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Ausgabe Luzern, AZA 6009 Luzern Responce Zentral

Nr. 40 | 1. OktOber 2012 www.migrosmagazin.ch

Mit 20 Jahren ins Kloster

Während andere in jungen Jahren Partys feiern, haben sich thomas Fässler und Philipp Steiner für ein Leben als Mönch entschieden. Und sie bereuen es nicht. i 24

50 Jahre rolling StoneS i 12

Promis zeigen ihre erste Schallplatte. SaiSonküche i 76

Dirigentin Wüstendörfer mag Pralinés.

Bild: Jorma Müller

Stefan heuSS i 118

Der Erfinder golft mit Hundedreck. Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

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migros-magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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diese woche 4 |

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inhalt

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editorial Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Generation iPapi «Papi, hilfst du mir den Drachen flicken?» — «Ja, gleich». Ich schreibe noch schnell ein SMS fertig und kontrolliere, wenn ich das Handy schon in der Hand habe, auch noch die E-Mails. «Papi, der Drachen!» — «Ja, gleich. Ich muss nur noch schnell etwas googeln.» Und meinen Facebook-Account anschauen und eine WhatsApp-Nachricht beantworten und noch ganz schnell die neusten Sportnachrichten lesen. «Papi!!!!!» Ich gebe zu, das iPhone hat ein gewisses Suchtpotenzial. Dieses Ständig-erreichbar-Sein belebt. Wenn man über 40 ist, Kinder hat und viel arbeitet, bleibt nicht mehr genügend Zeit für die Pflege des sozialen Umfelds. Und die virtuelle Kommunikation hilft anscheinend, dieses Manko auszugleichen. Wenn man nicht höllisch aufpasst, hat man sich aber ganz schnell nicht mehr im Griff. Vor dem ersten Kaffee Mails checken, auf der Toilette Facebook-Einträge schreiben, im Zug chatten, statt mit den eigenen Kindern zu sprechen. Die Liste der «Entgleisungen» ist lang. Noch besser als ich kennt die deutsche «Zeit»-Redakteurin und Bestsellerautorin Nina Pauer die Suchtgefahr der virtuellen Welt. Sie hat ein Buch über Menschen geschrieben, die vor lauter Kommunizieren das Leben verpassen (ab Seite 32). «Paaaapi, der Drachen!» — «Ja, ich komme. Ich mache nur noch schnell ein paar Notizen fürs nächste Editorial.» — «Waaaaas?» — «Egal. Zeig mir den Drachen. Wäre doch gelacht, wenn wir den nicht wieder hinbekommen würden.»

andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

32 | MENSCHEN Bestsellerautorin Nina Pauer hat ein Buch über die moderne Sucht nach Kommunikation geschrieben. Fazit: Wer nonstop online ist, verpasst das Leben!

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Talente bewerben sich jetzt 1100 Lehrstellen in über 40 Berufen: migros.ch/lehrstellen, facebook.com/migros.newtalents

NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

INHALT | 5

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Nachwuchskräfte Die Migros hat über 3000 Lehrlinge. Eine davon ist Logistikerin Fabienne Marti.

MENSCHEN

12 | Reportage Ein Leben ohne Musik? Unvorstellbar! 21 | Auf ein Wort 22 | Vimentis Der Verein fühlt den Schweizern mit einer jährlichen Umfrage den Polit-Puls. 24 | Porträt Beten, mailen, ein Bier geniessen: Zwei junge Mönche erzählen von ihrem Alltag. 32 | Interview Nina Pauer über den Stress mit der Online-Kommunikation. 37 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

LEBEN

91 | Mix 94 | Outdoor Wandern im Tessin. 100 | In Form Ganzheitliche Zahnärzte beseitigen Krankheiten an der Wurzel. 103 | Multimedia Die neuen Kameras sind vernetzt. 105 | Auto Sicher fahren im Nebel.

94 | OUTDOOR Eine Wanderung im Herbst vom San Salvatore nach Morcote – da zeigt sich die Schweiz von ihrer besten Seite.

MEINE WELT

118 | Stefan Heuss Das Ziel des Erfinders ist, seinen Enkeln dereinst etwas zu erzählen zu haben.

RUBRIKEN

11 | Forum 106 | Bitte melde dich 109 | Glücksgriff 110 | Rätsel & Impressum 116 | Cumulus

38 | Kalbfleisch Die Migros achtet darauf, dass die Kälber die richtige Nahrung im Trog haben. 41 | Salto Natale

Bilder: Samuel Zuder, Christian Schnur, Claudio Bader

SCHAUFENSTER

44 | Koch-Wettbewerb Die ersten drei Gewinner haben bei ihrem Spitzenkoch gegessen und genossen. 50 | Racletteplausch mit der Familie 53 | Bifidus und Bewegung tut gut 55 | Neue Schokolade: Zart und fruchtig 56 | Feine Pouletflügeli vom Blech 67 | Die Frau, die alles über Dinos weiss 69 | Was die Migros für die Tiere tut 71 | Neue Nachtcreme gegen Fältchen 73 | Praktisch und hygienisch 74 | Für grosse und kleine Fairplayer 75 | Rüstzeug für den Nachwuchs

SAISONKÜCHE

12 | MENSCHEN Seine erste Platte vergisst man nie. Gerold Bührer, dem Ex-Chef von Economiesuisse, hat es Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 angetan.

76 | Süsse Dirigentin Mit Schoggi dirigiert Lena-Lisa Wüstendörfer noch besser. Deshalb braucht sie einen Pralinévorrat. 80 | Raffiniertes mit Chabis

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Migros-woche 6 |

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aktuelles

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |

region luzern

Herbstgenuss im Surseepark Vom 3. bis 6. Oktober lädt das Einkaufscenter Surseepark zum Verweilen und Geniessen ein. Regionale Spezialitäten und ein Kinderprogramm machen den Besuch im Surseepark zu einem Herbstvergnügen für die ganze Familie. Vom Raclette über Käse- und Weindegustationen bis zu Zigerkrapfen findet man alles, was das Geniesserherz begehrt. Für die kleinen Besucher gibt es beim Backen und Brotsäckchenbemalen viel zu entdecken. Beim Malwettbewerb wird die schönste Herbstzeichnung gesucht. Zu gewinnen gibt es Center Taler vom Einkaufscenter Surseepark.

Bilder: bab.ch/Stockfood, Till Forrer, Keystone

Weitere Infos zur Migros Luzern ab Seite 85.

Migrolino auf der Überholspur

Das Migrolino-Filialnetz wächst um 55 Shops. Die neuen Läden werden in den Tankstellen des Energieunternehmens Socar angesiedelt sein. Der erste neue Laden nahm nun in Zürich Altstetten seinen Betrieb auf. Die erste Socar-Tankstelle mit Migrolino-Shop in Zürich Altstetten.


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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

aktuelles | 7

Den neuen Eistee gratis probieren

frisch in der Migros

Nervenfutter

Baumnüsse sind kleine Kraftpakete: Sie enthalten verschiedene B-Vitamine, wertvolle Fettsäuren und Mineralstoffe. So vollgepackt gelten sie zu Recht als «Nervenfutter» und können trübe Herbstlaune vertreiben. Knabbern Sie die Nüsse pur, backen Sie eine Nusstorte, oder bereichern Sie Salate mit gerösteten Nüssen. Das schmeckt und macht glücklich!

G

anz in der Nähe des Bahnhofs Zürich Altstetten wurde letzte Woche die erste Schweizer Socar-Servicestation eingeweiht; zugleich öffnete am selben Ort ein neuer Migrolino-Laden seine Türen. Socar Energy Switzerland, ein Unternehmen der aserbaidschanischen Socar-Gruppe, übernimmt in der Schweiz das Netz der 160 bisherigen Esso-Tankstellen. Gleichzeitig ist Socar mit Migrolino eine Partnerschaft eingegangen. Die beiden Unternehmen einigten sich, an vorerst 55 Servicestationen MigrolinoShops zu eröffnen. Damit kann die Migros-Tochter ihr Filialnetz um fast ein Drittel von 175 auf 230 Läden vergrössern. Die kompakten MigrolinoShops bieten Migros-Pro-

dukte, ausgewählte Markenartikel und eine eigene Produktelinie an. Das Sortiment umfasst alles vom Birchermüesli mit Waldbeeren über das marinierte Farmersteak bis zur Zeitschrift. Besonders Pendler schätzen die Läden, die meist in Bahnhöfen oder Tankstellen angesiedelt sind. In der Regel sind die Shops von 6 bis 22 Uhr oder gar bis 23 Uhr geöffnet. «Wir bieten Socar unsere Erfahrung und die Qualität unseres Sortiments an», erklärt Migrolino-Unternehmensleiter Markus Laenzlinger. «Im Gegenzug können wir unser Filialnetz ausbauen. Auf dem Markt der Schweizer Convenience-Shops belegen wir aktuell den zweiten Platz, nun werden wird noch dichter zur Spitze aufschliessen.» Text: Michael West

Unter dem Namen Tencha lanciert die Migros eine neue Eisteelinie. Das Produkt gibt es in drei Varianten: als Grünteegetränk mit Honig, mit Granatapfelgeschmack und als Weissteegetränk mit Heidelbeeraroma. Die Migros verschenkt 10 000 Flaschen Tencha an Fans der MigrosFacebook-Seite. Wer Lust hat, den Eistee auszuprobieren, kann sich dort einen Coupon herunterladen und diesen ausdrucken. Mit dem Gutschein erhält man in den MigrosFilialen gratis eine Flasche Tencha – aber nur solange es noch hat.

Migros unterstützt Stromnetz der Zukunft Die Migros engagiert sich für das Pilotprojekt Flexlast, das beim Aufbau eines intelligenten Stromnetzes in der Schweiz helfen soll. Beteiligt sind auch IBM, die Bernischen Kraftwerke und die Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid. Eine Hauptrolle spielen die Kühlhäuser des Migros-Verteilbetriebs Neuendorf. In diesen Kühlhäusern darf eine bestimmte Minustemperatur nie überschritten werden. Statt aber dauernd diese Temperatur zu halten, können die Anlagen auf Vorrat eine grössere Kälte produzieren und dann eine Weile lang abgeschaltet werden. Deshalb können die Kühlhäuser ins intelligente Stromnetz der Zukunft eingebunden werden: Ihre Flexibilität macht sie zu einer Art Puffer, wenn zu wenig Strom produziert wird. Schwankungen bei der Stromproduktion werden in Zukunft häufiger vorkommen, weil umweltfreundliche Energiequellen wie Sonne und Wind unregelmässig Strom liefern.

Herausforderung: Das Stromnetz muss künftig mehr Spannungsschwankungen aushalten.


generation m 8 |

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ausBildung

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Fünf Editionen für 5000 Gesichter: Die FacebookTasche von Generation M.

Bist du ein Sackgesicht? Wer sich zusammen mit der Migros für die Generation von morgen einsetzen will, hatte diesen Frühling die Gelegenheit, sich mit seinem Facebook-Foto auf einem Migros-Sack zu verewigen. Die Bilder von 5000 Generation-M-Facebookfans zieren die Mehrwegtaschen, die in fünf unterschiedlichen Editionen erscheinen. Mit ihrem Foto stehen sie für das gemeinsame Statement «Ich engagiere mich für die Generation von morgen». Die Facebook-Tragtaschen sind ab sofort an jeder Migros-Kasse erhältlich.

Neue Fischbroschüre Die Migros lanciert diese Woche eine Broschüre zum Thema bewusster Fischgenuss. Darin informiert sie über die verschiedenen Labels für Fische und Meeresfrüchte: MSC für Fische aus nachhaltigem Wildfang, Bio für Fische aus naturnaher, nachhaltiger Zucht sowie das neue Label ASC, das für verantwortungsvolle Fischzuchten steht. Die Migros führt seit diesem Sommer die ersten ASC-zertifizierten Fischartikel. Fischfans finden in der Broschüre nebst vielen Informationen zu einzelnen Fischarten und Meeresfrüchten auch feine Rezepte. Erhältlich an den Fischtheken grösserer Migros-Filialen und auf www.generation-m.ch

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | migros-magazin |

«Ich bin eine Logistikerin»

Vor einem Jahr hat Fabienne Marti bei der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG eine Lehre als Logistikerin begonnen. Nun erzählt die wirblige 17-Jährige, wie es sich anfühlt, zur Welt der Erwachsenen zu gehören.

«

Früher sagten mir die alten Leute — also jene, die vor 22 Uhr ins Bett gehen —, ich soll die Schulzeit geniessen, solange ich kann. Die haben ja keine Ahnung, dachte ich: Jeden Tag um 6.30 Uhr aufstehen, abends Hausaufgaben, der mühsame Schulbeginn nach den Ferien. Heute stehe ich um 4 Uhr morgens auf. Denn heute bin ich eine Logistikerin und arbeite bei der Migros. So früh aufzustehen, macht mir aber nichts aus, ich komme mit relativ wenig Schlaf aus. Ein schneller Kaffee, und schon verlasse ich das Haus. Nach zwei Fahrten mit dem Bus und einer Zugfahrt — meine ÖV-Verbindungen sind nicht die besten — komme ich bei der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG an. Im August des Vorjahres habe ich hier meine Lehre angefangen. Zuvor habe ich mir verschiedene Lehrberufe angeschaut. Beim Schnuppern als Logistikerin wusste ich schnell: Das will ich machen. Im Geschäft beschwere ich mich natürlich über Ungerechtigkeiten, schüttle den Kopf und fluche hie und da — genauso, wie es die andern auch machen. Aber ich mag meinen Job. Wir Lernenden arbeiten regelmässig in neuen

Abteilungen, mit neuen Leuten. Die Abwechslung gefällt mir. Je nach Abteilung ist es schon auch körperlich anstrengend. Aber ich packe lieber handfest mit an, als im Büro zu sitzen. Abends sitze ich im Zug am Fenster und freue mich auf einen entspannten Abend zu Hause. Manchmal ärgere ich mich über die Schulkinder, ihr lautes Gelächter und unsinniges Gequatsche. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass ich eines von ihnen war. Wenn ich an manchen Abenden schon um 22 Uhr im Bett liege, frage ich mich, ob mein früheres Ich mich heute als alt und als Spielverderberin bezeichnen würde. Aber eigentlich ist mir das egal. Ich bin noch immer ein aufgedrehtes Mädchen mit kreativen Ideen. Ich bin nicht auf den Mund gefallen, vertrete meine Meinung und stehe dazu. Insgesamt bin ich halt einfach etwas ruhiger geworden als früher. Schliesslich gehöre ich seit einem Jahr zur Welt der Erwachsenen. Die Arbeit hat mich reifer gemacht. Trotz aller Veränderung: Ich bin ein 17-jähriger Teenager — und am Sonntag wünschte ich mir manchmal, ich hätte ein paar Wochen Schulferien.

»

Die Migros ist die grösste Lehrstellenanbieterin Fabienne Marti ist eine von 3358 Lernenden, die von der Migros ausgebildet werden. 1092 Jugendliche haben letztes Jahr ihre Grundbildung bei der Migros erfolgreich abgeschlossen. 62 Prozent von ihnen arbeiten weiter bei

der Detailhändlerin. Dass der Migros die Berufsbildung am Herzen liegt, zeigen auch zwei Versprechen, die sie im Rahmen von Generation M abgibt: ! Wir versprechen, auch in den nächsten drei Jahren

3300 Jugendlichen eine Lehrstelle anzubieten. ! Wir versprechen, bis 2015 über 2200 unserer Lehrabsolventen eine Stelle mit guten Perspektiven anzubieten.


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generation M

migros-magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

ausBildung | 9

stecKBrieF: Name: Fabienne Marti Alter: 17 Jahre Redet: Solothurner/berner - und teenie-Dialekt Hobbys: Ausgang, Musik, Fotografieren, Schreiben Charakter: wild, chaotis ch, verrückt – aber beherrscht, wenns drauf ankommt Zukunftspläne: Lehre abs chliessen, berufsmatur machen, We lt entdecken, in Amerika Journalismus studieren

BeruFsBildung in der schweiz

«Jugendliche sollten frei entscheiden können» Unternehmen haben zunehmend Mühe, alle Lehrstellen zu besetzen. Bildungsexpertin Christine Davatz erklärt die Ursachen und sagt, welche Perspektiven eine Berufslehre bietet. Christine Davatz, 2011 blieben schweizweit 6500 Lehrstellen unbesetzt. Woran liegt das?

Christine Davatz ist Vizedirektorin und Bildungsverantwortliche des Schweizerischen Gewerbeverbandes.

Das liegt einerseits daran, dass sich die Demografie verändert hat. Es gibt heute einfach weniger Jugendliche. Andererseits sehen wir eine starkeTendenzzumgymnasialen Bildungsweg. Schulisch starkeJugendlichegeheneher ansGymi.Daswirdhäufigvon den Eltern gewünscht, da ein Studium nach wie vor ein hohes Sozialprestige hat. Auch die Kantone fördern indirekt diesenWeg,daaufderVorstufe zum Gymnasium gar keine Berufswahl stattfindet. Wir müssen es deshalb schaffen, die Berufsbildung attraktiver zuverkaufen. Wie wollen Sie das erreichen?

bild: Mirko ries

«Ich vertrete meine Meinung und stehe dazu»: Fabienne Marti, Logistiklernende.

Der Schweizerische Gewerbeverband ist daran, zusammen mit der Erziehungsdirektorenkonferenz, Instrumente zu entwickeln, die wir den Schulen für die Berufswahlvorbereitung zur Verfügung stellen. Die Eignung, aber vor allem auch die Neigung der Schülerinnen und Schüler soll vor der Lehre besser abgeklärt werden. Ausserdem soll die Berufswahl nicht nur in der Sekundarschule ein Thema sein, sondern auch in der Vorbereitung aufs Gymnasium. Mancher Gymi-Abbrecher wäre in einer anspruchsvollen Berufslehre vielleicht glücklicher gewesen. Diese Leute wollen wir rechtzeitig für diesen Bildungsweg begeistern. Die Fachhochschulen bauen ihr angebot ständig aus. Wird damit auch die Weiterbildung von Berufsleuten immer akademischer?

Voraussetzung für ein Studium an einer Fachhochschule ist eine Lehre mit Berufsmatur. Die Erfahrung in der Arbeitswelt ist eine Bedingung. Aber es droht durchaus eine gewisse Gefahr der Akademisierung, denn Fachhochschulen nehmen auch vermehrt Maturanden auf, denen diese Erfahrung fehlt. Eine verkürzte Lehre wäre hier eine Lösung, welche die nötige praktische Erfahrung schafft. nicht alle Jugendlichen können oder wollen eine Berufsmatur abschliessen. Wie kann man sich nach einer Lehre ohne Berufsmatur weiterentwickeln?

Zum Beispiel mit einem Abschluss im Rahmen der höheren Berufsbildung. So kann man etwa nach einer Lehre im Detailhandel und nach einigen Jahren Berufspraxis die Ausbildung zum Detailhandelsspezialisten absolvieren. Solche Fachleute bilden oftmals das zukünftige Kader von kleineren und mittleren Unternehmen. Wie bedeutend dieser Bildungsweg ist, zeigen die Abschlüsse: Pro Jahr sind es 28 000. Zum Vergleich: Die Universitäten verzeichnen 24 000 Abgänger. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Berufsbildung?

Mein Wunsch beschränkt sich nicht nur auf die Berufsbildung. Unser Bildungssystem sollte auf alle Möglichkeiten hinweisen. Die Jugendlichen sollen sich frei für einen Bildungsweg entscheiden können, ohne dass das Sozialprestige eine Rolle spielt. So können sie das tun, was sie mögen und worin sie gut sind. Interview: Andi Dürrenberger


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forum

migros-magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

leserBrieFe | 11

mm 39: «Europa geht es besser, als wir glauben», Interview mit dem tschechischen Ökonomen Tomas Sedlacek.

«Machtmenschen brauchen Therapie» ! Tomas Sedlacek beschreibt griffig und intelligent, wohin triebhafter Kapitalismus führt. Es geht aber mehr um suchtartige Geld- und Machtmenschen als um Gier. Menschen, die dadurch ganze Volkwirtschaften und das Zusammenleben einer Gesellschaft zerstören, sind gefährlich und brauchen eine Therapie.

hiesse Deutschland als Führer zu akzeptieren, denn letzlich bestimmt die stärkste und grösste Wirtschaftsmacht, wo es langgeht. Ruth Obrist

Walter Flury 6354 Vitznau

«Über den Umsatz schweigt Frau Böhi zu Recht»

! «Der Ökonom fordert Moral.» Tomas Sedlacek hat recht. Die Forderung nach Moral ist allerdings nicht neu und wird, wie wir täglich sehen, vorwiegend missachtet. Das Problem lässt sich auf einen Nenner bringen mit einem Zitat von Michael Rumpf: «Not treibt dem Überfluss jene Flausen aus, die ihm die Moral vergebens auszureden versucht.»

! Minna Susanna Böhi hat die letzte Hutfabrik der Schweiz aus dem Ruin gerettet und zu neuer Blüte geführt. So steht es in der letzten Ausgabe des Migros-Magazins. Ähnliches sagte Frau Böhi in der Sendung «Aeschbacher», im «TagesAnzeiger» und auf Tele Züri. Mein Vater hat diese Firma aufgebaut, und ich habe sie erfolgreich weitergeführt. Krankheitshalber suchte ich vor elf Jahren einen Nachfolger. Ich war froh, dass das damals 90-jährige Unternehmen von Frau Böhi weitergeführt wurde und die Arbeitsplätze erhalten blieben. Im Nachhinein habe ich stets bedauert, von einer für mich viel lukrativeren Liquidation Abstand genommen zu haben. Frau Böhi hat einen

bild: Anne Schoenharting

Blanca Achermann 6374 Buochs

! Laut Ökonom Tomas Sedlacek liegen die Probleme Europas weniger bei der Wirtschaft als bei der mangelnden politischen Einheit. Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Aber politische Einheit

8001 Zürich

mm 39: «Chapeau, madame!», Artikel über die Schweizer Hutfabrikantin minna Susanna Böhi.

Tomas Sedlacek fordert Stabilität.

gesunden Betrieb übernommen. Was sie daraus gemacht hat, davon können die wenigen übrig gebliebenen Mitarbeiter berichten. Die Firma hat in kleinere Räume disloziert, der Mitarbeiterstab ist dezimiert, über den erzielten Umsatz schweigt Frau Böhi zu Recht. Über ihre Aussagen betreffend «gesteigerten Umsatz» und «30 000 ausgelieferte Kopfbedeckungen» kann ich nur den Kopf schütteln. Hans-Werner Heiz 8132 Egg

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Menschen 12 |

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rePortage

Die Rolling Stones feiern dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Von Anfang an dabei waren Mick Jagger (links) und Keith Richards.

Lieder für die Ewigkeit Vor 50 Jahren wurden die Rolling Stones gegründet, und die Beatles veröffentlichten ihre erste offizielle Single «Love Me Do». Die beiden Bands schrieben Geschichte und prägten den Musikgeschmack von Generationen. Sechs Schweizer Prominente haben dem Migros-Magazin verraten, welches ihr erster Lieblingssong war und was ihnen die Beatles und Rolling Stones bedeuten.

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

MENSCHEN

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Mahara McKay findet es stark, wie John Lennon seine Berühmtheit für den Weltfrieden einsetzte.

Schon seit seiner Studienzeit steht Gerold Bührer auf klassische Musik.

Mahara McKay «Poison» Bell Biv DeVoe Der erste Lieblingssong von Mahara McKay (31) heisst «Poison» von der amerikanischen R&B-Gruppe Bell Biv DeVoe. Ihr Musikgeschmack wurde damals stark beeinflusst von ihrer älteren Schwester. «Als kleines Mädchen schaute ich zu ihr hoch. Sie war sehr beliebt, und deshalb fand ich automatisch cool, was sie cool fand», erzählt die Miss Schweiz des Jahres 2000/2001. Mit 20, zwölf Jahre, nachdem sie den Song zum ersten Mal hörte, besuchte Mahara McKay den Zürcher Club Kaufleuten und hörte plötzlich «Poison» wieder. «Ich rannte zum DJ und fragte nach, von wem der Song sei, weil ich den Namen vergessen hatte. Schon am nächsten Tag kaufte ich mir die Platte.» Die Tochter einer Schweizerin und eines Vaters mit Maoriwurzeln mag an diesem Black-Music-Song vor allem die funkigen Beats und die Kindheitserinnerungen. «Wenn ich das Stück höre, gehe ich heute noch voll ab. Zum Tanzen ist es einfach cool.» Mit den Rolling Stones befasste sich die heutige Profi-DJane erstmals 2005 tiefgründiger, ihr Lieblingssong von den Stones ist «Paint It

Neben den Stones wirkten die Beatles wie brave Buben: Paul McCartney, John Lennon und George Harrison (von links).

Black». Die Beatles hingegen habe sie schon mit zwölf «von unten nach oben gehört». «The Blue Album» sei ihr Lieblingswerk der Beatles. «Sie haben einen interessanten Wandel durchgemacht von der absolut cleanen Band zur wilden Popgruppe.» Am beeindruckendsten findet Mahara McKay, wie John Lennon seine Berühmtheit dafür nutzte, sich für den Weltfrieden einzusetzen.

Gerold Bührer Klavierkonzert Nr. 1 Ludwig van Beethoven

Bis Ende September 2012 war Gerold Bührer (64) Präsident des Dachverbands der Schweizer Wirtschaft Economiesuisse. «Nun werde ich mehr Zeit für meine Firmenmandate und mein privates Umfeld haben», sagt der einstige Schaffhauser FDPNationalrat. Und für mehr Musik: «Ich mag verschiedene Arten. Am Morgen zum Wachwerden ziehe ich leichte und moderne Lieder bis hin


WER WILL, DASS SEINE KLEIDUNG EWIG HÄLT, BRAUCHT UNENDLICHE WASCHKRAFT.

Menschen 14 |

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rePortage

zur Volksmusik vor, und abends Klavierkonzerte von Chopin über Debussy und Mozart bis zu Beethoven.» Speziell angetan ist Bührer von Beethovens Klavierkonzert Nr. 1. «Es strömt für

mich eine grosse Klangharmonie aus. Nach einem hektischen Tag suche ich die Geborgenheit dieses Konzerts mit seinen ruhigen, langen Sätzen. Das fasziniert mich beim deutschen Komponis-

50 Jahre Beatles und Rolling Stone

Im Jahr 1962 veröffentlichten die Beatles ihre erste Single, spielten ihr erstes Konzert. Die zwei Bands spalteten die zwischen Rassen und Klassen verliefen die Grenzen fortan

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Die vielleicht plausibelste Erklärung dafür, was das Auftauchen der Beatles einst ausgelöst hat, stammt vom amerikanischen Rockkritiker Greil Marcus. «Das Ereignis war eine Popexplosion», schrieb er über den ersten grossen Auftritt der Pilzköpfe aus Liverpool in den USA. Eine «Popexplosion», so erklärte Marcus, sei eine «unwiderstehliche kulturelle Explosion, die Klassen- und Rassenschranken überwindet und letztendlich die Gesellschaft selbst nach ihrem Alter teilt.» Wer jung war, war begeistert, ältere Menschen waren befremdet. Beim Ereignis, das Marcus beschrieb, handelte es sich um den

Auftritt der Beatles Anfang 1964 in der Fernsehsendung «Ed Sullivan Show». Er brachte jene Massenhysterie, die im Jahr zuvor in England ausgebrochen war, über den Atlantik: die Beatlemania. Bald aber teilte sich die Gesellschaft der Jungen selbst: in jene, welche die «sauberen», poppigen Beatles liebten – und jene, welche die «dreckigen», rockigen Rolling Stones vorzogen. Dabei waren die beiden englischen Bands nahe Verwandte. 1962 war für beide das Jahr des Aufbruchs: Die Stones gaben im Juli in London ihr erstes Konzert. Die etwas älteren Beatles, die schon ein paar Jahre Liveerfah-


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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

| 15 ten.» Diese Passion begleite ihn schon seit seiner Studienzeit. Nach dem Studium vor rund 40 Jahren lebte er ein Jahr lang in London und hatte an einem Beethovenkonzert in der Royal Festival Hall

eine Begegnung der Sonderklasse: Er traf den noch jungen Dirigenten Daniel Barenboim, heute ein Superstar. Die Rolling Stones bewegten ihn zur Mittelschulzeit − und er mag sie auch heute noch.

