Berufe. Durch das maschinelle Lernen kön­ nen viele repetitive Aufgaben vereinfacht werden, dadurch haben die Angestellten mehr Zeit für kreative Tätigkeiten. Stellen Sie sich nur vor, dass früher Menschen bezahlt wurden, um Aufzüge zu bedienen. Heute ist dieser Beruf ausgestorben – einen vergleichbaren Effekt werden wir nun wahr­ scheinlich bei anderen Berufen erleben. Wie können wir uns auf diese Ver­ änderung vorbereiten?

Ein Dialog aller beteiligten Akteure ist ab­ solut wichtig: Informatiker, Politiker, Unter­ nehmer, Philosophen – es müssen alle not­ wendigen Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, damit die Umgestaltung der Gesell­ schaft in den kommenden 10 bis 20 Jahren gut durchdacht passiert. Und auch nicht zu schnell, damit Wirtschaft und Menschen Zeit haben, sich anzupassen. Ich persönlich sehe in den Veränderungen vor allem Vorteile: Wenn alles gut läuft, können die neuen Dienste Probleme lösen, die bisher für Kopfzerbrechen gesorgt haben. Zum Beispiel? Staus abschaffen. Maschinelles Lernen ist eine zentrale Voraussetzung für selbst fah­ rende Autos. Mit ihnen wiederum würde der Strassenverkehr flüssiger und sicherer. Ein weiteres Beispiel: Die Google­Forscher in London haben es geschafft, in nur drei Mo­ naten die Energieeffizienz unserer Rechen­ zentren um 30 Prozent zu verbessern. Das ist phänomenal und lässt gute Energiespar­ möglichkeiten auch andernorts vermuten, insbesondere in der Industriebranche. Warum hat Google sein Forschungs­ zentrum für maschinelles Lernen gerade in Zürich aufgebaut? Die Liste der Vorteile ist lang. Zunächst mal ist die Lage von Zürich im Herzen Europas


Anzeige

MENSCHEN | MM40, 3.10.2016 | 47

Alles für Ihre Gesundheit.

Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen

Amavita – Sich einfach besser fühlen.

% 0 –2

«Bestimmte Berufsgruppen werden in den kommenden 10 bis 20 Jahren aussterben – gleichzeitig jedoch entstehen neue Berufe.»

einfach ideal. Ausserdem ist die Stadt dank ihres multikulturellen Charakters und ihrer hohen Lebensqualität auch für unsere Angestellten aus mehr als 75 Ländern attraktiv. Darüber hinaus profitieren wir von der Nähe zu den zwei Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne, die auf dem Gebiet der Informa­ tik einen ausgezeichneten Ruf haben. Wir arbeiten mit beiden Hochschulen in zahl­ reichen Forschungsfeldern zusammen, und viele Studenten der IT­Studiengänge werden von Google rekrutiert. Wie sieht es diesbezüglich bei Ihrer Abteilung aus? Wir haben bereits mehr als 100 Mitarbei­ terinnen und Mitarbeiter. Und das ist erst der Anfang: Uns ist sehr daran gelegen, talentierte Menschen anzulocken, die ihre fachlichen Kompetenzen unter Beweis ge­ stellt haben. Die künstliche Intelligenz ist die Zukunft! Ich appelliere an die Regierungen und Unternehmen, schnellstmöglich in die­ ses Forschungsfeld zu investieren, wenn sie den Zug nicht verpassen wollen. Wir können es uns nicht leisten, das Potenzial der künst­ lichen Intelligenz zu ignorieren. Das wäre etwa so, als hätte man die Bedeutung der Computer in den 1960er­Jahren oder die der Dampfmaschinen Mitte des 19. Jahr­ hunderts nicht erkannt. MM

Der MonAts-HIt mit 20% Rabatt ist in über 155 Amavita Apotheken erhältlich. pAntoGAr® Bei Haarausfall und zur Vorbeugung von vorzeitigem Ergrauen. 300 Kapseln**

CHF 119.20* statt CHF 149.–

Merz Pharma (Schweiz) AG *Aktion gültig bis 31. Oktober 2016. Preisänderungen vorbehalten. **Dies ist ein Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.


20% günstiger 20%

3.65 statt 4.60

auf alle Migros-Bio Biotta Säfte z.B. Granatapfelsaft, 50cl Granatapfel-Direktsaft mit Weissteeauszug und Agavendicksaft

Erfahren Sie mehr über den Bio-Granatapfel-Anbau:

ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Biotta gibts in Ihrer Migros


Migros-Welt MM40

Zahl der Woche

1450

1450 persönliche Geschichten zu Migros­Lieblingsprodukten haben Kunden bisher auf die Website www.migros­momente.ch hochgeladen. Noch bis 24. Oktober dauert die Aktion, die am 11. April begonnen hat. Serie: Migros-Pioniere

1941

Mit ihnen fing alles an: Gottlieb und Adele Duttweiler verpflichteten die Migros der Nachhal­ tigkeit, lange bevor dieses Wort in Mode kam. Firmengründer Dutti verwandelte sein Unternehmen 1941 in eine Genos­ senschaft und ver­ schenkte es damit ans Schweizer Volk. Die Migros sollte dem Gemeinwohl und nicht nur dem Profit dienen. In einer Serie erinnern wir ab dieser Aus­ gabe an grosse und kleine Migros­ Pioniertaten. Und wir zeigen Mitarbei­ terinnen und Mit­ arbeiter, die Pionier­ geist beweisen. Ein Teil von

Bilder: Fotorachiv MGB, Martin Hablützel/ Fotolia

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.

Fisch

Warum braucht Fisch ein Label? Wer gerne gesunde Fischgerichte geniesst, soll­ te sich darüber im Klaren sein, dass die Fisch­ bestände der Meere nur bei nachhaltiger und verantwortungsvoller Fischerei umfangreich bleiben und sich auch stetig erneuern. Die Migros bietet Fisch und Meeresfrüchte an, die das MSC­Label tragen. Das Marine Stewardship Council zertifiziert nur Wildfang­Fischerei­

betriebe, die den Bestand sowie das Ökosys­ tem nicht gefährden. Die Betriebe schonen mit ihren Fangmethoden den Meeresboden und andere Fische und Tierarten. MSC­Produkte garantieren Fischgenuss mit gutem Gewissen. Mehr von der Migros Aare ab Seite 113


50 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Fleischlose Ernährung

Versprechen erfüllt und übertroffen Bis 2016 wollte die Migros ihr Sortiment für Betroffene von Allergien und Into­ leranzen um 30 Prozent vergrössern. Im Juni wurde dieses Ziel erreicht – und sogar übertroffen. 140 aha!­ zertifizierte Produkte stehen mittler­ weile in den Migros­Regalen, was einer Sortimentserweiterung von 60 Prozent entspricht. 2016 kamen nochmals 14 neue aha!­zertifizierte Lebensmittel dazu, zum Beispiel vegane Mayonnaise oder gluten­ und laktosefreie Farmer­ Riegel. Trotz des erfüllten Versprechens will die Migros ihr Sortiment für Aller­ giker auch in Zukunft kontinuierlich ausbauen und erweitern. Mehr zum aha!-Sortiment der Migros

ab Seite 86.

Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nach­ haltigkeit seit Genera­ tionen der Zeit voraus.

Mehr Auswahl für Vegetarier Wie viele Menschen sich in der Schweiz fleischlos ernähren, ist nicht genau bekannt. Je nach Statistik und Umfrage schwankt die Zahl zwischen 1,4 und 3 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik hat sich ihre Zahl aber innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Der Trend hin zu einer Ernährung ohne Fleisch ist auch im Detailhandel spürbar. Bis Ende 2017 will die Migros ihr Sortiment an vegetarisch und vegan zertifizierten Produkten um 30 Prozent erweitern. Damit spricht sie nicht nur Vegetarier und Veganer an, sondern auch Frutarier, Pescetarier und Flexitarier. Mehr Informa­ tionen zu diesen exotisch klingenden Er­ nährungsformen und zum vegetarischen und veganen Sortiment der Migros lesen Sie auf Seite 66.

Anzeige

Aktion

40%

1.25 statt 2.10

Starbucks® Chilled Classics, versch. Sorten

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Starbucks® gibts in Ihrer Migros

Bilder: Roger Hofstetter, zVg

Generation M


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 51

Migros-Kulturprozent Eine Karriere auf

den Opernbühnen dieser Welt will hart erarbeitet sein. Den Einstieg in dieses Berufsleben erleichtert die vom Migros-Kulturprozent unterstützte «Internationale OpernWerkstatt». Aus der ganzen Welt reisen dafür begabte Jungsänger an den Thunersee nach Sigriswil. In musikalischen und szenischen Proben und unter Aufsicht von erfahrenen Dozenten werden sie dort während zweier intensiver Wochen auf die Herausforderungen des Opernalltags vorbereitet. Der Sängernachwuchs gibt im Oktober vier Konzerte in der Deutschschweiz: Am 12.10. in Sigriswil, am 13. in Bern, am 15. in Basel und zum Abschluss am 16. in Zürich. Tickets und Infos

zu den Konzerten: www.opernwerkstatt.com

Anzeige

Jetzt neu. Aus Quinoa, mit HeidelbeerGeschmack.

5.80

Farmer Croc Quinoa Heidelbeere* 500 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

Mit herbstlicher Marroni-Füllung.

4.60

Farmer Soft Choc Marroni 192 g


52 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Insieme Schweiz

Integration von klein auf

Insieme Schweiz setzt sich dafür ein, dass Menschen mit geistiger Behinderung so früh wie möglich in die Gesellschaft integriert und Angehörige im Alltag entlastet werden. Dieses Engagement wurde mit dem Adele-Duttweiler-Preis ausgezeichnet, der nach der Gattin des Migros-Gründers benannt ist. Text: Pierre Wuthrich

Bild: Matthieu Spohn

Ein eingeschworenes Trio: Marianne Clottu mit ihren zwei Kindern Grâce und Elikkiah.


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 53

M

arianne Clottu betet ohne Handicap in Kontakt jeden Morgen und kommt, weil das für ihre jeden Abend. Der Entwicklung sehr wichtig ist.» christliche Glaube Gleichstellung und Integration gibt der Neuenburgerin Tag für sind zwar vom Bundesgesetz Tag Kraft, denn leicht hat sie es über die Beseitigung von Benachnicht. Clottu, die in Bern als teiligungen von Menschen mit Übersetzerin arbeitet, ist alleinBehinderungen verankert, doch erziehende Mutter von zwei die Umsetzung im Alltag erweist Kindern – Elikkiah, einem aufsich als deutlich komplizierter. geschlossenen 15-jährigen Teen- Nach zweijährigem Kampf auf ager, und Grâce, einem liebensder Grundlage einer kantonalen werten 7-jährigen Mädchen mit Richtlinie, erhielt Grâce schliessDown-Syndrom, das besondere lich einen Platz in einer ausserAufmerksamkeit benötigt. schulischen Einrichtung. Und es «Wenn ich nicht arbeite, wurde zusätzlich eine Person kümmere ich mich zu 100 Proeingestellt, die für die Betreuung zent um meine Tochter», erzählt von Grâce zuständig ist. Dank Marianne Clottu. Die Liste der des eisernen Willes der Mutter – täglichen Aufgaben der enga«ich wusste, dass ich das Gesetz auf meiner Seite hatte» gierten Mutter ist lang: Grâce muss zur – und der Hilfe von Physiotherapie, ErgoInsieme Neuenburg therapie und Sprachwurde für Grâce eine therapie. Dazu komgute Lösung gefunden: men viele ArztbesuInsieme Neuenburg, che, da das Immunder Neuenburger system ihrer Tochter Elternverein für Meneher schwach ist. schen mit geistiger BeZu dieser anhinderung und deren spruchsvollen Aufgabe Angehörige, arrangierDelphine Vaucher, te ein entscheidendes kam vor ein paar JahGeschäftsführerin ren eine weitere HerGespräch mit Staatsrätin Monika MarieInsieme Neuenausforderung hinzu: eine Trennung. «Mein burg. Hefti, der VorstehenMann ist in seine den des ErziehungsHeimat, die Demokraund Familiendepartetische Republik Kongo, zurückments. Dabei wurde erreicht, gekehrt. Da auch die vier Kinder dass Grâce genauso behandelt aus seiner ersten Ehe auszogen, wird wie andere Kinder auch. waren wir plötzlich nur noch zu dritt.» Die Abwesenheit des Austausch statt Ausgrenzung Vaters und der jungen Erwachse- Familie Clottus Fall ist nur einer nen, die mit angepackt hatten, von vielen. Die Elternselbsthilfezwang Marianne Clottu, ihr organisation Insieme Schweiz Leben neu zu organisieren. «Ich setzt sich dafür ein, dass Menmusste mein Arbeitspensum schen mit geistiger Behinderung erhöhen, um über die Runden zu möglichst eigenständig leben kommen. Und gleichzeitig eine können, gefördert und geschult Betreuung finden, die sich um werden und eine gute AusbilGrâce kümmert, während ich in dung erhalten. Dabei verfolgt Bern arbeite.» Insieme Schweiz die Strategie, Marianne Clottu fand für dass diese Integration von klein Grâce einen Platz in einer Sonauf beginnt. Unter dem Titel derklasse im neuenburgischen «Von klein auf dabei» will InsieColombier, wo ihre Tochter me in den kommenden Jahren jeden Tag mit einem BehinderAngebote schaffen, die es Kintentaxi hingefahren wird, doch dern mit geistiger Behinderung die Organisation der ausserermöglichen, so früh wie möglich schulischen Betreuung gestalzusammen mit nichtbehinderten tete sich schwieriger. «Ich wollte, Kindern zu lernen und Eltern bei dass Grâce auch mit Kindern ihrer Arbeit zu entlasten. «Es ist

wichtig, die Kinder schon so früh wie möglich zu integrieren», so Delphine Vaucher, Geschäftsführerin von Insieme Neuenburg. «Der Schwerpunkt sollte auf den Kompetenzen der einzelnen Kinder liegen, und nicht auf deren Handicap.» Delphine Vaucher weiss, wovon sie spricht. Sie konnte die positiven Auswirkungen gemeinsamen Lernens an ihrer eigenen Tochter erleben, die ebenfalls das Down-Syndrom hat. «Meine Tochter geht in eine Regelklasse, wo sie für eine ganz neue Dynamik sorgt. Ihre Mitschüler gehen viel solidarischer miteinander um und haben Werte wie Toleranz gelernt.» Natürlich ist dies nur mit einer spezifischen Vorbereitung und Unterstützung der Lehrkräfte möglich. Zum Beispiel, indem man ihnen für den Förderunterricht eine weitere Betreuungsperson zur Seite stellt. Insieme Schweiz sorgt da­ für, dass auch die Eltern von Kindern mit Behinderungen entlastet werden. «In Neuen­ burg organisieren wir etwa Ferien für die Kinder, spiele­ rische Aktivitäten und einen Entlastungsdienst: Dabei kümmert sich eine Person einige Stunden oder gar ein Wochenende lang um den Nachwuchs, damit Eltern wieder Energie tanken können. Mit ihrem Engagement begleitet die Elternvereinigung Insieme Eltern durch alle Lebensphasen ihrer behinderten Angehörigen: Schwangerschaft und Geburt, die ersten Schritte im Leben, Schule, Ausbildung, Sexualität oder Fragen des Älterwerdens – für jeden einzelnen Lebensbereich wird nach guten Lösungen gesucht. Schweizweit leben rund 65 000 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Engagement von Insieme Schweiz ermöglicht es ihnen, als gleichwertige Mitmenschen am Leben teilzuhaben, und unterstützt Angehörige in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe. MM Mehr zum Thema: www.insieme.ch

Adele-Duttweiler-Preis

Geld für einen guten Zweck Im Gedenken an die Gattin des MigrosGründers Gottlieb Duttweiler, vergibt die

Adele-Duttweiler-Stiftung alle zwei Jahre einen Preis an Organisationen, die sich sozial engagieren. Dieses Jahr wurde Insieme Schweiz ausgezeichnet, speziell für das geplante Programm «Von klein auf dabei». Dessen Ziel ist es, dass Menschen mit und ohne Behinderung schon von klein auf gemeinsam lernen und zusammenleben können. Insieme Schweiz setzt sich seit über 55 Jahren mit politischem Engagement und diversen Dienstleistungen für Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen ein. Der Preis im Wert von 100 000 Franken wurde im Rahmen einer Zeremonie im GottliebDuttweiler-Institut in Rüschlikon (ZH) überreicht.


54 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Migros-Bio-Cotton

Biologisch von A bis Z

Woher die Baumwolle für das hauseigene Bio-Cotton-Label kommt, weiss man bei der Migros ganz genau. Vom Anbaufeld über die Färberei bis zur Nähstube – der Prozess der Herstellung ist in allen Stufen transparent und durchgehend Bio-zertifiziert. Text: Jacqueline Vinzelberg

Illustrationen: Mira Gisler

Bis ins Migros-Regal ist

die komplette Produktionsund Lieferantenkette des Bio-Cotton-Sortiments transparent und nachvollziehbar. Alle Kleidungsstücke kommen mit einem Warenbegleitzertifikat in der Migros an. Dieses Dokument garantiert, dass im gesamten Verarbeitungsprozess ausschliesslich Biobaumwolle verwendet wurde.

5

4

Alle in der Näherei verwendeten Kurzwaren

wie Nähgarn, Knöpfe oder Reissverschlüsse werden ebenso geprüft. Ein Warenbezugsnachweis und das weltweit einheitliche, unabhängige Prüf- und Zertifizierungssystem Öko-Tex 100 oder eine Laborprüfung attestieren Unbedenklichkeit und Schadstofffreiheit.


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 55

1

Bezüglich des Anbaus begnügt sich die Migros nicht mit Informationen aus dritter Hand, sondern verlangt ein Anbauzertifikat. Dieses garantiert unter anderem, dass keine gentechnisch veränderten Organismen oder Pestizide zum Einsatz kommen. Und dass die Schädlingsbekämpfung auf natürliche Art erfolgt, zum Beispiel durch Lockpflanzen, die den ungebetenen Gästen in der Plantage als Nahrung dienen.

Migros-Bio-Cotton Mädchen-Pyjama, Gr. 98/104 – 122/128* Fr. 21.–

2

Spinnerei und Strickerei müssen wie alle am Herstellungs-

prozess Beteiligten entsprechende Sicherheitsdatenblätter vorweisen. Sie müssen der Migros zu relevanten Fragen Rede und Anwort stehen und ausserdem den Nachweis erbringen, dass sie den Standard für die biologische Produktion in allen Stufen erfüllen. Hier geht es insbesondere um den Einsatz und die Bewertung chemischer Substanzen. Die Betriebe sind durchgängig Bio-zertifiziert.

Migros-Bio-Cotton Mädchen Shirt, Gr. 104 – 140* Fr. 15.–

Migros-Bio-Cotton Knaben-Shirt, Gr. 104 – 140* Fr. 15.– Migros-Bio-Cotton Knaben-Pyjama, Gr. 134/140 – 170/176* Fr. 24.–

* in grösseren Filialen

Der Eco-Standard gewährleistet Produkt- und Produktionsökologie über alle Stufen der Textilproduktion.

3

Färberei und Druckerei müssen

über die eingesetzten Chemikalien Auskunft geben sowie die verwendeten Rezepturen vorab prüfen und genehmigen lassen. So wird gewährleistet, dass keine für die ökologische Produktion unerlaubten Substanzen oder Stoffe wie Chlorbleiche oder PVC verwendet werden.

Bio Cotton garantiert kontrolliert biologischen Baumwollanbau mit Respekt vor Mensch und Umwelt. Ein Teil von


Süsser Genuss, x 0 2 Stückchen für Stückchen. PUNKTE

nd ell u h n h c c S einfa n. cke geba

4.80

Backmischung Minis Choco und Classic, z.B. Choco, 250 g

SÜSSE MINI-CAKES ZUM SELBERMACHEN. Die «Homemade Minis» sind in den Sorten Classic und Choco erhältlich. Der Backspass ist garantiert, denn diese Cakes gelingen Ihnen bestimmt. Die Backförmchen im Portionen-Format sind mit einem Textfeld versehen, in das Sie kleine Grussbotschaften schreiben können. Perfekt zum Verschenken und Freudemachen. Jetzt in Ihrer Migros. ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 57

Migros-Bio-Cotton

«Transparenz schafft Vertrauen» Interview: Jacqueline Vinzelberg

Bild: zVg

Migros-Bio-Cotton Baby-Body, Trio, Gr. 50/56 – 98* Fr. 15.–

Daniela Suter, wann ist Baumwolle eigentlich «Bio»? Ausschliesslich Baumwolle aus zertifiziertem biologischen Anbau gemäss der EU-Verordnung EG Nr. 834/2007 und EG Nr. 889/2008 oder entsprechenden internationalen Standards darf sich so nennen. Und welche Vorteile hat Biobaumwolle? Es bedeutet, dass alle Produkte mit Respekt vor Mensch und Umwelt hergestellt sind. Das Label Migros-Bio-Cotton zeichnet Bekleidung, Heimtextilien und Hygieneprodukte mit einem klaren ökologischen Mehrwert aus. Durch den Bio-Cottonund Eco-Monitoring-Prozess besteht hier vollständige Transparenz über die eingesetzten chemischen Zubereitungen und deren Beurteilung in Bezug auf die Anforderungen der Migros. Diese Rückverfolgbarkeit erfolgt sogar über die gesamte Wertschöpfungskette, angefangen beim Anbau. Die Bio-Zertifizierungen werden ganz genau auf ihrem Weg zwischen dem Feld bis zum fertigen Produkt kontrolliert und auch sichergestellt. Woher stammt die Baumwolle für Migros-Bio-Cotton? Die Baumwolle für die Textilien des Labels wächst hauptsächlich in Südindien und teilweise in der Türkei. Die an der Herstellung beteiligten Lieferanten, Produzenten und deren Zulieferer sind lokale Betriebe, die auf vollständig zertifizierte Lieferketten zählen. Der Fertigungsbetrieb für das auf den Seiten 54/55 gross abgebildete Knabenpyjama zum Beispiel ist direkter Vertragspartner der Migros. Er und seine ganze Lieferkette sind nach dem Global Organic Textile Standard zertifiziert. Wie sieht die Lieferantenstruktur aus? Wir arbeiten mit ausgesuchten Lieferanten zusammen, die auf

Migros-Bio-Cotton Baby-Sweat-Shirt, Gr. 68 – 98* Fr. 19.–

Daniela Suter ist Leiterin Bereich Nachhaltigkeit Non-Food der Migros.

durchgängig zertifizierte Wertschöpfungsketten bauen können. Mit ihnen pflegen wir langjährige Beziehungen. Sie schätzen uns ihrerseits als verlässlichen, berechenbaren Partner. Wie stellen Sie sicher, dass tatsächlich nur Biobaumwolle verarbeitet wird? Eine Betriebszertifizierung wie die nach dem Global Organic Textile Standard verlangt die strikte Trennung der Warenflüsse sowie eine saubere Kennzeichnung und Beschriftung von Halbund Fertigprodukten aus BioCotton. Und es gibt noch mehr: Um eine Vermischung oder Kontaminierung der Biobaumwolle mit konventioneller Baumwolle auszuschliessen, müssen die Maschinen vor der Verarbeitung von Biobaumwolle gründlich gereinigt werden. Die Bio-Cotton-Zertifizierung garantiert ebenfalls eine strikte Kontrolle des Warenflusses und verhindert so eine eventuelle «wundersame Vermehrung». Welche Sortimentsgrundsätze liegen dem Bio-Cotton-Angebot der Migros zugrunde?

Vor allem im Bereich der Babyund Kinderprodukte ist die Ausrichtung des Sortiments in Bezug auf Nachhaltigkeit für uns eine Herzensangelegenheit. Die Kundenwünsche sind die Basis für unsere neuen Kollektionen. Selbstverständlich berücksichtigen wir auch aktuelle Farbtrends und Schnittformen.

Migros-Bio-Cotton Baby-Overal, Duo, Gr. 50 – 74* Fr. 25.– * in grösseren Filialen

Wie stehen die Migros-Kunden dem Angebot gegenüber? Der Anteil der Kunden, die bewusst zu Bio-Cotton-Produkten greifen, wächst stetig.

Hintergrund

Wie ist die allgemeine Marktsituation? Das Thema Biobaumwolle wird auf dem Markt unterschiedlich gehandhabt, da es keine klare Regulierung gibt. Der Standard der Migros orientiert sich jedoch an sehr strengen Vorgaben. Das Vertrauen der Kunden in unsere Produkte immer wieder aufs Neue zu stärken, ist unser Ziel. Denn als führende Detailhändlerin in Sachen Nachhaltigkeit setzt sich die Migros mit Leidenschaft für die Lebensqualität unserer Kunden- und Kundinnen ein. MM

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist weltweit als Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die strikte Einhaltung von Sozialkriterien.

Der Standard GOTS


58 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Generation-M

Fischzucht mit Verantwortung

Seit Oktober stammen alle Fische und Meeresfrüchte in der Migros aus nachhaltigen Quellen. Zum Beispiel aus der Zucht der Familie Guibert in Belp.

T

rotz des nicht weit entfernten Flughafens ist die Lage der Fischzucht idyllisch. Durch einen Wald, in dem Fischotter, Biber, Wildschweine und Rehe Zuflucht gefunden haben, fliesst die Giesse friedlich durch eine intakte Landschaft. Ihre Quelle liegt drei Kilometer flussaufwärts, und sie durchfliesst ein Auenschutzgebiet, bevor sie teilweise die seit 1996 von der Familie Guibert geführte Fischfarm Giessenhof in Belp BE mit Wasser versorgt. «Wir arbeiten mit einem offenen System», erklärt Ernest Guibert (70), der die Fischzucht zusammen mit seinem Sohn leitet. «Das bedeutet, dass unsere 28 Becken ständig mit reinem Flusswasser gefüllt werden, das regelmässig auf seine Qualität kontrolliert wird.» Lieber Qualität als Kilos Hier züchten die Guiberts pro Jahr etwa 500 000 Regenbogenforellen.

Bilder: Charles Ellena

«Wir bekommen die Fischbrut aus Frankreich und kümmern uns um die eigentliche Produktion. Die Fische bleiben etwa acht Monate in Belp. Danach bringen wir sie nach Chamby VD, wo mein Vater schon 1950 eine Fischfarm gekauft hat.» Dort werden die Forellen ausgenommen oder zu Filets verarbeitet, bevor sie dann innert 24 Stunden ihren Weg in die Migros-Filialen finden. In Belp kann Ernest Guibert auf die Unterstützung des erfahrenen Fischzüchters Vincent Depierre (56) zählen, wenn es um den reibungslosen Produktionsablauf geht. Depierre wohnt in einem Haus direkt auf der Fischfarm und kann so bei Problemen jederzeit eingreifen. Zu seinen Aufgaben gehört das Säubern der Becken, bevor eine neue Fuhre Fischbrut eintrifft, das tägliche Füttern der Tiere, die Wachstumskontrolle der Forellen und die Vorbereitung der Ladungen für Chamby. «Ich füttere die Fische mit Granulat aus

Fisch-Versprechen

Ziel früher erreicht als geplant

Sandra Hinni, Nachhaltigkeits­ expertin Fisch bei der Migros

Bis 2020 wollte die Migros nur noch Fisch aus nachhaltigen Quellen verkaufen. Das heisst: MSC­, ASC­ oder Bio­zertifizierte Produkte, oder Produkte die vom WWF als «empfeh­ lenswert» oder «akzeptabel» bewertet worden sind. Dieses Ziel wurde nun bereits in diesem Jahr erreicht. Sandra Hinni über die wichtigsten Massnahmen zur Erfüllung des Generation­M­Versprechens.

Mehl und Fischöl sowie anderen bei nachhaltiger Zucht erlaubten Proteinen. Was Medikamente betrifft, so haben wir den Tieren noch nie Antibiotika verabreicht», erklärt Vincent Depierre. «In unseren Becken haben wir eine Fischdichte von 25 Kilogramm pro Kubikmeter, obwohl das Gesetz bis 100 Kilogramm erlaubt. Aber wir setzen lieber auf Qualität als auf Kilos», fährt Guibert fort. Der Nachbar profitiert Guibert ist nicht nur Züchter, sondern daneben auch Präsident des Verbands Schweizer Fischproduzenten (VSF), mit dem er sich für verantwortungsvolles Züchten einsetzt. Für das Wohlbefinden der Fische wird das Wasser mit Sauerstoff angereichert. «Dadurch verdauen die Fische besser, und auch das Fleisch hat einen besseren Geschmack.» Während Fischreiher versuchen, sich den Becken zu nähern – trotz

«2008 tritt die Migros der WWF

Seafood Group bei, einem Zusammenschluss von verschie­ denen Unternehmen, die einen Beitrag zum Schutz der Meere leisten wollen. Fünf bedrohte Fischarten werden aus dem Sorti­ ment genommen und das Fisch­ angebot aus nachhaltiger Herkunft ausgebaut.»

