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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 39 26. SEPTEMBER 2011 www.migrosmagazin.ch

JUNGAUTOR NUSSBAUMER I 18

20 und das dritte Buch. GLÜCKLICHE KÜHE I 38

Wiesenmilch schmeckt. SCHWEIZER REZEPTE I 47

So kochen Landfrauen. CAROLINE STEFFEN I 126

Jara Santner ist ein Wirbelwind. Die Erstklässlerin profitiert davon, dass Bewegung in der Schule wieder wichtiger wird. I 108

Bild Tina Steinauer

Die härteste Schweizerin.

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Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


DIESE WOCHE INHALT

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

2 EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Über Gott diskutieren?

38 | AKTUELL Bauer und IP-Präsident Andreas Stalder trinkt gerne Milch von glücklichen Kühen.

Mit Religionsthemen ist das so eine Sache: Eigentlich kann man sie nie verantwortungsbewusst genug angehen. Egal, was man schreibt, negative Kritiken sind der jeweiligen Redaktion fast sicher. Fazit: Am besten lässt man es sein. Diese Journalistenweisheit schwante uns schon in den frühesten Jahren an der Journalistenschule. Es geht offenbar auch anders: Vor drei Wochen veröffentlichte das MigrosMagazin einen Artikel über die Freidenker Franziska und Andreas Lamanda. Sie leugnen Gott nicht, wie MM-Redaktor Ralf Kaminski schreibt, aber ebenso wenig glauben sie an ihn. Damit, so war uns auf der Redaktion klar, würden wir Anstösse für eine intensive Diskussion über das Thema Glauben liefern, aber auch Gefahr laufen, heftig gescholten zu werden. Zu meiner Beschämung muss ich gestehen: Die befürchteten negativen Reaktionen blieben weitgehend aus. Die Redaktion erhielt sehr viele Reaktionen, und obwohl die meisten klar für den Glauben Stellung bezogen, waren nur ganz wenig polemische darunter. Viele lobten den seriösen Umgang mit dem Thema («Ein ehrlicher Text» schrieb ein Leser) sowie das sichtliche Bemühen um Verständnis für alle (Seite 7). Diverse gute Einwände und interessante Aspekte wurden aus der Leserschaft eingebracht. So zum Beispiel von Stefan Reber aus Basel, der uns schrieb: «Wir sind frei in unserer Entscheidung, was wir in Sachen Gott tun wollen: Die Frage nach Gott ignorieren, die Existenz Gottes ablehnen oder sich auf die Suche nach Gott machen. Es gibt für jede Entscheidung Argumente, über die man diskutieren kann.» Und ist nicht dies das Wichtigste? Dass man auch über Fragen wie die, ob es Gott gibt, diskutieren, sich noch austauschen kann?

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bilder Paco Carrascosa, Simon Tanner, Susanne Völlm, Getty Images

Das Wichtigste: Dass wir uns immer noch austauschen können.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

INHALT 3

MIGROS-WOCHE 4 | Aktuelles

MENSCHEN

8 | Reportage 2001 wurde die Swissair gegroundet. Ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte. 15 | Auf ein Wort 16 | Bild der Woche 18 | Porträt Der 20-jährige Patrick Nussbaumer hat, wovon viele träumen. Einen Vertrag mit einem Buchverlag. 22 | Serie Im fünften Teil der Serie zu den Wahlen 2011 nimmt ein Top-Werber einige Wahlkampagnen unter die Lupe. 29 | Kolumne Der Hausmann 30 | Interview Hungerforscher Joachim von Braun über eine Fettsteuer, Biosprit und Fleisch aus dem Chemielabor.

AKTUELL

38 | Wiesenmilch Die Milch von glücklichen Kühen schmeckt einfach besser. Deshalb gibts Wiesenmilch. 41 | Aktive Grossmütter Ruth Fries war blind. Nach einer Operation sieht sie wieder und ist voller Energie. 43 | Migros-Zeitreise 44 | Klimafreundlich Auf Migipedia.ch kann man herausfinden, wie klimafreundlich Produkte sind.

SCHAUFENSTER

92 | KÜCHENKUNDE Äpfel und Birnen Äpfe haben habe be viele gesunde gesu Inhaltsstoffe, und Inha sie lassen la sich zu vielfältigen vielf Köstlichkeiten Köst verarbeiten. vera

47 | Währschafte Küche Fünf Landfrauen aus der ganzen Schweiz kochen mit Produkten aus ihrer Region. 55 | Sag Danke mit feinen Pralinés 57 | Kaffeegenuss mit gutem Gewissen 58 | Vielfältiges Brotland Schweiz 75 | Biskuits mit Herz 76 | So schnell kommt das Essen! 79 | Süsse Kicks für Schoggifans 81 | Mountainmania 82 | Ideale Schuhe für kalte Tage 85 | Medizin aus der Natur

SAISONKÜCHE

88 | Rolf Dörig Der Appenzeller Sennensattler bewahrt auch in der Küche die Tradition. 92 | Küchenkunde Hochsaison für Äpfel und Birnen.

IHRE REGION

95 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

101 | Mix 108 | In Form Kinder sollen sich mehr bewegen. Das beeinflusst den Schulalltag positiv,denn Sport und Lernen lassen sich perfekt miteinander kombinieren. 114 | Auto Die Berner Testfamilie Reinhard hat den Hyundai ix20 auf Herz und Nieren geprüft.

UNSERE WELT

126 | Caroline Steffen Die Spiezerin strebt den Sieg beim «Ironman Hawaii» an.

RUBRIKEN

7| 117 | 119 | 123 | 124 I

Leserbriefe Glücksgriff Rätsel Impressum Cumulus

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8 | MENSCHEN Mit dem Grounding der Swissair wurden Barbara und Mathias Frehner arbeitslos. Sechs ehemalige Angestellte erinnern sich an eine dunkle Zeit.


MIGROS-WOCHE AKTUELLES

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

Miggy auf grosser Amerikareise

Das Migros-Schweinchen eroberte auf einer Rundreise durch die USA die Herzen der Amerikaner.

A

lles begann in der Migros-Filiale am Zürcher Albisriederplatz.«An derDeckehingdasgelbeSchweinchen Miggy», schreiben Nicole Braunschweiler (26) und Angela Kaiser (27) dem Migros-Magazin. In diesem Moment hätten die beiden Freundinnen festgestellt, dass sie beide grosse Fans des Migros-Schweinchens wären. Die Idee, Miggy auf ihre USA-Reise mitzunehmen,war geboren.Gedacht — getan. Egal, ob im Crand Canyon, in Las Vegas

oder am hippen Strand von Malibu: Miggy war dabei — ob als Plastiksparschwein, Plüschtier oder aufblasbares Badetier. «What’s the story about the pig?», wollten die Amerikaner wissen. Und die Freundinnen erzählten von Miggy und der Migros. So wurde Miggy in den USA zur Legende. Christoph Petermann

Weitere Bilder von Miggy auf seiner Reise durch die USA: www.migrosmagazin.ch

NEWS

Unbekanntes Lateinamerika a

Die Mittel- und Südamerika-Kataloge von Travelhouse weisen Reisefreaks auf originelle Destinationen in Lateinamerika hin: Auf einer Privatinsel im Nicaragua-See entspannen. Mit einer Rundreise das unbekannte nnte Kolumbien entdecken. In Patagonien zur Ruhe kommen oder abenteuerlich durch die unberührte Natur Nordbrasiliens streifen: Selbst für routinierte Individualreisende ist die Chance gross, in Lateinamerika noch unbekannte Ferienziele zu entdecken. Infos: www.travelhouse.ch/salinatours

Bilder F1online, Keystone

Engagiert

Beim 6. Wettbewerb x-hoch-herz des Migros-Kulturprozents werden Schüler belohnt, die sich tatkräftig für die Natur oder für andere Menschen einsetzen. Fünf Klassen erhalten als Hauptpreis einen freien Wunsch, 20 Klassen bekommen Beiträge in ihre Kasse bis zu 500 Franken pro Klasse und 1500 Franken pro Schule. Lehrer können ihre Klassen jetzt unter www.xhochherz.ch anmelden.

FRISCH IN DER MIGROS

Feine Alternative zu Wurst und Brot Vegetarisch lebt man gesünder und umweltbewusster. Darauf machen Vegetarierverbände seit über 30 Jahren anlässlich des Weltvegetariertags am 1. Oktober aufmerksam. Unser Tipp: Sie müssen ja nicht gleich zum Körnlipicker werden, aber lassen Sie Fleisch ab und zu einmal links liegen. In der Migros gibt es unter dem Label Cornatur viele feine Alternativen wie Schnitzel, Bratlinge oder Grill Ribs aus Quorn (Pilzprodukt) und Tofu.


MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

AKTUELLES 5

Miggy auf USATour (von links): Am Flughafen in Zürich, vor den einarmigen Banditen in Las Vegas, im Arches National Park Utah, vor der Golden-Gate-Brücke, Surfin’ USA in Malibu, auf einsamer Strasse im Death Valley und posierend mit Angela Kaiser und Nicole Braunschweiler.

Herbstchüechli Neu in der Migros: Herbstchüechli — sie sinddieAntwortaufdengrossenWunsch nach Fasnachtschüechli im Snackformat. Was bleibt, ist der unverwechselbare Genuss: feinster, knuspriger Fasnachtschüechliteig mit einer feinen Schicht Puderzucker. Die zur Migros-Industrie gehörende Midor AG stellt bereits seit 1950 Fasnachtschüechli her. Allerdings gibt es

das Gebäck jeweils nur von Ende Dezember bis zum Basler Morgestraich in der Migros.Zu kurz, finden dessen Verehrer.Deshalb ist die legendäre Leckerei ab sofort bis Mitte November in einer Packung mit rund 26 Stück in allen Migros-Filialen erhältlich.

REGION BASEL

Bald schüttelt sie die Kissen Zum Repertoire der Fauteuil-Märchenbühne zählen die Dialektmärchen «Der Räuber Hotzenplotz»,«Rumpelstilzli», «Froschkönig», «Das tapfere Schneiderlein», «Der gestiefelte Kater» und «Frau Holle», die im Turnus zur Aufführung gelangen. Die meisten kennen die Geschichte von Frau Holle, die es schneien lässt, und von der fleissigen Goldmarie, die — im Gegensatz zu ihrer

faulen Schwester — für ihre Dienste bei Frau Holle mit einem Goldregen belohnt wird. Wer nun einwendet, es sei noch etwas früh für ein Wintermärchen,täuscht sich: Schon Ende Oktober beginnt die Saison im Theater Fauteuil mit genau dieser beliebten Geschichte. Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter: www. fauteuil.ch und www. migrosbasel.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

LESERBRIEFE 7

MM 36: «Ein Leben ohne Glauben», das Porträt zweier Freidenker.

«Und wenn es Gott doch gibt?» Es erstaunt nicht, dass sich immer mehr Menschen von den Religionen abwenden. Sinnlose Glaubensdogmen anzunehmen ist der aufgeklärte Mensch nicht mehr bereit. Göttliches Wirken deswegen in Frage zu stellen, ist jedoch nicht gerechtfertigt: Zu viele offene Fragen können von der Wissenschaft nicht beantwortet werden. Marcel Obrist, 5300 Turgi Andreas Lamanda zitiert den Werbespruch der Freidenker: «Es gibt wahrscheinlich keinen Gott, also sorge dich nicht und geniess das Leben». Und wenn doch? Und was verstehen die Freidenker unter Geniessen? Glauben sie wirklich, gläubige Menschen könnten nicht geniessen?

Inge Chazi, per Mail

Ich «glaube», nein, mehr noch, ich denke, dass die Gottesvorstellungen durch die geistige Entwicklung des Menschen entstanden sind und sich weiter entwickeln werden. Es gab die vielfältige griechische Mythologie, den ägyptischen Sonnengott Re sowie auch den Pharao. Erst durch Moses entstand der Monotheismus. Als Mitarbeiter der katholischen Kirche erstaunten mich die vielfältigen Interpretationen der Verantwortlichen über Gott. Gott ist für die Menschheit eine Hilfskrücke für Geist Michael Joos, Effretikon und Psyche. Wichtig bleibt, dass jeder Mensch sein Leben möglichst gut gestalten kann, ob mit oder ohne Hilfskrücke. Franz Vogel, 6014 Luzern

«Der Mensch kann nicht anders als glauben.»

Bravo! Ein super Bericht. Glauben heisst, nichts wissen. Ohne Glaube keine Hölle. Rolf Probst, 8117 Fällanden

Bild Daniel Rhis

Ich gratuliere Ihnen zu diesem Beitrag. Einen grossen Applaus!

Margrit Kumschick, per Mail

Die Freidenker Franziska und Andreas Lamanda kämpfen für eine Trennung von Kirche und Staat.

Wenn vor der Uno in New York ein brennender Busch auftauchen und sprechen würde, dann könnte Andreas Lamanda Gott nicht ableugnen. Vermutlich ginge es ihm dann so wie manchem Gläubigen. Man belächelte ihn wegen seines Spleens. Im ungünstigeren Fall würde man ihn als fundamentalistisch, gefährlich oder dumm abstempeln und ihm den Rücken zukehren. Was auch immer passieren mag, objektiv beweisen, dass es Gott gibt beziehungsweise nicht gibt, können wir nicht. Aber wir sind frei in unserer Entscheidung, was wir in Sachen Gott tun wollen. Die Alternativen sind: Frage nach Gott ignorieren, Ablehnung der Existenz Gottes oder sich auf die Suche nach Gott machen. Es gibt für jede Entscheidung Argumente, über die man diskutieren kann.

dokumentation der Maschine und die Lizenz des Piloten? Übrigens: Auch die Wartungsdokumentation will geglaubt sein. Mathematik, worauf exakte Wissenschaft gründet, beruht wiederum auf unbewiesenen, geglaubten Annahmen. Es ist eine unbequeme Tatsache, dass der Mensch gar nicht anders kann als glauben. Viele moderne Wissenschafter tun so, als ob sie nicht mehr glauben müssten.

Mir ist es wichtig, festzuhalten, dass der Glaube unseren Alltag so sehr durchdringt, dass wir ihn gar nicht bemerken. Beispiel: Verlangen Sie vor dem Flug die vollständige Wartungs-

Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, ich halt sie arm! (Reinhard Mey).

Stefan Reber, 4054 Basel

Michael Joos, 8307 Effretikon

Um an Gott als Urgrund aller Materie und geistigen Seins glauben zu wollen, muss man Sehnsucht haben nach einer vollkommenen ewigen Existenz in geistiger gegenseitiger Liebe. Hat man diese Sehnsucht nicht, gibt es wohl keinen Grund, sich mit den Grundzielen der Religionen auseinanderzusetzen. Andreas Hämmerle, 8444 Henggart

Doris Wolf, 8700 Küsnacht

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN REPORTAGE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

8

Der Tag, an dem die Das Grounding der Swissair am 2. Oktober 2001 markiert das Ende der einst so Arbeit suchen. Sechs ehemalige Mitarbeitende erzählen, wie sie diese Zäsur zu

D

ie ganze Schweiz war am Nachmittag des 2.Oktobers 2001 schockiert, als sie von der Zahlungsunfähigkeit der Swissair hörte. Alle 76 Flugzeuge der einst wegen ihrer hohen Liquidität als fliegende Bank bekannten Schweizer Fluggesellschaft blieben am Boden.Das Grounding bedeutete das En-

de einer 70 Jahre dauernden Firmengeschichte, die nach einem Übergangsbetrieb mit der Landung des letzten Swissair-Linienflugs am 1.April 2002 (SR 145 aus São Paulo) ihren Abschluss fand. Tage vor dem Grounding kam es zu hitzigen und nächtelangen Verhandlungen zwischen der UBS,der Credit Suisse,

dem Bund sowie der Swissair-Führung. Eine Einigung kam nicht zustande — mit verheerenden Folgen.

Bei der SAir Group gingen Milliardenforderungen ein «Fliegende Bank» hört sich heute wie ein Hohn an: Laut der Wirtschaftskanz-

Bild David Adair/Ex-Press

Der Flughafen Kloten am 2. Oktober 2001: «Aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge auszuführen»,


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

REPORTAGE 9

Swissair starb

stolzen Fluggesellschaft. Über 10 000 Angestellte mussten sich danach eine neue einer neuen Karriere nutzten – und ein Buch schrieben oder eine Bar eröffneten.

heisst es in einer Lautsprecherdurchsage. Die Maschinen bleiben am Boden, 19 000 Passagiere in aller Welt sitzen fest.

lei Wenger Plattner Rechtsanwälte in Küsnacht am Zürichsee, die sich mit der Swissair-Liquidation beschäftigt, wurden bei der Konzernmutter SAir Group Forderungen von insgesamt rund 48,9 Milliarden Franken angemeldet.Die Auflösung der Swissair-Aktiengesellschaft wird noch Jahre dauern.

Glück im Unglück hatten die SwissairAngestellten. Jörg Drittenbass, damals im Vorstand der Gewerkschaft des Kabinenpersonals, sagt: «Aufgrund der enormenSolidaritätswelleinderSchweizer Bevölkerung gab es niemanden, der lange arbeitslos war.» Trotzdem stellte die grösste Insolvenz in der Geschichte

der Schweizer Wirtschaft das Leben von mehr als 10 000 Swissair-Angestellten auf den Kopf. Und noch heute müssen einstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Renten mit erheblichen finanziellen Einbussen leben.

Texte Reto E. Wild Bilder Susanne Völlm


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Reiseprogramm Delhi – Varanasi – Kalkutta 1. Tag Zürich – Delhi Flug Delhi. Hotelübernachtung 2. Tag Delhi Stadtrundfahrt durch Delhi. 3. Tag Delhi – Varanasi Flug nach Varanasi. Nachmittags Besuch der Ruinen/Museum von Sarnath mit grosser Skulpturensammlung. In Varanasi Rikschafahrt zu den Ghats. Geniessen Sie die «Aarti» Zeremonie von den Booten aus. 4. Tag Varanasi – Bodhgaya Busfahrt zum für Buddhisten bedeutendsten Wallfahrtsort Bodhgaya, wo Gautama zu «Buddha», dem Erleuchteten wurde. 5. Tag Bodhgaya – Nalanda – Simaria Fahrt zur Ruinenstadt Nalanda, einst grösstes Lehrzentrum der antiken Welt. Weiterfahrt durch Rajgir, wo Buddha viele Jahre lebte und predigte. Mittagessen. Fahrt zum Hotelschiff. 6. Tag Simaria – Munger – Sultanganj Schifffahrt nach Munger. Besuch der Bihar Yogaschule. Weiter nach Sultanganj mit den zwei markanten Granitfelsen. 7. Tag Sultanganj – Bateshwarsthan – Karagola Fahrt durch das Vikramshila-Reservat für Ganges-Delphine und seltene Tiere wie indischer Otter und Schildkröten. Besuch der Ruinen der Vikramshila Universität (8./9. Jh. ), einst Zentrum der buddhistischen Lehre. 8. Tag Karagola – Rajmahal Fahrt von Karagola nach Rajmahal. Spaziergang zu Ruinen, Palästen und Moscheen. 9. Tag Rajmahal – Farakka – Jangipur Passage der Schleuse auf der Fahrt nach Farakka durch den Verbindungskanal vom Ganges zum Bhagirathi und Hooghly River. 10. Tag Jangipur – Murshidabad – Chourigacha Vorbei an den Tempeln von Baranagar (bengalische TerrakottaKunst) Fahrt nach Murshidabad. Besuch des Hazarduari Palace mit über tausend echten und falschen Türen. Besuch der Katra Moschee. Weiterfahrt nach Chourigacha.

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REISEGARANTIE

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11. Tag Chourigacha – Matiari – Kalna Schifffahrt nach Plassey, bekannt für die Schlacht von 1757, welche den Beginn der britischen Herrschaft in Indien einleitete. Weiterfahrt vorbei an Mayapur, dem Geburtsort von Sri Caitanya Mahaprabhu, der Inkarnation von Krishna. 12. Tag Kalna – Kalkutta Rikscha-Fahrt zum 1809 erbauten Rajbari Tempelkomplex, bestehend aus 108 ShivaTempeln. Besuch des Pratapeshwar-Tempels. Auf den Terrakotta-Platten sind Themen der Hindu-Epen dargestellt. Fahrt nach Kalkutta. 13. Tag Kalkutta – Schweiz Stadtrundfahrt mit Besuch des Dalhousie Square, St. John’s Church und Victoria Memorial. Ausschiffung. Transfer zum Flughafen. Rückflug. 14. Tag Zürich Ankunft am Morgen. Indiv. Heimreise. Programmänderungen vorbehalten. Reiseprogramm Kalkutta – Varanasi – Delhi Leicht geändertes Programm in umgekehrter Reihenfolge. RV Bengal Ganges**** Das 2004 im Kolonialstil gebaute, elegante Schiff bietet Platz für 56 Passagiere. Die grosszügigen Kabinen sind mit Klimaanlage, DU/ WC ausgestattet. Ideal, um das Leben entlang des Flusses zu beobachten sind die Veranda mit komfortablen Deckstühlen vor den Kabinen sowie das überdachte Sonnendeck. In der Lounge mit Bar finden Vorträge und Zusammenkünfte statt. Im eleganten Restaurant werden vorzügliche Mahlzeiten serviert. Mit Hartholz ausgestattet, edlen Möbeln und landestypischen Bildern bestückt, erwartet Sie eine einzigartige Atmosphäre an Bord. Nichtraucherschiff (im Aussenbereich darf geraucht werden).

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Reisedaten 2011/2012 und 2012/2013 Varanasi – Kalkutta (downstream 14 Tage) 2011/2012 09.10. – 22.10.11 01.01. – 14.01.12 03.04. – 16.04.12 04.12. – 17.12.11 26.02. – 10.03.12 Kalkutta – Varanasi (upstream 16 Tage) 2011/2012 27.10. – 11.11.11 22.12. – 06.01.12 22.03. – 06.04.12 24.11. – 09.12.11 19.01. – 03.02.12 Varanasi – Kalkutta (downstream 14 Tage) 2012/2013 28.10. – 10.11.12 20.01. – 02.02.13 17.03. – 30.03.13 25.11. – 08.12.12 17.02. – 02.03.13 14.04. – 27.04.13 23.12. – 05.01.13 Kalkutta – Varanasi (upstream 16 Tage) 2012/2013 18.10. – 02.11.12 10.01. – 25.01.13 07.03. – 22.03.13 15.11. – 30.11.12 07.02. – 22.02.13 04.04. – 19.04.13 13.12. – 28.12.12 Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie inkl. Vollpension • Flüge downstream in E-Klasse mit Swiss, upstream mit Emirates in Q-Klasse, inkl. Flughafentaxen, höhere Klasse gegen Zuschlag • Inlandflüge inkl. Flughafentaxen • 4 Hotelübernachtungen inkl. Vollpension • lokale deutschsprachige Reiseleitung, alle Transfers Nicht inbegriffen: Trinkgelder, Getränke, Visakosten Fr. 140.–, Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung Einzel Fr. 83.–, Familie Fr. 159.–). Kerosinzuschläge bleiben vorbehalten. Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Pauschalpreise in Fr. 2011/2012 2012/2013* 2-Bettkabine Oberdeck hinten 4590.– 4990.– 2-Bettkabine Hauptdeck 4990.– 5290.– 2-Bettkabine Oberdeck Mitte 5290.– 5690.– 2-Bettkabine Oberdeck vorn 5490.– 5890.– Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck Mitte und Hauptdeck 990.– 1190.– * Preise downstream, Zuschlag upstream Fr. 90.–

Verlängerungsprogramm Rajastan und Taj Mahal 6 Tage Fr. 870.–/930.– p.P. Weitere Information unter www.thurgautravel.ch oder verlangen Sie den Prospekt.

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MIGROS-MAGAZIN

MENSCHEN REPORTAGE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

11

Dieter Eppler heute im Flugsimulator (links) und vor zehn Jahren: «Das SwissairGrounding ist für mich eine positive Zäsur, obwohl ich als Swissair-Pilot bereits nächstes Jahr hätte in Pension gehen können.»

Wie Pilot Dieter Eppler zum Buchautor wurde

Grounding führte zum Abenteuer Abu Dhabi Dieter Eppler (54) hatte Glück: Kurz nach dem Grounding erfuhr der damals 44-jährige Kapitän, dass die Swiss als Nachfolgegesellschaft der Swissair nur Piloten ab 52 Jahren entlassen würde. Damals seien die meisten Angestellten stolz gewesen, für die starke Marke Swissair arbeiten zu können. Mit der Swiss verbinde man weniger Emotionen: Sie sei einfach eine Arbeitgeberin. Ab 2006 flog er deshalb für die stark expandierende Etihad, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate.Eppler wanderte mit seiner Frau Franziska (heute 50), seinen Töchtern Linda (18) und Nina (15) sowie seinem Sohn Tim (20) nach Abu Dhabi auf der Arabischen Halbinsel aus — mit einer Rückkehroption nach rund drei Jahren. Im Familienblog «Wüstenspuren» verarbeitete der Kapitän seine exotischen Eindrücke über seinen neuen Arbeitsort und Arbeitgeber.Seine Erzählungen lös-

ten eine Anfrage des WOA Verlags aus, darüber ein Buch* zu schreiben. Mit der Zeit verschlechterten sich die Anstellungsbedingungen bei Etihad,was die Familie veranlasste, im Sommer 2011 in die Schweiz zurückzukehren.Seit dem 1. Juli 2011 fliegt Eppler deshalb wieder als Swiss-Pilot. Seine Bilanz zehn Jahre nach dem Swissair-Grounding: «Eine für mich positive Zäsur, obwohl ich als

Swissair-Pilot bereits mit 55 hätte in Pension gehen können.» Die Swiss pensioniert Piloten erst mit 58 Jahren. Seit dem Grounding überlege er nicht mehr, was in drei Jahren sein wird, sondern nehme das Leben so, wie es kommt. * Dieter Eppler, «Blindflug Abu Dhabi – Mein Leben nach dem Swissair Grounding», WOA Verlag, bei Ex-Libris zu 23.05 statt 32.90 Franken.

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NEU


MENSCHEN REPORTAGE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

12 Germaine Ghisletti hat eine zweite Familie gefunden

«Ich bin nach der Swissair im positiven Sinn gegroundet» Panik erfasste die alleinerziehende Mutter Germaine Ghisletti (42) vor zehn Jahren. Sie hatte Angstzustände und wusste nicht, wie sie ihren Sohn ernähren sollte. Grund: Ein Angestellter der Swissair-Personaldepositenkasse,selbst mit Tränen in den Augen, konnte ihr nach dem Grounding nur noch 1500 Franken auszahlen. «In mir stieg eine enorme Wut auf die Banken und den Bund hoch», erinnert sich die einstige Flugbegleiterin an den Oktober 2001.

Germaine Ghisletti fand kurz vor einem Burn-out wieder zu sich selbst. An ihrem neuen Arbeitsplatz im Kanton Schaffhausen kann sie ihr Organisationstalent unter Beweis stellen.