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Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

… können durch Biotinmangel auftreten.

und die Rolling Stones Welt in neue Lager: Statt zwischen Alt und Jung.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

rung als Rock-’n’-Roll-Band hinter sich hatten, veröffentlichten im Oktober desselben Jahres ihre erste Single «Love Me Do». Beide Bands erwiesen sich rasch als Meister des Imagebuildings: Angeleitet von ihrem Manager Brian Epstein legten sich die Beatles die stilbildenden Pilzkopffrisuren zu. Rolling-Stones-Manager Andrew Loog Oldham steckte die Stones zunächst in adrette, uniforme Anzüge, wie sie die Beatles trugen; als die Musiker protestierten und darauf bestanden, Jeans- und Lederjacken zu tragen, war das komplementäre Image der «dreckigen» Stones geboren.

Musikalisch zehrten beide Bands von denselben Einflüssen, in erster Linie vom Blues. «Der Blues ist ein Stuhl, der erste Stuhl. Man sitzt auf dieser Musik», sagte Beatle John Lennon. Und Rolling-StonesGitarrist Keith Richards schrieb in seiner Autobiografie «Life» 2010: «Alles, was wir wollten, war die beste Bluesband in ganz London werden.» Als eines der ersten Stücke nahmen die Rolling Stones «I Wanna Be Your Man» von den Beatles auf, ehe sie deren Prinzip übernahmen und ihre Songs selbst zu komponieren begannen – was bis dahin die wenigsten Popmusiker getan hatten. Text: Michael Lütscher

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EINEN USA-TRIP


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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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Welches war Ihre erste Single?

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Die raue Stimme von Aretha Franklin hat es Anna Rossinelli angetan.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Single, LP oder CD? Für die lustigsten oder bewegendsten Geschichten gibts einen Ex-Libris-Gutschein.

Anna Rossinelli «I’ve Never Loved a Man» Aretha Franklin

Bilder: Getty Images (1), Keystone (3)

Prägten musikalisch die 90er-Jahre mit: Die Pet Shop Boys mit «Go West». Für die meisten Musikfans war die erste Single oder das erste Album, das sie je besassen, einfach ein Hit. Selbst wenn sie sich heute dafür leise schämen sollten – vergessen werden sie den Titel nie. Ganz egal, ob die Pet Shop Boys oder Gloria Gaynor, ganz verschwindet die erste Liebe nicht aus dem Herzen. Verraten Sie uns bis zum 14. Oktober auf www.migrosmagazin.ch Ihren ersten Song oder Ihr erstes

Sängerin Anna Rossinelli (25) kommt in Fahrt, wenn sie über Aretha Franklin spricht: «Ich bin ein Megafan von ihr und finde viele ihrer Lieder gut. Wahnsinnig schön ist ‹I’ve Never Loved a Man>. Es ist ein Titel, den ich immer wieder hören kann.» Der Song lief in ihrer Kindheit oft, weil schon Rossinellis Mutter begeistert war von Franklins Stimme. «Ich habe mit meinem Fantasie-Englisch dazu mitgesungen. Das würde ich heute nicht mehr wagen», sagt die Basler Sängerin und Songwriterin. Die raue Stim-

Album und was Sie damit verbindet. Das witzigste oder rührendste Bekenntnis wird mit einem Ex-Libris-Gutschein im Wert von 100 Franken, zwei weitere mit einem à 50 Franken belohnt. Unsicher geworden? Online finden Sie etliche der grössten Hits aus den 60er- und bis zu den 90er-Jahren und vier grosse Best-Of-Compilations von Ex Libris, um der Erinnerung auf die Sprünge zu helfen.

me der US-Soulsängerin habe etwas Klagendes. «Sie ist sehr dreckig, schmerzvoll und unverkennbar. Ich werde Aretha Franklins Musik mein Leben lang toll finden. Leider habe ich sie noch nie live gehört», bedauert Rossinelli, welche die Schweiz 2011 beim Eurovision Song Contest vertreten hat. In ihrer Kindheit hätten die Beatles oder die Stones keine grosse Rolle gespielt. Aber als Künstlerin hat sich Rossinelli mit den Beatles auseinandergesetzt und auch einige Lieder von ihnen gesungen.

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Für Chris von Rohr sind die genialsten Songs in den 60er-Jahren entstanden.

Chris von Rohr Verschiedene Künstler Gleich für ein paar Wochen ist Chris von Rohr (61) Ende August nach London gereist, wo er im legendären AbbeyRoad-Studio das neue Krokus-Album «Dirty Dynamite» produzierte. Auf die Frage, was seine erste Lieblingssingle sei, meint der ewig junge Rockmusiker aus Solothurn: «Für mich ist es unmöglich, einen einzelnen Song zu nennen. Das ist ein Joke.» Er sagt aber auch:

«Die Songs aus den Sixties waren unsere Zeitung, unsere Lebenshilfe. Damals hörte diese nur eine verschworene Gemeinschaft von Leuten.» Die Titel seien nur abends zwischen 20 und 21 Uhr am Radio gespielt worden. Sie hätten erstmals gegen die Macht der Eltern und Lehrer aufgerufen und damit das Generationenproblem thematisiert. «Die Songs haben der Jugend eine Botschaft ge-

geben, etwa gegen den Vietnamkrieg anzukämpfen.» Von Rohr nennt Titel wie «Satisfaction» von den Rolling Stones, «Wild Thing», «My Generation» oder «Hey Jude», die Teil seines Lebens waren und sind. Letzterer Beatles-Titel ist für ihn «im Balladenbereich kompositorisch der helle Wahnsinn». Mit diesen Songs hat der Musikproduzent seine eigene Jukebox gefüttert. «Da sind rund 200 Titel drin, von Hendrix, The Who, The Animals und Santana über die Stones bis zu den Kinks. Ein junger Songwriter wird herausfinden, dass die genialsten Songs in den Sixties und Anfang Seventies entstanden sind.» Titel wie «Like a Rolling Stone» hätten den Test der Zeit überlebt.

Maggie Tapert sah «Rock Around the Clock» im Kino, das Publikum tanzte mit.


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Evelyne Binsack «Mexiko» Les Humphries Singers

Zum Ärger ihrer Eltern konnte Evelyne Binsack als Dreijährige nie genug von «Mexiko» kriegen.

Der erste Lieblingssong der 45-jährigen Abenteurerin und Bergführerin Evelyne Binsack ist mit Kindheitserinnerungen verknüpft. «Ich war vielleicht gut drei Jahre alt. Mein Vater legte eine Kassette mit dem Titel ‹Mexiko› von den Les Humphries Singers ins Autoradio. Und zum Ärger meiner Eltern konnte ich davon nicht genug kriegen.» Als Evelyne Binsack Anfang 2000 in Spanien als Helikopterpilotin arbeitete, hörte sie

erstmals den Song «El Talisman» der spanischen Sängerin Rosana. «Das ist heute mein Lieblingslied. Den Refrain kenne ich auswendig. Die Worte und die unglaubliche Poesie sprechen mich an.» Zwischendurch höre sie sich die Ballade im Internet an. Die Musik der Beatles gefällt ihr ebenso, deren damalige Haartracht hingegen weniger. Die Rolling Stones sind der Nidwaldnerin zu rockig. Für sie ist das «Männermusik».

von Rock ’n’ Roll», erinnert sich Tapert. «Ich dachte von einem Tag auf den anderen, dass ich kein Kind mehr bin und fortan meinen eigenen Geschmack habe.» Den hat die Autorin des Bestsellers «Pleasure − Bekenntnisse einer sexuellen Frau» auch heute noch. Nur stapeln sich bei ihr zu Hause weder Singles noch CDs. Ihre

Musiksammlung mit 1407 Songs hört sie auf dem iPhone − am liebsten Titel von Leonard Cohen oder Katie Melua. Über die Beatles sagt die Sexpertin: «Als die in den USA auftraten, war das ein Ereignis. Ich habe erstmals schreiende junge Frauen gesehen.»

Maggie Tapert «Rock Around the Clock» Bill Haley Die in Zürich wohnhafte SexExpertin Maggie Tapert (65) wuchs in Detroit in einer musikalischen Familie auf. An ihre erste Lieblingssingle erinnert sie sich, als ob es gestern gewesen wäre. Sie war damals erst zehn: «Ein Junge aus der Nachbarschaft lud mich ins Kino ein. Er nahm mich auf seinem Velo mit. Es war total romantisch.» Ta-

pert weiss noch heute, dass sie eine glänzende, pinkige Satin-Bluse trug, die «ich wahrscheinlich aus dem Kleiderschrank meiner Mutter geklaut hatte». Im Kino lief Bill Haleys «Rock Around the Clock». Als der Song zum gleichnamigen Film erklang, seien die Zuschauer aufgestanden und hätten mitgetanzt. «Das war der Anfang

Texte: Reto E. Wild Bilder: Christian Schnur


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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AUF EIN WORT | 21

RUSSISCHES ERDGAS FÜR EUROPA

«Wir könnten den Gasfluss stoppen» Am 8. Oktober geht die zweite Pipeline, die Erdgas von Russland quer durch die Ostsee nach Deutschland transportiert, in Betrieb. Überwacht wird der Gasfluss vom Kontrollzentrum aus, das, wie der Firmenhauptsitz des Betreibers Nord Stream, mitten in Zug liegt. Jens Müller, warum braucht es für das Erdgas aus Russland eine externe Schaltzentrale?

Wie andere Pipelinesysteme auch werden die Nord-Stream-Pipelines über Satelliten- und Kabelverbindungen gesteuert. Das muss nicht zwangsläufig am Meeresufer stattfinden. Jens D. Müller (49) ist Mitglied der Geschäftsleitung und Kommunikationsverantwortlicher der Firma Nord Stream, welche die Ostseepipeline geplant und gebaut hat.

Warum liegt der Firmenhauptsitz in Zug?

Die Shareholder haben sich frühzeitig entschieden, einen neutralen Standort zu wählen. Zudem gibt es positive Erfahrungen am Standort Zug mit der Ansiedlung von Projektgesellschaften. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren auch Teil dieser Entscheidung, hatten aber nicht Priorität. Letzten Februar warf Deutschland Russland vor, 30 Prozent weniger Gas geliefert zu haben als üblich. Wie verhalten Sie sich in politischen Fragen, falls wieder Streit aufkommt?

Bilder: Keystone, Fotokunscht.ch, Zvg

Wir haben den Auftrag, Gas zu transportieren. Wir bestimmen nicht über die Mengen. Wir transportieren, was von uns verlangt wird, und überwachen den Betrieb rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Die Liefermengen werden dokumentiert, sodass wir jederzeit nachweisen können, dass wir die vereinbarten Mengen transportiert haben.

Von Zug aus könnte theoretisch «der Hahn zugedreht» werden?

Ganz praktisch gesprochen: ja. Wir könnten den Gasfluss durch die Pipeline stoppen, beispielsweise für Wartungen. Gibt es nur ein einziges Kontrollzentrum?

Nein, es gibt ein zweites, identisches Steuerungszentrum in einem Keller in Zug, das im Havariefall genutzt werden kann. Der Standort ist geheim. Gelangt ein Teil des gelieferten Gases auch in die Schweiz?

Ja. Unter den Abnehmern des von Nord Stream transportierten Gases befinden sich auch Unternehmen, die über zahlreiche Kunden in der Schweiz verfügen. Die Schweiz hat den Atomausstieg beschlossen. Gibt es Anzeichen dafür, dass unser Bedarf an Erdgas steigen wird?

Überall dort, wo neue Gaskraftwerke entstehen, wie es auch in der Schweiz geplant ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass durch Nord Stream transportiertes Gas zum Einsatz kommen wird. Mindestens 50 Jahre soll die Pipeline stehen. Wie lange wird der Betrieb technisch gesehen möglich sein?

Theoretisch könnten die Pipelines weitaus länger in Betrieb sein. Nach wie vielen Jahren besteht das Risiko, dass die Röhren Lecks haben?

Wir werden die zwei Pipelines in regelmässigen Abständen begutachten, und zwar von innen und von aussen. Nächstes Frühjahr schicken wir zum ersten Mal ein Gerät mit dem Gasdruck mit, das die Pipelinewände scannt.

Gerhard Schröder, Verwaltungsratsvorsitzender bei Nord Stream, betonte, dass so viele Pipelines wie möglich nötig sind, um die Versorgung Europas zu garantieren. Sind bereits weitere Pipelines geplant?

In den nächsten 20 Jahren wird der Importbedarf stark steigen, weil die europäische Eigenproduktion, besonders in der Nordsee, rückläufig ist. Europa verbraucht rund 600 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Bis 2030 wird ein Anstieg des Importbedarfs um 200 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erwartet. Nord Stream kann mit seiner jährlichen Liefermenge von 55 Milliarden Kubikmetern nicht alles sicherstellen. Wir prüfen momentan, ob es Möglichkeiten für zusätzliche Pipelines gibt. Interview: Nathalie Bursac´

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Kragen geplatzt

Fahne gehisst

Nicht nach Lachen zumute war es der französischen, grünen Ministerin Cécile Duflot (37) letzte Woche, als sie während einer Parlamentssitzung von einem Politiker mit «Madame le ministre» angesprochen wurde. Duflot wies ihn daraufhin zurecht, er solle sie gefälligst «Madame la ministre» nennen. Mutig, denn der Artikel «la» bei Ministerinnen ist in Frankreich offiziell verpönt, und dies obwohl seit Mai im Kabinett genauso viele Frauen wie Männer sitzen.

Die Aufregung war gross, als letzte Woche im beschaulichen 1426-Seelen-Dorf Eichberg SG ein Pirat zum Gemeindepräsidenten gewählt wurde. Alex Arnold (31), Softwareentwickler und Präsident der Piratenpartei St. Gallen/ Appenzell, ist somit der erste Vertreter der Schweizer Piratenpartei in einem Exekutivamt. Arnold selber blieb trotz Interviewstress gelassen. Selbst bei der Frage, ob er mit einer Flasche Rum auf den Sieg angestossen habe.


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Das Umfrage-Team von Vimentis: Jon Baumann, Fabian Heller, Simon Spillmann, Jan Söntgerath (von links).

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |

Die Themen der Vimentis-Umfrage

Wie soll die Zersiedelung bekämpft werden?

Siedlungspolitik Es wird eng in der Schweiz, denn die Bevölkerung wächst. Und mit der Anzahl Bewohner steigen die Ansprüche an Wohnraum, Freizeit und Mobilität. Vimentis fragt: Soll der Staat verdichtetes Bauen mit Subventionen fördern, und sollen schwach besiedelte Täler und Gebiete der Schweiz aufgegeben und der Natur überlassen werden?

Innere Sicherheit Steigende Kriminalitätsraten machen der Schweiz zu schaffen. Was soll dagegen getan werden? Würden Sie in Ihrer Gemeinde eine Bürgerwehr begrüssen und sollen private Sicherheitsdienste bei der Arbeit Schusswaffen tragen dürfen? Was ist Ihrer Meinung nach die angemessene Bestrafung bei geringfügigen Delikte?

Bilder: Patrick Gutenberg/Ex-Press, Keystone

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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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Was denken Sie?

Wie soll die AHV saniert werden? Und wie sind die Zersiedelung und die zunehmende Kriminalität zu stoppen? Der politisch neutrale Verein Vimentis fragt die Schweizer Bevölkerung auch diesen Herbst nach ihrer Meinung zu drängenden politischen Themen. Machen auch Sie mit auf www.vimentis.ch.

D

ie Politiker im Bundeshaus wissen nicht, was dem Volk wichtig ist, und schon gar nicht entscheiden sie so, wie es das Volk will. Das ist ein oft gehörter Vorwurf an die politische Elite im Land. Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten will dem entgegenwirken. Die Bevölkerung soll eine Stimme erhalten, und zwar nicht nur dann, wenn das Abstimmungscouvert ins Haus flattert. Dass diese Stimme auch gehört wird, dafür sorgt der Verein Vimentis mit seiner jährlich stattfindenden Online-Umfrage.

einen Beitrag zur verbesserten politischen information leisten Vimentis bedeutet auf Deutsch so viel wie «durch die Kraft des Verstandes» und wurde vor neun Jahren von einer Gruppe von Studenten an der Hochschule St. Gallen (HSG) gegründet. Der Verein ist politisch unabhängig und finanziert sich ausschliesslich über private Spenden. Sämtliche Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das Team rund um den Kommunikationsverantwortlichen und Umfrageteamleiter Jan Söntgerath (24) wechselt jedes Jahr. Manche der Mitglieder bleiben ein Jahr,

manche länger. Doch egal, wie lange die einzelnen Studierenden sich bei Vimentis engagieren, die Motivation ist bei allen dieselbe: «Wir wollen einen sinnvollen Beitrag zur verbesserten politischen Information und Entscheidungsfindung der Schweizer Bevölkerung leisten», erklärt Söntgerath. Hierfür wählt der Verein jedes Jahr Themen aus, zu denen die Schweizerinnen und Schweizer befragt werden sollen. Dieses Jahr liegen die Schwerpunkte auf den Themen AHV, Energie, Familie, Sicherheits- und Siedlungspolitik. Laut Söntgerath alles «Problemfelder der Schweizer Politik». Allesamt würden bereits heute heiss diskutiert, viel mehr aber, ist Jan Söntgerath überzeugt, werden diese Themen in Zukunft von grosser Bedeutung sein.

kord. Jeder und jede ist eingeladen, sich an der Umfrage, die ab sofort und bis Ende November abrufbar ist, zu beteiligen. Die Beantwortung der 49 Fragen im Internet dauert rund 15 Minuten und erfolgt anonym. Text: Nathalie Bursac´ Bild: Tanja Demarmels

Das Migros-Magazin unterstützt die Online-Umfrage als Medienpartner und wird die Ergebnisse im Februar 2013 präsentieren. www.vimentis.ch/umfrage

Vimentis – Politik im Klartext

Die Umfrage von Vimentis ist die grösste und meist beachtete Meinungsumfrage und stösst bei Politikern von rechts bis links auf grosse Aufmerksamkeit. Und die Bedeutung von Vimentis wächst stetig. Letztes Jahr nahmen 30 500 Leute an der Umfrage teil — das ist neuer Re-

Initiator der Politumfrage auf www.vimentis.ch ist der politisch neutrale Verein Vimentis. Ziel des Vereins ist es, der Bevölkerung politische Diskussionen näherzubringen und den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Der Vorstand des Vereins besteht aus 14 Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen.

Sie kommen aus der ganzen Schweiz und betreiben das Projekt ehrenamtlich. Die Meinungsumfrage wird unterstützt von den Parteipräsidenten Toni Brunner (SVP), Christophe Darbellay (CVP), Martin Bäumle (GLP), Martin Landolt (BDP), Regula Rytz (Grüne), Christian Levrat (SP) sowie Philipp Müller (FDP) – und vom Migros-Magazin.

Familienpolitik Wer soll Kindertagesstätten bereitstellen? Der Arbeitgeber oder der Staat? Oder braucht es gar keine Verpflichtung? Weiter will Vimentis herausfinden, ob Sie für eine schweizweite Vereinheitlichung der Kinderzulagen sind und was Sie von einem obligatorischen Erziehungskurs für werdende Eltern halten.

AHV Die AHV ist ein Dauerthema. Der Bundesrat will einen Vorschlag für eine Reform der Altersvorsorge ausarbeiten. Wie soll die Schuldenbremse Ihrer Meinung nach aussehen? Vimentis will wissen, welches für Sie die bessere Lösung ist: höhere AHV-Beiträge bezahlen, AHV-Renten kürzen oder das Rentenalter erhöhen?

Energie Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt die Schweiz vor grosse Herausforderungen. Sind Sie bereit, Ihren Energiekonsum zu reduzieren, und was halten Sie von der Idee, dass die Strompreise mit zunehmendem Verbrauch steigen sollen? Oder soll der Stromverbrauch für Haushalte gar gesetzlich kontingentiert werden?

die aufmerksamkeit steigt von Jahr zu Jahr

Sollen Eltern einen Erziehungskurs besuchen?


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Neuer Schwung im Kloster

Während andere im Alter von 20 Jahren das Leben mit allem Drum und Dran geniessen, haben sich Mönch im Kloster Einsiedeln entschieden. Zwei Einzelfälle? Mitnichten. Junge Interessenten gibt es


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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Das Leben im Kloster ist für Frater Thomas (links) und Frater Philipp keine Weltflucht.

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in Mann, der den ganzen Tag einsam im abgedunkelten Raum sitzt und Rosenkranz betet: «Dieses Bild haben viele im Kopf, wenn sie an einen Mönch denken», sagt Frater Thomas Fässler mit schelmisch blitzenden Augen. Gerade eben hat er ein lustiges Youtube-Filmchen als Werbung für einen Jugendanlass ins Netz gestellt. Der 27-Jährige trägt die schwarze Kutte der Benediktiner und lebt seit sechs Jahren hinter den Mauern des Klosters Einsiedeln. Nach fast 40 Jahren war er letztes Jahr der erste gebürtige Einsiedler, der wieder die feierliche Profess ablegte und damit nach fünf Probejahren versprach, für immer im Kloster zu bleiben.

in den Usa sind junge Mönche keine exoten

Thomas Fässler und Philipp Steiner schon sehr früh für ein Leben als viele. Doch nicht alle werden aufgenommen.

Der aufgeschlossene junge Mann ist gerade von einem Studienjahr in den USA zurück. Beeindruckt erzählt er von New York und Chicago, von den Armenküchen, in denen er mitgeholfen hat und von seinem Studium im Kloster St. Meinrad in Indiana. Nach vier Jahren an der Theologischen Schule des Klosters Einsiedeln lernte er jenseits des Atlantiks die Praxis kennen: predigen, Seelsorge, Beichtgespräche und Messe feiern. Seither kommen ihm die Predigten in der Schweiz «richtig fad» vor. Am meisten genoss er es aber, für einmal kein Exot zu sein, sondern mit 150 anderen jungen Brüdern und Priesterseminaristen zusammen zu leben. Aus der Heimat ist ihm dies nämlich fremd: Schweizer Klöster leiden unter eklatantem Nachwuchsmangel; junge Mönche sind äusserst selten, Ordensgemeinschaften schrumpfen. Letzteres betrifft auch die Einsiedler Benediktiner. Zählte die Gemeinschaft vor zehn Jahren 90 Mönche, sind es heute nur noch gut 60. Gleichzeitig aber — und das kommt einer kleinen Sensation gleich —


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verjüngte sich der Altersdurchschnitt: So traten neben Frater Thomas in den letzten Jahren gleich zwei junge Männer Anfang 20 ins Kloster ein. Einer von ihnen ist Frater Philipp Steiner aus Brunnen SZ, der mit 26 Jahren der jüngste Bruder der Gemeinschaft ist. Was ist das Geheimnis von Einsiedeln? «Junge ziehen Junge an», sagt der ruhig und überlegt wirkende Frater Philipp. «Ausserdem verstecken wir uns nicht vor der Welt.» Das Kloster ist wegen der berühmten Wallfahrt nach Einsiedeln und der schwarzen Madonna unter Gläubigen ein Begriff. Auch der twitternde und für seine weltoffenen Ansichten bekannte Abt Martin Werlen mag dazu beitragen. Interessenten am Leben hinter den Klostermauern gäbe es jedenfalls genügend. «Das Kloster könnte voll sein, aber die meisten werden abgewiesen», sagt Frater Philipp. «Wir suchen Leute, die interessiert sind und nicht nur vor etwas davonlaufen.»

straffer gebetsmarathon und am Freitag jeweils ein Bier Die beiden Mönche sind sich einig: Auch heute gäbe es genug geeignete Kandidaten — hätten die Leute nur eine realere Vorstellung vom Klosterleben. Dieses wird in erster Linie von den fünf täglichen Gebetszeiten geprägt, die um 5.30 Uhr mit der sogenannten Vigil beginnen und abends mit der Komplet um 20.00 Uhr enden. Dazwischen ist Zeit für privates Bibelstudium, für Arbeit in den klostereigenen Handwerksbetrieben, an den zwei Schulen, für die tägliche Messe, Seelsorgetätigkeiten und den Austausch mit Mitbrüdern. Ab 20.15 Uhr herrscht jeweils Nachtruhe — ausser am Freitag: Da sitzen die Mönche in geselliger Runde bei einem Bier zusammen. «Unsere Gebete halten wir stellvertretend für alle, die nicht beten können oder wollen», sagt Frater Thomas. «Um glaubwürdig zu sein, müssen wir deshalb wissen, was in der Welt vor sich geht.» Im Zeitungszimmer liegen sämtliche Tageszeitungen, man kann fernsehen und ins Internet, manche Brüder nutzen Facebook. Was Frater Thomas ins Kloster zog? Gott wolle er suchen, sein ganzes Leben danach ausrichten. Das Kloster biete dafür den idealen Rahmen. Schon während der Gymnasialzeit an der klösterlichen Stiftsschule, als er einige seiner heutigen Mitbrüder als Lehrer hatte, spukte diese Idee in seinem Kopf herum. Doch erst nach einem Bachelorabschluss in Latein und Geschichte an der Uni Freiburg war ihm klar: «Mein Platz ist im Kloster.»

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

Kloster einsiedeln

Im Jahr 835 zog sich der von der boden­ seeinsel reichenau stammende bene­ diktiner Meinrad als einsiedler an den Ort des heutigen klosters zurück. Ande­ re einsiedler folgten ihm. 934 wurden sie zu einem benediktinerkloster zusammengefasst, bereits im zehnten Jahrhundert galt es als geistliches und kulturelles Zentrum. Heute ist das klos­ ter einsiedeln in der Gemeinde einsie­ deln SZ ein Mittelpunkt der katholischen Schweiz und ein international beliebter Wallfahrtsort: Die schwarze Madonna in der Gnadenkapelle ist Anziehungspunkt für Pilger und touristen; die kloster­ anlage gilt als eines der bedeutendsten barocken kulturgüter nördlich der Alpen. Das benediktinerinnenkloster Fahr bei Zürich gehört seit seiner Gründung im Jahre 1130 ebenfalls zur Abtei einsiedeln; der Abt von einsiedeln ist deshalb auch Abt des klosters Fahr. Zusammen bilden die beiden Institutionen das weltweit einzige noch erhalten gebliebene Doppelkloster im benediktinerorden.