2008

«2012 definiert die Migros das Ziel, bis 2020 das Fischangebot

2012

ausschliesslich aus nachhaltigen Quellen zu beziehen und nimmt im Sommer mit dem Tilapia als erste Schweizer Detailhändlerin einen ASC­zertifi­ zierten Fisch in ihr Sorti­ ment auf.»

Bilder: zVg, Regal Springs, Monika Flückiger, Beat Schweizer

Text: Pierre Wuthrich


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 59

Oben: eine Regenbogenforelle aus der Zucht in Belp Links: Ernest Guibert (l.) beim Einfangen der Fische mit seinem erfahrenen Züchter Vincent Depierre

der darüber gespannten Netze bedienen sich die Vögel gerne – fährt Ernest Guibert mit seinem Rundgang fort: «Bevor das Wasser aus der Fischfarm herausfliesst, durchläuft es zwei Trommelfilter, die die Schwebstoffe herausfiltern.» Dieser nährstoffreiche Schlamm wird anschliessend in eine Grube transportiert und als Dünger einem Landwirt zur Verfügung gestellt. Das Wasser fliesst zunächst in einen Absetzsee, in dem Schilfpflanzen die Rolle eines Filters übernehmen, bevor es zurück in das Flussbett der Giesse geleitet wird. «Analysen zeigen, dass die Wasserqualität durch diesen Vorgang nur unwesentlich beeinträchtigt wird», sagt Ernest Guibert. MM

Ein Teil von

«Für den rosa Dosen-Thunfisch aus den Malediven setzt die Migros als erste Händlerin weltweit ab 2013 auf «Pole&Line» und MSC, also auf von Fischern mit Rute und Angelschnur gefangene Thunfische anstatt auf den Fang mit Schleppnetzen und schont so die lokalen Fischbestände und die Artenvielfalt. Zudem unterstützt das Unternehmen ein Ausbildungsund Begegnungszentrum für die Fischer auf den Malediven.»

2013

2014

«Seit 2014 stammen sämtliche Fische und Meeresfrüchte an den bedienten Migros-Theken aus nachhaltigen Beständen.»

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.

«Die Sardellen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens gelten als die besten der Welt. Entsprechend gross ist die Nachfrage. Zusammen mit lokalen Fischern setzt sich die Migros dort seit einigen Jahren für den Erhalt der Fischbestände und den umweltschonenden Wildfang ein. Als weltweit erste Händlerin sind in der Migros deshalb ab 2015 MSC-zertifizierte Sardellen aus der Region Kantabrien erhältlich.»

2015


60 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Fischtheke

Sinnliches in Schale An den Frischfisch-Theken der Migros werden seit Jahren ausschliesslich Meeresfrüchte aus nachhaltigem Fischfang verkauft. Dies gilt neu auch für das gesamte Sortiment im Tiefkühl-, Konserven- und Selbstbedienungsbereich. Text: Sonja Leissing

Bilder: Studio KiBa

Rezept: Anja Steiner

ZitronengrasMuschel-Pot Zutaten für 4 Personen 2 Schalotten 4 Stängel Zitronengras 50 g Ingwer 2 kg gemischte Muscheln, z. B. Vongole, entbartete Miesmuscheln 2 EL Rapsöl 2 EL gelbe Currypaste 2,5 dl Gemüsebouillon Salz ½ Bund Koriander Naan und Limettenschnitze zum Servieren Zubereitung

Schalotten in Ringe schneiden. Vom Zitronengras äussere Blätter entfernen, von den feinen inneren trockene Enden wegschneiden. Die Hälfte der Zitronengrasstängel längs halbieren, restliche Innenblätter und Ingwer fein hacken. Muscheln unter fliessendem kaltem Wasser waschen. Beschädigte oder geöffnete Muscheln aussortieren und entsorgen. Öl in einer weiten Pfanne erhitzen. Schalotten, Zitronengras und Ingwer dazugeben, ca. 2 Minuten dünsten. Currypaste beigeben, kurz mitdünsten. Muscheln beigeben, alles mischen. Bouillon dazugeben. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis sich die Muscheln geöffnet haben. Noch geschlossene Muscheln aussortieren und entsorgen. 2 Minuten weiterköcheln. Sauce mit Salz abschmecken. Koriander über die Muscheln zupfen. Mit Naan und Limettenschnitzen servieren. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Pro Person ca. 60 g Eiweiss, 19 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 2048 kJ/490 kcal

Rezept www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 61

Haben Sie es gewusst?

Die Migros hat als erste Detailhändlerin MSC­zertifizierte Fische und Meeresfrüchte einge­ führt. Sämtliche Produkte an der Fischtheke sowie im gesamten Fischsortiment stammen zu 100 Prozent aus nachhaltigem Fischfang. Jakobsmuscheln gehören zu den Kammmuscheln. Ihre Schalen sind scharf­ kantig gerippt und die Muscheln selbst können bis zu 15 cm gross werden. Kulina­ risch werden sie weltweit geschätzt.

Walter Lussmann ist gelernter Koch und seit 2011 Fachleiter Fisch im Länderpark in Stans. Walter Lussmann

«Mit gutem Gewissen geniessen»

Vongole wird auch Venusmuschel – nach der Göttin der Liebe und Schönheit – ge­ nannt. Kein Wunder, denn für echte Fein­ schmecker ist ihr Aroma einzigartig und in Kombination mit Pasta schlicht göttlich.

Illustrationen: Rolf Joray

Spanische Muscheln werden haupt­ sächlich an der Atlantikküste Galiciens angebaut. Sie sind geschmacklich wie die Miesmuscheln und lassen sich ebenso auf vielfältige Art zubereiten.

Miesmuscheln schmecken leicht mineralisch und erinnern geschmacklich an das Meer. Sie sind an ihren blau­ schwarz glänzenden Schalen und ihrem orangefarbenen Fleisch gut erkennbar.

Walter Lussmann, haben sich die Kaufgewohnheiten geändert, seit Meeresfrüchte und Fische aus nachhaltiger Fischerei an­ geboten werden? Unsere Kunden reagieren äusserst positiv, dass wir als Migros und grösster Fischverkäufer der Schweiz nur Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltigem Fischfang anbieten. Es ist vielen Kunden sehr wichtig, dass auch nachkommende Generationen mit gutem Gewissen Fische geniessen dürfen. Was ist das Besondere an Ihrer Fischtheke? Als Fischexperten geben wir alle unser Wissen weiter. Unsere Stärken sind die hohe Fachkompetenz und natürlich die grosse Auswahl. Wir legen zudem grossen Wert auf eine umfassende und kompetente Beratung. Was werden Sie häufig gefragt? Generell, wie man Meeresfrüchte wie Muscheln, Crevetten oder Krabben zubereitet. Dazu geben wir gerne wertvolle Tipps.

Migros­Bio steht für eine natur­ nahe, nachhaltige Fischzucht, die von unabhängi­ gen Stellen kontrolliert und zertifiziert wird.

Ein Teil von

MSC steht für eine zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte stammen immer aus Wildfang.

ASC steht für eine zertifizierte, verant­ wortungsvolle Zucht, die ökologische und soziale Richtlinien befolgen muss.


62 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Bio-Kompetenz

Clubsandwich-Parade mit Bioprodukten

Kostprobe Degustieren Sie Migros-Bio- und Alnatura-Produkte in ausgewählten Filialen. Info: www.migros.ch/bio www.alnatura.ch

Naturbelassene Lebensmittel sind beliebt. Mit den Labels Migros-Bio und Alnatura stehen den Migros-Kunden zertifizierte Bioprodukte zur Verfügung. Wie einfach man daraus feine Clubsandwichs machen kann, zeigen die Lieblingsrezepte unserer Leser auf den nächsten Seiten. Text: Heidi Bacchilega Bild & Styling: Claudia Linsi

Migros-Bio Pain carré, hell, 265 g Fr. 1.80

Alnatura Zitronensaft, 200 ml Fr. 1.70

Migros-Bio Crevetten, gekocht, per 100 g Fr. 5.50

Migros-Bio Avocado, pro Stück Aktueller Tagespreis


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 63

Peters Lieblingsrezept

Clubsandwich mit Crevetten Zutaten für 4 Personen

8 2 EL 1 4 EL 1 EL Peter Wieland (63) aus Zürich mag sein

Clubsandwich dunkel getoastet. «Beim Zu­ beissen soll es richtig knuspern. Der feine Röstgeschmack passt gut zu Crevetten.»

Scheiben Toastbrot, z. B. Pain carré, hell Senf Avocado Maiskörner aus dem Glas Zitronensaft Kräutersalz, Pfeffer 20 g Salatspinat 120 g gekochte Crevetten Zubereitung

1. Toastscheiben toasten, mit Senf bestreichen. Avocado halbieren, Kern entfernen. Fruchtfleisch auslösen. Mit einer Gabel fein zerdrücken. Maiskörner und Limettensaft daruntermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Toastscheiben mit Spinat belegen, Avocadocreme darauf verteilen. Crevettenschwänze entfernen. Crevetten auf die Toasts verteilen. Mit restlichen Toastscheiben belegen. Dazu passt Alnatura Kokosdrink nature. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Person ca. 10 g Eiweiss, 16 g Fett, 25 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/280 kcal

Naturnaher Anbau

Im Einklang mit der Natur Ob Migros-Bio oder Alnatura: Beide Labels verfolgen das Prinzip des naturnahen Anbaus.

Dabei steht der Respekt vor der Natur und den Tieren im Vordergrund. Fische und Meeresfrüchte stammen aus naturnaher, nachhaltiger Zucht. Sie erhalten Biofutter und leben in grosszügig bemessenen Süss­ oder Salzwasserbecken. Bio­ bauern verwenden weder chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel noch Kunstdünger. Schädlinge wie Läuse werden mit Nützlingen wie Marienkäfern bekämpft. In Bezug auf die Tiere bedeutet Bio artgerechte Haltung und Fütterung, wenn mög­ lich vom eigenen Hof. In der Produktion wird Biologisches schonend verarbeitet. Zusätzlich sind bei Alnatura schlanke Zutatenlisten Grundprin­ zip: Nur die notwendigen Rohstoffe kommen in die Rezeptur. Auch dabei handelt es sich ohne Aus­ nahme um hochwertige Zutaten aus nachhaltiger Produktion.

Migros­Bio steht für eine Landwirt­ schaft im Einklang mit der Natur. Das Bio­Sortiment umfasst über 1300 Produkte.

Ein Teil von

Alnatura Mais, 230 g Fr. 1.40

Migros­Bio Senf, grobkörnig, 200 g* Fr. 2.30 * in grösseren Filialen

Migros­Bio Fairtrade Max Havelaar, Pfeffer schwarz, grobkörnig, 100 g* Fr. 3.40

Alnatura Coco Drink, natur, 330 ml Fr. 2.30

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.

Bilder (Porträts): Daniel Rihs

Alnatura steht für zeitgemässen Bio­Genuss mit Sinn. Hochwertige Zutaten und nur die nötigsten Inhaltsstoffe stecken drin.


64 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

1

Catherines Lieblingsrezept

Vegi Clubsandwich Zutaten für 4 Personen

2 12

215 g 3 EL 2 EL 2 EL Catherine Hartmann (46) aus Thun ernährt

¼ 50 g

Zubereitung

Eier 6–7 Minuten wachsweich kochen und abkühlen lassen. Toastscheiben toasten. Kicher­ erbsen abgiessen, mit Öl, Zitro­ nensaft und Wasser pürieren. Mit Kräutersalz und Pfeffer wür­ zen. Gurke in dünne Scheiben schneiden. 8 Toastscheiben mit Kichererbsenpaste bestreichen. Mit Eisbergsalat und Gurke be­ legen. Je zwei belegte Scheiben aufeinanderlegen und mit rest­ lichen Toastscheiben zudecken. Etwas festdrücken. Mit Kresse garnieren. Eier schälen, halbie­ ren, auf die Kresse legen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 16 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/390 kcal

Bilder:Daniel Rihs (Portaits)

sich bewusst und verzichtet oft auf Fleisch. «Zur Abwechslung nehme ich auch Auberginenpaste als Füllung.»

Eier Scheiben Toastbrot, z. B. Pain carré, dunkel Kichererbsen aus dem Glas Olivenöl Zitronensaft Wasser Kräutersalz Pfeffer Gurke Eisbergsalat Kresse zum Garnieren

Alnatura Kichererbsen, 220 g Fr. 1.80

Migros-Bio Pain carré, dunkel, 280 g Fr. 1.90

Migros-Bio Gurken, pro Stück Aktueller Tagespreis

Migros-Bio Schweizer Eier, 4 Stück, 63+ g Fr. 3.30


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 65

2 Ute Schiegg (61) aus Morcote TI macht auch

mal für Gäste ein Clubsandwich. «Das kann ich gut vorbereiten, und mit einem frischen Salat gibts ein feines Znacht.»

Utes Lieblingsrezept

Clubsandwich mit Chämischinken und Parmesan Zutaten für 4 Personen 8 Scheiben Toastbrot, z. B. Pain carré, dunkel 6 EL Mayonnaise 6 Zitronen-Oliven 8 Tranchen gekochter Schinken, z. B. Chämischinken 50 g Parmesan 20 g Rucola Pfeffer Zubereitung

Toastscheiben toasten. Mit Mayonnaise bestreichen. Oliven grob hacken, darüberstreuen. Schinken auf die Hälfte der Toastscheiben verteilen. Parmesan in Streifen hobeln, mit dem Rucola auf die Toastscheiben mit Schinken geben. Mit Pfeffer würzen. Mit den restlichen Toastscheiben bedecken. Dazu passen Alnatura Maischips nature. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 26 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/385 kcal

Alnatura Mais Chips, 125 g Fr. 1.70

Migros-Bio Chämischinken, Schweiz, per 100 g Fr. 5.40

Migros-Bio Parmigiano Reggiano, per kg Fr. 33.– In grösseren Filialen

Alnatura natives Olivenöl extra, 500 ml Fr. 5.90


66 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Vegetarisch und vegan

Wer sich an eine Tavolata setzt, darf sich nach Herzenslust bedienen. Eine

strenge Menüreihenfolge gibt es nicht. Die Gänge müssen nur harmonisch aufeinander abgestimmt sein – so auch bei der fleischlosen Variante. Die Migros bietet Personen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, über 440 entsprechend zertifizierte Produkte. Sie hat im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M versprochen, dieses spezielle Sortiment bis Ende 2017 um 30 Prozent zu erweitern.

Cornatur Falafel, vegan 180 g* Fr. 4.90

Anna’s Best Vegi Hummus Curry, vegan 175 g* Fr. 3.60

Cornatur Spinat Schnitzel, vegan 200 g* Fr. 4.90

Cornatur Quorn Geschnetzeltes, vegetarisch, 230 g Fr. 5.50

Bild: Daniel Aeschlimann; Styling: Sandro Corra

Fleischlose Vielfalt


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 67

Wissenswertes

Was isst eigentlich ein … … Vegetarier? Vegetarier essen kein Fleisch, aber Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier und Honig. … Veganer? Veganer essen keine Lebensmittel tierischen Ursprungs. Sie ernähren sich ausschliesslich von pflanzlichen Lebensmitteln. … Frutarier? Frutarier leben eine sehr strenge Form des Veganismus. Sie konsumieren ausschliesslich Beeren, Nüsse, Samen oder Früchte, die geerntet werden, ohne dass die jeweilige Pflanze dabei stirbt.

Alles zertifiziert Freunde der vegetarischen und veganen Ernährung können in der Migros aus rund 440 Produkten auswählen.

… Pescetarier? Pescetarier essen Fisch und Erzeugnisse von lebenden Tieren wie Honig, Eier und Milch. Auf Fleisch verzichten sie jedoch. … Flexitarier? Flexitarier achten auf die Bioqualität ihres Essens und reduzieren ihren Fleisch- und Fischkonsum, verzichten aber nicht vollständig.

Das europäische V-Label kennzeichnet Produkte, die sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung eignen.

J. Bank’s Mini Frühlingsrollen mit Gemüse, vegan, tiefgekühlt, 310 g Fr. 6.20

Migros-Bio a Tavola French, vegetarisch, 450 ml Aktion Fr. 2.80 statt 3.50 vom 4. bis 10. 10.

M-Classic Kartoffelgnocchi, vegan, 550 g Fr. 2.90

Bon Chef, Bolognese-Sauce mit Soja, vegan, 63 g* Fr. 1.80

Ein Teil von

* in grösseren Filialen


Foto: www.saison.ch

Für eingefleischte Metzgete-Liebhaber.

3.30

TerraSuisse Rippli Nierstück* per 100 g

1.20

TerraSuisse Schweinshaxen Schweiz, per 100 g

1.20

Blut- und Leberwurst im Duo-Pack* Schweiz, per 100 g

1.20

Rahmblutwurst Schweiz, per 100 g

–.72

Schweinsleber Schweiz, per 100 g

2.60

TerraSuisse Schweinsgeschnetzeltes per 100 g

2.15

TerraSuisse Schweinskotelett per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 69

Saisonküche

Zehe mit Nachspiel

Die einen lieben ihn, den anderen stinkt er gewaltig: Knoblauch gehört frisch, als Granulat, üppig oder sparsam dosiert, in Gerichte auf der ganzen Welt. Und dies seit eh und je. Bilder & Styling: Daniel Aeschlimann Rezepte: Margaretha Junker

Herausnehmen und sammeln!

Text: Sonja Leissing

Knoblauch verleiht vielen Speisen ein mediterranes Flair

Noch mehr Rezepte Der Silserlibrötliteig ist mit Knoblauch gewürzt und schmeckt mit der Fleischfüllung köstlich.

Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo


70 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Hauptgang für Vegetarier

Hauptgang für Fleischliebhaber

Beilage für Vegetarier

Knoblauch-KartoffelGnocchi mit Pilzen

Knoblauchbrötchen mit Lammhackfleisch

Gebackener KnoblauchBlumenkohl

Zutaten für 4 Personen 800 g mehligkochende Kartoffeln 4 Knoblauchzehen 4 EL Olivenöl 2 Eier 150 g Weissmehl 3 EL Maisstärke Salz, Cayennepfeffer Mehl zum Formen 300 g gemischte Pilze, z. B. Champignons, Eierschwämmli und Kräuterseitlinge 1 EL Butter 1 Bund Schnittlauch

Zutaten für 4 Personen 300 g Weissmehl ¼ TL Salz 10 g Hefe 2,5 dl Milch-Wasser, lauwarm 5 Knoblauchzehen 3 El Rapsöl 1 dl Wasser für die Lauge 15 g Natronpulver 2 Frühlingszwiebeln 1 Chilischote 300 g Hackfleisch, z. B. Lamm oder Rind Salz, Pfeffer 8 kleine Salatblätter

Zutaten für 4 Personen 800 g Blumenkohl Salz 1 Knoblauch 1 TL Kreuzkümmel ½ TL Chiliflocken 1 EL Sonnenblumenkerne 4 EL Olivenöl 180 g Joghurt nature

Zubereitung

1. Kartoffeln ungeschält in einem Siebeinsatz ca. 30 Minuten weich garen. Abkühlen lassen. 2. Knoblauch hacken. In wenig Öl andünsten. Kartoffeln schälen und durch ein Passevite treiben. Knoblauch, Eier, Mehl und Stärke dazugeben. Alles rasch zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus dem Kartoffelteig auf etwas Mehl gut daumendicke Stränge formen. Diese in 1–2 cm lange Stücke (Gnocchi) schneiden. Gnocchi in siedendem Salzwasser portionenweise ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Gnocchi herausheben, auf eine Platte geben. 3. Pilze rüsten und in grosse Stücke schneiden. Im restlichen Öl in einer grossen Bratpfanne ca. 5 Minuten dünsten. Gnocchi und Butter beigeben und ca. 2 Minuten braten. Schnittlauch fein darüberschneiden.

Zubereitung

1. Für die Brötchen Mehl und Salz mischen. Hefe im Milch-Wasser auflösen, zum Mehl geben. 3 Knoblauchzehen dazupressen. 1 EL Öl beigeben. Alles zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.

2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Wasser und Natron aufkochen. Teig auf wenig Mehl in 8 Kugeln teilen. Kugeln mit Natron bestreichen. Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und über Kreuz einschneiden. In der Ofenmitte 20–25 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. 3. Restlichen Knoblauch, Zwiebeln und Chili fein hacken. Mit Fleisch im Öl ca. 10 Minuten braten. Salzen, pfeffern. Brötchendeckel abschneiden, etwas Teig rauszupfen. Mit je 1 Salatblatt und Fleisch füllen, zudecken.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten + ca. 30 Minuten weich garen

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + ca. 1 Stunde aufgehen lassen + 20–25 Minuten backen

Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 20 g Fett, 108 g Kohlenhydrate, 3200 kJ/780 kcal

Pro Person ca. 24 g Eiweiss, 20 g Fett, 58 g Kohlenhydrate, 2200 kJ/520 kcal

Zubereitung

1. Blumenkohl in Röschen teilen. In Salzwasser ca. 5 Minuten vorkochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Knoblauchzehen ablösen, schälen und halbieren. Mit Kümmel, Chili und Sonnenblumenkernen zum Blumenkohl geben. Öl darüberträufeln und sehr gut mischen. 2. Backofen auf 170 °C vorheizen. Blumenkohl in der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Joghurt nature dazuservieren. Passt zu Parfümreis. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten backen

Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 12 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 800 kJ/200 kcal


Aktion 40%

40%

2.20 statt 3.70

10.65 statt 17.80

Trauben Uva Italia Italien, per kg

20%

Alle Obstsäfte frisch ab Presse z.B. Süssmost, 1.5 Liter, 1.55 statt 1.95

Hirschpfeffer gekocht Neuseeland, 600 g

30%

2.90 statt 4.20

Kartoffeln Raclette «Aus der Region.», Beutel, 2.5 kg

Duo-Pack

30%

7.25 statt 10.40

Elmex Sensitive Professional Zahnbürste im Duo-Pack gültig bis 17.10.2016

40%

Alle Kult Ice Tea Brik im 10er-Pack, 10 x 1 Liter, UTZ z.B. Zitrone, 4.50 statt 7.50

Genossenschaft Migros Aare Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

30%

1.50 statt 2.15

TerraSuisse Schweinsbraten/-plätzli Hals per 100 g

33%

Alle Coca-Cola in Mehrfachpackungen z.B. Classic, 6 x 1.5 Liter, 7.80 statt 11.70


Die pure Marktfrisch 30%

3.85 statt 5.50

Migros-Bio Crevetten Tail-on gekocht Zucht aus Ecuador, per 100 g

M-Tipp KÖNIGLICHER FISCHGENUSS Fenchel fein schneiden und mit Zitrone marinieren. Doraden mit dem Gemüse und Zitronenscheiben füllen und im Ofen garen. Das ist köstliche, mediterrane Küche. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

30%

Alle Doraden z.B. Migros-Bio Dorade Royal, Zucht aus Griechenland, per 100 g, 2.05 statt 2.95

15%

4.80 statt 5.70

Echte Rotzungenfilets Nordostatlantik/Wildfang, per 100 g

20%

4.30 statt 5.40

Migros-Bio Chämischinken* Schweiz, per 100 g

30%

2.80 statt 4.–

Ofenschinken Schweiz, per 100 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

50%

5.40 statt 10.80

Rapelli Salametti Schweiz, 4 x 70 g


e. 3er-Pack

33%

15.– statt 22.60

Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack Schweiz, 3 x 222 g

30%

3.65 statt 5.25

TerraSuisse Rindsplätzli à la minute per 100 g

20%

30%

7.30 statt 9.20

1.40 statt 2.–

Don Pollo Poulet-Mini-Cordon-Bleu hergestellt in der Schweiz mit Pouletfleisch aus Südamerika, 360 g

M-Classic Brätkügeli Schweiz, per 100 g

Duo-Pack

20%

5.– statt 6.40

Wienerli im Duo-Pack «Aus der Region.», 2 x 200 g

20%

1.80 statt 2.30

Migros-Bio Bündner Bergkäse per 100 g

20%

1.60 statt 2.–

Migros-Bio Emmentaler per 100 g


20%

4.40 statt 5.50

Caprice des Dieux 330 g

40%

Gesamtes Starbucks Sortiment z.B. Cappuccino, 220 ml, 1.25 statt 2.10

Duo-Pack

20%

13.10 statt 16.40

Fondue Moitié-Moitié im Duo-Pack 2 x 400 g

Hit

5.55

Vogelnestli/Spitzbuben Packung, 4 Stück, 300 g

20%

4.70 statt 5.90

Extra Erdnüsse Israel, Beutel, 500 g

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

35%

1.95 statt 3.20

Rosenkohl Schweiz/Niederlande, Beutel, 500 g

25%

1.30 statt 1.80

Chicorée Belgien/Schweiz, Beutel, 500 g


25%

25%

2.70 statt 3.60

1.95 statt 2.60

Birnen Conférence Schweiz, per kg

–.60

günstiger

3.60 statt 4.20

Anna’s Best Herbstsalat 250 g

35%

2.70 statt 4.40

Migros-Bio Karotten Schweiz, Beutel, 1 kg

Mango Spanien, pro Stück

25%

3.30 statt 4.50

Rispentomaten Schweiz/Niederlande, per kg

33%

5.20 statt 7.95

Migros-Bio Kürbis geschnitten Schweiz, per kg


Unsere Preis-Hits. 1.–

günstiger

M-Tipp

Alle Torten, 2 Stück z.B. Schwarzwälder-Torte, 2 x 122 g, 4.90 statt 5.90

SÜSSE GESCHENKLEIN Nidelzeltli sind beliebte Mitbringsel und einfach selber zu machen. Rahm mit Zucker köcheln. Wir geben zusätzlich etwas Honig bei. Masse trocknen lassen, in Täfeli schneiden. Achtung beim Probieren: Sie wollten das Naschwerk doch verschenken! Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

Duo-Pack

20%

5.– statt 6.30

Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml

Hit

3.20

Dessert Preussen 500 g

3er-Pack

–.40

günstiger Alle Migros-Bio Frischbrote z.B. Sonnenkranz, 360 g, 2.50 statt 2.90

33%

Migros-Bio-Pasta und -Sauce in Mehrfachpackungen z.B. Agnolotti all’arrabbiata im 3er-Pack, 3 x 250 g, 9.80 statt 14.70

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Alle Migros-Bio-, M-Classic-Sauerund -Rotkraute, gekühlt z.B. M-Classic Rotkraut, 500 g, 1.90 statt 2.40


ab 2 Packungen

20x PUNKTE

Gesamtes aha! Sortiment z.B. Farmer Crunchy Natural, 204 g, 4.40

50%

9.– statt 18.–

Alle MegaStar im 12er-Pack Almond, Vanille und Cappuccino, z.B. Almond, 12 x 120 ml

–.60

günstiger Alle Créa d’Or Biscuits ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Buttersnacks, 125 g, 3.30 statt 3.90

10%

Kinder-Bueno und -Schoko-Bons in Sonderpackungen z.B. Schoko-Bons, 500 g, 7.60 statt 8.60

3er-Pack

33%

13.80 statt 20.70

Exquisito Bohnen und gemahlen im 3er-Pack, UTZ z.B. Bohnen, 3 x 500 g

20%

Alle Migros-Bio Frühstückscerealien (ohne Alnatura), z.B. Kürbiskerne, 400 g, 4.95 statt 6.20

20%

Gesamtes Sun Queen Sortiment z.B. Premium Nuts Nussmischung, 170 g, 3.90 statt 4.90


3er-Pack

20%

6.95 statt 8.70

Agnesi Sugo al Basilico im 3er-Pack 3 x 400 g

20%

Alle Bio-Essige und -Öle (ohne Alnatura), z.B. Migros-Bio Apfelessig, 50 cl, 1.75 statt 2.20