Weniger als 30 Tage später arbeitete Ghisletti an Bord der Nachfolgeorganisation und kümmerte sich erneut um die Langstreckenpassagiere der ersten Klasse. Aus Spargründen sei es zu Engpässen bei der Bordverpflegung gekommen. Einmal musste die Schaffhauserin mit der Kreditkarte eines Kapitäns im Flughafen Waren einkaufen. «Wir wollten die Swissair mit Anstand beerdigen, den Passagieren den früheren Standard bieten», sagt sie heute. Erstmals nach

Mathias Frehner und Tochter Barbara

«Mir wurde mein Idealbild zerstört» Mathias Frehner (66) hob 1970 erstmals als Swissair-Angestellter ab. Stolz zeigt er seinen Personalausweis. eis. «Mit dem Swissair-Untergang wurde mein Idealbild zerstört», sagt er, «deshalb habe ich den Ausweis nicht entsorgt.» Der einstige Maître de Cabine ist nach wie vor ein Swissair-Fan und bewahrt in seinem Einfamilienhaus in Berikon AG Uniformen, Schlüssel und Schilder mit seinem eingravierten Namen auf.Im gelben Ordner «We are Swissair – Nachlassstund dung und deren Folgen» sind Zeitungsartikel fein säuberlich archiviert. Am 1. Juni 2011 wurde Frehner, der die letzten Jahre seiner Berufskarriere bei der Flughafen Zürich AG arbeitete, pensioniert. «Die Swissair ist tot. Aber Vereinigungen wie zum Beispiel die Swissair-Oldies leben weiter und haben Mitgliederzulauf»,sagt Frehner.Am Swissair-Pensioniertentag Ende Oktober erwartet er gegen 500 Teilnehmer. Noch heute schaut Frehner von seinem Garten am Mutschellen den Flugzeugen nach, die über seinem Kopf hinwegdonnern. Seine Tochter Barbara Frehner (32) arbeitete vom Juni 2001 bis zum Ende mit ebenso grosser Begeisterung für die Swissair. Nach dem Grounding und der Wiederaufnahme des Flugbetriebs verlor sie ihren Job, weil Kündigungen nach

Mathias Frehner ist seit wenigen Monaten pensioniert. Er war 1970 in die Swissair eingetreten.

Dienstalter ausgesprochen wurden. Dann schrieb die Swiss Frehner für einen Wiedereinsteigerkurs an, und so war sie ab September 2002 wieder als Flugbegleiterin unterwegs. 13 Monate später erhielt sie im Zuge der Redimensionierung der Fluggesellschaft erneut die Kündigung. Ende 2004 bekam die Aargauerin abermals einen Werbebrief von der Swiss und erfüllte alle Kriterien — bis auf den ärztlichen Test. «Das war für mich ein Hammerschlag, denn das Fliegen ist nach wie vor mein grosser Traum»,sagt Barbara Frehner.Schon als Zehnjährige flog sie in die Ferien, während ihr Vater das Essen servierte. Seit sechs Jahren schaut sie als Chefrezeptionistin in einem Viersternehotel in Baden AG nach dem Rechten.

Für Barbara Frehner ist das Fliegen nach wie vor die Swissair-Zeit zurück. Seit sechs Jahren ist


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MENSCHEN REPORTAGE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

13 über 13 Flugjahren spürte sie den Jetlag und stand vor einem Burn-out. Deshalb zog sie die Notbremse und kündigte per Oktober 2003 bei Swiss. Heute arbeitet sie bei einem Softwarehersteller und Übersetzer als «Tätschmeisterin». Sie organisiert Geschäftsreisen, Seminare und holt Kunden am Flughafen Kloten ab. «Das soziale Schweizer Unternehmen ist für mich nach der Swissair meine zweite Familie. Ich bin im positiven Sinn gegroundet.» Sie lebt in einem ehemaligen Kindergarten — finanziert mit ihrem Geld aus der Swissair-Pensionskasse. Was ihr sonst noch von der Swissair blieb: viele Erinnerungen, drei First-Class-Trolleys sowie ein Bild.Germaine Ghisletti malte es, um ihre Erfahrungen zu verarbeiten.

Marc Schroeder als Swissair-Copilot und in der WingsBar, wo noch immer ehemalige SwissairAngestellte arbeiten.

Marc Schroeder, Swiss-Copilot und Initiant der Wings-Bar

«Verwaltungsrat wurde mit dem Grounding zum Schimpfwort» G Ma Marc Schroeder (46) strandete im wahrsten Sinn des Wortes als Copilot in wa Du Dubai,als die Swissair Konkurs ging.Ein ha halbes Jahr danach gründete er mit Kolle legen die Wings-Bar am Limmatquai in Zü Zürich. Seither arbeiten hier Ex-Swissai air-Angestellte, und zu bewundern sind sechs Original-Flugsitze einer Boeing 747-400 und Fensterverschalungen einer MD-11. In einer Nische des Lokals sind rund 20 000 Mitarbeiter aus der Geschichte der Swissair verewigt. «Wir haben die Namen bewusst nicht alphabetisch geordnet, damit einem beim

Suchen nach dem eigenen Namen andere Kollegen begegnen», sagt Schroeder. Wer sich selbst entdeckt,erhält auf Kosten des Hauses ein Bier. Noch immer fliesst ein Prozent des Barumsatzes an die Stiftung Kinderhilfe des SwissairPersonals. Heute arbeiten vier Vollzeitund rund ein Dutzend Teilzeitangestellte für die Lounge. Schroeder fliegt seit vier Jahren zu 100 Prozent für die Swiss. Bei der Bar amtet er nur noch als Verwaltungsrat.«Mit dem Swissair-Grounding ist das ein Schimpfwort geworden»,fügt er kritisch an. www.swissair-kinderhilfe.ch

Hans Ruedi Fehr arbeitet noch immer für die Swissair

Der letzte Swissair-Angestellte

ein grosser Traum. Sie erinnert sich gerne an sie Chefrezeptionistin in einem Badener Hotel.

Hans Ruedi Fehr (62) ist der letzte Angestellte der «Swissair Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft in Nachlassliquidation». Auf Fehrs Signatur im Mail prangt nach wie vor das Swissair-LogomitdemSchweizerKreuz. Für die Schweizer Fluggesellschaft war der ausgebildete Luftverkehrskaufmann unter anderem in Kloten, Paris, London, Algier, Lagos, Tokio sowie in Teheran im Einsatz.Heute arbeitet Fehr in den Büroräumlichkeiten der Rechtsanwälte Wenger Plattner in Küsnacht ZH — zusammen mit dem als Swissair-Liquidator bekannten Karl Wüthrich (58). Dieser

zahlt Fehrs Salär. Fehr ist der einzige «Swissairler» im zehnköpfigen Liquidationsteam und mit seinem Wissen über die komplexe Flugindustrie sehr wertvoll.So war er für das Eintreiben von Geldern und für den Verkauf von Swissair-Liegenschaften letztes Jahr in Mumbai, Singapur, Madrid und London, wo er Gespräche mit potenziellen Käufern führte. Mit seinen fast 40 Jahren als Angestellter der fliegenden Swissair hat er abgeschlossen. «Rückblicke bringen nichts. Ich arbeite sachlich, neutral und emotionslos», sagt er kalt, wie es die Nacht am 2. Oktober 2001 war.

Hans Ruedi Fehr hilft mit, die Swissair zu liquidieren – und leistet weiter Beiträge an die Pensionskasse der SAirGroup.


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MENSCHEN AUF EIN WORT

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

15 KRAWALLE IN ZÜRICH

mengebracht werden. Das sind erlebnishungrige Leute,die vielleicht Alkohol getrunken haben und darum enthemmt sind. Das ist, als würden Sie den gleichen Fahrschüler statt in einen VW Golf in einen Ferrari setzen. Wenns dann knallt, sind die Folgen schlimmer, nicht etwa, weil die Jugendlichen brutaler geworden, sondern weil die Mittel andere sind.

«Die Täter kommen mitten aus der Gesellschaft»

Den Randalierern ist das Medieninteresse sicher.Senkt das ihre Hemmschwelle?

Josef Sachs, wird Vandalismus immer mehr zur Freizeitbeschäftigung einiger Jugendlicher?

Josef Sachs (62), Gerichtspsychiater und ChefForensiker an der Psychiatrischen Klinik Königsfelden AG, zum neuen Phänomen der jugendlichen Eventchaoten.

Das hängt vor allem von der Reaktion der Polizei ab. Signalisiert sie, Krawalle zu tolerieren,dann werden die betreffenden Jugendlichen ihre Provokationen verstärken, nur schon, um eine Reaktion zu erhalten. Reagiert sie hingegen unverhältnismässig stark, schürt sie den Hass gegen sich selbst. Gefragt ist das richtige Mass. Ist das nicht eine fast unlösbare Aufgabe?

Es ist wie beim Kochen: Zu viel Salz kommt nicht gut, zu wenig auch nicht. In Zürich ist die Polizei mit ihrer deeskalierenden Reaktionsweise auf einem guten Weg.

Was sind das für Jugendliche, die gewalttätig werden?

Es sind nicht etwa Randständige. Der Grossteil ist relativ gut sozialisiert, kommt mitten aus der Gesellschaft. In Zürich gibt es zwar viele Unterhaltungsangebote, die aber sehr teuer sind, selbst für den Mittelstand. Die Folge: Immer weniger Personen können ihr Bedürfnis nach Spass auf eine erschwingliche Art stillen. 25 der 91 in Zürich Verhafteten waren unter 18.Drei sogarunter15.Wissen die Eltern nicht, wo sich ihre Kinder rumtreiben?

Bilder EQ Images, Keystone, Reuters

Tatsächlich werden vielen Teenagern bereits im Oberstufenalter kaum mehr

«Schlägereien, Pöbeleien sind nichts Neues. Neu ist der Eventcharakter.» Grenzen gesetzt. Zudem besteht eine gewisse Überforderung der Eltern durch die neuen Kommunikationsmittel. Daheim sagt man «Ich bin bei X zu Hause», um sich anschliessend via SMS oder Facebook auch noch mit Y und Z zum Randalieren zu verabreden. Rebellion gehört zum Erwachsenwerden. Gehört auch Gewalt dazu?

Jugendliche hatten immer schon eine erhöhte Gewaltbereitschaft,Pöbeleien und Schlägereien sind nichts Neues.Was hingegen neu ist,ist der Eventcharakter.Und da sind wir wieder bei den neuen Kommunikationsmitteln. Mit sehr einfachen Mitteln können innerhalb kurzer Zeit spontan viele Leute an einem Ort zusam-

Die Bereitschaft, vandalisch aktiv zu werden, wird durch Vorbilder sicherlich gefördert. Die Medien können selber keinen neuen Trend lancieren, ihn aber verstärken.

DieVerhafteten müssen mit einem Verfahren wegen Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen. Wie gross schätzen Sie die Chance ein, dass sie daraus ihre Lehren ziehen?

Gross, gerade bei den Mitläufern, zumal spätestens jetzt Eltern, Schule, Lehrmeister informiert sind. Den übrigen wird die Jugendanwaltschaft die Grenzen ihres Tuns aufzeigen — durch Auflagen, aber auch durch Hilfsangebote. Ist die Zürcher Innenstadt am Wochenende eigentlich noch sicher?

Ja.Dieses Phänomen wird sich in ein paar Wochen, allenfalls auch schon früher totlaufen. Ähnlich den Botellóns, den Gruppenbesäufnissen vor drei Jahren, von denen heute ja kaum einer mehr spricht. Interview Almut Berger

MANN DER WOCHE

FRAU DER WOCHE

Exzellenter Ruf

Grosses diplomatisches Geschick

Roger Federers (30) Beliebtheit ist gemäss einer Umfrage des amerikanischen schen Reputation Institute weltweit riesig. Er sten erreicht in der Rangliste der beliebtesten Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Kulturr und Politik den zweiten Platz – gleich hinter Nelson Mandela. Die rund 51 000 Umfragefrageteilnehmer bewundern Federers sportliche tliche Leistung und seine wohltätige Arbeit mit der «Roger Federer Foundation».

Livia Leu Agosti (50) trat 2009 ihren Posten als Schweizer Botschafterin in der iranischen Hauptstadt Teheran an – genau in jenem Jahr, als drei junge, amerikanische Touristen wegen Verdachts auf Spionage verhaftet wurden. Seither setzt sich Agosti tatkräftig für die Freilassung der Geiseln ein. Die Schweiz vertritt nämlich seit 1979 offiziell die Interessen der USA im Iran. Und das mit Erfolg: Vor einem Jahr kam die erste Geisel frei und letzte Woche dann endlich auch die anderen zwei.


MENSCHEN BILD DER WOCHE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Heimaturlaub für den Papst. Letzte Woche war Benedikt XI. auf grosser Deutschlandtour. Der Axel Springer Verlag war für den hohen Besuch bestens gerüstet. An der Fassade des Medienhauses in Berlin hing eine riesige Reproduktion eines Titelblattes der «Bild»-Zeitung vom Frühjahr

2005. Damals frohlockte die Boulevardzeitung: «Wir sind Papst.» Doch das übergrosse Plakat kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Deutschland die fast himmlisch anmutende Euphorie von damals einer weltlichen Nüchternheit gewichen ist.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Was ist eigentlich ein Luftloch?

Was der Volksmund mit Luftloch bezeichnet, hat weder mit dem Durchfliegen eines Vakuums noch einem Abfallen des Luftdrucks zu tun. Vielmehr handelt es sich um sogenannte Fallböen, die durch unterschiedliche Windströmungen und damit verbundene Windscherungen verursacht werden. Diese starken, abwärtsgerichteten Luftströmungen können ein Flugzeug unerwartet und kurzzeitig um Dutzende Meter nach unten drücken. Der Passagier hat dann oft das Gefühl, für endlose Sekunden ins Nichts zu fallen. Sinkt das Flugzeug dabei schneller als durch die eigentliche Erdanziehungskraft, kann es den Fluggast durchaus auch mal aus dem Sitz «lupfen». Daher empfiehlt es sich generell, fern des Erdbodens angeschnallt zu bleiben.

«Hätte es sich nicht um den Davis-Cup Cup gehandelt, hätte te ich h Forfait erklärt.» » Stanislas Wawrinka (26) erklärt dem «Tages-Anzeiger», wieso er trotz Schmerzen im Oberschenkel auf die Zähne biss und Lleyton Hewitt nach einem 1:2-Satzrückstand noch besiegte. gte. Durch den Effort des Waadtländers istt das Schweizer Davis-Cup-Team zurückk in der Weltgruppe. In der ersten Runde trifft es im Februar 2012 auf die USA.

Bilder Sean Gallup/Getty Images, Rick Rycroft/AP/Keystone

Joseph Ratzinger Superstar


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MENSCHEN PORTRÄT

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Der Herbst inspiriert ihn zu düsteren Storys

Unglaublich! Erst 20 und schon drei Krimis geschrieben. Der Bündner Patrick Nussbaumer thematisiert in «Hilferuf», dem Abschluss seiner Trilogie, Depression und Melancholie.

P

atrick Nussbaumers Zimmer im St. Moritzer Elternhaus ist voll von «Harry Potter»-Filmplakaten und anderem Fanmaterial der Romanserie.Ein kleiner Teddybär,der zwischen dem schmalen Bett und der Wand klemmt, verstärkt den Eindruck eines Kinderzimmers. Doch sein Bewohner ist dieser Welt eigentlich längst entwachsen. Nicht nur, weil er gerade das Gymnasium abgeschlossen hat,bald in die RS geht und nächsten Herbst in Zürich studieren will — auch wegen der Themen, die ihn in seinen Büchern beschäftigen. Vordergründig geht es um blutige Verbrechen, die von den drei jugendlichen Helden Simon, Oliver und Sabrina (der «SOS-Bande») aufgeklärt werden. Aber dahinter steckt mehr. Im «Hilferuf», dem Abschluss seiner Trilogie, thematisiertNussbaumer Depressionen und deren Folgen, Selbstmord, Scheidung und eine besonders unappetitliche Art von pornografischen Filmen: ganz schön viel Drama für einen Roman von knapp 200 Seiten. Aber Nussbaumer hat Ambitionen: «Ich hoffe mit meiner Geschichte aufzurütteln und dem Thema Depressionen und Selbstmord unter Jugendlichen mehr Präsenz zu verschaffen.» Jeden dritten Tag nehme sich ein Jugendlicher in der Schweiz das Leben. «Das ist doch nicht normal,damit muss man sich doch auseinandersetzen.» Nussbaumer geht es auch um Gesellschaftskritik: «Jeder

«Ich hoffe mit meiner Geschichte aufzurütteln.»

schaut immer nur für sich, niemand interessiert sich mehr für den anderen.» Der Jungautor hat persönliche Bezüge zum Thema: Ein Freund aus seiner Primarschulzeit brachte sich um. «Es war ein riesiger Schock. Im Nachhinein fragte ich mich, ob ich nicht vorher hätte merken können, dass etwas nicht stimmt.» Nun hat er die Erfahrung in seinem Roman verarbeitet — und sich von Anne Guddal, Leiterin der Dargebotenen Hand in Winterthur, bestätigen lassen, dass seine Darstellung die Realität gut trifft. Guddal hat zum Buch auch das Nachwort verfasst. Schon in seinen früheren Büchern hat der Jungautor eine eigene Erfahrung verarbeitet: Mobbing.«Ich war in der Schule ein Aussenseiter, kam aus einem anderen Quartier in St. Moritz, kam mit dem Unterricht nicht immer klar,und da passierte es dann: Man hat mich nach der Schule abgepasst, mir ein Bein gestellt, dumme Sprüche gemacht.» Das ging durch die ganze Primarschule so, erst im Gymnasium hörte es auf. «Ich habe mich als Reaktion darauf eher zurückgezogen, hatte nur wenige Freunde.» Aber es entstand auch etwas Positives — Nussbaumer fing an,sich mit Geschichten zu beschäftigen. «Ich bin in meine eigenen Welten geflüchtet.» Seine Erfahrung sensibilisierte ihn für soziale Themen, die er dann auch gleich einbaute. «Schreiben braucht Passion, kann nicht nur eine Kopfsache sein», sagt Nussbaumer. «Die meisten fangen eine Story an und sind nach drei Seiten fertig, weil sie nichts mehr weiter zu sagen haben. Vielen fehlt die Ausdauer.» 2005, mit 14 Jahren, fing er an, jene Geschichte zu schreiben, die zu seinem

Fühlte sich in der Schule als Aussenseiter:


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Der wichtigste Arbeitsplatz des Jungautors: sein Schreibtisch im Kinderzimmer.

«Ich wollte nicht einfach nur für die Schublade schreiben.»

Patrick S. Nussbaumer aus St. Moritz, Autor von düsteren Geschichten.

ersten Buch über die SOS-Bande wurde. Allerdings dauerte es vier Jahre, bis es fertig war. Die beiden Nachfolger schrieb Nussbaumer dann rasch, in nur jeweils gut einem Jahr. Und immer neben der Schule, die jedoch nie zu kurz kam, wie er beteuert.«Ich schreibe,sobald ich Zeit habe, im Zug, nach oder vor den Hausaufgaben zu Hause, in den Ferien am Strand. Aber immer eher im Herbst — die melancholische Jahreszeit passt besser zu den düsteren Storys.» Sein Schreibsystem hat sich dabei weiterentwickelt. Beim ersten Roman hatte er nur die Basisidee und seine Protagonisten,dann schrieb er drauflos.Die anderen beiden plante er auf Notizblöcken im Voraus genau durch, bevor er zu schreiben begann. «An ‹Hilferuf› habe ich nur sechs Wochen geschrieben,dann stand die Rohfassung.» Seine Eltern und der ältere Bruder haben das Hobby immer unterstützt und die Geschichten kritisch gegengelesen.Storyideen diskutiert der Single mit Freunden. Von Anfang an plante Nussbaumer, Geschichten zu verfassen,die auch publiziert werden. «Ich wollte nicht einfach


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21 nur für die Schublade schreiben.» Als das erste Buch fertig war, suchte er — ein bisschen naiv,wie er heute findet — über Google nach Verlagen und schrieb einfach mal einige an.«Einer wollte erst mal 12 000 Euro von mir, als Druckkostenzuschuss», erzählt Nussbaumer und lacht. Auch grosse Namen habe er angeschrieben — «aber keine Chance».

Ein lokaler Verlag unterstützte den jungen Autor Fast ein Jahr lang kassierte er Absagen, dann entdeckte er zufällig in der Nachbarschaft,in Samedan,einen neuen Verlag. «Warum nicht, dachte ich mir, und rief beim Verlagsleiter an.» Nussbaumer durfte dem Flüela Verlag (später Südostschweiz Verlag) seine Geschichte einschicken. «Eine Woche danach kam der Rückruf, er wolle es machen. Ich konnte es fast nicht glauben.» Der Verlagsleiter mochte nicht nur die Story und deren regionalen Bezug, er fand es auch erstaunlich,dass Nussbaumer noch so jung war, und wollte ihn unterstützen.

Kurz vor Weihnachten 2008 kam sein Buch «Die SOS-Bande — Mord am Telefon» heraus. Inzwischen ist es bereits in der 3.Auflage. Die Bücher sind schlank. «EineguteGrössefürLeute,dienichtviel lesen»,sagt Nussbaumer,der von Eltern auch schon gehört hat, dass ihre Kinder mit seinen Büchern zu lesen begonnen haben. Verkauft hat er vom ersten Buch etwa 900 Exemplare, vom zweiten Buch 500,die Startauflage des dritten liegt bei 600. «Nicht so schlecht für Schweizer Verhältnisse.» Aber reich wird er davon nicht.«Ich bekomme rund zehn Prozent des Erlöses von jedem verkauften Buch, das bessert das Taschengeld auf.» Seine berufliche Zukunft sieht Nussbaumer im Journalismus. Deshalb auch will er nächsten Herbst anfangen,Publizistik zu studieren. Erste Erfahrungen konnte er bei Bündner Lokalmedien bereits sammeln. Trotzdem wird er weiter Bücher schreiben. Er hat auch schon Ideen für eine neue Geschichte. «Es wird diesmal keine Serie sein,sondern ein einzelnes Buch.Und

Storyideen entstehen überall – auch im Zug. Patrick Nussbaumer hat immer Notizpapier dabei.

die Charaktere werden mehr Tiefgang haben.» Mehr allerdings verrät er noch nicht. Text Ralf Kaminski

Bilder Ueli Christoffel

Patrick S. Nussbaumer, «Der Hilferuf», Südostschweiz Buchverlag, ab 1. Oktober Lesungen unter: www.psnussbaumer.ch

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MENSCHEN SERIE

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? Wahlen 2011 Die Schweiz vor den Wahlen – eine Serie in sechs Teilen ■ Teil 1: Jungpolitiker versprechen frischen Wind im Parlament. ■ Teil 2: Welche Werte prägen die Politik? Ein Gespräch mit Politgeograf Michael Hermann. ■ Teil 3: Staatskunde heute: Eine Schulklasse besucht das Bundeshaus. ■ Teil 4: Lobbyisten: Was sie bewirken können.

«Eine Botschaft ist besser als mehrere» Der Werber Markus Gut über Kampagnen für die Parlamentswahlen Markus Gut (46) ist Kreativchef der Young & Rubicam Gruppe (Y&R) Schweiz und Co-Präsident des Art Director Clubs Schweiz. Er ist einer der am meisten ausgezeichneten Kreativen der Schweiz. Gut macht aus Überzeugung keine Politwerbung, der Y&R-Konzern verbietet diese auch. Für das Migros-Magazin beurteilt Markus Gut die Basiskampagnen der sieben wählerstärksten Parteien sowie Wahlauftritte einzelner Kandidaten.

■ Teil 5: Die besten Wahlkampagnen. ■ Teil 6: Blick hinter die Kulissen des Wahlbetriebs zweier Jungpolitiker.

Die Qual der

Eine Kuh, ein Clown, eine nackte Frau: Wie die grossen Schweizer Werber davon hält. Zudem: Welche dieser

Ich gehe A wählen!

Simone Niggli-Luder (33), 17-fache OL-Weltmeisterin, Münsingen BE: «Ich werde auf jeden Fall im Herbst wählen gehen. Ich finde es wichtig, dass wir von unserem Stimmrecht Gebrauch machen und uns über die Kandidaten und ihre Meinungen informieren. Wer nicht wählt, darf sich im Nachhinein nicht ärgern über die Beschlüsse des Parlaments. Ich hoffe, dass auch die Jungen den Wahlzettel ausfüllen – es geht ja um unsere Zukunft.»

line Trede (28) lässt die Muskeln spielen.Die Berner Stadträtin will im Oktober für die Grüne Partei in den Nationalrat und zeigt sich auf ihrem Wahlplakat als Fabrikarbeiterin zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Ärmel hochgekrempelt, ballt Trede die Faust (siehe Bild Seite 25). Botschaft: Die kann anpacken. Auf jeden Fall fällt sie auf. Und das muss, wer sich von der Masse abheben will. Mehr als 3000 Kandidaten werden sich gesamtschweizerisch im Oktober zur Wahl ins Bundesparlament stellen.

246 schaffen es. Der Wettbewerb treibt mitunter exotische Blüten.So posiert der Baselbieter BDP-Kandidat Hanspeter Ryf mit seiner Kuh Sandra und verspricht rätselhaft «Amaranth». «Die neuen Ideen» steht daneben in den Farben der Partei. «Ein Paradebeispiel für ein wirres Plakat», so das vernichtende Urteil des Werbers Markus Gut (siehe auch Seite 25),der für das Migros-Magazin Wahlplakate bewertet hat.

150 000 Franken Werbekosten pro Kandidat Umgekehrt scheinen manche Kandidaten vor der schieren Übermacht der Konkurrenz in eine Schreckstarre zu verfallen und beschränken sich auf den tra-


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MENSCHEN SERIE

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Plakat: Basiswahlkampagne SP – Fßr alle statt fßr wenige Hier wird der sozialdemokratische Grundgedanke klar kommuniziert, sowohl in der Headline als auch mit der Farbe Rot. Und das ‚ja› kommuniziert eine positive Haltung. Die Idee ist nicht gross, aber die Umsetzung ist gradlinig, zeitgemäss und mediengerecht.

FĂœR ALLE STATT FĂœR WENIGE

              

Wahlwerbung Bild Peter Mosimann/EQ Images

Parteien und ihre Kandidierenden fßr sich werben und was der wichtigste Massnahmen wie viel kostet und welche Wirkung sie haben. ditionellen Auftritt: Parteilogo, Name, Bild. Fßr den Nidwaldner Ständeratskandidaten Paul Niederberger kÜnnte das genßgen, selbst wenn er nicht der einzige Kandidat seines Kantons wäre. Er sitzt bereits seit vier Jahren im StÜckli. Das ist gemäss Kampagnenspezialist MarkBalsiger(44)bereitsdiehalbeMiete: Der Bisherigenbonus ist der grÜsste Absicherungsfaktor, sagt er, diese Kandidaten machen meist nur der Partei zuliebe Werbung. Wer hingegen zum ersten Sprung ins Bundesparlament ansetzt,braucht nicht nur eine gute Idee, sondern auch viel Geld. In einem mittleren oder grossen Kanton mindestens 150 000 Franken, sagt Balsiger, der zwei Bßcher ßber den

Historisches Plakat des LdU

Plakat: Der Landesring der Unabhängigen (LdU) wurde 1936 von Migros-GrĂźnder Gottlieb Duttweiler ins Leben gerufen. Das Bild zeigt die Basiswahlkampagne des LdU, mit der er 1967 fĂźr den Nationalrat kandidierte. Mit Erfolg: Der LdU war 1967 mit 16 Nationalräten und einem Ständerat im Bundeshaus vertreten – mit so vielen Parlamentsmitgliedern wie nie zuvor und nie danach. Markus Gut: ÂŤDie Aussage dieses 1967 entstandenen Plakats ist zwar banal, aber die Umsetzung ist sogar aus heutiger Sicht modern. Hier wurde richtig gestaltet, und dass der Landesring den Nationalrat zusammenhält, wurde als Ăœberbotschaft grafisch schĂśn umgesetzt.Âť

Postkarte: Basiswahlkampagne Grßne – Nein zur AKWMogelpackung Die einzige Kampagne mit einer Bildidee und gekonntem Grafikdesign. Eine klare Haltung ist ebenso vorhanden. Die Postkarte der Grßnen ist eigenständig und emotional, die grafische Umsetzung ist aber leider nicht sehr plakativ – man muss sie unbedingt lesen wollen, damit man sie liest.