Frater Philipp beim Blumengiessen. «Wir verstecken uns nicht vor der Welt.»

«Man entzieht sich mit diesem Schritt schon ein Stück weit der Familie.» Frater Philipp

Bei Frater Philipp war der Weg nicht ganz so vorgezeichnet. Seine Familie sei «massvoll katholisch, aber nicht speziell reflektiert», unter Gleichaltrigen war er der Einzige, für den Glaube und Kirche eine grosse Rolle spielten. Das Kloster Einsiedeln kannte er von Familienausflügen. Irgendwann tauchte sie auf, die Idee, dort zu leben. Nach der Matura verbrachte er ein paar Tage im Kloster — ein Angebot, das interessierten Männern offensteht — und entschied sich dann für ein Einführungsjahr am Priesterseminar Chur, das ihm Gelegenheit bot, verschiedene religiöse Berufe kennenzulernen. Da wusste er: «Ich will Mönch werden.» Während Frater Thomas’ Eltern mit der Entscheidung ihres Sohns fast gerechnet hatten, tat sich Frater Philipps Mutter anfangs schwer damit. Sie hatte sich darauf eingestellt, ihr Sohn würde Theologie studieren, womöglich Priester werden. Aber ins Kloster gehen? «Man entzieht sich mit diesem Schritt schon ein Stück weit der Familie», zeigt


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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Frater Philipp Verständnis. «Aber ich sage meiner Mutter immer: Wäre ich in einer Beziehung, käme ich auch nicht öfter nach Hause.» Mehr als ein Mal pro Jahr kehren die Mönche in der Regel nicht in ihre Elternhäuser zurück. Besuch können Sie allerdings jederzeit bekommen. Den Kontakt zu Eltern und Freunden aufrechtzuerhalten, ist enorm wichtig, finden beide Brüder. In die Klausur, den Trakt, in dem sich die Gemächer der Mönche befinden, bekommen Fremde aber meist keinen Zutritt. Familie und Freunde der Brüder haben deshalb deren Zimmer noch nie gesehen.

Laptop und handy: Mönche sind heutzutage gut vernetzt Zu Freunden sei die Verbindung nun viel ernsthafter, manche kämen jetzt auch mit seelsorgerischen Themen. «Als ich verkündet hatte, ins Kloster zu gehen, sagten viele überrascht: Das hätte ich nicht von dir gedacht!», erzählt Frater Thomas und grinst. «Das hat mich ge«Unsere Gebete halten wir stellvertretend für alle, die nicht beten können oder wollen», sagt Frater Thomas. Die Mönche treffen sich täglich fünf Mal zum Gebet.

«Ich habe oft Angst, die Leute könnten in mir einen konservativen Geistlichen sehen.» Frater Thomas

freut — dass sie mich nicht als ewigen Mönch gesehen haben.» Verabredungen finden meist via E-Mail statt. Einen PC oder Laptop besitzen heute die meisten. Und auch ein Telefon — aber die Nummern wissen nur wenige. «Ich will nicht, dass es ständig klingelt», sagt Frater Thomas. Zum Stichwort Weltflucht meint Frater Philipp nur: «Das Leben im Kloster haben wir alle freiwillig gewählt. Wir sind nicht schwer vermittelbar für Beziehungen oder so, wir sehen hier den Sinn eines erfüllten Lebens.» Und Bruder Thomas ergänzt: «Wir verzichten nicht auf etwas, sondern für etwas.» Solch eine bewusste Wahl falle heute vielen schwer. Spielten Freunde bei Treffen ständig mit ihren Smartphones, denke er oft: «Leg dich mal fest, mit wem du deine Zeit verbringen willst!» Entscheide man sich für etwas, sei man viel freier. Doch auch im Leben eines Mönchs ist nicht alles eitel Sonnenschein. Frater Thomas vermisst zuweilen, selbst zu bestimmen, was auf den Tisch kommt, oder mal ins Kino zu gehen. Und Frater Philipp meint: «Gleichaltrige bekommen nun die ersten Kinder — das ist schon ein grosser Verzicht.» Viele Komponenten einer Zweierbeziehung liessen sich aber auch hier finden, ergänzt sein Mitbruder: «Vertrauen, ein offenes Ohr finden.

Klar, Intimitäten und Sexualität natürlich nicht. Der Verzicht darauf fällt mal schwerer, mal leichter. In Gesprächen mit Jugendlichen ist dies immer die zentrale Frage. Da entgegne ich stets, dass dieses Thema überbewertet werde. Man muss aufpassen, das Ganze nicht zu romantisieren. So wie man draussen nicht bei jeder Beziehungskrise in Erwägung ziehen sollte, ins Kloster zu gehen.»

«als Mönche sind wir alternative typen» Ist das Klosterleben überhaupt noch zeitgemäss? Diese Frage drängt sich im 21. Jahrhundert schon auf. «Auf jeden Fall», findet Frater Philipp. «Als Mönche sind wir alternative Typen. Die christliche Alternative ist extrem wichtig heutzutage.» In Kürze beginnt er ein Studienjahr in den USA, und Frater Thomas wird im Herbst ein Masterstudium an der Uni Bern beginnen. Er ist gespannt auf die Reaktionen: «Sitze ich in meiner Kutte im Zug, habe ich oft Angst, die Leute könnten in mir einen konservativen Geistlichen sehen.» — «Genau», fällt Frater Philipp ein, «die PiusBrüder laufen auch so rum! Aber wir würden uns nie als konservativ bezeichnen!» — «Sicher nicht!» Text: Kristina Reiss Bilder: Jorma Müller


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Venus-Mädchen und Mars-Jungs?

Männer und Frauen sind anders. Und natürlich ist das schon im TeenagerAlter so. Während die jungen Ladys meistens in einem Wortschwall «Also, die ist wirklich unmöglich !» oder «Gestern hat er mich noch angeschaut, heute war ich nur Luft !» ihre Erlebnisse wortreich loswerden, und man auf die Art und Weise Einblick in das tosende Gefühlsleben der Mädchen bekommt, sitzt am anderen Ende des Tisches ein Wesen vom Mars. Spricht nicht unsere Sprache. Ein «Hmm» auf die vorsichtige Wie-wardein-Tag-Frage und eine

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Aus dem Familienleben gegriffen: In der Mama-Kolumne bei famigros.ch erzählen Mütter jede Woche eine Geschichte aus ihrem Alltag. Diese Woche Dörte Welti: Sie lebt in der Nähe von Zürich und versucht tagtäglich, Work-Life Balance als Alleinerziehende mit drei Teenagern hinzubekommen. Ganz-nett-Antwort auf den Versuch, herauszubekommen, wie denn der vergangene Abend mit seinen Kumpels lief – hej, das ist schon redselig ! Das höchste der Gefühle ist ein «Mama, was wäre wenn …» und dann kommt irgendeine bruchstückhafte Story eines ominösen, ganz entfernt bekannten Freundes, der wahlweise irgendwelches Zeugs probiert hat («Natürlich nicht gekifft, Mama !»), verbotener Weise Töff gefahren ist («Natürlich mit Helm, Mama !») oder sich in sonst eine halbseidene

Situation gebracht hat. Klar, oder? Wer jetzt überreagiert und mit «Also wenn das mein Kind wäre, der hätte Compiverbot – lebenslang !» kommt, hat verloren. Junior verstummt

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

«Das Internet ist ein Zustand geworden»

Bestsellerautorin Nina Pauer schreibt über Menschen, die vor lauter Facebook, Twitter und E-Mail das Leben verpassen. Für die Deutsche ist die heutige Kommunikation ein Fulltime-Job, der Stress verursacht.

Nina Pauer, können Sie spontan sagen, auf wie vielen Kommunikationskanälen Sie erreichbar sind?

Nein, da muss ich nachzählen, wie die meisten. Postadresse und Telefon, hinzu kommen Mailadressen und Accounts auf sozialen Netzwerken. Einige der Menschen, die ich befragt habe, kamen dabei auf insgesamt 14 Kommunikationskanäle. Bei mir sind es wohl ungefähr sieben.

Sind Sie auf Facebook und Twitter?

Beides. Als ich begann, das Buch zu schreiben, dachte ich mir: Wenn ich mich jetzt auch noch bei Twitter registriere, werde ich total bekloppt. Jetzt habe ich doch einen Account, weil ich ihn bei der Arbeit brauche. Twitter ist spannend, aber ich verhalte mich dort noch sehr still. Ich denke mir, bloss nicht noch eine Bühne aufmachen. Die Protagonisten in Ihrem Buch sind alle zwischen 25 und 35 Jahre alt. Ist Hyperkommunikation nur deren Problem?

Ich bin wohl generell so etwas wie eine Generationentante, die gerne guckt, wie es uns 30-Jährigen geht. Das Gefälle zwischen Alt und Jung ist, was die Kommunikation betrifft, aber nicht so eindeutig. Manche unserer Eltern sind jetzt auch schon bei Facebook. Und ich kenne 55-Jährige, die exzessiv twittern. Sie beschreiben das Problem von zu viel Kommunikation. Was ist so schlecht daran?

An Kommunikation an sich ist nichts schlecht. Glück bedeutet ja auch, sein

Leben mit Menschen zu teilen, die man liebt. Dieser Austausch bedeutet Freude, Mitgefühl. So kommt man durchs Leben. Sich mitzuteilen, ist ein Urbedürfnis. Und es macht süchtig.

Man könnte sagen, durch die unbegrenzten technischen Möglichkeiten ist da bei uns etwas freigesetzt worden. Was wir jetzt erleben, ist eine Perversion von Dingen, die eigentlich ganz normal und gut sind: Freundschaft, Sich-Mitteilen. Alles schöne Sachen, aber man kann es auch übertreiben. Wann hat der Exzess begonnen?

Ich würde sagen, mit der Flatrateisierung der Kommunikation. Seit Computer und Smartphones keine Geräte, sondern richtige Welten geworden sind. Vor zwei Jahren hätte ich noch gesagt: Ich checke kurz meine E-Mails. Heute sage ich das nicht mehr. Ich bin ja immer in der virtuellen Welt. Das Internet ist ein Zustand geworden.

Senkrechtstarterin Nina Pauer (30) studierte Geschichte, Soziologie und Jour­ nalistik und wollte eigentlich doktorieren, landete dann aber bei der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit», wo sie für das Feuilleton schreibt. berühmt wurde die Journalistin mit ihrem ersten buch «Wir haben keine Angst. Gruppen­ therapie einer Generation». Am 26. September erschien ihr zweites buch «LG ;­). Wie wir vor lauter kommunizieren unser Leben verpassen» im Fischer Verlag. Nina Pauer lebt in einer beziehung und wohnt derzeit in Hamburg.

Und hat die Oberhand gewonnen?

Nein. Wir vermischen das Virtuelle und Reale, wir führen ein Doppelleben. Wir haben uns kopiert und besitzen mehrere virtuelle Ichs. Gleichzeitig treffen wir uns aber auch noch mit den Leuten. Während wir hier miteinander sprechen, machen unsere virtuellen Ichs irgendetwas. Beides gleichzeitig im Auge zu behalten und zu koordinieren, ist sehr anstrengend. Irgendwann wird es einfach zu viel.

«Wir vermischen das Virtuelle und das Reale, wir führen ein Doppelleben.»


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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Und man verliert die Orientierung.

Man weiss nicht mehr, was gerade am wichtigsten ist. Ein neues Phänomen tritt auf: der soziale Stress und die Sehnsucht nach sich selbst. Wie die Protagonisten in meinem Buch wollen wir wieder zu uns kommen, seelisch die Füsse auf den Boden kriegen. Aber irgendwie schaffen wir es nicht. Wenn man am Tag durch fünf Leute gestresst wird, wäre die beste Reaktion: Telefon aus, auf eine Sache fokussieren. Stattdessen …

… rufen wir die sechste Person an, um der zu erzählen, wie sehr die anderen fünf uns stressen. Im Buch schreiben Sie, dass wir uns dem Ganzen freiwillig hingeben. Ist dem wirklich so?

«70 Prozent würden lieber auf Sex als auf ihr Smartphone verzichten.»

Es ist halt eine Sucht. Wir bilden mit unseren Kommunikationsgeräten eine krankhafte Symbiose. Und niemand will einsehen, dass das krank macht. Die körperliche Abhängigkeit von Geräten oder auch Facebook ist bewiesen. Es gibt Studien, die gezeigt haben, dass Facebook und Twitter süchtiger machen als Alkohol. Jugendliche wurden auch gefragt, ob sie eher auf Sex oder auf ihr Smartphone verzichten würden. 70 Prozent würden lieber auf Sex verzichten. Sind Sie selber süchtig?

Als ich mein Buch schrieb, hatte ich sehr Mühe, weil ich ständig alle meine Accounts abgesurft bin und dann gleich wieder von vorne angefangen habe, nur um festzustellen, dass nichts Neues passiert ist. Wir denken gar nicht mehr nach, wir gucken der Hand nur noch dabei zu, wie sie immer wieder auf Aktualisieren klickt. Ich bezeichne das als Geisterhand. Kann man auch bei anderen Menschen beobachten, etwa in der S-Bahn oder in Konferenzen. Ihr Buch ist jedenfalls fertig geworden.

Ganz ehrlich, am Anfang dachte ich, ich schaffs nicht. Durch das erste Buch bin ich viel rumgekommen, habe mir ein Smartphone gekauft, um erreichbar zu sein, und habe zudem eine Menge neue Leute kennengelernt. Der Moduswechsel von jemandem, der sehr viel kommuniziert, zu jemandem, der vier Monate lang alleine zu Hause sitzt und ein Buch schreibt, war hart. Ich habe einen ganzen Monat gebraucht, um das geregelt zu kriegen.


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interview

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Wie haben Sie es dann doch geschafft?

Es war wirklich schwierig und schmerzhaft. Ich habe das Internet zu Hause deaktiviert, mein Smartphone in den Flugmodus geschaltet. Wie eine Biene, die immer wieder gegen die Fensterscheibe knallt, musste ich zuerst viele Male zum Gerät greifen und checken, dass ich es ja eben erst ausgeschaltet hatte. Irgendwann habe ich es dann aber als Erleichterung empfunden, offline zu sein. Sie sprechen im Buch von der 24-StundenNervosität. Sie vergleichen sie mit der Aufgeregtheit, als Sie früher im Briefkasten nachschauten, ob Post vom Brieffreund da war.

… was ja eigentlich etwas Schönes ist. Jeder freut sich, wenn er etwas erhält, wo sein Name draufsteht. Aber früher kam der Briefträger nur einmal. Heute klingelt er permanent an der Tür. Wir haben jetzt nicht mehr nur einen Briefkasten, sondern beispielsweise 14. Und selbst wenn wir uns über die Nachrichten freuen, ist es im Endeffekt Stress. Morgens im Bett geht das ja schon los,

Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

weil die meisten Leute das Teil als Wecker benutzen. Und so ihr Leben verpassen?

Es geht vielen Leuten mittlerweile so, dass sie Freunde als Bedrohung wahrnehmen, weil sie sie nicht mehr unter einen Hut bringen. Das ist doch absurd. Dieses Überfordertsein, dieser fahrige Lebenszustand muss nicht sein, auch im digitalen Zeitalter nicht. Viele beklagen sich, dass die Jugendlichen nur noch virtuell leben.

Auch junge Leute wären gerne richtig anwesend, würden gerne richtig zuhören und am Familientisch aufmerksam sein. Aber sie können es nicht, weil ihre anderen Ichs so viel Zeit stehlen. Kommunikation ist ein Fulltime-Job geworden. Werden Kinder schon süchtig in die moderne Gesellschaft hineingeboren?

Letzthin sass ich im Zug, da hat ein Mann die Babyhand seines Sohnes ge-

Für Nina Pauer ist klar, wir bilden mit unseren Kommunikationsgeräten eine krankhafte Symbiose.

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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

«Kommunikation ist ein Fulltime-Job geworden.»

nommen und fuhr damit über den Touchscreen seines Smartphones. Ich dachte mir: Oh, Gott, schöne neue Welt, das geht ja gar nicht! Es gibt Eltern, die für ihre Babys sogar schon vor der Geburt FacebookAccounts und Baby-Blogs in Ich-Form schreiben. Sie sagen dem Kind quasi: Du hast von Anfang an ein virtuelles Ich, und irgendwann macht ihr euch miteinander bekannt. Letztendlich ist es aber wie mit dem Rauchen oder Trinken: Die Eltern leben es vor, wie es richtig geht.

Es gibt Aussteiger, Leute, die den FacebookAccount löschen, das Internet-Abo kündigen.

Ich bin keine Kulturpessimistin, ich würde nicht aussteigen wollen. Sicherlich gibt es bald eine gesunde Gegenbewegung: Leute, die sagen, so kann es nicht weitergehen. Vielleicht wird es wieder vermehrt Zonen geben, die frei von Übertragung sind.

Wird Facebook an Bedeutung verlieren?

Das wird ja alle paar Wochen vorausgesagt, aber es passiert halt irgendwie nicht. Es ist wie bei der Erfindung des Telefons: Es wird nicht mehr abgeschafft werden. Wenn es nicht Facebook ist, dann wird sich der Fokus auf Twitter verlagern, oder auf ein Netzwerk, das wir noch nicht kennen. Die virtuelle Sphäre ist ein neues Medium — und unverzichtbar geworden. Sie schreiben, die neue Lebensphilosophie heisst: «Ich poste, also bin ich.»

Dieses Festhalten-Wollen des Lebens ist ein Urinstinkt. Wie wenn ich meinen Namen in einen Baum ritze oder mit Filzstift auf einen Brückenpfeiler schreibe. Der Mensch will sagen: «Ich bin auf der Welt, ist das nicht toll.» Heute wird dies virtuell total manisch betrieben. Als wäre das Ziel des Lebens, eine komplette Facebook-Timeline zu füllen, jeden Tag so und so viele Twitter-Einträge zu generieren. Was das Ziel des Lebens ist, muss jeder selber wissen. Aber das ist es,

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würde ich jetzt mal behaupten, garantiert nicht. Denn im Endeffekt wird alles irgendwo auf einem Server vergammeln. Haben Sie Ihre Geisterhand noch im Griff?

Ich betreibe jetzt Intervallkommunikation: Nehme das Smartphone nicht mit zum Einkaufen oder Kaffeetrinken. Ich mache viel mehr Yoga, gehe Schwimmen: Tätigkeiten, bei denen ich keine Geräte dabei haben kann. Das ist wie ein Schutzraum. Mein Online-Verhalten ist besser geworden, aber es kann jederzeit wieder in eine blöde Richtung abdriften. Wann schreiben Sie das nächste Buch?

Ich weiss noch nicht, wann. Aber es gibt garantiert wieder ein Buch. Ist halt auch irgendwie eine Sucht, dieses Bücherschreiben. Interview: Nathalie Bursac´ Bilder: Samuel Zuder

Vernetzung, PR, Exhibitionismus oder ein zweites Ich: Wofür nutzen Sie die sozialen Medien?

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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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der hausMann

Wir ziehen um! Bänz Friedli trennt sich von Unnötigem.

«Ihr zügelt?!» Nachbarin Rita war perplex und leise beleidigt, weil sie dachte, sie erführe es wieder mal als Letzte. «Wohin denn?», wollte sie angesichts all des Karsumpels wissen, der sich vor unserer Wohnungstür türmt: Möbel und Umzugskartons, beschriftet mit «Kinderbücher und -krimis, u. a. ‹Hicks› und ‹Tintentod›», mit «Schulmaterial Anna Luna Untergymi» und «Bubenkleider 128–152», Sporttaschen gefüllt mit Turnschuhen und den offiziellen Bällen der letzten vier Fussballendrunden, Halloweenkostüme, Kisten voller Polly-Pocket-Figürchen. Ja, wir ziehen um. Hab ichs Ihnen vor lauter Gejufel noch nicht erzählt? Andere würden jammern. Ich finde: Yeeeah, tut das gut, auszumisten! Gleich nach den Sommerferien hab ich angefangen. Dass es Zeit braucht, wusste ich — ahnte aber nicht, wie viel überflüssiges Material sich tatsächlich in unserer Wohnung angestaut hatte. Noch fand sich im Küchenschrank ein Stapel Kinderplastikteller mit den Motiven Winnie Puuh, Asterix, Bob the Builder und einer Disney-Prinzessin, von der ich nicht mal mehr den Namen weiss; noch horteten wir Ässmänteli, lagerten wir Puzzles für Dreijährige. Ein Umzug ist der Zeitpunkt, solche Dinge an Leute zu verschenken, die sie brauchen können. Oder sie — sind sie in schitterem Zustand — wegzuwerfen. Das Entsorgen gestaltet sich allerdings schwierig. Hans’

«Tut das gut, auszumisten!» Zimmer war kaum mehr begehbar, die Räumung eine Herausforderung — und seine «Mithilfe» eine Erschwernis. Will nämlich ich etwas loswerden, scheitert dies am Veto meines Sohns. Umgekehrt bricht es mir fast das Herz, wenn er etwas dezidiert fortschmeisst: «Komm, Hans! Von diesen Holzschiffen hast du doch noch ein paar viel schönere gebastelt …!» — «Spinnsch, Vati? Das ist mein Flugzeugträger, Massstab 1:87! Aber, hier, diese Eule, die ich im Kindsgi gemalt habe … weg damit!» — «Um Himmels willen, nein! Die behalten wir.» Und so weiter. Wohin wir umziehen? An die bisherige Adresse. Wir wenden das Prinzip des «supponierten Umzugs» an: Wir tun so

als ob, behalten nur, was wir auch im Fall einer Züglete behalten hätten. Sie! Das nützt. Es macht die Wohnung wieder bewohnbar. Nur wurde mein Gewissen mies und mieser, weil wir Hausflur und Treppenhaus derart verstellten, und als ich dort Heinz antraf, der auf demselben Stock wohnt, sagte ich verschämt: «Du, sorry!», nuschelte etwas von ich würde ihnen dann eine Flasche Wein und so … und beteuerte: «Bald holt Götti Nils das Zeugs für seine Buben ab, dann ist es ausgestanden. Bald ist alles, alles gut.» Heinz schaut mich an, lächelt, sagt: «Und dann kommt das nächste.» Tamisiech, wie recht er hat. Im Haushalt kommt immer das nächste. Hans’ Zimmer präsentiert sich zwar nach wochenlangem Krampf wunderbar entschlackt und entstaubt. Es wird Freundin Brigitte, die sich auf Feng Shui versteht, verzücken. In der Zwischenzeit ist aber nebenan Anna Lunas Zimmer versifft, und es wird weitere Wochen dauern, bis wir uns wieder getrauen, Brigitte einzuladen. Ich versuche, mich Heinz gegenüber geistreich zu geben, raune: «Hiess es nicht beim grossen Philosophen Camus: ‹Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen›?» Also: Jeden Tag aufs Neue den alten Kram von vorn und dabei heiter bleiben. Fragt sich einzig, ob Monsieur Camus je selber einen Haushalt besorgt hat. Bänz Friedli live: 3. 10. Fällanden ZH.

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aktuell 38 |

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neues aus der migros

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

Rosa Fleisch von gesunden Seit neun Jahren setzt die Migros auf eine tiergerechte Kälbermast. Die Tiere werden mit Heu und

W

enn Andreas Helg (27) für seine Kunden frisches Kalbfleisch tranchiert, hört er oft die gleiche Frage: «Warum ist das Kalbfleisch in der Migros so dunkel?» Der Bereichsleiter Metzgerei der MM-Filiale Wil SG hat nichts dagegen, immer wieder eine Antwort zu geben: «Ich erkläre den Kunden jeweils, dass der Migros das Tierwohl am Herzen liegt und dass sie Mastkälber darum artgerecht mit Heu füttern lässt. Das führt zu der rosa bis rötlichen Färbung des Fleisches.» So wie Helg ergeht es den Metzgern in vielen Migros-Filialen: Sie erleben, dass manche Kunden noch immer an weisses Kalbfleisch gewöhnt sind. «Wenn die Leute aber hören, dass es um das Wohlergehen der Masttiere geht, lassen sie immer mit sich reden», erklärt Niklaus Koller (22), Helgs Stellvertreter.

erhalten die kälber kein Heu, so leiden sie unter eisenmangel Schon vor neun Jahren hat die Migros die Kälbermast neu ausgerichtet. Statt einer reinen Milch- oder einer Wasser-undMilchpulver-Mast förderte die Detailhändlerin ab diesem Zeitpunkt die artgerechte Fütterung mit Heu und Vollmilch. Denn wenn die Jungtiere kein sogenanntes Raufutter erhalten, zu dem auch Heu gehört, leiden sie an Eisenmangel. Dies kann unter anderem zu einem geschwächten Immunsystem führen (siehe Interview). «Rosa Kalbfleisch ist in unseren Supermärkten alles andere als ein Nischenprodukt», betont Bernhard

Kammer, Nachhaltigkeitsexperte beim Migros-Genossenschafts-Bund. Mehr als 90 Prozent des von der Migros verkauften Kalbfleisches hat diese Färbung und wird unter dem Label TerraSuisse verkauft. Das heisst, dass das Fleisch von Schweizer Landwirtschaftsbetrieben stammt, die zur Vereinigung der integriert produzierenden Bauern und Bäuerinnen (IP Suisse) gehören. Mit dem Label TerraSuisse verpflichtet sich die Migros, die Gesundheit der Kälber mit der Ernährung, aber auch mit artgerechter Haltung und Aufzucht zu garantieren. Die Futtergrundlage bildet Vollmilch, mehr als tausend Liter pro Kalb im Lauf der ganzen Mastdauer. Hinzu kommt Heu, und zudem erhalten die Tiere jederzeit Zugang zu frischem Wasser. Die Kälber leben in Gruppen, wie es ihrem natürlichen Bedürfnis entspricht, und die Stallungen sind mit Stroh eingestreut. Der Auslauf der Tiere ist empfohlen. Was die Migros bei der Kälbermast schon lange fördert, wird in der Schweiz demnächst zur Norm: Aufgrund einer Revision der Tierschutzverordnung müssen in unserem Land sämtliche Kälber ab 2013 regelmässig Raufutter erhalten. Die Migros ist inzwischen einen Schritt weiter und arbeitet gemeinsam mit IP Suisse an einer weiteren Verbesserung der Haltungsbedingungen: Im Rahmen des TerraSuisse-Programms soll in Zukunft auch der Auslauf der Kälber garantiert sein. Text: Michael West Bilder: Paolo Dutto

Die Fleischspezialisten der MM-Filiale Wil SG: Andreas Helg (rechts) und artgerechte Fütterung der Masttiere für die rosa Farbe des Kalbfleischs

«Wir begrüssen das Verhalten der Migros»

Hansuli Huber (57), Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes, über Kälbermast.

Hansuli Huber, warum ist es wichtig, dass Kälber Raufutter bekommen? Das ganze Verdauungssystem der kälber ist auf raufutter wie Heu oder auch gehäckselte Maispflanzen eingestellt. Wenn sie stattdessen nur kraftfutter erhalten, wie das in der konventionellen kälbermast üblich ist, kommt es

zu Magenentzündungen und eisenmangel, was zu einem geschwächten Immunsystem führt. Die tiere werden dann anfällig für Infektionen und müssen vermehrt mit Antibiotika behandelt werden. Weshalb sind die Schweizer Konsumenten überhaupt an weisses Kalbfleisch gewöhnt?