3er-Pack

33%

7.60 statt 11.40

Rio Mare im 3er-Pack z.B. rosa, 3 x 104 g

Hit

1.80

Agnesi-Spaghetti, -Pennette oder -Tortiglioni 500 g + 250 g gratis, 750 g, z.B. Tortiglioni

3er-Pack

30%

8.25 statt 11.85

Don Pollo Truten Crispy paniert tiefgekühlt, 1 kg

33%

3.– statt 4.50

Bon Chef Suppen im 3er-Pack erhältlich in diversen Sorten, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 3 x 74 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Alle Migros-Bio-Getreidekörner, -Hülsenfrüchte und -Quinoa z.B. Fairtrade, aha! Quinoa weiss, 400 g, 3.95 statt 4.95


Hit

4.05

Heinz Tomato Ketchup 1.5 kg

20%

Miobrill Easy Twist Eimer, Reinigungsgerät und Ersatzpads z.B. Reinigungsgerät, pro Stück, 35.80 statt 44.80, gültig bis 17.10.2016

5er-Pack

25%

12.90 statt 17.–

Cleverbag Herkules im 5er-Pack 35 Liter, 5 x 20 Stück, gültig bis 17.10.2016

20%

Alle Migros-Bio Getränke z.B. Schweizer Alpenkräuter Ice Tea, 1 Liter, 1.25 statt 1.60

ab 2 Stück

30%

Gesamtes Leuchtmittel-Sortiment (inkl. Taschenlampen), ab 2 Stück, 30% günstiger, gültig bis 17.10.2016

Duo-Pack

1.50

günstiger Alle Potz in Mehrfachpackungen z.B. Calc im Duo-Pack, 2 x 1 Liter, 8.30 statt 9.80, gültig bis 17.10.2016

3 für 2

7.80 statt 11.70

Alle Hygo WC-Einhänger und Reiniger im 3er-Pack z.B. Maximum Power Gel, 3 x 750 ml, gültig bis 17.10.2016


10er-Pack

20%

Gesamtes Damen-Tag- und NachtwäscheSortiment (ohne Mey), z.B. Ellen Amber Elegance Slip Maxi, weiss, Gr. 36/38, Bio Cotton, 7.80 statt 9.80, gültig bis 17.10.2016

Hit

12.90

Ellen Amber Damen Feinstrumpfhosen im 10er-Pack schwarz oder cognac, erhältlich in diversen Grössen, z.B. Strumpfhose, cognac, Gr. M, pro Stück, gültig bis 17.10.2016

4er-Pack

Hit

6.90

Ambiance Duftkerze im 4er-Pack Vanille, Orange, Zitronengras oder Rose, z.B. Orange, gültig bis 17.10.2016

19.–

günstiger

27.80 statt 46.80

Oral-B Vitality Cross Action Plus pro Stück

3er-Pack

20%

Kneipp Produkte in Mehrfachpackungen z.B. Duschbalsam Mandelblüten im 3er-Pack, 3 x 200 ml, 12.35 statt 16.50, gültig bis 17.10.2016

3er-Pack

20%

Soft Feuchtes Toilettenpapier z.B. Kamille im 3er-Pack, 3 x 50 Stück, 7.20 statt 9.–, gültig bis 17.10.2016

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Duo-Pack

15%

Molfina Damenhygiene-Produkte im Duo-Pack z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 2 x 46 Stück, 2.80 statt 3.30, gültig bis 17.10.2016

3 für 2

Alle Pampers Windeln (ohne Sonderpackungen), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 4, Maxi, 3 x 44 Stück, 33.60 statt 50.40, gültig bis 17.10.2016


Weitere Angebote. Fisch, Fleisch und Geflügel

Käse in Bedienung: Migros-Bio Alpenkräuter, per 100 g, 2.40 statt 2.85 15%

Migros-Bio Chips, Paprika und Nature, z.B. Nature, 140 g, 2.10 statt 2.65 20%

Blumen und Pflanzen Schottischer Rauchlachs, Schottland/Zucht, 3 x 100 g, 13.– statt 19.50 33% TerraSuisse Schweinsgeschnetzeltes, per 100 g, 1.80 statt 2.60 30% TerraSuisse Schweinskoteletts, per 100 g, 1.50 statt 2.15 30% Optigal Poulet-Schenkel, Grosspackung, Schweiz, per 100 g, 1.– statt 1.30 20% M-Classic Hackbraten zum Selberbacken, Schweizer Fleisch, per 100 g, 1.55 statt 1.95 20% M-Classic Lamm-Racks, Neuseeland/Irland/Australien/Grossbritannien, per 100 g, 4.15 statt 5.20 20%

Near-/Non-Food

Anna’s Best Asia Snacks im DuoPack, z.B. Dim Sum Sea Treasure, 2 x 250 g, 11.– statt 13.80 20% Käse in Bedienung: Grindelwalder Bergkäse, «Aus der Region.», per 100 g, 2.55 statt 3.05 15%

Calluna 6er-Set, im 9-cm-Topf, pro Set, 6.90 Hit Orchidee im Glas, erhältlich in diversen Farben, z.B. pink, pro Stück, 24.40 statt 34.90 30% Fairtrade Minirosen Trio, Bund, 20 Stück, 10.90 statt 12.90 15%

Weitere Lebensmittel

Küchentücher im 4er-Set, erhältlich in diversen Farben, z.B. Plain grün, 50 x 70 cm, 9.80 Hit ** Keep Warm und Sexy Strumpfwaren, z.B. Damen-Strumpfhose, schwarz, Gr. M, pro Stück, 17.80 20x Punkte ** Alle Herren-Support-Socks, ab 2 Packungen 30% ** Ambiance Haushaltskerzen weiss im Duo-Pack, 2 x 24 Stück, 11.90 statt 23.80 2 für 1 **

Frey Tafelschokoladen 100 g in Mehrfachpackungen, UTZ, Tourist, Noxana und Les Délices Japonais, z.B. Noxana, 6 x 100 g, 8.60 statt 12.30 30% Alle Migros-Bio Oliven, z.B. Griechische Oliven Kalamata, 150 g, 1.85 statt 2.70 20%

Ambiance Duftkerze mit Farbwechsel im Duo-Pack, Fig Tree, Red Berry oder Jasmin, z.B. Fig Tree, 6.90 statt 13.80 2 für 1 ** Ambiance Maxi-Teelichter im 3er-Pack, 3 x 12 Stück, 9.75 statt 19.50 50% **

Bio & Alnatura

Alle Migros-Bio Biscuits, z.B. Dinkelgebäck Rosinen, 260 g, 2.75 statt 3.45 20%

20x PUNKTE

Alle Migros-Bio-Suppen und -Bouillons, z.B. Gemüsebouillon, 180 g, 2.80 statt 3.55 20%

30%

Alle Migros-Bio-Teigwaren, -Pastasaucen und -Tomatenkonserven, z.B. Gehackte geschälte Tomaten, 280 g, 1.05 statt 1.35 20%

NEUHEIT

Jetzt

299.– 429.–

PlayStation 4 Slim 1 TB Bundle 7854.339 + 7853.001.21174

Die Angebote gelten vom 3.10. bis 9.10.2016 und solange Vorrat. Diese und viele Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Migros Fresh Duftstäbchen Orchid Dreams, 100 ml, 4.90 Neu ** Pinselreiniger, pro Stück, 4.80 Neu ** Raccard Surchoix Scheiben, 400 g, 10.20 Neu ** American Favorites Bagel Chicken Burger, 185 g, 4.90 Neu ** Migros-Bio Gnocchi Kürbis, 300 g, 3.70 Neu ** Vermicelles-Torte, 10 cm, 245 g, 6.80 Neu ** Migros-Bio Morchel-Hüte getrocknet, 20 g, 13.50 Neu ** Backmischung Minis, Choco und Classic, z.B. Choco, 250 g, 4.80 Neu **

Datteldicksaft, 390 g, 5.50 Neu **

Alle Bio Gewürze (ohne Alnatura), z.B. Migros-Bio Thymian getrocknet, 15 g, 1.25 statt 1.60 20% Alle Migros-Bio Essiggemüse, z.B. Gewürzgurken, 270 g, 1.80 statt 2.30 20%

Farmer Soft Choc Marroni, 192 g, 4.60 Neu **

Farmer Croc Quinoa Heidelbeere, 500 g, 5.80 Neu *,**

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 17.10. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Vorher

Alle Cucina & Tavola Küchenund Tischtextilien, Bio Cotton, z.B. Küchentücher Karo, grau, im 2er-Set, 7.80 statt 9.80 20% **

Herbststrauss Fiona, pro Strauss, 12.90 Hit

Brot und Milchprodukte

Gesamtes Oh! Greek Style Sortiment, z.B. Brombeere – Pink Dragon fruit, 170 g, 1.45 statt 1.85 20%

Alle Migros-Bio Trockenreis 1 kg, z.B. Vollreis Natura, 2.60 statt 3.30 20%

Neuheiten

Appenzeller Mostbröckli hauchdünn geschnitten, Schweiz, per 100 g, 7.50 statt 8.80 10%

Migros-Bio Familie Chäs, per 100 g, 1.70 statt 2.15 20%

Alle Migros-Bio- oder Bio-Klostergarten-, -Swiss Alpine Herbs- sowie -Yogi-Tees, z.B. Migros-Bio Pfefferminze, 20 Stück, –.75 statt –.95 20%

melectronics.ch


Neu in Ihrer Migros. Veganer . Frühstücksgenuss

3.20

Kernenbrot vegan 300 g

Edle as Gl karaffe. Cucina & Tavola Karaffe mit Edelstahl-Ausguss 1.0 Liter und 1.5 Liter, z.B. 1.0 Liter, pro Stück, 29.80

Elegantes Glas für Wasser und Wein.

14.80

Cucina & Tavola Acqua/Vina Gläser im 3er-Set* 3 x 39 cl

Für Heissgetränke geeignet.

39.80

Cucina & Tavola Karaffe mit Einsatz* 1.2 Liter, pro Stück

Fürs kleine oder grosse Desser t. Cucina & Tavola Dessertschalen Caprice und Delice z.B. Caprice, 2 x 24 cl, 12.80

Kompletter Tisch im Vichy-Look. Cucina & Tavola-Tischtuchrollen und -Servietten mit Vichy-Muster z.B. Servietten, 25 cm, 20 Stück, 3.10

Frischer Wäscheduft im Kleiderschrank.

Diverse Motive für Tierliebhaber. Cucina & Tavola Servietten mit Tiersujets erhältlich in diversen Sujets, z.B. Hund, 33 cm, 20 Stück, 4.35

Perfekte Passform für unsere er. Serviettendispens

3.50

Cucina & Tavola Papierservietten für Dispenser weiss, 100 Stück

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

2.20

Migros Fresh Textile 1 for all Kleinraum-Lufterfrischer pro Stück


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 83

Mehr Rezepte auf www.saison.ch

Hintergrund

Rund um Knoblauch Gemäss Überlieferungen soll Knoblauch

die Pest, Vampire, War­ zen und Darmwürmer vertrieben haben. Heute vertreibt er mit Sicher­ heit immer noch so manches Bürogspänli oder den Sitznachbarn mit feiner Nase im Tram. Die Hauptverbindung der Knoblauchknolle (sie gehört zu den Lauchgewächsen) ist das Alliin, aus dem unter Einwirkung eines Enzyms der Wirkstoff Allicin entsteht. Dieses besitzt antibiotische Eigenschaften und wirkt antibakteriell. Für den starken Geruch ist das Allicin verantwortlich. Knobliliebhaber ver­ strömen den betören­ den Duft nicht nur über den Atem, sondern auch über die Hautporen. Der anschliessende Konsum von Petersilie oder Ingwer soll helfen, den Geruch zu mildern.

Wissenswertes

Die Wunderknolle Knoblauch ist eine der ältesten Würz- und Heilpflanzen. Seine besondere Duftnote verdankt er dem Inhaltsstoff Allicin. Dieser entsteht erst, wenn die Zellwände der Knolle beschädigt werden, zum Beispiel durch Pressen.

Inhaltsstoffe: Die duftende Knolle enthält neben Alliin und Spuren von Schwefel, Vitamin A, B und C sowie Kalium und Selen. Knoblauch hat einen vergleichs­ weise hohen Gehalt an Adeno­ sin – einem Baustein, der für den Zellstoffwechsel wichtig ist.

Wirkung: Knoblauch ist Treibstoff für Magen und Darm. Deshalb kann er Blähungen beheben. Er soll die Durchblutung verbessern, bei Venenleiden und Krampfadern helfen. Zudem kann er das Herz und den Kreislauf stärken sowie blutdrucksenkend wirken.

Die mediterrane Küche ist ohne Knob­

Bild :StockFood

Frische Knoblauchzehen kann man durch eine Presse drücken, in dünne Scheiben schnei­ den oder klein würfeln. Wer mag, kann sie samt der Schale in Saucen mitkochen. Achtung: Knoblauch wird bitter, wenn man ihn dunkel anbrät. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

# Abonnieren oder verschenken Sie jetzt ein Saisonküche-Abonnement!

Code 80061246

lauch undenkbar. Ob nun in einem griechi­ schen Tzatziki, den itali­ enischen Spaghetti aglio e olio oder den spani­ schen Gambas al ajillo. In vielen Teilen Asiens oder im Nahen Osten ist Knoblauch ebenso weit verbreitet und beliebt.

Rechnungsadresse

Vorname / Name Strasse / Nr. PLZ / Ort www.saison.ch

Ja, ich abonniere die Saisonküche ein Jahr lang (12 Ausgaben) für nur Fr. 39.– und spare gegenüber dem Einzelkauf Fr. 19.80 Möchten Sie ein Abo verschenken? Dann bestellen Sie online auf www.saison.ch/mm

Telefon

E­Mail

Datum

Unterschrift

Senden Sie den Coupon an: Saisonküche, Abonnenten Service, Postfach,4800 Zofingen, oder bestellen Sie online auf www.saison.ch/mm oder per Telefon unter 0848 877 833


Beste Burger, ganz einfach gemacht.

20x

nd ell u m n h c u S ch z einfa ärmen. Erw

4.90

American Favorites Bagel Chicken Burger 185 g

ENTDECKEN SIE JETZT DIE NEUEN KOCHFERTIGEN BURGER VON AMERICAN FAVORITES. Der zarte Bagel Chicken Burger und der genauso schmackhafte Pulled Pork Burger stehen für Genuss von bester Qualität. Bei beiden Varianten geniessen Sie ausschliesslich Fleisch mit Schweizer Herkunft. Die trendigen Burger-Kreationen werden bereits fertig angeboten und müssen nur noch erwärmt werden – so gelingen die Burger garantiert. Profitieren Sie ausserdem von 20-fachen Cumulus-Punkten. Ab jetzt in Ihrer Migros. ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

PUNKTE


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 85

Farmer

Energie im Taschenformat Crunchy Honig, Brombeer und Apfel oder Marroni mit Schokoladenüberzug: Farmer-Riegel überraschen immer wieder mit raffinierten Geschmacksvariationen. Bei der grossen Auswahl dürften keine Wünsche offenbleiben. Alle Riegel sind ideal als Snack beim Sport, in der Schule oder im Büro. Die einzeln verpackten Energiestängel passen bequem in jede Tasche. Selbst auf dem Rennvelo genügt ein Handgriff, um mit Energie und Genuss durchzustarten.

Farmer Crunchy Honig, 240 g, 12 Stück Fr. 4.40

Farmer Soft Brombeer & Apfel, 234 g, 9 Stück Fr. 4.40

Bild: Christian Senti; Styling: Esther Egli

Farmer Soft Choc Marroni, Limited Edition, 192 g, 6 Stück Fr. 4.60

Farmer-Riegel sind ideale Begleiter bei sportlichen Aktivitäten – auch auf dem Rennrad.

Farmer Soft Choc Apfel, 290 g, 9 Stück Fr. 4.50


86 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

So lebt es sich gut

aha! Bio Sojaline Soyog Mango, laktosefrei, ohne Milch, 150 g* Fr. –.80

Die Auswahl an Produkten mit dem Gütesiegel aha! ist gross, und das Sortiment wird stetig erweitert. Wer sich frei von Inhaltsstoffen wie Gluten, Laktose oder Milch ernähren will oder muss, kann in der Migros aus dem Vollen schöpfen.

aha! Farmer Crunchy Natural, laktosefrei , ohne Milch, 204 g Fr. 4.40

aha! Blévita Biscuit Choco, laktosefrei, 38 g* Fr. 1.30

aha! Blévita mini Pretzel, laktosefrei, 130 g* Fr. 2.90

aha! Laugenbrötchen, tiefgekühlt, laktosefrei, glutenfrei, ohne Weizen, 65 g* Fr. 1.60

Dank der grossen Auswahl an aha!-Produkten ist es ein Leichtes, sich trotz einer Unverträglichkeit genussvoll zu ernähren. Ob Kalbsbratwürste ohne Milch oder Streuwürze ohne Weizen: Die Migros vergrössert ihr Allergikersortiment laufend. Bei allen aha!-Produkten finden sich die Allergenauslobungen auf der Vorderseite mit farbigen Häkchen.

Bild: Nik Hunger

aha!


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 87

Haben Sie es gewusst?

aha! Blévita Biscuit Müesli, laktosefrei, 38 g Fr. 1.30

Die Migros führt mittlerweile rund 140 Artikel, die den Ernährungsbedürfnissen von Allergikern oder Betroffenen mit Intoleranzen entsprechen und so gut verträglich sind. Vom 4. bis 10.Oktober profitieren die Migros-Kunden von 20-fachen Cumulus-Punkten für Produkte aus dem aha!-Sortiment.

aha! Streuwürze, laktosefrei, ohne Milch, glutenfrei, ohne Weizen, 90 g* Fr. 2.80

aha! Sojaline Mousse, laktosefrei, ohne Milch, 180 g* Fr. 3.90

durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

aha! Milchschokolade mit Mandeln, laktosefrei, 100 g* Fr. 2.30

* in grösseren Filialen

aha! Kalbsbratwurst, laktosefrei, ohne Milch, 280 g* Fr. 5.60

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind. Ein Teil von

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.


88 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Brot des Monats

Rarität im Backregal Mit dem Purpur-Brot präsentieren die Migros-Hausbäckereien im Oktober eine rare Spezialität: Der aromatische Laib wird mit Vollkornmehl aus dem exklusiven Purpurweizen gebacken. Text: Jacqueline Vinzelberg

Der seit über 4000 Jahren bekannte Purpurweizen war wegen seiner rötlichen Farbe fürs Brotbacken lange Zeit wenig interessant, weil helle Mehle bevorzugt wurden. Spezielle Pflanzenfarbstoffe, sogenannte Anthocyane, verursachen diese Färbung und geben dem Getreide seinen Namen. Sie sind unter anderem auch für das dunkle Rot von Brombeeren, Rotkabis und roten Trauben verantwortlich. Jetzt erlebt der Purpurweizen als wertvoller Inhaltsstoff eine Renaissance – auch in den Hausbäckereien der Migros. Als Brot des Monats Oktober bereichert dort das Purpur-Brot über vier Wochen lang das Frischbrotangebot. Es wird in den Filialen vor Ort in traditioneller Bäckermanier mehrmals täglich frisch gebacken und ist daher bis Ladenschluss frisch und warm erhältlich. www.migros.ch/brot

Quittenchutney Ergibt 4 Gläser à ca. 1 dl Zutaten

500 g Quitten 3 rote Zwiebeln 1 dl Apfelessig 1 dl Wasser 80 g Rohrzucker 3 EL Honig 1 cm Ingwer, geraffelt 1 Zimtstange 1 TL gemahlener Koriander 2 Gewürznelken 1 TL Salz, Pfeffer

Zubereitung

Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen. Quitten und Zwiebeln in Würfel schneiden. Mit restlichen Zutaten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Chutney eine musartige Konsistenz hat. In heiss ausgespülte Gläser füllen, sofort verschliessen. Passt mit Roquefort zum Purpur-Brot. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

+ ca. 20 Minuten köcheln lassen

Pro Glas ca. 2 g Eiweiss, 1 g Fett, 44 g Kohlenhydrate, 850 kJ/200 kcal


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 89

Serie Warm und knusprig aus der Hausbäckerei Aktuell im Oktober: Purpur-Brot

Der Hausbäcker empfiehlt

«Das Purpur-Brot schmeckt herrlich zu Roquefortkäse» David Parrot (43), Bäcker in der Hausbäckerei der Migros-Filiale Pully VD

Bilder: Veronika Studer (Food); Gaetan Bally (Porträt) Rezept: Regula Brodbeck

Würzig und kompakt Seinen Namen verdankt das Purpur-Brot dem Purpurweizen, einer uralten, wiederentdeckten farbigen Getreideart. Das Brot wird aus VollkornPurpurmehl und Roggenmehl hergestellt und vor dem Backen mit Mohnsamen und Roggenschrot bestreut. Das verleiht dem Brot eine leichte, nussige Röstnote. Es zeichnet sich ausserdem durch eine würzige, knusprige Kruste und ein kompaktes feuchtes Brotinneres aus. Daher hält es sich besonders lange frisch.

Vorzugsweise geniesst man das Purpur-Brot frisch. Für die Aufbewahrung empfiehlt sich ein Baumwoll- oder Papiersack.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch das Brot. Rezept www.saison.ch

Purpur-Brot, 400 g Fr. 3.30 Erhältlich in allen grösseren Migros-Filialen mit Hausbäckerei, ausser im Tessin


90 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Trockenfrüchte, Nüsse, Konserven oder Apéromischungen – alle Produkte von Sun Queen sind in der warmen oder kalten Küche vielseitig einsetzbar. Nüsse und Trockenfrüchte zum Beispiel eignen sich gut zum Backen oder für selbstgemachte Müesli­ mischungen. Die hochwertigen Rohstoffe werden schonend weiterverarbeitet, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.

Sun Queen Nussmischung, 170 g Fr. 4.90

Sun Queen Rauchmandeln, 170 g Fr. 4.50

Sun Queen Curry Nussmischung, 170 g Fr. 4.80 In grösseren Filialen

Sun Queen Aprikosen getrocknet, 200 g Fr. 3.70

Bild und Styling: Veronika Studer

Nüsse und Früchte sind ein feines Gespann – so wie hier im Früchtebrot.


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 91

Sun Queen

Vielseitig einsetzbar Aktion 20 % auf das ganze Sun-Queen-Sortiment vom 4. bis 10. Oktober

Aprikosen-Nuss-Brot Zutaten für 1 Cakeform à 30 cm Ergibt ca. 25 Stück

¼ 4 dl 500 g 1 TL 1 EL 200 g 100 g

Hefewürfel Wasser, lauwarm Mehl Salz mildes Olivenöl getrocknete Aprikosen Nussmischung

Zubereitung

1. Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefewasser und Olivenöl dazugeben, alles zu einem weichen, klebrigen Teig verrühren. Zugedeckt ca. 1 Stunde aufgehen lassen.

2. Backofen auf 180 °C vorhei­ zen. Form mit Backpapier aus­ legen. Aprikosen und Nüsse hacken. Unter den Teig mischen. Teig in die Form verteilen. In der Ofenmitte ca. 60 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Brot aus der Form nehmen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Tipp Dazu passen z. B. Rahmkäse, Brie und Tilsiter oder Rohschinken. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

+ ca. 1 Stunde aufgehen lassen + ca. 60 Minuten backen Pro Stück ca. 4 g Eiweiss, 3 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 500 kJ/120 kcal

Rezept www.saison.ch

Sun Queen Pecannüsse, 150 g Fr. 3.60

Sun Queen Fairtrade Max Havelaar Piquillos geröstet, 160 g Fr. 2.90 In grösseren Filialen

Sun Queen Pfirsichschnitze mit Pfirsichsaft, 130 g Fr. 1.10

Sun Queen Gemüseplatte Mediterran, 3 × 150 g Fr. 2.90

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte von Sun Queen.


92 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Blévita

Zum Snacken und Schlemmen Sie sind ballaststoffreich und stillen den kleinen Hunger: die drei Neuen von Blévita. Dank ihrer Portionengrösse sind sie der perfekte Snack für unterwegs. Und nicht nur das: Mit den Minikeksen lassen sich im Nu feine Sandwich-Glaces zaubern und sogar Desserts veredlen. Text: Anna Bürgin

Bilder & Styling: Claudia Linsi

Rezepte: Katrin Klaus

Aktion 20-fache Cumulus-Punkte für die hier vorgestellten Blévita-Produkte 27. 9. – 3. 10.

aha! Blévita Biscuit Müesli Mini, 38 g Fr. 1.30

aha! Blévita Biscuit Choco Mini, 38 g* Fr. 1.30

Mini-Glace-Sandwiches Ergibt 9 Stück Zutaten für 3 Personen 125 g tiefgekühlte Beeren,

z.B. Himbeeren 40 g Puderzucker 18 Minikekse, z.B. Blévita Choco oder Müesli (2 Packungen à 38 g) Zubereitung

1. Beeren mit Puderzucker mischen. Kurz antauen lassen.

Mit dem Stabmixer pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. 2. Auf die Hälfte der Minikekse pro Stück ca. 1 TL Masse setzen. Ein zweites Guetsli als Deckel daraufsetzen und etwas festdrücken. Eventuell die Ränder mit dem Löffel glatt streichen. Rasch arbeiten oder Glace immer wieder in den Tiefkühler stellen.

Fertige Glace-Sandwiches bis zum Servieren auf einem Teller in den Tiefkühler stellen. Zum Servieren nach Belieben mit Minze garnieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Stück ca. 1 g Eiweiss, 2 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 250 kJ/60 kcal

Blévita Biscuit Choco & Lait Sandwich 5 × 39 g* Fr. 4.80 * in grösseren Filialen

Rezept www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 93

Helen Peter ist Lebensmitteltechnologin bei der Midor AG. Helen Peter

«Laktosefreie Produkte sind sehr gefragt» Helen Peter, das Blévita-Sortiment hat wieder einmal Zuwachs bekommen. Wie entwickelt man neue Produktideen? Man beobachtet den Markt und damit die sich ändernden Kundenbedürfnisse. Dabei werden auch Trendthemen wie Superfood* oder Lebens­ mittel mit Proteinen Beachtung geschenkt. Weitere Inspirationen beziehen wir an Fachmessen und über Rohmateriallieferanten. Letztlich entwickeln wir die Ideen gemeinsam mit dem Marketing. Was bedeutet es technisch, ein neues Produkt anzubieten? Wird ein Produkt mit einem neuen Format an­ geboten, wie das beim Blévita­Biskuit der Fall ist, bedeutet dies einiges mehr an Entwicklungs­ aufwand. In diesem Fall ist eine enge Zusammen­ arbeit mit den Technikern, der Produktion und der Verpackungsentwicklung notwendig. Brauchen wir neue Anlagen oder neues Werkzeug, müssen wir ausreichend Zeit für die entsprechenden Lieferfristen einrechnen. Auch der Testaufwand ist bei solchen Artikeln grösser. Alle Produkte­ und Anlageparameter müssen neu erfasst werden, weil sie sich nicht von einem bestehenden, ähnlichen Produkt ableiten lassen.

Birnencreme mit Blévita-Krokant Ergibt ca. 5,5 dl Creme Zutaten für 4 Personen

4 Birnen 1 EL Butter 4 EL Vollrohrzucker 1 dl Apfelsaft 9 Minikekse, z.B. Blévita Müesli (ca. 38 g) 4 EL Mandelstifte 1,25 dl Rahm Zubereitung

1. Eine Birne beiseitestellen. Restliche Birnen halbieren, entkernen und in Schnitze schneiden. Butter in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Birnen bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten lang dünsten. Die Hälfte des Zuckers darüberstreuen, leicht karamellisieren lassen. Apfelsaft dazugiessen, Birnen ca. 10 Minuten weich kochen. Pürieren, auskühlen lassen. 2. Kekse grob zerbröseln. Mandelstifte in einer be­

schichteten Bratpfanne ohne Fett goldgelb rösten. Rest­ lichen Zucker darüberstreuen, karamellisieren lassen. Brösel beigeben. Alles gut mischen, auf ein mit Backpapier beleg­ tes Blech geben, auskühlen lassen. Mit dem Wallholz zerbröckeln.