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Ð Plakat: Basiswahlkampagne SVP – Schweizer wählen SVP: «Hier wird sowohl eine klare Aussage als auch eine klare Haltung kommuniziert. Die Gestaltung ist eher konservativ, was aber zur Ideologie der Partei passt. Das Ganze wirkt etwas überladen – oder hat schon mal jemand eine PC-Kontonummer von einem Plakat abgeschrieben?»

Í Plakat: Basiswahlkampagne Grünliberale – Grün & Liberal «Das Plakat ist nüchtern und unemotional. Um nicht zu sagen: langweilig. Die Grünliberalen wollten das Plakat wohl nicht überladen – und haben dabei vergessen, eine Aussage zu machen, die ihre potenziellen Wähler ansprechen könnte.»

Ï Plakat: Basiswahlkampagne FDP Frauen «Wenn ich das anschaue, muss ich mich für die FDP fremdschämen. Ein peinliches Plakat. Erstens kann man nur erahnen, was die Partei damit zu sagen versuchte. Und zweitens ist es trotz nackter Haut einfach nur bieder und unsexy.»

Í Plakat: Basiswahlkampagne CVP «Das Plakat würde bestens als Tourismuswerbung für eine Schweizer Region durchgehen. Hier werden die Werte der CVP mit Hilfe des Jö-Effekts an die Schweizer Frau gebracht.»

Schweizer Wahlkampf verfasst hat. Wer auf die teuersten Posten wie Plakate und Inserate verzichtet, kommt in einem kleinen Kanton auch mit 50 000 Franken aus, doch auch die sind schnell ausgegeben: Der Versand eines Briefs an 20 000 Empfänger kostet mehr als 10 000 Franken Porto. Ebenfalls einen grossen Effort müssen Wackelkandidaten wie Barbara SchmidFederer leisten.Die Zürcher CVP-Politikerin hat ihre Kampagne allerdings geschickt aufgezogen, indem sie bereits im Frühling für mediale Aufmerksamkeit sorgte: Auf ihrem Plakat ist ein soge-

nannter QR-Tag angebracht. Dieser Kringelcode kann mit einer SmartphoneApp gelesen werden und führt so zu einem Werbefilm Schmid-Federers. Inzwischen sind alle Plakate der nationalen CVP-Kampagne mit Tags ausgerüstet, diewahlweisezuParteien-oderInitiativinformationen führen.

Tschäppät verzichtet auf einen Auftritt im Internet Dafür sind die Christdemokraten sehr zurückhaltend mit dem Einsatz von Social Media. «Damit lässt sich kein einziger Wähler gewinnen»,ist General-

sekretär Tim Frey überzeugt. Als Partei hat die CVP auf Facebook allein mit der Kuh Lara von Ehringen ein eigenes Profil. Sie koordiniert allerdings nur parteiinterne Wahlhelfer.Die CVP setze auf die Interaktivität der Plakate mit Code, sagt Frey, dies sei Zukunftsmusik. Sogar komplett internetfrei kommt Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (59) aus,der für die SP wieder in den Nationalrat möchte. Online ist er nur über die Stadt Bern zu finden. Facebook-Profil, Twitter-Account, Blog, eigene Website? Fehlanzeige.Er verzichte dieses Mal ganz auf einen Auftritt im


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Wahlen 2011

«Gefragt sind Emotionen!» Werber Markus Gut über die Wahlauftritte einzelner Kandidatinnen und Kandidaten. ÍPlakat: Grüne, Aline Trede (BE) «Layout und Farben erinnern mich an die Helsana-Kampagne. Mit der Illustration in Anlehnung an den amerikanischen Stil der 50erJahre ist das Plakat aber eigenständig und auffallend. Der muskulösen Aline Trede nimmt man die Aussage ‹Echt grün. Echt stark› augenzwinkernd ab.»

Ï Plakat: Basiswahlkampagne FDP – Das Liberale Original «Das Plakat macht zwar klare Aussagen, aber eine einzige Botschaft wäre besser als mehrere, die nicht einmal gewichtet sind. Da hilft es auch nicht, dass das Ganze so bunt ist. Der Stempel wäre nicht nötig, aber die FDP will sich damit wohl gegen die BDP abgrenzen.»

Î Hängekarton: BDP, Hanspeter Ryf (BL) «Ein Paradebeispiel für eine wirre Werbung. Was ist Amaranth? Warum spricht Hanspeter Ryf mit Kuh Sandra statt mit seinen Wählern? Und wo ist das Logo der Partei? Da hilft es auch nicht, dass die Kuh attraktiver ist als der Kandidat.» (der Karton hängt ohne Logo in Trams, weil dort Politwerbung verboten ist.)

Ï Plakat: Basiswahlkampagne BDP – Die neue Kraft «Das Plakat erinnert an die Werbung einer Baufirma. Die Aussage ist sehr allgemein gehalten. Das Plakat enthält keine konkrete politische Aussage. Wofür setzt sich ‹Die neue Kraft› ein? Das wüsste ich bei einer neuen Partei schon gern.»

Netz, sagt Tschäppät, «persönliche Werbung und Werbung über Plakate und Inserate haben für mich wieder an Reiz gewonnen.» Mit Erfolg: Tschäppäts grünes svp-Plakat (Seite 26) ist gemäss Werber Markus Gut recht originell.

Die SVP investiert am meisten Geld «Das funktioniert nur bei einer bekannten Persönlichkeit wie Tschäppät», sagt Politikberater Balsiger, «nur dank dem Promi-Faktor wurde sein Plakat ein Thema für die Medien.» Ansonsten hält es Balsiger für gefährlich, elektronische

Kampagnen ganz zu vernachlässigen. «Der Online-Wahlkampf gehört zum modernen Image einer Partei oder eines Kandidaten.» Wie mans richtig mache, zeige Matthias Aebischer (43), Berner SP-Nationalratskandidat: «Aebischer verbringt vermutlich täglich bis zu vier Stunden mit dem Wahlkampf», weiss Balsiger. Das Ergebnis: Wer einmal im Kontaktnetz des ehemaligen TV-Manns haften geblieben ist, wird mit elektronischem Wahlkampfmaterial eingedeckt. So holt sich Aebischer Aufmerksamkeit, gemäss Balsiger «das höchste Gut im Wahlkampf». Wenn man es richtig ma-

che, liesse sich diese in Stimmen ummünzen. Aufmerksamkeit ist auch das Schlagwort im SVP-Wahlkampf. «Diese Partei nutzt den Resonanzkörper, den die Medien ihr immer wieder bieten, geschickt», sagt Balsiger. Tatsächlich bleibt kaum eine Aktion der Volkspartei ohne Echo. Dafür investierte sie seit den letzten nationalen Wahlen jährlich neun Millionen Franken für Kampagnen. Allein zwischen Mai und August 2011 warb sie für 3,39 Millionen. Diese Zahl hat das Marktforschungsunternehmen Media Focus erhoben. Insgesamt, so schätzt


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Î Plakat: SP, Alexander Tschäppat (BE) «Das einzige Plakat mit einer Idee. Und erst noch mit einer, die ein Schmunzeln erzeugt. Wer Alexander Tschäppat kennt und das Plakat sieht, fühlt sich bestimmt angesprochen. Bei allen anderen ist fraglich, ob sie das ‹s’il vous plaît› überhaupt sehen, weil das Ganze so subtil gestaltet ist. Hoffentlich hängt das Plakat in Fussgängerzonen und nicht an Autostrassen.»

Î Postkarte: Grünliberale, Michèle Kottelat Schloesing (ZG) «Typisch schweizerische Wahlwerbung: das Foto der Kandidatin, ihr Name, die Partei. Hier ist alles klar, aber auch alles austauschbar, denn die Karte ist völlig aussagefrei. Wobei ich der Kandidatin zugutehalte, dass sie ihr Gesicht nicht übermässig retouchieren liess.»

Î Plakat: SVP, Liste 12 (BS) (Gruppenbild) «Hier sehen wir eine übermässig retouchierte Photoshop-Arbeit. Jeder Kandidat wirkt so steif wie sein Lächeln für den Fotografen. Die Kandidaten stellen sich als ‹die fünf Saubermänner› dar, und das passt ja ganz gut zum Parteiprogramm der SVP. Das Plakat ist zwar ideenfrei, aber klar zielgruppengerecht.»

Mark Balsiger, beinhalte die Kriegskasse der SVP aber einige Millionen weniger als die vielfach kolportierten 15 bis 20. Dennoch verfügt die SVP mit Abstand über das grösste Wahlkampfbudget. Die CVP hat bislang 2,5 Millionen Franken zusammengetragen und hofft,es auf drei Millionen zu bringen.Die FDP kann «gegen drei Millionen» ausgeben, die SP 1,5 Millionen. Hier geht über ein Drittel für Inserate und Plakate weg.Sonst setzt die SP auf elektronischen Wahlkampf.«Online nutzen wir vor allem den Dialog mit dem Wähler», sagt die stellvertretende SP-Generalsekretärin Min Li Marti,

«das ist die grosse Chance des Netzes.» Während die BDP über 300 000 Franken verfügt, sind es bei der GLP (Grünliberale) 200 000 und bei der Grünen Partei noch mickrige 110 000. Den Mangel an Geld machten Letztere gemäss Balsiger bei den letzten Wahlen durch das Fokussieren auf die Kernthemen und überdurchschnittliche Kreativität wett. Ob kreativ, konservativ oder kostenintensiv: Letztlich weiss man nicht, ob Wahlkampagnen zusätzliche Stimmen bringen. Selbst bei der finanzstarken SVP stellt sich die Frage, ob sich die investierten Millionen lohnen.Eine Studie

der Uni Zürich ergab 2008 lediglich,dass sich im Wahljahr 07 ein marginaler Anteil an unentschlossenen Wählern in letzter Minute für die SVP entschieden hatte. Balsiger: «Es lohnt sich für jede Partei, in erster Linie die eigene und allenfalls noch eine parteiaffine Wählerschaft anzusprechen.» Anderen Parteien Wähler abwerben zu wollen sei vergebene Liebesmüh. Text Yvette Hettinger

www.migrosmagazin.ch Porträts, Sachpolitik oder Unterhaltung: Wie stellen sich Parlamentskandidaten in Web-Filmen vor?

Bilder Paco Carrascosa

Ï Plakat: Grüne, Michel Seiler (BE) «Das Foto finde ich gut. Es zeigt den Charakter von Michel Seiler, man spürt den Menschen dahinter, die Kleidung ist stimmig, die Schwarz-Weiss-Umsetzung passt. Man würde gerne mal mit ihm reden. Schade ist die sklavisch gesperrte Typografie, die das Ganze zum unlesbaren Durcheinander macht.»

Í Inserat: CVP, Paul Niederberger (NW) «Dieses Inserat finde ich bieder, altbacken und blutleer. Und wenn einer ‹konsequent sachlich› ist, wird wohl niemand Lust haben, an die Veranstaltung zu gehen. Denn gefragt sind Emotionen! Ausserdem wirken Rechtschreibfehler wie ‹disskutieren› alles andere als überzeugend.»


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Wahlen 2011

Ich gehe wählen! Peter Stucki (68), Rentner, Bern: «Es ist für mich selbstverständlich, dass ich meine Stimme abgebe. SVP-Politiker wähle ich grundsätzlich nicht. Mein Vorgehen ist immer dasselbe: Ich nehme die Liste einer linken Partei und streiche alle Männer. Frauen machen einfach die bessere Politik.»

Sarah Stoller (18), Detailhandelsfachfrau in Ausbildung, Bern: «Politik ist in meiner Familie kein grosses Thema. Aber meine Mitbewohnerin ist politisch engagiert, und seit ich sie kenne, interessiere auch ich mich für Politik. Sobald mein kleiner Bruder volljährig ist, werde ich ihm nahelegen, auch wählen zu gehen.»

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Cornelia Steiner (27), Serviceangestellte und Mutter, Einsiedeln SZ: «Ich will etwas bewirken. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung eingreift, wenn ihr etwas nicht passt. Das Informationsmaterial der Kandidaten ist meine Lektüre am Abend, wenn ich eine ruhige Minute finde. Wen ich wähle, entscheide ich dann nach Sympathie.»

Andi Gauer (30), Umweltnaturwissenschafter, Zürich: «Viele wären froh, hätten sie eine Demokratie. Weil ich als Schweizer die Möglichkeit habe, fühle ich mich verpflichtet, wählen zu gehen. Leider kenne ich viele Leute, die nicht wählen gehen. Das verstehe ich nicht – der Aufwand ist doch so gering, und es kostet nichts.»

Lisa Bionda (61), Autorin, Winterthur ZH: «Demokratie ist das beste System, das es gibt. Ich suche nach der Wahrheit und halte nicht viel von Konsens. Deshalb wünsche ich mir mehr Politiker, die sich nicht der Parteimeinung beugen, sondern zu ihrer Meinung stehen und ihren eigenen Weg gehen.»

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«Der Bedarf an Lebensmitteln wird sich nochmals verdoppeln» Der Deutsche Joachim von Braun gehört zu den weltweit führenden Agrarökonomen. Er erklärt, warum wir viel mehr in die Agrarforschung investieren müssen, warum der Trend zu Hausgärten in Städten positiv ist und wir vielleicht bald Fleisch aus dem Reagenzglas verzehren werden.

Dioxin in Eiern,Kolibakterien,Gammelfleisch: Joachim von Braun, gehören Lebensmittelskandale zur modernen Gesellschaft?

Ich finde das total unakzeptabel.

Warum kann man das nicht abstellen?

Ich habe dieses Thema schon vor 15 Jahren wissenschaftlich untersucht und dabei kritisiert, dass die Überwachung zu lasch ist, die Verursacher zu wenig hart bestraft und die Öffentlichkeit zu wenig informiert wird. Leider trifft das alles heutenochzu.Allerdingssolltenwirnicht überreagieren: Insgesamt sind unsere Lebensmittel sicherer als je zuvor.

Hängen die Skandale auch damit zusammen, dass wir zu billige Lebensmittel haben?

Es ist nicht nur eine Preisfrage, sondern auch eine Frage der Wertschätzung. Wir werfen viel zu viele Lebensmittel weg. Wir müssen uns wieder bewusster werden, dass Lebensmittel ein besonderes Konsumgut sind.

«Zurzeit hungert eine Milliarde Menschen.»

Warum legen wir nicht mehr Wert auf das, was wir essen?

Das stimmt so nicht.Kochsendungen gehören zu den beliebtesten TVShows, in den Bücherläden überquellen die Regale von Kochbüchern …

Aber woher kommt diese Nachlässigkeit gegenüber Nahrungsmitteln?

Die Zeit wird immer knapper, die Menschen essen immer häufiger ausser Haus. Der direkte Zugang zum Essen und des-

sen Zubereitung geht verloren. Gutes Essen hat seinen Preis,keine Frage.Doch wir müssen uns auch eingestehen: Noch nie haben sich so viele Menschen so vielseitig ernähren können wie heute.

dem müssen wir die technologischen Voraussetzungen verbessern. Wenn wir genügend in die Agrarforschung investieren, dann können wir die Menschen im Jahr 2050 auch ernähren.

Weil das Essen billiger geworden ist?

Auch wenn es dann neun oder zehn Milliarden sein werden? Haben Sie keine Angst vor einer Überbevölkerung?

Ja, Lebensmittel dürfen global nicht zu teuer sein. In der Hungerkrise von 2008 haben 150 bis 200 Millionen zusätzlich gehungert.Die Hungersnot war zu einem guten Teil die Folge zu hoher Preise. In den armen Ländern sind die Preise wieder angestiegen. Hat man nichts gelernt?

Die Politik ist aufmerksamer geworden. Aber man hat in den letzten zwei Jahrzehnten die Landwirtschaft stark vernachlässigt. Deshalb hat ihre Produktivität nicht mit dem Bevölkerungs- und dem Einkommenswachstum Schritt gehalten. Mit anderen Worten: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Lässt sich die Produktivität der Landwirtschaft noch massgeblich steigern? Gibt es keine natürlichen Grenzen?

Ich sehe noch nicht, dass natürliche Grenzen erreicht sind, zumindest nicht bei der pflanzlichen Produktion. Warum nicht?

Die moderne Landwirtschaft erntet auf einer Hektare Land zehn Tonnen Getreide. In Afrika nur eine Tonne. Da sind noch gewaltige Steigerungen möglich. Wie kann man sie realisieren?

Hauptsächlich müssen die ökonomischen Anreize stimmen. Bauern produzieren nur dann, wenn es sich lohnt. Zu-

Es gibt keine kurzfristige Lösung für das Bevölkerungswachstum.Die Weltbevölkerung wird sich wohl bei neun Milliarden stabilisieren.Allerdings: Die Katastrophe ist ja schon da. Zurzeit hungert rund eine Milliarde Menschen. Ausserdem werden die neun Milliarden im Jahr 2050 so viel wie zwölf Milliarden essen. Wie meinen Sie das?

Wegen des grösseren Einkommens werden sie ein anderes Konsumverhalten haben, mehr Fleisch und Milch verzehren etwa. Der Bedarf an Lebensmitteln wird sich nochmals verdoppeln.

Ist das überhaupt machbar?

Ja, aber es erfordert Anpassungen, bei Produktion und Konsum. Was muss sich bei der Produktion ändern?

Es geht nicht einfach um den Einsatz von Bio- oder Gentechnik, sondern es gilt, die gesamte Wertschöpfungskette zu verbessern und nachhaltiger zu wirtschaften. Die moderne Landwirtschaft basiert auf Erdöl und Kunstdünger. Beides ist nicht unendlich vorhanden. Wie kann man sie überhaupt nachhaltig produktiver machen?

Innovative Pflanzen- und Tierzucht sind


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NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

MENSCHEN INTERVIEW

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Hungerforscher

Joachim von Braun (61) hat an der Universität Bonn Agrarwissenschaften studiert. An der Universität Göttingen habilitierte er in Agrarökonomie über Ernährungssicherung in Entwicklungsländern. Neben Forschungsaufenthalten in Afrika, Russland und China war er auch in den USA tätig, und zwar als Generaldirektor des International Food Policy Research Institute in Washington. Heute leitet Professor von Braun das Zentrum für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn.

2050 werden die neun Milliarden Menschen auf der Welt so viel essen wie zwölf Milliarden, ist Joachim von Braun überzeugt.


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Die Neun-Milliarden-Frage

essenziell wie auch der nachhaltige Umgang mit den Böden. Dass die moderne Landwirtschaft übermässig viel Öl verbraucht, ist nicht das grösste Problem, sondern dass sie begonnen hat, selbst Biosprit im Übermass zu produzieren.

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Biosprit ist also ein Irrweg?

Die gegenwärtige Biosprit-Technologie ist nicht hilfreich. Sie reduziert die Klimagase kaum und führt dazu,dass sie in Konkurrenz zur Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln gerät. Innovative Biosprit-Technologien sind aber denkbar. Wir werden mehr und mehr in eine Bio-Ökonomie hineinwachsen,und das sehe ich als Chance. Es sei denn,wirverfahren in unserenAutos mit Biosprit das Brot der Armen.

Das passiert schon und ist nicht akzeptabel. Biomasse ist zuerst für die Ernährung zu nutzen.Sie wird aber auch in vielen Bereichen an Bedeutung gewinnen, wie in der Industrie oder im Baugewerbe. Deshalb ist es auch so eminent wichtig, die Landwirtschaft gleichzeitig effizienter und nachhaltiger zu machen.

nfang der 90er-Jahre schien das Ernährungsproblem gelöst zu sein. Dank der grünen Revolution waren die Erträge der Landwirtschaft massiv gestiegen. Gegen die meisten Pflanzenseuchen gab es Pestizide, und Kunstdünger sorgte dafür, dass sich die Böden rasch erholten. Doch in den letzten Jahren hat sich das Bild stark eingetrübt. 2008 kam es zu einer Explosion der Lebensmittelpreise, vor allem beim Getreide, was zu Hungerrevolten in Entwicklungsländern führte. 2011 stiegen die Preise erneut auf Rekordhöhen. Gleichzeitig nimmt die Weltbevölkerung weiterhin zu.Bis Mitte dieses Jahrhunderts werden rund neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Aber wovon? Die Optimisten setzen darauf, dass die Technologie einmal mehr Triumphe feiern wird. «Die Welt steht vor einer weiteren grünen Revolution», stellt der «Economist» fest.«Die Genome der wichtigsten Getreidearten sind entschlüsselt. Von Brasilien bis Vietnam zeigt sich, dass mit der richtigen Technologie,der richtigen Politik und mit ein bisschen Glück die Länder, die einst

Pessimisten prophezeien den Kollaps des Systems.

Effizient und nachhaltig – ist das nicht einWiderspruch? Moderne Landwirtschaft hat ökologisch nicht unbedingt den besten Ruf.

Nein, das gehört eng zusammen. Die Berggebiete und die Regenwälder werden wir nur mit einer produktiveren Landwirtschaft schützen können. Das gilt insbesondere für Wasser. Damit müssen wir viel effizienter umgehen.Daher muss

Getreide einführen mussten, zu bedeutenden Kornkammern geworden sind.» Dank der Klimaerwärmung entstehen auch neue Anbaugebiete, vor allem im Norden. Weil die Eisberge schmelzen, können in Grönland inzwischen wieder Kartoffeln angepflanzt werden. Neue Klimawandelmodelle prognostizieren für einige nördliche US-Staaten, Südskandinavien, England, Irland und Teile von Russland steigende Agrarerträge. Doch gerade die Klimaerwärmung wird in den Augen der Pessimisten die Ernährungslage letztlich dramatisch verschlechtern. Extremes Wetter wie Rekordhitze werden den Ernten in traditionellen Kornkammern arg zusetzen. Die Hungerkatastrophe in Ostafrika ist die Folge einer beispiellosen Dürreperiode. Mit solchen Wetterkapriolen werden wir wahrscheinlich vermehrt rechnen müssen. Eine Studie der Stanford University kommt zum Schluss, dass in Südostasien und Südafrika die Getreideernte um rund ein Fünftel tiefer ausfallen wird. Tiefere Erträge, grösserer Wohlstand und eine steigende Weltbevölkerung — gemäss den Pessimisten wird dies die Kapazitäten des Planeten Erde schlicht überfordern. Sie prophezeien deshalb einen Kollaps des Systems,wenn wir unseren Lebensstil nicht grundlegend ändern. Philipp Löpfe

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MENSCHEN INTERVIEW

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

33 es auch teurer werden. Gerade in der Landwirtschaft wird Wasser weltweit verschwendet. Mehr Effizienz in der Landwirtschaft – heisst das mehr Traktoren, Dünger und Hormone?

Nein.Es bedeutet vor allem mehr Wissen und mehr Know-how. Es geht nicht darum,mehr zu düngen,sondern gezielter. Dazu brauchen heute selbst Kleinbauern InformationundBeratung.Afrikabraucht allerdings mehr Dünger Braucht es also gescheitere Bauern?

Ich habe eine grosse Achtung vor Bauernschläue und lokalem Wissen. Aber es stimmt: Nicht nur die Agrarforschung, auch die Ausbildung der Bauern ist vernachlässigt worden. Wo sehen Sie die Lösung?

Eine grosse Hoffnung in den armen Ländern ist die Informationstechnologie. Die meisten der weltweit rund 500 Millionen Kleinbauern haben inzwischen ein Handy. Viele werden bald Zugang zumInternetunddamitzumehrInformation haben. Das Landleben wird damit wieder spannender. Umgekehrt zieht die Landwirtschaft in die Stadt. In den USA werden bereits Hühner auf BalkonengehaltenundStadtgärtenbepflanzt. Ein positiver Trend oder bedeutungslos?

Ich sehe darin den Wunsch, sich selbst mit Pflanzen, Tieren und Erde auseinanderzusetzen. Dieser Trend geht nicht zurück zur Natur, sondern vorwärts zu mehr Achtung vor Lebensmitteln. Dass selbst die Frau des US-Präsidenten mitmacht, ist das Tüpfelchen auf dem i. Kann man im Hausgarten effizient und nachhaltig Lebensmittel erzeugen?

Die Masse der Lebensmittel wird auch in Zukunft aus der Landwirtschaft kommen. In vielen Ländern, in Russland etwa, ist der Hausgarten aber nach wie vor eine wichtige Quelle der Versorgung. Und in Entwicklungsländern wie Bangladesh ist er ein inzwischen wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. In der modernen Gesellschaft steht anderes im

Vordergrund: Selbst angebaut schmeckt es einfach besser. Dass in diesen Hausgärten ökologisch angebaut wird, dafür will ich meine Hand nicht ins Feuer legen. Zudem: Wer mit seinem Auto zum Hausgarten fährt und dort ein paar Karotten erntet,ist aus ökologischer Sicht ein Riesenumweltsünder. Welche Rolle spielen Spekulanten?

Grundsätzlich ist freier Handel das beste Rezept gegen die Verknappung. Aber der Markt braucht Regeln. Vor rund fünf Jahren sind die Warenterminmärkte in einer Weise dereguliert worden, dass heute die Spekulation zu viel Raum hat. Muss man wie bei den Banken härtere Regeln einführen?

Gerade wenn es um Lebensmittel geht, braucht es strenge Regeln: Diese müssen den realen Markt schützen und spekulative Geschäfte mit Rohstoffen unterbinden.

Nicht nur die Produzenten, auch die Konsumenten müssen umdenken. Wie?

In den Industriestaaten geht der Trend zu Fettleibigkeit ungebrochen weiter. In den Schwellenländern wird mehr Fleisch und Milch konsumiert. Dabei ist offensichtlich: Wenn alle so viel Fleisch essen wollen wie wir in Europa, dann geht die Rechnung nicht mehr auf. Warum nicht?

Für die Futtermittel würden die Regenwäldervermehrtabgeholzt—eineriesige Ökokatastrophe. Heisst das, dass wir den Konsum von Fleisch irgendwann reglementieren müssen?

Wir müssen besser informieren, aber auch vor erzieherischen Massnahmen nicht zurückschrecken. Die da wären?

Eine Fettsteuer. Dass Tabak besteuert wird,ist völlig normal.Warum also nicht zum Beispiel auch bestimmte Fette? Es gibt auch Versuche, Fleisch mit Nanotechnologie zu erzeugen. Eine Spinnerei?

Joachim von Braun hält künstliches Fleisch für eine Lösung.

«Der Kreativität dürfen keine Grenzen gesetzt werden.» Nein. Wenn wir Fleisch im Reagenzglas züchten oder aus pflanzlichem Material erzeugen, dann brauchen wir weniger Tiere zu füttern. Doch die Techniken stecken noch in den Kinderschuhen. Aber der Kreativität dürfen keine Grenzen gesetzt werden — so lange sie verantwortungsbewusst angewandt wird. Interview Philipp Löpfe Bilder Stephan Sam

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MENSCHEN KOLUMNE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

35 DER HAUSMANN

Wenn es zum Himmel stinkt Bänz Friedli verfolgt eine Geruchsspur.