Noch Anfang des letzten Jahrhunderts kannte man hierzulande nur rötliches kalbfleisch. In den 30er-Jahren kamen Mäster dann auf die Idee, kälber nur mit Milch zu füttern. Das resultat war weisses kalbfleisch, das von den konsumenten als besonders zart empfunden wurde. tatsache ist aber, dass die helle Färbung auf

eine Mangelernährung der kälber zurückzuführen ist. Was halten Sie vom Engagement der Migros für eine artgerechte Kälbermast? Wir begrüssen das fortschrittliche Verhalten der Migros. Die Detailhändlerin setzt sich gemeinsam mit IP Suisse seit bald zehn Jahren


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AKTUELL

Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

neues aus der Migros | 39

Kälbern

Ideale Wetterbedingungen ergaben in diesem Jahr in Brasilien eine gute Kaffeeernte.

Bild: Luca Zanier

Milch gefüttert und leben in Gruppen.

Gute Ernte, gute Preise

Im Frühling konnte die Migros Rohkaffee günstiger einkaufen. Nun senkt die Detailhändlerin die Verkaufspreise bei diversen beliebten Kaffeeprodukten um über zehn Prozent.

V

d Niklaus Koller erklären ihren Kunden oft, dass die verantwortlich ist.

für eine artgerechte Fütterung und Haltung von Kälbern ein. Ich würde mir nun noch wünschen, dass im Rahmen des TerraSuisseProgramms auch der Auslauf der Kälber garantiert wird. Sind Sie zufrieden mit der revidierten Tierschutzverordnung, die 2013 in Kraft tritt?

Es ist erfreulich, dass Raufutter für Kälber nun in der Schweiz zur Norm wird. Ich fände es aber auch nötig, dass die Einzelhaltung von Kälbern untersagt wird. Noch immer kommt es vor, dass Kälber in Stallnischen gehalten werden, dabei haben die Jungtiere den natürlichen Drang, in Gruppen zu leben.

erändern sich die Weltmarktpreise für Rohstoffe, wie zum Beispiel Rohkaffee, spürt das der Konsument meist nicht unmittelbar. Der Grund: Handelsunternehmen kaufen grosse Mengen des Rohstoffs zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen fixen Preis ein. So auch das Migros-Industrieunternehmen Delica, einer der grössten Kaffeeröster der Schweiz. Im Frühling dieses Jahres sorgte die Aussicht auf rekordverdächtige Kaffeeernten — vor allem in den Hauptanbaugebieten Brasilien und Vietnam — dafür, dass die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt zurückgingen. Die Delica konnte damals den begehrten Rohstoff zu einem günstigeren Preis einkaufen. Jetzt gelangen die Kaffeeprodukte, die aus diesem Rohstoff gewonnen wurden, in die Verkaufsregale — und für die Migros ist der Zeitpunkt gekommen, diesen Preis-

vorteil an ihre Kunden weiterzugeben. «Wir vergünstigen die Preise bei Kaffeeprodukten der beliebten Marken Boncampo und Exquisito sowie bei zwei M-Classic-Sorten dauerhaft um über zehn Prozent», sagt Roland Peter, bei der Migros verantwortlich für Kaffee. Ende August 2012 führten optimale Witterungsbedingungen in Brasilien dazu, dass die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt wiederum zurückgingen. Können die Konsumenten demnächst mit weiteren Preissenkungen bei Kaffeeprodukten rechnen? Bei Ernteprognosen sei Vorsicht angebracht, erklärt Roland Peter, rasch könne sich eine Entwicklung ins Gegenteil kehren. «Falls wir Rohkaffee zu günstigeren Preisen einkaufen können, geben wir den Preisvorteil jedoch immer an unsere Kunden weiter.» Text: Christoph Petermann

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aKTUELL

Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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nEUEs aUs DEr Migros | 41

Magie und Spektakel

Salto Natale feiert seinen zehnten Geburtstag. Die Migros ist seit Anfang an als Hauptsponsorin mit von der Partie.

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or zehn Jahren startete Salto Natale als Weihnachtszirkus. Wer jetzt aber an beschauliche Adventsstimmung denkt, hat weit gefehlt — schon lange steht das Zirkusprogramm von Gregory und Rolf Knie für Shows von internationalem Format. Anlässlich des Zehn-Jahre-Jubiläums greift Salto Natale nach den Sternen — «Sternfänger» heisst das Jubiläumsprogramm, das in Kloten ZH vom 21. November 2012 bis zum 2. Januar 2013 zu erleben ist. 70 Artisten, Tänzer, Magier und Musiker werden diesmal am Zirkusspektakel beteiligt sein — so viele wie noch nie. Die Schweizer Barrenkünstler «D’Holmikers» zum Beispiel bringen das Publikum mit akrobatischen Vorführungen zum Staunen — und mit humoristischen Einlagen zum Lachen. An der Strassenkünstler-Weltmeisterschaft im japanischen Shizuoka Ende 2011 erreichte die Truppe aus dem sanktgallischen Mels den zweiten Rang.

Bis zu fünf Töfffahrer zugleich rasen durch die Todeskugel Für Nervenkitzel sorgt die MotorradStuntgruppe Globe of Death. Bis zu fünf Fahrer rasen gleichzeitig in der Motorrad-Todeskugel in einer perfekt abgestimmten Choreografie. Hier sind Präzision und Perfektion keine Schlagworte, sondern unabdingbare Voraussetzung, wenn die in der Szene weltberühmten Brasilianer ihre waghalsigen Tricks in der Stahlkugel erfolgreich zelebrieren wollen. Auch kulinarisch kommt man auf seine Kosten: Im Dinnerzelt des Salto Natale verwöhnt der Catering Service der Migros Zürich die Besucher mit einem Drei-Gang-Menü.

Die Motorradtruppe Globe of Death (links unten) sorgt im Salto Natale für Adrenalinschübe. Stolze Zirkusmacher: Sohn Gregory und Vater Rolf Knie (rechts).

Die Migros feiert übrigens auch ein kleines Jubiläum: Von Anfang an unterstützt die Detailhändlerin Salto Natale als Hauptsponsorin. «Wir sind stolz und dankbar, seit zehn Jahren mit der Migros einen motivierten Hauptpartner zu haben», sagt Gregory Knie. «Doch nicht nur die geschäftliche Beziehung ist über die Dekade gewachsen, es ist eine Freundschaft entstanden, die hoffentlich noch viele Jahre weiter dauert. Ganz einfach Danke!» Text: Christoph Petermann

sponsoring by Salto Natale, Kloten, 21.11.12 bis 2.1.13 www.saltonatale.ch

Tickets für Salto Natale zu gewinnen Die Migros verlost als Hauptpartnerin von Salto Natale 20 x 2 Tickets für die Vorstellung vom Mittwoch, 28. November 2012 (Showbeginn: 20 Uhr). ! Teilnahme: Schicken Sie den betreff «Salto Natale» mit Ihrem Namen inklusive Adresse an: sponsoring@mgb.ch oder per Post an: Migros-Genossenschafts-bund, Wettbewerb «Salto Natale», Postfach, 8034 Zürich. ! Einsendeschluss: 14. Oktober 2012. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. keine barauszahlung. Der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine korrespondenz geführt. ! Wer nichts im Wettbewerb gewinnt, kann trotzdem profitieren: Besitzern einer Cumulus-Karte offeriert die Migros vergünstigte tickets aller kategorien. Sämtliche Infos gibts unter: www.migros.ch/cumulus-ticketshop


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SchaufenSter 44 |

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auS Der region. für Die region.

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | MigroS-MagaZin |

Es ist angerichtet!

Die Sieger des grossen Migros-Kochwettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.» haben ihren Gewinn eingezogen und die Spitzenköche ihrer Region besucht. Den Anfang der dreiteiligen Serie machen die Regionen Genf, Luzern und Basel.

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Wirkungsstätten beoch nicht lange ists sucht. Neun Schauher, als die Leseplätze, wo zusammen rinnen und Leser gekocht, gefachsimpelt des Migros-Magazins im Kochfieber waren. Anund — vor allem — herzlässlich des grossen haft genossen wurde. In Le Muids VD zum Kochwettbewerbs hatten Beispiel wurde Yannick wir Sie im Frühling aufgerufen, mit einem von Rossy von Starkoch Ueli den Migros-GenossenIndermühle unter andeschaften vorgegebenen rem mit einem WolfsProdukt aus der Region barschfilet auf Minesein Rezept zu kreieren trone verwöhnt. In Obbürgen NW kamen und uns zuzuschicken. Regula Kressig und ihre Die Aktion war ein volLieben bei Madeleine ler Erfolg. Wohl nicht Lebenskultur Müller in den Genuss zuletzt auch deshalb, weil eines Tafelspitz-Carals Siegerprämie ein «Aus der Region. Für die paccios mit GurkenRegion.» ist nicht nur Abendessen für vier ein Label oder nur eine Personen bei einem SpitTomaten-Tatar, während Herkunftsbezeichnung, zenkoch oder einer sich Roger Willimann sondern reine LebensSpitzenköchin aus der in Basel von Elisabeth kultur. Getragen von jeweiligen Region in Rabaglio bei der den Produzenten und Zubereitung eines Aussicht gestellt wurde. Konsumenten einer Diese hatten die eingeKalbsrückens mit LandRegion, getragen von der reichten Rezepte zuvor rauchschinken-Kartofregionalen Vielfalt der beurteilt und «ihre» fel-Muffins in die Töpfe Migros, mit über 8000 Champions erkoren. schauen liess. Produkten «Aus der Ausserdem hatten sich So unterschiedlich in Region. Für die Region». den Regionen auch die Profis bereit erklärt, gekocht wurde, eines das siegreiche Leserrehaben sie gemein: Die zept in ein mehrgängiges Menü zu integrieren, sich bei der Arbeit Profis waren von den Fertigkeiten ihrer über die Schultern schauen zu lassen Gäste beeindruckt und verwöhnten sie und, für jeden Hobbykoch natürlich an ihrem gemeinsamen Abend nach ein zusätzliches Zückerchen, wertvolle allen Regeln der Kunst. Wir wünschen Tipps und Tricks zu vermitteln. an dieser Stelle: Bon appétit, auch beim Mittlerweile haben alle neun Lesen! Texte: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun Gewinner die Spitzenköche an ihren Alle Gewinnerrezepte, Bilder sowie Informationen zu den Produkten finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/ausderregion Das Booklet «Die besten Rezepte der Regionen» mit den Rezepten der Gewinner und der Spitzenköche finden Sie ab 2. Oktober gratis in Ihrer Migros-Filiale.

Hightech aus und Tafelkultur in der Küche mit Ueli Indermühle, Yannick Rossy, Rachel Richterich, Elodie Werro und François Glassey (von links).


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auS Der region. für Die region. | 45

Für Ueli Indermühle (rechts) und Yannick Rossy darf Kochen ruhig ein bisschen spektakulär sein.

MigroS genf

Schauplatz Küche

Y

annick Rossy liebt es unkompliziert und pragmatisch, obwohl sein Gewinnerrezept «Rhabarber mit Äpfeln und Guetslibröseln» selber viel Zeit benötigt. In einer Küche dem Profi zuzusehen, mitzuhelfen und gleich auch noch am Küchentisch zu essen, fasziniert den frischgebackenen Volkswirtschafter. Möglich machte ihm dies Gastgeber Ueli Indermühle, der den Gewinner mit seinen Gästen in die Produktionsstätte seines Catering-Unternehmens in Le Muids VD zum Kochen und Tafeln einlud. Und wie hier getafelt wird: Da gibts Pastete mit Gänseleber und pochierten Feigen, Wolfsbarschfilet in Minestrone mit Basilikumpesto, Rindsfilet-Tournedos an Portweinsauce, regionale Käse — und natürlich das preisgekrönte Dessert von Yannick Rossy. Zubereitet mit dem «Aus der Region. Für die Region.»-Honig der Genossenschaft Migros Genf.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 47

Madeleine Müller und Regula Kressig tauschen in der Küche Tipps und Tricks aus. Eine fröhliche Abendrunde mit Regula Kressig, Madeleine Müller, Markus Steirer sowie Ruth und Werner Kressig (von links).

MIGROS LUZERN

Volltreffer

M

adeleine Müller vom Gasthaus Trogen in Obbürgen NW ist eine begnadete Köchin und gehört zweifellos zu den Besten ihrer Zunft. Die begeisterte Hobbyköchin Regula Kressig wiederum war schon als Kind nicht aus der Küche zu bringen. Kein Wunder, haben sich die zwei Frauen sofort verstanden. Eine weitere Gemeinsamkeit: Bei beiden dient der jeweilige Lebenspartner als Versuchskaninchen ihrer Rezepte. Doch was heisst hier Versuchskaninchen — Glückspilz trifft wohl eher zu. «Mit diesen ausgebackenen Felchen haben Sie bei mir einen Volltreffer gelandet», bedankt sich Kressigs Freund Markus Steirer bei der Starköchin. Es sollte nicht der letzte Volltreffer an die-

sem Abend sein. Als kulinarische Highlights zaubert Müller ein Tafelspitz-Carpaccio mit Gurken-TomatenTatar, ein Kokosmilchsüppchen mit Pouletbrustsatay, Seeteufelmedaillons im Speckmantel und einen Kalbsrücken mit Rohschinkenschaum auf den Tisch. Und als würdiger Abschluss folgen Regula Kressigs Nudelmuffins aus Urdinkel-Tagliatelle von «Aus der Region. Für die Region.» der Genossenschaft Migros Luzern.

Die Genossenschaft Migros Luzern entschied sich für Urdinkel-Tagliatelline aus Kerns OW.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Roger Willimann und Elisabeth Rabaglio rüsten sich für eine kleine Kochrunde.

Die Gemüsebeilagen werden stilvoll angerichtet.

Kochprofi Roger Willimann zeigt sich von der Fingerfertigkeit seiner Gewinnerin beeindruckt.

Nr. 40, 1. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 49 Freuen sich auf einen schönen Abend: Kurt Meier, Kathrin Schlapbach, Elisabeth Rabaglio, Roger Willimann, Guido Rabaglio und Jakob Schlapbach (von links).

MIGROS BASEL

In der Ruhe liegt die Kreativität

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er sagts denn: Auch Hobbyköche können in der Profiküche bestehen. Findet zumindest Spitzenkoch Roger Willimann vom «Schifferhaus» in Basel, der sich über die Fingerfertigkeit Elisabeth Rabaglios freut. Kochen ist für die ehemalige Lehrerin Entspannung, Leidenschaft, eine Passion. Einige Minuten später ist es aber sie, die über Roger Willimann staunt, der trotz vollem Haus die Ruhe selbst ist und sich viel Zeit für seine Gewinnerin nimmt. Im wunderschönen Garten der ehemaligen Herrschaftsvilla im heutigen Basler Arbeiterquartier Kleinhüningen spüren die Gäste derweil nichts von der aufkommenden Hektik in der Küche. Dafür spüren ihre Gau-

Die Genossenschaft Migros Basel setzte auf den Landrauchschinken aus Flüh im Leimental.

men, zu welchen Höchstleistungen das Küchenteam des «Schifferhauses» fähig ist. Auch Elisabeth Rabaglio hat mittlerweile wieder von der Küche in den angenehm kühlen Garten gewechselt. Dort wird die Tafelrunde nach diversen Amuses-bouches und Champagner mit einem marinierten Thunfisch auf Chinakohlsalat, Wildfang-Crevetten an einer Zitronen-Thymian-Mayonnaise mit Olivenravioli an einer Safransauce und einem Kalbsrücken mit KartoffelMuffins mit Landrauchschinken von «Aus der Region. Für die Region.» aus der Genossenschaft Migros Basel verwöhnt. Den krönenden Abschluss dieser Gourmetparade macht eine sommerliche Dessertvariation aus Früchtesorbets, Cremen und Waldbeeren.


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raccard

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | Migros-Magazin |

Käse spachteln A

lte klösterliche Schriften aus der Region Ob- und Nidwalden belegen, dass man hierzulande schon um 1291 dem Genuss geschmolzenen Käses frönte. Und seit damals ist er nicht mehr aus der Schweizer Esskultur wegzudenken. Auch wenn Raclette ganzjährig Saison hat, macht es in der kühleren Jahreszeit doch am meisten Spass. Wenn man nach einer Wanderung, dem Schlitteln oder einer Skitour in der warmen Stube zusammenkommt, um ein Raclette zu geniessen, ist die gute Laune vorprogrammiert. Ganz abgesehen davon, dass Raclette zu den wenigen Gerichten zählt, die keiner grossen Vorbereitung bedürfen. Pro Person rechnet man mit 200 bis 250 Gramm Käse und 200 Gramm Gschwellti. Praktisch und gluschtig sind kleine Kartoffeln, die im Dampf knapp weichgekocht werden. Dazu gereicht werden traditionell Maiskölbchen, Silberzwiebeln und Essiggurken oder Cornichons. Auch Senffrüchte,

Peperoncini, Tomaten, Pilze oder Nüsse passen ausgezeichnet zum heissen Käse. Frische Früchte oder gedämpftes Gemüse als Beilage machen den Racletteplausch noch abwechslungsreicher. Die Raccard-Käsespezialitäten aus der Migros offerieren allen Raclettefans zudem ganz unterschiedliche, milde und würzige Geschmacksvarianten. Ob Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Nature oder Bio. Da findet jeder schnell seine Lieblingssorte. Je nachdem sind alle Käse drei bis vier Monate gereift. Es gibt sie en bloc und vorgeschnitten. Im assortierten Familienpack ist praktisch für jeden etwas dabei. Fehlt nur noch das passende Getränk. Kräutertee, ein Glas Wein oder ein Kräuterschnaps unterstützen die Verdauung. Das braucht es auch, denn Masshalten bei einem Raclette ist unmöglich. Reste von Raclettekäse sind köstlich auf Toast, in Aufläufen oder Käsewähen. Oder man friert sie bis zum nächsten Raclette ein. Text: Jacqueline Vinzelberg

Bild: Jorma Müller; Styling: Esther Egli

Scheibe auf die Schaufel, rein ins Öfeli, über die Kartoffeln schaben: Bei einem Raclette läuft immer etwas. Und für Pfeffer sorgen die verschiedenen Käsesorten von Raccard.

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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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raccard | 51

Lieblingskäse wählen und gewinnen! Haben Sie schon Ihren Favoriten unter den Raccard-Spezialitäten gefunden? Sind Sie eher der klassische Typ und mögen den Raccard Tradition am liebsten? Bevorzugen Sie die Geschmacksvariante Pfeffer oder doch lieber Knoblauch? Haben Sie es gerne würzig mit dem Bio-Raccard surchoix oder dem Höhlengold-Raclette? Wählen Sie jetzt bis 11. November 2012 online auf www.migipedia.ch/raccard Ihren Lieblingskäse für den Racletteplausch aus und gewinnen Sie tolle Preise:

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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BIFIDUS | 53

Um ihre Verdauung auf Trab zu halten, spielt Andrea Abderhalden regelmässig Tennis und isst Bifidus.

Magen gut, alles gut

Für ihre Verdauung schwört Andrea, die Ehefrau von Schwinglegende Jörg Abderhalden, auf Sport und Bifidus.

D

Bild: Daniel Ammann; Styling: Mirjam Käser

iesportlicheSchwingergattin Andrea Abderhalden weiss ganz genau, wie sie ihre Verdauung in Schwung hält und sich somit rundum wohlfühlt: Ausgewogen essen, sich genügend bewegen, viel trinken und sich täglich einen BifidusCornwell-Drink oder ein Bifidus-Joghurt gönnen. Die im Bifidus-Joghurt enthaltenen probiotischen Bakterien können zu einer gesunden Darmflora beitragen und somit die Verdauung unterstützen.

In den neuen CornwellDrinks sind Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffreiche Lebensmittel können die Verdauung zusätzlich ankurbeln: Ballaststoffe quellen im Darm auf, da sie ein Vielfaches an Wasser binden können. Andrea Abderhalden ist sich der positiven Eigenschaften von Bifidus bewusst; ihr Kühlschrank ist immer voll mit den feinen Joghurts und Drinks. Schliesslich geht nichts über eine problemlose Verdauung. Text: Anna-Katharina Ris

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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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suPrÊMe | 55

Schlank im Design, voll im Geschmack: Die neue Suprême mit Heidelbeeren und Mandeln.

Zum Dahinschmelzen

In jeder Saison überraschen die Suprême-Schokoladen mit neuen Geschmackskombinationen. Die neuste Kreation kitzelt den Gaumen mit Heidelbeeren und Mandeln.

S

eit bald zehn Jahren führt die Migros die eleganten, schlanken Suprême-Schokoladen in ihrem Sortiment. Die Premiumtafeln von Frey zeichnen sich durch erlesene Ingredienzien aus. Liebhaber des Besonderen können sich jeden Frühling und Herbst von einer saisonalen Spezialedition überraschen lassen. Die neuste Kreation, die Limited Edition Suprême Amandes & Myrtilles, ist eine edle «Noir» mit einem hohen Kakaoanteil von 72 Prozent. Heidelbeeren in Form von Granulat verleihen ihrer bitteren Note einen fruchtigen Akzent.

Mandeln runden das Aroma ab. Neuartige Geschmackskombinationen und exquisite Aromen machen die SuprêmeSchokoladen zu einer typischen Erwachsenenschokolade. Damit sich ihre geschmacklichen Nuancen entfalten können, lässt man sie Täfelchen für Täfelchen langsam im Mund zergehen. Übrigens ist auch die neue Suprême UTZ-zertifiziert. Das Gütesiegel steht für einen marktorientierten, umweltfreundlichen und sozialverträglichen Anbau von Kakao, Kaffee und Tee. Text: Dora Horvath Bild und Styling: Mirjam Graf

Suprême Amandes & Myrtilles, 100 g, Fr. 2.90


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Feine Flügeli

Pouletflügeli hat jeder in der Familie gern. Sie sind schnell zubereitet und dürfen von Hand gegessen werden.

B

eidenOptigal-Pouletflügelistimmt nicht nur der Geschmack, sondern auch die Herkunft. Die Flügeli stammen aus Schweizer Produktion, und damit die Poulets unter der Marke Optigal geführt werden dürfen, müssen die Mastbetriebe strenge Standards einhalten. Die Betriebe werden dabei beaufsichtigt und kontrolliert. Traditionell stammen die OptigalHühner aus kleinen und mittleren Mastbetrieben. Die Hühnermast unterliegt den Richtlinien der besonders tierfreundlichen Stallhaltung (BTS). Das heisst unter anderem, dass jedes Huhn die Möglichkeit hat, sich ab dem 22. Lebenstag in einem gedeckten Aussenbereich zu bewegen. Dort können die Tiere nach Belieben scharren. In speziellen Ruhezonen gibt es erhöhte Sitz-

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möglichkeiten, denn wie andere Vögel schlafen auch Hühner gern ein wenig erhöht. Genügend Tageslicht sorgt im Hühnerstall für einen natürlichen TagNacht-Rhythmus. Der Geflügelbauer sorgt ausserdem für ein warmes Klima, damit die Küken nicht frieren. Ein abgestimmtes Lüftungssystem sorgt für angemessene Luftfeuchtigkeit im Stall, damit die Tiere gesund bleiben. Und die Migros garantiert, dass den Optigal-Betrieben während 365 Tagen im Jahr ein Veterinärdienst zur Verfügung steht. So hat Optigal Massstäbe gesetzt, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi Rezept: Saisonküche

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Heublumenspeck, aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 3.50 statt 4.30

Ananas «Gold», aus Costa Rica und Panama, pro Stück 2.90 statt 3.70

Malbuner Barbecue-Speck, hergestellt im Fürstentum Liechtenstein mit Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 2.20 statt 2.75

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Poulet-Erzeugnis (Schnitzel), aus der Zentralschweiz, 2 Stück, 200 g 4.30 statt 5.40 Kabeljaurückenfilet, Wildfang, aus dem Nord-Ost-Atlantik, per 100 g 3.20 statt 4.10 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf

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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 50% M-Classic Wienerli mit Senf im 5er-Pack, Schweiz, 1 kg 50%

Mozzarella di bufala, «Aus der Region.», 100 g 2.65 statt 3.35 UHT Kaffeerahm, PET-Flaschen, z.B. 1/4 Liter –.80 statt 1.15 30%

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PUNKTE

PUNKTE

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Haussauce, Pfeffer, Tartar, 100 ml 2.10 statt 2.50

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Haussauce, 250 ml 3.90 statt 4.60

Alle Mifloc Kartoffelstock 30% Knorr Suprême Rüeblicrème mit Orangen, 1 Beutel, 20x 98 g 2.70 NEU *,** Knorr Beutelsuppen im 3er-Pack, z.B. Knorr Fidelisuppe, 3 Beutel 5.20 statt 6.60 20% Delizio Utengule Tanzania Kaffeekapseln, 20x 12 Stück ** PUNKTE

Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack 25% Alle Blévita Stangen und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Alle Nussrollen und Birnweggli, inkl. Bio 20% Sélection Linzertorte, 205 g 4.20 NEU **

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Chrysanthemen-Busch, «Aus der Region.», pro Topf 6.90 statt 9.80

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Tell-Würstli, aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 220 g 4.70 statt 5.90

Äpfel Jonagold I (süsslich), aus der Schweiz, per kg 2.30 statt 3.40 30%

Baby Leaves, «Aus der Region.», Schale à 150 g 2.70 statt 3.90 30%

Azalee, pro Topf 5.90 statt 7.80

WEITERE LEBENSMITTEL

Trockenfleisch, aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 6.90 statt 8.30

Nüsslisalat, «Aus der Region.», Schale, per 100 g 2.– statt 2.75 25%

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Hirschsalsiz, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland und der Schweiz, Stück à 110 g 3.50 statt 4.40

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Feigen getrocknet «Neue Ernte», aus der Türkei, per 100 g 1.30 statt 1.60

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Bauernschinken, TerraSuisse, 217 g 30%

Entlebucher Bergrahmkäse, «Aus der Region.», per 100 g 1.70 statt 2.15

Optigal Herbstpoulet in Backschale, Schweiz, per kg 33%

Raccard assortiert, 350 g 6.05 statt 8.70 30%

Berliner, 6 Stück, 390 g 6 für 4

Baby und Kinder Nachtwäsche, z.B. Knaben Pyjama, Gr. 134–176 11.90

Forellenfilets im Duo-Pack, Bio, geräuchert, Zucht aus Dänemark, 2 x 100 g 30%

Engelberger Klosterglocke, «Aus der Region.», 2 x 200 g 6.10 statt 9.20 33%

Ice Tea Brik im 6er-Pack, Zitrone, Pfirsich oder Light 6 für 4

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Schweinskoteletts, aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.35 statt 1.95 30% Schweinsnierstück Plätzli/ Steak, aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.50 statt 3.60 30% Kalbsbrät, aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.25 statt 1.60 Erhältlich in der Selbstbedienung

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen mit Schleierkraut, Max Havelaar, Bund à 15 Stück 10.80 Calluna, im 11-cm-Topf, pro Pflanze 2.90 statt 3.90 Alle Herbstblumenzwiebeln, z.B. Tulpen Mickey Mouse, 10 Stück 6.– statt 7.50 20%

Alle VermicellespatisserieProdukte 20%

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Armando De Angelis Tortellini im Duo-Pack 30% Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. Flammkuchen, 2 x 240 g 6.– statt 7.60 20% Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische HolzofenbrotSandwiches) 20%

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3.50

Salsa pomodoro e basilico, Bio 200 ml

15.–

M-Classic Crevetten ganz, gekocht tiefgekühlt, 800 g

PUNKTE


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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

schaufenster

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oPtigal | 65

Pouletflügeli mit Kürbis und Salbei Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

2 rote Zwiebeln 450 g Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Hokaido oder Kleiner Knirps 2 Zweige Salbei 24 Pouletflügeli 2 EL Olivenöl 1 TL Salz Pfeffer ½ Bio-Orange 200 g Crème fraîche ZUBEREITUNG Backofen auf 220 °C vorheizen. Zwiebeln halbieren, Kürbis entkernen. Beides in feine Schnitze schneiden. Salbei in feine Streifen schneiden. Alles mit Poulet und Öl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Circa 25 Minuten in der Ofenmitte durchbacken. Wenig Orangenschale abreiben, Orange auspressen. Schale und Saft mit Crème fraîche mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pouletflügeli mit Orangen-Crème-fraîche servieren. Dazu passt Brot. Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten + ca. 25 Minuten backen Pro Person ca. 41 g Eiweiss, 28 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/470 kcal


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schaufenster

Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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aniManca | 67

Dem Knochen auf der Spur

Esther Wolfensberger (41), Museumspädagogin im Sauriermuseum Aathal, weiss alles über Dinosaurierknochen und wie man sie findet. Esther Wolfensberger, wie sind Sie dazu gekommen, sich mit Dinosaurierknochen zu beschäftigen?