Welche Ansprüche muss ein Nahrungsmittel im Vergleich zu früher erfüllen? Das Motto heutzutage heisst «Genuss mit gutem Gewissen», sprich: Die Produkte sollen Genuss bieten, dabei aber möglichst ausgewogen sein. Mit der Blévita-Linie versuchen wir, diesem Motto möglichst gerecht zu werden. Wir ver­ wenden vollwertige, natürliche Zutaten, Zucker und Salz hingegen nur sparsam. Zudem kommen vermehrt ungesättigte Fette zum Einsatz. Die beiden neuen Blévita­Biskuits enthalten deshalb Sonnenblumenöl statt Margarine.

3. Rahm steif schlagen, unter das Birnenpüree ziehen. Bei­ seitegestellte Birne halbieren, entkernen und in Würfelchen schneiden. Mit Krokant über die Creme streuen. Tipp Schneller geht es,

wenn man die Kekse über der Creme zerbröselt.

Zubereitungszeit ca. 30 Min. + auskühlen lassen

Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 21 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/380 kcal

Die M­Industrie stellt viele Migros­ Produkte her. Dazu gehört auch Blévita.

Wie beeinflusst die Zunahme von Lebensmittelunverträglichkeiten die Entwicklung neuer Produkte? Laktosefreie Nahrungsmittel sind sehr gefragt, weshalb wir bereits einige Cracker ohne Milch­ zucker anbieten. Zudem kommen alle Blévitas ohne Konservierungs­ und Farbstoffe aus. MM * nährstoffreiche Lebensmittel, die als besonders gesundheits­ fördernd gelten


94 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Anna’s Best

Menüs aus aller Welt

das Fertigmenü-Sortiment von Anna’s Best und schaffen ein multikulturelles Flair. Gleichzeitig wurde die Verpackung optimiert: Bei allen Gerichten mit Beilage werden die Menübestandteile jetzt nicht mehr in zwei separaten Schalen angeboten, sondern nur noch in einer, die jeweils durch einen Trennsteg geteilt ist. So können die verschiedenen Inhalte direkt in der Schale bequem zusammengefügt und konsumiert werden.

Aktion*

Aktion*

Aktion*

Anna’s Best Bami Goreng with Chicken, 380 g Fr. 6.90

Anna’s Best Pasta con gamberi ASC, 400 g** Fr. 8.40

Anna’s Best Oriental Chicken Tagine, 400 g Fr. 7.80

Bild und Styling: Claudia Linsi

Drei neue Menüs – ein marokkanisches, indonesisches und italienisches – bereichern


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 95

… r e h c s i n a k k o r a m in e t is e n i g a T … Eintopf,

Anna’s Best Pouletgeschnetzeltes an Rahmsauce mit Nudeln, 400 g Fr. 6.40

Anna’s Best Chicken Sweet & Sour, 400 g Fr. 5.90

* 20­fache Cumulus­Punkte vom 27. 9. bis 10. 10. ** in grösseren Filialen

dessen Hauptbestandteile Gemüse und je nach Vorlieben Kichererbsen, Lamm, Poulet oder Fisch sind. Der Name Tagine, Tajine oder seltener Tadschiin bezeichnet sowohl den speziellen töner­ nen Schmortopf mit dem oben geöff­ neten kegelförmigen Deckel als auch das Gericht selbst. Den unverkennbaren Geschmack verleihen ihm die in der ori­ entalischen Küche häufig verwendeten Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Kardamom. In Marokko heisst die Würzmischung Ras­el­Hanout. Als Beilage wird Couscous serviert.


96 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Postkarten-Wettbewerb

Einkauf im Migros-Bus

Simone Glaus-Kündig (39), Luzern

Via Pfadilager in den Migros-Bus

Nur der Kaffee ging vergessen

Der Migros-Bus steht mitten im Luzerner Hirtenhofquartier. Verantwortlich dafür ist Simone Glaus-Kündig, die hier mit ihrem Mann und den drei Kindern wohnt. «Unser Sohn mochte den Eistee im Pfadilager nicht. Also habe ich ihm am Besuchstag Migros-Ice-Tea mitgebracht.» Als sie die digitale Postkarte mit dem Ice-Tea-Motiv dann auf migros-momente.ch entdeckte, schickte sie diese spontan an ihren Sohn. «Ich bemerkte gar nicht, dass es sich um einen Wettbewerb handelt.» Nun steht die Familie im Verkaufswagen direkt vor der eigenen Haustür und darf nach Herzenslust einkaufen. «Ich ging mit meiner Mutter noch in den Migros-Bus einkaufen. Meine Kinder kennen ihn aber bloss aus dem Verkehrshaus.» Diese stehen derweil etwas abseits des Einkaufs und lassen sich die ergatterte Glace schmecken. Etwas, mit dem der Bus im Verkehrshaus nicht punkten kann.

Der Migros-Bus ist umgeben von Wiesen und herumwirbelnden Kindern. Es sind Hannelore Schlechts Enkel. Ihre ganze Familie ist gekommen – drei Generationen im Migros-Bus. Die Kinder durften sogar früher aus der Schule, um den gewonnenen Einkauf nicht zu verpassen. «Zu verdanken haben wir das meiner jüngeren Tochter, sie hat mir eine Migros-Postkarte geschickt. Ich fands eine lustige Idee und schrieb meiner älteren Tochter. Diese Karte wurde dann gezogen.» Früher ging Hannelore Schlecht selbst mit ihren Kindern in den Migros-Bus einkaufen. «Eigentlich ist es schade, dass es ihn nicht mehr gibt.» Über 300 Produkte stehen ihr nun zur Auswahl. Und dennoch: «Als wir nach dem Einkauf zu Hause waren, bemerkte ich, dass wir den Kaffee vergessen hatten.» Hannelore Schlecht musste zur nächsten Migros-Filiale – der Bus vor der Haustüre war bereits über alle Berge.

Hannelore Schlecht (68), Bülach ZH

Bilder: Paolo Dutto

Drei Wochen lang konnten sich Kunden gegenseitig Postkarten mit ihren Migros-Erinnerungen zuschicken. Über 58 000 Karten wurden versandt. 20 Kunden gewannen einen Gratis-Einkauf im Migros-Verkaufswagen, und drei Gewinnerinnen erzählen nun, wie es war.


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 97

Drei von 20 Wettbewerbsgewinnern: Simone Glaus-Kündig, Hannelore Schlecht, Isabelle Schmutz (v.l.)

VUVH-Song

Ein M im Herz

Die Premiere im Verkaufswagen

Isabelle Schmutz-Fasel (45), Heitenried FR

Auch bei Isabelle Schmutz stehen die Kin­ der am Anfang ihres Gewinns. «Ich habe zwei Migros­Postkarten geschrieben und sie meinen Jungs zum Schul­ respektive zum Lehranfang geschickt», erzählt sie. Eine davon, die an ihren Jüngsten, brachte dann den Gratis­Einkauf im Migros­Bus. «Ich mache regelmässig an Wettbewer­ ben mit, gewinne aber nicht so oft. Des­ halb freute ich mich sehr auf den Migros­ Bus.» Dieser hält ausnahmsweise nicht direkt vor ihrem Haus, dort fehlt der Platz, sondern auf dem Parkplatz der nahen Migros­Filiale. Mit dabei sind auch die Eltern und der eigentliche Verantwort­ liche für den Einkauf – Sohn Nicolas. «Es ist für uns eine Premiere. Ich stand noch nie zuvor in einem Verkaufswagen der

Migros.» Ihre Migros­Bus­erfahrene Nachbarin versorgte Isabelle Schmutz aber mit den nötigen Informationen. «Ich bin neugierig und habe extra das grosse Auto mitgenommen für die Einkäufe.» Von der Nachbarin wusste sie, dass man im Bus wenig Platz hat und nicht wie in der Migros­Filiale hin­ und herlaufen kann. «Ich war dennoch sehr überrascht, wie viele Produkte im Bus Platz fanden.» Auch ohne Einkaufsliste füllten sich Isabelle Schmutz’ Einkaufskörbe. «Ich gehe so oft in die Migros einkaufen, da habe ich die Artikel im Kopf, die ich brau­ che. Wobei ich mir jetzt im Bus schon ein paar teurere Produkte ausgesucht habe, die ich normalerweise in der Filiale eher nicht kaufen würde.» MM

Inspiriert von den zahl­ reichen hochgeladenen Migros­Momenten und persönlichen Erinnerun­ gen hat der Rapper «dä Strolch» einen Song mit passendem Musik­ video aufgenommen. Das fertige Werk mit vielen tollen Geschichten von Migros­Kunden gibt es ab sofort auf www. migros-momente.ch zu hören und sehen.

Textete aus den MigrosMomenten einen Song: der Zürcher «dä Strolch»


98 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Tamara Merki zeigt Gianmarco, wie man eine kleine Salatpflanzen auseinanderzieht, um sie dann in einzelne Töpfe zu pflanzen.

Endspurt Farmmania Das Sammeln dauert nur noch zwei Wochen bis 17. Oktober

Farmmania

Für grüne Daumen

In einigen Farmmania-Sachets finden sich Pflanztabletten mit Samen. Damit kann man daheim zum Beispiel Salate, Kräuter, Tomaten und auch Blumen säen. «Do it + Garden»Gärtnerin Tamara Merki gibt Tipps zum Umgang mit den zarten Pflänzchen. Text: Claudia Schmidt

M

Bilder: Heiko Hoffmann

it den Pflanztabletten lassen sich kinderleicht kleine Pflanzen heranziehen. Was es dazu braucht, erklärt «Do it + Garden»-Gärtnerin Merki dem siebenjährigen Gianmarco, der begeistert FarmmaniaSachets sammelt, in der Do it + GardenFiliale im Brunaupark in Zürich. Zunächst einmal sollte man die Samen zur richtigen Zeit säen. Wann die beste Zeit dafür ist, steht auf einem Sticker im Sachet. Man kann die Pflanztablette auch im Sachet aufquellen lassen. Dazu gibt man 50 Milliliter Wasser, zum Beispiel zwei Füllungen

des Wochenjokergiessbechers, hinein. Die Pflanztablette quillt auf und hält die Samen im Beutel schön feucht. «Am Anfang benötigt eine Pflanztablette nur Wasser und Wärme», erklärt die Gärtnerin. Deshalb stellt man die Sachets am besten drinnen auf. Draussen ist es im Herbst oder Frühjahr meist noch zu kalt. Zunächst muss man die Erde nur feucht halten. Das gilt natürlich auch, wenn sich die ersten Blätter zeigen. Bis umgetopft werden darf, dauert es noch ein wenig: «Die Pflanzen müssen zum Umtopfen kräftig genug sein. Zwei kleine Blätter reichen nicht. Dann ist die Pflanze noch

zu schwach und wird womöglich beim Anfassen verletzt», so Tamara Merki. Ein paar Blätter mehr und eine Höhe von ungefähr zehn Zentimetern sollte die Pflanze haben, bevor man sie verpflanzt. Düngen und Schädlingsbekämpfung sind auch zu Hause ein Thema

Gianmarco hört gut zu, was die Gärtnerin ihm erzählt. Seine Pflanzen daheim zeigen bisher zwei kleine Blättchen, da ist an Ernte noch nicht zu denken. Sie haben aber noch etwas, das kennt er schon vom Balkon: Läuse. Die kleinen Insekten saugen Pflanzensaft


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 99

Farmmania

Wochenjoker Katzenfamilie und Giessbecher

An diesem Mittwoch erhält jeder Kunde, der für mindestens Fr. 60.– einkauft, die Farmmania-Katzenfamilie*. Sie vervoll-

ständigt den eigenen Bauernhof.

Am Mittwoch, den 12. Oktober, gibt es den letzten Wochenjoker: den Giessbecher – ebenfalls bei einem Einkauf von mindestens Fr. 60.–*. Zweimal

Mit dem Giessbecher füllt Sienna Gianmarcos Sachet mit Wasser auf. Später werden die Pflanzen in Konfi- oder Weckgläser gepflanzt.

aus den Blättern und Stängeln. Dagegen hat Tamara Merki ein einfaches Hausrezept: «Man mischt Milch und Wasser im Verhältnis 1:1. Diese Mischung sprüht man auf die befallenen Pflanzenteile. Das vertreibt die Läuse nicht nur, sondern tötet sie auch ab. Man benötigt also keine Chemie. Gianmarco möchte seine Pflanzen schützen und gleichzeitig auch besonders schöne Salate ernten. Dazu ist Dünger nötig. Aber wann düngt man eigentlich? «Die Pflanze sollte schon etwas grösser sein. Bei Tomaten sollten sich beispielsweise schon Blüten bilden. Düngt man zu früh, können die zar-

ten Wurzeln der Pflanzen verbrennen», warnt Gärtnerin Tamara Merki. Gianmarco hat also noch etwas Zeit, bis es bei ihm ans Umtopfen und dann ans Düngen geht. Er überlegt sich schon, ob er ein Konfiglas mit Glasmalfarbe bunt bemalt und ob er den Farmmania-Maulwurf ins Glas setzt, sobald er seine Pflanze dort hineingepflanzt hat. MM Mehr Tipps und Bastelideen sowie Informationen zu den Roadshows, den Tauschbörsen sowie zum Fotound Videowettbewerb: www.farmmania.ch www.facebook.com/migrosmania

mit Wasser aufgefüllt, misst der Becher genau die Menge Wasser ab, die benötigt wird, um eine Pflanzentablette im Sachet zum Quellen zu bringen. * Katzenfamilie 12,7 mm, Giessbecher, 42 mm gross. Pro Fr. 60.– Einkauf ein Joker-Sachet. Maximal 3 pro Einkauf. Erhältlich in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, Melectronics, Micasa, SportXX inklusive Outdoor, Obi, Migros-Restaurants & Take-aways, LeShop.ch, solange Vorrat.


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 101

Brigitte Zirbs Savigny

«Lachen und Freude stärken das Immunsystem» Sanactiv

Gute Besserung! Wenn der Hals kratzt und die Stimme versagt, helfen die Heilmittel von Sanactiv, die Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern.

Der Hustensirup

mit Isländisch Moos und Malvenextrakt beruhigt und schützt die Schleimhäute in Mund, Hals und Rachen. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe wirken lindernd bei Heiserkeit, Reizhusten und trockenem Hals. Sanactiv Hustensirup, 200 ml Fr. 8.50 Die Halstabletten

dienen zur unterstützenden Behandlung bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Isländisch Moos Hustenpastillen

wirken beruhigend bei Hustenreiz und Heiserkeit. Die Schleimhaut in Hals und Rachen wird geschützt.

Sanactiv Halstabletten zum Lutschen, 36 Stück Fr. 5.90

Brigitte Zirbs Savigny, welches sind die klassischen Symptome einer Erkältung? Meistens kommt man durch eingeatmete Luft mit den Erkältungsviren in Kontakt. Die ersten Berührungspunkte sind Nase und Rachenschleimhaut. Dort entsteht eine Entzündung: Die Nase ist verstopft, der Rachen gerötet und schmerzt. Auch leichtes Fieber, Husten und Ohrenschmerzen sind mögliche Symptome. Wie schützt man sich vor einer Erkältung? Indem man konsequent die Hände wäscht, Abstand von Kranken hält und das Immunsystem stärkt: Mit gesunder Ernährung, viel Flüssigkeit und regelmässiger Bewegung an der frischen Luft. Dazu genügend schlafen und Stress vermeiden. Man weiss heute, dass unser Gemütszustand das Immunsystem mitsteuert. Darum: öfters mal lachen und sich freuen. Wie unterscheidet sich eine Erkältung von einer Grippe? Eine Grippe ist eine Zusammensetzung von mehreren Symptomen: hohes Fieber, starke Muskel- und Gelenkschmerzen, Husten und Müdigkeit. Grippe entsteht durch den Kontakt mit einer spezifischen Familie von Viren, der Influenza.

Sanactiv Isländisch Moos Hustenpastillen, 40 Stück Fr. 5.90 Das Hals- und Rachenspray

Bild: vectorstock

spendet Feuchtigkeit und löst den Schleim. Das auf Minze und Salbei basierende Präparat unterstützt die Behandlung bei Halsweh und Heiserkeit. Sanactiv Hals- und Rachenspray, 30 ml Fr. 7.90

Dr. Brigitte Zirbs Savigny ist Haus­ ärztin und Vorstandsmitglied von Haus­ und Kinderärzte Schweiz aus Perly GE.


GRÖNLAND UND NORDKAP

AKTION 2017

alle Bordsprache und ch! Ausflüge in Deuts

Land der Fjorde – bis zum Nordkap 23. Mai bis 4. Juni 2017

Sie sparen bis CHF 6'100.gegenüber dem Normalpreis!

Exklusive Aktionspreise

d Kleines Schiff un sphäre! persönliche Atmo

2290.-

Die MS Astor – Ihr persönliches Schiff

Grönland & Island 16. Juli bis 8. August 2017 Flug ab Zürich nach Hamburg, Transfer nach Bremerhaven 17.-18.07.17 Auf See 19.07.17 Seydisfördur, Island 20.07.17 Akureyri, Island 21.07.17 Passage Dänemarkstrasse 22.07.17 Tasiilaq/Grönland, Dänemark 23.07.17 Passage Prins Christian Sund 24.07.17 Passage Davisstrasse Überquerung des Polarkreises 25.07.17 Qeqertarsuak/Grönland, Dänemark 26.07.17 Uummannaq/Grönland, Dänemark Nuuk 27.-28.07.17 Ilulissat/Grönland, Dänemark 29.07.17 Sisimiut/Grönland, Dänemark 30.07.17 Kangerlussuaq/Grönland, Einfaches Reisen Dänemark Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identi31.07.17 Nuuk/Grönland, Dänemark tätskarte oder einen gültigen Reisepass. 01.08.17 Nanoratalik/Grönland, Dänemark 02.08.17 Passage Kap Farvel 03.08.17 Auf See 04.08.17 Reykijavik, Island 05.08.17 Auf See 06.08.17 Torshavn/Färöer Inseln, Dänemark 07.08.17 Auf See 08.08.17 Bremerhaven, Transfer nach Hamburg, Flug nach Zürich

Nicht inbegriffen: – Getränke an Bord und persönliche Auslagen – fakultative Landausflüge – Trinkgeld – Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 15.- pro Person

Die MS Astor

Die ASTOR bietet Ihnen jeden Komfort, um sich wie zu Hause zu fühlen. Die höchst persönliche Atmosphäre mit topmoderner Ausstattung spiegelt sich überall an Bord wider: in den edlen Suiten und schönen Kabinen, im einladenden Wellness-Bereich, im kulinarischen Angebot und natürlich im hervorragenden Service. Und dank idealer Schiffsmaße und geringerem Tiefgang kann die ASTOR kleinere und immer wieder neue Häfen ansteuern, die es für Sie zu erkunden gilt. Die ASTOR wurde 2010 komplett modernisiert, sie bietet auf einer Länge von 176 Metern Platz für 578 Passagiere.

Exklusive Aktionspreise

Preise pro Person bei 2er Belegung

Preise pro Person bei 2er Belegung

Kategorie

Kategorie

GI Kat.3 GA Kat.4 Kat.5 Kat.7 Kat.8

GI Kat.3 GA Kat.4 Kat.5 Kat.7 Kat.8

Aktions- Normalpreis preis Glückskabine Innen 2290.– 3320.– Kabine Innen 2790.– 4040.– Glückskabine Aussen 3090.– 4350.– Kabine Aussen 4090.– 5090.– Kabine Aussen 4590.– 6690.– Suite Aussen 5990.– 8540.– Suite Aussen 6390.– 9160.–

13 Reisetage inkl. Vollpension an Bord, An-/Rückreise CHF

So viel ist inbegriffen: ✔ Linienflüge Zürich-Hamburg-Zürich ✔ Transfers Flughafen-Hafen-Flughafen ✔ Fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm ✔ 12, resp. 23 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie ✔ umfangreiche Vollpension an Bord ✔ 2 Spezialitätenrestaurants ohne Aufpreis ✔ Persönliche Betreuung durch erfahrene Mitarbeiter der Reederei ✔ Bei der Grönland/Island Reise Informationen durch das erfahrene Lektorenteam unter der Leitung von Dr. Klemenz Pütz

16.07.17

23.05.17 Flug ab Zürich nach Hamburg, Transfer nach Bremerhaven 24.05.17 Auf See 25.05.17 Vik / Flam, Norwegen 26.05.17 Alesund Norwegen 27.05.17 Auf See 28.05.17 Leknes/Lofoten, Norwegen 29.05.17 Honningsvag/Nordkap, Norwegen 30.05.17 Tromsö, Norwegen 31.06.17 Auf See 01.06.17 Hellesylt/Geiranger, Norwegen 02.06.17 Bergen, Norwegen 03.06.17 Auf See 04.06.17 Kiel, Tansfer nach Hamburg, Flug nach Zürich

Aktionspreis

Aktionspreis Glückskabine Innen 4290.– Kabine Innen 4990.– Glückskabine Aussen 5690.– Kabine Aussen 7590.– Kabine Aussen 8490.– Suite Aussen 10990.– Suite Aussen 11990.–

Normalpreis 6340.– 8090.– 8390.– 11690.– 13140.– 16880.– 18090.–

Bergen

sofort online oder telefonisch buchen!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07 info@onlinetours.ch


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 103

M-Classic

Katerfrühstück

Aktion 30% Rabatt auf das gesamte Tierfutter-Sortiment von M-Classic bis 10. Oktober

Bild: Christine Benz; Styling: Vera Guala

Die Ragouts bieten alles, was Katzen an Nährstoffen brauchen.

Viele Katzen schätzen Abwechslung in ihrem Menüplan. In freier Wildbahn bietet sie sich den kleinen Raubtieren von selbst – für Hauskatzen gibt es das Katzenfutter von M-Classic, und das mit der Aktion erst noch zu einem günstigeren Preis. Die vorportionierten Mahlzeiten mit Fleisch, Geflügel oder Fisch sind als Nassfutter ideal, denn Katzen neigen dazu, zu wenig zu trinken. Nassfutter trägt dazu bei, dass der Wasserhaushalt im Gleichgewicht bleibt.

M-Classic Katzennassfutter assortiert, Poulet und Rind, je 6 × 100 g Fr. 3.40 statt 4.90

M-Classic Katzennassfutter Fisch, 12 × 100 g Fr. 3.40 statt 4.90

M-Classic Katzennassfutter assortiert, Geflügel/Truthahn und Kalb/Lamm, je 6 × 100 g Fr. 3.40 statt 4.90


© 2016 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, Coca-Cola zero, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

33% günstiger

GROSSES GETRÄNKEFESTIVAL

33%

3.00 statt 4.50

Coca-Cola, Coca-Cola zero 6 × 330 ml

33%

5.20 statt 7.80

Coca-Cola, Coca-Cola zero, Coca-Cola Life, Coca-Cola light 6 × 500 ml

33%

4.80 statt 7.20

Coca-Cola, Coca-Cola zero 4× 1 L

33%

7.80 statt 11.70

Coca-Cola, Coca-Cola zero, Coca-Cola light 6 × 1,5 L

AUF ALLE COCA-COLA 6 × 1,5 L, 4 × 1 L, 6 × 0,5 L, 6 × 0,33 L PRODUKTE, ANGEBOT GILT NUR VOM 04.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Coca-Cola gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 105

L’Oréal Paris

Bild: iStock

Ein Shampoo für jeden Haartyp

Die Suche nach dem richtigen Shampoo hat ein Ende: L’Oréal Paris bietet mit der neuen Elseve-Linie eine Lösung für jedes Haarproblem und jeden Haartyp an: Das rote Elseve schützt koloriertes Haar, das türkisfarbene hilft bei fettigen Ansätzen und trockenen Spitzen. Ist das Haar trocken, greift man zum goldenen Elseve. Und brüchiges Haar wird mit dem gelben AntiHaarbruch-Shampoo gepflegt.

Farbschutz: L’Oréal Paris Elseve Pflege-Shampoo Color-Vive, 250 ml Fr. 3.55

Frische: L’Oréal Paris Elseve Ausgleichendes Shampoo Tonerde, 250 ml Fr. 3.55

Nährpflege: L’Oréal Paris Elseve Nährendes Shampoo Öl Extraordinaire, 250 ml Fr. 3.55

Reparatur: L’Oréal Paris Elseve Reparierendes Shampoo Anti-Haarbruch, 250 ml Fr. 3.55


JAHRE

Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch

Carens

Attraktiver Family Car mit 7 Plätzen.

inklusive

€uro-Paket von CHF 7’100.–

plus €uro-Bonus

2’850.–

Ihr Vorteil CHF

9’950.–

*

Mehrausstattung Swiss Eco Edition: 7" Navigationssystem mit Rückfahrkamera, Panoramaglasdach, LED-Rückleuchten, Sitzbezüge Leder, Lichtsensor, 4 Leichtmetall-Winterräder 16", Bodenteppiche, Sonnen-/Eisschutz für Windschutzscheibe (Abdeckung), Safety Bag, Schlauchi, Swiss Eco Edition Badge.

HvS Zürich

gegenüber Modell Trend

Kia Carens Wer sagt denn, nur Kinder können Eltern bewegen? Der attraktive Family Car begeistert alle Mütter und Väter. Stilvoll mit konkurrenzloser Luxus-Ausstattung und viel Raum für Freizeit, Sport und Reisen. Der Carens überzeugt sowohl mit seiner schön gezeichneten Linie wie auch mit seinen grosszügigen inneren Werten. Und das sicher, komfortabel und sparsam. 1.6 L GDi Swiss Eco Edition man. 7-Plätzer CHF 25’100.– Abgebildetes Modell: Kia Carens 1.7 L CRDi Swiss Eco Edition man. 7-Plätzer CHF 27’100.–, 4,5 l/100 km (Benzinäquivalent 5,0 l/100 km), 118 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie B, Kia Carens 1.7 L CRDi Swiss Eco Edition aut. 7-Plätzer CHF 28’700.–, 4,8 l/100 km (Benzinäquivalent 5,4 l/100 km), 127 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie B, Kia Carens 1.6 L GDi Swiss Eco Edition man. 7-Plätzer CHF 25’100.–, 6,2 l/100 km, 143 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie E, Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 139 g CO2/km (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.). * Die Aktion ist gültig auf gekennzeichnete Fahrzeuge bis 31.10.2016 oder solange Vorrat. Bei allen Preisen €uro-Bonus CHF 2’850.– und €uro-Paket CHF 7’100.– inbegriffen. Rechnungsbeispiel 3,9%-Leasing: Carens 1.6 L GDi Swiss Eco Edition, Listenpreis CHF 27’950.– minus €uro-Bonus CHF 2’850.–, Nettopreis CHF 25’100.–, Leasingrate CHF 291.05, Leasingzins 3,9%, eff. Leasingzins 3,97%, Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr, Sonderzahlung 15% (nicht obligatorisch), Kaution 5% vom Finanzierungsbetrag (mind. CHF 1’000.–), obligatorische Vollkasko nicht inbegriffen. Leasingpartner ist die MultiLease AG. Eine Leasingvergabe wird nicht gewährt, wenn sie zur Überschuldung der Konsumentin oder des Konsumenten führt.

3,9

PICANTO

RIO

SOUL

SOUL EV

VENGA

NEW CEE’D

NEW CEE’D_sw

NEW OPTIMA_sw

NEW NIRO

NEW SPORTAGE

SORENTO

Kia Motors AG, 5745 Safenwil, 062 788 88 99

en ahr

tw

1 och

sse

stra

ck irse

B

b

Uhr -16 3 1 BL , ber eim

kto

2. O

bef Pro

Mit

er ei d

ller

e Fa

ag Gar

h

rles

4A

14 9|4

innen

aussen

KYBURZ PLUS und KYBURZ DX2 • Umweltschonende Elektrofahrzeuge bis 45 km/h • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz • Auch ohne Führerschein

Treppensicherheit für jung und alt. Normgerechte Handläufe für innen und aussen. Sehr grosse Auswahl und schnelle Lieferung inkl. fachgerechter Montage zum günstigen Festpreis. Fordern Sie kostenlose Prospekte an: Flexo-Handlauf Zentrale · Seenerstrasse 201 · 8405 Winterthur Gratis-Tel. 0800 04 08 04 · www.flexo-handlauf.ch Bitte kostenlose Prospekte für 

Bitte senden Sie Gratisprospekte an

Name/Vorname: KYBURZ Switzerland AG Shedweg 2-8 CH 8427 Freienstein

Postleitzahl / Ort:

Tel:

Name / Vorname:

md

044 865 63 63

www.kyburz-switzerland.ch

Strasse: PLZ/Ort: Telefon:

mm1

Strasse / Nr.: Telefon:

Innenhandläufe  Aussenhandläufe schicken an:


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 107

Fanjo

«Sofort Ferienstimmung unter der Dusche»

Fanjo hat ein neues Kleid. Die Linie ist damit nicht nur ein Hingucker. Exotische Duftnoten entführen einen beim Duschen in ferne Länder. Was beim Relaunch besonders wichtig war, verrät die Produkteverantwortliche Stephanie Denier im Interview. Text: Anna Bürgin Bild: Yves Roth

Bild: Nik Hunger (Porträt)

Neu Fanjo Shower Gel Exotic Mango, 300 ml Fr. 2.60

Stephanie Dernier, was war der Grund für den Relaunch? Ziel war es, die Linie zu modernisieren, die Wieder­ erkennbarkeit für bestehende Kunden jedoch weiterhin zu gewährleisten. Der typische Fanjo­Schriftzug im Logo wurde deshalb nicht verän­ dert. Eine Neuheit bei den Duschen ist die Sleeve­ verpackung: Dabei wird die ganze Flasche mit einem Folienschlauch überzogen.