Es riecht nach … Ich kann es nicht anders sagen: nach Katzenpisse. Ich komme vom Einkaufen zurück, und in der Wohnung stinkts bestialisch …Dabei haben wir gar keine Katze. Sollte etwa Mona, die Katze der Nachbarn, aus Versehen in unserer Wohnung eingesperrt worden sein? Kann ich mir nicht vorstellen. Dann muss es Anna Luna gewesen sein — hat sie also wieder mal ihre Fussballschuhe irgendwo rumstehen lassen, statt sie zum Auslüften auf den Balkon zu stellen. Fussballschuhe riechen nun mal nach, eben, Katzenpisse; meine genauso, da kann Anna Luna nichts dafür. Nur sollte sie sie halt draussen lagern. Die Suche beginnt. Aber die Nockenschuhe meiner Tochter sind weder unter noch neben noch in ihrem Bett (Sie! Dort habe ich sie im Fall auch schon gefunden!), weder im Entrée noch im Bad — und auch nicht in der Wohnstube. Sondern,wie ich nun feststelle,auf dem Balkon, säuberlich aufgereiht neben den meinen und neben unseren vier Paar Joggingschuhen. Warum aber stinkt es denn in der Wohnung so? Ich folge dem Geruch schliesslich in die Küche — und stelle fest, dass es meine geliebten Americana-Trauben sind, die kleinen, dunklen, die wie … Fussballschuhe riechen. Shame on me, ich habe meine Tochter falsch verdächtigt. Auf dem Heimweg vom «Kömerle» (wie wir Berner das Posten nennen) kam ich wieder fünf Mal am grossen Plakat

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der christlichen Partei vorbei, mit dem das Quartier zugepflastert ist: «Meine Schweiz, meine Familie, unser Erfolg.» Ist ja gut, wir Familien haben längst gemerkt, dass wir der Wahlkampfschlager sind,umworben von Linken wie Rechten — und von den Eingemitteten sowieso. Dass die Parteien neuerdings Kinder für ihre Kampagnen missbrauchen, ist uns auch schon aufgefallen.Und,zugegeben, dieses Plakat ist schöner anzusehen als andere Sujets: ein Bub inmitten der hehren Bergwelt, im Hintergrund ragen die Kurfirsten aus dem Nebel, der Bub — er steht offenbar auf einem Gipfel — stützt den einen Fuss auf einen Steinhaufen ab und blickt in die Ferne (in die Zukunft,

«Fussballschuhe riechen nun mal übel.»

wollen uns die Werber wohl suggerieren). Schönes Bild, die Ästhetik liegt irgendwo zwischen Jack Wolfskin und Ueli, dem Knecht, jedenfalls schampar naturverbunden.Der Bub trägt eine teure Outdoorjacke und Turnschuhe mit Klettverschluss. Alles gut und recht, lieber Herr Darbellay. Sie, der Parteipräsident, sind ja selber Papi. «Mittwoch ist Vater-SohnTag!», verkündeten Sie jüngst in einer Sonntagszeitung.Söhnchen Alex ist jetzt zwei, da versteht es sich, dass Ihre Kompetenzen im Bereich Familie noch beschränkt sind. Lassen Sie sich deshalb einen Tipp geben: Wenn er mal grösser wird,Ihr Sohn,und Sie mit ihm wandern und klettern gehen, sollten Sie bedenken: Man nimmt ein Kind nicht in Jeans und Turnschuhen mit ins Hochgebirge. Und wenn ich schon beim Ratschlägeerteilen bin, noch dies, Herr Darbellay, pardon: Vater-Sohn-Tag ist nicht nur mittwochs, sondern jeden Tag. Am Freitag verlangte ich übrigens auf dem Markt in Zürich nach meinen Trauben: «Gern ein Pfund von diesen da!» — «Weli mäined Sii?», fragt die Marktfrau. Ich zeige auf meine Lieblingstrauben. Darauf sie: «Ah! Sii mäined Chatzesäicherli!» Worauf ich vom Kauf abgesehen habe. Bänz Friedli live: 27. 9. Zürich, «Kaufleuten»; 28. 9. Brig; 29. 9. Rothenburg LU; 1. 10. St. Gallen, Festival Wortlaut.


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AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

«Wiesenmilch ist weltweit einmalig» Die Migros verkauft eine neue Milch: Die TerraSuisseWiesenmilch stammt von glücklichen Kühen, wie IP-Suisse-Präsident Andreas Stalder erklärt. Andreas Stalder, es regnet in Strömen. Trotzdem sind Ihre Kühe draussen auf der Weide. Produzieren Sie Wiesenmilch?

Ich würde die Vorgaben erfüllen, aber mein Hof in Höchstetten BE liegt nicht im Einzugsgebiet der Sammeltransporte zur Molkerei.Wenn die Wiesenmilch bei den Kunden gut ankommt,werden mehr Bauern Wiesenmilch liefern können. Dann könnte auch ich dazugehören. Wiesenmilch ist ein neues Erzeugnis, das Landwirte der Bauernorganisation IP-Suisse für die Ökolinie TerraSuisse der Migros produzieren. Wie lauten die Vorgaben, was ist an dieser Milch besonders?

«Die Bauern erhalten für die Wiesenmilch mehr Geld.»

Die Milch stammt von Schweizer Kühen, die vorwiegend Gras auf der Weide fressen und denen der Bauer Heu vom eigenen Hof füttert. Dazu gibt es Raufutter, etwa Silomais und Kartoffeln. Kraftfutter erhalten sie nur noch minimal, auf Soja wird ab 2015 verzichtet.

Wie unterscheidet sich Wiesen- von herkömmlicher Milch?

In der Regel können alle Schweizer Kühe auf die Wiese.Vorgeschrieben und wirklich kontrolliert ist dies aber nur bei TerraSuisse-Wiesenmilch und Biomilch. Was bringt der Kauf von Wiesenmilch den Konsumenten?

Sie unterstützen damit die Biodiversität, also eine Fülle von Tier- und Pflanzen-

arten. Das kommt der Bevölkerung ganz konkret zugute,etwa in Form natürlicher Naherholungsgebiete.Und sie tun etwas für die artgerechte Kuhhaltung. Was bringt sie den Bauern?

Sie erhalten mehr Geld für ihre Milch.

Und den Kühen?

Die Art der Fütterung schlägt sich in der Milchleistung nieder.Wiesenmilchkühe geben nicht 12000 Liter Milch pro Jahr wie Turbokühe,sondern 6000 bis 8000. Das macht die Tiere robuster. Wenn die Kühe Gras von der Weide fressen, müsssen sie auch viel draussen sein.

Richtig,meine Kühe lieben es, wenn es ihnen auf den Rücken regnet oder schneit.Wiesenmilchkühe sind im Sommer auf der Weide, im Winter im Laufhof. Das ist einzigartig. Im Ausland werden die Kühe aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr ins Freie Lieben es, wenn es ihnen auf den Rücken regnet oder schneit: gelassen. In Nord- Tiere von IP-Suisse-Präsident Andreas Stalder auf der Weide. italien etwa sehen Sie keine Kühe auf der Weide. Gras gibts Blähungen.Darum können sie in den Laufhof. Im Winter dürfen aber auch Ihre Tiere nicht auf die Weide?

In der Regel nicht. Sonst zertrampeln sie das Gras, das sie in der warmen Jahreszeit fressen sollten. Und vom gefrorenen

Von Ihren Kühen ist immerhin noch die Hälfte behornt. Warum gibt es Kühe ohne Hörner?

Ich kann Ihnen versichern, auch Kühe ohne Hörner sind stolze Tiere. Aber


AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

NEUES AUS DER MIGROS 39 Andreas Stalder (54) ist Präsident der Bauernorganisation IP-Suisse. Auf seinem Hof im bernischen Höchstetten leben 45 Kühe und ein «Muni».

PREISBAROMETER

Die Migros zahlt mehr

Das meint der Schweizer Tierschutz (STS) «Der Schweizer Tierschutz (STS) begrüsst die Idee der Wiesenmilch. Konsumentinnen und Konsumenten erhalten mit ihrem Kauf von Wiesenmilch nicht nur ein gesundes, hochwertiges Schweizer Produkt, sondern fördern damit Hansuli den Umwelt-, Natur- und Huber, Präsident Tierschutz auf unseren Bauernhöfen. Wir empfehlen STS der Projektleitung, in Zukunft den Tierhaltungsanforderungen noch mehr Gewicht einzuräumen. So sollten die Kühe auch im Winter täglich freie Bewegung haben und Betriebe mit behornten Kühen bessergestellt werden.» Hansuli Huber, Geschäftsführer Schweizer Tierschutz STS

weniger aggressive. Und Hörner bergen Verletzungsgefahren für Mensch und Tier. Schon so manches Auge ist wegen eines Hornstichs verloren gegangen. Zurzeit gibt es Milch und Rahm aus Wiesenmilch im Angebot. Wird es in Zukunft weitere Produkte aus Wiesenmilch geben?

Das hängt von der Akzeptanz der Konsumentinnen und Konsumenten ab.Und natürlich vom weiteren Engagement der Migros. Wir möchten das ganze Milchproduktesortiment, vom Hartkäse bis zur Butter,anbieten.Stellen Sie sich vor: Ein Wiesenmilch-Emmentaler wäre doch ein tolles Exportprodukt. Wie viele Bauern können in der Startphase Wiesenmilch liefern?

Zu Beginn sind es 50 Betriebe rund um den Neuenburgersee, die den Migros-

Milchverarbeitungsbetrieb Elsa beliefern. Hinzu kommen rund 50 Höfe im Kanton Aargau, die Wiesenmilch aus der Region für die Migros Aare produzieren. Können grundsätzlich alle IP-Suisse-Bauern Wiesenmilch liefern?

Nein. Ausgenommen sind Landwirte, welche die erwähnten Kriterien nicht erfüllen. Und auch wer alle Vorgaben einhält, aber dessen Betrieb wie meiner nicht im Einzugsgebiet von Sammeltransporten für Wiesenmilch liegt, kann nicht liefern. Wiesenmilch wird nicht unnötig in der Gegend herumgekarrt. Und wer hats erfunden?

Die Migros und IP-Suisse. Wiesenmilch ist weltweit einmalig.

Interview Daniel Sägesser Bilder Simon Tanner

Seit September zahlt die Migros den Bauern vier Rappen mehr pro Liter Bio-Milch. Das hat sich bislang noch nicht im Verkaufspreis niedergeschlagen. Die Migros erhöht nun die Preise für einen Teil der Bio-Milchprodukte. Vom Aufschlag betroffen sind zum Beispiel die Bio Milch UHT Flasche 1 l mit einem neuen Preis von 1.80 Franken (alt 1.75 Fr.) oder die Bio Crème Fraîche 200 g mit einem neuen Preis von 3.25 Franken (alt 3.20 Fr.).


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MIGROS-MAGAZIN

AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

41

Grosi mit Durchblick

Ruth Fries war blind, nun entdeckt sie zusammen mit ihren beiden Enkeln die Welt neu. Und sie macht bei der Grossmütter-Revolution des Migros-Kulturprozents mit.

F

asziniert betrachtet der 5-jährige Nicolas eine dicke, braune Spinne, die durch ihr Netz klettert. «Vor der habe ich gar keine Angst», sagt der Bub stolz. Auch sein kleiner Bruder Cedric (3) sieht sich das Krabbeltier ohne Furcht an.An einem warmen Spätsommertag sind die beiden Buben in Wallisellen ZH zu Besuch im Garten ihrer Grossmutter, Ruth Fries. Die 61-Jährige ist begeistert von der Neugier ihrer zwei Enkel: «Es kommt mir oft vor, als würde ich zusammen mit den Buben die Welt ein zweites Mal entdecken.» Die ältere Frau geniesst es,bei den fantasievollen und manchmal auch wilden Spielen von Nicolas und Cedric mitzumachen. Bisweilen verwandelt sich der Garten mit Absperrketten und Plastikbaggern in eine einzige Baustelle.Einmal entfesselten die Grossmutter und ihre Enkel mit Styroporflocken einen künstlichen Schneesturm. «Das Styropor hat nachher beim Aufräumen dauernd den Staubsauger verstopft», erinnert sich Fries lachend. Kaum zu glauben, dass die Zürcherin vor zwei Jahren noch praktisch blind war. Damals waren die Rollen zwischen Grossmutter und Enkeln vertauscht. «Obwohl Nicolas noch sehr klein war, wurde er zeitweise zu meinem Beschützer», erzählt Fries. «Wenn wir zusammen unterwegs waren, nahm er mich manchmal an der Hand,warnte mich vor Stufen oder vor einem Auto.»

Dank Transplantation der Netzhaut sieht Fries wieder Probleme mit den Augen hatte Fries fast das ganze Leben lang. Alles begann in ihrer Jugend mit einer schweren Bindehautentzündung, seither war Fries stets mehr oder weniger stark sehbehindert. Allerdings liess sie sich von ihren Augenproblemen nie entmutigen. Im Gegenteil: Seit Jahren engagiert sie sich für Menschen, deren Sinne noch stärker eingeschränkt sind. Als soziokulturelle Animatorin organisierte sie zum Beispiel Ferienwochen für Leute mit erworbener Taubblindkeit. Während rund zwei Jahren litt Fries selber unter Blindheit, verliess ihre Parterrewohnung nur noch mit einem weissen Stock. 2009 fand sich

Geniesst die Zeit mit ihren Enkeln: Ruth Fries mit Nicolas (links) und Cedric.

nach langem Warten ein Spender einer Netzhaut. Durch die Transplantation erlangte die Zürcherin auf einem Auge einen Teil der Sehkraft zurück. Und so erlebt sie nun das Zusammensein mit ihren Enkeln als besonders intensiv, ist

Buch über moderne Grossmütter Unter dem Titel «Durch dick und dünn» ist im Helden Verlag ein neues Buch über moderne Grossmütter und ihre Enkel erschienen. Die Autorin Paula Lanfranconi und die Fotografin Ursula Markus zeigen, wie vielfältig die Rollen heutiger Grosis sind. Herausgeberin des Buchs ist die GrossmütterRevolution des Migros-Kulturprozents. Im Rahmen dieses Projekts diskutieren ältere Frauen über ihren Beitrag zur Gesellschaft, und sie setzen sich für gemeinsame Anliegen ein. Infos unter: www.grossmuetter.ch

ähnlich fasziniert von ungewöhnlichen Formen und Farben wie die Buben.

Kosten der Enkelbetreuung von den Steuern abziehen Die energische Frau macht bei der Grossmütter-Revolution mit, einem Projekt, das vom Migros-Kulturprozent vor zwei Jahren lanciert wurde (siehe Box). Grossmütter vernetzen sich, setzen sich gemeinsam für ihre Anliegen ein. Fries sorgt sich besonders wegen der finanziellen Probleme einzelner Grossmütter. «Manch alte Frau lebt in bescheidenen Verhältnissen, beschenkt ihre Enkel aber grosszügig.» Grossmütter spielen in der modernen Gesellschaft eine wichtige Rolle. Indem sie ihre Enkel betreuen, entlasten sie deren berufstätige Eltern. Das Grosi aus Wallisellen findet daher,dass mindestens die Kosten der Enkelbetreuung von den Steuern absetzbar sein sollten. Text Michael West Bild Mirko Ries


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MIGROS-MAGAZIN

AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

43 MIGROS-ZEITREISE

RÜCKRUF

Das Wägeli rollt und rollt

Nachziehtier «Schnecke»

Aus Sicherheitsgründen ruft die Simba/ Dickie AG das Produkt Nachziehtier «Schnecke» von Eichhorn zurück. Die Fühler des Spielzeugs können sich lösen und somit als verschluckbare Kleinteile eine Gefahr für Kinder darstellen. Das vom Rückruf betroffene Produkt Eichhorn Nachziehtier «Schnecke», Artikelnummer 7463.339,Verkaufspreis 11.80 Franken,ist seit Februar 2011 in sieben Filialen der Migros im Verkauf und wurde sofort aus allen Verkaufspunkten zurückgezogen. Wer im Besitz dieses Spielzeugs ist, wird gebeten, dieses umgehend aus der Reichweite von Kindern zu entfernen. Natürlich können die betroffenen Kunden das aufgeführte Produkt in eine Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet.

Die Idee fürs Einkaufswägeli holte sich Dutti Ende der 50er-Jahre in den USA. Schnell bewährte sich der rollende Drahtkorb im Migros-Alltag als belastbarer Waren- und Kindertransporter. Das abgedruckte Bild entstand rund zehn Jahre nach Einführung der Wägeli in einer Berner Migros-Filiale. Vereinzelt gab es noch Kunden, die sich über die Vehikel ärgerten. Der «Brückenbauer» schrieb damals: «Vor allem die älteren Kunden, und darunter sehr häufig die Männer, ziehen vielfach das alte System des Einkaufskorbes vor. Der verhältnismässig grosse Einkaufswagen liegt ihnen nicht.» Inzwischen hat die Migros eine Flotte von 123 450 Einkaufswägeli. Doch wer will, kann auch heute noch mit dem Korb einkaufen. Michael West Anzeige

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Auf einem Bauernhof gibt es viel zu erleben: Für die Kinder zählt das Melken von Hand zu den spannendsten Erlebnissen.

Grüne Schulstube

Die Migros und der WWF laden Schulklassen zu einem Erlebnistag auf einen Bauernhof ein. Damit die Kinder wissen, woher die Milch kommt. Denn das ist heute nicht selbstverständlich.

D

areth Ngim liegt auf dem Rücken von Kuh Ariane. Landwirt Josef Villiger (50) bedeutet dem Zwölfjährigen aus Affoltern am Albis ZH, seine Arme auszubreiten und das Tier ganz bewusst wahrzunehmen. Ein zufriedenes Lachen macht sich auf dem Gesicht des Jungen breit. Sichtlich gelöst und glücklich liegt Dareth da. Er, der noch nie in seinem Leben auf einem Bauernhof war, geschweige denn gesehen hat, wie eine Kuh gemolken wird. Sein Vorurteil, dass es im Stall stinke, hat er zumindest für eine Zeitlang vergessen.

Die Kinder erleben die Biodiversität mit allen Sinnen

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Für Martina Henzi (32), verantwortlich für den Bereich Schule beim WWF, sind es solche Momente, welche die WWFErlebnistage wertvoll machen: «Vielen Kindern fehlt der Kontakt zur Natur und zu den Tieren. An unseren 16 Erlebnistagen in der ganzen Schweiz sollen Drittbis Fünftklässler die Möglichkeit haben, das Thema Biodiversität mit allen Sinnen


MIGROS-MAGAZIN

AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

45

Zwei, die sich verstehen: Der zwölfjährige Dareth auf dem Rücken von Kuh Ariane, im Hintergrund Bauer Josef Villiger.

«Biodiversität, das sind alle Tiere und ihre Lebensräume.» Fiona Aeberhard (11)

zu erleben.» Biodiversität? Ja klar,erklärt die elfjährige Fiona Aeberhard, die zusammen mit Dareth in dieselbe Klasse geht, damit seien alle Tiere und ihre Lebensräume gemeint. «Und natürlich geht es auch um den Bauern,der zum Beispiel auf den Lebensraum Wiese aufpasst und somit auch auf all die Tiere, die dort leben.» Dann eilt sie davon, um beim Vernetzungs-Brennball mitzumachen. Bei dieser Art von Brennball geht es nicht nur um die Wurftechnik und schnelle Beine, sondern auch darum, wo welches Tier lebt.

Mittagessen mit saisonalen Produkten aus der Region Dass der Igel nicht in den Bergen zu Hause ist oder der Steinbock nicht im Wald oberhalb von Affoltern lebt, ist längst nicht für jedes Kind sonnenklar. Zwar verliert Fionas Gruppe beim Brennball knapp. Zeit, dem Sieg nachzutrauern, bleibt aber nicht. Ein Mittagessen mit saisonalen Produkten aus der Region wartet auf die gut 100 Kinder, die

WWF-Erlebnistage Bereits zum zweiten Mal führt der WWF zusammen mit der Migros den Erlebnistag für Kinder durch. An insgesamt 16 Standorten in der ganzen Schweiz treffen sich Schulklassen auf einem Bauernhof, um das Thema Biodiversität einmal hautnah zu erleben. Die Migros als Hauptsponsorin des WWF-Umweltbildungsprogramms unterstützt die WWF-Erlebnistage. Auch im nächsten Jahr laden WWF und Migros Schulklassen auf Bauernhöfe ein. Dann zum Thema Lebensraum Wasser.

an diesem Tag auf den Brunnhof in Sins AG gekommen sind. Und dann steht da am Nachmittag ja auch noch das Melken von Hand auf dem Programm. Darauf freuen sich Dareth und Fiona schon seit ihrer Ankunft auf dem Hof.

Text Karin Iseli Bilder Tina Steinauer

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MIGROSMAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

AUS DER REGION 47

Unsere Region ist einmalig

Genauso wie die Kochkünste der Schweizer Landfrauen. Das MigrosMagazin hat neun Bäuerinnen besucht, einen Blick in ihre Kochtöpfe riskiert und sie um ihre Rezepte gebeten. Fünf stellen wir in dieser, vier in der kommenden Woche vor. Nachkochen empfiehlt sich.

D

Bilder Daniel Aeschlimann; Styling Esther Egli

ie Landluft gibt nicht nur Landlust und Hunger, sondern fördert auch die Fantasie. Das zeigen die aktuellen Rezepte der Landfrauen aus neun Regionen der Schweiz. Wer nun dabei denkt, Bäuerinnen eiferten Sternenköchen nach, der irrt, wer glaubt, sie könnten nur banale Gerichte kochen, der irrt noch mehr. Wer dem Himmel so nah ist und die Sterne so klar sieht, wer 365 Tage im Jahr kocht, der benötigt keine Auszeichnungen, sondern manchmal ein Kompliment vom Bauer. Die Gerichte der Landfrauen schmecken so

AARE

Marie-Helen Frey (52) aus Asp ist Mutter von vier Kindern, gelernte Gärtnerin und diplomierte Bäuerin.

OSTSCHWEIZ

Erna Bosshard (54) aus St. Margrethen ist Mutter von drei Kindern, gelernte Gärtnerin und Schafzüchterin.

gut, weil sie saisonale und regionale Produkte verwenden. Das, was in ihrem Gemüsegarten wächst, ernten, putzen, rüsten, schneiden, hacken und kochen sie mit Fingerspitzengefühl. So einfach geht das auf dem Land. Wer in der Stadt lebt und keinen kleinen Schrebergarten hat, geht in den grossen mit dem orangen M und kauft sich dort seine frischen Zutaten «Aus der Region. Für die Region». Nur kochen muss Mann, Frau selber. Warum nicht mit einem köstlichen Rezept der Schweizer Landfrauen? Texte Martin Jenni

ZÜRICH

Ursula Gysel (49) aus Aesch bei Birmensdorf ist Mutter von drei Kindern und gelernte Bäuerin.

LUZERN

Irene Röthlin (33) aus Kerns ist Mutter von vier Kindern und gelernte Bäuerin.

Heimvorteil

Heimat ist Identität, Heimat weckt Emotionen, Heimat verbindet, Heimat macht stolz. Stolz sind auch die Produzenten auf ihre lokalen Produkte, die sie unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» für die Migros produzieren, das weit mehr als eine Herkunftsbezeichnung ist. Der Kreis schliesst sich mit dem Konsumenten, der regional handelt und global denkt. Was vor elf Jahren als Vision in der Migros Luzern begann, hat sich durchgesetzt und ist die Erfolgsgeschichte einer zukunftsträchtigen Idee. Über 8000 Produkte tragen heute das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne. Das Versprechen «Aus der Region. Für die Region.» ist kein laues Lippenbekenntnis, sondern so aktuell wie nie zuvor. Der gesamte Produktionsvorgang findet in der Region statt. So ist der Weg ins Verkaufsregal rückverfolgbar bis hin zum Ursprung. Das verbindet und schafft Vertrauen. Und darum sind auch die jeweiligen regionalen Produzenten auf der Verpackung namentlich erwähnt. Sie sind das Herz des Labels.

WALLIS

Geneviève Vouillamoz (45) aus Isérables ist Mutter von vier Kindern und ausgebildete Pflegerin.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROSMAGAZIN

48 AARE

Gemüse in der Suppe

Der Gemüsegarten ist die Passion von Marie-Helen Frey. Es blüht, duftet — und bellt, wenn Hündin Heika sie begleitet. Ihre Familie verwöhnt sie täglich mit wundervollen Gerichten. Das portionierte Suppengemüse (Zwiebel, Rüebli, Lauch, Sellerie, Wirsing und Petersilie) benötigt sie mit ihrem Garten nicht, freut sich aber, dass es die Migros Aare führt. «Es bildet die Basis für jede gute Suppe und ist der aromatische Begleiter zum Suppenfleisch», sagt die engagierte Bäuerin, die mit ihrem Mann Paul Milchwirtschaft und Ackerbau betreibt.

Zucchettisuppe – von Marie-Helen Frey aus Asp Hauptgericht für 4 Personen

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 500 g Zucchetti, gerüstet gewogen 1 Rüebli, 1 mehligkochende Kartoffel, 1 Bund Schnittlauch, 1 EL Butter 1 l Gemüsebouillon, 2 EL Sauer-Halbrahm Salz, Pfeffer aus der Mühle Zubereitung 1 Zwiebel und Knoblauch hacken. Geschälte Zucchetti mit der Karotte und der Kartoffel in Würfel schneiden. Schnittlauch fein schneiden. Zwiebel und Knoblauch in der Butter dünsten, Gemüse dazugeben und mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen und aufkochen. Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen. 2 Suppe pürieren. Halbrahm dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zucchettisuppe mit Schnittlauch garnieren und heiss servieren. Tipp Zucchettisuppe mit 50 g gebratenen Speckwürfeli und gerösteten Brotwürfeln verfeinern.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

MIGROSMAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

49

Rheintaler Ribelmaisauflauf mit Schafkäse – von Erna Bosshard aus St. Margrethen Hauptgericht für 4 Personen

9 dl Gemüsebouillon, 350 g Rheintaler Ribelmais, 200 g Gemüse, z. B. Rüebli, Lauch und Zucchetti, ½ Bund gemischte Kräuter, z. B. Petersilie und Schnittlauch, 4 Eier, 150 g Schafchäsli, 100 g Cherrytomaten, 40 g Butter, 200 g Magerquark Zubereitung 1 Bouillon aufkochen, Mais einrühren und in der zugedeckten Pfanne bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Gemüse fein würfeln. In einem Dampfkörbchen 2–3 Minuten zugedeckt dämpfen. Kräuter hacken. Eier trennen, Eiweiss kühl stellen. Käse in Würfelchen schneiden. Tomaten halbieren. 2 Backofen auf 200 °C vorheizen. Mais, Gemüse, Kräuter, Eigelb, Käse, Butter in Flocken und Quark mischen. Eiweiss schaumig schlagen, unter die Masse ziehen. In eine gebutterte Gratinform füllen und mit den Tomaten belegen. Gratin im Ofen 20–30 Minuten backen. Sofort servieren.