Ich bin keine Paläontologin. Um Paläontologin, also Wissenschafterin von Lebewesen vergangener Zeitalter, zu werden, muss man ein Studium absolvieren — bestenfalls Biologie oder Geologie. Ich war zuerst Lehrerin, bis zu dem Tag, als man freiwillige Helfer für Grabungen in den USA gesucht hatte. Weil ich schon als Kind von dem Gedanken fasziniert war, nach längst Verschwundenem zu graben, hatte ich mich, ohne lange zu überlegen, gemeldet. Seit ich auf die ersten Dinosaurierknochen gestossen bin, liess es mich nicht mehr los. Ich lernte im Museum das Präparieren von Fossilien und machte eine Zusatzausbildung als Museumspädagogin. Woher weiss man, wo man nach Dinosauriern graben muss?

Man studiert geologische Karten, um zu sehen, wo sich

die Gesteinsschichten des richtigen Alters befinden, und man prüft die Fachliteratur, um herauszufinden, wo jemand Knochen gefunden hat. Von der Fundstelle in den USA hat unser Direktor aus einem Buch erfahren. Da sich lange niemand mehr für diesen Ort interessierte, musste es dort viele Skelette geben. Oft sind es auch Funde, die Leute in der Gegend gemacht haben, die einem die wichtigste Spur liefern. Gibt es heute noch Dinosaurier?

Jeder weiss ja, dass Dinosaurier neben vielen anderen Tier- und Pflanzenarten vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind. Aber eben nicht alle! Aus kleinen Raubdinosauriern entwickelten sich nämlich unsere Vögel. Sie sind heute die nächsten noch lebenden Verwandten der Dinos. Text: Anette Wolffram Eugster Bild: René Ruis

www.sauriermuseum.ch

Joker-Tag

Der dritte Joker: Dino «Stego».

Die Joker-Saurier sind die Stars der Saurierwelt. Am Mittwoch, 3. Oktober, gibt es den pflanzenfressenden Stegosaurus ab einem Einkauf von 60 Franken in allen MigrosFilialen. Erhältlich nur solange Vorrat und maximal drei Joker pro Einkauf.

gut zu wissen

Waren Dinosaurier intelligent?

Die Animanca-App «Kümmere dich um Rexy» ist ein spannendes Spiel, bei dem es darum geht, sich um den kleinen T-Rex zu kümmern. Man muss ihn füttern, waschen und dafür sorgen, dass es ihm gut geht. Diese kostenlose App rund um das Thema Dinosaurier kann man downloaden unter: www.animanca.ch

Vor allem die kleinen und flinken Raubdinosaurier waren ziemlich schlau. Sie hatten relativ zu ihrer Körpergrösse das grösste Gehirn aller Dinosaurier. Es hatte ungefähr die Grösse eines Vogelgehirns. Das im Verhältnis zum Körper kleinste Gehirn hatten die pflanzenfressenden Panzer- und Stacheldinosaurier. Stegosaurus beispielsweise, der so gross war wie ein Elefant, hatte nur ein Gehirn von der Grösse einer Walnuss. Das Gehirn eines Menschen ist rund 25 Mal grösser. Dinosaurier waren intelligenter als andere Reptilien und werden deshalb auch eher mit Vögeln und Säugetieren verglichen.


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schaufenster

Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

Die Schweizerische Schule für Blindenführhunde bildet neben den Blindenführhunden auch Begleithunde für autistische Kinder und Assistenzhunde für Behinderte aus.

Ein wahrer D Freund

bilder: Getty Images, ZVG

Am 4. Oktober 2012 ist der internationale Tag der Tiere. Das Beispiel der Schweizerischen Schule für Blindenführhunde zeigt, wie eng und respektvoll die Verbindung von Mensch und Tier sein kann.

ie Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde in Allschwil BL feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Neu bildet die Stiftung auch Begleithunde für autistische Kinder aus. Ein Autismusbegleithund hat ähnliche Aufgaben wie ein Blindenführhund. Er führt das Kind, befolgt dabei aber die Hörzeichen einer erwachsenen Vertrauensperson. Der Hund stoppt vor Strassenüberquerungen und weicht Abgrün-

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welttiertag | 69

Welttiertag

den und anderen Gefahren aus. Der vierbeinige Freund lockt das Kind aus seinem Schneckenloch und hilft ihm, stressige Situationen zu meistern. Bei allen ihren Hunden — es handelt sich um Labradore aus eigener Zucht — legt die Stiftung Wert auf eine artgerechte Haltung und Ausbildung. Die Fähigkeiten der Hunde sollen dem Menschen zugutekommen — mit grossem Respekt für das Tier.

Seit zwölf Jahren engagiert sich die Migros am Welttiertag. ein Prozent des Umsatzes aus dem tierwelt-Sortiment, der während der Aktion vom 25. September bis 8. Oktober erwirtschaftet wird, schüttet die Migros an drei tierschutzorganisationen aus: Certodog Stiftung für das Wohl des Hundes, StS Schweizer tierschutz und die Vogelwarte Sempach, Stiftung für Vogelschutz. Die Migros macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, aktive und kontinuierliche Aufklärungsarbeit für eine artgerechte Heimtierhaltung zu betreiben. Dabei baut sie auf eine langjährige Partnerschaft mit etablierten tierschutzorganisationen.

Text: Heidi Bacchilega

30-Prozent-Aktion auf das gesamte Tierfutter von Selina, Asco und M-Classic vom 25. September bis 8. Oktober 2012. Asco A’petito Wild, 5 x 10 g, Fr. 1.45, Asco Sensitive Terrine, 4 x 150 g, Fr. 3.95, Matzinger Mini Menue Rind, 1,5 kg, Fr. 6.20, Vital Balance Huhn, Fr. 15.70


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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

schaufenster

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Mit der Kraft der Trauben

Die Hightech-Nachtpflege mit Vitis Vinifera bekämpft wirksam erste Fältchen.

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ie Gesichtspflegelinie Zoé Effect PhytoCellTec Vitis Vinifera hilft Frauen ab 30, ersten Anzeichen der Hautalterung vorzubeugen oder diese zu minimieren. Neu wird die Linie mit der Nachtpflege Advanced Night Care erweitert, welche die Haut in ihrer Erholungsphase intensiv pflegt und regeneriert. Das Resultat: Die Haut wirkt am Morgen frisch und ebenmässig, feine Fältchen sind gemildert. Die Nachtcreme Zoé Effect PhytoCellTec Vitis Vinifera Advanced Night Care enthält den innovativen und zum Patent angemeldeten Traubenstammzellen-Wirkstoff Vitis Vinifera. Dieser basiert auf den Stammzellen der GamayTeinturier-Fréaux-Traube, einer Traube aus dem Burgund, die sich durch eine extrem hohe UV-Resistenz auszeichnet. Die Creme reduziert nach vier Wochen Anwendung nachweislich die Faltentiefe bis zu 30 Prozent und erhöht die Hautfeuchtigkeit bis zu 100 Prozent. Sie ist frei von Parabenen, und ihre Verträglichkeit ist von Dermatologen bestätigt. Text: Dora Horvath

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Schätze des Baltikums

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Reisedaten 2013 Saison 1: 21.04.–28.04.13, 28.04.–05.05.13, 05.05.–12.05.13 Saison 2: 19.05.–26.05.13, 26.05.–02.06.13, 02.06.–09.06.13 08.09.–15.09.13, 22.09.–29.09.13, 06.10.–13.10.13 Saison 3: 09.06.–16.06.13, 23.06.–30.06.13, 07.07.–14.07.13 Saison 4: 21.07.–28.07.13, 28.07.–04.08.13, 04.08.–11.08.13 Preise pro Person (Saison 1) Fr. Kat. Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion Aktion preis Saison 1 Saison 2 Saison 3 1 2-Bett innen 1250.– 630.– 750.– 1070.– 4 2-Bett aussen 1630.– 820.– 940.– 1250.– 6 2-Bett mit Balkon 1880.– 940.– 1070.– 1380.– 12 Suite mit Balkon 2400.– 1440.– 1570.– 1880.– Zuschläge pro Person Basis Saison 1 (je nach Kategorie) Saison 4 620.– bis 630.– Unsere Leistungen Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord, deutschsprachige Bordreiseleitung Abfahrtsorte 23:30 Bern, Neufeld, 00:05 Basel SBB, 00:05 St. Gallen, 01:15 Zürich, Sihlquai, 02:05 Luzern

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Reisedaten 2013 Saison 1: 28.04.–05.05.13, 12.05.–19.05.13, 26.05.–02.06.13 01.09.–08.09.13 Saison 2: 09.06.–16.06.13, 04.08.–11.08.13, 18.08.–25.08.13 Saison 3: 07.07.–14.07.13, 21.07.–28.07.13 Preise pro Person (Saison 1) Fr. Kat. Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion Aktion preis Saison 1 Saison 2 Saison 3 1 2-Bett innen 2000.– 1000.– 1130.– 1220.– 4 2-Bett aussen 2480.– 1240.– 1370.– 1450.– 6 2-Bett mit Balkon 2700.– 1350.– 1480.– 1560.– 10 2-Bett mit Balkon 2950.– 1480.– 1610.– 1690.– Zuschlag An- und Rückreise mit Flug nach Hamburg und Transfer nach Kiel ab 650.– Unsere Leistungen Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord Deutschsprechende Bordreiseleitung Kapitänsempfang, Galadinner Sicherheitsgebühren, Hafentaxen

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Reisedaten 2013 Saison 1: 19.04.–26.04.13, 26.04.–03.05.13, 10.05.–17.05.13 ■ Italien–Tunesien–Spanien–Côte d`Azur Saison 2: 24.05.–31.05.13, 31.05.–07.06.13, 07.06.–14.06.13, ■ Mediterrane Sehenswürdigkeiten, neu mit Ibiza 06.09.–13.09.13, 27.09.–04.10.13, 04.10.–11.10.13 ab Fr. 0.– ■ MSC Orchestra – bewährt und aufsehenerregend Saison 3: 14.06.–21.06.13, 05.07.–12.07.13, 12.07.–19.07.13 statt Fr. 125 Saison 4: 19.07.–26.07.13, 26.07.–02.08.13, 02.08.–09.08.13 Preise pro Person (Saison 1) Fr. CH Kat. Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion Aktion preis Saison 1 Saison 2 Saison 3 F R A N KGenua 1 2-Bett innen 1250.– 630.– 760.– 1070.– R E I C H 4 2-Bett aussen 1750.– 880.– 1010.– 1320.– Villefranche 6 2-Bett mit Balkon 1880.– 940.– 1070.– 1380.– 10 2-Bett mit Balkon 2200.– 1100.– 1230.– 1540.– Rom Zuschläge pro Person Basis Saison 1 (je nach Kategorie) Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Orchestra****+ Saison 4 620.– bis 630.– Ibiza «MSC Orchestra» Die MSC Orchestra begeistert durch eine perfekte Unsere Leistungen Ausgewogenheit von Design, Komfort und Sicherheit. Sie Kreuzfahrt in der gebuchten Kabine werden an Bord von dem breitgefächerten Angebot an Catania Vollpension an Bord, deutschsprachige Bordreiseleitung Freizeitangeboten und grossartigen UnterhaltungsmöglichTunis Abfahrtsorte keiten begeistert sein: Sauna und Dampfbad, Joggingbahn, mehrere exquisite Restaurants, exotische Bars, Palm Beach 23:30 Bern-Neufeld, 00:05 Basel SBB, 00:05 St. Gallen, Internet Buchungscode: gmsgen2 – www.mittelthurgau.ch Casino, Covent Garden Theatre, Diskothek. Willkommen an Bord! 01:15 Zürich-Sihlquai, 02:05 Luzern Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Trinkgelder (ca. EUR 7.– pro Nacht) Persönliche Auslagen und Getränke Versicherung Ausflüge An-& Rückreise nach Genua oder Venedig per Bus Fr. 215.– pro Person (am Vorabend)

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Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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FOOD

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Sellerie-Birnen-Suppe für circa Fr. 5.70

Vorspeise für 4 Personen ■ 1 Zwiebel, 400 g Sellerie und 1 Birne in Würfel schneiden. In 25 g Bratbutter 2–3 Minuten andünsten. Circa Fr. 3.20 ■ Mit 5,5 dl heisser Hühnerbouillon aufgiessen. 15–20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Sellerie gar ist. 2 dl Halbrahm beigeben und kurz aufkochen. Alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Circa Fr. 1.70 ■ 1 Birne entkernen, schälen. In sehr kleine Würfel schneiden. Auf 4 Teller verteilen. Suppe drübergeben. Circa Fr. 0.80 TIPP: Mit gebratenen Speckwürfeln und gerösteten Croutons servieren.

Fair und noch mehr!

Sellerie, Birnen, Muskatnuss – die wichtigsten Zutaten für eine feine Suppe.

Gepfeffert «Geh doch dorthin, wo der Pfeffer wächst!» Diesen abweisenden Spruch kann man auch als Reisetipp für Indien oder Südostasien verstehen. Den Pfeffer gibts aber auch hier. Die Migros hat ihn sogar fair gehandelt in Bioqualität. Bio Fairtrade Max Havelaar Pfeffer weiss, gemahlen, 35 g, Fr. 1.95* *In grösseren Filialen erhältlich.

Gestatten, Gelbwurz

Dem Currypulver gibt Kurkuma neben einer fein-würzigen Note vor allem die appetitliche Farbe. Die Wurzel der Gelbwurz wird in Indien seit rund 4000 Jahren kultiviert und gehört einfach in jede Küche. Bio Fairtrade Max Havelaar Kurkuma, gemahlen, 30 g, Fr. 1.35

Kernig, aber nicht nussig Duftiger Reistraum «Basmati» heisst auf Hindi «Duft» und beschreibt den Langkornreis mit dem betörenden Aroma perfekt. Welch ein Unterschied, ein Curry mit Duft- statt mit normalem Langkornreis serviert zu bekommen. Und mit diesem Basmatireis leistet man auch einen Beitrag zum fairen Handel. Fairtrade Max Havelaar Basmatireis, 1 kg, Fr. 3.75

Die Kerne des brasilianischen Cashewbaums werden oft fälschlich als Nüsse bezeichnet. Cashewkerne eignen sich geröstet und gesalzen als Apérosnack. Und aus der asiatischen Küche sind sie nicht wegzudenken. Bio Fairtrade Max Havelaar Cashewkerne, 100 g, Fr. 3.20


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schaufenster

Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

Beste Freunde

Finnisch warm

Schon fast 75 Jahre lang gibt es Bibi-Nuggis, eine Schweizer Qualitätsware. Die Nuggispitze fördert die natürliche Entwicklung von Kiefer und Gaumen. Besonders süss ist die neuste Kollektion, die sich «Best Friends» nennt. Die Nuggis gibt es mit Ring oder als Einschlafmodell ohne Ring. bibi Einschlafnuggi, bibi Ringnuggi, je Fr. 5.10

Harte Winter? Kein Problem mit dieser cleveren Outdoorbekleidung für die ganz Kleinen. Die finnischen Firma Reima entwirft unter dem Namen Lassie by Reima hochfunktionelle Kinderbekleidung mit raffiniertem Design und praktischen Schnitten. Die hochwertige Kleidung ist schmutz- und feuchtigkeitsabweisend sowie pflegeleicht. Z. B. Baby-Jacke, Fr. 69.–*; BabySkihose, Fr. 45.–*; Grössen 74–92 * Nur in ausgewählten Filialen erhältlich.

Rüstzeug für den Nachwuchs Solides Schuhwerk

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nonfood | 75

raPPensPalte

Sandro Cavegn (27) ist der neue Mister Schweiz und wohnt in Rapperswil-Jona SG. Der 1,79 Meter grosse Bündner arbeitet als selbständiger Unternehmer. Er kann sich in allen vier Schweizer Landessprachen verständigen. Sandro Cavegn, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

1996 habe ich auf einer Alp als Knecht innert fünf Wochen gute 1000 Franken verdient. Was würden Sie auch für viel Geld nicht hergeben?

Meine wunderschöne bordeaux-hellblaue Vespa Sprint 1969.

Schön wars, als die lieben Kleinen mit leichten Sandalen an den Füssen durch den Sommer hüpfen konnten. Doch nun, wo das Wetter rauer wird, braucht es gutes Schuhwerk: Diese Outdoor-Schuhe für Buben und Mädchen sind leicht, haben eine griffige Sohle, und sie sind mit wasserabweisendem Obermaterial ausgerüstet. Freizeitschuh für Knaben und Mädchen, Fr. 39.80 Im Schuhrayon grösserer Filialen.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gutes Essen.

Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Las Vegas mit meinem besten Freund Kari.

Farbiges für kalte Tage Leider, leider – diesen knallbunten Look gibt es nicht für Erwachsene. Das farbenfrohe Set aus Schal, Handschuhen und Mütze in Handstrickoptik ist für den weiblichen Nachwuchs reserviert. Schal und Mütze sind mit kuscheligem Fleece gefüttert. Die witzigen Applikationen und coolen Aufnäher geben dem Look das gewisse Etwas. Auch für kleine Jungs ist ein buntes Gegenstück erhältlich. Baby-Accessoires-Set, Pink, Fr. 19.–*; Grössen 3–24 Monate * In grösseren Filialen.

Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Die Gebetskarte von Maria und Fotos meiner Eltern.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Alphornbläser.

Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit der süssen Luisa Rossi, Schweizer Topstylistin.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Freunde und den Mister-SchweizTitel. Interview: Eugen Baumgartner


saisonküche 76 |

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lena-lisa wüstendörfer

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

Ein Leben für süsse Klänge

Ohne Schoggi geht für Lena-Lisa Wüstendörfer vor dem Auftritt nichts. Mit dem Migros-Magazin hat die Dirigentin deshalb ihren Pralinévorrat aufgestockt.

D

ie Küche ist hell, klar und modern, mit einer Kücheninsel gegenüber dem Kochherd. Hier hätten locker drei bis vier Köche Platz. Doch in der Basler Wohnung von Lena-Lisa Wüstendörfer (29) wird selten gekocht. «Ich bin so viel unterwegs, da bleibt fürs Kochen meist kaum Zeit», sagt die junge Dirigentin. Dafür freut sich «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco über so viel Armund Beinfreiheit. Schnell stehen Schokolade, Butter, Rahm und Fleur de sel, das besondere Meersalz, auf dem Tisch. Als Team machen sich Lena-Lisa Wüstendörfer und Annina Ciocco daran, die Schokolade zu zerbrechen und zu schmelzen. «Ich habe auch weisse Schokolade sehr gern», sagt die Dirigentin. Die Köchin hat da einen Tipp parat: «Limettenzesten harmonieren gut mit weisser Schokolade — herrlich erfrischend.» Ab und zu wandert ein Stück Schokolade in den Mund. Schliesslich muss man sich von ihrer Qualität überzeugen! Für Lena-Lisa Wüstendörfer ist Schokolade auch aus ihrem Beruf nicht

wegzudenken: «Ich esse vor dem Konzert immer ein Stück», gesteht sie. Da die Konzerte meist abends sind, gibt es für sie vorher kein richtiges Znacht. «Etwas Richtiges» gibt es nach dem Auftritt.

die faszination des klangs, von bombastisch bis ganz leise Erst die Schokolade, dann der Taktstock. Und der hat viel zu tun: Die 29-Jährige hat nicht nur die musikalische Leitung des Jungen Orchesters Basel inne, sondern auch die des Uni-Orchesters Bern, des Messias-Chors Zürich-Oerlikon sowie der Comic-Opera Zürich. Und natürlich hat sie Engagements in anderen Orchestern. Ausserdem schreibt sie eine Doktorarbeit über Gustav-MahlerSinfonien. Die erste Frau im Orchester weiss, was sie will und was sie am Dirigieren fasziniert: die Klangkontraste eines Orchesters. Diese Kontraste haben sie übrigens schon als Kind in ihren Bann gezogen. «Von bombastisch bis ganz leise. Beim Musizieren kann ich verschiedene Stim-

aufgetischt

■ Was haben Sie auf Vorrat? Pasta, edamame (Sojaschoten), Schokolade. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Null bis zwei Mal. Ich bin viel unterwegs. ■ Kochen ist für Sie … … im Alltag eher Pflicht als kür. Wenn ich Zeit habe, dann ist kochen eine entdeckungsreise. ■ Was würden Sie nie essen? Froschschenkel, Schnecken, Skorpione. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit Gustav Mahler (1860–1911). Ich wäre gespannt, was er auswählen würde.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

LENA-LISA WÜSTENDÖRFER | 77 Die feinen Schoggiwürfel werden in Kakaopulver gewendet. Da LenaLisa Wüstendörfer ein paar mit in die Konzertprobe nehmen möchte, werden sie in Zellophanbeutel verpackt.

! Beste Bitterschokolade, dazu Butter, Rahm und als i-Tüpfelchen: Fleur de sel. ! Die Schokolade wird mit der Butter im warmen Wasserbad langsam geschmolzen. ! Rahm wird unter die Schoggimasse gerührt. Dann kommt das Fleur de sel hinzu. ! Die gut erkaltete Schokolade wird aus der Form gestürzt und in mundgerechte Würfel geschnitten.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

mungen erzeugen und mit vielen Leuten etwas Gemeinsames schaffen», versucht sie die Faszination für ihren Beruf in Worte zu fassen. Routine gibt es für sie nicht. «Sonst springt der Funke nicht über», sagt die junge Dirigentin. Und so steht vor dem Einstudieren eines Stücks die Beschäftigung mit der Partitur. «Die ist die Referenz», erklärt sie. Und das Leben des Komponisten und die Zeit, in der er gelebt hat. Konsequent beantwortet sie denn auch die Frage nach ihrem Lieblingskomponisten: «Ich mag die Komponisten am liebsten, die ich gerade dirigiere.»

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LENA-LISA WÜSTENDÖRFER | 79

Kakaowürfel mit Fleur de sel

Ausbildung bei Stardirigent Claudio Abbado Viel gelernt hat sie ein Jahr lang als Assistentin bei Stardirigent Claudio Abbado in Italien. «Es hat mich beeindruckt, was für Klänge Abbado gestaltet.» Wie kam sie als junge Absolventin der Musikhochschule Basel an diesen Job? Es hört sich ganz einfach an, wenn Lena-Lisa Wüstendörfer sagt: «Abbado sah in Luzern ein Video, in dem ich dirigierte. Darauf lernte ich ihn kennen, und er bot mir die Assistenzstelle an. Dann hatte ich einen Monat Vorbereitungszeit.» Vorbereiten heisst: Das aktuelle Abbado-Repertoire beherrschen. «Als Assistentin ist man das dritte und vierte Ohr des Dirigenten. Man geht bei der Probe auch einmal in den hintersten Winkel und hört, wie sich das Stück von dort aus anhört. Jeder Raum hat seine eigene Akkustik.» Viel hat sich die junge Frau beim Altmeister abgeschaut, doch «Nachahmen allein genügt nicht, das ist wie beim Kochen», sagt sie und verrät gleich, dass sie ein Schleckmaul sei: «Deshalb backe ich auch lieber, als ich koche. Am liebsten HeidelbeerMuffins.» Sprachs und lässt einen Schokowürfel im Mund verschwinden, der verräterische Spuren an den Fingern hinterlässt. Text: Claudia Schmidt

ZUTATEN

100 g dunkle Schokolade (69% Kakao) 100 g extradunkle Schokolade (78% Kakao) 50 g Butter 1 dl Rahm 2 TL Fleur de sel 4 EL Kakaopulver

ZUBEREITUNG 1. Schokolade in Stücke brechen. Mit der Butter in eine Schüssel geben und über einem lauwarmen Wasserbad vorsichtig schmelzen. Rahm daruntermischen und Masse leicht abkühlen lassen. 2. Fleur de sel unter die Schokoladenmasse heben. In eine rechteckige Alu-Allzweckbox oder in Silikonformen oder in eine mit Klarsichtfolie ausgekleidete Form giessen. Im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen. 3. Schokoladenmasse stürzen. In circa 2 × 2 cm grosse Würfel schneiden. Würfel im Kakaopulver wenden.

Bilder: Matthias Willi

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | MigroS-MagaZin |

Blut- und Leberwurst mit Apfel-Kohl-Salat Ergibt 4 Portionen: 2 kleine Blutwürste à ca. 150 g, 2 kleine Leberwürste à circa 150 g, 300 g Kohl, 100 g Bratspeck, 1 Zwiebel, 4 EL Aceto balsamico bianco, Salz, Pfeffer, 1 EL Butter, 2 süssliche Äpfel, z. B. Maigold, 2 EL Zucker Blut- und Leberwürste in kochendes Wasser geben. Rund 20 Minuten unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Inzwischen Kohl vierteln, Strunk entfernen. Kohl in circa 2 mm breite, Speck in circa 1 cm breite Streifen schneiden. Zwiebel hacken. In einer Bratpfanne Speck und Zwiebel ohne Fettzugabe circa 2 Minuten braten. Kohl dazugeben und 5 Minuten mitbraten, bis er etwas weich ist. Speck-Kohl-Mischung in eine Schüssel geben, Balsamico dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In derselben Pfanne Butter erhitzen. Äpfel samt Schale in Schnitze schneiden. Apfelschnitze und Zucker in die Pfanne geben, circa 5 Minuten braten, bis der Zucker caramelisiert. Kohlsalat mit Würsten und Äpfeln anrichten.