Fanjo Shower Gel Coconut, 300 ml Fr. 2.60

Stephanie Denier ist Produkteverantwortliche beim Migros-Genossenschafts-Bund.

Styling: Karin Aregger

Fanjo Shower Gel Vanilla & Lemon, 300 ml Fr. 2.60

Wie lange hat es gedauert, bis die überarbeitete Linie im Regal stand? Der Relaunch nahm rund eineinhalb Jahre in Anspruch. In dieser Zeit mussten die Flaschen, das Design und die Sleeve­Technik angepasst werden. Gleichzeitig wurden die zwei neuen Duschgels Mango und Green Tea & Lime entwickelt. Allein die Labor­ tests dafür waren sehr zeit­ intensiv.

Neu Fanjo Shower Gel Green Tea & Lime, 300 ml Fr. 2.60

Wie wurden die Flaschen ausgewählt? Der ästhetische Faktor ist in der Kosmetik wichtig. Für uns war die Funktionalität aber ebenso massgebend. Wir möchten den Migros­Kunden ein attraktives Produkt anbieten, das praktisch ist. Und Ihr Lieblingsduft? Kokos. Er ist herrlich exotisch und verbreitet sofort Ferien­ stimmung unter der Dusche.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Duschmittel von Fanjo.


10 10

10 Tage ab Fr.

JAHRE D

0%

S W IS S M

1695.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

E

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

A

Reisedaten 2017 Route 1: Donaudelta–Wien 22.04.–01.05.° • 31.08.–09.09.° Route 2: Wien–Donaudelta 13.04.–22.04. • 22.08.–31.08.° ° Ein- bzw. Ausschiffung in Weissenkirchen

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis Standard Doppel Hauptdeck 2595.– 1695.– Deluxe 2-Bett Hauptdeck 2895.– 1995.– Standard Doppel, frz. Balkon Mitteldeck 3395.– 2495.– Deluxe 2-Bett, frz. Balkon Mitteldeck 3695.– 2855.– Standard Doppel, frz. Balkon Oberdeck 3795.– 2895.– Deluxe 2-Bett, frz. Balkon Oberdeck 4295.– 3295.– Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit Zuschläge • Reisen Wien–Tulcea 155.– • Alleinbenützung Standard Hauptdeck 0.– • Alleinbenützung Standard MD/OD 555.– • Alleinbenützung Deluxe Kabinen 1155.– • Königsklasse-Luxusbus 395.– • Flug Wien–Zürich oder v.v. inkl. Transfer (statt An- oder Rückreise mit Bus) auf Anfrage • Ausflugspaket mit 7 Ausflügen 232.– • Besichtigung Topola und Oplenac 35.–

2017 – Flussreise Donaudelta mit Excellence Melodia Route 1 Donaudelta–Wien Tag 1 Schweiz–Tulcea. Flug von Zürich nach Tulcea. Bootsfahrt am Saun-See und Transfer zur Excellence Melodia. Willkommen an Bord. Tag 2 Tulcea–St. Georgs-Kanal/Donaudelta. Am Morgen passiert die Excellence Melodia den Stromkilometer Null der Donau. Der St. Georgs-Kanal ist der längste, windungsreichste und einer der schönsten Mündungsarme im Delta. Bootsfahrt*. Tag 3 Giurgiu–(Bukarest). Ganztagesausflug nach Bukarest* mit Stadtrundfahrt vorbei an der Patriarchie, dem Parlamentsgebäude und dem Freiheitsdenkmal. Tag 4 Vidin–(Belogradschik). Sie besuchen heute Belogradschik*, ein Ort fernab des Tourismus. Inmitten einer einzigartigen Landschaft befindet sich die byzantinische Festung aus dem 6. Jh.

Tag 7 Mohacs–(Pecs). Vormittags erholsame Zeit an Bord. Am Nachmittag Ausflug nach Pecs mit seinen zahlreichen Baudenkmälern. Tag 8 Budapest. Begegnen Sie Budapest‘s prachtvollen Bauten auf einer Stadtrundfahrt*. Tag 9 Wien. Servus in Wien! Entdecken Sie die charmante Donaumetropole auf einer Rundfahrt*. Tag 10 Wien–Schweiz. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. Route 2 Wien–Donaudelta Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf Anfrage. *Ausflugspaket

Tag 5 Passage Eisernes Tor. Tag an Bord. Die Excellence Melodia passiert das Eiserne Tor – ein Höhepunkt. In einmaliger Naturlandschaft ragen steile Gebirgszüge auf. Es folgt eine ruhige Fahrt durch die Ausläufer der Karpaten.

Jetzt bestellen: Katalog «Flussreisen 2017»! 10 10

JAHRE

0%

E

FLUSSREISEN 2017

A S W ISS M

D

Tag 6 Belgrad. Vormittags Rundfahrt* durch die dynamisch-junge Hauptstadt Serbiens. Nachmittags Ausflug in die idyllischen Landschaften um Topola und Oplenac (Fr. 35).

Excellence Melodia****+ Auf diesem elegant-luxuriösen Flussschiff erwartet Sie ein erholsames und besonders ruhiges Reisevergnügen dank innovativer Schiffstechnologie. Geräumige Decks, gute Küche im behaglichen Panoramarestaurant, Lounge mit Bar, Vinothek, Cigar-Lounge und der Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna bieten Ihnen alles für Ihr Wohlbefinden. Die grosszügigen Kabinen Standard 12 m² mit Sofabett und Deluxe 15 m² (mit trennbarem Doppelbett ) bieten viel Komfort. Mittel- und Oberdeck-Kabinen sind mit französischem Balkon ausgestattet, die Kabinen auf dem Hauptdeck mit nicht zu öffnendem Fenster. Alle Kabinen mit WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Stromanschluss 220 V. Willkommen an Bord!

der Reisebranche Ein Novum in setzt auf die Fotos von Reisegästen og Dieser Reisekatal

Die «kleinen

10 Jahre Excellence

Das Beste in

otels» Schweizer Grandh Flussreisen

Auf den schönsten

it Europa und weltwebis exotisch – klassisch Wasserstrassen

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Das «Flüster»-Flussschiff Mittelthurgau Reiseleitung Landausflüge mit eigenen Bussen

Unsere Leistungen • An-/Rückreise im Komfort Reisebus ab/bis Wien • Flug Zürich–Tulcea oder v.v. • Mittelthurgau Fluss-Plus: Busbegleitung während der ganzen Reise • Excellence Flussreise mit Vollpension • Ausflug Tulcea • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder • Sitzplatzreservation Bus 1.–3. Reihe • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Abfahrts-/Ausstiegsorte

Route 1 Route 2 Ausstieg Einstieg

Wil p Winterthur-Wiesendangen SBB Zürich-Flughafen, Reiseterminal p Baden-Rütihof p Aarau SBB Pratteln, Aquabasilea p Basel SBB Burgdorf

18:30 18:50 19:15 19:45 20:25 20:55 21:10 21:15

08:15 07:55 07:30 07:00 06:20 05:50 05:35 05:30

Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

emtul1/emvie1

2466

Direktflug ins Donaudelta


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 109

Frage der Woche

Warum ist auf Mineralwasserflaschen, ob mit oder ohne Kohlensäure, ein Ablaufdatum angegeben? Das angegebene M-Data ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das als Empfehlung zu verstehen ist und optimale Qualität gewährleistet. Bei längerer Aufbewahrung muss mit einer Qualitätseinbusse gerechnet werden. So entweicht mit der Zeit bei kohlensäurehaltigem Wasser ein Teil der Kohlensäure, was geschmacklich wahrnehmbar ist. Es besteht aber keine Gesundheitsgefährdung. Werden die Flaschen an einem sauberen, trockenen und geruchlosen Ort gelagert und vor Wärme und Kälte geschützt, bleibt die Qualität lange über das angegebene M-Data hinaus erhalten.

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr.

KOLLER DIRECT

Anzeige

www.migrosmagazin.ch/gratisabo

Bild: Vera Hartmann

Online weiterlesen lohnt sich genauso wie das kostenlose Abo:

Online weiterlesen oder Sie abonnieren jetzt GRATIS!: Tel: 058 577 12 88 E-Mail: gratisabo@migrosmagazin.ch Internet: www.migrosmagazin.ch/gratisabo

Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.


110 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Das wärmt

Dem Herbst einheizen Die Tage werden kürzer, und die Luft wird kühler. Jetzt gilt es wieder, der herbstlichen Frische Paroli zu bieten – mit ein paar warmen Gedanken, einem gemütlichen Lagerfeuer und einem gezielten Griff in den Kleiderschrank. Denn kuschlig verpackt und mit einer heissen Suppe, einem Punsch oder ofenfrischen Muffins versorgt, wird die Umgebung trotz der sinkenden Temperaturen zur Wohlfühloase. Und wer dennoch vor Kälte erstarrt, dem bleibt immer noch ein warmes Bad oder Grosis Bettflasche.

Sinken die Temperaturen, ruft die Badewanne: Sanactiv Wärmendes Bad, 250 ml* Fr. 8.50

Durchgefroren? Da hilft eine heisse Suppe: Anna’s Best Tomaten-Mascarpone-Suppe, 300 ml Fr. 3.90

Ein Fall für kalte Füsse: Herren Hausschuh, Grössen 40–45* Fr. 24.80

Für den Fall, dass kein wärmender Partner in der Nähe sein sollte: Bettflasche gestrickt, 2 l* Fr. 13.–

Bild: Getty Images

Auch junge Damen mögen es im Herbst lieber warm: Mädchen Strickmütze mit Blumenapplikation und Pailletten, 2–4 bis 8–12 Jahre* Fr. 11.–


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 111

Die schnelle Wärmetherapie lockert und entspannt Muskeln und Gelenke: Sanactiv Moor-Wärmekissen* Fr. 8.50

Modisch und funktional: Trevolution Herren Knitfleece Jacke, Grössen S–XXL Fr. 69.90 Im SportXX

In nur einer Minute ist ein warmer Muffin bereit: Midor Cup Lovers Muffin, 80 g* Fr. 1.60

Dient kälteempfindlichen Zeitgenossen, die sich viel im Freien bewegen, als handlicher Ofen: Trevolution Wärmebeutel Fr. 1.80 Im SportXX

Schon sein aromatischer Duft erwärmt das Herz: Sirup Punsch Apfel, 75 cl* Fr. 3.20 * in grösseren Filialen


Ein Hunger – viele Möglichkeiten.

30%

11.25 25 statt 1.80

44.00 00 statt 5.10

Freiburger Bauernwürstli Schweiz 190 g

44.00 00 statt 5.20

TerraSuisse Saucisson Tradition Schweiz per 100 g

Berner Saucisson «Aus der Region.» 230 g

5.10

5.30

Saucisson Vully Schweiz 230 g

20%

20%

20%

55.00 00 statt 6.50

Berner Zungenwurst «Aus der Region.» 300 g

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Schwartenwurst «Aus der Region.» 300 g

4.20

Bohnen im Beutel «Aus der Region.» 500 g


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 113

Produkt der Woche

Es darf wieder geschmolzen werden Raccard Tradition Block, ein feines Raclette

zum Geniessen! Unser Migros-Sortiment bietet Raccard-Raclettekäse in allen Formen und Sorten: Blöcke und Scheiben sowie mit Paprika-, Pfeffer-, Knoblauch- und Rauch-Aroma. 100 g kosten Fr. 2.15

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Aare

Freizeit

Tag der offenen Türen Zwölf «FlowerPower» und zwei Fitnessparks präsentieren Interessierten am 16. Oktober ihre Fitness- und Wellnessanlagen. Text: Sarah Baur

Klubschulangebot

Boxen und Pilates in einem

W

ie sehen die Fitnessund Wellnessanlagen der Migros Aare von innen aus? Was ist so einzigartig am Konzept von «FlowerPower»? Von welchen Extras profitieren die Fitnesspark-Mitglieder? Wir beantworten diese Fragen gern – am Tag der offenen Tür vom 16. Oktober. An diesem Tag präsentieren zwölf «FlowerPower» und zwei Fitnessparks ihr Angebot rund um einen gesunden

und vitalen Körper. Wer sich am Tag der offenen Tür für den Abschluss eines Jahresabonnements entscheidet, profitiert von exklusiven 120 Franken Rabatt. Tagesprogramm für Gäste

Alle 14 Center sind am Tag der offenen Tür von 9.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Ausser im Fitnesspark Baden findet überall ein spezielles GroupFitness-Programm zum Mitmachen statt. Kinder werden gratis

betreut und entdecken spielerisch Freude an Bewegung. Daneben gibt es auch Führungen durch die Fitness- und Wellnessbereiche sowie gesunde Häppchen und Getränke. Die Teams freuen sich darauf, offene Fragen zu beantworten und neue Mitglieder kennenzulernen. MM Teilnehmende FlowerPower-Center und Fitnessparks: Aarau, Biel-Bienne, Burgdorf, Köniz, Marin-Epagnier, Olten, Schönbühl, Solothurn, Spreitenbach, Thun (flowerpower.ch); Hamam Baden, Hallenbad Oberhofen (fitnesspark.ch/aare)

10 Lektionen kosten Fr. 180.–

Wahlwiderruf

Ersatzwahl für die Amtsdauer 2016–2020 Liebe Mitglieder Auf den Aufruf in unserer Eigenpresse Nr. 37 vom 12. September 2016 betreffend die Ersatzwahl des Vertreters der Genossenschaft Migros Aare in der

Verwaltung MGB wurden keine Wahlvorschläge eingereicht. Nach Art. 38 unserer Statuten sind demnach stille Wahlen durchzuführen, sodass wir den angesetzten Wahlgang als widerrufen erklären.

Piloxing: Dieser Groupfitness-Kurs verbindet Fitnessboxen mit Pilates und Tanzschritten zu motivierender Piloxing-Musik. Ein ideales Training für die Stärkung der tiefliegenden Muskulatur und des Herz-KreislaufSystems. Wer sich Fettverbrennung und Muskelaufbau wünscht, ist hier genau richtig.

In Übereinstimmung mit dem Genossenschaftsrat und der Verwaltung ist Anton Gäumann gewählt. Genossenschaft Migros Aare Die Verwaltung

Infos: www.klubschule.ch und Tel. 0844 844 900


114 | MM40, 3.10.2016 | MIGROS-WELT

Teamwork will geübt sein: Nur wer zusammenarbeitet und aufeinander hören kann, schafft es, die Klötze aufeinanderzustapeln. Grundausbildung

Einführung ins Migros-Universum

Zu Beginn der Grundausbildung in der Migros Aare finden für alle Lernenden sogenannte Einführungstage statt. Sie sind Teil des Ausbildungskonzepts und Einführung in die weite Migros-Welt. Bei den Lernenden kamen diese Tage durchwegs positiv an. Text: Andrea Bauer

V

oller Konzentration sind die fünf Lernenden dabei, mit einem Haken, der an verschiedenen Seilen aufgehängt ist, Bauklötze aufzustellen und zu einem Turm zu stapeln. Eine Aufgabe, die nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Teamgeist erfordert. Hier kann nur erfolgreich sein, wer im Team zusammenarbeiten kann. Wie packen die jungen Leute diese Aufgabe an? Haben sie einen Plan? Verstehen sie sich? Wer übernimmt

Bilder: Christa Minder

den Lead? Das sind nicht nur für die Berufsbildner spannende Erkenntnisse, sondern vor allem auch für die Lernenden selbst. Eine andere Gruppe Lernender versucht sich derweil am sogenannten «Spinnennetz»: Es wird überlegt, verworfen, neu geplant und auch viel gelacht. Aber nicht nur Spiele, sondern auch viele wichtige Informationen werden den Lernenden in diesen beiden Tagen mitgegeben: Wie ist die Grundbildung aufgebaut, welche

Erwartungen werden an die jungen Menschen gestellt und welche können sie selbst stellen? Wer hat die Migros gegründet und warum? Welche Produkte stellt die Migros selber her? Ziel der beiden Tage ist es, dass die Lernenden die Migros Aare kennenlernen. Wir haben einige von ihnen gefragt, was sie von den Einführungstagen mitnehmen. Infos zu Lehrstellen in der Migros: www.new-talents.ch


MIGROS-WELT | MM40, 3.10.2016 | 115

Nachgefragt

«Ich fühle mich hier sehr ernst genommen» Jennifer Hug,

Lernende Köchin «Ich weiss jetzt, wer wofür zustän­ dig ist und wann ich zu wem gehen kann. In einem so grossen Betrieb ist das am Anfang nicht ganz leicht!.Beeindruckt hat mich die Geschichte der Migros – Gottlieb Duttweiler kannte ich bis dahin nicht. Der Posten ‹Spinnennetz› hat mir deutlich vor Augen geführt, dass man in einem guten Team alles schaffen kann.»

Noemi Minder,

Genossenschaftsrat

Lernende Kauffrau

«Ich bin stolz, dabei zu sein»

«Es waren sehr abwechslungs­ reiche Tage, und ich konnte eigentlich von jedem Posten etwas für mich persönlich mitnehmen. Beim Rollenspiel ‹Ich und der Kunde› habe ich gemerkt, wie wichtig schon nur die Stimme ist, mit der man einen Kunden am Telefon begrüsst. Da kann man schon nur mit dem ersten Satz alles gewinnen oder grad komplett verderben.»

Der Genossenschaftsrat der Migros Aare wird in der Amtsperiode 2016–2020 weiterhin von Adrian Bhend präsidiert. Beatrice Ernst ist neue Vizepräsidentin. Text: Reto Wüthrich/Karin Grossen Veli Özbek, Lernender

Fachmann Betriebsunterhalt

«Mich hat beeindruckt, wie man in der Migros Aare mit uns Lernen­ den umgeht: Ich fühle mich hier sehr ernst genommen und als erwachsener Mensch behandelt. Die beiden Tage waren lehrreich und lustig, und alle gingen res­ pektvoll miteinander um. Der Pos­ ten ‹Spinnennetz› hat mir beson­ ders gefallen: Von hier nehme ich mit, dass man immer zuerst den­ ken und dann handeln sollte!» Michelle Boss, Lernende Detailhandelsassistentin, Branche Garden

«Ich bin total beeindruckt von Herrn Duttweiler. Wahnsinn, was dieser Mann mit eisernem Willen ganz allein geschafft hat. Er hat an seine Idee geglaubt und diese gegen alle Widerstände weiter­ verfolgt. Die beiden Tage waren ein super guter Mix zwischen Information und Spass.»

«Es ist mir wichtig, zu den Migros-Werten Sorge zu tragen»: Adrian Bhend, der bestätigte Präsident des Genossenschaftsrates.

A

n ihrer letzten Sitzung bestätigten die Genossenschaftsrätinnen und -räte der Migros Aare ihren bisherigen Präsidenten für eine weitere Amtsperiode. Adrian Bhend (63) ist seit zwölf Jahren Mitglied des Genossenschaftsrats der Migros Aare. 2012 übernahm er das Präsidium. Er arbeitete bis 2016 als Reallehrer in Zuzwil und ist seit Kurzem pensioniert. Adrian Bhend ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und wohnt in Grossaffoltern. Die Freizeit verbringt er gerne mit Velofahren, Lesen, Gärtnern und seinen Grosskindern. «Ich nehme die Brückenfunktion zu Verwaltung und Geschäftsleitung wahr. Die Offenheit, wie ich sie bisher erlebt habe, schätze ich dabei sehr», sagt Adrian Bhend über seine Arbeit. «Gegenüber den Ratsmitgliedern ist es mein Ziel, dass sie wissen, welche Aufgaben und Möglichkeiten sie haben und wo die Grenzen liegen.

Schliesslich will ich mit dem Büro des Genossenschaftsrats die Sitzungen so vorbereiten, dass dem Rat etwas geboten wird – zum Beispiel mit Besichtigungen von Migros-Standorten», so Bhend. Auch das Büro wurde an der Genossenschaftsratssitzung offiziell konstituiert. Es besteht – in alphabetischer Reihenfolge – aus Walter Aeby (Lyss, bisher), Adrian Bhend (Grossaffoltern, bisher), Beatrice Ernst (Mülligen, neu), Anja Fischer (Gümligen, neu), Madeleine Kleubler (Kaisten, bisher), Thomas Marbet (Olten, neu) und Regula Stöckli-Papritz (Lüterkofen, bisher). Beatrice Ernst wurde zudem als neue Vizepräsidentin des Rates bestimmt. Ihnen allen wird es im besten Fall wie Adrian Bhend gehen, der über sein Amt sagt: «Es ist mir wichtig, zu den Migros-Werten Sorge zu tragen, und ich bin stolz, dazuzugehören. Meine Arbeit ist eine Horizonterweiterung, ja sogar eine Weiterbildung.» MM


Wir empfehlen: Abwechslung!

3.90

Freiburger Cordonbleu* Schweiz per 100 g

3.90

3.90

Walliser Cordonbleu Schweiz per 100 g

20%

77.30 30 statt 9.20

Poulet Mini-Cordonbleu Hergestellt in der Schweiz mit Pouletfleisch aus Südamerika, 360 g

3.90

Tessiner Cordonbleu* Schweiz per 100 g

20%

22.85 85 statt 3.60

Optigal Poulet Cordonbleu* Schweiz per 100 g

* Erhältlich an der bedienten Fleisch-/Fischtheke. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT

Berner Cordonbleu Schweiz per 100 g

20%

22.60 60 statt 3.25

ASC Pangasius Cordonbleu mit Rauchlachs* Vietnam/Zucht per 100 g


Gültig vom 3. bis am 8. Oktober 2016

Fein der Reihe nach Jeden Tag ein feines Spiessli-Menü für alle, die den Grillsommer vermissen.

15.80

Lunch-Checks sind bei uns willkommen!

Genossenschaft Migros Aare


FLUSSKREUZFAHRTEN

Faszinierende Rhein-Kreuzfahrten

mit Luxusschiff MS Antonio Belluccibbbbb

20

16

/17

Es het so langs he t

Raba bis Fr. 50tt* 0.– *Abhäng

ig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

Reise 1: Schnupperfahrten 2016 Basel–Breisach–Strasbourg–Basel

Reise 2: Tulpenfahrten 2017 Basel–Amsterdam–Basel

3 Tage ab Fr. 290.–

9 Tage ab Fr. 1090.–

1. Tag Basel–Breisach Individuelle Anreise nach Basel.

1. Tag Basel Individuelle Anreise und Einschiffung. Um 17.00 Uhr «Leinen los!» 2. Tag Strasbourg Stadtrundfahrt/-gang.* 3. Tag Königswinter Passage Loreley. Ausflug* Drachenfels. 4. Tag Dordrecht–Rotterdam Ausflug* Mühlen von Kinderdijk (UNESCO-Weltkulturerbe). Stadtrundfahrt* Rotterdam 5. Tag Amsterdam Ausflug * Keukenhof. Nachmittags Grachtenfahrt.+ 6. Tag Duisburg–Düsseldorf Ausflug* Zollverein (UNESCO-Weltkulturerbe). 7. Tag Rüdesheim «Romantischer Rhein» mit Loreley. Weinprobe auf dem Schiff. 8. Tag Plittersdorf– Baden-Baden Ab Gambsheim Ausflug* Baden-Baden. Ab Kehl Weiterfahrt. 9. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise.

(Rabatt Fr. 100.– abgezogen, 19.11., Hauptdeck)

Einschiffung ab 11.00 und Mittagessen. Kabinenbezug am Nachmittag, Willkommens-Apéro. Führung durch eine Weinkellerei* in Breisach. 4-Gang Abendessen. 2. Tag Breisach–Strasbourg Brunch an Bord. Stadtrundfahrt/-gang* Strasbourg. Freie Zeit. 6-Gang Galadinner und Crewshow an Bord. 3. Tag Basel Ausschiffung nach dem Frühstück, individuelle Heimreise. Gruppenrabatt ab 10 Personen 5% auf Pauschalpreis.

Abreisedaten 2016 03.11.+ 150 19.11. 07.11.+ 200 21.11.• 09.11.° 200 23.11.• 11.11. 100 13.11. 150 17.11. 150

Es het solangs het Rabatt 100 200 200

25.11.+ 100 27.11. 150 29.11.+ 200

01.12. 150 03.12. 100 05.12.+ 200 07.12.+ 200 09.12.+ 100 11.12. 150

13.12. 200 15.12. 150 17.12. 100

° mit Robert Bartha | • mit Toni Vescoli und Roland Poschung + nur noch wenige Kabinen verfügbar | ab 25.11. bis 17.12. mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg * Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Restaurant

• Sagenumwobene Loreley • Luxus-Schnupperfahrt durchs Elsass • Thurgau Travel Superpreis – jetzt profitieren

(Rabatt Fr. 500.– abgezogen, 30.03., Hauptdeck hinten)

Abreisedaten 2017 Es het solangs het Rabatt 30.03. 500 15.04. 300 01.05. 200 17.05. 200 07.04. 400 23.04. 200 09.05. 200 S0mmer-/Herbstdaten auf Anfrage

+ Fak. Ausflug an Bord buchbar

| Programmänderungen vorbehalten

2-Bettkabine Mittel- und Oberdeck mit französischem Balkon

MS Antonio Belluccibbbbb Luxusschiff für 141 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Telefon, Safe, TV und ind. regulierbarer Klimaanlage. Kabinen auf MD und OD (15 m²) mit franz. Balkon, Tisch und zwei Sessel (ausser MD hinten). Kabinen auf HD (13 m²) mit kleinen, nicht zu öffnenden Fenstern. Bordausstattung: Foyer, Shop, grosszügiges Restaurant, Panorama-Salon mit Tanzfläche und Bar, Sauna- und Fitnessbereich, Sonnendeck mit Whirlpool. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Lift zwischen MD und OD. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 1 2 2-Bettkabine Hauptdeck hinten – 1590 2-Bettkabine Hauptdeck 390 1690 2-Bettkabine Mitteldeck hinten, franz. Balkon 440 1890 2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 490 1990 2-Bettkabine Oberdeck hinten, franz. Balkon 540 2090 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon 590 2190 2-Bett Suite Oberdeck mit franz. Balkon 890 2790 Ausflugspaket (2/8 Ausflüge) 39 270 Zuschlag Alleinbenutzung auf Anfrage Kreuzfahrt inkl. Vollpension (Reise 2). Mahlzeiten gemäss Programm (Reise 1). Details zu den Leistungen im Internet oder Flyer verlangen. Weitere Reisen mit MS Antonio Belluccibbbbb Passau–Wien–Donaudelta–Budapest–Passau 15 Tage ab Fr. 2390.– (Rabatt Fr.400.– abgezogen, HD hinten, Vollpension) 02.06.–16.06.17 16.06.–30.06.17 Basel–Flandern–Holland–Friesland–Basel 15 Tage ab Fr. 2190.– (Rabatt Fr. 400.– abgezogen, HD hinten, Vollpension) 08.07.–22.07.17 22.07.–05.08.17 05.08.–19.08.17 Details im Internet oder verlangen Sie den Flyer.

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Buchen oder Prospekt verlangen

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Leben MM40

Familienumfrage Wie gut kennen Sie sich mit dem Leben auf dem Bauernhof aus? 1 Wir besuchen oft Bauernhöfe und kennen das Leben auf dem Hof. 65% 2 Bestens, schliesslich leben wir selbst auf einem Bauernhof. 17% 3 Ich weiss, woher die Milch stammt.