OSTSCHWEIZ

Kein Mais mit Ribelmais

Auf der Weide futtern die ostfriesischen Milchschafe Vitamine, auf dem Kochherd dampft der Ribelmais, den Erna Bosshard ihrem Mann Hans-Peter einmal im Monat auftischt. Sie führt mit ihm eine Milchschafwirtschaft. «Früher hatten wir Kühe, heute sind es Schafe, der Ribelmais ist der Gleiche geblieben», sagt die theaterbegeisterte Bäuerin. Genau. Der Ribelmais gehört zum Rheintal, ist essbares Kulturgut, das die Migros Ostschweiz verkauft.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROSMAGAZIN

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Kürbisrösti mit Kürbiskernquark – von Ursula Gysel aus Aesch

Beilage für 4 Personen

600 g festkochende Kartoffeln, z. B. Charlotte, 400 g Kürbis, gerüstet gewogen, z. B. Knirps, 1 Zwiebel, Curry, 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle, 6 EL Bratbutter Kürbiskernquark: 2 EL Kürbiskerne, 1 Bund Schnittlauch, 250 g Halbfettquark Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Kartoffeln und Kürbis an der Röstiraffel reiben. Zwiebel fein hacken und dazugeben. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Alles gut mischen. Etwa die Hälfte der Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Kartoffel-Kürbis-Mischung beifügen. Nach und nach restliche Bratbutter beigeben. Alles unter gelegentlichem Wenden bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten braten. Zu einer Rösti formen. Ca. 5 Minuten braten, bis sich eine goldgelbe Kruste gebildet hat. Rösti wenden, knusprig braten. 2 Inzwischen für den Kürbiskernquark Kerne leicht rösten und hacken. Schnittlauch fein schneiden. Beides mit dem Quark mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Rösti mit dem Quark servieren.

ZÜRICH

Oranger Knirps ganz gross

Wer Knirps sagt, denkt an Regen, nicht so Ursula Gysel. Sie hat zwar wie alle Bäuerinnen einen Gemüsegarten, wenn sich aber die Familie ihre Kürbisrösti wünscht, greift sie auf den Kürbis Oranger Knirps der Migros Zürich zurück. Mit ihrem Mann Christoph betreibt sie Milchwirtschaft, Obst- und Ackerbau, in ihrer Freizeit geht sie dem Volkstanz nach oder schmiedet Pläne für einen Ausflug in ihr geliebtes Vallée de Joux. «Ich habe im Waadtländer Jura zwei glückliche Jahre verbracht», sagt die Bäuerin.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

MIGROSMAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

51 LUZERN

Alpenglühen mit Alphörnli

Der Alltag von Irene Röthlin und ihrem Mann Sepp findet in Kerns bei Milchwirtschaft und Rinderaufzucht statt, das Glück auf der Tannalp (Melchsee-Frutt). «Sieben Wochen verbringe ich mit meiner Familie und dem Vieh auf meiner Lieblingsalp. Hier ist Natur pur angesagt, was alle freut», sagt die Präsidentin des Landfrauenverbands Obwalden. So ohne Technik und Strom wird der Menüplan einfach, aber nie banal. Urig darf es sein, so wie es die Kernser UrdinkelAlphörnli der Migros Luzern sind, welche die Bäuerin mit einer Lauchnusssauce verfeinert.

Kernser Urdinkelalphörnli mit Lauchnusssauce – von Irene Röthlin aus Kerns Hauptgericht für 4 Personen

400 g Kernser Urdinkelhörnli, Salz, 250 g Lauch, 50 g Baumnüsse, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Olivenöl, 1 dl Weisswein, ½ Bund gemischte Kräuter, z. B. Majoran, Basilikum und Petersilie, 1,5 dl Vollrahm, Pfeffer, 60 g geriebener Sbrinz Zubereitung 1 Hörnli in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Lauch halbieren und in dünne Streifen schneiden. Nüsse grob hacken und in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett leicht rösten. Zwiebel und Knoblauch hacken, im Öl andünsten. Lauch dazugeben und unter Rühren ca. 3 Minuten mitdünsten. Gemüse mit Wein ablöschen, zugedeckt ca. 5 Minuten dämpfen, bis der Lauch gar ist. 2 Kräuter hacken. Zusammen mit dem Rahm und den Nüssen zum Lauch geben. Sauce aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Hörnli und Sauce mischen, Sbrinz dazu servieren.


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PUNKTE


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

MIGROSMAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

53 WALLIS

Eringer Dickschädel

Isérables liegt steil am Hang. Wer durchs Dorf klettert, konzentriert sich darauf, beim Einkauf nichts zu vergessen. Für Landfrau Geneviève Vouillamoz und ihren Mann Stéphane ist es Alltag. Nicht im Dorf, sondern auf den Alpweiden klettern die Eringer Kühe herum, die für ihre Kämpfe bewundert und wegen ihres Fleisches geschätzt werden. «Ich esse nur Fleisch von unserem eigenen Vieh», so die Landfrau. Für alle anderen gibts in der Migros Wallis das wunderbare Eringer Fleisch.

Wir landfrauen

Der Schweizerische Bäuerinnenund Landfrauenverband (SBLV) besteht aus 28 Kantonalsektionen, die Mitglieder sind Bäuerinnen und Frauen aus dem ländlichen Raum. Themen wie Alltagskompetenzen und Hauswirtschaft, Agrar- und Familienpolitik und die Interessenvertretung der Frauen sind ihnen wichtig. Mehr dazu auf www. landfrauen.ch. Eine ihrer Kernkompetenzen ist das Projekt «Gesund essen, wir wissen wie» auf www. landwirtschaft.ch. Die Wochenmenüpläne mit den zugehörigen erprobten Rezepten werden von Mitgliedern mit einheimischen und saisonalen Produkten zubereitet.

«SF bi de Lüt»

Viande de bœuf de la race d’Hérens avec beurre café de Paris – von Geneviève Vouillamoz aus Isérables Hauptgericht für 4 Personen 4 Entrecôtes vom Eringer Rind à ca. 200 g, 100 g Café de Paris Zubereitung 1 Eine flache Aluschale auf einem Tischgrill erhitzen. Die Hälfte der Butter darin schmelzen, Fleisch darauflegen und beidseitig 3–5 Minuten braten. Entrecôte mit der restlichen Café-de-Paris-Butter servieren. Tipp Dazu einen Wildreis und gebackene Kräuter-Tomaten servieren.

Dass Landfrauen gut kochen können, weiss die Schweiz spätestens seit der Fernseh sendung «SF bi de Lüt – Landfrauenküche». Dabei lassen sich Landfrauen auf ein Kochduell ein. Ab 11. November bis 30. Dezember, immer freitags um 20.05 auf SF 1.


Erfolgsmodell Genossenschaften? 4. Konsumententagung mit Bundesrätin Sommaruga Donnerstag, 3. November 2011, 14.00 Uhr Kongresshaus, Zürich

Die Uno hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um den Beitrag hervorzuheben, den sie für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung leisten. Seit der Finanzkrise wird die Rolle der Genossenschaften tatsächlich neu bewertet, vorab weil sie weniger Risiken eingehen und näher bei den Kundinnen und Kunden sind als Shareholderorientierte Firmen. Was macht ihren Erfolg wirklich aus und wie nachhaltig ist er? Setzt sich eine langfristig orientierte Unternehmenskultur durch?

Simonetta Sommaruga

ReferentInnen: Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Gastreferentin Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes Dr. Thomas Held, Projektmanager, Berater und Publizist Andreas Rieger, Co-Präsident Gewerkschaft Unia Sara Stalder, Geschäftsführerin Schweiz. Stiftung für Konsumentenschutz Nationalrat Hansjörg Walter, Präsident Schweiz. Bauernverband Tagungsleitung: Prof. Dr. Andreas Kellerhals, Direktor des Europa Instituts an der Universität Zürich Informationen und Anmeldung: Migros-Genossenschafts-Bund, Direktion Wirtschaftspolitik, Limmatstrasse 152, 8001 Zürich, Tel: 044 277 30 87, Fax: 044 277 20 09 sonja.gisler@mgb.ch

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SCHAUFENSTER CHOCOLAT FREY

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Du bist die Beste

Ein kleiner Gefallen mit köstlichen Folgen: Mit den hübsch verpackten Pralinés aus dem Hause Chocolat Frey wird ein kleines Dankeschön ganz gross.

D

er Schokolade werden alle möglichen Wunderwirkungen nachgesagt: Als Serotonin-Lieferant soll sie gute Laune verbreiten, sogar Falten glätten, und die Mayas schworen auf ihre aphrodisierende Wirkung. Deshalb kamen auch nur Adelsmänner und Krieger in deren Genuss,Frauen und Kindern wurde sie aufgrund ihrer berauschenden Wirkung vorenthalten.Zum guten Glück ist dem nicht mehr so.

Ein Dankeschön als köstliche Verheissung in edler Hülle

Bild Julia Brütsch

Wie viel Wahrheit in diesen Versprechungen steckt,sei einmal dahingestellt. Worin wir uns aber alle einig sind: Schokolade schmeckt einfach köstlich. Als kleines Dankeschön oder Liebesgeste trifft sie eigentlich immer ins Schwarze. Die exquisiten Kreationen von Chocolat Frey werden mit viel Leidenschaft und Raffinesse hergestellt. Die Schokoladenköstlichkeiten von Chocolat Frey sind weit über unsere Grenzen hinaus bekannt und verführen mit zartem Schmelz und grosser Aromapalette: schwarze Truffes, Pralinés au Café, mit Panna Cotta oder ein klassisches Kirschstängeli — wer sich nicht entscheiden kann, geht mit der assortierten Prestige-Schachtel auf Nummer sicher. Auch die neuen Pralinenverpackungen können sich sehen lassen. Die süssen Verheissungen sind so edel verpackt, dass sich das Geschenkpapier erübrigt. Nicole Ochsenbein

Die neu verpackten Schokoladenköstlichkeiten von Chocolat Frey: ■ Pralinés Prestige, 500 g, Fr. 23.60 (grosses Bild) ■ Kirschstängeli, 125 g, Fr. 7.90 ■ Truffes assortiert, 256 g, Fr. 11.50 ■ Mon Dessert au Café, 152 g, Fr. 7.80


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Flusskreuzfahrten-Herbst-Aktionen Exklusives Leistungspaket ■ Mittelthurgau-Reiseleitung ■ Busbegleitung ab der Schweiz ■ Vollpension an Bord

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1. Tag: Schweiz-Köln. Anreise mit modernem Reisecar. Stadtrundfahrt durch die Rheinmetropole (*). Sehenswert ist der berühmte Dom, ein Meisterwerk der Hochgotik sowie die lebendige Altstadt. Einschiffung auf die «Excellence Royal****+». Willkommenscocktail und mehrgängiges Nachtessen an Bord sowie Unterhaltung in der Lounge. 2. Tag: Romantischer Rhein-Rüdesheim. Romantische Rheinstrecke mit unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen. Fahrt vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Entdecken Sie Rüdesheim mit dem Winzerexpress (*). 3. Tag: Rüdesheim-(Heidelberg)-Speyer. Ab Mannheim. Ausflug nach Heidelberg (*) – eine der schönsten Städte Deutschlands. 4. Tag: Strassburg-Schweiz. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill inbegriffen. Rückreise mit Bus zu Ihren Einstiegsorten.

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Reisedaten 2012 Köln-Strassburg: 24.10.–27.10. Strassburg-Köln: 27.10.–30.10. Preise pro Person Fr. Kategorie/Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 870.– 660.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 1110.– 840.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 1210.– 915.– Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 90.– Nicht inbegriffen Autragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung Abfahrtsorte 06.15 Wil , 06.30 Burgdorf , 06.40 Winterthur-Rosenberg, 07.00 Zürich-Flughafen, 08.00 Baden-Rütihof , 09.00 Basel SBB ■

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Reisedaten 2011 Route 1: Strassburg-Amsterdam: 10.10.-15.10. (6 Tage) Route 2: Amsterdam-Strassburg: 15.10.-21.10. (7 Tage) Preise pro Person Fr. Kategorie/Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 1620.– 1470.– 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 1820.– 1670.– 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2020.– 1870.– Ausflugspaket Route 1 247.– Ausflugspaket Route 2 180.– Nicht inbegriffen Autragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung Abfahrtsorte 06.15 Wil , 06.30 Burgdorf , 06.40 Winterthur-Rosenberg, 07.00 Zürich-Flughafen, 08.00 Baden-Rütihof , 09.00 Basel SBB mfstr17/ Internet mfams10 Buchungscode ■

Unsere Leistungen – Vieles inbegriffen! Fahrt im modernem Komfort-Reisebus Flussfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord Willkommenscocktail und Kapitänsdinner Gebühren, Hafentaxen Treibstoffzuschlag Schiff Mittelthurgau-Bordreiseleitung ■

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SCHAUFENSTER UTZ KAFFEE

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

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Wenn die reifen Kaffeekirschen geerntet sind, werden sie zum Trocknen ausgebreitet und mit einem grossen Rechen häufig gewendet, damit sie gleichmässig trocknen.

Kaffee fürs gute Gewissen

Mit dem Namen Utz Kapeh – was so viel wie Guter Kaffee heisst – begann 1997 die Erfolgsgeschichte für nachhaltigen Anbau in Entwicklungsländern.

Bilder PD

S

eit 2010 ist der Kaffee der Migros Utz-zertifiziert. Die unabhängige Stiftung «Utz Certified» schaffte es, umweltgerechte und nachhaltige Produktionsmethoden auf Seiten der Kaffeebauern und die Qualitätsansprüche der Käufer unter einem Hut zu vereinen. Früh erkannte man dabei, dass die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen unmittelbar Auswirkungen auf die Umwelt haben. Utz Certified setzt bei der Weiterbildung der Bauern an: Durch professionelle Anbaumethoden werden Energie- und Wasserverbrauch gesenkt,

Projekte zu erneuerbaren Energien und Wasseraufbereitung integriert.Die Bauern setzen nur wenig Chemie ein bei der Bewirtschaftung ihrer Plantagen. Tabu ist, zugunsten des Anbaus alte Wälder abzuholzen. Oft werden einheimische Gewächse, die den Kaffeesträuchern als Schattenspender dienen, gepflanzt. Der Erfolg bleibt nicht aus: Umweltschäden werden deutlich minimiert,und der Boden wird geschont. Der Erfolg macht Schule: Inzwischen sind 162 000 Bauern Utz-zertifiziert. Claudia Schmidt

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SCHAUFENSTER MIGROS-BÄCKEREI

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Brotland Schweiz

Die Schweiz ein einig Brotland? Weit gefehlt. Beim Brot zeigt sich wahre regionale gebacken werden, sind 90 Prozent regionale Brote. Die Schweizer Brotsorten – so

K

BÄCKER TIPP

AdR-Mehl

Die regionalen Brotsorten der MigrosBäckereien werden zu mindestens 90 Prozent mit Mehl aus der Region gebacken. Jeder grosse Mehlsack in den Migros-Bäckereien hat eine ChargenNummer. Anhand dieser Nummer kann der Migros-Bäcker ausfindig machen, woher das Mehl kommt. So ist jederzeit der Weg zum Getreide rückverfolgbar.

räftige Ruchbrote für die Deutschschweiz, luftige Baguettes für die Westschweizer und währschafte Brote im Tessin: Beim Brot kann man den Schweizern gut auf den Teller schauen. In der Deutschschweiz werden nicht nur mehr Brote gebacken, die Brote sind meist auch dunkler als die Brote der Welschen und Tessiner Bäckereien, wie eine Studie der Migros-Bäckerei zeigt. Diesen Studien-Ergebnissen trägt die Migros selbstverständlich Rechnung: Sie gestaltet ihr umfangreiches Brotangebot so, dass sie alle regionalen Vorlieben berücksichtigt. Bekommt man in der Ostschweiz überall Vollkornbrötli, so sucht man sie in der Westschweiz häufig vergebens. Anders beim Sauerteigbrot: Im Wallis und in Graubünden werden seit Jahrhunderten gesäuerte Brote genossen, auch wenn Schweizer Bäcker insgesamt nicht so viel Sauerteigbrote backen wie etwa unsere deutschen Nachbarn. Auch bei Laugenbroten zeigen die Schweizer regionale Vorlieben: Während Laugenbrote in der Ost- und Westschweiz sehr beliebt sind, findet man sie im Tessin nur sehr selten. So unterschiedlich die Vorlieben sein mögen:Beidenvielen Brotsorten,welche die Migros-Bäcker täglich backen, kommt nie Langeweile auf. Claudia Schmidt

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Berner Brot, 500 g, Fr. 2.65. Feines Weizenbrot.

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GENF

Pain Rustique des Bastions, 450 g, Fr. 2.60. Rustikales Weizenbrot mit Sauerteig.

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Torsade au Levain, 400 g, Fr. 2.80. Knuspriges Weizenbrot mit Sauerteig.


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SCHAUFENSTER MIGROS-BÄCKEREI

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LUZERN

Luzerner Brot, 500 g, Fr. 2.80. Weizenbrot mit Sauerteig. WALLIS

Walliser Roggenbrot, 500 g, Fr. 3.60. Traditionelles Roggensauerteigbrot.

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SCHAUFENSTER MIX-ME

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

73

Die Mischung machts

Zuerst knuspert es zünftig zwischen den Zähnen, dann wird der Gaumen von einer sündhaften Süsse verführt: Die neuen Mix-Me-Desserts machen süchtig!

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elche Farbe soll es denn heute sein? Wenn sich die Teenager Marco,Valeria und Alessia nach der Schule auf dem Pausenhof treffen, de um den neusten Tratsch auszutauschen, lö löffelt neuerdings mindestens einer der Freunde ein Mix-Me-Dessert. Und es ist Fr ansteckend – die süsse Creme hat näman lich Suchtpotenzial. Ob Caramel- oder li Schoko-Vanille-Creme mit Crispies Sc oder, Alessias Favorit, Schokocreme mit od Schokoladendragées: Beim Genuss der Sc

delikaten Sünde schaltet das Hirn in null Komma nichts auf offline, und der neueste Klatsch wird zur Nebensache. Den besonderen Kick geben dem Pausenschmaus die knusprigen Crispies und Dragées, die man in die Creme mischt. Kaum ist der erste Löffelinhalt weggeputzt, vergisst man den Schulstress bis auf Weiteres.Ausserdem sehen die knallfarbenen Becher auch noch gut aus. Fast wie ein cooles Accessoire. Anna Bürgin


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der Fahrt durch malerische Nillandschaften. Am Abend feiern wir eine Galabeya-Party. 7. Tag Edfu – Luxor Besuch des dem Falkengott Horus gewidmeten Tempels in Edfu*. Weiterfahrt. 8. Tag Luxor – Zürich Ausflug zum Tempel von Karnak, der als grösster, je erbauter Komplex während einer Zeitperiode von 1300 Jahren entstand*. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Flug mit Edelweiss-Air nach Zürich oder Hotelverlängerung. Individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten Programmänderungen vorbehalten.

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SCHAUFENSTER CRÉA D’OR

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

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Sonne im Herzen

Manchmal ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Herz sich öffnet. Ganz wie Caramel, die neuste Biskuitkreation von Créa d’Or.

Créa d’Or Caramel, 108 g, Fr. 3.40* * In grösseren Filialen erhältlich.

Bild Mirjam Graf

W

enn die Tage kürzer werden, greifen wir wieder gern und selbstverständlich zu Süssem. Schoggiliebhaber wissen: Schokolade kann ein echter Seelenschmeichler sein. Sobald die Schokolade nämlich im Mund zergeht, stellt sich bei Liebhabern des Kakaoprodukts ein angenehmes Wohlgefühl ein. Das Herz der neuen Biskuits hätte dafür grosszügiger nicht sein können: Das Herz aus feiner Milchschokolade thront auf einem zart-mürben Biskuitherz. Doch erst wenn man genüsslich hineinbeisst, offenbart sich eine weiche

Caramelcreme, die verführerisch aus dem Innern fliesst. Während das Caramel sanft die Zunge umschmeichelt, zaubert sich ein Lächeln aufs Gesicht und lässt die Hektik des Alltags vergessen. Perfekt für einen Herbstnachmittag nach einem ausgiebigen Spaziergang, bei dem man durch die bunten Blätter raschelt und sich von der goldenen Oktobersonne verwöhnen lässt. Die Biskuits werden in der Traditionsbäckerei in Meilen am Zürichsee mit viel Sorgfalt und besten Zutaten hergestellt. Jedes Herzbiskuit ist ein kleines Stück Luxus, das man am besten mit seinen Liebsten geniesst. Eine echte Herzensangelegenheit eben. Claudia Schmidt


SCHAUFENSTER ANNA’S BEST

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

76

Überraschung! Das Carlo und Daniel, die zwei sympathischen Anna’s-Best-Jungs aus der aktuellen bei Winzer Monsieur Rouge mit einem knackigen Nüsslisalat, in Rifferswil ZH bei

Mit Früchten jonglieren und zu saftig kubanischen Rhythmen die Hüften schwingen? Oder als Kung-Fu-Meister in Bruce-Lee-Manier ein Wokgericht auf den Tisch schmettern? Auch wenn Sie weder das eine noch das andere beherrschen: Mit den Kurzfilmchen von Anna’s Best kann man immerhin so tun als ob: Unter www.annasbest.ch Charakter auswählen, Porträtbild hochladen und das Ganze an Freunde verschicken. Die amüsanten Filmchen kann man auch als Gratis-App im iTunesShop downloaden.

A

Anna’s Best Hirschpfeffer mit Knöpfli und Rotkraut, 430 g, Fr. 8.80

uf der Baustelle in Rifferswil ZH liegt der verführerische Geruch von Hirschpfeffer in der Luft, gemischt mit einem Schuss frischer Farbe. Während Malerlehrtochter Deborah Gut (17) damit beschäftigt ist,der Fassade des Häuschens einen neuen Anstrich zu verpassen, arbeiten sich die beiden Anna’s-

Best-Überbringer Carlo und Daniel samt Lunch ungeschickt am Baugerüst hoch. Überrascht ist Debby allerdings — nicht zuletzt wegen der linkischen Akrobatikakte der beiden. Mit dem Wildgericht haben Carlo und Daniel Glück gehabt: «Blattspinat, und ich wäre geflüchtet», lacht Debbie, den Mund voller Knöpfli.

Bilder Nicolas Righetti/Rezo

Die LachApp von Anna’s Best


MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

SCHAUFENSTER ANNA’S BEST

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Essen ist da!

Fernsehwerbung, sorgen wieder einmal für schmackhafte Überraschungen: in Epesses VD Malerlehrtochter Debby mit einem frischen Wildgericht.

Anna’s Best Saladbowl Deluxe mit Nüsslisalat, Ei und Baumnüssen, 165 g, Fr. 6.90

D

er 65-jährige Winzer Louis Philippe Rouge aus Epesses VD ist seit vierzig Jahren glücklich verheiratet mit Edith, «einer wunderbaren Köchin». Fertiggerichte stehen somit nicht unbedingt täglich auf seinem Speiseplan. Dennoch versucht er gerne die Saladbowl Deluxe, einen Nüsslisalat mit Ei und Nüssen, die Carlo und Daniel auf einem Servierbrett bringen. «Ich liebe Nüsslisalat. Im Frühling sammeln wir ihn in den Weinbergen, wo er wild wächst.» Die Terrassen von Lavaux, die er bebaut, sind Teil der Familiengeschichte. «Die Familie Rouge lebt seit 1553 in Epesses.» Die diesjährige Weinlese verspreche aussergewöhnlich zu werden, stellt der Winzer fest und zeigt auf die grossen Chasselas-Trauben, die an den Rebstöcken hängen. Die Familie bewirtschaftet ein 3,5 Hektar grosses Weingut,das hauptsächlich Weissweine in den Appellationen Epesses,Saint-Saphorin und Dézaley produziert. Sie besitzt auch zwei Weinkeller und veranstaltet regelmässig Degustationen.


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MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

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Flammkuchen mit Zwiebeln und Rohschinken

Nachtessen für 4 Personen ■ 4 rote Zwiebeln in Scheiben schneiden und in 3 Esslöffel Olivenöl zirka 15 Minuten dünsten, bis die Zwiebeln braun sind. Zirka Fr. 2.50 ■ 3 Esslöffel Balsamico-Essig zufügen und weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 0.50 ■ 500 g Pizzateig auswallen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 150 g Crème fraîche darauf verstreichen und die Zwiebeln verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 230 Grad 10–12 Minuten backen. Zirka Fr. 4.50 ■ 50 g Rohschinkenabschnitte in Streifen schneiden und auf der Pizza verteilen. Zirka Fr. 2.50

Flammkuchen statt Pizza: Dieses Nachtessen schmeckt Gross und Klein.

Tipp: Sie können nach Belieben auch etwas Rucola auf den fertigen Flammkuchen geben.

Notvorrat

Es gibt Menschen, die Nutella gleich löffelweise verzehren – vorzugsweise nachts vor dem Fernsehgerät. Wann und wo immer man einen Nutella-Kick braucht – mit den Portionenpackungen hat man den eisernen Notvorrat gleich immer mit dabei. Nutella Portionen, 3 x 30 g, Fr. 1.60

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Knabberspass

Nicht zu klein und nicht zu gross – Knabberzeug aus Biskuit und Schokolade macht sich besonders zur Teatime gut. Die Choco-Loco-crunchychoco sind ein feines Mürbegebäck mit Milchschokolade und Rice Crispies. Choco Loco crunchy choco, 200 g, Fr. 2.90

Auch wenn ihr Name vielleicht etwas verwirrt: Napolitaines, die treuen Kaffeebegleiter, sind durch und durch schweizerisch. Nun gibt es die Minis von Chocolat Frey in einem neuen Verpackungsdesign und einer neuen Assortierung. Napolitaines assortis, 750 g, Fr. 14.90

Süsse Kicks für Schokoholics

Eiskalter Schokotraum

Fans von Mary-Jane’s-Glace werden sie obsessiv lieben: Schokoladenrahmglace mit Haselnussmakronen und Weizencrispies. Mary Jane’s Chocolat Obsession, 450 ml Fr. 6.90* * In grösseren Filialen erhältlich.


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SCHAUFENSTER MOUNTAINMANIA

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

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Mountainmania zum Schutz der Alpen

Bei Mountainmania geht es nicht nur um die spielerische Know-how-Erweiterung in Sachen Bergwelt. Von jedem verkauften Album fliesst ein Franken in die Alpenschutzprojekte des WWF.

S

eitdreiWochengehtinderSchweiz das Sammelfieber um.Ein beachtlicher Betrag, der durch Mountainmania eingenommen wird, fliesst in das Alpenschutzprojekt des WWF. Wieso der Schutz der Alpen so wichtig ist, erklärt uns WWF-Biologe Walter Wagner (53).

Spende für den WWF Von jedem verkauften Sammelalbum fliesst ein Franken in die Alpenschutzprojekte des WWF. Der Betrag ermöglicht es der Umweltorganisation, diverse Projekte umzusetzen und voranzutreiben.

WalterWagner,welches sind dieAufgaben des Alpenschutzes?

DieAlpengehörenzudenweltweitartenreichsten Regionen. Sie sind aber auch sehr dicht bevölkert und stark genutzt, nicht zuletzt durch den Tourismus. Die Hauptaufgabe des WWF ist es deshalb, dieNaturvielfaltderAlpentrotzdesgrossen Nutzungsdrucks zu erhalten und wo nötig wieder zu fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass die grosse Naturvielfalt in den Alpen erhalten bleibt. Beispiele dafür sind etwa die ökologische Wasserkraftnutzung, nachhaltiger Tourismus oder eine ökologischere Landwirtschaft.

«Seien Sie kritisch bei der Wahl Ihres Ferienziels.»

Bild ZVG

Die Migros hat in Zusammenarbeit mit dem WWF die Mountainmania ins Leben gerufen. Worauf wurde seitens des WWF geachtet?