Die Zeiten, als man bei gekochtem Kohl die Nase gerümpft hat, sind definitiv vorbei. Das uralte Gemüse feiert sogar ein fulminantes Comeback in den Gourmetküchen – und dies nicht nur als Sauerkraut während der Metzgete.

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ir Schweizer konsumieren verglichen mit den Asiaten nur wenig Kohl. Eigentlich schade, denn Kabis ist nicht gleich Kabis: Im Frühjahr ist er zart und mild, im Sommer würziger und fester und im Spätherbst schön gross und mit dicken Blättern.

Zurzeit liegen besonders prächtige Exemplare in den Gemüseauslagen. Kein Wunder, hat Chabis doch Hochsaison. In Weiss und in Rot, gebraten, gedünstet, als Beilage zu Wildplatten oder säuerlich eingelegt zur Metzgete: Kohl ist im Herbst der grosse Star. Und deshalb ist es an der

Zeit, sein Image als stinkender Genosse endgültig aufzupolieren. Natürlich duftet Kohl immer nach Kohl, auch wenn mir einige Damen zugeflüstert haben, man müsse ihn mit Milch kochen, so «stinke» er weniger. Ich bin der Meinung, das Image als Arme-Leute-Essen

Bilder: Stockfood, Saisonküche (3)

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Kein Kohl, Kabis fägt


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MigroS-MagaZin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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Kabis-Ingwer-Suppe mit Tofu Ergibt 4 Portionen: 500 g Weisskabis, 1 Zwiebel, 20 g Ingwer, 2 EL Rapsöl, 50 g Shiitake-Pilze, 1,5 l Gemüsebouillon, 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Sojasauce, 200 g Seidentofu Kabis halbieren, Strunk entfernen. Kabis in 2 mm dicke Streifen schneiden. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden. Ingwer hacken. Kabis, Zwiebel und Ingwer im Öl circa 2 Minuten dünsten. Pilze vierteln. Bouillon, Lorbeerblätter und Pilze zum Kabis geben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze circa 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken. Tofu in kleine Würfel schneiden. Suppe anrichten. Tofu dazugeben und in der Suppe warm werden lassen.

Schweinsmedaillon auf gebratenem Kabis Ergibt 4 Portionen: 4 Schweinsmedaillons à ca. 120 g, Salz, Pfeffer, 5 EL Olivenöl, 100 g Champignons, 1 Schalotte, 2 dl gebundene Bratensauce, 1 dl Rahm, 400 g Kabis Fleisch etwas flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Hälfte des Öls bei mittlerer Hitze rundum 8–10 Minuten braten. Medaillons in Alufolie einpacken und 10 Minuten beiseitestellen. Pilze in Scheiben schneiden. Schalotte hacken. Beides in etwas Öl circa 5 Minuten dünsten. Bratensauce und Rahm dazugiessen, aufkochen und beiseitestellen. Kabis halbieren, Strunk entfernen. Kabis in feine Streifen schneiden. Im restlichen restlichen Öl bei mittlerer Hitze circa 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. abschmecken. Fleisch auspacken, entstandenen Fleischsaft zur Sauce giessen, aufkochen. Fleisch mit Kabis und Sauce anrichten.

gehört der Vergangenheit an. Zudem ist Kabis, egal, wie man ihn zubereitet, ein wahrer Gesundbrunnen und ein wichtiger Vitaminlieferant: In alten Zeiten wurde er nicht als Gemüse, sondern als Medizin angebaut. Bei den Landfrauen spielt er seit eh und je eine wichtige Rolle.

Wer kennt nicht den köstlichen Urner Hafekabis oder die gefüllten Kabiswickel? Daher ist es nur logisch, dass Gourmetköche den schönen Kohlkopf als Köstlichkeit entdeckt haben. So findet man auf den Speisekarten nobler Restaurants feine Schweinsmedaillons auf

süsslich gebratenen Kabisstreifen oder Zitronen-Rahm-Kabis mit rosa gebratenem Hirschentrecôte. Ach, übrigens: Damit die gefürchteten Blähungen ausbleiben, gebe ich Fenchelsamen, Wacholderbeeren oder Kümmel dazu.


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1. Tag Basel – Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Ab 15.00 Uhr Einschiffung im Hafen St. Johann. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Speyer – Köln Passage des «Romantischen Rheins» mit Loreley. Stadtrundgang* durch die Domstadt Köln. 4. Tag Dordrecht – Rotterdam Ausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk.* Nachmittags Stadt-/Hafenrundfahrt* durch Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Am Vormittag Stadtrundfahrt.* Nachmittags Grachtenfahrt.* 6. Tag Düsseldorf Schifffahrt bis Düsseldorf. Stadtrundfahrt* mit interessanter Altstadt. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein». Im Winzerexpress durch Rüdesheim, Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* 8. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die Europametropole Strasbourg am Nachmittag. 9. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. Es het solangs het

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1. Tag Basel – Breisach Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 11.00 Uhr im Hafen St. Johann. Abfahrt 11.45 Uhr und Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Apéro. Gegen 17.00 Uhr Busausflug* zur berühmten Festungsstadt Neuf-Brisach. Rundgang durch Anlage/ Museum und Ton- und Lichterschau. Um 19.30 Uhr Rückkehr zum Schiff und 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Brunch 08.00 – 11.00 Uhr. In Strasbourg Bustransfer in die City zur 1 ¼-stündigen Bootsrundfahrt.* Freie Zeit und Rückkehr. Am Abend 6-gängiges Kapitäns-Dinner. 3. Tag Strasbourg – Basel Nach dem Frühstücksbuffet Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programm- und Menüänderungen vorbehalten. Menü-Karten finden Sie unter www.thurgautravel.ch Geeignet auch für Firmen- und Familienanlässe. Abreisedaten 2012 27.10.+ 29.10.+ 31.10.° 04.11. 23.11. 25.11. 27.11. 29.11. 01.12.+ 03.12. 05.12. 07.12.+ 09.12. 11.12. 13.12. 15.12. +

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IHRE REGION

Migros-Magazin | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

Migros luzern | 85

NEWS

Produkt der Woche Die Herbstblumenzwiebeln sind wieder da. Ob gross, klein, bunt oder einfarbig, es gibt sie in allen Blumenabteilungen der Migros Luzern und diese Woche sogar mit 20 Prozent Rabatt. Um mit voller Blütenpracht in den Frühling zu starten, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, die Zwiebeln zu setzen. Als ruhende Pflanzen benötigen sie nur noch den Kältereiz des Winters, damit die Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen pünktlich zur Frühlingszeit blühen.

Lach-Marathon in Sursee

Während fünf Tagen wird Sursee zum ComedyMekka. Zum Jubiläum spielen Komikgrössen wie Ursus und Nadeschkin auf. Und das Duo Oropax macht sogar einen Marathon.

W

er gerne viel und laut lacht, ist an den «Soorser Comedy Täg» goldrichtig. Das Festival feiert das 10-Jahr-Jubiläum und bietet dem Publikum vom 17. bis 21. Oktober auserlesene Comedy-Köstlichkeiten. Ursus & Nadeschkin eröffnen das Comedy-Festival gleich mit zwei Vorstellungen und ihrer neuen Show «Sechsminuten». Das Publikum erwartet ein «aufgepimptes» Theaterstück – es beginnt fulminant, spektakulär und ist schneller zu Ende, als einem lieb ist. Die zwei Solokünstler Michel Gammenthaler und Martin O. treten mit «Sounds like Magic» exklusiv in Sursee auf. Sie be-

geistern am Freitag, bevor Claudio Zuccolini, Stefan Heuss und Toni «Superbuffo» Caradonna am Samstagabend im Varieté «Comedy Gschnätzlets IX» für Lacher sorgen. Zum Dessert gibts am Sonntag den 1. Comedy-Marathon mit dem Chaostheater Oropax. Dieser Mordsspass dauert 10 Stunden. Unglaublich, aber wahr: Das Duo spielt sechs verschiedene 70-minütige Shows am Stück. Los gehts im Stadttheater Sursee ab 10 Uhr mit dem Kinderprogramm «ein Frosch namens Kuh». Tickets für einzelne Shows sind auch erhältlich. Text: Claudius Bachmann

Tickets zu gewinnen Das Migros-Kulturprozent unterstützt die «Soorser Comedy Täg». Gewinnen Sie 2x2 Tickets für Ursus & Nadeschkin (18.10.2011) und 3x2 Tickets für «Comedy Gschnätzlets IX» (20.10.2011). Informationen und Teilnahme bis am 5. Oktober unter www.migrosluzern.ch Mehr: www.comedysursee.ch

Klubschultipp der Woche Fühlen Sie sich überfordert, wenn Sie Texte schreiben müssen? In den Kursen Deutsch Muttersprache erlangen Sie Sicherheit im schriftlichen Ausdruck. Im Kurs Grammatik + Wortschatz schliessen Sie grammatische Lücken. Im Kurs Stil + Ausdruck lernen Sie, sich gewandter und präziser auszudrücken. Der Kurs Rechtschreibung vermittelt Klarheit und Selbstvertrauen hinsichtlich Korrektheit Ihrer Texte. Kursstart nach den Herbstferien in Luzern und Zug. Anmeldung: www.klubschule.ch, Suchwort: Muttersprache, Luzern 041 418 66 66, Zug 041 727 11 55

Oropax: Mit allen Wassern gewaschen.


IHRE REGION 86 |

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MIGROS LUZERN

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Neu im Surseepark: Vermietung und Service für Wintersportler SportXX von Migros ist eine gute Adresse für Schneesportler. Im Mythen Center Schwyz, Zugerland Steinhausen, MParc in Ebikon und neu auch im Surseepark gibt es den beliebten Mietservice mit einer breiten Auswahl an Skiern, Snowboards und Schneeschuhen. Er ist optimal für Familien mit Kindern im Wachstum. Dabei wird Wert auf Topmaterial zu fairen Preisen und eine

kompetente Beratung gelegt. Neu wird ein speziell auf Damen abgestimmtes Sortiment angeboten. Auch der Wintersportservice von SportXX ist umfassend: Je nach Bedarf kann man sich den Belag von Skiern und Snowboards präparieren, ausbessern oder wachsen lassen. Die Spezialisten von SportXX übernehmen auch die Bindungskontrolle. Famigros-

Mitglieder profitieren gegen Vorweisung der Famigros-Karte von 10 Prozent auf alle Saisonmieten. Bequeme Online-Reservation von zu Hause auf www.sportxx.ch/rental sind schon 10 Tage im Voraus möglich.

SportXX ist die richtige Adresse für Wintersportler, wenn es um Mietund Wintersportservice geht.

Sämtliche Informationen sowie die Mietbedingungen unter www.sportxx.ch

Stans im Zeichen der Briefmarken

Vom 4. bis 7. Oktober steht Stans im Zeichen der Briefmarkenkultur. Die Nationale Briefmarkenausstellung Naba zeigt Werke von rund 250 Sammlern und präsentiert den exklusiv angefertigten Briefmarken-Sonderblock der Schweizerischen Post.

D

er Philatelisten Verein Nidwalden präsentiert zum 50-Jahr-Jubiläum die nationale Briefmarkenausstellung Naba, die schweizweit Grösste ihrer Art. Vier Tage lang dreht sich in Stans alles um die Philatelie und zieht Schulklassen und Sammler sowie ausländische Postverwaltungen in den Bann. In Sonderschauen werden Sammlungen gezeigt, die kaum je der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Einzigartige Sammlung Winkelried Erstmals seit 1988 kann an der Naba die Sammlung Winkelried des verstorbenen Josef Niederberger aus Stans betrachtet werden. Diese besticht durch ihren Umfang und die Kostbarkeiten aus der Zeit 1804 bis 1862, aber auch durch ihre Vielseitigkeit. Die Sammlung ist liebevoll gestaltet, und die Erläuterungen sind in einer sauberen alten Schnörkelschrift gehalten. Einer der grössten Wünsche zu Lebzeiten Niederbergers: Die Sammlung in seiner Heimat einem breiten Publikum zu zeigen – die Naba macht dies nun möglich.

Ein besonderer Schwerpunkt bildet das Jugendengagement. Am «Tag der Jugend», am 5. Oktober, besuchen Nidwaldner Schulklassen die Ausstellung. Im Vorfeld haben sie sich im Schulunterricht mit der Post, deren Geschichte und Briefmarkenkultur auseinandergesetzt. Zudem zeigen Jugendliche während der

Naba in der für sie speziell geschaffenen Ausstellungs-Plattform «Junaphilex» auserlesene Sammlungen. Eigens für die Naba 2012 in Stans hat die Schweizerische Post einen Briefmarken-Sonderblock angefertigt. Dieser zeigt einen Teil des Stanser Dorfplatzes und einen PC-12 der Pilatus Flugzeugwerke. Der Briefmarkenblock und der nur an der Naba eingesetzte Poststempel sind an der Sonderpoststelle auf dem Ausstellungsgelände erhältlich. Text: Claudius Bachmann

Mehr: www.migrosluzern.ch

Briefmarken-Sonderblock der Naba 2012.

Stans im Briefmarken-Mekka.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

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MIGROS LUZERN | 87

Zu Hause bei Windows 8

Die Klubschule ist gerüstet für das neue Betriebssystem Windows 8: Die StartOberfläche wird intuitiver und individueller. Die Klubschule Migros Luzern bietet Starter-Seminare für Neugierige.

«Windows 8 kann ideal auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt werden», freut sich Cécile Amrein, Product Managerin und Dozentin bei der Klubschule Migros Luzern.

E

nde Oktober ist es endlich soweit. Microsoft lanciert ihr neues Betriebssystem, Windows 8. Nach Vista und Windows 7 bedeutet dies einen Quantensprung Richtung Benutzerfreundlichkeit. Die Klubschule Migros Luzern bildet in enger Zusammenarbeit mit Microsoft Trainer für Klubschulen der gesamten Schweiz aus und übernimmt den Lead für Starter-Seminare. Neu wird die Startoberfläche durch individuell zusammengestellte Anwendungen und Softwares bestimmt. «Neben dem neuen Touch-Gerät, das Microsoft lanciert, ist die Startoberfläche ein grosses Highlight», bestätigt Cécile Amrein, Product Managerin und Dozentin bei der Klubschule Migros Luzern. «Das Wichtigste aber ist das neue System dahinter. Die Anwendungen auf dem Desktop sind zwar ständig verknüpft und somit aktualisiert. Dennoch benötigen sie beinahe keine Ressourcen mehr und somit viel weniger Strom. Dies ist ein grosser Schritt nach vorne, gerade für die mobilen Geräte», erklärt sie.

Die Klubschule Migros bietet Anwenderkurse auf jeder Stufe Im Windows 8 Starter-Seminar lernen Teilnehmende in vier Lektionen, wie sie das neue Betriebssystem ideal auf ihre Bedürfnisse einstellen können. «Dabei geht es darum, neue Geräte mit Windows 8 oder auch bestehende Geräte, die neu Windows 8 installiert haben, persönlich einzurichten und aufzuzeigen, was es an Neuigkeiten gibt und wie

sie eingesetzt werden können», beschreibt Cécile Amrein ihr Seminar. «Unser Angebot richtet sich an Personen, die bereits Erfahrungen mit älteren Windows-Versionen haben und in kurzer Zeit den Umstieg auf Windows 8 möchten» ergänzt sie. Die Klubschule Migros Luzern arbeitet eng mit Microsoft zusammen und bietet Anwenderkurse auf jeder Stufe. Text und Bild: Marisa Michlig

Wann? Was? Wo? Erste Seminarstarts: ! 5.12.2012, 8.15 Uhr in Luzern ! 8.1.2013, 8.15 Uhr in Zug Teilnehmende können Ihre eigenen Geräte für die Erstinstallation mitnehmen. Anmeldung unter www.klubschule.ch, Suchwort «Windows 8» oder telefonisch unter 041 418 66 66

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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migros luzern

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

adr geht mit Facebook neue Wege

«Goldene Sonnen» für strahlende Gewinner: Hug AG, Malters, in der Kategorie «Produzent», vertreten durch Andreas Hug, «Swiss Melody Wassermelonen» der Unicorn SA in der Kategorie «Produkt», vertreten von Kurt Heimberg. In der Kategorie «Nachhaltigkeit» gewinnt die Emscha GmbH, vertreten durch Peter Hofstetter.

«Goldene Sonnen» für Produzenten aus der Region

Zum 13. Geburtstag des Labels «Aus der Region. Für die Region.» überrascht die Migros Luzern mit einem neuen Auftritt des DankeschönTages: in drei Kategorien wurden «Goldene Sonnen» vergeben.

D

ie Migros Luzern überrascht mit einem neuen Auftritt des DankeschönTages. In drei Kategorien wurden «Goldene Sonnen» vergeben. Rund 250 Produzentinnen und Produzenten sowie Lieferanten aus der Region, Partner, Mitarbeitende der Migros, Gäste und Medienvertreter fanden sich am 19. September zum jährlichen DankeschönTag bei der Migros Luzern, zu Hause in Dierikon, ein. Mit dem Anlass bedankt sich die Migros Luzern bei ihren

regionalen Lieferanten. Damian Betschart, Moderator bei Tele1, führte durch den Abend und präsentierte zum 13. Geburtstag des Labels «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) ein neues Konzept: Nicht mehr der Herzblutpreis, sondern die «Goldene Sonne»,

André Waltisberg, Leiter Super-/Verbrauchermarkt und Geschäftsleitungsmitglied der Migros Luzern.

die auch im AdR-Label zu sehen ist, wird als Trophäe verliehen. Dies in den drei Kategorien «Produzent», «Produkt» und «Nachhaltigkeit».

Willisauerringli, melonen und nullenergie-käserei In der Kategorie «Produzent» konnte die Hug AG aus Malters am meisten «Goldige Sönneli» sammeln und gewinnt neben der «Goldenen Sonne» 1000 Franken. In der Kategorie «Produkt» holten die Wassermelonen Swiss Melody die meisten Stimmen, produziert durch die Unicorn SA aus Fischbach-Göslikon. Sie gewinnt neben der «Goldenen Son-

ne» 1000 Franken. Die Migros-Kundin Jane Lehmann, welche die Wassermelonen Swiss Melody zur Wahl gestellt hat, gewinnt MigrosGeschenkgutscheine im Wert von 1000 Franken. Eine Jury rund um André Waltisberg, Leiter Super-/ Verbrauchermarkt und Geschäftsleitungsmitglied der Migros Luzern, kürte die Emscha GmbH aus Entlebuch zur Gewinnerin in der Kategorie «Nachhaltigkeit». Die Emscha GmbH ist die erste Nullenergie-Käserei der Schweiz. Die gesamte benötigte Energie wird auf dem Hof produziert. Text: Marisa Michlig Bilder: Thomi Studhalter

Die Abstimmung für die beiden ersten kategorien «Produzent» und «Produkt» fand auf Facebook statt. Produzenten präsentierten ihren betrieb und ihre Produkte, konsumentinnen und konsumenten stellten ihr liebstes Adr-Produkt zur Wahl. Facebook-User konnten bis am 16. September per klick «Goldige Sönneli» vergeben. Um die Adr-Produzenten auf die Wahl der «Goldene Sonne» via Facebook vorzubereiten, hat die Migros Luzern für sie im Vorfeld einen brunch organisiert, an dem sie lernten, eine eigene Facebook-Seite zu erstellen und diese künftig als Marketing-kanal optimal zu nutzen. Verfolgen Sie die Adr-Produzenten auf Facebook: www.facebook.ch/ goldene sonne


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

MIX | 91

Rauchverbot – den Bogen überspannt?

Nach dem Nein für ihre Initiative muss die Lungenliga über die Bücher: Hat sie sich zu sehr in den Kampf gegen das Rauchen verbissen und dabei andere Belastungen der Atemluft aus den Augen verloren? Die Direktorin der Lungenliga nimmt Stellung.

Fumoirs werden nicht verboten: Hier darf weiterhin geraucht werden.

D

ie Abstimmung hat es gezeigt: Die Schweizer wollen kein flächendeckendes Gesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Woran liegt dieser Unwille? Sonja Bietenhard (55), Direktorin der Lungenliga, resümiert: «Wir wollten mit der Initiative vor allem die rund 30 000 Mitarbeitenden im Gast-

gewerbe schützen, die nach wie vor dem gefährlichen Tabakrauch ausgesetzt sind. Das ist leider nicht gelungen.» Ein Schlag ins Wasser also? Ein Zeichen dafür, dass die Leute genug haben von immer mehr Verboten? Jein, meint Sonja Bietenhard. Natürlich sei die Lungenliga enttäuscht darüber, dass ihr

Anliegen als ein weiterer Schritt in Richtung Bevormundung wahrgenommen wurde, als «eine weitere Scheibe des Salamis», wie sie sich ausdrückt. Denn das solle es nicht sein. Aber trotzdem ist die Direktorin zufrieden: «Dank der Initiative hat das Thema Passivrauchen eine viel grössere Aufmerksamkeit bekommen, als wir das mit unseren üblichen Mitteln geschafft hätten.» Doch was ist mit den anderen Belastungen? Es scheint etwas übertrieben, so viel Aufwand gegen das Passivrauchen zu unternehmen, wenn beispielsweise gleichzeitig immer mehr Autos auf den Strassen unterwegs sind. «In der Schweiz sind wir dank der geltenden Emissionsbestimmungen und immer mehr Feinstaubfiltern gut dran. Wo wir etwas tun können, zum Beispiel bei den Cheminées daheim, machen wir Kampagnen», sagt Sonja Bietenhard. Allen Bemühungen der Lungenliga zum Trotz: Die Zahl der rauchenden Teenager stagniert bei rund 24 Prozent (laut BAG). Der Verdacht liegt nahe, dass die immer stärkeren Verbote das Rauchen erst recht attraktiv machen für rebellierende Jugendliche. Die Expertin räumt ein, dass dies bei einem Teil sicher der Fall sei. «Aber wir haben auch hier gute Erfolge», relativiert sie sogleich. «Das Projekt ‹rauchfreie Lehre› beispielsweise, eine Art Wettbewerb für Lehrlinge, hat grossen Zulauf.» Und da das Rauchen die Gesellschaft nach wie vor viel Geld koste, sei und bleibe es wichtig, alles Machbare dagegen zu unternehmen. Text: Andrea Fischer

www.facebook.com/MigrosMagazin Wo sollen Nichtraucher konsequent vor dem Qualm geschützt werden? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Stilvoll auf kleinem Fuss logieren

Bild: Keystone

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Kürzlich startete das Hotelnetzwerk Sleep Green. Die Gründungsmitglieder aus Österreich und Deutschland haben ein gemeinsames Ziel: Übernachtungen mit minimalem CO2-Fussabdruck anzubieten. Jedes Hotel hält sich an Bewertungskriterien zum umweltfreundlichen Betrieb und verfügt über mindestens zwei offizielle Zertifizierungen als nachhaltiges Unternehmen. ■ Zu den Häusern der ersten Stunde gehört das Boutiquehotel Stadthalle Wien (Bild) in der Nähe des Westbahnhofs. Es ist weltweit das erste Stadt-

hotel mit einer Null-Energie-Bilanz. Auf dem Dach wächst der Lavendel, die Fassaden sind begrünt. Die Solar- und Fotovoltaikanlage sorgt für eigene Energie, und für Toilettenspülungen und Gartenbewässerung wird Regenwasser gesammelt. Wer mit dem Zug oder dem Velo anreist (ab St. Margrethen SG sind es aber 616 Kilometer), erhält zehn Prozent Reduktion auf die Preise (Doppelzimmer ab 118 Euro, Einzelzimmer ab 78 Euro, inklusive Frühstücksbuffet). ■ Ebenfalls Mitglied von «Sleep Green» sind das Campo dei Fiori am Münchner

Viktualienmarkt, das B&O-Parkhotel im bayrischen Bad Aibling, das Hotel Zur Post in Salzburg und das Best Western Premier Victoria in Freiburg im Breisgau. ■ Gut zu wissen: Nächster Kandidat ist das erste «Green»-Hotel in Australien, das Alto Hotel in Melbourne. Details unter: www.sleepgreenhotels.com


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

5 Fragen

«Die Eltern sollten offen darüber reden»

Viele Kinder von neun bis 16 surfen laut einer Studie der Uni Zürich ohne Aufsicht mit dem Handy im Internet. Isabel Willemse erklärt, wie Eltern ihre Schützlinge auf explizite Inhalte vorbereiten können.

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Isabel Willemse, wo liegt das Problem, wenn Kinder alleine mit dem Handy im Internet surfen?

Isabel Willemse (29) ist Medienpsychologin, Assistentin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Bereich Psychosoziale Entwicklung und Medien.

Die Kontrolle ist viel schwieriger. Die Kinder könnten Inhalte sehen, die für Erwachsene bestimmt sind, beispielsweise Pornografie. Das Smartphone begünstigt zudem spontanes, unüberlegtes Verhalten, Kinder können schnell persönliche Dinge und Fotos online stellen.

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Wie können Eltern die Kinder vor Gewalt und Pornografie im Internet schützen?

Teilweise ist ein technischer Schutz auf dem Gerät möglich. Wichtig ist aber vor allem die Kommunikation. Die Eltern sollten offen mit ihren Kindern darüber reden, was sie beim Surfen sehen und erleben. Zudem müssen Eltern schon vor dem Kauf eines Smartphones Grenzen und Regeln vereinbaren.

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Kann unkontrolliertes Surfen im Internet nicht auch Vorteile haben? Wer frei ausprobieren kann, lernt mehr. Kontrolle macht Verbotenes doch erst recht reizvoll.

Bei Neun- bis Zwölfjährigen ist Kontrolle immer nötig. Bei älteren sollte man Grenzen festlegen, aber auch Freiheiten lassen. So können sie sich eine gewisse Medienkompetenz aneignen. Ganz unkontrollierter, grenzenloser Zugang ist bedenklich. Kinder können mit Dingen konfrontiert werden, die sie verängstigen oder verunsichern. Oder sie könnten sich mit jemandem treffen, den sie online kennengelernt haben und der jemand anderes ist, als er vorgab zu sein.

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Wie kann man die Medienkompetenz bei Kindern fördern?

Es gibt die technische und die inhaltliche Kompetenz. Technisch ist die junge

mein garten

Zeit für die Hingucker

Gartenexpertin Haia Müller freut sich schon jetzt auf den Frühling.

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er Begriff Stauden sorgt immer mal wieder für Verwirrung. Gartenneulinge schliessen oft vom schweizerdeutschen «Studen» kurz und denken dabei an Kleingehölze. Unter Stauden versteht der Gärtner jedoch mehrjährige Blütenpflanzen. Sie treten in unterschiedlichen Formen und Farben auf, können kleinwüchsig sein wie zum Beispiel die Grasnelken oder Immergrün oder den grossen Auftritt lieben wie Rittersporn, Sonnenhut oder Phlox. Ich liebe Stauden, weil sie jeden Frühling zuverlässig wieder austreiben und sich über die Jahre zu immer grösseren Horsten entwickeln. Ein gekonnt angelegtes Staudenbeet ist zudem das ganze Jahr über ein Hingucker, sind die ersten Blü-

Ausdauernde Schönheit: der Sonnenhut.

Kontrolle wird schwieriger: Mehr als die Hälfte der Kinder surft ohne Aufsicht mit dem Handy («Blick am Abend» 20.9.).