Mit dem Leben auf dem Hof kenne ich mich aber kaum aus. 16% 4 Sehr schlecht. Ich bin durch und durch ein Stadtkind. 2%

In Zusammenarbeit mit

Knigge reloaded

Darf man ein angebotenes Du ablehnen?

Richtig oder falsch?

In einer Tasse Kaffee stecken 140 Liter Wasser.

Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Richtig! Rechnet man die Wassermengen zu­ sammen, die Anbau, Produktion, Verpa­ ckung und Vertrieb der Kaffeebohnen ver­ brauchen, erfordert ein Kilogramm Röst­ kaffee 21 000 Liter Wasser. Eine einzige Tasse Kaffee enthält damit rund 140 Liter Wasser oder in etwa so viel, wie wir durch­ schnittlich pro Kopf und Tag (!) im Haushalt verbrauchen.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«In der Schweiz ist die soziale Bedeutung des ‹Du› geringer als in anderen deutschsprachigen Ländern. Das heisst: Man duzt sich schneller. Das heisst aber auch, dass man, gerade im beruflichen Umfeld, eventuell mehr Gestaltungsspielräume mit dem ‹Sie› aufrechterhält, indem man dadurch zum Beispiel Verantwortlich­ keiten und Hierarchien unterstreicht. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es per se nicht unmanierlich, ein angebotenes Du höflich abzulehnen. Das hat nichts mit mangelnder Sympathie zu tun. Auch wenn Sie selbst das Du offerieren, sollten Sie dem Gegenüber stets die Möglichkeit lassen, dies abzulehnen, ohne das Gesicht zu verlieren. Im gesellschaftlichen Umgang können Sie übrigens ein angebotenes Du immer dann mit einem schlich­ ten ‹Nein danke› refüsieren, wenn Sie wünschen, in Zukunft den Kontakt zu reduzieren. Das kann vorkommen.»

Darum gilt: Kaffee bewusst als Genussmittel kon­ sumieren und ab und zu auch mal auf andere Getränke wie etwa Tee umsteigen – denn eine Tasse Tee enthält nur etwa 30 Liter Wasser.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


© Rob Lewis

republica

TIME TO PLAY 6.–9.10.2016 | BERNEXPO

«Vieles ist wieder möglich nach einer Hirnverletzung. Wichtig ist der Support.»

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TUxMDWxNAAAYk3_Qg8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKoQ7DMAxF0S9y5OfYSV4Nq7KqoCoPmYb3_2hbWcElV2ffM4rerdtxbWdC4S6u4dS0wYLqWcnSRqTSaIq2IFC19c6HF_f--zb_RpRinAiBiekcsPJ5vb8p3SkdcgAAAA==</wm>

Daniel Albrecht, Ex-Skirennfahrer

Ermässigtes SBB RailAway-Kombi. Offre RailAway CFF à prix réduit.

Hirnschlag, Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumor: Eine Hirnverletzung kann alle treffen.

DER GRÖSSTE SPIELE-EVENT DER SCHWEIZ LE PLUS GRAND ÉVÉNEMENT DE JEU DE SUISSE SUISSETOY.CH Veranstalter

Patronat

E-Games | FamExpo Baby | Creaktiv

Partner

Hilfe für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige. Helfen auch Sie! PC 80-10132-0

Medienpartner

Erste Hilfe für Menschen mit letzter Hoffnung

Ferien KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw.

HOTEL

pro Person ab € 74,-/Nacht Tel.: +43 5246 / 63 96 info@zillertaler-hof.at www.zillertaler-hof.at

770.00

p. Pers. im Doppelzimmer Standard / Einzelzimmerzuschlag CHF 10.00 p. T. ❀ reichhaltiges Frühstücksbuffet ❀ 4-Gang Abendessen mit Wahl des Hauptgangs ❀ 1 grosses -Spezialitätenbuffet ❀ gratis

Abholdienst vom Bhf Pontresina (08 – 18)

Inkl. freier Benützung aller Bergbahnen und der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin & Postauto ins Bergell

www.

.com

info@

.com

CH-7504 Pontresina Tel. 081 839 31 00

www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Extrem-Kleber für nahezu alle Reparaturfälle ● innen und außen ● extrem stark und flexibel ● beständig gegen Vibrationen und Erschütterungen ●

Für eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9

Gratisinserat

am achensee

PK 12-100-2

Engadin

bis 15. Okt. 2016 ab CHF

Ob aktiv oder doch ganz entspannt – der Zillertaler Hof bietet den idealen Ausgangspunkt für einen Urlaub am Achensee.

www.msf.ch

Herbstzauber-

7 Nächte Halbpension

Goldener Herbst

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR  0844 802 310 · hd@dentesana.ch <wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

PONTRESINA

www.camelshump.ca

bis 03.11. geöffnet

Gesundheit

Im Falle eines Falles -

Im Falle eines Falles -

<wm>10CFXKKw4DMQxF0RU5ev6N4xpWYdGA0fCQqrj7R43KCq50wZmzvOHXc5z3uIrBmhQ9kVasR0PnMmmuvSCiAvYHUtUV_qfJLFiBtYkRCyHXHguSWAFpn9f7C4Oly2xwAAAA</wm>


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 121

Handy und Kind: Wann geht beides?

Verkehrte Welt: Das Smartphone bekommt oft mehr Aufmerksamkeit als das Kind.

www.migmag.ch/ handykind

Tipps

Auf das Notwendige beschränken 1. Dem Kind im Alltag zeigen, dass es wichtiger ist als das Handy. 2. Vor dem Handygebrauch erklären, dass man kurz etwas

Wichtiges erledigen muss.

3. Vorher und nachher aufmerksam auf das Kind eingehen. 4. Kind wenn möglich in den Handygebrauch einbeziehen

(«hier darfst du drücken»).

5. Die Zeit am Handy auf das Notwendige beschränken.

Familie

Das Handy ist wichtiger als das Kind Manche Eltern beschäftigen sich lieber mit dem Handy als mit ihrem Kind neben sich. Sie ignorieren dabei nicht nur dessen elementare Bedürfnisse, sie sind auch ein denkbar schlechtes Vorbild. Text: Claudia Weiss

Bild: huePhotography/iStockphoto

E

in kleiner Junge mit Kul­ leraugen sitzt im Kinder­ wagen und schaut sich im Tram um. Er plaudert eifrig und zupft seine Mutter am Ärmel. «Mami, schau, der Mann mit dem riesigen Hund!» Keine Reaktion, Mami tippt auf ihr Handy ein. «Mami, warum können wir nicht baden gehen?» Keine Reaktion, Handytippen. Das Kind plappert weiter, be­ ginnt zu singen und schliesslich zu quengeln. Keine Reaktion der Mutter, sie tippt ins Handy. Die ganze zwanzigminütige Tramfahrt lang. Solche Situationen kann man oft beobachten: Das Smartphone absorbiert die Aufmerksamkeit vieler Mütter und Väter auch dann, wenn sie mit ihrem klei­

nen Kind unterwegs sind. Für Moritz Daum (43), Professor für Entwicklungspsychologie an der Universität Zürich, ist klar: Ideal für die Beziehungspflege ist es nicht, wenn Eltern die Bedürf­ nisse ihrer Kinder derart igno­ rieren. «Damit Kinder eine vertrau­ ensvolle Beziehung zu ihren Eltern aufbauen können, müs­ sen diese für sie da sein und rasch und adäquat auf ihre kom­ munikativen Signale eingehen.» Nicht ständig. Aber den grössten Teil der Zeit. So bekommt ein Kind vermittelt, dass es wahr­ genommen wird und selbst etwas bewirken kann. Das wie­ derum ermöglicht ihm, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Bekommt ein Kind

auf seine Kommunikations­ bemühungen hingegen keine Reaktion, signalisiert ihm das, dass es nicht ernst genommen wird. Und dass das Handy wich­ tiger ist als alles andere, was sich gerade rundherum abspielt. «Eltern, die dauernd mit dem Handy spielen, haben später keine guten Argumente, wenn sie ihr Kind ermahnen, nicht dauernd mit dem Handy zu spielen», warnt Daum. Dem Kind die Absenz erklären

Allerdings, betont er, gehe es keineswegs darum, Mobiltele­ fone zu verteufeln. «Nicht die Frage ‹Handy oder Kind› ist wichtig, sondern die Frage, wel­ che Beziehung Eltern zu ihrem Kind pflegen.» Dass sich Eltern

für einen kurzen Moment mit Mails und Nachrichten beschäf­ tigen, könne ein Kind zwar nicht unbedingt verstehen, aber sicher gut überstehen: «Man kann schon einem kleinen Kind erklä­ ren, dass Mami oder Papi kurz etwas Wichtiges erledigen müs­ sen, dass sie aber nachher gleich wieder für das Kind da sind.» Dieses Versprechen müsse aller­ dings auch eingelöst werden. Der kleine Junge im Tram hätte sich gewiss besser gefühlt, hätte seine Mutter nicht nur schweigend ihr Handy bedient, sondern ihm gesagt, dass sie gleich für ihn da sei. Und hätte sie nachher tatsächlich liebevoll mit ihm geschwatzt. Und wenn das Ganze nur fünf statt zwanzig Minuten gedauert hätte. MM


122 | MM40, 3.10.2016 | LEBEN

ÖSTERREICH

Bled

Reisen

Kleine Schweiz mit Meeranstoss

SLOWENIEN Ljubljana

ITALIEN Vipava

Logatec KROATIEN

Slowenien befindet sich zwischen den Alpen und der Adria. Die Lage ist

Portoroz Adriatisches Meer

4

eigentlich der Traum so manches Eidgenossen und perfekt für die Ferien. Aber hier lassen sich auch gern Schweizer für immer nieder. Text: Inge Jucker

S 5

lowenien ist gerade mal halb so gross wie die Schweiz und hat etwas mehr als zwei Millionen Einwohner. Von der Hauptstadt aus ist man in andert­ halb Stunden in den Alpen und ebenso schnell an der Adria. Deshalb lebt man hier auch im ganzen Land, fährt nach Portoroz ans Meer zum Fischgenuss oder nach Bled für die lokale Spezialität, die Kremšnite. Ein perfek­ tes Territorium für abwechslungsreiche Ferien in der «kleinen Schweiz», die übrigens auch ein direktdemokratisches System hat.

Bilder: Heinz Jucker

Erste Eindrücke sammeln wir in der Landes­ hauptstadt Ljubljana. Der gemütliche Bummel führt durch die Altstadt, die sich zu beiden Seiten des Flusses Ljubljanica erstreckt. Es fühlt sich hier wunderbar leicht und mediterran an, mit etwas wienerischem Flair. Entlang des Flusses reihen sich Res­ taurants und Bars fast nahtlos aneinander. Hier sitzen schon ab drei Uhr nachmittags viele junge Leute, die einen Drink und die Sonne geniessen. Man trifft sich und plaudert. Das entspannte Treiben schliesst


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 123

Weitere Ausflüge: Burgen, Flüsse und Tito-Villa www.migmag.ch/ slowenien

1 Auf der Insel Bled im gleichnamigen See führen 99 Stufen zur 2 Kirche hinauf. 2 Die «Drei Brücken»

im Zentrum von Ljubljana erinnern ein wenig an Venedig. 3 Originelles Restau-

rant mit mediterraner Küche in Ljubljana.

4 Slowenien ist halb so

gross wie die Schweiz und Ljubljana ein guter Ausgangsort. 5 Die Schweizer Ivanka

und Ruedi Sutter vor

3 ihrem Bed & Breakfast.

1

die Gäste aus aller Welt mit ein. Ein Ort zum Wohlfühlen, nur 55 Flugminuten von Zürich entfernt! Das «Wienerische» hat Ljubljana dem schlimmsten Erdbeben der Region, im Jahr 1895, zu verdanken: In den folgenden zwanzig Jahren wurde die Stadt im damals aktuellen Jugendstil wieder aufgebaut. Im ehrwürdigen Hotel Union treffen wir an einer Zusammenkunft der Frauen der Slovenian International Ladies Association (Sila) zwei Schweizerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Oetwilerin Ursula Szabo (49) lebt seit etwa einem Jahr mit ihrer Familie in Slowenien. Für sie sind Klubs wie Sila wichtig, «weil alle Frauen in der gleichen Situation sind und man sich austauschen kann». Ursula organisiert die Frauentreffen und sorgt fürs Netzwerken. Die meisten der Expats wissen, dass sie jederzeit von ihrem Arbeitgeber versetzt werden können und der Aufenthalt beschränkt ist. Ganz anders die Baslerin Anna Hladnik (59), die vor 30 Jahren nach Kranj kam und für immer blieb. «Damals war alles sehr ländlich. Nach der Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien 1991 wurde Slowenien zu einer ‹kleinen Schweiz›», erzählt Anna. Das Land löste sich 1991 von der kommunistischen Führung und nahm

sich tatsächlich die Schweiz als Vorbild. Teile des direktdemokratischen Instrumentariums wurden übernommen, und es entstand in kurzer Zeit ein kleiner Vorzeigestaat, der EU-Mitglied ist, mit dem Euro als Währung. Anna führt inzwischen ihre eigene Sprachschule und bietet neuerdings Schweizerdeutschkurse via Skype an. Pure Natur am Rand der Alpen

In Bled, eine knappe Autostunde von Ljubljana entfernt, wohnen wir bei der Bernerin Alexandra Pintar (46) und ihrem Mann Marko (52). Seit zehn Jahren leben die beiden schon in Slowenien, er ist Barpianist und Musiklehrer, Alexandra kümmert sich um die Vermietung ihrer gemütlichen Ferienwohnungen im Haus Alexandra. Gelegentlich ist sie auch Fremdenführerin, und so erkunden wir gemeinsam das Gebiet um den See von Bled. Wir erfahren, dass der moderne Tourismus auf einen Schweizer zurückzuführen ist: Der Naturheiler Arnold Rikli († 1906) aus Wangen an der Aare gründete in Bled eine Heilanstalt. Seine «Atmosphärische Kur» war erfolgreich, bald kamen Patienten aus dem Ausland, und Hotels entstanden. Vom Tourismus leben auch die Ruderer, die Gäste zu der Insel rudern, die man von so vielen Bildern her kennt. Zur Kirche Mariä

Himmelfahrt und dem Glockenturm hinauf führen 99 Stufen. Oben angekommen, sollte man unbedingt die Wunschglocke dreimal läuten – der Wunsch könnte erfüllt werden. Auch Naturliebhabern wird einiges geboten: Man kann beispielsweise in zwei Stunden um den Bleder See spazieren, im TriglavNationalpark wandern, eine Velotour von Bled zum wunderschönen Bohinjer See unternehmen, in den Seen schwimmen und im Winter im kleinen, romantischen Skigebiet Straža Bled dem Alpinsport frönen. Schweizer, die für immer blieben

Wir sind unterwegs Richtung Küste und kommen nach Logatec, einer Stadt, die von mehreren Naturschutzgebieten und Höhlen umgeben ist. Hier sind wir bei den Schweizern Ruedi Sutter (68) seiner Frau Ivanka (66) zu Gast, die gemeinsam ein kleines, gemütliches Bed & Breakfast (B&B) führen. Vergnügt sitzen die beiden in ihrem Garten, der ein wenig aussieht, als wäre gerade Schweizer Nationalfeiertag. Nicht, dass die beiden Heimwehschweizer wären, aber sie sind stolz auf ihre Herkunft. Ruedi, der in der Migros die Lehre gemacht hat und Filialleiter in Schlieren ZH gewesen ist, hat mit Ivanka schon vor 40 Jahren die Ferien in Slowenien verbracht. Vor 18 Jahren sind sie


Reisen in guter Gesellschaft

t Sofo r bis Fr.

110.–

Städtereisen zur Adventszeit

Weihnachtliche Stimmung am Brandenburger Tor

Berlin ✔ Erstklasshotel Leonardo Royal Hotel Alexanderplatz ✔ 45 Berliner Weihnachtsmärkte ✔ Fakultativ: Potsdam und Sanssouci

Ihr Reiseprogramm

4 Tage ab Fr.

Pro Person in Fr. 4 Tage inklusive Frühstück Reduktion Reise 1, 2, 4 Reisedaten 2016 1: 28.11.–01.12. Mo–Do 2: 29.11.–02.12. Di–Fr

New York

✔ Gutes Mittelklasshotel B.W. Hamburg International ✔ Weihnachtszauber in der boomenden Hafenstadt ✔ Fakultativ: Lübeck – «Königin der Hansestädte»

Internet Buchungscode: cschberl

Katalog-Preis 615.–

Sofort-Preis* 555.– – 60.–

3: 01.12.–04.12. Do–So 4: 05.12.–08.12. Mo–Do

6 Tage ab Fr.

Auch in der Weihnachtszeit hat New York einiges zu bieten

495.– Hamburg

1. Tag: Morgens Flug mit Air Berlin Zürich–Berlin. Anschliessende Stadtrundfahrt. 2. Tag: Freier Tag in Berlin für Shopping oder Besuch der Weihnachtsmärkte. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Potsdam mit Schloss Sanssouci (Vorausbuchung notwendig; Reise 2: Ausflug am 2. Tag). 4. Tag: Freier Tag in Berlin. Am Nachmittag Rückflug mit Air Berlin nach Zürich.

Ihr Reiseprogramm

Pro Person in Fr. 4 Tage inklusive Frühstück Reduktion Reise 3 Reisedaten 2016 (Fr – Mo) 1: 25.11.–28.11. 3: 09.12.–12.12. 2: 02.12.–05.12.

1745.– Wien

Katalog-Preis 660.–

Ihr Reiseprogramm Internet Buchungscode: clchnew 1. Tag: Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich. Direktflug mit Swiss nach New York. 2. Tag: Stadtbesichtigung in New York. Wir sehen u.a. den Times Square mit den riesigen Werbetafeln, die berühmte Einkaufsmeile 5th Avenue mit der Saint Patrick’s Cathedral, Flatiron Building, Grand Central Station, Wall Street und Financial District. 3. Tag: Fakultativer Ausflug mit dem Schiff zur Freiheitsstatue, dem Wahrzeichen der Stadt. Danach Besuch des Einwanderer Museums auf Ellis Island. 4. Tag: Fakultativer Ausflug zum berühmtesten Gebäude der Stadt, dem Empire State Building. Wir geniessen die Aussicht von der Plattform in der 86. Etage. Abends besteht die Möglichkeit die Oper Nabucco mit Plácido Domingo in der Metropolitan Opera zu besuchen. 5. Tag: Freier Tag zum Einkaufen oder für individuelle Besichtigungen. Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Swiss nach Zürich. 6. Tag: Am Morgen Ankunft in Zürich und individuelle Heimreise.

Ihr Reiseprogramm

Sofort-Preis* 1745.–

Gültig für alle Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschläge, fakultative Angebote, Annullierungskosten- und Assistance-Versicherungen, Persönliche Auslagen und Trinkgelder Einreisebestimmungen USA Schweizer Bürger benötigen einen min. 6 Monate über das Rückreisedatum gültigen Reisepass (maschinenlesbarer Pass der Serie 06 oder biometrischer Pass Serie 10). Für alle anderen Pässe sowie bei Besuch von Iran, Irak, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien oder Jemen zwischen 2011 und Abreise muss persönlich ein Visum eingeholt werden. Zusätzlich muss eine elektronische Reiseerlaubnis für USD 14.– im Internet beantragt werden.

575.–

Internet Buchungscode: cschhamb

✔ Adventzauber und Weihnachts-Shopping in Wien ✔ Wohnen im guten Mittelklasshotel Fourside City Center Vienna ✔ Fakultativ: Tagesausflug Bratislava

Katalog-Preis 1840.–

4 Tage ab Fr.

1. Tag: Morgens Flug mit Swiss Zürich–Hamburg. Anschliessende Stadtrundfahrt. 2. Tag: Freier Tag in Hamburg für eigene Erkundungen, einen Bummel durch die Shoppingmeilen oder Besuch der Weihnachtsmärkte. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Lübeck mit Stadtbesichtigung der alten Hansestadt. Danach freie Zeit für individuelle Besichtigungen. 4. Tag: Freier Morgen in Hamburg. Am Abend Rückflug mit Swiss nach Zürich.

✔ Direktflug mit Swiss ✔ Gutes Mittelklasshotel Holiday Inn Manhattan-Financial District ✔ Stadtrundfahrt New York, fak. Ausflüge und fak. Oper Nabucco in der MET

Pro Person in Fr. 6 Tage gemäss Programm Reisedatum 2016 09.12.–14.12. Freitag–Mittwoch

n– buc h e n s par e

4 Tage ab Fr.

Sofort-Preis* 595.– – 20.–

545.–

Internet Buchungscode: cschwien 1. Tag: Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich-Kloten. Flug mit Air Berlin nach Wien. Am Flughafen werden wir von unserer Reiseleitung empfangen. Stadtrundfahrt und Transfer ins Hotel. 2. Tag: Heute haben wir Zeit, unseren Wienaufenthalt nach Lust und Laune selbst zu gestalten. Der Tag steht zur freien Verfügung. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Bratislava. Stadtführung und Zeit zur freien Verfügung, welche wir zum Mittagessen, Einkaufen, für einen Museums- oder Weihnachtsmarktbesuch nutzen können. 4. Tag: Heute haben wir nochmals Zeit, Wien auf eigene Faust zu erkunden. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Air Berlin nach Zürich-Kloten. Pro Person in Fr. 4 Tage inklusive Frühstück Reisedaten 2016 1: 02.12.–05.12. Fr–Mo 2: 06.12.–09.12. Di–Fr

Katalog-Preis 605.–

Sofort-Preis* 545.–

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Twerenbold Reisen AG · CH-5406 Baden-Rütihof

Jetzt buchen: www.twerenbold.ch oder 056 484 84 84


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 125

Die besten Tipps für Slowenien Anreise Ab Zürich mit Adria Air­ ways direkt nach Ljublja­ na. Weiterreise am bes­ ten mit dem Mietwagen. Unterkünfte

Hotel Park Tabor 9 SI­1000 Ljubljana www.hotelpark.si Ruhig am Rand der Alt­ stadt gelegen. In weni­ gen Minuten ist man mitten im Geschehen. Haus Alexandra Zgornje Gorje 43a SI­4247 Gorje pri Bledu www.alexandra.si Die Ferienwohnungen sind picobello. Die Hausherrin hilft bei der Ausflugsplanung und hat immer Restauranttipps. B&B Invanka und Ruedi Sutter Tržaška 156 SI­1371 Logatec www.sobe­sutter.com Saubere Zimmer ohne Schnickschnack. Das Frühstück ist ein Traum, Abends trifft man sich mit Ruedi und Ivanka auf ein Glas Wein. Hotel Apollo (Life Class Hotels & Spa) Obala 33 SI­6320 Portorož www.lifeclass.net/de/ hotels/hotel­apollo Freundlicher Service, Zimmer grosszügig und angenehm. Restaurants

Ljubljana: Zlata Ribica Cankarjevo nabrežje 7 SI­1000 Ljubljana http://zlata­ribica.si Eines der ältesten Res­ taurants. Etwas gemüt­ licher Service, dafür wunderbares Essen. Bei den Markthallen am Fluss eine Meeres­ früchtefrittata probieren: günstig und sehr gut.

Alexandra Pintar (oben) zieht an der Wunschglocke auf der Insel Bled. Die Hafeneinfahrt ins hübsche Städtchen Piran (links)

für immer geblieben. Über den Anfang des B&B erzählt Ruedi: «Meine Slowenischlehrerin, die selber eine Pension betreibt, schickte uns Gäste, wenn sie selber ausgebucht war. Heute haben wir fast nur noch Stammkunden, darunter viele Biker.» Und alle schätzen das Frühstück, das keine Wünsche offen lässt: Viel Hausgemachtes wie Konfitüre und Zopf gehören dazu, aber auch Honig vom Nachbarn. Höhlentouren im Karstgebiet

Das Haus der Sutters ist gut gelegen, um Ausflüge zu den berühmten Postojna-Höhlen und zur Burg von Predjama zu unternehmen. Die riesigen Höhlen sind ein Muss, auch wenn es dort sehr touristisch zugeht. Weil die schönsten Tropfsteinformationen so weit im Innern des Bergs sind, werden die Besucher mit einer Bahn 2,5 Kilometer weit hineingefahren, dann geht es zu Fuss weiter. Höhepunkt ist schliesslich das Aquarium mit den Grottenolmen. Die kleinen, weissen Lurche, die keine Augen haben, würde sonst kein Besucher zu sehen bekommen. Zum PostojnaPark gehört auch die Höhlenburg Predjama. Sie steht in einem Höhlenportal, und die Führung durch die verschiedenen Anbauten bis in die ursprüngliche Höhle hinein, gleicht einer Zeitreise – vom 16. Jahrhundert bis in die Altsteinzeit.

Anzeige

Das

MigrosMagazin

kommt am

Montag.

Ihre Post wann und wo Sie wollen. meinepost.ch


Für über 7.000 kg eingespartes Verpackungsaluminium.*

*Quelle: 20 % eingespartes Verpackunggsaluminium pro verkaufteem compressed Deo-Spray im Vergleich zu einem herkömmlichen 1550ml Deo-Spray.

Danke! sagt

20% beim Kauf

ab 2 Rexona

deiner Wahl GEWINNE

im Zeitraum vom 4.10. bis 17.10.2016

Neu

eine von 3.333 SIGG-Flaschen

2.85

**

Teilnahme am Gewinnspiel und weitere Infos unter: www.rexona.ch

Rexona Deo Cotton 75 ml, Rexona men Deo Cobalt 75 ml

Weniger Verpackung – hält genauso lange

* * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Rexona gibts in Ihrer Migros

Elektromobil PONI führerscheinfrei, sicher und komfortabel, auch bis 30 km/h

Prospekte / kostenlose Probefahrt Lukas Jenni GmbH • Im Gstein • CH-8424 Embrach Tel. 044 876 04 07 • www.lukas-jenni.ch

---------------------------------------------------------------------------------------------------Bitte kostenlosen Prospekt schicken an:

Name/Vorname: Strasse: PLZ/Ort:

CO

MM

Telefon:


Anzeige

LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 127

ENTLANG DER DONAU. VELORUNDREISE VOM SPEZIALISTEN.

1 Die wildroman­

tische Vintgar­ Schlucht bei Bled. 2 Ljubljanas Alt­ stadt und die Burg wirken wienerisch. 3 Die Postojna­ Höhlen sind ein wahres Wunder­ werk der Natur.

JETZT BUCHEN 1

8-TÄGIGE VELORUNDREISE AB WIEN/BIS BUDAPEST

2

In der Weingemeinde Vipava, ebenfalls nicht allzu weit von den Sutters entfernt, sind vor allem die Quellen des Flusses Vipava, die römische TaborBrücke und das Barockschloss der Lanthieri sehenswert. Durchs Weinland zum Meer

Wer nach dem Rundgang Lust auf ein Glas Wein verspürt, darf sich während einer Degustation in der Vinothek neben der Touristeninformation überraschen lassen. Wir treffen dort auf die Unternehmerin Doris Poljšak-Kane (61). Die Luzernerin lebt zusammen mit ihrem Gatten Milan (67) seit 19 Jahren im Vipavatal, ihr Geschäft sind Weintanks. Spezialanfertigungen, die in der Gegend produziert und weltweit in Weinkeller eingebaut werden. Ihre beruflichen Wurzeln hat Doris

inkl. 7 Übernachtungen mit Frühstück, 24-Gang Fahrrad, Karten- und Infomaterial, Gepäcktransport, Bustransfer Budapest – Wien 8 Tage / 7 Nächte, z.B. am 6.5.17, ab CHF 850 pro Person Highlights: Drei Hauptstädte Wien, Bratislava und Budapest, Basilika von Esztergom, Künstlerstädtchen Szentendre

3

allerdings im Luftverkehr. Die Lehre hat sie bei der Swissair gemacht, danach lange für das Unternehmen gearbeitet. Nach Slowenien gekommen ist sie wegen ihres Gatten, den sie in der Schweiz kennengelernt hat. Sie fühlt sich ausgesprochen wohl: «Alles ist hier viel natürlicher und ursprünglicher.» Jetzt fahren wir endlich ans Meer, nach Piran bei Portorož. In der von venezianischer Architektur geprägten Altstadt spazieren wir durch verwinkelte Gassen bis zur Kathedrale St. Georg hinauf. Dort werden wir mit einer tollen Aussicht über die Dächer und das Meer belohnt. Das Wahrzeichen der Stadt, die burgartige Kirche St. Clementa, liegt unten am westlichsten Zipfel von Piran. Die touristische Hochburg am kurzen Meeranstoss Sloweni-

ens ist gut besucht, wie auch das benachbarte Portorož. Es ist etwas mondäner und hat keine Altstadt. Die beiden grossen Häuser Life Class Hotels & Spa und das Kempinski Palace Hotel bilden das Zentrum. Davor erstreckt sich ein langer Sandstrand, gesäumt von Bars und Restaurants. An den beiden Enden des Strands findet man jedoch noch ruhigere Plätzchen. Portorož ist der Badeort des Landes schlechthin und auch für die Slowenen ein beliebtes Ziel. Von hier aus lassen sich Ausflüge nach Italien und ins kroatische Istrien unternehmen, und in nur anderthalb Autostunden sind wir auch wieder in Ljubljana am Flughafen. Bei der Abreise ist klar, dass wir zurückkehren werden. MM Diese Reportage wurde vom Slovenian Tourism Board organisiert.

www.travelhouse.ch/z-1903285

BUCHEN SIE JETZT IN JEDER TRAVELHOUSE- UND HOTELPLANFILIALE, GLOBUS REISEN LOUNGE UND IN JEDEM REISEBÜRO. TEL. 058 569 95 03 WWW.TRAVELHOUSE.CH


3 für 2 Eine trockene Nacht für einen quietschvergnügten Morgen.