Für uns steht das Thema der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.Wir wollen möglichst viele Kinder für den Umweltschutz begeistern. So informieren wir im Stickerbuch nicht nur über die Alpen, sondern auch über einen nachhaltigen Lebensstil und den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen. Ausserdem wird die Migros während der Mountainmania speziell auf ihre nachhaltigen Produktelabels hinweisen. Dies wird sich auch langfristig positiv auswirken, weil sich immer mehr Kundinnen und Kunden für Produkte entscheiden werden, die hohen Umweltstandards entsprechen.

Walter Wagner ist Biologe und Leiter der Abteilung Biodiversität beim WWF Schweiz.

Glauben Sie, es hilft der Natur, wenn man Kinder spielerisch an das Thema heranführt?

Ja. Mit Mountainmania informieren wir über eine halbe Million Kinder und Familien über die Einzigartigkeit der Bergwelt. Nur wer die Alpen kennt und mag, geht sorgsam mit diesem Schatz um. Was geschieht mit dem Geld, das aus der Mountainmania-Aktion ins Alpenschutzprogramm fliesst?

Wir werden es für diverse Alpenschutzprojekte einsetzen. Etwa für solche zur Unterstützung der natürlichen Rückeinwanderung von Grossraubtieren in den Alpenraum oder solchen zur Revitalisierung von Gewässern wie der Rhone und des Alpenrheins, damit die Flüsse ihre Rolle als artenreiche Lebensräume für Bachforelle,Biber und Co.wieder wahrnehmen können. In welchem Zeitraum ist eine Verbesserung der Situation realistisch?

Wir können uns zwar konkrete Projektziele setzen, doch spielen viele externe Faktoren mit, die sich nur schwer beeinflussen lassen. Denken Sie nur an den Klimawandel, der sich in den Alpen doppelt so stark auswirkt wie anderswo: Die Trockenheit im Sommer wird zunehmen, was die Waldbrandgefahr erhöht.Gleichzeitig erhöhen die schmelzenden Gletscher das Risiko von Naturkatastrophen. Es wäre vermessen zu sagen, dass sich bald alles zum Guten wendet. Wichtig ist, dass wir in einzelnen Projekten erfolgreich sind und so die Gewissheit haben, auf dem richtigen Weg zu sein. Was kann jeder Einzelne tun, um die Alpen nachhaltig zu schützen?

Entscheiden Sie sich für umweltverträgliche Tourismusangebote.Lassen Sie das Auto zu Hause. Seien Sie kritisch bei der Wahl Ihrer Feriendestination und begegnen Sie der Natur mit Achtsamkeit. Interview Anna Bürgin


SCHAUFENSTER SCHUHE

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Chic in den Winter!

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odern,warm und bequem heisst es in dieser Herbst-Winter-Saison bei der Migros. Kunstfellapplikationen, Stoffeinsätze, sichtbare Nähte und Stulpen machen die modischen Details bei den neuen Schuhen aus.Und mit den Farben Braun,Schwarz, Grau fällt das Kombinieren mit anderen Farben ganz leicht. Herren und Jungs tragen Freizeitschuhe oder Boots mit einem griffigen Profil, damit Mann auch Halt in steilem oder vereistem Gelände findet.Funktionalität steht jedoch bei allen Modellen an erster Stelle, und die weichen Innenfutter versprechen warme Füsse — auch an sonnenarmen Tagen. Rita Capiaghi

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Milena Moser (48), Autorin aus Aarau, hat kürzlich ihre besten Kolumnen unter dem Titel «High Noon im Mittelland» als Buch veröffentlicht.

Mit der Kraft der Biene

Mit Wachs und Kittharz, auch Propolis genannt, bauen sich die Bienen ihre Wabenvillen. Mischt man diesen Baustoff mit ätherischen Ölen und biologischem Pflanzenöl, entsteht diese Bienensalbe. Sie hilft bei trockenen Händen, Füssen und Lippen, Reizungen und Unreinheiten. Sanactiv Bienensalbe, 30 ml, Fr. 8.90

Milena Moser, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Lehrling in der legendären Buchhandlung Krauthammer in Zürich. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Ich gebe sehr gerne Geld aus. Eine Grenze ziehe ich höchstens bei künstlichen Haaren und Nägeln.

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Aarau gibt es wunderschöne und vor allem vollkommen ebene Wege der Aare entlang. So macht sogar mir das Spazierengehen Spass.

Lockert die Muskeln

So hübsch sie auch ist, die Teufelskralle: Bei der Taufe musste sie klein beigeben. Ihre namensgebenden stachligen Wurzeln aber machen die Pflanze wertvoll. Sie enthalten nämlich Stoffe, die unsere Muskeln und Gelenke lockern und die Durchblutung fördern. Sanactiv Teufelskralle-Gel, 100 ml, Fr. 8.90

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Wo trifft man Sie abends?

In Zürich im Restaurant Büscion, das meiner Freundin Sibylle Aeberli und mir als erweitertes Arbeits- und Wohnzimmer dient. Vor den feinen Vorspeiseplättchen haben wir einfach immer die besten Ideen. Und wo garantiert nicht?

Nach elf Uhr ausserhalb meines Betts. Sind Sie gerne prominent?

Ehrlich gesagt, ich merke das im Alltag nicht.Es ist ja nicht so,dass sich die Zugtüren automatisch vor mir öffnen. Oder doch? Eugen Baumgartner


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Glückspilz-Tage im Montafoner Hof

Die köstlichsten Pilze sprießen ab Mitte September im Montafon. Etwa der „Goldgelbe Glückspilz“ – Ein besonders bekömmliches Prachtexemplar für Urlaubsgenießer – mit kulinarischen Herbstgenüssen, Naturerlebnis, Volksmusik, Wellness. Glückspilztage 4 ÜN mit Genießer-HP, Sonntags Schmankerlrunde durch die Hotelküche, Teilmassage, Live-Musik u.v.m.

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SAISONKÜCHE ROLF DÖRIG

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Darfs äs bitzeli meh si?

Roger Dörig bewahrt als einer der wenigen Sennensattler eine alte Tradition. Und traditionell gehts auch in seiner Küche zu. Dort entsteht der verführerische Bereschlorziflade.

E

in modernes Haus in einem neueren Wohngebiet.Alles,was auf sein Handwerk hindeutet, ist sein filigran gearbeiteter Hosengürtel. «Sai– sonküche»-Köchin Janine Neininger werkelt schon in der modernen, geräumigen Ahornküche. Das Dörrobst ist schon püriert, der Kuchenteig ausgewallt.Der Bereschlorziflade (Dörrfrüchtewähe mit Rahm) kann in den Ofen. Roger Dörig (41) kokettiert damit, dass er nicht so oft kocht: «Ich habe andere Leidenschaften.» Das Ziselieren, das Prägen und Hämmern von Verzierungen zum Beispiel. Gelernt hat er das von seinem Grossvater. Eine Mischung aus Goldschmied- und Sattlerkunst prägt sein Handwerk, bei dem Figuren aus dem Sennenleben ausgesägt und aufwändig verziert werden.Seine Augen leuchten, wenn er von der Zeit mit dem Grossvater in der Werkstatt erzählt.

Statt Skirennfahrer zu werden, arbeitet er jetzt im Büdeli Dabei sah es so aus, als würde er das Familienhandwerk nicht weiterführen. «Ich wollte Profi-Skifahrer werden», erzählt er. Als Mitglied der Schweizer Ski-Nati (B-Kader) hatte er gute Aussichten auf eine Karriere. Eine Verletzungspause brachte ihn zum Umdenken, und so betreibt er seit 1994 sein Atelier. Inzwischen duftet es schon nach einer feinen Wähe. «Perfekt», findet Roger Dörig beim Blick in den Ofen, und schon hat er den Fladen aus dem Ofen geholt. Nach kurzer Auskühlzeit schneidet er ihn auf. Wir müssen probieren. Köstlich! Doch dann gehts gleich weiter, in den historischen Kern von Appenzell. Dort hat Dörig sein «Büdeli», wie er es liebevoll nennt.Er öffnet die Tür,und sogleich riecht es nach Leder.Der Raum atmet die Geschichte des selten gewordenen Handwerks. Ein Sammelsurium aus Werkzeugen,Hosenträgern,Gürteln und

Kochen mit der «Saisonküche» «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger zeigt, wann der Fladen gar ist: «Er muss schön goldgelb sein und Bläschen an der Oberfläche haben.»

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Joghurt, Salat, Früchte, Brot und Trockenfleisch. Bier, Wein und Kräuter aus dem Hochbeet. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Einmal alle zwei Wochen. ■ Kochen ist für Sie … … Hmmm. Ich geniesse lieber. ■ Was würden Sie nie essen? Ich trinke keine rohe Milch. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit meiner Frau am Strand mit einer feinen Flasche Rotwein.


MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

SAISONKÜCHE ROLF DÖRIG 89

Bäcker-Stolz: Roger Dörig serviert den Bereschlorziflade.

Viel gute Trockenfrüchte werden für die Wähe benötigt. Wie jedes gute Handwerk braucht auch diese Wähe etwas Zeit, denn die Früchte müssen erst weichgekocht und püriert werden.


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dem Wind. Antigua ist umgeben von zahllosen Buchten, natürlichen Häfen und den schönsten, puderzuckenweissen Sandstrände. 13.-18.4.12: Atlantiküberquerung. Sechs Tage der Erholung auf See! An Bord erwartet Sie eine grosse Auswahl an Aktivitäten – da kommt bestimmt keine Langeweile auf. 19.4.12: Funchal (Madeira). Willkommen auf der «Insel des ewigen Frühlings». Die gesamte Küste und das Landesinnere sind ein einziges Gewächshaus voller bunter, duftender Blumen. 20.4.12: Gemütlicher Tag auf See. 21.4.12: Malaga (Spanien). Die quirlige Hafenstadt an der Costa del Sol begeistert mit vielen Sehenswürdigkeiten und hübschen Einkaufsstrassen sowohl Kulturinteressierte als auch Shoppingfans. 22.4.12: Erholung auf See. 23.4.12: Savona – Schweiz. Frühmorgens Ankunft in Savona. Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Extrabus in die Schweiz. Ankunft an Ihrem Aussteigeort am Abend. Wählen Sie Ihren Aussteigeort: Basel, Zürich, Affoltern a.A., Luzern, Schattdorf, Bellinzona, Coldrerio, Kallnach, Bern, Genf, Nyon, Lausanne oder Martigny. Einfaches Reisen: 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültiger Reisepass genügt.

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Bereschlorziflade

Roger Dörig zeigt seinen eigenen Gürtel.

Chüeligurten. Werkstatt und Laden zugleich. Geöffnet hat Dörig Ende Woche. Er beherzigt noch immer den Rat seines Grossvaters: «Bleib klein und allein.» So richtig verstanden hat Roger Dörig das damals nicht: «Es ist eigentlich gar nicht so, dass ich allein bin. Ich nehme mir Zeit für die Kunden, höre mir die Wünsche an, und wir arbeiten an der Idee.Das Spannende ist ja der Austausch mit dem Kunden», räsoniert Dörig. Das Büdeli ist auch ein wenig Museum: Alte Hosenträger aus Appenzeller Trachten hängen an der Wand, dazu gesellen sich Schellenriemen und Hundehalsbänder, die traditionell vom Bläss, dem Appenzeller Sennenhund,getragen werden. Die Hosenträger sind ein Liebhaberstück. «Dafür müsste ich schon rund 3000 Franken haben», sagt Dörig. Auf den Tischen liegen Punzen, das sind Meissel,von denen der Sennensattler unzählige Exemplare in verschiedenen Grössen und Formen hat. Sie dienen zum Ziselieren der ausgeschnittenen Metallmotive. Dörig drückt oder hämmert damit die Muster ins Metall. Der Ziselierkünstler lässt sich bei den Motiven gern inspirieren.Etwa wie beim Tropfenfänger für Weinflaschen. Ursprünglich Auftrag eines Kunden, hat Dörig ihn in sein Programm aufgenommen. Am liebsten aber hat es der Sennensattler, wenn er kreative Ideen umsetzen kann. Echtes Handwerk eben.

Text Claudia Schmidt, Bilder Jorma Müller

ZUTATEN 1 achteckig ausgewallter Kuchenteig à 270 g 2,5 dl Rahm 3 Eier ½ TL gemahlener Kardamom 2 EL Zucker

Zubereitung 1 Für die Füllung Dörrfrüchte in Würfelchen schneiden. Nüsse hacken. Dörrfrüchte, Nüsse und Sultaninen in Zucker und Wasser ca. 30 Minuten weich kochen. Etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Birnenfüllung mit Birnbrotgewürz, Zimt und Obstbrand abschmecken.

FÜLLUNG 200 g Dörrbirnen 75 g getrocknete, entsteinte Pflaumen 50 g Baumnüsse 25 g Sultaninen 50 g Zucker 4 dl Wasser 1½ EL Birnbrotgewürz ½ TL Zimt 2 EL Obstbrand, z. B. Williams

2 Backofen auf 180 °C vorheizen. Kuchenblech mit dem Teig auslegen. Überstehenden Rand einschlagen. Boden mit einer Gabel dicht einstechen. Birnenfüllung darauf ausstreichen. Rahm, Eier, Kardamom und Zucker verquirlen und darübergiessen. Fladen in der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Lauwarm oder kalt servieren.

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Für 1 Kuchenblech à 28 cm Durchmesser, ergibt 12 Stück. Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 30 Min. kochen + 40 Min. backen Pro Stück ca. 5 g Eiweiss, 18 g Fett, 32 g Kohlenhydrate, 1350 kJ/320 kcal


KÜCHENKUNDE APFEL UND BIRNE

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Hochsaison für Apfel und Birne

Die knackigen, saftigen Äpfel und Birnen sind des Schweizers Lieblingsobst. Aus ihnen lassen sich raffinierte Köstlichkeiten zaubern. Food-Redaktorin Sonja Leissing sagt, was in ihnen steckt.

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Bilder Stockfood, Getty images, istock

Food-Redaktorin Sonja Leissing

ie herrlich und erfrischend ist und matten Schale. Aus ihm wird ein es, in einen knackigen, saftigen Apfelmus zum Gedicht oder auch die Apfel zu beissen! Die Werbung Apfel-Tarte-Tatin (Apfeltarte) zu einem für strahlende Zähne macht es uns vor. festlichen Dessert. Reife Äpfel schmecken eben nicht nur Birnen sättigen sehr schnell und gut, sie könnten glatt als tägliche Medizin durchgehen. Auch wenn Äpfel bis zu nehmen den «Gluscht» auf Süsses 85 Prozent aus Wasser bestehen und nur Wie auch der Apfel zählt die Birne ebenrund 60 Kalorien haben, stecken in ih- falls zur Familie der Rosengewächse. nen mehr als 30 verschiedene Mineral- Birnen enthalten viel Eiweiss,Kohlenhystoffe und Spurenelemente. Bis zu 70 drate und Ballaststoffe, bei gleichzeitig Prozent der Vitamine wie das Provitamin geringem Gehalt an Fett und FruchtsäuA, die Vitamine der B-Gruppe, E, Mag- ren — der Grund übrigens,warum Birnen nesium,Niacin,Folsäure und Pektin ver- vorwiegend süss schmecken.Sie glänzen bergen sich jedoch in der Schale oder durch ihre gute Verträglichkeit und helfenüberHeisshungerdirekt darunter. Also attacken hinweg. wenn immer möglich sollten Sie Äpfel mit der Ob als fruchtiges Dessert,als Verpflegung Schale geniessen. Je nach Sorte weisen für zwischendurch, als Äpfelaucheinensehrhogekochte Beilage zu hen Vitamin-C-Gehalt Wild, als Begleiter zu (75 mg) auf. Aufgrund Käse und in Salaten oder sogar als Schnaps verder vielen verschiedenen Fruchtsäuren gilt er TIPPS &TRICKS arbeitet: Birnen sind zudem als sogenannte eine Bereicherung in der Küche. Ihr Säuregehalt Lagerung: Bei 90 bis 95 ProZahnbürste der Natur. zent Luftfeuchtigkeit und bei ist im Vergleich zu den Apfelgenuss reguliert Temperaturen zwischen null Äpfeln niedriger. den Darm und liefert und fünf Grad halten sich die Ein Birnenkompott rasch Energie. Nicht meisten Apfelsorten über lässt sich zum Beispiel ohne Grund heisst es: mehrere Monate lang knackig «One apple a day keeps ganz ohne Zucker zufrisch. Bei normaler Lagerung the doctor away (ein bereiten, und eine Birne hingegen scheiden Äpfel gebacken in Folie oder Apfel am Tag hält den Ethylen Ω ein Reifungshormon Arzt fern)». Eine Weisgedünstet in Rotwein Ω aus, das anderes Obst und heit, in der viel Wahres mit Zimt ist ein HighGemüse schneller welken steckt. light. Der Klassiker unlässt. Dies gilt auch für die Das Schöne ist, Äpfel ter den Birnendesserts, Lagerung von Birnen. Sie sind zu jeder Jahreszeit «Birne Helene» (gehalten am besten bei einer erhältlich. Die ersten kochte Birnenhälfte mit Temperatur zwischen vier und Schokoladensauce und reifen ab Juli, dann etwa acht Grad. Wenn Birnen Vanilleglace) wurde zur folgen die klassischen zu kalt haben, bilden sich Aufführung der OperetHerbstäpfel im Sepschnell schwarze Flecken. tember, gefolgt von den te die «schöne Helene» Aufgepasst: Birnen sind sehr Winteräpfeln, wie beiim Jahr 1864 kreiert. druckempfindlich. spielsweise der Boskoop Wenn das nicht eine Ode mit einer eher rauen an die edle Birne ist.

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KÜCHENKUNDE APFEL UND BIRNE

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Apfelstrudel Ein Apfelstrudel wird lauwarm und mit einer Vanillesauce serviert. Die Wiener Spezialität hat ihren Ursprung in der Donaumonarchie, und durch Kaiserin Maria Theresia gewann er an Popularität. Die Kunst der Zubereitung besteht im Ausziehen des Strudelteigs. Wunderbar ist es doch, dass wir diesen bereits fixfertig beim Grosshändler kaufen können. Tipp: Saftige Äpfel eignen sich am besten für einen Apfelstrudel.

Apfelmuffins Ob Muffins oder Cupcakes mit frischen Äpfeln, beide passen herrlich zum Nachmittagskaffee. Cupcakes sind süsser und aus Rührteig hergestellt. Muffins hingegen werden aus einer Art Omelettenteig hergestellt, bei dem erst die festen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Zucker usw. gemischt werden und dann die flüssigen Zutaten wie Butter, Milch, Joghurt, Ei dazukommen. Erst am Schluss werden die Apfelstückchen beigegeben. Tipp: Muffins und Cupcakes lassen sich sehr gut einfrieren.

Birnenkuchen Die klassischen Obstkuchen mit Birnen oder Äpfeln zubereitet, gibt es in unzähligen Varianten. Ob als Blechkuchen mit Hefe-, Rühr- oder Mürbeteig, als gedeckter Apfelkuchen, ob versunken im Teig oder als Birnen-Gitterkuchen. Mit geraspelten, geschnitzelten oder geviertelten Früchten. Die Kuchen schmecken alle köstlich fruchtig und erinnern uns an unser Grosi und ihr ganz persönliches Öpfelchueche-Rezept. Feine Rezepte finden Sie unter www.saison.ch

Apfeltarte Der traditionelle Apfelkuchen der Franzosen heisst Tarte Tatin. Typisch für dieses herrliche Dessert ist, dass der Kuchen umgekehrt gebacken wird und sich auf dem Boden der Tarteform eine Caramelschicht bildet. Nach dem Backen wird die Tarte – Birnen oder andere Früchte sind ebenfalls geeignet – gestürzt, sodass die Caramelschicht dünn die Fruchtscheiben überzieht. Mit Schlagrahm servieren und Applaus einheimsen! Tipp: Verwenden Sie fertiges Carameltopping, die Tarte wird auch damit fantastisch.


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IHRE REGION

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MIGROS BASEL 95

NEWS

Migros-Kulturprozent-Classics

Migros-Vorverkauf

Freitag, 30. September, 19.30 Uhr Stadtcasino Basel, Musiksaal Das Zusammenspiel internationaler Orchester mit Topsolistinnen und -solisten in Kombination mit herausragenden Schweizer Talenten hat sich bewährt. Das Migros-Kulturprozent freut sich, in der neuen Saison in Basel als Erstes ein Konzert mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman anzubieten. Gespielt werden Werke von Franz Schubert und Gustav Mahler. Preise: Von Fr. 40.– bis Fr. 80.-. Vorverkauf siehe rechts.

■ In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock ■ In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal ■ In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies Genossenschafter/-innen und Inhaber/-innen der Cumulus-Karte erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

Für Teenies und ihre Eltern

Beide Veranstaltungen sind beliebt: Das Musical «Grease» und das Irish Folk Festival.

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ie kommende Musical- und Konzertsaison bietet allen etwas.Erstens stehen im Musical «Grease» die fröhliche Rebellion der Jugend und die Tücken der ersten Liebe im Mittelpunkt. Begleitet werden sie vom begeisternden Sound unvergessener Hits.Teenies und ihre Eltern werden «You’re The One That I Want», «Grease Is The Word» und «Summer Nights» lieben. Was da auf der Bühne abgeht, ist reinstes Dynamit: Die Teenager-Aufregung wird genauso in schnelle Choreografien übersetzt wie die gefühlvollen Gesangsnummern. Partys, Spass und Romantik zeigen dabei den Jugendlichen und auch der älteren Generation, dass sich seit den berühmten 50ern weder die Sehnsucht nach der ersten Liebe noch diese einmalige Aufregung davor verändert hat.

Bild zVg

Mystische Konzerte mit Spitzenbesetzung Das Irish Folk Festival in Basel ist ein Muss für alle Fans der traditionellen irischen Musik. Es verspricht, ein Konzert mit den besten Musikerinnen und Musikern der keltischen Musik zu werden. Ohne Übertreibung darf das Line-up als Spitzenklasse bezeichnet werden. Dazu zählen die traditionelle, mystischeundmehrfachausgezeichneteGruppe Lúnasa, Karan Casey, Irlands innovativste und provokativste Folk-Sängerin, sowie das Máirtín O Connor und Cathal HaydenTrio–unddamiteinerderbesten Akkordeonspieler der Welt. Ferner entführt die Band Cran mit ihren wunderbar arrangierten Vokalstücken auf die Grüne Insel. Priska M. Thomas Braun

«Grease»: Cadillacs, Petticoats und Pferdeschwänze locken ins Musical Theater Basel.

Migros-Vergünstigungen ■ Irish Folk Festival: Samstag, 29. Oktober, 20 Uhr, Stadtcasino. Preis: Fr. 38.– bis 68.–.(Erwachsene), Fr. 19.– bis 34.– (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre), je nach Kategorie. Im Migros-Vorverkauf (s. oben) gibt es eine Reduktion von Fr. 10.– pro Karte. ■ Musical «Grease»: Donnerstag, 22. Dezember, bis Sonntag, 15. Januar 2012, nachmittags und/oder abends je nach Wochentag, Musical Theater, Preise: Fr. 50.- bis 145.-(Erwachsene), Fr. 25.- bis 72.50.- (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre), je nach Kategorie und Wochentag. Im Migros-Vorverkauf (s. oben) gibt es eine Reduktion von 20 Prozent pro Karte. Reguläre Karten unter Ticket-Hotline: 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) Infos: www.topact.ch und www.ticketcorner.ch


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Organspende und Transplantation

Schaukäserei mit Wettbewerb

Dienstag, 27. September, 14.30 Uhr Restaurant Seegarten, Münchenstein Thomas Vögele, Leiter Transplantationskoordination Unispital Basel informiert zum Thema «Organspende und Transplantation».

Dienstag, 27. September, bis Samstag, 8. Oktober. MMM Claramarkt Basel Die Kundschaft hat die Gelegenheit, bei der Herstellung von Käse zuzuschauen.

Auskunft: Meta Berger, 061 713 20 25. Nichtmitglieder – auch Männer – sind willkommen an dieser Veranstaltung des Forums elle, Sektion Basel.

Ein Backfest für die Kleinen

Die Schaubackstube der Migros Basel begeistert Kinder und Bäcker gleichermassen.

Teig, Hütchen, Schürze – und schon gehts los Den Höhepunkt in Sachen Kundenkontakt erleben die Bäcker aber jeweils im Herbst, wenn die beliebte Kinderbackstube auf dem Programm steht. «Das sind ganz besondere Erlebnisse für uns», sagt Remo Di Lello und schwelgt schon in der Vorfreude.Im MParc Dreispitz,im Basler Claramarkt, im Einkaufszentrum Paradies in Allschwil und im Basler Gundelitor (genaue Daten siehe Kasten) präsentieren die Hausbäcker ihre Tätigkeit vor einer fröhlichen Kinderschar. Für das Back-Varieté wird in der Migros-Filiale ein grosser Stand aufgestellt, an dem die drei Lilibiggs-Figuren Nina,

Hugo und Tobi den Kindern entgegenlachen. An diesem Stand empfangen die Hausbäcker jeweils eine Gruppe von zwölf Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.Jeder Binggis erhält 150 Gramm Teig und wird mit einem lustigen Hütchen und einer Schürze ausgerüstet. Was danach geschieht,schildert Remo Di Lello wie folgt: «Die Kinder brennen darauf, den Teig in die Hände zu nehmen, ihn sofort durchzukneten und zu formen. Die Kleinen haben eine riesige Freude an dieser formbaren Masse.»

Beliebte Grättimänner und spannende Fragen Welche Figuren die Kinder aus dem Teig herausholen, ist ihrer Fantasie überlassen. Einige formen Igel, Schnecken oder Müsli, andere stellen Grättimänner, Schildkröten oder Einstrangzöpfe her. «Bei den ganz Kleinen, die zum ersten Mal am Backfest dabei sind, entsteht vielleicht nur ein Teigknollen. Aber das macht nichts: Wir lassen ihrer Kreativität freien Lauf», erzählt Remo Di Lello. Grättimänner sind und bleiben übrigens seit Jahren die absoluten Favoriten bei den Kindern. Warum das so ist, können selbst die Bäcker nicht genau erklären. Vielleicht liegt es ja an der Bekanntheit dieses Gebäcks. Und daran, dass es so gut schmeckt. Natürlich tauchen in der Schaubackstube immer wieder spannende Fragen auf. «Wie lange dauert es, bis die Hefe

wirkt?», hat sich ein Knirps mal erkundigt. Wie viel Mehl es für einen Grättimann brauche, sei er auch schon gefragt worden, erinnert sich Remo Di Lello. Entsprechende Antworten liefern die Profis der Migros-Hausbäckerei natürlich prompt. Und die Bäckerinnen und Bäcker stehen mit Rat und Tat zur Seite, sollten die Kinder beim Formen des Teiges Hilfe benötigen. Wenn die Figuren auf dem Backblech liegen, geht es ans Dekorieren – eine Arbeit, die den Kindern ebenfalls viel Spass bereitet. Voll Enthusiasmus greifen die Binggis in die bereitgelegten Schalen mit Mandeln, Sultaninen, Haselnüssen, kandierten Früchten, Hagelzucker und kleinen Würfeln aus Schokolade und verschönern damit ihre Kunstwerke. «Klar, dass beim Dekorieren Schokoladenwürfel am beliebtesten sind», weiss der Hausbäcker, der früher im Gundelitor gearbeitet hat und seit einem halben Jahr im MParc Dreispitz tätig ist.