Generation oft kompetenter als die Eltern. Kinder und Jugendliche sind aber teilweise noch nicht fähig, die Inhalte zu bewerten und die Konsequenzen ihrer Handlungen abzusehen. Es ist die Aufgabe der Eltern, ihren Kindern Weitsicht und die Fähigkeit zum Hinterfragen beizubringen.

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Was sollen Eltern tun, die Smartphones und Internet weniger gut verstehen als ihre Kinder?

Wichtig ist die Neugierde und Offenheit der Eltern. Sie sollten die Kinder fragen, wie das Gerät funktioniert und was sie damit machen, suchen und finden. Beide können so voneinander lernen. Aber es ist so: Wer selbst Nutzer ist, kann die positiven Seiten und die Gefahren viel besser einschätzen. Interview: Claudia Langenegger

ten verwelkt, sorgen die nächsten für neue Farbtupfer. Jetzt ist die richtige Pflanzzeit für die ausdauernden Schönheiten. In Töpfen gekaufte Stauden taucht man vor dem Setzen zuerst einmal so lange in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach die Pflanzen aus dem Topf lösen und die oberste Schicht Erde und Moos entfernen. Anschliessend zupft man den Wurzelballen an der Seite und unten leicht auf oder schneidet mit der Gartenschere ein paar herzhafte Schnitte hinein. Das erleichtert der Pflanze, neue Wurzeln zu bilden. Zum Schluss setzt man die Pflanze so tief in die Erde, dass die Ballenoberfläche knapp bedeckt ist, und giesst sie tüchtig an. Eine dünne Schicht Herbstlaub oder Rindenkompost hält den Boden feuchtwarm und hilft den Neuzugängern beim Einwurzeln. Den Rest übernimmt die Natur, man kann sich zurücklehnen und auf den Frühling freuen, wenn die Stauden eine nach der andern mit ihrer Blütenpracht loslegen.


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SCHWEIZ IN LISTEN

STARK & SCHÖN

Die zehn erotischsten Frauen der Schweiz

Rossis Erotikmonster

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Der TV-Sender 3+ präsentierte 2009/2010 die Sendung «Die 10». Die Zuschauer konnten im Internet ihre Favoriten wählen. Diese zehn Frauen erhielten am meisten Stimmen.

Maria Dolores Diéguez

Xenia Tchoumitcheva Bilder: Katrin Walther/petiteposte.com, Andreas Meier/freshfocus, Getty Images

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1. Xenia Tchoumitcheva (geboren 1987) Die schöne und clevere Schweizerin mit russischen Wurzeln war 2006 Vize-Miss-Schweiz. 2. Michelle Hunziker (geboren 1977) Bereits 1995 erkor die italienische Presse Michelles Hintern zum schönsten Italiens. 3. Laurianne Gilliéron (geboren 1984) Die Miss Schweiz 2005 wurde bei der Miss-Universe-Wahl 2006 Dritte – das beste Resultat, das die Schweiz je erzielte. 4. Melanie Winiger (geboren 1979) Wurde 1996 zur bisher jüngsten Miss Schweiz gewählt. Heute ist sie als Model, Moderatorin und Schauspielerin tätig. 5. Eva Camenzind Nidecker (geboren 1980) Die hübsche Baslerin arbeitet bei Radio und TV, und sie schreibt in verschiedenen Medien ihre Kolumnen. 6. Maria Dolores Diéguez (geboren 1982) Sie stand offen dazu, ihrer drallen Schönheit etwas nachgeholfen zu haben. Deshalb landete sie 2003 bei der Miss-Schweiz-Wahl nur auf Platz 3. 7. Christina Surer (geboren 1974) Sie ist vor allem bekannt als «erotischste Autorennfahrerin der Welt», zudem arbeitet sie als Model und Moderatorin. 8. Francine Jordi (geboren 1977) Sie gewann 1998 den Grand Prix der Volksmusik, seit 2005 lässt sie vermehrt auch ihre weiblichen Reize sprechen. 9. Susanne Wille (geboren 1974) Die Ex-«10vor10»-Moderatorin schafft es mit strahlenden Augen, auch Emotionen zu verbreiten. 10. Karin Lanz (geboren 1977) Die Schauspielerin, Moderatorin und Ex-Miss-Schweiz-Kandidatin spielte im Bond-Film «Ein Quantum Trost» eine kleine Rolle. Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, www.fona.ch

mfragen nach den erotischsten Menschen sind doch oberflächlicher Mist. Nein, dem Herrn Rossi hats nicht ins Hirni geschneit. Gerade Herr Rossi beim Mann reichen erklärt die ein hübsches Männerwelt. Gesichtlein und ein straffer Körper nicht aus, wenn man bei Frauen punkten will. Ein fescher Kerli ist man erst mit richtig männlichen Tugenden. Statt also die zehn süssesten Schweizer Bubis aufzulisten, werde ich im Folgenden nichts Geringeres tun, als aus den Tugenden einiger Landsleute das Erotikmonster der Schweiz zu schaffen, den perfekten Mann. Quasi Don Juan Frankenstein. Das innere Feuer meines Hybriden nehme ich von den Politikern Giuliano Bignasca/Jean Ziegler. Die Furor, mit der sie ihre Ideologien vertreten, ist, rein objektiv betrachtet, eines Mannes mehr als würdig. Keine Angst: Ein Esslöffel voll reicht, alles andere wäre Irrsinn. Die Leidenschaft für Fussball schnappen wir uns vom ehemaligen Präsidenten des FC Zürich, Sven Hotz. Danke, Herr Hotz! Und Ihren eines Gentlemans würdigen Tanzstil nehmen wir auch gleich. Ein wahrer Frauenheld muss natürlich auch mal einen guten Spruch landen können. Ein Pfund Beat Schlatter sollte reichen, wir wollen ja keinen Clown draus machen. Kräftig zupacken muss unser Erotikungeheuer auch. Und da darf man nicht sparen. Schwingerbär Christian Stucki sei gedankt für seine Kräfte — das wird den Frauen gefallen … Was brauchen wir noch? Weisheit. Ein Schwätzchen über Bücher kommt immer gut an. Das Scheibchen schneiden wir uns von Literaturfürst Peter von Matt ab. Zu guter Letzt noch etwas optisches Finetuning: den bäumigen Schnauz von Hausi Leutenegger, die strammen Wädli von Urs Freuler — und das unwiderstehliche Gesicht von mir.


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

SchweizMobil bringt die schönsten offiziell signalisierten Routen zum Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren in der Schweiz näher.

Über 1000 Stufen musst du gehn

Die Wanderung von Luganos Hausberg San Salvatore bis nach Morcote ist ein Klassiker. Sie garantiert faszinierende Ausblicke, Geschichte und Geschichten. Die Postkartenidylle von Morcote muss man sich allerdings mit einem steilen Abstieg über eine schier endlose Treppe verdienen.

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as haben der Erfinder des Reissverschlusses, Martin Othmar Winterberger, der Schriftsteller Hermann Hesse und die schöne Michelle Hunziker gemeinsam? Sie alle haben einen Bezug zum Dörfchen Carona, an dem wir auf unserer Wanderung vom Gipfel des San Salvatore bis zum ehemaligen Fischerdörfchen Morcote vorbeikommen. Doch davon später. Jetzt steht unsere Familie, Nalani (7), Rona (12), Eila (15), Barbara (41) und Üsé (44), erst mal auf dem Aussichtsturm des San Salvatore, gut 600 Meter über Lugano. Der Blick von hier ist grandios: im Norden Lugano und der Monte Brè, östlich der Monte Generoso, und westlich geht der Blick bis zu den Walliser

Gipfeln von Allalin und Alphubel. Im Süden liegt der bewaldete Bergrücken der Halbinsel Ceresio, über den unsere Wanderung führt. Beinahe senkrecht unter uns glitzert das tiefgrüne Wasser des Lago di Lugano, und am gegenüberliegenden Ufer, in der italienischen Enklave Campione, steht unübersehbar das Casino, ein wuchtiger und erdrückender Klotz, erschaffen vom Tessiner Architekten Mario Botta.

Carona ist klein und doch ein wenig berühmt Im Schatten des Waldes führt unser Weg nun steil die Bergflanke hinab und im Weiler Ciona durch die mit Kopfstein gepflasterten engen Gassen. Weiter geht

Dichter Hermann Hesse lernte im malerischen Dörfchen Carona seine zweite Frau kennen.

es über einen breiten Waldweg bis zum kleinen und doch ein bisschen berühmten 800-Seelen-Dorf Carona. In diesem malerischen Ort lernte im Sommer 1919 der Schriftsteller Hermann Hesse seine zweite Frau Ruth Wenger kennen. Recht blumig beschreibt er die erste Begegnung in seiner Erzählung «Klingsors letzter Sommer»: «Plötzlich stand die Königin der Gebirge da, schlanke elasti-


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sche Blüte, straff und federnd, ganz in Rot, brennende Flamme, Bildnis der Jugend.» Nicht gerade ihre Jugend, aber doch zumindest die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte in Carona eine andere, zeitgenössische Schönheit: Model und Moderatorin Michelle Hunziker. Wir lassen die vielen einladenden Grotti mit ihren dicht bewachsenen Pergolen links liegen und wandern bergauf in den oberhalb von Carona gelegenen botanischen Garten,Parco San Grato.Auf gut 60 000 Quadratmeter Fläche gedeiht in diesem Park eine äusserst vielseitige Sammlung an Azaleen, Rhododendren und Nadelbäumen. Ursprünglicher Besitzer dieses Grundstücks war der St.Galler Industrielle Martin Othmar Winter-

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Blick vom San Salvatore über den Luganersee, den Damm von Melide bis zum Monte San Giorgio. Rechts am Hang das Dörfchen Carona. Auf dem Aussichtsturm des San Salvatore: Rona, Eila, Barbara, Üsé, Nalani (von links).


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Michelle Hunziker verbrachte in Carona die ersten Jahre ihrer Kindheit.

halter, der hier seine Sommerresidenz einrichtete. Der gewiefte Winterhalter erwarb 1923 das Patent eines Vorläufers des modernen Reissverschlusses. Der St. Galler entwickelte die Erfindung weiter, und daraus entstand der RiriReissverschluss, dessen Funktionsweise bis heute Bestand hat. Doch Winterhalter verschleuderte sein Vermögen, wurde von seinen Geschwistern entmündigt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wo er 1961 starb. Das Grundstück San Grato erwarb 1957 Luigi Giussani, Gründer der ehemaligen Stahlwerke in Bodio TI, und legte den heutigen botanischen Garten an.

Pittoresk präsentieren sich die Gässchen des Dörfchens Carona.

Der Monte San Giorgio kündet von urzeitlichem Meeresgetier Die Mädchen beim steilen Abstieg vom San Salvatore – zum Glück im Schatten der Bäume.

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Wanderland, Sentiero Lago di Lugano Anreise/Rückreise: Mit Bahn bis Lugano Paradiso und mit Standseilbahn bis San Salvatore / retour ab Morcote mit Schiff oder Bus via Lugano. Planung: An- und Rückreise können ganz simpel mit der Webkarte von SchweizMobil geplant werden. Einfach ÖV-Piktogramm anklicken, gewünschte Ankunfts- oder Abfahrtszeit eintragen, und schon erhält man den passenden Fahrplan. Route 52, Etappe 07 (ohne Aufstieg zum San Salvatore): San Salvatore–Carona–Alpe Vicania– Morcote Dauer: reine Wanderzeit circa drei Stunden Anforderung: mittel Länge: 8,7 Kilometer Höhenmeter: 230 m Karten: siehe www.schweizmobil.ch Mini-Trails: Wer eine Kurzreise mit Übernachtung buchen möchte, kann dies auf dem gesamten Routennetz von SchweizMobil machen. Siehe: www.wanderland.ch, auf «Buchbare Angebote» klicken Weitere Informationen: www.wanderland.ch (Eingabe Suche 52.07)

www.wanderland.ch

Suche

52.07

Karte: WSGrafik

Sorengo

Lago di Muzzano

Co

In der Nähe des Spielplatzes des Parks gönnen wir uns Wurst, Käse und Brot, umgeben von seltenen Koniferen, Riesenrhododendren und japanischem Ahorn. Nach unserer Rast sind wir für eine gute halbe Stunde sozusagen in einem Baumtunnel unterwegs: das Blätterwerk der Bäume, die den Weg säumen, vereint sich über unseren Köpfen. Von einer Lichtung aus ist der Monte San Giorgio am gegenüberliegenden Seeufer gut zu sehen. Das Gebiet ist ein Unesco-Weltnaturerbe, denn der Berg gehört zu den weltweit bedeutendsten Fundstellen für marine Fossilien. Kaum vorstellbar, aber vor gut 200 Millionen Jahren breitete sich hier ein rund 100 Meter tiefes Meeresbecken in subtropischem Klima aus. Am Monte San Giorgio wurden Versteinerungen von bis zu sechs Meter langen Reptilien gefunden. «98, 99, 100». Nach der Alpe Vicania befinden wir uns im steilen Abstieg nach Morcote. Die siebenjährige Nalani zählt die Treppenstufen, die den grössten Teil des Weges nach unten ausmachen. Bei Stufe 659 erreichen wir einen Aussichtspunkt, von wo wir steil unter uns die rotbraunen Ziegeldächer von Morcote und den Turm mit blauem Kuppeldach der Kirche Santa Maria del Sasso erblicken. Bis zum Bau des Seedamms von Melide im Jahr 1847 war der Hafen von Morcote der grösste des ganzen Luganersees. Hier befand sich der Warenumschlagplatz für den Handel


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Info Wandern und mit dem Zug anreisen, wie plane ich das einfach und schnell? Sie haben sicher auch schon versucht herauszufinden, wie man mit dem öffentlichen Verkehr am Besten an den Ausgangspunkt einer Wanderung und danach wieder nach hause kommt.

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SchweizMobil hat zusammen mit den Schweizer Bundesbahnen SBB eine einfache Grundlage für die Planung solcher Wanderungen geschaffen und die Informationen über die Wanderwege mit den Fahrplaninformationen kombiniert.

Und so geht‘s 1. Sie öffnen die Internet-Seite von SchweizMobil (www.schweizmobil.ch) und wählen die interaktive Karte (zur Karte).

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2. Wählen Sie in der Navigation auf der linken Seite die Informationen «Wanderland» (+) aus.

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3. Geben Sie im Suchfeld oberhalb der Karte den Ausgangsort ihrer Wanderung ein. Die Karte zeigt Ihnen jetzt Ihre gewünschte Wanderregion mit den Routen von Wanderland und allen signalisierten Wanderwegen. 4. Nun wählen Sie in der Navigation auf der linken Seite die Haltestellen «Bahn Bus - Schiff» (+). Auf der Karte werden nun die Wanderwege mit den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs kombiniert, die im Kursbuch verzeichnet sind.

5. Klicken Sie auf die Haltestelle, die als Ausgangspunkt für Ihre Wanderung am günstigsten gelegen ist. Es öffnet sich ein Dialogfeld mit der entsprechenden Fahrplananfrage. Geben Sie Ihren Abfahrtsort und die gewünschte Ankunftszeit ein. Mit einem Klick auf «Verbindung suchen» erhalten Sie den Fahrplan, vorausgesetzt, die betreffenden Verkehrsmittel (z.B. eine Bergbahn) sind zum gewünschten Zeitpunkt bereits in Betrieb. Nun brauchen Sie sich nur noch die Karte für Ihre Wanderung gratis auszudrucken. Klicken Sie dazu auf das Feld «Drucken» oberhalb der Karte. Auf der Karte erscheint eine gelbe Fläche, die Ihnen anzeigt, welche Kartenfläche gedruckt wird. Sie können die gelbe Fläche mit der Maus in die gewünschte Position verschieben und den Massstab wählen, in dem die Karte ausgedruckt werden soll. Sie haben nun sowohl den Fahrplan als auch die Karte für Ihre Wanderung. Selbstverständlich funktioniert dies auch für die Planung einer Velo- oder Mountainbiketour. Auf diesen Service von SchweizMobil und den Schweizer Bundesbahnen zur Planung Ihrer Touren werden Sie nicht mehr verzichten wollen.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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In der Kapelle der Kirche Santa Maria del Sasso gibt es wunderbare Deckenmalereien zu bestaunen. Ein Blick zurück von unterwegs: San Salvatore, der Hausberg von Lugano, mal von einer anderen Seite.

bilder: keystone (3)

Residierte oberhalb von Carona: Martin Othmar Winterhalter, Erfinder des RiriReissverschlusses.

mit Italien. Heute legt nur noch sehr sporadisch ein Schiff im Hafen an. «878», zählt Nalani: Wir befinden uns auf einem kleinen Platz mit Madonnenstatue — direkt oberhalb der Kirche Santa Maria del Sasso. Neben uns liegt der terrassierte und wunderschön angelegte Friedhof. Dieser trägt neben der Kirche und den pittoresken Häusern mit ihren Arkaden entlang der Seepromenade dazu bei, dass Morcote eines der meist fotografierten Sujets des Tessins ist. Bei Stufe 1022 stehen wir vor dem Eingang zur Kirche, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut wurde. Ganz unten im Dörfchen und am See angekommen, wird uns bewusst, dass sich unser Bilderbuchtag nun dem Ende zuneigt. Oder um es mit den Worten Hesses aus «Klingsors letzter Sommer» zu sagen: «Dieser Tag kommt niemals wieder, und wer ihn nicht isst und trinkt und schmeckt und riecht, dem wird er in aller Ewigkeit kein zweites Mal angeboten.» Derweil macht Nalani den letzten Schritt und verkündet: «1427!». Text: Üsé Meyer Bilder: Claudio Bader

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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | migros-magazin |

Bei der Voruntersuchung tastet Theo Yannacopoulos bei seinem Patienten Reto Baer Akupunkturpunkte mit einem Betäubungsmittel ab. Reagiert der Patient, entsteht eine sogenannte Pulswelle, die der Zahnarzt an seiner Halsschlagader spürt. Damit ist er einem möglichen Krankheitsherd auf der Spur.

Zahn um Zahn zu mehr Gesundheit

Seinen Zähnen Sorge zu tragen, ist für die meisten eine Selbstverständlichkeit. Denn kranke Zähne sehen nicht nur ungesund aus, sie haben auch einen negativen Einfluss auf den Körper. Ganzheitliche Zahnärzte kennen diese Wechselwirkungen.

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Störherde im Mund können den ganzen Körper schwächen.

eto Baer (52) wird im wahrsten Sin­ ne des Wortes auf den Zahn ge­ fühlt. Der Filmjournalist und Schriftsteller leidet seit geraumer Zeit unter starken Gelenkbeschwerden. Ne­ ben herkömmlichen Medikamenten zur Schmerzlinderung will Baer das Problem an der Wurzel angehen und meldete sich bei Theo Yannacopoulos an. Dieser ist Zahnmediziner mit einer Zusatzaus­ bildung in Naturheilkunde. Reto Baer vermutet, dass die Ursache für seine Be­ schwerden in seinen Amalgamfüllungen liegen könnte. Störherde oder Störfelder wie zum Beispiel Narben, Schwermetallbelas­ tungen von undichten Amalgamfüllun­ gen, Zahnersatzmaterialien, tote Zähne oder Piercings sind unterschwellige Prozesse im Körper, die ihn schwächen oder krank machen können. Am Anfang jeder ganzheitlichen Zahnbehandlung wird ein Panorama­ röntgenbild der Zähne und des Kiefers gemacht. Keine Hinweise auf Störfelder, konstatiert Theo Yannacopoulos mit ge­ übtem Blick auf Reto Baers Röntgenbild. Weder wurzelbehandelte Zähne noch undichte Füllungen.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als ganzheitlicher Zahnmediziner traut Theo Yannacopoulos diesem «unver­ dächtigen» Bild jedoch nicht. Es gilt nun, die Energielage und mögliche Be­ lastungen des Patienten unter anderem mittels Akupunktur und Bioresonanz auszutesten. Man wähnt sich in einer Naturheilpraxis, wären da nicht all die etwas furchteinflössenden Maschinen und chromblitzenden Instrumente einer Zahnarztpraxis.

Die suche nach der Ursache von beschwerden ist oft langwierig Nach den Regeln der jahrtausendealten Form der klassischen chinesischen Aku­ punktur werden nun Nadeln in das Ohr des Journalisten appliziert, Ampullen geschüttelt und homöopathische Sub­ stanzen ausgetestet. Und das Corpus delicti, das ergaben die Tests, ist in die­ sem Fall Reto Baers Leber. Für ihn gilt es nun, den Körper zu entgiften und alles zu vermeiden, was seinen Organismus weiter schwächen könnte. Dies sollte sich unter anderem auch positiv auf seine Gelenkentzün­ dungen auswirken. Yannacopoulos weiss,

warum: «Der Körper ist wie ein Siche­ rungskasten — man legt den richtigen Schalter um, und das Licht respektive die Energie fliesst wieder.» Die Suche nach den Ursachen von Beschwerden ist langwierig und nicht immer von Erfolg gekrönt. Doch in den mehr als 20 Jahren Praxistätigkeit hat Yannacopoulos immer wieder erstaun­ liche Heilungsprozesse erlebt, darunter auch Patienten, die von der traditio­ nellen Schulmedizin bereits als aus­ therapiert galten. So zum Beispiel ein 60 Jahre alter Pa­ tient mit Tumoren in Blase und Prostata


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Tipps für die Zahnpflege 1. Nach Genuss von säurehaltigen Speisen immer 30 Minuten warten vor dem Zähneputzen, allenfalls vorab noch mit Wasser neutralisieren. Nach Zuckergenuss sofort die Zähne putzen, denn Zucker wird innert 30 Minuten in Säure umgewandelt – es ist immer die Säure, die den Zahn schädigt. 2. Eine gute Zwischenraumhygiene ist wichtig. Deshalb regelmässig Zahnseide und/oder Zwischenraumbürstchen verwenden. 3. Immer auch an die Reinigung der Zunge denken – auf der Zunge lagern sich – vor allem bei rauer Oberfläche – Bakterien und Keime an, die systemisch wirksam werden und die allgemeine Abwehrlage des Körpers reduzieren können. 4. Bei Blutung des Zahnfleisches ist kurzfristig ein Zahnarztbesuch ‒ zumindest eine Dentalhygienesitzung ‒ anzusetzen. So kann Zahnbettrückgang vorgebeugt werden. Oftmals sind auch Krankheiten, die den ganzen Körper betreffen, frühzeitig an Veränderungen der Schleimhäute in der Mundhöhle zu erkennen. Tief liegender Zahnstein kann auch Herz-KreislaufErkrankungen fördern. Oftmals ist auch eine Verdachtsdiagnose auf Diabetes über eine Inspektion der Mundhöhle frühzeitig möglich.

und starken Magenschmerzen, die bis anhin medikamentös behandelt wurden. Röntgenbild und Austestung ergaben, dass eine Zahnwurzel auf dem korrespondierenden Magenmeridian abgestorben war. Der Zahn wurde entfernt, und bereits zwei Tage später konnte der Patient die Medikamente gegen seine Magenschmerzen absetzen.

obwohl er keine beschwerden hat, will er kein amalgam im Mund Insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs empfiehlt die ganzheitliche Zahnmedizin

eine gründliche Sanierung der Zähne, um allfällige Therapieblockaden für den Heilungsprozess zu beseitigen. Was unseren Patienten Reto Baer betrifft, so braucht er sich noch keine grossen Sorgen zu machen. Schon gar nicht wegen seiner Zähne. Die sind in gutem Zustand. Keine massiven Störherde und keine Quecksilberbelastung. Trotzdem wünscht er, dass seine letzten beiden Amalgamfüllungen entfernt werden: «Ich warte nicht zu, bis sie undicht werden oder brechen.» So greift denn Theo Yannacopoulos in einigen Tagen wieder zu Spritze und

Bohrer und ersetzt die Füllungen nach allen Regeln der zahnärztlichen Kunst. Text: Isabella Fischer Bild: Tina Steinauer

Infos zur Schweizerischen Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin: www.sgzm.ch Buchtipps: «Störfeld Zahn: Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit», Karlheinz Graf, Elsevier Verlag, Fr. 71.10 bei www.books.ch «Krankheitsherd Zähne: Wie sich kranke Zähne auf den ganzen Körper auswirken», Rosmarie Mieg, Trias Verlag, Fr. 17.50 bei exlibris.


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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gefÄLLT Mir

«‹E.T.› rührt mich zu Tränen»

Smarte Kameras

Kameras mit Apps, W-Lan und Android: Jetzt werden auch die Fotoapparate vernetzt und multifunktional.

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amera oder Smartphone? Bei Samsungs neuer Galaxy-Kamera ist diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Das Gerät ist nämlich auf der einen Seite eine ganz normale 16-Megapixel-Kamera mit 21-fachem Zoom-Objektiv. Auf der anderen Seite findet man aber nicht die üblichen Kamerabedienelemente, sondern einen 4,7 Zoll grossen Touchscreen, auf dem Android-Apps angezeigt werden wie auf einem Smartphone. Die Galaxy-Kamera ist denn auch ein Mix aus einem Smartphone und einer Kompaktkamera. Zwar laufen auf diesem «Android-Smartphone» sämtliche Apps, doch kann man damit nicht über das MobilDie Nikon-Kam funknetz telefonieren. Die era mit Android, Ap eingesteckte SIM-Karte dient ps zum Bergebestimm nur für Datenübertragungen. en, Kindles Reader Per Skype-App liesse sich und alle Links. damit also höchstens übers

Das Ding

Reader für Leseratten

Der E-Book-Reader T2 von Sony ist klein wie ein Taschenbuch, bietet aber Platz für rund 1300 digitale Bücher. Im 164 Gramm leichten Gerät sind Wörterbücher zum Nachschlagen von Begriffen bereits integriert. Das 6-Zoll-E-InkDisplay (Touchscreen) kann die Buchseiten gestochen scharf und mit hohem Kontrast anzeigen, sodass die Augen weniger schnell ermüden als am PC- oder Tabletbildschirm. Neue Bücher lassen sich per W-Lan laden. Der Reader eignet sich für E-Books im E-Pub-Format, kann aber auch mit PDF- oder TXT-Dokumenten umgehen. Preis bei Digitec: 179 Franken.

Niklaus Krähenbühl (45) Leiter MigrosRestaurant Zentrum Oberland, 3604 Thun

W-Lan und Apps inklusive: Kameras wie die Samsung WB150 werden vernetzte Alleskönner.

Internet telefonieren — entweder über W-Lan oder 3G. Smart sind aber auch ganz normal aussehende Kompaktkameras, die mit einer W-Lan-Funktion ausgerüstet sind. Beispielsweise die Samsung WB150F oder die Canon Ixus 510 HS können sich so mit dem Internet verbinden und Bilder auf Facebook posten, auf einen Cloud-Speicher hochladen oder an eine beliebige E-Mail-Adresse senden. Bei der Canon-Kamera beschränken sich die Online-Möglichkeiten allerdings auf das Versenden von Fotos oder Videos auf andere Geräte — etwa auf das iPhone, den iPod touch oder das iPad. Dazu stellt Canon eine kostenlose App zur Verfügung. Insgesamt bleibt die Internetanbindung bei diesen W-Lan-tauglichen Kameras aber nochumständlicheralsmitderAndroidkamera. Texte: Felix Raymann

aPP Der WoCHe

Berge erkennen

Swiss Peaks ist eine App für Wanderer, die gerne mit ihren Ortskenntnissen prahlen. HältmandasSmartphone bei geöffneter App in Richtung eines Berges oder eines ganzen Gipfelpanoramas, werden auf dem Display die Namen der Berge angezeigt. Möglich ist dies dank GPS, Kompass und den Online-Informationen, welche die App abruft, sofern eine Datenverbindung besteht. Gratis-App, für iOS.