Unsere beste Windel!

3 für 2

33.60 33 60 statt 50.40

Auf alle Pampers Windeln (ohne Megapack) gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Pampers Baby Dry 4, 3 x 44 Stück

Pampers® haben Micro Pearls™, die das bis zu 30-fache ihres Gewichts an Feuchtigkeit absorbieren und sie besser einschliessen als herkömmliche Windeln.

Pampers® Active Fit Windeln in Premium Protection™-Qualität bieten perfekten Sitz. Ihre dehnbaren Seiten passen sich bequem an Taille, Beine und Po an – bei jeder Bewegung.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE PAMPERS WINDELN EXKL. MEGAPACK, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

Pampers gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 129

Video: Das iPhone7 geht baden

Wenn das iPhone 7 ins Wasser plumpst, braucht man sich keine Sorgen mehr zu machen.

Facts & Figures

Was das iOS 10 bringt

www.migmag.ch/ iphone7

Mit dem iPhone 7 veröffentlicht Apple die neueste Version seines Betriebssystems. Davon profitieren auch Besitzer älterer Geräte (ab iPhone 5 oder neuer). Die zehn wichtigsten Neuerungen sind:

Ihre Frage? E-Mail genügt!

reto.vogt@ migrosmedien.ch

1. Internettelefonie

Facetime (und später WhatsApp) wird ins normale Adressbuch integriert.

Digital

Aussen nix, innen fix

2. Das Smartphone wird nicht mehr mit einer Wischgeste entsperrt, sondern durch drücken des Home-Buttons.

Optisch ist das iPhone 7 kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Das neue AppleTelefon bietet aber dennoch spannende Neuerungen – etwa die Kopfhörerbuchse, die nicht mehr da ist.

3. Foto-App erkennt

Gesichter, bietet eine starke Suchfunktion und gruppiert Bilder nach bestimmten Ereignissen. 4. 3-D-Touch-Funktion

ermöglicht z.B. eine Antwort auf eine Nachricht, ohne die App zu öffnen.

Text: Reto Vogt

Bild: Getty Images

A

pple ist sich untreu ge­ worden. Bis jetzt hat der Konzern das Aussehen seines iPhones jedes zweite Jahr merklich verändert. Heuer nicht: Liegen das iPhone 7 und sein Vorgänger nebeneinan­ der, ist auf den ersten Blick kein Unterschied festzustellen. Wer genauer hinschaut, bemerkt jedoch die fehlende Kopfhörer­ buchse an der Unterseite. Weil im Lieferumfang aber sowohl funktio­ nierende Kopfhörer als auch ein Adapter für alte Musikspieler dabei sind, bedeutet das nur eine minime Einschränkung: iPhone­7­Besitzer können nicht gleichzeitig kabel­ gebundene Kopfhörer nutzen und das Gerät aufaden, weil dafür der gleiche Anschluss verwendet wird. Ohne Kopfhörer macht der Musik­ genuss dafür so viel Spass wie nie, weil erstmals Stereolautsprecher an Bord sind. Keine optische Änderung gibts hingegen beim Home­Button, ob­ wohl dieser physisch gar nicht

mehr existiert. An seine Stelle ist eine berührungsempfindliche, leicht vertiefte Fläche gerückt, die bei jeder Interaktion haptisches Feedback gibt. Dieses erfolgt über die sogenannte «Taptic Engine», die von jedem App­Anbieter ge­ nutzt werden kann. Spannend ist das vor allem bei Spielen, bei de­ nen dadurch das Gehäuse etwa bei Explosionen oder Fussball­Latten­ treffern leicht vibriert. Besserer Akku und wasserdicht

Generell stellen moderne Spiele und andere ressourcenhungrige Anwendungen wie zum Beispiel Videobearbeitung das iPhone 7 nicht vor Probleme. Dank dem neuen A10­Prozessor erfährt es auf jeden Fall eine Leistungsstei­ gerung – auch wenn die vom Her­ steller genannten 40 Prozent Zuwachs im Test nicht nachvoll­ ziehbar waren. Das Gleiche gilt für den 4,7 Zoll grossen Bildschirm, der Farben und Kontraste zwar brillant darstellt, aber nicht wie

versprochen 25 Prozent heller ist als der Vorgänger. Die Veränderungen führten dazu, dass Apple einen Akku ein­ bauen konnte, der das Telefon für ein bis zwei Stunden länger leben lässt. Ausserdem erhält das iPhone 7 das Prädikat «wasserdicht»! Das bedeutet jedoch nicht, dass es auf einem Tauchgang in der Südsee als Kamera genutzt werden kann. «Wasser­ dicht» bedeutet, dass das iPhone 7 nicht kaputtgeht, wenn es in die Toilette oder Badewanne fällt. Doch sich deswegen keine Sorgen mehr machen zu müssen, ist viel wert. Ausserdem wurde der integrier­ te Fotoapparat verbessert, der neu einen optischen Bildstabilisator besitzt. Das ermöglicht speziell bei schlechten Lichtverhältnissen bes­ sere Fotos und Videos. Nicht zu­ letzt deshalb ist das iPhone 7 ein sehr gelungenes Smartphone. MM Apple lanciert gleichzeitig das iPhone 7 Plus mit 5,5-Zoll-Display, das eine noch bessere Kamera besitzt. Ab 760 Franken im Handel.

5. Alle Widgets sind

mit einem Wisch nach rechts auf einen Blick ersichtlich. 6. Siri kann zur Steue-

rung von DrittanbieterApps verwendet werden. 7. Neues Design für

Benachrichtigungen, Kontrollzentrum und Mitteilungszentrale 8. Vorinstallierte Apps

wie etwa «Aktien» oder «Wetter» können gelöscht werden. 9. Die Nachrichten- und die E-Mail-App wurden

stark überarbeitet.

10. Zugabe für iPads:

Ab sofort können zwei Browserfenster nebeneinander gezeigt werden.


Aktion

ab 2 Produkten

30%

sortimentsaktion AUF ALLE OSRAM-PRODUKTE AB DEM KAUF VON 2 PRODUKTEN. ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

OSRAM gibts in Ihrer Migros

Aktion 20%

77.65 65 statt 9.60 Duopack Säuren-Basen Kräutertee 2 x 20 Teebeutel

25%

12.35 12 35 statt 16.50

20%

Triopack Aroma-Pflegedusche Frische-Kick 3 x 200 ml

12.50 12 50 statt 15.60

Duopack Magnesium-Calcium Tabletten 2 x 150 Tabletten

Bestseller

AUF DIESE UND WEITERE KNEIPP BESTSELLER ARTIKEL IN MEHRFACHPACKUNGEN ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 4.10. BIS 17.10.2016, SOLANGE VORRAT

Kneipp gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 131

Migros-Bank-Ratgeber

Wegen der Zinsmisere ist die Säule 3a wichtiger denn je. Unsere Steuerhitparade zeigt, wo man besonders gut wegkommt. Aufgrund der extrem tiefen Zinsen lohnt sich eine Einzahlung in die Säule 3a jetzt besonders. Denn die Rendite ist nur zu einem kleinen Teil vom Zinsniveau abhängig. Viel entscheidender ist das Steuergeschenk des Fiskus. Dessen Höhe fällt allerdings sehr unterschiedlich aus: Bei einem Einkommen von 80 000 Franken schwankt der Betrag zwischen 320 und 2280 Franken. Vom schweizweit grössten Steuerrabatt auf diesem Lohnniveau profitieren alleinstehende Personen mit Wohnort in Genf. Unsere Rangliste der Steuervorteile für Singles zeigt, dass man auch in Neuenburg, Liestal oder St. Gallen deutlich mehr als 2000 Franken einspart, während ein Bewohner von Zug auf lediglich 1110 Franken kommt.

Albert Steck ist

verwantwortlich für die Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

Nebst dem Wohnort hat aber auch der Zivilstand einen grossen Einfluss. Nehmen wir das Beispiel Genf: Handelt es sich um eine verheiratete Familie mit zwei Kindern anstelle einer alleinstehenden Person, dann sinkt der Steuervorteil von 2280 auf nur noch 1280 Franken. Und in Zug kann die Familie statt 1110 gerade mal 320 Franken sparen, obwohl sie die gleiche Summe in die dritte Säule einzahlt (siehe Grafik). Was somit auffällt: Singles profitieren stärker von der dritten Säule als

M

Rangliste der Steuervergünstigungen Steuerabzug für eine alleinstehende Person sowie für eine Familie mit zwei Kindern. Die Angaben gelten für ein Nettoeinkommen von 80 000 Franken und die maximal mögliche Einzahlung in die Säule 3a; sie beträgt für Angestellte, die einer Pensionskasse angehören, 6768 Franken pro Jahr. 2500

■ Familie ■ Alleinstehende

2000 1500 1000 500 0

GE NE BL SG FR JU VD SO SH VS BE BS TI GR AG AR TG ZH GL LU SZ NW AI UR OW ZG

Quelle: Migros Bank

Familien. Diese Diskrepanz vergrössert sich zusätzlich, weil Haushalte mit Kindern in der Regel höhere Ausgaben haben. Oft reicht ihr Budget deshalb nicht, um den Maximalbetrag einzahlen zu können. Deutlich lukrativer ist die dritte Säule dagegen für ein Doppelverdienerpaar ohne Kinder – weil diese gleich zweimal einzahlen können. Bei einem gemeinsamen Einkommen von 140 000 Franken beispielsweise steigen die Steuerabzüge in Genf auf ansehnliche 4730 Franken. Auch in den

meisten anderen Wohnorten liegen die Einsparungen über 3000 Franken. Die detaillierten Steuervorteile für Familien und Doppelverdiener in sämtlichen Kantonen finden sich im Internet auf blog.migrosbank.ch. Dort geben wir ausserdem fünf nützliche Tipps, wie sich der Profit in der dritten Säule steigern lässt. In unserem konkreten Beispiel ergibt das eine ansehnliche Rendite von 3,8 Prozent. MM Aktuell auf blog.migrosbank.ch: fünf gute Argumente gegen die Zinsmisere

Mamma mia

Als Verkaufsleiterin auf dem Kinder-Flohmi Meine Töchter wollten an den Kinderflohmarkt, um ihre alten Spielsachen feilzubieten. Im Rahmen der Aktion, so überschlug Ida, könnte man Tausende von Franken einnehmen. Ausserdem würde der Flohmi-Besuch unserem Kellerabteil Luft verschaffen. Ich suchte also am Tag zuvor Sachen zusammen. Am Markttag halfen mir meine Töchter beim Aufbau. Sobald die Auslage bestückt

war, liessen sie mich allein zurück. Da sass ich, umzingelt von Spielsachen, auf einer Picknickdecke. Ich war – wie viele andere Mütter auch – zur Verkaufsleiterin befördert worden. Toll! Die Geschäfte liefen gut. Ida und Eva bekamen davon aber nichts mit, da sie inmitten einer Horde von Kindern über das Flohmarktareal fegten. Irgendwann tauchten die beiden doch wieder auf. «Wir wollen auch was kaufen!»

Ich drückte ihnen je einen Zweifränkler in die Hand. Ich sagte noch zu meiner Deckennachbarin, als ich Ida sah: «Wenigstens habe ich einen Teil losbekommen.» Ida wedelte freudig mit Tischtennisschlägern, auf denen der halbe Belag fehlte. Dann kam Eva. Sie trug eine abgewetzte Plüschrobbe vor sich her. «Mami, das ist Robbi. Er wohnt ab sofort bei uns.» Und dann nieste sie. Zwei Mal. MM

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


132 | MM40, 3.10.2016 | LEBEN

Kinder

Der Knochenjäger Wenn du mal einen Bartgeier siehst, hast du echt Glück: Es gibt nur etwa 60 oder 80 von ihnen in der Schweiz. In den kommenden Tagen erfährt man das genauer – denn jetzt werden die Tiere wieder gezählt. Text: Yvette Hettinger

Illustration: bunterhund.ch

Zum Glück hat der Bartgeier kaum Feinde.

Es kann vorkommen, dass ein Adler mit dem Bartgeier kämpft und der Geier schwere Ver­ letzungen davonträgt, die vielleicht sogar zum Tod führen können. Das passiert aber selten.

Der Bartgeier ernährt sich fast nur von Knochen toter Tiere und erlegt selbst keine Beute.

Die grössere Gefahr ist der Mensch: Wilde­

rer schiessen die Vögel manchmal verbotener­ weise ab, es kommt zu Kollisionen mit Elektro­ kabeln oder Windkraft­ anlagen. Fotografen stören die Tiere an den Brutplätzen. Manchmal essen die Bartgeier auch Kadaver, in denen Muni­ tion steckt. Verschluckt der Geier aus Versehen eine Kugel, kann er an einer Vergiftung sterben.

Den Bartgeier erkennst du am besten, wenn er fliegt: Dann fällt sein

keilförmiger Schwanz auf. Seinen Namen hat er von den borsten­ artigen Federn, die ihm über den Schnabel hängen. Dieser Vogel hat einen speziellen Geschmack: Er frisst vor allem Knochen von toten Tieren. Diese enthalten Protein, Fett und andere Stoffe, die er zum Leben

braucht. Um die Knochen muss der Bartgeier nicht streiten, denn kein anderes Tier kann sie verdauen. Wenn die Knochenstücke zu gross sind, lässt der Geier sie aus 50 bis 80 Metern Höhe auf eine Felsplatte fallen, damit sie zersplittern. Der Bartgeier war mal ausgestorben in der Schweiz. Seit 1991 setzt man junge Vögel aus und versieht sie mit

Satellitensendern, damit man verfol­ gen kann, wo die Tiere leben. Heute gibt es wieder 60 bis 80 freilebende Bartgeier, vor allem im Wallis und im Engadin. Vom 8. bis 16. Oktober finden die internationalen Bartgeier­Zähltage statt. Wenn du dann in den Bergen bist und einen Bartgeier siehst, kannst du das der Stiftung Pro Bartgeier mittei­ len: www.bartgeier.ch/meldung. MM


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 133

Fragen und gewinnen! Schreibt uns. Für jede

publizierte Frage gibts einen 20-Franken-

Gutschein.*

Chiara (13), Rothenburg LU

Was folgt auf die Nacht? Der Tag. Was folgt der Sättigung? Der Hunger. Dem Tod folgt neues Leben, der Hochkultur ein Niedergang. Unser ganzes Dasein, so glaube ich, untersteht einem steten Wechsel zwischen Gegensätzen, einem ständigen Werden und Vergehen: Pflanzen, Tiere, Menschen, ja auch Situationen entstehen, dauern an – und gehen vorüber. Nichts dauert hier für immer. Auf Krieg folgt Frieden. Auf Frieden folgt Krieg. Politische,

ideologische, religiöse und kulturelle Unterschiede können Völker so erzürnen, dass sie einander angreifen. Oft gieren die Angreifer auch nur nach den Bodenschätzen der gegnerischen Region. Man will wirtschaftliche Vorteile gewinnen und Macht ausweiten. Wer einen Krieg gewinnt, «kriegt» etwas. Nichts offenbart wohl so sehr die Abgründe und Irrtümer, aber auch die Tapferkeit und Kraft der Menschen wie ein Krieg. Auch bringt kaum etwas mehr Leid

hervor als ein Krieg. Daher sehnen sich die Menschen seit jeher nach Frieden. Wir nennen den Krieg die «Geissel der Menschheit», hoffen stets von Neuem, ihn zu überwinden – auf dass «aus Schwertern Pflugscharen werden». Krieg und Frieden stehen sich nicht nur in der Aussenwelt gegenüber. Sie ringen auch in unserem Innern miteinander wie ein «guter» und ein «böser» Wolf. Wer gewinnt die Oberhand? Derjenige, den wir füttern. MM

Eine Mutter erklärt die Welt:

Journalistin Gabriela Bonin (49) beantwortet Kinderfragen.

ACHTUNG, FLUGHUND! Findest du die 10 Unterschiede?

Räts elspa ss WER LEBT WO?

WELCHES BLATT GEHÖRT ZU WELCHEM BAUM? Wenn du dir nicht sicher bist, folge einfach mit dem Finger den Linien.

1

3

2 Buche Birke

Fichte Kastanie

Eiche Linde

4

Lösung:

5

6

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösungen: 1 = Birke / 2 = Buche / 3 = Eiche / 4 = Fichte / 5 = Linde / 6 = Kastanie


20% auf das gesamte Oh! Greek Style Sortiment.

20%

Gesamtes Oh! Greek Style Sortiment z.B. Brombeere â&#x20AC;&#x201C; Pink Dragon fruit, 170 g, 1.45 statt 1.85

ANGEBOT GILT NUR VOM 4.10. BIS 10.10.2016, SOLANGE VORRAT


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 135

Sport ist das beste Mittel, um das Gewicht unter Kontrolle zu halten.

Tipps

Die wichtigste Massnahme beim Einsetzen der Wechseljahre ist die Änderung des Lebensstils – mit langfristiger Umstellung auf fettarme, ausgewogene Ernährung und Sport. Ein präven­ tives Ziel für jede Frau sollte es sein, einem Gewichtsanstieg schon im frühen Erwachsenenalter entgegenzuwirken. Suchen Sie bei starker Gewichtszunahme frühzeitig einen Arzt auf.

Das Krebsrisiko steigt

Gesundheit

Gesund durch die Wechseljahre In den Wechseljahren kämpfen viele Frauen mit Gewichtsproblemen. Das schränkt das Wohlbefinden ein und birgt Gesundheitsrisiken. Text: Corinna Braunigger

Bild: Rick Gomez/Getty Images

Dipl. med. Corinna Braun­ igger, Fachärztin

für Gynäkologie und Geburtshilfe, Santémed-Gesundheitszentrum Frauenfeld TG

In Zusammenarbeit mit

allein sind für die Ge­ wichtszunahme verant­ wortlich. Mit zunehmen­ dem Alter geht der Ener­ giebedarf zurück. Alters­ bedingt kann es bei gleich­ bleibendem Lebensstil und denselben Ernäh­ rungsgewohnheiten zu einer Zunahme des Körpergewichts kommen. Wenn nun – unter ande­ rem wegen Wechseljahr­ beschwerden – die körper­ liche Aktivität einge­ schränkt wird, kommt dies zusätzlich zum Tragen.

D

er Eintritt in die Wechseljahre ist für die meisten Frauen ein einschneidendes Ereignis. Es beginnt eine neue Phase, in der die weib­ lichen Hormone nicht mehr für Schwangerschaft oder Verhütung bedeu­ tend sind, sondern andere Hormonwirkungen auf den Körper in den Vorder­ grund treten und die Lebensqualität beein­ flussen. Neben bekannten Wechseljahrbeschwerden können diese Verände­

rungen auch Einfluss auf das Körpergewicht haben und zu einer Gewichts­ zunahme führen. Ab 50 wirds oft kritisch

In der Schweiz sind rund 41 Prozent der erwach­ senen Menschen über­ gewichtig, 10 Prozent davon sind adipös. Anders als bei der männlichen Bevölkerung, deren Anteil an Übergewichtigen ab dem Alter von 25 Jahren relativ konstant bleibt, nimmt der Anteil der übergewichtigen Frauen

vor allem ab dem 50. Le­ bensjahr zu. Dies deckt sich mit dem Eintritt der Menopause, die durch die hormonellen Verände­ rungen ein Risiko für eine Gewichtszunahme mit sich bringt. Auch die Verteilung des Körperfetts kann sich in dieser Zeit hormon­ bedingt verändern. Das Fett sammelt sich ver­ mehrt im Bauchbereich an, es kommt zu einer Zunahme des Taillen­ umfangs. Doch nicht die Hormonveränderungen

Neben einer möglichen Einschränkung der Le­ bensqualität, des Wohl­ befindens und der Leis­ tungsfähigkeit birgt ein zu hohes Körpergewicht auch gesundheitliche Gefahren. Bereits ein Taillenumfang von über 80 Zentimetern erhöht das Risiko von Herz­ Kreislauf­Erkrankungen und Diabetes mellitus. Auch das Krebsrisiko ist bei übergewichtigen Frauen erhöht (Brust­ und Gebärmutterkrebs). Eine langfristige Umstellung des Speise­ plans (ausgewogene und fettarme Ernährung) und mehr körperliche Aktivität sind gute Massnahmen, um das Körpergewicht zu halten oder gegebenenfalls zu reduzieren. Bei starker Gewichts­ zunahme und zusätz­ lichen Wechseljahr­ beschwerden ist es zudem sinnvoll, einen Arzt zu konsultieren oder das Thema Gewichtszunahme bei der Routinekontrolle anzusprechen. Individuell kann eine medizinische Abklärung notwendig sein. MM Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit: www.bag.admin.ch Schweizerische Gesellschaft für Ernährung: www.sge-ssn.ch Schweizerische Menopausengesellschaft: www.meno-pause.ch


3 ✕ HAUSmagazin JETZT KOSTENLOS. ENTDECKEN SIE NEUE IDEEN FÜR IHR HAUS.

Hauseigentümer haben viele Bedürfnisse und Ansprüche. Darüber berichtet das Haus Magazin neun Mal im Jahr in kompakter und redaktionell sorgfältig aufbereiteter Form. Im Zentrum steht der Nutzen für den Hausbesitzer: Das Haus Magazin nimmt neue Trends und Entwicklungen auf, zeigt aussergewöhnliche Wohnsituationen, gelungene Sanierungen und legt besonderes Gewicht auf einen umfassenden Beratungsteil.

GUTSCHEIN

Dieser Gutschein berechtigt zum Bezug von drei kostenlosen Ausgaben Haus Magazin, persönlich adressiert zugestellt. Name

Vorname

Strasse/Nr.

PLZ/Ort

Tel./Mobile

E-Mail

Gutschein gültig bis 31. Dezember 2016. Gutschein ausfüllen und einsenden an: Haus Magazin, Rötelstrasse 84, 8057 Zürich Oder schreiben Sie uns ein E-Mail mit dem Betreff «Migros Magazin» an: info@hausmagazin.ch (Bitte Namen und Adresse nicht vergessen)


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 137

Beauty

Schönmassiert

Straffen und Dehnen für den ganzen Körper

Vollere Lippen, rosiger Teint, weniger Falten – sanfte Gesichtsmassagen wirken Wunder.

www.migmag.ch/ stretching

Text: Martina Bortolani Illustrationen: Nina Tiefenbach/Kombinatrotweiss

W

1

as die Kosmetikerin seit jeher macht, um die Kundin zu verwöhnen, kann man auch selbst zu Hause vor dem Spiegel tun. Der Effekt jeder Gesichtsmassage ist immer derselbe: Sie entspannt in

wenigen Minuten und regt die Durchblutung der Haut an – danach fühlt man sich herrlich erfrischt. Ausserdem haben regelmässige Massagen an bestimmten Stellen im Gesicht eine Anti-Aging-Wirkung. Von Rosacea-Patienten, die an chronischen Haut-

Volle Lippen GrimassenGaudi

«Mehr Zahnbürste, weniger Spritze»

könnte der Titel dieser Übung heissen. Nach dem Zähneputzen je 30 Sekunden mit der Zahnbürste (auch mit der elektrischen) über Unterund Oberlippe fahren. Dann abspülen und Lippenbalsam aufragen.

kann sich die gesunden Bäckchen auch aufmassieren. Mit kreisenden Bewegungen über die gesamte Wangenund Kinnpartie fahren, immer von oben nach unten fahren. Gut auch: Beide Hände auf die Wangen legen und mit den Fingerkuppen leicht trommeln. Mindestens 2 Minuten.

auch mal zwischendurch im Büro anwenden können. Verwenden Sie dabei immer Ihre gewohnte Tagescreme – und arbeiten Sie ausschliesslich mit dem sanften Druck der Fingerkuppen (nie Fingerspitzen). Sie werden sehen: Es funktioniert!

3

genauso wirksam, um kurz mal auszubrechen aus dem bierernsten Alltag. Wenn Sie im Lif stehen (alleine, empfiehlt sich …) oder sonstwo kurz für sich sind, ziehen Sie 30 Sekunden lang Grimassen und machen mit dem Mund Geräusche dazu. Wer Hemmungen hat, dem sei die heilsame Wirkung solcher kurzer Aussetzer versprochen. Denn wer immer nur ernst ist, verkümmert.

5

2

In Zusammenarbeit mit

Gegen Zornesfalten Nichts geht über den V-Griff. Formen Sie

mit Mittel- und Zeigefinger das Victory-Zeichen. Setzen Sie bei der Nasenwurzel an und fahren Sie mit sattem Druck langsam nach oben zum Haaransatz. Mindestens zehnmal wiederholen. Durch diese Massage wird Zornesfalten vorgebeugt – und sie ist auch ideal, wenn der Kopf eine kleine Denkpause braucht.

Diese Form der Massage ist nicht nur gut gegen Falten, sondern

Rosiger Teint Wer kein Wangenrouge zur Hand hat,

rötungen leiden, werden solche Bindegewebsmassagen sogar in der Therapie angewendet. Wir haben fünf Massagetechniken für eine gute Durchblutung sämtlicher Gesichtszonen zusammengestellt, die Sie am Morgen nach der Reinigung oder

Mimikfalten zur Seite «geschoben» Um die Augenpartie bilden sich die sogenannten Mimikfalten, die durchaus auch etwas Charmantes an sich haben. Wer dennoch Ausgleich schaffen möchte, setzt mit Mittelund Ringfinger am äusseren Augenbrauenrand an und zieht die Haut zur Seite. Bis zu 30-mal wiederholen. MM

4


SCHÄTZE DES IRAN Das alte Persien – die ganze Pracht des Orients Mit

Schweizer Reiseleitung CHF

h is Zür i c b / b a e ys Flüg a r A i wa t a Q t i m

16 Reisetage inkl. allen Besichtigungen

2995.Teheran Kashan Iran Qom Abyaneh Isfahan Yazd Kerman Persepolis Mahan Rayen Shiraz

Unsere Spitzenleistungen  Linienflüge mit Qatar Airways von       

Zürich nach Shiraz (Iran) und zurück von Teheran nach Zürich, via Doha Flughafentaxen und 30kg Freigepäck Rundreise gemäss Programm im modernen, klimatisierten Reisebus 14 Übernachtungen in guten Mittelklasshotels inkl. täglichem Frühstück Alle im Programm erwähnten Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren Schweizer Reiseleitung von A-Z Zusätzlich begleitet Sie eine lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung Informative Reisedokumentation

Günstige Reisedaten Flüge ab Zürich mit Qatar Airways

Reise 1 Reise 2 Reise 3

23.03. – 07.04.2017 13.04. – 28.04.2017 11.05. – 26.05.2017

Preise in CHF pro Pers. im Doppelzimmer Reise 4516

Rundreise gem. Programm

16 Reisetage inkl. Frühstück 2995.–

Zuschlag Einzelzimmer: Zuschlag Halbpension:

CHF 845.– CHF 295.–

aren ! Bis zu Noch mehr sp ! KA-Checks 100% RE NICHT INBEGRIFFEN: Reservationsgebühr CHF 15.– p. P. • Versicherung CHF 179.– p. P. • Visum CHF 110.– • Zuschlag für Gruppen unter 18 Pers. CHF 150.– p. P. EINREISE: Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mind. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und ein Visum, welches wir gerne für Sie einholen CHF 110.–.