Kinderbackstube ist sehr gefragt Das Backfest für die Kleinen findet bei der Migros Basel seit fast 20 Jahren statt und ist immer noch beliebt wie eh und je. An jedem der vier Standorte können jeweils 360 Kinder mitmachen. «Die Kurse sind immer ziemlich schnell ausgebucht. Wir empfehlen deshalb, sich möglichst früh anzumelden», erklärt

Bilder: Rolf Zenklusen/Moritz Weisskopf

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ie Arbeit eines Hausbäckers verläuft bei der Migros sowieso abwechslungsreich und spannend. Täglich produziert er ein riesiges Sortiment an Brotspezialitäten und Leckereien für die Konditorei. «Es ist die grosse Vielfalt,die unseren Beruf so interessant macht»,erklärt Remo Di Lello,Leiter der Hausbäckerei im MParc Dreispitz. Wenn ein Hausbäcker sein Handwerk vor Publikum präsentieren kann, geniesst er seine Arbeit ganz besonders. Klar gibt es Kunden, die den Bäckern bei der Arbeit etwas verstohlen über die Schulter gucken und dann und wann eine Frage stellen. «Auch direkte Rückmeldungen erhalten wir manchmal», berichtet Remo Di Lello.


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Backstube für Kinder

Pädagogen betreuen die Kinder

■ MParc Dreispitz: Di, 11. bis Sa, 22. Oktober. Von Mo-Fr: jeweils 14, 15 und 16 Uhr. Sa: jeweils 12.30 und 13.30 Uhr. ■ MMM Claramarkt: Di, 25. Oktober bis Sa, 5. November ■ MMM Paradies: Di, 8. bis Sa, 19. November ■ MM Gundelitor: Di, 22. November bis Sa, 3. Dezember In diesen drei Filialen vom Mo-Fr: jeweils 14, 15 und 16 Uhr. Sa: jeweils 10.30, 12.30 und 13.30 Uhr ■ Anmeldung bei: Judith Brunner, 058 575 54 18

Rahmenprogramm beim Backfest: Das Kinderbetreuungsteam Maxxi unter der Leitung des Sozialpädagogen Daniel Louis Meili führt die Kleinen durch das rund einstündige Back-Varieté. Die erfahrenen Profis, die seit Jahren für die Migros Basel arbeiten, sorgen dafür, dass in der Kinderbackstube keine Langeweile aufkommt. Während die von den Kindern vorbereiteten Grättimänner, Müsli, Schnäggli, Schildkrötli oder Zöpfli langsam im Backofen aufgehen, bemalen sie ihre Rucksacktragtaschen oder sehen den Migros-Hausbäckern wie Remo Di Lello, Leiter der Hausbäckerei im

MParc Dreispitz (im Bild links), bei der Arbeit zu. Zum Schluss des fröhlichen Backfestes schenkt die Migros den Kindern schöne Bhaltis – ein hübsches T-Shirt und eine Baumwolltasche. Damit erinnern sich die Kleinen noch zu Hause an das Backereignis bei der Migros und können auch ihren Geschwistern und Gspänli davon erzählen. Und wer weiss: Vielleicht entdeckt ja der eine oder andere Binggis seine Liebe zum Mehl, zum Teig und zur Vielfalt der Brotspezialitäten – und beginnt später eine Lehre als Bäcker-Konditor bei der Migros.

Nach dem Kneten und Formen verzieren die Kinder ihre Teigkunstwerke, am liebsten natürlich mit Schokoladenwürfeln.

Rochus Liniger, Chef der Hausbäckereien bei der Migros Basel. Wenn die Hausbäcker die Binggis zum Back-Varieté empfangen, fällt ein klein wenig mehr Arbeit an als sonst, wie der Chefbäcker Remo Di Lello zugibt.«Doch wenn die Kinder kommen,sind wir noch motivierter als sonst.» Den Mehraufwand nehmen die Hausbäcker gern in Kauf, denn sie werden ja dafür entschä-

digt: Bevor die Kinder ihre selbst gemachten Backwaren stolz nach Hause tragen, dürfen die Bäcker in fröhlich leuchtende Augen und hoch zufriedene Gesichter blicken. Während das Back-Varieté seinen Lauf nimmt,denkt Remo Di Lello zuweilen an die eigenen Kinder,die ebenso fasziniert sind vom Teig und vom Brot. «Wenn wir zu Hause mit der Familie ein

kleines Backfest feiern, sind unsere Kinder immer Feuer und Flamme dafür»,erzählt der 45-jährige Familienvater.Während das neunjährige Mädchen gern Grättimänner formt und bäckt,entscheidet sich der siebenjährige Bub noch für eher einfache Teigknollen.«Die nennt er dann Pizza»,berichtet sein Vater,der Bäckermeister im MParc Dreispitz.

Rolf Zenklusen


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MIX 101

FAMILIE

Entlastung für Familien?

Ein politischer Vorstoss fordert: Familien sollen für ihre Kinder keine Krankenkassenprämien bezahlen. Zurzeit wird im Nationalrat ein konkreter Vorschlag ausgearbeitet. Familien bezahlen durchschnittlich 89 Franken pro Monat fürs Kind. Und damit ist nur die Grundversicherung abgedeckt.

tenfürärmereFamilien.Geradediesesind aber oft schlecht informiert und wissen nicht,dassihnendieseUnterstützungzusteht, so Stutz. «Krankenkassenkosten gehören zu den grössten Ausgaben für Eltern. Sie sind vor allem für Mittelstandsfamilien, die keinen Anspruch auf Prämienverbilligung haben, eine Belastung», sagt Edith Gautschy, Sozialarbeiterin bei der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel-Stadt.

Die Vorlage kommt frühstens 2012 ins Parlament

G

inge es nach CVP-Nationalrätin Ruth Humbel-Näf, sollten Krankenkassenprämien für Kinder aus dem Familienbudget gestrichen werden. Im Schnitt kostet die Prämie 89 Franken pro Kind und Monat. Am teuersten ist sie mit 119 Franken in Basel-Stadt, am billigsten mit 67 Franken in Nidwalden.Wer Kinder grosszieht, gehört in der Schweiz zur Gruppe mit dem grössten Armuts-

risiko, wie der Bericht «Familien in der Schweiz» des Bundesamts für Statistik aufzeigt. Initiativen wie die «PrämienbefreiungfürKinder»wollendementgegenwirken.«DurchdasPrinzipderKopfprämie werden Familien mit mehreren Kindern stark belastet», erklärt Heidi Stutz vom Büro Bass für arbeits- und sozialpolitische Studien. Zwar dämpft die kantonale Prämienverbilligung die Kos-

Bis zur Prämienbefreiung für Kinder ist es noch ein weiter Weg. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats muss erst einen konkretenVorschlagausarbeitenundsichdarauf einigen, wer die Kosten trägt. Höhere Prämien für Erwachsene oder die Finanzierung durch den Bund via Prämienverbilligung wären Möglichkeiten. Frühestens 2012 wird im Parlament darüberabgestimmt.DerKrankenkassenverband Santésuisse besteht darauf: «Die Kosten der Versicherung müssen durch die Prämien gedeckt werden», sagt Sprecher Paul Rhyn. Die Grundversicherung habe keinen familienpolitischen Auftrag. Es sei nicht sinnvoll, alle Familien unabhängig von ihrer finanziellen Lage zu entlasten. Yaël Debelle

IT’S A WILD WORLD

Bilder Getty Images, Galli/Laif, Victoria Loesch

In der Sauna die Welt der Finnen kennenlernen

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild.

«Sauna» ist das einzige finnische Wort imDudenundFinnlandsgrössterExportschlager. Deshalb erstaunt es, dass die Finnen das Werbepotenzial des «Heissluftbades» (Duden) kaum nutzen. Mit «CosyFinland»ändertdasnun:DerVeranstalter aus Espoo bei Helsinki lässt Besucher auf Einheimische treffen — unter anderem in der Sauna. Da ist beispielsweiseeinRentnerpaar,dasmitdenGästen die Sauna im Sommerhaus besucht. Die Mehrzahl der rund 70 Gastgeber wohnt im Grossraum von Helsinki.Der Preis pro

Person beträgt 69 Euro (Kinder unter zwölf Jahren zahlen die Hälfte). In der Hauptstadt ist der «Sauna-Abend» mit Snack besonders beliebt. Füralle,diebeidenFinneninderSauna glänzen wollen: Dampf heisst «Höyry» («Höirü» ausgesprochen), Lapin Kulta (auf Deutsch «Gold Lapplands») das beliebteste finnische Bier.Und diese beiden urfinnischen Traditionen — das Saunieren und das Trinken — werden in den Trockenbereichen der Heissluftbäder oft vereint. Besonders stimmungsvoll sind

die Saunen auf der kleinen Insel Saunasaari zehn Bootsminuten vor Helsinki. Sie sind noch bis Mitte Oktober geöffnet. Details im Internet unter: www.cosyfinland.com, www.visitfinland.de oder www.saunasaari.fi


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LEBEN MIX

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

103 Instabilität zwischen dem Schlaf- und Wachzustand. Eine andere besagt, dass im Schlaf über fehlgeleitete Impulse motorische Zentren im Hirn aktiviert werden.

4.

Wie soll man reagieren, wenn man einer schlafwandelnden Person begegnet?

Gefährliches Schlafwandeln: Ein Bub fiel nachts aus dem zweiten Stock («20 Minuten, 9.9.2011)

5 FRAGEN AN … Christian Baumann (39), Neurologe und Spezialist für Schlafstörungen am Universitätsspital Zürich, über das Schlafwandeln.

«Nicht wecken!» 1.

Christian Baumann, was passiert genau beim Schlafwandeln?

Schlafwandler verrichten im Schlaf oder beim Erwachen aus dem Tiefschlaf komplexe Tätigkeiten oder zeigen Emotionen,als wären sie wach.Tatsächlich sind Schlafwandler aber in einem nicht-wachen Bewusstseinszustand. Sie können ihre Aktivität nicht kontrollieren und sich am Morgen nicht daran erinnern.

2.

In welchem Alter kommt Schlafwandeln am häufigsten vor?

AmhäufigstentrittesbeiKindernauf,oft legt sich die Störung in der Pubertät. Es

gibt aber auch schlafwandelnde Erwachsene. Diese haben oft ausgeprägtere Formen. Vor allem bei Männern kann es mit Verletzungsgefahr und aggressiver Gewalttätigkeit einhergehen. Erwachsene Schlafwandler verrichten komplexere Handlungen, verlassen eher das Schlafzimmer und sogar das Haus. Das kann gefährlich sein.

3.

Kennt man die Ursachen des Schlafwandelns?

Nein, im Detail ist das noch immer unklar.Es gibt verschiedene Erklärungsansätze: Eine Theorie vermutet eine

EGO-COACH

Vergessen Sie angebliche Fremdurteile

Illustration Rebekka Heeb

Sie unterstellen anderen, sie würden Sie ablehnen, weil Sie eine Glatze haben, zu dick sind oder sonst einem gängigen Ideal nicht entsprechen. DassindGlaubenssätze,dietiefinunsverankert sind. Mit den meisten kann man zum Beispiel als selbstbewusster Dicker durchaus gut leben.Andere dieser Glaubenssätze nagen hingegen ständig an unserem Selbstbewusstsein. Diese sollten wir erkennen lernen, auflösen oder verändern. Ein Weg dazu ist, sich seine Stärken bewusst zu machen und diese im Bewusstsein in den Vordergrund zu rücken.So verblassen die negativen Selbstbilder und deren destruktive Wirkung.

Zeigen Sie Ihre Stärken Gönnen Sie sich gleich ein paar Minuten mit sich selbst, denken Sie über ihre guten Eigenschaften und Fähigkeiten nach und schreiben Sie sie auf. Genau wegen Ihrer Stärken, die Sie anderen zeigen, schätzt man Sie. Vermeintliche Makel werden von anderen oft gar nicht wahrgenommen. Wichtig: Machen Sie sich Notizen zu Ihren Überlegungen und schauen Sie sich diese immer wieder an. Nur so können Sie Ihr Selbstwertgefühl nachhaltig verbessern. Denn wie wir im Ego-Coach unserer letzten Ausgabe gelernt haben: Eine Verhaltensänderung benötigt mindestens 60 bewusste Impulse. In Zusammenarbeit mit www.focus.de

Man sollte die Person nicht wecken.Besser ist es, sie zu beobachten und sicherzustellen, dass sie sich nicht verletzt. Man kann versuchen, sie vorsichtig ins Bett zurück zu begleiten. Der wichtigste Schritt ist aber die Sicherung der Umgebung: Fenster und Türen schliessen und Gegenstände, an denen man sich verletzen kann, entfernen.

5.

Wie kann Schlafwandeln behandelt werden?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, auch um auszuschliessen,dass etwas anderes dahintersteckt, wie zum Beispiel nächtliche epileptische Anfälle. In den meisten Fällen reicht ein Gespräch mit einem Schlaf-Wach-Mediziner aus. Wenn Bedenken bleiben,kann der Schlaf des Patienten im Schlaflabor untersucht werden.Es gibt Medikamente,die helfen können, wie schlafanstossende Mittel und Antidepressiva. Es sprechen aber längst nicht alle Menschen auf eine medikamentöse Behandlung an. Interview Yaël Debelle

Den ganzen Artikel lesen Sie auf: www.migrosmagazin.ch

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Von Hand oder mit Maschine? Abwaschen von Hand braucht bis 70 Prozent weniger Strom und etwa gleich viel Wasser wie eine Geschirrspülmaschine. Doch je nach Technik können die Verbrauchswerte in die Höhe schnellen. Auch die Länge der Wasserleitung oder wie das Wasser erwärmt wird, spielt eine Rolle. Bei Handarbeit dauernd fliessendes Wasser vermeiden und einweichen statt ewig vorspülen. Maschinen gut füllen, Programme mit tiefer Temperatur wählen. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps


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LEBEN MIX

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

105 MIGROS-BANK-RATGEBER

Erwarte das Unerwartete!

Bild Migros Bank, Quelle Grafik Bloomberg

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank.

Der erneute Einbruch an den Finanzmärkten hat mich stark verunsichert. Ich habe kürzlich 120 000 Franken geerbt und frage mich jetzt: Wie sicher kann ich mein Geld noch anlegen? Erlauben Sie mir zunächst eine Gegenfrage: Was bietet mehr Sicherheit, deutsche oder griechische Staatsobligationen? Eine ziemlich dumme Frage, werden Sie nun einwenden: Natürlich ist bei den griechischen Anleihen das Risiko um ein Vielfaches höher. Doch man hält es im Nachhinein kaum für möglich, bis Ende 2007 herrschte an den Märkten die feste Überzeugung, dass beide Anleihen nahezu gleich sicher sind. Die Grafik zeigt eindrücklich,wie Deutschland und Griechenland während Jahren eine praktisch identische Zinsentwicklung aufwiesen. Das Beispiel verdeutlicht: Was gemeinhin als sicher eingestuft wird, kann sich plötzlich als sehr riskant entpuppen. Schlimmer noch: Je mehr Leute ihr Geld in die gleiche, vermeintlich sichere Anlage investieren, desto riskanter wird diese dadurch. Wenn also zu viele Anleger — auf der Suche nach Sicherheit —

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dasselbe tun und dem Herdentrieb verfallen, kann gerade das zu einer Bewertungsblase führen. Dieses Phänomen war jüngst beim Schweizer Franken zu beobachten. Die Eigenschaft unserer Währung als «sicherer Hafen» liess die Nachfrage so lange steigen, bis es zu einer massiven Überbewertung kam. Ebenso hat Gold den Ruf als bewährte Zuflucht in Krisenzeiten. Doch mit jedem zusätzlichen Käufer, der das Edelmetall für seine Absicherung erwirbt, steigt paradoxerweise die Gefahr einer Preisblase.

Auch im Tresor ist das Ersparte nicht vor Wertverlusten sicher Siesehen,daseigeneVermögenzuschützen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Denn die absolut risikolose Geldanlage gibt es leider nicht. Selbst wenn Sie Ihr Erspartes im sicheren Tresor aufbewahren,sind Sie nicht vor Wertverlusten gefeit.Bei einer Inflationsrate von 2,5% pro Jahr (dies entspricht der durchschnittlichen Teuerung in der Schweiz seit 1950) ist Ihr Kapital bereits nach 10 Jahren ein Fünftel weniger wert. Was heisst das für die Anlagestrategie? Weil sich das Risiko eben nicht

Gefährlicher Herdentrieb: So falsch kann der Markt liegen Renditen 10-jähriger Staatsanleihen 16 % 14 %

Griechenland Deutschland

12 % 10 % 8% 6% 4% 2% 0

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Jahrelang stuften die Investoren griechische Staatsanleihen praktisch gleich sicher ein wie deutsche.

gänzlich eliminieren lässt, sollte man es wenigstens breit streuen. Dabei tragen dividendenstarke Aktien auf lange Frist ebenfalls zu einer besseren Diversifikation bei. Vor allem aber lautet mein Leitmotiv bei der Kapitalanlage: Erwarte das Unerwartete! Dieser Denkspruch des Philosophen Heraklit hat sich gerade in der heutigen Zeit wieder bewährt. Auch wenn alle Anleger in die gleiche Richtung rennen, so kann es durchaus sein, dass es genau die falsche Richtung ist. Wie legen Sie Ihr Vermögen in unsicheren Zeiten an? Diskutieren Sie mit auf www.facebook.com/ migrosbank


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LEBEN MIX

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107 GEFÄLLT MIR Albert Nikolla (28), Verkaufsberater, Migros Baden City

2.

Die überflüssigste CD, die Sie je gekauft haben?

Eine Scheibe der Kelly Family! Nur ein einziger Song war cool.

3.

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

«Armageddon» mit Bruce Willis,in dem einAsteroiddieErdezuvernichtendroht. Den habe ich gleich drei Mal gesehen.

4.

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

Bollywoodfilme wie «In guten wie in schlechten Tagen» oder «Passion Christi».

5.

Ihre genialste App?

1.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

Momentan die Musik von David Guetta.

IMDb, da gibt es News über die neusten Filme und die Schauspieler.

6.

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Nirgends, wenn ich schlecht drauf bin.

7.

Ihre Lieblingswebsite?

Engadget.de,hier finde ich jeweils die neuesten digitalen Produkte.

8.

Haben Sie sich schon einmal online verliebt?

Ja, in meine jetzige Freundin. Wir sind seit sechs Jahren zusammen.

9.

ge?

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lan-

«Modern Warfare» spiele ich zwei bis drei Stunden täglich.

10.

Was machen Sie abends als Letztes?

Meistens schlafe ich vor dem Fernseher ein. Aufgezeichnet von Priska Plump

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Bewegung macht schlau Bewegung wird im Schulalltag immer wichtiger. Nicht nur, damit die Kinder fit werden oder bleiben. Körperaktivitäten fördern auch gezieltes Denken. So wird die Turn- zur Mathematikstunde und umgekehrt.

O

rtstermin Turnhalle in Oberuster, ZH.30 Kinder toben lärmend und kreischend durch den Saal, klettern auf die Sprossenwand,springen

hinunter,hängen an Seilen,ziehen Turnmatten hin und her, rennen um die Wette — der Albtraum einer jeden Lehrperson. Hier jedoch ist das scheinbare

Chaos Programm. Es sind die Kindergärtner und die Kinder der ersten Klasse aus Wermatswil ZH, einem Vorort von Uster — und sie lernen gerade. «Bewe-


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NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

109

Bewegungslandschaften: Jedes Kind lernt, sich gern zu bewegen.

gung ist Erfahrung, und Erfahrung ist lernen», erklärt Psychomotoriktherapeutin Angela Wyler aus Zürich. Sie arbeitet an der Primarschule in Uster einerseits präventiv wie in dieser Turnstunde, aber auch therapeutisch mit Kindern,die bereits motorische Schwierigkeiten haben. Damit es gar nicht erst so weit kommt, dürfen sich diese Kinder nach Herzenslust austoben – koordiniertes Fördern

sämtlicher Sinne. Dieses Ziel iel verfolgt rfol auch «Jugend+Sport Kids». Neben regelmässigem Bewegen sei laut neuen Studien vor allem vielseitiges Bewegen unerlässlich, schreibt dessen Informationsdienst. Der Bund wolle seine diesbezüglichen Impulsprogramme deshalb intensivieren. «Bewegung ist nicht nur wichtig für die Fitness», betont die 27-jährige Therapeutin, «sondern für die ganze

«Ich bin von zuoberst auf der Sprossenwand hinuntergesprungen.» Jessica Fehr (5), Kindergarten


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«Ich möchte wieder turnen gehen. Das war lässig.» Martin Gasser (4), Kindergarten

Wahrnehmung.» Und bewegen, wahrnehmen und lernen sind elementare Voraussetzungen für eine gesunde kindliche Entwicklung. Wird das eine vernachlässigt, hat das Auswirkungen auf das andere. «Wir wissen heute, dass die Motorik eine fundamentale Rolle spielt für das Erreichen kognitiver Funktionen wie Aufnahmefähigkeit, Aufmerksamkeit, Gedächtnistraining oder Lernen», bestätigt der Wahrnehmungs- und Kogni-

tionsforscher Fred Mast, Professor am Institut für Psychologie der Universität Bern. Was so viel bedeutet wie, ohne Bewegung kein Lernen. Das zeigte auch ein Pilotprojekt an der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen BE. Demnach lernen Kinder besser Rechnen und Schreiben, wenn sie dazu klettern,hüpfen,kriechen oder einfach in Bewegung sein können. Kreativität und Flexibilität sei in der bewegten Modellklasse deutlich höher

ausgefallen,bilanzierten die Projektverantwortlichen. Und es zeigte sich, dass vor allem die rhythmischen Bewegungen sehr geeignet sind,um komplizierte mathematische Vorgänge zu erlernen. Das weiss auch Angela Wyler: «Himmel und Hölle etwa ist ein ideales Spiel, damit Kinder Zahlen lernen», betont sie. Von einer bewegungsreichen Kindheit profitiert der Mensch sein Leben lang. Deshalb ist es so wichtig, dass schon im Vorschulalter die Freude an der Bewegung geweckt wird. Das möchte Angela Wyler in der Turnstunde mit den fünfbis siebenjährigen Mädchen und Buben umsetzen.Aufgeteilt ist die Turnhalle an diesem Morgen in vier Posten. Sie sind so aufgebaut, dass jeder eine andere Fähigkeit anspricht. Während die aufgehängten,zu einer Hängematte geformten Turnmatten das Gleichgewicht schärfen, üben die Kinder bei der am Boden liegenden Turnmatte mit den Stricken daran spielend den Umgang mit ihrer Kraft. «Sitzt zum Beispiel ein Kind auf der Matte und ein anderes zieht es, muss

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NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

111 das ziehende Kind seine Kraft dosiert einsetzen, sonst zerrt es das andere von der Matte», erklärt Wyler. Gleichzeitig trainiert das sitzende Kind seine Rumpfmuskulatur, indem es sich nicht von der Matte ziehen lässt. Auch die Sprossenwand ist nicht einfach eine Kletterwand, sondern ein Lerninstrument.«Das Kind lernt an der Sprossenwand seine Grenzen kennen», so Wyler, «und stärkt so seine Risikokompetenz».

Gezielte Förderung des Gemeinschaftssinns Ein ebenso wichtiger Punkt ist der soziale Faktor. «An allen Posten müssen die Kinder Absprachen treffen, Regeln aufstellen und sich austauschen», betont Angela Wyler.So funktioniert eine Wippe nur, wenn sie ausgeglichen ist. Setzen sich alle Kinder auf eine Seite, klappt es nicht, also müssen sie lernen miteinander zu kommunizieren und aufeinander Rücksicht zu nehmen.Aber auch Kinder, die sich noch nicht so viel zutrauen und lieber etwas zugucken, kommen moto-

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Kindern sollte etwas zugetraut werden, damit sie ihren Fähigkeiten vertrauen können» Angela Wyler, bewegen sich Kinder heute zu wenig?

Das ist nicht in allen Fällen so. Aber ja, die Tendenz ist zunehmend. Die Kinder sitzen heute sehr viel. Am Beispiel von Fernseher und Spielkonsole sieht man das sehr gut. In all der Zeit, in der Kinder sitzen, verpassen sie, sich zu bewegen. Wieso ist Erfahrung durch Bewegung so wichtig?

Erfahrung ermöglicht gutes Lernen. Über Bewegung und Spiel lernen Kinder die Welt kennen.Beim Lernen greifen sie auf diese Erfahrungen zurück und bauen darauf auf. Erfahrungsmangel birgt ein Risikopotenzial für Unfälle. Ist es falsch, das Kind dauernd zu behüten?

Ich finde es wichtig, risikoreiche Situationen mit Kindern zu besprechen.

Trotzdem sollten die Kinder lernen, mit anforderungsreichen Situationen umzugehen.Kindern sollte etwas zugetraut werden,damit sie ihren Fähigkeiten vertrauen können. Im Extremfall kann ein überbehütetes Kind passiv werden und die Neugierde, etwas auszuprobieren, verlieren. Was bringt denn nun diese eine Turnstunde pro Woche?

Angela Wyler (27), Psychomotoriktherapeutin an der Primarschule Uster: Bewegung ist Erfahrung.

Diese Stunde fördert bei den Kindern die Eigenaktivität.Sie dürfen sich bewegen, sie probieren aus, können ihre eigenen Fähigkeiten ausloten, Erfolge erleben, müssen sozial aktiv sein, Absprachen treffen und Regeln und Spiele entwickeln. Sie bilden so motorische Fähigkeiten aus – und lernen erst noch am besten mit Freude.

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«Das Schaukeln in der Matte finde ich cool.» Jara Santner (6), 1. Klasse

Die Idee der Bewegungslandschaft ist toll, aber

Tipps für Eltern

«Die Gigampfi ist super. Das ist sooooo lustig.» Mia Rohrer (6, links), 1. Klasse

■ Bewegen Sie sich. Seien Sie Vorbild. Das animiert das Kind, sich ebenfalls zu bewegen. ■ Kinder brauchen kein Fitnesszentrum. Die beste Förderung ist, die Natur zu erleben. Ein Waldspaziergang schafft Bewegung, Bäume anfassen, Gräser fühlen oder in eine Höhle kriechen schärft die Sinne, das Gleichgewicht kann man beim Balancieren über einen Baumstamm trainieren. Kraftprobe gefällig? Fechten Sie mal wieder mit Zweigen! Und bringen Sie dem Kind bei, wenn es an Ästen zieht, wie es seine Kraft dosieren kann. ■ Lassen Sie Ihr Kind einfach mal machen und behüten Sie es nicht permanent. Es muss selber seine Erfahrungen sammeln. Aber seien Sie bereit, wenn es Sie braucht. ■ Machen Sie mit Ihrem Kind verschiedene Aktivitäten. Sich zu früh zu spezialisieren kann eher kontraproduktiv für die Entwicklung sein. ■ Unterstützen Sie Ihr Kind positiv. Dabei reicht es manchmal schon, daneben zu stehen und ihm gut zuzureden.

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LEBEN IN FORM

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«Das Schaukeln hat mir am besten gefallen.» Loris Vogel (6), 1. Klasse

es hat noch viel zu wenig Hallenplatz und ausgebildete Therapeuten.

risch auf ihre Kosten. Denn: «Sogar wenn man eine Bewegung betrachtet,ist man motorisch aktiv», sagt Fred Mast. Das zeige sich bei Messungen der Gehirnaktivität. Es seien beim Betrachten einer Bewegung viele derselben Hirnareale aktiv wie bei der Bewegung selber.