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Welches Radio ist Ihr Favorit?

Radio Freiburg, hier gibts die lokalen News von meinem Wohnort.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Mein Lieblingsbuch heisst …

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Der Song meines Lebens ist …

«Hier kommt Alex» von den Toten Hosen. Der Song hat mich am diesjährigen Gurtenfestival voll mitgerissen.

… «Das Schweigen der Lämmer», fesselt noch mehr als der Film, den ich aber auch super finde.

… «Everybody Hurts» von R.E.M. Wirkt auf mich sehr beruhigend und hilft mir beim Abschalten.

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«E.T.» — der Abschied ist so traurig. Meine Lieblingsserie am Fernsehen ist …

… «Cobra 11» — super spannend und voller Action.

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Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Beim Töff fahren.

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In meiner Freizeit liebe ich es …

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

… schon bald wieder Ski fahren zu können. Am liebsten in AdelbodenLenk, denn hier finde ich die ideale Abwechslung von schwierigen und einfachen Strecken. … setze ich mich an den PC und suche neue Kochrezepte zum Ausprobieren — ich bin gelernter Koch.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Auf Teletext.ch — für alle, die es noch nicht wissen: Teletext gibt es auch im Internet! Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

Gratis den Mazda CX-5 eine Woche probefahren

Die schlechte Sicht und der sogenannte Tunnelblick des Fahrers machen das Autofahren bei Nebel riskant. Weshalb es so gefährlich ist und wie Sie sicher durch den Nebel kommen.

A

fühlt», sagt Verkehrspsychologe Bernhard Schlag (62), Leiter Verkehrspsychologie, TU Dresden (D). Man hängt am Vordermann und merkt nicht, dass man viel zu dicht auffährt. Hochriskant fährt auch, wer das Tempo nicht anpasst. Wer bei 50 Meter Sicht mit 100 km/h fährt, kracht selbst bei schneller Reaktion und guten Bremsen mit 60 km/h ins Hindernis. Daran denken: Die Nebelrücklichter dürfen laut Gesetz erst ab einer Sichtweite von unter 50 Meter eingeschaltet werden. Texte: Timothy Pfannkuchen

Radarsysteme im Nebel

Bild: Timpothy Pfannkuchen

Neue Autos sind oft mit Kollisionswarn-, Abstandsradar- oder Citynotbremssystem ausgerüstet. Kann man damit blind durch den Nebel blochen? Bloss nicht! Solche Systeme können zwar auch im Nebel Leben retten. Nur: Sich darauf zu verlassen, wäre fatal – schon, weil jedes System anders arbeitet. Nicht alle Systeme bremsen bei Crashgefahr selbst; manche warnen nur. Citynotbremser funktionieren nur bis 30, manchmal bis 50 km/h. Abstandshalteradare erkennen den Verkehr zwar im Nebel mitunter vor dem Fahrer. Nachteil: Sie nehmen teilweise nur fahrende und keine stehenden Hindernisse wahr.

Blendgefahr: Viele Autofahrer schalten das Nebelrücklicht zu früh ein.

AUTO | 105

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Vorsicht, Nebel!

lle Autofahrer sind im Nebel betrunken. Kein Scherz: Mangels Orientierung starren wir wie gebannt in die weisse Wand — mit dem «Tunnelblick», wie Alkoholisierte. Die Reaktionsgeschwindigkeit sinkt dabei um rund ein Drittel. Ebenfalls überraschend: Im Nebel kracht es meist nicht wegen überhöhten Tempos, sondern wegen zu geringem Abstand. Fast alle Autofahrer reduzieren das Tempo. «Aber man ortet die Rückleuchten des Vordermanns als Rettungsanker, weil man sich so sicherer

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Die wichtigsten Nebeltipps

! Tempo reduzieren. Maximal so schnell in km/h wie Sichtweite in Metern.* Hilfe bei der Sichtweite geben Leitpfosten: Sie stehen auf Autobahnen meist 50 Meter auseinander. ! Abstand halten: mindestens zwei Sekunden. Punkt (etwa Leitpfosten) merken. Passiert den das vorausfahrende Auto, «einundzwanzig, zweiundzwanzig» zählen. ! Licht an: Abblendlicht, nachts zudem Nebelscheinwerfer (tagsüber wirkungslos). Nebelrückleuchte erst bei unter 50 Metern Sicht an und baldmöglichst wieder aus. ! Scheibenwischer an: Nebel schlägt sich unbemerkt als Wasserfilm nieder. ! Achtung Glätte: Auch bei Plusgraden kann Nebel zu Eis gefrieren. ! Unfall: Pannenblinker an. Insassen bringen sich auf der Autobahn am besten auf dem Grünstreifen in Sicherheit. Mit Warndreieck am Rand dem Verkehr entgegenlaufen. Im Nebel erst Erste Hilfe leisten, wenn der Verkehr steht. Notruf 144. * Laut Faustregel beträgt der Anhalteweg bei 100 km/h 130 Meter: 30 Meter Reaktionsweg plus 100 Meter Bremsweg. Moderne PW haben jedoch Bremswege um die 40 Meter.

Testen Sie für das Migros-Magazin den Mazda CX-5. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch und fahren Sie von Mo., 15., bis Mo., 22.10.2012, die Topversion des neuen Kompakt-SUV. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über den Test im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 7. Oktober 2012. Aus den Anmeldungen wählen wir aus. Rechtsweg ausgeschlossen.

Der neue Kompakt-SUV Mazda CX-5: Schick, sportlich, familientauglich. STECKBRIEF

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Antrieb: R4-Diesel, 2191 cm3, 175 PS, 420 Nm/2000 min. 6-Stufen-Automat, Allrad. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,4 s, Spitze 204 km/h. Masse: L x B x H = 4,54 x 1,84 x 1,71 m, Laderaum 463–1620 l, Gewicht 1565 kg. Verbrauch: 5,5 l/100 km = 144 g/km CO2 (Werksangaben). Energieeffizienz B. Preis: 48 300 Franken.


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |

! Gesucht wird: Ernst Rothenbühler, geb. 1943, Grubenwald, Zweisimmen. Wir besuchten ca. 1957 während zwei Jahren zusammen die Sekundarschule Zweisimmen. Seine Eltern führten damals das Restaurant Schlössli in Grubenwald, zogen dann aber nach Hilterfingen um und führten dort wahrscheinlich ein Molkereigeschäft. Leider verlor sich damals deine Spur. Vielleicht kann mir auch jemand einen Hinweis auf seinen heutigen Wohnort geben. Max Zürcher E-Mail: mu.zuercher@bluewin.ch ! In unserem Pfingstlager 2012 unterhalb des Chapfensees bei Mels SG haben wir in der Wiese einen Ehering gefunden. Gesucht wird: Ehefrau von Hans mit Hochzeitstag 22.11.77. Falls Sie diese Frau sind, melden Sie sich doch bitte bei mir, damit ich Ihnen den Ring zurückgeben kann. E-Mail: claudia.bless@gmx.net ! Ich suche die Frau aus Brasilien, die ich zwischen 1992 und 1993 in Kilchberg ZH kennengelernt habe. Sie spricht englisch und hochdeutsch und ist eine gute Stepptänzerin. Sie war damals ca. 25 bis 30 Jahre jung. Ich schenkte ihr ein rotes Samt-Gilet und ein paar Turnhosen. Sie trägt oft einen roten Hut mit breitem Rand zum Gilet. Bitte melde dich bei: Ernst Stadelwieser Bohnackerstrasse 1 9514 Amlikon TG ! Ich suche Rita Widmer (lediger Name) aus dem Tessin. Sie war Lehrerin im Collinetta in Locarno Monti. Liebe Rita, ein Lebenszeichen von dir würde mich sehr freuen. Wir besuchten zusammen im Jahr 1959 den WilliGohl-Kurs Singen in Bern, später einen Lehrerkurs in Zug (Jahrgang?). Ich wohne immer noch in Appenzell. Auf ein Lebenszeichen von dir freut sich s’Resly. Theres Dörig Eggerstandenstrasse 2f 9050 Appenzell Telefon 071 787 26 46

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Kinder vom Sonnenberg ! Wir sind alles Kinder vom Waisenhaus Sonnenberg, 1950—1955. Wir haben uns aus den Augen verloren. Ich hoffe, es melden sich viele von euch bei mir. Werner Angst, Avenue Casin 35, 1820 Montreux

Büsra, wo bist du? ! Für eine Klassenzusammenkunft bin ich auf der Suche nach einer ehemaligen Primarschülerin aus Wynau BE. Ihr Name lautet Büsra Firat (lediger Name). Sie ist am 8.8.1991 geboren worden. Ihre Eltern haben bis in die Jahre 2003/2004 im Gasthaus Traube in Wynau BE gewirtet, bis sie schliesslich nach Büsras 6. Klasse weggezogen sind. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Wer Angabe über ihren Verbleib machen kann, melde sich bitte bei: Melanie Felder E-Mail: m.felder91@gmx.ch


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

BITTE MELDE DICH

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Schulhaus Bläsi, 1969–1970 ! Wer ist von 1969 bis 1970 im Schulhaus Bläsi in Zürich Höngg zur Schule gegangen und hat die 4. bis 6. Primarklasse bei den Lehrpersonen Mäder oder Saillet besucht? Wir (Ursi, Marion und Margreth) suchen für unsere Klassenzusammenkunft am 17. November 2012 noch Mitschülerinnen und Mitschüler. Bitte meldet euch bei: Margreth Dürst Haudenschild, 5200 Brugg E-Mail: margreth@hotmail.ch

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Ist das Stehen zwischendurch während des Eingriffs nicht problematisch? Nein. Wenn man viel Erfahrung hat und die lokale Betäubungstechnik beherrscht geht das gut.

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ken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Ausflug ins Burgenland mit Weindegustation in Rust am Neusiedlersee (CHF 45.–). Abends Flussfahrt weiter nach Budapest 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). Das malerische Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, ist eine Stadt voller Lebensfreude. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typisch ungarische Czarda (CHF 50.–). 5. Tag: Budapest–Esztergom. Der Vormittag steht Ihnen in Budapest zur freien Verfügung. Mittags haben Sie die Möglichkeit am Ausflug zum Donauknie teilzunehmen (*).Der Bus bringt Sie nach Esztergom zu einem Aussichtspunkt, von wo Sie einen herrlichen Blick auf das Donauknie geniessen können. Ihr Hotelschiff fährt unterdessen bis Esztergom, wo die Ausflugsteilnehmer wieder zusteigen werden. 6. Tag: Bratislava. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jun-

gen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). Schlendern Sie am Nachmittag gemütlich auf eigene Faust durch die Strassen von Bratislava und spüren Sie den Charme dieser zauberhaften Stadt. 7. Tag: Dürnstein–Passau. Morgens erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück Ankunft in Passau und Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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Mitmachen und gewinnen Das Migros­Magazin verlost 2 x 3 Übernachtungen für vier Personen im Sheraton Davos Hotel Waldhuus. Inbegriffen sind Frühstück und Abendessen, Nutzung des 700 Quadratmeter grossen Wellness­ bereichs sowie die kinderbetreuung von Dienstag bis Samstag. einzulösen sind die Gewinne bis September 2013. Viel Glück! ! Wettbewerbsfrage Wie viele Übernachtungen werden verlost?

Malerische Lage direkt am Waldrand: Das Sheraton Davos Hotel Waldhuus.

Familienferien in Graubünden

Das Sheraton Davos Hotel Waldhuus hat viele Angebote für Kinder auf Lager und gilt als eines der besten Familienhotels der Schweiz.

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ier fühlen sich Erwachsene und Kinder wohl: Das Sheraton Davos Hotel Waldhuus, am Fuss des Jakobshorns gelegen, versprüht mit seinem Chalet-Stil einen besonders gemütlichen Charme. Speziell Familien sind im Waldhuus herzlich willkommen — das Hotel gehört regelmässig zu den 20 besten Familienhotels in der Schweiz. Für die Kinder gibts tierische Abenteuer in unmittelbarer Umgebung des Waldhuus: In Begleitung der Kinderbetreuerin Margit Jenny gehen die kleinen Urlauber auf die Pirsch und beobachten Eichhörnchen und Bergfinken. Unterwegs werden Steine gesammelt, die sich bei der Rückkehr ins Hotel im Walli’s Kids Club unter Anleitung von Margit Jenny in lustige Fantasietiere verwandeln. In der Zwischenzeit können sich die Eltern in der hoteleigenen, 700 Quadratmeter grossen Wellnessanlage mit

Pool, Saunen und Dampfbad erholen. Der Luftkurort Davos auf 1560 Metern bietet zu jeder Jahreszeit viele spannende Aktivitäten. Im Frühling, Sommer und Herbst stehen Wandern, Panoramatouren mit dem Mountainbike, Golf oder für Wagemutige auch Gleitschirmfliegen auf dem Programm. Bei Kindern beliebt ist die Minigolfanlage direkt neben dem Waldhuus, während versierte Golfer den nahe gelegenen 18-Loch-Golfplatz sehr zu schätzen wissen. Im Winter steht den Gästen des Hotels ein kostenloser Transfer zur Jakobshorn- und Parsenn-Seilbahn zur Verfügung, mit Anschluss an 300 Kilometer Skipiste. Text: Andreas Dürrenberger

Sheraton Davos Hotel Waldhuus, Tel. +41 (0)81 417 93 33 www.sheratondavoshotelwaldhuus.com

Erholung pur: Der Wellnessbereich des Hotels besteht aus einem Indoorpool, Saunen und einem Dampfbad.

! Teilnahme per Telefon rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS Senden Sie ein SMS mit dem text GLÜCk, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). beispiel: GLÜCk, Lösung, beat beispiel, Musterstrasse 1, 9999 exempelstadt ! Per Internet www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Mit Postkarte Migros­Magazin, «Davos», Postfach, 8099 Zürich

! Einsendeschluss Sonntag, 7. Oktober 2012

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Nr. 40, 1. OktOber 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 7.10.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 7.10.2012, 24 Uhr

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So nehmen Sie teil

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Auflösung Nr. 39: KUTTE Gewinner Nr. 38: Ali Riedo, Langnau BE; Silvia Lüthi, Rüegsau BE; Odette Pfeil, Hägendorf SO

Teilnahmeschluss: Sonntag, 7.10.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

WER WEISS ES?

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Findest du die 10 Unterschiede?

Grosses Herbstquiz. Mal sehen, was du alles zum Thema Herbst weisst. Du hast pro Frage drei Antwortmöglichkeiten. Und nur eine Antwort ist richtig. Kreuze diese an. Und los gehts! 1. Was sind Marroni? a) braune Maccheroni b) Esskastanien c) italienische Suppeneinlage

4. Wann beginnt der Herbst? a) September b) November c) Oktober

2. Was gewinnt man aus Kürbissamen? a) ein vitaminreiches Speiseöl b) Lockstoff für Orangenfalter c) natürlichen Farbverstärker

5. Was sammelt man im Herbst? a) Fingerbeeren b) Bärlauch c) Pilze

3. Welches ist ein Herbstgetränk? a) Himbeersirup b) Traubensaft c) Eistee

6. Was reift im Herbst und ist orange? a) Aprikosen b) Kürbisse c) Tulpen 7. Was verfärbt sich im Herbst? a) die Laubblätter b) die Stängel der Ringelblume c) das Fell der Eichhörnchen 8. Im Herbst … a) ziehen die Vögel nach Süden b) jagen Mäuse die Katzen c) bellen Hunde nur in der Nacht

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Für dich gibt es Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

Lösungen: 1. b, 2. a, 3. b, 4. a, 5. c, 6. b, 7. a, 8. a

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 40, 1. OktOber 2012 |

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UnterhaltUng | 115

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 5

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 39: 463 1 5 6 2 8 7 3 4 9 Gewinner Nr. 38: 7 2 9 4 6 3 5 8 1 Hanspeter Schmidli, 8 3 4 9 5 1 2 7 6 3 4 1 5 2 9 8 6 7 Witterswil SO; 6 8 7 3 1 4 9 2 5 Pierre Tissot, 5 9 2 8 7 6 1 3 4 9 1 3 6 4 8 7 5 2 Romanel-sur2 6 8 7 9 5 4 1 3 Lausanne VD; 4 7 5 1 3 2 6 9 8 Walter Frei, Biel BE; Roxane Bifrare, Teilnahmeschluss: Sonntag, 7.10.2012, 24 Uhr Barbereche FR; Helen Oeler, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Steffisburg BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (korrektor)

1 Woche

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www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

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Malta

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf kaminski (rk), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

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Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Do. 1., 8., 15.*, 22.11.12* Barceló Bávaro Palace Deluxe B B B B i Punta Cana, Doppel mit all inclusive

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

1 Woche

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Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

*Zuschlag CHF100

CHFstatt1745 CHF 2542 *Zuschlag CHF100

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea burri, katrin kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

ERHOLSAME TAGE IM UNTERENGADIN

TEMPEST – DIE NEUE CD VON BOB DYLAN

Entspannen Sie im Hotel Belvédère – bei einer herrlichen Aussicht auf die Bergwelt und den Nationalpark oder im Wohlfühlparadies auf 13 000 m2. Das Angebot beinhaltet: – 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstücksbuffet – Freier Eintritt ins Engadin Bad Scuol – Gutschein von Fr. 50.– für Wellnessbehandlungen – Gratisnutzung der Bergbahnen (bis 1.11.), RhB bis Zernez – Skipass während des gesamten Aufenthalts (ab 15.12.) – Kurtaxe

Am 7. September erschien Bob Dylans 35. Studioalbum «Tempest». Die CD mit zehn neuen Songs kommt genau fünfzig Jahre nach seinem selbst betitelten Debütalbum, das 1962 veröffentlicht wurde, und drei Jahre nachdem er mit «Together Through Life» erstmals Platz eins in den US- und UK-Charts erreichte.

Aktionsdauer: 1. Oktober bis 21. Dezember 2012 Preis: Fr. 270.– statt Fr. 340.– pro Person und Aufenthalt im Doppelzimmer. Der Zuschlag für bis zu zwei Kindern im Zimmer der Eltern beträgt nur Fr. 40.– pro Kind. Profitieren: Buchen Sie mit Ihrer Cumulus-Karte kostenlos per Telefon 00800 100 200 27 und profitieren Sie vom 20-Prozent-Vorteil. Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt, Verfügbarkeit vorausgesetzt. Die Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte. Bei Bezahlung gegen Rechnung fällt eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.– an. Weitere Informationen: www.belvedere-scuol.ch

Aktionsdauer: 1. bis 14. Oktober 2012 Preis: Fr. 17.90 statt Fr. 22.90 Profitieren: Beim Kauf der neuen CD «Tempest» von Bob Dylan profitieren Sie in allen Filialen der Ex Libris AG, wenn Sie die Cumulus-Karte und den Bon vorweisen oder im Online-Shop www.exlibris.ch bei der Bestellung den Vorteilscode EXLC1210DYL eingeben. Hinweis: Das Angebot ist in allen Filialen der Ex Libris AG und im Online-Shop gültig. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

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Bob Dylan «Tempest» Mindesteinkauf: 1 CD «Tempest» von Bob Dylan Gültig: 1. bis 14. Oktober 2012 Einlösbar in allen Ex-Libris-Filialen und unter www.exlibris.ch (bei Onlinebestellung den Code EXLC1210DYL eingeben). Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar.


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MIT ELEKTROMOBILITÄT PUNKTEN

DIE NACHT DES GRAUENS IM SCHLOSS CHILLON

Seit 2010 ist m-way Vorreiterin im Bereich der Elektromobilität und seit diesem Jahr ist die Migros-Tochter auch Cumulus-Sammelpartner. Das heisst, Sie können bei Ihren Einkäufen einen Cumulus-Punkt pro Franken sammeln. Im Oktober werden Ihnen auf Ihre Einkäufe sogar die 5-fachen Cumulus-Punkte gutgeschrieben. Vereinbaren Sie jetzt einen Probefahrt-Termin in einem m-way-Shop in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Lausanne oder Genf und geniessen Sie den Fahrspass mit einem Elektrofahrzeug.

Es ist nicht überraschend, dass das Schloss Chillon das meistbesuchte Monumente der Schweiz ist. Das architektonische Schmuckstück liegt direkt am Genfersee und lockt mit einem vielseitigen Angebot. Ein Besuch lohnt sich immer. Ein besonderes Highlight für Nachtschwärmer ist die «Nacht des Grauens» am 13. Oktober. Freuen Sie sich auf wilde Musik und ein fulminantes Spektakel am grossen Ball der Fledermäuse.

Aktionsdauer: 1. bis 31. Oktober 2012 Profitieren: Einfach Cumulus-Karte und Vorteilcoupon in einem m-way-Shop vorweisen und von 5-fachen CumulusPunkten auf Ihren Einkauf profitieren. Hinweis: Ausgenommen sind Autos (ausser Think City), Fahrzeugmieten, Ökostrom-Vignetten und Services. Weitere Informationen: www.m-way.ch/cumulus

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PUNKTE

Einkaufen und profitieren

Aktionsdauer: 1. Oktober bis 30. November 2012 Preis: Während der Aktionszeit: Erwachsene Fr. 10.– statt Fr. 12.–, Kinder gratis (statt Fr. 6.–). An speziellen Anlässen ist der Preisvorteil nicht gültig, daher gilt am 13. Oktober (Nacht des Grauens): Erwachsene und Kinder Fr. 13.– statt Fr. 15.–, Familien Fr. 31.– statt Fr. 35.–. Profitieren: Weisen Sie einfach Ihre Cumulus-Karte an der Kasse vor und Sie profitieren vom vergünstigten Eintritt. Weitere Informationen: www.chillon.ch

Gültig: 1. bis 31. Oktober 2012 Einfach den Vorteilcoupon zusammen mit Ihrer Cumulus-Karte in einem m-way-Shop vorweisen und beim Einkauf von 5-fachen Cumulus-Punkten profitieren.

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 118 |

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STEFAN HEUSS

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NR. 40, 1. OKTOBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich habe immer ziemliches Lampenfieber»

Wieso leben Sie in Zürich? Weil hier meine Freunde sind. Wo würden Sie gerne leben? In Afrika, Indien oder Amerika mit einem interessanten Job. Aber nur für ein paar Jahre, richtig auszuwandern wäre nichts für mich. Beruf und Lebenslauf: Lehre als Landschaftsgärtner, dann Ausbildung an der Theaterschule Comart. Preisgekrönte Comedyauftritte mit Oliver Hepp als «Hepp & Heuss», später mit Manuel Stahlberger als «stahlbergerheuss». Seit 2009 als Erfinder bei «Giacobbo/Müller» sowie Bühnenauftritte. Daneben ein Tag pro Woche im eigenen Gartenbauunternehmen tätig. Mein Ziel: Den Enkelkindern etwas zu erzählen zu haben. Was ich an mir mag: Den Mut, etwas zu wagen. Was ich an mir nicht mag: Ich kann schlecht Nein sagen. Was ich mag: Auszeiten in der Natur. Was ich nicht mag: Hausarbeit und Administratives. Mein Motto: Jeder kocht mit Wasser. Mein Tick: Alles abändern müssen. Mein Lieblingsfilm: «Lost in la Mancha» von Terry Gilliam. Meine Lieblingsmahlzeit: Rehpfeffer. Mein bester Entscheid: Es mit Theater zu versuchen. Mein peinlichster Moment: Als ich in der Schule aus Zerstreutheit einen halben Tag den Pulli mit dem Kragen nach hinten getragen habe — und niemand etwas gesagt hat. Text: Ralf Kaminski Bilder: Paolo Dutto

«Giacobbo/Müller» startet nach der Sommerpause am 7. Oktober. www.stefanheuss.ch

Bild: Nici Jost

Name: Stefan Heuss (45) Sternzeichen: Widder Wohnort: Zürich

Als Erfinder seltsamer Maschinen bringt Stefan Heuss das TV-Publikum von «Giacobbo/Müller» regelmässig zum Lachen. Seine Ideen holt er sich unter anderem in Baucentern und Brockenhäusern.

MEIN ARBEITSPLATZ

«Viktor Giacobbo kenne ich schon seit ‹stahlbergerheuss›. Er und die Redaktion schlugen mir vor, mit einer Erfinderfigur bei ‹Giacobbo/Müller› aufzutreten. Das mache ich nun seit 2009 einmal pro Monat. Ein grosser Glücksfall für mich. Aber ich habe immer ziemliches Lampenfieber.»

MEINE LIEBSTE ERFINDUNG

«Die Hundekotentfernungsmaschine ist meine liebste Erfindung. Sie ist auch bei meinen Auftritten immer ein Höhepunkt. Auf die Idee gekommen bin ich, weil ich mit Oliver Hepps Hündin Pina regelmässig spazieren gehe und mich immer ein bisschen davor ekle, deren Kot einzusammeln. Aber die Maschine ist also nur auf der Bühne im Einsatz.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 1. OKTOBER 2012 |

STEFAN HEUSS | 119

MEINE SAMMLUNG

«2003 habe ich zum ersten Mal Ukulele gespielt. Seither sammle ich exotische Saiteninstrumente aller Art, denn jedes klingt anders.»

MEIN VORBILD

«Loriot hatte einen sehr eigenen Stil der Komik und hat gerne und viel experimentiert. Da sehe ich auch gewisse Parallelen zu mir.»

MEIN PRODUKT

«Schon seit meiner Kindheit stehe ich auf den Brotaufstrich Cenovis. Wenn ich eine Tube zu Hause habe, esse ich ihn jeden Tag zum Frühstück.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Im Sommer gehe ich regelmässig im Egelsee bei Bergdietikon AG baden. Es hat hier viele schöne, ruhige Ecken und meist wenig Leute.»

MEINE MASCHINEN

«In meinem Atelier in Dietikon konstruiere ich seit rund sechs Jahren alle meine Erfindungen. Es ist immer ziemlich chaotisch hier, weil der Raum recht klein ist. Für grössere Konstruktionen gehe ich raus in den Hof.»


n e s ie

: h c o w Mit t

MGB www.migros.ch W

! o g e t S o n i D r e k Jo D

Nur am Mit t woch, 3. OK T. 2012 Sachet mit Joker-Dino, glitzerndem Spezialsticker und Code für Hörbuch

Animanca – Entdecke die Welt der Dinos! Hol dir am Mittwoch, 3. Oktober

2012, den Stegosaurus als Spielfigur Stego, einen glitzernden Spezialsticker und einen Code für das Dino-Hörbuch nach Hause. Den Joker-Dino gibt’s ab einem Einkauf von Fr. 60.– in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, OBI, SportXX inkl. Outdoor und LeShop.ch. Maximal drei Joker-Dinos pro Einkauf und nur solange Vorrat.

www.animanca.ch


Migros-Magazin-40-2012-d-LU