Der Zauber Persiens – ein orientalisches Märchen

Persischer Golf

Eine 6000 Jahre alte Kultur, überwältigende Architektur mit türkisblauen, knospenförmigen Kuppeln, uralte Karawansereien, meisterhafte, historische Lehm-Festungen, paradiesische Gärten, imposante Felsengräber und einstige Königsstädte des antiken Perserreiches – der Iran lockt mit architektonischen Meisterleistungen, Poesie, grandiosen Landschaften und einer herzlicher Gastfreundschaft!

16 Reisetage – mit Schweizer Reiseleitung zu den Höhepunkten Irans ! 1. Tag / Zürich – Shiraz (Iran): Abflug am Abend von Zürich mit Qatar Airways, via Doha, nach Shiraz. 2. Tag / Shiraz: Ankunft in Shiraz in der Nacht. Transfer ins Hotel. Halbtägige Stadtrundfahrt durch Shiraz – das Herz der frühen persichschen Zivilisation und Stadt der Dichter und Paradiesgärten. Mit dem ShahCheragh-Heiligtum lernen Sie ein märchenhaftes Bauwerk kennen und im „Eram Garden“ lassen Sie sich vom wohl schönsten Paradiesgarten Iran‘s verzaubern. 3. Tag / Shiraz: Während dem Sie durch die verwinkelten Altstadtgassen pilgern, werden Sie dem Charme dieser historischen Stadt erliegen. Sie besuchen u.a. die atemberaubende Vakil Moschee mit seinem Basar, das in einer kunstvollen Gartenalage liegende Mausoleum des berühmten persischen Poeten Hafez sowie die Nasirolmolk Moschee – ein Juwel islamischer Kunst ! 4. Tag / Persepolis & Naqsh-e Rustam: Mit Persepolis – ein UNESCO Weltkulturerbe – besuchen Sie eine der faszinierendsten Ruinenstätten der Welt. Anschliesssend bestaunen Sie die weltbekannten Felsengräber und Felsensreliefs von Naqsh-e Rajab & Naqsh-e Rustam. 5. Tag / Shiraz – Kerman: Eine hochinteressante Fahrt führt Sie durch das weite, dünnbesiedelte Hochland Zeltralpersiens und entlang des Salzsees von Maharlou. In Sarvestan bewundern Sie die Reste des Palastes von Bahram V. aus dem 5. Jh.. 6. Tag / Rayan Zitadelle & Mahan: Durch eindrucksvolle Wüstenlandschaften führt Sie die Reise zur Rayan Zitadelle – eine imposante Lehm-Festung am Fusse des majestätischen Mount Hezar. Im Oasenstädtchen Mahan Besuch des Prinzen Gartens

Sofort buchen:

Ein Juwel persischer Architektur: die Nasirolmolk Moschee in Shiraz „Shazadeh“ sowie des Sufi Klosters, wo der Derwischorden bis heute fortbesteht. 7. Tag / Kerman –Yazd: Am Vormittag entdecken Sie Kerman. Sie sehen u.a. den ursprünglichen Basar, der historische Hammam, die Freitgasmoschee und die Ganj Ali Khan Moschee – ein architektonisches Kleinod. Anschliessend Fahrt in die Lehmstadt Yazd – eine der aufregendsten Wüstenstädte des Iran. 8. Tag / Yazd: Der heutige Tag bringt Ihnen die Schönheiten von Yazd näher. Windtürme und Kuppeln prägen die von Alexander dem Grossen gegründete Stadt. Sie sehen u.a. den zarathustrischen Feuertempel – in dem das „ewige Licht“ seit 470 n.Chr. brennt. 9. Tag / Yazd – Na‘in – Isfahan: Fahrt nach Isfahan, die von Wüsten umgebene, geheimnisvolle Hautpstadt der Safawiden. Unterwegs Besichtigung der Moschee in Na‘in – eine der ältesten Sakralbauten im Iran. 10. und 11. Tag / Isfahan: Die Königsstadt Isfahan ist eine kulturelle Schatztruhe. Aus dem oberen Stockwerk des Ali-Qâpu Palastes erblicken Sie staunend auf ein Meer von emaillierten Türmen, türkisblauen Kuppeln, zierlichen Minaretten und Mauern, die

Mo bis Fr 8h bis 18h + Sa 8h bis 12h

✆ 0848 840 905

unsichtbare Gärten umgeben – eine märchenhafte Kulisse! 12. Tag / Isfahan – Abyaneh – Kashan: Die Fahrt nach Kashan führt über das historische Abyaneh. Das Dorf mit ihren rötlichen Häusern, an den Hängen des Karkas-Gebirges, gehört zu den ältesten des Landes. In Kashan Besuch der zauberhaften Fin Gärten und des Borujerdi Herren-Hauses. 13. Tag / Kashan – Qom – Teheran: Auf in die Hauptstadt des Landes – Teheran! Unterwegs Besuch des heiligen Ortes Qom. 14. Tag / Teheran: Ihre Zeitreise durch die jahrtausendalte Geschichte persischer Hochkultur beginnt mit einem Besuch des Golestan-Palastes. Anschliessend Streifzug durch die Geschichte im Archäologischen Museum und Bummel durch den quicklebendigen, nach Gewürzen duftenden Bazar. 15. Tag / Teheran – Zürich: Als krönenden Abschluss besuchen Sie u. a. die SaadabadPalastanlage, bewundern Meisterwerke im Teppich-Museum und bestaunen eine der bedeutendsten Juwelensammlungen. Am Abend Transfer zum Flughafen. Rückflug mit Qatar Airways, via Doha, nach Zürich. 16. Tag / Ankunft Zürich: am frühen Morgen.

www.net–tours.ch www.net–tours.ch Organisation und Durchführung net- tours, Glattbrugg


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 139

Wettbewerb

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und die Migros verlosen 40 Startplätze für die 39. Course de l’Escalade in Genf am 3.12.2016, 70 Startplätze für den Zürcher Silvesterlauf am 11.12.2016 sowie 10 gefüllte «Von Uns. Von Hier.»-Taschen. Wettbewerbsfrage:

Wie viele «Von Uns. Von Hier.»-Taschen werden jährlich verpackt? Auf zum Zürcher Silvesterlauf – mit einem Sack voller MigrosProdukte.

Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf),

Zu gewinnen Startplätze für den Zürcher Silvesterlauf oder die Course de l’Escalade in Genf

Glücksgriff

Eine Spitzenleistung Das Migros-Magazin und die Migros verlosen 110 Startplätze für den Zürcher Silvesterlauf und die Course de l’Escalade in Genf sowie 10 Taschen – gefüllt mit Migros-Produkten, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behindertenwerkstatt Palme verpackt werden. Text: Natalie Brägger

A

Bild: Sandra Blaser

ls Hauptsponsorin ermöglicht die Migros jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportlerinnen und Sportler sowie Gratisstarts für Kinder und Jugendliche. Dieses Jahr erhalten alle, die einen dieser Läufe absolvieren, einen Sack mit Produkten aus der Eigenindustrie der Migros. Auf diesem Weg werden rund 1,6 Millionen Produkte verteilt. Eine riesige Menge, wenn man bedenkt, dass jedes einzelne von Hand mit einer Botschaft beklebt wird und alle 200 000 Läufersäcke manuell abgepackt werden. Verantwortlich für das Abfüllen der Säcke und das Bekleben der Migros-Produkte ist die Eventagentur Tit-Pit. «Als wir diesen grossen Auftrag von der Migros

erhalten hatten, war es für uns klar, dass wir mit der Stiftung Palme in Fehraltorf ZH, die Menschen mit geistiger Behinderung unterstützt, zusammenarbeiten möchten», erklärt Tit-Pit-Projektleiter Christoph Kammer, «wir sind Nachbarn, und die Zusammenarbeit ist sehr unkompliziert.» Keine Spur von Langeweile

Heute arbeiten täglich rund 20 der 170 Menschen, die bei der Stiftung zur Palme einen geschützten Arbeitsplatz haben, direkt in den Räumlichkeiten von Tit-Pit. Stück für Stück bekleben sie AprozFlaschen, Blévita-Snacks, Sonnencremes, Risolettos und viele andere Produkte und füllen sie anschliessend in die Läufersäcke ab. Von Langeweile keine Spur: «Für unsere Leute ist das ein sehr

nennen Sie die Lösung, den gewünschten Preis, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem

Lösungswort, dem gewünschten Preis, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Zürcher Silvesterlauf, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte:

schöner Auftrag. Im Gegensatz zu den vielen Halbfabrikaten, die wir herstellen, sehen sie hier ein Endprodukt», sagt Produktionsleiter Andreas Schmid. Zufrieden sind aber nicht nur die Chefs. «Es ist interessant», sagt Mitarbeiter Christian Kälin und ergänzt zufrieden: «Zwischendurch dürfen wir auch das eine oder andere Produkt probieren.» Michèle Hofmann, die schon seit 2008 in der Palme arbeitet, lacht: «Wir haben es lustig miteinander.» Wohl das beste Beispiel dafür, dass sich die Mitarbeitenden in den im Oktober 2015 neu eingerichteten Räumen bei Tit-Pit wohlfühlen, ist Köbi Kleiner. Stolz hat er die Urkunde, die er zum 30-Jahr-Dienstjubiläum bekommen hat, hinter seinem Stuhl an die Wand gehängt. MM

Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit dem Lösungswort, dem gewünschten Preis und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Migros», Postfach, 8099 Zürich Online:

www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 9.10.2016 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 141

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken …

Gesamtwert 750 Franken!

… oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2016, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine BarausRätsel der Männer Rätsel der Frauen zahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der TeilnahAuflösung Nr. 39: Die Gewinner Nr. 38 finden Sie unter: Auflösung Nr. 39: Die Gewinner Nr. 38 finden Sie unter: me ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt HANDTASCHE KRAWATTE www.migrosmagazin.ch/raetsel www.migrosmagazin.ch/raetsel und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


FLUSSKREUZFAHRTEN

NEU Haute Seine, Seine und Oise

20

17

mit MS Swiss Rubybbbb

Es het so langs he t

Rabatt Fr. 400.–*

*Abhäng ig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

Paris–Saint-Mammès–Vernon–Compiègne 8 Tage ab Fr. 1590.– (Rabatt Fr. 400.– abgezogen, Hauptdeck hinten, Vollpension) 1. Tag Schweiz–Paris Bahnfahrt ab CH-Wohnort nach Paris (ab Basel mit TGV). Transfer zum Schiff. Einschiffung um 15.30 Uhr, Abfahrt. Willkommens-Apéro, Abendessen. 2. Tag Melun–Saint-Mammès Ab Corbeil-Essonnes Busausflug* zum Privatschloss Vaux-le-Vicomte aus dem 17. Jh. mit schönem Schlosspark. In Melun Rückkehr an Bord. Am Nachmittag Schifffahrt auf der Seine nach Saint-Mammès oder Busausflug* zum Schloss Fontainebleau. 3. Tag Saint-Mammès–Paris Schifffahrt nach Paris. 4. Tag Paris Stadtrundfahrt* mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung oder Ausflug+ zum Schloss Versailles. 5. Tag Vernon– Conflans-Ste-Honorine Ausflug* nach Giverny zum Haus von Claude Monet mit berühmtem Garten und Seerosenteich. Weiterfahrt auf der Seine nach Conflans-Ste-Honorine. 6. Tag Auvers-sur-Oise–Pont-Sainte-Maxence Rundgang* durch Auvers, dem Wirkungs- und Sterbeort von Vincent van Gogh. Weiterfahrt nach Pont-Sainte-Maxence. 7. Tag Pont-Sainte-Maxence–Compiègne Fahrt auf der Oise nach Compiègne. Besichtigung* der Altstadt. 8. Tag Compiègne–Schweiz Ausschiffung und Bustransfer nach Paris. Fahrt im TGV von Paris nach Basel und Weiterfahrt an Ihren Wohnort.

Compiègne–Paris

Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar + Fak. Ausflug vorab buchbar Programmänderungen vorbehalten

MS Swiss Rubybbbb

Die unter Schweizer Flagge fahrende MS Swiss Ruby erfreut sich dank ihres luxuriösen Interieurs grosser Beliebtheit. Die 44 Aussenkabinen bieten Platz für 88 Gäste. Alle Kabinen haben eine Grösse von ca. 11,5 m² und sind mit zwei Betten, Dusche/WC, TV, Radio, Minibar, Safe, Föhn und individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Oberdeck haben die Kabinen französische Balkone, auf dem Hauptdeck sind die Fenster nicht zu öffnen. Auf dem Hauptdeck lassen sich die Betten auf Wunsch etwas auseinander stellen. Das Schiff verfügt über teilweise überdachtes Sonnendeck, einladenden Salon mit Tanzfläche und Panorama-Bar, eine kleine Bordboutique und grosszügiges Restaurant. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Die alte Mühle, Vernon

MS Swiss Rubybbbb

Online buchen und sparen

Buchen oder Prospekt verlangen

www.thurgautravel.ch

• Bequeme Anreise nach Paris mit TGV • Paris, Stadt der Liebe • Zauberhaftes Nordfrankreich Reisedaten 2017 Es het solangs het Rabatt Paris–Compiègne 29.04.–06.05.° 400 19.08.–26.08. 400 13.05.–20.05. 400 30.09.–07.10. 400 27.05.–03.06. 400 ° wegen 1. Mai Programmänderungen mit Tagesausflug per Bus nach Vernon

Compiègne–Paris 06.05.–13.05. 400 20.05.–27.05. 400 03.06.–10.06. 400

26.08.–02.09. 400 07.10.–14.10. 400

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1990 2-Bettkabine Hauptdeck 2190 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon 2690 Zuschlag Alleinbenutzung HD/OD 890/1590 Zuschlag 2. Klasse ohne ½-Tax-Abo/GA 50 Zuschlag 1. Klasse mit ½-Tax-Abo/GA 100 Zuschlag 1. Klasse ohne ½-Tax-Abo/GA 160 Ausflugspaket (6 Ausflüge) 230 Ausflug Versailles 49

Annullations-/Extrarückreiseversicherung 66 Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Bahnfahrt 2. Kl. mit ½-Tax-Abo/GA Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen

2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 143

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welches ist eine Sportveranstaltung mit Waffen? M Fussballern

T

Waldfeuern

O Feldschiessen

2. Was ist ein Türkenbund? U Partei

B Pflanze

E

Tanzensemble

D geschifft

W gefahren

S

I

3. Heissluftballone werden …? R geschoben

So nehmen Sie teil

4. Wo liegt der Baldeggersee? A Seetal

Jonental

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2016, 24 Uhr

Limmattal

5. Der Schweizer Schauspieler … gründete die Hip-Hop-Band Sens Unik. N Anatole Taubman

L

Carlos Leal

R Joel Basman

6. Welche Tiere wurden als Erste (1947) ins All geschickt? A Spinnen

O Zwerghasen

D Fruchtfliegen

7. Welcher Religion gehörte Chagall, der die Fenster des Fraumünsters schuf, an? E

Judentum

S

Christentum

L

Islam

8. In welchem Märchen kommt Meister Kirsche vor? G Der gestiefelte Kater

N Pinocchio

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

R Kalif Storch

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 37: Katharina Gaus, Lyss BE; Elvira Keck, Zürich; Käthy Blanchoud, Marin NE

Auflösung Nr. 38: SEILBAHN

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 2 1 5 4

Auflösung Nr. 38: MASKE Gewinner Nr. 37: Bettina Kauz, Seedorf BE; Angela Dietrich, Wünnewil FR; Edith Pfister, Arnegg SG

I

3

ABTRETEN A I RL I NES CHANSONS DUF TRE I S F I N I SHEN FLUEGELN FUSST I EF I ATROGEN STRANDEN TRAG I KER Lösungswort: 1

2

3

4

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

5


RAISE YOUR FL AG

Die grosse Schatzsuche 13. bis 16. und 20. bis 23. Oktober jeweils von 13 bis 17.30 Uhr

Erlebnisbad · Fitness · Wellness www.bernaqua.ch |

50%

11.50 11 50 statt 23.00

Inserat gesponsert

2 für 1 Ein Weg in die Zukunft Mini-Farm Mit 50 Franken ermöglichen Sie für Familien in trauriger Armseligkeit einen Weg in eine bessere Zukunft. SMS PAF 50 an Nr. 339 Hergestellt in der Schweiz aus Schweizer Fleisch.

ANGEBOTE GILT NUR VOM 03.10. BIS 08.10.2016, IN DER GENOSSENSCHAFT MIGROS AARE, SOLANGE VORRAT

Rapelli gibts in Ihrer Migros

Stiftung

PRO ADELPHOS Christliches Hilfswerk für Osteuropa

PC 60-12948-7 052 233 59 00 proadelphos.ch


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 145

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 38: 479

4

2 7 1 2 8 3 8 4 1 6 7 9 4 6 4 1 7 3 1 8 2

5 8 7

6 9 5

1 4 2 6 7 3 8 9 5

9 5 7 2 8 1 4 3 6

6 8 3 5 9 4 2 1 7

7 3 6 4 2 8 1 5 9

8 9 5 7 1 6 3 2 4

2 1 4 9 3 5 6 7 8

5 6 9 3 4 2 7 8 1

3 7 8 1 6 9 5 4 2

4 2 1 8 5 7 9 6 3

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 37: Emil Krienbühl, Oberägeri ZG; Suzanne Wenger, Biel BE; Margrit Wallimann, Alpnach Dorf OW; Anna Dörig, Seewen SZ; Luis Ubach, Le Pont JU

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 2 4 3 3 3 miteinander verbunden 2 3 3 sein. Verboten: Kreuzun2 3 1 3 gen, diagonale Brücken und mehr als zwei Linien.

3 1 4 1 1 4

3

Auflösung Nr. 38

3

3

1 1 1 1

3

1

2

1

7

0

1

0

4

2

4

2

2 1

4

4 2 3

1

2 3

1 3

2

3 3

3

Auflösung Nr. 38: 3

2

4

2

1

2

4

3 2

2

2

3 2 2

5 3 1 1

2 3 5

2

3

1

3 2 3

1 3

2

3

3 4

2 1

2 2

4 3 1

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Chefredaktor: Sandra Jermann (Leiterin ProjektHans Schneeberger management), Heidi Bacchilega, Produktion/Ressort Leben: Jean-Sébastien Clément, Remo Leupin (Leitung), Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Robert Rossmanith (Chef von Dienst), Sonja, Leissing, Anna Meister, Sabine Müller (Produzentin), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Gerda Portner (Produzentin), Anna-Katharina Ris, Ursula Trümpy (Produzentin), Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Jacqueline Vinzelberg, Leben), Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Michael West, Anette Wolffram Heinz Stocker (Korrektor) Bildredaktion: Ressort Menschen: Olivier Paky (Leitung), Sabine Lüthi (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Susanne Oberli, Helen van Pernis Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller Layout: (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Doris Oberneder (Creative Director), Online: Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys Reto Meisser

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Simon Djoni, Yves Golaz, Andreas Hess anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Tom Ballaman (Leitung), Dominique Brunner, Michael Glarner, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

EIN TIERISCHES ERLEBNIS

50%

bis zu

VORTEIL

Der wildromantische Natur- und Tierpark Goldau bietet Gelegenheit für viele spannende Streifzüge. Entdecken Sie über 100 einheimische Wildtierarten. Besondere Attraktionen sind die Freilaufzone und die Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf. Kommentierte Fütterungen, Abenteuerspielplätze, Grillund Picknickplätze machen den Park zum idealen Ausflugsziel. Aktionsdauer: bis 31. Oktober 2016 Profitieren: Sie erhalten bis zu – 30% Ermässigung auf die Fahrt mit dem Öffentlichen Verkehr nach

Arth-Goldau und zurück (keine Ermässigung innerhalb des Tarifverbundes Zug) – 50% Ermässigung auf den Eintritt Preis: Beispiel pro Person in der 2. Kl. Kombi-Angebot

1/2

1/1

ab Basel

Fr. 41.60

Fr. 73.00

ab Bern

Fr. 43.00

Fr. 75.80

ab Luzern

Fr. 19.00

Fr. 28.00

ab Zürich HB

Fr. 25.00

Fr. 39.80

mit GA: Fr. 10.– Preise auf 20 Rappen gerundet.

Hinweis: Das Angebot ist nur online buchbar. Die ermässigte Freizeitleistung kann auch gekauft werden,

wenn die Anreise nicht mit dem Öffentlichen Verkehr erfolgt. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/goldau


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

PERSONALISIERTE ETIKETTEN VON STICKERKID

ENTDECKEN SIE DIESEN HERBST DIE DOMINIKANISCHE REPUBLIK

Ob Kindergarten, Schule oder Ferien: Kennzeichnen Sie die Kleider und Gegenstände Ihrer Kinder dauerhaft mit praktischen Namensaufklebern, damit nichts mehr verloren geht. Die personalisierten Etiketten des Schweizer Unternehmens StickerKid sind spül- und waschmaschinenfest und überstehen so jeden Kids-Alltag.

Verwirklichen Sie Ihren Traum vom Inselparadies und geniessen Sie diesen Herbst Ferien wie im Bilderbuch. Die Dominikanische Republik lockt mit türkisblauem Meer, weissem Korallensand, wogenden Kokospalmen und gastfreundlichen Menschen. Über 1300 Kilometer Küstenlinie bieten viel Platz für Wassersport, Sonnenbaden und Entspannung. Ausflüge ins Landesinnere oder in die Städte sorgen für Abwechslung. Und abends können Sie beim Merengue die Hüften kreisen lassen.

StickerKid-Gutschein: Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen StickerKidGutschein im Wert von Fr. 10.–. Einlösbar unter www.stickerkid.ch ab einem Mindestbestellwert von Fr. 30.–. Weitere Informationen: www.migros.ch/cumulus-extra/stickerkid

BON FR.

5.– STICKERKIDGUTSCHEIN

Fr. 10.–

Entdecken Sie das gesamte Cumulus-Extra-Angebot Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons telefonisch unter 0848 85 0848 oder unter www.migros.ch/cumulus-extra ein – hier finden Sie auch weitere attraktive Partnerangebote von Swisscom, Visilab, Pathé, Orinad, Fleurop und vielen mehr.

Aktionsdauer: 3. bis 24. Oktober 2016 für Abreisen zwischen dem 3. Oktober 2016 und dem 30. April 2017 Profitieren: Buchen Sie jetzt Ihre Traumreise in die Dominikanische Republik unter www.migros-ferien.ch/c-37 oder wählen Sie die Gratis-Nummer 0800 88 88 12. Geben Sie bei der Reservation Ihre Cumulus-Nummer an und profitieren Sie während der Aktionsdauer von 5-fach Cumulus-Punkten. Hinweis: Bei Migros Ferien erhalten Sie pro 2 Franken Umsatz 1 Cumulus-Punkt. Weitere Informationen: www.migros-ferien.ch

5x PUNKTE

Macht mehr aus Ihren Bons.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


1

148 | MM40, 3.10.2016 | LEBEN

2

Mein Lieblingsprodukt

«Als Kind versuchte ich immer, heimlich den Baumschmuck schon vor Weihnachten aufzuessen. Frey hat aber auch die beste Schoggi überhaupt.»

Meine Welt

«Ich lebe ein Nomadenleben» Anja Haeseli spielt bis Ende Oktober die weibliche Hauptrolle im Musical «Io senza te» in Zürich mit den Hits des Berner Trios Peter, Sue und Marc. Text: Silja Kornacher Bilder: Daniel Winkler


LEBEN | MM40, 3.10.2016 | 149

1 Meine Rolle «Aktuell verkörpere ich im Musical ‹Io senza te› im Zürcher Theater 11 die Rolle der Ky. Im Stück gründen wir eine Coverband und singen die Songs des Schweizer Erfolgstrios Peter, Sue & Marc. Ich übernehme als Ky Sues Part.» 2 Mein Lieblingsort «Der Zürichsee

erinnert mich an meine Heimat Luzern, mein Gymnasium lag damals direkt am Wasser. In Wien, wo ich lebe, fährt man leider eine Stunde bis zum nächsten See. Als Musicaldarstellerin lebe ich ein Nomadenleben. Da bin ich froh, dass ich in Wien ein Zuhause habe.»

3

Name: Anja Haeseli (29) Sternzeichen: Zwillinge

Beruf und Lebenslauf: Ich wuchs in Luzern auf. Als Kind wollte ich Primaballerina werden, bis ich auch die Leidenschaft für Gesang und Schauspiel entdeckte. Fortan trällerte ich alle Alben von Whitney Houston rauf und runter und wurde Mitglied des Jugend-Schauspielensembles. Als ich «Tanz der Vampire» sah, entdeckte ich, dass ein Musical die ideale Kombination von Tanz, Schauspiel und Gesang ist. Nach der Matura studierte ich an der Hochschule für Musik und Theater in München und bekam direkt nach meinem Diplom mein erstes Engagement bei «Sister Act» in Wien. Bis heute lebe ich dort mit meinem Partner Oliver Arno und gebe neben meinen Engagements Gesangsunterricht. 4

5

3 Mein Lieblingscafé «Ich bin eine

Kaffeeliebhaberin. Am Café Bank beim Helvetiaplatz in Zürich mag ich, dass alles mit viel Liebe zubereitet wird.» 4 Mein Ritual «Vor jeder Show im Zürcher Theater 11 versuche ich, in

meiner Garderobe zur Ruhe zu kommen. Ätherische Öle helfen mir dabei. Aromatherapie fasziniert mich einfach.»

6

5 Mein Glücksbringer «‹Io senza te›

spielt auf den Bahamas. Im Frühling machte ich dort mit meiner Schwester Ferien und brachte diese BahamasDollar-Münze mit. Seither trage ich sie immer mit mir rum.»

Bild: PD

6 Meine Lektüre «‹Lyrics on Several

Occasions› von Ira Gershwin lese ich als Vorbereitung auf den George-GershwinAbend, der ab November mit Musicalfreundin Gabriela Ryffel stattfindet.»


S E I D R NU

, H C O W T T I M N E

: 6 1 0 2 . 0 1 . 5

G A T R E JOK

KATZENFAMILIE MEGASÜSS!

WWW.FARMMANIA.CH Katzenfamilie, 12.7 mm gross. Pro Fr. 60.– Einkauf ein JokerSachet. Maximal 3 pro Einkauf. Erhältlich in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor, OBI, MigrosRestaurants & Take Aways, LeShop.ch, solange Vorrat.

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Alles rund um den Bauernhof zum Sammeln. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––


1987 Mutterschaftsurlaub Schon vor der gesetzlichen Einführung des Mutterschaftsurlaubs 2005 haben Mütter bei der Migros 16 Wochen Urlaub zugute.

1990 PET-Recycling Mitgründung des Vereins «PETRecycling Schweiz» für eine effiziente Wiederverwertung der PET-Flaschen. Seit 2013 rezykliert die Migros auch Plastikflaschen aus dem Haushaltsbereich.

1990

2003 Ganz bewusst nachhaltig

Inbetriebnahme Fotovoltaik-Anlage

Die Migros formuliert ihre Umwelt- und Sozialpolitik und bekennt sich noch bewusster zur Nachhaltigkeit.

Die erste Anlage wird in Davos installiert. Heute produzieren 88 Solaranlagen auf den Gebäuden der Migros jährlich Strom für über 7000 Haushalte.

2015 Nachhaltigste Detailhändlerin der Welt

2009 F Partnerschaft WWF

Unter weltweit 140 Retailern wird die Migros als nachhaltigste Detailhändlerin der Welt ausgezeichnet.

Die Migros unterstützt als Hauptsponsorin das WWF Kinder- und Jugendprogramm m, zum Beispiel das Pandamobiil.

2016 Nachhaltiges Palmöl Dank langjährigem Engagement hat die Migros im neuesten Palmöl-Rating des WWF die Bestnote erreicht und belegt unter den weltweit 137 befragten Unternehmen einen Spitzenplatz.

Mehr Infos zu unseren nachhaltigen Pionierleistungen auf generation-m.ch

Für eine nachhaltige Zukunft Die Migros verpflichtet sich, auch in Zukunft nachhaltige Pionierin zu bleiben. Versprochen.


Versprochen: All unser Fisch ist nachhaltig.

Mehr zu diesem eingelรถsten Versprechen auf generation-m.ch

Migros magazin 40 2016 d aa  
Migros magazin 40 2016 d aa