Die Lust, sich zu bewegen, kann jedes Kind lernen Das herkömmliche Turnen setzt voraus, dass alle Kinder in der Entwicklung gleich weit sind. Die Bewegungslandschaft berücksichtigt den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Kinder. Sie turnen ihren Fähigkeiten entsprechend und so wie sie es sich zutrauen. Nicht allen Kindern ist die Lust an der Bewegung gegeben. Enge Wohnverhältnisse, fehlende Spielplätze, übermässiger Medienkonsum und oft auch überlastete Eltern sorgen mancherorts für Bewegungsmangel.Dabei ist eine Förderung von Bewegung im Kindesalter einfach.Das konnte das Pädiatrisch-Endokrinologische Zentrum in Zürich (Pezz) beweisen.Im Gegensatz zu Erwachsenen können Kinder die Bewegungslust erlernen. «Kinder, die ein gezieltes Muskeltraining absolvieren, entwickeln nicht

nur mehr Kraft, sie bewegen sich in der Freizeit auch mehr und vor allem freiwillig», sagt Pezz-Leiter Urs Eiholzer. Pezz-Fachleute untersuchten 66 Kinder von 5 bis 15 Jahren. Mit Bewegungssensoren massen sie die tägliche Bewegungszeit. Dabei interessierte vor allem die Bewegung neben dem Training. Das Ergebnis überrascht: «Kinder, die weniger schlafen und intensiver trainieren, haben eine höhere Bewegungslust als Kinder, die mehr schlafen und weniger trainieren»,soEiholzer.«Insgesamtsollte der reguläre Turnunterricht daraufhin methodisch angepasst werden.» Noch gibt es aber nicht überall genügend Hallenplätze und für Bewegungslandschaften ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten,das Projekt von Jugend und Sport soll hier gezielt Abhilfe schaffen. Für die Wermatswiler Kinder ist das alles wissenschaftliches Geplänkel und ihnen eigentlich einerlei. Denn was für sie zählt, ist nur eines: «Es hat Spass gemacht.» Texte Thomas Vogel Bilder Tina Steinauer

www.migrosmagazin.ch Die «bewegte Schule» beginnt lange vor dem Turnen: nämlich bei der Stuhlwahl.

«Zuerst habe Z th b iich h einen i Schreck gekriegt beim Zusammenprallen auf der Mattenschaukel. Aber das hat mir trotzdem am besten gefallen.» Yara Schnyder (5), Kindergarten


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114 AUTO-TESTFAMILIE

Cabriogefühle im Kleinwagen

Migros-Magazin-Testfamilie Reinhard aus Seeberg BE hat geprüft, ob sich der Microvan Hyundai ix20 als Familienauto bewährt. Fazit: Den koreanischen Kleinwagen zu fahren ist ein Vergnügen, aber sein Stauraum ist zu klein.

G

erade zweieinhalb Jahre ist der kleine Lukas alt, sein Brüderchen Flavio sogar erst zwei Monate. Kein Wunder, machen Priska (25) und Thomas Reinhard (27) aus Seeberg im Mittelland als junge Eltern «derzeit keine grossen Sprünge», wie Thomas sagt. «Dafür machen wir eben mehr kleine Ausflüge»,fügt Priska an — zum Beispiel Picknicken. So werden der Korb und die Babysachen in den Hyundai ix20 geladen, das Auto, das die Familie eine Woche lang fürs Migros-Magazin testet. Nur Minuten später erreichen die Reinhards einen kleinen,nahe gelegenen See. Dort angekommen, betrachten die Eheleute das «Gesicht» des koreanischen Wagens. «Er wirkt vorne wie hinten elegant», betont Thomas. Priska stimmt zu, kritisiert jedoch das Profil: «Die Seitenansicht gefällt uns nicht,das Auto wirkt wie zusammengestaucht.» Gute Noten gibt es dafür für die sehr gute Übersicht aus der leicht erhöhten Sitzposition — und «an sich» für das Raumangebot. An sich? «Raumgefühl

und Kopffreiheit sind sehr gut, die Einstiegshöhe angenehm», lobt Thomas. Doch schränkt der Elektrosicherheitsberater ein: «Für uns als Familie mit all unseren Sachen reicht der Laderaum leider nicht aus.»

Trotz günstigem Preis nicht bei der Qualität gespart Alles andere am Hyundai ix20 bekommt aber sehr gute Noten.Thomas begeistert das Panoramaglasdach, das, wie er sagt, «regelrecht Cabriofeeling vermittelt». Das Cockpit findet er «schön». Und die Verarbeitung ist «qualitativ hochstehend — trotz des günstigen Preises ist hier nichts billig!» Priska weiss die Rückfahrkamera (Zusatzausstattung) besonders zu schätzen.Augenzwinkernd sagt die Dentalassistentin und Familienfrau: «Damit kann selbst ich prima rückwärts einparken — und für Lukas ist es das absolute Highlight, über die Kamera mit seiner Mami zu theäterlen.» Und Flavio? Der Zweimonatige schlief im ix20 meistens selig. Das zeigt auch, wel-

EXPERTE

«Microvans sind Kleinwagen» Das Gros neuer Autos besteht aus Klein- und Mittelklassewagen. Auch bei Modellen wie dem Hyundai ix20 oder seinem Technikzwilling Kia Venga handelt es sich dem Trendbegriff Microvan zum Trotz im Prinzip um Kleinwagen — nur eben mit ein paar Eigenschaften eines Vans. Als populäre Modelle sind auch sie für die Senkung des CO2-Ausstosses verantwortlich. Diesbezüglich macht der ix20 Blue Drive jedoch Kurt Egli, keine besonders gute Figur, woran auch Umweltberater Sechsganggetriebe und Stopp-Start-Automatik nicht viel ändern: 139 g/km CO2-Ausstoss sind eher viel, denn es gibt Dutzende Kleinwagen mit CO2-Werten zwischen 80 und 120 g/km.

che Komfortqualitäten im kompakten Allroundtalent stecken. Für Thomas sind die Lenkung und die dynamischen Qualitäten «nicht weltbewegend»,aber der Fahrkomfort erntet die Note «tadellos». Übrigens auch der Motor, ein 125 PS starker Benziner. «Die Stopp-Start-Automatik funktioniert bestens, die Leistung ist dem Auto völlig

CO2-Richtwerte 180 170

175

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139 g/km 134

130 120

120

110 100 90 2008

2009

2010

2011

2012

Hyundai ix20 1.6 Blue Drive Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 139 g/km unwesentlich höher. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem unter www.migrosmagazin.ch


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LEBEN AUTO

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115 NEWS

Mit dem Up nach oben

Zweimal fünf Sterne für Elektroautos

Der TCS hat im Rahmen der Euro-NCAPNormtests zwei weitere Elektroautos überprüft. Sowohl der Nissan Leaf wie der Opel Ampera (baugleich mit dem Chevrolet Volt) schaffen im Crashtest trotz jüngst verschärfter Kriterien die Maximalnote «fünf Sterne». Der Opel brillierte besonders im Seitenaufprall. Von den Batterien und der Elektronik ging im Test keine Gefahr aus.

Neuer Kleinwagen von VW ab Dezember. 3,54 Meter kurz ist der VW Up. Damit ist er als wahrhafter Volkswagen prädestiniert. Der Up wird von neuen Dreizylindern mit 60 oder 75 PS und Verbrauchswerten ab 4,3 Liter auf 100 Kilometer angetrieben. Als Alternative gibt es Gasantrieb. Schade: Die Elektroversion kommt erst 2013 auf den Markt. Schweizer Preise sind noch unbekannt, doch soll der Up in Deutschland unter 10 000 Euro kosten. Anzeige

angemessen und das Geräuschniveau angenehm niedrig», fasst Thomas zusammen.DerVerbrauchliegtlautWerksangabe bei knapp sechs Liter auf 100 Kilometer.So ist am Ende der grosse Platzbedarf der jungen Familie das Einzige, was bei Reinhards gegen einen ix20 spricht. Text Timothy Pfannkuchen

Familie Reinhard fuhr mit dem Hyundai ix20 zu einem frühherbstlichen Picknick (von links): Priska Flavio, Lukas und Thomas.

Bilder Oliver Lang

STECKBRIEF

Hyundai ix20 1.6 Blue Drive

Das Panoramaglasdach weckt Cabriofeeling.

Antrieb: R4-Benziner, 1591 cm3, 125 PS, 156 Nm/4200 Min. 6-GangGetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,9 s, Spitze 184 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,10 x 1,77 x 1,60 m, Laderaum 440–1486 l, Gewicht 1355 kg. Verbrauch: 5,9 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 139 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 22 990 Franken (Basismodell 1.4/90 PS ab 18 990 Franken).

Kleinwagen mit kleinem Dieseldurst

Sein Erfolg beschert dem vor einem Jahr lancierten Suzuki Swift eine neue Version: Im Frühjahr folgt auf den 94-PS-Benziner (wahlweise zur Front- als Allradversion) ein 1,3-Liter-Dieselmotor inklusive Stopp-StartSystem, der sich bei 75 PS mit 4,1 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoss nur 106 g/km) begnügen soll. Noch unbekannt ist der Preis der Dieselvariante

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MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

MUSICAL 117

Mitmachen und Gewinnen

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Auf der Bühne des Hamburger Theaters im Hafen entsteht eine Savanne.

Ein Meilenstein der Musicalgeschichte

Das Migros-Magazin verlost einen Flug für zwei Personen nach Hamburg – inklusive Übernachtung und eines Besuchs des Musicals «Der König der Löwen».

D

as Disney-Erfolgsmusical «Der König der Löwen» feiert dieses Jahr sein 10-Jahre-Jubiläum. Die Geschichte um den Löwenkönig Simba verzaubert auch heute noch Jung und Alt und ist eine Erfolgsgeschichte: Seit der Premiere ist nahezu jede Vorstellung ausverkauft.Mit mehr als acht Millionen Besuchern hat es mittlerweile sogar Musicalklassiker wie «Cats» und «Das Phantom der Oper» überholt. 2001 fing alles an: «Der König der Löwen» feierte im Hamburger Theater im Hafen Premiere im deutschsprachigen Raum. Erstmalig gab es auf der Bühne eine Verschmelzung zwischen Darstellern und Puppenspiel, wobei die afrikanische Savanne und deren Bewohner im Theatersaal zum Leben erweckt werden.

«Der König der Löwen» basiert auf dem gleichnamigen Zeichentrickfilm von 1994. Das Musical spielte bereits vor über 60 Millionen Zuschauern in über 60 Städten auf der ganzen Welt, darunter Metropolen wie New York, Tokio, London, Sydney oder Schanghai.

Der Zeichentrickfilmklassiker kommt wieder ins Kino Noch ein Tipp: Erstmals nach 17 Jahren wird der Zeichentrickfilm in der Schweiz wieder auf der grossen Leinwand zu sehen sein.«Lion King — der König der Löwen» feiert am 6. Oktober 2011 in ausgewählten Kinos Premiere, und zwar in 3-D. Zudem erscheint der Klassiker Ende Oktober erstmals auf Blu-ray Disc. Christoph Petermann

Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Lion King», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 2. Oktober 2011 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Tickets und weitere Infos: www.musical.de


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Weihnachtsmärkte mit MS Alemannia in Basel, Colmar und Strasbourg

4 Tage ab Fr. 390.– (pro Person, inkl. Vollpension, Transfers)

Reiseprogramm Basel – Strasbourg – Breisach – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Anschliessend können Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt besuchen. Abendessen an Bord. Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft in Breisach nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Zauberhafte Weihnachtsdekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen auf dem Schiff. Bummeln Sie nach dem Essen durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert.

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Rathausstrasse 5, CH-8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

4. Tag Basel Weihnachtsfrühstücksbuffet bis 11.00 Uhr. Anschliessend Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. Programmänderungen vorbehalten. MS Alemannia***+ Komfort-Hotelschiff für 184 Passagiere in 92 Kabinen (ca. 12 m²). Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Telefon, SATTV. Auf dem Oberdeck zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Panorama-Restaurant, Salon, Bar und Sonnendeck. Treppenlift vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension an Bord (an 1 Tag Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Transfer mit Tram in Strasbourg Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Mittagessen 1. Tag, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Sofort buchen unter Gratis-Nr. 0800 626 550

Abeisedaten 2011/2012 26.11. 29.11. 02.12. 05.12. 08.12. 11.12. 14.12. 17.12. 20.12.• 23.12.• 27.12.• 30.12.* * Zuschlag Silvesterfahrt mit Menü Fr. 90.– • All inclusive (Hauswein/Sekt/Fassbier/Softdrinks) Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine, Hauptdeck 2-Bettkabine, Oberdeck Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinben. Annullationsversicherung

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Weitere Weihnachtsfahrten mit MS Johannes Brahms 4 Tage ab Fr. 490.– 28.11. 01.12.■ 04.12.■ 07.12.■ 10.12. 13.12. 16.12. 30.12.■* Weitere Informationen unter www.thurgautravel.ch ■ nur noch Hauptdeck * Zuschlag Silverster Fr. 90.–

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

UNTERHALTUNG 119

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1000 FRANKEN

Gewinnen Sie 10× eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken!

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Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.10.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Auflösung Nr. 37: FAHRGAST Gewinner: Susanne Bolfing, Zug Irma Bosshard, Winterthur Brigitte Brennwald, St. Gallen Christina Ackermann, Sargans Veronika Fischler, Pratteln Fabienne Aiello, Granges Florence Aimonino, Yverdon Abdel Akhrouf, Gland Laura Albalieta, Echallens Giovanni Albano, Genève


RÄTSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

2120

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was für eine Mütze trägt die Kinderbuch-Figur Globi? A Baskenmütze

B Pudelmütze

M Baseball-Cap

2. Welche Ortschaft liegt nicht am Bielersee? O Twann

L

Grandson

E

Erlach

3. Wie viele Grand-Prix-Siege erzielte der Formel-1-Rennfahrer Jo Siffert? T

2

M 5

L

12

4. Was bedeutet «CC» bei einer E-Mail-Nachricht? E

Copy Center

A Code Civil

S Carbon Copy

T

O Schilf

5. Welche Pflanze ist am ältesten? E

Kaktus

Farn

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.10.2011, 24 Uhr

6. In welchem Gewässer wurde Jesus getauft? A Jordan

D See Genezareth

R Yarkon

7. Der Name der Sängerin Lady Gaga basiert auf einem Song welcher Musikgruppe? G Take That

I

Genesis

D Queen

8. Was war 1918 die Ursache für den Bevölkerungsrückgang in der Schweiz? N Pest

T

Spanische Grippe

E

Auswanderung

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 37: GERANIUM Gewinner: Renato Dillena, Ersigen Colette Dimitrov, Truttikon Edith Rechsteiner, Reinach

Lösungswort: 1

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

8

PAROLI: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

leicht

7

3@3D5: ; 7 4 7 @ 7 :?7 @ 6 7 DI ; E 5 : 7 ; E 5D 7?7 7 E 5 :?3 @ @ <7@ ; E5:7 = 7 : DI7 D F D 7 ; E 7I7 9 E5: ; @67 > FD7@@G@9

Auflösung Nr. 37: TNAIH Gewinner: Solveigh Gsparotto, Herisau Sabine Affolter, Oekingen Monika Gurini, Dübendorf Theres Borter, Oberems Rosmarie Willumat, Baettwil

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.10.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


MIGROS-MAGAZIN

RÄTSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

121 BIMARU®

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden leicht sein. Kreuzungen, diagonale Brü     cken und Verbindungen mit mehr  als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

leicht

     

Auflösung Nr. 37:

  



















 













  

 

 

 

 

  







Auflösung Nr. 37:











 



 





 

  

  













  

   





  



KINDEREGGE

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In jedem Feld versteckt sich eine Zahlenreihe. Fülle die leeren Felder so aus, dass die Zahlenreihe sowohl horizontal als auch vertikal aufgeht. Tipp: Versuch es mit addieren, subtrahieren oder multiplizieren!

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3

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6 9

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8

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3

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Die Lilibiggs reisen leidenschaftlich gerne: Hugo fotografiert, Tobi erfährt viel Lustiges von den Tieren und Blumen und Nina saugt alles Wissenswerte auf. Zur Erinnerung bringen sie von jeder Reise das Landeswappen mit. Weisst du, welches Land zu welchem Wappen gehört? 1. Ägypten 2. Venezuela 3. Deutschland 4. Ghana 5. Kanada 6. Madagaskar 7. Australien 8. Portugal 9. Belgien 10. Brasilien

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RĂ&#x201E;TSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

123 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Ă&#x2014; eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! leicht

 

 

 







   





   





  



FĂźllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3Ă&#x2014;3-BlĂścke nur ein Mal vorkommen. Die LĂśsungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

 Und so nehmen Sie teil

 

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der LĂśsungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 ZĂźrich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

AuflĂśsung Nr. 37: 183         

        

        

        

        

        

        

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.10.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ă&#x153;ber die Verlosung wird keine Korrespondenz gefĂźhrt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

        

        

Gewinner: Daniel Ryser, Burgdorf Carla Scheler, Winterthur Kurt Sommer-Christen, Port Berty Mächler, Lachen Elisabeth Virgilio, Huttwil

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Infos: www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir BrĂźckenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WEMF, MACH Basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 ZĂźrich Telefon: 044 447 37 37

Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine LĂźthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´(nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth BrĂźderlin (brĂź) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-SĂŠbastien ClĂŠment (jsc), BĂŠatrice Eigenmann (be), Andreas DĂźrrenberger (DĂ&#x153;), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bßrgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspßhler (Art Director), Marlyse Flßckiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: RenÊ Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brßgger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine

Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: BĂźchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, ZĂźrich


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Ferienhäuser, die auch im Herbst ein Gefühl von Sommer versprühen: Haus für 8 Personen an der Costa Brava (l.) und Wohnung für 4 Personen an der Côte d’Azur (r.)

Wer hat nicht schon vom blauen Meer, dem Glanz von Cannes und der Schönheit der Dörfer im Einfluss der Provence geträumt? Die Côte d’Azur in Frankreich vereint all dies – das Meer mit herrlichen Stränden und Landschaften von atemberaubender Schönheit. Städte an den Stränden des Mittelmeers mit Nizza und Saint-Tropez. Aber auch das Hinterland mit seinen zahlreichen Traditionen und den kulinarischen Genüssen macht die Region mit Durchschnittstemperaturen von 23 bis 26 Grad im Herbst zu einer beliebten Feriendestination. Wer es landschaftlich lieber etwas wilder mag, kann einen Abstecher an die Costa Brava in Spanien unternehmen. Die «wilde Küste», wie sie genannt wird, erstreckt sich von der spanisch-französischen Grenze bis vor Barcelona. Viele kleine Buchten und Küstendörfer wie z.B. Tamariu locken im Spätsommer zur Erholung ans Meer. Hier erwarten Sie Temperaturen von 18 bis 25 Grad. Von

dort lohnt sich auch ein Abstecher nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens. Der Internet-Ferienanbieter Vacando bietet 1095 Ferienhäuser und Wohnun-

gen entlang der Costa Brava und 1617 Häuser an der Côte d’Azur – für jeden Geschmack, egal, ob man ans Meer möchte oder ins Hinterland. A. Wolffram

FERIEN-ANGEBOTE MIT VORTEIL Angebot: 1000 Cumulus-Extra-Punkte auf das gesamte Vacando-Ferienhausangebot an der Costa Brava. Geniessen Sie den herrlich sonnigen Herbst an der Mittelmeerküste. In unseren Strandwohnungen oder Villen mit Pool erholen Sie sich von der ersten Minute an. Preisvorteil: z.B. 1 Woche im 5-Zimmer-Ferienhaus für 8 Personen in Empuriabrava, Ref.-Nr. ES9420.631.1, kosten vom 8.–15.Oktober 2011 Fr. 2150.–, zzgl. Reinigung und Buchungsgebühr. Gültig: Buchungen vom 26.September bis 23.Oktober 2011. Abreisen zwischen dem 1.Oktober und dem 29.Oktober 2011 Profitieren: Buchen Sie online auf www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24-h-Hotline 043 810 91 56. Vergessen Sie nicht, bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer anzugeben.

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-P kt auff da Angebot: 1000 Cumulus-Extra-Punkte das gesamte Vacando-Ferienhausangebot an der Côte d’Azur. Charmante Städtchen, herrliches Klima – ein Ferienparadies für Geniesser. Erleben Sie schöne Momente, ganz privat und ohne Vorschriften im Ferienhaus an der Côte d’Azur. Preisvorteil: z.B. 1 Woche in der 3-ZimmerWohnung für 4 Personen in Saint Cyr La Madrague, Ref.-Nr. FR8341.160.1, kosten vom 8.–15.Oktober 2011 Fr. 796.–, zzgl. Reinigung und Buchungsgebühr. Gültig: Buchungen vom 26.September bis 23.Oktober 2011. Abreisen zwischen dem 1.Oktober und dem 29.Oktober 2011. Profitieren: Buchen Sie online auf www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24-h-Hotline 043 810 91 56.


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SCHLOSS CHILLON FÜR KINDER GRATIS

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Das Schloss Chillon liegt in einer aussergewöhnlich attraktiven Umgebung am Ufer des Genfersees. Anhand von acht Kurzfilmen und einem interaktiven Tisch erfahren Sie vieles über die mehr als 1000-jährige Geschichte des Schlosses. Entdecken Sie ab dem 9.September die grosse temporäre Ausstellung «Jagd auf die Hexen im Waadtland», die Ihnen die dunkle Zeit des späten Mittelalters näherbringt.

Die Ex-Libris-Geschenkbox ist das perfekte Geschenk für jeden Anlass: Schenken Sie Ihren Liebsten ein aufregendes Abenteuer oder geniessen Sie eine Ayurveda-Massage und erholen Sie sich vom hecktischen Alltag. In allen Filialen liegt eine grosse Auswahl an Geschenkvorschlägen in den Kategorien für die Frau, für den Mann oder die Überraschungsbox mit detaillierten Informationen dazu für Sie bereit.

Die Chaos-Brüder auf der Baustelle: Wenn das Chaos-Theater Oropax auftaucht, gerät die Welt aus den Fugen. Die Logik verabschiedet sich eilends, der Intellekt geht auf Stand-by, und nur der Schwerkraft ist es zu verdanken, dass man nicht kichernd durch den Wirbelsturm dieses Happenings trudelt. Informationen: www.dominoevent.ch

Termin: 5.9. bis 30.11.2011. Preise: Erwachsene Fr. 10.– statt Fr. 12.–, Kinder gratis (statt Fr. 6.–). Preisvorteil nicht gültig bei speziellen Anlässen. Am Wochenende mit Freilicht-Animation übers Mittelalter vom 17. bis 19.September 2011 gelten folgende Preise: Erwachsene Fr. 13.– statt Fr. 15.–, Kinder gratis (statt Fr. 8.–) Profitieren: Zeigen Sie an der Kasse Ihre Cumulus-Karte.

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Termin: 9.11.11, 20 Uhr, Langenthal 17.11.11, 20 Uhr, Weinfelden 18.11.11, 20 Uhr, Zofingen 26.11.11, 20 Uhr, Vaduz Preise: ab Fr.31.20 statt Fr.39.– bis Fr.47.20 statt Fr.59.– Profitieren: Vergünstigte Tickets erhalten Sie bis spätestens 10.Oktober 2011 unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung einfach den Code «Cumulus». Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr anfällt. Tickets so lange Vorrat. Pro Cumulus-Karte maximal 2 Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

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MEINE WELT CAROLINE STEFFEN

NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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«Träume werden wahr, wenn wir den nötigen Mut dazu haben»

Am 8. Oktober startet die gebürtige Spiezerin Caroline Steffen am «Ironman Hawaii», dem härtesten Triathlon der Welt. Letztes Jahr wurde sie «nur» Zweite, dieses Mal will sie gewinnen.

Name: Caroline Steffen (33) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: Mooloolaba, Queensland, Australien Zweitwohnsitz: Leysin VD

Wieso leben Sie in Australien? Mein Partner Dave ist Australier, hier lässt es sich wunderbar trainieren! Wo würden Sie gerne leben? In Noosa Beach, 40 Kilometer nördlich von Mooloolaba. Beruf und Lebenslauf: Gelernt habe ich Bauzeichnerin.Bis 2007 Schwimmerin, dann Radsport, 2009 Triathlon, auch im Schweizer Nationalteam.Professionelle Triathletin im Team TBB (thebikeboutique.com). In diesem Jahr Sieg am Ironman Frankfurt, ich bin damit inoffizielle Ironman-Europameisterin. Und ich wurde gerade zur «Berner Sportlerin des Jahres 2011» gewählt, das macht mich stolz. Mein Lebensmotto: Alle unsere Träume werden wahr, wenn wir den Mut haben, sie zu verfolgen. Was ich mag: Im Beach-Café sitzen und einen Cappuccino geniessen. Was ich nicht mag: Kälte, also Winter. Was ich an mir mag: Ich höre auf mein Bauchgefühl, bin zielstrebig. Was ich an mir nicht mag: Ich bin sehr ungeduldig, das nervt mich manchmal selber. Mein Glücksbringer: EinSchutzengelundeinSchafmitGlöckchen am Sattel. Ich bin die Einzige, die mit so etwas im Profifeld herumfährt. Mein Lieblingsessen: Red Chicken Curry. Im Wettkampf lebe ich nach einem strikten Ernährungsplan: Keine Fertigprodukte. Mittags Kohlenhydrate, abends Proteine, viel Fleisch und Fisch. Bioprodukte wo möglich, frisches Obst und Gemüse. Zum Würzen nur Salz, Pfeffer und Olivenöl. Nüsse als Snack.Dazu Sportlernahrung von Sponser, an die Wettkämpfe reise ich immer mit einem Haufen Riegeln und Pulvern. Meine Lieblingsmusik: Alles von der australischen Rockgruppe Midnight Oil. Mein bester Entscheid: Mein Hobby zum Beruf zu machen. Text Dörte Welti, Bilder Christian Benedikt

MEIN LIEBLINGSORT «Die Natur. Ich habe eine sehr romantische Seite, geniesse es, überall draussen zu sein, auch wenn ich nicht trainiere.»

MEIN GRÖSSTER ERFOLG

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Bärentatzen! Während des Trainings allerdings leider ein No-go!»

«Der zweite Platz beim Ironman Hawaii am 8. Oktober 2010 krönte eine für mich sehr erfolgreiche Saison im letzten Jahr. Beim Sport reizt mich, meine Grenzen auszuloten. Der Wettkampfgedanke ist sekundär.»


MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN NR. 39, 26. SEPTEMBER 2011

CAROLINE STEFFEN 127 MEIN ZUHAUSE

«In Leysin VD haben wir ein Appartement gemietet. Unser Trainer, Australier wie Dave, ist mit einer Schweizerin aus Leysin verheiratet, darum trainieren wir hier. Die Wohnung fungiert auch als Velogarage, wir machen hier alles!»

MEINE LEKTÜRE

MEIN LIEBSTER

«Dave Dellow. Er hat mir beigebracht, wie man ein Leben als professioneller Triathlet lebt. Wir kochen zusammen, Dave ist Ernährungsprofi.»

MEIN DING

«Avia- und Louis-Garneau-Sportschuhe. Ich habe zirca 20 Paar, Rad- und Lauftrainings- und Wettkampfschuhe. Pumps? Damit kann ich nicht laufen!»

MEINE SAMMLUNG

«Trophäen, Pokale und Startnummern. Die meisten sind in Australien, hier habe ich nur die, die ich während unseres Trainingscamps gewonnen habe.»

«Meine momentane Lieblingsautorin ist Cecilia Ahern. Ausserdem habe ich gerade die Biografie von Fabian Cancellara, ‹Fabian Cancellaras Welt› verschlungen.»


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Migros Magazin 39 2011 d BL